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Autor: Tobias

Huawei Watch 3 Pro

In aller Kürze

Die Huawei Watch 3 Pro ist die erste Smartwatch mit dem noch recht neuen, eigens entwickelten Betriebssystem HarmonyOS. Mit diesem Betriebssystem hat auf Huaweis Smartwatch nun auch ein AppStore Einzug erhalten, was ich an den älteren Modellen noch vermisst hatte, jedoch gibt es hier aktuell noch recht wenig Apps. Ansonsten überzeugt die Smartwatch von Huawei technisch betrachtet genauso sehr wie vom Design, denn es ist eine wirklich hochwertige Smartwatch, bei der es an der Verarbeitung meinerseits keine Kritik gibt. Die Smartwatch funktioniert natürlich nicht nur mit den Huawei-Smartphones, sondern auch mit den Smartphones mit Android und iOS (hier muss jedoch die aktuellste Firmware HarmonyOS 2.0.0.155 installiert sein, damit alles flüssig läuft). Das AMOLED-Display ist sehr hell und gestochen scharf, sodass es auch hier keine Kritik gibt. Verbesserungspotenzial wäre meiner Meinung nach der Herzfrequenzsensor, denn man mit einem Update noch feinjustieren sollte, denn dieser ist noch etwas ungenau.

Gefällt uns

  • sehr lange Akkulaufzeit
  • scharfes AMOLED-Display
  • flüssiges Betriebssystem mit AppStore
  • schönes und sehr edles Design
  • hochwertige Verarbeitung

Gefällt uns weniger

  • Preis
  • kein Fluorelastomer-Band im Lieferumfang
  • Herzfrequenzsensor etwas ungenau

Huawei Watch 3 Pro

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Beim Design der Verpackung hat Huawei gegenüber den bisherigen Smartwatches nichts verändert. Es handelt sich immer noch exakt um dieselbe Grundverpackung, bei der lediglich der Produktname sowie die Abbildung der Smartwatch aktualisiert wurde. Die würfelförmige Verpackung kommt somit erneut komplett in Schwarz daher und man findet direkt über der Hochglanz Abbildung der Huawei Watch 3 Pro den Namen der Smartwatch zusammen mit dem Huawei-Logo, welches hier beides in der goldfarbenen Schrift zu lesen ist. In der rechten unteren Ecke des Deckels sieht man zudem das AppGalery Logo, welches auf den integrierten AppStore hindeutet, sodass nun auch einige Apps auf die Smartwatch geladen werden können. An der Unterseite der Verpackung findet man wie von den Verpackungen davor gewohnt nichts sonderlich Interessantes über die in der Verpackung befindliche Smartwatch, sondern vielmehr von den rechtlichen Dinge und Daten zum Unternehmen usw.

Hebt man den Deckeln von dem unteren Teil ab, erblickt man direkt die edel aussehende Huawei Watch 3 Pro. Dabei ist die Uhr wie bereits gewohnt, in eine dünnere Abdeckung eingesetzt, unter dem sich im rechten Abschnitt das restliche Zubehör versteckt. Im Lieferumfang ist neben den üblichen Beschreibungen auch ein Ladekabel enthalten, bei welchem es sich dieses Mal um einen fest verbundenen Induktionssockel mit einem herkömmlichen USB-A Ladekabel handelt.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Mit der neue Huawei Watch 3 Pro hat Huawei eine hochwertige und edle Smartwatch vorgestellt, mit welcher man der Apple Watch und Samsung Galaxy Watch Konkurrenz machen möchte. Die Smartwatch überzeugt rundum mit hochwertigen Materialien, welche allesamt ohne Makel aufeinander abgestimmt und verarbeitet wurden. So wie Huawei diese ausliefert, also mit Leder- oder alternativ Titan-Armband, eignet diese sich weniger für sportliche Aktivitäten, doch wechselt man hier auf ein robustes sportliches Armband, dann könnte man diese auch dann problemlos tragen, auch wenn die Huawei Watch 3 Pro definitiv etwas zu schwer ausfällt.

Beim Gehäuse der Smartwatch setzt man zum Großteil auf graues Titan, während man bei der normalen Variante der Watch 3 auf Edelstahl setzt. Die Unterseite, an welcher der Herzfrequenzsensor sitzt, besteht wiederum aus ebenfalls sehr robustem Keramik. Das hochauflösende Display wird bei der Huawei Watch 3 Pro wiederum mit einem kratzresistenten Saphirglas geschützt. Durch diese hochwertig gewählten Materialien ist die Smartwatch zwar nicht ganz so leicht wie eine aus Aluminium, doch dafür trägt sich diese im Alltag dennoch angenehm und wirkt keinesfalls billig wie einige anderen Smartwatches.

Für sportliche Einsätze ist die Huawei Watch 3 Pro wie bereits erwähnt eigentlich bedenkenlos geeignet, den hier werden einem alle wichtigen bzw. dafür notwendige Ausstattungsmerkmale geboten. Zum einen ist diese nach 5-ATM-wasserbeständig, verfügt über zahlreiche Sensoren, welche z. B. zum Aufzeichnen der Laufstrecke usw. benötigt werden und natürlich auch den dafür sehr wichtigen optischen Herzfrequenzsensor, der nicht nur im Alltag, sondern eben auch bei den sportlichen Aktivitäten permanent den Puls misst. Sollte man meiner Meinung nach eine Smartwatch für regelmäßige sportliche Aktivitäten suchen, dann würde ich zur günstigeren Huawei Watch 3 Active raten oder falls man gerne von dem edlen Titan-Gliederarmband zum Fluorelastomer-Band wechseln möchte, solle man zum teuersten Modell der Huawei Watch 3 Pro Titanium greifen.

Der Gehäusedurchmesser der von mir getesteten Huawei Watch 3 Pro ist auf 48 mm gewachsen, bzw. bei der normalen Huawei Watch 3 Active beträgt der Durchmesser 46 mm. Ersatz-Armbänder bietet Huawei aktuell noch nicht an, doch bei allen Versionen der Huawei Watch 3 kann das Armband wie bereits bei den Vorgängermodellen einfach ausgetauscht werden. Weiterhin kann man somit auf sämtliche 22 mm breite Bänder von Dritthersteller zurückgreifen, bis Huawei eventuell ebenfalls Wechsel-Armbänder direkt zum Erwerb anbieten wird. Vom Gewicht hat die Smartwatch erneut ein paar Gramm zugelegt, sodass diese 11 Gramm schwerer als der Vorgänger wurde und nun ein Gewicht von 63 g ohne Armband auf die Waage bringt. Dieses zusätzliche Gewicht hängt jedoch zum einen mit der hochwertigen Materialwahl, den zusätzlichen Sensoren und dem größeren Akku zusammen.

Die Smartwatch ist wie bereits erwähnt, nach der Schutzklasse 5 ATM wasserdicht und somit bestens auch als sportliche Smartwatch geeignet. Die Schutzklasse 5 ATM bedeutet jedoch keineswegs, dass man damit 50 Meter tief tauschen kann, sondern lediglich, dass diese beim Duschen getragen werden kann und gegen Schweiß geschützt ist. Jedoch gibt Huawei auch an, dass man mit der Uhr schwimmen gehen kann, was ich jedoch aufgrund des Lederarmbands nicht ausprobiert habe, da dieses hierfür nicht geeignet ist.

Beim Gehäuse ähnelt die neue Huawei Watch 3 Pro etwas mehr der Huawei Watch GT2, denn das Gehäuse geht nicht mehr direkt in das Armband über, sondern wie bei einer klassischen Armbanduhr ist das Armband an einer Strebe befestigt. Das AMOLED-Display ist aufgrund des etwas größeren Gehäuse minimal gewachsen und somit nun 1,43 Zoll groß und löst mit 466 x 466 Pixeln auf, was einer Pixeldichte von 326 PPI entspricht. Das Display ist wiederum weiterhin von der gewohnten, nicht drehbaren Lünnete umgeben, welche weiterhin flach eingelassen wurde.

Am Titangehäuse findet man an der rechten Seite weiterhin zwei Bedienknöpfe, jedoch hat man sich hier von der doppelten Krone verabschiedet und setzt nun am oberen Teil auf die bekannten geriffelte Krone, welche nun nicht mehr nur ein Knopf ist, sondern auch auf Drehungen reagiert und eine längliche flache Taste, wo zuvor noch eine weitere Krone war. Die längliche Taste kann in den Einstellungen der Uhr unter „Untere Taste“ frei belegt werden, sodass man darüber z. B. mit nur einmal drücken direkt in die Workout App gelangt usw.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die neue Huawei Watch 3 Pro ist wie bereits zuvor erwähnt, eine sehr gehobene und hochwertige Smartwatch. Rundum setzt Huawei hier auf hochwertigere Materialien – beim Gehäuse Titan und Keramik, ein Armband aus Echtleder und auf ein echtes kabelloses Aufladen. Allerdings ist das Gehäuse der Smartwatch relativ dick gehalten, daher handelt es sich hier bei einer Smartwatch, welche definitiv dicker aufträgt als z. B. eine Apple Watch.

Die Huawei Watch 3 Pro ist wie alle aktuellen hochwertigen Smartwatches bis 5 ATM (50m) Wasserdicht, daher muss man diese theoretisch beim Duschen, Händewaschen und auch beim Schwimmen nicht ablegen. Dennoch würde ich nicht dazu raten, mit ihr zu tauchen, da dabei eventuell der Maximaldruck von 5 bar überschritten werden könnte. Zudem sollte man gerade bei dem von mir getesteten Modell mit Lederarmband austauschen, da das Armband nicht gegen Wasser geschützt ist. Schließlich verträgt Leder Wasser weniger gut und würde flecken usw. bekommen, sodass ich hier klar rate, sich noch ein Fluorelastomer-Band zu kaufen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Art der UhrSmartwatch mit Herzfrequenzsensor und integriertem LTE, GPS-Modul, sowie Höhenbarometer
Display1,43 Zoll AMOLED 466 x 466 HD, 326 PPi
Touch-Displayja
Wasserfestigkeit5 Bar/50 m
SensorenBeschleunigungssensor
Gyroskopsensor
Geomagnetischer Sensor
Optischer Herzfrequenzsensor
Umgebungslichtsensor
Luftdrucksensor
Temperatursensor
MaterialTitangehäuse mit Kermaikunterseite, Armband aus Leder (Alternativ auch mit Titanarmband)
KonnektivitätBluetooth 5.2,BLE / BR
GPS L1: GPS/GLONASS/Galileo/Beidou/QZSS
WiFi (nur 2,4 GHz wird unterstützt)
Größe/Gewicht48 mm (runde Form) / 63 Gramm (ohne Armband)
CPU/RAMHiSilicon Hi6262
Akkulaufzeit bis zu 21 Tage (im ultralangen Akkulaufzeit-Modus)
Kompatibleab Android 6.0, ab iOS 9
BetriebssystemHarmonyOS by Huawei
LieferumfangHuawei Watch 3 Pro
Ladekabel inkl. magnetischen Induktions-Ladesocken
Benutzerhandbuch
Sicherheitshinweise
Schnellstarthandbuch
Garantiekarte
Technische Daten der Huawei Watch 3 Pro

Tragekomfort

Huawei setzt bei der Watch 3 Pro erneut auf einen sehr edlen und hochwertigen Look, bei dem man jedoch keineswegs auf die für eine sportliche Smartwatch wichtigen Eigenschaften verzichten muss. Das sich hierbei die Watch 3 Active deutlich besser für sportliche Einsätze eignet, sollte eigentlich klar sein, denn nur hier bekommt man von Werk aus ein Wasser uns Schweiß resistentes Fluorelastomer-Band mitgeliefert, was man sich bei der von mir getesteten Classic-Edition noch zusätzlich kaufen müsste. Sofern man jedoch bereit ist, noch etwas mehr Geld auszugeben, kann man dann noch zur Titan-Version greifen, denn hier liegt neben dem Titan-Armband auch ein Fluorelastomer-Band im Lieferumfang bei.

Durch die gut 48 mm große Unterseite liegt die Smartwatch mit dem leicht erhabenen Herzfrequenzsensor sehr angenehm auf dem Arm auf und das Gewicht verteilt sich durch diese große Auflagefläche sehr angenehm über das Handgelenk. Während ich die Huawei Watch 3 Pro den ganzen Tag und auch teilweise nachts zum aufzeichnen meines Schlafes getragen habe, hatte diese mich niemals gestört. Lediglich beim Duschen haben ich diese selbstverständlich abgelegt, denn dies hätte dem Lederarmband nicht gutgetan.

Unter der Smartwatch sammelt sich wie bei allen anderen Smartwatches schweiß, dies liegt daran, dass die Smartwatch mit der Rückseite so dicht auf der Haut aufliegt, dass hier die Luft nicht richtig zirkulieren kann. Dies ist jedoch an meiner Apple Watch 4 ebenfalls der Fall und daher nichts, was man hätte vermeiden können. Sorgen um Schäden muss man sich hier selbstverständlich nicht machen, schließlich ist die Huawei Watch 3 Pro bis zu 5 ATM wasserdicht und somit weiterhin trotz ihrem sehr edlen Look auch automatisch gegen Schweiß geschützt.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Einrichtung & Bedienung

Unbekannte App
Preis: Kostenlos
Huawei Health
Preis: Kostenlos

Zwar setzt Huawei nun bei der neuen Watch 3 Pro nicht mehr auf LiteOS, sondern auf dasselbe Betriebssystem wie bei den hauseigenen Smartphones nämlich HarmonyOS, jedoch hat sich bei der Einrichtung nicht wirklich etwas verändert. Die Einrichtung ähnelt daher soweit den bisherigen Smartwatches aus dem Hause Huawei jedoch hat sich bei den Betriebssystemvorraussetzung lediglich verändert, dass nun mindestens Android 6.0 vorausgesetzt wird, bei Apple Smartphones bleibt es jedoch wie gehabt bei mindestens iOS 9.

Damit man die Smartwatch und das Smartphone miteinander koppeln kann, muss man sich zuvor noch unbedingt die von Huawei kostenlos zur Verfügung gestellte Huawei Health App (erhältlich für iOS und Android) auf das Smartphone installieren. Währenddessen kann man natürlich direkt die Huawei Watch 3 Pro einschalten, indem man die obere Krone etwas länger gedrückt hält, bis das Huawei-Logo erscheint. Anschließend wählt man hier an der Smartwatch lediglich die Sprache aus, den Rest erledigt man nämlich anschließend direkt über die geladene App.

Nachdem ich die App erfolgreich installiert habe und man diese startete, musste ich an meinem iPhone einigen Nutzungshinweisen und den Benutzervereinbarungen zustimmen, was teilweise schon etwas nervig war. Außerdem muss man noch eine Huawei-ID erstellen, falls man bisher noch keine besitzt, diese zu erstellen ist jedoch selbstverständlich kostenlos. Für die Registrierung benötigt ihr lediglich eine E-Mail Adresse und ein selbst ausgedachtes Passwort, persönliche Kontaktdaten usw. werden hier nämlich nicht verlangt. Sobald man sich eingeloggt hat oder ein kostenloses Konto erstellt hat, muss man noch kurz einigen weiteren Zugriffsrechten zustimmen und landet auf einer Seite, bei der man wiederum grundlegende Informationen über sich selbst angeben sollte. Dazu zählen unter anderem: Das eigene Geschlecht, Körpergröße, Gewicht und Geburtsdatum, diese Daten werden natürlich nicht für euren Account benötigt, sondern werden von der App wegen den Messwerten, wie z. B. den verbrannten Kohlenhydrate usw. benötigt. Ist dies alles eingegeben bzw. ausgewählt worden, gelangt man nach weiteren Zustimmungen zu dem Punkt, an dem man wie ich als iPhone-User zustimmen kann, dass sämtliche sportlichen Aktivitäten, welche die Uhr aufzeichnet, in die Apple Health-App importiert werden.

Anschließend hat man in der App alle wichtigen Daten angegeben, doch nun muss natürlich auch noch die Huawei Wach 3 Pro eingerichtet bzw. gekoppelt werden. Dazu auf der Startseite unten rechts das Untermenü „Geräte“ auswählen und hinzufügen auswählen. Daraufhin Smartwatch-> Huawei Watch Series auswählen und die Smartwatch auswählen, welche euch im Pop-up Fenster eingezeigt wird. Daraufhin wird die Uhr automatisch mit eurem Smartphone gekoppelt und ist einsatzbereit, jedoch sollte man direkt in den Einstellungen der Smartwatch nach einem System-Update suchen und diese installieren, damit die Huawei Watch 3 Pro auf dem aktuellen Stand ist und wirklich rund läuft.

