Ecovacs Winbot X

In aller Kürze

Beim Ecovacs Winbot X handelt es sich um einen sehr guten Fensterputzroboter, der seinen Job überraschend gut macht, auch wenn es nicht ganz so perfekt sauber wird, wie wenn man die Fenster herkömmlich putzt. Völlig automatisch erfolgt die Reinigung natürlich nicht ganz, man muss den Roboter zu jedem Fenster manuell hintragen und via Abfallsicherung (Saugnapf) befestigen. Dennoch ist er gerade für diejenigen die viele und vor allem große und schwer erreichbare Fenster im Haus haben sehr von Vorteil. Für normale Fenster, die nicht besonders groß sind und leicht zu erreichen sind, lohnt es sich weniger den Fensterputzroboter zu kaufen, da man hier via Handreinigung schneller ist.

Gefällt uns

  • gründliche Reinigung von Blütenstaub
  • gute Verarbeitung
  • sicherer Halt am Fenster
  • einfache Bedienung

Gefällt uns weniger

  •  Manuele Handriffe notwenig
  • Akkulaufzeit könnte etwas länger sein
  • hoher Preis
  • Hartnäckiger Schmutz wird nicht entfernt

Ecovacs Winbot X

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PUNKT 1

bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Ecovacs Winbot X wird, wie es auch bei den Staubsaugrobotern aus dem Hause Ecovacs der Fall ist, in einer stabilen braunen Versandkartonage zu einem nach Hause geliefert. Öffnet man diese, dann befindet sich darin die eigentliche Verpackung des Fensterreinigungsroboters. Diese ist ebenfalls sehr stabil ausgeführt und lässt sich dank eines Tragegriffes an der Oberseite, trotz dem etwas höheren Gesamtgewicht, ganz gut tragen. Die Verpackung ist, wie ich es von Ecovacs kenne, nicht nur mit ein paar Abbildungen zum Winbot X bedruckt, sondern auch mit zahlreichen Informationen über diesen.

Auf der Vorder- bzw. Oberseite der Verpackung ist der Fensterputzroboter von oben betrachtet dargestellt. Zudem sind hier wie bei eigentlich jedem anderen Produkt üblich, der Namen des Unternehmens und der Produktname zu lesen. Die blaue rechte Seite der Verpackung ziert neben dem Unternehmensnamen ein etwas größerer Aufkleber, der mit einigen Daten zum Winbot X bedruckt ist wie z. B. dessen Gewicht und wo dieser hergestellt wurde.

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Die gegenüberliegende linke Seite wiederum widmet sich den wichtigsten Funktionen des Ecovacs Winbot X. Schließlich werden einem hier in mehreren Sprachen und via Symbolen erklärt, dass der Winbot X benutzerfreundlich sei, kabellos reinigt und dabei auch in die Ecken von Fenstern kommt und er zudem nicht nur automatisch reinigen kann, sondern via mitgelieferter Fernbedienung oder Sprachbefehlen gesteuert werden kann.

Zu guter Letzt werden auf der Rückseite in mehreren Sprachen und mit Beispielbildern, einige der besonderen Merkmale des Ecovacs Winbot X genannt. Jedoch handelt es sich hierbei zum Großteil um die bereits auf der linken Verpackungsseiten präsentierte Eigenschaften. Neu ist hier lediglich der Hinweis auf die sogenannte WIN-SLAM 2.0- Reinigungspfade, für eine effiziente und gründliche Reinigung und die sichere Reinigung, die via zusätzlichem elektronischem Saugnapf gewährleistet werden soll.

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Öffnet man die Verpackung und klappt diese von vorne nach hinten Weg auf, erblickt man zuerst mal neben der Bedienungsanleitung viel Kartonage. Entnimmt man wiederum die Bedienungsanleitung zusammen mit dem linken größeren Teil der Kartonage, kommt der Ecovacs Winbot X zum Vorschein, der zum zusätzlichen Schutz in ein Baumwolltuch eingewickelt wurde. Im rechten Teil versteckt sich das restliche Zubehör, welches hier durch die Aufdrucke auf dem Deckel grob zeigt, worum es sich dabei handelt. Das Verpackungssystem gefällt mir sehr gut, denn hier ist alles sauber an seinem Platz verstaut und man hat den Platz der Verpackung nahezu komplett ausgenutzt und zudem den Kunststoffanteil der Verpackung deutlich reduziert.

