Autor: Tobias

Teufel Real Blue TWS

In aller Kürze

Bei den Teufel Real Blue TWS handelt es sich um sehr schlichte True Wireless In-Ears, welche vom Klang überzeugend gut klingen und einen guten Bedienkomfort via Touch-Oberfläche bieten. Was mir persönlich weniger gut gefallen hat, war unter anderem, dass dieses Modell nicht mit der Teufel App für Kopfhörer kompatibel ist. Dies ist meiner Meinung nach in der heutigen Zeit bzw. vor allem bei einer UVP von 150€ eigentlich ein muss. Des Weiteren ist die Akkulaufzeit gut, aber im Vergleich zur Konkurrenz nur mittelmäßig. Wer dennoch über diese Punkte hinwegsehen kann, sollte sich die In-Ears dennoch mal genauer anschauen bzw. probe hören, denn sowohl klanglich als auch vom Tragekomfort und der Bedienung sind diese nämlich sehr gut.

Gefällt uns

  • bequemer Sitz
  • leichte In-Ears
  • ANC und Transparenz-Modus
  • guter Klang

Gefällt uns weniger

  • kein aptX oder LDAC Support
  • Akkulaufzeit eher mittelmässig
  • keine Unterstützung der Teufel-App
  • max. Output könnte noch etwas höher sein.

Teufel Real Blue TWS

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung setzt Teufel wie gewohnt auf einen ungebleichten und wenig bedruckten Karton, sodass hier alles schön nachhaltig gehalten wurde. Die Verpackung ist in diesem Fall sehr kompakt, aber dennoch stabil, sodass der Inhalt darin sicher geschützt wird. Rundum informieren die Aufdrucke etwas über die technischen Daten und auch über das Produkt, da hier eine Skizze der In-Ears abgebildet wurde. 

Durchtrennt man das Klebesiegel an der Unterseite, kann man die Verpackung öffnen und dann kommt auch schon direkt das Ladecase zum Vorschein, in welchem die beiden In-Ears bereits eingesetzt wurden. Das Ganze ist dann wiederum in einer schlichten Folie verpackt und wird durch einen Kartonage-Einsatz perfekt geschützt. Entnimmt man den Einsatz, findet man in den zwei Hohlräumen links und rechts das Zubehör, bei denen es sich auf der einen Seite um ein relativ kurzes USB-A auf USB-C Ladekabel handelt und auf der anderen Seite um die zusätzlichen unterschiedlich großen Ohranpassstücke. Diese liefert Teufel in den Größen XS, S und L mit, während die Größe M ist bereits vormontiert wurde. Zu guter Letzt befinden sich unter dem Einsatz noch die üblichen Beipackzettel in Form von einer Kurzanleitung, Sicherheitshinweisen usw.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Das Design der Teufel Real Blue TWS ist recht schlicht gehalten und werden von Teufel lediglich in Schwarz angeboten, wie dies aktuell beim Unternehmen bei sämtlichen True Wireless In-Ears der Fall ist. Die Formensprache ist schlicht und kommt ohne die Stiele daher, wie man es z. B. noch von den Teufel Airy True Wireless kennt. Die Form erinnert mich daher sehr an die JBL Tour Pro+ TWS bis auf den Punkt, dass hier keine zusätzlichen Sicherungsgummis vorhanden sind, die für einen noch sichereren Halt sorgen sollen. 

An dem matt-schwarzen Gehäuse der In-Ears hat Teufel das typische Herstellerlogo in Form eines grauen „T“ aufgebracht, welches zugleich das einzige Erkennungsmerkmal ist, denn ansonsten wirken diese sehr unauffällig. Dieses Logo findet sich direkt auf der runden berührungsempfindliche Oberfläche, welches zugleich die einzige Steuereinheit ist, denn hier setzt Teufel ansonsten auf keine weiteren Tasten, lediglich die beiden Touch-Oberflächen an beiden In-Ears. Rund um das runde Plateau an der Außenseite fällt die Form der In-Ears etwas abgeschrägt ab, wobei diese in diesem Fall in die Tropfenform der In-Ears übergeht, was somit nicht gleichmäßig ist, sondern unten breiter wird als oben hinweg. Dies liegt auch daran, dass hier an dem breiteren Rand das Erste von insgesamt drei Mikrofone zu finden ist, welches für das Active Noise Cancelling benötigt wird. Ein weiteres Mikro findet man dann im Gehäuserahmen außen und ist nach unten gerichtet. Dieses Mikrofon ist nicht umsonst nach vorne zum Mund gerichtet, den es wird somit bei Telefonaten verwendet, während die anderen Mikros dafür sorgen, dass die Umgebungsgeräusche um einen herum herausgefiltert werden. Nach oben gerichtet findet man hier zwar ebenfalls eine Öffnung am Rahmen, jedoch sieht dies zwar ebenfalls auch einem Mikro aus, ist jedoch in Wirklichkeit eine Status-LED, welche den Status der Ohrhörer anzeigt.

Das letzte Mikro befindet sich dann noch beim Tragen der In-Ears in der Innenseite der In-Ears und somit ist direkt klar, dass Teufel hier auf die bekannte Technologie von ANC setzt, bei welchem Feedback-Mikrofone an der Innenseite des Ohrs und Feedforward-Mikrofone an der Außenseite platziert wurden. Daher sollen die In-Ears weniger anfällig gegenüber dem genauen Sitz im Ohr sein, da das äußere Mikrofon die eingehende Störgeräusche erkennt, das ganze von der Elektrik dann gegensteuert wird und das innere Mikrofon misst nach, ob bzw. was im Ohr dennoch hindurch kommt und sorgt somit für eine noch bessere Regulierung des fortschrittlichen Hybrid ANC, welches hier zum Einsatz kommt.

Neben dem Mikrofon findet man an der Innenseite noch die beiden Ladekontakte, über welche die In-Ears beim Eisnetzen in das Ladecase mit Strom versorgt werden und zudem ist hier natürlich auch noch der Ohrkanal vorhanden, welche den Klang des Treibers ausgibt und somit in den Gehörgang befördert. Auf dem Ohrkanal sitzen die laut Teufel spezielle Mushroom-Ear-Tips aus antibakteriellem Silikon, diese sorgen für einen sicheren und komfortablen Halt im Ohr. Jedoch muss ich ehrlich zugeben, wirklich speziell sind diese meiner Meinung auch nicht, sondern wie viel anderen Silikon-Ear-Tips als normal zu bezeichnen. Mushroom steht hier logischerweise nur für die Form, da dies einem Mushroom, also Pilzen, sehr ähnlich ist.

Ladecase

Das Case ist ebenso wie die In-Ears sehr schlicht gehalten. Also exakt dasselbe matt-schwarze Kunststoffgehäuse, angenehm abgerundet und lediglich mit einem dezenten grauen Teufel Schriftzug an der Front versehen, sowie der Modellbezeichnung an der Rückseite aber der Reihe nach. 

Das Case besteht aus Kunststoff und wurde an der Unterseite abgeflacht, sodass dieses auf dieser Fläche stehen bleibt, außer man entnimmt beide In-Ears und stellt das Case aufgeklappt hin, dann fällt es aufgrund des Schwerpunkts nach hinten um. An der Front des förmlich abgerundeten Ladecase befinden sich oberhalb des „Teufel“ Schriftzugs drei einzelne LEDs, welche einem den aktuellen Akkustand bzw. Ladestand der In-Ears anzeigt. Hierbei ist das ganze sehr Simple zu verstehen, denn man zeigt damit nicht an, wie viel Prozent das Ladecase noch hat, sondern jede der LEDs steht hier für ein Komplette Aufladung der In-Ears. Leuchten also alle drei LEDs auf, kann das Case die beiden Ohrhörer dreimal aufladen, während bei einer LED nur noch eine komplette Aufladung möglich ist. Ist der Akku schwach, blinkt die linke LED auf und der Akku sollte mit dem passenden Ladekabel direkt aufgeladen werden. 

An der Rückseite befindet sich die USB-C Ladebuchse, über welche das Ladecase aufgeladen wird, und zudem prangt hier wie bereits erwähnt die Modellbezeichnung der True Wireless In-Ears „Real Blue TWS“. Die Innenseite des Ladecase wurde wie an der Außenseite aus schlichtem schwarzem Kunststoff gefertigt, davon ist das meiste Matt und alle Vertiefungen sind in Hochglanz ausgeführt. Welchen der Ohrhörer man hier in welche Aussparung einsetzt, ist gekennzeichnet, sodass man direkt weiß, welcher Ohrhörer rechts und welcher links eingesetzt werden muss. Zu guter Letzt finde man in der Vertiefung noch jeweils zwei Ladekontakte, über welche die In-Ears aufgeladen werden und ansonsten gibt es hier nichts weiteres Spannendes zu sehen. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Teufel Real Blue TWS ist so weit gut, keineswegs edel oder auffallend hochwertig, sondern einfach solide und für den Preis entsprechend wertig. Alles besteht hier aus Kunststoff, macht aber dennoch einen hochwertigen Eindruck und das Case lässt sich dank der dezent gehaltenen Griffmulde gut mit zwei Händen Öffnen. 

Durch den Einsatz von Kunststoff ist das Gesamtgewicht angenehm leicht und dennoch passt die Verarbeitung, sodass hier nichts knarzt oder Ähnliches. Die beiden In-Ears bringen gut 16,4 Gramm und das Case knapp über 36,2 Gramm auf die Waage, sodass alles zusammen wie bereits erwähnt angenehm leicht ausfällt. Der matte Kunststoff bringt jedoch leider den Nachteil mit sich, dass dieser sehr anfällig gegen Fingerabdrücke ist, sodass man gerade wenn man die In-Ears wie üblich auch viele unterwegs nutzt, diese hin und wieder mit einem Tuch reinigen sollte. 

 Lobenswert ist auch hier der sichere Schutz nach der Schutzklasse IPX3. Dadurch können den beiden In-Ears ein kurzer Regenschauer nichts ab, jedoch bedeutet dies keineswegs, dass diese wasserdicht sind, sondern eben nur gegen leichtes Sprühwasser.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Sky Q IPTV Box

In aller Kürze

Mit der Sky Q IPTV Box hat der bekannte Pay-TV-Anbieter ein Produkt auf den Markt gebracht, bei dem es sich wie der Name schon verrät und eine kleine kompakte Box mit zusätzlicher Fernbedienung handelt, welche über das Internet das Sky Angebot empfangen kann. Somit ist anders als bisher gewohnt, mit der neuen Box weder ein Kabel- noch ein Satellitenanschluss notwendig. Wie gut das Ganze im Alltag funktioniert hat und was die stärken bzw. schwächen sind, verrate ich euch in diesem Testbericht.

Gefällt uns

  • einfache Bedienung
  • leichte Einrichtung
  • beleuchtete Fernbedienung
  • kompaktes Gerät
  • Full-HD bei Live-TV
  • schnelle Software

Gefällt uns weniger

  • keine Aufnahmefunktion
  • UHD-Empfang bei Filmen und Serien (nur bei Netflix und Co.)
  • monatliche Kosten für Sky Abo
  • zu viel Werbung

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Sky Q IPTV Box ist recht schlicht gehalten, denn das ganze wird in einer recht flachen und ungebleichten Kartonage geliefert. Diese ist lediglich mit einem Sky Logo versehen und den Namen des Produktes. Klappt man die Verpackung auf, erblickt man direkt ein paar Beschreibungen und stellt direkt fest, dass hier erfreulicherweise kaum unnötiger Verpackungsmüll zum Vorschein kommt. Wo nämlich früher Kunststoff zum Einsatz gekommen wäre, handelt es sich hier voll und ganz um Kartonage. Am Deckel hat Sky direkt eine Schritt für Schritt Beschreibung aufgedruckt, welche einem die Installation bzw. Einrichtung beschreibt, diese wird jedoch nicht wirklich benötigt.

Hat man die wenigen Beschreibungen entfernt, dann kommt direkt das Hauptprodukt, die Sky Q IPTV Box zum Vorschein und rechts daneben findet man auch direkt die zugehörige Fernbedienung. Unter den Kartoneinlegern findet man dann noch das HDMI-Kabel, mit welchem man die Box und den TV verbindet, sowie ein Netzkabel, welches die Stromversorgung der Box übernimmt.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Die Sky Q IPTV Box ist deutlich kompakter als die herkömmlichen Set-Top-Boxen, welche man von Sky kennt. Den mit gerade mal 11 x x 11 x 2 cm ist die Box sehr der Apple TV ähnlich und lässt sich somit ideal beim Fernseher, also bei mir z. B. auf dem Lowboard verstecken. Auf der Oberseite ist hier auf der leicht angerauten Kunststoffoberfläche ein „Sky“ Logo in Hochglanz eingelassen, sodass die Box sehr dezent gehalten wurde. An der Rückseite findet man insgesamt drei Anschlüsse: einen Stromanschluss, in diesem Fall ein Rundhohleingang, ein HDMI-Anschluss und eine LAN-Buchse. Hier hat Sky alle Anschlüsse farblich unterschiedlich gekennzeichnet, sodass selbst ein Laie direkt auf Anhieb weiß, welches Kabel wohin gehört, denn auch die mitgelieferten Kabel sind entsprechend farblich markiert. Unbedingt notwendig ist dies jedoch eigentlich nicht, denn es handelt sich bei allen drei Anschlüssen um komplett verschiedene, sodass hier eigentlich keinesfalls etwas vertauscht werden könnte. 

Damit die Sky Q IPTV Box stabil und sicher steht, hat man diese an der Unterseite gummieret, außerdem hat Sky dort auch den kleinen Ein-/Aus-Taster versteckt, dieser wird aber durch die Fernbedienung nicht wirklich benötigt. Ansonsten gibt es weiter nichts Spanendes oder Ungewöhnliches an der Box zu sehen. Lüftungsschlitze sind keine vorhanden, da der verbaute Prozesse keine aktive Kühlung benötigt.  

Die Fernbedienung erinnert sehr an eine herkömmliche Fernbedienung, welche zahlreiche Hersteller bei ihren Fernsehern mitliefern. Dies ist daher völlig anders, als ich es von anderen Set-Top-Boxen wie AppleTV, Amazon Fire  und Co. gewohnt bin, denn hier bei der Sky Q IPTV Box handelt es sich um eine herkömmliche Fernbedienung mit zahlreichen Tasten. Somit werden einem hier z. B. schon ganz normale Nummer-Tasten geboten, sodass man direkt darüber zum gewünschten Sender steuern kann, die üblichen Funktionstasten (rot, grün, gelb, blau) sowie direkt Play-Pause, Vor-/Zurück-Tasten, damit man bei Filmwiedergaben bzw. bei Serien zurückzuspulen kann, wenn man z. B. etwas verpasst hat.

