Nanoleaf Light Panels

In dem heutigen Testbericht möchte ich euch ein Produkt, von einem noch relativ jungen Unternehmen vorstellen. Es geht um Nanoleaf, einem chinesischen Unternehmen, welches sich auf die Entwicklung und Herstellung von speziellen Lichtpanel beschäftigt hat.

Eines der Produkte stelle ich euch heute vor. Es handelt sich um die Nanoleaf Light Panels. Bei denen es sich, wie der Name schon erahnen lässt um kleine dreieckige RGB-LED-Panels handelt, die um mehrer weitere Elemente erweitert werden können. Damit lassen sich sehr schöne Formen und Lichtobjekte an der Wand gestalten.

Ob sich der Kauf der Nanoleaf Light Panels lohnt, was man mit diesen alles machen kann und wie einfach die Montage und Einrichtung vonstatten geht, verrate ich euch in diesem Testbericht.

PUNKT 1

bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Nanoleaf Light Panels inkl. deren Zubehör, befindet sich in einem schlichten brauen nahezu unbedruckten Karton. Dieser wiederum ist in eine bedruckte Hülle eingeschoben.

Auf der Vorderseite der Umverpackung findet man wie eigentlich bei jedem Produkt, den Namen des Herstellers und des Produktes. Zudem ist hier eine Abbildung der 9 einzelnen Module (Umfang an Panels in diesem Starter-Kit) und des Rhythm-Moduls zu sehen. Dieses Modul ist nämlich bei dieser Version dabei und ermöglicht es, dass die Module auf die wiedergegeben Musik reagieren, dazu aber später mehr. Des Weitern verrät die Vorderseite noch, dass man die Lichter per Sprachassistenten steuern kann, diese Apple HomeKit kompatible sind und die Lichter sämtliche Farben, aber auch warmes und kaltes Licht wiedergeben können. 

 An der unteren schmalen Seite sind nicht nur drei Möglichkeiten dargestellt, wie man die in diesem Lieferumfang befindlichen Panels kombinieren kann. Sondern es wird auch darauf hingewiesen, dass das Set mit weiteren smarten Assistenten funktioniert. So kann man die Lichter auch mit dem Google Assistant, Amazons Alexa und IFTTT ( If This Then That) bedienen. 

Die Rückseite zeigt erneut einige Anwendungsbeispiele bzw. wie die Lampen genutzt werden können (mit weiteren Modulen). Des Weiteren wird hier in mehren Sprachen erklärt, dass man über die zusätzliche App das System per Sprache bedienen kann, diese auch animiert Leuchten lassen kann, jederzeit auf die eigene Stimmung abstimmen und per Musik steuern kann. Zu guter Letzt werden an der letzten Seite noch die Systemanforderungen sowie der komplette Lieferumfang aufgelistet. Aber auch der durchschnittliche Stromverbrauch von 22 kWh/1000h ist hier wie üblich für Leuchtmittel angegeben. 

  • Nanoleaf Light Panels 1
  • Nanoleaf Light Panels 2
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  • Nanoleaf Light Panels 6

    Entfernt man die bedruckte Umverpackung von der darunter befindlichen Kartonage, erblickt man an der Oberseite ganz schlicht den Namen „Nanoleaf“ aufgedruckt. Auf der Unterseite wiederum ist ein großer QR-Code zu sehen, der beim scannen direkt auf die Webseite des Unternehmens leitet. Hat man wiederum die zugehörige Nanoleaf-App bereits aus dem AppStore geladen, leitet einen das Scannen des Codes direkt zur App, bzw. startet diese.

    Bei der Hauptverpackung und deren Innenleben, muss ich das Unternehmen Nanoleaf sehr loben. Schließlich ist nicht nur die äußere Verpackung aus ungebleichten Karton, sondern auch das Innenleben ist aus umweltfreundlichem Material gefertigt. Sämtlicher Lieferumfang des Nanoleaf Light Panel Starter-Kit befindet sich in einer braunen Bio Verpackungsschale. Direkt in der Mitte befinden sich die insgesamt 9 Light Panels. Damit diese sich gegenseitig nicht verkratzen, hat man hier dünne Papiereinlagen dazwischen gelegt. Das Tolle an diesen Einlagen wiederum ist, dass diese nicht nur zum Schutz gedacht sind, sondern gleichzeitig auch als Schablone dienen. Dadurch wird die spätere Anordnung der Nanoleaf Light Panels wesentlich leichter, denn die Schablonen sind genauso groß, wie die Panels selbst.