Nachdem man die Huawei Watch 3 pro eingerichtet hat, gelangt man bei jedem Starten der App logischerweise direkt auf der Startseite. Hier erhält man direkt eine tägliche Übersicht sämtlicher aufgezeichneter Aktivitäten zu diesen Zählen. Schritte, Work-out-Zeiten, Kalorien, gelaufene Distanz, Herzfrequenz usw. Außerdem wird beim Runterscrollen nach ganz unten automatisch die Qualität des Schlafs angezeigt, also wie lange man täglich geschlafen hat usw. Im nächsten Untermenü, dem Punkt „Sport“, können Trainingseinheiten direkt vom Smartphone aus gestartet werden. Daher kann man über den oberen Bereich bequem die gewünschte Trainingseinheit z. B. Radfahren auswählen und darunter ein Ziel auswählen z. B. eine bestimmte Distanz, Kalorien oder eine Zeit. Drückt man auf Start, zählt der Countdown von 3 runter und die Aufzeichnung fängt an. Hier wird einem dann direkt alles Wichtige für die jeweilige Sportart angezeigt, beim Radfahren ist dies z. B. die Karte, Zeit, Geschwindigkeit und die Herzfrequenz.

Zu guter Letzt gelangt man durch das letzte interessanten Untermenü „Geräte“ zu den Einstellungen der Huawei Watch 3 Pro. In diesem Abschnitt kann man in der Gesundheitsüberwachung einige Dinge wie z. B. Huawei TruSleep, den Aktvitätsalarm und die SpO2-Messung aktivieren und beim letzten Menüpunkt handelt es sich um das Konto, hier kann man z. B. einige Daten, die man zu Beginn festgelegt hat, ändern usw.

(Einrichtung & Bedienung: 3,5 von 5 Punkten)

Display

Das Display ist wie das Gehäuse etwas größer geworden, denn anstelle von 1,39 Zoll, ist dies bei der neuen Huawei Watch 3 Pro nun 1,43 Zoll groß. Das große AMOLED-Display, welches eine Auflösung von 466 x 466 HD bietet, was einer Pixeldichte von 326 ppi entspricht bietet somit erneut satte Farben und alles wird gestochen scharf dargestellt.

Dank AMOLED-Technologie ist das Display erwartungsgemäß sehr kontrastreich und Schwarz ist hier auch im Vergleich zu LCD-Display wirklich tiefschwarz. Dadurch leuchten Farben sehr kräftig und die Blickwinkelstabilität ist wie von dieser Technologie gewohnt absolut überzeugend. Der am Display verbaute Umgebungslichtsensor sorgt dafür, dass sich die Display-Helligkeit im aktivierten Zustand immer der Umgebungsbeleuchtung anpasst. Schaltet man hier den Sensor ab, kann die Helligkeit ab sofort stufenlos reguliert werden, sofern dies notwendig ist.

Bei Sonnenschein wirkt der Umgebungslichtsensor dem hochglänzenden und somit spiegelnden Displayglas entgegen, jedoch reicht die max. Helligkeit an einem sehr sonnigen Tag wie bei vielen anderen Smartwatches nicht ganz aus. Hier muss man daher gelegentlich die Hand zum Schattenspenden nutzen, um die Inhalte auf dem Display besser erkennen zu können. Im normalen Umgebungslicht ohne direktes Sonnenlicht auf das Display ist die Huawei Watch 3 Pro jedoch sehr hell und hat mir soweit sehr gut gefallen.

(Display: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionen

Beim verbauten Prozessor in der Huawei Watch 3 Pro handelt es sich um den HiSilicon Hi6262-Prozessor, welcher die Unterstützung von einem LTE-Netzwerk mit sich bringt, sodass hier nun auch eine e-SIM verwendet werden kann. Der Arbeitsspeicher, welcher den CPU unterstützt, ist insgesamt 2 GB groß und sorgt für deine rundum flüssige Bedienung der Smartwatch.

Prinzipiell kann die Huawei Watch 3 Pro wie deren Vorgängermodelle sowohl als edele Smartwatch im Alltag bzw. bei der Arbeit verwendet werden oder sofern man direkt auch noch ein Fluorelastomer-Band zur Verfügung hat als sportliche Smartwatch. Schließlich hat Huawei hier selbstverständlich, wie es sich für eine Smartwatch in dieser Preisklasse gehört, an der Keramik-Unterseite, wie bereits schon beim Vorgänger ein Herzfrequenzsensor verbaut. Dieser Sensor wird von Huawei TrueSeen-Sensor genannt und entspricht der neuen Generation 4.5. Durch den neuen Sensor misst die Smartwatch den Puls ihres Trägers nach Aussage von Huawei noch genauer und dabei wird auch noch die Blutsauerstoffsättigung (SpO2) und die Hauttemperatur gemessen. Durch diese neuen Funktionen soll unter anderem erkannt werden, wenn sich Anzeichen von Fieber oder sonstigen Krankheiten zeigen und die Uhr informiert den Träger über Kurzatmigkeit usw.

Der TrueSeen-Sensor überwacht kontinuierlich den Puls des Trägers und dies nicht nur bei sportlichen Aktivitäten, sondern auch völlig automatisch im Alltag und in der Nacht, wenn man schläft. Diese Werte werden, sofern ihr zugestimmt habt, automatisch am iPhone in der Huawei Health-App und mit der Apple HealthKit-App synchronisiert. Dabei sind natürlich die zusätzlichen Messwerte wie VO2 max. (maximale Rate vom Sauerstoffverbrauch beim Training), der aerob/ anaerober Trainingseffekt und die Erholungszeit, zu der die Uhr vor der nächsten Trainingseinheit rät, weitere hilfreiche Funktionen.

Bei den Sportarten stehen über 100 Workout-Modi zur Auswahl, zwischen welchen man im Trainingsmodus auswählen kann, darunter 19 für Indoor- und Outdoor-Aktivitäten und 85 weitere benutzerdefinierte Sportarten. Davon werden die insgesamt sechs am häufigsten Arten der Aktivitäten sogar automatisch erkannt, zu denen natürlich das normale Laufen zählt. Bei meinem Test fragte mich die Uhr nach wenigen Metern, ob ich gerade Indoor- oder Outdoor Laufe und ob ich eine Aufzeichnung starten möchte. Somit kann ich bestätigen, dass diese Aktivität wie versprochen automatisch erkannt wird.

Ein integrierter „Coach“ eine markante männliche Stimme, teilt einem bei den unterschiedlichen Aktivitäten z. B. beim Laufen oder Radfahren die aktuellen Erfolge mit, also wen man z. B. einen Kilometer gelaufen ist, dann sagt einem die Uhr, wie lange man dafür gebraucht hat, wie der Puls dabei war usw. Das ist für mich jedoch nicht wirklich motivierend und hatte dafür gesorgt, dass ich diese Ansagen schnell stummgeschaltet habe, was man jedoch auch erst herausfinden musste, wie das geht.

In den Einstellungen in der App kann man die Herzfrequenzmessung auf Echtzeit umstellen, dann wird der Puls permanent gemessen, was jedoch logischerweise zulasten der Akkulaufzeit geht, denn diese wird dazu extrem reduziert. Im normalen Modus ist die Messung der Herzfrequenz von der aktuellen Aktivität abhängig, macht man z. B. Sport wird der Pul häufiger gemessen als beim normalen Laufen und im Alltag. Das GPS-Modul, welches in der Huawei Watch 3 Pro verbaut wurde, arbeitet zuverlässig und genau, sodass man die gelaufene oder mit dem Fahrrad gefahrene Strecke exakt auf der Karte nachverfolgen kann. Zudem hat Huawei natürlich noch zahlreiche weitere Sensoren verbaut, zu denen unter anderem ein Beschleunigungssensor, Gyroskopsensor, geomagnetischer Sensor, Luftdrucksensor, Umgebungslichtsensor und Temperatursensor gehören. Diese Sensoren liefern im Alltag und während dem ausführen von unterschiedlichen Workouts zahlreiche Daten wie die zurückgelegten Distanzen beim Radfahren und beim Laufen.

Praktischerweise kann man nun getrost das Smartphone zu Hause lassen, wenn man z. B. eine runde am Morgen laufen gehen möchte, denn aufgrund der vielen Sensoren und da nun auch eine e-SIM installiert werden kann, ist die Huawei Watch 3 Pro nicht mehr auf ein Smartphone angewiesen. Die bereits vom Vorgängermodell sehr zu lieben geschätzte Funktion „Route Back“ ist weiterhin mit an Bord und sehr praktisch, wenn man sich während des Trainings verläuft. Dabei wird einem, sofern das GPS-Signal zu schwach wird, eine Warnung angezeigt und die bereitet aufgezeichnete Strecke wird automatisch verwendet, um einen zu helfen, wieder zurück auf den ursprünglichen Weg zurückzufinden. Durch das verbaute duale GPS in der Huawei Watch 3 Pro zeichnet die Smartwatch Strecken im Outdoor-Bereich bei zahlreichen Sportarten sehr genau auf, was auch der bereits zuvor erwähnten „Route Back“ Funktion zugutekommt.

Der interne Speicher wurde von Huawei mehr als verdoppelt, was soweit auch absolut sinnvoll bzw. notwendig gewesen ist, denn durch das neue HarmonyOS mit AppStore, braucht man als Nutzer mehr Speicher, da man hier zusätzliche Apps auf die Smartwatch herunterladen kann. Musik müsste man hier nicht direkt auf die Smartwatch laden, sondern kann man direkt aus dem Internet streamen, doch da aktuell die Streaming-Apps wie Spotify, Deezer und Co. fehlen, ist dies zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht möglich.

Die auf der Huawei Watch 3 Pro gespeicherte Musik oder in Zukunft gestreamte Musik kann direkt über Bluetooth-Kopfhörer wiedergeben werden, welche eine direkte Verbindung mit der Smartwatch eingehen können. Wie bereits bei der Huawei Watch GT 2 Pro hat man auch hier direkt im Gehäuse der Smartwatch ein Mikrofon und ein Lautsprecher verbaut, welche nun auch bei der neuen Generation mehr Sinn ergeben, da hier nun eine E-SIM integriert wurde. Somit könnte man das Smartphone prinzipiell zu Hause lassen und direkt über die Smartwatch telefonieren. Da ich im Testzeitraum keine E-SIM zur Verfügung hatte, konnte ich die Qualität des Mikros und Lautsprecher beim Telefonieren lediglich über die Bluetooth 5.2 LE Verbindung testen, welche zwar soweit sehr stabil war, aber für verständliche Telefonat muss man sich hier weiterhin in einer ruhigen Umgebung befinden. Ehrlich gesagt bin ich ja auch kein Fan davon, meine Gespräche laut in der Stadt von teils fremden Menschen umgeben zu hören. Ich persönlich nutze die Freisprecheinrichtung an der Smartwatch und in diesem Fall auch bei der Smartwatch nur zu Hause oder bei Freunden und Bekannten.

Wie es sich für eine Smartwatch mittlerweile gehört, ist auch eine integrierte Schlaftracking-Funktion mit an Bord, die im Test sehr gut funktionierte. Die Smartwatch misst, während man in der Nacht schläft, regelmäßig den Puls, wie sehr man sich bewegt und wie regelmäßig die Atmung ist. Außerdem zeichnet diese auch die Dauer des Schlafes auf und nicht nur das sie ermittelt auch genau, wie viel ihr davon im Tiefschlaf bzw. leichten Schlaf und dem sogenannten REM-Schlaf gewesen seid. Diese Werte zusammen kombiniert, ergeben dann zudem eine sogenannte Schlafbewertung für jede Nacht, damit ihr genau Bescheid wisst, wie gut ihr in der jeweiligen Nacht geschlafen habt, und bietet einem in der App Empfehlungen, wie man einen eventuellen schlechteren Schlaf verbessern könnte.

(Funktionen 4 von 5)

Akku

Im Test der Akkulaufzeit hat sich der 790 mAh Akku, welcher in der neuen Huawei Watch 3 Pro verbaut wurde, als sehr alltagstauglich erwies. Damit kommt man locker vier Tage durch, ohne die Smartwatch ans Ladegerät anschließen zu müssen und dies trotzt, dass man regelmäßig den Puls misst und sogar die Blutsauerstoffmessung (SpO“) aktiviert hat. Bei Permanenten aktiviertem Always-On-Display reduziert sich die Laufzeit auf ca. zwei Tag. Aktiviert man hier jedoch den Stromsparmodus, kann man die Akkulaufzeit wiederum deutlich verlängern, da hierbei einige Sensoren deaktiviert werden.

Beim Ladesockel setzt Huawei erneut zum Glück erneut auf ein magnetisches Induktionsladen ohne die sogenannten Pogo-Pins wie bei den Vorgängermodellen. Dafür wiederum handelt es sich hier diesmal um einen fest verbunden Sockel mit USB-A Kabel und nicht mehr um einen Sockel mit separatem USB-C auf USB-A Kabel.

Eine volle Aufladung auf 100 % dauert aufgrund des größeren Akkus bei der neuen Huawei Watch 3 Pro mit knapp über 2 Stunden etwas länger als bei den Vorgängermodellen. Solltet ihr jedoch im Besitz eines Huawei Smartphones sein, welches die umgekehrte Aufladung unterstützt, dann könnt ihr die Smartwatch auch ohne Ladegerät aufladen, indem ihr diese einfach auf die Rückseite des entsprechenden Huawei Smartphone auflegt.

(Akku: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Huawei Watch 3 Pro überzeugt mit einer hohen Qualität – es wurden hochwertige Materialien verbaut, der Funktionsumfang an sich und welcher zur Überwachung der Vitalwerte des Trägers zählen, sind sehr umfangreich und endlich gibt es einen Appstore für Drittanbieter Apps, über die man noch weitere Funktionen nutzen, bzw. erweitern kann.

Kritik hätte ich hier unter anderem beim Armband, definitiv ist das Lederarmband schön und passt zum Titangehäuse, doch da die Huawei Watch 3 Pro auch als sportliche Smartwatch angepriesen wird, würde ich mir auch hier für den Preis ein zusätzlichen Fluorelastomer-Band wünschen, denn gerade beim Schwitzen und beim Kontakt mit Wasser ist das Lederarmband nicht gerade ideal. Des Weiteren ist der Herzfrequenzsensor noch nicht so genau wie bei der Konkurrenz und daher sollte Huawei hier diese Ungenauigkeit mit einem weiteren Update in Kürze beheben.

Preis/Leistung

Die UVP der Huawei Watch 3 Pro hat das Unternehmen zum Marktstart mit 499€ festgesetzt. Somit ist die neuste Smartwatch aus dem Hause Huawei um einiges teuer als das Vorgängermodell. Klar bietet die Smartwatch nun zahlreiche weitere Funktionen und darunter auch eine e-SIM Funktion, doch zu 100 % perfekt läuft die Smartwatch noch nicht und gerade der AppStore vom neuen Betriebssystem aus dem Hause Huawei ist, was die Apps angeht, aktuell noch etwas mau. Ob einem die neuste Generation der Huawei Watch diesen Preis Wert ist, muss am Ende auf jeden Fall jeder für sich entscheiden, doch für viele, die nicht auf einen AppStore und die neuen Funktionen angewiesen sind, sollten zur günstigeren und älteren Version greifen. Alle anderen, welche mehr Geld zur Verfügung haben und eine sehr hochwertige und vom Display und der Akkulaufzeit überzeugende Smartwatch suchen, machen mit der Huawei Watch 3 Pro ebenfalls nicht viel verkehrt. Bedenken muss man hier nur, dass sich HarmonyOS noch am Anfang befindet und der AppStore noch nicht alle Apps biete, welche man von Android und iOS kennt. Sobald sich dies jedoch immer mehr bessert, wird die neuste Smartwatch von Huawei immer mehr interessant werden.

Huawei Watch 3 Pro

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: consumer.huawei.com/at

Innr Outdoor Smart Spot Colour

In aller Kürze

Bei den Innr smart Outdoor Spot Light Colour, bzw. deren genauer Modellname Innr OSL 130 C handelt es sich um ein Starter Set, bestehend aus 3 Spots samt Gartenspieß und Kabel, welche alle wasser- und staubgeschützt sind. Mithilfe einer Bridge wie z. B. die von Philips Hue können diese ganz einfach über das eigene Smartphone gesteuert werden, sodass man darüber zwischen den 16 Millionen verfügbaren Farben die wählen kann, die einem gerade am besten gefällt.  

