Zum Hauptinhalt springen

Leseliste

0

Leseliste wird geladen …

Autor: Tobias

Teufel AIRY TWS 2

In aller Kürze

Mit den Teufel AIRY TWS 2 hat Teufel nach rund vier Jahren den Nachfolger der damals ersten True Wireless In-Ears des Unternehmens präsentiert. Da Teufel inzwischen einige weitere TWS-In-Ears im Sortiment hat, konnte man hier Erfahrung sammeln und die damaligen Schwächen der 1. Generation beheben. Die Verarbeitung die mir damals nicht ganz so gut gefallen hat, ist nun besser, denn Teufel setzt nun auf ein komplett mattes Ladecase, nicht mehr auf eines mit Hochglanz-Akzenten. Des Weiteren wurde auch die innere Technik auf den aktuellen Stand gebracht, sodass neben dem Klang, dem ANC auch die Akkulaufzeit verbessert wurde. Selbstverständlich ist dann auch nicht mehr Micro-USB sondern ein USB-C Anschluss verbaut und dies alles bekommt man zu einem Preis unter 100€. Ob sich der Kauf lohnt, erfahrt ihr in diesem Testbericht.

Gefällt uns

  • angenehmer Tragekomfort
  • leichtes Gewicht der In-Ears
  • ANC und Transparenz-Modus
  • IPX4 Schutzklasse
  • mit App kompatible

Gefällt uns weniger

  • kein aptX oder LDAC Support
  • keine automatische Pause bei entnehme

Teufel AIRY TWS 2

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist identisch zu den anderen aktuellen True Wireless In-Ears aus dem Hause Teufel gehalten, sodass der Formfaktor immer derselbe ist, lediglich die Drucke auf der Verpackung ist dabei entsprechend zum darin enthaltenen Produkt anders. Somit wird man auch hier wenig über das Produkt informiert, denn alles Wichtige kann man hier direkt auf der Homepage von Teufel auf der Produktseite erfahren bzw. nachlesen. Die Verpackung dient daher lediglich als Schutz bei der Lieferung und damit der Mitarbeiter im Teufel Versandzentrum direkt sieht, ob er euch auch die richtigen Kopfhörer einpackt bzw. im Store aushändigt.

Die Verpackung ist daher auf der Oberseite mit einer Skizze der beiden In-Ears versehen, sowie den Herstellernamen und die Modellbezeichnung findet man hier natürlich ebenso. Zudem ist die schmale Rückseite mit einem Aufkleber versehen, welche direkt über das in der Verpackung befindliche Modell informiert und ebenso steht hier die Farbe, sowie die Seriennummer.

Durchtrennt man den Klebestreifen an der Unterseite der Verpackung, kann man diese aufklappen und sieht zuerst einen schwarzen dünnen Schaumstoff, welcher das Innenleben schützt. Entnimmt man diesen, kommt darunter direkt das Ladecase zum Vorschein, welches durch eine Plastiktüte vor Kratzern geschützt wird. Das Ladecase enthält auch direkt die beiden In-Ears, ganz so, wie man es inzwischen von allen True Wireless In-Ears aus dem Hause Teufel gewohnt ist.

Damit das Case beim Versand nicht beschädigt wird, ist dies zudem in einen Kartonage-Einsatz eingesetzt worden, der zudem das Zubehör enthält. Hier hat Teufel nämlich in den beiden seitlichen Hohlräumen das Zubehör verstaut, bei welchem es sich auf der einen Seite um ein USB-A auf USB-C Ladekabel handelt und auf der anderen Seite, um die zusätzlichen unterschiedlich großen Ohranpassstücke. Letzteres liefert Teufel in den Größen XS, S, L und XL mit, während die Größe M bereits vormontiert wurde. Somit sollte hier ein genaues Anpassen möglich sein, sodass für jeden der ideale Tragekomfort erreicht werden sollte. Zu guter Letzt befinden sich unter dem Einsatz noch die üblichen Beipackzettel in Form von einer Kurzanleitung, Sicherheitshinweisen usw.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Das Design hat sich bei den neuen Teufel AIRY TWS 2 gegenüber dem Vorgänger zwar nicht komplett verändert, schließlich handelt es sich weiterhin um ein TWS-In-Ear mit einem sogenannten Stiel. Dennoch sind diese optisch anders, da diese nun kompakter, die Materialanmutung ist besser und das Gewicht wurde ebenfalls reduziert. 

Bei den verfügbaren Farben hat sich ebenfalls viel getan, die 1. Generation gab es damals nur in Schwarz, Silber und Blau, während man bei der neuen Generation deutlich mutiger wurde. Die Teufel AIRY TWS 2 gibt es nun in einem Schwarz, Weiß, Mintgrün, Blau und Rot. Letzteres entspricht dabei meinem Testsample und ich muss ehrlich gesehen, normalerweise bevorzuge ich schwarz, aber das Rot gefällt mir ebenso hervorragend.

Mit einem Gewicht von 4,7 Gramm je In-Ear ist die neue Generation nochmals etwas leichter geworden und durch eine Gesamtlänge (Knospe inkl. Stiel) von knapp 3 cm sind diese angenehm kompakt. Eingesetzt im Ohr, stehen diese zwar kaum hervor, aber dennoch erkennt eine andere Person besser dass ihr In-Ears trägt, als bei reinen „Knospen“ In-Ears. Bei der Länge des Stiels lassen sich die Teufel AIRY TWS 2 gut mit den aktuellen Apple AirPods der 3. Generation vergleichen. Sehr gut ist hierbei, dass Teufel weiterhin auf die sogenannten antibakteriellen Mushroom-Aufsätze setzt, sodass man die In-Ears bzw. deren Sitz im Ohr perfekt dem eigenen Ohr anpassen kann. 

Das Gehäuse der Teufel AIRY TWS 2 ist in einem matten Oberflächenfinish gehalten, sodass diese weitestgehend unempfindlich gegenüber Fingerabdrücke sind. An der Außenseite sieht man exakt wie bei den Vorgängern ein leicht eingelassenes Teufel-Logo in Form eines „T“. Durch das leicht eingelassene Logo spürt man dies beim Ertasten ein wenig besser, was auch gut ist, denn hierbei handelt es sich zugleich auch um die Touch-Oberfläche. Dank des Spritzwasserschutzes nach IPX4, kann den beiden In-Ears ein überraschendes Regenschauer beim Joggen usw. nichts anhaben, ein Punkt, den ich auch sehr wichtig finde.

Oberhalb des Bedienfeldes findet man das erste von insgesamt drei Mikrofone, welche für den Transparenzmodus und das ANC verwendet werden. Das zweite befinden sich weiter oberhalb bei der „Knospe“ also näher zum Ohr gerichtet und das dritte ist direkt unter den Anpassstücken versteckt. Somit sollen die Umgebungsgeräusche zuverlässig erfasst und durch die Elektronik neutralisiert werden, ob dies gelingt, erfahrt ihr im Abschnitt „ANC“. Neben den Mikrofonen fürs ANC usw. ist natürlich auch eines für Telefonate wichtig, dieses befinden sich am Ende des Stiels, was auch die beste Position ist, denn dieser Bereich der In-Ears ist beim Tragen am besten zum Mund gerichtet.

Das Design der Teufel AIRY TWS 2 gefällt mir gut, etwas ähneln diese z. B. den JBL Live Pro 2 was die Größe und Formfaktor angeht. Bei den Teufel AIRY TWS 2 geht der Stiel und die Knospe, also die beiden Bauteile des True Wireless In-Ear harmonisch also flüssiger ineinander über, was mir persönlich ganz gut gefällt. Die Ladekontakte über welche die beiden In-Ears mit Strom im Ladecase versorgt werden hat Teufel wie alle anderen Hersteller bei dieser Bauform von In-Ears am Ende des Stieles untergebracht. Hier findet man neben dem besagten Mikrofon für Telefonate auch jeweils zwei goldene Ladekontakte.

Ladecase

Das Case hat sich gegenüber dem Vorgängermodell ebenfalls verändert. Dieses wurde nämlich zum einen etwas größer, was aber zum einen am größeren Gehäuse der In-Ears liegt und da der Akku im Ladecase ebenso vergrößert wurde. Beides braucht eben mehr Platz und daher auch das etwas größere Ladecase. 

Optisch ist das Case abgesehen der Farbe, je nachdem, welche ihr gewählt habt sehr schlicht gehalten. Mir gefällt dabei sehr gut, dass man nun auf ein komplett mattes Gehäuse setzt, denn dieses mag zwar auf den ersten Blick ein wenig langweiliger aussehen, aber es ist einfach pflegeleichter. Schließlich sieht man auf dem matten Case die Fingerabdrücke nicht so leicht, was bei einem Hochglanz-Case wie z. B. beim Vorgängermodell ganz anders war. Hat man wiederum fettige Finger z. B. vom Essen, dann sieht man diese auch hier auf dem Case.

Das Case ist weitestgehend abgerundet, liegt dadurch gut in der Hand und an der Vorderseite sieht man lediglich im abgeflachten Bereich ein „T“ also das typische Teufel-Firmenlogo. Der Boden des Case ist konkav ausgeführt, also er ist zur Mitte hin nach innen gewölbt. Dies beeinflusst den sicheren Stand beim Abstellen absolut nicht, sorgt aber dafür, dass sowohl der darunter liegende Pairing-Knopf und die USB-C Ladebuchse besser geschützt sind.

Auf eine Griffmulde hat Teufel hier verzichtet, aber dennoch kann man das Ladecase problemlos öffnen. Eine Ladeanzeige mit einzelnen LEDs wie z. B. bei den Teufel Real Blue TWS 2 gibt es hier bei den Teufel AIRY TWS 2 nicht. Hier setzt Teufel auf einen mehrfarbige LED an der Unterseite des Ladecase. Betätigt man die Taste neben dem USB-C Anschluss zeigt euch die LED entsprechend den aktuellen Ladestand an.

Die Innenseite des Ladecase wurde wie an der Außenseite aus schlichtem Kunststoff hergestellt, dabei ist die Farbe weiterhin genau so gehalten, wie man auch die In-Ears gewählt hat. Welcher der Ohrhörer man hier in welche Aussparung einsetzt, ist gekennzeichnet, sodass man direkt weiß, welcher Ohrhörer rechts und welcher links eingesetzt werden muss. Zu guter Letzt finde man in der Vertiefung noch jeweils die Ladekontakte, über welche die In-Ears aufgeladen werden.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Teufel AIRY TWS 2 ist besser als bei dessen Vorgänger. Grund hierfür ist vor allem die bessere Materialanmutung, denn der Kunststoff fühlt sich hochwertiger an und zudem hat man hier zum Glück auf die besagten Hochglanzoberflächen verzichtet. Diese sahen bei mir immer sehr schnell unschön aus, obwohl ich nicht besonders fettige Finger habe, aber es lies sich im Alltag kaum vermeiden. Es gibt hier zwar einige In-Ears die trotz Kunststoffgehäuse sich noch etwas hochwertiger anfühlen, aber für den Preis unter 100 € geht das hier absolut in Ordnung.

Das Case lässt sich sehr gut öffnen und schließen, die In-Ears halten darin super und sind somit perfekt darin geschützt. Der Deckel ist sehr gut gelagert, sodass hier nichts klappert oder wackelt und einen minderwertigen Eindruck vermitteln würde. Die beiden In-Ears bringen zusammen knapp unter 10 Gramm auf die Waage und das Ladecase wiegt rund 43 Gramm, sodass alles zusammen nicht sonderlich schwer ausfällt. Sehr gut finde ich, dass die beiden In-Ears nach der Schutzklasse IPX5 geschützt sind, sodass diese ein Schutz gegen Strahlwasser aus allen Richtungen bestens geschützt sind. Aber Achtung, dies bedeutet nicht, dass diese wasserdicht sind, sondern das diesen z. B. ein Regenschauer usw. nichts anhaben kann.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.2)
FarbeSchwarz, Weiß, Blau, Mini Grün, Rot
Akkuintegriert, 500 mAh großer Lithium-Polymer-Akku im Case und 45 mAh großer Lithium-Ionen Akku in jedem der beiden Kopfhörern
Akku Ohrhörer: 9 h (ohne ANC) ca. 5 Stunden (mit ANC)
Akku Ladecase: 33 h (ohne ANC) 4 Stunden (mit ANC)
Gesamt somit ca.: 42 h bzw. 20 mit ANC
Gewicht 62,9 g (Ohrhörer und Ladebox)
9,4 g (beide Ohrhörer)
52,5 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und In-Ears aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.2 Audio-Codec: SBC und AAC.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 10 mm (links und rechts)
Frequenzbereich10 Hz bis 20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben vermutlich 16 Ohm
ANC/ TransparenzmodusANC und Transparenzmodus mit insgesamt je drei Mikrofonen
LieferumfangTeufel AIRY TWS 2
je ein Satz Ohrstöpsel in fünf verschiedenen Größen
Ladecase aus Kunststoff
USB-C-Ladekabel
Kurzanleitung + Sicherheitsdatenblatt usw.
Technische Daten der Teufel AIRY TWS 2

Tragekomfort

Der Tragekomfort der Teufel AIRY TWS 2 gefällt mir sehr gut. Die Kombi aus der Form der In-Ears, also Stielform und dem Einsatz von Silikon-Anpassstücken sorgt dafür, dass man die Teufel AIRY TWS 2 problemlos mehrere Stunden am Stück tragen kann. Dabei verrutscht egal ob beim Laufen, Trainieren oder Joggen absolut nichts, sodass ich diese In-Ears auch wunderbar für sportliche Aktivitäten empfehlen kann.

Voraussetzung für den bequemen Sitz ist es hier jedoch wie immer der Fall, dass ihr euch die Zeit nehmt und die unterschiedlichen Größen durchprobiert. Schließlich sorgt die richtige Größe zum einen nicht nur für einen sicheren Halt und einen bequemen Tragekomfort, sondern ebenso hätte hier der falsche Sitzt auch Auswirkungen auf den Klang und auf das ANC.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Beim Bedienkonzept setzt Teufel wie inzwischen eigentlich der Großteil aller In-Ear Anbieter auf eine reine Touch-Bedienung. Dabei ist das Bedienkonzept ähnlich zu den bisherigen In-Ears aus dem Hause Teufel, denn je nachdem, welchen der beiden In-Ears und ob man die jeweilige Touch-Oberfläche einmal, mehrmals oder länger berührt, führt man unterschiedliche Befehle aus.

Das Einschalten erfolgt wie eigentlich bei allen auf dem Markt erhältlichen True-Wireless In-Ears, indem man die In-Ears einfach aus dem Case nimmt. Dabei werden diese direkt aktiviert und in den Bluetooth-Modus versetzt bzw. verbinden sich mit dem zuletzt verbundenen Gerät. Wenn die In-Ears neu sind und nach dem Aufladen aus dem Case herausgenommen werden, gehen diese automatisch in den Kopplungsmodus. Wollt ihr diese aber wiederum mit einem weiteren Gerät verbinden, dann musst ihr an beiden In-Ears für 1,5 Sekunden die Touch-Oberfläche berühren. Dann wechseln diese in den Pairing-Modus und können mit dem gewünschten Gerät gekoppelt werden.

Durch die neuste Bluetooth-Technologie 5.2, profitiert man unter anderem als Android-User von der Fast-Fair Technologie, dazu aber später mehr. Wie inzwischen eigentlich zum Standard geworden, können beide In-Ears auch einzeln verwendet werden, aber ich denke die meisten nutzen zum Großteil wie ich immer beide In-Ears zeitgleich.

Nutzt man wie in den meisten Fällen beide Ohrhörer zusammen, dann sorgt ein einmaliges kurzes Berühren der Touch-Oberfläche dafür, dass die Lautstärke reguliert werden kann. Hier finde ich gut, dass Teufel das lauter und leiser auf verschiedene Seite verlagert hat, so kommt es nicht durch eine ähnliche Steuerung zu Bedienungsfehlern. Ein gedrückt halten der Bedienoberfläche des rechten In-Ear sorgt dafür, dass die Musiklautstärke erhöht wird, während man über den linken In-Ears bei identischem Berühren die Lautstärke absenkt. Die Lautstärke wird hierbei solange angepasst, wie ihr die Oberfläche berührt haltet, also geht dies problemlos in wenigen oder mehreren Stufen auf einmal. Das Ganze ist vielleicht nicht ganz so präzise steuerbar wie direkt über das Smartphone, aber es geht insgesamt doch ganz gut und ist ausreichend.

Tippt man wiederum egal ob am rechten oder linken Ohrhörer einmal auf die Bedienoberfläche, dann wird die Musik direkt angehalten bzw. bei erneutem Betätigen wieder am zuvor angehaltenen Punkt fortgesetzt. Das zweimalige Antippen ermöglicht es hingegen, dass man zum vorherigen oder nächsten Song in der Playlist springen, dazu tippt man rechts für Vorspringen und links für zurück. 

Zu guter Letzt kann man über die In-Ears noch das ANC und den Transparenz-Modus steuern. Über den rechten In-Ear kann man daher durch das dreimalige hintereinander antippen das ANC An-/Ausschalten und über den linken ist es möglich den Transparenz-Modus zu aktivieren bzw. abzuschalten.

Anrufe können selbstverständlich ebenfalls direkt über die Ohrhörer angenommen werden, was beim eingehenden Anruf durch zweimaliges Drücken der Oberfläche am rechten oder alternativ auch am linken Ohrhörer erfolgt. Ebenso beendet man so auch selbst am Ende des Telefonats den Anruf durch das doppelte Antippen einer der beiden In-Ears. Kann man im aktuellen Zeitpunkt nicht telefonieren oder Ähnliches genügt wiederum das knapp 1,5 Sekunden lange Berühren einer der beiden Seite und schon wird der eingehende Anruf abgelehnt. 

Das Bedienkonzept der Teufel ARIY TWS 2 ist recht simple aufgebaut und man hat sich hier recht schnell an die Steuerung gewöhnt. In der Praxis funktioniert so weit alles zuverlässig und daher gibt es hier keine nennenswerte Kritik. 

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Bezüglich der Audio-Qualität setzt Teufel hier bei den ARIY TWS 2 auf ein 10 mm großen Treiber in jedem In-Ear, was fast doppelt so groß wie beim Vorgänger ist (5,8 mm). Hierbei verspricht Teufel ein üppiges Update gegenüber dem Vorgängermodell. Somit soll nicht nur die Performance des Basses verbessert worden sein, sonder auch die Details sind laut Teufel deutlich verbessert bzw. hochauflösender. Betrachten wir weiter die technischen Daten, dann sieht man auch am Frequenzbereich, dass dieser auf 10 – 20000 Hz erweitert wurde, was die bessere Auflösung und Basswiedergabe soweit bestätigt. Doch kann man dasselbe auch im Alltag also unter realen Bedienungen behaupten, dies verrate ich euch nun durch meinen Eindruck im Alltagstest.

Kurz noch zur Info, bezüglich denjenigen, die Wert auf einen hochwertigen Audio-Codec legen, hier bei den Teufel AIRY TWS 2 wird „nur“ AAC unterstützt. Dies wird zwar vorrangig von Apple-Geräten unterstützt, jedoch können die In-Ears selbstverständlich wie sämtliche anderen In-Ears auch mit Android-Devices verwendet werden, aber hierbei wird dann eben „nur“ der Standard-Codec SBC verwendet.

Den Klang kann man über die von Teufel kostenlos zur Verfügung gestellten App noch etwas feintunen, aber ich beschreibe euch hier das Klangbild, so wie Teufel es für gut befunden hat und somit auch von Werk abgestimmt hat. Angesichts des Preises von unter 100 € liefern die Teufel AIRY TWS 2 ein überzeugendes Klangbild ab, sodass der Bass hier von den neuen fast doppelt so großen Treibern profitiert. Schließlich überzeugt diese mir einer druckvollen Wiedergabe inkl. einem ordentlichen Schub, der bei zahlreichen Musik-Genres sehr gut zu Geltung kommt. Den jüngeren Kaufinteressenten wird dies auf jeden Fall gefallen, denn von dem Bass profitiert die aktuelle Musik in den Charts sehr. Des Weiteren gehören auch die Mitten zu den Stärken der Teufel AIRY TWS 2, denn auch diese sind griffig und überzeugen mit einer guten Klangfarbe. Die Höhen verzerren auch bei einer höheren Lautstärke nicht, aber dennoch mangelt es hier etwas Luftigkeit und ebenso gehen durch die dominanten Mitten und Tiefen Details verloren.

Kurz zusammengefasst liefern die Teufel AIRY TWS 2 ein gut abgestimmtes Klangbild, was sicherlich sehr vielen klanglich sehr zusagen wird. Audiophilen-Personen wird der bassbetonte Klang wiederum nicht zusagen, aber für alle anderen ist es genau das Klangbild, wie es ca. 99 % Kaufinteressenten gefallen wird. Schließlich ist das warme Klangbild bei vielen Musikrichtungen, welche heutzutage gehört werden, überzeugend und wird für viele einem neutralen Klangbild vorgezogen.

 Die Sprachverständlichkeit wurde gegenüber dem Vorgängermodell ebenfalls deutlich verbessert. Durch die insgesamt sechs Mikrofone werden Umgebungsgeräusche während ihr telefoniert erfasst und weitestgehend herausgefiltert, sodass diese gedämpfter übertragen werden. Das Resultat, eurer Gegenüber versteht euch deutlich besser ohne Aussetzer und andere Unterbrechungen. Lediglich hin und wieder wenn es extrem laut um mich herum war, bemängelten meine Gesprächspartner, meine Stimme leicht gedämpft klang, aber verstehen konnte man mich dennoch problemlos aber eben nicht ganz so klar wie in einer leiseren Umgebung.  

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Die neusten Kopfhörer integriert Teufel inzwischen endlich alle in die hauseigene App „Teufel Headphones“, diese ist kostenlos für den jeweiligen AppStore verfügbar. Die App ist vom Funktionsumfang weiterhin sehr schlicht gehalten. Man kann hier und da ein paar Dinge einstellen und Sachen regulieren, aber insgesamt ist die App sehr kompakt gehalten, sodass diese aber wiederum sehr übersichtlich bleibt, was auch wieder gut ist.

Teufel Go
Preis: Kostenlos
Teufel Go
Preis: Kostenlos

Beim ersten Verbinden unterscheidet sich das Ganze, je nachdem, ob man ein iPhone oder Android-Smartphone besitzt. Während bei iOS-Nutzer das Koppeln ganz normal durch die Entnahme der In-Ears aus dem Case und anschließend verbinden über die Bluetooth-Einstellungen erfolgt, ist es als Android-User etwas einfacher. Sobald Android -User das Case der Teufel AIRY TWS 2 das erste Mal öffnen erscheint direkt ein Fenster worüber ihr die In-Ears schnell und ohne in ein zusätzliches Menü gehen zu müssen mit eurem Smartphone koppeln könnt. Das ganze nennt sich Google Fast Pair und funktioniert hervorragend, ganz so wie es viele Apple-Nutzer z. B. von den AirPods kennen. Dennoch beides macht man in der Regel nur einmal und daher stört es mich als Apple-User nicht, dass ich hier das Ganze über die Bluetooth-Einstellungen koppeln muss. 

Nach dem Koppeln lädt man sich dann am besten direkt die Teufel Headphones App kostenfrei aus dem jeweiligen AppStore herunter. Dies muss man zwar nicht zwingend, aber gerade dann, wenn ihr z. B. den Equalizer nutzen möchtet, geht dies nur über die App. 

Hat man den Teufel AIRY TWS 2 mit dem Smartphone gekoppelt, kann man die heruntergeladene App öffnen und hier dann ebenfalls noch kurz den Kopfhörer verknüpfen. Anschließend landet man direkt auf der Startseite, auf welcher man zu Beginn immer zuerst landet. Hierbei werden euch zum einen direkt die beiden In-Ears in der Farbe, in welcher ihr diese gekauft habt angezeigt und direkt darüber wird euch deren Name sowie der jeweilige Akkustand getrennt angezeigt. Den Akkustand des Case müsst ihr dann leider über die Status-LED an der Unterseite am Case einsehen, dieser wird nämlich nicht in der App angezeigt.

Direkt unter der Abbildung der beiden In-Ears findet man noch zwei Einstellungsmöglichkeiten, bei denen es sich um die Geräuschkontrolle und den Equalizer handelt. Beim Punkt Geräuscherkennung“ gibt es nur ANC, Transparenz oder Aus regulieren lässt sich hier leider nichts, sodass man diese Funktion im Alltag sowieso mehr oder weniger direkt am Kopfhörer mit dem entsprechenden Touch-Befehl regulieren kann.

Viel wichtiger ist hier dann der nächste Menüpunkt „Sound“, denn hier kann man den Klang personalisieren. Anstelle eines 3- bzw. 5-Band Equalizer setzt Teufel hier auf einen parametrischen EQ, bei dem man etwas mehr Gewöhnungszeit benötig, bis man alles eingestellt hat. Dies liegt daran, dass man hier sowohl den Pegel als auch die Frequenz immer zusammen einstellen muss. Hier ist etwas Übung und Probieren angesagt, aber dann lernt man die Vorzüge schnell kennen und kann z. B. den Bass, wenn dieser zu dominant wäre zurücknehmen usw.

In den Allgemeinen-Einstellungen, zu welchen ihr über das Zahnrad auf der Startseite gelangt, können z. B. den Auto-Off-Timer für das automatische Abschalten einstellen und man kann direkt über die App auf die Kurzanleitung zugreifen. Außerdem könnt ihr bei Bedarf die „Multipoint-Verbindung“ deaktivieren, dadurch können die In-Ears aber nur noch mit einem Zuspielgerät zeitgleich verbunden sein. Viel mehr wichtiges gibt es hier nicht zu sehen bzw. Einzustellen.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Umgebung ein-/ausblenden

Teufel hat die AIRY TWS 2 mit ANC und einem Transparenzmodus ausgestattet. Durch die eingesetzten Silikon-Anpassstücke liefern die Teufel AIRY TWS 2 schon von Werk aus eine gute passive Isolierung von der Umgebung. In Verbindung mit dem ANC welches man hier hinzuschalten kann, werden die Umgebungsgeräusche nochmals deutlich besser gedämpft bzw. neutralisiert. Motorengeräusche, Lüfter usw. also tiefe und teils monotone Geräusche werden dabei hervorragend abgeschirmt, während z. B. Stimmen dennoch ins Gehör hindurchgegangen. Das ANC beeinflusst das Klangbild nicht, was mir soweit gut gefällt, hier hatte bereits Modelle im Test, welche beim Aktivieren den Bass deutlich angehoben haben, dies ist hier jedoch glücklicherweise nicht der Fall. Dafür wiederum sorgt das aktive ANC für ein leicht hörbares Grundrauschen, dies wird jedoch im Alltag problemlos beim Musikhören überspielt und stört somit nicht. 

Der Transparenzmodus welcher Stimmen und andere Geräusche z. B. den Verkehr um einen herum verstärkt durchlässt, arbeitet sehr zuverlässig. Diesen kann man ganz gut nutzen, hinkt aber ein wenig anderen Modellen hinterher. Das Ganze wird nämlich auch hier von einem hörbaren Grundrauschen begleitet, was jedoch nur bei leiser und keiner Wiedergabe auffällt. Hört man Musik in mittlerer Lautstärke, wird das Grundrauschen effektiv überspielt. Das Klangbild wird hierbei jedoch auch ein wenig verzerrt, hält sich dabei aber noch im Rahmen.

Akkulaufzeit

Bei der Energieversorgung der Teufel AIRY TWS 2 hat sich gegenüber dem Vorgänger einiges getan, nicht umsonst ist das Case größer geworden. In jedem der In-Ears befindet sich ein 45 mAh großer Akku, welcher eine Laufzeit von bis zu 9 Stunden auf mittlerer Lautstärke und ohne ANC ermöglichen soll. Mit aktivem ANC kommt man hier auf ungefähr 5 bis max. 6 Stunden, ein guter Wert, aber dennoch gibt es hier Modelle die nochmals etwas länger mit ANC usw. am Stück durchhalten.

Dafür wiederum wurde das größer ausfallende Ladecase mit einem 500 mAh großen Akku bestückt, welcher es ermöglicht, die In-Ears darin bis zu viermal vollständig wieder aufzuladen. Somit kommt man insgesamt auf max. 42 Stunden ohne ANC und auf ca. 20 Stunden mit aktivem ANC. Im Alltag haben sich die Laufzeiten bei leicht angehobener Lautstärke auch genau so bestätigt bzw. teilweise konnte ich sogar etwas länger Musik hören. Das Ladecase ist wie beschrieben zwar größer geworden, aber immer noch relativ kompakt und handlich, wenn auch nicht mehr das kleinste.

Leider vermisse ich auch hier bei diesen neuen In-Ears die automatische Play/Pause Funktion. Dies hätte ich mir sehr gewünscht und wird hoffentlich in einer kommenden Generation integriert, denn damit würde die Musik bei der Entnahme der In-Ears aus dem Ohr automatisch gestoppt werden und beim Einsetzen wieder fortgesetzt werden, was meiner Meinung nach viel Komfort mit sich bringt. Dafür wiederum ist eine Schnellladefunktion integriert, etwas wichtiges für die, wo gerne das Aufladen vergessen.

Dadurch ist es möglich, nach rund 10 Minuten Aufladen eine ganz Stunde Musik zu hören ohne aktives ANC aus. Das volle Aufladen der In-Ears im Ladecase dauert dafür insgesamt fast 2 Stunden und das Case benötigt ebenfalls 2 Stunden. Sind aber während des Ladevorgangs die In-Ears zum Aufladen im Case, verlängern sich dessen Ladezeit noch ein wenig.

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt Teufel wie aktuell bei eigentlich allen neuen Kopfhörer auf den Bluetooth-Standard 5 bzw. besser gesagt auf Bluetooth 5.2. Der Vorteile der neusten Version ist hier eine sehr geringe Latenz und der rechte und linke Audiokanal kann jeweils getrennt voneinander übertragen werden usw. Zudem ist diese Version sehr schonend zum Akku und die Reichweite ist ebenfalls top. 

Das Koppeln mit meinem iPhone ist wie gewohnt über die Einstellungen->Bluetooth sehr einfach und schnell erledigt. Die Bluetooth-Reichweite hat mir im Test gut gefallen, denn diese war zum einen sehr stabil und zudem auch mit gut 12 bis 14 Metern indoor sehr gut. Mit einem Android-Gerät erfolgt das Koppeln wie bereits zuvor erwähnt über Google Fast Pair, was nochmals um einiges komfortable abläuft, aber da man beides nicht jeden Tag machen muss, stört das herkömmliche Koppeln absolut nicht.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Teufel AIRY TWS 2 hat Teufel die nun 2. Generation des Kopfhörers auf den Markt gebracht, die für unter 100 € erhältlich ist. Teufel wirbt hier damit, dass die AIRY TWS 2 wo immer man es braucht egal ob in der Bahn zu Fuß auf der Straße ein idealer und zuverlässiger Begleiter sind. So weit kann ich diesem auch zustimmen, der Klang ist für den geforderten Preis sehr gut und das ANC ist solide, wenn auch ganz klar nicht das beste, aber für besseres zahlt man in der Regel auch entsprechend mehr. Die Haptik der In-Ears gefällt mir ebenso gut wie das Design und dank IPX4 sind diese gegen Schweiß und Regen bestens geschützt. Dank der App-Anbindung kann der Klang noch ein wenig personalisiert werden und somit kann man das Klangbild noch etwas an die eigenen Vorlieben anpassen.

Preis/Leistung

Teufel hat die AIRY TWS 2 zum Marktstart zum Preis von 99,99 € festgesetzt. Inzwischen sind diese schon einige Zeit auf dem Markt und somit aktuell auf 79,99€ reduziert. Für diesen Preis macht man eigentlich nicht viel verkehrt, das ANC ist gut, der Klang und die Mikrofonqualität passen ebenso und auch der Tragekomfort ist so weit gut. Die App ermöglicht zwar nicht so viele Einstellungen, aber ist somit sehr übersichtlich und die Akkulaufzeit ist für den Alltag absolut ausreichend. Was ich leider vermisse, ist das automatische Pausieren der Musik, wenn man die In-Ears aus dem Ohr nimmt, die haben andere Hersteller in dieser Preisklasse teils integriert.

Teufel AIRY TWS 2

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://teufel.de

Yale Smart Video Doorbell

In aller Kürze

Mit der Yale Smart Video Doorbell hat nun auch der bekannte Hersteller von Sicherheitssystemen eine kabellose Video Türklingel im Sortiment. Diese kann vielseitig verwendet werden, denn neben dem Akkubetrieb ist es auch möglich, diese an ein vorhandenes Klingelkabel oder per Netzteil mit Strom zu versorgen. Leider werden anders als bei anderen Herstellern keine mechanischen Türgongs unterstützt und so muss man bei Bedarf auf den separat angebotenen Yale Chime zurückgreifen. Dafür wiederum ist das Kamerabild sowohl bei Tag als auch bei Nacht dank der Nachtsicht spitze, und auch die Bewegungserkennung funktioniert hervorragend. Klingelt jemand, wird man sehr schnell ohne große Verzögerung auf dem Smartphone benachrichtigt. Möchte man wiederum die erweiterte Bewegungserkennung und den Cloud-Speicher nutzen, dann geht dies leider nur durch ein Abo, welches zusätzlich monatliche Kosten verursacht.

Gefällt uns

  • Gute Videoqualität
  • sehr gute Audiowiedergabe
  • hervorragende Bewegungserkennung
  • interner Speicher vorhanden
  • drahtloser oder kabelgebundener Betrieb möglich
  • mit Chime nutzbar

Gefällt uns weniger

  • vorhandener Türgong kann leider genutzt werden
  • Akku fest verbaut

Yale Smart Video Doorbell

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Yale liefert die Smarte Video Doorbell im gewohnten Verpackungskonzept und Design aus. Dies bedeutet, dass auch hier die eigentliche stabile Hauptverpackung, welche die Türklingel samt Zubehör schützt, in eine wie von Yale gewohnte bedruckte Umverpackung eingeschoben wurde.

Auf der Vorderseite zeigt Yale die Smarte Video Doorbell und zudem findet man hier natürlich auf ein Herstellerlogo sowie die Produktbezeichnung. Des Weiteren informiert man hier kurz anhand des Logos über die Yale Home App und unten rechts wird über die Kompatibilität zu Google Home und Amazon Alexa hingewiesen. Zu guter Letzt informieren hier zwei kleine Logos zum einen über den vorhanden IP65 Schutz gegen Spritzwasser und Staub sowie über den AI-Support (künstliche Intelligenz).

Blickt man auf die rechte Seite, dann sieht man hier eine Frau, die gerade mit ihrem Smartphone auf die Yale Home App zugreift bzw. die App startet. Darunter zeigt Yale den Lieferumfang im Paket, sodass man hier genau erfahren kann, was enthalten ist. Außerdem informiert Yale hier, dass es eine kostenfreie App für iOS und Android Geräte gibt. Direkt gegenüber, also auf der linken Seite, informiert Yale in mehreren Sprachen über das Yale Ökosystem, also dass die Geräte untereinander genutzt werden können. So kann man die Yale Smart Video Doorbell z. B. mit dem Yale Smart Alarm oder dem Yale Linus Smart Lock verknüpfen und so noch umfangreicher das Ganze erweitern.

Zu guter Letzt folgt auf der Rückseite eine Auflistung in mehreren Sprachen, bei denen Yale die Vorteile der Smart Video Doorbell erwähnt. Zu den besonderen Vorteilen zählen unter anderem, dass gestochen scharfe Bilder, welches über die Kamera geboten werden soll und dass man direkt über die App bei Bedarf mit der Person vor der Tür sprechen kann. Außerdem bietet die Yale Smart Video Doorbell eine Bewegungserkennung sowie Echtzeit Benachrichtigungen und die Installation soll einfach sein.

Zieht man die stabile Hauptverpackung aus der Umverpackung heraus und öffnet diese von der unteren schmalen Stirnseite nach hinten hinweg, dann kommt auch schon direkt die Yale Smart Video Doorbell zum Vorschein. Diese wird hierbei bestens durch den verstärkten Karton geschützt und ist zudem an der hochglänzenden Vorderseite mit einer Schutzfolie versehen. Unter einer weiteren Ebene hat Yale dann das restliche Zubehör versteckt. Dabei ist so weit eigentlich alles enthalten, was für die Montage und den Betrieb der smarten Türklingen benötigt wird.

Neben einem Ladekabel ist somit auch das Montagematerial (Dübel und Schrauben) sowie ein Anschlusskabel für die Installation am vorhandenen Klingeldraht enthalten. Neben der Montageplatte für eine flache (gerade) Positionierung ist im Lieferumfang auch eine gewinkelte enthaltene. Dies ist soweit praktisch, denn nicht immer ist es sinnvoll, die Türklingel nach vorne auszurichten, je nach Montageplatz muss diese idealerweise zur Seite ausgerichtet werden.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Design der Yale Smart Video Doorbell ist typisch für das Unternehmen Yale schlicht gehalten und somit absolut zeitlos. Das Gehäuse der Türklingel ist an Rückseite und umlaufend an den Seiten in Mattweiß gehalten, während die gesamte Front Hochglanz schwarz ist. Alle Ecken und Kanten sind dabei abgerundet, was dazu führt, dass die Doorbell sich sehr gut anfühlt und schon nahezu geschmeidig in der Hand liegt. Da diese aber an die Hauswand montiert wird, ist dies eigentlich weniger relevant. Dennoch hier setzt z. B. Google auf eine scharfe Kante, was ich von Yale schöner und besser gelöst finde.

Im Bereich der in Hochglanz-schwarz ausgeführten Front findet man im oberen Bereich die Kamera, darunter der hervorstehende Bewegungssensor und ganz unten einen großen Klingelknopf. Letzteres ist hier sehr gut anhand des Klingel-Symbols erkennbar, etwas, was mir bei meiner bisher verwendeten Google Nest Doorbell etwas negativ aufgefallen ist, denn hin und wieder wussten ein paar Leute nicht direkt, wo bei uns die Klingeltaste ist. Dies ist hier bei der Yale Smart Video Doorbell nicht der Fall.

Betrachtet man die untere Seite des Gehäuses, also den Teil, welcher später nach der Montage nach unten gerichtet ist, dann sieht man hier, dass hier ein Lautsprecher verbaut wurde. Darüber könnt ihr bei Bedarf mit eurem Gasten bzw. dem Besuch vor der Haustüre reden. Denn die Person vor der Tür hört euch über den verbauten Lautsprecher und das zusätzliche verbaute Mikrofon ermöglicht es, dass der Gast euch antworten kann und ihr es am Smartphone hören könnt. An der rechten und linken Seite zeigt ein dezentes Herstellerlogo, dass es sich hier um ein Produkt aus dem Hause Yale handelt und vielmehr sieht euer Gast hier eigentlich nicht. Die Rückseite ist nämlich später nicht ersichtlich, aber für euch bei der Montage und Einrichtung wichtig.