    Im Rechten und linken Bereich befindet sich alles für die Stromversorgung. Daher findet man rechts ein Netzt-Kabel in EU- und US-Ausführung und das Ein-/Ausschaltmodul (Regler). Auf der linken Seite wiederum ist das Netzteil und 28 Klebestreifen verstaut. Direkt daneben befindet sich noch das Rythm-Modul und die 9 Verbindungsstücke, mit welchen man die einzelnen Light Panels verbindet, sind im rechten oberen Bereich verstaut. Ach ja eins habe ich ganz vergessen, direkt ganz oben über den Light Panels liegt natürlich auch noch eine Kurzanleitung bei, auf der unter anderem auch der HomeKit Code zum späteren scannen zu finden ist.

    (Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

    Design

    Schauen wir uns mal die einzelnen Bauteile genauer ein, beginnend mit den dreieckigen Light Panels. Diese besitzen eine Kantenlänge von 24 cm, sind 8,4 cm dick und sind mit knapp 200 Gramm pro Panel relativ leicht. Sind die Panels ausgeschaltet, dann sind diese wie an den Bildern zu sehen in einem neutralen weisen Zustand. Die Panels bestehen aus einer zum Großteil aus Kunststoff gefertigten Konstruktion, an dessen Rückseite sich mittig an allen drei Kanten, ein Steck-Verbindungsanschluss befindet. Hierüber können die einzelnen Panels miteinander verbunden werden, dazu aber später mehr. Die Vorderseite, welche nach dem Anbringen immer betrachtet wird, ist mit einer matten „Milchglas“ Oberfläche versehen, an deren drei Ecken etwas dunkleres, später nicht leuchtbares durchschimmert. Vermutlich verbirgt sich hier in diesem Bereich die Elektronik und die LEDs. Durch die einfache Steckverbindung lassen sich die Nanoleaf Light Panels sehr einfach miteinander verbinden und pro Controller (Netzteil) auf bis zu 30 Light Panels (Angabe vom Hersteller) erweitern. 

    • Nanoleaf Light Panels 7

      Nanoleaf Light Panel (Vorderseite)

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      Nanoleaf Light Panel (Rückseite)

    • Nanoleaf Light Panels 15

      Nanoleaf Rhythm-Modul (Vorderseite)

    • Nanoleaf Light Panels 16

      Nanoleaf Rhythm-Modul (Rückseite)

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      Nanoleaf Cotroller (Vorderseite)

    • Nanoleaf Light Panels 19

      Nanoleaf Controller (Rückseite inkl dem HomeKit Code)

    • Nanoleaf Light Panels 20

      Nanoleaf komplettes Kabelmanagment

    • Nanoleaf Light Panels 17

      Nanoleaf Steckverbindungen

      Das Netzkabel der Nanoleaf Light Panels ist ausreichend lang bemessen. Schließlich ergibt sich durch die Kombination aus dem 1 Meter langen, etwas dickeren Stromkabel, dem Netzteil inkl. Kupplung (1,5 m) und der lenzendlichen Steuereinheit inkl. Gegenstück zur Kupplung (2,0 m) eine gesamte Kabellänge von 3,5 Metern. Diese Länge sollte somit problemlos ausreichen, um nach der Montage an der Wand die nächstgelegene freie Steckdose zu erreichen. 

      In dem Starter-Kit von mir ist wie bereits erwähnt auch noch das Rhythm-Modul enthalten. Dieses schließt man an jedem beliebigen freien Port bei den Light Panels an und anschließend ist dieses direkt einsatzbereit. So viel zum Design der wichtigsten Produkte im Nanoleaf Light Panel Starter-Kit. Wie diese gesteuert werden und wie das Rhythm-Modul funktioniert, erkläre ich euch unter dem Punkt „Bedienung/App“ ausführlich.

