Nanoleaf Lines Starter Kit
In aller Kürze
auf den Markt gebracht, welche nahezu komplett mit den bekannten Funktionen der bisherigen Modelle daher kommt. Anders als bisher setzt man hier aber nicht auf eine direkte, sondern indirekte Beleuchtung, welche jedoch für besonders tolle Lichteffekte an der Wand sorgt. Dafür muss man jedoch auf die bisher gewohnte Touch-Bedienung verzichten und mit den bisherigen Modellen ist das Set ebenfalls nicht kompatible, aber dennoch kann das Set mehr als überzeugen.
Die Qualität des Sets ist wie gewohnt sehr hochwertig, die Montage und Einrichtung ist einfach und die Gestaltungsmöglichkeiten sind durch Erweiterungen nahezu unbegrenzt. Die Nanoleaf Lines sind wie gewohnt mit zahlreichen Smart Home-Systemen kompatible und auch schon für den Matter-Standard ausgelegt. Negatives gibt es von mir hier eigentlich nicht wirklich etwas zu berichten, doch alles Ausführliche verrate ich euch wie gewohnt im Testbericht.
Gefällt uns
- modularer Aufbau
- einfacher Aufbau und Bedienung
- sehr schöne indirekte Lichteffekte
- reagiert auf Musik
- vereinfachtes entfernen der Module
Gefällt uns weniger
- etwas hochpreisiger
Nanoleaf Lines 60 Grad Starter Kit
TEIL 1
Verpackung
Nanoleaf liefert das Lines Starter Kit in einer länglichen, aber ansonsten im gewohnten Nanoleaf Verpackungsdesign aus. Das längliche Design liegt hier selbstverständlich an den Lines, denn diese haben eben eine längliche Form. Rund um die Verpackung werden dann wiederum wie von den anderen Produkten aus dem Hause Nanoleaf gewohnt zum Teil Produktbilder, Anwendungsbeispiele und weiteren Produktinformationen zu den neuen Panels gezeigt.
An der Vorderseite der Umverpackung präsentiert Nanoleaf das gewohnte Produktbild, welches die im Starter-Kit enthaltenen Panels ausführlich zeigt. Selbstverständlich findet man hier dann auch Dinge wie den Herstellernamen sowie die Produktbezeichnung. Außerdem wird man darüber informiert, wie viel der Nanoleaf Lines enthalten sind, in diesem Fall 9 Stück, dass diese Screen Mirror, Musik Visualisieren unterstützen und Nanoleaf hier auf eine Backlighttechnologie setzt. Zu guter Letzt sieht man hier in groß auch das „Works with Apple HomeKit“ Siegel, sodass einem direkt klar ist, dass diese direkt mit HomeKit gesteuert und automatisiert werden können.



An der und unteren Verpackungsseite, sowie an der Rückseite zeigt Nanoleaf erneut mehrere Bilder, bei denen man die entsprechenden Module in verschiedenen Anordnungen und Farben präsentiert. Außerdem wird man hier wie gewohnt noch über die besonderen Funktionen der Nanoleaf Lines informiert und erfährt auch, wie groß diese sind. Die andere schmale Seite nutzt Nanoleaf dazu, die Lichter zusammen mit der “Nanoleaf App“ zu präsentieren und zudem sieht man hier durch die zahlreichen Siegel, mit welchen Assistenten und Dienste die Lines kompatible sind dazu zählen z. B. Apple HomeKit, Google Assistant, Alexa, SmartThings, IFTTT usw.
Bezüglich der Verpackung muss ich Nanoleaf hier wie bereits bei den restlichen Panels, welche ich von dem Unternehmen getestet habe, sehr loben. Erneut ist dem Unternehmen nämlich bei der Verpackung der Einsatz von umweltfreundlichen Materialien in diesem Fall fast nur Kartonage sehr wichtig, es wird nahezu komplett auf zusätzliche Verpackung verzichtet.



