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Autor: Tobias

Eve Shutter Switch

In aller Kürze

Mit dem Eve Shutter Switch erhält man einen weiteren smarten Schalter, welcher in diesem Fall dafür sorgt, dass elektrischen Rollläden smart werden. Direkt 2021, als wir unser Haus gebaut und eingezogen sind, war mir klar, dass ich früher oder später unsere elektrischen Rollläden smart machen werde und genau dies habe ich nun mit den Eve Shutter Switch erfolgreich gemacht. Das Tolle dabei ist, die Schalter passen direkt in die vorhanden 55-er Rahmen und fallen daher bei uns nicht auf und zudem kann man fortan die Rollläden nicht nur manuell, sondern auch über Apple HomeKit oder auch direkt per Siri über einen Sprachbefehl steuern. Außerdem kann man in der App praktische Zeitpläne erstellen und eine adaptive Beschattung erstellen, sodass dafür gesorgt wird, dass es im Haus nicht so warm wird. Ein Problem, was man vor allem in einem Neubau durch die großen Glasfronten hat. Eve Shutter Switch gefällt mir sehr gut, die Installation ist ohne Fachkenntnis jedoch nicht ratsam. Schließlich besteht hier Lebensgefahr und der Preis ist mit rund 100 € nicht gerade günstig, vor allem dann, wenn man wie bei uns einen Neubau mit vielen Fenstern smart machen möchte. Vorteil bei Eve ist hier jedoch auf jeden Fall, dass man hier wie bei allen anderen Produkten aus dem Hause Eve keine zusätzliche Bridge benötigt.

Gefällt uns

  • passt in jeden 55-er Rahmen
  • einfache Einrichtung
  • Sprachsteuerung
  • HomeKit
  • Thread (Matter)
  • adaptive Bescahttung
  • Zeitpläne

Gefällt uns weniger

  • aktuell nur für Apple User
  • Montage erfordert Fachkenntnisse

Eve Shutter Switch

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Eve System GmbH oder kurz Eve liefert Eve Shutter Switch in einer nahezu identischen Verpackung, wie ich es bereits von dem Eve Light Switch gewohnt bin, aus. Dies bedeutet dieselbe Größe an Verpackung und ebenfalls ist diese wie von Eve gewohnt in weiß gehalten. Exakt wie vom Unternehmen gewohnt ist das Design der Verpackung unverändert geblieben, sodass rundum einige Informationen und einem Produktbild des smarten Rollladenschalter zu sehen ist.

Direkt an der Front präsentiert Eve wie gewohnt ein Produktbild, in diesem Fall den Eve Shutter Switch und zudem kann man hier auch den Produktnamen sowie die Produktbezeichnung „smarte Rollladensteuerung“ lesen. Da Eve (noch) ausschließlich Produkte für Apple HomeKit entwickelt und diese somit nur mit Apple-Devices genutzt werden können, ziert die untere linke Ecke genau wie von den anderen Produkten aus dem Hause Eve das typische Siegel “ Works with Apple HomeKit“. Außerdem sieht man rechts unten noch das Siegel „100 % Privacy“ was dafür steht, dass hier auf 100 % Datenschutz gesetzt wird. 

An der rechten schmalen Seite befasst man sich in drei Sprachen mit den Vorteilen des Produktes, also wie auch beim Eve Light Switch gewohnt. Im Falle des Eve Shutter Switch erwähnt man hier, dass weiterhin problemlos die manuelle Schaltmöglichkeit gegeben ist und dass praktische Zeitpläne erstellt werden können. Außerdem informiert man darüber, dass das ganze jedoch logischerweise nur für den Innenbereich ausgelegt wurde. 

Betrachtet man die linke Seite der Verpackung, dann zeigt Eve hier wie gewohnt ein Ausschnitt der eigenen App. Dabei sieht man hier genau das Einstellungsmenü, welches einem nach der Einrichtung des Eve Shutter Switch direkt zur Verfügung steht. Zum Schluss zeigt Eve wie gewohnt an der Rückseite noch zwei Bilder mit Anwendungsbeispielen. Dabei sieht man bei beiden Bildern den Eve Shutter Switch montiert und sieht dabei auch, dass die Steuerung auch via HomePod Mini bzw. Siri möglich ist. Außerdem wird hier auf einige Vorteile und auf die Voraussetzungen zur erfolgreichen Verwendung von Eve Shutter Switch hingewiesen.

Nach dem Öffnen der Verpackung kann man das komplette Innenleben aus der Verpackung herausziehen und hat einen Karton in der Hand, der mit einem bedruckten Deckel ausgestattete wurde. Auf diesem Deckel ist Eve Shutter Switch zu sehen, welches an der Ecke einer Wand anstelle eines herkömmlichen Rollladenschalter verbaut wurde. Klappt man wiederum diesen bedruckten Deckel auf, befindet sich in dessen Innenseite eine Kurzanleitung mit dem wichtigen Apple HomeKit Code, über welchen man Eve Shutter Switch später ganz schnell und einfach über die HomeKit App oder Eve Home App einrichten kann.  

In dem Karton selbst erblickt man dann direkt alle Bauteile. Dabei befinden sich im großen Teil vorne neben dem Montagerahmen (wird nur bei einem einzelnen Schalter benötig) noch das Hauptgerät, welches mit dem Strom und der Lichtquelle verbunden werden muss. Darüber findet man dann noch die kleine Schalteinheit (ebenfalls mit einem HomeKit Code versehen) sowie die Schaltwippe und das Montage-Material in Form von Schrauben. Zudem liegt hier noch ein kleiner Beipackzettel bei, hierbei handelt es sich um die allgemeinen Sicherheitshinweise. Alles wird hier sicher durch einen Zellulose-Einsatz an Ort und Stelle gehalten, sodass nichts verkratzen oder beschädigt werden kann. Außerdem für mich sehr wichtig, bei der Verpackung wurde bis auf den kleinen Beutel mit den Schrauben voll und ganz auf Kunststoff verzichtet.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Bei Eve Shutter Switch handelt es sich wie bereits erwähnt, um ein auf den ersten Blick sehr ähnliches Produkt zum Eve Light Switch. Schließlich ist hier der Aufbau sehr ähnlich und auch hier wird das ganze am Ende schön verpackt in eine 55-er Wanddose verbaut, sodass man die smarte Funktion eigentlich nicht wirklich direkt erkennen kann. Dadurch das Eve hier auf das 55-er Rahmen Konzept setzt, passt Eve Shutter Switch problemlos dahin, wo man einen herkömmlichen Schalter zur Streuung der elektronische Rollläden verbaut hat. 

Die Leistungseinheit, an welche das zuführende Stromkabel und das Kabel zum Rollladen angeschlossen wird, ist von der Bautiefe nicht größer als ein herkömmlicher Schalter und erfordert somit keine tiefere Hohldose. Die Schalteinheit wird dann vorne aufgesteckt und am Schluss wird alles von einem mattweisen Rahmen und einer Doppelt-Schalterwippe mit je einem Pfeil nach oben und unten abgedeckt. Dabei muss jedoch nicht zwingend der mitgelieferte Rahmen verwendet werden, denn ebenso kann Eve Light Switch bei einem Doppelt- oder Mehrfachrahmen verbaut werden, genau so, wie ich es auch großteils im Haus gemacht habe. Je nach Hersteller eurer Schalter könnt ihr auch passende Wippen nachkaufen, doch ich habe hier die mitgelieferte Wippen genutzt, da diese wie unsere normalen Lichtschalter im exakt gleichen Mattweiß gehalten sind. 

Die ganze smarte Technik des Eve Shutter Switch wird dabei von der Blende überdeckt, sodass man hier nicht erkennt, dass es sich um eine smarte Rollladensteuerung handelt. Jedoch fallen hier beim Bedienen zwei kleine Unterschiede zu unseren bisher verwendeten „normalen“ Schaltern auf. Ein herkömmlicher Schalter wippt nämlich und rastet dabei ein, also es gibt immer eine Schrägstellung. Zudem war es bei unseren bisherigen normalen Schaltern so, dass wir immer erst den einen Schalter (gegenläufig) drücken mussten und dann den anderen, je nachdem, ob man hoch oder runter wollte. Dies ist nun anders bzw. besser. Bei Eve Shutter Switch betätigt man einfach entweder den hoch oder runter Schalter und möchte man anhalten, drückt man den gleichen Taster nochmals, denn ansonsten fährt der Rollladen einfach wieder hoch, sollte man direkt den anderen betätigen. Die Schalter stehen dabei immer neutral, also auf der mittleren Stellung, ein Wippen und Einrasten gibt es hier eben nicht. Meiner Meinung nach eine deutlich simplere Steuerung.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung von Eve Shutter Switch ist für den Einsatzzweck absolut in Ordnung. Das Gehäuse fühlt sich trotz Kunststoff sehr hochwertig an, ist stabil und somit steht einem langen Einsatz hier eigentlich nichts im Wege. Eine Batterie oder Akku ist für den Betrieb übrigens nicht notwendig, da das Gerät bei der Installation direkt mit Strom versorgt wird.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Produkt-Artsmarter Rolladenschalter
FunktionenSteuerung des elektronische Rolladen, Zeitsteuerung, adaptive Beschattung, verschiedenen Automationen, Hey Siri usw.
Stromversorgungdirekter Anschluss an Stromversorgung (Nullleiter notwendig)
UmgebungsbedingungenIndoor-Einsatz
SmartHome TechnologieBluetooth und Thread-fähig (Matter)
MaterialGehäuse aus Kunststoff
LieferumfangEve Shutter Switch (Leistungseinheit, Fixierungsrahmen, Schalteinheit, Rahmen, Schalterplatten)
Quick Start Guide
Technische Daten Eve Shutter Switch

Installation und Einrichtung

Elektro-Installation

Die Einrichtung ist wie von Eve Produkten gewohnt, soweit absolut einfach gehalten, doch anders sieht es hier bei der Installation aus. Diese erfordert anders als die Einrichtung Fachkenntnis bezüglich der Elektronik, aber insgesamt ist dies kein Hexenwerk und eigentlich simpel und schnell erledigt.  

Beginnen wir mit der Installation bzw. Montage. Für die erfolgreiche Montage ist es sehr wichtig, dass ihr Stromleitungen mit drei Adern im Haus habt. Also auch ein Nullleiter (blaues Kabel) diese fehlt meist in Altbauten, wobei diese dann auch zugleich sehr unwahrscheinlich bisher elektronische Rollläden haben. Bei Rollläden sind es übrigens in der Regel vier Kabel, also ein Leiter, Nulleiter, und je ein Kabel für aufwärts und eines für abwärts. Habt ihr wie wir ein Neubau steht der Installation eigentlich nichts im Weg und so habe auch ich unsere „normalen“ zwei Tasten Rollladensteuerung gegen die Eve Shutter Switch ausgetauscht und zwar im gesamten Haus.

Nun muss auf jeden Fall, bevor ihr etwas an der Elektronik bastelt, die Sicherung im entsprechenden Raum bzw. für den Rollladen abgeschaltet werden. Bedenkt zudem, dass ihr hier mit 230 Volt handhabt, also solltet ihr auf jeden Fall sicher sein, was ihr tut, ist dies nicht der Fall, sollte ihr die Arbeiten von einem Fachmann machen lassen. 

Nun liegt der entsprechende Schalter, welchen ihr austauschen wollt frei und kann durch das Entfernen der beiden Schrauben aus der Hohldose herausgezogen werden, aber Achtung, die Kabel sind noch angeschlossen, darauf achten. Nun am besten ein Bild der aktuellen Verdrahtung machen, sodass man bei nicht gelingen oder einem Wechsel wieder alles richtig angeschlossen bekommt. 

Anschließend müsst ihr das Kabel vom alten Schalter beim Anschluss „L“ entfernen und in den entsprechenden „L“ Anschluss an dem Eve Light Shutter einstecken, sodass das Kabel einrastet. Somit hat man schon mal das stromzuführende Kabel angeschlossen und nun nimmt man die beiden anderen Kabel, die in dem bisherigen Taster für aufwärts und abwärts eingesteckt waren und steckt die entsprechenden Kabel genau so auch in derselben Pfeilrichtung in den Eve Shutter Switch. Solltet ihr dies falsch einstecken, ist dies nicht weiter schlimm, davon geht nichts kaputt, aber euer Rollladen fährt eben falsch rum, also anstelle runter hoch und ebenso auch andersrum. Anschließend muss noch ein Nullleiter üblicherweise ein blaues Kabel angeschlossen werden, welches bei drei adrigen Kabel mit in der Dose liegen muss, aber nicht an einer normalen Rollladensteuerung angeschlossen ist, da diese es nicht benötigt. Beim Eve Shutter Switch ist es hingegen zwingend erforderlich und so musste ich z. B. bei meiner Wagoklemme an der alle Minuskabel der Lichtschalter und Rollläden zusammen angeschlossen sind, noch ein zusätzliches blaues Kabel von der Klemme zum Eve Shutter Switch ( N) anschließen. Hierfür musste ich zum Teil die schon verbauten 3-fach und 5-fach Klemmen gegen 4-fach und auch 8-fach austauschen und ein zusätzliches Kabel anklemmen, was jedoch auch schnell und einfach erledigt war. Nun einfach eine der beiden kleinen schwarzen Tasten im oberen Bereich betätigen, dann sollte der Rollladen hoch oder runterfahren. Passt dies, dann ist wie gesagt elektronisch alles richtig gemacht worden. 

Daraufhin kann man entweder den mitgelieferten Rahmen inkl. Schaltwippe und Verschraubungen montieren oder das Ganze einfach wie bei mir in den bestehenden Mehrfachrahmen integrieren. Dazu einfach diesen Rahmen, wie es davor war montieren und dann eben den Rahmen von Eve Shutter Switch weglassen und einfach nur die mitgelieferte Wippe aufsetzen, fertig. Die alten Wippen können hier nicht verwendet werden, da das Schalterprinzip durch die andere Wipp-Funktion anders ist.

Einrichtung Eve Home/ HomeKit

Einrichtung HomeKit

Die elektrische Installation ist erledigt, nun muss das ganze noch mit HomeKit bzw. der Eve Home App eingerichtet werden, damit ihr den bzw. die Rollläden nicht nur wie gehabt manuell steuern könnt. Die Einrichtung verläuft dabei eigentlich wie bei allen Produkten, welche mit Apple HomeKit kompatibel sind, nahezu identisch ab und ist in nur wenigen Schritten erledigt. Da Eve Shutter Switch wie alle andern aus dem Hause Eve stammenden Produkte aktuell noch ausschließlich mit HomeKit arbeitet, ist für die Inbetriebnahme bzw. die Einrichtung ein Apple-Device zwingend erforderlich. Somit kann, wer ein iPhone oder iPad besitzt, auf dem das iOS bzw. iPadOS System läuft, bei dem die Apple HomeKit-App von Werk aus installiert ist, direkt mit der Einrichtung loslegen. Sobald Matter auf allen kompatiblen Smarthome Geräten richtig anläuft, bietet Eve auch eine App für Android an und somit werden die Produkte dank Matter auch Android kompatibel. 

In meinem Fall beschreibe ich hier die Einrichtung via iPhone, doch via iPad ist es nicht wirklich anders, eben nur etwas größer. Da Apple mit dem Update Namens Mojave (10.14), die HomeKit App auch auf den Mac gebracht hat, kann man, sofern man einen entsprechenden Mac mit diesem oder einem neueren Betriebssystem besitzt, auch von dort aus direkt den smarten Rollladenschalter steuern, also diesen den Rollen öffnen bzw. schließen lassen.

Bei der Einrichtung gibt es weiterhin wie gewohnt zwei Möglichkeiten: Entweder klassisch und mit umfangreichen Funktionen direkt über die Eve Home App (für ein Update der Firmware notwendig) oder schnell und kompakt über die HomeKit App. Dabei habe ich mich für die umfangreichere Einrichtung über die Eve Home App entschieden, welche das Gerät direkt auch in Apple HomeKit integriert. 

Um Eve Shutter Switch einzurichten, installiert man daher zu aller erst die Eve Home App. Hier navigiert man dann zu den Einstellungen und tippt auf den Punkt „Geräte“. Dabei bekommt man wie ich hier zahlreiche Geräte, die bereits eingerichtet bzw. mit HomeKit usw. verbunden sind, angezeigt.Ein neues Gerät kann man durch das Tippen auf das „+“ Symbol einrichten. Dabei wird direkt die Kamera aktiviert, sodass man damit nun den HomeKit Code, welcher an der Steuereinheit aufgeklebt ist, abscannen oder man nimmt alternativ den Code, welcher auf der beiliegenden Karte in der Verpackung aufgeklebt ist.

Durch das Scannen weiß die Eve Home App genau, welches Gerät man einrichten möchte und stellt eine Verbindung her. Nach kurzer Wartezeit wir Eve Shutter Switch als Jalousien Steuerung erfolgreich erkannt und man kann diese einem entsprechenden Raum bzw. Ort im Haus zuordnen und noch einem Namen vergeben, z. B. Wohnzimmer-Südseite. Daraufhin wird man direkt gefragt, ob man eine Automation erstellen möchte, dies habe ich jedoch vorerst bei der Einrichtung übersprungen. Anschließend ist das ganze fertig eingerichtet und nun geht es noch an die Einstellungen der Schließ-/ und Öffnungsstellugen.

Dabei wird man nun aufgefordert, am Smartphone so lange auf den virtuellen Button „nach oben bewegen“ zu drücken, bis der Rollladen komplett oben ist. Dann tippt man auf obere Position, sodass diese eingespeichert ist und macht das Ganze dann noch für die unterste Position. Danach kann noch die Beschattungs- und Belüftungsposition eingestellt werden. Dazu bewegt man mithilfe der beiden virtuellen Buttons den Rollladen in die gewünschte Position für Beschattungsposition und bestätigt dies unten durch das Tippen auf Beschattungsposition. Das ganze dann noch für die Belüftungsposition einstellen und schon ist alles fertig eigerichtet und Einsatzbereit.  

 Ab sofort kann man den bzw. die entsprechenden Rollläden direkt über Apple HomeKit öffnen und schließen oder eben auch über die Eve Home App. Die Eve Home App ist dabei umfangreicher, da man hierbei sogar einen Zeitplan und eine adaptive Beschattung einstellen kann, sodass das die Rollläden entsprechend dem Sonnenverlauf automatisch geschlossen und wieder geöffnet werden.

Die Einrichtung ist dank HomeKit wie gewohnt absolut einfach und schnell erledigt. Das tolle dabei ist ihr müsst dafür keinen Account erstellen, persönlichen Daten preisgeben oder irgendwelche WLAN-Daten eingeben. Das Tolle dabei ist, ihr müsst dafür keinen Account erstellen, persönlichen Daten preisgeben oder irgendwelche WLAN-Daten eingeben. Zudem muss man hier nicht noch eine zusätzliche Steuereinheit am Router anschließen, was bei vielen anderen Smart Home Produkten der Fall ist und genau darum mag ich die Eve Home Produkte so sehr.

(Einrichtung & Konfiguration: 4 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Eve Shutter Switch kann man wie von Eve gewohnt auf insgesamt drei Arten steuern, entweder über die Eve Home App, Apple Home Kit (auch Siri) oder eben ganz herkömmlich direkt über den Rollladenschalter durch das Betätigen der entsprechenden Schaltwippe (hoch oder runter). Eve Shutter Switch kommuniziert über Bluetooth, dies bedeutet, das Device muss nicht ins WLAN eingebunden werden, sondern verbindet sich nach dem scannen des HomeKit Codes automatisch mit dem Smartphone. Der Nachteil daran ist wiederum, dass kein Fernzugriff möglich ist, was bei allen Eve-Produkten der Fall ist. Wünscht man auch außerhalb der Bluetoothreichweite einen sogenannten Fernzugriff, ist eine Steuerzentrale notwendig, was eine HomePod Mini oder eine Apple TV sein kann. Möchte man also auch von unterwegs aus Veränderungen an Eve Shutter Switch vornehmen, ist auf jeden Fall noch eine der oben genannten Steuerzentralen notwendig, was bei uns mehrere HomePod mini erledigen. 

Der Vorteil der einfachen Konnektivität via Bluetooth liegt wiederum darin, dass, sofern man Eve Shutter Switch z. B. ohne Fernzugriff nutzen möchte, keine Steuerzentrale benötigt, denn Eve Shutter Switch ist nach dem erstmaligen Verbinden immer direkt erreichbar und verbindet sich voll automatisch, ohne dass man als Nutzer davon etwas mitbekommt.

Bedienung direkt am Gerät 

Eve Shutter Switch kann ganz herkömmlich wie jeder normale Rollladenschalter durch das Betätigen der Schaltwippen bedient werden. Tippt man auf die Wippe mit dem Pfeil nach oben, wird der Rollladen geöffnet und ein erneutes betätigen, stoppt den Vorgang. Tippt man während dessen wiederum auf den Pfeil nach unten, wird der Rollladen geschlossen, also total einfach und selbsterklärend.

Betätigt man einen der Wippen wiederum länger, dann wird direkt die nächste Lieblingsposition angefahren, also Beschattung oder Belüftungsposition usw.

HomeKit

Hier kann man direkt per Smartphone in der HomeKit App die Rollläden öffnen und schließen, indem man direkt im Startfenster auf den entsprechenden Rollladen tippt. Alternativ wischt man im Balken auf den entsprechenden Wert, wie weit geöffnet bzw. geschossen der Rolladen sein soll. Natürlich kann man auch Siri mitteilen, dass diese alle Rollläden schließen, öffnen soll und ebenso kann auch ein einzelner Rollladen auf z. B. 50 % Prozent geöffnet werden oder so direkt auf die Beschattungsposition eingestellt werden.

Eve Home App 

Mit der Eve-App habt ihr gegenüber der HomeKit App deutlich mehr Möglichkeiten. Hierbei könnt ich die Rollläden nicht nur öffnen oder schließen lassen, sondern wie bereits erwähnt auch Zeitpläne erstellen, also bestimmen, an welchen Tagen und um wie viel Uhr die Rollläden geöffnet und geschlossen werden sollen. 

Genau wie in der Apple HomeKit App kann man auch hier direkt über die Eve App teils nützlich Automationen erstellen. Daher kann man z. B. einstellen, dass automatisch bei Sonnenuntergang alle Rollläden geschlossen werden sollen 

Ist man zu Hause und greift mit dem iPhone, iPad oder dem Mac auf Eve Shutter Switch zu, kommuniziert das Ganze, wie ich bereits erwähnt habe, über die Bluetooth-Verbindung. Hierbei hängt die Reichweite zum einen von eurem Wohnhaus und des Wandaufbaus eurer Wände ab. Hat man jedoch einen HomePod Mini eine Apple TV zu Hause, welche man als Zentrale nutzt, spielt die Entfernung keine Rolle mehr.  

Eve Shutter Switch unterstützt übrigens auch den Matter-Standard bzw. ist bereits bestens für diesen gerüstet. Sobald Eve Home hier das Produkt mit einem entsprechenden Update versorgt, ist Eve Shutter Switch auch für alle anderen Systeme, welche auf Matter setzen kompatible. Matter soll die Zukunft des Smarthomes sein, bei dem zahlreiche Hersteller zusammenarbeiten, um ihre Geräte untereinander deutlich besser zu vernetzen. Alle Geräte kommunizieren somit dann auch ohne Bridge miteinander und fällt ein Gerät aus, wird das nächste genutzt und so für eine lückenlose Kommunikation gesorgt. 

Ist einem das Thema Thread sehr wichtig und man kennt sich schon damit aus, sollte man beachten, dass es bei einigen Produkten aus dem Hause Eve um batteriebetriebene Thread-Geräte handelt und all diese Geräte einen Endpunkt innerhalb eines Thread-Netzwerks darstellen. Full Thread Geräte wie z. B. beim Eve Energy, Eve Light Switch oder Eve Shutter Switch wiederum werden permanent mit Strom versorgt bzw. sind am Stromnetz angeschlossen und können innerhalb ihres Thread-Netzwerks als eigenständiger Router agieren und die wichtigen Datenpakete untereinander weitersenden. Hat man daher mehr Thread-fähige Geräte im Haus, ist das Netzwerk deutlich stabiler und die Reichweite ist weiter, da die Geräte meist im Haus verteilt sind.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Software

Eve für Matter & HomeKit
Preis: Kostenlos

Die Eve Home App ist überschaubar gehalten, da man hier beim entsprechenden Gerät auch nur das angezeigt bekommt, was relevant ist. Bei Eve Shutter Switch kann man hier somit vorrangig sehen, auf welcher Position bzw. zu wie viel Prozent der entsprechende Rollladen gerade geöffnet bzw. geschlossen ist. Durch das Verschieben des Reglers am Balken kann man so der Rollladen weiter öffnen bzw. schließen lassen und die hinterlegte Belüftungs- und Beschattungsposition sind hier auch anhand der Symbole dargestellt und können direkt darüber gewählt werden. Schiebt man den Regler in Richtung Beschattung, dann wird der Button hier leicht eingerastet, was ich gut gelöst finde. Direkt darunter folgt dann das Zeitplan-Menü, hier können einfache Pläne erstellt werden, also an welchen Tagen, wann und wie die Rollläden geöffnet werden sollen. Ich habe hier z. B. im Sommer eingestellt, dass die Rollläden zum Sonnenaufgang geöffnet werden und zwar im Zeitraum von Montag bis Freitag und dann 30 Minuten nach dem Sonnenuntergang geschlossen werden. Von Samstag bis Sonntag ist es dann so, dass im Schlafzimmer die Rollläden erst gegen 9 Uhr geöffnet werden, während alle anderen Fenster ganz normal zum Sonnenaufgang geöffnet werden und geschlossen werden die Fenster wie unter der Woche 30 Minuten nach dem Sonnenuntergang.

Hierbei kann man natürlich auch bestimmen, dass die Rollläden nicht geöffnet, sondern auf die Beschattungsposition bewegt werden, aber hier kommt dann die clevere adaptive Beschattung ins Spiel, welche ich deutlich sinnvoller finde. Diese kann man direkt unter Zeitplänen aktivieren und einstellen. Hierbei definiert man bei jedem Fenster, wie diese ausgerichtet ist. Dabei kann man das Ganze entweder automatisch machen, indem man das Smartphone mit der Oberseite an das Fenster hält und somit über den integrierten Kompass das Ganze ausrichtet. Alternativ wählt man die manuelle Art, was nur dann sinnvoll ist, wenn man eine exakte Ausrichtung hat, also genau weis, wo Süden, Norden usw. ist. Somit weiß der entsprechende Schalter genau, in welche Richtung das Fenster ausgerichtet ist und zeigt euch in der App an in welchem Zeitraum die adaptive Beschattung aktiv sein wird. 

Zu guter Letzt können auch noch Automationen erstellt werden, welche bezüglich euerer An- und Abwesenheit eingestellt werden können oder man hat wie wir ein Eve Weather zu Hause und kann somit abhängig von dessen Wetterprognose am Morgen bestimmen, ob die adaptive Beschattung heute aktiviert wird oder nicht.

(Software: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Sämtliche Produkte von Eve Home funktionieren ausschließlich mit Apple HomeKit, daher sind die Produkte, darunter auch Eve Shutter Switch, aktuell nur für Apple-Nutzer sinnvoll. Dies wird sich zwar im Laufe der Zeit noch ändern, da immer mehr Produkte mit Matter ausgestattet werden, aber aktuell ist es zumindest noch so, dass Eve Shutter Switch nur mit Apple kompatible ist. Eve Shutter Switch hat mich im Test sehr überzeugt, sodass ich es in unseren insgesamt 14 Fenstern bzw. der Steuerung verbaut habe. Es handelt sich hier um eine einfache und vor allem unauffällige Methode, die Rollläden Smarthome fähig zu machen. Besonders gut gefallen und für mich wichtig war es, dass die Rollläden alle automatisch geöffnet und abends zum Sonnenuntergang geschlossen werden. Außerdem finde ich die adaptive Beschattung klasse, denn so wird es in unserem Neubau nicht so schnell warm. Zuvor mussten wir hierzu immer alle Rollläden unten lassen, wenn wir zur Arbeit gingen, nun geht das ganze voll automatisch und sobald die Sonne z.B. weiter in den Sünden gewandert ist, gehen die Rollläden im Osten wieder auf.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 99,95 € ist Eve Shutter Switch genau wie bereits Eve Light Switch definitiv nicht günstig. Hier gibt es Unterputz-Module, welche günstiger sind und ähnliche Funktionen bieten, aber hier benötigt man den nötigen Platz hinter dem Schalter, was selten gegeben ist und zudem ist die Einrichtung nicht ganz so einfach. Eve ist hier eine praktische und einfache Lösung, die eben mehr kostet, aber dafür auch eine adaptive Beschattung bietet, was bei anderen Herstellern zum Teil nur mit zusätzlichen Sensoren ermöglicht wird.  

Sofern elektrische Kenntnisse vorhanden sind, ist der Schalter einfach installiert und eingerichtet. Möchte man jedoch das ganze Haus mit der smarten Rollladensteuerung umbauen, wird es schnell sehr teuer, aber der Komfort war uns persönlich auf jeden Fall das Geld wert und hätten wir dies direkt im Hausbau mit verbauen lassen wäre es sogar teuer geworden. 

Eve Shutter Switch

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: evehome.de

Yale Smart Garage Opener

In aller Kürze

Mit dem neuen Yale smart Garage Opener hat Yale ein Produkt auf den Markt gebracht, mit welchem man das Garagentor im Eigenheim ganz einfach smart machen kann. Dabei handelt es sich sozusagen um eine Universallösung, die mit zahlreichen Garagentor-Antrieben kompatible ist. Die Montage ist sowohl bei diesem Modell bei horizontal schließenden Toren möglich, also funktionieren neben Schwingtoren auch die heutzutage fast nur noch verbauten Sektionaltore. Mit dem Modul, welches mithilfe der Anleitung einfach an den Antrieb angeschlossen wird, kann das Garagentor dann smart gemacht werden und der zusätzliche Sensor zeigt, ob das Tor offen oder geschlossen ist. Durch den Yale smart Garage Opener kann das Garagentor bei uns nun sehr einfach von der Ferne aus gesteuert werden, da das Ganze direkt auch mit dem WLAN verbunden wird und zudem kann man auch einstellen, dass das Tor automatisch geöffnet wird, wenn man nahe genug am Haus ist.

Gefällt uns

  • einfache Montage
  • schnell Einsatzbereit
  • integriertes Bluetooth und WLAN
  • Auto-Open Funktion
  • keine zusätzliche Bridge erforderlich
  • Batterie im Sensor hält 2 Jahre

Gefällt uns weniger

  • Auto Open kann nicht genauer bestimmt werden

Yale smart Garage Opener

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Yale liefert den smart Garage Opener in einer kompakten Verpackung aus, die mich sehr an die Yale Bridge erinnert. Hierbei befindet sich die eigentliche stabile Verpackung in einer Umverpackung, welche wie von Yale gewohnt mit einige Informationen zum Produkt versehen wurde. 

Zum einen zeigt Yale hier neben dem Firmenlogo natürlich auch den Produktnamen und um welches Produkt es sich hierbei handelt. Also um einen smarten Öffner für Garagentore und direkt im Zentrum sieht man die beiden im Lieferumfang enthaltenen Produkte. Dabei handelt es sich zum einen um die Steuereinheit, die mit dem WLAN verbunden und an den Garagentor-Antrieb angeschlossen wird und rechts daneben ist der Torpositionssensor abgebildet. Letzteres zeigt hierbei durch einen intern verbauten Lagesensor an, ob das Tor gerade offen oder geschlossen ist, weitere Details zum Funktionsprinzip folgen jedoch im Laufe des Testberichts. Zum Schluss zeigt Yale hier auch noch direkt, dass dieses Set mit Google und Amazon Alexa genutzt bzw. verknüpft werden kann. 

An der linken Seite erwähnt Yale, dass das Produkt einfach installiert werden kann und mit den meisten Garagentor-Antrieben kompatible ist. Außerdem kann man den kleinen QR-Code scannen, um sich zu vergewissern, ob das Set mit eurem Zuhause kompatibel ist. Zudem erwähnt Yale unten noch, was alles im Lieferumfang enthalten ist. Die rechte Seite wiederum zeigt einem anhand mehrerer Garagentor-Arten, wann genau welcher Yale smart Opener benötigt wird, denn neben dem für Garagen gibt es auch einen für Tore, die je nach Öffnungsart des Tores auch bei einer Garage genutzt werden sollten. Zu guter Letzt gibt es dann noch auf mehren Sprachen an der Rückseite ein paar Vorteil zum Yale Smart Garage Opener und einige Symbole, die zeigen, dass das Ganze mit Apple und Android kompatible ist. 

Entfernt man die Umverpackung vom stabilen braunen Karton, dann kommt direkt als Abdeckung eine kleine Yale-Mappe zum Vorschein, in welchem man wie üblich die Beipackzettel findet. Hierbei handelt es sich jedoch nicht wie üblich um Kurzanleitungen oder ähnliches, sondern vielmehr um eine Karte, welche einen QR-Code besitzt, der einen sollte man Fragen zu einer Seite leitet, wo man alles Relevante nachlesen kann. Direkt darunter kommt dann auch direkt der Opener zum Vorschein und in der kleinen Schachtel darüber befindet sich der Positionssensor und sofern benötigt zwei weitere Kabel und die 3V Knopfzelle CR2477 für die Stromversorgung des Sensors. Des Weiteren gibt es auch noch einen 3M Klebestreifen, um den Yale smart Opener gegebenenfalls an einer Stelle des Garagentor-Antriebs festzukleben, dies ist jedoch bei mir nicht zwingend erforderlich.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Yale smart Garage Opener handelt es sich um ein kleines Kästchen mit den Maßen 50 x 50 x 32 mm (B x L x H). Das ganze wiegt nur wenige Gram (14 Gramm mit Kabel), da hier in dem Kunststoffgehäuse eigentlich nur eine Steuerplatine sitzt, welche die Befehle verarbeitet und das WLAN-Modul verbindet da ganze mit dem Internet für Fernzugriffe, während Bluetooth für die Einstellungen zuständig ist. Denn möchte man Änderungen an den Einstellungen vornehmen, ist dies aus Sicherheitsgründen nicht von der Ferne via WLAN möglich, sondern immer nur direkt vor Ort über Bluetooth.

Das Gehäuse setzt sich aus einer schwarzen Oberseite mit einem kleinen eingeprägten Yale-Logo und einer kleinen Status-LED sowie dem restlichen weißen Gehäuseteil zusammen. Hier am weißen Teil findet man oben und unten mehrere Öffnungen vor, bei denen untenrum Reset (A+B) steht, dies wird eigentlich nur bei einem Reset benötigt und dann gibt es noch die gegenüberliegende Seite, wo mehrere Bezeichnungen aufgedruckt sind. Dies ist auch direkt die wichtige Seite, denn hier hat Yale bereits die benötigten Kabel in verschiedenen Farben an den richtigen Platz eingesetzt. Rechts und links am Gehäuse gibt es zwar auch Öffnungen, aber diese sind nicht relevant, sondern hier verankern sich nur die beiden Gehäuseteile ineinander. Zu guter Letzt findet man an der Rückseite noch die Schrauben, um die Kabelklemmen bei Bedarf (eigentlich nicht notwendig) zu lösen und zudem ist hier die Seriennummer aufgedruckt und der QR-Code, der zum Einrichten erfasst werden muss. 

Als weiteres Bauteil gibt es in dem Paket dann noch den 70 x 46 x 21 mm großen Yale Torpositionssensor in grau. Dieser besitzt an der Rückseite Klebeflächen, sodass dieser an das Garagentor geklebt werden kann. Zuvor sollte man aber noch auf jeden Fall die Einrichtung durchführen und die mitgeliefert 3 Volt CR2477 Batterie für die Stromversorgung einsetzten. Dazu öffnet man die Rückseite durch das Drehen des beweglichen Teils in der Mitte und setzt die Batterie mit Plus nach unten zu den Kontaktflächen ein und schon ist auch dieses Produkt einsatzbereit. 

Auch hier besteht alles aus Kunststoff, was im Innenbereich der Garage auch vollkommen ausreichend sein sollte. Durch Kunststoff und lediglich eine dünne Platine mit einem Neigungssensor kommt das ganze mit Batterie gerade einmal auf 3 Gramm. Das Yale-Logo an der Oberseite ist hierbei nicht in das Gehäuse eingelassen, sondern nur mit einem Aufkleber aufgeklebt, nicht weiter störend aber möchte ich an dieser Stelle auf jeden Fall kurz erwähnen.  Seitlich finde man hier dann einen weiteren Aufkleber, der neben der Seriennummer ebenso auch den QR-Code für die Einrichtung beinhaltet.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der beiden im Yale smart Garage Opener enthaltenen Produkte ist nicht hochwertig, aber für den Einsatzzweck vollkommen ausreichend. Die mitgelieferten 3M Klebestreifen sorgen für einen absolut sicheren Halt, welcher gerade beim Torpositionssensor sehr wichtig ist, denn dieser wird bzw. muss an das Garagentor geklebt werden und daran sicher halten. 

Dabei hängt der Sensor im geschlossenen Zustand wie an einer Wand, aber sobald das Tor geöffnet wird, geht er eben mit dem Tor hoch und ist dann wie das Garagentor an der Decke hängend und sollte auch dann absolut fest halten. Vielmehr gibt es hier an dieser Stelle nichts zu sagen, die Kabel sind ausreichend ausgelegt und auch so gibt es eben nichts zu bemängeln.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Türschloss-Artsmarter Garagen Öffner mit Bluetooth und WLAN
kompatible Antriebekompatible mit zahlreichen Torantrieben bitte hier direkt selbst prüfen
VerschlüsselungDer Yale Smart Opener verwendet die Verschlüsselungstechnologie Bluetooth Low Energy (BLE) sowie AES- und TLS-Verschlüsselungen, die allgemein als Sicherheit auf Bankebene bezeichnet werden.
AbmessungenYale Smart Opener: 50mm x 50mm x 32mm (B x L x H)
Yale Türpositionssensor: 70 mm x 46 mm x 21 mm (B x L x H)
GewichtYale Smart Opener – Garagentore – 0,17 kg (einschließlich Torpositionssensor)
BatterietypTorpositionssensor – Eine 3V Lithium CR2477 Batterie
MaterialKunststoff
Batterielebensdauer3 Jahre, abhängig von der täglichen Nutzung
SicherheitDein Yale Home Konto ist mit einer 2-Faktor-Authentifizierung geschützt, d. h. zusätzlich zu deinem Passwort überprüft das System deine Identität anhand einer E-Mail oder einer Telefonnummer.
Lieferumfang1x Smart Opener
1x Torpositionssensor
2x Extrakabel
2x Montageband
Kurzbeschreibung mit QR-Code
Technische Daten des Yale smart Garage Opener

Ersteinrichtung und Montage

Den Yale smart Garage Opener habe ich an meinem Novoferm Novomatic 423 montiert, was schnell und einfach erledigt war. Das System unterstützt zahlreiche Hersteller, welche genau könnt ihr hier nachlesen, denn Yale hat hierfür einen praktischen Kompatibilitätscheck eingerichtet. Hier müsst ihr nur den Hersteller und das Modell eueres Antriebs aussuchen und sollte dieser dabei sein, wird euch auch direkt die Verkabelung gezeigt. Ist euer Antrieb nicht dabei, könnt ihr euch auch an Yale wenden, denn z. B. mein Antrieb war zu Beginn auch nicht dabei, aber nach Nachfrage fügte man diesen zu den kompatiblen Modellen hinzu. 

Für die Montage ist eigentlich alles wichtige enthalten, lediglich einen Schraubendreher sollte man noch zur Hand haben, denn schließlich muss man zur vorhandenen Verkabelung des Garagentor-Antrieb noch den Yale smart Garage Opener mit den Kabeln anklemmen. Bei mir war dies ein kleiner Schlitz-Schraubendreher, je nach Fabrikat eueres Antriebs kann es aber auch ein Kreuzschlitz sein. 

Die Installation des smart Garage Opener von Yale ist zwar einfach, aber dennoch gilt hier wie immer Vorsicht, denn ihr arbeitet an einer Stromversorgung. Daher wird hier auch dazu geraden den Garagentor-Antrieb vom Strom zu trennen, also wie in meinem Fall den Stecker aus der Steckdose herausziehen. Anschließend geht es dann darum, denn smart Opener an den Antrieb anzuschließen. Hierzu werden euch sämtliche Schritte sehr ausführlich in dem Installationstutorial in der App erklärt, zudem seht ihr, welches Kabel wo angeklemmt werden muss, auch an dem von mir bereits erwähnten Kompatibilitätscheck, denn ist euer Antrieb hier aufgelistet, wird euch dies auch direkt dargestellt. 

Das rote und schwarze Kabel dient dazu, den Opener mit Strom zu versorgen, während blau und weiß als Kommunikation-Verbindung verwendet werden. Über blau und weiß werden somit die an den Opener gesendet Öffungs- und Schließimpulse an den Garagentor-Antrieb gesendet. Sodass dann entweder das Tor geöffnet oder geschlossen wird, je nachdem wie das Tor gerade steht. Das zusätzlich von Yale beigelegte blaue und weiße Kabel wird bei mir nicht benötigt, aber habt hier z. B. einen 3-Fach Taster für Öffnen, Schließen und zusätzlich noch stop, dann muss dieses Kabel noch angeschlossen werden. Ist alles richtig nach der Anleitung angeschlossen, dann könnt ihr den Garagentorantrieb wieder mit Strom versorgen und dann sollte die Status-LED am Opener kurz dreimal aufblinken. Anschließend ist dieser fertig eingerichtet und einsatzbereit.