      (Design: 4 von 5 Punkten)

      Verarbeitung

      Viel gibt es zur Verarbeitung der Nanoleaf Light Panels nicht zu sagen. Die einzelnen Panels machen einen sehr wertigen Eindruck, und lassen sich dank dem geringen Gewicht sehr leicht Mithilfe der beiliegenden doppelseitigen Klebestreifen an die Wand kleben. Zur Montage komm ich jedoch im nächsten Punkt ausführlicher zurück.

      Nanoleaf Light Panels 9
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      Nanoleaf Light Panels 12
      Nanoleaf Light Panels 11

      Das Verbindungskabel ist ausreichend lang und macht ebenfalls einen guten Eindruck. Hier gibt es kein Surren oder summen, was man z. B. bei manchen anderen Netzteilen (Philips Hue Strips) kennt. Was man bemängeln könnte, wären die Steckverbindungen, diese werden nämlich nur eingeschoben und nicht eingerastet. Dadurch sollte man wenn man z. B. mehrer Module (3 Stück maximal) an die Wand auf einmal anbringen möchte darauf achten, dass man dies alle sicher hält. Schlichtweg ist es nämlich nicht möglich, alle 3 Module mit einer Hand zu halten, denn dabei verrutscht schnell etwas, oder man knickt die Panels so, dass im schlimmsten Falle die Steckverbindung bricht. Daher sollte man sich bei der Montage an die Wand etwas Zeit lassen und lieber etwas vorsichtiger umgehen. Jedoch hört sich dies jetzt alle empfindlicher an, wie es in Wirklichkeit ist. 

      (Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

      PUNKT 2

      bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

      Technische Daten der Nanoleaf Light Panels
      Lampen-Art Modulare LED-Paneele, welche durch weitere Module erweitert werden können.
      Leuchtkraft
      100 Lm pro Panel
      Max Farben
      16,7 Millionen
      Farbtemperatur
      2200K – 6000K
      Gewicht ca. 200 Gramm pro Panel
      Lebensdauer
      ca. 25.000 Stunden
      Kommunikations Protokoll
      WiFi (2.4Ghz b/g/n)
      Leuchtmittel Technologie
      LED-Leuchtmittel
      Lieferumfang
      • 9 modulare Lichtpanels
      • 1 Rhythm Zusatzmodul
      • 1 Light Panel Steuereinheit
      • 1 Netzteil (Universal VAC)
      • Kurzanleitung
      • 9 Befestigungs-Schablonen
      • 28 doppelseitige Klebestreifen zur Montage
      • 9 Panel- Verbindungsstücke

      Einrichtung und Installation

      Bevor ihr direkt beginnt, die Nanoleaf Light Panels an die Wand zu kleben, würde ich persönlich diese zuerst auf dem Tisch, oder dem Boden so zusammenstecken, wie man diese später an der Wand vorhat, zu befestigen. Gerne kann man dann zudem gleich mal den Controller (Stromversorgung) und das Rythm-Modul anschließen, sodass man gleich nach dem einstecken in der Steckdose sieht, dass alles richtig funktioniert. Schließlich wäre es ärgerlich, wenn man nach dem anbringen feststellt, dass etwas kaputt ist.

      Nanoleaf stellt in der Anleitung und auf der Webseite einige Beispiele zur Verfügung, wie man die 9 im Starter-Kit (je nach Set auch mehr) enthaltenen Panels zu einem Motiv anordnen kann. Daher muss man sich nicht stundenlang den Kopf zerbrechen, wenn einem keines einfällt. Sollte man sich jedoch dafür entscheiden, ein eigenes Motiv zu gestallten, dann kann man sehr gut die bereits erwähnten Schutzpapiere aus der Verpackung zur Hilfe nehmen, welche man zum Anzeichen mit Bleistift nutzen kann.

