Beats Studio³ Wireless

Beats (Beats Electronics, LLC) ist ein US-amerikanischer Hersteller von Audiogeräten mit dem Sitz in Santa Monica (USA) und wurde im Jahre 2006 gegründet. Das Unternehmen stellt hauptsächlich Kopfhörer her unter der Eigenmarke Beats by Dr. Dre., benannt nach dem Gründer, dem Rapper Dr. Dre. 

Bekannt wurde die Marke Beats bereits im Gründungsjahr 2006, in dem der erste Prototyp eines Kopfhörers im Musikvideo von Eminems Lied „You Don´t Know“ zu sehen war. Auf den Markt kam der erste Kopfhörer, der Beats by Dr. Dre Studio jedoch erst im Jahr 2008. Beats wurde in den folgenden Jahren durch viel Marketing und dem auffliegt Design zu einer bekannten und beliebten Kopfhörer-Marke. Am 28. Mai 2014 kaufte Apple Inc. für 3,2 Milliarden Dollar Beats Electronics. 

Vor kurzer Zeit habe ich euch die Beats X in der Decade-Collection vorgestellt. Nun möchte ich euch neben dem Beats Solo 3 und den Powerbeats 3 die wir euch bereits vorgestellt haben noch die Beats Studio 3 genauer vorstellen. Dabei handelt es sich um einen Over-Ear Kopfhörer, welcher mit Apples W1-Chip, einer Schnellladefunktion und Pure ANC daher kommt. Doch kann der Beats Studio 3 im Test überzeugen und wie ist der Klang? Ich habe mir für euch den Beats Studio 3 in Schwarz näher angeschaut. Ob dieser im Alltagstest überzeugen können, das erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

PUNKT 1

bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Beats Studio 3 kommt in einer rechteckigen Form daher. Bei der weißen bedruckten Hülle handelt es sich um eine Pappschachtel, in deren Inneren sich der stabile schwarze Hauptkarton befindet. Doch zuerst einmal schauen wir uns die Außenhülle genauer an.

Betrachtet man die Vorderseite der Hülle, sieht man zu allererst groß abgebildet die linke Seite des Beats Studio 3 Wireless und zwar in der Farbe, in den man sich diesen gekauft hat. Zudem steht der Name des Kopfhörers noch einmal unter der Abbildung und in dem kleinen roten Kasten oben links, ist in weißer Schrift zu lesen, dass dieser mit PURE ANC und einer Akkulaufzeit von bis zu 22 Stunden ausgestattet ist. Schauen wir uns direkt die linke Seite an, ist hier der Kopfhörer komplett betrachtet abgebildet und darüber kann man erneut den Namen Studio 3 Wireless lesen.

  Auf der linken Seite der Hülle, ist neben der Farbe des Beats Studio 3 Wireless noch ein Zitat von dem Gründer Dr. Dre zu lesen und anhand des „Made for iPhone, iPad, iPod“ Siegel, erkennt man sofort, dass die Beats vor allem für Apple Geräte gemacht sind und nur mit diesen Geräten alle Funktionen genutzt werden können.

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Betrachtet man die Rückseite, zeigt diese nicht nur erneut einen Ausschnitt des Beats Studio 3 Wireless  und dessen Namen. Sondern auch im unteren Teil den im Lieferumfang enthaltenen Zubehör, dazu aber später mehr. Auf der Rückseite sind nämlich auch noch die wichtigsten technischen Daten des Beats Kopfhörer aufgelistet. So erfährt man hier nicht nur, dass dieser mit Bluetooth und einer Akkulaufzeit von bis zu 22 h ausgestattet ist, sondern auch, dass er PURE Adaptive Noise Cancelling, ein Mikrofon, Steuerung der Musik direkt am Kopfhörer und eine Schnellladefunktion besitzt. Diese ermöglicht es, dass der Beats Studio 3 Wireless nach nur 10 Minuten Ladezeit bereit ist, wieder für 3 h Musik wiederzugeben.

Entfernt man die Hülle von der eigentlichen stabilen Verpackung, sieht man auf dem Deckel der zweiteiligen mattschwarzen Verpackung ein schwarzes Beats Logo. Hebt man den Deckel des Kartons an, lädt Beats in schwarzen Lettern mit dem Text „CHANGE THE WAY YOU HEAR SOUND“, dazu ein die neuen Kopfhörer zu testen. Zieht man diesen Einleger an der roten Lasche heraus, kommt auch schon das hochwertige Transportetui zum Vorschein, in welchem sich auch der Beats Studio 3 Wireless befindet. 