Daraufhin muss dann noch der Torpositionssensor eingerichtet bzw. montiert werden, damit der Opener und ihr selbst über die App erfahren könnt, ob das Tor gerade geschlossen oder offen ist. Dessen Einrichtung wird ebenso Schritt für Schritt erklärt, ist aber auch nicht sonderlich schwer, denn hier muss wie erwähnt nur die Batterie eingesetzt werden und dann wird einem noch mitgeteilt, wo am Garagentor man den Sensor platzieren sollte. Hierbei gilt bei einem Kipp- bzw. Sektionaltor diesen an der oberen rechten oder alternativ auch oberen linken Ecke an der Innenseite mithilfe der Klebestreifen zu befestigen.

(Ersteinrichtung und Montage: 4 von 5 Punkten)

App

Um den smarten Garagentoröffner von Yale nutzen zu können, muss man zwingend die Yale Home App installieren und dazu auch einen Account erstellen. Die App steht sowohl für iOS-/ als auch Android Smartphones im jeweiligen Appstore kostenlos zum Download bereit.

Yale Home
Preis: Kostenlos
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Anschließend muss man ein neues zu Hause anlegen, welches man individuell benennen kann und schon kann mi der Einrichtung wie bereits im Punkt zuvor erwähnt begonnen werden, indem man ein neues Gerät hinzufügt und den QR-Code am Opener scannt. Hierbei wird man wie bereits erwähnt Schritt für Schritt durch die Einrichtung geführt und bindet den Yale smart Garage Opener ins heimische WLAN ein. Währen der Einrichtung des Torpositionssensosr wird dieser dann noch kalibriert, indem das Tor geöffnet und geschlossen wird, sodass der Opener genau weiß, bei welcher Neigung bzw. Position das Tor offen bzw. geschlossen ist. 

Kommen wir nun zum allgemeinen Aufbau der App, welcher im Großen und Ganze sehr übersichtlich gehalten wurde. Im Startfenster wählt man dann das Haus aus, welches man steuern möchte, in der Regel gibt es hier jedoch in den meisten Fällen sowieso nur eins. Anschließend landet man auf dem Hauptfenster des Yale Smart Garage Opener, wo direkt der große runde Kreis auffällt. Dieser zeigt den aktuellen Zustand des Garagentors in zwei unterschiedlichen Farben. Grün bedeutet, dass Tor ist aktuell offene und ein roter Kreis, dass es geschlossen ist. Durch das Tippen auf den Kreis wird dann z. B. das Tor geöffnet und tippt man erneut, dann wird es in der aktuellen Position gestoppt bzw. geschlossen. Ein Öffnen auf eine bestimmte Stellung z. B. Lüften ist hier über die App leider nicht möglich. In der oberen rechten Ecke des weißen Feldes sieht man zudem, ob der Yale Smart Garage Opener aktuell via WiFi oder Bluetooth mit der App kommuniziert. Letzteres ist notwendig, um direkt vor Ort Einstellungen vorzunehmen. 

Im unteren Abschnitt kann man dann zwischen den vier Untermenüs wechseln. Naben dem mit dem Kreis, bei dem es sich um das Hauptfenster zum Steuern des Yale Smart Garage Opener handelt, folgt dann „Aktivitäten“. Hierüber kann man dann genau nachsehen, wann das Tor geöffnet bzw. geschlossen wurde. Danach folgt dann das Untermenü „Gästeliste“, worüber man zusätzlichen Nutzern oder Familienangehörigen Zugriff auf das Garagentor geben kann. Zu guter Letzt folgt noch das wichtige Untermenü mit den Einstellungen. Angefangen ganz oben kann man den Namen des Zuhauses ändern oder sogar ein Bild einfügen und direkt darunter die Hauseigentümer verwalten. Dann folgen noch die Einstellungen, welche hier beim Yale smart Garage Opener getrennt von den Opener und den Torsensor eingestellt werden können. In den Einstellungen des Toröffners kann ganz oben der Name sofern gewünscht geändert werden. Dann kann bestimmt werden, ob der Zugangscode ausgeblendet werden soll und ob ein verifizierter Zugriff via Touch-ID oder Face-ID notwendig sein soll, bevor der Öffner das Tor öffnet bzw. schließt. Im Reiter „Benachrichtigungen“ kann ausgewählt werden, dass man eine Nachricht erhält, wenn der Opener offline gehen sollte und zudem kann man hier auch sogenannte Smart Alters erstellen, das z. B. zur bestimmten Zeit automatisch eine Nachricht an euch gesendet wird, wenn jemand in dem gewählten Zeitraum das Tor öffnet usw. 

Bei „Automationen“ kann Auto Open aktiviert werden, sodass euer Garagentor automatisch geöffnet wird. Dies funktioniert im Alltag sehr zuverlässig, jedoch sollte man beachten, dass der Entfernungsbereich im Radius von 200 Metern liegt, also nähert man sich diesem Bereich, wird das Tor direkt geöffnet. Dies empfinde ich doch etwas weit und leider kann dies aktuell nicht geändert werden. Tür-/angelegt ist ein Bereich, welcher bei einem Garagentor nicht gegeben ist, dieser wird hier eben nur angezeigt, da der gleiche Opener auch als Toröffner verwendet wird bzw. verwendet werden kann. Zu guter Letzt kann hier noch die Impulslänge eingestellt werden, außerdem kann man den Opener vom WiFi trennen, diesen auf die Werkseinstellungen zurücksetzten oder das WLAN-Netzwerk wechseln. Ganz unten gibt es dann noch Infos zum Produkt und man kann auf die Fehler Seite verlinkt werden und die Stärke des WLAN-Signals anzeigen lassen. 

Neben den Einstellungen des Opener gibt es auch noch wie bereits erwähnt, das Menü des Torsensors. Hierbei kann man bestimmen, ob die Art der Öffnung durch Neigen oder Magnet erfolgt. Bei mir ist es bei meinem Sektionaltor „neigen“. Im nächsten Punkt kann man den Sensor nochmals kalibrieren, fall sich etwas verändert haben sollte und man kann darunter noch die Firmware aktualisieren und auch den Sensor auf die Werkseinstellung zurücksetzten. Ganz unten gibt es dann noch allgemeine Infos zur Firmware, Seriennummer usw.

(App 4 von 5 Punkte)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Yale smart Garage Opener kann man sein Garagentor sehr schnell und einfach smart machen. Der Installationsvorgang wird Schritt für Schritt erklärt und nach der Einrichtung funktioniert alles sehr zuverlässig. Danach kann das Garagentor problemlos wie davor gesteuert werden, aber auch ganz einfach über die App oder sogar via Sprachsteuerung am Smartphone. Wie von einem Smart Lock gewohnt, kann man dabei auch anderen Personen Zugriff auf die Steuerung des Garagentors geben, entweder dauerhaft oder nur in einem bestimmten Zeitraum. Was mir dabei sehr gut gefällt, ich sehe direkt in er App, ob ich das Tor geschlossen habe oder nicht, denn hin und wieder kam es schon vor, dass ich nochmals zurückgefahren bin, da ich nicht sicher war, ob ich das Tor nun per herkömmlicher Fernbedienung geschlossen hatte oder nicht. Dies gehört nun der Vergangenheit an. 

Preis/Leistung

Die UVP des Yale Smart Garage Opener ist mit 149,00 € nicht gerade günstig, aber der Komfort ist es mir absolut wert und zudem muss ich ehrlich sein, zuvor hatte ich hier den Nuki Opener in Betrieb, der nicht wirklich viel günstiger ist. Hier kann der Nuki Opener sogar weniger, denn dieser kann das Garagentor in diesem Fall nur aus der Nähe und nicht ferne steuern und zudem zeigt einem dieser nicht an, ob das Tor offen oder geschlossen ist. 

Yale smart Garage Opener

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://yalehome.de

Garmin Varia RCT 716

In aller Kürze

Mit dem neuen Garmin Varia RCT 716 hat Garmin nun die 4. Generation des Varia Radarsystem für Fahrräder auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich um ein Radar, welches einen vor von hinten heranfahrenden Autos warnt und zugleich als StVZO-konformes Rücklicht arbeitet. Als Neuerung wurde hier zudem noch direkt in das Licht eine Dashcam integriert, so hat man nicht nur per Radar im Blick, wenn ein Auto herangefahren kommt, sondern besitzt im Notfall auch direkt ein Beweis, falls es zu einem Unfall kommen sollte. Des Weiteren wurde die Halterung überarbeitet, sodass diese nun das schwerere Gerät deutlich besser fixiert, was mich persönlich beim Vorgänger noch etwas gestört hatte. Dieses Assistenzsystem ist weiterhin vor allem an Rennradfahrer gerichtet und erhöht meiner Meinung nach die Sicherheit für Radfahrer sehr, sodass ich jedem zu solch einem Radar raten kann. Mit dem Gerät weiß man direkt, wann und wie nahe ein Auto von einem Weg ist bzw. wie schnell ein Auto angefahren kommt und ist somit besser drauf vorbereitet. Ob es dann am Ende nur ein Radar, ein Rücklicht mit Radar oder sogar dieses Model mit Rücklicht, Radar und Dashcam ist jedem seine eigene Entscheidung. Vorrangig entscheidet hier aber auch der Preis, denn die neue Version ist nicht gerade billig.

Gefällt uns

  • einfache Einrichtung
  • gute Akkulaufzeit
  • gute Bildqualität
  • zuverlässige Funktion
  • Licht, Radar und Dashcam in einem

Gefällt uns weniger

  • sehr hoher Preis

Garmin Varia RCT 716

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Garmin Varia RCT 716 liefert Garmin wie von eigentlich bisher allen Produkten gewohnt, in einer stabilen grauen Verpackung aus. Dabei kann man direkt um die Verpackung einige Abbildungen des Produktes sehen und bekommt auch etwas an Text geboten. 

An der Front der Verpackung, die weitestgehende der des Vorgängermodells dem Garmin Varia RTL516 ähnelt, wird das neue Garmin Varia RCT 716 von vorne betrachtet dargestellt. Dabei handelt es sich um eine maßstabsgetreue Abbildung des Gerätes, bei der das Licht eingeschaltet ist. Direkt neben dem Garmin Varia RCT 716 verläuft von oben nach unten groß der Herstellername sowie direkt unter dem Gerät der Produktname. Außerdem kann wird hier auf Englisch erklärt, das es sich um ein Radar handelt, mit Kamera und Licht.

An der linken Seite ist erneut der Name des Radars zu lesen. Außerdem sieht man auch hier eine Abbildung der Garmin Varia RCT 716, welches jedoch hier von der linken Seite betrachtet gezeigt wird, während man auf der rechten Seite auch den Namen, aber das Produkt von der anderen, also rechten Seite sieht. Die beiden kleinen Stirnseiten wiederum zeigen lediglich ein dezentes Garmin Logo, während die Rückseite neben den Hinweis auf Bluetooth auch den Lieferumfang in mehreren Sprachen verrät.  

Die Verpackung des Garmin Varia RCT 716 kann exakt wie beim Vorgängermodell wahlweise von den beiden kurzen Stirnseiten geöffnet werden. Ich habe die Verpackung aber wie es am sinnvollsten ist, von oben geöffnet, sodass ich in dem kleinen inneren Karton, welchen man noch neben den Handbüchern öffnen kann, direkt das Garmin Varia RCT 716 rausholen kann. Dabei ist das Garmin Varia RCT 716 direkt noch von einer Folie geschützt und dessen Kameraeinheit ist ebenso noch durch eine Klebefolie vor Kratzern geschützt. Im rechten Teil ist eine weitere Tüte vorhanden, in welcher Garmin das ganze Zubehör, also die Sattelhalterung inkl. Montagematerial verstaut hat und zudem finde man bei den Anleitungen noch eine weitere kleine Tütete mit dem USB-A auf USB-C Ladekabel um den verbauten Akku aufzuladen. 

Leider ist die Verpackung weiterhin recht lieblos gehalten bzw. alles ist hier schlicht und einfach in die kompakte Verpackung verstaut worden. Das ganze tut zwar voll und ganz seinen Zweck, aber etwas mehr Liebe zum Detail bzw. in diesem Fall zur Verpackung hätte hier nicht geschadet, aber dann wäre die Verpackung wahrscheinlich auch größer ausgefallen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Design hat Garmin bei der nun 4. Generation des Radarsystems das Ganze deutlich überarbeitet, denn das neue Garmin Varia RCT 716 fällt deutlich größer und somit auch schwerer aus. Die neue Größe beträgt nun 106,5 x 42 x 31,9 mm (H x B x T) und auf die Waage bringt das gute Stück nun gut doppelt so viel und zwar 147 g. Inklusive Halterung steigt das Gewicht dann sogar auf knapp 200 Gramm an, was gegenüber dem Vorgängermodell auf jeden Fall einiges ausmacht.  

Mit der neu komplett überarbeiteteren Halterung lässt sich das Garmin Varia RCT 716 perfekt und absolut sicher an meiner Aero-Sattelstütze am Rennrad montieren. Zudem integriert sich das Ganze wunderbar am Rennrad, sodass diese keinen allzu großen Einfluss auf die Aerodynamik hat. Außerdem macht der neue Befestigungsmechanismus einen sehr ordentlichen und absolut sicheren Eindruck.

Beim Gehäuse des Garmin Varia RCT 716 gibt es nun zwei Tasten an der linken Seite. Mit der größeren davon schaltet man das Gerät an und die andere mit dem roten Punkt startet bzw. beendet eine Aufnahme. Ansonsten ist lediglich an der rechten Seite ein dezenter „Garmin“ Schriftzug ins Gehäuse eingelassen und unter dem Rücklicht mit Kamera ist ein kleines Mikrofon versteckt. Die kleine Status-LED ist zu den beiden Tasten gewandert, was auch sinnvoll ist, denn so sieht man direkt nach dem Einschalten den Status.

Das Gehäuse des Garmin Varia RCT 716 ist weiterhin zum Großteil aus einem matt-schwarzen Kunststoff gefertigt. An der Seite rundum verlaufend wurde das Ganze wiederum mit einer Gummierung versehen, welche für eine angenehme Haptik sowie für einen sicheren Halt und die nötige Abdichtung gegen Wasser und Staub bietet. Zwischen der Kunststoff-Front und dem seitlichen gummierten Gehäuse verläuft umlaufend ein rotes Lichtband, exakt wie beim Garmin Varia RTL516. Dieses Lichtband wird im eingeschalteten Zustand jedoch nicht komplett beleuchtet, sondern nur das große runde LED-Element vorne sowie die beiden etwas breiteren Aussparungen rechts und links daneben. Der Rest leuchtet mehr oder weniger indirekt, aber keineswegs so hell, da hier keine direkten LEDs verbaut sind. Zu guter Letzt ist an der Rückseite nicht nur der komplett überarbeitete Befestigungsmechanismus vorzufinden, sondern auch ein Aufkleber mit der Modellbezeichnung sowie am unteren Bereich eine Abdeckung, unter welche sich der Ladeanschluss versteckt, bei dem es sich um ein USB-C Anschluss handelt. Direkt darüber gibt es eine weitere Abdeckung, welche mit einer Münze geöffnet werden kann. Hier drunter befindet sich sicher geschützt bzw. Abgedichtet das Fach für die mitgelieferte 16 GB Micro-SD Speicherkarte.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung des Garmin Varia RCT 716 hab ich so weit nichts auszusetzen. Das Gehäuse besteht weiterhin wie beim Vorgängermodell aus Kunststoff und ist nach dem Standard IPX7 geschützt. Dies bedeutet, dass es auch mal versehentlich ins Wasser untergetaucht werden könnte, allerdings nur bis zu einer Tiefe von 1 Meter und max. 30 Minuten, kurz gesagt, werdet ihr beim Radfahren von einem Regenschauer überrascht, müsst ihr euch keine Sorgen machen.

Das zusätzliche X vor der 7 zeigt, dass entsprechende Tests für die Staubdichtigkeit fehlen, denn oftmals wird auch hier eine Zahl angegeben, doch bei einem Rücklicht mit Radarsensor sollte dieser Schutz gegen Wasser ausreichend sein, was nicht bedeutet, dass Staub bzw. Dreck dem Garmin Varia RCT 716 einen Schaden anrichten kann. Zu guter Letzt ist das Garmin Varia RCT 716 sehr schnell und absolut sicher dank des neuen Befestigungsmechanismus am Sattel angebracht und bezüglich eines Abfallens bei einer holprigen Straße muss man sich hier keine Sorgen machen, bei mir hat das Radar immer absolut fest gehalten.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

StromversorgungAkku
Akku-Art (Laufzeit)Li-Ionen (Bis zu 5 Stunden mit Radarbetrieb, Dauerlichtmodus und 1080p Video-Aufzeichnung)
FarbeSchwarz
Modikontinuierlich An, Aus, Radaraktivierung
Abmessungen106,5 x 42 x 31,9 mm (L x B x T)
Gewicht147 Gramm
Lumen5 Lumen
KonnektivitätANT+®; Bluetooth, WiFi
Schutzklasse IPX7
Betrachtungswinkel220 Grad
Speicherkarte 16-GB-SD-Speicherkarte (inbegriffen)
Kameraeinstellungen1080p/720p mit 30 FPS
BesonderheitIntegrierter Beschleunigungsmesser zum automatischen Speichern von Aufnahmen beim Erkennen von Unfällen
LieferumfangGarmin Varia RCT 716
Halterung + Montagesatz (Ausgleichsstücke für verschiedene Sattelstützen)
USB-C Ladekabel
Schnellstartanleitung
Handbücher
Technische Daten des Garmin Varia RCT 716

Ersteinrichtung und Montage

Das Garmin Varia RCT 716 kann wie die anderen Garmin Varia-Produkte mit unterschiedlichen Geräten verbunden werden. Entweder durch die kostenlose Garmin Varia App mit eurem Smartphone, mit einer kompatiblen Garmin Smartwatch, oder wie ich es gemacht habe mit einem Gerät der Garmin Edge-Serie.

Mit meinem Garmin Edge 1030 Plus erfolgt die Kopplung genau so, wie man es auch von den sonstigen Sensoren wie z. B. dem zusätzliche verfügbaren Trittfrequenz- und Herzfrequenzsensor kennt. Dazu navigiert man direkt zum Einstellungsmenü des Garmin Edge 1030 Plus oder jedem auch einen anderen kompatiblen Garmin Edge-Gerät und wählt hier „Sensor hinzufügen“ aus. Dann wählt man hierbei „ alle durchsuchen“ oder navigiert direkt zum Menüpunkt „Radar“. Anschließend sollte man direkt das Garmin Varia RCT 716 eingeschaltet haben und beide Geräte koppeln sich voll automatisch miteinander. 

Nachdem die Verbindung erfolgreich durchgeführt wurde, erstellt das Garmin Edge automatisch ein sogenanntes Lichtnetzwerk, zu dem ich im nächsten Punkt noch ausführlicher eingehen werde. Der Grund dabei ist mit dem Garmin Varia RCT 716 habt ihr ein Rücklicht, welches ihr eben durch das Garmin Edge als Beleuchtung steuern könnt. Fortan werden euch in der Sensor-Liste direkt zwei neue Sensoren bzw. Geräte angezeigt, dass Varia RCT 716 als Radsensor und die verbaute Beleuchtung separat. Außerdem erschein ab sofort in der oberen rechten Ecke ein neues Symbol mit einem schwatzen Halbkreis und drei gebogenen Linien (wie ein Empfangssymbol).

Die Montage am Sattel ist dann wiederum auf sehr einfach. Dazu einfach die neue Halterung nur Hand nehmen und aus den drei mitgelieferten Ausgleichsstücke das richtige auswählen und dann entweder das ganze mit einem der beiden Silikon-Halterungen befestigen oder mit den drei mitgelieferten Kabelbindern. Ich musste mich für letzteres entscheiden, da die anderen beiden Halterung nicht um meine breite Aero-Sattelstütze gepasst haben. Nach dem Festziehen der Kabelbinder können diese einfach abgeschnitten werden und das Rücklicht durch den Hebel der Befestigung daran befestigt werden. Das Ganze geht sehr einfach und das Rücklicht hält im Anschluss bombenfest, ohne das hier etwas verrutscht oder wackelt.

(Ersteinrichtung und Montage: 4,5 von 5 Punkten)

Einstellungen und Praxis

Nachdem das Garmin Varia RCT 716 erfolgreich mit dem Garmin Edge-Gerät verbunden wurde. Können auf dem Navi verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Durch das Verbinden des Garmin Varia RCT 716 mit meinem Garmin Edge 1030 Plus bekommt man beim mit dem Finger von oben nach unten Wischen nun zwei neue Widgets angezeigt. 

Licht 

Varia-Kamerafunktion

Beim Lichtmodus kann man zwischen Leuchte an, Blinken und aus wählen, jedoch steht „Blinken“ hier beim deutschen Modell nicht zur Verfügung, da ein blinkendes Rücklicht laut der Straßenverkehrsordnung nicht erlaubt ist. Diese Funktionen bitte lediglich das Modell für Österreich usw. daher solltet ihr das Blinken bevorzugen, dürft ihr euch nicht das deutsche Modell kaufen, aber das Blinken ist in Deutschland theoretisch nicht erlaubt zu nutzen. 

Anders als viele vermuten, soll das Blinken laut der StVZO für eine wenige gute Sichtbarkeit sorgen, denn in den Zwischenabständen des Blickes ist man für Millisekunden nicht sichtbar, sodass es zu einem Unfall kommen kann. Ergibt für mich zwar kaum Sinn, aber StVZO ist eben hier in Deutschland Pflicht.

Neben den Lichtmodi kann man beim neuen Garmin Varia RCT 716 auf die neue Varia-Kamerafunktion zugreifen. Hierüber sieht man zum einen direkt die Auflösung (max. 1080p), welche eingestellt ist und sieht den Akkustand anhand mehrere Balken. Darunter ist es dann direkt möglich, indem man einen der beiden virtuellen Buttons drückt, entweder ein Bild oder ein Clip aufzunehmen. Dies ist jedoch nur notwendig, wenn gerade keine Aktivität vom Radar erkannt wird. Beim normalen Radfahren hab ich das Radar in den Einstellungen so eingestellt, dass bei einer Erkennung eines heranfahrenden Fahrzeugs automatisch eine aufnahmen von bis zu 1:30 Minuten aufgenommen wird. 

Varia App

Statt per Garmin Edge Navi kann das Garmin Varia RCT 716 auch direkt mit einem Smartphone verbunden werden. Somit kann man ganz hochauflösend und modern steuern und direkt die Aufnahmen in guter Qualität übers Smartphone anschauen und natürlich auch Einstellungen vornehmen. 

Hier in der App bekommt man, sofern man kein Garmin Edge Navi nutz, direkt auch angezeigt, ob sich ein Auto oder ein anderes Fahrzeug von hinten annähert und wie weit dieses noch von euch entfernt ist. Des Weitern wird auch hier der Akkustand angezeigt und man kann im unteren Bereich direkt ein Foto aufnehmen bzw. ein Video. Über das linke der beiden oberen blauen Symbole kann man auf alle bisherigen auf der Speicherkarte im Garmin Varia RCT 716 gespeicherten Clips bzw. Aufnahmen zugreifen. Über das Symbol mit den drei Punkten kann man dann wiederum bestimmen, welche Töne man bezüglich des Garmin Varia RCT 716 bekommen möchte und ein paar weniger wichtige Dinge einsehen bzw. nachlesen. 

Viel wichtiger sind dann aber die Einstellungen zum Garmin Varia RCT 716, zu welchen man durch das Tippen auf das entsprechen Symbol oben in der Mitte tippt. Hier sieht man dann direkt das Garmin Varia RCT 716 und darunter, ob bzw. dass dieses aktuell mit eurem Smartphone verbunden ist. Unmittelbar darunter kann man dann auf drei Untermenüs zugreifen. Kamera; Speicher und Software-Updates. Letzteres ist dabei wohl vollkommen selbsterklärend, hier kann man direkt nach einem aktuellen Firmwareupdate suchen und dies gegebenenfalls direkt installieren. 

 Beim Menüpunkt „Speicher“ kann man auf die Galerie, also auf alle Bilder und Video-Aufnahmen zugreifen und diese gegebenenfalls direkt aufs Smartphone downloaden. Während man durch das Menü darunter direkt alles löschen und die Speicherkarte neu formatieren lassen kann. Zu guter Letzt ist der wichtige Einstellungspunkt noch “Kamera“. Hierbei bekommt man dann weitere Untermenüs geboten, angefangen bei Kameraeinrichtung. Hiermit bekommt man direkt ein Live-Bild der Kamera dargestellt und kann so die richtige Ausrichtung perfekt einstellen. Im Aufzeichnungsmodus kann man bestimmen, wie diese gestartet werden soll, Zur Auswahl stehen hier komplett deaktiviert bei Radaraktivität (meine Auswahl) und fortlaufend, also so lange, bis man entweder den Aufnahme-Knopf ab Gerät zum Beenden drückt oder die Aufnahme durch das Ausschalten abbricht. Dann gibt es noch das Menü Videoqualität und Ton, hierbei kann man die Auflösung von 1080p auf 720p für eine höhere max. Akkulaufzeit reduzieren und bestimmen, ob bei der Aufnahme auch der Ton mit aufgenommen werden soll. 

Im nächsten Menü bestimmt man, wie lange die Aufnahme z.B, wie bei mir bei einer Aktivität stattfinden soll. Das kürzeste ist dabei der von Werk eingestellte Wert von 1:30 Minuten, das ganze kann man jedoch auf max. 5 Minuten verlängern. Beim Menüpunkt Unfallaufzeichnung wird diese sofern aktiviert automatisch dazu genutzt, um bei einem erkannten Unfall die Aufnahme als Beweisaufnahme auf der Speicherkarte abzuspeichern. Dabei wird diese Aufnahme separat gespeichert und auch nicht überschrieben, wenn eventuell der Speicher voll sein sollte. Somit hat man eine Beweisaufnahme, sollte es zu einem Unfall kommen, ohne das man selbst dabei Schuld sein sollte.  

Zu guter Letzt gibt es noch den Punkt Datenüberlagerung. Hier bestimmt man quasi was beim Video an Daten bzw. in welche. Einheiten diese angezeigt werden. Dabei habe ich aktiv, dass ich durch das Verwenden des Garmin Edge automatisch beim Übertragen der Daten sehe, wo auf meiner Strecke das Radar etwas erkannt hat. Dann kann man noch das Anzeige-Format des Datums und die Geschwindigkeitseinheit bestimmen. 

Während meines Testzeitraums von mehreren Monaten konnte ich mich auf das Garmin Varia RCT 716 genau wie beim Vorgängermodell immer voll und ganz verlassen. Das Erkennen von heranfahrenden Autos funktionierte immer sehr verlässlich, sofern ein Auto im Radarbereich von 140 Meter hinter einem ist und schneller als 10 km/h fährt. Die max. Geschwindigkeit, die das Garmin Varia RCT 716 erkennen soll, liegt laut Beschreibung bei 160 km/h, sollte ein Auto schneller an euch heranfahren, würde der Fahrer zum einen eine absolute Maise haben und das Gerät würde das Auto nicht oder zu spät erkennen. 

Die Erkennung funktioniert nicht nur bei Autos, sondern auch bei Rollern, Motorräder und anderen Radfahrern hervorragend und ohne Probleme. Voraussetzung, diese fahren eben wie erwähnt schneller als 10 km/h. Beim Garmin Edge 1030 Plus wurde ich auf heranfahrende Fahrzeuge akustisch durch Piepsen des Gerätes und durch das rote Aufblinken der beiden Display-Ränder hingewiesen. Somit konnte ich direkt einen Blick auf das Display werfen, um nachzusehen, wie weit das Auto noch entfernt ist. Dies wird einem nämlich im rechten Bereich durch einen Streifen gezeigt, bei dem man selbst den obersten Punkt darstellt, während der immer näher kommende weiße Punkt ein Fahrzeug ist bzw. auch mehrere. Hier sollen laut Garmin bis zu 6 Fahrzeuge erkennt werden, was ich jedoch nicht testen konnte, da dies bei mir nie der Fall war. Bei mir waren es max. 3 Fahrzeuge, was das Gerät gut erkannt hatte und jedes Fahrzeug durch einen extra Punkt angezeigt hatte.

(Einstellungen und Praxis: 4,5 von 5 Punkten)

Bildqualität 

Die Bildqualität des Garmin beim Varia RCT 716 ist so weit sehr gut. Man muss hier natürlich auf jeden Fall beachten, um was für eine Art es sich handelt, denn man möchte damit keine Action Aufnahmen wie z. B. bei einer GoPro aufnehmen oder kann hier die Kamera eines Smartphones erwartet. Es ist schlicht und einfach eine Kamera, um im Falle eines Unfalls direkt auch das Beweismaterial im Besitzt zu haben, um somit den Unfallgrund und zugleich die Schuldfrage zu beweisen. 

Die Auflösung Full-HD ist daher genau richtig und man benötigt hier keine 4K Aufnahmen. Man erkennt die Kennzeichen gut und somit hat man eigentlich alles wichtige festgehalten. Die Gesichter der Fahrer sind jedoch hier nicht erkennbar, was jedoch nicht an der Kamera bzw. deren Qualität liegt, sondern an der Verglasung der Autos. Nicht umsonst wird bei Blitzern geblitzt, um diesen Effekt zu neutralisieren, denn ohne Blitzlicht wie hier spiegeln sich auf der Scheibe eigentlich nur die Wolken, Bäume usw. Gut ist, dass auf jeder Aufnahme direkt auch das Datum sowie die eigene Geschwindigkeit mit registriert wird, sodass alles sicher hinterlegt ist.

(Bildqualität: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit gibt Garmin beim Varia RCT 716 mit bis zu 5 Stunden an und zwar bei Dauerlicht und 1080p Video-Aufzeichnung. Somit bietet das neue Radar eine kürzere Laufzeit als das Vorgängermodell, was an einem großen Unterschied liegt, nämlich an der Kamera, die viel Strom benötigt. Das Radar wird deutlich wärmer als der Vorgänger, was zeigt, dass hier deutlich mehr Akku verbraucht wird. Die angegeben 5 Stunden konnte ich sehr gut erreichen, jedoch variiert die Laufzeit je nach Aktivitäten also wie viel die Kamera aufzeichnen muss.

Max. 6 Stunden, dann war bei mir im Langzeittest Schluss, ganz gut und ehrlich gesagt reicht es mir, denn 6 Stunden am Stück fahre ich wirklich selten. Ohne aktive Kamera hat der Akku übrigens rund 9 Stunden gereicht, also so lange wie beim Vorgängermodell.

Das Aufladen des Akkus dauert leider sehr lange, denn der USB-C Anschluss unterstütz hier leider nur 0,5 Ampere Ladestrom. Somit dauert eine volle Aufladung rund 3 Stunden. Bezogen auf die max. Laufzeit mit aktiver Kamera ist dies natürlich nicht gerade Schnellladen und daher etwas schade, aber dafür hält der Akku womöglich durch das schonendere Laden länger.

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Garmin Varia RCT 716 bietet Garmin ein neues interessantes Sicherheitszubehör für Radsportfans bzw. vorrangig für Rennradfahrer, die viel auf der Straße unterwegs sind, an. Das Erkennen von annähernden Fahrzeugen funktioniert dabei wie bisher bei den Radars von Garmin gewohnt absolut zuverlässig und hinterlässt bei mir ein sichereres Gefühl auf der Straße. Als begeisterter Rennradfahrer habe ich das Gerät absolut lieben gelernt und möchte es auf keiner Tour mehr missen. Die neue zusätzliche Kamera ist ein tolles neues Feature, sodass man im Falle eins Unfalls ein Beweis hat, wer daran Schuld ist, bzw. war. Ob einem das Ganze jedoch gut 200 € mehr wert ist, muss jeder selbst entscheiden, für mich gilt hier jedoch besser haben als brauchen und daher ist die zusätzliche Sicherheit wichtig, auch wenn ich froh bin, wenn ich nie in Gebrauch der Kamera bezüglich eines Unfalls kommen werde.

Preis/Leistung

Die UVP des Garmin Varia RCT 716 hat das Unternehmen mit stolzen 399,99€ festgesetzt. Also stolze 200 € mehr als beim Radar mit Rücklicht dem Garmin Varia RTL516. Je nach Händler ist das gute Stück inzwischen auch schon etwas günstiger erhältlich und so zahlt man aktuell rund 320 € dafür. Immer noch viel Geld, aber es ist sein Geld wert. Braucht man die Kamera nicht, ist das Garmin Varia RCT716 auf jeden Fall die bessere und günstiger Alternative, aber alle drei Geräte, also auch nur das reine Radar Garmin Varia RVR315 haben ihre Daseinsberechtigung. Letzteres kostet nämlich nur 150€, jedoch muss man dabei auf die zusätzliche Rücklichtfunktion und Kamera verzichten.

Garmin Varia RCT 716

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.garmin.com/de-DE/

Beyerdynamic Blue BYRD (2. Generation)

In aller Kürze

Mit dem Blue BYRD der 2. Generation hat Beyerdynamic dem sehr leichten In-Ear Kopfhörer ein Update spendiert. Bei diesem setzt man zwar weiterhin auf eine Verbindung der einzelnen Ohrhörer, also kein True Wireless, aber dafür hat man das Design größtenteils überarbeitet. Anstelle zwei dicke Zwischenstücke im Kabel und die zusätzlich Fernbedienung hat man nun einen typischen Nackenbügel In-Ear mit einem sogenannten halbfesten Nackenband. Außerdem hat man die Ohranpasstücke verbessert, sodass diese einen noch besseren Sitz und Komfort bieten sollen und die Akkulaufzeit wurde mehr als verdoppelt (von 6 Stunden auf bis zu 14 Stunden. Apropos Akku, hierbei kann man den Blue BYRD 2. Generation nun auch während des Ladevorgangs nutzen und außerdem unterstützen die In-Ears nun  Google Fast Pair und sind Apple zertifiziert. Das Klangbild gefällt mir gut, dieses kann zudem durch die Klangpersonalisierung über die App noch individuell angepasst werden und so bringt das Ganze einen deutlichen Mehrwert mit sich vorausgesetzt, diese Funktion wird richtig genutzt.

Gefällt uns

  • Tragekomfort
  • Flaches Gehäuse
  • geringes Gewicht
  • Klangpersonalisierung

Gefällt uns weniger

  • kein ANC

Beyerdynamic Store

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Beyerdynamic Blue BYRD der 2. Generation entspricht auf dem ersten Blick weitestgehend der des Vorgängermodells. Hierbei hat sich auf dem ersten Blick lediglich die Anordnung der Beschreibungen verändert und natürlich auch zum Teil das Detailbild der In-Ears. Wie üblich ziert den oberen Abschnitt der Herstellername „Beyerdynamic“ und direkt im rechten Abschnitt fällt die vergrößerte Darstellung der beiden In-Ears mit einem kurzen Teil deren Kabel auf. Die Modellbezeichnung ist nun wieder nach unten gewandert und hier kann man nur im klein gedruckten erkennen, es handelt sich und die sogenannte 2. Generation. Unter der Modellbezeichnung wird dann genau wie beim Vorgängermodell auf Englisch darauf hingewiesen, dass es sich um Bluetooth In-Ear Kopfhörer handelt, welche mit einer Klang-Personalisierung ausgestattet wurde. Außerdem werden hier unten wie vom Unternehmen gewohnt noch das Bluetooth und Qualcomm aptX Adaptive Logo dargestellt, da der In-Ear Kopfhörer mit diesen Funktionen ausgestattet wurde.

Rund um die Verpackung gibt es weniger Hinweise zum Produkt, sondern lediglich ein paar Details, sodass man hier erfährt, dass die Beyerdynamic Blue BYRD „Made for iPhone/iPad“ kompatible sind und zudem auch Works with Android und Alexa built-in wurde ebenso integriert. Zu guter Letzt wird an der Rückseite der Blue Byrd In-Ear-Kopfhörer der 2. Generation etwas kleiner als an der Front, aber dafür in voller Pracht dargestellt. Ebenso wird hier auf die MOSAYC-Klang-Personalisierung bzw. MiMi hingewiesen und natürlich auch auf die kostenlose MIY-App, welche für iOS und Android erhältlich ist. 

Öffnet man die Verpackung an der Oberseite, kommt direkt ein aufklappbarer Zwischeneinleger zum Vorschein. Drauf informiert Beyerdynamic auf dessen Rückseite über die unterschiedlichen Größen an Ohranpassstücken und es gibt hier auf englisch Infos zum perfekten Sitz und der Klanganpassung. Außerdem gibt es hier noch zwei QR-Codes, welche einen direkt zum jeweiligen AppStore leiteten, also entweder den AppStore oder den Google Play Store.

Unter dem Einleger kommt dann direkt das hochwertige Transport-Etui zum Vorschein, in welchem nicht nur der Beyerdynamic Blue BYRD perfekt geschützt wird, sondern dieser sicher verpackt verstaut werden kann zusammen mit dem mitgelieferten USB-C Ladekabel. Im schwarzen Kunststoff-Einsatz gibt es unten beim Etui noch ein Klebestreifen, welcher auf die verschiedenen Ohranpassstücke hinweist, zieht man diesen ab, finde man darunter 5 paar Ohranpassstücke in zahlreichen Größen. Unter dem Kunststoff-Einsatz findet man schließlich noch die üblichen Beipackzettel in Form von einer Kurzanleitung usw.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Blue BYRD 2. Generation handelt es sich keineswegs um ein True Wireless Kopfhörer, sondern um einen In-Ear Kopfhörer, der als sogenannter Nackenband-Kopfhörer bezeichnet wird. Somit sind hier bei diesem Kopfhörer genau wie z. B. beim JBL LIVE 220BT mit einem Kabel, welches hier zum Teil mit einer dickeren, aber angenehmen gummierten Oberfläche versehen wurden, miteinander verbunden. Das Praktische an solchen Kopfhörer ist, dass man diese bei Nichtgebrauch locker und den Hals tragen kann, aber eine magnetische Zusammenführung an der Außenseite der In-Ears gibt es hier wiederum leider nicht. 

Inzwischen ist der Markt sehr stark von zahlreichen True Wireless In-Ears überseht und somit ist hier für jeden Geldbeutel etwas erhalten. Dennoch ist es eine reine Geschmacksache, ob einem die Version mit Nackenband gefällt oder nicht und es kommt ebenso zum Teil drauf an, für was man den Kopfhörer nutzen möchte. Solltet ihr wiederum auf der Suche nach einem In-Ear Kopfhörer sein, denn man auch beim Joggen oder sonstigen Sportarten tragen kann, dann würde ich euch eventuell zu einem anderen Modell raten. Schließlich können die beiden dickeren Enden, in denen die Bedienelemente sowie der Akku steckt, trotz einem sehr geringen Gewicht störend wirken. Denn das regelmäßige Auf und Ab springen ist sicherlich nicht jedermanns Ding und kann daher je nach Empfinden durchaus als störend bezeichnet werden.

Gegenüber dem Vorgängermodell gibt es beim Beyerdynamic Blue BYRD der 2. Generation optisch wie bereits erwähnt, eine deutliche Veränderung beim Design. Denn nun handelt es sich beim Kabel nicht mehr um ein komplett dünnes mit mehreren dickeren Zwischenelementen, die teils am Kabel unangenehm gezogen hatten. Fortan verbindet die beiden In-Ears ein etwas dickeres, aber durchaus ein sehr flexibles Nackenband, welches mit einem angenehm anfühlenden Silikon-Material überzogen wurde. Dieses angenehme Material sorgt für den bequemen Tragekomfort und schützt das Ganze zudem vor Schweiß, da dieser dem Material nichts anhaben kann. Wie üblich bei dieser Art von Kopfhörer ist dieser rund 5 mm hoch, aber nur 2 mm breit und verläuft zu den beiden Enden links und rechts zu einem etwas breiteren Aluminiumelement. In diesen beiden Elementen des Kopfhörers findet man wie üblich zum einen der Akku und den Ladeanschluss, während die Bedienelemente hier in diesem Modell nicht in diesem Bereich, sondern in einer separaten Steuereinheit zwischen dem 2 mm dünnen Kabel zum rechten In-Ear übergeht. Von diesen beiden besagten Enden verläuft das übliche dünne Kabel zu den beiden In-Ears, während am rechten dazwischen noch die 3-Tasten-Bedienung mit integriertem Mikrofon verbaut wurde. 

Die Gesamtlänge des Beyerdynamic Blue BYRD beläuft sich auf knapp 85 cm, aber dies ist weniger wichtig, da das Kabel mehr als ausreichend lang ist und mit dem dickeren Teil um den Nacken liegt, während das dünnere Kabel von dort zu den Ohren bzw. In-Ears verläuft. Die beiden dickeren Endstücke sind rund 70 x 13 x 7 mm dick und beherbergen wie bereits erwähnt, im Inneren den Akku, welcher den Blue BYRD mit Strom versorgt. Außerdem versteckt sich hier am linken Teil ein vielleicht nicht direkt auffallendes, aber ein erhabenes Beyerdynamic Logo, welches hier nicht ohne Grund ist. Hierbei handelt es sich nämlich ebenfalls um eine Taste und diese ist sehr wichtig, denn damit schaltet man den Blue Byrd An-/Aus. 

