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Winbot W1 Pro

In aller Kürze

Mit dem Ecovacs Winbot W1 Pro hat der bekannte Saugroboter Hersteller einen weiteren Alltagshelfer im Sortiment. Bei den Geräten der Winbot-Serie handelt es sich um eine Alltagserleichterung vor allem für diejenigen mit Neubauten, wo viele und vor allem große Fenster verbaut sind. Schließlich kann man hier den Roboter getrost seine Arbeit verrichten lassen und ihr könnt in diesem Moment etwas anderes tun. Bei kleinen Fenstern macht es kaum Sinn, denn hier ist der Winbot W1 Pro so schnell fertig, sodass ihr gleich dabei stehen bleiben könnt und zudem seid ihr hier per Hand sowieso schneller.

Der Ecovacs Winbot W1 Pro ist einfach in der Handhabung und erledigt seine Aufgabe so weit für ein Roboter sehr gut und das Reinigungsergebnis kann sich ebenfalls sehen lassen. Der Fensterrahmen und gerade am Rand wird das Fenster jedoch funktionsbedingt nicht gründlich gereinigt, da der Winbot hier nicht bis an die Ecken kommt und eben nur die Glasfläche und nicht den Rahmen mit reinigt. Nachteil ist zum einen der hohe Preis und man sollte den Fensterputzroboter nur als Reinigungshilfe zwischendurch sehen, denn das halbjährliche oder auch öfter Putzen des Rahmens inkl. Dichtung bleibt weiterhin an euch hängen. Am Ende muss jeder selbst entscheiden, ob sich der Kauf hier lohnt, habt ihr wie bereits erwähnt, ein neues Haus mit vielen sehr großen Fenstern würde ich zum Kauf raten, denn hier ist der Ecovacs Winbot W1 Pro eine Erleichterung.  

Gefällt uns

  • gründliche Reinigungsleistung
  • einfache Handhabung
  • sicherer Halt am Fenster
  • Wassertank vorhanden
  • guten Navigation
  • praktische Kreuzsprühtechnologie

Gefällt uns weniger

  • teuer
  • Steckdose in der nähe erforderlich
  • Absicherung über Karabiner nicht immer möglich
  • Reinigung am Rahmen und den Ecken nicht so gut
  • laut

Ecovacs Winbot W1 Pro

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Ecovacs Winbot W1 Pro wird genau so, wie ich es von den bisher getesteten Ecovacs Winbot Geräten kenne, in einer stabilen Umverpackung geliefert. Im Inneren befindet sich dann die bekannte, rundum informativ bedruckte Hauptverpackung mit dem praktischen Transportgriff.

Ganz wie bisher gewohnt nutz Ecovacs die Hauptseite der Verpackung dazu, um zum einen den Ecovacs Winbot W1 Pro zu präsentieren.Diesen erblickt man hierbei von oben betrachtet, also genau so, wie ihr diesen auch später während seiner Arbeit betrachten könnt. Außerdem erhält man hier dann natürlich die üblichen Dinge wie die Produktbezeichnung und der Herstellernamen. Im rechten blauen Bereich der Hauptseite widmet sich Ecovacs wie gewohnt dann den wichtigsten Ausstattungsmerkmalen des neusten Winbot Roboter. Zu diesen Merkmalen zählt die neue Generation der Navigation und zwar WIN-SLAM 3.0, die Sicherungsaspekte, damit der Roboter selbst bei einem Abfall des Vakuums nicht von der Scheibe fällt, sowie die einfache Handhabung. Ganz neu ist dabei die Kreuzsprühfunktion, denn wo man beim Vorgänger noch zuvor immer per Hand das Reinigungstuch mit der Reinigungsflüssigkeit besprühen musste, ist dies nun nicht mehr erforderlich, dazu aber später mehr. 

An der schmalen rechten sowie linken Seite zeigt Ecovacs erneut die Vorteile inkl. einem Bild, die man zuvor schon an der Vorderseite sehen konnte. Ebenso widmet sich Ecovacs auch bei der Rückseite erneut den Vorteilen des Winbot W1 Pro, dieses Mal aber auch auf mehrere Sprachen übersetzt. Zur jedem Vorteil gibt es dann auch hier noch ein Bild und so weit hat man eigentlich die wichtigsten Ausstattungsmerkmale direkt auf der Verpackung erkannt. 

