Gardena smart Water Control

In diesem testr LITE Testbericht möchte ich euch ein interessantes Produkt für alle Gartenbesitzer vorstellen, die smarte Bewässerungsuhr Gardena smart Water Control. Viele Gartenbesitzer kennen es, gerade an Tagen mit sehr hohen Temperaturen ist es sehr wichtig den Rasen, bzw. den kompletten Garten zu gießen, was je nach Größe einiges an Zeit beanspruchen kann. Gegenüber einer herkömmlichen Wasseruhr hat solch  ein smartes Produkt jedoch einige Vorteile, sodass dieses z. B. mehrer Bewässerungsprogramme online bereithält und mit weiteren Produkten vernetzt werden kann. So kann Gardena smart Water Control nicht nur mit dem Gardena smart sileno City genutzt werden, sondern auch mit einem smart Sensor, welcher dann genau mitteilt, ob der Boden überhaupt bewässert werden muss. Ob das Produkt im Alltag überzeugen konnte, verrate ich euch im folgendem Testbericht.

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Überblick

Bei Produkt Gardena smart Water Control, handelt es sich wie bereits eingangs erwähnt um eine smarte Bewässerungsuhr mit SmartHome Integration und einer einfachen App-Bedienung. Doch nur dieses Produkt alleine macht so nicht wirklich Sinn, denn damit ihr den vollen Funktionsumfang bekommt, ist unbedingt eine Gardena smart Gateway notwendig. Ansonsten kauft ihr euch keine smarte Bewässerungsuhr, sondern einfach einen mechanischen Wasserhahn-Aufsatz, den man manuell mit einem großen runden Knopf öffnen und schließen muss.

Seid ihr also nicht im Besitzt einer notwendigen Gateway, welche bei mir z. B. beim Gardena smart Sileno City dabei war (ist auch separat oder in einigen Sets verfügbar), müsst ich darauf achten, direkt das smart Waten Control Set zu kaufen oder gleich das Set mit dem Bodensensor.

Der Anschaffungsgrund bzw. die Vorteile für den Gardena smart Water Control Bewässerungscomputer gegenüber einem herkömmlichen Modell ist vor allem der Komfort. Mit diesem Gerät kann man automatische Bewässerungen für die Blumenbeete oder Rasenflächen Programmieren und dabei muss man dies nicht mal direkt am Gerät machen, sondern kann das jederzeit auch von unterwegs aus erledigen. Außerdem stellt Gardena online zahlreiche Bewässerungsprogramme bereit und der größte Vorteil ist die Kommunikation mit weiteren Gardena Produkten. So kann z. B. der zusätzliche Bodensensor vor der Bewässerung messen, ob der Boden unter dem Rasen noch nass ist und vielleicht aktuell gar kein Wasser benötigt. Regnet es nämlich wenn ihr um Urlaub sein, dann macht eine Bewässerung keinen Sinn. Dies erkennt das System dann völlig automatisch und kann somit unnötige Kosten sparen.

Funktionen

Lieferumfang

Neben dem eigentlichen Produkt dem Gardena smart Water Control, befindet sich an der Oberseite von Werk aus ein G1-Gewinde (33,3 mm). Für ein G3/4 (26,5 mm), sowie einem G 1/2 Gewinde (21 mm) liegt jeweils ein passender Adapter bei. 

Leider spart Gardena wiederum bei den 3 AA-Batterien welche benötigt werden, denn diese sind trotz eines eigentlich hohen Preises leider nicht im Lieferumfang dabei. Achtung, solltet ihr vorhaben hier wiederaufladbare AA-Batterien zu benutzen, muss ich euch leider enttäuschen, denn diese funktionieren hier nämlich nicht.

Vielmehr ist beim Gardena smart Water Control nicht dabei, denn beim einzelnen Produkt benötigt man nicht mehr. Wenn man das Set mit der Gardena Gateway kauft, dann ist neben dem bereits genannten Lieferumfang auch noch die smart Gateway sowie ein passendes Netzteil und ein Netzwerkkabel im Lieferumfang enthalten.

Montage und Einrichtung

Die Inbetriebnahme des Gardena smart Water Control ist denkbar einfach. Einfach die drei benötigen AA-Batterien unter den Deckel an der Unterseite einsetzten und den Bewässerungscomputer am Wasserhahn im Freien festdrehen. Anschließend noch den Gartenschlauch mit der Gardena Schlauchkupplung an der Unterseite befestigen und schon wäre das Produkt einsatzbereit.

Um den vollen Funktionsumfang nutzen zu können, muss man jedoch via Smartphone und der Gardena SmartSystem App, welche kostenlos für Android und iOS verfügbar ist, die Bewässerungsuhr mit der Gardena Gateway verbinden. Erst dann ist das Ganze auch wirklich smart und von überall programmierbar.   

Die Einbindung in das Gardena SmartSystem ist sehr einfach, denn man wird in der App sehr verständlich und Schritt für Schritt durch die Einrichtung geleitet. Zuerst wählt man auf der Startseite aus, welches Gerät man hinzufügen möchte, daher wählt man im Menüpunkt Gerät einbinden einfach die Kategorie bzw. das Produkt Water Control aus. Anschließend wird einem gezeigt was für Batterien benötigt werden und wo diese eingesetzt werden. Danach sollte sich der Bewässerungscomputer direkt im Einbindungsmodus befinden, was man an der grün blinkenden Connection-LED ganz oben erkennen kann. Nun startet die Gateway die Suche nach dem Garden Water Control, welches nach kurzer Zeit mit der Seriennummer im Display erscheinen sollte. Ist dies der Fall, einfach dieses antippen und schon wird das Gardena Water Control in das Gardena SmartSystem eingebunden.

