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Autor: Tobias

JBL Live Beam 3

In aller Kürze

Die JBL Live Beam 3 Kopfhörer bieten einen hervorragenden Klang und angenehmen Tragekomfort. Einzigartig ist das Smart Case, das nicht nur zum Aufladen und Aufbewahren der In-Ears dient, sondern auch über ein Touch-Display verfügt. Über dieses Display lassen sich alle wichtigen Funktionen direkt vom Smartphone aus steuern. Meines Wissens ist dies ein einzigartiges Feature, das JBL mit diesen Kopfhörern eingeführt hat. Entsprechend lag die UVP bei 199,99€.  Mittlerweile sind die Live Beam 3 jedoch schon etwas länger auf dem Markt und bereits für unter 140€ erhältlich, was sie meiner Meinung nach noch attraktiver macht.

Gefällt uns

  • sehr guter Tragekomfort
  • lange Akkulaufzeit
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • gutes ANC
  • Ladecase mit praktischem Display
  • Umfangreiche App
  • IPX55 Schutz (In-Ears)
  • ANC verändert Klang nicht

Gefällt uns weniger

  • ANC gut aber nicht das Beste

JBL Live Beam 3

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Kopfhörer der LIVE-Serie hat JBL nun schon einige Zeit im Sortiment und regelmäßig gibt es hier komplett neue Modelle oder ein Upgrade auf eine neue Generation. Bei den JBL Live Beam 3 handelt es sich um eine neue Generation.

JBL bleibt seinem Verpackungsdesign treu und präsentiert die In-Ears erneut in einer rundum informativen Verpackung mit dem charakteristischen Sichtfenster an der Rückseite.  Dieses Fenster ermöglicht einen Blick ins Innere und zeigt die beiden In-Ears. Beginnen wir jedoch wie gewohnt mit der Vorderseite der Verpackung.  Sie präsentiert sich in den typischen JBL-Farben Weiß, Orange und Schwarz. Die eigentliche stabile Verpackung befindet sich in der beschriebenen bunt bedruckten Umverpackung.  Eine Neuerung gibt es bei der Innenverpackung: Diese ist nun ungebleicht und nicht mehr schwarz gefärbt, was deutlich umweltfreundlicher ist.

Die Vorderseite der Verpackung zeigt die In-Ears und das neue Smart-Case. Das JBL-Logo befindet sich in der oberen linken Ecke, während die Modellbezeichnung seitlich nach unten verläuft. Die wichtigsten Ausstattungsmerkmale sind nun unten links aufgeführt. JBL hebt die Vorteile des Smart-Cases, True Adaptive Noise Cancelling und die hervorragende Sprachqualität bei Telefonaten hervor. Unten rechts informiert JBL wie gewohnt über die Akkulaufzeit. Mit einer vollen Aufladung können 12 Stunden Musik gehört werden, das Case verlängert die Laufzeit um weitere 36 Stunden.  Insgesamt ergibt sich so eine Akkulaufzeit von rund 48 Stunden mit mehreren Aufladungen. Ob dieser Wert im Alltag erreicht wird, verrate ich euch im Abschnitt „Akkulaufzeit“.

Auf der rechten schmalen Seite zeigt JBL anhand kleiner Skizzen, was im Lieferumfang der JBL Live Beam 3 enthalten ist.  Darüber hinaus gibt es Ausschnitte der App und ihrer Funktionen, die angepasst werden können.  Neben dem Equalizer lassen sich beispielsweise das ANC und der Bildschirmhintergrund des Cases ändern.

Wie die meisten Unternehmen hält sich JBL auf der Rückseite mit Details zurück.  Hier findet sich jedoch ein direkt auffälliges Sichtfenster, ähnlich dem der JBL Live Pro 2.  Dieses ermöglicht einen Blick auf das neue Smart Case, ohne die Verpackung öffnen zu müssen.  JBL präsentiert die In-Ears zusammen mit dem Case und hebt wichtige Ausstattungsmerkmale hervor, darunter das true adaptive NC, das Smart Case und den beeindruckenden JBL Raumklang. 

Entfernen Sie die beiden Klebestreifen an der Unterseite, um das gesamte Innenleben der Verpackung herauszuziehen. Sie erhalten eine ungebleichte, stabile Kartonage mit einer Aussparung im Deckel, durch die Sie das neue Smart Case durch ein Sichtfenster begutachten können.  Nach dem Aufklappen finden Sie auf der Kartonage eine Art Kurzanleitung, die Ihnen bei den ersten Schritten hilft. Im transparenten Kunststofffenster befindet sich das Case mit den beiden In-Ear-Kopfhörern direkt darin. Um den Akku über das Case aufzuladen, müssen Sie die beiden Klebestreifen an den Ladekontakten entfernen, da der Akku sonst nicht aufgeladen werden kann. Entsorgen Sie die transparente Verpackung nicht versehentlich, da JBL darin auch die weißen Anpassstücke integriert hat. Im Karton darunter finden Sie eine Anleitung und ein kurzes USB-A-auf-USB-C-Ladekabel.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Die JBL Live Beam 3 In-Ears zeichnen sich durch ihr Steg-Design aus, ähnlich wie die JBL Live Flex und JBL Live Pro 2.  Sie werden mit Silikonaufsätzen geliefert, die eine individuelle Anpassung an den Ohrkanal ermöglichen. Dadurch bieten sie bereits ohne aktives ANC eine deutlich bessere Geräuschisolierung als die JBL Live Flex, die ohne diese Aufsätze auskommt. Mit einem Gewicht von knapp über 5 Gramm pro Ohrhörer sind die Live Beam 3 angenehm leicht und dank ihres kompakten Designs bequem zu tragen.

Die JBL Live Beam 3 In-Ears bestehen aus zwei Teilen: der knospenförmigen Einheit, die den Treiberausgang und den Großteil der Elektronik beherbergt, und dem kurzen Steg.  Dieser Steg sorgt für einen sicheren Halt, ragt aber im Vergleich zu kompakteren In-Ears deutlich aus dem Ohr hervor. Die Bedienung erfolgt über Touch-Sensoren an der Außenseite des Stegs, wie bei allen neuen In-Ears von JBL. Das Gehäuse ist aus hochwertigem Kunststoff gefertigt, der für ein geringes Gewicht sorgt und gleichzeitig Schutz vor Staub und leichtem Strahlwasser wie Regen und Schweiß bietet, jedoch nicht wasserdicht ist.

Das Gehäuse der JBL Live Beam 3 gefällt mir sehr gut. Bei meinem silbernen Modell harmoniert das Grau perfekt mit den Chrome-Elementen. Die Außenseite am Steg ist in Hochglanz ausgeführt und neben der Status-LED ist ein JBL-Logo im Chrom eingelassen. Der Rest der In-Ears ist mattiert, wodurch sie relativ unempfindlich gegen Fingerabdrücke sind. An der Innenseite des „Stiels“ befindet sich die Seitenbeschriftung, die anzeigt, welcher In-Ear in welches Ohr gehört. Diese Beschriftung ist jedoch identisch mit der Gehäusefarbe und recht klein, sodass Personen mit eingeschränkter Sehkraft Schwierigkeiten haben könnten, sie zu erkennen.  Die Ladekontakte wurden bei dieser Kopfhörer-Serie in die Innenseite der Knospen verlegt, was sinnvoll ist, da die In-Ears im Case liegen, im Gegensatz zu den JBL Live Flex.

Jedes In-Ear-Modell verfügt über ein Mikrofon am Ende des Steges, das für Telefonate verwendet wird. Zwei weitere Mikrofone befinden sich an der Knospe: ein kleineres zeigt nach unten, während das andere kurz hinter den Anpassstücken sitzt, sobald die In-Ears im Gehörgang platziert sind. Diese Mikrofone erfassen Umgebungsgeräusche, sodass die Elektronik Gegensignale erzeugen kann, um diese Geräusche zu neutralisieren.  Schließlich befindet sich der Treiberausgang, der den Klang ins Gehör befördert, an der Innenseite der Knospe. Jeder In-Ear verfügt außerdem über einen Sensor, der erkennt, ob es getragen wird. 

Neben dem von mir getesteten Modell ist silber, gibt es die JBL Live Beam 3 auch noch in folgenden Farben: Schwarz, Blau und Lila. Daher sollte hier für jeden eine passende Farbe dabei sein. Dual-Connect gehört inzwischen beim JBL zum Standard und so kann man natürlich auch die JBL Live Flex im Stereo-Betrieb und auf Wunsch auch einzeln im Mono Betrieb verwenden. Also entweder den linken oder rechten Kopfhörer einzeln, ganz wie man dies gerade bevorzugt.

Ladecase

Das Ladecase, eigentlich ein eher überschaubarer Abschnitt meiner Tests, hat JBL hier deutlich interessanter gemacht. Das Case, das bisher nur zum Aufbewahren und Aufladen des Akkus diente, verfügt nun über ein Display. Das 1,45 Zoll große Touchscreen-Display, das erstmals mit den JBL Tour Pro 2 eingeführt wurde, ist nun auch in die anderen Generationen an True Wireless In-Ears integriert worden und erweitert deren Funktionsumfang deutlich. 

Meiner Meinung nach bietet das kleine Display einen enormen Komfort, da man alle wichtigen Einstellungen direkt über das Display vornehmen kann, ohne jedes Mal das Handy aus der Tasche zu holen. Über das im Deckel des Ladecase eingelassene Display kann man beispielsweise die Lautstärke regeln, das ANC ein- und ausschalten, die Wiedergabe steuern und den Akkustand der In-Ears und des Ladecase einsehen.   

Mit seinen Maßen von 61 x 51 x 30 cm ist das Case zwar nicht gerade klein, passt aber dennoch bequem in meine Hosentasche. Die abgerundeten Kanten sorgen für ein angenehmes Gefühl in der Hand, sodass ich es als Handschmeichler bezeichnen würde. Abgesehen vom Display befindet sich an der Außenseite nur am hinteren Bereich der USB-C-Anschluss zum Laden des Akkus. Das Smart Case kann jedoch sowohl über Kabel als auch induktiv aufgeladen werden. Eine Öse in der hinteren Ecke ermöglicht das Befestigen einer Schlaufe. 

Der Smart Cast verfügt über eine länglich verlaufende Griffmulde an der Front, die das Öffnen erleichtert. Im Inneren erwartet einen eine ansprechende Gestaltung. Der Name der In-Ears ist auf der Innenseite des Deckels eingraviert und der Bereich, in dem sie platziert werden, ist ebenfalls stilvoll gestaltet. Die Seitenbeschriftung zeigt euch genau, welcher In-Ear in welches Ohr gehört. Dank der bewährten magnetischen Halterung werden die In-Ears sicher gehalten und zuverlässig aufgeladen.  

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die JBL Live Beam 3 überzeugen mit einer hervorragenden Verarbeitung. Der Kunststoff der In-Ears und des Ladecases fühlt sich angenehm an und die Übergänge sind sauber verarbeitet. Das robuste Aluminiumscharnier des Ladecases, das häufig geöffnet und geschlossen wird, sorgt für Langlebigkeit. Sowohl das Case als auch die In-Ears sind sauber verarbeitet, sodass keine störenden Kanten oder Übergänge zu spüren sind. Alles fühlt sich glatt und geschmeidig an.

Die In-Ears von JBL verzichten auf physische Tasten und setzen stattdessen auf Touch-Sensoren. Dadurch drücken sie sich beim Betätigen nicht unangenehm ins Ohr. Angesichts des Preises stimmt die Verarbeitung der In-Ears voll und ganz, daher habe ich hier nichts zu bemängeln.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.3)
FarbeSilber, weitere Farben: Schwarz, Blau und Violet
AkkuAkku Ohrhörer: 12 h (ohne ANC) bis zu 10 Stunden (mit ANC) und bis zu 9 Stunden mit adaptiven ANC.
Gesamt mit Ladecase: bis zu 48 h (ohne ANC) bis zu 42 Stunden (mit ANC)
Gewicht 82 g (Ohrhörer und Ladebox)
10 g (beide Ohrhörer)
72 g (Ladebox)
MaterialLadecase und Ohrhörer zum Größten Teil aus Kunststoff, Scharnier am Case wurde aus Aluminium gefertigt.
KonnektivitätBluetooth 5.3 Audio-Codec: SBC, AAC, LDAC. Leider kein aptX. Unterstützte Profile A2DP V1.4, AVRCP V1.6.2, HFP V1.8
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 10 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz – 40 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dB98 dB SPL
Impedanz (Ohm)16 Ohm
LieferumfangDie beiden JBL Live Beam 3 In-Ears
1 x Smart-Case
1 x Ohrstöpsel in vier Größen
1x USB-C Ladekabel
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten der JBL Live Beam 3

Tragekomfort

Mit einem Gewicht von nur 5 Gramm pro In-Ear und dem Stegdesign sitzen die In-Ears unglaublich bequem im Ohr. Ich bin wirklich positiv überrascht von der Wahl der richtigen Anpassstücke. Die von JBL verwendeten Silikonaufsätze sind hautfreundlich und sitzen ohne Druck im Ohr. Ihre spezielle ovale Form sorgt für einen sicheren Halt.

Die In-Ears haben beim Joggen problemlos im Ohr gehalten, ohne dass ich sie nachjustieren musste. Auch nach mehreren Stunden hatte ich kein Druckgefühl im Ohr. Genau so soll es auch sein, die JBL Live Beam 3 vermittelten einen tollen Tragekomfort. 

(Tragekomfort: 5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die neuen JBL Live Beam 3 In-Ears bieten im Vergleich zu ihren Vorgängern einige Neuerungen in der Bedienung.  Störungen können weiterhin direkt über die Touch-Steuerung an den In-Ears oder über die App ausgeführt werden. Neu ist jedoch die Möglichkeit, diese Funktionen auch über das Smart Case zu nutzen. Wie bereits erwähnt, bietet das Smart Case zahlreiche Funktionen, sodass die App im Alltag nach dem Einrichten nicht unbedingt erforderlich ist. Ein Vorteil der Bedienung über das Smart Case ist, dass beim Tippen auf die In-Ears keine störenden Geräusche entstehen. Wie bei allen In-Ears überträgt sich nämlich beim Antippen ein dumpfes Klopfen, was manche stören könnte, da  breitete das Smart Case eine sinnvolle Alternative für alle, die dies vermeiden möchten.

JBL setzt bei den Live Beam 3, wie bei den meisten True-Wireless In-Ears der letzten Jahre, auf eine berührungsempfindliche Oberfläche zur Bedienung. In der JBL Headphones App können die Gesten zwar angepasst werden, die Auswahl ist jedoch auf vorgegebene Einstellungen beschränkt.

Die In-Ears schalten sich automatisch ein, wenn man sie aus dem Ladecase nimmt. Neu aus der Verpackung sind sie direkt im Kopplungsmodus und können mit dem Gerät verbunden werden.  Bei zukünftigen Entnahmen koppeln sie sich automatisch mit dem zuletzt verbundenen Gerät. Durch Antippen des linken In-Ears kann man zwischen ANC, Ambient Aware und allen anderen Modi wechseln. JBLs TalkThru-Funktion, die in den meisten Kopfhörern integriert ist, wird durch zweimaliges Antippen des linken In-Ears aktiviert oder deaktiviert. Um mit Siri zu sprechen, hält man die Touch-Oberfläche einfach etwas länger gedrückt. 

Die Musiksteuerung befindet sich am rechten In-Ear. Ein einmaliges Berühren pausiert die Musik, ein doppeltes Tippen springt einen Titel vor und ein dreifaches Tippen springt einen Titel zurück. Durch längeres Berühren des rechten In-Ears kann man auf Siri zugreifen, genau wie beim linken In-Ear. 

Um einen eingehenden Anruf bei den JBL Live Beam 3 anzunehmen, tippt ihr zweimal hintereinander auf einen der beiden In-Ears. Zum Auflegen tippt ihr ebenfalls zweimal hintereinander auf einen der In-Ears. Haltet ihr den Gestensteuerung länger gedrückt, lehnt ihr den Anruf ab oder schaltet das Mikro während des Telefonats stumm und wieder aktiv. 

Bei den Werkseinstellungen ist eine direkte Lautstärkeregelung über die In-Ears nicht möglich. Wünscht ihr euch diese Funktion, müsst ihr entweder auf die Umgebungsgeräusche Regulierung oder die Titel-Steuerung verzichten. Möchtet ihr hier jedoch keine Einschränkungen haben, solltet ihr wie ich es bereits erwähnt habe die Störung über das Smart Case in betracht ziehen. 

Mit dieser Funktion habt ihr die volle Kontrolle über eure Kopfhörer, ohne sie anzufassen oder euer Smartphone aus der Tasche zu holen.  Wischt einfach durch die Menüs direkt am Display, um zwischen den Einstellungen zu wechseln. Entsperrt das Display, um die Musik zu pausieren, Songs zu überspringen, die Lautstärke anzupassen, die Umgebungsgeräusche (ANC, Ambient Aware und TalkThru) zu aktivieren, den Raumsound einzuschalten, auf den Equalizer zuzugreifen, einen Timer einzustellen, die Helligkeit und den Hintergrund des Displays anzupassen, Smart Talk zu aktivieren, die automatische Wiedergabe zu deaktivieren, Benachrichtigungen auszuwählen, die Kopfhörer zu suchen und den Akkustand aller Komponenten einzeln zu überprüfen. 

Wie ihr seht, bietet das Smart Case alle wichtigen Funktionen. Und glaubt mir, wenn ihr euch daran gewöhnt habt, werdet ihr diese Art der Bedienung fast ausschließlich verwenden. 

(Bedienung: 5 von 5 Punkten)

Klang

JBL setzt bei den Live Beam 3 je In-Ear auf einen dynamischen 10 mm Treiber. JBL verspricht hiermit den JBL Signature Sound mit tiefen Bässen, klaren Höhne und ausgewogenen Mitten. Kurz zusammengefasst, so habe ich das Klangbild im Test auch exakt wahrgenommen. 

Das von Werk aus eingestellte Klangbild dieser Kopfhörer ist hervorragend abgestimmt und erfordert keine Anpassungen. Im Vergleich zu früheren JBL-Kopfhörern, bei denen ich leichte Equalizer-Anpassungen vornehmen musste, um meinen persönlichen Klang zu finden, bieten diese eine sofort zufriedenstellende Klangqualität. Der Bass ist präsent und gut abgestimmt, ohne im Mittelbassbereich aufdringlich zu wirken. Die Mitten sind relativ ausgewogen und sorgen für eine klare Wiedergabe von Stimmen und Instrumenten. Die Höhen sind detailreich und wirken nicht zu schrill, was zu einem ausgewogenen und angenehmen Klangbild beiträgt. Natürlich ist der Klang subjektiv, und wenn euch etwas nicht gefällt, könnt ihr es mit dem JBL-Equalizer wunderbar anpassen. 

Die Sprachverständlichkeit der JBL Live Beam 3 ist solide. Hintergrundgeräusche werden effektiv herausgefiltert, sodass eure Stimme klar und verständlich ankommt. Mir ist jedoch aufgefallen, dass die Geräuschunterdrückung beim Sprechen reduziert wird, sodass gelegentlich Umgebungsgeräusche mit übertragen werden.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Die JBL Live Bram 3 sind wie alle neuen JBL-Kopfhörer mit der „JBL Headphone“ App kompatibel. Diese kostenlose App für iOS und Android Smartphones ermöglicht es Nutzern, Einstellungen am Equalizer vorzunehmen und weitere Personalisierungen vorzunehmen.

JBL Headphones
Preis: Kostenlos
JBL Headphones
Preis: Kostenlos

Die neue Unterkategorisierung direkt unter der Darstellung der In-Ears und des Ladecase gefällt mir gut. Dadurch gibt es nicht mehr eine einzige Seite mit allen Einstellungsmöglichkeiten, sondern alles ist nun übersichtlicher. Es gibt nun die Untermenüs „Allgemein“, „Audio“ und „Andere“. Unter „Allgemein“ könnt ihr beispielsweise alles bezüglich des ANC anpassen, Einstellungen am Smart Case vornehmen, die Passform prüfen lassen, SmartAudio & Video aktivieren, die Gestensteuerung verändern und vieles mehr. 

Der Abschnitt „Audio“ konzentriert sich natürlich auf den Klang. Hier findet ihr den Equalizer, mit dem ihr den Raumsound anpassen und einige Einstellungen für „Anrufe“ vornehmen könnt. Der Abschnitt „Andere“ umfasst die Funktion „Finde meine Ohrhörer“, den Energiesparmodus und bietet  die Funktion entspannende Töne wie Lagerfeuer, Vogelgezwitscher und Grillengeräusche wiedergeben zu lassen. 

App: 4,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Transprenz-Modus

JBL wirbt mit seinem true Adaptive Noise Cancelling (ANC) damit, dass man die Außenwelt komplett ausblenden und die Menge der Umgebungsgeräusche, die man mitbekommen möchte, anpassen kann. Für das ANC arbeiten vier Mikrofone in Echtzeit und automatisch, um störende Umgebungsgeräusche zu erfassen und diese durch Gegensignale zu filtern. Im Alltag funktioniert das ANC recht gut, erreicht aber noch nicht das Niveau der Technics EAH-AZ100 oder In-Ears von Sony und Co. 

Kurz gesagt, das ANC ist im Alltag absolut ausreichend, aber trotz Anpassung gibt es einige In-Ears, die hier noch bessere Ergebnisse erzielen. Besonders gut gefallen mir bei den JBL Live Beam 3 der TalkThru- und der Ambient Aware-Modus. Beide Modi lassen Umgebungsgeräusche gut durch, ohne dabei ein störendes Grundrauschen zu übertragen. 

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Die JBL Live Beam 3 In-Ear-Kopfhörer werden von einem 68 mAh Akku angetrieben, der eine Laufzeit von bis zu 12 Stunden bietet.  Die tatsächliche Laufzeit hängt jedoch von der Nutzung ab. Bei reinem Musikhören mit Bluetooth-Verbindung und deaktiviertem ANC sind 12 Stunden erreichbar. Mit aktiviertem ANC reduziert sich die Laufzeit auf 10 Stunden, und mit echtem adaptivem ANC sind es bis zu 9 Stunden. Häufige Telefonate über die Kopfhörer erhöhen den Stromverbrauch und verringern die Laufzeit um etwa eine Stunde. 

Die von JBL angegebenen Laufzeiten entsprechen in der Praxis nahezu den Angaben. Wie bereits erwähnt, hängt die tatsächliche Laufzeit stark von der Nutzung der JBL Live Beam 3 ab, aber im Allgemeinen stimmen die Werte. Ist der Akku der In-Ears leer, kann er mehrfach im Ladecase aufgeladen werden. Dieses verfügt über einen 680 mAh starken Akku, der die Gesamtlaufzeit auf bis zu 48 Stunden erhöht. 

Vergisst man die In-Ears am Vortag im Case und der Akku ist leer, bietet JBL eine Schnellladefunktion. Nach nur 10 Minuten Ladezeit kann man bis zu 4 Stunden Musik hören (ohne ANC). Mit aktiviertem ANC reduziert sich die Spielzeit auf maximal 2 Stunden. Diese Serie kann weiterhin über das mitgelieferte USB-C-Ladekabel aufgeladen werden. Darüber hinaus ist induktives Laden über eine Qi-Ladematte möglich. Es ist jedoch zu beachten, dass die Ladezeit bei Qi im Vergleich zum Kabelladen in der Regel länger ist. Die In-Ears sind mit USB-C nach etwa 2 Stunden vollständig aufgeladen, während das induktive Laden knapp 4 Stunden dauert.

Mit dem neuen Smart Case mit Display gehört die Ladezustandsanzeige via Ladebalken oder LEDs der Vergangenheit an.  Der aktuelle Ladestand wird nun direkt in Prozent am Display angezeigt. 

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

Bluetooth

JBL setzt bei den Live Beam 3 auf den aktuellen Bluetooth 5.3 Standard. Das Koppeln ist wie gewohnt einfach und nach der ersten Verbindung verbinden sich die Ohrhörer automatisch, sobald man sie aus dem Case nimmt. Die Reichweite ist gut und Verbindungsabbrüche sind selten, selbst beim Bewegen zwischen Erdgeschoss und Obergeschoss blieb die Musik unterbrechungsfrei.

(Bluetooth: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die JBL Live Beam 3 bieten eine hervorragende Passform und sicheren Halt im Ohr.  Die klangliche Abstimmung hat mich diesmal besonders überzeugt, sodass ich im Gegensatz zu früheren Modellen keine Anpassungen über den Equalizer vornehmen musste. Das adaptive Noise Cancelling funktioniert gut, kann aber mit dem ANC der Technics EAH-AZ100 und Sony In-Ears nicht ganz mithalten. Das neue Case hat mich positiv überrascht. Zuerst hielt ich es für eine Spielerei, aber im Alltag hat es sich als sehr praktisch erwiesen. Natürlich hat man sein Smartphone oft dabei, aber das Case bietet eine tolle Alternative zur Steuerung.

Preis/Leistung

JBL hat die UVP der Live Beam 3 auf 199,99 € festgesetzt.  Meiner Meinung nach ist dieser Preis etwas hoch angesetzt, obwohl man hier ein Ladecase mit zusätzlichem Display und Steuerungsmöglichkeiten erhält.  Die aktuellen Ladenpreise von 150 € und teils auch niedriger finde ich da schon angemessener.  Für diesen Preis bekommt man ganz gute In-Ears, die klanglich überzeugen, vom Tragekomfort klasse sind, sie erhalten und auch noch viele Bedienungsmöglichkeiten bieten. Einzig das ANC leistet sich weiterhin kleine Schwächen, sodass die In-Ears der Konkurrenz ein wenig hinterherhinken.  Dennoch handelt es sich hier um ein gutes ANC, welches durchaus gute Arbeit leistet, aber eben im direkten Vergleich zeigen sich hin und wieder leichte Differenzen. 

JBL Live Beam 3

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.jbl.com

Jackery Explorer 240 v2

In aller Kürze

Jackery hat die Jackery Explorer 240 v2 vorgestellt, eine neue Powerstation der zweiten Generation mit LiFePO4-Akku. Sie bietet im Vergleich zum Vorgänger ein verbessertes Design und neue Funktionen wie Schnellladen und App-Steuerung. Die Charge Schild 2.0 Technologie sorgt mit 62 Schutzmechanismen, 12 BMS-Schutzformen und vier physischen Schutzformen für hohe Sicherheit. Dank des LFP-Akkus sind bis zu 3.000 Ladezyklen möglich. Der Transportgriff ist jetzt klappbar und das Gerät entspricht den IEC-Standards für Stoßfestigkeit und EMV-Konformität (keine unzulässigen elektromagnetischen Störungen). Jackery bietet all diese Funktionen für eine UVP von 249€ an, die aktuell auf 199€ reduziert ist. 

Gefällt uns

  • LiFePO4-Akku mit 256Wh
  • Vielseitige Anschlussmöglichkeiten
  • Schnellladefunktion in 1 Std. voll
  • Bluetooth & WiFi zur Steuerung über die App
  • tolle Software
  • gute Lüftersteuerung
  • IEC-zertifizierte Sicherheit
  • klappbarer Transportgriff
  • LED-Leuchte

Gefällt uns weniger

  • keine DC-Schnittstelle
  • kein Schutz bei Stürzen

Jackery Explorer 240 v2

Zum Store bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Jackery Explorer 240 v2 wird in einer passenden Verpackung geliefert, die dem Produkt entspricht. Die Verpackung ist knallig orange, passend zum orangenen Herstellerlogo. Die weiße Schrift auf dem Orange ist gut lesbar.

Auf der Vorderseite präsentiert Jackery neben dem Herstellernamen den Bereich Solar Generatoren, auf den man sich spezialisiert hat. Das Unternehmen verfügt über 11 Jahre Erfahrung und ist mit 3 Millionen verkauften Einheiten (Januar 2018 bis Dezember 2022) der führende Hersteller in diesem Bereich.  Auf der Vorderseite ist außerdem der Jackery Explorer 240 v2 abgebildet.

Auf der linken Seite der Verpackung präsentiert Jackery zwei Bilder, die die Vielseitigkeit des Produkts veranschaulichen. Das erste Bild zeigt einen jungen Mann mit Rucksack, der die Powerstation in der Hand hält. Der Rucksack ist mit dem Jackery SolarSaga 40 Mini ausgestattet, welche die Powerbank durch die Sonneneinstrahlung auflädt. Das zweite Bild zeigt, wie der Mann die aufgeladene Powerbank nutzt, um seine Geräte in der Nacht mit Strom zu versorgen. 

Auf der Rückseite des Jackery Explorer 240 v2 finden Sie technische Details wie Gewicht, Maße und maximale Eingangs- und Ausgangswerte der Anschlüsse. Nachdem man das Klebesiegel an der Oberseite durchtrennt hat, kann man den Karton öffnen. Zunächst sieht man das Netzteil zum Aufladen an einer normalen EU-Steckdose und die Bedienungsanleitung. Nach dem Entfernen eines Zwischenbodens kommt der Jackery Explorer 240 v2 zum Vorschein. Durch einfaches Hochklappen des integrierten Transportgriffs lässt er sich bequem aus der Verpackung ziehen. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Powerstation mit den Maßen 17 x 15 x 23 cm und einem Gewicht von 3,6 Kilogramm ist zwar nicht gerade leicht, bietet aber eine ordentliche Kapazität von 256Wh. Für den einfachen Transport verfügt sie über einen Tragegriff auf der Oberseite. Dieser ist nun nicht mehr starr, sondern kann bei Bedarf hochgeklappt und anschließend wieder bündig umgeklappt werden. 

Das Gehäuse besteht komplett aus Kunststoff und ist teilweise grau und orange gefärbt. Die matte Ausführung finde ich gut, denn Fingerabdrücke sind darauf nicht sichtbar. Vier Gummifüße am Boden sorgen für sicheren Stand, ohne Kratzer zu hinterlassen. Die Ecken sind jedoch nicht gepolstert, sodass bei einem Sturz aus geringer Höhe bereits Schäden am Gehäuse entstehen können. 