In der Verpackung hat Ecovacs alles schön in einer schönen und handlichen Tasche verstaut, sodass man den Ecovacs Winbot W1 Pro auch ideal damit transportieren kann. Somit konnte ich z. B. den Roboter wunderbar mit der Tasche im Auto transportieren und hatte alles direkt dabei um den Winbot auch meiner Schwester und ein paar Freunden vorzuführen. Im Inneren der zeitweiligen Transporttasche findet man den kompletten Lieferumfang schön sortiert. Auf der einen Seite ist der Winbot W1 Pro inkl. seiner ganzen Kabel und dem Sicherungsseil und auf der anderen findet man zwei Mikrofaserwischtücher, eine kleine Flasche Reinigungsflüssigkeit inkl. Messbecher, mit dem den Tank des Winbot auffüllen kann. Außerdem findet man hier dann natürlich auch noch die Bedienungsanleitung und eine Schnellstartanleitung, die alles Wichtige zusammenfasst.

(Verpackung: 5 von 5 Punkten)

Design

Der Ecovacs Winbot W1 Pro besitzt exakt wie dessen Vorgänger die quadratische Form. Diese macht meiner Meinung nach sowieso bei einem Fensterputzroboter am meisten Sinn. Ein rundes Modell würden hier nämlich gar nicht in die Ecken kommen und beim WInbot W1 Pro ist dies nur ein schmaler Streifen, der nicht gereinigt wird. 

Farblich bzw. vom Design kommt der Winbot W1 Pro wie gewohnt im weißen Kunststoffgehäuse daher, der silberne Kunststoffkreis um den Leder-Griff lässt diesen besonders edel und schön aussehen. Der Winbot W1 Pro besitzt zwar einen Akku, welcher zwischen dem Stromkabel sitzt, aber dieser wird nicht während des Reinigungsvorgangs verwendet, dafür ist nämlich eine permanente Stromversorgung über eine Steckdose in der Nähe erforderlich. Der Akku wird lediglich als Sicherheit verwendet, sollte z. B. während der Reinigung der Strom ausfallen, dann fällt der Winbot W1 Pro nicht einfach vom Glas, sondern hält noch einige Zeit, sodass man diese sicher abnehmen kann. 

Durch das leichte Kunststoffgehäuse bringt der Winbot W1 Pro nur knapp über 1,5 Kilogramm auf die Waage, was fast 200 Gramm weniger als bei Winbot 920 ist. Dies finde ich so weit gut, denn immerhin ist dieser auch rund 22 mm größer ab beiden Seiten und bietet somit eine nochmals deutlich größere Wischfläche. Die Maße belaufen sich nun auf 270 x 270 mm und er ist 77,5 mm hoch. An der Unterseite ist der Ecovacs WInbot W1 Pro wie gewohnt umlaufend mit einer Klett-Oberfläche versehen, an der man ganz einfach eines der beiden mitgelieferten Mikrofaserwischtücher befestigen kann. Der innere Teil an der Unterseite zwischen dem Tuch muss dabei logischerweise frei bleiben, da hier der wichtige Bereich sitzt, über den der Wischroboter den Ansaugdruck (das Vakuum) erzeugt, mit dem er sich an die Scheibe festsaugt. 

Im Vergleich zur wenigen Konkurrenz kommt der Ecovacs Winbot W1 Pro deutlich besser in die Ecken, aber perfekt kann er es auch nicht, was an den Sensoren an allen vier Ecken liegt. Diese Sensoren sind aber sehr wichtig, denn hiermit erkennt der Roboter nicht nur den Rahmen von Fenstern, sondern auch die Enden von rahmenlosen Fenstern. Dies gelingt dadurch, dass beim Anfahren von Rahmen der an beiden in Fahrtrichtung sitzende Stoßdämper (vor- und zurück) ausgelöst wird und bei rahmenlosen Fenstern erkennen dies die gefederten Sensoren an den grauen Ecken. Sobald einer dieser über das rahmenlose Fenster/Tür fährt, springt dieser aufgrund der Feder vor und der Roboter weiß, ok, hier geht es nicht weiter. 

An der Oberseite, welche man beim Verwenden des Roboters immer sieht, befindet sich auffällig in der Mitte ein länglicher brauner Kunstleder-Griff, mit dem man den Roboter wunderbar an das Fenster ansetzen kann und drückt an nun den Startknopf, beginnt dieser automatisch mit der Reinigung bzw. erzeugt sein Ansaugdruck. Den Start-Knopf findet man hier direkt am oberen Bereich des Griffes und eben genau dieser wird auch am Ende wieder benötigt, damit das Vakuum beendet wird und man den Roboter wieder von der Scheibe entfernen kann. Links vom Griff ist einLautsprecher integriert, der sehr schön integriert wurde, da Ecovacs hier weitere Punkte mit auf die Oberfläche aufgedruckt hat, was für eine Auflockerung des Designs sorgt. Über den Lautsprecher teilt euch der Ecovacs Winbot W1 Pro mit, wann er fertig ist und von der Scheibe entfernt werden kann und informiert zudem über seinen Status, sodass dieser euch auf Deutsch mitteilt, wenn ihr z. B. vergessen habt, das Stromkabel anzuschließen. 

