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Autor: Tobias

Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera

In aller Kürze

Baseus präsentiert mit der S1 Outdoor Sicherheitskamera ein kabelloses 2K-Überwachungssystem, welches sich durch seine autarke Stromversorgung mittels integriertem Solarpanel und den Verzicht auf kostenpflichtige Cloud-Dienste auszeichnet. Die wetterfeste IP67-Konstruktion gewährleistet eine hohe Bildqualität bei Tag und Nacht.  Die Installation gestaltet sich unkompliziert, und die lokale Datenspeicherung erfolgt ohne Folgekosten.

m Test klären wir, wie gut die Bildqualität wirklich ist, wie zuverlässig Bewegungserkennung und App funktionieren und ob das Solar-Konzept im Alltag hält, was es verspricht.

Gefällt uns

  • 2K‑Videoqualität
  • Breiter Blickwinkel (145 °)
  • 400‑Lumen‑Spotlight
  • Zwei‑Wege‑Audio
  • großer Akku und Motorisiertes Solarpanel
  • Internes Speichervolumen (8 GB)
  • kein Cloud-Zwang

Gefällt uns weniger

  • keine KI‑Objekterkennung
  • Nur 2,4 GHz‑WLAN
  • interner Speicher nicht erweiterbar
  • Keine Sirenenfunktion

Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera mit integriertem Solarpanel wird in einer robusten und hochwertig bedruckten Kartonverpackung geliefert. Bereits bei der Entnahme des Produkts aus der Verpackung fällt der strukturierte und durchdachte Innenaufbau auf. Die Kameraeinheit ist zentral im Karton positioniert und in einer passgenauen Kartoneinlage fixiert, wodurch ein optimaler Schutz vor Verrutschen und Transportschäden gewährleistet ist. Aufgrund des fest integrierten Solarpanels handelt es sich um eine größere, zusammenhängende Einheit, die ebenfalls vollständig in die Schutzform eingebettet ist. Sowohl die Kameralinse als auch das Solarpanel sind zusätzlich mit Schutzfolien versehen, um Kratzer während des Transports zu minimieren.

Die Zubehörteile sind separat und geordnet im Karton untergebracht. Die Wandhalterung ist einzeln verpackt, während Schrauben und Dübel in einem kleinen Beutel beiliegen. Das mitgelieferte USB-Kabel für die Erstladung ist sauber aufgewickelt und ebenfalls separat verstaut. Ergänzt wird der Lieferumfang durch eine Kurzanleitung sowie eine Montageschablone, die flach im Karton eingelegt sind.

Insgesamt vermittelt die Verpackung einen aufgeräumten und funktionalen Eindruck. Alle Komponenten sind an ihrem festen Platz und optimal geschützt, wobei Baseus überwiegend Kartonelemente anstelle von Kunststoff verwendet. Dies hinterlässt einen hochwertigen und zugleich durchdachten Eindruck und gewährleistet einen sicheren Transport der Kamera und des Zubehörs.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Design der Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera zeichnet sich durch eine moderne, funktionale Ästhetik aus, die speziell für den Außeneinsatz konzipiert wurde. Das matte, wetterfeste Gehäuse vermittelt einen hochwertigen Eindruck und gewährleistet eine ausreichende Robustheit für den dauerhaften Einsatz an Fassaden, Garagen oder Terrassen. Trotz der Integration eines Solarpanels bleibt die Bauform kompakt und optisch harmonisch.

Die Vorderseite der Kamera beherbergt zentral die Kameralinse, unterhalb derer sich der PIR-Bewegungssensor befindet. Dieser Sensor gewährleistet eine zuverlässige Bewegungserkennung und löst entsprechend Aufnahmen aus. Ebenfalls an der Front integriert sind die LEDs für Infrarot- und Farbnachtsicht. Das Mikrofon ist diskret in Form einer kleinen Öffnung im Frontbereich untergebracht und ermöglicht sowohl die Audioaufzeichnung als auch die Zwei-Wege-Kommunikation über die zugehörige App.

Eine Besonderheit stellt das integrierte, motorisierte Solarpanel auf der Oberseite dar. Dieses ist nicht starr verbaut, sondern wird von einem kleinen Motor angetrieben und richtet sich automatisch nach dem Sonnenverlauf aus. Dadurch optimiert die Kamera selbstständig die Energieaufnahme im Tagesverlauf, was einen klaren technischen Vorteil gegenüber klassischen, feststehenden Solarpanels darstellt.

Auf der Unterseite der Kamera befindet sich der Lautsprecher. Dieser dient der Zwei-Wege-Kommunikation und ermöglicht somit Gespräche zwischen dem Nutzer und Personen vor der Kamera, beispielsweise mit Paketboten oder Besuchern. Zusätzlich kann der Lautsprecher akustische Warnsignale oder eine Sirenenfunktion ausgeben, um unbefugte Personen abzuschrecken.

Der USB-Ladeport für die Erstinbetriebnahme oder das manuelle Nachladen befindet sich seitlich bzw. im unteren Bereich des Gehäuses. Er ist durch einen fest schließenden Gummiverschluss geschützt, der zuverlässig vor Feuchtigkeit und Staub schützt und somit die IP67-Zertifizierung unterstützt.

Die mitgelieferte Halterung besteht aus einem stabilen Montagearm mit Kugelgelenk, welches eine flexible Ausrichtung ermöglicht. Nach dem Fixieren befindet sich die Kamera sicher und vibrationsfrei an Wand oder Decke. Insgesamt wirkt das Design durchdacht, technisch innovativ und zugleich dezent, insbesondere das selbstnachführende Solarpanel hebt die Kamera deutlich von vielen Konkurrenzmodellen ab.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera präsentiert sich im Test als hochwertiges und robustes Gerät. Das Gehäuse ist aus widerstandsfähigem Kunststoff mit matter Oberfläche gefertigt, die sowohl ein modernes Erscheinungsbild vermittelt als auch unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken und leichten Kratzern ist. Die Materialanmutung ist solide und vermittelt Stabilität, ohne billig oder dünnwandig zu wirken. Die Spaltmaße sind gleichmäßig, und es sind keine Knarzgeräusche oder Klappern feststellbar.

Auch die Haptik überzeugt mich sehr. Die Kamera fühlt sich stabil und kompakt an. Das integrierte Solarpanel ist fest in seiner motorisierten Einheit integriert und weist kein Spiel auf. Die Mechanik zur automatischen Ausrichtung ist sauber integriert und arbeitet im Betrieb zuverlässig.

Die mitgelieferte Halterung ist ebenfalls aus stabilem und belastbarem Aluminium gefertigt. Der Montagearm mit Kugelgelenk ermöglicht eine präzise Einstellung und eine sichere Fixierung nach dem Festziehen. Im Test erwies sich die Konstruktion als vibrationsfrei und ausreichend tragfähig, selbst bei stürmischen Windböen. Die Verschraubung greift sauber und gewährleistet einen festen Sitz an der Wand.

Die Kamera verfügt über eine IP67-Zertifizierung, die ihren Schutz gegen Staub und starken Regenwasser gewährleistet. Im Rahmen des Alltagstest wo es in letzter Zeit auch öfters geregnet und geschneit hat, erwies sich das Gehäuse als absolut dicht, sodass weder Feuchtigkeit noch Beschlag im Inneren feststellbar waren. Auch eine direkte Sonneneinstrahlung über mehrere Stunden führte zu keinerlei erkennbaren Materialveränderungen oder Überhitzungsproblemen.  Obwohl sich das Gehäuse leicht erwärmte, verblieb es im unkritischen Bereich.

Insgesamt überzeugt die Verarbeitung durch eine gelungene Kombination aus stabiler Bauweise, hochwertiger Materialanmutung und zuverlässiger Wetterfestigkeit. Die Kamera ist eindeutig für den dauerhaften Außeneinsatz konzipiert und vermittelt im Test ein langlebiges Gesamtbild.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Klingel-ArtOutdoor Überwachungskamera (Akkubetrieben mit integriertem Solarpanel, folgt dem Sonnenverlauf)
Auflösung2K-Auflösung, 2304 × 1296 Pixel Pixel
Weitwinkel145° diagonal
Abmessungen7 x 8 x 207 cm ohne Befestigung-Stativ
Zoom8-facher digitaler Zoom
MaterialKunststoff
Konnektivität802.11b/g/n (2,4 GHz). Unterstützung für WEP-, WPA-, WPA2-Verschlüsselung,
FunktionenSpotlight
Lautsprecher und Mikrofon
Zweiwege-Audiofunktion
Nachtsicht
Motorisiertes Solarpanel integriert
BetriebsbedienungWitterungsbeständig nach IP67 · Relative Luftfeuchtigkeit: 20 bis 85 %
Temperatur: -20 °C bis 50 °C
NachtsichtmodusBis zu 8 m Sichtweite
8 xInfrarot-LEDs (850 nm) mit IR-Sperrfilter
Kamerarund 3 Megapixel Bildverhältnis: 16:9
LieferumfangBaseus S1 Outdoor Sicherheitskamera
Schraubenpaket mit Dübeln
USB-A-auf-USB-C-Ladekabel
Schraubhalterung mit Kugelgelenk
Technische Daten der Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera

Einrichtung und Installation

baseus Security
Preis: Kostenlos
baseus Security
Preis: Kostenlos

Die Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera zeichnet sich durch eine unkomplizierte und zügige Montage sowie Einrichtung aus. Die Halterung besteht aus einem robusten Montagearm mit Kugelgelenk, welches eine flexible Ausrichtung der Kamera ermöglicht. Die beiliegende Bohrschablone gewährleistet eine präzise Markierung der Schraublöcher, woraufhin die Halterung sicher an Wand oder Decke befestigt werden kann. Das Kugelgelenk ermöglicht eine optimale Ausrichtung der Kamera auf den gewünschten Überwachungsbereich.

Die Einrichtung erfolgt über die kostenlose Baseus Security App für Android und iOS, welche den Nutzer durch den Prozess leitet. Zur Registrierung ist lediglich die Angabe des Wohnsitzlandes, einer E-Mail-Adresse sowie eines selbst gewählten Passworts erforderlich; die Erfassung weiterer persönlicher Daten erfolgt nicht.  Anschließend wird die Kamera durch kurzes Drücken des Sync-Knopfes unter der Gummiabdeckung, wo sich auch der Ladeport befindet, in den Kopplungsmodus versetzt. Anschließend wählt ihr euer WLAN (2,4 GHz) aus, geben das zugehörige Passwort ein und die Kamera wird in das WLAN eingebunden und konfiguriert. Im Anschluss könnt ihr noch der Kamera einem Namen zuweisen, sie einem Raum zuordnen, Aktivitätszonen definieren und die Bewegungsempfindlichkeit einstellen.

Die App zeichnet sich durch eine zuverlässige und intuitive Bedienung aus, sodass die Kamera auch für Nutzer ohne technische Vorkenntnisse innerhalb weniger Minuten einsatzbereit ist. Die Kombination aus einer klar strukturierten Montage und einer geführten App-Einrichtung unterstreicht die Benutzerfreundlichkeit der Baseus S1.

(Einrichtung und Installation: 4 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Die Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera präsentiert sich im Test als leistungsstarkes und für den Dauereinsatz ausgelegt Überwachungssystem. Mit einer Auflösung von 2304 × 1296 Pixeln (2K) liefert die Kamera ein scharfes und detailreiches Bild, welches die Identifizierung von Gesichtern, Bewegungen oder Fahrzeugen im auf dem Grundstück ermöglicht, ohne dass ein signifikantes Bildrauschen auftritt.

Der 145-Grad-Blickwinkel der Kamera gewährleistet eine umfassende Abdeckung und eignet sich somit ideal für die Überwachung von Einfahrten, Hauseingängen oder Terrassen. Der integrierte PIR-Bewegungssensor erfasst Bewegungen zuverlässig innerhalb eines Radius von bis zu 8–10 Metern, wobei die genaue Reichweite von der Montagehöhe und den Umgebungsbedingungen abhängt. 

Im Rahmen des Tests wurde festgestellt, dass die Bewegungserkennung der Kamera nicht über künstliche Intelligenz verfügt.  Folglich ist die Kamera nicht in der Lage, zwischen Personen, Tieren oder Paketen zu unterscheiden. Jede Bewegung innerhalb des Erfassungsbereichs wird gleichermaßen registriert, was gelegentlich zu Fehlalarmen durch Haustiere oder vorbeifahrende Fahrzeuge führen kann.

Im direkten Vergleich zu Konkurrenzmodellen mit KI-gestützter Bewegungserkennung wird dieser Unterschied deutlich. Modelle mit Objektklassifizierung ermöglichen eine gezielte Erkennung von Personen, Tieren oder Paketen und reduzieren somit Fehlalarme signifikant. Die Baseus S1 arbeitet im Test nach dem klassischen PIR-Prinzip und liefert dennoch zuverlässige Benachrichtigungen bei menschlicher Bewegung. Die Sensitivität des Sensors sowie die Konfiguration der Aktivitätszonen können zwar innerhalb der Anwendung angepasst werden. Dies verhindert jedoch nicht, dass ihr  über jede vorbeilaufende Katze informiert werdet. Bei der Verwendung von KI-gestützten Kameras besteht die Möglichkeit, Benachrichtigungen für Tieraktivitäten zu deaktivieren, was die Verwaltung erheblich vereinfacht. 

Die Baseus S1 bietet eine umfassende Lösung für die Nachtsicht durch die Integration mehrerer Infrarot-LEDs, die selbst im Dunkeln eine gleichmäßige Ausleuchtung des Bereichs vor der Kamera gewährleisten. Zusätzlich verfügt das Gerät über ein integriertes Spotlight-LED-Licht mit einer Leistung von 400 Lumen, welches bei Bedarf automatisch bei Bewegung im Dunkeln aktiviert wird. Dieses ermöglicht eine helle Farbnachtsicht und dient gleichzeitig als abschreckendes Element. Im Rahmen des Tests wurde der überwachte Bereich bei Aktivierung des Spotlights deutlich und großflächig ausgeleuchtet.

Die Bedienung der Baseus S1 erfolgt ausschließlich über eine dedizierte App, die eine übersichtliche Verwaltung von Live-Ansichten, Aufzeichnungen, Bewegungsempfindlichkeit, Alarmfunktionen und Benachrichtigungen ermöglicht. Es ist zu beachten, dass die Kamera ausschließlich 2,4 GHz-WLAN unterstützt und 5 GHz-Netze nicht kompatibel sind.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Software

Die Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera wird vollständig über die Baseus Security App gesteuert, welche im Test mit einer klar strukturierten und übersichtlichen Benutzeroberfläche bestach. Die App ist in die Hauptbereiche Startseite, Ereignisse, Sicherheit, Dienst und Konto untergliedert, wodurch eine intuitive Navigation gewährleistet wird.

Auf der Startseite werden alle verbundenen Geräte in einer Kachelansicht präsentiert, inklusive Statusinformationen wie Akkustand oder Verbindungsstatus. Von hier aus gelangen Sie direkt in die Live-Ansicht mit Schnellzugriff auf Funktionen wie Zwei-Wege-Kommunikation, manuelles Einschalten des 400-Lumen-Spotlights oder das Starten einer Aufnahme.

Im Bereich Ereignisse werden alle erkannten Bewegungen chronologisch aufgelistet. Die aufgezeichneten Clips lassen sich bequem abspielen, herunterladen oder löschen, sodass Sie jederzeit einen schnellen Überblick über die Aktivitäten erhalten.

Das Menü „Sicherheit“ fasst die essenziellen Überwachungseinstellungen zusammen. Hier können die Bewegungsempfindlichkeit und Aktivitätszonen konfiguriert, Push-Benachrichtigungen verwaltet sowie Alarmfunktionen, wie beispielsweise die Aktivierung von Spotlight- oder Sirenenalarmen, eingestellt werden.

Im Bereich „Dienst“ finden sich gerätespezifische Informationen, darunter Firmware-Updates, Statusanzeigen und Supportoptionen. Im Abschnitt „Konto“ können persönliche Einstellungen, wie E-Mail-Adresse, Passwort und allgemeine App-Optionen, verwaltet werden.

Im Praxistest zeigte sich die App als stabil und reaktionsschnell. Die übersichtliche Struktur der Untermenüs gewährleistet einen schnellen Zugriff auf alle Funktionen und ermöglicht es sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Nutzern, sich mühelos zurechtzufinden.

Einstellungen und Funktionen

Wie bereits erwähnt, wird jede Kamera in der App als eigene Kachel dargestellt, inklusive Vorschaubild und Statusanzeige (beispielsweise Akkustand). Durch einfaches Antippen der jeweiligen Kachel wird die Live-Ansicht der Kamera aktiviert. Im Test startete die Live-Übertragung zügig und stabil, ohne signifikante Verzögerungen.

Direkt unterhalb des Livebildes befinden sich Schnellzugriffe auf essenzielle Funktionen, darunter:

  • Aktivierung des Mikrofons zur Zwei-Wege-Kommunikation
  • Lautsprecherfunktion zur direkten Ansprache von Personen im Sichtbereich der Kamera
  • Manuelles Einschalten des 400-Lumen-Spotlights
  • Möglichkeit zur Echtzeit-Screenshot- oder Videoaufnahme

Im Einstellungsmenü, gekennzeichnet durch ein Sechseck-Symbol mit einem zentralen Kreis, befinden sich die detaillierten Untermenüs, welche eine logische und übersichtliche Struktur aufweisen. Dort können unter anderem die Bewegungserkennung und deren Empfindlichkeit konfiguriert, Aktivitätszonen definiert sowie Push-Benachrichtigungen angepasst werden. Auch die Funktionsweise des Spotlights lässt sich festlegen, beispielsweise die automatische Aktivierung bei Bewegung oder die Nutzung im Alarmmodus mit zusätzlichem Warnton.

Des Weiteren können Videoeinstellungen wie Bildqualität oder der Nachtsichtmodus (Infrarot oder Farbnachtsicht) modifiziert werden. Im Bereich Energieverwaltung präsentiert die App den aktuellen Akkustand sowie die Ladeaktivität der Kamera. Die aufgezeichneten Ereignisse sind chronologisch geordnet und werden auf dem internen, fest verbauten 8 Gigabyte Speicher gesichert. Dadurch sind sie jederzeit abrufbar und können bei Bedarf heruntergeladen oder gelöscht werden.

Im Praxistest erwies sich die App als leistungsstark und benutzerfreundlich. Auch Nutzer ohne technische Vorkenntnisse finden sich schnell zurecht. Insgesamt stellt die Baseus Security App eine durchdachte Steuerzentrale mit ausreichend Konfigurationsmöglichkeiten dar, ohne dabei komplex oder unübersichtlich zu wirken.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Ton- /Videoqualität

Die Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera zeigte in meinem durchgeführten Tests eine sehr gute Video- und Audioqualität sowohl bei Tageslicht als auch bei Dunkelheit. Unter Tageslichtbedingungen gewährleistet die 2K-Auflösung (2304 × 1296 Pixel) eine scharfe und detailreiche Bilddarstellung. Gesichter, Bewegungen und selbst kleinste Details, wie beispielsweise Kennzeichen, sind deutlich erkennbar. Der 145-Grad-Blickwinkel ermöglicht eine umfassende Überwachung eines großen Bereichs, wie beispielsweise Einfahrten oder Terrassen. Die Farbwiedergabe ist authentisch und ausgewogen, selbst unter etwas ungünstigen Gegenlichtbedingungen.

Im Dunkelmodus schaltet die Kamera automatisch in den Nachtmodus. Die integrierte IR-Nachtsicht liefert klare Schwarz-Weiß-Bilder. Das optionale 400-Lumen-Spotlight kann beispielsweise bei Bewegungserkennung aktiviert werden, um den Bereich farbig und hell auszuleuchten. Dies erhöht die Detailerkennbarkeit erheblich und dient gleichzeitig als Abschreckung. Ohne Aktivierung des Spotlights ist die Nachtsicht für kleinere Bereiche ausreichend. Für größere Entfernungen wird die Verwendung des Spotlights empfohlen.

Die Audioqualität des Geräts ist ebenfalls bemerkenswert. Das integrierte Mikrofon der Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera zeichnet Stimmen und Umgebungsgeräusche mit hoher Klarheit und Verständlichkeit auf. Im Rahmen des Tests erwies sich die Audioqualität bis zu einer Entfernung von etwa 5 Metern als ausgezeichnet: Stimmen waren deutlich wahrnehmbar, Hintergrundgeräusche wurden zuverlässig erfasst und beeinträchtigten die Verständlichkeit nur in geringem Maße.

Bei größeren Entfernungen, ab etwa 6 bis 7 Metern, verschlechterte sich die Aufnahmequalität jedoch signifikant. Stimmen werden leiser, Umgebungsgeräusche überlagern die Sprachaufnahme stärker und die Verständlichkeit nimmt ab. Auch Windgeräusche oder andere laute Umgebungsgeräusche können die Aufnahme zusätzlich negativ beeinflussen.

Die Zwei-Wege-Kommunikation über die App ist zuverlässig und der Lautsprecher auf der Unterseite liefert einen klaren, verständlichen Ton, der auf kurze bis mittlere Distanzen (bis ca. 5–7 Meter) gut wahrnehmbar ist. Die Lautstärke des Lautsprechers ist ausreichend, um Personen anzusprechen oder akustische Warnsignale effektiv abzuspielen.

Insgesamt überzeugt die Baseus S1 mit scharfer Bildqualität bei Tag und Nacht sowie zuverlässiger Audioübertragung. Das integrierte Spotlight und der hochwertige Lautsprecher erhöhen die Alltagstauglichkeit der Kamera und tragen zur Verbesserung von Sicherheit und Kontrolle im Außenbereich bei.

(Ton- /Videoqualität: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Die Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera ist mit einem integrierten 10.400 mAh-Akku ausgestattet, der bei normaler Nutzung durch Bewegungserkennung und Spotlight-Betrieb im Alltag mehrere Wochen Betriebsdauer gewährleistet.

Sollte der Akku vollständig entladen sein oder eine teilweise Aufladung erforderlich sein, kann die Kamera über den unten positionierten USB-Ladeport aufgeladen werden.  m Rahmen von Tests betrug die Ladedauer über das Kabel etwa 6 bis 8 Stunden, abhängig von der Leistung des verwendeten Netzteils. Der Ladeanschluss ist durch einen Gummiverschluss geschützt, um das Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutz zu verhindern.

In Kombination mit dem motorisierten Solarpanel, welches sich automatisch dem Sonnenverlauf anpasst und kontinuierlich Energie generiert, ermöglicht dies einen nahezu autark Betrieb der Kamera über längere Zeiträume. Selbst bei wechselhafter Sonneneinstrahlung konnte die Kamera im Test durch die Solarladung häufig über Wochen hinweg betrieben werden, ohne dass ein manuelles Nachladen erforderlich war. 

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera erweist sich im Test als leistungsstarkes Gerät mit hoher Bildqualität sowohl bei Tag als auch bei Nacht. Das breite Sichtfeld von 145 Grad ermöglicht eine umfassende Überwachung des überwachten Bereichs. Die zuverlässige Bewegungserkennung stellt sicher, dass potenzielle Sicherheitsrisiken zeitnah erkannt werden. Das integrierte 400-Lumen-Spotlight verbessert die Nachtsicht erheblich und dient gleichzeitig als Abschreckungsmittel.  Die Zwei-Wege-Kommunikation, ermöglicht durch das integrierte Mikrofon und den Lautsprecher, gewährleistet eine direkte Interaktion mit Personen im überwachten Bereich. Besonders hervorzuheben ist die Kombination aus dem 10.400 mAh-Akku und dem motorisierten Solarpanel. Dieses innovative System passt sich automatisch dem Sonnenverlauf an und gewährleistet somit eine nahezu autarke Stromversorgung, was die Wartungsaufwände erheblich reduziert.

Als Schwächen sind die fehlenden KI-Funktionen der Bewegungserkennung zu nennen. Diese ermöglichen es der Kamera nicht, zwischen Personen, Tieren und Paketen zu unterscheiden, was zu potenziellen Fehlalarmen führen kann. Des Weiteren unterstützt die Kamera ausschließlich 2,4 GHz-WLAN, was bei der Verwendung moderner Dualband-Router berücksichtigt werden sollte. Das Fehlen einer Sirenenfunktion stellt eine weitere Einschränkung dar, da keine akustische Abschreckung möglich ist.

Insgesamt bietet die Baseus S1 eine praxisgerechte, robuste und gut verarbeitete Lösung für die private Außenüberwachung. Sie eignet sich insbesondere für Nutzer, die Wert auf Solarbetrieb und eine einfache Bedienung über die App legen. Trotz der genannten Schwächen stellt die Kamera eine attraktive Option für die Überwachung von Außenbereichen dar. 

Preis/Leistung

Die Kamera ist preislich attraktiv positioniert. Zum Zeitpunkt des Marktstarts betrug der Preis ca. 139,99 €. Mittlerweile ist sie deutlich günstiger erhältlich, teilweise bereits unter 100 €, in Sonderaktionen sogar unter 80 €. Betrachtet man die gebotene Ausstattung, stellt dies einen sehr fairen Wert dar, insbesondere im Vergleich zu zahlreichen Konkurrenzmodellen mit vergleichbarem Funktionsumfang.

Abstriche sind bei der fehlenden KI-Objekterkennung, dem Verzicht auf 5-GHz-WLAN und der fehlenden integrierten Sirene zu verzeichnen.  Diese Abstriche sind jedoch angesichts des Preises akzeptabel und machen die Baseus S1 zu einer attraktiven Option für budgetbewusste Nutzer, die eine zuverlässige, solarbetriebene Outdoor-Kamera mit guter Bildqualität und einfacher Bedienung suchen.

Baseus S1 Outdoor Sicherheitskamera

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://eu.baseus.com/de

Teufel Real Blue NC 3

In aller Kürze

Teufel präsentiert mit dem Real Blue NC 3 die neueste Generation seiner Noise-Cancelling-Kopfhörer. Der Nachfolger des Real Blue NC bietet deutlich längere Akkulaufzeit, optimiertes Active Noise Cancelling und erweiterte App-Funktionen. In diesem Testbericht erfahrt ihr, was sich zum Vorgängermodell geändert hat, was gut und was schlecht ist und ob sich das Upgrade lohnt. Außerdem verrate ich euch, für wen sich der Kopfhörer besonders eignet.

Gefällt uns

  • guter Tragekomfort
  • sehr gute Akkulaufzeit / Schnellladefunktion
  • gutes adaptives Noise Cancelling
  • Kräftiger, ausgewogener Klang
  • Transparenz- / Gesprächsmodus
  • AAC-Support

Gefällt uns weniger

  • kein aptX
  • ANC nicht Spitzenklasse
  • keine hochauflösenden Codecs
  • keine Start/Stop-Automatik

Teufel Real Blue NC 3

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Teufel Real Blue NC 3 präsentiert sich als sorgfältig konzipiert und robust. Alle Komponenten sind übersichtlich und sicher verstaut, wodurch beim Auspacken ein gepflegter Eindruck entsteht.

Der Lieferumfang umfasst neben den Over-Ear-Kopfhörern ein stabiles Hardcase für sicheren Transport, ein USB-C-Ladekabel sowie ein 3,5 mm-Klinkenkabel mit integrierter Fernbedienung, welche die Steuerung von Musik und Anrufen auch im kabelgebundenen Betrieb ermöglicht.  Des Weiteren liegen die üblichen Bedienungs- und Sicherheitshinweise bei. Ein Netzteil ist, wie bei allen Herstellern, auch hier nicht im Lieferumfang enthalten.

Insgesamt stellt Teufel damit alle notwendigen Komponenten für den sofortigen Einsatz bereit und gewährleistet Flexibilität für sowohl kabellosen als auch kabelgebundenen Gebrauch.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Der Teufel Real Blue NC 3 präsentiert sich in einem zeitgemäßen und funktionalen Over-Ear-Design, das trotz einer insgesamt robusten Bauweise ein angenehmes Tragegefühl vermittelt. Mit einem Gewicht von circa 270 Gramm zählt er zu den vergleichsweise leichten Noise-Cancelling-Kopfhörern seiner Klasse, was insbesondere bei längeren Hörsitzungen von Vorteil ist.

Teufel setzt auch beim Nachfolger auf eine dezente Eleganz, es gibt diesen in die Farben: Pearl White, Night Black und Steel Blue. Insbesondere die Farbvariante Steel Blue (mein Testgerät) mit schwarzen Akzenten an den Kopfband-Enden, dem Teufel Logo am Bügelende und dem „T-Logo“ auf den Ohrmuscheln erzeugt eine ansprechende, edle Optik, die sich zwischen sportlich und urban bewegt, ohne dabei verspielt zu wirken. Im Vergleich zur Vorgängergeneration hat sich am grundsätzlichen Formfaktor zwar nichts Wesentliches verändert, jedoch wirkt die neue Farbgebung in Kombination mit den matten Oberflächen insgesamt moderner und weniger klassisch. 

Die Verarbeitung vermittelt ebenfalls einen robusten Eindruck. Flexible Kopfbandbügel und drehbare Ohrmuscheln ermöglichen ein kompaktes Zusammenklappen, was den Transport erleichtert. Auch die Polster wurden im Detail optimiert und fühlen sich im Vergleich zum Vorgänger noch etwas weicher an, ein Vorteil für längeres Tragen.

Die Bedienelemente sind ergonomisch an den Ohrmuscheln positioniert. Auf der rechten Seite befindet sich ein Joystick-Steuerstick, mit dem sich Musik abspielen, pausieren, Titel navigieren und die Lautstärke regulieren lässt. Daneben befindet sich die Taste zum Wechseln der ANC-Modi (Active Noise Cancelling, Transparenzmodus und Conversation Mode). Auf der linken Seite befinden sich die Power/Bluetooth-Taste, der USB-C-Ladeanschluss und der 3,5-mm-Klinkeneingang.

Im Vergleich zur Vorgängergeneration hat Teufel bewusst auf physische Bedienelemente gesetzt, anstatt auf berührungsempfindliche Touch-Flächen. Dadurch wird eine zuverlässigere und weniger fehleranfällige Bedienung im Alltag gewährleistet, insbesondere bei kalten oder leicht feuchten Händen.

Insgesamt wirkt das Design des Real Blue NC 3 weniger konventionell, gleichzeitig aber funktional und hochwertig verarbeitet. Die Änderungen zur Vorgängerversion sind eher evolutionär als revolutionär, mit deutlicher Verbesserung in Komfort, Farbkonzept und Bedienbarkeit.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Teufel Real Blue NC 3 zeichnet sich durch hochwertige und robuste Materialien aus. Das Gehäuse ist aus mattem Kunststoff gefertigt, welcher Stabilität und Langlebigkeit gewährleistet, ohne dabei einen billigen oder klapprigen Eindruck zu erwecken. Der Kopfbügel aus Federstahl bietet Flexibilität und passt sich verschiedenen Kopfgrößen an, wobei er seine Form auch bei regelmäßigem Gebrauch beibehält.

Die Ohrmuscheln sind sorgfältig verarbeitet und mit Memory-Schaum-Polstern bezogen, die einen hohen Tragekomfort gewährleisten.  Im Rahmen von Praxistests konnte jedoch festgestellt werden, dass bei Bartträgern mit einer Dreitagebart das Lederimitat der Polster eine beschleunigte Abnutzung aufweist. Insbesondere an den Kontaktstellen zum Bartmaterial können sich mit der Zeit leichte Abnutzungserscheinungen zeigen, was bei häufiger Nutzung berücksichtigt werden sollte. Bei Abnutzung der Ohrpolster bietet Teufel den Vorteil eines unkomplizierten Austauschs. Die Polster sind lediglich geclipst und können daher problemlos nachgekauft und eigenständig ersetzt werden. 

Diese geringfügige Einschränkung tritt jedoch nicht ausschließlich bei den Kopfhörern von Teufel auf, sondern ist branchenweit verbreitet. Für Personen mit rasiertem Gesicht, Frauen und solche mit längerem Bart ist dieses Problem gänzlich zu ignorieren. Hier zeichnet sich das Produkt durch eine außergewöhnliche Langlebigkeit aus. Die Kombination aus Federstahl-Kopfbügel, robusten Gelenken und hochwertigen Materialien gewährleistet eine dauerhafte Funktionalität auch bei regelmäßiger Nutzung und Transport im Hardcase über einen längeren Zeitraum.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten) 2,7885

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.3)
FarbeSteel Blue (mein Tesgerät) weitere Farben Night Black und Pearl White
Akkuintegriert, Lithium-Ionen-Akku
Akku Kopfhörer: 98 h (mittlere Lautstärke und ohne ANC) 59 Stunden (mit ANC)
Ladezeit 2 Stunden und Schnellladefunktion (15 Minuten aufladen für rund 12 Stunden Musikhören).
Gewicht 280 Gramm
Materialbis auf die stärker beanspruchten Bauteile (Scharniere und Bügel), komplett Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.3 Audio-Codec: SBC und AAC. Multi-Point und Fast Pairing von Google und Microsoft Swift Pair wird unterstützt.
Treiber40 mm Treiber (links und rechts)
Frequenzbereich10 Hz – 20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben
Lieferumfang1 x Teufel Real Blue NC 3
1 x Transportetui 
1 x 3,5-mm-Audiokabel mit Fernbedienung 
1 x USB-C-Ladekabel 
1 x Karabiner
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten der Teufel Real Blue NC 3

Tragekomfort

Der Teufel Real Blue NC 3 besticht im täglichen Gebrauch durch seinen hohen Tragekomfort. Die Ohrpolster aus Memory-Schaum umschließen die Ohren vollständig und passen sich individuell an unterschiedliche Kopf- und Ohrformen an, ohne Druck auszuüben. Das weiche Lederimitat sorgt für ein angenehmes Hautgefühl, selbst bei längeren Hörsessions. Der Kopfhörer sitzt dank des flexiblen Federstahl-Kopfbügels sicher, ohne zu eng anzuliegen, und verteilt das Gewicht gleichmäßig über den Kopf.