Hierbei findet man auf der besagten Rückseite nämlich neben den Verriegelungselementen für die Montageplatte auch einige Anschlüsse. Denn wie auch die Konkurrenz bietet Yale mehrere Möglichkeiten, wie ihr diese nutzt bzw. mit Strom versorgt. Zum eine kann der Akku ganz einfach über den USB-C Anschluss immer wenn dieser wieder leer sein sollte aufgeladen werden. Aber selbst über ein zusätzliches Netzteil wäre dies kein Problem, aber da wäre die Frage, wie verlegt ihr das Kabel samt Netzteil nach außen, denn an einer Außensteckdose würde ich dies nicht anschließen. Zu guter Letzt könnt ihr die Yale Smart Video Doorbell auch einfach als Aufputz Türklingel nutzen und über den meist vorhandenen Klingeldraht (8-24V) anschließen. Dadurch ist kein ständiges Aufladen nötig, etwas was ich auf jeden Fall dem ständigen Aufladen vorziehen würde, sofern dies bei euch möglich ist. 

Kommen wir nun noch zu den restlichen Knöpfen bzw. Anschlüssen an der Rückseite. Hier finden wir ganz oben den Ein-/Ausschaltknopf, über welchen man die Yale Smart Video Doorbell, wie man es schon vermutet Ein-/ Ausschalten kann. Außerdem könnt ihr diese darüber zurücksetzen. Darunter sieht man dann ganz gut den USB-C Anschluss, über welchen der Akku aufgeladen wird und im Zentrum gibt es hier noch zwei goldene Gewindeeinsätze. Hier schraubt man später die mitgelieferten Klingeldraht-Kontakte ein und klemmt dann daran eure Klingelverdrahtung, sofern ihr die Türklingel permanent mit Storm versorgen könnt bzw. möchtet. Zu guter Letzt ist ganz unten noch ein Entriegelungshebel, über welchen man die Türklingel später über das mitgelieferte SIM-Tool jederzeit z. B. zum Aufladen wieder von der Montageplatte abnehmen kann.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es so weit eigentlich nichts zu beanstanden. Das Gehäuse der Smart Video Doorbell wurde zwar nur aus Kunststoff hergestellt, aber dieser macht einen sehr hochwertigen und langlebigen Eindruck. Dank IP65 ist die Türklingel auch sehr gut wetterfest, sodass selbst wenn diese ein Regenschauer abbekommen sollte oder mit der Zeit etwas verstaubt, ihr das nichts anhaben kann.

Kleine Kritik gibt es hier nur am Klingeltaster, dieser ist zwar schön groß ausgeführt, was mir z. B. besser als bei der Ring Doorbell gefällt, aber es bring hier auch einen kleinen Nachteil mit sich. Die Lagerung des Knopfes ist nämlich etwas lose, dies bedeutet nicht, dass der Knopf herausfällt, aber es wackelt etwas auf dem darunter zentral in der Mitte platzierten Druckraster.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Klingel-Artsmarte Video Türklingel (Akkubetrieben oder Kabelgebunden)
AuflösungFull-HD 1080p oder HD 720p
Weitwinkel154° diagonal
Abmessungen54,5 mm x 34 mm x 146 mm (ohne Montageplatte)
ZoomDigitales Zoomen (bis zu 8x)
MaterialKunststoff
KonnektivitätWi-Fi 2,4 GHz
Funktioneneingebauter Bewegungsmelder.
LED-Lichtring um Klingeltaster zur Statusanzeige.
Wide Dynamic Range (WDR) für klare Kontraste auch bei starkem Gegenlicht.
Hochwertiger Lautsprecher und hochwertiges Mikrofon.
Manipulationsalarm.
Eingebauter lokaler Flash-Speicher.
mit Aufpreis monatlich 30 Tage Cloud-Aufzeichnung.
BetriebsbedienungWitterungsbeständig nach IP65  Temperatur: -20 bis 40 °C
NachtsichtmodusBis zu 6 m Sichtweite durch 6x Infrarot-LEDs
Kamera2 Megapixel
Lieferumfang1x Kamera
1x Ladekabel
1x Motagehalterung
1x Montagewinkel
1x Montagematerial (Schrauben und Dübel)
2x Anschlusskabel Klingeldraht
1x Bypass Türgong
1x Protected by Yale Aufkleber
1x Schnellstartanleitung
Technische Daten der Yale Smart Video Doorbell

Einrichtung und Installation

Bevor man direkt die Yale Smart Video Doorbell an die Wand befestigt, sollte man diese zuerst über die App einrichten. Denn so kann man zuvor prüfen, ob alles funktioniert und passt. Schließlich wäre es sehr ärgerlich, wenn ihr damit nicht zufrieden seid, aber die Löcher bereits in die Wand gebohrt habt.

Die Einrichtung ist dabei recht schnell und einfach erledigt, denn wie immer erklärt Yale das hier ausführlich Schritt für Schritt in Textform, Bilder und bezüglich der Installation bzw. Montage auch in Videoabschnitten. Zuerst lädt man sich die kostenlose Yale Home App aus dem AppStore (iOS) oder PlayStore (Android) und startet diese anschließend. Hier erstellt ihr euch dann ein Account bzw. auch ein Haus, also wie z. B. bei mir, da habe ich es Tobias´s Haus genannt. Darunter werden dann alle eure Smarthome Produkte, die ihr aus dem Hause Yale habt, eingepflegt. Bei mehreren Wohnorten, also wenn ihr z. B. auch auf das Yale Smart Lock von den Eltern oder so zugreifen könnt, ist dies dann von Vorteil, damit alles übersichtlicher wird.

Ich besitze bereits einige Yale Geräte und so habe ich direkt auf das linke obere Symbol mit den drei Strichen getippt und wählte hier dann neues Gerät einrichten. Daraufhin müsst ihr einen QR-Code innerhalb des Erfassungsfensters einfangen, diesen findet ihr z. B. auf der Rückseite der Yale Smart Video Doorbell. Dadurch weiß die App automatisch, welches Gerät eingerichtet werden soll, dies wird euch direkt auch angezeigt und ihr werdet darauf hingewiesen, die Kamera zuvor aufzuladen und über den Netzschalter an der Rückseite anzuschalten. Nun folgt man Schritt für Schritt den weiteren Anweisungen, wo man unter anderem z. B. den Standort der Klingel angeben muss, bei mir Vordertür und das Gerät benennen kann. Der wichtigste Punkt ist dabei noch die Eingabe eures WLAN Passwortes, sodass die App eure Yale Smart Video Doorbell mit dem Internet verbinden kann.

Nachdem euch in der App der Hinweis gegeben wurde, dass die Türklingel erfolgreich eingerichtet wurde, folgt auch schon der Hinweis zur Montage. Dabei tippt ihr auf Anleitung ansehen und werdet im Anschluss direkt gefragt, ob ihr die Yale Smart Video Doorbell über den eingebauten Akku betrieben möchtet oder an eine vorhanden Klingelverdrahtung anschließen möchtet. Beides wird hier dann im Anschluss sehr gut verständlich mit Text, Bildern und Videos gezeigt, sodass dies eigentlich absolut kein Problem sein sollte. Die Anleitung mit der Akku-Variante ist einfacher, da ihr hier keine Kabel anschließen müsst und lässt somit auch zugleich eine flexible Montage zu, während die andere eben an die Kabel gebunden ist. Der Montagerahmen muss bei beiden Varianten gleich montiert werden, aber auch dies ist sehr einfach, da hier je nach Untergrund nur zwei Löcher für die Schrauben bzw. Dübel in die Wand eingebracht werden müssen. Dann noch gegebenenfalls die Klingelverdrahtung, wie im bereitgestellten Video von Yale sehr gut erklärt anklemmen und schon kann die Türklingel an der Halterung angebracht werden, was keine Schrauben erfordert. Diese wird nämlich durch die Montageplatte fest und sicher verriegelt und kann später durch das im Lieferumfang beiliegende Sim-Tool jederzeit wieder entriegelt werden. 

(Einrichtung und Installation: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang und Bedienung

Bei der Yale Smart Video Doorbell ist ein Kamerasensor verbaut, welcher eine max. Auflösung in Full-HD ermöglicht. In Zeiten, wo es schon Fernseher usw. mit 4K gibt, hört sich dies zwar nach wenig an, aber glaubt mir, Full-HD reicht bei einer Kamera vollkommen aus. Hierbei müsst ihr nämlich bedenken, 4K ist zwar die doppelte Auflösung, aber zum einen sieht man selbst bei Full-HD auf eurem Smartphone alles vor der Türklingel scharf genug und zudem würden die 4K Aufnahmen für mehr Datenvolumen sorgen. Dies wäre beim Speichern der Aufnahmen aufwendiger, bzw. der Flashspeicher könnte weniger Aufnahmen sichern. Das Sichtfeld der Kameralinse beträgt 154°, was für für ein angenehmes Bild sorgt, welches nicht zu weit gezogen wirkt.

Des Weiteren ist die Yale Smart Video Doorbell mit einem zuverlässigen Bewegungssensor ausgestattet. Dieser besitzt ebenso wie die Kamera ein 154° Erfassungsbereich, welchen man in der App exakt anpassen kann. Dabei könnt ihr also bestimmen, über welche Abschnitte ihr Benachrichtigungen erhalten wollt, wenn dort eine Bewegung erfasst wurde, dazu aber später mehr Details. Erfasst der Bewegungssensor seine Bewegung, leuchtet der Ring um die Türklingel grün auf, sodass man den Klingeltaster selbst bei schlechter Ausleuchtung des Eingangs sehen wird.

Damit man nicht nur bei Tag sieht, wer gerade vor der Tür steht und geklingelt hat bzw. was gerade vom Bewegungssensor erfasst wurde, ist die Kamera natürlich auch mit einer Nachtsicht ausgestattet. Dafür hat Yale die Smart Video Doorbell mit insgesamt sechs Infrarot-LEDs versehen, davon befinden sich drei links und ebenso drei rechts von der Kameralinse. Diese leuchten die Umgebung um die Kamera rund 6 Meter weit aus, was ausreichend ist.

Sämtliche erfassten Bewegungen und sonstige Daten überträgt die Kamera über das WLAN-Netzwerk jedoch nur im 2,4-GHz-Band, damit eine größere Reichweite gewährleistet wird. Das 5 GHz-Band wird hier leider wie bei zahlreichen anderen Herstellern nicht mit unterstützt. Des Weiteren verspricht Yale hier ausreichend Sicherheit, sodass die Daten nicht abgefangen werden können. Außerdem finde ich den Manipulationsalarm interessant, welcher euch einen Alarm sendet, wenn sich jemand an der Türklingel zu schaffen machen sollte.

Erweiterung durch Chime

Die Yale Smart Video Doorbell funktioniert leider nicht wie z. B. eine Ring Doorbell oder die Google Nest Doorbell mit einem vorhanden Türgong. Dies ist für einige sicherlich ein K. O. Kriterium, was gegen diese Türklingel spricht, aber ich habe z. B. im Neubau gar kein Türgong verbauen lassen, da ich darauf verzichtet habe. Hier setze ich dann entweder auf ein Chime oder bei der Google Nest Doorbell auf einen Nest Hub, wo ich dann auch direkt sehen kann, wer vor der Klingel steht. 

Yale hat im Sortiment einen sogenannten Chime, welcher dafür sorgt, dass ihr das Klingeln nicht nur am Handy mitbekommt, sondern auch im Haus hört. Dabei ist der Vorteil, kauft ihr zwei, könnt ihr hier z. B. einen im EG und den anderen im OG in eine freie Steckdose einstecken. Nach der Einrichtung hört ihr dann das Klingeln problemlos in beiden Stockwerken durch die beiden Chime´s 

Ein Chime ist sehr einfach und schnell eingerichtet bzw. konfiguriert. Daher einfach das gute Stück auspacken, den Netzadapter anbringen, einstecken und für 2 Sekunden den mittleren Knopf an der rechten Seite betätigen. Dadurch wird diese in den Kopplungsmodus versetzt und wenn man nun direkt die Klingeltaste an der Yale Smart Video Doorbell betätigt, koppeln sich beide Geräte direkt miteinander.

Alle Einstellungen des Chime erfolgen dabei nicht über die App, sondern direkt am Chime selbst. Dafür besitzt dieser wie bereits erwähnt drei Tasten an der rechten Seite. Mit der obersten Taste kann man aus den verschieben Klingeltönen seinen Favoriten auswählen, mit der mittleren Taste kann die Lautstärke in 7 Stufen eingestellt werden und ganz unten kann man den Chime stumm schalten. Letzteres ist dann sinnvoll, wenn z. B. das Kind gerade schläft.

Bezüglich der Lautstärke ist der Yale Chime meiner Meinung nach sehr laut. Also wir hören bei der lautesten Lautstärke das Klingeln sogar im Obergeschoss und dies, obwohl wir nur im Erdgeschoss einen Chime nutzen. Ist einem das ganze zu laut, kann dies natürlich jederzeit reduziert werden.

(Funktionsumfang und Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Software

Nachdem man die Yale Smart Video Doorbell über die Yale Home App eingerichtet hat, kann man auf deren Einstellungsmöglichkeiten zugreifen. Dabei sind die Menüpunkte ähnlich zu einer Yale Überwachungskamera aufgebaut, da die Funktionswiese nahezu ähnlich ist. Der Unterschied liegt dabei lediglich darin, dass hier auch eine Klingel integriert wurde und das ganze eben im Gehäuse eine Türklingel eingebaut wurde.

Im Einstellungsmenü kann man z. B. direkt ganz oben den Namen der Türklingel neu definieren. Darunter kann der Privatsphäre-Modus aktiviert werden, dabei wird die Kamera deaktiviert und man bekommt keine Bewegungsbenachrichtigungen mehr. Somit schützt man bei Bedarf seine Privatsphäre, aber dann hat man hier eben in dieser Zeit, solang man diesen Modus aktiviert hat, nicht den Mehrwert einer smarten Video-Türklingel. Direkt darunter kann man zum einen die Lautsprecherlautstärke und Bildhelligkeit in mehreren Stufen anpassen. Dies waren dann auch schon die reinen Geräteeinstellungen, es gibt jedoch noch spezielle Menüpunkte für die Bewegungserkennung, Video und Benachrichtigungen, doch alles der Reihe nach.

Bewegungserkennung

Hierbei könnt ihr z. B. als aller erstes bestimmen, über welche Art von Bewegungen wollt ihr benachrichtigt werden. Dabei könnt ihr einzelne oder alles auswählen und zwischen Personen, Haustiere, Pakete und Fahrzeugen auswählen. Auf die letzten drei genannten kann man jedoch nur zugreifen bzw. aktiveren, wenn ihr ein Abo bzw. die Cloud von Yale nutzt, ansonsten werdet ihr nur über Personen informiert, was aber eigentlich auch ausreichend sein sollte. Darunter folgen dann noch Faktoren, wo ihr die Empfindlichkeit der Bewegungserkennung und den Erkennungsbereich bestimmen bzw. einstellen könnt.

Letzteres geht hier sehr fein über mehrere Kacheln, die im Bild dargestellt werden, alle, welche ihr hier markiert, gehören dann zum Erkennungsbereich. Zu guter Letzt könnt ihr dann noch die Clip bzw. Aufzeichnungslänge bestimmen oder einfach einstellen, dass sobald keine Bewegung mehr erfasst wird, die Aufzeichnung beendet wird. Des Weiteren kann man auch eine Wiederauslösezeit von bis zu 60 Sekunden setzen, sodass man bei leichten Bewegungen nicht ständig neue Benachrichtigungen erhält.

Video-Einstellungen 

In diesem Abschnitt unter den Einstellungen könnte ihr die Videoqualität (720p oder 1080p) bestimmen, außerdem kann hier die Nachsicht deaktiviert werden, diese würde ich aber wie von Werk aus eingestellt anlassen. Dann kann hier noch ein Video-Wasserzeichen (Zeitstempel und Yale Logo) deaktiviert werden und man kann einen Privatsphäre-Bereich bestimmen, der von der Kamera ignoriert werden soll.

Benachrichtigungen

Hier könnt ihr bestimmen, wie eure Benachrichtigung aussehen soll, nur ein Text, also z. B. „Person erkannt“ oder direkt auch mit einem Bild. Zudem kann hier bei Bedarf auch die Kamera offline Benachrichtigung und der Manipulations-Alarm aktiviert werden.

Die restlichen Einstellungen sind weniger relevant bzw. befassen sich mit dem Neustart oder Entfernen der Kamera. Außerdem kann man hier auch die WLAN-Einstellungen ändern und weitere Details bzw. Anleitungen einsehen.

Bezüglich weiterer Nutzer, welche einen Zugriff auf der Yale Smart Video Doorbell erhalten sollen, ist das sehr einfach gelöst. Hat man bereits ein Yale Linus Smart Lock L2 oder der Vorgänger habt ihr eure/-n Partner/-in sicher schon eingeladen. Ist diese nicht der Fall, ist eine Voraussetzung für die Einladung, dass die Person sich bei Yale auch einen eigenen Account erstellen, was schnell und einfach ohne zusätzlich Kosten erledigt ist.

IIst der Account erstellt, geht das Ganze sehr schnell und einfach. Wählt ihr ein den Einstellungen das zweitletzte Untermenü aus, dann könnt ihr durch Gästeliste -> Einladen wählen, ob ihr eine Person per Mobilnummer oder direkt aus eurer Kontaktliste einladen möchtet. Ist diese eingeladen, kann diese Person die Einladung annehmen und hat dann den von euch bestimmten Zugriff auf die Türklingel.

(Software: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Die Yale Smart Video Doorbell kann, wie ich es bereits am Anfang g erwähnt habe, sowohl über eine Klingelverdrahtung, ein Netzteil oder den fest verbauten Akku betrieben werden. Entscheidet man sich für die permanente Stromversorgung über ein Klingelkabel, muss man sich bezüglich der Akkulaufzeit absolut keine sorgen machen, denn hier läuft permanent der notwendige Strom. 

Hat man wiederum kein Kabel, dann ist man hier dank des Akkus sehr flexibel, dieser muss dann eben nur hin und wieder über den USB-C-Anschluss aufgeladen werden. Mit 6.500 mAh ist der Akku ausreichend groß bemessen, sodass die Türklingel je nach erfassten Bewegungen, wie häufig geklingelt wird und wie oft man auf das Live-Video zugreift, für rund 4 bis 6 Monate durchhält.

Danach muss der Akku wieder für rund 5 Stunden von komplett leer auf voll aufgeladen werden (mit einem 2 Ampere Ladegerät) bei  1 Ampere dauert es knapp 7 Stunden. Der Akku ist aber wie bei der Google Nest Doorbell fest verbaut und kann nicht wie z. B. bei einer Ring Doorbell ausgetauscht werden, dies finde ich persönlich sehr Schade.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

Ton- /Videoqualität

Die Yale Smart Doorbell funktioniert nach der Montage nicht nur als simple Klingel, sondern auch als Überwachungskamera, auf welche ihr jederzeit zugreifen könnt. Außerdem könnt ihr somit mit der Person davor kommunizieren, die gerade geklingelt hat usw. Hat jemand geklingelt, erhaltet ihr quasi einen Anruf. Dies finde ich persönlich deutlich besser gelöst als bei Ring und Google, wo ihr „nur“ per Push-Benachrichtigung benachrichtigt werdet. Letzteres geht bei mir durch die immer wieder eingehenden erfassten Bewegungen gerne mal unter, da beides auf den ersten Blick gleich aussieht. Bei Yale ist dies anders, da ein Klingeln eben wie ein Anruf angezeigt wird, somit übersieht man diesen neben den Bewegungserfassungen nicht.

Nehmt ihr dann beim Klingen sozusagen den „Anruf“ an, dann seht ihr direkt das Livebild der Türklingel. Dabei habt ihr dann direkt die Möglichkeit, das Mikro an der Türklingel zu aktivieren und könnt dann über euer Smartphone wie mit einer Gegensprechanlage mit der Person reden. Dies ist sehr praktisch, wenn man nicht weiß, was die Person möchte oder man gerade unterwegs ist und somit kurz Bescheid geben kann, dass man in Kürze zu Hause ist.

Besitzt man ein Yale Linus Smart Lock, kann man dann die Person bei Bedarf auch direkt ins Haus reinlassen, sodass die bekannte Person im warmen Haus auf euch warten kann. Des Weiteren könnt ihr direkt im Livebild einen Schnappschuss machen und absichern oder die Aufzeichnung manuell beginnen. 
Die Bildqualität gefällt mir sehr gut, sowohl bei Tageslicht bekomm ich hier schnell ein scharfes Bild geliefert und auch bei schweren Lichtverhältnissen überzeugt die verbaute Nachtsicht ganz gut. Das Bild ist klar und wirkt sehr natürlich, sodass man durch die Full-HD-Auflösung die Personen, Tiere usw. sehr gut erkennen kann.

Mit einem Blickfeld von 154° deckt die Kameralinse einen großen Bereich ab, sodass man auch einen größeren Hauseingang sehr gut erfassen bzw. überwachen kann. Somit erfasst die Kamera auch Bewegungen weiter weg von der Kamera, je nachdem, ob dies gewünscht ist oder eben nicht. Neben der hohen Qualität der Aufnahmen bin ich auch mit der Tonqualität sehr zufrieden. Wenn hier nicht grad der Nachbar draußen mit dem Winkelschleifer oder der Säge arbeitet, dann versteht man die Person davor super und auch diese versteht euch ohne Probleme. Windgeräusche werden weitestgehend neutralisiert, nur hin und wieder, wenn es etwas stürmischer ist, dann hört man dies etwas stärker, aber es geht noch in Ordnung und andere Hersteller bekommen dies auch nicht besser hin.

(Ton- /Videoqualität : 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit der neuen Smart Video Doorbell hat Yale eine sehr gute smarte Türklingel mit Potenzial entwickelt. Diese überzeugt mich im Test in vielen Punkten, aber ebenso gibt es auch einige Dinge, die man hätte besser lösen können. Gut gefällt mir der sehr schnelle Zugriff, denn nimmt man das Klingeln an, erscheint auch schon direkt das Bild und ebenso klingelt auch der Yale Chime direkt beim Betätigen der Türklingeln, also ohne Verzögerung. Zudem ist die Montage sowie die Einrichtung einfach und selbst von einem Laien machbar und die Bild- und Tonqualität überzeugt im Alltag ebenso.

Was ich wiederum schade finde, ist zum einen, dass man den Akku fest verbaut hat. Ist dieser nach der Garantie defekt, ist die Türklingel nichtsmehr wert bzw. muss ausgetauscht werden. Des Weiteren wird für die umfangreiche Bewegungserfassung ein Cloud-Abo notwendig. Verzichtet man auf die Cloud, muss man sich mit nur mit einer Personen-/ und Bewegungserkennung zufriedengeben. 

Dafür wiederum gibt es einen internen Flashspeicher, dieser bietet die Möglichkeit, rund 2 Tage als Aufnahme festzuhalten. Dabei gibt Yale an, dass dies bei 20 Clips pro Tag mit jeweils 10 Sekunden Länge möglich ist, bei mehreren Aufnahmen verkürzt sich die Zeit, wie lange die Aufnahmen gespeichert bleiben. 

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 159 € ist die Yale Smart Video Doorbell sehr interessant. Zum einen ist die Türklingel nämlich sehr gut verarbeitet, leicht eingerichtet und montiert und ebenso gefällt mir auch die übersichtliche App. Ich kann die Türklingel aufgrund des Preis-/Leistungsverhältnis absolut weiterempfehlen, denn trotz den besagten Kritikpunkten überzeugt nicht die Türklingel aufgrund ihres Funktionsumfangs. Möchte man übrigens zudem direkt einen Chime erwerben, schlägt dieser mit knapp 30 € zu Buche, was meiner Meinung nach ebenso ein sehr fairer Preis für das Produkt ist.

Yale Smart Video Doorbell

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://yalehome.de

Eve Motion

Mit dem Eve Motion hat das für seine SmartHome Produkte bekannte Unternehmen Eve einen praktischen Bewegungssensor im Sortiment. Dieser kommt hierbei in der 3. Generation daher und unterstützt direkt die Funkverbindung über Thread und ist somit Matter kompatibel. Eve Motion ist dabei ein wichtiges Zubehör beim Thema Smart Home bzw. der Automatisierung und Sicherung. Schließlich kann der kabellose Bewegungsmelder nahezu überall im oder ums Haus platziert werden und so ganz einfach über die Automatisierungen verwendet werden. So kann Eve Motion nicht nur einfach die gewünschten smarten Lampen einschalten, sondern auch Geräte steuern, die z. B. an einer Eve Energy Steckdose angeschlossen sind und euch über erfasste Bewegungen Benachrichtigen usw. Die Möglichkeiten sind dabei sehr groß und dank des verbaute Lichtsensors ist es auch möglich, dass Lampen z. B. nur dann angehen, wenn es dunkel genug ist und das Tageslicht nicht mehr ausreicht.

Gefällt uns

  • Batteriebetrieb, daher kein Akku defekt möglich
  • kompakte Größe
  • sehr genaue Messwerte (LUX)
  • HomeKit
  • Thread/ Matter fähig

Gefällt uns weniger

  • etwas teuerer als die Konkurrenz

Eve Motion

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Eve System GmbH liefert den Eve Motion in der gewohnten Verpackung aus, also sowohl die Größe als auch das Design ähnelt dem Großteil aller bisher von mir getesteten Produkten aus dem Hause Eve. Dabei informiert die Verpackung dann, wie ich es bereits kenne, mit Text und Bilder über den Eve Motion und dessen Vorteile. 

Direkt im Zentrum an der Front zeigt Eve den Eve Motion Sensor und direkt darüber kann man den Namen lesen, sowie dessen Produktbezeichnung „kabelloser Bewegungssensor“. Unten links erwähnt Eve durch das schwarz/ weiße Matter Logo über dessen Support, sodass Eve Motion bestens für den immer mehr kommenden Matter Standard vorbereitet ist. Außerdem sieht man rechts unten noch das oftmals von Eve verwendete Siegel „100 % Privacy“, was dafür steht, dass hier auf 100 % Datenschutz gesetzt wird.

An der malen rechten Seite informiert Eve dann über alle wichtigen Smarthome Dienste, die unterstützt werden. Dazu zählt z. B. Apple Home, Samsung SmartThings, Google Home und man informiert unten, dass es sich um ein sogenannten Thread Router handelt. Auf letzterem gehe ich im späteren Verlauf noch kurz etwas genauer ein.

Betrachtet man wiederum die linke Seite der Verpackung, dann zeigt Eve hier wie bisher schon von sämtlichen anderen Produkten gewohnt, einen Abschnitt der eigenen App. Dabei sieht man hier genau das Einstellungs- bzw. Übersichtsmenü, welches einem nach der Einrichtung des Eve Motion direkt zur Verfügung steht.

Die Rückseite verwendet Eve dann wiederum erneut, um zwei Bilder mit Anwendungsbeispielen zu zeigen. Auf dem einen Bild sieht man Eve Motion, wie dieses an der Wand im Treppenhaus hängt und dabei in der Nacht das Licht anschaltet, da hier jemand läuft. Beim anderen Bild hängt Eve Motion an der Fassade im Außenbereich und schaltet hier die Beleuchtung der Treppe an, da das Auto in die Einfahrt eingefahren ist. Außerdem werden unter den beiden Bilder ein paar Vorteile von Eve Motion erwähnt und auf die Voraussetzungen zur erfolgreichen Verwendung von Eve Motion geht man auch noch kurz ein.

Nach dem Öffnen der Verpackung kann das komplette Innenleben aus der Verpackung herausgezogen werden. Dabei hat Eve alles sicher in einem ausreichend stabilen Karton verstaut. Den klappbaren Deckel nutzt Eve dann wiederum wie gewohnt dazu, um das Produkt noch einmal zu präsentieren. Somit sieht man hier Eve Motion, welches auf einem Sideboard steht und hier Bewegungen im Raum, bzw. dem Bereich erfassen soll. Klappt man wiederum diesen bedruckten Deckel auf, befindet sich in dessen Innenseite eine Kurzanleitung mit dem wichtigen Matter-Code, über welchen man Eve Motion später ganz schnell und einfach über Apple HomeKit oder die Eve Home App einrichten kann.

Im Inneren des Kartons hat Eve alles sicher in einen in Form gepressten Karton verpackt. Dabei befindet sich das Hauptgerät Eve Motion direkt im Zentrum. Damit die Vorderseite zusätzlich vor Kratzern usw. geschützt wird, hat man hier eine Folie aufgebracht, welche nach dem Auspacken aber entfernt werden sollte. Darunter findet man dann noch zwei AAA-Batterien, welche als Stromversorgung dienen und hierfür später an der der Rückseite unter einer Abdeckung eingesetzt werden müssen. Zu guter Letzt gibt es unterhalb des Eve Motion noch eine weitere Aussparung, in welcher Eve dann wiederum die Beipackzettel eingesetzt hat.

Lobenswert finde ich hierbei erneut, dass Eve zuverlässig sofern möglich auf Kunststoff bei der Verpackung verzichtet und auch allgemein den Verpackungsmüll gering halten möchte. Dies sieht man gut daran, dass alles zwar sicher und ausreichend durch Pappe geschützt wird und man bis auf die Schutzfolie an der Hochglanz-Oberfläche am Eve Motion auf unnötigen Verpackungsmüll aus Kunststoff verzichtet hat. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Eve Motion kommt in einem relativ schlichten, aber zugleich sehr zeitlosen Design daher. Durch das weiße Kunststoffgehäuse passt dieser eigentlich nahezu überall hin und lässt sich dank IPX3 Schutzklasse sowohl im, als auch außerhalb vom Haus einsetzten. Mit den Maßen 65 x 65 x 34 mm ist dieser zwar etwas größer als der Bewegungsmelder von Philips Hue, aber dennoch noch recht klein und kompakt gehalten.

An der aus Hochglanz Kunststoff gefertigten Vorderseite des Eve Motion sieht man direkt im Zentrum den rundlichen und etwas hervorstehenden Bewegungssensor und direkt darüber beim schwarzen Punkt handelt es sich um ein Lichtsensor. Direkt darunter findet man dann noch einen dezenten silbernen Eve Schriftzug und mehr finden wir hier an der Front nicht. An der ansonsten in Mattweiß gehaltenen Rückseite findet man zum einen das Batterienfach, in welches die beiden im Lieferumfang enthaltenen AAA-Batterien eingesetzt werden. Dieses Fach wird durch einen Schiebedeckel geschlossen und sollte man das Gerät zurücksetzen müssen, gibt es hier drunter auch eine kleine Öffnung für eine Büroklammer. Über dem Deckel gibt es dann noch eine Aufhängeöse, um Eve Motion z. B. an eine passende Schraube bzw. deren Kopf aufzuhängen. Letzteres muss aber separat erworben werden, denn Befestigungsmaterial hat Eve hier nicht im Lieferumfang beigelegt, aber man wollte eben die Möglichkeit der Wandmontage bieten und hierfür kann der Nutzer dann einfach selbst die ideale Schraube inkl. eventuell benötigten Dübel kaufen.

Zu guter Letzt gibt es an der Oberseite noch eine kleine LED, welche einem z. B. durch ein rotes Aufleuchten anzeigt, das eine Bewegung erkannt wurde und auch den Kopplungsmodus zu Beginn vor der Einrichtung visuell darstellt. Unten am Boden hat Eve dann wiederum den Aufkleber mit dem Matter-Code aufgeklebt, worüber man Eve Motion direkt über die Eve Home App usw. einrichten kann. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Eve Motion ist so weit gut. Der Bewegungsmelder ist zwar „nur“ aus Kunststoff gefertigt, aber in der heutigen Zeit hat sich hier viel getan und so trotzt auch dieser den Witterungseinflüssen im Außeneinsatz problemlos über mehrere Jahre. Dabei liegt die Betriebstemperatur bei -18 °C bis max. +55 °C, sodass dies in den meisten Regionen in Deutschland problemlos ausreichen sollte.

Zusätzlich ist das gute Stück noch nach IPX3 geschützt, sodass ein Regenschauer diesem nichts anhaben kann. Steht der Bewegungsmelder dann aber z.b. auf etwas, wo sich der Regen sehr ansammeln kann, sieht das ganze natürlich wieder anders aus, dann könnte das Wasser trotz Gummiabdichtung auf Dauer in das Batterienfach eindringen. Hier sollte man den Bewegungsmelder am besten aufhängen, was sowieso am sinnvollsten ist, dann hängt dieser geschützt und trocknet durch den Wind ideal ab. Indoor muss man sich wiederum absolut keine Sorgen machen, denn was für draußen einen soweit soliden Schutz bietet, kann bedenkenlos im Haus verwendet werden.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Produkt-Artkabelloser Bewegungsmelder
Sichtfeld120°
Reichweite9 Meter bei einer Montagehöhe von ca. 2 Metern
Betriebstemperatur-18 °C bis +55 °C
ZertifizierungIPX3 (Schutz gegen Spritzwasser, also auch Regen)
Dämmereinstellung0 – 15.000 lux
MontageFreistehend oder Wandmontage
Stromversorgung2 x AAA-Batterie
SmartHome TechnologieThread (Matter)
Materialaus Kunststoff
Maße65 x 65 x 34 mm
LieferumfangEve Motion
2x AAA-Batterien
Kurzanleitung usw.
Technische Daten Eve Motion

Einrichtung und Konfiguration

Kommen wir nun zur Einrichtung, diese ist bei Eve Produkten schon immer sehr einfach gehandhabt und in wenigen Schritten erledigt. Die Einrichtung von Eve Motion erfolgt hier trotzt Matter-Technolgie identisch zu den bisher gewohnten Eve Produkten mit HomeKit. Entweder man richtet das ganze über die Eve Home App ein oder direkt über die Apple Home App. Ich persönlich bevorzuge die dabei die Eve Home App, denn darüber bekomme ich später nach der Einrichtung mehr Informationen, wann Bewegungen erfasst wurden und kann darüber Automationen erstellen, aber selbstverständlich kann man dies dann auch im Anschluss direkt in der Apple Home App tun, denn auch hier wird Eve Motion automatisch mit integriert.

Um Eve Motion einzurichten, gehe ich in die Eve Home App und navigiere hier im unteren Abschnitt in das Untermenü „Einstellungen“. Danach tippt man direkt oben rechts auf das „Plus“ Symbol und schon wird einem das typische HomeKit Scan-Menü angezeigt, damit muss man nun den Matter-Code an der Unterseite von Eve Motion erfassen. Alternativ findet man denselben Code auch an der beiliegenden Kurzanleitung. Ist der Code erfasst worden, ist der Eve Home App bzw. HomeKit direkt bekannt, welches Gerät verknüpft werden soll und erledigt dies, sobald man auf „Zu Home hinzufügen“ tippt. Danach wir Eve Motion konfiguriert und man wird gefragt, an welchem Ort der Sensor steht. Ich persönlich habe hier bereits all meine Räume angelegte, da ich viele Hue Lampen usw. habe, wenn ihr das noch nicht habt, müsst ihr erst noch einen neuen Raum erstellen und benennen.

Ich habe hier Galerie ausgewählt, da Eve Motion hier für mich bei der Erfassung von Bewegungen das Licht im Flur anschalten soll. Dabei wird das Licht nur nach Sonnenuntergang eingeschaltet und dann eben in der Lichtfarbe und Helligkeit, die ich zuvor als Automationen definiert habe. Anschließend integriert die App Eve Motion automatisch und in wenigen Minuten ist das ganze einsatzbereit. In der App selbst sieht man dann immer genau, wann die letzte Bewegung bzw. Aktivität erfasst wurde und bekommt auch anhand des lux-Werts angezeigt, wie hell gerade am entsprechenden Bereich an dem Eve Motion steht bzw. hängt, ist.

Die Einrichtung ist somit wie bereits erwähnt schnell und sehr einfach und das Tolle dabei ist, man muss bei der Einrichtung keinen Account erstellen, persönlichen Daten preisgeben oder irgendwelche WLAN-Daten eingeben. Des Weiteren ist auch kein externer Server, auf welchen Eve Motion zugreifen muss, notwendig, was den Vorteil mit sich bringt, dass es hier nicht wie bei anderen Geräten dieser Art, bei einem Serverausfall dazu kommt, dass man keine Daten einsehen kann oder etwas nicht richtig funktioniert.

(Einrichtung & Konfiguration: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

In der HomeKit-App kann man dank des Eve Motion zwar keine direkt Dinge steuern, aber man kann Werte einsehen. Dazu wählt man den Raum aus, wo man Eve Motion hinzugefügt hat, bei mir die Galerie und hier sieht man oben, ob eine Bewegung erfasst wurde und wie viel Lux der Lichtsensor aktuell misst. Über die von Eve Home App wird euch alles nochmals etwas übersichtlicher dargestellt und zudem habt ihr hier noch mehr Möglichkeiten, bzw. könnt nur hier die kompletten, seit in Betrieb genommene Bewegungen und die Werte, welche erfasst wurden, im Verlauf einsehen.

Dank der Eve Home App kann man zudem teils nützlich Automationen erstellen, so kann man z.B bestimmen, dass beim Unterschreiten der definierten Helligkeit (lUX-Wert) und dem Erkennen einer Bewegung das Licht eingeschaltet wird. Dabei kann ich z. B. genau bestimmen, welche meiner Hue Lampen angeschaltet werden und wie hell diese dabei sein sollen. Außerdem kann man sich bei Bedarf über erfasste Bewegungen benachrichtigen lassen. Man hat hier eigentlich zahlreiche Möglichkeiten der Umsetzung und sofern man viele kompatible Produkte hat, kann man diese je nach Bedarf miteinander kombinieren.

Die Automationen funktionieren über die Eve Home App deutlich umfangreicher als über Apple Home Kit. Da Eve Motion über Matter funkt und nicht wie sonst von Eve Produkten oft gewohnt via Bluetooth, ist bei Eve Motion eine Steuerzentrale notwendig. Dies kann in diesem Fall z. B. einen vorhanden Apple TV 4K oder wie bei uns ein oder mehrere Homepod Minis sein. Über solch eine Steuerzentrale ist er Zugriff nicht nur von Zuhause, sondern auch von unterwegs aus problemlos möglich. Dank Matter ist das ganze auch mit Google Home, Alexa kompatibel, welche Geräte dafür genau als Thread-fähige Zentrale kompatible sind, könnt ihr hier einsehen.