Unterhalb des rechten Ohrhörers ist dazwischen wie bereits erwähnt die Drei-Tasten-Fernbedienung integriert. Dies ist vom Ohrhörer knapp über 90 mm entfernt und ca. 40 x 8 x 8 mm (L x H x B) groß. Diese Fernbedienung umfasst neben den drei besagten gummierten Drucktasten, auf die ich später noch unter Bedienung genauer eingehen werde auch noch ein Mikrofon auf der Rückseite. Die In-Ears selbst bzw. deren Gehäuse fällt wie bereits bei der 1. Generation sehr kompakt aus. Hier setzt sich alles wie gehabt aus drei einzelnen Bauteilen zusammen, dem Kunststoff-Rahmen, indem das Kabel verläuft, der Trichterförmige-Kunststoff-Teil mit dem Treiber an der Vorderseite, an dem dann auch die Ohrtipps befestigt werden. Sowie dem Aluminiumelement, an dem an der Außenseite das Beyerdynamic-Logo in Form eines „y“ erhaben prangt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Beyerdynamic setzt hier um ein möglichst geringes Gewicht zu erreichen und auch aufgrund des Preises wie üblich in der Branche Großteil auf Kunststoff. Aber dennoch kommen auch hochwertige Materialien wie z. B. Aluminium zum Einsatz, denn die Zierplatte an der Außenseite und der beiden In-Ears und die Enden am dickeren Teil wurden aus Aluminium hergestellt. Beim Gewicht hat die 2. Generation zwar mit rund 32 Gramm etwas zugelegt (liegt am Aluminium), aber dafür fühlt sich der Beyerdynamic Blue BYRD 2. Generation nun nochmals hochwertig an und trägt sich auch besser als dessen Vorgänger. 

Leider nutzt Beyerdynamic nicht wie andere Hersteller bei dieser Art von Im-Ears die magnetische Zusammenführung der beiden In-Ears, was auch dazu führt, dass keine automatische Start-/Stopp-Funktion der Musik geboten wird. Andere Hersteller haben dies nämlich integriert, sodass beim Zusammenführen der In-Ears bzw. deren Rückseite zueinander automatisch die Musik angehalten wird. Diese Funktion vermisse ich hier schon ein wenig, aber im kompakten Gehäuse der In-Ears war hierfür vermutlich kein Platz mehr.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear-Kopfhörer
BesonderheitenBluetooth 5.2
FarbeSchwarz
AkkuLaufzeit Bluetooth® . . . . . . . . . bis zu 14 Stunden.
Ladezeit: ca. 1:40 Std.
Schnellladefunktion: (2 Std. Laufzeit nach 10 min Laden)
Gewicht 32 Gramm komplett
Unterstützte ProfileHSP 1.2, HFP 1.7.1, A2DP 1.3.1, AVRCP 1.6, AVCTP 1.4, AVDTP 1.3, SPP 1.2, Device ID 1.3, RFCOMM1.2, GAVDP 1.3
Unterstützte CodecsaptX™ Adaptive, aptX™, AAC, SBC
Übertragungsbereich10-25.000 Hz
TönerJeweils links und rechts ein geschlossener Dynamischer-Treiber
Lieferumfang1x Beyerdynamic Blue BYRD 2.Generation In-Ear-Kopfhörer
1x 84 cm langes USB-Typ-C-Ladekabel
1x Hardcase
Kurzanleitungen
5 Parr Ohrtips in den Größen (XS; S; M; L; XL).
Technische Daten des Beyerdynamic Blue BYRD 2.Generation

Tragekomfort

Beyerdynamic verspricht beim Blue BYRD 2. Generation einen hohen Tragekomfort, der dank dem ergonomisch geformten Gehäuse und der flachen Bauform gewährleistet werden soll. Dieser Aussage kann ich so weit auch absolut zustimmen. Direkt beim Einsetzen in den Ohrkanal merkt man schon, wie gut sich diese bzw. die neuen Silikon-Ohrpassstücke dem Ohrkanal anpassen. Hier finde ich zudem gut, dass Beyerdynamic eine große Auswahl mitliefert, sodass für jeden eigentlich etwas Passendes dabei sein sollte. Andere Herstellersparen hierbei oftmals, sodass nicht jeder in der Lage ist, den perfekten Sitzt mit den entsprechenden In-Ears zu erreichen. 

Durch die sehr flache Bauweise sitzen die Beyerdynamic Blue BYRD 2. Generation zwar genau wie anders In-Ears sicher im Ohr, aber stehen dabei nicht so weit aus dem Ohr hervor. Für mich persönlich sind es daher genau wie bei der 1. Generation, die von all den In-Ear Kopfhörer die ich getestet habe, diejenigen, die am wenigsten hervorstehen. Daher bieten die In-Ears wie Beyerdynamic weiterhin die Möglichkeit, dass man diese sogar beim Entspannen oder auch Schlafen verwenden kann, denn an den Ohren kann hier kaum Druck entstehen, welcher wiederum bei den ganzen anderen In-Ears entsteht, wenn man auf diese liegt.

Getragen wird der Beyerdynamic Blue BYRD entspannt über den Nacken. Dabei liegt das neue dickere Kabel wie von dieser Art von Kopfhörern gewohnt sehr angenehm auf der Haut auf, da dieses mit einer weichen Oberfläche überzogen wurde. Die Übertragung der Kabelgeräusche, welche sich hier gelegentlich durch Reibung bzw. Bewegung erzeugen, wurden hier auf ein Minimum reduziert. Klar bleiben diese nicht ganz aus, aber es geht im Großen und Ganzen in Ordnung und möchte man diese Probleme nicht haben, greift man dann eben lieber zu einem True Wireless Modell, denn hier kann kein Kabel stören. 

Da Beyerdynamic gleich fünf Paar Ohrpassstücke in verschiedenen Größen (XS; S; M; L; XL) dem Lieferumfang beilegt, sollte eigentlich jeder unter euch die In-Ear Kopfhörer der eigenen Passform anpassen können. Bei mir haben direkt die Ohrpassstücke in der Größe M gepasst, aber hier gilt wie immer, Zeit nehmen und alle Größe durchprobieren, denn nur so kann sich der Klang richtig entfalten. Ein zu lockerer sitzt, schirmt euch nämlich nicht nur kaum bis gar nicht vom Umfeld ab, sondern der Bass kann sich nicht entfalten, was ebenso für die zu groß Gewählten gilt. Bei letzterem kommt jedoch dazu, dass zu große Anpassstücke dazu führen werden, dass bei euch die In-Ears wie bei den zu kleinen nicht sicher halten und dazu führen, dass diese nach kurzer Zeit aus dem Ohrkanal herausgedrückt werden.

Übrigens, wer anstelle von Ohrpassstücke aus Silikon lieber welche aus Memory-Schaum nutzen möchte, kann direkt bei Beyerdynamic die Comply (Serie TX-500 S) im 3-er Pack bestellen. Diese reduzieren die Umgebungsgeräusche noch einmal deutlich mehr und lohnen sich daher für knapp unter 25€ sicherlich.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung des Beyerdynamic Blue BYRD ist recht einfach und auch verständlich aufgebaut worden. Ein-/Ausgeschaltet wird der In-Ear Kopfhörer über das Firmenlogo am linken dickeren Aluminiumende. Dazu einfach zum Einschalten 4 Sekunden die Taste gedrückt halten und schon befindet sich der Kopfhörer auch automatisch im Kopplungsmodus, was die blau/rot blinkende Status-LED an der Innenseite des rechten Aluminiumende anzeigt. Genau so schaltet man auch den Kopfhörer ab, indem man die Taste wieder für rund 4 Sekunden betätigt hält. 

Die Steuerung der Musik und die Regulierung der Lautstärke erfolgt dann wiederum wie alles andere direkt über die 3-Tasten Fernbedienung. Die Wiedergabe der Musik kann dann wie eigentlich selbsterklärend direkt über die mittlere der drei Tasten angehalten und beim erneuten kurzen Drücken wieder am zuvor angehaltenen Punkt fortgesetzt werden. Betätigt man wiederum die obere „Plus“-Taste, dann wird die Musik erhöht und die untere „Minus“-Taste reduziert die Lautstärke. Möchte man die Lautstärke um mehrere Stufen erhöhen bzw. reduzieren, ist dies auch kein Problem, einfach die entsprechende Taste so lange gedrückt halten, bis die gewünschte Lautstärke erreicht wurde. 

Über diese Multifunktionstaste in der Mitte kann man auch alles weitere bezüglich der Medienwiedergabe steuern. Möchte man z. B. zum nächsten Titel springen, dann genügt es, die Multifunktionstaste 2 x kurz zu drücken. Den Titel davor wiederum kann man durch 3 x Drücken hintereinander wiedergeben. Ebenso kann man jedoch auch die Musik vorspulen und zurückspulen, was entweder durch 2 x drücken und nach dem zweiten Drücken gedrückt halten erfolgt oder 3 x drücken und anschließendes halten, bis zum gewünschten Punkt.

Eine Anrufsteuerung ist ebenfalls über den Beyerdynamic Blue BYRD 2. Generation möglich und erfolg ebenso über die Multifunktionstaste. Dazu einfach beim eingehenden Anruf einmal kurz die mittlere Taste betätigen. Die Gesprächslautstärke kann dann ebenfalls wie die Lautstärke-Regelung der Musik durch Drücken auf „+“ oder „-“ geregelt werden. Möchte man z. B. aus zeitlichen Gründen gerade nicht den Anruf annehmen, genügt es, die mittlere Taste für ca. 2 Sekunden gedrückt zu halten. Alle weiteren Funktionen werden dann natürlich ausführlich im Handbuch beschrieben, ich habe mich hier wie gewohnt auf die wichtigsten Funktionen fokussiert.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

eim Blue BYRD 2. Generation setzt Beyerdynamic wie auch beim Vorgänger und dem vor einiger Zeit von mit getesteten Lagoon ANC auf eine Klangpersonanlisierung. Diese ist zwar nicht zwingend erforderlich und somit könnte man den Blue BYRD wenn gewünscht, auch komplett ohne App verwenden. Doch da man über die MIY-App eventuelle Firmware-Updates, einige Einstellungen und auch die MOSAYC Klang-Personalisierung für ein individuelles Hörerlebnis vornehmen kann, ist es ratsam, die App Names „MIY“ auf das Smartphone zu installieren und auch zu nutzen.

Fürs Klangbild setzt Beyerdynamic beim Blue BYRD auf geschlossene, dynamische Treiber, zu deren Größe das Unternehmen jedoch keine Infos angibt. Dafür wird jedoch der Übertragungsbereich, welchen die beiden verbauten Treiber wiedergeben können, angegeben, dieser liegt im Bereich von 10 – 25.000 Hz, also exakt wie beim Vorgängermodell. Für den guten Klang in nahezu CD-Qualität ist der Blue Byrd exakt wie die 1. Generation mit den wichtigsten Audio-Codecs ausgestattet worden. So unterstützt dieser anders als in dieser Preisklasse üblich nicht nur AAC für Apple-User und das herkömmliche aptX für Android, sondern auch noch aptX Adaptive (Nachfolger von aptX LL). Letzteres ist einfach eine Weiterentwicklung des aptX, welches je nach Inhalt den ihr über euer Abspielgerät wiedergebt, die Latenz anpasst. Bei Musik ist nämlich die Latenz nicht so wichtig, hier muss die Qualität im Vordergrund stehen, währen es bei Videos bzw. Filmen wichtig ist, dass hier das Bild absolut zum Ton passt. 

Bei der Gesamtlautstärke stehen dem Beyerdynamic Blue BYRD weiterhin ausreichend Reserven zur Verfügung, sodass dieser mit einem hohen max. Output punkten kan. Doch wie gut schneidet dieser klanglich ab, bzw. hat sich was gegenüber der 1. Generation verändert? Hierzu möchte ich euch nun wie gewohnt meinen Eindruck vermitteln.

 Beim Beyerdynamic Blue BYRD hat das Unternehmen wie bereits mehrfach erwähnt die inzwischen gewohnte Klangpersonalisierung integriert. Diese beeinflusst das Klangbild unter Umständen mehr oder weniger, kann jedoch nach dem ersten Einmessen jederzeit deaktiviert werden oder auch reduziert zugeschaltet werden. Die Klangpersonalisierung stammt von Mimi Defined und wird „MOSAYC“ genannt, damit ist es möglich, den Klang passend zum Gehör des Anwenders anzupassen. Dabei durchläuft man quasi wie einen Hörtest bei dessen Einrichtung, bei dem man, sobald man das abgespielte Grundrauschen hört, dies bestätigt. Die Korrektur bzw. deren Ziel ist es, die Hörschwächen des Nutzers zu komprimieren. Anschließend kann man dieses Klangprofil in der Intensität anpassen und das Resultat ist auf jeden Fall deutlich hörbar. Nachteil des Ganzen, man kann die hier nicht mehrere Klangprofile absichern, was dann etwas schade ist, wenn man sich die In-Ears z. B. mit einer anderen Person teilt.

Der Blue BYRD 2. Generation überzeugte mich im Test mit einem druckvollen und breit gestaffelten Bass und Tiefbassbereich, sodass wir hier zwar von einem neutralen Kopfhörer deutlich weg sind, aber er sorgt somit eben für den gewiesen Hörspaß für unterwegs und auch daheim. Die Mitten bieten ebenso eine gute Fülle und wirken keinesfalls verwaschen oder aufdringlich. Zu guter Letzt überzeugten mich auch die Höhen mit einer gewissen Luftigkeit, einem detailreichen und klaren Klangbild. Klar kein wahrer Allrounder, aber für die meisten Musik-Ganres ein Allrounder, der für die meisten ein sehr gutes Klangbild erzeugt. 

Bei der Sprachverständlichkeit ist hier bei der 2. Generation deutlich verbessert worden. Das Grundrauschen wurde effektiv beseitigt, sodass nun auch in einer ruhigen Umgebung das wichtigste hörbar ist, nämlich eure Stimme und kein Hintergrundrauschen mehr. Beim Ansehen von Videos und Filmen ist alles wunderbar synchron. Hier sieht man, dass durch die neuste Technik (Bluetooth usw.) dies eigentlich so gut wie alle Hersteller in den letzten Jahren problemlos in den Griff bekommen haben.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Beyerdynamic bietet beim Blue BYRD 2. Generation genau dieselbe kostenlose App Namens „MIY“ an, welche auch für den Beyerdynamic Lagoon ANC, sowie die 1. Generation genutzt wird. Daher ist der Aufbau der App hier zu ca. 95 % identisch. Anders ist hier lediglich das dritte Untermenü, bei dem einem hier natürlich nicht das Touch-Bedienfeld näher erklärt wird, sondern die Drei-Tasten-Fernbedienung. Ebenso erhält man im letzten Untermenü Information über den  Blue BYRD In-Ear Kopfhörer und nicht über den Lagoon ANC.

MIY beyerdynamic
Preis: Kostenlos
MIY
Preis: Kostenlos

Auf der Startseite der App findet man wiederum zahlreiche Einstellungen zum Beyerdynamic Blue BYRD 2. Generation. Wichtig wäre hier zum einen der Equalizer, welcher mit insgesamt fünf voreingestellten Presets daher kommt, aber sehr schade finde ich hier, dass Beyerdynamic keine Anpassungsmöglichkeiten bietet, um den Klang individuell anzupassen. Dann gibt es noch die Funktion „Sounddosis“, dabei wird einem angezeigt, wie viel Musik man gehört hat, und man wird gewarnt, wenn man das empfohlene max. für das Gehör erreicht hat.

Des Weiteren ist es noch möglich „Sidetone“ zu aktivieren, dabei soll die Hörbarkeit der eigenen Stimme beim Telefonieren verbessert werden, indem diese dann durch die Mikros in den Treiber eingespielt werden. Es gibt dann zwar noch ein paar weitere Einstellungen, aber hier habe ich nun die meiner Meinung nach am wichtigsten aufgezählt bzw. erklärt. 

(App: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Beim Beyerdynamic Blue Byrd 2. Generation hat das Heilbronner Unternehmen auch die Akkulaufzeit deutlich verbessert, sodass nun bis zu 14 Stunden Musikhören möglich sind und zudem wurde auch eine Schnellladefunktion integriert. Der Akku ist gerade mal um 19 mAh größer geworden und bietet dennoch eine etwas mehr als doppelt so lange Laufzeit, das ist schon eine sehr gute Leistung. Hier bin ich somit bezüglich der Laufzeit deutlich zufriedenen als bei der 1. Generation, die max. 6 Stunden Musikhören ermöglicht hat und dies gerade mal bei mittlerer Lautstärke. 

Die Schnellladefunktion sorgt übrigens dafür, dass bereits nach 10 Minuten Ladezeit der Akku für bis zu 2 Stunden Wiedergabe aufgeladen wird. Eine komplette Aufladung von 0 auf 100 % dauert dann wiederum knapp 1:40 Minuten.

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

Bluetooth

Der Beyerdynamic Blue BYRD 2. Generation wird wie inzwischen alle In-Ears via Bluetooth mit dem Smartphone verbunden. Hierbei setzt das Unternehmen auf das aktuelle Bluetooth 5.2, dies sorgt für eine Akku schonende Verbindung und zudem für eine absolut stabile und große Reichweite. Das Kopplen funktionier wie üblich via Bluetooth sehr einfach und schnell aber solltet ihr ein Google Fast Pair kompatibles Gerät haben, geht dies natürlich nochmals deutlich schneller, indem nach dem Einschalten direkt ein Pop-Up Fenster am Smartphone erschient, wo ihr nur auf koppeln drücken müsst. 

Bei der max. Reichweite des Bluetooth erreicht man hier knapp 12 bis 15 Meter was absolut ausreichend ist und zudem den üblichen Standardwert bei Bluetooth-Kopfhörern entspricht. Indoor fällt die Reichweite je nach Beschaffenheit bzw. Bauart (Massiv oder Holzständer) unterschiedlich aus, daher ist hier kein pauschaler Wert definierbar.

(Bluetooth: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Beim Blue BYRD 2. Generation handelt es sich um einen sinnvollen Nachfolger der 1. Generation, welcher nun inzwischen auch durch ein ANC Modell abgelöst wurde. Die 2. Generation gefällt mir vom Tragekomfort sehr gut und auch so passt das Preis-Leistung-Verhältnis ganz gut. Die Akkulaufzeit wurde deutlich erhöht und ist in der Realität auch so wie angegeben erreichbar und ebenso überzeugt auch die MiMi Klanganpassung und die Schnellladefunktion im Alltag. Hier hat Beyerdynamic alles richtig gemacht und einen sinnvollen Nachfolger im Sortiment, der überzeugt, sofern es nicht unbedingt True Wireless sein muss.  

Preis/Leistung

Die UVP des Beyerdynamic Blue BYRD lag genau wie beim Vorgängermodell zum Marktstart bei 129€. Hier hat man den In-Ear Kopfhörer im Netz bei einigen Anbietern vor gut einem Monat noch für unter 80€ bekommen, doch da dieser langsam ausläuft, hat sich der Preis wieder auf knapp 110€ erhöht. Aber bekommt man den Blue BYRD günstig bzw. zu diesem Preis, dann hat man klanglich und vom Funktionsumfang einen sehr guten In-Ear Kopfhörer in den Händen.

Wer von einem In-Ear Kopfhörer mit Nackenband nicht abgeneigt ist und ein Modell mit einem ausgewogenen und guten Klang sucht, sollte sich dieses Modell auf jeden Fall mal genauer anschauen oder wenn es mit ANC sein soll, dann direkt das neue Modell für exakt ebenfalls 129€.

Beyerdynamic Store

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: beyerdynamic.de

Nuki Smart Lock 3.0

In aller Kürze

Mit dem Nuki Smart Lock 3.0 hat das österreichische Unternehmen Nuki zusammen mit dem Nuki Smart Lock 3.0 Pro eine weitere Version des Smart Locks vorgestellt. Während es sich bei der von mir bereits getesteten Pro Version um die teuerere Variante mit integrierter Bridge handelt, kommt das Smart Lock 3.0 sozusagen als regulärerer Nachfolger des Nuki Smart Lock 2.0 auf den Markt. Hierbei handelt es sich wie vom Hersteller versprochen ebenfalls um eine sehr einfache Lösung, die Haustüre per App, Knopfdruck oder Sprache zu öffnen bzw. zu schließen. Es macht eure vorhanden Haustüre wie bereits der Vorgänger smart und bringt somit einen extremen Komfortvorteil mit sich, denn das Ver-/Entriegeln geht dann ohne Schlüssel und dies sehr zuverlässig und sicher. Ich durfte nun auch die reguläre Version des Nuki Smart Lock 3.0 testen zusammen mit dem Batterie-Pack, dem neuen Door Sensor und der separaten Bridge. Im Test gehe ich auf den Unterschied zur Pro Version ein und ob sich der Kauf lohnt bzw. was mir gut und was mir weniger gut gefallen hat.

Gefällt uns

  • Nachrüstlösung
  • einfache Einrichtung und Bedienung
  • App mit vielen Einstellungsmöglichkeit
  • hoher Komfortgewinn
  • Mit zusätzlicher Bridge Zugriff von der Ferne aus

Gefällt uns weniger

  • immer noch recht laut bzw. hörbar

Nuki Smart Lock 3.0

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Nuki liefert das Smart Lock 3.0 wie auch die Pro-Version in einer einzelnen Verpackung aus. Der damit kompatible Door Sensor, Power Pack und die Bridge werden wiederum jeweils in zusätzlichen separaten Verpackungen geliefert, denn bei all diesen Produkten handelt es sich um zusätzliches Zubehör, was nicht direkt so in einem Set angeboten wird. Da beim Nuki Smart Lock 3.0 anders als bei der Pro-Version keine integrierte Bridge verbaut wurde, muss diese hier zwingend zusätzliche erworben werden, wenn man auch aus der Ferne Zugriff auf das Nuki Smart Lock 3.0 Zugriff haben möchte. Die Reichweite der Bridge ist übrigens etwas höher als die beim verbauten WLAN-Modul im Nuki Smart Lock 3.0 Pro, daher kann es gerade bei Häusern mit weniger flächendeckendem WLAN von Vorteil sein, auf die normale Variante zurückzugreifen.

Nuki Smart Lock 3.0

Die Verpackung des Nuki Smart Lock 3.0 sieht dem der Pro-Version sehr ähnlich. Hierbei wird direkt wie gewohnt auf dem Deckel der Verpackung das Nuki Smart Lock 3.0 an der Tür montiert präsentiert, in diesem Fall an einer weißen Haustüre passend zum weißen Smart Lock. Des Weitern finde man hier dann natürlich auch direkt dem Namen des Smart Lock und unten links ein kleines Testsiegel, welches die Sicherheit des Produkts bestätigen soll. WiFi ist bei der „normalen“ Variante nicht verbaut und daher finde man hier auch nicht das „Wi-Fi build in Logo, wie bei der Pro-Version. 

An der rechten Seite wird kurz anhand eines Bildes bzw. einer Skizze gezeigt, wie das Nuki Smart Lock an der Innenseite der Tür montiert wird. Direkt darunter werden noch alle kompatibel Betriebssysteme bzw. AppStores aufgelistet, mit welchen die Nuki App kompatible ist. Dazu zählen der Google Play Store, App Store von Apple und die AppGallery von Huawei. Außerdem funktioniert das Nuki Smart Lock 3.0 mit Apple Home Kit und daher findet man hier ganz unten das entsprechende Symbol.

An der gegenüberliegenden linken Seite erwähnt Nuki die Vorteile des Smart Locks in mehreren kurzen Sätzen auf Englisch. Dazu zählen unter anderem die einfache Installation, die Kontrolle von überall aus, dass man digitale Keys vergeben kann. Zu guter Letzt befasst man sich an der Unterseite also am Boden mit dem Lieferumfang und den Voraussetzungen, um Nuki nutzen zu können.

Hebt man den Deckel der Nuki Smart Lock 3.0 Verpackung an, dann erblickt man hier an den Seiten nur ein paar zusätzliche Informationen. Während man hier links über den verfügbaren Nuki Club mit den gegebenen Vorteilen informiert, präsentiert Nuki an der rechten Seite über zusätzliches Zubehör, was erhältlich ist und den Funktionsumfang bzw. den Komfort erweitern kann. Doch kommen wir nun zum Innenleben der Verpackung.

An der Oberseite der stabilen Verpackung erblickt man zu aller erst eine Mappe mit einem Nuki Aufdruck. Hier drin befindet sich eine kompakte Anleitung in mehreren Sprachen übersetzt, eine Nuki get started Karte mit QR-Code, welcher bei der Einrichtung hilft und auch hier wird man über den Nuki Club und Support informiert. Außerdem liegt hier auch noch eine große weiße Karte bei, auf welcher man als Apple-User den wichtigen HomeKit Code findet, um das Nuki Smart Lock 3.0 Pro mit dem Apple HomeKit App koppeln zu können. 

Nuki hat bei der Verpackung des Smart Lock 3.0 Serie weitestgehend auf unnötigen Kunststoff verzichtet. So hat man dieses Mal alles in eine gepresste Pappschachtel verstaut, was mir sehr gut gefällt. In der linken Aussparung befindet sich das Nuki Smart Lock 3.0 mit bereits eingesetzten Batterien (Sicherungsstreifen muss jedoch für die Stromversorgung noch entfernt werden). Hier finde ich es erwähnenswert, auf den zusätzlichen erhältlichen Power-Pack hinzuweisen, denn damit muss man nicht immer neue Batterien kaufen, sondern kann einfach den Akku-Pack via USB-C Ladekabel immer wieder aufladen.

Unter dem Smart Lock ist eine kleine Schachtel mit einem Schraubendreher abgebildet. Hier drin findet man lediglich den kleinen Inbus, mit dessen Hilfe man die zum Anschrauben gedachte Montageplatte an der Haustür anbringen kann. In der rechten Schachtel neben dem Schloss befindet sich die beiden Montageplatten, was man auch gut anhand des aufgedruckten Symbols erkennen kann. Hierbei setzt Nuki jedoch nicht mehr auf Metallplatten, sondern welche aus schwarzen Kunststoff, was der Funktion bzw. Haltbarkeit jedoch kein Abbruch tut. Bei der einen Platte handelt es sich wie gewohnt um die Klebe- und bei der anderen um die Schraub-Variante, daher auch der kleine Inbus.

Nuki Door Sensor

Der Nuki Door Sensor wird auch hier da es separat gekauft werden muss in einer kleinen Schiebeverpackung geliefert, welche auf das Wesentliche reduziert wurde. Die schwarze Verpackungshülle zeigt die beiden Teile des Door Sensors in Aktion an einer Tür, bzw. zeigt, wie diese Funktionieren. Schiebt man den Innenteil der Verpackung heraus, kommt zuerst eine kleine Anleitung zum Vorschein und direkt darunter findet man in einem Schaumstoffeinsatz die beiden Teile des Nuki Door Sensor. Der Lieferumfang ist dabei recht kompakt gehalten, denn es handelt sich hier nur um eine Sensor-Einheit mit integrierter Batterie und einem Magneten. Der Sensor wird dabei ganz einfach an den Türrahmen geklebt und der Magnet am Türblatt

Vielmehr gibt es hier nichts bei der Verpackung zu sehen, denn mehr ist für den Nuki Door Sensor auch gar nicht von Nöten. Die Batterie ist bereits im Sensor eingesetzt, hierbei handelt es sich um eine 3,6 V Lithium Batterie, also eine halbe AA Typ ER14250. Dieser Batterientyp ist leider recht teuer, da diese selten zum Einsatz kommen und nicht überall erhältlich sind. Der Vorteil dieser Batterien ist wiederum, dass diese ihre Spannung bis zum Schluss konstant hochhalten können und im Sensor lange halten.

Beim Nuki Door Sensor handelt es sich um eine sinnvolle Weiterentwicklung bzw. Nachfolger des im Nuki Smart Lock 2.0 enthaltenden Magneten. Die neue Version ist deutlich zuverlässiger und benötigt dabei nur sehr wenig Batterie. 

Bridge

Die Bridge kommt ebenfalls in einer rundum bedruckten Verpackung daher, viele wichtige Details, die ich hier erwähnen muss, gib es hier jedoch nicht. Am Deckel gibt es ein Bild von der montierten bzw. eingesteckten Bridge zu sehen. Ist der Deckel der kleinen und recht kompakten Verpackung geöffnet, findet man darin direkt eine Anleitung und darunter die Bridge in diesem Fall in weiß also passend zur Farbe des Nuki Smart Lock 3.0.

Power Pack

Der Power Pack kommt wie der Nuki Door Sensor in einer schwarzen, sehr schlicht gehaltenen Verpackung daher. Im Inneren gibt es die gewohnte kleine Anleitung einschwarz und darunter findet man den Power Pack in weiß zusammen mit einem passenden USB-A auf USB-C Ladekabel um diesen wieder aufzuladen.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Nuki Smart Lock 3.0 sieht dem Vorgänger auf den ersten Blick sehr ähnlich, der auffälligste Unterschied ist hier die Farbgebung, denn anders als die 2. Generation, welche noch schwarz mit silbernen Ring war, ist die neu 3. Generation komplett weiß. Ein schwarzes Modell gibt es dieses Mal leider nicht, wer dieses bevorzugt, muss daher zur Pro-Version greifen.  

Weiterhin handelt es sich beim Nuki Smart Lock 3.0 um ein längliches kastenähnliches Gerät, in welcher die Elektronik sitzt. Dieser Teil besteht aus einem schlichten Kunststoff, genau so, wie man es bereits vom Vorgängermodell gewohnt war. Hier findet darum auch weiterhin an der Unterseite das Einschubfach für die Stromversorgung sein Platz. Die Stromversorgung ist beim Nuki Smart Lock notwendig, da es sich hierbei wie gewohnt um ein elektronisch angetriebenes Motorschloss handelt, welches eben zudem noch smart ist. Das Getriebe, welches die Mechanik antreibt, befindet sich weiterhin in der Kasten-Form am Smart Lock. Der Teil mit dem drehbaren Rad, welcher zuvor silber war, ist nun beim Nuki Smart Lock 3.0 auch komplett in weiß gehalten und besteht ebenso aus demselben Kunststoff. Der vordere Teil des Drehknaufs wird vom inneren Getriebe angetrieben, sodass dieser gedreht wird und nimmt dabei den im Schließzylinder eingesteckten Schlüssel mit, sodass die Tür auf bzw. zugeschlossen wird. Im Zentrum des Knaufs, welcher drehbar ist, befindet sich eine Taste und ein LED-Ring. Letzteres zeigt dem Nutzer bei Bedarf den Status des Smart Locks an, jedoch habe ich die Status-LED in den Einstellungen abgeschaltet, sodass diese nach kurzer Zeit immer automatisch abgeschaltet wird. 

Das komplett weiße Gehäuse sieht so weit gut aus und passt sicherlich sehr gut zu den modernen Türen, welche meist innen für einen helleren wirkenden Raum in weiß gehalten sind. Jedoch finde ich persönlich auf die Kombi mit silber gut, was man sehr gut beim Nuki Smart Lock 3.0 Pro sehen kann, denn nicht nur schwarz silber sieht sehr gut aus, sondern auch weiß und silber. 

Nuki Smart Lock 3.0 fällt aufgrund der absolut identischen Größe zum Vorgänger weiterhin direkt an der Haustüre auf. Da dies aber weiterhin nur an der Innenseite der Tür angebracht wird, ist dies keinesfalls schlimm und der extreme Komfortgewinn ist es absolut Wert. Nuki hat dem Knauf-Element eine runde Form (Durchmesser 52 mm mit einer Länge von 60 mm) und dem restlichen Gehäuse die Maße 80 x 60 x 46 mm (L x x H) verpasst. Da das runde Element in das Kunststoffelement eingelassen ist, betragen die kompletten Abmaße: 110 x 60 x 60 mm und das Gewicht liegt inkl. Batterien und Montageplatte bei exakt 460 Gramm. 

Solltet ihr die Warnung bezüglich des bald leer werdenden Akku ignorieren, ist es problemlos möglich, denn Drehknauf manuell zu drehen, um so wie bisher gewohnt, die Haustür immer noch manuell aufschließen zu können. Da der Schlüssel sich im Inneren befindet, kann man die Tür einfach durch das Drehen in die jeweilige Richtung wie gewohnt öffnen oder schließen. Einen Schlüssel sollte man dann jedoch auf jeden Fall mitnehmen, denn bei leeren Batterien kann euch das Nuki Smart Lock nicht elektronisch die Tür öffnen, dies sollte so weit jedoch logisch sein. Der Status-Ring im Drehknauf dient dann wie erwähnt weiterhin als Status-LED und zeigt den aufgeschlossenen bzw. zugesperrten Zustand an und blinkt auf, wenn der Akku leer bzw. knapp wird, aber zugleich wird euch dies auf in der App angezeigt, dazu später weitere Details. 

Innerhalb des LED-Rings befindet sich zudem eine große Taste. Mit dieser kann man die Tür ohne Smartphone von innen öffnen bzw. schließen. Dazu einfach diese drücken und schon schließt das Nuki Smart Lock auf bzw. zu. Zudem dient diese Taste dazu, die App bzw. euer Smartphone am Anfang mit dem Nuki Smart Lock zu koppeln.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas zu bemängeln. Das Gehäuse des Smart Lock wurde aus hochwertigem Kunststoff gefertigt. Ganz klar wirkt hier im Vergleich die Pro-Version mit dem gebürsteten Aluminium noch hochwertiger, ist dafür jedoch auch nochmals etwas teurer und dennoch ist das komplette Kunststoffgehäuse nicht minderwertiger. Das ganze Gehäuse fühlt sich wertig an und da das Gerät ausschließlich an der Innenseite der Haustüre montiert wird und somit vor Witterungseinflüssen geschützt wird, macht der Einsatz von Kunststoff hier auch keinerlei Probleme. Hier gibt es zwar dann noch z. B. das Yale Smart Lock, welches ich ebenfalls getestet habe und komplett aus Aluminium gefertigt wurde, was zwar nochmals etwas hochwertiger wirkt, aber dafür ist dies gut doppelt so groß und hat andere Nachteile, die wiederum bei Nuki nicht gegeben sind. 

Der Kritikpunkt mit dem etwas ungenauen Druckpunkt am Nuki Smart Lock 2.0 hat Nuki behoben, der am Smart Lock 3.0 ist absolut knackig, sodass man direkt spürt, wenn man den Knopf bestätigt hat.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Türschloss-ArtSmartes Türschloss (Batteriebetrieben)
Kompatible TürgriffeKnauf außen; Griff oder Stange außen
Geschwindigkeit bei 360° Drehungknapp 4 Sekunden
AbmessungenNuki Smart Lock 3.0: 110 x 60 x 60 mm
SperrmodiAufsperren
Zusperren
Tür öffnen
Auto Lock
Zeitsteuerung
Auto Unlock 
Lock ‘n’ Go
Zugriff aus der Ferne
MaterialKunststoff
Konnektivitätohne Bridge nur Bluetooth 5.0 mit Bridge: WiFi Wireless-Netzwerk IEEE802.11 b/g/n (2,4GHz)
Akkulaufzeit Smart Lock≥4 Monate bei rund 10 Sperrvorgängen pro Tag (bei schwergängigen Türen eher weniger)
SicherheitEnd-to-End-Verschlüsselung mit Challenge-Response (wie bei eBanking).
LieferumfangNuki Smart Lock 3.0
Montageplatte – Klemmvariante
Montageplatte – Klebevariante
Inbusschlüssel für Klemmplatte
Smart Lock Anleitung
Technische Daten Nuki Smart Lock 3.0

Vorraussetzungen für die erfolgreiche Installation 

Beim Nuki Smart Lock handelt es sich um ein Getriebe-Motor, welcher von den eingesetzten Batterien (alternativ dem Akku-Pack) angetrieben wird. Dieser Antrieb dreht wiederum den runden Drehknauf und nimmt dabei den zwischen der Montageplatte und dem Smart Lock befindlichen Türschlüssel mit. Somit wird der darin befindliche Schlüssel entsprechend der Drehrichtung in Schließ-/ Öffnungsrichtung gedreht und die Tür ganz ohne jedes Mal einen zusätzlichen Schlüssel in das Schloss zu stecken, geschlossen bzw. geöffnet.

Bezüglich der Stromversorgung müsste ihr euch entscheiden, entweder ihr kauft immer wieder neue AA-Batterien, ihr nehmt wiederaufladbare oder ihr kauf direkt den Power Pack und ladet diesen immer wieder auf. Kauft ihr für 49€ UVP den Power Pack, muss dieser lediglich, sobald dieser leer ist, mithilfe des mitgelieferten USB-C Kabel für bis zu 10 Stunden aufgeladen werden, hält jedoch dann bei rund 10 Sperr- bzw. Öffnungsvorgängen ca. 4 Monate. Smart macht das Nuki Smart Lock die darin befindlich Elektronik bzw. beim normalen Nuki Smart Lock 3.0 die zusätzlich erhältliche Bridge. Diese sorgt nämlich für eine UVP von 99€ dafür, dass ihr das normale Smart Lock direkt mit eurem Wi-Fi-Netzwerk zu Hause verbinden könnt, um somit von überall aus darauf zuzugreifen.

Um das Nuki Smart Lock 3.0 nutzen zu können, erfordert es einige Voraussetzungen mehr als nur ein Smartphone. Zum einen ist nämlich wichtig, dass ihr in eurer Haustüre ein Türschloss mit Europrofil-Doppelzylinder habt (meistens in Türen verbaut), welcher zudem über eine Not- und Gefahrenfunktion verfügt. Diese Funktion erlaubt es nämlich, dass ihr eure Tür auch dann aufschließen könnt, wenn bereits ein Schlüssel, also in dem Fall der im Nuki Smart Lock befindliche im Inneren steckt. Ob ihr diese Funktion habt, könnt ihr ganz leicht prüfen, indem ihr bei offener Tür einen Schlüssel von innen in das Schloss steckt und probiert, ob ihr gleichzeitig auch einen von außen einstecken könnt. Sollte dies nicht gehen, dann müsst ihr dieses durch einen neuen Doppeltzylinder mit Not- und Gefahrenfunktion ersetzen. Diese sind bereits ab ca. 30 Euro erhältlich und können ganz einfach selbst ausgetauscht werden.  

Solch ein Türschließzylinder kann man ohne Probleme selbst wechseln. Dazu muss man einfach bei offener Tür die Stellschraube unterhalb der Türfalle komplett herausdrehen. Nun den vorhanden Schlüssel des alten Zylinders in das Schloss stecken und auf etwa ein Uhr (20-Grad) nach links oder rechts drehen. Anschließend sollte man den alten Türschließzylinder einfach entnehmen können.

Installation & Einrichtung 

Die Montage und Einrichtung des Nuki Smart Lock 3.0 ist, wie der Hersteller selbst angibt, sehr einfach und aufgrund desselben Aufbaus zum Vorgänger ebenso schnell erledigt. Zuerst geht es darum, die richtige Montageplatte auszuwählen. Hier liefert Nuki bei der europäischen Schließzylinder-Variante zwei Varianten mit. Welche davon die Richtige ist, hängt davon ab, ob euer Schließzylinder an der Innenseite der Tür weniger als 3 mm oder mehr als 3 mm von der Tür hervorsteht.

Sollte dieser weniger als 3 mm vorstehen, dann müsst ihr euch für die Montageplatte mit der Beschriftung „B“ entscheiden. Diese besitzt an der Rückseite eine Doppelseite Klebefläche und wird mithilfe dieser an der Tür festgeklebt. Keine Angst, der Kleber hebt sehr gut, lässt sich aber laut Nuki rückstandslos entfernen.

Sollte der bei euch vorhanden Türschließzylinder jedoch wie bei mir mehr als 3 mm vorstehen, dann müsst ihr die Montageplatte „A“ nehmen. Diese wird in diesem Fall nicht geklebt, da diese zum Teil etwas weiter von der Tür absteht. Sondern mit drei Madenschrauben am Zylinder festgeklemmt. Diese Variante lässt sich natürlich noch etwas besser und rückstandsloser entfernen als die Geklebte und wird bei den meisten unter euch ebenfalls die richtige Montageplatte sein.

Nun muss man noch einen Schlüssel in das Schloss von innen stecken. Da man jedoch im Notfall noch die Tür normal aufschließen kann, sollte man auf jeden Fall einen Ersatzschlüssel nutzen bzw. noch haben. Zu guter Letzt wird nun noch das Nuki Smart Lock 3.0 einfach auf die Montageplatte aufgesetzt, sodass dieses einrastet und schon ist die Montage erledigt. Anschließend lädt man sich am besten schon einmal die kostenlose Nuki App auf das Smartphone (erhältlich für iOS, Android und auf alles Huawei Smartphones mit AppGallery).

Startet man die App das erste Mal, muss man zunächst der Datenschutzerklärung zustimmen. Anschließend wird man gefragt, ob man das Smart Lock einrichten möchte oder eventuell den Einladungscode, welchen man vom Partner oder den Eltern erhalten hat, eingeben möchte. Letzteres dient dazu, dass z. B. der/die Partner-/In ebenfalls Zugriff auf das smarte Türschloss erhält. Zudem kann man somit auch den Eltern und Schwiegereltern Zugriff geben und ebenso haben wir dafür auch bei diesen einen Zugriff eingerichtet. 

Habt ihr das smarte Türschloss wie oben erwähnt bereits montiert, könnt ihr gleich mit dem nächsten Schritt fortfahren. Ansonsten klickt man bei der Frage „Hast du dein Smart Lock bereits an deiner Tür montiert? “Auf „Nein“ und die App zeigt einem daraufhin Schritt für Schritt, wie die Montage durchgeführt wird und welche Montageplatte man genau in welchem Fall benötigt. 

Nun noch den eigenen Namen eingeben und sobald man dazu aufgefordert wird, die runde Taste am Nuki Smart Lock für ca. 5 Sekunden gerückt halten. Direkt im Anschluss sucht die App dann automatisch nach dem Türschloss und nach wenigen Sekunden sollte dies gefunden worden sein. Daraufhin dem Schloss noch einen Namen geben wie z. B. Haustür, den Ortungsdiensten des Smartphones zustimmen (Voraussetzung für die Funktion Auto-Unlock) und daraufhin den Standort bestimmen bzw. automatisch orten lassen.

