Beats X

Beats (Beats Electronics, LLC) ist ein US-amerikanischer Hersteller von Audiogeräten mit dem Sitz in Santa Monica (USA) und wurde im Jahre 2006 gegründet. Das Unternehmen stellt hauptsächlich Kopfhörer her unter der Eigenmarke Beats by Dr. Dre., benannt nach dem Gründer, dem Rapper Dr. Dre. 

Bekannt wurde die Marke Beats bereits im Gründungsjahr 2006, in dem der erste Prototyp eines Kopfhörers im Musikvideo von Eminems Lied „You Don´t Know“ zu sehen war. Auf den Markt kam der erste Kopfhörer, der Beats by Dr. Dre Studio jedoch erst im Jahr 2008. Beats wurde in den folgenden Jahren durch viel Marketing und dem auffliegt Design zu einer bekannten und beliebten Kopfhörer-Marke. Am 28. Mai 2014 kaufte Apple Inc. für 3,2 Milliarden Dollar Beats Electronics. 

Zum 10. Jährlingen Jubiläum des ersten auf den Markt gekommen Kopfhörer hat Beats die soggenante „Decade Collection“ auf den Markt gebracht. Diese Collection kommt in einem auffälligen rot-schwarzen Design daher. Erhältlich ist diese Kollektion bei den Kopfhörern Modellen: Beats Studio3 Wireless , Solo 3 Wireless, Powerbeats3 Wireless, Beats X Wireless und urBeats 3. 

 Die Beats X sind bereits einige Monate auf dem Markt, doch anlässlich dieser neue DecadeCollection, möchte ich euch die Beats X genauer vorstellen. Dabei handelt es sich um In-Ear Ohrhörer mit einem Nackenbügel, welche mit Apples W1 Chip und einer Schnellladefunktion daher kommen. Doch können die Beats X im Test überzeugen und wie ist der Klang? Ich habe mir für euch die Beats X „Decade Collection “ näher angeschaut. Ob diese im Alltagstest überzeugen können, das erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

PUNKT 1

bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Beats X ist komplett in Schwarz gehalten. Direkt auf der Vorderseite fällt das große Sichtfenster auf, durch welches man die In-Ears fast komplett sehen kann. Zudem lesen wir auf der transparenten Vorderseite den Namen der In-Ears, sowie an der rechten oberen Ecke in roter Schrift, dass es sich hierbei um die 10 jährige Jubiläums Edition (Decade Collection) handelt und das die Beats X eine Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden bieten.

Die linke und rechte Seite der Verpackung zeigt uns neben den Namen „Beats by Dr. Dre noch jeweils ein rotes Beats Logo und ein Zitat vom Gründer Dr. Dre „ SINCE DAY ONE IT´S BEEN ALL ABOUT THE SOUND“. Auf der Rückseite sieht man die Beats X komplett dargestellt, zudem kann man hier die wichtigsten technischen Merkmale lesen. So erfährt man hier nicht nur, dass es sich um Bluetooth In-Ears handelt, sondern dass diese eine Laufzeit von 8 Stunden bieten und dank Schnellladefunktion bereits nach 5 Minuten für 2 Stunden Musikwiedergabe vollgeladen sein sollen. Zu guter Letzt sind an der Unterseite der Verpackung neben der Seriennummer noch die Unternehmensdaten von Apple und die Markenrechte von Beats aufgelistet.