Neu an der Oberseite ist der mit eine Silikon-Stopfen abgedeckte Reinigungsflüssigkeitstank. Dieser ist 60 ml groß und hier kann man das mitgeliefert Reinigungsmittel ohne oder bei Bedarf auch mit dem ebenfalls im Lieferumfang enthaltenen Messbecher einfüllen. Von dort aus pumpt der Winbot W1 Pro dies während der Reinigung ab und gibt dies an den Kreuz-Spritzdüsen an Vorder- bzw. Rückseite aus, je nachdem in welche Richtung er gerade fährt.  Neu ist auch die Anordnung der gummierten Antriebsstränge, denn diese sind vom Zentrum nach außen gewandert und hier entsprechend im Wischtuch ausgespart. Die Gummi-Stränge werden je von zwei verzahnten Rollen angetrieben, dies ist auch wichtig, denn durch das erzeugt Vakuum muss sich der Putzroboter zwar sicher an die Scheibe saugen, aber zugleich auch noch bewegen können. Zu guter Letzt findet man im inneren Bereich auch den von den Ecovacs Produkten bereits bekannten roten Hauptschalter, über welchen man den Winbot W1 Pro einschaltet kann und eine LED, welche auf eine korrekte Anwendung hinweisen.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Ecovacs Winbot W1 Pro ist so weit sehr gut. Klar, das gute Stück besteht zum Großteil nur aus Kunststoff und dieser ist teilweise auch dünn ausgeführt, aber dies ist hierbei wichtig, denn der Winbot W1 Pro soll möglichst leicht sein. Für seinen Zweck geht die Materialanmutung auf jeden Fall in Ordnung und daher gibt es von mir hier keine wirkliche Kritik. 

Der Klett an der Unterseite hält das Reinigungstuch absolut bombenfest, sodass hier auch während der Reinigung nichts verrutscht. Auf den elektronischen Saugnapf, wie es noch beim Winbot X der Fall war, muss man jedoch auch hier genauso wie bereits beim Winbot 920 verzichten. Diesen Saugnapf fand ich persönlich aber gar nicht schlecht, schließlich konnte man diesen immer an einer haftenden Oberfläche befestigen, was mit dem herkömmlichen Sicherungsseil, wie es nun der Fall ist, leider nicht immer möglich ist.

Außerdem muss man beim Winbot W1 Pro genau wie bereits beim Winbot 920 beachten, dass hier in der Nähe, wo man diesen betreiben möchte, eine Steckdose ist. Das Netzkabel hat eine Länge von 4,7 Meter und sollte somit aber eigentlich fast immer ausreichen, falls nicht, kann man problemlos auch ein Verlängerungskabel verwenden.  

Bezüglich eines Stromausfalls, der während einer Reinigung durchaus vorkommen kann, hat Ecovacs ebenfalls mitgedacht. Hierzu wird, wie ich es bereits erwähnt habe, der verbaute Pufferspeicher am Stromkabel des Winbot genutzt. Sollte also der Strom ausfallen, bekommt ihr direkt den Hinweis über die App bzw. vom Roboter angesagt und sollte dann direkt zu diesem gehen, um ihn von der Scheibe abzunehmen, aber keine Angst dafür habt ihr genug Zeit.

Bei einem Sturz, also wenn das Vakuum aus bestimmten Gründen verloren geht und der Roboter abfällt, ist das Sicherungsseil enorm wichtig, sodass der Roboter nicht auf dem Boden einschlägt und z. B. auf dem Parket eine Macke hinterlässt. Was sich jedoch in diesem Fall kaum vermeiden lässt, ist der Aufprall gegen die Scheibe, denn durch das Fallen greift das Seil und der Roboter schlägt kurz gegen die Scheibe. Durch sein Kunststoffgehäuse geht der Roboter dabei nicht kaputt, da dies vom Material abgefedert wird, aber passiert dies häufiger, kann je nach Sturmhöhe dennoch mal was kaputt gehen. Bei mir ist dies jedoch nach mehreren Monaten Nutzungszeit bisher nie etwas passiert.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