Befreit man den stabilen Hauptkarton von der Umverpackung und öffnet diesen, findet man direkt zu aller erst einen Pappeinleger. Dieser zeigt, wie die Nanoleaf Lines an der Decke montiert aussehen und an der Rückseite gibt es ein paar Beispiele, was mit den 9 Modulen möglich ist und ein QR-Code als Download-Link zur entsprechenden App (Android und iOS) gibt es auch. Entfernt man diesen Einleger, kommen schon direkt die insgesamt 9 einzelnen Panels zum Vorschein, welche hier schön der Reihe nach sortiert liegen. Diese kann man durch die Laschen des Kartons darunter einfach herausheben und schon gelangt man an die untere Ebene im Karton.
Hier hat Nanoleaf alles weitere Zubehör in einen gepressten Zellulose-Karton verpackt. Somit findet man hier schön sortiert im oberen Bereich die 9 Steckverbindungen, von welchen an jede bis zu 6 Line Module angeschossen werden können. Direkt darunter sind dann noch die Abdeckung, welche am Schluss über die Steckverbindungen gesteckt werden, verstaut. Das Netzteil findet man unten rechts und daneben ist dann auch noch das längliche Zwischenstück mit der Steuereinheit, welches später mit dem Stecker des Netzteils verbunden wird. Das Netzteil ist inkl. Kabel bis zum ersten Verbindungsstück knapp 4,5 Metern und den passenden EU-Stecker findet man selbstverständlich auch im Karton. Unter dem Netzteil legt Nanoleaf zudem noch ein Ersatzklebestreifen für die Steckverbindungen bei, sofern dieses benötigt werden sollte, von Werk aus sind nämlich alle Verbindungen bereits mit einem Klebestreifen versehen. Nanoleaf legt dem Lieferumfang auch einen individuell platzierbaren länglichen Klebestreifen bei, mit welchem man bei Bedarf das längliche Powermodul an die Wand kleben kann. Die Kurzanleitung hat Nanoleaf natürlich auch mit in die Verpackung gelegt, aber unbedingt benötigt wird diese in der Regel nicht, denn hier wird alles absolut ausführlich in der App erklärt und die entsprechenden QR-Codes, um direkt zur App zu gelangen, findet man auf dem Einleger.
(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)
Design
Das Nanoleaf Lines Starter Kit besteht in meinem Fall aus insgesamt 9 stabförmige Kunststoff-Panels. Diese sind jeweils rund 28 cm lang und 2 cm breit. Das Gewicht je Panel liegt bei knapp 39 Gramm und die Dicke beträgt knapp unter 1 cm. Verbunden werden die einzelnen Panels mit den neuen Steckverbindungen, welche einfach geklebt oder alternativ auch geschraubt werden können. Ich persönlich bevorzuge jedoch die Klebvarianten, aber nicht immer ist diese möglich und je nach Untergrund muss man daher auf die Schraub-Methode setzen. Über diese Kontakte an jedem Panel und Verbindungsstück werden die einzelnen Panels miteinander verbunden, mit Strom versorgt und somit werden zugleich auch alle Befehle der Steuereinheit übertragen.
Die neuen Verbindungsstücke gefallen mir sehr gut, da diese eine einfache Montage ermöglichen. Außerdem können diese ohne Panel noch etwas feinjustiert werden und zudem sorgen diese automatisch für den richtigen Abstand zu Wand, sodass der Effekt der indirekten Beleuchtung ermöglicht wird. Dies ist zugleich die Besonderheit der Nanoleaf Lines, denn diese strahlen angebracht gegen die Wand oder Decke und sorgen so für eine ganz besondere Stimmung, die ich sehr besonders finde. Das besondere bei Nanoleaf war schon immer die individuelle Gestaltung, denn je nachdem, wie viele der Panels man hat, sind hier zahlreiche Motive bzw. Effekte möglich, sodass man sich damit seine ganze besonders coole und individuelle Beleuchtung aufbauen kann.


