Yamaha MusicCast 50

In aller Kürze

Mit dem MusicCast 50 bietet Yamaha einen weiteren kompakten Netzwerklautsprecher an. Dieser ist im Vergleich zum MusicCast 20 um einiges größer, hat jedoch akustisch noch einiges mehr drauf. Der Yamaha MusicCast 50 eignet sich sowohl als Einzellösung, um einen mittelgroßen Raum zu beschallen, als auch wahlweise mit weiteren Lautsprechen im Stereo- oder sogar im Surround-Betrieb. Bei der Verarbeitung störte mich vor allem die hochglänzende Oberfläche, welche leicht verkratzt und etwas aus der Mitte verbaut wurde.

Gefällt uns

  •  Gute Erweiterbarkeit des Systems
  • AirPlay2
  •  sehr gutes Klangbild
  • Wecker-Funktion
  •  Bluetooth-Empfänger und -Sender

Gefällt uns weniger

    •  USB-Anschluss nicht nutzbar (nur Service)
    • App wegen Funktionsvielfalt zu verschachtelt
    • kleiner Verarbeitungsmängel

Yamaha MusicCast 50

Zum Angebot bei

bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Da der Yamaha MusicCast 50 ebenso wie der von mir bereits getestete Yamaha MusicCast 20 nicht nur derselben Serie entspricht, sondern auch zusammen mit diesem vorgestellt wurde, besitzen beide eine sehr ähnlich gestaltetet Verpackung. Von daher wird auch der Yamaha MusicCast 50 in einer schwarzen Verpackung geliefert. Von dieser konnte ich jedoch auch hier leider nicht so viele Bilder machen, da diese in diesem Fall gleichzeitig als Versandkarton genutzt wurde und somit teils beschädigt oder beklebt war.

Dennoch möchte ich euch einige Information zu dieser verraten. An der Front der Verpackung prangt wie üblich der Hersteller und Produktname. Zudem hat das Design-Team der Verpackung hier eine Abbildung des MusicCast 50 abgelichtet. Dasselbe Bild spiegelt sich auch auf der gegenüberliegenden Seite wieder. Die dritte Seite zeigt wie beim MusicCast 20 ebenfalls lediglich ein Yamaha-Logo. An der Stirnseite gegenüber wiederum gibt Yamaha jedoch einige Informationen zum MusicCast 50 Lautsprecher bekannt. Dabei handelt es sich zum Teil um genauere Hinweise zur MusicCast-Technologie. Besser gesagt wird man hier im klein gedruckten auf die Systemanforderungen dieser besagten Technologie hingewiesen. Zu guter Letzt präsentiert die weiße Oberseite die wichtigsten 12 Dienste, mit denen der Yamaha MusicCast 50 Lautsprecher kompatible ist. Zu diesen Diensten zählt neben MusicCast selbst, Apple AirPlay2, Wi-Fi, Bluetooth, aber auch Dienste wie Spotify, Deezer, Tidal, Napster usw. sind damit problemlos kompatible.

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Yamaha MusicCast 50 4
Yamaha MusicCast 50 2
Yamaha MusicCast 50 1

Beim Öffnen ähneln sich die Verpackungen vom MusicCast 50 und MusicCast 20 ebenfalls sehr. Somit muss man auch beim MusicCast 50 beim Öffnen vielen Kartonage-Ebenen aufklappen. Darunter kommt ein größerer Styropor-Einsatz zum Vorschein, in dessen Zentrum sich die Bedienungsanleitung und einige weitere Beschreibungen befinden. Der Styropor-Einsatz dient hier unter anderem als Schutz und als Zentrierung. Schließlich befindet sich direkt darunter der Yamaha MusicCast 50 Lautsprecher, welcher zusätzlich in einer dünnen Polyethylen-Folie eingepackt wurde. Im Zentrum unterhalb des Lautsprechers wiederum ist das fast 3 Meter lange Netzkabel eingelegt.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Yamaha MusicCast 50 handelt es sich um einen etwas größeren WLAN-Lautsprecher der MusicCast Geräte. Dieser ist somit nochmals um einiges größer bzw. breiter als der MusicCast 20. Von der Größe und dem Funktionsumfang möchte Yamaha mit dem MusicCast 50 Z. B. dem Teufel One M und Sonos Play 5 Konkurrenz machen.

