Ecovacs Winbot X

TEIL 2

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AntriebsartAkku
Akku-ArtLithium-Akku (3.000mAh, Ladezeit bis zu 3 Std.)
NavigationWIN-SLAM 2.0-Reinigungspfade mit Kantenerkennungssensoren und Puffer
Farbeweiß
Lautstärkeca. 74 dB
FormEckige Form mit großem flächigem Reinigungstuch
BetriebszeitBis zu 50 Minuten
SensorenAusschaltschutz, Kantenerkennung, Sensoren zur Erkennung Rahmenloser Glasoberflächen, Alarm, Sicherungsseil.
Maße & Gewicht24.5 cm x 24,5 cm; Gewicht knapp 1,8 kg
max. Reinigungsgröße2,5 Meter in alle Richtungen vom Sicherungssaugnapf
LieferumfangFensterreinigungsroboter WINBOT X
Infrarotfernbedienung
Reinigungslösung
Poliertuch
Netzadapter inkl.Verlängerungskabel
Reinigungspad,
Sicherungsseil inkl. Saugnapf,
Benutzerhandbuch

Inbetriebnahme

Bevor der Ecovacs Winbot X mit seiner Reinigungsarbeit beginnen kann, muss man das bereits von Werk angebrachte Reinigungstuch an der Unterseite des Winbot X, mit dem mitgelieferten Reiniger besprühen. Diese bitte auch wirklich nur auf das Reinigungstuch aufsprühen, denn sprüht man z. B. versehentlich durch den zu weit entfernten Sprühstrahl, den Gummiantrieb ein oder direkt die Scheibe, dann würde der Roboter Abrutschen. Doch keine Angst, ist dies der Fall, teilt einem dies der Roboter durch den integrierte Lautsprecher mit.

Ohne die Verwendung des elektronischen Saugnapfes, ist es nicht möglich, den Fensterputzroboter zu verwenden, daher muss dies vor dem Verwenden des Roboters an der entsprechende Aussparung am Roboter befestigt werden und natürlich auch an die Scheibe gedrückt werden. Doch bevor man den Saugnapf an die Scheibe drückt, muss man den Winbot X an der Unterseite (Innenseite) am roten Schieberegler einschalten, genauso wie am Saugnapf. Daraufhin sind beide Geräte miteinander verbunden und der Saugnapf wird wie bereits erwähnt elektronisch überwacht, sodass bei sicherer Verbindung dies durch das grüne Licht am Fensterputzroboter und durch die Ansage des Roboters mitgeteilt wird.  

Im nächsten Schritt drückt man den Winbot X leicht an die Scheibe und aktivierten den Reinigungsvorgang durch das betätigen der rechteckigen Taste an der Griff-Oberseite. Daraufhin erzeugt der Roboter einen Unterdruck und saugt sich dadurch mit genügend Ansaugkraft an die Fensterscheibe, ist dies erreicht, ertönt ein kurzer Ton und der Roboter teilt zudem mit, das der Vorgang gestartet wird. Daraufhin hält der Fensterputzroboter Komplett von alleine und beginnt das Fenster zu reinigen.

(Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Reinigung & Navigation

Kommen wir zur Reinigungsleistung und des Reinigungsvorgangs des Ecovacs Winbot X. Nach dem Starten des Reinigungsvorgangs fährt der Winbot X weitestgehend systematisch das Fenster ab und meldet sich durch eine Ansage und einem zusätzlichen Signalton, sobald der Reinigungsvorgang des kompletten Fensters abgeschlossen wurde.

Anders als Saug- und Rasenmähroboter kann ein Fensterputzroboter nicht komplett autonom seine Arbeit erledigen. Man muss nämlich nicht nur das Reinigungstuch regelmäßig neu mit dem Reiniger besprühen, sonder auch den Saugnapf zusammen mit dem Ecovacs Winbot X Roboter an jedem Fenster manuell befestigen. Zudem muss das Gerät nach der erfolgreichen Reinigung manuell abgenommen werden und auf das nächste Fenster angebracht werden.