Entnimmt man dies zusammen mit dem Karton, in dem es zentriert ist, kommt darunter eine kleine Mappe zum Vorschein. In dieser befinden sich die üblichen Papierbeilagen und ein Beats-Aufkleber. Direkt daneben ist das Klinkenkabel verstaut. Heben wir die Mappe welche mit dem roten Beats-Logo versehen ist an, findet man darunter noch das Micro-USB-Ladekabel und einen schwarzen Karabinerhaken, welchen man an dem Transportetui befestigen kann. Die Verpackung des Beats Studio 3 Wireless macht einen sehr hochwertigen Eindruck und zudem ist alles an seinem festen Platz verstaut. Hier merkt man sofort, dass Beats inzwischen zu Apple gehört. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Neben der von mir getesteten mattschwarzen Variante gibt es den Studio 3 Wireless noch komplett in Weiß, Blau, Rot und Deviant Black-Red (Mischung aus Schwarz und Rot). Des Weiteren gibt es noch die neue Skyline Collection in vier Ausführungen und seid neustem die DJ Khaled Custom Edition.

 Durch sein komplett in Mattschwarz gehaltenes Design ist der Beats Studio 3 Wireless sehr schlicht und modern gehalten. Lediglich die beiden an den Außenseiten der Ohrmuscheln befindlichen „Beats“ Logos und die Enden, an denen sich die Klappscharniere befinden, sind in Hochglanz gehalten. Dadurch fallen diese direkt ins Auge. Der mattschwarze Kunststoff harmoniert sehr gut mit dem matten Ziegenleder.

Die Anschlüsse sowie Bedienelemente am Beats Studio 3 Wireless sind über beide Ohrmuschel verteilt untergebracht. An der rechten Ohrmuschel befindet sich nicht nur der Micro-USB-Anschluss, sondern auch der Ein-/Ausschaltknopf, der gleichzeitig auch dazu dient, das PURE ANC durch zweimaliges drücken Ein-/ oder auszuschalten. Des Weiteren befindet sich direkt unterhalb des Einschaltknopfes eine Akku-Anzeige, die beim Anschalten mit ihren 5 kleinen LED´s kurz anzeiget, wie voll der Akku noch ist. 

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Die Linke Ohrmuschel ist auf dem ersten Blick nur mit einer Klinkenbuchse an der Unterseite ausgestattet, doch es gibt hier noch weitere Bedienelemente, welches+ man nicht sofort sieht. Den unter dem Beats-Logo versteckt sich eine Taste und auch der Ring darum, ist mit zwei Tasten versehen. Diese Steuerung möchte ich euch nun etwas genauer erklären, denn die Beats-Taste ist mit mehreren Funktionen versehen. 

Drückt man diese während der Wiedergabe einmal, dann wird die Musik pausiert und erneutes Drücken setzt diese wieder fort. Um zum nächsten Titel zu springen, drückt man einfach zweimal und um den Titel davor noch einmal wiederzugeben dreimal das b-Logo. Möchte man im aktuellen Titel vorspulen, genügt es, die Beats-Taste zweimal zu betätigen und diese dann gedrückt zu halten, bis man an den gewünschten Abschnitt im Lied gelangt ist. Das gleiche funktioniert auch durch dreimaliges drücken und halten beim Zurückspulen. Zu guter Letzt kann man durch das Drücken des Rings über dem Beats-Logo die Musiklautstärke erhöhen und darunter die Lautstärke absenken.