Das Gehäuse des MusicCast 50 besitzt wie der MusicCast 20 eine elliptische- Zylinderform, diese ist bei diesem jedoch niedriger, aber deutlich breiter. Steht der MusicCast 50 z. B. mittig auf dem Sideboard, macht dieser selbst einzeln aufgestellt einen sehr guten Eindruck. Aber auch als Surround-Set, wenn dieser von hinten (hinter der Couch) beschallt und die MusicCast Soundbar von vorne, macht dieser Sinn. Der Yamaha MusicCast 50 ist sowohl in Schwarz (wie mein Testgerät) oder alternativ komplett in Weiß erhältlich. Bei bedien Modellen hat das Lautsprechergitter aus Metall dieselbe Farbe, wie man auch die Gehäusefarbe gewählt hat.  

Das Lautsprechergitter verläuft bis auf einen wenigen Zentimeter Breiten Rand an der Ober- und Unterseite über die komplette Front hinweg. Vor hier aus nimmt dieses jedoch auch noch die kompletten Seiten und ein kleinen Teil der Rückseite ein. Das eigentliche Gehäuse besteht beim MusicCast 50 wie oftmals üblich aus Kunststoff. Mit einem Gesamtgewicht von 4,5 kg, ist der Lautsprecher kein Schwergewicht, was im Großen und Ganzen jedoch auch gar keine Rolle spielt. Schließlich handelt es sich hierbei um keinen via. Akku betrieben Bluetooth-Lautsprecher, sondern um einen stationären Netzwerk-Lautsprecher. Mit seinen Abmessungen von 400 x 123 x 200 mm (B x H x T) nimmt der Yamaha MusicCast 50 nicht besonders viel Platz in Anspruch und sollte z. B. im Ess-/Wohnzimmer problemlos aufgestellt werden können.

Yamaha MusicCast 50 14
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Auf der Rückseite ist ein größerer Abschnitt vom Lautsprechergitter ausgespart. In diesem Bereich befindet sich ca. Zentral ein MusicCast-Logo. Unterhalb von diesem wiederum ist eine leichte Vertiefung vorhanden, in welcher sämtliche Anschlüsse untergebracht wurden. Hierbei handelt es sich von hinten betrachtet ganz links außen um den Netzanschluss, in welchen das mitgelieferte Netzkabel eingesteckt wird. Das Netzteil ist somit auch hier im Inneren des Lautsprechers integriert. Einige Zentimeter daneben befindet sich der „AUX 1“ Anschluss, bei dem es sich um ein Minibuchsen-Eingang handelt. Über dieses kann man z. B. einen MP3 Player anschließen und die drauf befindliche Musik am Yamaha MusicCast 50 wiedergeben. Daneben wiederum sind die beiden „AUX 2“ Anschlüssen, bei denen es sich um die üblich bekannten rot und weiß gefärbten Stereo-Cinch-Eingänge handelt. Außerdem befindet sich hier noch ein optischer Digitalanschluss, ein USB-Port für den Yamaha-Service und ein Netzwerk-Anschluss.