      • Nanoleaf Light Panels Einrichtung  2
      • Nanoleaf Light Panels Einrichtung  3
      • Nanoleaf Light Panels Einrichtung  7
      • Nanoleaf Light Panels Einrichtung  8
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      • Nanoleaf Light Panels Einrichtung  6
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      • Nanoleaf Light Panels Einrichtung  15

        Des Weiteren kann man natürlich auch jederzeit auf die Nanoleaf App zurückgreifen, welche kostenlos für iOS und Android verfügbar ist. In der App erhält man nämlich auch Zugriff auf den Layout Assistenten. Über welchen es ebenfalls sehr einfach möglich ist, ein Layout zu erstellen. Dazu gibt man einfach die vorhandene Anzahl an Light Panels an und erhält einen zufällig erstellten Designvorschlag, welchen man jedoch nach belieben via Drag und Drop der einzelnen Elemente, weiter optimieren kann.

        Interessant für manche dürfte auch die Anordnung über die Augmented Reality-Funktion seine. Damit kann man die Anordnung der Light Panels über die Kamera an die Wand projizieren lassen. Dazu einfach über die Webseite von Nanoleaf den zur Verfügung gestellten QR-Code ausdrucken und an die Wand hängen. Diesen dann einfach mit dem Smartphone in der App scannen und die Nanoleaf Light Panels selbst anordnen.

        In der App muss man übrigens ein Konto beim Hersteller Nanoleaf anlegen. Dazu benötigt man jedoch nur den Vor-/Zunamen und eine E-Mail-Adresse. Der Rest ist selbsterklärend, bei mir wurde am iPhone direkt gefragt, ob ich meinen Account direkt mit Apple HomeKit synchronisieren möchte, dem ich zugestimmt habe. Nun noch sobald man aufgefordert wird den HomeKit Code scannen oder eingeben (befindet sich auf der beiliegenden Anleitung oder an der Rückseite der Steuereinheit) und schon verbindet sich das Nanoleaf Light Panel Starter-Kit mit dem HomeKit und der App. Somit hat man anschließend den vollen Zugriff über die App, oder als Apple-User auch direkt über die HomeKit App.

        Die Nanoleaf Light Panels, werden wie bereits erwähnt, an die Wand mithilfe von doppelseitigen 3M-Klebepads befestigt. Diese Klebepads sind ausreichend stark, sodass die Panels auch problemlos an den meisten Tapeten halten (Deckenmontage wäre selbstverständlich auch möglich). Dazu sollten an jedem Panel drei Klebestreifen angebracht werden und wie vom Hersteller angegeben für 30 Sekunden festgedrückt werden. Anschließend an maximal drei Panels auf einmal die Klebestreifen abziehen (sollte die Seite mit Wall-Side sein) und diese drei Panels an der Wand befestigen. Des Weiteren bietet der Hersteller aber auch ein Mount-Kit für 24,99 € an, welches dazu dient, die Panels mit einer Schraube zusätzlich zu sichern. Dieses soggenanten Mount-Kit umfasst insgesamt 12 Halterungen, je 12 Dübel in zwei unterschiedlichen Ausführungen, für verschieden Materialien (Trockenbau Wände, Gips Wände und Holz), sowie vier flexible Steckverbindungen. Diese Flex-Verbindungen ermöglichen eine Montage der Light Panels über die Ecke. Somit kann man die Panels so anordnen, dass diese von der einen Wand, zur andern übergehen.

        Quelle: Nanoleaf

        Sollte man die Nanoleaf Light Panels aufgrund eines Umzugs, oder einem anderen Grund wieder entfernen müssen bzw. wollen, geht dies eigentlich in den meisten Fällen sehr einfach. Dazu einfach die Klebepads, welche man zuvor so Angeracht hat, dass man diese im montierten Zustand (etwas hervorstehend) wieder abziehen kann, entfernen. In manchen Fällen ist es jedoch ratsam, die Klebestreifen via Zahnseide zu entfernen, denn damit kann man es vermeiden, dass unter Umständen die Tapete bzw. die Farbe beschädigt wird. Dazu einfach das Stück Zahnseide hinter den Nanoleaf Light Panels ansetzen und die Klebestreifen sozusagen durchtrennen.