Mit diesen Spots kann man im Garten für ein tolles Highlight sorgen, denn damit kann man im eigenen Garten eine Baum, die Terrasse oder Ähnliches besonders gut zur Geltung bringen. Die Lichtqualität der Farben gefällt mir dabei sehr gut und die Einrichtung ist wie von smarten Lampen gewohnt sehr einfach gehalten. Die Helligkeit ist ebenfalls sehr gut, sodass man damit größere Wandflächen usw. problemlos ausleuchten kann. Der Preis ist mit unter 140€ für das 3-er Set zudem fast 50 % billiger wie bei der Version von Philips Hue mit 3 Spots.

Gefällt uns

  • einfache Einrichtung
  • IP65 geschützt (Stecker IP44)
  • schöne kräftige Farben
  • Einfache Montage

Gefällt uns weniger

  • kein HomeKit-Support

Innr Outdoor Smart Spot Colour

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Innr liefert die smart Outdoor Spot Light Colour in einer kompakten Verpackung aus, welche rundum mit einigen Informationen zu den Leuchtmitteln versehen wurde. An der Ober- und Unterseite ist der Produkt- und Herstellername zu lesen und zudem sieht man hier die drei Spots im Einsatz. Außerdem informiert Innr hier durch das grüne Logo mit dem Haus, dass es sich um ein Outdoor-Leuchtmittel handelt. An der linken Stirnseite hat man eine kleine Nahaufnahme des Gartens abgebildet, bei der einer der Innr Spots ein Teil einer Pflanze anleuchtet, sodass man erkennen kann, was der Einsatzzweck der Spots ist. Die rechte Verpackungsseite erwähnt einige Ausstattungsmerkmale in mehreren Sprachen, bei welchen Innr auf die smarte Steuerung via Smartphone eingeht , dass man diese zudem automatisieren kann und das ganze energiesparend sein soll. Daneben folgen dann noch zahlreiche weitere technische Details in Form von Symbolen, sodass man hier unter anderem erfährt, dass  Zigbee unterstützt wird (daher auch mit der Hue Bridge kompatible), das Leuchtmittel nach IP65 geschützt wird (der Stecker wiederum „nur“ IP44), eine max. Helligkeit von je 230 Lumen geboten wird und neben einer RGB-Beleuchtung (farbigen Beleuchtung) auch normales Licht mit 1.800K – 6.500K unterstützt wird.

An der Vorderseite, an der die Verpackung zugleich auch geöffnet wird, findet man zudem ein Energie-Label und man bekommt den kompletten Lieferumfang an Leuchtmittel, Haltern und Kabel gezeigt inkl. Maßen, sodass man daran gut erfahren kann, ob die Kabellängen, welche von Werk dabei sind, ausreichen oder ob man noch zusätzliche Verlängerungen kaufen sollte. 

Nach dem Öffnen der Verpackung findet man im Inneren direkt zwei Kartonagen übereinander, von denen im einen die Leuchtmittel samt Netzteil sind und im anderen die ganzen Kabel und Befestigungsmittel (Erdspieße, Verlängerung und Schrauben). Alles wurde hier mit Luftpolsterfolie und normaler Folie eingewickelt, sodass hier nichts beschädigt wird. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Bei den Innr OSL 130 C Outdoor Spots handelt es um Outdoor-Spots, die wie bereits eingangs erwähnt dafür ausgelegt sind, diese im Garten zu platzieren, um hier z. B. einen Teil einer Wand, die Terrasse oder z. B. einen Baum besondern zu Geltung zu bringen, indem dieser von den Spots in einer beliebigen Farbe angeleuchtet wird. Das Gehäuse ist robust gefertigt und nach der Schutzklasse IP65 gegen Staub und Strahlwasser geschützt, sodass man diese bedenkenlos auch an einem Bereich ohne Überdachung anbringen kann, was jedoch nicht für das Netzteil mit Stecker gilt, denn dieses ist nur nach IP 44 gegen gröbere Fremdkörper und Spritzwasser geschützt. Für den Schutz gegen Witterung usw. wurden die LEDs mit einer Glasscheibe versehen und damit hier alles gegen Umwelteinflüsse usw. geschützt wird, hat man die Abdeckung mit zwei Schrauben verschraubt, welche auf einer Dichtung sitzt. Durch das Glas sieht man sehr gut die einzelnen LEDs und kann somit sehr gut die LEDs für warmes und kaltes Licht und die zusätzlichen RGB-LEDs für die Darstellung von den Farben erkennen. Damit das Licht gut reflektiert wird, sitzt im Inneren rundum eine konische Reflektoreinheit.  

Die Montage der Spots ist je nach Anwendung unterschiedlich möglich, Innr liefert hier alle wichtigen Montagemittel mit. Die Spots können zum einen dank des beweglichen Gelenks, was man nach der Montage auch fixieren sollte, sowohl an einen Punkt der Wahl z. B. direkt an die Wand geschraubt werden oder alternativ mit dem Erdspieß ohne oder für eine höhere Beleuchtung auch mit dem Verlängerungsstab verwendet werden. Die einzelnen Spots sind deutlich kleiner als die Philips Hue Lily Spots, was sowohl Vor- als auch Nachteile hat. Jeder der Spots ist mit einem 30 cm Kabel ausgestattet, welche alle dann zusätzlich noch mit einem 2 Meter langen Kabel mit T-Stück miteinander verbunden werden. Zwischen dem letzten Spot und dem separat angeschraubten Netzteil findet man noch ein etwas über 3 Meter langes Kabel mit einem kleinen Kästchen, indem der Controller verbaut ist. Im Controller befindet sich die Steuerungshardware, also die welche für die smarten Funktionen, die zum Programmieren und steuern der Innr Spots benötigt werden. Dieses kleine schwarze Kunststoffkästchen ist 80 x 41 x 22 mm (L x B x H) groß und ist anders als der Stecker nach IP65 gegen Strahlwasser und Staub geschützt. Von der 5-Pin Kupplung verläuft das Kabel zum Controller und von hier aus verläuft ein weiteres Kabel, welches in einen 2 Pin Kontakt über geht, der dann schlussendlich mit dem Netzteil verbunden und verschraubt wird. Das Netzteil ist, wie man bereits auf der Verpackung erfahren hat, nur nach IP44 geschützt, sodass man hier schauen sollte, dass der Stecker stammt Steckdose am besten überdacht ist.

Sollte für euren Einsatzzweck die Kabellänge nicht ausreichend sein, könnt ihr 5 Meter Kabel für 19,99€ zusätzlich erwerben und z. B. zwischen die Verbindungsstücke schrauben. Sollte bereits 2 Meter ausreichen, werden 14,99€ fällig.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Innr OSL 130 C Outdoor Spots sind soweit gut verarbeitet. Das Gehäuse besteht aus hochwertigen und robusten Materialien wie Metall und Glas. Zudem wurden alle Stellen, durch welche Wasser oder Feuchtigkeit eindringen könnte, bestens abgedichtet. Die Kabel sind ausreichend lange gewählt und robust gefertigt, sodass man hier keine Angst haben muss, dass diese brechen oder Ähnliches.  

Der Schutz für den Außeneinsatz ist wie bereits erwähnt sehr gut gegeben. Man sollte dabei jedoch auf jeden Fall beachten, dass der IP44 geschützte Stecker überdacht bzw. vor Regen geschützt wird, denn diese Schutzklasse sagt aus, dass der Stecker „nur“ gegen Fremdkörper, die größer als 1 mm sind, geschützt ist und gegen Sprüh- und Spritzwasser von beliebiger Seite. Ab dem Controller ist das System dann nach IP65 geschützt, was einen vollständigen Schutz gegen Staub und Strahlwasser bietet.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Leuchtmittel-ArtOutdoor-Licht
LichtfarbeRGBW
Farbtemperatur1800K – 6500K
Lichtqualität (CRI)>80
Lumen230 Lumen pro Spot
Anzahl der LEDs14 LED’s / pro Spot
Abstrahlwinkel45°
Nennlebensdauer30.000h
Dimmbereich1% – 100%
Wattzahl4,5 Watt pro Spot
ProtokollZigbee Lightlink
Lieferumfanginnr Smart Outdoor Spot Light 3er Set
Steckmodule
Stromkabel
Netzadapter
Controlbox
weiteres Zubehör zur Installation (Dübel, Schrauben, Muttern, Unterlegscheiben und Schlüssel)
Technische Daten der Innr Outdoor Smart Spot Colour

Einrichtung und Steuerung

Die Einrichtung bzw. das verlegen der Innr OSL 130 C Outdoor Spots ist sehr einfach und schnell erledigt. Man muss eben nur beachten, dass man in der Nähe zum späteren Einsatzzweck eine geschützte Steckdose hat, anschließend alles miteinander verbinden und diese je nach Einsatzzweck befestigen. Hier hat man wie bereits erwähnt, die Wahl zwischen dem direkten Verschrauben mit dem Gelenk-Fuß, das Einstecken in die Erde mit dem Erdspieß in kurzer oder alternativ in langer Form mit zusätzlicher Metallstange. 

Die anschließende Einrichtung ist ebenso einfach, schließlich unterstützt die Innr OSL 130 C Outdoor Spots den Zigbee Funkstandard. Somit können die Spots mit den Systemen von Philips Hue, Ikea TRÅDFRI oder Amazon Echo Plus usw. verknüpft bzw. gesteuert werden. Daher muss man sich um die Innr OSL 130 C Outdoor Spots steuern zu können, nicht noch zusätzlich eine Bridge von Innr kaufen, sofern man bereits Leuchtmittel von Philips Hue besitzt, denn dann hat man in der Regel bereits die Hue Bridge im Haus installiert und kann somit darüber auch die Produkte von Innr steuern.

Jedoch gibt es zwei Einschränkungen, die man mit den Produkten von Innr in Kombination von Philips Hue nicht machen kann. Zum einen ist es nicht möglich, die Leuchtmittel via Apple Homekit zu bedienen und zudem können diese nicht mit Hue Sync verwendet werden, wobei Letztres für das hier gebotene Leuchtmittel sowieso die wenigsten nutzen würden.

Da viele unter euch sicherlich schon ein Philips Hue Produkt bei sich zu Hause haben und somit auch die Bridge, die am meist verwendete ist, möchte ich mich bei der Einrichtung auf diese konzentrieren, da auch ich nur diese bei mir zu Hause habe. 

  1. Philips Hue App kostenlos aus dem Appstore herunterladen (verfügbar für iOS- und Android-Smartphones).
  2. Philips Hue App starten und die Einstellungen öffnen.
  3. Hier dann in die Lampeneinstellungen navigieren und Leuchte Hinzufügen auswählen.
  4. Dann direkt die Suche starten und erst zu diesem Zeitpunkt die Leuchten einstecken.
  5. Nun sollte die neuen Leuchtmittel gefunden werden und schon können diese in der Farbe wie die anderen Leuchtmittel verändert werden usw.

(Einrichtung und Steuerung: 4 von 5 Punkten)

Licht

Das Gehäuse der Innr OSL 130 C Outdoor Spots ist deutlich kleiner als von den Philips Hue Lily, was daran liegt, dass bei den teueren Hue Spots in jedem Spot ein separater Controller verbaut ist, was ermöglicht, jeden Spot einzeln zu steuern. Bei den Spots von Innr ist dies jedoch nicht möglich, da hier alle Spots, die an derselben Stromversorgung angeschlossen sind, exakt von einem Controller gesteuert werden. Dies bedeutet, das hier bei den Innr OSL 130 C Outdoor Spots alle Spots lediglich gleich hell und in derselben Farbe leuchten können.  

Innr gibt die Helligkeit der OSL 130 C Outdoor Spots je Lichtquelle mit 230 Lumen an, was natürlich im Vergleich eines einzelnen Hue Lily Spot mit 640 Lumen recht gering ist. Dafür muss man sich hier mit insgesamt drei Spots nicht nur mit einer kleinen Stelle, welche beleuchtet werden kann, zufriedengeben, sondern hier reicht das Bundle direkt für größere Flächen wie für einen großen Baum, welchen man rundum anleuchten möchte oder einen größeren Teil einer Hauswand oder Zaun. 

Die farbliche Darstellung der insgesamt 16 Millionen Farben gefällt mit sehr gut. Hierbei kann ich mich keins Wegs beklagen, denn die Farben sind durchgehend gleichmäßig und satt, sodass ein dunkles Grün definitiv auch so dargestellt wird, was bei billigen Leuchten gerne in einen gelblichen Ton gehen kann.

(Licht: 4 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Kommen wir noch kurz zum Thema Stromverbrauch, denn dieser ist bei einem Leuchtmittel, welches häufig angeschaltet ist, ebenfalls ein wichtiger Faktor, welchen man nicht vergessen sollte. Der durchschnittliche Verbrauch lag in meinem Test je Spot bei rund 4 bis max. 5 Watt, sodass man zusammen auf einen Verbrauch von rund 14,5 Watt kommt. 

Der Verbrauch ist jedoch wie immer sehr unterschiedlich und hängt davon ab, wie hell ihr die Spots eingestellt habt, wie viele ihr insgesamt angeschlossen habt und teilweise spielt auch die Lichtfarbe, welche aktuell dargestellt wird, eine Rolle. Mit rund 14,5 Watt sollte man jedoch eigentlich rechnen, was vollkommen in Ordnung ist.

(Stromverbrauch: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Innr OSL 130 C Outdoor Spots verspricht Innr eine intelligente Spot-Beleuchtung, mit welcher man den eigenen Garten oder Balkon stimmungsvoll beleuchten und die Lichtquelle ganz einfach am Smartphone jederzeit und von überall aus steuern kann.  

Über die App von Innr oder auch von Philips (je, nachdem welche Bridge ihr nutzt), kann man zwischen 16 Millionen Farben wählen oder auch helles weißes Licht oder warmweißes Licht erzeugen. Des Weiteren können Zeitpläne erstellte werden, sodass ihr in der App festlegen könnt, wann die Spots an-/ausgeschaltet werden oder man kann durch die Freigabe der Ortungsdienste auch einstellen, dass diese bei Sonnenuntergang an und bei Sonnenaufgang ausgeschaltet werden.        

Man kann mit den Spots von Innr eigentlich fast alles machen, was man auch mit den Philips Hue Lily machen kann. Lediglich auf die getrennte Farbsteuerung und HomeKit usw. muss man verzichten, was ich jedoch aufgrund des geringen Preises in Kauf nehme kann. Die Ausleuchtung ist sehr gut und die Helligkeit ist im Garten absolut ausreichend.

Preis/Leistung

Die UVP des Innr OSL 130 C Outdoor Spots- Starter-Kit hat Innr mit 139,99€ festgesetzt, in welchem insgesamt 3 Spots samt einem umfangreichen Lieferumfang enthalten sind. Jeder weitere Spot im Erweiterungspack kostet dann weitere 34,99€. Im Internet zahlt man inzwischen ein paar Euro weniger, sodass man aktuell auf einen Preis von 129,00€ inkl. Versand kommt. Meiner Meinung nach ein guter Preis, denn das Modell von Philips ist deutlich teurer, hier kostet nur ein einzelner Spot 129,99€ und ein Set mit 3 Spots 274,99€.

Beim Set von Innr erhält man überzeugende Spots, die eine sehr gute Ausleuchtung und wunderschöne Farben in den Garten zaubern. Es ist einfach schön zu sehen, wie es im Garten abends schön leuchtet und die Nachbarn haben sich auch schon bei uns bezüglich der Spots informiert. Insgesamt ein gutes Produkt, was ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Innr Outdoor Smart Spot Colour

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.innr.com/de/

JBL Quantum 600

In aller Kürze

Das JBL Quantum 600 ist eines der insgesamt 8 Produkte der Quantum-Serie, bei der es sich um Gaming-Headsets handelt. Dabei ist das JBL Quantum 600 das drittteuerste Modell und zugleich das günstigste der kabellosen Varianten. Das Headset hat mir im Test gut gefallen, denn es bietet ein schönes Design, ein sauberes Klangbild, ein gutes Mikrofon und der Tragekomfort ist auch nach längerer Zeit sehr angenehm. Somit kann ich JBL hier klar loben, den angesichts des Preises von 150€ hat man hier ein Headset auf den Markt gebracht, welches überzeugen kann. Es ist definitiv nicht das Beste, doch es kann sehr gut mit Modellen mithalten, die zum Teil etwas teurer sind. Somit ist JBL mit dem Quantum 600 definitiv ein guter Start in die Gaming-Branche gelungen.

Gefällt uns

  • guter Tragekomfort
  • gutes Mikrofon
  • sehr guter Klang
  • tolles Design + Verarbeitung

Gefällt uns weniger

  • teilweise leichtes Grundrauschen
  • beim Aufladen nicht nutzbar

JBL Quantum 600

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der JBL Quantum 600 ist recht groß, also nochmals um einiges größer als bei den normalen Over-Ear Kopfhörern des Unternehmens. Die Designsprache der Verpackung ist wiederum auch hier wieder typisch für JBL.