Die Fernbedienung kommuniziert nicht wie meisten Herkömmlichen per Infrarot mit dem Gerät, sondern über Bluetooth. Somit muss man zum Steuern nur in der Nähe, aber nicht in der direkten Sichtweite zum Gerät sein, was bei herkömmlichem Infrarot nicht der Fall ist. Ist bei Infrarot nämlich etwa eine Wand zwischen Fernbedienung und Gerät oder man ist mehr als 10 Meter entfernt, dann geht die Steuerung meist nicht mehr. Durch das in der Fernbedienung zeitgemäß integrierte Mikrofon nimmt diese auch direkt Sprachbefehle an, was im Alltag sehr gut funktioniert hat, denn wollte ich z. B. zu einem bestimmten Film, Serie oder Sender wechseln, hat die Sky Q IPTV Box mir die passenden Ergebnisse angezeigt. 

Gut gefällt mir, dass Sky hier in der Fernbedienung eine Tastenbeleuchtung integriert hat, sodass man auch im dunkeln, also ohne zusätzliche Licht direkt sieht, wo die gewünschte Taste auf der Fernbedienung ist. Dabei ist das Besondere, dass hier in der Fernbedienung ein Lagesensor verbaut wurde, welcher Bewegungen erkennt und daraufhin die Tastenbeleuchtung einschaltet. Die Fernbedienung beherrscht auch den Infrarot-Standard, sodass auf Wunsch über die Sky Q IPTV Fernbedienung auch andere Geräte wie der Fernseher bzw. eine eventuell vorhanden Sound-Anlage gesteuert werden kann.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Sowohl die Sky Q IPTV Box als auch die Fernbedienung wurden stabil und somit sehr solide verarbeitet. Das Gehäuse der Set-Top-Box knarzt hier und da ein wenig, wenn man es leicht drückt, aber das ist bei anderen Modellen auch so und liegt eben am Kunststoffgehäuse, stört im Alltag aber absolut nicht. 

An der Fernbedienung gefällt mir sehr gut, dass man diese an im hinteren Bereich, der später unten ist, etwas Dicker ausgelegt hat, denn somit spürt man direkt, wie herum die Fernbedienung in die Hand gehört.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Roborock S7 MaxV Ultra

In aller Kürze

Beim Roborock S7 MaxV Ultra handelt es sich um das neue Flaggschiff der Saugroboter aus dem Hause Roborock, was sich auch im Preis widerspiegelt, denn zusammen mit der neuen Ultra Absaugstation, welche hier im Bundle enthalten ist, kostet das gute Stück 1.399€. Somit handelt es sich hier zugleich auch um den teuersten, aktuell auf dem Markt erhältlichen Saugroboter. Aus der Roborock S7 Familie gibt es somit inzwischen vier Varianten mit unterschiedlichen Reinigungs-/Absaugstationen. Des Weiteren unterscheiden sich die Modelle auch bei der Navigation, denn nur das MaxV Ultra Modell besitzt die volle Ausstattung mit Laser-Raumvermessung sowie der ReactiveAI 2.0 Objekterkennung durch die verbauten Kameras an der Front.  

Der Roborock S7 MaxV Ultra ist auf jeden Fall aktuell einer der, wenn nicht sogar der führende Saugroboter auf dem Markt. Zudem ist mir persönlich hier kein ausgereifteres Modell bekannt, welches mit der sehr ausgereiften Navigation und der sehr gründlichen Reinigung mithalten kann. Mit dem Roborock S7 MaxV Ultra bietet Roborock sozusagen die „Eierlegende Wollmilchsau“ an, die durch ihre zahlreichen Funktionen und die automatisch Lift-Funktion der Wischplatte rundum sehr überzeugen kann. Des Weiteren überzeugt auch die neue Reinigungsstation, welche nicht nur den Staub-Behälter aussaugt, sondern den Wassertank mit frischem Wasser füllt und zugleich das Wischtuch nach bzw. zwischen der Arbeit reinigt und den Schmutz somit in einen separaten Behälter mit Staubbeutel sammelt.

Gefällt uns

  • sehr einfache Einrichtung
  • Hervorragende Saugleistung auch bei Tierhaaren
  • sehr ausgereifte und fortschrittliche Navigation
  • nahezu perfekte Wischfunktion mit automatischer Reinigung des Wischtuchs
  • Erkennt Hindernisse ohne Mängel
  • lange Akkulaufzeit
  • kann rund 7 Wochen ohne eingriff des Nutzers laufen

Gefällt uns weniger

  • mit der Absaugstation etwas laut beim Absaugen und reinigen der Wischtuchs
  • sehr hoher Preis

Roborock S7 MaxV Ultra

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Roborock S7 MaxV Ultra wird aufgrund der zusätzlichen Reinigungs-/Absaugstation in zwei Kartons geliefert, im kleineren Karton ist daher logischerweise der Saugroboter enthalten, als würdet ihr nur diesen kaufen und im deutlich größeren Karton ist die großem Reinigungsstation verpackt. Die Verpackung der Station wurde an den Seiten mit zwei Transportlaschen versehen, sodass man das üppige und somit auch etwas schwerere Paket leichter Transportieren kann.

Saugroboter 

Die Verpackung des Roboters ist in einem schlichten weiß/grau gehalten, informiert jedoch rundherum anhand von Bildern, Symbolen und viel Text ausführlich über das jeweilige Gerät. Hier fehlt es für mich persönlich an keinerlei Informationen und gut finde ich hier auch, dass man direkt auch über den Lieferumfang informiert wird.

Nachdem man die Verpackung des Saugroboters geöffnet hat, findet man direkt alle enthaltenen Teile des Lieferumfangs schön sortiert. Dabei finde ich des gut, dass man möglichst auf unnötigen Kunststoff verzichtet hat und somit sind die einzelnen Teile großteils durch Kartonage geschützt. Nur die wichtigen Dinge wie der Saugroboter und die normale kleine Ladestation, welche hier direkt enthalten ist, wurden in einer zusätzlichen Folie verpackt. Direkt an der obersten Ebene findet man die transparente Schutzmatte, welche an der kleinen Ladestation befestigt wird. Diese soll den Boden schützen, denn darauf steht der Saugroboter, während dieser in der kleinen Ladestation aufgeladen wird. Betreibt ihr den Roborock S7 MaxV Ultra jedoch sowieso nur mit der großen Reinigungsstation, wird die kleine Station nicht benötigt, außer man hat z. B. ein Haus mit zwei Stockwerken.

Unter der Schutzabdeckung findet man dann eine Mappe mit zahlreichen Unterlagen zum Saugroboter und zudem ist hier noch das Netzkabel für die Ladestation sowie die Wischplatte untergebracht. Letzteres kann dann sofern gewünscht direkt am Saugroboter an der Unterseite angebracht werden und bei diesem Modell immer montiert bleiben, warum, das verrate ich im weiteren Verlauf des Testberichts. Unter einer weiteren Karton-Ebene findet man schließlich noch das Hauptprodukt, den Saugroboter, welche schlicht und einfach in einem Kunststoffbeutel eingepackt wurde und somit nach dessen Einrichtung eigentlich direkt einsatzbereit ist.

Reinigungsstation

Aufgrund der großen zusätzlichen Reinigungsstation ist deren Verpackung recht groß. Im Inneren findet man hier zum einen die sehr große Station, welche somit logischerweise den Großteil der Verpackung einnimmt. Zudem ist in der obersten Ebene noch die Auffahrrampe verpackt, welche an der Station befestigt werden muss und außerdem hat Roborock hier noch die üblichen Handbücher sowie einen zusätzlichen Staubbeutel mit verpackt. Ein Staubbeutel hat Roborock bereits in den entsprechenden Platz in der Absaugstation montiert. 

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Saugroboter

Der Roborock S7 MaxV kommt wie bereits sein Vorgängermodell in der Farbe schwarz daher, welcher hierbei matt gehalten wurde und somit recht pflegeleicht ist. Auf dem ersten Blick fallen hier neben den roten Elementen an den Seiten auch die Karbon-Optik-Elemente an der Front, Rückseite und am Deckel auf, welche dem Saugroboter ein besonders hochwertiges Design verleihen.

Beim Formfaktor setzt Roborock wie die meisten anderen Hersteller von Saugrobotern auf eine runde Form, welche im Durchmesser knapp über 35 cm einnimmt und inkl. Laserabdeckung 9,7 cm hoch ist. Das Gesamtgewicht beträgt knapp 4,8 Kilogram, was zwar somit nicht gerade ein Leichtgewicht ist, aber aufgrund des großen Akkus und der darin verbauten Technik konnte man das Gewicht eben nicht mehr weiter reduzieren. Dies ist auch nicht weiter schlimm, denn so schwer, dass man den Saugroboter nicht in den zweiten Stock bekommt, ist dieser keineswegs.

Beim Gehäuse setzt Roborock wie üblich in der Branche auf eines aus hochwertigem Kunststoff, dessen Vorteil darin besteht, dass dieser pflegeleicht ist, da man diesen zum Großteil mit einem matten Oberflächenfinish versehen hat und das ganze weder einen billigen Eindruck hinterlässt, noch dazu neigt, denn Staub zu sehr anzuziehen.

An der Oberseite des Saugroboters fällt direkt die große Klappe auf, welche gut 2/3 davon einnimmt. Dies ist nichts Ungewohntes, sondern war bei bisher bei fast allen runden Saugroboter, welche ich getestet habe, vorhanden. Hier drunter befindet sich bei Roborock lediglich der für einen Saugroboter recht groß ausfallende Staubbehälter. Im Zentrum bzw. leicht nach vorne versetzt folgt dann der sehr wichtige Laserdistanzsensor (LDS), welcher für die genau Navigation unverzichtbar ist. Durch diesen wird eine präzisere Navigation ermöglicht, sodass der Roboter beim Abfahren des Raumes eine Karte erstellt und nach dem ersten kompletten Reinigen immer genau weiß, wo dieser gerade steht oder hinfahren soll. Doch wie auch Ecovacs setzt Roborock einer der führende Herstellern von Saugrobotern nicht nur auf den bewerten LDS, sondern auch auf eine an der Front verbaute Kamera-Einheit inkl. zahlreichen Sensoren. Dadurch soll die Navigation noch präziser werden, da der Roboter somit problemlos z. B. ein Kleidungsstück, Möbelstück usw. erkennt und diese umfährt. Direkt vor LDS-Abdeckung, befinden sich dann noch drei Knöpfe, bei denen es sich um Zentrum und den Ein-/Ausschaltknopf handelt, mit welchem man z. B. den Reinigungsvorgang manuell starten bzw. stoppen kann. Während man mit dem Haus Symbol den Roboter zur Station zurückschickt und mit der linken Taste wählt man die Punktreinigung aus.

An der Front verläuft wie bei eigentlich allen Saugrobotern der typische halbrunde Stoßfänger, mit dem der Saugroboter durch das gelegentlich leichte Anfahren der Kanten im Raum Tischfüße usw. erkennt. Dies ist beim Roborock S7 MaxV Ultra jedoch selten der Fall, da hier zudem direkt an der Front noch auf eine Kamera-Einheit mit zwei Linsen samt weiteren Sensoren gesetzt wird, die ebenfalls beim erkennen von Hindernissen und Navigieren unterstützen. Außerdem hat Roborock den S7 MaxV Ultra auch noch mit einer LED ausgestattet, die dem Saugroboter ebenfalls beim Erkennen und Navigieren bei Dunkelheit helfen.

Betrachtet man den Saugroboter von der Unterseite, dann fällt direkt an der Front die Ausgleichsrolle auf, welche zwischen den beiden silbernen Ladekontakten sitzt. Mit diesen Kontakten fährt der Saugroboter auf die Ladestation, während die Aufladung an der großen Reinigungsstation über die an der Font angebrachten Kontakte erfolgt. Diese sind hierbei etwas vertieft neben der Kameraeinheit untergebracht. Sobald der Kontakt erfolgt ist, wird der im Saugroboter integrierten Akku automatisch aufgeladen. Direkt am Rand der Unterseite verlaufen in gleichmäßigen Abständen insgesamt 6 Sensoren, mit welchen der Saugroboter unter anderem Abgründe erkennen kann, sodass verhindert wird, dass dieser eine Treppe herunterfährt und zudem erkennt er mit diesen Sensoren auch eventuell vorhandene Teppiche.

 An der Front links befindet sich dann auch noch die einzelne rotierenden Seitenbürsten, welche den Staub von den Ecken zur Hauptbürste leitet. Hierbei setzt Roborock anders als Ecovacs auf nur eine Bürste, dies ist hierbei jedoch nicht weiter störend, denn beim Roborock ist es so, dass der Roboter gleich zum Start immer den Raum in der Richtung abfährt, in welcher die Seitenbürste ist. Im Zentrum des Saugroboters befinden sich dann die beiden gefederten Antriebsräder, über welche der Saugroboter eventuelle Höhenunterschiede ausgleichen kann z. B. Teppiche. Dazwischen sitzt wie üblich bei einem runden Saugroboter die sehr wichtige rotierende Haupt-Reinigungsbürste unter einer Abdeckung, welche zum Reinigen jedoch ganz leicht demontiert werden kann. 

Überraschend finde ich hier direkt, dass Roborock anders als andere Hersteller nicht auf eine kleine Klappe setzt, über welche die Absaugstation direkt den Staub aus dem Staubauffangbehälter aussaugen kann, sondern der Staub wird einfach über die Hauptbürste von unten aus dem Behälter herausgesaugt. An der Rückseite wird dann zum einen der Wassertank eingesetzt und bei Bedarf die Wischplatte samt Wischtuch angesteckt. Diese kann man dann eigentlich auch immer angebracht lassen, denn beim Roborock S7 MaxV Ultra hat man den Vorteil, dass diese Generation die Wischplatte einfach um 5 mm anheben kann, sodass die gewünschten Bereiche gewischt werden und die anderen eben nicht.