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Öffnet man die Hauptverpackung, indem man das Siegel an der Unterseite entfernen und dadurch das Sichtfenster vorne nach oben aufklappt, findet man den Beats X an einem festen Platz in einem Schaumstoff ähnlichen Einsatz untergebracht. Dies sieht sehr ordentlich aus. Zieht man diesen Einsatz an einer Lasche heraus, befindet sich darunter noch der restliche Zubehör. Dieser restliche Zubehör befindet sich allesamt in einer Art großen Mappe. Direkt vorne sind neben den drei paar Ohrtips noch zwei paar Sport-Einsätze in zwei Größen untergebracht. Wenn man diese Mappe umdreht, verbirgt sich dahinter noch ein rotes Silikon Transportetui, in welchem die Beats X verstaut werden können und direkt darunter ein kurzes USB auf Lightning Kabel, mit welchem die Beats X aufgeladen werden. Im Zwischenraum der Mappe befinden sich noch einige Beschreibungen, Anleitungen und ein großer Beats-Aufkleber. Hier ist alles sehr ordentlich an seinem Platz untergebracht, sodass man direkt erkennt, dass Apple das Unternehmen übernommen hat.

Zum Lieferumfang der Ohreinsätze (Ohrtips) gehören ganze vier Paar Ohrgummis (ein Paar ist bereits montiert). Zur Auswahl bei den Ohrtips stehen: Drei Paar Silikon-Tips (In den Größen: 1x XS; 1x S; 1x M und 1x L) und die zwei paar Sport-Ohrtips in zwei verschiednen Größen.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Bei den Beats X handelt es sich um In-Ear Kopfhörer, bei denen die Musik zwar kabellos per Bluetooth übertragen wird, jedoch sind beide In-Ears mit einem Nackenbügel miteinander verbunden. Der flexible Kunststoff-Bügel ist mit 3 x 5 mm sehr dünn gehalten, dieser ist zudem mit einem weichen Kunststoff (Silikon) überzogen. Der flexible Teil mündet in 11 x 6 mm dicke Kunststoff-Enden, welche schwarz lackiert sind. Von hier aus verläuft zu jedem Ohrhörer ein rotes 3 x 1 mm Breites Flachkabel aus Kunststoff. Bei sämtlichen verwendeten Materialien stimmt die Haptik, denn zum einen sind die Beats X dadurch schweißresistent und zudem mit nur 20 Gramm ausgesprochen leicht und somit perfekt für sportliche Aktivitäten geeignet. In den beiden etwas dickeren schwarzen Kunststoff-Elementen ist nicht nur zum Großteil die Elektronik verbaut, sondern auch sämtliche Anschlüsse.

Im Flachkabel, welches die beiden Ohrhörer miteinander verbindet, befindet sich eine kleine 3-Tasten-Fernbedienung aus Kunststoff. Diese befindet sich ca. 12 cm unterhalb vom linken Ohrhörer und beim Tragen ca. auf Kinnhöhe. Diese kleine Fernbedienung besitzt auf der Rückseite ein kleines Mikrofon und bietet eine Volume-Up und-Down sowie Play/Pause Taste. Drückt man den mittleren Knopf etwas länger, aktiviert man auf dem iPhone den Sprachassistenten Siri und kann direkt über die Ohrhörer Fragen stellen, bzw. Befehle ausführen, welche Siri tätigen soll. Drückt man diesen mittleren Knopf doppelt hintereinander, wird ein Track vorgesprungen und bei dreifachem Klicken springt man einen Song zurück. Zudem kann man sogar die Musik vorspulen, indem man ganz einfach nach dem Klick die Taste gedrückt hält. Dann einfach zum gewünschten Punkt Spulen und die Taste wieder loslassen. 

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Etwa 7 cm unter der 3-Tasten-Fernbedienung befindet sich eines der beiden dickeren Kunststoffenden. Hier ist der Akku integriert und kann via dem mitgelieferten USB auf Lightning Kabel aufgeladen werden. Wer ein iPhone bzw. iPad besitzt, kann dies natürlich auch mit dem etwas längeren Lightning Kabel aufladen. Auf der gegenüberliegenden rechten Seite befindet sich das gleichgroße Kunststoff-Element, welches an derselben stelle nicht den Lightning-Port besitzt, sondern einen Ein-/Ausschaltknopf mit integrierter Status-LED.