Das kleine Display an der Front ist übersichtlich gestaltet und zeigt alle wichtigen Informationen an, darunter den aktuellen Ladezustand, die Ausgangs- bzw. Eingangsleistung sowie den Status von Bluetooth und WLAN. Die Bedienung ist innovativ und selbsterklärend, da alle Anschlüsse beschriftet und leicht zugänglich sind.  

Die Anschlüsse wurden im Vergleich zur Vorgängergeneration verbessert. Die Anordnung ist nun übersichtlicher und es gibt einige neue Anschlüsse.  Eine 230-Volt-Steckdose ist weiterhin vorhanden und wird durch eine gummierte Klappe vor Spritzwasser und Staub geschützt. An der Front befinden sich außerdem eine USB-A-Buchse und zwei moderne USB-C-Buchsen.  Wie bereits bei der ersten Generation gibt es auch eine 12-Volt-KFZ-Buchse, allerdings dieses Mal ohne gummierte Klappe, was ich etwas schade finde. Schließlich befindet sich im rechten oberen Bereich eine LED-Leuchte, die per Knopfdruck dauerhaft eingeschaltet oder in einen SOS-Lichtmodus umgeschaltet werden kann. 

Einen direkten DC8020 Anschluss, über den während des Vorgangs noch ein externes Solarmodul angeschlossen werden konnte, gibt es nicht mehr. Dafür ist mir nun nur noch ein USB-C-Anschluss vorgesehen. Falls das Gerät keinen USB-C-Anschluss hat, sondern einen DC8020-Anschluss, benötigt ihr noch einen separaten DC8020-zu-USB-C-Adapter. Die Powerbank lässt sich natürlich auch bequem mit dem mitgelieferten Netzteil über die Steckdose zu Hause aufladen. Das nutze ich beispielsweise tagsüber, da ich dann den Strom meiner PV-Anlage dafür verwende. Dieses Kabel ist deutlich handlicher als das mit dem klobigen Netzteil des Vorgängermodells, eine wirklich sehr wichtige Verbesserung, die ich sehr schätze. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Jackery Explorer 240 v2 ist solide.  Obwohl die Powerstation aus Kunststoff besteht, wie es bei den meisten anderen Herstellern und Modellen üblich ist, trägt dies zu ihrem geringen Gewicht bei. Der Kunststoff wirkt hochwertig und alles ist fest verbaut, ohne dass es knarrt oder wackelt. Jackery hat zwar, wie bei allen eigenen neuen Powerstations, auf die gummierte Abdeckung der 12-Volt-KFZ-Buchse verzichtet, aber Staub dringt in der Regel nicht ins Innere der Station ein. 

Die Tasten sind gut zugänglich und bieten einen angenehmen Druckpunkt. Alle Anschlüsse sind übersichtlich an der Front angeordnet. Gummierte Füße sorgen für sicheren Stand und der klappbare Transportgriff ermöglicht ein bequemes Tragen der 3,6 Kilogramm schweren Powerstation.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kapazität256 Wh
ZellchemieLiFePO4
AusgangsportsAC-Ausgang: 1 Anschluss, 230V~ 50Hz, 1,31 A, gesamt 300 W Max., 600 W Spitzenleistung

USB-A-Ausgang: 1 Anschluss, 15 W Max., 5 V⎓3 A

USB-C-Ausgang: 2 Anschlüsse, 15 W Max., 5 V⎓3 A; 100 W Max., 5 V⎓3 A, 9 V⎓3 A, 12 V⎓3 A, 15 V⎓3 A, 20 V⎓5 A

Auto-Anschluss:12 V⎓10 A
EingangsanschlüsseAC-Eingang:220 V-240 V~ 50 Hz, 10 A Max.

USB-C-Eingang:100 W Max., 9 V⎓3 A, 12 V⎓3 A, 15 V⎓3 A, 20 V⎓5 A
AufladezeitAC-Adapter: ca. 2 Stunden (Schnellladefunktion ca. 1 Stunde)

Auto-Adapter: ca. 5 Stunden

USB-C PD: ca. 3,3 Stunden
Maße23,1 x 15,3 x 16,8 cm
Gewicht3,6 kg
Betriebsverwendung TemperaturLadetemperatur: -10-45°C
Entladetemperatur: 0-45°C
Zyklus Lebensdauer3.000 Zyklen bis 80 %+ Kapazität
LieferumfangJackery Explorer 240 v2
AC-Ladekabel
Anleitung
Technische Daten der Jackery Explorer 240 v2

Kapazität/ Ausgänge

Die Jackery Explorer 240 v2 bietet eine Kapazität von 256 Wh, ein guter Wert der angesichts der Gewichts in Ordnung ist. Insgesamt stehen fünf unterschiedliche Ausgänge zur Verfügung. 

Die AC-Steckdose (230V) unterstützt eine Dauerleistung von 300 Watt und eine Spitzenleistung von 600 Watt. Bei Überlastung schaltet sie sich automatisch ab. Jackery gibt an, dass reine Sinuswellen ausgegeben werden, was besonders wichtig für empfindliche elektronische Geräte wie Laptops ist. Reine Sinuswellen sorgen für eine stabile und glatte Wechselstromspannung, eine effiziente Energieausnutzung und tragen zu einer längeren Lebensdauer der Geräte bei. 

Der DC-Ausgang, die 12V KFZ-Buchse liefert max. 10A, diese sorgt für eine stabile und gut geregelte Spannungsausgabe.

Die Powerstation verfügt über einen USB-A Anschluss mit 18 Watt und zwei USB-C Anschlüsse mit 100 Watt PD. Diese USB-C Anschlüsse sind bidirektional, d.h. sie können sowohl zum Aufladen der Powerstation als auch zum Entnehmen von Strom zum Aufladen von Geräten verwendet werden.  Man kann also das mitgelieferte Netzteil und USB-C Kabel zum Aufladen der Powerstation nutzen und gleichzeitig über denselben Port Strom für andere Geräte entnehmen. Das bedeutet, dass man nicht unbedingt das mitgelieferte Netzkabel mitnehmen muss, ein Laptop-Netzteil mit USB-C Kabel funktioniert ebenfalls.

(Kapazität/Ausgänge: 4,5 von 5 Punkten)

Wiederaufladen

Die Jackery Explorer 240 v2 Powerstation kann über mehrere Quellen geladen werden. Zum einen über eine 230Volt Steckdose zuhause, indem man das mitgelieferte Kabel nutzt. Eine weitere Möglichkeit ist über den 12Volt KFZ-Stecker, oder über ein Solarpanel mit USB-C Anschluss oder einem entsprechenden Adapter. Zudem ist nun dank der USB-C Buchse mit der Bezeichnung „IN/Out 100W MAX“ auch das aufladen direkt über ein Netzteil mit einem USB-C Kabel das schnelle aufladen möglich. 

Mit einem 80-Watt-Solarmodul dauert das vollständige Aufladen der Powerstation etwa 5 Stunden, genauso lange wie über eine KFZ-Buchse im Auto. Deutlich schneller geht es mit einer 230-Volt-Steckdose zu Hause, hier dauert es nur 2 Stunden. Bei akuter Not können Sie in der App die „Notladung“ aktivieren, sodass die Powerstation innerhalb von nur 1 Stunde vollständig aufgeladen ist.  Der USB-C PD-Anschluss lädt die Powerstation in etwa 3,3 Stunden auf.

(Wiederaufladen: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke

Die Jackery Explorer 240 v2 ist während des Ladevorgangs angenehm leise und nahezu geräuschlos. Beim Stromausgang, wie z. B. beim Testen mit meinem MacBook über das Netzteil, ist ein leichtes Surren zu hören, das in leiser Umgebung störend sein kann. Im Freien hingegen, abhängig von der Entfernung zur Powerstation, ist das Geräusch weniger oder gar nicht mehr wahrnehmbar. Selbst beim Fernsehabend am Abend ist das Summen zwar hörbar, aber meiner Meinung nach akzeptabel. 

(Lautstärke: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Die von Jackery kostenlos zur Verfügung gestellte App ist sowohl für iOS als auch für Android im jeweiligen Appstore erhältlich. 

Mit der App habt ihr Zugriff auf wichtige Funktionen, wie z. B. die Echtzeitüberwachung der Ladezustände, die Steuerung der einzelnen Ausgänge, die Einsicht in die Energieverbrauchbilanz und die Installation eventuell verfügbarer System-Updates. 

Auf der Seite der Powerstation wird oben die verbleibende Akkukapazität angezeigt. Darunter folgt der Stromeingang, der nur während des Ladevorgangs sichtbar ist. Der Ausgangswert, also die aktuell über die Anschlüsse ausgegebene Leistung in Watt, wird darunter angezeigt. Weiter unten befindet sich die Steuerung für das LED-Licht der Powerstation, mit dem Sie zwischen den Modi „An“, „SOS“ und „Aus“ wählen können. Zuletzt können Sie unten die gewünschte Beleuchtungsdauer des Displays einstellen (2 Stunden, 2 Minuten oder Aus).

In den versteckten Einstellungen können Sie die Notladung aktivieren. Mit dem mitgelieferten Netzkabel wird die Powerstation so in nur einer Stunde aufgeladen. Diese Funktion sollte jedoch nicht regelmäßig genutzt werden, da sie auf Dauer den Akku schädigen kann.  Die weiteren Einstellungen sind weniger wichtig und dienen lediglich der Konfiguration des Energiesparmodus und der automatischen Abschaltung. 

(Software: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Jacke Explorer 240 v2 ist eine beeindruckende Powerstation, die gegenüber ihrem Vorgänger deutlich verbessert wurde.  Sie verfügt nun über alle wichtigen Anschlüsse und sogar über eine integrierte LED-Leuchte. Jacket hat hier nicht zu viel versprochen, die Jacke bietet ordentliche Leistung und Anschlussmöglichkeiten, sodass alle Geräte damit betrieben werden können.  Besonders hervorzuheben ist die Erhöhung der Leistung der 230-V-Steckdosen von 2.000 auf 3.000 Watt, was ich für eine sehr wichtige Verbesserung halte. 

Die Kapazität von 256 Wh ist zwar beachtlich, aber nicht außergewöhnlich groß. Für noch mehr Kapazität gibt es größere Powerstations, die allerdings auch deutlich schwerer sind. Mit dieser Powerstation kann ich mein MacBook Pro maximal zweimal von leer auf voll aufladen und mein iPhone 15 Pro Max etwa 11-mal.

Preis/Leistung

Zum Marktstart hat Jackery die Explorer 240 v2 mit einem Preis von 249,00€ eingeführt, was sie im Vergleich zur ersten Generation bereits günstiger macht.  Aktuell ist sie direkt bei Jackery für 199€ erhältlich, was sie meiner Meinung nach zu einer sehr interessanten Option macht.  Wenn die Kapazität von 256 Wh ausreicht und ihr mit einer 230-Volt-Steckdose, einem 12-V-Ausgang sowie den beiden USB-C- und dem USB-A-Anschluss zurechtkommt, kann ich euch die Jackery Explorer 240 v2 wärmstens empfehlen. 

Jackery Explorer 240 v2

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: jackery.com/de

Teufel CAGE PRO

In aller Kürze

Nach vier Jahren präsentiert Teufel mit dem Cage Pro sein erstes kabelloses Gaming-Headset. Teufel verspricht damit das leistungsstärkste Headset der Serie, das neben außergewöhnlichem Komfort auch eine hohe Bewegungsfreiheit und ein legendären Teufel Sound bietet. 

Das Headset überzeugt mit hervorragender Verarbeitung, angenehmer Haptik und anpassbarer RGB-Beleuchtung. Die beiden 40mm Treiber liefern ein gut abgestimmtes Klangbild.  Allerdings gibt es Kritik an der Mikrofonqualität und der Haptik der Lautstärkeregulierung. Weitere Details findet ihr im ausführlichen Testbericht. 

Gefällt uns

  • sehr guter Tragekomfort
  • ausgewognerer Klang
  • tolles schlichtes Design
  • top Verarbeitet
  • tolle Software
  • Bedienung direkt am Headset
  • Beleuchtung anpassbar

Gefällt uns weniger

  • Mikrofonqualität
  • kurzes USB-C Kabel (35cm)
  • keine Schnellladefunktion

Teufel CAGE PRO

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Cage Pro von Teufel kommt in der gewohnten braunen Verpackung an, genau wie sein Vorgänger, das Cage 2020. Diese schlichte Verpackung ist typisch für Teufel und zeigt auf der Oberseite das große Teufel-Logo zusammen mit eine Skizze des Gaming-Headsets. An zwei Seiten der Verpackung finden sich der Produktname und einige technische Daten wie Gewicht, Einheit und Maße. 

Nach dem Öffnen der Verpackung liegt das Teufel Cage Pro Gaming-Headset direkt vor einem, in Kunststofffolie verpackt und in einem schwarzen Kartonage-Einsatz sicher verstaut. Unter diesem Einsatz befindet sich der restliche Zubehör, darunter ein abnehmbares Mikrofon (ohne Windschutz), ein USB-C Kabel, ein Funk-Dongle, ein analoges Audiokabel und die üblichen Bedienungsanleitungen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das neue Teufel Cage Pro Headset ähnelt optisch seinen Vorgängern. Die kantigen Ohrmuscheln heben sich von den runden oder ovalen Formen ab, die man von anderen Herstellern kennt.  Das Design ist deutlich schlichter gehalten, mit einem dezenten Teufel Logo aus Aluminium auf beiden Seiten. Das Aluminium ist mit einem interessanten Muster aus kleinen Würfeln strukturiert. Im Gegensatz zu den Ohrmuscheln der 1. und 2. Generation, die mit einem eingearbeiteten Meshgitter versehen waren, hat Teufel dieses bei diesem Modell komplett weggelassen. 

An der Rückseite der Ohrmuschel befinden sich zwei schwarze Kunststoffelemente, die im eingeschalteten Zustand deutlich machen, dass es sich um ein Gaming-Headset handelt. Hier verbirgt sich die individuelle RGB-Beleuchtung welche in Bezug auf Farbe und Helligkeit nach den eigenen Vorlieben angepasst werden kann. Besonders hervorzuheben ist die kabellose Ausführung des neuen Teufel Cage Pro. Anders als die ersten beiden Generationen ist diese Version kabellos. Wer dennoch lieber ein Kabel verwenden möchte, kann das mitgelieferte Kabel anschließen und hat so ruck zuck wieder ein kabelgebundenes Headset. 

Das komplett in Schwarz gehaltene Headset besticht durch ein mattes Finish, das sich fast durchgängig zieht. Einzig die Modellbezeichnung, welche in Hochglanz eingelassen ist, die Umrandung der Ohrpolster und die Enden des Kopfbügels unterbrechen das ansonsten matte Design. Natürlich wäre das Cage Pro kein Teufel Produkt ohne rote Akzente, die sich an zwei Stellen finden. Die beiden Audio-Kabel an der Innenseite der Ohrmuscheln und die „L“ und „R“-Kennzeichnung sind nämlich in Rot gehalten. 

Wie beim Vorgängermodell lässt sich die Beleuchtung des Headsets direkt am Gerät in mehreren Stufen regulieren oder komplett ausschalten. Wie im Gaming-Bereich üblich, besteht das Headset größtenteils aus Kunststoff und Kunstleder. Das Gelenk, das den Kopfbügel mit der Ohrmuschel verbindet, ist jedoch aus hochwertig wirkendem, gräulich eloxiertem Aluminium gefertigt, wie bereits beim Vorgängermodell. Das Mikrofon kann jederzeit abgenommen werden, hat aber seinen festen Platz auf der linken Seite. Als kabelloses Gaming-Headset verfügt das Teufel Cage Pro über Bedienelemente, die strategisch auf beiden Seiten verteilt sind, um Fehlbedienungen zu minimieren.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Obwohl das Teufel Cage Pro weiterhin größtenteils aus Kunststoff besteht, ist es wie sein Vorgänger erneut hervorragend verarbeitet.  Beim Drehen der Ohrmuscheln oder Aufsetzen des Headsets gibt es kein Knarren oder Quetschen. Die Ohrmuscheln sind angenehm gepolstert und umschließen die Ohren sauber, sodass man sich keine Sorgen um ein Verrutschen machen muss. Der Anpressdruck ist gut abgestimmt und sorgt für angenehmen Tragekomfort, ohne dass etwas drückt. 

Alle beanspruchten Bauteile sind aus langlebigen, robusten Materialien gefertigt, wie es erforderlich ist. Die Innenseite des Kopfbandes ist wie üblich gepolstert, allerdings etwas dünner. Dies mindert jedoch nicht den Tragekomfort oder beeinflusst den Sitz auch nicht negativ. Die Einstellungen des Kopfbandes sind über Raster sehr einfach vorzunehmen. Etwas gewöhnungsbedürftig ist das neue Lautstärkenrädchen, das nun glatt statt geriffelt ist und dadurch etwas weniger griffig wirkt. Positiv hervorzuheben ist, dass Teufel im Shop Ersatzpolster anbietet. Sollten diese nach einiger Zeit verschleißen, was bei einem 3-Tage Bart schneller passieren kann, könnt ihr sie ganz einfach selbst austauschen.  

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Headset-ArtOver-Ear-Headset
Mikrofon-ArtHD-Mikrofon abnehmbar mit magnetischer Verbindung
Farbeschwarz matt mit wenigen hochglanzelemnten
Gewicht345 Gramm
MaterialOhrmuscheln: Kunststoff;
Bügel-Aufhängung: eloxiertes Aluminium Bügelweitenverstellung: Federstahl Ohrpolster: Kunstlederbezug
Konnektivität2,5 GHz FUnktverbindung über USB-Dongle
Blueototh
3,5mm-Klinke oder USB-C
TreiberJeweils links und rechts ein 40-mm-Treiber
Treiber-Bandbreite20 – 20000 Hz
Mikrofonfrequenzbereichkeine Angaben
Impedanz32 Ohm
BesonderheitenMikrofon abnehmbar magnetisch, 2,4 GHz Funkverbindung, dezente Beleuchtung auf beiden Seiten (Beleuchtung regulierbar), unterstützt DTS Headphone:X v2 für virtuellen 7.1-Klang
LieferumfangTeufel CAGE PRO Headset
1,3 Meter langes 3,5mm Klinkenkabel
2,4 GHz USB-Dongle
Magentisches Mikrofon
0,35 cm USB-C-Kabel
Technische Daten der Teufel CAGE PRO

Tragekomfort

Das Gewicht des Gaming-Headsets hat sich mit 345 Gramm nur geringfügig erhöht, was 5 Gramm mehr sind als beim 2. Generation Teufel Cage. Dieser Unterschied ist beim Tragen jedoch kaum spürbar. Die dickere Polsterung (Kunstleder überzogen) an Ohrmuschel und Bügel sorgt für angenehmen Tragekomfort auch nach mehreren Stunden. Die großzügig bemessene Ohraussparung ist typisch für Gaming-Headsets und umschließt auch größere Ohren problemlos. 

Die Ohrpolster und die Bügelpolsterung sind angenehm weich mit Memory-Foam gepolstert, was für einen gleichmäßigen Anpressdruck rund um die Ohren sorgt. Selbst Brillenträger erleben hier kaum bis gar keine Druckbeschwerden. Die Kopfbügelverstellung mit ihren 15 Rastern ermöglicht eine präzise Anpassung des Headsets. Im Vergleich zum Cage 2020 ist mir jedoch aufgefallen, dass Teufel das Headset um knapp 10 cm schmäler gemacht hat. Besonders bei breiten Köpfen könnte dies zu Problemen führen, aber ich denke, die meisten Nutzer werden mit den Anpassungsmöglichkeiten zufrieden sein und es trifft nur sehr wenig Leute. Solltet ihr mit dem Headset nicht zufrieden sein oder es passt nicht, bietet Teufel wie gewohnt eine einfache Rückgabe an.

Die Belüftung des Teufel Cage Pro ist ordentlich, aber nicht außergewöhnlich.  Es wird zwar mit der Zeit wärmer unter dem Headset, aber der Temperaturanstieg ist langsam. Es gibt definitiv Modelle, bei denen man schneller anfängt zu schwitzen. Insgesamt ist es ein bequemes Gaming-Headset, das ich beim Tragekomfort nicht sonderlich negativ bewerten würde. 

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Wie die anderen Cage Gaming-Headsets bietet auch Teufel eine umfangreiche Software.  Diese ermöglicht zusätzliche Einstellungen, wie z.B. das Erstellen eines EQ-Profils, Mikrofonanpassungen und die Anpassung des virtuellen Raumklangs. 

Das „Teufel Audio Center“, eine .exe-Datei, kann kostenlos im Download/Service-Bereich im unteren Bereich der Produktseite des Cage Pro heruntergeladen werden. Es ist kompatibel mit Windows 11 und Windows 7/8/10. Für Windows 10 und 11 gibt es sogar eine entsprechende App direkt zum Download. 

Hier können Sie weitere Soundeinstellungen vornehmen, z. B. die Lautstärke anpassen, aus verschiedenen vordefinierten Presets von Teufel wählen oder einen anpassbaren 10-Band-Equalizer für Höhen, Mitten und Tiefen verwenden, um den Klang nach Ihren Wünschen zu optimieren. Darüber hinaus können Sie die Balance zwischen Game-Sound und Chat-Ton anpassen. Teufel speichert das Headset als zwei separate Soundgeräte, sodass Sie beispielsweise Spiele auf den normalen Soundausgang und eure Stimme (über das Mikrofon an Discord) auf den Chat-Ausgang umgeleitet wird. 

(Software: 4 von 5 Punkten)

Klang

Ich beschreibe den Klang anhand der Standard-Einstellungsoptionen, die der Hersteller als optimal erachtet und die standardmäßig ausgeliefert werden. Teufel setzt auf die üblichen 40-mm-Linear-HD-Töner an beiden Ohrmuscheln. Der Frequenzbereich liegt im normlange Bereich zwischen 20 Hz und 20 kHz und die Impedanz bei 32 Ohm.

Teufels Akustik-Team, bestehend aus Sebastian und Lucas, hat das Klangbild dieses Gaming-Headsets während der Entwicklung sorgfältig auf die aktuell beliebtesten Spiele abgestimmt.  Sie haben jedes Detail so lange optimiert, bis ein erstklassiges Klangbild erreicht war.  Wie bereits erwähnt, kann man den Klang über die Software weiter anpassen. Von Werk aus gefällt mir das Klangbild jedoch sehr gut, man hat hier nicht zu viel versprochen.   

Dieses Headset ist für Teufel Verhältnisse überraschend neutral abgestimmt, mit einer leichten Tendenz zu einem warmen Klangbild.  Im Vergleich dazu hatte ich schon Gaming-Headsets anderer Hersteller, die keine Kopfhörer, sondern nur Gaming-Headsets anbieten, die von Werk aus nicht so ein ausgeglichenes Klangbild geboten hatten. 

somit können bei Ego-Shooter die Schritte der anpirschenden Gegner sehr gut geortet werden und auch die Feuergefechte werden hervorragend dargestellt. Durch den kräftigen Bass der bei einem Headset zum zocken ein absolutes muss ist, kommen auch die Explosionen von Granaten usw. perfekt zur Geltung und machen mit dem Cage 2020 richtig Spaß. Somit kann kann klar sagen, dass Teufel wie versprochen an dem schon sehr guten Klang der 1. Generation angeknüpft hat und dieses sogar nochmals etwas besser abgestimmt hat. 

Jedoch ist nicht alles perfekt beim Teufel Cage 2020. So viel mir beim anschließen an die Konsole oder am PC auf, dass ein doch sehr präsentes Gundrauschen vorhanden ist. Dies nimmt man immer dann war, wenn gerade kein Ton wiedergegeben wir, sobald man über das Headset Musik hört oder zockt, wird dieses jedoch problemlos übertönt.

Das Teufel Cage Pro liefert eine saubere und geschmeidige Höhenwiedergabe, die zwar noch etwas detailreicher sein könnte, aber keineswegs verzerrt oder zu scharf ist. Die Mitten sind hervorragend abgestimmt und zeigen die Stärke der 40-mm-Treiber mit einer natürlichen Stimmwiedergabe. Sowohl beim Musikhören zum Testen des Klangbildes als auch beim Gaming bieten die Höhen eine sehr gute Auflösung und überzeugen durch ihre Fülle und Stärke. Dadurch könnt ihr die Schritte bei Ego-Shootern deutlich von anderen Spielgeräuschen unterscheiden. Der Bass ist ebenfalls gut abgestimmt, nicht übertrieben, sondern energiereich und leicht im oberen Bassbereich angehoben, wenn auch nur dezent. Es handelt sich also nicht um ein bassbetontes Headset, sondern um eines mit einem ausgewogenen Klangbild.  

Das Headset wurde grundlegend neu gestaltet und kommt nun ohne Pop-Schutz (Windschutz) aus. Es wird einfach magnetisch an der Aussparung gehalten, sodass es schnell und einfach entfernt werden kann, wenn es nicht benötigt wird. Um Atemgeräusche zu minimieren, ist im Inneren des Mikrofonkopfes ein Gewebenetz eingebaut, das diese zuverlässig reduziert. Die Audio-Ausgabe ist ordentlich, aber nicht außergewöhnlich. Man hört euch laut, klar und deutlich, ohne Rauschen. Das Klangbild, das übertragen wird, ist jedoch recht dünn und es fehlt ihm an Wärme.  Beim Zocken wird alles ausreichend gut übertragen, sodass eure Kollegen euch wunderbar verstehen werden. Für Aufnahmen ist es jedoch nicht geeignet. 

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Da es sich beim Teufel Cage Pro nun um ein kabelloses Gaming-Headset handelt, ist es ganz klar, dass die Bedienelemente direkt am Headset verteilt sind. Teufel hat dabei die Tasten auf beide Seiten verteilt, sodass eine Fehlbedienung deutlich reduziert wird. 

An der linken Ohrmuschel befindet sich eine nach unten gerichtete 3,5-mm-Klinkenbuchse für kabelgebundenes Hören. Daneben ist eine USB-C-Buchse untergebracht, über die Sie den 1.000-mAh-Akku aufladen und die integrierte 7.1-Soundkarte für die Audiowiedergabe nutzen können. Nach vorne zeigt die Ausbuchtung für das magnetische Mikrofon, während sich nach hinten ein Lautstärken-Rad und eine Stummschalt-Taste befinden. 

An der rechten Ohrmuschel befindet sich die nach unten gerichtete Einschalttaste.  Danach folgt ein etwas kleinerer Schalter, mit dem man zwischen Bluetooth-Verbindung und kabelloser Verbindung über das 2,4-GHz-Band wechseln kann.  Unterhalb der Aufhängung der Ohrmuschel befindet sich außerdem eine frei belegbare Taste, mit der sich beispielsweise die Helligkeit der Headset-Beleuchtung anpassen lässt oder die im Teufel Audio Center entsprechend belegt werden kann. 

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Der Teufel im Cage Pro ist mit einem 1.000 mAh Akku ausgestattet, der bei mittlerer Lautstärke eine beeindruckende Laufzeit von 68 Stunden verspricht.  Persönlich bevorzuge ich bei diesem Headset die kabellose 2,4 GHz-Verbindung mit dem Dongle, die eine maximale Laufzeit von 57 Stunden ermöglicht.  Für die Testzwecke habe ich die Bluetooth-Verbindung genutzt, die eine Laufzeit von 60 Stunden erreicht. Die Ladezeit beträgt von 0 auf 100% knapp 3 Stunden, eine Schnellladefunktion ist leider nicht vorhanden. 

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das Berliner Unternehmen hat mit dem Teufel Cage Pro ein hervorragendes kabelloses Headset entwickelt. Das Klangbild ist sehr ausgewogen und eignet sich daher nicht nur zum Spielen, sondern auch zum Musikhören. Besonders beim Spielen profitiert man von dem tollen dämlichen Klang und den guten Mitten, die dafür sorgen, dass man die Schritte der Gegner deutlich heraushört. 

Das Headset überzeugt optisch und ist robust verarbeitet. Die RGB-Beleuchtung ist dezent integriert und die kabellose Verbindung ist ein großer Pluspunkt im Vergleich zum vorherigen Kabel. Vom Mikrofon bin ich allerdings etwas enttäuscht, da die Aufnahmequalität etwas dumpf ist. Positiv hervorzuheben ist die lange Akkulaufzeit und die umfangreiche Software, mit der sich viele Anpassungen vornehmen lassen. Das Ladekabel ist mit knapp 35 cm etwas kurz, kann aber durch jedes beliebige längere Kabel ersetzt werden. Das Lautstärken-Rad ist im Alltag zwar praktisch, aber die Haptik ist nicht ganz so gut wie beim alten Cage 2020. 

Preis/Leistung

Zum Marktstart lag der Preis des Teufel Cage Pro bei 199,99€.  Da es aber nun schon einige Monate auf dem Markt ist, wurde der Preis direkt bei Teufel auf 139,99€ reduziert.  Dieser Preis ist meiner Meinung nach deutlich realistischer als der ursprüngliche UVP.  Wie im Testbericht erwähnt, erhält man für diesen Preis ein sehr solides Gaming-Headset, das sich zwar hier und da ein paar Schwächen erlaubt, aber im Großen und Ganzen überzeugen kann. 

Teufel CAGE PRO

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: teufelaudio.at/

Panasonic RB-F10

In aller Kürze

Der Open-Ear Trend hat in diesem Jahr richtig Fahrt aufgenommen, und immer mehr Hersteller bringen ihre Modelle auf den Markt.  Auch Panasonic hat sich diesem Trend angeschlossen und die Panasonic RB-F10 vorgestellt.  Besonders überraschend ist dabei die UVP von nur 90€.  Das Design gefällt mir gut, der Klang ist ordentlich und der Tragekomfort ist top. 

Panasonic bietet zwar keine App-Integration an, aber ehrlich gesagt habe ich diese auch nicht vermisst. Insgesamt sind dies gut gelungene Kopfhörer, mit denen ich mein Umfeld wahrnehmen und gleichzeitig meine Musik genießen kann. Ich habe diese Ohrhörer während meiner regelmäßigen Fahrradtouren ausgiebig getestet.