Absaugstation

Die neue Absaugstation, welche Roborock hier beim S7 MaxV Ultra mitliefert, ist schon eine sehr große Station, die natürlich keinesfalls mit der kompakten reinen Ladestation mithalten kann. Dafür hat man hier aber eben den großen Vorteil, dass bei dieser Station zum einen der Staub direkt aus dem Behälter in einen eingelegten Staubbeutel gesaugt wird. Dieser Absaugvorgang erfolgt automatisch nach dem Beenden des Reinigungsvorgangs und auch nur dann, wenn nicht die gewünschten Ruhezeiten überschritten werden, dazu aber später mehr. Der Staubbehälter sitzt bei der Station ganz rechst in dem entsprechenden Kasten und kann sehr einfach ausgewechselt werden. Daneben gibt es noch zwei weitere Behälter, bei denen es sich um einen Frisch- und Schmutzwasser-Tank handelt. Somit wird automatisch, wenn man den Saugroboter zum Reinigen mit Saugen und zeitgleichem Wischen schickt, der Wischmopp gereinigt und der Wassertank aufgefüllt, ohne dass man selbst etwas tun muss. Das Einzige, was man selbst noch machen muss, ist dabei dafür zu sorgen, dass der Wassertank noch voll genug ist und man sollte den Schmutzwasserbehälter, der sehr groß ist, spätestens dann leeren und reinigen, wenn dieser meldet, dass er voll ist.  

Somit handelt es sich hier sozusagen um eine tolle autonome Reinigungsstation, welche dafür sorgt, dass der Saugroboter gut 7 Wochen alleine seine Arbeit erledigen kann. Man muss hier nämlich, während der Saugroboter in der Kombi mit der Reinigungsstation läuft, so gut wie keinen Handgriff mehr machen. Diese Station habe ich sehr lieben gelernt und möchte diese auch auf keinen Fall mehr missen. 

Die Reinigungsstation kommt bei mir wie der Saugroboter in einem komplett schwarz/grauen Design daher und ist knapp 43 cm hoch, 41,5 cm breit und mit der notwendigen Auffahrrampe 50 cm tief. Jeder der drei Behälter ist bei Roborock separat geschlossen. Während es sich beim Staubbehälter um eine schlichte Abdeckung handelt, welche einfach an ihren Platz aufgesetzt wird, handelt es sich bei den anderen Behältern (Frisch-/und Schmutzwasser) um sicher durch einen Deckel mit einer Dichtung und Verriegelungsstück verschlossenen Behältern. Der Staubbeutel, welcher bereits vom Hersteller eingesetzt wurde, besitzt ein Fassungsvermögen von knapp 3 Liter, was sehr ordentlich ist, denn somit kann der Saugroboter je nach Schmutzgrad gut 7 Wochen ohne das Zutun vom Besitzer seinen Job verrichten. Die Beutel bestehen wie üblich aus drei Schichten, sodass dafür gesorgt wird, dass 99 % der Staubpartikel aus der Luft herausgefiltert werden, was für alle Hausstaub-Allergiker wichtig ist, denn somit kann der Staub im verschließbaren Beutel entsorgt werden, ohne dass man Kontakt zu den Staubpartikeln hat. Ohne die Beutel fliegen die Partikel nämlich beim Entleeren durch die Luft, wodurch einige Menschen allergisch reagieren können. 

Die beiden Wasserbehälter fassen eine ordentliche Menge an Wasser bzw. Schmutzwasser, sodass Roborock angibt, dass die Tanks für einen Wischbereich von bis zu 300 Quadratmetern ausreichen sollen. Dies ist ebenfalls eine ordentliche Menge, was bei uns persönlich sehr lange ausreicht, da wir zum Großteil Parkett im Haus verlegt haben. Diesen müssen wir nämlich eigentlich nur absaugen lassen, während wir alle Fliesen im Technikraum, Eingangsbereich und den Bädern wischen und zugleich saugen lassen. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der beiden im Roborock S7 MaxV Ultra enthaltenen Produkte ist sehr gut, hierbei gibt es von meiner Seite eigentlich keine Kritikpunkte. Die Verarbeitung ist sehr gut und ebenso fühlt sich der Kunststoff hochwertig und vor allem langlebig an. Roborock hat sich beim Kunststoff sowohl beim Saugroboter als auch bei der Reinigungsstation für eine matte Oberfläche entschieden, worüber ich sehr glücklich bin, denn somit ist beides weniger stark anfällig gegenüber dem üblichen Hausstaub, welcher sich auf den Oberflächen absetzt. Ebenso ist somit alles weniger gegen Kratzer anfällig und wirkt einfach schöner im Haushalt. 

Sämtliche pflegebedürftigen Elemente können sowohl am Roboter als auch an der Station wunderbar ausgebaut und somit einfach gereinigt bzw. ausgetauscht werden. Dies betrifft am Roboter unter anderem den Wassertank, Staubauffangbehälter, die Haupt- und Seitenbürsten und bei der Station den Wasserablauf und die Reinigungsbürste sowie alle Tanks. Das Einzige, was mich bei der Station, welche komplett in Schwarz daher kommt, etwas stutzig macht, ist das Netzkabel, welches hier nämlich grau ist, was irgendwie nicht so wirklich gut passt, aber warum dies so ist, müsste man Roborock fragen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Roberts Stream 67

In aller Kürze

Mit dem Roberts Stream 67 zeigt das Unternehmen aus Großbritannien ein ähnliches Modell zu dem von mir bereits getesteten Roberts BluTune 300. Hierbei verrät jedoch schon der Name, was bei diesem Modell anders ist, denn zusätzlich zu den im BluTune 300 bekannten Funktionen setzt man hier auch auf WLAN und einen anpassbaren Sound durch mehr Treiber. 

Roberts Stream 67 ist mit DAB+ ausgestattet und kann via Bluetooth mit Musik versorgt werden. Zusätzlich unterstützt das Radio dank der WLAN-Funktion zahlreiche Streamingdienste wie Spotify Connect, Deezer, Amazon Prime Musik und TIDAL. Des Weiteren ist natürlich auch hier ein CD-Laufwerk verbaut, sodass man weiterhin sofern vorhanden die alten CD-Alben wiedergeben kann. Das Einzige auf was man hier gegenüber dem Roberts BluTune 300 verzichten muss, ist die Qi-Ladefähigkeit direkt über das Gehäuse, doch dafür kann man das Smartphone direkt über einen USB-Port an der Rückseite mit Strom versorgen. 

Klanglich hat das recht kompakte Gerät ordentlich etwas drauf und bietet nochmals einen etwas kräftigeren Klang als beim Roberts BluTune 300. Zudem sind alle modernen Verbindungsmöglichkeiten mit an Bord und somit gibt es hier eigentlich nichts, was ich an dem Gerät vermisse.

Gefällt uns

  • hochwertige Materialwahl
  • schönes zeitloses Design
  • Teleskopantenne
  • guter Klang
  • DAB+ und FM-Radioempfang
  • Bluetooth
  • Fernbedienung
  • WiFi

Gefällt uns weniger

  • hoher Preis

Roberts Stream 67

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Roberts liefert das Radio Stream 67 in seiner hübsch gestalteten Verpackung aus, diese ist bei meinem Testprodukt aufgrund des vielen Klebebands zwar nicht mehr ganz ersichtlich, da die Verpackung meines Leihgeräts schon bei einigen Testern war. Roberts präsentiert bei der Verpackung zum einen auf zwei Seiten das Radio und erwähnt an den Seiten anhand der unterschiedlichen Symbole die Funktion bzw. Ausstattung des Stream 67. Farblich kommt die Verpackung wiederum in einem schwarz daher und im Inneren wird alles sicher von Kartonage geschützt. 

Direkt nachdem man den Deckel geöffnet hat, kommt neben dem Handbuch ein kompakt Fernbedienung mit passenden Batterien (war bei mir leider nicht im Paket) und ein Netzkabel zum Vorschein. Unter dem ersten Kartoneinleger findet man dann auch noch direkt das Radio Stream 67, welches von einer Folie umhüllt wird und dank des Verpackungsmaterials perfekt beim Transport geschützt wird.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Design des Stream 67 setzt Roberts optisch auf dasselbe dezente Retro-Design wie bereits beim baugleichen Roberts BluTune 300. Der Formfaktor gefällt mir sehr gut und durch die hochwertige Holzoberfläche wirkt alles sehr edel, zeitlos und zugleich modern. Das Stream 67 gibt es in verschiedenen Farbvarianten, daher hat man hierbei die Wahl zwischen einer Silbernen-Hochglanz lackierten Oberfläche oder alternativ auch zwischen zwei Holzoberflächen, bei welchen naturbelassenes Holz oder Nussbaum zur Auswahl bereitsteht. Letzteres entspricht dabei meinem Testgerät, welche auch beim Roberts BluTune 300 der Fall war.

Durch die klassisch verbaute Teleskop-Antenne an der Rückseite wirkt das Roberts Radio Stream 67 im ausgeschalteten Zustand recht unscheinbar. Schaltet man dieses wiederum ein, erkennt man zum einen das farbige Display, welches dann zugleich direkt zeigt, dass es sich hier von den Funktionen keineswegs um ein Retro-Radio handelt. Des Weiteren gibt es an der Rückseite noch die WLAN-Antenne, wie man es von den alten Fritz-Box-Geräten mit beweglicher Antenne kennt, welche diese Besonderheit noch bestätigen.

Die Materialanmutung des Gehäuses ist sehr schön, denn hier hat Roberts auf ein hochwertiges Gehäuse aus Holz gesetzt. Die Frontplatine beim Roberts Stream 67 ist egal, welches Modell man wählt absolut identisch, sodass Roberts hier an der Front auf eine schwarze Stoffbespannung setzt, welche das Display umgibt und von einem schönen Aluminium-Finish an der Unterseite unterstrichen wird. Diese Front kann bei Bedarf abgenommen werden, sodass man darunter die beiden Front-Treiber erkennen kann. Darunter erblickt man dann eine schwarz/matte Kunststoffoberfläche, in deren Zentrum das hochglänzende Display mit CD-Einzug sitzt.

Alle Bedienelemente hat Roberts direkt an der Oberseite des Radio Stream 67 integriert. Hierüber kann man eigentlich alle relevanten Funktionen direkt am Gerät steuern. Des Weiteren liefert Roberts auch eine aus schwarzem Kunststoff gefertigte Fernbedienung mit, welche einen soliden Eindruck macht und ebenso eine umfangreiche Steuerung ermöglicht. Die Tasten bieten hierbei einen guten knackigen Druckpunkt und das Radio reagiert hier zuverlässig auf die Befehle und führt diese aus. Dank der WLAN-Funktion ermöglicht das Roberts Radio Stream 67 zudem noch eine bequeme Steuerung über das Smartphone. Hierzu muss man sich jedoch die kostenfreie Roberts Undok App aus dem AppStore laden und auch dann bekommt man eine umfangreiche Steuerung geboten.  

An der Rückseite, welche ebenfalls aus dem schwarzen Kunststoff wie an der Front besteht, findet man sämtliche Anschlüsse. Daher befindet sich direkt zentral in der Mitte die auffallende verchromte Teleskop-Antenne und direkt daneben die WiFi-Antenne. Rechts und links daneben sind jeweils die beiden Bassmembrane für den Tieftonbereich und direkt ganz außen die beiden passiven Radiatoren platziert worden. Letzteres soll für einen noch besseren Klang im Bezug des Basses sorgen, was auch gut funktioniert. Unter den beiden Antennen sind dann noch die beiden Klinkenbuchsen verbaut, bei denen es sich um einen AUX-In Port (grüner Ring) zur Musikübertragung handelt und eine Kopfhörerbuchse, wenn man eventuell kabelgebundene Kopfhörer an das Radio Stream 67 anschließen möchte.

Des Weiteren findet man hier in derselben Reihe noch eine Ethernet-Buchse, an der man direkt ein LAN-Kabel anschließen kann, falls man kein WLAN nutzen möchte und zudem ist hier auch noch ein herkömmlichen USB-A Anschluss vorhanden, über den es zum einen möglich ist, Musik auf das Gerät zu übertragen und zugleich wird das Gerät auch mit Strom versorgt. Bei der Ladegeschwindigkeit handelt es sich hier um ein Anschluss mit max. 5 Watt, was nicht rasend schnell ist und somit bei den aktuellen Smartphones mit großem Akku etwas länger dauern kann, aber noch im Rahmen liegt.  

Zu guter Letzt hat Roberts  an der Rückseite noch einige Hinweise aufgedruckt. So wird man hier unter anderem über den Modellnamen des Radios informiert und kann die typischen Hinweise auf den Bluetooth, WiFi und DAB+ Support anhand der Logos erfahren. Damit jederzeit für einen sicheren und festen Stand gesorgt wird, hat Roberts das Radio an der Unterseite mit vier größeren Gummifüßen versehen, somit bewegt sich auch beim höher eingestellten Pegel absolut nichts und das Radio bleibt an Ort und Stelle stehen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bezüglich der Verarbeitung des Roberts Radio Stream 67 hab ich am Radio selbst absolut keine Kritik. Hier setzt das Unternehmen auf eine hohe Verarbeitungsqualität und die Materialanmutung passt absolut. Hierbei sorgt das hochwertige Holzgehäuse für eine schöne Haptik und macht das Gerät zu einem Blickfang im Zimmer. Alle vorhandenen Tasten bieten hier einen schönen Druckpunkt und die Drehregler lassen sich sehr gut drehen. Außerdem bietet das kleine Farbdisplay eine hohe Auflösung und auch an Anschlüssen mangelt es hier nicht. 

Kritik gibt es von mir hier nur bezüglich der zusätzlichen Fernbedienung. Dies ist zwar praktisch, sodass man das Gerät auch von der Ferne aus steuern kann, aber bezüglich der Haptik hätte ich mir aufgrund des eigentlich so tollen Designs des Radios und dessen Preises etwas besser gewünscht. Die Fernbedienung besteht zwar aus Kunststoff, was soweit nicht schlimm wäre, denn dies ist bei zahlreichen anderen Produkten auch der Fall, sondern ich beziehe mich hier auf den schwammigen Druckpunkt der Tasten. Hier hatte ich definitiv schon hochwertigere Fernbedienungen in der Hand, daher hätte Roberts dies auch besser hinbekommen können.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Djive Flowmate ARC Portable

In aller Kürze

Beim Djive Flowmate ARC Portable handelt es sich um einen 2in1 Ventilator und Luftreiniger, der nicht nur kabelgebunden, sondern auch kabellos über seinen verbauten Akku betrieben werden kann. Von der Verarbeitung macht der Djive Flowmate ARC Portable einen sehr stabilen Eindruck, denn hier wackelt absolut nichts und auch bei der Rotation knarzt nichts. Zudem für mich sehr wichtig, er ist auch recht leise und die Filterleistung ist für einen „normalen“ Raum absolut ausreichend, was durch ein HEPA 14 Filter und einer zusätzlichen UV-Reinigung erzielt wird. 