In einzelnen Kartonagen befinden sich rechts, die Fernbedienung inkl. 2 AAA-Batterien, der separat verpackte elektronische Saugnapf, ein wertiges Mikrofasertuch zum Nachwischen und das darunter befindliche Netzteil inkl. EU-Stecker, um den Akku aufzuladen. Unter diesen Kartonagen befindet sich wiederum in einer weiteren Ebene noch drei weitere Ersatz-Wischtücher und eine von Ecovacs entwickelte Reinigungslösung zum Besprühen der Reinigungstücher.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Ecovacs Winbot X handelt es sich um einen quadratischen Fensterputzroboter, der in einem schlichten Weiß daher kommt und soweit einen soliden und wertigen Eindruck macht. Der knapp 1,8 kg schwere und knapp 245 x 2455 mm große Winbot X ist zwar nicht übermäßig schwer, doch anfangs dachte ich wie es sich sicher viele die den Winbot X ebenfalls das erste Mal in den Händen halten, ob die Ansaugtrakt ausreicht, um ihn an der Glasscheibe sicher zu halten. Diese Sorge stellte sich jedoch im Verlauf des Tests als völlig unbegründet ein, dazu später mehr.

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Durch die eckige Bauweise kommt der Ecovacs Winbot X natürlich deutlich besser an die Ecken und Kanten der Fenster ran, als z. B. seine runden Konkurrenten. Da das Reinigungstuch an der Unterseite jedoch an den Ecken ausgespart ist, gibt es dennoch einen kleinen Bereich, an welchen dieser bauartbedingt nicht herankommen kann. Das liegt daran, da hier an jeder Ecke durchaus wichtige Sensoren verbaut sind. Die runden Ecken besitzen nämlich gefederte Kunststoffelemente, die beim Überfahren eines rahmenlosen Glases ausfedern, wodurch der Winbot X das Signal bekommt, er muss wieder in die andere Richtung fahren, da hier das Glas endet. Des Weiteren besitzt der Winbot X an zwei Seiten (in die Richtung, in der er fahren kann) je einen Bumper (Stoßfänger), wie man es bereits von den herkömmlichen Saugrobotern kennt. Damit fährt der Fensterputzroboter den Fensterrahmen an und erkennt dessen Konturen.

Ansonsten gibt es auf der Oberseite einen großen länglichen Griff, mit dem man den Fensterputzroboter angenehm tragen bzw. an das Fenster ansetzen kann und einen darauf integrierten Power-Kopf, auf den ich später genauer eingehen werden. Rechts im unteren Bereich von diesem Griff befindet sich ein Loch mit Symbolen und einer LED. Hier wird später der elektronische Saugnapf angeschlossen, der durch verschieden Farbiges aufleuchten der LED (rot oder grün) hinweist, ob die Sicherung des Saugnapfes gewährleistet wird oder nicht.

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Im Zentrum des via Klett angebrachten Reinigungstuch, befinden sich zwei gummierte Antriebsstränge, die je Antriebsstrang von zwei via Verzahnung eingreifende Rollen angetrieben werden. Dazwischen befindet sich eine auf den ersten Blick lautsprecherähnliche Abdeckung, die in Wirklichkeit jedoch der Vakuumerzeugung dient. Schließlich muss sich der Saugroboter am Glas festsaugen, was nur durch das Erzeugen eines kräftigen Unterdrucks geschehen kann und kräftigen gummierten Antriebssträngen, die sich dafür eignen, dass sich der Fensterputzroboter trotz seiner hohen Ansaugtrakt fortbewegen kann. Des Weiteren gibt es hier den bereits vom Ecovacs Deebot 950 bekannten roten Hauptschalter, über welchen man den Winbot X einschaltet und zwei unterschiedlich leuchtende LED´s die auf eine korrekte Anwendung hinweisen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Ecovacs Winbot X ist für einen Fensterputzroboter sehr gut. Ich konnte hier keinerlei Mängel bei der Verarbeitung feststellen oder unschöne Kunststofffehler am Gehäuse. Der Klett an der Unterseite hält das Reinigungstuch absolut sicher an seiner Stelle und der zugehörige Sicherungssaugnapf macht soweit ebenfalls einen sehr guten und sicheren Eindruck.

