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Autor: Tobias

Teufel Motiv Home

In aller Kürze

Teufel hat mit dem neuen Motiv Home einen Streaming-Lautsprecher mit integriertem Akku vorgestellt. Klanglich bin ich hier sehr zufrieden, denn angesichts seiner Größe ist er für zahlreiche Musik-Genres bestens gewappnet. Das Besondere beim Teufel Motive Home ist, dass man diesen entweder stationär im Wohnzimmer usw. per Stromversorgung betreiben kann oder dank integriertem Akku auch im Garten nutzen kann. Ein Leichtgewicht bzw. Handlich ist der Lautsprecher jedoch nur bedingt, daher beschränkt sich der Einsatz mehr oder weniger zu Hause im oder ums Haus, aber Achtung, er bietet keinerlei Schutz gegen Spritzwasser und Staub. Dank WLAN-Anbindung kann man die Musik direkt aus dem Internet streamen, ganz ohne zusätzliches Smartphone. Hierbei stehen viele Dienste zur Verfügung wie auch ein Internetradio usw. Ein tolles Gesamtpaket, welches jedoch auch seinen Preis hat.

Gefällt uns

  • sehr guter ausgewogener Klang
  • Klang usw. über App anpassbar
  • WLAN Spotify-Connect, AirPlay 2 usw.
  • Praktische Schnellwahltasten
  • Bereit auch per Akku möglich
  • schönes Design
  • umfangreiche aber überschaubare App

Gefällt uns weniger

  • kein Schutz gegen Staub und Wasser
  • Akku ist fest verbaut

Teufel Motiv Home

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Teufel liefert den Motiv Home in der gewohnten Verpackung aus, welche das Produkt absolut sicher beim Versand schützt und sich rundum recht bedeckt hält. Dies ist aber bei Teufel nicht weiter schlimm, denn als Kunde bestellt man das Produkt hier entweder online und lässt es sich somit direkt nach Hause liefern oder sucht es in einem Teufel Store aus und nimmt es dort mit.

Somit finde man bezüglich der Aufdrucke nur wenige Infos, was enthalten ist. Dies reicht aber aus, dass der Verkäufer bzw. Lagermitarbeiter und ihr selbst genau sehen könnt, was enthalten ist, ohne dass man dafür die Verpackung öffnen muss. Daher findet man hier wie gewohnt an der Vorderseite, wo auch der Herstellername zusammen mit dem Produktnamen zu finden ist, eine Skizzierung der Teufel Motiv Home, welcher hierbei auch auf die Oberseite übergeht. Apropos Oberseite, hier hat Teufel praktischerweise ein Transportgriff integriert, sodass der Lieferbote und ihr selbst das gute Stück besser transportieren könnt.

An der Rückseite findet man neben dem Hinweis, dass hier ein Akku-Gerät enthalten ist, noch ein paar technische Daten zum Lautsprecher und der Verpackung (Größe und Gewicht). Mehr Infos zum Produkt gibt es hier nicht, aber wie gesagte, darüber kann man bzw. hat man sich zuvor auf der Homepage von Teufel informiert. Links und rechts von der Verpackung gibt es mehr oder weniger nur lizenzgebunden Hinweise, sodass Teufel hier auf die Bluetooth, Apple AirPlay und Spotify Integration hinweist, während die gegenüberliegende Seite einen auflistet, über welche Domain-Endung Teufel erreichbar ist.

Geöffnet wird die Verpackung an der Oberseite beim Griff, aber Ächtung dabei ahndet es sich eigentlich um die Front, was auch ich beim Öffnen dann direkt gemerkt hatte. Nach dem Öffnen befindet sich oben wie gewohnt die bekannte Kunststofftüte, in welcher man die Anleitung zum Teufel Motiv Home findet. Diese liegt auf einem in Form gepressten Karton, welcher von oben und unten als zweiteiliges Teil den Teufel Motive Home perfekt vor Schäden schützt. Dazwischen findet man das Prachtstück, den Teufel Motiv Home, welcher hier zudem vor Beschädigungen geschützt wird, indem Teufel diesen in dünner Polsterfolie eingewickelt hat. Unter dem Motiv Home befindet sich dann noch das Ladekabel, welche dazu gebraucht wird, den Akku des Lautsprechers aufzuladen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Optisch reiht sich der Teufel Motiv Home natürlich der Motiv-Lautsprecher-Serie ein, denn er ähnelt abgesehen von der Größe vom Design seinem kleinen Bruder, dem Teufel Motiv Go. Es handelt sich hier anders als bei der Rockster Serie nicht um einen robusten Lautsprecher, sondern vielmehr um einen hochwertigen und schönen Lautsprecher, welchen man auch gerne so auf dem Sideboard stehen lässt. Rundum ist der Teufel Motive Home von einem festen Stoffgewebe umgeben und vorne an der Front ziert diesen im unteren Bereich ein hervorstehendes Teufel-Logo.

Anders als beim Teufel Motiv Go hat man hier jedoch auf ein Gehäuse aus Kunststoff und nicht aus Aluminium gesetzt. Bei Aluminium wäre der deutlich größere Lautsprecher auch sicherlich einfach viel zu schwer und nochmals deutlich teurer geworden. Einen Schutz nach IP-Zertifizierung gibt es hier jedoch nicht, was den Lautsprecher insgesamt nicht zum Partylautsprecher macht, sondern vielmehr ist dieser dazu ausgelegt, die eigenen vier Wände zu beschallen und dank integrierten Akku kann dieser dabei auch ohne Stromquelle betrieben werden und auch in den Garten z. B. ins Gartenhäuschen mitgenommen werden.

Angeboten wird der Teufel Motiv Home in der Farbe Weiß und Schwarz. Mir persönlich hat letzteres besser zugesagt, aber auch das weiße Modell sieht sehr elegant und schön aus. Ein Display gibt es hier beim Teufel Motiv Home nicht, hier hat man dann entweder für verschiedene Quellen und Status mehrere LEDs an der Front unter dem Gewebe und zudem sind die Quellen-Tasten beleuchtet. Außerdem bietet Teufel hier eine kostenlose App an, über welche der Lautsprecher umfangreich bedient werden kann. Dank drei Favoritentasten ist das Display auch gar nicht erforderlich, denn hat man in der App z. B. den Lieblingsradiosender auf ein der Tasten gelegt, wird dieser automatisch beim Drücken der entsprechenden Nummer gestartet.

An der nach hinten abgeschrägten Kunststoff-Oberseite des Teufel Motiv Home findet man alle wichtigen Bedientasten. Hierüber kann man die wichtigsten Dinge steuern, aber gerade für Internet Radio ist die App unerlässlich, denn nur darüber kann man z. B. entsprechende Sender suchen und auf die drei Favoritentasten legen. Auf die Bedienung gehe ich dann natürlich wie gewohnt im entsprechenden Abschnitt „Bedienung“ ausführlich ein.

An der Rückseite des 40 cm breiten, 16,1 cm tiefen und knapp 16,5 cm Teufel Motiv Home gibt es dann direkt am oberen Teil eine Griffmulde, über welche man den fast 4,5 Kilogramm schweren Lautsprecher recht komfortabel zum gewünschten Ort transportieren kann. Darunter folgen an die wichtigen Anschlüsse wie der zweipolige Stormanschluss, über welchen der Akku aufgeladen wird, sowie ein AUX-In  und USB-A Port. Letzteres dient hierbei als Powerbank-Anschluss, um z. B. das Smartphone während des Betriebes aufzuladen. Weitere Elemente sind hier der Setup- und Knopf, welche zur Einrichtung und Zurücksetzen benötigt werden.

Die Unterseite des Teufel Motiv Home wurde großteils rundum gummiert, sodass eigentlich auf allen Untergründen für einen festen Stand gesorgt wird. Vielmehr gibt es hier eigentlich auch gar nicht zu sehen, den ansonsten wirkt der Motiv Home recht unscheinbar. Auf der Oberseite findet man rechts ins Stoffgewebe integriert das schon von einigen Dynamore-Produkten bekannte Etikett, welches direkt darüber informiert, dass diese Technologie hier integriert wurde. Auf der Oberfläche mit den ganzen Tasten finde man mit etwas Abstand im rechten Bereich den Helligkeitssensor, welcher die Beleuchtung steuert.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Gehäuse besteht hier aus einem robusten Kunststoff. Dieser sorgt für eine gute Kombi aus ausreichender Stabilität und dennoch ein gutes Gewicht, sodass der Lautsprecher transportiert werden kann. Handlich wie ein deutlich kleinerer Lautsprecher ist dieser dann natürlich definitiv nicht, sollte man dies wollen, muss man dann eher zum Teufel Motiv Go greifen. Hier ist man dann aber vom Klang und dem Funktionsumfang (WiFi usw.) deutlich eingeschränkter. Dennoch ist der Teufel Motiv Home dank Akku mobil ausgelegt und angesichts seiner Ausstattung und Klangstärke angenehm leicht.

Leider hat Teufel beim Motiv Home auf mögliche IP-Schutzklassen verzichtet, somit wird hier kein Schutz gegen Staub und Wasser geboten. Dies ist leider etwas schade, auch wenn es sich hier klar vom Design her um keinen robusten Lautsprecher der Rockster Serie, aber hier hätte ich zumindest einen Spritzwasserschutz erwartet. So muss man bei einem Regenschauer dran denken, direkt auch den Teufel Motiv Home mit reinzunehmen, sofern dieser nicht überdacht steht. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecher Anzahl1 x Tieftöner
4x 50,8 mm Breitbandlautsprecher (zwei nach vorne gerichtet und je einer Schräg an der Seite).
2 x passive Bassradiator an der Rückseite
Treiber-Durchmesser1x 127 mm Tieftöner
4x 50,8 mm Breitbandlautsprecher
2 x passive Bassradiator
Gesamtausgangsleistung (RMS)70 Watt
Gehäuse MaterialKunststoff und Stoff
AnschlussmöglichkeitenAUX; Bluetooth; WLAN
KonnektivitätAirPlay 2; Chromecast built in; WLAN; Spotify, TuneIn, TIDAL
Maße16,5 x 40 x 26,1 cm (HxBxT)
LieferumfangTeufel Motiv Home
Netzkabel (Ladekabel)
Anleitung
Technische Daten des Teufel Motiv Home

Bedienung

Den Teufel Motiv Home kann man auf mehrere Arten betreiben, entweder direkt mit einer permanenten Stromversorgung, indem man das beiliegende Strom-/Ladekabel anschließt oder durch den verbauten Akku, der dann eben immer wieder aufgeladen werden kann.

Der Teufel Motiv Home ist nicht ganz so günstig, da es sich hier eben nicht um einen weiteren simplen Bluetooth-Lautsprecher im eleganteren Design handelt. Nein, hier ist ein WLAN-Modul integriert, sodass man damit in den vollen Genuss eines netzwerkfähigen Gerätes kommt, also AirPlay 2, Spotify-Connect, Internet Radio usw. Was hingegen nicht möglich ist, ihr könnt den Teufel Motiv Home mit keinem Raumfeld Gerät nutzen bzw. in das entsprechende Netzwerk einbinden. Vielmehr handelt es sich hierbei um einen mobilen oder auch stationären Bluetooth-Lautsprecher mit WLAN und Akku.

Also kurz gesagt, mit dem Teufel Motiv Home bekommt man einen gut ausgestatteten Streaming-Lautsprecher. Ich bin damit sehr zufrieden, denn so muss ich nicht TuneIn oder eine andere App auf dem Smartphone starten, um das Ganze dann via Bluetooth an den Lautsprecher zu überragen, sondern kann alles direkt über den Teufel Motiv Home erledigen. Hierbei kommt dann auch direkt die „Teufel Home“ App zum Zug, denn über diese kostenlose App kann der Streaming-Lautsprecher umfangreich gesteuert und eingestellt werden. Spotify-User können z. B. den im Standby-Betrieb befindlichen Lautsprecher direkt via Spotify-Connect ansteuern. Während iOS-User auch direkt via AirPlay 2 ihre Musik über den Teufel Motiv Home abspielen lassen können. Alles weitere erfolgt dann entweder direkt über den Lautsprecher selbst oder ebene über die besagte „Teufel Home“ App.

Nun beschreibe ich euch noch die Tasten und deren Funktionen am Teufel Motiv Home. Der Power-Button ganz links sollte eigentlich so weit selbsterklärend sein, darüber wird der Teufel Motiv Home eingeschaltet. Wichtig dabei ist, ausgeschaltet wird der Lautsprecher nicht durch das einmalige Drücken der Taste, denn dies versetzt diesen nur in den Standby-Modus. Ausgeschaltet wird es nämlich durch das 4 Sekunden gedrückt halten, der Power-Taste. Wollt ihr euch den Akku durch die vielen LEDs an der Vorderseite unter dem Stoffgewebe anzeigen lassen, drückt ihr die Taste zweimal hintereinander. Wesentlich genauer wird euch der Akkustand aber in der App angezeigt. 

Neben der Power-Taste befinden sich dann drei LEDs, von welche eine den Status des WiFi anzeigt und der Rest welche Quelle (Spotify oder AUX) aktiv ist. Daneben folgt dann die Source-Taste, mit welcher ihr manuell über den Teufel Motiv Home die Wiedergabequelle wechseln könnt. Das Symbol daneben sollte wiederum selbsterklärend sein, denn darüber nutzt ihr Bluetooth. Im Bluetooth und Wifi-Modus könnt ihr mit den beiden Tasten direkt daneben zum nächsten Titel oder dem davor springen. Direkt im Zentrum folgt dann das vom Teufel Radio One bereits bekannte Lautstärke-Rad. Hier kann man ganz einfach und simple die Lautstärke regulieren, entsprechend ob man das Rad im oder gegen den Uhrzeiger dreht. Über den Knopf im Zentrum des Rades kann direkt die Musk pausiert und durch erneutes Drücken gestartet werden.

Rechts daneben folgen dann die bereits erwähnten 1-3 Tasten, über welche man direkt den zuvor hinterlegten Radiosender, Track, Playlist wiedergeben kann. Zu guter Letzt folgen noch zwei Tasten zur Klanganpassung und zwar Bass, sowie Dynamore.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

App

Die Einrichtung bzw. Einbindung mit eurem WLAN zu Hause ist dank eine Schritt für Schritt Erklärung denkbar einfach und in wenigen Schritten bzw. Minuten erledigt. Das Tolle dabei ist, ihr müsst, sofern ihr zustimmt, dass euer Smartphone die Netzwerkdaten inkl. Passwort übermitteln darf, keine Daten eingeben, alles erfolgt dann automatisch und ist wie erwähnt total einfach gehalten. Anschließend könnt ihr direkt noch mithilfe der Einrichtung Chromecast built-in nutzen. Dabei könnt ihr direkt auswählen, welche kompatiblen Dienste ihr nutzen wollt. Hierbei stehen folgende zur Auswahl: Spotify, TuneIn Radio, Tidal, Deezer und YouTube Music. Anschließend erscheint auch schon die Nachricht, dass die Einrichtung abgeschlossen wurde und wie z. B. bei mir kann dann auch direkt das angezeigte Firmware-Update installiert werden.

Anschließend landet ihr immer auf der Startseite des Teufel Motiv Home, wo ihr oben rechts in einem kleinen Symbol den Lautsprecher seht. Tippt ihr hier drauf, dann seht ihr, was gerade wiedergeben wird und euch wird auch der aktuelle Akkustand angezeigt. Hierbei kann auch schnell und direkt die Musik pausiert werden, aber dies geht auch über die besagte Startseite und direkt am Lautsprecher selbst. Zurück auf der Startseite werden euch oben alle verfügbaren Musikquellen mit entsprechendem Symbol angezeigt und direkt darunter seht ihr die drei Preset-Tasten (Favoriten-Tasten), die ihr frei mit z. B. Radiosendern usw. belegen könnt. Direkt darunter wird euch dann gezeigt, was ihr zuletzt angehört habt.

Unten gibt es dann neben „Home“ der Startseite noch zwei weitere Untermenüs und zwar: Sound und Einstellungen. Im Menü „Sound“ könnt ihr die Tiefen und Höhen mit einem Schieberegler in 6 Stufen ins Plus bzw. Minus regulieren. Des Weiteren gibt es oben auch direkt ein Schieberegler für die Dynamore Technologie, um diese aktiveren oder wieder abschalten zu können. Die Dynamore Technologie aus dem Hause Teufel beeindruckt mich immer wieder, denn damit wird der Klang so angepasst, dass ein deutlich breiterer Stereoklang erreicht wird. Schon in der Vergangenheit zeigte sich, dass dies immer gut funktioniert und so ist es auch beim Teufel Motiv Home, doch ausführlich gehe ich hier im Abschnitt „Klang“ ein.

Zu guter Letzt gibt es dann noch das Menü „Einstellungen“. Hierüber können die Systemtöne de-/aktiviert werden, die automatische LED-Helligkeit kann von Automatik auf Manuel umgestellt werden und man kann den Stand-by-Timer, Auto-Off-Timer und Eco-Modus regulieren bzw. einstellen. So weit die wichtigsten Einstellungen und Funktionen in der App, diese ist übersichtlich gehalten, sodass man sich hier schnell und sehr gut zurechtfindet.

(App: 4,5 von 5)

Klang

Kommen wir nun zu dem interessantesten und zugleich wichtigsten Teil des Teufel Motiv Home, dem Klang. Überraschend finde ich hier die Gesamtausgangsleistung von 70 Watt, denn diese ist für die dennoch kompakten Maße des Teufel Motiv Home sehr gut. Somit bietet dieser eine ordentliche laute Beschallung fürs Wohnzimmer, aber auch für den Garten usw.

Im Zentrum des Teufel Motie Home ist ein 127 mm großer Tieftöner verbaut, welcher von zwei nach hinten gerichtete quadratische Passivmembrane unterstützt wird. Dadurch wird die Bassperformance nochmals deutlich gesteigert und es wird trotz des kompakten Gehäuses eine sehr gute Performance erreicht. Für die Mitten und Höhen setzt Teufel auf insgesamt vier 50,8 mm große Breitband-Lautsprecher, diese sorgen dank Aluminiumschwingspule für einen verzerrungsfreien Pegel und dies auch bei höherer Lautstärke. Davon sind jeweils zwei nach vorne gerichtet und je ein weitere an der rechten und linken Seite, sodass die besondere Dynamore-Technogie erzeugt werden kann. Von den technischen Details betrachtet zeigt das Papier ebenso einen überzeugenden Klang, denn der Frequenzbereich liegt hier laut Teufel bei 40 – 20000 Hz, also rein von den technischen Details betrachtet ein erfreulich ausgewogener Streaming-Lautsprecher.

So viel zu den unterschiedlichen Elementen, die für den Klang sorgen sollen. Doch ob der Klang am Ende nur laut kann oder ob das Ganze auch noch qualitativ überzeugen kann, zeigt sich wie gewohnt im Klangtest. Ich habe den Teufel Motiv Home nun knapp über drei Monat in Betrieb und dabei verschiedene Musikrichtungen angehört.

Überrascht war im auf jeden Fall vom Bass, denn anders als von Teufel gewohnt, klingt dieser hier von Werk aus doch sehr neutral und nicht wie üblich dominierend bzw. fast schon aufdringlich. Hier hab ich dann einfach in den Einstellungen den Bass etwas angehoben, danach wurden mir auch hier ein druckvoller Bass mit gutem Schub geboten. Dabei klingt das Ganze jetzt nicht im Anschluss zu basslastig, es ist noch alles ausgewogen und kommt weiterhin gut zur Geltung, nur eben, der Bass rückt etwas mehr nach vorne. Die Höhen, welche von den Breitband-Lautsprechern erzeugt werden, gefallen mir sehr gut. Hierbei punktet die detailreiche und saubere Wiedergabe, ohne zu verhangen bzw. nervös zu wirken. Die Mitten, welche ebenfalls von den Breitband-Lautsprechern erzeugt werden, sind erwartungsgemäß gut, aber auch nicht überragend, eben neutral und sehr gut für die Stimmwiedergabe bei Radiosender, Gesang usw. Aktiviert man Dynamore, wird die Stereobühne deutlich hörbar erweitert. Ich persönlich habe eigentlich immer mit aktivem Dynamore Radio usw. gehört, war damit sehr zufriedne und finde die Klangerweiterung wieder einmal sehr gut gelungen.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Beim Teufel Motiv Home handelt es sich um einen mobilen Streaming-Lautsprecher. Daher ist dieser mit einem wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Akku ausgestattet. Teufel verspricht mit dem 5.200 mAh Akku eine Laufzeit von bis zu 15 Stunden bei mittlerer Lautstärke. Ein guter Wert, welcher für den Einsatzzweck im Garten vollkommen ausreichend ist und wenn nicht, kann dieser ja direkt auch in der Nähe mit einer Stromquelle versorgt werden.

Die max. Akkulaufzeit hängt natürlich von vielen Faktoren ab. Dabei spielt die gewählte Wiedergabequelle genauso wie die eingestellte Lautstärke und die Musik, die wiedergegeben wird, eine entscheidende Rolle. Denn eine hohe Lautstärke verbraucht mehr Energie genauso wie Musik, die viele Bässe mit ordentlichem Tiefgang beinhaltet. Im Alltag konnte ich die versprochenen 15 Stunden zwar nicht am Stück testen, aber zusammengerechnet ist dies ein realistischer Wert, welchen man ganz gut erreichen kann. Dreht man die Lautstärke wiederum auf das Maximum, was man hier kaum braucht, dann währe bereits nach 2,5 Stunden der Akku leer, da die vielen aktiven Treiber einfach zu viel Energie benötigen.

Ist der Akku komplett leer, dann dauert eine volle Aufladung fast 3 Stunden, dies geht so weit in Ordnung und das tolle dabei ist ja, ihr könnt den Teufel Motiv Home während des Aufladens weiterhin nutzen, aber seid damit eben an die Steckdose gebunden. Praktisch ist aber auch die Powerbank-Funktion, denn über den USB-A Anschluss könnt ihr auch euer Smartphone mit bis zu 7,5 Watt aufladen.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Laut Teufel handelt es sich beim Motiv Home um ein tragbares Premium-Streamingsystem, welches man dank Akku, den vielen Möglichkeiten des Streaming und dem Sound nicht mehr missen möchte.

Hier stimme ich Teufel auch so weit zu, man erhält hier einen rundum überzeugenden mobilen Lautsprecher, welcher dank Bluetooth und WLAN bezüglich der Wiedergabequelle kaum Wünsche offen lassen sollte. Der Klang ist ausgewogen und hebt man den Bass etwas an, dann überrascht der kompakte Lautsprecher mit einem kräftigen Klangbild, welches bei zahlreichen Musik-Genres Spaß macht. Die Dynamore-Technolgie überzeugt mich hier erneut, denn damit ist das Klangbild des Teufel Motiv Home noch breiter, und lebendiger.

Preis/Leistung

Der Preis von 549,99 € (UVP) ist nicht gerade niedrig, auch wenn Teufel das gute Stück aktuell um 50 € auf 499,99 reduziert hat, ist es immer noch viel Geld. 

Der Preis von 549,99 € (UVP) ist nicht gerade niedrig, auch wenn Teufel das gute Stück aktuell um 50 € auf 499,99 reduziert hat, ist es immer noch viel Geld. Für dieses Geld erhält man aber auch einen überragend guten mobilen Lautsprecher mit WLAN, dem sowohl klanglich als auch vom Funktionsumfang kaum ein anderer das Wasser reichen kann. Über die kostenlose App kann der Klang sehr einfach angepasst werden und ein normal großes Wohnzimmer kann der kompakte Lautsprecher mehr als ausreichend beschallen. Für ein Streaming Lautsprecher mit dieser Ausstattung ist die gebotene Leistung zu dem Preis absolut noch in Ordnung und nicht übertrieben hoch angesetzt.

Mir gefällt es, dass ich hier einfach meine Lieblings-Radiosender auf die Favoritentasten legen kann und dann den Teufel Motiv Home auch von drinnen nach draußen in den Garten nehmen kann, ohne mir Gedanken machen zu müssen, das ich diesen dann direkt mit Strom versorgen muss. Das Smartphone kann dabei sogar im Haus bleiben, denn auf TuneIn und Co. kann der Teufel Motiv Home eigenständig zugreifen. 

Teufel Motiv Home

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: teufel.de

Technics EAH-AZ60M2

In aller Kürze

Mit den Technics EAH-AZ60M2 hat Technics nun die zweite Generation der Premium In-Ears auf den Markt gebracht. Diese wurden gegenüber dem Vorgängermodell weiter verbessert, sodass ein noch detailreicher Klang geboten wird. Auch das ANC wurde weiter verbessert, sodass diese meiner Meinung nach auch mit den Top-Modellen mithalten kann und mit rund 7 Stunden Akkulaufzeit am Stück sind kaum Wünsche offen. Abgerundet wird das Ganze von einem kompakten Case, in welchem die In-Ears mehrmals aufgeladen werden können und dank zahlreichen Anpassstücken können die In-Ears perfekt angepasst werden. Plus-Punkte gibt es auch bezüglich der App, denn diese lässt viele Einstellungsmöglichkeiten zu und somit handelt es sich bei den Technics EAH-AZ60M2 um erstklassige True Wireless In-Ears.

Gefällt uns

  • guter und sicherer Sitz
  • ausreichend lange Akkulaufzeit
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • sehr gutes ANC
  • JustMyVoice Technologie
  • Umfangreiche App
  • IPX4 Schutz (In-Ears)

Gefällt uns weniger

  • ANC Klangbild wird etwas dumpfer

Technics EAH-AZ100

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Gegenüber der Generation davor hat Technics die Verpackung der Technics EAH-AZ60M2 komplett überarbeitet, denn nun ist die Verpackung mehr als die Hälfte kleiner geworden. Das finde ich toll und wunderbar finde ich auch, dass man dabei nicht wie bei anderen Herstellern auf den Lieferumfang verzichten muss, sondern wie gewohnt ist der Lieferumfang umfangreich. Dabei befindet sich nun die stabile schwarze Verpackung in einer rundum bedruckten Umverpackung, welche einige Dinge über die neue In-Ears verrät bzw. zeigt. Im Inneren wurde zudem komplett auf Kunststoff verzichtet, also genau der richtige Weg von Technics. 

Die Vorderseite ist sehr dezent gehalten, hier findet man im Zentrum nur den Herstellernamen und in der unteren rechten Ecke wird ein In-Ear zusammen mit der Modellbezeichnung gezeigt. Im sehr klein gedruckten kann man hierbei auch die Bezeichnung „Digital Wireless Stereo-Earphones“ lesen, aber vielmehr gibt es auf dieser Seite nicht zu sehen. Die Unterseite zeigt einige Symbole, aber wichtiger Infos gibt es hier direkt nach dem Aufklappen darunter, denn hier sieht man das Alexa built-in integriert wurde und die In-Ear Made for iPhone/iPad und iPod zertifiziert wurden. Am informativsten ist jedoch wie oftmals bei Produkten die Rückseite, denn neben dem Namen der In-Ears und des Herstellers bekommen wir hier auch direkt eine Abbildung der beiden In-Ears, welche hier im zugehörigen Ladecase eingesetzt wurden, zu sehen. Darunter erwähnt Technics zwei wichtige Ausstattungsmerkmale, nämlich das Duale-Hybrid Noise Cancelling und die Musikspielzeit von bis zu 7 Stunden ab Stück. Neben der Abbildung findet man dann noch zwei interessante Sigel, nämlich das Hi-Res Audio Logo und ein „LDAC“ Logo. Beides zeigt hier schon einmal klar, dass es sich hier um sehr gut klinge In-Ears handeln soll, welche einen hochauflösenden Klang bieten sollen, aber ob dies auch so ist, könnt ihr im weiteren Verlauf des Testberichts nachlesen. 

Entfernt man die Umverpackung, kommt die stabile, wertige schwarze Verpackung mit dem dezenten Technics Logo auf dem Deckel zum Vorschein. Nachdem man dann wiederum den Deckel abgehoben hat, befindet sich im unteren Teil in Papier eingehüllt das Ladecase, in welchem zugleich auch die beiden In-Ears eingesetzt sind. Direkt darüber befindet sich dann ebenfalls ordentlich in einer Pappschachtel verpackt die zusätzlichen 6 großen an Anpassstücke um die In-Ears perfekt eurem Ohrkanal anzupassen. Die Größe M wurde dabei wie oft bereits vormontiert. Interessant ist dabei die Kurzanleitung bezüglich des richtigen Einsetzens der In-Ears und der wichtigsten Touch-Befehle, welche Technics hier aufgedruckt hat. In der untersten Eben der Verpackung findet man dann noch ein kurzes USB-C Ladekabel sowie die üblichen Beipackzettel in Form einer Anleitung usw.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Die neuen Technics EAH-AZ60M2 ähneln zwar von der Größe ihrer Vorgänger, aber wirken insgesamt noch etwas hochwertiger. Mit einem Gewicht von knapp 7 Gramm fallen diese zwar etwas schwerer als andere Modelle aus, aber das Ganze hält sich noch absolut im Rahmen und geht so weit in Ordnung. Im Ohr sind die In-Ears zwar spürbar, aber eventuell nur zu Beginn etwas und das legt sich recht schnell. Neben dem von mir getesteten Modell in der Farbe Silber, gibt es die In-Ears noch in Schwarz und Mitternachtsblau. Die beiden letzt genannten Modelle sind einfarbig, während das silberne Modell wie ihr anhand der Bilder gut sehen könnt zweifarbig, nämlich Silber und weiß daher kommen. Diese Kombi gefällt mir persönlich sehr gut, normalerweise bevorzuge ich immer schwarz, aber das äußere Silber wirkt zusammen mit dem inneren weißen Teil sehr elegant und hochwertig.  

Dank zahlreichen Ausführungen an Silikon-Anpassstücke (7 Größen) liefern die beiden In-Ears schon von Werk aus eine solide Isolierung von Umgebungsgeräuschen, aber wirklich für einen Unterschied sorgt dann das hinzugeschaltete ANC in Kombi mit den richtigen Anpassstücken. Mit ihren tropfenförmigen Design halten die Technics EAH-AZ60M2 nach dem leichten Eindrehen in den Ohrkanal sehr gut im Ohr und fallen selbst bei hektischen Bewegungen nicht aus oder müssen nachjustiert werden. 

Die Außenseite sieht mit dem dezenten Technics-Logo in der Mitte und der abgedrehten Oberfläche sehr wertig aus. Hierbei könnt man direkt meinen, dass es sich hierbei um Aluminium handelt, aber hier muss ich euch enttäuschen, denn es ist „nur“ Kunststoff, welcher sich jedoch hochwertig anfühlt. In dieser Außenfläche hat Technics auch direkt die Touch-Bedienoberfläche integriert, welche sich wie bei anderen Modellen über die komplette abgeflachte Aussenseite erstreckt. Im abgeschrägten silbernen Teil, welcher etwas breiter zum Hörkanal hin verläuft, befindet sich an beiden In-Ears eine längliche Öffnung mit Lochgitter, hinter welchen sich eines der wichtigen Mikros befindet, die für das ANC benötigt werden. Diese beiden Mikros werden aber zugleich auch bei Telefonaten verwendet, sodass eure gesprochenen Worte zum Gesprächspartner übertragen werden. Ein weiteres Mikrofon fällt etwas direkter auf, dieses befindet sich ebenfalls im silbernen Teil aber nach oben gerichtet und schließt bündig mit dem Gehäuse ab. Dieses Mikro, welches auch an beiden In-Ears zu finden ist, wird dann wiederum nur für das ANC verwendet und auch um Umgebungsgeräusche einzublenden, je nachdem wie gerade in der App eingestellt. 

Am inneren Teil der beiden In-Ears findet man etwas auffällig den leicht geschwungenen Ohrkanal. Dies ist hierbei auffälliger als beim Vorgänger, da dieser nun nicht mehr ein Bauteil mit dem Innenteil ist, sondern nun wie ein Aufbau darauf aufbaut. Dies liegt vermutlich an der Fertigung bzw. Technik, da man hier beim Aufbau anders vorgehen kann, aber dies ist nur eine Vermutung meinerseits. Im mittleren Teil, welcher das Gegenstück zum äußeren Teil bildet, befinden sich wie von Technics gewohnt die drei kleinen goldenen Ladekontakte, über welche die In-Ears im zugehörigen Ladecase mit Strom versorgt werden. Für einen sicheren Halt im Case und damit alles sauber zentriert wird, befindet sich hier im Zentrum eine weitere größere silberne Vertiefung, bei welcher es sich um den metallischen Teil, also dem Gegenstück zum Magneten im Ladecase handelt. Anders als bei vielen anderen Herstellern ist bei Technics die magnetische Zusammenführung nämlich sichtbar ausgeführt, warum keine Ahnung, stört mich persönlich aber auch nicht wirklich. 

Zu guter Letzt findet man hier dann noch den besagten Ohrkanal mit dem bereits montierten Anpassstück in der Größe M und direkt darunter ist im aufgesetzten Gehäuseteil ein weiteres sehr kleines Mikro versteckt. Diese erfasst wie üblich bei fortschrittlichem ANC die Umgebungsgeräusche, welche in den Ohrkanal trotz guter Isolierung hineingelangen und berechnet so das Gegensignal noch besser, sodass die Störgeräusche nochmals etwas besser neutralisiert werden. 

Exakt wie bereits beim Vorgängermodell hat Technics auch hier Exakt wie bereits beim Vorgängermodell hat Technics auch hier keinen festen Master uns Slave In-Ear vorgesehen. Somit kann man auch hier wie inzwischen bei allen True Wireless In-Ears jeden der beiden In-Ears auch einzelne verwenden, ohne dabei Abstriche bezüglich der Funktionen eingehen zu müssen. Die meisten werden jedoch wie ich großteils immer beiden In-Ears nutzen, aber wie erwähnt, es ist auch problemlos möglich, nur einen davon zu verwenden und den anderen im Case zu belassen.

Ladecase

Das Ladecase der Technics EAH-AZ60M2 ist gegenüber dem Vorgängermodell rein äußerlich betrachtet unverändert. Weiterhin handelt es sich somit um ein längliches Etui mit einer relativ flachen Bauweise. Das Case wurde am Boden und Deckel abgeflacht, sodass es sicher steht und zudem passt es dank den Maßen von 73 mm x 38 mm x 28 mm nahezu in jede Hosentasche und nimmt auch wenig Platz im Rucksack ein. Beim Material setzt Technics wie eigentlich alle anderen Hersteller ebenso auf Kunststoff, dies sorgt zum einen für ein geringes Gewicht von knapp 45 Gramm und zudem ist die Oberfläche absolut unempfindlich gegenüber Fingerabdrücke. 

Das Case hat exakt dieselbe Farbe wie bei den beiden In-Ears, also ist es bei mir beim silbernen Modell in Silber gehalten. Im abgeflachten Bereich im Deckel hat Technics das Firmenlogo in die Kunststoffoberfläche eingelassen, während man an der Rückseite unterhalb des Klappscharniers den USB-C Anschluss findet, über welchen der fest verbaute Akku aufgeladen werden kann. Alternativ ist die Aufladung auch via Qi-Ladegerät möglich. An der Front wiederum findet man eine recht schmal gehaltene Griffmulde, die das Öffnen des Deckels erleichtern soll. 

In dieser Griffmulde wurde eine nicht auf den ersten Blick direkt ersichtliche Status-LED integriert, welche einem z. B. beim Öffnen des Case durch unterschiedliche Farben den aktuellen Akkustand anzeigt. Ist der Deckel des Case geöffnet, finde man im Deckel den Unterschied, denn wo die alte Generation noch dünnwandig ausgeführt war, ist hier nun eine Gegenform zu den In-Ears eingelassen, dass diese noch besser im Case gehalten bzw. geschützt werden. Die beiden In-Ears werden übrigens wie es inzwischen bei allen namhaften Herstellern der Fall ist, sicher an ihrer Position gehalten, sodass auch über Kopf nicht herausfällt. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Technics EAH-AZ60M2 und des zugehörigen Ladecase ist so weit sehr gut. Hier setzt man zwar wie oftmals üblich auf ein Kunststoffgehäuse, aber sowohl der Kunststoff an den In-Ears und dem Case wirken dabei keineswegs billig. Die Spaltmaße der einzelnen Bauteile passen perfekt zueinander, sodass hier ebenso keine störenden Absetze oder Kanten spürbar sind. 

Die Touch-Sensoren reagieren zuverlässig, sodass es nach kurzer Gewöhnungszeit kein Problem mehr ist darüber alles zu steuern, weiß man erst einmal wo was gemacht wird, möchte man die Steuerung nicht mehr missen. Sowohl die In-Ears, als auch das Ladecase sind gut geschützt gegen Fingerabdrücke, was ich gut finde, denn hier hatte ich bereits matte Modelle im Test, die sehr anfällig waren. Genau wie bereits die 1. Generation hat Technics die In-Ears wieder nach dem IPX4 Standard gegen allseitiges Spritzwasser geschützt. Dies bedeutet, dass den In-Ears der Schweiß beim Sport und ein leichter Regenschauer, welcher euch z. B. beim Joggen erwischt nicht schaden kann. Der Schutz gilt jedoch nur für die In-Ears, nicht für das Ladecase. 

Für den geforderten Preis nicht anders zu erwarten, ist die Verarbeitung sehr gut, klar hochwertiger geht immer, aber für den Alltag absolut ausreichend und ich bin hier so weit sehr zufrieden.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.3)
FarbeSilber, weitere Farben: Schwarz und Mitternachtsblau
AkkuAkku Ohrhörer: 7,5 h (ohne ANC) bis zu 7 Stunden (mit ANC)
Gesamt mit Ladecase: bis zu 25 h (ohne ANC) bis zu 24 Stunden (mit ANC)
Gewicht 59 g (Ohrhörer und Ladebox)
14 g (beide Ohrhörer)
45 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.3 Audio-Codec: SBC, AAC und LDAC. Lieder kein aptX. Unterstützte Profile A2DP, AVRCP, HSP, HFP
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 8 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz – 40 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben aber vermutlich 16 Ohm
LieferumfangDie beiden Technics EAH-AZ60M2 In-Ears
1 x Ladecase
1 x Ohrstöpsel in sieben Größen
1x USB-C Ladekabel
1 x Ladecase
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten der Technics EAH-AZ60M2

Tragekomfort

Den Umfang an Ohranpassstücken, welchen Technics bei den Technics EAH-AZ60M2 mitliefert, ist mit insgesamt 7 paar sehr umfangreich. Hierbei gibt Technics die Größen mit XS bis XL an, jedoch unterscheiden sich die Anpassstücke nicht nur vom Durchmesser, sondern teils sind diese auch in der Bauhöhe variierend. Technics deckt somit eigentlich alle bedenklichen Größe an Ohren ab, sodass eigentlich auf jeden Fall für jeden eine passende Größe bzw. Form dabei sein sollte. 

Oftmals steht in der Bezeichnung der In-Ears verschiedener Hersteller nicht, ob diese für den sportlichen Einsatz gemacht sind, aber auch hier bei den Technics EAH-AZ60M2 sieht man schon auf der Homepage des Herstellers einen Mann damit Joggen und zudem hat sich auch in meinem Test im Alltag beim Joggen usw. gezeigt, dass die In-Ears mit den richtigen Anpassstücken sicher im Ohr halten. Hiebei musste ich mir keine Sorgen machen, dass etwas verrutscht und ebenso musste ich daher auch nichts nachjustieren.

Dank der ergonomischen Bauweise und mit den richtig gewählten Anpassstücken sitzen die Technics EAH-AZ60M2 sehr bequem im Ohr, ganz klar sind diese jedoch spürbar, aber bei mir persönlich erzeugten diese keinen unangenehmen Druck oder ähnliches, was mich dabei im Alltag gestört hätte. Ob die In-Ears richtig im Ohr sitzen, könnt ihr entweder selbst entscheiden oder über die App prüfen lassen. Ein nettes Feature, denn bei mir wurde hier anstelle zu M auf die nächsten größeren Anpassstücke geraten, womit der Klang und sitz nochmals deutlich verbessert wurden.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Technics setzt bei den AZ60M2, wie es inzwischen immer mehr Hersteller tun, ausschließlich auch eine reine Touch-Bedienung. Diese Art setzt sich auch immer mehr durch, denn einfaches antippen bzw. berührt halten, beeinflusst den Klang nur minimal, während Tasten oftmals dazu führen, das die In-Ears nachjustiert werden müssen und zudem überträgt sich oft das Klicken ins Gehör. 

Bei Technics ist die Bedienung wie bei zahlreichen anderen Herstellern so, dass unterschiedlich häufiges Antippen und berührt halten zu unterschiedlichen Befehlen bzw. Bedienungen führt. Dies funktioniert im Alltagstest hervorragend, sodass es bei mir zu keinerlei falschen Ausführungen kam, somit von mir hierzu soweit keinerlei Kritik. Praktisch finde ich, dass man die Belegung der Funktionen in der kostenlosen „Technics Audio Connect“ App noch individualisieren kann, somit kann man hier genau bestimmen, welcher Befehl bei wie häufigen Antippen am rechten und linken In-Ear getrennt erfolgen soll. 

Mir persönlich hat jedoch schon die Steuerung von Werk aus gut gefallen, dass ich persönlich hier alles so belassen habe. Von Technics festgelegt wurde hierbei, dass man durch einmaliges Tippen, egal on links oder rechts die Wiedergabe pausiert bzw. durch erneutes Antippen wieder fortsetzen kann. Außerdem kann man einen eingehenden Anruf ebenso durch einmaliges antippen annehmen. Das doppelte Antippen des rechten In-Ear führt wiederum dazu, dass ihr einen Titel vorspringt und durch ein dreimaliges hintereinander antippen springt ihr zum Musiktitel zuvor zurück. Tippt man wiederum den linken In-Ear zweimal hintereinander an, senkt man die Lautstärke ab, während man bei dreimaligen Antippen die Lautstärke erhöht. Dadurch ist es jedoch nicht möglich, die Lautstärke direkt um mehrere Stufen anzupassen, aber dies ist ja eher selten der Fall, denn man passt die Lautstärke ja nur der aktuellen Situation an.  

Werdet ihr gerade angerufen und möchtet bzw. könnt nicht reden, genügt es, einen der beiden In-Ears für rund 2 Sekunden zu berühren, während die Lautstärke wie beim Musikhören über den linken In-Ear reguliert wird. Rechts wiederum sorgt das zweimalige Antippen dafür, dass ihr das Mikro stumm schaltet und ein dreimaliges Antippen aktiviert die Geräuschunterdrückung für den Gesprächspartner. Zu guter Letzt kann man über den linken In-Ears beim zwei Sekunden berührt halten, auf den Sprachassistenten zugreifen und rechts steuert man ebenfalls durch zwei Sekunden halten das Noise Cancelling bzw. die Umgebungsgeräusche. Beim Wechsel wird euch hierbei übrigens mitgeteilt, in welchen Modus ihr nun gewechselt habt.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Bei den Technics EAH-AZ60M2 hat das Unternehmen an jedem In-Ear einen 8 mm Treiber verbaut. Als Besonderheit erwähnt das Unternehmen eine intrigierte Akustikkammer, welche den Luftstrom optimieren und so für eine natürliche Stimmwiedergabe sorgen soll. Der zudem von Technics erwähnte Harmonizer glättet zudem die Höhen, was für einen noch dynamischeren Klang sorgt und Verzerrungen vermeiden soll. 

Beim Frequenzgang gibt Technics an, dass hier der Bereich von 20 Hz – 40 kHz unterstützt wird, also etwas umfangreicher wie der Standard, aber hörbar ist dies sowieso nicht für alle, denn das typische menschliche Ohr erfasst ungefähr 16 Hz bis 20 kHz. Im Alltag zeigte sich bei den Technics EAH-AZ60M2, dass sich das Klangbild etwas verändert, wenn man das ANC bzw. die Umgebungsgeräusche einblendet. Dies ist zwar nicht so dominant, wie es schon bei früheren Kopfhörern der Fall war, die ich getestet hatte, aber im direkten Vergleich ist es eben hörbar. Ist ANC oder die Umgebungsgeräusche angeschaltet, dann klingt das Klangbild insgesamt noch etwas wärmen und ist vom Bass dominanter als ohne ANC usw.

Da die meisten sich Kopfhörer mit ANC kaufen, um dieses dann auch selbstverständlich zu nutzen, habe ich mich in meinem Test festgelegt, dass ich euch das Klangbild anhand aktivem ANC bzw. dem Transparenzmodus festlege. Die Höhen sind Technics bei den Technics EAH-AZ60M2 gut gelungen, hier wird so weit alles detailreich und kristallklar wiedergegeben, sodass diese keineswegs zu scharf wiedergegeben werden oder zum Verzerren neigen. Der Bass klingt wiederum knackig, druckvoll und bietet einen guten Tiefgang, ohne dabei die Mitten zu übertönen. Die Mitten halten sich wie bei vielen anderen In-Ears etwas im Hintergrund, dies liegt an den kleinen Treibern, die oftmals so ausgelegt werden, dass die Höhen und Tiefen gut hörbar sind, während die Mitten etwas darin untergehen. Dennoch gefällt mir die Stimmwiedergabe der Mitten gut, sodass man hier, wie von Technics erwähnt von einer natürlichen Stimmwiedergabe profitiert. Dies zeigt sich hier teils bei Musiktiteln, aber vorrangig beim Hören von Hörbüchern oder auch beim Telefonieren. 