Zu guter Letzt muss das Türschloss noch einmalig kalibriert werden. Dies erfolgt fast komplett automatisch. Mann muss lediglich auswählen, ob man an der Außenseite der Tür einen Drücker oder nur einen Knauf bzw. eine Stange besitzt (Letzteres trifft bei der Mehrheit zu). Anschließend die Tür kurz aufmachen und einmal sobald dazu aufgefordert schließen, schon startet die Kalibrierung. Dabei schließt das Schloss die Tür einmal zu und gleich wieder auf.

Wollte ihr nun noch den neuen Nuki Door Sensor (muss separat für 49€ gekauft werden) mit eurem Nuki Smart Lock 3.0 verwenden, könnt ihr dies im nächsten Schritt verknüpfen. Zuvor würde ich jedoch noch die Liste der zu erledigenden Punkte direkt im Anschluss der erfolgreichen Einrichtung des Smart Locks abarbeiten. Davor sollte man jedoch auch die Bridge koppeln, was ebenfalls sehr einfach vonstattengeht und sehr gut Schritt für Schritt in der App erklärt wird. Dazu müsst ihr nur, wenn ihr aufgefordert werdet, diese in einer Steckdose in der Nähe einstecken und dann noch warten, dass die App diese finde und euer WLAN-Kennwort eingeben und schon ist auch der Fernzugriff auf das Nuki Smart Lock 3.0 problemlos möglich. Im Anschluss habe ich auch noch direkt das Nuki Smart Lock 3.0 mit Apple HomeKit gekoppelt, was ebenso einfach vonstattengeht.

Da ich bereits ein Nuki Keypad der 2. Generation bei mir hatte, habe ich dies auch direkt hier mit dem Smart Lock gekoppelt, was wie alle Abschnitte der Einrichtung absolut einfach geht. Direkt im Anschluss habe ich mich dann mit dem Koppeln des Door Sensors beschäftigt. Dazu wählt man dessen Einrichtung in der App aus und schon wird auch hier alles Schritt für Schritt erklärt. Zuerst entfernt man am Sensor den Klebestreifen an der Rückseite, danach klebt man den Türsensor an den Türrahmen und den kleinen Magneten an die Tür. Dabei muss beachtet werden, dass die Markierung (eine kleine Kerbe) am Sensor zum Magneten zeigt und diese zwischen 0,5 bis 3 cm voneinander entfernt sind, mehr nicht. Hier stellt Nuki direkt bei der Einrichtung sofern benötigt auch eine tolle Installationsanleitung bei, welche das ganze sehr gut auch mit Bildern zeigt.

(Installation & Einrichtung: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Entscheidet ihr euch nur für das Nuki Smart Lock 3.0 könnt ihr so nur von Zuhause aus via Bluetooth, also in unmittelbarer in der Nähe auf die Einstellungen des Smart Lock usw. zugreifen. Wollt ihr hingegen auch von unterwegs aus Leuten Zugriffe zu eurem Haus geben usw. dann solltet ihr die Bridge dazu kaufen, denn dann habt ihr sozusagen von überall aus Zugriff, genau so, wie es bei der Pro Version fest integriert ist. 

Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Reichweite des WiFi bei der Pro Version nicht so weit bzw. groß ist wie bei der normalen Variante mit separater Bridge. Aber keine Sorge, in einem normalen Haus reicht die Reichweite problemlos aus, lediglich bei sehr großflächigen Häusern mit alten und sehr dicken Wänden, wo der Router dann zudem noch im Keller steht, kann es hier je nach Entfernung zur Haustüre zu Verbindungsproblemen kommen. Sollte dies bei euch der Fall sein, ist sicherlich die normale Version mit zusätzlicher Bridge eine Option, aber man kann gegebenenfalls die Pro Version zuvor ausprobieren, ob es nicht doch klappt.

Nachdem man das Nuki Smart Lock 3.0 montiert hat, kann man problemlos weiterhin wie gewohnt die Tür mit einem weiteren Schlüssel von außen aufschließen. Zudem ist es auch möglich, die Tür von innen durchs einfache Drehen des Drehknaufs am Smart Lock wie gewohnt zu öffnen bzw. auch zu schließen. Dies ist z. B. sehr nützlich, falls völlig unerwartet der Akku leer sein sollte, aber im Normalfall kommt dies kaum vor, da ihr in diesem Fall mehrere Hinweise bekommt, den Akku aufzuladen. Wer morgens sein Smartphone nicht so schnell findet oder nur mal kurz raus möchte, kann zudem das Schloss mit einem Knopfdruck öffnen und wieder schließen. Doch das Nuki Smart Lock 3.0  von Nuki kann wie dessen Vorgängermodell noch viel mehr, was man über die App einrichten kann.

(Funktionsumfang: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Nuki Smart Lock
Preis: Kostenlos

[appcode googleplay id=io.nuki&hl=de&gl=US]

Die Nuki App wurde in der letzten Zeit optisch weiter optimiert, was zu einer noch besseren Übersichtlichkeit und gerade bezüglich der Startseite für eine deutlich besser Übersicht sorgt. Insgesamt ist die App trotzt des recht hohen Funktionsumfangs sehr gut gelungen, sodass man sich hier eigentlich sehr gut zurechtfindet.

Die Startseite, auf welcher man nach erfolgreicher Einrichtung immer nach dem öffnen der Nuki App landet, wurde überarbeitet und ist nun nochmals deutlich übersichtlicher. Hier sieht man weiterhin direkt den Status des jeweiligen Smart Locks, sofern man z. B. wie ich Zugriff auf weitere hat. Dabei wird einem beim Namen des jeweiligen Nuki Smart Lock direkt gezeigt, ob dieses auf- oder zugesperrt ist und anhand des Tür-Sensors, das die Tür offen bzw. geschlossen ist. Im Zusammenhang mit dem Door Sensors wird einem geboten, dass man sofern gewünscht, eine Push-Benachrichtigung aufs Smartphone bekommt, sollte man versehentlich vergessen haben, die Tür richtig zuzumachen und sich zu weit von zu Hause entfernen. 

Doch alles der Reihe nach, denn auf der Startseite kann man direkt auf die wichtigsten Funktionen zugreifen, welche an eigentlich täglich benötigt. Tippt man hier auf das jeweilige Schloss, erscheint ein weiteres Untermenü, in dem man bestimmen kann, ob die Tür geöffnet bzw. zugesperrt werden soll und zudem wird hier einem der Akkustand angezeigt.  Wischt man wiederum zuvor bei der Startseite, wo alle Smart Locks angezeigt werden, nach rechts bzw. links erscheint ein gelbes Menü, wo man direkt den Befehl geben kann, dass die Tür geöffnet werden soll bzw. sofern diese offen ist, direkt zugesperrt werden soll. Beim Öffnen wird zugleich auch die Falle gezogen, sodass man nach dem die Tür aufgeschlossen ist, nur noch die Tür durchs nach innen bewegen wie herkömmlich öffnen kann. 

Über das „Glocken-Symbol“ oben recht erhöht man Benachrichtigungen, wenn z. B. die Batterie bald leer sein sollte usw. Links oben in der Ecke gibt es ein Symbol mit drei Strichen, hierüber gelangt man in das Menü, indem man weitere Geräte hinzufügen kann. Außerdem kann man Personen Zugriff zum Start Lock geben usw. Doch am wichtigsten sind hier die Einstellungen des Smart Locks, zu diesem gelangt man auf der Seite, wo alle Smart Locks angezeigt werden, hier tippt man auf das entsprechende wie z.B. bei mir „Antritter“ und tippt im Anschluss auf Einstellungen. Damit gelang man zu sämtlichen Einstellungen des Nuki smart Lock 3.0. 

Hier ist alles schön unterteilt in die unterschiedlichen Funktionen, sodass man hier eigentlich recht schnell herausfindet, welche Einstellungen man wo findet. Angefangen bei „Funktionen & Konfiguration“ hier dreht sich alles um die wichtigen Einstellungen. Hier kann man sehr viele Einstellungen vornehme, zu welchen unteren anderem Dinge zählen, mit wie viel Umdrehungen geschlossen werden soll. Bei uns reicht hier 360° also eine komplette Umdrehung, aber bei vielen älteren Türen sind hier zwei Umdrehungen notwendig. Außerdem kann hier bestimmt werden, wie lange die Falle gehalten werden soll und man kann das Smart Lock neu kalibrieren. Des Weiteren kann man hier das integrierte WLAN ändern bzw. bei einem Wechsel neu verbinden, den Batterie bzw. Akkustand einsehen und bestimmen, was beim Betätigen des Button am Smart Lock ausgeführt werden soll usw.

Nachtmodus

Eine nützliche und für mich wichtige Funktion, welche ich auf jeden Fall nutzen werde, wäre der sogenannte Nachtmodus. Damit wird bei uns automatisch um 22:00 Uhr die Tür vom Nuki Smart Lock abgeschlossen und beendet wird der Modus ab 5 Uhr. Öffnet man in diesem Zeitraum wie ich z. B. morgens um 4:50 die Tür und verlässt das Haus, schließt Nuki die Tür in dem angestellten Zeitraum automatisch wieder ab. 

Lock ´n´Go

Außerdem ist auch Lock ´n´G eine tolle Komfortfunktion. Dabei wird die Tür aufgesperrt und automatisch wieder verschlossen, wenn man die Tür wieder schließt. Dasselbe kann man auch direkt über das Nuki Smart Lock ausführen, indem man 2x den Button am Schloss betätigt.

Auto-Unlock

Eine meiner Lieblingsfunktionen des Nuki Smart Lock 3.0 ist die Auto-Unlock Funktion, welche man ebenso in diesem Menü findet. Damit ist es möglich (sofern, ihr der Freigabe der Ortungsdienste zugestimmt habt), dass Nuki automatisch die Haustür öffnet, sobald ihr euch dieser nähert.

Dies funktioniert sehr gut und bei uns absolut zuverlässig. Hat man in der App den Standort des Smart Locks festgelegt, dann checkt die App in regelmäßigen Abständen nach, wo euer aktueller Standort ist. Sollte man daher weiter weg sein, dann bleibt die Tür abgeschlossen. Nähert ihr euch dagegen der Tür und seid innerhalb von 100 Metern davon entfernt, dann wird die Tür aufgeschlossen oder auf Wunsch sogar geöffnet, also die Türfalle gezogen (Zeitraum bestimmbar). Hierbei ist Standard mäßig, die Ortung via GPS ausgewählt. In den Einstellungen kann man jedoch auch Wi-Fi auswählen, doch dies ist nicht so genau. Die Reichweite, in der Nuki die Auto-Unlock Funktion aktiviert wird, kann auf 500 Meter erhöht werden, doch dazu rate ich nicht, denn Nuki erwähnt auch, dass bei Änderungen der Werte kein Support geleistet wird, wenn hier dann z.B, jemand ungewollt ins Haus kommen sollte. Inzwischen kann bei Auto-Unlock auch bestimmt werden, dass diese Funktion verzögert ausgeführt wird, sodass es nicht mehr vorkommen kann, dass euere Tür schon aufgeschlossen wird, wenn ich noch gar nicht an der Tür seid. 

Damit ihr als Besitzer wisst, wer z. B. wann das smarte Schloss geöffnet hat, gibt es im nächsten Einstellungsmenü ein Protokoll. Hier könnt ihr genau alles einsehen, wann die Tür geöffnet wurde und sofern dies mit dem Smartphone geschehen ist, sieht man sogar, wer die Tür zuletzt geöffnet bzw. geschlossen hat usw. Unter „Verbindungsstatus“ kann man direkt einsehen, wie das Nuki smart Lock aktuell mit dem Server usw. verbunden ist. Während man im Punkt „Anzeigename“ den jeweiligen Namen vom Smart Lock ändern kann. 

Im nächsten Menüpunkt „Benutzer“ können weitere Nutzer die via Smartphone Zugriff auf eurer smart Lock haben, festgelegt bzw. eingeladen werden und im Punkt „Keypad“ bei mir ersichtlich, da ich hier das Nuki Keypad 2.0 nutze, sehe ich, die ganzen Zugriffsrechte bzw. Personen die mit ihrem Finder Zugriff haben. Sollte man ein Nuki Fob nutzen, sieht man dann im nächsten Menü hier ebenso wer Zugriff hat, da ich jedoch kein Fob nutze, ist hier auch kein Gerät ersichtlich. 

Bei allen Nutzern kann man direkt bestimmen, ob diese auch aus der Ferne zugriff, auf das Nuki Smart Lock bekommen, Auto-Unlock de-/aktiveren können oder der Zugang zeitlich begrenzt wird. Hat man z. B. eine Putzfrau, die einmal wöchentlich oder öfters vorbeikommt, kann man genau bestimmen, über welchen Zeitraum, also an welchen Tagen und in welchem Zeitfenster (z. B. 2 Stunden also von 9:00 bis 11:00 Uhr) Zugriff erhält. Somit müsst ihr dieser Person keinen extra Schlüssel anfertigen bzw. aushändigen und der Zugang läuft völlig automatisch ab.

Zu guter Letzt gibt es noch drei weitere Untermenüs, bei denen es sich um ein weiteres Auto-Unlock Menü handelt, in welchem man diesbezüglich noch Feineinstellungen vornehmen kann. Außerdem kann man hier auch die smarte Benachrichtigung aktivieren bzw. bestimmen, was beim Wischen nach rechts oder links auf dem Startbildschirm geschehen soll, ich habe hier jedoch intelligent drin. Somit wird bei geöffneter Tür automatisch zusperren angezeigt und bei verschlossener Tür „Tür öffnen“, was meiner Meinung nach auch am sinnvollsten ist, dass man diese Einstellungen so belässt.

(Software: 4,5 von 5 Punkten)

Lautstärke & Geschwindigkeit

Nuki Smart Lock 3.0: Auf- und Abschließen leiser?

Beim Vorgänger, dem Nuki Smart Lock 2.0, habe ich bereits bemängelt bzw. erwähnt, dass dieses recht laut ist und somit auf jeden Fall hörbar ist. Dies ist aber natürlich logisch, denn es handelt sich dabei um einen elektronischen Antrieb, welcher hier die Tür öffnet und schließt. Man hört zum einen je nach Tür den normalen Ton des Riegels, welcher sich durch das Drehen des Türschlosses bewegt und zusätzlich noch das Summen des Motors. Dieses hört sich quasi wie ein kleiner Akkuschrauber (Bosch IXO) an, ist aber im direkten Vergleich zum Nuki Smart Lock 2.0 beim neuen 3.0 etwas leiser. Wenn man im inneren Bereich vor der Tür steht, hört man dieses natürlich sehr und selbst wenn ich draußen vor der Tür stehe, höre ich den Motor dabei auch noch. Jedoch ist es deutlich weniger wahrnehmbar, da die Tür auch gedämmt ist, aber flüsterleise ist Nuki auf keinen Fall, aber Stören tut es eben nicht wirklich.

Das Türschloss wird von Werk aus komplett abgeschlossen. In der Regel sind dies zwei komplette Umdrehungen. Bei uns reicht jedoch, wie schon erwähnt, eine Umdrehung, da dann schon alle Riegel die Tür komplett verriegelt haben. Dadurch arbeitet Nuki bei uns zu Hause deutlich schneller und zudem wird der Akku geschont, da der Motor weniger arbeiten muss. Dies kann man nach blieben in den Einstellungen unter dem Punkt „Smart Lock Optimieren“ so weit einstellen, dass dieses nur eine Umdrehung abschließt. Für einen kompletten Schließ- oder Öffnungsvorgang braucht das neue Nuki Smart Lock 3.0 bei uns knapp 4 Sekunden (bei einer Umdrehung).

(Lautstärke und Geschwindigkeit des Ab-/Aufschließen: 4 von 5 Punkten)

Sicherheit

Da Nuki Smart Lock 3.0 eine Lösung ist, um das Türschloss smart zu machen, ist natürlich für einige Nutzer die Frage nach der Sicherheit sehr wichtig. Denn wenn das System nicht sicher sein sollte, kann jemand einfach so ins Haus eindringen usw. 

Hierbei müsst ihr euch wirklich keine Sorgen machen. Das System ist sehr sicher, denn das Unternehmen legt hier viel Wert drauf. So ist die Kommunikation zwischen eurem Smartphone bzw. besser gesagt der Nuki App und dem Nuki Smart Lock 3.0 permanent verschlüsselt. Daher bekommt jede mit dem Schloss verbundene App einen sogenannten Schlüsselcode zugeordnet, welcher nur der App und dem Nuki Smart Lock bekannt ist. 

Sendet man daher via App den Befehl an das Nuki Smart Lock, dass dieses das Türschloss aufsperrt. Wird dieser als verschlüsselte Nachricht per Bluetooth oder übers Netzwerk bei WiFi-Betrieb zum Nuki Smart Lock versendet. Da nur das Smart Lock und die App den Verschlüsselungscode kennt, kann dieses diese Nachricht entschlüsseln und den Befehl „ Haustüre aufschließen“ ausführen.

Des Weiteren ist es doch in den meisten Fällen so, das bei Wohnungs- und Häusereinbrüchen meistens Einbrecherbanden dahinter stecken. Diese brechen sehr selten bei modernen Türen mit ihren zusätzlichen Sicherheitselementen ein. Zu gut wissen diese Banden nämlich, dass es hier bei abgeschlossener Tür schwierig wird, ohne großen Lärm einzudringen. 

Ein Einbrecher allein oder selbst eine Bande wird selten einen Experten dabei haben, welcher sich mit dem Hacken solch eines Systems auskennt. Falls dies doch der Fall sein sollte, woher sollten die Einbrecher wissen, dass ihr ein Nuki Smart Lock verwendet? Dazu müsste diese davor eure Tür von innen sehen und selbst dann ist es nicht einfach, das System aufgrund der Verschlüsselung zu hacken.

(Sicherheit: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Nuki Smart Lock 3.0 hat das österreichische Unternehmen das bewährte, smarte Türschloss weiter optimiert. Genau wie bei dem neuen „Pro-Modell“ hat das Unternehmen auch hier erneut beim Getriebe Hand angelegt, sodass hierdurch das auf- und zuschließen nochmals etwas leiser als bei den Vorgängermodellen sein soll. Der Unterschied hier jedoch nur minimal gehalten und nur vergleichbar, wenn man beide smart Locks direkt vergleicht. Was Nuki jedoch sehr gut gelungen ist und mir deutlich besser gefällt, ist der Druckpunkt des Buttons am Schloss, denn dieser wurde nun mit einem spürbaren Druckpunkt versehen. Somit spürt man nun beim Betätigen hervorragend den Druckpunkt, was bei der 2. Generation nicht wirklich gegeben war. Die Haptik ist zwar nicht ganz so hoch wie bei dem Nuki Smart Lock 3.0 Pro, aber dennoch absolut in Ordnung und beim Funktionsumfang kann das Smart Lock wie bereits dessen Vorgänger ebenso überzeugen.

Die Montage und Einrichtung ist beim Nuki Smart Lock 3.0 erneut sehr einfach gehalten und somit sehr schnell erledigt und auch ansonsten kann mich das Gerät rundum sehr überzeugen und ist bei uns täglich im Einsatz.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 169 € ist das Nuki Smart Lock 3.0 absolut zu empfehlen. Wenn man hier bedenkt, was dieses für einen enormen Komfortgewinn nicht sich bringt und das wir es nicht mehr missen möchte, ist es sein Geld absolut wert. Wer hier den Power Pack bzw. den Door Sensor haben möchte, muss diese noch nachkaufen, was ebenso auf die Bridge zutrifft, denn nur dann hat man den Zugriff von überall aus. Nuki hatt mit der 3. Generation eine weitere Generation des beliebten Smart Lock auf den Markt gebracht, welche weiter verbessert und optimiert wurde. Hier überzeugt die einfache Inbetriebnahme die komfortable Bedienung, sodass ich keinen Schlüssel mehr für unsere Haustüre mitnehmen muss.

Nuki Smart Lock 3.0

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Nuki.io/de

JBL LIVE 660NC

In aller Kürze

Mit dem JBL Live 660NC hat JBL sozusagen dem aus dem Jahr 2019 stammende JBL Live 650NC einen Nachfolger spendiert. Hierbei handelt es sich, wie die Bezeichnung zum Teil schon verrät, weiterhin um einen Over-Ear Kopfhörer mit Noise-Cancelling aus der „Live-Serie“. Vom Design hat sich hier zumindest auf den ersten Blick wenig verändert, auffallend ist hier nur, dass der Kopfhörer nun fast komplett einfarbig daher kommt, also nur schwarz, wo zuvor noch zusätzlich kupferfarbene Elemente vorhanden waren. 

Unter der Haube hat sich dann wiederum mehr verändert, hier hat man nun die Akkulaufzeit von 30 Stunden ohne ANC auf bis zu 40 Stunden erhöht und zudem wurde die Geschwindigkeit der Schnellladefunktion verdoppelt. Ansonsten hat man den Kopfhörer entsprechen der Zeit angepasst, sodass nun auch USB-C vorhanden ist und man setz ebenso auf den aktuellen Bluetooth 5.0 Standard.

Gefällt uns

  •  Tragekomfort
  •  Akkulaufzeit inkl. Schnelllade-Technologie
  •  angenehmes Gewicht
  •  solides ANC

Gefällt uns weniger

  • weiterhin keine hochwertigen Audio-Codecs
  •  Bedienungstasten zu identisch gestaltet
JBL LIVE 660NC

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des JBL LIVE 660 NC ähnelt weitestgehend der vom JBL LIVE 650 BTNC. Dies ist so weit auch absolut kein Wunder, schließlich handelt es sich hierbei um ein und dieselbe Kopfhörer-Serie und zudem ist dies hier sozusagen das Nachfolgermodell. 

Genau wie von JBL gewohnt, hat man auch hier die eigentliche stabile schwarze Hauptverpackung von unten in eine rundum bedruckte Umverpackung eingeschoben. An der Vorderseite zeigt JBL wie gewohnt eine Abbildung des Produktes, in diesem Fall dem JBL LIVE 660NC. Natürlich dürfen hier auch die üblichen Dinge wie der Hersteller- und Produktname nicht fehlen. Außerdem erwähnt JBL hier an der rechten Seite nach unten verlaufend die wichtigsten Merkmale des JBL LIBVE 660NC. Zu guter Letzt finde man links unten noch das Bluetooth-Logo, zusammen mit den beiden Logos der Sprachassistenten (Google Assistant und Amazon Alexa), so wie in der rechten Ecke die Info über die max. Akkulaufzeit von bis zu 50 Stunden (ohne ANC). 

Die rechte schmale Seite der Verpackung widmet sich wie gewohnt den Sprachassistenten. Daher werden hier zu jedem der beiden Assistenten (Google und Alexa) ein Beispiel genannt, wie man diesem z. B. sagen kann, dass man die Musik erhöhen möchte usw. Unter diesen Beispielen ist eine Abbildung der linken Außenfläche vom LIVE 660 NC zu sehnen, die auf eine Touch-Oberfläche hinweist. Doch wie auch bei den anderen On-/Over-Ear Kopfhörer der LIVE-Serie dient diese nicht zur Steuerung der Lautstärke und Musik, sondern zum Aktivieren des Sprachassistenten. Dieser muss jedoch zuvor in der App ausgewählt und eingerichtet werden.

Auf der für JBL typischen, in schwarz/grau gehaltenen Rückseite informiert das Unternehmen über die wichtigsten Merkmale des neuen Kopfhörers. Hier bekommt man dann zugleich auch zum ersten Mal den JBL LIVE 660NC komplett dargestellt präsentiert. Natürlich dürfen auch hier dann weder der Name des Unternehmens „JBL“ noch der des Kopfhörers fehlen. Während im linken Drittel der Verpackung einige für JBL wichtige Merkmale des Kopfhörers in Textform aufgelistet sind. Rechts unten wird man dann zudem wieder bezüglich Details zum Akku informiert. Somit erfährt man hier, dass es eine Schnellladefunktion gibt, sodass bereits 10 Minuten aufladen für bis zu 4 Stunden Musikhören ausreichen sollen. Des Weitern informiert JBL, dass die Akkulaufzeit wie bereits an der Vorderseite angegeben mit aktiven ANC für 40 h ausreicht und ohne ANC für 50 h.

Direkt nach dem Durchtrennen der Versiegelung an der Unterseite kann das Innenleben aus der eben beschriebenen Umverpackung herausgezogen werden. Anschließend gibt es bei der Schwarzen stabilen Verpackung noch ein Klebestreifen, welcher durchtrennt werden muss und schon kann der untere Teil nach oben bzw. hinten hinweg aufgeklappt werden. Dabei erblickt man dann direkt den JBL LIVE 660NC, welcher in einem schlichten schwarzen Kunststoffeinleger eingelegt wurde. Des Weitern findet man in einer kleinen Aussparung darunter das typische orangefarbene JBL Ladekabel (USB-A auf USB-C), sowie das 120 cm lange, 2,5 mm auf 3,5 mm Klinkenkabel.  Zu guter Letzt befindet sich unter dem Einleger noch ein Transportbeutel, in welchem sich die üblichen Papierzettel in Form einer Kurzanleitung und verschiedene Hinweise befinden.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim JBL LIVE 660NC handelt es sich um das neue „Flaggschiff Modell“ unter den LIVE-Kopfhörern. Dieser kommt als neue Generation bzw. Nachfolger des von mir bereits vor einigen Jahren getesteten JBL LIVE 650BTNC daher. Somit hält man hier erneut einen Over-Ear Kopfhörer mit ANC (active Noise Cancelling) in den Händen, welcher mit der neusten Technik, wie z. B. USB-C und das aktuelle Bluetooth sowie einem verbesserten Akku ausgestattet wurde. 

Gegenüber einem kleineren On-Ear Modell der LIVE-Serie kommt der JBL LIVE 660NC mit deutlich größeren und ovalen Ohrmuscheln daher. Gleichzeitig sind die mit Kunstleder bezogenen Ohrpolster dicker ausgeführt, da diese nicht auf, sondern um die Ohren aufliegen. Somit wird beim Over-Ear Modell das komplette Ohr abgedeckt, was schon von Grund auf für eine bessere Reduzierung der Umgebungsgeräusche sorgt. Soweit nichts besonders, denn dies ist eigentlich bei sämtlichen Over-Ear Kopfhörern gegenüber einem On-Ear Kopfhörer der große Unterschied. 

Das Design des JBL LIVE 660NC entspricht sehr dem Design des  JBL LIVE 650BTNC, sodass JBL hier von der Materialwahl nichts verändert hat und die LIVE-Serie optisch weitestgehend unverändert daher kommt. Beim Gehäusematerial setzt JBL wie gewohnt auf viel Kunststoff, dies sorgt für ein angenehmes Gewicht und ist weiter nicht schlimm, da das Material sich dennoch hochwertig anfühlt. Außerdem setzen zahlreiche andere Anbieter zum Großteil auch bei deutlich teurere Kopfhörer ebenfalls nur auf ein Kunststoffgehäuse. 

Sämtliche Elemente, welche regelmäßig beansprucht und bewegt werden, sind zudem mit Stahl verstärkt, sodass hier einer langen Lebensdauer eigentlich nichts im Wege steht. Zu diesen Elementen zählen unter anderem der Verstellmechanismus des Kopfbügels und der innere Kern im Kopfband. Die Optik des LIVE 660NC erscheint durch das bereits vom Vorgängermodell bekannte Kopfband aus Textilmaterial sportlich, aber zugleich auch modern. Wie üblich prangt das JBL Logo auf den beiden Ohrmuschel-Außenseiten, dieses Mal aber in der Ohrmuschel eingelassen und nicht in Hochglanz, sondern in einem dezenten und hochwertigen matten Look. Außerdem findet man im Zentrum der Kopfbands ebenso das JBL-Logo, welches hier aus einem Kunststoff besteht und aufgedruckt bzw. aufgeklebt wurde.

Ich durfte erneut das mattschwarze Modell testen, welches nun nicht mehr mit den leichten kupferfarbenen Akzenten daher kommt. Dieses Mal sind die entsprechenden Elemente (Ring um die Ohrmuscheln und Kopfband-Ende aus einem leicht helleren grau/schwarz gefertigt worden. Dies sorgt weiterhin für einen eleganten und zugleich zeitlosen Lock, der eigentlich zu jedem Outfit passt. Bevorzugt ihr wiederum lieber andere Farben als ein dunkles grau/schwarz, gibt es den JBL LIVE 660NC noch in weiß und einem dunkleren Blau. Also exakt dieselben Farben wie bereits beim Vorgängermodell. 

 Bei allen drei Farbmodellen sind sämtliche sichtbaren Kunststoffelemente in einem matten Finish ausgeführt. Lediglich der bereits erwähnte schmälere Ring an den Außenseiten der Ohrmuscheln und die Enden der Kopfbügel sind zur Auflockerung des Designs in einer anderen Farbe ausgeführt. Bei Schwarz und Blau ist dies ein leicht hellerer metallic Farbton, während es bei Weiß in einem kontrastreichen Silber gehalten wurde. Somit finde ich das weiße Modell so deutlich besser, als wenn dieses komplett in Weiß daher kommen würde, aber ich persönlich bevorzuge weiterhin lieber dunklere Farben, da ich diese wie bereits erwähnt zu jedem Outfit kombinieren kann.

Die metallische Kopf-Bügelverstellung verfügt über insgesamt 11 Raster, zudem lassen sich die beiden Ohrmuscheln sowohl um 90° drehen, als auch einklappen. Dadurch lässt sich der Kopfhörer bei nicht Gebrauch relativ platzsparend in die mitgelieferte ungepolsterte Aufbewahrungstasche verstauen und nimmt eingepackt in einem Rucksack nicht mehr ganz so viel Platz in Anspruch.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Anders als sein Vorgängermodell empfinde ich den JBL LIVE 660NC hochwertiger, denn dieser fühlt sich insgesamt besser an. Die Ohrpolster sowie das Kopfband sind angenehm gepolstert, sodass ein bequemer Tragekomfort gewährleistet wird.  

Etwas Schade finde ich jedoch weiterhin, dass JBL sämtliche Bedienelemente bzw. Tasten an der rechten Ohrmuschel untergebracht hat. Somit brauch ich selbst nach einer Woche des regelmäßigen Tragens immer noch Zeit, bis ich die richtigen Tasten finde. Hier fühlen sich die Tasten beim Ertasten sehr ähnlich an, sodass ein verteilen auf beide Ohrmuscheln mir persönlich besser gefallen hätte. Somit müsste man nämlich nicht ständig die richtige Taste ertasten, was hier zudem für ein Reibegeräusch sorgt, welches sich beim Musikhören störend im Hintergrund bemerkbar macht. Des Weitern verursachen die Tasten ein Klicken, was zwar soweit als haptisches Feedback sehr gut ist, doch genau eben dieses Klicken überträgt sich in das Innere der Ohrmuschel, sodass man auch dieses beim Musikhören wahrnimmt.

JBL setzt beim Bezug der Ohrpolster wie oftmals in der Branche üblich nicht auf echtes Leder, sonder auf ein sogenanntes PU-Leder. Dabei handelt es sich um ein Kunstleder Imitat, welches sich sehr weich anfühlt und ebenso wie der Textilbezug des Kopfbands eine angenehm weiche Memory-Schaum Polsterung besitz.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Kopfhörer
KategorieOver-Ear-Kopfhörer mit Bluetooth 5.0
FarbeSchwarz; weitere Farben: blau und weiß
AkkulaufzeitLaufzeit Bluetooth®… bis zu 50 Std. (ohne ANC); bis zu 40 Std. (mit ANC).
Schnellladefunktion integriert: 10 min = 4h Musikwiedergabe.
Gewicht 265 Gramm
MaterialHochflexibler Kunststoff
TönerJeweils links und rechts ein 40-mm Treiber
Bluetooth5.0
Frequenzgang26Hz – 20kHz
Lieferumfang1x JBL LIVE 660NC Over-Ear-Kopfhörer
1x Klinkenkabel
1x USB-C-Ladekabel
Kurzanleitungen
Transporttasche
Technische Daten des JBL LIVE 660NC

Tragekomfort

Bezüglich des Tragekomforts bin ich beim JBL LIVE 660NC sehr zufrieden. Die Aussparungen für die Ohren wurden wie beim Vorgängermodell groß genug gewählt, sodass darin auch größere Ohren ihren Platz haben. Der Kopfbügel wurde an beiden Seiten mit einem 11-fachen Verstellmechanismus versehen, sodass man die Größe des Kopfhörers sehr genau einstellen kann. Ansonsten fällt der Anpressdruck angenehm aus, sodass sich dieser durch die gut gepolsterten Ohrpolster gleichmässig um die Ohren verteilt. Durch eben genau diesen Anpressdruck herrscht auch schon ohne aktives ANC eine hervorragende Isolierung von den Umgebungsgeräuschen um einen herum, was durch das ANC nochmals verbessert wird. 

Mit einem Gesamtgewicht von knapp 265 Gramm ist der JBL LIVE 660NC nur minimal schwerer als dessen Vorgänger. Dennoch gehört dieser zu den leichteren Over-Ear Kopfhörern die ich jedoch weniger für sportliche Aktivitäten empfehlen würde. Dies liegt daran, dass ich Over-Ear Kopfhörer gerade an warmen Tagen ungern trage, schließlich schwitzt man schnell unter den Ohrmuscheln, da hier die Luft nicht mehr wirklich zirkulieren kann. Des Weitern würde sich der fest angebrachte Textilbügel schnell mit Schweiß vollsaugen und nicht mehr auswaschen lassen, sodass ich hier lieber zu einem mit Kunstleder bezogenen Modell greifen würde.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Am JBL LIVE 660NC gibt es genau wie bereits beim Vorgängermodell insgesamt sechs Tasten bzw. Schieberegler. Diese befinden sich allesamt auf der rechten Seite des Kopfhörers. Dies ist zwar für Rechtshänder gut, aber Linkshänder haben hier einen Nachteil, da diese sich immer mit der linken Hand vors Gesicht fassen müssen, um die rechte Seite zu erreichen. Die Touch-Oberfläche zum sprechen mit dem Sprachassistenten sowie der USB-C Ladeanschluss und eine kleine Status-LED findet man wiederum an der linken Ohrmuschel. Letzteres zeigt hier an, dass der Akku gerade erfolgreich geladen wird und wann dieser voll ist.

Zum Starten der Musik und zum Regulieren der Lautstärke setzt JBL bei diesem Modell weiterhin auf physische Tasten. Angefangen nach unter gerichtet, zeigt an der rechten Ohrmuschel die 2,5 mm Klinkenbuchse, über diese kann bei Bedarf jederzeit das mitgeliefert AUX-Kabel angeschlossen werde. Anschließend folgt nach hinten hinweg die gleiche Anordnung der Tasten wie beim JBL LIVE 400BT und dem Vorgängermodell JBL LIVE 650BTNC. Somit findet man nur wenige Millimeter daneben die 3-Tasten-Bedienung, über welche man die Lautstärke erhöht, absenkt oder die Musik pausiert. Drückt man die Lauter-Taste für 2 Sekunden, dann springt man einen Titel vor und mit der Leiser-Taste einen Track zurück. Ebenfalls nur wenige Millimeter weiter folgt der Power ON/OFF Schieber. Über diesen wird der Kopfhörer durch nach oben Schieben und anschließendem zwei Sekunden halten Ein-/ bzw. Ausgeschaltet. Mit den Plus und Minus-Tasten könne zudem eingehende Anrufe angenommen oder abgewiesen werden.

Zurück bei der Klinkenbuchse findet man zwischen dieser und zwei weiteren Tasten ein Mikrofon. Dieses wird nicht nur beim Telefonieren genutzt, sondern auch beim sprechen mit dem Sprachassistenten. Neben diesem Mikrofon folgt die Bluetooth-Taste, über die man den Kopfhörer durch zwei Sekunden gedrückt halten in den Pairing-Modus versetzen kann. Bei der letzten Taste direkt daneben, auf der eine Art Puls-Zeichen zu sehen ist, wird ANC zugeschaltet oder deaktiviert.

Beim Sprachassistenten ist es so, dass dieser in der JBL Headphones App bestimmt werden muss. Hat man sich anschließend mit den Log-in-Daten von Amazon bzw. Google angemeldet, kann man direkt die Fragen stellen. Dies geschieht, indem man ungefähr zentral auf der linken Seite das JBL Logo antippt. Blöde ist hier nur, dass man den Finger solange auf der Oberfläche aufliegen lassen muss, bis man die eigene Frage fertiggestellt hat. Nutzer von iOS-Geräten können neben den bereits genannten Assistenten zeitgleich auch auf Siri zugreifen. Dazu muss man jedoch die Play-/Pause-Taste zweimal hintereinander betätigen.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Wie üblich für Over-Ear Kopfhörer setzt JBL beim LIVE 660NC auf jeder Seite bzw. Ohrmuschel auf einen 40 mm Treiber. Den Frequenzbereich, welchen diese Treiber abdecken, soll laut JBL bei 16Hz bis 20kHz liegen, was etwas überdurchschnittlich ist, denn üblich ist der Standard bei 20 Hz bis 20kHz. Somit sorgt der tiefere Frequenzgang rein von den technischen Daten betrachtet für einen tieferen Bass als beim Vorgänger, aber ob diese auch so ist, verrate ich euch in meinem persönlichen Klangeindruck. Zuvor noch ein paar weitere Ausstattungsmerkmale der Kopfhörer, zum einem wäre hier die Impedanz, welche JBL mit 32 Ohm angibt, womit hier eine kabelgebunden Musikwiedergabe via Smartphone problemlos möglich ist (sofern euer aktuelles Smartphone noch einen Klinkenanschluss besitzt). Die max. Lautstärke des JBL LIVE 660NC ist absolut ausreichend, hier gibt es zwar ein paar Modelle, welche einen noch höheren max. Output bieten, aber was hier geboten wird, reicht eigentlich absolut aus. Was bei sämtlichen Kopfhörern der LIVE-Serie weiterhin fehlt, sind hochwertige Audio-Codecs. Schließlich beherrscht auch der LIVE 660NC nur den Standard-Codec SBC und kein aptX (Android) bzw. AAC (Apple).

Die Installation der von JBL kostenfrei zur Verfügung gestellte „JBL Headphones“ App ist zur Nutzung des Kopfhörers nicht zwingend erforderlich. Diese benötigt ihr lediglich, wenn ihr Klanganpassungen via 10 stufigem EQ-Regler vornehmen oder die Firmware des Kopfhörers aktualisieren wollt, sofern ein Firmwareupdate verfügbar ist. Bzw. ein paar andere Einstellungen vornehmen möchtet, ist dies nicht gewünscht, kann der Kopfhörer auch einfach so verwendet werden. Nun kommen wir jedoch zum wichtigen Punkt eines Kopfhörers, zur klanglichen Bewertung und wie immer gehe ich hier auf die Abstimmung ein, wie diese vom Hersteller von Werk aus eingestellt wurde, auch wenn diese via EQ noch etwas feiner angepasst werden kann.

Von der klanglichen Abstimmung von Werk aus klingt der JBL LIVE 660NC typisch nach JBL. Also dominiert hier wie gewohnt der Tieftonbereich (der Bass), wodurch man einen vollen warmen Sound geliefert bekommt, also eben die typische warme Klangabstimmung. Der Bass bietet ein gutes Volumen und einen ordentlichen Tiefgang, doch genau dieses gelingt so weit auch vielen anderen Herstellern sehr gut. Schließlich ist es mit den in der Regel als Standard verbauten großen 40 mm Treibern leichter, einen warmen, bassbetonten Klang zu erzeugen als ein ausgewogenes Klangbild mit einer guten Dynamik, bei welchen die Tiefen, Mitten und Höhen nahezu gleichauf sind.

Daher lässt sich beim JBL LIVE 660NC sagen, dass auch hier die Höhen und Mitten gut sind, aber dennoch ist der kräftige Bass weiterhin definitiv am präsentesten und sticht somit am markantesten heraus. Kommen in einem Musikstück tiefe Bässe oder ein Schlagzeug vor, dann ist der JBL LIVE 660NC in seinem Element, doch wenn es gerade bei Rockmusik in den Abschnitt Gesang geht und die Gitarren einsetzen, wird mir das Ganze etwas ein wenig verwaschen, wenn auch nur dezent. Dennoch wird das Klangbild aufgrund seiner wärmeren Abstimmung vielen Leuten gefallen, denn vor allem der Jugend kann ein Kopfhörer quasi nie genug Bass haben. 

Beim Telefonieren konnte ich meine Gesprächspartner sehr deutlich und klar verstehen, meine Stimme wurde zudem gut und verständlich übertragen, sodass hier gegenüber dem Vorgängermodell das Mikro weiter verbessert wurde. Dennoch hat der Kopfhörer weiterhin ein schwäche, denn in lauterer Umgebung haben die Mikros viel zu tun und dann wird die Verständlichkeit um einiges schlechter, da hier die Mikros auch meine eigene Stimme verändern bzw. dumpfer wirken lassen und zum Teil auch verzerren. Bei der Latenz wiederum kann ich nichts kritisieren. Der am Smartphone abgespielte Film und der wiedergegebene Ton der Kopfhörer war absolut synchron, aber inzwischen mit dem neusten Bluetooth haben hiermit kaum noch Hersteller Probleme.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Umgebung ein-/ausblenden

Beim JBL LIVE 660NC handelt es sich wie bereits beim Vorgänger und wie auch die Bezeichnung „NC“ im Produktnamen verrät um einen Over-Ear Kopfhörer mit aktive Noise Cancelling-Funktion. Daher werden hier nicht nur die Umgebungsgeräusche durch die dicken Polster reduziert, sondern durch zusätzliche Mikrofone, welche diese erfassen und durch die zusätzliche Elektronik herausfiltern. Diese an der Außenseite der Ohrmuscheln angebrachte Mikrofone nehmen wie üblich die äußeren Umgebungsgeräusche auf und spielen diese phasenversetzt ein. Dadurch wird das Störgeräusch wie z. B. ein Flugzeugtriebwerk oder Motoren deutlich verringert. 