AntriebsartStromversorgung über Steckdose
ReinigungsmodusSchnelle Reinigung, Tiefreinigung und Spot-Reinigung, mit Kreuzsprühtechnologie. Außerdem an jeder Ecke ein Kantenerkennungssensor und von sowie hinten ein Bumper
Farbeweiß/silber
Lautstärkeca. 70 dB
FormEckige Form mit großem flächigem Reinigungstuch (262 x 262 mm)
BetriebszeitDa mit Wassertank rund 60 Minuten, bis dieser wieder aufgefüllt werden muss
SensorenAusschaltschutz, Kantenerkennung, Sensoren zur Erkennung Rahmenloser Glasoberflächen, Alarm, Sicherungsseil.
Maße & Gewicht270 mm x 270 mm und 77,5 mm hoch; Gewicht knapp 1,53 kg
Länge des Stromkabels
4,7 m
Länge des Sicherungsseils1,5 m
LieferumfangFensterreinigungsroboter WINBOT W1 Pro
Reinigungslösung
kleiner Messebecher für das Auffüllen des Reinigungstanks
Netzadapter mit verbautem Akku inkl. Verlängerungskabel
2 Reinigungstücher (beidseitig verwendbar)
integriertes Sicherungsseil mit Karabiner
Benutzerhandbuch
technische Daten des Ecovacs Winbot W1 Pro

Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme des Ecovacs Winbot W1 Pro ist genau wie bei dessen Vorgängermodellen eigentlich sehr einfach und erfordert nur wenige und vor allem einfach Schritte. Zu aller erst musst man nach dem Auspacken den Roboter über das Netzkabel ans Stromnetz anschließen, damit der verbaute Notfallakku aufgeladen wird. Nur wenn diese voll aufgeladen ist, kann die Reinigung gestartet werden, dies ist wichtig, denn schließlich handelt es sich hierbei um ein Sicherheitsfeature. 

Während des Ladevorgangs bzw. oder danach kann man die kostenlose Ecovacs Home App erhältlich für Android und iOS aufs Smartphone laden. In der App muss man, sofern man noch keinen Account aufgrund eines anderen Ecovacs Gerät besitzt, noch zuvor einen erstellen. Dazu muss man sich einen Benutzernamen und ein Passwort ausdenken, welche zukünftig zum Einloggen dient. Ist der Account erstellt, kann man anschließend den QR-Code an der Unterseite im Zentrum des Ecovacs Winbot W1 Pro mit dem Smartphone scannen. Hierdurch weiß die App, welches Gerät ihr einbinden möchtet und verbindet entsprechend den Winbot W1 Pro mit dem App. Hierbei muss man nun einfach den Anweisungen am Smartphone folgen, was einfach ist, da dies verständlich und Schritt für Schritt erklärt wird.

In der App kann man einige Einstellungen bezüglich der Reinigungsfunktion einstellen, aber prinzipiell reinigt der Winbot W1 Pro auch direkt ohne die App. Über die App kann man z. B. die Reinigungsart einstellen, also soll eine schnelle, intensive oder nur ein kleiner Bereich „Spot-Reinigung“ durchgeführt werden. Außerdem kann der Roboter auch ferngesteuert werden und einiges mehr dazu aber mehr im Punkt „App“. Von Werk aus führt der Ecovacs Winbot W1 Pro aber bereits eine gute Reinigung durch und somit kann dieser wie schon erwähnt auch direkt ohne vorher Einstellungen vorgenommen zu haben, gestartet werden. 

Bevor man den Ecovacs Winbot W1 Pro zur Reinigung ans gewünschte Fenster anbringt, sollte man zuerst der Wassertank über den geöffneten Gummistopfen an der Oberseite mit der mitgelieferten Reinigungsflüssigkeit befüllen. Hierbei muss, sobald die Flasche leer sein sollte, nicht unbedingt der teure Reiniger von Ecovacs gekauft werden, sondern es kann auch ein etwas kostengünstiger Glasreiniger wie z.B, dieser hier genommen werden.