Bei Matter arbeiten zahlreiche Hersteller zusammen, um ihre Geräte untereinander deutlich besser zu vernetzen. Alle Geräte kommunizieren auch ohne Bridge miteinander und fällt ein Gerät aus, weil dieses defekt ist oder sonst etwas vorkommen sollte, wird das nächste genutzt und so wird für eine lückenlose Kommunikation gesorgt. 

Ist einem das Thema Thread sehr wichtig und man kennt sich schon damit aus, sollte man bei Eve Motion beachten, dass es sich genau wie z. B. bei Eve Weather und andere via Batterie oder Akku betriebene Thread-Geräte um Produkte handelt, die einen Endpunkt innerhalb eines Thread-Netzwerks darstellen. Full Thread Geräte wie z. B. Eve Energy werden permanent mit Strom versorgt bzw. sind am Stromnetz angeschlossen und können innerhalb ihres Thread-Netzwerks als eigenständiger Router agieren und die wichtigen Datenpakete untereinander weitersenden. Hat man daher mehr Thread-fähige Geräte im Haus, ist das Netzwerk deutlich stabiler und die Reichweite ist weiter, da die Geräte meist im Haus verteilt sind.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Software

Eve für Matter & HomeKit
Preis: Kostenlos

Die Eve Home ist wie Einganges bereits erwähnt bezüglich Datenerfassung etwas umfangreicher bzw. detailreicher, als es via Apple Home Kit der Fall ist. Hier in der App sieht man zunächst alle kompatiblen Geräte, doch navigiert man zu den Räumen und wählt hier Eve Motion aus, welches man in der Einrichtung einen entsprechenden Raum zugeordnet hat, kann man direkt alles wichtige zum Eve Motion einsehen.

Dabei werden euch hier in einer Übersicht genau angezeigt, wann eine Bewegung erfasst wurde, wie lange es her ist und wie lange die Bewegung festgestellt wurde. Des Weiteren wird euch direkt darunter die aktuelle Helligkeitsstufe in Lux angezeigt, diesen Wert kann man auch in einer übersichtlichen Tabelle einsehen. Dabei erfasst Eve Motion alle 10 Minute den aktuellen Lux Wert und speichert diesen in der App ab. 

(Software: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Eve Motion kann wie alle anderen Eve Home Produkte mit Matter/Thread nicht nur mit einem iPhone mit Apple HomeKit verwendet werden. Verwendet man einen Matter Controller mit Thread Router Funktion, kann Eve Motion auch mit anderen Systemen verwendet werden. Dazu zählen Samsung Smart Things, mehrere Alexa und Eero Geräte sowie Google Home Produkte. Eine kompatible Liste hat Eve Home hier online gestellt. 

Mit Eve Motion erhält man wie von Eve Home versprochen ein Produkt, welches einfach innerhalb weniger Schritten eingerichtet ist und das Erstellen von Automationen macht das Ganze sehr interessant. Die Reaktionszeit finde ich spitze, den die Bewegungen werden sehr zuverlässig und schnell erfasst, sodass daraus auch resultiert, dass schnell der gewünschte Befehl ausgeführt wird, in meinem Fall das Licht einschalten. Für überall, wo man im Nachgang einen Bewegungsmelder plant, aber kein Kabel legen möchte, ist dies zudem die ideale Lösung, man muss eben nur noch die gepanschten Lampen z. B. gegen Hue Leuchtmittel austauschen und schon ist das ganze untereinander kompatibel. 

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 49,95 € ist Eve Motion sofern nicht im Angebot etwas teurer als die Konkurrenz wie z. B. den Bewegungsmelder aus dem Hause Philips Hue. Dafür finde ich hier wie bereits erwähnt die Reaktionsgeschwindigkeit noch etwas besser und das ganze funktioniert auch sehr zuverlässig. Zudem erfasst Eve Motion alle Bewegungen und speichert diese für eich übersichtlich in der App ab, genau wie die alle 10 Minuten gemessen Helligkeit (LUX). Schade finde ich hier, dass z. B. die Hue Bewegungsmelder auch die Temperatur erfassen können, was bei Eve Motion nicht möglich ist.

Eve Motion

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: evehome.de

JBL LIVE Flex

In aller Kürze

Mit den JBL Live Flex bietet JBL eine weitere Generation TWS-In-Ears an, die ohne sogenannte Silikon-Anpassstücke daher kommt. Diese ähnelt somit etwas den JBL Tune 220 TWS, aber sehen dabei vom Design nochmals deutlich wertiger aus. Durch den kürzeren „Stab“ an den In-Ears erkennt man dann aber direkt, dass diese mit den etwas teuereren JBL Live Pro verwandt sind. Die Akkulaufzeit hat mir im Test sehr gut gefallen, diese ist ausreichend lange und mehrmaliges Aufladen erweitert diese zusätzlich. Mit an Bord ist ANC, aber durch die fehlenden Silikon-Anpassstücke kann dies weniger gut überzeugen, dafür ist der Klang wiederum wie von JBL gewohnt gut.

Gefällt uns

  • gutes Klangbild
  • lange Akkulaufzeit
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • Amazon Alexa unterstützung
  • IP54 Schutz

Gefällt uns weniger

  • keine hochwertigen Audio-Codecs
  • ANC überzeugt nicht wirklich

JBL Live Flex

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Kopfhörer der LIVE-Serie hat JBL nun schon einige Zeit im Sortiment und regelmäßig gibt es hier komplett neue Modelle oder ein Upgrade auf eine neue Generation. Bei den JBL Live Flex handelt es sich um ein neues Modell. 

Beim Verpackungsdesign bleibt JBL sich hier absolut treu, denn hier liefert man die In-Ears wieder in einer rundum informativen Verpackung mit dem besonderen Sichtfenster an der Rückseite aus. Durch dieses kleine Fenster kann man das Innenleben der Verpackung erblicken und sieht dabei die beiden In-Ears. Doch fangen wir zuerst wie gewohnt an der Vorderseite der Verpackung an. Die Verpackung kommt in den typischen, von JBL verwendeten Farben daher, nämlich weiß/orange/grauen. Zudem befindet sich die eigentliche stabile schwarze Verpackung in der nun beschriebenen bunt bedruckten Umverpackung.

Die Vorderseite der Verpackung nutzt JBL logischerweise dazu, um Die Vorderseite der Verpackung nutzt JBL logischerweise dazu, um das Produkt zu präsentieren, sodass wir hier eine Abbildung der beiden In-Ears zusammen mit dem geöffneten Ladecase sehen. Zudem erblickt man hier natürlich auch das JBL-Logo an der linken oberen Ecke und seitlich nach unten verlaufend kann man die Modellbezeichnung lesen. Die wichtigsten Ausstattungsmerkmale sind wiederum nun nach unten links gewandert, hierbei erwähnt JBL das ANC, Wireless Charging und die perfekte Sprachqualität bei Telefonaten. Zu guter Letzt informiert JBL unten rechts noch wie bisher immer gewohnt über die Akkulaufzeit. Hierbei gibt JBL an, dass mit einer vollen Aufladung 8 Stunden Musik gehört werden kann und durch das Case weitere 32 Stunden ermöglicht werden. Zusammen kommt man so mit mehrfachem Aufladen auf eine Akkulaufzeit von rund 40 Stunden. Also ein sehr ordentlicher Wert, ob dieser auch Im Alltag erreicht wird, verrate ich euch im Abschnitt „Akkulaufzeit“.

Die rechte schmale Seite nutzt JBL zum einen dazu, um anhand kleiner Skizzen den Lieferumfang, welcher bei den JBL Live Flex beinhaltet ist zu zeigen. Des Weiteren zeigt JBL hier die Funktionen der JBL Live Flex, welche in der App angepasst werden können. So kann man neben dem Equalizer z.B auch die Touchbedienung anpassen, sei es in der Intensität oder eben in der Ausführung, welcher Kommandos bei welchem Tippen erfolgen sollen.

Zum Schluss hält sich JBL wie eigentlich fast alle Unternehmen für die Rückseite die meisten Details parat. Hier findet man exakt wie z. B. auch bei den JBL Live Pro 2 ein direkt auffallendes Sichtfenster. Durch dieses kann man direkt ohne die Verpackung öffnen zu müssen die beiden In-Ears sehen. Zudem zeigt JBL hier nochmals die In-Ears gemeinsam mit dem Case und geht auf weitere wichtige Ausstattungsmerkmale der In-Ears ein. Dazu zählt unter anderem das adaptive ANC, der JBL Signature Sound und die der Schutz nach IP54, gegen Spritzwasser und Staub.

Sind die Klebestreifen an der Unterseite entfernt, kann man das komplette Innenleben der Verpackung an der Unterseite herausziehen. Dabei hat man dann eine schwarze stabile Kartonage in der Hand, die im Deckel die Aussparung hat, durch welche man die beiden In-Ears in einer transparenten Verpackung begutachten kann. Nach dem Aufklappen sieht man dann wie bereits von außen betrachtet die beiden In-Ears einzeln verpackt und direkt darunter findet man das zugehörige Ladecase. Dieses wird von einer Folie geschützt und direkt darunter gibt es einen weiteren Karton, in welchen JBL das Ladekabel verstaut hat. Zu guter Letzt findet man in der untersten eben noch die üblichen Beipackzettel in Form von einer Kurzanleitung usw.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Bei den JBL Live Flex handelt es sich um In-Ears, welche im sogenannten Steg-Design daher kommen, also wie z. B. die JBL Live Pro 2 und Apple AirPods. Dabei kommen diese aber anders als die JBL Live Pro 2 ohne Silikonanpassstücke daher. Somit resultiert hier leider bedingt daraus, dass diese fehlen, keine so gute Isolierung, als wenn solche Anpassstücke verbaut wären. Ob dafür wiederum das verbaute ANC für die nötige Isolierung bzw. Ruhe sorgt, finden wir im weiteren Verlauf des Tests heraus, bzw. verrate ich euch dann. Jeder der beiden In-Ears wiegt knapp über 5 Gramm, daher sind diese angenehm leicht und dank ihres kompakten Designs sitzen diese so weit gut im Ohr.

JBL setzt bei den JBL Live Flex auf In-Ears, welche sich aus zwei Teilen zusammensetzten, der Knospenform, an welcher der Treiberausgang inkl. der Großteil der Elektronik sitzt und dem kurzen Steg. Letzteres trägt hier zu einem sicheren Halt bei, steht aber anders als kompaktere In-Ears deutlich aus dem Ohr hervor. Die Bedienung erfolgt hierbei nicht über Tasten, sondern wie inzwischen bei zahlreichen Modellen aus dem Hause JBL gewohnt über Touch-Sensoren, die an der Außenseite am Steg integriert wurden. Das Gehäuse wurde aus einem hochwertig anfühlenden Kunststoff gefertigt. Dieser Kunststoff sorgt für ein geringes Gewicht und zudem ist das Gehäuse so gegen Staub sowie leichtes Strahlwasser, also ein Regenschauer und Schweiß bestens geschützt, aber eben nicht wasserdicht.

Das Gehäuse der JBL Live Flex gefällt mir gut, denn hier bei meinem schwarzen Modell harmoniert das Schwarz sehr gut mit den Chrome-Elementen. Die Aussenseite ist dabei in Hochglanz ausgeführt und neben der Status-LED ist hier auch ein Chrome JBL Logo zu sehen. An der Innenseite des „Stiels“ findet man hierbei dann wie bei dieser Art der Kopfhörer oftmals üblich die Ladekontakte, in diesem Fall sind es an der Seite zwei goldene Kontakte. Zudem sieht man hier direkt über den Kontakten noch ein kleines L bzw. R, je manchem, welchen In-Ear man in den Händen hält.

Nach unten gerichtet findet man an jedem der In-Ears ein Mikrofon, welches für Telefonate verwendet wird. Zwei weitere sind dann an der Knospe angeordnet, davon ist ein kleineres nach hinten und das andere nach unten gerichtet. Diese erfassen hierbei die Umgebungsgeräusche und sorgen dafür, dass die Elektronik die entsprechenden Gegensignale erzeugen kann, um die Umgebungsgeräusche zu neutralisieren. Zu guter Letzt gibt es dann natürlich noch den Treiberausgang, welcher den Klang ins Gehör befördert und an der Innenseite der Knospe befindet sich noch jeweils ein Sensor, welcher erkennt, ob ihr die In-Ears tragt oder nicht. 

Neben dem von mir getesteten Modell ist schwarz, gibt es die JBL Live Pro Flex auch noch in folgenden Farben: Silber, Rose und Blau. Daher sollte hier für jeden eine passende Farbe dabei sein. Dual-Connect gehört inzwischen beim JBL zum Standard und so kann man natürlich auch die JBL Live Flex im Stereo-Betrieb und auf Wunsch auch einzeln im Mono Betrieb verwenden. Also entweder den linken oder rechten Kopfhörer einzeln, ganz wie man dies gerade bevorzugt.

Ladecase

Das Ladecase der JBL Live Flex ist sehr kompakt gehalten, sodass dieses wunderbar in die Hosentasche passt und auch in einer Handtasche nicht viel Platz wegnimmt. Das Case ist matt gehalten, das sieht so weit sehr gut aus und gefällt mir. Hierbei ist das Case sehr schlicht gehalten, man findet lediglich auf dem Deckel einen hochglänzenden JBL Schriftzug, welchen man je nach Lichteinfall mehr oder weniger gut sehen kann. Der Kunststoff in Matt ist hierbei etwas anfällig gegen Fingerabdrücke, somit muss man gerade mit fettigen Fingern hin und wieder das Case sauber wischen, da es sonst nicht mehr ganz so schön wirkt. Das Case liefert JBL dabei immer in der Farbe mit, in welcher man die Kopfhörer ausgesucht hat.

Vom Design ist das Case weitestgehend schlicht und zeitlos gehalten und gefällt mir aufgrund dessen kompakten Form ganz gut. An der Vorderseite des Ladecase gibt es eine Griffmulde, welche das Öffnen deutlich vereinfacht und zudem hat JBL hier eine Status-LED in Form von drei Balken integriert, welche den aktuellen Akkustand anzeigen. Aufgeladen wird der Akku entweder über den USB-C Anschluss an der Rückseite oder kabellos über ein Qi kompatibles Ladegerät.

Die Innenseite des Case hat JBL schön gestaltet, hier geht das normale matte Case in eine geriffelte Form über. Dies lockert das Ganze nochmals etwas auf bzw. wertet das Case meiner Meinung nach auf. Neben den beiden Mulden für die In-Ears findet man auch direkt ein Zeichen, wohin welcher In-Ear gehört, aber vertauschen kann man diese eigentlich sowieso nicht. In den Mulden findet man dann die Ladekontakte, welche die In-Ears wieder über den Akku im Ladecase aufladen. Über ein versehentliches Herausfallen der In-Ears muss man sich hier keine Sorgen machen, denn diese sind durch ausreichend starke Magnete bestens gesichert.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der JBL Live Flex ist so weit sehr gut. Der Kunststoff der In-Ears und des Ladecase fühlt sich angenehm an und die Übergänge wurde gut verarbeitet. Die einzelnen Bauteile des Gehäuses wurden sauber verarbeitet, sodass es keine unschönen Übergänge gibt. Alles fühlt sich glatt an und beim Abtasten hab ich an meinem Testmuster keine Kanten spüren können.

Da JBL hier nicht auf physische Tasten setzt, sondern auf Touch-Sensoren, drückt man sich die In-Ears beim Betätigen nicht unangenehm ins Ohr. Hier habe ich daher nichts zu bemängeln, denn angesichts des Preises stimmt die Verarbeitung der In-Ears voll und ganz.

Das leichte Kunststoff-Case ist mit einer sogenannten Soft-Touch-Oberfläche versehen, welches wie die Kopfhörer selbst ebenfalls matt gehalten wurde. Negativ an dieser matten Soft-Touch-Oberfläche ist jedoch, dass diese je nach gewählter Farbe sehr anfällig gegenüber Fingerabdrücke ist. Somit sammelten sich bei mir bereits nach einem Tag sehr viele Abdrücke rund um das Ladecase, welche schnell durch leicht fettige Finger entstehen können.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.3)
FarbeSchwarz, weitere Farben: Silber, Rose und Blau
SchutzklasseIP54 Wasser- und staubresistent
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 8 h
Akku Ladecase: 32 h
Gesamt somit: bis zu 40 h
Gewicht 52 g (Ohrhörer und Ladebox)
10,4 g (beide Ohrhörer)
41,6 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.3 Audio-Codec: nur SBC. Unterstützte Profile: A2DP 1.3.2, AVRCP 1.6.2, HFP 1.7.2
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 12 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz–20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dB101 dB
Impedanz (Ohm)32 Ohm
LieferumfangJBL Live Flex
1 x USB-C-Ladekabel
1 x Ladecase
1 x Garantie/Warnung (W/!)
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt (S/i)
Technische Daten der JBL Live Flex

Tragekomfort

Durch das sehr gering ausfallende Gewicht von gerade einmal 5,2 Gramm je In-Ear und dem Design mit dem Steg sitzen die beiden In-Ears bequem im Ohr. Aufgrund der fehlenden Anpassstücke juckt es hier bei mir jedoch nach ein paar Stunden. Dies merke ich vor allem dann, wenn ich die In-Ears aus dem Ohr genommen habe. Das Einsetzen geht dafür wiederum auf jeden Fall sehr einfach, da man die In-Ears aufgrund fehlenden Anpassstücke nicht ins Ohr eindrehen bzw. drücken muss. Dafür sitzen diese aber dann doch etwas locker und daran muss man sich wie z-B. bei den AirPods von Apple erst gewöhnen.

Hierzu muss ich aber ganz klar sagen, dies ist nur der Eindruck von mir beim ersten Einsetzen gewesen, denn im Ohr kann man hier problemlos denn Kopf schnell hin und her schütteln, ohne dass hierbei etwas verrutscht bzw. nachjustiert werden muss. Somit muss man sich auch bei sportlichen Aktivitäten wie z. B. dem Joggen keine großen Sorgen machen, hier halten die JBL Live Flex auch ohne zusätzliche Sicherungen.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Bedienung

JBL setzt bei den Live Flex exakt bei den JBL Live Pro 2 auf eine berührungsempfindliche Oberfläche zur Bedienung. In den Einstellungen der JBL Headphones App kann bei Bedarf die Belegung der Touch-Zuweisung etwas verändern, jedoch hat man hier dann nicht komplett die freie Wahl, sondern kann aus verschiedenen Settings das bevorzugte auswählen.

Von Werk aus ist die Bedienung so gewählt, dass automatisch bei der Entnahme aus dem Ladecase die In-Ears eingeschaltet werden. Habt ihr diese neu, befinden diese sich auch direkt im Kopplungsmodus und können mit eurem Device gekoppelt werden. Bei der zukünftigen entnähme koppeln diese sich dann automatisch mit dem Gerät. Tippt man den linken In-Ear an, dann kann man hier zwischen ANC an/aus wechseln. Hierbei gibt es kein TalkTrue oder Ambient Aware wie sonst von JBL gewohnt, dies liegt aber daran, da dies auch nicht wirklich notwendig ist, denn man hört die Umgebung bei den JBL Live Flex auch ohne diese gut bzw. kann gut mit der Person reden. 

Die Musiksteuerung erfolgt wiederum am rechten In-Ear, sodass ein einmaliges Berühren die Musik pausiert. Tippt man die Oberfläche doppelt an, springt man einen Titel vor, während das dreimalig antippen dafür sorgt, dass man einen Musiktitel zurückspringt. Einen eingehenden Anruf kann man bei den JBL Live Flex über beide Seiten annehmen, indem man zweimal hintereinander auf einen der beiden In-Ears tippt und möchte man den Sprachassistenten nutzen, muss man eine Seite der In-Ears länger berührt halten.

Bleibt man hier bei den Werkseinstellungen, dann habt ihr nicht die Möglichkeit, die Lautstärke direkt über die In-Ears zu regulieren. Solltet ihr dies jedoch wünschen, dann müsst ihr entweder auf die Umgebungsgeräusche Regulierung oder die Titel-Steuerung verzichtet. 

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

JBL setzt bei den Live Flex je In-Ear auf einen 12 mm Treiber. Die klangliche Abstimmung ist hier typisch für JBL, denn die In-Ears überzeugen durch ein kraftvolles Klangbild, welches jedoch keineswegs übertrieben basslastig wirkt.

JBL hebt bei den Live Flex wie gewohnt den Bass etwas an, dieser zählt dann zugleich auch definitiv zu den stärken der In-Ears. Dabei kommen diese aber keineswegs aufdringlich daher, sondern überzeugen mit einem kontrollierten Schub. Die Höhen entfalten sich trotz der dominanten Bässe gut und sind dabei klar und luftig. Die Mitten sind etwas im Hintergrund und entfalten sich nicht ganz so gut, da hier die besagten Bässe und Höhen im Vordergrund stehen. Die JBL Flex klingen klanglich ungefähr so wie die AirPos meiner Freundin, also insgesamt sehr gut, aber eben nichts, das aus den vielen In-Ears, die ich getestet habe, heraussticht.

Die Sprachverständlichkeit der JBL Live Flex soll ja, wie JBL selbst wirbt, zu den Stärken dieser In-Ears zählen. Dies stimmt zwar, wenn die Umgebung um einen herum leise ist, aber wartet ihre gerade auf die Bahn, wo natürlich auch Züge an euch vorbei fahren oder lauft an einer viel befahrenen Straße, werden eurem Gesprächspartner auch diese Geräusche mit übertragen. Zwar etwas gedämpft, aber teils wurde bei mir nachgefragt, was ich gesagt habe, da im Hintergrund auch vorbeifahrende Autos bzw. Züge zu hören waren. Seid ihr daheim und telefoniert hier sind die JBL Live Flex sehr gut, dann kann man euch klar und deutlich verstehen, aber unterwegs kann selbst der Wind als Rauschen mit übertragen werden und somit stören.

Bezüglich der Latenz, also dem Zeitversatz zwischen wiedergegebene Bild und Ton, habt ihr mit den JBL Live Flex kein Problem. Hier ist alles absolut synchron und somit eignen sich die In-Ears perfekt dazu, um Filme und Serien unterwegs anzusehen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

App

Inzwischen haben eigentlich alle neu auf den Markt kommende Kopfhörer aus dem Hause JBL den Zugriff bzw. die Anbindung an die „JBL Headphone“ App. Diese bietet JBL kostenlose für iOS und Android Smartphones an und ermöglicht unter anderem, dass man Einstellungen am Equalizer und einige weitere Personalisierung vornehmen kann.

JBL Headphones
Preis: Kostenlos
JBL Headphones
Preis: Kostenlos

Inzwischen haben eigentlich alle neu auf den Markt kommende Kopfhörer aus dem Hause JBL den Zugriff bzw. die Anbindung an die „JBL Headphone“ App. Diese bietet JBL kostenlose für iOS und Android Smartphones an und ermöglicht unter anderem, dass man Einstellungen am Equalizer und einige weitere Personalisierung vornehmen kann.

Dazu zählt z. B. die Möglichkeit, dass man bei der Bluetooth-Übertragung auswählen kann, ob einem die Stabilität der Verbindung, der Klang oder die Synchronität von Bild und Ton wichtiger ist. Adaptives ANC kann im Untermenü aktiviert werden, aber diese ist von JBL sowieso von Werk aus aktiv und würde ich auch so belassen. 

In dem Einstellungsmenü kann zudem bestimmt werden, ob man den am Smartphone integrierten Sprachassistenten nutzen möchte oder alternativ kann man auch Amazons Alexa einrichten. Die üblichen Einstellungen wie z. B. der Equalizer stehen hier natürlich auch zur Verfügung und ermöglicht es entweder zwischen einigen voreingestellten EQ-Settings zu wählen oder ein eigenes zu erstellen und diese abzuspeichern. Dabei stehen euch insgesamt 6 vordefinierten Presets zur Verfügung oder ihr erstellt ein eigenes individuell von euch angepasstes.

Die Funktion Voice Aware gibt es hier wie von anderen JBL In-Ears gewohnt ebenso aber da die JBL Live Flex keine so gute Isolierung besitzen, benötigt man diese Funktion hier eigentlich nicht unbedingt. Voice Aware dient nämlich eigentlich dazu, dass man die eigene Stimme beim Telefonieren je nach eingestelltem Level selbst hört. Der Vorteile dabei ist, dass man dadurch nicht so laut spricht, wenn man telefoniert, was die ein oder anderen sicherlich kennen, die sich öfters unterhalten, wenn diese Kopfhörer tragen. Hierbei hört man nämlich die eigene Stimme gedämpfter und dadurch redet man, ohne dass es einem bewusst wird lauter. Bei den Live Flex ist dies aber aufgrund der nicht so guten Isolierung kaum der Fall und daher wie erwähnt nicht unbedingt notwendig.

Zu guter Letzt finde ich noch die integrierte Kopfhörer-Suchfunktion sehr nützlich. Dabei gibt der gewählte Kopfhörer, welchen man sucht, einen ausreichend lauten und permanenten Piepton von sich, der beim Finden der In-Ears sehr hilfreich ist.

App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Adaptives ANC

Mit dem ANC wirbt JBL hier bei den Live Flex sehr, doch hier muss ich ehrlich sein, wurde ich doch enttäuscht. Es soll sich sogar um ein adaptives Noise Cancelling halten, aber leider bietet dies hier nicht den gewünschten Effekt wie z. B. bei den JBL Live Pro 2 TWS. Dies liegt, wie ich bereits mehrfach erwähnt habe, an den fehlenden Silikon-Anpassstücke, welche eigentlich schon von Grund auf eine sehr gute Isolierung bieten. Ohne diese kann das ANC nicht zuverlässig arbeiten bzw. abdichten, denn durch die Öffnungen im Ohrkanal gelangen zu euch dennoch die Umgebungsgeräusche, wenn auch ein wenig gedämpft. 

Solltet ihr also auf der Suche nach In-Ears mit gutem ANC sein, dann rate ich euch hier zu einem anderen Modell, JBL hat hier zahlreiche weitere Modelle im Sortiment, die hier deutlich besser abschneiden.

(Ausstattung: 2,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Bei der Energieversorgung der JBL Live Flex setzt JBL auf einen 54 mAh Akku, welcher für eine Laufzeit von bis zu 8 Stunden sorgt. Diese kann man so im Test auch fast erreichen, aber wie immer hängt dies von eurem Nutzverhalten aus, wie laut hört ihr Musik, welche Genres hört ihr, telefoniert ihr viel usw. Im Alltag hat sich hier aber über längere Zeit gezeigt, dass 7 bis 7,5 Stunden kein Problem sein sollten. Sobald der Akku der In-Ears leer ist, müssen diese wiederum ins Ladecase eingesetzt werden und können darin noch weitere 4-mal voll aufgeladen werden.

Das Case besitzt einen 690 mAh Akku und bietet somit wie bereits erwähnt die Möglichkeit, die In-Ears insgesamt bis zu vier Mal von komplett leer auf voll aufzuladen, sodass man auf eine gesamte Akkulaufzeit von ungefähr 40 Stunden erreichen kann. Sofern man die In-Ears am Tag zuvor vergessen hat, wieder ins Case zu legen und deren Akku komplett leer ist, hat JBL eine Schnellladefunktion integriert. Diese ermöglicht es, dass die beiden In-Ears nach grade einmal 15 Minuten für bis zu 4 Stunden Musikhören (ohne ANC) aufgeladen sind. Mit ANC sind es dann aber eher max. 2 Stunden. 

Neben dem Aufladen via mitgeliefertem USB-C Ladekabel ist es bei dieser Serie auch weiterhin möglich, dass Ladecase induktiv via Qi-Ladematte aufzuladen. Dabei gilt jedoch zu beachten, dass die Ladezeit bei Qi oftmals länger dauert als mit Kabel, sodass die In-Ears mit USB-C bereits nach gut 2 Stunden komplett aufgeladen sind und beim induktiven Laden insgesamt knapp 4 Stunden vergehen.

Am Ladecase hat JBL hier drei Ladebalken integriert, welche einem die Restkapazität des Akkus anzeigen und zudem sieht man hier auch während des Ladevorgangs den Fortschritt. Möchte man die genau Akkukapazität vom Ladecase oder der In-Ears erfahren, ist dies am besten direkt über die App am sinnvollsten. Die automatische Play/Pause Funktion hat JBL automatisch aktiviert, somit wird die Musik automatisch bei der Entnahme der beiden In-Ears aus dem Ohr angehalten und wieder fortgesetzt, wenn man diese einsetzt. Des wird im Alltag sehr zuverlässig von dem nicht sichtbaren Annäherungssensor erkannt und hilft enorm dabei, den Akku zu schonen.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt JBL auf den aktuellen Bluetooth 5.3 Standard. Das Koppeln ist wie von Bluetooth gewohnt sehr einfach und sind die JBL Live Flex erst einmal mit eurem Device gekoppelt, verbinden diese sich fortan automatisch bei der Entnahme aus dem Case miteinander. Die Reichweite ist entsprechen gut und es kam hier kaum zu Verbindungsabbrüchen, auch dann, wenn man sich mal vom Erdgeschoss ins Obergeschoss bewegt, unterbrach die Musik nicht.

(Bluetooth: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die JBL Live Flex überzeugen durch eine gute Passform und einen sicheren Halt im Ohr. Der Klang ist zwar typische für JBL etwas tiefen-betont, aber dies spricht die meisten sowieso an und daher fährt JBL damit eigentlich sehr gut. Das ANC hätte sich JBL hierbei jedoch eigentlich sparen können, denn aufgrund fehlender Anpassstücke überzeugt dies nicht wirklich, bei einem Ventilator funktioniert die Dämpfung nur minimal, sodass hier andere In-Ears deutlich besser abschneiden.

Preis/Leistung

Die UVP der Live Flex hat JBL mit 120 € angesetzt. Dies ist meiner Meinung nach zu hoch gesetzt, denn dafür überzeugen die TWS- In-Ears nicht erwartungsgemäß. Wäre hier ein funktionierendes ANC an Bord, wäre ich hier beim Preis mitgegangen, aber ohne ANC hätte man diese günstiger arbeiten können. Ist euch dann ANC sowieso wichtig, würde ich zu einem Modell mit Anpassstücken raten, denn diese isolieren deutlich besser als die JBL Flex. 

JBL Live Flex

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.jbl.com

Yale Linus Smart Lock L2

In aller Kürze

Mit dem Yale Linus Smart Lock L2 hat das Unternehmen Yale die nun zweite Generation ihres Smart Locks auf dem Markt gebracht. Dieses wurde umfangreich überarbeitet, sodass es insgesamt kleiner wurde und dabei weiterhin aus hochwertigem Aluminium besteht. Des Weiteren hat sich auch im Inneren einiges getan, den das Smart Lock besitzt nun ein integriertes WLAN, sodass keine zusätzliche Bridge mehr erforderlich ist und insgesamt arbeitet es leiser als z. B. das Nuki Smart Lock 4.0 Pro. Neu und interessant ist auch der neuen Yale Dot, welcher ganz einfach zum Ent-/ und Verriegeln verwendet werden kann. Dabei hebt man einfach das Smartphone an den Yale Dot, welcher z. B. neben der Tür angeklebt wurde und schon geht das Öffnen und Zuschließen noch einfacher und bequemer. Neu ist auch nun der wiederaufladbare Akku, was mir gut gefällt denn so kann dieser immer wieder aufgeladen werden und es müssen nicht immer neue Batterien gekauft werden.

Gefällt uns

  • Nachrüstlösung
  • einfache Einrichtung und Bedienung
  • App mit vielen Einstellungsmöglichkeit
  • hoher Komfortgewinn
  • Zugriff von der Ferne aus
  • Matter/ Thread integration folgt

Gefällt uns weniger

  • größer und schwerer als die Konkurrenz
  • kein Ladekabel im Lieferumfang enthalten

Yale Linus Smart Lock L2

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Yale liefert das Yale Linus Smart Lock L2 in einer etwas kompakteren Verpackung als dessen Vorgängermodell aus. Weiterhin setzt Yale hier jedoch auf das identische Verpackungsdesign, sodass alles sicher in einem stabilen Karton verpackt wurde, welcher von einer bedruckten Hülle umgeben ist. Direkt an der Vorderseite wird hierbei wie gewohnt das neue Linus Smart Lock L2 zusammen mit dem neu entwickelten Yale Dot dargestellt. Dabei wird das Smart Lock genau in der Farbe gezeigt, die man ausgewählt hat. Des Weiteren sieht man auf dieser Seite natürlich auch das Herstellerlogo, sowie den Produktnamen und sämtliche Dienste, mit welchen das Yale Linus Smart Lock L2 kompatible ist. Hierzu zählen Philips Hue, Google Home und Alexa. Natürlich ist auch die neue Generation weiterhin mit Apple Home kompatible, aber dies wird hier von Yale nicht extra erwähnt. 

An der rechten Seite wiederum informiert Yale zum einen etwas über den Lieferumfang, welchen man hier anhand kleinen Skizzen übersichtlich gezeigt bekommt. Darunter weißt man noch auf die verfügbare Android und iOS App hin und darüber erwähnt Yale kurz und knapp die Vorteile gegenüber der 1. Generation. 

Direkt gegenüber an der linken Seite der Umverpackung wird euch auf mehreren Sprachen kurz das Ökosystem von Yale erklärt. Dabei erwähnt Yale, dass man das Smart Lock mit anderen Produkten aus dem Hause Yale verknüpfen kann und das Smart Lock mit zahlreichen Smart Home und Sprachassistenten kompatible ist. Zu guter Letzt folgt auf der Rückseite eine Auflistung in mehreren Sprachen, bei denen Yale die Vorteile des Linus smart Lock L2. Zu den erwähnten Vorteilen zählen unter anderem, dass man für die Haustüre fortan keinen Schlüssel mehr benötigt. Eine bequeme App Steuerung ermöglicht wird usw.

Zieht man die stabile Hauptverpackung aus der Umverpackung heraus und öffnet diese von unten nach hinten hinweg, dann kann man die oberen Abdeckungen des Kartons auf die Seite klappen. Unter einer weiteren Ebene wird das Yale Linus Smart Lock L2 perfekt geschützt und ist zum Teil auch noch durch Folie geschützt. Dies schützt das Smart Lock vor Beschädigungen bzw. Kratzer und entnimmt man das Smart Lock, samt Karton darunter erblickt man das restliche Zubehör. Dabei handelt es sich zum einen um den wiederaufladbaren Akku samt USB-C Ladekabel und zudem findet man hier noch einiges an Montagematerial. Dazu zählt das Klebepad um das Yale Linus Smart Lock L2 sofern notwendig anzukleben, alternativ wie bei mir wird das ganze aber mit dem kleinen Inbusschlüssel einfach angeschraubt. Wann genau was notwendig ist, erkläre ich euch natürlich noch im weiteren Verlauf des Testberichts. Zu guter Letzt ist beim Zubehör noch der neue Yale Dot enthalten und ein Kontaktmagnet, der mit einer weißen Abdeckung daher kommt und dazu dient, dass das Smart Lock weiß, ob die Tür offen steht bzw. geschlossen ist.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Die neue nun 2. Generation des Yale Linus Smart Lock wurde im Vergleich zu dessen Vorgänger rundum überarbeitet. So wurde zum einen die Größe reduziert, denn sind wir ehrlich, der Vorgänger war schon ein ordentlich großer Klotz im Vergleich zu Nuki. Das Yale Smart Lock Linus L2 ist nun ohne den Drehknauf mitgerechnet 51,7 x 146,2 x 45,7 mm groß (Tiefe x Länge x Breite). Beim Gewicht hat das gute Stück jedoch trotz kompakteren Maße ein paar Gramm zugelegt, was unter anderem nun am Akku liegt. Somit wiegt die 2. Generation nun rund 662 Gramm, beim Vorgänger waren es noch 623 Gramm. Das Gewicht würde ich jedoch keineswegs negativ bewerten, denn zum einen stört das Gewicht im Alltag absolut nicht, denn das Smart Lock ist an der Tür befestigt und zudem ist das Yale Linus Smart Lock L2 komplett aus Metall gefertigt und somit sehr hochwertig.

Schauen wir und das neu Smart Lock noch genauer an, was hat Yale hier noch verändert. Zum einen passt es nun aufgrund der größeren Aufnahme auch für größere bzw. breitere Schlüssel. Des Weiteren ist die Montage vereinfacht worden, sodass die Inbetriebnahme noch einfacher und handlicher gelingt. Hierfür hat Yale die Befestigung der Montageplatte deutlich verbessert bzw. vereinfacht. Die Grundform des Smart Locks ist identisch ausgeführt, sprich das Yale Linus Smart Lock L2 ist weiterhin länglich und oben sowie unten abgerundet. Der Knauf für das manuelle Auf- und Zuschließen liegt nun durch eine deutlich abgerundete Form besser in der Hand bzw. Fingern. Außerdem müssen nun keine Batterien durch das schmale runde Fach eingesetzt werden, denn nun gibt es an der Front eine große einfach zu öffnende Klappe unter dem Knauf. Diese öffnet man durch das nach unten schieben und abnehmen und siehe da, nun erfordert die Stromversorgung keine Batterien mehr, sondern im Paket ist ein wiederaufladbarer Akku enthalten. Hier finde ich wiederum etwas Schade, dass Yale kein passendes Ladekabel mitliefert, mit muss man sich sofern nicht verfügbar ein USB-C Ladekabel noch extra kaufen.

Hinten in dem Fach des Akkus gibt es einen kleinen gelben Hebel, schiebt man diesen nach unten werden die Halterungsbolzen der Montageplatte entriegelt, sodass man diese ganz einfach entfernen kann. Dabei kann man die Montageplatte später bei der Montage entweder am Zylinder anschrauben mit einer Klemmschraube oder alternativ aufkleben mit dem beiliegenden Klebepad. Zur Montage und Einrichtung gehe ich dann wie gewohnt im weiteren Verlauf des Testberichts ein.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es so weit eigentlich nichts zu beanstanden. Das Gehäuse des Smart Lock wurde aus hochwertigem Aluminium gefertigt. Mein Modell in Schwarz gefällt mir dabei sehr gut, denn es sieht insgesamt sehr hochwertig aus. Diese Farbe passt zu allen Haustüren, die innen dunkel sind, es gibt auch eine silberne Version, die dann eher zu weißen Türen passt, aber eigentlich hat man hier die frei Wahl. Das Yale Linus Smart Lock L2 fühlt sich dank des Aluminiums sehr gut an und macht damit einen langlebigen Eindruck.