Die zusätzliche verfügbare App ist übersichtlich gehalten und beschränkt sich auf das wesentliche und gut gefällt mir hier, dass der Luftreiniger ohne Verzögerungen auf die Einstellungen in der App reagiert. Da Djive zudem eine Fernbedienung dem Lieferumfang beiliegt, kann das Gerät natürlich auch ohne diesen ins WLAN einzubinden, gesteuert werden. Der Clou an dem Modell ist jedoch der Akku, denn somit kann der Djive Flowmate ARC Portable überall hingestellt werden, wo man diesen braucht und trotz Akku ist das Gerät keineswegs schwer, bietet jedoch eine ordentliche Akkulaufzeit von bis zu 6 Stunden.

Gefällt uns

  • sehr einfache Einrichtung
  • gute Luftreinigung
  • Akku oder Netzbetrieb möglich
  • stabiler Stand und recht leise
  • UV-C Funktion und HEP14 Filter
  • geringes Gewicht

Gefällt uns weniger

  • Preis recht hoch
  • Gebläse muss für Luftreinigung immer laufen
  • Display kann nicht abgedunkelt bzw. abgeschaltet werden.

Djive Flowmate ARC Portable

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Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Djive liefert den Flowmate ARC Portable in einer rundum bedruckten Verpackung aus, welche zum einen gut über die Ausstattung des Geräts informiert und zudem mit einem Transportgriff versehen wurde, welcher den einfachen Transport zum gewünschten Einsatzort ermöglicht. 

An der Hauptseite hat Djive den Flowmate ARC Portable aufgedruckt und zudem erwähnt man hier, dass dieser eine Kühl- und Reinigungsfunktion besitzt. Somit handelt es sich hierbei um ein sogenanntes 2in1 Gerät und durch die aufgedruckte Akkuanzeige wird darauf hingewiesen, dass der Luftreiniger über einen aufladbaren Akku verfügt. Des Weiteren wird hier auch ersichtlich, dass ein HEPA 14 Filter verbaut wurde, welcher die Luft zuverlässig und sehr gründlich reinigt und dann wieder frisch gefiltert an den Raum abgibt. Zu guter Letzt wird auch noch damit geworben, dass das Gerät mit Amazons Alexa gesteuert werden kann und ins IFTTT-Netzwerk eingebunden werden kann. IFTTT steht für „If this, then that“ – zu Deutsch “Wenn dies, dann das“.

An der linken Seite erfährt man ein paar technische Daten zum Djive Flowmate ARC Portable, bei denen es sich unter anderem um den Stromverbrauch, die Leistung des Akkus und die gewählte Farbe handelt. An der Rückseite wiederum geht Djive nochmals ausführlicher auf die technischen Daten bzw. Funktionen des Flowmate ARC Portable ein und zwar übersetzt auf mehrere Sprachen. Hierbei erwähnt Djive unter anderem die mobile Nutzung, das 9-stufige Gebläse, die zuschaltbare UV-Funktion, den Sleep Mode und der automatische Modus, bei dem der Luftreiniger automatisch die Gebläsestufe an die aktuell gemessene Luftqualität anpasst. 

Direkt darunter geht Djive noch auf den Aufbau des Flowmate ARC Portable ein, zeigt, dass dieser geneigt werden kann und eine Oszillation von 80° bietet. Außerdem wird hier noch auf die Steuerung via Fernbedienung hingewiesen und man erwähnt zudem, dass es eine kostenlose App gibt, welche ebenfalls die Steuerung ermöglicht. 

Öffnet man die Verpackung an der vorgesehenen Seite, dann erblickt man direkt einen Einsatz aus Styropor, unter dem sich der Luftreiniger befindet. Darauf wiederum hat Djive in einer Aussparung das Handbuch mit der beiliegenden Fernbedienung versteckt und ebenso findet man hier auch das Netzteil, über welches man den Akku aufladen kann bzw. den Luftreiniger auch via Stromversorgung nutzen kann. 

Zwischen der Styropor-Verpackung findet man dann eben wie bereits erwähnt den Luftreiniger, jedoch ist dieser nicht allein verpackt, sondern im Zwischenraum des Gebläses hat man den zugehörigen Filter verstaut. Diesen muss man zur Inbetriebnahme noch kurz einsetzen, was sehr einfach ist, wie das funktioniert Verrate ich im weiteren Verlauf des Testberichts.  

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Djive setzt beim Flowmate ARC Portable auf einen Ventilator bzw. Luftreiniger ohne Rotoren, was zwar auf dem ersten Blick dem Design der Luftreiniger und Ventilatoren aus dem Hause Dyson ähnlich sein mag, aber warum sollte man hier dann alles komplett neu erfinden. 

Die stabile Basis, in welcher alle wichtigen Bauteile sitzen, sorgt für einen sehr stabilen Stand. Der Belüftungsbogen ist beweglich und kann stufenlos um 15° nach vorne bzw. nach hinten geneigt werden, da der untere Teil des Bogens eine bewegliche Achse besitzt. Die Luft wird durch die vielen kleinen Öffnungen angesaugt und durch den vom Nutzer zu Beginn eingesetzten Filter, welcher direkt über den Deckel eingesetzt wird, geleitet dabei zudem noch kurz von der zuschaltbaren UV-C Lampe bearbeitet und dann als frische Luft durch die Luftschlitze am Arm in den Raum abgegeben. Das Gehäuse kommt bei mir in Weiß daher, sodass die Basis in Matt und der Bogen in Hochglanz gehalten wurde. Es gibt zudem noch ein Modell in Grau, welches ebenfalls sehr hübsch aussieht, aber ich persönlich finde, dass weiß lässt sich besser in jedem Raum integrieren. 

Der Luftreiniger ist nicht nur wie bereits erwähnt neigbar, sondern besitzt auch eine sogenannte Oszillation, somit kann dieser sich während seiner Arbeit um jeweils 40° auf beide Seiten drehen, was für eine bessere Luftverteilung im Raum sorgt. An der Front gibt des dann direkt unter dem Djive-Logo einen Power-Button, welcher auf Berührung reagiert, doch damit der Luftreiniger überhaupt eingeschaltet werden kann, muss zuvor der Kippschalter an der Rückseite direkt neben dem Anschluss für das Ladekabel auf „Ein“ gestellt werden. Unter dem Sensor-Knopf zum Einschalten hat Djive noch ein kleines Farbdisplay integriert, welches die aktuellen Einstellungen und die aktuell gemessene Luftqualität anzeigt, der PM 2.5 Luftqualitätssensor hierfür sitzt an der Rückseite. Das Display ist sehr nützlich, lässt sich jedoch nicht abschalten und abdunkeln, sodass dies für manche im Schlafzimmerbetrieb störend sein könnte.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Djive Flowmate ARC Portable ist so weit absolut in Ordnung. Wie viele andere Luftreiniger besteht dieser zwar nahezu komplett aus Kunststoff, doch dies ist für den Einsatzzweck absolut ausreichend und bringt den Vorteil mit sich, dass der Luftreiniger leicht ist. Hierbei war ich sogar sehr überrascht, wie leicht der Luftreiniger mit seinen 3,6 Kilogramm ist, dann aufgrund des verbauten Akkus hatte ich hier mit einem höheren Gewicht gerechnet.

Insgesamt handelt es sich hierbei um einen sehr gut verarbeiteten Luftreiniger mir Lüfterfunktion, welcher alles Wichtige direkt am Farbdisplay anzeigt und sowohl umfangreich über die Fernbedienung oder alternativ auch über die kostenlose App bedienbar ist.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Eve Weather

Bei Eve Weather der aktuellen Generation, handelt es sich um eine kleine, smarte Wetterstation, die – wie von allen Eve Produkten bisher gewohnt – wunderbar mit Apple HomeKit zusammenarbeitet. Das kompakte Gerät besteht aus eloxiertem Aluminium, was für ein zeitloses und zugleich elegantes Äußeres sorgt, und an der Front gibt es im Vergleich zum alten Eve Degree ein deutlich größeres Display. Dieses neue Display bringt den Vorteil, dass man sich nicht mehr nur die aktuelle Temperatur, sondern auch die Luftfeuchtigkeit sowie den aktuell Wettertrend anzeigen lassen kann. Was Gerät sonst noch so kann, verrate ich euch im weiteren Verlauf des Testberichts. 

Gefällt uns

  • IPX4 Zertifizierung für den Ausseneinsatz
  • kompakte Größe
  • sehr genaue Messwerte
  • gut ablesbares Display
  • HomeKit
  • Thread
  • hochwertiges Gehäuse
  • Batteriebetrieb

Gefällt uns weniger

  • nur für Apple User
  • echt hoher Preis

Eve Weather

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Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Eve System GmbH oder kurz Eve liefert Eve Weather in der vom Unternehmen gewohnten stabilen weißen Verpackung aus. Diese hat das Unternehmen, wie ich es bereits von den bisherigen Produkten gewohnt bin, rundum mit einigen Informationen und einem Produktbild der kompakten Wetterstation versehen.

Direkt an der Front präsentiert Eve ein Bild des Eve Weather und zudem kann man hier auch den Produktnamen sowie die Produktbezeichnung „smarte Wetterstation“ lesen. Da Eve ausschließlich Produkte für Apple HomeKit entwickelt und diese somit nur mit Apple-Devices genutzt werden können, ziert die untere linke Ecke an der Vorderseite wie bereits von anderen Produkten aus dem Hause Eve das typische Siegel “ Works with Apple HomeKit“. Außerdem sieht man rechts unten noch das Siegel „100 % Privacy“ was dafür steht, dass hier auf 100 % Datenschutz gesetzt wird. 

An der rechten schmalen Seite befasst man sich in drei Sprachen mit den Vorteilen des Produktes. Dazu zählen der IPX4-Schutz, welcher für einen Schutz gegen allseitiges Spritzwasser sorgt (Auf der Verpackung steht hier jedoch leider noch IPX3). Des Weiteren erwähnt Eve hier, dass man wie bereit erwähnt Automationen erstellen kann, sodass bei einem bestimmten Wetter bestimmte Aktionen ausgeführt werden und zudem wird hier auf die austauschbare Stromversorgung über eine CR 2450 hingewiesen. An der linken Seite zeigt Eve wie gewöhnlich das Übersichtsmenü der App in Verbindung mit dem Eve Weather sowie das Logo von der App.

Zum Schluss zeigt Eve wie von eignen Produkten gewohnt an der Rückseite noch zwei Bilder mit Anwendungsbeispielen. Dabei wird einmal die montierte Wetterstation im Außenbereich gezeigt, bei dem ein Kind mit dem Wasserschlauch daneben herumspritzt und das zweite Bild zeigt die Wetterstation auf einem Gartentisch stehend, bei dem direkt daneben das iPhone mit der geöffneten Eve Home App gezeigt wird. Außerdem wird hier auf einige Vorteile und auf die Voraussetzungen zur erfolgreichen Verwendung von Eve Weather hingewiesen.

Nach dem Öffnen der Verpackung kann man das komplette Innenleben aus der Verpackung herausziehen und hat einen Karton in der Hand, der mit einem bedruckten Deckel ausgestattete wurde. Auf diesem Deckel ist Eve Weather zu sehen, wie diese an einer Außenwand befestigt wurde und dabei alle relevanten Daten direkt am Display zeigt. Klappt man wiederum diesen bedruckten Deckel auf, befindet sich in dessen Innenseite eine Kurzanleitung mit dem wichtigen Apple HomeKit Code, über den man die Wetterstation später ganz schnell und einfach über die HomeKit App einrichten kann. 

In dem Karton selbst erblickt man in der rechten Hälfte das Hauptgerät Eve Werther, welches hier an vielen Stellen mit einer Schutzfolie geschützt wird und sicher in einem Zellulose-Einsatz eingesetzt wurde. Letzteres schützt die Wetterstation absolut sicher in der Verpackung, sodass hier absolut nichts beschädigt werden kann. Darunter befinden sich dann noch die üblichen Beipackzettel, mehr gibt es nicht, denn die Batterien usw. sind bereits eingesetzt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Bei Eve Weather handelt es sich wie bereits erwähnt um eine kompakte Wetterstation, welche gerade einmal 54 x 54 x 16 mm groß ist und vom Gewicht knapp 48 Gramm auf die Waage bringt. Ist das Gerät aktiviert, zeigt dies auf dem 3 Zoll großen Digitaldisplay die aktuelle Außentemperatur sowie die momentane Luftfeuchtigkeit an und kann außerdem noch den lokalen Wettertrend (Sonnig, Regen, Bewölkt usw.) anhand eines entsprechenden Symbols darstellen. 

Das Gehäuse des Eve Weather bzw. dessen Rahmen besteht aus eloxiertem Aluminium, an der Rückseite kommt ein robuster schwarzer Kunststoff zu Einsatz und an der Front handelt es sich um einen robusten, transparenten Hochglanz-Kunststoff. Diese Materialien und eine entsprechende Abdichtung sorgen dafür, dass Eve Weather auch für die ungemütlichen Umgebungsbedienungen gemacht ist und somit problemlos bei Temperaturen von -18 °C bis 55 °C, 0 % bis 100 % Luftfeuchtigkeit und einem Luftdruck von 260 bis 1260 mbar verwendet werden kann. Außerdem bietet das Gerät die Schutzklasse IPX4 und somit einen Schutz gegen allseitiges Spritzwasser, aber dennoch sollte man beim Montieren drauf achten, dass man Eve Weather vor direkter Sonnenstrahlung usw. schützt und es z. B. an einer schattigen Nordseite am Haus zu montieren, damit man keine verfälschten Messergebnisse erhält. 

An der Kunststoffrückseite finde man zum einen die runde, mit einer Münze drehbare Abdeckung, unter welcher die auswechselbare Knopfzellen-Batterie des Typs CR2450 bereits vom Hersteller eingesetzt wurde. Darüber findet man den sogenannten Schlüssellochaufhänger, mit welchem Eve Weather an einem an der Wand eingebrachten Schraubenkopf aufhängen kann. Letzteres sollte man selbst zu Hause haben bzw. besorgen, denn das Montagematerial, also eine Schraube und ein eventuell benötigter Dübel, ist im Lieferumfang nicht enthalten, kostet aber auch nicht unbedingt viel Geld. Über dem Batteriefach an der Rückseite findet man auch den Aktivierungs- bzw. Reset-Button, über welchen man die kleine Wetterstation direkt zu Beginn einschaltet und auch später eventuell zurücksetzen kann.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung Eve Weather ist für den Einsatzzweck absolut in Ordnung. Der hochwertige eloxierte Aluminiumrahmen ist absolut unempfindlich gegenüber den Temperaturschwankungen und Witterungsverhältnissen im Außenbereich. Die Front sollte ebenfalls nicht groß leiden, da man Eve Weather idealerweise einem schattigen Bereich z. B. an der Nordseite der Hauswand montierten soll und die Kunststoffrückseite, welche an der Wand hängt, ist sowieso vor den meisten Witterungseinflüssen gut geschützt.