Da beim neuen Winbot W1 Pro nicht mehr zuvor das Mikrofasertuch mit der Reinigungsflüssigkeit besprüht und somit befeuchtet werden muss, sollte dies zuvor von euch gemacht werden. Denn beim Winbot W1 besprüht dieser in Richtung seines Fahrwegs regelmäßig die Scheibe und nimmt diese dann beim Überfahren mit dem Tuch auf. Da ohne vorheriges Befeuchten das Mikrofasertuch somit staub trocken ist, wäre dies nicht gut und sollte somit zuvor unterm Wasserhahn befeuchtet und anschließend ausgewringt werden. Anschließend das Wischtuch an der Unterseite an die Klettverschlüsse anbringen, den WInbot W1 Pro in der Nähe des Fensters an der Steckdose einstecken und mit dem Sicherungsseil befestigen. Dazu eignet sich eine Gardinenstange oder ähnliches über dem Fenster, aber wir z. B. haben keine, sondern nur Plissees und somit kann ich dies nicht wirklich effektiv anbringen. Der elektronische Saugnapf, der bei einem Druckabfall den Roboter absichert, wäre hier zwar besser, aber diesen nutzt Ecovacs leider nicht mehr. Ich bin bei der Reinigung aber sowieso immer in der Nähr und sollte der Druck des Vakuums abfallen, teilt euch dies der Roboter über den Lautsprecher sowieso mit und dann hält ihn eigentlich die Backup-Batterie am Fenster.

Nun sollt man zuvor noch auf jeden Fall den Hauptschalter einschalten. Dieser befindet sich, wie bereits erwähnt, an der Unterseite des Roboters. Ist dann auch schon die Reinigungsflüssigkeit eingefüllt, kann der Roboter direkt ans Fenster gehalten werden und der Startknopf betätigt werden. Daraufhin beginnt dieser automatisch mit der Reinigung des Fensters, fährt dabei dieses ab und besprüht dies mit den Düsen der Kreuzsprüh-Technologie, sodass die Scheibe entsprechend mit dem im Tank eingefüllten Glasreiniger gereinigt wird.. Jedes der beiden Mikrofasertücher kann beidseitig mit der Vorder- und Rückseite verwendet werden, ehe dies gründlich unter fliesendem Wasser gereinigt und ausgewrungen werden sollte. Am Ende der Reinigung, also wen der Roboter alles abgefahren und gereinigt hat, informiert euch ein Signalton darüber und euch wird mitgeteilt, dass der Roboter abgenommen werden kann. Dafür den Ecovacs Winbot W1 Pro einfach wieder am Griff halten und dabei zudem den Knopf betätigt, sodass er dabei das Vakuum bzw. das Ansaugen an die Scheibe beendet.

Die Sicherung des Ecovacs Winbot W1 Pro ist dabei eigentlich das aufwendigste und zugleich nervigste Teil des Roboters. Schließlich ist es gerade im Neubau, wie es bei uns der Fall ist, so, dass ich mir hier bei so gut wie jedem Fenster die Frage stelle, wo mach ich dies am besten fest? In der Beschreibung steht, dass man den Karabiner an einem festen und sicheren Metallgeländer befestigen soll, was ich bei mir jedoch nirgends finde. Doch ich habe mir hier etwas Gedanken gemacht und habe den Roboter teils am Griff der Fenster befestigen können, aber hier hatte mir der elektronische Saugnapf am Winbot X deutlich besser in der Handhabung gefallen, aber na ja, es geht ja auch so sehr gut.

(Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Reinigung & Navigation

Bei uns hat der Ecovacs Winbot W1 Pro viel Glasflächen zu reinigen, denn wie es in einem typischen Neubau der Fall ist, haben auch wir viele und vor allem sehr große Fenster bzw. Glaselemente. 

Sobald der Fensterputzroboter am Fenster angebracht wurde, beginnt dieser mit dem zuvor in der App festgelegten Reinigungsmodus. Von Werk aus ist hier „Schnelle“ Reinigung eingestellt, sodass der Roboter je nachdem, wie man diesen ansetzt, einmal alle Bereiche abfährt, bis dieser fertig ist und wieder am Startpunkt angekommen ist. Ist dies geschehen, meldet dieser, dass die Reinigung abgeschlossen ist und der Roboter abgenommen werden sollte. Hat man sich in der App wiederum für Intensivreinigung entschieden, dann fährt der Roboter erst das Fenster in der Senkrechten und dann horizontal ab. Es ist sehr faszinieren, dem Fensterputzroboter das erste Mal zuzusehen. Hier habe ich das ganze gleich meiner Schwester, Mutter und Schwiegermutter vorgeführt und alle waren erstaunt, wie das ganze funktioniert. Das der Wischroboter so einfach in der Handhabung ist, sich so leicht am Fenster festsaugt und dann seine Bahnen abfährt, das zieht selbst die Blicke der Nachbarn, die aus ihren Fenstern schauen auf sich und auch die Leute, die vorbei gelaufen sind, haben erstaunt geschaut.