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(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

PUNKT 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Technische Daten des Ecovacs Winbot X
Antriebsart Akku
Akku-Art Lithium-Akku (3.000mAh, Ladezeit bis zu 3 Std.)
Navigation WIN-SLAM 2.0-Reinigungspfade mit Kantenerkennungssensoren und Puffer
Farbe weiß
Lautstärke ca. 74 dB
Form Eckige Form mit großem flächigem Reinigungstuch
Betriebszeit Bis zu 50 Minuten
Sensoren Ausschaltschutz, Kantenerkennung, Sensoren zur Erkennung Rahmenloser Glasoberflächen, Alarm, Sicherungsseil.
Maße/Gewicht 24.5 cm x 24,5 cm; Gewicht knapp 1,8 kg
Max. Reinigungsgröße 2,5 Meter in alle Richtungen vom Sicherungssaugnapf
Lieferumfang
  • Fensterreinigungsroboter WINBOT X
  • Infrarotfernbedienung
  • Reinigungslösung
  • Poliertuch
  • Netzadapter inkl.Verlängerungskabel
  • Reinigungspad,
  • Sicherungsseil inkl. Saugnapf,
  • Benutzerhandbuch

Inbetriebnahme

Bevor der Ecovacs Winbot X mit seiner Reinigungsarbeit beginnen kann, muss man das bereits von Werk angebrachte Reinigungstuch an der Unterseite des Winbot X, mit dem mitgelieferten Reiniger besprühen. Diese bitte auch wirklich nur auf das Reinigungstuch aufsprühen, denn sprüht man z. B. versehentlich durch den zu weit entfernten Sprühstrahl, den Gummiantrieb ein oder direkt die Scheibe, dann würde der Roboter Abrutschen. Doch keine Angst, ist dies der Fall, teilt einem dies der Roboter durch den integrierte Lautsprecher mit.

Ohne die Verwendung des elektronischen Saugnapfes, ist es nicht möglich, den Fensterputzroboter zu verwenden, daher muss dies vor dem Verwenden des Roboters an der entsprechende Aussparung am Roboter befestigt werden und natürlich auch an die Scheibe gedrückt werden. Doch bevor man den Saugnapf an die Scheibe drückt, muss man den Winbot X an der Unterseite (Innenseite) am roten Schieberegler einschalten, genauso wie am Saugnapf. Daraufhin sind beide Geräte miteinander verbunden und der Saugnapf wird wie bereits erwähnt elektronisch überwacht, sodass bei sicherer Verbindung dies durch das grüne Licht am Fensterputzroboter und durch die Ansage des Roboters mitgeteilt wird.  

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Im nächsten Schritt drückt man den Winbot X leicht an die Scheibe und aktivierten den Reinigungsvorgang durch das betätigen der rechteckigen Taste an der Griff-Oberseite. Daraufhin erzeugt der Roboter einen Unterdruck und saugt sich dadurch mit genügend Ansaugkraft an die Fensterscheibe, ist dies erreicht, ertönt ein kurzer Ton und der Roboter teilt zudem mit, das der Vorgang gestartet wird. Daraufhin hält der Fensterputzroboter Komplett von alleine und beginnt das Fenster zu reinigen.

(Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Reinigungsleistung und Navigation

Kommen wir zur Reinigungsleistung und des Reinigungsvorgangs des Ecovacs Winbot X. Nach dem Starten des Reinigungsvorgangs fährt der Winbot X weitestgehend systematisch das Fenster ab und meldet sich durch eine Ansage und einem zusätzlichen Signalton, sobald der Reinigungsvorgang des kompletten Fensters abgeschlossen wurde.