Weiterhin können eingehende Anrufe ebenfalls sehr bequem am Kopfhörer angenommen werden. Dazu einfach beim eingehenden Anruf auf die b-Taste drücken. Um einen eingehenden Anruf abzulehnen, genügt es, die Taste eine Sekunde gedrückt zu halten. Es ist auch möglich, den Anruf über den Kopfhörer zu beenden, um diesen auf das Smartphone zu verlegen, dazu einfach die b-Taste zweimal betätigen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Auf dem ersten Blick kann der Beats Studio 3 Wireless von seiner Verarbeitung überzeugen. Zwar besteht dessen Äußeres fast nur aus Kunststoff, doch dieses macht dank der matten Oberfläche einen hochwertigen Eindruck. Zu diesem hochwertigen Eindruck trägt auch dass metallverstärkte Kopfband, die 8-fache Bügelverstellung und das Gelenk zum Falten des Kopfhörers bei.Das die Kopfhörer aus Kunststoff gefertigt sind, hat vor und Nachteile. Zum einen ist der Beats Studio 3 Wireless mit einem Gewicht von 262 Gramm nicht zu schwer. Doch leider verkratzt Kunststoff schnell. Zwar hält sich dies durch die matte Oberfläche in grenzen, aber komplett vermeiden kann man diese nur schwer. Angst haben, dass dieser nach kurzer Zeit total verkratzt ist, muss man jedoch nicht, ich habe den Beats Studio 3 Wireless in meinem Rucksack teilweise mit und ohne Transportetui genutzt und man erkennt die Kratze nur bei genauem betrachten.

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Positiv ist, dass man bei den Beats Studio 3 Wireless kein Kunstleder, sondern Ziegenleder für die Ohrpolster verwendet hat. Dieses ist für ein angenehmes Tragegefühl mit Memorypolsterung gefüttert. Die dicke der Ohrpolster geht vollkommen in Ordnung, was mir jedoch nicht ganz so gut gefällt, ist der Innenraum für die Ohren. Dieser fällt nämlich nicht besonders groß aus. Des Weiteren kann ich nach gut 6 Wochen noch nicht sagen, wie gut das Leder der Ohrpolster ist. Dies wird sich erst nach längerer Nutzung zeigen, denn im Netz habe ich gelesen, dass sich manche wegen dem Ablösen der Lederschicht beklagen. Beim Kopfband setzt man leider nicht auf Leder bzw. Kunstleder, sondern auf eine leicht gepolsterte Gummierung, welche jedoch ihren Zweck zufriedenstellend erfüllt.

Ärgerlich als aufgekauftes Unternehmen von Apple ist beim Beats Studio 3 jedoch auch der Verzicht auf einen USB-C oder Lightning-Anschluss. Denn somit muss ich neben dem Lightning und USB-C Kabel für meine Apple-Geräte nun auch noch ein Micro-USB-Kabel mit in den Rucksack packen. Dies hätte man eventuell mit einer neuen überarbeiteten Version ändern können.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

PUNKT 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Technische Daten des Beats Studio 3 Wireless
Kopfhörer-Art Over-Ear-Kopfhörer
Kategorie Over-Ear-Kopfhörer mit Bluetooth und W1 Chip (für Apple Geräte)
Farbe Mattschwarz (weitere Farben: Weiß, Blau, Rot und Deviant Black-Red; Skyline Collection)
Trageart Over-Ear-Kopfhörer
Gewicht 262 Gramm
Material Kunststoff
Töner Jeweils links und rechts ein Dynamikmembran (vermutlich 40 mm)
Akkulaufzeit bis zu 22 Stunden (Fast-Fuel) Schnellladefunktion; 10 Minuten laden für 3 Stunden Wiedergabe
Lieferumfang 1x Beats Studio 3 Wireless

Micro-USB-Ladekabel

Transportetui

Klinke-Kabel inkl. Fernbedienung

Karabinerhaken

Beschreibungen (inkl-Aufkleber)

 Tragekomfort

Der Tragekomfort beim Beats Studio 3 ist ganz gut. Dazu tragt unter anderem die mit Memory-Schaum gepolsterte Ohrpolster bei. Beim Kopfband wurde zwar wie bereits erwähnt auf diese Polsterung durch Memory-Schaum verzichtet, aber der Kopfbügel, welcher komplett mit einer Gummipolsterung versehen ist, sorgt dennoch für ein gutes Tragegefühl. 

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Der Innendurchmesser der Ohrpolster beträgt 5,5 cm x 4 cm (H x B). Meine Ohren sind ca. 6 cm hoch, passen aber gut in die Öffnung. Dennoch muss ich sagen, dass die Öffnung definitiv größer sein könnte, denn ich vermisse hier das luftige Gefühl, welches ich bei anderen Over-Ear Kopfhörern, die ich bereits getestet habe, hatte. So beginnt man vor allem im Sommer schnell unter dem Kopfhörer zu schwitzen, was jedoch ein allgemeines Problem von Over-Ear Kopfhörern ist. Nur beim Beats Studio 3 Wireless ist dies eben etwas schneller der Fall. 

