Klipsch T5 II True Wireless ANC

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In aller Kürze

Günstig sind die Klipsch T5 II True Wireless ANC mit einer UVP von 349€ definitiv nicht, aber dafür bieten die In-Ears auch ein sehr gutes Gesamtpaket. Überzeugen konnten mich die In-Ears nämlich mit einem gut abgestimmten und druckvollen Klang, einem guten Noise Cancelling samt sehr gut funktionierenden Transparenzmodus. Von audiophilen Kopfhörer kann ich hier zwar nicht reden, aber für den alltäglichen Einsatz sind diese hervorragend und machen sich hier überdurchschnittlich gut. Klipsch hat hier nochmals etwas größere Treiber als bei den normalen Klipsch T5 II verbaut, sodass sich der Aufpreis aus diesem Grund und dank der höheren Funktionalität absolut lohnt.

Gefällt uns

  • sehr bequemer Sitz
  • leichte In-Ears
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • Case ist sehr hochwertig
  • ANC und Transparenz-Modus
  • sehr guter Klang
  • dank Bragi KI Steuerung mit Kopfbewegung möglich

Gefällt uns weniger

  • kein aptX HD oder LDAC Support
  • ANC reduziert Akkulaufzeit deutlich

Klipsch T5 II True Wireless ANC

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Beim Design der Verpackung hat Klipsch sich an das Vorgängermodell, den Klipsch T5 orientiert. Somit wird hier weiterhin die stabile schwarze Hauptverpackung in eine rundum bedruckte Hülle eingeschoben.

Hierbei wird an der Front eine hochauflösende Abbildung der Klipsch T5 II True Wireless ANC Kopfhörer zusammen mit dem zugehörigen Ladecase gezeigt. Des Weiteren zieren hier natürlich auch die üblichen Dinge die Verpackung wie z. B. der Herstellername und die Modellbezeichnung. Unter der Darstellung der In-Ears und dem Case zeigt Klipsch dann noch das die In-Ears eine Akkulaufzeit von bis zu 7 Stunden + zusätzliche 21 Stunden mit dem Ladecase bieten. Außerdem wird auf das integrierte ANC hingewiesen, dass diese via Bluetooth mit dem Zuspielgerät verbunden werden und es eine App mit dem Namen „Klipsch Connect“ gibt, welche weitere Einstellungen der True Wireless In-Ears ermöglicht.

An der rechten schmalen Seite der Umverpackung erklärt Klipsch auf 6 Sprachen die Besonderheiten der neuen Klipsch T5 II True Wireless ANC Kopfhörer und an der linken Seite zeigt Klipsch die Abmessungen der Ohrhörer und die des Ladecase. Zudem informieren mehrere kleine Abbildungen über den Lieferumfang, welcher in der Verpackung enthalten ist.

Bei der Rückseite gibt es einige Informationen, welche man zum Teil schon an den anderen Seiten erfahren hat, aber zudem gibt es auch ein paar neue Infos bzw. diese sind hier noch etwas ausführlicher erklärt. Ganz oben präsentiert Klipsch erneut eine Abbildung der beiden In-Ears zusammen mit dem geschlossenen Ladecase. Des Weiteren geht man hier nochmals auf Englisch auf die zahlreichen besonderen Eigenschaften der Klipsch T5 II True Wireless ANC ein. Dazu zählen z. B. der IPX4 Schutz (Schutz gegen allseitiges Spritzwasser bzw. Schweiß), die Akkulaufzeit, der legendäre Klang und die Dual Mikrofon Technologie mit ANC und dem Transparenzmodus. 

Um das Innenleben aus der Umverpackung herausziehen zu können, muss man das goldenen Klipsch-Siegel entfernen. Danach kann man den Innenteil einfach durch das hochheben herausrutschen lassen. Daraufhin erblickt man eine schlichte schwarze Verpackung, auf der Folgendes steht: True Comfort, True Performance, True Cancellation und True You. Damit spricht Klipsch alle Vorteile der sogenannten True Wireless In-Ear Kopfhörer mit ANC an. Der Deckel wiederum wird von vorne nach hinten hochgeklappt und ist an der Innenseite mit eine kleinen „True Story“ vom Unternehmen Klipsch bedruckt.