Der Drehknauf lässt sich angenehm drehen, sodass man das die Tür der das Smart Lock auch jederzeit sehr gut manuell öffnen bzw. schließen kann. Das kleine Yale Logo kann übrigens gedreht werden, sodass es wie z. B. bei mir nach der Montage nicht auf dem Kopf steht. Ansonsten habe ich hier absolut nichts zu beanstanden.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Türschloss-ArtSmartes Türschloss (Akkubetrieben)
Kompatible TürgriffeKnauf außen; Griff oder Stange außen
Geschwindigkeit bei 360° Drehungknapp 5 Sekunden
Abmessungen146,2 x 51,7 x 45,7 mm ( Länge x Tiefe x Breite)
SperrmodiAufsperren
Zusperren
Tür öffnen
Auto Lock
Zeitsteuerung
Auto Unlock 
Zugriff aus der Ferne
MaterialAluminium
KonnektivitätWi-Fi 2.4 -5 GHz, Bluetooth 5.3; (Update auf Matter/Thread folgt 2024)
Akkulaufzeit Smart Lock6 Monate bei rund 8 Sperrvorgängen pro Tag (bei schwergängigen Türen eher weniger)
Sicherheit128-bit-AES-Verschlüsselung
Lieferumfang1x Yale Linus Smart Lock L2
1x Yale Dot
1x Akku
1x Türsensor
1x Montageplatte
1x Klebepad
Anleitungen usw.
Technische Daten Yale Linus Smart Lock L2

Installation & Einrichtung 

Die Montage und Einrichtung des Yale Linus Smart Lock L2 ist, wie es Yale angibt schnell und einfach erledigt. Zuerst müsst ihr herausfinden, ob ihr das Smart Lock anschrauben oder ankleben müsst. Hier setzt Yale anders als Nuki auf nur eine Montageplatte und solltet ihr diese ankleben müssen, dann liegt das entsprechende doppelseitig klebende Klebepad im Lieferumfang bei. Wie und was ihr bei der Montage benötigt, wird euch sehr verständlich während der Einrichtung erklärt, was Yale sehr gut über die Yale Home App macht.

Habt ihr die Yale Home App heruntergeladen und euch registriert, könnt ihr im Startbildschirm „Neues Gerät einrichten“ wählen. Dann öffnet ihr z. B. das Akkufach des Yale Linus SMart Lock L2 und scannt hierbei den QR-Code. Anschließend weiß die App genau was ihr für ein Produkt aus dem Hause Yale einrichten möchtet und führt euch ausführlich durch die Einrichtung. Nun geht es zuerst an die Montage an der Tür, dabei ist es wichtig, dass ihr ein Schließzylinder mit Not- und Gefahrenfunktion habt. Dies könnt ihr ganz einfach prüfen, ob ihr sofern ein Schlüssel in der Innenseite steckt, auch einen von außen reinstecken und drehen könnt. Alle modernen Türen sollte dies eigentlich auf jeden Fall haben, aber habt ihr eine alte Tür und dies nicht, könnt ihr solch einen Zylinder einfach nachrüsten.

Die Videoanleitung in der App leitet euch sehr gut durch die Einrichtung und informiert euch darüber, dass für die Verwendung auch vorausgesetzt wird, dass der Schlüssel zwischen 2 – 7 mm dick sein darf und max. 45 mm aus dem Schließzylinder hervorstehen darf. Dies ist aber eigentlich in der Regel bei handelsüblichen Schließzylindern in Europa immer der Fall und somit kein Problem. Nun nimmt man das Smart Lock in die Hand, entfernt den Deckel des Akkufachs und schiebt den gelben Hebel im Akkufach nach unten, sodass man die Rückseite Montageplatte abnehmen kann. Daraufhin müsst ihr nun prüfen, ob ihr die Montageplatte anschrauben könnt oder ob der Zylinder so wenig hervorsteht, dass ihr die Montageplatte ankleben müsst.

Bei mir hat hier die Variante zum Anschrauben perfekt gepasst und gehalten sodass ich diese mit dem mitgelieferten Inbus angeschraubt habe. Nun steckt man den Haustürschlüssel in Schlüsselloch, denn vertan wird dieser vom Yale Linus Smart Lock L2 in Bewegung gesetzt, sodass die Tür auf-/zugeschlossen wird. Daraufhin wird das Smart Lock wieder auf die Montageplatte aufgesetzt und verriegelt, indem man den Schieberegler im Akkufach wieder nach oben schiebt. Nun noch den zuvor voll aufgeladenen Akku einsetzen, das Akkufach wieder schließen und schon ist der Schritt der Montage des Smart Loks erledigt.

Nun liefert Yale noch einen Magneten mit, welcher dazu dient, dass das smart Lock erkennt, ob die Tür gerade offen steht oder geschlossen ist. Also nicht verwechseln, hiermit wird euch gezeigt, ob der Türflügel offen bzw. geschlossen ist, nicht ob die Tür zu-/ aufgeschlossen ist. Dieser mitgelieferte DoorSense-Magnet ist mit einer Schutzfolie versehen, darunter befindet sich die Klebeseite. Zieht man diese Folie ab, bringt man den DoorSens-Magnet am Türrahmen neben der Tür auf der Höhe des Drehknaufs an.

Einrichtung & Konfiguration

Nun kann die Registrierung und Einrichtung des Yale Linus Smart Lock beginnen. In der App wird man nun gefragt, wo das Smart Lock in Betrieb genommen wird, bei mir habe ich es Haustüre genannt. Anschließen wird man wieder durch die Einrichtung geführt und muss unter anderem das WLAN-Passwort eingeben, sodass das Smart Lock mit eurem WLAN zu Hause gekoppelt werden kann. Nun wird alles automatisch eingerichtet und verbunden und direkt auch die neuste Firmware aufgespielt. Alles weitere wird sehr gut in der App erklärt und eigentlich bekommt dies jeder von euch ohne Probleme hin, denn es ist wirklich nicht schwer.

Yale liefert beim neuen Smart Lock einen sogenannten Yale Dot mit. Dies ist ein neues Zubehör, welches Yale neu entwickelt hat. Dieser sogenannte Yale Dot, bei dem es sich um einen NFC-Chip handelt, kann als virtueller Schlüssel verwendet werden. Dabei muss dieser in der Bluetooth-Reichweite des Yale Linus Smart Lock L2 angebracht werden und kann ganz schnell und einfach beim Smartphone ranhalten die Tür auf-/ zusperren, ohne dass man in die App oder sonstiges navigiere muss.

(Einrichtung & Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Beim neuen Yale Linus Smart Lock L2 ist nun direkt auf ein WLAN-Modul mit verbaut, somit muss man nicht wie beim Vorgänger weiterhin noch eine Bridge kaufen und permanent in einer Steckdose haben. Die Reichweite reicht dabei problemlos aus, sodass ich kein Problem bezüglich des Zugriffes hatte und somit kann ich bei Bedarf das Smart Lock auch von der Ferne steuern.

Nachdem man das Yale Linus Smart Lock L2 montiert hat, kann man problemlos weiterhin wie bei den meisten Smart Locks ganz wie gewohnt die Tür mit einem weiteren Schlüssel von außen aufschließen. Zudem ist es auch möglich, die Tür von innen durchs einfache Drehen des Knaufes am Smart Lock wie gewohnt zu öffnen bzw. auch zu schließen. Dies ist z. B. sehr nützlich, falls völlig unerwartet der Akku leer sein sollte, aber im Normalfall kommt dies kaum vor, da ihr in diesem Fall mehrere Hinweise bekommt, den Akku aufzuladen.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Software

Yale Home
Preis: Kostenlos
Yale Home
Preis: Kostenlos

Die App ist so weit übersichtlich gehalten und trotz zahlreicher Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten finde ich mich hier gut zurecht. Auf der Startseite des Smart Locks kann man direkt den Status des Smart Locks erkennen ob das Smart Lock bzw. die Tür geschlossen und ob diese verriegelt oder entriegelt ist. Entriegelt, dann seht ihr einen grünen Kreis und verriegelt einen roten Punkt. Durch das Tippen auf den Kreis öffnet bzw. schließt man je nach aktuellem Zustand das Smart Lock und vielmehr kann man hier auch gar nicht auf der Startseite tun, alles weitere wird über das Einstellungsmenü gemacht.

Somit kann man hier zahlreiche Dinge einstellen, ob z. B. das Smart Lock Töne bei Aktionen von sich geben soll und es können z. B. smart Alberts erstellt werden. Dabei kann man bestimmen, dass man bei bestimmten Ereignissen eine Benachrichtigung erhalten möchte. Also wenn die Tür automatisch verriegelt wurde, diese nur angelegt wurde usw. Des Weiteren kann Auto-Lock und Auto-Unlock definiert werden. Ich habe z. B. Auto-Lock so eingestellt, dass automatisch um 22 Uhr die Tür an jedem Tag abgeschlossen wird. Darunter kann man auch bestimmen, wie viel Zeit vergehen darf, bis ihr bezüglich Tür-angelehnt eine Benachrichtigung gesendet bekommt. Des Weiteren kann hier auf DoorSense eingestellt werden und ihr könnt das Smart Lock kalibrieren, sodass dieses weiß, wann die Tür geschlossen, bzw. ent-/verriegelt ist.

Weitere Nutzer einladen

Das tolle bei Yale ist, man kann auch anderen Nutzern und Personen Zugriff auf das Smart Lock geben, sodass ihr nicht jedem einen Schlüssel eurer Haustüre geben müsst. Dabei müssen diese sich aber anders als bei Nuki zuvor in der App anmelden und einen Account erstellen. Da dies aber insgesamt schnell und einfach geht, ist es bezüglich des Komfortgewinns gerade bei den Eltern (Schwiegereltern) und Geschwistern das ganze absolut wert. Wählt ihr ein den Einstellungen das zweitletzte Untermenü aus, dann könnt ihr durch Gästeliste -> Einladen wählen, üb ihr eine Person per Mobilnummer oder direkt aus eurer Kontaktliste einladen möchtet.

Dabei kann man den Benutzer entweder als Eigentümer oder Gast hinzufügen. Käse können die Tür ausschließlich über die App ver-/ und entriegeln und dabei könnt ihr entscheiden, ob der Zugriff zeitlich begrenzt werden soll. Somit könnt ihr z. B. bestimmen, dass eure Putzfrau jeden Mittwoch um und bis zu einer bestimmten Zeit bei euch Zugriff hat, aber ansonsten nicht. Besitzer wiederum haben in der App den vollen Zugriff, diese können alle Einstellungen vornehmen, Nutzer einladen usw.

Damit ihr als Besitzer wisst, wer z. B. wann das smarte Schloss geöffnet hat, gibt es in der App ein Protokoll. Hier könnt ihr genau alles einsehen, wann die Tür geöffnet wurde und sofern dies mit dem Smartphone geschehen ist, sieht man sogar, wer die Tür zuletzt geöffnet bzw. geschlossen hat.

Matter

Viele unter euch haben sicherlich wenig oder noch gar nichts über Matter gehört. Matter ist ein noch recht junger Smart Home Kommunikationsstandard, für welchen sich zahlreiche große Unternehmen zusammen getan haben und auf denselben Standard geeinigt haben. Dazu zählen Bosch, Ikea, Apple, Samsung, Google, Philips und zahlreiche weitere Unternehmen.

Doch was ist der Vorteil an Matter und was bringt dieser? Hat man z. B. mehrere Smart Home Produkte unterschiedlicher Unternehmen, würde man bisher für jeden Hersteller eine eigene Basis-Station benötigen. Somit musste man bisher immer wenn man z.B. ein Produkt fürs Smarthome von Bosch haben wollte, auch die Basis-Station kaufen und möchte man etwas anderes von Ikea, dann benötigte man z.B. auch die Basis-Station von Ikea. Dies bedeutet zum einen ihr müsst mehr Geld ausgeben und benötigt für die ganzen Geräte auch Platz und eine freie Steckdose. Das ist sehr nervig und hier kommt Matter ins Spiel.

Unterstützt das Thermostat von Bosch oder der Schalter bzw. Bewegungsmelder usw. Matter, dann kann man die Produkte alle mit einer Bridge steuern, also man kann die Produkte viel leichter untereinander mixen. Matter ist ein nützlicher Kommunikationsstandard ähnlich wie Apple Home Kit, alles kommuniziert dann über WLAN bzw. dem Thread Netzwerk untereinander.

Matter ist dabei zwar, wie kommuniziert wird, aber dessen Funkstandard ist Thread, ähnlich wie Zigbee und eben dass dies nun immer mehr Hersteller in ihre Smart Home Geräte integrieren, sei es per Update oder durch neue Generationen. Der Vorteil beim Yale Linus Smart Lock L2 ist das hier bereits die Matter-Technologie verbaut wurde und somit ist das Ganze auch schon für die Zukunft bestens gerüstet. Jedoch muss das ganze noch über ein Firmware-Update freigeschaltet werden, sodass das Smart Lock Matter und Thread fähig wird. Dies soll jedoch noch dieses Jahr erscheinen und damit wird das Yale Linus Smart Lock L2 noch besser. Denn Matter verbessert die Akkulaufzeit, da Matter bzw. Threads deutlich weniger Energie benötigt als WLAN.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke & Geschwindigkeit

Das Yale Linus Smart Lock L2 ist exakt wie dessen Vorgänger leiser als die Smart Locks aus dem Hause Nuki. Dies liegt unter anderem auch an dem Aluminiumgehäuse, welche die Geräusche des Motors besser isolieren, als das Kunststoffgehäuse des Nuki Smart Locks. Im Alltag stört es mich in der Regel jedoch nicht, ob das smart Lock jetzt lauter oder leiser ist, den zum einen ist es mir der Komfortgewinn wert und zudem ist es nicht extrem laut, sodass alle im Haus davon wach werden würden. Dennoch das Yale Linus Smart Lock L2 ist noch ein kleines bisschen leiser als das aktuelle Nuki Smart Lock 4.0 Pro, welches ich auch deutlich leiser als dessen Vorgänger finde.

Das Auf-/Zuschließen geht beim Yale Linus Smart Lock L2 schnell und zuverlässig, sodass direkt wenn der Befehl über die App oder einem anderen Zubehör gesendet wird, das Smart Lock arbeitet. Die Geschwindigkeit ist sehr gut und auf dem gleichen Level wie das bei Nuki, viel schneller sollte bzw. braucht es auch gar nicht sein, denn sonst würde sich vielleicht etwas verklemmen oder auf Dauer kaputt gehen, wenn doch mal etwas hackt oder ähnlich. 

(Lautstärke und Geschwindigkeit des Ab-/Aufschließen: 5 von 5 Punkten)

Sicherheit

Das Yale Linus Smart Lock L2 ist natürlich wie dessen Generationen davor ein Produkt, welches euer Heim smart macht, in diesem Fall eure Haustür. Daher ist hier auch die Frage berechtigt, ist das Ganze auch sicher? Nicht, dass dadurch einfach jemand Zugriff erhalten kann und so problemlos ins Haus gelangt, wenn ihr z. B. gerade weg seid. Dies ist nämlich oft auch die Frage meiner Nachbarn, welche das Smart Lock bei mir sehen und mich dann fragen, was ist, wenn bei euch dadurch jemand leichter ins Haus gelangen kann.

Hierbei erkläre ich dann immer, dass man sich keine Sorgen machen muss. Zum einen erkennt von außen niemand direkt, dass es sich bei eurer Tür um eine smarte Tür handelt, so müsste ein potenzieller Einbrecher erst mal auch wissen, dass ihr ein Smart Lock an der Haustür montiert habt. Des Weiteren ist das System bzw. die Software und Hardware von Yale sehr sicher, denn das Unternehmen legt hier viel Wert drauf. So ist die Kommunikation zwischen eurem Smartphone bzw. besser gesagt der Yale Home App und dem Yale Linus Smart Lock L2 permanent verschlüsselt. Daher bekommt jede mit dem Schloss verbundene App über die 128-bit-AES-Verschlüsselung einen sogenannten Schlüsselcode zugeordnet, welcher nur der App und dem Smart Lock bekannt ist. Hierbei dann als Einbrecher das Bluetooth-Protokoll knacken oder das WLAN, wäre viel zu zeitaufwendig und wie gesagt, der oder die Einbrecher müssten auch noch wissen, ob ihr überhaupt ein Smart Lock habt.

Sendet man via App den Befehl an das Smart Lock, dass dieses das Türschloss aufsperrt. Wird dieser als verschlüsselte Nachricht per Bluetooth oder übers Netzwerk bei WiFi an das Yale Linus Smart Lock L2 versendet. Da nur das Smart Lock und die App den Verschlüsselungscode kennt, kann dieses diese Nachricht entschlüsseln und den Befehl „ Haustüre aufschließen“ ausführen.

Des Weiteren ist es doch in den meisten Fällen so, das bei Wohnungs- und Häusereinbrüchen meistens Einbrecherbanden dahinter stecken. Diese brechen sehr selten bei modernen Türen mit ihren zusätzlichen Sicherheitselementen ein. Zu gut wissen diese Banden nämlich, dass es hier bei abgeschlossener Tür schwierig wird, ohne großen Lärm einzudringen. 

(Sicherheit: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das neue Yale Linus Smart Lock L2 kann ich erneut nur empfehlen. Wir schätzen dabei den Komfort des Smart Locks enorm und sind dabei froh, dass wir nicht immer den Schlüssel zum Aufschließen der Haustür mit in die Hand nehmen müssen. Daher können wir auch ohne Schlüssel aus dem Haus gehen, wenn wir z. B. eine Runde spazieren gehen usw.

Toll ist dabei, ich muss nicht jedem einen Schlüssel geben, sondern kann jedem der Familie usw. via App Zugriff zu unserem Haus geben, was ich super an einem Smart Lock finde. Wir möchten das Smart Lock einfach nicht mehr missen und sind mit dem Yale Linus Smart Lock L2 sehr zufrieden. Toll ist dabei übrigens, dass Yale auch mit Philips Hue kompatibel ist. Dabei kann man z. B. aktivieren, dass abends beim Aufschließen automatisch bestimmte Hue Lampen z. B. im Flur eingeschaltet werden usw.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 229 € ist das Yale Linus Smart Lock L2 sehr zu empfehlen. Wenn man hier bedenkt, was dieses für einen enormen Komfortgewinn mit sich bringt, so möchten wir diesen nicht mehr missen und somit ist es sein Geld absolut wert. Der Akku und der Yale Dot ist in diesem Preis bereits enthalten, aber möchte man auch noch das Keypad haben, muss man dies separat oder im Bundle mitlaufen. Im Bundle kostet dies dann aktuell 30 € mehr und einzeln knapp über 60€. Schade finde ich persönlich, das Yale sich die Kosten für das USB-C Ladekabel spart, denn hat man hier eventuell keines, muss dies zuvor noch gekauft werden, damit man den Akku aufladen kann. Mit dem Yale Linus Smart Lock L2 ist man auf jeden Fall bestens für die Zukunft gewappnet, schließlich kommt in einigen Wochen(Monaten) das Update auf Matter/Thread, sodass man einen zukünftigen Standard unterstützt, welcher in immer mehr Smart Home Produkten Einzug erhält. 

Yale Linus Smart Lock L2

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://yalehome.de

Teufel Rockster Go 2

In aller Kürze

Mit dem Teufel Rockster Go 2 hat das Berliner-Unternehmen dem beliebten und robusten Bluetooth-Lautsprecher einen überarbeiteten Nachfolger spendiert. Auf dem ersten Blick fallen äußerlich hauptsächlich die neuen Farbvarianten auf, und ebenso setzt man nun auf einen zeitgemäßen USB-C Anschluss. Letzteres muss nicht mehr unter einer Abdeckung versteckt werden, da diese sowieso wasserdicht ist und zudem hat man dem Rockster Go 2 nun vier Gummifüße für einen sichereren Stand spendiert. Neu ist zudem Bluetooth 5.3, sodass auch AAC und Google Fast Pair unterstützt werden. Im Inneren wurde dann zudem noch der Akku vergrößert, sodass nun bis zu 15 Stunden (28 im Eco-Modus) anstatt 12 Stunden Laufzeit ermöglicht werden. Zu guter Letzt ist der mobile Lautsprecher nun nach IP67 geschützt und somit nicht mehr nur wasserdicht, sondern auch staubgeschützt. Insgesamt handelt es sich hier um einen klanglich sehr guten Lautsprecher, welcher mich im Test absolut überzeugen konnte.

Gefällt uns

  • sehr guter Klang
  • lange Akkulaufzeit
  • IP67 (Schutz gegen Staub und Wasser)
  • USB-Soundkarte integriert
  • tolle neue Farben
  • besserer Stand (wandert nicht)

Gefällt uns weniger

  • Akku ist fest verbaut

Teufel Rockster Go 2

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Teufel Rockster Go 2 wurde neu gestaltet und ist somit anders als beim Vorgänger. Sozusagen hat man diese den aktuellen anderen Produkten aus dem Hause Teufel angepasst, sodass nun auch beim Rockster Go 2 neben dem Herstellernamen und Produktnamen eine Skizze des Produktes zu sehen ist. Diese. Verläuft hier wie so häufig bei Teufel vom Deckeln hinweg zur Seite, an der man der Verpackung später öffnen kann. An den anderen Seiten findet man zum Teil nur noch wenige Details zum Produkt, sondern vielmehr einiges Logos sowie Angaben zum Gewicht, die Verpackungsgröße und einen Aufkleber mit der Seriennummer.

Anders als beim Vorgänger setzt man hier nicht mehr um eine bunte Produktverpackung, welche in einem zusätzlichen Versandkarton verstaut wurde. Öffnet man nämlich die Verpackung an der Seite, dann erblickt man direkt eine Kurzanleitung und direkt darunter findet man gepresst Kartonschalen, welche den Teufel Rockstar Go 2 perfekt schützten. Damit der Rockster Go 2 zusätzlich geschützt wird, hat Teufel diesen noch in einen Beutel verpackt und direkt darunter befindet sich auch ein USB-C Ladekabel, mit welchem der Akku aufgeladen wird. Die vom Vorgänger bekannte Trageschlaufe ist im Lieferumfang natürlich auch hier wieder enthalten, damit kann dieser sehr gut an einem Rucksack, Fahrrad usw. befestigt werden.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Vom Äußerlichen betrachtet bleibt Teufel dem Vorgänger treu, aber dennoch hat sich hier einiges verändert. Dies sieht man zum einen an der neuen Farbauswahl, denn wo die 1. Generation nur in schwarz mit roten Akzenten verfügbar war, gibt es nun drei Farben. Neben der alten Farbe in schwarz/rot gibt es den Rockster Go 2 nun auch in komplett Schwarz und Grau mit schwarzen Akzenten. Letzteres entspricht hier genau meinem Modell, welches mir persönlich sehr gut gefällt, da es einfach mal eine andere Farbkombi ist, die man so von Teufel nicht kannte, aber hervorragend passt.

Optisch gefällt mir der Teufel Rockster Go 2 genau wie dessen Vorgänger sehr gut. Dies ist aber auch kein Wunder, denn wie erwähnt sind die Unterschiede rein äußerlich bis auf die neu Farben minimal. Im Zentrum des Rockster Go 2 findet man das direkt auffallende und bereits von der 1. Generation gewohnte vertiefte Element mit einem „T“ drauf. Dabei handelt es sich um ein Passivmembran, welches für den Bassbereich zuständig ist, dazu aber unter Klang mehr Details. Beim Gehäuse verwendet Teufel weiterhin Kunststoff, dadurch ist der mobile Lautsprecher mit den Abmaßen von 110 x 210 x 60 mm sehr kompakt und bringt gerade einmal knapp 735 Gramm auf die Waage. Das etwas höhere Gewicht liegt hier am neuen Akku, welche größer ausfällt und für eine noch längere Laufzeit sorgt. An der Ober-, Unter- und Rückseite ist die Oberfläche mit einer Gummierung versehen, dies schützt den Teufel Rockster Go 2 zuverlässig vor Stößen, Stürzen usw. Die Vorderseite ist fast komplett bis auf das Passivmembran mit einem festen engmaschigen Stoffgewebe versehen. Hier darunter verbergen sich direkt neben dem Passivmembran zwei weitere Treiber, welche leicht schräg nach außen ausgerichtet sind.

Zur Auflockerung des grauen Designs befindet sich an Ober- und Unterseite zwischen dem Stoffgewebe und der gummierten Oberfläche eine schwarze Umrandung, beim schwarz/ roten Modell ist dieser Streifen dann wiederum in Rot ausgeführt, genau wie bei der 1. Generation. Die Umrandung verläuft hier jeweils rund um den Lautsprecher und sorgt dafür, dass der Rockster Go 2 nicht komplett einfarbig daher kommt, sonder eben nochmals etwas edler daher kommt. Ein sehr nettes kleines Detail ist das Stoffetikett mit dem Teufel-Schriftzug am linken Rand des Stoffgewebes, solche Details mag ich sehr und genau dieses Detail hat mir bereits beim Rockster Go der 1. Generation sehr gefallen. An der Rückseite lässt sich die im Lieferumfang enthaltene Trageschlaufe anbringen, mit dieser kann der mobile Lautsprecher auch super an einem Rucksack usw. angebracht werden.

Betrachten wir die Unterseite, dann findet man auch an der 2. Generation das zentral in der Mitte befindliche 1/4 Zoll Stativgewinde. Dies hatte Teufel bereits aus der Entwicklung des Rockster Go Prototypen übernommen. Denn für Messvorgänge bei der Klangabstimmung usw. wurde der Lautsprecher immer auf einem Stativ befestigt. Dies hat Teufel dann auch danach so gut gefallen, dass man diese Option der Stativbefestigung auch dem Kunden bieten wollte. Also solltet ihr ein Stativ haben und den Rockster Go 2 daran befestigen wollen, ist dies problemlos möglich. An der Unterseite des Teufel Rockster Go 2 gibt es dann auch eine weitere Neuerung, denn nun hat Teufel vier erhabene Füße angebracht, die für einen deutlich sichereren Stand sorgen sollen, was sich auch im direkten Test bestätigt hat.

Betrachten wir dann die rechte schmale Seite, fällt zum Vorgänger ein weiterer Unterschied auf. Denn hier entfällt nun die kleine Verschlusskappe, welche den Ladeanschluss und die Klinkenbuchse vor eindringendem Wasser geschützt hat. Nun gibt es an derselben Stelle einen direkt zugänglichen USB-C Anschluss, was nicht nur absolut zeitgemäß ist, sondern auch den Akku deutlich schneller auflädt. Dafür wiederum muss man auf die Klinkenbuchse verzichten, aber sind wir mal ehrlich, diese nutzt bei einem Bluetooth-Gerät sowieso keiner mehr und zudem habt ihr an modernen Smartphone auch keine mehr.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Gehäuse besteht hier aus einem sehr robusten Kunststoff. Dieser sorgt für eine gute Kombi aus hervorragender Stabilität und dennoch ein gutes Gewicht, welches für einen mobilen Bluetooth-Lautsprecher vollkommen in Ordnung geht. Klar, es gibt hier definitiv kompaktere und noch leichtere Bluetooth-Lautsprecher, aber diese sind klanglich definitiv unterlegen und auch die Akkulaufzeit ist hier deutlich besser.

Dank der gummierten Oberfläche überlebt der Teufel Rockster Go 2 auch problemlos Stürze von geringer Höhe. Das Gehäuse dämpft den Aufprall sehr, sodass der Bluetooth-Lautsprecher keinen allzu großen Schaden nimmt. Kratzer, Dellen bleiben hier aber je nach Untergrund und Höhe nicht aus.

Da es sich wie bereits erwähnt um einen mobilen Bluetooth-Lautsprecher handelt, besitzt der Teufel Rockster Go 2 einen fest verbauten und somit im Gehäuse integrierten Akku. Damit man den Rockster Go 2 auch problemlos am Strand oder in der Dusche nutzen kann, ist dieser nach der Schutzart IP67 zertifiziert. Somit ist die neue Generation nun auch gegen Staub geschützt und kann weiterhin wie der Vorgänger auch ein Wasserbad überleben. Der Rockster Go 2 kann nämlich für max. 30 Minuten bei einer Wassertiefe von bis zu 1 Meter ohne Schaden verwendet werden.

Mein Kritikpunkt beim Vorgänger hat Teufel hier behoben, denn die beiden Knöpfe an der Rückseite habe nun einen spürbaren Druckpunkt. Dies war beim Vorgänger nicht so gut, denn man spürte dabei nicht, ob man die Einschalttaste betätigt, sodass der Lautsprecher ein bzw. Abgeschaltet wird. Außerdem wandert der Rockstar Go 2 nicht mehr wie der Vorgänger auf dem Tisch umher, da Teufel durch die vier Gummifüße die Standfestigkeit deutlich verbessert hat.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecher Anzahl2 x 50 mm Breitbandlautsprecher
1 x Passivmembran 70 mm an der Vorderseite
Gewicht735 Gramm
Gehäuse MaterialKunststoff und Stoff
AnschlussmöglichkeitenUSB-C und Bluetooth 5.3
KonnektivitätBluetooth (AAC); USB-C (inkl. USB-Soundkarte)
Maße11 x 21 x 6 cm (HxBxT)
LieferumfangTeufel Rockster Go 2
USB-C Ladekabel
Trageschlaufe
Anleitung
Technische Daten des Teufel Rockster Go 2

Bedienung

Bei den Bedienelementen gibt es am Rockster Go 2 vier Stück an der Oberseite und zwei kleinere Tasten über der Trageschlaufe an der Rückseite. Direkt über den Befestigungselementen, an welchen ihr die mitgelieferte Trageschlaufe festmachen könnt, ist ein Teufel Logo im Kunststoff eingelassen. Unter der Schlaufe wiederum kann man das Modell „ Rockster Go“ lesen und neben dem Teufel-Logo gibt es eine LED Akkuanzeige. Diese zeigt euch z. B. beim Anschalten des Rockster Go 2 den aktuellen Akkustand an, dabei steht jede der insgesamt vier LEDs für je 25 %. Also leuchten drei der vier LEDs, dann ist der Akku noch zu etwas 75% voll. Links neben der Akkuanzeige befindet sich der Ein- und Ausschaltknopf und rechts die Bluetooth-Taste, um das Pairing zu initialisieren. Betätigt man die Power-Taste für 1,5 Sekunden, wird der Rockster Go 2 ein- und ebenso ausgeschaltet. Betätigt man die Bluetooth-Taste ebenso für 1,5 Sekunden nach dem Einschalten, versetzt man den Lautsprecher in den Pairing-Modus, sodass dieser mit einem Zuspielgerät gekoppelt werden kann. Ach ja, ein schönes Detail ist die Beleuchtung der rückseitigen Tasten, denn beide sind im eingeschalteten Zustand beleuchtet, der Powerbutton (weiß) und Bluetooth (blau).

An der Oberseite der Rockster Go 2 sind dann wie gewohnt die Steuerungstasten für die Musik integriert. Dabei befindet sich ganz links die „-“ Taste, mit dieser kann man die Lautstärke in mehren Stufen regulieren. Bei einem Telefonanruf, der beim gekoppelten Smartphone eingeht, kann man durch Betätigen der „-“ Taste den Anruf zudem bei Bedarf abweisen. Bei der Taste rechts daneben handelt es sich um die Play/Pause-Taste. Mit dieser kann man die Musik anhalten oder durch erneutes Betätigen wieder wiedergeben. Zudem nimmt man damit einen Anruf an und nach dem Telefonat legt man damit auch auf.

Bei dem dritten Button handelt es sich um die „+“ Taste. Mit dieser kann man logischerweise die Lautstärke in mehrere Stufen aufwärts regulieren. Nun fragt sich eventuell sein ein oder andere wie ich am Anfang, warum sind die Lauter/Leiser Tasten nicht nebeneinander. Dies hat einen wichtigen Grund, um nämlich einen Titel vor- oder zurückzubringen betätigt man beim Vorspringen die Play/Pause-Taste zusammen mit der „+“ Taste und beim Zurückspringen die Play/Pause-Taste mit der „-“ Taste.

Geändert hat Teufel die letzte ganz rechte Taste, denn wo zuvor die Sprachassistenten-Taste war, ist nun eine Dynamore-Taste. Damit könnt ihr direkt per Knopfdruck entscheiden, ob ihr die Klanganpassung für einen besseren Stereo-Klang nutzen möchtet oder eben nicht.eben kann. Zu guter Letzt folgen noch zwei Tasten zur Klanganpassung und zwar Bass, sowie Dynamore.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

So kommen wir zum eigentlich wichtigsten Abschnitt bei einem Lautsprecher, dem Klang. Dieser war schon beim Rockster Go der 1. Generation, wenn man dessen Größe berücksichtigt, sehr gut und hier hat Teufel nochmals ein wenig nachgelegt.

Weiterhin setzt Teufel auf einen Class-D Verstärker, dieser sorgt dafür, dass ein hohes Output erreicht wird, ohne das hier etwas verzerrt wird. Der Verstärker treibt dann die beiden leicht schräg nach rechts und links angeordneten 50 mm Breitbandlautsprecher aus Aluminium an. Dies hat Teufel wie erwähnt weiter optimiert, sodass man noch etwas mehr aus dem kompakten Gehäuse heraus kitzeln konnte.

Das verwendete Material Aluminium bei den Treibern verschafft auch hier für einen konstanten pegelsicheren Klang. Beiden Breitbandlautsprecher sind etwas schräg eingebaut, sodass schon damit ein möglichst breites Stereo-Klangbild erzeugt wird. Durch die zusätzliche zuschaltbare Dynamore-Technologie kann die Stereobühne nochmals deutlich erweitert werden. Dynamore kann bei der 2. Generation des Rockster Go nun je nach Bedarf hinzu oder abgeschaltet werden, beim Vorgänger war dies noch permanent aktiv.

Zwischen den beiden unter dem Stoffgewebe versteckten Treibern sitzt ein sichtbarer 70 mm großer Passivmembran. Dieser Passivmembran wird, wie der Namen schon vermuten lässt, passiv angetrieben. Somit wird diese nicht von einem Verstärke bzw. von Strom in Schwingung versetzt, sondern durch die beiden daneben befindlichen Breitbandlautsprechern. Der Passivmembran hat ein ähnliches Prinzip wie ein Bassreflexrohr, dieser sorgen für klare und kräftigere Bässen, ohne dabei das von Bassreflexrohren häufig störende Geräusch der Luft, die durch die Öffnung gesaugt wird, zu erzeugen. Teufel setzt hier häufig auf Passivmembrane, diese haben sich inzwischen sehr gut in zahlreichen Produkten bewährt und daher überzeugt das Konzept auch hier bei Teufel Rockster Go 2.

Doch nun die Frage, wie gut ist der Klang des Teufel Rockster Go 2 ist dieser deutlich besser als beim Vorgänger? Teufel den Frequenzbereich beim neuen Rockster exakt wie beim Vorgänger mit  60 bis 20.000 Hz an. Dieser Wert hört sich schon einmal ganz gut an, doch wie schneidet er beim Probehören ab? Hier kann ich Teufel erneut sehr loben, für die sehr kompakten Maße des Rockster Go 2 bringt dieser einen kräftigen Klang zustande, welcher nochmals minimal besser ist. Nach dem Einschalten und dem ersten Probehören meiner Playlist war ich überrascht, wie druckvoll und knackig die erzeugten Bässe des kleinen Speakers sind. Daher macht auch hier das Setup mit den beiden Breitband-Lautsprechern und dem Passivmembran einen hervorragenden Job.

Die Höhen, die der Rockster Go 2 wiedergibt, sind klar und werden sauber wiedergegeben, aber diese sind keinesfalls so dominant wie die Bässe, die definitiv im Vordergrund sind. Dank den griffigen Mitten überzeugt mich im Test auch die Stimmwiedergabe und vor allem Gesang kommt hierbei sehr gut zu Geltung, genau wie Gitarren und die anderen Instrumente, welche von Mitten profitieren. 

Das beste Klangbild bekommt ihr hier natürlich direkt vor dem Teufel Rockster Go 2 geboten, bewegt ihr euch mehr zu einer Seite hin, dann wirkt das Ganze etwas mehr wärmer abgestimmt, was daran liegt, dass der Bass deutlich besser im Umfeld wahrgenommen wird als Mitten und Höhen. Dies ist genau wie bei einem Festival, von weitem hört man vor allem den Bass, den Rest dann mehr und mehr, wenn man näher ran geht. Beim Rockster Go 2 überzeugt mich erneut die Bühnenabbildung, denn diese ist schon ohne Dynamore sehr gut gelungen, wird aber durch dessen Aktivierung nochmal um einiges verbessert.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Bluetooth

Die Verbindung beim Rockster Go 2 erfolgt hier ausschließlich über Bluetooth, da bei der neuen Generation die Klinkenbuchse fehlt. Meiner Meinung nach ist dies wie bereits erwähnt auch nicht weiter schlimm, da die Klinkenbuchse kaum genutzt wird. Beim Bluetooth setzt Teufel auf die neuste Version 5.3 und bei den Audio-Codec setzt man auf AAC. Diejenigen, welche ein Android-Smartphone nutzen, kommen zudem dank Google Fast Pair in den Genuss des noch schnelleren Koppelns. Daher entfällt hier das Navigieren in die Bluetooth-Einstellungen usw. denn hält man den Rockster Go 2 neben das Androidgerät, erscheint ein Pop-Up Fenster, wo man das ganze direkt koppeln kann. Als iPhone-User bleibt hier jedoch nur das Navigieren ins Bluetooth-Menü, also wie normalerweise üblich. Fortan verbindet sich der Lautsprecher aber direkt mit eurem Smartphone, daher ist das Ganze auch nicht wirklich umständlicher.

Der kleine Teufel Rockster Go 2 unterstützt Party-Link, sodass zwei oder sogar bis zu 100 Rockster Go 2 miteinander gekoppelt werden können. Verbindet man z. B. zwei Teufel Rockster Go 2 miteinander, spielen diese die Musik automatisch im Stereo-Modus ab. Bei der Reichweite von Bluetooth gibt Teufel keinen genauen Wert an, daher habe ich das Ganze im Freien und im Haus getestet und nachgemessen. Im Außeneinsatz brach die Verbindung zum Rockster Go 2 erst nach ca. 30 Metern ab, dies ist schon einmal ein ganz guter Wert. Im indoor Einsatz hängt die Reichweite wiederum von der Dicke eurer Wände ab. Hier brach bei mir die Verbindung nach knapp 14 Metern ab. Dazwischen befanden sich jedoch zwei dickere Wände.