An der Oberseite kommt im Zentrum eine große hochglänzende Oberfläche aus Kunststoff zum Einsatz, was so auch beim Yamaha MusicCast 20 der Fall war. Hier prangt im Zentrum lediglich der Yamaha Schriftzug, denn anders als beim MusicCast 20 sind die acht berührungsempfindliche „Sensor-Tasten“ nicht hier, sondern im vorderen Rahmen integriert. Mit diesen „Tasten“ kann man durch das tippen auf 1, 2 oder 3 zwischen den in der App bestimmten Favoriten wechseln. Dabei kann es sich z. B. um Radiosender usw. handeln. Anstelle der Play/Pause Taste, hat Yamaha hier links davon, eine Eingangsquellen-Wahlfunktion integriert. Dadurch kann man durch das antippen ganz einfach zwischen Netzwerk, Bluetooth, Digital, AUX 1 und AUX 2 wechseln. Ganz links außen wurde die Power-Taste untergebracht, mit der man nicht nur den Lautsprecher Einschalten kann, sondern auch den Lautsprecher am Anfang einrichtet, dazu aber später mehr. Rechts neben den Favoriten-Tasten folgen zudem noch die beiden Lautstärken-Tasten, mit denen man die Musik erhöhen oder reduzieren kann. Zu guter befindet sich ganz rechts außen noch die Abbildung eines Weckers, bei dem es sich um eine nützliche Funktion handelt. Gemeint ist die Weckfunktion, welche ebenfalls in der App bestimmt wird, aber hier bequem ohne diese aktiviert bzw. deaktiviert werden kann. Am oberen Rand gegenüber gibt es zahlreiche Status-LEDs, die einem anzeigen, welche der zahlreichen Quellen gewählt bzw. aktiv sind.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung mach der Yamaha MusicCast 50 weitestgehend einen guten und hochwertigen Eindruck. Was ich hier etwas bemängeln kann, ist zum einen die nicht zu 100 % mittig angebrachte hochglänzende Kunststoffplatte an der Oberseite. Des Weiteren steht der obere Rand rund um den Lautsprecher teils etwas unterschiedlich vom Lautsprechergitter hervor. Lediglich an der Rückseite zum rückseitig verbauten Kunststoffelement, hat man hier einen sauberen Übergang. Dies macht zwar der Funktion keinen Abbruch, doch für einen Lautsprecher der in der UVP 499€ gekostet hat, sollte dies dennoch etwas besser gelöst sein. 

Dank seinem Eigengewicht von knapp 4,5 kg und den an der Unterseite sehr sauber angebrachten gummierten Klebefüße, bleibt der MusicCast 50 auch bei einem sehr hohen Pegel da stehen, wo man diesen aufgestellt hat. Die Sensortasten reagieren präzise und sehr zuverlässig. Sehr gut finde ich auch, dass Yamaha das Netzteil im Inneren integriert hat, sodass man lediglich ein normales Stromkabel anschließen muss und nicht noch zusätzlich ein großes Netzteil.

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Yamaha MusicCast 50 20

Die Oberseite ist jedoch wie beim Yamaha MusicCast 20 dieselbe und somit ebenfalls durch die hochglänzende Ausführung, nicht nur ein Staubmagnet, sondern zudem auch empfindlich gegenüber Fingerabdrucken und Kratzern. Bei meinem Testgerät sieht man nämlich z. B. bei Sonnenlicht sehr stark die vielen feinen Kratzer und vor allem die Fingerabdrücke.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

PUNKT 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

 

Technische Daten des Yamaha MusicCast 50
Lautsprecher Anzahl 2x 10 cm Tieftöner, 2x 3cm Hochtöner
Gesamtausgangsleistung 2x 35 Watt
Gehäuse Material Kunstsoff
Anschlussmöglichkeiten LAN, WLAN 802.11a/b/g/n 2.4 GHz und 5 GHz, Bluetooth 4.2, Klinkenbuchse, Stereo-Clinch und Toslink-Anschluss
Stromversorgung Netzbetrieb
Maße/Gewicht 400 x 123 x 200 mm (BxHxT)/ 4,5 KG
Wiedergabeformate MP3 / WMA / MPEG-4 AAC: up to 48 kHz / 16-bit,

ALAC: up to 96 kHz / 24-bit, FLAC / WAV / AIFF: up to 192 kHz / 24-bit

Lieferumfang Yamaha MusicCast 50

Netzkabel

Anleitungen usw.

Einrichtung und Installation

Die Einrichtung erfolgt bei allen MusicCast fähigen Geräten aus dem Hause Yamaha identisch. Daher ist hierfür immer die von Yamaha kostenlos zur Verfügung gestellte App Namens „MusicCast“ notwendig. Diese ist sowohl für iOS, als auch Android im jeweiligen AppStore erhältlich.

