Sharp EM-KS3AEU
In aller Kürze
Mit dem Modell EM-KS3AEU bietet Sharp einen Elektroroller für den österreichischen Markt an. In Deutschland ist die Nutzung auf öffentlichen Straßen nicht gestattet, da eine Versicherung nicht möglich ist. Grund dafür ist die maximale Geschwindigkeit von 25 km/h, die in Österreich noch zulässig ist, in Deutschland jedoch auf maximal 20 km/h begrenzt ist. Ansonsten handelt es sich um einen stilvollen und gut ausgestatteten Elektroscooter, der durch eine Unterbodenbeleuchtung und Seitenblinker für erhöhte Sichtbarkeit sorgt. Insgesamt ein solider Elektroscooter im Einsteigerbereich, der sogar mit einer App ausgestattet ist.
Gefällt uns
- tolles Design
- einfache Einrichtung und Bedienung
- App-Anbindung
- Blinker und Unterbodenbeleuchtung
- Klingel, Front- und Rücklicht
- guter Preis
Gefällt uns weniger
- Motor eher Mittelmässig
- Reichweite nicht besonders groß
- Schwächen bei Steigungen
Sharp EM-KS3AEU
TEIL 1
Verpackung
Sharp liefert den E-Scooter EM-KS3AEU in einem für das Produkt entsprechend großen Karton aus, der den E-Scooter beim Transport sicher vor Beschädigungen schützt.
Darüber hinaus hat Sharp die Verpackung mit Informationen zum E-Scooter und Bildern versehen. Auf den beiden großen Seiten ist der E-Scooter im Schwarz-Weiß-Design abgebildet. Des Weiteren sind das Herstellerlogo und die Produktbezeichnung prominent platziert. Abschließend werden sieben für Sharp relevante Ausstattungsmerkmale mit Symbolen und Text dargestellt. Dazu gehören die Größe des Lithium-Ionen-Akkus, die maximale Reichweite von 25 km, die Ladedauer sowie das verbaute Front- und Rücklicht.



An den seitlichen Stirnseiten sind die technischen Daten, der Lieferumfang sowie die Maße des Rollers im ausgeklappten und zusammengeklappten Zustand in mehreren Sprachen aufgeführt. Beim Öffnen der Verpackung erblickt man den E-Scooter, der durch mehrere Schaumstoffposter im Karton geschützt ist. In einem der Schaumstoffelemente liegen neben der Anleitung auch das Ladekabel, Schrauben sowie ein passender Inbusschlüssel. Letzterer wird zur Montage des Lenkers benötigt, da dieser für die kompakteren Maße der Verpackung vom Käufer montiert werden muss. Die Montage ist jedoch schnell und einfach durchführbar, worauf im Folgenden näher eingegangen wird.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Der Rahmen des 16 Kilogramm leichten Sharp EM-KS3AEU E-Scooters ist komplett in Schwarz gehalten. Die schwarze Farbgebung harmoniert sehr gut mit den roten Akzenten, wie dem Halte-Clip an der Lenksäule, der roten Ummantelung der Bremsleitung, dem roten Bremssattel am Hinterrad und den seitlichen Radaufnahmen am Frontmotor. Dies verleiht dem Sharp KS3 ein zeitloses, sportliches und zugleich auffallendes Design. Auf eine Federung muss hier jedoch verzichtet werden, da diese in dieser Preisklasse nicht angeboten wird. Stattdessen setzt Sharp auf sogenannte Honycomb-Reifen, die durch ihre luftgefüllte Konstruktion dennoch ein angenehmes Fahrerlebnis ermöglichen sollen, da diese Reifen die Federung ersetzen.
Die Bodenfreiheit beträgt circa 6 cm. Es gibt Modelle mit deutlich mehr Bodenfreiheit, jedoch liegt der KS3 im Vergleich etwa im Mittelfeld. Die Abmessungen betragen im zusammengeklappten Zustand 56 x 45,5 x 106 cm (Breite x Höhe x Länge). Das Zusammenklappen erfolgt, wie bei den meisten anderen E-Scootern, die ich in letzter Zeit getestet habe, ähnlich. Man löst lediglich die Sicherung an der Lenkstange, klappt diese um und arretiert sie am Befestigungspunkt am hinteren Schutzblech. Dadurch kann der E-Scooter über die Lenkstange transportiert werden, um ihn beispielsweise in den Kofferraum zu laden oder im Zug zu transportieren. Ein längeres Tragen ist aufgrund des hohen Gewichts jedoch nicht empfehlenswert. Das Gerät ist nicht wirklich handlich, man spürt die 16 kg deutlich. Insbesondere meine Freundin kann den E-Scooter aufgrund seiner Größe nicht wirklich handhaben.



Zusätzlich zu den Reflektoren im vorderen Bereich der Trittplatte verfügt der Sharp KS3 über eine Frontleuchte am Lenker und eine Rückleuchte am hinteren Schutzblech. Des Weiteren ist ein Blinker verbaut, sodass beide Lenkerenden mit Blinkerleuchten ausgestattet sind. Die Beleuchtung und der Blinker weisen eine ausreichende Helligkeit auf, um in der Dämmerung und bei Nacht eine gute Sichtbarkeit zu gewährleisten. Bedauerlicherweise wurden am Heck keine Blinkerleuchten integriert, wodurch diese für nachfolgende Autofahrer nicht immer wahrnehmbar sind, da sie gegebenenfalls durch den Fahrer des E-Scooters verdeckt werden können.
Die nach oben verlagerte Leuchte im Lenker ermöglicht eine optimale Ausleuchtung während der Fahrt. Der Leuchtkegel ist im Vergleich zu E-Scootern, bei denen die LED-Lampe am unteren Schutzblech angebracht ist, deutlich effektiver. Dennoch gibt es auch Leuchten mit einer besseren Ausleuchtung und der Möglichkeit der Justierung, was hier leider nicht der Fall ist.
Das große Display des Sharp EM-KS3AEU E-Scooters ist dank integrierter Beleuchtung sowohl tagsüber als auch nachts bestens ablesbar und informiert über alle wichtigen Daten. Für die rechtzeitige Warnung von Fußgängern ist eine ausreichend laute mechanische Klingel verbaut. Die Ausstattung des E-Scooters lässt somit keine Wünsche offen.
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Die Verarbeitung des Sharp KS3 ist insgesamt gut. Sharp verwendet hier, wie bereits erwähnt, Honeycomb-Reifen, die schlauchlos sind. Dies sorgt für eine hohe Pannensicherheit. Darüber hinaus federn diese Luftkammern, wodurch Unebenheiten im Boden besser überwunden werden können, ohne dass die Kontrolle über den Scooter verloren geht.




Darüber hinaus gewährleistet die gummierte Trittplatte jederzeit einen sicheren Stand, selbst bei Nässe und in Kurven. Der Aluminiumrahmen wirkt hochwertig und stabil. Mit einem maximalen Tragegewicht von bis zu 120 kg ist der Scooter für eine breite Nutzergruppe geeignet. Auch alle anderen Elemente, wie das Display, die Griffe, die Bremse und die Klingel, vermitteln einen soliden und langlebigen Eindruck.
(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)