Hierbei möchte man schon direkt auf der Vorderseite das Headset in voller Pracht zeigen, was JBL auch gut durch die große Abbildung leicht von der Seite betrachtet gelungen ist. Weitere Details sind hier neben dem Firmenlogo natürlich auch der Produktname und die Bezeichnung des Produktes auf mehrer Sprachen. Zudem erfährt man anhand einigen Symbolen und ein wenig Text, dass im Headset die Flip-Up To Mute Funktion integriert wurde, was einfach gesagt bedeutet, dass beim Hochklappen des Mikros dieses automatisch stummgeschaltet wird. Des Weiteren wird hier der JBL Quantum Surround Klang beworben, es wird ausführlich gezeigt, mit welchen Endgeräten das Headset genutzt werden kann und es wird erwähnt, das man beim Funk-Standard auf 2,4 GHz mit einer geringen Latenz setzt. 

Die Rückseite der Verpackung zeigt nicht nur erneut das Headset, sondern zudem nutzt JBL hier den Platz und geht noch ausführlicher auf die besonderen Ausstattungsdetails ein. Außerdem wird hier erwähnt, dass bei ausgeschalteter RGB-Beleuchtung eine Akkulaufzeit von bis zu 14 Stunden möglich ist und man das Headset sowohl via 3,5 mm Klinke oder USB-Typ-A Kabel an das jeweilige Gerät anschließen kann. 

An der rechten langen Seite wird die Verpackung einfach mithilfe der kleinen Schlaufe geöffnet. Auf diesem „Deckel“ sieht man das Headset von der Seite fotografiert mit stummgeschaltetem Headset. Hat man den Deckel schließlich aufgeklappt, erkennt man hier ebenfalls einen kompletten Aufdruck, der die passende Software zum Headset zeigt. Außerdem erblickt man das schwarze Headset durch ein transparentes Sichtfenster und kann dabei erkennen, dass dieses sicher in einem schwarzen Kunststoffeinsatz reingelegt und gesichert wurde. 

Unter diesem Einsatz befindet sich eine fest eingeklebte Kartonage, in welcher der restliche Zubehör verstaut wurde. Hierbei handelt es sich zum einen um ein 3,5-mm-Audiokabel, ein USB-C Ladekabel, die USB-WLAN-Dongle, ein Windschutz-Schaumstoff für das Mikrofon sowie den üblichen Beipackzetteln in Form von der Kurzanleitung, Garantieschein und dem Sicherheitsblatt.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das Gehäuse des JBL Quantum 600 besteht wie die meisten Gaming-Headsets nahezu komplett aus Kunststoff. Dies führt auf den ersten Blick dazu, dass dieses Headset auf dem ersten Blick nicht ganz so hochwertig wirkt. Hat man das Headset jedoch erst mal in den Händen und betracht dies rundum, stellt man fest, dass dies gut verarbeitet wurde. 

Das JBL Quantum 600 wurde nahezu komplett in Schwarz bzw. Dunkelgrau halten lediglich das vom Kopfband zu den beiden Ohrmuscheln verlaufende Textilkabel hat man zusätzlich zum Schwarz noch mit orangnen Fäden versehen. Was im ausgeschalteten Zustand noch nicht auffällt, ist das silberne JBL-Logo auf den beiden Ohrmuscheln-Außenseiten, denn dies wurde hier wie bei vielen anderen Gaming-Headsets mit einer RGB-Beleuchtung versehen. Somit kann diese mit der kostenlosen Software „JBL QuantumENGINE“ nach den eigenen Wünschen angepasst werden, sodass diese nicht nur permanent in einer Farbe leuchtet, sondern immer ein Wechsel stattfindet oder man kann die Beleuchtung auch komplett abschalten. Letzteres wird für einige nämlich ebenfalls wichtig sein, denn nicht jedem gefällt die Beleuchtung um die Ohren, wenn man abends bzw. nachts zockt. Das Mikrofon ist ebenfalls mit einem Licht versehen, sodass ihr direkt auf einem Blick sehen könnt, ob eure Stimme gerade an die Mitspieler übertragen wird oder ihr das Mikro stummgeschaltet habt. 

 Die großen Ohrmuscheln und der innere Teil des Kopfbügels wurden angenehm weich gepolstert und mit einem pflegeleichten und schweißresistenten Kunstleder überzogen. Der Kopfbügel ist im Inneren zudem mit einem Federstahlkern versehen, jedoch sieht man von außen betrachtet nur den Kunststoffteil, den hiermit wurde hier alles verkleidet. Beim JBL Quantum ist fest vorgegeben, wie man dieses tragen muss, denn das Mikrofon kann hier nicht frei angebracht werden, sondern ist fest an der linken Seite mit Drehgelenk befestigt worden. Damit man direkt weiß, wie das Headset getragen werden muss, wurden im Inneren auf dem dünnen Stoff der Treiberabdeckung jeweils ein großes „R“ und „L“ eingenäht.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das JBL Quantum 600 ist zwar wie bereits erwähnt zum Großteil aus Kunststoff gefertigt worden, doch diese hat definitiv auch seine Vorteile, denn dieses Material ist eben leichter als ein Metall. Hier muss man dann ganz klar bedenken, dass man einen normalen Kopfhörer mit höherem Gewicht zum Musikhören selten so lange tragen wird wie ein Gaming-Headset. Schließlich vergehen beim Zocken gerne mal mehrer Stunden und daher spielt hier ein geringeres Gewicht, was durch leichteres Material entsteht eine nicht zu vergessende Rolle. Mit knapp 350 Gramm ist das JBL Quantum 600 angenehm leicht  und liegt nicht schwer auf dem Kopf.

Das Kunstleder der Ohrmuscheln und des Kopfbands besitzen eine angenehm weiche Polsterung und dank den beweglichen Gelenken an den Ohrmuscheln können diese so eingedreht werden, dass diese beim Abnehmen und über den Hals hängen, angenehm auf den Schultern aufliegen. Die Gelenke der Ohrmuscheln sind übrigens leise gelagert, sodass hier nichts unangenehm knarzt oder Ähnliches. Ebenso punktet die Größenverstellung mit einem Raster, das leichtgängig läuft und sehr präzise und hörbar einrastet.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Headset-ArtOver-Ear-Headset
Mikrofon-ArtMikrofon drehbar zum Muten, aber nicht abnehmbar
FarbeSchwarz
Gewicht352 Gramm
MaterialNahezu komplett aus Kunststoff,
Ohrpolster + Kopfband: Kunstlederbezug
Konnektivität3,5mm-Klinke, USB-Typ-C
TreiberJeweils links und rechts ein 50-mm-Treiber
Treiber-Bandbreite20 – 20000 Hz
Mikrofonfrequenzbereich100 Hz – 10 kHz
Impedanz32 Ohm
BesonderheitenBeleuchtetes JBL Logo, QuantumSOUND Signature, DTS , kabelloses 2,4-GHz-Headset.
LieferumfangJBL Quantum 600 Headset
USB-Ladekabel
3,5-mm-Audiokabel
USB-WLAN-Dongle
Windschutz-Schaumstoff für das Mikrofon
Kurzanleitung | Garantieschein | Sicherheitsblatt
Technische Daten der JBL Quantum 600

Tragekomfort

Beim JBL Quantum 600 bekommt man ein sehr verwundungssteifes Gaming-Headset geboten, welches sich dank den erwähnten, sehr weichen Polstern und den drehbaren Ohrmuscheln perfekt der Kopfform anpasst. Der verstellbare Bereich des Kopfbügels ist groß genug gewählt, sodass einer mehrstündigen Gaming-Session nichts im Weg stehen sollte. Die beiden Ohrmuscheln wurden außerdem groß genug gewählt, sodass hier problemlos auch größere Ohren hineinpassen. Die weiche Polsterung sorgt zudem dafür, dass man absolut ungestört in das Game eintauschen kann, jedoch bringt deren Kunstleder Bespannung einen Nachteil mit sich, denn dieses Material ist nicht atmungsaktiv und somit müsst ihr die Kopfhörer nach einiger Zeit kurz abnehmen, um frische Luft an die Ohren ranzulassen. JBL hat hier zwar kleine Luftausgänge an den Außenseiten der Ohrmuscheln verbaut, jedoch reichen diesen nicht ausreichend aus, um für die benötigte Kühlung bzw. Entlüftung zu sorgen. Dies ist jedoch kein reines Problem, welches nur hier beim JBL Quantum 600 der Fall ist, sondern ebenso bei zahlreichen anderen Headsets und Kopfhörern vorkommt. 

Der Anpressdruck rund um die Ohren ist gleichmäßig verteilt und dieser ist weder zu gering noch zu hoch, denn wenn dieser zu gering wäre, könnte das Headset bei zu heftigen Kopfbewegungen verrutschen. Ob sich das Headset für Brillenträger eignet, würde ich mit„ jein“ beantworten, denn dies hängt zum Teil von den Brillenbügeln als auch vom Schmerz- bzw. Störempfinden ab. Es ist also so, dass es sein kann, dass man beim Zocken die Brille spürt bzw. diese nach der Zeit an der Schläfe drücken könnte.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienungselemente hat JBL wie es bei vielen Headsets aktuell üblich ist, nahezu komplett an der linken Ohrmuschel untergebracht. An der rechten Seite findet man nur den Power-Schieberegler und eine dazugehörige Status-LED. Schiebt man diesen kurz nach oben, schaltet man das Headset aus und nach unten schieben, sorgt dafür, dass es ausgeschaltet wird. Möchte man das Headset via Funk (2,4 GHz) mit dem dazugehörigen Empfänger verwenden, muss man den Schieberegler für 5 Sekunden nach oben gedrückt halten.

An der linken Ohrmuschel findet man gleich zwei Lautstärkeregler, welche beide nach hinten gerichtet sind. Mit dem unteren davon kann man die allgemeine Lautstärke, die einem in die Ohren abgespielt wird, regulieren, während man mit dem darüberliegenden Regler das Verhältnis zwischen Chat- und Game-Lautstärke regulieren kann. Direkt darunter folgt dann die Mute-Taste, mit der man das Mikrofon stumm schalten kann oder beim Erneuten betätigen wieder aktiviert. Diese Taste braucht man dafür jedoch eigentlich nicht wirklich, denn schiebt man das Headset nach oben, wird dieses automatisch stumm geschaltet. Betätigt man die Mute-Taste wiederum länger als 5 Sekunden, kann man darüber die RGB-Beleuchtung aus- oder einschalten. 

Nach unten gerichtet findet man am Headset noch den USB-C Anschluss, über den der Akku aufgeladen wird. Die Lade-LED direkt daneben zeigt beim Aufladen den Ladestatus an, sodass man genau weiß, wann das Headset voll aufgeladen wurde. Möchte man das Headset nicht via Funk, sondern mit einem Kabel betreiben, kann man das mitgelieferte 3,5 mm Klinkenkabel mit Fernbedienung hier ebenfalls anschließen. Über die Fernbedienung kann man dann direkt die Lautstärke regulieren oder mit dem Knopf das Mikro muten. 

Die Bedienung des JBL Quantum 600 gefällt mir insgesamt gut, da man darüber alles Wichtige steuern kann. Für mich gibt es hier jedoch an der linken Seite zu viele Knöpfe bzw. Rädchen, bei denen man beim zocken gerade am Anfang gelegentlich am falschen Rädchen dreht. Hier hätte ich z. B. den Mute-Knopf weggelassen, da das Mikro automatisch beim hochklappen sowieso stummgeschaltet wird. 

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Software

JBL bietet mit dem ersten Gaming-Headset eine kostenlose Software mit dem Namen QuantumENGINE an, denn man weiß, dass den Gamern Anpassungen nach den eigenen Vorlieben sehr wichtig sind. Dies gilt schließlich nicht nur bei der Geschwindigkeit der Maus usw. sondern auch beim Klang. Die Software ist jedoch nur für den PC verfügbar und setzt als Betriebssystem Windows 7 oder alternativ Windows 10 (64 Bit) mit 500 MB freien Speicher auf der Festplatte voraus. 

Über QuantumENGINE kann man zahlreiche Einstellungen bezüglich des Klangs oder der Beleuchtung vornehmen, sodass einem hier alle Möglichkeiten geboten werden, das Headset auf die eigenen Vorlieben anzupassen. Möchtet ihr den vollen Klang brachial auf die Ohren übertragen bekommen oder das Headset nur dazu nutzen, um mit euren Teamkollegen zu kommunizieren, dass alles kann man hierüber regulieren. In den Soundeinstellungen ist es z. B. möglich, den Klang selbst mit einem anpassbaren 10-Band Equalizer in den Höhen, Mitten und Tiefen nach den eigenen Vorlieben anzupassen. Außerdem kann über die Software das neuste Firmwareupdate installiert werden und die Beleuchtung kann hier ebenfalls frei angepasst werden.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Klang

JBL setzt beim Quantum 600 links und rechts auf einen großen 50 Millimeter Treiber, dies ist soweit etwas überraschend, den eigentlich verbauen hier viele andere Hersteller nur 40 mm Treiber. Größer bedeutet hier jedoch nicht automatisch immer auch, dass es besser ist, doch ob dies hier beim Quantum 600 der Fall ist, verrate ich in diesem Abschnitt zuvor jedoch noch ein paar technische Details. Der Frequenzbereich liegt im normlange Bereich zwischen 20 Hz und 20 kHz und die Impedanz bei 32 Ohm, sodass hier eigentlich auch eine mobile Wiedergabe am Smartphone als Kopfhörer möglich wäre, doch hier wäre das Headset sicherlich nicht gerade laut genug. Das Mikrofon wurde auf die reine Sprachverständlichkeit ausgelegt und bietet die üblichen 100 Hz bis 10KHz. 

Beim Klangbild ist JBL häufig für kräftige Bässe bekannt und genau in diese Richtung geht es auch beim JBL Quantum 600. Gerade Ego-Shooter mit lauten Explosionen und einem heftigen Feuergefecht kommt hier wunderbar zur Geltung. Somit nimmt man alles, was um einen herum passiert, gut wahr und Gegner können ein nicht mehr so leicht überraschen. Die Mitten sorgen für eine ausgesprochen gute Wiedergabe von Stimmen im Spiel und bei euren Teamkollegen und die Höhen gefallen mir hier ebenfalls gut. Sollte einem das von Werk eingestellte Klangbild nicht zusagen, kann dieses noch mit der von JBL zur Verfügung gestellten Software angepasst werden.

Beim Klang ist jedoch nicht nur der wichtig, denn ihr auf die Ohren übertragen bekommt, sondern auch der, welchen eure Mitspieler von euch über das verbaute Mikrofon hören. Schließlich ist eine störungsfreie und verständliche Kommunikation bei den meisten Spielen für einen Erfolg unerlässlich. Mit der Mikrofonqualität war ich im Test zufrieden, auf Nachfrage haben mich meine Teamkollegen gut verstanden, lediglich ein dezentes Rauschen begleitet den Einsatz des Mikros. Der zusätzlichen mitgelieferte Popschutz kann bei Bedarf entfernt werden, sorgt jedoch beim verwenden dafür, dass störende Hintergrundgeräusch wie z. B. der rotierende Lüfter nebenan nicht so stark mit aufgenommen wird.

Der Arm des Mikrofons kann gut eingestellt werden und störte mich beim Zocken nicht. Sofern man nur den Klang übertragen bekommen möchte, kann man das Headset auch jederzeit Muten und somit nach oben schieben.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Bei der max. Akkulaufzeit gibt JBL bis zu 14 Stunden an, was jedoch nur dann erreicht werden kann, wenn die RGB-Beleuchtung abgeschaltet ist. Ich habe zwar beim Zocken logischerweise nicht permanent auf die Uhr geschaut, doch grob geschätzt kommt diese versprochene Laufzeit auch gut hin. Schaltet man am JBL Quantum 600 wiederum die Beleuchtung an, war nach knapp 9 bis 10 Stunden der Akku leer.  

Bis der Akku von komplett leer auf voll vollgeladen wurde, vergingen wiederum knapp 2 Stunden. Hierbei viel mir leider auf, dass man das Headset, während es aufgeladen wird, nicht via Funk betreiben kann, somit wäre damit dann nur das Zocken über den 3,5 mm Anschluss möglich.

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

JBL wirbt das Quantum 600 als robustes und leichtes Gaming Headset für langes Zocken mit drehbaren Ohrmuscheln und mit einem klasse QuantumSURROUND sowie DTS Klang. 