MusicCast CONTROLLER
MusicCast CONTROLLER
Entwickler: Yamaha Corporation
Preis: Kostenlos

Bevor oder während des Downloads der App aus dem jeweiligen AppStore, könnt ihr den Yamaha MusicCast 50 Lautsprecher bedenkenlos einschalten. Dazu genügt es, diesen mit dem beiliegenden Netzkabel an eine Steckdose anzuschließen. Ist die App erfolgreich heruntergeladen, kann man diese direkt starten, woraufhin ihr einigen Benachrichtigungen zustimmen solltet. Zumindest wurde ich an meinem iPhone auf den Zugriff meiner Apple Music-Daten und den Standort gefragt. Diese Zustimmungen kann man natürlich auch beide ablehnen, doch dann muss man damit rechnen, dass einige Funktionen eventuell eingeschränkt sind.

Hat man dies soweit alles erledigt, gelangt man zum Einrichtungspunkt, wo man dazu aufgefordert wir, den MusicCast 50 an der Oberseite auf dem Ein-/Ausschaltknopf einschalten. Danach direkt in der App auf „Weiter“ klicken und wie dort beschrieben wird, die Power-Taste für ca. 5 Sekunden berühren, damit die App den Lautsprecher finden kann. Dieser sollte daraufhin nach kurzer Zeit erfolgreich gefunden werden, woraufhin man sich in die WLAN-Einstellung am Smartphone begeben soll. Wie man zu diesen gelangt, wird in der App erklärt. Hier sucht man nun nach dem Gerät mit der Bezeichnung „MusicCastSetup“ und gibt das zuvor in der App angegeben Passwort (123456778) ein. Ist dies soweit getan, geht man zurück zu MusicCast-App, wählt hier das eigene WLAN-Netz aus und gibt das zugehörige Passwort ein, sodass die App den MusicCast 50 in euer heimisches WiFi-Netz einbinden kann. 

  • Yamaha MusicCast 50 App 1
  • Yamaha MusicCast 50 App 2
  • Yamaha MusicCast 50 App 3
  • Yamaha MusicCast 50 App 4
  • Yamaha MusicCast 50 App 5
  • Yamaha MusicCast 50 App 6
  • Yamaha MusicCast 50 App 7
  • Yamaha MusicCast 50 App 8
  • Yamaha MusicCast 50 App 9
  • Yamaha MusicCast 50 App 10
  • Yamaha MusicCast 50 App 11
  • Yamaha MusicCast 50 App 12
  • Yamaha MusicCast 50 App 13
  • Yamaha MusicCast 50 App 14
  • Yamaha MusicCast 50 App 15
  • Yamaha MusicCast 50 App 16

    Anschließend hat man den Yamaha MusicCast 50 fast einsatzbereit. Bisher hörte sich das nach viel mehr Schritten an, wie es in Wirklichkeit sind. Glaubt mir, die Einrichtung ist sehr einfach und schnell erledigt. Bevor der MusicCast 50 Einsatzbereit ist, wird man dazu aufgefordert, diesen noch einen Orts- (Raum) und Gerätenamen sowie ein passendes Bild zu vergeben. Dazu stellt Yamaha zahlreiche kostenlose Bilder zur Verfügung, doch wer möchte, kann hier auch selbst ein Bild machen, wo der MusicCast 50 an seinem aufgestellten Ort steht. Die Auswahl der geforderten Punkte wie Ort, Name usw. dient lediglich zu Hilfe, den richtigen Lautsprecher zu wählen, wenn man mehrer MusicCast Geräte nutz. Nach dieser Auswahl ist die Einrichtung fertig abgeschlossen und der Yamaha MusicCast 50 direkt einsatzbereit. Ratsam ist es nun, direkt in die Einstellungen des Lautsprechers zu gehen und das aktuelle Firmware-Update zu laden. Über dies benachrichtig aber auch ein Pop-up Fenster, sobald die Firmware im Hintergrund automatisch geladen wurde.