Das ANC sorgt nur für ein ganz minimales Grundrauschen, welches jedoch schon beim leisesten Musikhören problemlos überspielt wird. Hier hat JBL somit das ANC gegenüber dem Vorgänger gut verbessert, denn beim JBL LIVE 650BTNC war hier noch ein deutlicheres Grundrauschen im Hintergrund zu hören. Das ANC kann leider nicht in der Intensität reguliert werden, sondern hier gilt nur ANC an oder aus. Ohne ANC kann der Kopfhörer aufgrund dessen geschlossenen Bauweise bereits mit einer guten Abschirmung der Außengeräusche punkten. Schaltet man ANC zu, wird der Straßenlärm oder ein Lüfter um einen herum noch einmal deutlicher reduziert, jedoch nicht so so gut wie z. B. bei Bose oder Sony. Dennoch geht das ANC für den Preis so weit in Ordnung. Wer aber Wert auf ein sehr gutes ANC legt, sollte eventuell zu einem anderen Modell greifen, was jedoch teuer sein wird.

Neben ANC bietet der JBL LIVE 660NC auch noch zwei verschiednen Transparenzmodi. Beides gehört bei JBL inzwischen zum Standard und ist bei jedem Kopfhörer mit ANC integriertet. Gemeint ist hier zum einen Ambient Aware, dem klassischen Transparenzmodus, bei dem der Nutzer die Umgebung wahrnehmen lässt, indem die Umgebungsgeräusche durch die außen angebrachten Mikros verstärkt eingespielt werden. Daneben gibt es noch TalkThru, welcher Stimmen bei Gesprächen noch deutlicher hervorhebt und somit eine Unterhaltung trotz aufgesetztem Kopfhörer erlaubt. Beide Transparenzmodi begleitet jedoch funktionsbedingt das verstärkte Grundrauschen, welches jedoch bei zahlreichen anderen Herstellern ebenso der Fall ist und funktionsbedingt nicht vermieden werden kann.

Zubehör

JBL liefert den LIVE 660NC wie dessen Vorgänger in einer dünnen ungepolsterten Transporttasche. aus Diese erfüllt ihren Zweck und schützt den Kopfhörer beim Verstauen im Rucksack oder Koffer sicher vor Kratzern. Zudem lässt sich der Kopfhörer dadurch, dass dieser zusammengeklappt und die Ohrmuscheln eingedreht werden können deutlich flexibler in der Tasche verstauen. Praktisch ist zudem, dass neben dem Kopfhörer darin auch problemlos das Ladekabel und Klinkenkabel versaut werden können.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

App

Inzwischen sind eigentlich sämtliche Kopfhörer die JBL auf den Markt bringt, mit der hauseigenen und kostenfreien App namens „JBL Headphones“ kompatible. Somit natürlich auch der JBL LIVE 660NC und wie immer steht die App sowohl für iOS, als auch Android Smartphones als kostenloser Download im jeweiligen AppStore bereit.

JBL Headphones
Preis: Kostenlos
JBL Headphones
Preis: Kostenlos

Inzwischen sind eigentlich sämtliche Kopfhörer die JBL auf den Markt bringt, mit der hauseigenen und kostenfreien App namens „JBL Headphones“ kompatible. Somit natürlich auch der JBL LIVE 660NC und wie immer steht die App sowohl für iOS, als auch Android Smartphones als kostenloser Download im jeweiligen AppStore bereit.

Sofern ihr Firmware-Updates des Kopfhörers durchführen oder persönliche Einstellungen via Equalizer vornehmen möchtet, ist die App zwingend erforderlich. Wer auf dies verzichten kann bzw. möchte, muss die App nicht zwingend installieren.

Startet man die App das erste Mal, wird man sehr einfach Schritt für Schritt durch die Einrichtung und das Menü navigiert. Zudem wird einem in jedem Einstellungsfenster alles ganz gut erklärt. Ist dies so weit durchgeführt, landet man nach jedem Start der App auf dem Startbildschirm, auf dem sämtliche kompatiblen Kopfhörer, die man selbst besitzt, angezeigt werden. Zumindest sofern diese angeschaltet sind und man diese vorher mit dem Smartphone via Bluetooth gekoppelt hat.

Klickt man hier auf den JBL LIVE 660NC, landet man in dessen Einstellungsmenü, wo man direkt unter der Abbildung des Kopfhörers dessen restliche Akkulaufzeit in Prozent angezeigt bekommt. Unmittelbar darunter kann man zudem die ANC-Funktion zu- oder abschalten und ebenso in den Ambient Aware oder TalkTru-Modus wechseln. Zudem ist es direkt von hier aus im unteren Bereich möglich, die EQ-Einstellungen vorzunehmen oder ein eigenes Klangprofil zu erstellen und abzusichern. Darunter Folgen noch weiter Einstellungsmöglichkeiten, zu denen Smart Audio & Video zählen. Dabei kann man wählen, ob man gerade bevorzugt Musik für den besten Klang oder in den Video-Mode für die perfekte Ton-Synchronität wechseln möchte.

Über Voice Aware kann man selbst bestimmen, wie sehr man z. B. beim Telefonieren die eigene Stimme hören möchte, denn ist dies deaktiviert, redet man ungewollt sehr laut, ein typisches Problem, wenn man sehr gut isolierende Kopfhörer trägt, was hier sehr gut verhindert wird. Zu guter Letzt ist noch Auto Play & Pause wichtig, sodass beim Aktivieren automatisch die Musik pausiert wird und wieder weiter läuft, wenn man den JBL LIVE 660 NC aufsetzt. Dann gibt es noch die beiden wichtigen Einstellungen Power Saving und Voice Assistant, bei Letzterem kann man den gewünschten Sprachassistenten einstellen, währen unter Power Saving die automatische Abschaltung ohne Musikwiedergabe bestimmt werden kann.  

Über das Zahnrad im rechten oberen Bereich gelangt man in ein weiteres Untermenü. Hier kann man noch ein paar weitere Einstellungen vornehmen, z. B. die Sprache verändern, aber alles Wichtige findet man auf der zuvor beschriebenen Hauptseite.

(App: 4 von 5 Punkten)

Bluetooth

JBL setzt beim LIVE 660NC auf die aktuellste Bluetooth 5.0 Version, hierbei wird jedoch wie von JBL gewohnt kein Support für aptX und AAC gewährt. Daher unterstützt auch dieses neue Modell lediglich den SBC-Audio-Codec mit einer niedrigeren Bitrate. Die Bluetooth-Reichweite liegt bei knapp 15 Metern, was so weit ein guter und absolut ausreichender Wert ist.

Die Verbindung mit Google Fast Pair kompatiblen Android-Devices geht dabei sehr schnell vonstatten. Hier reicht es einfach, den Kopfhörer anzuschalten bzw. in den Kopplungsmodus zu versetzen und dann auf das Pop-up Fenster, welches am Smartphone erscheint, zu tippen und schon ist die Kopplung erfolgt. Bei iOS-Devices erfolgt die Kopplung dann wie üblich direkt über die Bluetooth-Einstellungen, was ebenfalls recht schnell und einfach vonstattengeht. 

Der JBL LIVE 660NC bietet die Möglichkeit einer sogenannten Multi-Point-Verbindung. Etwas, was JBL nun schon bei zahlreichen weiteren Kopfhörern integriert hast und sehr von Vorteil ist, wenn man mehrere Geräte zu Hause nutzt. Die Multi-Point-Verbindung ermöglicht es nämlich, mehrere Geräte gleichzeitig bzw. nebenher nutzen zu können. Dies gelingt dadurch, dass sich der JBL LIVE 660NC mit zwei Geräten gleichzeitig verbinden kann. Schaut ihr z. B. auf dem iPad ein Video und erhaltet zufällig einen Anruf, wird in diesem Fall automatisch die Musik pausiert und das Telefonat über das Smartphone geführt, da Telefonate immer bevorzugt behandelt werden. Wollt ihr z. B. von der Musikwiedergabe vom iPad zum iPhone wechseln, genügt es, auf dem iPad die Musik zu pausieren und am iPhone auf Play zu drücken. Voraussetzung ist hier jedoch, dass man zuvor bereits beide Geräte per Bluetooth mit dem JBL LIVE 660NC gekoppelt hat.

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Beim LIVE 660NC verspricht JBL eine Akkulaufzeit von bis zu 40 Stunden mit aktiviertem ANC. Ohne ANC wiederum hält der Akku knapp 10 Stunden länger durch, sodass somit max. 50 h möglich sein sollen. Dies hört sich so weit sehr gut an, denn somit hat JBL die Akkulaufzeit gegenüber dem Vorgängermodell nochmals deutlich gesteigert. Verbaut ist hier ein Lithium-Polymer-Akku (3,7 V DC, 750 mAh und somit ein 50 mAh stärkerer Akku als beim Vorgänger. Somit wurde nicht nur durch dessen größeren Leistung, sondern auch durch die Optimierung des Energiemanagements die Laufzeit deutlich verbessert.

Die angegebene Laufzeit hängt natürlich von zwei Faktoren ab, zum einen, wie hoch ihr die Lautstärke eingestellt habt und ob ihr ANC nutzt oder nicht. Im Großen und Ganzen kam ich zusammengerechnet zwar nicht auf die 40 Stunden mit ANC, doch die von mir erreichten knapp 36 Stunden sind dennoch sehr gut und mehr als ausreichend.

Sobald der Akku des Kopfhörers komplett leer sein, dann dauert eine komplette Aufladung knapp unter 2 Stunden. Wurde wiederum versehentlich vergessen, den Akku aufzuladen, hat JBL auch eine Schnellladefunktion integriert, somit reichen bereits 10 Minuten aufladen aus, um den Akku für ganze 4 Stunden Musikhören aufzuladen. Wie bei vielen anderen Kopfhörern ist es leider auch noch beim JBL LIVE 660NC der Fall, dass man diesen leider währenden des Auflade-Vorgangs nicht zum Musikhören nutzen kann.

(Akku: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das Design des JBL LIVE 660NC gefällt mir genau wie bei dessen Vorgänger sehr gut, kein Wunder, diese sehen sich auch sehr ähnlich. Die Haptik wurde verbessert, sodass sich der Kopfhörer insgesamt hochwertig anfühlt und zudem ist es JBL gelungen, die Akkulaufzeit nochmals deutlich zu verbessern.  JBL wirbt beim Klang mit dem typischen JBL Signature Sound, also dem fürs Unternehmen typischen verstärken Bassbereich, was dem Unternehmen auf jeden Fall gelungen ist. Doch dafür schneiden sowohl die Höhen als auch die Mitten etwas schlechter ab, denn diese verschwinden leicht vernebelt im Hintergrund. 

Bezüglich der Bedienung hätte ich die Tasten auf beide Ohrmuschel verteilt, denn die Tasten liegen weiterhin dicht aneinander und so erfordert es einige Zeit der Gewöhnung, bis man die richtige Taste betätigt bzw. findet. Alle Tasten fühlen sich hier nahezu identisch an, was das Ganze leider nicht besser macht. Vielleicht wäre es hier zudem sinnvoller gewesen, die Touch-Oberfläche umfangreicher zu nutzen, aber im Großen und Ganzen kommt man nach einiger Zeit gut mit dem Kopfhörer klar und bekommt hier fürs Geld eine guten Over-Ear Kopfhörer mit ANC.

Preis/Leistung

Der JBL LIVE 660NC kann im Test mit einem guten Tragekomfort und noch besserer Akkulaufzeit überzeugen. Beim Klang trennen sich natürlich die Geschmäcker, aber für mein Geschmack hat es JBL hier etwas zu gut mit dem „verstärken“ Bassbereich gemeint. Es gibt jedoch sicherlich einige, denen genau dieses gefällt. Trotz ein paar Schwächen handelt es sich beim JBL LIVE 660NC um ein guten Mittelklasse Over-Ear Kopfhörer mit ANC, der als sehr guten Nachfolger der JBL LIVE 650NCBT dient. Mit einer UVP von 199€ hat JBL den Preis exakt so wie beim Vorgänger festgesetzt, aber inzwischen ist dieser bei einigen online Händlern je nach Farbe bereits für knapp unter 90€ verfügbar, was diesen noch sehr viel interessanter macht.

JBL LIVE 660NC

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: de.jbl.com

Shokz OpenRun Pro

In aller Kürze

Schokz ehemals Aftershokz setzt bei seinem Kopfhörer-Sortiment auf die sogenannte Bone-Conduction-Technolgie. Bei dieser Technologie wird der Klang nicht wie herkömmlich direkt über den Ohrkanal ins Gehör übertragen, sondern über die Wangenknochen zum Innenohr geleitet. Der große Vorteil bei Shokz ist, dass hierbei die Ohren frei bleiben, was zu einer deutlich besseren Umgebungswahrnehmung und somit für mehr Sicherheit bei Sport bzw. im Straßenverkehr sorgt. Weiterhin überzeugt dieses Modell mit einem sicheren und vor allem komfortablen Halt, was bei klassischen In-Ears nicht immer der Fall ist.

Dennoch bringen die speziellen Knochenschall-Kopfhörer auch ein paar Nachteile mit sich. Zum einen erreicht man hier bauartbedingt bzw. aufgrund der Technologie keinen audiophilen Klang. Außerdem sorgt bei hoher bzw. max. Lautstärke der Bass für ein dezentes kribbeln am Ohr und die Musik hört man auch etwas stärker als bei herkömmlichen In-Ears im Umfeld.

Gefällt uns

  • sehr angenehmer Tragekomfort
  • sehr geringes Gewicht
  • IP55-Zertifizierung
  • gBone-Conduction-Technolgie (Ohren bleiben frei)
  • mit App kompatible

Gefällt uns weniger

  • Vom Bass nicht so gut wie In-Ears
  • Klang ist auch vom Umfeld hörbar

Shokz OpenRun Pro

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Shokz liefert den OpenRun Pro in einer hübschen Verpackung aus, genau so, wie ich es bereis vom Unternehmen gewohnt bin. Dabei setzt der Hersteller hier erneut auf eine stabile schwarze Hauptverpackung, welche von der Seite in eine dünnere, mit Bildern und Informationen bedruckten Umverpackung eingeschoben wurde.

Auf der Vorderseite ist hier bei meinem Modell eine junge Frau nach ihrem sportlichen Workout abgebildet, welche die Kopfhörer in der Farbe, die ich gewählt habe, trägt. Natürlich darf an der Vorderseite keinesfalls der dezent gehaltene Herstellername an der oberen linken Ecke und der deutlich größer aufgedruckte Name der Kopfhörer „OpenRun Pro“ fehlen. Des Weiteren informiert Shokz direkt unter dem Modellnamen darüber, dass es sich hier um kabellose Bone-Conduction Kopfhörer handelt und oben links zeigt Shokz direkt, dass man auf die Kopfhörer 2 Jahre Garantie gibt. Weiter Informationen zu den Kopfhörern gibt es hier dann noch auf der Rückseite, an der Unterseite widmet man sich nämlich wie üblich nur einigen Details zum Unternehmen.

Neben einer weiteren von der Seite betrachteten Darstellung der Shokz OpenRun Pro erblickt man an der Rückseite selbstverständlich erneut den Hersteller- und Modellnamen.  Jedoch verrät Shokz hier zudem ein paar für das Unternehmen wichtige Ausstattungsmerkmale. Zu diese zählen: Das Open-Eear Design, sodass man weiterhin sein Umfeld wahrnehmen kann, eine verbesserte Basswiedergabe dank Shokz TurboPitch, der im Inneren sitzende Titanrahmen im Nackenbügel, bis zu 10 Stunden Akkulaufzeit, wasserfest nach IP55 und auch die Schnellladefunktion. 

Entfernt man die Hülle von der Hauptverpackung, kann man den Deckel der schwarzen Verpackung abheben. Anschließend kommt direkt ein Aufbewahrungsetui zum Vorschein, welches durch eine zusätzliche Folie geschützt wird. Öffnet man dieses, dann findet man darin direkt das Hauptprodukt und zwar die Shokz OpenRun Pro zusammen mit dem speziellen Ladekabel. Hebt man den schrägen Boden im Karton unter dem Etui an, findet man hier drunter noch zahlreiche Beipackzettel, die so weit dem Standard entsprechen. Wichtig wäre hier der User Guide, indem alles bezüglich der Bedienung usw. erklärt wird. Außerdem finde man hier noch eine Karte mit der Seriennummer, falls man von der Garantie gebrauch machen müsste und ein Zettel, welcher über die Kostenlose Shokz-App informiert. Weiteres Zubehör gibt es hier nicht, wird auch soweit nicht benötigt, einfach die Kopfhörer aufladen und schon kann man nach dem koppeln Musik hören.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Bei sämtlichen Kopfhörern aus dem Hause Shokz handelt es sich um keine herkömmlichen Kopfhörer, denn allen Modellen, welche Shokz im Sortiment hat, bezeichnet man als sogenannten Bone-Conduction Kopfhörer. Der Unterschied gegenüber eines herkömmlichen In-Ears besteht hauptsächlich darin, dass die Kopfhörer hierbei nicht im Ohrkanal stecken, sonder außen direkt vor dem Ohr am Wangenknochen. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass beide Ohren frei bleiben und man so auf keinen Fall ein Druckgefühl im Ohr bekommen kann. Der wichtigste Aspekt ist meiner Meinung nach jedoch das Umfeld, denn des nimmt man mit den Kopfhörern aus dem Hause Shokz deutlich besser wahr, sodass ich diese Kopfhörer sehr gerne beim Radfahren usw. verwende.Nachteil daran ist jedoch, dass der Klang anders übertragen wird und sich somit nicht ganz so gut entfallen kann wie z. B. bei tief im Ohr sitzende In-Ears.

Beim Shokz OpenRun Pro setzt Shokz auf einen ca. 3 mm dicken Rahmen aus Titan, welcher beide Transducer (Klangerzeuger) miteinander verbindet. Damit hier ein bequemer Tragekomfort und ein Schutz nach IP55 gegenüber Wasserspritzer und Schweiß gegeben ist, hat Shokz den ganzen Kopfhörer mit einem angenehm anfühlenden Silikon überzogen, welches hier beim beigen farbigen Modell zweifarbig ausgeführt wurde.Dabei setzt man auf den dunkleren Farbton beim dünnen Rahmen sowie bei den Bedienelementen, während der obere Abschnitt am vordern Bereich heller ausgeführt wurde. 

Solltest ihr die Kopfhörer von Shokz bzw. ehemals Aftershokz nicht kennen, fragt ihr euch zu Beginn sicher, wie werden diese getragen und liegen diese wie vor einigen Jahren die In-Ears auf dem Nacken auf? Nein, das ist hier nicht der Fall. Die Shokz OpenRun Pro verlaufen mit ihrem Bügel am Hinterkopf vorbei, stehen dabei jedoch ab, sodass insgesamt ein bequemer Tragekomfort entsteht. Man spürt diese nur durch den leichten Anpressdruck etwas an der Wange direkt vor den Ohren, wo die Klangerzeuger aufliegen. 

Vom dünnen Verbindungssteg aus verläuft der Shokz OpenRun Pro zu zwei dickeren Elementen, welche die Elektronik, Bedienelemente sowie den Akku beinhalten. Diese sind etwas kleiner als z. B. beim Aeropex und belaufen sich auf ca. 30 x 15 x 8 mm (L x B x T). Shokz hat hier wie gewohnt links lediglich den 140mAh Akku versteckt, während man an der rechten Seite die restliche Elektronik in Form von den beiden Steuerungsknöpfe und nach hinten gerichtet den offenen Ladekontakt platziert hat. 

Von dem gerade eben erwähnten beiden dickeren Elementen verlaufen die Kopfhörer wieder etwas dünner über das Ohr, bis diese an zwei dickeren Elemente enden. Diese sind knapp 25 x 15 x 10 (L x B x T) groß und beinhalten die beiden Klangerzeuger bzw. Transducer, die Technologie der Bone-Conduction Klangübertragung. Am linken Transducer findet man nach außen gerichtet die gewohnte Multifunktionalste, über die man die Musik steuern kann, wie das funktioniert, erkläre ich jedoch später beim Punkt „Bedienung“ ausführlich.

Das Design des Shops OpenRun Pro gefällt mir sehr gut, denn hier setzt man auf ein harmonisches zweifarbiges Gehäuse, welches in schlichten, aber zugleich auch in knalligen Farben daher kommt. Shokz bietet hier neben Schwarz auch blau, Rosa und die Farbe meines Testprodukts nämlich Beige an. Bei allen Modellen ist wie bisher von Shokz der vordere Teil in einem helleren Farbton gehalten, während der hintere Teil einen passenden dunkleren Farbton spendiert bekommen hat. Meiner Meinung nach eine weiterhin tolle Idee, was dazu führt, das die Kopfhörer schöner aussehen, als wenn diese nur in einer Farbe ausgeführt wären.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Shokz OpenRun Pro ist so weit sehr gut. Mir ist hier im Test nichts sonderliches Negatives aufgefallen, was ich bemängeln könnte. Die Kopfhörer sind sehr leicht, sind wie erwähnt bequem und nach IP55 gegen Schweiß und Spritzwasser geschützt. Schwimmen kann man somit zwar mit diesem Modell nicht, aber ansonsten ist der Shokz OpenRun Pro für zahlreiche Sportarten bestens geeignet.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtBone-Conduction Kopfhörer
KategorieBone-Conduction Bluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.1)
FarbeBeige, alternativ auch in schwarz, blau und rosa.
Akkufest integrierter 140 mAh, welcher mi einem speziellen magnetischen Anschluss aufgeladen wird.
Akkulaufzeit bis zu 10 Stunden
Ladezeit knapp 1,5 Sunden
Schnellladefunktion, bereis nach 5 Minuten für 1,5 Sunden aufgeladen.
Gewicht 29 g
MaterialRahmen aus Titan, komplettes Gehäuse mit einem annehme anfüllenden Silikon überzogen.
KonnektivitätBluetooth 5.1 Audio-Codec: SBC.
TreiberJeweils links und rechts ein Knochenleitungswandler
Frequenzbereich20 Hz bis 20 kHz
Empfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dB
105 ± 3dB
LieferumfangShokz OpenRun Pro
Ladekabel
stabilees Etui
Kurzanleitung + Sicherheitsdatenblatt usw.
Technische Daten des Shokz OpenRun Pro

Tragekomfort

Vom Tragekomfort merkt man direkt, dass geringe Gewicht von knapp 29 Gramm, denn bis auf einen geringen Druck am an den Wangen spürt man fast nicht, dass man den Kopfhörer trägt. Definitiv übt der Kopfhörer durch die spezielle Konstruktion und die weiße, wie man diesen trägt, einen geringen Druck aus, doch dieser ist meiner Meinung nach auf längerer Zeit betrachte deutlich angenehmer als bei vielen In-Ears, bei denen bei mir ein permanentes Drücken im Ohr ansteht. Durch den federnden ausgeführten Titan-Rahmen im Nackenbügel möchte der Shokz OpenRun Pro eigentlich immer in seine Ursprungsform zurückspringen. Dieser Effekt sorgt wiederum dafür, dass der Halt absolut sicher ist und egal ob beim Radfahren oder auch beim Joggen verrutscht hier absolut nichts.

Nach ein paar Minuten der Gewöhnungsphase spürt man den Kopfhörer eigentlich auch gar nicht mehr, was an dem angenehm anfühlenden Silikon-Material liegt und somit gibt es von mir bezüglich des Tragekomforts keine Kritik.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung hat Shokz beim OpenRun Pro gut durch die bereits erwähnte Multifunktionstaste gelöst. Eingeschaltet wird der Kopfhörer durch langes Drücken auf den Lautstärke-Plus-Knopf, dabei kann man dann auch direkt das gewünschte Smartphone mit den Kopfhörern koppeln, denn von Werk aus befindet sich der Kopfhörer wie meist üblich, nach dem ersten Einschalten automatisch im Bluetooth-Kopplungsmodus. Sollte dies nicht der Fall sein, dann einfach die Kopfhörer kurz noch einmal Ausschalten, indem man dieselbe solange betätigt, bis die Status-LED an der Seite rot aufblinkt bzw. „Power off “ertönt. Direkt darauf kann der Shokz OpenRun Pro wieder eingeschaltet werden, indem man die Power-Taste solange betätigt, bis die Status-LED abwechselnd rot und blau aufleuchtet. Danach den Kopfhörer in den Bluetooth-Einstellungen suchen und beides miteinander koppeln und schon ist es erledigt. 

Über die beiden Tasten wird natürlich dann auch die Lautstärke reguliert, was einem eigentlich schon direkt das kleine erhabene Plus-/ und Minus-Symbol darauf verrät. Dabei muss die Lautstärke jedoch stufenweise durch jedes Einzelne betätigen reguliert werden, denn ein gedrückt halten sorgt hier nicht für eine stufenlose Regulierung, sondern schaltet beim Plus z. B. den Shokz OpenRun Pro einfach aus. 

Möchte man die EQ-Einstellung ohne die neue Shokz App regulieren, ist dies auch direkt am Kopfhörer möglich. Hierfür muss man beim Musikhören beide Tasten, also Plus und Minus solange betätigen, bis ein Piepen ertönt. Dann kann man zwischen dem Standard-Modus und dem Vocal Booster Modus wechseln, was gerade beim Anhören von Hörbüchern gut ist, denn so werden Stimmen besonders hervorgehoben. Toll ist hierbei, dass der Modus, der gerade aktiv ist, beim Wechsel automatisch mit angesagt wird, etwas, dass ich noch bei den älteren Modellen bemängelt hatte.

Shokz hat wie bereits gewohnt am vorderen Beriech beim Shokz hat wie bereits gewohnt am vorderen Bereich beim Klangerzeuger die Multifunktionstaste versteckt, mit welcher zahlreichen Aktionen ausgeführt werden können. Beim einmaligen Betätigen wird die Musik angehalten bzw. beim erneuten Betätigen an der zuvor pausierten Stelle fortgesetzt. Zweimal hintereinander drücken während der Musikwiedergabe sorgt wiederum dafür, dass der nächste Titel wiedergegeben wird und dreimal hintereinander drücken spielt den vorherigen Song ab.

Neben der Musiksteuerung kann man den Shokz OpenRun Pro selbstverständlich auch zum Telefonieren nutzen bzw. auf den im Smartphone integrieren Sprachassistenten zugreifen. Möchte man Letzteres tun, genügt es, die Multifunktionstaste für 2 Sekunden lang gedrückt zu halten. Das einmalige Betätigen der Multifunktionstaste nimmt dann wiederum einen eingehenden Anruf an, während das halt für zwei Sekunden dazu führt, dass der eingehende Anruf ablehnt wird. Zum Ende des Telefonats kann man einfach einmal die Taste drücken und legt dabei auf.

Das waren im Großen und Ganzen die wichtigsten Funktionen, es können zwar noch ein paar weitere ausgeführt werden, doch diese zu erwähnen wäre zu umfangreich und ebenso werden diese ausführlich in der beiliegen Anleitung beschrieben.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Für all diejenigen, welche von Shokz bzw. ehemals Aftershokz noch nicht gehört haben bzw. die Kopfhörer noch nie ausprobiert haben, der Klang kann definitiv nicht mit einem herkömmlichen In-Ear Kopfhörer mithalten. Dies liegt dran, dass hier der Klang nicht über das Trommelfell, sondern über Knochenschall ins Gehör übertragen wird.

Bezüglich des Frequenzbands gibt Shokz zwar die üblichen 20 Hz bis 20 kHz an, aber auf besonders Audio-Codecs muss hier verzichtet werden, sodass man sich mit dem Standard SBC zufriedengeben muss. Doch was am Ende im Gehör landet, liegt nicht immer an den technischen Daten, denn in der Realität sieht es oftmals anders aus. Nach meiner Testzeit kann ich ganz klar aussagen, dass bei den Shokz OpenRun Pro der Fokus weiterhin in den Mitten liegt, der Bass und die Höhen sind hörbar aber im Hintergrund. Doch bleiben wir zuerst bei den starken Mitten, diese gefallen mir hier sehr gut, da diese präzise und zudem detailvoll wiedergegeben werden, was z. B. Hörbüchern, Podcasts zugutekommt, aber auch beim Telefonieren profitiert hiervon die sehr gute Stimmwiedergabe. 

Das Problem liegt darin, dass die Bone-Conduction-Kopfhörer aufgrund der anderen Klangübertragung-Technologie den typischen kräftigen Bassbereich von In-Ear Kopfhörer nicht erreichen können. Zudem ist mir aufgefallen, dass bei höherer Lautstärke ein Vibrieren erzeugt wird, was wiederum für ein Kribbeln sorgt, dies kann je nach Empfinden etwas unangenehm werden. Außerdem muss ich ganz ehrlich sein, herkömmliche In-Ears liefern im Bezug zum Bass auf jeden Fall eine bessere Leistung ab. Also macht der Shokz OpenRun Pro nur Sinn, wenn man die spezielle Technologie haben möchte, aber dafür eben diesen Kompromiss eingehen möchte.  

Die Höhen sind wie die mitten auf einem soliden Niveau und schneiden um einiges besser als der Bass ab. Schaltet man bei Bedarf den speziellen Equalizer „Vocals Boots Mode“ hinzu, werden Stimmen wie bereits erwähnt noch zusätzlich hervorgehoben. Dies gelingt dadurch, da mit diesem EQ die Mitten nochmals etwas angehoben werden, dies war im Alltag sehr gut und überzeugt mich bei Hörbüchern usw. sehr. 

Der Vorteil des Konzepts aus dem Hause Shokz ist weiterhin jedoch ganz klar der, dass man sein Umfeld dank den freien Ohren besser mitbekommt als bei herkömmlichen In-Ears, vorausgesetzt, man dreht die Lautstärke nicht zu hoch auf, denn dann geht dieser Effekt komplett verloren. Bei normaler Lautstärke wiederum kann man den Personen im Umfeld noch eine Antwort geben, sollten diese z.B, eine Frage stellen.

Über einer Lautstärke von 75 % würde ich den Shokz OpenRun Pro jedoch klanglich wie dessen Vorgängermodelle nicht wirklich empfehlen, da diese wie bereits erwähnt, dann anfangen, sehr zu vibrieren, was etwas unangenehm ist und klanglich nichts verbessert, sondern verschlechtert. Dafür wiederum kann man die Kopfhörer auch zum Video anschauen nutzen, denn der Klang wird wie beim Telefonieren sehr synchron wiedergegeben. Filme ansehen macht dabei jedoch nicht so viel Sinn, denn klanglich ins Geschehen eintauschen wie mit klassischen Over-Ear oder In-Ear Kopfhörer kann man hiermit nicht wirklich.

Bezüglich der Mikrofonqualität überzeugt Shokz weiterhin, hierfür setzt man beim OpenRun Pro auf insgesamt zwei Mikrofone, welche zudem die Dual-Noise-Cancelling-Funktion unterstützen. Dadurch werden sowohl die Windgeräusche um einen herum als auch alltäglich Umgebungsgeräusche weitestgehend herausgefiltert. Gegenüber den Gesprächspartner habe ich auf Nachfrage das Feedback bekommen, dass diese mich klar und deutlich verstehen konnten.  Lediglich in einer lauteren Umgebung kommt es dann doch zu leichten Störungen, aber dieses Problem haben zahlreiche andere Hersteller ebenso.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Zusammen mit den Shokz OpenRun Pro hat das Unternehmen auch eine App mit den Namen Shokz vorgestellt. Diese wird kostenlos für iOS, als auch für Android im jeweiligen Appstore angeboten. Hat man den Kopfhörer zuvor via Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt, wird der Kopfhörer zuverlässig erkannt und schon wird einem die Bedienung erklärt 

Die App ist übersichtlich, aber im Großen und Ganze auch zugleich recht schlicht gehalten. Direkt auf der Startseite wird einem der Shokz OpenRun Pro in der Farbe gezeigt, in welche man diesen gekauft hat. Außerdem wird einem direkt darunter der Akku in exakten Prozentschritten angezeigt. Unmittelbar darunter kann man dann zwischen den beiden Equalizer-Modi wählen, entweder Standard oder Gespräch bzw. Stimmen. Des Weiteren kann man noch bei Bedarf die Multipoint-Paring Funktion aktiveren und die Musik pausieren und steuern. 

Dann gibt es hier noch ein kleines Einstellungsmenü, welches man durch das Zahnrad in der oberen rechten Ecke erreichen kann. Hier findet man allerdings keine allzu umfangreichen Funktionen, sondern kann nur ein eventuell verfügbares Firmwareupdate suchen, den Kopfhörer umbenennt und auf das Nutzerhandbuch zugreifen, alles andere ist mehr oder weniger unwichtig.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akkulaufzeit

Shokz hat im OpenRun Pro einen Akku mit einer Kapazität von 140 mAh verbaut. Dabei verspricht man eine max. Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden, was so weit gut ist, denn gegenüber den älteren Modellen hat man hier mit einem etwas kleineren Akku eine längere Laufzeit erreicht. Dieser Wert hängt dabei natürlich wie bei allen Kopfhörern davon ab, wie laut die Kopfhörer eingestellt sind. In meinem Test habe ich zwar nicht ganz die 10 Stunden erreichen können, aber zusammengerechnet kam ich hier so bei ca. 8,5 bis 9 Stunden raus. 

Aufgeladen wird der Shokz OpenRun Pro mit einem speziellen Ladekabel, welches magnetisch ist und über zwei PIN-Ladekontakt den Kopfhörer bzw. den Akku wieder mit Strom versorgt. Für eine komplette Aufladung benötigt man damit gerade einmal 1,5 Sunden und dank Schnellladefunktion reichen bereits 5 Minuten aufladen aus, damit ihr gut 1,5 Studien Musikhören könnt. 

Das laden über das beiliegende Ladekabel, funktioniert ohne Problem, bringt jedoch einen entscheidenden Nachteil mit sich. Das eigene entwickelte Ladekabel bedeutet nämlich, dass man nicht einfach z. B. ein herkömmliches USB-C Ladekabel zum Aufladen des Akkus nutzen kann. Verliert man das beiliegende Ladekabel oder geht dieses unglücklicherweise kaputt, muss man sich eines bei Shokz nachkaufen, was aktuell 10,95€ kostet, der Versand ist kostenlos. 

Bluetooth

Bei der Verbindungstechnologie setzt Shokz auf Bluetooth 5.1 und gibt an, dass die Bluetooth-Reichweite bei rund 10 Metern liegen soll. Die Verbindung mit meinem iPhone und auch einem Android-Device klappe auf Anhieb, ohne Aussetzer oder andere Probleme. Das Koppeln erfolgt beim ersten Mal sehr einfach, da sich der Kopfhörer nach dem Einschalten direkt im Kopplungsmodus befand. Anschließend wie von allen Bluetooth-Geräten gewohnt in die Einstellung ins Smartphone navigieren und die Kopfhörer „OpenRun Pro by Shokz“ auswählen. Anschließend sind beide Geräte miteinander gekoppelt und der Kopfhörer verbinden sich nach dem Einschalten fortan automatisch mit dem Smartphone.
 
Die Reichweite der Kopfhörer ist dabei gut und die von Shokz angegebenen 10 Meter Reichweite konnte ich im Test auch problemlos erreichen. Genau wie die bisherigen Modelle unterstütz auch der Shokz OpenRun Pro das sogenannte Multipoint-Pairing, sodass man den Kopfhörer mit zwei Geräten gleichzeitig koppeln kann. Daher kann man hier bei Bedarf einfach von dem einen zum anderen Device wechseln, was dann sinnvoll ist, wenn man z. B. vom Smartphone zum Tablet wechseln möchte. Das Multipoint-Pairing muss über eine Tastenkombination bzw. in der App zuvor jedoch erst aktiviert werden, doch dies geht relativ einfach und wird ausführlich im Benutzerhandbuch der Kopfhörer erklärt

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

eim Shokz OpenRun Pro handelt es sich um recht schlichte, aber auch zugleich edle Bone-Conduktion-Kopfhörer. Diese Punkten durch ihre gute Verarbeitung, dem leichten Gewicht sowie dem hervorragenden Tragekomfort. Außerdem bleibt damit das Umfeld besser hörbar vorausgesetzt die Lautstärke wurde nicht zu hoch gewählt. Die Ohren bleiben eben hierbei frei und daher resultiert ein fast ungestörtes Wahrnehmen der Umgebung, was gerade beim Radfahren, Joggen usw. für zusätzliche Sicherheit sorgt.

Die Aussagen bezüglich der Produktbeschreibung von Shokz entsprechen der Wahrheit, der Bass wurde weiter verbessert, ist somit zwar besser gegenüber den Vorgängermodellen, aber reicht leider noch nicht an In-Ears heran. Die Akkulaufzeit wurde trotz eines etwas kleineren Akkus um gut 2 Stunden erhöht und praktisch erwies sich auch die Schnelllladefunktion.

Preis/Leistung

Die UVP des Shokz OpenRun Pro liegt bei 189,95€. Teilweise ist dieser online aber je nach gewählter Farbe schon für rund 160 bis 170€ erhältlich. Dies ist zwar definitiv nicht gerade wenig Geld, doch hier setzt man auch auf eine komplett andere Technologie als bei herkömmlichen In-Ears. Zudem gefällt mir der hohe Tragekomfort beim Sport und gerade beim Radfahren bekommt man das Umfeld weiterhin gut mit.

Negativ ist hier klar etwas der Klang, der jetzt nicht extrem schlecht ist, aber natürlich nicht mit rundum abdichtenden In-Ears mithalten kann. Die Bluetooth-Übertragung ist wiederum sehr gut und auch von der Akkulaufzeit kann der Shokz OpenRun Pro sehr überzeugen.

Shokz OpenRun Pro

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.shokz.com

Nanoleaf Lines Starter Kit

In aller Kürze

auf den Markt gebracht, welche nahezu komplett mit den bekannten Funktionen der bisherigen Modelle daher kommt. Anders als bisher setzt man hier aber nicht auf eine direkte, sondern indirekte Beleuchtung, welche jedoch für besonders tolle Lichteffekte an der Wand sorgt. Dafür muss man jedoch auf die bisher gewohnte Touch-Bedienung verzichten und mit den bisherigen Modellen ist das Set ebenfalls nicht kompatible, aber dennoch kann das Set mehr als überzeugen. 

Die Qualität des Sets ist wie gewohnt sehr hochwertig, die Montage und Einrichtung ist einfach und die Gestaltungsmöglichkeiten sind durch Erweiterungen nahezu unbegrenzt. Die Nanoleaf Lines sind wie gewohnt mit zahlreichen Smart Home-Systemen kompatible und auch schon für den Matter-Standard ausgelegt. Negatives gibt es von mir hier eigentlich nicht wirklich etwas zu berichten, doch alles Ausführliche verrate ich euch wie gewohnt im Testbericht.

Gefällt uns

  • modularer Aufbau
  • einfacher Aufbau und Bedienung
  • sehr schöne indirekte Lichteffekte
  • reagiert auf Musik
  • vereinfachtes entfernen der Module

Gefällt uns weniger

  • etwas hochpreisiger

Nanoleaf Lines 60 Grad Starter Kit

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Nanoleaf liefert das Lines Starter Kit in einer länglichen, aber ansonsten im gewohnten Nanoleaf Verpackungsdesign aus. Das längliche Design liegt hier selbstverständlich an den Lines, denn diese haben eben eine längliche Form. Rund um die Verpackung werden dann wiederum wie von den anderen Produkten aus dem Hause Nanoleaf gewohnt zum Teil Produktbilder, Anwendungsbeispiele und weiteren Produktinformationen zu den neuen Panels gezeigt. 

An der Vorderseite der Umverpackung präsentiert Nanoleaf das gewohnte Produktbild, welches die im Starter-Kit enthaltenen Panels ausführlich zeigt. Selbstverständlich findet man hier dann auch Dinge wie den Herstellernamen sowie die Produktbezeichnung. Außerdem wird man darüber informiert, wie viel der Nanoleaf Lines enthalten sind, in diesem Fall 9 Stück, dass diese Screen Mirror, Musik Visualisieren unterstützen und Nanoleaf hier auf eine Backlighttechnologie setzt. Zu guter Letzt sieht man hier in groß auch das „Works with Apple HomeKit“ Siegel, sodass einem direkt klar ist, dass diese direkt mit HomeKit gesteuert und automatisiert werden können. 

An der und unteren Verpackungsseite, sowie an der Rückseite zeigt Nanoleaf erneut mehrere Bilder, bei denen man die entsprechenden Module in verschiedenen Anordnungen und Farben präsentiert. Außerdem wird man hier wie gewohnt noch über die besonderen Funktionen der Nanoleaf Lines informiert und erfährt auch, wie groß diese sind. Die andere schmale Seite nutzt Nanoleaf dazu, die Lichter zusammen mit der “Nanoleaf App“ zu präsentieren und zudem sieht man hier durch die zahlreichen Siegel, mit welchen Assistenten und Dienste die Lines kompatible sind dazu zählen z. B. Apple HomeKit, Google Assistant, Alexa, SmartThings, IFTTT usw. 

Bezüglich der Verpackung muss ich Nanoleaf hier wie bereits bei den restlichen Panels, welche ich von dem Unternehmen getestet habe, sehr loben. Erneut ist dem Unternehmen nämlich bei der Verpackung der Einsatz von umweltfreundlichen Materialien in diesem Fall fast nur Kartonage sehr wichtig, es wird nahezu komplett auf zusätzliche Verpackung verzichtet. 