Beim Telefonieren mit den Technics EAH-AZ60M2 profitiert man von der „JustMyVoice Technologie“, diese sorgt im Zusammenspiel mit den Mikrofonen für die Stimmerkennung dafür, dass eine sehr gute Sprachverständlichkeit ermöglicht wird. Technics setzt hier auf zwei MEMS-Mikrofone, welche die eigene Stimme sehr gut dank der Beamforming-Technolgie erfassen.  Gebündelt mit der erwähnten „JustMyVoice Technologie“ wird eure Stimme dann verstärkt wiedergegeben bzw. Störgeräusche werden herausgefiltert und so hört euer Gesprächspartner euch sehr gut. Dank adaptiver Störgeräuschunterdrückung und der Stimmerkennung wird dann sogar in einer windigen Umgebung wie bei uns im Feldrand eure Stimme sehr gut übertragen, sodass man kaum Probleme hat, eure Stimme zu verstehen. Dies ist bei vielen anderen In-Ears nicht der Fall und daher sehr gute Arbeit von Technics. 

Nachteil ist hier, dass eure Stimme wenige Sekunden verzögert beim Gesprächspartner ankommt, dies stört bei Gesprächen nicht, aber die Technik benötigt eben Zeit, bis diese die Störgeräusche erfasst, herausgefiltert und dann eben ohne bzw. mit deutlich weniger Störgeräusche übermittelt. Definitiv kann die Technik nicht dafür sorgen, dass ihr im Baustellenlärm klar und deutlich verstanden werdet, aber dennoch lauft ihr z. B. als Fußgänger an einer Baustelle vorbei, ist dies vom Gesprächspartner deutlich weniger hörbaren.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

App

Genau wie bei den Vorgängermodellen unterstützen auch die neuen Technics EAH-AZ60M2 die hauseigenen Technics Audio Connect App. Anders als Apple In-Ears oder wie bei meinem letzten Test die Google Pixel Buds Pro haben die Technics EAH-AZ60M2 den Vorteil, dass diese auf beiden Systemen also egal ob Android oder iOS im vollen Funktionsumfang ohne Abstrichen verwendet werden können. 

Technics Audio Connect
Preis: Kostenlos
Technics Audio Connect
Preis: Kostenlos

Direkt auf der Startseite der App kann man den Akkustand der beiden In-Ears einzeln und auch den vom Ladecase einsehen. Direkt darunter kommt das Untermenü „Geräuschunterdrückung“ hierüber kann dieses stufenlos angepasst werden und zudem kann man hier auch noch zwischen ANC, Umgebungsgeräusche und alles Aus wechseln. Bei Umgebungsgeräusche kann man dann noch zwischen zwei Modi wechseln, entweder transparent oder Aufmerksamkeit. Transparent sorgt dafür, dass die Umgebung durch die Mikros euch ins Gehör eingespielt wird, aber die Musik wird nicht gestoppt. Aufmerksamkeit wiederum stoppt die Musik und sorgt dafür, das Stimmen und z. B. Ansagen an Bahnhöfen verstärkt eingespielt werden. 

Das nächste Menü ist die Klanganpassung, hier kann man aus ein paar voreingestellten Presets das passende auswählen oder selbst eines erstellen. Als Nächstes folgt dann die Kopfhörer-Finden-Funktion, welche die Möglichkeit bietet, einen Ton über die In-Ears abzuspielen, damit man diese leichter findet. In einer ruhigen Umgebung ist dies kein Problem, aber bei viel Lärm wird es da schon deutlich schwerer, das Geräusch zu hören bzw. zu orten. Für daheim, wenn man die In-Ears verlegt hat, ist die Funktion aber nützlich. Zu guter Letzt gibt es an der Startseite noch die Funktion, um „JustMyVoice“ zu testen. Dabei kann man das ganze aktiv und deaktiviert testen und hört direkt den enormen Unterschied. 

Neben der Startseite kann man auch direkt über die Untermenüs unten zu den wichtigen Einstellungen steuern. So gelangt man neben dem Startfenster direkt auch zur Umgebungssteuerung oder dem Equalizer und ganz rechts zu den ausführlicheren Einstellungen. Die Möglichkeiten sind sehr umfangreich, so kann man hier unter anderem die Belegung der Touch-Oberflächen verändern. Außerdem kann sogar die Geräuschunterdrückung für den Gesprächspartner eingestellt werden, hierbei kann man zwischen normale und stark wählen. Des Weiteren kann man hier die Sprachansagen auf Deutsch umstellen und die automatische Abschaltung kann von der Zeit eingestellt werden. Sehr nützlich finde ich dann aber auch noch die „Beste Ohrstück wählen“, denn hier wird einem durch Tests mitgeteilt, ob ihr die richtige Größe an Anpassstücke montiert habt oder auf welche ihr idealerweise wechseln solltet. Bei mir war dies sehr hilfreich, denn mir wurde zu der Größe L geraten, obwohl ich dachte, M wäre gut. Der Klang war mit L nochmals etwas besser, daher die Funktion auf jeden Fall nutzen.

App: 5 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Transprenz-Modus

Bei der ANC Technologie setzt Technics auf die sogenannte Dual Hybrid Noise Cancelling Technologie. Dabei handelt es sich um die oftmals eingesetzte Technologie, bei welcher die außen angebrachten Feedforward-Mikrofone die Umgebungsgeräusche erfassen und das ganze von einem digitalen Filter in Echtzeit verarbeitet wird. Im Inneren sitzen dann die sogenannten Feedback-Mikrofone, welche die Geräusche hier erfassen, die dennoch durchgekommen sind und verbreitet wird das ganze dann von einem weiteren Filter, der entsprechend ein Gegensignal sendet, damit die Störgeräusche neutralisiert werden.  

Diese von Technics eingesetzte Technologie bezüglich des ANC sorgt für ein sehr gutes und effektives Noise Cancelling, welches Geräusche um einen herum sehr zuverlässig neutralisiert. Tiefe und mittlere Frequenzen werden dabei nahezu komplett herausgefiltert, sodass das ANC im Test sehr überzeugen kann. Mit höheren Frequenzen hat das Ganze jedoch etwas mehr Probleme, auch hier merkt man zwar, dass das ANC gute Arbeit leistet, aber dennoch gelangen die ein oder anderen Frequenzen „nur“ abgeschwächt durch, aber dies ist ein Problem, was Bose, Sony und Apple genauso haben. 

Ein störendes Grundrauschen beim ANC gibt es nicht, hier hat man selbst bei absoluter Ruhe, ohne das Musik abgespielt wird kein Rauschen auf dem Ohr. Beim Umgebungsmodus ist dies jedoch funktionsbedingt anders, hier hört man das Rauschen ohne Musikwiedergabe, aber dieses Problem haben alle anderen Hersteller ebenso.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Bei der max. Laufzeit verspricht Technics eine Laufzeit von bis zu 7 Stunden mit Noise-Cancelling und ohne bis zu 7,5 Stunden. Eine solide Laufzeit, die im Alltag sicherlich für die meisten absolut ausreichend sein sollte. 

Die Laufzeit ist natürlich von eurem Nutzungsverhalten abhängig, aber bei etwas angehobener Lautstärke und normalen Nutzen sind dies durchaus Werte, die ich so bestätigen kann. Danach müssen die In-Ears wieder ins Ladecase eingesetzt werden und können darin mehrmals aufgeladen werden, sodass man dann auf 24 Stunden mit permanent aktivem ANC und bis zu 25 Stunden ohne ANC kommt. Nutzt man mit einem kompatiblen Gerät den High-Res-Codec LDAC, welcher hier auch unterstützt wird, verringert sich die Laufzeit auf 4,5 Stunden mit ANC, aber dafür hat man eben ein noch besseren Klang. 

Sofern man die In-Ears am Tag zuvor vergessen hat, wieder ins Case zu legen und deren Akku komplett leer ist, hat Technics eine Schnellladefunktion integriert. Diese ermöglicht es, dass die beiden In-Ears nach grade einmal 15 Minuten für bis zu 70 Minuten Musikhören (ohne ANC) aufgeladen sind. Das Case kann übrigens nicht nur mit einem USB-C Ladekabel aufgeladen werden, sondern bei Bedarf und sofern verfügbar über ein kompatibles Qi-fähiges Ladegerät. Hierüber verlängert sich jedoch wie üblich die Ladezeit des Case etwas. 

Sofern man nur die In-Ears auflädt, dauert dies von komplett leer auf voll rund 2 Stunden, während das Ladecase über das USB-C Kabel in 2,5 Stunden voll aufgeladen ist. Wenn man das ganze dann über ein Qi-Ladegerät erledigt, muss man mit rund 3,5 Stunden rechnen. Praktisch und positiv zur Akkulaufzeit wirkt sich übrigens die Trageerkennung aus, denn durch Sensoren wird erkannt, wenn ihr die In-Ears aus dem Oh nehmt und somit wird direkt die Musik angehalten. Sobald man diese wieder einsetzt, wird die Musik dann wieder fortgesetzt.

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt Technics auf den neusten Bluetooth 5.3 Standard. Bei den Audio Codecs unterstützen die Technics EAH-AZ60M2 neben dem Standard SBC auch AAC für Apple Devices und den noch hochwertigeren Codec LDAC. Die In-Ears unterstützen eine Multipoint-Verbindung mit bis zu drei Geräten. 

Das Koppeln erfolgt wie gewöhnlich direkt über die Bluetooth-Einstellungen am Smartphone und ist so weit sehr stabil

unterstützen eine Multipoint-Verbindung mit bis zu drei Geräten. Die Reichweite ist im Freien bis zu 30 Meter sehr gut und ebenso Indoor im nächsten Stockwerk im Haus oder über mehrere Räume hinweg ist die Verbindung nicht abgebrochen.

(Bluetooth: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Technics EAH-AZ60M2 haben mich überzeugt und dies nicht nur vom guten Klang, sondern auch durch ihr gutes ANC und der besonderen JustMyVoice-Technologie. Hier bin ich einfach sehr erstaunt, welche Hintergrundgeräusche die Technik neutralisiert und wie eure Stimme am Ende an den Gesprächspartner übermittelt wird. Von Störgeräuschen ist hier fast nichtsmehr zu hören, der Unterschied ohne JustMyVoice ist schon enorm. Des Weiteren lässt die kostenfreie App umfangreiche Einstellungen bzw. personalisieren und zudem gefällt mir die einfache Bedienung via Touch. An dieser Stelle möchte ich auch die Schutzklasse IPX4 der beiden In-Ears nochmals erwähnen, denn so muss man sich bei diesen wegen sportlichen Aktivitäten oder einem Regenschauer absolut keine Sorgen machen.

Preis/Leistung

Die UVP der Technics EAH-AZ60M2 hat Technics mit 229 € festgesetzt, nicht wenig Geld, aber dafür bekommt man auch ein sehr gutes Gesamtpaket geboten. Inzwischen sind diese jedoch egal in welcher Farbe für 169 € erhältlich, was war immer noch viel Geld ist, aber die In-Ears nochmals deutlich interessanter macht. Hier erhält man sehr gut klingende In-Ears mit gutem ANC, bekommt eine ausreichend lange Akkulaufzeit und ein handliches Ladecase. Abstriche gibt es hier vielleicht beim Tragekomfort, dieser ist definitiv nicht schlecht, aber man spürt die In-Ears anders als ein paar andere Modelle anfangs deutlich, dies vergeht aber schnell und daher ist es nicht wirklich weiter störend.

Technics EAH-AZ100

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: www.technics.com

Google Pixel Buds Pro

In aller Kürze

Mit den Google Pixel Buds Pro hat mich Google wahrlich überrascht. Hier hat man sehr gut klingende In-Ears auf den Markt gebracht, die zwar nicht mit den Top-Modellen mithalten können, aber in der Regel sind diese dann auch nochmals etwas teuerer. Für Apple User lohnen sich die In-Ears weniger, da hier nicht das volle Potenzial ausgereizt werden kann, allem voran der fehlenden umfangreichen App. Android User profitieren hier von einer umfangreichen App, die viele Einstellungen und Anpassungen ermöglicht. Die Akkulaufzeit von bis zu 7 Stunden am Stück mit ANC oder 11 Stunden ohne ANC und das anschließende mehrfache Aufladen im Case sorgt für einen Hörspaß, der problemlos über den ganzen Tag ausreicht. Abgerundet wird das ganze durch eine tolle Haptik und einen bequemen Tragekomfort, welcher dafür sorgt, dass man die In-Ears sehr lange ohne ein Drücken oder ähnliches tragen kann. 

Gefällt uns

  • sehr beqeumer Sitz
  • lange Akkulaufzeit
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • Google Assistant Unterstützung
  • Talk-Thru-Funktion
  • Spatial Audio und Erfassung von Kopfbewegungen
  • IPX4 Schutz (In-Ears) IPX2 (Ladecase)

Gefällt uns weniger

  • keine hochwertigen Audio-Codecs
  • manuelles Ausschalten nicht möglich
  • ANC hat bei Wind etwas mehr Probleme also führende In-Ears min ANC

Google Pixel Buds Pro

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Google liefert die Google Pixel Buds Pro in einer sehr kleinen und überschaubaren Verpackung aus. Bei dieser hält sich Google bezüglich Informationen usw. sehr bedeckt. Hier informiert man sich eben vor dem Kauf ausführlich auf der Homepage über die technischen Daten, sodass die Verpackung schlicht und einfach gehalten werden kann. 

An der Vorderseite bzw. dem Deckel der Verpackung findet man direkt eine Abbildung der beiden In-Ears in exakt der Farbe, welche man gewählt hat. Direkt darüber findet man die gewohnt das farbenfroh Google Logo und der Name der In-Ears „Pixel Buds Pro“. Rund um den Deckel gibt es dann wiederum wenig zu begutachten, hier findet man nur noch mal den Namen Google und auf der anderen langen Seite den Namen der In-Ears. An der Rückseite wiederum gibt es zwar auch wie gewohnt viel Text, welcher kleingeschrieben wurde, aber vielmehr als erneut den Namen und ein paar Voraussetzungen wie z. B. ein Android Smartphone mit Android 9 vorausgesetzt, gibt es hier eigentlich nichts zu lesen. 

Nach dem Durchtrennen der beiden Klebestreifen an der Rückseite kann der Deckel vom Rest entfernt werden. Danach erblickt man auch schon direkt das Ladecase der Google Pixel Buds Pro, in welchem zugleich auch die beiden In-Ears eingesetzt sind. Das Case wird hier bestens geschützt, da es sich in einer passgenauen Aussparung aus Kartonage befindet. Entnimmt man das Case samt Einlegeboden, findet man darunter noch die üblichen Beipackzettel und eine kleine Papp-Rolle. Diese Rolle finde ich persönlich interessant, denn hier hat sich Google etwas Simples und zugleich Einfaches ausgedacht, worin die beiden anderen Größen an Anpassstücken sicher verstaut werden können. Dies ist zwar nur ein kleines Detail der Verpackung, aber genau solche Details finde ich toll, da hat sich das Unternehmen etwas einfallen lassen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Die Google Pixel Buds Pro kommen in einer Bohnenform daher und sitzen somit zwar spürbar, aber keineswegs unangenehm im Ohr. Somit verzichtet man hier auf den typischen Stiel, wie es z. B. bei den Apple AirPods der Fall ist. Dank Silikon-Anpassstücke in insgesamt drei Größen liefern die In-Ears schon von Grund auf eine dezente Isolierung von Umgebungsgeräuschen, aber wirklich für einen Unterschied sorgt dann das aktive ANC.

Beide In-Ears bringen exakt 6,1 Gramm auf die Waage und durch die kompakten Maße von ca. 24 x 22 x 22 mm sitzen diese wie bereits erwähnt angenehm im Ohrkanal. Google biete die Pixel Buds Pro in insgesamt 6 Farben an, wobei sich hierbei nur die Außenseite unterscheidet, denn der Rest ist immer schwarz. Bei den Farbvarianten hat man die Auswahl zwischen Charcoal (Anthrazit), Lemongrass (Limmettengrün), Coral (Lachsrot), Bay (Himmelblau), Fog (Babyblau) und Porcelain (Cremeweiß). Letzteres entspricht genau meinem Testmodell und gefällt mir ganz gut, aber auch die anderen Farben sind toll und somit ist sicherlich für jede/jeden eine passende Farbe dabei. 

An der farbigen Außenseite fällt direkt das eingelassene Firmenlogo auf, in diesem Fall als dezentes „G“. Dazu finde man oben und unten noch je zwei schwarze bohnenförmige kleine Gitter, hinter welchem sich die Mikrofone für das ANC verstecken. Unscheinbar wiederum ist dann die Touch-Oberfläche, welche unsichtbar in die farbige Kunststoffoberfläche integriert wurde. Im länglichen Innenteil der In-Ears versteckt sich dann nach außen gerichtet ein weiteres der insgesamt drei Mikrofone und zudem findet man dann an der Innenseite die Seitenbeschriftung sowie die beiden Ladekontakte, über welche die In-Ears im Ladecase mit Strom versorgt werden. 

Zu guter Letzt folgt dann am Ende noch am kurzen Treiberkanal jeweils das Silikonanpassstück, welches Google wie bereits erwähnt in insgesamt drei Größen mitliefert. Dank dem Kunststoffgehäuse sind die beiden In-Ears wie bereits von mir drauf hingewiesen, angenehm leicht und zudem nach IPX4 geschützt, sodass diese gehen Spritzwasser, also einem etwas stärkeren Regenschauer und Schweiß bestens geschützt sind. Wasserdicht sind diese jedoch auf keinen Fall, daher nicht damit schwimmen gehen.

Ladecase

Das Ladecase der Google Pixel Buds Pro ist sehr kompakt gehalten und ähnelt einer Eierform die jedoch flach ausgeführt wurde. Die Maße belaufen sich auch 25 x 50 x 63,2 mm, also sehr kompakt. Das Case zeigt keinerlei Logo oder ähnliches und fühlt sich hochwertig an. Mit rund 62,4 Gramm inkl. In-Ears (ohne 50 Gramm) ist das Case zwar nicht das leichteste, aber dennoch angenehm leicht. Das Case kommt in einem gewohnten weißen Gewand daher, ganz so, wie man es von zahlreichen anderen Google Geräten kennt. 

Der klappbare Deckel wird durch eine schwarze Linie markant hervorgehoben und lockert das sonst so steril wirkende Case deutlich auf. Unsichtbar und nur im leuchtenden Zustand erkennbar hat Google direkt unterhalb des Deckels eine kleine Status-LED integrierte, welche euch den aktuellen Ladezustand darstellt. An der Unterseite findet man den USB-C Anschluss, über welchen das Case aufgeladen werden kann oder alternativ über die Qi-Ladefähigkeit an der Rückseite. Ansonsten gibt es dann an der Rückseite noch eine längliche Taste, die benötigt wird, wenn man die In-Ears manuell koppeln muss. Bei mir an einem Google Pixel Smartphone erschein wiederum direkt das Pop-Up Fenster, über welches ich direkt die In-Ears koppeln konnte, ganz so, wie ich es auch von den Apple AirPods beim iPhone kenne.  

Im Inneren, wo das Case übrigens komplett in schwarz gehalten ist, finden sicher über Magnete gehalten die beiden In-Ears ihren Platz. Das Einsetzen und die Entnahme ist soweit einfach gehalten, trotzt, dass die beiden In-Ears nur wenig aus ihrer Ausbuchtung hervorschauen.  In ihrem Platz findet man dann die beiden Pins, über welche die beiden In-Ears sicher mit Strom versorgt werden und somit für ihren nächsten Einsatz aufgeladen werden.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Google Pixel Buds Pro ist so weit sehr gut. Der Kunststoff der In-Ears und des Ladecase fühlt sich sowohl von der Haptik als auch bei den In-Ears vom Tragegefühl angenehm an. Die Übergänge der einzelnen Bauteile ist sehr gut, sodass man hier keine störenden Kanten oder ähnliches spüren kann. 

Die Touch-Sensoren reagieren zuverlässig, sodass es nach kurzer Gewöhnungszeit kein Problem mehr ist darüber alles zu steuern, weiß man erst einmal wo was gemacht wird, möchte man die Steuerung nicht mehr missen. Das Gehäuse ist gut geschützt gegen Fingerabdrücke, was ich gut finde, denn hier hatte ich bereits matte Modelle im Test, die sehr anfällig waren. Für den geforderten Preis nicht anders zu erwarten, ist die Verarbeitung sehr gut, klar hochwertiger geht immer, aber für den Alltag absolut ausreichend.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5)
FarbePorcelain, weitere Farben: Coral, Fog, Charcoal, Lemongrass und Bay 
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 11 h (ohne ANC) bis zu 7 Stunden (mit ANC)
Gesamt mit Ladecase: bis zu 31 h (ohne ANC) bis zu 20 Stunden (mit ANC)
Gewicht 62,4 g (Ohrhörer und Ladebox)
12,4 g (beide Ohrhörer)
50 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5 Audio-Codec: SBC und AAC. Lieder kein aptX
Fast Pairing von Google wird unterstützt.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 11 mm (links und rechts)
Frequenzbereichkeine Angaben
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben aber vermutlich 16 Ohm
LieferumfangGoogle Pixel Buds Pro
1 x Ohrstöpsel in 3 Größen
1 x Ladecase
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten der Google Pixel Buds Pro

Tragekomfort

Aufgrund der ergonomischen Bauweise und dem geringen Gewicht jedes einzelnen Ear tragen sich diese über den ganzen Tag hinweg sehr angenehm. Hier entsteht kein Druck oder irgend ein anderes unangenehmes Gefühl, welches den Hörgenuss negativ beeinträchtigen würde. 

Zum perfekten Anpassen an euren Ohrkanal liefert Google drei verschiedne Größen an Silikon-Anpassstücken mit. Diese kommen in den Standardgrößen daher und somit sollte eigentlich für jeden/jede eine passende Größe dabei sein. Es handelt sich hierbei zwar nicht explizit um ein Kopfhörer für den sportlichen Einsatz, denn hierfür fehlen schlichtweg zusätzliche Absicherung in Form von Ear-Hooks oder Flügeln. Dennoch halten die beiden In-Ears bei mir selbst beim Joggen sicher im Ohr, ohne das dabei etwas verrutscht ist und ich ständig nachjustieren musste.  

Ob die In-Ears richtig im Ohr sitzen, könnt ihr entweder selbst entscheiden oder über die App prüfen lassen. Für letzteres ist dann auf jeden Fall ein kompatibles Android-Smartphone notwendig, denn als Apple User kann man die App nicht nutzen.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Google setzt bei den Pixel Buds Pro exakt wie bisher von den anderen In-Ears des Unternehmens gewohnt auf eine reine Touch-Bedienung. Durch unterschiedlich häufiges und berührt halten kann man hier an beiden In-Ears verschieden Funktionen ausführen. Die Touch-Bedienung funktioniert hierbei sehr gut, sodass es kaum zu falschen Ausführungen kam und zudem drückt man sich hier anders als bei Tasten nicht die In-Ears ins bzw. aus dem Ohr. 

Über die Google Pixel Buds kann man bezüglich der Bedienung auch ein paar Anpassungen vornehmen, aber die frei Auswahl hat man hier nicht, sondern kann nur bestimmen, mit welchem In-Ear man z. B. das ANC usw. steuern möchte. Von Werk aus ist die Bedienung so gewählt, das ihr durch ein einmaliges Tippen, egal on links oder rechts die Wiedergabe pausiert bzw. durch erneutes Antippen wieder fortsetzen könnt. Außerdem kann man einen eingehenden Anruf ebenso durch einmaliges antippen annehmen. Das doppelte Tippen führt wiederum dazu, dass ihr einen Titel vorspringt und durch ein dreimaliges hintereinander antippen springt ihr zum Musiktitel zuvor zurück. 

Werdet ihr gerade angerufen und möchtet bzw. könnt nicht reden, genügt es, doppelt auf einen der beiden In-Ears zu tippen und ebenso legt man am Ende so auch wieder auf. Hält man den Finger länger auf eine der Touch-Oberflächen, dann aktiviert/deaktiviert ihr das ANC oder sofern eingestellt, greift ihr auf den Google Assistant zu. Sehr gut finde ich, dass man trotz allen Befehlen nicht auf eine Lautstärkeregulierung verzichten muss. Denn dies ist bei einigen anderen Modellen der Fall, was bei Google aber praktisch durch ein Wischen nach vorne bzw. hinten ermöglicht wird. Wischt man mit dem Finger nach vorn, dan wird die Lautstärke zuverlässig erhöht, während ein nach hinten Wischen die Lautstärke absenkt. Nachteil des ganze, man kann nicht mehrere Stufen auf einmal regulieren, sodass man dabei mehrfach wischen muss, aber anders ist dies leider so nicht möglich, wenn man schnell von laut auf deutlich leiser stellen möchte, ist dies übers Smartphone schneller ausgeführt. 

Praktisch finde ich, dass man z. B. in der App definieren kann, dass am rechten Ohrhörer durch längeres Berühren die ANC-Einstellungen geändert werden kann, während am linken der Google Assistant auf euren Befehl wartet. Des Weiteren kann man z. B. bestimmen, ob man alle drei ANC Einstellungen (ANC an Transparenz und alles aus) zur Auswahl haben möchte oder z. B. auf etwas verzichten kann, dann wird dies beim Wechseln der Modi nicht mehr erscheinen.

(Bedienung: 5 von 5 Punkten)

Klang

Google setzt bei den Pixel Buds Pro je In-Ear wie inzwischen oft üblich bei In-Ears auf einen dynamischen 11 mm Treiber. Dieser wurde laut Google selbst entwickelt und sollen unter andere einen vollen Klang mit kristallklarer Anrufqualität bieten. 

Es handelt sich hier klanglich zwar nicht um die besten Ears, die ich bisher testen konnte, aber dennoch sind diese auf einem sehr guten Niveau und können hier mit einem angenehm neutralen Klangbild mit hörbaren Bässen überzeugen.

Die Höhen sind Google bei den Pixel Buds Pro sehr gut gelungen. Diese werden detailreich, sauber und angenehm geschmeidig wiedergeben. Bei keinem Musikgenre neigen diese zu scharf oder verhangen zu wirken, was ich gut finde. Die Mitten sind oftmals bei zahlreichen In-Ears etwas im Hintergrund und so auch bei den Google Pixel Buds Pro. Dies ist keinesfalls negativ gemeint, aber oftmals sorgen die verhältnismäßig kleinen Treiber in-Ears dafür, dass Höhen und Tiefen betont werden, während die Mitten etwas im Hintergrund verschwinden. Dennoch, die Stimmwiedergabe der Google Pixel Buds Pro ist ein einem sehr guten Level, hierbei werden diese sehr natürlich wiedergeben, was sehr wichtig ist. So kommen wir nun noch zum Bass, welches bei den Pixel Buds Pro leicht angehoben wurde, aber keineswegs übertrieben rüber kommt. Bevorzugt man mehr Bass, dann sind die Kopfhörer von JBL, Beats, Teufel usw. vielleicht die bessere Wahl, aber auch die Google Pixel Buds Pro gefallen mir vom Bass gut und sind keineswegs schlecht.

Die Sprachverständlichkeit der Google Buds Pro gefällt mir hier sehr gut. Die Stimmwiedergabe ist sehr natürlich und angenehm, sodass man damit auch wunderbar Hörbücher oder Podcast anhören kann. Beim Telefonieren bin in ebenso sehr zufrieden, denn hier leisten die insgesamt drei Mikrofone je In-Ear dafür, dass eure Stimme klar und deutlich übertragen wird. In einer ruhigen Umgebung funktioniert dies sehr gut, sodass es hier keine Kritik gibt, aber sobald man z. B. draußen unterwegs ist, wo mehr Verkehr ist und der Wind an eine vorbei bläst, dann kommt es zu Problemen bei eurer Stimmübertragung. Hier möchte die Elektronik die vielen Störgeräusche herausfiltern, was großteils auch gut gelingt, aber ebenso wirkt eure Stimme auch nicht mehr ganz so neutral und teils auch etwas abgehackt, da diese mit unter der Filterung leidet. Eure Gesprächsperson nimmt die Geräusche um euch gefiltert wahr, sodass eure Stimme klar in den Vordergrund tritt, aber eben wie beschrieben abgehackt und nicht mehr so neutral klingt.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Bezüglich der App und den Einstellungen darüber haben iOS User das Nachsehen, denn diese gibt es nur für Android Geräte. Daher lohnt sich der kauf der Google Pixel Buds Pro eigentlich nur für alle Android-User, während iOS-Nutzer zu den Apple AirPods greifen sollten, welche mit Google weniger gut harmonieren. Natürlich kann man auch problemlos zu einem neutralen Hersteller greifen.

Google Pixel Buds
Preis: Kostenlos

Nach dem Installieren der kostenlosen Google Pixel Buds App wird euch direkt alles Wichtige erklärt, wie ihr den Google Assistant einrichtet, das Noise Cancelling verändert usw. Ist dies erledigt, bekommt man eine übersichtliche App mit dennoch zahlreichen Funktionen geboten.

Auf der Startseite werden euch oben neben dem Namen der In-Ears auch direkt der jeweilige Akkustand in Prozent vom linken und rechten In-Ear separat dargestellt. Direkt darunter kann man die Aktive Geräuschunterdrückung regulieren und zwar an/aus oder den Transparenzmodus aktivieren. Darunter folgen dann zahlreiche weitere Untermenüs, welche eigentlich darunter kurz und knapp beschreiben, was man damit einstellen kann. Ganz oben „Google Assistant“ kann man alles möglich bezüglich des smarten Assistenten einstellen. Ob Benachrichtigungen, die eingehen, vorgelesen werden sollen, ob Hey Google aktiv sein soll, ein Startton zu Beginn ertönen soll usw. 

Direkt darunter folgt die Funktion „Gerät suchen“. Hier kann man den letzten aktiven Standort der In-Ears einsehen und zudem diese einen Ton abspielen lassen, welchen man beim Orten dazu nutzt, dass diese leichter im Raum gefunden werden können. Danach folg alles bezüglich der „Touchbedienung“, hierüber kann diese einsehen, also welche Geste zu was führt und im separaten Untermenü kann man dann noch die berühren und Halten Funktion personalisieren. Dabei kann man wie schon erwähnt bestimmen, worüber die Geräuschunterdrückung und der Google Assistant gesteuert werden soll. Zu guter Letzt kann dann unter „Ton“ noch alles bezüglich des ANC reguliert werden. Dabei kann man z. B. Einstellen, dass bei einer Unterhaltung automatisch von der Geräuschunterdrückung in den Transparenz-Modus gewechselt wird. Außerdem kann hier auch der Sitz der Ohrhörer geprüft werden und der Equalizer eingestellt werden. 

Des Weiteren gibt es dann noch die Funktion Hörgesundheit und zu guter Letzt „Spatial Audio“, eine interessante Funktion. Hierüber kann man kompatible Medien mit vollerem und ausgewogenerem Klang hören. Dafür ist ein Streaming Dienst wie YouTube, Netflix, Disney Plus notwendig und ebenso muss hierbei entsprechend die Audioquelle mit 5.1 Surround Sound oder höher enthalten sein. Genau wie Apple 3D-Audio ist hier auch die Erfassung von Kopfbewegungen integriert, also bewegt ihr bei einem Film euren Kopf, wird das Ganze deutlich natürlicher klingen und es ist faszinierend, wie sich der Ton beim Bewegen des Kopfes verändert.

Zu guter Letzt gibt es noch die weiteren Einstellungen, wo man nach einem Firmware-Update usw. suchen kann und ganz unten sind direkt Zugriffe auf die wichtigsten Einstellungen, die man direkt darüber per Regler ganz einfach An/Ausschalten kann. Insgesamt eine durchdachte und gut aufgebaute App, in welcher man sich sehr schnell zurechtfindet und alles Wichtige wird einem hier ebenso geboten.

App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Transprenz-Modus

Eine wichtige Funktion der Google Pixel Buds Pro ist das Active Noise Cancelling. Das ANC ist so weit sehr gut, kann jedoch anders als bei einigen gleichpreisigen Modellen nicht in der Intensität reguliert werden. Google gibt an, dass die verbauten Geräuschunterdrückung mit einer Silent-Technolgie abreiten soll. Somit nutzt der verbaute Prozessor Algorithmen und Lautsprecher, um Außengeräusche zu minimieren.

Ohne das z. B. eine Musikwiedergabe stattfindet, ist bei den Google Pixel Buds Pro ein minimales Grundrauschen hörbar. Dies ist jedoch bei zahlreichen anderen Modellen ebenso der Fall und funktionsbedingt. Schließlich möchten die verbauten Mikros die Störgeräusche herausfiltern, was durch ein Gegensignal gelingt und dies äußert sich durch ein leises Rauschen, was jedoch beim normalen Musikhören nicht mehr hörbar ist. Während ich die In-Ears getragen habe und z. B. an diesem Testbericht geschrieben habe, habe ich festgestellt, dass ich die klappernden Tasten wahrgenommen habe und ebenso kommen Stimmen trotzt ANC etwas durch. Dies ist aber nur dann der Fall, wenn ich nur ANC an habe und nichts über die In-Ears wiedergebe. Hört man zusätzlich Musik, wie es dann eigentlich meist der Fall sein wird, nimmt man die Geräusche um einen herum nicht mehr wahr. Das ANC arbeitet zu Hause sehr gut, sodass ich ungestört vom Umfeld Musik genießen konnte. 

Nicht so stark ist das ANC wiederum im Alltag draußen. Hier fällt mir direkt bei und am Feldrand, wo wir wohnen auf, dass der häufige Wind zu Problemen führt. Hier kommt es öfters zum Rauschen und dies ist teils etwas störend, denn andere Hersteller in diesem Preissegment haben dies besser im Griff. Der Transparenzmodus, welcher genau das Gegenteil des ANC bewirken soll, gefällt mir sehr gut. Hier werden die verbauten Mikros der ANC Technologie verwendet, um die Umgebung um euch herum einzublenden. Hierbei finde ich die automatische Unterhaltungserkennung gut. Redet man selbst wenige Wort, dann schalten die In-Ears automatisch vom ANC in den Transparenz-Modus, sodass man sich problemlos unterhalten kann. Kurz drauf, wenn man nicht mehr redet, schalten die In-Ears wieder auf ANC zurück, was alles sehr gut funktioniert.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Bei der max. Laufzeit verspricht Google bis zu 7 Stunden am Stück und zwar bei aktivem ANC. Ohne ANC sind sogar bis zu 11 Stunden möglich, dies sind so weit gute Werte, aber zugleich auch keine Spitzenwerte, siehe z. B. die JBL Live Pro 2. Bei Android User wie z. B. bei einem Google Pixel Gerät zeigt das kleine Pop-Up Fenster kurz zu Beginn die aktuellen Ladezustände des Case und der beiden In-Ears getrennt voneinander an. Die Laufzeit ist natürlich von eurem Nutzungsverhalten abhängig, aber bei etwa mittlerer Lautstärke und normalen Nutzen sind dies durchaus Werte, die ich so bestätigen kann. Danach müssen die In-Ears wieder ins Ladecase eingesetzt werden und können darin zweimal voll aufgeladen werden, ehe das Case selbst wieder aufgeladen werden muss. 

Bei True Wireless In-Ears ist es wie üblich der Fall, dass diese nicht nur im Case aufbewahrt werden, sondern ebenso werden diese dabei wieder voll aufgeladen. Dafür besitzt das Ladecase selbst genau wie die In-Ears einen eigenen Akku. Dieser Akku im Case kann entweder über ein Qi-zertifiziertes Ladegerät aufgeladen werden oder alternativ über ein USB-C Ladekabel, welches jedoch separat erworben werden muss, da es nicht im Lieferumfang enthalten ist. Zusammen mit dem Akku im Case und dem mehrfachen Aufladen, kommt man so auf bis zu 31 Stunden ohne und bis zu 20 Stunden mit aktiven ANC.  

Sofern man die In-Ears am Tag zuvor vergessen hat, wieder ins Case zu legen und deren Akku komplett leer ist, hat Google eine Schnellladefunktion integriert. Diese ermöglicht es, dass die beiden In-Ears nach grade einmal 5 Minuten für bis zu 60 Minuten Musikhören (mit aktiven ANC) aufgeladen sind. Ohne ANC kommt man so wiederum auf rund 2 Stunden. Praktisch und positiv zur Akkulaufzeit wirkt sich auch die Trageerkennung aus, denn durch Sensoren wird erkannt, wenn ihr die In-Ears aus dem Oh nehmt und somit wird direkt die Musik angehalten. Sobald man diese wieder einsetzt, wird die Musik dann wieder fortgesetzt.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt Google auf den aktuellen Bluetooth 5 Standard inkl. Google mit Fast Pair. Letzteres ermöglicht dabei ein schnelles Verbinden mit kompatiblen Android-Geräten. Dabei handelt es sich um das Pedant zur Apple-Technologie, die es ermöglicht, dass direkt durch das Öffnen des Case, die In-Ears mit dem Android Smartphone schnell und einfach gekoppelt werden können. Alternativ geht das ganze jedoch auch herkömmlich über die Einstellungen, beides nicht schwer und absolut schnell erledigt. Die Kopfhörer können übrigens nicht nur im Stereo, sondern bei Bedarf auch einzeln im Mono-Modus verwendet werden und dabei ist es völlig egal, ob man den rechten oder linken In-Ear bevorzugt.

(Bluetooth: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den Google Pixel Buds Pro hat mich Google positiv überrascht. Hier ist Google eine gute Pro-Version gelungen, auch wenn diese nicht mit den Top In-Ears mithalten können. Dennoch überzeugen die Google Pixel Buds beim Hören von verschiedenen Musik-Genres und zudem ist die Akkulaufzeit absolut ausreichend. Schade finde ich wiederum die fehlende App für iOS, denn somit bieten diese für iOS-Nutzer kaum einen Mehrwert, aber genau dasselbe gilt auch für die AirPods bezüglich Android Geräte. Weitere Pluspunkte liefern die Pixel Buds Pro bezüglich ihres Tragekomforts und ihrer Haptik, welche mir sehr gut gefällt. 

Die App für Android Geräte ist sehr umfangreich und dennoch übersichtlich aufgebaut und hierüber werden einem zahlreiche Einstellungen ermöglicht. Für einen Schutz bieten die In-Ears übrigens die Schutzklasse IPX4 (Spritzwasser-Schutz) und das Case IPX2 (Tropfwasser-Schutz).

Preis/Leistung

Die UVP der Pixel Buds Pro hat Google mit 229€ festgesetzt, nicht wenig Geld, aber dafür bekommt man auch ein gutes Gesamtpaket geboten. Inzwischen dies diese je nach Farbe sogar schon für 150 € erhältlich, was diese noch viel interessanter macht. Dabei überzeugt das solide AMC, der bequeme Tragekomfort und die lange Akkulaufzeit. Ich kann die Google Pixel Buds Pro empfehlen, wenn ihr gute alltags In-Ears mit gutem Klang, sehr bequemen Tragekomfort und gutem ANC sucht.

Google Pixel Buds Pro

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://store.google.com/de/?hl=de

Winbot W1 Pro

In aller Kürze

Mit dem Ecovacs Winbot W1 Pro hat der bekannte Saugroboter Hersteller einen weiteren Alltagshelfer im Sortiment. Bei den Geräten der Winbot-Serie handelt es sich um eine Alltagserleichterung vor allem für diejenigen mit Neubauten, wo viele und vor allem große Fenster verbaut sind. Schließlich kann man hier den Roboter getrost seine Arbeit verrichten lassen und ihr könnt in diesem Moment etwas anderes tun. Bei kleinen Fenstern macht es kaum Sinn, denn hier ist der Winbot W1 Pro so schnell fertig, sodass ihr gleich dabei stehen bleiben könnt und zudem seid ihr hier per Hand sowieso schneller.

Der Ecovacs Winbot W1 Pro ist einfach in der Handhabung und erledigt seine Aufgabe so weit für ein Roboter sehr gut und das Reinigungsergebnis kann sich ebenfalls sehen lassen. Der Fensterrahmen und gerade am Rand wird das Fenster jedoch funktionsbedingt nicht gründlich gereinigt, da der Winbot hier nicht bis an die Ecken kommt und eben nur die Glasfläche und nicht den Rahmen mit reinigt. Nachteil ist zum einen der hohe Preis und man sollte den Fensterputzroboter nur als Reinigungshilfe zwischendurch sehen, denn das halbjährliche oder auch öfter Putzen des Rahmens inkl. Dichtung bleibt weiterhin an euch hängen. Am Ende muss jeder selbst entscheiden, ob sich der Kauf hier lohnt, habt ihr wie bereits erwähnt, ein neues Haus mit vielen sehr großen Fenstern würde ich zum Kauf raten, denn hier ist der Ecovacs Winbot W1 Pro eine Erleichterung.  

Gefällt uns

  • gründliche Reinigungsleistung
  • einfache Handhabung
  • sicherer Halt am Fenster
  • Wassertank vorhanden
  • guten Navigation
  • praktische Kreuzsprühtechnologie

Gefällt uns weniger

  • teuer
  • Steckdose in der nähe erforderlich
  • Absicherung über Karabiner nicht immer möglich
  • Reinigung am Rahmen und den Ecken nicht so gut
  • laut

Ecovacs Winbot W1 Pro

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Ecovacs Winbot W1 Pro wird genau so, wie ich es von den bisher getesteten Ecovacs Winbot Geräten kenne, in einer stabilen Umverpackung geliefert. Im Inneren befindet sich dann die bekannte, rundum informativ bedruckte Hauptverpackung mit dem praktischen Transportgriff.

Ganz wie bisher gewohnt nutz Ecovacs die Hauptseite der Verpackung dazu, um zum einen den Ecovacs Winbot W1 Pro zu präsentieren.Diesen erblickt man hierbei von oben betrachtet, also genau so, wie ihr diesen auch später während seiner Arbeit betrachten könnt. Außerdem erhält man hier dann natürlich die üblichen Dinge wie die Produktbezeichnung und der Herstellernamen. Im rechten blauen Bereich der Hauptseite widmet sich Ecovacs wie gewohnt dann den wichtigsten Ausstattungsmerkmalen des neusten Winbot Roboter. Zu diesen Merkmalen zählt die neue Generation der Navigation und zwar WIN-SLAM 3.0, die Sicherungsaspekte, damit der Roboter selbst bei einem Abfall des Vakuums nicht von der Scheibe fällt, sowie die einfache Handhabung. Ganz neu ist dabei die Kreuzsprühfunktion, denn wo man beim Vorgänger noch zuvor immer per Hand das Reinigungstuch mit der Reinigungsflüssigkeit besprühen musste, ist dies nun nicht mehr erforderlich, dazu aber später mehr. 

An der schmalen rechten sowie linken Seite zeigt Ecovacs erneut die Vorteile inkl. einem Bild, die man zuvor schon an der Vorderseite sehen konnte. Ebenso widmet sich Ecovacs auch bei der Rückseite erneut den Vorteilen des Winbot W1 Pro, dieses Mal aber auch auf mehrere Sprachen übersetzt. Zur jedem Vorteil gibt es dann auch hier noch ein Bild und so weit hat man eigentlich die wichtigsten Ausstattungsmerkmale direkt auf der Verpackung erkannt. 

In der Verpackung hat Ecovacs alles schön in einer schönen und handlichen Tasche verstaut, sodass man den Ecovacs Winbot W1 Pro auch ideal damit transportieren kann. Somit konnte ich z. B. den Roboter wunderbar mit der Tasche im Auto transportieren und hatte alles direkt dabei um den Winbot auch meiner Schwester und ein paar Freunden vorzuführen. Im Inneren der zeitweiligen Transporttasche findet man den kompletten Lieferumfang schön sortiert. Auf der einen Seite ist der Winbot W1 Pro inkl. seiner ganzen Kabel und dem Sicherungsseil und auf der anderen findet man zwei Mikrofaserwischtücher, eine kleine Flasche Reinigungsflüssigkeit inkl. Messbecher, mit dem den Tank des Winbot auffüllen kann. Außerdem findet man hier dann natürlich auch noch die Bedienungsanleitung und eine Schnellstartanleitung, die alles Wichtige zusammenfasst.

(Verpackung: 5 von 5 Punkten)

Design

Der Ecovacs Winbot W1 Pro besitzt exakt wie dessen Vorgänger die quadratische Form. Diese macht meiner Meinung nach sowieso bei einem Fensterputzroboter am meisten Sinn. Ein rundes Modell würden hier nämlich gar nicht in die Ecken kommen und beim WInbot W1 Pro ist dies nur ein schmaler Streifen, der nicht gereinigt wird. 