Direkt an der obersten Ebene der Verpackung findet man nach dem Öffnen unmittelbar die hochwertige Produktbeschreibung, welche an der Vorderseite mit dem typischen Klipsch Siegel versehen wurde. Unter dieser wiederum findet man direkt die beiden In-Ear Ohrhörer und das Ladecase, welche hier allesamt in einem Schaumstoff-Einsatz eingesetzt wurde. Direkt darüber befindet sich wiederum das restliche Zubehör unter einer kleinen Kartonage, die nicht nur mit einer Kurzanleitung bedruckt wurde, welche beschreibt, wie man die Kopfhörer einschaltet und mit dem Smartphone verbindet, sondern zudem alle mitgelieferten Ohrtips enthält. Diese sind hier schön säuberlich mit einem System in einem Kunststoffhalter sortiert. Unter diesem Karton hat Klipsch dann noch ein langes doppelseitiges USB-Typ-C Ladekabel und einen USB-Typ-C auf USB-A Adapter verstaut.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Auch wenn die neuen Klipsch T5 II True Wireless ANC auf den ersten Blick ihren Vorgängern, den Klipsch T5 True Wireless sehr ähnlich sehen, hat Klipsch das Design rundum etwas verändert, wie beim Klipsch T5 II True Wireless Sport, eben nur ohne die zusätzlichen Ear-Hooks. Die Größe der In-Ears ist etwas kleiner als beim Vorgänger und stehen insgesamt weniger aus dem Ohr hervor. Die Gehäuseform ist weiterhin leicht trichterförmig zum Ohrkanal hin und an der Außenseite oval. Bei den Farben stehen neben meinem schwarzen Modell auch ein weißes und ein kupferfarbenes Modell zur Auswahl.

Die beiden Klipsch T5 True Wireless Ohrhörer würde ich persönlich als kompakt beschreiben, auch wenn es hier klar noch kleinere Modelle gibt. Das Gehäuse setzt sich weiterhin aus mehreren Bauteilen zusammen, Klipsch hat auch hier wie beim Sport-Modell auf die bei der 1. Generation noch verwendete matte Soft-Touch-Oberfläche verzichtet, was jedoch auf die Haptik und den Tragkomfort keinerlei negativen Einfluss hat. 

Die Außenseite ist ebenfalls wie beim Klipsch T5 II True Wireless Sport, sodass auch hier die Außenseite, welche aus dem Ohr herausschaut, sich sehr verändert hat. Wo bei der 1. Generation noch ein komplett über die Außenfläche verlaufenden Bedienknopf verlief, ist es nun ein deutlich kleiner und somit dezenterer Knopf geworden, der jedoch weiterhin mit dem „Klipsch“ Schriftzug versehen wurde. Diesen Bedienknopf umgibt ein dunkelgrauer Rahmen, der im vorderen Bereich eine Unterbrechung vorweist. Darin versteckt sich eine große Status LED, welche aufblinkt, wen man die In-Ears einschaltet und allgemein über den aktuellen Status der Ohrhörer informiert. Am trichterförmigen ovalen Teil der In-Ears befindet sich der exzentrisch nach außen versetze Ohrkanal, an dem der Klang ausgegeben wird und somit ins Ohr gelangt. Hier findet man dann auch neben dem an der Außenseite angebrachten Mikro ein weiteres, welches dem Noise Cancelling dient. Ein weiteres Mikrofon findet man an der Seite des Gehäuses, welches somit zum Mund gerichtet wurde, um die gesprochenen Worte beim Telefonieren zu übermitteln.

Die mitgelieferten Ohrtips werden wie beim Vorgänger nicht am Ohrkanal übergestülpt, wie man es auch von vielen anderen In-Ears kennt, sondern aufgesteckt, sodass es sich hier um spezielle Ohrtips handelt, die mit einem harten, steckbaren Kern ausgestattet wurde, den man beim Tragen jedoch keineswegs spürt. Zu guter Letzt sind Richtung Innenseite neben der Seitenbeschriftung noch zwei Ladekontakte untergebracht, über welche die beiden Ohrhörer im Ladecase mit Strom versorgt werden.

Ladecase

Das Ladecase der Klipsch T5 II True Wireless ANC ähnelt von den Maßen absolut dem des Vorgängermodells, den Klipsch T5 True Wireless. Hier hat sich auf dem ersten Blick nur die Farbe verändert, was jedoch nicht die einzige Veränderung ist. Die Farbe des Ladecase ist bei mir aufgrund der Wahl der schwarzen In-Ears in einem dunklen Grauton gehalten, während das weiße Modell wie beim Vorgängermodell Silber und beim kupferfarbigen eben in Kupfer ausgeführt wurde.