Dank einer guten Abdichtung des Gehäuses bietet das ganze auch einen Schutz gegen Spritzwasser laut IPX4-Zertifizierung und das man hier anstelle von einem Akku auf eine Batterie setzt, ist logischerweise den Witterungsverhältnissen geschuldet. Schließlich würde der Wechsel von warmer und kalter Temperatur und die Schwankung der Luftfeuchtigkeit einen Akku schneller in die Knie zwingen. Des Weiteren wäre das Gerät schrottreif, wenn der Akku defekt wäre und so kann man hier einfach die leere Knopfzellen-Batterie durch eine neu ersetzen und alles läuft wieder eine längere Zeit. Das hier übrigens eine Knopfzelle und nicht herkömmliche AA- oder AAA-Batterien zum Einsatz kommen, ist dann wiederum der Größe von Eve Weather geschuldet, aber der Kauf einer Knopfzellen-Batterie des Typs CR2450 sollte auch keine Schwierigkeit sein, denn diese bekommt man sowohl lokal ganz gut oder in Zeiten, wo der Online-Handel boomt, auch sehr schnell und günstig im Internet.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Klipsch T5 II True Wireless ANC

In aller Kürze

Günstig sind die Klipsch T5 II True Wireless ANC mit einer UVP von 349€ definitiv nicht, aber dafür bieten die In-Ears auch ein sehr gutes Gesamtpaket. Überzeugen konnten mich die In-Ears nämlich mit einem gut abgestimmten und druckvollen Klang, einem guten Noise Cancelling samt sehr gut funktionierenden Transparenzmodus. Von audiophilen Kopfhörer kann ich hier zwar nicht reden, aber für den alltäglichen Einsatz sind diese hervorragend und machen sich hier überdurchschnittlich gut. Klipsch hat hier nochmals etwas größere Treiber als bei den normalen Klipsch T5 II verbaut, sodass sich der Aufpreis aus diesem Grund und dank der höheren Funktionalität absolut lohnt.

Gefällt uns

  • sehr bequemer Sitz
  • leichte In-Ears
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • Case ist sehr hochwertig
  • ANC und Transparenz-Modus
  • sehr guter Klang
  • dank Bragi KI Steuerung mit Kopfbewegung möglich

Gefällt uns weniger

  • kein aptX HD oder LDAC Support
  • ANC reduziert Akkulaufzeit deutlich

Klipsch T5 II True Wireless ANC

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Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Beim Design der Verpackung hat Klipsch sich an das Vorgängermodell, den Klipsch T5 orientiert. Somit wird hier weiterhin die stabile schwarze Hauptverpackung in eine rundum bedruckte Hülle eingeschoben.

Hierbei wird an der Front eine hochauflösende Abbildung der Klipsch T5 II True Wireless ANC Kopfhörer zusammen mit dem zugehörigen Ladecase gezeigt. Des Weiteren zieren hier natürlich auch die üblichen Dinge die Verpackung wie z. B. der Herstellername und die Modellbezeichnung. Unter der Darstellung der In-Ears und dem Case zeigt Klipsch dann noch das die In-Ears eine Akkulaufzeit von bis zu 7 Stunden + zusätzliche 21 Stunden mit dem Ladecase bieten. Außerdem wird auf das integrierte ANC hingewiesen, dass diese via Bluetooth mit dem Zuspielgerät verbunden werden und es eine App mit dem Namen „Klipsch Connect“ gibt, welche weitere Einstellungen der True Wireless In-Ears ermöglicht.

An der rechten schmalen Seite der Umverpackung erklärt Klipsch auf 6 Sprachen die Besonderheiten der neuen Klipsch T5 II True Wireless ANC Kopfhörer und an der linken Seite zeigt Klipsch die Abmessungen der Ohrhörer und die des Ladecase. Zudem informieren mehrere kleine Abbildungen über den Lieferumfang, welcher in der Verpackung enthalten ist.

Bei der Rückseite gibt es einige Informationen, welche man zum Teil schon an den anderen Seiten erfahren hat, aber zudem gibt es auch ein paar neue Infos bzw. diese sind hier noch etwas ausführlicher erklärt. Ganz oben präsentiert Klipsch erneut eine Abbildung der beiden In-Ears zusammen mit dem geschlossenen Ladecase. Des Weiteren geht man hier nochmals auf Englisch auf die zahlreichen besonderen Eigenschaften der Klipsch T5 II True Wireless ANC ein. Dazu zählen z. B. der IPX4 Schutz (Schutz gegen allseitiges Spritzwasser bzw. Schweiß), die Akkulaufzeit, der legendäre Klang und die Dual Mikrofon Technologie mit ANC und dem Transparenzmodus. 

Um das Innenleben aus der Umverpackung herausziehen zu können, muss man das goldenen Klipsch-Siegel entfernen. Danach kann man den Innenteil einfach durch das hochheben herausrutschen lassen. Daraufhin erblickt man eine schlichte schwarze Verpackung, auf der Folgendes steht: True Comfort, True Performance, True Cancellation und True You. Damit spricht Klipsch alle Vorteile der sogenannten True Wireless In-Ear Kopfhörer mit ANC an. Der Deckel wiederum wird von vorne nach hinten hochgeklappt und ist an der Innenseite mit eine kleinen „True Story“ vom Unternehmen Klipsch bedruckt.

Direkt an der obersten Ebene der Verpackung findet man nach dem Öffnen unmittelbar die hochwertige Produktbeschreibung, welche an der Vorderseite mit dem typischen Klipsch Siegel versehen wurde. Unter dieser wiederum findet man direkt die beiden In-Ear Ohrhörer und das Ladecase, welche hier allesamt in einem Schaumstoff-Einsatz eingesetzt wurde. Direkt darüber befindet sich wiederum das restliche Zubehör unter einer kleinen Kartonage, die nicht nur mit einer Kurzanleitung bedruckt wurde, welche beschreibt, wie man die Kopfhörer einschaltet und mit dem Smartphone verbindet, sondern zudem alle mitgelieferten Ohrtips enthält. Diese sind hier schön säuberlich mit einem System in einem Kunststoffhalter sortiert. Unter diesem Karton hat Klipsch dann noch ein langes doppelseitiges USB-Typ-C Ladekabel und einen USB-Typ-C auf USB-A Adapter verstaut.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Auch wenn die neuen Klipsch T5 II True Wireless ANC auf den ersten Blick ihren Vorgängern, den Klipsch T5 True Wireless sehr ähnlich sehen, hat Klipsch das Design rundum etwas verändert, wie beim Klipsch T5 II True Wireless Sport, eben nur ohne die zusätzlichen Ear-Hooks. Die Größe der In-Ears ist etwas kleiner als beim Vorgänger und stehen insgesamt weniger aus dem Ohr hervor. Die Gehäuseform ist weiterhin leicht trichterförmig zum Ohrkanal hin und an der Außenseite oval. Bei den Farben stehen neben meinem schwarzen Modell auch ein weißes und ein kupferfarbenes Modell zur Auswahl.

Die beiden Klipsch T5 True Wireless Ohrhörer würde ich persönlich als kompakt beschreiben, auch wenn es hier klar noch kleinere Modelle gibt. Das Gehäuse setzt sich weiterhin aus mehreren Bauteilen zusammen, Klipsch hat auch hier wie beim Sport-Modell auf die bei der 1. Generation noch verwendete matte Soft-Touch-Oberfläche verzichtet, was jedoch auf die Haptik und den Tragkomfort keinerlei negativen Einfluss hat. 

Die Außenseite ist ebenfalls wie beim Klipsch T5 II True Wireless Sport, sodass auch hier die Außenseite, welche aus dem Ohr herausschaut, sich sehr verändert hat. Wo bei der 1. Generation noch ein komplett über die Außenfläche verlaufenden Bedienknopf verlief, ist es nun ein deutlich kleiner und somit dezenterer Knopf geworden, der jedoch weiterhin mit dem „Klipsch“ Schriftzug versehen wurde. Diesen Bedienknopf umgibt ein dunkelgrauer Rahmen, der im vorderen Bereich eine Unterbrechung vorweist. Darin versteckt sich eine große Status LED, welche aufblinkt, wen man die In-Ears einschaltet und allgemein über den aktuellen Status der Ohrhörer informiert. Am trichterförmigen ovalen Teil der In-Ears befindet sich der exzentrisch nach außen versetze Ohrkanal, an dem der Klang ausgegeben wird und somit ins Ohr gelangt. Hier findet man dann auch neben dem an der Außenseite angebrachten Mikro ein weiteres, welches dem Noise Cancelling dient. Ein weiteres Mikrofon findet man an der Seite des Gehäuses, welches somit zum Mund gerichtet wurde, um die gesprochenen Worte beim Telefonieren zu übermitteln.

Die mitgelieferten Ohrtips werden wie beim Vorgänger nicht am Ohrkanal übergestülpt, wie man es auch von vielen anderen In-Ears kennt, sondern aufgesteckt, sodass es sich hier um spezielle Ohrtips handelt, die mit einem harten, steckbaren Kern ausgestattet wurde, den man beim Tragen jedoch keineswegs spürt. Zu guter Letzt sind Richtung Innenseite neben der Seitenbeschriftung noch zwei Ladekontakte untergebracht, über welche die beiden Ohrhörer im Ladecase mit Strom versorgt werden.

Ladecase

Das Ladecase der Klipsch T5 II True Wireless ANC ähnelt von den Maßen absolut dem des Vorgängermodells, den Klipsch T5 True Wireless. Hier hat sich auf dem ersten Blick nur die Farbe verändert, was jedoch nicht die einzige Veränderung ist. Die Farbe des Ladecase ist bei mir aufgrund der Wahl der schwarzen In-Ears in einem dunklen Grauton gehalten, während das weiße Modell wie beim Vorgängermodell Silber und beim kupferfarbigen eben in Kupfer ausgeführt wurde.

Das Case macht somit wieder einen sehr edlen und hochwertigen Eindruck und besitzt das bereits bekannte Design eines Sturmfeuerzeugs, denn es wird auch genau wie ein solches geöffnet. Durch die Fertigung aus Metall ist das Ladecase mit knapp 91 Gramm natürlich etwas schwerer als eines, welches aus Kunststoff gefertigt wäre. Zudem verkratzt diese Oberfläche etwas leichter, bzw. die Kratzer und Fingerabdrücke sind zum Teil auffälliger als bei einer Oberfläche aus Kunststoff, da die gebürstete Oberfläche eben etwas anfälliger dafür ist. Neu ist die an der Unterseite angebrachte gummierte Oberfläche, welch nicht nur für einen sicheren Stand sorgt, sondern eigentlich dazu dient, das Case auf einer Qi-kompatiblen Ladematte aufladen zu können.

An der Front der Ladebox wurde mit einem Laser neben einem Klitsch-Logo auch das Gründungsdatum und der Firmensitz des Unternehmens „USA“ in die Oberfläche eingraviert. Auf der Rückseite der Box befindet sich ein USB-Typ-C-Anschluss, über welchen der Akku mithilfe des mitgelieferten Ladekabels aufladen werden kann. Wie bereits beim Vorgängermodell hat Klipsch hier auf eine Griffmulde am Gehäuse verzichtet. Dadurch öffnet man das Case entweder mit zwei Händen oder umgreift es mit dem Mittelfinger in der Handfläche, während man den Deckel zwischen Daumen und Zeigefinger nimmt und damit das Case in einer Hand öffnet. Beides ist hier möglich, wobei die erste Methode natürlich die sichere ist, um das Ladecase zu öffnen. 

Die Innenseite des Ladecase wurde aus schlichtem schwarzem Kunststoff gefertigt und an der Deckel-Innenseite mit einem Silikon-Kunststoff versehen. Welchen der Ohrhörer man hier in welche Aussparung einsetzt, ist hier jedoch nicht mehr egal, da man nun die Gehäuseform nicht mehr absolut symmetrisch gestaltet hat. Daher hat Klipsch hier nun auch eine Seitenbeschriftung eingebracht, die durch ein direkt sichtbares rotes und weißes Logo voneinander zu unterscheiden sind. Eine Ladeanzeige, die den Akkustand des Ladecase anzeigt, hat Klipsch auch verbaut, diese ist auf den ersten Blick jedoch nicht ersichtlich, da Klipsch diese direkt an den Rand am schwarzen vorstehenden Kunststoffrahmen versteckt hat.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Klipsch T5 II True Wireless ANC ist sehr gut, doch das wahre Highlight ist auf jeden Fall das edle Ladecase aus gebürstetem Stahl. Die Übergänge wurden sowohl am Ladecase, also auch an den Ohrhörern sehr gut verarbeitet, sodass man hier für den geforderten Preis eine gute handwerkliche Arbeit geliefert bekommt. Beim Ladecase, welches wie bereits erwähnt sehr schön aussieht, muss man jedoch ein Kompromiss eingehen, und zwar das Gewicht, denn mit knapp 91 Gramm ist dieses ein kleiner Brocken. Der Deckel rastet zwar im geöffneten Zustand weiterhin nicht ein, aber bleibt dennoch an der geöffneten Position stehen, außer man bewegt das Case ruckartig. 

Das Gewicht der beiden In-Ears liegt unverändert bei je 5,5 Gramm, sodass diese weiterhin zur leichteren Sorte der In-Ear Kopfhörer zählen. Lobenswert ist auch hier erneut der sichere Schutz gegen Spritzwasser und Schweiß nach der Schutzklasse IPX4. Dadurch können die Ohrhörer, sofern diese sicher halten, auch problemlos bei sportlichen Aktivitäten getragen werden.