Mit diesen Aussagen hat JBL beim Quantum 600 definitiv nicht zu viel versprochen. Hiermit ist JBL definitiv ein guter Start in den Gaming-Bereich gelungen, schließlich bekommt man für unter 150€ ein sehr gutes Gaming Headset geboten, welches nur wenige Schwächen besitzt.

Preis/Leistung

Preislich liegt das Quantum 600 bei 149€, doch aktuell ist dieses direkt bei JBL mit 139€ im Angebot. Bei einzelnen Online-Händlern ist dieses sogar noch ein paar wenige Euros billiger. 

Das JBL Quantum 600 hat mir im Test sehr gut gefallen. Es besitzt ein sauber abgestimmtes Klangbild, das Design ist gut, der Tragekomfort ist angenehm und das Mikro bietet ebenfalls eine gute Sprachübertragung. Das Preis-Leistungs-Verhältnis empfinde ich hier als gut und somit ist JBL mit dem Quantum 600 ein guter Einstieg in den Gaming-Bereich gelungen.

JBL Quantum 600

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.jbl.com

Gigaset GS3

In aller Kürze

Mit dem Gigaset GS3 hat das gleichnamige Unternehmen Gigaset aus Bocholt ein neues Smartphone zum sehr niedrigen Preis auf den Markt gebracht. Diese wurde soweit gut ausgestattet und besitzt einige Funktionen, die man so teils kaum noch in anderen Smartphones findet. Dazu zählt z. B. die wechselbare Rückseite, die bei einem defekt einfach ausgetauscht werden kann, genauso wie der entnehmbare Akku. Überraschend für mich ist es, dass man hier sogar die Möglichkeit hat, das Smartphone kabellos aufzuladen. Außerdem war ich im Test sehr mit der guten Akkulaufzeit zufrieden, welche sich ebenso sehen lassen kann wie das helle IPS-Display. Letzteres löst jedoch lediglich mit 720p (HD+) auf, dies konnte man sich soweit bei dem Preis jedoch eigentlich schon denken. Enttäuscht war ich jedoch von dem etwas hängenden System, genauso wie von dem etwas schwachen Lautsprecher und die mangelnde Bildqualität der Dual-Kamera.

Gefällt uns

  • Gute Akku-Leistung
  • helles Display
  • Kopfhörerbuchse
  • USB-Typ-C Anschluss
  • kabelloses Laden
  • wechselbarer Akku
  • Dual-SIM und micro-SD-Slot

Gefällt uns weniger

  • schwache Hardware
  • mäßige Foto- und Videoqualität
  • Lautsprecher fehlt Volumen
  • langsamer Speicher

Gigaset GS3

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Beim Gigaset GS3 handelt es sich um kein „Made in Germany“ Smartphone, daher wird dieses von Gigaset auch nicht in der von den in Deutschland zusammengebauten Smartphones gewohnten ökologischen Verpackung ausgeliefert. Jedoch hat sich Gigaset hier dennoch Gedanken gemacht und setzt auf eine Verpackung aus recyceltem Material und im Inneren wurde hier vorbildlich komplett auf unnötigen Kunststoff-Verpackungsmüll verzichtet. 

Das Smartphone und die Rückschale hat man hier nämlich in Papier anstelle von Kunststofffolien verpackt. Das Netzteil sowie das Handbuch hat man wiederum ohne Umverpackung verpackt und das USB-C Ladekabel kommt anstelle eines Kabelbinders aus Plastik mit einem genauso gut funktionierenden Papierband daher.

Die Verpackung wurde wie von Gigaset gewohnt, rundum mit einige wenige Infos zum Produkt bedruckt. Dabei hat das Unternehmen die gewohnten Farben eingesetzt, neben der Farbe Schwarz darf daher das typische Orange und das Weiß von Gigaset nicht fehlen. Auf der Oberseite hat sich Gigaset für eine Abbildung des Smartphones entschieden, hier sieht man dieses von der Rückseite betrachtet, etwas kleiner als das Original. Außerdem findet man hier auch den Herstellername und die Bezeichnung des neuen Smartphones. An der linken Seite wird wie gewohnt der Name „Gigaset“ präsentiert, während die untere kurze Stirnseite mit einem Aufkleber versehen wurde, welcher wie üblich über die IMEI 1-/2-Nummer, die Seriennummer, den Modellnamen und die Farbe des Smartphones informiert. Neu ist bei dieser Generation von Smartphones, dass man an der länglichen rechten Seite einige der wichtigen Ausstattungsmerkmale des Smartphones erwähnt. Dazu zählen unter anderem die Displaygröße, der verbaute Prozessor, die Kameraauflösung usw. Die Rückseite ist weniger informativ geworden, da Gigaset hier nur einige Zertifikate bezüglich der Verpackung usw. zeigt.

Direkt nachdem öffnen der Verpackung, erblickt man in der obersten Ebene das Gigaset GS3. Dieses wurde hierbei in eine Papiertüte eingeschoben und damit das Display geschützt wird, hat man dies mit einer matten Displayfolie versehen, welche zudem über die einzelnen Hardwareteile informiert bzw. zeigt, wo diese verbaut sind. Daher muss diese, um das Smartphone nutzen zu können, auf jeden Fall entfernt werden, da man sonst nur wenig auf dem Display erkennen kann.

Das restliche Zubehör verbirgt sich unter einem doppelten Boden, der einen noch zuvor, nachdem man das Gigaset GS3 entnommen hat, zum Kauf des Gerätes gratuliert und einen QR-Code beinhaltet, der einem auf die Webseite von Gigaset führt. Unter dem Boden kommt eine weitere Papiertüte zum Vorschein, in welcher sich die Rückschale befindet. Diese kann, wenn man den Trennstreifen von dem bereits im Smartphone eingesetzt Akku entfernt hat, an der Rückseite angebracht werden. Unter der Rückschale befinden sich dann noch die üblichen Beipackzettel sowie das 10 Watt Netzteil und das passende USB-A auf USB-C Ladekabel.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Front des Gigaset GS3 nimmt das vom Kunststoffgehäuse hervorstehenden Display ein. Dabei handelt es sich um ein Display mit U-Notch, welches von einem kratzfesten 2,5D-Glas geschützt wird. Der Rahmen um das Display ist an den Seiten angenehm schmal, fällt jedoch an der Oberseite mit knapp 3 mm und an der Unterseite mit knapp 18 mm breiter aus. Hier kann man an der Unterseite definitiv nicht von einem schmalen Displayrahmen reden. Die Rückseite lässt sich einfach abnehmen und ermöglicht so den Zugriff auf den wechselbaren Akku, die beiden Nano-Slots und den separaten microSD-Slot. Das Gigaset GS3 bzw. dessen Rückschale wird in insgesamt fünf Farben angeboten, welche nach Bedarf für gerade einmal 3,99 zzgl. Versand noch separat erworben werden können. Zur Auswahl stehen hier neben Graphite Grey, was meinem Testgerät entspricht, auch noch Racing Red, Classy Rosegold, Arctic Blue und Oceanic Petrol. Inzwischen leider kaum noch der Fall: Die Dual-Kamera samt LED-Blitzt schließen bündig mit der Rückschale ab. 

Damit das Smartphone trotz dessen Größe kompakt in der Hand liegt, hat Gigaset die Rückschale stärker abgerundet, dadurch würde ich das Gerät schon etwas in Richtung Handschmeichler bezeichnen. Das Display ist 6,1 Zoll groß, löst mit einer HD+ Auflösung auf und besitzt wie bereits erwähnt, eine Tropfen Notch (U-Notch). Im Zentrum der sogenannten U-Notch befindet sich die mit 8 Megapixel auflösenden Frontkamera, über der zudem eine schmale längliche Hörmuschel untergebracht ist. Der Annäherungs- und Umgebungslichtsensor befindet sich direkt rechts davon im schmaleren Displayrahmen integriert.

 Trotz des 6,1 Zoll großen Displays ist das Gigaset GS3 mit den Maßen 156 x 74 x 9,5 mm noch als „kompakt“ einzustufen und bringt mit knapp 172 Gramm ein angenehmes Gesamtgewicht auf die Waage. Bei den Anschlüssen und Bedienelementen gibt es soweit keine Veränderungen, hierbei findet man alles genau an dem Platz, wie man es von den bisherigen Gigaset Smartphones gewohnt ist. Der Power-Button befindet sich somit rechts etwas oberhalb von der Mitte des Smartphones, sodass man diesen gut als Rechtshänder mit dem Daumen bzw. als Linkshänder mit dem Zeigefinger erreichen kann. Damit man diesen Knopf auch direkt erkennt, hat Gigaset diesen in einem auffälligen rot gehalten. Direkte darüber befinden sich die Lauter-/ Leiser-Tasten, die zwar hierbei wie eine Lautstärkewippe aussehen, aber in Wirklichkeit zwei einzelne Tasten sind. An der oberen Stirnseite bietet das Gigaset GS3 eine Klinkenbuchse, die kaum noch bei Smartphones zum Einsatz kommt und an der Unterseite sitzt zwischen dem Lautsprecher und dem Mikrofon der USB-C Anschluss, um den Akku aufzuladen. Entfernt man die Rückschale mithilfe der beiden Einkerbungen an der Unterseite, erblickt man das Innenleben des Gigaset GS3. Wirft man jedoch zuvor noch einen Blick in die Innenseite der Kunststoffschale, sieht man hier wunderbar die Induktionsspule, die hier eingebracht wurde und durch die beiden Kontakte an der Unterseite den Strom in den Akku übertragen. 

Im Inneren, also unter der Rückschale, findet man dann zum einen den sehr großflächigen Akku und darüber den Micro-SD Slot. Hier kann man bei Bedarf den Speicher um bis zu 512 GB erweitern, sofern der interne 64 GB große Speicher nicht ausreichend sein sollte. An der rechten Ecke oben sind zudem noch zwei Steckplätze vorhanden, die es ermöglichen, zugleich zwei Nano-SIM Karten einzusetzen. Zu guter Letzt kann man hier natürlich auch die bereits durch die Rückschale sichtbare Dual-Kamera, den LED-Blitzt und den Fingerabdrucksensor sehen. 

Wie gewohnt möchte ich hier noch etwas näher auf den verbauten Lautsprecher eingehen, denn dieser ist für einige ebenfalls sehr wichtig. Der Mono-Lautsprecher bietet zwar eine gute max. Lautstärke, sodass man damit gut in einer etwas lauteren Umgebung zusammen einen Film ansehen könnte, doch im puncto Klangqualität schneidet dieser eher mau ab. So ist beim Klang nicht viel Bass vorhanden und das Klangbild ist nicht so breit, wie wenn ein Stereo-Lautsprecher verbaut wäre. Alternativ kann man dank verbauter Klinkenbuchse jedoch beim Gigaset GS3 weiterhin über einen kabelgebunden Kopfhörer den Ton anhören oder natürlich auch via Bluetooth.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Gigaset GS3 ist wie bei den bisher von mir getesteten Gigaset Smartphones sehr solide, sodass es von meiner Seite her hier keinen Anlass für Kritik gibt. Für gerade einmal 179€ bekommt man hier ein Smartphone, welches dank der abnehmbaren Rückseite ermöglicht, dass jederzeit der Akku ausgetauscht werden kann, sodass man den leeren Akku nicht erst aufladen muss, sondern direkt einen Ersatzakku einsetzen könnte. Zudem bietet das Smartphone die Möglichkeit, es kabellos aufzuladen und das Display ist ausreichend hell.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display6,1 Zoll 1560 x 720 Pixel (HD plus), Pixeldichte beträgt 283 ppi
CPUMediaTek Helio A25 Octa-Core MT6762D, 64bit, 4x 1,5 GHz 4x 1.8 GHz / GPU: PowerVR GE8320
RAM4 GB RAM
Speicher64 GB (mit microSD bis zu 512 Gigabyte erweiterbar)
BetriebssystemPure Android™ 10.0 (kein Update auf Android 11)
Haupt-KameraDual-Kamera: Standardlinse mit 13 MP f/2.0 Blende und 8 MP Weitwinkelkamera, Mono-LED-Blitz
Front-Kamera8 Megapixel
AnschlüsseUSB-Typ-C-Ladenaschluss, 3.5mm-Klinke
Akkuwechselbarer 4.000 mAh Akku
FarbenGraphite Grey (meinem Testgerät). Außerdem verfügbar Racing Red, Classy Rosegold, Arctic Blue und Oceanic Petrol.
KonnektivitätWi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac 2,4GHz und 5GHz. Mobilfunknetz bis 4G, Wi-Fi Direct, Bluetooth 5 und A-GPS, Galileo, GPS, Glonass und kabelloses Laden
Abmessungen (LxBxH)156 mm x 74 mm x 9,5 mm
Gewicht172 g
LieferumfangGigaset GS3
Rückschale in der Farbe, die man gewählt hat
Wechselbarer 4.000 mAh Akku
10 Watt-Netzteil
USB-Typ-C-Ladekabel
Bedienungsanleitung
technische Daten des Gigaset GS3

Performance

Das Gigaset GS3 wird von einem 64-Bit CPU aus dem Hause MediTek angetrieben, genauer gesagt von dem Mediatek Helio P25 SoC. Bei diesem Prozessor handelt es sich, wie man schon anhand des Preises des Gerätes vermuten kann, um einen Einsteiger-Prozessor, der von 4 GB RAM unterstützt wird. Es handelt sich hierbei zwar um einen acht Kern Prozessor, jedoch takten hier vier der Rechenkerne mit lediglich 1,5 GHz und die anderen vier mit max. 1,8 GHz. Diese Leistung ist nicht gerade hoch, sodass sich die geringe Power schon im Alltag ohne große Beanspruchung mit kleinen Aussetzern und Hängern bemerkbar macht. Daher kann man mit diesem Smartphone keine grafisch anspruchsvollen Titel spielen, sondern lediglich einfache Games mit niedrigen Ansprüchen. Was mir im Testzeitraum jedoch auffiel, das Gigaset GS3 bleibt sowohl im Alltag als auch in den Benchmark Tests überraschend kühl. Da hier andere Smartphones extrem an wärme entwickeln und das schwächere Gigaset GS3 nicht, muss dies unter anderem daran liegen, dass der CPU keine sonderlich hohe Rechenleistung vorweist. 

Der CPU wird natürlich, wie es sich gehört, von einer integrierten Grafikkarte (GPU) unterstützt, bei der es sich in diesem Fall um die PowerVR GE8320 handelt. Dies ist eine Mittelklasse-Grafikakte, von der man ebenso nicht allzu viel erwarten sollte, da diese lediglich mit 0,65 GHz taktet. Der fest verbaute eMMC-Speicher mit 64 GB ist logischerweise nicht der schnellste, aber im Zusammenspiel mit dem Prozessor ein zu erwartendes Gesamtpaket. Sollte man mehr Speicher benötigen, kann dieser bei diesem Modell mit einer zusätzlichen Micro-SD-Speicherkarte um bis zu 512 GB erweitern. Hierbei werden jedoch keinen schnellen Speicherkarten unterstützt, sondern lediglich eine UHS-I Speicherkarte, die natürlich langsamer als eine UHS-II ist.

Laut AndroBench erreicht der interne Speicher beim Schreiben einen Wert von knapp 203 MB/s und beim Lesen fast 267 MB/s, daher schneidet das Gerät sowohl beim Lesen als auch beim Schreiben solide ab, aber eben nicht gut bzw. sehr gut. Der Flash-Speicher von 64 GB ist gut bemessen und von den 64 GB sind 15 % für das System und die vorinstallierten Apps reserviert. Somit bleiben dem Nutzer am Ende knapp 54 GB frei zur Verfügung.

Die bekannten Benchmark Tests habe ich natürlich auch über das Gigaset GS3 laufen lassen und hier kam das Gerät bei Geekbench 5.0 im Single-Core auf einen Wert von 136 und im Multi-Core konnte es 847 Punkte erreichen, bei PCMark für Android kam es auf eine Score von 4415.

(Performance: 2,5 von 5 Punkten)

Display

Beim Gigaset GS3 hat man ein 6,1 Zoll großes HD+ Display verbaut. Dieses IPS-Display löst mit einer Auflösung von 1560 x 720 Pixeln auf, was einer Pixeldichte von 283 ppi entspricht. Als gestochen scharf kann man das Smartphone somit nicht bezeichnen, denn im direkten Vergleich mit dem Gigaset GS290 fallen hier teils sogar leichte Pixelstrukturen auf.  