Farblich bzw. vom Design kommt der Winbot W1 Pro wie gewohnt im weißen Kunststoffgehäuse daher, der silberne Kunststoffkreis um den Leder-Griff lässt diesen besonders edel und schön aussehen. Der Winbot W1 Pro besitzt zwar einen Akku, welcher zwischen dem Stromkabel sitzt, aber dieser wird nicht während des Reinigungsvorgangs verwendet, dafür ist nämlich eine permanente Stromversorgung über eine Steckdose in der Nähe erforderlich. Der Akku wird lediglich als Sicherheit verwendet, sollte z. B. während der Reinigung der Strom ausfallen, dann fällt der Winbot W1 Pro nicht einfach vom Glas, sondern hält noch einige Zeit, sodass man diese sicher abnehmen kann. 

Durch das leichte Kunststoffgehäuse bringt der Winbot W1 Pro nur knapp über 1,5 Kilogramm auf die Waage, was fast 200 Gramm weniger als bei Winbot 920 ist. Dies finde ich so weit gut, denn immerhin ist dieser auch rund 22 mm größer ab beiden Seiten und bietet somit eine nochmals deutlich größere Wischfläche. Die Maße belaufen sich nun auf 270 x 270 mm und er ist 77,5 mm hoch. An der Unterseite ist der Ecovacs WInbot W1 Pro wie gewohnt umlaufend mit einer Klett-Oberfläche versehen, an der man ganz einfach eines der beiden mitgelieferten Mikrofaserwischtücher befestigen kann. Der innere Teil an der Unterseite zwischen dem Tuch muss dabei logischerweise frei bleiben, da hier der wichtige Bereich sitzt, über den der Wischroboter den Ansaugdruck (das Vakuum) erzeugt, mit dem er sich an die Scheibe festsaugt. 

Im Vergleich zur wenigen Konkurrenz kommt der Ecovacs Winbot W1 Pro deutlich besser in die Ecken, aber perfekt kann er es auch nicht, was an den Sensoren an allen vier Ecken liegt. Diese Sensoren sind aber sehr wichtig, denn hiermit erkennt der Roboter nicht nur den Rahmen von Fenstern, sondern auch die Enden von rahmenlosen Fenstern. Dies gelingt dadurch, dass beim Anfahren von Rahmen der an beiden in Fahrtrichtung sitzende Stoßdämper (vor- und zurück) ausgelöst wird und bei rahmenlosen Fenstern erkennen dies die gefederten Sensoren an den grauen Ecken. Sobald einer dieser über das rahmenlose Fenster/Tür fährt, springt dieser aufgrund der Feder vor und der Roboter weiß, ok, hier geht es nicht weiter. 

An der Oberseite, welche man beim Verwenden des Roboters immer sieht, befindet sich auffällig in der Mitte ein länglicher brauner Kunstleder-Griff, mit dem man den Roboter wunderbar an das Fenster ansetzen kann und drückt an nun den Startknopf, beginnt dieser automatisch mit der Reinigung bzw. erzeugt sein Ansaugdruck. Den Start-Knopf findet man hier direkt am oberen Bereich des Griffes und eben genau dieser wird auch am Ende wieder benötigt, damit das Vakuum beendet wird und man den Roboter wieder von der Scheibe entfernen kann. Links vom Griff ist einLautsprecher integriert, der sehr schön integriert wurde, da Ecovacs hier weitere Punkte mit auf die Oberfläche aufgedruckt hat, was für eine Auflockerung des Designs sorgt. Über den Lautsprecher teilt euch der Ecovacs Winbot W1 Pro mit, wann er fertig ist und von der Scheibe entfernt werden kann und informiert zudem über seinen Status, sodass dieser euch auf Deutsch mitteilt, wenn ihr z. B. vergessen habt, das Stromkabel anzuschließen. 

Neu an der Oberseite ist der mit eine Silikon-Stopfen abgedeckte Reinigungsflüssigkeitstank. Dieser ist 60 ml groß und hier kann man das mitgeliefert Reinigungsmittel ohne oder bei Bedarf auch mit dem ebenfalls im Lieferumfang enthaltenen Messbecher einfüllen. Von dort aus pumpt der Winbot W1 Pro dies während der Reinigung ab und gibt dies an den Kreuz-Spritzdüsen an Vorder- bzw. Rückseite aus, je nachdem in welche Richtung er gerade fährt.  Neu ist auch die Anordnung der gummierten Antriebsstränge, denn diese sind vom Zentrum nach außen gewandert und hier entsprechend im Wischtuch ausgespart. Die Gummi-Stränge werden je von zwei verzahnten Rollen angetrieben, dies ist auch wichtig, denn durch das erzeugt Vakuum muss sich der Putzroboter zwar sicher an die Scheibe saugen, aber zugleich auch noch bewegen können. Zu guter Letzt findet man im inneren Bereich auch den von den Ecovacs Produkten bereits bekannten roten Hauptschalter, über welchen man den Winbot W1 Pro einschaltet kann und eine LED, welche auf eine korrekte Anwendung hinweisen.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Ecovacs Winbot W1 Pro ist so weit sehr gut. Klar, das gute Stück besteht zum Großteil nur aus Kunststoff und dieser ist teilweise auch dünn ausgeführt, aber dies ist hierbei wichtig, denn der Winbot W1 Pro soll möglichst leicht sein. Für seinen Zweck geht die Materialanmutung auf jeden Fall in Ordnung und daher gibt es von mir hier keine wirkliche Kritik. 

Der Klett an der Unterseite hält das Reinigungstuch absolut bombenfest, sodass hier auch während der Reinigung nichts verrutscht. Auf den elektronischen Saugnapf, wie es noch beim Winbot X der Fall war, muss man jedoch auch hier genauso wie bereits beim Winbot 920 verzichten. Diesen Saugnapf fand ich persönlich aber gar nicht schlecht, schließlich konnte man diesen immer an einer haftenden Oberfläche befestigen, was mit dem herkömmlichen Sicherungsseil, wie es nun der Fall ist, leider nicht immer möglich ist.

Außerdem muss man beim Winbot W1 Pro genau wie bereits beim Winbot 920 beachten, dass hier in der Nähe, wo man diesen betreiben möchte, eine Steckdose ist. Das Netzkabel hat eine Länge von 4,7 Meter und sollte somit aber eigentlich fast immer ausreichen, falls nicht, kann man problemlos auch ein Verlängerungskabel verwenden.  

Bezüglich eines Stromausfalls, der während einer Reinigung durchaus vorkommen kann, hat Ecovacs ebenfalls mitgedacht. Hierzu wird, wie ich es bereits erwähnt habe, der verbaute Pufferspeicher am Stromkabel des Winbot genutzt. Sollte also der Strom ausfallen, bekommt ihr direkt den Hinweis über die App bzw. vom Roboter angesagt und sollte dann direkt zu diesem gehen, um ihn von der Scheibe abzunehmen, aber keine Angst dafür habt ihr genug Zeit.

Bei einem Sturz, also wenn das Vakuum aus bestimmten Gründen verloren geht und der Roboter abfällt, ist das Sicherungsseil enorm wichtig, sodass der Roboter nicht auf dem Boden einschlägt und z. B. auf dem Parket eine Macke hinterlässt. Was sich jedoch in diesem Fall kaum vermeiden lässt, ist der Aufprall gegen die Scheibe, denn durch das Fallen greift das Seil und der Roboter schlägt kurz gegen die Scheibe. Durch sein Kunststoffgehäuse geht der Roboter dabei nicht kaputt, da dies vom Material abgefedert wird, aber passiert dies häufiger, kann je nach Sturmhöhe dennoch mal was kaputt gehen. Bei mir ist dies jedoch nach mehreren Monaten Nutzungszeit bisher nie etwas passiert.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

AntriebsartStromversorgung über Steckdose
ReinigungsmodusSchnelle Reinigung, Tiefreinigung und Spot-Reinigung, mit Kreuzsprühtechnologie. Außerdem an jeder Ecke ein Kantenerkennungssensor und von sowie hinten ein Bumper
Farbeweiß/silber
Lautstärkeca. 70 dB
FormEckige Form mit großem flächigem Reinigungstuch (262 x 262 mm)
BetriebszeitDa mit Wassertank rund 60 Minuten, bis dieser wieder aufgefüllt werden muss
SensorenAusschaltschutz, Kantenerkennung, Sensoren zur Erkennung Rahmenloser Glasoberflächen, Alarm, Sicherungsseil.
Maße & Gewicht270 mm x 270 mm und 77,5 mm hoch; Gewicht knapp 1,53 kg
Länge des Stromkabels
4,7 m
Länge des Sicherungsseils1,5 m
LieferumfangFensterreinigungsroboter WINBOT W1 Pro
Reinigungslösung
kleiner Messebecher für das Auffüllen des Reinigungstanks
Netzadapter mit verbautem Akku inkl. Verlängerungskabel
2 Reinigungstücher (beidseitig verwendbar)
integriertes Sicherungsseil mit Karabiner
Benutzerhandbuch
technische Daten des Ecovacs Winbot W1 Pro

Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme des Ecovacs Winbot W1 Pro ist genau wie bei dessen Vorgängermodellen eigentlich sehr einfach und erfordert nur wenige und vor allem einfach Schritte. Zu aller erst musst man nach dem Auspacken den Roboter über das Netzkabel ans Stromnetz anschließen, damit der verbaute Notfallakku aufgeladen wird. Nur wenn diese voll aufgeladen ist, kann die Reinigung gestartet werden, dies ist wichtig, denn schließlich handelt es sich hierbei um ein Sicherheitsfeature. 

Während des Ladevorgangs bzw. oder danach kann man die kostenlose Ecovacs Home App erhältlich für Android und iOS aufs Smartphone laden. In der App muss man, sofern man noch keinen Account aufgrund eines anderen Ecovacs Gerät besitzt, noch zuvor einen erstellen. Dazu muss man sich einen Benutzernamen und ein Passwort ausdenken, welche zukünftig zum Einloggen dient. Ist der Account erstellt, kann man anschließend den QR-Code an der Unterseite im Zentrum des Ecovacs Winbot W1 Pro mit dem Smartphone scannen. Hierdurch weiß die App, welches Gerät ihr einbinden möchtet und verbindet entsprechend den Winbot W1 Pro mit dem App. Hierbei muss man nun einfach den Anweisungen am Smartphone folgen, was einfach ist, da dies verständlich und Schritt für Schritt erklärt wird.

In der App kann man einige Einstellungen bezüglich der Reinigungsfunktion einstellen, aber prinzipiell reinigt der Winbot W1 Pro auch direkt ohne die App. Über die App kann man z. B. die Reinigungsart einstellen, also soll eine schnelle, intensive oder nur ein kleiner Bereich „Spot-Reinigung“ durchgeführt werden. Außerdem kann der Roboter auch ferngesteuert werden und einiges mehr dazu aber mehr im Punkt „App“. Von Werk aus führt der Ecovacs Winbot W1 Pro aber bereits eine gute Reinigung durch und somit kann dieser wie schon erwähnt auch direkt ohne vorher Einstellungen vorgenommen zu haben, gestartet werden. 

Bevor man den Ecovacs Winbot W1 Pro zur Reinigung ans gewünschte Fenster anbringt, sollte man zuerst der Wassertank über den geöffneten Gummistopfen an der Oberseite mit der mitgelieferten Reinigungsflüssigkeit befüllen. Hierbei muss, sobald die Flasche leer sein sollte, nicht unbedingt der teure Reiniger von Ecovacs gekauft werden, sondern es kann auch ein etwas kostengünstiger Glasreiniger wie z.B, dieser hier genommen werden.

Da beim neuen Winbot W1 Pro nicht mehr zuvor das Mikrofasertuch mit der Reinigungsflüssigkeit besprüht und somit befeuchtet werden muss, sollte dies zuvor von euch gemacht werden. Denn beim Winbot W1 besprüht dieser in Richtung seines Fahrwegs regelmäßig die Scheibe und nimmt diese dann beim Überfahren mit dem Tuch auf. Da ohne vorheriges Befeuchten das Mikrofasertuch somit staub trocken ist, wäre dies nicht gut und sollte somit zuvor unterm Wasserhahn befeuchtet und anschließend ausgewringt werden. Anschließend das Wischtuch an der Unterseite an die Klettverschlüsse anbringen, den WInbot W1 Pro in der Nähe des Fensters an der Steckdose einstecken und mit dem Sicherungsseil befestigen. Dazu eignet sich eine Gardinenstange oder ähnliches über dem Fenster, aber wir z. B. haben keine, sondern nur Plissees und somit kann ich dies nicht wirklich effektiv anbringen. Der elektronische Saugnapf, der bei einem Druckabfall den Roboter absichert, wäre hier zwar besser, aber diesen nutzt Ecovacs leider nicht mehr. Ich bin bei der Reinigung aber sowieso immer in der Nähr und sollte der Druck des Vakuums abfallen, teilt euch dies der Roboter über den Lautsprecher sowieso mit und dann hält ihn eigentlich die Backup-Batterie am Fenster.

Nun sollt man zuvor noch auf jeden Fall den Hauptschalter einschalten. Dieser befindet sich, wie bereits erwähnt, an der Unterseite des Roboters. Ist dann auch schon die Reinigungsflüssigkeit eingefüllt, kann der Roboter direkt ans Fenster gehalten werden und der Startknopf betätigt werden. Daraufhin beginnt dieser automatisch mit der Reinigung des Fensters, fährt dabei dieses ab und besprüht dies mit den Düsen der Kreuzsprüh-Technologie, sodass die Scheibe entsprechend mit dem im Tank eingefüllten Glasreiniger gereinigt wird.. Jedes der beiden Mikrofasertücher kann beidseitig mit der Vorder- und Rückseite verwendet werden, ehe dies gründlich unter fliesendem Wasser gereinigt und ausgewrungen werden sollte. Am Ende der Reinigung, also wen der Roboter alles abgefahren und gereinigt hat, informiert euch ein Signalton darüber und euch wird mitgeteilt, dass der Roboter abgenommen werden kann. Dafür den Ecovacs Winbot W1 Pro einfach wieder am Griff halten und dabei zudem den Knopf betätigt, sodass er dabei das Vakuum bzw. das Ansaugen an die Scheibe beendet.

Die Sicherung des Ecovacs Winbot W1 Pro ist dabei eigentlich das aufwendigste und zugleich nervigste Teil des Roboters. Schließlich ist es gerade im Neubau, wie es bei uns der Fall ist, so, dass ich mir hier bei so gut wie jedem Fenster die Frage stelle, wo mach ich dies am besten fest? In der Beschreibung steht, dass man den Karabiner an einem festen und sicheren Metallgeländer befestigen soll, was ich bei mir jedoch nirgends finde. Doch ich habe mir hier etwas Gedanken gemacht und habe den Roboter teils am Griff der Fenster befestigen können, aber hier hatte mir der elektronische Saugnapf am Winbot X deutlich besser in der Handhabung gefallen, aber na ja, es geht ja auch so sehr gut.

(Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Reinigung & Navigation

Bei uns hat der Ecovacs Winbot W1 Pro viel Glasflächen zu reinigen, denn wie es in einem typischen Neubau der Fall ist, haben auch wir viele und vor allem sehr große Fenster bzw. Glaselemente. 

Sobald der Fensterputzroboter am Fenster angebracht wurde, beginnt dieser mit dem zuvor in der App festgelegten Reinigungsmodus. Von Werk aus ist hier „Schnelle“ Reinigung eingestellt, sodass der Roboter je nachdem, wie man diesen ansetzt, einmal alle Bereiche abfährt, bis dieser fertig ist und wieder am Startpunkt angekommen ist. Ist dies geschehen, meldet dieser, dass die Reinigung abgeschlossen ist und der Roboter abgenommen werden sollte. Hat man sich in der App wiederum für Intensivreinigung entschieden, dann fährt der Roboter erst das Fenster in der Senkrechten und dann horizontal ab. Es ist sehr faszinieren, dem Fensterputzroboter das erste Mal zuzusehen. Hier habe ich das ganze gleich meiner Schwester, Mutter und Schwiegermutter vorgeführt und alle waren erstaunt, wie das ganze funktioniert. Das der Wischroboter so einfach in der Handhabung ist, sich so leicht am Fenster festsaugt und dann seine Bahnen abfährt, das zieht selbst die Blicke der Nachbarn, die aus ihren Fenstern schauen auf sich und auch die Leute, die vorbei gelaufen sind, haben erstaunt geschaut.

Beim Reinigungsvorgang erreicht der Roboter eigentlich bis auf die Ecken und natürlich die Fensterrahmen selbst alle Bereiche. Ich bin damit dennoch mehr als zufrieden, den das Ergebnis ist sehr gründlich. Dabei reinigt der Roboter selbst stärkere Verschmutzungen problemlos und alles ist sogar streifenfrei. Das beim normalen Reinigen anfallende Problem mit tropfendem Wasser, das über den Fensterrahmen läuft, gibt es dabei nicht. Bei stark verschmutzten Fenstern sollte man den Roboter jedoch zweimal reinigen lassen, denn irgendwann kann während der Reinigung kein Dreck mehr vom Mikrofasertuch aufgenommen werden. Dieses muss dann entweder gewendet werden oder zwischen den beiden Reinigungen kurz ausgewaschen werden.  

Natürlich kann der Winbot W1 Pro nicht wie ein Saugroboter komplett autonom arbeiten. Man muss nämlich den Roboter von Fenster zu Fenster transportieren und zudem absichern. Aber alles weitere läuft autonom ab und dabei wie bereits erwähnt sehr gründlich. Ich bin dabei immer so vorgegangen, ich habe zuerst das Fenster vorgereinigt, indem ich den Fensterrahmen und den Bereich an der Gummidichtung gereinigt habe, dann habe ich den Roboter das Fenster reinigen lassen und gegebenenfalls nochmal kurz am Rahmen entlang gewischt, was jedoch kaum nötig war. So hat man am Ende komplett saubere Fenster, aber selbst nur das Glas regelmäßig reinigen lassen und den Rahmen jedes zweite Mal wäre durchaus auch möglich. 

Grundsätzlich war ich von der Reinigungsleistung des Ecovacs Winbot W1 Pro sehr begeistert. Außerdem erfolgt die Reinigung durch die neue Kreuzsprühtechnologie inkl. verbauten Tank für den Reiniger nochmals etwas autonomer als bei den Vorgängermodellen. Dies bringt noch mehr Komfort mit sich, denn das ständige manuelle Befeuchten des Tuches fällt nun weg. Der Winbot W 1 Pro liefert eine absolut streifenfreie und überraschend gründliche Fensterreinigung. Selbst etwas hartnäckigeren Schmutz bekommt der Roboter gut weg, daher bin ich damit absolut zufrieden. Bei sehr starken Verschmutzungen bleibt jedoch immer etwas vom Schmutz zurück, dafür ist der Anpressdruck einfach nicht ausreichend, sodass einem sowieso geraten wird, die Fenster einmal gründlich manuell zu reinigen, bevor man den Fensterputzroboter benutzt. Anschließend kann man die Fenster regelmäßig mit dem Roboter reinigen und bekommt so die besten Reinigungsergebnisse. Leichtere Verschmutzungen wie Fingerabdrücken und der häufig anfallende Blütenstaub, Staub von Erdarbeiten wie bei uns beim Arbeiten an der Aussenanlage entfernt der Winbot W1 Pro wiederum sehr zuverlässig.

(Reinigung & Navigation: 4,5 von 5 Punkten)

Sicherheit  

Der Ecovacs Winbot W1 Pro saugt sich mit stolzen 2800 pa (Pascal) an der Scheibe fest. Diese Stärke an Unterdruck ist enorm, sodass dieser selbst mit erhöhter Krafteinwirkung nicht von der Scheibe gelöst werden könnte. Erst wenn der Roboter das Vakuum abbaut bzw. löst, kann dieser wieder ganz einfach abgenommen werden. 

Während der Reinigung muss man sich keine Sorgen machen, dass der Winbot W1 Pro die Haftung verliert und zu Boden stürzt. Schließlich würde dieser sich zum einen akustisch melden, wenn er keinen sicheren Halt erzeugen kann und zudem wäre er in den meisten Fällen mit dem Sicherungsseil gesichert. Des Weiteren besitzt er den bereits erwähnten Puffer-Akku mit bis zu 60 Minuten Laufzeit, welcher automatisch eingreift, falls die Stromversorgung unterbrechen sollte, sei es durch einen Stromausfall oder andere Dinge.

Eine völlig autonome Angelegenheit ist der Ecovacs Winbot W1 Pro genau wie seine Vorgängermodelle sowieso nicht, denn schließlich müsst ihr diesen nach dem Reinigen selbst entfernen und zum nächsten Fenster transportieren. Daher solltet ihr beim Reinigen immer anwesend sein bzw. euch nicht weit vom Roboter entfernen, da dieser je nach Fenstergröße nach gut 10 bis 15 Minuten fertig ist und abgenommen werden sollte.

Bei der Neigung der Fenster können alle herkömmlichen Fenster problemlos gereinigt werden, lediglich bei manchen Dachfenstern kann die Neigung so stark sein, dass hier der Roboter nicht verwendet werden sollte bzw. kann. Hier gibt Ecovacs an, dass die Neigung zwischen 60° bis 120° kein Problem darstellt, aber alles außerhalb dieser Werte führt dazu, dass der Roboter einen Alarm von sich gibt, da das Vakuum nicht sicher genug ist. 

(Sicherheit: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke

Der Ecovacs Winbot W1 Pro muss sich während der gesamten Reinigung permanent am Fensterglas festsaugen. Dies verursacht eben funktionsbedingt Lärm, welcher hier bis zu 70 dB laut sein kann. Dies ist zwar nicht leise, aber eben wie ein herkömmlicher Staubsauger deutlich hörbar. Während der Reinigung im selben Zimmer arbeiten ist daher weniger toll, aber anders geht das Reinigen mit dem WInbot W1 Pro eben leider nicht. Meiner Meinung nach ist der „Lärm“ vollkommen in Ordnung und aushaltbar und dafür, dass ich dann saubere Fenster habe, die ich nicht mühselig selbst reinigen muss, ist das ein guter Kompromiss.

(Lautstärke: 4 von 5 Punkten)

App

Die Einrichtung über die App ist wie von Ecovacs bezüglich der Saugroboter und Fensterputzroboter, die ich bereits getestet habe, sehr einfach und somit auch schnell erledigt. Dazu tippt man oben in der App an der rechten Ecke auf das linke Symbol, damit man direkt in der Funktion „zum Hinzufügen eines neuen Produktes“ gelangt. Dabei kann man dann entweder direkt den QR-Code an der Unterseite des Winbot W1 Pro scannen oder man wartet kurz, bis dieser automatisch gefunden wird, sofern dieser am roten Schalter auf „Ein“ gestellt wurde. 

Danach wird man schön ausführlich und total einfach durch die Schritt für Schritt Anleitung geführt, welche einem zeigt, wie man den Roboter einschaltet usw. Danach wird man noch gefragt, ob man dem Roboter einen Namen für die App geben möchte und es wird direkt die aktuellste Firmware installiert. Im Anschluss folgt noch kurz eine kurze Anleitung, welche einem die wichtigen Handgriffe des Roboters zeigt und schon ist man auf der Hauptseite, auf der man alles Wichtige einstellen kann.

Verbunden wird der Roboter nicht über das WLAN, sondern Bluetooth. Dies ist auch vollkommen ausreichend, denn anders als ein Saugroboter, welchen man auch von unterwegs aus starten kann, macht dies hier beim Ecovacs Winbot W1 Pro kein Sinn, da man diesen sowieso manuell ans Fenster anbringen und wieder entfernen muss.

Die App ist recht simple aufgebaut, bzw. alles Wichtige ist hier direkt schon auf dem Startbildschirm des Winbot W1 Pro ersichtlich. Hierbei stellt man sich dann klar die Frage, ob die App eigentlich überhaupt notwendig wäre, wenn man hier z. B. am Roboter direkt entsprechende Knöpfe für die verfügbaren Reinigungsfunktionen integriert hätte, aber so sei es, Ecovacs hat sich für die zusätzliche App entschieden.

Auf der Startseite kann man direkt zwischen einer schnellen und Intensivreinigung wählen. Intensiv reinigt die Fenster eben länger und gründlicher, was gerade bei sehr dreckigen Fenstern sinnvoll ist. Für zwischendurch reicht dann oft die schnelle Reinigung aus. Möchte man nur einen kleinen Bereich am Fenster reinigen, gibt es dann noch die Spot-Reinigung. Außerdem kann man unten links noch auf die Fernbedienung zugreifen, sodass man den Fensterputzroboter mit einem Joystick navigieren kann, eine schöne Spielerei, aber wirklich nur dann sinnvoll, wenn vielleicht ein Bereich nicht richtig sauber geworden ist. Auf dem blauen runden Play-Button startet man dann die Reinigung und unter Zurück in die Ecke navigiert der Roboter zu seiner Startposition zurück.  

Wischt man von unten nach oben, wird das Einstellungsmenü noch etwas erweitert, sodass man dann bestimmen kann, ob 1-mal oder gleich 2-mal gereinigt werden soll und durch die Funktion „automatisches Sprühen“ erkennt der Roboter die Größe des Fensters und bestimmt selbst, wie oft dieser die Scheibe besprüht. Diese Einstellung hatte ich immer aktiv und führt zu einer gründlichen Reinigung.

Zu guter Letzt gibt es dann noch unten „Weiter Einstellungsmöglichkeiten“. Hier kann man nach einem Firmware-Update suchen, den Roboter einen anderen Namen geben sowie auf die Hilfe zugreifen, wo die häufigsten Fragen beantwortet werden.

Ich persönlich habe die App zwar bezüglich des Produkttests installiert und durchstöbert, damit ich unter anderem auch das Firmware-Update installieren konnte. Im Alltag jedoch habe ich die App dann nicht mehr wirklich verwendet. Ich bin einfach hergegangen, hab den Roboter eingesteckt, den Wassertank mit Reinigungsflüssigkeit gefüllt und ihn dann an die Scheibe gehalten und währenddessen den Start-Knopf gedrückt. Nachdem er fertig war, wurde der Roboter wieder abgenommen und zum nächsten Fenster gebracht.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Winbot W1 Pro von Ecovacs ist sehr einfach zu bedienen. Er liefert wie von Ecovacs versprochen ein sehr gutes Reinigungsergebnis und erledigt die Arbeit sehr zuverlässig. Klar an der Dichtung beim Glas und vor allem der Rahmen wird hier nicht mit geputzt, aber diese beiden Elemente müssen ja auch nicht jedes Mal sauber gemacht werden. Ich hab zuvor die Fenster alle paar Monate geputzt, nun mache ich dies weiterhin alle 3 Monate gründlich mit der Hand und den Winbot W1 Pro lasse ich alle paar Wochen das Glas gründlich innen und außen reinigen. 

Von einem völlig autonomen Reinigen, wie wir es inzwischen von Saugrobotern kennen, sind wir hier noch weit weg, denn von Glas zu Glas kann der Roboter nicht überspringen, hier ist euer Zutun weiterhin notwendig. Außerdem seid ihr mit der Hand mit etwas Übung auf jeden Fall schneller mit dem Reinigen fertig, aber es handelt sich hier dennoch um eine praktische Erleichterung bezüglich der Hausarbeit. Gerade im Neubau mit vielen großen Fenstern ist man sicherlich zwei Tage damit beschäftigt, alle Fenster zu reinigen und das ist viel Arbeit. Hier dann noch lieber den Roboter ganz einfach an die Scheibe ansetzen und sein Job machen lassen und ihr macht in der kurzen Zwischenzeit etwas anderes finde ich hierbei deutlich entspannter. 

In einem Altbau mit vielen kleinen Fenster, die man auch so also händisch sehr gut reinigen kann, lohnt sich der Putzroboter meiner Meinung nach nicht, hier ist das herkömmliche Reinigen deutlich sinnvoller.

Preis/Leistung

Die UVP des Ecovacs Winbot W1 Pro hat das Unternehmen wie dessen Vorgänger mit 399 € angesetzt. Nicht wenig Geld und auch wen er aktuell bereits für rund 320 € erhältlich ist, ist der Preis dennoch nicht gering.

Somit ist der kompakte Putzhelfer definitiv weiterhin kein Schnäppchen, doch gerade bei den sehr großen und teils schwer erreichbaren Fenster ist dieser meiner Meinung nach eine enorme Hilfe, die sich schnell bezahlt macht. Durch seine große Kabelreichweite und den Netzbetrieb kann dieser problemlos große Flächen reinigen. Man darf hier jedoch nicht erwarten, dass man den Fensterputzroboter direkt auf ein stark verschmutztes Fenster, welches man sehr lange nicht gereinigt hat, anbringt und dieser alles perfekt reinigt. Es wird empfohlen, stark verschmutzte Fenster das erste Mal manuell vorreinigen und dann regelmäßig mit dem Roboter zu reinigen, denn dann ist das Ergebnis am Besten. Ich bin mit dem Ergebnis des Winbot W1 Pro sehr zufrieden und nutze diesen sehr gerne, aber am Ende muss jeder selbst entscheiden ob sich der Kauf hier lohnt oder nicht.

Ecovacs Winbot W1 Pro

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testr Gesamtwertung 

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller:Ecovacs.com/at

Teufel Rockster Air 2

In aller Kürze

Teufel hat mit der Rockster Party-Lautsprecher Familie inzwischen je nach Einsatzzweck verschieden große und klanglich unterschiedlich kraftvolle Bluetooth-Lautsprecher im Sortiment. Der schwerste, größte und zugleich klanglich stärkste ist dabei der Teufel Rockster, welcher jede Party mehr als ausreichend laut und lange beschallt. Im Jahr 2018 hatte Teufel dann einen kleineren Bruder auf den Markt gebracht, welcher deutlich handlicher war und dennoch klanglich viel geboten hat. Nun hat Teufel die 2. Generation auf den Markt gebracht, bei der sich alles gegenüber dem Vorgänger verändert hat. 

Teufel setzt hierbei auf ein komplett neues modernes Design, welches mit nicht nur sehr gut gefällt, sondern diese ermöglicht auch, dass man den tragbaren Bluetooth-Lautsprecher besser transportieren kann. Dies liegt zum einen an den zahlreich integrierten Griffen und dank des von Teufel ebenfalls angebotenen Deuter x Teufel ROCKSTER AIR 2 Backpack kann man diesen sogar problemlos über längere Zeit mobil auf dem Rücken transportieren. Zudem hat Teufel auch bezüglich der Hardware einiges verändert bzw. verbessert. Somit überzeugt der Lautsprecher sowohl von der Verarbeitung, Materialanmutung als auch vom Klangbild, welches ich im Vergleich zur 1. Generation nochmals deutlich kräftiger finde. Er ist meiner Meinung nach deutlich Pegelfester und überzeugt auch mit einer hervorragend langen Akkulaufzeit.

Gefällt uns

  • sehr guter kräftiger Klang
  • sehr Pegelfest
  • lange Akkulaufzeit
  • Powerbank-Funktion
  • zahlreiche Anschlussmöglichkeiten
  • mit 14 Kilo handlicher als der große Rockster
  • Akku kann nun ohne Werkzeug ausgebaut werden

Gefällt uns weniger

  • hoher Preis
  • keine Schutzklasse gegen Staub oder Wasser
  • Akku muss im Lautsprecher geladen werden

Teufel Rockster Air 2

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Teufel liefert den Rockster Air 2 in der gewohnten Verpackung aus, welche das Produkt sicher schützt und sich rundum recht bedeckt hält. Dies ist aber bei Teufel nicht weiter schlimm, denn als Kunde bestellt man das Produkt hier entweder online und lässt es sich liefern oder sucht es in einem Teufel Store aus und nimmt es dort mit. Beim Teufel Rockster Air 2 würde ich definitiv die Lieferung bevorzugen, denn durch die ganze Stadt bis zum Auto den Rockster Air 2 schleppen, macht gerade in der großen Verpackung kaum Freude. 

Somit finde man bezüglich der Aufdrucke nur wenige Infos, was enthalten ist. Dies reicht aber aus, dass der Verkäufer bzw. Lagermitarbeiter und ihr selbst genau sehen könnt, was enthalten ist, ohne dass man dafür die Verpackung öffnen muss. Daher findet man an der Vorderseite, wo auch der Hersteller zusammen mit dem Produktnamen zu finden ist, eine Skizzierung der Rockstar Air 2, welcher hierbei auch auf die nebenanliegende Seite übergeht.

 Auf den anderen beiden Seiten erblickt man zum einen neben dem Versandlabel noch ein paar technische Daten zum Lautsprecher und der Verpackung (Größe und Gewicht). An der anderen Seite findet man dann wiederum noch ein paar weniger wichtige Hinweise zum Bluetooth und Qualcomm aptX. Nach dem Öffnen der Verpackung an der Oberseite kann man einen Schaumstoffeinsatz herausziehen, welcher der Teufel Rockstar Air 2 perfekt vor Transportschäden schützt. In diesem Einsatz findet man zugleich auch die Anleitung sowie das Ladekabel zum Aufladen des bereits verbauten Akkus. Das Teufel den Akku anders als beim großen Rockstar bereits eingebaut hat, finde ich gut, denn so müsst ihr es nicht mehr tun, aber dies geht beim neuen Modell sowieso noch einfacher, da dafür kein Werkzeug mehr erforderlich ist.  

Die Schaumstoffpolsterung im unteren und oberen Bereich des Kartons hält den Teufel Rockstar Air 2 sicher im Zentrum der großen Verpackung. Somit wird zuverlässig verhindert, dass beim Transport Schäden am Lautsprecher entstehen.  Den Teufel Rockstar Air 2 hat Teufel in einer großen Folie verpackt, somit wird dieser noch zusätzlich geschützt. An dieser Folie kann man den Teufel Rockster Air 2 auch sehr gut und einfach aus dem Karton herausholen. Anschließend muss man eigentlich nur noch den Schutzkleber am Drehregler abziehen und schon ist das gute Stück direkt Einsatzbereit.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Rein optisch hat sich beim Teufel Rockster Air 2 im Vergleich zum Vorgängermodell alles verändert. Wo der Vorgänger noch deutlich niedriger und in einer Kastenform wie dessen großer Bruder daher kam, kommt der neue Rockster Air 2 deutlich schlanker, etwas leichter und einiges „mobiler“ daher. Dank den beiden Griffmulden an den Seiten und dem Griff an der Oberseite gepaart mit der Griffmulde unten bietet der neue Teufel Rockster Air 2 deutlich mehr Möglichkeiten, den 14,1 Kilogramm schweren Bluetooth-Lautsprecher zu bewegen. 

Anders als der große Teufel Rockster hat dieser aber nur größere Gummierungen als Füße und besitzt keine Rollen, aber dafür steht dieser dadurch ausreichend sicher. Zudem hat Teufel hier in Kooperation mit Deuter einen speziellen Rucksack entwickelt, welcher dafür sorgt, dass der Rockster Air 2 auch ideal auf dem Rücken transportiert werden kann. Diese Transportmöglichkeit ist jedoch mit 120 € nicht gerade günstig, aber gerade auf einem Festival sorgt ihr hier auf jeden Fall für einen absoluten Blickfang, wenn ihr damit durch die Gegend lauft. 

Farblich kommt der Rockster Air 2 im gewohnten schwarz/roten Design daher, was nicht nur sehr gut harmoniert, sondern auch sehr gut aussieht. Die Vorderseite des Lautsprechers nimmt das bekannte Rockster Lautsprechergitter komplett ein und zeigt dabei an der Front im unteren Bereich das rote Teufel Logo in Form eines „T“. Zu den Seiten hin ist das Gitter dann abgewinkelt und an allen vier Ecken ist der Rockster Air 2 dabei mit einer großen Fasse versehen, was dafür sorgt, dass dieser interessanter aussieht, als wäre es einfach nur ein rechteckiger Kasten. Genau wie den großen Rockster umgibt auch das Lautsprechergitter des Rockster Air 2 ein knapp 5 mm breiter Silikonstreifen, welcher das Design noch mal deutlich auflockert und für die sehr stimmige Front sorgt. 

Während die Front komplett vom Metallgitter eingenommen wird, besteht das Gehäuse aus einem Kunststoff. Dieser wirkt aber keineswegs billig, denn er überzeugt mit einer Wertigkeit und tollen Haptik, was auch an der leicht strukturierten Oberfläche liegt. Neben dem eigentlichen Kunststoff-Korpus findet man hier sowohl am unteren als auch im oberen Bereich sozusagen ein paar Bumper-Elemente. Bei diesen handelt es sich um zusätzlich gut 5 mm dicke Kunststoffelemente, welche das Gehäuse noch stabiler machen und so vor Beschädigungen schützen. Seitlich findet man zwei Griffmulden, durch welche man den Teufel Rockster Air 2 ganz gut tragen kann, wenn man diesen umsetzen möchte oder eventuell aufständern will. An der Unterseite gibt es nämlich unter einer roten Silikon-Abdeckung ein 35 mm Stativflansch, sodass man den Lautsprecher einzeln oder im Stereo Betrieb auch ganz gut auf passende Lautsprecherständer betreiben kann. 

Beim Vorgänger waren die Bedienelemente und Drehregler noch zum zusätzlichen Schutz unter einer durchsichtigen Abdeckung, doch diese ist bei der 2. Generation komplett verschwunden. Die Lautstärkeregler, Bass- und Höhenregler liegen nun zusammen mit den Bedienknöpfen und Anzeigeelemente in der vertieften und abgeschrägten Nische. Sollte so unerwartet ein leichtes Regenschauer auftauchen, müsst ihr euch nicht direkt sorgen machen, denn das Wasser würd eher weitergehend direkt abfließen dun sich nicht ansammeln.  Aber dennoch Obacht, denn der Rockster Air 2 bietet keinerlei Schutzklasse und ist somit nicht gegen Spritzwasser und Staub in Form von Sand usw. geschützt. 

Hinten an der Nische, wo die ganzen Köpfe usw. sind, gibt es einen weiteren Transportgriff, welcher in der Innenseite mit demselben roten Silikon wie die Umrandung um das Lautsprechergitter versehen wurde. Diese sorgt jederzeit für einen angenehmen und sicheren Halt und somit kann der Teufel Rockster Air 2 auch wunderbar darüber umgestellt bzw. transportiert werden. An der Rückseite des Teufel Rockster Air 2 befinden wie bereits vom Vorgänger und dem großen Bruder gewohnt alle Anschlüsse, weitere Drehregler und Knöpfe. Auf diese gehe ich dann wie auf die oberen Regler und Knöpfe im Punkt „Bedienung “ ausführlich ein. 

Unter den Anschlüssen gibt es eine große Klappe, unter welcher sich der Akku versteckt. Dieser kann nun, wie bereits erwähnt ohne zusätzliches Werkzeug entnommen werden. Dazu einfach die Klappe entfernen, dann die beiden Klettverschlüsse, welche den Akku sicher halten, öffnen und schon kann man den Akku etwas weiter herausholen. Nun noch den Anschluss des Akkus, wie auf der Abdeckklappe gezeigt entfernen, indem man diesen in die gezeigte Richtung schiebt und schon kann der Akku ausgetauscht werden. 

Die Abmessungen des kleineren Rockster liegen bei 58,9 x 32,3 x 24,4 cm (H x B x T) und mit 14,1 Kilogramm ist dieser einiges leichter und somit handlicher als der große Teufel Rockster. Unter dem großen Lochgitter versteckt sich die ganze Kraft des Rockster Air 2, im unteren Bereich steckt hierbei der 250 mm große Tieftöner und direkt darüber befindet sich das 25 mm Hochtonhorn. Weitere Details zu den einzelnen Elementen erwähne ich euch unter dem Punkt „Klang“ genauer.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Gehäuse besteht hier aus einem robusten Kunststoff, welcher sich gegenüber dem MDF/Multiplex Gehäuse des Teufel Rockster nicht verstecken muss. Hierbei muss man nämlich eigentlich keine wirklichen Abstriche machen. Alle wichtigen Bereiche im oberen und unteren Bereich wurden hierbei zudem mit weiteren Kunststoffelementen verstärkt. Die praktischen Griffmulden und auch der Transportgriff an der Oberseite zusammen mit der Griffmulde im Boden ermöglichen zudem jederzeit ein problemloses Greifen des Teufel Rockster Air 2. Somit kann man diesen darüber schnell umsetzen und zudem erleichtert dies das aufsetzen auf ein kompatibles Stativ usw. 

Zwar ist der Teufel Rockster Air 2 etwas leichte rund handlicher als sein Vorgänger, aber auf Dauer herumtragen möchte man diesen dennoch nicht, denn 14,1 Kilogramm ist dann dennoch nicht wirklich handlich. Es gibt hier keine Rollen wie beim großen Rockster, aber damit konnte man diesen auch nur im Raum hin und her rollen. Der Teufel Rockster Air 2 ist mehr dafür gedacht, stationär im gewünschten Ort aufzustellen und von dort aus seine Leistung zu entfalten. Das tut er auch absolut und so fehlen mir keine Rollen und möchte man den Lautsprecher mobil nutzen, empfiehlt es sich, einen Bollerwagen zu nutzen oder den optional erhältliche deuter x Teufel ROCKSTER AIR 2 Backpack zu kaufen, mit dem man dem Lautsprecher auf dem Rücken trägt. 

Bei Regen sollte man sich genau überlegen, ob man den Teufel Rockster Air 2 mit nach draußen nehmen möchte. Indoor kein Problem, aber gerade mobil unterwegs bietet dieser keinerlei Schutzklasse. Leichter Regen ok, dieser läuft am Gehäuse durch die schräge Ausführung ab, aber dennoch kann hier im schlimmsten Fall die Elektronik einen Schaden nehmen und zudem kann auch Staub bzw. der Sand am Strand Schäden verursachen. Somit handelt es sich hier mehr um einen Schönwetterlautsprecher, aber ein kurzes leichtes Regenschauer sollte dieser problemlos abkönnen. Möchte man wiederum etwas robusteres, muss man sich bei der Konkurrenz umschauen. 

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Artmobiler Bluetooth Lautsprecher
Treibereinen 250 mm Tieftonteller, ein 25 mm Hochtäler mit Hochtonhorn für einen breiten Abstrahlwinkel und einen verzerrungsfreien Pegel
KonnektivitätMikrofon XLR-Eingang; XLR-Ausgang für weiteren Rockster; Klinkenbuchsen-Eingang 3,5 mm; Klinkenbuchsen-Eingang 6,3 mm; USB-C-Ladefunktion für Smartphones
AkkuWiedergabezeit: Bis zu 58 Stunden (Mittlere Lautstärke)
Im Eco-Modus bis zu 31 Stunden bei voller Lautstärke
Ladezeit: Bis zu 4,5 Stunden
Abmessungen32,3 x 34,4 x 58,9 cm (Breite x Tiefe x Höhe)
Gewicht14,1 Kilogramm
Lieferumfang1 x Teufel Rockster Air 2
1 x Stromkabel
1 x Lithium-LiFePO4-Akku
Bedienungsanleitung
Technische Daten der Teufel Rockster Air 2

Inbetriebnahme

Der Teufel Rockster Air 2 kann auf mehrere Arten betrieben bzw. mit Strom versorgt werden. Zum einen geht dies natürlich direkt über den schon eingebauten Akku, mit diesem ist man ab flexibelsten, da nicht kabelgebunden und mit bis zu 58 Stunden Laufzeit auf mittlerer Lautstärke bietet dieser eine absolut ausreichend lange Akkulaufzeit. Des Weiteren kann man den Akku auch ausbauen oder natürlich auch eingebaut lassen und den Rockster Air 2 über das 1,2 Meter lange Netzkabel an dem gewünschten Ort permanent mit Strom versorgen. Vorteil daran, man muss sich absolut keine Sorgen darüber machen, dass der Akku leer geht, den über die Steckdose wird dann eben der Strom gezogen, der benötigt wird. Zu guter Letzt kann der Rockster Air 2 auch über eine externe Quelle an der Rückseite mit Strom versorgt werden. Dafür ist jedoch das separate von Teufel im Shop angebotene Autobatterie-Anschlusskabel Rockster für 30 € erforderlich. Mit diesem 120 cm langen Kabel kann man bei Bedarf auch eine 12 Volt Autobatterie anschließen, hierfür muss das Kabel einfach im Anschluss „EXT Battery“ angeschlossen werden und die beiden Pole müssen an die Batterie angesteckt werden fertig. 