Durch die neuen Verbinder der Line-Serie ist die Anordnung der weitern Panels wie bereits erwähnt nicht mehr abhängig von der Form der Panels, wie es bei den bisherigen der Fall war. Nun können diese von der Steuereinheit in 6 Richtungen verlegt werden und von da aus von jedem weiteren Verbindungsstück in 5 weitere. Durch die Klebestreifen halten die Panels bzw. Verbindungsstücke sehr gut an der Wand und können sogar wieder entfernt werden, ohne das hier Löcher in der Wand sind. Es lässt sich jedoch nicht vermieden, dass hier ein Teil der Tapete oder Ähnlichem mit an den Klebestreifen hängen bleibt, daher muss man im Anschluss die doppelseitigen Klebestreifen erneuern.
Die Panels sind wie die bisherigen Nanoleaf Panels, welche ich getestet habe, in weiß gehalten. Dies bedeutet, dass diese im ausgeschalteten Zustand eben in einem neutralen Weiß gehalten sind. Es gibt hier jedoch inzwischen sogenannte Nanoleaf Line Skin Black Matt, die einfach über die Panels gesteckt werden und somit verwandelt man das mattheiß in ein mattschwarz. Die Abdeckungen in Schwarz für die Steckverbindungen sind hier auch direkt enthalten und das für 15 €, sodass man damit das Starter Kit in schwarz verwandeln kann.
Die äußere Seite der Nanoleaf Lines ist in mattweiß gehalten, da hier anders als bei den anderen Modellen das Gehäuse betrachtet wird und nicht die Lichteinheit. Die Beleuchtung befindet sich hier an der Innenseite, was man gut an der matten „Milchglas“ Oberfläche erkennen kann. Gut gefällt mir hier bei Nanoleaf, dass weiterhin alle Oberflächen kaum bis gar nicht anfällig gegenüber Fingerabdrücken sind. Das kenne ich bei vielen anderen Produkten anders, aber das ist hier kein Problem. Der Formfaktor der Nanoleaf Lines ist genau wie deren Steckverbindung komplett neu, dies bedeutet zugleich auch bisher ist das Set mit keinen der anderen Generationen kompatible. Positiv finde ich auch den ausgeleuchteten Bereich, denn dieser ist hier bei den Lines sehr groß, sodass die Panels komplett durchgehen beleuchtet werden. Außerdem ist die Ausleuchtung gleichmassig hell.



Bei der Kombination der max. Anzahl an Nanoleaf Lines können max. 18 Lines an ein Netzteil angeschlossen werden. Sollte man mehr zu einem Layout zusammensetzen wollen, ist die Grenze bei bis zu 250 Lines pro Steuereinheit, doch dann benötigt man eben zusätzliche Netzteile für die ausreichende Stromversorgung. Somit bräuchte man hier bei 250 Lines noch 13 zusätzliche Netzteile und eben die entsprechenden Panels, was sehr viel Geld kostet und vor allem muss man dann auch in dem Bereich stolze 14 freie Steckdosen haben.
Das mitgelieferte 42-Watt-Netzteil steckt nur in der Steckdose und verläuft von hier ab in die längliche Power-Einheit und von dort aus dann wiederum in den ersten Verbindungspunkt. An diesem ist von Nanoleaf bereits die Steuereinheit montiert worden, diese ist jedoch nur aufgesteckt und könnte somit auch an eines der anderen Verbindungsstücke befestigt werden. Das Netzteil umfasst nur ein Netzteil mit Netzstecker und einem Kabel, dazwischen ist noch die längliche Einheit und am Ende eben dann das erst Verbindungsstück. Das Kabel bietet eine Länge von gut 4,5 Metern und sollte daher problemlos ausreichen, um nach der Montage an der Wand oder sogar Decke problemlos die nächstgelegene freie Steckdose zu erreichen.
(Design: 4,5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
An der Verarbeitung des gesamten Nanoleaf Lines Starter Kit gibt es so weit von meiner Seite nichts zu Beanstanden. Die Panels wirken erneut sehr hochwertig und vermitteln sowohl in der Hand als auch montiert an der Wand einen sehr guten Eindruck. Die Montage ist sehr einfach und dank der starken Klebestreifen halten die Panels nahezu auf jedem Untergrund. Sollte man die Nanoleaf Lines jedoch auf einer strukturierten oder porösen Oberfläche wie z. B. Tapeten, Steinen oder einem Putz befestigen wollen, muss man zur Schraub-Variante greifen. Die hierfür benötigten Schrauben sind im Lieferumfang jedoch nicht enthalten und müssen separat erworben werden.