        (Einrichtung und Installation: 4,5 von 5 Punkten)

        Bedienung und App

        Nanoleaf Smarter-Reihe
        Nanoleaf Smarter-Reihe
        Entwickler: Nanoleaf
        Preis: Kostenlos

        Nanoleaf Smarter-Reihe
        Nanoleaf Smarter-Reihe
        Entwickler: Nanoleaf
        Preis: Kostenlos

        Beim Einrichten über das Smartphone stimmt ihr zu, dass euer Smartphone automatisch den Nanoleaf Light Panels die Wi-Fi Daten eures Heim-Netzwerks übermittelt. Durch die Einbindung in das 2,4 GHz-Wi-Fi-Netz (5 GHz wird leider nicht unterstützt), könnt ihr die Light Panels jederzeit via App, Apple Home-Kit, Google Assistant, Siri, Amazon Alexa und IFTTT steuern. Jedoch bietet Nanoleaf auch eine würfelähnliche Fernbedienung an, doch diese habe ich bisher noch nicht getestet.

        Die meisten unter euch, werden jedoch die Bedienung über die App bevorzugen, oder das ganze auch mal direkt am Modul steuern. Am Modul kann man die Light Panels nämlich unter anderem alle Aus- oder Einschalten, aber auch jederzeit zwischen den festgelegten Szenen wechseln. Nun möchte ich euch jedoch die Bedienung via App näher erläutern. Der wichtigste Bereich ist eigentlich das Dashboard, auf dem man sich auch immer zu Beginn der App befindet. Sofern man mehrer Light Panels, also auch Netzteile in Betrieb hat, kann man diese alle über die App hier steuern. Dazu sind diese in Räume, die man zuvor benennt hat gruppiert. 

        Die App ist insgesamt ganz ordentlich aufgebaut, jedoch auch etwas verschachtelt, aufgrund der doch sehr vielen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten. Zu Auswahl auf dem „Dashboard“ stehen nicht nur einfarbige Farben, sondern auch die so genannten Szenen und Rhythm-Farben (bei Verwendung mit dem Musik-Modul).

        Wählt ihr einfarbiges Leuchten, dann leuchtet sämtliche Nanoleaf Light Panels, die mit diesem gewählten Netzteil (Controller-Modul) verbunden sind in der gleichen Farbe auf. Dabei kann natürlich auch die Helligkeit verändert werden, dazu aber unter dem Punkt „Licht“ mehr. Die Möglichkeit der dabei bestimmten Farbe ist natürlich aufgrund der RGB-LEDs riesig und somit kann man aus einer sehr umfangreichen Farbpalette (16,7 Millionen Farben) auswählen und die Farben jederzeit für die Schnellauswahl abspeichern.

        • Nanoleaf Light Panels App 1
        • Nanoleaf Light Panels App 2
        • Nanoleaf Light Panels App 3
        • Nanoleaf Light Panels App 4
        • Nanoleaf Light Panels App 5
        • Nanoleaf Light Panels App 7
        • Nanoleaf Light Panels App 8
        • Nanoleaf Light Panels App 9
        • Nanoleaf Light Panels App 10
        • Nanoleaf Light Panels App 11
        • Nanoleaf Light Panels App 6
        • Nanoleaf Light Panels App 12

          Wirklich Spaß machen die Light Panels aber vor allem mit den sehr kreativen Szenen. Dabei Leuchten die einzelnen Light Panels in vielen unterschiedlichen Farben. Dabei gefällt es mir sehr, wenn man das ganze so einstellt, dass der Farbverlauf von einem Panel immer weiter verläuft, wie in meinem Beispielvideo unter dem Punkt „Funktion und Licht“ zu sehen. Die Szenen können unter dem Untermenü „Entdecken“ durch zahlreiche weitere erweitert bzw. ergänzt werden. Regelmäßig kommen hier Neue dazu und zudem kann man natürlich auch welche komplett frei selbst erstellen.