Wie bisher alle anderen Rockster Geräte kann man natürlich auch das neuste Mitglied der Teufel Rockster Air 2 im Stereo-Betrieb verwenden. Dazu muss man jedoch im Besitz eines zweiten Rockster Lautsprecher sein oder ein Kumpel hat sowieso einen, dann könnt ihr diese natürlich miteinander verbinden. Solltet ihr zwei Teufel Rockster Air 2 verbinden wollen, geht dies am einfachsten dank Party-Link über Bluetooth. Damit benötigt ihr kein Verbindungskabel, was mehr Freiraum ermöglicht und nicht noch den Kauf eines weiteren Kabels erfordert. Dabei wird der eine Lautsprecher als Master und der andere als Companion geführt, also dem Master spielt man via Bluetooth bzw. einer anderen Quelle die Musik zu und der andere gibt diese einfach automatisch mit wieder. Hierbei sollt man dann aber an der Rückseite einstellen, welcher Rockster Air als linker und welcher als rechter geführt werden soll, sonst spielen beide wie gehabt im Mono die Musik ab, aber Stereo ist eben deutlich besser.

Möchte man mehrere (bis zu 10 Lautsprecher) miteinander verbinden, muss für jeden zusätzlichen Lautsprecher das von Teufel angebotene XLR-Kabel gekauft werden, dieses gibt es entweder für 25 € (5 Meter) oder 30 € (10 Meter). Mit diesem Kabel kann man dann sogar auch problemlos einen großen normalen Rockster und auch den Vorgänger, den Rockster Air mit dem Teufel Rockster Air 2 koppeln und bekommt somit natürlich ein nochmals ganz anderes Klangbild geboten wie nur mit einem Lautsprecher im Mono-Betrieb. Jedoch reicht natürlich auch ein einzelner Teufel Rockster Air 2 aus, um eine größere Party mehr als ausreichend zu beschallen. Ganz klar bietet der große Rockster nochmals mehr Power, ist aber zum einen deutlich schwerer, teuerer und oftmals wird diese Rockster nicht voll ausgereizt, daher macht der kleinere aber auch kraftvolle Rockster Air 2 absolut Sinn.

Die Möglichkeit der drei Arten von Stromversorgung gefallen mit sehr gut. Somit kann man daheim in den eigenen vier Wenden leise Musik via Netzkabel hören. Sobald man jedoch ins Freie z. B. auf ein Festival geht, macht natürlich der Akku bzw. die Autobatterie viel mehr Sinn. 

(Inbetriebnahme: 5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung der Teufel Rockster Air 2 ist sehr einfach und erklärt sich eigentlich im Großen und Ganzen von selbst. Eingeschaltet wird der Lautsprecher über den Powerbutton an der Oberseite, indem man den Knopf knapp 2 Sekunden gedrückt hält. Ein Signalton bestätigt das Einschalten und zudem leuchtet auch die Beleuchtung um die Drehregler auf. Neben dem Power-Button ist dann auch die wichtigste Wiedergabequelle integriert, nämlich Bluetooth. Zwei Sekunden gedrückt halten versetzt den Rockster Air 2 in den Pairing-Modus und ihr könnt daraufhin diesen mit eurem Smartphone koppeln. Dies wird die Quelle sein, welche die meisten unter euch sowieso am meisten verwenden werden, aber es gibt hierbei natürlich noch weitere Wiedergabe- bzw. Anschlussmöglichkeiten. Darauf gehe ich jedoch im nächsten Punkt  „Anschlüsse und Funktionen“ ausführlich ein, hier geht es direkt weiter mit der Bedienung. Beim letzten Knopf an der Oberseite handelt es sich um den Play/Pause Knopf, darüber kann die Musik logischerweise schnell angehalten werden und tippt man die Taste zweimal an, dann springt man im Bluetooth-Modus zum nächsten Musiktitel. 

Des Weiteren findet man an der Oberseite noch drei wichtig Drehregler, zwei kleinere in der Mitte und den großen mit dem Teufel Logo dahinter. Während man mit den kleinen Reglern den Bass (Bass-Regler) und die Höhen (Treble-Regler) kann über den großen die Lautstärke aller Wiedergabequellen jederzeit stufenlos reguliert werden. Zu guter Letzt gibt es an der Oberseite noch ein paar Status-LEDs, welche z. B. zeigen, wenn AUX, ein Instrument, Line In oder Mikrofon angeschlossen ist bzw. die entsprechende Quelle verwendet wird. Die Beleuchtung um die Regler, welche entsprechend der Anpassung mehr oder weniger beleuchtet werden, sieht gut aus und gefällt mir persönlich sehr gut.Dies hat mir schon beim Vorgänger sehr gut gefallene, welcher ich mir bei einem Kollegen genauer angeschaut hatte. Übrigens hat Teufel hier auch einen Helligkeitssensor verbaut, welcher direkt oben oberhalb des Bluetooth-Knopfes integriert wurde. Dieser passt die Helligkeit der Beleuchtung automatisch der Umgebung an, sodass bei Dunkelheit die Beleuchtung reduziert und bei hellerem Umgebungslicht erhöht wird.

Kommen wir dann noch zur Rückseite des Teufel Rockster Air 2 hier findet man alles schön geordnet und beschrieben, sodass man eigentlich direkt informiert wird, welcher Knopf bzw. Regler was verändert. Angefangen oben links ist das Battery-Management, hierüber kann man im eingeschalteten Zustand durch das Betätigten der Taste mit dem Blitz den aktuellen Akkustand abrufen. Dieser wird euch dann anhand vier Balken angezeigt, wovon jeder als 25 % Akkukapazität steht. Daneben kann man mit der Eco-Tasten den Energiesparmodus aktivieren.  Aktiviert man diesen, werden die LEDs gedimmt, außerdem wird die max. Lautstärke reduziert und auch die tiefen Bässe werden reduziert, da diese mehr Energie verbrauchen. Somit wird die Laufzeit nochmals deutlich erhöht, aber unbedingt notwendig ist die bei der hohen max. Laufzeit eigentlich kaum. Bei max. Lautstarke und dem Eco Modus sind somit jedoch immerhin bis zu 31 Stunden Musikhören drin, was ohne den Eco Modus deutlich niedriger ausfallen würde.

Neben dem Batterie-Management folgt alles bezüglich Party-Link. Hierüber kann man diesen Modus aktivieren und wählen, welcher Lautsprecher welchen Kanal wiedergeben soll. Außerdem bestimmt man auch hier, welcher als Master und welcher als Companion konfiguriert werden soll. Darunter folgen dann die Regler und Knöpfe bezüglich der verschiedenen Quellen. Hierüber kann man die Lautstärke der unterschiedlichen Quellen separat nochmals anpassen, unabhängig vom Master-Regler oben am Lautsprecher und außerdem befinden sich hier alle externen Anschlüsse für Mikrofon, Instrumente usw. Zu guter Letzt gibt es hier noch den Anschluss für die Powerbank-Funktion und die des Netzkabels doch alles weitere im nächsten Punkt.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Anschlüsse/Funktionen

Ich habe es bereits ein paarmal erwähnt, dass man den Teufel Rockster Air 2 mit unterschiedlichen Wiedergabequellen betreiben kann. Auf diese gehe ich nun genauer ein, diese zahlreichen Anschlüsse befinden sich allesamt auf der Rückseite.

Input Volume

Hier im großen Abschnitt an der Rückseite kann neben der Lautstärke der Bluetooth-Quelle auch alles weitere angeschlossen und reguliert werden. Direkt daneben kann dann die AUX-In Quelle bezüglich der Lautstärke reguliert werden und unmittelbar darunter ist der dazugehörige Klinkenanschluss. Direkt daneben folgt der 6,3 mm Klinkenanschluss, über welchen man ein Instrument wie z. B. eine E- Gitarre anschließt kann. Zu guter Letzt folgt daneben noch ein Mikrofon-Anschluss sowie der dazugehörige Drehregler für die Lautstärke und der Umschalter, um die Eingangsempfindlichkeit von Lin-In auf MIC (Mikrofon) umzustellen. Daneben folgt dann noch der Companion-Out Anschluss, über welchen man den Rockster Air 2 mit eine weiteren via XLR-Kabel verbinden kann. 

Party-Link

Hier kann der Betriebsmodus geändert werden. Dies ist bei einem Stereo-Betrieb mit einem weiteren Rockster Air 2 wichtig. So solltet ihr einen der Rockster, welcher rechts steht auf „R“ und den anderen auf „L“ stellen, damit ihr ein perfektes Stereo-Klangbild erhaltet. Habt ihr nur einen Rockster Air 2, dann solltet ihr beide Kanäle wiedergeben und somit den Regler auf Mono belassen. Der Party-Modus ist wie bereits erwähnt nur dann sinnvoll, wenn ihr zwei Rockster miteinander verbinden möchtet bzw. besitzt. Besitzt man nur einen Rockster Air 2 dann kann man hier alles wie von Werk eingestellt belassen.

Powerbank

Hierbei handelt es sich um einen zeitgemäßen USB-C Anschluss dieser gibt 5 Volt 2 Ampere aus. Somit wird ein Smartphone mit max. 10 Watt geladen, was ausreichend schnell ist und doppelt so schnell wie beim normalen Rockster, wo nur max. 5 Watt verfügbar sind.

Ext. Battery

Hierüber kann, wie bereits erwähnt eine 12 Volt Autobatterie angeschlossen werden. Dies ist dann sinnvoll, sollte einem kein Netzanschluss zur Verfügung stehen und der eingesetzt Akku leer sein, dann bietet diese nochmals Reserven, um darüber mehrere Stunden Musik zu hören.

(Anschlüsse/Funktionen: 5 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun zu dem interessantesten Teil des Teufel Rockster Air 2 dem Klang, welchen Teufel gegenüber dem Vorgänger nochmals verbessert haben soll. Dies zeigt sich so zumindest direkt in den technischen Details, denn Teufel hat den Frequenzbereich von 50 bis 20.000 Hz auf 47 bis 22.000 Hz angepasst und der maximale Schalldruckpegel wurde ebenfalls um 3 dB erhöht und zwar auf 115 dB (bei einem Meter Abstand). Teufel setzt auch hier auf ein 2-Wege-System, bei dem ein 25 mm Hochtöner und ein 250 mm Tieftöner eingesetzt wird. Beim Hochtöner handelt es sich wie bereits beim Vorgänger um ein sogenanntes Hochtonhorn, dieses ist weiter verbessert worden und der Vorteil daran ist, es ist besonders pegelfest. 

Angetrieben wird das System von einem Class-D-Verstärker, der das System auf einen Maximalschallpegel von den bereits erwähnten 115 dB/1 m bringt. Der Tieftöner liefert zusammen mit dem im Inneren verbauter 32-Bit digital Signalprozessor und der Class-D Endstufe dafür, dass der Rockster Air 2 nicht nur eine hohe Lautstärke schafft, sondern dass diese natürlich bleibt und dabei fast wie ein echtes 3-Wege-System klingen soll.

Beim 25 mm Hochtöner handelt es sich um ein gerne von Teufel verbauten Hochtöner in der Rockster Familie, denn dieser ist mit einem quasi unzerstörbaren und leistungsstarken Hochtonhorn ausgestattet. Dieses sorgt zum einen für eine hohe Sprachverständlichkeit, einen sehr breiten Abstrahlwinkel und zudem für einen verzerrungsfreien Pegel. Der 250 mm große Tieftöner aus Zellulose wiederum ist leicht und dennoch sehr verwindungssteif. Die Gesamtausgangsleistung (RMS) liegt bei 80 Watt.

So viel zu den unterschiedlichen Elementen, die für den Klang sorgen sollen. Doch ob der Klang am Ende nur laut kann oder ob das Ganze auch noch qualitativ überzeugen kann, zeigt sich wie gewohnt im Klangtest. Ich habe den Teufel Rockster Air 2 nun knapp über einen Monat in Betrieb und dabei verschiedene Musikrichtungen angehört. 

Der 250 mm Tieftöner hat es definitiv in sich, denn diesen hört man definitiv durch seine kräftige Kickbasswiedergabe und zudem erzeugt dieser einen druckvollen Tiefbassbereich, welcher für das Gewicht des Lautsprechers sehr kräftig zupackend daher kommt. Ihr hört gerne Genres mit druckvollen Bässen, dann macht der Teufel Rockster Air 2 auf jeden Fall sehr viel Spaß, denn dies ist eine seiner Kerndisziplin, euch mit seinen kräftigen Bässen vom Klang zu überzeugen. Aber auch das 25 mm Hochton-Horn gefällt mir sehr gut. Dieses sorgt dafür, dass der Gesang bzw. die Stimmen sich gut gegenüber dem dominanten Bass durchsetzen können. Außerdem kommen Instrumente hierbei gut zur Geltung, aber genau wie bei den Stimmen fehlen hier ein wenig die Mitten und zudem gehen die feinen Details in den Höhen unter. Dieses sorgt für eine durchaus detailreiche Wiedergabe der Höhen, davon profitieren vorrangig Stimmen und der Gesang, welcher so kräftig genug aus den druckvollen Bässen hervorsticht. 

Der Rockster Air 2 kann natürlich auch laut, was bei einer Party-Lautsprecherbox absolut wichtig ist. Bezüglich der max. Lautstärke bietet er genug Reserven, um eine größere Party mit 60 Leuten oder mehr ausreichend zu beschallen. Der breite Abstrahlwinkel von 80° horizontal und 40° vertikal trägt zudem dazu bei, dass egal ob man direkt vor oder weiter seitlich zur Front des Lautsprechers steht, der Klang bleibt dabei weitestgehend gleich. Zudem überzeugt der Teufel Rockster Air 2 sowohl auf niedriger als auch erhöhter Lautstärke mit einem fantastischen Hörspaß, aber dennoch bereitet es in den höheren Pegel grundsätzlich am meisten Freude. Dabei bleibt der Rockster Air 2 sehr pegelsicher, erst bei etwa 75 % der maximalen Lautstärke wird das Klangbild etwas schrill, aber glaubt mir bis zu dieser Lautstärke beschwert sich zuvor schon euer Nachbar und selbst auf einer Party ist dies meist mehr als ausreichend laut. Viele Lautsprecher bieten indoor ein sehr gutes Klangbild, doch verwendet man diese draußen, dann geht das Klangbild doch schnell unter. Dies ist beim Rockster Air 2 nicht der Fall, denn durch die beiden Regler für Bass und Höhen können diese so feinjustiert werden, dass selbst die Leute weiter hinten den Klang unverfälscht abbekommen. 

Man kann mit dem Teufel Rockster Air 2 eigentlich problemlos alle Arten von Musik-Genres wiedergeben. Bei Party-Musik (Ballermann), Techno, HipHop und alle anderen Genres, die von einem kräftigen Bass profitieren, ist der Rockster Air 2 in seinem Element. Bei Rock und Pop wiederum ist er auch sehr gut, aber hier treten die Stimmen und die Gitarrenriffs schnell etwas in den Hintergrund der dominanteren Bässe. Dennoch sind diese aber hörbar, wenn auch nicht so dominant, wie man es von einem weniger Bassstarken Lautsprecher kennt.

(Klang: 5 von 5 Punkten)

Akku

Beim Rockster Air 2 handelt es sich um einen mobilen Bluetoothlautsprecher. Daher ist dieser mit einem wiederaufladbaren Lithium-LiFePO4-Akku ausgestattet. Dieser bietet einen Tiefentladeschutz, ist leistungsstark und kann auch bei Minustemperaturen problemlos seine Leistung bringen. Teufel verspricht mit dem 7.800 mAh Akku eine Laufzeit von bis zu 58 Stunden bei mittlerer Lautstärke. Im Eco-Modus kann man diesen auf maximaler Lautstärke mit reduziertem Bass sogar 31 Stunden am Stück laufen lassen. Das sind beides exzellente Werte, da die Laufzeit gegenüber dem Vorgänger fast verdoppelt wurde. 

Beim Vorgänger war es leider noch so, dass man bei diesem den Akku nur aufladen konnte, wenn der Lautsprecher eingeschaltet war. Dies wurde nun verbessert, denn zwar muss der Akku weiterhin im Rockster Air 2 aufgeladen werden, aber dabei kann dieser auch im ausgeschalteten Zustand aufgeladen werden. Sobald am Rockster Air 2 das mitgelieferte Netzkabel eingesteckt wird, beginnt der Akku aufzuladen und den aktuellen Ladezustand kann man dabei an der Rückseite über die vier Balken ablesen. 

Die max. Akkulaufzeit hängt natürlich von vielen Faktoren ab. Dabei spielt die gewählte Wiedergabequelle genauso wie die eingestellte Lautstärke und die Musik, die wiedergegeben wird, eine entscheidende Rolle. Denn eine hohe Lautstärke verbraucht mehr Energie genauso wie Musik, die viele Bässe mit ordentlichem Tiefgang beinhaltet. Im Alltagstest habe ich die Laufzeit natürlich nicht am Stück geprüft, denn mehr als zwei Tage am Stück den Rockster 2 bei mittlerer Lautstärke laufen lassen, da könnte ich nicht schlafen und die Nachbarn ebenso nicht und würden sich sicherlich alle beschweren. Daher musste ich dies in mehreren Abschnitten testen und zusammenrechnen. Zusammengerechnet sind die Werte, die Teufel angibt, auch die, welche man gut erreichen kann. Bei mittlere bis etwas höherer Lautstärke kann man hier gut über 50 Stunden erreichen, was absolut ausreichend sein sollte.

Sollte selbst dies nicht ausreichen, kann man sich zum einen für 80 € eine zweite Back-up Batterie im Teufel-Shop bestellen oder man nimmt eine 12 V Autobatterie, welche zusätzlich über das separat kaufbare 30 € Adapter-Kabel angeschlossen werden kann.

(Akku: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel wirbt den Rockster Air 2 mit dem Satz „ mobiler und aktiver Event-Bluetooth-Lautsprecher der Spitzenklasse“. Dem kann ich absolut zustimmen. Schließlich überzeugt mich der Rockster Air 2 nicht nur vom Design, sondern ebenso ist der Klang sehr gut und wer lauten Sound mag, ist hier genau richtig. Des Weiteren wurde die Akkulaufzeit gegenüber dem Vorgänger fast verdoppelt und durch das Erweitern über eine 12 Volt Autobatterie oder einen weiteren Akku macht dies den Rockster Air 2 zum Dauerspieler jeder Party. Mobil ist der Rockster Air 2 natürlich trotz knapp 14 Kilo, was an den praktisch platzierten Griffen liegt, aber auf Dauer empfiehlt es sich, den Rucksack in Kooperation mit Deuter zu kaufen oder einen Bollerwagen für den Transport zu organisieren.

Preis/Leistung

Der Preis von 699,99 € (UVP) ist nicht gerade niedrig, auch wenn Teufel das gute Stück aktuell um 100 € auf 599,99 reduziert hat, ist es immer noch viel Geld. Hierfür bekommt man bei Teufel z. B. auch schon sehr gut klingende Standlautsprecher, aber man muss hier eben die deutlich umfangreicheren Einsatzmöglichkeiten des Rockster Air 2 betrachten, denn hier bekommt man wahrlich ein mobilen Krawallmacher ganz dem Teufel Motto „ Mach Laut“. Ganz klar kann der kleinere Rockster Air 2 nicht mit dem großen Teufel Rockster mithalten, aber dies soll er auch gar nicht, er ist eine „günstigere“ Möglichkeiten, eine größere Party mehr als ausreichend zu beschallen. Für viele Einsatzzwecke reicht der kleine Bruder vollkommen aus und auf jeden Fall klingt er besser und ist noch handlicher als sein Vorgänger.

Teufel Rockster Air 2

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung 

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://teufel.de

JBL Live Pro 2 TWS

In aller Kürze

Mit den JBL Live Pro 2 hat der JBL Live Pro+ TWS den ich im Jahr 2021 getestet habe, ein Nachfolger erhalten. Am Design haben sich nur wenige Details verändert, denn im Großen und Ganzen ist hier die Bauweise und das Ladecase absolut gleich. Dennoch gibt es feine Unterschiede wie z. B. die Mikrofone-Abdeckung an der Unterseite am Steg. Vielmehr hat sich jedoch unter der Haube verändert, denn zum einen ist es JBL gelungen, die Akkulaufzeit auf bis zu 40 Stunden (mit mehrmaligen Aufladen) zu erhöhen und zudem sind nun mehr Mikrofone für eine bessere Sprachqualität an Bord. Zu guter Letzt hat sich auch an der Schutzklasse etwas getan, sodass man statt IPX 4 die Schutzklasse IPX 5 geboten bekommt, sodass hier nun ein Schutz gegen Strahlwasser aus beliebigen Winkeln geboten wird. Das ANC ist wie beim Vorgänger gut, außerdem finde ich das Talk-Thru gut gelungen und der Klang weiß ebenso zu überzeugen wie die gute Sprachqualität. Was die neuen In-Ears sonst noch so können, zeigt euch dieser Testbericht.

Gefällt uns

  • sehr beqeumer Sitz
  • lange Akkulaufzeit
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • Amazon Alexa und Google Assistant unterstützung
  • Umgebungs- und Talk-Thru-Funktion
  • IPX5 Schutz

Gefällt uns weniger

  • keine hochwertigen Audio-Codecs
  • manuelles Ausschalten nicht möglich
  • ANC hat bei Wind, sehr hohen und sehr tiefen Töne teils Probleme

JBL Live Pro 2 TWS

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Kopfhörer der LIVE-Serie hat JBL nun schon eine Zeit im Sortiment und regelmäßig gibt es hier neue Modelle bzw. wie im Falle der JBL Live Pro 2 TWS eine neue Generation. Hier handelt es sich um das Nachfolgemodell der JBL Live Pro+ TWS welche ich bereits von einiger Zeit getestet habe und nun ist ein verbessertes Nachfolgermodell erschienen. 

Beim Verpackungsdesign bleibt JBL hier dem Vorgängermodell absolut treu, denn erneut gibt es eine rundum informative Verpackung mit dem besonderen Sichtfenster an der Rückseite, durch welches man ein Teil des Innenlebens der Verpackung erblicken kann, doch der Reihe nach. Ganz wie von JBL gewohnt bleibt man sich beim Verpackungsdesign der letzten Jahre absolut treu und so wird auch diese Kopfhörergeneration in der typischen weiß/orange/grauen Verpackung ausgeliefert.

Die Vorderseite der Verpackung nutzt JBL logischerweise dazu, um das Produkt zu präsentieren, sodass wir hier eine Abbildung der beiden In-Ears zusammen mit dem geöffneten Ladecase sehen. Zudem dürfen hier natürlich das JBL-Logo an der linken oberen Ecke und seitlich nach unten verlaufend der Produktname nicht fehlen. Direkt unter dem Live Pro 2 TWS Schriftzug folgen dann noch wie von JBL gewohnt, die wichtigsten Funktionen des Modells, zu denen das ANC, Wireless Charging und die perfekte Sprachqualität zählen sollen. An der unteren rechten Ecke erfährt man dann zudem noch die Akkulaufzeit, ganz so, wie ich es von JBL gewohnt bin. Hierbei gibt JBL an, dass mit einer vollen Aufladung 10 Stunden Musik gehört werden kann und durch das Case weitere 30 Stunden ermöglicht werden. Zusammen kommt man so mit mehrfachem Aufladen auf eine Akkulaufzeit von maximal 40 Stunden ein sehr guter Wert.

Betrachtet man die schmale rechte Seite, zeigt einem JBL hier unter anderem durch kleine Skizzen den Lieferumfang, welcher bei den JBL Live Pro 2 TWS beinhaltet ist. Des Weiteren wird hier einer der beiden In-Ears gezeigt und JBL erwähnt hier extra die patentierten ovalen Silikon-Anpassstücke, welche für einen perfekten Tragekomfort und zugleich für eine von Grund auf sehr gute Isolierung bieten sollen. Zudem erwähnt JBL hier noch kurz die zugehörige App „JBL Headphones“ welche weitere Einstellungsmöglichkeiten bietet und dabei sowohl für Android und iOS verfügbar ist. 

Zu guter Letzt kommen wir noch zur wichtigen Rückseite, denn diese zeigt einem wie oftmals üblich, die meisten Informationen zum Produkt. Hier findet man exakt wie beim Vorgängermodell das direkt auffallende Sichtfenster, durch welches man die beiden In-Ears, welche in der Verpackung sind, betrachten kann. Zudem zeigt JBL hier nochmals die In-Ears gemeinsam mit dem Case und geht auf weitere wichtige Ausstattungsmerkmale der In-Ears ein. Zu diesen zählt zum einen der integrierte JBL Signature Sound, das adaptive Noise Cancelling mit Smart Ambient, die gute Sprachqualität dank nun 6 anstatt 3 Mikrofonen und dem wasserabweisenden Gehäuse mit bequemen Tragekomfort.

Nach dem Durchtrennen des Klebestreifens an der Unterseite kann man das komplette Innenleben der Verpackung an der Unterseite herausziehen. Dabei hat man dann eine schwarze stabile Kartonage in der Hand, welche direkt nach dem Aufklappen eine Abdeckung parat hält, die eine in drei Schritten den Vorgang erklärt, wie man die In-Ears mit dem Smartphone koppelt. Also alles, wie es auch genau so bei der 1. Generation der Fall war. Unter der Abdeckung darunter kommt dann zum einen direkt das sicher verstaute Ladecase zum Vorschein und darüber ist eine kleine Mappe, die alle Beschreibungen enthält. Entnimmt man diese Mappe, findet man darunter zwei weitere Kartonage, welche ebenfalls mit Symbolen versehen sind, sodass man daran direkt erkennen kann, dass im oberen Teil die In-Ears versteckt sind und darunter das USB-C Ladekabel zusammen mit den unterschiedlich großen Ohranpassstücken verstaut wurde.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Die JBL Live Pro 2 TWS sind In-Ears im klassischen Steg-Design, genau wie beim Vorgängermodell und wie man es z. B. auch von den normalen Apple AirPods kennt, aber eben mit Silikonanpassstücken. Somit resultiert hier schon ohne ANC eine deutlich bessere Isolierung von der Umgebung, was bei den AirPods ohne jene absolut nicht gegeben ist. 

Jeder der In-Ears bringt exakt wie beim Vorgängermodell gerade einmal fünf Gramm auf die Waage und dank des kompakten Designs und der ovalen Knospe schmiegen sich die In-Ears sehr gut in die Ohrmuschel, sodass ein bequemer und zugleich störungsfreier Tragekomfort geboten wird. Damit das ANC richtig arbeiten kann, ist es wichtig, dass die In-Ears schon von Grund auf eine vernünftige Abschirmung von den Umgebungsgeräuschen bieten, was selbstverständlich am besten über die mitgelieferten Silikon-Eartips funktioniert, welche JBL hierbei und drei Größen mitliefert.

Absolut identisch zur 1. Generation setzen sich die JBL Live Pro 2 TWS aus der Knospenform, an welcher der Treiberausgang inkl. der Großteil der Elektronik sitzt und dem kurzen Steg zusammen. Letzteres trägt hier zu einem sicheren Halt bei, steht aber anders als die anderen Modelle aus dem Hause JBL deutlich auf dem Ohr hervor. Am Steg sind zudem die nicht direkt erkennbaren berührungsempfindlichen Sensoren integriert, über welche die Steuerung der Ohrhörer erfolgt und zudem versteckt sich in diesem Part auch der wichtige Akku und ein Teil der Mikrofone. Das Gehäuse wurde aus einem hochwertig anfühlenden Kunststoff gefertigt. Dieser Kunststoff sorgt für ein geringes Gewicht und zudem ist das Gehäuse so gegen leichtes Strahlwasser, also ein Regenschauer und Schweiß bestens geschützt, aber eben nicht wasserdicht. 

Den Stiel hat JBL nun auf den ersten Blick noch etwas hübscher gestalte, denn an der Außenseite ist dieser nun in Hochglanz ausgeführt. Dies führt jedoch dazu, dass diese Aussenseite sehr schnell verkratzt und etwas unschön durch die Fingerabdrücke wirkt. Der Rest ist dann wiederum in einem matten Finish gehalten und in meinem Fall des Testgerätes in einem dunklen schwarz. An der Innenseite des „Stiels“ findet man hierbei dann wie bei dieser Art der Kopfhörer oftmals üblich die Ladekontakte, in diesem Fall sind es an der Seite zwei goldene Kontakte. Zudem hat man hier direkt unter den Kontakten noch etwas kleiner die unterschiedlich farbigen Richtungsbeschreibungen aufgedruckt, sodass man daran erkennen kann, welcher In-Ear ins rechte und welcher ins linke Ohr gehört. Vertauschen kann man diese jedoch aufgrund ihres Aufbaus nicht, denn falsch eingesetzt sitzen diese sehr unbequem und der Klang kommt nicht richtig ins Ohr.

Neben dem von mir getesteten Modell ist schwarz, gibt es die JBL Live Pro 2 TWS auch noch in folgenden Farben: Weiß, Pink und Blau. Daher sollte hier für jeden eine passende Farbe dabei sein. Dual-Connect gehört inzwischen beim JBL zum Standard und so kann man natürlich auch die JBL Live Pro 2 TWS im Stereo-Betrieb und auf Wunsch auch einzeln im Mono Betrieb verwenden. Also entweder den linken oder rechten Kopfhörer einzeln, ganz wie man dies gerade bevorzugt. 

Ladecase

Das Ladecase der JBL Live Pro 2 TWS ist weiterhin wie beim Vorgängermodell sehr kompakt gehalten und weitestgehend identisch. Auf dem matten Finish des Kunststoffs wirkt der hochglänzenden JBL Schriftzug auf dem Deckel sehr ansprechend und kommt somit sehr gut zu Geltung. Dennoch muss ich hier klar erwähnen, Matt ist hierbei etwas anfällig gegen Fingerabdrücke, somit muss man gerade mit fettigen Fingern hin und wieder das Case sauber wischen, da es sonst nicht mehr ganz so schön wirkt. Das Case liefert JBL dabei immer in der Farbe mit, in welcher man die Kopfhörer ausgesucht hat.

Das Case kann dank seiner geringen Maße von: 55 x 50 x 30 mm (L x B x H) problemlos in die Hosentasche verstaut werden und bringt gerade einmal 50 g auf die Waage (mit Ohrhörer 60g). Vom Design ist das Case weitestgehend schlicht und zeitlos gehalten und gefällt mir aufgrund dessen kompakten Form ganz gut. An der Vorderseite des Ladecase gibt es eine Griffmulde, welche das Öffnen deutlich vereinfacht und zudem hat JBL hier eine Status-LED in Form von drei Balken integriert, welche den aktuellen Akkustand anzeigen. Aufgeladen wird der Akku entweder über den USB-C Anschluss an der Rückseite oder kabellos über ein Qi kompatibles Ladegerät. 

Im Inneren des Case gibt es sonst auch nichts Atemberaubendes zu sehen, hier findet man die beiden Plätze, in welchen die In-Ears zum Aufladen eingesetzt werden und dabei über die je zwei Ladekontakte mit Strom versorgt werden. Neben den In-Ears wurde je ein kleiner R bzw. L eingelassen, sodass man auch hier direkt darüber informiert wird, welcher In-Ear wo eingesetzt werden muss, aber ein Vertauschen ist hier eigentlich sowieso ausgeschlossen.  Das Ladecase wird übrigens wie bei JBL uns zahlreichen anderen Herstellern gewohnt, mit einem ausreichend starken Magneten sicher verschlossen gehalten und zudem werden auch die In-Ears perfekt in ihre Position durch Magnete fixiert, sodass jederzeit ein zuverlässiges Aufladen ermöglicht wird.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der JBL Live Pro 2 TWS ist so weit sehr gut. Der Kunststoff der In-Ears und des Ladecase fühlt sich angenehm an und die Übergänge wurde gut verarbeitet. Die einzelnen Bauteile des Gehäuses gehen dabei sauber ineinander über, sodass man kaum Übergänge spürt. Wenn ich hier ganz penibel bin, spüre ich hier mit dem Finger am linken In-Ear einen sehr leichten Übergang, aber dieser ist nur minimal und nicht direkt erkennbar und zudem stört dieser absolut nicht. 

Da JBL hier nicht auf physische Tasten setzt, sondern auf Touch-Sensoren, drückt man sich die In-Ears beim Betätigen nicht unangenehm ins Ohr. Hier habe ich daher nichts zu bemängeln, denn angesichts des Preises stimmt die Verarbeitung der In-Ears voll und ganz.

Das leichte Kunststoff-Case ist mit einer sogenannten Soft-Touch-Oberfläche versehen, welches wie die Kopfhörer selbst ebenfalls matt gehalten wurde. Negativ an dieser matten Soft-Touch-Oberfläche ist jedoch, dass diese je nach gewählter Farbe sehr anfällig gegenüber Fingerabdrücke ist. Somit sammelten sich bei mir bereits nach einem Tag sehr viele Abdrücke rund um das Ladecase, welche schnell durch leicht fettige Finger entstehen können. Bei den In-Ears wurde die Außenseite gegenüber der 1. Generation nun optisch durch die Hochglanzoberfläche hervorgehoben, was diese bei meinem schwarzen Modell noch etwas schöner bzw. hochwertiger wirken lässt. Jedoch ist eben auch genau diese neue Oberfläche noch anfälliger als die Soft-Touch-Oberfläche, aber beide Oberflächen bekommt man problemlos mit einem Baumwolltuch wieder sauber und sind wir mal ehrlich, Kopfhörer sind eben ein Gebrauchsgegenstand und daher ist dies relativ egal.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.2)
FarbeSchwarz, weitere Farben: Pink, Weiß und Blau
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 10 h (ohne ANC) bis zu 9 Stunden (mit ANC)
Akku Ladecase: 30 h
Gesamt somit: bis zu 40 h
Gewicht 60 g (Ohrhörer und Ladebox)
10 g (beide Ohrhörer)
50 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.2 Audio-Codec: nur SBC. Unterstützte Profile: A2DP V1.3, AVRCP V1.6, HFP V1.7
Fast Pairing von Google wird unterstützt.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 11 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz–20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dB105 dB
Impedanz (Ohm)16 Ohm
LieferumfangJBL Live Pro 2 TWS
1 x Ohrstöpsel in 3 Größen
1 x USB-C-Ladekabel
1 x Ladecase
1 x Garantie/Warnung (W/!)
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt (S/i)
Technische Daten der JBL Live Pro 2 TWS

Tragekomfort

Durch das sehr gering ausfallende Gewicht von gerade einmal 5 Gramm je In-Ear und dem Design mit dem Steg, sitzen die beiden In-Ears sehr bequem im Ohr und dies problemlos auch über Stunden. Somit bin ich mit dem Tragekomfort sehr zufrieden, denn mit den mitgelieferten drei Größen an Silikon-Eartips, kann man die In-Ears perfekt dem eigenen Ohr anpassen. 

Bezüglich sportlichen Aktivitäten sollte man hier bei diesem Modell auf jeden Fall beachten, dass hier keine zusätzliche Absicherung in Form von Ear-Hooks oder Flügeln vorhanden sind. Daher handelt es sich hier um keine expliziten Sport-In-Ears, aber egal ob ich joggen war oder im Fitnessstudio trainiert habe, die In-Ears hatten bei mir sehr gut gehalten. Ob die In-Ears richtig im Ohr sitzen, könnt ihr entweder selbst entscheiden oder über die App prüfen lassen. Hier gibt es im Untermenü eine Funktion, die einen kurzen Ton wiedergibt und euch dann direkt mitteilt, ob alles richtig sitzt oder z. B. einer und der Ohrhörer nachjustiert werden sollte. Dies funktioniert über die verbauten Mikros in der Innenseite der Ohrhörer, die dabei prüfen können, ob Geräusche von außen durchkommen bzw. ob der Ton durch einen falschen oder zu lockeren sitzt leicht entweicht. 

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

JBL setzt bei den Live Pro 2 TWS exakt wie beim Vorgängermodell auf eine berührungsempfindliche Oberfläche zur Bedienung. Dies hat zwar den Vorteil, dass man sich die In-Ears nicht ins Ohr drückt, wenn man z. B. eine Taste drücken muss, doch ein Nachteil hat dies auch. Man kann die In-Ears nämlich nicht über die Touch-Funktion einschalten und benötigt so stets das Ladecase. Zudem ist es dann auch so, dass der Akku beim Einsetzen immer geladen wird, wie es z. B. auch bei den AirPods der Fall ist, was zudem auf Dauer dafür sorgt, das der Akku schneller verschleißen wird. 

Über die JBL Headphones App kann man bei Bedarf die Belegung der Touch-Zuweisung etwas verändern, jedoch hat man hier dann nicht komplett die freie Wahl, sondern kann aus verschiedenen Settings das passende auswählen. Von Werk aus ist die Bedienung so gewählt, dass man durch das Antippen der linken Oberfläche zwischen ANC und dem Umgebungsmodus wechseln kann, während man durch ein zweimaliges Antippen die TalkThru-Funktion ein- und ausschalten kann. Die Musiksteuerung erfolgt wiederum am rechten In-Ear, sodass ein einmaliges Berühren die Musik pausiert. Tippt man die Oberfläche doppelt an, springt man einen Titel vor, während das dreimalig antippen dafür sorgt, dass man einen Musiktitel zurückspringt. Einen eingehenden Anruf kann man bei den JBL Live Pro 2 TWS über beide Seiten annehmen, indem man einmal auf einen der beiden In-Ears tippt und möchte man den Sprachassistenten nutzen, muss man eine Seite der In-Ears länger berührt halten.

Bleibt man hier bei den Werkseinstellungen, dann habt ihr nicht die Möglichkeit, die Lautstärke direkt über die In-Ears zu regulieren. Solltet ihr dies jedoch wünschen, dann müsst ihr entweder auf die Umgebungsgeräusche Regulierung oder die Titel-Steuerung verzichtet. 

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

JBL setzt bei den Live Pro 2 TWS je In-Ear weiterhin wie bereits bei der 1. Generation auf einen 11 mm Treiber. Die klangliche Abstimmung ist hier typisch für JBL, denn die Live Pro 2 TWS überzeugen durch ein kraftvolles Klangbild, welches jedoch keineswegs übertrieben basslastig wirkt.

Besonders hervor sticht beim Klangbild die Tiefen. Hierbei überzeugen diese mit einer kontrollierten, keineswegs aufdringlichen Wiedergabe und entfalten sich sehr gut. Dies sorgt dafür, dass die JBL Live 2 Pro TWS für eigentlich zahlreiche Musik-Genres bestens geeignet sind. Die Mitten sind auch im Großen und Ganzen präsent, gehen aber ganz klar im Vergleich zu den Tiefen etwas im Hintergrund unter. Das gleiche gilt auch für die Höhen, wobei diese etwas stärker wahrnehmbar sind und somit ausgeprägter daher kommen. Etwas mehr Detailreichtum wäre hier zwar wünschenswert, aber im Equalizer kann man das ganze ja noch ein wenig feintunen. Die Wiedergabe von Stimmen gefällt mir wiederum gut, sodass man mit den JBL Live 2 Pro TWS auch gut Hörbücher anhören kann.

Die Sprachverständlichkeit der JBL Live Pro 2 soll ja wie JBL selbst wirbt, zu den Stärken der neuen Generation zählen. Dies stimmt zwar, wenn die Umgebung um einen herum leise ist, aber wartet ihre gerade auf die Bahn, wo natürlich auch Züge an euch vorbei fahren oder lauft an einer viel befahrenen Straße, werden eurem Gesprächspartner auch diese Geräusche mit übertragen. Zwar etwas gedämpft, aber teils wurde bei mir nachgefragt, was ich gesagt habe, da im Hintergrund auch vorbeifahrende Autos bzw. Züge zu hören waren. Seid ihr daheim und telefoniert hier sind die JBL Live 2 Pro sehr gut, dann kann man euch klar und deutlich verstehen, aber unterwegs kann selbst der Wind als Rauschen mit übertragen werden und somit stören.

Bezüglich der Latenz, also dem Zeitversatz zwischen wiedergegebene Bild und Ton, habt ihr mit den JBL Live Pro 2 TWS kein Problem. Hier ist alles absolut synchron und somit eignen sich die In-Ears perfekt dazu, um Filme und Serien unterwegs anzusehen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Inzwischen haben eigentlich sämtliche neu auf den Markt kommende Kopfhörer aus dem Hause JBL den Zugriff bzw. die Anbindung an die „JBL Headphone“ App. Diese bietet JBL kostenlose für iOS und Android Smartphones an und ermöglicht unter anderem, dass man Einstellungen am Equalizer und einige weitere Personalisierung vornehmen kann.

JBL Headphones
Preis: Kostenlos
JBL Headphones
Preis: Kostenlos

Dazu zählt z. B. die Möglichkeit, dass man bei der Bluetooth-Übertragung auswählen kann, ob einem die Stabilität der Verbindung, der Klang oder die Synchronität von Bild und Ton wichtiger ist. Adaptives ANC kann im Untermenü eingestellt werden, aber diese ist von JBL sowieso von Werk aus aktiv und würde ich auch so belassen.

Inzwischen haben eigentlich sämtliche neu auf den Markt kommende Kopfhörer aus dem Hause JBL den Zugriff bzw. die Anbindung an die „JBL Headphone“ App. Diese bietet JBL kostenlose für iOS und Android Smartphones an und ermöglicht unter anderem, dass man Einstellungen am Equalizer und einige weitere Personalisierung vornehmen kann.

Dazu zählt z. B. die Möglichkeit, dass man bei der Bluetooth-Übertragung auswählen kann, ob einem die Stabilität der Verbindung, der Klang oder die Synchronität von Bild und Ton wichtiger ist. Adaptives ANC kann im Untermenü eingestellt werden, aber diese ist von JBL sowieso von Werk aus aktiv und würde ich auch so belassen. 

In dem Einstellungsmenü kann zudem bestimmt werden, ob man den am Smartphone integrierten Sprachassistenten nutzen möchte oder alternativ kann man auch sowohl Amazons Alexa und den Google Assistant darüber nutzen und einrichten. Die üblichen Einstellungen wie z. B. der Equalizer stehen hier natürlich auch zur Verfügung und ermöglicht es entweder zwischen einigen voreingestellten EQ-Settings zu wählen oder ein eigenes zu erstellen und diese abzuspeichern. Sehr praktisch finde ich die Integration des Gehörgangstest, was für eine automatische Geräuschunterdrückungskompensation sorgt, sodass das ANC eurem Gehörgang angepasst wird. Um dies Messung jedoch erfolgreich durchzuführen, ist es erforderlich, dass ihr in einer lauten Umgebung seid, was jedoch eigentlich kein Problem sein sollte.  

Des Weiteren könnt ihr hier wie bei JBL gewohnt Einstellungen am Equalizer vornehmen, wo ihr entweder aus einem der 6 vordefinierten Presets eins auswählt oder ein eigenes individuell anpasst wie es euch am besten zusagt. Die Funktion Voice Aware ist meiner Meinung nach sehr sinnvoll, denn dadurch hört man die eigene Stimme, wenn man telefoniert je nach eingestelltem Level stärker oder leichter. Der Vorteile dabei ist, dass man dadurch nicht so laut spricht, wenn man telefoniert, was die ein oder anderen sicherlich kennen, die sich öfters unterhalten, wenn diese Kopfhörer tragen. Hierbei hört man nämlich die eigene Stimme gedämpfter und dadurch redet man, ohne dass es einem bewusst wird lauter. 

Natürlich kann man über die App auch noch den gewünschten Sprachassistent wählen, ganz nach euerer Wahl, ob ihr lieber Siri oder Amazon Alexa nutzen möchtet. Bei einem Android-Gerät steht hier dann natürlich anstelle von Siri „Hey, Google“ zur Verfügung. Selbstverständlich kann man über die App auch direkt nach eventuell verfügbaren Firmware-Updates suchen und diese gegebenenfalls installieren. Des Weiteren ist es auch noch sinnvoll, die automatische Abschaltung zu aktivieren. Dabei kann man wählen, dass nach 15 Minuten ohne Zuspielen von Musik in den Standby-Modus gewechselt werden soll.

Zu guter Letzt finde ich noch zwei Funktionen sehr nützlich. Zum einen die integrierte Kopfhörer-Suchfunktion, dabei gibt der gewählte Kopfhörer, welchen man sucht, einen ausreichend lauten und permanenten Piepton von sich, der beim Finden der In-Ears sehr hilfreich ist. Außerdem finde ich noch den Passformtest sinnvoll, damit kann man nämlich prüfen, ob die In-Ears mit den gewählten Anpassstücken richtig sitzen oder nachgebessert werden sollt.

App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Umgebungs-Modus

Genau wie bereits beim Vorgängermodell hat JBL auch im JBL Live Pro 2 TWS adaptives Noise Cancelling Einzug erhalten. Das aktive ANC sorgt für eine deutliche Reduzierung von dem Umgebungslärm, aber vollkommen abschotten tut es dann wiederum nicht. Sehr hohe und teils auch tiefere Töne gelangen hier weiteren in euren Gehörgang, sodass ihr z. B. wahrnehmt, wenn jemand eine Autotür zuknallt. Dies ist aber leider bauartbedingt, denn In-Ears schotten nie so gut ab, wie es z.B. ein Over-Ear Kopfhörer macht, welcher das Ohr vollkommen umschließt und schon von Werk ohne ANC besser abschottet. Dennoch ist das ANC eben gut, aber wer wirklich absolute Ruhe haben möchte, sollte ein Over-Ear Kopfhörer bevorzugen, aber auch die haben ihre gewohnten Nachteile. Denn gerade im Sommer ist es mit diesen schnell unangenehm warm.