Gefällt uns

  • sehr bequemer und sicherer Tragekomfort
  • leichtes Gewicht
  • Umgebung wird wahrgenommen
  • IPX4 Schutzklasse
  • lange Akkulaufzeit

Gefällt uns weniger

  • kein aptX oder LDAC Support
  • keine App

Panasonic RB-F10

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Panasonic RB-F10 ist zwar nicht ganz so kompakt wie die der Produkte der Marke Technics, bleibt aber dem bekannten Design treu, wie ich es bereits von meinen letzten Testprodukten aus dem Hause Panasonic kenne. 

Auf der Vorderseite präsentiert Panasonic die Open True Wireless In-Ears zusammen mit ihrem Ladecase in der gewählten Farbe.  Hier findet man auch die Modellbezeichnung und die Akkulaufzeit von bis zu 25 Stunden (7 Stunden mit den In-Ears und 28 Stunden mit dem Ladecase). Am linken Rand sind einige Symbole abgebildet, die für Panasonic wichtige Ausstattungsmerkmale darstellen.  Diese Symbole werden auf der linken Seite in englischer Sprache erläutert.  Die Rückseite, oder besser gesagt die größere Darstellung der Vorderseite, bietet einen weiteren Blick auf die In-Ears und das Ladecase. 

Im Inneren der Verpackung befindet sich ein Pappeinleger, auf dem das Ladecase mit den bereits eingesetzten In-Ears platziert ist.  Entfernen Sie einfach die beiden Papierstreifen im Case, um die Kopfhörer aufzuladen.  Darüber hinaus enthält der Lieferumfang ein USB-A auf USB-C Ladekabel und einen Beipackzettel mit Anleitung und weiteren Informationen. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Open-Ear Kopfhörer

Panasonic hat mit den True-Wireless-Kopfhörern RB-F10 ein gelungenes Design geschaffen. Die modernen Open-Ear-Kopfhörer zeichnen sich durch ein minimalistisches, zeitloses und elegantes Design aus. Neben dem von mir getesteten beigen Modell sind die Panasonic RB-F10 auch in einem schlichten Schwarz erhältlich. 

Das Design der Panasonic RB-F10 ähnelt stark dem der von mir bereits getesteten Shokz OpenFit. Akku- und Treibereinheit sind über einen flexiblen Silikonbügel verbunden, der für einen angenehmen und sicheren Sitz um das Ohr sorgt, ohne zu drücken. Mit nur 8,7 Gramm Gewicht sind die Kopfhörer angenehm leicht.  Dank der IPX4 Schutzklasse sind sie gegen allseitiges Spritzwasser geschützt und somit ideal für Joggen, Radfahren und viele andere Sportarten geeignet. 

Die Treibereinheit befindet sich auf der Innenseite der Ohrhörer und ist gut zu erkennen, wenn man diese von der entsprechenden Seite betrachtet.  Dort sieht man dann direkt die Lautsprecherabdeckung.  Bei diesem Modell wurde bewusst auf Tasten verzichtet und stattdessen auf eine Touch-Bedienung gesetzt.  Dies ist auch notwendig, da Tasten nicht nur das Design beeinträchtigt hätten, sondern auch eine ständige Nachjustierung der Kopfhörer erforderlich gemacht hätten.  Der Treiber, der den Klang erzeugt, ist nach dem Einsetzen der Shokz OpenFit direkt auf den Gehörgang ausgerichtet. 

Im Gegensatz zu In-Ears bleiben die Gehörgänge frei, wodurch keine vollständige Abschirmung gewährleistet ist. Das Gehäuse der Treibereinheit ist in exakt derselben Farbe gehalten wie der Silikonbügel, ist aber anders als dieser nicht gummiert. Am Treibergehäuse befinden sich unten gerichtete Ladekontakte, über die Panasonic RB-F10 im Ladecase mit Strom versorgt werden. Außerdem gibt es hier eine kleine Öffnung, in der sich an beiden Hörern ein Mikrofon befindet, das für Telefonate verwendet wird. Ein weiteres Mikrofon befindet sich an beiden Ohrhörern an der gegenüberliegenden Seite, also oben, wo sich zudem eine weitere Lautsprecherabdeckung befindet, vermutlich eine Art Membran, welches passiv den Klang verbessern soll. 

Am gegenüberliegenden Ende der Panasonic RB-F10 befindet sich ein treppenförmiges Kunststoffgehäuse, in dem sich der Akku befindet.  Dieses Ende unterscheidet sich vom ersten Ende der Ohrhörer, das mit einem metallischen Finish versehen ist, und verleiht dem ansonsten einheitlich aussehenden Open-Ear Kopfhörer ein harmonisches Aussehen.

Ladecase

Die neuen Panasonic RB-F10 True Wireless Kopfhörer kommen, wie üblich, mit einem Ladecase. Dieses dient nicht nur der Aufbewahrung, sondern auch der Wiederaufladung der Ohrhörer.   

Das Case ist in der gleichen Farbe wie die gewählten Panasonic RB-F10, in meinem Fall beige. Der Kunststoff hat eine matte Oberfläche und fühlt sich angenehm an. Das Panasonic-Logo ist auf dem Deckel eingelassen. An der Rückseite befindet sich ein USB-C-Ladeanschluss, über dem eine kleine LED den Ladezustand anzeigt.  Eine goldene Zierkante trennt Unterseite und Deckel und verleiht dem Design eine elegante Note. 

Das Case der Panasonic RB-F10 verfügt zwar über keine Griffmulde, lässt sich aber dennoch mühelos öffnen.  Wie bei den meisten In-Ears mit Case wird der Deckel magnetisch geschlossen gehalten.  Öffnet man ihn, findet man die beiden Kopfhörer in ihren jeweiligen Vertiefungen. Das Einlegen der Kopfhörer ist denkbar einfach,  Vertauschungen sind ausgeschlossen und das Case ist zudem recht kompakt. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Panasonic RB-F10 überzeugen mit einer hochwertigen Verarbeitung. Die verschiedenen Materialien fügen sich nahtlos zusammen, es sind keine störenden Kanten zu spüren, und die Open-Ear-Kopfhörer sitzen, wie Panasonic verspricht, äußerst bequem.  Das angenehme Gewicht sorgt dafür, dass man sie aufgrund des hohen Tragekomforts kaum merkt. 

Das Case lässt sich leicht öffnen, allerdings fehlt mir beim Schließen etwas der Widerstand, sodass der Deckel beim Wackeln relativ leicht zufällt.  Dank der Schutzklasse IPx4 sind die Kopfhörer ideal gegen Regenschauer und Schweiß geschützt und somit perfekt für sportliche Aktivitäten und den Alltag geeignet.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten) 3,065

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless Open-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.4)
FarbeBeige; weitere Farben Schwarz
AkkuAkku Ohrhörer: 7 h
Gesamtlaufzeit ca.: 25 h
Gewicht 53,4 g (Ohrhörer und Ladebox)
17,4 g (beide Ohrhörer)
36 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Case aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.4 Audio-Codec: SBC und AAC.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 17×12 mm (links und rechts)
Frequenzbereichkeine Angaben
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben vermutlich 16 Ohm
Transparenzmodusdurch offen Bauweise immer aktiv
LieferumfangPanasonic RB-F10
Ladecase aus Kunststoff
USB-C-Ladekabel
Kurzanleitung + Garantiekarte usw.
Technische Daten der Panasonic RB-F10

Tragekomfort

Panasonic hat bei den RB-F10 Ohrhörern großen Wert auf Tragekomfort gelegt, und nach mehreren Monaten des Testens kann ich bestätigen, dass sie dieses Versprechen gehalten haben.  Der hohe Tragekomfort resultiert nicht nur aus dem geringen Gewicht, sondern auch aus der einzigartigen Form der Ohrhörer, die vor und auf dem Ohr sitzen, anstatt darin. Selbst bei mehrstündigem Tragen sind die RB-F10 kaum zu spüren.  Trotz des hohen Tragekomforts müssen Sie sich keine Sorgen um den Halt machen. Die Ohrhörer sitzen fest und sicher, sodass sie auch bei intensiven Sportarten nicht verrutschen. Ich musste sie während meiner Tests nicht einmal nachjustieren, was wirklich beeindruckend ist. 

Der größte Vorteil des Radfahrens mit Helm liegt für mich definitiv in den Open-Ears. Sie sitzen bequem und stören überhaupt nicht, was ich großartig finde.  Trägt man jedoch, wie ich, eine Brille, kann es je nach Bügeldesign etwas störend sein, dass zwei Bügel am Ohr entlanglaufen. Das könnte für einige von euch unangenehm sein. Es bleibt also nur auszuprobieren, ob Helm und Radbrille stören oder ob man damit, wie ich, problemlos zurechtkommt. 

(Tragekomfort: 5 von 5 Punkten)

Bedienung

Panasonic setzt, wie die meisten Kopfhörerhersteller, nun ausschließlich auf Touch-Bedienung und verzichtet auf physische Tasten.  Die Steuerung erfolgt über einmaliges, doppeltes, dreifaches und langes Antippen der Oberfläche.  Mit dem Panasonic RB-F10 lässt sich fast alles direkt steuern, ohne das Smartphone zu benutzen.  Allerdings dauert die Lautstärkeregelung über die Ohrhörer im Vergleich zum Smartphone etwas länger.  Dazu aber gleich mehr. 

Um die Panasonic RB-F10 einzuschalten, nehmen Sie sie einfach aus dem Case.  Wie bei allen herkömmlichen True-Wireless-Kopfhörern ist das Entnehmen unkompliziert. Beim ersten Entnehmen wechseln die Kopfhörer automatisch in den Pairing-Modus.  Sind die Panasonic RB-F10 bereits mit Ihrem Smartphone gekoppelt, verbinden sie sich nach dem Einschalten automatisch mit dem zuletzt verbundenen Gerät.

Um die Ohrhörer mit einem neuen Gerät zu koppeln, während sie bereits mit einem anderen verbunden sind, halten Sie einfach etwa 5 Sekunden lang die Touch-Oberfläche an beiden In-Ears gedrückt. Dadurch werden sie in den Pairing-Modus versetzt und können mit bis zu 10 weiteren Geräten gekoppelt werden.  Mit der Multipoint-Verbindung können Sie sie gleichzeitig mit bis zu 2 Geräten verbinden.

Für den Fall, dass Sie nur einen Ohrhörer benötigen, ist dies zwar möglich, jedoch mit Einschränkungen bei der Bedienung.  Je nachdem, welchen Ohrhörer Sie weglassen, können Sie dann möglicherweise nicht mehr die Musik oder Lautstärke regulieren.  Bei der Verwendung beider Ohrhörer, wie es in den meisten Fällen üblich ist, stoppt ein einmaliges Antippen eines der Ohrhörer die Musik automatisch.  Zweimaliges schnelles Antippen des rechten Ohrhörers springt zum nächsten Titel, während dreimaliges Antippen den Titel davor wiederholt.  Auf der linken Seite erhöht zweimaliges Antippen die Lautstärke, dreimaliges Antippen senkt sie.  

Die Panasonic RB-F10 Ohrhörer ermöglichen die Annahme eingehender Anrufe durch einfaches Tippen auf den linken oder rechten Ohrhörer.  Eine Berührung für zwei Sekunden lehnt den Anruf ab, während eine dreisekündige Berührung ihn vollständig ignoriert.  Die Lautstärke lässt sich, wie beim Musikhören, über den linken Ohrhörer anpassen. Zwei sekundäre Berührungen auf den integrierten Sprachassistenten des Smartphones ermöglichen den Zugriff.  Um die Ohrhörer auszuschalten, ohne sie ins Case zu legen, berührt man die Touch-Oberfläche jeweils fünf Sekunden lang. 

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Die Panasonic RB-F10 sind Open-Ear-Kopfhörer, die es ermöglichen, Umgebungsgeräusche wahrzunehmen, während man Musik hört.  Sie sind nicht dafür gedacht, Umgebungsgeräusche abzuschirmen und einen ungestörten, audiophilen Klang zu bieten.  Stattdessen sollen sie die Sicherheit erhöhen, indem sie es Nutzern ermöglichen, trotz Musikhören die Umgebung wahrzunehmen.  Gerade in Städten kann es gefährlich sein, mit abschirmenden Kopfhörern unterwegs zu sein, da man so wichtige Geräusche wie den Verkehr nicht hört. Das Herzstück der Panasonic RB-F10 ist ein großer Treiber mit den Abmessungen 17×12 mm.  Panasonic hält sich bezüglich der genauen Spezifikationen jedoch bedeckt.  Darüber hinaus unterstützt der Kopfhörer Bluetooth 5.4 und bietet neben dem Standard-Audio-Codec SBC auch Unterstützung für den Codec AAC. 

ANC ist bei Open-Ear-Kopfhörern logischerweise nicht vorhanden, da es bei dieser Bauart keinen Sinn macht.  Man geht oft davon aus, dass man bei Open-Ears einen klaren Kompromiss beim Klang eingehen muss. Schließlich sitzt der Treiber nicht direkt im Gehörgang, sondern weiter entfernt vor dem Ohr, was zu einem weniger druckvollen Klang führt.  Außerdem befürchtet man, dass das Umfeld die Musik mithört, was man natürlich vermeiden möchte. 

Die Panasonic RB-F10 Kopfhörer sind offen, d.h. euer Umfeld kann eure Musik nur bei sehr hoher Lautstärke hören, z.B. im Bus. Klanglich sind sie gut, aber während die Bässe überzeugen, gehen die Höhen und Mitten etwas unter. Das Klangbild ist breit, aber ich hätte mir etwas mehr Tiefe gewünscht.  Hörbücher lassen sich gut hören, aber es gibt definitiv bessere Optionen. Die Stimmwiedergabe ist okay, wirkt aber manchmal etwas unsauber. 

Die Panasonic RB-F10 Ohrhörer sind ideal für Aktivitäten im Freien wie Joggen oder Radfahren, da sie es ermöglichen, die Umgebung wahrzunehmen und gleichzeitig Musik zu hören.  Sie sind jedoch nicht geeignet, wenn man sich von der Umgebung isolieren möchte, z. B. zu Hause oder in stark befahrenen Gebieten.  Beim Radfahren auf der Straße konnte ich heranfahrende Autos und Hupen rechtzeitig wahrnehmen, was die Sicherheit erhöht.  In der Bahn hingegen sind die OpenFit aufgrund des hohen Umgebungsgeräuschpegels weniger empfehlenswert, da die Geräuschisolierung zu stark beeinträchtigt wird. 

Die Panasonic RB-F10 Kopfhörer verfügen über „Environmental Noise Cancelling“, um Ihre Stimme bei Telefonaten klar an Ihren Gesprächspartner zu übertragen.  Das funktioniert im Allgemeinen gut. Selbst in einer etwas lauteren Umgebung auf der Straße konnte ich auf Nachfrage gut verstanden werden. Auf einem lauten Marktplatz, wo es noch deutlich lauter zugeht, nimmt die Qualität jedoch spürbar ab, bleibt aber immer noch gut. 

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akkulaufzeit

Bei den Panasonic RB-F10 verspricht der Herstellern eine Laufzeit von bis zu 7 Stunden am Stück. Die Laufzeit variiert jedoch, wie bei allen Kopfhörern, stark in Abhängigkeit von der Lautstärke und weiteren Faktoren. Im Alltagsgeschehen war es für mich möglich, die 7 Stunden auch bei etwas über der durchschnittlichen Lautstärke zu erreichen.

Das Ladecase verfügt über einen integrierten 500-mAh-Akku, der die Akkulaufzeit durch wiederholtes Aufladen verlängert.  Insgesamt ermöglicht dies bis zu 25 Stunden Musikgenuss.  Die praktische Schnellladefunktion lädt die Panasonic RB-F10 bereits nach 15 Minuten für eine Stunde Musikhören auf. Dies kam mir einmal zugute, als ich das leere Case vergessen hatte aufzuladen und es somit nicht die Ohrhörer aufladen konnte. So konnte ich die beiden Hörer nach kurzer Ladezeit auf meiner kurzen Radtour mitnehmen. 

Bluetooth

Panasonic setzt beim Bluetooth auf die neueste Version 5.4.  Diese bietet zahlreiche Vorteile, darunter eine extrem geringe Latenz, die getrennte Übertragung des linken und rechten Audiokanals sowie eine hohe Akkulaufzeit und eine ausgezeichnete Reichweite.

Das Koppeln mit meinem iPhone über die Einstellungen->Bluetooth war wie gewohnt einfach und schnell. Die Bluetooth-Reichweite hat mich im Test überzeugt. Sie war sehr stabil und betrug indoor gute 15 bis 18 Meter.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Panasonic RB-F10 sind Panasonics erste True-Wireless Open-Ear Kopfhörer.  Das Unternehmen hat das Konzept gut umgesetzt, auch wenn Open-Ear Kopfhörer immer noch umstritten sind, was ihre Beliebtheit angeht. Panasonic hat hier viel richtig gemacht:  Toller Tragekomfort, schlichtes, zeitloses Design, gute Akkulaufzeit und vieles mehr.  Leider gibt es, wie bereits erwähnt, keine App, sodass keine Anpassungen möglich sind.  Sollte die Nachfrage steigen, wird es hoffentlich bei der zweiten Generation eine App geben. 

Anfangs war ich Open-Ear Kopfhörern gegenüber skeptisch, aber inzwischen schätze ich das offene Konzept sehr und verwende sie beim Rennrad- und Mountainbiken gerne.  Im Gegensatz zu herkömmlichen In-Ears ermöglichen sie mir, meine Umgebung wahrzunehmen, was für mich beim Rennradfahren auf der Straße besonders wichtig ist. 

Preis/Leistung

 Die Panasonic RB-F10 Ohrhörer wurden zum Marktstart mit 89,99€ bewertet.  Mittlerweile sind sie aber schon seit einigen Monaten erhältlich und können bei einigen Händlern für unter 62€ gekauft werden. Der Preis ist absolut angemessen und keineswegs überzogen. Für dieses Geld erhält man einen guten Klang, hohen Tragekomfort und eine gute Sprachqualität.  Besonders für Sportler, Jogger oder Radfahrer, die oft auf der Straße unterwegs sind, empfehle ich die Panasonic RB-F10. Möchtet ihr wie ich beim Musikhören euer Umfeld trotzdem wahrnehmen? Dann sind diese Ohrhörer genau das Richtige für euch. Man hören herannahende Autos rechtzeitig, was bei normalen In-Ears aufgrund der Abschirmung oft nicht möglich ist.

Panasonic RB-F10

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.panasonic.com/de/

JBL Tour One M2

In aller Kürze

Der JBL Tour One M2, der Nachfolger des Tour One, den ich ebenfalls testen durfte, wurde mit einigen Neuerungen ausgestattet. Neben der schwarzen Variante ist er jetzt auch in Champagner erhältlich (Farbe meines Testgeräts).  Die Akkulaufzeit wurde verbessert, JBL hat sich zudem auf eine verbesserte Konnektivität konzentriert.  Eine intuitivere Gesprächsführung (Smart Talk) ist nun möglich und die Audioqualität wurde weiter verfeinert.  Angesichts des Preisverfalls von der UVP von 329,99€ auf jetzt 199,99€ ist der Over-Ear Kopfhörer sehr interessant.  

Gefällt uns

  • guter Tragekomfort
  • sehr gute Akkulaufzeit / Schnellladefunktion
  • gutes adaptives Noise Cancelling
  • ausgewogenes Klangbild
  • Umgebungs- und Talkthru-Funktion
  • AAC-Support

Gefällt uns weniger

  • kein aptX
  • hoher Preis zum Marktstart

JBL Tour One M2

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Verpackungsdesign des JBL Tour One M2 folgt dem gewohnten Stil des Vorgängermodells.  Wie gewohnt informiert die Verpackung rundum durch Text, Symbole und Bilder ausführlich über das Produkt. JBL setzt hier auf eine zweiteilige Verpackung, die das Unternehmen bereits häufiger bei On- und Over-Ear Kopfhörern verwendet hat. Die eigentliche stabile Verpackung ist in eine bedruckte Umverpackung eingeschoben. 

JBL setzt bei der Verpackung der Kopfhörer-Serie auf die gewohnten weiß/orange und grauen Farben, wobei Grau die dominierende Farbe ist.  Eine Nahaufnahme einer Ohrmuschel des JBL Tour One M2, die in Hochglanz und leicht erhaben ausgeführt ist, ziert die Vorderseite der Verpackung und zieht sofort den Blick auf sich.  Das Firmenlogo befindet sich ebenfalls auf der Front, während der Produktname seitlich nach unten verläuft.  Direkt darunter listet JBL die wichtigsten Funktionen des Kopfhörers auf, darunter das True adaptive Noise Cancelling.  In der rechten Ecke wird die beeindruckende Akkulaufzeit von bis zu 50 Stunden hervorgehoben.

Die schmale rechte Seite zeigt eine detailliertere Seitenansicht des Kopfhörers und informiert über die zugehörige App für iOS und Android. Die Rückseite liefert die meisten Informationen über den Kopfhörer, darunter eine vollständige Ansicht des JBL Tour One M2 und eine Auflistung seiner vier wichtigsten Ausstattungsmerkmale: True Adaptive Noise Cancelling mit Smart Ambient-Funktion, individuell anpassbaren Sound, überragende Sprachqualität, hochauflösender Raumklang und komfortable Passform. Im unteren Bereich informiert JBL darüber, dass ein Case enthalten ist, ein moderner USB-C-Anschluss verwendet wird und die Akkulaufzeit mit ANC auf 30 Stunden erhöht wurde, während ohne ANC weiterhin 50 Stunden möglich sind.

Entfernt man die Hauptverpackung aus der Umverpackung, findet man auf der Unterseite des Deckels die üblichen Skizzen, die den Lieferumfang anzeigen. Im Inneren befindet sich reichlich Schaumstoff, in dessen Zentrum das Case platziert ist.  Im Case selbst befindet sich neben dem JBL Tour One auch dessen kompletter Lieferumfang. Der Kopfhörer ist zusammengeklappt und die Ohrmuschel eingedreht, um Platz zu sparen. In der Tasche am Deckel des Cases ist das gesamte Zubehör in einer Mappe verstaut. Neben einem AUX-Kabel und einem Flugzeugadapter befindet sich darin auch das wichtige USB-A auf USB-C Ladekabel zum Aufladen des Kopfhörers. Im Fach daneben befinden sich die üblichen Beipackzettel, darunter eine Kurzanleitung.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der JBL Tour One M2 ist auf den ersten Blick schlicht aber zugleich  und zeitlos gehalten. In der Hand bestätigt sich der Ersteindruck, denn durch die Oberflächenbehandlung des Kunststoffgehäuses, schmeichelt diese in den Händen schon nahezu. Trotz Kunststoffgehäuse und dem Lederimitat, sind diese angenehm im Tragekomfort und schön griffig.  

Im Gegensatz zum Vorgängermodell ist der JBL Tour One M2 jetzt nicht nur in Schwarz, sondern auch in Champagner erhältlich, einem dezenten Goldton.  Durch einige Hochglanzelemente setzt JBL hier gekonnt Akzente, die im ansonsten matten Gehäuse besonders hervorstechen und ihm einen eleganten Touch verleihen. 

Die wichtigsten Elemente, die regelmäßig beansprucht oder bewegt werden, sind aus Metall gefertigt. Dazu gehören der Verstellmechanismus des Kopfbügels, der sauber einrastet, und der innere Kern im Kopfband. Das Kopfband und die beiden Ohrmuscheln sind mit einem angenehm weichen Material gepolstert und mit einem wertig anfühlenden Kunstleder bezogen. Dadurch sind die Kopfhörer auch nach längerem Tragen sehr bequem, was mir sehr gut gefällt.  Man sollte jedoch bedenken, dass man wie bei Over-Ear Kopfhörern üblich an heißen Sommertagen stark schwitzt. Daher kann ich diese Kopfhörer nur selten für den sportlichen Einsatz empfehlen.

Das JBL Firmenlogo ist dezent in beide Ohrmuscheln eingraviert, während die Bedienelemente und Anschlüsse gleichmäßig verteilt sind.  Dank der 11 Raster lassen sich die Ohrmuscheln individuell in der Länge anpassen.  Sie können außerdem um über 90° gedreht und eingeklappt werden, sodass sich der Kopfhörer bei Nichtgebrauch platzsparend in der mitgelieferten Tasche verstauen lässt und im Rucksack weniger Platz einnimmt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der JBL Tour One M2 fühlt sich in der Hand genauso edel und hochwertig an wie sein Vorgänger. Er vermittelt nie einen billigen Eindruck und auch aufgesetzt gibt es nichts zu bemängeln. Die Bügelverstellung rastet sauber ein und die weichen Polster sorgen für einen bequemen Sitz über Stunden hinweg.  Wie schon beim Vorgängermodell gefällt mir, dass die Tasten nicht alle auf einer Ohrmuschel-Seite sitzen und unterschiedlich ausgeführt sind, um Fehlbedienungen zu minimieren. Die Drucktasten haben einen angenehmen Druckpunkt und ein minimales Klicken, das beim Musikhören problemlos überhört wird. 

JBL verwendet wie viele andere Hersteller in der Branche kein echtes Leder für die Ohrpolster und Polsterungen des Kopfbands, sondern ein sogenanntes PU-Leder.  Dieses Kunstlederimitat ist sehr weich und robust.  Positiv hervorzuheben ist, dass die Polster einfach ausgetauscht werden können, indem man sie einfach abknipst. JBL bietet Ersatzpolster im eigenen Online-Shop an, die allerdings rund 30€ kosten.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.3)
FarbeSchwarz und Champagner
Akkuintegriert, Lithium-Ionen-Akku
Akku Kopfhörer: 50 h (ohne ANC) 30 Stunden (mit ANC)
Ladezeit 2 Stunden und Schnellladefunktion (10 Minuten aufladen für 5 Stunden Musikhören).
Gewicht 278 Gramm
Materialbis auf die stärker beanspruchten Bauteile (Scharniere und Bügel), komplett Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.3 Audio-Codec: SBC und AAC. Unterstützte Profile: A2DP 1.3.2, AVRCP 1.6.2, HFP 1.7.2
Multi-Point und Fast Pairing von Google wird unterstützt.
Treiber40 mm Treiber (links und rechts)
Frequenzbereich10 Hz – 40 kHz (passive), 10 Hz – 22 kHz (active)
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dB117 dB
Impedanz (Ohm)32 Ohm
Lieferumfang1 x JBL Tour One M2 Kopfhörer 
1 x Transportetui 
1 x 3,5-mm-Audiokabel 
1 Flugzeugadapter 
1 x USB-C-Ladekabel 
1 x Garantie/Warnung
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten der JBL Tour One M2

Tragekomfort

Der JBL Tour One M2 bietet einen bemerkenswerten Tragekomfort. Die weich gepolsterten Ohrmuscheln und der Kopfbügel sorgen für ein angenehmes Tragegefühl, selbst bei längerem Musikhören. Die Polsterungen sorgen hierbei effektiv dafür, dass der Anpressdruck gleichmässig verteilt wird. Die großzügigen Aussparungen für die Ohren verhindern unangenehmen Druck. Der Anpressdruck kann je nach Kopfform variieren, aber ich persönlich empfinde ihn als sehr angenehm. 

Mit einem Gesamtgewicht von knapp 278 Gramm ist die zweite Generation zwar etwas schwerer und gehört damit nicht zu den leichtesten Kopfhörern ihrer Bauweise.  Dank der weichen Polster spürt man das zusätzliche Gewicht jedoch kaum. Für Brillenträger würde ich die JBL Tour One M2, wie viele andere Over-Ear-Kopfhörer, weniger empfehlen. Der permanente Druck auf die Brillenbügel kann unangenehm sein und beeinträchtigt zudem die Geräuschunterdrückung (ANC).  Die Kopfhörer liegen dann möglicherweise nicht optimal auf den Ohren auf, sodass unerwünschte Geräusche ins Ohr gelangen und das Hörerlebnis stören. 

Für sportliche Aktivitäten im Freien, besonders an heißen Tagen, würde ich den Over-Ear Kopfhörer aufgrund seiner Bauweise weniger empfehlen.  Da er die Ohren vollständig bedeckt, gelangt kaum kühle Luft an diese.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Der JBL Tour One M2 setzt auf eine Hybrid-Bedienung, wie ich sie bereits von der ersten Generation kenne. Echte Hardware-Tasten und eine Touchbedienung sorgen für eine intuitive Steuerung.  Ein Schieberegler, drei Tasten und die am linken Ohrhörer versteckte Touch-Bedienung ermöglichen eine bequeme Bedienung für Rechts- und Linkshänder gleichermaßen.

Um den JBL Tour One M2 einzuschalten, schieben Sie den Schieberegler an der rechten Ohrmuschel von der Ausgangsstellung bündig zur Mitte. Der Kopfhörer schaltet sich ein und verbindet sich automatisch mit dem zuletzt verbundenen Gerät. Sollte dies nicht geschehen sein, versetzen Sie den Schieberegler für einige Sekunden über die Mittelstellung hinaus und halten Sie ihn dort, um den Bluetooth-Pairing-Modus zu aktivieren.

Das Koppeln der Kopfhörer mit dem iPhone ist wie gewohnt unkompliziert und erfolgt direkt über die Bluetooth-Einstellungen. Android-Nutzer profitieren vom Google Fast Pair Support, der die Kopplung nochmals beschleunigt und ein ähnliches Erlebnis wie Apple-Nutzer mit AirPods oder Beats Kopfhörern bietet, nur eben für alle Google-Geräte.  Um die Kopfhörer zu koppeln, versetzen Sie diese einfach in den Pairing-Modus.  Daraufhin erhalten Sie eine Benachrichtigung, die Sie fragt, ob Sie eine Verbindung mit dem angezeigten Gerät herstellen möchten. Durch Tippen auf „Verbinden“ wird der Kopfhörer mit dem Smartphone gekoppelt, ohne dass Sie das Bluetooth-Menü öffnen müssen.  Darüber hinaus unterstützt der Kopfhörer auch Windows Swift Pair, eine Schnellkopplungsfunktion für kompatible Windows Laptops und Computer. 