Die Ohrstöpsel baumeln an Flachkabeln, die direkt von den beiden Bügelenden kommen und haben eine fixe Länge von ca. 22 cm. Die Kabellänge ist gut bemessen, sodass weder beim Tragen eines T-Shirts und auch im Winter mit einem Pullover und Jacke die Kabellänge Probleme macht. Jedoch könnte das „Flex-Form“ Kabel gut zwei bis drei cm kürzer sein, denn je nach Größe bildet sich vor dem Hals eine große Schlaufe, welche etwas stören könnte. Bei Nichtgebrauch kann man die beiden Ohrstöpsel einfach baumeln lassen ohne sich sorgen zu machen, dass die Ohrhörer herunterfallen. Durch die an der In-Ear Außenseite angebrachten Magnete, verbinden sich diese beim Baumeln praktischerweise zu einer Kette. 

Das Design des Beats X ist im Großen und Ganzen sehr minimalistisch gehalten. Die Materialien harmonieren sehr gut miteinander und das schlichte Design gefällt mir ausgesprochen gut.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Beats X ist sehr hochwertig. Ich konnte keine Verarbeitungsfehler bzw. Mängel feststellen. Das Gleiche trifft auch auf den Zubehör zu, welcher ebenfalls einen hochwertigen Eindruck macht. Das Gehäuse der Ohrstöpsel ist zwar aus Kunststoff gefertigt, dies drück das Gewicht der In-Ears jedoch auf sehr leichte 20 Gramm. 

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Auch das Flachband-Kabel und das „Flex-Form“ Nackenkabel machen einen sehr stabilen sowie bruchsicheren Eindruck. So kann man die Beats X problemlos in das kleine Silikon-Case verstauen, ohne Angst zu haben, dass man gleich einen Kabelbruch bekommt. Eine der Besonderheiten, bei denen man gleich bemerkt, dass Apple Beats gekauft hat, ist der Lightning-Ladeanschluss, dieser dürfte alle Apple Fans freuen, da die diesen sowieso an ihren iOS-Devices nutzen und somit kein weiteres Kabel in ihrer Schublade oder am Nachtisch verstauen müssen.  

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

PUNKT 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Technische Daten des Beats X
Kopfhörer-Art In-Ear-Ohrhörer
Kategorie In-Ear-Ohrhörer mit Bluetooth und W1 Chip (für Apple Geräte)
Farbe Schwarz-Rot „Decade-Collection“ (weitere Farben: Black, Satin Silber)
Trageart Nackenbügel, Kabellänge Gesamt: 82 cm
Gewicht 20 Gramm
Material Kunststoff
Töner Jeweils links und rechts ein Dynamikmembran
Akkulaufzeit bis zu 8 Stunden (Fast-Fuel) Schnellladefunktion; 5 Minuten laden für 2 Stunden Wiedergabe
Lieferumfang 1x Beats X

4 paar Silikon Ohrtips Passstücke

2 paar Silikon Sport-Ohreinsätze

Lightning-Ladekabel

Silikon-Transportetui

Beats Aufkleber

Beschreibungen

 Tragekomfort

Das von Beats als „Flex-Form“ bezeichnete Kabel macht einen robusten und optisch hochwertigen Eindruck. Im Inneren steckt eine Nickel-Titan-Verbindung, welche nicht nur leicht ist, sondern auch eine gute Grundstabilität bietet und dennoch biegsam ist. Dies zeigt sich auch beim Tragen, legt man sich die Beats X um den Nacken, fallen diese durch das sehr geringe Gewicht kaum auf. Mir persönlich gefallen In-Ears mit einer Ausführung mit Nackenbügel ganz gut, denn diese haben einige positive Vorteile. So lastet das Gewicht bauartbedingt nicht so sehr an den Ohren, sonder verteilt sich dank dem weichen Nackenkabel gleichmäßig über den Nacken. Zudem kann man, wie bereits erwähnt einen oder sogar beide Ohrhörer aus dem Ohr entfernen und einfach baumeln lassen, ohne das man gleich Angst haben muss, dass gleich der ganze In-Ear Kopfhörer auf den Boden fällt. 