(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 2
| Lampen-Art | Modulare LED-Panels, welche durch weitere Module erweitert werden können. |
|---|---|
| Leuchtkraft | ca. 20 Lumen pro Panel |
| Max. Farben | mehr als 16 Millionen |
| Farbtemperatur | 1200–6500 Kelvin |
| Gewicht | ca. 39 Gramm pro Panel |
| Lebensdauer | ca. 25.000 Stunden |
| Kommunikations Protokoll | WiFi (2.4Ghz b/g/n) |
| Leuchtmittel Technologie | LED-Leuchtmittel |
| Lieferumfang | 9x stabförmige Line Panels 9x Montage-Steckverbinder 60 Grad 9x Abdeckungen für Steckverbinder 1x Steuereinheit 1x 100 V AC – 240 V AC-Netzteil je ein Ersatz doppelseitiges Klebeband für Verbindungsstücke und Steuereinheit 1 x Schnellstartanleitung 1x Nanoleaf Aufkleber |
Montage
Das Nanoleaf Lines Starter Kit wird als Starter-Kit und Erweiterung Kit angeboten. Hierbei hat man die Wahl zwischen 9 Lines oder 15 Lines, ganz nachdem, wie viel man benötigt bzw. welches Layout man damit an die Wand oder Decke Basten möchte. Dabei ist dann selbstverständlich immer das jeweils dafür benötigte Installationsmaterial enthalten und zudem kann man sich noch ein dreier Erweiterung Kit oder ein einzelnes Kit mit nur einem weiteren Panel kaufen. Inzwischen hat Nanoleaf neben dem von mir vorgestellten Nanoleaf Lines mit den 6-fach bzw. 60 Grad Verbindungsstücken auch 4-fach bzw. 90 Grad Verbindungsstücken im Sortiment. Damit kann man teils nochmals andere Layouts erstellen, ganz nach den eigenen Vorlieben. Sehr praktisch und für eine einfacher Gestaltung des Layouts finde ich im Nanoleaf Online-Shop die Auswahl Bundles, hier sucht man sich nämlich eines aus, welches einem gefällt und direkt wird einem der dafür fällige Betrag gezeigt inkl. aller dafür notwendigen Verbindungen, Lines usw.
Die Montage der Nanoleaf Lines an die Wand bzw. Decke ist sehr einfach, sodass man dies je nach Geschick problemlos alleine hinbekommen sollte. Durch den bereits bewährten Web-Layout-Assistent, den Nanoleaf kostenfrei zur Verfügung stellt, kann man wunderbar aus den gekauften Panels ein Muster für die Wand erstellt und dabei hier genau ausprobieren, was damit alles möglich ist. Außerdem stellt Nanoleaf wie bereits erwähnt einen Netzteil-Rechner zur Verfügung, damit man genau weiß, wie viel Netzteile für das gewünschte Layout benötigt werden. Nanoleaf gibt zudem über die eigene Homepage Anregungen zu den verschiedenen Motiven, welche Anzahl an Panels benötigt werden usw.



Dieselben Funktionen bekommt man jedoch auch über die Nanoleaf App geboten, welche kostenlos für iOS und Android verfügbar steht. Um in der App den Assistenten richtig nutzen zu können, muss das Starter Kit jedoch zuvor mit der App gekoppelt werden, was jedoch sehr einfach vonstattengeht. Um die Nanoleaf Lines nutzen bzw. via App usw. steuern zu können, ist es erforderlich, dass man sich ein Konto beim Hersteller anlegt. Hierbei muss man sich keinerlei Sorgen machen, was mit dem Set passiert, wenn der Hersteller jemals insolvent wäre, denn das System funktioniert komplett ohne Cloud bzw. Server, ein Vorteil gegenüber einigen anderen Herstellern . Zudem kann das System problemlos direkt über die Steuereinheit bedient werden, selbst dann, wenn die Internetverbindung abbricht usw.