(Bluetooth: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Beim Rockster Go 2 handelt es sich, wie der Name schon verrät, um einen mobilen Bluetooth-Lautsprecher mit verbautem Akku. Der nun 5.200 mAh große Akku bietet eine verbesserte Akkulaufzeit von bis zu 28 Stunden bei mittlerer Lautstärke und aktivem Eco-Modus. Diesen Eco-Modus aktiviert man, indem man die Minustaste und Dynamore-Taste für 1,5 Sekunden gedrückt hält. Dabei wird zum einen der Bass reduziert und die max. Lautstärke abgesenkt, sodass der Akku mehr geschont wird. Aber selbst ohne aktiven Eco-Modus kommt der Teufel Rockster Go 2 auf knapp 15 Stunden bei mittlerer Lautstärke, hierbei gibt Teufel einen sehr realistischen Wert an, denn im Alltag kam ich ebenfalls auf diese Laufzeit.

Aufgeladen wird der Rockster Go 2 nun über einen zeitgemäßen USB-C Anschluss, dies dauert bei einem komplett leeren Akku rund zweieinhalb Stunden, also absolut in Ordnung.

(Akkulaufzeit: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Teufel Rockster Go 2 hat das Berliner Unternehmen tatsächlich einen sinnvollen und durchdachten Nachfolger des beliebten Rockster Go auf den Markt gebracht. Wieder einmal überzeugt das gute Stück mit einer sehr guten Materialanmutung und auch die Verarbeitung ist tadellos. Dank seiner Kompaktheit ist dieser ideal für den mobilen Einsatz gerüstet und neben einer sehr guten Akkulaufzeit ist es auch der Klang, der zu überzeugen weiß. 

Dank der Schutzklasse IP67 ist dieser nun für so ziemlich alle Einsätze bestens gewappnet, sodass dieser egal ob am Stand, am Pool oder auch überall sonstiges genutzt werden kann.

Preis/Leistung

Der Preis von 149,99 € (UVP) ist soweit gerechtfertigt, da das gute Stück aber aktuell sogar auf 129,99 € reduziert ist, macht dies den kleine Rockster Go 2 nochmals etwas interessanter. Für dieses Geld erhält man aber auch einen überragend guten mobilen Lautsprecher, welcher sowohl klanglich vom Design und der allgemeinen Ausstattung absolut überzeugen kann. Eine App wie z. B. bei der Konkurrenz (JBL usw.) gibt es hier zwar nicht, aber sind wir mal ehrlich, man benötigt einfach nicht für jedes Gerät eine zugehörige App, wenn die Steuerung direkt am Gerät sowieso am besten funktioniert.

Teufel Rockster Go 2

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: teufel.de

Meater Block

In aller Kürze

Mit dem Meater Block hat das Unternehmen Apption Labs die bisherigen einzelnen Thermometer um eine große Version mit praktischer Aufbewahrung und zugleich Ladestation entwickelt. Meater Block ist komplett kabellos, somit gibt es hier keine störende Kabel, die ihr am Grill verlegen müsst. Dabei ist ein großer Vorteil der Einsatz an einem Drehspieß, denn hier funktionieren kabelgebunden Thermometer nicht, was bei Meater absolut kein Problem darstellt. Die ganze Elektronik steckt dabei in jedem der einzelnen Thermometer, welche die Messdaten per Bluetooth oder Wifi an euer Smartphone bzw. Tablet übertragen und dort anzeigen. Der Vorteil am Meater Block ist dabei, dass dieser auch komplett alleine verwendet werden kann, denn das kleine Display am Meater Block zeigt alle wichtigen Daten an und ebenso können alle Einstellungen hier vorgenommen werden. Dennoch kann der Meater Block auch mit der App genutzt werden und zeigt dabei alles nochmals deutlich übersichtlicher an.

Gefällt uns

  • komplett Kabellos
  • sehr gut Akkulaufzeit
  • sehr genau
  • umfangreiche Apps mit Anleitungen
  • enorme Reichweite

Gefällt uns weniger

  • etwas teuer

Meater Block

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Meater Block kommt in einer schlichten Verpackung daher, welche lediglich von außen dezent auf den Hersteller hinweist. Durchtrennt man den Karton, erblickt man die darin befindliche Hauptverpackung ich, welcher alles sicher verpackt ist. Im Inneren des Deckels der Umverpackung informiert apptionLabs über alle Kanäle, die man besitzt, also Facebook, Instagram, YouTube, Twitter usw.

Doch nun wie gewohnt zu Hauptverpackung, diese ist ebenfalls sehr schlicht gehalten. Dabei ziert den ungebleichten Karton am Deckel nur das Meater Logo zusammen mit der Bezeichnung Meater Block. An der Rückseite finde man dann einige Logos, die man als Hersteller angeben muss, vielmehr wichtiges gibt es hier aber nicht zu sehen.

Durchtrennt man die beiden Klebestreifen, kann der Deckel abgenommen werden und direkt kommt der Meater Block zusammen mit allem Zubehör zum Vorschein. Dabei ist dieser mit den Thermometern bereits bestückt und auch die Batterien sind bereits eingesetzt. Unter dem Meater Block befinden sich dann die Kurzanleitung, welche wirklich kurz gehalten wurde, denn hier gibt es nur den Hinweis über die Batterien und die Meater App, die für alles andere aufs Smartphone oder Tablet geladen werden kann.

Vielmehr kann ich zur Verpackung des Meater Block eigentlich nicht sagen, denn die Verpackung ist, wie man anhand der Bilder sehen kann, sehr schlicht gehalten. apptionLabs möchte ich jedoch auf jeden Fall bezüglich des Verzichts auf Kunststoff loben, denn bei der Verpackung setzt man nur auf Karton und Papier.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Meater Block handelt es sich um einen Holzsockel aus Bambus, welcher in einem hellen Farbton oder wie bei mir in einem dunkleren Braun angeboten wird. Der Bambus wurde dabei wie bei einem Schneidebrett zusammengeleimt und mit einer CNC-gesteuerten Fräsmaschine wurden alle Aussparungen eingefräst. Zu diesen zählen die fürs Display, das Batteriefach, der Aufstellbügel und der Platz für die vier Temperatursensoren.

An der Front fallen direkt die vier Meater Thermometer auf, diese sind 13 cm lang und haben einen Durchmesser von 6 mm. Hier gibt es zwar auf jeden Fall viele dünnere Temperaturfühler, aber man muss hier eben bedenken, dass die ganze smarte Technik in jedem der einzelnen Fühler sitzt, was bei allen anderen nicht der Fall ist. Die Enden der Edelstahl Fühler ist aus schwarzem Keramik hergestellt und etwas breiter ausgeführt. Dabei verläuft das runde Gehäuse in ein Viereck, sodass man damit die Temperaturfühler leichter greifen kann. Am Ende ist jeder der Fühler mit einer Nummer versehen, sodass man beim Grillen direkt das entsprechende Fleischstück indizieren kann und genau weiß, welches davon die zuvor definierte Wusch-Kerntemperatur erreicht hat. Für das noch bessere Erkennen gibt es neben den Fühlern noch die mitgelieferten vier Clips, diese bringt man am Fühler an und so erkennt man die Nummer, die in diesen Blättchen eingelasert wurde noch besser.

RRechts neben den vier Temperaturfühlern ist das kleine OLED-Display samt Touch-Steuerung verbaut. Über dieses kleine OLED-Display kann der Meater Block auch komplett unabhängig ohne App gesteuert bzw. bedient werden. Umfangreicher und übersichtlicher geht das Ganze zwar dann dennoch über die App, aber wie gesagt, hier hat man den Vorteil, dass es nicht nur über die App möglich ist. 

Zu guter Letzt ist an der Rückseite noch eine Holzabdeckung vorhanden, die magnetisch gehalten wird. Darunter findet man insgesamt vier AA-Batterien, welche den Meater Block für rund 50 Stunden mit Strom versorgen. Alternativ gibt es an andere rechten Seite unter dem Bügel, welcher für einen stabileren Stand sorgt noch einen Micro-USB-Anschluss. Darüber kann der Meater Block permanent mit Strom versorgt werden, sodass diesem niemals der Strom ausgeht. Lediglich bei den Fühlern ist nach 24 Stunden der Akku leer. 

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Meater Block gefällt mir sehr gut. Die Materialanmutung ist sehr gut, der sehr gut verarbeitete Bambus im dunkelbraunen Ton sieht einfach schick aus. Zudem ist das Display perfekt bündig eingelassen und die vier Temperaturfühler sind darin sehr sicher aufbewahrt und werden darin für den nächsten Einsatz aufgeladen.

Die Temperaturfühler sind ebenso hochwertig, bestehen aus hitzebeständigem Metall/Keramik und lassen sich trotz ihrer dickeren Ausführung gut in das Fleisch einführen. Klar, in einem dünnen Steak macht der Meater keinen Sinn, aber macht ihr Pulled Pork, ein T-Bone Steak usw. dann nutze ich den Meater Block sehr gerne. Das Besondere beim Meater ist aber die kabellose Ausführung, denn somit kann ich auch am Drehspieß die Temperatur meines Fleisches überwachen, was mit allen kabelgebundenen Geräten absolut nicht machbar wäre.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Thermometer-Artkabelloses Grillthermometer
Übertragung der MessdatenBluetooth oder WLAN
Reichweite50 Meter Wlan und dann noch 50 Meter zu eurem Smartphone
Maximale Innentemperatur100°C (Fleisch)
Maximale Außentemperatur275°C (Garraum)
MaterialEdelstahl und Keramikkonstruktion
ReinigungWasserabweisend und einfach zu reinigen ( Spülmaschinenfest)
GrößeBlock: 132mm L x 39mm B x 157mm H
Thermometer: 130mm Länge und 6mm Durchmesser
Stromversorgung 4x AA Batterien oder Micro-USB-Kabel mit Netzteil (separat erforderlich)
Laufzeit Sensoren24 Stunden am Stück (wiederaufladbar)
LieferumfangMeater Block
4x Meater Temperaturfühler
1 x Ohrstöpsel in vier Größen
4x Clips mit Zahlen um dies Enoch besser zu Unterscheiden.
Technische Daten des Meater Block

Einrichtung und App

Die Einrichtung bzw. Handhabung mit dem Meater Block ist sehr einfach gehalten. Entweder ihr entscheidet euch für den Einsatz komplett ohne App, oder wie ich, dass ihr das Ganze dennoch über die App nutzt und somit mit dieser verbindet.

Ist die kostenlose App MEATER aus dem Appstore bzw. Playstore aufs Smartphone/Tablet geladen, kann diese direkt gestartet werden. Dabei werdet ihr relativ schnell gefragt, ob ihr einen Fühler oder vier Fühler einrichten wollt. Hier wählt ihr vier Fühler, denn neben dran seht ihr das Bild mit dem Meater Block. Danach kommen einige Hinweise, die man beim Verwenden beachten solltet, also wie viel Grad der innere Sensor und der Umgebungstemperatur-Sensor (schwarz) aushalten. Dabei gibt man auch den Hinweis, dass bei über 275 °C die Garantie erlischt, denn mehr würde der hintere schwarze Sensor nicht aushalten. Im weiteren Verlauf wird dann auch der Meter Block erklärt, wie die Batterien sitzen, wie dieser eingestellt wird usw.

Danach wird der Meter Block via Bluetooth mit eurem Smartphone gekoppelt. Dies geht automatisch und sehr schnell und danach wird der Meter Block über das Smartphone mit eurem WLAN verbunden. Hier fragt ihr euch vielleicht sicherlich, warum braucht das ganze WLAN, das ist ganz einfach, wenn ihr z. B. Pulled Pork oder was ähnliches macht, dann könnt ihr die Temperatur des Fleischstücks jederzeit auch von unterwegs kontrollieren. Zudem könnt ihr hier auch zustimmen, dass ihr Mitteilungen bezüglich eures Grillgutes erhalten möchtet. Diese trudeln bei euch dann wie gewohnt per Push-Benachrichtigung ein. Am Ende verbindet der Meater Block sich dann noch mit den vier Temperatursensoren und ebenso wird die neuste Firmware aufgespielt. Anschließend ist alles fertig eingerichtet und somit steht dem ersten Grillen absolut nichtsmehr im Wege, vorausgesetzt ihr habt Fleisch eingekauft.

App

MEATER® Fleischthermometer
Preis: Kostenlos

Die Meater App ist wie bereits mehrfach erwähnt nicht zwingend beim Meater Block erforderlich, aber wenn diese geboten wird, würde ich diese nutzen, denn schließlich ist diese deutlich komfortabler und einfacher zu bedienen wie über das kleine Display.

Der Funktionsumfang der App ist sehr gut, hierbei sehe ich alle vier Temperatursensoren direkt auf dem Startbildschirm mit der aktuellen Innen-/, Außen-/ und Ziel-Temperatur. Was mir beim Verwenden der Meater-Sensoren sehr positiv aufgefallen war, ist die Anzeige der Restgarzeit. So zeigt es am jeweiligen Sensor z. B. an, dass in 10 Minuten die gewünschte Kerntemperatur erreicht wird. Dies klappte im Alltag überraschend gut und davon war ich sehr begeistert, passt man hier die Temperatur des Grills an bzw. verringert diese sich, dann wird die Restgarzeit automatisch angepasst.

Dies sind auch so weit die wichtigsten Funktionen, die Untermenüs in der App drehen sich mehr um Zubehör von Meater und um Rezepte. Letzteres ist aber komplett auf Englisch gehalten. Über die drei Punkte oben rechts gelangt man noch zu den Einstellungen, wo man bestimmen kann, welche Töne der Meater Block bzw. die App beim Erreichen des Garprozesses usw. abgeben soll. 

(Einrichtung und. App: 4,5 von 5 Punkten)

Reichweite

Kommen wir nun zur Reichweite des Meater Block, denn diese ist vielen bei einem Grillthermometer wichtig. Sofern ihr den Meater Block in euer WLAN integriert habt, müsst ihr euch bezüglich der Reichweite eigentlich null Gedanken machen, denn mit etwa 50 Meter ist dies Reichweite für jedes Grundstück mehr als ausbrechend groß bemessen.

Man muss hier jedoch beachten, dass zumindest der Meater Block im Bereich von rund 3 Meter zum Grillgut bzw. den verwendeten Temperatursensoren steht. Schließlich empfängt der Meater Block das Signal der Sensoren und leitet diese als Repeater dann zu eurem WLAN-Router, welches die Daten dann an euer Smartphone übermittelt. Das Ganze funktioniert, ohne dass ihr etwas beachten müsst voll automatisch im Hintergrund. Wände usw. beinträchtigen zwar die Reichweite etwas, aber für den Großteil reicht diese Reichweite dennoch absolut aus und es kommt zu keinen Verbindungsproblemen oder Abbrüchen. 

(Reichweite: 4,5 von 5 Punkten)

Im Einsatz

Der Einsatz der Meater Temperatursensoren ist sehr einfach, aber es sollten dennoch ein paar wichtige Dinge beachtet werden. Es gibt an jedem Fühler eine Markierung, also eine Kerbe am Schaft, bis exakt dahin bzw. eher etwas weiter muss der Temperatursensoren in das Fleisch eingeschoben werden. In diesem Bereich befindet sich nämlich die empfindliche Technik und wird diese nicht weit genug eingeschoben, dann kann der Sensor kaputt gehen. Der Bereich, welcher nämlich im Fleisch steckt, hält max. 100 °C aus, während der hintere Bereich bis 275 °C aushält. Steckt nun der Sensor nicht weit genug im Fleisch, dann bekommt im schlimmsten Fall der Bereich, welcher bis max. 100 °C aushält, zu viel Wärme ab und die Sensoren werden beschädigt. Im Fleisch steckend ist die Kerntemperatur niedriger und somit wird der Sensor nicht beschädigt.

Sind die gewünschten Sensoren im Fleisch eingesteckt, dann muss man natürlich, wie bereits erwähnt den Meater Block in der Nähe von rund 3 Metern zum Grill aufstellen. Anschließend muss man in der App oder am Meater Block (bei Auswahl Standalone) nur noch bestimmen, was für ein Fleisch ihr braten wollt und wie ihr es haben wollt, also Medium, Rare usw. Dazu empfiehlt Meater immer eine ideale Ziel-Kerntemperatur wie z. B. bei einem Rumpsteak 60 – 65°C bei Medium. Nachdem ihr den Prozess des Garen gestartet habt, berechnet der Sensor anhand der aktuellen Temperatur die Restgarzeit, was wie bereits erwähnt sehr präzise ist. Kurz bevor die gewünschte Kerntemperatur erreicht wird, meldet sich die App akustisch, dass ihr das Fleisch nun vom Grill nehmen könnt und dabei gefällt mir auch, dass auch das Nachgaren berücksichtigt wird. Schließlich gart das Fleisch, nachdem man dieses vom Grill genommen hat, noch etwas durch die Restwärme nach.

Das Endergebnis waren sehr saftige Rumpsteaks, die perfekt auf den Punkt gebraten wurden. Das Loch des 6 mm Meater Thermometer stört mich persönlich nicht, da dies keinerlei Einfluss auf den Geschmack hat. Mir ist es wichtig, dass das Fleisch gut aussieht und ob ich da nun an einem Stück ein kleines Loch habe vom Sensor ist mir völlig egal.

(Im Einsatz: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Meater Block hat apptionLabs einen tollen Grill-Thermometer auf den Markt gebracht, welcher in sehr vielen Punkten überzeugt und für mich nahezu perfekt gelungen ist. Dank eingebauten WLAN ist die Reichweite absolut kein Problem und bei Bedarf kann das ganze auch im Standalone-Modus, also ohne Smartphone genutzt werden. Visuell viel schöne rund übersichtlicher ist jedoch die Bedienung über die App, aber wie erwähnt, hat man hier die freie Wahl. Mit dem Meater Block hat das Unternehmen nicht zu viel versprochen und vorausgesetzt die Fleischqualität stimmt, dann gelingen hiermit perfekte Ergebnisse selbst als Anfänger, da alles sehr gut in der App erklärt wird.

Preis/Leistung

Die UVP des Meater Block wurde von apptionLabs damals mit 299 € festgesetzt, doch aktuell ist das gute Stück im hellen Bambus für 199 € erhältlich. Hierfür bekommt man einen der besten Thermometer, wenn nicht sogar den besten auf den Markt und daher kann ich hier, sofern ihr genau wie ich sehr gerne grillt, zum Kauf nur raten. Ihr werdet den Kauf nicht bereuen, denn damit gelingen zahlreiche Fleischsorten problemlos und sind auf den Punkt perfekt gebraten. Nutzt man zudem am Grill sehr gerne einen Drehspieß, dann wird man Meater ebenfalls zu schätzen wissen, denn da diese komplett ohne Kabel auskommen, werden diese nicht zum Problem und ihr habt die Kerntemperatur des Fleisches immer im Blick.

Meater Block

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.meater.com/de

Yamaha TW-E3C

In aller Kürze

Mit den Yamaha TW-E3C hat Yamaha gute True Wireless In-Ears auf den Markt gebracht, welche ein idealer Begleiter für den täglichen Weg zu Arbeit, Schule usw. sind. Neben einem guten Klang für ihre Preisklasse überzeugte mich auch die umfangreiche App sowie die Akkulaufzeit von bis zu 9 Stunden am Stück. Selbstverständlich können diese dann noch ein paarmal im Case aufgeladen werden, sodass die Laufzeit nochmals erhöht wird und dank IPX5 Zertifizierung sind die Yamaha TW-E3C auch bestens fürs Fitnessstudio und Co. gewappnet. Weniger überzeugend ist wiederum „Listening Care“, denn wo hier eigentlich auch bei geringer Lautstärke für ein ausgewogenes Klangbild gesorgt werden soll, wurde ich mehr oder weniger enttäuscht. Der Modus ist kaum bis nur gering wahrnehmbar und daher nicht gerade einer der Stärken der Yamaha TW-E3C. Dennoch, die Yamaha TW-E3C sind für ihre Preisklasse sehr gut und auch vom Tragekomfort spitze.

Gefällt uns

  • guter und bequemer Sitz
  • sehr gut Akkulaufzeit
  • Game-Mode
  • App mit Equalizer
  • 5IPX Schutz (In-Ears)

Gefällt uns weniger

  • manuelles Ausschalten nicht möglich
  • kein ANC
  • Listening Care bringt kaum einen Effekt

Yamaha TW-E3C

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Beim Design der Verpackung setzt Yamaha voll und ganz auf das bewährte Konzept. Daher man bekommt hier wie vom Unternehmen gewohnt, eine rundum informative Verpackung mit vielen technischen Daten, Bildern und ebenso ist diese auch farbenfroh. Im Inneren der informativen Verpackung befindet sich ein weiterer stabiler Karton, welcher den kompletten Lieferumfang perfekt schützt. Doch alles der Reihe nach. 

Direkt an der Front der Verpackung erblickt man die beiden In-Ears, außerdem ist hier auch die Modellbezeichnung zu lesen. Oben finde man dann das dezente Yamaha Logo und darunter kann man direkt lesen, dass es sich hier um True Wireless Earbuds handelt. Des Weiteren zeigt Yamaha hier auch die wichtigen Lizenzen, zu denen das Bluetooth-Logo und das von Qualcomm zählen, denn schließlich unterstützen die In-Ears aptX Adaptive. Zu guter Letzt wird man hier dann auch noch über die Akkulaufzeit von 9 Stunden am Stück und den zusätzlichen 15 Stunden mit mehrmaligen Aufladen informiert.

An der rechten schmalen Seite zeigt Yamaha anders als z. B. bei den TW-E7B die fürs Unternehmen wichtigsten Ausstattungsmerkmale und einige Produktbilder. Daher sieht man hier zum einen nochmals in klein die beiden In-Ears, dieses Mal aber zusammen mit dem zugehörigen Ladecase. Darüber wird man dann anhand mehrere Symbole und kurzen Hinweisen über die für Yamaha wichtigsten Ausstattungsmerkmale informiert. Dazu zählen unter anderem Listening Care,  Ambient Sound, die Sprach-Assistenten Integration und die IPX5 Zertifizierung. Direkt darunter wird man durch weitere Symbole auch über den Zubehör informiert, sodass man hier erfährt, dass ein Ladekabel und Anpassstücke in der Größe XS; S; M und L enthalten sind.

Zu guter Letzt hält die Rückseite ein weiteres Bild bereit, in diesem Fall sieht man das Ohr eine Frau, welche den linken In-Ear im Ohr trägt. Darunter gibt es dann einiges an Text, was für den Käufer weniger interessant ist und oben gibt es noch das App-Symbol mit zugehörigen QR-Code, um diese direkt herunterladen zu können.

Nach dem Entfernen des Klebestreifens an der Oberseite kann man das komplette Innenleben der Verpackung herausziehen. Hierbei hat man dann einen weißen Karton in der Hand, welcher zusammen mit einigen Beipackzettel von einer Kurzanleitung umhüllt ist. Entfernt man die Kurzanleitung, erblickt man im Karton dann direkt das in Papier eingewickelte Ladecase der Yamaha TW-E3C. Klappt man das Ladecase auf, findet man dann auch schon direkt darin die beiden Yamaha TW-E3C In-Ears, an welchen man die Klebestreifen an den Ladekontakten entfernen muss, damit diese aufgeladen werden können. Seitlich an dem Karton gibt es dann noch einen Pfeil, welcher auf das seitlich zu öffnende Fach hinweist. Darin hat Yamaha eine schwarze Tüte versteckt, in welcher neben dem Ladekabel auch direkt die zusätzlichen Anpassstücke verstaut wurden.

Alles ist hier bei den Yamaha TW-E3C sicher verpackt und gut finde ich hierbei, dass man kaum auf Verpackungsmüll aus Kunststoff setzt. Dennoch viel Wert auf ein besonders Veprackungskonzept hat man hier leider nicht gelegt, denn alles ist hier zwar sicher verpackt, aber mehr oder weniger lieblos in ein Papierbeutel usw. 

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Das Design der Yamaha TW-E3C ist mehr oder weniger recht schlicht und somit sehr dezent gehalten. Das Knospendesign ist nichts Neues und hat sich bei In-Ears gut durchgesetzt, denn viele Hersteller setzen hier auf dieselbe Bauweise. Das Gehäuse wurde ergonomisch geformt, sodass sich die In-Ears mit der seitlichen Kerbe sehr gut ins Ohr verankert.

Jeder der In-Ears bringt knapp über 5,5 Gramm auf die Waage, sodass diese zu der leichteren Sorte zählen und mit den richtigen Anpassstücken verankern diese sich durch das leicht ergonomische Gehäuse sicher im Ohr. Bei mir halten die In-Ears sehr gut, sodass ich selbst bei Sport mit teils hektischeren Bewegungen nichts nachjustieren musste. Dank insgesamt vier Größen an Silikon-Eartips lassen sich die beiden In-Ears sehr gut individuell anpassen.

Das Design der In-Ears ist ansonsten recht unspektakuläre, denn außer ein dezent eingelassenen Yamaha Logo gibt es hier nur noch eine Status-LED. Dafür wiederum sorgt Yamaha durch die große Farbauswahl für Auffälligkeit, denn Yamaha bietet die Yamaha TW-E3C in insgesamt 6 Farben an. Zur Auswahl stehen hierbei: Beige, Blau, Grau, Grün, Rot und Schwarz, wovon letzteres meinem Modell entspricht. Beim Gehäuse setzt Yamaha auf Kunststoff, was hier in der Branche absolut üblich ist und beim Großteil der In-Ears zu Einsatz kommt. Der Kunststoff wirkt keineswegs billig, sorgt aber dennoch für ein geringes Gewicht und zudem wird dadurch der IPX5 Schutz gegenüber ein Regenschauer und Schweiß erriecht. Die besagte seitliche Kerbe am Kunststoffgehäuse sorgt beim Einsetzen in das Ohr für einen bequemen und sichere Sitz.

An der Außenseite der In-Ears gibt es eine kleine Öffnung, genau so wie auch seitlich davon und in der Innenseite. Hier hat Yamaha je ein Mikro verbaut, sodass an jedem In-Ear je drei Mikros verbaut wurde. Diese sorgen für eine hohe Sprachqualität beim Telefonieren und das die Funktion Ambient Sound funktioniert. Neben dem kurzen Treiberkanal mit den Silikonanpassstücken findet man hier auch drei Ladekontakt, über diese werden die In-Ears im Ladecase aufgeladen. Einen Annäherungssensor gibt es bei den Yamaha TW-E3C nicht, diese war auch in dieser Preisklasse nicht wirklich anders zu erwarten. Ein automatisches Pausieren der Musik beim Entnehmen der In-Ears usw. gibt es somit leider nicht. Zu guter Letzt befindet sich im inneren Gehäuseteil natürlich auch eine Seitenbeschriftung, sodass die In-Ears nicht vertauscht werden können.

Die Yamaha TW-E3C können auch einzeln als Mono In-Ear verwendet werden, hierbei muss man sich jedoch im Klaren sein, dass dann die Bedienung je nachdem, welchen In-Ear man nutzt, etwas eingeschränkt ist. Schließlich führen die Touch-Sensoren zum Teil auch unterschiedliche Befehle aus, und somit stehen einem nicht immer alle Funktionen zur Verfügung, sollte man nur einen der In-Ears nutzen. Da man aber in der Regel sowieso beide In-Ears nutzt, ist dies für die meisten unter euch sicherlich weniger relevant.

Ladecase

Das Ladecase der Yamaha TW-E3C ist exakt wie die In-Ears recht unspektakuläre gehalten. Hierbei handelt es sich schlicht und einfach um ein Ladecase, welches die In-Ear, welche darin verstaut sind, bestens schützt und farblich exakt in der Farbe der In-Ears daher kommt.

Das Case gehört mit den Maßen von 67 x 30 x 34 (L x B x H) eher zu den kompakteren. Das Case ist rundum abgerundet und an der Unterseite abgeflacht, sodass dieses sicher steht. Im Deckel ist ein kleines dezentes Yamaha Logo eingelassen, ansonsten gibt es hier nur noch an der Rückseite eine USB-C Ladebuchse, über welche das Case bzw. der Akku darin aufgeladen werden kann. Das Case bringt knapp 30 Gramm auf die Waage, was so weit absolut in Ordnung ist und als leicht bezeichnet werden kann.

Die Griffmulde an der Front fällt zwar dezent aus, aber ermöglicht das gut in der Hand liegende Case problemlos mit zwei Händen zu öffnen. Damit das Case nicht unbeabsichtigt aufgeht, wird dies wie in den meisten Fällen durch einen ausreichend starken Magneten verschlossen gehalten. Im Inneren findet man dann sicher an ihren Platz verstaut die beiden In-Ears. Diese werden hier über je drei Pin-Kontakte aufgeladen und zudem sorgt die Magentische Zentrierung dafür, dass diese absolut sicher halten und immer in der richtigen Position im Case liegen.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Yamaha TW-E3C ist so weit für den geforderten Preis absolut in Ordnung. Hier gibt es deutlich hochwertigere In-Ears, aber dann sind wir hier oft auch nochmals deutlich teurer. Für In-Ears in der Preisklasse unter 100 € geht die Materialanmutung und somit die Verarbeitung absolut in Ordnung. Die Spaltmaße der einzelnen Bauteile an den In-Ears sind zwar nicht zu 100 % perfekt, aber im Ohr gab es hier nichts Störendes, was mir im Alltag negativ aufgefallen wäre.

Die Touch-Sensoren reagieren zuverlässig, sodass es nach kurzer Gewöhnungszeit kein Problem mehr ist darüber alles zu steuern, weiß man erst einmal wo was gemacht wird, möchte man die Steuerung nicht mehr missen. Sowohl die Ears als auch das Ladecase sind robust gegen Fingerabdrücke, was ich gut finde. Bei sehr fettigen Fingern kann man Fingerabdrücke jedoch nicht ausschließen, aber diese können einfach abgewischt werden. Sehr gut finde ich bei den beiden In-Ears, dass diese nach dem IPX5 Standard wasserfest sind. Dies bedeutet, dass diesen ein Regenschauer bzw. Schweiß nichts anhaben kann, aber schwimmen könnt ihr damit auf jeden Fall nicht.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.2)
FarbeSchwarz, weitere Farben: Beige, Blau, Grau, Grün, Rot
AkkuAkku Ohrhörer: 9 h
Gesamt mit Ladecase: bis zu 24 h
Gewicht 41 g (Ohrhörer und Ladebox)
11 g (beide Ohrhörer)
30 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.2 Audio-Codec: SBC, AAC und aptX Adaptive. Unterstützte Profile A2DP, AVRCP, HFP, HSP
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 6 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz – 20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben aber vermutlich 16 Ohm
LieferumfangDie beiden Yamaha TW-E3C In-Ears
1 x Ladecase
1 x Ohrstöpsel in vier Größen
1x USB-C Ladekabel
1 x Ladecase
1 x Kurzanleitung usw.
Technische Daten der Yamaha TW-E3C

Tragekomfort

Yamaha liefert mit den TW-E3C einen ausreichend bemessenen Umfang an Ohranpassstücken mit, sodass unter den vier mitgelieferten Größen für jeden die ideal passende dabei sein sollte. Dank der IPX5 Zertifizierung eigenen sich die In-Ears auch hervorragend für den Einsatz im Sport, denn den In-Ears kann sowohl ein Regenschauer als auch Schweiß nichts anhaben. Zudem sorgt die seitliche Einkerbung am Gehäuse zuverlässig dafür, dass sich die In-Ears auch bei hektischeren Bewegungen nicht aus den Ohren bewegen. Ich musste somit beim Joggen weder etwas nachjustieren, noch hatte ich sonstige Probleme beim Halt.

Hat man die richtigen Anpassstücke angebracht, sitzen die Yamaha TW-E3C dank ihrer Bauweise sehr bequem im Ohr. Man spürt diese nur am Anfang dezent, aber nach kurzer Zeit gewöhnt man sich daran und hat damit absolut kein Problem mehr.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Yamaha setzt bei den TW-E3C, wie es inzwischen der Großteil aller Hersteller bei ihren In-Ears tun, ausschließlich auf eine reine Touch-Bedienung. Diese Art setzt sich auch immer mehr durch, denn einfaches Antippen usw. beeinflusst den Klang nur minimal, während Tasten oftmals dazu führen, das die In-Ears nachjustiert werden müssen und zudem überträgt sich oft das Klicken ins Gehör.

Bei Yamaha In-Ears ist die Bedienung wie bei zahlreichen anderen Herstellern so, dass unterschiedlich häufiges Antippen und berührt halten zu unterschiedlichen Befehlen bzw. Bedienungen führt. Dies funktioniert im Alltagstest hervorragend, sodass es bei mir zu keinerlei falschen Ausführungen kam, somit von mir hierzu soweit keinerlei Kritik. Die Belegung der Tasten kann hierbei jedoch nicht verändert werden, sondern ist somit fix vorgegeben. 

Ein-/ und Ausgeschaltet werden die Yamaha TW-E3C ganz einfach durch das Entnehmen aus dem Ladecase uns setzt man diese wieder ein, werden diese wie bei allen anderen Herstellern wieder ausgeschaltet. Die Steuerung der Lautstärke erfolgt über das ca. eine Sekunde berührt halten. Macht man dies rechts, wird die Lautstärke angehoben und links abgesenkt. Leider kann hierbei die Lautstärke nicht um mehrere Stufen auf einmal angepasst werden, sondern man muss für jede Stufe den Befehl wiederholen. Das kann etwas nervig sein, aber in diesem Fall muss man eben zum Smartphone greifen, da dies schneller geht, aber passt man den Pegel nur wenig an, ist es über die In-Ears kein Problem.

Durch einmaliges kurzes Antippen des linken In-Ears kann ganz einfach die aktuelle Wiedergabe angehalten bzw. beim erneuten Betätigen wieder fortgesetzt werden. Tippt man den Berührungssensor am rechten In-Ear zweimal hintereinander an, springt man direkt zum nächsten Titel und führt man denselben Befehl am linken In-Ear aus, dann springt man zum Titel davor bzw. an den Anfang des Titels zurück.

Die Yamaha TW-E3C unterstützen Ambient Sound, also ihr könnt wie inzwischen bei vielen anderen In-Ears bei Bedarf die Umgebungsräusche um euch einblenden lassen. Somit hört ihr z. B. Sprachansagen am Bahnhof usw. deutlich besser. Dieser Modus ist von Werk aus ausgeschaltet, kann aber durch einmalige Antippen des rechten In-Ears An und jederzeit genau so auch wieder abgeschaltet werden.

Neben der Steuerung von Medien können über die Yamaha TW-E3C auch Anrufe geregelt werden. Werdet ihr gerade angerufen, könnt ihr den Anruf mit einem einmaligen Antippen des linken In-Ears den Anruf annehmen und am Ende auch genau so auflegen. Geht bei euch wiederum ein Anruf ein, welchen ihr nicht annehmen wollt, oder könnt gerade nicht reden, genügt es, den rechten In-Ears dreimal hintereinander anzutippen. Die Lautstärke des Telefonats kann bei Bedarf dann wiederum genau wie beim Musikhören über die beiden In-Ears reguliert werden. Zu guter Letzt kann man über den linken In-Ears beim dreimaligen Antippen auf den Sprachassistenten zugreifen.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Bei den Yamaha TW-E3C hat das Unternehmen an jedem In-Ear einen 6 mm Treiber verbaut. Dies ist so weit in dieser Preisklasse absolut der Standard und auch so weit ausreichend, denn beim Frequenzgang gibt Yamaha den Standard-Bereich von 20 Hz – 20 kHz an. Bei den Audio-Codecs wird neben AAC auch aptx Adaptive und selbstverständlich auch der Standard SBC unterstützt. Somit sind alle wichtigen und zeitgemessen Codecs mit an Bord sehr gut von Yamaha, denn dies ist in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich.

Yamaha selbst verspricht True Sound und trotzt kleinen Gehäuse einen dynamischen Klang. Diesen Angaben kann ich nach mehreren Monaten Testzeit auch so weit voll und ganz zustimmen, die In-Ears klingen sehr ausgewogen und es macht Spaß damit zahlreichen Genres zu hören. Noise Cancelling ist hier zwar leider nicht mit an Bord, aber dennoch ist die Abschirmung mit den richtigen Anpassstücken dennoch gut gegeben, sodass man gut in die Musik eintauchen kann.

Die Abstimmung ist druckvoll, dies bedeutet die kleinen In-Ears erzeugen einen guten Tiefbassbereich, der sauber und handfest daher kommt und nur selten etwas übertönt wirkt. Positiv finde ich daran auch, dass hier nicht die Mitten unter dem kräftigen Bass leiden bzw. diese nicht überspielen. Die Stimmwiedergabe ist dank der griffigen Mitten gut gelungen, sodass hiervon auch zahlreiche Instrumente profitieren. Gerade im rockigeren Bereich kommen die Yamaha TW-E3C sehr gut zu Geltung, aber auch zahlreiche weitere Genres kann man damit sehr gut anhören. Zu den Schwächen zählen hier jedoch auf jeden Fall die Höhen, diese sind nicht schlecht, aber etwas vorhanden und zudem fehlt es eben etwas an Details.

Dafür wiederum ist die Raumabbildung gut gelungen und ein angesichts des Preises bin ich klanglich so weit zufrieden. Von audiophilen In-Ears sind wir hier zwar weit weg, aber dies sollte einem hier auch direkt schon klar sein. Die verbauten Mikros samt Steuer-Elektronik finde ich bei den Yamaha TW-E3C sehr gut. Die In-Ears überzeugen mit einer hervorragenden Sprachqualität, sodass die Mikrofone Störgeräusche zuverlässig neutralisieren.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Die Yamaha TW-E3C können genau wie die teueren Yamaha TW-E7B problemlos auch ohne die App genutzt werden, jedoch macht es dennoch Sinn, diese aufs Smartphone (Android oder iOS) zu installieren und auszuprobieren, denn einige Funktionen davon sind recht nützlich.

Headphones Controller
Preis: Kostenlos
Headphones Controller
Preis: Kostenlos

Zum einen wird einem nämlich nur in der App der Akkustand in Prozent angezeigt und außerdem kann man nur darüber die Funktionen „Listening Care“ und den Game-Mode“ einstellen. Außerdem müsstet ihr ohne die App zu nutzen auf die verfügbaren Firmware-Updates verzichten und könntet nicht die Sandy-Zeit einstellen, also nach wie langer Zeit ohne Zuspielen von Musik usw. der Kopfhörer automatisch ausgeschaltet werden soll usw. 