Selbst Brillenträger profitieren von einem komfortablen Sitz ohne störenden Druck. Bei Bartträgern kann es an der Kontaktstelle zu leichter Abnutzung der Polster kommen, ohne dass der Tragekomfort signifikant beeinträchtigt wird. An heißen Tagen oder bei längerer Nutzung kann es jedoch zu leichtem Schwitzen an den Ohren kommen, was bei allen geschlossenen Over-Ear-Kopfhörern mit Lederimitat-Pads üblich ist.

Ein wesentlicher Vorteil besteht in der 8-Wochen-Rückgabegarantie von Teufel, die es Käufern ermöglicht, den Kopfhörer in Ruhe zu testen. Sollte der Sitz oder der Tragekomfort nicht den Erwartungen entsprechen, ist eine unkomplizierte Rückgabe möglich. 

Insgesamt vermittelt der Real Blue NC 3 ein Gefühl von Komfort, ausgeglichener Gewichtsverteilung und solider Polsterung, ideal für ausgedehnte Musik-, Hörbuch- oder Gaming-Sessions.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung des Teufel Real Blue NC 3 zeichnet sich durch eine übersichtliche, praxisnahe und alltagstaugliche Gestaltung aus. Analog zum Vorgängermodell setzt Teufel weiterhin auf physische Bedienelemente an den Ohrmuscheln anstelle von Touch-Flächen. Dieser bewusste Designentscheidung liegt der Vorteil zugrunde, dass die Steuerung auch unter widrigen Bedingungen, wie feuchten oder kalten Händen, zuverlässig und taktil funktioniert.

Auf der rechten Ohrmuschel befindet sich ein Joystick, der die Steuerung der Musikwiedergabe ermöglicht, einschließlich Start, Pause, Titelvor- und -rücklauf sowie Lautstärkeregelung. Direkt daneben ist die ANC-Taste positioniert, mit der zwischen Active Noise Cancelling, Transparenzmodus und Conversation Mode gewechselt werden kann. Eine Status-LED informiert über den aktuellen Betriebsmodus: Blau signalisiert eine aktive Bluetooth-Verbindung, Weiß den ANC-Modus und Rot einen niedrigen Akkustand.

Joystick-Steuerung (rechte Ohrmuschel im Detail)

Der Joystick ist das zentrale Steuerelement für Musik und Lautstärke:

  • Neigen nach oben / unten → Lautstärke erhöhen bzw. verringern
  • Neigen nach links / rechts → Titelsprung zurück oder vorwärts
  • Drücken einmal → Wiedergabe starten oder pausieren
  • Langes Drücken → Aktivierung des Sprachassistenten (z. B. Siri oder Google Assistant)

Die linke Ohrmuschel ist mit der Power/Bluetooth-Taste ausgestattet, welche die Funktionen Ein- und Ausschalten, Pairing sowie die Abfrage des Batteriestands übernimmt. Unterhalb dieser Taste befinden sich der USB-C-Ladeanschluss und der 3,5-mm-Klinkeneingang. Durch Anschließen des mitgelieferten Kabels mit integrierter Fernbedienung über den 3,5-mm-Klinkeneingang ist eine kabelgebundene Steuerung von Musik und Anrufen möglich.

Im Bereich der Haptik unterscheiden sich die Tasten und der Joystick des NC 3 nicht signifikant von ihrem Vorgänger. Sie zeichnen sich weiterhin durch Präzision, taktiles Feedback und fehlendes Spiel aus. Die Bedienung präsentiert sich als logisch strukturiert und durchdacht, sodass alle relevanten Funktionen effizient erreichbar sind. Teufel hat die Grundsteuerung im Vergleich zum Vorgängermodell nicht grundlegend modifiziert. Vielmehr wurden die bewährten Tastenpositionen und Funktionen beibehalten und lediglich um innovative Modi, wie beispielsweise den Conversation Mode, erweitert.

Ein einziger kleiner Nachteil besteht darin, dass spezifische Anpassungen, wie beispielsweise individuelle EQ-Einstellungen, weiterhin ausschließlich über die Teufel Go App vorgenommen werden müssen. Eine direkte Konfiguration dieser Funktionen am Kopfhörer ist nicht möglich.

In der praktischen Anwendung ermöglicht das Bedienkonzept eine schnelle, intuitive und zuverlässige Steuerung von Musik, Lautstärke und ANC-Modi, ohne dass ein ständiger Zugriff auf das Smartphone erforderlich ist.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Der Teufel Real Blue NC 3 präsentiert sich als audiophiler und hochwertiger Allrounder. Das Klangbild zeichnet sich durch eine ausgewogene Abstimmung aus, mit kräftigem, jedoch präzisem Bass, klaren Mitten und gut definierten Höhen. Stimmen und Instrumente werden natürlich reproduziert, was sowohl für Genres wie Pop, Rock und elektronische Musik als auch für Podcasts oder Hörbücher eine angenehme Wiedergabe gewährleistet.

Der Tieftonbereich bietet eine druckvolle Grundlage, ohne bei höheren Lautstärken zu übersteuern. Mitten und Höhen sind klar und detailliert, wobei bei maximaler Lautstärke leichte Präzisionsverluste auftreten können. Die Stereo-Abbildung ist für einen geschlossenen Over-Ear-Kopfhörer bemerkenswert breit, und die räumliche Wiedergabe erzeugt ein angenehmes Gefühl von Tiefe, wodurch Live-Aufnahmen besonders lebendig wirken.

Leider unterstützt der Teufel Real Blue NC 3 keine hochauflösenden Audio-Codecs wie aptX HD oder LDAC, sodass die Bluetooth-Übertragung auf Standard-Codecs (SBC/AAC) beschränkt ist.  Infolgedessen kann es bei der Wiedergabe von Videos oder Spielen zu einer geringfügigen Latenz kommen, die insbesondere bei Action- oder Rhythmusspielen wahrnehmbar sein kann.

Zu den Stärken des Real Blue NC 3 zählen ein kräftiger und sauberer Bass, ein ausgewogenes Klangbild, eine gute Stereoabbildung und die Fähigkeit, hohe Lautstärken ohne Verzerrung zu erreichen. Zu den Schwächen zählen eine im Vergleich zu High-End-Modellen geringere Auflösung, leichte Präzisionsverluste bei extrem hohen Lautstärken, die fehlende Unterstützung für hochauflösende Audio-Codecs sowie eine geringe Latenz bei kabelloser Video- oder Gaming-Nutzung.

Insgesamt bietet der Real Blue NC 3 ein sehr stimmiges Klangbild für den Alltag und die meisten Musikgenres. Für Audiophile oder Gamer, die ein extrem präzises Timing erfordern, bleibt er jedoch in Bezug auf kabellose Detailtreue und Latenz hinter High-End-Modellen zurück.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Die Teufel Go App stellt eine sinnvolle Ergänzung zum Real Blue NC 3 dar und bietet erweiterte Einstellmöglichkeiten, die über die integrierten Bedienelemente hinausgehen. Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich und intuitiv gestaltet, sodass sowohl unerfahrene als auch erfahrene Nutzer eine schnelle Einarbeitung gewährleisten können.

Teufel Go
Preis: Kostenlos
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Über die App ist eine Anpassung des Equalizers, die Auswahl zwischen verschiedenen Presets sowie die Erstellung individueller Klangprofile möglich. Darüber hinaus können die Funktionen des aktiven Geräuschunterdrückungssystems (ANC), des Transparenzmodus und des Conversation Mode präzise konfiguriert werden. Firmware-Updates können bequem eingespielt und der Batteriestand detailliert überwacht werden.

Die App dient als Ergänzung zur physischen Bedienung und ersetzt diese nicht. Grundfunktionen wie Play/Pause, Lautstärkeregelung und Titelsprungsteuerung bleiben weiterhin direkt am Kopfhörer möglich. Für Nutzer, die eine individuelle Anpassung ihrer Kopfhörer wünschen oder aktuelle Updates installieren möchten, stellt die App ein praktisches Zusatztool dar. Sie ist jedoch optional, da alle Kernfunktionen auch ohne Smartphone nutzbar sind.

Insgesamt erhöht die Teufel Go App die Flexibilität und Personalisierbarkeit des Real Blue NC 3, ohne die Bedienung am Gerät selbst zu beeinträchtigen.

App: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Umgebungsgeräusche / Conversation Mode

Der Teufel Real Blue NC 3 zeichnet sich durch eine solide Klangqualität und ein effektives aktives Geräuschunterdrückungssystem (ANC) aus, welches Umgebungsgeräusche im Alltag signifikant reduziert.  Insbesondere gleichmäßige Störquellen, wie beispielsweise Motorengeräusche in Zügen oder Flugzeugen, Klimaanlagen oder ähnliche Geräuschkulissen, werden zuverlässig gedämpft. Dies ermöglicht eine ruhigere Hörumgebung, in der Musik oder Podcasts deutlich entspannter konsumiert werden können.

In dynamischeren Umgebungen, beispielsweise bei stark wechselnden Geräuschen oder erhöhten Stimmenpegeln, arbeitet das ANC solide, erreicht jedoch nicht das Niveau höherpreisiger Premium-Modelle.  Vereinzelt können Restgeräusche wahrgenommen werden. Insgesamt bietet Teufel jedoch eine überzeugende Geräuschunterdrückung für die entsprechende Preisklasse.

Der Transparenzmodus ermöglicht die bewusste Wahrnehmung von Umgebungsgeräuschen, ohne den Kopfhörer abzunehmen. Durch die integrierten Mikrofone werden Außengeräusche verstärkt wiedergegeben, was insbesondere im Straßenverkehr oder bei kurzen Gesprächen von Vorteil ist. Stimmen werden klar durchgelassen, wobei die Klangqualität der Umgebung naturgemäß etwas künstlich wirken kann.

Eine Besonderheit stellt der Conversation Mode dar. Bei Aktivierung reduziert der Kopfhörer automatisch die Musikwiedergabe und verstärkt gleichzeitig Stimmen in der Umgebung. Dies ermöglicht die Durchführung kurzer Gespräche, ohne die Wiedergabe vollständig pausieren zu müssen. Die Funktion arbeitet im Alltag zuverlässig und stellt ein komfortables Zusatzfeature dar, das schnell an Bedeutung gewinnt.

Der Transparenzmodus ermöglicht die Wahrnehmung von Umgebungsgeräuschen, während die Musik in gewohnter Lautstärke fortgesetzt wird. Dies ist besonders vorteilhaft, um die Aufmerksamkeit aufrechtzuerhalten. Der Conversation Mode hingegen reduziert die Musiklautstärke zusätzlich und hebt die Stimmen der Gesprächspartner hervor, sodass kurze Gespräche geführt werden können, ohne die Wiedergabe vollständig zu unterbrechen.

(Ausstattung 4 von 5 Punkten)

Bluetooth

Der Teufel Real Blue NC 3 ist mit Bluetooth 5.3 ausgestattet, was eine stabile, energieeffiziente und schnelle Verbindung gewährleistet. Die Reichweite beträgt im Innenbereich circa 10 Meter, wobei Wände und Störquellen die Signalstärke beeinflussen können. Im Freien, ohne größere Hindernisse, sind Verbindungen von bis zu rund 20 Metern möglich, bevor erste Verbindungsabbrüche auftreten.

In Bezug auf die Übertragungsqualität unterstützt der Kopfhörer die gängigen Standard-Codecs SBC und AAC, wodurch insbesondere mit Apple-Geräten eine zufriedenstellende Klangqualität erreicht wird.  Hochwertige Codecs wie aptX HD oder LDAC stehen jedoch nicht zur Verfügung, was die kabellose Detailtreue im Vergleich zu High-End-Modellen begrenzt.

Die Kopplung erfolgt dank Google Fast Pair und Microsoft Swift Pair besonders schnell und unkompliziert. Unterstützte Geräte erkennen den Kopfhörer automatisch, was die Einrichtung erheblich vereinfacht.

Im täglichen Gebrauch ist die Verbindung zuverlässig und ausreichend lippensynchron für Videos. Bei Spielen oder besonders sensiblen Anwendungen kann jedoch eine leichte Bluetooth-Latenz auftreten, da kein spezieller Low-Latency-Codec unterstützt wird. Insgesamt bietet der Real Blue NC 3 eine stabile und komfortable Funkverbindung mit guter Reichweite, bleibt bei der Codec-Ausstattung jedoch auf Standardniveau.

(Bluetooth: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Der Teufel Real Blue NC 3 verfügt über einen 700-mAh-Akku und zählt hinsichtlich der Ausdauer zu den leistungsstärkeren Modellen seiner Kategorie. Bei aktiviertem Active Noise Cancelling (ANC) beträgt die Wiedergabezeit bis zu rund 59 Stunden, ohne aktive Geräuschunterdrückung sogar bis zu etwa 98 Stunden. Dies ermöglicht eine problemlose Nutzung des Kopfhörers während längerer Reisen oder mehrerer Tage intensiver Nutzung, ohne dass ein häufiges Aufladen erforderlich ist.

Die Ladegeschwindigkeit des Geräts erweist sich im Alltag als überzeugend. Eine vollständige Aufladung erfolgt in weniger als zwei Stunden. Besonders vorteilhaft ist die integrierte Schnellladefunktion, die bereits nach etwa 15 Minuten Ladezeit eine erneute Wiedergabe von knapp 12 Stunden ermöglicht.

Insgesamt bietet der Real Blue NC 3 eine überdurchschnittliche Akkuleistung, kurze Ladezeiten und eine hohe Alltagstauglichkeit, wodurch Ladepausen selten erforderlich sind.

(Akkulaufzeit: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Teufel Real Blue NC 3 präsentiert sich als komfortabler Allround-Kopfhörer, der durch seine ausdauernde Akkulaufzeit, solide Verarbeitung und ausgewogenes Klangbild mit kräftigem Bass, klaren Mitten und Höhen überzeugt. Die integrierten Funktionen ANC, Transparenz- und Conversation Mode ermöglichen eine flexible Nutzungssituation. Die Bluetooth 5.3-Schnittstelle mit Fast Pair gewährleistet eine stabile Verbindung.

Zu den Einschränkungen zählen das Fehlen von High-End-Codecs, eine leichte Latenz bei der Wiedergabe von Videos und Spielen, ein im Vergleich zu Premium-Modellen etwas eingeschränktes ANC sowie eine mögliche Wärmeentwicklung bei hohen Temperaturen. Die austauschbaren Ohrpolster kompensieren den beschleunigten Abrieb bei Bartträgern.

Insgesamt bietet der Real Blue NC 3 ein rundes und alltagstaugliches Paket für die Mehrheit der Nutzer.

Preis/Leistung

Der Teufel Real Blue NC 3 besticht nicht nur durch seinen Komfort, Klang und seine Funktionen, sondern auch durch ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 229,99 € und aktuellen Internetpreisen ab etwa 149–159 € bietet er ein umfassendes Leistungspaket: eine lange Akkulaufzeit, aktive Geräuschunterdrückung (ANC), Transparenz- und Conversation Mode sowie einen ausgewogenen Klang. 

Obwohl kleinere Einschränkungen wie das Fehlen von High-End-Codecs und eine leicht begrenzte Leistung der aktiven Geräuschunterdrückung festgestellt werden können, werden diese durch die Ausstattung und den aktuellen Preis mehr als ausgeglichen, sodass der Kopfhörer ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis darstellt.

Teufel Real Blue NC 3

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Google Pixel 10 Pro XL

In aller Kürze

Das Google Pixel 10 Pro XL stellt eine konsequente Weiterentwicklung des Pixel 9 Pro XL dar und optimiert dieses an strategisch wichtigen Stellen. Der neu integrierte Tensor-G5-Prozessor ermöglicht eine signifikante Leistungssteigerung sowie verbesserte KI-Funktionen.  Darüber hinaus zeichnet sich das Display durch erhöhte Helligkeit aus, während der vergrößerte Akku eine längere Akkulaufzeit gewährleistet.  Erwähnenswert sind zudem die Einführung des Qi2-Magnet-Ladens sowie die Implementierung modernster Konnektivitätstechnologien.  Obwohl keine umfassenden Design- oder Kamerainnovationen vorgenommen wurden, konzentriert sich Google auf gezielte Optimierungen in den Bereichen Software und KI. Im Rahmen dieses Tests verrate ich euch, ob diese evolutionären Verbesserungen ein substanzielles Upgrade rechtfertigen und ob sich der Kauf lohnt. 

Gefällt uns

  • gute Kamera mit KI-Funktionen
  • Updates über bis zu 7 Jahre
  • gutes OLED-Display mit QHD, 120 Hz und starker Helligkeit
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Stabile, intuitive Software ohne Bloatware
  • gute Akkulaufzeit

Gefällt uns weniger

  • Ladegeschwindigkeit nicht marktführend
  • KI-Features in manchen Regionen eingeschränkt
  • Kein radikaler Hardware-Sprung gegenüber Pixel 9 Pro XL

Google Pixel 10 Pro XL

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Beim Unboxing des Google Pixel 10 Pro XL fällt mir die konsequente Fortführung der Verpackungsphilosophie des Vorgängermodells, des Pixel 9 Pro XL, auf. Die äußere Verpackung präsentiert sich auf den ersten Blick als schlicht, elegant und funktional, im Einklang mit der Designlinie der Pixel-Reihe. Eine klare Beschriftung, eine reduzierte Gestaltung und ein hochwertiges, aufgeräumtes Erscheinungsbild.

Das Innere des Geräts präsentiert sich in identischer Gestaltung wie beim Vorgängermodell. Das Smartphone ist sicher in einer präzise gefertigten Formschale untergebracht, die optimalen Schutz vor Stößen und Verrutschen gewährleistet. Kabel und Zubehör sind übersichtlich und sauber getrennt verstaut. Dieses Konzept bietet somit ein vertrautes Unboxing-Erlebnis für Nutzer, die bereits mit einem Pixel-Modell der Vorgängerversion vertraut sind.

Lieferumfang des Pixel 10 Pro XL:

Das Smartphone ist sicher und zentral positioniert. Ein SIM-Eject-Tool ermöglicht das einfache Einsetzen der SIM-Karte. Ein USB-C-auf-USB-C-Kabel ist für das Laden und die Datenübertragung vorgesehen. Eine Kurzanleitung und Sicherheitshinweise sind ebenfalls enthalten. Wie bereits beim Pixel 9 Pro XL und anderen Smartphone-Herstellern, darunter Apple, wird im Lieferumfang jedoch kein Netzteil und keine Kopfhörer mitgeliefert. 

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Google Pixel 10 Pro XL setzt die etablierte Pixel-Designsprache fort und bewahrt die klare, reduzierte Formensprache. Eine deutliche Ähnlichkeit zum Pixel 9 Pro XL ist auf den ersten Blick erkennbar. Die prägende horizontale Kamera-Leiste auf der Rückseite bleibt ein wesentliches Designelement und gewährleistet einen hohen Wiedererkennungswert.

Das Google Pixel 10 Pro XL zählt zu den größeren Premium-Smartphones auf dem Markt. Mit seinen Abmessungen von 162,8 × 76,6 × 8,5 mm präsentiert es sich insbesondere in der Breite und Höhe als markantes Gerät und entspricht möglicherweise nicht den Präferenzen von Nutzern, die Wert auf kompakte Formate legen.

Mit einem Gewicht von circa 232 Gramm ist das Gerät deutlich schwerer als viele andere Flaggschiffe. Dieses erhöhte Gewicht resultiert einerseits aus dem großformatigen Display, dem leistungsstarken Akku und der robusten Konstruktion, vermittelt jedoch gleichzeitig ein Gefühl von Wertigkeit und Stabilität in der Handhabung.

Die Rückseite des Geräts ist aus mattiertem Glas gefertigt, welches eine hochwertige Haptik vermittelt und die Anfälligkeit für Fingerabdrücke signifikant reduziert. Der Aluminiumrahmen ist präzise verarbeitet, leicht abgerundet und integriert sich nahtlos in das Gesamtdesign. Die Übergänge zwischen Glas und Rahmen sind makellos ausgeführt, was den Premium-Charakter des Geräts unterstreicht.

Die Vorderseite des Geräts wird von einem großflächigen, nahezu randlosen Display dominiert, das durch äußerst schmale Einfassungen besticht. Die zentrale Punch-Hole-Kamera ist dezent integriert und beeinträchtigt die alltägliche Nutzung nicht.  Insgesamt präsentiert sich das Gerät als modern, aufgeräumt und funktional, ohne verspielte Akzente oder auffällige Experimente.

Aufgrund seiner Abmessungen und seines Gewichts bietet das Pixel 10 Pro XL zwar eine solide Haptik, jedoch ist die Einhandbedienung für Nutzer mit kleineren Händen möglicherweise eingeschränkt. Die IP68-Zertifizierung gewährleistet jedoch einen umfassenden Schutz vor Staub und Wasser und erhöht somit die Alltagstauglichkeit des Geräts.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitungsqualität des Pixel 10 Pro XL entspricht Premium-Standards. Google kombiniert eine Glasrückseite mit einem Aluminiumrahmen, wobei die Übergänge makellos ausgeführt sind und die Spaltmaße umlaufend gleichmäßig sind. Das mattierte Glas vermittelt ein hochwertiges Haptikgefühl und ist relativ unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken, während der Aluminium-Rahmen für Stabilität und ein solides Handling sorgt.

Die Tasten für Lautstärke und Power sind präzise integriert, weisen keine Spiel auf und verfügen über einen definierten Druckpunkt. Die Kamera-Leiste ist fest mit dem Gehäuse verbunden und wirkt robust.

Ein wesentlicher Aspekt der Verarbeitungsqualität stellt die IP68-Zertifizierung dar, die das Pixel 10 Pro XL staub- und wasserdicht macht.  Dadurch ist das Gerät im täglichen Gebrauch gegen Spritzwasser, Regen oder kurzzeitiges Eintauchen geschützt, was die Alltagstauglichkeit erheblich erhöht.

(Verarbeitung: 5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display6,8 Zoll (171 mm) Super Actua-Display, 1344 × 2992 LTPO OLED bei 486 ppi, Smooth Display (1–120 Hz), bis zu 2.200 cd/m² (HDR) und bis zu 3.300 cd/m² (Spitzenhelligkeit), Kontrastverhältnis: > 2.000.000:1
CPUGoogle Tensor G5
Titan M2-Sicherheitschip
RAM16 GB RAM
Speicher256 GB; alternativ auch 512 GB1 und 1 TB mit Zoned UFS verfügbar
BetriebssystemAndroid 16
Haupt-Kamera50 MP 1/1,3 Zoll Weitwinkelkamera mit Octa PDa (ƒ/1,68 Blende, OIS) 
48‑MP-Ultraweitwinkelkamera mit Quad PD und Autofokus (ƒ/1.7 Blende) (Sensor: 1/2,55 Zoll)
548-MP-Kamera mit Teleobjektiv, Quad PD und optischer Bildstabilisierung ( ƒ/2.8 Blende, 5-facher optischer Zoom Bildsensorgröße: 1/2,55 Zoll
Ultra Chroma Kamera mit 1,5 Mio. Spektralkanal- Sensor
Front-Kamera42‑MP-Selfiekamera mit Dual PD und Autofokus
Blende: ƒ/2.2
103°-Ultraweitwinkel-Sichtfeld
AnschlüsseUSB-Typ-C-Ladenaschluss
Akku5.200 mAh
Schnellladefunktion – bis zu 70 % in etwa 30 Min. mit einem 45-W-USB-C®-PPS-Ladegerät oder höher (separat erhältlich)
Kabelloses Laden mit Pixelsnap (Qi2-zertifiziert) mit bis zu 25 Watt
FarbenObsidian (meinem Testgerät). Außerdem verfügbar: Porcelain, Jade und Moonstone
KonnektivitätWi-Fi 7 (802.11be) mit 2,4 GHz, 5 GHz, 6 GHz, 2×2-MIMO
Bluetooth® V6 mit Antennen-Diversität für optimierte Qualität und Verbindung
NFC
Google Cast
Ultrabreitband-Chip für präzise Entfernungsbestimmung und Orientierung im Raum
Dualband GNSS GPS, GLONASS, Galileo, Beidou, QZSS, NavIC
Thread-Netzwerktechnologie
Abmessungen (H x B x T)162,8 mm (Höhe) × 76,6 mm (Breite) × 8,5 mm (Tiefe)
Gewicht232 g
LieferumfangGoogle Pixel 10 Pro XL
1-m-Verbindungskabel von USB-C auf USB-C (USB 2.0)
SIM-Tool
technische Daten des Google Pixel 10 Pro XL

Performance

Im Bereich Performance präsentiert sich das Pixel 10 Pro XL mit einer insgesamt robusten und alltagstauglichen Leistung, die die Anforderungen der meisten Nutzer übertrifft und eine reibungslose Ausführung von Aktivitäten wie Internetsurfen, Nutzung sozialer Medien und anspruchsvollen Aufgaben gewährleistet. 

Das Google Pixel 10 Pro XL setzt auf den speziell für Pixel-Geräte entwickelten Google Tensor G5 Prozessor. Dieser Chip ist ein maßgeschneidertes System-on-Chip (SoC), das CPU‑, GPU‑ und KI‑Leistung optimal kombiniert. Die Architektur fokussiert sich auf KI‑gestützte Funktionen, wie Kameraverarbeitung, Sprachsteuerung und smarte Systemoptimierungen, während gleichzeitig der Energieverbrauch effizient gehalten wird. Dank des Tensor G5 arbeitet das Gerät in Kombination mit bis zu 16 GB RAM sehr flüssig. Apps starten schnell, Multitasking funktioniert problemlos und selbst größere Anwendungen oder komplexe Aufgaben werden zügig verarbeitet. 

Dank der engen Integration von Hardware und Android‑Software profitiert das Pixel 10 Pro XL von einer ausgezeichneten Optimierung, die in zahlreichen Alltagssituationen für ein reibungsloses Benutzererlebnis sorgt, selbst bei gleichzeitiger Ausführung mehrerer Anwendungen im Hintergrund.

Das Gerät demonstriert im Gaming-Bereich eine solide Performance. Titel aus dem Google Play Store werden in der Regel mit hohen Grafikeinstellungen flüssig wiedergegeben, wobei Ruckler nur selten auftreten. Bei besonders grafikintensiven Spielen können unter Dauerbelastung jedoch vereinzelt Frame-Einbußen oder geringfügige Temperaturschwankungen verzeichnet werden, was in dieser Geräteklasse nicht ungewöhnlich ist.

Die integrierte Mali-G78 GPU im Tensor G5 ermöglicht flüssige Bildwiederholraten bei grafisch anspruchsvollen Spielen.Titel mit hohen Detailstufen laufen meist ohne spürbare Ruckler, und das 120-Hz-Display zeigt Inhalte besonders flüssig. Im normalen Alltag verhält sich das Pixel 10 Pro XL angenehm kühl. Unter längerer Volllast, beispielsweise bei intensiven Spielen oder Benchmark-Tests, steigen die Temperaturen zwar spürbar an, erreichen jedoch keine unangenehme Temperatur oder beeinträchtigen die Nutzung in irgendeiner Weise.

Das Pixel 10 Pro XL bietet Speicherkapazitäten von 256 GB, 512 GB und 1 TB, um den unterschiedlichen Anforderungen von Nutzern gerecht zu werden, von der allgemeinen Nutzung bis hin zur intensiven Arbeit mit Medien und Fotos. Für Anwender, die eine umfangreiche Speicherung hochauflösender Fotos, Videos oder großer Anwendungen benötigen, empfiehlt sich die Investition in eine größere Speichervariante.

Im Google Pixel 10 Pro XL wird erstmals in der Pixel-Reihe der moderne UFS 4.0-Speicher implementiert. Dieser Nachfolger des UFS 3.1-Standards zeichnet sich durch deutlich erhöhte Datenraten und eine verbesserte Effizienz aus, was sich in einer spürbaren Leistungssteigerung im täglichen Gebrauch widerspiegelt. Gemäß den technischen Spezifikationen kann UFS 4.0 eine sequenzielle Lesegeschwindigkeit von bis zu 4.200 Megabyte pro Sekunde und eine sequenzielle Schreibgeschwindigkeit von bis zu 2.800 Megabyte pro Sekunde erreichen. Der schnellere Speicher erweist sich insbesondere beim Öffnen umfangreicher Anwendungen oder beim Wechsel zwischen zahlreichen Anwendungen als vorteilhaft.

Erste Messungen im Rahmen der Praxis bzw. entsprechender Benchmarktests zeigen, dass der tatsächliche Durchsatz nicht immer vollständig die theoretischen Maximalwerte erreicht und im Vergleich zu zahlreichen Mitbewerbern unterhalb der Spitzenwerte anderer UFS-4.0-Geräte liegen kann.

Im Rahmen der durchgeführten Tests erzielte das Google Pixel 10 Pro XL mit dem integrierten Tensor G5 Prozessor eine bemerkenswert solide und alltagstaugliche Leistung. Im AnTuTu Benchmark erreichte das Gerät eine Punktzahl von etwa 907292, was eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorgängermodell Pixel 9 Pro XL darstellt. Auch die Ergebnisse des Geekbench Benchmarks bestätigen die hohe Leistungsfähigkeit der CPU:  Die Single-Core-Leistung beträgt circa 2.283 Punkte, die Multi-Core-Leistung rund 5.135 Punkte. Diese Werte gewährleisten ein flüssiges Nutzererlebnis beim Starten von Anwendungen, beim Multitasking und bei der Nutzung KI-gestützter Funktionen.

Die integrierte Mali-G78 GPU bietet eine stabile Grafikleistung, sodass Spiele auch bei hohen Einstellungen größtenteils flüssig dargestellt werden.  Obwohl absolute Spitzenwerte im Vergleich zu anderen High-End-Chips nicht erreicht werden, ist die Leistung für den alltäglichen Gebrauch, Multimedia-Anwendungen und Gaming vollkommen ausreichend.  Insgesamt überzeugt das Pixel 10 Pro XL mit einer stabilen und zuverlässigen Performance, die den Anforderungen eines modernen Premium-Smartphones gerecht wird.

(Performance: 4,5 von 5 Punkten)

Display

Das Google Pixel 10 Pro XL verfügt über ein 6,7-Zoll-OLED-Display mit QHD+ Auflösung und einer Pixeldichte von 526 ppi, wodurch Inhalte mit hoher Schärfe und Detailtreue dargestellt werden. Im Vergleich zum Vorgängermodell Pixel 9 Pro XL ist die Displaygröße nahezu identisch, die Auflösung wurde geringfügig angepasst, die Pixeldichte verbleibt auf einem Premium-Niveau.

Besonders hervorzuheben ist die Helligkeit des Displays. Mit einer typischen Helligkeit von bis zu 1.300 nits und einer Spitzenhelligkeit von über 3.300 nits bei HDR-Inhalten übertrifft das Pixel 10 Pro XL seinen Vorgänger geringfügig, was die Lesbarkeit unter direkter Sonneneinstrahlung verbessert. Das OLED-Panel zeichnet sich durch nahezu unendlichen Kontrast, tiefes Schwarz und eine präzise, lebendige Farbdarstellung aus, die HDR10+ unterstützt.

Die Bildwiederholrate von 120 Hz gewährleistet flüssige Animationen, Scrollbewegungen und ein besonders angenehmes Spielerlebnis. Die Adaptive LTPO-Technologie trägt zur Energieeinsparung bei.  Zusätzliche Vorteile umfassen Gorilla Glass Victus 2, eine sehr gute Blickwinkelstabilität und ein Always-on-Display zur schnellen Informationsbereitstellung. 

(Display: 4,5 von 5 Punkten)

Akku

Das Google Pixel 10 Pro XL ist mit einem 5.200 mAh Akku ausgestattet, welcher im Vergleich zum Vorgängermodell Pixel 9 Pro XL eine geringfügige Kapazitätssteigerung aufweist und eine zuverlässige Energieversorgung im täglichen Gebrauch gewährleistet. Bei moderater Nutzung ermöglicht das Gerät eine vollständige Tagesnutzung, in einigen Fällen sogar eine zweitägige Nutzung bei sparsamer Handhabung. Im pemanenten Video schauen erzielte das Gerät eine Laufzeit von über 15 Stunden, während die aktive Displayzeit typischerweise 6 Stunden oder mehr beträgt, abhängig von der individuellen Nutzung.