Bei der Registrierung kann man entweder die klassische Variante mit E-Mail Adresse und einem selbst ausgedachten Passwort nutzen, oder man registriert sich alternativ mit einem bereits vorhanden Konten von Facebook, Google oder Apple. Sofern ihr euch hier über einen der letztgenannten Dienste entscheidet, habt ihr den Vorteil, dass ihr euch keine weiteren Kontaktdaten merken müsst. Dies finde ich sehr gut, denn ich habe inzwischen zahlreiche Login-Daten die ich mir merken muss und bin daher froh, wenn hier nicht ständig neue Login-Daten dazukommen. Nutzt ihr wie ich ein iPhone habt ihr die Option, das Starter-Kit über Apple HomeKit einrichten zu können und könnt somit auch alles direkt hier steuern und automatisieren. Automatisieren in dem Sinne, dass z. B. automatisch alle Beleuchtungen ausgeschaltet werden, wenn ihr das Haus verlässt und wieder eingeschaltet werden, wenn ihr Zuhause ankommt. Um Apple HomeKit nutzen zu können, muss man das Ganze nicht extra über HomeKit einrichten, denn dies geschieht bei der Einrichtung automatisch.
Daher bei der Einrichtung einfach, sobald man dazu aufgefordert wird, den bekannten HomeKit Code scannen oder eingeben (befindet sich auf der dem Netzteil sowie dem länglichen Element zwischen Netzteil und dem ersten Verbindungsstück. Ist dieser Code mit der Kamera erfasst worden, verbindet sich das Nanoleaf Starter Kit mit HomeKit und der App. Somit hat man anschließend den vollen Zugriff über die App oder als Apple-User auch direkt über HomeKit.



Die Nanoleaf Lines werden wie bereits erwähnt mit den doppelseitigen Klebestreifen, welche bereits vormontiert an den Verbindungsstücken haften, an der Wand befestigt. Diese sind ausreichend stark, sodass die sehr leichten Panels auch problemlos an von Staub befreiten glatten Oberflächen halten. Nanoleaf empfiehlt diese jedoch nicht für strukturierte und poröse Oberflächen wie z. B. Tapeten, Backsteinwände und Spritzputz, da es hier sein kann, dass die Klebefläche nicht ausreichend flächig ist. Sollte dies der Fall sein, kann man die Halterungen aus den Verbindungsstücken herausholen und dann die Halteplättchen mit je zwei Schrauben an die Wand befestigen. Die dafür benötigten Schrauben müssen jedoch separat gekauft bzw. besorgt werden.
Nun plant man sein Layout am besten direkt auf dem Boden, ohne dies zu befestigen, sodass man direkt weiß, wie alles an die Wand kommt und das es einem auch am Ende gut gefällt. Denn ist es erst mal an der Wand, lässt es sich nicht immer wieder einfach so rückstandslos entfernen. Bei den 9 Lines, welche im Lieferumfang enthalten sind, kann man sogar alle Verbindungsstücke und Abschlussklappen anbringen, sodass man sozusagen das ganze Layout auf einmal an die Wand montiert. Dies geht dadurch, da das Layout meist mit 9 Lines sehr leicht und handlich ist, bei mehr als 9 Lines sieht dies wiederum meist anders aus.



Die einzelnen Bauteile miteinander zu verbinden ist sehr einfach, also einfach die Lines so auslegen, wie man sich das Layout vorstellst. Dann alles noch mit den Verbindungsstücken miteinander verbinden und darauf dann wiederum noch die Abdeckungen für den fließenden Übergang anbringen und schon kann alles an die Wand gebracht werden. Dafür jeden der Klebepunkte für rund 30 Sekunden andrücken, sodass alles sicher hält. Also viel falsch machen könnt ihr hier nicht und es gibt genug Anleitungen von Nanoleaf auf der Website und sogar in der App während der Einrichtung welche alles ausführlich erklärt. Dafür jeden der Klebepunkte für rund 30 Sekunden andrücken, sodass alles sicher hält. Also viel falsch machen könnt ihr hier nicht und es gibt genug Anleitungen von Nanoleaf auf der Website und in der App.
