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Autor: Tobias

Teufel Airy Sports TWS

In aller Kürze

Bei den Teufel Airy Sports TWS handelt es sich sportlich orientierte In-Ears, die dank Bügel jederzeit einen absolut sicheren Halt versprechen. Dies ist auch gegeben, aber leider drücken die Bügel nach längerem Musikhören doch ein wenig. Klanglich sind die In-Ears kraftvoll zupackend, was diese so gesehen zu den perfekten sportlichen Begleitern macht. Die Steuerung der Musik gelingt zuverlässig direkt über die In-Ears, aber Nachteile bestehen dennoch. Die Teufel Airy Sports TWS lassen sich nämlich ebenso wie die Real Blue TWS leider nicht in die App einbinden, um diese z. B. Individuell zu personalisieren.

Gefällt uns

  • warmes Klangbild ideal für Sport
  • sicherer Halt im Ohr
  • guter Preis
  • gute Akkulaufzeit

Gefällt uns weniger

  • Tragekomfort könnte besser sein
  • keine Unterstützung der Teufel-App
  • sehr großes Ladecase

Teufel Airy Sports TWS

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Teufel bleibt wie bisher von Eigentlichen allen Produkten gewohnt dem Verpackungsdesign absolut treu. Daher setzt man auch hier auf einen ungebleichten und wenig bedruckten Karton, sodass hier weitestgehend alles nachhaltig gehalten wurde. Die Verpackung wurde wie von True Wireless In-Ears gewohnt, sehr kompakt gehalten, ohne dabei jedoch den Schutz des Produktes zu vernachlässigen. Im Inneren wird nämlich alles sehr gut geschützt. Rundum informieren die Aufdrucke etwas über die technischen Daten und auch über das Produkt, da hier eine Skizze der In-Ears abgebildet wurde. 

Durchtrennt man das Klebesiegel an der Unterseite, kann man die Verpackung öffnen und schon erblickt man direkt das Ladecase. Dieses wurde zum Schutz in einem Kunststoffbeutel eingepackt und enthält im Inneren auch zugleich die beiden True Wireless In-Ears. Damit das Case im Karton nicht verrutscht, befindet dieses sich in einem Einlegeboden, an dem man rechts und links je einen Hohlraum findet. Hier hat Teufel jeweils das Zubehör versteckt, bei welchem es sich zum einen um ein relativ kurzes USB-A auf USB-C Ladekabel handelt und auf der anderen Seite um die zusätzlichen unterschiedlich großen Ohranpassstücke. Diese liefert Teufel in den Größen XS, S und L mit, während die Größe M ist bereits vormontiert wurde. Zu guter Letzt befinden sich unter dem Einsatz noch die üblichen Beipackzettel in Form von einer Kurzanleitung, Sicherheitshinweisen usw.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Das Design der Teufel Airy Sports TWS erinnert etwas an die Powerbeats Pro, was hier ganz klar an dem sportlichen Design mit Bügel liegt. Diese besagten Bügel sind hier fest verbaut, können also nicht ausgetauscht werden. Das Design ist somit direkt auffälliger als „normale“ True Wireless In-Ears und angeboten werden diese lediglich in der Farbe Schwarz.

An dem matt-schwarzen Gehäuse der In-Ears hat Teufel das typische Herstellerlogo in Form eines grauen „T“ aufgebracht, welches zugleich das einzige Erkennungsmerkmal ist. Man erkennt hier direkt aufgrund des Bügels deren vorrangigen Einsatzzweck nämlich den Einsatz bei sportlichen Aktivitäten. Ebenso wir bereits von den Teufel Real Blue TWS gewohnt, setzt Teufel hier auf eine berührungsempfindliche Oberfläche, welche sich beim Teufel Logo befindet. Dabei handelt es sich zugleich auch um die einzige Steuereinheit, denn hier setzt Teufel ansonsten auf keine weiteren Tasten, sondern einfach nur auf die beiden Touch-Oberflächen an beiden In-Ears.

Das Auffälligste an den Teufel Airy Sports TWS sind auf jeden Fall die großen Ohrbügel, welche für einen sicheren Halt bei so gut wie allen Bewegungen des Kopfes sorgen. Der Ohrbügel, welcher hier in einem Stück nach oben hinweg und dann in einen etwas flexibleren Bügel übergeht, ist recht starr. Ausgetauscht werden kann hierbei jedoch nichts, außer die üblichen Ohranpassstücke, welche Teufel hier in mehreren Größen mitliefert.

Direkt an der Knospen-Form, welche später im Ohr sitzt, verläuft der schräg verlaufende Ohrkanal, durch welchen der Treiber im Gehäuseinneren seinen Klang ins Ohr überträgt. Ebenso findet man an beiden In-Ears je ein Mikro, welche hier jedoch nur zu telefonieren verwendet wird. ANC ist hier nämlich nicht mit an Bord und somit werden auch keine weiteren Mikros benötigt. Bei dem kleinen Loch an der Außenseite handelt es sich um eine Status-LED, welche z. B. anzeigt, dass sich die In-Ears im Kopplungsmodus befinden usw.

Neben dem Ohrkanal findet man an der Innenseite noch die beiden Ladekontakte, über welche die In-Ears beim Eisnetzen in das Ladecase mit Strom versorgt. Auf dem Ohrkanal sitzen die üblichen Anpassstücke aus antibakteriellem Silikon, diese sorgen für einen sicheren und komfortablen Halt, welcher bei diesem Model von den Ohrbügeln abgerundet wird. Somit ergibt sich hier ein toller In-Ear Kopfhörer perfekt für sportliche Aktivitäten. 

Ladecase

Das Case ist ebenso wie die In-Ears sehr schlicht gehalten. Also exakt dasselbe matt-schwarze Kunststoffgehäuse, angenehm abgerundet, aber deutlich größer, als ich es von den meisten True Wireless In-Ears kenne. Das Ladecase fällt nämlich wie z. B. bei den Powerbeats Pro sehr groß aus, was an den wuchtigen In-Ears liegt, welche darin ihren Platz benötigen. Ansonsten ist das Ladecase jedoch sehr dezent gehalten, denn lediglich ein grauer Teufel Schriftzug an der Oberseite zeigt hier beim genauen hinsehen, dass es sich um ein Teufel Produkt handelt. An der Unterseite hat Teufel das Case wiederum mit der Modellbezeichnung und einigen weiteren Details zum Hersteller und der Leistung des Akkus versehen.

Das Case besteht komplett aus Kunststoff und wurde an der Unterseite leicht abgeflacht. Durch das insgesamt recht flache Design liegt das Case sauber auf und bleibt natürlich auch beim Aufklappen perfekt liegen. An der Front des Ladecase befinden sich unterhalb der Griffmulde drei einzelne LEDs, welche einem den aktuellen Akkustand bzw. Ladestand des Ladecase anzeigt. Hierbei ist das ganze sehr Simple zu verstehen, denn man zeigt damit nicht an, wie viel Prozent das Ladecase noch hat, sondern jede der LEDs steht hier für ein Komplette Aufladung der In-Ears. Leuchten also alle drei LEDs auf, kann das Case die beiden Ohrhörer dreimal aufladen, während bei einer LED nur noch eine komplette Aufladung möglich ist. Ist der Akku schwach, blinkt die linke LED auf und der Akku sollte mit dem passenden Ladekabel direkt aufgeladen werden.

An der Rückseite befindet sich die USB-C Ladebuchse, über welche das Ladecase aufgeladen wird. Die Innenseite des Ladecase wurde wie an der Außenseite aus schlichtem schwarzem Kunststoff gefertigt, davon ist das meiste Matt und alle Vertiefungen sind in Hochglanz ausgeführt. Welchen der Ohrhörer man hier in welche Aussparung einsetzt, ist gekennzeichnet, sodass man direkt weiß, welcher Ohrhörer rechts und welcher links eingesetzt werden muss. Aufgrund der Form können diese jedoch eigentlich sowieso nicht vertauscht werden. Zu guter Letzt finde man in der Vertiefung noch jeweils zwei Ladekontakte, über welche die In-Ears aufgeladen werden und ansonsten gibt es hier nichts weiteres Spannendes zu sehen. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Teufel Airy Shirts TWS ist so weit gut, keineswegs edel oder auffallend hochwertig, sondern einfach solide und für den Preis entsprechend gut. Alles besteht hier aus Kunststoff, macht aber dennoch einen hochwertigen Eindruck und das Case lässt sich dank der dezent gehaltenen Griffmulde gut mit zwei Händen Öffnen.

Durch den Einsatz von Kunststoff ist das Gesamtgewicht angenehm leicht und dennoch passt die Verarbeitung, sodass hier nichts knarzt oder Ähnliches. Die beiden In-Ears bringen durch den Ohrbügel natürlich ein etwas höheres Gesamtgewicht von 16,4 Gramm auf die Waage, dies passt aber so weit noch absolut. Das Ladecase wiederum ist stolze 70,6 Gramm schwer, was insgesamt für ein ordentliches, aber noch akzeptables Gewicht sorgt. Der matte Kunststoff bringt jedoch auch hier wie bei den Real Blue TWS leider den Nachteil mit sich, dass dieser sehr anfällig gegen Fingerabdrücke ist, sodass man gerade wenn man die In-Ears wie üblich auch viele unterwegs nutzt, diese hin und wieder mit einem Tuch reinigen sollte. 

Das Case ist natürlich deutlich größer, als man es von vielen anderen gewohnt ist und somit kann dies zwar in einer Handtasche eine Frau gut verstaut werden, aber in der Hosentasche usw. wird es hier schnell etwas eng. Lobenswert ist auch hier der sichere Schutz nach der Schutzklasse IPX3. Dadurch können den beiden In-Ears ein kurzer Regenschauer nichts ab, jedoch bedeutet dies keineswegs, dass diese wasserdicht sind, sondern eben nur gegen leichtes Sprühwasser.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5)
FarbeSchwarz
Akkuintegriert, 500 mAh großer Lithium-Polymer-Akku im Case und 60 mAh großer Lithium-Ionen Akku in jedem der beiden Kopfhörern
Akku Ohrhörer: 7 h
Laufzeit mit aufladen im Ladecase bis zu 31 Stunden
Gewicht knapp 100 g (Ohrhörer und Ladebox)
16,4 g (je Ohrhörer)
70,6 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und In-Ears aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5 Audio-Codec: SBC, aptX und AAC.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 8 mm (links und rechts)
Frequenzbereich12 Hz bis 20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben vermutlich 16 Ohm
ANC/ Transparenzmodusnicht vorhanden
LieferumfangTeufel Airy Sports TWS
je ein Satz Ohrstöpsel in vier verschiedenen Größen
Ladecase aus Kunststoff
USB-C-Ladekabel
Kurzanleitung + Sicherheitsdatenblatt usw.
Technische Daten der Teufel Airy Sports TWS

Tragekomfort

Bei True-Wireless In-Ears, welche speziell als Sport-Kopfhörer angepriesen werden, ist der sichere Halt sehr wichtig. Dies ist für Teufel natürlich nichts Unbekanntes und somit setzt man bei den Teufel Airy Sports TWS auf einen Bügel, welcher um das Ohr gelegt wird. Hier sorgt die Kombi aus der Bauweise der In-Ears mit Ohranpassstück und Bügel für den absolut festen und somit sicheren Halt, selbst bei schnellen Kopf-/ bzw. Körperbewegungen.

Dennoch muss ich ehrlich sein, der Tragekomfort wird davon leider etwas negativ beeinflusst, denn der Bügel ist recht groß und steif, sodass dieser sich nicht wirklich ideal anpassen lässt. Somit entsteht hier nach einiger Zeit ein dezenter Druck, der zwar nicht stört, aber die Ohrhörer bleiben somit definitiv spürbar, was bei anderen Modellen nicht der Fall ist. Hier finde ich die Variante mit kurzem Bügel, welcher sich in der Ohrmuschel verklemmt bzw. verankert deutlich angenehmer.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung der Musik usw. erfolgt, wie inzwischen bei fast allen True Wireless In-Ears die aktuell auf den Markt kommen, ausschließlich via Touch. Somit sind hier keinerlei Hardware-Tasten mehr verbaut, sondern man setzt auf beiden Seite ausschließlich auf eine berührungsempfindliche Touch-Oberfläche. Dies bringt natürlich den Vorteil, dass sich das Klacken der Tasten nicht ins Gehör überträgt oder diese dabei aus dem Gehör bewegen. Zugleich kann es hier jedoch öfters zu Fehleingaben beim Tippen kommen, aber die Touch-Sensoren haben sich inzwischen gut verbessert und die Bedienung wurde durchdacht gewählt, sodass dies deutlich seltene der Fall ist. 

Genau wie es bereits bei den Teufel Real Blue TWS In-Ears der Fall war, unterscheidet man hier beim Bedienen zwischen einem einmaligen, doppelten und dreimaligen Antippen der Oberfläche. Des Weiteren reagieren diese ebenso auf das ca. eine Sekunde gedrückt halten, wobei hier auf jeder Seite zum Teil auch unterschiedliche Aktionen ausgeführt werden.

Fürs Einschalten der Ohrhörer nimmt man diese wie zahlreiche andere True-Wireless In-Ears ganz einfach aus dem Ladecase heraus und schon werden diese eingeschaltet. Beim Ersten entnehmen sollte man zuerst die beiden Klebestreifen an den Kontakten entferne und den Akku der In-Ears voll aufladen. Danach befinden sich diese direkt voll automatisch im Pairing-Modus und können somit mit dem Smartphone gekoppelt werden.

Sollten diese bereits mit einem Device verbunden geworden sein und ihr möchtet diese mit einem anderen Gerät koppeln, dann haltet die linke und rechte Touch-Oberfläche für 8 Sekunden berührt. Dadurch wechseln diese in den Zwangskopplungsmodus und können somit mit einem neuen Gerät gekoppelt werden. Anschließend verbinden sich die In-Ears wie gewohnt automatisch mit dem bereits verbundenen Gerät, wenn beides eingeschaltet ist und am Zuspielgerät „Bluetooth“ aktiviert ist. 

Durch die neuste Bluetooth-Technologie Version 5.0, ist es eigentlich bei so gut wie allen True Wireless In-Ears der Fall, dass hier beide Ohrhörer auch einzeln genutzt werden können. Somit können auch hier beide Ohrhörer als eigenständiger Master verwendet werden. Dies bedeutet somit auch, dass beide In-Ears direkt mit dem Smartphone kommunizieren und somit Musik empfangen können, während der andere bei Bedarf im Ladecase verbleiben könnte.

Nutzt man wie in den meisten Fällen beide Ohrhörer zusammen, dann sorgt ein einmaliges kurzes Berühren der Touch-Oberfläche dafür, dass die Lautstärke reguliert werden kann. Dabei sorgt ein einmalige antippen der Rechten Seite dafür, dass die Musiklautstärke erhöht wird und dies linke Seite für ein Absenken der Lautstärke. Nutzt man die In-Ears wiederum einzeln, dann kann die Lautstärke nicht reguliert werden. Tippt man wiederum egal ob am rechten oder alternativ auch linken Ohrhörer zweimal hintereinander auf die Oberfläche, dann wird z. B. die Musik direkt angehalten bzw. beim erneuten Betätigen wieder am zuvor angehaltenen Punkt fortgesetzt. Dreimaliges Antippen der rechten Seite ermöglicht es hingegen, dass man zum vorherigen Titel springt und Links springt man einen Titel zurück. Die Titelsteuerung ist dann wiederum im Einzel-Ohrhörer-Modus ebenfalls nicht verfügbar. 

Der Sprachassistenten am Smartphone kann ebenfalls direkt über die In-Ears aufgerufen werden, indem man einen der beiden In-Ears länger, also knapp 3 Sekunden lang berührt hält und ebenso deaktiviert man diesen am Ende genau so wieder. Anrufe können selbstverständlich ebenfalls direkt über die Ohrhörer angenommen werden, was beim eingehenden Anruf durch doppeltes Antippen der Oberfläche am rechten oder alternativ auch am linken Ohrhörer erfolgt. Ebenso beendet man so auch selbst am Ende des Telefonats den Anruf durch das kurze berühren. Kann man im aktuellen Zeitpunkt nicht telefonieren oder Ähnliches genügt wiederum das knapp 3 Sekunden lange berühren einer der beiden Seite und schon wird der eingehende Anruf abgelehnt. 

An für sich bin ich mit der Steuerung sehr zufrieden, hier reagiert alles sehr zuverlässig und präzise, jedoch bin ich mit einem Punkt nicht ganz so zufrieden. Möchte man nämlich die Lautstärke direkt um mehrere Stufen auf einmal regulieren, geht dies leider nicht, denn würde man zweimal hintereinander auf den linken In-Ear tippen, dann wird der Titel angehalten oder man springt einen Titel vor bzw. zurück. Somit muss man zwischen dem regulieren immer ein wenig warten, was mich im Test doch ein wenig gestört hatte.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Teufel hat die Airy Sports TWS mit einem 8 mm großen HD-Treiber ausgestattet. Damit verspricht Teufel einen hohen, verzerrungsfreien Pegel, welcher von den hoch belastbaren Schwingspulen erzeugt wird. Das Resultat ist ein leistungsstarker Sound mit präzisen Höhen, warmen Mitten und starkem Kickbass. Doch der Reihe nach betrachten wir zuerst mal wie gewohnt die Basis der In-Ears.

Das Herzstück der Teufel Airy Sports TWS ist wie bereits zuvor erwähnt, der an jeder Seite zum Einsatz kommende 8 mm Treiber, dieser bietet wiederum laut Teufel einen Frequenzgang von 12 Hz bis 20 kHz, was so weit sehr gut ist. Bei den verfügbaren Audio-Codecs setzt Teufel auf AAC und aptX, was mir gut gefällt, da somit an allen aktuellen Smartphones ein hochwertiger Audio-Codec geboten wird. Alternativ steht natürlich auch der Standard-Codec SBC zur Verfügung, aber euer Smartphone verwendet automatisch den hochwertigeren Audio-Codec. So viel zu einigen der technischen Daten, doch nun möchte ich meinen persönlichen Eindruck vom Klangbild beschreiben.

Hier hat Teufel klanglich gesehen auch ganz klar alles eingehalten, was man verspricht, denn die Treiber sorgen beim richtigen Sitz der In-Ears für einen sehr druckvollen und warmen Klang. Dieser sorgt definitiv für einen ordentlichen Hörspaß, welcher perfekt für sportliche Aktivitäten abgestimmt wurde. Ein druckvoller und wichtiger Bass präsente Mitten und auch die Höhen wurden gut aufeinander abgestimmt. Die definitiv Bassbetonten, In-Ears Puschen einen beim Work-out auf jeden Fall ordentlich, sodass diese ihrer Bezeichnung Sport auf jeden Fall gerecht werden. Dabei kommt es auch keinesfalls zu einer Übersteuerung, jedoch übertönt der Bass eben ein wenig die anderen Bereiche der Lieder, was man heraushören kann. Von neutralen Kopfhörer kann man hier somit auf keinem Fall reden, aber bei sportlichen In-Ears sollte man dies auch auf keinem Fall anderes erwarten. Aber auf keinem Fall falsch verstehen, auch die Mitten und Höhen werden gut wiedergegeben, sodass ein gutes Klangbild entsteht. Der Einsatz ist aber eben definitiv für den Sport ausgerichtet. 

Teufel hat die Airy Sports an jeder Seite mit einem Mikro versehen, welche in ruhiger Umgebung dafür sorgen, dass eine sehr gute Verständlichkeit gegeben wird. Was ich jedoch bemängeln muss, die Stimmübertragung ist ein wenig zu höhenlästig und somit fehlt es hier am Bass bei der Übertragung. Dies hat mich beim eigentlich bassstarken Klang etwas verwundert, aber dem sei so. Ist man wiederum an einer lauteren Umgebung wie z. B. der Straße mit einem höheren Verkehrsaufkommen unterwegs, dann geht die Stimme beim Übertragen leider etwas unter bzw. verschwindet im Hintergrund. Man wird dabei jedoch dennoch gut verstanden, sodass man über die In-Ears telefonieren kann, aber eben nicht so gut wie an einem stillen Ort.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akkulaufzeit

Bei der Energieversorgung der Teufel Airy Sports TWS verspricht Teufel eine reine Akkulaufzeit von etwas über 7 Stunden. Eine gute Akkulaufzeit, aber keineswegs überdurchschnittlich, denn ich hatte hier bereits In-Ears mit längerer Laufzeit ohne eine zusätzliche Aufladung im Test.

Das zusätzliche Ladecase besitzt einen 500 mAh Akku, welcher die Akkulaufzeit durch mehrmaliges Aufladen (ca. 3x) nochmals erweitert. Somit kommt man insgesamt auf max. 31 Stunden. Im Alltag hat sich die Akkulaufzeit bei leicht angehobener Lautstärke auch genau so bestätigt. Aufgrund der Form der In-Ears fällt das Case jedoch wie bereits erwähnt recht groß aus und ich persönlich finde es zu unbequem, dies in der Hosentasche zu verstauen, denn vor allem beim Sitzen ist es einfach unbequem.

Schade finde ich jedoch nur, dass Teufel immer noch auf eine automatische Play/Pause Funktion verzichtet hat. Dadurch wird die Musik nämlich bei der entnehme der In-Ears aus dem Ohr nicht automatisch gestoppt, sodass hier Akku eingespart wird, sondern man muss die Musik manuell passieren und auch die In-Ears selbst abschalten bzw. dazu ins Ladecase einsetzen.

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt Teufel wie aktuell bei eigentlich allen neuen Kopfhörer auf den Bluetooth-Standard 5. Der Vorteile der neusten Version ist hier eine sehr geringe Latenz und der rechte und linke Audiokanal kann jeweils getrennt voneinander übertragen werden usw. Zudem ist diese Version sehr schonend zum Akku und die Reichweite ist ebenfalls top. 

Das Koppeln mit meinem iPhone ist wie gewohnt über die Einstellungen->Bluetooth sehr einfach und schnell erledigt. Die Bluetooth-Reichweite hat mir im Test gut gefallen, denn diese war zum einen sehr stabil und zudem auch mit gut 12 bis 14 Metern indoor sehr gut.

(Ausstattung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Airy SportsTWS hat Teufel ein sehr guten In-Ear Kopfhörer auf den Markt gebracht, welcher speziell für sportlich aktive Menschen gedacht ist und dabei nicht auf ihre Playlist verzichten möchten. Die Verarbeitung ist insgesamt sehr gut, jedoch fällt das Ladecase aufgrund der Ohrbügel sehr groß aus, was stören könnte. Dafür ist die Akkulaufzeit in Ordnung und der Klang ist wie versprochen für Work-outs einfach perfekt. 

Die verbauten Mikros sich ähnlich zu den in den Teufel Real Blue TWS nicht so gut, sodass die eigene Stimme etwas höhenlästig übertragen wird. Was mich jedoch auch hier wieder sehr stark gewundert hat, Teufel hat die In-Ears ebenso wie die Real Blue TWS nicht mit der hauseignen neuen App kompatible gemacht. Darüber könnte man die In-Ears nämlich etwas mehr personalisieren, was hier leider nicht möglich ist.

Preis/Leistung

Die von Teufel festgelegte UVP von 149,99€ war zum Marktstart ein wenig zu teuer, denn kompaktere In-Ears mit einem bequemeren Ohrbügel gibt es hier schon günstiger. Dem hat Teufel inzwischen entgegengewirkt und somit sind die recht neuen In-Ears bereits im Sale und somit sind diese für interessante 99,99€ erhältlich. Dafür bekommt man dann sehr gute In-Ears für sportliche Einsätze im Sportstudio usw. die für das geforderte Geld auch eine solide Ausstattung bieten. 

Teufel Airy Sports TWS

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://teufel.de

Shure Aonic 40

In aller Kürze

Mit dem Shure Aonic 40 hat Shure der bekannte Audiotechnikhersteller, einen neuen kabellosen Over-Ear Kopfhörer für den mobilen Einsatz vorgestellt. Diese überzeugen durch seine vielseitige Möglichkeit, in der App Klanganpassungen vorzunehmen. Ebenso ist ANC mit an Bord, aber dies gehört leider nicht zu den Besten. Hier werden nämlich nur Tieftöne und hochfrequente Störquellen naturalisiert. Packtisch finde ich jedoch, dass man diese platzsparend zusammenklappen kann, die lange Akkulaufzeit sowie die sehr gute Sprachqualität beim Telefonieren.

Gefällt uns

  • guter Klang
  • gute Akkulaufzeit
  • solides Noise Cancelling
  • faltbar
  • USB-Audio
  • umfangreiche App
  • 3D Sound und Headtracking
  •  AAC, aptX und aptX HD-Support
  • Schnellladefunktion

Gefällt uns weniger

  • Umgebungsmodus sorgt für Grundrauschen
  • Klinkenbuchse nur 2,5mm
  • Kopfband nicht so gut gepolstert

Shure Aonic 40

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Shure liefert den Aonic 40  in einer recht informativen Verpackung aus. Diese zeigt zum einen das Produkt und zudem informiert diese über die wichtigsten Funktionen. Die Verpackung ist zum Großteil in Schwarz gehalten, wirkt sehr stabil, sodass das Produkt darin ideal geschützt wird.

An der Vorderseite der Verpackung zeigt Shure den Over-Ear Kopfhörer von der Seite betrachtet. Des Weiteren prangen hier auch der Herstellername sowie die Modellbezeichnung samt Kopfhörer-Art. Daher erfährt man direkt, dass es sich um einen Noise Cancelling Kopfhörer handelt, welcher Studio-Klangqualität in einem mobilen Design kombinieren soll. An der rechten Seite, wo einige Infos zum Kopfhörer in mehreren Sprachen aufgelistet sind, wird auch die Verpackung ganz einfach aufgeklappt.

Hierbei zeigt Shure zum einen direkt in der Mitte den Over-Ear Kopfhörer, welcher hier im Transportcase eingesetzt wurde. Hierfür wurde dieser eingeklappt, was direkt dessen Vorteile zeigt, denn der Shure Aonic 40 kann praktischerweise eingedreht und zusammengeklappt werden. Zudem präsentiert Shure um das Bild zahlreiche Eigenschaften mit zusätzlichen Symbolen zum Kopfhörer. Darunter werden dann noch der Lieferumfang und die wichtigsten technische Daten aufgelistet. 

Klappt man die Verpackung von der rechten Seite nach links hinweg auf, erblickt man zu aller erst das Transportcase, Hier drin hat  Shure das gesamte Zubehör und die Kopfhörer verpackt. Die Innenseite der Verpackung hat Shure nicht ungenutzt belassen, sondern dazu verwendet, über die App zu informieren. Damit man direkt zu der besagten App „ShurePlus“ gelangt, hat Shure hierbei auch den jeweiligen QR-Code hinterlegt. Im großen Teil der Innenseite bzw. des Deckels hat Shure dann noch den kompletten Kopfhörer abgebildet und geht dabei auf die Bedienelemente ein. Unter dem Transportcase versteckt sich dann noch eine große Anleitung, diese wird aber eigentlich nicht wirklich benötigt. 

Im Case findet man dann, wie bereits erwähnt, die Shure Aonic 40, welche hier zusammengeklappt verstaut wurden. Damit man immer direkt Bescheid weiß, wie diese ins Case eingesetzt werden, hat sich Shure etwas einfallen lassen, was jedoch häufiger genutzt wird. Man hat nämlich im Boden die Abbildung des gefalteten Kopfhörer eingedruckt. Im Deckel besitzt das Case ein Netz, in welchem dann noch das USB-A auf USB-C Ladekabel und ein Klinkenkabel verstaut wurden.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Shure Aonic 40 handelt es sich um einen faltbaren Bluetooth-Kopfhörer mit ANC und Umgebungsmodus. Der Kopfhörer wird als mobiler Over-Ear Kopfhörer beworben und dafür ist dieser auch ideal ausgelegt, denn man kann diesen platzsparend verstauen. Dafür hat Shure den Kopfhörer mit drehbaren Ohrmuscheln und faltbaren Gelenken an den Bügeln ausgestattet. Dies sorgt dafür, dass der Over-Ear Kopfhörer platzsparend im Ladecase verstaut werden kann. Wie üblich in dieser Preisklasse hat Shure die Aonic 40 zum Großteil aus solide verarbeiteten und angenehmen anfühlenden mattschwarzen Kunststoff gefertigt.

Für eine Auflockerung sorgen hier lediglich die beiden geschwungenen Elemente, welche vom Klappscharnier zur Ohrmuschel verlaufen, sowie die beiden in die Ohrmuschel eingelassnen Shure Logos. Den Kopfhörer gibt es neben Mattschwarz auch in Weiß, dabei sind die Ohrpolster und das Kopfband nicht mehr schwarz, sondern Beige, der Scharnierbügel ist wiederum auch hier Silber.   

 Die beiden Ohrmuschel sind dann wieder, wie es bei Over-Ear Kopfhörern üblich ist angenehm weich gepolstert und mit einem Kunstleder überzogen. Es handelt sich um ein typisches geschlossenes Modell, sodass Außengeräusche durch die Ohrpolster und einen sauberen Sitz deutlich reduziert werden. Der Vorteil daran ist, dass man bei diesen Modellen ungestört Musik hören kann, da so gut wie kein Ton nach außen bzw. ebenso nach innen gelangt. Dies wäre bei einem offenen Modell nämlich komplett anders.

Die an beiden Seiten beweglich gelagerten Ohrmuscheln bringen einen wichtigen Vorteil mit sich. Man kann diese nämlich um 90° drehen, was beim verstauen im Case von Vorteil ist, aber zugleich machen diese dadurch auch jegliche Kopfbewegung mit. Die wichtigen Elemente, welche regelmäßig beansprucht bzw. bewegt werden, sind, wie man es bei dieser Preisklasse erwarten kann, aus robustem Metall gefertigt worden. Zu diesen zählen unter anderem der Verstellmechanismus des Kopfbügels, welcher schön säuberlich einrastet, die Ohrmuschel-Aufhängung und der innere Kern im Kopfband. 

An beiden Außenseiten der Ohrmuscheln wurde ein metallisches Shure-Logo in den Kunststoff eingelassen und in der Innenseite der gibt es eine rechts und links Beschriftung. Somit weiß man eigentlich immer direkt, wie herum der Kopfhörer aufgesetzt werden muss. Auffallend sind beim Design die Gelenke der Ohrmuscheln, welche hier leicht geschwungen verlaufen, dies verleiht dem Kopfhörer einen dezenten sportlichen Touch und lockert das sonst schlichte Design sehr gut auf. 

Seitlich an den Ohrmuscheln verstecken sich unter dem silbernen Scharnier mehrere kleine Löcher. Dahinter befinden sich die Mikrofone. Diese werden unter anderem fürs ANC genutzt, aber ebenso übertragen diese beim Telefonieren auch eure Stimme. Viel mehr Auffälligkeiten gibt es nicht, die Bedienelemente verteilen sich über beide Ohrmuscheln, doch darauf gehe ich im weiteren Verlauf des Testberichts ausführlich ein.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der Shure Aonic 40 ist gut verarbeitet, er macht trotz Kunststoff-Gehäuse einen sehr angenehmen, langlebigen und stabilen Eindruck. Die Bügelverstellung rastet so wie ich es mir wünsche, sehr sauber ein und die Polster der Ohrmuscheln ist angenehm gepolstert. Das Kopfband besteht hier bei diesem Kopfhörer nicht aus einem Stoff oder Kunstleder, sondern einem Silikonmaterial, was sich zwar so weit gut anfühlt, aber nicht ganz so angenehm weich gepolstert wurde wie die Ohrpolster. Somit kann je nach Kopfgröße ein leichter Druck entstehen, dies muss aber nicht unbedingt der Fall sein. 

Gut gefällt mir hier zudem, dass man auf keine Touch-Bedienung setz, denn dies funktioniert bei Over-Ears oftmals nicht immer zuverlässig. Die hier von Shure gewählten herkömmlichen Drucktasten reagieren dahingegen sehr genau, bringen jedoch auch ein kleines Nachteil mit sich. Tasten erfordern nämlich meist eine kurze Gewöhnungsphase, sodass man sich erst dran gewöhnen muss, wo genau welcher Knopf ist. Daher ist gerade am Anfang häufiger das Ertasten der Druckknöpfe erforderlich, gelingt aber gut und man gewöhnt sich wie gesagt schnell dran. 

Wie es in der Branche inzwischen üblich ist, besteht der Ohrpolster-Bezug nicht aus echtem Leder, sonder man setzt hier auf ein sogenanntes PU-Leder. Dabei handelt es sich um ein Kunstleder-Imitat, welches sich sehr weich anfühlt und sehr robust ist. Schade ist hier nur, dass die Ohrpolster nicht ausgetauscht werden können und zudem ist die matte Kunststoffoberfläche sehr anfällig gegenüber Fingerabdrücke, Kratzer. Dies kann man auch sehr gut an meinem Testmuster sehen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz; alternativ auch in Weiß
Akkuintegriert, Lithium-Ionen-Akku
Akku Kopfhörer: 25 h (mit ANC) bei max- Lautstärke, aber regulär gut 38 Stunden.
Ladezeit bis komplett aufgeladen: 2 Stunden
Schnellladefunktion 15min für 5 Stunden ANC wiedergabe
Gewicht 311 Gramm
Materialbis auf die stärker beanspruchten Bauteile (Scharniere und Bügel), komplett Kunststoff.
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: AAC, aptX und aptX HD.
Treiber40 mm Treiber (links und rechts)
Frequenzbereichkeine Angaben
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben
LieferumfangShure Aonic 40 Over-Ear Kopfhörer
1 x USB-C-Ladekabel
1 x Transportetui
1 x Audiokabel
die üblichen Beipackzettel
Technische Daten des Shure Aonic 40

Tragekomfort

Die Ohrpolster sind wie bereits zuvor erwähnt angenehm weich gepolstert und umschließen die Ohren sauber, sodass ein angenehmer und gleichmäßiger Druck entsteht. Der Sitz ist daher sehr gut und selbst ohne aktives ANC werden schon viele Umgebungsgeräusche durch den geschlossenen Aufbau des Kopfhörers gedämpft. Durch den verstellbaren Kopfbügel passt der Shure Aonic 40 auch auf größere Köpfe und durch das saubere Einrasten verstellt sich hier bei keiner Bewegung etwas. Leider ist jedoch das Silikon-Kopfband weniger gut gepolstert, sondern nur mit einem leichten Luftkissen versehen, sodass es dadurch, dass es auch noch recht schmal ausfällt, weniger angenehm ist. Das Resultat ist hier ein gelegentliches Drücken, was jedoch bei kurzen Haaren eher der Fall ist als bei langen.

Durch die beiden Ohrmuscheln, welche durch ein Gelenk schwenkbar sind und den zusätzlichen Klappenscharnier ausgestattet wurden, können diese platzsparend im mitgelieferten Transportcase verstaut werden. Die Bügelverstellung und die beweglich gelagerten Ohrmuscheln ermöglicht eine ausreichende Möglichkeit, den Kopfhörer an die Kopfform anzupassen. Zugleich ist der Anpressdruck genau passend, sodass sich der Druck durch die weichen Polster sehr angenehm rund um die Ohren verteilt wird.

Mit einem Gesamtgewicht von 311 Gramm gehört der Shure Aonic 40 definitiv nicht zur leichteren Sorte, denn hier hatte ich bereits Kopfhörer mit knapp über 250 Gramm in den Händen. Dennoch muss ich klar sagen, dass man hier das höhere Gewicht im Alltag weder im Rucksack verstaut noch beim Tragen auf dem Kopf merklich spüren kann.

Für Brillenträger würde ich die Shure wie viele andere Over-Ear Kopfhörer weniger empfehlen. Hier kann nämlich zum einen der permanente Druck auf die Brillenbügel etwas unangenehm werden und zudem erreicht man hierdurch ein etwas weniger gutes ANC, da die Kopfhörer dann mit den Polstern nicht mehr sauber den Bereich um die Ohren abdecken. Somit gelangen Geräusche, die man eigentlich nicht beim Musikhören mitbekommen möchte, ungestört ins Gehör, was definitiv nicht gut ist.

Für sportliche Tätigkeit würde ich den Over-Ear Kopfhörer schon allein aufgrund seiner Bauweise weniger empfehlen. Schließlich deckt dieser die Ohren komplett ab und man bekommt kaum noch kühle Luft an die Ohren.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Beim Shure Aonic 40 setzt man auf keinerlei Touch-Bedienung. Also weder auf eine reine Form noch auf eine Hybrid-Nutzung, sondern ausschließlich auf echte Drucktasten. 

An der linken Ohrmuschel gibt es recht wenig Bedienelemente, nämlich nur eins. Dabei handelt es sich aber eher um ein Multifunktionsknopf, welcher mehrere Funktionen ausführt. Zum einen dient dieser als Einschaltknopf, welcher durch ein 2 Sekunden gedrückt halten, den Kopfhörer einschaltet und beim erneuten Betätigten für 2 Sekunden diesen wieder ausschaltet. Schaltet man den Kopfhörer aus und drückt die Tasten dann erneut für 6 Sekunden, versetzt man den Kopfhörer in den Bluetooth-Pairing-Modus, sodass man diesen mit einem neuen Gerät koppeln kann. Während der Wiedergabe führt ein zweimaliges Betätigen wiederum dazu, den Akkustand akustisch abzufragen. 

Die restlichen Anschlüsse und Bedienelemente zur Steuerung der Musik usw. befinden sich wiederum an der rechten Ohrmuschel. Nach unten gerichtet findet man hier direkt nebeneinander die beiden einzigen Anschlüsse und zwar ein USB-C und eine kleine 2,5-mm-Klinkenbuchse. Über den USB-C Port wird zum einen der Akku aufgeladen, aber zudem kann man hierüber den Kopfhörer auch digital verbinden. Das ganze habe ich im Zusammenspiel mit meinem MacBook Pro ausprobiert und dieses hat den Shure Aonic 40 auf Anhieb ohne Probleme erkannt. Alternative besteht auch die Möglichkeit, den Shure Aonic 40 analog mithilfe des Audio-Klinkenkabels mit einem beliebigen Gerät zu verbinden. Bevorzugt wird hier jedoch sicherlich am meisten die kabellose Verbindung per Bluetooth. 

Zum kleineren Durchmesser verlaufend, befinden sich hier weitere vier Tasten, von welchen drei direkt nebeneinander sind und eine weitere leicht versetzt zur Mitte des Kopfhörers. Fangen wird direkt mit den drei zusammenhängenden Tasten an, welche zur Steuerung der Musik dienen. Drückt man die mittlere Taste, wird die Musik pausiert und beim erneuten betätigen wird diese am zuvor angehaltenen Punkt fortgesetzt. Drückt man wiederum zweimal hintereinander, wird der nächste Musiktitel wiedergegeben und ein dreimaliges drücken sorgt dafür, dass der vorherige Titel erneut abgespielt wird. Ist die Musik wiederum bereits ca. 6 Sekunden angelaufen, führt das dreimalige Tippen dazu, dass der eben abgespielte Titel automatisch von vorne wiedergegeben wird. 

Des Weiteren werden über die mittlere Taste auch Anrufe, welche eingehen, angenommen bzw. abgewiesen. Drückt man beim eingehenden Anruf einmal die Taste, nimmt man den Anruf an, während ein zweimaliges Tippen den Anruf ablehnt. Betätigt man die Taste wiederum für 2 Sekunden, dann aktiviert dies den am Smartphone integrierten Sprachassistenten. Die beiden Tasten rechts und links von der besagten Taste sind mit einem Plus und einem Minus versehen. Daher sind diese eigentlich selbsterklärend, denn diese dienen einfach dazu, die Lautstärke auf den gewünschten Pegel anzupassen. 