Das Case macht somit wieder einen sehr edlen und hochwertigen Eindruck und besitzt das bereits bekannte Design eines Sturmfeuerzeugs, denn es wird auch genau wie ein solches geöffnet. Durch die Fertigung aus Metall ist das Ladecase mit knapp 91 Gramm natürlich etwas schwerer als eines, welches aus Kunststoff gefertigt wäre. Zudem verkratzt diese Oberfläche etwas leichter, bzw. die Kratzer und Fingerabdrücke sind zum Teil auffälliger als bei einer Oberfläche aus Kunststoff, da die gebürstete Oberfläche eben etwas anfälliger dafür ist. Neu ist die an der Unterseite angebrachte gummierte Oberfläche, welch nicht nur für einen sicheren Stand sorgt, sondern eigentlich dazu dient, das Case auf einer Qi-kompatiblen Ladematte aufladen zu können.

An der Front der Ladebox wurde mit einem Laser neben einem Klitsch-Logo auch das Gründungsdatum und der Firmensitz des Unternehmens „USA“ in die Oberfläche eingraviert. Auf der Rückseite der Box befindet sich ein USB-Typ-C-Anschluss, über welchen der Akku mithilfe des mitgelieferten Ladekabels aufladen werden kann. Wie bereits beim Vorgängermodell hat Klipsch hier auf eine Griffmulde am Gehäuse verzichtet. Dadurch öffnet man das Case entweder mit zwei Händen oder umgreift es mit dem Mittelfinger in der Handfläche, während man den Deckel zwischen Daumen und Zeigefinger nimmt und damit das Case in einer Hand öffnet. Beides ist hier möglich, wobei die erste Methode natürlich die sichere ist, um das Ladecase zu öffnen. 

Die Innenseite des Ladecase wurde aus schlichtem schwarzem Kunststoff gefertigt und an der Deckel-Innenseite mit einem Silikon-Kunststoff versehen. Welchen der Ohrhörer man hier in welche Aussparung einsetzt, ist hier jedoch nicht mehr egal, da man nun die Gehäuseform nicht mehr absolut symmetrisch gestaltet hat. Daher hat Klipsch hier nun auch eine Seitenbeschriftung eingebracht, die durch ein direkt sichtbares rotes und weißes Logo voneinander zu unterscheiden sind. Eine Ladeanzeige, die den Akkustand des Ladecase anzeigt, hat Klipsch auch verbaut, diese ist auf den ersten Blick jedoch nicht ersichtlich, da Klipsch diese direkt an den Rand am schwarzen vorstehenden Kunststoffrahmen versteckt hat.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Klipsch T5 II True Wireless ANC ist sehr gut, doch das wahre Highlight ist auf jeden Fall das edle Ladecase aus gebürstetem Stahl. Die Übergänge wurden sowohl am Ladecase, also auch an den Ohrhörern sehr gut verarbeitet, sodass man hier für den geforderten Preis eine gute handwerkliche Arbeit geliefert bekommt. Beim Ladecase, welches wie bereits erwähnt sehr schön aussieht, muss man jedoch ein Kompromiss eingehen, und zwar das Gewicht, denn mit knapp 91 Gramm ist dieses ein kleiner Brocken. Der Deckel rastet zwar im geöffneten Zustand weiterhin nicht ein, aber bleibt dennoch an der geöffneten Position stehen, außer man bewegt das Case ruckartig. 

Das Gewicht der beiden In-Ears liegt unverändert bei je 5,5 Gramm, sodass diese weiterhin zur leichteren Sorte der In-Ear Kopfhörer zählen. Lobenswert ist auch hier erneut der sichere Schutz gegen Spritzwasser und Schweiß nach der Schutzklasse IPX4. Dadurch können die Ohrhörer, sofern diese sicher halten, auch problemlos bei sportlichen Aktivitäten getragen werden.

Gut gefällt mir hier, dass Klipsch die Tasten an den Kopfhörern überarbeitet hat, denn diese besitzen nun einen satten Druckpunkt, was mir beim Vorgängermodell nicht so gut gefallen hat. Der USB-C Anschluss ist zudem zeitgemäß und eigentlich auch ein absolutes Muss. Daher bin ich froh, dass Klipsch diesen hier verbaut hat und zudem direkt ein doppelseitiges USB-C Ladekabel inkl. Adapter mitliefert. Somit kann ich das Case direkt über mein MacBook Pro ohne Adapter aufladen oder alternativ auch an einem normalen USB-A Port.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Der Testbericht ist in drei Teile unterteilt, klicke dich hier durch:

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