Nanoleaf bietet im Shop noch Zubehör an, der es ermöglicht, die Nanoleaf Lines über Wandecken oder bestimmten Abständen zueinander zu verbinden. Dabei handelt es sich um die Flex Verbindungsstücke, welche zwischen den Kontakten mit einem 24 cm langen Kabel versehen sind und wie der Name schon verrät, dadurch flexibler sind. Dabei verlangt das Unternehmen für 3 Stück 14,99€, was je nachdem wie viele Panels man über die Wand entlangführen möchte, für weitere hohe Kosten sorgen kann.
(Montage: 5 von 5 Punkten)
Bedienung und App
Beim Einrichten über das Smartphone stimmt ihr zu, dass euer Smartphone automatisch dem Nanoleaf Lines Starter Kit die WiFi-Daten eures Heim-Netzwerks übermittelt. Durch die Einbindung in das 2,4 GHz-Wi-Fi-Netz (5 GHz wird hier leider immer noch nicht unterstützt), könnt ihr die Panels anschließend jederzeit via App, Apple Home-Kit, Google Assistant, Siri, Amazon Alexa und IFTTT usw. steuern. Die meisten unter euch werden jedoch die Bedienung über die Nanoleaf App oder direkt über die Steuereinheit mit Tasten bevorzugen.






Die App ist absolut dieselbe wie bei den bisher erhältlichen Nanoleaf Panels und somit hat sich hier nur wenig verändert. Aufgrund der zahlreichen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten ist die App etwas verschachtelt aufgebaut, da man eventuell einige Funktionen gerade am Anfang etwas suchen muss. Nachdem starten der App landet man immer auf der Startseite (dem Dashboard), hier sieht man im Überblick alle Leuchtmittel von Nanoleaf oder wie bei mir z. B. auch die Philips-Hue-Leuchtmittel. Bei den Nanoleaf Lines sieht man hier dann auch direkt, ob diese grade angeschaltet sind und kann diese bei Bedarf mit dem Schieberegler Aus-/Einschalten. Außerdem kann man hier über das Wassertropfen-Symbol direkt in die Farben-/Szenen-Auswahl navigieren und diese somit schnell und einfach verändern. Der Rahmen um das Lines-Symbol zeigt euch dann direkt, in welcher Farbe bzw. Szene die Panels gerade eingestellt sind.
Tippt man auf das Symbol der Panels in der App, kann man hier zum einen dieselben Funktionen wie eben erwähnt ausführen und zudem noch die Helligkeit der Panels stufenlos regulieren. Außerdem bekommt man hier direkt zahlreiche Szenen angezeigt, die einem anhand des Symbols davor direkt zeigen, ob es sich um eine Szene handelt, die einen reinen Farbverlauf bietet, oder eine, die z. B. auf Musik bzw. Töne reagiert. Über das Symbol oben rechts gelangt man in die Einstellungen der Leuchtmittel. Hier habe ich z. B. sie automatische Helligkeitssteuerung aktiviert, sodass der verbaute Umgebungslichtsensor automatisch die Helligkeit der aktuellen Umgebung anpasst. Viel mehr Wichtiges gibt es hier eigentlich auch nicht, man kann hier dann nur noch die minimale und maximale Helligkeit definieren und einsehen, wann die letzte Gerätesynchronisation stattgefunden hat.