    (Einrichtung und Installation: 4 von 5 Punkten)

    Bedienung und Funktion

    So kommen wir zur Bedienung und dem Funktionsumfang des Yamaha MusicCast 50. Dieser kann wie bereits angedeutet entweder über die zahlreichen „Sensor-Tasten“ am Lautsprecher direkt, oder deutlich bequemer und umfangreicher über die MusicCast-App gesteuert bzw. bedient werden.

    Über die Touch-Bedienfelder am Rand des MusicCast 50, kann man die üblichen Funktionen, wie z. B. Lautstärke erhöhen bzw. absenken, oder Eingangsquelle wählen. Zudem kann aber auch zwischen den drei Favoriten (z. B. Radiosender) gewechselt werden. Diese müssen jedoch zuvor in der App festgelegt werden. Daher ist in den meisten Fällen wie bereits erwähnt, die App die deutlich bequemere Art der Bedienung.

    Die App ist meiner Meinung nach gut strukturiert und weitestgehend selbsterklärend aufgebaut. Klar kommt es hier sicherlich anfangs vor, dass man nicht alles direkt findet. Aber dies ist dann dem Funktionsumfang zu Schulden, denn der MusicCast 50 wurde wie auch der MusicCast 20 mit zahlreichen nützlichen Funktionen ausgestattet. Wer mehrer MusicCast Geräte nutzt, hat hier den Vorteil, dass alle Lautsprecher über dieselbe App gesteuert und somit weitestgehend gleich bedient werden.

    Yamaha MusicCast 50 16
    Yamaha MusicCast 50 15

    Der Yamaha MusicCast 50 hat nochmals einige Anschlüsse mehr, als der kleinere MusicCast 20. Somit bietet Yamaha hier zudem zu dem für den Nutzer zugänglichen Netzwerk-Anschluss, noch einen Toslink-Anschluss (Digitaler-Anschluss), ein Stereo-Chinch- und eine 3,5 mm Klinkenbuchse. Somit sollte man auch hier auf jeden Fall die Möglichkeit haben, seine alltägliche Musikplattform, die man bisher genutzt hat, auch auf dem MusicCast 50 zu nutzen zu können. 

    Wer unter euch gerne Spotify Connect oder wie z. B. ich Apple Music nutzt, brauch sogar nicht einmal aufzustehen und zum Lautsprecher zu laufen. Schließlich wir der Lautsprecher dank AirPlay2 direkt an meinem iPhone angezeigt und kann so direkt mit Musik versorgt werden.

    In der App wiederum kann man sich aus der Liste der zahlreichen Musikdienste genau diesen aussuchen, welchen man bisher immer genutzt hat. Dazu meldet man sich bei der Auswahl des jeweiligen Dienstes einfach mit den Benutzerdaten an und hat anschließend den vollen Zugriff auf die Lieblingsmusik usw. Zu den verfügbaren Diensten zählen unter anderem: TIDAL, qubuz, SiriusXm, Napster, pandora, Amazon Musik, usw.

    Die meiste Art wie ich persönlich Musik über den MusicCast 50 wiedergegeben habe, war zu etwas 75 % via Apple Music und zu 25 % über Net Radio. Letzteres könnte man mit TuneIn vergleichen, da hier zahlreiche Radiosender über das Internet zur Verfügung stehen. Man findet hier sowohl Lokale als auch jegliche andere Art von Radiosender. Ich persönlich hab mir hier meine Lieblingssender direkt auf die Favoritenliste gesetzt. Hier kann man insgesamt 40 Quellen bzw. Sender hinterlegen und diese dann schneller finden und mit der Wiedergabe starten. Die ersten drei an dieser Liste sind dabei besonders wichtig, denn diese können hier zudem auch direkt über die Touch-Rand am MusicCast 50 ausgewählt werden. Daher sollte man sich hier beim Bestimmen direkt Gedanken machen, welche man am meisten hört.