Das Pixel 10 Pro XL unterstützt das 45 W kabelgebundene Schnellladen, wodurch der Akku in circa 30 Minuten auf etwa 70 % geladen und die volle Kapazität nach etwa 70 bis 100 Minuten erreicht wird.  Zusätzlich ist das kabellose Qi2-Magnetladen mit einer Leistung von 25 W möglich, was eine schnellere Ladezeit im Vergleich zu zahlreichen Vorgängermodellen ermöglicht. Es ist jedoch zu beachten, dass Google kein passendes Ladegerät im Lieferumfang des Geräts enthält, sodass für die Erreichung der maximalen Ladeleistung ein kompatibles Netzteil erforderlich ist.

Die neueste Generation des Pixel-Smartphones unterstützt, wie bereits das Vorgängermodell, die Funktion des Reverse Charging (umgekehrtes Laden). Diese ermöglicht es dem Gerät, andere Geräte, beispielsweise Kopfhörer, Smartwatches oder ein zweites Smartphone, drahtlos über den integrierten Qi2-Magnetstandard aufzuladen. In der Praxis erweist sich die Funktion des Reverse Charging als zuverlässig, jedoch mit moderater Ladegeschwindigkeit, typischerweise im Bereich von 5 bis 10 Watt. Diese Leistung ist für kleinere Geräte ausreichend, jedoch nicht für das schnelle Laden eines Smartphones geeignet. Die Funktion erweist sich insbesondere in Alltagssituationen als nützlich, in denen keine Steckdose verfügbar ist und andere Geräte kurzfristig Energie benötigen.

(Akku: 4,5 von 5 Punkten)

Konnektivität

Das Google Pixel 10 Pro XL zeichnet sich durch eine zeitgemäße und umfassende Konnektivitätsausstattung aus.  Es unterstützt den WLAN-Standard 6E, welcher im täglichen Gebrauch hohe Übertragungsgeschwindigkeiten, stabile Verbindungen und geringe Latenzen gewährleistet, insbesondere in stark ausgelasteten Netzwerken.  Darüber hinaus wird eine Kompatibilität mit älteren WLAN-Standards sichergestellt.

Im Bereich der Mobilfunkkommunikation bietet das Smartphone 5G-Unterstützung für schnelle Datenverbindungen sowie 4G/LTE für eine zuverlässige Netzabdeckung in Regionen ohne 5G-Infrastruktur.  Telefonie, mobile Datennutzung und Streaming-Dienste funktionieren im Testbetrieb stabil und ohne nennenswerte Auffälligkeiten.

Zur präzisen Standortbestimmung nutzt das Pixel 10 Pro XL mehrere Satellitensysteme, darunter GPS, GLONASS, Galileo und BeiDou.  Die Ortungsfunktion arbeitet sowohl bei der Navigation als auch bei der Nutzung von Fitness- und Standortdiensten schnell und präzise.  Ergänzt wird die Ausstattung durch Bluetooth 5.3 für stabile Verbindungen zu Peripheriegeräten sowie NFC für kontaktloses Bezahlen.

(Konnektivität: 4,5 von 5 Punkten)

Kamera

Die beiden neuen Google Pixel 9 Pro Modelle verwenden dieselben Kameras, sodass kein Unterschied wie bei Apple zwischen dem normalen Pro und dem Max Modell gemacht wird. In dem großen Kamera-Plateau sind an der Rückseite insgesamt drei Kameras montiert. Wie bei der vorherigen Generation besteht das Setup aus der Hauptkamera, einer Zoom-Kamera und einer Ultraweitwinkel-Kamera. Die Ultraweitwinkelkamera durchläuft einige Anpassungen: So weist sie nun eine f/1,7-Blende statt der bisherigen f/1,95 auf und ist damit lichtstärker. Gleichzeitig verkleinert sich jedoch der Bildsensor. Gut finde ich auf jeden Fall, dass die Zoomkamera nun einen Autofokus erhalten hat.

Kamera Aufbau

Das Google Pixel 10 Pro XL verfügt über ein hochwertiges Triple-Kamera-System, bestehend aus einem 50-Megapixel-Hauptsensor (1/1,3 Zoll, Blende f/1,7, optische Bildstabilisierung), einem 48-Megapixel-Ultraweitwinkelobjektiv (Blende f/1,7) und einem 48-Megapixel-Teleobjektiv (Blende f/2,8) mit 5-fachem optischem Zoom.

Im Rahmen der Testphase erzielte die Kamera unter Tageslichtbedingungen hervorragende Ergebnisse, gekennzeichnet durch hohe Detailtreue, einen natürlichen Dynamikumfang und präzise Farbwiedergabe. Das Ultraweitwinkelobjektiv lieferte ebenfalls detailreiche Aufnahmen, während das Teleobjektiv für mittlere Zoomstufen optimal geeignet ist, bei maximaler Zoomstufe jedoch leichte Detailverluste aufweist.  Bei schlechten Lichtverhältnissen überzeugt die Kamera durch die Kombination aus optischer Bildstabilisierung und Software-Optimierung, die zu kontrolliertem Rauschen und brauchbaren Ergebnissen führt. Die umfangreiche Pixel-Software umfasst Funktionen wie Porträtmodus, Astrofotografie, Nachtmodus, Pro-Controls sowie KI-gestützte Features wie „Top Shot“.

Die Videoaufnahmequalität erreicht bis zu 8K bei 30 Bildern pro Sekunde. Tageslichtaufnahmen sind gut belichtet, zeichnen sich durch natürliche Farbwiedergabe aus und bieten eine zuverlässige Bildstabilisierung.  Auch Ultraweitwinkel-Videoaufnahmen sind möglich, wobei die Detailtreue bei sehr geringen Lichtverhältnissen abnimmt.

Frontkamera

Die Frontkamera des Google Pixel 10 Pro XL verfügt über eine Auflösung von 42 Megapixeln bei einer Blende von f/2.2 und bietet einen weiten Bildwinkel, der Selfies, Videotelefonie und Gruppenaufnahmen komfortabel ermöglicht.

Im Test erzielte die Frontkamera sehr scharfe und detailreiche Fotos mit natürlichen Farben. Hauttöne wirken authentisch, die Dynamik ist gut, und auch bei leichtem Gegenlicht gelingt eine ansprechende Belichtung dank der integrierten HDR-Funktion. Der Porträtmodus arbeitet zuverlässig und trennt das Motiv sauber vom Hintergrund, selbst in komplexeren Szenen.

Bei Videoaufnahmen überzeugt die Frontkamera ebenfalls. Die Aufnahmen sind stabil und flüssig, selbst bei Bewegung. Die Belichtung passt sich dynamisch an, die Farben wirken realistisch, und die Kamera unterstützt zudem 4K-Videoaufnahmen, was sie für Vlogs, Videochats oder Content-Produktion zu einem praxistauglichen Werkzeug macht.

(Kamera: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Das Google Pixel 10 Pro XL wird mit Android 16 ausgeliefert und präsentiert sich mit einer sauberen, aufgeräumten Oberfläche, die frei von Bloatware ist. Das Betriebssystem zeichnet sich durch Stabilität, Flüssigkeit und Reaktionsschnelligkeit aus. Animationen laufen geschmeidig und Multitasking-Funktionen funktionieren zuverlässig. Google gewährleistet die langfristige Aktualität und Sicherheit des Geräts durch regelmäßige Pixel-Drops, die neue Funktionen einführen, sowie durch monatliche Sicherheitsupdates.

Ein wesentlicher Vorteil des Pixel 10 Pro XL ist die langfristige Update-Politik. Das Gerät erhält bis zu sieben Jahre Updates, einschließlich neuer Android-Versionen, Sicherheitspatches und neuer Funktionen. Diese Politik gewährleistet Zukunftssicherheit und macht das Gerät besonders attraktiv für Nutzer, die ihr Smartphone über mehrere Jahre hinweg nutzen möchten.

Besondere Softwarefunktionen wie Material 3 Design, Live-Übersetzungen, erweiterte KI-Assistenz und intelligente Kamerahilfen runden das System ab. Im Test zeigt sich die Software als verlässlich, intuitiv und zukunftssicher. Dies macht das Pixel 10 Pro XL zu einem der rundum stärksten Smartphones in Bezug auf Systemsoftware.

Ein wesentliches Merkmal des Google Pixel 10 Pro XL stellt die KI-gestützte Kamerasoftware dar, welche die Qualität von Fotos und Videos signifikant optimiert.  Funktionen wie der Kamera-Coach bieten wertvolle Anleitungen zur Bildkomposition und Lichtgestaltung, während die Funktion „Beste Aufnahme“ automatisch das technisch optimale Bild aus einer Reihe von Aufnahmen selektiert. Der KI-gestützte Pro-Resolution-Zoom erweitert den optischen 5-fach-Zoom auf digitale Weiten, ohne einen substanziellen Detailverlust zu verursachen.  Die Real Tone-Technologie gewährleistet die Darstellung natürlicher Hauttöne unter allen Lichtverhältnissen.  Auch die Videoaufnahme profitiert von der KI-Integration, die zu stabilisierten Clips, verbesserten Details und einer optimierten Belichtung führt.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind die meisten dieser KI-gestützten Kamerafunktionen vollständig nutzbar. Einige cloudbasierte Zusatzfunktionen, die weltweit beworben werden, stehen hier jedoch teilweise nicht zur Verfügung, beispielsweise bestimmte erweiterte Assistenz-Tools.

(Software: 5 von 5 Punkten)

1,2075

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das Pixel 10 Pro XL präsentiert sich als ein umfassend leistungsfähiges Premium-Smartphone. Display, Kamera, Software und Akku entsprechen den von Google kommunizierten Erwartungen. Eingeschränkte Verfügbarkeit regionaler KI-Features sowie eine geringfügig reduzierte Ladegeschwindigkeit beeinträchtigen den positiven Gesamteindruck nur marginal.  Das Pixel 10 Pro XL erfüllt somit die von Google formulierten Versprechen hinsichtlich Leistung, Zukunftssicherheit und Alltagstauglichkeit. 

Das Pixel 10 Pro XL stellt einen würdigen und sinnvollen Nachfolger des Pixel 9 Pro XL dar. Es zeichnet sich nicht durch einen radikalen Neuanfang aus, sondern vielmehr durch eine konsequente und durchdachte Weiterentwicklung, die in nahezu allen relevanten Bereichen: Display, Performance, Kamera-Software, Akku-Features und Update-Support, sichtbare Verbesserungen bietet. Genau dieses Zusammenspiel aus Evolution statt Revolution macht es zu einer attraktiven Upgrade-Option für alle Anwender, die Wert auf eine ausgereifte, zukunftssichere und intelligente Smartphone-Erfahrung legen.

Die Entscheidung, ob sich ein Upgrade vom Pixel 9 Pro XL auf das Pixel 10 Pro XL lohnt, ist stark von den individuellen Präferenzen hinsichtlich der Smartphone-Funktionalitäten abhängig. Der Test zeigt, dass das Pixel 10 Pro XL zwar keinen revolutionären Fortschritt darstellt, jedoch ein solider, sinnvoller und in mehreren Bereichen verbesserter Nachfolger ist.

Preis/Leistung

Das Pixel 10 Pro XL stellt ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis dar, insbesondere für Anwender, die Wert auf langfristige Software-Updates, eine hochwertige Kamera, KI-gestützte Funktionen und ein erstklassiges Display legen. Für Besitzer des Pixel 9 Pro XL empfiehlt sich ein Upgrade vor allem dann, wenn diese Verbesserungen aktiv genutzt werden sollen. Für Einsteiger oder Anwender des Pixel 9 Pro XL, die mit ihrem aktuellen Gerät zufrieden sind, könnte der Preis jedoch als hoch empfunden werden, da sich das Gerät an Premium-Nutzer richtet.

Google Pixel 10 Pro XL

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 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Huawei Pura 80 Ultra

In aller Kürze

Mit dem Pura 80 Ultra setzt Huawei erneut Maßstäbe in seiner Premium-Smartphone-Reihe und demonstriert erneut seine Kompetenz in der Entwicklung eigener Smartphones mit einem herausragenden Kamera-Setup. Der Schwerpunkt liegt auf erstklassiger Fotografie, was sich bereits im Design widerspiegelt. Auf der Rückseite befindet sich das meiner Meinung nach derzeit wuchtigste und am stärksten hervorstechende Kamera-Plateau.  Das Huawei Pura 80 Ultra besticht durch seine hochwertige Verarbeitung und eine Reihe weiterer innovativer Technologien. Gleichzeitig muss sich das Gerät den bekannten Einschränkungen durch den fehlenden Zugriff auf Google-Dienste stellen. Ob das Gesamtpaket dennoch überzeugt, zeigt dieser ausführliche Test.

Gefällt uns

  • Hohe Akkulaufzeit und schnelle Ladezeiten
  • Herausragende Kamera-Qualität
  • Sehr gutes Display
  • Hochwertige Verarbeitung

Gefällt uns weniger

  • Software-Ökosystem und fehlende Dienste schmälern den Alltagskomfort
  • Prozessor/Performance nicht auf Top-Niveau
  • Hoher Kaufpreis
  • kein 5G

Huawei Pura 80 Ultra

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Huawei Pura 80 Ultra wird in einer hochwertig verarbeiteten und stabilen Verkaufsverpackung ausgeliefert, die dem Premium-Anspruch des Geräts gerecht wird. Die Umverpackung ist besonders ansprechend gestaltet und entspricht dem Kamera-Plateu, auf dem der Name des Smartphones in diesem erhebenden Zentrum aufgedruckt ist. Nach dem Entfernen der Umverpackung kommt die etwas schlichtere, aber dennoch stabile Box zum Vorschein, welche ebenfalls das neue „Pura“-Branding dezent auf der Oberseite trägt. Nach dem Entfernen des Deckels der Verpackung wird zunächst das neue Smarten präsentiert. Unter diesem befindet sich, geschützt durch einen stabilen Einleger, das Zubehör. 

Im Lieferumfang befinden sich:

  • das Huawei Pura 80 Ultra
  • ein USB-C-Ladekabel
  • ein leistungsstarkes 100 Watt Schnelllade-Netzteil
  • ein SIM-Tool
  • eine Schutzhülle im passenden Puro Design
  • Kurzanleitungen und Garantieunterlagen

Es ist hervorzuheben, dass Huawei im Gegensatz zu zahlreichen Wettbewerbern weiterhin ein Ladegerät im Lieferumfang des Geräts inkludiert, wodurch die volle Schnellladefunktion ohne zusätzliche Kosten realisiert werden kann. Die Verpackung vermittelt bereits beim Auspacken einen wertigen Eindruck und unterstreicht den Premium-Charakter des Geräts.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Huawei Pura 80 Ultra zeichnet sich durch ein markantes und selbstbewusstes Design aus, das seine Positionierung als Premium-Flaggschiff des Unternehmens Huawei unterstreicht. Ein zentrales Gestaltungselement stellt das großflächige, geometrisch gestaltete Kameramodul auf der Rückseite dar. Dieses dient nicht nur funktionalen Zwecken, sondern wird bewusst als visuelles Highlight eingesetzt, um den Fokus des Geräts auf die Kamera-Technologie zu lenken.

Die Rückseite des Geräts wird maßgeblich von einem prominenten Kameramodul geprägt. Dieses befindet sich zentral im oberen Bereich und ragt deutlich über die Gehäuselinie hinaus. Das Modul integriert die Hauptkamera, die Ultraweitwinkelkamera, ein Dual-Tele-System mit zwei optischen Zoomstufen, diverse Sensoren sowie einen LED-Blitz.

Das Kameramodul wurde nicht ausschließlich funktional, sondern bewusst als Designmerkmal konzipiert, um dem Gerät einen hohen Wiedererkennungswert zu verleihen. Dies führt jedoch dazu, dass das Smartphone ohne Schutzhülle auf einer ebenen Oberfläche deutlich aufschaukelt. Die Verwendung einer Schutzhülle reduziert dieses Problem zwar, neutralisiert es jedoch nicht vollständig. 

Die Rückseite des Geräts ist aus hochglänzendem Glas gefertigt, welches eine hochwertige Optik vermittelt, jedoch Fingerabdrücke stark anzieht. In Kombination mit dem eleganten Aluminiumrahmen, welcher das Display und die Glasrückseite einfasst, entsteht ein harmonischer Gesamteindruck. Die leicht abgerundeten Kanten gewährleisten trotz der beachtlichen Gerätegröße eine angenehme Handhabung, ohne dabei an Modernität zu verlieren. Huawei hat die Bedienelemente strategisch am Gerät verteilt, sodass sich die Lautstärkewippe und Power-Taste auf der rechten Seite befinden, beide gut erreichbar und mit einem klaren Druckpunkt ausgestattet. Die linke Seite ist frei von Bedienelementen, was das Design ruhiger wirken lässt. An der Unterseite ist zentral der USB-C-Anschluss positioniert, rechts befindet sich das Lautsprechergitter, links das Mikrofon sowie der SIM-Kartenschacht. An der Oberseite befinden sich ein weiteres Mikrofon und weitere Öffnungen für Lautsprecher bzw. Sensorik. Die Platzierung ist klassisch und ergonomisch sinnvoll gewählt, auch bei einhändiger Nutzung.

Das 6,8-Zoll-Display nimmt die Front des Geräts nahezu vollständig ein.  Schmale Ränder und leicht abgerundete Kanten verleihen dem Gerät ein zeitgemäßes Design. Die Frontkamera ist diskret in einer kleinen zentralen Punch-Hole-Aussparung im oberen Displaybereich integriert und fällt im täglichen Gebrauch kaum auf. Unter dem Display befindet sich ein optischer Fingerabdrucksensor, der unsichtbar integriert ist und zur optischen Aufgeräumtheit der Front beiträgt.

Mit Abmessungen von 163 × 76 × 8,3 Millimetern zählt das Gerät zu den größeren Modellen seiner Kategorie. Das Gewicht von etwa 230 Gramm ist deutlich wahrnehmbar, liegt jedoch im erwartbaren Bereich für ein Smartphone mit Glasgehäuse, Metallrahmen, leistungsstarkem Akku und umfangreichem Kamerasystem.

Das Huawei Pura 80 Ultra ist in zwei Farbvarianten erhältlich. Dazu gehört eine schwarze Version mit goldfarbenen Kamerarändern, welche die Objektive durch goldene Akzente hervorheben, sowie eine reine Gold-Variante (mein Testgerät), die den luxuriösen Charakter des Geräts unterstreicht.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Huawei Pura 80 Ultra zeichnet sich durch eine Verarbeitung auf durchgehendem Oberklasse-Niveau aus.  Die Kombination aus hochwertigem Aluminiumrahmen und widerstandsfähigem Glas verleiht dem Gerät ein äußerst robustes und langlebiges Erscheinungsbild.

Die Spaltmaße sind gleichmäßig, die Übergänge präzise ausgeführt und sämtliche Bedienelemente sind fest mit einem klar definierten Druckpunkt integriert. Es wirkt nichts locker oder minderwertig verarbeitet. Das Huawei Pura 80 Ultra verfügt über die Zertifizierungen IP68 und IP69.  Während die IP68-Zertifizierung Schutz vor Staub und dauerhaftem Untertauchen gewährleistet, ergänzt die IP69-Zertifizierung die Widerstandsfähigkeit des Geräts gegen Wasser unter hohem Druck.  Somit zählt das Huawei Pura 80 Ultra zu den besonders robusten Premium-Smartphones seiner Klasse. Das Display sowie die Rückseite des Geräts sind mit Kunlun Glass 2 ausgestattet, welches eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen Stürze und Kratzer gewährleistet.

Das Huawei Pura 80 Ultra, mit einem Gewicht von etwa 230 Gramm, ist zwar kein besonders leichtes Gerät, doch angesichts der hochwertigen Materialien, des großzügigen Akkus und des komplexen Kamerasystems erscheint dieses Gewicht angemessen. Insgesamt vermittelt das Pura 80 Ultra einen sehr hochwertigen Eindruck und erfüllt die Erwartungen an ein modernes Premium-Smartphone ohne erkennbare Verarbeitungsmängel.

(Verarbeitung: 5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display6,8 Zoll 2.848 × 1.276 Pixel pOLED bei 460 ppi
LTPO OLED, 1–120 Hz adaptive hochdynamische Bildwiederholfrequenzen, 1.440 Hz hochfrequentes PWM-Dimming, bis zu 300 Hz Touch-Sampling-Rate
CPUKirin 9020, Octa-core
RAM16 GB RAM
Speicher512 GB
BetriebssystemEMUI 15.0
Haupt-Kamera50 MP 1 Zoll Ultra Lighting HDR-Kamera (f1.6~f4.0 Blende, OIS) 
40 MP Ultraweitwinkel-Kamera (f2.2 Blende)
50 MP Teleobjektivkamera (3,7-facher optischer Zoom, f2.4, Sensor-Verschiebung OIS)
12,5 MP Teleobjektivkamera (9,4-facher optischer Zoom, F3.6, Sensor-Verschiebung OIS)
Ultra Chroma Kamera mit 1,5 Mio. Spektralkanal- Sensor
Front-Kamera13 MP Selfie-Kamera (Weitwinkel, f2.0, Autofokus)
AnschlüsseUSB-Typ-C-Ladenaschluss
Akku5.170 mAh mAh
Schnelles kabelloses Laden
FarbenPrestige Gold (meinem Testgerät). Außerdem verfügbar: Golden Black
KonnektivitätW2,4 GHz und 5 GHz
IEEE 802.11a/b/g/n/ac/ax/be, 2 ×2 MIMO, EHT160, 8 Spatial-stream Sounding MU-MIMO.
Bluetooth® 5.2, unterstützt BLE, SBC, AAC, LDAC und L2HC.
NFC
GPS (L1 + L5 Dual band)/AGPS/GLONASS/BeiDou (B1I + B1C + B2a + B2b Quadband)/GALILEO (E1 + E5a + E5b Triband)/QZSS (L1 + L5 Dualband)/NavIC
Abmessungen (H x B x T)163 mm (Höhe) × 76,1 mm (Breite) × 8,3 mm (Tiefe)
Gewicht233,5 g
LieferumfangHUAWEI Pura 80 Ultra
Ladegerät
USB-C-Kabel
Monogramm-Case
Schnellstartanleitung
SIM-Tool
Garantiekarte
technische Daten des Huawei Pura 80 Ultra

Performance

Das Huawei Pura 80 Ultra wird von Huaweis eigenem Kirin-Prozessor angetrieben, der je nach Variante bis zu 16 GB Arbeitsspeicher unterstützt. Im alltäglichen Gebrauch präsentiert sich das System durchweg flüssig. Anwendungen starten zügig, Multitasking verläuft zuverlässig und selbst anspruchsvollere Programme laufen stabil.

Für gängige Anwendungsfälle wie Internetnutzung, Social-Media-Interaktion, Streaming-Dienste oder Bildbearbeitung verfügt das Smartphone über eine beträchtliche Leistungsreserve. Animationen werden flüssig dargestellt, Eingaben werden zeitnah verarbeitet und das System bleibt auch bei längerer Nutzung reaktionsschnell.

Im Vergleich zu den aktuellsten High-End-Prozessoren der Konkurrenz erreicht der Kirin-Prozessor nicht die absolute Spitzenleistung. Bei grafikintensiven Anwendungen oder unter dauerhafter hoher Last ist die Performance zwar solide, jedoch nicht führend, sodass gegebenenfalls eine Reduzierung der Grafikeinstellungen erforderlich sein kann. 

Im täglichen Einsatz überzeugt das Smartphone mit einer außergewöhnlich hohen Systemgeschwindigkeit. Animationen werden flüssig dargestellt, Eingaben werden ohne Verzögerung verarbeitet und der Wechsel zwischen Anwendungen erfolgt zügig und ohne Unterbrechungen. In Kombination mit dem 120-Hz-Display entsteht ein insgesamt sehr reaktionsschnelles Nutzungserlebnis.

Die Performance des Huawei Pura 80 Ultra befindet sich auf einem Niveau, das der Oberklasse entspricht. Obwohl die absolute Spitzenleistung in Benchmark-Tests nicht im primären Fokus steht, überzeugt das Gerät durch eine konstante Performance, eine hohe Energieeffizienz und eine ausgezeichnete Alltagstauglichkeit. Für die Zielgruppe eines Premium-Smartphones mit Schwerpunkt Kamera ist die gebotene Leistung vollkommen adäquat. Anbei ein paar Screenshots der standardisierten Benchmark-Tests, die ich durchgeführt habe. Diese bestätigen die zuverlässige Leistung des Huawei Pura 80 Ultra.

Das ausgeglichene Thermomanagement des Geräts ist hervorzuheben. Unter Last erwärmt es sich lediglich moderat, sodass spürbares Throttling im alltäglichen Gebrauch kaum auftritt. Die Leistungsabstimmung ist insgesamt klar auf Stabilität und Effizienz ausgerichtet und entspricht dem Gesamtkonzept des Pura 80 Ultra.

(Performance: 3,5 von 5 Punkten)

Display

Das Huawei Pura 80 Ultra verfügt über ein 6,8 Zoll großes LTPO-OLED-Display, welches eine adaptive Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hertz unterstützt. Diese Technologie gewährleistet eine flüssige Darstellung von Inhalten, während die Bildrate dynamisch an den jeweiligen Anwendungsfall angepasst wird, um die Energieeffizienz zu optimieren.

Die hohe Auflösung gewährleistet eine außergewöhnlich scharfe Darstellung, wodurch Texte und Bilder klar und detailreich erscheinen. Farben werden kräftig, jedoch gleichzeitig natürlich wiedergegeben, und die Kontraste fallen dank der OLED-Technologie sehr hoch aus. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung bleibt das Display dank seiner hohen Spitzenhelligkeit gut ablesbar.

Die Eingabenerkennung erfolgt mit hoher Präzision, während Scrollen und Animationen stets flüssig ablaufen. Die leicht gewölbten Displayränder integrieren sich harmonisch in das Design, ohne die Bedienung signifikant zu beeinträchtigen. Insgesamt gehört das Display des Pura 80 Ultra zur Spitzenklasse aktueller Smartphone-Panels und überzeugt im täglichen Gebrauch durch hohe Qualität und Zuverlässigkeit.

(Display: 5 von 5 Punkten)

Akku

Das Huawei Pura 80 Ultra verfügt über einen leistungsstarken Akku, der im täglichen Gebrauch eine zufriedenstellende bis gute Akkulaufzeit gewährleistet. Bei typischer Nutzung, die Surfen, Messaging, Social Media, Streaming und gelegentliche Kameranutzung umfasst, erreicht das Smartphone problemlos einen vollen Tag ohne Aufladen. Bei moderater Nutzung sind entsprechen längere Akkulaufzeiten realisierbar.

Das Enegriemanagment des Geräts agiert effizient, wobei insbesondere das adaptive Display und die sorgfältig optimierte Software zu einem ausgewogenen Energieverbrauch beitragen. Im Vergleich zu den ausdauerstärksten Geräten seiner Klasse erzielt das Pura 80 Ultra zwar keine Spitzenwerte, positioniert sich jedoch deutlich im oberen Mittelfeld.

Ein wesentlicher Vorteil des Pura 80 Ultra stellt die außergewöhnlich hohe Ladegeschwindigkeit dar. Durch die Implementierung kabelgebundener Schnellladetechnologie wird eine zügige Wiederherstellung der Akkukapazität gewährleistet. Darüber hinaus wird kabelloses Laden auf einem hohen Leistungsniveau unterstützt.  Insgesamt präsentiert sich das Pura 80 Ultra als ein Gerät, das eine überzeugende Synergie aus alltagstauglicher Akkulaufzeit und äußerst schnellem Aufladen bietet und somit den Komfort im täglichen Gebrauch signifikant erhöht. 

Der Akku des Huawei Pura 80 Ultra kann mittels Kabelanschluss in einer Zeitspanne von etwa 40 bis 45 Minuten vollständig aufgeladen werden. Nach einer Ladezeit von lediglich 15 Minuten wird eine Akkukapazität von ungefähr 50 Prozent erreicht. Die kabellose Aufladung erfolgt langsamer und ist, wie üblich, mit Energieverlusten verbunden, sodass eine vollständige Aufladung knapp über eine Stunde in Anspruch nimmt.

Das Huawei Pura 80 Ultra verfügt über die Funktion des Reverse Chargings, welche die Energieversorgung anderer Geräte, wie beispielsweise Kopfhörer, Smartwatches oder Smartphones, ermöglicht. Diese Funktion unterstützt sowohl kabelgebundenes als auch kabelloses Reverse Charging.  In der Praxis erweist sich die Funktion insbesondere als Notlösung für Zubehör als nützlich. Die Ladegeschwindigkeit ist hierbei jedoch begrenzt. Dennoch stellt diese Zusatzfunktion im täglichen Gebrauch eine sinnvolle Ergänzung dar.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

Konnektivität

Das Huawei Pura 80 Ultra ist mit WLAN 6 ausgestattet, jedoch nicht mit dem 6-GHz-Band (WLAN 6E).  Infolgedessen ist der Zugang zu den besonders störungsarmen 6-GHz-Frequenzen nicht gegeben, welche insbesondere in dicht besiedelten Netzwerken Vorteile hinsichtlich Geschwindigkeit und Stabilität bieten. Obwohl WLAN 6 in der Praxis weiterhin eine ausreichende Leistung erbringt, stellt das fehlende 6-GHz-Band im Premium-Segment einen Ausstattungsnachteil dar.

Ein wesentlicher Kritikpunkt im Ausstattungsumfang des Huawei Pura 80 Ultra stellt das Fehlen eines 5G-Modems dar. Das Mobiltelefon unterstützt ausschließlich 4G/LTE-Verbindungen, was angesichts der Premium-Preisklasse und der ansonsten sehr guten Hardware als nachteilig zu bewerten ist. Obwohl LTE-Verbindungen im täglichen Gebrauch weiterhin eine hohe Geschwindigkeit und Stabilität bieten, stellt das Fehlen von 5G-Technologie einen signifikanten Nachteil hinsichtlich Zukunftssicherheit, maximaler Datenraten und Netzkapazität im Vergleich zu vergleichbaren Flaggschiffmodellen dar.

Das Global Positioning System (GPS) des Huawei Pura 80 Ultra zeichnet sich durch eine hohe Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit aus. Die Positionsbestimmung erfolgt zeitnah, die Genauigkeit ist im täglichen Gebrauch, sowohl im Automobilverkehr als auch im Fußgängerbereich, zufriedenstellend.  Auch in dicht bebauten Gebieten bleibt die Ortung stabil. Insgesamt sind keine Auffälligkeiten oder Schwächen festzustellen, sodass sich das Gerät hervorragend für Navigationsanwendungen und ortsbasierte Dienste eignet.

(Konnektivität: 3 von 5 Punkten)

Kamera

Das Huawei Pura 80 Ultra zeichnet sich durch seine außergewöhnlichen fotografischen Fähigkeiten aus und positioniert sich damit in der Spitzenklasse der aktuellen Mobiltelefone. Im Zentrum des Kamerasystems befindet sich eine 50-Megapixel-Hauptkamera mit einem großzügigen 1-Zoll-Sensor und einer variablen Blende (f/1.6–f/4.0). Diese Kombination ermöglicht eine herausragende Bildqualität, insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen, mit hoher Detailtreue, einem breiten Dynamikumfang und einer natürlichen Farbwiedergabe.  Die integrierte optische Bildstabilisierung gewährleistet zudem stets verwacklungsfreie Aufnahmen.

Huawei integriert eine 40-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera mit einer Blende von f/2.2. Diese Kamera ist insbesondere für die Aufnahme von Landschaften, architektonischen Strukturen und Gruppenporträts konzipiert. Die Bildqualität bleibt auch an den Randbereichen des Bildes vergleichsweise hoch, Verzerrungen werden effektiv korrigiert. Die Farbwiedergabe der Ultraweitwinkelkamera harmoniert nahtlos mit dem Gesamtsystem.

Das Pura 80 Ultra besticht durch ein ausgeklügeltes Tele-Zoomsystem. Huawei implementiert ein mechanisch bewegliches Prismensystem, welches zwei optische Zoomstufen über einen Sensor ermöglicht. Dies bedeutet, dass in einer Kameralinse ein 3,7-facher optischer Zoom (50 Megapixel, Blende f/2,4) für mittlere Distanzen und Porträts sowie ein 9,4-facher optischer Zoom (12,5 Megapixel, Blende f/3,6) für weit entfernte Motive zum Einsatz kommt. Der Umschaltvorgang erfolgt mechanisch und hörbar, da hierbei die Linsen bzw. Blenden bewegt werden. 

Beide Kameras sind optisch stabilisiert. Das System liefert in der Praxis detailreiche Zoomaufnahmen mit hoher Schärfe und exakter Farbwiedergabe. Auch bei höheren Zoomstufen bleiben die Ergebnisse bemerkenswert klar, bevor der digitale Zoom aktiviert wird. Insgesamt deckt das Kamerasystem einen außergewöhnlich großen Brennweitenbereich ab und bietet somit eine bemerkenswerte Flexibilität.

Das Pura 80 Ultra überzeugt bei Videoaufnahmen durch eine bemerkenswerte Bildqualität, die durch eine exzellente Stabilisierung und einen zuverlässigen Autofokus unterstützt wird. Bewegungen werden flüssig ausgeglichen, wodurch eine hohe Detailtreue gewährleistet ist. Die Gesamtqualität der Videoaufnahmen ist sehr gut, erreicht jedoch nicht ganz das Niveau der Spitzenmodelle der Video-Spezialisten.