Im nächsten Untermenü „Entdecken“ kann man zahlreiche weitere Szenen herunterladen, welche hier kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Der Umfang ist hier echt enorm und so ist hier auf jeden Fall für jeden etwas dabei, was einem zusagt. Im Untermenü „Ressourcen“ kann man sich dann über die zahlreichen Nanoleaf Produkte, sowie in die Integration zu den einzelnen Diensten informieren und dem Beta-Programm beitreten. Das vorletzte Untermenü ist „Zeitschaltpläne“, welches wie der Name schon vermuten lässt, ermöglicht, sämtliche Nanoleaf Produkte zeitlich zu steuern und der letzte Menüpunkt befasst sich mit eurem Benutzerkonto und sofern aktiviert mit der Cloud-Synchronisation.
Die Steuerung der Nanoleaf Lines ist selbstverständlich auch direkt über die Steuereinheit möglich. Hierüber kann man die Panels Ein-/Ausschalten, über die „+“ und „-“ Tasten kann die Helligkeit reguliert werden und mit der Pfeiltaste kann man durch die gespeicherten bzw. vorgegebenen Rhythm-Szenen wechseln. Mit der Taste mit den zwei Pfeilen startet man eine rein zufällige Szene, die vorinstalliert wurden, und durch das Notensymbol startet man die gespeicherten bzw. vergebenen Farbszenen, welche auf Musik und Töne reagieren.





Via Apple HomeKit kann man bei den Nanoleaf Lines schnell und einfach die Farben der Panels verändern und die Automationen „wann ich ankommen, Einschalten “ und wenn ich gehe „Ausschalten“ aktivieren. Möchte man jedoch zusätzliche Farbverläufe bzw. Szenen, dass muss man diese auf jeden Fall weiterhin über die Nanoleaf App erstellen.
(Bedienung und App: 4,5 von 5 Punkten)
Funktionen und Licht
Bei den Nanoleaf Lines handelt es sich um eine neue Art des schönen Deko-Leuchtmittels. Hier setzt das Unternehmen auf eine indirekte Beleuchtung, mit welcher durch die tollen Farbverläufe besonders coole Effekte ermöglicht werden. Zum beleuchten eines Raumes sind die Lines somit zwar auf keinen Fall gedacht, aber für die Effekte am Abend sind diese meiner Meinung nach das aktuell beste auf dem Markt und es fällt euren Besuchern auf jeden Fall positiv auf. Ich wurde schon mehrfach drauf angesprochen und einige Freunde hat der Preis nicht abgeschreckt und diese haben die Nanoleaf Lines nun auch zu Hause an der Wand hängen.
Beim wohl wichtigsten Punkt, der Beleuchtung bzw. deren Qualität und Ausleuchtung können die Nanoleaf Lines absolut überzeugen, der Effekt der indirekten Beleuchtung mit je zwei Farbdarstellungen pro Modul ist meiner Meinung nach sehr schön und sorgt für absolut tolle Effekte. Genau wie die bisherigen Panels können auch die Nanoleaf Lines mehr als 16 Millionen Farben darstellen und bieten eine Farbtemperatur von 1.200-6.500 Kelvin sowie einen Farbwiedergabeindex (CRI) von 80. Bei der maximalen Helligkeit erreichen die Lines max. 20 Lumen, was sich zwar im Vergleich zu den anderen Panels nicht hell anhört, aber für die indirekte Beleuchtung ist dies ausreichend hell. Somit wird hier für eine tolle Lichtershow an der Wand gesorgt und gerade bei einer weißen Wand sorgt diese dafür, dass das Licht noch heller wirkt.

Bei weißem Licht erreicht man wie bei allen smarten Leuchten mit verschiednen Farbtönen das hellste Licht. Doch die meisten unter euch werden sicherlich die Möglichkeit nutzen und viel Farben darstellen lassen. Dabei können diese mit einer satten und kräftigen farblichen Darstellung überzeugen. Die Ausleuchtung ist wie im Video zu sehr schön gleichmäßig und an der Wand montiert wunderschön anzuschauen.