Dabei gelangt man direkt bei Starten der App auf die Hauptseite, auf welcher einem die beiden In-Ears mit der jeweiligen Akkuanzeige in Prozent für die rechte und linke Seite separat dargestellt werden. Darunter kann man dann direkt auf den 5-Band-Equalizer zugreifen oder aus den fünf voreingestellten Presets ein Passendes auswählen. Direkt unter dem Equalizer folgen dann noch die Möglichkeit Ambient Sound, Listening Care und Gaming Mod aktiveren bzw. abschalten.

Über das Zahnrad Symbol an der oberen linken Ecke gelangt man dann zum Untermenü, in dem man unter anderem die automatische Abschaltung bestimmen kann, hier steht zur Auswahl: Aus, 5 min, 30 min, 1 Stunde oder sogar 3 Stunden. Direkt darunter gibt es dann noch eine Anleitung bezüglich der Bedienung, falls man diese nicht mehr wissen sollte und ein Benutzerhandbuch.

App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Transprenz-Modus

ANC ist, wie ich bereits erwähnt habe bei den Yamaha TW-E3C  nicht mit an Bord, dafür aber Ambient Sound, also ein Transparenz-Modus. Hat man diesen aktiviert, dann werden die Umgebungsgeräusche durch die verbauten Mikros erfasst und einem durch die Treiber mit übertragen. Somit nimmt man z. B. Sprachansagen am Flughafen oder Bahnhof besser auf, denn ohne diesen Modus isolieren die In-Ears so gut, dass bei zeitgleichem Musikhörern nichts um einen herum wahrgenommen werden kann.

Listening Care finde ich persönlich hier wiederum weniger gut gelungen als bei den teureren Yamaha TW-E7B. Listening Care soll laut Yamaha dafür sorgen, dass ihr auch bei geringerer Lautstärke den vollen Klang der In-Ears geboten bekommt. Dies funktioniert bei geringer Lautstärke und ruhiger Umgebung gut, aber habt ihr ungefähr die mittlere Lautstärke eingestellt, kann man hier zum max. Pegel kaum einen Unterschied erkennen, also klar ist alles lauter, aber mir persönlich kommt es nicht so vor, dass hier der Klang verbessert wird gegenüber nicht aktiven Listening Care.

Zu guter Letzt gibt es noch den Game-Mode, dieser sorgt dafür, dass beim Ansehen von Filmen und Spielen die Synchronizität von Bild und Ton nochmals merklich verbessert wird.  

(Ausstattung: 3,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Bei der max. Laufzeit verspricht Yamaha eine Laufzeit von bis zu 9 Stunden am Stück. Eine sehr gute Laufzeit, die im Alltag sicherlich für die meisten absolut ausreichend sein sollte.

Die Laufzeit ist natürlich von eurem Nutzungsverhalten abhängig, aber bei ungefähr 75 % der max. Lautstärke und normalen Nutzen sind dies durchaus Werte, die ich so bestätigen kann. Danach müssen die In-Ears wieder ins Ladecase eingesetzt werden und können darin mehrmals aufgeladen werden, sodass man dann auf zusätzlich 15 Stunden kommt, also insgesamt rund 24 Stunden.

Sofern man die In-Ears am Tag zuvor vergessen hat, wieder ins Case zu legen und deren Akku komplett leer ist, hat Yamaha eine Schnellladefunktion integriert. Diese ermöglicht es, dass die beiden In-Ears nach grade einmal 10 Minuten für bis zu 60 Minuten Musikhören aufgeladen sind. Das Case kann jedoch nur via USB-C Kabel aufgeladen werden, denn es ist nicht Qi-fähig.

Sofern man nur die In-Ears auflädt, dauert dies von komplett leer auf voll rund 2 Stunden, während das Ladecase über das USB-C Kabel ebenso in 2 Stunden voll aufgeladen ist. Ein Tragesensor ist nicht verbaut, sodass die In-Ears bei Entnahme aus dem Ohr nicht automatisch die Musik passieren. Dies muss hier bei den Yamaha TW-E3C also manuell erledigt werden, einen Komfort, auf den man hier eben leider verzichten muss.

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt Yamaha auf den neusten Bluetooth 5.2 Standard. Bei den Audio Codecs unterstützen die T Yamaha TW-E3C wie bereits erwähnt neben dem Standard SBC auch AAC für Apple Devices und aptX Adaptive für Android-Geräte. Die In-Ears unterstützen eine Multipoint-Verbindung mit bis zu zwei Geräten. Somit kann man ganz schnell und einfach z. B. von der Wiedergabe über den Computer direkt zum Smartphone wechseln, um darüber z. B. direkt den eingehenden Anruf über die Yamaha TW-E3C anzunehmen.

Das Koppeln erfolgt wie gewöhnlich direkt über die Bluetooth-Einstellungen am Smartphone und ist so weit sehr stabil. Die Reichweite ist im Freien bis zu 28 Meter sehr gut und ebenso Indoor im nächsten Stockwerk im Haus oder über mehrere Räume hinweg ist die Verbindung nicht abgebrochen.

(Bluetooth: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Yamaha TW-E3C haben sich im Alltag als absolut zuverlässige True Wireless In-Ear Kopfhörer erwiesen. Für den Preis bekommt man eine gute Ausstattung geboten und sofern man auf das fehlende ANC verzichten kann, gibt es hier kaum Kritik. Klanglich bin ich so weit sehr zufrieden und somit handelt es sich hier um ideale Alltags-Begleiter, welche bei zahlreichen Musikgenres sehr gut überzeugen können. An dieser Stelle möchte ich auch die Schutzklasse IPX5 der beiden In-Ears nochmals erwähnen, denn so muss man sich bei diesen wegen sportlichen Aktivitäten oder einem Regenschauer absolut keine Sorgen machen.

Preis/Leistung

Die UVP der Yamaha TW-E3C hat Yamaha mit 99 € festgesetzt, somit eigentlich recht günstige In-Ears, welche von der Ausstattung entsprechend überzeugen. Aktuell sind diese schon etwas länger auf dem Markt und somit bereits für knapp 70 € erhältlich, was die Yamaha TW-E3C meiner Meinung nochmals interessanter macht. Dafür muss man hier eben auf das besagte ANC verzichten und vom Design sind diese sehr schlicht gehalten. Sollte euch dies jedoch nicht stören, erhaltet ihr hier wiederum tolle In-Ears deren Kauf ihr sicherlich nicht bereuen werdet.

Yamaha TW-E3C

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.yamaha.com

Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A Ready-To-Use Set

Mit dem Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A Ready-To-Use Set hat das bekannte Unternehme von Gartenprodukten einen Rasentrimmer auf den Markt gebracht. Beim Ready-To-Use Set handelt es sich um das Gerät, welches direkt auch mit einem Akku und Ladekabel daher kommt, alternativ gibt es das ganze auch als Solo-Gerät, also ohne Akku und Ladekabel. Kauft man das günstigere Gerät, spart man sich einige Euros, aber dafür fehlt hier eben der Akku und Ladekabel hat man davon aber genug, ist dies nicht wieder schlimm. Hier passen schließlich alle Home & Garden 18 Volt Akkus der grünen Bosch Geräte und die, welche der Bosch Power-For-All-Allianz angehören. Mit dem Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A verspricht man einen sehr leichten Akku-Trimmer, der mit seinen 2 Kilo ein müheloses Trimmen erlaubt. Durch den Zusatzgriff liegt das gute Stück sehr gut in der Hand, und man kann damit problemlos eine Breite von 23 Zentimetern auf einmal trimmen. Nachteil ab ganzen sind wiederum die Messer, denn anders als ein Trimmer mit Spule sind die Messer schneller kaputt. Kommt man hier an eine Rasenkante und kräftigere Pflanze ran, fliegt das Messer schnell davon und zudem kommt der Trimmer bei hohem und dichtem Gras doch schnell an seine Grenzen.

Gefällt uns

  • geringes Gewicht
  • gutes Handling
  • gute Schnittbreite 23cm
  • Aufbewahrung für Ersatzmesser im Griff
  • Akkuanzeige im Griff

Gefällt uns weniger

  • kurze Akkulaufzeit
  • Schwierigkeiten mit hohem und dichtem Gras
  • Messer gehen schnell kaputt (Beton-Rasenkante usw.)

Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A Ready-To-Use Set

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Gardena liefert das Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A Ready-To-Use Set in einem doch recht schmalen, aber länglichen Karton aus. Dieser ist dann rundum mit einigen Informationen und Bilder bedruckt, sodass das Produkt darüber im Baumarkt usw. sehr gut beworben wird. Zudem kann man sich als Interessenten an einem Rasentrimmer bestens darüber über das Produkt informieren. 

Rund um die Verpackung zeigen dabei nahezu alle Seiten das Gardena Logo und einiges an Text, Bilder usw. Angefangen an der Front, hier präsentiert Gardena den Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A, wie dieser nach getaner Arbeit auf der Terrasse liegt. Daneben erfährt man, dass im Ready-To-Use Set ein Akku und ein Ladegerät dabei ist. Direkt darunter erwähnt Gardena dann die Modellbezeichnung und informiert mit vier Symbolen über die Ausstattungsmerkmale. Dazu zählen die Laufzeit von max. 40 Minuten, das geringe Gewicht von 2 Kilogramm und die Arbeitsbereite (Schnittbreite) von 23 cm. Zu guter Letzt sieht man unten noch unter dem „Power For All 18 Volt Allianz“ Logo den Trimmer bei der Arbeit.

Dreht man die Verpackung nach rechts, verläuft hier das bisherige Bild weiter, sodass man hier den Lieferumfang gezeigt bekommt und dass der Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A ergonomisch ausgeführt wurde. Unten zeigt man dann noch weitere Details zu der Akku-Allianz, sodass alle 18 Volt Geräte von Gardena mit demselben Akku betrieben werden können.

Betrachten wir nun wiederum die linke Seite, dann gibt es hier mehrere Bilder, wo Garde auf die Besonderheiten des Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A eingeht. Dazu zählt z. B. die Akkuanzeige, die integrierte vierfach Ersatzklingen Halterung im Griff und die bereits erwähnte Dinge wie das geringe Gewicht, die Arbeitsbereite usw. Zu guter Letzt verrät Gardena an der Rückseite, wie lange der Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A mit den unterschiedlich starken Akkus durchhalten soll und das man als Unternehmen bereits 45 Jahre Erfahrung im Entwickeln und Vermarktung von Batterie-betriebenen Produkten hat.

Nach dem Durchtrennen der Klebestreifen kann der Karton geöffnet werden und schon kommt alles gut verpackt zum Vorschein. Im Inneren wird alles von Kartonage geschützt, sodass beim Transport eigentlich nichts kaputt gehen kann. Nach dem Auspacken muss der Ergonomie-Griff noch angebracht werden, dies geht aber komplett ohne Werkzeug und ist genau wie die Schutzabdeckung am Messerhalter schnell und einfach am Trimmer befestigt. Der Griff wird gesteckt, bis dieser einrastet und der Schutz wird aufgesteckt und dann durch das gegen den Uhrzeiger drehen fest arretiert. Eine Klinge ist bereits am Trimmer befestigt und die restlichen vier Ersatzklingen sind direkt im Halter am Griff eingesteckt, somit hat man immer direkt 5 Klingen am Gerät. Dies ist auch wie erwähnt wichtig, da die Klingen gerade bei harten Gegenständen wie z. B. Bordsteinen, dicke Pflanzen, schnell wegfliegen. Zu guter Letzt befindet sich in einem Kunststoffbeutel noch der im Lieferumfang enthaltende 18 Volt 2,0 Ampere Akku und ein zugehöriger Ladegerät. Was natürlich ebenso nicht fehlen darf, ist eine Bedienungsanleitung. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der Gardena Trimmer SmallCut 23/18V P4A kommt in einem modernen und eleganten Design daher. Hier kommt die aktuelle Gardena-Farbkombi grau/ türkis zum Einsatz, was sehr gut mit dem eloxieren Aluminiumrohr harmoniert. Im oberen Teil des starren Aluminiumrohrs ist der Griff montiert, dieser bietet wie bereits erwähnt, einen Platz, an dem ihr zusätzlich direkt am Gerät vier Ersatzmesser einstecken könnt. Zudem wird am unteren Teil der 18 Volt Akku eingeschoben und oben gibt es neben der Einschaltsperre, welche nach vorne gedrückt werden muss, im Zwischenteil des Griffstücks der Einschaltknopf, welcher permanent im Betrieb betätigt werden muss. Am vorderen Teil leicht unterhalb der Einschaltsperre hat Gardena zudem eine praktische Akkuanzeige eingelassen. Diese zeigt mit vier einzelnen LEDs den aktuellen Status an, wobei drei als Restkapazität-Anzeige und eine als Störungsanzeige verwendet werden. Damit der Trimmer während der Arbeit bequem geführt werden kann, ist bzw. wird vorne kurz vor dem Aluminiumrohr noch der Zusatzgriff angesteckt, damit ist ein handliches Arbeiten möglich, und das Gewicht des Trimmers kann sehr gut gehalten werden.

Am unteren Ende befindet sich dann der Antriebsmotor samt Messerhalter und Klinge. Auf der oberen Seite, vom Aluminiumrohr kommend, fällt hier direkt das Gardena-Logo auf und direkt darunter ist unter dem Gehäuse der Motor versteckt. Sehr gut sieht man hier die Lüftungsschlitze, welche immer nach der Arbeit sauber gemacht werden sollten, denn sonst kann der Motor nicht richtig gekühlt werden und geht auf Dauer früher kaputt. Betrachten wir nun der rotierenden Klingenhalter, sehen wir hier, dass bereits eine Klinge befestigt wurde und unsere Aufgabe ist es hier nur noch den Schutz anzubringen. Dieser ist schnell und einfach angebracht und schützt fortan denjenigen, wer mit dem Trimmer arbeitet vor fliegenden Gräsern usw. sowie vor der Klinge, denn wenn diese abfällt, fliegt diese von einem weg.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A ist so weit sehr solide. Ein robustes Aluminiumrohr sorgt für eine hohe Steifigkeit, während der Rest wie oft üblich in diesem Bereich aus Kunststoff besteht. Dies alles sorgt für ein geringes Gewicht und somit auch für ein einfaches Arbeiten mit dem Trimmer.

Wünschenswert wäre hier dann auf jeden Fall ein Teleskoprohr, sodass man den Trimmer der eigenen Größe anpassen kann, um nicht gebückt arbeiten zu müssen. Außerdem überträgt sich eine permanente Vibration, die auf Dauer etwas unangenehm werden kann, aber dies ist bei vielen anderen Modellen so ebenfalls der Fall.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Produkt-ArtAkku-Rasentrimmer mit Kunststoffmesser
Arbeitsbreite23 cm
SchneidsystemRotorCut Schneidsystem
PflanzenschutzbügelNein
Stromversorgung18 Volt Li-Ion Akku (im Set ist ein 18 V 2.0 Ah Akku enthalten)
Betriebsdauermax. 40 min
Ladezeit des Akkus bis 100%knapp 2 Stunden
MaterialAluminium und Kunststoff
Gewicht inkl. Akku2 Kilogramm
Schallleistungspegel, LWA86 dB
LieferumfangGardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A 
18 Volt 2.0 Ah Akku
Ladekabel
Messerschutz
Zusatzgriff
Bedienungsanleitung
Technische Daten Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A Ready-To-Use Set

Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme des Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A ist sehr einfach. Als erstes versorgt man direkt nach dem Auspacken den Akku mit Strom, sodass dieser direkt nach dem vollen Aufladen seine volle Leistung entfalten kann. Außerdem könnt ihr dann die volle Akkulaufzeit abrufen, was bei einem halb leeren Akku auf jeden Fall nicht möglich ist und ihr schnell wieder mit der angefangenen Arbeit aufhören müsst.

Anschließend kann direkt der zusätzliche Haltegriff angesteckt werden und auch der Schnittschutz am unteren Teil kann an seinem Platz angebracht werden. Vielmehr ist hier nicht erforderlich, ihr müsst nach dem Vorladen des Akkus nur noch diesen anstecken und schon kann die Arbeit mit dem Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A beginnen.

(Inbetriebnahme: 4,5 von 5 Punkten)

Handhabung und Schnittergebnis

Kommen wir nun zu Handhabung des Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A, diese ist so weit aufgrund des geringen Gewichtes und den zusätzlichen Führungsgriff sehr gut. Je nach Körpergröße hätte ich mir hier jedoch eine Aluminium-Teleskopstange gewünscht, denn somit währe der Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A individuell auf eure Größe anpassbar. Seid ihr nämlich etwas Größe als über 1,90 Meter, dann wird euch die Aluminiumstange zu kurz sein, sodass ihr leicht gebückt damit arbeiten müsst, was weniger Freude macht. 

Ansonsten handelt es sich hier wiederum ein tolles Gerät, welches durch das Gewicht von 2 Kilogramm auch problemlos von einer Frau geführt werden kann. Die Handhabung ist bis auf das Handicap für größer Menschen soweit gut, aber was mir im Alltag auch etwas negativ aufgefallen ist, sind die Vibrationen, denn die schnelle Rotation des Motors samt Klinge usw. sorgen für eine spürbare Schwingung. Diese Schwingungen übertragen sich vom Aluminiumrohr in die beiden Griffstücke, sodass dies gerade bei längeren Arbeiten am Stück (15 Minuten aufwärts) etwas kribbelt, aber dieses Problem haben einige andere Modelle in dieser Preisklasse ebenso.

Kommen wir nun zum Schnittergebnis, dies würde ich als gut einstufen, denn dank der Schnittbreite von 230 mm schafft man damit schnell eine recht große Fläche, die man mit dem Rasenmäher nicht mähen kann. Mit dünnen Gräsern, Unkraut usw. hat das Messer bzw. der Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A kein Problem, hier hat der Motor genug Kraft, um das scharfe Kunststoffmesser ohne Widerstand durch das Material zu treiben. Wird das Gras wieder dichter und ist zudem etwas höher, spürt man dann doch schnell die Leistungseinbußen aufgrund des geringen Gewichtes. Auch mit dickeren Büschen (Unkraut) hat der Trimmer sein Problem, denn hier kann es hin und wieder zu viel des Guten sein, sodass das Messer abbricht und ersetzt werden muss.

Der Einsatz von Kunststoffmessern bringt zudem einen Nachteil gegenüber einem Trimmer mit Faden-Spule mit sich. Will man damit nämlich an Bordsteinen entlang den Rasen usw. Trimmen ist hier Vorsicht geboten, denn kommt man mit dem Messer dran, ist dies direkt kaputt. Hier empfiehlt es sich dann lieber auf einen Fadentrimmer zu setzen, der schnell wieder nachgeführt werden kann. Dafür wiederum bietet der Trimmer mit Klingen den Vorteil, dass man damit eine große Rasenfläche schnell und sauber trimmen kann, was beim Spulen-Trimmer weniger sauber gemacht wird, den letzteres reißt die Gräser ab und das Messer schneidet eben deutlich sauberer.

(Handhabung und Schnittergebnis: 4 von 5 Punkten)

Sicherheit

Bezüglich der Sicherheit hat Gardena hier alles richtig gemacht. Damit ein versehentliches Einschalten ausgeschlossen wird, hat man die besagte Einschaltsperre eingebaut. Dabei handelt es sich um den oberen Knopf am Griffstück, welcher nach vorne geschoben werden muss. Erst wenn dieser in diese Position geschoben wird, kann der Einschaltknopf betätigt werden. Daraufhin könnt ihr permanent am Stück das Gerät laufen lassen und müsst nur den unteren Power-Knopf betätigt halten. Lasst ihr diesen aber los, was sicherlich öfters der Fall sein wird, dann muss zuvor wieder die Einschaltsperre vorgeschoben werden.

Als weiteres Sicherheitselement dient die unter Schutzabdeckung, die ihr beim Zusammenbauen anbringen müsst. Diese schützt euch und andere davor, dass ihr z. B. nicht versehentlich mit den Füßen an das schnell rotieren Messer rankommt. Außerdem dient dies zugleich auch als Abprall-Schutz, denn fliegt das Messer aufgrund dessen, das ihr gegen einen Randstein kommt, weg, fliegt dies von euch weg und nicht zu euch hin.

(Sicherheit: 4,5 von 5 Punkten)

Reinigung, Wartung und Ersatzteile

Bei einem Gartengerät ist die Reinigung sehr wichtig, denn nur so hat man lange Freude dran und macht man das Produkt nicht regelmäßig sauber, dann fängt der anhaftende Rasen an zu schimmeln. Daher nach jedem Einsatz des Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A müssen zum einen die oberen Lüftungsschlitze für den Motor geprüft werden und gegebenenfalls sauber gemacht werden. Außerdem sollten alle beweglichen Teile am Messerhalter und die Schutzabdeckung von Gras und sonstigem Schmutz befreit werden. Hierfür einfach entweder die Hände nutzen oder eine weiche Bürste/Handfeger.

Bezüglich der Wartung ist es wichtig zu beachten, dass die Messer selbst wenn diese ganz bleiben und sich nicht frühzeitig verabschieden, irgendwann ersetzt werden müssen. Dies ist spätestens dann der Fall, wenn diese auf halbe Länge abgenutzt sind. Ist dies der Fall, muss das Messer auf jeden Fall durch ein neues Ersatz werden. Der Austausch ist einfach und ist sehr schnell erledigt, da hierfür kein Werkzeug oder sonstiges erforderlich ist. Ein weiteres Verschleißteil ist der Messerträger. Hier gibt es eine Verschleißrippe, sobald diese nicht mehr sichtbar sein sollte, muss der Messerträger ausgetauscht werden. Eine Packung mit 20 Ersatzmesser kosten direkt bei Gardena übrigens knapp unter 12€, alles weiteren Bauteile müssen dann noch beim besagten Verschliss ausgetauscht werden.

Wunderbar bei Gardena Produkten finde ich die Ersatzteilversorgung, denn bei jedem Produkt findet man auf der Webseite auch direkt eine Explosionszeichnung, welche das Produkt mit dem ganzen Bauteile zeigt. Durch die Nummerierung der einzelnen Elemente kann man rechts daneben direkt das jeweilige Ersatzteil sehen inkl. dem Preis. Daher für Ersatzteile ist hier bestens gesorgt und geht etwas kaputt, bekommt ihr die Ersatzteile bei verschiedenen Shops und direkt bei Gardena. Gardena selbst verspricht nach Auslauf eines Produktes bis zu 10 Jahre noch Ersatzteile anzubieten, also so weit ganz gut von Gardena.

(Reinigung, Wartung und Ersatzteile: 4,5 von 5 Punkten)

Lautstärke

Kommen wir nun zur Lautstärke des Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A diese gibt Gardena mit 86 dB an und beim Bediener kommen davon 77 dB an. Also ist das Ganze nicht lauter als ein Rasenmäher, aber natürlich deutlich lauter als ein Mähroboter. Das Trimmen ist von der Lautstärke nicht wirklich störend, dennoch rate ich empfindlichen Menschen und denen, welchen ihr Gehör wichtig ist, dabei einen Gehörschutz zu tragen. 

(Lautstärke: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Zu guter Letzt gehe ich auch noch auf die Akkulaufzeit ein, diese gibt Gardena mit dem 18 Volt 2.0 Ampere Akku mit bis zu 40 Minuten an. Diese 40 Minuten erreicht man jedoch nur bei idealen Bedingungen, also trockenes Gras/ Unkraut. Trimmt man damit wiederum leicht feuchtes und vor allem dichteres Gras, dann braucht der Motor mehr Power, was dafür sorgt, dass dieser mehr Strom vom Akku zieht.

Daher rechnet eher mit 20 bis 30 Minuten Laufzeit beim Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A, das ist wirklich realistisch. Diese Angaben beziehen sich aber auf dem im Lieferumfang enthaltenen 18 Volt 2.0 Ah Akku, hat man einen stärkeren 18 Volt Akku von Bosch Home & Garden bzw. kompatiblen Akku zu Hause, dann sieht es schon etwas anders aus, dann erhöht sich die Laufzeit auf jeden Fall. Wenn der Akku komplett leer sein sollte, benötigt ihr für eine volle Aufladung rund 2 Stunden, also soweit in Ordnung, kein Schnellladen, aber absolut in Ordnung. 

(Akkulaufzeit: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Gardena beschreibt den Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A als leichten Trimmer, um mühelose, die Rasenkanten zu trimmen. Dies wird durch das geringe Gewicht von 2 Kilogram auch auf jeden Fall erreicht. Dank des Zusatzgriffes ist zudem ein sauberes und handliches Führen möglich, was zugleich ein einfaches Schneiden erlaubt. Dank der Arbeitsbereite von 23 cm mit dem RotorCut-Kunststoffmesser schneidet man damit sehr sauber und präzise. Nachteil daran ist wiederum die Empfindlichkeit gegenüber einem Trimmer mit Faden, kommt man damit an harte Gegenstände, wie z. B. eine Rasenkante ist das Messer direkt kaputt. Dadurch wird das ganze teurer als mit einem Faden-Trimmer. Dafür bekommt man mit diesem Messer-Trimmer hier eben einen sauberen Schnitt hin und reist das Gras nicht einfach nur ab.

Preis/Leistung

Der Preis von 119 € (UVP) ist für das Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A Ready-To-Use Set absolut in Ordnung. Hier erhält man alles, was zum Trimmen des Rasens wichtig ist, sodass man damit direkt mit der Arbeit beginnen kann. Nachteil an diesem Trimmer kann hier auf jeden Fall der Einsatz von den Kunststoffmessern sein, denn wie bereits erwähnt muss man hier beachten, möchte man entlang einer Mauer, Beton-Rasenkanten trimmen, dann geht hier pro Einsatz sicherlich immer ein Messer drauf, was auf Dauer teuer werden kann. In diesem Fall empfehle ich, zu einem Trimmer mit Fadenspule zu greifen, aber ist die Rasenkante nur als Abtrennung, also eben wie z. B. bei uns, dann kommt man mit den Messern nicht dran und in diesem Fall bekommt man damit einen deutlich saubereren Schnitt am Rasen hin. Die Vibrationen, die entstehen, halten sich in Grenzen, aber was ich wiederum für größeren Menschen vermisse, ist ein Teleskoprohr, um die Länge des Trimmers anpassen zu können.

Gardena Akku-Trimmer SmallCut 23/18V P4A Ready-To-Use Set

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: gardena.com/de

Eve Aqua (3. Generation)

Bei Eve Aqua 3. Generation handelt es sich um einen smarten Bewässerungscomputer, welcher über euer iPhone bzw. Apple Home/ Eve Home App bequem programmiert werden kann. Wie von Eve Produkten gewohnt, kann man direkt per iPhone, Siri oder die integrierte Taste am Eve Aqua die Bewässerung aktivieren. Über die Eve Home App oder Apple Home kann man ganz einfach Zeitpläne anlegen, um somit die Bewässerung des Gartens zu automatisieren. Praktisch ist dabei natürlich dann auch wieder, dass das Ganze über Thread erfolgt und somit keine zusätzliche Bridge benötigt wird. Gegenüber dem Vorgängermodell hat sich das Design rundum verändert und zudem wurde das Ganze deutlich robuster und leiser ausgeführt.

Gefällt uns

  • sehr einfach Inbetriebnahme
  • neues schönes Design
  • leises Magnetventil
  • bis zu 7 Bewässerungszeiten an einem Tag
  • Thread
  • HomeKit

Gefällt uns weniger

  • (noch) nur für Apple User
  • hoher Preis

Eve Aqua

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

ve Aqua kommt in der klassischen weißen Verpackung daher, die rundum einige Informationen und Bilder zum Produkt bereithält. Direkt an der Vorderseite präsentiert Eve wie gewohnt ein Produktbild, in diesem Fall Eve Aqua und zudem kann man hier auch den Produktnamen sowie die Produktbezeichnung „Smarte Bewässerungssteuerung“ lesen. Da Eve (noch) ausschließlich Produkte für Apple HomeKit entwickelt und diese somit nur mit Apple-Devices genutzt werden können, ziert die untere linke Ecke genau wie von all den anderen Produkten aus dem Hause Eve gewohnt, das typische Siegel “ Works with Apple HomeKit“. Außerdem sieht man rechts unten noch das Siegel „100 % Privacy“ was dafür steht, dass hier auf 100 % Datenschutz gesetzt wird. 

Betrachtet man die rechte Seite, dann erwähnt hier Eve wie gewohnt die besonderen Vorteile des Produktes. Hierbei gibt Eve an, dass Eve Aqua mit einem Standard 3/4 Zoll bzw. 26,5 mm Anschluss an den Wasserhahn angeschlossen wird. Zudem erfährt man hier auch, dass Eve Aqua euren Wasserverbrauch erfassen kann (alles was durch Eve Aqua fließt) und ein sicherer Fernzugriff über eine Steuerzentrale möglich ist. Schaut man sich wiederum die linke Seite der Verpackung an, dann zeigt Eve hier wie bisher schon von sämtlichen anderen Produkten aus dem Hause Eve gewohnt, einen Abschnitt der eigenen App. Dabei sieht man hier genau das Einstellungsmenü, welches einem nach der Einrichtung des Eve Aqua direkt zur Verfügung steht.

Zu guter Letzt nutzt Eve die Rückseite wie gewohnt dafür, um zum einen zwei Bilder mit Anwendungsbeispielen zu zeigen. Auf dem einen Bild sieht man Eve Aqua, welches an einem Außenwasserhahn montiert ist und dabei die Gartenbewässerung steuert und auf dem anderen zeigt Eve ein Beispiel, wie der Besitzer von Eve Aqua die Bewässerung über Siri startet. Außerdem werden unter den beiden Bilder ein paar Vorteile von Eve Aqua erwähnt und auf die Voraussetzungen zur erfolgreichen Verwendung von Eve Aqua geht man auch noch kurz ein.

Nach dem Öffnen der Verpackung kann wie bereits von anderen Eve Produkten gewohnt, dass komplette Innenleben aus der Verpackung herausgezogen werden. Dabei hat Eve alle in einem Karton sicher versaut und dieser ist wie gewohnt mit einem bedruckten Deckel versehen. Hier zeigt Eve erneut das Produkt und zwar wie Eve Aqua, welcher hier über den angeschlossenen Wasserhahn die Bewässerung des Rasens steuert. Klappt man wiederum diesen bedruckten Deckel auf, befindet sich in dessen Innenseite eine Kurzanleitung mit dem wichtigen Apple HomeKit Code, über welchen man Eve Aqua später ganz schnell und einfach über die HomeKit App oder Eve Home App einrichten kann.

In dem in Form gepressten Karton hat Eve dann wiederum direkt das Hauptgerät Eve Aqua verstaut, welcher hier sehr gut ´geschützt wird. Darunter findet man dann die für die Stromversorgung notwendigen zwei AA-Batterien und daneben den die 3/4 Zoll Schlauchkupplung-Anschluss, an welcher dann der Wasserschlauch weiter verläuft. Unterhalb von Eve Aqua befindet sich dann noch eine weitere flache Aussparung, in welcher Eve dann wiederum die Beipackzettel eingesetzt hat. Für mich ist hierbei wieder sehr wichtig zu erwähnen, dass ich Eve weiterhin sehr lobe, denn bei der Verpackung wurde voll und ganz auf Kunststoff verzichtet.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Eve Aqua ist zwar von seinem Formfaktor bzw. der Größe gleich geblieben, aber gegenüber dem Vorgängermodell hat sich viel verändert. Dabei hat sich sowohl das Design verändert, aber auch technische Details, die man vielleicht nicht auf den ersten Blick sehen kann, wurden überarbeitet. Das Gehäuse des Bewässerungscoumputers Eve Aqua ist 95 x 95 x 75 mm groß und was zuvor Schwarz und Silber war, ist nun Spacegrau und Schwarz. Die Gehäuseform erinnert von vorne betrachtet an das Icon eine App, also die Ecken sind wie bei Apple stark abgerundet. Dies sieht sehr schön aus und sorgt mit dem Kunststoffgehäuse für ein hochwertiges Aussehen. An der Vorderseite, welche komplett in Schwarz gehalten ist, befinden sich unten im Rand dezent das Eve Logo und im Zentrum der einzige Knopf. Über diesen kann man die Bewässerung direkt am Eve Aqua steuern, sofern notwendig, alternativ erfolgt dies über die App ist programmiert oder eben über Siri.

An der Oberseite befindet sich dann ein 3/4 Zoll Wasseranschluss, an welchen man Eve Aqua an den Wasserhahn im Freien anschraubt. Hierbei finde ich sehr gut, dass man sich anstelle für das zuvor verwendete Kunststoffgewinde für eines aus Messing entschieden hat. Letzteres ist deutlich langlebiger und robuster. Damit Schmutzpartikel herausgefiltert werden, die eventuell in die Wasserleitung gelangt sind, befindet sich an dem besagten Anschluss auch wie von Gardena und Co. gewohnt ein kleines Metallsieb.

An der Seite gegenüber bzw. unten am Eve Aqua ist dann der Wasserausgabepunkt. Hier läuft dann das Wasser später in den Wasserschlauch. Doch damit dies geschehen kann, müsst ihr noch zuvor die im Lieferumfang befindliche 3/4 Zoll Schlauchkupplung anschrauben, sodass ihr ganz einfach einen Wasserschlauch daran anstecken könnt. Direkt neben dem Anschluss befindet sich auch der gewohnt kleine HomeKit Aufkleber, über welchen man Eve Aqua mit AppleHome bzw. die Eve Home App verknüpfen bzw. einrichten kann.

Zu guter Letzt gibt es an der Rückseite nur noch ein paar Infos bezüglich der Modellnummer und die Adressdaten von Eve System GmbH. Zieht man nun den vorderen Teil des Gehäuses von der Rückseite ab, dann hat man die beiden Teile von Eve Aqua in den Händen. Hier gibt es den hinteren Teil mit der Mechanik, in welcher man den Wasserdurchlauf sehen kann und das Magnetventil (Sperrventil), welches diesen am Ende der Bewässerung wieder zusperrt. Im vorderen Teil ist dann wiederum das Fach für die Batterien zu sehen, welches hier mit einer Klappe verschlossen ist und hier ist dann der Rest der Elektronik verbaut, welche Eve Aqua in euer Smart Home integrieren usw.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung Eve Aqua ist besser als beim Vorgänger. Zu einen setzt man nämlich beim Anschluss des Wasserhahns nun wie besagt auf ein robustes Messing-Gewinde und nicht auf Kunststoff. Des Weiteren ist nun ein Magnetventil verbaut, welches lautlos arbeitet und nicht wie beim Vorgänger deutlich hörbar ist. Außerdem gefällt mir hier die Materialanmutung sehr gut, denn der gewählte Kunststoff ist UV-beständig und zudem ist alles nach IPX4 wasserbeständig.

Somit ist Eve Aqua gegen allseitiges Spritzwasser geschützt, sodass dem Gerät ein Regenschauer absolut nichts anhaben kann. Lediglich im Winter bei Frost muss Eve Aqua abmontiert und im Haus, dem Schuppen oder einer Garage gelagert werden. 

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Produkt-Artsmarte Bewässerungssteuerung
MessdatenWasserdruchfluss
Gewinde3/4 Zoll (26,5 mm)
Umgebungsbedienungen4 °C – 50 °C
Druck: Min. 1 bar / Max. 5 bar
IPX4-Wasserbeständigkeit
UV-beständig
Stromversorgung2 x AA-Batterien
SmartHome TechnologieBluetooth und Thread-fähig
MaterialGehäuse aus Kunststoff, Gewinde aus Messing
Größe77 x 95 x 128 mm
LieferumfangEve Aqua
2 x AA Batterien
Hahnverbinder
Quick Start Guide
Technische Daten Eve Aqua

Einrichtung und Konfiguration

Kommen wir zur Einrichtung, diese ist bei Eve Produkten sehr einfach, da diese über Apple HomeKit in euer SmartHome integriert werden. Die Einrichtung bzw. Verknüpfung ist dabei wie bei allen Geräten, welche „HomeKit“ von Apple unterstützen, nahezu identisch. Da Eve Aqua wie alle andern aus dem Hause Eve stammenden Produkte ausschließlich mit HomeKit arbeitet, ist für die Inbetriebnahme bzw. die Einrichtung ein Apple-Device zwingend erforderlich. Somit kann, wer ein iPhone oder iPad besitzt, auf dem das iOS bzw. iPadOS System läuft, bei dem die Apple HomeKit-App von Werk aus installiert ist, direkt mit der Einrichtung loslegen.

Bei der Einrichtung gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder klassisch und mit umfangreichen Funktionen direkt über die Eve Home-App (für ein Update der Firmware notwendig) oder schnell und kompakt über die HomeKit App. Dabei habe ich mich für die Einrichtung über die Eve Home App entschieden, denn somit wird direkt nach der Einrichtung das Produkt auch aktualisiert und zugleich automatisch auch in die Apple HomeKit App integriert.

Ich habe Eve Aqua über die Eve Home App eingerichtet, dabei kann ich direkt auch die aktuelle Firmware herunterladen und zudem wird Eve Aqua auch automatisch in die Apple Home App integriert. In der Eve Home App navigiert man direkt zu den Einstellungen am unteren Untermenü. Danach tippt man direkt oben rechts auf das „Plus“ Symbol und schon wird einem das typische HomeKit Scan-Menü angezeigt, wo man mit der Kamera den HomeKit Code erfassen muss. Diesen Code findet man als Aufkleber entweder an der Unterseite des Eve Aqua oder an der beiliegenden Kurzanleitung. Ist der Code erfasst worden, ist der App bzw. HomeKit direkt bekannt, welches Gerät verknüpft werden soll und erledigt dies, sobald man auf „Zu Home hinzufügen“ tippt. Danach wir Eve Aqua konfiguriert und man wird gefragt, an welchem Ort Eve Aqua integriert werden soll. Ich persönlich habe hier bereits alle meine Räume im Haus und Außen angelegt, da ich viele Hue Lampen usw. habe, wenn ihr das noch nicht habt, müsst ihr erst noch einen neuen Raum/Ort erstellen und benennen.

Ich habe für Eve Aqua Außen ausgewählt, da Eve Aqua hier am Außenwasserhahn montiert wird. Anschließend wird man auch noch direkt gefragt, ob man Eve Aqua einen speziellen Namen geben möchte, dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn man mehrere in Betrieb hat. Zu guter Letzt wird einem noch direkt gezeigt, welche Funktionen Eve Aqua mit sich bringt und dann wäre Eve Aqua auch schon einsatzbereit, bzw. es kann direkt das aktuellste Firmware-Update aufgespielt werden.