Die 13-Megapixel-Frontkamera ist mit einer Weitwinkeloptik ausgestattet, die über einen Autofokus und eine Blende von f/2.0 verfügt. Sie ermöglicht die Aufnahme scharfer Selfies mit natürlicher Farbwiedergabe und eignet sich somit hervorragend für Videoanrufe sowie die Erstellung von Inhalten für soziale Medien. Die Leistung der Kamera ist solide, jedoch nicht außergewöhnlich.

(Kamera: 5 von 5 Punkten)

Software

Das Huawei Pura 80 Ultra operiert auf der aktuellen Version von EMUI. Die Benutzeroberfläche zeichnet sich durch ein aufgeräumtes, modernes und optisch hochwertiges Design aus. Animationen sind flüssig, Menüs logisch strukturiert und die Systemstabilität ist insgesamt sehr hoch.

Huawei bietet eine Vielzahl an Personalisierungsoptionen, darunter flexible Always-on-Display-Designs, umfangreiche Design-Themes sowie intelligente Systemfunktionen wie Multi-Window, schwebende Fenster und erweiterte Gestensteuerung.  Auch in Bezug auf Datenschutz- und Sicherheitsfunktionen präsentiert sich das System ausgereift.

Huawei-Geräte sind ab Werk mit einer Reihe von proprietären Anwendungen ausgestattet, darunter AppGallery, ein Browser, Cloud-Dienste sowie Anwendungen zur Gesundheits- und Geräteverwaltung. Die Anzahl der vorinstallierten Anwendungen ist moderat und wirkt nicht überladen. Ein Großteil dieser Anwendungen kann deaktiviert oder entfernt werden.

Im täglichen Einsatz zeichnet sich die Software durch eine außergewöhnlich hohe Systemgeschwindigkeit aus. Menüs öffnen sich ohne jegliche Verzögerung, Animationen laufen flüssig ab und auch bei intensivem Multitasking bleibt das System stabil. Die Benutzeroberfläche ist sorgfältig optimiert und interagiert zuverlässig mit der Hardware, was sich in kurzen Ladezeiten und einer insgesamt reaktionsschnellen Bedienung widerspiegelt.

Obwohl das App-Ökosystem bekannte Einschränkungen aufweist, präsentiert sich die Software technisch ausgereift und performant. Besonders hervorzuheben ist, dass das System auch bei längerer Nutzung keine signifikanten Leistungseinbußen verzeichnet und einen durchgehend flüssigen Gesamteindruck vermittelt.

Huawei garantiert für das Pura 80 Ultra eine langfristige Software-Unterstützung von bis zu fünf Jahren.  Im Rahmen dieses Zeitraums werden regelmäßige Sicherheitsupdates sowie Systemoptimierungen zur Verfügung gestellt. Damit entspricht Huawei den aktuellen Anforderungen an eine nachhaltige Gerätenutzung und positioniert das Pura 80 Ultra auch softwareseitig als langlebiges Premium-Smartphone.

(Software: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das Huawei Pura 80 Ultra stellt ein Premium-Smartphone dar, welches sich durch seine herausragende Fotografie-Leistung auszeichnet. Das ausgeklügelte Kamerasystem, bestehend aus einem großflächigen Sensor, einer variablen Blende und einem innovativen Tele-Zoom, hebt sich deutlich von der Konkurrenz ab und ermöglicht exzellente fotografische Ergebnisse. Des Weiteren überzeugt das Gerät mit einem hellen OLED-Display, einer hochwertigen Verarbeitung, einem hohen Schutzstandard (IP68/IP69) sowie extrem schnellen Ladezeiten.

Die Performance im Alltag ist flüssig und zuverlässig, erreicht jedoch nicht ganz das Niveau der derzeit leistungsstärksten Flaggschiffe. Der größte Kritikpunkt bleibt jedoch die Software-Situation ohne Google-Dienste, welche den Nutzungskomfort spürbar beeinträchtigen kann.

Zusammenfassend richtet sich das Huawei Pura 80 Ultra primär an Nutzer, die Kameraqualität und Premium-Hardware priorisieren und bereit sind, bei Software und Konnektivität Kompromisse einzugehen. Für Fotografie-Enthusiasten stellt es eines der spannendsten Smartphones am Markt dar.

Preis/Leistung

Huawei hat die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) für das Huawei Pura 80 Ultra auf 1.499 € festgelegt. Derzeit ist das Smartphone jedoch direkt beim Hersteller für 1.399 € erhältlich. Darüber hinaus bietet Huawei einen 8% Rabattcoupon an, wodurch der Preis auf unter 1.290 € reduziert wird.  

Das Huawei Pura 80 Ultra präsentiert sich mit einer beeindruckenden Kameraausstattung und Premium-Hardware, welche den hohen Preis teilweise rechtfertigen. Im Gesamtkontext bleibt das Preis-Leistungs-Verhältnis jedoch ambivalent. Für Anwender, die Fotografie und Displayqualität in den Vordergrund stellen, bietet sich ein äußerst attraktives Gesamtpaket. Wer hingegen ein umfassend ausgewogenes Flaggschiff mit uneingeschränktem Software-Ökosystem erwartet, findet unter Umständen bei der Konkurrenz ein günstigeres Verhältnis von Preis und Leistung.

Huawei Pura 80 Ultra

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Teufel Airy TWS Pro

In aller Kürze

Mit den Teufel Airy TWS Pro präsentiert Teufel eine Premium-Variante seiner beliebten In-Ear-Kopfhörer. Diese zeichnen sich durch verbesserten Klang, optimiertes Noise-Cancelling sowie weitere Verbesserungen aus. Das Design besticht durch eine harmonischere Optik und eine hochwertigere Anmutung. Auch das Bedienkonzept wurde überarbeitet und die Farbauswahl geringfügig angepasst. Ähnlich wie die Teufel Airy TWS 2 sind die Airy Pro TWS IPX4-zertifiziert und werden durch die hauseigene „Teufel Go“-App unterstützt. 

Gefällt uns

  • angenehmer Tragekomfort
  • leichtes Gewicht der In-Ears
  • adaptives ANC und Transparenz-Modus
  • guter Klang
  • hohes max. Output
  • App-Anbindung
  • Qualcomm® aptX™ Adaptiv

Gefällt uns weniger

  • kein LDAC Support
  • ANC und Transparenz-Modus nicht die besten
  • Akkulaufzeit etwas enttäuschend

Teufel Airy TWS Pro

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Teufel Airy TWS Pro werden in einer kompakten, umweltfreundlichen Verpackung präsentiert, die ungebleicht ist und einen natürlichen Eindruck vermittelt. Die Vorderseite der Verpackung zeigt eine schlichte Skizze der In-Ear-Kopfhörer sowie das Teufel-Logo. Auf der schmalen Rückseite befindet sich ein Aufkleber mit wichtigen Informationen, darunter die Seriennummer und Details zur Farbe. Weitere Spezifikationen sind auf der Verpackung nicht explizit angegeben.

Die Verpackung der Teufel Airy TWS Pro erfüllt zwei wesentliche Funktionen: Sie gewährleistet einen zuverlässigen Schutz des Produkts während des Transports und ermöglicht eine schnelle Identifikation des Produkts durch die Mitarbeiter im Teufel-Store sowie im Lager. Für detaillierte Informationen zu den Teufel Airy TWS Pro empfehlen wir euch, die offizielle Webseite zu besuchen, auf der umfassende Details bereitgestellt werden.

Zur ordnungsgemäßen Entnahme des Produkts aus der Verpackung entfernen Sie den Klebestreifen an der Unterseite. Im Inneren befindet sich zunächst ein Schaumstoffeinsatz, welcher den Transportschutz gewährleistet. Nach der Entnehme kommt das Ladecase zum Vorschein, in welchem die beiden In-Ears bereits eingesetzt sind. Das Ladecase ist zusätzlich in Folie verpackt, um zusätzlichen Schutz zu bieten. Die In-Ear-Kopfhörer sind an den Ladekontakten mit einem Klebestreifen versehen, um den Akku während der Lagerung zu schützen. Dieser Klebestreifen muss entfernt werden, um die In-Ear-Kopfhörer durch das Ladecase aufladen zu können.

Das Ladecase wird durch einen Karton innerhalb der Verpackung zentriert gehalten. In dessen seitlichen Hohlräumen befinden sich sowohl das USB-A-auf-USB-C-Ladekabel als auch verschiedene Größen von Anpassstücken. TEUFEL liefert die Anpassstücke in den Größen XS, S, L und XL mit, während die Größe M bereits werkseitig an den In-Ear-Kopfhörern angebracht wurde. Am Boden der Verpackung befinden sich die üblichen Informationen, einschließlich Sicherheitshinweisen und einer Kurzanleitung.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Die Teufel Airy TWS Pro stellen das aktuelle Premium-In-Ear-Modell des renommierten Herstellers dar, was sich bereits beim Auspacken und der visuellen Betrachtung der Ohrhörer manifestiert. Sie vermitteln ein Gefühl von hochwertiger Verarbeitung, die Materialauswahl ist sorgfältig abgestimmt und die Details wirken im Vergleich zu ihren Vorgängermodellen deutlich edler.

Die In-Ears von Teufel sind in fünf Farbvarianten erhältlich: Night Black, Silver White, Misty Green sowie die exklusiven Farben Steel Blue und Comic Teal. Letzteres, mein Testmuster, zeichnet sich durch ein dunkleres, leicht glitzerndes Grün aus. Je nach Lichteinfall oder Blickwinkel variiert die Farbgebung in dunklere, leicht violette bis dunkelblaue Töne. Dieser Effekt verleiht den In-Ears und dem Charging Case ein besonders edles und ansprechendes Erscheinungsbild.

Die Airy TWS Pro von Teufel zeichnen sich durch ein mattes Kunststoff-Gehäuse aus, das Fingerabdrücke und Gebrauchsspuren im täglichen Gebrauch effektiv verbirgt. Neben der praktischen Funktionalität trägt das matte Gehäuse zur hochwertigen Optik der In-Ears bei. Mein In-Ear in der Farbe Comic Teal kommt in dieser Hinsicht besonders gut zur Geltung und wirkt nicht ganz so schlicht wie beispielsweise die weiße oder schwarze Ausführung.

Die Airy TWS Pro von Teufel setzen auf das bewährte Knospe-mit-Stiel-Design, das auch von den Apple AirPods bekannt ist. Die Außenseite ist in der gewählten Farbe gehalten, während die Innenseite und weitere Details in Schwarz ausgeführt sind. Neben dem schwarzen „T-Logo“ befindet sich auf der Außenseite auch ein schwarzes Lautsprechergitter. Eine kleine LED im oberen Bereich signalisiert den aktuellen Status der In-Ears. 

Am Ende des verlängerten Stiels befinden sich zwei vergoldete Ladekontakte sowie ein Mikrofon. An der Seite befindet sich zudem eine deutlich abgesetzte, kleine Taste, über die die In-Ear-Kopfhörer neben den zusätzlichen Gestensteuerungen bedient werden können. An der schwarzen Innenseite befinden sich zahlreiche Mikrofone, die für die aktive Geräuschunterdrückung (ANC) benötigt werden, sowie der Treiberkanal. 

Ladecase

Das Gehäuse ist in der gleichen Farbe und dem gleichen matten Kunststoff wie die In-Ear-Kopfhörer gehalten, wodurch es weitgehend fingerabdruckresistent ist. Die mehrfarbige Oberfläche des Gehäuses, die sich je nach Blickwinkel verändert, verleiht ihm zusammen mit den In-Ear-Kopfhörern ein ansprechendes Erscheinungsbild.

Das Teufel-Logo befindet sich im runden Zentrum der Vorderseite des Gehäuses. An der rechten schmalen Seite befinden sich vier LEDs zur Anzeige des Akkustands. Direkt darunter befinden sich der USB-C-Anschluss und der Kopplungs-Knopf.

Das Gehäuse ähnelt stark dem der Teufel Airy TWS 2 und ist daher recht kantig. Dadurch kann es auf nahezu jeder Seite auf den Tisch gestellt werden und steht dabei stets stabil. Der Nachteil ist jedoch, dass es sich dadurch nicht gerade als ergonomisch gestaltet. Im Alltag stellt dies jedoch kein signifikantes Problem dar. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitungsqualität der Teufel Airy TWS Pro ist insgesamt zufriedenstellend. Der verwendete Kunststoff vermittelt ein hochwertiges Anfassgefühl und präsentiert sich dank der matten Oberflächenbeschaffenheit optisch ansprechend. Obwohl im Vergleich zu höherpreisigen Modellen noch Verbesserungspotenzial besteht, entspricht die Verarbeitungsqualität den Erwartungen an ein Produkt in der aktuellen Preisklasse unter 120 €.

Die In-Ear-Kopfhörer zeichnen sich durch ein geringes Gewicht aus, bieten einen angenehmen Tragekomfort und gewährleisten einen sicheren Sitz im Ohr. Auch das Ladecase wirkt zweckmäßig und robust, was den Gesamteindruck der Verarbeitungsqualität positiv unterstreicht. Der Deckel des Ladecases verfügt über eine kleine Rastung. Wird dieser Widerstand nicht überwunden, schließt sich der Deckel automatisch. Bei Überwindung des Widerstandes bleibt das Ladecase geöffnet, bis es manuell geschlossen wird.

Das geringe Gewicht der Kopfhörer wird durch das Kunststoffgehäuse und die In-Ear-Bauweise erreicht, was in der Branche üblich ist. Kunststoff zeichnet sich zudem durch seine Robustheit gegenüber Schweiß und Spritzwasser aus, entsprechend der Schutzklasse IPX4. Die In-Ear-Kopfhörer sind dank der integrierten Dichtungen gegen äußere Einflüsse wie Regen geschützt. Diese Dichtungen verhindern das Eindringen von Wasser in die Elektronik und erhöhen somit die Langlebigkeit der Geräte. 

Die In-Ear-Kopfhörer zeichnen sich durch ein geringes Gewicht von jeweils 5,7 Gramm aus, während das Ladecase mit etwa 64 Gramm zu Buche schlägt. Unter Berücksichtigung der individuellen Hautbeschaffenheit, insbesondere bei fettiger Haut, können Fingerabdrücke auf dem Case sichtbar werden. Diese Spuren lassen sich jedoch problemlos entfernen und beeinträchtigen den Gesamteindruck nicht in nennenswertem Maße.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.2)
FarbeComic Teal, Alternativ auch in Night Black, Silver White, Misty Green, Steel Blue
Akkuintegriert, 500 mAh großer Lithium-Ionen Akku im Case und 50 mAh großer Akku in jedem der beiden Kopfhörern
Akku Ohrhörer: 7 h (ohne ANC) 4,5 Stunden (mit ANC) bei mittlerer Lautstärke
Gesamtspieldauer mit aufladung im Case rund 32 Stunden ohne ANC, über 19 Stunden mit ANC.
Gewicht 75,4 g (Ohrhörer und Ladebox)
11,4 g (beide Ohrhörer)
64 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und In-Ears aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.2 Audio-Codec: SBC, AAC und Qualcomm® aptX™ Adaptiv
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 10 mm (links und rechts)
Frequenzbereich8 Hz bis 20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben vermutlich 16 Ohm
ANC/ TransparenzmodusANC und Transparenzmodus mit insgesamt drei Mikrofonen
LieferumfangTeufel Airy TWS Pro In-Ears
je ein Satz Ohrstöpsel in fünf verschiedenen Größen
Ladecase aus Kunststoff
USB-C-Ladekabel
Kurzanleitung + Sicherheitsdatenblatt usw.
Technische Daten der Teufel Airy TWS Pro

Tragekomfort

Die Teufel Airy TWS Pro gewährleisten auch bei sportlichen Aktivitäten einen außergewöhnlichen Tragekomfort, obwohl dieser Aspekt von Teufel nicht explizit kommuniziert wird.  Durch die Verwendung geeigneter Silikon-Aufsätze wird ein fester Sitz im Ohr sichergestellt, welcher auch bei intensiven Bewegungen erhalten bleibt. Es besteht kein Druckgefühl, ein Verrutschen ist ausgeschlossen und es wird kein unangenehmer Druck am Ohr erzeugt, sodass ein Gefühl des Herausfallens der In-Ears vermieden wird.

Die ergonomische Formgebung, verbunden mit der daraus resultierenden Wölbung nach hinten, gewährleistet einen sicheren Halt der In-Ears im Ohr, ohne dass ein Verrutschen auftritt. Hierfür ist jedoch die Auswahl der passenden Anpassstücke aus fünf verschiedenen Größen erforderlich. Es wird empfohlen, sich die Zeit zu nehmen, die verschiedenen Größen auszuprobieren. Die korrekte Größe ist entscheidend für einen optimalen Halt, ein optimales Klangergebnis und einwandfreies aktives Geräuschunterdrückungssystem (ANC).

Bei korrektem Sitz im Ohr sind die Teufel Airy TWS Pro auf jeden Fall sichtbar, vergleichbar mit den AirPods von Apple. Der sichere Halt hat in diesem Zusammenhang jedoch Vorrang vor einem dezenten Design. 

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Im Gegensatz zu den meisten Anbietern von True-Wireless-In-Ears, die in letzter Zeit vermehrt auf reine Touch-Bedienung setzen, verfolgt Teufel mit den Teufel Airy TWS Pro einen alternativen Ansatz und integriert Druck- und Streichgesten zur Steuerung.  Hierzu ist an jedem In-Ear ein erhabener Drucksensor integriert, dem eine berührungsempfindliche Fläche direkt gegenüberliegt.  Das Ein- und Ausschalten erfolgt weiterhin automatisch, indem die In-Ears aus dem Case entnommen werden, woraufhin eine automatische Verbindung zum zuletzt gekoppelten Gerät hergestellt wird.

Die Tastenbelegung der Teufel In-Ears ist auf beiden Seiten identisch, sodass eine einseitige Nutzung ohne Funktionsverlust möglich ist. Ein kurzer Druck auf die kleine Taste pausiert die Wiedergabe oder setzt sie bei erneutem Druck fort.  Zweimaliges Tippen ermöglicht den Sprung zum nächsten Titel, während dreimaliges Tippen die Wiedergabe zum vorherigen Titel startet.

Durch Wischen am Steg nach oben wird die Lautstärke erhöht, nach unten gesenkt. Obwohl im Alltag ein Wischen lediglich auf der Vorderseite des In-Ears ausreichend wäre, empfiehlt es sich aufgrund des möglichen Verrutschens des In-Ear-Kopfhörers, den Steg zwischen den Fingern zu „reiben“.  Ein Nachteil dieser Funktion besteht darin, dass die Lautstärke lediglich um eine Stufe angepasst werden kann. Für eine schnellere Lautstärkeregelung um mehrere Stufen empfiehlt sich die Nutzung des Smartphones.

Hochwertige kabellose Ohrhörer mit Touch-Bedienung, Lautstärkeanpassung und Sprachsteuerung.
Quelle:Teufel

Durch Betätigung einer der beiden Drucktasten für eine Dauer von etwa 1,5 Sekunden können Sie die Geräuschunterdrückung aktivieren, in den Aware-Modus wechseln oder beides deaktivieren.  Die In-Ear-Geräte ermöglichen euch zudem die vollständige Steuerung aller Anrufvorgänge. Zur Annahme eines Anrufs betätigen man einfach kurz die Drucktaste. Ein zweifacher Druck pausiert den Anruf. Der Wechsel zwischen zwei Anrufen erfolgt durch zweimaliges kurzes Drücken der Drucktaste. Um einen eingehenden Anruf abzulehnen, hält man einfach die Drucktaste für 1,5 Sekunden lang gedrückt.

In der Teufel Go-App besteht die Möglichkeit, die Belegung der Drucktasten an individuelle Präferenzen anzupassen. Im täglichen Gebrauch erwies sich die Bedienung über die Drucktaste als schnell und präzise, vergleichbar mit der Bedienung über Tippgesten via Touch. Im Gegensatz zum herkömmlichen Touch-Bedienfeld, bei dem die Steuerung mit einem Finger erfolgt, erfordert die Bedienung über die Drucktasten zwei Finger, um ein Verrutschen des jeweiligen In-Ear-Kopfhörers zu vermeiden. Die Streichgesten zur Lautstärkensteuerung funktionierten im Alltag einwandfrei und erforderten keine Anpassungen. 

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Teufel integriert in die Teufel Airy TWS Pro 10-mm-Treiber, identisch mit denen der Teufel Airy TWS 2. Dadurch wird eine präzise Basswiedergabe bis zu einer Frequenz von 8 Hz gewährleistet. Der integrierte Digitalverstärker der neuesten Generation verspricht einen hohen Dynamikumfang. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein außergewöhnlich breiter Frequenzgang mit präzisen Höhen, warmen Mitten und druckvollem Oberbass sowie einem kraftvollen Tiefbass, vergleichbar mit Over-Ear-Kopfhörern, erwartet werden kann. Dies verspricht zumindest Teufel, ob dies auch wirklich der Wahrheit entspricht verrate ich euch gleich nach ein paar weiteren technischen Details. 

Mit ihren 10-mm-Treibern und weiteren Klangoptimierungen bieten die Teufel Airy TWS Pro einen Frequenzbereich von 8 Hz bis 20 kHz. Dies lässt auf einen ausgewogenen Klang mit tiefen und präzisen Bässen schließen. Neben dem Standard-Audio-Codec SBC wird erneut der hochwertige AAC-Codec unterstützt. Erstmals unterstützen Teufel In-Ear-Kopfhörer den aptX Adaptive-Codec, welcher eine signifikante Verbesserung der Klangqualität ermöglicht. Dieser Aspekt ist für viele Anwender von großer Bedeutung und wurde bisher von Teufel nicht unterstützt.  

Der Bassbereich, wie von Teufel auf der Homepage erwähnt, zählt zu den Stärken der Teufel Airy TWS Pro. Diese sind gut abgestimmt, und unabhängig davon, ob das aktive oder reaktive ANC aktiviert war, blieb das Klangbild unverändert. Es ist erwähnenswert, dass viele Hersteller dieses Problem zwar inzwischen behoben haben, es jedoch gelegentlich noch Kopfhörer gibt, bei denen der Bass bei aktiviertem ANC verstärkt wird. 

Die Dynamik und Präsenz der Teufel Airy TWS Pro sind bemerkenswert. Das Klangbild ist von Werk aus gut abgestimmt und ausgewogen, wobei die Mitten und Höhen klar und detailreich wiedergegeben werden. Insgesamt zeichnen sich die Teufel Airy TWS Pro durch einen warmen und natürlichen Klang aus. Diese In-Ears sind vielseitig und kommen mit einer Vielzahl von Genres zurecht, darunter Pop, Rock, R&B und Dance/Electronic. Sie sind perfekt für aktuelle Chartstürmer und alles, was dazwischen liegt. 

Die Sprachverständlichkeit des Teufel Airy TWS Pro ist insgesamt äußerst überzeugend. Die Integration von insgesamt sechs Mikrofonen, drei auf jeder Seite, gewährleistet eine stabile und rauscharme Übertragung. Während der Telefonate war die Verständigung klar und deutlich. Bei gleichzeitigem Sprechen traten lediglich leichte Beeinträchtigungen auf, da die Stimmen leicht komprimiert klangen. Abgesehen von diesem Punkt bin ich mit der Leistung sehr zufrieden und habe die Kopfhörer gerne für Telefonate genutzt.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Die hauseigene Teufel Go App unterstützt die Teufel Airy TWS Pro sinnvoll, da sie die Steuerung zahlreicher Funktionen ermöglicht und eine individuelle Anpassung der In-Ears bietet, sowohl hinsichtlich des Klangs über den Equalizer als auch der Bedienung. Die App ist kostenlos im Google Play Store und im App Store von Apple erhältlich.

Obwohl die Anwendung relativ übersichtlich gestaltet ist, bietet sie dennoch einige wesentliche Einstellungen, die eine Installation auf dem Smartphone rechtfertigen. Auf der Startseite werden die beiden In-Ear-Kopfhörer mit ihrer jeweiligen Akkukapazität einzeln angezeigt.  Es wäre wünschenswert, wenn Teufel die Anzeige des Ladecases ebenfalls integriert hätte, da dies ebenfalls nützlich wäre. Die Status-LEDs am Ladecase selbst bieten jedoch ausreichend Informationen, um den Ladezustand zu erkennen und den optimalen Zeitpunkt für das Aufladen des Cases zu bestimmen.  

Unter der Darstellung der In-Ear-Kopfhörer, die in der Farbe des gekauften Produkts gehalten ist, befinden sich die beiden essenziellen Funktionen. Diese ermöglichen den direkten Zugriff auf den Equalizer und die Geräuschunterdrückung. Teufel Audio verzichtet auf einen konventionellen Equalizer mit drei oder fünf individuell regulierbaren Bändern und setzt stattdessen auf einen parametrischen Equalizer. Dieser funktioniert ähnlich einem Koordinatensystem, in dem ein Punkt verschoben werden kann, um die Verstärkung bestimmter Musikrichtungen zu visualisieren. Es ist wichtig zu beachten, dass Pegel und Frequenz gleichzeitig angepasst werden; eine separate Regulierung ist nicht möglich.  Das Konzept überzeugt jedoch durch seine Benutzerfreundlichkeit und ermöglicht eine schnelle Einarbeitung. 

Im Zusammenhang mit der Verlinkung der „Geräuschekontrolle“ stehen Ihnen drei Modi zur Auswahl: Aus, Transparenz und Active Geräuscheunterdrückung. Im Modus „Active Geräuscheunterdrückung“ besteht die Möglichkeit, die adaptive Funktionswiese bei Bedarf zu deaktivieren. Diese Funktion ist standardmäßig aktiviert und passt die Intensität der aktiven Geräuschunterdrückung an die jeweiligen Umgebungsbedingungen an. Ich halte diese Funktion für äußerst nützlich und empfehle daher, sie aktiviert zu lassen. 

Im Bereich der Allgemeinen Einstellungen besteht die Möglichkeit, die Touch-Bedienung an individuelle Präferenzen anzupassen. Des Weiteren kann der Auto-Off-Timer konfiguriert werden, um die automatische Abschaltung des Geräts nach einer definierten Zeitspanne zu steuern. Ich empfehle die Smart Pause-Funktion aktiviert zu lassen. Diese Funktion unterbricht die Wiedergabe von Musik automatisch, sobald beide In-Ear-Kopfhörer aus den Ohren genommen werden. Bei Wiedereinsetzen beider In-Ears wird die Wiedergabe nahtlos fortgesetzt, unabhängig davon, ob es sich um Musik oder ein YouTube-Video handelt.

(App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Umgebung ein-/ausblenden

Das adaptive Noise Cancelling der Teufel Airy TWS Pro überzeugt durch seine Effektivität bei der Neutralisierung monotoner Geräusche, wie beispielsweise des Klangs von Fahrzeugmotoren im Straßenverkehr, Geräuschen in Zügen und Lüftergeräuschen von Ventilatoren. In Umgebungen wie Cafés oder Fitnessstudios wird die Umgebung zwar auch deutlich reduziert, jedoch wäre eine noch stärkere Geräuschunterdrückung wünschenswert. Hierbei liefern z.B. die von mir getesteten Technics EAH-AZ100 eine bessere Geräuschunterdrückung, kosten dafür aber auch das doppelte.  

Der Transparenzmodus gewährleistet eine zuverlässige Wahrnehmung der Umgebung durch Verstärkung von Stimmen und anderen Geräuschen, wie beispielsweise Verkehrslärm. Obwohl dieser Modus insgesamt zufriedenstellend funktioniert, ist er mit der Akzeptanz eines hörbaren Grundrauschens verbunden. Dieses Rauschen ist insbesondere bei geringer oder fehlender Musikwiedergabe wahrnehmbar. Im Vergleich zu einigen anderen Modellen, die in dieser Hinsicht fortschrittlicher sind, weist Teufel einen gewissen Rückstand auf. Bei einer Musikwiedergabe von etwa 50 % oder mehr wird das Grundrauschen jedoch effektiv überdeckt und stellt somit keine Beeinträchtigung mehr dar.

Akkulaufzeit

Im Gehäuse der Teufel Airy TWS Pro ist jeweils ein 50 mAh Lithium-Ionen-Akku integriert. Dieser ermöglicht eine Wiedergabedauer von bis zu sieben Stunden bei deaktiviertem ANC und mittlerer Lautstärke. Obwohl dieser Wert akzeptabel ist, stellt er nicht die Spitze der Leistung dar. So hat beispielsweise Teufel mit den Real Blue TWS 3 bewiesen, dass durch optimiertes Energiemanagement eine Wiedergabedauer von bis zu neun Stunden mit einem 45 mAh-Akku erreicht werden kann. Es ist daher bedauerlich, dass mit den Teufel Airy TWS Pro trotz höherer Akkukapazität eine geringere Wiedergabedauer erzielt wird. Bei aktivem ANC war eine Aufladung der In-Ear-Kopfhörer nach etwa 4,5 Stunden erforderlich. 

Die Akkukapazität des Ladecases beträgt, wie bereits bei den Teufel Airy TWS 2, exakt 500 mAh.  Dies ist angesichts der nahezu identischen Gehäuseform der beiden Modelle nicht verwunderlich.  Folglich ermöglicht das Ladecase mehrere vollständige Aufladungen der In-Ear-Kopfhörer, was eine Gesamtwiedergabezeit von über 32 Stunden ohne Aktivierung der Geräuschunterdrückung (ANC) ermöglicht. Mit aktiviertem ANC beträgt die Laufzeit rund 19 Stunden. In der Praxis erzielte ich eine Gesamtwiedergabezeit von knapp 17 Stunden mit aktiviertem ANC. Diese Abweichung ist akzeptabel, da sie von Faktoren wie der Lautstärke, der Intensität, mit welcher das ANC eingreifen muss, und den bevorzugten Musikgenres beeinflusst wird. Das Ladecase behält dabei seine kompakte und taschenfreundliche Form, was es besonders praktisch für den mobilen Einsatz macht.

Es ist erfreulich festzustellen, dass Teufel auch in diesem Produkt die Smart-Pause-Funktion implementiert hat. Diese Funktion ermöglicht es, die Wiedergabe von Musik oder Videos automatisch zu unterbrechen, sobald beide In-Ear-Kopfhörer aus den Ohren genommen werden, und die Wiedergabe beim Wiedereinsetzen nahtlos fortzusetzen.  Diese Funktion, die ich in früheren Produkten vermisst habe, erhöht nicht nur den Benutzerkomfort erheblich, sondern trägt auch zur Schonung der Akkulaufzeit bei. 

Bluetooth

Im Bereich der Bluetooth-Technologie implementiert Teufel bei den Airy TWS Pro die Version 5.2, im Gegensatz zu den Teufel Real Blue TWS 3, welche Bluetooth 5.3 nutzen. Ob diese Diskrepanz einen signifikanten Einfluss auf die Akkulaufzeit der Airy TWS Pro hat, kann ich nicht abschließend beurteilen, jedoch ist es denkbar, dass sie einen Beitrag leistet. 

Bezüglich der Verbindungsstabilität und Reichweite besteht kein signifikanter Unterschied zwischen den Bluetooth-Versionen 5.2 und 5.3. Die Reichweite beträgt unter Innenraumbedingungen etwa 14 Meter, was für die meisten Anwendungen ausreichend ist. Bei Vorhandensein massiver Wände oder Decken kann die Leistung jedoch beeinträchtigt werden. Im Außenbereich, unter Berücksichtigung der Abwesenheit von Hindernissen, ist eine theoretisch höhere Reichweite möglich. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass sich Nutzer derart weit von ihrem unbeaufsichtigten Zuspielgerät oder Smartphone entfernen werden, sofern nicht über einen weitläufigen Garten verfügt wird.

Wie bereits bei den Teufel Real Blue TWS 3 verfügt auch das Modell Teufel Airy TWS Pro über die Multipoint-Funktion. Diese ermöglicht die gleichzeitige Verbindung mit zwei Geräten und einen nahtlosen Wechsel zwischen diesen.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit der Einführung des Teufel Airy TWS Pro präsentiert Teufel eine Premium-Variante seiner beliebten In-Ear-Kopfhörer. Im Rahmen meines Tests konnten diese mich in zahlreichen Aspekten überzeugen, jedoch verbleiben einige kleinere Mängel, die mit der zweiten Generation behoben werden könnten, sodass dem Pro letztendlich nichts mehr im Wege steht. Für ein Pro-Modell hätte ich eine längere Akkulaufzeit erwartet, insbesondere da der Akku eine größere Kapazität aufweist als bei den Teufel Real Blue TWS 3.  Teufel demonstrierte mit den Real Blue TWS 3, dass auch mit einer geringeren mAh-Zahl eine gute Akkulaufzeit erzielt werden kann. 

Das Bedienkonzept mit der zusätzlichen Drucktaste ist durchaus zufriedenstellend und erweist sich im täglichen Gebrauch als funktional. Es ermöglicht die problemlose Nutzung der In-Ears im Einzelbetrieb, ohne dass auf eine Funktion der Steuerung verzichtet werden muss. Bei Modellen mit ausschließlich Touch-basierter Steuerung werden auf der rechten Seite andere Befehle zu denen auf der linken Seite ausgeführt. Sollte lediglich ein In-Ear-Modell verwendet werden, müssen entsprechende Einschränkungen bei den Steuerungsmöglichkeiten in Kauf genommen werden, was hier bei den Teufel Airy TWS Pro nicht der Fall ist. 