Das hier verbaute IPS-Display ist jedoch überraschend hell, was man in dieser Preisklasse unter 200€ selten bis gar nicht sieht. Hier beträgt die Helligkeit des Displays im Schnitt 586 cd/m². Was deutlich heller als die bisherigen Smartphones von Gigaset ist und an einem sonnigen Tag von Vorteil sein kann, auch wenn die max. Helligkeit natürlich nicht an ein aktuelles Smartphone von Apple oder Samsung herankommt.

(Display: 4 von 5 Punkten)

Akku

Der Akku im Gigaset GS3 ist 4.000 mAh groß und wechselbar. Dieser soll laut den technischen Daten für eine Akkulaufzeit von bis zu 360 Stunden im Standby halten und knapp 24 Stunden Sprechzeit im LTE-Netz ermöglichen. Im Alltagstest hielt bei mir der Akku gut 24 Stunden durch, anschließend musste ich diesen wieder aufladen. Dabei habe ich gelegentlich telefoniert, hin und wieder im Internet gestöbert und zwischendurch kleine Games gespielt. Die Akkulaufzeit hat mir hier soweit gut gefallen und ist wie erwähnt für einen ganzen Tag ausreichend.

Das Aufladen via Kabel dauert trotz eines kleinen 10 Watt-Netzteil nur etwas über 2 Stunden. Hierbei setzt man inzwischen bei allen neuen Geräten auf einen USB-C Anschluss, beim induktiven aufladen dauert es etwas länger, bis der Akku komplett aufgeladen wurde.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

Kamera

Beim Gigaset GS3 handelt es sich definitiv um ein Einsteiger-Smartphone, was man vor allem an der Kamera bemerkt. Hierbei kommt zwar auf der Rückseite eine Dual-Kamera zum Einsatz, jedoch können alle Kameralinsen nicht wirklich von der Bildqualität überzeugen, egal ob die Standard-Linse oder die Weitwinkel-Linse. 

Die Rückseite Dual-Kamera setzt sich aus eine 13 Megapixel Linse mit einer Blende von f/2.0 und der 8 MP Weitwinkel-Linse mir f/2.2  zusammen und wird bei schlechtem Licht von einem LED-Blitz unterstützt. Bei normalen „guten“ Lichtbedienungen gelingen hier auf dem Smartphone betrachtet vielleicht gute Bilder, doch macht man hier im direkten Vergleich mit einem wirklich guten Smartphone Bilder, merkt man einen gewaltigen Unterschied. Die Bilder des Gigaset GS3 sind somit zwar für Schnappschüsse vielleicht ok, aber für mehr nicht wirklich zu gebrauchen. Gerade bei einem Bild mit Gegenlicht und hellem Hintergrund fehlt es sehr an Schärfe und die Dynamik leidet ebenfalls sehr darunter. Legt man viel Wert auf eine gute Kamera, sollte man daher lieber zu einem anderen Smartphone greifen.

Die Frontkamera löst mit lediglich 8 MP auf. Beim Blitzlicht setzt Gigaset hier wie üblich auf das Aufhellen des Displays, sodass man theoretisch auch im Dunkeln ein Selfie knipsen könnte. Dies geht zwar soweit in Ordnung, doch schöne Bilder gelingen hier eher weniger. Die Frontkamera ermöglicht bei guten Lichtverhältnissen ordentliche Selfies, doch im Großen und Ganzen gehen hier doch viele Details verloren und mit persönlich fehlt es hier teils etwas an der Dynamik und der Schärfe.

Videos können mit dem Gigaset GS3 wie bisher bei sämtlichen anderen Gigaset Smartphones lediglich mit maximal 1.080p und 30 fps aufgenommen werden. 4K-Videos werden daher ebenso wenig unterstützt wie Slow-Motion aufnahmen.

(Kamera: 2,5 von 5 Punkten)

Software

Auf dem Gigaset GS3 wurde eine nahezu pure Version des Android 10 installiert, welches jedoch mit einigen kleinen Zusatzfunktionen versehen wurde. Zu diesen zählt z. B. die Gestensteuerung, welche eine schnellere Systemsteuerung ermöglichen und um z. B. ein Screenshot zu machen, muss man nur mit drei Finger über das Display streichen usw. Ein Update auf Android 11 wird das Gigaset GS3 jedoch definitiv nicht erhalten, Gigaset wird hier lediglich quartalsweise Sicherheitsupdates zur Verfügung stellen und die über ein Zeitraum von 2 Jahren. Bei diesen Sicherheitsupdates ist Gigaset jedoch nicht das schnellste Unternehmen, denn hier kann es gut dreieinhalb Monate dauern, bis das jeweilige Update verfügbar ist. Zum Testzeitpunkt war bei meinem Gigaset GS3 der Stand vom 5. März 2021 aufgespielt.

Was man beim Smartphone beachten sollte, ist, dass dieses keine sogenannte DRM-Zertifizierung besitzt. Somit kann man entsprechend geschützte Inhalte, sprich Videos nur in SD-Qualität streamen, mehr nicht. Das System läuft aufgrund der geringen Leistung hin und wieder nicht wirklich flüssig, daher ist es hier auch vollkommen klar, dass es kein Update auf Android 11 geben wird.

(Software: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Gigaset beschreibt das GS3 als ein Smartphone, welches voll Power für jeden Tag bietet und wirbt mit dem Nachhaltigkeitsaspekt, dass der Akku einfach selbst gewechselt werden kann. Das Smartphone ist definitiv ein Eissteiger-Gerät, doch trotz, dass dieses einige Schwächen besitzt, hat es mich im Test in einigen Bereichen und aufgrund seines geringen Preises mit einigen ungewöhnlichen Funktionen überrascht. Zu diesen gehört z. B. das dieses Smartphone per Wireless Charging aufgeladen werden kann, was eigentlich bei diesem Preis sehr selten vorkommt und das Display punktet mit einer hohen Helligkeit, auch wenn selbiges wiederum leider nicht so scharf ist.

Preis/Leistung

Das Gigaset GS3 kann man direkt bei Gigaset für 179 EUR inkl. kostenlosem Versand bestellen. Im Preisvergleich ist dieses jedoch bei einigen Händlern bereits je nach Farbe ab 147€ erhältlich.

Das Smartphone ist wie bereits erwähnt, kein Flaggschiff aus dem Hause Gigaset, wobei dies vom Unternehmen auch so nie geplant war, schließlich möchte man die Kunden im Einsteiger-Sektor für sich gewinnen. Das Gigaset GS3 hat hier und da Argumente, die für das Gerät sprechen, doch ebenso sprechen auch einige gegen dieses Smartphone. Am Ende muss hier jeder für sich entscheiden, ob einem dieses Gerät 179€ wert ist oder man gleich etwas mehr Geld in die Hand nimmt und zum besser ausgestatteten Gigaset GS4 greift oder einem anderen Smartphone. Günstig ist das GS3 definitiv, doch wer Wert auf mein flüssiges System und eine gute Kamera legt, dem Rate ich hiervon ab. 

Gigaset GS3

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Gigaset.de

ZACO A10

In aller Kürze

Beim Zaco A10 handelt es sich um den neusten Saugroboter des Herstellers aus Gelsenkirchen (Deutschland), welcher mit einer Lasernavigation und zudem über eine vibrierende Wischplatte verfügt. Dabei punktet dieser im Test mit einem fairen Preis und vielen Funktionen, welche andere Hersteller so nicht bieten. Erwähnenswert ist hier die hohe Saugleistung und zugleich geringe Lautstärke und die gute Wischfunktion.

Rein technisch und von seiner Navigation ausgehend, kann der Zaco A10 zwar nicht mit dem Ecovacs Deebot T8 mithalten, jedoch hat dieser vor allem durch seine Wischfunktion überrascht, denn hier bewegt sich das komplette Reinigungstuch, was für ein besseres Lösen des Schmutzes sorgt. Das große Manko dabei ist jedoch, dass man hier zwei Behälter hat. Dies sorgt leider dafür, dass man entweder saugen oder wischen kann und nicht beides auf einmal.

Gefällt uns

  • sehr einfache Einrichtung
  • gutes Reinigungsergebnis
  • Wischfunktion mit Rüttelplatte
  • 3 Jahre Garantie
  • leise

Gefällt uns weniger

  • Saugen und Wischen nicht gleichzeitig möglich
  • keine automatische Teppicherkennung

ZACO A10

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

ZACO liefert den A10 Saug- und Wischroboter in einer wie üblich von Saugrobotern gewohnten Verpackung aus, welche mit einem praktischen Transportgriff ausgestattet wurde. Dadurch kann man den Saugroboter auch wunderbar zum Transport wieder verpacken und so von A nach B transportieren, falls man den Roboter z.B. Bekannten vorführen möchte.

Die Verpackung wurde rundum mit einigen Bildern des A10 versehen und zudem wird man hier über dessen Besonderheiten sowie den Lieferumfang informiert. Somit wird man selbst lokal im Markt, wo die Produkte für gewöhnlich frei präsentiert werden, sehr gut über den ZACO A10 Wisch- und Saugroboter informiert.

Nachdem man die Verpackung geöffnet hat, kann man direkt sehen, dass der Zack A10 beim Transport rundum sicher von Kartonage geschützt wurde. Hierbei hat ZACO alles sehr gut durchdacht und ordentlich in der Verpackung untergebracht. Damit die Sensoren und Stoßdämpfer beim Transport nicht beschädigt werden, wird der Roboter zusätzlich rundum von einer Folie geschützt. 

Direkt über dem Saugroboter befindet sich ein Einsatz, in welchem neben der Bodenplatte der Ladestation eine Anleitung und direkt die vier Seitenbürsten, von denen zwei als Ersatz dabei sind, findet. Unter diesem Einsatz wiederum wurde direkt der Saugroboter zusammen mit einigen Ersatz-Wischtüchern für die Wischplatte verstaut. Außerdem findet man hier noch den zweiten Teil der Ladestation, nämlich das Hauptteil, also der Teil mit den Ladekontakten usw.

Das restliche Zubehör ist in einem Karton im rechten Teil verstaut. Dabei handelt es sich um den Wassertank mit einem montierten Wischtuch, ein Ersatzfilter für den Staubbehälter, das Netzteil für die Ladestation, ein weiteres Ersatztuch für die Boden-Wischplatte, eine Fernbedienung inkl. Batterien, ein Reinigungstool und eine Hartbodenbürste mit Gummilamellen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

ZACO setzt bei all seinen Saugrobotern auf eine runde Gehäuse-Form, was zugleich der Mehrheit der auf dem Mart verfügbaren Saugrobotern entspricht. Mit wenigen Ausnahmen gibt es hier wie z. B. von Neato eine D-Form, welche gegenüber dem runden Design sowohl Vor- und Nachteile besitzt.

Vorteil eines Saugroboters in D-Form ist dessen breite Walzbürste, welche sich hier fast ganz vorne am Saugroboter befindet und somit besser in die Ecken kommt und zudem sind Roboter mit D-Form beim Reinigen oftmals schneller, da diese mit ihrer breiteren Bürste weniger Bahnen fahren müssen. Ein rundes Modell wiederum ist wendiger, da dieser auch in die engeren Stellen besser herankommen und das Manko bezüglich der schlechteren Reinigung der Ecken wird hier durch die seitlichen rotierenden Fühler, welche hier lang genug ausgeführt wurden, gewährleistet.

Die Robotergröße des ZACO A10 entspricht mit einem Durchmesser von 33 cm der Mehrheit aller Saugroboter, ist jedoch z. B. 2 cm kleiner als der Ecovacs Deebot Ozmo 950 und Deebot Ozmo T8 Aivi. Die komplette Höhe von 9,2 cm ist zudem sehr gering und mit einem Gesamtgewicht von 2,65 kg ist dieser erstaunlich leicht. Der Saugroboter des deutschen Unternehmens ZACO wurde wie eigentlich fast alle Produkte auf dem Weltmarkt in China produziert. Dieser macht soweit einen sehr schönen Eindruck und wurde wie seine Konkurrenz zum Großteil aus Kunststoff gefertigt. 

Das Design des ZACO A10 ist soweit gut gelungen, an der Oberfläche ist dieser mit einer hochglänzenden Oberfläche gehalten, die hier in Richtung Metallfinish verläuft. Am ZACO A10 gibt es nicht wie bei anderen Saugrobotern eine Klappe, durch die man an den Staubbehälter rankommt, dieser wird nämlich bei diesem Modell genauso wie der Wischbehälter an der Rückseite befestigt. Dadurch hat der ZACO A10 jedoch den Nachteil, dass dieser nicht saugen und wischen in einem Arbeitsgang, sondern nacheinander erledigen muss. Zudem erfordert dies dann eben noch die Aufmerksamkeit des Besitzers, sodass man vor der Reinigung noch den entsprechenden Behälter einsetzen muss.

An der Oberseite des Saugroboters befindet sich der sehr wichtige Laserdistanzsensor (LDS), welcher für die genau Navigation unverzichtbar ist. Dadurch erkennt der Saugroboter nämlich Hindernisse früher und reduziert schon kurz davor seine Geschwindigkeit und genau dieser ermöglicht es dem Roboter SLAM-Daten für eine Echtzeitkartierung zu erstellen. Auffällig ist hierbei, dass die Abdeckung des Lasers nicht komplett rund ist, sondern nach hinten abgeflacht wurde. Direkt von der Laser-Turm ist ein runder Knopf mit einem Play/Pause Zeichen drauf, dabei handelt es sich um die Auto-Taste, welche beim Betätigen z. B. den Reinigungsmodus startet bzw. beim Betätigen während des Reinigungsvorgangs diesen stoppt. Vor dieser Taste ist eine kleine blaue Status-LED, welche als WiFi-Indikator dient und somit die online Verbindung usw. anzeigt. 

An der Front in Fahrtrichtung verläuft an beiden Seiten bis zur Mitte hin der große Stoßsensor. Mit diesem beweglich gelagerten Dämpfer fährt der Staubsauger sanft gegen Gegenstände wie Tisch-/Stuhlbeine und umkreist dadurch das Hindernis. Dabei wird dieser Gegenstand nicht beschädigt, da der Dämpfer zusätzlich mit einer vorstehenden Gummilippe versehen wurde. An der rechten Seite zwischen dem Stoßdämpfer und dem Staubbehälter findet man zum einen dem Hauptschalter, der zum Ein-/Ausschalten des Saugroboters dient, auch eine Ladebuchse, über welche man den Saugroboter auch direkt aufladen kann, also ohne diesen auf die Ladestation stellen zu müssen. Auf der Gegenüberliegenden Seite wiederum befindet sich der Luftauslass, über welche der Saugroboter seine Abluft abgibt.

Von unten betrachtet befindet sich direkt vorne die schwarz-weiße Ausgleichsrolle und daneben die beiden Ladekontakte, mit welchen der Saugroboter zum aufladen auf die Ladestation fährt. Davor wiederum befinden sich zwei der insgesamt 6 Fallschutz-Sensoren, damit der Saugroboter keine Treppen herunterfällt. Die restlichen vier befinden sich spiegelbildlich neben den beiden großen gefederten Antriebsrädern. Diese Räder sind gefedert, sodass der Saugroboter auch Höhenunterschiede wie z. B. einen Teppich überfahren kann. Vor diesen beiden Rädern findet man die Antriebe und Befestigungspunkte für die seitlich rotierenden Büsten, welche man nach dem auspacken selbst befestigen muss. 

Etwas mittig leicht hinter den Achsen der Haupträder, befindet sich die rotierende Haupt-Reinigungsbürste, welche von einer gelben Abdeckung gesichert wird und sehr einfach zur Reinigung demontiert werden kann. Zu guter Letzt wird wie bereits erwähnt, an der Rückseite wahlweise der Staubbehälter oder Wassertank eingeschoben, je nachdem, ob man möchte, dass der Saugroboter wischt oder saugt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des ZACO A10 ist sehr gut, hierbei gibt es von meiner Seite keine Kritik zu äußern. Das Gehäuse besteht zwar aus Kunststoff, welcher teilweise auch in Hochglanz gehalten wurde, doch durch das metallische Finish stört der Staub drauf weniger und lässt sich wunderbar abreiben, ohne auf der Oberfläche sichtbare Kratzer zu hinterlassen. 