Bei der einzelnen Taste neben den Steuerungstasten handelt es sich um den Umgebungsmodus/ ANC-Schalter. Hierüber kann man zwischen dem Noise-Cancelling und Umgebungsmodus wechseln, indem das einmal kurz die Taste betätigt. Möchte man die Rausch-/Lärmminderung ausschalten, reicht es, dieselbe Taste für 2 Sekunden gedrückt zu halten und das Mikro wird durch Zweimaliges drücken stummgeschaltet. Die Steuerung funktioniert somit sehr gut und absolut ohne Fehler und ist insgesamt sehr plausibel aufgebaut.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Wie üblich für Over-Ear Kopfhörer setzt Shure auf einen 40 mm Treiber auf jeder Seite, soweit nichts Außergewöhnliches. Zum Frequenzgang usw. hält sich Shure jedoch leider sehr bedeckt, sodass ich hierzu keinerlei Informationen herausfinden konnte. Ich vermute jedoch, dass wir hier bei den üblichen 20 Hz- 20kHz liegen, was auch absolut ausreicht. Selbst wenn dies höhere oder niedrigere Frequenzen wären, hört man es als Verbraucher definitiv nicht wirklich heraus. Bei den Audiocodecs unterstützt man neben dem Bluetooth-Standard SBC auch aptX sowie aptx HD und das AAC-Format. Der noch hochwertiger LDAC-Codec wird hingegen nicht unterstützt.

Klanglich liefert der Shure Aonic 40 einen neutralen und nahezu unverfälschten Klang, was mir sehr gut gefällt. Lediglich der Bassbereich ist etwas zu sehr angehoben, kann jedoch im Equalizer in der App so abgesenkt werden, dass der Klang an Präzision gewinnt. Prinzipiell kann man den Kopfhörer logischerweise auch komplett ohne die kostenfreie „ShurePlus Play“ App nutzen. Jedoch kann man genau darüber auf alle Funktionen bequem in der App zugreifen bzw. aktiveren und einstellen. Aber wie bereits erwähnt ebenso funktioniert die Musiksteuerung sowie die Steuerung des ANC usw. auch direkt über den Kopfhörer, aber eben nicht so umfangreich. 

Der Bass bietet einen sehr ordentlichen Tiefgang, ist energiereich und punktet mit druckvollen und knackigen Bässen. Die Mitten sind detailreich, von der vor allem die Stimmwiedergabe profitiert, denn hier wir alles sehr natürlich und ohne schrill oder ähnliches zu klingen wiedergegeben. Natürlich profitieren von den detailreichen Mitten aber auch zahlreiche Instrumente wie Gitarren, Streichinstrumente usw. welche sich hier klanglich sehr gut entfalten können.

Zudem punktet Yamaha hier auch bei den Höhen mit einer detailreichen Wiedergabe, die auch filigran sein können, aber hin und wieder auch etwas zur nervös und schrill klingen. Letzteres ist seltener der Fall, aber je nach gewähltem Musikstück bzw. Musik-Genres kommt dies eben vor. So weit wirkt der Shure Aonic 40 als sehr gut klingender Kopfhörer wären da nicht die Höhen. Diese diese sind mir nämlich leider etwas zu zurückhaltend. In dem Hochtonbereich haben diese zwar mehr Reserven, aber im normaleren Bereich fehlt es eben etwas. Aber insgesamt ist dies von mir mehr als Meckern auf hohem Niveau zu bezeichnen.

Die Sprachqualität des Shure Aonic 40 ist sehr gut. Hier sorgt die duale Beamforming-Mikrofontechnik für eine ruhige Umgebung, während man telefoniert, sodass selbst an einem sehr belebten Ort dafür gesorgt wird, dass ihr ungestört reden könnt. Selbst die üblichen störenden Windgeräusche beeinträchtigen die Übertragung eurer Stimme kaum bis Garnichts, was zeigt, das Shure auch ein sehr erfahrener Hersteller von Mikrofonen ist. Auf wünsch können Umgebungsgeräusche zu euch durchgelassen werden, was hier sehr gut gelingt und dies ohne störendes Rauschen oder Ähnliches.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Der Shure Aonic 40 kann wie bereits erwähnt, problemlos auch ohne die App genutzt werden, jedoch macht es dennoch Sinn, diese aufs Smartphone (Android oder iOS) zu installieren und auszuprobieren. Schließlich sind viele der Funktionen, welche in der App geboten werden, nützlich und nur so könnt ihr z. B. das ANC und den Umgebungsmodus regulieren.

Shure PLAY
Preis: Kostenlos
Shure PLAY
Preis: Kostenlos

Der Shure Aonic 40 kann wie bereits erwähnt, problemlos auch ohne die App genutzt werden, jedoch macht es dennoch Sinn, diese aufs Smartphone (Android oder iOS) zu installieren und auszuprobieren. Schließlich sind viele der Funktionen, welche in der App geboten werden, nützlich und nur so könnt ihr z. B. das ANC und den Umgebungsmodus regulieren.

Die App ist sehr übersichtlich aufgebaut und stellt einem eigentlich alle wichtigen Funktionen zur Verfügung. Direkt auf der Startseite „Gerät“ wird einem der Kopfhörer dargestellt und unter dessen Namen sieht man direkt den aktuellen Akkustand in Prozent. Darunter kann man dann direkt zwischen ANC, dem Umgebungsmodus und „Aus“ wählen sowie den jeweiligen Pegel bzw. die Stufe einstellen. Direkt darunter kann man noch zahlreiche weitere Einstellungen vornehmen, angefangen bei der Tastensteuerung. Diese kann jedoch nicht anders belegt werden, sondern wird hier nur genau erklärt, also welche Funktion wie ausgeführt wird. Das Einzige, was man hier aktiveren kann, ist die Stummschaltung durch Zweimaliges hintereinander drücken der unteren Taste an der rechten Ohrmuschel. Darunter folgt das Menü „Anforderungen & Töne, bei dem man die Sprachansage erst mal auf deutsch einstellen kann. Des Weiteren ist es möglich, hier deren Lautstärke zu bestimmen und welche Töne man aktiviert haben möchte. So kann man hier direkt bestimmen, ob man den Ein/Aus Ton hören will, das Bluetooth getrennt wurde und man über einen schwachen Akku informiert wird.

Des Weiteren folgen hier dann noch das Untermenü „USB-Audiomodus“ und „Wann geladen wird“. Bei erstgenannten bestimmt man, ob man hier „Hören“, also die bessere Audioqualität bevorzugt oder „Konferenz“, sodass hier dann das Mikro aktiviert wird, aber zugleich die Audioqualität reduziert wird. Letzteres ist vor allem dann sinnvoll, wenn man ein geschäftliches Telefongespräch über die Kopfhörer erledigen möchte. Beim anderen Untermenü „Wann geladen wird“, bestimmt man, ob der Kopfhörer immer geladen wird oder nur, wenn dieser ausgeschaltet ist. Hier macht es auf jeden Fall Sinn, „Immer“ aktiviert zu lassen. Zudem kann man hier auch bestimmen, dass der Shure Aonic 40 nach 10 Minuten, 1 Stunden, 4 Stunden oder nie automatisch abgeschaltet wird, wenn keine aktive Verbindung besteht. 

Zu guter Letzt folgt hier auf der Startseite noch der Zugriff auf die Bedienungsanleitung in digitaler Form und zudem kann man auf Kurzanleitungen mit Videos zugreifen. Sofern man häufig über die Kopfhörer telefoniert, kann hier zudem aktiviert werden, dass ein Beschäftigungslicht aktiv geschaltet wird, sodass das rote Licht an der Seite direkt darüber informiert, dass man nicht gestört werden möchte.

Wichtig für mich ist das nächste Untermenü „Equalizer“. Hierüber werd einem nämlich ein parametrischer 4-Band Equalizer geboten, der sehr umfangreich eingestellt werden kann. Dabei erfolgt die Darstellung sowohl visuell als auch numerisch. Die hier selbst eingestellten Parameter können dann selbstverständlich auch gespeichert und somit permanent verwendet werden oder man wählt hier aus den zahlreichen vorkonfigurierten EQ-Settings ein passenden aus.  

Im Menü „Musik“ kann direkt auf einen vollwertigen Musikplayer zugegriffen werden, mit den eignen Wiedergabelisten usw. Währen unter „Einstellungen“ zahlreiche Infos zum Produkt zu finden sind.

App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC/Umgebungsmodus

Der Shure Aonic 40 wurde mit einem aktiven Noise Cancelling (ANC) ausgestattet. Hierbei kann man entweder direkt am Kopfhörer oder in der App zwischen ANC, dem Umgebungsmodus oder alles „Aus“ wechseln. Beim Umgebungsmodus werden wie üblich die Außengeräusche um einen herum automatisch über die außen angebrachten Mikrofone in den Hörkanal bzw. die Ohrmuscheln eingespielt. Das tolle am Shure Aonic 40 ist hier, dass man in der Kombination mit der App auch zugleich die Intensität des Umgebungsmodus in mehreren Stufen regulieren kann und auch beim ANC kann man in drei Stufen regulieren. 

Aktiviert man das ANC, ist mir hier beim Shure Aonic 40, aufgefallen, dass hier leicht das Klangbild verändert wird. Es erfolgt eine leichte, aber definitiv hörbare Anhebung im Bassbereich, was jedoch bei vielen anderen Kopfhörern ebenso der Fall ist und nur wenige Hersteller neutral hinbekommen. Bei der ANC Einstellung „Hell“ werden nur wenige Geräuschquellen um einen herum herausgefiltert, während bei „Normal“ schon ein deutlich spürbares Eingreifen erfolgt. Hierbei werden Tieftöne wie Motorengeräusche, Bahngeräusche, aber auch Stimmen im Hintergrund leicht gedämpft. In der letzten Stufe „Max.“ werden dann zusätzlich auch zum Teil hochfrequenten Geräusche neutralisiert, sodass dies eigentlich die ideale Einstellung im Straßenverkehr ist. Zugleich muss man hier jedoch aber natürlich auch aufpassen, dass man den Straßenverkehr beobachtet, vor allem beim Überqueren von Straßen. 

Der Umgebungsmodus kann wie bereits erwähnt in mehreren Stufen reguliert werden. Insgesamt stehen hierbei 10 Stufen zur Auswahl, welche ein sehr präzises Einstellen ermöglichen, wie stark genau ihr das Umfeld wahrnehmen wollt. Während ihr die Musik pausiert habt, nehmt ihr hier alles sehr gut war also so, als wenn ihr keine Kopfhörer tragen würdet. Auch während der Musikwiedergabe werden jedoch Stimmen durch die Regulierung des Umgebungsmodus durchgelassen, sodass ihr gut euer Umfeld wahrnehmen könnt. Negativ ist mir hier jedoch das funktionsbedingte Grundrauschen aufgefallen, sodass in den hohen Stufen des Umgebungsmodus ein deutlich hörbares Rauschen für ein Manko sorgt.

Zubehör

Shure liefert den Aonic 40 in einem sehr stabilen und hochwertigen Aufbewahrungs-Case aus. Dieses sieht optisch recht hübsch aus und fühlt sich auch hochwertig an. Es wurde rundum mit robustem Kunstleder bezogen und besitzt im Inneren ein Netz, sodass darin wunderbar das Zubehör verstaut werden kann.

An der anderen Seite hat dann wiederum den Kopfhörer im Zusammengeklappten bzw. eingedrehten Zustand seinen Platz. Ein Flugzeugadapter, wie ich es von einigen anderen Herstellern gewohnt bin, liefert Shure hier jedoch leider nicht mit.

(Ausstattung 4 von 5 Punkten)

Bluetooth

Shure setzt beim Aonic 40 auf das zeitgemäße Bluetooth 5.0, mit dem Standard Audio-Codec SBC mit einer niedrigeren Bitrate. Zudem werden auch die hochwertigeren Codecs: AAC, sowie aptX und sogar der noch hochwertigere aptx HD unterstützt. Die Reichweite des Bluetooth liegt bei rund 13 Metern, sodass man das Smartphone problemlos im Zimmer lassen kann, ohne das direkt die Verbindung verloren geht.

Zum Koppeln mit einem neuen Device betätigt man den Power-Button für 6 Sekunden im ausgeschalteten Zustand. Anschließend den Kopfhörer wie üblich in den Einstellungen-> Bluetooth auswählen und schon ist dieser erfolgreich gekoppelt, was auch akustisch durch die Sprachansage „Connected“ mitgeteilt wird.

(Bluetooth: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Beim Aonic 40 verspricht Shure zwar eine maximale Akkulaufzeit von bis zu 25 Stunden bei aktiviertem Noise Cancelling und Nutzen eines hochwertigen Audio-Codec, aber im Alltag ist hier deutlich mehr drin. Dies hat mich dann doch etwas verwundert. Vielleicht gibt Shure hier das Hören mit max. Lautstärke an, aber ich glaube, kaum jemand wird dies permanent am Stück machen.  

Die angegebene Laufzeit hängt natürlich von zwei Faktoren ab, zum einen, wie hoch ihr die Lautstärke eingestellt habt und ob ihr ANC und die anderen Funktionen nutzt. Im Großen und Ganzen kam ich zusammengerechnet auf knapp über 38 Stunden Akkulaufzeit mit aktiviertem ANC und einer etwas leicht angehobenen Lautstärke. Das ist meiner Meinung nach sehr gut und absolut ausreichend.

Sobald der Akku des Kopfhörers leer sein sollte, dauert es für eine komplette Aufladung dank Schnellladefunktion gerade mal 2 Stunden. Hat man es besonders eilig, da man zuvor vergessen hat, den Kopfhörer aufzuladen, sorgt die Schnellladefunktion dafür, dass nach 15 Minuten der Akku für gut 6 Stunden Musikhören aufgeladen wird. Mit aktivem ANC sind es dahingegen immerhin noch 5 Stunden.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Shure Aonic 40 liefert der Hersteller einen Over-Ear Kopfhörer mit interessanten Personalisierungsmöglichkeiten an. Dabei gefällt mir sehr gut der umfangreiche und einfach zu handhabende Equalizer, welcher dafür sorgt, dass man den Klang so anpassen kann, wie es einem selbst am besten gefällt. Das ANC leistet sich jedoch leichte Schwächen, denn es sorgt vorrangig dafür, dass nur Tief- und Hochfrequente-Töne neutralisiert werden, der Rest weniger bis gar nicht. Dafür wiederum ist der Kopfhörer dank der Klappenscharniere perfekt für den mobilen Einsatz gemacht und die Sprachqualität zeigt, das Shure sich mit Mikros sehr gut auskennt.

Preis/Leistung

Der Shure Aonic 40 kann im Test gut überzeugen. Das ANC ist gut, aber kommt dennoch nicht ganz an das vom Sony WH-1000XM4 und Co. heran. Der Funktionsumfang ist wiederum sehr gut, da viele Personalisierungsmöglichkeiten geboten werden und auch der Tragekomfort gefällt mir so weit gut. Die UVP hat Shure mit 249€ festgesetzt, aber inzwischen ist der Kopfhörer bereits je nach Farbe für gut 150€ erhältlich, was diesen sehr interessant macht.

Shure Aonic 40

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.shure.com/de-DE

Huawei Watch D

In aller Kürze

Mit der Huawei Watch D hat Huawei eine neue Smartwatch, für den/die Fitness/Gesundheitsüberwachungsbereich vorgestellt. Diese kommt nämlich mit einer besonderen Funktion daher, welche so bisher noch in keiner Smartwatch zum Einsatz kam. Die Smartwatch misst nämlich neben dem EKG auch den Herzrhythmus und den Blutdruck. Gerade für Letzteres hat man hier eine Mini-Luftpumpe eingebaut, welche dafür sorgt, dass die eingesetzte Manschette im Armband wie ein herkömmliches Blutdruckmessgerät aufgepumpt wird und dadurch soll der Blutdruck zuverlässig gemessen werden. Daran hat der Hersteller laut eigenen Angaben gut 5 Jahre entwickelt und dies mit einem großen Erfolg, denn es funktioniert. Dafür ist die Smartwatch jedoch recht klobig und es gibt keinen Appstore, sodass man keine zusätzlichen Apps installieren kann, welche den Funktionsumfang erweitern könnte. Außerdem ist der Preis ebenso nicht gerade günstig, ob sich der Kauf lohnt, erfahrt ihr in meinem Testbericht. 

Gefällt uns

  • lange Akkulaufzeit
  • scharfes AMOLED-Display
  • flüssiges Betriebssystem
  • hochwertige Verarbeitung
  • besondere Blutdruckmessung mit Luftkissen

Gefällt uns weniger

  • Preis
  • kein zusätzlichen Armbänder verfügbar
  • Gewicht recht hoch
  • kein AppStore

Huawei Store

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Huawei Watch D ähnelt sehr der Huawei Watch Pro-Serie Der Unterschied liegt lediglich daran, dass man hier nicht auf eine schwarze, sondern auf eine weiße Verpackung setzt. Bezüglich zu Informationen zur Huawei Watch D hält man sich hier jedoch weiterhin sehr bedeckt, sodass man hier rundum nur wenige bis keine Infos bekommt.

Auf dem Deckel findet man wie üblich von Huawei gewohnt lediglich die üblichen Schriftzüge (Herstellername; Modell), zudem ist hier eine Hochglanzabbildung der Watch abgebildet und in der unteren rechten Ecke erwähnt Huawei, dass auf der Smartwatch HarmonyOS läuft. Betrachtet man die Rückseite, findet man hier einige Symbole und Texte, aber wirklich etwas Wichtiges bezüglichen den technischen Details, was für den Verbraucher wichtig wäre, gibt es hier leider auch nicht.

Hebt man den Deckeln von der restlichen Verpackung ab, erblickt man direkt die Huawei Watch D, genau so, wie ich es von den bisher von mir getesteten Smartwatches aus dem Hause Huawei gewohnt bin. Hebt man danach die Abdeckung ab, kann die Smartwatch sehr einfach aus der Verpackung entnommen werden und direkt rechts daneben hat Huawei in einer Schachtel, welche fest in der Verpackung eingelebt wurde, das zugehörige Zubehör versteckt.

Dabei handelt es sich zum einen um die magnetische Ladestation mit USB-A Anschluss, ein Messband, um den Handgelenksumfang zu messen, je ein Luftkissenschutz in der Größe L und M (Ersatz), eine Abdeckung für den Luftstutzen, ein Luftkissen mit Armband in der Größe M. Das Band in der Größe L mit allen benötigten Scharnieren usw. ist wiederum bereits an der Smartwatch vorinstalliert.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Bei der Huawei Watch D setzt das Unternehmen auf ein anderes Design wie z. B. bei der Watch 3 Pro. Die Huawei Watch D geht nämlich mehr in die Richtung der Huawei Watch Fit. Dies liegt dran, dass das Gehäuse der Smartwatch hier nicht rund, sondern eckig ist, was aber den Vorteil mit sich bringt, dass hier viele Details direkt auf einen Blick auf dem länglichen Display angezeigt werden können. Jedoch wirkt die Smartwatch meiner Meinung nach am Handgelenk eines zierlichen Handgelenks einer Frau schnell zu groß.

Huawei setzt hier auf ein 1,64 Zoll großes AMOLED Display mit einer Auflösung von 456 x 280 Pixeln, was einer Pixeldichte von 326 ppi entspricht, also exakt soviel wie auch bei der Watch Fit. Beim Gehäuse setzt man auf ein Aluminium/ Kunststoff Mix, sodass der Gehäuserahmen aus dem robusten Grau eloxierten Aluminium gefertigt wurde. Dies wiederum sorgt für eine hohe Steifigkeit, während die Unterseite um den Herzfrequenz-Sensor aus schwarzen in Hochglanz gehaltenen Kunststoff besteht. Da man hier auf ein induktives Aufladen wie z. B. bei der Apple Watch setzt, gibt es keine sogenannten Pins, sondern die Uhr zentriert sich automatisch in der magnetischen Ladeschale.

Bei der Bedienung der Smartwatch setzt Huawei wie viele andere Anbieter vorrangig auf die Steuerung direkt durch Tipp- und Wischgesten am Display. Rechts neben dem Gehäuse befinden sich jedoch zwei Tasten, bei welche es sich um eine „Home-Taste“ handelt, welche den Träger direkt zum Menü mit sämtlichen Einstellungen usw. führt. Die rot umrandete Taste direkt darunter wiederum startet die EKG-Aufzeichnung dazu aber später unter Bedienung mehr. 

Farblich bietet Huawei die Watch D nur in Schwarz an und aktuell werden auch noch keine anderen Armbänder angeboten. Daher ist hier ganz klar, dass sich Huawei hier auf eine schlichte Smartwatch spezialisiert hat, welche vorrangig dazu verwendet wird, um sportliche Aktivitäten aufzuzeichnen und zu erfassen. Jedoch kann die Smartwatch natürlich auf ganz normal im Alltag getragen werden, aber ist dabei natürlich weniger „modisch“ als eine Apple Watch. 

Also, wie bereits erwähnt, kann man hier leider aktuell noch nicht auf Armbänder von Drittanbietern zugreifen, denn es gibt noch keine Alternativen. Ob da überhaupt noch was kommen wird, ist zudem fraglich, da man sonst vielleicht auf die spezielle Blutdruckmessung mit dem Luftkissen verzichten müsste. Wechselbar sind die Armbänder jedoch, dafür hat man wie von einigen herkömmlichen Uhren gewohnt, eine Schiebebolzen verbaut. Diese muss man einfach mit dem Fingernagel entriegeln und schon kann das Armband abgenommen und ausgewechselt werden. Das Abnehmen funktioniert hier sehr gut, aber das Anbringen ist aufgrund des geringen Platzes teils etwas knifflig.

Hochwertig wirkt die Smartwatch ja, aber dies sorgt dafür, dass diese mit einem Gewicht von genau 91 Gramm nicht leicht ist. Daher ist diese gut doppelt so schwer wie meine Apple Watch. Des Weiteren ist diese mit einer Höhe von fast 14 mm ein recht dicker Brocken am Handgelenk. Dafür wiederum ist der Akku groß, sodass hier eine recht lange Akkulaufzeit von gut 7 Tagen bei normaler Nutzung möglich sein sollen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Huawei Watch D ist solide und insgesamt als hochwertig verarbeitet zu bezeichnen. Die Oberfläche besteht aus robustem Aluminium und das Display wird durch 2.5D gewölbtes Saphirglas bestens geschützt. Durch diese hochwertigen Materialien resultiert jedoch leider auch das recht hohe Gewicht der Smartwatch, ein Kompromiss, welchen man wohl eingehen muss.

Kritik habe ich hier unter anderem beim Armband, denn dieses kann zwar ausgewechselt werden, aber noch gibt es hier keine Alternativen. Weder von Hawaii selbst noch von Drittanbietern und ob sich dies in Zukunft ändern wird, kann ich stand jetzt leider nicht sagen. Dafür hat Huawei die Watch D wiederum nach IP68 zertifiziert, sodass diese gegenüber Staubpartikeln geschützt ist und rund 1,5 Meter am Stück für max. 30 Minuten im Wasser untertauchen kann.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Art der UhrSmartwatch mit Herzfrequenzsensor und integriertem GPS-Modul, sowie besonderer Blutdruckmessfunktion
Display1,64 Zoll AMOLED 456 x 280, 326 PPi
Touch-Displayja
Wasserfestigkeitmax. 1,5 Meter für bis zu 30 Minuten (IP68)
SensorenBeschleunigungssensor
Gyroskopsensor
Optischer Herzfrequenzsensor
Umgebungslichtsensor
Temperatursensor
Differentialdruck-Sensor
Hallsensor
MaterialAluminiumgehäuse mit Kermaikunterseite, Schwarzes Fluoroelastomer-Armband
KonnektivitätBluetooth 5.1, GPS, NFC
Größe/Gewicht51 × 38 × 13,6 mm 91 Gramm komplett
CPU/RAMkeine Angaben
Akkulaufzeit bis zu 7 Tage
Kompatible

ab Android 6.0, ab iOS 12 oder HarmonyOS 2
BetriebssystemHarmonyOS by Huawei
LieferumfangHuawei Watch D (mit einem Band in Größe L und einem Luftkissen in Größe L) × 1 
Luftkissen der Größe M × 1 
Band der Größe M (ohne Schnalle) × 1 
Gesonderte Abdeckung × 1 
Luftkissenschutz in den Größen L und M  (Ersatz) × 1 
Messband für Handgelenksumfang × 1 
Benutzerhandbuch × 1
Anleitung zum Tragen × 1
Ladestation (mit Netzkabel) × 1
Technische Daten der Huawei Watch D

Tragekomfort

Bei der Huawei Watch D handelt es sich wie eingangs bereits erwähnt, um eine sportliche Smartwatch. Dies bedeutet jedoch nicht, dass diese nicht auch im Alltag getragen werden kann, denn auch hier macht diese sich ganz gut. 

Für das Aufzeichnen von Aktivitäten hat Huawei bei der Watch D alle wichtigen Funktionen integriert bzw. Sensoren verbaut, welche für eine sportliche Smartwatch aktuell notwendig sind. So soll laut den eigenen Aussagen von Huawei hier die Huawei Watch GT 2 Pro in Kombi von einem traditionellen Blutdruckmesser, EKG-Gerät und einem Hauttemperaturmessgerät zu einem kleinen, recht kompakten Gerät kombiniert worden sein.

Mit der Hilfe der Huawei Watch D kann man somit alle relevanten Daten des eigenen Körpers, welche bei sportlichen Aktivitäten wichtig sind, erfassen. Hierbei stehen mehr als 70 Work-out-Modi zur Auswahl, die eigentlich keine Wünsche offenlassen. Hierbei setzt Huawei natürlich weiterhin auf einen Herzfrequenzsensor an der Unterseite, welcher während dem Training jederzeit die vitalen Daten des Trägers überwacht. Jedoch erfasst die Huawei Watch D auch noch die Körpertemperatur und misst den Blutdruck.

Im Alltag liegt die Smartwatch angenehm am Armgelenk an, sodass ich diese persönlich auch nachts getragen habe, ohne dass diese mich gestört hat. Jedoch muss man beachten, das Huawei selbst angibt, dass dieses Gerät für einen Handgelenksumfang von 13 bis 20 cm geeignet ist. Liegt man persönlich drunter oder sogar drüber, dann rät man vom Kauf der Smartwatch ab, daher vor dem Kauf am besten erst mal den Umfang nachmessen.

Unter der Smartwatch sammelt sich jedoch wie bei allen anderen Uhren nach einiger Zeit schweiß. Dies ist jedoch völlig normal und liegt daran, dass die Smartwatch mit der Rückseite so dicht auf der Haut aufliegt. Dadurch kann nämlich die Luft nicht richtig zirkulieren. Dies ist jedoch kein Nachteil, denn dieses Problem hat man bei sämtlichen anderen Smartwatches ebenfalls.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Einrichtung & Bedienung

Unbekannte App
Preis: Kostenlos
Huawei Health
Preis: Kostenlos

Huawei setzt wie bereits bei der Watch 3 Pro bei den neusten Smartwatches auf dasselbe Betriebssystem wie auch bei den eigenen Smartphones, nämlich „HamonyOS“. Dessen Einrichtung ist dabei wie gewohnt sehr schnell und einfach erledigt. Hierbei haben sich jedoch die Systemvoraussetzung verändert, sodass man zum erfolgreichen Verwenden der Smartwatch ein Smartphone mit mindestens Android 6.0, HarmonyOS 2 oder alternativ iOS 12 oder neuer haben sollte. 

Um die Huawei Watch D mit dem Smartphone koppeln zu können, ist die kostenlose Huawei Health App notwendig. Daher muss diese zuvor unbedingt auf das Smartphone geladen werde, erhältlich ist diese für iOS, Android und Harmony OS). Währenddessen kann man natürlich schon mal direkt die Huawei Watch D einschalten, was durch das längere gedrückt Halten der oberen Taste geschieht. Nach dem Startvorgang wählt man hier an der Smartwatch lediglich die Sprache aus, den Rest erledigt man daraufhin nämlich direkt über die geladene App. Scannt man den QR-Code auf dem Display der Smartwatch mit der Kamera App des Smartphones ab, wird man übrigens direkt zum Download der App geführt. Dies erspart einem somit die Suche im jeweiligen Appstore. 

Nachdem die App erfolgreich installiert wurde, muss man einigen Nutzungshinweisen und den Benutzervereinbarungen zustimmen. Dies war bei so vielen Hinweisen etwas nervig, ist aber zum Glück nur einmalig notwendig. Des Weiteren ist für die Einrichtung eine Huawei-ID notwendig, also muss man sich hier kostenfrei eine erstellen. Besitzt man bereits eine, kann man natürlich die Vorhandene verwenden. Für die Registrierung benötigt ihr lediglich eine E-Mail-Adresse und ein selbst ausgedachtes Passwort mehr nicht. Sobald man sich eingeloggt hat oder ein kostenloses Konto erstellt hat, muss man noch kurz einigen weiteren Zugriffsrechten zustimmen. Danach landet man auf eine Seite, auf welcher man wiederum grundlegende Informationen über sich selbst angeben kann/sollte. Dazu zählen unter anderem: Das eigene Geschlecht, Körpergröße, Gewicht und Geburtsdatum usw. Diese Daten werden natürlich nicht für euren Account benötigt, sondern werden von der App wegen den Messwerten, wie z. B. den verbrannten Kohlenhydrate usw. benötigt. Ist dies alles Angegeben bzw. ausgewählt worden, gelangt man nach weiteren Zustimmungen zu dem Punkt, an dem man wie ich als iPhone-User zustimmen kann, dass sämtliche sportlichen Aktivitäten, welche die Uhr aufzeichnet, in die Apple Health-App importiert werden.

Hat man so weit alles angegeben muss man selbstverständlich noch die Huawei Watch D einrichten. Dazu kann man entweder auf der Startseite unten rechts das Untermenü „Geräte“ auswählen und hinzufügen auswählen. Daraufhin Smartwatch-> Huawei Watch Series auswählen und die Smartwatch auswählen, welche euch im Pop-up Fenster eingezeigt wird. Daraufhin wird die Uhr automatisch mit eurem Smartphone gekoppelt und ist einsatzbereit. Alternativ kann man jedoch auch direkt auf der Startseite auf die das Symbol oben rechts mit den vier Punkten tippen und hier dann direkt „Hinzufügen“ auswählen. Nachdem die Einrichtung erfolgreich durchgeführt wurde, sollte man direkt in den Einstellungen der Smartwatch nach einem System-Update suchen und diese installieren, damit die Huawei Watch D auf dem aktuellen Stand der Sicherheit ist und man die neusten Funktionen zur Verfügung hat usw.

Nachdem man die Huawei Watch D eingerichtet hat, gelangt man bei jedem Starten der App logischerweise direkt auf deren Startseite. Hier erhält man direkt eine tägliche Übersicht sämtlicher aufgezeichneter Aktivitäten zu welchen folgende Werte zählen: Schritte, Zeiten der getätigten Workouts, Kalorien, gelaufene Distanz, Herzfrequenz, Schlaf, Blutdruck, Hauttemperatur, SpO2 usw.

Im nächsten Untermenü, dem Punkt „Training“, können Trainingseinheiten direkt vom Smartphone aus gestartet werden. Daher kann man über den oberen Bereich bequem die gewünschte Trainingseinheit z. B. Radfahren, Gehen, Laufen auswählen und darunter ein Ziel auswählen. Dazu zählt z. B. eine bestimmte Distanz, Kalorien oder eine Zeit. Drückt man auf Start, zählt der Countdown von 3 runter und die Aufzeichnung fängt an. Hier wird einem dann direkt alles Wichtige für die jeweilige Sportart angezeigt, beim Radfahren ist dies z. B. die Karte, Zeit, Geschwindigkeit und die Herzfrequenz.

Zu guter Letzt gelangt man durch das letzte Untermenü „Geräte“ zu den Einstellungen der Huawei Watch D. In diesem Abschnitt kann man in der Gesundheitsüberwachung einige Dinge wie z. B. Huawei TruSleep, Blutdruckmessung, Messung der Hauttemperatur und die SpO2-Messung aktivieren. Beim letzten Menüpunkt handelt es sich um das Konto, hier kann man z. B. einige Daten, die man zu Beginn festgelegt hat, ändern.

(Einrichtung & Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Display

Beim verbauten Display handelt es sich wie bereits anfangs erwähnt, um ein hochwertiges AMOLED-Display mit einer 1,64 Zoll Bildschirmdiagonale. Die Auflösung beträgt hervorragende 456 x 280 Pixel, was einer Bildschärfe von 326 Pixel pro Zoll entspricht. Somit kann man als Träger der Smartwatch keinerlei einzelne Pixel auf dem Display erkennen. Das AMOLED-Display bietet die typischen perfekten Schwarzwerte und hat ein sehr hohen Kontrastwert, genau so, wie man es von dieser Technologie gewohnt ist und daraus resultieren auch leuchtende und kräftige Farben und die Blickwinkelstabilität ist ebenfalls hervorragend.

Im Displayrand ist wie üblich ein kleiner Umgebungslichtsensor verbaut. Dieser sorgt dafür, dass die Helligkeit des Displays immer völlig automatisch und stufenlos an das aktuelle Umgebungslicht anpasst wird. Die Helligkeit wird somit eigentlich immer passend reguliert, lediglich bei direkter Sonnenstrahlung reicht die max. Helligkeit nicht ganz aus. Daher muss man in diesen Fällen hin und wieder vielleicht die Hand zum Schattenspenden nutzen, um die Inhalte auf dem Display besser erkennen zu können. Dies ist jedoch bei allen anderen Geräten bzw. Smartwatches ebenso der Fall und daher kein reines Problem von Huawei.

(Display: 4 von 5 Punkten)

Funktionen

Zum verbauten Prozessor und dem Arbeitsspeicher hält sich Huawei bei der Watch D leider sehr verdeckt. Dennoch kann ich ganz klar aussagen, dass HarmonyOS darauf auf jeden Fall sehr flüssig läuft. Es gab keine Aussetzer, lange Ladezeiten oder Ähnliches. 

Der Herzfrequenzsensor an der Unterseite der Smartwatch, wird von Huawei TrueSeen-Sensor genannt und entspricht der neuesten Generation 5.0. Damit soll eine noch genauere Gesundheitsüberwachung wie deren Vorgängerversion möglich sein und dies auch sparsamer zum Akku. Der TrueSeen-Sensor überwacht kontinuierlich den Puls des Trägers und dies nicht nur bei sportlichen Aktivitäten, sondern auch völlig automatisch im Alltag und in der Nacht, wenn man schläft. Diese Werte werden, sofern ihr zugestimmt habt, automatisch am iPhone in der Huawei Health-App und mit der Apple HealthKit-App synchronisiert. Dabei sind natürlich die zusätzlichen Messwerte wie VO2 max. (maximale Rate vom Sauerstoffverbrauch beim Training), der aerob/ anaerober Trainingseffekt und die Erholungszeit, zu der die Uhr vor der nächsten Trainingseinheit rät, weitere hilfreiche Funktionen.

Bei den Sportarten stehen über 70 Work-out-Modi zur Auswahl, zwischen welchen man im Trainingsmodus auswählen kann. Davon werden die insgesamt sechs am häufigsten Arten der Aktivitäten sogar automatisch erkannt. Zu diesen zählen unter anderem natürlich das normale Laufen (Indoor und Outdoor usw.). In meinem Testzeitraum fragte mich die Uhr nach wenigen Metern, ob ich gerade Indoor- oder Outdoor Laufe und ob ich eine Aufzeichnung starten möchte. Somit kann ich bestätigen, dass diese Aktivität wie versprochen automatisch erkannt wird.

In den Einstellungen in der App kann man die Herzfrequenzmessung auf Echtzeit umstellen, dann wird der Puls permanent gemessen. Dies führt jedoch auch zugleich dazu, dass die Akkulaufzeit geringer wird, da dafür mehr Strom benötigt wird. Im normalen Modus „intelligent“ ist die Messung der Herzfrequenz von der aktuellen Aktivität abhängig, macht man z. B. Sport wird der Puls häufiger gemessen als beim normalen Laufen im Alltag. Das GPS-Modul, welches in der Huawei Watch D verbaut wurde, arbeitet zuverlässig und genau, sodass man die gelaufene oder mit dem Fahrrad gefahrene Strecke exakt auf der Karte nachverfolgen kann. Zudem hat Huawei natürlich noch zahlreiche weitere Sensoren verbaut, zu denen unter anderem ein Beschleunigungssensor, Gyroskopsensor, Temperatursensor, Differenzialdruck-Sensor, Hallenser und Umgebungslichtsensor gehören. Diese Sensoren liefern im Alltag und während dem ausführen von unterschiedlichen Work-outs zahlreiche Daten wie die zurückgelegten Distanzen beim Radfahren und beim Laufen.

Wie es sich für eine Smartwatch mittlerweile gehört, ist auch eine integrierte Schlaftracking-Funktion mit an Bord, die im Test sehr gut funktionierte. Die Smartwatch misst, während man in der Nacht schläft, regelmäßig den Puls, wie sehr man sich bewegt und wie regelmäßig die Atmung ist. Außerdem zeichnet diese auch die Dauer des Schlafes auf und ermittelt auch genau, wie viel ihr davon im Tiefschlaf bzw. leichten Schlaf und dem sogenannten REM-Schlaf gewesen seid. Diese Werte zusammen kombiniert, ergeben dann zudem eine sogenannte Schlafbewertung für jede Nacht, damit ihr genau Bescheid wisst, wie gut ihr in der jeweiligen Nacht geschlafen habt. Dabei werden euch in der App Empfehlungen geboten, wie man einen eventuellen schlechteren Schlaf verbessern könnte.

Die wohl besondere Funktion der Hauwie Watch D ist jedoch die Blutdruckmessung, welche im Armband der Smartwatch integriert wurde. Dabei kommt eine rund 5 Jahre entwickelte Minipumpe zum Einsatz, welche ein dünnes Luftkissen zwischen dem Armband aufpumpt und dabei wie bei einem herkömmlichen Blutdruckmessgerät den Blutdruck effektiv misst. Damit dies auch im Alltag bequem ist, befindet sich dies wie bereits erwähnt am Armband und zwischen dem Luftkissen und dem Handgelenk befindet sich noch ein angenehmes Material, was hier von Huawei-Luftkissenschutz genannt wird. Führt man die Blutdruckmessung aus, ist das sehr kurze Aufblasen des Kissens bei absoluter Ruhe kurz hörbar und danach spürt man eben nur noch wie bei der herkömmlichen Messung einen spürbaren Druck, der für die Messung wichtig ist. Danach entweicht der übrige Druck wieder und die Uhr sitzt wieder wie zuvor absolut bequem. 

Die EKG-Messung ist jedoch wie von meiner Apple Watch gewohnt auch sehr nützlich und erfolgt auch hier sehr identisch, sodass man während der Messung logischerweise die Smartwatch trägt und dabei mit dem Zeigefinger der anderen Hand die rot umrandete EKG-Taste berührt. Im Anschluss werden einem hier alle für die EKG-Messung relevanten Daten angezeigt und am Smartphone kommt zudem der Hinweis, dass eine neue EKG-Messsung vorliegt.

(Funktionen 4 von 5)

Akku

Das Gehäuse der Huawei Watch D beinhaltet einen 451 mAh großen Akku, welcher laut Huawei eine Akkulaufzeit von rund 7 Tagen bei typischer Nutzung ermöglichen soll. Dies bedeutet natürlich nicht, dass man hier die Echtzeit Herzfrequenzmessung usw. nutzt, sondern die intelligente. Dies bedeutet ca. 6 x Messung des Blutdrucks und max. 5 EKG-Messungen am Tag, während natürlich permanent die Verbindung zum Smartphone besteht.  

In meinem Test habe ich die Uhr so verwendet, wie es der Normalverbraucher tun würde, daher habe ich die Funktionen, die von Werk aktiv waren, alle aktiv gelassen, da sonst eine Smartwatch kein Sinn machen würde. Das Ergebnis war, dass bei mir nicht die 7 Tage, sondern 4 Tage erreicht wurden, ehe die Huawei Watch D aufgeladen werden musste. Solltet ihr jedoch mehr Aktivitäten aufzeichnen, dann wird die Laufzeit nochmals etwas geringer sein, aber im Großen und Ganze ist die Akkulaufzeit dennoch gut.