Die Klangqualität der Teufel Airy TWS Pro ist Teufel gut gelungen und der Tragekomfort ist ausgezeichnet. Da ANC ist zwar effektiv, jedoch nicht branchenführend. Ähnliches gilt für den Transparentmodus, der von einem hörbaren Rauschen begleitet wird, welches von anderen Herstellern teilweise besser gelöst wird.

Preis/Leistung

Die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) der Teufel Airy TWS Pro betrug zum Zeitpunkt der Markteinführung 169,99 €. Da sich die In-Ear-Kopfhörer jedoch bereits seit einiger Zeit im Handel befinden, hat Teufel den Preis auf 119,99 € reduziert. Der ursprüngliche Preis von 169,99 € war Preislich ein wenig hoch angesetzt, insbesondere im Hinblick auf die Existenz preisgünstigerer Modelle mit vergleichbarer Ausstattung.

Bei einem Preis von unter 120 € wird das Angebot deutlich attraktiver. Die Ausstattung, die klangliche Leistung und die aktive Geräuschunterdrückung entsprechen für diesen Preis dem erwarteten Standard. Ich kann diese Kopfhörer daher für diesen angepasste Preis uneingeschränkt weiterempfehlen. 

Teufel Airy TWS Pro

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://teufel.de

JBL Live Beam 3

In aller Kürze

Die JBL Live Beam 3 Kopfhörer bieten einen hervorragenden Klang und angenehmen Tragekomfort. Einzigartig ist das Smart Case, das nicht nur zum Aufladen und Aufbewahren der In-Ears dient, sondern auch über ein Touch-Display verfügt. Über dieses Display lassen sich alle wichtigen Funktionen direkt vom Smartphone aus steuern. Meines Wissens ist dies ein einzigartiges Feature, das JBL mit diesen Kopfhörern eingeführt hat. Entsprechend lag die UVP bei 199,99€.  Mittlerweile sind die Live Beam 3 jedoch schon etwas länger auf dem Markt und bereits für unter 140€ erhältlich, was sie meiner Meinung nach noch attraktiver macht.

Gefällt uns

  • sehr guter Tragekomfort
  • lange Akkulaufzeit
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • gutes ANC
  • Ladecase mit praktischem Display
  • Umfangreiche App
  • IPX55 Schutz (In-Ears)
  • ANC verändert Klang nicht

Gefällt uns weniger

  • ANC gut aber nicht das Beste

JBL Live Beam 3

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Kopfhörer der LIVE-Serie hat JBL nun schon einige Zeit im Sortiment und regelmäßig gibt es hier komplett neue Modelle oder ein Upgrade auf eine neue Generation. Bei den JBL Live Beam 3 handelt es sich um eine neue Generation.

JBL bleibt seinem Verpackungsdesign treu und präsentiert die In-Ears erneut in einer rundum informativen Verpackung mit dem charakteristischen Sichtfenster an der Rückseite.  Dieses Fenster ermöglicht einen Blick ins Innere und zeigt die beiden In-Ears. Beginnen wir jedoch wie gewohnt mit der Vorderseite der Verpackung.  Sie präsentiert sich in den typischen JBL-Farben Weiß, Orange und Schwarz. Die eigentliche stabile Verpackung befindet sich in der beschriebenen bunt bedruckten Umverpackung.  Eine Neuerung gibt es bei der Innenverpackung: Diese ist nun ungebleicht und nicht mehr schwarz gefärbt, was deutlich umweltfreundlicher ist.

Die Vorderseite der Verpackung zeigt die In-Ears und das neue Smart-Case. Das JBL-Logo befindet sich in der oberen linken Ecke, während die Modellbezeichnung seitlich nach unten verläuft. Die wichtigsten Ausstattungsmerkmale sind nun unten links aufgeführt. JBL hebt die Vorteile des Smart-Cases, True Adaptive Noise Cancelling und die hervorragende Sprachqualität bei Telefonaten hervor. Unten rechts informiert JBL wie gewohnt über die Akkulaufzeit. Mit einer vollen Aufladung können 12 Stunden Musik gehört werden, das Case verlängert die Laufzeit um weitere 36 Stunden.  Insgesamt ergibt sich so eine Akkulaufzeit von rund 48 Stunden mit mehreren Aufladungen. Ob dieser Wert im Alltag erreicht wird, verrate ich euch im Abschnitt „Akkulaufzeit“.

Auf der rechten schmalen Seite zeigt JBL anhand kleiner Skizzen, was im Lieferumfang der JBL Live Beam 3 enthalten ist.  Darüber hinaus gibt es Ausschnitte der App und ihrer Funktionen, die angepasst werden können.  Neben dem Equalizer lassen sich beispielsweise das ANC und der Bildschirmhintergrund des Cases ändern.

Wie die meisten Unternehmen hält sich JBL auf der Rückseite mit Details zurück.  Hier findet sich jedoch ein direkt auffälliges Sichtfenster, ähnlich dem der JBL Live Pro 2.  Dieses ermöglicht einen Blick auf das neue Smart Case, ohne die Verpackung öffnen zu müssen.  JBL präsentiert die In-Ears zusammen mit dem Case und hebt wichtige Ausstattungsmerkmale hervor, darunter das true adaptive NC, das Smart Case und den beeindruckenden JBL Raumklang. 

Entfernen Sie die beiden Klebestreifen an der Unterseite, um das gesamte Innenleben der Verpackung herauszuziehen. Sie erhalten eine ungebleichte, stabile Kartonage mit einer Aussparung im Deckel, durch die Sie das neue Smart Case durch ein Sichtfenster begutachten können.  Nach dem Aufklappen finden Sie auf der Kartonage eine Art Kurzanleitung, die Ihnen bei den ersten Schritten hilft. Im transparenten Kunststofffenster befindet sich das Case mit den beiden In-Ear-Kopfhörern direkt darin. Um den Akku über das Case aufzuladen, müssen Sie die beiden Klebestreifen an den Ladekontakten entfernen, da der Akku sonst nicht aufgeladen werden kann. Entsorgen Sie die transparente Verpackung nicht versehentlich, da JBL darin auch die weißen Anpassstücke integriert hat. Im Karton darunter finden Sie eine Anleitung und ein kurzes USB-A-auf-USB-C-Ladekabel.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Die JBL Live Beam 3 In-Ears zeichnen sich durch ihr Steg-Design aus, ähnlich wie die JBL Live Flex und JBL Live Pro 2.  Sie werden mit Silikonaufsätzen geliefert, die eine individuelle Anpassung an den Ohrkanal ermöglichen. Dadurch bieten sie bereits ohne aktives ANC eine deutlich bessere Geräuschisolierung als die JBL Live Flex, die ohne diese Aufsätze auskommt. Mit einem Gewicht von knapp über 5 Gramm pro Ohrhörer sind die Live Beam 3 angenehm leicht und dank ihres kompakten Designs bequem zu tragen.

Die JBL Live Beam 3 In-Ears bestehen aus zwei Teilen: der knospenförmigen Einheit, die den Treiberausgang und den Großteil der Elektronik beherbergt, und dem kurzen Steg.  Dieser Steg sorgt für einen sicheren Halt, ragt aber im Vergleich zu kompakteren In-Ears deutlich aus dem Ohr hervor. Die Bedienung erfolgt über Touch-Sensoren an der Außenseite des Stegs, wie bei allen neuen In-Ears von JBL. Das Gehäuse ist aus hochwertigem Kunststoff gefertigt, der für ein geringes Gewicht sorgt und gleichzeitig Schutz vor Staub und leichtem Strahlwasser wie Regen und Schweiß bietet, jedoch nicht wasserdicht ist.

Das Gehäuse der JBL Live Beam 3 gefällt mir sehr gut. Bei meinem silbernen Modell harmoniert das Grau perfekt mit den Chrome-Elementen. Die Außenseite am Steg ist in Hochglanz ausgeführt und neben der Status-LED ist ein JBL-Logo im Chrom eingelassen. Der Rest der In-Ears ist mattiert, wodurch sie relativ unempfindlich gegen Fingerabdrücke sind. An der Innenseite des „Stiels“ befindet sich die Seitenbeschriftung, die anzeigt, welcher In-Ear in welches Ohr gehört. Diese Beschriftung ist jedoch identisch mit der Gehäusefarbe und recht klein, sodass Personen mit eingeschränkter Sehkraft Schwierigkeiten haben könnten, sie zu erkennen.  Die Ladekontakte wurden bei dieser Kopfhörer-Serie in die Innenseite der Knospen verlegt, was sinnvoll ist, da die In-Ears im Case liegen, im Gegensatz zu den JBL Live Flex.

Jedes In-Ear-Modell verfügt über ein Mikrofon am Ende des Steges, das für Telefonate verwendet wird. Zwei weitere Mikrofone befinden sich an der Knospe: ein kleineres zeigt nach unten, während das andere kurz hinter den Anpassstücken sitzt, sobald die In-Ears im Gehörgang platziert sind. Diese Mikrofone erfassen Umgebungsgeräusche, sodass die Elektronik Gegensignale erzeugen kann, um diese Geräusche zu neutralisieren.  Schließlich befindet sich der Treiberausgang, der den Klang ins Gehör befördert, an der Innenseite der Knospe. Jeder In-Ear verfügt außerdem über einen Sensor, der erkennt, ob es getragen wird. 

Neben dem von mir getesteten Modell ist silber, gibt es die JBL Live Beam 3 auch noch in folgenden Farben: Schwarz, Blau und Lila. Daher sollte hier für jeden eine passende Farbe dabei sein. Dual-Connect gehört inzwischen beim JBL zum Standard und so kann man natürlich auch die JBL Live Flex im Stereo-Betrieb und auf Wunsch auch einzeln im Mono Betrieb verwenden. Also entweder den linken oder rechten Kopfhörer einzeln, ganz wie man dies gerade bevorzugt.

Ladecase

Das Ladecase, eigentlich ein eher überschaubarer Abschnitt meiner Tests, hat JBL hier deutlich interessanter gemacht. Das Case, das bisher nur zum Aufbewahren und Aufladen des Akkus diente, verfügt nun über ein Display. Das 1,45 Zoll große Touchscreen-Display, das erstmals mit den JBL Tour Pro 2 eingeführt wurde, ist nun auch in die anderen Generationen an True Wireless In-Ears integriert worden und erweitert deren Funktionsumfang deutlich. 

Meiner Meinung nach bietet das kleine Display einen enormen Komfort, da man alle wichtigen Einstellungen direkt über das Display vornehmen kann, ohne jedes Mal das Handy aus der Tasche zu holen. Über das im Deckel des Ladecase eingelassene Display kann man beispielsweise die Lautstärke regeln, das ANC ein- und ausschalten, die Wiedergabe steuern und den Akkustand der In-Ears und des Ladecase einsehen.   

Mit seinen Maßen von 61 x 51 x 30 cm ist das Case zwar nicht gerade klein, passt aber dennoch bequem in meine Hosentasche. Die abgerundeten Kanten sorgen für ein angenehmes Gefühl in der Hand, sodass ich es als Handschmeichler bezeichnen würde. Abgesehen vom Display befindet sich an der Außenseite nur am hinteren Bereich der USB-C-Anschluss zum Laden des Akkus. Das Smart Case kann jedoch sowohl über Kabel als auch induktiv aufgeladen werden. Eine Öse in der hinteren Ecke ermöglicht das Befestigen einer Schlaufe. 

Der Smart Cast verfügt über eine länglich verlaufende Griffmulde an der Front, die das Öffnen erleichtert. Im Inneren erwartet einen eine ansprechende Gestaltung. Der Name der In-Ears ist auf der Innenseite des Deckels eingraviert und der Bereich, in dem sie platziert werden, ist ebenfalls stilvoll gestaltet. Die Seitenbeschriftung zeigt euch genau, welcher In-Ear in welches Ohr gehört. Dank der bewährten magnetischen Halterung werden die In-Ears sicher gehalten und zuverlässig aufgeladen.  

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die JBL Live Beam 3 überzeugen mit einer hervorragenden Verarbeitung. Der Kunststoff der In-Ears und des Ladecases fühlt sich angenehm an und die Übergänge sind sauber verarbeitet. Das robuste Aluminiumscharnier des Ladecases, das häufig geöffnet und geschlossen wird, sorgt für Langlebigkeit. Sowohl das Case als auch die In-Ears sind sauber verarbeitet, sodass keine störenden Kanten oder Übergänge zu spüren sind. Alles fühlt sich glatt und geschmeidig an.

Die In-Ears von JBL verzichten auf physische Tasten und setzen stattdessen auf Touch-Sensoren. Dadurch drücken sie sich beim Betätigen nicht unangenehm ins Ohr. Angesichts des Preises stimmt die Verarbeitung der In-Ears voll und ganz, daher habe ich hier nichts zu bemängeln.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.3)
FarbeSilber, weitere Farben: Schwarz, Blau und Violet
AkkuAkku Ohrhörer: 12 h (ohne ANC) bis zu 10 Stunden (mit ANC) und bis zu 9 Stunden mit adaptiven ANC.
Gesamt mit Ladecase: bis zu 48 h (ohne ANC) bis zu 42 Stunden (mit ANC)
Gewicht 82 g (Ohrhörer und Ladebox)
10 g (beide Ohrhörer)
72 g (Ladebox)
MaterialLadecase und Ohrhörer zum Größten Teil aus Kunststoff, Scharnier am Case wurde aus Aluminium gefertigt.
KonnektivitätBluetooth 5.3 Audio-Codec: SBC, AAC, LDAC. Leider kein aptX. Unterstützte Profile A2DP V1.4, AVRCP V1.6.2, HFP V1.8
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 10 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz – 40 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dB98 dB SPL
Impedanz (Ohm)16 Ohm
LieferumfangDie beiden JBL Live Beam 3 In-Ears
1 x Smart-Case
1 x Ohrstöpsel in vier Größen
1x USB-C Ladekabel
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten der JBL Live Beam 3

Tragekomfort

Mit einem Gewicht von nur 5 Gramm pro In-Ear und dem Stegdesign sitzen die In-Ears unglaublich bequem im Ohr. Ich bin wirklich positiv überrascht von der Wahl der richtigen Anpassstücke. Die von JBL verwendeten Silikonaufsätze sind hautfreundlich und sitzen ohne Druck im Ohr. Ihre spezielle ovale Form sorgt für einen sicheren Halt.

Die In-Ears haben beim Joggen problemlos im Ohr gehalten, ohne dass ich sie nachjustieren musste. Auch nach mehreren Stunden hatte ich kein Druckgefühl im Ohr. Genau so soll es auch sein, die JBL Live Beam 3 vermittelten einen tollen Tragekomfort. 

(Tragekomfort: 5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die neuen JBL Live Beam 3 In-Ears bieten im Vergleich zu ihren Vorgängern einige Neuerungen in der Bedienung.  Störungen können weiterhin direkt über die Touch-Steuerung an den In-Ears oder über die App ausgeführt werden. Neu ist jedoch die Möglichkeit, diese Funktionen auch über das Smart Case zu nutzen. Wie bereits erwähnt, bietet das Smart Case zahlreiche Funktionen, sodass die App im Alltag nach dem Einrichten nicht unbedingt erforderlich ist. Ein Vorteil der Bedienung über das Smart Case ist, dass beim Tippen auf die In-Ears keine störenden Geräusche entstehen. Wie bei allen In-Ears überträgt sich nämlich beim Antippen ein dumpfes Klopfen, was manche stören könnte, da  breitete das Smart Case eine sinnvolle Alternative für alle, die dies vermeiden möchten.

JBL setzt bei den Live Beam 3, wie bei den meisten True-Wireless In-Ears der letzten Jahre, auf eine berührungsempfindliche Oberfläche zur Bedienung. In der JBL Headphones App können die Gesten zwar angepasst werden, die Auswahl ist jedoch auf vorgegebene Einstellungen beschränkt.

Die In-Ears schalten sich automatisch ein, wenn man sie aus dem Ladecase nimmt. Neu aus der Verpackung sind sie direkt im Kopplungsmodus und können mit dem Gerät verbunden werden.  Bei zukünftigen Entnahmen koppeln sie sich automatisch mit dem zuletzt verbundenen Gerät. Durch Antippen des linken In-Ears kann man zwischen ANC, Ambient Aware und allen anderen Modi wechseln. JBLs TalkThru-Funktion, die in den meisten Kopfhörern integriert ist, wird durch zweimaliges Antippen des linken In-Ears aktiviert oder deaktiviert. Um mit Siri zu sprechen, hält man die Touch-Oberfläche einfach etwas länger gedrückt. 

Die Musiksteuerung befindet sich am rechten In-Ear. Ein einmaliges Berühren pausiert die Musik, ein doppeltes Tippen springt einen Titel vor und ein dreifaches Tippen springt einen Titel zurück. Durch längeres Berühren des rechten In-Ears kann man auf Siri zugreifen, genau wie beim linken In-Ear. 

Um einen eingehenden Anruf bei den JBL Live Beam 3 anzunehmen, tippt ihr zweimal hintereinander auf einen der beiden In-Ears. Zum Auflegen tippt ihr ebenfalls zweimal hintereinander auf einen der In-Ears. Haltet ihr den Gestensteuerung länger gedrückt, lehnt ihr den Anruf ab oder schaltet das Mikro während des Telefonats stumm und wieder aktiv. 

Bei den Werkseinstellungen ist eine direkte Lautstärkeregelung über die In-Ears nicht möglich. Wünscht ihr euch diese Funktion, müsst ihr entweder auf die Umgebungsgeräusche Regulierung oder die Titel-Steuerung verzichten. Möchtet ihr hier jedoch keine Einschränkungen haben, solltet ihr wie ich es bereits erwähnt habe die Störung über das Smart Case in betracht ziehen. 

Mit dieser Funktion habt ihr die volle Kontrolle über eure Kopfhörer, ohne sie anzufassen oder euer Smartphone aus der Tasche zu holen.  Wischt einfach durch die Menüs direkt am Display, um zwischen den Einstellungen zu wechseln. Entsperrt das Display, um die Musik zu pausieren, Songs zu überspringen, die Lautstärke anzupassen, die Umgebungsgeräusche (ANC, Ambient Aware und TalkThru) zu aktivieren, den Raumsound einzuschalten, auf den Equalizer zuzugreifen, einen Timer einzustellen, die Helligkeit und den Hintergrund des Displays anzupassen, Smart Talk zu aktivieren, die automatische Wiedergabe zu deaktivieren, Benachrichtigungen auszuwählen, die Kopfhörer zu suchen und den Akkustand aller Komponenten einzeln zu überprüfen. 

Wie ihr seht, bietet das Smart Case alle wichtigen Funktionen. Und glaubt mir, wenn ihr euch daran gewöhnt habt, werdet ihr diese Art der Bedienung fast ausschließlich verwenden. 

(Bedienung: 5 von 5 Punkten)

Klang

JBL setzt bei den Live Beam 3 je In-Ear auf einen dynamischen 10 mm Treiber. JBL verspricht hiermit den JBL Signature Sound mit tiefen Bässen, klaren Höhne und ausgewogenen Mitten. Kurz zusammengefasst, so habe ich das Klangbild im Test auch exakt wahrgenommen. 

Das von Werk aus eingestellte Klangbild dieser Kopfhörer ist hervorragend abgestimmt und erfordert keine Anpassungen. Im Vergleich zu früheren JBL-Kopfhörern, bei denen ich leichte Equalizer-Anpassungen vornehmen musste, um meinen persönlichen Klang zu finden, bieten diese eine sofort zufriedenstellende Klangqualität. Der Bass ist präsent und gut abgestimmt, ohne im Mittelbassbereich aufdringlich zu wirken. Die Mitten sind relativ ausgewogen und sorgen für eine klare Wiedergabe von Stimmen und Instrumenten. Die Höhen sind detailreich und wirken nicht zu schrill, was zu einem ausgewogenen und angenehmen Klangbild beiträgt. Natürlich ist der Klang subjektiv, und wenn euch etwas nicht gefällt, könnt ihr es mit dem JBL-Equalizer wunderbar anpassen. 

Die Sprachverständlichkeit der JBL Live Beam 3 ist solide. Hintergrundgeräusche werden effektiv herausgefiltert, sodass eure Stimme klar und verständlich ankommt. Mir ist jedoch aufgefallen, dass die Geräuschunterdrückung beim Sprechen reduziert wird, sodass gelegentlich Umgebungsgeräusche mit übertragen werden.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Die JBL Live Bram 3 sind wie alle neuen JBL-Kopfhörer mit der „JBL Headphone“ App kompatibel. Diese kostenlose App für iOS und Android Smartphones ermöglicht es Nutzern, Einstellungen am Equalizer vorzunehmen und weitere Personalisierungen vorzunehmen.

JBL Headphones
Preis: Kostenlos
JBL Headphones
Preis: Kostenlos

Die neue Unterkategorisierung direkt unter der Darstellung der In-Ears und des Ladecase gefällt mir gut. Dadurch gibt es nicht mehr eine einzige Seite mit allen Einstellungsmöglichkeiten, sondern alles ist nun übersichtlicher. Es gibt nun die Untermenüs „Allgemein“, „Audio“ und „Andere“. Unter „Allgemein“ könnt ihr beispielsweise alles bezüglich des ANC anpassen, Einstellungen am Smart Case vornehmen, die Passform prüfen lassen, SmartAudio & Video aktivieren, die Gestensteuerung verändern und vieles mehr. 

Der Abschnitt „Audio“ konzentriert sich natürlich auf den Klang. Hier findet ihr den Equalizer, mit dem ihr den Raumsound anpassen und einige Einstellungen für „Anrufe“ vornehmen könnt. Der Abschnitt „Andere“ umfasst die Funktion „Finde meine Ohrhörer“, den Energiesparmodus und bietet  die Funktion entspannende Töne wie Lagerfeuer, Vogelgezwitscher und Grillengeräusche wiedergeben zu lassen. 

App: 4,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Transprenz-Modus

JBL wirbt mit seinem true Adaptive Noise Cancelling (ANC) damit, dass man die Außenwelt komplett ausblenden und die Menge der Umgebungsgeräusche, die man mitbekommen möchte, anpassen kann. Für das ANC arbeiten vier Mikrofone in Echtzeit und automatisch, um störende Umgebungsgeräusche zu erfassen und diese durch Gegensignale zu filtern. Im Alltag funktioniert das ANC recht gut, erreicht aber noch nicht das Niveau der Technics EAH-AZ100 oder In-Ears von Sony und Co. 

Kurz gesagt, das ANC ist im Alltag absolut ausreichend, aber trotz Anpassung gibt es einige In-Ears, die hier noch bessere Ergebnisse erzielen. Besonders gut gefallen mir bei den JBL Live Beam 3 der TalkThru- und der Ambient Aware-Modus. Beide Modi lassen Umgebungsgeräusche gut durch, ohne dabei ein störendes Grundrauschen zu übertragen. 

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Die JBL Live Beam 3 In-Ear-Kopfhörer werden von einem 68 mAh Akku angetrieben, der eine Laufzeit von bis zu 12 Stunden bietet.  Die tatsächliche Laufzeit hängt jedoch von der Nutzung ab. Bei reinem Musikhören mit Bluetooth-Verbindung und deaktiviertem ANC sind 12 Stunden erreichbar. Mit aktiviertem ANC reduziert sich die Laufzeit auf 10 Stunden, und mit echtem adaptivem ANC sind es bis zu 9 Stunden. Häufige Telefonate über die Kopfhörer erhöhen den Stromverbrauch und verringern die Laufzeit um etwa eine Stunde. 

Die von JBL angegebenen Laufzeiten entsprechen in der Praxis nahezu den Angaben. Wie bereits erwähnt, hängt die tatsächliche Laufzeit stark von der Nutzung der JBL Live Beam 3 ab, aber im Allgemeinen stimmen die Werte. Ist der Akku der In-Ears leer, kann er mehrfach im Ladecase aufgeladen werden. Dieses verfügt über einen 680 mAh starken Akku, der die Gesamtlaufzeit auf bis zu 48 Stunden erhöht. 

Vergisst man die In-Ears am Vortag im Case und der Akku ist leer, bietet JBL eine Schnellladefunktion. Nach nur 10 Minuten Ladezeit kann man bis zu 4 Stunden Musik hören (ohne ANC). Mit aktiviertem ANC reduziert sich die Spielzeit auf maximal 2 Stunden. Diese Serie kann weiterhin über das mitgelieferte USB-C-Ladekabel aufgeladen werden. Darüber hinaus ist induktives Laden über eine Qi-Ladematte möglich. Es ist jedoch zu beachten, dass die Ladezeit bei Qi im Vergleich zum Kabelladen in der Regel länger ist. Die In-Ears sind mit USB-C nach etwa 2 Stunden vollständig aufgeladen, während das induktive Laden knapp 4 Stunden dauert.

Mit dem neuen Smart Case mit Display gehört die Ladezustandsanzeige via Ladebalken oder LEDs der Vergangenheit an.  Der aktuelle Ladestand wird nun direkt in Prozent am Display angezeigt. 

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

Bluetooth

JBL setzt bei den Live Beam 3 auf den aktuellen Bluetooth 5.3 Standard. Das Koppeln ist wie gewohnt einfach und nach der ersten Verbindung verbinden sich die Ohrhörer automatisch, sobald man sie aus dem Case nimmt. Die Reichweite ist gut und Verbindungsabbrüche sind selten, selbst beim Bewegen zwischen Erdgeschoss und Obergeschoss blieb die Musik unterbrechungsfrei.

(Bluetooth: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die JBL Live Beam 3 bieten eine hervorragende Passform und sicheren Halt im Ohr.  Die klangliche Abstimmung hat mich diesmal besonders überzeugt, sodass ich im Gegensatz zu früheren Modellen keine Anpassungen über den Equalizer vornehmen musste. Das adaptive Noise Cancelling funktioniert gut, kann aber mit dem ANC der Technics EAH-AZ100 und Sony In-Ears nicht ganz mithalten. Das neue Case hat mich positiv überrascht. Zuerst hielt ich es für eine Spielerei, aber im Alltag hat es sich als sehr praktisch erwiesen. Natürlich hat man sein Smartphone oft dabei, aber das Case bietet eine tolle Alternative zur Steuerung.

Preis/Leistung

JBL hat die UVP der Live Beam 3 auf 199,99 € festgesetzt.  Meiner Meinung nach ist dieser Preis etwas hoch angesetzt, obwohl man hier ein Ladecase mit zusätzlichem Display und Steuerungsmöglichkeiten erhält.  Die aktuellen Ladenpreise von 150 € und teils auch niedriger finde ich da schon angemessener.  Für diesen Preis bekommt man ganz gute In-Ears, die klanglich überzeugen, vom Tragekomfort klasse sind, sie erhalten und auch noch viele Bedienungsmöglichkeiten bieten. Einzig das ANC leistet sich weiterhin kleine Schwächen, sodass die In-Ears der Konkurrenz ein wenig hinterherhinken.  Dennoch handelt es sich hier um ein gutes ANC, welches durchaus gute Arbeit leistet, aber eben im direkten Vergleich zeigen sich hin und wieder leichte Differenzen. 

JBL Live Beam 3

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.jbl.com

Jackery Explorer 240 v2

In aller Kürze

Jackery hat die Jackery Explorer 240 v2 vorgestellt, eine neue Powerstation der zweiten Generation mit LiFePO4-Akku. Sie bietet im Vergleich zum Vorgänger ein verbessertes Design und neue Funktionen wie Schnellladen und App-Steuerung. Die Charge Schild 2.0 Technologie sorgt mit 62 Schutzmechanismen, 12 BMS-Schutzformen und vier physischen Schutzformen für hohe Sicherheit. Dank des LFP-Akkus sind bis zu 3.000 Ladezyklen möglich. Der Transportgriff ist jetzt klappbar und das Gerät entspricht den IEC-Standards für Stoßfestigkeit und EMV-Konformität (keine unzulässigen elektromagnetischen Störungen). Jackery bietet all diese Funktionen für eine UVP von 249€ an, die aktuell auf 199€ reduziert ist. 

Gefällt uns

  • LiFePO4-Akku mit 256Wh
  • Vielseitige Anschlussmöglichkeiten
  • Schnellladefunktion in 1 Std. voll
  • Bluetooth & WiFi zur Steuerung über die App
  • tolle Software
  • gute Lüftersteuerung
  • IEC-zertifizierte Sicherheit
  • klappbarer Transportgriff
  • LED-Leuchte

Gefällt uns weniger

  • keine DC-Schnittstelle
  • kein Schutz bei Stürzen

Jackery Explorer 240 v2

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Jackery Explorer 240 v2 wird in einer passenden Verpackung geliefert, die dem Produkt entspricht. Die Verpackung ist knallig orange, passend zum orangenen Herstellerlogo. Die weiße Schrift auf dem Orange ist gut lesbar.

Auf der Vorderseite präsentiert Jackery neben dem Herstellernamen den Bereich Solar Generatoren, auf den man sich spezialisiert hat. Das Unternehmen verfügt über 11 Jahre Erfahrung und ist mit 3 Millionen verkauften Einheiten (Januar 2018 bis Dezember 2022) der führende Hersteller in diesem Bereich.  Auf der Vorderseite ist außerdem der Jackery Explorer 240 v2 abgebildet.

Auf der linken Seite der Verpackung präsentiert Jackery zwei Bilder, die die Vielseitigkeit des Produkts veranschaulichen. Das erste Bild zeigt einen jungen Mann mit Rucksack, der die Powerstation in der Hand hält. Der Rucksack ist mit dem Jackery SolarSaga 40 Mini ausgestattet, welche die Powerbank durch die Sonneneinstrahlung auflädt. Das zweite Bild zeigt, wie der Mann die aufgeladene Powerbank nutzt, um seine Geräte in der Nacht mit Strom zu versorgen. 

Auf der Rückseite des Jackery Explorer 240 v2 finden Sie technische Details wie Gewicht, Maße und maximale Eingangs- und Ausgangswerte der Anschlüsse. Nachdem man das Klebesiegel an der Oberseite durchtrennt hat, kann man den Karton öffnen. Zunächst sieht man das Netzteil zum Aufladen an einer normalen EU-Steckdose und die Bedienungsanleitung. Nach dem Entfernen eines Zwischenbodens kommt der Jackery Explorer 240 v2 zum Vorschein. Durch einfaches Hochklappen des integrierten Transportgriffs lässt er sich bequem aus der Verpackung ziehen. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Powerstation mit den Maßen 17 x 15 x 23 cm und einem Gewicht von 3,6 Kilogramm ist zwar nicht gerade leicht, bietet aber eine ordentliche Kapazität von 256Wh. Für den einfachen Transport verfügt sie über einen Tragegriff auf der Oberseite. Dieser ist nun nicht mehr starr, sondern kann bei Bedarf hochgeklappt und anschließend wieder bündig umgeklappt werden. 

Das Gehäuse besteht komplett aus Kunststoff und ist teilweise grau und orange gefärbt. Die matte Ausführung finde ich gut, denn Fingerabdrücke sind darauf nicht sichtbar. Vier Gummifüße am Boden sorgen für sicheren Stand, ohne Kratzer zu hinterlassen. Die Ecken sind jedoch nicht gepolstert, sodass bei einem Sturz aus geringer Höhe bereits Schäden am Gehäuse entstehen können. 

Das kleine Display an der Front ist übersichtlich gestaltet und zeigt alle wichtigen Informationen an, darunter den aktuellen Ladezustand, die Ausgangs- bzw. Eingangsleistung sowie den Status von Bluetooth und WLAN. Die Bedienung ist innovativ und selbsterklärend, da alle Anschlüsse beschriftet und leicht zugänglich sind.  

Die Anschlüsse wurden im Vergleich zur Vorgängergeneration verbessert. Die Anordnung ist nun übersichtlicher und es gibt einige neue Anschlüsse.  Eine 230-Volt-Steckdose ist weiterhin vorhanden und wird durch eine gummierte Klappe vor Spritzwasser und Staub geschützt. An der Front befinden sich außerdem eine USB-A-Buchse und zwei moderne USB-C-Buchsen.  Wie bereits bei der ersten Generation gibt es auch eine 12-Volt-KFZ-Buchse, allerdings dieses Mal ohne gummierte Klappe, was ich etwas schade finde. Schließlich befindet sich im rechten oberen Bereich eine LED-Leuchte, die per Knopfdruck dauerhaft eingeschaltet oder in einen SOS-Lichtmodus umgeschaltet werden kann. 