Beim Reinigungsvorgang erreicht der Roboter eigentlich bis auf die Ecken und natürlich die Fensterrahmen selbst alle Bereiche. Ich bin damit dennoch mehr als zufrieden, den das Ergebnis ist sehr gründlich. Dabei reinigt der Roboter selbst stärkere Verschmutzungen problemlos und alles ist sogar streifenfrei. Das beim normalen Reinigen anfallende Problem mit tropfendem Wasser, das über den Fensterrahmen läuft, gibt es dabei nicht. Bei stark verschmutzten Fenstern sollte man den Roboter jedoch zweimal reinigen lassen, denn irgendwann kann während der Reinigung kein Dreck mehr vom Mikrofasertuch aufgenommen werden. Dieses muss dann entweder gewendet werden oder zwischen den beiden Reinigungen kurz ausgewaschen werden.  

Natürlich kann der Winbot W1 Pro nicht wie ein Saugroboter komplett autonom arbeiten. Man muss nämlich den Roboter von Fenster zu Fenster transportieren und zudem absichern. Aber alles weitere läuft autonom ab und dabei wie bereits erwähnt sehr gründlich. Ich bin dabei immer so vorgegangen, ich habe zuerst das Fenster vorgereinigt, indem ich den Fensterrahmen und den Bereich an der Gummidichtung gereinigt habe, dann habe ich den Roboter das Fenster reinigen lassen und gegebenenfalls nochmal kurz am Rahmen entlang gewischt, was jedoch kaum nötig war. So hat man am Ende komplett saubere Fenster, aber selbst nur das Glas regelmäßig reinigen lassen und den Rahmen jedes zweite Mal wäre durchaus auch möglich. 

Grundsätzlich war ich von der Reinigungsleistung des Ecovacs Winbot W1 Pro sehr begeistert. Außerdem erfolgt die Reinigung durch die neue Kreuzsprühtechnologie inkl. verbauten Tank für den Reiniger nochmals etwas autonomer als bei den Vorgängermodellen. Dies bringt noch mehr Komfort mit sich, denn das ständige manuelle Befeuchten des Tuches fällt nun weg. Der Winbot W 1 Pro liefert eine absolut streifenfreie und überraschend gründliche Fensterreinigung. Selbst etwas hartnäckigeren Schmutz bekommt der Roboter gut weg, daher bin ich damit absolut zufrieden. Bei sehr starken Verschmutzungen bleibt jedoch immer etwas vom Schmutz zurück, dafür ist der Anpressdruck einfach nicht ausreichend, sodass einem sowieso geraten wird, die Fenster einmal gründlich manuell zu reinigen, bevor man den Fensterputzroboter benutzt. Anschließend kann man die Fenster regelmäßig mit dem Roboter reinigen und bekommt so die besten Reinigungsergebnisse. Leichtere Verschmutzungen wie Fingerabdrücken und der häufig anfallende Blütenstaub, Staub von Erdarbeiten wie bei uns beim Arbeiten an der Aussenanlage entfernt der Winbot W1 Pro wiederum sehr zuverlässig.

(Reinigung & Navigation: 4,5 von 5 Punkten)

Sicherheit  

Der Ecovacs Winbot W1 Pro saugt sich mit stolzen 2800 pa (Pascal) an der Scheibe fest. Diese Stärke an Unterdruck ist enorm, sodass dieser selbst mit erhöhter Krafteinwirkung nicht von der Scheibe gelöst werden könnte. Erst wenn der Roboter das Vakuum abbaut bzw. löst, kann dieser wieder ganz einfach abgenommen werden. 

Während der Reinigung muss man sich keine Sorgen machen, dass der Winbot W1 Pro die Haftung verliert und zu Boden stürzt. Schließlich würde dieser sich zum einen akustisch melden, wenn er keinen sicheren Halt erzeugen kann und zudem wäre er in den meisten Fällen mit dem Sicherungsseil gesichert. Des Weiteren besitzt er den bereits erwähnten Puffer-Akku mit bis zu 60 Minuten Laufzeit, welcher automatisch eingreift, falls die Stromversorgung unterbrechen sollte, sei es durch einen Stromausfall oder andere Dinge.