          Nutzt man die App zum ersten Mal, dann sollte man sich zuvor unter dem Untermenü „Erfahren“ genauer umschauen. Hier wird einem alles, was man wissen sollte bzw. will, sehr gut per Video usw. erklärt. Im vorletzten Menü dreht es sich um soggenante Zeitpläne. Diese ermöglichen es, wie der Name schon vermuten lässt, Zeitpläne zu bestimmen, bei dem bestimmte Szenen starten usw. Zu guter Letzt befasst sich das letzte Menü mit den Einstellungen. Man kann hier z.B nach Updates suchen und diese ausführen, oder die Light Panels kalibrieren, sofern man der Meinung ist, dass deren Farben nicht mehr genau stimmt oder man unterschiede, zwischen verschiednen Panels feststellt. 

          In meinem Starter-Kit ist wie bereits erwähnt auch das Rhythm-Modul dabei. Daher möchte ich hierzu auch einige Worte zu dessen Funktion verlieren. Das Modul wird wie die Steuereinheit einfach an ein beliebiges Nanoleaf Light Panel angesteckt und ist dann sofort einsatzbereit. Die App erkennt dies anschließend automatisch und blendet ein kurzer Video ein, welches durch die wichtigsten Schritte führt.

          Wie bereits erwähnt, können nicht nur für die allgemeine Beleuchtung Szenen genutzt und heruntergeladen werden, sondern auch für das Rhythm-Modul. Das Rhythm-Modul hat ein Mikrofon, wodurch es die Musik oder sonstige Geräusch im Umfeld registrieren kann. Dazu ist jedoch eine gewisse Mindestlautstärke bzw. Entfernung zum Mikrofon erforderlich. Ist die Musik-Wiedergabequelle zu leise oder zu weit weg, dann leuchtet schlichtweg nichts. Sofern man jedoch ein Wiedergabegerät mit Klinkenanschluss besitzt, kann man dieses Gerät direkt via Kabel mit dem Rhythm-Modul verbinden.

          Die Synchronisierung funktioniert hierbei ausgesprochen gut und die dabei entstehenden Farbeffekte passen gut zur wiedergegeben Musik. Die Farben können hier wie bereits erwähnt in der App eingestellt werden oder direkt am Modul. 

          (Bedienung und App: 4 von 5 Punkten)

          Funktionen und Licht

          Kommen wir nun zu einem wichtigen Punkt, dem Licht bzw. dessen Qualität. Dieses kann mich soweit definitiv überzeugen. Schließlich können die Nanoleaf Light Panels nicht nur zahlreiche Farben darstellen, sondern noch dazu mit einer guten max. Helligkeit.

          Klar man kann damit jetzt nicht einen kompletten Raum von rund 20 m² beleuchten. Aber stellt man die Lichter z. B. bei maximaler Helligkeit auf die Farbe weiß, dann ist das Licht dennoch so hell, dass es blendet. Die maximale Helligkeit pro Panel-Einheit wird von Nanoleaf mit 100 Lumen angegeben, die Farbtemperatur wiederum liegt zwischen 1.200 und 6.500 Kelvin und eingestellt können bis zu 16,7 Millionen verschiedene Farben. 

          Bei weißem Licht sind die Nanoleaf Light Panels am hellsten. Doch die meisten unter euch werden sicherlich die Möglichkeit nutzen, und mehrer Farben darstellen lassen. Dabei können diese mit einer satten und kräftigen farblichen Darstellung überzeugen. Die Ausleuchtung ist wie im Video zu sehen zwar nicht zu 100 % gleichmäßig, aber angebracht an der Wand dennoch absolut ausreichend. Lediglich beim Dimmen nimmt die gleichmäßige Ausleuchtung noch etwas ab. Jedoch sieht das Ganze immer noch sehr schick aus. 

          In einigen Rezensionen habe ich gelesen, dass es vor allem beim kauf von einem Erweiterung-Set von Light-Panels, zu Farbunterschieden kommen kann. Hier hilft es, in den Einstellungen eine Farbkalibrierung durchzuführen, sodass alle Light Panels gleich leuchten. 

          (Funktionen und Licht: 4,5 von 5 Punkten)

          Stromverbrauch

          Kommen wir noch einem Weitern interessanten Punkt bei Leuchtmittel, dem Stromverbrauch. Schließlich ist dieser ebenfalls wichtig, denn dieser sollte nicht zu hoch sein und daher ist vor allem der standby Verbrauch nicht zu unterschätzen. Der Stromverbrauch hängt jedoch von mehreren Faktoren ab, denn hier spielen die eingestellte Helligkeit, die Anzahl der verwendeten Light Panels und die Lichtfarbe eine Rolle. 