Daraufhin noch dem Gerät einen gewünschten Namen geben und schon wird man dazu aufgefordert das aktuelle Firmwareupdate herunterzuladen und auf das Gerät zu übertragen, was je nach Entfernung zur Gateway bis zu 30 Minuten dauern kann. Anschließend ist das Produkt einsatzbereit und kann in der App programmiert werden.

Funktion

Wie bereits eingangs erwähnt, kann man den Gardena Water Control entweder manuell am Gerät selbst, oder in der App ein- und ausschalten. Doch sind wir mal ehrlich, bei einer ständigen manuellen Steuerung würde sich das Gerät definitiv nicht lohnen. Schließlich liegen die Stärken des Produktes in der smarten Steuerung.

In der App kann man direkt im Startbildschirm unter „meine Geräte“ die Bewässerung bequem vom Smartphone steuern, indem man hier eine manuelle Bewässerung zwischen 1 Minute bis 60 Minuten bestimmt und auf „Start“ tippt. Doch wirklich Sinn macht das Produkt erst mit dem Erstellen von den praktischen Zeitplänen. Hierbei steht die Option „Gardena-unterstützter Modus“ und „Manueller Zeitplan“ zur Auswahl. Hierbei habe ich mich für das Erste entschieden, da man hier Schritt für Schritt von der Gardena-App bzw. dem Assistenten Fragen zu der Bewässerungsart gestellt bekommt. Durch das Beantworten von 7 Fragen erstellt dieser Assistent dann automatisch einen idealen Bewässerungszeitplan. 

Dabei wird man z. B. gefragt ob die Pflanzen ausgepflanzt oder in einem Topf eingepflanzt und nach dessen Größe, des Weiteren geht es darum, was man Gießen möchte, bei mir ist es einfach der Rasen. Anschließend will die App wissen mit was man bewässert also welchem Gardena Produkt und ob es sich um eine neue Pflanze oder eine gut angewachsenen handelt, wie die Sonne in dem zu bewässernden Bereich ist und wie die Bodeneigenschaften sind. Anschließend muss man noch wählen wann also, an welchen Tagen bewässert werden soll und schon wir ein idealer Bewässerungszeitplan erstellt, welchen man natürlich noch individuell optimieren kann.

Nach dem einrichten können drei weitere Optimierungen für eine noch bessere und sparsamere Bewässerung eingestellt werden. Zum einen kann man, sofern man den eigenen Standort des Grundstücks angibt die Regenprognose aktivieren. Ist dies aktiviert, wird die nächste fällige Bewässerung ausgesetzt, sofern die nächste Regenwahrscheinlichkeit bei mehr als 85 % liegt und die Regenmenge mindestens 10 Liter auf dem Quadratmeter beträgt. Des Weiteren können als weitere Optimierung die Zeitpläne den Sonnenauf- und Untergangszeiten angepasst werden, was die Bewässerung ebenfalls besser optimiert.  

Als letzte Möglichkeit gibt, es die Funktion einen Gardena smart Sensor in das Bewässerungssystem zu integrieren. Dadurch wird das ganze nämlich noch deutlich smarter und ist einem herkömmlichen und vielen anderen smarten Bewässerungscomputern einen Schritt voraus. Wenn man sich solch ein Sensor zusätzlich kauft, oder gleich im Set mit erwirbt, dann werden die gewünschten Pflanzen wirklich nur dann bewässert, wenn diese es auch wirklich benötigen. Der smarte Sensor wird nämlich in den Boden gesteckt und misst regelmäßig unter anderem die Bodenfeuchtigkeit sowie die Helligkeit. Also wird z. B. wie bei mir der Rasen nur dann bewässert, wenn der smarte Bodensensor das OK gibt und misst, dass der Boden nicht noch feucht genug ist.

Gardena hat im smart Water Control Bewässerungscomputer einen Temperatursensor verbaut, daher warnt dieser einen, sobald die Temperaturen in den kritischen Bereich fallen, vor einem möglichen Frost.

Fazit

Gardena verlang für den smart Water Control Bewässerungscomputer 149,99€. In verschiedenen online Shops liegt der Preis bei aktuell knapp über 130€. Für das smart Water Control Set mit Gateway sind es aktuell knapp über 200€ und mit dem zusätzlichen Bodensensor, dem smart Sensor Control Set werden aktuell knapp 270€ fällig. 

Beim Gardena smart Water Control, bei dem es sich hier im Testbericht dreht, handelt es sich um einen smarten Bewässerungscomputer, der sich an alle Gartenliebhaber richtet, die eine perfekte Bewässerung für ihre Pflanzen wünschen, ohne viel selbst machen zu müssen. Bis auf die Einrichtung zu Beginn muss man hier wenig tun, denn nach einigen kurzen Fragen beantworten, erstellt das System automatisch einen perfekten Bewässerungszeitplan. Außerdem ist ein Frostsensor an Bord, der euch automatisch vor gefährlichen Temperaturen warnt und die Einbindung in das smarte System wie z. B. einem zusätzlichen Gardena Mähroboter macht sehr viel Sinn.

Schade wiederum ist, dass Gardena bei einem Preis von knapp 150€ sich die Kosten für die drei benötigten AA-Batterien spart, diese Kosten wären für das Unternehmen sicherlich nicht sehr hoch und würde finanziell dem Unternehmen nicht wirklich Schaden. Außerdem sollte man bedenken, dass des smart Water Control nur mit einer Gardena Gateway sinn macht, ohne dies ist der smarte Bewässerungscomputer eher nutzlos, da man nicht auf die smarten Funktionen zugreifen kann.

Gardena smart Water Control

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