Befreit man den stabilen Hauptkarton von der Umverpackung und öffnet diesen, findet man direkt zu aller erst einen Pappeinleger. Dieser zeigt, wie die Nanoleaf Lines an der Decke montiert aussehen und an der Rückseite gibt es ein paar Beispiele, was mit den 9 Modulen möglich ist und ein QR-Code als Download-Link zur entsprechenden App (Android und iOS) gibt es auch. Entfernt man diesen Einleger, kommen schon direkt die insgesamt 9 einzelnen Panels zum Vorschein, welche hier schön der Reihe nach sortiert liegen. Diese kann man durch die Laschen des Kartons darunter einfach herausheben und schon gelangt man an die untere Ebene im Karton. 

Hier hat Nanoleaf alles weitere Zubehör in einen gepressten Zellulose-Karton verpackt. Somit findet man hier schön sortiert im oberen Bereich die 9 Steckverbindungen, von welchen an jede bis zu 6 Line Module angeschossen werden können. Direkt darunter sind dann noch die Abdeckung, welche am Schluss über die Steckverbindungen gesteckt werden, verstaut. Das Netzteil findet man unten rechts und daneben ist dann auch noch das längliche Zwischenstück mit der Steuereinheit, welches später mit dem Stecker des Netzteils verbunden wird. Das Netzteil ist inkl. Kabel bis zum ersten Verbindungsstück knapp 4,5 Metern und den passenden EU-Stecker findet man selbstverständlich auch im Karton. Unter dem Netzteil legt Nanoleaf zudem noch ein Ersatzklebestreifen für die Steckverbindungen bei, sofern dieses benötigt werden sollte, von Werk aus sind nämlich alle Verbindungen bereits mit einem Klebestreifen versehen. Nanoleaf legt dem Lieferumfang auch einen individuell platzierbaren länglichen Klebestreifen bei, mit welchem man bei Bedarf das längliche Powermodul an die Wand kleben kann. Die Kurzanleitung hat Nanoleaf natürlich auch mit in die Verpackung gelegt, aber unbedingt benötigt wird diese in der Regel nicht, denn hier wird alles absolut ausführlich in der App erklärt und die entsprechenden QR-Codes, um direkt zur App zu gelangen, findet man auf dem Einleger. 

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Nanoleaf Lines Starter Kit besteht in meinem Fall aus insgesamt 9 stabförmige Kunststoff-Panels. Diese sind jeweils rund 28 cm lang und 2 cm breit. Das Gewicht je Panel liegt bei knapp 39 Gramm und die Dicke beträgt knapp unter 1 cm. Verbunden werden die einzelnen Panels mit den neuen Steckverbindungen, welche einfach geklebt oder alternativ auch geschraubt werden können. Ich persönlich bevorzuge jedoch die Klebvarianten, aber nicht immer ist diese möglich und je nach Untergrund muss man daher auf die Schraub-Methode setzen. Über diese Kontakte an jedem Panel und Verbindungsstück werden die einzelnen Panels miteinander verbunden, mit Strom versorgt und somit werden zugleich auch alle Befehle der Steuereinheit übertragen. 

Die neuen Verbindungsstücke gefallen mir sehr gut, da diese eine einfache Montage ermöglichen. Außerdem können diese ohne Panel noch etwas feinjustiert werden und zudem sorgen diese automatisch für den richtigen Abstand zu Wand, sodass der Effekt der indirekten Beleuchtung ermöglicht wird. Dies ist zugleich die Besonderheit der Nanoleaf Lines, denn diese strahlen angebracht gegen die Wand oder Decke und sorgen so für eine ganz besondere Stimmung, die ich sehr besonders finde. Das besondere bei Nanoleaf war schon immer die individuelle Gestaltung, denn je nachdem, wie viele der Panels man hat, sind hier zahlreiche Motive bzw. Effekte möglich, sodass man sich damit seine ganze besonders coole und individuelle Beleuchtung aufbauen kann. 

Durch die neuen Verbinder der Line-Serie ist die Anordnung der weitern Panels wie bereits erwähnt nicht mehr abhängig von der Form der Panels, wie es bei den bisherigen der Fall war. Nun können diese von der Steuereinheit in 6 Richtungen verlegt werden und von da aus von jedem weiteren Verbindungsstück in 5 weitere. Durch die Klebestreifen halten die Panels bzw. Verbindungsstücke sehr gut an der Wand und können sogar wieder entfernt werden, ohne das hier Löcher in der Wand sind. Es lässt sich jedoch nicht vermieden, dass hier ein Teil der Tapete oder Ähnlichem mit an den Klebestreifen hängen bleibt, daher muss man im Anschluss die doppelseitigen Klebestreifen erneuern. 

Die Panels sind wie die bisherigen Nanoleaf Panels, welche ich getestet habe, in weiß gehalten. Dies bedeutet, dass diese im ausgeschalteten Zustand eben in einem neutralen Weiß gehalten sind. Es gibt hier jedoch inzwischen sogenannte  Nanoleaf Line Skin Black Matt, die einfach über die Panels gesteckt werden und somit verwandelt man das mattheiß in ein mattschwarz. Die Abdeckungen in Schwarz für die Steckverbindungen sind hier auch direkt enthalten und das für 15 €, sodass man damit das Starter Kit in schwarz verwandeln kann. 

Die äußere Seite der Nanoleaf Lines ist in mattweiß gehalten, da hier anders als bei den anderen Modellen das Gehäuse betrachtet wird und nicht die Lichteinheit. Die Beleuchtung befindet sich hier an der Innenseite, was man gut an der matten „Milchglas“ Oberfläche erkennen kann. Gut gefällt mir hier bei Nanoleaf, dass weiterhin alle Oberflächen kaum bis gar nicht anfällig gegenüber Fingerabdrücken sind. Das kenne ich bei vielen anderen Produkten anders, aber das ist hier kein Problem. Der Formfaktor der Nanoleaf Lines ist genau wie deren Steckverbindung komplett neu, dies bedeutet zugleich auch bisher ist das Set mit keinen der anderen Generationen kompatible. Positiv finde ich auch den ausgeleuchteten Bereich, denn dieser ist hier bei den Lines sehr groß, sodass die Panels komplett durchgehen beleuchtet werden. Außerdem ist die Ausleuchtung gleichmassig hell.

Bei der Kombination der max. Anzahl an Nanoleaf Lines können max. 18 Lines an ein Netzteil angeschlossen werden. Sollte man mehr zu einem Layout zusammensetzen wollen, ist die Grenze bei bis zu 250 Lines pro Steuereinheit, doch dann benötigt man eben zusätzliche Netzteile für die ausreichende Stromversorgung. Somit bräuchte man hier bei 250 Lines noch 13 zusätzliche Netzteile und eben die entsprechenden Panels, was sehr viel Geld kostet und vor allem muss man dann auch in dem Bereich stolze 14 freie Steckdosen haben. 

Das mitgelieferte 42-Watt-Netzteil steckt nur in der Steckdose und verläuft von hier ab in die längliche Power-Einheit und von dort aus dann wiederum in den ersten Verbindungspunkt. An diesem ist von Nanoleaf bereits die Steuereinheit montiert worden, diese ist jedoch nur aufgesteckt und könnte somit auch an eines der anderen Verbindungsstücke befestigt werden. Das Netzteil umfasst nur ein Netzteil mit Netzstecker und einem Kabel, dazwischen ist noch die längliche Einheit und am Ende eben dann das erst Verbindungsstück. Das Kabel bietet eine Länge von gut 4,5 Metern und sollte daher problemlos ausreichen, um nach der Montage an der Wand oder sogar Decke problemlos die nächstgelegene freie Steckdose zu erreichen.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung des gesamten Nanoleaf Lines Starter Kit gibt es so weit von meiner Seite nichts zu Beanstanden. Die Panels wirken erneut sehr hochwertig und vermitteln sowohl in der Hand als auch montiert an der Wand einen sehr guten Eindruck. Die Montage ist sehr einfach und dank der starken Klebestreifen halten die Panels nahezu auf jedem Untergrund. Sollte man die Nanoleaf Lines jedoch auf einer strukturierten oder porösen Oberfläche wie z. B. Tapeten, Steinen oder einem Putz befestigen wollen, muss man zur Schraub-Variante greifen. Die hierfür benötigten Schrauben sind im Lieferumfang jedoch nicht enthalten und müssen separat erworben werden.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lampen-ArtModulare LED-Panels, welche durch weitere Module erweitert werden können.
Leuchtkraftca. 20 Lumen pro Panel
Max. Farbenmehr als 16 Millionen
Farbtemperatur1200–6500 Kelvin
Gewicht ca. 39 Gramm pro Panel
Lebensdauerca. 25.000 Stunden
Kommunikations ProtokollWiFi (2.4Ghz b/g/n)
Leuchtmittel TechnologieLED-Leuchtmittel
Lieferumfang9x stabförmige Line Panels
9x Montage-Steckverbinder 60 Grad
9x Abdeckungen für Steckverbinder
1x Steuereinheit
1x 100 V AC – 240 V AC-Netzteil
je ein Ersatz doppelseitiges Klebeband für Verbindungsstücke und Steuereinheit
1 x Schnellstartanleitung
1x Nanoleaf Aufkleber
Technische Daten der Nanoleaf Lines Starter Kit

Montage

Das Nanoleaf Lines Starter Kit wird als Starter-Kit und Erweiterung Kit angeboten. Hierbei hat man die Wahl zwischen 9 Lines oder 15 Lines, ganz nachdem, wie viel man benötigt bzw. welches Layout man damit an die Wand oder Decke Basten möchte. Dabei ist dann selbstverständlich immer das jeweils dafür benötigte Installationsmaterial enthalten und zudem kann man sich noch ein dreier Erweiterung Kit oder ein einzelnes Kit mit nur einem weiteren Panel kaufen. Inzwischen hat Nanoleaf neben dem von mir vorgestellten Nanoleaf Lines mit den 6-fach bzw. 60 Grad Verbindungsstücken auch 4-fach bzw. 90 Grad Verbindungsstücken im Sortiment. Damit kann man teils nochmals andere Layouts erstellen, ganz nach den eigenen Vorlieben. Sehr praktisch und für eine einfacher Gestaltung des Layouts finde ich im Nanoleaf Online-Shop die Auswahl Bundles, hier sucht man sich nämlich eines aus, welches einem gefällt und direkt wird einem der dafür fällige Betrag gezeigt inkl. aller dafür notwendigen Verbindungen, Lines usw. 

Die Montage der Nanoleaf Lines an die Wand bzw. Decke ist sehr einfach, sodass man dies je nach Geschick problemlos alleine hinbekommen sollte. Durch den bereits bewährten Web-Layout-Assistent, den Nanoleaf kostenfrei zur Verfügung stellt, kann man wunderbar aus den gekauften Panels ein Muster für die Wand erstellt und dabei hier genau ausprobieren, was damit alles möglich ist. Außerdem stellt Nanoleaf wie bereits erwähnt einen Netzteil-Rechner zur Verfügung, damit man genau weiß, wie viel Netzteile für das gewünschte Layout benötigt werden. Nanoleaf gibt zudem über die eigene Homepage Anregungen zu den verschiedenen Motiven, welche Anzahl an Panels benötigt werden usw.

Dieselben Funktionen bekommt man jedoch auch über die Nanoleaf App geboten, welche kostenlos für iOS und Android verfügbar steht. Um in der App den Assistenten richtig nutzen zu können, muss das Starter Kit jedoch zuvor mit der App gekoppelt werden, was jedoch sehr einfach vonstattengeht. Um die Nanoleaf Lines nutzen bzw. via App usw. steuern zu können, ist es erforderlich, dass man sich ein Konto beim Hersteller anlegt. Hierbei muss man sich keinerlei Sorgen machen, was mit dem Set passiert, wenn der Hersteller jemals insolvent wäre, denn das System funktioniert komplett ohne Cloud bzw. Server, ein Vorteil gegenüber einigen anderen Herstellern . Zudem kann das System problemlos direkt über die Steuereinheit bedient werden, selbst dann, wenn die Internetverbindung abbricht usw. 

Bei der Registrierung kann man entweder die klassische Variante mit E-Mail Adresse und einem selbst ausgedachten Passwort nutzen, oder man registriert sich alternativ mit einem bereits vorhanden Konten von Facebook, Google oder Apple. Sofern ihr euch hier über einen der letztgenannten Dienste entscheidet, habt ihr den Vorteil, dass ihr euch keine weiteren Kontaktdaten merken müsst. Dies finde ich sehr gut, denn ich habe inzwischen zahlreiche Login-Daten die ich mir merken muss und bin daher froh, wenn hier nicht ständig neue Login-Daten dazukommen. Nutzt ihr wie ich ein iPhone habt ihr die Option, das Starter-Kit über Apple HomeKit einrichten zu können und könnt somit auch alles direkt hier steuern und automatisieren. Automatisieren in dem Sinne, dass z. B. automatisch alle Beleuchtungen ausgeschaltet werden, wenn ihr das Haus verlässt und wieder eingeschaltet werden, wenn ihr Zuhause ankommt. Um Apple HomeKit nutzen zu können, muss man das Ganze nicht extra über HomeKit einrichten, denn dies geschieht bei der Einrichtung automatisch. 

Daher bei der Einrichtung einfach, sobald man dazu aufgefordert wird, den bekannten HomeKit Code scannen oder eingeben (befindet sich auf der dem Netzteil sowie dem länglichen Element zwischen Netzteil und dem ersten Verbindungsstück. Ist dieser Code mit der Kamera erfasst worden, verbindet sich das Nanoleaf Starter Kit mit HomeKit und der App. Somit hat man anschließend den vollen Zugriff über die App oder als Apple-User auch direkt über HomeKit.

Die Nanoleaf Lines werden wie bereits erwähnt mit den doppelseitigen Klebestreifen, welche bereits vormontiert an den Verbindungsstücken haften, an der Wand befestigt. Diese sind ausreichend stark, sodass die sehr leichten Panels auch problemlos an von Staub befreiten glatten Oberflächen halten. Nanoleaf empfiehlt diese jedoch nicht für strukturierte und poröse Oberflächen wie z. B. Tapeten, Backsteinwände und Spritzputz, da es hier sein kann, dass die Klebefläche nicht ausreichend flächig ist. Sollte dies der Fall sein, kann man die Halterungen aus den Verbindungsstücken herausholen und dann die Halteplättchen mit je zwei Schrauben an die Wand befestigen. Die dafür benötigten Schrauben müssen jedoch separat gekauft bzw. besorgt werden.

Nun plant man sein Layout am besten direkt auf dem Boden, ohne dies zu befestigen, sodass man direkt weiß, wie alles an die Wand kommt und das es einem auch am Ende gut gefällt. Denn ist es erst mal an der Wand, lässt es sich nicht immer wieder einfach so rückstandslos entfernen. Bei den 9 Lines, welche im Lieferumfang enthalten sind, kann man sogar alle Verbindungsstücke und Abschlussklappen anbringen, sodass man sozusagen das ganze Layout auf einmal an die Wand montiert. Dies geht dadurch, da das Layout meist mit 9 Lines sehr leicht und handlich ist, bei mehr als 9 Lines sieht dies wiederum meist anders aus. 

Die einzelnen Bauteile miteinander zu verbinden ist sehr einfach, also einfach die Lines so auslegen, wie man sich das Layout vorstellst. Dann alles noch mit den Verbindungsstücken miteinander verbinden und darauf dann wiederum noch die Abdeckungen für den fließenden Übergang anbringen und schon kann alles an die Wand gebracht werden. Dafür jeden der Klebepunkte für rund 30 Sekunden andrücken, sodass alles sicher hält. Also viel falsch machen könnt ihr hier nicht und es gibt genug Anleitungen von Nanoleaf auf der Website und sogar in der App während der Einrichtung welche alles ausführlich erklärt. Dafür jeden der Klebepunkte für rund 30 Sekunden andrücken, sodass alles sicher hält. Also viel falsch machen könnt ihr hier nicht und es gibt genug Anleitungen von Nanoleaf auf der Website und in der App.

Nanoleaf bietet im Shop noch Zubehör an, der es ermöglicht, die Nanoleaf Lines über Wandecken oder bestimmten Abständen zueinander zu verbinden. Dabei handelt es sich um die Flex Verbindungsstücke, welche zwischen den Kontakten mit einem 24 cm langen Kabel versehen sind und wie der Name schon verrät, dadurch flexibler sind. Dabei verlangt das Unternehmen für 3 Stück 14,99€, was je nachdem wie viele Panels man über die Wand entlangführen möchte, für weitere hohe Kosten sorgen kann.

(Montage: 5 von 5 Punkten)

Bedienung und App

Nanoleaf Smarter-Reihe
Preis: Kostenlos
Nanoleaf Smarter-Reihe
Preis: Kostenlos

Beim Einrichten über das Smartphone stimmt ihr zu, dass euer Smartphone automatisch dem Nanoleaf Lines Starter Kit die WiFi-Daten eures Heim-Netzwerks übermittelt. Durch die Einbindung in das 2,4 GHz-Wi-Fi-Netz (5 GHz wird hier leider immer noch nicht unterstützt), könnt ihr die Panels anschließend jederzeit via App, Apple Home-Kit, Google Assistant, Siri, Amazon Alexa und IFTTT  usw. steuern. Die meisten unter euch werden jedoch die Bedienung über die Nanoleaf App oder direkt über die Steuereinheit mit Tasten bevorzugen. 

Die App ist absolut dieselbe wie bei den bisher erhältlichen Nanoleaf Panels und somit hat sich hier nur wenig verändert. Aufgrund der zahlreichen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten ist die App etwas verschachtelt aufgebaut, da man eventuell einige Funktionen gerade am Anfang etwas suchen muss. Nachdem starten der App landet man immer auf der Startseite (dem Dashboard), hier sieht man im Überblick alle Leuchtmittel von Nanoleaf oder wie bei mir z. B. auch die Philips-Hue-Leuchtmittel. Bei den Nanoleaf Lines sieht man hier dann auch direkt, ob diese grade angeschaltet sind und kann diese bei Bedarf mit dem Schieberegler Aus-/Einschalten. Außerdem kann man hier über das Wassertropfen-Symbol direkt in die Farben-/Szenen-Auswahl navigieren und diese somit schnell und einfach verändern. Der Rahmen um das Lines-Symbol zeigt euch dann direkt, in welcher Farbe bzw. Szene die Panels gerade eingestellt sind. 

Tippt man auf das Symbol der Panels in der App, kann man hier zum einen dieselben Funktionen wie eben erwähnt ausführen und zudem noch die Helligkeit der Panels stufenlos regulieren. Außerdem bekommt man hier direkt zahlreiche Szenen angezeigt, die einem anhand des Symbols davor direkt zeigen, ob es sich um eine Szene handelt, die einen reinen Farbverlauf bietet, oder eine, die z. B. auf Musik bzw. Töne reagiert. Über das Symbol oben rechts gelangt man in die Einstellungen der Leuchtmittel. Hier habe ich z. B. sie automatische Helligkeitssteuerung aktiviert, sodass der verbaute Umgebungslichtsensor automatisch die Helligkeit der aktuellen Umgebung anpasst. Viel mehr Wichtiges gibt es hier eigentlich auch nicht, man kann hier dann nur noch die minimale und maximale Helligkeit definieren und einsehen, wann die letzte Gerätesynchronisation stattgefunden hat. 

Im nächsten Untermenü „Entdecken“ kann man zahlreiche weitere Szenen herunterladen, welche hier kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Der Umfang ist hier echt enorm und so ist hier auf jeden Fall für jeden etwas dabei, was einem zusagt. Im Untermenü „Ressourcen“ kann man sich dann über die zahlreichen Nanoleaf Produkte, sowie in die Integration zu den einzelnen Diensten informieren und dem Beta-Programm beitreten. Das vorletzte Untermenü ist „Zeitschaltpläne“, welches wie der Name schon vermuten lässt, ermöglicht, sämtliche Nanoleaf Produkte zeitlich zu steuern und der letzte Menüpunkt befasst sich mit eurem Benutzerkonto und sofern aktiviert mit der Cloud-Synchronisation.

Die Steuerung der Nanoleaf Lines ist selbstverständlich auch direkt über die Steuereinheit möglich. Hierüber kann man die Panels Ein-/Ausschalten, über die „+“ und „-“ Tasten kann die Helligkeit reguliert werden und mit der Pfeiltaste kann man durch die gespeicherten bzw. vorgegebenen Rhythm-Szenen wechseln. Mit der Taste mit den zwei Pfeilen startet man eine rein zufällige Szene, die vorinstalliert wurden, und durch das Notensymbol startet man die gespeicherten bzw. vergebenen Farbszenen, welche auf Musik und Töne reagieren.

Via Apple HomeKit kann man bei den Nanoleaf Lines schnell und einfach die Farben der Panels verändern und die Automationen „wann ich ankommen, Einschalten “ und wenn ich gehe „Ausschalten“ aktivieren. Möchte man jedoch zusätzliche Farbverläufe bzw. Szenen, dass muss man diese auf jeden Fall weiterhin über die Nanoleaf App erstellen.

(Bedienung und App: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionen und Licht

Bei den Nanoleaf Lines handelt es sich um eine neue Art des schönen Deko-Leuchtmittels. Hier setzt das Unternehmen auf eine indirekte Beleuchtung, mit welcher durch die tollen Farbverläufe besonders coole Effekte ermöglicht werden. Zum beleuchten eines Raumes sind die Lines somit zwar auf keinen Fall gedacht, aber für die Effekte am Abend sind diese meiner Meinung nach das aktuell beste auf dem Markt und es fällt euren Besuchern auf jeden Fall positiv auf. Ich wurde schon mehrfach drauf angesprochen und einige Freunde hat der Preis nicht abgeschreckt und diese haben die Nanoleaf Lines nun auch zu Hause an der Wand hängen.

Beim wohl wichtigsten Punkt, der Beleuchtung bzw. deren Qualität und Ausleuchtung können die Nanoleaf Lines absolut überzeugen, der Effekt der indirekten Beleuchtung mit je zwei Farbdarstellungen pro Modul ist meiner Meinung nach sehr schön und sorgt für absolut tolle Effekte. Genau wie die bisherigen Panels können auch die Nanoleaf Lines mehr als 16 Millionen Farben darstellen und bieten eine Farbtemperatur von 1.200-6.500 Kelvin sowie einen Farbwiedergabeindex (CRI) von 80. Bei der maximalen Helligkeit erreichen die Lines max. 20 Lumen, was sich zwar im Vergleich zu den anderen Panels nicht hell anhört, aber für die indirekte Beleuchtung ist dies ausreichend hell. Somit wird hier für eine tolle Lichtershow an der Wand gesorgt und gerade bei einer weißen Wand sorgt diese dafür, dass das Licht noch heller wirkt.  

Bei weißem Licht erreicht man wie bei allen smarten Leuchten mit verschiednen Farbtönen das hellste Licht. Doch die meisten unter euch werden sicherlich die Möglichkeit nutzen und viel Farben darstellen lassen. Dabei können diese mit einer satten und kräftigen farblichen Darstellung überzeugen. Die Ausleuchtung ist wie im Video zu sehr schön gleichmäßig und an der Wand montiert wunderschön anzuschauen.

(Funktionen und Licht: 4,5 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Bei sämtlichen Leuchtmitteln ist selbstverständlich auch der Stromverbrauch ein nicht gerade unwichtiger Punkt. Schließlich sind diese Art vom Lampen in der Regel lange im Einsatz und man steckt diese nicht jedes Mal aus, denn so würde ja der Komfort enorm leiden. Daher sollte der Stromverbrauch bei Leuchtmitteln nicht zu hoch sein, denn aufgrund steigender Strompreise achtet jeder inzwischen vermehrt auf seinen Verbrauch. Der Stromverbrauch der Nanoleaf Lines hängt jedoch von mehreren Faktoren ab, denn hier spielen die eingestellte Helligkeit, die Anzahl der verwendeten Panels und die Lichtfarbe eine entscheidende Rolle.

 Hier beträgt die Leistungsaufnahme des Starter-Kits gut 24 Watt, wenn hier dann z. B. der mehrfarbige Modus Kaleidoskop wie auf meinem Testbild aktiv ist, variiert die Leistung zwischen 22 und 24 Watt, während dunkle Farben für rund 13 Watt sorgen.

(Stromverbrauch: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den Lines Starter-Kit hat Nanoleaf eine neue Form der smarten Beleuchtung auf den Markt gebracht. Bei dieser geht man neue Wege und setzt hier besondere Akzente durch die indirekte Beleuchtung. Anders als die bisherigen Panels leuchten diese somit nicht nach vorne von der Wand weg, sondern an die Wand, wodurch tolle Lichteffekte gelingen.

Die Einrichtung ist sehr einfach und ebenso ist auch die Montage sehr schnell erledigt, sofern man genau weiß, welches Layout man haben möchte. Dies benötigt wohl die meiste Zeit, denn die Möglichkeiten sind groß, vor allem dann, wenn man noch zusätzliche Lines kauft. Eine Touch-Bedienung gibt es dieses Mal jedoch nicht, aber man kann diese bequem über die kleine Steuereinheit oder noch einfach über die App oder HomeKit usw. steuern.

Preis/Leistung

Die UVP des Lines Starter Kit mit 9 Panels liegt bei 159,99€. Es gibt jedoch auch ein größeres Set, das 15 Panels beinhaltet für 224,99€. Klar ist dies alles nicht grade günstig, aber man kann damit tolle Lichteffekte ins Wohnzimmer Zauber, die auf jeden Fall bei den Besuchern für Aufmerksamkeit sorgen. 

Nanoleaf hat mit den neuen Line Leuchtmittel das smarte Licht weiter perfektioniert bzw. wieder einmal etwas Neues gezaubert, was mir sehr gut gefällt. Das Resultat, eine sehr gelungene indirekte Wand- bzw. Deckenbeleuchtung, welche nahezu unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten und Möglichkeiten der Beleuchtung gibt. Hier habe ich so weit absolut keine Kritik, der Preis ist zwar nicht gerade günstig, aber für den Preis bekommt man eben auch was besonders geliefert, das von der Funktion, Verarbeitung usw. das Geld wert ist.

Nanoleaf Lines 60 Grad Starter Kit

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: nanoleaf.me/de

Google Wifi 2. Generation

In aller Kürze

Mit dem Google Wifi der zweiten Generation, hat Google die Vorgängerversion neu aufgelegt, bei der auf den ersten Blick nur geringe Unterschiede erkennbar sind. Bei der Optik ist das „G“, welches für Google steht, nun in der Oberseite des Gehäuses eingelassen und man hat sich vom damals noch verbauten USB-C Anschluss verabschiedet.Weiterhin setzt Google wie schon einige Jahr auf ein recyceltes Gehäuse, aber ansonsten bleibst eigentlich alles wie gehabt, man erhält hier eine günstigere Alternative zum Nest WiFi, denn Google WiFi ist mit 99€ gut 40€ günstiger als Nest Wifi, bezogen auf den Einzelpack. Dafür muss man jedoch auf einige Funktionen gegenüber dem teureren Modell verzichten und zudem ist die Reichweite etwas geringer. Weitere Details verrate ich euch im Laufe des Testberichts.

Gefällt uns

  • schlichtes Design
  • einfach Einrichtung und Inbetriebnahme
  • Einstellungen auch von unterwegs möglich
  • geringer Stromverbrauch

Gefällt uns weniger

  • Cloud-Zwang
  • kein WiFi 6
  • für ein großes Haus mehre Zugangspunkte notwendig

Google WiFi

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Google liefert die 2. Generation des Google Wifi in einer gewohnten weißen Verpackung aus, die soweit den bisherigen Produkten aus dem Hause sehr ähnlich ist. Hierbei ist die Verpackung wie gewohnt rundum mit Information und Bilder zum Produkt bedruckt. 

An der Vorderseite wird neben dem aktuellen bunten „G“ (Google-Logo) der Name des Produktes und eine Abbildung des Google Wifi zeigt. Hier bei meinem Testgerät handelt es sich nur um ein Google Wifi-Einzelsystem, daher fällt die Verpackung hier deutlich kompakter aus, als z.B. bei zusätzlich erhältlichen Dreiersystem. An der rechten Seite wird einem kurz die Funktion des Google Wifi gezeigt, indem man hier die Abdeckung des Wifi anhand einer Mehrgeschoss-Ansicht zeigt, bei welcher die Abdeckung des Netzwerks in der blauen Kugel gezeigt wird. Des Weiteren wird hier auch direkt darauf hingewiesen, dass je nach Bauweise des Gebäudes mehr WiFi-Zugangspunkte notwendig sein könnten, da die Reichweite z. B. bei massiver Bauweise geringer ist als bei einer Holzständerbauweise. Außerdem erwähnt Google hier auch den Lieferumfang, der jedoch recht überschaubar gehalten wurde, dazu gleich mehr Details.

Die Rückseite zeigt wie bei den Produkten von Google üblich ein flächendeckendes Bild, welches einem das entsprechende Produkt in Verwendung zeigt. So sieht man hier z. B. Google WiFi, wie dieses auf einem schön dekorierten Tisch steht. An der linken Seite erwähnt Google dann nur noch, dass dieses Produkt mit „Hey Google“ funktioniert, was bei Google-Produkten eigentlich so gut wie immer der Fall ist.Zu guter Letzt verrät einem die Unterseite noch einige wichtige technische Daten zum Google WiFi und außerdem erfährt man hier noch die Anforderungen für das System.

Öffnet man den Deckel an der Oberseite, dann erblickt man direkt das Hauptgeräte, den Google WiFi-Router. Diese wurden hier, wie von Google gewohnt sicher in einer Kombi aus gepresster Zellulose und Kartonage fixiert, sodass beim Transport alles sicher an seinem Platz bleibt. Unter diesem Einsatz, welchen man durch die runde Lasche herausheben kann, verbirgt sich das restliche Zubehör. Angefangen bei der kleinen kompakten Kurzanleitung. Darunter ist wiederum ein kleinerer Kartoneinleger, unter dem sich dann das Netzteil mit einem fest angebrachten 2 Meter langen Kabel befindet. Direkt daneben ist ebenfalls noch ein kleiner Karton mit einem Netzwerksymbol hier hat Google das 2 Meter lange Netzwerkkabel versteckt, welches dazu dient, Google Wifi mit dem Modem eueres Internetanbieters zu verbinden.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

zeitlos zu gestaltet. Genau so ist es dem Unternehmen auch beim Google Wifi gelungen, hier erhält man einen runden und zugleich flachen Wifi-Router, welcher im Durchmesser 10 cm und in der Höhe 7 cm einnimmt.Farblich wird das ganze wie von zahlreichen Google Produkten nur in einem matten Weiß angeboten, was jedoch dafür sorgt, dass diese Produkte sich nahezu unauffällig in die Deko im Haus integrieren lassen.

Durch das minimalistisch und zugleich schlichte Design verzichtet Google rundum auf Knöpfe, die das Design unterbrechen würden und auch die wenigen vorhanden Anschlüsse hat man an der Unterseite in einer größeren Aussparung versteckt. An der Oberseite hat Google ein sehr dezent und nur von nahmen ersichtlichen Google-Logo in Form eines „G“ eingelassen und fast schon komplett rundum ziert die runde Seite eine Status-LED, welche je nach Status unterschiedlich aufleuchtet. 

Direkt in der Aussparung hinter dem QR-Einrichtungscode und den Zugangsdaten von Google Wifi findet man drei Anschlüsse nebeneinander. Mittig den Hohlstecker-Anschluss für die Stromversorgung und rechts sowie links daneben befindet sich ein 1-Gigabit-Ethernet-Port. Der linke davon (Grün) von unten betrachtet, bleibt einem jedoch nicht frei zur Verfügung, denn dieser muss mit einem Modem verbunden werden. Über dem Aufkleber mit den Zugangsdaten versteckt sich unterhalb des weißen Kreises der Reset-Knopf, welcher lediglich dazu dient, das System z. B. beim Verkauf oder bei einem Fehler zurückzusetzen. Die Unterseite ist wie üblich mit einem Anti-Rutsch-Gummi versehen, sodass auf nahezu jedem Untergrund bzw. Material eurer Sideboards, Regal oder wo auch immer ihr den Google Wifi aufstellst, ein sicherer Stand gewährleistet wird.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bezüglich der Verarbeitung des Google Wifi konnte ich so weit nichts Negatives feststellen. Das Gehäuse macht einen sehr soliden und langlebigen Eindruck und alles am Gehäuse geht harmonisch ineinander über. Wunderbarer gefällt mir auch weiterhin der nachhaltige Aspekt von Google, denn wie bereits von anderen Produkten aus dem Hause Google gewohnt, setzt man auch beim Gehäuse des Google Wifi auf recycelten Kunststoff. In diesem Falle soll es sich laut Google bei 49 % der verwendeten Kunststoffteile aus recyceltem Material handeln.

Minimale Kritik könnte ich hier vielleicht am Stromanschluss aussetzten, denn hier hätte man meiner Meinung nach auf einen USB-C-Port setzen sollen, anstelle des Hohlsteckers. Schließlich könnte man so ein eventuell defektes USB-C Kabel, welches ich hier dann auch abnehmbar ausgeführt hätte, deutlich einfacher austauschen, also solch ein seltener verwendeter Hohlstecker. Beim Vorgänger war dies noch so, aber warum man dies nun geändert hat, ist mir leider unerklärlich. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Stromversorgungje Zugangspunkt ein 15-W-Netzteil mit Hohlstecker (fest mit Netzteil verbunden)
WLAN-StandardAC1200 MU-MIMO Wi-Fi
Antennen: 2×2 (5 GHz) und 2×2 (2,4 GHz 
Simultanes Dualband-WLAN (2,4 GHz/5 GHz) mit Unterstützung für IEEE 802.11a/b/g/n/ac
Smart-Home-KonnektivitätBluetooth® Low Energy (BLE)
FarbeWeiß
Geschwindigkeitenbis zu 1.200 Mbit/s
Reichweiteje Zugangspunkt 85 m²
SicherheitWPA3-Verschlüsselung 
Automatische Sicherheitsupdates
Stromverbrauchrund 3 Watt im Stand-by und knapp 5 Watt im aktiven Zustand
Abmessungen & GewichtDurchmesser: 106,12 mm
Höhe: 68,75 mm
Gewicht: 340 g
Lieferumfang• 1 Google WiFi Zugangspunkt
• 1 Ethernetkabel (2 m)
• 1 Netzteil 2 Meter mit Hohlstecker
Technische Daten des Google WiFi

Einrichtung und Konfiguration 

Die Ersteinrichtung des Google Wifi läuft wie von Google Produkten gewohnt sehr einfach ab. Zuerst geht es darum, den Google WiFi-Router in Betrieb zu nehmen und einzurichten. Dazu muss dieser direkt an das bisher verwendete Modem bzw. Router angeschlossen werden, denn fortan stellt Google WiFi das Netzwerk bereit und nicht mehr das der bisherige Router. Daher würde ich nach erfolgreicher Einrichtung auch direkt das WiFi-Netzwerk des bisher genutzten Routers in dessen Einstellungen deaktivieren, denn sonst erzeugen beide Geräte ein separates WiFi-Netz. Letzteres benötigt man fortan nicht mehr und kann somit abgeschaltet werden, damit das neue Netzwerk zuverlässig arbeiten kann. Wie das geht, unterscheidet sich je nach Router, doch im Internet oder der Bedienungsanleitung wird euch da sicherlich geholfen.

Die Einrichtung des Systems erfolgt sehr einfach, Schritt für Schritt über die kostenlose Google-Home-App, welche sowohl für iOS als auch Android Smartphone angeboten wird. Um Google Home nutzen zu können, muss man sich im Laufe der Einrichtung ein Konto erstellen, sofern man dies wie ich nicht schon bereits von anderen Geräten, sei es ein weiteres Google-Produkt oder ein Android basierendem Smartphone besitzt. Daraufhin ist es notwendig, ein Zuhause zu erstellen, über welches man später wie z. B. bei mir alle Google Home kompatiblen Produkte direkt wie über Apple HomeKit steuern kann. 

Nun muss man sich einen geeigneten Standort des Google Wifi aussuchen, welcher in der Nähe des bisher verwendeten Modems bzw. Router sein sollte. Schließlich sorgt fortan das bisherige Gerät für das Internet und Google Wifi erstellt nur das WLAN, mehr nicht. IIm Google Nest Wifi ist nämlich kein Modem verbaut. Anschließend steckt man den Hohlstecker des Netzteils an der Unterseite des Google Wifi ein (blauer Anschluss) und das mitgelieferte Netzwerkkabel kommt in den grünen Anschluss rein. Das andere Ende des Netzwerkkabels kommt dann wiederum an einen der vorhanden LAN-Ports am Model bzw. Router wie z. B. meiner FritzBox in der Farbe Gelb hinein. Nun noch das Netzteil an einer freien Steckdose einstecken und warten, bis die Status-Led am Google Wifi langsam blau pulsiert. Dies signalisiert, dass Google Wifi bereits ist und eingerichtet werden kann.

Anschließend erfolgt die Einrichtung über die Google Home App. Hier tippt man oben auf das Plus und wählt anschließend „neues Gerät hinzufügen“ aus. Daraufhin sucht die App automatisch nach einem neuen, noch nicht eingerichteten Google-Gerät und daher sollte spätestens zu diesem Zeitpunkt Google Wifi wie zuvor beschrieben angeschlossen worden sein. Dabei sollte, sofern ihr alles richtig gemacht habt, Google Wifi automatisch gefunden werden. Daraufhin wird man aufgefordert bzw. gefragt, ob man der App den Kamerazugriff gewähren möchte, was man auch tun sollen, denn nur dann kann man den QR-Code an der Unterseite des Routers einlesen, damit anschließend eine Verbindung erfolgen kann und das WLAN-Netz erstellt wird. Sobald dieser Schritt erledigt ist, geht es darum, dem ab sofort neuen WLAN-Netzt einen Namen und ein Passwort zu geben, dass dann nach der Einrichtung gilt und eingegeben werden muss, wenn man ein weiteres Gerät mit dem Google WiFi verbinden möchte. Zu guter Letzt erscheinen noch einige Hinweise und man zur besseren Zuordnung angeben, in welchem Raum bzw. Zimmer der Router steht. Anschließend wird das Netzwerk erstellt und die Einrichtung des Routers ist abgeschlossen, was auch durch die fortan weiß leuchtende Status-Led am Gerät bestätigt wird. 

Sofern man nicht nur das Einzelpaket, sondern eventuell aufgrund eines größeren Hauses direkt das Dreiersystem mit zwei zusätzlichen Google Wifi Zugangspunkten erwerbt, könnt ihr anschließend direkt auch diese einrichten. Somit wird man nach der abgeschlossenen Einrichtung des Google Wifi direkt gefragt, ob man ein weiteres WiFi-Gerät einrichten möchte. Die Einrichtung der zusätzlichen Zugangspunkte ist nahezu identisch zum Router, daher muss man auch diesen mit dem beiliegenden Netzkabel verbinden, während das zusätzliche Netzwerkkabel natürlich nicht mehr notwendig ist, da die weiteren Geräte über das erstellte Mesh-Netzwerk miteinander kommunizieren.

(Einrichtung und Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Netzwerk und Sicherheit

Google setzt beim Google Wifi genau wie bereits beim Nest Wifi nicht auf den neusten WiFi 6 Standard. Dies hat laut Google den Grund, dass diesen Standard aktuell noch zu wenige Geräte unterstützen bzw. nutzen und zudem wäre damit der Preis deutlich teuerer ausgefallen, siehe das neuste Google Nest Wifi Pro mit Wi-Fi6E, welches ab 220€ erhältlich ist. 

Beim Google Wifi setzt Google auf ein simultanes Dualband-Wlan (2,4 GHz/5GHz), was bedeutet das sowohl das 2,4 GHz und das 5 GHz gleichzeitig verwendet werden. Wäre es „nur ein Dualband-Wlan, könnte man nur eine der beiden Frequenzen nutzen, doch da meisten auch noch ältere Geräte zu Hause sind und zahlreiche, die nur das 2,4 GHz Netz unterstützen, ist beides gleichzeitig aktiv zu haben definitiv die bessere Option. Beim WiFi Standard ist alles Wichtige dabei, es werden nämlich IEEE 802.11 a/b/g/n/ac unterstützt. Im Google WiFi Router sind insgesamt vier Antennen verbaut, jeweils zwei für das 5 GHz und zwei für das 2,4 GHz verbaut. Daher auch die etwas geringere Reichweite gegenüber des Nest WiFi Set, denn hier sind es anstelle von bis zu 120 m² nur noch 85 m².

Beim Verschlüsselungsstandard setzt man auf den aktuellen Standard WPA3. Das System ist somit mit einem guten und einer sehr guten Verschlüsselung geschützt und da Google regelmäßig voll Software- und Sicherheitsupdates freigibt, ist hier eigentlich auch alles für die Zukunft sicher.

App

In der Google Home App kann man dann direkt oben im Menü „WLAN“ alles wichtige zum Google Wifi einstellen. Hierüber kann man bei Bedarf ganz einfach das WLAN-Passwort ändern und die Internetgeschwindigkeit im Down- und Upload testen. Des Weiteren kann man selbstverständlich auch Jugendschutzeinstellungen vornehmen und bei Bedarf auch ein Gastnetzwerk einstellen, genau so, wie man dies auch von vielen anderen Routern kennt. 

Was ich bei Google schon immer sehr praktische am Gastnetzwerk fand, man kann ich hier wieder den WLAN-Passwortschlüssel direkt via Mail dem Besucher zusenden, ohne dass dieser den vollen Zugriff auf das System erhält, da dies ein anders Passwort erfordert. Außerdem finde ich gerade für Eltern die Sicherheitsfunktionen sinnvoll, sodass man nicht nur die Zeiten, in welchen die Kinder mit ihren Geräten online sein Dürfen ganz einfach einrichten kann, sondern ebenso können auch einzelne Seiten ganz einfach blockiert werden.