Anders als Saug- und Rasenmähroboter kann ein Fensterputzroboter nicht komplett autonom seine Arbeit erledigen. Man muss nämlich nicht nur das Reinigungstuch regelmäßig neu mit dem Reiniger besprühen, sonder auch den Saugnapf zusammen mit dem Ecovacs Winbot X Roboter an jedem Fenster manuell befestigen. Zudem muss das Gerät nach der erfolgreichen Reinigung manuell abgenommen werden und auf das nächste Fenster angebracht werden.

Grundsätzlich war ich von der Reinigungsleistung des Ecovacs Winbot X positiv überrascht. Besprüht man das Reinigungstuch gleichmäßig, dann gelingt dem Winbot X eine nahezu streifenfrei und überraschend gründliche Fensterreinigung. Sehr hartnäckige Verschmutzungen beseitigt das Gerät jedoch nicht so gut, dafür ist der Anpressdruck einfach nicht ausreichend, sodass einem sowieso geraten wird, die Fenster einmal gründlich manuell zu reinigen, bevor man den Fensterputzroboter benutzt. Anschließend kann man die Fenster regelmäßig mit dem Roboter reinigen und bekommt so die besten Reinigungsergebnisse. Leichtere Verschmutzungen wie Fingerabdrücken von Kinder und der häufig anfallende Blütenstaub entfernt der WInbot X wiederum sehr zuverlässig.

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Bei der Navigation der Reinigung wählt der Ecovacs Winbot X automatisch den idealen Reinigungsweg aus. Durch die vorne und hinten angebrachten Stoßfänger erkennt der Roboter den Fensterrahmen und weiß somit genau, wenn dieser am Rand ist und fährt wieder leicht versetzt in die Gegenrichtung weiter, bis er das komplette Fenster gereinigt hat.

Wenn man den Saugnapf an der Innenseite befestigt und auch von hier das Fenster zuerst reinigen lässt, wird natürlich der Bereich, an dem der Saugnapf befestigt wurde nicht gereinigt. Daher muss man diesen Bereich im Anschluss mit dem beiliegenden Tuch manuell reinigen, was jedoch schnell erledigt ist. Jedoch habe ich den Saugnapf mit dem Sicherungsseil zuerst innen angebracht und dann die Außenseite des Fensters komplett reinigen gelassen. Anschließend habe ich den Saugnapf Außen an der frisch geputzten Seite montiert und die Scheibe innen reinigen lassen. Dadurch spart man sich den Abschnitt, in dem man den Bereich des Saugnapfs manuell reinigen muss. 

(Reinigungsleistung und Navigation: 4 von 5 Punkten)

Sicherheit

Während der Reinigung müsst ihr euch keine großen Sorgen machen, dass der Winbot X die Haftung verliert und zu Boden stürzt. Schließlich meldet sich der Roboter nicht nur akustisch, sobald der Akku zu neigen gehen sollte, sondern dieser wird wie bereits erwähnt zusätzlich durch den elektronischen Saugnapf am Fenster gesichert. Somit hatte ich zwar noch beim ersten Verwenden des Winbot X etwas Unsicherheit, ob alles hält, doch schon beim nächsten Fenster war ich von der Sicherheit überzeugt.   

Eine völlig autonome Angelegenheit ist der Ecovacs Winbot X sowieso nicht, denn schließlich müsst ihr diesen nach dem Reinigen selbst entfernen und zum nächsten Fenster transportieren. Daher solltet ihr beim Reinigen immer anwesend sein bzw. nicht weit vom Roboter entfernen, da dieser je nach Fenstergröße nach gut 10 Minuten fertig ist und abgenommen werden sollte, bevor der Akku leer geht.

(Sicherheit: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke

Die Lautstärke des Ecovacs Winbot X hält sich soweit in Grenzen. Klar ist dieser aufgrund des permanenten Ansaugens an die Scheibe (erzeugen des Unterdrucks) nicht gerade flüsterleise, doch viel lauter als ein Staubsaugroboter ist dieser dabei eigentlich nicht. Daher ist die Lautstärke soweit absolut im Rahmen und ertragbar.