    Das hinzufügen von euren Lieblingssender gestaltet sich als sehr einfach. Dazu den gewünschten Sender auswählen und im Wiedergabemenü auf die drei Punkte im 2/3 unten rechts drücken. Hier kann man dann „zu Favoriten hinzufügen“ wählen und den gewünschten Platz unter den 40 freien Speicherplätzen auswählen.  

    Sofern man möchte, kann man an dem hinteren LAN-Port des Yamaha MusicCast 50, wie auch beim MusicCast 20 eine Netzwerkfestplatte anschließen. Dadurch kann man direkt die darauf gespeicherte Musik wiedergeben und zudem auch ganz einfach auf die anderen MusicCast Geräte übertragen. Ansonsten bietet Yamaha hier noch die Übertragung via Toslink-Kabel oder Stereo-Clinch, worüber man in beiden fällen z. B. einen CD-Player anschließen kann. Außerdem gibt es noch eine herkömmliche 3,5 mm Klinkenbuchse, über die man ein Smartphone (mit Klinkenbuchse) oder einen MP3-Player anschließen kann und dessen Musik direkt über den MusicCast 50 abspielen kann. Leider hat man keinen Zugriff auf den USB-Port an der Rückseite, denn dieser dient nicht wie z. B. beim Teufel One S zur Musikübertragung via USB-Stick usw., sondern lediglich für den Yamaha-Service.

    Yamaha MusicCast 50 10
    Yamaha MusicCast 50 11

    Für mich besonders wichtig ist jedoch der verbaute Bluetooth-Empfänger, denn damit kann ich, jederzeit auch wenn ich keine WiFi-Netz habe, Musik via. Smartphone zuspielen. Doch Yamaha hat nicht nur einen Empfänger von Bluetooth-Signalen verbaut, sondern auch noch gleich einen Sender. Daher kann man nämlich gegenüber vielen anderen Konkurrenzprodukten die MusicCast Lautsprecher mit einem separaten Kopfhörer oder sogar einem anderen bluetooth-fähigen Lautsprecher koppeln. Dies kommt soweit mir bekannt in keinem weiteren Netzwerklautsprecher in dieser Preisklasse zum Einsatz.

    Yamaha bietet bei dem MusicCast 50 eine große Anzahl an möglichen Wiedergabe-Formaten. So stehen neben den unkomprimierten Audiodateien wie z. B. WAV, FLAC und AIFF für ein Hi-Res-Audio-Streaming mit bis zu 192 kHz und 24 Bit auch die komprimierten Audioformate MP3, MPED-4 AAC und WMA mit bis zu 48 kHz und 16 Bit zur Verfügung.

    Der Vorteil solcher Multiroom-Lautsprecher ist, dass diese zusammen mit mehren Lautsprechern zu einem Stereopaar, aber auch als vollwertige Surround-Anlage für den Fernseher miteinander gekoppelt werden können. Natürlich kann man auch in jedem Raum verschiedene Musikgenres laufen lassen, hier sind einem also keinerlei Grenzen gesetzt. 

    (Bedienung und Funktion: 4,5 von 5 Punkten)

    Klang

    Beim Yamaha MusicCast 50 handelt es sich um ein Zwei-Wege-Lautsprechersystem, bei dem der verbaute digital Verstärker eine maximale Ausgangsleistung von 2 x 35 Watt liefert. Für den Klang sorgen zwei 10 cm große Tieftöner, welche hier zentral mittig nebeneinander verbaut wurden. Direkt daneben befinden sich noch die beiden links und recht platzierten 3 cm soft Dome Tweeter (Hochtöner).

    Soweit zur Theorie, doch da uns diese wenig zum eigentlichen Klangbild preisgibt, folgt daher nun meine persönliche Klangbeschreibung, so wie ich diesen wahrnehme. Dabei kann dieser bei den Yamaha Netzwerklautsprechern, wie bei vielen anderen Herstellern, via Equalizer in der App individuell angepasst werden. Doch ich gehe im Test eigentlich immer von der Klangabstimmung aus, wie der Lautsprecher vom Hersteller ausgeliefert wird. 