Positiv finde ich hier gegenüber dem Vorgängermodell, das hier egal ob man ANC oder einen anderen der drei Modi wählt, das Klangbild wird nicht mehr hörbar verändert. Bei der 1. Generation war es noch so, dass hierbei der Bass deutlich hörbar angehoben wurde, dies ihr nun nicht mehr der Fall. 

Das ANC führt jedoch weiterhin zu einem dezent leicht hörbaren Grundrauschen, was jedoch technisch bedingt und bei eigentlich allen anderen Kopfhörer mit ANC ebenfalls der Fall ist. Im Umgebungsmodus bzw. vor allem bei Talk-Thru ist das Rauschen dann noch etwas stärker wahrnehmbar und man hört es z. B. bei ruhigen Passagen teilweise schon deutlich hervor. 

Aktiviert ihr „Ambient Aware“, sorgt dies dafür, dass ihr weiterhin die max. Lautstärke zur Verfügung habt, aber dabei werden euch die Umgebungsgeräusche mit eingespielt. Diesen Modus nutze ich recht selten, denn entweder möchte ich komplett abgeschottet sein oder habe eben alles deaktiviert. Nutzt man Ambient Aware z. B. bei Radfahren, stört einen das Windrauschen, was sehr stark zusammen mit der Musik mit eingespielt wird. 

Sinnvoller finde ich hingegen Talk-Thru, denn hier werden euch nur Stimmen durchgespielt, während alle anderen Geräusche herausgefiltert werden. Sinnvoll, wenn man z. B. im Sportstudio auf mittlere Lautstärke Musik hört, aber jemand einen gerade etwas fragen möchte, so bekommt man dies mit, was z.B. mit ANC ohne ohne aktives Talk-Thru nicht hörbar wäre.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Bei der Energieversorgung der JBL Live Pro 2 TWS hat JBL trotz des nahezu identisch großen Gehäuses der Ohrhörer einen größeren Akku verbauen können. Somit ist dieser von 55 mAh auf 65 mAh gewachsen, was für eine Verlängerung der Akkulaufzeit sorgt. Mit permanent aktiven ANC sind nun laut JBL 8 Stunden und ohne ANC bis zu 10 Stunden Musikgenuss am Stück möglich. Dies ist meiner Meinung nach eine absolut ausreichende Akkulaufzeit, denn nur die wenigsten werden hier sicherlich die 10 Stunden am Stück Musik hören. Je nach eurer gewählten Lautstärke pendelt sich die Akkulaufzeit bei knapp 8 bis 9 Stunden mit aktivem ANC ein. Danach müssen die In-Ears wieder ins Ladecase eingesetzt werden und können darin noch weitere 3-mal voll aufgeladen werden. 

Da die Kopfhörer im Case wie üblich nicht nur aufbewahrt werden können, sondern automatisch wieder aufgeladen werden, ist es wichtig, diese hier drin zu verstauen. Das Case besitzt einen 580 mAh Akku und bietet somit wie bereits erwähnt die Möglichkeit, die In-Ears insgesamt bis zu drei Mal von komplett leer auf voll aufzuladen, sodass man mit ANC auf eine gesamte Akkulaufzeit von ca. 37 Stunden und ohne ANC auf bis zu 40 Stunden kommen sollte.

Sofern man die In-Ears am Tag zuvor vergessen hat, wieder ins Case zu legen und deren Akku komplett leer ist, hat JBL eine Schnellladefunktion integriert. Diese ermöglicht es, dass die beiden In-Ears nach grade einmal 15 Minuten für bis zu 4 Stunden Musikhören (ohne ANC) aufgeladen sind. Mit ANC sind es da eher max. 2 Stunden. 

Neben dem Aufladen via mitgeliefertem USB-C Ladekabel ist es bei dieser Serie auch weiterhin möglich, dass Ladecase induktiv via Qi-Ladematte aufzuladen. Dabei gilt jedoch zu beachten, dass die Ladezeit bei Qi oftmals länger dauert als mit Kabel, sodass die In-Ears mit USB-C bereits nach gut 2 Stunden komplett aufgeladen sind und beim induktiven Laden insgesamt knapp 4 Stunden vergehen.

Am Ladecase hat JBL hier drei Ladebalken integriert, welche einem die Restkapazität des Akkus anzeigen und zudem sieht man hier auch während des Ladevorgangs den Fortschritt. Möchte man die genau Akkukapazität vom Ladecase oder der In-Ears erfahren, ist dies am besten direkt über die App am sinnvollsten. Die automatische Play/Pause Funktion hat JBL automatisch aktiviert, somit wird die Musik automatisch bei der Entnahme der beiden In-Ears aus dem Ohr angehalten und wieder fortgesetzt, wenn man diese einsetzt. Des wird im Alltag sehr zuverlässig von dem nicht sichtbaren Annäherungssensor erkannt und hilft enorm dabei, den Akku zu schonen.

(Akkulaufzeit: 5 von 5 Punkten)

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt JBL auf den aktuellen Bluetooth 5.2 Standard inkl. Google mit Fast Pair. Letzteres ermöglicht dabei ein schnelles Verbinden mit kompatiblen Android-Geräten. Dabei handelt es sich um das Pedant zur Apple-Technologie, die es ermöglicht, dass direkt durch das Öffnen des Case, die In-Ears mit dem Android Smartphone schnell und einfach gekoppelt werden können. Die Kopfhörer können jedoch nicht nur im Stereo, sondern bei Bedarf auch einzeln im Single-Modus verwendet werden und dabei ist es völlig egal, ob man den rechten oder linken In-Ear bevorzugt.

Das Koppeln mit einem iPhone ist jedoch nicht sonderlich umständlicher, sondern wie gewohnt absolut einfach gehalten. Dies erfolgt eben dann ganz normal über die Einstellungen->Bluetooth und hier wählt man dann, nachdem man die Kopfhörer aus dem Case genommen hat die „JBL Live Pro 2 TWS“ aus. Die Bluetooth-Reichweite hat mir im Test gut gefallen, denn diese war zum einen sehr stabil und zudem auch mit gut 15 Metern indoor überraschend hoch.

(Bluetooth: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die JBL Live Pro 2 TWS wurden gegenüber der ersten Generation nochmals in einigen Punkten verbessert. So hat man bei gleicher Größe und nahezu indischem Gewicht die Gesamtakkulaufzeit von 30 auf max. 40 Stunden erhöhen können. Das Klangbild ist etwas wärmer abgestimmt, sodass es ideal zu Musikgenres passt, welche von einem kräftigen Bass profitieren. Des Weiteren bietet JBL hier eine umfangreiche App an, welche zahlreiche Einstellungen ermöglicht und sehr übersichtlich gehalten ist. Zudem wurde die Schutzklasse verbessert, sodass nun anstatt IPX4 der Schutz nach IPX5 geboten wird, was bedeutet, dass den In-Ears nun leichtes Spritzwasser und Schweiß nichts anhaben kann. Das ANC ist gut, aber definitiv nicht Spitzenklasse, wem dies wichtig ist, sollte sich andere Kopfhörer suchen.

Preis/Leistung

Die UVP der Live Pro2 TWS hat JBL genau wie beim Vorgängermodell bei 179€ angesetzt. Jedoch sind diese inzwischen schon etwas länger auf dem Markt erhältlich und somit schon für faire 100 € erhältlich, was diese wiederum aufgrund der gebotenen Ausstattung deutlich interessanter macht. Gefallen hat mir hier weiterhin wie bei der ersten Generation der bequeme Tragekomfort und die verlängerte Akkulaufzeit. Außerdem ist das Klangbild ganz gut, jedoch wird dies sicherlich denjenigen nicht gefallen, die klassische Musik hören und ein feines Gehör haben. Beim ANC muss man jedoch wie erwähnt mit leichten Schwächen leben, doch wem dies nicht allzu wichtig ist, kauft mit den JBL Live Pro 2 TWS sehr gute In-Ears.

JBL Live Pro 2 TWS

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.jbl.com

Google Pixel Watch 2

In aller Kürze

Mit der Google Pixel Watch 2 schickt der wohl bekannteste Suchmaschinen-Anbieter den Nachfolger der aus dem Jahr 2022 erschienen Pixel Watch auf den Markt. Einige haben diese zusammen zum Marktstart beim Bestellen des Google Pixel 8 Pro als kostenlose Zugabe erhalten, aber natürlich kann diese auch einfach so im Shop erworben werden. Ich habe die neue Smartwatch genau unter die Lupe genommen und soviel schon mal direkt erwähnt, auf den ersten Blick hat sich rein äußerlich wenig verändert. Das Design ist sehr gut gewählt, denn optisch geht hier das 41 mm große runde Display nahtlos dank des im Armband integrierten Bajonettverschluss in selbes über. Da Google schon vor einiger Zeit Fitbit aufgekauft hat, ist die Uhr bezüglich der Aufzeichnung der Fitnessdaten sehr gut aufgestellt, sodass auch hier alles gut funktioniert. Zu guter Letzt wurde auch der Prozessor aufgewertet, was sich mit einer höheren Leistung zeigt und zudem arbeitet dieser effizienter, was zugleich dafür sorgt, dass eine längere Akkulaufzeit erreicht wird.

Gefällt uns

  • gute Akkulaufzeit
  • scharfes AMOLED-Display
  • flüssiges Betriebssystem
  • schönes Design
  • gut verarbeitet
  • schnelles Aufladen

Gefällt uns weniger

  • Glas ist empfindlich gegen Kratzer
  • Lautsprecher könnte besser sein
  • Display hat einen breiten Rand

Google Watch 2

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist wie von den Produkten aus dem Hause Google gewohnt weitestgehend schlicht gehalten. So liefert Google die Pixel Watch 2 in einer typischen weißen Verpackung aus, die lediglich einige wenige Details zur Smartwatch verraten. 

Angefangen an der Vorderseite, hier präsentiert Google das bekannte bunte „G“ Firmenlogo und darunter steht dann auch direkt der Produktname „Pixel Watch 2“. Unmittelbar darunter folgt dann direkt auch eine Abbildung der Google Pixel Watch 2, die hier fast komplett dargestellt wird. Da die Google Pixel Watch 2 wie der Vorgänger mit der Technologie von Fitbit ausgestattet wurde, finde man hier unten rechts den entsprechenden Hinweis in Form von „with Fitbit“. Rechts und linkt von der Umverpackung findet man lediglich ein Google-Logo und den Hinweis, dass auf der Uhr Wear OS by Google läuft.

Betrachtet man die Rückseite, findet man hier zum einen die Info über die Gehäusefarbe der Google Pixel Watch 2, sowie deren enthaltenes Sportarmband und direkt darunter folgt dann noch eine Auflistung des überschaubaren Lieferumfangs in mehreren Sprach übersetzt. Hierbei erwähnt Google unter anderem auch die Anforderungen für die erfolgreiche Nutzung wie z. B. ein Konto bei Google und zudem gibt es hier die Info darüber, dass im Lieferumfang ein Armband für einen Handgelenksumfang von 130 bis 175 mm und ein weiteres für den Umfang von 165 bis 210 mm enthalten ist.

Zieht man die stabile Verpackung aus der eben beschriebenen Umverpackung heraus, hält man eine simple Verpackung in der Hand, bei welcher der Deckel ganz einfach nach links aufgeklappt wird. Dabei erblickt man dann die Google Pixel Watch mit einer Schutzfolie auf dem Display in Zentrum, sicher verpackt und rechts sowie links das zugehörige Zubehör. An der rechten Seite ist wie an dem kleinen „Blitz Symbol“ schon erahnen kann, dass Ladekabel enthalten, bei dem es sich aber nicht wie z. B. bei Apple um ein induktives Laden handelt, sondern der Strom wird durch insgesamt vier Pins und den Kontakten an der Google Pixel Watch an den Akku übertragen. Im linken Bereich hat Google dann ein zusätzliches Armband integriert, sodass sollte das bereits von Werk aus angelegte Band zu klein sein, auf das hier größere wechseln kann.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Google Pixel Watch 2 gibt es exakt wie beim Vorgänger lediglich mit einem Gehäusedurchmesser von 41 mm. Dies ist zwar für ein zierliches Handgelenk einer Frau sicherlich ideal, aber gerade an einem größeren Handgelenk eines Mannes wirkt die Smartwatch hier leider oftmals etwas klein. Beim Gehäuse der Smartwatch setzt Google bei der neuen Version auf zu 100 % recyceltes Aluminium, zuvor war dies bei der ersten Generation noch zu 80 % recyceltes Edelstahl. Unter anderem durch diese Veränderung konnte Google das größte Gewicht einsparen und die Smartwatch um 5 Gramm leichter machen, sodass diese nun auf 31 Gramm (ohne Armband) kommt. Bei dem im Lieferumfang enthaltenden Armband handelt es sich um ein Fluorelastomer Band mit einer angenehm anfühlenden Soft-Touch-Beschichtung, genau so, wie man dies auch aus dem Hause Apple bei der Einsteigervariante der Apple Watch kennt. 

Google bietet die Pixel Watch 2 in insgesamt vier Farbvarianten an, bei denen sich zum einen die Armband-Farben und auch zum Teil die des Gehäuses unterscheiden. Das Gehäuse selbst gibt es neben einem klassischen Silber (poliertes Silver) auch noch in einem Champagner Gold und dem Matt Schwarz, wovon letzteres genau der Farbe meines Testgeräts entspricht. Bei den Farben der Armbänder ist man bei der schwarzen und goldenen Version gebunden, lediglich bei der silbernen Smartwatch kann man dann noch zwischen blau und beige wählen. Möchte man wiederum eine andere Farbe oder Material des Armbandes haben, muss man sich dieses zusätzlich erwerben, wofür je nach Material zwischen 49 € und 209 € fällig werden.

Neben der Auswahl an unterschiedlichen Farben kann man bei der Google Pixel Watch 2 auch noch zwischen einer Bluetooth/Wi-Fi-Variante und einem LTE-Modle wählen. Somit könnte man mit letzterem die Smartwatch eigenständig mit dem Internet verbinden, anstelle ständig an das verknüpfte Smartphone gebunden zu sein. 

Vom Design betrachtet erkennt man, wie ich es bereits erwähnt habe, auf den ersten Blick keinen großen Unterschied zwischen der Google Pixel Watch 2 und der 1. Generation. Das Display ähnelt erneut durch dessen gebogene Glasfront (Displayrand) an einen geschliffenen schwarzen Stein. Es handelt sich hierbei um ein 3D Corning Gorilla Glas der 5 Generation, welches vom Hersteller „Corning“ dem wohl bekanntesten Glashersteller im Bereich Smartphone, Smartwatch und vielen weiteren Bereichen stammt.

Das Fluorelastomer-Band trägt sich im Alltag angenehm und dank der ebenfalls abgerundeten Rückseite schmiegt sich die Uhr gut ans Handgelenk. Diejenigen, die bereits im besitzt der ersten Generation waren und hierfür zusätzliche Armbänder erworben haben, müssen sich keine neue kaufen, denn dank identischem Bajonettverschluss und gleicher Breite, passen die bisherigen Bänder auch an die neue Google Pixel Watch 2. 

Google hat hier bei der Pixel Watch 2 ein 1,18 Zoll großes OLED-Display verbaut, welches 384 384 Pixel darstellt. Somit kommt man hier auf eine Pixeldichte von 320 ppi, was somit fast so scharf wie bei einer Apple Watch (326 ppi) ist. Schade finde ich wiederum, dass Google bei der neuen Smartwatch nicht mehr das Qi-Laden unterstützt, sondern nur noch die mit dem mitgelieferten Ladekabel. Dies liegt daran, dass hier kein induktives Aufladen mehr möglich ist, da man vermutlich aufgrund der neu gestalteten Rückseite zwar weiterhin auf eine magnetische Verbindung bzw. Zentrierung setzt, aber der Strom wird über vier Pins an den Akku übertragen. Dadurch soll laut Google aber auch eine deutlich schnellere Aufladung des Akkus möglich sein, daher musste man diesen Kompromiss eingehen.

Bei der Bedienung der Smartwatch setzt Google wie üblich in der Branche direkt auf das Tippen- und Wischen am Display. Rechts am Gehäuserand findet man dann noch eine Korne, die feiner ins Gehäuse integriert wurde und ein gutes Bedienen ermöglicht. Die Taste darüber ist meiner Meinung nach jedoch aufgrund deren engen Positionierung nicht ganz so präzise zu erreichen. Weitere Details zu den Tasten und der Bedienung folgen dann wie gewohnt im Abschnitt Bedienung.

Seit der Google Pixel Watch der 1. Generation hat sich bei der Verfügbarkeit der Armbänder einiges getan und so muss man nicht zwingend zum Original greifen, sondern es gibt inzwischen auch zahlreiche Armbänder von Drittanbietern. Der Wechsel des Armbandes ist im Grunde nicht schwer, sofern einem klar ist, wie es funktioniert, denn auf Anhieb hat man die Uhr in der Hand und findet hier keinen Verriegelungsbolzen oder ähnliches und rätselt hier etwas. Zum Wechseln drückt man einfach den kleinen, fast schon unauffälligen Knopf neben dem Armband und zieht dieses in Richtung des Knopfes, da dieses dabei entriegelt wird und aus dem Bajonettverschluss entnommen werden kann. Das Einsetzen eines neuen Bandes ist dann auch einfach dazu alles in umgekehrter Reihenfolge erledigen, nur dass ihr den Knopf nicht drücken müsst, denn dieser rastet am Schluss einfach ein und sichert das eingesetzte Band.

Am Gehäuse der Smartwatch findet man übrigens unterhalb der Krone noch eine kleine runde Öffnung, hier hat Google das Mikrofon für Telefonate, den Sprachassistenten usw. integriert, während auf der gegenüberliegenden linken Seite der längliche Lautsprecher sitzt. Die Rückseite bzw. Unterseite der Smartwatch wurde ebenfalls verändert, da hier nun zusätzliche Sensoren dazugekommen sind. Neu ist hier nämlich die Messung der Hauttemperatur, sowie der Sensor zur Messung der Hautleitfähigkeit (CEDA), womit sich Veränderungen im Schweiß feststellen lassen und so erkennt die Google Pixel Watch 2 ob ihr gerade Strass habt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Google Pixel Watch 2 würde ich als solide und hochwertig verarbeitet bezeichnen. Das Gehäuse, Display und das Armband fühlen sich hochwertig, langlebig und gut an. Das Gewicht ist mit 55 Gramm inkl. Armband noch absolut in Ordnung und zudem gibt es eine nach IP68 zertifizierten Schutz, sodass die Smartwatch gegenüber Staubpartikeln geschützt und wasserbeständig ist. Hier erwähnt Google im Kleingedruckten auch die Wasserbeständigkeit von 5 ATM.  Dies bedeutet, dass diese zwar den Druck von einer Tiefe von 50 Metern standhalten würde, aber ist eben nur wasserbeständig und nicht wasserdicht. Somit ist das Schwimmen an der Oberfläche zwar möglich, genauso wie das Duschen was der Uhr ebenso nichts ausmacht, wie ein Regenschauer, aber Tauchen sollte man damit nicht. 

Das Displayglas soll die Smartwatch bzw. das Display schützen, aber Kratzer bleiben hier im Alltag definitiv nicht aus, hier würde nur eine teure Panzerglasfolie helfen oder man lebt eben damit, dass im täglichen Gebrauch nicht vollkommen ausgeschlossen ist, dass die Google Pixel Watch 2 ohne Kratzer bleibt.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Art der UhrSmartwatch mit Herzfrequenzsensor, Wi-Fi, (optional 4G LTE und UMTS),
Display1,18 Zoll AMOLED 384 384 Pixel, 320 PPi (Always-On-Display)
Touch-Displayja
Wasserfestigkeit5 Bar/50 m, IP68
SensorenKompass
Höhenmesser
Rot- und Infrarotsensoren zur Überwachung der Sauerstoffsättigung (SpO2)
Mit EKG-App kompatible elektrische Mehrzwecksensoren
Optischer Mehrwege-Herzfrequenzsensor
3-Achsen-Beschleunigungsmesser
Gyroskop
Umgebungslichtsensor
Elektrischer Sensor zur Messung der Hautleitfähigkeit (cEDA) für das Tracking von Körperreaktionen
Hauttemperatursensor
Barometer
Magnetometer
MaterialGehäuse: 100 % recyceltes Aluminium, Sportarmband: Fluorelastomer mit Soft-Touch-Beschichtung
KonnektivitätBluetooth® 5.0
NFC
GPS, GLONASS, BeiDou, Galileo, Quasi-Zenith Satellite
Wi-Fi 802.11 b/g/n 2,4 GHz
Größe/Gewicht41 mm (runde Form) / 55 Gramm (mit Armband)
CPU/RAMQualcomm 5100
Cortex M33 Coprozessor
Akkulaufzeit 1 bis 2 Tage
Kompatibleab Android 9.0 oder höher
BetriebssystemWear OS by Google
LieferumfangGoogle Pixel Watch 2
Sportarmband (klein und groß)
USB-C-Schnellladekabel
Kurzanleitung
Technische Daten der Google Watch 2

Tragekomfort

Bei der Google Pixel Watch 2 handelt es sich um eine elegante und schöne Smartwatch, die sehr gut im Alltag, aber auch problemlos bei sportlichen Aktivitäten getragen werden kann. Für den sportlichen Einsatz sollte man aber das im Lieferumfang enthalten Armband nutzen oder eines der im Zubehör erhältlichen aus dem recycelten Garn, aber auf keinem Fall das Leder oder eines der Gliederarmbänder (Metall). Dies sollte aber so weit selbsterklärend sein, denn Leder würde auf Dauer vom Schweiß optisch nicht mehr schön aussehen und die Metall-Bänder wären einfach zu unbequem und schwer.

Der Tragekomfort der Google Pixel Watch 2 ist wie bereits erwähnt ganz gut, für schmälere Handgelenke nutzt man das bereits angelegte Armband, welches für einen Umfang von 130 bis 175 Millimeter geeignet ist. Als Mann, wo man eher ein dickeres Handgelenk hat, muss man wahrscheinlich in den meisten Fällen eher das größere Armband anlegen, denn dieses ist für einen Umfang von 165 bis 210 Millimeter ausgelegt. Die Smartwatch schmiegt sich so weit gut ans Handgelenk an und nach kürzester Gewöhnungszeit hat man sich hier an den anfangs etwas spürbaren Druck gewöhnt. 

Da die Pixel Watch 2 wie zahlreiche anderen Smartwatches unter anderem auch den Puls misst, sollte diese hierfür nicht zu locker sitzen, denn sonst kann der Herzfrequenzsensor den Puls nicht präzise oder gar nicht erfassen. Durch den strammeren Sitz sammelt sich wie üblich dann unter der Smartwatch der Schweiß bzw. hier drunter kann die Luft nicht wirklich zirkulieren. Dies ist jedoch völlig normal und liegt daran, dass die Smartwatch wie bei allen anderen Herstellern mit der Rückseite so dicht auf der Haut aufliegt. Dies ist eben absolut normal und daher kein Kritikpunkt.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Einrichtung & Bedienung

Google Pixel Watch
Preis: Kostenlos

Google setzt bei der hauseigenen Smartwatch logischerweise auf das eigene Betriebssystem für Smartwatches und zwar Wear OS. Die Einrichtung ist dabei wie von Google gewohnt schnell und einfach erledigt, da man hier Schritt für Schritt durch diese geführt wird. Hierbei ist für die erfolgreiche Verbindung ein kompatibles Android-Smartphone mit dem Betriebssystem Android 9.0 oder höher vorausgesetzt. iPhone Nutzer können die Smartwatch nicht mit ihrem Smartphone verbinden, da es hier die dafür notwendige Google Pixel Watch App nicht gibt, die Wear OS by Google App kann diese nämlich nicht finden. 

Für die Einrichtung lädt man die Google Pixel Watch 2 zuvor erst einmal komplett auf und schon kann die Einrichtung Schritt für Schritt wie am Smartphone beschrieben durchgeführt werden. Diese ist wie bereits erwähnt recht einfach gehalten, aber für mich war hier etwas störend, dass man um die sportlichen Aktivitäten übersichtlich erfassen bzw. dargestellt bekommen zu können auch noch die Fitbit App installieren muss. Das Google aber Fitbit aufgekauft hat und somit auch eine bereits umfangreiche Fitness App mit erworben hat, ist es irgendwie auch selbsterklärend, dass man diese nutzt und nicht extra noch alles neu in der eh schon sehr umfangreichen Google Pixel Watch App integrieren möchte. 

Nachdem man die Google Pixel Watch 2 eingerichtet hat, gelangt man bei jedem Starten der App logischerweise direkt auf deren Startseite. Hier werden einem wie schon zuvor erwähnt zahlreiche Untermenüs geboten, aber der Reihe nach. Direkt oben wird euch dabei die Smartwatch mit dem aktuell gewählten Zifferblatt angezeigt und darunter sieht man, ob die Smartwatch mit dem Smartphone verbunden ist, sowie den aktuellen Akkustand in einzelnen Prozent-Schritten. Darunter folgt dann der Direktzugriff für die Zifferblattauswahl und die der Ansichten. Hierbei kann man aus zahlreichen Zifferblättern ein passendes Auswahlen und dies verändern, egal ob von der Darstellung oder einfach nur die Farbe der Elemente, es gibt viele Möglichkeiten. Bei Ansichten kann man bestimmen, welche Funktionen man beim Wischen von rechts nach links oder anders herum angezeigt bekommen möchte und die Reihenfolge kann auch bestimmt werden. Darunter folgen dann zahlreiche weitere Untermenüs mit verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten.

Dabei kann man z. B. bestimmen, über was man eine Benachrichtigung erhalten möchte, während bei Punkt Google alles bezüglich der Google-Dienste (Google Pay, Google Assistant usw.) bestimmt werden kann. Im Menü Play Store kann man zusätzliche Apps auf die Smartwatch installieren und bei Smartwatch-Einstellungen kann man die Ausrichtung ändern und Einstellungen am Display und den Gesten vornehmen. Dabei kann festgelegt werden, wie lange das Display beleuchtet sein soll, ob das Always-On Display aktiv sein soll oder nicht und für diejenigen, die schlechter sehen, diese können auch die Darstellung der Schrift anpassen, also vergrößern usw. Zu guter Letzt folgen noch Sicherheit & Notfall-Einstellungen wo man die Benachrichtigungen für Notfallkontakte vornehmen kann und man kann Systemdaten usw. einsehen. Alles andere ist weniger interessant. 

Bedienung über die Smartwatch

Benachrichtigungen kann man direkt über die Smartwatch lesen, wen man von unten nach oben über das Display wischt. Durch die sogenannten Tiles (Widgets) also direkt Verknüpfungen zu den wichtigsten Funktionen wie gelaufene Schritte, Schnellstart für das aufzeichnen einer sportlichen Aktivität, Schlaf, Kalender usw. wechselt man, indem man von links nach rechts oder anders herum wischt. Wischt man mit dem Finger von oben nach unten, dann erscheinen die Schnelleinstellungen. Hier kann man den Flugmodus, Schlafmodus, die Helligkeit des Displays und einige weitere Dinge direkt per Schnellzugriff aktivieren bzw. verändern.

Drückt man die Krone einmal, gelangt man direkt zu App-Übersicht und beim zweimaligen Drücken wird direkt das Google Wallet geöffnet. Über die Taste oberhalb der Krone greift man durch einmaliges Drücken auf die zuletzt benutzten Apps zu und drückt man diese zweimal hintereinander, dann kann man mit dem Google Assistant reden. 

(Einrichtung & Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Display

Beim verbauten Display handelt es sich wie bereits anfangs erwähnt, um ein OLED-Display mit einer Bildschirmdiagonale von 1,18 Zoll. Die Auflösung beträgt hervorragende 384 x 384 Pixel, was einer Bildschärfe von 320 ppi entspricht. Somit kann man als Träger der Smartwatch keinerlei einzelne Pixel auf dem Display erkennen. Ich persönlich finde das Display im Vergleich zur Konkurrenz schon etwas klein, denn gerade als Mann hätte ich mir hier eine 45 mm Version oder mehr gewünscht. Leider umgibt das Display am gewölbten Bereich ein breiter Rahmen, welchen die Konkurrenz deutlich schmaler bekommen hat, aber Google kaschiert dies sehr gut durch das Betriebssystem, da diese auf einen schwarzen Hintergrund ausgelegt ist. Selten verlaufen hier die Menüs bis an den Rand, sodass dies intelligent durch das OLED-Dispaly kaschiert wird und im Alltag nicht störend auffällt. Dennoch bekommen es eben Samsung und Apple deutlich besser hin und daher hätte ich mir den breiten Rand etwas dezenter gewünscht, aber im Alltag ist es eben wie erwähnt selten störend. 

Typisch für ein OLED-Display bietet dies hervorragend Schwarzwerte, denn schwarz ist hier auch kräftiges Schwarz, was eben dazu beiträgt, dass der breitere Rahmen kaum im Alltag stört. Ebenso überzeugen auch die Kontrastwerte und man bekommt hier kräftige Farben geboten. Genauso ist die Google Pixel Watch 2 auch bezüglich der Blickwinkelstabilität hervorragend, denn selbst bei einem flachen Blickwinkel beeinflusst dies das Display kaum bis nur minimal.

Google hat in der Pixel Watch 2 auch einen zeitgemäßen Umgebungslichtsensor verbaut, sodass die Helligkeit automatisch dem Umgebungslicht angepasst wird. Lediglich bei direkter Sonnenstrahlung reicht die max. Helligkeit nicht ganz aus. Daher muss man in diesen Fällen hin und wieder vielleicht die Hand zum Schattenspenden nutzen, um die Inhalte auf dem Display besser erkennen zu können. Dies ist jedoch bei allen anderen Geräten bzw. Smartwatches ebenso der Fall und daher kein reines Problem von Google. Die maximale Helligkeit liegt übrigens bei 1.000 Nits (sofern man den Sonnenmodus aktiv lässt) dies ist ein guter, aber dennoch kein Spitzenwert, denn hier erreicht z.B. die Apple Watch Series 9 inzwischen gut die doppelte Helligkeit. Das Always-On Display ist natürlich wie von Google gewohnt mit an Bord und so bleibt das Display abgedunkelt immer aktiv und wird wieder auf die nötige Helligkeit erhöht, wenn man auf die Uhr blickt bzw. das Handgelenk zu sich dreht, um auf die Uhr zu schauen. Dies reduziert natürlich die max. Akkulaufzeit aber wenn nicht gewünscht kann die Funktion problemlos deaktiviert werden.

(Display: 4 von 5 Punkten)

Funktionen

Gegenüber dem Vorgänger hat Google dem Prozessor ein Update spendiert, was jedoch bei einer neuen Generation auch durchaus zu erwarten war. Somit werkelt hier fortan ein Snapdragon Wear 5100 aus dem Hause Qualcomm, welcher der Smartwatch im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich mehr Power mit gleichzeitiger Energieeffizienz bietet. Der Prozessor sorgt für ein flüssiges System, sodass hier keine Aussetzer oder Ähnliches im Alltag feststellbar war. Unterstützt wird der Prozessor von einem 2 Gigabyte großen Arbeitsspeicher, welcher dafür sorgt, dass die Apps im Hintergrund ohne Probleme werkeln können. Beim Speicher hat man das ganze auf 32 Gigabyte erhöht, was für eine Smartwatch absolut ausreichend ist, sodass man genug Apps, Musik usw. direkt auf die Smartwatch laden kann.

Bei den verbauten Sensoren hat sich auch eine getan gegenüber der 1. Generation. Neben einem Höhenmesser, Kompass, Barometer, Manometer und Gyroskop für die Navigation usw. ist natürlich auch ein SpO2-Sensor (Rot- und Infrarotsensor) mit an Bord, welcher die Sauerstoffsättigung erfasst. Der optische Mehrzweck-Herzfrequenzsensor erfasst den Puls und benachrichtig zudem, wenn die Herzfrequenz über den Tag hinweg ungewöhnlich hoch oder niedrig ist. Natürlich wird auch das EKG über die installierte App ermöglicht, und der 3-Achsen Beschleunigungssensor dient unter anderem dazu, zu erkennen, wann ihr auf die Smartwatch schauen möchtet. 

Neu sind hier der verbaute Hauttemperatursensor, wie es z. B. auch bei der Apple Watch Series 9 der Fall ist. Damit kann man im Falle der Google Pixel Watch 2  nach dreimaligen Tragen der Smartwatch im Schlafzyklus Veränderungen bei der Hauttemperatur erfassen. Außerdem ist nun auch ein elektronischer Sensor zur Messung der Hautleitfähigkeit (CEDA) verbaut. Dieser erfasst Veränderungen in eurem Schweiß und dies wertet die Uhr bzw. Software aus und informiert euch, dass dieser erkannt hat, dass ihr eventuell aktuell körperlichen Stress habt. 

Dank der Integration von FitBit stehen euch bei der Auswahl an Trainingsarten, welche ihr mit der Google Pixel Watch 2 erfassen könnt unzählige (rund 40 Stück) zur Verfügung, sodass hier neben allen üblichen Sportarten auch zahlreiche besondere Sportarten zur verfügung stehen. Praktisch finde ich hier die automatische Trainingserkennung, sodass man beim spazier gehen automatisch auch kurzer Zeit gefragt wird, ob man die Aktivität erfassen möchte, dies funktionier soweit ganz gut, aber dies ist inzwischen nichts außergewöhnliches mehr, denn Apple bietet diese Funktion ebenfalls schon lange an. Diese Funktion des automatischen Workout-Tracking funktioniert aktuell bei folgenden Sportarten: Laufen, Rennen, Spazieren, Biken, Spinnig, Rudern und bei Ellipsetrainer. Alle anderen Sportarten müssen daher manuell vor dem Training gestartet werden und ebenso müssen diese dann auch pausiert und am Ende angehalten werden, was bei den oben genannten Sportarten weitestgehend automatisch erfolgt. 

Die Herzfrequenz wird durch die Google Pixel Watch 2 permanent gemessen, also kontinuierlich, sodass man diesen jederzeit einsehen kann. Das GPS-Modul, welches in der Google Pixel Watch 2 verbaut ist, ist großteils sehr exakt, lediglich gelegentlich ist es etwas unpräzise. Dies mag dran liegen, dass Google hier noch nicht auf einen Multibandempfänger wie z. B. Garmin bei einigen Smartwatches setzt, aber keine Panik im Alltag ist das GPS mehr als ausreichend genau für euch. 

Praktisch finde ich, dass die Google Pixel Watch 2 den am Smartphone hinterlegten Schlaf- und Bitte-nicht-stören-Modus übernimmt, sodass hierbei die Uhr ebenfalls z. B. in den Schlafmodus versetzt wird. Somit wird z.B. das Display automatisch in dieser Zeit abgedunkelt. Die Google Pixel Watch 2 beherrscht das Schlaftracking sehr gut, dies ist aber auch kein Wunder, denn dies war bereits eine Stärke von Fitbit, welche Google mit übernommen hat. Durch die neuen Sensoren erfasst die Smartwatch nun auch den Schlaf noch umfangreicher, sodass euch unter anderem der Schlafindex, sowie zahlreiche Informationen zur Qualität euerer Nachtruhe angezeigt werden. Dabei wird erfasst, wie lange man geschlafen hat und dabei im Leicht-, Tiefschlaf war und die REM-Phasen werden auch ermittelt. Dies erfolgt automatisch, ohne das ihr wie erwähnt in den Schlafmodus wechseln müsst, denn die Smartwatch erkennt dies automatisch.

(Funktionen 4,5 von 5)

Akku

Der Akku der Google Pixel Watch 2 wurde gegenüber dem Vorgängermodell erhöht. Statt 294 mAh sind nun 306 mAh verbaut. Trotz gleich großem Gehäuse ist Google der verbau eines größeren Akkus gelungen, weil man nicht mehr die Qi-Spule verbauen musste. Schließlich verzichtet Google hier auf das kontaktlose Laden, sondern setzt wie bereits erwähnt auf das Laden mit magnetischem Ladedock, aber der Strom wird über insgesamt vier Pins übertragen. 

Für einige wird dies zwar negativ sein, da dies irgendwie auch ein Rückschritt ist, aber dennoch bringt diese Veränderung auch Vorteile mit sich. Bei einer kontaktlosen Aufladung entsteht bei der Smartwatch mehr Wärme und so ist die Ladegeschwindigkeit geringer. Beim Aufladen über die Pins ist dies anders, denn hierbei entsteht weniger Wärme und somit ist ein schnelleres Aufladen möglich. Von rund 20 Prozent auf 90 Prozent lädt die Smartwatch nun in knapp 30 Minuten, während eine volle Aufladung von 0 auf 100 Prozent rund 75 Minuten dauert. 

Im Alltag war ich mit der Akkulaufzeit sehr zufrieden, denn mit gewöhnlichem Gebrauch über den Tag hinweg, sowie aktivem Schlaf-Tracking ergab sich eine Laufzeit von rund einem Tag. Deaktiviert man hier dann noch das Always-on-Display, welches ich persönlich nicht unbedingt benötige, verlängert sich die Laufzeit noch um ein paar Stunden, sodass man gut eineinhalb Tage erreichen kann. Sehr gute Werte für eine Smartwatch und somit vollkommen in Ordnung.

(Akku: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit der Google Pixel Watch 2 hat Google einiges verbessert, was bei der 1. Generation noch gefehlt hat. Ein zeitgemäßer Prozessor und Arbeitsspeicher sorgen für ein flüssiges System, sowie ein zügiges Starten der Apps. Ebenso hat Google bei den Sensoren Hand angelegt und auch diese nicht nur verbessert, sondern auch neue Sensoren in Form einen Schweißsensor und Hauttemperatursensor verbaut. Für alle, die viel Wert auf das Tracking von ihrem Schlaf legen, gibt es ebenfalls Positives zu berichten, denn auch dies funktioniert hier sehr zuverlässig. Das Betriebssystem Wear OS läuft inzwischen sehr gut und wenn man hier bedenkt, dass es erst Googles zweiter versucht ist, haben diese gegenüber Apple und Samsung gut aufgeholt und sind nun sozusagen gleichauf mit jenen. Die Ränder um das Display sind jedoch weiterhin leider dick, hier hätte ich mir einen schmälern Rand gewünscht, sodass das Display größer ist und zudem wäre in der 3. Generation auch eine 45 mm Variante oder auch etwas größer sinnvoll.

Preis/Leistung

Die UVP der Google Watch 2 hat das Unternehmen zum Marktstart mit 399 € festgesetzt. Bevorzugt man die LTE-Variante, muss man wiederum 449 € in die Hand nehmen, beides für die Leistung soweit in Ordnung. Aktuell ist die Pixel Watch 2, wenn man diese in der Ausführung meines Testgeräts nimmt, sogar schon deutlich reduziert und für rund 250€ verfügbar einen top Preis, wenn man eine Smartwatch haben möchte und Android User ist. Für Apple User ist natürlich weiterhin die Apple Watch die beste Smartwatch, aber gerade für Android User wurde die neue Google Pixel Watch 2 sehr interessant und gefällt mir optisch sowie vom Funktionsumfang sehr gut.

Google Watch 2

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: google.at

Eve Room

Mit dem Eve Room der 3. Generation hat das Unternehmen aus München dem smarten Raumklima- & Luftqualitäts-Monitor nun auch die Funkverbindung Thread spendiert. Der Rest wiederum ist dann absolut identisch zur 2. Generation. Das kleine Gerät mir dem 1,54 Zoll großen E-Ink-Display kommt genau wie Eve Weather in einem eloxierten Aluminium-Gehäuse daher, besitzt aber in diesem Fall einen fest verbauten Akku, welcher rund 6 Wochen halten soll und über das mitgelieferte Micro-USB Kabel aufgeladen wird. Die verbauten Sensoren messen neben der Temperatur auch die Luftfeuchtigkeit und die Luftqualität und stellen die aktuellen Werte auf dem gut ablesbaren Display da und zudem werden alle gemessenen Werte in der seit der Inbetriebnahme des Eve Room in der App gespeichert. Die Einrichtung ist wie von Eve Produkten gewohnt absolut einfach und schnell erledigt und ebenso wird wie bei allen anderen Produkten aus dem Hause Eve keine zusätzliche Bridge benötigt. Wieder mal ein tolles Produkt aus dem Hause Eve, welches umfangreich für Automationen usw. ins SmartHome integriert werden kann.

Gefällt uns

  • Akkubetrieb
  • kompakte Größe
  • sehr genaue Messwerte
  • gut ablesbares Display
  • HomeKit
  • Thread
  • hochwertiges Gehäuse

Gefällt uns weniger

  • nur für Apple User
  • hoher Preis

Eve Room

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

ve System GmbH oder kurz Eve liefert zahlreiche Produkte, welche von ihrer Größe in diese Verpackungsgröße passen in der exakt gleich großen Verpackung aus. Dabei ist das Designkonzept oftmals sehr ähnlich, sodass man rundum einige Informationen und Bilder zum jeweiligen Produkt geliefert bekommt.

Die Verpackung ist in diesem Fall sehr an der des Eve Weather angelehnt, kein Wunder, die beiden Produkte sind sich auch rein optisch sehr ähnlich. Direkt an der Front präsentiert Eve wie gewohnt ein Produktbild, in diesem Fall Eve Room und zudem kann man hier auch den Produktnamen sowie die Produktbezeichnung „Raumklima- & Luftqualitäts-Monitor“ lesen. Da Eve (noch) ausschließlich Produkte für Apple HomeKit entwickelt und diese somit nur mit Apple-Devices genutzt werden können, ziert die untere linke Ecke genau wie von all den anderen Produkten aus dem Hause Eve gewohnt, das typische Siegel “ Works with Apple HomeKit“. Außerdem sieht man rechts unten noch das Siegel „100 % Privacy“ was dafür steht, dass hier auf 100 % Datenschutz gesetzt wird. 

Ebenfalls wie von Eve gewohnt, erwähnt man an der rechten schmalen Seite die besonderen Vorteile des Produktes. Hier erwähnt Eve, dass Eve Rom mit einem wiederaufladbaren Akku versehen wurde und dass eine direkte Verbindung ohne zusätzliche Bridge möglich ist. Betrachtet man die linke Seite der Verpackung, dann zeigt Eve hier wie bisher schon von sämtlichen anderen Produkten aus dem Hause Eve bekannt, einen Abschnitt der eigenen App. Dabei sieht man hier genau das Einstellungsmenü, welches einem nach der Einrichtung des Eve Room direkt zur Verfügung steht.

Zu guter Letzt nutzt Eve dir Rückseite dafür, um zum einen zwei Bilder mit Anwendungsbeispielen zu zeigen. Auf dem einen Bild sieht man Eve Room, welches am Nachttisch neben dem Kind aufgestellt wurde, sodass die Luftqualität für einen erholsamen Schlaf überwacht wird und im Bild daneben steht Eve Room auf einem Sideboard im Wohnraum. Außerdem werden unter den beiden Bilder ein paar Vorteile von Eve Room erwähnt und auf die Voraussetzungen zur erfolgreichen Verwendung von Eve Room geht man auch noch kurz ein.

Nach dem Öffnen der Verpackung kann wie bereits von anderen Eve Produkten dieser Art gewohnt, dass komplette Innenleben aus der Verpackung herausgezogen werden. Dabei hat Eve alle in einem Karton sicher versaut und dieser ist wie gewohnt mit einem bedruckten Deckel versehen. Hier zeigt Eve erneut das Produkt und zwar, wie Eve Room auf einem Möbelstück im Haus steht. Klappt man wiederum diesen bedruckten Deckel auf, befindet sich in dessen Innenseite eine Kurzanleitung mit dem wichtigen Apple HomeKit Code, über welchen man Eve Room später ganz schnell und einfach über die HomeKit App oder Eve Home App einrichten kann.   

In dem in Form gepressten Karton hat Eve dann wiederum direkt das Hauptgerät Eve Room sicher verpackt und damit das Display nicht verkratzt, wurde dieses mit einer Folie versehen. Darunter findet man dann noch ein USB-A auf Micro-USB Kabel, mit welchem man den fest verbauten Akku aufladen kann, und unterhalb davon gibt es noch eine weitere Aussparung, in welcher Eve dann wiederum die Beipackzettel eingesetzt hat. Mehr findet man hier nicht in der Verpackung, wird aber auch nicht benötigt. Für mich ist hier aber wichtig zu erwähnen, dass ich Eve weiterhin sehr lobe, denn bei der Verpackung wurde bis auf die Schutzfolie am Display voll und ganz auf Kunststoff.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Bei Eve Room handelt es sich wie bereits erwähnt um einen kompakten Raumklima- & Luftqualitäts-Monitor, welcher gerade einmal 54 x 54 x 15 mm groß ist und vom Gewicht exakt 31,8 Gramm auf die Waage bringt. Das Gerät sieht dem Eve Weather sehr ähnlich, aber dennoch gibt es hier deutliche Unterschiede wie z. B. das Display. Beim Eve Room ist das Display nämlich ein wenig kleiner und zwar nicht 3 Zoll wie beim Eve Weather, sondern 1,54 Zoll und zeigt neben der aktuell gemessenen Temperatur und Luftfeuchtigkeit auch die Luftqualität (VOC) an. Letzteres wird hier direkt am Gerät aber nicht anhand eines Wertes, sondern Sternen angezeigt, ausführlicher Werte gibt es dahingegen in der App. 