Gut gefällt mir hier, dass Klipsch die Tasten an den Kopfhörern überarbeitet hat, denn diese besitzen nun einen satten Druckpunkt, was mir beim Vorgängermodell nicht so gut gefallen hat. Der USB-C Anschluss ist zudem zeitgemäß und eigentlich auch ein absolutes Muss. Daher bin ich froh, dass Klipsch diesen hier verbaut hat und zudem direkt ein doppelseitiges USB-C Ladekabel inkl. Adapter mitliefert. Somit kann ich das Case direkt über mein MacBook Pro ohne Adapter aufladen oder alternativ auch an einem normalen USB-A Port.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Yale Smart Keypad

In diesem testr LITE Bericht möchte ich euch eine Ergänzung zum Yale Linus Smart Lock vorstelle. Dabei handelt es sich um das Yale Smart Keypad, welches es einfach ermöglicht, durch einen selbst definierten Code zugriff zum Haus (durch die Haustüre) zu gewähren. Es ist einfach und schnell eingerichtet, erfordert keine Verkabelung und ist perfekt für Gäste, Reinigungskräfte, Handwerker oder aller anderen Art, der man einen einfachen Zugriff zum Haus gewähren möchte, ohne direkt den Schlüssel aushändigen zu müssen.

Yale Smart Keypad

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Nura NuraLoop

In aller Kürze

Mit dem NuraLoop hat der australische Hersteller Nura eine In-Ear Variante des vor einigen Jahren auf den Markt gekommenen Nuraphone vorgestellt. Bei diesen besonderen In-Ears setzt das Unternehmen auf einen direkt zu Beginn durchgeführten automatischen Hörtest, welcher im Anschluss darauf basierende Audioanpassungen vornimmt, die man dann nach Belieben in Prozentschritten hinzuschalten kann. Das Resultat ist ein sehr ausgewogener Klang mit kräftigen Bässen, bei denen man aber dennoch noch die Höhen und Mitten sehr gut wahrnehmen kann. Dank der gut gewählten anatomischen Form und der Haltebügel über die Ohren sitzen die In-Ears sehr bequem im Ohr, sodass diese auch bei hektischeren Bewegungen nicht aus den Ohren fallen können. Das Nackenkabel stört hier schon nach wenigen Minuten nicht mehr und die Bedienung über die Touch-Oberfläche funktioniert problemlos. Dank integrierter Geräuschunterdrückung sorgen die In-Ears hervorragend für Ruhe vor sämtlichen Alltagslärm und daher nutze ich diese In-Ears sehr gerne.

Gefällt uns

  • leichtes Gewicht
  • bequemer Tragekomfort
  • Schnellladefunktion
  • ausreichende Akkulaufzeit
  • ANC
  • ausgereifte Klanganpassung
  • Social Mode

Gefällt uns weniger

  • spezielles Lade- und Audiokabel
  • Nackenkabel beim einsetzen etwas kurz
  • Preis (UVP)

Nura Nuraloop

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Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Nura setzt bei der Verpackung der NuraLoop auf eine besondere Klapp-Verpackung, welche man so etwas seltener bei Kopfhörern sieht. Doch fangen wir wie gewohnt der Reihe nach an und schauen uns die Verpackung erst einmal von Außen genauer an. Hier wird einem dann zum einen direkt der In-Ear Kopfhörer NuraLoop in voller bracht, jedoch etwas verkleinert dargestellt. Zudem zieren die Front noch das Firmenlogo sowie der Name der In-Ears. Unten links kann man zudem noch den Satz „Music in Full Colour“ lesen, damit möchte Nura darauf hindeuten, dass man den Klang personalisieren kann und dieser somit individuell auf den Hörer abgestimmt werden kann.

An der linken schmalen Seite listet Nura die Vorteile bzw. Ausstattungsmerkmale des NuraLoop auf, zu denen unter anderem der personalisierte Klang, ANC, Bluetooth 5.0 mit aptx HD Support, die Touch-Bedienung sowie der Schutz gegen Schweiß nach IPX 3 und die Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden zählen. Zu guter Letzt werden einem auch auf der Rückseite nochmals die Kopfhörer usw. gezeigt, dieses Mal aber etwas anders dargestellt und es wird kurz erwähnt, was sich in der Box alles befindet.

Klappt man die Verpackung von rechts nach links auf, kann man direkt den In-Ear Kopfhörer sehen, welcher in einem Schaumstoffeinsatz befestigt wurde. Im Deckel links davon findet man eine Kurzanleitung, welche einem kurz und knapp erklärt, dass man die App herunterladen soll und wie die In-Ears eingesetzt werden. Klappt man den Pappdeckel im Deckel auf, verbirgt sich darunter noch ein praktisches Stoff-Case, in welchem der Kopfhörer verstaut werden kann. Entnimmt man wiederum die In-Ears samt Einsatz, befindet sich darunter das restliche Zubehör in kleinen Schachteln. Dabei handelt es sich im oberen Teil um das spezielle Ladekabel, dazwischen findet man alle Ohr-Anpassstücke, sowie Ersatzgitter für den Treiberausgang und im unteren Karton findet man ein ebenfalls spezielles analoges Klinken-Kabel, wenn man herkömmlich via Kabel und nicht über Bluetooth Musikhören möchte.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Bei den NuraLoop Kopfhörern handelt es sich um keine komplett kabellosen In-Ears, sondern beide Ohrhörer sind mit einem Nackenkabel miteinander verbunden. Dieses Kabel dazwischen ist jedoch recht kurz gehalten, aber absolut ausreichend, sodass man das Ganze sehr bequem tragen kann. Zum bei dieser Kopfhörer-Variante gewohnten, lockeren über den Hals hängen bzw. baumeln lassen, wenn man die In-Ears nicht benötigt, ist das Kabel jedoch zu kurz. Somit sollte man die In-Ears bei Nichtgebrauch in dem mitgelieferten Case verstauen, den darin wird alles sicher geschützt. Das Nackenkabel bzw. der Teil, welcher aus den recht groß ausfallenden Ohrstöpseln herausragt, ist zum Teil flexibel und wird beim Anlegen über die Ohren geführt, was für einen sehr sicheren Halt sorgt.  

Zwischen dem Kabel befindet sich ein rundes Kunststoffelement, welches an der Außenseite mit dem Herstellerlogo versehen wurde. Auf der Innenseite wiederum befinden sich insgesamt 7 goldene Kontakte, über welche der Kopfhörer mit dem speziellen Ladekabel ganz einfach aufgeladen wird oder am selben Punkt wird auch das mitgelieferte analoge Klinkenkabel angesteckt. Mit einem Gesamtgewicht von knapp 27 Gramm sind die Kopfhörer recht leicht und tragen sich im Alltag sehr angenehm. Nura bietet die In-Ears lediglich in einer einzigen Farbe an und zwar schwarz, was eigentlich auch eine zeitlose Farbe ist und zudem auch am pflegeleichtesten.

Damit das adaptive Noise-Cancelling richtig arbeiten kann, ist es wichtig, dass die In-Ears schon von Grund auf eine vernünftige Abschirmung von den Umgebungsgeräuschen bieten. Dies schafft Nura hier sehr gut durch die mitgelieferten Silikon-Eartips, welche man in insgesamt drei verschiedenen Größen mitliefert.

Das Gehäuse der In-Ears ist wie bereits erwähnt etwas größer gehalten, doch dies stört im Alltag nicht und bei mir hat hier auch nach längerer Zeit nichts gedrückt. Der Ohrkanal läuft wie oftmals üblich leicht konisch zu und an der Außenseite prangt auf der Touch-Oberfläche, welche aus Kunststoff besteht an jeder Seite ein Nura-Logo. Darüber lässt sich der Nuraloop sehr gut steuern und das tolle dabei ist, man drückt sich die In-Ears bei Bedienen nicht weiter in den Ohrkanal rein. Die Einlässe für die Mikros, welche beim ANC benötigt werden, sind hier nicht direkt ersichtlich, daher vermute ich, dass diese zwischen dem Gehäuse und der Touch-Oberfläche (im Spalt) versteckt sind.

Nura hat den NuraLoop mit einer automatischen Abschaltung versehen, sodass die In-Ears automatisch beim Einsetzen eingeschaltet und bei Ablegen abgeschaltet werden. Ist dies nicht gewünscht, kann dies in der App einfach umgestellt werden.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der NuraLoop In-Ears ist meiner Meinung nach sehr gut. Das Gehäuse der In-Ears zeigt keine optischen Mängel und alle Bauteile gehen ohne störende Kanten ineinander über. Die Ohr-Anpassstücke lassen sich einfach abnehmen und somit durch größere bzw. kleinere austauschen und somit habe ich bei den NuraLoops nichts zu beanstanden, denn auch das gewählte Material fühlt sich angenehm an.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Yamaha YH-L700A

In aller Kürze

Mit dem YH-L700A hat Yamaha einen besonderen Bluetooth Over-Ear Kopfhörer im Angebot, der zum einen durch sein komplett anderes Design wie bei der Konkurrenz besticht, aber auch durch die rundum überzeugende klangliche Leistung überzeugen kann. Diese sollte jedoch bezüglich des Preises auch nicht wirklich anders sein, denn den preislich liegt der Kopfhörer nochmals deutlich über dem hervorragenden Sony WH-100XM4 und Bose Noise Cancelling Headphones 700.

Das Noise Cancelling abreitet recht zuverlässig, auch wenn hier die Konkurrenz noch etwas besser ist. Des Weiteren bekommt man hier Funktionen wie z. B. Listening Optimizer, Listening Care und 3D Sound Field geboten, welche sich gut lesen, aber meiner Meinung nach ohne hochwertiges Wiedergabematerial keinen Sinn machen. Dennoch handelt es sich beim Yamaha YH-L700A um einen klanglich, sehr starken Kopfhörer, der technisch und vom Design sehr interessant ist, aber schlichtweg auch zugleich keineswegs günstig ist.

Gefällt uns

  • guter Tragekomfort
  • gute Akkulaufzeit
  • solides Noise Cancelling
  • gutes Klangbild
  • 3D Sound und Headtracking
  • AAC und aptX-Support

Gefällt uns weniger

  • Ohrpolster nicht wechselbar
  • recht hohe Preis

Yamaha YH-L700A

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Yamaha liefert den YH-L700A in einer recht informativen Verpackung aus, welche zum einen das Produkt zeigt und zudem über die wichtigsten Funktionen informiert. Man setzt hier auf eine bunt bedruckte, stabile Hauptverpackung, welche in einer schwarz/grauen Umverpackung mit den besagten Aufdrucken von der Seite eingeschoben wurde. Verschlossen wird das ganze durch ein Yamaha-Siegel aus Karton.

An der Vorderseite der Umverpackung erblickt man einen Teil des Kopfhörers, genauer gesagt einen Ausschnitt, bei dem man die äußere linke Ohrmuschel gezeigt bekommt. Im Hintergrund kann man einen Drummer (Schlagzeuger) erkennen, typisch für Yamaha Audio. Im unteren Rand wiederum kann man den die Modellbezeichnung des Kopfhörers lesen, man bekommt die Siegel Hi-Res-Audio, Bluetooth und aptX gezeigt und neben der Akkulaufzeit mit 3D-Sound von bis zu 11 Stunden und 34 Stunden mit ANC, aber ohne 3D-Sound. Auf Letzteres der integrierten Noise-Cancelling-Funktion wird natürlich ebenfalls hingewiesen. An der Rückseite wiederum wird einem der Yamaha YH-L700A nochmals etwas kleiner, aber dafür ausführlicher dargestellt und man bekommt hier zudem eine Auflistung der Ausstattungsmerkmale und Funktionen gezeigt. 

Zieht man die Hauptverpackung aus der Umverpackung heraus, erblickt man eine farbenfrohe, stabile Aufbewahrung. Diese ist an der Front mit dem Satz „Bring you closer to the Artist“, ein von Yamaha Audio gern verwendeter Slogan, wenn es um Audio Produkte geht. Klappt man die Hauptverpackung, welche magnetisch verschlossen wird von rechts nach links auf, erblickt man direkt einen dünnen Einleger, der einem kurz den Lieferumfang zeigt, wie der Kopfhörer aufgeladen wird und wie das Koppeln funktioniert. Entnimmt man diesen Einleger, findet man darunter das hochwertige Aufbewahrungs-Case, in dem sich der Yamaha YH-L700A befindet. Im Deckel unter der Stofftasche hat Yamaha dann noch der Zubehör verstaut, zu welchem ein ausreichend langes Klinken-Kabel, ein kurzes USB-A auf USB-C Ladekabel und ein Flugzeugadapter zählen. Unter dem Kunststoffeinleger, in welchem das Case liegt, findet man dann noch die üblichen Beipackzettel, welche jedoch im Alltag kaum benötigt werden.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Der Yamaha YH-L700A besteht zum Großteil aus einem solide verarbeiteten und angenehmen anfühlenden mattschwarzen Kunststoff. Der angenehm weich gepolsterte Kopfbügel und die Außenseiten der Hörschalen sind wiederum mit einer schwarz/graue Stoffbespannung versehen worden, was ein wenig den Retro-Look mit sich bringt. Die beiden Ohrmuschel sind dann wieder, wie es bei Over-Ear Kopfhörern üblich ist angenehm weich gepolstert und mit einem Kunstleder überzogen. Vom Design geht Yamaha hier definitiv mal einen etwas anderen Weg, wie man es von den ganzen anderen Herstellern gewohnt ist, denn die Ohrmuscheln sind nicht oval, wie es häufig der Fall ist, sondern äußerlich eher als rechteckig zu bezeichnen.

Beim Kopfhörer handelt es sich um ein geschlossenes Modell, sodass Außengeräusche durch die Ohrpolster und einen sauberen Sitz deutlich reduziert werden. Der Vorteil daran ist, dass man bei diesen Modellen ungestört Musik hören kann, da so gut wie kein Ton nach außen bzw. ebenso nach innen gelangt, was bei einem offenen Modell komplett anders wäre. 

Durch die an beiden Seiten beweglich gelagerten Hörmuscheln, welche zudem jeweils um etwas mehr als 90° gedreht werden können, lassen sich die Kopfhörer nicht nur kompakt verstauen, sondern zugleich machen diese dadurch auch jegliche Kopfbewegung mit. Hierbei ist mir jedoch aufgefallen, dass der Spalt zwischen dem Bügel und den Ohrmuscheln etwas zu gering bemessen wurde, sodass die Ohrmuscheln beim Drehen etwas dezent Quietschen, was man jedoch beim Alltäglichen tragen, keineswegs hört. Damit der Kopfhörer platzsparend im Case verstaut werden kann, können die Ohrmuscheln jedoch nicht nur eingedreht, sonder auch eingeklappt werden.  