Die Musiksteuerung ist über die Touch-Oberfläche denkbar einfach. Ein einmaliges Antippen pausiert die aktuelle Wiedergabe, ein weiteres Antippen setzt sie fort.  Mit einem doppelten Antippen springt man zum nächsten Titel in der Playlist, ein dreifaches Antippen spielt den zuvor abgespielten Punkt erneut ab.  Eingehende Anrufe nimmt man mit einem doppelten Antippen an, lehnt sie mit einem weiteren doppelten Antippen ab.  Das Mikrofon lässt sich durch längeres Berühren der Oberfläche ein- und ausschalten.  Wenn gerade keine Musik läuft, aktiviert man durch langes Berühren den am Smartphone integrierten oder in der JBL Headphone App festgelegten Sprachassistenten.

Unterhalb des Schiebereglers zum Einschalten des Kopfhörers befinden sich die Lautstärkeregler.  JBL setzt hier glücklicherweise auf physische Tasten statt auf Wischgesten, was eine präzisere Lautstärkeregelung ermöglicht. An der rechten Ohrmuschel befindet sich außerdem eine Klinkenbuchse, über die man den Kopfhörer mit älteren Smartphones mit Klinkenbuchse verbinden kann, auch wenn dies wohl nur selten vorkommen dürfte.

An der linken Ohrmuschel befindet sich der nach unten gerichtete USB-C-Anschluss zum Aufladen des Kopfhörers. Daneben befindet sich eine Status-LED, die den Akkustand anzeigt.  Beim Einschalten wird der Akkustand auch per Sprachansage mitgeteilt.  Blinkt die LED rot, ist der Akkustand sehr niedrig.  Nach dem Anschließen des Ladekabels blinkt die LED rot, um das Laden zu bestätigen. Sobald der Akku voll ist, erlischt die LED.  Der Ambiente-Aware-Button ermöglicht es Ihnen, durch einmaliges Drücken zwischen ANC Ein, Ambient Aware und Aus zu wechseln.  Ein zweimaliges Tippen aktiviert Talkthru.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Wie bei Over-Ear Kopfhörern üblich, setzt JBL beim Tour One 2 auf 40-mm-Treiber auf jeder Seite.  Laut JBL decken diese Treiber einen Frequenzbereich von 10 Hz bis 40 kHz (passiv) und 10 Hz bis 22 kHz (aktiv) ab. Die Impedanz beträgt 32 Ohm, sodass eine kabelgebundene Musikwiedergabe über ein Smartphone problemlos möglich ist (vorausgesetzt, euer aktuelles Smartphone verfügt noch über einen Klinkenanschluss).  Obwohl sich die technischen Daten gegenüber dem Vorgängermodell nicht geändert haben, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass sich beim Klang nichts getan hat. 

JBL wirbt beim Tour One M2 erneut mit Hi-Res-zertifiziertem Klang, doch dieser Anspruch ist bei Bluetooth-Wiedergabe fragwürdig.  Die hohe Bitrate, die für Hi-Res erforderlich ist, ist für Bluetooth nicht realisierbar.  Die maximale Lautstärke des Tour One M2 ist jedoch mehr als ausreichend und bietet ausreichend Reserven.  Für Android-Nutzer, die Wert auf hochwertige Audio-Codecs legen, gibt es leider weiterhin schlechte Nachrichten:  Der Tour One unterstützt nur AAC, was Apple-Nutzer freuen dürfte. Android-Nutzer müssen sich hingegen mit dem Standard-Codec SBC begnügen. 

Für die reine Musikwiedergabe ist die kostenfreie „JBL Headphones App“ nicht zwingend erforderlich.  Sie ist jedoch unerlässlich, wenn ihr Klanganpassungen über den 10-stufigen EQ-Regler vornehmen, wichtige Einstellungen wie den gewünschten Sprachassistenten konfigurieren oder Firmware-Updates installieren möchtet.  In meinem Test werde ich mich auf den von Werk abgestimmten Klang konzentrieren, also genau so, wie der Hersteller ihn definiert und für optimal hält.

Der JBL Tour One M2 bietet von Haus aus eine satte Abstimmung, die perfekt auf die aktuell beliebtesten Musikgenres abgestimmt ist.  Für unterwegs ist er ein hervorragender Kopfhörer, allerdings würde ich ihn nicht als neutral klingend bezeichnen. Das Klangbild ist warm, wobei die Tiefen und Mitten im Vordergrund stehen. Der Bass ist präzise, schnell und kontrolliert und neigt nicht zum Nachhallen. Die Mitten sind strukturiert und breit gestaffelt, was der Stimmwiedergabe zugutekommt. Gesang und Instrumente wie Gitarren kommen gut zur Geltung. Die Höhen sind ebenfalls gut abgestimmt, aber es ist wichtig zu erwähnen, dass es sich nicht um einen audiophilen Kopfhörer handelt. JBL hat die Detailwiedergabe zwar gut hinbekommen, aber die Stärken liegen eindeutig bei den tiefen Tönen. Dies entspricht jedoch dem Musikgeschmack der Mehrheit, da der JBL Tour One M2 bei den aktuell viel gehörten Musikrichtungen sehr gut zur Geltung kommt. Die Stereowiedergabe ist gut, aber die räumliche Tiefe ist weniger gut gelungen. Hier fehlt es mir persönlich an Details und auch die Luft zwischen den Instrumenten geht etwas unter. 

Beim Telefonieren war die Sprachqualität des JBL Tour One M2 sowohl für mich als auch für meine Gesprächspartner/innen hervorragend. Meine Stimme wurde klar und deutlich übertragen, und ich konnte meine Gesprächspartner/innen mühelos verstehen.  In lauten Umgebungen filterten die Mikrofone die Störgeräusche zuverlässig heraus, was zu einem minimalen Hall-Effekt in meiner Stimme führte.  Was die Latenz betrifft, so gab es keinerlei Verzögerung zwischen Bild und Ton, was in Zeiten von Bluetooth 5 und höher bei den meisten Herstellern Standard ist. 

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Der JBL Tour One M2 ist, wie viele andere Kopfhörer auch, mit der kostenlosen JBL-App „My Headphones“ kompatibel. Diese App ist sowohl für iOS- als auch Android-Smartphones kostenlos im jeweiligen AppStore erhältlich.  Für Firmware-Updates und persönliche Einstellungen über den Equalizer empfehle ich die Installation der App. Darüber hinaus kann man hier unter anderem auch die automatische Abschaltung und weitere nützliche Funktionen einstellen. 

JBL Headphones
Preis: Kostenlos
JBL Headphones
Preis: Kostenlos

Die App bietet eine klare und verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitung durch die Einrichtung und das Menü.  In jedem Einstellungsfenster findet man hilfreiche Erklärungen, die die Navigation erleichtern. Nach der ersten Verbindung der Kopfhörer und der vollständigen Einrichtung landet man nach jedem Start der App auf dem Startbildschirm, der alle kompatiblen Kopfhörer anzeigt, die man besitzt.

Klickt man auf den JBL Tour One M2, gelangt man in das Einstellungsmenü. Dort wird direkt unter der Abbildung des Kopfhörers die verbleibende Akkulaufzeit in Prozent angezeigt.  Darunter kann man die ANC-Funktion aktivieren oder deaktivieren und die Umgebungsgeräusch-Kontrolle einstellen.  Hier lassen sich auch die Funktionen Ambient Aware und TalkThru direkt ein- und ausschalten.  Unterhalb dieser Optionen befinden sich die Equalizer-Einstellungen, mit denen man den Klang nach eigenen Vorlieben anpassen kann.  

Darunter finden Sie zahlreiche weitere Einstellungen, darunter die Gesten- und Touchsteuerung.  Diese können Sie jedoch nicht ändern.  Scrollen Sie weiter nach unten, um weitere nützliche Einstellungsmöglichkeiten zu entdecken, darunter die Aktivierung und Regulierung von „Smart Talk“, „VoiceAware“ und „Smart Audio & Video“.  Sie können hier auch die automatische Abschaltung festlegen. Besonders wichtig finde ich die Funktion „Automatische Wiedergabe und Pause“, die standardmäßig aktiviert ist.  Lassen Sie diese am besten so, da die Musik beim Abnehmen der Kopfhörer automatisch pausiert und beim Aufsetzen wieder fortgesetzt wird. Die schaltbare Stimmerkennung ist ebenfalls praktisch, da sie einen automatischen Wechsel in den Ambient-Modus mit einstellbarer Dauer ermöglicht, bevor wieder zum Noise Cancelling gewechselt wird.

App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Umgebung ein-/ausblenden

Der JBL Tour One M2 verfügt über echtes adaptives Noise Cancelling (ANC), das die Umgebungsgeräusche mithilfe von vier Mikrofonen in Echtzeit analysiert und anpasst. An jeder Ohrmuschel Außenseite befindet sich ein Mikrofon für Sprachaufnahmen, während zwei Beamforming-Mikrofone (eines an jeder Seite) Echos und Umgebungsgeräusche unterdrücken. Obwohl JBL insgesamt sieben Mikrofone angibt, dienen vier davon dem ANC, während die restlichen drei für Telefonate verwendet werden. Im Alltagstest funktioniert das adaptive Noise Cancelling wie gewohnt sehr gut und eliminiert den Großteil der Umgebungsgeräusche, sodass man auch in belebten Umgebungen effizient abgeschirmt ist. Bei starkem Wind, wie beispielsweise Ende Oktober mit Windgeschwindigkeiten von über 50 km/h, treten jedoch stärkere Störgeräusche auf. 

Das adaptive Noise Cancelling kann zwar nicht manuell in der Intensität die Schieberegler reguliert werden, jedoch kann man in den Einstellungen zwischen „echtes adaptives Noise Cancelling“ und dem „alltäglichen Modus“ wählen. Hier konnte ich im Test auch direkt einen deutlichen Unterschied feststellen, denn das adaptive ANC arbeitet merklich besser, da sich dies der aktuellen Umgebung anpasst und zudem mehr Frequenzen filtert. Daher rate ich eigentlich, sofern gewünscht immer das adaptive ANC zu bevorzugen, welches nur bei absoluter Stille ein recht leises Grundrauschen erzeugt. 

Die Funktion „Smart Ambient“ ist wirklich gut gelungen. Mit einem einfachen Knopfdruck verstärkt sie die Umgebungsgeräusche auf ein definierbares Niveau, sodass man mit Personen in der Nähe kommunizieren und die Umgebung besser wahrnehmen kann, ohne die Kopfhörer absetzen zu müssen.  Besonders positiv hervorzuheben ist, dass das Klangbild beim Aktivieren von ANC unverändert bleibt, was bei vielen Kopfhörern nicht der Fall ist, da dort der Bass oft deutlich dominanter wird.

Zubehör

Der JBL Tour One M2 wird in einem robusten und hochwertigen Aufbewahrungs-Case geliefert.  Das Case ist schlicht gehalten, mit dem Herstellernamen und dem Namen der Kopfhörerserie auf der Oberseite.  Die an der Außenseite befindliche Netztasche wurde durch eine Tasche mit Klettverschluss im Deckel ersetzt, in der das Zubehör sicher verstaut werden kann.  Dank der Schlaufe lässt sich das Case einfach befestigen. Im Inneren finden sowohl die eingeklappten und eingedrehten Kopfhörer als auch das gesamte Zubehör (Ladekabel, Klinkenkabel und Flugzeugadapter) Platz.

(Ausstattung 4 von 5 Punkten)

Bluetooth

JBL hat den Tour One M2 mit dem aktuellen Bluetooth 5.3 ausgestattet.  Dieser unterstützt zwar keinen aptX-Codec, bietet aber den Standard-Audio-Codec SBC mit geringerer Bitrate sowie AAC, einen hochwertigeren Codec, der von Apple-Geräten unterstützt wird. Die Bluetooth-Reichweite beträgt etwa 15 bis 18 Meter, sodass Sie Ihr Smartphone problemlos im Zimmer lassen können, ohne die Verbindung zu verlieren.

Der JBL Tour One M2 Kopfhörer unterstützt die Multi-Point-Verbindung, ideal für Nutzer, die mehrere Geräte gleichzeitig nutzen möchten.  Dadurch kann er sich mit zwei Geräten gleichzeitig verbinden.  Wenn Sie beispielsweise auf dem iPad ein Video schauen und einen Anruf auf dem Smartphone erhalten, pausiert der Kopfhörer automatisch die Musik und leitet den Anruf an das Smartphone weiter, da Telefonate immer Vorrang haben.  Um von der Musikwiedergabe auf dem iPad zum iPhone zu wechseln, pausieren Sie einfach die Musik auf dem iPad und drücken Sie auf Play auf dem iPhone.  Voraussetzung ist, dass beide Geräte zuvor per Bluetooth mit dem JBL Tour One M2 gekoppelt wurden.

(Bluetooth: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

JBL verspricht mit dem Tour One M2 eine beeindruckende Akkulaufzeit von bis zu 30 Stunden mit aktiviertem Active Noise Cancelling (ANC). Ohne ANC hält der Akku sogar bis zu 50 Stunden durch. Trotz gleich großem Akku konnte JBL die Laufzeit im ANC-Modus im Vergleich zur ersten Generation um ganze 5 Stunden verlängern, während die Laufzeit ohne ANC unverändert bleibt.  Diese Verbesserung ist auf Optimierungen in der Software und effizientere Hardware zurückzuführen, die weniger Stromreserven benötigt. 

 Die Laufzeit hängt natürlich von zwei Faktoren ab: der Lautstärke und der Nutzung von ANC.  Insgesamt erreichte ich mit aktiviertem adaptivem ANC und leicht erhöhter Lautstärke eine Akkulaufzeit von etwas über 30 Stunden, was etwas über dem Durchschnitt liegt.

Der JBL Tour One Kopfhörer benötigt knapp 2 Stunden für eine vollständige Aufladung.  Dank der Schnellladefunktion kann der Akku jedoch bereits nach 10 Minuten von 0 % auf etwa 5 Stunden Musikwiedergabe aufgeladen werden.  Ähnlich wie bei vielen anderen JBL Kopfhörern ist es leider nicht möglich, den Tour One während des Ladevorgangs zu verwenden.

(Akkulaufzeit: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der JBL Tour One M2 besticht durch seine hochwertige Verarbeitung und den soliden Klang, der kaum Schwächen zeigt.  Besonders hervorzuheben ist das effektive adaptive ANC und die praktische Bluetooth-Multipoint-Funktion, die sich im Alltag als äußerst nützlich erweist.  Das automatische Pausieren und Fortsetzen der Musik bietet einen hohen Komfortgewinn, der selbst in teureren Modellen nicht immer selbstverständlich ist.  Einziger Wermutstropfen ist der fehlende aptX-Codec und die Neigung zu Schweißbildung unter den Kunstleder-Ohrpolstern im Sommer, was jedoch bei vielen anderen Over-Ear-Kopfhörern ebenfalls vorkommt.

Preis/Leistung

Der JBL Tour One M2 schneidet im Test gut ab. Das aktive Geräuschunterdrückungssystem (ANC) ist ordentlich, kann aber nicht ganz mit dem von Sony und Bose mithalten.  Der Funktionsumfang des JBL Tour One M2 ist jedoch beeindruckend und der Klang hat mir ebenfalls gut gefallen.  Seit seinem Markteintritt zu einem Preis von 329€ ist der Kopfhörer deutlich günstiger geworden und kostet jetzt knapp unter 199€, was ihn noch attraktiver macht.  Zu seinem ursprünglichen Preis von 329€ hatte es der Kopfhörer schwerer, sich zu behaupten, da in dieser Preisklasse auch die noch etwas besseren Over-Ear-Kopfhörer von Bose und Sony erhältlich sind. 

JBL Tour One M2

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.jbl.com

Baseus Nomos Qi2 Magsafe Powerbank

Baseus hat mit der Nomos Qi2 Magsafe Powerbank die erste Powerbank seiner Nomos-Reihe vorgestellt.  Dieser tragbare Akku nutzt den Qi2 Standard, um sich magnetisch an ein iPhone mit MagSafe anzuhängen und es so kabellos und vollautomatisch aufzuladen.  Besonders hervorzuheben ist die hohe Kapazität, die die Powerbank auch für MacBook-Nutzer attraktiv macht und das gleichzeitige Aufladen von bis zu drei Geräten ermöglicht. 

Baseus Nomos Qi2 Magsafe Powerbank

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Google Pixel Buds Pro 2

In aller Kürze

Google hat die Pixel Buds Pro 2 vorgestellt, die zahlreiche Verbesserungen gegenüber der ersten Generation bieten. Der neue Tensor A1-Chip verbessert KI-Funktionen und Audiosignalverarbeitung. Das Active Noise Cancellation (ANC) wurde optimiert, und das Design wurde verfeinert, was zu leichteren, besser sitzenden In-Ears führt. Für Apple-Nutzer sind die In-Ears weniger attraktiv, da die App nicht das volle Potenzial ausschöpft. Android-Nutzer profitieren von einer umfangreichen App mit vielen Einstellungen. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 8 Stunden mit ANC oder 12 Stunden ohne ANC, mit mehrfachem Aufladen im Case sind dann sogar bis zu 30 Stunden möglich. Die In-Ears bieten eine hervorragende Haptik und bequemen Tragekomfort für langes Tragen. 

Gefällt uns

  • verbesserter und noch beqeumerer Sitz
  • verlängerte Akkulaufzeit
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • Gemini Unterstützung
  • Talk-Thru-Funktion
  • Spatial Audio und Erfassung von Kopfbewegungen
  • IP54 Schutz (In-Ears) IPX4 (Ladecase)

Gefällt uns weniger

  • keine hochwertigen Audio-Codecs
  • ANC hat bei Wind weiterhin etwas mehr Probleme also führende In-Ears mit ANC

Google Pixel Buds Pro 2

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Google Pixel Buds Pro 2 ist gleich groß wie die der 1. Generation, jedoch hat Google das Design verbessert. Produktinformationen sind begrenzt, da Google erwartet, dass sich Interessenten auf der Website über die technischen Daten informieren. 

Die Pixel Buds Pro 2 sind in einer bedruckten Verpackung, die in die neutrale Verpackung des Google Pixel 9 Pro XL passt. Die Vorderseite zeigt die In-Ears in der gewählten Farbe, während die Rückseite die Voraussetzungen für ihre Nutzung in mehreren Sprachen auflistet, darunter ein Google-Konto und ein Android-Smartphone mit Version 6.0 oder höher. 

Nach dem Entfernen des Siegelstreifens kann die Hülle abgenommen und der Deckel mit der In-Ear-Skizze vom Rest der Verpackung getrennt werden. Darunter befindet sich das Ladecase der Google Pixel Buds Pro 2, das in einer Papierhülle geschützt ist. Im Case liegen die beiden In-Ears, die in einer passgenauen Kartonaussparung sicher verstaut sind. Unter dem Case mit Einlegeboden befinden sich die Beipackzettel und eine kleine Schachtel. 

Ich finde diese Schachtel persönlich interessant, weil Google eine einfache Lösung gefunden hat, um die drei anderen Größen an Anpassstücken sicher zu verstauen. Der Karton ist mit XS, S und L beschriftet, und jedes Fach kann einzeln geöffnet werden, um die gewünschten Anpassstücke leicht herauszunehmen. Obwohl dies nur ein kleines Detail der Verpackung ist, schätze ich solche durchdachten Ideen des Unternehmens.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Die Google Pixel Buds Pro der 2. Generation sind deutlich kompakter und leichter, mit einem Gewicht von nur 4,7 Gramm pro Ohrhörer. Dadurch sitzen sie bequemer und wirken weniger klobig im Ohr. 

Die In-Ears haben eine kleine Knospenform, die bequemer sitzt als die vorherige größere Bohnenform. Der innere Teil ist leicht verjüngt, um den Sitz zu verbessern. Google hat eine Gummilippe im hinteren Bereich des Gehäuses eingebaut, die als Sicherungselement dient und im Alltag gut funktioniert. 

Google bietet die Pixel Buds Pro 2 in vier Farben an, wobei sich nur die Außenseite vom Vorgängermodell unterscheidet, da der Rest immer schwarz ist. Die verfügbaren Farben sind Moonstone (hellgrau), Peony (pink), Porcelain (Cremeweiß) und Hazel (dunkelgrau). Letzteres ist mein Testmodell und gefällt mir gut, aber alle Farben sind ansprechend, sodass für jeden etwas Passendes dabei ist. 

Das Firmenlogo ist dezent als „G“ in die farbige Außenseite eingelassen. Oben und unten befinden sich jeweils zwei schwarze, bohnenförmige Gitter, die die ANC-Mikrofone verbergen. Die Touch-Oberfläche ist unsichtbar in den farbigen Kunststoff integriert. Im Inneren der In-Ears gibt es ein weiteres Mikrofon, das nach oben gerichtet ist, sowie die Seitenbeschriftung und die Ladekontakte für das Aufladen im Ladecase. 

Am Ende des kurzen Treiberkanals befindet sich das Silikonanpassstück, das Google nun in vier Größen (XS bis L) anstelle von drei anbietet. Die In-Ears sind dank des Kunststoffgehäuses angenehm leicht und besser gegen Staub, Schweiß und Spritzwasser geschützt. Mit der Schutzklasse IP54 sind die Pixel Buds Pro 2 nun nicht nur spritzwasser- und schweißbeständig, sondern auch staubgeschützt. Wasserdicht sind sie jedoch nicht, daher sollten sie nicht zum Schwimmen verwendet werden.

Ladecase

Das Ladecase der Google Pixel Buds Pro 2 sieht ähnlich aus wie das der Vorgänger, weist jedoch einige nützliche Verbesserungen auf. Eine weniger bedeutende Änderung ist die Farbe des Cases, die nun etwas heller ist als die der 1. Generation, obwohl es weiterhin weiß bleibt. 

Das Case behält die bekannte flache Eierform mit Maßen von 25 x 49,9 x 63,3 mm bei und ist somit sehr kompakt. Es ist ohne Logo und wirkt hochwertig. Mit etwa 65 Gramm inklusive In-Ears ist es nur geringfügig schwerer als das Vorgängermodell, bleibt aber angenehm leicht.  

Der klappbare Deckel des Cases wird durch eine schwarze Linie hervorgehoben und verleiht ihm ein weniger steriles Aussehen. Unter dem Deckel befindet sich eine unsichtbare Status-LED, die im leuchtenden Zustand den Ladezustand anzeigt. An der Unterseite gibt es einen USB-C-Anschluss zum Aufladen, sowie Qi-Ladefähigkeit an der Rückseite. Ein weiterer Unterschied zum Vorgänger ist ein kleiner Lautsprecherschlitz neben der USB-C-Buchse. Dieser kann in der App so eingestellt werden, dass er bei niedrigem Akku oder erfolgreicher Kopplung einen Ton abspielt. Besonders nützlich ist er für die „Mein Gerät finden“-Funktion, mit der man sowohl die In-Ears als auch das Case akustisch orten kann. 

Das Ladecase hat an der Rückseite eine längliche Taste zur manuellen Kopplung der In-Ears. Auf meinem Google Pixel Smartphone erscheint jedoch direkt ein Pop-Up-Fenster, ähnlich wie bei den Apple AirPods auf dem iPhone, mit dem ich die In-Ears einfach koppeln kann.  

Im Inneren des schwarzen Gehäuses sind die beiden In-Ears sicher über Magnete befestigt. Trotz ihrer geringen Sichtbarkeit sind sie einfach einzusetzen und zu entnehmen. An ihrem Platz befinden sich Pins, die die In-Ears mit Strom versorgen und aufladen.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Google Pixel Buds Pro 2 ist wie bei der 1. Generation sehr gut. Der Kunststoff der In-Ears und des Ladecase fühlt sich angenehm an, und die Bauteile sind nahtlos verbunden, ohne störende Kanten. 

Die Touch-Sensoren der In-Ears reagieren zuverlässig, und nach einer kurzen Eingewöhnungszeit wird die Steuerung unverzichtbar. Das Gehäuse der In-Ears ist IP54-zertifiziert gegen Spritzwasser und Staub, während das Ladecase IPX4-zertifiziert ist. Die matte Oberfläche des weißen Cases verhindert Fingerabdrücke.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.4)
FarbePorcelain, weitere Farben: Coral, Hazel, Moonstone, Peony und Wintergreen
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 12 h (ohne ANC) bis zu 8 Stunden (mit ANC)
Gesamt mit Ladecase: bis zu 48 h (ohne ANC) bis zu 30 Stunden (mit ANC)
Gewicht 74,4 g (Ohrhörer und Ladebox)
9,4 g (beide Ohrhörer)
65 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.4 Audio-Codec: SBC und AAC. Leider kein aptX
Fast Pairing von Google wird unterstützt.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 11 mm (links und rechts)
Frequenzbereichkeine Angaben
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben aber vermutlich 16 Ohm
LieferumfangGoogle Pixel Buds Pro 2
1 x Ohrstöpsel in 4 Größen
1 x Ladecase
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten der Google Pixel Buds Pro 2

Tragekomfort

Die Google Pixel Buds Pro 2 sind dank ihrer ergonomischen Form und des leichten Gewichts den ganzen Tag über sehr bequem zu tragen, ohne Druck oder Unbehagen zu verursachen, die den Hörgenuss beeinträchtigen könnten.

Google bietet vier Größen von Silikon-Anpassstücken (XS, S, M, L) für eine optimale Passform im Ohrkanal. Obwohl sie nicht speziell für den Sport konzipiert sind, sorgen die Ear-Hooks dafür, dass die In-Ears beim Einsetzen sicher im Ohrkanal bleiben, sodass sie beim Joggen nicht verrutschen.  

Ob die In-Ears richtig im Ohr sitzen, könnt ihr entweder selbst entscheiden oder über die App prüfen lassen. Für letzteres ist dann auf jeden Fall ein kompatibles Android-Smartphone notwendig, denn als Apple User kann man die App nicht nutzen.

(Tragekomfort: 5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Pixel Buds Pro 2 setzen, genau wie ihr Vorgänger, auf eine reine Touch-Bedienung.  Durch unterschiedliche Frequenzen und Dauer des Berührens lassen sich an beiden In-Ears verschiedene Funktionen ausführen. Die Touch-Bedienung ist sehr präzise und zuverlässig, sodass Fehlbedienungen selten vorkommen.  Im Gegensatz zu Tasten drückt man sich beim Bedienen der In-Ears nicht versehentlich ins oder aus dem Ohr. 

Mit einem Android-Smartphone können Sie die Bedienung der Google Pixel Buds 2 anpassen, allerdings nicht vollständig frei wählen. Sie können lediglich bestimmen, mit welchem In-Ear Sie beispielsweise die Geräuschunterdrückung (ANC) steuern möchten.  Die Standardbedienung sieht vor, dass Sie durch einmaliges Tippen, unabhängig davon, ob Sie links oder rechts tippen, die Wiedergabe pausieren oder fortsetzen können.  Eingehende Anrufe können Sie ebenfalls durch einmaliges Tippen annehmen. Durch doppeltes Tippen springen Sie zum nächsten Titel und durch dreimaliges Tippen hintereinander zum vorherigen Titel zurück. 

Wenn ihr gerade angerufen werdet und nicht sprechen könnt oder möchtet, genügt ein doppeltes Tippen auf einen der In-Ears, um den Anruf anzunehmen oder aufzulegen.  Haltet ihr den Finger länger auf einer der Touch-Oberflächen, aktiviert oder deaktiviert ihr das ANC oder greift auf den Google Assistant zu, sofern eingestellt.  Besonders gut gefällt mir, dass man trotz der Befehlsfunktionen nicht auf eine Lautstärkeregulierung verzichten muss.  Bei einigen anderen Modellen ist dies leider nicht möglich, aber bei Google funktioniert es praktisch durch ein Wischen nach vorne oder hinten.  Ein Wischen nach vorne erhöht die Lautstärke zuverlässig, während ein Wischen nach hinten sie senkt.  Der Nachteil ist, dass man nicht mehrere Stufen auf einmal regulieren kann, sodass man mehrmals wischen muss.  Wenn man jedoch schnell von laut auf deutlich leiser stellen möchte, ist dies über das Smartphone schneller erledigt. 

Praktisch finde ich, dass man in der App beispielsweise festlegen kann, dass durch längeres Berühren des rechten Ohrhörers die ANC-Einstellungen geändert werden können, während der linke Ohrhörer auf den Befehl wartet, um den Google Assistant zu aktivieren.  Darüber hinaus kann man entscheiden, ob man alle drei ANC-Einstellungen (ANC ein, Transparenzmodus und alles aus) zur Auswahl haben möchte oder ob man bestimmte Optionen deaktivieren möchte, die dann beim Wechseln der Modi nicht mehr angezeigt werden.

(Bedienung: 5 von 5 Punkten)

Klang

Google setzt bei den Pixel Buds Pro 2 exakt wie bei der 1. Generation bei jedem In-Ear auf einen dynamischen 11 mm Treiber. Dieser wurde wieder erneut selbst entwickelt und soll durch die neu entwickelte Audio-Engine noch balancierter und ein druckvolles Klangbild liefern.

Im direkten Vergleich zur ersten Generation der Pixel Buds Pro hat Google die Klangqualität deutlich verbessert. Der Bass ist präziser und druckvoller als beim Vorgänger.  Im Tiefbassbereich fehlt es den Google Pixel Buds Pro 2 zwar etwas, aber insgesamt ist der Bass gut abgestimmt und nicht zu dominant. Wer seine Musik bassbetonter mag, kann das „Extreme Bass“-Preset in den Einstellungen aktivieren.  Dadurch wird der Klang hörbar bassbetonter, aber ich persönlich bin kein großer Fan davon. 

Die Mitten sorgen für eine angenehme Wiedergabe von Instrumenten und Stimmen.  Insgesamt sind sie gut, aber wenn sie etwas tiefer reichen, wirken sie leicht verwaschen, was zu einem leichten Verlust an Klarheit im Klangbild führt.  Durch eine Feinjustierung im Equalizer lässt sich dies jedoch neutralisieren. 