(Funktionsumfang: 3,5 von 5 Punkten)

Reichweite und Geschwindigkeit

Laut Google liegt die theoretische maximale Geschwindigkeit des Google WiFi bei 1.2000 Mbit/s. Bei diesen Werten redet man natürlich von perfekten Voraussetzungen, sprich, keine Wand oder Decke dazwischen, was bei einem Haus schlicht und einfach niemals der Fall sein kann. Des Weiteren hängt die max. Geschwindigkeit auch von der von euch gebuchten bzw. max. erreichbaren Netzwerk-Geschwindigkeit eures Anbieters ab. Hierbei kann das Google Wifi System natürlich nicht schneller übertragen als diesem von der Eingangsleitung geboten wird. 

Im Test bietet Google Wifi eine zuverlässige und stabile Verbindung, aber im Reichweitentest schneidet dies nur minimal besser als des hauseigenen Wifi meiner FritzBox 7530 AX ab. Wenn man hier dann aber zudem zu dem am Router angeschlossenen Google Wifi noch weitere Zugangspunkte, also das Dreier-Set kauft, ist die Abdeckung auf jeden Fall flächendeckender und besser. Dies liegt natürlich am Mesh-Netzwerk, den ich bei Fritz!Box nur mit einem Reapter geboten bekomme. Entfernt man sich von dem einen Zugangspunkt im Erdgeschoss zweit und ist somit z. B. am zweiten im Obergeschoss näher, dann erfolgt hier automatisch ein Wechsel, von dem man als Nutzer absolut nichts mitbekommt. Jeder Zugangspunkt biete beim Google Wifi eine Reichweite von je 85 m². Das ist absolut im Rahmen und je nach Haus sollte hier dann bei einer Wohnung ein einzelner Zugangspunkt und im Haus das dreier Set ausreichend bzw. notwendig sein. 

(Reichweite und Geschwindigkeit: 3,5 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Da man zu Hause eigentlich jeden Tag das WLAN an hat und somit Google Wifi immer mit Strom versorgt wird, ist der Stromverbrauch in der Zeit der steigenden Strompreise nicht unwichtig. Hier liefert Google ein 15 Watt Netzteil mit Google WiFi aus. Im Standby verbraucht das Gerät rund 3 Watt, während es im aktiven Zustand, also wenn über einige Geräte etwas heruntergeladen oder gestreamt wird, dann sind es rund 5 Watt. Dies finde ich so weit sehr gut, denn im Vergleich braucht ein Netgear Orbi Gerät, welches ich bei meinen Eltern installiert habe, rund 13 bis 16 Watt. Über die App kann bei Bedarf die Nachtabschaltung aktiviert werden, sodass das WiFi in dem gewünschten Zeitraum deaktiviert wird, was ebenfalls für eine Stromeinsparung sorgt.

(Stromverbrauch: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das Google WiFi System fügt sich genau wie auch das etwas bessere Google Nest Wifi-Set sehr gut in die Räumlichkeiten ein. Die Einrichtung ist wie von Google gewohnt absolut einfach und vor allem schnell erledigt. Hier wird alles sehr sauber rund Schritt für Schritt erklärt, sodass es diesbezüglich keine Kritik von mir gibt. 

Alle wichtigen Einstellungen können hier gut verständlich über die App vorgenommen werden und was ich sehr gut finde, der Stromverbrauch ist sehr gering. Der Zugriff erfolgt hier jedoch nur via App, Einstellungen via Browse Der Zugriff erfolgt hier jedoch nur via App, Einstellungen via Browser, wie es bei anderen Geräten der Fall ist, werden hier nicht geboten. Da aber die meisten kaum noch einen PC verwenden und vielmehr ein Tablett zum Arbeiten und Surfen nutzen, ist die App-Lösung, welche mit jedem Smartphone vorgenommen werden kann, eine problemlose Lösung. 

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 99,99€ ist das Google WiFi-Set, bestehend aus eine WiFi Router interessant, während beim Google Wifi-Dreiersystem mit zwei zusätzlichen Zugangspunkten 199,99€ fällig werden.  Das Set ist inzwischen jedoch schon etwas länger auf dem Markt und somit gibt es Google Wifi im Einzelpack bereits für 54,06€ und den Dreierpack für 144,26€. Somit erhält man hier zum „günstigen“ Einstiegspreis ein gutes Set, um das heimische WiFi flächendeckend zu machen und zudem profitiert man von einem geringen Stromverbrauch und einer sehr einfachen Einrichtung. 

Nachteil ist hier für den ein oder anderen eventuell der Cloud-Zwang, bzw. man muss ein Google-Konto haben, da ich dies aber aufgrund einer Türklingel und einem Android-Smartphone sowieso besitze, ist dies für mich kein wirklicher Kritikpunkt.

Google WiFi

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: google.com/de

JBL Quantum 350

In aller Kürze

Mit dem JBL Quantum 350 ergänzt JBL das inzwischen recht umfangreiche Arsenal an Headsets für den Gaming-Bereich um ein weiteres preiswertes kabelloses Gaming-Headset. Mit einer UVP 99€ (inzwischen schon bei 74€ erhältlich), ist es das günstigste kabellose Headset der Serie und bietet für den Preis eine gute Klangqualität. Die Akkulaufzeit ist mit knapp 22 Stunden am Stück sehr gut und dank Schnellladefunktion sollte dies auch kaum zum Problem werden. Gut gefällt mir hier die Software, in welcher man den Klang via Equalizer anpassen kann und auch das Mirko überträgt die Stimme sehr gut.  Kritik gibt es hier von mir nur bezüglich der Haptik, denn das Headset wirkt schon etwas billig, aber preislich gesehen ist es dies auch, was aber keines Wegs bedeutet, dass es schlecht ist. Für hochwertigere Modelle, die klanglich eine ähnliche Leistung bieten, zahlt man hier oft das doppelte. Zusammengefasst erhält man mit dem JBL Quantum 350 ein gut gelungenes Headset zum erschwinglichen Preis.

Gefällt uns

  • guter Tragekomfort
  • gutes Mikrofon
  • guter Klang
  • Wireless
  • beim Aufladen nutzbar
  • tolle Software
  • gute Akkulaufzeit

Gefällt uns weniger

  • schlechte Haptik
  • schlichtes Design
  • kein Bluetooth und Klinkenbuchse

JBL Quantum 350

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des JBL Quantum 350 ist recht groß, sodass diese noch mal um einiges größer ausfällt als bei den Over-Ear aus dem Hause JBL. Beim Design der Verpackung erkennt man wiederum die bekannte JBL Signatur, denn hier findet man direkt die typischen Farben wie z. B. orange mit blau und die bekannten weißen Schriftzüge. 

Direkt an der Vorderseite präsentier JBL das Quantum 350 Headset in voller Pracht, was hier gut gelingt, da man das Headset leicht von der Seite betrachtet abgebildet hat. Am Rand verläuft hier genau so, wie man es auch von den anderen Produkten kennt von oben nach unten der Produktname und unter dem Headset wird man in mehreren Sprachen darüber informiert, dass es sich um ein kabelloses Over-Ear Headset mit Surround-Sound und einem abnehmbarem Mikrofon handelt. Des Weiteren wird hier der JBL Quantum Surround Klang beworben, es wird ausführlich gezeigt, mit welchen Endgeräten das Headset genutzt werden kann und es wird erwähnt, dass man beim Funk-Standard auf 2,4 GHz mit einer geringen Latenz setzt. 

An der rechten langen Seite gibt es zusätzlich zu den bereits an der vorderen Seite gezeigten Infos noch eine Abbildung des Headsets, dieses Mal aber von der Seite betrachtet. Mehr gibt es hier nicht zu sehen, interessanter wird es hingegen wie gewohnt an der Rückseite. Hier zeigt JBL erneut das Headset und geht nochmals etwas ausführlicher auf die besonderen Ausstattungsmerkmale ein. So wirbt man hier mit dem 40 mm Treibern, dem leichten Gewicht und dem abnehmbaren Headset mit Stummschaltung. Unten links gibt JBL dann auch noch Infos zur maximalen Akkulaufzeit, welche bei bis zu 22 Stunden liegen soll und bereits nach 5 Minuten soll das Headset wieder für 1 Stunden aufgeladen sein. 

Geöffnet wird die Verpackung an der Unterseite und anschließen kann man das komplette Innenleben herausziehen. Dabei befindet sich alles in einem gepressten Karton aus Zellulose, was ich sehr gut findet, denn so wird ein Großteil des Verpackungsmaterials durch etwas Nachhaltigeres ersetzt. In dem Einsatz findet man dann das Headset, welches hier durch ein Kunststoffbeutel, in welches dieses eingeschoben wurde, geschützt wird. In der Aussparung unmittelbar darunter findet man dann in einer Folie noch die üblichen Beipackzettel (Anleitung usw.) sowie das Mikrofon, ein USB-A auf USB-C Ladekabel und die zur Verbindung benötigte USB-Dongle.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Gehäuse des JBL Quantum 350 ist wie üblich in der Gaming-Branche komplett aus Kunststoff gefertigt worden. Hierbei spürt man auch direkt den Preisunterschied zum JBL Quantum 600, denn es wirkt auf jeden Fall ein ganzes Stück billiger, aber dafür bekommt man hier wie bereits zu Beginn erwähnt ein solides Headset mit Wireless-Funktion. Diese Funktion sorgt eben dafür, dass man bei der Materialwahl bzw. der Materialanmutung als Endverbraucher abstrichen machen muss. Das Headset ist übrigens nochmals um einiges leichter als das große Quantum 600, denn anstatt von 350 Gramm beträgt das Gewicht nur geringe 250 Gramm. 

Das Quantum 350 wird wie der Großteil der Headset-Serie nur in Schwarz angeboten und ansonsten findet man hier nur wenige Akzente. Lediglich die Seitenbeschriftung im Inneren der Ohrmuscheln und das Kabel an der Innenseite des Verstellmechanismus, welches hier zu beiden Ohrmuscheln verläuft, setzt hier geringe Akzente, die jedoch beim Tragen nicht auffallen. Auf eine RGB-Beleuchtung muss in dieser Preisklasse verzichtet werden, alles andere wäre auch überraschend gewesen.

Die Ohrmuscheln sind groß genug ausgeführt und besitzen auch eine gute Tiefe, sodass hier die Ohren nicht eingeklemmt werden bzw. im inneren Netz der Treiberabdeckung drücken. Ebenso ist auch die Polsterfläche am Kopfbügel dick genug, sodass hier auf Dauer ein guter Tragekomfort geben ist. Dabei sind alle Polsterungen mit einem pflegeleichten und schweißresistenten Kunstleder überzogen. Der Kopfbügel ist hier vermutlich nur mit einem Kunststoffband versehen, üblicherweise kommt hier ein robuster Federstahl zum Einsatz. Beim JBL Quantum 350 ist fest vorgegeben, wo das Headset angebracht wird, denn dies kann hier nicht frei angebracht werden, sonder muss am vorgesehenen Anschluss an der linken Seite angebracht werden. Damit man direkt weiß, wie das Headset getragen werden muss, wurden im Inneren auf dem dünnen Stoff der Treiberabdeckung jeweils ein großes „R“ und „L“ eingenäht.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Angesichts des Preises und das man hier sogar ein Wireless Headset geboten bekommt, war mir klar, dass JBL irgendwo etwas sparen muss. Beim JBL Quantum 350 ist dies auf jeden Fall die Materialanmutung, denn hier bekommt man ausschließlich Kunststoff geliefert. Vorteil das Gewicht ist angenehm leicht, aber dafür spürt man eben, wen man das Headset in den Händen hält direkt den Unterschied zu einem teureren.

Das Kunstleder der Ohrmuscheln und des Kopfbands besitzen wie bereits erwähnt, eine angenehm weiche Polsterung und dank der beiden Gelenken an den Ohrmuscheln können diese so eingedreht werden. Sodass diese beim Abnehmen flacher beim Transport sind bzw. angenehm Flach mit eingedrehten Ohrmuscheln über die Schulter hängen, können. Beim Schütteln bzw. rütteln klappert hier alles wein wenig, was die „günstigere“ Verarbeitung betätigt, aber dafür bekommt man klanglich und vom Tragekomfort dennoch ein gutes Gerät geliefert. Die Größenverstellung mit einem Raster läuft leichtgängig und Raster hörbar ein und auch das mitgelieferte Zubehör stimmt von der Qualität.

(Verarbeitung: 3,6 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Headset-ArtOver-Ear-Headset
Mikrofon-ArtOmnidirektional-Mikrofon, verstellbar und abnehmbar mit Pop-Schutz
FarbeSchwarz
Gewicht252 Gramm
MaterialNahezu komplett aus Kunststoff,
Ohrpolster + Kopfband: Kunstlederbezug
Konnektivitätnur zusammen mit der USB-Dongle (2,4-GHz-Wireless), also kein Bluetooth oder Klinkenbuchse
TreiberJeweils links und rechts ein 40-mm-Treiber
Treiber-Bandbreite20 – 20000 Hz
Mikrofonfrequenzbereich100 Hz – 10 kHz
Impedanz32 Ohm
BesonderheitenJBL QuantumEngine Software mit EQ, Sidetone, Surround-Sound, kabelloses 2,4-GHz-Headset.
LieferumfangJBL Quantum 350 Headset
USBA auf USB-C-Ladekabel
USB-WLAN-Dongle
abnehmbares Mikrofon mit Windschutz
Kurzanleitung | Garantieschein | Sicherheitsblatt
Technische Daten der JBL Quantum 350

Tragekomfort

Das Headset ist weniger Verwindungssteif und beim Schütteln klappert alles ein wenig, daher muss man hier wie bereits erwähnt bezüglich der Materialanmutung wegen der sonst gute Ausstattung eben abstriche machen. Ist einem eine bessere Verarbeitung wichtig, muss man eben zu einem der etwas teureren Quantum-Headsets greifen. Nichtsdestotrotz ist die Polsterung wie bereis angeben gut genug, sodass ein bequemer Sitz über eine längere Spielzeit gegeben ist. Die Ohrpolster sind drehbar, sodass diese sich dem Kopf sehr gut anpassen und eben trägt auch der gefederte Kopfbügel dazu bei. Der verstellbare Bereich des Kopfbügels ist groß genug gewählt, sodass einer mehrstündigen Gaming-Session nichts im Weg stehen sollte. 

Die beiden Ohrmuscheln wurden außerdem groß genug gewählt, sodass hier problemlos auch größere Ohren hineinpassen, ohne dass diese eingeengt werden oder unangenehm im inneren anliegen. Die Bespannung der Polster mit Kunstleder ist bei zahlreichen Headsets und Kopfhörern exakt so der Fall, aber dies bringt immer den Nachteil mit sich, dass dieses Material kaum bis gar nicht atmungsaktiv ist. Somit muss man das Headset nach einiger Zeit kurz anheben oder absetzen, damit frische Luft an die Ohren herankommt. 

Der Anpressdruck rund um die Ohren ist gleichmäßig verteilt und dieser ist weder zu gering noch zu hoch, denn wenn dieser zu gering wäre, könnte das Headset bei zu heftigen Kopfbewegungen verrutschen. Ob sich das Headset für Brillenträger eignet, würde ich mit„ jein“ beantworten, denn dies hängt zum Teil von den Brillenbügeln als auch vom Schmerz- bzw. Störempfinden ab. Es ist also so, dass es sein kann, dass man beim Zocken die Brille spürt bzw. diese nach der Zeit an der Schläfe drücken könnte.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienungselemente hat JBL nahezu komplett an der linken Ohrmuschel untergebracht. An der rechten Seite findet man nur den Power-Schieberegler und eine dazugehörige Status-LED. Schiebt man diesen kurz in die nächste Stellung (mittig), schaltet man das Headset an und schiebt man den Regler dann noch gegen den Anschlag vor, erfolgt eine manuelle Kopplung. Dies ist nur dann notwendig, wenn man die USB-Dongle und das Headset neu koppeln möchte. Dazu den seitlichen Knopf am Dongle für 5 Sekunden gedrückt halten, bis die LED schnell weiß aufblinkt, dann noch kurz am Headset den Anschalter gegen den Anschlag gedrückt halten und schon koppeln sich beide Geräte wieder. 

An der linken Ohrmuschel findet man zentral nach unten gerichtet die USB-C Ladebuchse, über welche der verbaute Akku wieder voll aufgeladen werden kann. Direkt daneben etwas nach vorne gerichtet sieht man eine kleine Klinkenbuchse, hier muss das Headset, welches im Lieferumfang dabei ist, eingesteckt werden. Zu guter Letzt ist neben dem USB-C Anschluss noch eine Status-LED, welche den Ladezustand anzeigt und darüber folgt die Stummschalt-Taste, welche einrastet und beim erneuten Betätigen wieder hervorkommt. Darüber wiederum gibt es dann noch den Lautstärkeregler, welche wie üblich nach hinten gerichtet ist. Mit diesem reguliert man die Lautstärke, welche einem in die Ohren abgespielt wird. Dieser Regler ist stufenlos, was mir nicht ganz so gut gefällt, hier hätte ich mir ein Raster gewünscht, sodass ich haptisch spüre, wann ich das Rad wie sehr drehe. 

Die Bedienung des JBL Quantum 350 ist gut, nichts sonderlich Außergewöhnliches, aber im Alltag gut und man kann alles Wichtige regulieren. Zudem ist die Bedienung nicht überladen, sodass man schnell die richtige Taste findet, aber beim Regulieren der Lautstärke wäre ein haptisch spürbares Raster von Vorteil gewesen. Eine automatische Stummschaltung gibt es wie bei den teurere Quantum-Headsets leider nicht, und somit muss zum Stummschalten immer die entsprechende Taste betätigt werden.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Software

JBL bietet für die Quantum-Headset-Serie eine kostenlose Software mit dem Namen QuantumENGINE an, mit der man je nach Headset mehrere Anpassungsmöglichkeiten hat. Dies Software zähl definitiv zu den Stärken der Quantum-Serie, denn JBL ist hier eine sehr schöne und zudem übersichtliche Software gelungen. Die Software gibt es sowohl für Windows als auch inzwischen für macOS. Bei Windows ist die Voraussetzung, dass man mindestens Windows 7 oder neuer installiert hat und rund 500 MB freien Speicher auf der Festplatte sollte ebenso vorhanden sein. Bei macOS wird der Download über den MacApp Store geladen, daher sollte dieser auf eurem Mac vorhanden sein. Ich wollte das JBL Quantum 350 mit meinem MacBook Pro aus dem Jahre 2018 verbinden, aber scheinbar hat hier die App aktuell noch ein Problem, denn egal was ich versucht habe, das Headset wurde nicht von der Software als verbunden erkannt. Daher hab ich das Ganze dann eben über meinen Windows Laptop eingerichtet und getestet. 

Über QuantumENGINE kann man zahlreiche Einstellungen bezüglich des Klangs vornehmen, sodass einem hier alle Möglichkeiten geboten werden, das Headset auf die eigenen Vorlieben anzupassen. Sehr gut finde ich hier direkt die ausführliche Einleitung beim ersten Start, denn hier werden einem alle wichtigen Funktionen Schritt für Schritt erklärt. Jedoch ist die Menüführung sowieso sehr überschaubar aufgebaut, sodass man sich hier sehr schnell zurechtfindet. 

In den Klangeinstellungen ist es z. B. möglich, den Klang selbst mit einem anpassbaren 10-Band Equalizer in den Höhen, Mitten und Tiefen nach den eigenen Vorlieben anzupassen. Außerdem kann über die Software das neuste Firmwareupdate installiert werden, man kann den virtuellen Surround-Modus aktiveren und das Mithören für das Mikrofon aktivieren.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Klang

JBL setzt beim Quantum 350 links und rechts auf einen großen 40 Millimeter Treiber, was dem Standard entspricht, aber auf jeden Fall gehört der Klang hier zu den stärken. Doch bevor ich euch meinen Eindruck vom Klang beschreibe, schauen wir uns noch gemeinsam ein paar technische Daten dazu an. Den Frequenzgang gibt JBL mit 20 Hz und 20 kHz und die Impedanz liegt bei 32 Ohm, sodass hier eigentlich auch eine mobile Wiedergabe am Smartphone als Kopfhörer möglich wäre.  Jedoch wäre hier das Headset sicherlich nicht ganz so laut wie ein herkömmlicher, fürs Musikhören ausgelegter Kopfhörer mit weniger Ohm. Das Omnidirekt-Mikrofon wurde auf die reine Sprachverständlichkeit ausgelegt und bietet die üblichen 100 Hz bis 10KHz. 

Nun zum Klangbild, dieses ist überraschend kräftig, mit dominanten Bässen, die insbesondere im Spiel vollsten überzeugen. Vor allem bei den typischen Ego-Shooter mit lauten Explosionen und einem heftigen Feuergefecht kommt der Bass wunderbar zur Geltung. Somit nimmt man alles, was um einen herum passiert, gut wahr und Gegner können ein nicht mehr so leicht überraschen. Die Mitten sorgen hier beim JBL Quantum 350 für eine solide Wiedergabe von Stimmen im Spiel und ebenso lassen die Höhen kaum Kritik zu, vor allem angesichts des geforderten Preises. Klar ist das Klangbild nicht so detailreich wie bei JBL Quantum 600 und Co. aber ich war doch nach der Haptik des Headsets über den Klang positiv überrascht. Sollte einem das von Werk eingestellte Klangbild nicht zusagen, kann dieses noch mit der von JBL zur Verfügung gestellten Software individuell angepasst werden.

Bei einem Gaming-Headset ist jedoch nicht nur der Klang, welchen man auf die Ohren bekommt, wichtig, sondern ebenso ist auch die Übertragungsqualität des Mikros nicht zu vernachlässigen. Schließlich gibt es nichts Schlimmeres, als wenn eure Mitspieler bzw. Teamkollegen euch nur abgehackt oder gar nicht gut hören. Das Mikro kann sowohl abgenommen werden und ist zudem biegsam, somit kann dieses gut in Richtung des Mundes ausgerichtet werden, was wichtig ist. Die Aufnahmequalität hat mir im Test sehr gut gefallen, die Stimmübertragung war sehr verständlich, klar und neutral, also ohne Verfälschungen. 

In etwas lauteren Umgebungen, also wenn ihr z. B. in einem Zimmer mit euren Teamkollegen zockt und dabei über Headset miteinander kommuniziert, tut sich das Headset jedoch etwas schwer. Hierbei werden zwar die Stimmen der anderen Kollegen zuverlässig neutralisiert, aber dafür überträgt das Headset die Klick-Geräusche meiner Tastatur und von den anderen Kollegen.

Der zusätzlichen mitgelieferte Popschutz kann bei Bedarf entfernt werden, sorgt jedoch beim verwenden dafür, dass störende Hintergrundgeräusch wie z. B. der rotierende Lüfter nebenan nicht mehr so stark mit aufgenommen wird.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Bei der max. Akkulaufzeit gibt JBL bis zu 22 Stunden an, jedoch variiert diese Nutzungsdauer je nach Lautstärke usw. Beim Test bzw. zocken habe ich nicht permanent auf die Uhr geschaut und schon gar nicht habe ich 22 Stunden am Stück durch gezockt, aber zusammengerechnet kann ich die Laufzeit so wie von JBL angegeben bestätigen. Mit der Akkulaufzeit sollte man jedoch im Alltag sowieso aufgrund der Schnellladefunktion keine Probleme bekommen, denn mit dem mitgelieferten USB-A auf USB-C Ladekabel ist der Akku bereits nach 5 Minuten Ladezeit für eine ganze Stunde aufgeladen. Eine vollständige Akkuaufladung dauert dann gut 2 Stunden, was angesichts der 22 Stunden Laufzeit enorm kurz ist. Praktisch ist hier zudem das Headset kann, während dies aufgeladen wird, weiterhin verwendet werden, somit ist das Thema Akkulaufzeit eigentlich hier absolut kein Problem.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Beim JBL Quantum 350 handelt es sich um das günstigste Gaming-Headset der Serie, welches kabellos daher kommt. Es ist vom Preis-/Leistungsverhältnis sehr interessant, da es einen guten Klang bietet, welcher dank der tollen Software individuell angepasst werden kann. Der Tragekomfort passt so weit und die Mikrofon-Qualität lässt sogar manch teuerere Modell hinter sich. Hier hat JBL auf keinen Fall zu viel versprochen, man bekommt hier genau das, was JBL auch wirbt, ein soweit sehr gutes Headset zum Einsteigerpreissegment. Dafür muss man wie bereits erwähnt Abstriche bezüglich der Haptik und dem Design machen, aber vom Rest ist es ein tolles Headset.

Preis/Leistung

Von der UVP hat JBL Quantum 350 mit 99€ festgesetzt, aber inzwischen hat JBL selbst dies bereits auf 73,99€ runtergesetzt. Das ist auf jeden Fall ein fairer Preis, denn wenn man ein gutes Headset mit guter Software sucht, macht man bei diesem Preis nicht wirklich etwas falsch. Muss es wiederum auch ein Headset sein, welches von der Haptik und dem Design hochwertiger ist, oder man möchte sogar eine RGB-Beleuchtung, muss man etwas tiefer in die Tasche greifen und sich vielleicht das JBL Quantum 600 oder eines der anderen Modelle genauer anschauen.

JBL Quantum 350

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.jbl.com

Eve Light Switch

In aller Kürze

Mit dem Eve Light Switch erhält man einen komfortablen Smarthome-Lichtschalter, welcher es ermöglicht, herkömmliche „dumme“ Lichtquellen smart zu machen. Somit ist es hier anders als bei Philips Hue, dass man nicht die Leuchtmittel gegen smarte Produkte ersetzt, sondern ganz einfach nur den einzelnen Lichtschalter. Anschließend kann die Lichtquelle, welche durch den Lichtschalter smart gemacht wurde, ganz einfach über Apple HomeKit oder auch direkt per Siri über einen Sprachbefehl gestreut werden. Man kann sogar Zeitpläne erstellen und so die Leuchten automatisieren, was viel Komfort mit sich bringt und dank Thread ist die Schaltzeit enorm schnell. Eve Light Switch gefällt mir sehr gut, die Installation ist ohne Fachkenntnis jedoch nicht ratsam, denn hier besteht Lebensgefahr und der Preis ist mit rund 100€ nicht gerade günstig, vor allem dann, wenn man das ganze Haus mit zahlreichen Lichtschaltern umrüsten und smart machen möchte. Vorteil bei Eve ist hier jedoch auf jeden Fall, man benötigt hier wie bei allen anderen Produkten aus dem Hause Eve keine zusätzliche Bridge.

Gefällt uns

  • passt in jeden 55-er Rahmen
  • einfache Einrichtung
  • Sprachsteuerung
  • HomeKit
  • Thread (Matter)

Gefällt uns weniger

  • aktuell nur für Apple User
  • Montage erfordert Fachkenntnisse

Eve Light Switch

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Eve System GmbH oder kurz Eve liefert Eve Light Switch in der vom Unternehmen gewohnten stabilen weißen Verpackung aus. Eben genau so, wie es bei eigentlich allen anderen Produkten des Unternehmens der Fall ist. Die kompakte Verpackung hat das Unternehmen, wie ich es inzwischen von den bisher getesteten Produkten gewohnt bin, rundum mit einigen Informationen und einem Produktbild des smarten Lichtschalters versehen.

Direkt an der Front präsentiert Eve wie gewohnt ein Bild des Eve Light Switch und zudem kann man hier auch den Produktnamen sowie die Produktbezeichnung „smarter Lichtschalter“ lesen. Da Eve (noch) ausschließlich Produkte für Apple HomeKit entwickelt und diese somit nur mit Apple-Devices genutzt werden können, ziert die untere linke Ecke genau wie von den anderen Produkten aus dem Hause Eve das typische Siegel “ Works with Apple HomeKit“. Außerdem sieht man rechts unten noch das Siegel „100 % Privacy“ was dafür steht, dass hier auf 100 % Datenschutz gesetzt wird. 

An der rechten schmalen Seite befasst man sich in drei Sprachen mit den Vorteilen des Produktes. Dazu zählt unter anderem, dass weiterhin die manuelle Schaltmöglichkeit gegeben ist, dass bei mehreren Schaltern (Kreuzschaltung usw.) auch die smarte Steuerung ermöglicht wir, sodass hier nur ein Schalter und nicht alle ausgetauscht werden müssen und es wird erwähnt, dass praktische Zeitpläne erstellt werden können. 

Betrachtet man die linke Seite der Verpackung, dann zeigt Eve hier wie gewohnt ein Ausschnitt der eigenen App. Dabei sieht man hier genau das Einstellungsmenü, welches einem nach der Einrichtung direkt zur Verfügung steht. Zum Schluss zeigt Eve wie gewohnt an der Rückseite noch zwei Bilder mit Anwendungsbeispielen. Dabei sieht man bei beiden Bildern das Eve Light Switch montiert wurde und man dabei einfach durch Siri das Licht anschalten kann. Außerdem wird hier auf einige Vorteile und auf die Voraussetzungen zur erfolgreichen Verwendung von Eve Light Switch hingewiesen.

Nach dem Öffnen der Verpackung kann man das komplette Innenleben aus der Verpackung herausziehen und hat einen Karton in der Hand, der mit einem bedruckten Deckel ausgestattete wurde. AAuf diesem Deckel ist Eve Light Switch zu sehen, welches an der Ecke einer Wand anstelle eines herkömmlichen Schalters verbaut wurde. Klappt man wiederum diesen bedruckten Deckel auf, befindet sich in dessen Innenseite eine Kurzanleitung mit dem wichtigen Apple HomeKit Code, über welchen man Eve Light Switch später ganz schnell und einfach über die HomeKit App einrichten kann.  

In dem Karton selbst erblickt man dann direkt alle Bauteile, dabei befinden sich im großen Teil vorne neben dem Montagerahmen (wird nur bei einem einzelnen Schalter benötig) noch das Hauptgerät, welches mit dem Strom und der Lichtquelle verbunden werden muss.  Darüber findet man dann noch die kleine Schalteinheit (ebenfalls mit einem HomeKit Code) sowie die Schaltwippe und das Montage-Material in Form von Schrauben. Zudem liegt hier noch ein kleiner Beipackzettel bei, hierbei handelt es sich um die allgemeinen Sicherheitshinweise. Alles wird hier sicher durch einen Zellulose-Einsatz an Ort und Stelle gehalten, sodass nichts verkratzen oder beschädigt werden kann und für mich sehr wichtig, bei der Verpackung wurde bis auf den kleinen Beutel mit den Schrauben voll und ganz auf Kunststoff verzichtet.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Bei Eve Light Switch handelt es sich wie bereits erwähnt um einen smarten Lichtschalter, bei dem man auf den weiterverbreiteten 55-er Standard setzt. Somit passt Eve Light Switch eigentlich überall da hin, wo man einen herkömmlichen Schalter verbaut hat. Die Leistungseinheit, an welche das zuführende Stromkabel und das Kabel zu Lichtquelle angeschlossen wird, ist von der Bautiefe nicht größer als ein herkömmlicher Lichtschalter und erfordert somit keine tiefere Hohldose. Beim Philips Hue Wand Schalter Modul ist es nämlich anders der Fall, hier sind zum einen smarte Lampen erforderlich und zudem braucht man hier etwas tiefere Hohldosen, da das Modul noch hinter den herkömmlichen Lichtschalter verstaut werden muss. Die Schalteinheit wird dann vorne aufgesteckt und am Schluss wird alles von einem mattweisen Rahmen und einer Schalterwippe abgedeckt. Dabei muss jedoch nicht zwingend der mitgelieferte Rahmen verwendet werden, denn ebenso kann Eve Light Switch bei einem Doppelt- oder Mehrfachrahmen verbaut werden, genau so, wie ich es auch gemacht habe. Je nach Hersteller eurer Schalter könnt ihr auch passende Wippen nachkaufen, doch ich habe hier die mitgelieferte Wippe genutzt, da diese wie unsere normalen Lichtschalter im exakt gleichen mattweiß gehalten ist. 

Die ganze smarte Technik des Eve Light Switch wird dabei von der Blende überdeckt, sodass man hier nicht erkennt, dass es sich um einen smarten Lichtschalter handelt.  Jedoch fällt hier ein kleines Detail auf, was Eve Light Switch von einem herkömmlichen Schalter unterscheidet. Ein herkömmlicher Schalter wippt nämlich und rastet dabei ein, also es gibt immer eine Schrägstellung entweder nach oben oder unten. Bei Eve Light Switch ist dies nicht der Fall, denn hier rastet nichts ein, sonder bei betätigen Klicken die Tasten darunter und der Schalter hat immer die Zentrale Ausgangsstellung. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung von Eve Light Switch ist für den Einsatzzweck absolut in Ordnung. Das Gehäuse fühlt sich trotz Kunststoff sehr hochwertig an, ist stabil und somit steht einem langen Einsatz hier eigentlich nichts im Wege. Eine Batterie oder Akku ist für den Betrieb übrigens nicht notwendig, da das Gerät bei der Installation direkt mit Strom versorgt wird.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Produkt-Artsmarter Lichtschalter
FunktionenErfassung der Schaltzyklen und Schaltzeiten, Timer, verschiedenen Automationen, Hey Siri usw.
Stromversorgungdirekter Anschluss an Stromversorgung
UmgebungsbedingungenIndoor-Einsatz
SmartHome TechnologieBluetooth und Thread-fähig (Matter)
MaterialGehäuse aus Kunststoff
LieferumfangEve Light Switch
Quick Start Guide
Technische Daten Eve Light Switch

Installation und Einrichtung

Elektro-Installation

Kommen wir zur Einrichtung, welche bei Eve wie bereits von allen anderen Produkten des Unternehmens gewohnt so weit absolut einfach ist, während die Installation Fachkenntnis bezüglich der Elektronik erfordert, aber insgesamt dann doch eigentlich recht simple ist. 

Beginnen wir mit der Installation bzw. Montage. Für die erfolgreiche Montage ist es sehr wichtig, dass ihr Stromleitungen mit drei Adern im Haus habt, in Altbauten fehlt daher oft der für Eve Light Switch wichtige dritte Draht und zwar der Nullleiter (blaues Kabel). Ist dieser bei euch vorhanden, kann Eve Light Switch montiert werden, ist dies jedoch nicht der Fall, habt ihr leider keine Möglichkeit, Eve Light Switch zu nutzen. Sind wiederum drei Adern im Haus verlegt, dann gilt es als Nächstes auf jeden Fall die Sicherung für das entsprechende Licht bzw. den Raum abzuschalten, damit kein Strom mehr ansteht. Zu beachten gilt auch, dass Eve Light Switch keine Relais basierende Schaltungen unterstützt. Bedenkt zudem, dass ihr hier mit 230 Volt und 16 Ampere handhabt, also solltet ihr auf jeden Fall sicher sein, was ihr tut, ist dies nicht der Fall, sollte ihr die Arbeiten von einem Fachmann machen lassen. 

Nun erfolgt der Wechsel des Schalters, dazu entfernt man die Wippe, Rahmen und alle weiteren Elemente des bisherigen Lichtschalters. Bei mir im Neubau habe ich hier direkt alle Lichtschalter im großen Bereich untereinander angeordnet, somit muss ich hier den 5-Fach Rahmen samt Wippen usw. entfernen. Nun liegt der entsprechende Schalter, welchen ihr austauschen möchtet, frei und kann durch das entfernen der beiden Schrauben aus der Hohldose herausgezogen werden, aber Achtung, die Kabel sind noch angeschlossen, darauf achten. Nun am Besten ein Bild der aktuellen Verdrahtung machen, sodass man bei nicht gelingen oder einem wechsle wieder alles richtig angeschlossen bekommt.

Anschließend müsst ihr das Kabel vom alten Schalter beim Anschluss „L“ entfernen und in den entsprechenden „L“ Anschluss in der Eve Light Switch Einheit einstecken, sodass das Kabel einrastet. Somit hat man schon mal das stromzuführende Kabel angeschlossen und nun nimmt man das andere Kabel am alten Schalter und steckt dieses in den Anschluss „1“ beim Eve Light Switch. Dabei handelt es sich um das Kabel, welches zur Lichtquelle verläuft. Anschließend muss noch ein Nullleiter üblicherweise ein blaues Kabel angeschlossen werden, welches bei drei adrigen Kabel mit in der Dose liegen muss, aber nicht am klassischen Lichtschalter angeschlossen ist, da dieser es nicht benötigt. Beim Eve Light Switch ist es hingegen zwingend erforderlich und so musste ich z. B. bei meiner Wago Klemme an der alle Minuskabel der Lichtschalter an dieser Stelle angeschlossen sind, den vom zum Licht laufenden Entfernen und in Eve Light Switch bei „N“ einstecken. Danach habe ich noch ein zusätzliches Kabel geholt und vom zweiten Anschluss „N“ der Eve Light Switch wieder zur Wago Klemme geführt. 

Somit war die elektrische Installation eigentlich auch schon abgeschlossen. Sofern man sich hier auskennt, ist das ganze auch sehr einfach, aber als Laie kann hier eben viel schiefgehen, daher muss man sich absolut sicher sein, was man tut. Schließlich ist hier nicht nur der Strom bezüglich eines Stromschlags die Gefahr, sondern es kann zudem auch zu einem Brand führen, wenn man hier etwas falsch macht. Im Anschluss wird noch die Steuereinheit mit den goldenen Pins entsprechend eingesteckt, sodass diese sicher einrastet und schon kann man die Sicherung wieder einschalten, um zu prüfen, ob alles funktioniert. Anschließend einfach eine der beiden schwarzen Tasten im oberen Bereich betätigen, dann sollte das Licht angehen und unten aus, passt dies soweit ist alles richtig installiert worden. 

Nun kann man entweder den mitgelieferten Rahmen inkl. Schaltwippe und Verschraubungen montieren oder das Ganze einfach wie bei mir in den bestehenden Mehrfachrahmen integrieren. Dazu einfach diesen Rahmen, wie es davor war montieren und dann eben den Rahmen von Eve Light Switch weglassen und einfach nur die mitgelieferte Wippe aufsetzen, fertig. 

Einrichtung HomeKit

Die elektrische Installation ist erledigt, nun muss das ganze noch mit HomeKit bzw. der Eve Home App eingerichtet werden, damit ihr das Licht nicht nur wie gehabt manuell steuern könnt. Die Einrichtung verläuft dabei eigentlich wie bei allen Produkten, welche mit Apple HomeKit kompatibel sind, nahezu identisch ab und ist in nur wenigen Schritten erledigt. Da Eve Light Switch wie alle andern aus dem Hause Eve stammenden Produkte aktuell noch ausschließlich mit HomeKit arbeitet, ist für die Inbetriebnahme bzw. die Einrichtung ein Apple-Device zwingend erforderlich. Somit kann, wer ein iPhone oder iPad besitzt, auf dem das iOS bzw. iPadOS System läuft, bei dem die Apple HomeKit-App von Werk aus installiert ist, direkt mit der Einrichtung loslegen. Sobald Matter auf allen kompatiblen Smarthome Geräten richtig anläuft, bietet Eve auch eine App für Android an und somit werden die Produkte dank Matter auch Android kompatibel. 

In meinem Fall beschreibe ich hier die Einrichtung via iPhone, doch via iPad ist es nicht wirklich anders, eben nur etwas größer. Da Apple mit dem Update Namens Mojave (10.14), die HomeKit App auch auf den Mac gebracht hat, kann man, sofern man einen entsprechenden Mac mit diesem oder einem neueren Betriebssystem besitzt, auch von dort aus direkt den smarten Lichtschalter steuern, also das Licht ein und ausschalten. 

Bei der Einrichtung gibt es weiterhin wie gewohnt zwei Möglichkeiten: Entweder klassisch und mit umfangreichen Funktionen direkt über die Eve Home App (für ein Update der Firmware notwendig) oder schnell und kompakt über die HomeKit App. Dabei habe ich mich für die umfangreichere Einrichtung über die Eve Home App entschieden, welche das Gerät direkt auch in Apple HomeKit integriert. 

Um Eve Light Switch einzurichten, installiert man daher zu aller erst die Eve Home App. Hier navigiert man dann zu den Einstellungen und tippt auf den Punkt „Geräte“. Dabei bekommt man wie ich hier zahlreiche Geräte, die bereits eingerichtet bzw. mit HomeKit usw. verbunden sind, angezeigt. Ein neues Gerät kann man durch das tippen aus das „+“ Symbol einrichten. Dabei wird direkt die Kamera aktiviert, sodass man damit nun den HomeKit Code, welcher an der Steuereinheit aufgeklebt ist und nach der Elektro-Installation direkt abgescannt werden kann, oder man nimmt alternativ den Code, welcher auf der beiliegenden Karte in der Verpackung aufgeklebt ist.

Durch das Scannen weiß die Eve Home App genau, welches Gerät man einrichten möchte und stellt eine Verbindung her. Nach kurzer Wartezeit wir Eve Light Switch erfolgreich erkannt und man kann diese einem entsprechenden Raum bzw. Ort im Haus bzw. dessen Umgebung zuordnen. Anschließend ist Eve Light Switch auch schon direkt einsatzbereit und man kann ab sofort das entsprechende Licht direkt über Apple HomeKit  An-/Ausschalten oder eben auch über die Eve Home App. Die Eve Home App ist dabei umfangreicher, da man hierbei sogar einen Timer einstellen kann, sodass das Licht nach der angegeben Zeit automatisch ausgeht und man kann auch genau betrachten, wann das Licht angeschaltet wurde und wie lang es dabei exakt auf die Sekunde an war. 

Die Einrichtung ist dank HomeKit wie gewohnt absolut einfach und schnell erledigt. Das tolle dabei ist ihr müsst dafür keinen Account erstellen, persönlichen Daten preisgeben oder irgendwelche WLAN-Daten eingeben. Zudem muss man hier nicht noch eine zusätzliche Steuerfreiheit am Router anschließen, was bei vielen anderen Smart Home Produkten der Fall ist und genau darum mag ich die Eve Home Produkte so sehr.