Trotz, dass die Ohrmuscheln nicht drehbar sind, passen sich diese dank dem Kugelgelenk den verschiednen Kopfformen sehr gut an. Dieses Kugelgelenk lässt zwar nur eine minimale Anpassung zu, aber es dürfte wie bereits erwähnt für die meisten ausreichen. Der Kopfhörer verfügt über längenverstellbare Bügel, die sich gleichzeitig auf den Druck auswirken, der auf die Ohren einwirkt. Bei Menschen mit einem eher längeren Kopf ist der Anpressdruck daher höher als bei Menschen mit eher kleinem Kopf. Insgesamt gibt es 8 Stufen auf beiden Seiten.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Beats macht zu den verbauten Treibern des Studio 3 Wireless keine genauen Angaben. Ich vermute jedoch, dass hier wie bei eigentlich fast allen Mittelklasse-Kopfhörer jeweils links und rechts ein 40 mm Treiber verbaut ist. Ich habe den Klangtest in Kombination mit meinem Apple iPhone durchgeführt. Durch den Apple W1 Chip (Bluetooth Chip) soll der Klang beim Beats Studio 3 besonders gut sein. Auf den W1 Chip gehe ich unter „Koppeln und Reichweite“ genauer ein. Doch nun zuerst die Frage, wie ist der Klang des Beats Studio 3 Wireless?

Diejenigen unter euch, welche Beats bereits kennen und eventuell schon den ein oder anderen Kopfhörer probegehört haben wissen, dass Beats immer den Bassbereich etwas übertrieben angehoben hat. Scheinbar möchte Beats dieses Image der Bassdominanz loswerden. Denn im Vergleich zu den bisherigen Beats Studio Kopfhörern klingen die Beats Studio 3 Wireless wesentlich ausgeglichener.

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Der Bass beim Studio 3 ist weiterhin kräftig, aber klingt auf keinem Fall übertrieben. So übertönt dieser nicht die tieferen Mitten, was für ein deutlich besseres Klangbild sorgt. Dies gilt jedoch nur für den mittleren und oberen Bassbereich, denn der Tiefenbass klingt leider etwas mager, wodurch es dem Beats Studio 3 etwas an Dynamik fehlt. Was mir beim Beats Studio 3 ebenfalls nicht so gut gefällt sind die mittleren Töne, diese werden zwar neutral wiedergegeben, doch diese werden von einem leichten Unterton belastet. Dabei handelt es sich um einen blechern klingenden Nebenton, der bei genauem Hören auffällt. Bei den Höhen gefällt mir der Beats Studio 3 wiederum, hier werden die Töne ausreichend klar und luftig wiedergeben, auch wenn diese noch etwas detailreicher sein könnten. Bei der räumlichen Darstellung gefällt mir der Beats Studio 3 wiederum ganz gut, hier kann er sehr überzeugen.

Das Telefonieren über den Beats Studio 3 funktioniert ganz gut, dank dem verbauten Mikrofon verstanden mich meine Gesprächspartner ohne Probleme. Aber auch ich konnte alles problemlos verstehen. Falls man jedoch in einer Umgebung ist, bei dem viele Leute unterwegs sind, rate ich durch zweimaliges Betätigen der „b“-Taste das Gespräch auf das Smartphone zu verlagern. Da ansonsten der Gesprächspartner von dem Lärm um einen herum gestört wird. Hier leistet in den meisten Fällen das Smartphone bessere Dienste, da das Mikro direkter zum Mund gerichtet ist. Beim Ansehen von Videos und Filmen konnte ich zudem keine Verzögerungen feststellen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Dank den sehr weichen Ohrpolstern und dem angenehmen Anpressdruckes, ist die Dämmung der Umgebungsgeräusche bereits ohne aktiviertes PURE ANC ganz gut. Aktiviert man jedoch das adaptive Noise-Cancelling, werden diese Umgebungsgeräusche noch einmal deutlich reduziert. Das von Beats (Apple) eigens entwickelte „Pure ANC“ konnte mich durchaus überzeugen.

