DJI Mavic Pro

Dà-Jiāng Innovations Science and Technology Co. Ltd, oder wie die meisten das Unternehmen kennen „DJI“ wurde im Jahr 2006 in China von Frank Wang gegründet. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung und Herstellung unbemannter Luftfahrzeuge, insbesondere sogenannten Quadrocopter, zur Luftbildfotografie und -videografie für den privaten sowie professionellen Einsatz spezialisiert.

DJI wurde besonders bekannt durch ihre Phantom Drohne, die erste Generation erschien im Jahr 2012, diese verfügte noch nicht über ein integriertes Kamerasystem, sondern lediglich über eine Aufhängung für eine Action-Cam. Darauf folgte die 2. Generation, welche einen sogenannten Gimbal und eine Full-HD-Kamera an Bord hatte. Die drauf folgende 3. Generation war dann auch in mehreren Versionen erhältlich, die mit weiteren Verbesserungen, darunter einer 4K-Kamera und einer größeren Funkreichweite ausgestattet waren. Bei der Phantom 4, kam zum ersten Mal das Anti-Kollisionssystem zum Einsatz und zudem wurde die Drohne in vielen weiteren Punkten verbessert.

Doch nun kommen wir zu unserem eigentlichen Testprodukt der DJI Mavic Pro. Diese stellte das Unternehmen am 27. September 2016 in New York vor. Diese ist im Gegensatz zur Phantom und den bisher anderen Drohnen, welche das Unternehmen vorgestellt hat wesentlich kompakter. Denn diese verfügt über einklappbare Propellerarme, sodass sie wesentlich kleiner für den Transport ist. Doch wie schlägt sich die kompakte Drohne im Einsatz, kann sie von den Luftaufnahmen und von der Steuerung überzeugen? Das erfahrt ihr in diesem Testbericht.

Vorschriften, die vor dem Starten einer Drohne in Deutschland, Österreich & Schweiz beachtet werden sollten:

Eine Haftpflichtversicherung ist in Deutschland und Österreich Pflicht, egal ob die Drohne für Hobbyzwecke oder gewerblich genutzt wird. Eine reguläre Haftpflicht deckt dies nicht immer ab, am besten fragt ihr bei eurer Versicherung nach. Kennzeichen-Pflicht besteht bei allen Drohnen ab einem Startgewicht über 250 g in sämtlichen Ländern. Also gilt auch für die DJI Mavic Pro diese Pflicht. Diese Kennzeichnung muss gut lesbar angebracht sein und zudem feuerfest sein. Dort sollte auf jeden Fall euer Name, sowie die Adresse stehen. Die Flughöhe in Deutschland ist durch die neue Drohnen-Verordnung generell auf 100 Meter über dem Grund begrenzt. Zudem darf man nicht außerhalb der Sichtweite, über Wohngrundstücke, Naturschutzgebiete und innerhalb eines Radius von 1,5 km zum Flughafen fliegen. In Österreich ist ab einem Startgewicht über 250 g eine Bewilligung von Austro Control für die Drohne erforderlich. Denn Drohnen unterliegen dem Luftfahrtgesetz, die maximal erlaubte Flughöhe beträgt bei Genehmigung (kostenpflichtig) 150 m bei ständigem Sichtkontakt. Weiterhin darf in allen drei Ländern nicht über Menschenansammlungen, Bundesfernstraßen, Bundeswasserstraßen und Bahnanlagen, Krankenhäuser, Unglücksorten, Katastrophengebieten und sämtlichen anderen Einsatzorten von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, sämtlichen militärischen Anlagen und Organisationen, sowie mobilen Einrichtungen und Truppen der Bundeswehr, Industrieanlagen, Justizvollzugsanstalten, Einrichtungen des Maßregelvollzugs, Anlagen der Energieerzeugung und -verteilung, fliegen. Aktuell am lockersten sind die Vorschriften in der Schweiz, dort dürfen ferngesteuerte Multikopter (Drohnen) unter 30 kg (!) Gesamtgewicht mit direktem Sichtkontakt geflogen werden. Ansonsten gilt auch hier, Menschenansammlungen usw. zu vermeiden.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung, bei der es sich um eine Klappbox handelt, wurde sehr schlicht gehalten.

Auf der oberen Seite der weißen Verpackung ist die Mavic Pro mit ausgeklappten Propellern 2/3 zu sehen. Des Weiteren ist das Logo des Herstellers und der Name „Mavic Pro“ aufgedruckt.
Auf der Rückseite erkennt man sofort, dass die Mavic sowohl mit iOS-Geräten als auch Android-Geräten kompatible ist.