(Lautstärke: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Gegenüber den Vorgängermodellen aus dem Hause Ecovacs und der Konkurrenz, ist der Winbot X einer der wenigen, der über einen fest verbauten Akku von 3.000 mAh verfügt. Der Vorteil daran ist, dass dieser nicht noch zusätzlich wie die Vorgänger-Geräte zusätzlich zum Saugnapf noch mit einer Steckdose in der Nähe verbunden werden muss, denn dieses ist in machen Stellen und je nach Haus ohne Verlängerungskabel nicht möglich.  

Dafür wiederum ist natürlich die Betriebszeit des Winbot X begrenzt und er muss dazwischen wieder aufgeladen werden. Die Laufzeit beträgt beim Ecovacs Winbot X knapp 50 Minuten am Stück, dementsprechend muss man den Fensterputzroboter je nach Größe der Fenster nach ungefähr fünf bis sechs Fenster wieder ans Netzteil hängen, damit der Akku vollgeladen wird. Bis der Akku von 0 auf 100 % aufgeladen wurde, vergeben knapp 3 Stunden.

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

PUNKT 3

bestehend aus „Beschreibung und Preis-/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Winbot X von Ecovacs wird als ideales Gerät empfohlen, wenn man es leid ist Fenster zu putzen und soll zudem für sauber Fenster sorgen, ohne das man selbst die Finger rühren muss.  

Ganz so einfach ist es dann jedoch leider nicht. Die Reinigung erfolgt zwar nach dem Start völlig automatisch und bei normalen Verschmutzungen weitestgehend gründlich, doch völlig autonom ist dies nicht wirklich. Schließlich muss man den Winbot X an jedes Fenster separat befestigen, sprich Saugnapf und Roboter. Zudem muss man dazwischen vor jedem Reinigungsvorgang das Reinigungstuch mit dem Reiniger besprühen, sonst wird nämlich nicht Gründlich gereinigt. 

Dennoch muss ich klar sagen, dass mir der Winbot X aus dem Hause Ecovacs gut gefallen hat, denn gerade in Neubauten, wo die Fenster sehr groß sind und bis zum Boden heruntergehen ist der Winbot X eine große Hilfe. Ich habe z. B. die typischen bodentiefen Fenster, die man 2/3 öffnen kann und ca. 1/3 starr sind, hier ist der Winbot X sehr von Vorteil, da man hier sonst nur umständlich an den starren Teil des Fensters rankommt. 

Ansonsten macht der Winbot X an herkömmlichen, kleinen Fenstern wenig sind, da man hier manuell bzw. herkömmlich schneller ist und in der Hälfte der Zeit, die der Winbot X braucht nicht nur das Fenster, sondern auch den Rahmen geputzt bekommt. Bei vielen großflächigen und vor allem schwer erreichbaren Fenster ist der Ecovacs Winbot X jedoch durchaus eine Erleichterung und kann trotz seines Preises für ein Ersparnis sorgen, schließlich ist dieser günstiger als ein Profi-Fensterputzer.

Preis-Leistung

Die UVP des Ecovacs Winbot X hat das Unternehmen mit 449 € angesetzt. Doch da der durchaus praktische Putzhelfer bereits einige Monate auf dem Markt ist, kann man diesen zum Teil jedoch aktuell für knapp unter 400€ bekommen. Klar ist dies dennoch kein Schnäppchen, doch wer viele große und schwer erreichbare Fenster besitzt, wird damit sicher einen treuen Putzhelfer finden, der sich schnell bezahlt macht. Durch seine große Reichweite (Sicherungskabel knapp 2,5 Meter) kann dieser mühelos sehr große bzw. lange Fenster reinigen. 

Vor dem Ersten verwenden sollte man jedoch stärker verschmutzte Fenster das erste Mal manuell vorreinigen und dann regelmäßig mit dem Roboter reinigen, denn dann ist das Ergebnis ab Besten, da der Winbot X keinerlei Probleme mit Blütenstaub und Fingerabdrücken hat.

Ecovacs Winbot X

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Somit ergibt sich unter Berücksichtigung aller Teilwertungen folgende testr – Bewertung:

Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen.

Link zum Hersteller: Ecovacs.com/at

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