Beim Laden setzt Huawei auf eine echte Induktive-Aufladung, sodass die Ladeschale magnetisch an den Sockel mit dem Herzfrequenzsensor angedockt wird. Das volle Aufladen dauert rund 60 Minuten, was im Betracht auf die max. Akkulaufzeit ein sehr guter Wert ist.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit der Watch D verspricht Huawei eine Smartwatch, welche ein zuverlässiges 24/7 Gesundheitsmanagement bietet. Daher soll diese die Funktionen der hauseigenen Huawei Watch GT 2 Pro mit einem EKG-Gerät, einem traditionellen Blutdruckmesser, Pulsoxymeter und einem Hauttemperaturmesser kombinieren. Des Weiteren verspricht man eine einfache Handhabung, was durch das recht übersichtliche Menü ermöglicht wird und von der App auf dem Smartphone nochmals übersichtlicher ergänzt wird. Das Materialwahl aus Aluminium wirkt hochwertig, auch wenn diese natürlich dann auch wiederum für ein höheres Gewicht sorgt. Leider kann hier jedoch keine zusätzlichen Apps installieren, was ich persönlich etwas schade finde. Nutzt man gerne an der Uhr andere Apps bzw. möchte das Smarthome steuern, ist dies hierüber nämlich leider nicht möglich, da dafür keine Apps geboten werden.

Preis/Leistung

Die UVP der Huawei Watch D hat das Unternehmen zum Marktstart mit 399€ festgesetzt. Da diese neu auf dem Markt erhältlich ist und die Verfügbarkeit noch nicht so gut ist, bekommt man die Smartwatch zum aktuellen Zeitpunkt leider auch noch nicht günstiger. Wer die Smartwatch jedoch direkt bei Huawei kauft, bekommt zu diesem Preis auch noch direkt die Huawei Körperfettwaage Scale 3 im Wert von 69€, Huawei Health für 3 Monate (23,97€) und eine 3-Jährige Garantie im Wert von 15,09€ gratis dazu. 

Die Huawei Watch D bietet eine gute Ausstattung, sodass man als Träger/-in bestens über alle Gesundheitsdaten informiert wird. Sind einem der Blutdruck, die Herzfrequenz und eine EKG-Analyse egal, dann muss man über den Kauf nicht nachdenken, denn dann macht diese keinen Sinn. Gesünder ist man dadurch auch nicht, die Uhr hilft jedoch auf jeden Fall die Werte zu überwachen und das absolut zuverlässig und einfach. Für rund 400€ ist die Smartwatch jedoch trotz deren umfangreichen Funktionsumfang recht teuer, denn man bekommt hier keine Apps zum erweitern des Funktionsumfangs geboten. Somit ist die Smartwatch nur wirklich dann sinnvoll, wenn einem persönlich die oben genannten Funktionen der Gesundheitsüberwachung wichtig ist, ansonsten ist man mit günstigeren Smartwatches besser dran.

Huawei Store

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: consumer.huawei.com/at

Innr Outdoor Smart Pedestal Light Colour  

In aller Kürze

Beim Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour handelt es sich um kleine Sockellampen im 3-er Pack, welche dank RGB-LEDs und ihrer Kompatibilität zu Philips Hue für einen tollen Blickfang im eigenen Garten sorgen sollen. Die Lampen sind hochwertig verarbeitet, sehen so weit auch gut im Garten aus und funktioniert wunderbar über die Hue-App, sodass man diese darüber sehr gut steuern kann. Das Set ist voll und ganz für den Außeneinsatz gemacht, denn das Gehäuse ist Wasser- und Staubgeschützten und dank Erdspieß lassen diese sich einfach in den Boden verankern und halten dabei sehr stabil und sicher in der gewünschten Stelle. Der Preis ist zwar dennoch recht happig, aber die ähnlichen Sockellampen direkt von Philips Hue kosten nochmals einiges mehr.

Gefällt uns

  • Spritzwasser und Staubgeschützt
  • helles Licht
  • schöne Darstellung der Farben
  • Hue kompatible
  • einfache Montage und Einrichtung
  • Aluminium/ Kunststoff- Gehäuse
  • geringer Stromverbrauch

Gefällt uns weniger

  • Preis etwas happig
  • kein HomeKit Support
  • nicht Hue-Sync kompatible

Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Innr liefert das Smart Outdoor Pedestal Light Colour Set in einer stabilen und rundum bedruckten Verpackung aus, welche im Großen und Ganzen kompakt gehalten wurde. Da die Verpackung aufgrund der Sockelleuchten hochkant ausgeführt wurde und diese somit von oben geöffnet wird, gibt es hier nicht wirklich eine fest definierbare Vorderseite. An zwei langen Seiten präsentiert Innr nämlich direkt die drei enthaltenen Sockelleuchten sowie den Produktnamen zusammen mit dem Herstellernamen der hier natürlich wie üblich auch nicht fehlen darf. Durch das bereits von den anderen Outdoor-Produkten bekannte grüne Logo mit dem Haus und der „Outdoor-Exterieur Beschriftung“ informiert Innr zudem direkt auf Anhieb darüber, dass es sich hier um ein Produkt für den Außenbereich handelt. An der Seite rechts davon sieht man wiederum eine einzelne Sockelleuchte, die in einem Garten installiert wurde und weiß leuchtet. Des Weiteren erwähnt Innr hier neben dem Herstellernamen auch noch über die Produktbezeichnung bzw. die Modellbezeichnung „OPL130C“.

Zu guter Letzt findet man an der linken Verpackungsseite einige Ausstattungsmerkmale, welche hier in mehreren Sprachen aufgelistet wurden. Hierbei geht Innr auf die smarte Steuerung via Smartphone ein, dass man die Beleuchtung zudem automatisieren kann und das ganze noch energiesparend sein soll. Zum Energiebedarf findet man direkt unten noch das typisches für Leuchtmittel verwendetes Energie-Label, welches hierbei aussagt, dass die Sockelleuchten der „Klasse A“ entsprechen (bei einer Skala von A++ bis E). Direkt oberhalb des erwähnten Energielabels zeigt Innr anhand einer kleinen Skizze noch genau, was im Lieferumfang enthalten ist und wie lange die einzelnen Kabel und Sockel sind. Somit kann man genau planen, ob die Beleuchtung für den gewünschten Bereich, welchen man ausleuchten möchte, ausreicht oder man z. B. noch Verlängerungen für einen größeren Abstand benötigt. Neben dem Energielabel hat Innr wiederum noch zahlreiche technische Details in Form von Symbolen aufgelistet, sodass man hier unter anderem erfährt, dass Zigbee unterstützt wird (daher auch mit der Hue Bridge kompatible), das Leuchtmittel nach IP65 geschützt wird, der Stecker wiederum „nur“ IP44, eine max. Helligkeit je Sockel von 215 Lumen geboten wird und neben eine RGB (farbigen Beleuchtung) auch normales Licht mit 1.800K – 6.500K unterstützt wird.

Nachdem man die Verpackung an der Oberseite geöffnet hat, kann man direkt vier längliche weiße Kartonagen entdecken, von welchen in den drei Dünneren je eine Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour Sockelleuchte enthalten ist und im minimal Größeren ist das restliche Zubehör verstaut. Beim Zubehör handelt es sich zum einen um den sogenannten Controller, in welchem die smarte Elektronik steckt und welcher noch gut 2 Meter Kabel davor und gut 1 Meter dahinter besitzt. Des Weiteren ist hier dann auch noch der Netzstecker und zwei T-Stecker mit 2 Meter Kabel davor und ebenso danach und ein Endstecker in L-Form, welcher dann nur 2 Meter Kabel davor bietet und dann zur letzten Leuchte verlegt wird. Natürlich legt Innr auch hier wie üblich noch eine Kurzanleitung bei, aber eigentlich ist der Aufbau und alles weitere absolut selbsterklärend.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Bei den Smart Outdoor Pedestal Light Colour handelt es sich um knapp 27 cm hohe Sockellampen für den Garten, die man üblicherweise auch als sehr häufig eingesetzte Wegbeleuchtung kennt. Innr hat hier jedoch RGB LEDs verbaut und diese mit der ZigBee Technologie ausgestattet, sodass diese wie von Philips Hue Leuchtmitteln gewohnt ganz bequem in die App eingebunden werden können. Dadurch resultiert der Vorteil, dass man die Beleuchtung automatisieren kann, sodass man z. B. wählen kann, wann diese ein- und ausgeschaltet werden und zudem kann darüber sehr bequem die Lichtfarbe und Helligkeit nach den eigenen Vorlieben regulieren.

Die smarten Sockellampen können entweder als Starter-Kit im Dreier-Set mit Netzteil, Controller usw. gekauft werden oder alternativ, wenn man schon ein Dreier-Set hat, kann ein einzelner Sockel als Erweiterung gekauft werden. Bei Letzterem ist dann nur eine Sockellampe sowie ein Erweiterungskabel enthalten.

Jede Sockellampe ist dabei wie bereits erwähnt ca. 27 cm hoch und hat einen Durchmesser von 6 cm (die Höhe ist ohne Erdspieß, dieser misst nämlich 13 cm). Beim Material setzt Innr auf eine Mischung aus Kunststoff und Aluminium, denn sowohl der Erdspieß als auch der obere Deckel inkl. runder Leuchtmittelabdeckung bestehen aus Kunststoff, während die Basis also das zwischen Lampenschirm und Erdspieß aus Aluminium gefertigt wurde. 

Die Smart Outdoor Pedestal Light Colour werden wie der Innr Outdoor Light Strip beginnend vom Netzteil mit einem 5 Pin Anschlusses an den Controller (das schwarze Kästchen zwischen dem Kabel) angeschlossen. Dieser Controller beinhaltet die Steuerungshardware, also die smarte Funktion, die zum Programmieren und steuern der Sockelleuchten benötigt wird. Dieses kleine schwarze Kunststoffkästchen ist 80 x 41 x 22 mm (L x B x H) groß, besitzt einen Befestigungsflansch, sodass dieses nach Bedarf sogar noch verschraubt werden kann und ist anders als der Stecker nicht nach IP44, sondern nach IP65 gegen Strahlwasser und Staub geschützt. Von diesem Controller aus verläuft ein weiteres Kabel, welche in einen 2 Pin Kontakt über geht und drei Anschlüsse beinhaltet. Einer davon ist der Anschluss, welcher mit dem Kabel des Controllers verbunden wird, während das nach oben zeigende jeweils mit der Leuchte und das nach rechts zeigende mit dem nächsten T-Kabel verbunden wird. Am Schluss folgt dann noch das letzte L-Kabel mit zwei Anschlüssen, sodass hier zum einen das vom zweiten Sockel stammende Kabel angeschraubt wird und am anderen die letzte Sockellampe. 

Die mitgelieferten Kabel sind eigentlich ausreichend lange, sodass eine gute Wegstrecke oder andere Dinge ausgeleuchtet werden können, solltet ihr jedoch mehr Abstand benötigen, dann bietet Innr als Zubehör natürlich auch Verlängerungskabel an. Von Werk aus ist das ganze so, dass dann zwischen den einzelnen Lampen ein Abstand von 2 Meter geboten wird. Die Gesamtlänge beträgt dann wiederum knapp 9 Meter, gemessen von der Steckdose und bei einer geraden Verlegung.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour sind im Großen und Ganzen gut verarbeitet, sodass hier alle Stellen, an denen Wasser eindringe könnte, bestens abgedichtet wurden. Gespannt bin ich nur, wie sich der verwendete Kunststoff nach den Jahren verhält, denn die Sonne bzw. besser gesagt die UV-Strahlung sorgt nämlich bei vielen Produkten dafür, dass der Kunststoff nach einiger Zeit porös wird. Hier scheint Innr jedoch auf einen UV-beständigen Kunststoff geachtet zu haben, denn ich habe die Lampen nun schon gut ein Jahr im Garten und diese sehen noch top aus.

Die Ausleuchtung der Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour  finde ich gut gelungen, sodass das vorhanden kleine Kunststoff-Milchglas schön gleichmäßig mit Farbe ausgeleuchtet wird. Der Schutz für den Außeneinsatz ist, wie bereits erwähnt sehr gut gegeben. Man sollte dabei jedoch auf jeden Fall beachten, dass der IP44 geschützte Stecker überdacht bzw. vor Regen geschützt ist, denn diese Schutzklasse sagt aus, dass der Stecker „nur“ gegen Fremdkörper, die größer als 1 mm sind, geschützt ist und gegen Sprüh- und Spritzwasser von beliebiger Seite. Ab dem Trafo (Controller) ist das System dann nach IP65 geschützt, was einen vollständigen Schutz gegen Staub bietet und sogar Strahlwasser kann diesem nicht schaden. 

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Leuchtmittel-ArtOutdoor-Licht
LichtfarbeRGBW
Farbtemperatur1800K – 6500K
Lichtqualität (CRI)>80
Lumen215 Lumen pro Spot
Anzahl der LEDs7+7 LED’s (7 white + 7 RGB)
Nennlebensdauer50.000 h
Dimmbereich1% – 100%
Wattzahl4,5 Watt pro Spot
ProtokollZigbee Lightlink
Netzteil220-240V AC – 24V DC – 1.0A (24W max.)
Maße und GewichtHöhe: 400mm (komplett)
Höhe: 272mm (ohne Erdspieß)
Durchmesser: 60mm
Gewicht: 225gr
LieferumfangInnr Smart Outdoor Pedestal Light Colour 3er Set
Steckmodule
Stromkabel
Netzadapter
Controlbox
Technische Daten des Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour

Einrichtung und Steuerung

Die Einrichtung bzw. das verlegen der Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour ist im Grunde sehr einfach. Man muss eben nur beachten, dass man in der Nähe zum späteren Einsatzzweck eine geschützte Steckdose hat, anschließend alles miteinander verbinden und die Lampen mit dem festen Erdspieß im Boden verankern, was druck einfaches eindrücken geschieht, hier muss durch den scharfen Spieß sofern es sich um feinen Kies bzw. Erde handelt nichts geklopft werden.

Die anschließende Einrichtung ist ebenso einfach, schließlich unterstützt die Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour den Zigbee Funkstandard. Somit kann man sie Sockellampen mit den Systemen von Philips Hue, Ikea TRÅDFRI oder Amazon Echo Plus usw. verknüpft bzw. können darüber natürlich auch gestreut werden. Daher muss man sich, um das Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour steuern zu können, nicht noch zusätzlich eine Bridge von Innr kaufen, sofern man bereits Leuchtmittel und eine dafür notwendige Bridge von Philips Hue besitzt.

Jedoch gibt es zwei Einschränkungen, die man mit den Produkten von Innr nicht tun kann, die wiederum mit den Produkten von Philips Hue möglich wären. Zum einen bieten die Leuchtmittel aus dem Hause Innr keine Möglichkeit, die Leuchtmittel direkt via Apple Homekit steuern zu können und zudem wird auch Hue Sync nicht unterstützt, wobei dies im Außenbereich sowieso kaum jemand nutzen würde.

Da viele unter euch sicherlich schon ein Philips Hue Produkt bei sich zu Hause haben und somit auch die Bridge, die am meist verwendete ist, möchte ich mich bei der Einrichtung auf diese konzentrieren, da auch ich diese vorrangig bei mir zu Hause verwende. 

  1. Philips Hue App kostenlos aus dem Appstore herunterladen (verfügbar für iOS- und Android-Smartphones).
  2. Philips Hue App starten und die Einstellungen öffnen.
  3. Hier dann in die Lampen navigieren und Leuchte Hinzufügen auswählen bzw. auf das blaue Plus Symbol oben rechts tippen.
  4. Nun sollte das neue Leuchtmittel, welches ihr mit Strom versorgt habt, gefunden werden und schon kann dieses benannt und in der Farbe wie die anderen Leuchtmittel verändert werden.

(Einrichtung und Steuerung: 4 von 5 Punkten)

Licht

Innr gibt an, dass die Helligkeit der Smart Outdoor Pedestal Light Colour mit je 215 Lumen an bzw. die Gesamtleistung liegt bei 14,5 Watt. Dies reicht jetzt natürlich nicht aus, um eure Terrasse voll und ganz auszuleuchten, sondern ist eher dazu gedacht, am Abend ein Weg oder Ähnliches im Garten schön auszuleuchten. Das Licht und die wiedergegeben Farben gefallen mir dabei sehr gut. 

Vor allem die herkömmlichen weißen Farben, zu welchen z. B. warmes und kaltes Licht zählen, wirken schön hell und leuchten den Weg toll aus, sodass der Lichtkegel schön gleichmäßig rund um die Lampe geworfen wird. Ebenso werden alle bunten Farben gut gesättigt und kräftig wiedergegeben, auch wenn es hier wie üblich der Fall ist, dass Farben nicht ganz so hell sind wie weißes Licht. Der Unterschied ist jedoch nur gering, aber wie gesagt dies bekommen andere Hersteller auch nicht besser hin, denn selbst bei meinen Indoor Leuchten von Philips Hue ist es so, dass bunte Farbe dunkler sind als weißes bzw. kaltweißes Licht.

Im Test zeigte sich, dass die max. Helligkeit der Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour bei kalt weißem Licht erreicht wird, da hierfür anders als für die farbliche Darstellung alle 7 weißen LEDs verwendet werden, während es bei farblicher Darstellung zwar auch 7 LEDs sind, aber diese setzen sich aus verschiedenen Farben (Rot, Grün und Blau zusammen. Somit ist auch dann bei weißem Licht der höchste Stromverbrauch erreicht, aber die Lampen sind dabei so hell, dass diese absolut problemlos als sehr helle Wegleuchten genutzt werden können. In meinem Vergleich sind die Lampen von Innr gut doppelt so hell als herkömmlichen Solar-Weglampen, welche oft in Gärten zum Einsatz kommen.

(Licht: 4,5 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Kommen wir noch kurz zum Thema Stromverbrauch, denn dieser ist bei einem Leuchtmittel, welches häufig angeschaltet ist, ebenfalls ein wichtiger Faktor, welchen man nicht vergessen sollte. Der Verbrauch schwankt wie bereits sehr stark, je nachdem, welche Farbe und Helligkeit man eingestellt hat, was jedoch eigentlich auch logisch sein sollte. 

Das weiße bzw. vorrangig das kalkweiße Licht ist wie bereits zuvor angemerkt am hellsten und benötigt somit deutlich mehr Strom als die farblichen Darstellungen von rot usw. So braucht weißes Licht im Schnitt 12 Watt, während die Farben zwischen 5 bis 6 Watt verbrauchen. Das ist alles so weit noch im Rahmen, da die anderen Hersteller hier bei einem nahezu identischen Verbrauch liegen.

Sind die Sockellampen zwar eingesteckt, aber nur über die App ausgeschaltet, ist der Verbrauch sehr gering und liegt bei gut 0,2 Watt. Erhöht man die Helligkeit wiederum auf gut 50 %, dann landet man bei erstaunlich geringen 0,6 Watt, was ich für alle drei Lampen zusammen inkl. der Steuerungselektronik schon extrem sparsam finde. Erst bei gut 75 % kommt man auf einen Gesamtverbrauch von knapp 2,2 Watt und bei vollen 100 % braucht das ganze knapper 12 Watt. Daher handelt es sich hier um sehr sparsame Leuchtmittel, die für eine hervorragende Ausleuchtung sorgen.

(Stromverbrauch: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour bietet das Unternehmen ein tolles Set an Sockelleuchten an, welche ein helles Licht im Garten erzeugen, sodass man damit z. B. wunderbar den Weg ausleuchten kann, oder man kann damit ein schönes Blumenbeet auch in der Dunkelheit besonders in Szene setzen. Über die App von Innr oder auch von die Philips Hue App (sofern mit der Hue-Bridge verbunden), kann man zwischen 16 Millionen Farben wählen oder auch helles weißes Licht oder warmweißes Licht erzeugen, ganz so, wie es einem gerade am besten gefällt. Man muss hier nur beachten, dass alle Sockelleuchten aufgrund derselben Steuereinheit nur dieselbe Farbe darstellen können, also jede Lampe eine andere Farbe geht hier leider nicht, würde aber im Garten sicherlich auch etwas komisch aussehen.

Somit kann man mit den Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour eigentlich fast alles machen, was man auch mit der Calla Outdoor Sockelleuchte von Philips Hue machen kann. Hier liefert das Modell von Philips zwar aufgrund des etwas größeren Durchmesser eine noch hellere Ausleuchtung, aber dafür kostet hier eine einzelne Lampe schon 120€ UVP, wo man hingegen hier für etwas mehr Geld direkt drei Lampen bekommt. Verzichten muss man bei dem Modell von Innr jedoch, wie ich bereits erwähnt auf den HomeKit Support und die Hue-Sync-Kompatibilität.

Preis/Leistung

Die UVP des Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour hat Innr mit 159,99€ beim 3-er Set festgesetzt. Inzwischen ist das Set nun schon einige Zeit auf dem Markt und somit bekommt man das Set schon für knapp 120€, was ich persönlich einen guten Preis finde. Eine zusätzliche Sockellampe kostet in der UVP wiederum 40€, aber auch hier ist diese inzwischen für rund 35€ verfügbar. Für das geforderte Geld erhält man wassergeschützte Sockelleuchten, die im Garten für eine schönere Atmosphäre sorgen und zudem ein helles Licht und dies zu einem sparsamen Stromverbrauch bieten. Die Lichtqualität ist sehr gut, die Verarbeitung passt und der Preis ist in Ordnung.

Innr Smart Outdoor Pedestal Light Colour

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

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Link zum Hersteller: https://www.innr.com/de/

Roberts Beacon 325

In aller Kürze

Mit dem Roberts Beacon 325 hat das Unternehmen aus Großbritannien den ersten Bluetooth-Lautsprecher vorgestellt, welcher mit seinem Retro-Design und den zahlreichen sommerlichen Farben punkten kann. Dieser ist zusammen mit dem Modell Roberts Beacon 335 erschienen und dabei sind sich beide sehr ähnlich, denn der Unterschied liegt hier nur in der Technik, denn beim 335 werden einem zusätzlich noch ein Equalizer geboten und die Möglichkeit, diesen mit einem weiteren Speaker zum Stereo-Paar zu koppeln, was bei meinem Testgerät nicht möglich ist.  

Beim Roberts Beacon 325 handelt es sich um einen tollen Begleiter im gesamten Haus. Gerade aufgrund dessen geringen Gewichts und der kompakte Maße kann dieser sogar gut in einer etwas größeren Tasche verstaut werden und mit insgesamt 12 Stunden bietet dieser eine ausreichend lange Akkulaufzeit. Doch gerade im Outdoor-Einsatz muss man aufpassen, denn anders als viele Konkurrenzmodelle verträgt dieses Bluetooth-Lautsprecher keinen Staub und Wasser. Überrascht hat mich jedoch der Klang, denn dieser ist trotz der kompakten Bauform überraschend gut aber der Preis ist auch etwas höher angesiedelt aber ok.

Gefällt uns

  • schönes Retro Design
  • Akkulaufzeit von 12 Stunden
  • ausgewogenes neutrales Klangbild
  • Bluetooth
  • gute Lautstärke
  • geringes Gewicht

Gefällt uns weniger

  • keine IP-Schutzklasse
  • Preis

Roberts Beacon 325

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Roberts liefert das Beacon 325 in einer lobenswerten Verpackung aus, denn hierbei handelt es sich nämlich um eine vollständig recycelfähige Verpackung aus mehreren zusammengeklebten Kartonage-Lagen. In diesen wurde das Produkt samt Zubehör perfekt eingepasst, was mir sehr gut gefällt, aber wie gewohnt der Reihe nach und daher fangen wir erst einmal mit der Umverpackung an.

Die stabile Verpackung aus Kartonage wurde in eine bedruckte Umverpackung eingeschoben, welche nur dezente Details zum Produkt verrät. So erfährt man hier nur eine ungefähre Größe des mobilen Bluetooth-Lautsprechers, den Hersteller- und dem Produktnamen. Des Weiteren erfährt man aufgrund der Farbe der Verpackung noch die des Gerätes, denn diese sind identisch, aber zudem kann man die Farbe auch an der Unterseite am Siegel erfahren.

Vorne an der Front findet man lediglich die dezente Skizze des Roberts Bacon 325 und zwar ungefähr in dessen Originalgröße. Direkt darunter prangen der Name des Produkts und die Produktkategorie, in diesem Fall „Bluetooth Speaker“. Auf dem Teil, wo man den Name lesen kann, handelt es sich sozusagen um ein Siegel, welches die Verpackung im unteren Teil versiegelt. Somit verläuft dieses von vorne, nach unten hinweg und zur Rückseite und muss vor dem entfernen der Umverpackung erst noch durchtrennt werden. Am unteren Teil findet man die Farbbezeichnung sowie die Info, dass der Roberts Beacon 325 zwar in UK (Vereinigtes Königreich) entwickelt wurde, aber wie fast alle technischen Produkte in China hergestellt wird. An der Rückseite finde man die von Roberts Radio bekannten königlichen Siegel bzw. einmal das des Fürsten von Wales und das Wappen des Königs. Zu guter Letzt lockert die linke Seite noch ein Roberts Logo auf, zusammen mit dem Sichtfenster, welches die mehrmalige Kartonage zeigt. 

Hat man die Umverpackung von der Hauptverpackung getrennt, kommt die meiner Meinung nach tolle und stabile Innere Verpackung zum Vorschein. Hier sind in die Kartonschichten zwei Deckel aufgesetzt, bei denen man schon direkt erahnen kann, dass oben der Bluetooth-Lautsprecher und unten das Zubehör versteckt wurden. Beim Zubehör gibt es so weit nichts Unerwartetes, denn außer ein Netzteil mit festem Hohlstecker-Kabel gibt es hier nur ein paar Kurzanleitungen. Den Lautsprecher umgibt ebenfalls eine Kurzanleitung, welche alle wichtigen Funktionen usw. sehr verständlich erklärt. Dabei muss man jedoch beachten, dass hier sowohl die Funktionen des hier von mir vorgestellten Roberts Beacon 325, als auch die des etwas umfangreicheren Beacon 335 erwähnt werden. Daher trifft nicht alles, was hier in der Anleitung erklärt wird, auf beide Geräte zu. Denn nur der 335 besitzt den zusätzlichen USB-A Port an der Rückseite sowie die 5 einstellbaren EQ-Einstellungen und die Möglichkeit, zwei identische Lautsprecher zu einem Stereo-Paar zu koppeln.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Design bleibt das Unternehmen Roberts sich treu, denn genau wie die großen stationären Radio-Modelle kommt auch der Roberts Beacon 325 in einem hübschen Retro Design daher. Dafür sorgt nicht nur der gewählte Stoff, sondern auch die Rundungen rundum sowie die silbernen Zierelemente. Roberts bietet den Beacon 325 in insgesamt fünf Farben an, darunter Sonnengelb, Altrosa, Anthrazit, Mitternachtsblau und Petrol an, von welchen Letzterem meiner gewählten Farbe entspricht. 

Das Erscheinungsbild ist somit wie bereits erwähnt, typisch für Roberts und kombiniert das moderne Design mit der klassischen Haptik. Der Stoff, mit welchem der Lautsprecher zum Großteil bespannt wurde, sieht schön aus und sitzt fest. Die Farbgebung ist toll, denn hier hat man sich nicht für einen einheitlichen Stoff entschieden, sondern die Fasern sind bei meinem Modell türkis, blau, grau und braun, wobei hier das blau und türkis klar dominanter ist. Leider gibt Roberts keine direkte Auskunft darüber, woher das Material stammt, denn ich kann mir hier sehr gut vorstellen, dass es sich hier vielleicht um einem Stoff aus einer britischen Weberei handeln könnte.

Die Abmessungen des Roberts Beacon 325 belaufen sich auf 9,5 x 9,5 cm und die Höhe beträgt 19 cm. Dadurch würde sich der Bluetooth-Lautsprecher sehr als mobiler Begleiter eigenen, denn das Gewicht ist mit genau 711 Gramm angenehm leicht, aber aufgrund der fehlenden Schutzklassen wird dieser nicht vor Staub oder Wasser geschützt. Daher würde ich diesen als klassischen heimischen Bluetooth-Lautsprecher bezeichnen, der sich super im Büro, in der Küche oder im Schlafzimmer zum abendlichen Hörbuch hören usw. eignet. 

Die Stoffbespannung verläuft nicht rundum, sondern ist jeweils rechts und links kurz unterbrochen, damit diese in diesen Bereichen sauber gespannt werden konnte. Direkt darüber und darunter folgt jeweils eine umlaufende Zierleiste in Chrome-Optik und an der Font wurde das hervorstehende „Roberts“ Logo aufgeklebt. Damit der Lautsprecher einen sicheren Stand besitzt, hat man diesen an der Unterseite wie viele andere Bluetooth-Lautsprecher mit einem rutschhemmenden Gummi versehen. In dem Zwischenraum des Gummis findet man dann neben den Angaben zur Größe des Akkus auch die Modellbezeichnung und eine Rest-Aussparung. Letzteres benötigt man im Normalfall jedoch nicht. An der leicht ausgesparten Rückseite hat Roberts neben dem Ladeanschluss platziert, bei welchem es sich um einen DC 5Volt Anschluss mit Hohlstecker handelt. Direkt daneben ist noch ein AUX-In Port, über welchen man sofern noch vorhanden ein Gerät kabelgebunden anschließen kann. Ich denke jedoch, dass, wenn man sich einen Bluetooth-Lautsprecher kauft, sicherlich am meisten die Übertragung via Bluetooth bevorzugt und nur die wenigsten auf die Variante mit Klinkenkabel zurückgreifen werden.     

Zu guter Letzt befinden sich an der Oberseite im silbernen Element noch die vier einzigen Steuerungstasten. Dabei ist alles absolut selbsterklärend, da bei diesem Modell keine Mehrfachbelegung vorhanden ist. Auf die genaue Steuerung gehe ich dann wie immer separat beim Punkt „Bedienung“ ein.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bezüglich der Verarbeitung des Roberts Beacon 325 hab ich eigentlich kaum Kritik. Die Verarbeitung ist auf einem guten Niveau, sodass hier der Stoff fest mit dem Gehäuse verbunden wurde, die Tasten bieten einen sehr guten Druckpunkt und das Gewicht ist angenehm leicht. Man könnte hier vielleicht die mangelnde IP-Zertifizierung bemängeln, sodass es bei diesem Gerät keinen Schutz gegenüber Staub und Feuchtigkeit bzw. Wasser gibt. Jedoch denke ich, man entscheidet sich für ein anderes Modell, wenn man einen robusten Bluetooth-Lautsprecher bevorzugt, denn hier handelt es sich mehr um einen modischen und schönen Lautsprecher, welchen man auch gerne mal auf dem Sideboard stehen lassen möchte. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecher Anzahl1 x45-mm-Neodym-Lautsprecher
zwei passiven Bassradiatoren
Treiber-Durchmesser45-mm Treiber
Gesamtausgangsleistung (RMS)keine Angaben
Gehäuse MaterialKunststoff und Stoff
AnschlussmöglichkeitenKlinkenbuchsen-Eingang 3,5 mm und Bluetooth
Konnektivitätnur Bluetooth
Maße9,5 x 9,5 x 19 cm (TxBxH)
LieferumfangRoberts Beacon 325
Netzkabel mit Hohlstecker
Anleitungen
Technische Daten des Roberts Beacon 325

Bedienung

Die Bedienung des Roberts Beacon 325 ist sehr simple aufgebaut. Über den linken oberen Knopf wird wie das Symbol darauf schon zeigt, der Lautsprecher Ein-/Ausgeschaltet. Ein kurzes Betätigen reicht dabei schon aus und der Startton ist direkt zu hören, sodass der Lauscher mit einem Gerät gekoppelt werden kann. Zum Ausschalten wiederum muss man dieselbe Taste für ca. 2 Sekunden betätigt halten und auch hier bestätigt dies einem der akustische Ton. Über der Taste gibt es auch noch direkt eine kleine Status-LED, welche über den aktuellen Betriebszustand des Lautsprechers informiert. Direkt daneben folgt die Bluetooth-Taste, mit der man durch zwei Sekunden gedrückt halten, den Roberts Beacon in den Bluetooth-Pairing-Modus versetzt, sodass dieser z. B. beim Smartphone in den Einstellungen->Bluetooth gefunden und gekoppelt werden kann. Dabei zeigt auch hier eine kleine, blau leuchtende LED den aktuellen Status an. Leuchtet diese permanent blau, dann ist der Lautsprecher mit dem Gerät erfolgreich gekoppelt und blinkt diese, ist der Pairing-Modus aktiv.

Unter den eben erwähnten Tasten folgen dann noch die beiden lauter und leiser Tasten, mit diesen reguliert man dann logischerweise die Lautstärke. Das länger gedrückt halten führt hier leider nicht dazu, dass man zum nächsten Titel springt, sondern erhöht lediglich die Lautstärke mehrfach. Zwischen den vier Tasten befinden sich dann noch drei einzelne LED, die den aktuellen Akkustand der Batterie bzw. des Akkus anzeigen. Vielmehr gibt es hier nicht und bis auf die Skip-Funktion, sodass man die Musiktitel auch ohne das Smartphone überspringen kann, vermisse ich hier nichts. Wünscht man eine Equalizer Einstellung oder möchte den Lautsprecher mit einem zusätzlichen Beacon koppeln, muss man dann zum etwas teueren Beacon  335 greifen, denn dies wird hier zusammen mit einem etwas größeren Akku geboten.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun zum Klang des Roberts Beacon 325. Hierzu macht Roberts wie gewohnt leider keine umfangreichen Angaben, sondern gibt nur bekannt, dass ein einzelner 45-mm-Neodym-Lautsprecher mit zwei passiven Bassradiatoren verbaut wurde. Letzteres wird, wie der Name schon verrät, passiv angetrieben, was hier durch den aktiven 45 mm Treiber geschieht. Dadurch wird ein besserer Klang erreicht, bzw. der Bass und die Mitten werden trotz des kleineren Gehäuses erstaunlich stark wiedergeben. Bezüglich des Frequenzgang usw. gibt man leider nichts preis. Durch den nach vorne gerichteten 45 mm Lautsprecher wird einem hier ein direkter und unverfälschter Klang geboten, welcher mir sehr gut gefällt. Bei der Konkurrenz ist es nämlich aktuell oft so, dass man mehr auf eine breite Stereobühne setzt, sodass eine breite Abstrahlung des Klangs ermöglicht wird. Darunter leidet jedoch leider oft das Klangbild und zudem geben viele einen bassbetonten Klang ab, da dies von der Mehrheit leider so als „guter Klang“ bezeichnet wird. 

Hier beim Roberts Beacon 325 wird einem somit ein ehrlicher und von den Musikliebhabern bevorzugter unverfälschter Klang geboten, sodass es mir persönlich sehr Spaß gemacht hat, damit Rock, Pop, Klassik, Rap usw. zu hören.  

Positiv ist mir auch aufgefallen, dass der Beacon 325 sowohl leise als auch auf der max. Lautstärke ein sehr gutes Klangbild bietet, welches sich nicht wirklich sonderlich verändert, sondern immer sehr konstant und stabil bleibt. Die max. Lautstärke ist dabei sehr gut, sodass man damit auch einen etwas größeren Raum mehr als ausreichend beschallen kann. Jedoch muss ich ganz klar auch zugeben, dass es sich hier um kein Gettoblaster handelt, mit dem man eine Party beschallen kann, aber man kann damit, während man z. B. saugt usw. gut Musik hören, ohne dass man den Lautsprecher von Raum zu Raum mitnehmen muss.

Die Funktion des Roberts Beacon 325 ist daher als Regallautsprecher einzustufen, denn er ist als ein klassischer Direktstrahler zu bezeichnen, also der Klang wird direkt nach vorne abgestrahlt. Der Bass ist zurückhaltend, sodass die klassische Jugend von heute, bei welcher der Dominante Bass ein „guter Klang„ ist, hier eventuell enttäuscht sein wird, denn dies wird einem hier wie erwähnt nicht geboten. Der Bass ist da und hörbar, aber die Klang-Qualität ist eben unverfälscht, und so wie diese eigentlich klingen sollte ausgewogen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Der Akku im Roberts Beacon 325 ist 2.500 mAh groß, der für eine maximale Musikspielzeit von rund 12 Stunden ausreicht. Im Alltagstest konnte ich diese Laufzeit auf leicht angehobener Lautstärke auch ganz gut erreichen, sodass Roberts hier nicht zu viel versprochen hat. Greift man stattdessen zum „großen Bruder“, dem Bacon 335 und somit dem etwas umfangreicher ausgestatteten Modell, dann werden einem sogar 15 Stunden Laufzeit geboten. Aber selbst die 12 Stunden am Stück reichen eigentlich vollkommen aus und sollte der Akku dennoch unerwartet leere gehen, kann man diesen problemlos, während man Musik wiedergibt, aufladen, denn hierbei wird die Wiedergabe nicht unterbrochen.

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Roberts Beacon 325 hat das britische Traditionsunternehmen neben Radios nun auch die ersten beiden mobilen Bluetooth-Lautsprecher vorgestellt. Bei diesem Modell hat mir sehr gut der unverfälscht klare Klang gefallen, der ein warmes und ausgewogenes Klangbild liefert, ohne dass hier zu sehr auf einen dominanten Bass gesetzt wird. Der Lautsprecher sieht gut aus, integriert sich sehr gut in alte und neue moderne Häuser und verleiht so wie die Radio-Modelle eine besondre Note im Haus. Die Verpackung, in welche der Lautsprecher daher kommt, finde ich klasse, da hier alles recht nachhaltig gehalten wurde und somit handelt es sich hier um einen tollen Lautsprecher mit ausreichend langer Akkulaufzeit.

Preis/Leistung

Die UVP des Roberts Beacon 325 hat das Unternehmen bei stolzen 169€ festgesetzt, ein Preis, der sehr stabil ist, denn aktuell bekommt man den Bluetooth-Lautsprecher nirgends günstiger. Hier gibt es zwar andere Bluetooth-Lautsprecher, die vielleicht günstiger sind, aber gerade wenn man auf einen natürlichen, unverfälschten Klang wert legt, sollte man sich dieses Modell genauer anschauen, denn klanglich gesehen gefällt dieser mir sehr gut. Für viele mag dies vielleicht ungewohnt klingen, aber hier kommen die Höhen und Mitten sehr gut zur Geltung, ohne dass der Bass, welcher auch vorhanden ist, zu dominant wirkt. Das Einzige, was hier fehlt, ist die IP-Zertifizierung, denn somit handelt es sich hierbei mehr um einen Lautsprecher, welchen man im Haus mobil nutzt, als einen, den man auch im Garten oder unterwegs zum Skaterpark usw. mitnimmt. Aber hätte man den Lautsprecher nach dem IP-Standard gebaut, würde diesem der Charme fehlen, denn der Stoff hätte anders gefertigt werden müssen usw.

Roberts Beacon 325

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.robertsradio.com

Teufel Real Blue TWS

In aller Kürze

Bei den Teufel Real Blue TWS handelt es sich um sehr schlichte True Wireless In-Ears, welche vom Klang überzeugend gut klingen und einen guten Bedienkomfort via Touch-Oberfläche bieten. Was mir persönlich weniger gut gefallen hat, war unter anderem, dass dieses Modell nicht mit der Teufel App für Kopfhörer kompatibel ist. Dies ist meiner Meinung nach in der heutigen Zeit bzw. vor allem bei einer UVP von 150€ eigentlich ein muss. Des Weiteren ist die Akkulaufzeit gut, aber im Vergleich zur Konkurrenz nur mittelmäßig. Wer dennoch über diese Punkte hinwegsehen kann, sollte sich die In-Ears dennoch mal genauer anschauen bzw. probe hören, denn sowohl klanglich als auch vom Tragekomfort und der Bedienung sind diese nämlich sehr gut.

Gefällt uns

  • bequemer Sitz
  • leichte In-Ears
  • ANC und Transparenz-Modus
  • guter Klang

Gefällt uns weniger

  • kein aptX oder LDAC Support
  • Akkulaufzeit eher mittelmässig
  • keine Unterstützung der Teufel-App
  • max. Output könnte noch etwas höher sein.