Direkt darüber sieht man das Siegel „Made for iPhone“ und die direkte Auflistung, welche Modelle der iPhone-Familie sich dafür eignen. Ansonsten findet man auf der Rückseite noch einige Warnhinweise in verschiedenen Sprachen und eine knappe Info zum Hersteller. Technische Details über die Mavic Pro sucht man hier vergebens.

as man bei der Verpackung aber absolut Loben kann, ist der perfekte Transportschutz, der beim Aufklappen im inneren zum Vorschein kommt. Alles, was im Lieferumfang dabei ist, hat seinen festen und sehr sicheren Platz im schwarzen Verpackungsfach. Zusätzlich sind sämtliche empfindliche Bereiche, wie z.B. die Gimbal Abdeckung durch eine dünne Schicht Schaumstoff zusätzlich geschützt. An der Drohne befinden sich zahlreiche Schutzfolien, welche die Kameras und Sensoren vor Kratzer schützen. Zudem ist an dem Gimbal die transparente Transportsicherung aus Plastik angebracht. Diese sollte man eigentlich immer beim Transport anbringen, da sonst der Gimbal Schaden nehmen kann.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Auch wenn es bei einer Drohne eigentlich weniger um das Design geht, kann man meiner Meinung nach sagen, dass die Mavic Pro durch ihren grau matten Body zeitlos und zudem sehr schick ist. Der Großteil der Mavic besteht dabei aus robustem Plastik. Das Grundgerüst, der Gimbal und die 4 Motoren bestehen aber aus Aluminium. Auf der Oberseite befindet sich das Akku-Fach. Drückt man diesem Knopf kurz, zeigt er einem die Akku-Kapazität mit Hilfe von 4 grünen LED Leuchten an. Ist der Akku eingelegt, schaltet man durch zweimaliges betätigen und kurzes halten des Knopfes die Drohne ein.

Auch das Design der Fernbedienung gefällt mit persönlich sehr gut. Die gummierte Unterseite und die Klapparme, in die das Smartphone befestig wird, sind ebenfalls gummiert. Somit liegt die Fernbedienung eigentlich immer sehr gut in den Händen. Zudem verliert man mit den Daumen eigentlich nie den Grip zu den Steuerknüppeln, denn diese haben eine Verzahnung und sorgen damit für den perfekten halt.

Auch hier wird einem durch kurzes betätigen des Ein-/Ausschaltknopfes an der Fernbedienung die Restkapazität des integrierten Akkus angezeigt. Durch zweimaliges Drücken und kurzes Halten dieser Taste wird die Fernbedienung angeschaltet und sucht sofort nach der Mavic Pro Drohne. Das Ausschalten funktioniert ebenfalls durch diese Vorgehensweise an beiden Geräten.

Durch die Höhe von 83 mm, einer Breite von 90 mm und mit einer Länge von 205 mm kommt die Mavic Pro auf ein Eigengewicht von knapp 734 Gramm. Ausgeklappt betragen die Maße übrigens 83 mm x 295 mm x 240 mm, gemessen ohne Propeller.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung der Drohne und der Fernbedienung gibt es eigentlich nichts zu beanstanden. Es wirkt alles sehr stabil, nichts klappert oder wackelt. Beim Transport der Drohne im Rucksack, sollte man aber die Propeller sicherheitshalber entfernen, nicht dass jene irgendwie durch andere Dinge kaputt gehen. Alternativ kauft man sich eine separate Tasche, wo man alles sauber unterbringen kann, so wie ich das getan habe.

Die Produkte, welche ich euch empfehle noch dazu zu kaufen, seht ihr in den vier Bildern am Ende dieses Punktes. Zusammengeklappt, wenn man die Mavic Pro zum ersten Mal sieht, wirkt diese durch ihre Kompaktheit sehr unscheinbar. Klappt man diese auseinander, was übrigens in wenigen Sekunden funktioniert, ist dieser erste Eindruck verfolgen. Denn sofort ist diese wesentlich größer von der Fläche. Die Klappmechanismen fühlen sich sehr hochwertig an und DJI garantiert, dass diese mindestens 5000 Mal gefaltet werden können und es sehr unwahrscheinlich ist, dass sich diese abnutzen.

Auch die Verarbeitung der Fernbedienung macht wie bereits erwähnt einen sehr stabilen und hochwertigen Eindruck. Übrigens die Fernsteuerung der Mavic ist passend für Smartphones mit einer Dicke von 6,5 mm bis 8,5 mm und einer Länge von bis zu 160 mm. Ich hab das Ganze mit meinem iPhone 7 Plus probiert, dafür musste ich jedoch die Hülle entfernen.

Auch die Verarbeitung der Fernbedienung macht wie bereits erwähnt einen sehr stabilen und hochwertigen Eindruck. Übrigens die Fernsteuerung der Mavic ist passend für Smartphones mit einer Dicke von 6,5 mm bis 8,5 mm und einer Länge von bis zu 160 mm. Ich hab das Ganze mit meinem iPhone 7 Plus probiert, dafür musste ich jedoch die Hülle entfernen.

Der Testbericht ist in drei Teile unterteilt, klicke dich hier durch:

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