Die wichtigen Elemente, welche regelmäßig beansprucht bzw. bewegt werden, sind, wie man es bei dieser Preisklasse erwarten kann bzw. sollte aus robustem Metall gefertigt worden. Zu diesen zählen unter anderem der Verstellmechanismus des Kopfbügels, welcher schön säuberlich einrastet, die Ohrmuschel-Aufhängung und der innere Kern im Kopfband. An beiden Außenseiten der Ohrmuscheln wurde hochwertig ein metallisches Yamaha-Logo in der Stoffbespannung eingebracht und im Übergang vom Stoff zum Kunststoff finde man hier an beiden Seiten einen länglichen Schlitz, in welchem ein dezentes Lochgitter sitzt. Dahinter verstecken sich die Mikrofone, welche unter anderem fürs ANC genutzt werden.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der Yamaha YH-L700A ist keineswegs billig verarbeitet, er macht trotz Kunststoff-Gehäuse einen sehr angenehmen, langlebigen und stabilen Eindruck. Die Bügelverstellung rastet so wie ich es mir wünsche, sehr sauber ein und die Polster sowie das Kopfband sind wie bereits erwähnt angenehm weich. Gut gefällt mir hier zudem, dass man auf keine Touch-Bedienung setz, denn dies funktioniert bei Over-Ears oftmals nicht immer zuverlässig. Jedoch habe ich gerade bei den Steuertasten, welche an der Außenseite etwas eingelassen wurden, ein Kritikpunkt, denn hierbei fällt es mir etwas schwer, diese immer zu ertasten. Diese hätten nach meinem empfinden definitiv etwas erhabener ausgeführt werden können, sodass diese schneller ertastet werden können. Der Druckpunkt passt wiederum, sodass jeder Befehl durch ein sauberes Klicken bestätigt wird.

Wie es in der Branche inzwischen üblich ist, besteht der Ohrpolster-Bezug nicht aus echtem Leder, sonder man setzt hier auf ein sogenanntes PU-Leder. Dabei handelt es sich um ein Kunstleder Imitat, welches sich sehr weich anfühlt und sehr robust ist. Schade ist hier nur, dass die Ohrpolster nicht ausgetauscht werden können.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Ecovacs Deebot T9 AIVI

In aller Kürze

Beim Ecovacs Deebot T9 AIVI handelt es sich um den aktuellen Nachfolger des Ecovacs Deebot Ozmo T8 AIVI, welcher im Jahr 2020 auf den Markt gekommen war und den ich ausführlich getestet hatte. Anders als die Ecovacs Modelle ohne die Bezeichnung AIVI, besitzt der T9 AIVI wie bereits sein Vorgänger an der Front eine Kamera, über welche dieser eine erweiterte Objekterkennung spendiert bekommt. 

Wie bereits der Vorgänger kann mich auch dieses Modell im alltäglichen Gebrauch absolut überzeugen. Die Saugleistung ist selbst bei Tierhaaren hervorragend, was an der neuen Ausführung der Hauptbüsten liegt, denn hier setzt Ecovacs nun auf ein Doppelt-Walzen-System, welche nicht als Bürsten, sondern gummiartig ausgeführt wurden. Ebenfalls gehört weiterhin die Navigation zu Ecovacs stärken, den der Ecovacs Deebot T9 AIVI navigiert sehr zuverlässig und reinigt dabei alle Stellen gründlich. Die zusätzliche Kamera ist hierbei ebenso sehr praktisch, denn diese erkennt Gegenstände und umfährt diese, statt diese unter Umständen vor sich herzuschieben. 

Kritikpunkte wären hier z. B. der etwas zu kleine Staubauffangbehälter, den gerade bei einem Haushalt mit Tieren ist dieser recht schnell voll und zudem sind die neuen Gummi-Walzen etwas lauter als die alte Version mit normalen Bürsten. 

Gefällt uns

  • sehr einfache Einrichtung
  • sehr gute Saugleistung auch bei Tierhaaren
  • hervorragende Navigation
  • gute Wischfunktion
  • Erkennt Hindernisse zuverlässig
  • gute Akkulaufzeit

Gefällt uns weniger

  • etwas lauter als der Vorgänger
  • Schmutzbehälter für Tierhaare etwas klein
  • Preis

Ecovacs Deebot T9 AIVI

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Sowohl die Verpackungsart als auch deren Design ist so weit beim neuen Ecovacs Deebot T9 AIVI, absolut identisch zum Vorgängermodell, dem Ecovacs Deebot Ozmo T8 AIVI. Dies ist auch so weit logisch, denn man setzt hier beim Saugroboter selbst auf den exakt selben Formfaktor und auch der Lieferumfang ist fast exakt gleich. Somit hat Ecovacs auch diese Verpackung wieder mit einer praktischen Transportschlaufe versehen, welche es ermöglicht, den kompletten Saugroboter mit seinem Lieferumfang bequemer zu transportieren.

Rund um die Verpackung hat Ecovacs einige Bilder zum Produkt aufgedruckt und zudem kann man rundum auch einige Informationen zum Ecovacs Deebot T9 AIVI lesen. Daher könnte man sich selbst im Laden, wo der Saugroboter ausgestellt wird, recht gut über das Produkt informieren, sofern dieser nicht in der etwas neutraleren Verpackung ausgestellt wird, denn diese verrät weniger zum Produkt. 

Direkt nachdem man die Verpackung von unten nach vorne bzw. nach hinten hinweg aufgeklappt hat, erblickt man ein Kartonage-Einleger, in dem man sämtliche Bedienungsanleitung, Beschreibungen mit Hinweisen und die Kameraabdeckung findet. Mit Letzterem kann man dann logischerweise die Kamera abkleben, muss dabei aber zugleich auf deren Funktion verzichten. Unter dem Einleger findet man dann direkt den Ecovacs Deebot T9 AIVI, welcher sicher von Schaumstoff umhüllt wurde und zum Schutz nun nicht mehr mit Folie umhüllt ist, sondern in einem schöneren Stoffbeutel verstaut wurde, während die empfindlicheren Bauteile wie die Stoßdämpfer mit einem Schaumstoffeinsatz zum Schutz fixiert wurden. 

Direkt unter dem Ecovacs Deebot T9 AIVI bzw. dem Schaumstoff, in welchem dieser fixiert wurde, findet man nach dessen Entnahme das restliche Zubehör, welches sehr übersichtlich und sicher verstaut wurde. In dem Karton mit dem Ecovacs Aufdruck verbirgt sich die elektronische Wischplatte inkl. Wassertank mit insgesamt zwei Wischtüchern. Die kleine Gratis-Probe des „bot Clean“ Mittel, welches man in den Wassertank geben kann, legt Ecovacs hier leider nicht mehr bei. Im Zentrum findet man dann noch die beiden Seitenbürsten, welche einfach angesteckt werden, und darunter kann man schon gut die Ladestation erkennen, neben der sich im linken Karton das zugehörige Netzkabel befindet. 

Der Staubauffangbehälter und die Blende für den Betrieb ohne Wassertank sind bei der Auslieferung bereits am Saugroter an der entsprechenden Stelle angebracht und wie gewohnt findet man unter der Abdeckung der Abdeckung des Ecovacs Deebot T9 AIVI weiterhin das kleine Reinigungswerkzeug, mit dem man die Bürste usw. leichter reinigen kann. Beim Lieferumfang war ich jedoch abgesehen von dem fehlenden Reinigungsmittel auch etwas überrascht, dass Ecovacs auch den Ersatzfilter für den Staubbehälter nicht mehr beilegt, welcher beim Vorgängermodell noch enthalten war.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Ecovacs setzt bei allen Saugrobotern auf das klassische runde Design, welches sich gut bewährt hat und das Gehäuse ist bei diesem Modell komplett in Schwarz gehalten. Es gibt hier z. B. auch Neato und einige weitere Hersteller, welche auf die sogenannte D-Form setzen, doch gerade für verwinkelte Räume haben sich die runden Modelle stärker durchgesetzt bzw. bewährt. 

Die Saugroboter mit einer D-Form haben den Vorteil, dass die Hauptbürste hier nicht mittig, sondern fast ganz vorne sitzt und zudem deutlich breiter ist als die kleinere Brüste zwischen den Rädern bei runden Saugrobotern. Somit reinigt ein Saugroboter mit einer D-Form den Raum etwas schneller, da dieser eine breitere Reinigungsspur besitzt und zudem kommen diese Modelle rein von der Bürste betrachtet, besser in die Ecken ran. Hierbei helfen dem Roboter auch die kleinen rotierenden Seitenbürsten, welche den Staub aus den Ecken herausholen und zur großen rotierenden Bürste mit der Absaugung befördern. Doch dafür hat die D-Form Probleme bei engen und verwinkelten Bereichen, sodass diese gerade in diesen Beriechen nicht ganz so gründlich reinigen.

Bei einem runden Modell, wie es beim Ecovacs Deebot T9 AIVI der Fall ist, welche zudem die Mehrheit unter den Saugrobotern ausmacht, sieht das Ganze etwas anders aus. Man könnte meine, dass ein runder Saugroboter weniger gut in die Ecken kommt, doch hierfür setzen die Hersteller auf zwei rotierenden Seitenbürsten wie bei einem D-Modell, die lange ausgeführt sind und somit den Staub aus den Ecken zur Mitte des Saugroboters befördern. Dies funktioniert so weit im Alltag inzwischen bei den Top-Modellen hervorragend, sodass diese die gründliche Reinigung der Ecken mit einer wendigen (kompakteren) Form kombinieren, sodass daraus eine sehr gründliche Reinigung resultiert.

Die Größe des Ecovacs Deebot T9 AIVI ist wie bisher gehabt, sodass auch das neue Mitglied im Durchmesser knapp 35 cm einnimmt und in der Höhe inkl. Laserabdeckung 9,3 cm hoch ist. Das Gesamtgewicht beträgt knapp unter 4 Kilogramm, was ebenfalls positiv ist, denn bei mehrstöckigen Häusern, muss man den Saugroboter von unten nach oben transportieren, daher ist es gerade für Frauen wichtig, dass der Saugroboter nicht allzu schwer ist.

Beim Material des Gehäuses setzt Ecovacs wir gewohnt auf Kunststoff, der Werkstoff, der hier eigentlich auch am sinnvollsten ist, da dadurch ein Saugroboter preislich natürlich deutlich günstiger Angeboten werden kann und zudem auch ausreichend robust ist. Der Ecovacs Deebot T9 AIVI ist ein eleganter und recht schöner Saugroboter, sodass dies definitiv kein Modell ist, welches man, wenn man Besuch hat, verstecken muss. Die Kunststoff-Oberfläche wurde wie beim Vorgänger mit einem matten Oberflächenfinish ausgeführt, sodass der Roboter eben nicht nur hochwertiger wirkt, sondern auch deutlich weniger Staub anzieht als die ebenfalls oft auf dem Markt erhältlichen Hochglanz-Modelle.

Ebenso wie bereits beim Vorgängermodell gibt es natürlich auch beim Nachfolger die bereits gewohnte Klappe an der Oberseite, welche knapp 2/3 der gesamten Oberfläche einnimmt. Unter dieser Klappe findet man alle Dinge wie bereits beim Ecovacs Deebot Ozmo T8 AIVI und dies exakt in der gleichen Anordnung, da es sich hier zum Großteil um dasselbe Gehäuse handelt. Somit versteckt sich unter der Abdeckung neben dem Staubbehälter direkt darüber noch der rote Hauptschalter zum Ein- und Ausschalten des Roboters und daneben ein Sync-/Reset-Knopf. Dieser kleine Reset-Knopf wird dafür benötigt, den Saugroboter später beim Einrichtungsvorgang mit dem Wi-Fi zu verbinden bzw. um diesen mit einem neuen Netzwerk zu koppeln. Das praktische kleine Reinigungstool ist natürlich ebenfalls weiterhin im Lieferumfang enthalten und hilft dabei, mit den feinen Bürsten die verstaubten Elemente leichter zu reinigen und mit der Klinge, welche an der Rückseite integriert wurden, kann man z. B. die langen Haare von Frauen usw. besser von den Bürsten entfernen. 

Direkt vor der Klappe mit dem Staubbehälter usw. befindet sich weiterhin der für die präzise Navigation unerlässliche Laserdistanzsensor (LDS). Dieser sorgt zum einen dafür, dass der Roboter die Wände bzw. Konturen von Möbeln usw. nicht nur für euch in der App darstellt, sondern auch für sich selbst nutzt, sodass dieser damit präziser navigieren kann und nicht per Zufall im Zickzack reinigt. Beim Ecovacs Deebot T9 AIVI ,setzt Ecovacs nicht nur auf den bewerten LDS, sondern zusätzlich auch auf die bereits vom Vorgänger gut bewährte Kamera an der Front. Damit gelingt Ecovacs eine sehr präzise Navigation durch die eigenen Räumlichkeiten und der Clou an der Kamera ist, dass dieser dadurch z. B. selbst den Hausschuhen, welche im Weg liegen, ausweicht, was bei anderen Modellen nicht der Fall ist, da diese, sofern der Stoßdämpfer nicht ausgelöst wird, die Gegenstände einfach vor sich herschieben. 

Neben der besagten LDS-Abdeckung, befindet dann auch noch wie vom Vorgänger gewohnt, der Ein-/Ausschaltknopf, mit welchem man z. B. den Reinigungsvorgang manuell starten bzw. stoppen kann, alternativ geht dies natürlich auch direkt und sehr komfortable über die App. An der Front verläuft dann wie gewohnt zu den Seiten hinweg der besagte Stoßfänger, mit welchem der Ecovacs Deebot T9 AIVI durch sanftes Anfahren z. B. den Rand der Räume anfährt oder auch sonstigen Hindernissen (Stuhl-/Tischbeine usw.) erkennt. Im Zentrum des Stoßfängers befindet sich dann zudem hinter einer Schutzscheibe die besagte Kamera, welche beim Navigieren helfen soll, aber zudem auch als mobile Überwachungskamera genutzt werden kann, dazu später weitere Details.

Betrachtet man den Ecovacs Deebot T9 AIVI von unten, erkennt man direkt die einzige direkt ersichtliche Veränderung, welche jedoch für einen großen Unterschied bei der Reinigungsleistung sorgt. Hier befinden sich im Zentrum nämlich nun direkt zwei gummierte Walzen, was zuvor beim Vorgänger noch einen mit Bürsten versehen Kunststoffwalze war. Diese Technologie bzw. die Bürsten werden von Ecovacs AeroForce® Multi-Surface-Bürsten genannt. Diese neuen Gummibürsten sollen jede Art von Fußboden und auch Teppiche optimal reinigen und zudem wickeln sich darum nicht so leicht die Haare, was auch dafür sorgt, dass der Saugroboter sehr gut für Tierhaare geeignet sein soll.