Exakt wie es auch bei Eve Weather der Fall ist, besteht auch beim Eve Room der Gehäuserahmen aus hochwertigem Aluminium. Während an der Rückseite wiederum ein robuster schwarzer Kunststoff zum Einsatz und an der Front handelt es sich um einen robusten, transparenten Hochglanz-Kunststoff. Letzteres schützt das sehr gut ablesbare 1,54 Zoll E-Ink Display, eine Technologie, welche sicherlich die ein oder anderen von einem eBook Reader kennen. Gegenüber einem herkömmlichen LCD-Display verbraucht ein E-Ink Display beim statischen Bild kaum Energie, sondern nur dann, wenn das Bild im Falle des Eve Room neue Werte anzeigt. Daher ist dies das ideale Display für Eve Room, denn so wird mit einem verhältnismäßig kleinen Akku eine lange Laufzeit von bis zu 6 Wochen erreicht, ein Wert, welchen man mit einem herkömmlichen Display nie erreichen würde. 

Direkt neben dem Display erkennt man im breiten schwarzen Rahmen je zwei Pfeile, von welchen einer nach recht und der andere nach links zeigt. Über diese ist es möglich, direkt am Gerät zwischen den Messwerten zu wechseln, bzw. man kann genau bestimmen, welchen Wert man am größten dargestellt haben möchte.  

An der Kunststoffrückseite findet man im unteren Bereich lediglich einen Micro-USB Port. Hier hätte ich mir persönlich zwar ein USB-C Anschluss gewünscht, aber da ich auch noch andere Geräte habe, die ein Micro-USB Anschluss haben, ist dies dann auch nicht so schlimm. Die zwei Aussparungen im oberengen Bereich an der Rückseite sehen zwar aus, als könnte man Eve Room darüber an die Wand aufhängen, dem ist aber leider nicht so, denn Eve liefert hierzu kein Montagematerial mit. Ebenso liefert Eve auch eine Wandhalterung mit, aber jenes kann im Internet als Zubehör von anderen Herstellern gekauft werden. Alternativ stellt man Eve Room eben einfach an den gewünschten Ort, was ebenfalls ohne Probleme funktioniert. 

Sollte das Gerät zurückgesetzt werden müssen, sei es bei einem Verkauf oder sonstigem Problem, gibt es hinten noch eine kleine Reset-Taste. Um Eve Room zurückzusetzen, hält man zuvor beide Sensor-Tasten (Pfeile) neben dem Display für 10 Sekunden gedrückt, bis das Reset-Icon auf dem Display erscheint. Anschließend innerhalb von 30 Sekunden mit der Hilfe einer zurechtgebogenen Büroklammer den rückseitigen Reset-Knopf betätigen und schon wird Eve Room zurückgesetzt. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung Eve Room ist sehr gut, das eloxierte Aluminium sorgt mit der schwarzen Front für ein zeitloses und hochwertiges Aussehen. Anders als beim Eve Weather verwendet man Eve Room, wie der Name schon verrät, in einem Raum, also im Haus. Somit benötigt das Produkt hier kein Schutz gegenüber Minusgraden und auch keine IP-Zertifizierte Schutzklasse, denn Witterungseinflüssen wird Eve Room nicht ausgesetzt.

Außerdem kommt es Indoor weniger zu Problemen bei einem Akku und so hat Eve im Eve Room auf einen wiederaufladbaren, aber fest verbauten Akku gesetzt. Dieser kann leider nicht ausgebaut werden, wie es z. B. bei einer Batterie der Fall wäre, somit ist das Gerät nach der Garantie und wenn der Akku defekt sein sollte, quasi schrottreif. Dies ist leider etwas schade, denn ein Wechselakku, den man selbst hätte tauschen können oder einfache AA-Batterien währen ich eventuell dann doch besser. Ebenso schade finde ich auf jeden Fall auch, dass Eve auf ein Micro-USB Kabel zum Aufladen des Akkus setzt, hier hätte ich mir ein USB-C Port gewünscht, da inzwischen zahlreiche meiner Geräte USB-C nutzen, aber da man das gute Stück nur alle 6 Wochen aufladen muss, ist es nicht so schlimm.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Produkt-Artkompakter Raumklima- & Luftqualitäts-Monitor
MessdatenTemperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftqualität (VOC)
Messgenauigkeit± 0,3 °C
± 3% Luftfeuchtigkeit
StromversorgungAkkubetrieb (bis zu 6 Wochen
SmartHome TechnologieBluetooth und Thread-fähig
MaterialRahmen aus Aluminium, Gehäuse aus Kunststoff
LieferumfangEve Room
1x Micro-USB Ladekabel
Quick Start Guide
Technische Daten Eve Room

Einrichtung und Konfiguration

Kommen wir zur Einrichtung, welche bei Eve dank Apple HomeKit Integration wie gewohnt absolut einfach und zugleich auch noch in wenigen Minuten erledigt ist. Die Einrichtung ist dabei eigentlich wie bei allen Geräten, welche „HomeKit“ von Apple unterstützen, nahezu identisch und in wenigen Schritten erledigt. Da Eve Room wie alle andern aus dem Hause Eve stammenden Produkte ausschließlich mit HomeKit arbeitet, ist für die Inbetriebnahme bzw. die Einrichtung ein Apple-Device zwingend erforderlich. Somit kann, wer ein iPhone oder iPad besitzt, auf dem das iOS bzw. iPadOS System läuft, bei dem die Apple HomeKit-App von Werk aus installiert ist, direkt mit der Einrichtung loslegen.

In meinem Fall beschreibe ich hier die Einrichtung via iPhone, doch via iPad ist es nicht wirklich anders, eben nur etwas größer. Da Apple mit dem Update Namens Mojave (10.14), die HomeKit App auch auf den Mac gebracht hat, kann man, sofern man einen entsprechenden Mac mit diesem bzw. MacOS Catalina (10.15), Big Sur (11.0) oder dem aktuellen Betriebssystem Monterey (12.0) besitzt, auf die aktuelle Messwerte (Temperatur und Luftfeuchtigkeit) später auch direkt vom Mac einsehen.

Bei der Einrichtung gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder klassisch und mit umfangreichen Funktionen direkt über die Eve-App (für ein Update der Firmware notwendig) oder schnell und kompakt über die HomeKit App. Dabei habe ich mich für die Einrichtung über die Eve Home App entschieden, denn somit wird direkt nach der Einrichtung das Produkt auch aktualisiert und zugleich automatisch auch in die Apple HomeKit App integriert.

Um Eve Room einzurichten, öffnet man entweder die HomeKit App und verbindet hierüber das Gerät mit dem entsprechenden HomeKit-Code“ oder man macht es wie ich über die Eve Home App. In der Eve Home App navigiert man direkt zu den Einstellungen am unteren Untermenü. Danach tippt man direkt oben rechts auf das „Plus“ Symbol und schon wird einem das typische HomeKit Scan-Menü angezeigt, wo man mit der Kamera den HomeKit Code erfassen muss. Diesen Code findet man als Aufkleber entweder an der Rückseite des Eve Room oder an der beiliegenden Kurzanleitung. Ist der Code erfasst worden, ist der App bzw. HomeKit direkt bekannt, welches Gerät verknüpft werden soll und erledigt dies, sobald man auf „Zu Home hinzufügen“ tippt. Danach wir Eve Room konfiguriert und man wird gefragt, an welchem Ort der Sensor steht. Ich persönlich habe hier bereits all meine Räume angelegte, da ich viele Hue Lampen usw. habe, wenn ihr das noch nicht habt, müsst ihr erst noch einen neuen Raum erstellen und benennen.

Ich habe hier Galerie ausgewählt, da bei uns Eve Room hier oben die Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftqualität erfassen soll. Dann wird man direkt auch noch nach dem Namen des Sensors gefragt, aber vorgegeben ist hier direkt Eve Room, was man bei einem Sensor so belassen kann. Zu guter Letzt wird einem noch direkt gezeigt, welche Sensoren Eve Room hat, also welche Werte (Temperatur, Feuchtigkeit und Luftqualität) Eve Room ab sofort in der App im entsprechend hinterlegten Raum anzeigen wird und schon ist Eve Room fertig eingerichtet und direkt einsatzbereit. 

Ab sofort kann man alle erfassten Daten der Sensoren in der Apple HomeKit App oder in der Eve Home App einsehen. Die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit und natürlich auch die Luftqualität wird aber schon direkt beim aktivieren von Eve Room auf dessen Display angezeigt und kann somit jederzeit auch von dem Gerät direkt abgelesen werden. Aber ein ausführliches Diagramm mit allen bisher gemessenen Werte gibt es eben nur in der Eve Home App und nur da kann man viele Automationen und Regeln im Zusammenspiel mit Eve Room erstellen. 

Die Einrichtung ist somit wie bereits erwähnt schnell und sehr einfach und das tolle dabei ist, man muss bei der Einrichtung keinen Account erstellen, persönlichen Daten preisgeben oder irgendwelche WLAN-Daten eingeben. Des Weiteren ist auch kein externer Server, auf welchen Eve Room zugreifen muss, notwendig, was den Vorteil mit sich bringt, dass es hier nicht wie bei anderen Geräten dieser Art, bei einem Serverausfall dazu kommt, dass man keine Wetterdaten abrufen kann.

(Einrichtung & Konfiguration: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

In der HomeKit-App kann man dank Eve Room im zuvor festgelegten Raum direkt die aktuelle gemessene Temperatur sowie die Luftfeuchtigkeit einsehen und zudem gibt es auch eine Beschreibung der aktuellen Luftqualität. Sofern man dann z. B. auf die Luftqualität tippt, gibt es zudem einen genauen Messwert. Dabei handelt es sich um die sogenannte VOC-Konzentration (volatile organic compounts), also hier werden verschiedene flüchtige organische Verbindungen erfasst und Eve Room zeigt diese als mg/m³ Maßeinheit an.

Im privaten Haushalt sind jedoch in der Regel die VOC-Konzentrationen sehr gering, was sich auch bei uns im Alltag beim Betrachten der Messwerte von Eve Room zeigt. Somit ist die gesundheitliche Beeinträchtigung zu Hause bei auch selten gesundheitlich schädlich. Hier hat man vielleicht nur im frisch bezogenen Neubau oder nach einer Renovierung, wo z. B. die Materialien noch ausgasen bzw. frisch mit Farbe gestrichen wurde mehr Probleme, aber nach regelmassigem Lüften legt sich dies wieder. Dennoch ist Eve Room für uns sinnvoll, da wir damit Automationen bzw. Regeln erstellt haben und so dennoch sehen können, wie die Luftfeuchtigkeit und Temperatur in der Galerie ist und wann es wieder Zeit wird zu lüften.

Über die von Eve zur verfügung gestellte App habt ihr gegenüber der HomeKit App deutlich mehr Möglichkeiten, bzw. könnt nur hier die kompletten seit in Betrieb genommene Messdaten, also den Verlauf aller Messdaten anhand der jeweiligen Kurvendiagramme über die einzelnen Tage einsehen. Genau wie es bei Eve Weather der Fall ist, kann auch Eve Room lediglich die Messdaten von 20 Tagen in seinem internen Speicher sicher, damit diese jederzeit auch in der App übersichtlich betrachtet werden können, müsst ihr die Daten regelmäßig manuell synchronisieren. Dies geschieht nämlich nicht automatisch und somit muss man hier immer in die App navigieren, damit hier die aktuellen Daten vom Zwischenspeicher übertragen werden. Macht ihr dies nicht, dann werden alle Daten, die älter als die 20 Tage sind, mit den neuen Messdaten überschrieben und ihr habt keine lückenlosen Messwerte mehr. Ein Nachteil, was der Verzicht der Cloud bzw. Server-Anbindung mit sich bringt, aber zugleich auch auf etwas, was ich persönlich gut verzichten kann.

Dank der Eve Home App kann man zudem teils nützlich Automationen erstellen, so kann man z.B bestimmen, dass ein HomeKit kompatibler Luftreiniger oder Ventilator angeschaltet wird, wenn die Luftqualität schlecht wird oder es in dem Raum zu warm geworden ist. Dafür einfach in der Eve Home App einmalig eine entsprechende Szene erstellen, sodass bei der gewünschten Luftqualität (Wert) die Eve Room misst, automatisch der Luftreiniger angeschaltet wird. Ebenso ist es auch bei trockener Heizungsluft der Fall, dass hier ein Luftbefeuchter in der Szene verknüpft werden kann. Alternativ verknüpft man z. B. Eve Flare oder Leuchtmittel von Philips Hue mit Eve Room, sodass einem wie Eve angibt, ein rotes Aufleuchten visuell anzeigt, dass es wieder Zeit wird, die Fenster zu öffnen, damit alles gut durchlüftet wird. 

Diese Automationen funktionieren über die Eve Home App deutlich umfangreicher als bei Apple Home Kit. Ist man zu Hause und greift mit dem iPhone, iPad oder dem Mac auf Eve Room zu, kommuniziert das Ganze über die Bluetooth-Verbindung, welche von der Reichweite je nach Grundstücksgröße bzw. des Wandaufbaus eurer vier Wände abhängt. Hat man jedoch einen HomePod Mini eine Apple TV 4K zu Hause, also ein Gerät, welches als sogenannte Steuer-Zentrale verwendet werden kann, ist es möglich, die Thread-Funktion nutzen zu können, welche den Zugriff auf Eve Room deutlich beschleunigt, da dies der Grundstein des Standards Matter ist. Thread ist die Säule und der Grundstein von Matter, also die Zukunft des Smart Home welche nun in den folgenden Jahren auf immer mehr Geräte Einzug erhält. Bei Matter arbeiten zahlreiche Hersteller zusammen, um ihre Geräte untereinander deutlich besser zu vernetzen. Alle Geräte kommunizieren auch ohne Bridge miteinander und fällt ein Gerät aus, wird das nächste genutzt und so für eine lückenlose Kommunikation gesorgt. 

Ist einem das Thema Thread sehr wichtig und man kennt sich schon damit aus, sollte man bei Eve Room beachten, dass es sich genau wie z. B. bei Eve Weather um ein batteriebetriebenes Thread-Geräte handelt und all diese Geräte einen Endpunkt innerhalb eines Thread-Netzwerks darstellen. Full Thread Geräte wie Eve Energy usw. wiederum werden permanent mit Strom versorgt bzw. sind am Stromnetz angeschlossen und können innerhalb ihres Thread-Netzwerks als eigenständiger Router agieren und die wichtigen Datenpakete untereinander weitersenden. Hat man daher mehr Thread-fähige Geräte im Haus, ist das Netzwerk deutlich stabiler und die Reichweite ist weiter, da die Geräte meist im Haus verteilt sind.  

Das E-Ink Display des Eve Room gefällt mit sehr gut, denn dieses passt hier ideal, da es zum einen für die recht lange Akkulaufzeit sorgt und zudem ist es von zahlreichen Blickwinkeln immer sehr gut ablesbar und dies trotz des eigentlich spiegelnden Displays. Wenn man hier nicht gerade von einem ganz flachen Winkel auf das Gerät schaut, erkennt man die Werte sehr gut und deutlich. Dies wirkt daher bei den Bildern mit der Kamera auf meinen Produktbildern meiner Meinung nach deutlich spiegelnder, als es in Wirklichkeit der Fall ist. Die Messgenauigkeit gibt Eve übrigens mit  ± 0,3 °C und ± 3% Luftfeuchtigkeit an, was sehr genau ist und auch im Alltag waren die Messwerte mit den Mitteln, mit welchen ich diese prüfen konnte bzw. mit meiner Netatmo Wetterstation vergleichen konnte nahezu gleich.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Software

Eve für Matter & HomeKit
Preis: Kostenlos

Die Eve Home ist wie Einganges bereits erwähnt bezüglich der Messdaten usw. etwas umfangreicher bzw. detailreicher, als es via Apple Home Kit der Fall ist. Hier in der App sieht man zunächst alle kompatiblen Geräte, doch navigiert man zu den Räumen und wählt hier Eve Room aus, welches man in der Einrichtung einen entsprechenden Raum zugeordnet hat, kann man direkt alles wichtige zum Eve Room einsehen. Dabei werden hier aber nicht nur wie z. B. bei HomeKit nur die aktuellen Messwerte angezeigt, sondern beim Tippen auf die verschiedenen Messwerte erscheinen noch Verkaufsdaten aller Tage, seit Eve Room in Betrieb genommen wurde. Voraussetzung hierfür ihr synchronisiert die Daten spätestens nach 20 Tagen manuell, indem ihr hier auf genau diese Seite geht, dann werden diese direkt aktualisiert. Macht man diesen Schritt nicht, dann entstehen hier eben Lücken in den Daten. 

Ansonsten lassen sich hier in der App noch die gewohnten Automationen bzw. Regeln erstellen. Sodass, wie bereits zuvor erwähnt bei schlechter Luftqualität der Luftreiniger automatisch eingeschaltet wird oder ein bestimmtes, von euch definiertes Licht wird rot, sodass ihr bescheid wisst, dass es wieder Zeit ist zu lüften.

(Software: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Sämtliche Produkte von Eve Home funktionieren ausschließlich mit Apple HomeKit, daher ist die komplette Produktreihe, darunter auch Eve Room, aktuell nur für Apple-Nutzer sinnvoll. Dies wird sich mit dem neuen Matter-Standard langsam ändern, aber bis dahin werden noch ein paar Monate vergehen. Nutzer von Android-Geräten können direkt auf die App zwar leider nicht zugreifen, aber dennoch ist Eve Room für Haushalte, in welchen die Familienmitglieder unterschiedliche Smartphones haben, dennoch eine Überlegung wert, denn jene ohne Apple-Device können die Werte auch direkt am Gerät ablesen. 

Eve Room ist neben dem Eve Weather für draußen ein klasse Messgerät für innen. Ich lege in unserem Neubau sehr Wert auf eine gute Luftqualität und dank Eve Room weiß ich nun genau Bescheid, wann wir lüften sollten und sehe auch, wie warm es im Raum ist und die zugehörige Luftfeuchtigkeit ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Gut finde ich hier, dass man nicht ständig auf das Smartphone schauen muss, damit man die aktuellen Messdaten sieht, wie es z. B. bei Netatmo der Fall ist. Hier bei Eve Room sehe ich die aktuellen Werte direkt auf dem sehr gut ablesbaren E-Ink-Display.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 99,95 € ist Eve Room definitiv nicht günstig, aber hin und wieder ist da gute Stück auch bereits für 69,96 € erhältlich. Es gibt hier auch günstigere Alternativen, welche euch dieselben Werte anzeigen, ob genau so präzise, ist jedoch ein anderes Thema, dies kann ich nicht beurteilen, aber bei Eve Room sind diese indisch zu meiner Indoor Station von Netatmo und daher ziemlich exakt. Ein anderes Messgerät kann dann vielleicht nicht ins Smarthome integriert werden, etwas, worüber man sich vor dem Kauf ganz klar sein sollte. Schließlich kann ich somit keine Automationen erstellen und z. B. Siri nach den Messwerten, Fragen usw. Außerdem hat man hier bei Eve Room die aktuellen Werte nicht nur auf dem Smartphone in der App, sondern diese werden auch auf dem sehr gut ablesbaren Display angezeigt, etwas was ich persönlich sehr wichtig finde.

Eve Room

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: evehome.de

Teufel Real Blue Pro

In aller Kürze

Teufel hat der aktuellen Teufel Real Blue Kopfhörer-Serie ein „Pro“ Modell spendiert, welches ich nun über einige Woche ausführlich getestet habe. Hierbei handelt es sich laut Teufel selbst um den bisher leistungsstärksten Kopfhörer des Unternehmens, welcher einen kompromisslosen Klang in zahlreichen Situationen bieten soll. Im Vergleich zum normalen Teufel Real Blue NC wirkt der neue Pro nochmals vom Design bzw. seiner Verarbeitung um einiges hochwertiger. Außerdem kann der Kopfhörer von der Ausstattung überzeugen, denn neben einem digitalen hybrid Noise Cancelling sind hier nun 44 mm Treiber verbaut und ebenso überzeugt mich auch die Klanganpassung und das Bedienkonzept mit dem praktischen Joystick. Das war aber noch nicht alles, denn zudem überzeugt der Teufel Real Blue Pro mit einer Akkulaufzeit von bis zu 56 Stunden ohne und 44 Stunden mit ANC und dem automatischen pausiere der Musik beim Absetzen des Kopfhörers.

Gefällt uns

  • guter Klang
  • sehr gute Akkulaufzeit
  • solides Noise Cancelling
  • MiMi Klanganpassung
  • faltbar
  • geniale Steuerung
  • AAC, aptX und aptX Adaptive Support
  • Schnellladefunktion
  • bequemer Tragekomfort
  • Smart-Pause-Funktion

Gefällt uns weniger

  • ANC anfällig gegen Windrauschen und Trittschall
  • hohe UVP

Teufel Real Blue Pro

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Teufel liefert die neue Pro Version der Real Blue Kopfhörer-Serie im gewohnten ungebleichten und gleich großen Karton aus. Das Design der Verpackung ist daher ebenfalls sehr ähnlich, hier wurden lediglich die Aufdrucke ein wenig verändert.

Teufel setzt hier wie inzwischen gewohnt auf ein weitergehend nachhaltiges Verpackungskonzept, bei welchem fast komplett auf Kunststoff verzichtet wurde. Die Verpackung schützt den Kopfhörer hervorragend, denn hier sorgt eine Zentrierung aus Karton im Boden und eine dünne Polsterung unter dem Deckel dafür, dass nicht verrutschen kann. 

Direkt auf der Oberseiten, also auf dem Deckel, findet man die gewohnte Skizze des Kopfhörers, die dabei sogar leicht in den schmalen Bereich, welchen man später öffnet, übergeht. Außerdem findet man hier auf der Oberseite natürlich den Namen des Kopfhörers sowie der Herstellername „Teufel“. Bei den restlichen Seiten hat sich etwas mehr getan, bzw. hier haben sich die Stellen, wo man die technischen Daten usw. findet verlagert. 

An der linken Seite sind nun die Adressdaten von Teufel sowie sämtliche aktuellen Webseiten (Domains), über welche man zu Teufel gelangt gelistet. Auf die schmale Rückseite ist wiederum der Aufkleber gewandert, welcher neben dem Modellnamen auch die Seriennummer beinhaltet und über die im Paket enthaltenen Farbe des Teufel Real Blue Pro informiert. Direkt daneben findet man dann wiederum direkt auf den Karton aufgedruckt die Maße der Verpackung und das Gewicht. Zu guter Letzt ziert die schmale rechte Seite noch das Bluetooth-Logo und MiMi ) die neu integrierte Soundpersonalisierung). Letzteres ist für mich persönlich nicht unbekannt, denn bereits Beyerdynamic setzt auf die Technologie des Unternehmens Mimi Defined.

Durchtrennt man das Klebesiegel an der Unterseite, kann man die Verpackung öffnen und dann erblickt man den Schaumstoffeinsatz, der den Kartoninhalt gut schützt. Darunter kommt dann wiederum direkt das große und hochwertige Transportcase zu Vorschein, welches zum Lieferumfang des Teufel Real Blue Pro gehört. Hier im Case hat Teufel, genau wie eigentlich alle anderen Hersteller, die ihren Over-Ear Kopfhörer mit einem Ladecase ausliefern, direkt auch den Kopfhörer samt Zubehör im Inneren verstaut. Somit findet man hier drin eben nicht nur den Teufel Real Blue Pro, welcher zusammengefaltet und mit einer eingedrehten Ohrmuschel platzsparend darin verstaut wurde, sondern auch das USB-A auf USB-C Ladekabel, sowie ein Klinkenkabel mit Fernbedienung. Die beiden Kabel sind hierbei separat in einer Abtrennung aus Polsterungsmaterial verstaut, sodass die Kabel bei Transport nicht den Kopfhörer verkratzen. Zu guter Letzt hat Teufel unter dem Case noch die üblichen Beipackzettel verstaut, zu denen wie üblich eine Bedienungsanleitung usw. gehören.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Auf dem ersten Blick sieht der neue Teufel Real Blue Pro der „normalen“ Version dem Teufel Real Blue NC sehr ähnlich. Dennoch gibt es hier einige optische und auch haptische Unterschiede, welche den Kopfhörer der „Pro“ Bezeichnung würdig machen. Farblich gibt es hier zwei Modelle zur Auswahl, schwarz und ein grau, von dem das letzt genante die Farbe meines Testgeräts ist und mir persönlich als eigentlicher Fan von schwarzen Kopfhörer hier überraschenderweise dann sogar besser gefallen hat. 

Großteil setzt Teufel hier zwar wie üblich auf Kunststoff, aber dennoch wirkt der Teufel Real Blue Pro nochmals etwas hochwertiger als z. B. der Real Blue NC. Dies liegt nicht nur an den neuen Farben, sondern auch daran, dass hier die beiden Außenseiten der Ohrmuscheln aus gebürstetem Aluminium bestehen. Beide Farbvarianten bieten schöne goldene Akzente, welche das Design weiter verfeinern und dazu beitragen, dass mir persönlich der Teufel Real Blue Pro sehr gut gefällt. Zu diesen Highlights, welche den Kopfhörer besonders elegant aussehen lassen, zählen das Teufel Logo an beiden Ohrmuscheln in Form eines „T“, inkl. der Ring um die Touch-Oberfläche sowie der kleinere Teufel Schriftzug an beiden Enden des Kopfbügel und die beiden Elemente, von denen das Kopfband in die Polsterung übergeht. 

Sämtliche wichtige bzw. regelmäßig beanspruchte Bauteile wurden von Teufel wie es für die Preisklasse auch nicht anders zu erwarten wäre, aus Metall gefertigt. Dazu zählt unter anderem der Verstellmechanismus des Kopfbügels, welcher schön spürbar einrastet und der innere Kern im Kopfband. Als besonderes Highlight der Real Blue Pro Serie besteht hier auch das beidseitige Touch-Bedienfeld aus Metall und optisch gefällt mir dabei sehr gut, dass hierbei das „T“ erhaben ist. Dies bringt nämlich zudem einen positiven Nebeneffekt mit sich, denn dadurch ertastet man die Touch-Oberfläche sehr zuverlässig. 

Das Kopfband wurde wie die Ohrmuschel mit einem angenehm weichen Memory-Foam gepolstert, was jederzeit für einen sehr bequemen Sitz sorgt und zum Schutz und besseren Tragegefühl hat man dieses wie üblich mit einem angenehm anfühlenden Kunstleder bezogen. Bei Over-Ear Kopfhörer muss ich jedoch ganz klar immer erwähnen, dass diese sich im Sommer teils weniger angenehm tragen, was dran liegt, dass man hier bauartbedingt bei allen Herstellern unter den Polstern schwitzt. Somit kann ich persönlich die Kopfhörer weniger für den sportlichen Einsatz empfehlen, aber jeder empfindet dies etwas anders.

Mit fast 300 Gramm ist der Teufel Real Blue Pro ein wenig schwerer als der Teufel Real Blue NC, dies war mir aber direkt klar, auch wenn man es nicht direkt im Alltag spürt. Schließlich setzt Teufel hier auf noch etwas mehr Metall, ei nen größeren Akku und zudem sind zusätzliche Sensoren andere Treiber verbaut, was eben für ein paar Gramm mehr auf der Waage sorgt. Durch die Klappscharniere und drehbaren Ohrmuscheln kann man den Over-Ear Kopfhörer kompakt zusammenklappen, sodass dieser entweder in dem hochwertigen mitgelieferten Case oder auch einfach so im Rucksack verstaut werden kann. Ich empfehle hier ganz klar letzteres, denn somit wird der Kopfhörer perfekt geschützt und zudem ist darin auch das Zubehör perfekt verstaut. Das Kopfband kann wie gewöhnlich bei einem Over-Ear Kopfhörer individuell angepasst werden und so bietet man hier eine 10-stufige Bügelverstellung. Diese sorgt wiederum in Kombination mit dem Federstahlkern im Kopfbügel und den weichen Polstern für einen angenehmen Anpressdruck und dies problemlos über mehrere Stunden. 

Schon als ich den Teufel Real Blue NC in den Händen hielt, viel mir direkt die Ähnlichkeit zum alten Teufel Mute BT auf, was hier bei. Ähnlich aussehenden Teufel Real Blue Pro nicht anders ist. Die Form, Designsprache allgemein und vor allem die Ohrmuscheln sind sich eben sehr ähnlich und abgerundet wird die Ähnlichkeit mit dem „T“ an beiden Ohrmuschel, welches hier genau wie beim Mute BT von einem Ring umgeben ist. 

Genau wie beim Teufel Real Blue NC setzt man hier auf dasselbe Bedienkonzept, also eine sogenannte Hybrid-Steuerung. Die Bezeichnung Hybrid trifft hier zu, da man sowohl auf Touch als auch auf Tasten und im Falle des Real Blue Pro genau so wie beim normalen Modell auch auf die überzeugende Steuerung mit dem Joystick setzt. Dieser besondere „Joystick“ kam das erste Mal im Teufel Supreme On zum Einsatz und hat mir damals schon sehr gut gefallen, zudem setzt Teufel diesen seither in jedem Over-Ear und On-Ear Kopfhörer ein, was ich persönlich sehr gut finde. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Teufel Real Blue Pro ist sehr gut. Aufgrund der kleinen Details, die hier beim „Pro“ sogar noch aus Metall gefertigt wurden, wirkt dieser entsprechend nochmals ein wenig hochwertiger als der normale Real Blue NC. Somit finde ich, hat dieser das Pro nicht nur von seiner verbauten Technik, sondern auch Haptik auf jeden Fall verdient. Neben Metall kommt hier wie üblich aber zum Großteil Kunststoff zu Einsatz, aber auch dieser vermittelt ein hochwertigen und somit langlebigen Gesamteindruck. Die 10-fache Bügelverstellung rastet sauber ein und wie bereits erwähnt tragen die weichen Ohrpolster zu einem angenehmen Tragekomfort bei. 

Des Weiteren gefällt mit hier das Bedienkonzept außerordentlich gut. Hier hat Teufel nämlich anstelle beide Seiten der Ohrmuscheln mit zahlreichen Tasten zu versehen, die sich beim Ertasten nahezu identisch anfühlen, sich etwas Cleveres ausgedacht. Teufel setzt hier nämlich auch einen sehr gut steuerbaren Joystick, zwei simplen Tasten und eine Touch-Steuerung, welche über beide Ohrmuschel verteilt wurden. Die beiden Drucktasten haben einen angenehm spürbaren Druckpunkt, der nur ein minimal zu hörendes Klicken ins Innere des Kopfhörers überträgt. Beim Musikhören wird dies jedoch problemlos überspielt und fällt nicht störend auf. 

Teufel setzt beim Bezug der Ohrpolster und bei den Polsterungen des Kopfbands wie oftmals in der Branche üblich nicht auf echtes Leder, sonder auf ein sogenanntes PU-Leder. Dabei handelt es sich um ein Kunstleder Imitat, welches sich sehr weich anfühlt und sehr robust ist. Sehr gut finde ich hier das Teufel für 19,99€ zzgl. Versand Ersatzpolster inkl. Montageanleitung anbietet, sodass im Fall eines Defektes nach der Garantie die Ohrpolster selbst ausgetauscht werden können.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.1)
FarbeTitanium Grey; weitere Farbe Night Black
Akkuintegriert, Lithium-Ionen-Akku
Akku Kopfhörer: 56 h (ohne ANC) 44 h (mit ANC) bei mittlerer Lautstärke.
Ladezeit bis komplett aufgeladen: 2,5 Stunden
Schnellladefunktion 15min für 7 Stunden Wiedergabe
Gewicht 296 Gramm
Materialbis auf die stärker beanspruchten Bauteile (Scharniere und Bügel), weitestgehend aus Kunststoff. Hier wurden jedoch die Touch-Oberflächen (Ohrmuschel-Aussenseiten) aus Aluminium gefertigt.
KonnektivitätBluetooth 5.1 Audio-Codec: AAC, aptX und aptX Adaptive
Treiber44 mm Treiber (links und rechts)
Frequenzbereich10 Hz bis 21 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)ca. 16 Ohm
LieferumfangREAL BLUE Pro
1 ×Audiokabel mit Fernbedienung
1 × Transporttasche
1 × USB-C Ladekabel
die üblichen Beipackzettel
Technische Daten des Teufel Real Blue Pro

Tragekomfort

Bezüglich des Tragekomforts habe ich beim Teufel Real Blue Pro genau wie beim nahezu identischen Teufel Real Blue NC kaum Kritikpunkte gefunden. Die Polster des Kopfbands und die der beiden Ohrmuscheln sind sehr angenehm weich gepolstert, sodass sich der Kopfhörer selbst nach mehreren Stunden Musikhören absolut bequem trägt. Die Öffnung der beiden Ohrmuscheln bzw. deren Polster ist groß genug, sodass darin normale bis größere Ohren problemlos hineinpassen, ohne dass hier auf Dauer etwas uninahem drücken wird. 

Bei sehr großen Ohren sollte man die Kopfhörer dennoch ausprobieren, ob diese einem passen, falls nicht, hat man hier bei Teufel ja 8 Wochen Rückgaberecht. Der Verstellmechanismus des Kopfbügels bietet die Möglichkeit, sich weit verstellen zu lassen, sodass kleine Köpfe aber auch größere damit einen perfekten Sitz geboten bekommen. Des Weiteren hat Teufel die Ohrmuscheln leicht nach vorne geneigt, sodass sich der Kopfhörer laut eigener Aussage besser dem Kopf- und der Ohrenform anpassen soll. 

Mit einem Gesamtgewicht von exakt 296 Gramm gehört der Real Blue Pro zwar definitiv nicht zu den leichtesten seiner Sorte, aber dafür fühlt dieser sich deutlich hochwertiger an und zudem spürt man hier durch die weichen Polster das höhere Gewicht kaum. Für Brillenträger würde ich den Kopfhörer wie viele andere Over-Ear Kopfhörer weniger empfehlen, denn hier kann zum einen der permanente Druck auf die Brillenbügel etwas unangenehm werden und zudem erreicht man hierdurch kein gutes ANC, da die Kopfhörer dann mit den Polstern nicht mehr sauber auf den Ohren aufliegen. Somit gelangen Geräusche, die man eigentlich nicht beim Musikhören mitbekommen möchte, ungestört ins Gehör, was definitiv nicht gut ist. 

Für sportliche Tätigkeit würde ich den Over-Ear Kopfhörer schon allein aufgrund seiner Bauweise weniger empfehlen. Schließlich deckt dieser die Ohren komplett ab, sodass kaum bis gar keine Luft zirkulieren kann, was wiederum dazu führt, dass man unter den Polster schwitzt.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Teufel setzt beim Teufel Real Blue Pro, wie ich es bereits erwähnt habe, auf eine Bedienung aus Tasten, dem Joystick und Touch-Sensoren. Dabei finde ich es genau so, wie Teufel es gelöst hat sehr gut, denn das ANC wird über den separaten ANC-Schalter reguliert, der Joystick übernimmt alles bezüglich der Musiksteuerung und der Lautstärke und die Sensorenfelder an beiden Ohrmuscheln dienen um zum Transparenz-Modus zu wechseln oder Dynamore Ein-/ Auszuschalten. 

Der Joystick ist, wie ich es bereits erwähnt habe, im Hause Teufel keine Neuheit, denn dieser kam bereits beim Teufel Supreme On zum Einsatz und dem von mir getesteten Teufel Real Blue NC. Diesen kleinen Joystick kann man in vier Richtungen bewegen und zudem auch drücken, sodass man je nachdem, in welche Richtung man diesen betätigt, verschiedene Befehle ausführen kann. Für mich ist dies das aktuell beste Bedienkonzept, da man sich zum einen das mühsame Ertasten der vielen ähnlichen Tasten an den Ohrhörern erspart und zudem nervt mich dann auch keine Touch-Bedienung, bei der es zu oft zu falschen Befehlen kommt, da dies falsch erkannt wird. 

An der linken Seite des Teufel Real Blue Pro findet man neben der mittig nach unten gerichteten 3,5 mm Klinkenbuchse ein nach vorne gerichtetes Mikrofon für Telefonate. Dieses versteckt sich hierbei aber sehr unauffällig als gelochtes Gitter im seitlichen Design der Ohrmuschel, optisch gesehen sehr gut gelöst und sieht dabei genau so aus, wie die Mikrofone, welche die Umgebungsgeräusche fürs ANC erfassen. Neben der Klinkenbuchse findet man dann noch die USB-C Ladebuchse, über welche der Akku aufgeladen wird, sowie ein nach hinten angeordneter Power-Button inkl. Status-LED. Über diesen Power-Knopf schaltet man durch 1,5 Sekunden gedrückt halten den Kopfhörer ein-/ aus. Kurz drücken führt dazu, dass einem der aktuelle Batteriestand anhand der aufleuchtenden Status-LED angezeigt wird und zweimal hintereinander betätigen führt dann wiederum dazu, dass man den Bluetooth-Kopplungsmodus aktiviert. Hält man die Taste 8 Sekunden gedrückt, dann löscht man die aktuelle Geräteliste, aber dies ist kaum bis sehr selten erforderlich. 

 Genau wie beim Teufel Real Blue NC finde ich auch hier beim Teufel Real Blue Pro schade, dass der Akkustand nur über die Status-LED angezeigt wird, dies sieht man nämlich nur, wenn man den Kopfhörer nicht trägt. Hier hätte ich mir vielleicht zusätzlich noch gewünscht, dass eine Stimme mir die Restkapazität in Prozent direkt über die Kopfhörer mitteilt. Somit muss ich dann in die App navigieren und hier den Akkustand einsehen oder dies tun, bevor ich den Kopfhörer aufsetze. 

Kurz erläutere ich hier noch die LED-Anzeige des Akkus, die je nach Restkapazität unterschiedlich farbig aufleuchtet. Ein durchgängiges weißes Aufleuchten zeigt an, dass die Kapazität des Akkus noch bei (60 – 100 %) liegt. Leuchtet die LED wiederum gelb auf, sind es noch (21 – 59 %), während rot pulsierend eine niedrige Kapazität anzeigt (1 – 20 %) und somit sollte man spätestens dann schauen, dass man den Akku in der nächsten Zeit wieder voll auflädt.

Kommen wir nun zur rechten Ohrmuschel hier findet man zum einen den von mir bereits gelobten Joystick, der sozusagen als Multifunktion-Bedienelement betrachtet werden kann.Durch einmaliges Drücken wird die Musik angehalten und fortgesetzt, wenn man diesen erneut betätigt. Drückt man den Joystick wiederum nach oben, sprich nach hinten, dann wird die Lautstärke der Musik stufenweise erhöht oder so lange, bis man den Joystick nicht mehr in die entsprechende Richtung gedrückt hält. Um die Lautstärke wiederum zu verringern, drückt man den Joystick nach unten bzw. nach vorne. Um den aktuell wiedergegebenen Musiktitel zu überspringen, betätigt man den Joystick nach rechts, also nach außen und sobald man dies in die entgegengesetzte Richtung macht, spielt man den vorherigen Titel erneut ab, oder springt je nachdem wie oft man ihn betätigt, mehrere Titel zurück. Hält man den Joystick in eine der beiden Richtungen gedrückt, ist sogar ein Vor- bzw. Zurückspulen möglich, was ich gut finde, denn dies ist bei vielen anderen Kopfhörern nicht möglich und muss über das Smartphone erfolgen. 

Zudem kann man über den Joystick auch die automatische Trageerkennung deaktivieren/aktivieren, indem man den Joystick 4 Sekunden gedrückt hält. Ich persönlich würde das Ganze jedoch wie von Werk eingestellt aktiv lassen, denn so wird die Musik automatisch angehalten wenn ihr den Kopfhörer absetzt und fortgesetzt, wenn ihr ihn wieder aufhabt. Neu beim Teufel Real Blue Pro sind die Touch-Sensoren an beiden Ohrmuschel-Außenseiten, die hierbei jedoch egal auf welcher Seite exakt dieselben Befehle ausführt. So genügt es zweimal das Touch-Feld anzutippen, um den Transparenz-Modus zu aktivieren, sodass euch die Umgebungsgeräusche verstärkt eingespielt werden und ein erneutes doppeltes betätigen sorgt wieder für mehr Ruhe. Hierbei finde ich es sehr gut, dass Teufel sozusagen ein Schnellzugriff auf den Transparenz-Modus direkt über die Touch-Sensoren ermöglicht hat, denn so kann man schnell wichtige Ansagen am Bahnhof oder Flughafen hören, ohne die Kopfhörer abnehmen zu müssen. Würde man das ganze umständlich über die ANC-Taste tun, würde dies deutlich länger dauern. Tippt man die Fläche wiederum dreimal hintereinander an, dann aktiviert man Dynamore. Bei Dynamore handelt es sich um eine besondere Funktion aus dem Hause Teufel, die den Stereoklang dynamisch erweitert und so für eine besseres bzw. breiteres Stereobild sorgt, auf welches ich jedoch im Punkt „Klang“ ausführlich eingehen werde.

Über den Teufel Real Blue Pro kann man neben der Musik steuern und regulieren, auch den Sprachassistenten aktivieren und telefonieren. Möchte man z. B. Siri und Co. etwas fragen, dann genügt es, den Joystick für 1,5 Sekunden zu betätigen und schon wartet Siri auf euren Befehl bzw. eure Frage. Sobald ein Anruf eingeht, wird eure Musik automatisch angehalten und wieder am selben Punkt fortgesetzt, sobald man aufgelegt hat. Geht gerade ein Anruf ein, kann man diesen durch einmaligen Betätigen des Joysticks annehmen und ablehnen, wenn man diesen für knapp 1,5 Sekunde gedrückt hält.

Zum Steuern des ANC-Modus hat Teufel an der rechten Ohrmuschel einen separaten länglichen Knopf integriert. Hiermit kann man durch jedes Betätigen zwischen den drei verfügbaren ANC Stufen (hoch, mittel und niedrig) wechseln. Dabei wechselt man nach der Reihe durch alle drei ANC Modis und den Transparenz-Modus und gelangt dann nach dem Transparenz-Modi wieder zu ANC (hoch). Hält man die Taste für 1,5 Sekunden gedrückt, dann deaktiviert man das ANC und den Transparenz-Modus. Die Status-LED direkt daneben zeigt einem durch verschieden Farben an, in welchem Modus man den Kopfhörer gerade eingestellt hat, alternativ kann man dies auch hören oder eben über die App einsehen. Leuchtet die RGB-LED cyan, dann ist ANC (hoch) an, grün bedeutet ANC (mittel) und hellgrün (ANC niedrig). Weiß steht dann für den Transparenz-Modus und ein leichtes graues Licht sagt aus, dass ANC und der Transparenz-Modus deaktiviert sind.

(Bedienung: 5 von 5 Punkten)

Klang

Bei Teufel Real Blue Pro ist wirklich in vielen Punkten auch das versprochene „Pro“ enthalten. Optisch konnte ich dies schon voll und ganz bestätigen und auch im Bezug der Bedienung haben sich kleine, aber feine Dinge verbessert. Nun kommen wir zum Klang und auch hier sieht man direkt beim Betrachten der technischen Daten, hier ist ebenfalls etwas verändert worden und so macht der Real Blue Pro seinen Namen alle Ehre.

Anstelle von zwei 40 mm Treibern an jeder Seite, wie es oftmals üblich in der Branche ist, setzt Teufel hier beim Teufel Real Blue Pro auf 44 mm Linear-HD-Treiber. Diese sollen laut der Aussage von Teufel für eine extrem ausgewogene Klangdarstellung, detailreiche Höhen und einem trockenen Tiefbass sorgen, sodass das Ganze auch High Resolution Audio unterstützen soll. Zur Besonderheit gehört auch hier dann wieder die Aluminiumschwingspulen, welche bereits im Real Blue NC verbaut waren. Diese bewirken, dass auch bei hohen Pegeln keine Verzerrung auftritt und das insgesamt eine konstante Klanggetreue herrscht. Die belüftete Rückraumkammer beim Treiber reduziert dann den sogenannten Klirr-Faktor und sorgt zugleich für einen präzisen und breiten Klang. Zuletzt wäre da dann noch die akustische Abstimmplatte zu erwähnen, die ebenso den Frequenzgang konstant hält, was für eine ausgewogene und tolle Wiedergabe sorgt. Also kurz zusammengefasst einiges ist zum Teufel Real Blue NC ähnlich, aber der 44mm Treiber ist neu und daher war auch ich vor meinem Test gespannt, was ich hier geboten bekomme.  