Sämtliche Elemente, egal ob Wassertank, Staubauffangbehälter, lassen sich wunderbar einsetzen und wieder entnehmen, ohne dass man Angst haben muss, dass die Halte- bzw. Klipp-Elemente abbrechen. Ebenso wurde daran gedacht, dass alle Bürsten und Elemente, um welche sich während des Saugens gerne Haare herumwickeln, komplett ohne zusätzliches Werkzeug entfernt lasse, da hierbei alles gesteckt oder via Schiebemechanismen gesichert wird.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

StromversorgungAkku
Akku-ArtLi-Ionen (2.900 mAh)
Navigation3D Laser-Navigation und Puffer
FarbeIndustrial-Look Aluminium, matt Farbe „Iron Grey”
Lautstärke≤ 72 dB im MAX-Modus (diesen braucht man eigentlich kaum)
Formklassische runde Form mit zwei Seitenbürsten
Betriebszeitbis zu 120 Minuten
SensorenAnti-Stoß / Fallschutz Infrarot, 360° LDS SLAM Laser Gyroskop 2.0 Accelerometer
MaßeHöhe 9,2 cm
Durchmesser 33 cm
Gewicht2,65 Kg
LieferumfangZACO A10 Saugroboter
Ladestation + Bodenplatte
Adapter-Kabel
Fernbedienung inkl. Batterien
Hybrid-Borsten-Bürste (vorinstalliert)
Zusätzliche Gummi- Lamellen-Bürste
Zusätzlicher Feinpartikel-Filter
Staubtank (vorinstalliert)
Wischtank-Modul & Microfasertuch
4x zusätzliches Microfasertuch
4x Seitenbürsten
1x Reinigungswerkzeug
Technische Daten des ZACO A10

Ersteinrichtung und Inbetriebnahme 

Bei Bedarf kann der ZACO A10 anders als seine Konkurrenz komplett ohne App verwendet werden jedoch muss man dann einige wenige Einschränkungen bezüglich des Funktionsumfangs in Kauf nehmen, denn virtuelle Grenzen usw. kann man damit dann nicht erstellen. Zur Bedienung besitzt der ZACO A10 an der Oberseite zum einen einzelnen Knopf und man kann zudem die beiliegende Fernbedienung verwenden. Über diese Fernbedienung kann man zahlreiche Funktionen nutzen, also nicht nur den Saugroboter manuell steuern, sondern auch den Spot- oder Kanten-Modus aktivieren und die Saugleistung sowie Zeitpläne für die Reinigung erstellen.  

Den vollen Funktionsumfang bietet jedoch wie besagt nur die App „ZACO Home“. Die Einrichtung darüber ist sehr einfach und wird einem Schritt für Schritt in Textform mit zusätzlichen Bildern erklärt. Während die App heruntergeladen wird, kann man am Saugroboter direkt die beiden Seitenbürsten montieren. Damit man diese nicht vertauscht, sind diese einmal in Blau und in Gelb ausgeführt. Dementsprechend befestigt man die blaue Bürste an der blauen Halterung und die andere an der gelben.

Den Staubauffangbehälter muss nicht mehr einsetzen, da dieser wurde bereits vom Hersteller an seinem Platz eingesetzt. Möchte man wiederum nach der Einrichtung nicht saugen, sondern direkt wischen, dann muss man selbstverständlich den Wassertank anstelle des Staubauffanbehälters einsetzen und zuvor noch mit Wasser auffüllen. Die Ladestation kann ebenfalls zusammengeführt und in eine freien Steckplatz in einer Steckdose eingesteckt werden. Beim Aufstellungsort der Station sollte man darauf achten, dass diese nach rechts und links 1 Meter frei ist und davor 2 Meter, sodass immer gewährleistet wird, dass der Roboter die Station erreicht bzw. findet.

Ohne App kann man den Saugroboter direkt nachdem man alles angeschlossen hat, starten. Dazu muss man einfach den kleinen Kippschalter an der Seite auf „Ein“ stellen und dann fährt der Saugroboter hoch und gibt bekannt, wenn er zur Reinigung bereit ist. Über den Knopf an der Oberseite kann man dann direkt die Reinigung starteten oder wie bereits erwähnt geht dies dann auch über die umfangreichere Fernbedienung mit dem kleinen Display. Jedoch macht der ZACO A10 meiner Meinung nach deutlich mehr Sinn, wenn man diesen zusammen mit der App nutzt, denn somit kann man viele Einstellungen vornehmen und sogar Firmware-Updates installieren usw.

Die kostenlose App „ZACO Home“ führt einen Schritt für Schritt durch den Einrichtungsprozess, bei dem man direkt zu Beginn einen kostenlosen Account erstellen muss. Anschließend muss man das eigenen WLAN aus der Liste aussuchen und daraufhin mit dem des Roboters verbinden, sodass dieser in euer System eingebunden werden kann. Hierbei muss man darauf achten, dass man den Saugroboter mit einem WLAN im 2,4 GHz-Band verbindet, denn 5 GHz wird nicht unterstützt. 

Anschließend kann man zahlreiche Features nutzen, welche man auch von anderen Saugrobotern kennt, zu denen ich später im Unterpunkt „App“ nochmals ausführlich eingehen werde.

(Ersteinrichtung und Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Reinigungsleistung

Der Hausstaub, welcher von der großen Hauptbürste des ZACO A10 erfasst wird, landet in einem 450 ml großen Staubbehälter. Anders als die Konkurrenz steckt im Staubbehälter jedoch mehr Technik dahinter, denn im Inneren wird der Dreck nicht einfach nur gesammelt, sondern man setzt auf einen zellularen Behälter, welcher den feinen Staub vom groben Schmutz trennt. Dies sorgt dafür, dass die Saugleistung auch dann konstant hoch bleibt, wenn der Behälter voller wird. Was mir zudem sehr gut gefällt, ist hierbei, dass man den Staubbehälter komplett aufklappen kann und somit wunderbar entleeren und im Inneren reinigen kann, was bei der Konkurrenz nicht immer so einfach möglich ist.

Beim Wischen setzt man auf einen 350 ml großen Wassertank und eine vibrierende Wischplatte, was für ein besonders leises Wischen sorgt, denn anders als die Konkurrenz wird dabei nur sehr leise gesaugt. Das Reinigungsergebnis hat mir soweit gut gefallen, da sich die eigentliche Reinigungsleistung meiner Meinung jedoch aus der intelligenten Navigation und der Saug- und Wischleistung zusammensetzt, möchte ich dies hier in mehrere Unterkategorien unterordnen.

Navigation

Als ich den ZACO A10 das erste Mal gestartet habe, erstellte dieser zuerst eine Karte vom Stockwerk, dazu startete dieser von der Station beginnend und fuhr kurz alle Räume entlang. Dabei war dieser überraschend leise und als dieser damit fertig war, erhöhte dieser die Saugleistung und startete automatisch die Reinigung.

Beim Navigieren durch die Räume setzt ZACO auf den inzwischen in jedem Saugroboter verbauten Laserdistanzsensor (LDS), aber nicht wie die neusten Modelle auf eine Frontkamera, welche zusätzlich für eine noch bessere Erkennung von Hindernissen sorgen soll. Gerade Letzteres nutzt nämlich nicht jeder gerne, denn hier weiß man nie, ob nicht der Hersteller drauf zugreift und das Videomaterial für irgendwelche Zwecke nutzt. Hier muss ich ganz ehrlich sein, dass ich davon auch kein Fan bin, denn bei einem anderen Wischroboter, den ich mal ausprobiert hatte, war eine Kamera verbaut und da der Akku darin schon nach wenigen Stunden leer war, will ich gar nicht wissen, wie oft hier der Hersteller auf die Kamera zugegriffen hat. Doch anderes Thema, denn ZACO legt hier mehr wert auf die Privatsphäre und hat in diesem Modell zum Glück keine Kamera verbaut. 

Mithilfe des Laserdistanzsensors erstellt der Saugroboter eine Karte eures zu reinigen Stockwerks und somit könnt ihr nach Abschluss der Reinigung genau sehen, wie dieser die Räume abgefahren ist und wie diese automatisch in mehrere Reinigungszonen unterteilt wurden. Dies erkennt man sehr gut an den unterschiedlichen Farben der Räume. Durch den Sensor erkennt der Roboter Hindernisse zum Teil bereits einige Zentimeter früher und drosselt seine Geschwindigkeit, bevor er mit dem Stoßfänger zum Teil gegen diese fährt. Der Roboter erkennt wie seine Mitbewerber problemlos Wände, Schränke und Stuhlbeine. Alle Kleinteile sollte man dagegen wegräumen, was jedoch eigentlich logisch sein sollte. 

Durch den beim Reinigungsvorgang rotierenden Laserdistanzsensor misst der Roboter permanent den Abstand um sich herum und zwar in alle Richtungen. Aus diesen Informationen bzw. Messwerten erstellt dieser schließlich eine präzise Raumkarte, wodurch dieser dann auch sehr genau navigiert und seine Fahrbahnen berechnen kann. Dadurch weiß der ZACO A10 jederzeit, wo er sich befindet, sofern dieser zuvor einmal den kompletten Stock gereinigt hat und eine Raumkarte erstellt hat. 

Der ZACO A10 erstellt nur beim ersten Mal eine Karte vom Stockwerk, bei der dieser wie bereits anfangs erwähnt mit reduzierter Lautstärke die Räumlichkeiten abfährt. Nach den anschließenden Reinigungsvorgängen startet dieser dann immer direkt mit der normalen Reinigung. Die Navigation während des Reinigungsvorgangs war bei mir im Test weitestgehend effizient. Auch wenn es mal so aussehen sollte, dass diese einen Bereich vergisst, täuscht dies, schließlich kommt dieser im Laufe der Reinigung zu dem zuvor ausgelassenen Bereich zurück und schließt damit die komplette Reinigung ab. Lediglich bei engen Aussparungen z. B. zwischen Wand und Möbel hat der Roboter gelegentlich seine Probleme, hier möchte er möglichst eng an der Wand saugen, stößt dann hin und wieder mit dem Bumper gegen die Wand und weicht dann zu sehr ab, sodass er zu stark entgegen lenkt und direkt an die gegenüber liegende Wand fährt und somit zum Teil tiefe Ecken nicht komplett reinigt. 

Ansonsten hatte der ZACO A10 bei der täglichen Reinigung (Saugen) keine Probleme, sofern man zuvor alle Kleinteile wie Spielzeug, Socken usw. aus dem Weg geräumt hat. Zudem hatte er keine Probleme mit den Bereichen unter unseren Schwingstühlen, bei denen andere Modelle teils Probleme hatte. Sollte es bei euch Bereiche geben, bei denen der Saugroboter Probleme hat oder nicht hinfahren darf, kann man in der App angeben, welche Bereiche dieser nicht mehr befahren soll. Dies kann z. B. das Holz-Ablagefach unter dem Holzkamin sein usw. 

Ihr müsst euch keine Sorgen machen, dass der ZACO A10 Treppenstufen herunterstürzt. Schließlich hat man diesen wie inzwischen alle Saugroboter mit mehreren Absturzsensoren an der Unterseite ausgestattet. Dadurch erkennt diese einen Abgrund und bremst davor ab und fährt diesen an der Kante entlang ab.

Bei unserer Couch, die knapp 9,8 cm hoch ist, fuhr der ZACO A10 jedoch nicht drunter, da es für diesen laut dem Laser zu eng wird. Zum Teil würde dieser sogar darunter passen, doch hier verlaufen darunter tiefere Stege zur Versteifung der Couch und da würde dieser eventuell hängen bleiben. Daher sollte eure Couch unter der ihr reinigen wollt, entweder mehr Platz bieten oder nahezu auf dem Boden aufliegen. Bei einigen bisher getesteten Saugrobotern war es an unserer aktuellen Couch sogar so, dass dieser darunter gekommen ist, aber nicht mehr herausgefunden hat, da dieser überall angestoßen war. Daher ist es mir dann doch lieber, dass der Roboter wie der ZACO A10 gar nicht erst unter die Couch fährt, anstelle spontan immer wieder mal darunter stecken zu bleiben.

Hindernisüberwindung

Ebenso wichtig wie eine gute Navigation ist auch die Hindernisüberwindung. Schließlich habe viele unter euch, wie auch wir, einen oder sogar mehrere Teppiche in der Wohnung oder im Haus liegen. Diesen sollte der ZACO A10 jedenfalls ohne Probleme überwinden, denn diesen ständig wegzuräumen, würde einen auf Dauer natürlich absolut stören. Wichtig ist hierbei jedoch nach der ersten kompletten Reinigung, also dem ersten Saugen, direkt in der App die Teppichzonen zu markieren, denn dadurch weiß dieser automatisch, welche Bereiche er beim Wischen nicht befahren soll. Eine spezielle Teppicherkennung gibt es bei ZACO nämlich leider nicht. 

Damit der ZACO A10 auch Höhenunterschiede wie z.B Türschwellen oder Teppiche überwinden kann, setzt man auf die bewährte Antriebstechnik, bei denen die Räder gefedert sind. Somit hat der ZACO A10 keine Probleme, höhen von bis zu 2 cm zu überwindet. Damit dies jedoch problemlos gelingt, sollte die Kante leicht abgerundet sein, denn bei harten Kanten ist schon bei gut 1 bis 1,5 cm Schluss. Ganz wichtig mit dunklen Teppichen hat der Saugroboter kein Problem, denn hier gibt es Modelle, die schwarze Teppiche nicht befahren, da dem Roboter durch die Absturzsensoren vorgegaukelt wird, das dies ein Abgrund wäre. Dies passier am häufigsten bei hellem Boden und dunklen Teppichen, ist hier wie erwähnt jedoch kein Problem.

Saugleistung

Der ZACO A10 hat in meinem Test mit einer sehr guten Saugleistung gepunktet, sodass man hier von einem sehr guten Reinigungsergebnis reden kann. Schmutz auf Hartböden wie z.B. Fließen, Parkett, Vinyl usw. hat dieser sehr gründlich entfernt und auch bei Teppichen war die Reinigungsleistung gut, jedoch haben mich hier die Modelle mit einer automatischen Teppicherkennung mehr überzeugt. Während der Reinigung kann man praktischerweise die Saugleistung stufenlos regulieren, sodass man bei einem Parkett weniger Saugleistung einstellt als bei Teppichböden usw. Je nach festgelegter Saugleistung erhöht sich dabei logischerweise auch die Lautstärke des Roboters, doch gerade die Saugleistung bis ca. 40 % kann man auch dann einstellen, wenn man gerade zuhause ist. 

Als sehr nützlich hat sich die einstellbare Rotationsgeschwindigkeit der beiden Seitenbürsten herausgestellt, denn diese hätte ich mir schon bei so manch anderen Saugroboter gewünscht. Somit kann sehr effektiv verhindert werden, dass der Staub von einer Seite weggestoßen wird und somit unter Umständen nicht eingesaugt wird. Dies ist wirklich nur ein kleines Detail, doch man sollte dieses nützliche Feature nicht unterschätzen.

Wischfunktion

Die Wischfunktion des ZACO A10 gefällt mir gut, denn hierbei vibriert die komplette Wischplatte sehr schnell, was deutlich leiser ist, denn gerade bei den ersten Saugrobotern mit elektronischer Wischplatte sorgte dies für einen deutlich höheren Lärm. 

Die besagte Wischfunktion ersetzt jedoch auch hier keineswegs das normal händische Wischen, denn hierfür kann der kompakte Saugroboter nicht genug Druck aufbringen. Ich würde diese Funktion eher als Methode bezeichnen, bei welcher der sehr feine Staub, welcher beim Saugen übrig bleibt, aufgesammelt wird. Einen hartnäckigen Fleck wie z. B. angetrockneten Saft usw. bekommt der Roboter nicht anstandslos beseitigt.

Da es beim ZACO A10 der Fall ist, dass dieser entweder saugen oder wischen kann, hat man den Wischbehälter mit einer kleinen Mulde versehen, indem eine geringe Menge Staub eingefangen werden kann. Diese Mulde für Staub kann zur Reinigung einfach ausgespült werden, was zwar nicht so einfach geht wie der aufklappbare Saugbehälter, jedoch ist es dennoch kein großer Akt. Die Wasserdurchflussmenge kann man wie bei allen zeitgemäßen Wischrobotern in der App selbst konfigurieren, dabei steht die Option: Sanft, Standard und Stark zur Auswahl.

(Reinigungsleistung: 4,5 von 5 Punkten)

App

ZACOHome
Preis: Kostenlos
ZACOHome
Preis: Kostenlos

Wie bereits im Laufe des Testberichts erwähnt, können sämtliche Einstellungen des ZACO A10 mithilfe der umfangreichen App eingestellt werden. Hierbei wurde alles übersichtlich gehalten und man findet sich schnell zurecht.

Beim ersten Aufrufen der Startseite des ZACO A10 wird einem kurz und knapp ein Teil der Funktionen erklärt. Auf dieser Übersichtsseite sieht man, sofern der Saugroboter noch nie gereinigt hat, nur den aktuellen Akkustand und man kann die verschiednen Befehle ausführen. Bei Dauer und Reinigungsfläche werdet ihr erst einen Wert angezeigt bekommen, wenn man eine Karte erstellt hat und der Saugroboter das erste Mal die Etage gereinigt hat. 