Vorne an der Front findet man dann die kleine schwarze Ausgleichsrolle und direkt daneben die beiden Ladekontakte, mit welchen der Saugroboter zum Aufladen auf die Ladestation fährt und somit der Akku im inneren aufgeladen wird. Rund um den Gehäuserand befinden sich dann insgesamt 6 Sturzsensoren, damit der Saugroboter keine Treppen herunterfährt. Davon befinden sich zwei direkt vor den Ladekontakten und je zwei Weitere auf der höhe der Räder auf der rechten und linken Seite.

Vor den gefederten Rädern sind die beiden seitlichen rotierenden Büsten angebracht. Diese müsst ihr jedoch beim Kauf des Ecovacs Deebot T9 AIVI selbst anbringen, was wiederum kein Problem ist, da diese nur gesteckt werden. Zu guter Letzt ist an der Rückseite noch der Wassertank eingeschoben, welcher mit Wasser gefüllt wird und durch das Anbringen des Wischtuchs dafür sorgt, dass nicht nur gesaugt, sondern auch feucht gewischt wird.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Ecovacs Deebot T9 AIVI ist wieder einmal hervorragend. Das Gehäuse besteht aus einem hochwertigen matten Kunststoff, welcher robust wirkt und sich zudem sehr gut anfühlt. Sämtliche Elemente, egal ob Wassertank, Staubauffangbehälter lassen sich wunderbar einsetzen und wieder entnehmen, ohne dass man Angst haben muss, dass die Halte- bzw. Klipp-Elemente abbrechen. Ebenso wurde daran gedacht, dass alle Bürsten und Elemente, um welche sich während des Saugens gerne Haare herumwickeln, komplett ohne zusätzliches Werkzeug entfernt werden können, da hierbei alles gesteckt oder via Schiebemechanismen gesichert wird.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Yale Linus smart Lock

In aller Kürze

Das Yale Linus Smart Lock macht haptisch einen sehr hochwertigen Eindruck, denn das Smart Lock wurde komplett aus einem massiven Aluminiumgehäuse gefertigt. Im direkten Vergleich zum Nuki Smart Lock 2.0 ist das Modell von Yale deutlich größer, aber auch dieses erledigt im Alltag alle Aufgaben absolut zuverlässig und ohne Fehler. Der Funktionsumfang ist sehr umfangreich, sodass man unter anderem die automatisch Türabschließung zu einer bestimmten Zeit am Abend einstellen kann oder z. B. auch bestimmen kann, dass beim Verlassen des Haus, automatisch die Tür verschlossen und wenn man kommt wieder aufgeschossen wird. In den Einstellungen kann man alle wichtigen Funktionen einstellen und das Schloss setzt auf eine sichere Zwei-Faktor-Authentifizierung, sodass ich mit dem Yale Smart Lock rundum sehr zufrieden bin.

Gefällt uns

  • einfache Nachrüstlösung
  • sehr schnelle und einfache Einrichtung
  • einfache Bedienung
  • angenehm leise
  • mit vielen Diensten kompatible
  • mit Bridge auch von der Ferne steuerbar
  • sehr hochwertig verarbeitet

Gefällt uns weniger

  • keine Akkupack integrierbar
  • etwas teuerer als die Konkurrenz
  • für kompletten Funktionsumfang Yale Connect Wi-Fi Bridge nötig
  • etwas Klobier als die Konkurrenz

Yale Linus smart Lock

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das smarte elektronische Türschloss Linus von Yale kann problemlos einzeln erworben werden, doch wer auch von der Ferne drauf zugreifen möchte, benötigt z.B, die Yale Connect Wi-Fi Bridge und für alle die nicht immer ein Smartphone zur Hand haben, gibt des auch noch das Yale Smart Keypad, mit dem man direkt an der Tür über eine kabellose Tastatur, mit einem Zahlen-Code Zugang ins Haus erlangt.

Ohne die Yale Connect Wi-Fi Bridge kann man somit einfach gesagt nicht von der Ferne aus prüfen, ob die Türe verriegelt ist, und man kann auch spontan keinen Gesten Zugang ins Haus gewähren, z. B. wenn diese vor einem da sind und man diese nicht in der Kälte warten lassen möchte usw. Kurz und einfach gesagt, ohne die Bridge funktioniert das Linus Smart Lock nur auf kurzer Distanz, also nur via Bluetooth und mit der Bridge auch in der Ferne mit WLAN. 

In diesem Test möchte ich euch zum einen das Yale Linus smart Lock und die zusätzlich erhältliche Yale Connect Wi-Fi Bridge vorstellen und in Kürze erscheint dann auch noch ein Testbericht zum ebenfalls zusätzlich erhältlichen Yale smart Keypad.

Yale Linus Smart Lock

Bei der Verpackung setzt Yale auf eine zweiteilige Verpackung, bei welcher wie es üblich der Fall ist, die eigentlich stabile Verpackung von unten in eine rundum bedruckte Umverpackung eingeschoben wurde.

An der Vorderseite präsentierte Yale zum einen schön groß ersichtlich das Linus smart Lock, welches man hier genau in der Farbe präsentiert bekommt, welche man gewählt hat. In meinem Fall ist es daher Schwarz, es gibt das Schloss aber auch in Silber. Zudem erblickt man hier im oberen Bereich selbstverständlich direkt das Herstellerlogo und man kann hier auch die Bezeichnung des smart Lock lesen und zwar in insgesamt 5 Sprachen (Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch und Italienisch). Zudem wird man auf dieser Seite direkt darüber informiert, dass beim Yale Linus smart Lock neben „Hey Google“ auch Amazon Alexa verknüpft werden kann und man kann das smart Lock auch in Apples HomeKit integrieren. Zu guter Letzt wirbt man unten links auch noch mit dem redet Award, welchen das Schloss 2020 gewonnen hat.

An der rechten schmalen Seite wiederum informiert Yale zum einen etwas über die App bzw. schneidet das Thema kurz an. Somit wird einem hier kurz in mehreren Sprachen erklärt, dass man direkt über die App die Tür öffnen bzw. zuschließen lassen kann und über sämtliche Zugriffe usw. informiert wird. Darunter teilt Yale einem den Link zur eigenen Homepage mit, über welche man prüfen kann, ob das smarte Lock mit dem vorhandenen Schließzylinder kompatibel ist und ganz unten wir anhand von kleinen Skizzen gezeigt, was im Lieferumfang alles enthalten ist.

Direkt gegenüber an der linken schmalen Seite der Verpackung wird einem in einem kleineren Bild ein Ausschnitt des Yale Linus Smart Lock und der Bridge gezeigt, während darunter erneut die kompatiblen Assistenten usw. gezeigt werden. Darunter wird auch hier in mehreren Sprachen erklärt, dass für die Steuerung per Sprachassistent und für den Remotezugang die bereits erwähnte Bridge unbedingt erforderlich ist.

Zu guter Letzt zeigt die Rückseite ein Bildausschnitt einer Tür, an der man das Yale Smart Lock angebracht hat. Direkt darunter folgt eine Auflistung in mehreren Sprachen, bei denen Yale die Besonderheiten des Linus smart Lock erwähnt und in der linken unteren Ecke kann man direkt sehen, dass es eine Apple iOS und Android App gibt. Zu den erwähnten Besonderheiten zählen z. B. die Steuerung der Tür ganz einfach via App, sodass man diese Auf- und Zuschließen kann. Der Besitzer wird jederzeit über den Status informiert und dank Auto Lock /Auto Unlock, kann eingestellt werden, ob und wann die Tür automatisch am Abend geschlossen und morgens geöffnet werden soll. Zudem bietet Yale hier eine einfache Montage ohne Bohren und DoorSense sorgt für ein gutes Gewissen, dass man immer prüfen kann, ob man die Tür auch wirklich geschlossen hat.

Zieht man die stabile Hauptverpackung aus der Umverpackung heraus und öffnet diese von unten nach hinten hinweg, dann kann man direkt das mit mehreren Folien geschützte Yale Linus smart Lock sehen, welche hier sicher in einem Zellulose-Einleger eingesetzt wurde. Direkt daneben ist ein kleiner und schön gestalteter Quick-Start-Guide, unter dem man dann noch in einer Aussparung einen kleinen Inbusschüssel zusammen mit dem Magneten (Tür-Kontaktsensor) findet. Unter dem smart Lock findet man dann erneute einen Beipackzettel, welcher einen informiert die „Yale Access“ App auf Smartphone zu laden und einen speziellen 3M Klebestreifen, mit welchem man das Yale Linus smart Lock an der Tür bzw. um das Türschloss befestigen kann, sofern der Türzylinder bündig mit der Tür ist, dazu aber später mehr.

Yale Connect Wi-Fi Bridge

Die Verpackung der Bridge ähnelt vom Design absolut der des Yale Linus smart Lock, denn zum einen handelt es sich hier ebenfalls um eine zweiteilige Verpackung und zudem ist diese auch in denselben Farben gehalten. 

Yale präsentiert auch hier wieder direkt an der Front das in der Verpackung enthaltene Produkt, was in diesem Fall die Bridge ist. Ebenso findet man auch hier wie bereits beim smart Lock an der Front das Herstellerlogo zusammen mit dem Produktnamen in mehreren Sprachen. Rechts von der Verpackung wird dann erklärt, dass die Bridge die bereits erwähnten Funktionen mit sich bringt, sodass die Bridge unter anderem den Support von Sprachassistenten und den Zugriff von unterwegs gestattet. Dasselbe erblickt man auch an der linken Seite, nur dass hier dann zudem andere Bilder ersichtlich sind und an der Rückseite listete Yale auch hier wieder die Vorteile des Produktes auf. Hierzu zählt, dass man von überall aus prüfen kann, ob die Tür verriegelt ist, man erhält Zugriffsberechtigungen und hat die Möglichkeit der Fernüberwachung, sodass man auch von unterwegs Verwandten oder Gästen Zugriff ins Haus gewähren kann.

Im Inneren der Verpackung findet man dann direkt nach dem Öffnen die Bridge vor, welche hier ebenfalls in einem Einleger aus Zellulose eingesetzt wurde, und selbstverständlich sind hier auch die üblichen Beipackzettel enthalten. Da die Bridge direkt in die Steckdose gesteckt wird und mit dem WLAN verbunden wird, sind ansonsten keine weiteren Kabel notwendig.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Yale Linus smart Lock

Yale bietet das Linus smart Lock wie bereits im Punkt „Verpackung“ erwähnt, in zwei Farben an, in Schwarz, welches meinem Testgerät entspricht und dann gibt es noch ein silbernes Modell. Anders als z. B. das Nuki smart Lock 2.0 fällt hier direkt beim Yale Linus smart Lock auf, dass diese deutlich größer und schwerer ist, da dieses nicht aus Kunststoff, sondern hochwertigem Aluminium gefertigt wurde. Somit wiegt das smart Lock stolze 623 Gramm inkl. den vier AA-Batterien, was sich im Alltag aber keineswegs als Nachteil auswirkt. Die vier AA-Batterien sind im Lieferumfang enthalten und bereits im smart Lock eingesetzt, hier muss lediglich der kleine Kunststoffstreifen entfernt werden, dass der Stromkreislauf nicht mehr unterbrochen wird. Die Maße des Yale Linus smart Lock betragen 150 mm in der Höhe, 58 mm in der Breite und ebenso 58 mm in der Tiefe. 

Das Yale Linus smart Lock wird zusammengesetzt geliefert, indem man hier die beiden Haltesegmente an der Rückseite nach außen zieht, kann die Montageplatte vom smart Lock entfernt werden. Diese Montageplatte kann man dann später auf zwei Arten an der Tür befestigen, indem man diese entweder anschrauben oder aufkleben, dazu aber später mehr.  

Beim Yale smart Lock sitz die komplette Mechanik und Elektronik in einem langen Gehäuse. Hierbei findet man direkt an der Front ein Drehknauf, welcher zum manuellen Öffnen und Schließen der Tür dient bzw. dafür sorgt, dass der Schlüssel, welcher im Schloss eingesetzt wurde, dabei in die entsprechende Richtung gedreht wird. Beim Entriegeln über die App leuchtet hier ein LED-Ring grün auf, während beim abgeschlossenen Verriegelungsvorgang derselbe rot aufleuchtet. Die Stromversorgung erfolgt wie bereits erwähnt über insgesamt vier AA-Batterien, welche bereits an der Front des Schlosses eingesetzt wurde. Das Versteck hierfür findet man unter der runden Abdeckung mit dem Yale-Logo an der Front. Diese Abdeckung wird ganz einfach magnetisch gehalten und indem man diese im oberen Bereich leicht eindrückt, kippt der Deckel und kann an der Unterseite abgenommen werden.

Vielmehr gibt es am Yale Linus smart Lock nicht auf Anhieb zu sehen, denn der Rest ist im Alltag nicht ersichtlich, sondern dient lediglich der Montage und Einrichtung, was ich weiteren Verlauf des Testberichts genauer erklären werden.

Yale Connect Wi-Fi Bridge

Die Yale Bridge ist ein quadratisches, aus weißem Kunststoff gefertigtes Kästchen. Diese wird wie bereits erwähnt direkt in eine Steckdose eingesteckt, daher befindet sich auf der Rückseite der EU-Stecker. Die Bridge ist mit Stecker  60 x 60 x 60 mm groß und wiegt knapp 87 Gramm. Auf der Vorderseite befindet sich neben einem kleinen runden Druckknopf noch eine kleine Status-LED, welche nur dezent ersichtlich ist. Diese  Status-LED leuchtet jedoch recht dezent und stört somit im Alltag gar nicht. Zu guter Letzt hat Yale die Bridge noch mit einem kleinen, aber dezenten Yale Logo versehen.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas zu bemängeln. Das Gehäuse des Yale Linus smart Lock wurde aus hochwertigem Aluminium gefertigt, was rundum einen sehr robusten, langlebigen und sehr guten Eindruck macht. Die Bridge besteht wiederum aus Kunststoff, jedoch steckt dieses im Alltag lediglich in der Steckdose und daher stört dies nicht und insgesamt macht auch die Bridge einen hochwertigen Eindruck.

Der Drehknauf des smart Lock lässt sich angenehm drehen, sodass das Schloss bei Bedarf auch wunderbar manuell geöffnet werden kann und der Druckpunkt der Bridge ist ebenfalls in Ordnung. Daher gibt es bei mir bezüglich der Verarbeitung keine wirklichen Kritikpunkte.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

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