Die Höhen der Pixel Buds Pro 2 sind sehr gut abgestimmt. Sie liefern viele Details, ohne dabei zu hell zu wirken.  Obwohl es in den extrem hohen Bereichen etwas an Filigranität mangelt, würde ich die von Google festgelegte Abstimmung insgesamt als sehr gut alltagstauglich bezeichnen. 

Mit dem integrierten Equalizer, der fünf voreingestellte Presets und einen 5-Band-EQ bietet, könnt ihr den Klang ganz nach euren Wünschen anpassen.  

Die Sprachverständlichkeit der Google Buds Pro 2 ist hier wirklich beeindruckend, ich habe kaum Kritikpunkte. Meine Stimme wird klar und deutlich übertragen, und die Mikrophone erfassen störende Umgebungsgeräusche hervorragend und filtern sie direkt von der Elektronik heraus.  Besitzer einer Google Pixel 8 oder neuer können in den Systemeinstellungen der In-Ears die Funktionen „Clear Calling“ und „Super Wird Band“ aktivieren. „Clear Calling“ reduziert den Hintergrundlärm zusätzlich und hebt die Stimme hervor. „Super Wird Band“ erhöht die Frequenz der Mikrofonsignale von 16 kHz auf 32 kHz, was zu einem deutlich natürlicheren Klang bei Telefonaten führt. Die Person am anderen Ende ist dadurch realistischer zu hören, obwohl die Klangqualität auch ohne diese Funktion bereits sehr gut ist.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Die Google Pixel Buds Pro 2 sind Android-Nutzern vorbehalten, da die zugehörige App und die Einstellungen nur für Android-Geräte verfügbar sind. Daher ist der Kauf der Pixel Buds Pro 2 für iOS-Nutzer weniger sinnvoll, da diese besser mit den Apple AirPods kompatibel sind. Alternativ können Nutzer auch zu neutralen Herstellern greifen.

Google Pixel Buds
Preis: Kostenlos

Nach der Installation der kostenlosen Google Pixel Buds App (auf Google Pixel Phones nicht erforderlich) werden Sie Schritt für Schritt durch die Einrichtung des Google Assistant, die Anpassung des Noise Cancelling und weitere Funktionen geführt.  Anschließend erwartet Sie eine übersichtliche App mit zahlreichen Funktionen.  

Auf der Startseite werden euch oben neben dem Namen der In-Ears der Akkustand in Prozent vom linken und rechten In-Ear separat einzeln angezeigt.  Direkt darunter könnt ihr die Aktive Geräuschunterdrückung an- oder ausschalten oder den Transparenzmodus aktivieren.  Darunter folgen zahlreiche weitere Untermenüs, die kurz und knapp beschreiben, was ihr damit einstellen könnt. Ganz oben findet ihr das Untermenü „Digitaler Assistant“, in dem ihr alles bezüglich des smarten Assistenten einstellen könnt, z. B. ob Benachrichtigungen vorgelesen werden sollen, ob Hey Google aktiv sein soll oder ob ein Startton zu Beginn ertönen soll. 

Unterhalb der Funktion „Gerät suchen“ sehen Sie den letzten aktiven Standort Ihrer In-Ears. Sie können auch einen Ton abspielen lassen, um sie leichter zu finden.  Im Abschnitt „Touchbedienung“ erfahren Sie, welche Geste welche Funktion auslöst. Im separaten Untermenü können Sie die Berühren-und-Halten-Funktion personalisieren.  Dort können Sie beispielsweise festlegen, welche Geste die Geräuschunterdrückung und den Google Assistant steuert. Im Abschnitt „Ton“ können Sie alles rund um das ANC einstellen. Sie können beispielsweise festlegen, dass bei einer Unterhaltung automatisch vom Geräuschunterdrückungsmodus in den Transparenzmodus gewechselt wird.  Außerdem können Sie hier den Sitz der Ohrhörer überprüfen und den Equalizer einstellen. 

Darüber hinaus bietet es die Funktion „Hörgesundheit“ und schließlich „Spatial Audio“, eine faszinierende Funktion. Mit dieser Funktion können Sie kompatible Medien mit einem volleren und ausgewogeneren Klang erleben.  Dafür benötigen Sie einen Streaming-Dienst wie YouTube, Netflix oder Disney Plus sowie eine Audioquelle mit 5.1 Surround Sound oder höher. Ähnlich wie bei Apples 3D-Audio erfasst es Kopfbewegungen. Wenn Sie also während eines Films Ihren Kopf bewegen, klingt das Ganze deutlich natürlicher, und es ist faszinierend, wie sich der Ton beim Bewegen des Kopfes verändert.

Unter „Weitere Einstellungen“ finden Sie Optionen zum Suchen nach Firmware-Updates und anderen Einstellungen. Ganz unten finden Sie außerdem direkte Zugriffe auf die wichtigsten Einstellungen, die Sie mit den Reglern darüber einfach ein- und ausschalten können. Insgesamt ist die App durchdacht und gut aufgebaut, sodass Sie sich schnell zurechtfinden und alle wichtigen Funktionen nutzen können.

App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Transprenz-Modus

Google hat das Active Noise Cancelling (ANC) der Pixel Buds Pro 2 weiter verbessert.  Im Test konnte ich feststellen, dass Hintergrundgeräusche noch etwas besser herausgefiltert werden. Das Brummen einer Klimaanlage und der Straßenverkehr werden deutlich reduziert.  Leider lässt sich die Intensität des ANC weiterhin nicht manuell anpassen.  Man kann lediglich das Adaptive ANC nutzen, das die Intensität je nach Situation automatisch anpasst.  Eigene Einstellungen sind hier nicht möglich.

Google hat das Grundrauschen bei aktivem ANC im Vergleich zu den Vorgängermodellen deutlich reduziert. Es ist jetzt nur noch minimal hörbar, wenn absolut Stille herrscht und man es aktiv wahrnehmen möchte. Im Alltag ist es jedoch nicht wahrnehmbar.  Das Klappern der M1ne Tastatur kann ich bei der neuen Generation trotz aktivem ANC weiterhin hören. Die In-Ears filtern dies nicht so gut heraus, während Stimmen je nach Länge hörbar abgedämpft, aber dennoch verständlich bleiben. 

Das ANC funktioniert im Alltag draußen gut, aber bei starkem Wind kann es störendes Rauschen geben.  Es ist nicht ganz so gut wie bei manchen anderen In-Ears mit ANC, aber es gibt auch viele schlechtere. 

Der Transparenzmodus, der genau das Gegenteil von ANC bewirken soll, hat mir sehr gut gefallen und wurde ebenfalls verbessert.  Er nutzt die integrierten Mikrofone der ANC-Technologie, um die Umgebung einzublenden. Besonders gut gefällt mir die automatische Unterhaltungserkennung.  Wenn man nur wenige Worte spricht, schalten die In-Ears automatisch vom ANC in den Transparenzmodus, sodass man sich problemlos unterhalten kann. Sobald man wieder schweigt, schalten sie automatisch wieder auf ANC zurück, was alles reibungslos funktioniert. Das Grundrauschen ist zwar etwas stärker hörbar als mit aktivem ANC, aber es hält sich in Grenzen und ist besser als bei der ersten Generation.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Google verspricht mit der neuen Generation eine beeindruckende Laufzeit von bis zu 8 Stunden am Stück, selbst mit aktiviertem Active Noise Cancelling (ANC).  Ohne ANC sind sogar bis zu 12 Stunden möglich – solide Werte, die im Alltag den meisten Nutzern ausreichen dürften.  Zwar gibt es immer Raum für Verbesserungen, aber im Durchschnitt sind diese Werte durchaus zufriedenstellend.  Android-Nutzer, beispielsweise mit einem Google Pixel Gerät, erhalten zu Beginn ein kleines Pop-Up-Fenster, das die aktuellen Ladezustände des Ladecases und der beiden In-Ears separat anzeigt.  Die tatsächliche Laufzeit hängt natürlich vom individuellen Nutzungsverhalten ab. Bei mittlerer Lautstärke und normalem Gebrauch kann ich diese Werte jedoch bestätigen.  Anschließend müssen die In-Ears wieder ins Ladecase eingesetzt werden, wo sie mehrmals vollständig aufgeladen werden können, bevor das Case selbst wieder aufgeladen werden muss. 

Mit dem Lade-Case erhältst du insgesamt etwa 30 Stunden Wiedergabezeit mit aktiviertem ANC und ca. 48 Stunden ohne ANC.  Danach muss das Case aufgeladen werden.  Der Akku im Case kann entweder kabellos über ein Qi-zertifiziertes Ladegerät oder über ein USB-C Ladekabel aufgeladen werden.  Bitte beachte, dass das USB-C Ladekabel separat erworben werden muss, da es nicht im Lieferumfang enthalten ist.  

Vergisst man die In-Ears am Vortag im Case und der Akku ist leer, bietet Google eine Schnellladefunktion.  Nach nur 5 Minuten Ladezeit kann man bis zu 60 Minuten Musik hören (ohne ANC). Mit ANC sind es rund 45 Minuten bis maximal 1 Stunde.  Die Trageerkennung trägt zusätzlich zur Akkulaufzeit bei. Sensoren erkennen, wenn man die In-Ears aus dem Ohr nimmt und pausieren die Musik automatisch.  Wieder eingesetzt, wird die Musik fortgesetzt.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

Bluetooth

Google setzt bei seinen Bluetooth-Kopfhörern auf den aktuellen Bluetooth 5.4 Standard, inklusive Fast Pair.  Diese Funktion ermöglicht ein schnelles Verbinden mit kompatiblen Android-Geräten und ist vergleichbar mit Apples Technologie, die das Koppeln der In-Ears durch einfaches Öffnen des Case ermöglicht.  Alternativ kann die Kopplung auch über die Einstellungen erfolgen, beides ist unkompliziert und schnell erledigt.  Die Kopfhörer können sowohl im Stereo- als auch im Mono-Modus verwendet werden, wobei es keine Einschränkungen hinsichtlich der Verwendung des rechten oder linken In-Ears gibt.

(Bluetooth: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Google Pixel Buds Pro 2 sind eine deutliche Verbesserung gegenüber ihrem Vorgänger. Google hat das Produkt durch gezielte Anpassungen und Verbesserungen optimiert.  Das neue Design ist kompakter, leichter und sorgt für einen angenehmeren Tragekomfort den ganzen Tag über.  Auch die Geräuschunterdrückung und der Transparenzmodus wurden verfeinert und arbeiten nun mit deutlich weniger Grundrauschen. Das ANC ist noch etwas besser geworden.  Für Android-Nutzer, insbesondere für Besitzer von Pixel-Smartphones, bieten die Google Pixel Buds Pro 2 ein hervorragendes Angebot an In-Ear-Kopfhörern mit ANC. Dank Google Fast Pair lassen sie sich schnell und einfach mit dem Smartphone koppeln. 

Preis/Leistung

Google hat die Pixel Buds Pro 2 für 249€ auf den Markt gebracht, was 20€ mehr als der Vorgängerpreis sind.  In Zeiten von Inflation und steigenden Preisen ist dieser Anstieg zwar nicht ungewöhnlich, aber dennoch eine beträchtliche Summe für In-Ear-Kopfhörer mit ANC.  Dennoch bieten die Pixel Buds Pro 2 ein gutes Gesamtpaket.  Mittlerweile sind sie je nach Farbe bereits ab 170€ erhältlich, was sie deutlich attraktiver macht.  Besonders hervorzuheben sind das verbesserte ANC, der hohe Tragekomfort, der sichere Halt auch beim Joggen und die lange Akkulaufzeit.

Google Pixel Buds Pro 2

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://store.google.com/de/?hl=de

Nuki Smart Lock 5 Pro

In aller Kürze

In diesem Jahr hat Nuki die 5. Generation seines Smart Locks vorgestellt. Während das Design bisher weitgehend gleich blieb, mit Unterschieden lediglich in der Materialwahl wie Aluminium und Edelstahl-Knauf, bringt die neue Generation frischen Wind. Das bekannte Runde-Gehäuse mit dem darunterliegenden Elektronik-Kasten gehört weiterhin zum Smart Lock Go, das dem bisherigen Design treu bleibt.

Neu hinzugekommen sind jedoch das kompaktere Nuki Smart Lock Pro sowie das Smart Lock Ultra. Beim Ultra-Modell ist ein Zylindertausch erforderlich, während das Smart Lock 5 Pro weiterhin ohne diesen Schritt auskommt. Nuki verspricht dabei neue Technik in einem komplett neuen Gehäuse.

Gefällt uns

  • Nachrüstlösung
  • einfache Einrichtung und Bedienung
  • App mit vielen Einstellungsmöglichkeit
  • hoher Komfortgewinn
  • Zugriff von der Ferne aus
  • Matter/ Thread integration
  • neues kompakteres Design
  • Brushless Motor
  • sehr schnell

Gefällt uns weniger

  • leider weiterhin nicht gerade leise, ist sogar etwas lauter als der Vorgänger

Nuki Smart Lock Pro (5. Generation)

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Nuki präsentiert das Smart Lock 5 Pro in einer leicht kompakteren Verpackung mit aktualisierten Bildern und Daten. Wie bei der Vorgängergeneration benötigt die Pro-Version keine Bridge, da die Verbindungstechnologien integriert sind. Auch das neue Nuki Smart Lock Go benötigt keine Bridge mehr, da die Technik ebenfalls im Gerät enthalten ist. Für Remote Access beim Smart Lock Go fällt eine einmalige Gebühr von 49€ an, was fair ist, da eine Bridge zuvor 99€ kostete. 

Die Verpackung ähnelt der des Smart Lock 4.0 Pro. Der Deckel zeigt das neue Smart Lock von vorne, um seine neue Form zu präsentieren, und enthält sowohl den Nuki- als auch den Produktnamen. Die Vorderseite ist schlicht gestaltet. Das Nuki Smart Lock der 5. Generation ist mit Diensten wie Apple Home, Google Home, Alexa und Samsung SmartThings kompatibel. Es unterstützt auch den neuesten Smart Home Standard, Matter, ähnlich wie das Nuki Smart Lock der 4. Generation.

Auf der linken Seite zeigt Nuki ein Smartphone mit der geöffneten Nuki App, die kostenlos im Android- und iOS-Store erhältlich ist. Auf der Rückseite sind in mehreren Sprachen der Lieferumfang und die Systemvoraussetzungen aufgelistet. Es ist wichtig zu erwähnen, dass das Smart Lock in Europa, genauer gesagt in Rumänien, hergestellt wird.

Beim Öffnen des Nuki Smart Lock Pro findet man eine Mappe mit Nuki-Aufdruck, die eine mehrsprachige Anleitung und einen Quick Start Guide enthält. Letzterer hat einen QR-Code zur Einrichtung und auf der Rückseite den Matter Code zum Koppeln mit einem kompatiblen Assistenten. Zusätzlich gibt es eine kleine Karte zur Überprüfung der Zylinderlänge, um die passende Montageplatte zu bestimmen. 

Nuki hat bei der Verpackung des Smart Lock der 5. Generation erneut auf unnötigen Kunststoff verzichtet und alles in eine gepresste Pappschachtel verpackt. Unter dieser Mappe befindet sich das Smart Lock im neuen, schlankeren Design. Unter der Pappschachtel gibt es einen doppelten Boden, darunter eine Schachtel mit einem Schraubendreher, Gabelschlüssel, Montageplatten und einem kleinen Inbus für die Montage. Ein weiteres Gehäuseteil ist im Lieferumfang enthalten, um den Gehäuse von weiß auf schwarz zu wechseln.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Die 5. Generation des Nuki Smart Lock hat eine umfassende Neugestaltung erfahren. Erstmals wurde nicht nur das Material, sondern das gesamte Design verändert. Der runde Zylinderknauf und der Kunststoffkasten wurden durch einen kompakteren und hochwertigeren runden Edelstahlzylinder ersetzt, der 70 mm lang und 57 mm im Durchmesser ist. Das Edelstahlgehäuse fühlt sich edel an und harmoniert perfekt mit unserem gebürsteten Edelstahlgriff. 

Beim neuen Nuki Smart Lock 5 Pro müsst ihr euch nicht mehr zwischen Schwarz und Weiß entscheiden, da beide Basis-Ringe im Lieferumfang enthalten sind. Ihr könnt den weißen hinteren Teil des Smart Locks auf Schwarz austauschen. 

Im Zentrum des Nuki Smart Lock Knaufs befinden sich eine bekannte Taste und ein LED-Ring, der den Status des Smart Locks anzeigt. Ich habe die Status-LED in den Einstellungen deaktiviert, sodass sie sich nach kurzer Zeit automatisch ausschaltet. 

 Nuki hat ein kompakteres Design durch den Einsatz eines bürstenlosen Motors erreicht, der weniger verschleißanfällig, sparsamer und effizienter ist. Zudem wurde das bisherige, entnehmbare Akkupack entfernt, da der Akku nun fest verbaut ist. Ein Nachteil ist, dass bei einem defekten Akku das gesamte Smart Lock ausgetauscht werden muss, was teurer ist als der Austausch eines Akkupacks. 

Manchmal vergisst man, den Akku über Nacht aufzuladen, trotz der App-Benachrichtigung. Auch Elternteile ohne Smartphone können nicht über Nuki ins Haus gelangen. Dafür gibt es den Nuki Fob, einen Funksender, mit dem sie die Tür öffnen können, oder man verwendet einen herkömmlichen Schlüssel. Die Tür kann von außen normal geöffnet und geschlossen werden, während man innen am Nuki Smart Lock 5 Pro dreht. Ein Schlüssel sollte immer mitgeführt werden, da das Nuki Smart Lock bei leeren Batterien die Tür nicht elektronisch öffnen kann. Der Status-Ring im Drehknauf zeigt weiterhin den Türstatus an und blinkt, wenn der Akku leer wird, was auch in der App angezeigt wird. 

Im Inneren des LED-Rings befindet sich eine große Taste, mit der man die Tür von innen ohne Smartphone öffnen oder schließen kann. Durch einfaches Drücken wird das Nuki Smart Lock entsperrt oder gesperrt. Diese Taste wird auch verwendet, um die App oder das Smartphone zunächst mit dem Nuki Smart Lock zu koppeln.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Smart Locks ist einwandfrei. Das Gehäuse aus hochwertigem, gebürstetem Edelstahl fühlt sich gut an und sieht ansprechend aus. Der neue Formfaktor gefällt, trotz des fest verbauten Akkus. Zum Aufladen muss das Startblock entfernt werden, oder man nutzt eine Steckdose in der Nähe der Tür, um es über Nacht aufzuladen.

Das magnetische Ladekabel wird einfach am Ladeport befestigt, was verhindert, dass beim Öffnen der Tür die Ladebuchse oder das Kabel beschädigt werden. Allerdings ist es ein spezielles Kabel, das bei Defekt oder Verlust nachgekauft werden muss. 

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Türschloss-ArtSmartes Türschloss (Akku-Betrieben)
Kompatible TürgriffeKnauf außen; Griff oder Stange außen
Geschwindigkeit bei 360° DrehungInsane“-Modus knapp unter einer Sekunde
„Standard“-Modus knapp 1,8 Sekunden
„Gentle“-Modus knapp 3,2 Sekunden
AbmessungenNuki Smart Lock Pro 5.0: 57 mm x 70 mm (Durchmesser x Länge)
SperrmodiAufsperren
Zusperren
Tür öffnen
Auto Lock
Zeitsteuerung
Auto Unlock 
Lock ‘n’ Go
Zugriff aus der Ferne
MaterialEdelstahl
KonnektivitätWiFi Wireless-Netzwerk IEEE802.11 b/g/n (2,4GHz), Bluetooth Low Energy; Matter/Thread
Akkulaufzeit Smart Lock7-9 Monate ohne Fernzugriff, 5 bis 7 Monate Bei Verbindung über Thread (Matter) Akku ist vollständig aufladbar in ca. 2 Stunden
SicherheitEnd-to-End-Verschlüsselung mit Challenge-Response (wie bei eBanking).
LieferumfangNuki Smart Lock 5 Pro
Montageplatte – Klemmvariante
Montageplatte – Klebevariante
Inbusschlüssel für Klemmplatte
magnetisches USB-C Ladekabel
Smart Lock Anleitung
Technische Daten Nuki Smart Lock Pro 5.0

Vorraussetzungen für die erfolgreiche Installation 

Trotz des neuen Designs bleibt das Nuki Smart Lock 5 Pro funktional den Vorgängermodellen ähnlich. Es verfügt über einen Getriebe-Motor, der von einem Akku betrieben wird, um den Drehknauf zu drehen. Dieser Vorgang bewegt den Türschlüssel zwischen der Montageplatte und dem Smart Lock, wodurch die Tür ohne manuelles Einführen eines Schlüssels geöffnet oder geschlossen wird. 

Die Akkulaufzeit des Smartlocks hängt vom Nutzungsverhalten ab, sollte aber in der Regel 6 bis 7 Monate oder länger halten. Bei leerem Akku dauert das Aufladen mit dem mitgelieferten Kabel etwa 2 Stunden. Das Gehäuse enthält Elektronik und Kommunikationseinheiten, die es ermöglichen, das Smartlock über Bluetooth einzurichten und in Wi-Fi- oder Matter/Thread-Netzwerke einzubinden. Wi-Fi und Matter bieten Fernzugriff, was über Bluetooth nicht möglich ist.

Um das Nuki Smart Lock 5 Pro wiederum erfolgreich nutzen zu können, erfordert es einige Voraussetzungen mehr als nur ein Smartphone. Zum einen ist nämlich wichtig, dass ihr in eurer Haustüre ein Türschloss mit Europrofil-Doppelzylinder habt (meistens in Türen verbaut), welcher zudem über eine Not- und Gefahrenfunktion verfügt. Diese Funktion erlaubt es nämlich, dass ihr eure Tür auch dann aufschließen könnt, wenn bereits ein Schlüssel, also in dem Fall der im Nuki Smart Lock befindliche im Inneren steckt. Ob ihr diese Funktion habt, könnt ihr ganz leicht prüfen, indem ihr bei offener Tür einen Schlüssel von innen in das Schloss steckt und probiert, ob ihr gleichzeitig auch einen von außen einstecken könnt. Sollte dies nicht gehen, dann müsst ihr dieses durch einen neuen Doppeltzylinder mit Not- und Gefahrenfunktion ersetzen. Diese sind bereits ab ca. 30 Euro erhältlich und können ganz einfach selbst ausgetauscht werden.  

Solch ein Türschließzylinder kann man ohne Probleme selbst wechseln. Dazu muss man einfach bei offener Tür die Stellschraube unterhalb der Türfalle komplett herausdrehen. Nun den vorhanden Schlüssel des alten Zylinders in das Schloss stecken und auf etwa ein Uhr (20-Grad) nach links oder rechts drehen. Anschließend sollte man den alten Türschließzylinder einfach entnehmen können.

Installation & Einrichtung 

Die Montage und Einrichtung des Nuki Smart Lock 5 Pro ist einfach und schnell, ähnlich wie bei früheren Modellen. Zuerst muss die passende Montageplatte ausgewählt werden. Für den europäischen Schließzylinder bietet Nuki zwei Optionen an, abhängig davon, ob der Zylinder weniger als 3 mm oder mehr als 3 mm von der Tür hervorsteht. Diese Messung kann mit der mitgelieferten Prüfskalenkarte einfach durchgeführt werden. 

Wenn der Vorsprung weniger als 3 mm beträgt, wählen Sie die Montageplatte mit der Beschriftung „B“. Diese hat eine doppelseitige Klebefläche auf der Rückseite und wird an der Tür befestigt. Der Kleber haftet gut und kann laut Nuki rückstandslos entfernt werden.

Wenn der Türschließzylinder bei euch mehr als 3 mm vorsteht, verwendet die Montageplatte „A“. Diese wird nicht geklebt, sondern mit drei Madenschrauben am Zylinder befestigt, was eine einfachere und rückstandslosere Entfernung ermöglicht. Diese Platte ist wahrscheinlich die richtige Wahl für die meisten von euch.

Zuerst wird ein Schlüssel von innen ins Schloss gesteckt, aber ein Ersatzschlüssel sollte immer verfügbar sein, um die Tür normal zu öffnen. Dann wird das Nuki Smart Lock 5 Pro auf die Montageplatte gesetzt und gedreht, bis es einrastet. Falls die Farbe geändert werden soll, ist dies der richtige Zeitpunkt, da kein Werkzeug benötigt wird. Abschließend sollte die kostenlose Nuki App auf das Smartphone heruntergeladen werden (verfügbar für iOS, Android und Huawei Smartphones mit AppGallery).

Beim ersten Start der App muss man der Datenschutzerklärung zustimmen. Danach kann man wählen, ob man das Smart Lock einrichten oder einen Einladungscode vom Partner oder den Eltern eingeben möchte. Dieser Code ermöglicht es, dass Partner, Eltern und Schwiegereltern ebenfalls Zugriff auf das smarte Türschloss erhalten. Dadurch können wir und die Schwiegereltern ohne Schlüssel einander besuchen.

Wenn ihr das smarte Türschloss bereits montiert habt, könnt ihr mit dem nächsten Schritt fortfahren. Andernfalls wählt bei der Frage „Hast du dein Smart Lock bereits an deiner Tür montiert?“ „Nein“, und die App zeigt eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Montage und die benötigte Montageplatte. Die Anleitung ist einfach und ausführlich in der App erklärt.

Um das Nuki Smart Lock 5 Pro zu koppeln, drücken Sie die runde Taste etwa 5 Sekunden lang. Die App sucht dann automatisch nach dem Schloss und findet es in wenigen Sekunden. Geben Sie dem Schloss einen Namen, stimmen Sie den Ortungsdiensten des Smartphones zu und bestimmen oder lassen Sie den Standort automatisch festlegen.

Abschließend muss das Türschloss einmalig kalibriert werden, was fast vollständig automatisch erfolgt. Man wählt, ob die Tür einen Drücker oder einen Knauf/eine Stange hat, wobei letzteres bei den meisten der Fall ist. Dann öffnet man die Tür kurz und schließt sie einmal, wenn aufgefordert, woraufhin die Kalibrierung beginnt. Dabei schließt und öffnet das Schloss die Tür einmal

Nun geht es darum das Startblock welches ihr via Bluetooth einrichtet habt mit euerem WiFi oder alternativ Thread/Matter zu koppeln, auch dies wird euch sehr verständlich Schritt für Schritt erklärt. Da ich bereits ein Nuki Keypad der 2. Generation bei mir hatte, habe ich dies auch direkt hier mit dem neuen Smart Lock gekoppelt, was wie alle Abschnitte der Einrichtung absolut einfach geht. Direkt im Anschluss habe ich mich dann mit dem Koppeln des Door Sensors beschäftigt. Dazu wählt man dessen Einrichtung in der App aus und schon wird auch hier alles Schritt für Schritt erklärt. Zuerst entfernt man am Sensor den Klebestreifen an der Rückseite, danach klebt man den Türsensor an den Türrahmen und den kleinen Magneten an die Tür. Dabei muss beachtet werden, dass die Markierung (eine kleine Kerbe) am Sensor zum Magneten zeigt und diese zwischen 0,5 bis 3 cm voneinander entfernt sind, mehr nicht. Hier stellt Nuki direkt bei der Einrichtung sofern benötigt auch eine tolle Installationsanleitung bei, welche das ganze sehr gut auch mit Bildern zeigt.

(Installation & Einrichtung: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Das Nuki Smart Lock Pro bietet ein neues Design und integrierten Fernzugriff. Beim Nuki Smart Lock Go entfällt die Notwendigkeit einer Bridge, jedoch ist der Fernzugriff für einmalig 49€ erhältlich. 

Der Nuki Smart Lock 5 Pro bietet integriertes WLAN, Matter und Bluetooth. Im Test zeigte er eine ausgezeichnete Reichweite von WiFi/Matter, die in unserem Neubau problemlos funktioniert. Ich nutze Matter, und das Netzwerk lässt sich mit vielen weiteren Matter- und Thread-fähigen Geräten leicht erweitern.

Nach der Installation des Nuki Smart Lock 5 Pro bleibt die Tür von außen mit einem Schlüssel und von innen mit dem Knauf nutzbar. Bei einem seltenen leeren Akku gibt es mehrere Ladehinweise. Für schnelle Ausflüge kann das Schloss per Knopfdruck bedient werden. Die App ermöglicht die Einrichtung zahlreicher Funktionen, ähnlich wie beim Vorgängermodell.

Der neue bürstenlose Motor im Smart Lock ist deutlich schneller, besonders im Insane-Modus, der die Tür sehr schnell schließt. Ein Nachteil ist die erhöhte Lautstärke. Weitere Details zur Lautstärke finden Sie im Abschnitt „Lautstärke“. Der neue fest verbaute Akku hat sowohl Vor- als auch Nachteile, mehr dazu im Punkt „Akkulaufzeit“. 

Nach der Installation des Nuki Smart Lock 5 Pro kann man die Tür weiterhin mit einem Schlüssel von außen öffnen. Von innen lässt sich die Tür durch Drehen des Gehäuses öffnen und schließen, was nützlich ist, falls der Akku leer ist, obwohl dies selten vorkommt, da mehrere Ladehinweise gegeben werden. Für schnelle Ausflüge kann das Schloss mit einem Knopfdruck geöffnet und geschlossen werden. Das Nuki Smart Lock 5 Pro bietet, wie sein Vorgänger, viele weitere Funktionen, die über die App eingestellt werden können.

(Funktionsumfang: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Nuki Smart Lock
Preis: Kostenlos

[appcode googleplay id=io.nuki&hl=de&gl=US]

Die App hat in den letzten Jahren keine umfassende Überarbeitung benötigt, aber neue Einstellungen und Funktionen wurden hinzugefügt. Trotz der vielen Einstellungsmöglichkeiten bleibt sie übersichtlich, da Nuki alles in klare Unterkategorien unterteilt. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase findet man sich schnell zurecht und kann die gewünschten Funktionen leicht ändern.

Auf der Startseite des Nuki Smart Locks kann man den aktuellen Status des Schlosses sehen, ob die Tür verschlossen oder geöffnet ist. Mit dem optionalen Door Sensor wird die App-Anzeige genauer, da der Sensor auch erkennt, ob die Tür angelehnt ist. In den Einstellungen kann man einstellen, dass bei einer angelehnten oder nicht richtig geschlossenen Tür eine Push-Benachrichtigung an das Smartphone gesendet wird.