Eine völlig autonome Angelegenheit ist der Ecovacs Winbot W1 Pro genau wie seine Vorgängermodelle sowieso nicht, denn schließlich müsst ihr diesen nach dem Reinigen selbst entfernen und zum nächsten Fenster transportieren. Daher solltet ihr beim Reinigen immer anwesend sein bzw. euch nicht weit vom Roboter entfernen, da dieser je nach Fenstergröße nach gut 10 bis 15 Minuten fertig ist und abgenommen werden sollte.

Bei der Neigung der Fenster können alle herkömmlichen Fenster problemlos gereinigt werden, lediglich bei manchen Dachfenstern kann die Neigung so stark sein, dass hier der Roboter nicht verwendet werden sollte bzw. kann. Hier gibt Ecovacs an, dass die Neigung zwischen 60° bis 120° kein Problem darstellt, aber alles außerhalb dieser Werte führt dazu, dass der Roboter einen Alarm von sich gibt, da das Vakuum nicht sicher genug ist. 

(Sicherheit: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke

Der Ecovacs Winbot W1 Pro muss sich während der gesamten Reinigung permanent am Fensterglas festsaugen. Dies verursacht eben funktionsbedingt Lärm, welcher hier bis zu 70 dB laut sein kann. Dies ist zwar nicht leise, aber eben wie ein herkömmlicher Staubsauger deutlich hörbar. Während der Reinigung im selben Zimmer arbeiten ist daher weniger toll, aber anders geht das Reinigen mit dem WInbot W1 Pro eben leider nicht. Meiner Meinung nach ist der „Lärm“ vollkommen in Ordnung und aushaltbar und dafür, dass ich dann saubere Fenster habe, die ich nicht mühselig selbst reinigen muss, ist das ein guter Kompromiss.

(Lautstärke: 4 von 5 Punkten)

App

Die Einrichtung über die App ist wie von Ecovacs bezüglich der Saugroboter und Fensterputzroboter, die ich bereits getestet habe, sehr einfach und somit auch schnell erledigt. Dazu tippt man oben in der App an der rechten Ecke auf das linke Symbol, damit man direkt in der Funktion „zum Hinzufügen eines neuen Produktes“ gelangt. Dabei kann man dann entweder direkt den QR-Code an der Unterseite des Winbot W1 Pro scannen oder man wartet kurz, bis dieser automatisch gefunden wird, sofern dieser am roten Schalter auf „Ein“ gestellt wurde. 

Danach wird man schön ausführlich und total einfach durch die Schritt für Schritt Anleitung geführt, welche einem zeigt, wie man den Roboter einschaltet usw. Danach wird man noch gefragt, ob man dem Roboter einen Namen für die App geben möchte und es wird direkt die aktuellste Firmware installiert. Im Anschluss folgt noch kurz eine kurze Anleitung, welche einem die wichtigen Handgriffe des Roboters zeigt und schon ist man auf der Hauptseite, auf der man alles Wichtige einstellen kann.

Verbunden wird der Roboter nicht über das WLAN, sondern Bluetooth. Dies ist auch vollkommen ausreichend, denn anders als ein Saugroboter, welchen man auch von unterwegs aus starten kann, macht dies hier beim Ecovacs Winbot W1 Pro kein Sinn, da man diesen sowieso manuell ans Fenster anbringen und wieder entfernen muss.

Die App ist recht simple aufgebaut, bzw. alles Wichtige ist hier direkt schon auf dem Startbildschirm des Winbot W1 Pro ersichtlich. Hierbei stellt man sich dann klar die Frage, ob die App eigentlich überhaupt notwendig wäre, wenn man hier z. B. am Roboter direkt entsprechende Knöpfe für die verfügbaren Reinigungsfunktionen integriert hätte, aber so sei es, Ecovacs hat sich für die zusätzliche App entschieden.

Auf der Startseite kann man direkt zwischen einer schnellen und Intensivreinigung wählen. Intensiv reinigt die Fenster eben länger und gründlicher, was gerade bei sehr dreckigen Fenstern sinnvoll ist. Für zwischendurch reicht dann oft die schnelle Reinigung aus. Möchte man nur einen kleinen Bereich am Fenster reinigen, gibt es dann noch die Spot-Reinigung. Außerdem kann man unten links noch auf die Fernbedienung zugreifen, sodass man den Fensterputzroboter mit einem Joystick navigieren kann, eine schöne Spielerei, aber wirklich nur dann sinnvoll, wenn vielleicht ein Bereich nicht richtig sauber geworden ist. Auf dem blauen runden Play-Button startet man dann die Reinigung und unter Zurück in die Ecke navigiert der Roboter zu seiner Startposition zurück.  