Teufel Real Blue TWS

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung setzt Teufel wie gewohnt auf einen ungebleichten und wenig bedruckten Karton, sodass hier alles schön nachhaltig gehalten wurde. Die Verpackung ist in diesem Fall sehr kompakt, aber dennoch stabil, sodass der Inhalt darin sicher geschützt wird. Rundum informieren die Aufdrucke etwas über die technischen Daten und auch über das Produkt, da hier eine Skizze der In-Ears abgebildet wurde. 

Durchtrennt man das Klebesiegel an der Unterseite, kann man die Verpackung öffnen und dann kommt auch schon direkt das Ladecase zum Vorschein, in welchem die beiden In-Ears bereits eingesetzt wurden. Das Ganze ist dann wiederum in einer schlichten Folie verpackt und wird durch einen Kartonage-Einsatz perfekt geschützt. Entnimmt man den Einsatz, findet man in den zwei Hohlräumen links und rechts das Zubehör, bei denen es sich auf der einen Seite um ein relativ kurzes USB-A auf USB-C Ladekabel handelt und auf der anderen Seite um die zusätzlichen unterschiedlich großen Ohranpassstücke. Diese liefert Teufel in den Größen XS, S und L mit, während die Größe M ist bereits vormontiert wurde. Zu guter Letzt befinden sich unter dem Einsatz noch die üblichen Beipackzettel in Form von einer Kurzanleitung, Sicherheitshinweisen usw.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Das Design der Teufel Real Blue TWS ist recht schlicht gehalten und werden von Teufel lediglich in Schwarz angeboten, wie dies aktuell beim Unternehmen bei sämtlichen True Wireless In-Ears der Fall ist. Die Formensprache ist schlicht und kommt ohne die Stiele daher, wie man es z. B. noch von den Teufel Airy True Wireless kennt. Die Form erinnert mich daher sehr an die JBL Tour Pro+ TWS bis auf den Punkt, dass hier keine zusätzlichen Sicherungsgummis vorhanden sind, die für einen noch sichereren Halt sorgen sollen. 

An dem matt-schwarzen Gehäuse der In-Ears hat Teufel das typische Herstellerlogo in Form eines grauen „T“ aufgebracht, welches zugleich das einzige Erkennungsmerkmal ist, denn ansonsten wirken diese sehr unauffällig. Dieses Logo findet sich direkt auf der runden berührungsempfindliche Oberfläche, welches zugleich die einzige Steuereinheit ist, denn hier setzt Teufel ansonsten auf keine weiteren Tasten, lediglich die beiden Touch-Oberflächen an beiden In-Ears. Rund um das runde Plateau an der Außenseite fällt die Form der In-Ears etwas abgeschrägt ab, wobei diese in diesem Fall in die Tropfenform der In-Ears übergeht, was somit nicht gleichmäßig ist, sondern unten breiter wird als oben hinweg. Dies liegt auch daran, dass hier an dem breiteren Rand das Erste von insgesamt drei Mikrofone zu finden ist, welches für das Active Noise Cancelling benötigt wird. Ein weiteres Mikro findet man dann im Gehäuserahmen außen und ist nach unten gerichtet. Dieses Mikrofon ist nicht umsonst nach vorne zum Mund gerichtet, den es wird somit bei Telefonaten verwendet, während die anderen Mikros dafür sorgen, dass die Umgebungsgeräusche um einen herum herausgefiltert werden. Nach oben gerichtet findet man hier zwar ebenfalls eine Öffnung am Rahmen, jedoch sieht dies zwar ebenfalls auch einem Mikro aus, ist jedoch in Wirklichkeit eine Status-LED, welche den Status der Ohrhörer anzeigt.

Das letzte Mikro befindet sich dann noch beim Tragen der In-Ears in der Innenseite der In-Ears und somit ist direkt klar, dass Teufel hier auf die bekannte Technologie von ANC setzt, bei welchem Feedback-Mikrofone an der Innenseite des Ohrs und Feedforward-Mikrofone an der Außenseite platziert wurden. Daher sollen die In-Ears weniger anfällig gegenüber dem genauen Sitz im Ohr sein, da das äußere Mikrofon die eingehende Störgeräusche erkennt, das ganze von der Elektrik dann gegensteuert wird und das innere Mikrofon misst nach, ob bzw. was im Ohr dennoch hindurch kommt und sorgt somit für eine noch bessere Regulierung des fortschrittlichen Hybrid ANC, welches hier zum Einsatz kommt.

Neben dem Mikrofon findet man an der Innenseite noch die beiden Ladekontakte, über welche die In-Ears beim Eisnetzen in das Ladecase mit Strom versorgt werden und zudem ist hier natürlich auch noch der Ohrkanal vorhanden, welche den Klang des Treibers ausgibt und somit in den Gehörgang befördert. Auf dem Ohrkanal sitzen die laut Teufel spezielle Mushroom-Ear-Tips aus antibakteriellem Silikon, diese sorgen für einen sicheren und komfortablen Halt im Ohr. Jedoch muss ich ehrlich zugeben, wirklich speziell sind diese meiner Meinung auch nicht, sondern wie viel anderen Silikon-Ear-Tips als normal zu bezeichnen. Mushroom steht hier logischerweise nur für die Form, da dies einem Mushroom, also Pilzen, sehr ähnlich ist.

Ladecase

Das Case ist ebenso wie die In-Ears sehr schlicht gehalten. Also exakt dasselbe matt-schwarze Kunststoffgehäuse, angenehm abgerundet und lediglich mit einem dezenten grauen Teufel Schriftzug an der Front versehen, sowie der Modellbezeichnung an der Rückseite aber der Reihe nach. 

Das Case besteht aus Kunststoff und wurde an der Unterseite abgeflacht, sodass dieses auf dieser Fläche stehen bleibt, außer man entnimmt beide In-Ears und stellt das Case aufgeklappt hin, dann fällt es aufgrund des Schwerpunkts nach hinten um. An der Front des förmlich abgerundeten Ladecase befinden sich oberhalb des „Teufel“ Schriftzugs drei einzelne LEDs, welche einem den aktuellen Akkustand bzw. Ladestand der In-Ears anzeigt. Hierbei ist das ganze sehr Simple zu verstehen, denn man zeigt damit nicht an, wie viel Prozent das Ladecase noch hat, sondern jede der LEDs steht hier für ein Komplette Aufladung der In-Ears. Leuchten also alle drei LEDs auf, kann das Case die beiden Ohrhörer dreimal aufladen, während bei einer LED nur noch eine komplette Aufladung möglich ist. Ist der Akku schwach, blinkt die linke LED auf und der Akku sollte mit dem passenden Ladekabel direkt aufgeladen werden. 

An der Rückseite befindet sich die USB-C Ladebuchse, über welche das Ladecase aufgeladen wird, und zudem prangt hier wie bereits erwähnt die Modellbezeichnung der True Wireless In-Ears „Real Blue TWS“. Die Innenseite des Ladecase wurde wie an der Außenseite aus schlichtem schwarzem Kunststoff gefertigt, davon ist das meiste Matt und alle Vertiefungen sind in Hochglanz ausgeführt. Welchen der Ohrhörer man hier in welche Aussparung einsetzt, ist gekennzeichnet, sodass man direkt weiß, welcher Ohrhörer rechts und welcher links eingesetzt werden muss. Zu guter Letzt finde man in der Vertiefung noch jeweils zwei Ladekontakte, über welche die In-Ears aufgeladen werden und ansonsten gibt es hier nichts weiteres Spannendes zu sehen. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Teufel Real Blue TWS ist so weit gut, keineswegs edel oder auffallend hochwertig, sondern einfach solide und für den Preis entsprechend wertig. Alles besteht hier aus Kunststoff, macht aber dennoch einen hochwertigen Eindruck und das Case lässt sich dank der dezent gehaltenen Griffmulde gut mit zwei Händen Öffnen. 

Durch den Einsatz von Kunststoff ist das Gesamtgewicht angenehm leicht und dennoch passt die Verarbeitung, sodass hier nichts knarzt oder Ähnliches. Die beiden In-Ears bringen gut 11 Gramm und das Case knapp über 36,2 Gramm auf die Waage, sodass alles zusammen wie bereits erwähnt angenehm leicht ausfällt. Der matte Kunststoff bringt jedoch leider den Nachteil mit sich, dass dieser sehr anfällig gegen Fingerabdrücke ist, sodass man gerade wenn man die In-Ears wie üblich auch viele unterwegs nutzt, diese hin und wieder mit einem Tuch reinigen sollte. 

 Lobenswert ist auch hier der sichere Schutz nach der Schutzklasse IPX3. Dadurch können den beiden In-Ears ein kurzer Regenschauer nichts ab, jedoch bedeutet dies keineswegs, dass diese wasserdicht sind, sondern eben nur gegen leichtes Sprühwasser.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.2)
FarbeSchwarz
Akkuintegriert, 370 mAh großer Lithium-Polymer-Akku im Case und 60 mAh großer Lithium-Ionen Akku in jedem der beiden Kopfhörern
Akku Ohrhörer: 8 h (ohne ANC) 6 Stunden (mit ANC)
Akku Ladecase: 17 h (ohne ANC) 12 Stunden (mit ANC)
Gesamt somit ca.: 25 h bzw. 18 mit ANC
Gewicht 47,4 g (Ohrhörer und Ladebox)
11,2 g (beide Ohrhörer)
36,2 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und In-Ears aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.2 Audio-Codec: SBC und AAC.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 12 mm (links und rechts)
Frequenzbereich10 Hz bis 20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben vermutlich 16 Ohm
ANC/ TransparenzmodusANC und Transparenzmodus mit insgesamt drei Mikrofonen
LieferumfangTeufel Real Blue TWS
je ein Satz Ohrstöpsel in vier verschiedenen Größen
Ladecase aus Kunststoff
USB-C-Ladekabel
Kurzanleitung + Sicherheitsdatenblatt usw.
Technische Daten der Teufel Real Blue TWS

Tragekomfort

Bezüglich des Tragekomforts kann ich mich bei den Teufel Real Blue TWS nicht beklagen, diese haben über mehrere Stunden hinweg sehr bequem im Ohr gesessen. Hier macht sich das geringer Gesicht von gut 5,5 Gramm pro In-Ear positiv bemerkbar und zudem sitzt diese danke der anatomisch bzw. gerundete Form, zusammen mit den Silikon-Ear-Tips sehr bequem im Ohr. Somit stört mir auch nach dem sehr langen Musikhören absolut nichts.

Ebenso wie der bequeme sitzt im Ohr, kann ich mich hier auch keineswegs bezüglich des sicheren Haltes beschweren, denn die Silikon-Tips sorgen hier für den wichtigen Unterdruck, der gering ausfällt, aber dennoch dafür sorgt, dass die In-Ears auch bei leicht hektischeren Bewegungen nicht aus den Ohren rutschen. Der sitzt lässt sich dank insgesamt vier Anpassstücke je Seite ideal an das eigene Ohr anpassen und hier rate ich auch wie immer dazu, sich hierfür genug Zeit zu nehmen und alle durchzuprobieren. Schließlich sorgt die richtige Größe zum einen nicht nur für einen sicheren Halt und einen bequemen Tragekomfort, sondern ebenso hätte hier der inkorrekte sitzt auch Auswirkungen auf das ANC.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung der Musik usw. erfolgt, wie inzwischen bei fast allen True Wireless In-Ears die aktuell auf den Markt kommen, ausschließlich via Touch. Somit sind hier keinerlei Hardware-Tasten mehr verbaut, sondern man setzt auf beiden Seite ausschließlich auf eine berührungsempfindliche Touch-Oberfläche. Dabei unterscheidet man hier beim Bedienen zwischen einem einmaligen, doppelten, dreimaligen Antippen der Oberfläche und zudem reagieren diese auch auf das knapp über eine Sekunde gedrückt halten, wobei hier auf jeder Seite zum Teil auch unterschiedliche Aktionen ausgeführt werden.

Fürs Einschalten der Ohrhörer nimmt man diese einfach aus dem Ladecase heraus und schon werden diese eingeschaltet und befinden sich bei der Ersten, entnehme automatisch im Pairing-Modus und können somit mit dem Smartphone gekoppelt werden. Sollten diesen bereits mit einem Device verbunden geworden sein und ihr möchtet diese mit einem anderen Gerät koppeln, dann haltet die linke und rechte Touch-Oberfläche für 1,5 Sekunden berührt. Dadurch wechseln diese in den Kopplungsmodus und können somit mit einem neuen Gerät gekoppelt werden. Anschließend verbinden sich die In-Ears wie gewohnt automatisch mit dem bereits verbundenen Gerät, wenn beides eingeschaltet ist und am Zuspielgerät „Bluetooth“ aktiviert ist. 

Durch die neuste Bluetooth-Technologie (in, diesem Fall Version 5.2), ist es eigentlich bei so gut wie allen True Wireless In-Ears der Fall, dass hier beide Ohrhörer auch einzeln genutzt werden können. Somit können auch hier beide Ohrhörer als eigenständiger Master verwendet werden. Dies bedeutet somit auch, dass beide In-Ears direkt mit dem Smartphone kommunizieren und somit Musik empfangen können, während der andere bei Bedarf im Ladecase verblieben könnte.

Nutzt man wie in den meisten Fällen beide Ohrhörer zusammen, dann sorgt ein einmaliges kurzes Berühren der Touch-Oberfläche dafür, dass die Lautstärke reguliert werden kann. Dabei sorgt ein einmalige antippen der Rechten Seite dafür, dass die Musiklautstärke erhöht wird und dies linke Seite für ein Absenken der Lautstärke. Tippt man wiederum egal ob am rechten oder alternativ auch linken Ohrhörer zweimal hintereinander auf die Oberfläche, dann wird z. B. die Musik direkt angehalten bzw. bei erneutem Betätigen wieder am zuvor angehaltenen Punkt fortgesetzt. Dreimaliges Antippen ermöglicht es hingegen, dass man zum vorherigen oder nächsten Song in der Playlist springen, dazu tippt man rechts für Vorspringen und links für zurück. 

Der Sprachassistenten am Smartphone kann ebenfalls direkt über die In-Ears aufrufen werden, indem man den rechten In-Ear länger, also knapp 1,5 Sekunden lang berührt hält und ebenso deaktiviert man diesen am Ende genau so wieder. Ebenso gibt es jedoch am linken In-Ear die gleiche Aktion, jedoch ruft man hier nicht den Sprachassistenten auf, sondern reguliert das ANC bzw. den Ambient Sound. Bei jedem knapp 1,5 Sekunden langen halten wechselt man somit durch die unterschiedlichen Funktionen durch: Geräuschunterdrückung (ANC) Ein –> Ambient Sound Ein –> Geräuschunterdrückung (ANC) Aus.

Anrufe können selbstverständlich ebenfalls direkt über die Ohrhörer angenommen werden, was beim eingehenden Anruf durch einmaliges Drücken der Oberfläche am rechten oder alternativ auch am linken Ohrhörer erfolgt. Ebenso beendet man so auch selbst am Ende des Telefonats den Anruf durch das kurze berühren. Kann man im aktuellen Zeitpunkt nicht telefonieren oder Ähnliches genügt wiederum das knapp 1,5 Sekunden lange berühren einer der beiden Seite und schon wird der eingehende Anruf abgelehnt.  

An für sich bin ich mit der Steuerung sehr zufrieden, hier reagiert alles sehr zuverlässig und präzise, jedoch bin ich mit einem Punkt nicht ganz so zufrieden. Möchte man nämlich die Lautstärke direkt um mehrere Stufen auf einmal regulieren, geht dies leider nicht, denn würde man zweimal hintereinander auf den linken In-Ear tippen, dann wird der Titel erneut abgespielt. Somit muss man zwischen der Regulierung immer ein wenig warten, was mich im Test doch ein wenig gestört hatte.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Bezüglich der Audio-Qualität war ich bei den Teufel Real Blue TWS schon etwas gespannt, denn 12 mm große Treiber sind nicht alltäglich und Teufel verspricht hier einen weiten Frequenzgang, der für präzise Höhen, warme Mitten und für starken Kickbass sorgen sollen. Doch der Reihe nach betrachten wir zuerst mal wie gewohnt die Basis der In-Ears.

Das Herzstück der Teufel Real Bau TWS ist wie bereits zuvor erwähnt, der in jeder Seite zum Einsatz kommende 12 mm Treiber, dieser bietet wiederum laut Teufel einen Frequenzgang von 10 Hz bis 20 kHz, was soweit sehr gut ist. Bei den verfügbaren Audio-Codecs setzt Teufel auf AAC, was vorrangig von iOS Geräten unterstützt wird, jedoch können diesen auch Android-Devices verwenden, jedoch klingt dieser Codec oftmals schlechter als der Standard-Codec SBC und auch keinesfalls so gut wie AAC mit einem iPhone. Daher werden hier die meisten den Standard-Codec aktiv lassen, was meiner Meinung nach absolut ausreichend ist. So viel zu einigen der technischen Daten, doch nun möchte ich meinen persönlichen Eindruck vom Klangbild beschreiben.

Hier hat Teufel klanglich gesehen auch ganz klar alles eingehalten, was man verspricht, denn die großen Treiber sorgen beim richtigen Sitz der In-Ears für ein sehr druckvolles und auf den Hörspaß abgestimmtes Klangbild, welches mir im Test sehr gut gefallen hat. Hierbei haben mich vorne weg die Mitten überzeugt, denn diese geben die Stimmen und Gesang klar und sehr detailreich wieder, sodass diese schön ins Zentrum der Musik gerückt werden. Dies überrascht mich persönlich jedoch ein wenig, denn oftmals zählen gerade die Mitten zu den Schwächen bei In-Ears, da hier der Fokus oft nur auf den Bass oder dann noch etwas auf die Höhen gelegt wird, während die Differenz zu den Mitten verloren geht. Dies ist hier somit nicht der Fall. Ebenso präsentieren sich auch die Höhen mit einer guten und detailreichen Wiedergabe und werden glücklicherweise auch nicht verzehrt, wenn man mal die max. Lautstärke ausreizen möchte. Zu guter Letzt gehören auch noch die Bässe zu den Stärken der Teufel Real Blue TWS, denn diese reichen ordentlich tief hinab und liefern somit ein sattes Bass mit druckvollen und voluminösen Bässen. 

Kurz zusammengefasst liefert Teufel mit dem hier abgestimmten Klangbild wie bereits erwähnt ein Klangbild, welches sich mehr auf den Hörspaß konzentriert und was sicherlich für die Mehrheit auch das besser ist. Schließlich ist das warme Klangbild bei vielen Musikrichtungen, die heutzutage gehört werden, überzeugend und wird für viele einem neutralen Klangbild vorgezogen. Jedoch muss ich ganz klar zugeben, dass es den Teufel Real Blue TWS etwas am max. Output fehlt, denn hier hatte ich bereits lautere In-Ears im Test. Dies sollt ihr jedoch keineswegs falsch verstehen, denn laut sind die Real Blue TWS auf jeden Fall, aber dennoch eben nicht so laut wie andere Modelle. 

Die Sprachverständlichkeit der Kopfhörer ist in Ordnung. Die von Teufel hier eingesetzten Echo- und Geräuschunterdrückung arbeitet zuverlässig, sodass mich meine Gesprächspartner selbst in einer lauteren Umgebung gut verstehen konnten. Jedoch bemängelten meine Gesprächspartner etwas, dass es an der Dynamic bei meiner Stimme gefehlt hat, also Verstehen konnte man mich problemlos, aber eben nicht ganz so klar wie bei anderen Modellen. Dank des hochwertigen Audio-Codec AAC, sowie dem Bluetooth 5.2 Chip liefern die Teufel Real Blue TWS bei der Latenz, also die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. eine sehr gute Arbeit ab, sodass hier keine Verzögerung festgestellt werden kann.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Umgebung ein-/ausblenden

Teufel hat die Real Blue TWS mit ANC ausgestattet, was mich etwas verwundert, denn explizit im Namen wird darauf nicht hingewiesen. Denn üblicherweise war es bei Teufel bisher immer so der Fall, dass hier zumindest „NC“ im Produktnamen stand. Beim ANC soll sich hier genauer gesagt um ein hybrid ANC handeln, welches überraschend gut funktioniert. Natürlich sollte man hier aufgrund der Bauweise nicht das ANC wie bei einem Over-Ear Kopfhörer erwarten, welcher eine nahezu vollständige Isolierung von der Außenwelt bietet, aber immerhin das Niveau ist sehr gut.

Das ANC leistet sehr gute Arbeit und blendet die tieferen Außengeräusche (Motoren-Geräusche usw.) um einen herum effektiv aus, während Gespräche und höhere Töne wie bei vielen anderen Modelle dennoch aber auf jeden Fall gedämpfter ins Ohr gelangen. Sehr gut finde ich hier auch, dass das aktive ANC kaum Auswirkungen auf das Klangbild hat und somit wird hier nichts verfälscht. Ich hatte hier bereits Modelle im Test, welche beim aktivieren den Bass deutlich angehoben haben, dies ist hier jedoch nicht der Fall.

Ebenso arbeitet der aktive Transparenzmodus, welcher Stimmen und andere Geräusche z. B. den Verkehr um einen herum verstärkt durchlässt, zuverlässig. Diesen kann man ganz gut nutzen, hinkt aber ein wenig anderen Modellen hinterher, denn hier wird das ganze von einem hörbaren Grundrauschen begleitet, genau so wie beim ANC, was jedoch in Ordnung geht. Störender sind hier jedoch Stimmen diese werden nämlich etwas verzehrt durchgegeben und daher hinkt dieser Modus der Konkurrenz schon ein wenig mehr hinterher.

Akkulaufzeit

Bei der Energieversorgung der Teufel Real Blue TWS verspricht Teufel eine reine Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden (ohne ANC) und mit ANC auf knapp 6 Stunden mit jeweils einer vollen Aufladung. Eine gute Akkulaufzeit, aber keineswegs überragend, denn ich hatte hier bereits In-Ears mit deutlich längerer Laufzeit ohne eine zusätzliche Aufladung im Test und dies egal ob mit bzw. ohne ANC. 

Das zusätzliche Ladecase besitzt einen 370 mAh Akku, welcher die Akkulaufzeit durch mehrmaliges Aufladen nochmals erweitert. Somit kommt man insgesamt auf max. 25 Stunden ohne ANC und auf 18 Stunden mit aktivem ANC. Im Alltag haben sich die Laufzeiten bei leicht angehobener Lautstärke auch genau so bestätigt bzw. teilweise konnte ich sogar etwas länger Musik hören. Das Ladecase ist sehr klein und kompakt, sodass ich es als hosentaschenfreundlich bezeichnen würde und mir somit gut gefällt. 

Schade finde ich jedoch nur, dass Teufel immer noch auf eine automatische Play/Pause Funktion verzichtet hat. Dadurch wird die Musik nämlich bei der entnehme der In-Ears aus dem Ohr nicht automatisch gestoppt, sodass hier Akku eingespart wird, sondern man muss die Musik manuell passieren und auch die In-Ears selbst abschalten bzw. dazu ins Ladecase einsetzen.

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt Teufel wie aktuell bei eigentlich allen neuen Kopfhörer auf den Bluetooth-Standard 5 bzw. besser gesagt auf Bluetooth 5.2. Der Vorteile der neusten Version ist hier eine sehr geringe Latenz und der rechte und linke Audiokanal kann jeweils getrennt voneinander übertragen werden usw. Zudem ist diese Version sehr schonend zum Akku und die Reichweite ist ebenfalls top. 

Das Koppeln mit meinem iPhone ist wie gewohnt über die Einstellungen->Bluetooth sehr einfach und schnell erledigt. Die Bluetooth-Reichweite hat mir im Test gut gefallen, denn diese war zum einen sehr stabil und zudem auch mit gut 12 bis 14 Metern indoor sehr gut.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Teufel Real Blue TWS hat Teufel ein sehr guten In-Ear Kopfhörer auf den Markt gebracht, welcher mich in vielen Punkten überzeugen konnte. Die Verarbeitung ist sehr gut, das ANC arbeitest so weit mit Bravour und auch die gute Klangqualität wird wie vom Hersteller versprochen erreicht.  

Zu den Schwächen zählen lediglich die etwas schlechteren Mikrofone, welche die eigene Stimme zum Gesprächspartner verzerrt übertragt. Außerdem ist die Akkulaufzeit zwar gut, aber dennoch eher mittelmäßig im Vergleich zu anderen Modellen einzustufen und die maximale Lautstärke ist gut, aber es sind nicht die lautesten In-Ears. Was mich jedoch sehr stark gewundert hat, Teufel hat die In-Ears nicht mit der hauseignen neuen App kompatible gemacht, was ich mir doch sehr gewünscht hätte. Denn darüber konnte man bisherige Modelle etwas mehr personalisieren, was hier nicht möglich ist.

Preis/Leistung

Die von Teufel festgelegte UVP von 149,99€ war zum Marktstart ein wenig zu teuer, denn andere Hersteller haben hier True Wireless In-Ears mit einer identischen Ausstattung für gut 100€ im Sortiment. Dem hat Teufel inzwischen entgegengewirkt und somit sind die recht neuen In-Ears bereits im Sale und dadurch für interessante 89,99€ erhältlich. Dafür bekommt man dann sehr gute In-Ears die für das geforderte Geld auch eine tolle Ausstattung bieten. 

Teufel Real Blue TWS

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://teufel.de

Sky Q IPTV Box

In aller Kürze

Mit der Sky Q IPTV Box hat der bekannte Pay-TV-Anbieter ein Produkt auf den Markt gebracht, bei dem es sich wie der Name schon verrät und eine kleine kompakte Box mit zusätzlicher Fernbedienung handelt, welche über das Internet das Sky Angebot empfangen kann. Somit ist anders als bisher gewohnt, mit der neuen Box weder ein Kabel- noch ein Satellitenanschluss notwendig. Wie gut das Ganze im Alltag funktioniert hat und was die stärken bzw. schwächen sind, verrate ich euch in diesem Testbericht.

Gefällt uns

  • einfache Bedienung
  • leichte Einrichtung
  • beleuchtete Fernbedienung
  • kompaktes Gerät
  • Full-HD bei Live-TV
  • schnelle Software

Gefällt uns weniger

  • keine Aufnahmefunktion
  • UHD-Empfang bei Filmen und Serien (nur bei Netflix und Co.)
  • monatliche Kosten für Sky Abo
  • zu viel Werbung

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Sky Q IPTV Box ist recht schlicht gehalten, denn das ganze wird in einer recht flachen und ungebleichten Kartonage geliefert. Diese ist lediglich mit einem Sky Logo versehen und den Namen des Produktes. Klappt man die Verpackung auf, erblickt man direkt ein paar Beschreibungen und stellt direkt fest, dass hier erfreulicherweise kaum unnötiger Verpackungsmüll zum Vorschein kommt. Wo nämlich früher Kunststoff zum Einsatz gekommen wäre, handelt es sich hier voll und ganz um Kartonage. Am Deckel hat Sky direkt eine Schritt für Schritt Beschreibung aufgedruckt, welche einem die Installation bzw. Einrichtung beschreibt, diese wird jedoch nicht wirklich benötigt.

Hat man die wenigen Beschreibungen entfernt, dann kommt direkt das Hauptprodukt, die Sky Q IPTV Box zum Vorschein und rechts daneben findet man auch direkt die zugehörige Fernbedienung. Unter den Kartoneinlegern findet man dann noch das HDMI-Kabel, mit welchem man die Box und den TV verbindet, sowie ein Netzkabel, welches die Stromversorgung der Box übernimmt.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Die Sky Q IPTV Box ist deutlich kompakter als die herkömmlichen Set-Top-Boxen, welche man von Sky kennt. Den mit gerade mal 11 x x 11 x 2 cm ist die Box sehr der Apple TV ähnlich und lässt sich somit ideal beim Fernseher, also bei mir z. B. auf dem Lowboard verstecken. Auf der Oberseite ist hier auf der leicht angerauten Kunststoffoberfläche ein „Sky“ Logo in Hochglanz eingelassen, sodass die Box sehr dezent gehalten wurde. An der Rückseite findet man insgesamt drei Anschlüsse: einen Stromanschluss, in diesem Fall ein Rundhohleingang, ein HDMI-Anschluss und eine LAN-Buchse. Hier hat Sky alle Anschlüsse farblich unterschiedlich gekennzeichnet, sodass selbst ein Laie direkt auf Anhieb weiß, welches Kabel wohin gehört, denn auch die mitgelieferten Kabel sind entsprechend farblich markiert. Unbedingt notwendig ist dies jedoch eigentlich nicht, denn es handelt sich bei allen drei Anschlüssen um komplett verschiedene, sodass hier eigentlich keinesfalls etwas vertauscht werden könnte. 

Damit die Sky Q IPTV Box stabil und sicher steht, hat man diese an der Unterseite gummieret, außerdem hat Sky dort auch den kleinen Ein-/Aus-Taster versteckt, dieser wird aber durch die Fernbedienung nicht wirklich benötigt. Ansonsten gibt es weiter nichts Spanendes oder Ungewöhnliches an der Box zu sehen. Lüftungsschlitze sind keine vorhanden, da der verbaute Prozesse keine aktive Kühlung benötigt.  

Die Fernbedienung erinnert sehr an eine herkömmliche Fernbedienung, welche zahlreiche Hersteller bei ihren Fernsehern mitliefern. Dies ist daher völlig anders, als ich es von anderen Set-Top-Boxen wie AppleTV, Amazon Fire  und Co. gewohnt bin, denn hier bei der Sky Q IPTV Box handelt es sich um eine herkömmliche Fernbedienung mit zahlreichen Tasten. Somit werden einem hier z. B. schon ganz normale Nummer-Tasten geboten, sodass man direkt darüber zum gewünschten Sender steuern kann, die üblichen Funktionstasten (rot, grün, gelb, blau) sowie direkt Play-Pause, Vor-/Zurück-Tasten, damit man bei Filmwiedergaben bzw. bei Serien zurückzuspulen kann, wenn man z. B. etwas verpasst hat.

Die Fernbedienung kommuniziert nicht wie meisten Herkömmlichen per Infrarot mit dem Gerät, sondern über Bluetooth. Somit muss man zum Steuern nur in der Nähe, aber nicht in der direkten Sichtweite zum Gerät sein, was bei herkömmlichem Infrarot nicht der Fall ist. Ist bei Infrarot nämlich etwa eine Wand zwischen Fernbedienung und Gerät oder man ist mehr als 10 Meter entfernt, dann geht die Steuerung meist nicht mehr. Durch das in der Fernbedienung zeitgemäß integrierte Mikrofon nimmt diese auch direkt Sprachbefehle an, was im Alltag sehr gut funktioniert hat, denn wollte ich z. B. zu einem bestimmten Film, Serie oder Sender wechseln, hat die Sky Q IPTV Box mir die passenden Ergebnisse angezeigt. 

Gut gefällt mir, dass Sky hier in der Fernbedienung eine Tastenbeleuchtung integriert hat, sodass man auch im dunkeln, also ohne zusätzliche Licht direkt sieht, wo die gewünschte Taste auf der Fernbedienung ist. Dabei ist das Besondere, dass hier in der Fernbedienung ein Lagesensor verbaut wurde, welcher Bewegungen erkennt und daraufhin die Tastenbeleuchtung einschaltet. Die Fernbedienung beherrscht auch den Infrarot-Standard, sodass auf Wunsch über die Sky Q IPTV Fernbedienung auch andere Geräte wie der Fernseher bzw. eine eventuell vorhanden Sound-Anlage gesteuert werden kann.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Sowohl die Sky Q IPTV Box als auch die Fernbedienung wurden stabil und somit sehr solide verarbeitet. Das Gehäuse der Set-Top-Box knarzt hier und da ein wenig, wenn man es leicht drückt, aber das ist bei anderen Modellen auch so und liegt eben am Kunststoffgehäuse, stört im Alltag aber absolut nicht. 

An der Fernbedienung gefällt mir sehr gut, dass man diese an im hinteren Bereich, der später unten ist, etwas Dicker ausgelegt hat, denn somit spürt man direkt, wie herum die Fernbedienung in die Hand gehört.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

EmpfangsartInternet
AufnahmenNein
UHDFull-HD, nur bei Netflix und Co. UHD-Qualität
Größe(BxHxT) in mm: 110 x 17 x 110
Zeitunabhängiges FernsehenKostenloser Zugang zu den Mediatheken von ARD, ZDF und ARTE und RTL+
FunktionenSprachsteuerung, Persönliche Empfehlungen, Intelligente Suche, Bluetooth Fernbedienung
Sky Go bereits inklusiveja
LieferumfangSky Q IPTV Box
Fernbedienung und Batterien
Highspeed-HDMI®-Kabel
Steckernetzteil
Sicherheitshinweise
Technische Daten der Sky Q IPTV Box

Einrichtung & Konfiguration

Die Einrichtung der Sky Q IPTV Box ist eigentlich sehr einfach, denn hier wird man direkt zu Beginn ausführlich und Schritt für Schritt durch den Einrichtungsprozess navigiert. Relativ zu Beginn geht es direkt darum, die Sky Q IPTV Box mit dem Internet zu verbinden, was in den meisten Fällen mit dem heimischen WLAN sein dürfte. Dazu muss man wie üblich das richtige WiFi-Netzwerk aussuchen und das zugehörige Passwort eingeben. Soweit nichts, wo problematisch sein sollte, aber hierbei muss man als Nutzer leider sehr langwierig alle Buchstaben einzelne aus einer langen Reihe aussuchen, wo zahlreiche andere Hersteller eine virtuelle Tastatur darstellen, über die man deutlich schneller navigieren kann. Man kann hier nämlich nicht wie bei andern Herstellern einzelne Buchstaben usw. überspringen, sondern muss diese aus einer langen Reihe aussuchen. Zudem muss man dabei auch noch zu jedem Großbuchstabe, Kleinbuchstaben, jedem Sonderzeichen und jeder Zahl hinscrollen, welche die Eingabe je nach Passwort nochmals deutlich nerviger gestalte. Zum Glück muss man hier nicht ständig das Passwort eingeben, aber eben die erwähnte virtuelle Tastatur hätte die Eingabe enorm erleichtert. Im weiteren Einrichtungsprozess lädt die Box dann noch direkt die aktuellste Firmware herunter und schon landet man auf dem zukünftigen Home-Screen, also dem Startbildschirm.

(Einrichtung & Konfiguration: 4 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Seit Ende Märze 2022 ist es nun auch möglich, über die Sky Q IPTV Box UHD bzw. 4K Inhalte wiederzugeben. Zuvor war hier bi maximal Full-HD, also 1080p Schluss. Allerdings begrenzt sich die höhere Qualität nur auf die zusätzlichen Apps wie Amazon Prime Video, Netflix, Disney+ und Co. während die eigenen Angebote und das herkömmliche LIVE Fernsehen weiterhin nur in Full-HD laufen. Beim Audio-Format 5.1 bleibt weiterhin alles wie gehabt. Der Vorteil an Full-HD ist jedoch, dass hier eine deutlich geringe Download-Mindestgeschwindigkeit von Nöten ist, sodass hier in diesem Fall schon 5 bis 7 Mbit/s ausreichend sind, während bei 4K gut 25 Mbit/s bzw. mehr notwendig sind.

Die Sky Q IPTV Box bietet anders als einige anderen Set-Top-Boxen keine Aufnahmefunktion, dies liegt zum einen daran, dass keine Festplatte verbaut ist und zudem ist hier kein Online-Speicher von Sky vorgesehen. Aber wenn ich ehrlich bin, nutze ich diese Funktion sowieso nicht, da man heutzutage in den Mediatheken welche angeboten werden, alles im Nachgang ansehen kann, sollte man vielleicht etwas verpasst haben. Aber gerade von den Internet-TV-Anbietern Zattoo und Co. bin ich die Paus-Funktion gewohnt, die ich beim Live-Fernsehen hin und wieder sehr gerne nutze, denn somit kann ich das Live-Fernsehen anhalten und wenn ich dann kurz danach weiterschauen möchte, kann ich direkt am pausierten Punkt fortsetzen. Dies geht hier leider nicht, was ich persönlich etwas schade finde, soll aber in Zukunft via Update nachgereicht werden. 

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Software

Auf der Startseite, auf welcher man dann logischerweise immer beim Starten der Sky Q IPTV Box landet, listet Sky alle passenden Filme, Serien usw. nach ihren Rubriken bzw. Genres sortiert, so wie man es auch von den anderen Plattformen wie z. B. Apple TV, Google Chromecast, Amazon FireTV usw. kennt. Die Performance der Box ist sehr gut, sodass diese direkt reagiert und im Menü keine Ladezeiten entstehen. Startet man einen Film oder eine Serie, läuft jedoch zuerst immer noch zuvor eine kurze Werbung, welche zwischen 30 Sekunden bis max. 1 Minute läuft. Dies hat mich dann teilweise schon sehr genervt, denn schließlich hat man hier als Nutzer für das angebotene Programm bezahlt und muss sich dann dennoch zuvor immer ein Werbeblock anschauen.

Bei den zusätzlichen Apps stehen die gängigsten Streaming-Anbieter wie Amazon Prime Video, Disney+, Netflix, DAZN, Apps TV+ und auch TV Now Premium zur Verfügung. Des Weiteren werden einem hier auch die üblichen Mediatheken von ARD, ZDF und Co. geboten. Zusätzliche Apps kann man hier jedoch nicht auf die Sky Q IPTV Box laden, denn einen entsprechenden App-Store gibt es hier leider nicht. 

Das normale LIVE-TV macht bei der Sky Q IPTV Box sehr Spaß, hierzu trägt die hohe Auflösung von Full-HD (1920 x 1080 Pixel) bei, denn hier ist das Bild dann doch besser als das herkömmliche Free-TV, wo die übliche Auflösung nur bei SD-Qualität liegt, also 720 x 576 Pixel. Das Umschalten bzw. wechseln von einem zum anderen Sender erfolgt mit knapp unter 2 Sekunden recht schnell und die Auswahl an Sender im TV-Programm ist enorm, sodass ich mir direkt eine Favoritenliste erstellt habe und hier meine Lieblingssender hinzugefügt habe.

Die ständige Abfrage des Jugendschutz-PIN kann man in den Einstellungen glücklicherweise deaktivieren bzw. so einstellen, dass dieser erst zu bestimmten Uhrzeiten aktiviert wird. Schade finde ich jedoch, dass es anders als bei anderen Anbietern von solchen Set-Top-Boxen nicht möglich ist, den Inhalt vom Smartphone auf dein Fernseher zu spiegeln.

(Software: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit der Sky Q IPTV Box bietet der bekannte Medienkonzern nun endlich auch für Sky-Kunden das komplette Angebot übers Internet an. Daher ist hier nun nicht mehr ein Kabelanschluss bzw. eine Satellitenschüssel notwendig, was z. B. bei uns gut ist, denn wir haben uns fürs Fernsehen übers Internet entschieden und somit weder Kabel noch eine Schüssel auf dem Dach. Die Sky Q IPTV Box läuft sehr flüssig, bietet ein übersichtliches Menü und die Tastenbeleuchtung gefällt mir persönlich sehr gut. Lediglich die Werbeblöcke, die vor Filmen bzw. Serien abgespielt werden, sind sehr nervig, denn man zahlt den Dienst sowieso, warum dann noch zusätzliche Werbung. 