Installation/Montage

Nun ist Eve Aqua zwar einsatzbereit, aber das ganze muss dann auch noch angeschlossen werden. Dies ist aber auch sehr einfach und ebenfalls in kurzer Zeit erledigt. Zuerst trennt man die beiden Gehäusehälften, indem man diese voneinander abzieht, danach nimmt man die beiden im Lieferumfang enthaltenen AA-Batterien und setzt diese in das entsprechende Fach ein. Danach das Gehäuse wieder zusammensetzten und schon kann Eve Aqua am Außenwasserhahn mit 3/4 Zoll Gewinde angeschraubt werden. Zu guter Letzt noch den 3/4 Zoll Kupplungsanschluss vom Lieferumfang an der Unterseite anschrauben und schon ist Eve Aqua einsatzbereit.

Wichtig und zu beachten gilt bei Eve Aqua, dass ihr einen Wasserdruck zwischen 1 und 5 bar bei euch habt. Bei und liegt dieser bei 3 bar, was häufig dem Standard entspricht. Im Winter, also bei Frostgefahr, muss Eve Aqua demontiert und im Keller der Garage oder im Haus gelagert werden, denn sinken die Temperaturen unter 4 Grad, kann dies dem Produkt wie bei anderen Bewässerungen schaden. Dies ist nicht weiter schlimm, denn zum einen ist Eve Aqua schnell entfernt und zudem muss man im Winter sowieso nichtsmehr im Freien bewässern.

(Einrichtung & Konfiguration: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Ist Eve Aqua eingerichtet und montiert, kann die smarte Bewässerungssteuerung direkt am Gerät über die Taste gestartet werden. Ebenso ist es aber auch möglich, das ganze via Siri-Sprachbefehl, die Eve Home bzw. Apple Home App zu aktivieren oder man nutzt eben die zuvor in der App eingestellten Zeiten. 

Sowohl in der Apple Home App als auch in der Eve Home App können schnell und einfach Zeitpläne für die Bewässerung des Gartens eingestellt werden. Danach erlogt die Bewässerung voll autonom, ohne eine zusätzliche Bridge, die notwendig ist. Gebt ihr in der App eure zuvor gemessen Flussrate in Liter pro Minute an, berechnet Eve Aqua auch bei jeder Bewässerung den Wasserverbrauch.

Automationen

Dank der Eve Home App bzw. Apple Home kann man Eve Aqua mit weiteren nützlichen Smarthome-Produkten verknüpfen und so praktische Automationen erstellen. So kann man Eve Aqua z. B. mit Eve Weather oder auch einen Bodenfeuchtesensor verknüpfen und so die Bewässerung noch umfangreicher automatisieren. Verwendet man nämlich die herkömmlichen Bewässerungszeitpläne, dann wird der Rasen usw. nach diesen festgelegten Zeitplänen bewässert, egal wie das Wetter am Tag wird. Als Nutzer kann man dann jedoch von unterwegs aus eingreifen und so die Bewässerung stoppen, aussetzen oder anpassen. Doch wirklich smart macht das Ganze die besagten nützlichen Automationen, was den großen Unterschied zu vielen herkömmliche Bewässerungscomputer mit sich bringt.

Zum einen wäre da die Verknüpfung mit Eve Weather. So kann man in der Automation bestimmen, dass bei sonnigem Wetter und einer bestimmten Temperatur, welche überschritten wird, automatisch die Bewässerung ausgeführt wird. Regnet es laut Eve Weather wiederum oder die Temperatur ist niedriger, wird die Bewässerung dann eben ausgesetzt.

Ist man wiederum im Besitz eines HomeKit-fähigen Regensensor/Bodenfeuchtesensor wie z. B. von Netatmo oder Gardena, dann kann hier ebenso eine praktische Automationen erstellt werden. Hierbei kann man z. B. im Rasen einen Bodenfeuchtesensor einstecken und definieren, dass bei „kleiner, gleich als 50 %“ Feuchtigkeit im Boden immer bewässert werden soll. Hat es an einem Tag dann wiederum geregnet und der Sensor misst über 50 % Bodenfeuchte, dann überspringt Eve Aqua die Bewässerung zu diesem Zeitpunkt automatisch.

Dank den zahlreichen Automationen, die durch zusätzlichen HomeKit fähiges Zubehör erstellt werden können, ist der Funktionsumfang sehr groß und stetig erweiterbar. Gerade dadurch macht man mit Eve Aqua als smarter Bewässerungscomputer nichts verkehrt, denn somit ist das Ganze wirklich absolut smart und arbeitet nahezu autonom. Aber selbst so als einzelnes Gerät ist Eve Aqua durchaus sinnvoll, funktioniert top und hatte bei mir keinerlei Probleme.

Kommunikation

Hat man zu Hause einen HomePod Mini oder eine Apple TV 4K, also ein Gerät, welches als sogenannte Steuer-Zentrale verwendet werden kann, ist es möglich, die Thread-Funktion nutzen zu können, welche den Zugriff auf Eve Aqua deutlich beschleunigt, da dies der Grundstein des Standards Matter ist. Thread ist die Säule und der Grundstein von Matter, also die Zukunft des Smart Home, welche nun in den folgenden Jahren auf immer mehr Geräte Einzug erhält. Bei Matter arbeiten zahlreiche Hersteller zusammen, um ihre Geräte untereinander deutlich besser zu vernetzen. Alle Geräte kommunizieren auch ohne Bridge miteinander und fällt ein Gerät aus, wird das nächste genutzt und so für eine lückenlose Kommunikation gesorgt. 

Ist einem das Thema Thread sehr wichtig und man kennt sich schon damit aus, sollte man bei Eve Aqua beachten, dass es sich genau wie z. B. bei Eve Weather und Eve Room um ein batteriebetriebenes Thread-Geräte handelt und all diese Geräte einen Endpunkt innerhalb eines Thread-Netzwerks darstellen. Full Thread Geräte wie Eve Energy usw. wiederum werden permanent mit Strom versorgt bzw. sind am Stromnetz angeschlossen und können innerhalb ihres Thread-Netzwerks als eigenständiger Router agieren und die wichtigen Datenpakete untereinander weitersenden. Hat man daher mehr Thread-fähige Geräte im Haus, ist das Netzwerk deutlich stabiler und die Reichweite ist weiter, da die Geräte meist im Haus verteilt sind. 

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Software

Eve für Matter & HomeKit
Preis: Kostenlos

Eve Aqua kann nach der Einrichtung wahlweise über die Eve Home App oder Apple Home gesteuert werden. Dabei werden die Einstellungen, die ihr vornehmt, zwischen den Systemen ausgetauscht, sodass, wenn ihr bei Eve Room etwas ändert, dies auch in der Apple Home App entsprechend angepasst wird. 

Die App von Eve bietet dabei bezüglich der Einstellungen und Informationen mehr an, als es bei Apple Home der Fall ist, aber Benachrichtigungen, Gastzugriffe usw. müsst ihr wiederum über Apple Home festlegen und einstellen. Solltet ihr z. B. die Kindersicherung von Eve Aqua nutzen wollen, dann könnt ihr dies nur über die Eve App aktivieren, da dies bei Apple Home nicht geboten wird. Ebenso müssen Firmwareupdates, Zeitpläne und der Wasserverbrauch ebenso über Eve Home festgelegt werden. 

Grundlegend steuert man über beide Apps den Zustand des Magnetventils im Eve Aqua, also entweder offen oder geschlossen. Die Durchflussmenge des Wassers kann dabei aber nicht eingestellt werden, denn wie bei anderen Bewässerungscomputern gibt es hier nur offen oder zu nichts dazwischen. Möchte man die Wasserdurchflussmenge steuern, muss dies über den Hahn gesteuert werden, sodass man diesen mehr schließt oder über ein zusätzliches Druckminderungsventil.

In der Eve Home App kann man dabei auch einstellen, wie lange das Magnetventil nach dem Bewässerungsstart manuell oder per Siri usw. geöffnet bleiben soll. Hier kann man zischen 5 Minuten bis 4 Stunden wählen und dies in 5 Minuten Schritten. Also so weit sehr präzise einstellbar, was bei vielen anderen Geräten nicht so umfangreich möglich ist. Von Werk aus sind hier 10 Minuten eingestellt, aber wie erwähnt, dies kann selbst angepasst werden.

Zeitpläne

Über die wichtigen Zeitpläne kann die Bewässerung sehr genau bestimmt werden, diese Zeitpläne werden direkt auf dem Eve Aqua gespeichert und laufen so selbst ohne Internet automatisch ab. Je Tag können maximal sieben Bewässerungszeiten erstellt werden und das tolle ist, man kann alles sehr genau bestimmen, an welchem Tag, zu welchen Zeiten und wie lange. Bei den Zeitplänen kann man auch „Zeitpläne pausieren“ auswählen. Hierbei wird ein Siri-Kurzbefehl erstellt, welcher prüft, ob es heute z. B. regnen wird, sodass dann automatisch die Bewässerung pausiert wird. Dieser Kurzbefehl muss dann aber von euch selbst ausgeführt werden, was nach nicht so komfortabel ist. Dabei ist in diesem Fall ein Eve Weather oder ein kompatible Bodenfeuchtesensor auf jeden Fall sinnvoller.

In den Einstellungen von Eve Aqua kann man dabei dann unter anderem auch einsehen, wann zuletzt bewässert wurde und den geschätzten Verbrauch. Damit dieser stimmt, muss aber zuvor auch der richtige Wert eures Wasserdruchflusses am Hahn ermittelt werden, dabei gibt man die Menge (Liter) an Wasser an, welche innerhalb von 1 Minute durchläuft. Dies kann man mit einem Eimer testen, den man füllt und am Ende nachwiegt.

Ansonsten lassen sich hier in der App noch die gewohnten Automationen bzw. Regeln erstellen. Sodass, wie bereits zuvor erwähnt bei Regenwetter automatisch die Bewässerung ausgesetzt wird usw.

(Software: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Sämtliche Produkte von Eve Home funktionieren ausschließlich mit Apple HomeKit, daher ist die komplette Produktreihe, darunter auch Eve Aqua, aktuell nur für Apple-Nutzer sinnvoll. Dies wird sich mit dem neuen Matter-Standard langsam ändern, aber bis dahin werden noch ein paar Monate vergehen.

Die smarte Bewässerungssteuerung Eve Aqua funktioniert im Alltag absolut zuverlässig, ohne Aussetzer oder ähnlichem. Das neue Magnetventil ist sehr leise und dank der zahlreichen Möglichkeiten der Automatisierung ist Eve Aqua ein tolles Gerät. Die Inbetriebnahme ist schnell erledigt und wie gewohnt ist auch die Einrichtung ein Kinderspiel. Dank Thread ist Eve Aqua absolut zukunftssicher und funktioniert bei mir rasant schnell. Da Matter bzw. Thread auch Android kompatible wird, können bald auch Android User die Produkte aus dem Hause Eve nutzen.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 149,99 € ist Eve Aqua definitiv nicht günstig, aber immerhin ist das gute Stück bei verschiedenen online Shops inzwischen für rund 120 € erhältlich. Das Design gefällt mir sehr gut, schön und sehr schlicht, modern und eben etwas Besonderes. Wenn man das ganze dann noch wirklich smart mit Automationen haben möchte, wird es jedoch noch teuerer. 

Hat man wiederum Eve Weather oder einen kompatiblen Bodenfeuchtesensor sowieso zu Hause im Einsatz, ist Eve Aqua die perfekte Ergänzung, aber ansonsten muss man eben etwas mehr Geld in die Hand nehmen. Alternativ muss man anhand des Wetterberichts planen, wie man die Einstellungen vornimmt, nicht das im Urlaub der Rasen überschwemmt wird, weil es an dem Tag der Bewässerung sowieso stark regnet.

Eve Aqua

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: evehome.de

Nuki Smart Lock 4.0 Pro

In aller Kürze

Mit dem Nuki Smart Lock 4.0 Pro hat das österreichische Unternehmen Nuki eine neue Generation des praktischen Smart Lock vorgestellt. Dabei ähnelt dieses absolut dem Vorgänger, kein Wunder, denn der Unterschied versteckt sich hier im Inneren des Gerätes. Beim neuen Nuki Smart Lock 4.0 Pro hat man nämlich nun Matter bzw. Thread integriert, während alles andere wie gehabt auch verbaut wurde. Somit müsst ihr weder auf das integrierte WLAN noch auf den mitgelieferten Akku-Pack verzichten. Die neue 4. Generation ist sowohl optisch als auch von der Hardware großteils gleich, einziger Unterschied ist eben Matter und Thread. Dies ist für viele vielleicht weniger interessant, aber dies kann und wird sich in einigen Monaten bzw. Jahren ändern, denn immer mehr Produkte bekommen Matter integriert, sodass diese auch untereinander kompatible werden und zusammen arbeiten, was zuvor nicht so wirklich der Fall war.

Gefällt uns

  • Nachrüstlösung
  • einfache Einrichtung und Bedienung
  • App mit vielen Einstellungsmöglichkeit
  • hoher Komfortgewinn
  • Zugriff von der Ferne aus
  • Matter/ Thread integration

Gefällt uns weniger

  • immer noch etwas lauter als die Konkurrenz, aber leiser als der Vorgänger.

Nuki Smart Lock 4.0 Pro

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Nuki liefert das Smart Lock 4.0 Pro wie bereits die Vorgängergeneration in einer großen, stabilen und sichern Verpackung aus. Eine Bridge wird bei der Pro-Version nicht mitgeliefert, da diese bereits direkt im Gerät integriert wurde. Somit benötigt man in der Nähe des Smart Locks keine freie Steckdose, in welcher die Bridge eingesteckt wird. Ein Problem, was gerade in Altbauten zum Problem werden kann, denn oftmals hat man früher nicht so viele Steckdosen verbaut, wie es heute in Neubauten der Fall ist.

Die Verpackung des Nuki Smart Lock 4.0 Pro sieht dem der Vorgängerversion absolut ähnlich. Der Unterschied liegt hier lediglich bei wenigen kleinen Details und an der Farbe des Smart Locks, welche ihr wählt. Denn beim weißen wird das Smart Lock zusammen mit der Haustür in derselben Farbe gezeigt, genau wie bei dem schwarzen Smartlock, wo dann die Haustüre schwarz bzw. anthrazit ist.

Genau wie bereits kurz erwähnt, zeigt Nuki am Deckel der Verpackung das Nuki Smart Lock Pro 4.0, welches an der Tür montiert wurde. In diesem Fall an einer weißen Haustüre passend zum weißen Smart Lock. Des Weitern finde man hier an der unteren rechten Ecke noch das von der Vorgänger-Version bekannten „Wi-Fi build in Logo, da die Bridge wie bereits erwähnt direkt im Smart Lock integriert wurde.

An der rechten Seite wird kurz anhand eines Bildes bzw. einer Skizze gezeigt, wie das Nuki Smart Lock an der Innenseite der Tür montiert wird. Direkt darunter werden noch alle kompatibel Betriebssysteme aufgelistet, mit welchen die Nuki App kompatible ist. Dazu zählen der Google Play Store, der App Store von Apple und die AppGallery von Huawei. Neu ist hier das Matter-Logo direkt darunter, welcher hier in der 4. Generation Einzug erhalten hat.

An der gegenüberliegenden linken Seite erwähnt Nuki die Vorteile des Smart Locks in mehreren kurzen Sätzen auf Englisch. Dazu zählen unter anderem die einfache Installation, die Kontrolle von überall aus, dass man digitale Keys vergeben kann. Neu ist hier auch die Darstellung der ganzen kompatiblen Assistenten an der unteren Stirnseite. Hier informiert Nuki nämlich weiterhin über die Apple HomeKit Kompatibilität, genau so, wie dass Nuki mit Google Home, Amazon Alexa und Samsung SmartThings kompatible ist. Zu guter Letzt befasst man sich an der Unterseite also am Boden mit dem Lieferumfang und den Voraussetzungen, um Nuki nutzen zu können.

Hebt man den Deckel der Nuki Smart Lock 4.0 Pro Verpackung an, dann erblickt man hier an den Seiten der Verpackungsschale noch nur ein paar zusätzliche Informationen. Während man hier links über den verfügbaren Nuki Club mit den gegebenen Vorteilen informiert, präsentiert Nuki an der rechten Seite über zusätzliches Zubehör, was erhältlich ist und den Funktionsumfang bzw. den Komfort erweitern kann. Doch kommen wir nun zum Innenleben der Verpackung.

An der Oberseite der stabilen Verpackung erblickt man ganz wie bisher von Nuki gewohnt zu aller erst eine Mappe mit einem Nuki Aufdruck. Hier drin befindet sich eine kompakte Anleitung in mehreren Sprachen übersetzt, eine Nuki„ get started Karte“ mit QR-Code, welcher bei der Einrichtung hilft und auch hier wird man über den Nuki Club und Support informiert. Außerdem liegt hier auch noch eine große weiße Karte bei, auf welcher man anstelle des bisher gewohnten HomeKit Code den neuen Matter-Code findet, womit man Nuki ins SmartHome System integrieren kann.

Nuki hat bei der Verpackung des Smart Lock 4.0 Serie weitestgehend auf unnötigen Kunststoff verzichtet. So hat man dieses Mal alles in eine gepresste Pappschachtel verstaut, was mir sehr gut gefällt. In der linken Aussparung befindet sich das Nuki Smart Lock 4.0 Pro mit bereits eingesetzten Power-Pack (Sicherungsstreifen muss jedoch für die Stromversorgung noch entfernt werden). Unter dem Smart Lock ist eine kleine Schachtel mit einem Schraubendreher abgebildet. Hier drin findet man lediglich den kleinen Inbus, mit dessen Hilfe man die zum Anschrauben gedachte Montageplatte an der Haustür anbringen kann. In der rechten Schachtel neben dem Schloss befindet sich die beiden Montageplatten, was man auch gut anhand des aufgedruckten Symbols erkennen kann. Hierbei setzt Nuki wie bereits bei der 3. Generation nur noch auf Kunststoffplatten, aber diese sind von der Haltbarkeit nicht weniger schlecht als dies zuvor verwendeten Metallplatten. Bei der einen Platte handelt es sich wie gewohnt um die Klebe- und bei der anderen um die Schraubvariante, daher auch der kleine Inbus.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Die neuste Nuki Smart Lock 4.0 Generation hat sich optisch gegenüber dem Vorgängermodell nicht verändert, hier setzt Nuki auf das bisher gewohnte Design. Exakt wie bereits bei der Generation davor bietet Nuki das Smart Lock sowohl in schwarz als auch in weiß an.

Weiterhin handelt es sich beim Nuki Smart Lock 4.0 Pro um ein längliches kastenähnliches Gerät, in welcher die ganze Elektronik steckt Dieser Teil besteht aus einem schlichten Kunststoff, genau so, wie man es bereits von den ganzen Vorgängermodellen kennt. Hier findet darum auch weiterhin an der Unterseite das Einschubfach für die Stromversorgung sein Platz, in diesem Fall ist bei der Pro-Version bereits ein Akkupack enthalten, den hier immer wieder aufladen könnt. Die Stromversorgung ist beim Nuki Smart Lock notwendig, da es sich hierbei wie gewohnt um ein elektronisch angetriebenes Motorschloss handelt, welches eben zudem noch smart ist. Das Getriebe, welches die Mechanik antreibt, befindet sich weiterhin in der Kasten-Form am Smart Lock. 

Der Teil mit dem drehbaren Rad, ist hier bei der Pro-Version egal ob man sich für schwarz oder weiß entscheidet in silber gehalten. Dabei handelt es sich aber keineswegs um ein Kunststoff, sondern wie die Optik und Haptik es auch bestätigt um Aluminium. Dies fühlt sich natürlich deutlich hochwertiger an und sorgt insgesamt für ein edles Aussehen und eben die besagte tolle Haptik.Der vordere Teil des besagten Drehknaufes wird vom inneren Getriebe angetrieben, sodass dieser gedreht wird und diese nimmt dabei den im Schließzylinder eingesteckten Schlüssel mit, sodass die Tür auf-/ bzw. zugeschlossen wird. Im Zentrum des Knaufs befindet sich dann noch eine Taste und ein LED-Ring. Letzteres zeigt dem Nutzer bei Bedarf den Status des Smart Locks an, jedoch habe ich die Status-LED in den Einstellungen abgeschaltet, sodass diese nach kurzer Zeit immer automatisch abgeschaltet wird. 

Das weiße Gehäuse mit dem Aluminium-Element gefällt mir sehr gut, vermittelt ein hochwertigen Eindruck und fühlt sich wie bereits erwähnt hochwertig an, als beim normalen Nuki Smart Lock 4.0. Diese Farbkombi passt sehr gut zu den modernen Türen, denn diese sind außen oft dunkel und innen in weiß gehalten. Wer wiederum eine dunkle Tür hat, kann sich dann lieber für das schwarze Modell entscheiden, ganz so, wie es euch selbst am besten gefällt. 

Das Nuki Smart Lock 4.0 Pro fällt aufgrund der absolut identischen Größe zum Vorgänger weiterhin direkt an der Haustüre auf. Da dies aber weiterhin nur an der Innenseite der Tür angebracht wird, ist dies keinesfalls schlimm und der extreme Komfortgewinn ist es meiner Meinung nach absolut Wert. Nuki hat dem Knauf-Element eine runde Form (Durchmesser 52 mm mit einer Länge von 60 mm) und dem restlichen Gehäuse die Maße 80 x 60 x 46 mm (L x x H) verpasst. Da das runde Element in das Kunststoffelement eingelassen ist, betragen die kompletten Abmaße: 110 x 60 x 60 mm und das Gewicht liegt inkl. Akku und Montageplatte bei exakt 580 Gramm. 

Es kann hin und wieder sicherlich mal vorkommen, dass ihr trotz Info in der App vergessen habt den Akku über Nacht aufzuladen. Zudem gibt es vielleicht wie bei mir auch ein Elternteil, der vielleicht kein Smartphone nutzt und so nicht über Nuki in euer Haus gelangen könnte. Dafür gibt es dann entweder den sogenannten Nuki Fob, einen Funksender, den man der Person gibt und so kann auch diese die Tür öffnen oder man nutzt weiterhin einen herkömmlichen Schlüssel. Schließlich kann die Tür von aussen weiterhin wie gewohnt auf und zugeschlossen werden und von Innen dreht man eben einfach am Nuki Smart Lock 4.0 Pro den Drehknauf in den entsprechende Richtung. Einen Schlüssel sollte man dann jedoch auf jeden Fall mitnehmen, denn bei leeren Batterien kann euch das Nuki Smart Lock nicht elektronisch die Tür öffnen, dies sollte so weit jedoch logisch sein. Der Status-Ring im Drehknauf dient dann wie erwähnt weiterhin als Status-LED und zeigt den aufgeschlossenen bzw. zugesperrten Zustand an und blinkt auf, wenn der Akku leer bzw. knapp wird, aber zugleich wird euch dies auf in der App angezeigt, dazu später weitere Details. 

Innerhalb des LED-Rings befindet sich zudem eine große Taste. Mit dieser kann man die Tür ohne Smartphone von innen öffnen bzw. schließen. Dazu einfach diese drücken und schon schließt das Nuki Smart Lock auf bzw. zu. Zudem dient diese Taste dazu, die App bzw. euer Smartphone am Anfang mit dem Nuki Smart Lock zu koppeln.

Weiterhin handelt es sich beim Nuki Smart Lock 4.0 Pro um ein längliches kastenähnliches Gerät, in welcher die ganze Elektronik steckt. Dieser Teil besteht aus einem schlichten Kunststoff, genau so, wie man es bereits von den ganzen Vorgängermodellen kennt. Hier findet darum auch weiterhin an der Unterseite das Einschubfach für die Stromversorgung sein Platz. Im Falle der Pro Version ist der Akkupack bereits enthalten, diesen könnt ihr immer wieder aufladen. Die Stromversorgung ist beim Nuki Smart Lock notwendig, da es sich hierbei wie gewohnt um ein elektronisch angetriebenes Motorschloss handelt, welches eben zudem noch smart ist. Das Getriebe, welches die Mechanik antreibt, befindet sich weiterhin in der Kasten-Form am Smart Lock.

Der Teil mit dem drehbaren Rad ist hier bei der Pro-Version egal ob man sich für schwarz oder weiß entscheidet in silber gehalten. Dabei handelt es sich aber keineswegs um ein Kunststoff, sondern wie die Optik und Haptik es auch bestätigt um Aluminium. Dies fühlt sich natürlich deutlich hochwertiger an und sorgt insgesamt für ein edles Aussehen und eben die besagte tolle Haptik. Der vordere Teil des besagten Drehknaufes wird vom inneren Getriebe angetrieben, sodass dieser gedreht wird und diese nimmt dabei den im Schließzylinder eingesteckten Schlüssel mit, sodass die Tür auf-/ bzw. zugeschlossen wird. Im Zentrum des Knaufes befindet dann noch eine Taste und ein LED-Ring. Letzteres zeigt dem Nutzer bei Bedarf den Status des Smart Locks an, jedoch habe ich die Status-LED in den Einstellungen abgeschaltet, sodass diese nach kurzer Zeit immer automatisch abgeschaltet wird.

Das weiße Gehäuse mit dem Aluminium-Element gefällt mir sehr gut, vermittelt einen hochwertigen Eindruck und fühlt sich wie bereits erwähnt hochwertig an als beim normalen Nuki Smart Lock 4.0. Diese Farbkombi passt sehr gut zu den modernen Türen, denn diese sind außen oft dunkel und innen in weiß gehalten. Wer wiederum eine dunkle Tür hat, kann sich dann lieber für das schwarze Modell entscheiden, ganz so, wie es euch selbst am besten gefällt. Das Nuki Smart Lock 4.0 Pro fällt aufgrund der absolut identischen Größe zum Vorgänger weiterhin direkt an der Haustüre auf. Da dies aber weiterhin nur an der Innenseite der Tür angebracht wird, ist dies keinesfalls schlimm und der extreme Komfortgewinn ist es meiner Meinung nach absolut Wert. Nuki hat dem Knauf-Element eine runde Form (Durchmesser 52 mm mit einer Länge von 60 mm) und dem restlichen Gehäuse die Maße 80 x 60 x 46 mm (L x x H) verpasst. Da das runde Element in das Kunststoffelement eingelassen ist, betragen die kompletten Abmaße: 110 x 60 x 60 mm und das Gewicht liegt inkl. Akku und Montageplatte bei exakt 580 Gramm.

Es kann hin und wieder sicherlich mal vorkommen, dass ihr trotz Info in der App vergessen habt, den Akku über Nacht aufzuladen. Zudem gibt es vielleicht wie bei mir auch ein Elternteil, der vielleicht kein Smartphone nutzt und so nicht über Nuki in euer Haus gelangen könnte. Dafür gibt es dann entweder den sogenannten Nuki Fob, einen Funksender, den man der Person gibt und so kann auch diese die Tür öffnen oder man nutzt weiterhin einen herkömmlichen Schlüssel. Schließlich kann die Tür von außen weiterhin wie gewohnt auf und zugeschlossen werden und von innen dreht man eben einfach am Nuki Smart Lock 4.0 Pro den Drehknauf in die entsprechende Richtung. Einen Schlüssel sollte man dann jedoch auf jeden Fall mitnehmen, denn bei leeren Batterien kann euch das Nuki Smart Lock nicht elektronisch die Tür öffnen, dies sollte so weit jedoch logisch sein.

Der Status-Ring im Drehknauf dient dann wie erwähnt weiterhin als Status-LED und zeigt den aufgeschlossenen bzw. zugesperrten Zustand an und blinkt auf, wenn der Akku leer bzw. knapp wird, aber zugleich wird euch dies auf in der App angezeigt, dazu später weitere Details. Innerhalb des LED-Rings befindet sich zudem eine große Taste. Mit dieser kann man die Tür ohne Smartphone von innen öffnen bzw. schließen. Dazu einfach diese drücken und schon schließt das Nuki Smart Lock auf bzw. zu. Zudem dient diese Taste dazu, die App bzw. euer Smartphone am Anfang mit dem Nuki Smart Lock zu koppeln.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es so weit eigentlich nichts zu beanstanden. Das Gehäuse des Smart Lock wurde aus hochwertigen Materialien gefertigt. Das gebürstete Aluminium fühlt sich gut an und sieht wie bereits erwähnt auch sehr gut aus. Der untere Teil wurde zwar „nur“ aus Kunststoff gefertigte, aber auch dieser fühlt sich sehr wertig an und da das Gerät ausschließlich an der Innenseite montiert wird, macht der Einsatz von Kunststoff hier auch keinerlei Probleme.

Hier gibt es zwar z. B. das Yale Smart Lock, welches ich ebenfalls getestet habe und komplett aus Aluminium gefertigt wurde, was zwar nochmals etwas hochwertiger wirkt, aber dafür ist dies nochmals etwas größer und eben auch nochmals deutlich schwerer, wobei letzteres im Alltag keine Rolle spielt.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Türschloss-ArtSmartes Türschloss (Batteriebetrieben)
Kompatible TürgriffeKnauf außen; Griff oder Stange außen
Geschwindigkeit bei 360° Drehungknapp 4 Sekunden
AbmessungenNuki Smart Lock 4.0 Pro: 110 x 60 x 60 mm
SperrmodiAufsperren
Zusperren
Tür öffnen
Auto Lock
Zeitsteuerung
Auto Unlock 
Lock ‘n’ Go
Zugriff aus der Ferne
MaterialKunststoff/Aluminium
KonnektivitätWiFi Wireless-Netzwerk IEEE802.11 b/g/n (2,4GHz), Bluetooth 5.0; Matter/Thread
Akkulaufzeit Smart Lock≥6 Monate bei rund 8 Sperrvorgängen pro Tag (bei schwergängigen Türen eher weniger)
SicherheitEnd-to-End-Verschlüsselung mit Challenge-Response (wie bei eBanking).
LieferumfangNuki Smart Lock 4.0 Pro
Montageplatte – Klemmvariante
Montageplatte – Klebevariante
Inbusschlüssel für Klemmplatte
Battery Pack
Smart Lock Anleitung
Technische Daten Nuki Smart Lock 4.0 Pro

Vorraussetzungen für die erfolgreiche Installation 

Das Nuki Smart Lock 4.0 Pro ist im Prinzip exakt wie dessen Vorgängermodelle quasi ein Getriebe-Motor, welcher von den eingesetzten Batterien bzw. im Falle der Pro-Version vom Battery Pack angetrieben wird. Dieser Antrieb (Motor) dreht wiederum den runden Drehknauf und nimmt dabei den zwischen der Montageplatte und dem Smart Lock befindlichen Türschlüssel mit. Somit wird der darin befindliche Schlüssel entsprechend der Drehrichtung in Schließ-/ Öffnungsrichtung gedreht und die Tür ganz ohne das ihr einen Schlüssel in das Schloss zu stecken müsst, geschlossen bzw. geöffnet. 

Bezüglich der Stromversorgung seid ihr mit der Pro-Version gut aufgestellt, denn hier ist direkt ein wiederaufladbarer Battery Pack enthalten. Dieser muss lediglich, sobald dieser leer ist, wieder für rund 10 Stunden aufgeladen werden, hält jedoch bei rund 8 Sperr- bzw. Öffnungsvorgängen bis zu 6 Monate. Für die Rechtfertigung, das Smart Lock auch wirklich smart nennen zu dürfen, ist wiederum die im Kunststoffgehäuse verbaute Elektronik verantwortlich. Diese sorgt nämlich dafür, dass dieses mit eurem Wi-Fi verbunden ist und so von überall darauf zugegriffen werden kann. Alternativ erfolgt die Verbindung zu Hause auch via Bluetooth oder durch die neuste Generation via Matter.

Um das Nuki Smart Lock 4.0 Pro wiederum erfolgreich nutzen zu können, erfordert es einige Voraussetzungen mehr als nur ein Smartphone. Zum einen ist nämlich wichtig, dass ihr in eurer Haustüre ein Türschloss mit Europrofil-Doppelzylinder habt (meistens in Türen verbaut), welcher zudem über eine Not- und Gefahrenfunktion verfügt. Diese Funktion erlaubt es nämlich, dass ihr eure Tür auch dann aufschließen könnt, wenn bereits ein Schlüssel, also in dem Fall der im Nuki Smart Lock befindliche im Inneren steckt. Ob ihr diese Funktion habt, könnt ihr ganz leicht prüfen, indem ihr bei offener Tür einen Schlüssel von innen in das Schloss steckt und probiert, ob ihr gleichzeitig auch einen von außen einstecken könnt. Sollte dies nicht gehen, dann müsst ihr dieses durch einen neuen Doppeltzylinder mit Not- und Gefahrenfunktion ersetzen. Diese sind bereits ab ca. 30 Euro erhältlich und können ganz einfach selbst ausgetauscht werden.  

Solch ein Türschließzylinder kann man ohne Probleme selbst wechseln. Dazu muss man einfach bei offener Tür die Stellschraube unterhalb der Türfalle komplett herausdrehen. Nun den vorhanden Schlüssel des alten Zylinders in das Schloss stecken und auf etwa ein Uhr (20-Grad) nach links oder rechts drehen. Anschließend sollte man den alten Türschließzylinder einfach entnehmen können.

Installation & Einrichtung 

Die Montage und Einrichtung des Nuki Smart Lock 4.0 Pro ist, wie der Hersteller selbst angibt, zum einen sehr einfach und ebenso recht schnell erledigt. Zuerst geht es darum, die richtige Montageplatte auszuwählen. Hier liefert Nuki bei der europäischen Schließzylinder-Variante zwei Varianten mit. Welche davon die richtige ist, hängt davon ab, ob euer Schließzylinder an der Innenseite der Tür weniger als 3 mm oder mehr als 3 mm von der Tür hervorsteht.

Sollte dieser weniger als 3 mm vorstehen, dann müsst ihr euch für die Montageplatte mit der Beschriftung „B“ entscheiden. Diese besitzt an der Rückseite eine Doppelseite Klebefläche und wird mithilfe dieser an der Tür festgeklebt. Keine Angst, der Kleber hebt sehr gut, lässt sich aber laut Nuki rückstandslos entfernen.

Sollte der bei euch vorhanden Türschließzylinder jedoch wie bei mir mehr als 3 mm vorstehen, dann müsst ihr die Montageplatte „A“ nehmen. Diese wird in diesem Fall nicht geklebt, da diese zum Teil etwas weiter von der Tür absteht. Sondern mit drei Madenschrauben am Zylinder festgeklemmt. Diese Variante lässt sich natürlich noch etwas besser und rückstandsloser entfernen als die geklebte und wird bei den meisten unter euch ebenfalls die richtige Montageplatte sein.

Nun muss man noch einen Schlüssel in das Schloss von innen stecken. Da man jedoch im Notfall noch die Tür normal aufschließen kann, sollte man auf jeden Fall einen Ersatzschlüssel nutzen bzw. noch haben. Zu guter Letzt wird nun noch das Nuki Smart Lock 4.0 Pro einfach auf die Montageplatte aufgesetzt, sodass dieses einrastet und schon ist die Montage erledigt. Anschließend lädt man sich am besten schon einmal die kostenlose Nuki App auf das Smartphone (erhältlich für iOS, Android und auf alles Huawei Smartphones mit AppGallery).

Startet man die App das erste Mal, muss man zunächst der Datenschutzerklärung zustimmen. Anschließend wird man gefragt, ob man das Smart Lock einrichten möchte oder den Einladungscode, welchen man vom Partner oder den Eltern erhalten hat, eingeben möchte. Letzteres dient dazu, dass z. B. der/die Partner-/In ebenfalls Zugriff auf das smarte Türschloss erhält. Zudem kann man somit auch den Eltern und Schwiegereltern Zugriff geben und ebenso haben wir dafür auch bei diesen einen Zugriff eingerichtet. Daher ist es bei uns so, dass wir ohne Schlüssel bei uns und den Schwiegereltern reinkönnen, genauso, wie diese es bei uns können.

Habt ihr das smarte Türschloss wie oben erwähnt bereits montiert, könnt ihr gleich mit dem nächsten Schritt fortfahren. Ansonsten klickt man bei der Frage „Hast du dein Smart Lock bereits an deiner Tür montiert? “Auf „Nein“ und die App zeigt einen daraufhin Schritt für Schritt, wie die Montage durchgeführt wird und welche Montageplatte man genau in welchem Fall benötigt. Das Ganze ist dann wie gesagt sehr einfach, da alles schön ausführlich in der App erklärt und gezeigt wird.

Sobald man dazu aufgefordert wird, drückt man die runde Taste am Nuki Smart Lock 4.0 Pro für ca. 5 Sekunden. Dadurch wird dieser in den Kopplungsmodus versetzt. Direkt im Anschluss sucht die App dann automatisch nach dem Türschloss und nach wenigen Sekunden sollte dies gefunden werden. Daraufhin dem Schloss noch einen Namen geben wie z. B. Haustür, den Ortungsdiensten des Smartphones zustimmen (Voraussetzung für die Funktion Auto-Unlock) und daraufhin den Standort bestimmen bzw. automatisch orten lassen.

Zu guter Letzt muss das Türschloss noch einmalig kalibriert werden. Dies erfolgt fast komplett automatisch. Mann muss lediglich auswählen, ob man an der Außenseite der Tür einen Drücker oder nur einen Knauf bzw. eine Stange besitzt (Letzteres trifft bei der Mehrheit zu). Anschließend die Tür kurz aufmachen und einmal sobald dazu aufgefordert schließen, schon startet die Kalibrierung. Dabei schließt das Schloss die Tür einmal zu und gleich wieder auf.

Wollte ihr nun noch den neuen Nuki Door Sensor des Nuki Smart Lock 4.0 Pro verwenden, könnt ihr dies im nächsten Schritt auswählen. Zuvor würde ich jedoch noch die Liste der zu erledigenden Punkte direkt im Anschluss der erfolgreichen Einrichtung des Smart Locks abarbeiten. Dazu habe ich zuerst das integrierte WLAN aktiviert, was auch hier wie gewohnt Schritt für Schritt erklärt wird.

Da ich bereits ein Nuki Keypad der 2. Generation bei mir hatte, habe ich dies auch direkt hier mit dem neuen Smart Lock gekoppelt, was wie alle Abschnitte der Einrichtung absolut einfach geht. Direkt im Anschluss habe ich mich dann mit dem Koppeln des Door Sensors beschäftigt. Dazu wählt man dessen Einrichtung in der App aus und schon wird auch hier alles Schritt für Schritt erklärt. Zuerst entfernt man am Sensor den Klebestreifen an der Rückseite, danach klebt man den Türsensor an den Türrahmen und den kleinen Magneten an die Tür. Dabei muss beachtet werden, dass die Markierung (eine kleine Kerbe) am Sensor zum Magneten zeigt und diese zwischen 0,5 bis 3 cm voneinander entfernt sind, mehr nicht. Hier stellt Nuki direkt bei der Einrichtung sofern benötigt auch eine tolle Installationsanleitung bei, welche das ganze sehr gut auch mit Bildern zeigt.