 Hochwertige Audio-Codecs hat Teufel hier selbstverständlich in dieser Preisklasse mit integriert, sodass hier neben AAC auch aptX und sogar aptX Adaptive unterstützt wird. Bei aptX Adaptive handelt es sich um den Nachfolger von aptX LL und somit einfach gesagt um eine Weiterentwicklung des aptX, welches je nach Inhalt den ihr über euer Abspielgerät wiedergebt, die Latenz anpasst. Bei Musik ist nämlich die Latenz nicht so wichtig, hier muss die Qualität im Vordergrund stehen, währen es bei Videos bzw. Filmen wichtig ist, dass hier das Bild absolut zum Ton passt. Dafür sorgt eben aptX Adaptive, sodass diese automatisch immer perfekt angepasst wird, ohne das ihr etwas davon mitbekommt, dies läuft alles im Hintergrund ohne euer Zutun. 

Somit sind alle wichtigen Audio-Codecs mit an Bord und daher haben sowohl iPhone- als auch Android-Nutzer beim Teufel Real Blue Pro einen klaren und hochwertigen Klang. Beim Frequenzgang gibt Teufel einen überdurchschnittlichen Frequenzgang von 10 Hz bis 21 kHz an, sodass man hier bei Klang einen noch etwas tieferen Bass erwarten kann. Jedoch muss ich hier klar dazu sagen, dass der eigentliche menschliche hörbare Bereich bei 20 Hz im Bassbereich endet, aber es gibt dennoch junge Leute unter uns, die diesen Bereich noch wahrnehmen.

Teufel ist mit dem Real Blue Pro den Schritt zur persönlichen Klanganpassung gegangen und so arbeitet Teufel hier mit Mimi (Mimi Defined) zusammen, einem führenden Unternehmen ist diesem Bereich, mit dem bereits Beyerdynamic zusammenarbeitet. Diese Funktion würde ich raten zu verwenden, denn damit wird der abgespielte Klang passend zum Gehör des Trägers also euch angepasst. Dabei durchläuft man quasi wie einen Hörtest bei dessen Einrichtung, bei dem man, sobald man das abgespielte Grundrauschen hört, dies bestätigt. Die Korrektur bzw. deren Ziel ist es, die Hörschwächen des Nutzers zu komprimieren. Anschließend kann man dieses Klangprofil in der Intensität anpassen und das Resultat ist auf jeden Fall deutlich hörbar. Der „Hörtest“ dauert rund drei Minuten, hierbei wird  jedes Ohr nach der Reihe individuelle analysiert indem verschiedene Frequenzen an Piepstönen wiedergeben werden. Hört man das Piepsen, hält man den Button, solange man diesen Ton hört, berührt und dann wird im Anschluss alles angepasst und euer Klangprofil kann direkt verwendet werden. Für mich ist der direkte Unterschied mit aktiviertem Klangprofil sehr beeindruckend, ich höre auf einmal Instrumente heraus, die ich zuvor nicht wirklich wahrgenommen habe und im Testsound, den man über die App abspielen kann, höre ich das Vogelzwitschern deutlich, was ich zuvor nicht wirklich als Zwitschern wahrgenommen hatte. Daher eine wirklich tolle Technologie, die man auf jeden Fall nutzen sollte, wenn der Kopfhörer diese Funktion bietet. Nachteil des Ganzen, man kann die hier nicht mehrere Klangprofile absichern.

Kommen wir nun zum Klang für Teufel typisch punktet der Real Blue Pro mit einem ausgewogenen Klangbild mit knackigen und druckvollen Bässen. Die Staffelung des Tiefbassbereichs ist sehr gut gelungen und so überzeugt mich auch die tolle Dynamik, was wiederum dafür sorgt, dass egal ob Pop, Rock, Hip-Hop oder die normalen Charts gehört werden, der Teufel Real Blue Pro hat damit absolut kein Problem und klingt beeindruckend gut. Eine Nachbesserung über den Equalizer in der App ist hier eigentlich nicht wirklich notwendig, denn der Teufel Real Blue Pro klingt Out of the Box einfach schon top. Die maximale Lautstärke des Teufel Real Blue Pro ist ebenfalls spitze, denn hier sind mehr als genug Reserven vorhanden, sodass man den Kopfhörer auch sehr Laut drehen kann. Auf Dauer sollte man dies aber nicht tun, denn dies ist keineswegs gut für die Ohren, aber dies wisst ihr ja alle selbst. 

Die Mitten des Teufel Real Blue Pro sind griffig und verstecken sich nicht hinter dem etwas dominanteren Bass, somit hören sich mit dem Real Blue Pro auch Hörbücher gut an, denn die Stimmen werden sehr natürlich und deutlich wiedergegeben. Des Weiteren profitieren von den Mitten auch die Instrumente wie Gitarren, die bei ihren Solos sehr griffig und eindringlich daher kommen. Dann wären da natürlich noch die Höhen, die detailreich und kristallklar hörbar sind und zusammen mit dem Bass und den Mitten für eine tolle räumliche Klangdarstellung sorgen. 

Insgesamt ein toller Klang, welcher Teufel hier mit dem Real Blue Pro gelungen ist, welcher von der Klanganpassung sogar noch deutlich angehoben wird, sodass man hier einen wirklich sehr gut klingenden Kopfhörer geboten bekommt. Selbstverständlich kann der Klang in der App im Equalizer angepasst werden, sodass z. B. der Bass, sofern Bedarf besteht, zurückgenommen werden kann. Somit kann der Klang noch in der App ein wenig feingetunt werden und perfekt angepasst werden, was aber wie gesagt nicht unbedingt notwendig sein wird. 

Kurz möchte ich hier auch noch die Dynamore-Funktion erwähnen, die mit dem Teufel Real Blue Pro zum ersten Mal auch so in einem Kopfhörer zum Einsatz kommt. Bisher war dies nur den Soundbars, Lautsprechern usw. vorenthalten, aber nun hat Teufel die eigene Technologie auch in einen Kopfhörer integriert. Dynamore ist ja bekanntlich dafür zuständig, das vorhandene Stereobild dynamisch zu erweitern, also das durch exakt dieselbe Lautsprecher der Klang beim hinzuschalten noch breiter klingen bzw. wirken soll. Also im Falle des Real Blue Pro soll so noch mehr an räumlicher Bühne erreicht werden, was sogar sehr gut gelingt. Jedoch empfehle ich hier, dies persönlich auszuprobieren, denn je nach Musikgenre bzw. Titel kann dies auch zu einem negativen Effekt führen, aber beim Großteil der Musik und Filme kann man Dynamore auf jeden Fall aktiviert lassen. 

Die Sprachverständlichkeit des Teufel Real Blue Pro ist sehr gut, hier habe ich eigentlich nichts zu bemängeln. Die eigene Stimme wird klar und sehr verständlich übertragen, und dabei ist es egal, ob man daheim in Ruhe oder unterwegs im Freien telefoniert. Störgeräusche um einen herum werden zuverlässig neutralisiert, sodass man weitestgehend eine gute Ruhe geboten bekommt und so ungestört telefonieren kann. Lediglich im viel befahrenen Straßenverkehr in der Stadt beklagte sich meine Gesprächsperson hin und wieder etwas aufgrund von Rauschen im Hintergrund meiner Stimme, was jedoch von der Elektronik übermittelt wird, weil diese versucht, die lauten Geräusche des Verkehrs zu neutralisieren. Zu guter Letzt versteht man selbst die Gesprächsperson sehr klar und deutlich und auch sonst gibt es hier nichts zu beanstanden. 

Das Thema Latenz ist ja inzwischen bekanntlich auch kein Problem mehr, denn die haben alle Hersteller im Griff und so ist hier alles absolut synchron, sodass das Bild beim Ansehen von Filmen perfekt zum abgespielten Ton der Kopfhörer passt.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

App

Inzwischen gelingt es Teufel allen neue, auf den Markt kommenden Kopfhörern eine App Anbindung zu spendieren, sodass man die neusten Kopfhörer mit der kostenlosen Teufel Headphones App nutzen kann. Diese App bietet Teufel sowohl für iOS als auch. Android im jeweiligen AppStore kostenlos zum Download an.

Teufel Go
Preis: Kostenlos
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Inzwischen hat sich etwas mehr bei der Entwicklung getan und so wurde aus der anfänglichen schlichten und mit wenig Anpassungsmöglichkeiten eine nun weiterhin übersichtliche, aber etwas umfangreichere App, welche mehr Einstellungen bietet. Ist der Teufel Real Blue Pro wie gewöhnlich via Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt, kann man die Teufel Headphone App öffnen und hier dann ebenfalls noch kurz den Kopfhörer verknüpfen. Anschließend landet man direkt auf der Startseite, auf welcher man zu Beginn immer zuerst landet. Hierbei wird einem neben dem Kopfhörer und dessen Namen auch direkt der Akkustand in einzelnen Prozentschritten (10 % Schritten) gezeigt. 

Unmittelbar darunter hat man dann noch im Falle des Real Blue Pro noch vier Einstellungsmöglichkeiten, bei denen es sich um Dynamore An/Aus, Mimi (Klanganpassung) An/Aus handelt und darunter folgen noch die Geräuschkontrolle und der Equalizer. Beim Tippen auf Dynamore, kann man dies nur entweder An-/ oder Ausschalten mehr nicht, während man beim Tippen auf „Mimi“ auf ein weiteres Untermenü gelangt. Hier kann man dies dann zu Beginn einrichten, was wie gesagt einfach ist und nur rund 3 Minuten dauert mehr nicht. Im Anschluss kann man dies dann Ein-/Ausschalten und die Intensität regulieren. Darunter wird einem dann erklärt, was euch nach dem Erstellen des Klangprofils angepasst wurde, also welche Tonlagen ihr weniger gut hört und somit verstärkt wiedergegeben werden und ihr könnt einen neuen Hörtest usw. erstellen.

Zurück auf der Startseite wählen wir das Einstellungsmenü Geräuscherkennung, hier kann das ANC aktiviert und in den drei Stufen reguliert werden und zudem kann bei Bedarf auch der Transparenz-Modus aktiviert bzw. deaktiviert werden. Diese Einstellung kann man aber wie bereits unter „Bedienung“ erklärt, auch direkt und schnell am Kopfhörer vornehmen. Zu guter Letzt folgt dann noch das Menü „EQ“, wo man den Equalizer nach den eigenen Vorlieben anpassen kann. Anstelle eines 3- bzw. 5-Band Equalizer setzt Teufel hier auf einen parametrischen EQ, bei dem man etwas mehr Gewöhnungszeit benötig, bis man alles eingestellt hat. Dies liegt daran, dass man hier sowohl den Pegel als auch die Frequenz immer zusammen einstellen muss. Hier ist etwas Übung und Probieren angesagt, aber dann lernt man die Vorzüge schnell kennen und kann z. B. den Bass, wenn dieser zu dominant wäre zurücknehmen usw.

Alle weiteren Einstellungen, welche nicht täglich benötig werden, erreicht man über das Einstellungsmenü, zu welchem man über das Zahnrad-Symbol oben rechts gelangt. Hier angekommen findet man ganz oben die Funktion „ShareMe“ diese ist nur dann wichtig und sinnvoll, wenn z. B. ihr und euer-/e Partner-/in ebenfalls einen Teufel Real Kopfhörer (gleiches Modell erforderlich) besitzt. Mit Share Me könnt ihr völlig kabellos beide Kopfhörer mit einem Smartphone verbinden, sodass z. B. jeder für sich mit dem eigenen Kopfhörer einen Film auf Netflix am Smartphone ansehen kann. 

Darunter folgen dann noch weitere Einstellungsmöglichkeiten, die durchaus interessant sind. Dazu zählt z. B. Dynamik Bass ist dies aktiv, wird der Bass auch bei geringer Lautstärke etwas angehoben, sodass die Klangwahrnehmung unabhängig von der eingestellten Lautstärke gleich sein soll. Danach folgt „Smart Pause“ dies ist sehr wichtig, denn somit wird die Musik pausiert, wenn ihr den Kopfhörer abnehmt und automatisch fortgesetzt, wenn ihr ihn wieder aufsetzt. Danach folgt noch ANC und Touch-Steuerung, wo euch genau erklärt wird, was wie ausgeführt wird und bei ANC könnt ihr z.B. bestimmen, dass ihr hier nur das höchste ANC und den Transparenz-Modus wählen könnt, also ganz so, wie ihr es selbst wollt. Zu guter Letzt folgt dann noch die Auto-Off-Funktion, also wann der Kopfhörer ausgeschaltet werden soll, wenn er mit keinem Gerät verbunden ist und ihr könnt auf die Anleitung zugreifen. Alles andere ist weniger wichtig und betrifft z. B. oben im Untermenü App nur weniger interessante Infos zu App.

App: 4 von 5 Punkten)

ANC/Umgebungsmodus

Beim Teufel Real Blue Pro fehlt zwar die Bezeichnung NC im Namen, aber angesichts des Preises wäre es mehr als fragwürdig, wäre hier kein ANC an Bord, somit war mir dies direkt klar. Hier setzt Teufel auf die exakt gleiche Technologie wie beim Teufel Real Blue NC und somit auf ein Hybrid-ANC, was zwar zuverlässig und effizient arbeitet, aber nicht ganz mit Sony mithalten kann. Schlecht ist das ANC aber keineswegs, es ist jedoch eher als obere Mittelklasse nicht als Premium anzuordnen, kann im Alltag in den meisten Situationen voll und ganz überzeugen, auch wenn hier wie gesagt ein Sony WH-1000XM4 nochmals etwas besser arbeitet. 

Die am Teufel Real Blue Pro verbauten Mikrofone, sowohl an den Ohrmuscheln-Außenseiten als auch Innen arbeiten dabei zusammen. Während die Äußeren die Störgeräusche erfassen und hier bereits ein entsprechend passendes Gegensignal generieren, misst das Innere ebenfalls nach, was noch durchkommt und somit wird noch feiner alles, was durchkommen möchte, herausgefiltert. 

In der ANC-Technologie hat sich noch einiges getan in den letzten Jahren und so wird zum einen der Klang nicht mehr vom Aktivieren des ANC beeinflusst und zudem wurde das Grundrauschen, was sonst vorhanden war, ebenfalls fast komplett neutralisiert. Genau so ist es auch beim Teufel Real Blue Pro, das Aktivieren von ANC, führt zu einer tollen Ruhe, ohne störendes Rauschen und der Klang wird nicht bzw. nur wenig verändert. Das ANC arbeitet sehr gut, ist jedoch kein marktführendes ANC, aber ein sehr gut Arbeitendes. Mittlere Frequenzen werden fast komplett herausgefiltert, zu denen die typischen Geräusche wie Motorengeräusche im Verkehr und die Turbinengeräusche beim Fliegen zählen. Hochfrequente und sehr tiefe Geräusche kommen noch durch, aber deutlich gedämpfter als ohne aktives ANC. Probleme hat das ANC hier jedoch ganz typisch mit starken Windgeräuschen, hier sollte man dieses abschalten, denn das Rauschen, welches dadurch mit eingespielt wird, stört zu sehr. In einer ruhigen Umgebung, also z. B. zu Hause ist mir zudem beim Laufen aufgefallen, dass hier ein leichtes hallen meiner Schritte durch das ANC eingespielt wird, dieses wiederum stört im Alltag nicht, denn bereits bei mittlerer Lautstärke wird dieses Geräusch neutralisiert und geht im Hintergrund unter. 

Beim Transparenz-Modus ist es dann wiederum so, dass Außengeräusche bewusst verstärkt in den Kopfhörer übertragen werden. Dabei entsteht zugleich aufgrund der Technik ein verstärktes Grundrauschen, was daran liegt, dass die Geräusche in der Umgebung mit den Mikros aufgenommen und eingespielt werden. Dieser Modus ist dann sinnvoll, wenn man sich trotz aufgesetztem Kopfhörer mit jemand unterhalten möchte oder eventuelle Ansagen am Flughafen oder am Bahnhof mitbekommen möchte. 

(ANC: 4 von 5 Punkten)

Zubehör

Teufel liefert den Real Blue Pro in einem sehr stabilen und hochwertigen Aufbewahrungs-Case aus. Dieses sieht optisch recht hübsch aus und fühlt sich auch wertig an. Es wurde rundum mit robustem Kunstleder bezogen und besitzt im Inneren Polsterung, sodass darin wunderbar das Zubehör verstaut werden kann.

(Zubehör: 4 von 5 Punkten)

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt Teufel auf den Bluetooth-Standard 5.1, hierbei wird eine sehr stabile und absolut zuverlässig Verbindung zum Zuspielgerät ermöglicht. Zum Koppeln navigiert man wie gewöhnlich in die Bluetootheinstellungen, hier dann den Teufel Real Blue Pro auswählen und schon ist dieser gekoppelt. Dann bei Bedarf noch mit der App verknüpfen und schon koppelt dieser sich nach dem Einschalten automatisch mit dem Smartphone. 

Im Praxistest lieferte das Bluetooth eine Reichweite von gut 13 Meter indoor und erst nach knapp 29 Meter war outdoor Schluss. Allesamt gute Werte, welche sich sehen lassen können und somit kann man sich auch im Haus über zwei bis drei Stockwerke bewegen, ohne dass gleich die Verbindung abbricht. Bei der Wiedergabe via Bluetooth profitieren Android- und Apple-User, denn hier wird sowohl der aptX, aptx Adaptive als auch der AAC-Codec unterstützt, welches eine Musikübertragung in nahezu CD-Qualität ermöglicht.

Wie bereits erwähnt, unterstützt der Teufel Real Blue Pro auch die Share-Me-Funktion aus dem Hause Teufel. Somit können zwei Kopfhörer desselben Modells völlig kabellos mit einem Smartphone verbunden werden, sodass jeder für sich mit dem eigenen Kopfhörer einen Film auf Netflix am Smartphone ansehen können.

(Bluetooth: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Im Teufel Real Blue Pro sind größere Treiber verbaut, welche energiehungriger sind und ebenso verbrauchen auch die Touch-Sensoren permanent einen geringen Anteil an Strom. Somit war es eigentlich ein Muss, dass Teufel hier einen 100 mAh größeren Akku als beim Real Blue NC verbaut, denn mit den 800 mAh erreicht dieser ungefähr dieselbe Akkulaufzeit bzw. knapp 1 Stunden mehr. Mit diesem Akku soll laut Teufel eine Laufzeit von bis zu 56 Stunden am Stück bei mittlerer Lautstärke möglich sein. Schaltet man wiederum ANC hinzu, dann erreicht man damit immer noch sehr lange 44 Stunden, was absolut ausreichend ist und hier gibt es kaum eine Konkurrenz in dieser Preisklasse, die hier mithalten kann. Beachten sollte man hier aber die 44 Stunden erreicht man im niedrigen ANC Modus nutzt man nur den hohen, also effektivsten Modus, dann erreicht man im Alltag eher 36 bis 37 Stunden, abhängig von der gewählten Lautstärke. 

Sollte der Akku dennoch unerwartet leer gehen, kann man den Kopfhörer noch mit dem mitgelieferten Kabel (mit integrierter Fernbedienung) betrieben. Mangels Klinkenbuchse wird das bei den neueren Smartphones kaum einer machen, den hierfür müsste man dann ständig auch den Adapter mit im Case haben und sind wir mal ehrlich, wer nutzt heutzutage noch einen Kopfhörer mit Kabel, der von Werk aus auch Bluetooth kann.

Erneut hat Teufel auch die für viele sehr wichtige Schnellladefunktion integriert, sodass gut 15 Minuten Aufladen für bis zu 7 Stunden Musikwiedergabe (ohne ANC) ausreichen. Eine komplette Aufladung dauert wiederum knapp zweieinhalb Stunden, was angesichts der langen Akkulaufzeit sehr gut ist. Außerdem finde ich es gut, dass man den Kopfhörer auch während des Ladevorgangs nutzen kann, ein wichtiges Detail, welches nicht immer der Fall ist.

(Akkulaufzeit: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem neusten Teufel Real Blue Pro ist Teufel ein rundum sehr überzeugender Kopfhörer gelungen. Hier steckt auch sehr viel Pro drin, denn das Design gefällt mir sehr gut und auch bei der Verarbeitung gibt es von mir ebenso viel Lob. Hier hat das Team von Teufel nochmals einige Details weiter verfeinert, sehr gute Arbeit. Außerdem bietet der Kopfhörer einen „Pro“ würdigen Tragekomfort, denn selbst nach mehreren Stunden Musikhören trägt dieser sich hervorragend und damit man dies auch gut testen kann, bietet man eine mehr als ausreichend lange Akkulaufzeit. Mir gefällt hier auch sehr gut, dass Teufel mit MiMi zusammengearbeitet hat, denn so kann man den Kopfhörer dem eigenen Gehör durch einen Test anpassen und das Ergebnis beeindruckt mich sehr, denn hier habe ich einen sehr starken Unterschied gegenüber ohne die Klanganpassung festgestellt. Zu guter Letzt kann ich hier auch noch in der Zusammenfassung erwähnen, dass das ANC sehr solide und gut abschneidet, es kann zwar nicht ganz mit dem des Sony WH-1000XM5 mithalten, aber wie im Test erwähnt es ist dennoch ganz gut und mir persönlich gefällt der Kopfhörer vom Klang und den anderen Faktoren so gut, dass ich diesen auf jeden Fall weiterempfehlen kann, sofern man einen Kopfhörer in dieser Preisklasse sucht.

Preis/Leistung

Teufel hat den Real Blue Pro mit einer UVP von 349,99€ auf den Markt gebracht, was definitiv nicht wenig Geld ist. Inzwischen bietet Teufel diesen jedoch für 299,99 € an, was ebenfalls nicht wenig ist, aber hierfür bekommt man auch einen klanglich sehr guten Kopfhörer geboten. Ebenso kann der Teufel Real Blue Pro durch seine tolle Verarbeitung, dem schönen edlen Design und dem tollen Bedienkonzept punkten. Das ANC ist zwar nicht besser als beim Teufel Real Blue NC, aber es war schon bei diesem gut, wenn auch nicht perfekt. Für mich ist das Highlight hier beim Teufel Real Blue Pro auch die MiMi Klangpersonalisierung, denn hier ist der Unterschied im Vergleich ohne bei mir persönlich deutlich höher, als ich es erwartet hätte.

Teufel Real Blue Pro

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://teufel.de

DOCKIN D FINE EVO

In aller Kürze

DOCKIN hat vor Kurzem mit dem DOCKIN D FINE EVO eine neue Version des beliebten Bluetooth-Lautsprechers vorgestellt. Dabei soll die neuste Generation mit einem ausgezeichneten Klangerlebnis, einer App Unterstützung sowie einer langen Akkulaufzeit überzeugen. Das für mich hier aber wichtigste Ausstattungsmerkmal ist der Akku, bzw. dass dieser ganz einfach vom Nutzer durch die Klappe am Boden des Lautsprechers bei einem defekt oder sofern man einen zusätzlichen Akku nutzen möchte, ausgetauscht werden kann. Dieser kostet bei DOCKIN im Zubehör-Shop nur 30 € und wird einfach gesteckt, was den Austausch sehr einfach macht. Dies finde ich sehr gut, denn es gibt hier leider inzwischen kaum noch Modelle, an denen der Akku austauschbar ist, denn oft ist das ganze Gehäuse nur noch verklebt. Wie sich der DOCKIN D FINE EVO ansonsten im Test geschlagen hat, verrate ich euch wie gewohnt im weiteren Verlauf des Testberichts.

Gefällt uns

  • zeitloses Design
  • Akkulaufzeit von bis zu 15 n
  • ausgewogenes neutrales Klangbild
  • IP55
  • Austauschbarer Akku
  • gute Verarbeitung
  • App Unterstützung
  • Powerbank-Funktion

Gefällt uns weniger

  • Preis ist ein wenig hoch
  • könnte noch ein weniger lauter sein

DOCKIN D FINE EVO

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

DOCKIN liefert den D Fine EVO entsprechend seiner Größe in einer etwas größeren Verpackung aus. Beim Karton handelt es sich um einen ungebleichten, stabilen Karton, welcher mit einigen Produktinformationen und Ausstattungsmerkmal bedruckt wurde.

Angefangen auf dem Deckel, diesen ziert zum einen groß aufgedruckt den Herstellernamen „DOCKIN“ und zudem gibt es hier zwei Siegel, die vor dem Öffnen der Verpackung durchtrennt werden müssen. Betrachtet man die von mir angenommene Vorderseite der Verpackung, findet man hier dann einen Aufdruck des mobilen Bluetooth Lautsprecher zusammen mit dessen Namen darüber und unterhalb erwähnt DOCKIN dann wiederum die fürs Unternehmen wichtigsten Ausstattungsmerkmale. Zu diesen zählen die vier aktiven Lautsprecher, zwei passive Bass-Membrane, sowie der austauschbare Akku, die Stereo Fähigkeit und dass dieser auch bei Bedarf als Powerbank verwendet werden kann.

Interessanterweise zeigt DOCKIN direkt auf der rechten Seite, welche Anschlüsse einen beim DOCKIN D FINE EVO erwarten. Hier werden einem nämlich neben den Anschlüssen AUX, USB-C In und USB-C Out auch die im Karton enthalten Kabel dargestellt, nämlich ein AUX und ein USB-C Kabel. An der direkt gegenüber liegenden rechten Seite zeigt DOCKIN dann noch einmal die wichtigsten Merkmale des DOCKIN D FINE EVO. Dazu zählen der 50 Watt starke 2-Wege Stereo-Klang, welcher von den hier ebenfalls erwähnten vier aktiv Treiber und den beiden passiven Bassmembrane erzeugt wird. Außerdem wird hier erneut mit der Powerbank Funktion geworben und dass der Lautsprecher nach der Schutzklasse IP55 gegen Staub und Spritzwasser geschützt ist.  

Zu guter Letzt befasst man sich an der Unterseite ein wenig mit dem Unternehmen und welche Anleitungen im Paket bzw. auch online verfügbar sind und was man alles im Paket findet. Während wiederum an der Rückseite erneut zahlreiche Merkmale und technische Details zum DOCKIN D FINE EVO aufgelistet sind. Hier erfährt man dann neben der Größe auch das Gewicht, die Batteriegröße usw. 

Hat man dann die Siegel bzw. Klebestreifen durchtrennt und klappt den Deckel auf, wird man von DOCKIN freundlich in Englisch als Mitglied der „DOCKIN Familie“ begrüßt. Ist dann die Verpackung komplett geöffnet, dann erblickt man zu aller erst das überraschen große Handbuch, welches alles Wichtige erklärt und sogar auf die technischen Details genauer eingeht. Dabei ist hier neben Englisch auch etwas weiter hinten alles auf Deutsch übersetzt. Unmittelbar darunter erblickt man dann den in ein Papier eingewickelten und durch zwei Zentrierungselemente bestens geschützten DOCKIN D FINE EVO. Hier bin ich mit dem Verpackungsmaterial sehr zufrieden, denn DOCKIN hat hier voll und ganz auf unnötigen Kunststoff verzichtet. Ganz unten im Paket liegt dann noch neben dem AUX-Kabel auch das beidseitige USB-C Ladekabel, damit man den Akku wieder aufladen kann. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der DOCKIN D FINE EVO kommt in einem blockartigen Design daher also absolut schlicht und zugleich zeitlos. Mit der Größe von 285 x 100 x 103 mm (L x T x H) fällt dieser zwar relativ groß aus, ist jedoch mit rund 1.930 Gramm noch als portable einzustufen und somit noch als mobiler Bluetooth Lautsprecher definierbar. Dennoch kann dieser ganz einfach auch als einfacher stationärer Lautsprecher verwendet werden mit der Option, dass man diesen jederzeit mitnehmen kann, wenn man raus auf die Terrasse geht und hier beim Chillen in der Liege musikhören möchte. 

Der DOCKIN D FINE EVO kommt in einem komplett schwarzen Gehäuse daher, was sich zum Großteil aus Kunststoff zusammensetzt und lediglich an der Front und der Rückseite gibt es ein Lautsprechergitter aus robusten, schwarzen Metall. Rechts und links hat man den DOCKIN D FINE EVO dann wiederum mit einer Gummioberfläche versehen, somit schützt dies zum einen gegen Stöße und zudem konnte so die Gummiabdeckung, unter welcher DOCKIN die ganzen Anschlüsse versteckt hat, besser integrieren. Diese besagte Klappe finde man auf der rechten Seite und hat man diese etwas schwerer zu öffnende Klappe mit den Fingernägeln geöffnet, findet man darunter den AUX-Anschluss, um ein Gerät daran anzuschließen und ein USB-C Eingang und USB-C Ausgang. Der Eingang dient hier, um den Akku aufzuladen, während der Ausgang verwendet werden kann, damit man den DOCKIN D FINE EVO als Powerbank nutzt und so den Akku des Smartphones während der Musikwiedergabe aufladen zu können. Hierbei wird das Smartphone mit max. 5 Watt geladen, also nicht rasant schnell, aber eben geladen, was über vielen anderen Lautsprechern gar nicht erst möglich ist. 

Dank der IP55 Schutzklasse ist der DOCKIN D FINE EVO sowohl gegen Staub als auch Spritzwasser bestens geschützt. Hierbei sollte man aber immer beachten, dass die Gummiklappe auch richtig verschlossen ist, denn dringt hierdurch Staub oder Wasser ein, kann dies gegebenenfalls zu einem Defekt führen. Einem mobilen Einsatz steht somit nichts im Wege, aber als besonders leicht ist der Lautsprecher wie bereits erwähnt auf jeden Fall nicht definierbar. 

Die Vorderseite also wo die Hoch- und Mitteltöner verbaut sind, erkennt man gut an dem im Lautsprechergitter eingelassen DOCKIN Firmenlogo. Diese Seite sollte immer nach vorne gerichtet sein, denn damit hat man die beste klangliche Beschallung nach hinten gerichtet sind dahingegen vorrangig die beiden Bassmembrane deutlich dominanter hörbar. An der Oberseite findet man wiederum vier Bedientasten, über welche man alle wichtigen Funktionen direkt am Lautsprecher steuern kann, darauf gehe ich jedoch später im Punkt „Bedienung“ ausführlich ein. Kleines Extra für alle Android-User mit NFC-fähigem Smartphone, hier hat DOCKIN an der Oberseite neben den Steuerungstasten die NFC-Schnittstelle integriert. Über diese kann einentsprechendes Gerät schnell und direkt mit dem Lautsprecher gekoppelt werden, Apple-User wie ich nutzen dahingegen ganz normale Bluetooth. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bezüglich der Verarbeitung des DOCKIN D FINE EVO gibt es kaum Kritik. Der Kunststoff wirkt keineswegs billig und macht einen stabilen Eindruck, welche die beiden Lautsprechergitter aus Metall an Vorder- und Rückseite nochmals verstärken. Dabei wurden die Gitter so ausgeführt, dass diese sich oben und unten hinweg wie das Gehäuse verlaufend wölben und so zu dem besagten zeitlosen Design beitragen und eine sehr angenehme Haptik vermitteln. 

Hierbei muss man sogar, wie ich es bereits erwähnt habe, nicht auf eine IP-Zertifizierung verzichten, denn DOCKIN hat das ganze nach IP55 zertifizieren lassen uns so ist der DOCKIN D FINE EVO sowohl gegen Staub als auch gegenüber Spritzwasser bestens geschützt. Sollte euch das Eigengewicht von fast zwei Kilogramm nicht stören, kann das gute Stück also sowohl Indoor als auch Outdoor problemlos verwendet werden. Was mir schon bei der Verpackung sehr gut gefällt, DOCKIN legt großen Wert auf Nachhaltigkeit und dies auch beim Produkt selbst. Schließlich kann der Akku, wie ich es schon als großen Vorteil erwähnt habe, einfach ausgetauscht werden. Einen Ersatzakku bekommt man im Shop für 30 € und ist schnell und einfach eingebaut, dafür stellt DOCKIB sogar auf der eigenen Homepage ein Video bereit, welches das austauschen ausführlich zeigt.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecher Anzahl2-Wege-Stereo-Lautsprecher
(zwei aktive Hochtöner und zwei aktive Mitteltöner nach vorne gerichtet und zwei passiver Bassradiator nach hinten gerichtet)
Treiber-Durchmesser2 x 50 mm Tieftöner und 2x 20 mm Hochtöner
Gesamtausgangsleistung (RMS)50 Watt
Gehäuse MaterialKunststoff und Metall
AnschlussmöglichkeitenKlinkenbuchsen-Eingang 3,5 mm, USB-C In und USB-C Out Anschluss
KonnektivitätBluetooth, NFC
Maße285 x 100 x 103mm (LxBxH)
LieferumfangDOCKIN D FINE EVO
USB-C Ladekabel und AUX-Kabel
Anleitungen
Technische Daten des DOCKIN D FINE EVO

Bedienung

Die Bedienung des DOCKIN D FINE EVO ist größtenteils direkt über den Lautsprecher direkt möglich, jedoch gibt es dennoch eine kostenlose App, die weitere Funktionen bietet, darunter den Zugriff auf einen Equalizer und den Stereo-Kopplungsmodus.

Über die Tasten wird ganz rechts entsprechend dem Symbol direkt neben der Taste der DOCKIN D FINE EVO Ein- bzw. Ausgeschaltet. Dazu einfach die Taste drücken und etwas halten, also total easy. Direkt daneben ist auch direkt eine blau aufleuchtende Bluetooth-Status-LED untergebracht, die dessen Status anzeigt. In den Kopplungsmodus versetzt man den DOCKIN D FINE EVO indem man die Play/Pause Taste neben dem Einschaltknopf etwas länger betätigt. Während der Musikwiedergabe dient dieselbe Teste dazu, die Musik zu pausieren oder beim erneuten drücken wieder fortzusetzen. Daneben folgen dann die Plus- und eine zusätzliche Minus-Taste, über welche man die Lautstärke in einzelnen Stufen regulieren kann. Drückt und hält man die Taste betätigt, dann führt die Plus-Taste dazu, dass man zum nächsten Titel springt und Minus zum vorherigen Titel. Zu guter Letzt folgt dann neben der Minus-Taste noch eine Akku-Status-LED, welche durch grünes Aufblinken zeigt, dass der Akku noch über 50 % geladen ist, während bei gelb der Akku noch unter 50 % voll ist und bei rot 20 % erreicht hat. 

Alles weitere wird dann über die kostenfreie App gesteuert, hierüber kann man den DOCKIN D FINE EVO nämlich bequem fernsteuern und zudem noch am Equalizer Einstellungen vornehmen. Dabei kann man entweder aus zahlreichen voreingestellten Presets ein passendes auswählen oder nach dem eigenen Geschmack die fünf Bänder frei justieren. Besitzt man sogar zwei DOCKIN D FINE EVO, kann in der App auch der Lautsprecher-Modi auf Stereo geändert werden. 

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun zum Klang des DOCKIN D FINE EVO. Hierbei handelt es sich um ein 2 Wege Lautsprecher, da wir hier sowohl zwei Hochtöner als auch zwei Tieftöner als aktive Treiber haben. Aktiv bedeutet, dass dieser von der Elektronik entsprechend wie üblich bei einem Lautsprecher angesteuert werden und so wie üblich den Klang erzeugen. Die beiden 50 mm Tieftöner sind an der Front im Zentrum nebeneinander angebracht, während die 20 mm Hochtöner getrennt außen jeweils links und rechts untergebracht wurden. An der Rückseite befinden sich dann noch zwei sogenannte oval ausgeführte passiv Radiatoren mit einer Länge von 105 mm. Genau genommen handelt es sich hierbei um Membrane, die eben passiv und nicht aktiv angetrieben werden. Also einfach gesagt, diese schwingen von den aktiven Treibern (vorrangig Tieftöner) angetrieben mit und erzeugen so einen noch wärmeren und kräftigeren Klang. Dies alles soll für ein kräftiges Klangbild mit mehr Räumlichkeit und zugleich für ein höheres maximales Output sorgen. Doch ob dies auch genau so ist, verrate ich euch nun von meinem Eindruck des Klangs.

Die max. Lautstärke des DOCKIN D FINE EVO ist zwar gut, aber ich hatte hier schon ähnlich große Modelle im Test, welche eine noch höhere maximale Lautstärke geboten hatten. Dennoch beschallt der DOCKIN D FINE EVO bei uns einen normal großen Raum von rund 30 bis 40 m2 ohne Probleme und ausreichend, aber auf Grund der Größe hatte ich hier eben noch ein paar mehr Reserven erwartet. 

Die Höhen gibt der DOCKIN D FINE EVO sehr sauber, klar und detailreich wieder, hier merkt man, dass neben den Mitteltönern auch zwei Hochtöner verbaut wurden. Die Mitten schwächen wiederum ein wenig, diese sind zwar griffig und präsent, aber halten sich genau wie der Bass etwas zu sehr zurück. Hier muss man auf jeden Fall in der App am Equalizer den Bass etwas erhöhen, was aber nur in einem gewissen Rahmen geht. Im Vergleich zu einem Teufel Lautsprecher kann der DOCKIN D FINE EVO eben nicht mit einem druckvollen Tiefgang begeistern. Der Klang wurde einfach gesagt rund und relativ neutral abgestimmt, ohne das Klangbild eines Songs zu sehr zu verfälschen. 

In der App kann ein sogenannter Bass Boost hinzugeschaltet werden, aber dieser sorgt nicht wirklich für ein gutes Klangbild. Aktiviert man dies, klingt es schon fast so, als würde man den DOCKIN D FINE EVO hierbei zu einem dominanteren Bass zwingen wollen, was eben sehr unnatürlich wirkt. Aktiviert man in der App wiederum nicht per separaten Schalter den Bass Boost, sondern wählt hier unter den Presets Bass Boots aus, klingt das Ganze etwas stimmiger, aber auch hier neigt der DOCKIN D FINE EVO dann gelegentlich etwas zu übersteuern. Jedoch ist dies auch Teil etwas vom Titel abhängig. 

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Der Akku im DOCKIN D FINE EVO ist überraschenderweise wie ich es bereits erwähnt habe anders als meistens gewohnt, nicht fest verbaut. Dieser kann bei Bedarf einfach durch die kleine verschraubte Klappe an der Unterseite ausgetauscht werden. Dazu einfach die vier kleinen Kreuzschrauben herausdrehen, die Klappe öffnen und dann den Akku aus der Öffnung holen und noch den Stecker abziehen, fertig. Sehr einfach und schnell erledigt, warum machen das nicht viel mehr Hersteller so nachhaltig wie DOCKIN. Im Online-Shop des Herstellers kann man direkt für unter 30 € einen Ersatzakku bestellen, sollte der bisherige kaputt sein oder man benötigt allgemeinen einen zweiten Akku als Reserve. 

Der Akku, den DOCKIN hier verbaut hat, bietet eine Kapazität von 7.800 mAh und laut Hersteller kommt man damit auf eine Laufzeit von bis zu 15 Stunden am Stück. DOCKIN selbst gibt hier ehrliche 12 bis 15 Stunden als Akkulaufzeit an, was sich im Alltagstest auch als sehr realistisch bestätigte, denn je nach gewählter Lautstärke variiert die Laufzeit von 12 und max. 15 Stunden. Hört ihr wie ich eher etwas dezent Musik, könnt ihr gut 14, 5 bis 15 Stunden erreichen, aber hört ihr deutlich lauter, also max. Lautstärke ist nach spätestens 12 Stunden der Akku leer.  

DOCKIN hat hier übrigens dran gedacht, dass man den D FINE EVO auch problemlos während des Aufladens weiter nutzen kann, etwas, dass sehr wichtig ist. Dies ist nämlich so nicht bei alles Modellen der Fall, denn hin und wieder hatte ich hier auch schon Geräte, die währenddessen nicht verwendet werden können. Super ist hier natürlich meiner Meinung nach auch die Powerbank-Funktion, denn über den USB-C Out Anschluss kann man, während man den Lautsprecher nutzt, problemlos ein Smartphone aufladen, welches hier mit max. 5 Watt aufgeladen wird. Dies ist zwar kein Schnellladen, aber besser als nichts und meiner Meinung nach für den Zweck absolut ausreichend.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

App

DOCKIN bietet für den D FINE EVO eine kostenlose App an. Das Verknüpfen mit der App geht sehr einfach und anschließen kann man darüber unter anderem den Lautsprecher steuern. Nach dem Koppeln landet man auf der zukünftigen Startseite, auf welcher einem direkt der Lautsprecher angezeigt wird. Darunter folgen alle wichtigen Elemente bezüglich der Steuerung, also Pause, Play, Stop, sowie nächster Song bzw. den Song davor. Direkt unterhalb folgt ein Schiebebalken, über welchen man direkt auch die Lautstärke anpassen kann. 

Unmittelbar darunter folgt dann der Equalizer, durch den man entweder aus mehren Presets eines auswählen kann oder man erstellt selbst eins. Oberhalb des Equalizers kann man dann den besagten 3D-Sound aktivieren, der aber eben nicht so wirklich überzeugen kann. Zurück auf der Startseite folgt dann noch das Menü „Lautsprecher Modi“, wo man, sofern man zwei Lautsprecher über Stereo-Link miteinander verbunden hat, zwischen dem Party- oder Stereo-Modus wechseln kann. 

Oben gibt es dann noch ein Zahnrad, über welches man zum Einstellungsmenü gelangt. Hierüber kann man den Namen des Lautsprechers ändern, auf die Bedienungsanleitung zugreifen oder nach einem Software-Update suchen. Viel mehr gibt es hier zwar nicht, ist aber so weit auch nicht wirklich erforderlich, denn das wichtigste ist der Equalizer und dann noch die Fernsteuerung, mehr eigentlich nicht.

(App: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem DOCKIN D FINE EVO hat das Berliner Unternehmen zwar kein Klangwunder entwickelt, aber dennoch sticht dieser aufgrund einiger anderen Punkten positiv hervor. Für mich steht hier ganz vorne der austauschbare Akku, denn dies sorgt für einen wichtigen Nachhaltige Aspekt, denn so muss bei einem Defekt nach der Garantie nicht der Lautsprecher entsorgt werden, sondern man kann einfach einen Ersatzakku kaufen und selbst einbauen. Klanglich macht der DOCKIN D FINE EVO dennoch einen sehr guten Eindruck, denn der mobile Lautsprecher bietet einen guten soliden Klang mit detailreichen Höhen und einem guten Bass. Letzteres ist zwar nicht Spitzenklasse, aber dennoch ganz gut. 

Sucht man also einen mobilen Lautsprecher mit kräftigen Kickbässen, ist man hier mit dem DOCKIN D FINE EVO auf jeden fall falsch. Dieser liefert eher einen neutralen, aber guten Klang und eine sehr gute Akkulaufzeit von bis zu 15 Stunden.

Preis/Leistung

Die UVP des DOCKIN D FINE EVO hat das Unternehmen bei 139,95 € festgesetzt, nicht gerade wenig Geld, aber dafür bekommt man eben auch soweit ein gutes Produkt geboten. Man bekommt einen nahezu unverfälschten guten Klang geboten, die Akkulaufzeit ist sehr gut und das tolle ist eben der selbst austauschbare Akku und der IP55 Schutz gegen Staub und Spritzwasser. Gewünscht hätte ich mir hier persönlich jedoch eine etwas höhere max. Lautstärke, denn hier hätte ich aufgrund der Größe etwas mehr Reserven erwartet, aber ansonsten ist alles so weit gut.

DOCKIN D FINE EVO

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 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.robertsradio.com

Google Chromecast mit Google TV 4K

In aller Kürze

Mit dem Google Chromecast 4K hat Google vor einiger Zeit der bisherigen HD Variante ein Update spendiert. Hierbei erhält man sozusagen ein Streaming-Stick, welcher einen nicht smarten TV smart macht, sodass man darüber auch sämtliche Streaming-Dienste empfangen kann und auch viele weitere Dienste aus dem Hause Google nutzen kann. Die mitgelieferte Fernbedienung ermöglicht dabei eine direkte Bedienung des TVs und zudem ermöglicht das verbaute Mikro darin eine sehr gute Steuerung per Sprachbefehl. Praktisch dabei, man kann dann darüber direkt auch wie z. B. via Google Home-App das Smart-Home steuern oder das Display des Smartphones auf dem TV spiegeln. Dank Google TV ist der Umfang an Apps sehr hoch und die Oberfläche ermöglicht ein sehr flüssiges Bedienen, sodass ich Google Chromecast gerne an meinem LG OLED TV verwendet hab, da dieser trotz verfügbaren Streaming-Apps damit deutlich schneller lief.