Preis/Leistung

Die Sky Q IPTV Box kauft man in diesem Fall nicht direkt, sondern man bucht diese in einem der vielen Pakete einfach gratis als Leihgerät dazu. Dazu wählt man nach der Auswahl der Pakete einfach aus, dass man Fernsehen übers Internet haben möchte. Man muss jedoch zwingend ein Jahresabo erstellen, welches (aktuell Stand 01.09.2022) im Grundtarif zu Beginn 15€ monatlich und danach 25€ kostet abschließen. Hier ist das Entertainment-Paket mit zahlreichen Serien und den privaten öffentlichen Fernsehsendern in Full-HD enthalten, sowie Netflix in der Basisversion. Des Weiteren fällt dazu noch eine einmalige Gebühr von 29€ an, sodass die Sky Q IPTV Box sozusagen über den Zeitraum leihweise zur Verfügung gestellt wird. Wie es diejenigen, die sich schon bezüglich Sky befasst haben, sicherlich wissen, können zum Basispaket noch weitere dazu gekauft bzw. abonniert werden. Dazu gehören z. B. Sky Cinema für 10€ mtl. (danach 12,50€), Bundesliga kostet dann 20€ mtl. bzw. 32€ danach und zudem gibt es noch Sky Sport, Sky Kids und einige weitere Paket-Bundle, mit denen man unterschiedlich viel Geld sparen kann. Wer von euch bereits Sky-Satellit oder Kabel-Kunde ist, kann jederzeit zum Internet-Empfang wechseln, was vor allem für Kabelnutzer durchaus sinnvoll ist, denn somit fallen bei diesen die hohen Gebühren für den Kabelempfang weg, wenn man den bestehenden Vertrag kündigt. Günstig ist Sky natürlich nicht, aber das Angebot bietet eigentlich zahlreiche Filme, Serien usw. sodass man dafür auch sehr viel geboten bekommt.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.sky.de

Roborock S7 MaxV Ultra

In aller Kürze

Beim Roborock S7 MaxV Ultra handelt es sich um das neue Flaggschiff der Saugroboter aus dem Hause Roborock, was sich auch im Preis widerspiegelt, denn zusammen mit der neuen Ultra Absaugstation, welche hier im Bundle enthalten ist, kostet das gute Stück 1.399€. Somit handelt es sich hier zugleich auch um den teuersten, aktuell auf dem Markt erhältlichen Saugroboter. Aus der Roborock S7 Familie gibt es somit inzwischen vier Varianten mit unterschiedlichen Reinigungs-/Absaugstationen. Des Weiteren unterscheiden sich die Modelle auch bei der Navigation, denn nur das MaxV Ultra Modell besitzt die volle Ausstattung mit Laser-Raumvermessung sowie der ReactiveAI 2.0 Objekterkennung durch die verbauten Kameras an der Front.  

Der Roborock S7 MaxV Ultra ist auf jeden Fall aktuell einer der, wenn nicht sogar der führende Saugroboter auf dem Markt. Zudem ist mir persönlich hier kein ausgereifteres Modell bekannt, welches mit der sehr ausgereiften Navigation und der sehr gründlichen Reinigung mithalten kann. Mit dem Roborock S7 MaxV Ultra bietet Roborock sozusagen die „Eierlegende Wollmilchsau“ an, die durch ihre zahlreichen Funktionen und die automatisch Lift-Funktion der Wischplatte rundum sehr überzeugen kann. Des Weiteren überzeugt auch die neue Reinigungsstation, welche nicht nur den Staub-Behälter aussaugt, sondern den Wassertank mit frischem Wasser füllt und zugleich das Wischtuch nach bzw. zwischen der Arbeit reinigt und den Schmutz somit in einen separaten Behälter mit Staubbeutel sammelt.

Gefällt uns

  • sehr einfache Einrichtung
  • Hervorragende Saugleistung auch bei Tierhaaren
  • sehr ausgereifte und fortschrittliche Navigation
  • nahezu perfekte Wischfunktion mit automatischer Reinigung des Wischtuchs
  • Erkennt Hindernisse ohne Mängel
  • lange Akkulaufzeit
  • kann rund 7 Wochen ohne eingriff des Nutzers laufen

Gefällt uns weniger

  • mit der Absaugstation etwas laut beim Absaugen und reinigen der Wischtuchs
  • sehr hoher Preis

Roborock S7 MaxV Ultra

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Roborock S7 MaxV Ultra wird aufgrund der zusätzlichen Reinigungs-/Absaugstation in zwei Kartons geliefert, im kleineren Karton ist daher logischerweise der Saugroboter enthalten, als würdet ihr nur diesen kaufen und im deutlich größeren Karton ist die großem Reinigungsstation verpackt. Die Verpackung der Station wurde an den Seiten mit zwei Transportlaschen versehen, sodass man das üppige und somit auch etwas schwerere Paket leichter Transportieren kann.

Saugroboter 

Die Verpackung des Roboters ist in einem schlichten weiß/grau gehalten, informiert jedoch rundherum anhand von Bildern, Symbolen und viel Text ausführlich über das jeweilige Gerät. Hier fehlt es für mich persönlich an keinerlei Informationen und gut finde ich hier auch, dass man direkt auch über den Lieferumfang informiert wird.

Nachdem man die Verpackung des Saugroboters geöffnet hat, findet man direkt alle enthaltenen Teile des Lieferumfangs schön sortiert. Dabei finde ich des gut, dass man möglichst auf unnötigen Kunststoff verzichtet hat und somit sind die einzelnen Teile großteils durch Kartonage geschützt. Nur die wichtigen Dinge wie der Saugroboter und die normale kleine Ladestation, welche hier direkt enthalten ist, wurden in einer zusätzlichen Folie verpackt. Direkt an der obersten Ebene findet man die transparente Schutzmatte, welche an der kleinen Ladestation befestigt wird. Diese soll den Boden schützen, denn darauf steht der Saugroboter, während dieser in der kleinen Ladestation aufgeladen wird. Betreibt ihr den Roborock S7 MaxV Ultra jedoch sowieso nur mit der großen Reinigungsstation, wird die kleine Station nicht benötigt, außer man hat z. B. ein Haus mit zwei Stockwerken.

Unter der Schutzabdeckung findet man dann eine Mappe mit zahlreichen Unterlagen zum Saugroboter und zudem ist hier noch das Netzkabel für die Ladestation sowie die Wischplatte untergebracht. Letzteres kann dann sofern gewünscht direkt am Saugroboter an der Unterseite angebracht werden und bei diesem Modell immer montiert bleiben, warum, das verrate ich im weiteren Verlauf des Testberichts. Unter einer weiteren Karton-Ebene findet man schließlich noch das Hauptprodukt, den Saugroboter, welche schlicht und einfach in einem Kunststoffbeutel eingepackt wurde und somit nach dessen Einrichtung eigentlich direkt einsatzbereit ist.

Reinigungsstation

Aufgrund der großen zusätzlichen Reinigungsstation ist deren Verpackung recht groß. Im Inneren findet man hier zum einen die sehr große Station, welche somit logischerweise den Großteil der Verpackung einnimmt. Zudem ist in der obersten Ebene noch die Auffahrrampe verpackt, welche an der Station befestigt werden muss und außerdem hat Roborock hier noch die üblichen Handbücher sowie einen zusätzlichen Staubbeutel mit verpackt. Ein Staubbeutel hat Roborock bereits in den entsprechenden Platz in der Absaugstation montiert. 

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Saugroboter

Der Roborock S7 MaxV kommt wie bereits sein Vorgängermodell in der Farbe schwarz daher, welcher hierbei matt gehalten wurde und somit recht pflegeleicht ist. Auf dem ersten Blick fallen hier neben den roten Elementen an den Seiten auch die Karbon-Optik-Elemente an der Front, Rückseite und am Deckel auf, welche dem Saugroboter ein besonders hochwertiges Design verleihen.

Beim Formfaktor setzt Roborock wie die meisten anderen Hersteller von Saugrobotern auf eine runde Form, welche im Durchmesser knapp über 35 cm einnimmt und inkl. Laserabdeckung 9,7 cm hoch ist. Das Gesamtgewicht beträgt knapp 4,8 Kilogram, was zwar somit nicht gerade ein Leichtgewicht ist, aber aufgrund des großen Akkus und der darin verbauten Technik konnte man das Gewicht eben nicht mehr weiter reduzieren. Dies ist auch nicht weiter schlimm, denn so schwer, dass man den Saugroboter nicht in den zweiten Stock bekommt, ist dieser keineswegs.

Beim Gehäuse setzt Roborock wie üblich in der Branche auf eines aus hochwertigem Kunststoff, dessen Vorteil darin besteht, dass dieser pflegeleicht ist, da man diesen zum Großteil mit einem matten Oberflächenfinish versehen hat und das ganze weder einen billigen Eindruck hinterlässt, noch dazu neigt, denn Staub zu sehr anzuziehen.

An der Oberseite des Saugroboters fällt direkt die große Klappe auf, welche gut 2/3 davon einnimmt. Dies ist nichts Ungewohntes, sondern war bei bisher bei fast allen runden Saugroboter, welche ich getestet habe, vorhanden. Hier drunter befindet sich bei Roborock lediglich der für einen Saugroboter recht groß ausfallende Staubbehälter. Im Zentrum bzw. leicht nach vorne versetzt folgt dann der sehr wichtige Laserdistanzsensor (LDS), welcher für die genau Navigation unverzichtbar ist. Durch diesen wird eine präzisere Navigation ermöglicht, sodass der Roboter beim Abfahren des Raumes eine Karte erstellt und nach dem ersten kompletten Reinigen immer genau weiß, wo dieser gerade steht oder hinfahren soll. Doch wie auch Ecovacs setzt Roborock einer der führende Herstellern von Saugrobotern nicht nur auf den bewerten LDS, sondern auch auf eine an der Front verbaute Kamera-Einheit inkl. zahlreichen Sensoren. Dadurch soll die Navigation noch präziser werden, da der Roboter somit problemlos z. B. ein Kleidungsstück, Möbelstück usw. erkennt und diese umfährt. Direkt vor LDS-Abdeckung, befinden sich dann noch drei Knöpfe, bei denen es sich um Zentrum und den Ein-/Ausschaltknopf handelt, mit welchem man z. B. den Reinigungsvorgang manuell starten bzw. stoppen kann. Während man mit dem Haus Symbol den Roboter zur Station zurückschickt und mit der linken Taste wählt man die Punktreinigung aus.

An der Front verläuft wie bei eigentlich allen Saugrobotern der typische halbrunde Stoßfänger, mit dem der Saugroboter durch das gelegentlich leichte Anfahren der Kanten im Raum Tischfüße usw. erkennt. Dies ist beim Roborock S7 MaxV Ultra jedoch selten der Fall, da hier zudem direkt an der Front noch auf eine Kamera-Einheit mit zwei Linsen samt weiteren Sensoren gesetzt wird, die ebenfalls beim erkennen von Hindernissen und Navigieren unterstützen. Außerdem hat Roborock den S7 MaxV Ultra auch noch mit einer LED ausgestattet, die dem Saugroboter ebenfalls beim Erkennen und Navigieren bei Dunkelheit helfen.

Betrachtet man den Saugroboter von der Unterseite, dann fällt direkt an der Front die Ausgleichsrolle auf, welche zwischen den beiden silbernen Ladekontakten sitzt. Mit diesen Kontakten fährt der Saugroboter auf die Ladestation, während die Aufladung an der großen Reinigungsstation über die an der Font angebrachten Kontakte erfolgt. Diese sind hierbei etwas vertieft neben der Kameraeinheit untergebracht. Sobald der Kontakt erfolgt ist, wird der im Saugroboter integrierten Akku automatisch aufgeladen. Direkt am Rand der Unterseite verlaufen in gleichmäßigen Abständen insgesamt 6 Sensoren, mit welchen der Saugroboter unter anderem Abgründe erkennen kann, sodass verhindert wird, dass dieser eine Treppe herunterfährt und zudem erkennt er mit diesen Sensoren auch eventuell vorhandene Teppiche.

 An der Front links befindet sich dann auch noch die einzelne rotierenden Seitenbürsten, welche den Staub von den Ecken zur Hauptbürste leitet. Hierbei setzt Roborock anders als Ecovacs auf nur eine Bürste, dies ist hierbei jedoch nicht weiter störend, denn beim Roborock ist es so, dass der Roboter gleich zum Start immer den Raum in der Richtung abfährt, in welcher die Seitenbürste ist. Im Zentrum des Saugroboters befinden sich dann die beiden gefederten Antriebsräder, über welche der Saugroboter eventuelle Höhenunterschiede ausgleichen kann z. B. Teppiche. Dazwischen sitzt wie üblich bei einem runden Saugroboter die sehr wichtige rotierende Haupt-Reinigungsbürste unter einer Abdeckung, welche zum Reinigen jedoch ganz leicht demontiert werden kann. 

Überraschend finde ich hier direkt, dass Roborock anders als andere Hersteller nicht auf eine kleine Klappe setzt, über welche die Absaugstation direkt den Staub aus dem Staubauffangbehälter aussaugen kann, sondern der Staub wird einfach über die Hauptbürste von unten aus dem Behälter herausgesaugt. An der Rückseite wird dann zum einen der Wassertank eingesetzt und bei Bedarf die Wischplatte samt Wischtuch angesteckt. Diese kann man dann eigentlich auch immer angebracht lassen, denn beim Roborock S7 MaxV Ultra hat man den Vorteil, dass diese Generation die Wischplatte einfach um 5 mm anheben kann, sodass die gewünschten Bereiche gewischt werden und die anderen eben nicht.

Absaugstation

Die neue Absaugstation, welche Roborock hier beim S7 MaxV Ultra mitliefert, ist schon eine sehr große Station, die natürlich keinesfalls mit der kompakten reinen Ladestation mithalten kann. Dafür hat man hier aber eben den großen Vorteil, dass bei dieser Station zum einen der Staub direkt aus dem Behälter in einen eingelegten Staubbeutel gesaugt wird. Dieser Absaugvorgang erfolgt automatisch nach dem Beenden des Reinigungsvorgangs und auch nur dann, wenn nicht die gewünschten Ruhezeiten überschritten werden, dazu aber später mehr. Der Staubbehälter sitzt bei der Station ganz rechst in dem entsprechenden Kasten und kann sehr einfach ausgewechselt werden. Daneben gibt es noch zwei weitere Behälter, bei denen es sich um einen Frisch- und Schmutzwasser-Tank handelt. Somit wird automatisch, wenn man den Saugroboter zum Reinigen mit Saugen und zeitgleichem Wischen schickt, der Wischmopp gereinigt und der Wassertank aufgefüllt, ohne dass man selbst etwas tun muss. Das Einzige, was man selbst noch machen muss, ist dabei dafür zu sorgen, dass der Wassertank noch voll genug ist und man sollte den Schmutzwasserbehälter, der sehr groß ist, spätestens dann leeren und reinigen, wenn dieser meldet, dass er voll ist.  

Somit handelt es sich hier sozusagen um eine tolle autonome Reinigungsstation, welche dafür sorgt, dass der Saugroboter gut 7 Wochen alleine seine Arbeit erledigen kann. Man muss hier nämlich, während der Saugroboter in der Kombi mit der Reinigungsstation läuft, so gut wie keinen Handgriff mehr machen. Diese Station habe ich sehr lieben gelernt und möchte diese auch auf keinen Fall mehr missen. 

Die Reinigungsstation kommt bei mir wie der Saugroboter in einem komplett schwarz/grauen Design daher und ist knapp 43 cm hoch, 41,5 cm breit und mit der notwendigen Auffahrrampe 50 cm tief. Jeder der drei Behälter ist bei Roborock separat geschlossen. Während es sich beim Staubbehälter um eine schlichte Abdeckung handelt, welche einfach an ihren Platz aufgesetzt wird, handelt es sich bei den anderen Behältern (Frisch-/und Schmutzwasser) um sicher durch einen Deckel mit einer Dichtung und Verriegelungsstück verschlossenen Behältern. Der Staubbeutel, welcher bereits vom Hersteller eingesetzt wurde, besitzt ein Fassungsvermögen von knapp 3 Liter, was sehr ordentlich ist, denn somit kann der Saugroboter je nach Schmutzgrad gut 7 Wochen ohne das Zutun vom Besitzer seinen Job verrichten. Die Beutel bestehen wie üblich aus drei Schichten, sodass dafür gesorgt wird, dass 99 % der Staubpartikel aus der Luft herausgefiltert werden, was für alle Hausstaub-Allergiker wichtig ist, denn somit kann der Staub im verschließbaren Beutel entsorgt werden, ohne dass man Kontakt zu den Staubpartikeln hat. Ohne die Beutel fliegen die Partikel nämlich beim Entleeren durch die Luft, wodurch einige Menschen allergisch reagieren können. 

Die beiden Wasserbehälter fassen eine ordentliche Menge an Wasser bzw. Schmutzwasser, sodass Roborock angibt, dass die Tanks für einen Wischbereich von bis zu 300 Quadratmetern ausreichen sollen. Dies ist ebenfalls eine ordentliche Menge, was bei uns persönlich sehr lange ausreicht, da wir zum Großteil Parkett im Haus verlegt haben. Diesen müssen wir nämlich eigentlich nur absaugen lassen, während wir alle Fliesen im Technikraum, Eingangsbereich und den Bädern wischen und zugleich saugen lassen. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der beiden im Roborock S7 MaxV Ultra enthaltenen Produkte ist sehr gut, hierbei gibt es von meiner Seite eigentlich keine Kritikpunkte. Die Verarbeitung ist sehr gut und ebenso fühlt sich der Kunststoff hochwertig und vor allem langlebig an. Roborock hat sich beim Kunststoff sowohl beim Saugroboter als auch bei der Reinigungsstation für eine matte Oberfläche entschieden, worüber ich sehr glücklich bin, denn somit ist beides weniger stark anfällig gegenüber dem üblichen Hausstaub, welcher sich auf den Oberflächen absetzt. Ebenso ist somit alles weniger gegen Kratzer anfällig und wirkt einfach schöner im Haushalt. 

Sämtliche pflegebedürftigen Elemente können sowohl am Roboter als auch an der Station wunderbar ausgebaut und somit einfach gereinigt bzw. ausgetauscht werden. Dies betrifft am Roboter unter anderem den Wassertank, Staubauffangbehälter, die Haupt- und Seitenbürsten und bei der Station den Wasserablauf und die Reinigungsbürste sowie alle Tanks. Das Einzige, was mich bei der Station, welche komplett in Schwarz daher kommt, etwas stutzig macht, ist das Netzkabel, welches hier nämlich grau ist, was irgendwie nicht so wirklich gut passt, aber warum dies so ist, müsste man Roborock fragen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

StromversorgungAkku
Akku-ArtLi-Ionen (5.200 mAh)
NavigationLDS-Lasernavigation, ReactiveAI 2.0 Hindernis-Vermeidung, PreciSense-LiDAR Navigation
FarbeSchwarz
Lautstärkezwischen 50 bis 70 dB (je nach eingestellter Saugstufe)
Hauptbürsteeine Gummibüsten
Formklassische runde Form mit einer Seitenbürsten
Betriebszeitbis zu 3 Stunden bzw. 300 m²
SensorenHebesensor; Sturzsensoren und Ultraschall Teppicherkennung, Kamera-Sensoren zum erkennen von Objekten (Hindernissen), LED-Licht zur besseren Erkennung und automatische Anhebung der Tischplatte beim befahren von Teppichen.
MaßeSaugroboter: 35,00 cm x 9,7 cm (Durchmesser x Höhe), Reinigungsstation: 43 x x41,5 x 50cm (H x B x T)
Gewicht4,8 kg
LieferumfangRoborock S7 MaxV Ultra
Ultra Reinigungsstation
1x Seitenbürsten
Wischtücher 
Staubfilter 
Netzkabel (europäischer Stecker) 
Bedienungsanleitung
Technische Daten des Roborock S7 MaxV Ultra

Ersteinrichtung und Inbetriebnahme 

Die Ersteinrichtung des Roborock S7 MaxV Ultra ist wirklich sehr einfach und wird komplett über die kostenlose App „Roborock“ Schritt für Schritt erklärt.

Nachdem man den Saugroboter, die Absaugstation und das restliche Zubehör ausgepackt hat, muss man Teilwiese noch ein paar wenige Verpackungselemente entfernen bzw. Klebstreifen, welche zur Transportsicherung zuständig sind, abziehen. Die Seitenbürste hat Roborock anders als z. B. Ecovacs bereits montiert, sodass man eigentlich nach der Einrichtung der App direkt mit dem Saugvorgang beginnen kann. Schade finde ich jedoch etwas, das Roborock hier an Ersatzteilen spart, denen man legt hier weder eine zusätzliche Seitenbürste, noch Wischtücher oder einen Staubfilter bei, was früher immer noch bei den älteren Modellen dabei war.  

Den Staubauffangbehälter muss bim Roborock S7 MaxV Ultra ebenfalls nicht mehr eingesetzt werden, denn dieser wurde bereits vom Hersteller an seinem entsprechenden Platz unter der Abdeckung platziert. Der Wassertank ist ebenso bereits eingesetzt, was man jedoch noch selbst kurz anbringen muss, ist die Wischplatte, denn nur dann kann neben dem Saugen auch direkt feucht gewischt werden. Hat man sich wie ich für den Roborock S7 MaxV Ultra entschieden, dann muss man den Wischbehälter vor der ersten Reinigung nicht mehr auffüllen, denn dies macht die Reinigungsstation direkt zu Beginn voll automatisch, aber dazu später mehr. Das manuelle Auffüllen mit Wasser erfolgt dann wiederum, indem man den Behälter ausbaut, den Stopfen öffnet und dadurch das Wasser mit eventuell etwas Bodenreiniger auffüllt. An der Wischplatte haftet bereits ein Mehrweg-Tuch, welches man immer wieder auswaschen kann bzw. von der Reinigungsstation automatisch und sehr gründlich erledigt wird. 

Bevor man den Saugroboter das erste Mal startet, sollte man diesen noch über die App einrichten, da der Saugroboter zum einen direkt ein Firmware-Update bekommt, welches einige Verbesserungen mit sich bringt und zudem die ein oder anderen Fehler beseitigt. Des Weiteren sollte man selbstverständlich auch noch die Ladestation bzw. in meinem Fall die Reinigungsstation zuvor noch am gewünschten Ort im Haus aufstellen. Schließlich soll der Roboter diese finden und sein Akku wieder aufladen können, sofern dieser leer sein sollte und zudem kann nur so der Staubbehälter automatisch ausgesaugt werden und der Mopp gewaschen und nachgefüllt werden.

Man könnte den Roborock S7 MaxV Ultra auch ohne die vom Hersteller zur Verfügung gestellten App verwenden, aber wirklich Sinn macht diese natürlich nicht, denn wenn man hier spezifisch nur einzelne Räume oder Bereiche reinigen lassen möchte oder auch bestimmen möchte, dass der Roboter an bestimmten Tagen bzw. Uhrzeiten reinigt, dann geht dies eben nur über die App.

Die Einrichtung bzw. Einbindung des Roborock S7 MaxV Ultra ist über die App „Roborock“, welche kostenlos für Android im GooglePlay Store und für iOS im Apple Store zur Verfügung gestellt wird, schnell und einfach erledigt. Hierbei wird der Vorgang nämlich sehr ausführlich und Schritt für Schritt erklärt. Nachdem man den alles ausgepackt hat und der Saugroboter auf die angeschlossene Absaugstation/Ladestation gestellt hat, kann man diesen am Hauptschalter an der Front einschalten. 

Zuerst muss man sich dafür jedoch Registrieren bzw. einen Account anlegen, für welchen man jedoch nur eine gültige Mail-Adresse und ein selbst definiertes Passwort benötigt. Danach geht des darum, dass man ein paar Zugriffsrechten zustimmt und schon landet man auf der Seite, wo man nach einem Saugroboter suchen kann. Dabei kann man z. B. den gekauften Saugroboter aus der großen Auswahl auswählen und schon leitet einen die App Schritt für Schritt weiter durch den Einrichtungsprozess. Dabei kann man unter anderem auch bestimmen, dass die App den Standort von Abfragen darf, dies wird dafür genutzt, dass man die Namen der verfügbaren Netzwerke im weiteren Verlauf angezeigt bekommt.

Nun muss man am Saugroboter kurz die beiden Tasten „Punktreinigung“ und „Dock“ für drei Sekunden gedrückt halten bzw. bis der Roboter „WLAN wird zurückgesetzt“, sagt. Danach befindet sich der Roborock S7 direkt im Kopplungsmodus und man kann in der App das Kästchen „WLAN-Anzeige blinkt langsam“ aktivieren und auf „Weiter“ tippen. Danach direkt über die App zu den WLAN-Einstellungen navigieren und dort vorerst „roborock_vacuum“ auswählen, danach verbindet sich das Smartphone mit dem Saugroboter und verbindet diesen wieder mit dem eigentlichen WLAN bei euch zu Hause. Anschließend noch kurz denen rechtlichen Hinweisen zustimmen und schon wird angezeigt, dass ein neues Firmware-Update verfügbar ist, was wir natürlich direkt installieren lassen. Im Weiteren Verlauf wird man gefragt, ob man Haustiere zu Hause hat, denn dann bewegt sich der Roboter bei der Reinigung anders, sodass laut Roborock eine bessere Hinderniserkennung für Tiere aktiv sein soll. Da wir jedoch keine Haustiere haben, habe ich hier nicht auf „Zuhause mit Haustieren“ gewählt. Danach ist man auch schon auf der zukünftigen Startseite und der Saugroboter samt Station wäre direkt nach dem vollen Aufladen des Akkus für seinen ersten Einsatz bereit.

(Ersteinrichtung und Inbetriebnahme: 5 von 5 Punkten)

Reinigungsleistung und Navigation

Bei der Reinigungsleistung liefert der Roborock S7 MaxV Ultra ein hervorragendes Ergebnis ab bzw. für mich aktuell das Beste unter den aktuell auf den Markt verfügbaren Saugrobotern. Dis mag unter anderem daran liegen, dass Robrock die max. Saugleistung von 2.500 Pa (beim Vorgänger-Modell) mehr als verdoppelt hat und zwar auf max. 5.100 Pa. Ob die Saugleistung jedoch wirklich soviel gesteigert wurde, kann ich aufgrund mangelender Messmittel nicht nachprüfen, aber im Reinigungsdurchgang hat der Saugroboter wirklich alles sehr gründlich eingesaugt. Der Saugroboter bietet mehrere Saugstufen, von denen „Max+“ die höchste ist und logischerweise dann auch die volle Saugleistung bietet. Im Alltag habe ich jedoch bei unseren Fliesen und Parkett immer im Saug-Modus „Normal„ verwendet. 

Bei der Navigation gehört der Roborock S7 MaxV Ultra ebenfalls zu den Top-Geräten. Denn seine Navigation, die sehr präzise erfolgt, gelingt Roborock durch das Zusammenspiel der LiDAR-Navigation an der Oberseite des Geräts, also den rotierenden Laser sowie die Kamera, welche strukturiertes 3D-Licht scannt und die RGB-Kamera. Somit erkennt der Roboter selbst sehr kleine und schmale Gegenstände wie unsere Stuhlbeine, um welche er herum navigiert, ohne diese wirklich mit seinem Dämpfer anzufahren. Außerdem wohnen wir im Neubau, wo mir noch nicht alle Möbel haben und somit liegen bei uns die Schuhe den Tag über gerne mal durcheinander im Eingang herum. Selbst hier navigiert der Roboter, ohne die Schuhe zu verschieben, durch den Eingangsbereich und zweigt mit in der Karte am Ende sogar ein Foto von den Schuhen, die im Weg waren. 

Die Lasernavigation bietet den Vorteil, dass diese auch bei Dunkelheit problemlos funktioniert, aber zugleich hat diese auch den Nachteil, dass diese Spiegel und Glastüren nicht als Hindernis bzw. Wand erkennt. Somit ist es bei uns z. B. so, dass die Terrassentüren durch den Laser durchbrochen werden und somit sieht es auf der Karte hier teilweise so aus, als würde hier der Raum noch weiter gehen. Dies stört zwar nicht, sieht jedoch optisch etwas unschön aus. Gegen Einen Spiegel oder Glastür fährt den Saugroboter jedoch dennoch nicht, denn hierfür hat dieser selbstverständlich weitere Sensoren, die dies als Hindernis erkennen. 

Bei der Navigation erkennt der Roborock S7 MaxV Ultra auch wie inzwischen viele anderen Saugroboter mit Wischfunktion Teppiche, was durch die Sensoren an der Unterseite möglich ist. Somit erhöht der Saugroboter aus dem Hause Roborock hier nicht nur automatisch die Saugleistung beim Befahren von Teppichen, sondern hebt auch die Wischplatte an, doch mehr dazu im Unterpunkt „Wischfunktion“.

Durch die zahlreichen Sensoren erstellt der Saugroboter eine sehr genaue Karte eurer Räume und diese kann in der App auf Wunsch auch in 3D angezeigt werden. Ein nettes Feature, doch ich bevorzuge weiterhin die normale 2D Variante, da ich hierbei eine bessere Übersicht der unterteilten Räume usw. habe. Der Roborock S7 MaxV Ultra geht mit Hindernissen meiner Meinung nach nahezu perfekt vor und merkt direkt, dass vor im etwas ist, und weicht somit den Hindernissen mit Bravour aus. Hier wurden in meinem langen Testzeitraum kaum Gegenstände angefahren und es kam nie dazu, dass ich feststellen musste, dass der Roborock S7 MacV Ultra irgendwelche Gegenstände wie z. B. Socken vor sich hergeschoben hat.

Mit dem von inzwischen zahlreichen zum Einsatz kommenden rotierenden Laserdistanzsensor misst der Roboter permanent den Abstand um sich herum, und zwar in alle Richtungen. Aus diesen Informationen bzw. Messwerten erstellt dieser schließlich die Raumkarte eurer Wohnung oder dem Stock vom Haus, wo dieser arbeitet. Dadurch resultiert ebne die sehr präzise Navigation durch die Räume, welche durch die zusätzlichen Sensoren noch extrem gesteigert wird. Durch den rotierenden Sensor an der Oberseite, weis der S7 MaxV Ultra eigentlich zu jeder Zeit, wo genau er sich gerade befindet, sofern dieser zuvor einmal den kompletten Stock gereinigt hat und eine Raumkarte erstellt hat. 

Die Navigation von Grund auf ist jedoch beim Roborock S7 MaxV Ultra nicht sonderlich anders als bei den bisher von mir getesteten Modellen von Zaco, Neato oder Ecovacs. Startet man die Reinigung, unterteilt der Roboter die Wohnung bzw. größere Räume im Haus automatisch in mehrere kleine Bereiche bzw. Sektoren. Diese umfährt dieser dann zuerst in einer etwas zügigeren Fahrweise komplett an den Wänden herum an, bis der äußere Bereich einmal komplett umfahren und dabei gereinigt wurde. Direkt danach beginnt dieser dann den inneren Teil in geraden Bahnen abzufahren, sofern dazwischen keine Hindernisse sind. Sind diese vorhanden, dann umfährt dieser diese selbstverständlich automatisch.

Die Navigation während des Reinigungsvorgangs ist sehr effizient. Der Roboter weiß durch den ersten kompletten Reinigungsvorgang, bei dem man vorher alle Gegenstände wie Schuhe usw. entfernt hat jederzeit, wo sich dieser gerade beim Reinigungsvorgang befindet. Somit lässt dieser, auch wenn es manchmal so aussieht, keinen Bereich aus, schließlich kommt dieser im Laufe der Reinigung zu dem zuvor ausgelassenen Bereich zurück und schließt damit die komplette Reinigung mit Bravour ab. 

Als Nutzer-/in kann man, während der Saugroboter reinigt, jederzeit live nachverfolgen, wo der Roboter schon entlanggefahren ist, was hier sehr gut durch die abgefahrenen Linien ersichtlich ist. Hat man im ersten Reinigungsvorgang festgestellt, dass der Roboter an einem Punkt oder mehren Probleme hatte bzw. es vorkommen sollte, dass dieser Gefahr läuft, sich hier festzufahren, kann man in der App die Bereiche bestimmen, die er beim Reinigen nicht mehr befahren soll. Bei uns musste ich hierbei jedoch nicht eingreifen, da bei uns solche Stellen nicht vorhanden waren.

Treppen kann der S7 MaxV Ultra wie seine Mitbewerber nicht versehentlich herunterstürzen, denn um dies zuverlässig zu verhindern, hat Roborock wie viele andere Hersteller den Saugroboter am Boden mit mehreren Absturzsensoren ausgestattet. Durch diese besagten Sensoren, welche am Rand um den Unterboden des Saugroboters angebracht wurden, erkennt der Saugroboter einen Abgrund, bremst davor ab und fährt die Kante entlang ab. Durch genau diese Sensoren kann es jedoch wie bei zahlreichen anderen Saugrobotern zu Problemen mit Teppichen kommen. Habt ihr z. B. einen weißen Boden und einen dunklen kurzhaarigen Teppich, dann könnte es dazu kommen, dass die Sensoren dies als Abgrund erkennen und der Roboter somit nicht über bzw. auf den Teppich fährt. Da wir doch einen Parket aus Eiche haben, ist der Kontrast anderes uns somit kam es hier zu keinem Problem.

Hindernisüberwindung

Neben einer präzisen Navigation ist auch die zuverlässige Hindernisüberwindung bei einem Saugroboter sehr wichtig, denn ebenso wie Teppiche können dem Saugroboter auch Übergangsleisten zwischen den Räumen usw. im Weg sein. Beim Roborock S7 MaxV Ultra hat man gerade für Teppiche eine tolle Funktion integrieret, denn hier hebt der Saugroboter automatisch die Wischplatte um 5 Millimeter an, sodass man die Wischplatte anders als bei anderen Modellen nicht abnehmen muss, sondern permanent am Roboter lassen kann. Dasselbe gilt auch, wenn man wie ich z. B. dem Roboter den Befehl gibt, dass dieser den Parkett nur saugen soll und den gefliesten Bereich dahingegen Wischen und Saugen soll.

Durch die Antriebstechnik kann der Roborock S7 MaxV Ultra problemlos Steigungen von bis zu 20 % überwinden und ebenso hat er mit Schwellen von bis zu 2 cm keinerlei Probleme. Damit dies jedoch problemlos gelingt, sollte die Kante leicht abgerundet oder schräg ausgeführt sein, denn bei harten Kanten ist wie bei anderen Saugrobotern schon bei gut 1-1,5 cm Schluss.  

Sehr gut gefällt mir die VitraRise-Funktion von Roborock, denn dadurch arbeitet der Saugroboter deutlich autonomer als seine Konkurrenz. Wo ich bei den bisherigen Saugrobotern mit Wischfunktion immer noch selbst in der App sogenannte No-Mop-Zonen bestimmen musste, legt man hier beim Roborock S7 MaxV Ultra nur noch in der App fest, wie dieser mit Teppichen umgehen soll. Dabei kann man zwischen Wischtuch um 5 Millimeter anheben und dem automatischen erhöhen der Saugleistung wählen oder bestimmen, dass dieser Bereich automatisch als No-Wop-Zone behandelt werden soll.

Saugleistung

Der Roborock S7 MaxV Ultra bietet, wie ich es bereits zuvor erwähnt habe, eine hervorragende Saugleistung. Bisher ist mir kein anderes Modell bekannt, welches solch eine starke und gründliche Reinigung bietet. Bei uns im Neubau ist im Haus zwar so gut wie alles fertig, aber die Außenanlage ist teils für dieses Jahr noch geplant und daher haben wir vor dem Haus noch Schotter, welcher dafür sorgt, dass wir beim ins Haus gehen, immer Dreck mit in den Hauseingang schleifen. Hier lasse ich den Saugroboter regelmäßig den Eingang und natürlich das restliche Haus saugen und dabei saugt dieser alles ohne Problem und absolut gründlich ein. 

Ich persönlich lasse zu Hause eigentlich immer in der Stufe „Normal“ saugen, doch man kann hier wie bereits erwähnt zwischen mehreren Saugstufen wählen, bei welchen die maximale Saugkraft „Max+“ sogar extra mit einem separat von den anderen Modis abgesetzten virtuellen Button ausgelöst werden muss. Dies macht meiner Meinung nach auch Sinn, denn die maximale Stufe habe ich bisher nicht wirklich benötigt und macht dann nur Sinn, wenn man einen Teppich sehr gründlich auch in den tiefen Poren reinigen möchte.

Bei Teppichen steigt die Lautstärke des Saugroboters logischerweise, da dabei zugleich die Saugkraft erhöht wird. Daher wird es dann schon hin und wieder bei Teppichen lauter, sodass hier Fernsehen nebenher nicht wirklich toll ist. Die Saugleistung finde ich auch dank der gummierten Walze super, denn hier wickeln sich keine Haare herum und zudem wird der Staub auch direkt darüber, also über die Saugöffnung aus dem Behälter gesaugt, sodass hier alles auch um die Bürste herum herausgesaugt wird. 

Man kann wie bereits erwähnt als Nutzer-/in bei der App frei wählen, wie stark die Saugleistung ist. Hierbei hat man die Wahl zwischen: Leise, Normal, Turbo, Max und Max+, dabei ist Standard von Werk aus eingestellt. Je nach gewählter Saugleistung erhöht sich selbstverständlich auch die Lautstärke des Roboters, doch gerade die beiden Stufen Leise und Normal kann man getrost auch dann nutzen, wenn man gerade zuhause ist.

Wischfunktion

Die Wischfunktion des Roborock S7 MaxV Ultra ist exzellent, denn dieses ist für einen sogenannten Hybrid Saugroboter, welcher eine Saug- und Wischfunktion kombiniert aktuell eine der besten. Dank der Wischplatte welche mit hochfrequenten Bewegungen arbeitet, wird der Schmutz besser gelöst und somit ist die Reinigungsleistung der Wischfunktion hervorragend. Klar kann man hier nicht dieselbe Reinigungsleistung wie beim Wischen bzw. schrubben mit der Hand erwarten, aber für ein Kombi-Gerät ist das Ergebnis einfach top. 

Hier kommt dann auch die neue Reinigungsstation zum Einsatz, welche für die besondere Gründlichkeit beim Wischen sorgt. Das größte Problem bei den bisherigen Modellen an Saugroboter mit Wischfunktion, welche ich getestet habe, war nämlich, dass der Schmutz irgendwann im Laufe der Reinigung nicht mehr vom Wischtuch aufgenommen werden konnte, da dies zu schmutzig wurde und sich somit zugesetzt hat. Somit hätte man das Tuch zwischendurch händisch reinigen müssen, was hier nun komplett bei der neuen Station entfällt.

Nach erledigter Arbeit fährt der Roborock S7 MaxV Ultra nämlich zuerst rückwärts auf die Ladestation und dabei wird nicht nur das Wischtuch gereinigt, sondern auch der Wassertank mit frischem Wasser aufgefüllt. Hierbei verfährt bei der Reinigungstation eine Rollenbürste über das Wischtuch und entfernt dabei den Schmutz absolut gründlich. Dadurch muss man als Nutzer deutlich weniger am Saugroboter erledigen, denn zudem saugt die Station auch den Schmutz aus dem Saugbehälter in einen separaten Staubbeutel. Man muss somit je nachdem, wie viel Quadratmeter der Saugroboter regelmäßig reinigen muss nur noch gelegentlich das Frischwasser nachfüllen und zugleich den Schmutzwassertank ausleeren und reinigen.

In meinem Testzeitraum hat das Frischwasser für knapp über 200 Quadratmeter gereicht, dabei hängt die Reichweite jedoch davon ab, wie häufig ihr in der App bestimmt habt, dass eine Spülung des Wischtuchs durchgeführt werden soll. Der Standardwert liegt hier bei allen 20 Minuten, jedoch kann man diese Laufzeit auch reduzieren oder sogar bestimmen, dass für jeden Raum immer zugleich auch das Wischtuch gereinigt werden soll. Die Wasserabgabe des Wasserbehälters ist schön gleichmäßig und somit konnte ich keine Streifen oder Ähnliches feststellen.

Beim Wischmodus stehen in der App unter den Einstellungen drei Wischfunktionen zur Auswahl, sanft standardmäßig aktiv, mittel und intensiv, damit der Boden noch gründlich geschrubbt wird. Des Weiteren kann man hier auch die Wischroute bestimmen, ob Standard oder gründlich, bei gründlich fährt der Saugroboter alles überkreuzt ab und die Saugleistung wird reduziert. Positiv muss ich auch erwähnen, dass die Lautstärke des Saugroboters beim Waschvorgang nicht extrem laut ausfällt, zumindest in der Stufe sanft. Hier war in meinem Test der Ecovacs T9 Aivi mit beweglicher Wischplatte deutlich lauter.