Einen direkten DC8020 Anschluss, über den während des Vorgangs noch ein externes Solarmodul angeschlossen werden konnte, gibt es nicht mehr. Dafür ist mir nun nur noch ein USB-C-Anschluss vorgesehen. Falls das Gerät keinen USB-C-Anschluss hat, sondern einen DC8020-Anschluss, benötigt ihr noch einen separaten DC8020-zu-USB-C-Adapter. Die Powerbank lässt sich natürlich auch bequem mit dem mitgelieferten Netzteil über die Steckdose zu Hause aufladen. Das nutze ich beispielsweise tagsüber, da ich dann den Strom meiner PV-Anlage dafür verwende. Dieses Kabel ist deutlich handlicher als das mit dem klobigen Netzteil des Vorgängermodells, eine wirklich sehr wichtige Verbesserung, die ich sehr schätze. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Jackery Explorer 240 v2 ist solide.  Obwohl die Powerstation aus Kunststoff besteht, wie es bei den meisten anderen Herstellern und Modellen üblich ist, trägt dies zu ihrem geringen Gewicht bei. Der Kunststoff wirkt hochwertig und alles ist fest verbaut, ohne dass es knarrt oder wackelt. Jackery hat zwar, wie bei allen eigenen neuen Powerstations, auf die gummierte Abdeckung der 12-Volt-KFZ-Buchse verzichtet, aber Staub dringt in der Regel nicht ins Innere der Station ein. 

Die Tasten sind gut zugänglich und bieten einen angenehmen Druckpunkt. Alle Anschlüsse sind übersichtlich an der Front angeordnet. Gummierte Füße sorgen für sicheren Stand und der klappbare Transportgriff ermöglicht ein bequemes Tragen der 3,6 Kilogramm schweren Powerstation.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kapazität256 Wh
ZellchemieLiFePO4
AusgangsportsAC-Ausgang: 1 Anschluss, 230V~ 50Hz, 1,31 A, gesamt 300 W Max., 600 W Spitzenleistung

USB-A-Ausgang: 1 Anschluss, 15 W Max., 5 V⎓3 A

USB-C-Ausgang: 2 Anschlüsse, 15 W Max., 5 V⎓3 A; 100 W Max., 5 V⎓3 A, 9 V⎓3 A, 12 V⎓3 A, 15 V⎓3 A, 20 V⎓5 A

Auto-Anschluss:12 V⎓10 A
EingangsanschlüsseAC-Eingang:220 V-240 V~ 50 Hz, 10 A Max.

USB-C-Eingang:100 W Max., 9 V⎓3 A, 12 V⎓3 A, 15 V⎓3 A, 20 V⎓5 A
AufladezeitAC-Adapter: ca. 2 Stunden (Schnellladefunktion ca. 1 Stunde)

Auto-Adapter: ca. 5 Stunden

USB-C PD: ca. 3,3 Stunden
Maße23,1 x 15,3 x 16,8 cm
Gewicht3,6 kg
Betriebsverwendung TemperaturLadetemperatur: -10-45°C
Entladetemperatur: 0-45°C
Zyklus Lebensdauer3.000 Zyklen bis 80 %+ Kapazität
LieferumfangJackery Explorer 240 v2
AC-Ladekabel
Anleitung
Technische Daten der Jackery Explorer 240 v2

Kapazität/ Ausgänge

Die Jackery Explorer 240 v2 bietet eine Kapazität von 256 Wh, ein guter Wert der angesichts der Gewichts in Ordnung ist. Insgesamt stehen fünf unterschiedliche Ausgänge zur Verfügung. 

Die AC-Steckdose (230V) unterstützt eine Dauerleistung von 300 Watt und eine Spitzenleistung von 600 Watt. Bei Überlastung schaltet sie sich automatisch ab. Jackery gibt an, dass reine Sinuswellen ausgegeben werden, was besonders wichtig für empfindliche elektronische Geräte wie Laptops ist. Reine Sinuswellen sorgen für eine stabile und glatte Wechselstromspannung, eine effiziente Energieausnutzung und tragen zu einer längeren Lebensdauer der Geräte bei. 

Der DC-Ausgang, die 12V KFZ-Buchse liefert max. 10A, diese sorgt für eine stabile und gut geregelte Spannungsausgabe.

Die Powerstation verfügt über einen USB-A Anschluss mit 18 Watt und zwei USB-C Anschlüsse mit 100 Watt PD. Diese USB-C Anschlüsse sind bidirektional, d.h. sie können sowohl zum Aufladen der Powerstation als auch zum Entnehmen von Strom zum Aufladen von Geräten verwendet werden.  Man kann also das mitgelieferte Netzteil und USB-C Kabel zum Aufladen der Powerstation nutzen und gleichzeitig über denselben Port Strom für andere Geräte entnehmen. Das bedeutet, dass man nicht unbedingt das mitgelieferte Netzkabel mitnehmen muss, ein Laptop-Netzteil mit USB-C Kabel funktioniert ebenfalls.

(Kapazität/Ausgänge: 4,5 von 5 Punkten)

Wiederaufladen

Die Jackery Explorer 240 v2 Powerstation kann über mehrere Quellen geladen werden. Zum einen über eine 230Volt Steckdose zuhause, indem man das mitgelieferte Kabel nutzt. Eine weitere Möglichkeit ist über den 12Volt KFZ-Stecker, oder über ein Solarpanel mit USB-C Anschluss oder einem entsprechenden Adapter. Zudem ist nun dank der USB-C Buchse mit der Bezeichnung „IN/Out 100W MAX“ auch das aufladen direkt über ein Netzteil mit einem USB-C Kabel das schnelle aufladen möglich. 

Mit einem 80-Watt-Solarmodul dauert das vollständige Aufladen der Powerstation etwa 5 Stunden, genauso lange wie über eine KFZ-Buchse im Auto. Deutlich schneller geht es mit einer 230-Volt-Steckdose zu Hause, hier dauert es nur 2 Stunden. Bei akuter Not können Sie in der App die „Notladung“ aktivieren, sodass die Powerstation innerhalb von nur 1 Stunde vollständig aufgeladen ist.  Der USB-C PD-Anschluss lädt die Powerstation in etwa 3,3 Stunden auf.

(Wiederaufladen: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke

Die Jackery Explorer 240 v2 ist während des Ladevorgangs angenehm leise und nahezu geräuschlos. Beim Stromausgang, wie z. B. beim Testen mit meinem MacBook über das Netzteil, ist ein leichtes Surren zu hören, das in leiser Umgebung störend sein kann. Im Freien hingegen, abhängig von der Entfernung zur Powerstation, ist das Geräusch weniger oder gar nicht mehr wahrnehmbar. Selbst beim Fernsehabend am Abend ist das Summen zwar hörbar, aber meiner Meinung nach akzeptabel. 

(Lautstärke: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Die von Jackery kostenlos zur Verfügung gestellte App ist sowohl für iOS als auch für Android im jeweiligen Appstore erhältlich. 

Mit der App habt ihr Zugriff auf wichtige Funktionen, wie z. B. die Echtzeitüberwachung der Ladezustände, die Steuerung der einzelnen Ausgänge, die Einsicht in die Energieverbrauchbilanz und die Installation eventuell verfügbarer System-Updates. 

Auf der Seite der Powerstation wird oben die verbleibende Akkukapazität angezeigt. Darunter folgt der Stromeingang, der nur während des Ladevorgangs sichtbar ist. Der Ausgangswert, also die aktuell über die Anschlüsse ausgegebene Leistung in Watt, wird darunter angezeigt. Weiter unten befindet sich die Steuerung für das LED-Licht der Powerstation, mit dem Sie zwischen den Modi „An“, „SOS“ und „Aus“ wählen können. Zuletzt können Sie unten die gewünschte Beleuchtungsdauer des Displays einstellen (2 Stunden, 2 Minuten oder Aus).

In den versteckten Einstellungen können Sie die Notladung aktivieren. Mit dem mitgelieferten Netzkabel wird die Powerstation so in nur einer Stunde aufgeladen. Diese Funktion sollte jedoch nicht regelmäßig genutzt werden, da sie auf Dauer den Akku schädigen kann.  Die weiteren Einstellungen sind weniger wichtig und dienen lediglich der Konfiguration des Energiesparmodus und der automatischen Abschaltung. 

(Software: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Jacke Explorer 240 v2 ist eine beeindruckende Powerstation, die gegenüber ihrem Vorgänger deutlich verbessert wurde.  Sie verfügt nun über alle wichtigen Anschlüsse und sogar über eine integrierte LED-Leuchte. Jacket hat hier nicht zu viel versprochen, die Jacke bietet ordentliche Leistung und Anschlussmöglichkeiten, sodass alle Geräte damit betrieben werden können.  Besonders hervorzuheben ist die Erhöhung der Leistung der 230-V-Steckdosen von 2.000 auf 3.000 Watt, was ich für eine sehr wichtige Verbesserung halte. 

Die Kapazität von 256 Wh ist zwar beachtlich, aber nicht außergewöhnlich groß. Für noch mehr Kapazität gibt es größere Powerstations, die allerdings auch deutlich schwerer sind. Mit dieser Powerstation kann ich mein MacBook Pro maximal zweimal von leer auf voll aufladen und mein iPhone 15 Pro Max etwa 11-mal.

Preis/Leistung

Zum Marktstart hat Jackery die Explorer 240 v2 mit einem Preis von 249,00€ eingeführt, was sie im Vergleich zur ersten Generation bereits günstiger macht.  Aktuell ist sie direkt bei Jackery für 199€ erhältlich, was sie meiner Meinung nach zu einer sehr interessanten Option macht.  Wenn die Kapazität von 256 Wh ausreicht und ihr mit einer 230-Volt-Steckdose, einem 12-V-Ausgang sowie den beiden USB-C- und dem USB-A-Anschluss zurechtkommt, kann ich euch die Jackery Explorer 240 v2 wärmstens empfehlen. 

Jackery Explorer 240 v2

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: jackery.com/de

Teufel CAGE PRO

In aller Kürze

Nach vier Jahren präsentiert Teufel mit dem Cage Pro sein erstes kabelloses Gaming-Headset. Teufel verspricht damit das leistungsstärkste Headset der Serie, das neben außergewöhnlichem Komfort auch eine hohe Bewegungsfreiheit und ein legendären Teufel Sound bietet. 

Das Headset überzeugt mit hervorragender Verarbeitung, angenehmer Haptik und anpassbarer RGB-Beleuchtung. Die beiden 40mm Treiber liefern ein gut abgestimmtes Klangbild.  Allerdings gibt es Kritik an der Mikrofonqualität und der Haptik der Lautstärkeregulierung. Weitere Details findet ihr im ausführlichen Testbericht. 

Gefällt uns

  • sehr guter Tragekomfort
  • ausgewognerer Klang
  • tolles schlichtes Design
  • top Verarbeitet
  • tolle Software
  • Bedienung direkt am Headset
  • Beleuchtung anpassbar

Gefällt uns weniger

  • Mikrofonqualität
  • kurzes USB-C Kabel (35cm)
  • keine Schnellladefunktion

Teufel CAGE PRO

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Cage Pro von Teufel kommt in der gewohnten braunen Verpackung an, genau wie sein Vorgänger, das Cage 2020. Diese schlichte Verpackung ist typisch für Teufel und zeigt auf der Oberseite das große Teufel-Logo zusammen mit eine Skizze des Gaming-Headsets. An zwei Seiten der Verpackung finden sich der Produktname und einige technische Daten wie Gewicht, Einheit und Maße. 

Nach dem Öffnen der Verpackung liegt das Teufel Cage Pro Gaming-Headset direkt vor einem, in Kunststofffolie verpackt und in einem schwarzen Kartonage-Einsatz sicher verstaut. Unter diesem Einsatz befindet sich der restliche Zubehör, darunter ein abnehmbares Mikrofon (ohne Windschutz), ein USB-C Kabel, ein Funk-Dongle, ein analoges Audiokabel und die üblichen Bedienungsanleitungen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das neue Teufel Cage Pro Headset ähnelt optisch seinen Vorgängern. Die kantigen Ohrmuscheln heben sich von den runden oder ovalen Formen ab, die man von anderen Herstellern kennt.  Das Design ist deutlich schlichter gehalten, mit einem dezenten Teufel Logo aus Aluminium auf beiden Seiten. Das Aluminium ist mit einem interessanten Muster aus kleinen Würfeln strukturiert. Im Gegensatz zu den Ohrmuscheln der 1. und 2. Generation, die mit einem eingearbeiteten Meshgitter versehen waren, hat Teufel dieses bei diesem Modell komplett weggelassen. 

An der Rückseite der Ohrmuschel befinden sich zwei schwarze Kunststoffelemente, die im eingeschalteten Zustand deutlich machen, dass es sich um ein Gaming-Headset handelt. Hier verbirgt sich die individuelle RGB-Beleuchtung welche in Bezug auf Farbe und Helligkeit nach den eigenen Vorlieben angepasst werden kann. Besonders hervorzuheben ist die kabellose Ausführung des neuen Teufel Cage Pro. Anders als die ersten beiden Generationen ist diese Version kabellos. Wer dennoch lieber ein Kabel verwenden möchte, kann das mitgelieferte Kabel anschließen und hat so ruck zuck wieder ein kabelgebundenes Headset. 

Das komplett in Schwarz gehaltene Headset besticht durch ein mattes Finish, das sich fast durchgängig zieht. Einzig die Modellbezeichnung, welche in Hochglanz eingelassen ist, die Umrandung der Ohrpolster und die Enden des Kopfbügels unterbrechen das ansonsten matte Design. Natürlich wäre das Cage Pro kein Teufel Produkt ohne rote Akzente, die sich an zwei Stellen finden. Die beiden Audio-Kabel an der Innenseite der Ohrmuscheln und die „L“ und „R“-Kennzeichnung sind nämlich in Rot gehalten. 

Wie beim Vorgängermodell lässt sich die Beleuchtung des Headsets direkt am Gerät in mehreren Stufen regulieren oder komplett ausschalten. Wie im Gaming-Bereich üblich, besteht das Headset größtenteils aus Kunststoff und Kunstleder. Das Gelenk, das den Kopfbügel mit der Ohrmuschel verbindet, ist jedoch aus hochwertig wirkendem, gräulich eloxiertem Aluminium gefertigt, wie bereits beim Vorgängermodell. Das Mikrofon kann jederzeit abgenommen werden, hat aber seinen festen Platz auf der linken Seite. Als kabelloses Gaming-Headset verfügt das Teufel Cage Pro über Bedienelemente, die strategisch auf beiden Seiten verteilt sind, um Fehlbedienungen zu minimieren.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Obwohl das Teufel Cage Pro weiterhin größtenteils aus Kunststoff besteht, ist es wie sein Vorgänger erneut hervorragend verarbeitet.  Beim Drehen der Ohrmuscheln oder Aufsetzen des Headsets gibt es kein Knarren oder Quetschen. Die Ohrmuscheln sind angenehm gepolstert und umschließen die Ohren sauber, sodass man sich keine Sorgen um ein Verrutschen machen muss. Der Anpressdruck ist gut abgestimmt und sorgt für angenehmen Tragekomfort, ohne dass etwas drückt. 

Alle beanspruchten Bauteile sind aus langlebigen, robusten Materialien gefertigt, wie es erforderlich ist. Die Innenseite des Kopfbandes ist wie üblich gepolstert, allerdings etwas dünner. Dies mindert jedoch nicht den Tragekomfort oder beeinflusst den Sitz auch nicht negativ. Die Einstellungen des Kopfbandes sind über Raster sehr einfach vorzunehmen. Etwas gewöhnungsbedürftig ist das neue Lautstärkenrädchen, das nun glatt statt geriffelt ist und dadurch etwas weniger griffig wirkt. Positiv hervorzuheben ist, dass Teufel im Shop Ersatzpolster anbietet. Sollten diese nach einiger Zeit verschleißen, was bei einem 3-Tage Bart schneller passieren kann, könnt ihr sie ganz einfach selbst austauschen.  

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Headset-ArtOver-Ear-Headset
Mikrofon-ArtHD-Mikrofon abnehmbar mit magnetischer Verbindung
Farbeschwarz matt mit wenigen hochglanzelemnten
Gewicht345 Gramm
MaterialOhrmuscheln: Kunststoff;
Bügel-Aufhängung: eloxiertes Aluminium Bügelweitenverstellung: Federstahl Ohrpolster: Kunstlederbezug
Konnektivität2,5 GHz FUnktverbindung über USB-Dongle
Blueototh
3,5mm-Klinke oder USB-C
TreiberJeweils links und rechts ein 40-mm-Treiber
Treiber-Bandbreite20 – 20000 Hz
Mikrofonfrequenzbereichkeine Angaben
Impedanz32 Ohm
BesonderheitenMikrofon abnehmbar magnetisch, 2,4 GHz Funkverbindung, dezente Beleuchtung auf beiden Seiten (Beleuchtung regulierbar), unterstützt DTS Headphone:X v2 für virtuellen 7.1-Klang
LieferumfangTeufel CAGE PRO Headset
1,3 Meter langes 3,5mm Klinkenkabel
2,4 GHz USB-Dongle
Magentisches Mikrofon
0,35 cm USB-C-Kabel
Technische Daten der Teufel CAGE PRO

Tragekomfort

Das Gewicht des Gaming-Headsets hat sich mit 345 Gramm nur geringfügig erhöht, was 5 Gramm mehr sind als beim 2. Generation Teufel Cage. Dieser Unterschied ist beim Tragen jedoch kaum spürbar. Die dickere Polsterung (Kunstleder überzogen) an Ohrmuschel und Bügel sorgt für angenehmen Tragekomfort auch nach mehreren Stunden. Die großzügig bemessene Ohraussparung ist typisch für Gaming-Headsets und umschließt auch größere Ohren problemlos. 

Die Ohrpolster und die Bügelpolsterung sind angenehm weich mit Memory-Foam gepolstert, was für einen gleichmäßigen Anpressdruck rund um die Ohren sorgt. Selbst Brillenträger erleben hier kaum bis gar keine Druckbeschwerden. Die Kopfbügelverstellung mit ihren 15 Rastern ermöglicht eine präzise Anpassung des Headsets. Im Vergleich zum Cage 2020 ist mir jedoch aufgefallen, dass Teufel das Headset um knapp 10 cm schmäler gemacht hat. Besonders bei breiten Köpfen könnte dies zu Problemen führen, aber ich denke, die meisten Nutzer werden mit den Anpassungsmöglichkeiten zufrieden sein und es trifft nur sehr wenig Leute. Solltet ihr mit dem Headset nicht zufrieden sein oder es passt nicht, bietet Teufel wie gewohnt eine einfache Rückgabe an.

Die Belüftung des Teufel Cage Pro ist ordentlich, aber nicht außergewöhnlich.  Es wird zwar mit der Zeit wärmer unter dem Headset, aber der Temperaturanstieg ist langsam. Es gibt definitiv Modelle, bei denen man schneller anfängt zu schwitzen. Insgesamt ist es ein bequemes Gaming-Headset, das ich beim Tragekomfort nicht sonderlich negativ bewerten würde. 

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Wie die anderen Cage Gaming-Headsets bietet auch Teufel eine umfangreiche Software.  Diese ermöglicht zusätzliche Einstellungen, wie z.B. das Erstellen eines EQ-Profils, Mikrofonanpassungen und die Anpassung des virtuellen Raumklangs. 

Das „Teufel Audio Center“, eine .exe-Datei, kann kostenlos im Download/Service-Bereich im unteren Bereich der Produktseite des Cage Pro heruntergeladen werden. Es ist kompatibel mit Windows 11 und Windows 7/8/10. Für Windows 10 und 11 gibt es sogar eine entsprechende App direkt zum Download. 

Hier können Sie weitere Soundeinstellungen vornehmen, z. B. die Lautstärke anpassen, aus verschiedenen vordefinierten Presets von Teufel wählen oder einen anpassbaren 10-Band-Equalizer für Höhen, Mitten und Tiefen verwenden, um den Klang nach Ihren Wünschen zu optimieren. Darüber hinaus können Sie die Balance zwischen Game-Sound und Chat-Ton anpassen. Teufel speichert das Headset als zwei separate Soundgeräte, sodass Sie beispielsweise Spiele auf den normalen Soundausgang und eure Stimme (über das Mikrofon an Discord) auf den Chat-Ausgang umgeleitet wird. 

(Software: 4 von 5 Punkten)

Klang

Ich beschreibe den Klang anhand der Standard-Einstellungsoptionen, die der Hersteller als optimal erachtet und die standardmäßig ausgeliefert werden. Teufel setzt auf die üblichen 40-mm-Linear-HD-Töner an beiden Ohrmuscheln. Der Frequenzbereich liegt im normlange Bereich zwischen 20 Hz und 20 kHz und die Impedanz bei 32 Ohm.

Teufels Akustik-Team, bestehend aus Sebastian und Lucas, hat das Klangbild dieses Gaming-Headsets während der Entwicklung sorgfältig auf die aktuell beliebtesten Spiele abgestimmt.  Sie haben jedes Detail so lange optimiert, bis ein erstklassiges Klangbild erreicht war.  Wie bereits erwähnt, kann man den Klang über die Software weiter anpassen. Von Werk aus gefällt mir das Klangbild jedoch sehr gut, man hat hier nicht zu viel versprochen.   

Dieses Headset ist für Teufel Verhältnisse überraschend neutral abgestimmt, mit einer leichten Tendenz zu einem warmen Klangbild.  Im Vergleich dazu hatte ich schon Gaming-Headsets anderer Hersteller, die keine Kopfhörer, sondern nur Gaming-Headsets anbieten, die von Werk aus nicht so ein ausgeglichenes Klangbild geboten hatten. 

somit können bei Ego-Shooter die Schritte der anpirschenden Gegner sehr gut geortet werden und auch die Feuergefechte werden hervorragend dargestellt. Durch den kräftigen Bass der bei einem Headset zum zocken ein absolutes muss ist, kommen auch die Explosionen von Granaten usw. perfekt zur Geltung und machen mit dem Cage 2020 richtig Spaß. Somit kann kann klar sagen, dass Teufel wie versprochen an dem schon sehr guten Klang der 1. Generation angeknüpft hat und dieses sogar nochmals etwas besser abgestimmt hat. 

Jedoch ist nicht alles perfekt beim Teufel Cage 2020. So viel mir beim anschließen an die Konsole oder am PC auf, dass ein doch sehr präsentes Gundrauschen vorhanden ist. Dies nimmt man immer dann war, wenn gerade kein Ton wiedergegeben wir, sobald man über das Headset Musik hört oder zockt, wird dieses jedoch problemlos übertönt.

Das Teufel Cage Pro liefert eine saubere und geschmeidige Höhenwiedergabe, die zwar noch etwas detailreicher sein könnte, aber keineswegs verzerrt oder zu scharf ist. Die Mitten sind hervorragend abgestimmt und zeigen die Stärke der 40-mm-Treiber mit einer natürlichen Stimmwiedergabe. Sowohl beim Musikhören zum Testen des Klangbildes als auch beim Gaming bieten die Höhen eine sehr gute Auflösung und überzeugen durch ihre Fülle und Stärke. Dadurch könnt ihr die Schritte bei Ego-Shootern deutlich von anderen Spielgeräuschen unterscheiden. Der Bass ist ebenfalls gut abgestimmt, nicht übertrieben, sondern energiereich und leicht im oberen Bassbereich angehoben, wenn auch nur dezent. Es handelt sich also nicht um ein bassbetontes Headset, sondern um eines mit einem ausgewogenen Klangbild.  

Das Headset wurde grundlegend neu gestaltet und kommt nun ohne Pop-Schutz (Windschutz) aus. Es wird einfach magnetisch an der Aussparung gehalten, sodass es schnell und einfach entfernt werden kann, wenn es nicht benötigt wird. Um Atemgeräusche zu minimieren, ist im Inneren des Mikrofonkopfes ein Gewebenetz eingebaut, das diese zuverlässig reduziert. Die Audio-Ausgabe ist ordentlich, aber nicht außergewöhnlich. Man hört euch laut, klar und deutlich, ohne Rauschen. Das Klangbild, das übertragen wird, ist jedoch recht dünn und es fehlt ihm an Wärme.  Beim Zocken wird alles ausreichend gut übertragen, sodass eure Kollegen euch wunderbar verstehen werden. Für Aufnahmen ist es jedoch nicht geeignet. 

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Da es sich beim Teufel Cage Pro nun um ein kabelloses Gaming-Headset handelt, ist es ganz klar, dass die Bedienelemente direkt am Headset verteilt sind. Teufel hat dabei die Tasten auf beide Seiten verteilt, sodass eine Fehlbedienung deutlich reduziert wird. 

An der linken Ohrmuschel befindet sich eine nach unten gerichtete 3,5-mm-Klinkenbuchse für kabelgebundenes Hören. Daneben ist eine USB-C-Buchse untergebracht, über die Sie den 1.000-mAh-Akku aufladen und die integrierte 7.1-Soundkarte für die Audiowiedergabe nutzen können. Nach vorne zeigt die Ausbuchtung für das magnetische Mikrofon, während sich nach hinten ein Lautstärken-Rad und eine Stummschalt-Taste befinden. 

An der rechten Ohrmuschel befindet sich die nach unten gerichtete Einschalttaste.  Danach folgt ein etwas kleinerer Schalter, mit dem man zwischen Bluetooth-Verbindung und kabelloser Verbindung über das 2,4-GHz-Band wechseln kann.  Unterhalb der Aufhängung der Ohrmuschel befindet sich außerdem eine frei belegbare Taste, mit der sich beispielsweise die Helligkeit der Headset-Beleuchtung anpassen lässt oder die im Teufel Audio Center entsprechend belegt werden kann. 

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Der Teufel im Cage Pro ist mit einem 1.000 mAh Akku ausgestattet, der bei mittlerer Lautstärke eine beeindruckende Laufzeit von 68 Stunden verspricht.  Persönlich bevorzuge ich bei diesem Headset die kabellose 2,4 GHz-Verbindung mit dem Dongle, die eine maximale Laufzeit von 57 Stunden ermöglicht.  Für die Testzwecke habe ich die Bluetooth-Verbindung genutzt, die eine Laufzeit von 60 Stunden erreicht. Die Ladezeit beträgt von 0 auf 100% knapp 3 Stunden, eine Schnellladefunktion ist leider nicht vorhanden. 

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das Berliner Unternehmen hat mit dem Teufel Cage Pro ein hervorragendes kabelloses Headset entwickelt. Das Klangbild ist sehr ausgewogen und eignet sich daher nicht nur zum Spielen, sondern auch zum Musikhören. Besonders beim Spielen profitiert man von dem tollen dämlichen Klang und den guten Mitten, die dafür sorgen, dass man die Schritte der Gegner deutlich heraushört. 

Das Headset überzeugt optisch und ist robust verarbeitet. Die RGB-Beleuchtung ist dezent integriert und die kabellose Verbindung ist ein großer Pluspunkt im Vergleich zum vorherigen Kabel. Vom Mikrofon bin ich allerdings etwas enttäuscht, da die Aufnahmequalität etwas dumpf ist. Positiv hervorzuheben ist die lange Akkulaufzeit und die umfangreiche Software, mit der sich viele Anpassungen vornehmen lassen. Das Ladekabel ist mit knapp 35 cm etwas kurz, kann aber durch jedes beliebige längere Kabel ersetzt werden. Das Lautstärken-Rad ist im Alltag zwar praktisch, aber die Haptik ist nicht ganz so gut wie beim alten Cage 2020. 

Preis/Leistung

Zum Marktstart lag der Preis des Teufel Cage Pro bei 199,99€.  Da es aber nun schon einige Monate auf dem Markt ist, wurde der Preis direkt bei Teufel auf 139,99€ reduziert.  Dieser Preis ist meiner Meinung nach deutlich realistischer als der ursprüngliche UVP.  Wie im Testbericht erwähnt, erhält man für diesen Preis ein sehr solides Gaming-Headset, das sich zwar hier und da ein paar Schwächen erlaubt, aber im Großen und Ganzen überzeugen kann. 

Teufel CAGE PRO

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: teufelaudio.at/

Panasonic RB-F10

In aller Kürze

Der Open-Ear Trend hat in diesem Jahr richtig Fahrt aufgenommen, und immer mehr Hersteller bringen ihre Modelle auf den Markt.  Auch Panasonic hat sich diesem Trend angeschlossen und die Panasonic RB-F10 vorgestellt.  Besonders überraschend ist dabei die UVP von nur 90€.  Das Design gefällt mir gut, der Klang ist ordentlich und der Tragekomfort ist top. 

Panasonic bietet zwar keine App-Integration an, aber ehrlich gesagt habe ich diese auch nicht vermisst. Insgesamt sind dies gut gelungene Kopfhörer, mit denen ich mein Umfeld wahrnehmen und gleichzeitig meine Musik genießen kann. Ich habe diese Ohrhörer während meiner regelmäßigen Fahrradtouren ausgiebig getestet.

Gefällt uns

  • sehr bequemer und sicherer Tragekomfort
  • leichtes Gewicht
  • Umgebung wird wahrgenommen
  • IPX4 Schutzklasse
  • lange Akkulaufzeit

Gefällt uns weniger

  • kein aptX oder LDAC Support
  • keine App

Panasonic RB-F10

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Panasonic RB-F10 ist zwar nicht ganz so kompakt wie die der Produkte der Marke Technics, bleibt aber dem bekannten Design treu, wie ich es bereits von meinen letzten Testprodukten aus dem Hause Panasonic kenne. 

Auf der Vorderseite präsentiert Panasonic die Open True Wireless In-Ears zusammen mit ihrem Ladecase in der gewählten Farbe.  Hier findet man auch die Modellbezeichnung und die Akkulaufzeit von bis zu 25 Stunden (7 Stunden mit den In-Ears und 28 Stunden mit dem Ladecase). Am linken Rand sind einige Symbole abgebildet, die für Panasonic wichtige Ausstattungsmerkmale darstellen.  Diese Symbole werden auf der linken Seite in englischer Sprache erläutert.  Die Rückseite, oder besser gesagt die größere Darstellung der Vorderseite, bietet einen weiteren Blick auf die In-Ears und das Ladecase. 

Im Inneren der Verpackung befindet sich ein Pappeinleger, auf dem das Ladecase mit den bereits eingesetzten In-Ears platziert ist.  Entfernen Sie einfach die beiden Papierstreifen im Case, um die Kopfhörer aufzuladen.  Darüber hinaus enthält der Lieferumfang ein USB-A auf USB-C Ladekabel und einen Beipackzettel mit Anleitung und weiteren Informationen. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Open-Ear Kopfhörer

Panasonic hat mit den True-Wireless-Kopfhörern RB-F10 ein gelungenes Design geschaffen. Die modernen Open-Ear-Kopfhörer zeichnen sich durch ein minimalistisches, zeitloses und elegantes Design aus. Neben dem von mir getesteten beigen Modell sind die Panasonic RB-F10 auch in einem schlichten Schwarz erhältlich. 

Das Design der Panasonic RB-F10 ähnelt stark dem der von mir bereits getesteten Shokz OpenFit. Akku- und Treibereinheit sind über einen flexiblen Silikonbügel verbunden, der für einen angenehmen und sicheren Sitz um das Ohr sorgt, ohne zu drücken. Mit nur 8,7 Gramm Gewicht sind die Kopfhörer angenehm leicht.  Dank der IPX4 Schutzklasse sind sie gegen allseitiges Spritzwasser geschützt und somit ideal für Joggen, Radfahren und viele andere Sportarten geeignet. 

Die Treibereinheit befindet sich auf der Innenseite der Ohrhörer und ist gut zu erkennen, wenn man diese von der entsprechenden Seite betrachtet.  Dort sieht man dann direkt die Lautsprecherabdeckung.  Bei diesem Modell wurde bewusst auf Tasten verzichtet und stattdessen auf eine Touch-Bedienung gesetzt.  Dies ist auch notwendig, da Tasten nicht nur das Design beeinträchtigt hätten, sondern auch eine ständige Nachjustierung der Kopfhörer erforderlich gemacht hätten.  Der Treiber, der den Klang erzeugt, ist nach dem Einsetzen der Shokz OpenFit direkt auf den Gehörgang ausgerichtet. 

Im Gegensatz zu In-Ears bleiben die Gehörgänge frei, wodurch keine vollständige Abschirmung gewährleistet ist. Das Gehäuse der Treibereinheit ist in exakt derselben Farbe gehalten wie der Silikonbügel, ist aber anders als dieser nicht gummiert. Am Treibergehäuse befinden sich unten gerichtete Ladekontakte, über die Panasonic RB-F10 im Ladecase mit Strom versorgt werden. Außerdem gibt es hier eine kleine Öffnung, in der sich an beiden Hörern ein Mikrofon befindet, das für Telefonate verwendet wird. Ein weiteres Mikrofon befindet sich an beiden Ohrhörern an der gegenüberliegenden Seite, also oben, wo sich zudem eine weitere Lautsprecherabdeckung befindet, vermutlich eine Art Membran, welches passiv den Klang verbessern soll. 

Am gegenüberliegenden Ende der Panasonic RB-F10 befindet sich ein treppenförmiges Kunststoffgehäuse, in dem sich der Akku befindet.  Dieses Ende unterscheidet sich vom ersten Ende der Ohrhörer, das mit einem metallischen Finish versehen ist, und verleiht dem ansonsten einheitlich aussehenden Open-Ear Kopfhörer ein harmonisches Aussehen.

Ladecase

Die neuen Panasonic RB-F10 True Wireless Kopfhörer kommen, wie üblich, mit einem Ladecase. Dieses dient nicht nur der Aufbewahrung, sondern auch der Wiederaufladung der Ohrhörer.   

Das Case ist in der gleichen Farbe wie die gewählten Panasonic RB-F10, in meinem Fall beige. Der Kunststoff hat eine matte Oberfläche und fühlt sich angenehm an. Das Panasonic-Logo ist auf dem Deckel eingelassen. An der Rückseite befindet sich ein USB-C-Ladeanschluss, über dem eine kleine LED den Ladezustand anzeigt.  Eine goldene Zierkante trennt Unterseite und Deckel und verleiht dem Design eine elegante Note. 