(Funktionen und Licht: 4,5 von 5 Punkten)
Stromverbrauch
Bei sämtlichen Leuchtmitteln ist selbstverständlich auch der Stromverbrauch ein nicht gerade unwichtiger Punkt. Schließlich sind diese Art vom Lampen in der Regel lange im Einsatz und man steckt diese nicht jedes Mal aus, denn so würde ja der Komfort enorm leiden. Daher sollte der Stromverbrauch bei Leuchtmitteln nicht zu hoch sein, denn aufgrund steigender Strompreise achtet jeder inzwischen vermehrt auf seinen Verbrauch. Der Stromverbrauch der Nanoleaf Lines hängt jedoch von mehreren Faktoren ab, denn hier spielen die eingestellte Helligkeit, die Anzahl der verwendeten Panels und die Lichtfarbe eine entscheidende Rolle.
Hier beträgt die Leistungsaufnahme des Starter-Kits gut 24 Watt, wenn hier dann z. B. der mehrfarbige Modus Kaleidoskop wie auf meinem Testbild aktiv ist, variiert die Leistung zwischen 22 und 24 Watt, während dunkle Farben für rund 13 Watt sorgen.
(Stromverbrauch: 4 von 5 Punkten)
TEIL 3
Beschreibung
Mit den Lines Starter-Kit hat Nanoleaf eine neue Form der smarten Beleuchtung auf den Markt gebracht. Bei dieser geht man neue Wege und setzt hier besondere Akzente durch die indirekte Beleuchtung. Anders als die bisherigen Panels leuchten diese somit nicht nach vorne von der Wand weg, sondern an die Wand, wodurch tolle Lichteffekte gelingen.
Die Einrichtung ist sehr einfach und ebenso ist auch die Montage sehr schnell erledigt, sofern man genau weiß, welches Layout man haben möchte. Dies benötigt wohl die meiste Zeit, denn die Möglichkeiten sind groß, vor allem dann, wenn man noch zusätzliche Lines kauft. Eine Touch-Bedienung gibt es dieses Mal jedoch nicht, aber man kann diese bequem über die kleine Steuereinheit oder noch einfach über die App oder HomeKit usw. steuern.
Preis/Leistung
Die UVP des Lines Starter Kit mit 9 Panels liegt bei 159,99€. Es gibt jedoch auch ein größeres Set, das 15 Panels beinhaltet für 224,99€. Klar ist dies alles nicht grade günstig, aber man kann damit tolle Lichteffekte ins Wohnzimmer Zauber, die auf jeden Fall bei den Besuchern für Aufmerksamkeit sorgen.
Nanoleaf hat mit den neuen Line Leuchtmittel das smarte Licht weiter perfektioniert bzw. wieder einmal etwas Neues gezaubert, was mir sehr gut gefällt. Das Resultat, eine sehr gelungene indirekte Wand- bzw. Deckenbeleuchtung, welche nahezu unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten und Möglichkeiten der Beleuchtung gibt. Hier habe ich so weit absolut keine Kritik, der Preis ist zwar nicht gerade günstig, aber für den Preis bekommt man eben auch was besonders geliefert, das von der Funktion, Verarbeitung usw. das Geld wert ist.
Nanoleaf Lines 60 Grad Starter Kit
testr Gesamtwertung
unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen
Link zum Hersteller: nanoleaf.me/de


































































































































































































































































































































































































