 Etwas Schade finde ich persönlich, dass Roborock hier keinerlei Ersatzteile im Lieferumfang belegt, somit ist hier natürlich auch kein zusätzliches Wischtuch enthalten. Gerne würde ich hier das Tuch hin und wieder auswechseln oder hätt gern ein Ersatz, denn ewig kann das enthaltene Wischtuch sicherlich auch nicht verwendet werden. Der Austausch des Wischtuchs ist wiederum sehr einfach, da dieses ganz einfach via Klettverschluss befestigt werden und dadurch bombenfest halten, bis es wieder abgezogen wird.

(Reinigungsleistung: 5 von 5 Punkten)

App

Roborock
Preis: Kostenlos
Roborock
Preis: Kostenlos

Wie bereits im Laufe des Testberichts erwähnt, können sämtliche Einstellungen des Roborock S7 MaxV Ultra wie von deren Saugrobotern gewohnt, mithilfe der umfangreichen App eingestellt werden. Hier hat Roborock eine tolle, übersichtliche App entwickelt, die alle wichtige Funktionen auf der Startseite zeigt und alles Weitere kann in den Nebeneinstellungen eingestellt werden. Die Einbindung des Roborock S7 MaxV Ultra in die kostenlose „Roborock“ App ist selbsterklärend bzw. wird wie bereits erwähnt, sehr verständlich und Schritt für Schritt erklärt. Somit sollte dies für alle Nutzer kein Problem sein und in kurzer Zeit erledigt sein.

Die App von Roborock ist insgesamt übersichtlich aufgebaut, sodass man sich hier eigentlich recht schnell zurechtfindet. Alle Funktionen, welche man regelmäßig benötigt, sind direkt auf der Startseite des Saugroboters integriert, während die tieferen Einstellungen in dem weiteren Untermenü untergeordnet sind. Die Karte, welche der Saugroboter nach dem ersten kompletten reinigen erstellt hat, ist sehr übersichtlich gehalten und kann bei Bedarf natürlich noch umfangreich bearbeitet werden. Bei mir wurden alle Räume richtig unterteilt, sodass z. B. beim Erdgeschoss neben dem Flur, das Gäste-Bad, der Technik-Raum, das Büro und vor allem das große Ess-Wohnzimmer mit der offenen Küche richtig in die einzelnen Räume unterteilt wurden. Zusätzlich gibt es auch noch eine 3D-Karte auf welche man direkt zugreifen kann, hier werden dann direkt in der App auch die entsprechenden erkannten Möbel mit dargestellt, was insgesamt recht schön ist, aber ich mehr als eine Spielerei einstufe. 

Man kann dank der Live-Ansicht auch auf die Kamera des Roborock S7 MaxV Ultra zugreifen, was Roborock hier Remote-Zugriff nennt. Dies funktioniert erstaunlich gut und anders als bei bisherigen Modellen wird hier nicht nur ein gutes Bild geliefert, sondern dies ist auch wirklich Live und nicht um wenige Sekunden verzögert. Hierbei verspricht Roborock, dass die privaten Aufnahmen bzw. Einblicke der persönlichen Wohnräume nicht weitergegeben werden, sondern nur dem entsprechenden Nutzer vorbehalten sind. Ist der Live-View Modus aktiv, dann gibt dies der Saugroboter zum einen alle paar Sekunden akustisch bekannt und zudem leuchtet das Status-LED-Band an der Oberseite violett auf. 

Habt ihr wie ich zu Hause nicht nur Fliesen, sondern z. B. Parkett, dann ist es auch wichtig, dass der Saugroboter auch in einzelnen Räumen nur saugt, denn ein Parkett reinige ich nur selten mit Wasser, während Fliesen bei uns immer gesaugt und gewischt werden. Daher kann man direkt in auf der Startseite der App festlegen, dass der Roborock S7 MaxV Ultra die entsprechenden Räume nur gesaugt, andere, die gefliest sind, wiederum gesaugt und gewischt werden. Des Weiteren kann man durch das Bearbeiten der Karte und weiteren Optimierungen individuell auf jeden Raum eingegangen werden und somit kann man individuell bestimmen, mit welche Saugstufe gesaugt werden soll und wie hoch die verwendet Wasserabgabe der Wischfunktion sein darf. 

Nun beschreibe ich euch noch die App etwas ausführlicher Schritt für Schritt. Auf der Startseite bekommt man nach der ersten kompletten Reinigung eines Geschosses eine mehrfarbige Karte angezeigt, in der die Räume unterteilt sind. Diese musst ich nur noch Benennen und kurz nachsehen, ob die Bodenbeläge stimmen, was bei mir jedoch gepasst hat, also wo bei uns Fliesen sind, zeigt die Karte dies auch so an, und der Holzboden stimmte ebenfalls. Des Weiteren kann man hier anhand der Symbole am rechten Rand direkt ins Bearbeitungsmenü der Karte gelangen, wo man diese sehr umfangreich abreiten kann, also nicht nur die Bodenart ändern, sondern Grenzen setzen, No-Wisch-Zonen erstellen, die Räume trennen uvm. dazu gehe ich später im Punkt „Kartenerstellung“ noch umfangreicher ein. 

Im oberen Abschnitt wird einem die zuletzt gereinigt Reinigungsfläche, die dafür benötigt, Zeit und der aktuell Akkustand angezeigt. Unten links kann man dann bestimmen, ob alles, nur einzelne Räume oder sogar nur ein markierter Bereich gereinigt werden soll und rechts daneben kann man dann noch auswählen, ob nur gesaugt bzw. gewischt werden soll, beides oder individuell. Bei Letztrem kann man auf bearbeiten tippen und dann „smart“ wählen, sodass die App automatisch bestimmt, wo gesaugt und wo gewischt werden darf. Ich habe hier jedoch dann noch im Nachgang eine Bearbeitung durchgeführt, sodass auf dem Parkett nur gesaut wird, denn die App wollte hier auch wischen. Ganz unten kann man dann noch mit dem linken Button wie beschriftet den Reinigungsvorgang starten, während man mit dem rechten „Andocken“ bzw. bestimmen kann, ob der Staubbehälter auf Befehl gereinigt werden soll bzw. die Tischplatte gereinigt werden soll. 

In ein umfangreiches Einstellungsmenü gelangt man über die drei Punkte an der rechten oberen Ecke. Hier kann man dann als erstes die Karten verwalten und somit auch bestimmen, ob man eine Ebene oder mehrere Ebenen Zuhause hat. Letzteres ist dann sinnvoll, wenn man den Saugroboter z. B. auf zwei Stockwerken nutzt. Im Menü „Pläne“ kann man Reinigungspläne erstellen, sodass man direkt bestimmen kann, wann und an welchen Tagen der Saugroboter automatisch seinen Dienst verrichten soll. Beim Punkt „ReactiveAI-Objekterkennung“ kann man alle Dinge bezüglich der Sensoren am Saugroboter steuern bzw. aktivieren oder abwählen. Hier kann man dann auch auswählen, dass man eine Katz oder Hund hat, sodass der Saugroboter sich dann langsamer bewegt, dass eine besser Hinderniserkennung ermöglicht wird, Joch wird dabei zugleich auch die Reinigungsleistung reduziert. Außerdem kann hier das Aufhelllicht am Saugroboter von Automatik auf „aus“ gestellt werden, was jedoch auch zur folge hat, dass die Hinderniserkennung verschlechtert wird. Das Aufhelllicht ist nämlich für die zusätzlichen Sensoren wichtig, denn damit arbeiten diese zuverlässiger, denn anders als der rotierende Sensor an der Oberseite brauchen die Kameras auch Licht für klare Konturen. 

Beim Punkt Teppicheinstellungen kann man genau bestimmt, wie der Saugroboter bei Teppichen reagieren soll. Man kann hier per Schieberegler zum einen bestimmen, dass die Saugleistung automatisch erhöht wird und zudem hat man bei der Reaktion die Wahl zwischen „Anheben“,„Vermeiden“ oder „Ignorieren“, dabei wird an dem grauen Text darunter direkt erklärt, was die jeweilige Auswahl an Verhalten des Roborock S7 MaxV Ultra mit sich bringt.

Das nächste Menü befasst sich mit der Reinigungsstation, hier kann man nicht nur die Moppwäsche-Intervall bestimmen, also nach welcher Zeit der Saugroboter zurück zur Station kommen soll, damit der Mopp gereinigt wird, sondern man kann auch den Modus, wie gründlich dies erledigt werden soll, bestimmen. Des Weiteren kann hier auch die automatische Entleerung deaktiviert werden und man kann dann auch hier bestimmen, wie gründlich die Entleerung sein soll, wählt man hier wie ich „smart“, dann passt sich die Station dem Saugzyklus an, sodass bei mir immer alles gepasst hat und der Staubbehälter immer absolut gründlich ausgesaugt wurde.  

Die nächsten drei Untermenüs sind weniger relevant, denn hier kann man nur die Roboterstimme wählen, die Remote-Anzeige aktivieren und einige weitere Robotereinstellungen bestimmen. Dazu zählt auch eine Kindersicherung, sodass die Tasten am Roboter auf Wunsch gesperrt werden, dass nicht ungewünscht der Roboter gestartet wird usw. Danach folgen Pin-and-Go, sodass der Roboter speziell auf der Karte nach Wunsch hingeschickt werden kann und von dort dann eine Punktreinigung startest usw. Des Weiter folgt dann eine Fernsteuerung, mit welcher man den Saugroboter selbst navigieren kann, eine Funktion, welche ich jedoch nicht im Alltag nutze.

Am Schluss folgen noch einige Dinge bezüglich der Wartung, wo alle Bauteile, welche gereinigt bzw. irgendwann ausgetauscht werden müssen, aufgelistet sind. Dabei zeigt Roborock in der App an, wann eine Reinigung bzw. der Austausch notwendig ist und man erklärt dann auch, wie das ganz vonstattengeht. Außerdem gelangt man hier noch in den gespeicherten Reinigungsverlauf, kann die Produktinformationen einsehen und nach Firmwareupdates suchen, jedoch erschein hier auch direkt ein Pop-up Fenster sollt eins verfügbar sein.

Kartenerstellung

Wie jeder aktuelle Saugroboter mit einem Laserdistanzsensor (LDS) erstellt auch der Roborock S7 MaxV Ultra voll automatisch während der Reinigung eine sehr genaue Karte der eigenen Räumlichkeiten. Dabei kann man, wie ich bereits erwähnt habe, während bzw. nach dem Saugen unter anderem auch direkt erkennen, wo man z. B. einen Teppich liegen hat bzw. ein Bett, die Stühle usw. stehen. Nach einmaligem Saugen und eventuellen Wischen aller Räume hat man somit direkt eine Karte der kompletten Räumlichkeiten im Haus und kann anschließend die Räume benennen, virtuelle Wände einzeichnen oder Nicht-Wischen-Zone einfügen. Das Besondere am Roborock S7 MaxV Ultra ist, dass dieser direkt in der Karte die Gegenstände anzeigt, die im bei der Reinigung im Weg waren. Dazu zählen z. B. Schuhe, Kabel und zahlreiche weitere Dinge. Der Clou dabei ist, dass wenn man in der App auf das entsprechende Symbol tippt, direkt ein Bild der Gegenstand, welche gestört hat, angezeigt wird. Dieses Bild macht der Saugroboter mit seiner verbauten Kamera und finde ich sehr toll, denn so haben wir z. B. noch einen Löffel gefundene, welcher vermutlich meinem Neffen bzw. der Nichte unter die Couch gefallen ist. 

Toll finde ich hier, dass man eine Mehrgeschoss-Karte erstellt kann, denn einige unter uns haben sicherlich nicht nur eine Wohnung mit einem Stockwerk, sondern ein mehrstöckiges Haus, bei dem man eben nicht für jeden Stock ein Saugroboter kaufen möchte, sondern einen für alle Stockwerke nutzen möchte. Dabei kann man entweder wählen, ob die intelligente Kantenerkennung verwendet werden soll oder man dies immer zuvor auf der Startseite selbst auswählen möchte. Die intelligente Mehrgeschosskarten-Erkennung funktioniert so weit auch sehr gut, sodass ich diese eigentlich auch bevorzugen würde. 

Eine komplette Karte hat der Roborock S7 MaxV Ultra direkt nach bzw. sogar schon während der Reinigung erstellt und speichert diese in der App ab. Hierbei kann man diese dann sehr umfangreich bearbeiten, was gerade am Anfang für die Reinigungsplanung usw. sinnvoll ist. Beim Startbildschirm neben der Karte hat man mehrere Symbole, über die man unter anderem zur Bearbeitung der Karte gelangt. Hierbei kann man zahlreiche Funktionen nutzen, welche alle gut beschrieben werden. Über den oberen Button mit dem Würfel kann man z. B. bestimmen, welche Dinge man auf der Karte angezeigt bekommen möchte, dazu zähle: Raumname, Bodentyp, Möbel und Hindernisse. Des Weitern kann hier dann auch noch die Karte gedreht werden und man kann zwischen der 2D und 3D Karte wechseln. Beim Symbol darunter gelangt man in das Menü, wo man unsichtbare Wände in die Karte einzeichnen kann und zudem können Sperrzonen und Wischfreie Zonen hinzugefügt werden. Bei Sperrzonen handelt es sich um Bereiche, welche der Roboter vermeiden soll, da er sich hier z. B. festfahren könnte oder z. B. den Bereich meiden soll, da hier der Sohn sein ganzes Lego Set aufgebaut hat, welches kreuz und quer im Raum verteilt wurde. 

In das Bearbeitungsmenü der Karte gelangt man dann schließlich über das Symbol mit der Karte und dem Bleistift. Hier kann man dann ebenso direkt die auf die Kartendetails und auf die Sperrzonen-Funktion zugreifen, was man aber auch über die bereits zuvor erwähnten Methoden machen kann. Des Weiteren kann man hier aber auch noch Räume bearbeiten, also diese zusammenführen, trennen usw. Außerdem kann man bei Bedarf Möbel in die entsprechenden Hindernisse einsetzen, die Fläche bearbeiten und den Ablauf umplanen.  

Bei Fläche bearbeiten kann man z. B. Möbel in die Karten einsetzen oder die Böden ändern und beim Punkt „Ablauf“ kann die automatische Reihenfolge der zu reinigenden Räume bestimmt werden, welche der Roboter dann beim Programmieren automatisch in der gewünschten Reihenfolge abarbeitet.

(App: 5 von 5 Punkten)

Lautstärke

Die Lautstärke des Roborock S7 MaxV Ultra ist sehr gut. Denn dieser gehört aktuell, je nach gewählter Saugstufe zu den leisesten Saugrobotern auf dem Markt. Trotz der hohen maximalen Saugleistung von bis zu 5.100 pa ist die max. Lautstärke nicht lauter (rund 66 Dezibel), als z. B. beim Ecovacs Deebot T9, was ich sehr gut finde. Bei meiner bevorzugen Saugstufe „Normal“, was für Hartböden absolut ausreicht, ist der Saugroboter mit rund 54 Dezibel sogar noch leiser. Während bei dem Modus „Max+“ mit knapp über 70 Dezibel natürlich schon enorm lauter wird. Hier muss man auch klar bedenken, dass schon 20 Dezibel mehr für eine Verdopplung der Lautstärke steht. Somit ist zwischen normal und Max+ die Lautstärke mehr als doppelt so hoch. 

Mit der Wischfunktion, die Roborock hier integriert hat, bin ich sehr zufrieden, die Schalltechnologie reinigt erstaunlich gründlich und zudem ist diese angenehm leise, sodass Roboter beim zusätzlichen Wischen nicht sonderlich lauter wird, als wenn man nur saugen lässt. Dies ist z. B. bei Ecovacs immer anders gewesen, denn hier war die elektronische Tischplatte mit ihren stärkeren Bewegungen enorm laut, sodass der Saugroboter dadurch gut doppelt so laut wurde, was hier eben nicht der Fall ist.

Hin und wieder gibt der Saugroboter auch ein Rasseln von sich, was beim Richtungswechsel bei den Ecken vorkam, dies war am Anfang zwar etwas ungewohnt und ich dachte, da sei immer ein Krümel oder Ähnliches gewesen, aber im weiteren Verlauf war dies immer so und nach nun mehreren Monaten Testzeit gab es hierzu keine Probleme, sodass hier zwar das Geräusch weiterhin vorhanden ist, aber es ist keinerlei defekt eingetreten.

Laut wird es teilweise jedoch gerade im Bezug zur Ultra-Reinigungsstation, denn gerade wenn der Saugroboter auf diese auffährt, quietscht und kracht es teilweise ein wenig, aber hier ist kein Verschleiß oder ein anderes Problem festzustellen, denn am Ende klappt das befahren immer auf Anhieb. Während des Absaugvorgangs wird es logischerweise sehr laut, da hier mit ordentlich Power der Staub aus dem Behälter in den Beutel hineingesaugt werden muss. Dies dauert jedoch nicht sonderlich lange, sodass man sich in der Zeit zwar keineswegs unterhalten kann bzw. es beim TV schauen stört, aber eben nur kurz andauert. Beim reinigen des Wischtuchs macht die Station ebenfalls hörbare Geräusche, dies ist zwar etwas leiser, aber gerade am Schluss beim Absaugen des Schmutzwassers vom Boden der Station in den Schmutzbehälter hört sich so an, als würde man mit einem Strohhalm aus einem Becher den letzten Rest Flüssigkeit saugen wollen. 

Alles in einem ist der Roborock S7 MaxV Ultra jedoch angenehm leise, in Kombi mit der Ultra -Reinigungsstation kommt jedoch zwar ein großer Komfortgewinn dazu, aber gerade Letzteres sorgt eben auch für eine Erhöhung der Lautstärke, gerade beim Reinigen am Schluss.

(Lautstärke: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Damit der Roborock S7 MaxV Ultra die Ladestation bzw. Reinigungsstation schnellstmöglich nach dem Ende des Reinigungsvorgangs findet, solltet ihr diesen direkt von der Station aus starten lassen, so mache ich dies nämlich bei jedem Saugroboter. Dies ist immer sehr von Vorteil, denn ansonsten kann es vorkommen, dass dieser teils etwas länger durch eure Räumlichkeiten umher irrt und diese eventuell gar nicht findet. Doch dieses Problem hatte ich in meinem Test nicht, der Roboter fuhr zwar gelegentlich erst in die falsche Richtung, doch dann wendete er direkt und machte sich auf den direkten Weg zu Ladestation. Hatte ich diesen, wie es normalerweise üblich ist, direkt von der Ladestation aus gestartet, dann hat er diese immer zu 100 % gefunden. 

Roborock liefert den S7 MaxV Ultra mit der normalen kleinen Ladestation aus wie von den bisher von mir getesteten Saugrobotern gewohnt, aber gerade im MaxV Ultra-Set ist hier in dem separaten sehr großen Paket die besagte große Ultra-Reinigungsstation enthalten. 

Der im Saugroboter integrierte Akku ist wie in der Branche ähnlich mit einem 5.200 mAh großen Akku bestückt. Dies soll für eine Reinigungsleistung von rund 3 Stunden sorgen, wenn man aber mehrere Teppiche zu Hause auf dem Boden liegen hat und die automatische Saugkraftanhebung aktiv hat, reduziert sich die Saugleistung logischerweise. Logisch ist auch, habt ihr viele rechteckige Zimmer, welche der Saugroboter nach dem Rand abfahren, möglichst im inneren Feld gerade abfahren kann, dann reicht die Akkulaufzeit weiter aus, als wenn hier viele Tischfüße usw. im Weg sind.

Sollte der Akku jedoch während des Reinigungsvorgangs fast leer gehen, aber die Etage noch nicht fertig gereinigt sein, dann setzt der Roborock S7 MaxV Ultra die Reinigung direkt nach dem aufladen automatisch fort. Für eine volle Akkuladung benötigt der S7 rund 4 Stunden, was daran liegt, dass die Aufladung über die große Ladestation etwas schneller vonstattengeht als über die kleine Station.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Vom Funktionsumfang hat Roborock auf keinem Fall zu viel versprochen, denn meiner Meinung nach handelt es sich hierbei um den aktuell besten Saugroboter mit Wischfunktion, welcher auf dem Markt erhältlich ist. Denn gerade im Bezug auf den Komfort ist das Gerät dank der zusätzlichen Ultra-Station megapraktisch und auch die Navigation des Saugroboters ist ebenso wie die übersichtliche App und die Reinigungspower des Saugroboters top. Braucht man hingegen die 3D-Objekterkennung nicht, kann man sicherlich auch auf das neue S7 Pro Ultra Modell zugreifen, welches bis auf die besagte Objekterkennung aufgrund der weggelassenen Kameras und dem etwas günstigeren Preis absolut identisch ist. Die Objekterkennung ist jedoch top, da unsere Roboter dadurch kaum Wände bzw. Gegenstände anfährt und somit möchte ich den Roborock S7 MaxV Ultra aktuell auf keinem Fall mehr missen.

Preis/Leistung

Für den neusten und fortschrittlichsten Saugroboter Roborock S7 MaxV Ultra muss man aktuell ordentlich in die Taschen greifen, denn Roborock hat die UVP mit stolzen 1.399,00 € inkl. der Absaugstation angesetzt, definitiv nicht günstig. Aktuell ist das Gerät auch noch recht frisch auf dem Markt und so ist das gute Stück auch im Netz noch nicht sonderlich günstiger verfügbar, sodass hier entweder warten oder eben in den sauren Apfel beißen und den hohen Preis zahlen müsst. Verzichtet man auf die 3D-Objekterkennung landet man immerhin auf gut 1.150€, was definitiv auch nicht günstig ist, aber immerhin 200€ weniger sind.

Der Roborock S7 MaxV Ultra ist aktuell nicht nur das Flaggschiff von Roborock, sondern zugleich auch mit unter der beste Saugroboter, welcher auf dem Markt erhältlich ist. Den sowohl beim Reinigungsergebnis als auch beim Erkennen von zahlreichen Hindernissen macht diesem kaum ein anderer Saugroboter etwas vor. Der Funktionsumfang ist sehr üppig und mit komplexeren Räumen hat der Saugroboter kein Problem, ebenso wie der Komfort, denn dieser ist dank der Reinigungsstation einfach klasse.

Roborock S7 MaxV Ultra

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.roborock.com

Roberts Stream 67

In aller Kürze

Mit dem Roberts Stream 67 zeigt das Unternehmen aus Großbritannien ein ähnliches Modell zu dem von mir bereits getesteten Roberts BluTune 300. Hierbei verrät jedoch schon der Name, was bei diesem Modell anders ist, denn zusätzlich zu den im BluTune 300 bekannten Funktionen setzt man hier auch auf WLAN und einen anpassbaren Sound durch mehr Treiber. 

Roberts Stream 67 ist mit DAB+ ausgestattet und kann via Bluetooth mit Musik versorgt werden. Zusätzlich unterstützt das Radio dank der WLAN-Funktion zahlreiche Streamingdienste wie Spotify Connect, Deezer, Amazon Prime Musik und TIDAL. Des Weiteren ist natürlich auch hier ein CD-Laufwerk verbaut, sodass man weiterhin sofern vorhanden die alten CD-Alben wiedergeben kann. Das Einzige auf was man hier gegenüber dem Roberts BluTune 300 verzichten muss, ist die Qi-Ladefähigkeit direkt über das Gehäuse, doch dafür kann man das Smartphone direkt über einen USB-Port an der Rückseite mit Strom versorgen. 

Klanglich hat das recht kompakte Gerät ordentlich etwas drauf und bietet nochmals einen etwas kräftigeren Klang als beim Roberts BluTune 300. Zudem sind alle modernen Verbindungsmöglichkeiten mit an Bord und somit gibt es hier eigentlich nichts, was ich an dem Gerät vermisse.

Gefällt uns

  • hochwertige Materialwahl
  • schönes zeitloses Design
  • Teleskopantenne
  • guter Klang
  • DAB+ und FM-Radioempfang
  • Bluetooth
  • Fernbedienung
  • WiFi

Gefällt uns weniger

  • hoher Preis

Roberts Stream 67

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Roberts liefert das Radio Stream 67 in seiner hübsch gestalteten Verpackung aus, diese ist bei meinem Testprodukt aufgrund des vielen Klebebands zwar nicht mehr ganz ersichtlich, da die Verpackung meines Leihgeräts schon bei einigen Testern war. Roberts präsentiert bei der Verpackung zum einen auf zwei Seiten das Radio und erwähnt an den Seiten anhand der unterschiedlichen Symbole die Funktion bzw. Ausstattung des Stream 67. Farblich kommt die Verpackung wiederum in einem schwarz daher und im Inneren wird alles sicher von Kartonage geschützt. 

Direkt nachdem man den Deckel geöffnet hat, kommt neben dem Handbuch ein kompakt Fernbedienung mit passenden Batterien (war bei mir leider nicht im Paket) und ein Netzkabel zum Vorschein. Unter dem ersten Kartoneinleger findet man dann auch noch direkt das Radio Stream 67, welches von einer Folie umhüllt wird und dank des Verpackungsmaterials perfekt beim Transport geschützt wird.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Design des Stream 67 setzt Roberts optisch auf dasselbe dezente Retro-Design wie bereits beim baugleichen Roberts BluTune 300. Der Formfaktor gefällt mir sehr gut und durch die hochwertige Holzoberfläche wirkt alles sehr edel, zeitlos und zugleich modern. Das Stream 67 gibt es in verschiedenen Farbvarianten, daher hat man hierbei die Wahl zwischen einer Silbernen-Hochglanz lackierten Oberfläche oder alternativ auch zwischen zwei Holzoberflächen, bei welchen naturbelassenes Holz oder Nussbaum zur Auswahl bereitsteht. Letzteres entspricht dabei meinem Testgerät, welche auch beim Roberts BluTune 300 der Fall war.

Durch die klassisch verbaute Teleskop-Antenne an der Rückseite wirkt das Roberts Radio Stream 67 im ausgeschalteten Zustand recht unscheinbar. Schaltet man dieses wiederum ein, erkennt man zum einen das farbige Display, welches dann zugleich direkt zeigt, dass es sich hier von den Funktionen keineswegs um ein Retro-Radio handelt. Des Weiteren gibt es an der Rückseite noch die WLAN-Antenne, wie man es von den alten Fritz-Box-Geräten mit beweglicher Antenne kennt, welche diese Besonderheit noch bestätigen.

Die Materialanmutung des Gehäuses ist sehr schön, denn hier hat Roberts auf ein hochwertiges Gehäuse aus Holz gesetzt. Die Frontplatine beim Roberts Stream 67 ist egal, welches Modell man wählt absolut identisch, sodass Roberts hier an der Front auf eine schwarze Stoffbespannung setzt, welche das Display umgibt und von einem schönen Aluminium-Finish an der Unterseite unterstrichen wird. Diese Front kann bei Bedarf abgenommen werden, sodass man darunter die beiden Front-Treiber erkennen kann. Darunter erblickt man dann eine schwarz/matte Kunststoffoberfläche, in deren Zentrum das hochglänzende Display mit CD-Einzug sitzt.

Alle Bedienelemente hat Roberts direkt an der Oberseite des Radio Stream 67 integriert. Hierüber kann man eigentlich alle relevanten Funktionen direkt am Gerät steuern. Des Weiteren liefert Roberts auch eine aus schwarzem Kunststoff gefertigte Fernbedienung mit, welche einen soliden Eindruck macht und ebenso eine umfangreiche Steuerung ermöglicht. Die Tasten bieten hierbei einen guten knackigen Druckpunkt und das Radio reagiert hier zuverlässig auf die Befehle und führt diese aus. Dank der WLAN-Funktion ermöglicht das Roberts Radio Stream 67 zudem noch eine bequeme Steuerung über das Smartphone. Hierzu muss man sich jedoch die kostenfreie Roberts Undok App aus dem AppStore laden und auch dann bekommt man eine umfangreiche Steuerung geboten.  

An der Rückseite, welche ebenfalls aus dem schwarzen Kunststoff wie an der Front besteht, findet man sämtliche Anschlüsse. Daher befindet sich direkt zentral in der Mitte die auffallende verchromte Teleskop-Antenne und direkt daneben die WiFi-Antenne. Rechts und links daneben sind jeweils die beiden Bassmembrane für den Tieftonbereich und direkt ganz außen die beiden passiven Radiatoren platziert worden. Letzteres soll für einen noch besseren Klang im Bezug des Basses sorgen, was auch gut funktioniert. Unter den beiden Antennen sind dann noch die beiden Klinkenbuchsen verbaut, bei denen es sich um einen AUX-In Port (grüner Ring) zur Musikübertragung handelt und eine Kopfhörerbuchse, wenn man eventuell kabelgebundene Kopfhörer an das Radio Stream 67 anschließen möchte.

Des Weiteren findet man hier in derselben Reihe noch eine Ethernet-Buchse, an der man direkt ein LAN-Kabel anschließen kann, falls man kein WLAN nutzen möchte und zudem ist hier auch noch ein herkömmlichen USB-A Anschluss vorhanden, über den es zum einen möglich ist, Musik auf das Gerät zu übertragen und zugleich wird das Gerät auch mit Strom versorgt. Bei der Ladegeschwindigkeit handelt es sich hier um ein Anschluss mit max. 5 Watt, was nicht rasend schnell ist und somit bei den aktuellen Smartphones mit großem Akku etwas länger dauern kann, aber noch im Rahmen liegt.  

Zu guter Letzt hat Roberts  an der Rückseite noch einige Hinweise aufgedruckt. So wird man hier unter anderem über den Modellnamen des Radios informiert und kann die typischen Hinweise auf den Bluetooth, WiFi und DAB+ Support anhand der Logos erfahren. Damit jederzeit für einen sicheren und festen Stand gesorgt wird, hat Roberts das Radio an der Unterseite mit vier größeren Gummifüßen versehen, somit bewegt sich auch beim höher eingestellten Pegel absolut nichts und das Radio bleibt an Ort und Stelle stehen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bezüglich der Verarbeitung des Roberts Radio Stream 67 hab ich am Radio selbst absolut keine Kritik. Hier setzt das Unternehmen auf eine hohe Verarbeitungsqualität und die Materialanmutung passt absolut. Hierbei sorgt das hochwertige Holzgehäuse für eine schöne Haptik und macht das Gerät zu einem Blickfang im Zimmer. Alle vorhandenen Tasten bieten hier einen schönen Druckpunkt und die Drehregler lassen sich sehr gut drehen. Außerdem bietet das kleine Farbdisplay eine hohe Auflösung und auch an Anschlüssen mangelt es hier nicht. 

Kritik gibt es von mir hier nur bezüglich der zusätzlichen Fernbedienung. Dies ist zwar praktisch, sodass man das Gerät auch von der Ferne aus steuern kann, aber bezüglich der Haptik hätte ich mir aufgrund des eigentlich so tollen Designs des Radios und dessen Preises etwas besser gewünscht. Die Fernbedienung besteht zwar aus Kunststoff, was soweit nicht schlimm wäre, denn dies ist bei zahlreichen anderen Produkten auch der Fall, sondern ich beziehe mich hier auf den schwammigen Druckpunkt der Tasten. Hier hatte ich definitiv schon hochwertigere Fernbedienungen in der Hand, daher hätte Roberts dies auch besser hinbekommen können.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecher Anzahl2 x Mittel-Hochton-Lautsprecher an der Front
2x Basslautsprecher an der Rückseite
2 x passive Bassradiator an der Rückseite
Treiber-Durchmesserleider keine Angaben
Gesamtausgangsleistung (RMS)keine Angaben
Gehäuse MaterialFurnierholz, Kunststoff und Stoff
AnschlussmöglichkeitenAUX; Klinkenbuchsen-Eingang 3,5 mm; Klinkenbuchsen-Ausgang 3,5 mm Bluetooth, USB-2.0 (5Watt) Anschluss um ein Gerät darüber aufzuladen, Wiedergabe von CDs
KonnektivitätDAB+, FM-Radio, Alarmfunktion, Sleeptimer, WLAN-Internet
Maße16 x 45,5 x 28,5 cm (HxBxT)
LieferumfangRoberts Stream 67
Infrarot-Fernbedienung
Netzkabel
Anleitung
Technische Daten des Roberts Stream 67

Bedienung

Die Kernfunktionen wie die Lautstärkeregulierung, die Senderwahl und Auswahl im Menü erfolgt über die zwei größeren Drehregler aus Kunststoff. Dabei dient der linke Regler rein für die Lautstärkeregulierung, während der Rechte Regler eben als Auswahl-, Sender-Wechsel und Schlummertaste bei aktiviertem Wecker dient. Dies ist so weit auch absolut identisch zum Roberts BluTune 300.  

Zwischen den Drehreglern findet man im vorderen Bereich zwei runde Tasten, dabei handelt es sich links um den Ein-/Ausschaltknopf, welcher zugleich auch dazu dient, das Radio in den Standby-Modus zu versetzt und den Sleeptimer zu aktivieren. Rechts daneben ist dann Modus-Taste (Wiedergabequelle Auswahl), über die man auch den Alarm des Weckers einstellen kann.

Direkt hinter diese beiden Runden Tasten befinden sich dann zwei Reihen mit je fünf Tasten. Hier folgen in der oberen Reihe die Musik-Steuertasten, über welche man ganz recht die Musik stoppen und durch Längeres gedrückt halten, die eingelegte CD auswerfen kann. Links folgt dann die Play-/Pause-Taste, mit welcher die Musik angehalten und beim erneuten betätigen wieder am angehaltenen Punkt weiterlaufen lassen kann. Danach folgen die beiden Titel Vor- und Zurück-Tasten, mit welchen man durch die Musiktitel skippen kann und zugleich dienen diese auch dazu, durch die Sendersuche zu navigieren. Ganz links aussen gibt es dann noch die Shuffle- und Wiederholungstaste, sodass man darüber bestimmen kann, ob die übers Smartphone oder per CD usw. wiedergegebene Titel in einer Reihenfolge abgespielt werden sollen oder per Zufall, also durcheinander abgespielt werden. Zudem aktiviert man durch längeres Betätigen dieser Taste den Bluetooth-Kopplungsmodus. 

Vor den eben erwähnten Steuer-Tasten folgt noch eine weitere Reihe mit fünf Testen, dabei handelt es sich ganz links um die Back-Taste, mit welcher man im Menü zurück navigieren kann und zudem kann man darüber auch das Display dimmen. Direkt daneben folgt die Menü-Taste, mit welcher man in das Menü für die Einstellungen des Radios gelangt. Zentral in der Mitte folgt dann die „Preset-Taste“, durch welche man durch die voreingestellten Presets das passende auswählen kann und links davon folgt die weniger wichtige Info-Taste, gefolgt von der Alarm-Taste, mit welcher man einen Wecker stellen kann, um mit der gewünschten Musik aufgeweckt zu werden usw. 

Neben der Bedienung direkt am Radio selbst ist dies auch problemlos über die bereits erwähnte Fernbedienung möglich. Hierbei muss man bezüglich der Funktionen keine Abstriche machen, denn auch hier ist alles einstellbar, was auch direkt am Gerät möglich ist. Dabei gibt es hier natürlich aufgrund der höheren Anzahl an Tasten eine noch etwas umfangreichere Steuerung, aber wie gesagt, man kann alles wichtiger auch direkt ab Gerät regulieren oder alternativ bei diesem Modell auch über die kostenlos Smartphone App. 

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionen

Beim Roberts Stream 67 handelt es sich definitiv nicht nur um ein langweiliges Radio, sondern um ein funktionsreiches Soundsystem, bei welchem dank WiFi-Unterstützung nochmals etwas mehr Wiedergabequellen ermöglicht werden als beim BluTune 300. Mit dem Stream 67 hat Roberts ein Gerät im Sortiment, welches zahlreiche Wiedergabequellen unterstützt, also sozusagen ein umfangreiches All-In-One Gerät. Hierbei werden zahlreiche Empfangsquellen unterstützt vom herkömmlichen analogen FM-Radio über dem zeitgemäßen DAB+ (Digitalradio), Bluetooth und in diesem Modell sogar WiFi. Beim Wechsel zwischen dem herkömmlichen Radio und dem DAB+ Empfang kann man auch hier direkt feststellen, das DAB+ von der Klangqualität usw. deutlich besser ist und daher sollte man, sofern möglich immer DAB+ dem FM-Radio vorziehen. Man kann insgesamt 30 Radiosender am Radio abspeichern (10 Internetradio, 10 DAB und 10 für UKW bzw. FM), was eigentlich für jeden locker ausreichen sollte. 

Eine weitere Funktion ist das Abspielen von CDs, was mir sehr gut gefällt, denn somit kann ich mit demselben Gerät auch meine alten CDs anhören. Hier gefällt es mir gut, dass der CD-Einschub recht unauffällig an der Front platziert wurde und automatisch die CDs einzieht, während die Ausgabe via Taste an der Oberseite ausgeführt wird. Eine weitere Wiedergabequelle ist der AUX-Anschluss (3,5 mm Klinkenbuchse an der Rückseite) dabei handelt es sich eigentlich auch schon fast um eine Rarität, denn in den letzten Jahren, seit immer weniger Smartphones mit diesem Anschluss ausgestattet werden, wird dieser zugleich auch immer weniger genutzt. Sofern vorhanden, kann man über diesen Anschluss z. B. auch den nebenan stehenden Plattenspieler anschließen oder eben jedes andere Gerät mit einer Klinkenbuchse. 

Ein weiterer älterer, aber immer noch sehr zeitgemäßer Anschluss ist der USB-Anschluss, über welchen dem Roberts Radio Stream 67 ebenfalls Musik zuspielen kann und zugleich das angeschlossene Gerät mit Strom versorgt wird. Die durchaus neben den Radiofunktionen am meisten genutzt Wiedergabequell wird jedoch sicherlich Bluetooth sein, was hier in der Version 5.0 integriert wurde und das zusätzliche WiFi um Spotify Connect usw. nutzen zu können. Bei den Audio-Codecs wird neben dem Standard Codec SBC auch der hochwertige AAC-Codec für alle Apple-Devices unterstützt. 

Dank dem verbauten WiFi-Modul, welches mir beim Roberts BluTune 300 noch gefehlt hat, kann man die für viele unter uns wichtigen Streamingdienste nutzen, zu welchen Deezer, Amazon Music, TIDAL und Spotify Connect zählen. Somit kann man diese direkt mir dem Gerät verknüpfen und somit die eigene Playlist usw. direkt über das Roberts Stream 67 abspielen

App

Neben der klassischen Steuerung direkt am Gerät bzw. über die mitgelieferte Fernbedienung kann man das Stream 67 auch durch das herunterladen der kostenlosen App „Roberts Undok“ erhältlich für Android und iOS, direkt mit dem eigenen Smartphone steuern, doch hierfür muss das Gerät zuerst mit der App verknüpft werden. 

Nachdem man die App gestartet hat, muss man kurz zustimmen, dass die App nach einem verfügbaren Gerät im Heimnetz suchen darf. Danach sollte euch das Radio direkt in der Liste angezeigt werden und es wird alles wichtiger vom Smartphone übermittelt, sodass das Roberts Radio Stream 67 mit eurem Netzwerk zu Hause verknüpft ist. Dabei sieht man auf der Startseite immer direkt, was gerade abgespielt wird z. B. der Internet-Radiosender, unter dem dann auch immer der Künstler zusammen mit dem Musiktitel angezeigt wird. Darunter kann man direkt die Wiedergabe stoppen und per Schieberegler die Lautstärke regulieren. Oben rechts gibt es dann einmal das Ausschaltsymbol des Radios und zudem das Zahnrad, über welches man in das Einstellungsmenü das Radio gelangt. 

Hier kann man dann unter anderem die WLAN-Signalstärke sowie die Software-Version einsehen. Außerdem kann man hier den Sleep-Timer einstellen, auf den Equalizer zugreifen sowie das Datum & die Uhrzeit, die eingestellte Sprache auswählen und die Tonqualität bestimmen. Bei Letzterem hat man die Wahl zwischen gering, normal und hohe Qualität. Über die App kann man natürlich selbstverständlich auch jederzeit auf die vollumfängliche Quellenauswahl zugreifen usw.