Gefällt uns

  • übersichtliche Bedienoberfläche
  • viele Apps (Streaming usw.)
  • SmartHome integration
  • sehr gute Spracherkennung
  • top Bildqualität mit 4K-UHD und HDR10+
  • einfache Einrichtung

Gefällt uns weniger

  • ohne Google-Account nicht nutzbar
  • schlecht platzierte Lautstärken-Taste an Fernbedienung

Google Chromecast mit Google TV 4K

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Google liefert Chromecast mit Google TV 4K in einer relativ kompakten Verpackung aus, welche alles, was sich darin befindet, soweit gut schützt und im typischen Design daher kommt. Die weiße Verpackung hält weniger Informationen bereit, sondern zeigt vielmehr durch die bekannten Hersteller-Logos und Symbole sehr einfach und simple, was hier unterstützt wird bzw. erläutert, was die Vorteile sind. Doch wie gewohnt. Alles der Reihe nach und fangen wir wie gewohnt vorne an.

Hier sieht man das bekannte farbenfrohe Google Logo und direkt darunter kann man Chromecast mit Google TV lesen, also den Produktnamen. Direkt darunter zeigt Google dann einen Ausschnitt des Google Chromecast mit Google TV 4K zusammen mit einem kleinen Teil der zugehörigen Fernbedienung. Unmittelbar darunter zeigt Google dann noch eine kleine Anzahl der wichtigsten Streaming-Anbieter bzw. Apps, die unterstützt werden. Ganz unten gibt es dann noch den Hinweis, dass es sich hierbei um das 4K-Modell handelt. 

An der linken Seite gibt es dann wiederum einen Hinweis zur Sprachsteuerung, denn hier steht ganz einfach nur „Hey Google“ das Kommando, über welches zahlreiche Befehle ausgeführt werden können. Rechts wiederum wird erwähnt, dass neben der Auflösung von 1080P und 4K auch HDR unterstützt wird. Letzteres steht für „High Dynamic Range“, also Bilder bzw. Aufnahmen mit hohem Dynamikumfang oder eben großen Helligkeitsunterschieden (Kontrast). Da Google Chromecast mit Google TV wie üblich über HDMI am TV angeschlossen wird, sieht man hier natürlich auch noch das HDMI Logo. 

Zu guter Letzt zeigt Google wie bei jedem Produkt noch an Anwendungsbeispiel, welches wir hier beim Google Chromecast mit Google TV an der Rückseite finden. Hierbei zeigt Google einen TV von hinten, der im Wohnzimmer steht und an dem seitlich am HDMI-Anschluss der Google Chromecast mit Google TV angeschlossen ist und direkt daneben liegt die zugehörige Fernbedienung auf dem TV-Board.

Klappt man die Verpackung an der schmalen unteren Seite auf, denn erblickt man zwei Kartons an der Oberseite, welche direkt auch zeigen, was drin ist, denn Google hat entsprechende Symbole aufgedruckt. Somit sieht man direkt, dass es sich links um das Google Chromecast mit Google Tv handelt und recht ist die Fernbedienung enthalten. Entnimmt man beide Produkte, findet man darunter die üblichen blauen Beipackzettel und darunter dann das restliche Zubehör. Hierbei handelt es sich um ein Netzteil sowie ein 1,5 Meter langes USB-A auf USB-C Kabel und die für die Fernbedienung benötigten 2 AAA-Batterien. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Google Chromecast mit Google TV  

Der alte Google Chromecast, welchen ich damals zusammen mit Google Stadia getestet hatte, war nur in schwarz erhältlich und hatte eine runde, aber zugleich flache Bauweise. Hierbei war noch alles zum Großteil in Hochglanz gehalten, was nun beim Nachfolger komplett anders ist. Beim Google Chromecast mit Google TV 4K handelt es sich um ein fast schon eierförmiges Gehäuse, welches aus einem matten Kunststoff besteht. Es gibt diesen nun nicht mehr in schwarz, sondern in der 4K Version in weiß (Schnee zugleich die Farbe meines Testgeräts), Mint (Himmel) und rosé (Sonnenaufgang). 

Von der Breite nimmt der „Streaming-Stick“ 61 mm und von der Dicke (Höhe) 12,5 mm ein, während die Länge hier von Google mit 162,5 mm angegeben wird. Bei letzterem handelt es sich jedoch um die Angabe mit dem fest angeschlossenen HDMI Kabel, ohne dieses ist das Gehäuse rund 78 mm lang. Das Gewicht beträgt exakt 58 Gramm, ist jedoch hierbei eigentlich relativ unwichtig, da das gute Stück sowieso nur an der Rückseite des Fernsehers an einem HDMI-Port hängt.  

Die Oberseite des Google Chromecast mit Google TV ziert recht wenig, hier ist lediglich ein kleines „G“ eingelassen, mehr nicht. An der Rückseite findet man dann wiederum klein aufgedruckt die Modellnummer und das es sich um die 4K Version handelt. Weiter unten ist dann eine kleine Status-LED, sowie ein kleiner Knopf eingelassen, der zum Einrichten und zurücksetzten benötigt wird. Im oberen Abschnitt verläuft dann, wie bereits erwähnt das Flachkabel mit dem HDMI Anschluss und an der Gegenüberliegenden unteren Seite ist ein USB-C Anschluss platziert worden, über welchen Google Chromecast mit Strom versorgt wird.

Fernbedienung 

Die mitgelieferte Chromecast-Sprachfernbedienung wird farblich passend zum Chromecast mitgeliefert und ist hier bei meinem Testgerät in weiß gehalten. Von der Größe fällt diese mit einer Länge von 122 mm sowie einer Breite von 38 mm und der Dicke von 18 mm relativ kompakt aus und liegt so weit auch gut in der Hand. Das Gewicht beträgt dabei insgesamt mit den beiden eingesetzten AAA-Batterien 63 Gramm, also ebenfalls nicht sonderlich hoch. 

Die Kommunikation erfolgt hierbei eigentlich über Bluetooth, jedoch ist dennoch ein Infrarotsensor an der Vorderseite verbaut (erkennbar am schwarzen Punkt). Dadurch ist es möglich, nach der Einrichtung direkt auch den TV zu steuern oder auch eine angeschlossene Soundbar, Receiver usw. Der große Vorteil dadurch, mann kann alles sehr gut auch mit einer Fernbedienung steuern und nicht mit zwei oder alternativ kann natürlich auch das Smartphone zu Hand genommen werden. Durch das verbaute Mikrofon nimmt die Fernbedienung beim Drücken der entsprechenden Taste Sprachbefehle an. Somit kann man darüber nicht nur alles bezüglich des Google Chromecast mit Google TV steuern, sondern auch das eventuell verknüpfte SmartHome regulieren bzw. bedienen. 

Die Steuerung erfolgt über ein Click-Weel wie es z. B. auf bei Apple bzw. beim Amazon Fire TV Stick der Fall ist und zudem gibt es hier praktische Direktwahl-Tasten zu YouTube und Netflix sowie weiteren Funktionen. Die Steuerung darüber gelingt im Alltag absolut zuverlässig, auch wenn die Fernbedienung nicht sonderlich hochwertig wirkt, aber für den Gesamtpreis ist dies absolut in Ordnung. Bezüglich der Bedienung mit der Fernbedienung gehe ich natürlich noch im laufe des Testberichts beim Punkt „Bedienung“ ein.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Google Chromecast mit Google TV 4K und die der Fernbedienung ist angesichts des Preises und Verwendungszweck absolut ausreichend. Für unter 70 € passt es hier, dass bei bedien Produkten ein Kunststoffgehäuse zum Einsatz kommt. Die Fernbedienung besitzt saubere Druckpunkte und vielmehr gibt es hier bezüglich der Verarbeitung auch gar nicht zu erwähnen bzw. zu bemängeln.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

AuflösungBis zu 4K HDR mit 60 fps
VideoformateDolby Vision, HDR10, HDR10+, HLG
AudioformateDolby Digital, Dolby Digital Plus und Dolby Atmos (via HDMI- pass through)
KonnektivitätChromecast: WLAN 802.11ac (2,4 GHz / 5 GHz), Bluetooth
Fernbedienung: Bluetooth Infrarot zur Steuerung von TV, Soundbar und Receiver
AnschlüsseWird direkt an den HDMI-Port des Fernsehers angeschlossen, USB Typ-C-Netzteil für Stromversorgung
BetriebssystemAndroid TV
Abmessungen und GewichtChromecast: Länge: 162,5 mm; Breite: 61 mm; Höhe: 12,5 mm; Gewicht: 55 g
Fernbedienung: Länge: 122 mm; Breite: 38 mm; Höhe: 18 mm; Gewicht: 63 g
FarbenHimmel • Sonnenaufgang • Schnee (letztres Fabre meines Testgeräts)
LieferumfangChromecast 4K
Fernbedienung mit Spracherkennung
Netzteil mit separaten USB-A auf USB-C Kabel
2 AAA-Batterien für Fernbedienung
Kurzanleitung
Informationen zur Sicherheit und beschränkten Garantie
technische Daten des Google Chromecast mit Google TV 4K

Einrichtung/ Installation

Die Einrichtung geht wie von den Produkten von Google gewohnt sehr einfach vonstatten. Hierbei schließt man den Google Chromecast mit Google TV einfach über den HDMI-Anschluss am Fernseher an und dann muss noch mittels des mitgelieferten Netzteil und USB-A auf USB-C Kabel das ganze mit Strom versorgt werden, schließlich erfolgt über HDMI keine Stromversorgung. Anschließend schaltet man den Fernseher ein und wechselt als Wiedergabequelle auf HDMI 1, an welchem z. B. bei mit der Chromecast angeschlossen wurde. Sofern dann noch nicht geschehen, kann man auch schon direkt die beiden Batterien an der Rückseite der Fernbedienung einsetzen und lädt die kostenlose Google Home App aufs Smartphone und startet diese, da darüber die Einrichtung Schritt für Schritt durchgeführt wird. 

Im Untermenü Geräte in der Google Home App wählt man unten „ + hinzufügen“ aus, sodass man ein neues Gerät einrichten kann. Hier noch kurz auswählen, zu welchem zu Hause man das Ganze hinzufügen möchte und schon wir der Google Chromecast, der bereits eingeschaltet ist schnell gefunden und in der Google Home App angezeigt. Anschließend auf Starten tippen und schon stellt die App eine Verbindung mit dem Chromecast her daraufhin noch im Laufe der Einrichtung eine WLAN-Verbindung herstellen und das Ganze mit dem eigenen Google-Konto koppeln. Danach folgt weiterhin eine Schritt für Schritt Einrichtung, sodass man z.B. Voice Match über den Google Assistant einrichtet, was dazu führt, da die Sprache von euch besser erkannt wird und man kann bestimmen, welche Google TV kompatiblen Apps installiert werden sollen und was im Inaktivitätsmodus dargestellt werden soll. Ist dies alle soweit eingerichtet wird Google Chromecast fortan auch immer in der Google Home App angezeigt. 

(Einrichtung/ Installation: 4 von 5 Punkten)

Bedienung 

Die von Google mitgelieferte Fernbedienung ist wie bereits erwähnt angenehm kompakt und bietet die wichtigsten Funktionen. Ganz oben findet man das Click-Weel, also sozusagen ein Steuerkreuz mit einer Taste zum Bestätigen in der Mitte.  Rechts darunter folgt die farblich hervorgehobene Taste für die Sprachsteuerung (bei mir schwarz). Darüber kann man direkt auf den integrierten Google Assistant zugreifen, um so alles bezüglich des Chromecast zu steuern oder auch eben ganz einfach das Smart Home (vorausgesetzt man hat kompatible Produkte). Links daneben gibt es eine Taste mit einem Pfeil, mit dieser navigiert man im Menü zurück, was so weit, aber eigentlich selbsterklärend sein sollte. Dann folgt noch ein Stummschalt-Taste und daneben den Home-Taste, mit der man immer zum Home-Menü zurückgelangt. YouTube und Netflix haben eine eigene Taste, sodass man durch das jeweilige Betätigen direkt zum gewünschten Streaming-Dienst gelangt. Zu guter Letzt gibt es ganz unten noch zwei kleinere Tasten, die Ausschalttaste, sodass Google Chromecast ausgeschaltet bzw. Stand-by geschaltet wird und daneben ist die Taste, um die Wiedergabequelle zu wechseln. 

Was mir weniger gut gefällt, ist das Thema mit der Regulierung der Lautstärke. Hier hat Google seitlich am vorderen Teil auf der rechten Seite die Lautstärken-Tasten platziert. Dies ist an sich zwar praktisch, aber eben genau so etwas wichtiges an die Seite zu verstauen halte ich für falsch, denn diese Tasten sind, wenn man die Fernbedienung in der Hand hat, sehr schlecht bedienbar. Als Rechtshänder ist dies total umständlich mit dem Zeigefinger oder Daumen zu betätigen und selbst Linkshänder müssen dies ebenso bescheiden mit dem Zeigefinger machen. Einfach so die Fernbedienung ist der Hand haben und direkt die Lautstärke regulieren geht hier nicht, mann muss dann dabei immer umgreifen, was eben stört. 

Praktisch an der Fernbedienung ist wiederum die bereits erwähnte integrierte Sprachsteuerung. Betätigt man die schwarze Google Assistant-Taste und hält diese, während man seinen Wunsch äußert, gedrückt, sucht Google bzw. der Google Assistant automatisch nach einer Antwort bzw. zeigt passen zum Wunsch die gefundenen Resultate an. 

Egal in welcher App man gerade ist, die Suche über den Google Assistant hat immer sehr gut funktioniert. Die Resultate werden dabei sowohl im Internet als auch zu allen Diensten, die man mit Google Chromecast registriert hat, angezeigt. Sucht man z. B. etwas oder eine Serie auf Netflix, wird eben auch direkt der entsprechende Filmtitel im Resultat angezeigt. Also ganz so, wie man es eben von Google gewohnt ist.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Bildqualität 

Der Chromecast-Dongle unterstütz bei meiner Variante eine Wiedergabe von 4K und ebenso wird auch HDR unterstützt. Dies klappt bei uns zause mit ausreichend schnellem Internet über Glasfaser auch absolut zuverlässig und ohne Probleme. Hierbei gab es kein Ruckeln, Aussetzer oder ähnliches. Die HDR Bildqualität meines LG OLED Fernseher wurde dabei automatisch verwendet bzw. erkannt und dies sorgt für ein noch tolleres Bild. Dabei steht nicht nur das normale Standard HDR 10, sondern auch Dolby Vision und HDR10+ zur Verfügung.

(Bildqualität: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Google TV Oberfläche

Google hat den neusten Chromecast mit der Bedienoberfläche Google TV ausgestattet. Dabei verspricht Google eine übersichtliche Oberfläche, die flüssig laufen soll, was sich im Test so auch bestätigt hat. Dabei liefert Google TV ähnlich wie bei Android einen App-Store, über welche man zusätzliche Apps installieren kann. 

Hierbei präsentiert Google im oberen Bereich Highlights an Filmen, Serien und Co. aus den von einem genutzten Streaming-Dienste. Direkt darunter folgen dann die Empfehlungen auf Basis der bisher angeschauten Genres bzw. Titel.

Darunter wiederum zeigt Google Chromecast bzw. Google TV die bereits installierten Apps an und zeigt hier auch gelegentlich ein paar Vorschläge von Filmen und Serien an die man noch nicht gesehen hat und eventuell anschauen sollte bzw. kann. Direkt über die Menüleiste kann man sich die Inhalte sortiert anzeigen lassen, sodass alles nach Filme, Serien, Apps usw. sortiert wird und insgesamt etwas übersichtlicher gestaltet wird. 

Die Angebotsvielfalt an Apps gefällt mit hier sehr gut. Mit den Streamingdiensten wie z. B. Netflix, Amazon Prime, Disney Plus, DAZN, YouTube sind die wichtigsten an Bord, es gibt aber noch einige weitere. So gehören zu den verfügbaren Apps auch eine Live TV-Anbieter wie Zattoo und waipu.tv. Ebenso gibt es im App-Sortiment auch einige Spiele und Spotify zum Musikhören. Dies alles kann sehr einfach über den integrierten Google Play Store kaufen, welcher im neuen Chromecast gut und übersichtlich aufgebaut ist.

(Funktionsumfang: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Google Chromecast mit Google TV 4K ist der richtige Weg für Google im Sektor der Streaming-Sticks bzw. Dongle. Dank der Google TV Benutzeroberfläche ist die Bedienung sehr übersichtlich aufgebaut und alles läuft sehr flüssig. Die Bildqualität ist dank 4K und der Unterstützung von HDR sehr gut, sodass es diesbezüglich absolut keine Kritik gibt. Die Konnektivität gegenüber anderen Geräten ist dank Chromecast ebenfalls gegeben, sodass man direkt mit einer Fernbedienung alle Geräte steuern kann. Die Auswahl der Apps ist groß und wird sättigt erweitert und daher hat Google hier eben so weit viel richtig gemacht. Kritik wäre hier, wie bereits erwähnt die Fernbedienung mit der Lautstärkenregulierung aber anstoßen ist alles gut gelöst worden.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 69 € ist Google Chromecast mit Google TV 4K vom Preis-/Leistungsverhältnis zwar gleich wie der Amazon FireTV Stick 4K. Dennoch gefällt mir das Modell von Google von der Benutzeroberfläche noch etwas besser, da ich darüber auch mein Smarthome danke Google Home bzw. dem Google Assistant steuern kann. Dafür ist bei Amazon die Fernbedienung wegen der Steuerung der Lautstärke auf jeden Fall besser. 

Möchte man einen nicht smart TV fähigen Fernseher smart machen, lohnt es sich, den Google Chromecast mit Google TV zu kaufen, aber inzwischen haben eigentlich fast alle Fernseher den Zugriff auf smarte Funktionen, aber dennoch muss ich ehrlich sein, das System läuft hier auf Google Chromecast mit Google TV 4K flüssiger als bei meinem 3 Jahre alten LG OLED Fernseher.

Google Chromecast mit Google TV 4K

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller:

Gigaset GS5

In aller Kürze

Mit dem Gigaset GS5 reiht sich nun auch der Nachfolger des von mir bereits getesteten Gigaset GS4 und GS3 ein. Dieses gruppiert sich wie die anderen beiden Smartphones mehr oder weniger in die Mittelklasse ein und kostet mit 299 € nicht allzu viel Geld. Anders als bei GS4 kommt hier beim GS5 eine herkömmliche Dual-Kamera zum Einsatz und erneut setzt das Unternehmen hier auf ein Modell mit austauschbarem Akku. Des Weiteren wird neben dem kabellosen Laden auch ein sogenannter Triple-Slot geboten, sodass neben zwei SIM-Karten auch noch direkt eine Speicherkarte an der Rückseite unter der Rückschale eingesetzt werden können.

Negativ ist hierbei jedoch die Hardware, welche angesichts des Preises natürlich nicht mit einer überragenden Rechenleistung überzeugen kann. Zudem schwächelt auch hier die Kamera bei schlechteren Lichtverhältnissen, aber beides sollte einem ganz klar sein, wenn das Smartphone nur 299 € kostet.   

Gefällt uns

  • Gute Akku-Leistung
  • scharfes Display
  • Kopfhörerbuchse
  • USB-Typ-C Anschluss
  • kabelloses Laden
  • wechselbarer Akku
  • Dual-SIM und micro-SD-Slot

Gefällt uns weniger

  • Mono-Lautsprecher etwas Höhenbetont
  • keine DRM-Zertifizierung
  • Weitwinkel-Linse nur mit festem Fokus

Gigaset GS5

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Beim Gigaset GS5 handelt es sich erneut um ein sogenanntes „Made in Germany“ Smartphone. Eigentlich ist es jedoch wie die anderen „Made in Germany“ Smartphone mehr Assembled in Germany, denn im Firmensitz Bocholt werden die Smartphones von Mitarbeitern, welche von Robotern unterstützt werden, lediglich noch zusammengebaut und verpackt. Die Bauteile werden wie üblich in China hergestellt. 

Von der kurzzeitig verwendeten Verpackung aus dem Graswiesen-Material, welches deutlich recycelter wirkte, hat sich das Unternehmen nun wieder vollkommen verabschiedet und setzt wieder auf eine FSC-Zertifizierte aber herkömmlich bedruckte Verpackung. Des Weiteren wurde in der Verpackung selbst selbstverständlich weiterhin auf unnötigen Kunststoff-Verpackungsmüll verzichtet, was ich so weit gut finde. 

Die Verpackung wurde wie von Gigaset gewohnt, rundum mit einige wenige Infos zum Produkt versehen. Dabei setzt Gigaset auf die gewohnten Farben Orange, Schwarz und Weiß, also genau so, wie man es hier gewohnt ist. Auf der Oberseite sieht man hierbei wie gewohnt eine Abbildung des Smartphones, welches hier von der Rückseite betrachtet dargestellt wird. Des Weiteren stehen hier natürlich auch der Herstellername sowie die Modellbezeichnung „GS5“. 

Unten an der schmalen Stirnseite befindet sich dann der wie üblich an dieser Stelle angebrachte Aufkleber, auf welchen die IMEI 1-/2-Nummer, die Seriennummer, den Modellnamen, Farbe und der Arbeitsspeicher abzulesen sind. An der länglichen rechten Seite erwähnt Gigaset die fürs Unternehmen wichtigsten Ausstattungsmerkmale, zu denen unter anderem das 6,3 Zoll große Full HD+ Display mit V-Notch, die Dual-Kamera mit 48 Megapixel, der 4.500 mAh große wechselbare Akku zählen. Die obere Stirnseite informiert kurz darüber, dass es sich hier um ein „Made in Germany“ Gerät handelt, während man auf der Rückseite eher einige Zertifikate erwähn, mehr nicht.

Direkt nachdem Öffnen der Verpackung, erblickt man in der obersten Ebene das besagte Gigaset GS5. Bei diesem hat man sich die besagte notwendige Umverpackung gespart und lediglich das Display mit einer matten Displayfolie versehen. Diese wurde beschriftet, sodass man über die wichtigen Hardwareteile informiert bzw. zeigt, wo diese verbaut sind. Daher muss diese, um das Smartphone nutzen zu können, auf jeden Fall entfernt werden, da man sonst nur wenig bis nichts auf dem Display erkennen kann.

Das restliche Zubehör verbirgt sich unter einem doppelten Boden, der einen noch zuvor zum Kauf des Gerätes gratuliert und einen QR-Code beinhaltet, der einem auf die Webseite von Gigaset führt. Ein SIM-Tool, welches gewöhnlich in der Verpackung vorhanden ist, gibt es hier bei Gigaset GS5 nicht, da dies hier nicht benötigt wird. Schließlich werden die SIM-Karten und eine Speicherkarte einfach bei entfernter Rückschale an den entsprechenden Steckplätzen an den Seiten eingeschoben. Dafür kommt ein kleiner weißer Karton zum Vorschein, in dem Gigaset den Akku verpackt hat, dieser muss dann eben noch eingesetzt werden, dafür muss einfach die Rückschale entfernt werden. Ein Netzteil liefert Gigaset hier bei dem Modell nicht mehr mit, sodass man in der Verpackung nur noch ein USB-A auf USB-C Ladekabel und sowie eine kleine Kurzanleitung und Info zum idealen Aufladen des Akkus.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Gigaset GS5 liegt mit 157,5 x 75 x 10,4 Millimetern und den abgerundeten Kanten ganz gut in der Hand. Es ist jedoch zugleich mit exakt 213 Gramm zum einen nicht so dünn und leicht wie teurere und hochwertige Smartphones. Das hohe Gewicht liegt hier unter anderem auch an dem großen Akku, denn dieser ist mit 4.500 mAh nochmals um einiges größer als z. B. bei dem aktuellen iPhone 15. Bei der Farbauswahl stehen insgesamt zwei Modelle zur Auswahl eines in Titanium Grey (Farbe meines Testgeräts) und Light Purple.

Verbaut ist ein 6,3 Zoll Full-HD+ Display mit einer V-Notch (Aussparung im oberen Bereich). In dieser V-Notch befindet sich die Kamera und der Lautsprecher fürs Ohr. Beim Material des Displays kommt wie bereits von den beiden Vorgängermodellen gewohnt ein sogenanntes 2,5D Glas zum Einsatz, welches gehärtet ist und so vor Kratzern schützt und mit einer schmutzabweisenden Oberfläche bzw. Beschichtung versehen wurde. Der Displayrahmen wurde für die Preisklasse unter 300€ überdurchschnittlich schmal gehalten, lediglich am oberen Rand ist diese knapp 2 mm und unten ca. 5 mm breit. Weiterhin setzt Gigaset hier auf eine abnehmbare Rückschale, was für den Kunden sehr positiv ist, denn so kann der Akku ganz einfach selbst ausgewechselt werden. Sollte man hier einen Ersatz-Akku benötigen, kann dieser direkt im Online-Shop von Gigaset für faire 24,99 € bestellt werden. 

Die Rückschale, welche direkt hinter dem Display anschließt, besteht aus einem hochglänzenden Kunststoff und macht soweit einen guten Eindruck. Hierbei gibt es rundum wenig zu sehen, lediglich an der Unterseite zentral in der Mitte befindet sich der USB-C Anschluss, über welche der Akku via Kabel aufgeladen werden kann. Rechts davon befinden sich mehrere runde Öffnungen, hinter welchen der Lautsprecher sitzt, während links davon nur eine kleine Öffnung vorhanden ist, unter der sich das Mikrofon für Telefonate befindet. Sofern man noch kabelgebunden Kopfhörer nutzen möchte, besitzt das Gigaset GS5 sogar noch weiterhin eine Klinkenbuchse, diese findet man ebenso an der unteren Seite ganz links. 

An der rechten Seite gibt es dann insgesamt drei Knöpfe, einer davon ist der rot hervorgehobenen und haptisch durch seine Riffelung gut zu ertastende Power-Button. Direkt darüber hat Gigaset wiederum wie gewohnt die beiden zusammengelegten Lautstärketasten platziert, über welche man jederzeit gut mit den Fingern die Lautstärke anpassen kann. 

Um eine SIM-Karte oder Speicherkarte einzusetzen, muss hier bei Gigaset GS5 die Rückschale abgenommen werden, da alle drei Slots nicht anders zugänglich sind. Hierfür hat Gigaset wenn man das GS5 von vorne betrachtet, unten  rechts eine kleine Auskerbung für den Fingernagel eingelassen, sodass die Schale einfacher von der Rückseite abgenommen werden kann. Ganz so einfach ist es nicht, aber im Großen und Ganzen bekommt man die Rückschale mit etwas Geduld gut ab. Unterstützt werden hier wie inzwischen gewohnt neben zwei Nano-SIM-Karten (Dual-SIM) auch weiterhin eine zusätzliche microSD-Speicherkarte (bis zu 512 GB). 

Lobenswert finde ich die Rückseite, denn genau wie bei den Vorgängermodellen, dem GS3 und GS4 sind die Kameralinsen eben mit der Rückseite eingelassen, sodass diese geschützt sind bzw. beim auf den Tisch legen nichts hin und her wackelt. Dies liegt daran, dass Gigaset das Smartphone insgesamt etwas dicker gemacht hat, sodass im Inneren die ganze Hardware, der große Akku hineingepasst hat und die Rückschale somit bündig mit der Dualkamera endet. 

An der Rückseite ist am unteren Teil übrigens ein Gigaset-Schriftzug mit dem „Made in Germany“ Slogan lesen. Im oberen Abschnitt findet man dann noch zentral den Fingerabdrucksensor, der problemlos auch zusammen mit der Gesichtsentsperrung verwendet werden kann. Oben links wurden die beiden Kamera-Linsen zusammen mit dem daneben befindliche LED-Blitz platziert. 

Leider setzt Gigaset auch hier bei diesem Modell nur auch einen Mono-Lautsprecher an der Unterseite, der obere Hörer wird nicht für Stereo verwendet. Dies ist schade, denn der Klang ist hier insgesamt recht dumpf und gerade bei hoher Lautstärke übersteuert der Klang schnell. Fürs zwischendurch kürzere Clips ansehen oder auch Spielen mag das ausreichend sein, aber laut Musikhören macht darüber genauso wenig Spaß, wie einen kompletten Film darüber anzusehen. Hier muss man sich dann schon einen separaten Bluetooth-Lautsprecher oder Kopfhörer zur Hand nehmen, die mit einem deutlich ausgewogeneren und kräftigeren Klang sorgen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Gigaset GS5 gefällt mir so weit gut, denn die Haptik passt hier für den Preis auf jeden Fall und ebenso bekommt man hier gleichmäßige Spaltmaße geboten. Durch die abnehmbare Rückseite besteht leider kein Schutz gegen Wasser, sodass dies eindringen könnte und für einen Schaden sorgen kann. Die Tasten an den Seiten besitzen einen knackigen Druckpunkt und sitzen gut in der Rückschale, lediglich die Power-Taste wackelt ganz minimal hin und her, dies hält sich jedoch absolut in Grenzen. Gut finde ich wiederum, dass man den Akku bei einem Defekt einfach selbst austauschen kann und zudem ist dieser vom Preis nicht teuer. 

Die Ränder um das Display sind zwar nicht gerade die schmalsten, aber angesichts des geforderten Preis absolut in Ordnung. Zudem liegt das Gigaset GS5 so weit gut in der Hand, jedoch ist es mit 213 Gramm nicht gerade als Leichtgewicht zu bezeichnen, wenn man es hier mit anderen Geräten in dieser Größe vergleicht. Lobenswert finde ich dann noch die Möglichkeit des kabellosen Ladens via Qi, was in dieser Preisklasse für gewöhnlich nicht üblich ist.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display6,3 Zoll 2340 x 1080 Pixel (FHD plus), Pixeldichte beträgt 410 ppi
CPUMediaTek Helio G85, 64bit, 2x 2,0 GHz 6x 1.8 GHz / GPU: ARM Mali-G52 MP2
RAM4 GB RAM
Speicher128 GB (mit microSD bis zu 512 Gigabyte erweiterbar)
BetriebssystemAndroid 13 (seit September 2023)
Haupt-KameraDual-Kamera: 48 MP Hauptkamera + 8 MP Ultraweitwinkel- & Makrokamera | Blende: F1.8 / F2.2 | Mono-LED Blitz (die Ultraweitwinkel-Kamera hat nur einen fixen Fokus)
Front-Kamera16 Megapixel Blende: F2.0
AnschlüsseUSB-Typ-C-Ladenaschluss, 3.5mm-Klinke
Akkuwechselbarer 4.500 mAh Akku
FarbenTitanium Grey (meinem Testgerät). Außerdem verfügbar ein Modell in Light Purple
KonnektivitätWi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac 2,4 & 5GHz. Mobilfunknetz bis 4G, Wi-Fi Direct, Bluetooth 5 und A-GPS | Galileo | GPS | Glonass | Beidou und kabelloses Laden
Abmessungen (H x B x T)157,5 mm | 75 mm | 10,4 mm
Gewicht213 g
LieferumfangGigaset GS5
USB-Typ-C-Ladekabel
Akku
Bedienungsanleitung
technische Daten des Gigaset GS5

Performance

Bezüglich der Rechenleistung ist inzwischen bekannt, dass die Smartphones aus dem Hause Gigaset nicht gerade die Modelle mit enormer Leistung sind. Mit einem MediaTek Helio G85 hat im Gigaset GS5 ein 64-Bit Octa-Core-CPU Einzug erhalten, bei dem sich um ein Mittelklasseprozessor jedoch Tendenz Richtung der oberen Klasse handelt. Hier könnt ihr ungefähr eine Leistung wie bei einem Xiaomi Remi 12C erwarten, aber eher ein kleines Stückchen schlechter. Der jüngste ist der Prozessor auf keinen Fall mehr, denn dieser wurde bereits im 2. Quartal 2020 erstmals vorgestellt und ist somit mehr oder weniger schon wieder etwas in die Jahre gekommen. 

Der Prozessor besitzt jedoch insgesamt 8 Rechenkern, von welchen 2 Stück mit bis zu 2,0 GHz (ARM Cortex-A75 und 6 Stück takten mit bis zu 1,8 GHz (ARM Cortex-A55). Daher dienen zwei davon mehr oder weniger als Rechenkerne und die anderen vier aus Stromspar-Kerne die für weniger anspruchsvolle Aufgaben verwendet werden. Beim Arbeitsspeicher greift Gigaset wiederum auf die gewohnten 4 GByte zu, wie man diese auch aus dem Gigaset GS3 und GS4 kennt. 

Der Rechenkern und Arbeitsspeicher sorgen im Zusammenspiel dafür, dass das Gigaset GS5 im Alltag großteils sehr stabil und flüssig läuft. Doch gerade beim schnellen Scrollen bei Google usw. bemerkt man doch ein leichtes Ruckeln, was hier auch an dem Grafikprozessor (GPU) ARM Mali-G52 MP2 liegt, denn dieser ist nicht wirklich als flott zu bezeichnen. 

 Der fest verbaute Speicher wurde auf 128 GB aufgestockt und kann problemlos mit einer Micro-SD Speicherkarte um bis zu 512 GB erweitert werden. Abzüglich des für das inzwischen dafür verfügbare Android 13, bleiben von dem Speicher von 128 GB ganze 109,1 GB frei zur Verfügung. Der Speicher ist von seiner Geschwindigkeit wie von Gigaset Smartphones gewohnt recht solide, aber erreicht logischerweise keine Spitzenwerte.

Die bekannten Benchmarktests bezüglich der Leistung des Smartphones habe ich natürlich wie bisher gewohnt ebenfalls durchlaufen lassen und so kam das Gigaset Gs5 bei Geekbench 6.0 im Single-Core auf einen Wert von 408 und im Multi-Core konnte es 1.319 Punkte erreichen, Bei PCMark Work 3.0 erreichte es eine Performance-Score von 8.452 Punkte, im Storage-Score 2.0 waren es wiederum 6.944Punkte. Beim relativ neuen Wildlife-Benchmark von 3DMark, liefert es eine Bildwiederholungsrate von 4,38 FPS und eine Gesamtscore von 731 Punkten ab – was bestätigt, dass es sich hier um ein Smartphone für zum Teil auch etwas anspruchsvollere Anwendungen handelt, doch im Großen und Ganzen bleibt es wie gewohnt von der Leistung im Rahmen seiner Preisklasse.

(Performance: 3,5 von 5 Punkten)

Display

Das Gegaste GS5 wurde mit einem 6,3 Zoll großen FHD+ auflösenden IPS-Display ausgestattet. Dieses löst mit den von Gigaset gewohnten 2340 x 1080 Pixeln auf, was bedeutet, dass die Pixeldichte bei 410 ppi liegt. Dies sorgt für eine sehr gute Bildschärfe in dieser Preisklasse, sodass man mit dem Auge keine einzelnen Pixel erkennen kann.

Neben der sehr guten Bildschärfe bietet das Gigaset GS5 wie auch bereits das GS4 ein gutes Kontrastverhältnis von 1500:1 und die Farben überzeugen mit kräftigen Farben. Mir persönlich ist hier jedoch ein etwas dominanter Blaustich vorhanden, sodass ein Testbild im direkten Vergleich auf meinem iPhone betrachtet, beim Gigaset GS5 etwas kühler wirkt. Die Schwarzwerte können natürlich nicht mit denen eines OLED-Panels mithalten, sind aber für diese Preisklasse absolut in Ordnung. Die Bildwiederholrate liegt bei den üblichen 60 Hertz, mehr wäre in dieser Preisklasse auch absolut ungewöhnlich.

Die max. Helligkeit des Displays ist etwas besser als beim Gigaset GS4 und beträgt bis zu 450 cd/m². Dies ist aber ein Wert, denn man bei dem Gerät selten erreicht, dennoch kann man das Display im Alltag gut ablesen. Bei direkter Sonnenstrahlung fällt es jedoch wiederum etwas schwer, etwas auf dem Display zu erkennen, hier muss man sich dann schon ein schattigeren Platz suchen. Der Blickwinkel ist wie bei einem IPS-Display gewohnt so weit in Ordnung. Frontal betrachtet hat man hier ein unverfälschtes Bild, während es bei leicht versetztem Blick etwas dunkler wirkt, allerdings erkennt man alles noch weiterhin gut darauf.

(Display: 4 von 5 Punkten)

Akku

Die Kapazität des Akkus im Gigaset GS5 beträgt 4.500 mAh. Dieser kann ohne zusätzliches Werkzeug ausgetauscht werden, sollte dieser z. B. verschließen sein. Als Besonderheit wirbt Gigaset damit, dass beim GS5 voreingestellt ist, dass dieses beim Stand von 90 Prozent automatisch das Aufladen stoppt. Dies soll laut dem Beipackzettel den Akku schonen, denn zu häufiges überladen sorgt dafür, dass dieser schneller verschleißt.

Laut Gigaset soll der verbaute Akku eine Laufzeit von bis zu 350 Stunden im Stand-by und knapp 30 Stunden Sprechzeit im 3G-Netz ermöglichen (LTE eher 25 Stunden). Im Alltagstest kommt man mit einem vollen Akku über den Tag, aber spätestens am Abend muss es wie jedes andere Smartphone wieder aufgeladen werden.

Erfreulich finde ich auch hier wie bereits beim Gigaset GS3 und GS4, dass man hier ebenfalls Wireless-Charging mit bis zu 15 Watt unterstützt, was in dieser Preisklasse eigentlich untypisch ist. Das normale Aufladen via Kabel bietet zwar mit dem mitgelieferten Kabel nur 10 Watt, doch man kann es, sofern ein entsprechendes Netzteil vorhanden ist, auch mit bis zu 18 Watt aufladen. Eine volle Aufladung braucht dennoch ihre Zeit von gut 2 Stunden, nicht gerade schnell, aber absolut ausreichend. 

(Akku: 4 von 5 Punkten)

Kamera

Beim Gigaset GS5 setzt das Unternehmen auf eine gewöhnliche Dual-Kamera an der Rückseite. Diese setzt sich aus einer 48 Megapixel Hauptkamera mit einer Blende von f/1.8 und einem Weitwinkelobjektiv mit 8 Megapixel und f/2.2 Blende zusammen. Bei der Hauptkamera ist ein Phasenvergleich-Autofokus verbaut und ebenso findet man hier noch einen LED-Blitz, welcher bei schlechten Licht für eine bessere Belichtung sorgen soll. 

Die Hauptkamera kann theoretisch wie oben erwähnt mit 48 Megapixel Bilder aufnehmen, doch von Werk aus sind hier nur 12 Megapixel aktiv. Dies muss in den Einstellungen der Kamera unter Auflösung hochgesetzt werden. Dabei muss man jedoch beachten 48 Megapixel brauchen deutlich mehr Speicher als die 12 Megapixel. Bei 48 MP ist ein Bild stolze 20 MByte groß, was jedoch aufgrund des Speichers von 128 GB, der sogar noch erweiterbar ist, kein Problem sein sollte.

Bei gutem Tageslicht gelingen mit der Hauptkamera sehr solide Bilder mit vielen Details und einer natürlichen Farbtreu.Im direkten Vergleich konnte ich zwischen dem 48 Megapixel und 12 Megapixel Modus keinen Unterschied erkennen, lediglich beim hinein zommen und am Laptop anschauen, stellt man eben den Unterschied bezüglich der vierfachen Pixel bzw. Details ganz klar fest. Gigaset bietet in den Einstellungen auch einen Porträtmodus, jedoch ist dieser nicht wirklich zu gebrauchen, da hier der Bokeh-Effekt kaum bis gar nicht erkennbar ist, schließlich nutzt Gigaset hier keine zusätzliche Kameralinse. Ebenso hat in vielen Smartphones der Nachtmodus Einzug erhalten, so auch beim Gigaset GS 5, jedoch ist auch dieser nicht wirklich gut. Dieser soll logischerweise dafür sorgen, dass bei Dunkelheit bzw. schwachen Licht durch längere Belichtung bessere Aufnahmen gelingen sollen, aber eben dies gelingt hier kaum, denn das Bild ist sehr stark von Bildrauschen verunstaltet.

Die zweit Kameralinse, bei dem es sich wie bereits erwähnt um ein typisches Weitwinkel-Objektiv handelt, ist bezüglich des Detailreichtums und der Bildschärfe weitaus nicht so gut wie die Hauptkamera. Bezüglich der Verzerrungen ist die Linse ganz gut, denn Verzerrungen, die häufig an den Rändern auftreten, halten sich hier weitestgehend im Rahmen. Die 8 Megapixel-Kamera eignet sich besonders für Makroaufnahmen, denn damit kommt man deutlich näher an das Objekt ran, jedoch fokussiert der vorhandene Autofokus immer wieder gerne den Hintergrund scharf anstelle des Objektes, welches man Fotografier möchte. Hier hilft dann nur das manuelle Setzen des Fokus, dann gelingen die Aufnahmen gut. 

Die Frontkamera löst mit 16 Megapixeln auf. Beim Blitzlicht setzt Gigaset wie üblich auf das Aufhellen des Displays, sodass man theoretisch auch im Dunkeln ein Selfie knipsen könnte. Jedoch sind diese nicht wirklich gut, aber bei Tageslicht bekommt man mit der Selfiekamera wiederum gute und scharfe Bilder hin. Hier erkennt man beim genauen Betrachten jedoch leichte Artefakte und Fehler, aber diese halten sich weitestgehend in Grenzen. Die Dynamik könnte hier jedoch noch etwas besser sein und zudem gehen hier in den Bildern ein wenig die Details verloren. 

Videos können mit dem Gigaset GS5 anstelle wie bisher gewohnt nicht nur in Full-HD, sondern in Quad HD also 1440p (2560 x 1440) aufgezeichnet werden. Die Videos sind zwar bezüglich der Qualität für Objekte, wichtige Ereignisse usw. ausreichend, aber mir persönlich fehlt hier ganz klar der Bildstabilisator, denn hat man hier keine ruhige Hand oder bewegt sich etwas zu ruckartig, dann sind die Aufnahmen absolut nicht zu gebrauchen, da diese total verwackelt sind. Bei der Frontkamera sind max. Aufnahmen mit Full-HD also 1920 x 1080 Pixel möglich, sodass die Kamera für Videoanrufe gut zu gebrauchen ist, für viel mehr nutzt man diese sowieso nicht.

(Kamera: 3,5 von 5 Punkten)

Software

Auf dem Gigaset GS5 wurde von Werk aus Android 11 installiert, doch inzwischen hat es dann auch letztes Jahr Android 12 und vor kurzem auch das Update auf Android 13 erhalten. Gigaset hält das System weitestgehend neutral, sodass man hier ein fast schon unverändertes Android geboten bekommt und kaum unnötige Bloatware vorhanden ist. Der Sicherheitspatch ist aktuell vom August 2023, also nicht gerade das neuste, aber so wie ich es von Gigaset kenne, reicht man jedes Quartal, also alle drei Monate ein neues Sicherheitsupdate ein.  

Gigaset bietet als besonders extra weiterhin die Gestensteuerung, welche eine schnellere Systemsteuerung ermöglichen und um z. B. ein Screenshot zu machen, muss man nur auswählen, das man einen virtuellen Button am rechten Displayrand gedrückt hält. Dazu muss man jedoch im Einstellungsmenü unter Gestenmodus zuvor noch „Smart Touch“ aktivieren, sodass der virtuelle Button erscheint. 

Was man beim Smartphone beachten sollte, ist, dass Gigaset wie bei allen Smartphones auf eine sogenannte DRM-Zertifizierung verzichtet hat. Somit kann man entsprechend geschützte Inhalte nur in SD-Qualität und nicht in HD betrachtet werden können.

(Software: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Gigaset beschreibt auch das GS5 wie dessen Vorgängermodell als zeitlos und elegant. Hierbei kann ich soweit zustimmen, das Design ist jetzt keineswegs so, dass einem das Gerät direkt ins Auge fällt, aber es ist eben schlicht und somit zeitlos, wirkt aber nicht billig. Der Akku, welcher einfach austauschbar ist, soll genug Leistung haben, sodass man über den ganzen Tag kommt, was sich im Test bei mir auch so bestätigt hat. Das Smartphone ist von der Performance kein Premium-Gerät, aber für den normalen Alltag absolut ausreichend und vor allem für den geforderten Preis sehr gut.

Preis/Leistung

Das Gigaset GS5 kann man direkt bei Gigaset für 299 EUR inkl. kostenlosem Versand bestellen. Im Preisvergleich ist dieses jedoch bei einigen Händlern bereits je nach Farbe etwas unter 170 € erhältlich.

Das Smartphone ist wie bereits erwähnt, kein Flaggschiff aus dem Hause Gigaset, ganz so, wie ich es bisher von den Geräten des Unternehmens gewohnt bin. Dies hat Gigaset auch nie geplant, schließlich möchte man die Kunden im Einsteiger-Sektor für sich gewinnen und nicht mit Apple, Samsung und Co. mithalten. Das Gigaset GS5 hat auf jeden Fall einige Argumente, die für das Gerät sprechen, zu denen die für dieses Preissegment untypischen Ausstattungsmerkmale wie z. B. das kabellose aufladen des Akkus, die Möglichkeit, diesen sogar selbst auszutauschen zu können zählen.

Gigaset GS5

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Gigaset.de