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Da bei den Beats X zudem die soggenanten Wingtips (Sporteinsätze) in zwei Größen mitgelieferter werden, halten die In-Ears auch bei sportlichen Aktivitäten sicher in den Ohren. Somit eigenen sich die Beats X auch perfekt als Sport-Kopfhörer, da diese sicherlich kein Problem mit Schweiß haben und zudem sehr leicht sind. Ich habe die Beats X bei meinen regelmäßigen sportlichen Aktivitäten wie z. B. Radfahren und Joggen getestet. Das Tragegefühl war dabei sehr gut. Ich fahre regelmäßig mindestens eine Stunde Rennrad und jogge ca. 45 Minuten, dabei hatte ich nie ein unangenehmes Gefühl. Eine Kabelzusammenführung, wie ich diese von den meisten anderen In-Ears kenne, gibt es bei den Beats X nicht, vermisst habe ich diese aber auch gar nicht, da mich beim Sport nichts störte und auch keine negativen Geräusche durch die Kabel entstanden sind. 

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Diejenigen unter euch, welche Beats bereits kennen und eventuell schon den ein oder anderen Kopfhörer probegehört haben wissen, dass Beats immer den Bassbereich etwas übertrieben angehoben hat. Scheinbar möchte Beats dieses Image der Bassdominanz loswerden. Denn im Vergleich zu den bisherigen Beats Kopfhörer klingen die Beats X wesentlich ausgeglichener. So könnte die Beats X nun auch für all diejenigen interessant werden, welche zwar gerne Beats Kopfhörer haben möchten, aber bisher wegen des teils übertriebenen Bassbereich abstand davon genommen haben. 

Genau Angaben zu den verbauten Treibern (Größe) hat Beats bzw. Apple zwar nicht gemacht, doch insgesamt kann ich sagen, dass die Beats X insgesamt durchaus ausgewogen klingen. Bei den meisten Musikgenres und Titeln war ich mit dem Klangbild zufrieden, auch wenn ich festgestellt habe, dass das Raumbild etwas schwach ist und klanglich einige feine Details verschluckt werden. 

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Die Höhen, beim Beats X können meiner Meinung nach definitiv noch etwas luftiger Klingen und zeigen gerade bei akustischer Musik ihre Schwächen. Hier geht die Raumabbildung verloren und die einzelnen Instrumente sind schlecht ortbar. Die Mitten können im Großen und Ganzen überzeugen, auch wenn diese je nach Genre teilweise etwas verwaschen klingen. Doch bei Genres wie Pop, Hip-Hop und Co., welche ich vor allem beim Training im Alltag hörte, störte diese Eigenschaft nicht. Der Bassbereich der Beats X ist zwar weiterhin etwas angehoben, aber genau um den richtigen Wert. So kommt genau dann der Druckvolle und knackige Bass daher, wenn er da sein muss und ist auf keinem Fall überzogen oder unpräzise. 

Auch das Telefonieren, mit den Beats X funktionierte ohne Probleme. Bei Telefongesprächen wird das in der 3-Tasten-Fernbedienung verbaute Mikrofon verwendet. Dieses hat einen guten Abstand zum Mund des Trägers und somit konnte mich mein Gesprächspartner klar und deutlich verstehen. Meine Stimme wurde nicht verzerrt, lediglich bei vorbeifahrenden Autos oder in einer Umgebung wo viele Menschen unterwegs sind, machte dies hin und wieder etwas Probleme. Im Großen und Ganzen ging das Telefonieren über die Beats X jedoch ohne Probleme. Beim Ansehen von Videos und Filmen konnte ich zudem keine Verzögerungen feststellen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Mit einer Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden pro vollgeladenen Akku bietet der Beats X eine ausgesprochen gute Laufzeit für seine Größe. Es gibt zwar das ein oder andere Konkurrenzprodukt, welches noch eine etwas längere Laufzeit bietet, doch die 8 Stunden dürften den meisten locker mehr als einen Tag ausreichen. Ein nützliches und vor allem sehr interessantes Feature ist die von Beats bezeichnete „Fast-Fuel“ Schnellladefunktion. Diese sorgt dafür, dass der Akku bereits nach 5 Minuten Ladezeit wieder für zwei Stunden Musik Wiedergabe ausreicht. Somit kann man schnell zwischendurch den Akku aufladen und somit den Tag überbrücken. 