Auf der Startseite der App hat man direkten Zugriff auf die wichtigsten Funktionen, die täglich benötigt werden. Mit dem Nuki Keypad 2, das wir verwenden, ist die App im Alltag kaum noch nötig. Wir haben uns für maximalen Komfort entschieden und haben ein Nuki Keypad der 2. Generation an der Tür angebracht. Damit öffnet man die Tür einfach per Fingerabdruck oder einem selbst festgelegten Code. Zum Schließen drückt man die Pfeil-Taste am Keypad, was uns sehr zufriedenstellt, da wir alles ohne Smartphone erledigen können. Fingerabdruck scannen, Tür öffnen, beim Verlassen des Hauses die Pfeil-Taste drücken, und schon ist abgeschlossen. Dieser Komfort ist für uns unverzichtbar.

Auf der Startseite der App sehen Sie den Status Ihrer Smart Locks, ob die Tür verschlossen oder offen ist. Durch Tippen auf das Smart Lock Symbol können Sie die Tür öffnen oder schließen. Beim Öffnen wird die Falle automatisch gezogen, sodass Sie die Tür wie gewohnt nach innen öffnen können. Durch Hochziehen des unteren Fensters im Auswahlmenü erhalten Sie zusätzliche Direktzugriffe, wie einfaches Aufsperren ohne Falle und die Lock ´n´go Funktion, die die Tür automatisch wieder verschließt, wenn sie geschlossen wird. Durch Wischen nach rechts oder links bei geöffnetem Schloss erscheint die Option „zusperren“, um die Tür schnell zu verschließen.

Über den gelben Schriftzug „Einstellungen“ im Nuki smart Lock 5 Pro erreicht man alle Einstellungen, die übersichtlich in verschiedene Funktionen unterteilt sind. Im Bereich „Funktionen & Konfiguration“ findet man wichtige Einstellungen wie die Anzahl der Umdrehungen zum Schließen, die bei uns 360° beträgt, bei anderen Türen jedoch zwei Umdrehungen erfordern kann. Hier kann man auch die Haltezeit der Falle einstellen, das Smart Lock neu kalibrieren, das integrierte WLAN ändern, Nuki ins Smart Home integrieren, den Akkustand überprüfen und festlegen, welche Aktion beim Drücken des Buttons am Smart Lock ausgeführt wird. 

Nachtmodus

Der Nachtmodus ist für uns sehr wichtig. Er ist immer aktiviert, sodass das Nuki Smart Lock um 22:00 Uhr die Tür abschließt und um 6:00 Uhr wieder öffnet. Wenn man während dieser Zeit, z. B. um 5:00 Uhr morgens, die Tür öffnet und das Haus verlässt, schließt Nuki die Tür automatisch wieder. 

Weitere Nutzer einladen

Mit Nuki benötigt man keinen Account, nur die App. Man kann das eigene Smart Lock verknüpfen oder das von anderen, wenn ihnen Zugriff gewährt wird. Im Einstellungsmenü unter „Nutzer“ können Nutzer eingeladen und deren Zugriffsrechte festgelegt werden, wie Fernzugriff, Auto-Unlock oder zeitlich begrenzter Zugang. Zum Beispiel kann man einer Putzfrau einen bestimmten Zeitraum und Zeitrahmen für den Zugang gewähren, ohne einen zusätzlichen Schlüssel zu benötigen.

Die App bietet ein Protokoll, das es Besitzern ermöglicht, zu sehen, wann das smarte Schloss geöffnet wurde. Wenn die Tür mit einem Smartphone geöffnet wurde, zeigt das Protokoll auch an, wer sie zuletzt geöffnet oder geschlossen hat.

Lock ´n´Go

Lock ´n´Go ist eine praktische Funktion, die die Tür automatisch aufschließt und wieder verschließt, wenn sie geschlossen wird. Dies kann auch über das Nuki Smart Lock erfolgen, indem man zweimal den Knopf am Schloss drückt.

Auto-Unlock

Das Nuki Smart Lock Pro 5.0 bietet eine praktische Auto-Unlock Funktion, die im Menü zu finden ist. Mit Zustimmung zu den Ortungsdiensten öffnet sich die Haustür automatisch, wenn ihr euch nähert.

Das Smart Lock funktioniert bei uns sehr zuverlässig. Die App überprüft regelmäßig den Standort und hält die Tür verschlossen, wenn man weit weg ist. Nähert man sich der Tür innerhalb von 100 Metern, wird sie automatisch geöffnet, und die Zeit für das Öffnen kann eingestellt werden. Standardmäßig wird GPS für die Ortung verwendet, aber Wi-Fi ist ebenfalls eine Option, wenn auch weniger genau. Die Auto-Unlock-Reichweite kann auf 500 Meter erhöht werden, was jedoch nicht empfohlen wird, da Nuki keinen Support bietet, falls Probleme auftreten. Es ist auch möglich, die Auto-Unlock-Funktion zu verzögern, um zu verhindern, dass die Tür vorzeitig geöffnet wird. 

Matter

Matter ist ein neuer Smart Home Kommunikationsstandard, auf den sich viele große Unternehmen wie Bosch, Ikea, Apple, Samsung, Google und Philips geeinigt haben.

Matter bietet den Vorteil, dass man für verschiedene Smart Home Produkte unterschiedlicher Hersteller nicht mehr jeweils eine eigene Basis-Station benötigt. Früher musste man beispielsweise eine Bosch-Basis-Station für Bosch-Produkte und eine Ikea-Basis-Station für Ikea-Produkte kaufen, was mehr Geld, Platz und Steckdosen erforderte. Matter löst dieses Problem.

Wenn das Thermostat von Bosch oder andere Geräte wie Schalter und Bewegungsmelder Matter unterstützen, können sie alle über eine Bridge gesteuert werden, was die Kombination der Produkte erleichtert. Matter ist ein nützlicher Kommunikationsstandard, ähnlich wie Apple Home Kit, und ermöglicht die Kommunikation über WLAN oder das Thread-Netzwerk.

Matter, ein Funkstandard ähnlich wie Zigbee, wird zunehmend von Herstellern in Smart-Home-Geräten integriert, entweder durch Updates oder neue Modelle. Der Nuki Smart Lock Pro 5.0 profitiert von der Matter-Integration, da sie die Akkulaufzeit verlängert, da Matter und Threads weniger Energie verbrauchen als WLAN.

Das Nuki Smart Lock 5 Pro kann über die Nuki App, Apple Home Kit App und weiteres Zubehör gesteuert werden. Als Apple-Nutzer verwende ich einen Apple HomePod Mini als Steuerzentrale, aber auch andere Matter-fähige Hubs und Geräte sind kompatibel. 

(Software: 5 von 5 Punkten)

Lautstärke & Geschwindigkeit

Das neue Nuki Smart Lock 5 Pro bietet eine neue Einstellung zur Bestimmung der Sperrgeschwindigkeit mit drei Modi: Standard, Gentle und Insane. Standard ist werkseitig eingestellt, schneller und lauter als der Vorgänger. Gentle ist langsamer, während Insane extrem schnell ist. 

Das neue Smartlock ist das schnellste auf dem Markt, aber wir mussten uns an sein Geräusch gewöhnen. Es ist oft erschreckend, wenn es abends schließt oder jemand nach Hause kommt. Obwohl man sich daran gewöhnt, ist es im Vergleich zum leisen Yale Linus Smart Lock deutlich lauter. Die Geschwindigkeit gefällt mir, aber ein leiseres Öffnen wäre mir lieber.

Das Türschloss wird standardmäßig mit zwei Umdrehungen abgeschlossen, bei uns reicht jedoch eine Umdrehung, da alle Riegel bereits verriegelt sind. Dadurch arbeitet Nuki schneller und schont den Akku. Das neue Nuki Smart Lock 5 Pro erkennt automatisch die benötigte Anzahl von Drehungen, bei uns sind es 360°, bei zwei Umdrehungen 720°. Ein vollständiger Schließ- oder Öffnungsvorgang dauert im Standardmodus knapp 1,5 Sekunden, im Vergleich zu knapp 4 Sekunden beim Nuki Smart Lock 4.0 Pro. Im Insane-Modus dauert es sogar unter 1 Sekunde.

(Lautstärke und Geschwindigkeit des Ab-/Aufschließen: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Nuki gibt an, dass die Akkulaufzeit je nach Nutzung bis zu 9 Monate betragen kann. Diese Laufzeit hängt von Faktoren wie der Leichtgängigkeit des Schließzylinders und der Nutzung des Fernzugriffs ab. Ohne Fernzugriff erreicht man die 9 Monate, mit Thread und Fernzugriff reduziert sich die Laufzeit auf etwa 7 Monate, und mit WiFi auf ungefähr 5 Monate.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

Sicherheit

Das Nuki Smart Lock 5 Pro, wie seine Vorgänger, macht euer Zuhause intelligent, insbesondere eure Haustür. Die Frage der Sicherheit ist berechtigt, um sicherzustellen, dass niemand unbefugten Zugriff erhält, während ihr beispielsweise weg seid.

Ihr müsst euch keine Sorgen machen, da von außen nicht erkennbar ist, dass es sich um eine smarte Tür handelt. Ein potenzieller Einbrecher müsste zuerst wissen, dass ihr ein Smart Lock habt. Das System von Nuki ist sehr sicher, da das Unternehmen großen Wert auf Sicherheit legt. Die Kommunikation zwischen der Nuki App und dem Nuki Smart Lock 5 Pro ist ständig verschlüsselt, und jede App erhält einen einzigartigen Schlüsselcode, der nur ihr und dem Smart Lock bekannt ist. Das Knacken des Bluetooth-Protokolls oder WLANs wäre zu zeitaufwendig, und der Einbrecher müsste wissen, dass ihr ein Smart Lock besitzt.

Wenn man über die Nuki App den Befehl sendet, das Nuki Smart Lock zu entsperren, wird diese Nachricht verschlüsselt per Bluetooth oder über das Netzwerk bei WiFi und Matter-Betrieb an das Smart Lock übertragen. Nur das Smart Lock und die App kennen den Verschlüsselungscode, sodass das Smart Lock die Nachricht entschlüsseln und den Befehl „Haustüre aufschließen“ ausführen kann.

In den meisten Fällen stecken Einbrecherbanden hinter Wohnungs- und Häusereinbrüchen. Sie brechen selten in moderne Türen mit zusätzlichen Sicherheitselementen ein, da sie wissen, dass es schwierig ist, ohne großen Lärm einzudringen. 

(Sicherheit: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das neue Nuki Smart Lock 5 Pro ist sehr empfehlenswert. Der Komfort des neu gestalteten Smart Locks ist großartig, da wir keine Schlüssel mehr mit uns tragen müssen. Mit dem zusätzlichen Keypad 2.0 haben wir unser Smart Lock erweitert, sodass meine Eltern, Schwiegereltern und Geschwister bei Bedarf ins Haus gelangen können. So müssen wir nicht jedem eine Schlüssel geben, sondern alle haben Zugriff auf unser Smart Lock.

Das neue Nuki Smart Lock 5 Pro ist dank seines bürstenlosen Motors das schnellste Smart Lock auf dem Markt. Die Geschwindigkeit ist beeindruckend, jedoch hat sich die Lautstärke erhöht. Nach einer Eingewöhnungsphase gewöhnt man sich jedoch an das neue Geräusch.

Die Montage und Einrichtung des Startblocks sind einfach und schnell, wie von Nuki beschrieben. Nach der Einrichtung funktioniert das System problemlos und dank der langen Akkulaufzeit einwandfrei.

Preis/Leistung

Das Nuki Smart Lock 5 Pro kostet 269 € und ist damit günstiger als das Vorgängermodell, das 289 € kostete. Es bietet alle wichtigen Funktionen ohne zusätzliche Bridge für Fernzugriff. Das neue Design ist kompakter und der Motor schneller, was etwas mehr Lärm verursacht, aber im Alltag akzeptabel ist. Die Akkulaufzeit ist gut, jedoch ist der Akku fest verbaut und nicht austauschbar. Die Langlebigkeit des Akkus bleibt abzuwarten, und bei einem Defekt könnte ein neues Smart Lock erforderlich sein. 

Nuki Smart Lock Pro (5. Generation)

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Google Pixel 9a

In aller Kürze

Neben den Standardversionen des Google Pixel 9, der Pro/XL-Variante und dem Pro Fold hat Google zu Beginn des Jahres auch das Mittelklassemodell Google Pixel 9a vorgestellt. Optisch überzeugt es auf den ersten Blick, da Google auf den üblichen Kamerabuckel verzichtet. Das Resultat ist ein minimal dickeres Smartphone, das flach auf dem Tisch liegt und das ohne Schutzhülle.

Preislich startet das Pixel 9a bei 500 €, was zeigt, dass ein solides Smartphone nicht teuer sein muss. Die Kameraqualität erreicht zwar nicht das Niveau des Google Pixel 9 Pro XL, ist jedoch für die meisten Nutzer völlig ausreichend. Neben Standardaufnahmen bietet das Google Pixel 9a auch gute Weitwinkel- und Makro-Aufnahmen.

Im Alltag läuft das System flüssig. Lediglich bei besonders rechenintensiven Apps zeigen sich leichte Leistungseinbußen. Insgesamt erhält man ein leistungsstarkes Smartphone zu einem fairen Preis. Für detaillierte Informationen empfehle ich den vollständigen Testbericht.

Gefällt uns

  • Gute Akku-Leistung
  • gutes Kamera-Setup
  • sehr gutes OLED-Display
  • Updates für 7 Jahre
  • gute Akkulaufzeit
  • Dual-SIM
  • viele KI-Funktionen

Gefällt uns weniger

  • Kamera bietet kein optischen Zoom
  • Ladegeschwindigkeit des Akkus könnte besser sein
  • Rückseite aus Kunststoff

Google Pixel 9a

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Google Pixel 9a wird, ähnlich wie das Pixel 9 Pro XL, in einer flachen Verpackung geliefert. Dies ermöglicht Google, ähnlich wie Apple, Platz zu sparen, da kein Netzteil mehr beiliegt. So passen beim Versand aus China oder Vietnam mehr Geräte auf einen Träger, was Kosten reduziert.

Die Verpackung ist schlicht und informativ gestaltet. Auf der Vorderseite ist das Gerät von hinten abgebildet, die Rückseite zeigt den Lieferumfang in mehreren Sprachen. Nach dem Entfernen der Versiegelungsstreifen lässt sich die recycelte, ungebleichte Hauptverpackung herausziehen.

Im Inneren gibt es keine Kunststoffteile. Das Pixel 9a befindet sich in einer Papiertüte, auf eine Displayfolie wurde verzichtet. Unter dem Smartphone liegen Beipackzettel in einer Papiermappe sowie das SIM-Tool. Das USB-C-Ladekabel ist ordentlich aufgerollt und sicher verstaut.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Pixel 9a kommt gegenüber dessen Vorgänger rundum überarbeitet daher. Auffällig ist dabei das Kamera-Setup auf der Rückseite, denn anders als bisher von den Pixel-Smartphones und auch von zahlreicher Konkurrenz gewohnt, verzichtet man auf die markante, erhabene Kamera. Diese ist nun fast bündig und steht nur etwas unter 1mm hervor, was wirklich sehr gering ist. 

Das Google Pixel 9a ist nur wenige Millimeter größer als sein Vorgänger, aber weiterhin nur 8,9 mm dick. Das nun mit einem 6,3 Zoll großen ausgestattete Smartphone ist somit 154,7 x 73,3 groß und exakt 8,9 Millimeter dick. Obwohl das Pixel 9a exakt wie das Pixel 9 Pro ein 6,3 Zoll Display besitzt, ist das 9a minimal größer, da es einen dickeren Rand um sein Display hat.  

Die Rückseite des Google Pixel 9a ist schlicht gehalten, neben der Kameraeinheit finden wir hier daneben noch ein Kamerablitz, sowie ein dezentes Google Logo in Form eines „G“. Beim Material setzt Google wiederum weder auf Aluminium, noch auf Glas, sondern auf günstigen Kunststoff, das finde ich angesichts des Preises etwas schade, auch wenn ich klar sagen muss, dass man es durch das matte Finnisch nicht direkt spürt. Klar es ist weniger anfällig zu springen, wenn es runterfällt aber, für ein Smartphone ab 550€ ist es wie erwähnt schade. Neben meinem Testgerät in der Farbe Porcelain, einem Creme-Farbton, gibt es noch Obsidian (Schwarz), Iris (Hellblau) und Penny (Pink). Der Rahmen des Google Pixel 9a besteht dann wiederum exakt wie auch bei der Pro-Version aus Aluminium. Der Aluminiumrahmen sorgt dafür, dass das Smartphone gut in der Hand liegt, da dieser mit Abrundungen an Vorder- und Rückseite versehen wurde. Rechts befinden sich die einzigen beiden Tasten: der kleinere Power-Button und darunter die doppelt so lange Lautstärke-Taste. An der Oberseite befindet sich zudem ein Mikrofon für Stereo-Aufnahmen, ebenso wie an der unteren Stirnseite neben der USB-C-Buchse. Außerdem finde man hier rechts davon noch den länglichen Lautsprecher, sowie links aussen den SIM-Karten-Einschub. 

Wie bei jedem Smartphone ist die Vorderseite mit einem Display versehen, bei welchen man die Hörmuschel nahezu unsichtbar im Displayrand versteckt ist. Die Hörmuschel dient dabei mit es inzwischen zeitgemäß ist, als Stereo-Lautsprecher, was für einen besseren Klang beim Musikhören usw. dient. Die Frontkamera verwendet eine In-Display-Kamera. Dies bedeutet, dass im Vergleich zu einer Notch nur ein schwarzer Punkt auf dem Display erscheint. Dadurch werden weniger Bildpunkte entfernt, im Gegensatz zur deutlich größeren Notch, die mehr Bildpunkte beeinträchtigt.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Google Pixel 9a hat eine gute Verarbeitung. Die Vorderseite ist mit Corning Gorilla Glas 3 geschützt, und die Rückseite aus mattem Kunststoff fühlt sich hochwertig an, obwohl Fingerabdrücke nicht vollständig vermieden werden können. Der Aluminiumrahmen geht nahtlos in die Vorder- und Rückseite über, und die gleichmäßigen Spaltmaße sorgen für ein angenehmes Gefühl ohne spürbare Kanten.

Das Pixel 9a ist IP68 zertifiziert, was es staub- und wasserresistent macht. Es kann bis zu 30 Minuten in Wasser bis zu 1,5 Meter Tiefe eintauchen, ohne Schaden zu nehmen, und ist vollständig gegen Staub geschützt. Der Schutz kann jedoch mit der Zeit nachlassen, und die Wasserbeständigkeit gilt nur für Süßwasser. 

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display6,3 Zoll 1080 × 2424 Pixel pOLED bei 422,2 ppi
Smooth Display (60–120 Hz)
CPUGoogle Tensor G4
Titan M2-Sicherheitschip
RAM8 GB RAM
Speicher128 GB / 256 GB
BetriebssystemAndroid 15
Haupt-KameraWeitwinkelkamera
48-MP-Weitwinkelkamera mit Quad PD Dual Pixel mit optischer Bildstabilisierung und Closed-Loop-Autofokus
Blende: ƒ/1,7
Sichtfeld: 82°
Bildsensorgröße: 1/2″
Bis zu 8-facher Super-Resolution-Zoom
Optische und elektronische Bildstabilisierung

Ultraweitwinkelkamera
13-MP-Ultraweitwinkelkamera
Blende: ƒ/2,2
Sichtfeld: 120°
Bildsensorgröße: 1/3,1″
Front-Kamera13-MP-Selfie-Kamera mit Dual PD und Autofokus
Blende: ƒ/2,2
Sichtfeld: 96°-Ultraweitwinkel
AnschlüsseUSB-Typ-C-Ladenaschluss
Akku5.100 mAh
Schnelles kabelloses Laden
FarbenPorcelain (meinem Testgerät). Außerdem verfügbar: Obsidian, Iris und Peony
KonnektivitätWi-Fi 6E mit 2,4 GHz + 5 GHz + 6 GHz, 2×2 MIMO
Bluetooth® V5.3 mit Antennen-Diversität für optimierte Qualität und Verbindung
NFC
Google Cast
Dual-Band-GNSS
GPS, GLONASS, Galileo, Beidou, QZSS, NavIC
Abmessungen (H x B x T)154,7 mm (Höhe) × 73,3 mm (Breite) × 8,9 mm (Tiefe)
Gewicht185,9 g
LieferumfangGoogle Pixel 9a
USB-Typ-C-Ladekabel
SIM-Tool
Kurzanleitungen
technische Daten des Google Pixel 9a

Performance

Das Google Pixel 9a verwendet den gleichen G4 CPU-Sensor wie die Pro-Version. Im Pixel 9 Pro XL war ich enttäuscht, da die Leistung im Vergleich zum Vorgänger kaum verbessert wurde, was Benchmarks bestätigen. Beim Pixel 9a passt die Leistung besser, da es ein Mittelklasse-Smartphone ist, aber hier zeigt sich, wo Google gespart hat. Obwohl das System im Alltag reibungslos läuft, ruckelt es bei hohen Rechenanforderungen. Der Prozessor kann nicht mit der Konkurrenz mithalten, was zu erwarten war, aber ich hätte mir mehr gewünscht, vielleicht in der nächsten Generation. Komplexe Spiele aus dem Appstore sind auf dem Pixel 9a nicht empfehlenswert. Für Gamer wäre ein anderes Smartphone, wie das iPhone 16, das fast doppelte Leistung bietet, eine bessere Wahl.

Das Google Pixel 9a wird von der integrierten GPU Mali-G715 MP7 und 8 GB RAM unterstützt, wobei der Arbeitsspeicher der einzige Unterschied zur Pro-Version ist. Für die meisten Nutzer, die surfen, Fotos machen oder telefonieren, funktioniert das Gerät einwandfrei. Die Leistung reicht für alltägliche Aufgaben aus, jedoch nicht für anspruchsvolle Spiele. Das Pixel 9a ist in zwei Speichergrößen erhältlich: 128 GB und 256 GB. Der Speicher ist nicht erweiterbar, und von den 128 GB bleiben nur etwa 104 GB frei. Die Lesegeschwindigkeit beträgt unter 1700 MB/s und die Schreibgeschwindigkeit 800 MB/s, was im Vergleich zu anderen Herstellern langsam ist. Im Alltag ist dies jedoch nicht auffällig, aber für diejenigen, die auf Speichergeschwindigkeit achten, ist es wichtig. 

Ich habe die üblichen Benchmarktests für das Google Pixel 9a durchgeführt. Es erzielte 1712 Punkte im Single-Core und 3902 im Multi-Core bei Geekbench 6.0. Bei PCMark Work 3.0 erreichte es 12.484 Punkte im Performance-Score und 29.301 im Storage-Score 2.0. Im 3DMark Wildlife-Benchmark erzielte es 48,2 FPS und 8050 Gesamtscore. Das Pixel 9a ist ein solides Mittelklasse-Smartphone für den Alltag, aber keine Flaggschiff-Leistung ist zu erwarten. 

(Performance: 4 von 5 Punkten)

Display

Das Google Pixel 9a hat ein 6,3 Zoll großes OLED-Display mit breiteren Rändern als die Pro-Version. Es bietet eine dynamische Frequenzanpassung von 60 bis 120 Hertz für längere Akkulaufzeit oder flüssige Darstellung und unterstützt HDR10+. Mit einer FullHD+-Auflösung von 1.080 x 2.424 Pixeln erreicht es eine Pixeldichte von 422,2 ppi. Für seine Preisklasse sind die Displaywerte sehr gut, mit einer HDR-Helligkeit von 1.800 cd/m3 und einer Spitzenhelligkeit von 2.700 cd/m2, die sowohl drinnen als auch draußen ausreichend hell sind.

Das Google Pixel 9 Pro XL beeindruckt mit einem OLED-Panel, das eine Bildschärfe und ein Kontrastverhältnis von 1.000.000:1 bietet. Dies ermöglicht kräftige Farben und tiefes Schwarz, typisch für OLED-Technologie, da die LEDs selbstleuchtend sind und vollständig abgeschaltet werden können. Das Display ist aus jedem Blickwinkel scharf und farbtreu. 

(Display: 4 von 5 Punkten)

Akku

Google hat im Pixel 9a einen 5.100mAh-Akku integriert, der überraschenderweise größer ist als der des Pixel 9 Pro XL. Dies, zusammen mit der effizienten Tensor-CPU, sorgt für eine gute Akkulaufzeit. Im Alltag reicht der Akku problemlos für einen Tag, mit 30 bis 33% Restkapazität. Die Akkulaufzeit variiert jedoch je nach Nutzung: Bei leichtem Surfen, Fotografieren und Telefonieren hält er länger als bei intensiver Kamera- und Navigationsnutzung, da der G4-Prozessor-Sensor mehr Strom benötigt. 

Google verwendet USB-C-Kabel zum Aufladen seiner Smartphones mit einer maximalen Leistung von 23 Watt. Der Akku erreicht nach etwa 28 Minuten 50 % und benötigt von 0 % knapp 90 Minuten, um vollständig aufzuladen. 

Kabelloses Aufladen ist möglich, jedoch mit einer Leistung von nur 7,5 Watt über ein Qi-Ladepad, was langsamer ist als ein 5 Watt Ladegerät. Reverse Charging ist nur bei den Pro Modellen verfügbar, sodass das Pixel 9a keine anderen Geräte oder Qi-fähige Telefone aufladen kann.

(Akku: 4,5 von 5 Punkten)

Kamera

Google setzt bei der Mittelklasse-Serie weiterhin auf ein anderes Kameradesign als bei den Pro-Modellen. Dank der geringeren Bautiefe der neuen Sensoren sind die Kameralinsen fast bündig mit dem Gehäuse. Es werden zwei Kamerasensoren verwendet, wobei die Hauptkamera im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich verbessert wurde. Der neue 48-Megapixel-Sensor mit 1/2 Zoll Größe ersetzt den bisherigen 64-Megapixel-Sensor mit 1/1,73 Zoll. Trotz der geringeren Megapixelzahl verspricht Google bessere Bilder als beim Pixel 8a, da eine f/1,7-Blende anstelle der f/1,89-Blende verwendet wird, was eine höhere Lichtstärke bietet. 

Kamera Aufbau

Hauptkamera: 58 Megapixel, 1/2 Zoll, f/1.7, Autofokus, OIS

Ultraweitwinkel-Kamera: 13 Megapixel, 1/3,1 Zoll, f/2.2, 120°

Selfie-Kamera: 13 Megapixel, f/2.2, 96° Weitwinkel

Die Rückkamera des Pixel 8a bleibt unverändert und bietet keinen Autofokus. Google hat jedoch die minimale Fokusdistanz auf 5 cm gesenkt, sodass Makrofotos aus nächster Nähe aufgenommen werden können. Ein spezieller Makro-Modus, wie beim Pixel 9 Pro XL, ist nicht verfügbar, aber durch Annäherung an das Motiv kann man es scharf fokussieren. 

Tagsüber schießt das Google Pixel 9a mit seiner Hauptkamera sehr gute Fotos. Ehrlich gesagt spürt man hier gar nicht, dass es sich hier um ein schlechteres Setup wie bei den anderen Smartphones aus dem Hause Google handelt. Der große farbliche Dynamikumfang gefällt mir hier sehr gut, wirkt aber nicht unnatürlich und bieten tolle Details. Wie gewohnt bekommt man auch hier beim Pixel 9a lebhafte aufnahmen hin die im Test sehr überzeugen können. 

Das Google Pixel 9a bietet bei schlechten Lichtverhältnissen gute Leistungen, insbesondere im Nachtmodus, der für hervorragende Fotos sorgt. Die Software von Google zeigt sich im Unterschied zwischen Display und endgültiger Aufnahme. Die Ultraweitwinkelkamera ist bei Dunkelheit jedoch weniger überzeugend, und der Zoom ist auf zweifache Vergrößerung beschränkt, wobei die Bildqualität bei digitalem Zoom schnell abnimmt.

Im Portraitmodus gelingen euch mit der rückseitigen Kamera gute Aufnahmen, bei denen der Vordergrund, wie z.B. die abgebildete Person, deutlich vom Hintergrund abgehoben wird. Obwohl die Aufnahmen eines iPhone 15 Pro Max im Vergleich besser sind, sind die Bilder hier keineswegs schlecht – es könnte jedoch noch besser sein. 

Frontkamera

 Die Frontkamera hat eine Auflösung von 13 Megapixeln und liefert qualitativ hochwertige Selfies mit natürlichen Farben und gutem Detailreichtum. Mit einem Aufnahmewinkel von 96° können problemlos Gruppenfotos aufgenommen werden. Obwohl die Kamera im Pixel 9 XL Pro überlegen ist, ist sie für Schnappschüsse ausreichend, und ich nutze sie hauptsächlich für Videotelefonie. 

Das Google Pixel 9a ermöglicht 4K-Videoaufnahmen mit der Hauptkamera bei bis zu 60 fps und mit der Frontkamera bei maximal 30 fps. Der Kamerawechsel ist schnell, jedoch bietet nur die Hauptkamera Bildstabilisierung.

(Kamera: 4 von 5 Punkten)

Software

Das Google Pixel 9a wird mit Android 15 ausgeliefert hat aber direkt zur Veröffentlichung das Update auf Android 16 erhalten. Google garantiert, dass für das neue Smartphone über einen Zeitraum von 7 Jahren System- und Sicherheitsupdates bereitgestellt werden. Das finde ich persönlich gut, da ältere Geräte bei Android-Devices oft schnell vergessen werden.