          Da wie bereits erwähnt bei kaltweißem Licht die höchste Helligkeit erreicht wird, brauchen die Nanoleaf Light Panels auch genau bei dieser Darstellung am meisten Strom und bei Farben etwas weniger. 9 Panels brauchen bei der Darstellung von weißer Farbe rund 22 Watt. Bei einer farblichen Darstellung z. B. blau, benötigen 9 Light Panels wiederum knapp 15 Watt. Dies geht soweit in Ordnung und ist somit ein ganz guter Wert. 

          Was mir wiederum weniger gut gefällt, ist der etwas zu hohe Stromverbrauch im Standby bzw. Ausgeschaltetem Zustand der Light Panels. Hier gilt nämlich auch, umso mehr Light Panels man nutzt, desto höher fällt der Stromverbrauch aus. Dies bedeutet, dass nicht nur die Controller-Einheit (Stromversorgung) Strom verbraucht, sondern zugleich jedes Light Panel separat auch noch. Daher steht trotz ausgeschaltetem Licht an jedem einzelnen Panel weiterhin ein geringer, aber in der Summe doch hoher Strom an. Schließlich sind knapp 4 Watt im ausgeschalteten Zustand einfach zu viel. Dies sollte man in einer eventuell zukünftigen Version ändern, sodass nur am Controller, der mit dem WLAN verbunden ist Strom benötigt und die Verbindung zu den Panels bis zum Einschalten unterbrochen bleibt.  

          (Stromverbrauch: 3 von 5 Punkten)

          PUNKT 3

          bestehend aus „Beschreibung und Preis-/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

          Beschreibung

          Mit den Light Panels hat Nanoleaf ein sehr interessantes Produkt auf den Markt gebracht. Ohne Frage machen die Light Panels im montierten Zustand einen sehr besondern und coolen Eindruck. 

          Nanoleaf verspricht hier einen modularen Aufbau, der viel Spielraum lässt, um aus zahlreichen Layouts, das herauszufinden, welches einem am besten gefällt. Zudem wird mit einer einfachen Installation geworben und das kein weiterer Hub notwendig ist, die man wie z. B. beim Philips Hue System verwenden muss. Diesen Angaben kann ich soweit absolut zustimmen und zudem können die Light Panels auch technisch sehr überzeugen. Das Licht bietet satte Farben, ist ausreichend hell und lässt sich super per App steuern.

          Preis/Leistung

          Die UVP des 9 Panels Starter Kit+Rhythm – Modul liegt bei Nanoleaf direkt bei 199,99€. Es gibt jedoch auch ein kleines Set, das 4 Panel Smarter Kit Mini für 99,99€, doch dies ist aktuell ausverkauft. Ohne Rhythm-Modul kostet das 9 Panels Kit aktuell dank Sale 169,99€. Bei verschiedenen Online-Shops, oder auch Lokal, sind die Nanoleaf Light Panels zum Teil jedoch auch noch etwas günstiger erhältlich.

          Mit dem Funktionsumfang, der farblichen Darstellung, Helligkeit usw. bin ich absolut zufrieden. Dennoch haben auch die Nanoleaf Light Panels ein paar wenige Schwächen. Neben dem bereits erwähnten etwas zu hochen Stromverbrauch im Standby, ist der Preis ebenfalls ein Punkt, der einige abschrecken kann. Schließlich kostet das Starter-Kit mit 9 Panels 200€. Wer daher noch mehr Panels haben möchte, muss tief in den Geldbeutel greifen. Die Erweiterungskits kosten nämlich mit 3 Panels 59,99€ und bei 30, 549,99€.

           Nanoleaf Light Panels

          Zum Angebot bei


          Somit ergibt sich unter Berücksichtigung aller Teilwertungen folgende testr – Bewertung:

          Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen.

          Link zum Hersteller: nanoleaf.de

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