Bis der Akku komplett aufgeladen ist, benötigt der Beats X knapp 45 Minuten, was ebenfalls sehr schnell ist. Geladen wird der Akku über den Lightning-Anschluss, ein kurzes Ladekabel falls nicht vorhanden, ist wie bereits erwähnt im Lieferumfang enthalten.   

Die von Beats angegeben Laufzeit hängt natürlich von der eingestellten Musiklautstärke ab und was ihr mit den Kopfhörer macht. Wer z. B. viel telefoniert, muss damit rechnen, dass der Akku etwas schneller leer sein wird. Doch in meinem Alltag hat der vollgeladene Akku genau die von Beats angegeben 8 Stunden ausgereicht. Die Lautstärke hatte ich hierbei bei etwa 70- 90 % eingestellt. 

Eine kleine Funktion vermisse ich am Beats X etwas, welche ich mir gerne gewünscht hätte. So schalten sich einige von mir bereits getesteten In-Ears automatisch ab, sobald ich beide Ohrstöpsel aus den Ohren genommen habe. Dies hätte man eventuell bei den Beats X ebenfalls integrieren können, denn dies würde sich nicht nur etwas auf die Akkulaufzeit auswirken, sondern auch auf den Komfort.

Bluetooth

Beats hat alle aktuelle Kopfhörer mit dem von Apple entwickelten W1 Chip versehen. Dadurch erfolgt das Koppeln mit allen aktuellen Apple Geräten auf denen iOS 10, macOS Sierra oder watchOS 3 läuft rasant schnell, wie man es von NFC für Android kennt. Zudem soll der W1 Chip für eine höhere Reichweite und einen geringeren Stromverbrauch sorgen. 

Als iOS-Device Benutzer reicht es, die eingeschalteten Kopfhörer in diesem Fall die Beats X relativ nahe an das iPhone, iPad oder an die Apple Watch zu halten. Automatisch erscheint ein Fenster, welches die Kopfhörer anzeigt und man wird gefragt, ob man die Kopfhörer verbinden möchte. Sobald man nun auf „Verbinden“ tippt, sind die Kopfhörer mit dem iOS-Device gekoppelt. Das praktische hierbei ist, dass ihr die Kopfhörer nicht mit euren weiteren Apple Geräten koppeln müsst. Automatisch werden diese euch auch bei den anderen Geräten in den Bluetooth-Einstellungen angezeigt und ihr könnt innerhalb weniger Sekunden bei der Wiedergabe zwischen den einzelnen Geräten wechseln.

Wer von euch gerne die Beats X kaufen möchte, aber kein iOS-Device besitzt, kann diese dennoch kaufen. Android Nutzer müssen jedoch wie herkömmlich über die Bluetooth-Einstellungen die Beats X koppeln. Dies ist zwar nicht ganz so komfortabel wie mit dem W1 Chip, aber dennoch ist dies ebenfalls schnell erledigt. Dazu einfach den Ein-/Ausschaltknopf für 5 Sekunden gedrückt halten und schon sollte sich der Beats X im Erkennungsmodus befinden, was durch das Blinken der Status-LED bestätigt wird. Nun wie gewohnt in die Bluetooth-Einstellungen eures Gerätes gehen und die Beats X suchen, darauf klicken und schon koppeln sich beide Geräte miteinander.