Das Pixel-Smartphone ist ein Android-Gerät mit weniger Anpassungsoptionen als andere Android-Smartphones, da Google den Schwerpunkt auf KI-Funktionen legt. Käufer bekommen zum Beispiel den Google-eigenen Chatbot Gemini für ein Jahr kostenlos dazu. Obwohl er kontinuierlich weiterentwickelt wird, lässt er sich bereits mit zahlreichen Google-Anwendungen integrieren. Gemini kann für euch nicht nur zahlreiche Fragen beantworten, sondern auch YouTube-Videos zusammenfassen und spezifische Fragen klären. Solche Funktionen überraschen mich, da Google in diesem Bereich mit Gemini bereits einen Wettbewerbsvorteil hat. Außerdem könnt ihr Gemini, ähnlich wie Siri, einen Timer oder Wecker einstellen lassen usw. 

Mit der Kamera sind zudem unterhaltsame KI-Funktionen möglich, wie das nachträglich Einfügen einer weiteren Person in ein Bild sowie die Erstellung von KI-generierten Bildern ohne Menschen. Letzteres ist jedoch momentan in Deutschland noch nicht anwendbar. 

(Software: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das Google Pixel 9a beweist, dass ein hochwertiges Smartphone nicht über 1.000€ kosten muss. Für etwas mehr als 500€ bietet es eine solide Ausstattung und zuverlässige Alltagsbegleitung. 

Die Kamera erreicht nicht die Qualität des Google Pixel 9 Pro, bietet aber dennoch brauchbare Aufnahmen in verschiedenen Modi. Bei Nacht zeigt sich ihre Schwäche, aber das Smartphone bleibt ohne Hülle stabil auf dem Tisch, da die Kamera fast bündig ist. Insgesamt ist es ein sehr gutes Mittelklasse-Smartphone, welches man sehr gerne nutzt, wenn man mit den Kompromissen einverstanden ist.  

Preis/Leistung

Das Unternehmen hat die UVP für das Google Pixel 9a auf 549 € festgelegt, während Google die 128 GB Variante bereits für 499 € anbietet. Das 256 GB Modell kostet nun 599 € statt 649 €. Für die Leistung und Verarbeitung ist dies ein guter Preis, da das Smartphone eine beeindruckende Akkulaufzeit und Kamera bietet.

Google Pixel 9a

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller:

Huawei Watch Fit 4 Pro

In aller Kürze

Die Huawei Watch Fit 4 Pro markiert die vierte Generation von Huaweis Smartwatch-Serie, die speziell für sportliche Aktivitäten entwickelt wurde. Ihr Design erinnert stark an die Apple Watch Ultra, wodurch sie nicht nur beim Training, sondern auch im Alltag stilvoll getragen werden kann.

Besonders überzeugend ist das Modell durch seinen fairen Preis und die umfangreichen Gesundheits- und Fitness-Tracking-Funktionen. Wer auf der Suche nach einer günstigeren Alternative ist, kann zur normalen Huawei Watch Fit 4 greifen. Allerdings muss man hier Abstriche bei Materialien, Größe und den verfügbaren Sport-Tracking-Funktionen machen.

Die Smartwatch läuft weiterhin mit HarmonyOS, was derzeit einige Einschränkungen bei der App-Auswahl mit sich bringt. Aktuell stehen rund 20 zusätzliche Apps in der AppGallery zur Verfügung. Dennoch bieten die vorinstallierten Apps ausreichend Funktionen für den Alltag.

Gefällt uns

  • lange Akkulaufzeit
  • scharfes und helles AMOLED-Display
  • flüssiges Betriebssystem
  • hochwertige Verarbeitung
  • EKG, Messung der arteriellen Steifigkeit

Gefällt uns weniger

  • NFC-Zahlung eingeschränkt
  • kein AppStore
  • Eingeschränkte Kompatibilität unter iOS

Huawei Watch Fit 4 Pro

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Huawei Watch Fit 4 Pro erinnert stark an die der Huawei Watch D. Informationen zur Smartwatch sind weiterhin rar, sodass man auf der Verpackung nur wenige bis gar keine Details findet.

Auf dem Deckel sind die üblichen Schriftzüge wie der Herstellername und das Modell zu sehen. Eine Hochglanzabbildung der Huawei Watch Fit 4 Pro dominiert das Design, und in der unteren rechten Ecke wird die Truesense-Technologie hervorgehoben, die neueste Funktionen zur Gesundheitsüberwachung verspricht. Die Rückseite zeigt einige Symbole und Texte, jedoch fehlen hier wichtige technische Informationen, die für Verbraucher von Interesse wären.

Beim Abheben des Deckels fällt sofort die Huawei Watch Fit 4 Pro ins Auge – genau so, wie es bei anderen Smartwatches von Huawei üblich ist. Unter dem Abdeckrahmen befindet sich die Smartwatch zentral platziert. Links und rechts sind zwei fest eingeklebte Schachteln, die das Zubehör enthalten.

Links findet man ein induktives Ladekabel mit USB-A-Anschluss, rechts lediglich einen Beipackzettel. Weitere Armbänder sind nicht im Lieferumfang enthalten und müssen bei Bedarf separat erworben werden.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Huawei Watch Fit 4 Pro erinnert im Design stark an die Apple Watch. Während die ersten beiden Generationen noch ein rechteckiges Design aufwiesen, setzt die 3. Generation auf eine nahezu quadratische Form (43 x 38 mm). Die Pro-Version ist im Vergleich zur Standardversion minimal dünner (9,3 mm), aber aufgrund der hochwertigeren Materialien etwas schwerer. Ohne Armband wiegt sie 30,4 Gramm, mit dem mitgelieferten schwarzen Fluorelastomer-Armband 54 Gramm.

Neu bei dieser Generation ist das Saphirglas, das bisher nur der Huawei Watch GT Pro vorbehalten war. Es ist härter als herkömmliches Displayglas und schützt besser vor Kratzern. Die Lünette besteht aus einer robusten Titanlegierung, während das Gehäuse aus einer verbesserten Aluminiumlegierung gefertigt ist. Die Unterseite rund um den Pulssensor besteht weiterhin aus einem Kunststoff-Verbundwerkstoff, im Gegensatz zur kratzunempfindlichen Keramik, die Apple verwendet.

Das schwarze Modell hat eine Krone mit rotem Rand, was dem Design eine besondere Note verleiht. Es gibt auch Varianten in Blau und Grün. Die schwarzen und blauen Modelle werden mit einem Fluorelastomer-Armband geliefert, während das grüne Modell ein stufenlos verstellbares Nylonarmband besitzt.

Dank IP6X- und 5 ATM-Zertifizierung ist die Uhr bis zu einem gewissen Grad wasserfest und kann beim Schwimmen getragen werden. Mit der Zeit kann der Wasserschutz jedoch nachlassen, was bei allen Smartwatches üblich ist.

Die Bedienung erfolgt hauptsächlich über das Touch-Display mit Tipp- und Wischgesten. Zusätzlich gibt es eine dreh- und drückbare Krone sowie eine frei belegbare Funktionstaste, die auch für EKG-Messungen genutzt wird.

Ein Pluspunkt ist die Kompatibilität mit Armbändern von Drittanbietern, die einfach ausgetauscht werden können. Huawei verwendet hierzu denselben Mechanismus wie Apple: Entriegelungsknopf drücken, Armband abnehmen und neues Armband einsetzen, bis der Verschluss einrastet.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Huawei Watch Fit 4 Pro überzeugt mit einer hochwertigen Verarbeitung. Ihr robustes Aluminiumgehäuse wird durch eine Lünette aus Titanlegierung ergänzt. Das widerstandsfähige Saphirglas schützt das Display effektiv vor Kratzern.

Das Armband sitzt angenehm am Handgelenk und lässt sich leicht anpassen. Allerdings wäre es wünschenswert, wenn bei allen drei Varianten standardmäßig ein Nylonarmband enthalten wäre, da dieses sich noch flexibler anpassen lässt und im Alltag angenehmer zu tragen ist.

Im Wasser zeigt sich die Smartwatch ebenfalls von ihrer besten Seite: Sie ist bedenkenlos zum Schwimmen geeignet und hält Wasserdruck bis zu 40 Metern Tiefe stand. Obwohl Tauchen mit ihr theoretisch möglich ist, dürfte dies für die meisten Nutzer weniger relevant sein, denn hier bieten sich robustere Alternativen an.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Art der UhrSmartwatch mit Herzfrequenzsensor und integriertem GPS-Modul
Display1,82 Zoll AMOLED 480 x 408, 347 PPi geschätzt durch Saphirglas
Touch-Displayja
Wasserfestigkeit5ATM (Wasserdruck von 50 Metern 10 Minuten) (IP6x)
SensorenBeschleunigungssensor
Gyroskop
Magnetometer
Optischer Herzfrequenzsensor
Barometer
Temperatursensor
Umgebungslichtsensor
EKG-Sensor
MaterialSmartwatch:
Frontblende: Aluminiumlegierung
Lünette: Titanlegierung
Armband:
Schwarzes Fluoroelastomer-Armband
KonnektivitätBluetooth 5.2, GPS + GLONASS + GALILEO + BDS + QZSS, NFC
Größe/Gewicht44,5 × 40,0 × 9,3 mm 54 Gramm komplett mit Armband
CPU/RAMkeine Angaben
Akkulaufzeit etwas 7 Tage. Im Energiesparmodus sogar bis zu 10 Tage möglich.
Kompatible

ab Android 8.0, ab iOS 13 oder HarmonyOS
BetriebssystemHarmonyOS by Huawei
LieferumfangHuawei Watch Fit 4 Pro
Fluorelastomer-Armband für ein Handgelenk in der Größe von 130-210 mm
Benutzerhandbuch × 1
Ladeschale mit USB-A Anschluss
Technische Daten der Huawei Watch Fit 4 Pro

Tragekomfort

Die Smartwatch überzeugt mit einem hohen Tragekomfort. Sowohl beim Sport als auch im Alltag lässt sie sich problemlos und ohne Einschränkungen tragen. Trotz ihres sportlichen Designs eignet sie sich hervorragend für den täglichen Gebrauch. Sie ist mit allen wichtigen Sensoren zur Erfassung von Gesundheits- und Vitaldaten ausgestattet.

Im Alltag liegt die Smartwatch angenehm am Handgelenk, sodass sie auch nachts getragen werden kann, ohne zu stören. Huawei gibt an, dass das Gerät für Handgelenksumfänge von 13 bis 20 cm geeignet ist. Unter der Smartwatch kann sich nach einiger Zeit Schweiß ansammeln, was jedoch normal ist. Dieser Effekt tritt auf, da die Rückseite der Uhr dicht auf der Haut anliegt und die Luftzirkulation einschränkt. Dies stellt jedoch keinen Nachteil dar, da dieses Phänomen bei anderen Smartwatches ebenfalls auftritt.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Einrichtung & Bedienung

Huawei hat sein neuestes Wearable, die Huawei Watch Fit 4 Pro, mit dem Betriebssystem HarmonyOS ausgestattet. Die Einrichtung ist unkompliziert und schnell abgeschlossen. Allerdings erfordert die Smartwatch nun ein Smartphone mit mindestens Android 8.0 oder iOS 13.

Unbekannte App
Preis: Kostenlos
Huawei Health
Preis: Kostenlos

Zur Kopplung mit dem Smartphone ist die Huawei Health: Europa App notwendig, die für HarmonyOS, iOS und Android verfügbar ist. Nach dem Herunterladen der App wird die Smartwatch durch längeres Drücken der Krone eingeschaltet. Anschließend wählt man die gewünschte Sprache direkt an der Uhr aus. Mit dem QR-Code auf dem Display gelangt man bequem zum App-Download.

Nach der Installation der App müssen Nutzungshinweise sowie Benutzervereinbarungen akzeptiert werden. Zur Einrichtung ist zudem eine Huawei-ID erforderlich. Diese kann kostenlos erstellt werden. Nach dem Login werden einige persönliche Daten wie Geschlecht, Körpergröße, Gewicht und Geburtsdatum abgefragt, um genauere Fitnessanalysen zu ermöglichen.

Für iPhone-Nutzer besteht die Möglichkeit, gesammelte Fitnessdaten direkt in die Apple Health-App zu importieren. Um die Huawei Watch Fit 4 Pro zu koppeln, wählt man in der App das Menü „Geräte“ und fügt die Smartwatch hinzu. Nach erfolgreicher Verbindung empfiehlt es sich, ein System-Update durchzuführen.

Nach der Einrichtung zeigt die App eine Übersicht der täglichen Aktivitäten, darunter Schritte, Workouts, Kalorienverbrauch, Herzfrequenz, Schlafdaten und mehr. Unter dem Menüpunkt „Training“ können Trainingseinheiten wie Radfahren oder Laufen gestartet und individuelle Ziele festgelegt werden.

Im Bereich „Geräte“ lassen sich weitere Einstellungen der Smartwatch vornehmen, beispielsweise das Ändern des Zifferblatts, das Einstellen von Weckern oder das Überwachen von Schlafzielen und EKG-Daten. Die Benutzeroberfläche ist intuitiv und bietet zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten.

(Einrichtung & Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Display

Huawei setzt beim Display seiner Smartwatch auf ein hochwertiges AMOLED-Panel mit einer Bildschirmdiagonale von 1,82 Zoll. Die Auflösung beträgt 480 x 208 Pixel, was einer beeindruckenden Pixeldichte von 347 ppi entspricht. Dadurch sind einzelne Pixel für das menschliche Auge nicht erkennbar. Im Vergleich zur deutlich teureren Apple Watch Ultra 2, die 326 ppi bietet, ist das Display von Huawei sogar schärfer. Allerdings ist der Unterschied in der Praxis kaum wahrnehmbar, da selbst bei der Apple Watch die Pixel nur unter der Lupe sichtbar sind.

Das AMOLED-Display liefert perfekte Schwarzwerte, einen hohen Kontrast sowie leuchtende, kräftige Farben. Die Blickwinkelstabilität ist ebenfalls ausgezeichnet, was für diese Technologie typisch ist. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung bleibt das Display gut ablesbar.

Die 12 vorinstallierte Watchfaces lassen sich individuell anpassen. Farben, Stil und Funktionselemente können flexibel gestaltet werden. Auf dem Standard-Watchface sind wichtige Informationen wie Uhrzeit, Datum, Aktivitäten, Wetter, Schrittanzahl, Puls und Schlafdaten auf einen Blick sichtbar, ohne dass man durch Menüs navigieren muss. Dieses praktische Design gefällt besonders gut.

(Display: 5 von 5 Punkten)

Funktionen

Die Huawei Watch Fit 4 Pro bietet eine beeindruckende Bandbreite an Funktionen, die sowohl Fitness-Enthusiasten als auch Technikliebhaber ansprechen. Auch wenn Huawei genaue Angaben zum Prozessor und Arbeitsspeicher verwehrt, läuft das HarmonyOS äußerst flüssig und zuverlässig. Es gibt keine spürbaren Verzögerungen oder lange Ladezeiten.

Im Bereich der App-Verfügbarkeit ist die Smartwatch jedoch etwas eingeschränkt: Über die Huawei App Gallery sind derzeit nur etwa 20 Apps installierbar. In Kombination mit einem iPhone sind zwar alle Push-Benachrichtigungen erreichbar, jedoch fehlen NFC-Bezahlfunktionen, zusätzliche App-Optionen und der Offline-Musikspeicher im Vergleich zur Android-Integration.

Der neue TrueSeen-Sensor ermöglicht eine präzise Herzfrequenzüberwachung – kontinuierlich, sowohl im Alltag als auch während des Schlafs. Die aufgezeichneten Daten werden automatisch mit der Huawei Health-App und Apple HealthKit synchronisiert, darunter auch VO2 max, Trainingsbelastung und Erholungszeiten.

Erstmals integriert Huawei auch eine EKG-Funktion. Nach Aktivierung auf Uhr und Smartphone erkennt sie Herzrhythmusstörungen, indem der Finger 30 Sekunden auf eine Funktionstaste gelegt wird. Über 150 Sportmodi stehen zur Verfügung. Die Trainingsdaten lassen sich mit Apps wie Strava und Komoot synchronisieren. Offline-Karten von Komoot ermöglichen farbige Navigation mit Checkpoints – ideal für Outdoor-Aktivitäten.

Die Pulsmessung ist äußerst präzise, wie ein Vergleich mit einem Brustgurt zeigte. Zusätzlich misst die Uhr den Blutsauerstoffgehalt, führt Schlafanalysen durch und erkennt dabei verschiedene Schlafphasen. Neu sind die Messungen der Herzfrequenzvariabilität (HRV) und der arteriellen Steifigkeit. Diese Werte bieten wichtige Einblicke in den Erholungszustand, den Stresslevel und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Dank integriertem GPS lassen sich Lauf- und Radtouren auch ohne Smartphone aufzeichnen. Offline-Karten können vorab auf die Uhr geladen werden, was die Navigation unterwegs erleichtert.

(Funktionen 5 von 5)

Akkulaufzeit

Das Gehäuse der Huawei Watch Fit 4 Pro beherbergt einen leistungsstarken 400 mAh Akku, der laut Huawei eine Akkulaufzeit von etwa 7 Tagen bei normaler Nutzung ermöglichen soll. Im Test konnte ich diese Angabe bestätigen. Bei üblicher Nutzung, wie dreimal wöchentlichem Laufen mit GPS-Aufzeichnung und aktivierten Benachrichtigungen, hält der Akku problemlos bis zu einem Tag mehr oder weniger.

Wird die Smartwatch weniger intensiv genutzt oder im Energiesparmodus betrieben, bei dem der Puls seltener gemessen wird, sind sogar bis zu 10 Tage Akkulaufzeit erreichbar. Besonders positiv finde ich, dass Huawei auf kabelloses Laden setzt. Im Lieferumfang ist eine etwas größere Ladeschale enthalten, die ähnlich wie bei der Apple Watch funktioniert. Sie lädt zuverlässig, obwohl leider nur ein USB-A-Anschluss vorhanden ist, was bei neueren Geräten einen Adapter erforderlich macht. Der Vorteil: Die Huawei Watch Fit 4 Pro kann auch an jeder Qi-fähigen Ladestation geladen werden. Hierfür muss das Armband gegebenenfalls etwas umgeklappt werden, damit die Uhr optimal aufliegt.

Das vollständige Aufladen dauert circa 60 Minuten, was im Verhältnis zur maximalen Akkulaufzeit ein sehr guter Wert ist. Für Eilige hat Huawei zudem eine Schnellladefunktion integriert: Bereits 10 Minuten Ladezeit reichen aus, um die Smartwatch für rund 24 Stunden nutzen zu können. 

(Akkulaufzeit: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit der Huawei Watch Fit 4 Pro hat Huawei einen beeindruckenden Wandel vollzogen: Aus einem simplen Fitness-Tracker mit Display wurde eine vielseitige, funktionsreiche Smartwatch für sportliche Aktivitäten. Sie bietet eine breite Palette an Funktionen, darunter die Messung der Hauttemperatur, EKG-Überwachung sowie die Analyse der Herzfrequenzvariabilität über arterielle Steifigkeit. Dies macht die Watch nicht nur zu einem hervorragenden Begleiter für Sportler, sondern auch zu einem wertvollen Tool für die Gesundheitsüberwachung.

Das Gehäuse der Smartwatch überzeugt durch hochwertige Verarbeitung, und das scharfe, ausreichend große Display sorgt für eine klare Anzeige – auch bei direkter Sonneneinstrahlung. Mit ihrem leichten und dünnen Design ist sie angenehm zu tragen und stört nicht im Alltag.

Dennoch gibt es einige Abstriche: Der App-Umfang ist recht eingeschränkt, was für Nutzer, die gerne zusätzliche Anwendungen installieren möchten, ein Nachteil sein könnte. Auch das NFC-Feature ist kaum nutzbar. Trotz dieser Einschränkungen bleibt die Huawei Watch Fit 4 Pro eine nahezu perfekte Smartwatch, die sowohl im Sport- als auch im Gesundheitsbereich überzeugt.

Preis/Leistung

Die Huawei Watch Fit 4 Pro startet mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 279 €. Angesichts des umfangreichen Funktionsangebots ist dies ein äußerst attraktiver und wettbewerbsfähiger Preis. Aktuell bietet Huawei sogar bis zum 30.09.2025 einen zusätzlichen Rabatt von 8 % an, womit der Preis auf unter 257 € sinkt.

Dies ist eine klare Kampfansage an die Konkurrenz, die für vergleichbare Ausstattung oft deutlich höhere Preise verlangt. Huawei verfolgt diese Strategie bewusst, um trotz des noch eingeschränkten, aber stetig verbesserten Betriebssystems durch ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis Kunden zu gewinnen.

Im Praxistest – auch in Kombination mit meinem iPhone – konnte die Smartwatch überzeugen. Alle Benachrichtigungen wurden zuverlässig angezeigt, und ich verspürte zu keinem Zeitpunkt das Bedürfnis, zusätzliche Apps auf die Smartwatch zu installieren.

Huawei Watch Fit 4 Pro

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: consumer.huawei.com/at

Technics EAH-AZ100

In aller Kürze

Mit den Technics EAH-AZ100 hat Technics die Oberklasse der hauseigenen True-Wireless-Kopfhörer vorgestellt. Diese überzeugen im Test durch hervorragenden Komfort und exzellenten Klang. Das adaptive Active Noise Cancelling (ANC) liefert ebenfalls beeindruckende Ergebnisse und kann locker mit Premium-Kopfhörern von Sony und Co. konkurrieren.

Wenn ihr auf der Suche nach True-Wireless-Kopfhörern mit detailreichem Klang seid, trefft ihr hier die richtige Wahl. Die Verarbeitungsqualität ist hochwertig, und zudem steht euch eine App mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Gefällt uns

  • guter und sicherer Sitz
  • ausreichend lange Akkulaufzeit
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • hervorragendes ANC
  • JustMyVoice Technologie
  • Umfangreiche App
  • IPX4 Schutz (In-Ears)

Gefällt uns weniger

  • manuelles Ausschalten nicht möglich
  • ohne ANC wird der Klang etwas flacher

Technics EAH-AZ60M2

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Genau wie bereits bei den Technics EAH-AZ60M2 ist auch das Design der Technics EAH-AZ100 nun sehr kompakt gehalten. Das gefällt mir gut, denn es reduziert den Verpackungsmüll, ohne dass der gewohnte Lieferumfang darunter leidet. Die stabile schwarze Verpackung ist in einer rundum bedruckten Umverpackung eingehüllt, die einige Details über die neuen In-Ear-Kopfhörer verrät. Im Inneren wurde vollständig auf Kunststoff verzichtet, ein Schritt in die richtige Richtung von Technics.

Die Vorderseite der Verpackung präsentiert sich in einem schlichten Design. Im Zentrum prangt der Herstellernamen, während in der unteren rechten Ecke ein In-Ear-Kopfhörer zusammen mit der Modellbezeichnung abgebildet ist. In kleiner Schrift ist zudem die Bezeichnung „Digital Wireless Stereo-Earphones“ zu erkennen. Weitere Details findet man nicht auf dieser Seite.

Auf der Rückseite gibt es zusätzliche Informationen: Neben dem Namen der In-Ears und des Herstellers ist eine Abbildung der beiden In-Ears im Ladecase zu sehen. Technics hebt hier hervor, dass die In-Ears für Dolby Atmos-Inhalte optimiert wurden. Zudem werden der hochwertige Audio-Codec LDAC und ein Hi-Res-Logo erwähnt, was auf eine exzellente Klangqualität hinweist. Ob diese Versprechen eingehalten werden, zeigt der weitere Testbericht.

Nach dem Entfernen der Umverpackung kommt eine stabile, hochwertige schwarze Box mit dezentem Technics-Logo auf dem Deckel zum Vorschein. Hebt man den Deckel ab, entdeckt man im unteren Bereich das Ladecase, in dem sich die beiden In-Ears befinden, eingehüllt in Papier. Unter dem Case und dem Einlegeboden liegt das restliche Zubehör: Vier zusätzliche Paar Ohrpassstücke in verschiedenen Größen zur optimalen Anpassung an den Gehörgang, die Größe M ist bereits vormontiert. Interessant ist die Kurzanleitung mit Hinweisen zum richtigen Einsetzen der In-Ears und den wichtigsten Touch-Befehlen. Im untersten Fach der Verpackung befinden sich ein kurzes USB-C-Ladekabel sowie die üblichen Beipackzettel und Anleitungen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Die Technics EAH-AZ100 überzeugen durch ihre hochwertige Verarbeitung und das geringe Gewicht von nur 5,9 Gramm pro In-Ear. Dies wird durch das Einsatz von Kunststoff erreicht, der optisch täuschend echt wie Aluminium wirkt. In den Farben Silber, Schwarz und Champagner Gold erhältlich, besticht insbesondere das silberne Modell durch seinen zweifarbigen Look mit Aluminiumoptik und weißgrauer Innenseite.

Dank sechs verschiedener Silikon-Aufsätze bieten die In-Ears eine gute passive Geräuschisolierung, die in Kombination mit dem aktiven Noise Cancelling (ANC) noch effektiver wird. Das tropfenförmige Design sorgt für einen sicheren Halt, selbst bei intensiven Bewegungen. Die Außenseite der In-Ears ist mit einem dezenten Technics-Logo und einer hochwertigen, abgedrehten Oberfläche versehen. Hier befindet sich auch die Touch-Bedienfläche. In den abgerundeten Bereichen sind Mikrofone für das ANC und Telefonate integriert. Ein weiterer Annäherungssensor sorgt dafür, dass die Musik automatisch pausiert, wenn ein In-Ear entfernt wird.

Die Ladekontakte sowie ein Magnet zur sicheren Fixierung im Ladecase befinden sich im Inneren. Technics setzt erneut auf ein flexibles Nutzungskonzept ohne festen Master- oder Slave-Earbud, sodass beide In-Ears auch einzeln verwendet werden können. Insgesamt bieten die EAH-AZ100 ein rundum durchdachtes Design, das Qualität, Komfort und technische Raffinesse vereint.

Ladecase

Das Ladecase der Technics EAH-AZ100 ähnelt auf den ersten Blick dem der etwas günstigeren EAH-AZ60M2. Dennoch gibt es einige markante Unterschiede: Der Gehäusedeckel ziert ein eingelassener Technics-Schriftzug mit goldener Hinterlegung, und die gebürstete Oberfläche verleiht dem Case ein besonders hochwertiges Finish. Mit den Maßen von 69 mm x 36 mm x 27 mm ist das Case sogar minimal kleiner und passt problemlos in jede Tasche.

Eine interessante Materialwahl. Während der Boden aus Kunststoff besteht, wurde der Deckel aus Aluminium gefertigt. Dies sorgt nicht nur für ein geringes Gewicht von etwa 42 Gramm, sondern macht das Case auch unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken. Farblich ist das Case perfekt auf die In-Ear-Kopfhörer abgestimmt, in meinem Fall in einem eleganten Silberton.

Praktisch zeigt sich das Design auch in der Formgebung. Sowohl der Aluminiumdeckel als auch der Kunststoffboden sind abgeflacht. Dies gewährleistet nicht nur einen stabilen Stand, sondern gewährleistet auch die Nutzung eines Qi-Ladepads für kabelloses Laden. Eine Griffmulde am Deckel fehlt zwar, dennoch lässt sich das Case mühelos öffnen. Stattdessen informiert eine mehrfarbige Status-LED an der Front über den aktuellen Ladestand. Auf der Rückseite, unterhalb des Klappscharniers, befindet sich der USB-C-Anschluss zum Aufladen des fest verbauten Akkus.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Technics EAH-AZ100 und das zugehörige Ladecase überzeugen mit einer herausragenden Verarbeitung. Hierbei wird sowohl hochwertig gefertigter Kunststoff als auch Aluminium verwendet. Der Kunststoff der In-Ears, der den klassischen abgedrehten Look aufweist, imitiert Aluminium täuschend echt. Die Spaltmaße der Bauteile sind präzise, sodass keine störenden Kanten oder Übergänge spürbar sind.

Die Touch-Sensoren reagieren zuverlässig, wodurch nach kurzer Eingewöhnungszeit eine intuitive Steuerung möglich ist. Hat man erst einmal die Funktionen verinnerlicht, möchte man das komfortable Bedienkonzept nicht mehr missen. Sowohl die In-Ears als auch das Ladecase sind in der gewählten Farbkombination unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken. Dies ist besonders erfreulich, da matte Modelle oft anfällig für fettige Fingerabdrücke sind.

In puncto Wasserresistenz bieten die In-Ears dank IPX4-Zertifizierung Schutz vor allseitigem Spritzwasser. Damit sind sie bestens gegen Schweiß beim Sport und leichten Regen gewappnet. Wichtig zu beachten ist, dass dieser Schutz ausschließlich für die In-Ears gilt und nicht für das Ladecase.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.3)
FarbeSilber, weitere Farben: Schwarz und Champagner Gold
AkkuAkku Ohrhörer: 10 h (ohne ANC) bis zu 12 Stunden (mit ANC) normaler Codec. 8 h (ohne ANC) bis zu 7 Stunden (mit ANC) mit LDAC-Codec
Gesamt mit Ladecase: bis zu 29 h (ohne ANC) bis zu 28 Stunden (mit ANC)
Gewicht 53,8 g (Ohrhörer und Ladebox)
11,8 g (beide Ohrhörer)
42 g (Ladebox)
MaterialLadecase aus Kunststoff, Ohrhörer aus Aluminium und Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.3 Audio-Codec: SBC, AAC, LDAC, LC3. Leider kein aptX. Unterstützte Profile A2DP, AVRCP, HSP, HFP, TMAP, PBP
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 10 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz – 40 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben aber vermutlich 16 Ohm
LieferumfangDie beiden Technics EAH-AZ100 In-Ears
1 x Ladecase
1 x Ohrstöpsel in fünf Größen
1x USB-C Ladekabel
1 x Ladecase
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten der Technics EAH-AZ100

Tragekomfort

Die Technics EAH-AZ100 überzeugen durch eine beeindruckende Auswahl an Ohranpassstücken. Insgesamt werden fünf verschiedene Größen mitgeliefert, die von XS bis L reichen. Auf den ersten Blick mag dies verwirrend erscheinen, da dies normalerweise nur vier Größen umfasst. Technics fügt jedoch zusätzlich Varianten zwischen M und L hinzu, um eine noch individuellere Passform zu gewährleisten.