Bei PURE ANC befinden sich kleine Mikrofone an der Innen- und Außenseite der Ohrmuscheln, mit denen die Störgeräusche aufgezeichnet werden und phasenversetzt eingespielt werden. Dies soll dafür sorgen, dass das PURE ANC deutlich zuverlässiger arbeitet als Herkömmliches ANC. Dies funktioniert ganz gut, es werden vor allem Frequenzen mit einem geringeren Frequenzband herausgefiltert. Dabei handelt es sich um tiefe Töne (Bass) und Mitten. Während meiner Zugfahrten hatte ich somit eine deutlich ruhigere Atmosphäre als ohne das aktivierte ANC. Aber auch im Flugzeug macht sich das PURE ANC positiv bemerkbar, hier hört man die tiefen und mittleren Töne der Triebwerke kaum noch.

Zubehör

Praktischerweise liefert Beats bei den Beats Studio 3 ein stabiles und sehr schönes Transportetui mit. Die Kopfhörer passen darin jedoch nur durch das Zusammenklappen herein. Die Größe des Etuis ist gut, doch es könnte minimal größer sein, denn durch das lange zusammengeklappte verstauen darin, haben die Poster eine leichte Druckstelle. Diese geht nämlich nicht komplett heraus, sondern bleibt minimal vorhanden.

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Im Lieferumfang befinden sich wie bereits erwähnt noch das Micro-USB-Ladekabel, das Klinke-Kabel mit Fernbedienung und ein Karabinerhaken.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

Beats hat alle aktuelle Kopfhörer mit dem von Apple entwickelten W1 Chip versehen. Dadurch erfolgt das Koppeln mit allen aktuellen Apple Geräten auf denen iOS 10, macOS Sierra oder watchOS 3 läuft rasant schnell, wie man es von NFC für Android kennt. Zudem soll der W1 Chip für eine höhere Reichweite und einen geringeren Stromverbrauch sorgen. 

Als iOS-Device Benutzer reicht es, die eingeschalteten Kopfhörer in diesem Fall die Beats Studio 3 Wireless relativ nahe an das iPhone, iPad oder an die Apple Watch zu halten. Automatisch erscheint ein Fenster, welches die Kopfhörer anzeigt und man wird gefragt, ob man die Kopfhörer verbinden möchte. Sobald man nun auf „Verbinden“ tippt, sind die Kopfhörer mit dem iOS-Device gekoppelt. Das praktische hierbei ist, dass ihr die Kopfhörer nicht mit euren weiteren Apple Geräten koppeln müsst. Automatisch werden diese euch auch bei den anderen Geräten in den Bluetooth-Einstellungen angezeigt und ihr könnt innerhalb weniger Sekunden bei der Wiedergabe zwischen den einzelnen Geräten wechseln.

Wer von euch gerne die Beats Studio 3 Wireless kaufen möchte, aber kein iOS-Device besitzt, kann diese dennoch kaufen. Android Nutzer müssen jedoch wie herkömmlich über die Bluetooth-Einstellungen die Beats Studio 3 Wireless koppeln. Dies ist zwar nicht ganz so komfortabel wie mit dem W1 Chip, aber dennoch ist dies ebenfalls schnell erledigt. Dazu einfach den Ein-/Ausschaltknopf für 5 Sekunden gedrückt halten und schon sollte sich der Beats Studio 3 Wireless im Erkennungsmodus befinden, was durch das Blinken der Status-LED bestätigt wird. Nun wie gewohnt in die Bluetooth-Einstellungen eures Gerätes gehen und die Beats Studio 3 Wireless suchen, darauf klicken und schon koppeln sich beide Geräte miteinander.

Die Reichweite der Beats Studio 3 Wireless ist überraschend hoch. Apple gibt an einen Bluetooth-Chip der Klasse 1 verbaut zu haben und dies merkt man auch. Bisher hatte ich noch keinen Kopfhörer in meinem Test, der so eine große Bluetooth-Reichweite bieten konnte. In Räumlichkeiten mit zwei dickeren Beton-Wänden fing die Musik erst ab ca. 25 Metern an zu stocken. Dabei gibt es jedoch einen Unterschied. Wie ich nämlich feststellen konnte, befindet sich die Bluetooth-Antenne in der linken Ohrmuschel. Drehe ich die rechte Ohrmuschel in die Richtung zum iPhone, dann liegt die Reichweite gut 10 bis 12 Meter darunter. Mit der linken Seite zum iPhone zugewendet, ist die Reichweite deutlich höher. Im freien Feld sind bis zu 50 Metern kein Problem, natürlich nur, wenn man mit der linken Ohrmuschel zum iPhone blickt. Auch wenn es leider Unterschiede in der Reichweite gibt, die sehr stark von der richtig zum iPhone abhängig ist, dürfte die Reichweite über 10 Meter im Haus für die meisten völlig ausreichen sein. Sobald ich die Beats X eingeschaltet habe, haben sich diese automatisch mit dem zuletzt verbunden Gerät gekoppelt.