Die Reichweite der Beats X ist sehr gut, in Räumlichkeiten mit zwei dickeren Beton-Wänden fangt die Musik erst ab ca. 16 bis 17 Metern an zu stocken. Im freien Feld sind bis zu 20 Metern kein Problem für die Beats X, erst darüber hinaus, kam es zu Aussetzern. Sobald ich die Beats X eingeschaltet habe, haben sich diese automatisch mit dem zuletzt verbunden Gerät gekoppelt. 

Zubehör

Praktischerweise liefert Beats bei den Beats X ein Silikon-Transportetui mit. Die Kopfhörer passen darin sehr gut hinein, doch da die Beats X dazu neigen, wieder in ihre ursprüngliche Form aufzuspringen, kann es am Anfang vorkommen, dass ein Teil des Kabels aus der Hülle springt. Nach etwas Übung, weiß man aber genau, wie man den Kopfhörer in dieses Etui verstauen muss. Leider zieht die Hülle durch ihr Material sehr gerne Schmutz (Fussel) an, diese können jedoch unter fließendem Wasser abgespült werden.  

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Im Lieferumfang befinden sich wie bereits erwähnt vier Ohrstöpsel und zwei paar Sport-Einsätze. Die wechselbaren Ohrstöpsel sind wichtig um den Kopfhörer für die eigenen Ohren anzupassen. Die Sporteinsätze würde ich sicherheitshalber bei allen sportlichen Tätigkeiten nutzen, denn damit halten die In-Ears zusätzlich sehr gut und in Ohren.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

PUNKT 3

bestehend aus „Beschreibung und Preis-/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Beats wirbt die Beats X als perfekter Begleiter für den ganzen Tag. Zudem wird mit einer Laufzeit von bis zu 8 Stunden und der Schnellladefunktion mit dem Namen „Fast-Fuel“ geworben, welche dafür sorgen soll, das man quasi den ganzen Tag lang Musik hören kann.  

Ich kann diesen Aussagen auch soweit zustimmen. Die Akkulaufzeit ist zwar nicht die längste, doch selbst wenn man mal länger als 8 Stunden Musik hören möchte, hat man den Akku bereits nach 5 Minuten für weitere 2 Stunden Musikwiedergabe aufgeladen. Zudem ist der Akku in 45 Minuten komplett voll aufgeladen. Des Weiteren hat mir das Design, die Verarbeitung und die Haptik der Beats X sehr gut gefallen, hier gab es nichts zu Meckern. Die Beats X sind eine gute Alternative zu Apples AirPods, wenn man auf die True-Wireless Funktion verzichten kann und einem somit das Nackenband nichts ausmacht. Der verbaute W1 Chip sorgt für eine einfache Kopplung von Apple Geräten, was die Beats X vor allem für Apple User interessant macht.  

Preis/Leistung

Die UVP der Beats X von 149,95€ (Aktuell dauerhaft reduziert auf 119,95€) ist für die geboten Leistung in Ordnung. Man bekommt hier klanglich ganz gute, wenn auch nicht die aller Besten In-Ear Kopfhörer geliefert. Diese dürften dennoch klanglich, sowie von der Akkulaufzeit für die meisten Nutzer im Alltag vollkommen ausreichen. Zudem besitzen die Beats X wie bereits erwähnt eine Schnellladefunktion und Apples W1 Chip, welcher für alle iPhone und iPad Nutzern von Vorteil ist. Zwar gehört Beats mittlerweile zu Apple, aber die Kopfhörer sind dadurch nicht nur für Apple Nutzer interessant, sondern können problemlos auch von Android Nutzern genutzt werden. 


Somit ergibt sich unter Berücksichtigung aller Teilwertungen folgende testr – Bewertung:

Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen.

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