Das Case der Panasonic RB-F10 verfügt zwar über keine Griffmulde, lässt sich aber dennoch mühelos öffnen.  Wie bei den meisten In-Ears mit Case wird der Deckel magnetisch geschlossen gehalten.  Öffnet man ihn, findet man die beiden Kopfhörer in ihren jeweiligen Vertiefungen. Das Einlegen der Kopfhörer ist denkbar einfach,  Vertauschungen sind ausgeschlossen und das Case ist zudem recht kompakt. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Panasonic RB-F10 überzeugen mit einer hochwertigen Verarbeitung. Die verschiedenen Materialien fügen sich nahtlos zusammen, es sind keine störenden Kanten zu spüren, und die Open-Ear-Kopfhörer sitzen, wie Panasonic verspricht, äußerst bequem.  Das angenehme Gewicht sorgt dafür, dass man sie aufgrund des hohen Tragekomforts kaum merkt. 

Das Case lässt sich leicht öffnen, allerdings fehlt mir beim Schließen etwas der Widerstand, sodass der Deckel beim Wackeln relativ leicht zufällt.  Dank der Schutzklasse IPx4 sind die Kopfhörer ideal gegen Regenschauer und Schweiß geschützt und somit perfekt für sportliche Aktivitäten und den Alltag geeignet.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten) 3,065

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless Open-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.4)
FarbeBeige; weitere Farben Schwarz
AkkuAkku Ohrhörer: 7 h
Gesamtlaufzeit ca.: 25 h
Gewicht 53,4 g (Ohrhörer und Ladebox)
17,4 g (beide Ohrhörer)
36 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Case aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.4 Audio-Codec: SBC und AAC.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 17×12 mm (links und rechts)
Frequenzbereichkeine Angaben
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben vermutlich 16 Ohm
Transparenzmodusdurch offen Bauweise immer aktiv
LieferumfangPanasonic RB-F10
Ladecase aus Kunststoff
USB-C-Ladekabel
Kurzanleitung + Garantiekarte usw.
Technische Daten der Panasonic RB-F10

Tragekomfort

Panasonic hat bei den RB-F10 Ohrhörern großen Wert auf Tragekomfort gelegt, und nach mehreren Monaten des Testens kann ich bestätigen, dass sie dieses Versprechen gehalten haben.  Der hohe Tragekomfort resultiert nicht nur aus dem geringen Gewicht, sondern auch aus der einzigartigen Form der Ohrhörer, die vor und auf dem Ohr sitzen, anstatt darin. Selbst bei mehrstündigem Tragen sind die RB-F10 kaum zu spüren.  Trotz des hohen Tragekomforts müssen Sie sich keine Sorgen um den Halt machen. Die Ohrhörer sitzen fest und sicher, sodass sie auch bei intensiven Sportarten nicht verrutschen. Ich musste sie während meiner Tests nicht einmal nachjustieren, was wirklich beeindruckend ist. 

Der größte Vorteil des Radfahrens mit Helm liegt für mich definitiv in den Open-Ears. Sie sitzen bequem und stören überhaupt nicht, was ich großartig finde.  Trägt man jedoch, wie ich, eine Brille, kann es je nach Bügeldesign etwas störend sein, dass zwei Bügel am Ohr entlanglaufen. Das könnte für einige von euch unangenehm sein. Es bleibt also nur auszuprobieren, ob Helm und Radbrille stören oder ob man damit, wie ich, problemlos zurechtkommt. 

(Tragekomfort: 5 von 5 Punkten)

Bedienung

Panasonic setzt, wie die meisten Kopfhörerhersteller, nun ausschließlich auf Touch-Bedienung und verzichtet auf physische Tasten.  Die Steuerung erfolgt über einmaliges, doppeltes, dreifaches und langes Antippen der Oberfläche.  Mit dem Panasonic RB-F10 lässt sich fast alles direkt steuern, ohne das Smartphone zu benutzen.  Allerdings dauert die Lautstärkeregelung über die Ohrhörer im Vergleich zum Smartphone etwas länger.  Dazu aber gleich mehr. 

Um die Panasonic RB-F10 einzuschalten, nehmen Sie sie einfach aus dem Case.  Wie bei allen herkömmlichen True-Wireless-Kopfhörern ist das Entnehmen unkompliziert. Beim ersten Entnehmen wechseln die Kopfhörer automatisch in den Pairing-Modus.  Sind die Panasonic RB-F10 bereits mit Ihrem Smartphone gekoppelt, verbinden sie sich nach dem Einschalten automatisch mit dem zuletzt verbundenen Gerät.

Um die Ohrhörer mit einem neuen Gerät zu koppeln, während sie bereits mit einem anderen verbunden sind, halten Sie einfach etwa 5 Sekunden lang die Touch-Oberfläche an beiden In-Ears gedrückt. Dadurch werden sie in den Pairing-Modus versetzt und können mit bis zu 10 weiteren Geräten gekoppelt werden.  Mit der Multipoint-Verbindung können Sie sie gleichzeitig mit bis zu 2 Geräten verbinden.

Für den Fall, dass Sie nur einen Ohrhörer benötigen, ist dies zwar möglich, jedoch mit Einschränkungen bei der Bedienung.  Je nachdem, welchen Ohrhörer Sie weglassen, können Sie dann möglicherweise nicht mehr die Musik oder Lautstärke regulieren.  Bei der Verwendung beider Ohrhörer, wie es in den meisten Fällen üblich ist, stoppt ein einmaliges Antippen eines der Ohrhörer die Musik automatisch.  Zweimaliges schnelles Antippen des rechten Ohrhörers springt zum nächsten Titel, während dreimaliges Antippen den Titel davor wiederholt.  Auf der linken Seite erhöht zweimaliges Antippen die Lautstärke, dreimaliges Antippen senkt sie.  

Die Panasonic RB-F10 Ohrhörer ermöglichen die Annahme eingehender Anrufe durch einfaches Tippen auf den linken oder rechten Ohrhörer.  Eine Berührung für zwei Sekunden lehnt den Anruf ab, während eine dreisekündige Berührung ihn vollständig ignoriert.  Die Lautstärke lässt sich, wie beim Musikhören, über den linken Ohrhörer anpassen. Zwei sekundäre Berührungen auf den integrierten Sprachassistenten des Smartphones ermöglichen den Zugriff.  Um die Ohrhörer auszuschalten, ohne sie ins Case zu legen, berührt man die Touch-Oberfläche jeweils fünf Sekunden lang. 

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Die Panasonic RB-F10 sind Open-Ear-Kopfhörer, die es ermöglichen, Umgebungsgeräusche wahrzunehmen, während man Musik hört.  Sie sind nicht dafür gedacht, Umgebungsgeräusche abzuschirmen und einen ungestörten, audiophilen Klang zu bieten.  Stattdessen sollen sie die Sicherheit erhöhen, indem sie es Nutzern ermöglichen, trotz Musikhören die Umgebung wahrzunehmen.  Gerade in Städten kann es gefährlich sein, mit abschirmenden Kopfhörern unterwegs zu sein, da man so wichtige Geräusche wie den Verkehr nicht hört. Das Herzstück der Panasonic RB-F10 ist ein großer Treiber mit den Abmessungen 17×12 mm.  Panasonic hält sich bezüglich der genauen Spezifikationen jedoch bedeckt.  Darüber hinaus unterstützt der Kopfhörer Bluetooth 5.4 und bietet neben dem Standard-Audio-Codec SBC auch Unterstützung für den Codec AAC. 

ANC ist bei Open-Ear-Kopfhörern logischerweise nicht vorhanden, da es bei dieser Bauart keinen Sinn macht.  Man geht oft davon aus, dass man bei Open-Ears einen klaren Kompromiss beim Klang eingehen muss. Schließlich sitzt der Treiber nicht direkt im Gehörgang, sondern weiter entfernt vor dem Ohr, was zu einem weniger druckvollen Klang führt.  Außerdem befürchtet man, dass das Umfeld die Musik mithört, was man natürlich vermeiden möchte. 

Die Panasonic RB-F10 Kopfhörer sind offen, d.h. euer Umfeld kann eure Musik nur bei sehr hoher Lautstärke hören, z.B. im Bus. Klanglich sind sie gut, aber während die Bässe überzeugen, gehen die Höhen und Mitten etwas unter. Das Klangbild ist breit, aber ich hätte mir etwas mehr Tiefe gewünscht.  Hörbücher lassen sich gut hören, aber es gibt definitiv bessere Optionen. Die Stimmwiedergabe ist okay, wirkt aber manchmal etwas unsauber. 

Die Panasonic RB-F10 Ohrhörer sind ideal für Aktivitäten im Freien wie Joggen oder Radfahren, da sie es ermöglichen, die Umgebung wahrzunehmen und gleichzeitig Musik zu hören.  Sie sind jedoch nicht geeignet, wenn man sich von der Umgebung isolieren möchte, z. B. zu Hause oder in stark befahrenen Gebieten.  Beim Radfahren auf der Straße konnte ich heranfahrende Autos und Hupen rechtzeitig wahrnehmen, was die Sicherheit erhöht.  In der Bahn hingegen sind die OpenFit aufgrund des hohen Umgebungsgeräuschpegels weniger empfehlenswert, da die Geräuschisolierung zu stark beeinträchtigt wird. 

Die Panasonic RB-F10 Kopfhörer verfügen über „Environmental Noise Cancelling“, um Ihre Stimme bei Telefonaten klar an Ihren Gesprächspartner zu übertragen.  Das funktioniert im Allgemeinen gut. Selbst in einer etwas lauteren Umgebung auf der Straße konnte ich auf Nachfrage gut verstanden werden. Auf einem lauten Marktplatz, wo es noch deutlich lauter zugeht, nimmt die Qualität jedoch spürbar ab, bleibt aber immer noch gut. 

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akkulaufzeit

Bei den Panasonic RB-F10 verspricht der Herstellern eine Laufzeit von bis zu 7 Stunden am Stück. Die Laufzeit variiert jedoch, wie bei allen Kopfhörern, stark in Abhängigkeit von der Lautstärke und weiteren Faktoren. Im Alltagsgeschehen war es für mich möglich, die 7 Stunden auch bei etwas über der durchschnittlichen Lautstärke zu erreichen.

Das Ladecase verfügt über einen integrierten 500-mAh-Akku, der die Akkulaufzeit durch wiederholtes Aufladen verlängert.  Insgesamt ermöglicht dies bis zu 25 Stunden Musikgenuss.  Die praktische Schnellladefunktion lädt die Panasonic RB-F10 bereits nach 15 Minuten für eine Stunde Musikhören auf. Dies kam mir einmal zugute, als ich das leere Case vergessen hatte aufzuladen und es somit nicht die Ohrhörer aufladen konnte. So konnte ich die beiden Hörer nach kurzer Ladezeit auf meiner kurzen Radtour mitnehmen. 

Bluetooth

Panasonic setzt beim Bluetooth auf die neueste Version 5.4.  Diese bietet zahlreiche Vorteile, darunter eine extrem geringe Latenz, die getrennte Übertragung des linken und rechten Audiokanals sowie eine hohe Akkulaufzeit und eine ausgezeichnete Reichweite.

Das Koppeln mit meinem iPhone über die Einstellungen->Bluetooth war wie gewohnt einfach und schnell. Die Bluetooth-Reichweite hat mich im Test überzeugt. Sie war sehr stabil und betrug indoor gute 15 bis 18 Meter.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Panasonic RB-F10 sind Panasonics erste True-Wireless Open-Ear Kopfhörer.  Das Unternehmen hat das Konzept gut umgesetzt, auch wenn Open-Ear Kopfhörer immer noch umstritten sind, was ihre Beliebtheit angeht. Panasonic hat hier viel richtig gemacht:  Toller Tragekomfort, schlichtes, zeitloses Design, gute Akkulaufzeit und vieles mehr.  Leider gibt es, wie bereits erwähnt, keine App, sodass keine Anpassungen möglich sind.  Sollte die Nachfrage steigen, wird es hoffentlich bei der zweiten Generation eine App geben. 

Anfangs war ich Open-Ear Kopfhörern gegenüber skeptisch, aber inzwischen schätze ich das offene Konzept sehr und verwende sie beim Rennrad- und Mountainbiken gerne.  Im Gegensatz zu herkömmlichen In-Ears ermöglichen sie mir, meine Umgebung wahrzunehmen, was für mich beim Rennradfahren auf der Straße besonders wichtig ist. 

Preis/Leistung

 Die Panasonic RB-F10 Ohrhörer wurden zum Marktstart mit 89,99€ bewertet.  Mittlerweile sind sie aber schon seit einigen Monaten erhältlich und können bei einigen Händlern für unter 62€ gekauft werden. Der Preis ist absolut angemessen und keineswegs überzogen. Für dieses Geld erhält man einen guten Klang, hohen Tragekomfort und eine gute Sprachqualität.  Besonders für Sportler, Jogger oder Radfahrer, die oft auf der Straße unterwegs sind, empfehle ich die Panasonic RB-F10. Möchtet ihr wie ich beim Musikhören euer Umfeld trotzdem wahrnehmen? Dann sind diese Ohrhörer genau das Richtige für euch. Man hören herannahende Autos rechtzeitig, was bei normalen In-Ears aufgrund der Abschirmung oft nicht möglich ist.

Panasonic RB-F10

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.panasonic.com/de/

JBL Tour One M2

In aller Kürze

Der JBL Tour One M2, der Nachfolger des Tour One, den ich ebenfalls testen durfte, wurde mit einigen Neuerungen ausgestattet. Neben der schwarzen Variante ist er jetzt auch in Champagner erhältlich (Farbe meines Testgeräts).  Die Akkulaufzeit wurde verbessert, JBL hat sich zudem auf eine verbesserte Konnektivität konzentriert.  Eine intuitivere Gesprächsführung (Smart Talk) ist nun möglich und die Audioqualität wurde weiter verfeinert.  Angesichts des Preisverfalls von der UVP von 329,99€ auf jetzt 199,99€ ist der Over-Ear Kopfhörer sehr interessant.  

Gefällt uns

  • guter Tragekomfort
  • sehr gute Akkulaufzeit / Schnellladefunktion
  • gutes adaptives Noise Cancelling
  • ausgewogenes Klangbild
  • Umgebungs- und Talkthru-Funktion
  • AAC-Support

Gefällt uns weniger

  • kein aptX
  • hoher Preis zum Marktstart

JBL Tour One M2

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Verpackungsdesign des JBL Tour One M2 folgt dem gewohnten Stil des Vorgängermodells.  Wie gewohnt informiert die Verpackung rundum durch Text, Symbole und Bilder ausführlich über das Produkt. JBL setzt hier auf eine zweiteilige Verpackung, die das Unternehmen bereits häufiger bei On- und Over-Ear Kopfhörern verwendet hat. Die eigentliche stabile Verpackung ist in eine bedruckte Umverpackung eingeschoben. 

JBL setzt bei der Verpackung der Kopfhörer-Serie auf die gewohnten weiß/orange und grauen Farben, wobei Grau die dominierende Farbe ist.  Eine Nahaufnahme einer Ohrmuschel des JBL Tour One M2, die in Hochglanz und leicht erhaben ausgeführt ist, ziert die Vorderseite der Verpackung und zieht sofort den Blick auf sich.  Das Firmenlogo befindet sich ebenfalls auf der Front, während der Produktname seitlich nach unten verläuft.  Direkt darunter listet JBL die wichtigsten Funktionen des Kopfhörers auf, darunter das True adaptive Noise Cancelling.  In der rechten Ecke wird die beeindruckende Akkulaufzeit von bis zu 50 Stunden hervorgehoben.

Die schmale rechte Seite zeigt eine detailliertere Seitenansicht des Kopfhörers und informiert über die zugehörige App für iOS und Android. Die Rückseite liefert die meisten Informationen über den Kopfhörer, darunter eine vollständige Ansicht des JBL Tour One M2 und eine Auflistung seiner vier wichtigsten Ausstattungsmerkmale: True Adaptive Noise Cancelling mit Smart Ambient-Funktion, individuell anpassbaren Sound, überragende Sprachqualität, hochauflösender Raumklang und komfortable Passform. Im unteren Bereich informiert JBL darüber, dass ein Case enthalten ist, ein moderner USB-C-Anschluss verwendet wird und die Akkulaufzeit mit ANC auf 30 Stunden erhöht wurde, während ohne ANC weiterhin 50 Stunden möglich sind.

Entfernt man die Hauptverpackung aus der Umverpackung, findet man auf der Unterseite des Deckels die üblichen Skizzen, die den Lieferumfang anzeigen. Im Inneren befindet sich reichlich Schaumstoff, in dessen Zentrum das Case platziert ist.  Im Case selbst befindet sich neben dem JBL Tour One auch dessen kompletter Lieferumfang. Der Kopfhörer ist zusammengeklappt und die Ohrmuschel eingedreht, um Platz zu sparen. In der Tasche am Deckel des Cases ist das gesamte Zubehör in einer Mappe verstaut. Neben einem AUX-Kabel und einem Flugzeugadapter befindet sich darin auch das wichtige USB-A auf USB-C Ladekabel zum Aufladen des Kopfhörers. Im Fach daneben befinden sich die üblichen Beipackzettel, darunter eine Kurzanleitung.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der JBL Tour One M2 ist auf den ersten Blick schlicht aber zugleich  und zeitlos gehalten. In der Hand bestätigt sich der Ersteindruck, denn durch die Oberflächenbehandlung des Kunststoffgehäuses, schmeichelt diese in den Händen schon nahezu. Trotz Kunststoffgehäuse und dem Lederimitat, sind diese angenehm im Tragekomfort und schön griffig.  

Im Gegensatz zum Vorgängermodell ist der JBL Tour One M2 jetzt nicht nur in Schwarz, sondern auch in Champagner erhältlich, einem dezenten Goldton.  Durch einige Hochglanzelemente setzt JBL hier gekonnt Akzente, die im ansonsten matten Gehäuse besonders hervorstechen und ihm einen eleganten Touch verleihen. 

Die wichtigsten Elemente, die regelmäßig beansprucht oder bewegt werden, sind aus Metall gefertigt. Dazu gehören der Verstellmechanismus des Kopfbügels, der sauber einrastet, und der innere Kern im Kopfband. Das Kopfband und die beiden Ohrmuscheln sind mit einem angenehm weichen Material gepolstert und mit einem wertig anfühlenden Kunstleder bezogen. Dadurch sind die Kopfhörer auch nach längerem Tragen sehr bequem, was mir sehr gut gefällt.  Man sollte jedoch bedenken, dass man wie bei Over-Ear Kopfhörern üblich an heißen Sommertagen stark schwitzt. Daher kann ich diese Kopfhörer nur selten für den sportlichen Einsatz empfehlen.

Das JBL Firmenlogo ist dezent in beide Ohrmuscheln eingraviert, während die Bedienelemente und Anschlüsse gleichmäßig verteilt sind.  Dank der 11 Raster lassen sich die Ohrmuscheln individuell in der Länge anpassen.  Sie können außerdem um über 90° gedreht und eingeklappt werden, sodass sich der Kopfhörer bei Nichtgebrauch platzsparend in der mitgelieferten Tasche verstauen lässt und im Rucksack weniger Platz einnimmt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der JBL Tour One M2 fühlt sich in der Hand genauso edel und hochwertig an wie sein Vorgänger. Er vermittelt nie einen billigen Eindruck und auch aufgesetzt gibt es nichts zu bemängeln. Die Bügelverstellung rastet sauber ein und die weichen Polster sorgen für einen bequemen Sitz über Stunden hinweg.  Wie schon beim Vorgängermodell gefällt mir, dass die Tasten nicht alle auf einer Ohrmuschel-Seite sitzen und unterschiedlich ausgeführt sind, um Fehlbedienungen zu minimieren. Die Drucktasten haben einen angenehmen Druckpunkt und ein minimales Klicken, das beim Musikhören problemlos überhört wird. 

JBL verwendet wie viele andere Hersteller in der Branche kein echtes Leder für die Ohrpolster und Polsterungen des Kopfbands, sondern ein sogenanntes PU-Leder.  Dieses Kunstlederimitat ist sehr weich und robust.  Positiv hervorzuheben ist, dass die Polster einfach ausgetauscht werden können, indem man sie einfach abknipst. JBL bietet Ersatzpolster im eigenen Online-Shop an, die allerdings rund 30€ kosten.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.3)
FarbeSchwarz und Champagner
Akkuintegriert, Lithium-Ionen-Akku
Akku Kopfhörer: 50 h (ohne ANC) 30 Stunden (mit ANC)
Ladezeit 2 Stunden und Schnellladefunktion (10 Minuten aufladen für 5 Stunden Musikhören).
Gewicht 278 Gramm
Materialbis auf die stärker beanspruchten Bauteile (Scharniere und Bügel), komplett Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.3 Audio-Codec: SBC und AAC. Unterstützte Profile: A2DP 1.3.2, AVRCP 1.6.2, HFP 1.7.2
Multi-Point und Fast Pairing von Google wird unterstützt.
Treiber40 mm Treiber (links und rechts)
Frequenzbereich10 Hz – 40 kHz (passive), 10 Hz – 22 kHz (active)
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dB117 dB
Impedanz (Ohm)32 Ohm
Lieferumfang1 x JBL Tour One M2 Kopfhörer 
1 x Transportetui 
1 x 3,5-mm-Audiokabel 
1 Flugzeugadapter 
1 x USB-C-Ladekabel 
1 x Garantie/Warnung
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten der JBL Tour One M2

Tragekomfort

Der JBL Tour One M2 bietet einen bemerkenswerten Tragekomfort. Die weich gepolsterten Ohrmuscheln und der Kopfbügel sorgen für ein angenehmes Tragegefühl, selbst bei längerem Musikhören. Die Polsterungen sorgen hierbei effektiv dafür, dass der Anpressdruck gleichmässig verteilt wird. Die großzügigen Aussparungen für die Ohren verhindern unangenehmen Druck. Der Anpressdruck kann je nach Kopfform variieren, aber ich persönlich empfinde ihn als sehr angenehm. 

Mit einem Gesamtgewicht von knapp 278 Gramm ist die zweite Generation zwar etwas schwerer und gehört damit nicht zu den leichtesten Kopfhörern ihrer Bauweise.  Dank der weichen Polster spürt man das zusätzliche Gewicht jedoch kaum. Für Brillenträger würde ich die JBL Tour One M2, wie viele andere Over-Ear-Kopfhörer, weniger empfehlen. Der permanente Druck auf die Brillenbügel kann unangenehm sein und beeinträchtigt zudem die Geräuschunterdrückung (ANC).  Die Kopfhörer liegen dann möglicherweise nicht optimal auf den Ohren auf, sodass unerwünschte Geräusche ins Ohr gelangen und das Hörerlebnis stören. 

Für sportliche Aktivitäten im Freien, besonders an heißen Tagen, würde ich den Over-Ear Kopfhörer aufgrund seiner Bauweise weniger empfehlen.  Da er die Ohren vollständig bedeckt, gelangt kaum kühle Luft an diese.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Der JBL Tour One M2 setzt auf eine Hybrid-Bedienung, wie ich sie bereits von der ersten Generation kenne. Echte Hardware-Tasten und eine Touchbedienung sorgen für eine intuitive Steuerung.  Ein Schieberegler, drei Tasten und die am linken Ohrhörer versteckte Touch-Bedienung ermöglichen eine bequeme Bedienung für Rechts- und Linkshänder gleichermaßen.

Um den JBL Tour One M2 einzuschalten, schieben Sie den Schieberegler an der rechten Ohrmuschel von der Ausgangsstellung bündig zur Mitte. Der Kopfhörer schaltet sich ein und verbindet sich automatisch mit dem zuletzt verbundenen Gerät. Sollte dies nicht geschehen sein, versetzen Sie den Schieberegler für einige Sekunden über die Mittelstellung hinaus und halten Sie ihn dort, um den Bluetooth-Pairing-Modus zu aktivieren.

Das Koppeln der Kopfhörer mit dem iPhone ist wie gewohnt unkompliziert und erfolgt direkt über die Bluetooth-Einstellungen. Android-Nutzer profitieren vom Google Fast Pair Support, der die Kopplung nochmals beschleunigt und ein ähnliches Erlebnis wie Apple-Nutzer mit AirPods oder Beats Kopfhörern bietet, nur eben für alle Google-Geräte.  Um die Kopfhörer zu koppeln, versetzen Sie diese einfach in den Pairing-Modus.  Daraufhin erhalten Sie eine Benachrichtigung, die Sie fragt, ob Sie eine Verbindung mit dem angezeigten Gerät herstellen möchten. Durch Tippen auf „Verbinden“ wird der Kopfhörer mit dem Smartphone gekoppelt, ohne dass Sie das Bluetooth-Menü öffnen müssen.  Darüber hinaus unterstützt der Kopfhörer auch Windows Swift Pair, eine Schnellkopplungsfunktion für kompatible Windows Laptops und Computer. 

Die Musiksteuerung ist über die Touch-Oberfläche denkbar einfach. Ein einmaliges Antippen pausiert die aktuelle Wiedergabe, ein weiteres Antippen setzt sie fort.  Mit einem doppelten Antippen springt man zum nächsten Titel in der Playlist, ein dreifaches Antippen spielt den zuvor abgespielten Punkt erneut ab.  Eingehende Anrufe nimmt man mit einem doppelten Antippen an, lehnt sie mit einem weiteren doppelten Antippen ab.  Das Mikrofon lässt sich durch längeres Berühren der Oberfläche ein- und ausschalten.  Wenn gerade keine Musik läuft, aktiviert man durch langes Berühren den am Smartphone integrierten oder in der JBL Headphone App festgelegten Sprachassistenten.

Unterhalb des Schiebereglers zum Einschalten des Kopfhörers befinden sich die Lautstärkeregler.  JBL setzt hier glücklicherweise auf physische Tasten statt auf Wischgesten, was eine präzisere Lautstärkeregelung ermöglicht. An der rechten Ohrmuschel befindet sich außerdem eine Klinkenbuchse, über die man den Kopfhörer mit älteren Smartphones mit Klinkenbuchse verbinden kann, auch wenn dies wohl nur selten vorkommen dürfte.

An der linken Ohrmuschel befindet sich der nach unten gerichtete USB-C-Anschluss zum Aufladen des Kopfhörers. Daneben befindet sich eine Status-LED, die den Akkustand anzeigt.  Beim Einschalten wird der Akkustand auch per Sprachansage mitgeteilt.  Blinkt die LED rot, ist der Akkustand sehr niedrig.  Nach dem Anschließen des Ladekabels blinkt die LED rot, um das Laden zu bestätigen. Sobald der Akku voll ist, erlischt die LED.  Der Ambiente-Aware-Button ermöglicht es Ihnen, durch einmaliges Drücken zwischen ANC Ein, Ambient Aware und Aus zu wechseln.  Ein zweimaliges Tippen aktiviert Talkthru.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Wie bei Over-Ear Kopfhörern üblich, setzt JBL beim Tour One 2 auf 40-mm-Treiber auf jeder Seite.  Laut JBL decken diese Treiber einen Frequenzbereich von 10 Hz bis 40 kHz (passiv) und 10 Hz bis 22 kHz (aktiv) ab. Die Impedanz beträgt 32 Ohm, sodass eine kabelgebundene Musikwiedergabe über ein Smartphone problemlos möglich ist (vorausgesetzt, euer aktuelles Smartphone verfügt noch über einen Klinkenanschluss).  Obwohl sich die technischen Daten gegenüber dem Vorgängermodell nicht geändert haben, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass sich beim Klang nichts getan hat. 

JBL wirbt beim Tour One M2 erneut mit Hi-Res-zertifiziertem Klang, doch dieser Anspruch ist bei Bluetooth-Wiedergabe fragwürdig.  Die hohe Bitrate, die für Hi-Res erforderlich ist, ist für Bluetooth nicht realisierbar.  Die maximale Lautstärke des Tour One M2 ist jedoch mehr als ausreichend und bietet ausreichend Reserven.  Für Android-Nutzer, die Wert auf hochwertige Audio-Codecs legen, gibt es leider weiterhin schlechte Nachrichten:  Der Tour One unterstützt nur AAC, was Apple-Nutzer freuen dürfte. Android-Nutzer müssen sich hingegen mit dem Standard-Codec SBC begnügen. 

Für die reine Musikwiedergabe ist die kostenfreie „JBL Headphones App“ nicht zwingend erforderlich.  Sie ist jedoch unerlässlich, wenn ihr Klanganpassungen über den 10-stufigen EQ-Regler vornehmen, wichtige Einstellungen wie den gewünschten Sprachassistenten konfigurieren oder Firmware-Updates installieren möchtet.  In meinem Test werde ich mich auf den von Werk abgestimmten Klang konzentrieren, also genau so, wie der Hersteller ihn definiert und für optimal hält.

Der JBL Tour One M2 bietet von Haus aus eine satte Abstimmung, die perfekt auf die aktuell beliebtesten Musikgenres abgestimmt ist.  Für unterwegs ist er ein hervorragender Kopfhörer, allerdings würde ich ihn nicht als neutral klingend bezeichnen. Das Klangbild ist warm, wobei die Tiefen und Mitten im Vordergrund stehen. Der Bass ist präzise, schnell und kontrolliert und neigt nicht zum Nachhallen. Die Mitten sind strukturiert und breit gestaffelt, was der Stimmwiedergabe zugutekommt. Gesang und Instrumente wie Gitarren kommen gut zur Geltung. Die Höhen sind ebenfalls gut abgestimmt, aber es ist wichtig zu erwähnen, dass es sich nicht um einen audiophilen Kopfhörer handelt. JBL hat die Detailwiedergabe zwar gut hinbekommen, aber die Stärken liegen eindeutig bei den tiefen Tönen. Dies entspricht jedoch dem Musikgeschmack der Mehrheit, da der JBL Tour One M2 bei den aktuell viel gehörten Musikrichtungen sehr gut zur Geltung kommt. Die Stereowiedergabe ist gut, aber die räumliche Tiefe ist weniger gut gelungen. Hier fehlt es mir persönlich an Details und auch die Luft zwischen den Instrumenten geht etwas unter. 

Beim Telefonieren war die Sprachqualität des JBL Tour One M2 sowohl für mich als auch für meine Gesprächspartner/innen hervorragend. Meine Stimme wurde klar und deutlich übertragen, und ich konnte meine Gesprächspartner/innen mühelos verstehen.  In lauten Umgebungen filterten die Mikrofone die Störgeräusche zuverlässig heraus, was zu einem minimalen Hall-Effekt in meiner Stimme führte.  Was die Latenz betrifft, so gab es keinerlei Verzögerung zwischen Bild und Ton, was in Zeiten von Bluetooth 5 und höher bei den meisten Herstellern Standard ist. 

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Der JBL Tour One M2 ist, wie viele andere Kopfhörer auch, mit der kostenlosen JBL-App „My Headphones“ kompatibel. Diese App ist sowohl für iOS- als auch Android-Smartphones kostenlos im jeweiligen AppStore erhältlich.  Für Firmware-Updates und persönliche Einstellungen über den Equalizer empfehle ich die Installation der App. Darüber hinaus kann man hier unter anderem auch die automatische Abschaltung und weitere nützliche Funktionen einstellen. 

JBL Headphones
Preis: Kostenlos
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Die App bietet eine klare und verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitung durch die Einrichtung und das Menü.  In jedem Einstellungsfenster findet man hilfreiche Erklärungen, die die Navigation erleichtern. Nach der ersten Verbindung der Kopfhörer und der vollständigen Einrichtung landet man nach jedem Start der App auf dem Startbildschirm, der alle kompatiblen Kopfhörer anzeigt, die man besitzt.

Klickt man auf den JBL Tour One M2, gelangt man in das Einstellungsmenü. Dort wird direkt unter der Abbildung des Kopfhörers die verbleibende Akkulaufzeit in Prozent angezeigt.  Darunter kann man die ANC-Funktion aktivieren oder deaktivieren und die Umgebungsgeräusch-Kontrolle einstellen.  Hier lassen sich auch die Funktionen Ambient Aware und TalkThru direkt ein- und ausschalten.  Unterhalb dieser Optionen befinden sich die Equalizer-Einstellungen, mit denen man den Klang nach eigenen Vorlieben anpassen kann.  

Darunter finden Sie zahlreiche weitere Einstellungen, darunter die Gesten- und Touchsteuerung.  Diese können Sie jedoch nicht ändern.  Scrollen Sie weiter nach unten, um weitere nützliche Einstellungsmöglichkeiten zu entdecken, darunter die Aktivierung und Regulierung von „Smart Talk“, „VoiceAware“ und „Smart Audio & Video“.  Sie können hier auch die automatische Abschaltung festlegen. Besonders wichtig finde ich die Funktion „Automatische Wiedergabe und Pause“, die standardmäßig aktiviert ist.  Lassen Sie diese am besten so, da die Musik beim Abnehmen der Kopfhörer automatisch pausiert und beim Aufsetzen wieder fortgesetzt wird. Die schaltbare Stimmerkennung ist ebenfalls praktisch, da sie einen automatischen Wechsel in den Ambient-Modus mit einstellbarer Dauer ermöglicht, bevor wieder zum Noise Cancelling gewechselt wird.