(Funktionen 4 von 5)

Klang

Bezüglich der technischen Daten zum Klang des Radio Stream 67 hat sich Roberts hier relativ verdeckt gehalten, genau so, wie ich es bereits beim BluTune 300 feststellen musste. Daher gibt es diesbezüglich keine ausführlichen technische Daten, aber schon beim betrachten des Gehäuses fällt hier natürlich auf, dass bei diesem Modell noch zusätzliche Treiber an Bord sind. Wo man beim BluTune 300 nämlich nur auch Hoch-/Mittel-Töner und die beiden passiven Bassradiatoren setzt, kommen beim Stream 67 zusätzlich noch an der Rückseite zwei aktive Tieftöner zum Einsatz. Dies verspricht auf jeden Fall einen kräftigeren Sound, welcher sich direkt bei den ersten Hörproben auch voll und ganz bestätigt.

Wie bereits beim Roberts BluTune 300 bin ich ebenso beim Roberts Stream 67 begeistert, was man hier trotz des recht kompakten Gehäuses, welches dennoch zahlreiche Technik beinhaltet, so einen guten Klang heraus kitzelt, hätte ich nicht gedacht. Klar gibt es hier noch kompaktere Geräte, aber man muss hier bedenken, dass im Inneren nicht nur die Dinge wie das CD-Laufwerk, Bluetooth-Modul usw. verbaut wurde, sondern auch das Netzteil sitzt im Gehäuse und zudem die Empfangstechnik für WLAN, Radio, DAB+ usw. Hierbei zeigte sich bereits beim BluTune 300, dass das Gehäuse keinen negativen Einfluss auf den Klang hat, denn dieser kann sich auch bei diesem Gerät wunderbar entfalten. 

Bezüglich der Treiber setzt Roberts auf zwei einzelne Stereo-Treiber an der Front, zwei sichtbare passivem Bassradiator an der Rückseite und zudem noch auf ebenfalls zwei Basstreiber an der Rückseite. Die Musik wird dadurch recht breit abgestrahlt, auch wenn ich klar zugeben muss, dass die Stereobühne direkt vor dem Gerät deutlich besser ist als einige Meter neben dem Gerät. Hierfür wurden die Treiber nämlich gerade ins Gehäuse verbaut, sodass der Klang logischerweise mehr frontal als in die Breite geht, nicht, wie man es z. B. von Teufel bei der hauseigenen Dynamore-Technologie kennt, welcher für die breite Stereobühne sorgt. 

Bei der Weitergabe von Radioquellen, egal ob normal oder DAB+, würde ich die unterschiedlichen Presets für die Klanganpassung durch wechseln, um herauszufinden, was einem hier am ehesten zusagt. Ich persönlich habe mich hier für „Musik“ entschieden, da dabei der Bass gut zu Geltung kommt, aber im Vergleich zu „Konzert“ geht hierbei zugleich deutlich der räumliche Klang verloren und die Stimme verliert an wärme. 

Bei der Wiedergabe von CDs merkt man deren höhere Qualität, denn hierbei gefällt mir das Klangbild schon von Werk aus deutlich besser. Der Raumklang klingt bei „Konzert“ realistisch und breit, was mir gut gefällt und auch die Stimmwiedergabe leidet hier keineswegs, sondern wird eindringlich und klar wiedergegeben. Selbst der Bass, der beim Radio Empfang im Modus „Konzert“ verloren ging, ist hier bei der CD Wiedergabe sehr ordentlich, bietet eine gute Dynamik und die Bässe sind eindringlich. Beim Aufstellort des Roberts Stream 67 sollte man jedoch darauf achten, dass man das Gerät nicht mit der Rückseite zu nah an die Wand stellt, denn da hier Tieftöner verbaut wurden, kann dies zu einem negativen Einfluss des Klangbilds kommen, da die Bassmembran durch die Reflexion des Basses mehr schwingen, als dies eigentlich von den Treibern vorgesehen wird. 

Bei der Wiedergabe von Bluetooth und den üblichen Streaming-Diensten wie Spotify Connect zeigt das Roberts Radio Stream 67 seine volle Leistung. Hierbei gefällt mir der Klang sowohl bei der Wiedergabe der Mitten, was sich positiv auf den Gesang und die Gitarrensolos auswirkt, denn diese sind natürlich und klar und gerade die Gitarrensolos packen kräftig zu. Die Bässe werden kräftig mit einem für die Größe des Gerätes ordentliche Tiefgang in den Raum übertragen und auch die Höhen gefallen mir so weit sehr gut. Ganz klar hat das Roberts Stream 67 keine Chance gegen eine umfangreiche Hi-Fi- bzw. Heimkino-Anlage, was schon alleine an der Anzahl der Treiber und das einzelne Volumen der Geräte liegt, aber für seine recht kompakte Größe gefällt mir der Klang, der aus dem Gerät kommt, sehr gut. Neigt man dazu, regelmäßig sehr laut Musik zu hören, sollte man hier zudem beachten, dass hierfür ein All-In-One Gerät weniger dazu geeignet ist, da hier die Treiber, die in einem recht engen Raum aufeinander Treffen sich etwas überspielen und daher gerade die Tieftöner dazu neigen, das typische dröhnen zu erzeugen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Roberts Stream 67 hat das britische Traditionsunternehmen sehr gut gezeigt, das man Radios heutzutage noch nicht abschreiben sollte, dann hier hat man alle wichtigen Wiedergabequellen integriert. Sodass wir meiner Meinung nach keine Wünsche offenbleiben. Mit dem Roberts Stream 67 hat das Unternehmen genau das Gerät im Sortiment, wie ich mir das Roberts BluTune 300 gewünscht hätte, aber selbstverständlich hat der voll Funktionsumfang auch seinen Preis. Klanglich handelt es sich hierbei um in sehr gutes All-In-One Gerät, welches aufgrund seiner hochwertigen Optik durch die Holzoberfläche und die hohe Verarbeitung rundum überzeugen kann.

Preis/Leistung

Die UVP des Roberts Stream 67 hat das Unternehmen bei stolzen 799,00€ festgesetzt, sodass dieses Modell mit WiFi und besseren Treibern nochmals 300 teuerer ist als das Roberts BluTune 300, bei dem man auf diese erwähnten Extras verzichten muss. Somit handelt es sich hier zwar um ein sehr gutes All-In-One Gerät, aber dies hat aber einen sehr hohen Preis, welchen sicherlich nicht jeder bereit ist zu zahlen. Zwar ist das Gerät im freien Handel je nach Farbe bereits für 629€ erhältlich, dies ist aber immer noch ein sehr ordentliche Preis. Die Optik des Roberts Stream 67 kombiniert sehr schön den retro Charakter mit einer modernen Optik, was mir sehr gut gefällt. Das Display ist sehr ordentlich, sodass darauf alles scharf dargestellt wird und die App funktioniert sehr gut. Ein hochwertiges Hi-Fi Produkt mit zwei separaten Boxen oder ein noch umfangreiches Gerät kann das Radio zwar nicht ersetzen, aber angesichts der kompakten Bauweise usw. ist es ein Top Gerät.

Roberts Stream 67

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.robertsradio.com

Djive Flowmate ARC Portable

In aller Kürze

Beim Djive Flowmate ARC Portable handelt es sich um einen 2in1 Ventilator und Luftreiniger, der nicht nur kabelgebunden, sondern auch kabellos über seinen verbauten Akku betrieben werden kann. Von der Verarbeitung macht der Djive Flowmate ARC Portable einen sehr stabilen Eindruck, denn hier wackelt absolut nichts und auch bei der Rotation knarzt nichts. Zudem für mich sehr wichtig, er ist auch recht leise und die Filterleistung ist für einen „normalen“ Raum absolut ausreichend, was durch ein HEPA 14 Filter und einer zusätzlichen UV-Reinigung erzielt wird. 

Die zusätzliche verfügbare App ist übersichtlich gehalten und beschränkt sich auf das wesentliche und gut gefällt mir hier, dass der Luftreiniger ohne Verzögerungen auf die Einstellungen in der App reagiert. Da Djive zudem eine Fernbedienung dem Lieferumfang beiliegt, kann das Gerät natürlich auch ohne diesen ins WLAN einzubinden, gesteuert werden. Der Clou an dem Modell ist jedoch der Akku, denn somit kann der Djive Flowmate ARC Portable überall hingestellt werden, wo man diesen braucht und trotz Akku ist das Gerät keineswegs schwer, bietet jedoch eine ordentliche Akkulaufzeit von bis zu 6 Stunden.

Gefällt uns

  • sehr einfache Einrichtung
  • gute Luftreinigung
  • Akku oder Netzbetrieb möglich
  • stabiler Stand und recht leise
  • UV-C Funktion und HEP14 Filter
  • geringes Gewicht

Gefällt uns weniger

  • Preis recht hoch
  • Gebläse muss für Luftreinigung immer laufen
  • Display kann nicht abgedunkelt bzw. abgeschaltet werden.

Djive Flowmate ARC Portable

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Djive liefert den Flowmate ARC Portable in einer rundum bedruckten Verpackung aus, welche zum einen gut über die Ausstattung des Geräts informiert und zudem mit einem Transportgriff versehen wurde, welcher den einfachen Transport zum gewünschten Einsatzort ermöglicht. 

An der Hauptseite hat Djive den Flowmate ARC Portable aufgedruckt und zudem erwähnt man hier, dass dieser eine Kühl- und Reinigungsfunktion besitzt. Somit handelt es sich hierbei um ein sogenanntes 2in1 Gerät und durch die aufgedruckte Akkuanzeige wird darauf hingewiesen, dass der Luftreiniger über einen aufladbaren Akku verfügt. Des Weiteren wird hier auch ersichtlich, dass ein HEPA 14 Filter verbaut wurde, welcher die Luft zuverlässig und sehr gründlich reinigt und dann wieder frisch gefiltert an den Raum abgibt. Zu guter Letzt wird auch noch damit geworben, dass das Gerät mit Amazons Alexa gesteuert werden kann und ins IFTTT-Netzwerk eingebunden werden kann. IFTTT steht für „If this, then that“ – zu Deutsch “Wenn dies, dann das“.

An der linken Seite erfährt man ein paar technische Daten zum Djive Flowmate ARC Portable, bei denen es sich unter anderem um den Stromverbrauch, die Leistung des Akkus und die gewählte Farbe handelt. An der Rückseite wiederum geht Djive nochmals ausführlicher auf die technischen Daten bzw. Funktionen des Flowmate ARC Portable ein und zwar übersetzt auf mehrere Sprachen. Hierbei erwähnt Djive unter anderem die mobile Nutzung, das 9-stufige Gebläse, die zuschaltbare UV-Funktion, den Sleep Mode und der automatische Modus, bei dem der Luftreiniger automatisch die Gebläsestufe an die aktuell gemessene Luftqualität anpasst. 

Direkt darunter geht Djive noch auf den Aufbau des Flowmate ARC Portable ein, zeigt, dass dieser geneigt werden kann und eine Oszillation von 80° bietet. Außerdem wird hier noch auf die Steuerung via Fernbedienung hingewiesen und man erwähnt zudem, dass es eine kostenlose App gibt, welche ebenfalls die Steuerung ermöglicht. 

Öffnet man die Verpackung an der vorgesehenen Seite, dann erblickt man direkt einen Einsatz aus Styropor, unter dem sich der Luftreiniger befindet. Darauf wiederum hat Djive in einer Aussparung das Handbuch mit der beiliegenden Fernbedienung versteckt und ebenso findet man hier auch das Netzteil, über welches man den Akku aufladen kann bzw. den Luftreiniger auch via Stromversorgung nutzen kann. 

Zwischen der Styropor-Verpackung findet man dann eben wie bereits erwähnt den Luftreiniger, jedoch ist dieser nicht allein verpackt, sondern im Zwischenraum des Gebläses hat man den zugehörigen Filter verstaut. Diesen muss man zur Inbetriebnahme noch kurz einsetzen, was sehr einfach ist, wie das funktioniert Verrate ich im weiteren Verlauf des Testberichts.  

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Djive setzt beim Flowmate ARC Portable auf einen Ventilator bzw. Luftreiniger ohne Rotoren, was zwar auf dem ersten Blick dem Design der Luftreiniger und Ventilatoren aus dem Hause Dyson ähnlich sein mag, aber warum sollte man hier dann alles komplett neu erfinden. 

Die stabile Basis, in welcher alle wichtigen Bauteile sitzen, sorgt für einen sehr stabilen Stand. Der Belüftungsbogen ist beweglich und kann stufenlos um 15° nach vorne bzw. nach hinten geneigt werden, da der untere Teil des Bogens eine bewegliche Achse besitzt. Die Luft wird durch die vielen kleinen Öffnungen angesaugt und durch den vom Nutzer zu Beginn eingesetzten Filter, welcher direkt über den Deckel eingesetzt wird, geleitet dabei zudem noch kurz von der zuschaltbaren UV-C Lampe bearbeitet und dann als frische Luft durch die Luftschlitze am Arm in den Raum abgegeben. Das Gehäuse kommt bei mir in Weiß daher, sodass die Basis in Matt und der Bogen in Hochglanz gehalten wurde. Es gibt zudem noch ein Modell in Grau, welches ebenfalls sehr hübsch aussieht, aber ich persönlich finde, dass weiß lässt sich besser in jedem Raum integrieren. 

Der Luftreiniger ist nicht nur wie bereits erwähnt neigbar, sondern besitzt auch eine sogenannte Oszillation, somit kann dieser sich während seiner Arbeit um jeweils 40° auf beide Seiten drehen, was für eine bessere Luftverteilung im Raum sorgt. An der Front gibt des dann direkt unter dem Djive-Logo einen Power-Button, welcher auf Berührung reagiert, doch damit der Luftreiniger überhaupt eingeschaltet werden kann, muss zuvor der Kippschalter an der Rückseite direkt neben dem Anschluss für das Ladekabel auf „Ein“ gestellt werden. Unter dem Sensor-Knopf zum Einschalten hat Djive noch ein kleines Farbdisplay integriert, welches die aktuellen Einstellungen und die aktuell gemessene Luftqualität anzeigt, der PM 2.5 Luftqualitätssensor hierfür sitzt an der Rückseite. Das Display ist sehr nützlich, lässt sich jedoch nicht abschalten und abdunkeln, sodass dies für manche im Schlafzimmerbetrieb störend sein könnte.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Djive Flowmate ARC Portable ist so weit absolut in Ordnung. Wie viele andere Luftreiniger besteht dieser zwar nahezu komplett aus Kunststoff, doch dies ist für den Einsatzzweck absolut ausreichend und bringt den Vorteil mit sich, dass der Luftreiniger leicht ist. Hierbei war ich sogar sehr überrascht, wie leicht der Luftreiniger mit seinen 3,6 Kilogramm ist, dann aufgrund des verbauten Akkus hatte ich hier mit einem höheren Gewicht gerechnet.

Insgesamt handelt es sich hierbei um einen sehr gut verarbeiteten Luftreiniger mir Lüfterfunktion, welcher alles Wichtige direkt am Farbdisplay anzeigt und sowohl umfangreich über die Fernbedienung oder alternativ auch über die kostenlose App bedienbar ist.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

FunktionenLuftreinigung, Ventilation, Akkubetrieb (6h)
Akkulaufzeitbis zu 6 Stunden
Leistung35 W Ventilation
Farbeweiß, alternativ auch in grau
Gebläsestufen9 Stufen Ventilation
FilterHEPA14 (filtert bis zu 99,995%)
Oszillation80°
CADR-Wert86,3m3/h
Raumgröße25 m2
Geräuschpegel29 – 58 dB je nach Einstellung
Maße80 x 23,5 x 23 cm
Gewicht3,6 kg
LieferumfangDjive Flowmate ARC Portable
HEPA14 Filter
Fernbedienung inkl. Knopfzellen-Batterie
Handbücher und Beschreibungen
Technische Daten des Djive Flowmate ARC Portable

Inbetriebnahme 

Die Inbetriebnahme des Djive Flowmate ARC Portable ist sehr einfach, denn der Luftreiniger kann eigentlich direkt, nachdem man diesen ausgepackt hat und den Luftfilter eingesetzt hat, verwendet werden. Das Einsetzen des Luftfilters ist sehr einfach, dazu dreht man einfach den Deckel der Basis etwas gegen den Uhrzeigersinn und befestigt den Filter am Deckel, bis dieser einrastet. Danach den Deckel samt Filter wieder in der Basis einbauen, bis das Ganze magnetisch am Hauptkörper einrastet. Danach kann man auch direkt den Akku aufladen, indem man das mitgelieferte Netzteil am Anschluss an der Rückseite neben dem Hauptschalter einsteckt. Sehr gut finde ich, dass es möglich ist, während des Auflade-Vorgangs direkt den Luftreiniger nutzen zu können, denn ich kenne es z. B. von Kopfhörern usw. die beim Aufladen nicht genutzt werden können. Zur Steuerung kann dann direkt die Fernbedienung verwendet werden, bei der zuvor aber noch der Kunststoffstreifen im Batteriefach entfernt werden muss, damit die Stromversorgung gewährleistet wird. 

Alternativ kann der Djive Flowmate ARC Portable auch mit dem heimischen WLAN verbunden werden und dann direkt über die kostenlose App am Smartphone gesteuert werden. Dies Einrichtung und Funktionen der App erläutere ich euch im Abschnitt „App“ ausführlicher, aber alles, was einem hier geboten wird, kann natürlich auch ebenso umfangreich und komfortable über die schlichte Fernbedienung gesteuert werden. 

(Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Lüftungsfunktion

Die Lüftungsfunktion des Djive Flowmate ARC Portable kann in insgesamt 9 Stufen reguliert werden. Hierbei ist es natürlich selbsterklärend, dass eine höhere Stufe automatisch auch dafür sorgt, dass der Luftreiniger bzw. dessen Lüfter lauter wird. Neben den 9 Stufen kann man zudem auch zwischen 5 Modi wählen (Natürlich-,Schlaf-, Fresh-, Max- und dem Auto-Modus). Beim Modus „Natürlich“, wird eine natürliche Windströmung simuliert, bei welcher die Stufe des Gebläses zufällig angepasst wird, um diesen gewünschten Effekt zu erzeugen. Beim Modus Max aktiviert der Luftreiniger bzw. das Gebläse direkt die maximale Leistung, welche bei rund 7.300 Umdrehungen pro Minute liegen soll. Beim Schlaf-Modus wird das Gebläse auf ein minimum reduziert, um den Luftreiniger von seinen Betriebsgeräuschen angenehm leise zu halten, sodass man den Djive Flowmate ARC Portable in diesem Modus auch je nach eigenem empfinden im Schlafzimmer beim Schlafen laufen lassen könnte. Zu guter Letzt kommt der meiner Meinung nach wichtigste Modus, der Auto-Modus, den ich persönlich am meisten verwendet habe. 

Im Automatik-Modus passt der Djive Flowmate ARC Portable die Lüftung automatisch an die aktuellen Veränderungen der Luft in den eigenen vier Wänden an. Dies wird ermöglicht, da Djive hier einen Luftsensor verbaut hat, welcher permanent in Echtzeit die aktuelle Luftqualität misst und dadurch nicht nur die Lüftung anpasst, was bei mir im Alltag sehr zügig funktioniert hat, sonder diese auch als P2.5 Luftqualitätswert am kleinen Farbdisplay und/oder in der App anzeigt. Die Luftqualität wird spürbar besser, auch wenn man hier ganz klar keine Wunder, sondern eben nur eine Verbesserung erwarten sollte. Ein Raum verwandelt des Djive Flowmate ARC Portable natürlich nicht in eine frisch duftende Oase, aber die Luft in einem gut 20 m² großen Zimmer wirkt nach gut einer Stunde Laufzeit angenehm frisch. 

Luftreinigung

Wie bereits zuvor erwähnt, frischt der Djive Flowmate ARC Portable die Luft spürbar auf und man kann dies auch sehr gut sehen, weil die typischen kleinen Staubpartikel welche man bei Sonnenstrahlung durchs Fenster sehen kann, sichtbar reduziert werden. Djive gibt Arbeitsleistung mit 86,3 m³ Luft pro Stunde an, was sich zwar im Vergleich zur Konkurrenz teils je nach verglichenem Modell etwas geringer anhört, aber die Arbeitsleistung ist sehr gut und sehr gründlich. Was mir auch sehr gut gefällt, ist der HEPA14 Filter im Djive Flowmate ARC Portable, welcher eine wesentlich effektivere Luftreinigung bietet als viele andere Luftreiniger, denn oftmals kommt hier „nur“ ein HEPA13 Filter zum Einsatz. 

Der Filter sollte übrigens laut Djive nach 720 Stunden Betriebszeit ausgewechselt werden, was einem direkt, wenn es Zeit wird, am Farbdisplay mitgeteilt wird und zudem ertönt ein Alarmton. Man kann diese Meldung bei Bedarf oder beim Wechsel des Filters durch 5 Sekunden gedrückt halten der Einschalttaste am Gehäuse, oder auch in der App bzw. alternativ auch mit der Fernbedienung zurücksetzen. Wechselt man den Filter nach den 720 Stunden nicht aus, sondern setzt nur den Zähler zurück, dann wird eben die Reinigungsleistung sinken, aber wie stark dies Einfluss hat, kann ich aufgrund mangelnder Messmittel nicht aussagen. Ein neuer Filter kostet mit gut 39,99€ nicht die Welt und daher würde ich zum Austausch nach der angegebenen Zeit raten. 

Zusätzlich zum Filter bietet der Djive Flowmate ARC Portable noch eine integrierte UV-Sterilisation, welche standardmäßig aktiviert ist. Diese soll eine noch gründlichere Reinigung gewährleisten, wird jedoch automatisch nach 1 Stunden Laufzeit deaktiviert, um unter anderem den Akku zu schonen.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

App

Zusätzlich zur Steuerung über die Fernbedienung kann der Djive Flowmate ARC Portable auch optional über die kostenlos von Djive zur Verfügung gestellte App „Djive Home“ gesteuert werden. Diese steht kostenlos im AppStore (iOS) und Google PlayStore (Android) zur Verfügung. 

Unbekannte App
Preis: Kostenlos
djive home
Preis: Wird angekündigt

Dazu ist es jedoch notwendig, ein Konto zu erstellen, wofür jedoch nur das Land, in dem man wohnhaft ist und eine E-Mail Adresse angegeben werden muss, mehr nicht. Danach bestätigt man noch kurz die erhaltene Mail und legt anschließend ein selbst ausgedachtes Passwort fest und stimmt im weiteren Verlauf der Standortfreigabe zu. Anschließend landet man auf der Startseite und wird direkt darauf hingewiesen, dass man mit dem „Plus-Symbol“ oben rechts ein neues Gerät mit der App verknüpfen kann. Dazu wählt man aus der Auswahl an Produkten von Djive den „Djive Flowmate ARC Portable“ aus und dann wird direkt gezeigt, wie man diesen mit dem vorhandenen WLAN koppelt. Dazu muss man im Laufe der Einrichtung das WLAN-Kennwort eingeben und schon wird alles verknüpft und man landete auf der Startseite des Djive Flowmate ARC Portable.

Hierbei wird einem schön visuell die aktuelle Luftqualität (PM2,5) in Echtzeit angezeigt und man kann direkt via Schieberegler die Lüfter-Stufe regulieren und zudem wird hier auch direkt der Akkustand in Prozent angezeigt. Unten links kann man dann bei Bedarf den Lüfter direkt Ein-/Ausschalten und recht unten gelangt man in die Einstellungen. In den Einstellungen kann man direkt die Oszillation aktivieren, die UV-Desinfektion steuern und bestimmen, ob der Djive Flowmate ARC Portable Signaltöne von sich geben soll oder nicht. Zu guter Letzt kann hier auch der Timer aktiviert werden, hierbei kann man zwischen 1 und 8 Stunden wählen und ebenso kann man noch sofern notwendig den Zähler des Filters zurücksetzen.

Die App bietet somit also exakt dieselben Funktionen, wie man auch über die mitgelieferte Fernbedienung geboten bekommt, eben nur visuell etwas hübscher gestaltet. Ob man hier die Fernbedienung oder die App bevorzugt, bleibt jedem selbst überlassen. Ich persönlich habe jedoch meistens die Fernbedienung verwendet und den Djive Flowmate ARC Portable im Automatikmodus laufen lassen.

(App: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke

Die Lautstärke des Djive Flowmate ARC Portable ist logischerweise abhängig von der gewählten Gebläsestufe. Daher variiert die Lautstärke zwischen 29 bis 58 dB je nach Einstellung, aber hörbar ist der Luftreiniger definitiv, sodass hier der Luftreiniger im Wohnzimmer, Esszimmer, Büro problemlos genutzt werden kann. Im Schlafzimmer wird dies jedoch eventuell nicht jedem gefallen, denn wer hier empfindlicher ist, wird sich an den Geräuschen stören. Hieran ändert auch der Nacht-Modus wenig, denn dabei konnte ich eigentlich kaum einen Unterschied zur Stufe 1 im Automatikmodus feststellen. Ich würde das Lüftergeräusch auf der Stufe 1 ungefähr so laut bezeichnen, wie der Lüfter eines normalen Gaming-PC, was für einige mit einem gesunden Schlaf nicht störend sein sollte. 

(Lautstärke: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit gibt Djive mit bis zu 6 Stunden an, welche man im Automatikmodus auch im Alltag ganz gut erreicht. Hat man eine Steckdose in der Nähe, kann man den Luftreiniger natürlich auch jederzeit mit dem Netzteil permanent mit Storm versorgen, aber sollte man dies nicht wünschen, hat man hier eben jederzeit die Möglichkeit, den Luftreiniger überall aufzustellen ganz ohne, dass man hier drauf achten muss, dass eine Steckdose in der Nähe ist.

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Djive Flowmate ARC Portable hat das Unternehmen ein tolles 2in1 Gerät aus Ventilator und Luftreiniger entwickelt. Dabei setzt man auf einen HEPA14 Filter, der 99,9995% aller Schwebestoffe aus der Luft Filter und zusätzlich ist auch noch eine UV-C Desinfektion verbaut, bei der zusätzlich noch Keime, Bakterien und Viren abgetötet werden. Abgerundet wird das Ganze mit einem verbauten Akku, der es ermöglicht, dass der Djive Flowmate ARC Portable bequem an jedem Ort eingesetzt werden kann, aber auch jederzeit während das Netzteil zum Aufladen angeschlossen ist, verwendet werden kann.

Kritik wäre hier von meiner Seite nur zum einen der Preis, denn mit 269,99€ ist der Luftreiniger nicht gerade günstig, aber dafür gibt es hier eben das Akku-Modell, was wenige Hersteller bieten. Des Weiteren muss, damit die Luft gereinigt werden kann, eben immer auch das Gebläse laufen, was im Sommer zwar ok ist, aber im Winter sorgt dies dann dafür, dass hier permanent die kalte Luft im Raum verteilt wird. Hier hilft es dann nur, den Luftreiniger vom Gebläse gegen die Wand zu richten, denn sonst wird dies sicherlich etwas unangenehm. Hier haben andere Modell Teil den Vorteil, dass die Luft nach oben gerichtet ist, was im Sommer besser ist, als direkt am Boden entlang. Den Preis für ein Wechselfilter von 39,99€ find ich in Ordnung und ist auf jeden Fall nicht übertrieben hoch angesetzt.

Preis/Leistung

Wie ich bereits zuvor erwähnt habe, wurde die UVP mit 269,99€ festgelegt. Dies ist im inzwischen recht umfangreichen Angebot der Luftreiniger nicht gerade günstig, aber abhängig von dem Funktionsumfang akzeptabel ist, da es sich hier um eines der selten vorkommenden Modelle mit Akku handelt. Ob man hierfür die gut 70€ mehr zahlen möchte, oder nicht direkt zum günstigeren Modell ohne Akku greift, muss dann jeder für sich selbst entscheiden und kommt auf den Einsatzzweck an. Bedenken sollte man aber, dass der Djive Flowmate ARC ohne Akku aktuell in verschiedenen Shops bereits für knapp unter 170€ verfügbar ist und somit nochmals günstiger ist, als das von mir getestete portable Modell.

Djive Flowmate ARC Portable

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 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://djive.eu

Eve Weather

Bei Eve Weather der aktuellen Generation, handelt es sich um eine kleine, smarte Wetterstation, die – wie von allen Eve Produkten bisher gewohnt – wunderbar mit Apple HomeKit zusammenarbeitet. Das kompakte Gerät besteht aus eloxiertem Aluminium, was für ein zeitloses und zugleich elegantes Äußeres sorgt, und an der Front gibt es im Vergleich zum alten Eve Degree ein deutlich größeres Display. Dieses neue Display bringt den Vorteil, dass man sich nicht mehr nur die aktuelle Temperatur, sondern auch die Luftfeuchtigkeit sowie den aktuell Wettertrend anzeigen lassen kann. Was Gerät sonst noch so kann, verrate ich euch im weiteren Verlauf des Testberichts. 

Gefällt uns

  • IPX4 Zertifizierung für den Ausseneinsatz
  • kompakte Größe
  • sehr genaue Messwerte
  • gut ablesbares Display
  • HomeKit
  • Thread
  • hochwertiges Gehäuse
  • Batteriebetrieb

Gefällt uns weniger

  • nur für Apple User
  • echt hoher Preis

Eve Weather

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Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Eve System GmbH oder kurz Eve liefert Eve Weather in der vom Unternehmen gewohnten stabilen weißen Verpackung aus. Diese hat das Unternehmen, wie ich es bereits von den bisherigen Produkten gewohnt bin, rundum mit einigen Informationen und einem Produktbild der kompakten Wetterstation versehen.

Direkt an der Front präsentiert Eve ein Bild des Eve Weather und zudem kann man hier auch den Produktnamen sowie die Produktbezeichnung „smarte Wetterstation“ lesen. Da Eve ausschließlich Produkte für Apple HomeKit entwickelt und diese somit nur mit Apple-Devices genutzt werden können, ziert die untere linke Ecke an der Vorderseite wie bereits von anderen Produkten aus dem Hause Eve das typische Siegel “ Works with Apple HomeKit“. Außerdem sieht man rechts unten noch das Siegel „100 % Privacy“ was dafür steht, dass hier auf 100 % Datenschutz gesetzt wird. 

An der rechten schmalen Seite befasst man sich in drei Sprachen mit den Vorteilen des Produktes. Dazu zählen der IPX4-Schutz, welcher für einen Schutz gegen allseitiges Spritzwasser sorgt (Auf der Verpackung steht hier jedoch leider noch IPX3). Des Weiteren erwähnt Eve hier, dass man wie bereit erwähnt Automationen erstellen kann, sodass bei einem bestimmten Wetter bestimmte Aktionen ausgeführt werden und zudem wird hier auf die austauschbare Stromversorgung über eine CR 2450 hingewiesen. An der linken Seite zeigt Eve wie gewöhnlich das Übersichtsmenü der App in Verbindung mit dem Eve Weather sowie das Logo von der App.

Zum Schluss zeigt Eve wie von eignen Produkten gewohnt an der Rückseite noch zwei Bilder mit Anwendungsbeispielen. Dabei wird einmal die montierte Wetterstation im Außenbereich gezeigt, bei dem ein Kind mit dem Wasserschlauch daneben herumspritzt und das zweite Bild zeigt die Wetterstation auf einem Gartentisch stehend, bei dem direkt daneben das iPhone mit der geöffneten Eve Home App gezeigt wird. Außerdem wird hier auf einige Vorteile und auf die Voraussetzungen zur erfolgreichen Verwendung von Eve Weather hingewiesen.

Nach dem Öffnen der Verpackung kann man das komplette Innenleben aus der Verpackung herausziehen und hat einen Karton in der Hand, der mit einem bedruckten Deckel ausgestattete wurde. Auf diesem Deckel ist Eve Weather zu sehen, wie diese an einer Außenwand befestigt wurde und dabei alle relevanten Daten direkt am Display zeigt. Klappt man wiederum diesen bedruckten Deckel auf, befindet sich in dessen Innenseite eine Kurzanleitung mit dem wichtigen Apple HomeKit Code, über den man die Wetterstation später ganz schnell und einfach über die HomeKit App einrichten kann. 

In dem Karton selbst erblickt man in der rechten Hälfte das Hauptgerät Eve Werther, welches hier an vielen Stellen mit einer Schutzfolie geschützt wird und sicher in einem Zellulose-Einsatz eingesetzt wurde. Letzteres schützt die Wetterstation absolut sicher in der Verpackung, sodass hier absolut nichts beschädigt werden kann. Darunter befinden sich dann noch die üblichen Beipackzettel, mehr gibt es nicht, denn die Batterien usw. sind bereits eingesetzt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Bei Eve Weather handelt es sich wie bereits erwähnt um eine kompakte Wetterstation, welche gerade einmal 54 x 54 x 16 mm groß ist und vom Gewicht knapp 48 Gramm auf die Waage bringt. Ist das Gerät aktiviert, zeigt dies auf dem 3 Zoll großen Digitaldisplay die aktuelle Außentemperatur sowie die momentane Luftfeuchtigkeit an und kann außerdem noch den lokalen Wettertrend (Sonnig, Regen, Bewölkt usw.) anhand eines entsprechenden Symbols darstellen. 

Das Gehäuse des Eve Weather bzw. dessen Rahmen besteht aus eloxiertem Aluminium, an der Rückseite kommt ein robuster schwarzer Kunststoff zu Einsatz und an der Front handelt es sich um einen robusten, transparenten Hochglanz-Kunststoff. Diese Materialien und eine entsprechende Abdichtung sorgen dafür, dass Eve Weather auch für die ungemütlichen Umgebungsbedienungen gemacht ist und somit problemlos bei Temperaturen von -18 °C bis 55 °C, 0 % bis 100 % Luftfeuchtigkeit und einem Luftdruck von 260 bis 1260 mbar verwendet werden kann. Außerdem bietet das Gerät die Schutzklasse IPX4 und somit einen Schutz gegen allseitiges Spritzwasser, aber dennoch sollte man beim Montieren drauf achten, dass man Eve Weather vor direkter Sonnenstrahlung usw. schützt und es z. B. an einer schattigen Nordseite am Haus zu montieren, damit man keine verfälschten Messergebnisse erhält. 

An der Kunststoffrückseite finde man zum einen die runde, mit einer Münze drehbare Abdeckung, unter welcher die auswechselbare Knopfzellen-Batterie des Typs CR2450 bereits vom Hersteller eingesetzt wurde. Darüber findet man den sogenannten Schlüssellochaufhänger, mit welchem Eve Weather an einem an der Wand eingebrachten Schraubenkopf aufhängen kann. Letzteres sollte man selbst zu Hause haben bzw. besorgen, denn das Montagematerial, also eine Schraube und ein eventuell benötigter Dübel, ist im Lieferumfang nicht enthalten, kostet aber auch nicht unbedingt viel Geld. Über dem Batteriefach an der Rückseite findet man auch den Aktivierungs- bzw. Reset-Button, über welchen man die kleine Wetterstation direkt zu Beginn einschaltet und auch später eventuell zurücksetzen kann.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung Eve Weather ist für den Einsatzzweck absolut in Ordnung. Der hochwertige eloxierte Aluminiumrahmen ist absolut unempfindlich gegenüber den Temperaturschwankungen und Witterungsverhältnissen im Außenbereich. Die Front sollte ebenfalls nicht groß leiden, da man Eve Weather idealerweise einem schattigen Bereich z. B. an der Nordseite der Hauswand montierten soll und die Kunststoffrückseite, welche an der Wand hängt, ist sowieso vor den meisten Witterungseinflüssen gut geschützt.

Dank einer guten Abdichtung des Gehäuses bietet das ganze auch einen Schutz gegen Spritzwasser laut IPX4-Zertifizierung und das man hier anstelle von einem Akku auf eine Batterie setzt, ist logischerweise den Witterungsverhältnissen geschuldet. Schließlich würde der Wechsel von warmer und kalter Temperatur und die Schwankung der Luftfeuchtigkeit einen Akku schneller in die Knie zwingen. Des Weiteren wäre das Gerät schrottreif, wenn der Akku defekt wäre und so kann man hier einfach die leere Knopfzellen-Batterie durch eine neu ersetzen und alles läuft wieder eine längere Zeit. Das hier übrigens eine Knopfzelle und nicht herkömmliche AA- oder AAA-Batterien zum Einsatz kommen, ist dann wiederum der Größe von Eve Weather geschuldet, aber der Kauf einer Knopfzellen-Batterie des Typs CR2450 sollte auch keine Schwierigkeit sein, denn diese bekommt man sowohl lokal ganz gut oder in Zeiten, wo der Online-Handel boomt, auch sehr schnell und günstig im Internet.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Wetterstation-Artkompakte Wetterstation für den Aussenbereich
MessdatenTemperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck
Messgenauigkeit± 0,3 °C
± 3% Luftfeuchtigkeit
± 1 mbar
StromversorgungBatteriebetrieb (CR 2450)
UmgebungsbedingungenTemperaturen von  -18 °C bis 55 °C, 0 % bis 100 % Luftfeuchtigkeit, 260 bis 1260 mbar Luftdruck, Schutzklasse IPX4
SmartHome TechnologieBluetooth und Thread-fähig
MaterialRahmen aus Aluminium, Gehäuse aus Kunststoff
LieferumfangEve Weather
1x Knopfzelle (CR 2450)
Quick Start Guide
Technische Daten Eve Weather

Einrichtung und Konfiguration

Kommen wir zur Einrichtung, welche bei Eve dank Apple HomeKit absolut einfach und zugleich sehr schnell erledigt ist. Die Einrichtung ist dabei eigentlich wie bei allen Geräten, die diesen Dienst von Apple unterstützen, nahezu identisch und in wenigen Schritten erledigt. Da Eve Weather wie alle andern aus dem Hause Eve stammenden Produkte ausschließlich mit HomeKit arbeitet, ist für die Inbetriebnahme bzw. die Einrichtung ein Apple-Device zwingend erforderlich. Somit kann, wer ein iPhone oder iPad besitzt, auf dem das iOS bzw. iPadOS System läuft, bei dem die Apple HomeKit-App von Werk aus installiert ist, direkt mit der Einrichtung loslegen.

In meinem Fall beschreibe ich hier die Einrichtung via iPhone, doch via iPad ist es nicht wirklich anders, eben nur etwas größer. Da Apple mit dem Update Namens Mojave (10.14), die HomeKit App auch auf den Mac gebracht hat, kann man, sofern man einen entsprechenden Mac mit diesem bzw. MacOS Catalina (10.15), Big Sur (11.0) oder dem aktuellen Betriebssystem Monterey (12.0) besitzt, auf die aktuelle Messwerte (Temperatur und Luftfeuchtigkeit) später auch bequem vom Mac einsehen.

Bei der Einrichtung gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder klassisch und mit umfangreichen Funktionen direkt über die Eve-App (für ein Update der Firmware notwendig) oder schnell und kompakt über die HomeKit App. Dabei habe ich mich für Letzteres entschieden, da es einfach vonstattengeht und kein Download einer zusätzlichen App erfordert. 

Um Eve Weather einzurichten, öffnet man wie bei allen HomeKit fähigen Geräten die HomeKit App wählt hier beim klick auf das „+“ im oberen rechten Bildschirmrand „Gerät hinzufügen“, scannt den Code an der Unterseite von Eve Weather oder an der beiliegenden Kurzanleitung und schon weiß die App, welches Gerät man einrichten möchte und stellt eine Verbindung her. Nach kurzer Wartezeit wir Eve Weather erkannt und man kann diese einem entsprechenden Raum bzw. Ort im Haus bzw. dessen Umgebung zuordnen. Anschließend ist Eve Weather direkt einsatzbereit und man kann ab sofort alle Daten in Apple HomeKit oder in der Eve Home App einsehen. Die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit und natürlich auch die aktuelle Wettervorhersage wird aber schon direkt beim aktivieren von Eve Weather auf dessen Display angezeigt und kann somit jederzeit auch von dem Gerät direkt abgelesen werden. 

Die Einrichtung ist somit absolut einfach und das tolle dabei ist, man muss bei der Einrichtung keinen Account erstellen, persönlichen Daten preisgeben oder irgendwelche WLAN-Daten eingeben. Des Weiteren ist auch kein externer Server, auf welchen die Wetterstation zugreifen muss, notwendig, was den Vorteil mit sich bringt, dass es hier nicht wie bei anderen Geräten dieser Art, bei einem Serverausfall dazu kommt, dass man keine Wetterdaten abrufen kann.