(Installation & Einrichtung: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Entscheidet ihr euch nur für das Nuki Smart Lock 4.0 Pro, habt ihr auf jeden Fall schon einmal den Vorteil, dass ihr keine zusätzliche Bridge kaufen müsst. Schließlich ist diese bzw. alles weitere fürs WLAN, Matter und Bluetooth direkt im Smart Lock integriert. Bei der normalen Version benötigt ihr dann eben weiterhin eine Bridge, damit ihr auch von der Ferne direkt auf das Smart Lock zugreifen könnt, ansonsten geht das Öffnen und Schließen eben nur, wenn ihr via Bluetooth direkt vor der Haustür steht.

Beim Nuki Smart Lock 4.0 Pro sollte man jedoch prinzipiell beachten, dass die Reichweite des WiFi nicht so weit bzw. groß ist wie bei der normalen Variante mit separater Bridge. Aber in einem modernen Haus reicht die Reichweite problemlos aus, und da ich das Ganze auf Matter umgestellt habe, ist die Reichweite aufgrund zahlreicher weiterer Matter bzw. Thread-fähigen Geräten absolut kein Problem bei uns.

Nachdem man das Nuki Smart Lock 4.0 Pro montiert hat, kann man problemlos weiterhin wie gewohnt die Tür mit einem weiteren Schlüssel von außen aufschließen. Zudem ist es auch möglich, die Tür von innen durchs einfache Drehen des Aluminiumrings am Smart Lock wie gewohnt zu öffnen bzw. auch zu schließen. Dies ist z. B. sehr nützlich, falls völlig unerwartet der Akku leer sein sollte, aber im Normalfall kommt dies kaum vor, da ihr in diesem Fall mehrere Hinweise bekommt, den Akku aufzuladen. Wer morgens sein Smartphone nicht so schnell findet oder nur mal kurz raus möchte, kann zudem das Schloss mit einem Knopfdruck öffnen und wieder schließen. Doch das Nuki Smart Lock 4.0  Pro von Nuki kann wie dessen Vorgängermodell noch viel mehr, was man über die App einrichten kann.

(Funktionsumfang: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Nuki Smart Lock
Preis: Kostenlos

[appcode googleplay id=io.nuki&hl=de&gl=US]

Die App hat sich in der Zeit weiterhin durch Updates von Nuki verbessert und wurde meiner Meinung nach trotz zahlreichen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten noch weiter verbessert und sogar noch übersichtlicher. Nach einiger Zeit der Gewöhnung findet man sich darin schnell zurecht und man findet eingleich recht schnell die Funktion, wo man etwas verändern möchte.

Auf der Startseite kann man direkt den Status des Smart Locks erkennen bzw. erfahren, ob das jeweilige Nuki Smart Lock die Tür aktuell zugesperrt hat oder aufgesperrt ist. Kauft man sich direkt oder im Nachgang noch den Door Sensor, dann wird einem hier nach erfolgreicher Einrichtung das Ganze noch präziser in der App angezeigt. Der Sensor erkennt nämlich nicht nur offen bzw. geschlossen oder auch, ob die Tür nur angelehnt wurde. In den Einstellungen kann man z. B. definieren, dass man, sofern die Tür nur angelehnt oder nicht richtig geschlossen wurde, automatisch eine Push-Benachrichtigung aufs Smartphone erhält.

Doch alles der Reihe nach, denn auf der Startseite kann man direkt auf die wichtigsten Funktionen zugreifen, welche man sofern man nicht noch ein Nuki Keypad dazu gekauft hat, eigentlich täglich benötigt. Wir haben uns für den höchsten Komfort entschieden und nutzen auch noch ein aussen an der Tür angebrachtes Nuki Keypad der 2. Generation. Dadurch erfolgt das Öffnen der Tür einfach über den Fingerabdruck oder alternativ über eine selbst festgelegten Code. Zum Zuschließen drückt man hier am Keypad wiederum die Pfeil-Taste und damit sind wir sehr glücklich, da wir im Alltag alles ohne Smartphone machen können. Einfach Finger-Scannen, die Tür öffnet und beim Haus verlassen, die Pfeil-Taste drücken und schon wird abgeschlossen. Ein Komfort, welchen wir nicht mehr missen möchten.

So nun weiter mit der App bzw. der besagten Startseite. Habt ihr wie ich den Zugriff auf mehrere Smartlocks wie z. B. das der Eltern/ Schwiegereltern, dann sehr ihr hier direkt alle Startblocks auf der Startseite. Tippt man hier nun auf das eigene Smart Lock, kann man direkt auswählen, ob man die Tür öffnen oder zusperren möchte. Beim Öffnen wird zugleich auch die Falle gezogen, sodass man nach dem die Tür aufgeschlossen ist, nur noch die Tür durchs nach innen bewegen wie herkömmlich öffnen kann. Zieht man hier im Auswahlmenü das untere Fenster nach oben, hat man noch zusätzliche Direktzugriffe zur Auswahl. Dazu zählen, das einfache Aufsperren also ohne das die Falle mit betätigt wird und Lock ´n´go. Bei Letzterem handelt es sich um eine Komfortfunktion, dabei wird die Tür aufgesperrt und automatisch wieder verschlossen, wenn man die Tür wieder schließt. Wischt man auf der Startseite beim Smart Lock nach rechts oder links, erscheint bei geöffnetem Schloss direkt „zusperren“, sodass man direkt mit einer kurzen Wischgeste in der App die Tür bei Bedarf zusperren lassen kann.

Über den gelben Schriftzug „Einstellungen“ gelangt man zu sämtlichen Einstellungen des Nuki smart Lock 4.0 Pro. Hier ist alles schön unterteilt in die unterschiedlichen Funktionen, sodass man hier eigentlich recht schnell herausfindet, welche Einstellungen man wo findet. Angefangen bei „Funktionen & Konfiguration“ hier dreht sich alles um die wichtigen Einstellungen. Hier kann man sehr viele Einstellungen vornehme, zu welchen unteren anderem Dinge zählen, wie viel Umdrehungen geschlossen werden soll. Bei uns reicht hier 360° also eine komplette Umdrehung, aber bei anderen Türen sind hier zwei Umdrehungen notwendig. Außerdem kann hier bestimmt werden, wie lange die Falle gehalten werden soll und man kann das Smart Lock neu kalibrieren. Des Weiteren kann man hier das integrierte WLAN ändern, Nuki ins Smart Home integrieren, den Batterie bzw. Akkustand einsehen und bestimmen, was beim Betätigen des Button am Smart Lock ausgeführt werden soll.

Nachtmodus

Für mich bzw. uns sehr wichtig ist der Nachtmodus. Diese habe ich bisher immer aktiviert, sodass automatisch um 22:00 Uhr das Nuki Smart Lock die Tür abschließt und der Nachtmodus um 6:00 Uhr beendet wird. Öffnet man in diesem Zeitraum wie ich z. B. morgens um 5:00 Uhr die Tür und verlässt das Haus, schließt Nuki die Tür in dem festgelegte Zeitraum automatisch wieder ab. 

Weitere Nutzer einladen

Das Tolle bei Nuki ist, man benötigt hier keinen Account, lediglich die App reicht aus und man kann entweder das eigene Smart Lock damit verknüpfen oder das von anderen, sofern diese einem Zugriff geben. Im Einstellungsmenü unter „Nutzer“ kann man diese einladen und zugleich auch direkt bestimmen, ob die jeweiligen Nutzer aus der Ferne Zugriff, auf das Nuki Smart Lock 4.0 Pro bekommen, Auto-Unlock de-/aktiveren könne oder der Zugang zeitlich begrenzt wird. Hat man z. B. eine Putzfrau, die einmal wöchentlich oder öfters vorbeikommt, kann man genau bestimmen, über welchen Zeitraum, also an welchen Tagen und in welchem Zeitfenster (z. B. 2 Stunden, also von 9:00 bis 11:00 Uhr) Zugriff erhält. Somit müsst ihr dieser Person keinen extra Schlüssel anfertigen bzw. aushändigen und der Zugang läuft völlig automatisch ab.

Damit ihr als Besitzer wisst, wer z. B. wann das smarte Schloss geöffnet hat, gibt es in der App ein Protokoll. Hier könnt ihr genau alles einsehen, wann die Tür geöffnet wurde und sofern dies mit dem Smartphone geschehen ist, sieht man sogar, wer die Tür zuletzt geöffnet bzw. geschlossen hat.

Lock ´n´Go

Außerdem ist auch Lock ´n´Go eine tolle Komfortfunktion. Dabei wird die Tür aufgesperrt und automatisch wieder verschlossen, wenn man die Tür wieder schließt. Dasselbe kann man auch direkt über das Nuki Smart Lock ausführen, indem man 2x den Button am Schloss betätigt.

Auto-Unlock

Eine weitere sehr nützliche und praktische Funktion des Nuki Smart Lock 4.0 Pro ist die Auto-Unlock Funktion, welche man ebenso in diesem Menü findet. Damit ist es möglich (sofern ihr der Freigabe der Ortungsdienste zugestimmt habt), dass Nuki automatisch die Haustür öffnet, sobald ihr euch dieser nähert.

Dies funktioniert sehr gut und bei uns absolut zuverlässig. Hat man in der App den Standort des Smart Locks festgelegt, dann checkt die App in regelmäßigen Abständen nach, wo euer aktueller Standort ist. Sollte man daher weiter weg sein, dann bleibt die Tür abgeschlossen. Nähert ihr euch dagegen der Tür und seid innerhalb von 100 Metern davon entfernt, dann wird die Tür aufgeschlossen oder auf Wunsch sogar geöffnet, also die Türfalle gezogen (Zeitraum bestimmbar). Hierbei ist Standard mäßig, die Ortung via GPS ausgewählt. In den Einstellungen kann man jedoch auch Wi-Fi auswählen, doch dies ist nicht so genau. Die Reichweite, in der Nuki die Auto-Unlock Funktion aktiviert wird, kann auf 500 Meter erhöht werden, doch dazu rate ich nicht, denn Nuki erwähnt auch, dass bei Änderungen der Werte kein Support geleistet wird, wenn hier dann z.B, jemand ungewollt ins Haus kommen sollte. Inzwischen kann bei Auto-Unlock auch bestimmt werden, dass diese Funktion verzögert ausgeführt wird, sodass es nicht mehr vorkommen kann, dass euere Tür schon aufgeschlossen wird, wenn ich noch gar nicht an der Tür seid.

Matter

Viele unter euch haben sicherlich wenig oder noch gar nichts über Matter gehört. Matter ist ein noch recht junger Smart Home Kommunikationsstandard, für welchen sich zahlreiche große Unternehmen zusammen getan haben und auf denselben Standard geeinigt haben. Dazu zählen Bosch, Ikea, Apple, Samsung, Google, Philips und zahlreiche weitere Unternehmen.

Doch was ist der Vorteil an Matter und was bringt dieser? Hat man z. B. mehrere Smart Home Produkte unterschiedlicher Unternehmen, würde man bisher für jeden Hersteller eine eigene Basis-Station benötigen. Somit musste man bisher immer wenn man z.B. ein Produkt fürs Smarthome von Bosch haben wollte, auch die Basis-Station kaufen und möchte man etwas anderes von Ikea, dann benötigte man z.B. auch die Basis-Station von Ikea. Dies bedeutet zum einen ihr müsst mehr Geld ausgeben und benötigt für die ganzen Geräte auch Platz und eine freie Steckdose. Das ist sehr nervig und hier kommt Matter ins Spiel.

Unterstützt das Thermostat von Bosch oder der Schalter bzw. Bewegungsmelder usw. Matter, dann kann man die Produkte alle mit einer Bridge steuern, also man kann die Produkte viel leichter untereinander mixen. Matter ist ein nützlicher Kommunikationsstandard ähnlich wie Apple Home Kit, alles kommuniziert dann über WLAN bzw. dem Thread Netzwerk untereinander.

Matter ist dabei zwar, wie kommuniziert wird, aber dessen Funkstandard ist Thread, ähnlich wie Zigbee und eben dass dies nun immer mehr Hersteller in ihre Smart Home Geräte integrieren, sei es per Update oder durch neue Generationen. Der Vorteil im Nuki Smart Lock 4.0 Pro nun Matter zu integrieren ist unter anderem die Akkulaufzeit, denn diese wird dadurch verlängert, da Matter bzw. Threads deutlich weniger Energie benötigt als WLAN.

Das Nuki Smart Lock 4.0 Pro kann dabei entweder direkt über die Nuki App gesteuert werden, aber ebenso geht es auch durch das angeboten Zubehör, die Apple Home Kit App usw. Ich als Apple User nutze als Steuerzentrale einen Apple HomePod Mini, aber natürlich gehen auch weitere Matter fähige Hubs und Geräte. 

Mit der neusten Firmware ist das Nuki Smart Lock 4.0 über Matter nun auch in der Lage zu unterscheiden, ob die Tür aufgesperrt oder geöffnet werden soll bzw. ist. Somit kann man nun auch fortan die Tür aufsperren, ohne dass dabei direkt auch die Falle gezogen wird, was zuvor nicht möglich war.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke & Geschwindigkeit

Nuki gibt zwar nicht direkt an, dass man an der Lautstärke des Smart Locks gearbeitet hat, aber ich persönlich empfinde das Nuki Smart Lock 4.0 Pro im direkten Vergleich mit dem Nuki Smart Lock 3.0 Pro dennoch minimal leiser. Hörbar ist das Smart Lock dennoch, denn hier werkelt eben weiterhin ein elektrischer Motor, der eine Kraft aufwenden muss, damit die Tür auf bzw. zugeschlossen wird. Weiterhin hört man hierbei natürlich auch den normalen Ton des Riegels, welcher sich durch das Drehen des Türschlosses bewegt und zusätzlich noch das Summen des Motors. Dieses hört sich quasi wie ein kleiner Akkuschrauber an, ist aber wirklich nochmals deutlich leiser als beim Vorgängermodell.

Das Türschloss wird von Werk aus komplett abgeschlossen. In der Regel sind dies zwei komplette Umdrehungen. Bei uns reicht jedoch, wie schon erwähnt, eine Umdrehung, da dann schon alle Riegel die Tür komplett verriegelt haben. Dadurch arbeitet Nuki bei uns zu Hause deutlich schneller und zudem wird der Akku geschont, da der Motor weniger arbeiten muss. Dies kann man aber nach blieben in den Einstellungen unter dem Punkt „Smart Lock Optimieren“ so weit einstellen, dass dieses nur eine Umdrehung abschließt. Für einen kompletten Schließ- oder Öffnungsvorgang braucht das neue Nuki Smart Lock 4.0 Pro bei uns knapp 4 Sekunden (bei einer Umdrehung).

(Lautstärke und Geschwindigkeit des Ab-/Aufschließen: 4,5 von 5 Punkten)

Sicherheit

Das Nuki Smart Lock 4.0 Pro ist natürlich wie dessen Generationen davor ein Produkt, welches euer Heim smart macht, in diesem Fall eure Haustür. Daher ist hier auch die Frage berechtigt, ist das Ganze auch sicher? Nicht, dass dadurch einfach jemand Zugriff erhalten kann und so problemlos ins Haus gelangt, wenn ihr z. B. gerade weg seid.

Hierbei müsst ihr euch wirklich keine Sorgen machen. Zum einen erkennt von außen niemand, dass es sich bei eurer Tür um eine smarte Tür handelt, so müsste ein potenzieller Einbrecher erst mal auch wissen, dass ihr ein Smart Lock an der Haustür montiert habt. Des Weiteren ist das System bzw. die Software und Hardware von Nuki sehr sicher, denn das Unternehmen legt hier viel Wert drauf. So ist die Kommunikation zwischen eurem Smartphone bzw. besser gesagt der Nuki App und dem Nuki Smart Lock 4.0 Pro permanent verschlüsselt. Daher bekommt jede mit dem Schloss verbundene App einen sogenannten Schlüsselcode zugeordnet, welcher nur der App und dem Nuki Smart Lock bekannt ist. Hierbei dann als Einbrecher das Bluetooth-Protokoll knacken oder das WLAN, wäre viel zu zeitaufwendig und wie gesagt, der oder die Einbrecher müssten auch noch wissen, ob ihr überhaupt ein Smart Lock habt.

Sendet man via Nuki App den Befehl an das Nuki Smart Lock, dass dieses das Türschloss aufsperrt. Wird dieser als verschlüsselte Nachricht per Bluetooth oder übers Netzwerk bei WiFi und Matter-Betrieb zum Nuki Smart Lock versendet. Da nur das Smart Lock und die App den Verschlüsselungscode kennt, kann dieses diese Nachricht entschlüsseln und den Befehl „ Haustüre aufschließen“ ausführen.

Des Weiteren ist es doch in den meisten Fällen so, das bei Wohnungs- und Häusereinbrüchen meistens Einbrecherbanden dahinter stecken. Diese brechen sehr selten bei modernen Türen mit ihren zusätzlichen Sicherheitselementen ein. Zu gut wissen diese Banden nämlich, dass es hier bei abgeschlossener Tür schwierig wird, ohne großen Lärm einzudringen. 

(Sicherheit: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das neue Nuki Smart Lock 4.0 Pro kann ich erneut nur empfehlen. Wir schätzen den Komfort des Smart Locks sehr, denn keinen Schlüssel mit sich herumzuschleppen müssen ist einfach toll. Durch das zusätzliche Keypad 2.0 haben wir unser Smart Lock weiter ergänzt, sodass wir, meine Eltern, Schwiegereltern und Geschwister ebenfalls bei Bedarf ins Haus reinkönnen. So müssen wir nicht jeder Familie einen Schlüssel geben, sondern alle haben eben Zugriff auf unser Smart Lock.

Das Getriebe bzw. der Motor des Smart Loks finde ich im Vergleich zum Vorgänger noch ein wenig leiser. Die Montage und Einrichtung ist wie von Nuki beschrieben absolut einfach und schnell erledigt und ebenso funktioniert alles sehr einfach und ohne Probleme. Mich hat Nuki schon mit den Generationen davor absolut überzeugt und so nutze ich das Smart Lock täglich und wir hatten in nun knapp 3 Jahren kein Problem mit den verschiedenen Generationen des Nuki Smart Lock.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 289 € ist das Nuki Smart Lock 4.0  Pro absolut zu empfehlen. Wenn man hier bedenkt, was dieses für einen enormen Komfortgewinn mit sich bringt, so möchten wir diesen nicht mehr missen und somit ist es sein Geld absolut wert. Der Power Pack ist in diesem Preis bereits direkt erhalten, wer aber noch den Door Sensor und/ oder das Keypad haben möchte, muss diese eben noch zusätzlich erwerben. Mit der 4 Generation hat Nuki die Batterie-Lebensdauer verbessert und eben Matter integriert, für viele ist letzteres vielleicht noch weniger interessant, aber gerade für mich als Smart Home Freak ist es wichtig und ich hab Nuki Smart Lock 4.0 Pro direkt in mein Thread Netzwerk integriert. Mit Nuki Smart Lock 4.0 Pro ist man eben auf jeden Fall bestens für die Zukunft gewappnet, wenn Matter in noch zahlreichen weiteren Produkten Einzug erhalten wird.

Nuki Smart Lock 4.0 Pro

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Eve Water Guard

Mit dem Eve Water Guard hat das Unternehmen aus München einen smarten Wasserleck-Melder im Sortiment. Aus dem Hause Eve habe hier in der letzten Zeit einige Produkte getestet und nun folgt auch der Test zum HomeKit fähigen Wassermelder. Der Wassermelder steckt mit seinem kompakten Gehäuse direkt an der Steckdose und von diesem verläuft ein 2 Meter langes Sensorkabel, welches auf dem Boden liegt. Dieses Kabel ist besonders, denn erfasst dieses Wasser, gibt der Wassermelder ein Alarm aus und ebenso erhaltet ihr auch direkt am Smartphone eine Benachrichtigung darüber.

Eve Water Guard kann zwar keinen Wasserschaden verhindern, aber oftmals ist ein Wasserschaden nicht schwallartig, sondern entsteht oftmals durch ein permanentes Tropfen. Daher verlegt man Eve Water Guard z. B. am Boden unter der Waschmaschine, Spülmaschine usw. u rechtzeitig gewarnt zu werden, wenn hier etwas undicht sein sollte.

Die Einrichtung ist wie von Eve Produkten gewohnt absolut einfach und schnell erledigt und ebenso wird wie bei allen anderen Produkten aus dem Hause Eve keine zusätzliche Bridge benötigt. Wieder mal ein tolles Produkt aus dem Hause Eve, das mir etwas mehr das Gefühl der Sicherheit gibt.

Gefällt uns

  • Akustischer, Visueller Alarm
  • kompakte Größe
  • erfasst an der gesamten Kabellänge (2m) Wasser
  • kann auf bis zu 150 Meter länge erweitert werden
  • Thread
  • HomeKit

Gefällt uns weniger

  • nur für Apple User
  • hoher Preis

Eve Water Guard

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Eve verfolgt bei der Verpackung der Produkte schon seit ich die Produkte des Unternehmens teste, ein nahezu identisches Verpackungskonzept bzw. Design. Das Verpackungsdesign ist sowohl außen immer ähnlich aufgebaut und alles ist wie gewohnt sicher verpackt. Rundum liefert auch die Verpackung von Eve Water Guard einige Informationen und Bilder zum Produkt, sodass man alles Wichtige darüber auch teils hier erfährt.

Direkt an der Front präsentiert Eve wie gewohnt eine Abbildung der Eve Water Guard, zudem kann man hier auch den Produktnamen sowie die Produktbezeichnung „smarter Wassermelder“ lesen. Da Eve (noch) ausschließlich Produkte für Apple HomeKit entwickelt und diese somit nur mit Apple-Devices genutzt werden können, ziert die untere linke Ecke genau wie von all den anderen Produkten aus dem Hause Eve gewohnt, das typische Siegel “ Works with Apple HomeKit“. Außerdem sieht man rechts unten noch das ebenfalls oft zum Einsatz kommende Siegel „100 % Privacy“ was dafür steht, dass hier auf 100 % Datenschutz gesetzt wird.

An der rechten Seite der Verpackung erwähnt Eve wie gewohnt die besonderen Vorteile des Produktes. Hier erwähnt Eve, dass Eve Water Guard sowohl einen visuellen (rotes Aufleuchten) als auch akustischen Alarm ausgibt. Des Weiteren kann das 2 Meter lange Sensorkabel auf bis zu 150 Meter verlängert werden und im Lieferumfang sind alle Netzadapter dabei, sodass das Gerät von 100 bis 240 Volt betrieben werden kann. Die linke Seite der Verpackung nutz Eve wie gewohnt dazu, einen Ausschnitt der eigenen App zu zeigen. Dabei sieht man hier genau das Einstellungsmenü, welches einem nach der Einrichtung des Eve Water Guard direkt zur Verfügung steht.

Die Rückseite nutz Eve dann wiederum ebenfalls wie gewohnt zum einen dazu, zwei Bilder mit Anwendungsbeispielen zu zeigen. Auf dem einen Bild sieht man Eve Water Guard, welches in der Steckdose hinter der Waschmaschine eingesteckt ist und das Sensorkabel unter der Maschine liegt. Dabei ist hier Wasser unter der Maschine und man sieht, wie Eve Water Guard rot aufleuchtet und einen Alarm ausgibt. Im anderen Bild sieht man eine Person, welche am iPhone den Alarm erhält, dass ein Wasserleck entdeckt wurde. Außerdem werden unter den beiden Bilder ein paar Vorteile von Eve Water Guard erwähnt und auf die Voraussetzungen zur erfolgreichen Verwendung von Eve Water Guard geht man auch noch kurz ein.

Nach dem Öffnen der Verpackung kann wie bereits von anderen Eve Produkten dieser Art gewohnt, das Innenleben aus der Verpackung herausgezogen werden. Dabei hat Eve alles sicher in einem Karton verstaut und dieser ist wie gewohnt mit einem bedruckten Deckel versehen. Hier zeigt Eve erneut Eve Water Guard, dieses mal aber unter einem Waschbecken montiert, um hier bei einem Wasserleck den Besitzer zu warnen. Klappt man wiederum diesen bedruckten Deckel auf, befindet sich in dessen Innenseite eine Kurzanleitung mit dem wichtigen Apple HomeKit Code, über welchen man Eve Water Guard später ganz schnell und einfach über die HomeKit App oder Eve Home App einrichten kann.

In dem in Form gepressten Karton hat Eve dann wiederum direkt das Produkt inkl. dem Zubehör sicher verstaut. So findet man hier rechts im schmalen Bereich noch weitere Beschreibungen, während man links daneben den Eve Water Guard verstaut hat. Direkt darüber hat Eve dann das Kabel und zahlreiche Stecker-Adapter sicher verstaut, sodass man je nach Land im Lieferumfang den passenden Stecker am Eve Water Guard montieren und nutzen kann.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Bei Eve Water Guard handelt es sich um ein 65 x 65 x 45 mm großes Kästchen mit abgerundeten Ecken. Das Gehäuse ist komplett weiß und an der Vorderseite mit einer Schutzfolie geschützt. Hier an der Front an der hochglanz Kunststoffoberfläche findet man ein dezentes Eve Logo und um den Rahmen ist umlaufend ein gleichmäßiger Spalt. Unter diesem Spalt befindet sich der akustische Alarm, dieser wird von einem Lautsprecher erzeugt und ist 100 dB laut und somit auf jeden Fall im Haus hörbar.

An der Rückseite findet man dann im Zentrum den Bajonett Verschluss, an welchem ihr den erforderlichen Steckdosen-Adapter in unserem Fall den herkömmlichen EU-Stecker anbringen müsst. Der Bereich um den Stecker ist wiederum von einem umlaufenden Streifen umgeben. Dabei handelt es sich um den visuellen Alarm, denn wird ein Wasserleck entdeckt, blinkt diese umlaufende rote LED immer wieder auf. Zu guter Letzt betrachten wir dann noch die Unterseite des Eve Water Guard, hier findet man nämlich zum einen neben den CE-Zeichen usw. auch den HomeKit Code, welchen man später für die Einrichtung erfassen kann. Außerdem ist im Zentrum eine „Klinkenbuchse“, an welcher wie daneben beschrieben der Sensor bzw. das Sensor-Kabel angeschlossen wird. 

Apropos Sensor-Kabel dieses ist exakt 2 Meter lang und kann mit zusätzlichen Kabeln, die erworben werden können, auf bis zu 150 Meter erweitert werden. Das Kabel hat einen Klinken-Anschluss, welcher in den Eve Water Guard eingesteckt wird und am Ende ist dann wieder ein neuer Steckplatz, an welchen bei Bedarf das nächste Kabel erweitert werden könnte. Das praktische bei diesem Kabel ist, es ist stoffummantelt und dies ist auch wichtig, denn das Kabel dient in der vollen Länge als Sensor und erfasst dabei ob unter dem oder mehreren Geräten Wasser austritt. Ist dies der Fall, erhaltet ihr frühzeitig ein Hinweis, hört den Alarm und könnt so reagieren, bevor ein größerer Schaden entsteht.

Sollte das Gerät zurückgesetzt werden müssen, sei es bei einem Verkauf oder sonstigem Problem, gibt es wie an jedem anderen Eve Gerät noch eine kleine Reset-Taste. Diese befindet sich an der Unterseite links vom Sensor-Anschluss. Wird diese mit einer Büroklammer für 10 Sekunden betätigt, sollte die rote LED 5-mal aufblinken, was das erfolgreiche Zurücksetzen bestätigt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung Eve Water Guard ist für seinen Einsatzzweck absolut ausreichend und somit habe ich hier eigentlich keine Kritik. Das Kunststoffgehäuse wirkt keineswegs billig und integriert super die rückseitige rote LED und den akustischen Alarm. Das Kabel macht ebenfalls einen sehr guten Eindruck und macht genau, was es soll, es erfasst, wie man in der App perfekt testen kann, Wasser sehr zuverlässig und schnell.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Produkt-Artsmarter Wasserleck-Sensor
MessdatenWasser (Wasserleck)
Messgenauigkeitreagiert schnell auf Wasser wie man in der App durch den „Alarm Test“ testen kann
Stromversorgung100-240 V~, 50/60 Hz, 50 mA
SmartHome TechnologieBluetooth und Thread-fähig
MaterialGehäuse aus Kunststoff, Sensor-Kabel (Stoffummantelt)
LieferumfangEve Water Guard
Austauschbarer Steckerschuh (EU, UK, US, AU)
200 cm Sensorkabel
Quick Start Guide
Technische Daten Eve Water Guard

Einrichtung und Konfiguration

Kommen wir nun wie gewohnt zur Einrichtung. Diese ist bei Eve Geräten dank der Apple HomeKit Integration sehr einfach und auch in wenigen Minuten erledigt. Der Ablauf der Einrichtung bzw. der Ablauf der Integration ist dabei wie bei eigentlich sämtlichen HomeKit Geräten nahezu gleich, lediglich ein Teil der Einrichtungsschritte ist hier je nach Produkt etwas anders, aber im Großen und Ganze eben sehr ähnlich.

Da Eve Water Guard wie alle andern aus dem Hause Eve stammenden Produkte ausschließlich mit HomeKit arbeitet, ist für die Inbetriebnahme bzw. die Einrichtung ein Apple-Device zwingend erforderlich. Somit kann, wer ein iPhone oder iPad besitzt, auf dem das iOS bzw. iPadOS System läuft, bei dem die Apple HomeKit-App von Werk aus installiert ist, direkt mit der Einrichtung loslegen. Android-User haben hier leider noch keine Möglichkeit, die Produkte aus dem Hause Eve nutzen zu können.

Wie immer hat man bei der Einrichtung zwei Möglichkeiten. Entweder klassisch und mit umfangreichen Funktionen direkt über die Eve-App (für ein Update der Firmware notwendig) oder schnell und kompakt über die HomeKit App. Ich bevorzuge hier oft die Einrichtung über die Eve Home App, da ich so auch gleich alles umfangreich einsehen und die aktuelle Firmware Update einspielen kann und zudem bewerte ich im Test auch die App, daher sollte ich diese auch umfangreich testen.

Also ihr habt die Wahl, entweder erfolgt die Einrichtung direkt über Apple HomeKit oder eben über die Eve Home App. Beides läuft absolut identisch ab, in der Eve Home App habt ihr aber den Vorteil, dass nach erfolgreicher Verknüpfung auch direkt die aktuellste Firmware installiert werden kann. Nach dem Starten der Eve Home App geht man direkt über die Untermenüs im unteren Bereich auf Einstellungen. Anschließend tippt man direkt auf das „Plus“ Symbol und schon wird einem das typische HomeKit Scan-Menü angezeigt, wo man mit der Kamera den HomeKit Code erfassen muss. Diesen Code findet man als Aufkleber entweder an der Unterseite des Eve Water Guard oder an der beiliegenden Kurzanleitung. Ist der Code erfasst worden, ist der App bzw. HomeKit direkt bekannt, welches Gerät verknüpft werden soll und erledigt dies, sobald man auf „Zu Home hinzufügen“ tippt. Daraufhin wird Eve Water Guard konfiguriert und man wird gefragt, an welchem Ort der Sensor installiert wird. Ich persönlich habe hier bereits all meine Räume angelegte, da ich viele Hue Lampen usw. habe, wenn ihr das noch nicht habt, müsst ihr erst noch einen neuen Raum erstellen und benennen. Bei mir habe ich Eve Water Guard in den Technikraum installiert, da so die Waschmaschine und Heizung auf ein eventuelles Leck überwacht wird.

Während des Einrichtungsprozesses könnt ihr dem Sensor auch direkt einen Namen geben. Dies ist besonders dann sinnvoll, wenn man z. B. mehrere Eve Water Guard besitzt und somit genau weiß, wo das Leck entdeckt wurde. Anschließend sollte man direkt die neuste Firmware installieren und somit ist dann auch die Einrichtung erfolgreich abgeschlossen. Konfiguriert werden muss hier bei diesem Sensor nämlich absolut nichts, man sollte nur um sicherzugehen den Alarm-Test wie beschrieben ausführen, damit man auch sicher weiß, ob alles richtig funktioniert. Fortan ist es dann immer so, erfasst das stoffummantelte Sensor-Kabel Feuchtigkeit, schlägt Eve Water Guard Alarm und auch die rückseitige rote LED blinkt auf. Ebenso erhaltet ihr auch eine Benachrichtigung aufs Smartphone und somit kann man hier schnell genug reagieren.

(Einrichtung & Konfiguration: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

In der HomeKit-App kann man genau wie in der Eve Home App jederzeit nachsehen, ob ein Leck festgestellt wurde. Aber dies muss man gar nicht regelmäßig manuell tun, denn wie bereits erwähnt wird ein Leck erfasst, würdet ihr sowieso umfangreich gewarnt werden. Bezüglich der Benachrichtigungen, die man erhält, kann man ein paar Einstellungen vornehmen. Somit kann man festlegen, dass euch Benachrichtigungen nur ans Smartphone gesendet werden, wenn alle das Haus verlassen haben, denn seid ihr oder ein anderes Familienmitglied daheim, wird man den Alarm auf jeden Fall hören.

Leider ist es wiederum nicht möglich, den Alarm, also die Sirene, komplett zu deaktivieren. Daher habt ihr ein Haustier z. B. ein Hund zu Hause oder ein kleines schlafendes Kind, kann dies eventuell aufgeweckt werden oder der Hund dreht etwas durch. Die Alarmbenachrichtigung wird euch aber schön auffällig direkt oben in der Apple Home App angezeigt, sodass ihr diese Warnung definitiv nicht übersehen könnt.

Automationen

Dank HomeKit kann man den Eve Water Guard in Kombination mit Automationen nutzen. So kann man z. B. bestimmen, dass zusätzlich zum Alarm, dem visuellen aufblinkendem Licht und der Benachrichtigung direkt am Smartphone noch weitere Hinweise aufs Leck erhalten möchte. Daher kann z. B. bestimmt werden, dass eine Philips Hue oder eine andere kompatible Lampe bzw. Leuchtmittel automatisch eingeschaltet wird und auf rot übergeht, wenn Eve Water Guard ein Leck erfasst hat. 

Kommunikation

Ist man zu Hause und greift mit dem iPhone, iPad oder dem Mac auf Eve Water Guard zu, kommuniziert das Ganze wie die ganzen anderen Geräte aus dem Hause Eve über die Bluetooth-Verbindung, welche von der Reichweite je nach Grundstücksgröße bzw. des Wandaufbaus eurer vier Wände abhängt. Hat man jedoch einen HomePod Mini eine Apple TV 4K zu Hause, also ein Gerät, welches als sogenannte Steuer-Zentrale verwendet werden kann, ist es möglich, die Thread-Funktion nutzen zu können, welche den Zugriff auf Eve Room deutlich beschleunigt, da dies der Grundstein des Standards Matter ist. Thread ist die Säule und der Grundstein von Matter, also die Zukunft des Smart Home, welche nun in den folgenden Jahren auf immer mehr Geräte Einzug erhält. Bei Matter arbeiten zahlreiche Hersteller zusammen, um ihre Geräte untereinander deutlich besser zu vernetzen. Alle Geräte kommunizieren auch ohne Bridge miteinander und fällt ein Gerät aus, wird das nächste genutzt und so für eine lückenlose Kommunikation gesorgt.

Ist einem das Thema Thread sehr wichtig und man kennt sich schon damit aus, sollt euch gefallen, dass Eve Water Guard ein Full Thread Gerät ist. Dies ist dadurch möglich, da es sich um ein Gerät mit permanenter Stromversorgung handelt, somit kann dieses Gerät als eigenständiger Router agieren, sodass die Reichweite zu anderen Thread-Geräten nochmals verbessert und stabiler wird.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Software

Eve für Matter & HomeKit
Preis: Kostenlos

Eve Home und HomeKit zeigt euch bei dieser Art von Sensor recht wenig an, kein Wunder, denn hier wird nur ein Wasserfleck erkannt, keine Temperaturen, Luftqualität oder sonstiges. Eve Water Guard warnt euch nach der Einrichtung auch vollkommen unabhängig ohne die App via Alarm und roter LED-Beleuchtung. Dennoch ist es eben auch wichtig, dass ihr über bzw. an eurem Smartphone gewarnt werdet. Schließlich hat man dies heutzutage eigentlich sowieso fast immer bei sich und nur so werdet ihr auch wenn man unterwegs ist über das Wasserleck informiert.

An für sich ist die App dann großteils dafür da, wenn man z. B. Alarmtest alle 3 Monate durchführen möchte und eventuell einige Automationen erstellen möchte. Sodass, wie bereits zuvor erwähnt bei einem Leck eine Lampe angeht oder der HomePod einen bestimmten Song abspielen soll usw.

(Software: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Eve Water Guard ist ein nützlicher Sensor, welcher euch vor teuren Wasserschäden bewahren kann. Klar ist etwas undicht und es strömt permanent Wasser durch eure Leitungen, wie es z. B. bei einem Rohrbruch sein kann, dann bringt euch Eve Water Guard wenig. Bei kleinen tropfenden Lecks ist der Eve Water Guard wieder perfekt. Sollte z. B. bei der Heizung hinten oder bei der Waschmaschine langsam Wasser tropfen, bildet sich nach der Zeit auch eine große Pfütze, die es gilt, frühzeitig zu erkennen. Hier kommt dann Eve Water Guard ins Spiel, welcher eben genau dies frühzeitig erkennt. Aber nicht nur er erkennt das Wasser, er warnt euch akustisch, visuell und auch über euer Smartphone. So kann der teure bevorstehend Schaden im Keller oder auch sonst überall im Haus frühzeitig festgestellt werden.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 99,95 € ist Eve Water Guard definitiv nicht günstig, ebenso ist der smarte Sensor auch leider aktuell kaum günstiger zu haben. Ich finde Eve Water Guard durchaus sinnvoll, man muss eben bedenken, dass man eine frei Steckdosen in der Nähe benötigt. Hier wäre man zwar mit Akku oder Batterien flexibler, aber dann müsste man eben jene ständig aufladen oder ersetzen. So ist Eve Water Guard einmal montiert, kann dieser lediglich um den Alarm zu testen, kurz von der Ecke herausgeholt werden, ansonsten kann Eve Water Guard immer dort verbleiben. Als billig würde ich den Eve Water Guard nicht bezeichnen, aber dennoch ist er absolut empfehlenswert, da damit frühzeitig teuere Folgeschäden durch einem Wasser-Leck entdeckt werden können.

Eve Water Guard

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: evehome.de