Wischt man von unten nach oben, wird das Einstellungsmenü noch etwas erweitert, sodass man dann bestimmen kann, ob 1-mal oder gleich 2-mal gereinigt werden soll und durch die Funktion „automatisches Sprühen“ erkennt der Roboter die Größe des Fensters und bestimmt selbst, wie oft dieser die Scheibe besprüht. Diese Einstellung hatte ich immer aktiv und führt zu einer gründlichen Reinigung.

Zu guter Letzt gibt es dann noch unten „Weiter Einstellungsmöglichkeiten“. Hier kann man nach einem Firmware-Update suchen, den Roboter einen anderen Namen geben sowie auf die Hilfe zugreifen, wo die häufigsten Fragen beantwortet werden.

Ich persönlich habe die App zwar bezüglich des Produkttests installiert und durchstöbert, damit ich unter anderem auch das Firmware-Update installieren konnte. Im Alltag jedoch habe ich die App dann nicht mehr wirklich verwendet. Ich bin einfach hergegangen, hab den Roboter eingesteckt, den Wassertank mit Reinigungsflüssigkeit gefüllt und ihn dann an die Scheibe gehalten und währenddessen den Start-Knopf gedrückt. Nachdem er fertig war, wurde der Roboter wieder abgenommen und zum nächsten Fenster gebracht.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Winbot W1 Pro von Ecovacs ist sehr einfach zu bedienen. Er liefert wie von Ecovacs versprochen ein sehr gutes Reinigungsergebnis und erledigt die Arbeit sehr zuverlässig. Klar an der Dichtung beim Glas und vor allem der Rahmen wird hier nicht mit geputzt, aber diese beiden Elemente müssen ja auch nicht jedes Mal sauber gemacht werden. Ich hab zuvor die Fenster alle paar Monate geputzt, nun mache ich dies weiterhin alle 3 Monate gründlich mit der Hand und den Winbot W1 Pro lasse ich alle paar Wochen das Glas gründlich innen und außen reinigen. 

Von einem völlig autonomen Reinigen, wie wir es inzwischen von Saugrobotern kennen, sind wir hier noch weit weg, denn von Glas zu Glas kann der Roboter nicht überspringen, hier ist euer Zutun weiterhin notwendig. Außerdem seid ihr mit der Hand mit etwas Übung auf jeden Fall schneller mit dem Reinigen fertig, aber es handelt sich hier dennoch um eine praktische Erleichterung bezüglich der Hausarbeit. Gerade im Neubau mit vielen großen Fenstern ist man sicherlich zwei Tage damit beschäftigt, alle Fenster zu reinigen und das ist viel Arbeit. Hier dann noch lieber den Roboter ganz einfach an die Scheibe ansetzen und sein Job machen lassen und ihr macht in der kurzen Zwischenzeit etwas anderes finde ich hierbei deutlich entspannter. 

In einem Altbau mit vielen kleinen Fenster, die man auch so also händisch sehr gut reinigen kann, lohnt sich der Putzroboter meiner Meinung nach nicht, hier ist das herkömmliche Reinigen deutlich sinnvoller.

Preis/Leistung

Die UVP des Ecovacs Winbot W1 Pro hat das Unternehmen wie dessen Vorgänger mit 399 € angesetzt. Nicht wenig Geld und auch wen er aktuell bereits für rund 320 € erhältlich ist, ist der Preis dennoch nicht gering.

Somit ist der kompakte Putzhelfer definitiv weiterhin kein Schnäppchen, doch gerade bei den sehr großen und teils schwer erreichbaren Fenster ist dieser meiner Meinung nach eine enorme Hilfe, die sich schnell bezahlt macht. Durch seine große Kabelreichweite und den Netzbetrieb kann dieser problemlos große Flächen reinigen. Man darf hier jedoch nicht erwarten, dass man den Fensterputzroboter direkt auf ein stark verschmutztes Fenster, welches man sehr lange nicht gereinigt hat, anbringt und dieser alles perfekt reinigt. Es wird empfohlen, stark verschmutzte Fenster das erste Mal manuell vorreinigen und dann regelmäßig mit dem Roboter zu reinigen, denn dann ist das Ergebnis am Besten. Ich bin mit dem Ergebnis des Winbot W1 Pro sehr zufrieden und nutze diesen sehr gerne, aber am Ende muss jeder selbst entscheiden ob sich der Kauf hier lohnt oder nicht.

Ecovacs Winbot W1 Pro

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung 

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller:Ecovacs.com/at

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