Besonders hervorzuheben ist der sichere Halt der In-Ears, selbst bei sportlicher Betätigung. Ich habe die Technics EAH-AZ100 beim Joggen getestet und festgestellt, dass sie mit den passenden Anpassstücken fest und sicher sitzen. Zwar gibt es speziell für den Sport entwickelte In-Ears, doch auch dieses Modell erfüllt die Anforderungen problemlos.

Durch die ergonomische Bauweise bieten die Technics EAH-AZ100 einen angenehmen Tragekomfort. Obwohl sie im Ohr spürbar sind, verursachen sie keinen unangenehmen Druck und stören nicht im Alltag. Zusätzlich kann der Sitz der In-Ears über eine App überprüft werden. Ein praktisches Feature, das mir empfohlen hat, von der Größe M zu einer kleinere Variante zu wechseln. Dies führte zu einer spürbaren Verbesserung von Klang und Tragekomfort.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Technics setzt bei den AZ100 vollständig auf Touch-Bedienung, ein Trend, der sich bei vielen Herstellern durchsetzt. Diese Methode minimiert Klangbeeinträchtigungen, da einfaches Antippen oder Halten weniger Anpassungen der In-Ears erfordert und keine störenden Klickgeräusche verursacht.

Die Steuerung funktioniert über verschiedene Antipp-Muster: Einfaches Tippen (links oder rechts) pausiert und startet die Wiedergabe oder nimmt Anrufe an. Doppeltippen rechts springt zum nächsten Titel, dreimaliges Tippen zurück. Links senkt Doppeltippen die Lautstärke, dreimaliges Tippen erhöht sie. Eine direkte, mehrstufige Lautstärkeanpassung ist nicht möglich, was im Alltag selten stört.

Praktisch: In der „Technics Audio Connect“ App lassen sich Funktionen individuell anpassen. Wer angerufen wird und nicht sprechen kann, berührt einen In-Ear für 2 Sekunden, um den Anruf zu ignorieren. Rechts sorgt doppeltes Tippen fürs Stummschalten des Mikros, dreimaliges Tippen für aktive Geräuschunterdrückung. Sprachassistenten und Noise Cancelling lassen sich durch längeres Berühren (2 Sekunden) aktivieren – links für den Assistenten, rechts für die Umgebungsgeräuschsteuerung. Moduswechsel werden dabei akustisch bestätigt.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Die Technics EAH-AZ100 In-Ear-Kopfhörer zeichnen sich durch ihren 10 mm Treiber in jedem Ohrhörer aus, der zusammen mit der innovativen „Magnetic Fluid Driver-Technologie“ für ein klares und verzerrungsfreies Klangerlebnis sorgt. Diese Technologie nutzt magnetische Flüssigkeit unter der Aluminium-Membran, um Verzerrungen zu minimieren und eine höhere Lautstärke bei gleichbleibender Klangqualität zu ermöglichen.

Ein weiteres Highlight ist die integrierte Akustikkammer, die den Luftstrom optimiert und für eine natürliche Stimmwiedergabe sorgt. Ergänzt wird dies durch den Harmonizer, der die Höhen glättet, wodurch der Klang dynamischer und frei von Verzerrungen bleibt.

Der Frequenzgang von 20 Hz bis 40 kHz übertrifft den Standardbereich, auch wenn das menschliche Ohr nur einen Teil davon wahrnimmt. Im Alltag zeigt sich, dass das Klangbild variiert, wenn ANC oder der Transparenzmodus aktiviert sind: Der Klang wirkt wärmer und bassbetonter.

Mit aktivem ANC überzeugen die Höhen durch Detailreichtum und Klarheit, ohne zu scharf zu wirken. Der Bass ist druckvoll und tief, überlagert jedoch nicht die Mitten, die besonders bei Gesang, Podcasts und Telefonaten glänzen.

Beim Telefonieren profitieren Nutzer von der „Voice Focus AI-Technologie“ und zwei MEMS-Mikrofonen mit Beamforming-Technologie, die die Sprachverständlichkeit auch in lauten Umgebungen verbessern. Selbst bei Wind bleibt die Stimme klar verständlich, was die Technics EAH-AZ100 zu einer ausgezeichneten Wahl für den Alltag macht.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

App

Genau wie bei den zuvor von mir getesteten Kopfhörern von Technics unterstützen auch die neuen Technics EAH-AZ100 die firmeneigene Technics Audio Connect App. Diese App ist für Android- und iOS-Nutzer kostenlos in den jeweiligen App-Stores verfügbar.

Technics Audio Connect
Preis: Kostenlos
Technics Audio Connect
Preis: Kostenlos

Auf der Startseite der App lässt sich der Akkustand der In-Ears sowie des Ladecases separat ablesen. Direkt darunter befindet sich das Untermenü „Geräuschunterdrückung“, das eine stufenlose Anpassung erlaubt oder auf den adaptiven Modus gestellt werden kann, der sich automatisch an die jeweilige Umgebungssituation anpasst. Dies funktionierte im Alltag erstaunlich gut. Zusätzlich kann man zwischen den Modi „Geräuschunterdrückung“, „Umgebungsgeräusche“ und „Alles Aus“ wechseln.

Im Modus „Umgebungsgeräusche“ stehen zwei Optionen zur Auswahl: „Transparent“ und „Aufmerksamkeit“. Der „Transparente“-Modus überträgt Umgebungsgeräusche über die Mikrofone, ohne die Musik zu unterbrechen. Der „Aufmerksamkeits“-Modus hingegen stoppt die Musik und verstärkt Stimmen sowie Durchsagen, beispielsweise an Bahnhöfen. Im Vergleich zur automatischen Konversationserkennung der Apple AirPods Pro ist diese Funktion weniger präzise, da sie nicht automatisch auf Gespräche reagiert.

Das Menü „Klanganpassung“ ermöglicht die Auswahl vordefinierter Presets oder das Erstellen eigener Klangprofile. Außerdem kann man auf der Startseite „Voice Focus AI“ aktivieren und den Unterschied direkt hören.

Über die unteren Menüs gelangt man schnell zu wichtigen Einstellungen wie der Umgebungssteuerung, dem Equalizer oder detaillierteren Optionen. Dort kann man die Belegung der Touch-Oberflächen anpassen, die Geräuschunterdrückung für den Gesprächspartner (normal oder stark) einstellen, Sprachansagen auf Deutsch umschalten und die automatische Abschaltung zeitlich konfigurieren.

Besonders nützlich ist die Funktion „Bestes Ohrstück wählen“, die mittels Tests ermittelt, ob die richtige Größe der Ohrpassstücke verwendet wird. In meinem Fall empfahl die App Größe S anstelle von M, was den Klang signifikant verbesserte. Daher ist diese Funktion sehr empfehlenswert.

App: 5 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Transprenz-Modus

Die Active Noise Cancelling (ANC) Technologie von Technics basiert auf der Dual Hybrid Noise Cancelling Technologie. Diese bewährte Methode nutzt außen angebrachte Feedforward-Mikrofone, die Umgebungsgeräusche erfassen und in Echtzeit von einem digitalen Filter verarbeitet werden. Zusätzlich kommen im Inneren Feedback-Mikrofone zum Einsatz, die verbleibende Geräusche registrieren. Ein weiterer Filter erzeugt ein Gegensignal, um diese Störgeräusche zu neutralisieren.

Das Zusammenspiel von Dual Hybrid Noise Cancelling und adaptivem ANC sorgt für ein äußerst effektives Noise Cancelling. Tieffrequente Geräusche wie das Brummen von Motoren werden nahezu vollständig herausgefiltert. Auch hohe Frequenzen und Stimmen werden deutlich reduziert, wenn auch nicht komplett. Im Test überzeugte das ANC durch seine Leistungsfähigkeit: Selbst beim Tippen auf der Tastatur war das Geräusch stark abgeschwächt. Positiv fällt zudem auf, dass das Grundrauschen des ANC nur dezent wahrnehmbar ist.

Im Umgebungsmodus ist das Rauschen aufgrund der Funktionsweise hingegen stärker präsent, besonders ohne Musikwiedergabe. Dieses Phänomen tritt jedoch auch bei anderen Herstellern auf.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

 Technics verspricht bei den In-Ears eine maximale Akkulaufzeit von bis zu 7 Stunden mit aktiviertem Noise-Cancelling (ANC) und LDAC. Ohne LDAC erreicht man sogar bis zu 10 Stunden mit ANC und bis zu 12 Stunden ohne. Diese Werte dürften für den Alltag der meisten Nutzer absolut ausreichend sein.

Natürlich variiert die tatsächliche Laufzeit je nach Nutzungsverhalten. Bei erhöhter Lautstärke und normalem Gebrauch bestätigen sich jedoch die angegebenen Werte. Nach dem Entladen können die In-Ears im Ladecase mehrmals aufgeladen werden, was eine Gesamtlaufzeit von etwa 28 Stunden mit permanent aktivem ANC und bis zu 29 Stunden ohne ANC ermöglicht. Mit dem High-Res-Codec LDAC verringert sich die Laufzeit entsprechend, was je nach Bedarf berücksichtigt werden sollte.

Für den Fall, dass die In-Ears am Vortag nicht ins Ladecase gelegt wurden und der Akku leer ist, bietet Technics eine Schnellladefunktion. Innerhalb von nur 15 Minuten Ladezeit sind die In-Ears bereit für bis zu 90 Minuten Musikwiedergabe mit ANC. Das Ladecase selbst kann sowohl über ein USB-C-Ladekabel als auch über ein Qi-kompatibles Ladegerät aufgeladen werden. Letzteres verlängert jedoch die Ladezeit leicht.

Das vollständige Aufladen der In-Ears dauert etwa 2 Stunden. Das Ladecase benötigt über USB-C rund 2,5 Stunden, während über ein Qi-Ladegerät etwa 3,5 Stunden einzuplanen sind. Werden In-Ears und Ladecase gleichzeitig geladen, verlängert sich die Ladezeit um etwa eine Stunde.

Praktisch ist auch die integrierte Trageerkennung. Dank Sensoren wird die Musikwiedergabe automatisch gestoppt, sobald die In-Ears aus dem Ohr genommen werden, und nahtlos fortgesetzt, wenn sie wieder eingesetzt werden – ein nützliches Feature zur Optimierung der Akkulaufzeit.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

Bluetooth

Technics setzt beim Bluetooth auf den neuesten Bluetooth 5.3 Standard. Die Technics EAH-AZ100 unterstützen neben dem Standard-Codec SBC auch AAC für Apple-Geräte sowie den hochwertigen Codec LDAC. Dank Multipoint-Technologie können bis zu drei Geräte gleichzeitig verbunden werden.

Das Koppeln erfolgt gewohnt einfach über die Bluetooth-Einstellungen am Smartphone und zeigt sich sehr stabil. Die Reichweite überzeugt mit bis zu 30 Metern im Freien. Auch in Innenräumen, selbst über mehrere Etagen oder durch mehrere Wände, bleibt die Verbindung zuverlässig bestehen.

(Bluetooth: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Technics EAH-AZ100 haben mich in vielerlei Hinsicht überzeugt. Mit diesen In-Ear-Kopfhörern muss man keinerlei Kompromisse eingehen, da sowohl der Klang als auch der Tragekomfort und das adaptive ANC hervorragend funktionieren. Aktiviert man den LDAC-Codec, profitiert man von einem detailreichen, dynamischen Klang. Besonders beeindruckend finde ich den Einsatz von Dolby Atmos mit Headtracking beim Ansehen von Filmen – ein echtes Highlight.

Im Alltag erstaunte mich besonders, wie effektiv das adaptive ANC Hintergrundgeräusche neutralisiert. Die „Voice Focus AI“ filtert störende Umgebungsgeräusche heraus und sorgt dafür, dass Gespräche klar und deutlich beim Gesprächspartner ankommen. Zusätzlich bietet die kostenfreie App umfangreiche Personalisierungsmöglichkeiten. Auch die einfache Bedienung per Touch gefällt mir sehr. Erwähnenswert ist zudem die Schutzklasse IPX4, die den Kopfhörern Schutz vor Spritzwasser bietet – ideal für sportliche Aktivitäten oder unerwartete Regenschauer.

Preis/Leistung

Die UVP der Technics EAH-AZ100 hat Technics mit 299 € festgesetzt, nicht gerade wenig Geld, aber dafür bekommt man ein sehr gutes Gesamtpaket geboten. Diese überzeugen in vielen Bereichen – sei es beim ANC, Klang, der Akkulaufzeit oder der umfangreichen App. Preislich hat sich bislang kaum etwas verändert: Sie kosten immer noch rund 290 €. Wie bereits erwähnt, bekommt ihr dafür jedoch sehr hochwertige True-Wireless In-Ears.

Technics EAH-AZ60M2

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: www.technics.com

Gardena Akku-Multi-Reiniger AquaBrush Universal 04/18V P4A Ready-To-Use Set

Mit der Gardena Akku-Multi-Reiniger AquaBrush Universal 04/18V P4A Ready-To-Use Set bringt der renommierte Hersteller Gardena ein vielseitiges Reinigungsgerät auf den Markt. Der akkubetriebene Multi-Reiniger eignet sich sowohl für horizontale als auch vertikale Flächen und bietet flexible Reinigungsmöglichkeiten, von sanft bis intensiv. Dank des Verlängerungsrohrs erreicht man mühelos auch höher gelegene Stellen. Der integrierte Wasseranschluss ermöglicht eine wassergeführte Reinigung auf Knopfdruck, während der einfache Aufsatzwechsel die Handhabung erleichtert. Besonders praktisch: Abgesehen vom Wasserschlauch wird kein weiteres Kabel benötigt. Die Akkulaufzeit variiert je nach verwendetem Akku und Bürste. Detaillierte Informationen hierzu erläutere ich euch natürlich im Abschnitt „Akku“. In der Praxis überzeugt der AquaBrush mit einer guten Handhabung und einer effektiven Reinigungsleistung. Der Gardena Akku-Multi-Reiniger ist somit eine durchdachte Alternative für alle, die eine flexible und effiziente Reinigungslösung suchen.

Gefällt uns

  • kein Stromkabel
  • gutes Handling
  • einfacher Wechsel der Aufsätze
  • direkte Wasserzufuhr
  • gründliche Reinigung

Gefällt uns weniger

  • Beim Haltegriff wäre eine seitliche Verstellung sinnvoll

Gardena Akku-Multi-Reiniger AquaBrush Universal 04/18V P4A Ready-To-Use Set

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Gardena liefert das Gardena Akku-Multi-Reiniger AquaBrush Universal 04/18V P4A Ready-To-Use Set in einem stabilen Karton, der das Produkt sicher schützt. Die Verpackung ist, wie von Gardena gewohnt, informativ gestaltet und bietet zahlreiche Anwendungsbeispiele, Bilder und Texte rund um das Produkt. Das Gardena-Logo ist auf fast allen Seiten prominent platziert.

Auf der Vorderseite präsentiert Gardena das Produkt auf einer Holzterrasse. Neben der montierten Walzenbürste liegt die zusätzliche Tellerbürste. Hier wird auch hervorgehoben, dass das Set einen Akku und ein Ladegerät enthält. Direkt darunter sind die Modellbezeichnung und vier Symbole zu den Ausstattungsmerkmalen abgebildet: eine maximale Laufzeit von 35 Minuten, der modulare Aufbau, der direkte Wasseranschluss und die multifunktionalen Einsatzmöglichkeiten. Am unteren Rand der Verpackung sind die beiden Bürsten in Aktion zu sehen.

Die rechte Seite der Verpackung setzt das Bild von der Vorderseite fort und zeigt den Lieferumfang. Auch hier ist das gleiche Bild wie auf der Frontseite zu sehen. Unten wird die Akku-Allianz hervorgehoben, die es ermöglicht, alle 18-Volt-Geräte von Gardena mit demselben Akku zu betreiben. Auf der linken Seite werden besondere Merkmale des Geräts in mehreren Bildern erklärt: die Akkuanzeige, die Regulierung von Wassermenge und Bürstengeschwindigkeit direkt am Gerät sowie die ergonomische Bauweise. Gardena betont auch seine 45-jährige Erfahrung in der Entwicklung und Vermarktung von batteriebetriebenen Produkten. Die Rückseite zeigt weitere Anwendungsbilder und erklärt, auf welchen Böden welche Bürste empfohlen wird. Außerdem werden Informationen über die Laufzeit des Akkus in Abhängigkeit vom jeweiligen Akku dargestellt.

Nach dem Entfernen der Klebestreifen lässt sich der Karton problemlos öffnen, wobei der Inhalt sicher und ordentlich verpackt zum Vorschein kommt. Im Inneren sorgt stabile Kartonage für optimalen Schutz, sodass Transportschäden nahezu ausgeschlossen sind. Nach dem Auspacken kann das Verlängerungsrohr angeschraubt werden, um ein ergonomisches Arbeiten zu ermöglichen. Anschließend wird die gewünschte Bürste montiert – und schon ist das Gerät einsatzbereit. Es wird empfohlen, den Akku vor der ersten Nutzung vollständig aufzuladen, um von der maximalen Laufzeit zu profitieren. Ein halb geladener Akku reicht möglicherweise nicht für eine gründliche Reinigung aus. Sollte etwas unklar sein, liegt im Karton natürlich auch eine Bedienungsanleitung bei.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der Gardena Akku-Multi-Reiniger AquaBrush Universal 04/18V P4A kommt im bereits gewohnten Gardena Design der letzten Jahre daher. Somit setzt man hier auch das bekannte Kunstsoffgehäuse welches in den Farben grau/ türkis daher kommt und somit wunderbar mit dem hochwertigen Aluminiumrohr harmoniert. Das Gerät selbst liegt gut in der Hand und ist auch nicht zu schwer, oben gibt es den starren Griff, hier findet nicht nur der 18 Volt Akku seinen Platz, sondern ebenso ist hier auch die kleine Akkuanzeige an der Oberseite eingelassen. Diese zeigt mit vier einzelnen LEDs den aktuellen Status an, wobei drei als Restkapazität-Anzeige und eine als Störungsanzeige verwendet werden. 

Damit der Multi-Reiniger während der Arbeit bequem geführt werden kann, ist am vorderen Teil noch ein nach vorne bzw. hinten neidbarer Zusatzgriff vorhanden. Dieser kann hier in mehreren Raste eingestellt werden, dazu zieht man einfach an dem orangenen Sicherungsgriff. Neben der Akkuanzeige gibt es ein orangenes Drehrad, darüber kann man die Drehzahl der Reinigungsbürste regulieren. Direkt darunter im inneren des Griffes gibt es dann noch den orangenen Startknopf und im vorderen Bereich den Wasserschluss. Direkt daneben seitlich am Gehäuse finde man dann neben dem Gardena-Schriftzug einen weiteren Drehregler, über welchen man die Wasserdurchflussmenge regulieren kann. 

Am vorderen Ende wird der nächste Aufsatz montiert – entweder direkt ein Bürstenaufsatz oder, wie in den meisten Fällen, das zusätzliche Zwischenrohr. Dank einer türkisfarbenen Führung ist ein falsches Anbringen ausgeschlossen, da diese für das korrekte Einsetzen sorgt. Nur so wird der innenliegende Antrieb sowie der Wasserkanal richtig verbunden. Anschließend wird die gewünschte Bürste angebracht: entweder die vormontierte Walzenbürste oder die Tellerbürste, die noch auf den Aufsatz montiert werden muss. Das Anbringen der Tellerbürste erfordert etwas mehr Kraftaufwand, da sie auf die Universalplatte mit Klettverschluss aufgesteckt werden muss.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Gardena Akku-Multi-Reiniger AquaBrush Universal 04/18V P4A ist insgesamt sehr solide. Ein robustes Aluminiumrohr verleiht dem Gerät eine hohe Stabilität, während der übrige Aufbau – wie in dieser Produktkategorie üblich – größtenteils aus Kunststoff besteht. Dies trägt zu einem geringen Gewicht bei, was wiederum das Arbeiten erleichtert.

Wünschenswert wäre aus meiner Sicht die Möglichkeit, den Zusatzgriff auch seitlich neigen zu können. Dennoch lässt sich das Gerät in der Praxis weitgehend problemlos handhaben, und dieser Punkt ist eher Meckern auf hohem Niveau. Die Bürsten überzeugen durch ihre Langlebigkeit und Robustheit. Bei Verschleiß können sie mühelos ausgetauscht oder ersetzt werden, was die Wartung des Geräts zusätzlich vereinfacht. 

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

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TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Produkt-ArtAkku-Muli-Reiniger
ReinigungsartWasser und Bürstenrotation
BesonderheitenDrehzahl und Wasserdurchfluss können am Gerät reguliert werden
Aufsatz wechselbarJa
Stromversorgung18 Volt Li-Ion Akku (im Set ist ein 18 V 2.0 Ah Akku enthalten)
Betriebsdauermax. 80 min bei 6.0 Ah Akku und Walzenbürste
Ladezeit des Akkus bis 100%knapp 2 Stunden
MaterialAluminium und Kunststoff
Gewicht inkl. Akku5 Kilogramm
Vibration2.5 m/s
LieferumfangGardena Akku-Multi-Reiniger AquaBrush Universal 04/18V P4AA 
18 Volt 2.0 Ah Akku
Walzenbürste
Tellerbürste
Ladekabel
Akkuschutz
Bedienungsanleitung
Technische DatenGardena Akku-Multi-Reiniger AquaBrush Universal 04/18V P4A Ready-To-Use Set

Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme des Gardena Akku-Multi-Reinigers AquaBrush Universal 04/18V P4A ist äußerst unkompliziert. Nach dem Auspacken sollte der Akku zunächst vollständig aufgeladen werden. So stellt ihr sicher, dass der Reiniger direkt mit maximaler Leistung einsatzbereit ist und ihr von der vollen Akkulaufzeit profitiert. Ein halb geladener Akku könnte dazu führen, dass ihr die Arbeit unerwartet unterbrechen müsst.

Sobald der Akku geladen ist, wird er einfach am Gerät angebracht. Danach könnt ihr das Verlängerungsrohr und/oder eine der Bürsten montieren. Mit diesen wenigen Schritten ist der Gardena Akku-Multi-Reiniger bereits einsatzbereit, und ihr könnt direkt mit der Reinigung beginnen.

(Inbetriebnahme: 4,5 von 5 Punkten)

Handhabung und Reinigungsergebnis

Kommen wir nun zur Handhabung des Gardena Akku-Multi-Reinigers AquaBrush Universal 04/18V P4A. Dank des geringen Gewichts, der kabellosen Ausführung und des zusätzlichen Führungsgriffs gestaltet sich die Nutzung als sehr benutzerfreundlich. Mit der Verlängerung lässt sich ergonomisch arbeiten, wodurch man in angenehmer Höhe reinigen kann, ohne sich bücken zu müssen.

Die Walzenbürste ist ideal für die gründliche Reinigung von Holzterrassen, Terrassenfliesen, Pflastersteinen, Granit- und Betontreppen sowie vielen anderen Bodenbelägen. Dank der robusten Borsten in Verbindung mit Wasser entfernt sie selbst hartnäckigen Schmutz effektiv. Ihr besonderes Design ermöglicht eine Reinigung bis an den Rand, da die Bürste bis an den Rand reicht. 

Für empfindlichere Bereiche wie Fenstersimse im Außenbereich, Garagentore oder Hochbeete ist die Tellerbürste mit ihren weichen Borsten ideal. Sie entfernt Schmutz gründlich und befreit die gereinigten Flächen effektiv von Moos und anderen Ablagerungen.

Besonders hervorzuheben ist die einfache Handhabung des Geräts, da sowohl die Wassermenge als auch die Drehzahl der Bürste direkt und problemlos am Gerät selbst angepasst werden können. Im Vergleich zu einem Hochdruckreiniger spritzt das Wasser beim Reinigen nicht unkontrolliert gegen die Fassade oder andere empfindliche Bereiche. Zudem gestaltet sich der Reinigungsvorgang insgesamt schonender. Allerdings entfernt ein Hochdruckreiniger hartnäckigen Schmutz noch effektiver, ist dabei jedoch deutlich aggressiver, was dazu führen kann, dass Fugenmaterial herausgespült oder Risse vergrößert werden.

(Handhabung und Reinigunsergebnis: 4 von 5 Punkten)

Reinigung, Wartung und Ersatzteile

Bei einem Gerät, das zur Reinigung dient, ist regelmäßige Pflege und Wartung entscheidend, um die Lebensdauer zu maximieren. Besonders beim Gardena Akku-Multi-Reiniger AquaBrush Universal 04/18V P4A sollte nach jeder Nutzung eine gründliche Reinigung der Bürsten erfolgen.

Die Walzenbürste lässt sich dank des seitlichen Sicherungsverschlusses einfach abnehmen und unter fließendem Wasser säubern. Auch der innere Spritzschutz sowie die seitlichen Bürsten können mit einem Lappen oder einer kleinen Bürste gereinigt werden. Die Tellerbürste kann direkt abgewaschen werden, wenn dies erforderlich ist.

Sollten die Bürsten Anzeichen von Abnutzung zeigen und nicht mehr effektiv reinigen, empfiehlt sich ein Austausch. Gardena bietet hierfür eine Vielzahl von Ersatzteilen an. Dank der detaillierten Explosionszeichnung auf der Produktwebseite können die einzelnen Bauteile leicht identifiziert werden. Jedes Teil ist nummeriert, sodass das passende Ersatzteil inklusive Preis schnell gefunden werden kann. Ersatzteile sind sowohl direkt bei Gardena als auch bei verschiedenen Fachhändlern erhältlich. Ein großer Vorteil: Gardena garantiert die Verfügbarkeit von Ersatzteilen bis zu 10 Jahre nach Auslauf eines Produkts.

Für den Akku-Multi-Reiniger bietet Gardena neben der Tellerbürste zwei Varianten von Walzenbürsten an: die Universal- und die Medium-Variante. Die Universalbürste ist standardmäßig montiert und eignet sich für Holzterrassen, WPC und BPC. Die Medium-Bürste ist für härtere Oberflächen wie Pflastersteine, Fliesen und Betonsteine konzipiert.

(Reinigung, Wartung und Ersatzteile: 4,5 von 5 Punkten)

Lautstärke

Bezüglich der Lautstärke des Gardena Akku-Multi-Reinigers AquaBrush Universal 04/18V P4A macht Gardena selbst keine Angaben. Aus meinen Tests kann ich jedoch berichten, dass das Gerät angenehm leise ist. Natürlich handelt es sich um ein mechanisches Gerät, das einen gewissen Geräuschpegel erzeugt, jedoch ist es deutlich leiser als ein Hochdruckreiniger. Auch wenn das Gerät insgesamt leise arbeitet, sollte man aus Rücksicht auf die Nachbarn sonntags und an Feiertagen darauf verzichten. Insgesamt überzeugt es durch eine angenehme Lautstärke.

(Lautstärke: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Zu guter Letzt möchte ich noch auf die Akkulaufzeit eingehen, da diese stark vom verwendeten Akku abhängt. Mit einem 2.0 Ah Akku sind maximal 30 Minuten Laufzeit möglich, während ein 6.0 Ah Akku bis zu 80 Minuten bietet. Im Test bestätigte sich, dass die Angaben von Gardena realistisch sind, sofern man die Laufzeittabelle berücksichtigt.

Interessant ist, dass die Walzenbürste sparsamer als die Tellerbürste arbeitet, was eine zusätzliche Reinigungszeit von etwa 3 bis 5 Minuten ermöglicht. Ich empfehle den Einsatz eines mindestens 2,5 Ah Akkus, der im Ready-To-Use-Set enthalten ist. Er liefert eine Laufzeit von rund 30 Minuten, was für die meisten Anwendungen ausreichend ist. Sollte mehr Zeit nötig sein, lässt sich der Akku mit dem Schnell-Ladegerät in etwa 60 Minuten wieder vollständig aufladen.

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Gardena Akku-Multi-Reiniger AquaBrush Universal 04/18V P4A überzeugt mit seiner vielseitigen Einsetzbarkeit für horizontale und vertikale Flächen. Er ermöglicht eine sowohl sanfte als auch intensive Reinigung und erreicht mühelos schwer zugängliche Bereiche. Das Reinigungsergebnis ist überraschend gründlich und beeindruckt besonders dadurch, dass weder Fassade noch umliegende Flächen durch Spritzwasser verschmutzt werden, ein klarer Vorteil gegenüber herkömmlichen Hochdruckreinigern.

Der zusätzliche Haltegriff lässt sich flexibel nach vorne oder hinten verstellen. Eine seitliche Neigungsmöglichkeit wäre jedoch wünschenswert, um das Handling noch weiter zu verbessern. Insgesamt ist der Akku-Multi-Reiniger ein durchdachtes Gerät, das in Zukunft regelmäßig für die Reinigung von Treppen, Terrasse und Garagentor zum Einsatz kommen wird – mindestens einmal jährlich, bei Bedarf auch häufiger. 

Preis/Leistung

Der Preis von 299,99 € (UVP) für das Gardena Akku-Multi-Reiniger AquaBrush Universal 04/18V P4A Ready-To-Use Set mag zunächst hoch erscheinen. Da das Produkt jedoch bereits einige Monate auf dem Markt ist, findet man es inzwischen für unter 220 €, beziehungsweise ohne Akku und Ladegerät sogar für unter 170 €.

Besonders praktisch: Wer bereits Bosch „Grün“ Heimwerkgeräte besitzt, kann die vorhandenen Akkus problemlosauch dafür verwenden, da sie kompatibel sind. Alternativ kann man sich für das Ready-To-Use-Set oder den separaten Kauf eines Akkus und Ladegeräts entscheiden.

Trotz des nicht ganz günstigen Preises überzeugt das Gerät im Test auf ganzer Linie. Hervorzuheben sind die schonende, aber dennoch effektive Reinigungsleistung, die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten sowie die einfache Bedienung und Handhabung. Der Preis entwickelt sich inzwischen in die richtige Richtung, sodass sich die Investition definitiv lohnt.

Gardena Akku-Multi-Reiniger AquaBrush Universal 04/18V P4A Ready-To-Use Set

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: gardena.com/de