    Quelle: Yamaha

    Insgesamt würde ich sagen, dass der Yamaha MusicCast 50 sehr angenehm und ausgewogen klingt. Beim ersten Wiedergeben meiner Musik war ich von dem voluminösen Bass, welches zudem einen ordentlichen Tiefgang bietet überrascht. Dies hätte ich so trotz zwei dafür zuständige 10 cm Tieftöner, aufgrund des doch kompakten Gehäuse so definitiv nicht erwartet. Selbst bei höheren Pegeln ist dieser absolut Souverän und verzerrt kaum die Töne. Durch die breite Anordnung der verbauten Treiber, erreicht Yamaha hier eine gute Raumabbildung, welche mit einer guten Tiefen- und Breitenstaffelung überzeugt. Überraschend ist hier für mich jedoch auch die hervorragende Wiedergabe von Stimmen, und Instrumente. Hier leisten die beiden Hochtöner zusammen mit den beiden Tieftöner ordentliche Arbeit und sorgen für einen sehr ausgewogenen Klang.

    (Klang: 4 von 5 Punkten)

    App

    Die von Yamaha bereitgestellte App für die MusicCast-Geräte ist wie bereits angedeutet sehr umfangreich. Daher ist diese vielleicht für den ein oder anderen zu Beginn etwas unübersichtlich. Einige Funktionen verstecken sich hier nämlich in sogenannten Untermenüs, doch glaubt mir, nach einigen Tagen findet man hier alles und zudem braucht man in den Einstellungen nicht jederzeit etwas verändern. Die Grundeinrichtung usw. ist meiner Meinung nach nämlich nicht wirklich umständlicher, als bei Teufel oder Sonos. 

    Startet man die App, befindet man sich direkt auf der Übersichtsseite. Auf dieser werden einem alle eigenen MusicCast Geräte mit dem selbst vergeben Namen und dem gewählten Bild dargestellt. Hier kann man zudem direkt von der App aus, die einzelnen Lautsprecher Ein- bzw. Ausschalten. Klickt man auf die Abbildung de jeweilige Lautsprecher wie z. B. bei mir auf den MusicCast 50, dann gelangt man in das „My Music“ Menü. Hier kann man auf die zahlreichen Musikdienste und Eingangsquellen wie Bluetooth, Server usw. zugreifen.  

    • Yamaha MusicCast 50 App Bedienung 1
    • Yamaha MusicCast 50 App Bedienung 2
    • Yamaha MusicCast 50 App Bedienung 3
    • Yamaha MusicCast 50 App Bedienung 4
    • Yamaha MusicCast 50 App Bedienung 5
    • Yamaha MusicCast 50 App Bedienung 6
    • Yamaha MusicCast 50 App Bedienung 7
    • Yamaha MusicCast 50 App Bedienung 8
    • Yamaha MusicCast 50 App Bedienung 9
    • Yamaha MusicCast 50 App Bedienung 10
    • Yamaha MusicCast 50 App Bedienung 11
    • Yamaha MusicCast 50 App Bedienung 12
    • Yamaha MusicCast 50 App Bedienung 13
    • Yamaha MusicCast 50 App Bedienung 14

      Zurück im Hauptmenü kann man über das „Link-Symbol“ links oben bestimmen, welche Geräte miteinander gekoppelt werden. Sofern man mehrer Yamaha MusicCast Geräte sein eigenen nennen darf. Über das Zahnrad rechts gelangt man in das allgemeine Einstellungsmenü. Hier kann man entweder neue Geräte hinzufügen oder auf die Raumeinstellungen des jeweiligen Gerätes zugreifen. Ebenso kann man jedoch auch auf die Music/Cast, Surround / Stereo-Funktion zugreifen, durch die man beim besitzt von z. B. zwei MusicCast 20 oder MusicCast 50 Geräten diese zu einem Stereopaar zusammenfügen kann usw. In den App-Einstellungen wiederum, kann man einige Veränderungen in der App-Ansicht vornehmen wie z. B. die Systemfarbe von schwarz auf weiß ändern, oder bestimmen, dass man die Lautstärke direkt über die Lautstärketasten am iPhone regeln kann. Denn diese Funktion ist von Werk aus deaktiviert.