App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Umgebung ein-/ausblenden

Der JBL Tour One M2 verfügt über echtes adaptives Noise Cancelling (ANC), das die Umgebungsgeräusche mithilfe von vier Mikrofonen in Echtzeit analysiert und anpasst. An jeder Ohrmuschel Außenseite befindet sich ein Mikrofon für Sprachaufnahmen, während zwei Beamforming-Mikrofone (eines an jeder Seite) Echos und Umgebungsgeräusche unterdrücken. Obwohl JBL insgesamt sieben Mikrofone angibt, dienen vier davon dem ANC, während die restlichen drei für Telefonate verwendet werden. Im Alltagstest funktioniert das adaptive Noise Cancelling wie gewohnt sehr gut und eliminiert den Großteil der Umgebungsgeräusche, sodass man auch in belebten Umgebungen effizient abgeschirmt ist. Bei starkem Wind, wie beispielsweise Ende Oktober mit Windgeschwindigkeiten von über 50 km/h, treten jedoch stärkere Störgeräusche auf. 

Das adaptive Noise Cancelling kann zwar nicht manuell in der Intensität die Schieberegler reguliert werden, jedoch kann man in den Einstellungen zwischen „echtes adaptives Noise Cancelling“ und dem „alltäglichen Modus“ wählen. Hier konnte ich im Test auch direkt einen deutlichen Unterschied feststellen, denn das adaptive ANC arbeitet merklich besser, da sich dies der aktuellen Umgebung anpasst und zudem mehr Frequenzen filtert. Daher rate ich eigentlich, sofern gewünscht immer das adaptive ANC zu bevorzugen, welches nur bei absoluter Stille ein recht leises Grundrauschen erzeugt. 

Die Funktion „Smart Ambient“ ist wirklich gut gelungen. Mit einem einfachen Knopfdruck verstärkt sie die Umgebungsgeräusche auf ein definierbares Niveau, sodass man mit Personen in der Nähe kommunizieren und die Umgebung besser wahrnehmen kann, ohne die Kopfhörer absetzen zu müssen.  Besonders positiv hervorzuheben ist, dass das Klangbild beim Aktivieren von ANC unverändert bleibt, was bei vielen Kopfhörern nicht der Fall ist, da dort der Bass oft deutlich dominanter wird.

Zubehör

Der JBL Tour One M2 wird in einem robusten und hochwertigen Aufbewahrungs-Case geliefert.  Das Case ist schlicht gehalten, mit dem Herstellernamen und dem Namen der Kopfhörerserie auf der Oberseite.  Die an der Außenseite befindliche Netztasche wurde durch eine Tasche mit Klettverschluss im Deckel ersetzt, in der das Zubehör sicher verstaut werden kann.  Dank der Schlaufe lässt sich das Case einfach befestigen. Im Inneren finden sowohl die eingeklappten und eingedrehten Kopfhörer als auch das gesamte Zubehör (Ladekabel, Klinkenkabel und Flugzeugadapter) Platz.

(Ausstattung 4 von 5 Punkten)

Bluetooth

JBL hat den Tour One M2 mit dem aktuellen Bluetooth 5.3 ausgestattet.  Dieser unterstützt zwar keinen aptX-Codec, bietet aber den Standard-Audio-Codec SBC mit geringerer Bitrate sowie AAC, einen hochwertigeren Codec, der von Apple-Geräten unterstützt wird. Die Bluetooth-Reichweite beträgt etwa 15 bis 18 Meter, sodass Sie Ihr Smartphone problemlos im Zimmer lassen können, ohne die Verbindung zu verlieren.

Der JBL Tour One M2 Kopfhörer unterstützt die Multi-Point-Verbindung, ideal für Nutzer, die mehrere Geräte gleichzeitig nutzen möchten.  Dadurch kann er sich mit zwei Geräten gleichzeitig verbinden.  Wenn Sie beispielsweise auf dem iPad ein Video schauen und einen Anruf auf dem Smartphone erhalten, pausiert der Kopfhörer automatisch die Musik und leitet den Anruf an das Smartphone weiter, da Telefonate immer Vorrang haben.  Um von der Musikwiedergabe auf dem iPad zum iPhone zu wechseln, pausieren Sie einfach die Musik auf dem iPad und drücken Sie auf Play auf dem iPhone.  Voraussetzung ist, dass beide Geräte zuvor per Bluetooth mit dem JBL Tour One M2 gekoppelt wurden.

(Bluetooth: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

JBL verspricht mit dem Tour One M2 eine beeindruckende Akkulaufzeit von bis zu 30 Stunden mit aktiviertem Active Noise Cancelling (ANC). Ohne ANC hält der Akku sogar bis zu 50 Stunden durch. Trotz gleich großem Akku konnte JBL die Laufzeit im ANC-Modus im Vergleich zur ersten Generation um ganze 5 Stunden verlängern, während die Laufzeit ohne ANC unverändert bleibt.  Diese Verbesserung ist auf Optimierungen in der Software und effizientere Hardware zurückzuführen, die weniger Stromreserven benötigt. 

 Die Laufzeit hängt natürlich von zwei Faktoren ab: der Lautstärke und der Nutzung von ANC.  Insgesamt erreichte ich mit aktiviertem adaptivem ANC und leicht erhöhter Lautstärke eine Akkulaufzeit von etwas über 30 Stunden, was etwas über dem Durchschnitt liegt.

Der JBL Tour One Kopfhörer benötigt knapp 2 Stunden für eine vollständige Aufladung.  Dank der Schnellladefunktion kann der Akku jedoch bereits nach 10 Minuten von 0 % auf etwa 5 Stunden Musikwiedergabe aufgeladen werden.  Ähnlich wie bei vielen anderen JBL Kopfhörern ist es leider nicht möglich, den Tour One während des Ladevorgangs zu verwenden.

(Akkulaufzeit: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der JBL Tour One M2 besticht durch seine hochwertige Verarbeitung und den soliden Klang, der kaum Schwächen zeigt.  Besonders hervorzuheben ist das effektive adaptive ANC und die praktische Bluetooth-Multipoint-Funktion, die sich im Alltag als äußerst nützlich erweist.  Das automatische Pausieren und Fortsetzen der Musik bietet einen hohen Komfortgewinn, der selbst in teureren Modellen nicht immer selbstverständlich ist.  Einziger Wermutstropfen ist der fehlende aptX-Codec und die Neigung zu Schweißbildung unter den Kunstleder-Ohrpolstern im Sommer, was jedoch bei vielen anderen Over-Ear-Kopfhörern ebenfalls vorkommt.

Preis/Leistung

Der JBL Tour One M2 schneidet im Test gut ab. Das aktive Geräuschunterdrückungssystem (ANC) ist ordentlich, kann aber nicht ganz mit dem von Sony und Bose mithalten.  Der Funktionsumfang des JBL Tour One M2 ist jedoch beeindruckend und der Klang hat mir ebenfalls gut gefallen.  Seit seinem Markteintritt zu einem Preis von 329€ ist der Kopfhörer deutlich günstiger geworden und kostet jetzt knapp unter 199€, was ihn noch attraktiver macht.  Zu seinem ursprünglichen Preis von 329€ hatte es der Kopfhörer schwerer, sich zu behaupten, da in dieser Preisklasse auch die noch etwas besseren Over-Ear-Kopfhörer von Bose und Sony erhältlich sind. 

JBL Tour One M2

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.jbl.com

Baseus Nomos Qi2 Magsafe Powerbank

Baseus hat mit der Nomos Qi2 Magsafe Powerbank die erste Powerbank seiner Nomos-Reihe vorgestellt.  Dieser tragbare Akku nutzt den Qi2 Standard, um sich magnetisch an ein iPhone mit MagSafe anzuhängen und es so kabellos und vollautomatisch aufzuladen.  Besonders hervorzuheben ist die hohe Kapazität, die die Powerbank auch für MacBook-Nutzer attraktiv macht und das gleichzeitige Aufladen von bis zu drei Geräten ermöglicht. 

Baseus Nomos Qi2 Magsafe Powerbank

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Google Pixel Buds Pro 2

In aller Kürze

Google hat die Pixel Buds Pro 2 vorgestellt, die zahlreiche Verbesserungen gegenüber der ersten Generation bieten. Der neue Tensor A1-Chip verbessert KI-Funktionen und Audiosignalverarbeitung. Das Active Noise Cancellation (ANC) wurde optimiert, und das Design wurde verfeinert, was zu leichteren, besser sitzenden In-Ears führt. Für Apple-Nutzer sind die In-Ears weniger attraktiv, da die App nicht das volle Potenzial ausschöpft. Android-Nutzer profitieren von einer umfangreichen App mit vielen Einstellungen. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 8 Stunden mit ANC oder 12 Stunden ohne ANC, mit mehrfachem Aufladen im Case sind dann sogar bis zu 30 Stunden möglich. Die In-Ears bieten eine hervorragende Haptik und bequemen Tragekomfort für langes Tragen. 

Gefällt uns

  • verbesserter und noch beqeumerer Sitz
  • verlängerte Akkulaufzeit
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • Gemini Unterstützung
  • Talk-Thru-Funktion
  • Spatial Audio und Erfassung von Kopfbewegungen
  • IP54 Schutz (In-Ears) IPX4 (Ladecase)

Gefällt uns weniger

  • keine hochwertigen Audio-Codecs
  • ANC hat bei Wind weiterhin etwas mehr Probleme also führende In-Ears mit ANC

Google Pixel Buds Pro 2

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Google Pixel Buds Pro 2 ist gleich groß wie die der 1. Generation, jedoch hat Google das Design verbessert. Produktinformationen sind begrenzt, da Google erwartet, dass sich Interessenten auf der Website über die technischen Daten informieren. 

Die Pixel Buds Pro 2 sind in einer bedruckten Verpackung, die in die neutrale Verpackung des Google Pixel 9 Pro XL passt. Die Vorderseite zeigt die In-Ears in der gewählten Farbe, während die Rückseite die Voraussetzungen für ihre Nutzung in mehreren Sprachen auflistet, darunter ein Google-Konto und ein Android-Smartphone mit Version 6.0 oder höher. 

Nach dem Entfernen des Siegelstreifens kann die Hülle abgenommen und der Deckel mit der In-Ear-Skizze vom Rest der Verpackung getrennt werden. Darunter befindet sich das Ladecase der Google Pixel Buds Pro 2, das in einer Papierhülle geschützt ist. Im Case liegen die beiden In-Ears, die in einer passgenauen Kartonaussparung sicher verstaut sind. Unter dem Case mit Einlegeboden befinden sich die Beipackzettel und eine kleine Schachtel. 

Ich finde diese Schachtel persönlich interessant, weil Google eine einfache Lösung gefunden hat, um die drei anderen Größen an Anpassstücken sicher zu verstauen. Der Karton ist mit XS, S und L beschriftet, und jedes Fach kann einzeln geöffnet werden, um die gewünschten Anpassstücke leicht herauszunehmen. Obwohl dies nur ein kleines Detail der Verpackung ist, schätze ich solche durchdachten Ideen des Unternehmens.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Die Google Pixel Buds Pro der 2. Generation sind deutlich kompakter und leichter, mit einem Gewicht von nur 4,7 Gramm pro Ohrhörer. Dadurch sitzen sie bequemer und wirken weniger klobig im Ohr. 

Die In-Ears haben eine kleine Knospenform, die bequemer sitzt als die vorherige größere Bohnenform. Der innere Teil ist leicht verjüngt, um den Sitz zu verbessern. Google hat eine Gummilippe im hinteren Bereich des Gehäuses eingebaut, die als Sicherungselement dient und im Alltag gut funktioniert. 

Google bietet die Pixel Buds Pro 2 in vier Farben an, wobei sich nur die Außenseite vom Vorgängermodell unterscheidet, da der Rest immer schwarz ist. Die verfügbaren Farben sind Moonstone (hellgrau), Peony (pink), Porcelain (Cremeweiß) und Hazel (dunkelgrau). Letzteres ist mein Testmodell und gefällt mir gut, aber alle Farben sind ansprechend, sodass für jeden etwas Passendes dabei ist. 

Das Firmenlogo ist dezent als „G“ in die farbige Außenseite eingelassen. Oben und unten befinden sich jeweils zwei schwarze, bohnenförmige Gitter, die die ANC-Mikrofone verbergen. Die Touch-Oberfläche ist unsichtbar in den farbigen Kunststoff integriert. Im Inneren der In-Ears gibt es ein weiteres Mikrofon, das nach oben gerichtet ist, sowie die Seitenbeschriftung und die Ladekontakte für das Aufladen im Ladecase. 

Am Ende des kurzen Treiberkanals befindet sich das Silikonanpassstück, das Google nun in vier Größen (XS bis L) anstelle von drei anbietet. Die In-Ears sind dank des Kunststoffgehäuses angenehm leicht und besser gegen Staub, Schweiß und Spritzwasser geschützt. Mit der Schutzklasse IP54 sind die Pixel Buds Pro 2 nun nicht nur spritzwasser- und schweißbeständig, sondern auch staubgeschützt. Wasserdicht sind sie jedoch nicht, daher sollten sie nicht zum Schwimmen verwendet werden.

Ladecase

Das Ladecase der Google Pixel Buds Pro 2 sieht ähnlich aus wie das der Vorgänger, weist jedoch einige nützliche Verbesserungen auf. Eine weniger bedeutende Änderung ist die Farbe des Cases, die nun etwas heller ist als die der 1. Generation, obwohl es weiterhin weiß bleibt. 

Das Case behält die bekannte flache Eierform mit Maßen von 25 x 49,9 x 63,3 mm bei und ist somit sehr kompakt. Es ist ohne Logo und wirkt hochwertig. Mit etwa 65 Gramm inklusive In-Ears ist es nur geringfügig schwerer als das Vorgängermodell, bleibt aber angenehm leicht.  

Der klappbare Deckel des Cases wird durch eine schwarze Linie hervorgehoben und verleiht ihm ein weniger steriles Aussehen. Unter dem Deckel befindet sich eine unsichtbare Status-LED, die im leuchtenden Zustand den Ladezustand anzeigt. An der Unterseite gibt es einen USB-C-Anschluss zum Aufladen, sowie Qi-Ladefähigkeit an der Rückseite. Ein weiterer Unterschied zum Vorgänger ist ein kleiner Lautsprecherschlitz neben der USB-C-Buchse. Dieser kann in der App so eingestellt werden, dass er bei niedrigem Akku oder erfolgreicher Kopplung einen Ton abspielt. Besonders nützlich ist er für die „Mein Gerät finden“-Funktion, mit der man sowohl die In-Ears als auch das Case akustisch orten kann. 

Das Ladecase hat an der Rückseite eine längliche Taste zur manuellen Kopplung der In-Ears. Auf meinem Google Pixel Smartphone erscheint jedoch direkt ein Pop-Up-Fenster, ähnlich wie bei den Apple AirPods auf dem iPhone, mit dem ich die In-Ears einfach koppeln kann.  

Im Inneren des schwarzen Gehäuses sind die beiden In-Ears sicher über Magnete befestigt. Trotz ihrer geringen Sichtbarkeit sind sie einfach einzusetzen und zu entnehmen. An ihrem Platz befinden sich Pins, die die In-Ears mit Strom versorgen und aufladen.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Google Pixel Buds Pro 2 ist wie bei der 1. Generation sehr gut. Der Kunststoff der In-Ears und des Ladecase fühlt sich angenehm an, und die Bauteile sind nahtlos verbunden, ohne störende Kanten. 

Die Touch-Sensoren der In-Ears reagieren zuverlässig, und nach einer kurzen Eingewöhnungszeit wird die Steuerung unverzichtbar. Das Gehäuse der In-Ears ist IP54-zertifiziert gegen Spritzwasser und Staub, während das Ladecase IPX4-zertifiziert ist. Die matte Oberfläche des weißen Cases verhindert Fingerabdrücke.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.4)
FarbePorcelain, weitere Farben: Coral, Hazel, Moonstone, Peony und Wintergreen
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 12 h (ohne ANC) bis zu 8 Stunden (mit ANC)
Gesamt mit Ladecase: bis zu 48 h (ohne ANC) bis zu 30 Stunden (mit ANC)
Gewicht 74,4 g (Ohrhörer und Ladebox)
9,4 g (beide Ohrhörer)
65 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.4 Audio-Codec: SBC und AAC. Leider kein aptX
Fast Pairing von Google wird unterstützt.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 11 mm (links und rechts)
Frequenzbereichkeine Angaben
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben aber vermutlich 16 Ohm
LieferumfangGoogle Pixel Buds Pro 2
1 x Ohrstöpsel in 4 Größen
1 x Ladecase
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten der Google Pixel Buds Pro 2

Tragekomfort

Die Google Pixel Buds Pro 2 sind dank ihrer ergonomischen Form und des leichten Gewichts den ganzen Tag über sehr bequem zu tragen, ohne Druck oder Unbehagen zu verursachen, die den Hörgenuss beeinträchtigen könnten.

Google bietet vier Größen von Silikon-Anpassstücken (XS, S, M, L) für eine optimale Passform im Ohrkanal. Obwohl sie nicht speziell für den Sport konzipiert sind, sorgen die Ear-Hooks dafür, dass die In-Ears beim Einsetzen sicher im Ohrkanal bleiben, sodass sie beim Joggen nicht verrutschen.  

Ob die In-Ears richtig im Ohr sitzen, könnt ihr entweder selbst entscheiden oder über die App prüfen lassen. Für letzteres ist dann auf jeden Fall ein kompatibles Android-Smartphone notwendig, denn als Apple User kann man die App nicht nutzen.

(Tragekomfort: 5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Pixel Buds Pro 2 setzen, genau wie ihr Vorgänger, auf eine reine Touch-Bedienung.  Durch unterschiedliche Frequenzen und Dauer des Berührens lassen sich an beiden In-Ears verschiedene Funktionen ausführen. Die Touch-Bedienung ist sehr präzise und zuverlässig, sodass Fehlbedienungen selten vorkommen.  Im Gegensatz zu Tasten drückt man sich beim Bedienen der In-Ears nicht versehentlich ins oder aus dem Ohr. 

Mit einem Android-Smartphone können Sie die Bedienung der Google Pixel Buds 2 anpassen, allerdings nicht vollständig frei wählen. Sie können lediglich bestimmen, mit welchem In-Ear Sie beispielsweise die Geräuschunterdrückung (ANC) steuern möchten.  Die Standardbedienung sieht vor, dass Sie durch einmaliges Tippen, unabhängig davon, ob Sie links oder rechts tippen, die Wiedergabe pausieren oder fortsetzen können.  Eingehende Anrufe können Sie ebenfalls durch einmaliges Tippen annehmen. Durch doppeltes Tippen springen Sie zum nächsten Titel und durch dreimaliges Tippen hintereinander zum vorherigen Titel zurück. 

Wenn ihr gerade angerufen werdet und nicht sprechen könnt oder möchtet, genügt ein doppeltes Tippen auf einen der In-Ears, um den Anruf anzunehmen oder aufzulegen.  Haltet ihr den Finger länger auf einer der Touch-Oberflächen, aktiviert oder deaktiviert ihr das ANC oder greift auf den Google Assistant zu, sofern eingestellt.  Besonders gut gefällt mir, dass man trotz der Befehlsfunktionen nicht auf eine Lautstärkeregulierung verzichten muss.  Bei einigen anderen Modellen ist dies leider nicht möglich, aber bei Google funktioniert es praktisch durch ein Wischen nach vorne oder hinten.  Ein Wischen nach vorne erhöht die Lautstärke zuverlässig, während ein Wischen nach hinten sie senkt.  Der Nachteil ist, dass man nicht mehrere Stufen auf einmal regulieren kann, sodass man mehrmals wischen muss.  Wenn man jedoch schnell von laut auf deutlich leiser stellen möchte, ist dies über das Smartphone schneller erledigt. 

Praktisch finde ich, dass man in der App beispielsweise festlegen kann, dass durch längeres Berühren des rechten Ohrhörers die ANC-Einstellungen geändert werden können, während der linke Ohrhörer auf den Befehl wartet, um den Google Assistant zu aktivieren.  Darüber hinaus kann man entscheiden, ob man alle drei ANC-Einstellungen (ANC ein, Transparenzmodus und alles aus) zur Auswahl haben möchte oder ob man bestimmte Optionen deaktivieren möchte, die dann beim Wechseln der Modi nicht mehr angezeigt werden.

(Bedienung: 5 von 5 Punkten)

Klang

Google setzt bei den Pixel Buds Pro 2 exakt wie bei der 1. Generation bei jedem In-Ear auf einen dynamischen 11 mm Treiber. Dieser wurde wieder erneut selbst entwickelt und soll durch die neu entwickelte Audio-Engine noch balancierter und ein druckvolles Klangbild liefern.

Im direkten Vergleich zur ersten Generation der Pixel Buds Pro hat Google die Klangqualität deutlich verbessert. Der Bass ist präziser und druckvoller als beim Vorgänger.  Im Tiefbassbereich fehlt es den Google Pixel Buds Pro 2 zwar etwas, aber insgesamt ist der Bass gut abgestimmt und nicht zu dominant. Wer seine Musik bassbetonter mag, kann das „Extreme Bass“-Preset in den Einstellungen aktivieren.  Dadurch wird der Klang hörbar bassbetonter, aber ich persönlich bin kein großer Fan davon. 

Die Mitten sorgen für eine angenehme Wiedergabe von Instrumenten und Stimmen.  Insgesamt sind sie gut, aber wenn sie etwas tiefer reichen, wirken sie leicht verwaschen, was zu einem leichten Verlust an Klarheit im Klangbild führt.  Durch eine Feinjustierung im Equalizer lässt sich dies jedoch neutralisieren. 

Die Höhen der Pixel Buds Pro 2 sind sehr gut abgestimmt. Sie liefern viele Details, ohne dabei zu hell zu wirken.  Obwohl es in den extrem hohen Bereichen etwas an Filigranität mangelt, würde ich die von Google festgelegte Abstimmung insgesamt als sehr gut alltagstauglich bezeichnen. 

Mit dem integrierten Equalizer, der fünf voreingestellte Presets und einen 5-Band-EQ bietet, könnt ihr den Klang ganz nach euren Wünschen anpassen.  

Die Sprachverständlichkeit der Google Buds Pro 2 ist hier wirklich beeindruckend, ich habe kaum Kritikpunkte. Meine Stimme wird klar und deutlich übertragen, und die Mikrophone erfassen störende Umgebungsgeräusche hervorragend und filtern sie direkt von der Elektronik heraus.  Besitzer einer Google Pixel 8 oder neuer können in den Systemeinstellungen der In-Ears die Funktionen „Clear Calling“ und „Super Wird Band“ aktivieren. „Clear Calling“ reduziert den Hintergrundlärm zusätzlich und hebt die Stimme hervor. „Super Wird Band“ erhöht die Frequenz der Mikrofonsignale von 16 kHz auf 32 kHz, was zu einem deutlich natürlicheren Klang bei Telefonaten führt. Die Person am anderen Ende ist dadurch realistischer zu hören, obwohl die Klangqualität auch ohne diese Funktion bereits sehr gut ist.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Die Google Pixel Buds Pro 2 sind Android-Nutzern vorbehalten, da die zugehörige App und die Einstellungen nur für Android-Geräte verfügbar sind. Daher ist der Kauf der Pixel Buds Pro 2 für iOS-Nutzer weniger sinnvoll, da diese besser mit den Apple AirPods kompatibel sind. Alternativ können Nutzer auch zu neutralen Herstellern greifen.

Google Pixel Buds
Preis: Kostenlos

Nach der Installation der kostenlosen Google Pixel Buds App (auf Google Pixel Phones nicht erforderlich) werden Sie Schritt für Schritt durch die Einrichtung des Google Assistant, die Anpassung des Noise Cancelling und weitere Funktionen geführt.  Anschließend erwartet Sie eine übersichtliche App mit zahlreichen Funktionen.  

Auf der Startseite werden euch oben neben dem Namen der In-Ears der Akkustand in Prozent vom linken und rechten In-Ear separat einzeln angezeigt.  Direkt darunter könnt ihr die Aktive Geräuschunterdrückung an- oder ausschalten oder den Transparenzmodus aktivieren.  Darunter folgen zahlreiche weitere Untermenüs, die kurz und knapp beschreiben, was ihr damit einstellen könnt. Ganz oben findet ihr das Untermenü „Digitaler Assistant“, in dem ihr alles bezüglich des smarten Assistenten einstellen könnt, z. B. ob Benachrichtigungen vorgelesen werden sollen, ob Hey Google aktiv sein soll oder ob ein Startton zu Beginn ertönen soll. 

Unterhalb der Funktion „Gerät suchen“ sehen Sie den letzten aktiven Standort Ihrer In-Ears. Sie können auch einen Ton abspielen lassen, um sie leichter zu finden.  Im Abschnitt „Touchbedienung“ erfahren Sie, welche Geste welche Funktion auslöst. Im separaten Untermenü können Sie die Berühren-und-Halten-Funktion personalisieren.  Dort können Sie beispielsweise festlegen, welche Geste die Geräuschunterdrückung und den Google Assistant steuert. Im Abschnitt „Ton“ können Sie alles rund um das ANC einstellen. Sie können beispielsweise festlegen, dass bei einer Unterhaltung automatisch vom Geräuschunterdrückungsmodus in den Transparenzmodus gewechselt wird.  Außerdem können Sie hier den Sitz der Ohrhörer überprüfen und den Equalizer einstellen. 

Darüber hinaus bietet es die Funktion „Hörgesundheit“ und schließlich „Spatial Audio“, eine faszinierende Funktion. Mit dieser Funktion können Sie kompatible Medien mit einem volleren und ausgewogeneren Klang erleben.  Dafür benötigen Sie einen Streaming-Dienst wie YouTube, Netflix oder Disney Plus sowie eine Audioquelle mit 5.1 Surround Sound oder höher. Ähnlich wie bei Apples 3D-Audio erfasst es Kopfbewegungen. Wenn Sie also während eines Films Ihren Kopf bewegen, klingt das Ganze deutlich natürlicher, und es ist faszinierend, wie sich der Ton beim Bewegen des Kopfes verändert.

Unter „Weitere Einstellungen“ finden Sie Optionen zum Suchen nach Firmware-Updates und anderen Einstellungen. Ganz unten finden Sie außerdem direkte Zugriffe auf die wichtigsten Einstellungen, die Sie mit den Reglern darüber einfach ein- und ausschalten können. Insgesamt ist die App durchdacht und gut aufgebaut, sodass Sie sich schnell zurechtfinden und alle wichtigen Funktionen nutzen können.

App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Transprenz-Modus

Google hat das Active Noise Cancelling (ANC) der Pixel Buds Pro 2 weiter verbessert.  Im Test konnte ich feststellen, dass Hintergrundgeräusche noch etwas besser herausgefiltert werden. Das Brummen einer Klimaanlage und der Straßenverkehr werden deutlich reduziert.  Leider lässt sich die Intensität des ANC weiterhin nicht manuell anpassen.  Man kann lediglich das Adaptive ANC nutzen, das die Intensität je nach Situation automatisch anpasst.  Eigene Einstellungen sind hier nicht möglich.

Google hat das Grundrauschen bei aktivem ANC im Vergleich zu den Vorgängermodellen deutlich reduziert. Es ist jetzt nur noch minimal hörbar, wenn absolut Stille herrscht und man es aktiv wahrnehmen möchte. Im Alltag ist es jedoch nicht wahrnehmbar.  Das Klappern der M1ne Tastatur kann ich bei der neuen Generation trotz aktivem ANC weiterhin hören. Die In-Ears filtern dies nicht so gut heraus, während Stimmen je nach Länge hörbar abgedämpft, aber dennoch verständlich bleiben. 

Das ANC funktioniert im Alltag draußen gut, aber bei starkem Wind kann es störendes Rauschen geben.  Es ist nicht ganz so gut wie bei manchen anderen In-Ears mit ANC, aber es gibt auch viele schlechtere. 

Der Transparenzmodus, der genau das Gegenteil von ANC bewirken soll, hat mir sehr gut gefallen und wurde ebenfalls verbessert.  Er nutzt die integrierten Mikrofone der ANC-Technologie, um die Umgebung einzublenden. Besonders gut gefällt mir die automatische Unterhaltungserkennung.  Wenn man nur wenige Worte spricht, schalten die In-Ears automatisch vom ANC in den Transparenzmodus, sodass man sich problemlos unterhalten kann. Sobald man wieder schweigt, schalten sie automatisch wieder auf ANC zurück, was alles reibungslos funktioniert. Das Grundrauschen ist zwar etwas stärker hörbar als mit aktivem ANC, aber es hält sich in Grenzen und ist besser als bei der ersten Generation.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Google verspricht mit der neuen Generation eine beeindruckende Laufzeit von bis zu 8 Stunden am Stück, selbst mit aktiviertem Active Noise Cancelling (ANC).  Ohne ANC sind sogar bis zu 12 Stunden möglich – solide Werte, die im Alltag den meisten Nutzern ausreichen dürften.  Zwar gibt es immer Raum für Verbesserungen, aber im Durchschnitt sind diese Werte durchaus zufriedenstellend.  Android-Nutzer, beispielsweise mit einem Google Pixel Gerät, erhalten zu Beginn ein kleines Pop-Up-Fenster, das die aktuellen Ladezustände des Ladecases und der beiden In-Ears separat anzeigt.  Die tatsächliche Laufzeit hängt natürlich vom individuellen Nutzungsverhalten ab. Bei mittlerer Lautstärke und normalem Gebrauch kann ich diese Werte jedoch bestätigen.  Anschließend müssen die In-Ears wieder ins Ladecase eingesetzt werden, wo sie mehrmals vollständig aufgeladen werden können, bevor das Case selbst wieder aufgeladen werden muss. 

Mit dem Lade-Case erhältst du insgesamt etwa 30 Stunden Wiedergabezeit mit aktiviertem ANC und ca. 48 Stunden ohne ANC.  Danach muss das Case aufgeladen werden.  Der Akku im Case kann entweder kabellos über ein Qi-zertifiziertes Ladegerät oder über ein USB-C Ladekabel aufgeladen werden.  Bitte beachte, dass das USB-C Ladekabel separat erworben werden muss, da es nicht im Lieferumfang enthalten ist.  

Vergisst man die In-Ears am Vortag im Case und der Akku ist leer, bietet Google eine Schnellladefunktion.  Nach nur 5 Minuten Ladezeit kann man bis zu 60 Minuten Musik hören (ohne ANC). Mit ANC sind es rund 45 Minuten bis maximal 1 Stunde.  Die Trageerkennung trägt zusätzlich zur Akkulaufzeit bei. Sensoren erkennen, wenn man die In-Ears aus dem Ohr nimmt und pausieren die Musik automatisch.  Wieder eingesetzt, wird die Musik fortgesetzt.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

Bluetooth

Google setzt bei seinen Bluetooth-Kopfhörern auf den aktuellen Bluetooth 5.4 Standard, inklusive Fast Pair.  Diese Funktion ermöglicht ein schnelles Verbinden mit kompatiblen Android-Geräten und ist vergleichbar mit Apples Technologie, die das Koppeln der In-Ears durch einfaches Öffnen des Case ermöglicht.  Alternativ kann die Kopplung auch über die Einstellungen erfolgen, beides ist unkompliziert und schnell erledigt.  Die Kopfhörer können sowohl im Stereo- als auch im Mono-Modus verwendet werden, wobei es keine Einschränkungen hinsichtlich der Verwendung des rechten oder linken In-Ears gibt.

(Bluetooth: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Google Pixel Buds Pro 2 sind eine deutliche Verbesserung gegenüber ihrem Vorgänger. Google hat das Produkt durch gezielte Anpassungen und Verbesserungen optimiert.  Das neue Design ist kompakter, leichter und sorgt für einen angenehmeren Tragekomfort den ganzen Tag über.  Auch die Geräuschunterdrückung und der Transparenzmodus wurden verfeinert und arbeiten nun mit deutlich weniger Grundrauschen. Das ANC ist noch etwas besser geworden.  Für Android-Nutzer, insbesondere für Besitzer von Pixel-Smartphones, bieten die Google Pixel Buds Pro 2 ein hervorragendes Angebot an In-Ear-Kopfhörern mit ANC. Dank Google Fast Pair lassen sie sich schnell und einfach mit dem Smartphone koppeln. 

Preis/Leistung

Google hat die Pixel Buds Pro 2 für 249€ auf den Markt gebracht, was 20€ mehr als der Vorgängerpreis sind.  In Zeiten von Inflation und steigenden Preisen ist dieser Anstieg zwar nicht ungewöhnlich, aber dennoch eine beträchtliche Summe für In-Ear-Kopfhörer mit ANC.  Dennoch bieten die Pixel Buds Pro 2 ein gutes Gesamtpaket.  Mittlerweile sind sie je nach Farbe bereits ab 170€ erhältlich, was sie deutlich attraktiver macht.  Besonders hervorzuheben sind das verbesserte ANC, der hohe Tragekomfort, der sichere Halt auch beim Joggen und die lange Akkulaufzeit.

Google Pixel Buds Pro 2

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://store.google.com/de/?hl=de