Grundsätzlich war ich von der Reinigungsleistung des Ecovacs Winbot X positiv überrascht. Besprüht man das Reinigungstuch gleichmäßig, dann gelingt dem Winbot X eine nahezu streifenfrei und überraschend gründliche Fensterreinigung. Sehr hartnäckige Verschmutzungen beseitigt das Gerät jedoch nicht so gut, dafür ist der Anpressdruck einfach nicht ausreichend, sodass einem sowieso geraten wird, die Fenster einmal gründlich manuell zu reinigen, bevor man den Fensterputzroboter benutzt. Anschließend kann man die Fenster regelmäßig mit dem Roboter reinigen und bekommt so die besten Reinigungsergebnisse. Leichtere Verschmutzungen wie Fingerabdrücken von Kinder und der häufig anfallende Blütenstaub entfernt der WInbot X wiederum sehr zuverlässig.

Bei der Navigation der Reinigung wählt der Ecovacs Winbot X automatisch den idealen Reinigungsweg aus. Durch die vorne und hinten angebrachten Stoßfänger erkennt der Roboter den Fensterrahmen und weiß somit genau, wenn dieser am Rand ist und fährt wieder leicht versetzt in die Gegenrichtung weiter, bis er das komplette Fenster gereinigt hat.

Wenn man den Saugnapf an der Innenseite befestigt und auch von hier das Fenster zuerst reinigen lässt, wird natürlich der Bereich, an dem der Saugnapf befestigt wurde nicht gereinigt. Daher muss man diesen Bereich im Anschluss mit dem beiliegenden Tuch manuell reinigen, was jedoch schnell erledigt ist. Jedoch habe ich den Saugnapf mit dem Sicherungsseil zuerst innen angebracht und dann die Außenseite des Fensters komplett reinigen gelassen. Anschließend habe ich den Saugnapf Außen an der frisch geputzten Seite montiert und die Scheibe innen reinigen lassen. Dadurch spart man sich den Abschnitt, in dem man den Bereich des Saugnapfs manuell reinigen muss. 

(Reinigung & Navigation: 4 von 5 Punkten)

Sicherheit

Während der Reinigung müsst ihr euch keine großen Sorgen machen, dass der Winbot X die Haftung verliert und zu Boden stürzt. Schließlich meldet sich der Roboter nicht nur akustisch, sobald der Akku zu neigen gehen sollte, sondern dieser wird wie bereits erwähnt zusätzlich durch den elektronischen Saugnapf am Fenster gesichert. Somit hatte ich zwar noch beim ersten Verwenden des Winbot X etwas Unsicherheit, ob alles hält, doch schon beim nächsten Fenster war ich von der Sicherheit überzeugt.   

Eine völlig autonome Angelegenheit ist der Ecovacs Winbot X sowieso nicht, denn schließlich müsst ihr diesen nach dem Reinigen selbst entfernen und zum nächsten Fenster transportieren. Daher solltet ihr beim Reinigen immer anwesend sein bzw. nicht weit vom Roboter entfernen, da dieser je nach Fenstergröße nach gut 10 Minuten fertig ist und abgenommen werden sollte, bevor der Akku leer geht.

(Sicherheit: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke

Die Lautstärke des Ecovacs Winbot X hält sich soweit in Grenzen. Klar ist dieser aufgrund des permanenten Ansaugens an die Scheibe (erzeugen des Unterdrucks) nicht gerade flüsterleise, doch viel lauter als ein Staubsaugroboter ist dieser dabei eigentlich nicht. Daher ist die Lautstärke soweit absolut im Rahmen und ertragbar.

(Lautstärke: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Gegenüber den Vorgängermodellen aus dem Hause Ecovacs und der Konkurrenz, ist der Winbot X einer der wenigen, der über einen fest verbauten Akku von 3.000 mAh verfügt. Der Vorteil daran ist, dass dieser nicht noch zusätzlich wie die Vorgänger-Geräte zusätzlich zum Saugnapf noch mit einer Steckdose in der Nähe verbunden werden muss, denn dieses ist in machen Stellen und je nach Haus ohne Verlängerungskabel nicht möglich.  

Dafür wiederum ist natürlich die Betriebszeit des Winbot X begrenzt und er muss dazwischen wieder aufgeladen werden. Die Laufzeit beträgt beim Ecovacs Winbot X knapp 50 Minuten am Stück, dementsprechend muss man den Fensterputzroboter je nach Größe der Fenster nach ungefähr fünf bis sechs Fenster wieder ans Netzteil hängen, damit der Akku vollgeladen wird. Bis der Akku von 0 auf 100 % aufgeladen wurde, vergeben knapp 3 Stunden.

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

Der Testbericht ist in drei Teile unterteilt, klicke dich hier durch:

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