        Betrachten wir nun das Untermenü des MusicCast 50 an. Hier kann man die üblichen Einstellungen vornehmen wie z. B. den Raumnamen oder das Raumfoto ändern. Direkt darunter wird einem mitgeteilt, dass die Firmware aktuell ist. Sollte dies nicht der Fall sein, dann wird hier „neue Firmware ist verfügbar“ angezeigt, zudem erhält man aber auch per Push-Benachrichtigung eine Info, sollte es der Fall sein, dass es ein neues Update für den jeweiligen Lautsprecher gibt. Im weiteren Verlauf in diesem Untermenü kann man dann noch auf die Accounteinstellungen zugreifen, bei denen man sich unter anderem bei den Streaming-Diensten wie z. B. Deezer oder Spotify anmelden kann. Als besondere Funktion kann man beim Yamaha MusicCast 50 wie auch bei, MusicCast 20, einen Wecker programmieren. Dafür kann wie bei herkömmlichen Weckern bestimmen, wann und wie regelmäßig der Wecker klingeln soll. Doch als Besonderheit kann man sich direkt mit seiner Lieblingsmusik vom jeweiligen Streaming-Dienst oder auch direkt vom jeweiligen Radiosender der eigenen Vorlieben aus dem Schlaf wecken lassen.

      (App: 4 von 5 Punkten)

      PUNKT 3

      bestehend aus „Beschreibung und Preis-/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

      Beschreibung

      Yamaha verspricht mit dem MusicCast 50 einen unerwarteten raumfüllenden und dynamischen Klang. Außerdem wird mit jeder Menge an praxisnahen Features geworben. Dies stimmt soweit alles, denn mit dem Yamaha MusicCast 50 erhält man schon im Solo-Betrieb, einen klanglich sehr guten Netzwerk-Lautsprecher, der mit einem besonders raumfüllenden und gut abgestimmten Klang zu überzeugen weiß. Damit kann man problemlos einen Raum von 25 m² oder auch etwas mehr beschallen. Aber auch im Stereo- oder gar als Surround-Lautsprecher in Verbindung mit weiteren MusicCast kompatiblen Geräten macht dieser richtig viel Spaß. Dank den vielen integrierten Musik-Streaming-Diensten und den Anschlussmöglichkeiten an der Rückseite, bietet der MusicCast 50 viele Möglichkeit, diesen mit Musik zu füttern. 

      Preis/Leistung

      Yamaha setzt die UVP des MusicCast 50 bei einem Preis von 499€ an. Dies ist natürlich deutlich teuerer als der kleine MusicCast 20. Hier siedelt man sich jedoch bei den beiden größten Konkurrenten dem Sonos Play:5 und dem Teufel One M ein. Inzwischen ist der Yamaha MusicCast 50, auf dem Markt bereits zu einem Preis von knapp über 370€ erhältlich und somit nochmals deutlich interessanter. Klanglich muss ich nämlich sagen, dass ich bereits alle drei Lautsprecher gehört habe und auch wenn alle drei soweit gut klingen, finde ich persönlich, dass der MusicCast 50 klanglich von Werk aus am besten abgestimmt ist. 

      Der MusicCast 50 von Yamaha eignet sich wie bereits erwähnt nicht nur perfekt zum Solo-Betrieb, sondern auch als Stereopaar oder zur Integration ins Surround-Set. Lediglich bei der Verarbeitung habe ich aufgrund der kratzempfindlichen Oberseite aus Kunststoff, welche zudem leicht versetzt angebracht ist und dem Rand, der im Bereich des Lautsprechergitters unterschiedlich hervorsteht Kritik anzumerken. Ansonsten weiß der Yamaha MusicCast 50 aufgrund seines schlichten und eleganten Designs zu überzeugen.

      Yamaha MusicCast 50

      Zum Angebot bei


      Somit ergibt sich unter Berücksichtigung aller Teilwertungen folgende testr – Bewertung:

      Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen.

      Link zum Hersteller: de.yamaha.com

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