(Einrichtung & Konfiguration: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

In der HomeKit-App kann man dank Eve Weather direkt die aktuelle gemessene Temperatur sowie die Luftfeuchtigkeit einsehen, was man neben der aktuellen Wettervorhersage natürlich ebenso auch dank des Displays direkt am Gerät ablesen kann.

Mit der Eve-App habt ihr gegenüber der HomeKit App deutlich mehr Möglichkeiten. Hierbei könnt ihr nämlich nicht nur das aktuelle Wetter, die Luftfeuchtigkeit und die Wettertrends einsehen, sondern auch noch die historischen Daten der Wetterstation, also den Verlauf der eben erwähnten Messdaten anhand eines Kurvendiagramms von mehren Tagen betrachten. Dabei kann Eve Weather bis zu knapp über 20 Tage in seinem internen Speicher sicher, damit diese jederzeit auch in der App übersichtlich betrachtet werden können, müsst ihr die Daten regelmäßig manuell synchronisieren. Dies geschieht nämlich nicht automatisch und somit muss man hier immer in die App navigieren, damit hier die aktuellen Daten vom Zwischenspeicher übertragen werden. Macht ihr dies nicht, dann werden alle Daten, die älter als die 20 Tage sind, mit den neuen Messdaten überschrieben und ihr habt keine lückenlose Wetterkurve. Einen Nachteil, was der Verzicht der Cloud bzw. Server-Anbindung mit sich bringt, aber zugleich auch auf etwas, was ich persönlich gut verzichten kann.

Über die Eve App kann man zudem teils nützlich Automationen erstellen, so kann man z.B bestimmen, das bei einer bestimmten Temperatur automatisch die smarte Beleuchtung in blauer Farbe aufleuchtet, sodass man selbst weiß, dass man früher raus muss, da man heute die Scheiben am Auto Freikratzen muss usw. Diese Automationen funktionieren über die Eve Home App deutlich umfangreicher als bei Apple Home Kit. Ist man zu Hause und greift mit dem iPhone, iPad oder dem Mac auf Eve Weather zu, kommuniziert das Ganze über die Bluetooth-Verbindung, welche von der Reichweite je nach Grundstücksgröße bzw. des Wandaufbaus eurer vier Wände abhängt. Hat man jedoch einen HomePod Mini eine Apple TV 4K oder ein iPad, welches man als Zentrale nutzt, kann man auch die tolle Thread-Funktion nutzen, welche den Zugriff auf Eve Weather deutsch beschleunigt, da dies der Grundstein des Standards Matter ist. Thread soll die Zukunft des Smart Home sein, bei dem zahlreiche Hersteller zusammenarbeiten, um ihre Geräte untereinander deutlich besser zu vernetzen. Alle Geräte kommunizieren auch ohne Bridge miteinander und fällt ein Gerät aus, wird das nächste genutzt und so für eine lückenlose Kommunikation gesorgt. 

Ist einem das Thema Thread sehr wichtig und man kennt sich schon damit aus, sollte man bei Eve Weather beachten, dass es sich um ein Batteriebetriebenes Thread-Geräte handelt und all diese Geräte einen Endpunkt innerhalb eines Thread-Netzwerks darstellen.  Full Thread Geräte wiederum werden permanent mit Strom versorgt bzw. sind am Stromnetz angeschlossen und können innerhalb ihres Thread-Netzwerks als eigenständiger Router agieren und die wichtigen Datenpakete untereinander weitersenden. Hat man daher mehr Thread-fähige Geräte im Haus, ist das Netzwerk deutlich stabiler und die Reichweite ist weiter, da die Geräte meist im Haus verteilt sind. 

Des Weiteren kann ich auch klar sagen, dass sich das Display von zahlreichen Blickwinkeln sehr gut ablesen lässt, was mich trotzt des einheitlich spiegelnden Displays etwas überrascht. Wenn man hier nicht gerade von einem ganz flachen Winkel draufschlug, erkennt man die Werte sehr gut und deutlich. Dies wirkt daher bei den Bildern mit der Kamera auf meinen Produktbildern meiner Meinung nach deutlich spiegelnder, als es in Wirklichkeit der Fall ist. Die Messgenauigkeit gibt Eve übrigens mit  ± 0,3 °C, ± 3% Luftfeuchtigkeit und ± 1 mbar an, was sehr genau ist und auch im Alltag waren die Messwerte mit den Mitteln, mit welchen ich diese Prüfen konnte exakt gleich.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Software

Hier möchte ich euch noch kurz etwas die Eve Home App näher vorstellen bzw. auf die Funktionen, welche euch bei Eve Weather zur Verfügung stehen, erläutern. Die Eve Home App ist kostenlos im AppStore verfügbar und es ist ratsam, diese zu installieren, da man darüber Software-Updates durchführen kann, sofern eines verfügbar sein sollte.

Eve für Matter & HomeKit
Preis: Kostenlos

In der Eve App werden einem wie bereits erwähnt drei Daten angezeigt, die aktuelle Temperatur und die Luftfeuchtigkeit mit einem entsprechenden Kurvendiagramm der letzten Tage, die man bereits synchronisiert hat. Natürlich wird einem auch hier der aktuelle Wettertrend mit den Angaben von dem aktuellen hPA Wert (Hektopasca) und einem Symbol, was einem die Prognose des aktuellen Wetters zeigt, dargestellt. Vielmehr gibt es hier jedoch nicht, aber für die kleine Wetterstation ist dies auch absolut ausreichend und was möchte man hier noch großartig mehr haben.

(Software: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Sämtliche Produkte von Eve Home funktionieren ausschließlich mit Apple HomeKit, daher sind die Produkte, darunter auch Eve Weather nur für Apple-Nutzer sinnvoll. Nutzer von Android-Geräten können direkt auf die App zwar leider nicht zugreifen, aber dennoch ist Eve Weather für Haushalte, in welchen die Familienmitglieder unterschiedliche Smartphones haben, dennoch eine Überlegung wert, denn jene ohne Apple-Device können die Werte auch direkt am Gerät ablesen. Möchten jedoch alle auch von unterwegs auf die Wetterstation zugreifen, sollte man sich eventuell bei einem anderen Hersteller umschauen, dann ist Eve Weather nämlich das falsche Produkt. Eve muss ich auch hier loben, die Einrichtung ist dank HomeKit sehr durchdacht und verständlich aufgebaut. Die Eve Home App wird eigentlich kaum benötigt, lediglich dann, wenn man Animationen erstellen möchte oder die Messdaten ausführlich synchronisieren und regelmäßig betrachten möchte.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 79,95 € ist Eve Weather definitiv nicht günstig und auch bei verschiedenen Online-Anbietern ist das kompakte Gerät nur knapp unter 75€ erhältlich und somit auch nicht wirklich günstiger. Alternativen gibt es hier natürlich, aber z. B. bei Netatmo, damit haben aber meine Eltern bzw. vor allem mein Vater, der kein Smartphone hat, keine Möglichkeit, die aktuellen Werte abzurufen. Die Messdaten werden hier nämlich nur am Smartphone angezeigt und zudem wird viel über einen Server abgerufen, was hier bei Eve Weather komplett anders ist. Hier hat man keine Server, sondern alles wird direkt am Gerät gemessen und zudem können die aktuellen Werte direkt am gut ablesbaren Display betrachtet werden. Gerade Letzteres ist für mich ein großer Vorteil und der Grund, warum ich weiterhin auf diese kleine kompakte Wetterstation setze.

Eve Weather

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: evehome.de

Klipsch T5 II True Wireless ANC

In aller Kürze

Günstig sind die Klipsch T5 II True Wireless ANC mit einer UVP von 349€ definitiv nicht, aber dafür bieten die In-Ears auch ein sehr gutes Gesamtpaket. Überzeugen konnten mich die In-Ears nämlich mit einem gut abgestimmten und druckvollen Klang, einem guten Noise Cancelling samt sehr gut funktionierenden Transparenzmodus. Von audiophilen Kopfhörer kann ich hier zwar nicht reden, aber für den alltäglichen Einsatz sind diese hervorragend und machen sich hier überdurchschnittlich gut. Klipsch hat hier nochmals etwas größere Treiber als bei den normalen Klipsch T5 II verbaut, sodass sich der Aufpreis aus diesem Grund und dank der höheren Funktionalität absolut lohnt.

Gefällt uns

  • sehr bequemer Sitz
  • leichte In-Ears
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • Case ist sehr hochwertig
  • ANC und Transparenz-Modus
  • sehr guter Klang
  • dank Bragi KI Steuerung mit Kopfbewegung möglich

Gefällt uns weniger

  • kein aptX HD oder LDAC Support
  • ANC reduziert Akkulaufzeit deutlich

Klipsch T5 II True Wireless ANC

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Beim Design der Verpackung hat Klipsch sich an das Vorgängermodell, den Klipsch T5 orientiert. Somit wird hier weiterhin die stabile schwarze Hauptverpackung in eine rundum bedruckte Hülle eingeschoben.

Hierbei wird an der Front eine hochauflösende Abbildung der Klipsch T5 II True Wireless ANC Kopfhörer zusammen mit dem zugehörigen Ladecase gezeigt. Des Weiteren zieren hier natürlich auch die üblichen Dinge die Verpackung wie z. B. der Herstellername und die Modellbezeichnung. Unter der Darstellung der In-Ears und dem Case zeigt Klipsch dann noch das die In-Ears eine Akkulaufzeit von bis zu 7 Stunden + zusätzliche 21 Stunden mit dem Ladecase bieten. Außerdem wird auf das integrierte ANC hingewiesen, dass diese via Bluetooth mit dem Zuspielgerät verbunden werden und es eine App mit dem Namen „Klipsch Connect“ gibt, welche weitere Einstellungen der True Wireless In-Ears ermöglicht.

An der rechten schmalen Seite der Umverpackung erklärt Klipsch auf 6 Sprachen die Besonderheiten der neuen Klipsch T5 II True Wireless ANC Kopfhörer und an der linken Seite zeigt Klipsch die Abmessungen der Ohrhörer und die des Ladecase. Zudem informieren mehrere kleine Abbildungen über den Lieferumfang, welcher in der Verpackung enthalten ist.

Bei der Rückseite gibt es einige Informationen, welche man zum Teil schon an den anderen Seiten erfahren hat, aber zudem gibt es auch ein paar neue Infos bzw. diese sind hier noch etwas ausführlicher erklärt. Ganz oben präsentiert Klipsch erneut eine Abbildung der beiden In-Ears zusammen mit dem geschlossenen Ladecase. Des Weiteren geht man hier nochmals auf Englisch auf die zahlreichen besonderen Eigenschaften der Klipsch T5 II True Wireless ANC ein. Dazu zählen z. B. der IPX4 Schutz (Schutz gegen allseitiges Spritzwasser bzw. Schweiß), die Akkulaufzeit, der legendäre Klang und die Dual Mikrofon Technologie mit ANC und dem Transparenzmodus. 

Um das Innenleben aus der Umverpackung herausziehen zu können, muss man das goldenen Klipsch-Siegel entfernen. Danach kann man den Innenteil einfach durch das hochheben herausrutschen lassen. Daraufhin erblickt man eine schlichte schwarze Verpackung, auf der Folgendes steht: True Comfort, True Performance, True Cancellation und True You. Damit spricht Klipsch alle Vorteile der sogenannten True Wireless In-Ear Kopfhörer mit ANC an. Der Deckel wiederum wird von vorne nach hinten hochgeklappt und ist an der Innenseite mit eine kleinen „True Story“ vom Unternehmen Klipsch bedruckt.

Direkt an der obersten Ebene der Verpackung findet man nach dem Öffnen unmittelbar die hochwertige Produktbeschreibung, welche an der Vorderseite mit dem typischen Klipsch Siegel versehen wurde. Unter dieser wiederum findet man direkt die beiden In-Ear Ohrhörer und das Ladecase, welche hier allesamt in einem Schaumstoff-Einsatz eingesetzt wurde. Direkt darüber befindet sich wiederum das restliche Zubehör unter einer kleinen Kartonage, die nicht nur mit einer Kurzanleitung bedruckt wurde, welche beschreibt, wie man die Kopfhörer einschaltet und mit dem Smartphone verbindet, sondern zudem alle mitgelieferten Ohrtips enthält. Diese sind hier schön säuberlich mit einem System in einem Kunststoffhalter sortiert. Unter diesem Karton hat Klipsch dann noch ein langes doppelseitiges USB-Typ-C Ladekabel und einen USB-Typ-C auf USB-A Adapter verstaut.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Auch wenn die neuen Klipsch T5 II True Wireless ANC auf den ersten Blick ihren Vorgängern, den Klipsch T5 True Wireless sehr ähnlich sehen, hat Klipsch das Design rundum etwas verändert, wie beim Klipsch T5 II True Wireless Sport, eben nur ohne die zusätzlichen Ear-Hooks. Die Größe der In-Ears ist etwas kleiner als beim Vorgänger und stehen insgesamt weniger aus dem Ohr hervor. Die Gehäuseform ist weiterhin leicht trichterförmig zum Ohrkanal hin und an der Außenseite oval. Bei den Farben stehen neben meinem schwarzen Modell auch ein weißes und ein kupferfarbenes Modell zur Auswahl.

Die beiden Klipsch T5 True Wireless Ohrhörer würde ich persönlich als kompakt beschreiben, auch wenn es hier klar noch kleinere Modelle gibt. Das Gehäuse setzt sich weiterhin aus mehreren Bauteilen zusammen, Klipsch hat auch hier wie beim Sport-Modell auf die bei der 1. Generation noch verwendete matte Soft-Touch-Oberfläche verzichtet, was jedoch auf die Haptik und den Tragkomfort keinerlei negativen Einfluss hat. 

Die Außenseite ist ebenfalls wie beim Klipsch T5 II True Wireless Sport, sodass auch hier die Außenseite, welche aus dem Ohr herausschaut, sich sehr verändert hat. Wo bei der 1. Generation noch ein komplett über die Außenfläche verlaufenden Bedienknopf verlief, ist es nun ein deutlich kleiner und somit dezenterer Knopf geworden, der jedoch weiterhin mit dem „Klipsch“ Schriftzug versehen wurde. Diesen Bedienknopf umgibt ein dunkelgrauer Rahmen, der im vorderen Bereich eine Unterbrechung vorweist. Darin versteckt sich eine große Status LED, welche aufblinkt, wen man die In-Ears einschaltet und allgemein über den aktuellen Status der Ohrhörer informiert. Am trichterförmigen ovalen Teil der In-Ears befindet sich der exzentrisch nach außen versetze Ohrkanal, an dem der Klang ausgegeben wird und somit ins Ohr gelangt. Hier findet man dann auch neben dem an der Außenseite angebrachten Mikro ein weiteres, welches dem Noise Cancelling dient. Ein weiteres Mikrofon findet man an der Seite des Gehäuses, welches somit zum Mund gerichtet wurde, um die gesprochenen Worte beim Telefonieren zu übermitteln.

Die mitgelieferten Ohrtips werden wie beim Vorgänger nicht am Ohrkanal übergestülpt, wie man es auch von vielen anderen In-Ears kennt, sondern aufgesteckt, sodass es sich hier um spezielle Ohrtips handelt, die mit einem harten, steckbaren Kern ausgestattet wurde, den man beim Tragen jedoch keineswegs spürt. Zu guter Letzt sind Richtung Innenseite neben der Seitenbeschriftung noch zwei Ladekontakte untergebracht, über welche die beiden Ohrhörer im Ladecase mit Strom versorgt werden.

Ladecase

Das Ladecase der Klipsch T5 II True Wireless ANC ähnelt von den Maßen absolut dem des Vorgängermodells, den Klipsch T5 True Wireless. Hier hat sich auf dem ersten Blick nur die Farbe verändert, was jedoch nicht die einzige Veränderung ist. Die Farbe des Ladecase ist bei mir aufgrund der Wahl der schwarzen In-Ears in einem dunklen Grauton gehalten, während das weiße Modell wie beim Vorgängermodell Silber und beim kupferfarbigen eben in Kupfer ausgeführt wurde.

Das Case macht somit wieder einen sehr edlen und hochwertigen Eindruck und besitzt das bereits bekannte Design eines Sturmfeuerzeugs, denn es wird auch genau wie ein solches geöffnet. Durch die Fertigung aus Metall ist das Ladecase mit knapp 91 Gramm natürlich etwas schwerer als eines, welches aus Kunststoff gefertigt wäre. Zudem verkratzt diese Oberfläche etwas leichter, bzw. die Kratzer und Fingerabdrücke sind zum Teil auffälliger als bei einer Oberfläche aus Kunststoff, da die gebürstete Oberfläche eben etwas anfälliger dafür ist. Neu ist die an der Unterseite angebrachte gummierte Oberfläche, welch nicht nur für einen sicheren Stand sorgt, sondern eigentlich dazu dient, das Case auf einer Qi-kompatiblen Ladematte aufladen zu können.

An der Front der Ladebox wurde mit einem Laser neben einem Klitsch-Logo auch das Gründungsdatum und der Firmensitz des Unternehmens „USA“ in die Oberfläche eingraviert. Auf der Rückseite der Box befindet sich ein USB-Typ-C-Anschluss, über welchen der Akku mithilfe des mitgelieferten Ladekabels aufladen werden kann. Wie bereits beim Vorgängermodell hat Klipsch hier auf eine Griffmulde am Gehäuse verzichtet. Dadurch öffnet man das Case entweder mit zwei Händen oder umgreift es mit dem Mittelfinger in der Handfläche, während man den Deckel zwischen Daumen und Zeigefinger nimmt und damit das Case in einer Hand öffnet. Beides ist hier möglich, wobei die erste Methode natürlich die sichere ist, um das Ladecase zu öffnen. 

Die Innenseite des Ladecase wurde aus schlichtem schwarzem Kunststoff gefertigt und an der Deckel-Innenseite mit einem Silikon-Kunststoff versehen. Welchen der Ohrhörer man hier in welche Aussparung einsetzt, ist hier jedoch nicht mehr egal, da man nun die Gehäuseform nicht mehr absolut symmetrisch gestaltet hat. Daher hat Klipsch hier nun auch eine Seitenbeschriftung eingebracht, die durch ein direkt sichtbares rotes und weißes Logo voneinander zu unterscheiden sind. Eine Ladeanzeige, die den Akkustand des Ladecase anzeigt, hat Klipsch auch verbaut, diese ist auf den ersten Blick jedoch nicht ersichtlich, da Klipsch diese direkt an den Rand am schwarzen vorstehenden Kunststoffrahmen versteckt hat.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Klipsch T5 II True Wireless ANC ist sehr gut, doch das wahre Highlight ist auf jeden Fall das edle Ladecase aus gebürstetem Stahl. Die Übergänge wurden sowohl am Ladecase, also auch an den Ohrhörern sehr gut verarbeitet, sodass man hier für den geforderten Preis eine gute handwerkliche Arbeit geliefert bekommt. Beim Ladecase, welches wie bereits erwähnt sehr schön aussieht, muss man jedoch ein Kompromiss eingehen, und zwar das Gewicht, denn mit knapp 91 Gramm ist dieses ein kleiner Brocken. Der Deckel rastet zwar im geöffneten Zustand weiterhin nicht ein, aber bleibt dennoch an der geöffneten Position stehen, außer man bewegt das Case ruckartig. 

Das Gewicht der beiden In-Ears liegt unverändert bei je 5,5 Gramm, sodass diese weiterhin zur leichteren Sorte der In-Ear Kopfhörer zählen. Lobenswert ist auch hier erneut der sichere Schutz gegen Spritzwasser und Schweiß nach der Schutzklasse IPX4. Dadurch können die Ohrhörer, sofern diese sicher halten, auch problemlos bei sportlichen Aktivitäten getragen werden.

Gut gefällt mir hier, dass Klipsch die Tasten an den Kopfhörern überarbeitet hat, denn diese besitzen nun einen satten Druckpunkt, was mir beim Vorgängermodell nicht so gut gefallen hat. Der USB-C Anschluss ist zudem zeitgemäß und eigentlich auch ein absolutes Muss. Daher bin ich froh, dass Klipsch diesen hier verbaut hat und zudem direkt ein doppelseitiges USB-C Ladekabel inkl. Adapter mitliefert. Somit kann ich das Case direkt über mein MacBook Pro ohne Adapter aufladen oder alternativ auch an einem normalen USB-A Port.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz, weitere Farben: Weiß und Kupfer
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 7 h (ohne ANC) 5 Stunden (mit ANC)
Akku Ladecase: 21 h (ohne ANC) 15 Stunden (mit ANC)
Gesamt somit ca.: 28 h bzw. 20 mit ANC
Gewicht 71,8 g (Ohrhörer und Ladebox)
11 g (beide Ohrhörer)
56,8 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer aus Kunststoff, Ladecase aus Metall
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC, aptX AAC.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 5,8 mm (links und rechts)
Frequenzbereich10 Hz bis 19 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben vermutlich 16 Ohm
ANC/ TransparenzmodusANC und Transparenzmodus mit insgesamt sechs Mikrofonen
LieferumfangKlipsch T5 II Ture Wireless ANC
je ein Satz Ohrstöpsel in 6 verschiedenen Größen
hochwertiges Ladecase aus MEtall
USB-C-Ladekabel
USB-C auf USB-A Adapter
Kurzanleitung + Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten der Klipsch T5 II True Wireless ANC

Tragekomfort

Bei den neuen Klipsch T5 II True Wireless ANC handelt es sich um definitiv kompaktere In-Ears, als bei dem Vorgängermodell bzw. der ersten Generation. Wo das alte Modell nämlich noch deutlich aus den Ohren hervorstand, ist diese bei den neuen In-Ears deutlich dezenter gehalten, auch wenn die In-Ears natürlich weiterhin sichtbar sind. 

Klipsch liefert die T5 II True Wireless ANC mit insgesamt 6 paar Ohrtips aus, welch alle oval ausgeführt sind. Dies soll laut Klipsch nicht nur den Tragekomfort verbessern, sondern auch besser abdichten, um somit Umgebungsgeräusche effizienter zu neutralisieren. Dass man hier einen üppigeren Umfang an Anpassstücke mitliefert, ist auch wichtig, denn durch das ANC, bei dem schon die In-Ears selbst gut abdichten müssen, ist eine richtige Anpassung und somit der genau sitzt sehr wichtig. Klipsch setzt hier jedoch weiterhin auf spezielle Ohrtips, welche durch einen festen Kunststoffring, welcher mit dem Silikon-Material verschmolzen wurde, befestigt werden. Daher gibt es hier nicht die wie üblich gewohnte Kerbe im Ohrkanal, über welche die Ohrtips gestülpt werden müssen und zugleich kann man sich dadurch keine sperrten Ohrtips besorgen, geschweige den welche aus Memory-Foam. 

Mit den mitgelieferten ovalen Silikon-Ohrtips bin ich jedoch so weit sehr zufrieden, denn diese sorgen bei der richtigen Größe für einen sicheren halt und auch schon von Grund auf für eine solide Umgebungsabschirmung. Hat man jedoch vor, mit den Klipsch T5 II True Wireless ANC viel Sport zu machen, würde ich von diesem Modell jedoch eher abraten und zu den speziell dafür ausgelegten Klipsch T5 II True Wireless Sport greifen, denn diese halten durch die speziellen Ohrhaken deutlich besser im Gehörgang. Dennoch ist der Tragekomfort der Klipsch T5 II True Wireless ANC sehr angenehm, sodass hier nicht unangenehm drückt und zugleich die In-Ears nicht bei jeder Bewegung nachjustiert werden müssen.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung der Musik usw. erfolgt, wie es für sogenannte True Wireless Kopfhörer üblich ist, direkt über deren Bedientasten. Dafür dienen weiterhin die beiden Tasten an der Außenseite der Ohrhörer, welche eine simple, aber zugleich eine recht umfangreiche Bedienung ermöglichen. Klipsch setzt beim Bedienkonzept auf dasselbe, wie es die anderen Hersteller auch machen, welche lediglich auf eine einzelne Taste je In-Ear setzten. Jede Taste erledigt nämlich mehrere Aufgaben, je nachdem, wie lange und häufig man diese betätigt.

Fürs Einschalten der Ohrhörer hat man bei den Klipsch T5 II True Wireless ANC zwei Möglichkeiten. Die einfachere und komfortablere Methode im Alltag, ist die einfache Entnahme der beiden Ohrhörer aus dem Ladecase. Dabei befinden sich die Ohrhörer bei der Ersten, entnehme automatisch im Pairing-Modus und können somit mit dem Smartphone gekoppelt werden. Eine weitere Möglichkeit, die Klipsch T5 II True Wireless ANC einzuschalten, wäre, dass man die beiden Tasten für jeweils eine Sekunden gedrückt hält. Dies ist jedoch nur dann notwendig, wenn man die Ohrhörer nach dem letzten Musikhören nicht ins Ladecase verstaut hat und stattdessen manuelle ausgeschaltet hat. Letzteres erfolgt durch ein zweimaliges kurzes Drücken und dann für ca. eine Sekunde gedrückt halten der Taste, danach leuchtet die Status-LED an den beiden In-Ears kurz auf und diese werden ausgeschaltet.

Durch die neuste Bluetooth-Technologie ist es eigentlich bei so gut wie allen True Wireless In-Ears der Fall, dass hier beide Ohrhörer auch einzeln genutzt werden können. Somit können auch hier beide Ohrhörer als eigenständiger Master verwendet werden. Dies bedeutet somit auch, dass beide In-Ears direkt mit dem Smartphone kommunizieren und somit Musik empfangen können.

Nutzt man wie in den meisten Fällen beide Ohrhörer zusammen, dann sorgt ein einmaliges kurzes Drücken der Taste am rechten Ohrhörer dafür, dass die Musik angehalten bzw. bei erneutem Betätigen wieder am zuvor angehaltenen Punkt fortgesetzt wird. Ein kurzes Betätigen und für eine Sekunde gedrückt halten, aktiviert wiederum den Sprachassistenten, welcher am Smartphone integriert ist, während ein zweimaliges Betätigten dafür sorgt, dass man zum nächsten Titel springt, während das dreimalige Tippen dafür sorgt, dass man zum Titel davor springt. Auf der linken Seite wechselt man durch ein einmaliges Betätigen zwischen ANC, ANC-Off und dem Transparenzmodus und ein zweimaliges Drücken erhöht die Lautstärke, während ein dreimaliges Betätigen die Lautstärke absenkt. Letzteres ist leider etwas unglücklich gewählt, denn man kann hier die Lautstärke nicht um mehrere Stufen auf einmal regulieren, sondern muss zur schnellen Absenkung der Lautstärke mehrmals die Taste dreifach antippen, was meiner Meinung nach etwas umständlich gewählt wurde.

Anrufe können selbstverständlich ebenfalls direkt über die Ohrhörer angenommen werden, was beim eingehenden Anruf durch einmaliges Drücken der Taste am rechten Ohrhörer erfolgt und beim für eine Sekunde gedrückt halten, legt man am Ende wieder auf. Des Weiteren kann man während des Telefonats auch kurz den Anruf durch Einmaliges betätigen pausieren, kann ebenso darüber das Mikrofon kurz stummschalten und auch zwischen Anrufen wechseln, indem man die Taste zweimal hintereinander drückt. 

Generell spricht gegen die von Klipsch weiterhin gewählte Bedienung via echten Hardware-Tasten nichts, denn gegenüber einer Touch-Bedienung führen diese oftmals zu weniger Fehler bei der Bedienung. Klipsch hat bei den T5 II True Wireless ANC an alle wichtige Funktionen gedacht, sodass man während der Musikwiedergabe das Smartphone eigentlich getrost in der Hosentasche lassen kann (bis vielleicht bei der etwas umständlichen Lautstärkeregulierung). Die beiden Tasten der T5 II True Wireless ANC reagieren gegenüber dem Vorgängermodell deutlich präziser und zuverlässiger beim Betätigen. Dennoch hat die gewählte Bedienung einen Nachteil, denn durch das Drücken der Tasten drückt man sich gleichzeitig die Ohrhörer etwas weiter in den Gehörgang und die Taste überträgt einen dumpfen Ton. Letzteres kann für einige eventuell ein wichtiges K. O. – Kriterium sein, da hier einige sehr empfindlich sind, solltet ihr hierzu zählen, dann rate ich lieber zu einem Modell mit einer reinen Touch-Bedienung zu greifen. 

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Angesichts ihrer UVP von stolzen 349€ darf man bei den Klipsch T5 II True Wireless ANC einiges beim Thema Klang verlangen und ehrlich gesagt, wurde ich hier auch nicht enttäuscht. Die 5,8 mm große dynamische Treiber besitzen eine ordentliche Grundabstimmung und bieten einen recht ausgewogenen und kräftigen Klang bei einer entsprechenden Lautstärke. Die etwas größeren Treiber gegenüber dem Vorgängermodell bieten exakt denselben Frequenzgang von 10 Hz – 19 kHz und unterstützen bei der Bluetooth-Übertragung den Standard Audio-Codec SBC und die hochwertigeren AAC (für iOS) und aptX (Android). So viel zu einigen der technischen Daten, doch nun möchte ich meinen persönlichen Eindruck vom Klangbild beschreiben.

Klipsch hat mit der neuen Generation der In-Ears die neue Dirac-HD-Funktion integriert, mit welcher das Klangbild deutlich verändert bzw. verbessert wird. Aktiviert man diese Funktion, werden die Höhen und der Bass deutlich angehoben und zugleich auch etwas lauter. Dabei ist dieser Eingriff definitiv nicht neutral, sonder wie erwähnt direkt hörbar, aber zugleich führt diese Funktion auch zu einer raumfüllenden Musikwiedergabe, bei der im direkten Vergleich der Bass deutlich dominanter wirkt und ohne im direkten Vergleich schon fast dumpf. Hat man daher hier einmal Dirac-HD aktiviert, wird man dies auch sicherlich so lassen, da damit das Klangbild einfach nochmals deutlich besser klingt und auch dazu führt, dass man das normale Klangbild nicht mehr wirklich anhören möchte. 

Daher gehe ich bei meiner klanglichen Bewehrung auch auf den Betrieb mit aktivierten Dirac HD ein, da mir dies persönlich besser gefällt. Der Bass bietet einen ordentlichen Tiefgang und überzeugt mit einer druckvollen und energiereichen Wiedergabe. Dabei ist die Kraft des Basses sehr erstaunlich, aber keineswegs zu übertrieben, sodass man hier sagen könnte, dass der Bass absolut dominant und übertrieben rüberkommt. In den Mitten kommen die wiedergegebene Stimmen, der Gesang sehr gut zur Geltung und ebenso profitieren hiervon auch die Gitarren usw. denn diese wirken griffig und werden sehr eindringlich abgespielt. In den Höhen überzeugten mich die Klipsch T5 II True Wireless ANC mit einer detailreichen und sauberen Wiedergabe, aber als luftig würde ich diese wiederum nicht bezeichnen. Ebenso fehlt es der Raumabbildung etwas an Räumlichkeit. 

Die Sprachverständlichkeit der Kopfhörer ist leider weiterhin wie bereits bei den Klipsch T5 True Wireless der 1. Generation etwas mau, denn man kann sich hier zwar mit der Person gut unterhalten, doch die eigenen Worte kommen beim Gesprächspartner doch etwas zu dumpf und blechern an. Dank der hochwertigen Audio-Codecs aptX und AAC, sowie dem Bluetooth 5.0 Chip liefern die Klipsch T5 True Wireless bei der Latenz, also die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. eine sehr gute Arbeit ab. 

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

App

Mit etwas Verzögerung zur 1. Generation der Klipsch T5 True Wireless bietet Klipsch inzwischen eine kostenlose App-Anbindung für iOS und Android Smartphones an, über die man weitere Personalisierung an den In-Ears vornehmen kann.

Klipsch Connect
Preis: Kostenlos
Klipsch Connect
Preis: Kostenlos

Mit etwas Verzögerung zur 1. Generation der Klipsch T5 True Wireless bietet Klipsch inzwischen eine kostenlose App-Anbindung für iOS und Android Smartphones an, über die man weitere Personalisierung an den In-Ears vornehmen kann.

Direkt auf der Startseite der App werden einem die In-Ears inkl. Ladecase in der Farbe angezeigt, welche man gekauft hat. Darüber sieht man direkt, wie viel Akkuladung (Restkapazität in Prozent) jeder der beiden In-Ears noch hat, der Ladestand vom Case muss man wiederum an dessen drei LEDs ablesen. Darunter kann man durch die direkten Verknüpfungen zu den wichtigsten Einstellungen navigieren. Im ersten Menüpunkt gelangt man daher direkt zum Equalizer, wo man entweder aus insgesamt 6 voreingestellten Presets ein gewünschtes auswählen kann oder selbstverständlich auch ein Benutzerdefiniertes erstellen kann. Das nächste Menü führt einen zum ANC/Transparenzmodus, hier kann man den gewünschten Modus wählen und zugleich via Schieberegler die Intensität des Active Noise Cancelling und dem Transparenzmodus regulieren. Ebenso sind sogenannte „Sidekicks“ möglich, bei welchen man bestimmen kann, dass z. B. automatisch ANC aktiviert wird, wenn man Musik hört und der Transparenzmodus aktiviert wird, wenn diese pausiert wird, sodass man sich dann z. B. direkt mit jemandem unterhalten kann usw. Außerdem kann man hier auch aktivieren, dass der Transparenzmodus automatisch beim telefonieren aktiv geschaltet wird, sodass man sich selbst neutraler hört.

Im Menü „Interaktionen“ kann man unter anderem die Tastenbelegung selbst definieren und auf die Gestensteuerung zugreifen bzw. definieren, welche Funktionen man davon aktiv haben möchte und welche nicht. Hier kann man z. B. bestimme, dass beim Zweimaligen mit dem Kopf nicken der eingehende Anruf angenommen wird, während man beim Zweimaligen schütteln, den Anruf ablehnt oder einen Musiktitel vorspringen kann. Diese Gesten können hier auch neu kalibriert werden, sodass die Reaktion genauer wird, in meinem Test im Alltag hat die Gestensteuerung absolut zuverlässig funktioniert, aber natürlich sieht es im Bus oder der Bahn etwas komisch aus, wenn man beim Musiktitel vorspringen jedes Mal den Kopf hin und her schüttelt.

Im Menü „Einstellungen“ dreht sich alles nochmals logischerweise um die Einstellungen der In-Ears, sodass man hier durch Umwege zu den eben bereits erwähnten Untermenüs gelang. Ebenso kann hier auch nach einem Firmwareupdate suchen, aber sollte eines verfügbar sein, wird dies auch automatisch auf der Startseite angezeigt. Der letzte Punkt „Hilfe“ wird dann nur benötigt, wenn man eben Hilfe zum Produkte benötigte, sodass man darüber Hilfevideos und zur Anleitung geführt wird.

App: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Umgebung ein-/ausblenden

Klipsch hat die T5 II True Wireless ANC, wie die Bezeichnung schon verrät, mit ANC ausgestattet, was zu dem geforderten Preis natürlich auch absolute Pflicht ist, denn sonst wäre die UVP mit 349€ definitiv zu hoch angesetzt. Das aktivieren von ANC führt auch bei diesem Modell funktionsbedingt zu einem dezenten Grundrauschen, welches sich jedoch absolut im Rahmen hält. Dieses Rauschen wird nämlich schon beim Abspielen von recht leiser Musik problemlos überspielt.  

Einen klanglichen Einfluss hat das ANC kaum bzw. nur ganz minimal, was ich gut finde, denn oftmals hat man hier das Problem, dass bei vielen anderen Kopfhörern das aktivieren von ANC dazu führt, dass der Bass deutlich angehoben wird, was hier eben nicht der Fall ist. Der Transparenzmodus führt ebenso zu einem hörbaren Grundrauschen, da hier die Mikrofone zum Einspielen der Umgebungsgeräusche verwendet werde und daher funktionsbedingt ein Rauschen mit übertragen wird, was jedoch recht human ausfällt. 

Das ANC arbeiten im Alltag gut und das man dessen Intensität in der App anpassen kann, gefällt mir sehr gut, denn nicht jedem gefällt eine absolut hohe Abschirmung und anderen wiederum, somit kann man dies selbst individuell anpassen. Insgesamt 3 Mikrofone je In-Ear sorgen hier für eine sehr gute Arbeit, da diese alle tiefen bis mittleren Frequenzen, zu denen z. B. Motorgeräusche gehören, sehr zuverlässig herausfiltern. Lediglich bei hohen Frequenzen hat das ANC wie viele anderen Kopfhörer mit ANC teils Probleme, alles zuverlässig herauszufiltern. Wichtig für ein gut funktionierendes ANC ist natürlich der richtige sitzt der In-Ears, was durch die große Auswahl an Ohrtips kein Problem darstellen sollte.

Akkulaufzeit

Bei der Energieversorgung der Klipsch T5 II True Wireless ANC verspricht Klipsch eine reine Akkulaufzeit von bis zu 7 Stunden (ohne ANC) mit einer vollen Aufladung, von welcher ich im Alltag knapp unter 5 Stunden mit aktiven ANC erreichen konnte. Weitere 21 Stunden Laufzeit (ebenfalls ohne ANC) erreicht man hier durch mehrmaliges Aufladen im zugehörigen Lademast, welches über den USB-C Ladeanschluss an der Rückseite aufgeladen wird. Dabei kann dieses wie bereits im Punkt „Design“ erwähnt, nicht nur kabelgebunden, sondern auch mit einer kompatiblen Qi-Ladematte aufgeladen werden, wovon Letzteres funktionsbedingt beim Aufladen etwas länger dauert.

Etwas Schade finde ich, dass man in dieser Preisklasse auf eine automatische Play/Pause Funktion verzichtet hat. Dadurch wird die Musik nämlich bei der entnehme der In-Ears nicht automatisch gestoppt, sodass hier Akku eingespart wird, sondern man muss die Musik manuell passieren und auch die In-Ears selbst abschalten bzw. ins Ladecase einsetzen.

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt Klipsch wie aktuell bei eigentlich allen neuen Kopfhörer auf den Bluetooth-Standard 5.0. Dadurch ist die Verbindung nicht nur Akku schonend, sonder man kann nach Belieben auch beiden In-Ears einzeln verwenden. Das Koppeln mit meinem iPhone ist wie gewohnt über die Einstellungen->Bluetooth sehr einfach und schnell erledigt. Die Bluetooth-Reichweite hat mir im Test gut gefallen, denn diese war zum einen sehr stabil und zudem auch mit gut 12 bis 14 Metern indoor sehr gut.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Klang der Klipsch T5 II True Wireless ANC ist dank Dirac HD sehr gut und hat mich mit den druckvollen Bässen überzeugt. Des Weiteren funktioniert der Transparenzmodus ebenso gut wie das Active Noise Cancelling und auch sonst lassen die In-Ears kaum Wünsche offen.  

Bezüglich der Verarbeitung gibt es bei mir hier keinerlei Kritik und die Gestensteuerung hat im Alltag sehr zuverlässig funktioniert. Das einzige, was ich hier etwas vermisst habe, ist die automatische Play-/Pause Funktion bei Entnahme der In-Ears, doch über dies kann ich im Großen und Ganzen hinwegsehen, da ansonsten das Gesamtpaket stimmt.

Preis/Leistung

Definitiv ist die UVP von 349€ nicht gerade wenig Geld, doch hier bekommt man meiner Meinung nach die aktuell besten In-Ear Kopfhörer aus dem Hause Klipsch geboten. Da die In-Ears inzwischen auch einige Zeit auf dem Markt erhältlich sind, hat sich im Preis schon einiges getan, sodass diese nun für knapp unter 220€ erhältlich sind, was die True Wireless In-Ears noch wesentlich interessanter macht. Der Tragekomfort ist sehr bequem, die Akkulaufzeit sehr solide und das Klangbild sowie ANC kann sehr überzeugen.

Klipsch T5 II True Wireless ANC

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.klipsch.com