(Einrichtung & Konfiguration: 4 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Eve Light Switch kann auf insgesamt drei Arten steuern, entweder über die Eve Home App, Apple Home Kit (auch Siri) oder eben ganz herkömmlich direkt über den Lichtschalter durch das Betätigen der Schaltwippe. Eve Light Switch kommuniziert über Bluetooth, dies bedeutet, das Device muss nicht ins WLAN eingebunden werden, sondern verbindet sich nach dem scannen des HomeKit Codes automatisch mit dem Smartphone. Der Nachteil daran ist wiederum, dass kein Fernzugriff möglich ist, was bei allen Eve-Produkten der Fall ist. Wünscht man auch außerhalb der Bluetoothreichweite einen sogenannten Fernzugriff, ist eine Steuerzentrale notwendig, was eine HomePod Mini oder eine Apple TV sein kann. Möchte man also auch von unterwegs aus Veränderungen an Eve Light Switch vornehmen, ist auf jeden Fall noch eine der oben genannten Steuerzentralen notwendig. 

Der Vorteil der einfachen Konnektivität via Bluetooth liegt wiederum darin, dass, sofern man Eve Light Switch z. B. ohne Fernzugriff nutzen möchte, keine Steuerzentrale benötigt, denn Eve Light Switch ist nach dem erstmaligen Verbinden immer direkt erreichbar und verbindet sich voll automatisch, ohne dass man als Nutzer davon etwas mitbekommt. 

Die Eve Home App ist überschaubar gehalten, da man hier beim entsprechenden Gerät auch nur das angezeigt bekommt, was relevant ist. Bei Eve Light Switch kann man hier somit vorrangig das Licht Ein-/Ausschalten. In den Einstellungen kann man dann wie bereits erwähnt sehen, wann das Licht an war und für wie lange und man kann Zeitpläne erstellen, wann dann Licht an welchen Tagen angehen soll und für wie lange. Das ist z. B. praktisch, wenn man möchte, dass das Licht automatisch kurz vorm Sonnenuntergang angehen soll und dann wieder nach einer bestimmten Zeit z. B. nach 60 Minuten abgeschaltet werden soll. Diese Funktion macht z.B. Sinn, wenn ihr simulieren möchtet, als wärt ihr Daheim, sodass eventuelle Einbrecher abgeschreckt werden.  Ebenso ist die Steuerung nach An- und Abwesenheit interessant, ihr verlasst alle das Haus, das Licht geht automatisch aus und beim nach Hause kommen ist das Licht automatisch wieder an. Das ist ein toller Komfort, welcher ein sogenanntes Smarthome mit sich bringt.

Bedienung direkt am Gerät 

Eve Light Switch kann ganz herkömmlich wie jeder normale Lichtschalter durch das Betätigen der Schaltwippe bedient werden. Oben betätigen, schaltet das Licht an und unten schaltet diese ab. Sollte euch die Bergung anders herum besser gefallen, also unten an und oben aus, dann kann dies einfach in der App umgestellt werden.

HomeKit

Hier kann man direkt per Smartphone in der HomeKit App das Licht ein- ausschalten und zudem können wie von Eve Produkten gewohnt auch Automationen erstellt werden. Außerdem kann man Eve Energy dank der HomeKit Integration auch bei Bedarf ganz einfach via Siri steuern, indem man wie ich z.B. sagt „ Hey Siri, schalte Küche Licht an.“

Eve Home App 

Mit der Eve-App habt ihr gegenüber der HomeKit App deutlich mehr Möglichkeiten. Hierbei könnt ihr nämlich nicht nur den Lichtschalter An-/Ausschalten, sondern auch Zeitpläne erstellen, also bestimmen, an welchen Tagen und um wie viel Uhr das Licht angeschaltet werden soll. Dabei kann man nicht nur eine Zeit, sondern auch angeben, ob das Licht bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang aktiviert werden soll. 

Genau wie in der Apple HomeKit App kann man auch hier direkt über die Eve App teils nützlich Automationen erstellen. Daher kann man z. B. einstellen, dass automatisch bei Sonnenuntergang das Licht eingeschaltet wird und meiner Meinung nach ganz praktisch ist das automatische Abschalten beim verlassen des Hauses. Nun muss ich nicht mehr den Weg zum Lichtschalter gehen, wenn ich morgens zur Arbeit gehe, sondern das Licht in der Küche wird beim Verlassen voll automatisch ausgeschaltet.  

Ist man zu Hause und greift mit dem iPhone, iPad oder dem Mac auf Eve Light Switch zu, kommuniziert das Ganze, wie ich bereits erwähnt habe, durch die Bluetooth-Verbindung. Hierbei hängt die Reichweite zum einen von eurem Wohnhaus und des Wandaufbaus eurer Wände ab. Hat man jedoch einen HomePod Mini eine Apple TV zu Hause, welche man als Zentrale nutzt, spielt die Entfernung keine Rolle mehr. 

Eve Light Switch unterstützt übrigens auch den Matter Standard bzw. ist bereits bestens für diesen gerüstet. Sobald Eve Home hier das Produkt mit einem entsprechenden Update versorgt, ist Eve Light Switch auch für alle anderen Systeme, welche auf Matter setzen kompatible.Matter soll die Zukunft des Smarthomes sein, bei dem zahlreiche Hersteller zusammenarbeiten, um ihre Geräte untereinander deutlich besser zu vernetzen. Alle Geräte kommunizieren somit dann auch ohne Bridge miteinander und fällt ein Gerät aus, wird das nächste genutzt und so für eine lückenlose Kommunikation gesorgt. 

Ist einem das Thema Thread sehr wichtig und man kennt sich schon damit aus, sollte man beachten, dass es bei einigen Produkten aus dem Hause Eve um batteriebetriebene Thread-Geräte handelt und all diese Geräte einen Endpunkt innerhalb eines Thread-Netzwerks darstellen.  Full Thread Geräte wie z. B. hier beim Eve Energy oder Eve Light Switch wiederum werden permanent mit Strom versorgt bzw. sind am Stromnetz angeschlossen und können innerhalb ihres Thread-Netzwerks als eigenständiger Router agieren und die wichtigen Datenpakete untereinander weitersenden. Hat man daher mehr Thread-fähige Geräte im Haus, ist das Netzwerk deutlich stabiler und die Reichweite ist weiter, da die Geräte meist im Haus verteilt sind.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Software

Eve für Matter & HomeKit
Preis: Kostenlos

Hier möchte ich euch noch kurz etwas die Eve Home App näher vorstellen bzw. auf die Funktionen, welche euch bei Eve Light Switch zur Verfügung stehen, erläutern. Die Eve Home App ist kostenlos im AppStore verfügbar und es ist ratsam, diese zu installieren, da man darüber Software-Updates durchführen kann, sofern eines verfügbar sein sollte.

In der Eve App werden einem wie bereits erwähnt, alle wichtigen Einstellungen geboten. Neben den den Schaltzeiten und Automationen auch einen Timer einstellen. So kann definiert werden, dass das Licht automatisch nach 1 Minute bis 4 Stunden nach dem einschalten abgeschaltet wird, dabei ist es egal, ob das Licht direkt manuell am Schalter oder auch per HomeKit eingeschaltet wurde. Was bei mir wenig Sinn macht, ist die Funktion Status-LED, dabei kann eine von mehreren Farben gewählt werden, welche beim aktiven Licht am Taster eingeschaltet werden soll. Diese sieht man jedoch aufgrund der mitgelieferten Wippe nicht und somit bringt diese kaum etwas. Vielleicht müsste man hier eine Wippe mit Kontrolllicht haben, aber diese gibt es hier bisher nicht passend.

(Software: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Sämtliche Produkte von Eve Home funktionieren ausschließlich mit Apple HomeKit, daher sind die Produkte, darunter auch Eve Light Switch, nur für Apple-Nutzer sinnvoll. Dies wird sich zwar im Laufe der Zeit noch ändern, da immer mehr Produkte mit Matter ausgestattet werden, aber aktuell ist es zumindest noch so, dass Eve Light Switch nur mit Apple kompatible ist. Eve Light Switch hat mich im Test überzeugt, es handelt sich hier, wie Eve angibt, um eine einfache Möglichkeit, gewöhnliche Lampen Smart zu machen. Gedimmt werden können diese jedoch dann dennoch nicht und ebenso kann auch nicht die Lichtfarbe geändert werden, aber wen es darum geht, „dumme“ Lampen smart zu machen, ist es eine einfache Möglichkeit, wenn auch nicht gerade günstig.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 99,95 € ist Eve Light Switch definitiv nicht günstig, denn wer Philips Hue Produkte hat, kennt deren smarte Funktionen, dass man die Lampen dimmen und von der Lichtfarbe ändern kann, was hier bei Eve Light Switch nur auf Licht an oder aus beschränkt ist. Dennoch bekommt man hier einen reaktionsschnellen, smarten Lichtschalter, der viel Komfort mit sich bringt und sofern Kenntnisse vorhanden sind, ist der Schalter einfach installiert und eingerichtet. Möchte man jedoch das ganze Haus auf diesen smarten Lichtschalter umbauen, wird es schnell sehr teuer, aber wenn man wiederum bedenkt, was Philips Hue Lampen kosten, ist man hier noch recht günstig, muss jedoch dafür auf das dimmen usw. verzichten.

Eve Light Switch

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: evehome.de

Teufel Real Blue TWS 2

In aller Kürze

Beim Teufel Real Blue TWS 2 handelt es sich um eine neue Generation der bereits von mir getesteten Real Blue TWS. Hierbei hat Teufel die Kritikpunkte der Vorgängerversion teils zu Herzen genommen und so ist diese Generation nun auch endlich mit der hauseigenen App kompatible, welche zusätzliche Anpassungen ermöglicht. Außerdem wurde das Klangbild noch weiter verfeinert sodass eine noch höhere Pegelsicherheit erreicht wurde. Die Bedienung via Touch ist wie beim Vorgänger einfach und somit schnell eingeprägt und der Tragekomfort gefällt mir ebenso gut.

Gefällt uns

  • angenehmer Tragekomfort
  • leichtes Gewicht der In-Ears
  • ANC und Transparenz-Modus
  • guter Klang
  • hohes max. Output
  • endlich auch mit App kompatible

Gefällt uns weniger

  • kein aptX oder LDAC Support
  • Akkulaufzeit eher mittelmässig

Teufel Real Blue TWS 2

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Teufel liefert die Teufel Real Blue TWS 2 in einem kompakten und wie gewohnt ungebleichten Karton aus, welcher bezüglich der bedruckten Informationen recht dezent gehalten wurde. Kein Wunder, schließlich findet man allerlei Informationen direkt auf der Homepage von Teufel oder kann sich im Teufel-Store ausgiebig darüber informieren. Daher dient diese Verpackung lediglich dem Schutz beim Transport und zur genauen Indizierung, welches Produkt genau darin enthalten ist. Der Karton bzw. die Verpackung ist sehr stabil sodass, das Produkt darin sicher geschützt wird. Rundum findet man wie gewohnt ein paar wenige Informationen bzw. eine Skizze der In-Ears und ein paar technische Details an der Rückseite. 

 Durchtrennt man den Klebestreifen an der Unterseite der Verpackung, kann man diese aufklappen und findet dann direkt schon das Ladecase. Dieses ist in eine Plastiktüte eingepackt, sodass dies vor Kratzern geschützt wird und enthält wie von den anderen True-Wireless In-Ears aus dem Hause Teufel gewohnt, auch direkt die beiden In-Ears. Damit das Case beim Versand nicht beschädigt wird, ist dies zudem in einen Kartonage-Einsatz eingesetzt worden, der zudem das Zubehör enthält. Hier hat Teufel nämlich in den beiden seitlichen Hohlräumen das Zubehör verstaut, bei welchem es sich auf der einen Seite um ein relativ kurzes USB-A auf USB-C Ladekabel handelt und auf der anderen Seite, um die zusätzlichen unterschiedlich großen Ohranpassstücke. Letzteres liefert Teufel in den Größen XS, S, L und XL mit, während die Größe M bereits vormontiert wurde. Somit ist hier zur noch besseren Anpassung ein zusätzliches Paar Anpassstücke enthalten was dafür sorgt, dass man diese noch genauer anpassen kann. Zu guter Letzt befinden sich unter dem Einsatz noch die üblichen Beipackzettel in Form von einer Kurzanleitung, Sicherheitshinweisen usw.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Das Design der Teufel Real Blue TWS 2, hat sich gegenüber dem Vorgängermodell optisch etwas verändert, denn wo zuvor ein etwas kantiges Design herrschte, wurde nun alles schön abgerundet und auch haptisch gibt es mehr Details.  Anders als bisher gibt es die neue Generation nicht mehr nur in Schwarz, sondern auch in Weiß.

Weiterhin setzt Teufel auf das typische Knopf-Design welches genau so auch von zahlreichen anderen Herstellern verwendet wird. Das Gehäuse ist in matt gehalten und an der Außenseite prangt das typische „T“, was hier logischerweise für Teufel steht und eben sämtliche Kopfhörer ziert. Eine sichtbare und spürbare Änderung fällt hier gegenüber dem Vorgänger direkt auf, denn bei der 2. Generation ist das „T“ nicht mehr nur aufgedruckt, sondern im Bereich der Touch-Oberfläche eingelassen. Somit spürt man beim Bedienen bzw. mit dem Finger berühren direkt dieses und weiß, man hat den richtigen Bereich berührt, wo man sich wiederum beim Vorgänger eben nur sicher war, wenn der entsprechende Befehl ausgeführt wurde. Um das Bedienfeld hat Teufel dann noch einen dünnen Hochglanz-Ring eingelassen, welcher das Design zusammen mit der strukturierten Außenseite (Lochmuster) deutlich besser aufwertet als beim Vorgänger. Somit kann ich hier schon direkt bestätigen, die Teufel Real Blue TWS 2 sind vom Design auf jeden Fall hübscher als deren Vorgängermodell. 

Neben dem Bedienfeld findet man exakt wie beim Vorgänger eines der Mikrofone, welches in diesem Fall für das ANC verwendet wird, um die Geräusche in der Umgebung zu erfassen. Des Weiteren ist dieses Mikrofon auch bei Telefonaten wichtig, denn hiermit werden eure Worte erfasst und an den Gesprächspartner übertragen. Etwas seitlich am Gehäuse ist unterhalb des Mikros eine weitere kleine Öffnung jedoch handelt es sich hier in diesem Fall nicht um ein weiteres Mikro, sondern um eine Status-LED. Das zweite Mikro befindet sich wiederum nach oben gerichtet, also direkt gegenüberliegend der Status-LED und ist somit ebenfalls fürs ANC zuständig, für welches insgesamt drei Mikrofone notwendig sind. 

Von der Touch-Oberfläche ab, fällt die Form der In-Ears etwas abgeschrägt ab, wobei diese in diesem Fall in die Tropfenform der In-Ears übergeht, was somit nicht gleichmäßig ist, sondern unten breiter wird als oben hinweg. Dabei ist dies wie bereits erwähnt nicht mehr so abrupt und kantig, sondern harmonisch und schön gleichmäßig abgerundet ausgeführt. Zur Innenseite hinweg gehen die Kopfhörer in eine Hochglanzoberfläche über und genau hier findet man dann auch das dritte und letzte Mikro, welches sich somit beim Tragen der In-Ears in der Innenseite befindet. Somit ist auch direkt klar, dass Teufel hier wie bei ersten Generation auf die bekannte Feedforward-Mikrofone Technologie beim ANC setzt, bei welchem Feedback-Mikrofone an der Innenseite des Ohrs und Feedforward-Mikrofone an der Außenseite platziert wurden. Daher sollen die In-Ears weniger anfällig gegenüber dem genauen Sitz im Ohr sein da das äußere Mikrofon die eingehende Störgeräusche erkennt, das ganze von der Elektrik dann gegensteuert wird und das innere Mikrofon misst nach, ob bzw. was im Ohr dennoch hindurch kommt und sorgt somit für eine noch bessere Regulierung des fortschrittlichen Hybrid ANC, welches hier zum Einsatz kommt.

Das Restliche, was man hier dann noch sieht, ist wiederum absolut identisch zum Vorgänger. Neben dem Mikrofon findet man an der Innenseite noch die beiden Ladekontakte, über welche die In-Ears beim Eisnetzen in das Ladecase mit Strom versorgt werden und zudem ist hier natürlich auch noch der Ohrkanal vorhanden, welche den Klang des Treibers ausgibt und somit in den Gehörgang befördert. Auf dem Ohrkanal sitzen die laut Teufel spezielle Mushroom-Ear-Tips aus antibakteriellem Silikon, diese sorgen für einen sicheren und komfortablen Halt im Ohr.  Jedoch muss ich ehrlich zugeben, wirklich speziell sind diese meiner Meinung auch nicht, sondern wie viel anderen Silikon-Ear-Tips als normal zu bezeichnen. Mushroom steht hier logischerweise nur für die Form, da dies einem Mushroom, also Pilzen, sehr ähnlich ist.

Ladecase

Das Case ist weiterhin wie beim Vorgängermodell sehr schlicht gehalten, aber wurden ebenfalls überarbeitet. In der Größe ist das neue Case weitestgehend identisch, aber beim Design hat sich etwas getan, denn wo das vom Vorgängermodell noch rundum abgerundet war, ist das Neue nun vorne und hinten kantiger ausgeführt worden. Der aufgedruckte Teufel Schriftzug ist an der Front verschwunden und ist nun beim neuen Case in Hochglanz direkt im Deckel eingelassen, also passend zu dem Logo an den In-Ears. Zudem ist die Griffmulde markanter sodass diese insgesamt griffiger ausgeführt wurde und somit wird ein sicheres Öffnen des Case ermöglicht. 

Das Ladecase besteht aus demselben Kunststoff wie auch die beiden In-Ears und wurde an der Unterseite abgeflacht sodass diese auf dieser Fläche stehen bleibt und selbst dann, wenn man beide In-Ears herausnimmt, bleibt es gut stehen. An der Front des Ladecase befinden sich unter der Griffmulde drei einzelne LEDs, welche einem den aktuellen Akkustand bzw. Ladestand der In-Ears anzeigt. Hierbei ist das ganze sehr Simple zu verstehen, denn man zeigt damit nicht an, wie viel Prozent das Ladecase noch hat, sondern jede der LEDs steht hier für ein Komplette Aufladung der In-Ears. Leuchten also alle drei LEDs auf, kann das Case die beiden Ohrhörer dreimal aufladen, während bei einer LED nur noch eine komplette Aufladung möglich ist. Ist der Akku schwach, blinkt die linke LED auf und der Akku sollte mit dem passenden Ladekabel direkt aufgeladen werden. 

An der Rückseite befindet sich die USB-C Ladebuchse, über welche das Ladecase aufgeladen wird, also exakt wie beim Vorgängermodell. Des Weiteren findet man hier auch die Modellbezeichnung der True Wireless In-Ears „Real Blue TWS 2“, welche aufgedruckt wurde. Die Innenseite des Ladecase wurde wie an der Außenseite aus schlichtem schwarzem Kunststoff hergestellt, davon ist das meiste Matt und alle Vertiefungen sind in Hochglanz ausgeführt. Welcher der Ohrhörer man hier in welche Aussparung einsetzt, ist gekennzeichnet, sodass man direkt weiß, welcher Ohrhörer rechts und welcher links eingesetzt werden muss. Zu guter Letzt finde man in der Vertiefung noch jeweils zwei Ladekontakte, über welche die In-Ears aufgeladen werden und ansonsten gibt es hier nichts weiteres Spannendes zu sehen. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Teufel Real Blue TWS 2 empfinde ich ein wenig besser als beim Vorgängermodell, aber hier gibt es definitiv noch einige hochwertiger verarbeitete Produkte. Alles besteht hier zwar wie besagt aus Kunststoff, macht aber dennoch einen hochwertigen Eindruck und das Case lässt sich dank der dezent gehaltenen Griffmulde gut mit zwei Händen öffnen. Beim Öffnen des Case spürt man jedoch einen deutlichen Widerstand zwischen geschlossen und offnen, der zwar beim Vorgänger aus spürbar war, aber keineswegs so stark. Ein flüssiges Öffnen ist somit nicht möglich, aber extrem störend ist es dennoch nicht.  

Durch den Einsatz von Kunststoff ist das Gesamtgewicht angenehm leicht und dennoch passt die Verarbeitung, sodass hier nichts knarzt oder klappert. Das Scharnier des Deckels am Case finde ich nun sogar besser gelagert sodass man das Spiel hier reduziert hat aber dies kann auch der Grund sein warum der Deckel etwas schwerer auf und zugeht. Die beiden In-Ears bringen gut 11 Gramm und das Case knapp über 37 Gramm auf die Waage, sodass alles zusammen wie bereits beim Vorgänger angenehm leicht ausfällt. Der matte Kunststoff bringt jedoch leider den Nachteil mit sich, dass dieser sehr anfällig gegen Fingerabdrücke ist, sodass man gerade wenn man die In-Ears wie üblich auch viele unterwegs nutzt, diese hin und wieder mit einem Tuch reinigen sollte, vor allem dann, wenn man fettige Finger hat. Weiterhin ist das Case wie bei der 1. Generation nach der Schutzklasse IPX3 geschützt, sodass den beiden In-Ears ein kurzer Regenschauer nichts ab kann, jedoch bedeutet dies keineswegs, dass diese wasserdicht sind, sondern eben nur gegen leichtes Sprühwasser immun sind.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.2)
FarbeSchwarz, Alternativ auch in Weiß
Akkuintegriert, 370 mAh großer Lithium-Polymer-Akku im Case und 60 mAh großer Lithium-Ionen Akku in jedem der beiden Kopfhörern
Akku Ohrhörer: 8 h (ohne ANC) 6 Stunden (mit ANC)
Akku Ladecase: 17 h (ohne ANC) 12 Stunden (mit ANC)
Gesamt somit ca.: 25 h bzw. 18 mit ANC
Gewicht 47,4 g (Ohrhörer und Ladebox)
11,2 g (beide Ohrhörer)
36,2 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und In-Ears aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.2 Audio-Codec: SBC und AAC.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 12 mm (links und rechts)
Frequenzbereich10 Hz bis 20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben vermutlich 16 Ohm
ANC/ TransparenzmodusANC und Transparenzmodus mit insgesamt drei Mikrofonen
LieferumfangTeufel Real Blue TWS 2
je ein Satz Ohrstöpsel in fünf verschiedenen Größen
Ladecase aus Kunststoff
USB-C-Ladekabel
Kurzanleitung + Sicherheitsdatenblatt usw.
Technische Daten der Teufel Real Blue TWS 2

Tragekomfort

Der Tragekomfort der Teufel Real Blue TWS ist sehr gut, hier konnte ich diese problemlos über Stunden nutzen, ohne dass hier etwas unangenehm gedrückt hat. Durch ihre anatomische Formgebung sitzen diese im Zusammenspiel mit den richtig gewählten Silikon-Ear-Tips sehr bequem im Ohr. Somit stört mir auch nach dem sehr langen Musikhören absolut nichts.

Ebenso, wie der bequeme sitzt im Ohr kann ich mich hier auch keineswegs bezüglich des sicheren Haltes beschweren, denn die Silikon-Tips sorgen hier für den wichtigen Unterdruck, der gering ausfällt, aber dennoch dafür sorgt, dass die In-Ears auch bei leicht hektischeren Bewegungen nicht aus den Ohren rutschen. Der sitzt lässt sich dank insgesamt fünf Anpassstücke je Seite ideal an das eigene Ohr anpassen und hier rate ich auch wie immer dazu, sich hierfür genug Zeit zu nehmen und alle durchzuprobieren. Schließlich sorgt die richtige Größe zum einen nicht nur für einen sicheren Halt und einen bequemen Tragekomfort, sondern ebenso hätte hier der inkorrekte sitzt auch Auswirkungen auf das ANC.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Beim Bedienkonzept setzt Teufel wie inzwischen die Mehrheit aller Hersteller auf keinerlei Tasten, sondern nur auf Touch. Dabei unterscheidet man hier beim Bedienen zwischen einem einmaligen, doppelten, dreimaligen Antippen der Oberfläche und zudem reagieren diese auch auf das knapp über eine Sekunde gedrückt halten, wobei hier auf jeder Seite zum Teil auch unterschiedliche Aktionen ausgeführt werden.

Zum Einschalten der Ohrhörer genügt es, diese einfach aus dem Ladecase herauszunehmen und schon werden diese im Anschluss beim Ersten entnehmen und vollen Aufladen in den Pairing-Modus versetzt. Damit diese aber geladen werden, muss man den blauen Ladekontakt-Schutz entfernen und am besten noch direkt das Ladecase mit einem Ladekabel verbinden sodass man direkt mit allem voll aufgeladen durchstarten kann. Sollten die In-Ears wiederum bereits mit eurem Smartphone gekoppelt geworden sein, verbinden diese sich natürlich fortan immer automatisch nach dem Einschalten mit dem zuletzt verbundenen Gerät.

Sollten die In-Ears bereits mit einem Device verbunden geworden sein und ihr möchtet diese mit einem anderen Gerät koppeln, dann haltet die linke und rechte Touch-Oberfläche für 1,5 Sekunden berührt. Dadurch wechseln diese direkt in den Kopplungsmodus und können somit mit einem neuen Gerät gekoppelt werden. Anschließend verbinden sich die In-Ears wie gewohnt automatisch mit dem bereits verbundenen Gerät, wenn beides eingeschaltet ist und am Zuspielgerät „Bluetooth“ aktiviert ist. 

Durch die neuste Bluetooth-Technologie (in diesem Fall Version 5.2), ist es eigentlich bei so gut wie allen True Wireless In-Ears der Fall, dass hier beide Ohrhörer auch einzeln genutzt werden können. Somit können auch hier beide Ohrhörer als eigenständiger Master verwendet werden. Dies bedeutet somit auch, dass beide In-Ears direkt mit dem Smartphone kommunizieren und auch Musik empfangen können, während der andere bei Bedarf im Ladecase verbleiben kann.

Nutzt man wie in den meisten Fällen beide Ohrhörer zusammen, dann sorgt ein einmaliges kurzes Berühren der Touch-Oberfläche dafür, dass die Lautstärke reguliert werden kann. Dabei sorgt ein einmalige antippen der rechten Seite dafür, dass die Musiklautstärke erhöht wird und die linke Seite für ein Absenken der Lautstärke. Nachteil, man kann die Musik nur durch jeden Antippen erhöhen, also länger gedrückt halten funktionier hier nicht. Tippt man wiederum egal ob am rechten oder alternativ auch linken Ohrhörer zweimal hintereinander auf die Oberfläche, dann wird z. B. die Musik direkt angehalten bzw. bei erneutem Betätigen wieder am zuvor angehaltenen Punkt fortgesetzt. Dreimaliges Antippen ermöglicht es hingegen, dass man zum vorherigen oder nächsten Song in der Playlist springen, dazu tippt man rechts für Vorspringen und links für zurück. 

Der Sprachassistenten am Smartphone kann ebenfalls direkt über die In-Ears aufrufen werden, indem man den rechten In-Ear länger, also knapp 1,5 Sekunden lang berührt hält. Ebenso gibt es am linken In-Ear die gleiche Aktion, jedoch ruft man hier nicht den Sprachassistenten auf, sondern reguliert das ANC bzw. den Transparenz-Modus. Bei jedem knapp 1,5 Sekunden langen halten wechselt man somit durch die unterschiedlichen Funktionen durch: Geräuschunterdrückung (ANC) Ein –> Transparenz-Modus Ein –> Geräuschunterdrückung (ANC) Aus.

Anrufe können selbstverständlich ebenfalls direkt über die Ohrhörer angenommen werden, was beim eingehenden Anruf durch zweimaliges Drücken der Oberfläche am rechten oder alternativ auch am linken Ohrhörer erfolgt. Ebenso beendet man so auch selbst am Ende des Telefonats den Anruf durch das kurze berühren. Kann man im aktuellen Zeitpunkt nicht telefonieren oder Ähnliches genügt wiederum das knapp 1,5 Sekunden lange berühren einer der beiden Seite und schon wird der eingehende Anruf abgelehnt.  

An für sich bin ich mit der Steuerung sehr zufrieden, hier reagiert wie bereits beim Vorgänger alles sehr zuverlässig und präzise, jedoch bin ich mit einem Punkt nicht ganz so zufrieden. Was mich nämlich stört ist der Punkt bezüglich der Lautstärken Anpassung möchte man nämlich wie erwähnt, die Lautstärke direkt um mehrere Stufen auf einmal regulieren, geht dies leider nicht, denn würde man zweimal hintereinander auf den linken In-Ear tippen, dann wird der Titel erneut abgespielt. Somit muss man zwischen der Regulierung immer ein wenig warten, was mich im Test doch gestört hatte.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Bezüglich der Audio-Qualität wird hier exakt wie beim Teufel Real Blue TWS der 1. Generation auf einen überdurchschnittlich großen 12 mm Treiber gesetzt. Hierbei verspricht Teufel einen weiten Frequenzgang, einen starken Bass, warme Mitten sowie präzise Höhen. Doch wie gewohnt alles der Reihe nach, betrachten wir zuerst mal wie gewohnt die Basis der In-Ears.

Das Herzstück der Teufel Real Bau TWS 2 ist wie bereits zuvor erwähnt der in jeder Seite zum Einsatz kommende 12 mm Treiber welche laut Teufel einen Frequenzgang von 10 Hz bis 20 kHz bieten. Hier ist soweit alles wie bei der 1. Generation, was auch so nicht anders zu erwarten war. Bei den verfügbaren Audio-Codecs setzt Teufel auf AAC, was vorrangig von iOS Geräten unterstützt wird, jedoch können die In-Ears selbstverständlich wie sämtliche anderen In-Ears auch mit Android-Devices verwendet werden, aber hierbei wird dann eben „nur“ der Standard-Codec SBC verwendet.

Klanglich hat Teufel genau das eingehalten was man eigentlich auch verspricht. Die beiden großen Treiber sorgen beim richtigen Sitz der In-Ears, welcher für das perfekte Klangergebnis absolut wichtig ist für einen tollen Klang. Der Tiefbass soll laut der Aussage von Teufel bis zu zu 10 Hertz erreichen, was ich beim Klangtest auch direkt gespürt habe, denn hier bieten die Teufel Real Blue TWS 2 einen dominanten Bassbereich, der vielen Leuten und vorneweg den jüngeren Kaufinteressenten gefallen wird, aber ehrlich gesagt ist diese für meiner Wenigkeit ein bisschen zu betont. Die Mitten welche eindringlich wiedergegeben werden, sorgen für eine detailreiche und zugleich präsente Gesang und Stimm Wiedergabe. Ebenso wie die Mitten gefallen mir aber auch die Höhen, welche strahlend und sauber hörbar sind und dabei auch nicht verzerren, wenn man mal die maximale Lautstärke ausreizen möchte. 

Kurz zusammengefasst liefert Teufel mit dem hier abgestimmten Klangbild der Real Blue TWS 2 wie bereits erwähnt ein gutes Klangbild ab, welches der Mehrheit sehr gut gefallen wird. Audiophilen-Personen wird der bassbetonte Klang wiederum nicht zusagen aber für alle anderen ist es genau das Klangbild, wie es gut 99 % Kaufinteressenten gefallen wird.  Schließlich ist das warme Klangbild bei vielen Musikrichtungen, welche heutzutage gehört werden, überzeugend und wird für viele einem neutralen Klangbild vorgezogen. 

 Die Sprachverständlichkeit der Kopfhörer ist im Großen und Ganzen gut. Die von Teufel hier eingesetzten Echo- und Geräuschunterdrückung arbeitet zuverlässig, sodass mich meine Gesprächspartner selbst in einer lauteren Umgebung gut verstehen konnten. Lediglich hin und wieder wenn es sehr laut um mich herum war, bemängelten meine Gesprächspartner etwas, dass es an der Dynamik bei meiner Stimme gefehlt hat aber verstehen konnte man mich dennoch problemlos aber eben nicht ganz so klar wie bei manch anderen In-Ears. 

Dank des hochwertigen Audio-Codec AAC, sowie dem Bluetooth 5.2 Chip liefern die Teufel Real Blue TWS bei der Latenz, also die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. eine sehr gute Arbeit ab, sodass hier keine Verzögerung festgestellt werden kann. Dies haben aber soweit inzwischen alle Namenhaften Hersteller in den Griff bekommen, sodass es hier kaum noch ein Problem gibt. 

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Endlich die 2. Generation der Teufel Real Blue TWS ist nun auch mit der hauseigenen App kompatible etwas was ich beim Vorgänger noch bemängelt hatte. Die App ist, wie üblich kostenlos und gibt es sowohl für iOS und Android ist zwar insgesamt sehr kompakt gehalten, aber zumindest bietet diese den Mehrwert, dass man den Klang dank Equalizer etwas anpassen kann. 

Die App ist vom Funktionsumfang wie gewohnt sehr schlicht gehalten und hier wurde leider recht wenig Zeit bzw. liebe hineingesteckt, aber dafür ist, die App keineswegs überladen und unübersichtlich, was auch wieder von Vorteil ist. Hat man den Teufel Real Blue TWS 2 via Bluetooth wie gewöhnlich mit dem Smartphone gekoppelt, kann man die heruntergeladene App öffnen und hier dann ebenfalls noch kurz den Kopfhörer verknüpfen. Anschließend landet man direkt auf der Startseite auf welcher man zu Beginn immer zuerst landet. Hierbei wird einem neben dem Kopfhörer und dessen Namen auch direkt der Akkustand je In-Ear getrennt in einzelnen Prozentschritten gezeigt. Leider wird wiederum der Akku des Ladecase nicht dargestellt was bei anderen Herstellern der Fall ist, somit muss man hierfür eben immer auf die Batterieanzeige am Case direkt achten.  

Direkt unter der Abbildung der beiden In-Ears findet man noch zwei Einstellungsmöglichkeiten, bei denen es sich um die Geräuschkontrolle und den Equalizer handelt. Beim Punkt Geräuscherkennung“ gibt es nur ANC, Transparenz oder Aus regulieren lässt sich hier leider nichts, sodass man diese Funktion im Alltag sowieso mehr oder weniger direkt am Kopfhörer mit dem entsprechenden Touch-Befehl regulieren kann. 

Viel wichtiger ist hier dann der nächste Menüpunkt „EQ“, denn hier kann man den Klang personalisieren. Anstelle eines 3- bzw. 5-Band Equalizer setzt Teufel hier auf einen parametrischen EQ, bei dem man etwas mehr Gewöhnungszeit benötig, bis man alles eingestellt hat. Dies liegt daran, dass man hier sowohl den Pegel als auch die Frequenz immer zusammen einstellen muss. Hier ist etwas Übung und Probieren angesagt, aber dann lernt man die Vorzüge schnell kennen und kann z. B. den Bass, wenn dieser zu dominant wäre zurücknehmen usw. 

In den Allgemeinen-Einstellungen, zu welchen ihr über das Zahnrad auf der Startseite gelangt, können z. B. den Auto-Off Timer für das automatische Abschalten einstellen und man kann direkt über die App auf die Kurzanleitung zugreifen. Viel mehr wichtiges gibt es hier nicht zu sehen bzw. Einzustellen. 

(App: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Umgebung ein-/ausblenden

Teufel hat die Real Blue TWS 2 selbstverständlich wie dessen Vorgängermodell mit ANC ausgestattet. Dies hat mich schon damals verwundert, da hier kein Hinweis drauf im Name versteckt ist, schließlich war es bisher bei Teufel so, dass hier zumindest „NC“ im Produktnamen stand. Vielleicht wäre hier aber der Name „Teufel Real Blue TWS NC“ einfach zu lang und hat dem Unternehmen so nicht gefallen. Das die Bezeichnung NC fehlt ist ja auch absolut nicht schlimm und umso besser, wenn es dann vorhanden ist. Beim ANC handelt es sich wie bei der 1. Generation um ein Hybrid-ANC, welches überraschend gut funktioniert. Natürlich sollte man hier aufgrund der Bauweise nicht das ANC wie bei einem Over-Ear Kopfhörer erwarten, welcher eine nahezu vollständige Isolierung von der Außenwelt bietet, aber immerhin das Niveau was Teufel damit gelungen ist, kann sich sehen bzw. in dem Fall hören lassen.

Das ANC ist auf demselben Level wie bei der 1. Generation, daher leistet dies so weit eine gute Arbeit und blendet die tieferen Umgebungsgeräusche (Motoren-Geräusche usw.), um einen herum effektiv aus. Höhere Töne und oder z. B. Stimmen gelangen wiederum ins Gehör, werden aber dennoch etwas durch den isolierenden sitzt gedämpft. Mir gefällt hierbei jedoch auch sehr gut, dass beim aktiven ANC dies kaum Auswirkungen auf das Klangbild hat und somit wird hier nichts verfälscht. Ich hatte hier bereits Modelle im Test, welche beim aktivieren den Bass deutlich angehoben haben, dies ist hier jedoch glücklicherweise nicht der Fall. Mit den Spitzenmodellen aus dem Hause Sony und Co., kann das ANC der Teufel Real Blue TWS zwar nicht mithalten, aber dafür kosten diese auch einiges weniger und am Ende muss man selbst entscheiden, ob das bessere ANC überhaupt benötigt wird und vor allem hat man das Geld dafür überhaupt. 

Der Transparenzmodus welcher Stimmen und andere Geräusche z. B. den Verkehr um einen herum verstärkt durchlässt, arbeitet sehr zuverlässig. Diesen kann man ganz gut nutzen, hinkt aber ein wenig anderen Modellen hinterher, denn hier wird das ganze von einem hörbaren Grundrauschen begleitet, was jedoch nur bei leiser und keiner Wiedergabe auffällt. Hört man Musik in mittlerer Lautstärke wird das Grundrauschen effektiv überspielt.

Akkulaufzeit

Bei der Energieversorgung der Teufel Real Blue TWS 2 hat sich gegenüber dem Vorgängermodell absolut nichts verändert. Kein Wunder, sowohl das Case als auch die In-Ears sind nahezu gleich groß und bieten so kein Platz für größere Akkus. Der je Seite 55 mAh große Akku bietet somit weiterhin eine Laufzeit von bis zu 8 Stunden (ohne ANC) und mit ANC kommt man auf rund 6 Stunden mit jeweils einer vollen Aufladung. Hier gibt es zwar ein paar Modelle, welche eine längere Akkulaufzeit bieten, aber die der Teufel Real Blue TWS 2 dürfte absolut ausreichend sein und schlecht ist 6 bis 8 Stunden auf jeden Fall nicht. 

Das zusätzliche Ladecase besitzt einen 370 mAh Akku, welcher die Akkulaufzeit durch mehrmaliges Aufladen nochmals erweitert. Somit kommt man insgesamt auf max. 25 Stunden ohne ANC und auf 18 Stunden mit aktivem ANC. Im Alltag haben sich die Laufzeiten bei leicht angehobener Lautstärke auch genau so bestätigt bzw. teilweise konnte ich sogar etwas länger Musik hören. Das Ladecase ist sehr klein und kompakt, sodass ich es als hosentaschenfreundlich bezeichnen würde und mir somit gut gefällt. 

Sehr Schade finde ich jedoch auch bei der neuen Generation noch, dass man auf eine automatische Play/Pause Funktion verzichtet hat. Dies hätte ich mir sehr gewünscht und wird hoffentlich in einer kommenden Generation integriert, denn damit würde die Musik bei der entnehme der In-Ears aus dem Ohr automatisch gestoppt werden und beim Einsetzen wieder fortgesetzt werden, was meiner Meinung nach viel Komfort mit sich bringt. 

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt Teufel wie aktuell bei eigentlich allen neuen Kopfhörer auf den Bluetooth-Standard 5 bzw. besser gesagt auf Bluetooth 5.2. Der Vorteile der neusten Version ist hier eine sehr geringe Latenz und der rechte und linke Audiokanal kann jeweils getrennt voneinander übertragen werden usw. Zudem ist diese Version sehr schonend zum Akku und die Reichweite ist ebenfalls top. 

Das Koppeln mit meinem iPhone ist wie gewohnt über die Einstellungen->Bluetooth sehr einfach und schnell erledigt. Die Bluetooth-Reichweite hat mir im Test gut gefallen, denn diese war zum einen sehr stabil und zudem auch mit gut 12 bis 14 Metern indoor sehr gut.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Teufel Real Blue TWS 2 hat Teufel die nun 2. Generation des Kopfhörers auf den Markt gebracht, welche von der Optik nochmals etwas aufgewertet wurde und sich somit auch haptisch besser anfühlt. Des Weiteren hat man nun die neue Generation endlich mit der hauseigenen App kompatible gemacht, sodass man hier auf den Equalizer zugreifen kann und die automatische Abschaltung kann auch angepasst werden. Das ANC arbeitet im Alltagstest solide und auch von der Klangqualität bin ich sehr zufrieden.

Preis/Leistung

Der UVP Preis der Teufel Real Blue TWS liegt exakt wie beim Vorgängermodell bei 149,99€ und hier hat sich bisher auch noch nichts verändert, da die In-Ears noch relativ neu auf dem Markt sind. Der Preis ist meiner Meinung nach auch hier trotzt der App Integration etwas hoch angesetzt. Hier heißt es dann vielleicht noch Warten, denn wie beim Vorgänger wird der Preis sicherlich mit den bekannten Angeboten von Teufel noch etwas fallen. Die Ausstattung und Leistung ist gut, keine Frage, aber hier hat z. B. JBL und auch andere Anbieter True Wireless In-Ears im Sortiment welche günstiger sind und nahezu die identische Ausstattung bieten. Sollte man jedoch nach einem Bassbereich mit sauberem Tiefgang suchen, ist man beim Teufel Real Blue TWS 2 genau richtig.

Teufel Real Blue TWS 2

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://teufel.de