(Koppel und Reichweite: 5 von 5 Punkten)

Akku

Beats gibt beim Studio 3 eine Akkulaufzeit von bis zu 22 Stunden (mit Bluetooth und aktiviertem PURE ANC) an. Ohne aktiviertes PURE ANC beträgt die Laufzeit bis zu 40 Stunden. Diese angeben beziehen sich jedoch nur auf die Verwendung mit einem Apple-Device als Abspielgerät, da nur damit der stromsparenden W1 Chips genutzt wird.

Ich habe den Beats Studio 3 in meinem Testzeitraum eigentlich fast nur mit aktiviertem ANC betrieben. Die von Beats angegebenen 22 Stunden konnte in meinem Test leider nicht ganz erreichen. Ich kam auf knapp 20 Stunden bei 85 % der Lautstärke. Dies ist für mich aber dennoch eine sehr gute Laufzeit, auch wenn diese nicht ganz den versprochenen 22 Stunden entspricht. Nutzt man die Kopfhörer mit einem Android Gerät, liegt die Laufzeit bei gleicher Nutzung etwas niedriger. Hier schaffte der Beats Studio 3 knapp 18 Stunden.

Falls der Akku des Beats Studio 3 kurzfristig leer sein solle, kann dieser dank der Schnellladefunktion die von Beats „FastFuel“ genant wird innerhalb von 10 Minuten wieder für 3 Stunden Musikwiedergabe aufgeladen werden.

(Akku: 4,5 von 5 Punkten)

PUNKT 3

bestehend aus „Beschreibung und Preis-/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Beats wirbt die Beats Studio 3 Wireless mit den Sätzen: Hör die Musik. Nicht den Lärm, Langzeit-Wiedergabe und einer branchenführenden Bluetooth Qualität an. 

Ich kann diesen Aussagen auch soweit zustimmen. Die Akkulaufzeit ist zwar nicht ganz so lange, wie Beats angibt und vor allem ändert sich diese vom Abspielgerät (iOS oder Android abhängig) doch die Laufzeit kann sich dennoch absolut sehen lassen. Vor allem ist der Akku bereits nach 10 Minuten für weitere 3 Stunden Musikwiedergabe aufgeladen. Zudem ist der Akku in 90 Minuten komplett voll aufgeladen. Das PURE ANC arbeitet sehr zuverlässig und konnte im Test überzeugen. Zwar hat es bei Höhen seine schwächen, aber hier schneiden anderen ANC Kopfhörer auch nicht viel besser ab. Des Weiteren hat mir das Design, die Verarbeitung und die Haptik des Studio 3 Wireless  sehr gut gefallen. Die Bluetooth Reichweite hängt zwar von der Richtung, wie man zum Abspielgerät steht ab, doch mit einem Apple Gerät ist diese wirklich sehr hoch und gehört aktuell zu den mir bekannten Kopfhörern mit der größten Reichweite. Der verbaute W1 Chip sorgt für eine einfache Kopplung von Apple Geräten, was die Beats Studio 3 vor allem für Apple User interessant macht.

Preis/Leistung

Die UVP des Beats Studio 3 von 349,95€ (Aktuell je nach Farbe bereits für 250€ zu haben) ist etwas hoch angesetzt. Man bekommt hier zwar sehr schöne und gut verarbeitete Kopfhörer. Die zwar klanglich nicht zu den aller Besten Over-War Kopfhörern gehören. Aber dennoch nicht als schlecht einzustufen sind. Das PURE ANC ist zwar nicht ganz so gut wie beim Bose QC35, aber es filtert die meisten Störgeräusche aus der Umgebung heraus.

Die Beats Studio 3 eigenen sich sehr gut für Apple-User, da diese sich dank dem W1-Chip sehr schnell mit sämtlichen weiteren Apple-Devices verbinden. Des Weiteren dürfen diese von einer komfortablen Bedienung und einer längeren Laufzeit, sowie Bluetooth-Reichweite profitieren. Klanglich bekommt man für das Geld jedoch auf jeden Fall bessere Alternativen.


Somit ergibt sich unter Berücksichtigung aller Teilwertungen folgende testr – Bewertung:

Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen.

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