Somit wird man, sofern man den Haushaltshelfer direkt starten möchte, erst noch darauf hingewiesen, dass noch keine Karte gespeichert wurde. Dies sollte man tun, denn nur so kann man die ganzen zusätzlichen Funktionen wie Sperrzonen, To-Go-Zonen usw. nutzen. Beim erstellen der Karte könnt ihr Live in der App nachverfolgen, wie der Roboter immer mehr Fläche bzw. Bereiche der Karte ergänzt und wo dieser dazu entlanggefahren ist. Anschließend startet dieser dann direkt die Reinigung und fährt einen bis zu diesem Zeitpunkt komplett in hellblau eingefärbten Raum ab. Sobald dieser fertig ist, unterteilt der Roboter die Räume voll automatisch in der App, was man wunderbar an den verschiedenen Farben erkennt, dies hat auch noch weitere Vorteile, die man mit den zusätzlichen Funktionen nutzen kann.  

Zu Beginn sieht man auf der Startseite nur die Tasten „Start, Aufladen und Fernbedienung“ diese sollte soweit selbsterklärend sein, wischt man nun jedoch nach oben, erscheinen fünf weitere Menüpunkte. Zu diesen zählt die Funktion Suche Roboter, bei der dieser durch seinen Lautsprecher mitteilt, wo sich dieser befindet. Dies ist dann sinnvoll, wenn man, während man nicht zu Hause war, den Roboter das Haus reinigen gelassen hat und diesen aus irgendeinem Grund nicht auf seiner Ladestation findet. Kartenmanagement dient dazu, die Karten zu verwalten, was bei mehren Stockwerken sinnvoll ist. Außerdem kann man hier dann noch raumspezifische Reinigung, To-Go Zonen und Sperrzonen erstellen. Gerade Letzteres kann hier sehr nützlich sein, denn darüber habe ich z. B. den Eingangsbereich, der mit einem Teppich versehen ist, mit einem No-Wish Bereich versehen. Alternativ kann man hier in der Karte auch eine virtuelle Wand bzw. Grenze einfügen usw.  

Tippt man oben rechts auf das Balkensymbol, gelangt man in das Einstellungsmenü der ZACO A10, hier kann man dementsprechend einige Einstellungen vornehmen. Dazu zählt z. B. die Möglichkeit, einen Reinigungsplan zu erstellen, also selbst zu bestimmen, wann der Saugroboter an welchem Tag und zu welchen Uhrzeiten dieser seine Arbeit verrichten soll. Im Menüpunkt Wartung kann man einsehen, wann es Zeit wird, die Bürsten, Sensoren usw. zu reinigen. Dabei wird einem wunderbar erklärt, wie man das jeweilige Element wartet, sodass dies jeder hinbekommen sollte. Ebenfalls nützlich finde ich hier die Möglichkeit, die Saugstärke stufenlos regulieren zu können sowie die Geschwindigkeit der beiden Seitenbürsten zu bestimmen. Selbstverständlich kann man hier, wie es sich für einen Saugroboter mit Wischfunktion gehört, auch die Wassermenge, die beim Wischen verwendet werden darf, einstellen. Zu den restlichen Menüpunkten zählt hier dann noch die Spracheinstellung, die man gleich zu Beginn auf Deutsch umstellen sollte und zudem kann man nach Firmware-Updates suchen usw.

Kartenerstellung

Jeder Saugroboter mit einem Laserdistanzsensor (LDS) erstellt während seiner Reinigung eine Karte und daher macht dies der neue ZACO A10 ebenfalls voll automatisch. Dabei kann man während bzw. nach dem saugen unter anderem auch direkt erkennen, wo die Füße des Tisches und der Stühle sind oder wo der Roboter nicht hingekommen ist. Nach einmaligem Saugen aller Räume hat man somit direkt eine Karte der kompletten Räumlichkeiten im Haus. Anschließend kann man in der Karte jederzeit eine virtuelle Wand, die der Roboter nicht befahren soll, bestimmen oder auch eine Nicht-Wischen-Zone einfügen. Diese Nicht-Wisch-Zone dient dazu, dass der ZACO A10 hier eben nicht die Wischfunktion aktiviert, falls es eben in diesem Bereich aufgrund eines empfindlicheren Bodens nicht ideal wäre oder man hier einen Teppich liegen hat, was dieser nicht erkennt. Ebenfalls genial finde ich die Go-To-Zonen, diese dienen dazu, dass man dem Saugroboter direkt mitteilt, dass dieser zur in der Karten gekennzeichnete Fläche fährt und diese dann reinigt. Dies ist sehr vorteilhaft, wenn man z. B. etwas Zucker oder Mehl in der Küche verschüttet hat und zu faul ist, den herkömmlichen Staubsauger herzuholen.

Kommen wir noch zur bereits angedeuteten Erstellung der Mehrgeschosskarten. Diese ist nämlich vor allem für Hausbesitzer von Vorteil, denn somit kann man die tollen Kartenfunktionen auch problemlos auf bis zu drei Etagen nutzen. Hat der Saugroboter den ersten Stock, also den Bereich im Erdgeschoss komplett gereinigt und ist wieder an der Ladestation angekommen, erstellt dieser die erste Karte vom Erdgeschoss. Anschließend muss man den Saugroboter inkl. Ladestation in den nächsten Stock tragen und dort aufstellen. Ist der Saugroboter voll aufgeladen, kann man umgehend die Reinigung vom zweiten Stock starten, dies sollte jedoch auch von der Ladestation aus erfolgen. Ist der Roboter auch hier fertig, dann kann man auch dieses Geschoss abspeichern. Anschießend kann man die Karten in der Kartenverwaltung jederzeit aufrufen und hier virtuelle Wände einzeichnen usw.

(App: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke

Die Lautstärke des ZACO A10 ist wirklich sehr angenehm. Die von Werk eingestellte Saugleistung ist bei 35 % eingestellt und hierbei ist dieser wirklich überraschen leise. Allerdings begleitet das dezente Saugen permanent in Pfeifen, welches einige Leute als störend empfinden könnten. Bei max. Saugleistung beträgt die Lautstärke knapp über 62 Dezibel, was erstaunlich ist, denn für mich ist dies somit der bisher leistete Saugroboter. Dies verändert sich hier auch nicht, wenn man die elektronische Wischplatte montiert, denn in diesem Modus saugt der Staubsauger nur gering bis gar nicht, sodass man dabei fast nur den Antrieb des Roboters hört. 

(Lautstärke: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Damit der ZACO A10 die Ladestation schnellstmöglich nach dem Ende des Reinigungsvorgangs findet, solltet ihr diesen direkt von der Station aus starten lassen. Dies ist immer sehr von Vorteil, denn ansonsten irrt dieser teils etwas länger umher oder findet diese gar nicht. Jedoch hatte ich im Test zu keinem Zeitpunkt dieses Problem, der Roboter fuhr zwar gelegentlich erst in die falsche Richtung, doch dann wendete er direkt und machte sich auf den direkten Weg zu Ladestation.

Der Akku im ZACO A10 ist im Vergleich zu seiner Konkurrenz mit 2.900 mAh deutlich kleiner, denn diese haben teils Akkus mit 5.000 mAh und etwas mehr. Dies hat zufolge, dass der Roboter bei niedriger Saugleistung, die jedoch meistens auch ausreichend sein sollte, bis zu 2 Stunden am Stück saugen kann. Ob diese reine Arbeitszeit für eure komplette Wohnung bzw. Haus ausreicht, hängt dabei natürlich von euren Räumlichkeiten ab, also von der Größe eurer Wohnung oder dem Haus und wie verwinkelt es bei euch ist. Habt ihr viele rechteckige Zimmer, welche der Saugroboter möglichst gerade abfahren kann, dann reicht dies weiter aus, als wenn hier viele Tischfüße usw. im Weg sind.

Sollte der Akku jedoch beim Reinigungsvorgang fast leer gehen, aber die Etage noch nicht fertig gereinigt worden sein, dann setzt der ZACO A10 logischerweise die Reinigung nach dem aufladen automatisch fort. Für eine volle Akkuladung benötigt dieser knapp 4 Stunden.

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

ZACO wirbt den A10 als den smartesten Saugroboter der ZACO-Famile. Dem kann ich soweit natürlich auch zustimmen, denn es handelt sich technische gesehen um das neuste Top-Modell des Unternehmens, welcher dank seiner ausgereiften Saug- und Wischleistung punktet. Außerdem bekommt ihr vom deutschen Unternehmen nicht wie üblich 2 Jahre Garantie, sondern insgesamt 3 Jahre.  

Der ZACO A10 reinigt dank seines Laserdistanzsensors sehr präzise und erstellt sehr exakte Karten eurer Wohnung bzw. von eurem Haus. Dadurch manövriert dieser weitestgehend durch jeden Abschnitt in euren Räumlichkeiten, sofern dieser auch in die Ecken bzw. Lücken passt. 

Bei Saugen und Wischen kann man jedoch hier leider nicht beides auf einmal machen, sondern möchte man von Saugen auf Wischen wechseln, dann muss man den Behälter manuell wechseln, sodass dies nicht möglich ist, wenn man auf der Arbeit ist. Hier erfordert es somit etwas mehr eingreifen vom Nutzer, was man bei anderen Modellen nicht muss.

Dafür wiederum bietet der ZACO A10 eine sehr ordentliche Saug- und gute Wischleistung, bei dem beide Arbeiten zudem mit einer erstaunlich leisen Lautstärke überraschten. Des Weiteren punktet der ZACO A10 bei Staubbehälter mit einer sehr einfachen Entleerung, denn hier kann man den kompletten Behälter ohne eine störende Kante öffnen. 

Preis/Leistung

ZACO hat die UVP des A10 bei 469€e angesetzt, doch in verschiednen Onlineshops ist dieser aktuell für 399€ verfügbar.

Der Saugroboter hat zwar hier und da kleine Schwächen, zu denen z. B. die nicht ganz so genau Navigation zählt, doch dafür punktet dieser mit anderen Funktionen. Dazu zählen neben den bereits im Abschnitt „Beschreibung“ erwähnten Punkten auch die stufenlose Regulierung der Saugleistung und die Drehgeschwindigkeit der beiden Seitenbürsten. In puncto Saug- und Wischleistung konnte mich der ZACO A10 soweit absolut überzeugen, denn er liefert ein gründliches Reinigungsergebnis.

ZACO A10

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.zacorobot.eu

Lesertest: Jabra Elite 75t

Wir haben den Zufall entschieden lassen und unser Leser Serhat G. wurde für diesen Lesertest ausgewählt. Er hatte nun Zeit sich mit dem Testprodukt vertraut zu machen und berichtet über seine Erfahrungen.

Wir danken dem Hersteller Jabra für die Bereitstellung des Produktes für den testr Lesertest!

Jabra Elite 75t

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Testbericht

Die Jabra Elite 75t

Ich wurde von testr.at als Tester für die Jabra Elite 75t ausgewählt. Vielen Dank an testr.at für die kostenfreie Bereitstellung des Testgerätes. Dieser Umstand beeinflusst keineswegs meine Meinung. 

Die Kopfhörer kamen in einer robusten und zugleich sehr edlen Verpackung an. Schon anhand der Verpackung kann man sich sicher sein, dass es sich um ein wertiges Gerät handelt. In der Verpackung sind mit enthalten unter anderem die Kopfhörer, das Ladecase und Ohrstöpsel für verschiedene Ohrgrößen. Beim Öffnen der Verpackung wird man direkt mit den beiden Earbuds und der Aufschrift „Welcome to superior Sound“ begrüßt. Ich nehme an, dass Jabra hiermit versucht, einen Hype-Effekt zu erschaffen. Diesen habe ich tatsächlich beim Auspacken empfunden. 

Nach dem Auspacken ging es direkt weiter ans Aufladen der Kopfhörer. Zu dem Ladecase lässt sich sagen, dass es ein schönes haptisches Gefühl hat. Es ist zwar matt, aber nicht im rauen Ton. Dieses Gefühl lässt sich mit einer Kombination aus glänzendem und mattem Material vergleichen. Nicht zu viel von dem einen, aber auch nicht zu wenig vom anderen. Es liegt gut in der Hand und hat auch starke Magneten zum Verschluss verbaut. 

Beim Öffnen und Schließen beweist die Mechanik vom Ladecase feinste Qualität. Es entsteht kein Quietschen oder Klappern. Für mich wirkt das Ladecase sehr langlebig und ich bin mir zuversichtlich, dass ich es noch mehrere Jahre problemlos verwenden kann. Auch beim Einziehen der Kopfhörer werden kräftige Magneten verwendet. Das ist vor allem deshalb gut, weil man auf dieser Weise eigentlich nicht viel falsch machen kann. Zum Laden des Cases wird ein USB-C Anschluss verwendet und kein veralteter Micro USB Anschluss, wie man es sonst von anderen Herstellern gewohnt ist. Neben dem Ladeanschluss ist ein kleines LED, welches den Status des Ladecases anzeigt (z. B. voll aufgeladen, update wird durchgeführt, o. Ä.). Es ist zwar klein und hinten nicht direkt ersichtlich platziert, aber es erfüllt seinen Zweck. Für mich hat ordentliche Qualität und guter Sound mehr Priorität als ein Status-LED. Das Ladecase überzeugt mich zwar sehr, jedoch fehlt mir hier das Qi-Charging (kabelloses aufladen durch Induktion). Leider hat Jabra den Weg eingeschlagen, die Elite 75t zu separieren. Es gibt zwei Varianten: die sog. Classic, die ich getestet habe und die Classic Wireless Charging Variante. Meiner Meinung nach wäre es viel besser, wenn nur eine Variante existieren würde. Diese sollte dann idealerweise Qi-Charging fähig sein. Denn nicht immer schleppt man ein USB-C Kabel mit sich oder hat einen Anschluss an Strom. Jedoch hat man das Handy in der Regel eher dabei und kann es durch neue Innovationen wie Wireless PowerShare (Bezeichnung von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich) zur Ladestation umfunktionieren. 

Die Kopfhörer an sich haben ebenfalls ein ähnliches haptisches Gefühl wie das Ladecase und sehen zudem sehr schick aus. Beide Kopfhörer haben über der Jabra Aufschrift unter dem Kunststoff ein LED platziert, welches ähnlich wie ein Status-LED funktioniert. Sehr begeistert haben mich die LEDs an den Kopfhörern. Diese liegen unter dem Kunststoff der Kopfhörer ohne jegliche Öffnung oder transparenten Material. Trotzdem sind sie gut sichtbar, wenn sie mal aufleuchten. 

Die Inbetriebnahme der Kopfhörer war ein Kinderspiel. Jeweils an beiden Kopfhörer gleichzeitig drei Sekunden lang den Knopf drücken, um in den Kopplungsmodus bzw. Suchmodus überzugehen. Nachdem ich die Kopfhörer mittels Bluetooth mit meinem Handy verbunden habe, habe ich mir bereits ein bisschen zuvor vorbereitet. Ich habe die Sound+ App von Jabra heruntergeladen, mit welcher man die Elite 75t hauptsächlich ansteuert. Diese hat neben der Ansteuerung auch nette Features wie z. B. die sog. „Soundscapes“. Dadurch ist es möglich, harmonische Töne zu wiedergeben, v. a. welcher aus der Natur wie z. B. Regen oder ein Wasserfall. Dann war noch eine kleine Wartezeit vorprogrammiert, da es ein Update für die Kopfhörer gab. Das hat eine Weile gedauert, so ca. um die drei bis fünf Minuten. Nachdem die Kopfhörer eingerichtet waren, war es an der Zeit für die Kopfhörer sich unter Beweis zu stellen. Ab dem Zeitpunkt stand die Frage im Raum, ob ich wirklich superior Sound erleben darf. 

Als die Musik spielte, war die Atmosphäre eine ganz andere. Es hat mich wirklich im positiven Sinne umgehauen. Nachdem mit der Sound+ App das individuelle Profil richtig eingestellt wurde, wird jeder Anhänger verschiedenster Genres glücklich. Es ist möglich, sowohl basslastige Musik zu hören als auch sich mal mit harmonischen Tönen zurückzulehnen und zu entspannen. Sehr früh war mir eines klar: Der Sound ist wirklich sehr überlegen im Vergleich zur Konkurrenz. Jabra hält seine Versprechen. Neben dem Sound ist mir ebenfalls der Tragekomfort sehr wichtig als Nutzer. Ich hatte bis dato keine Schmerzen trotz empfindlicheren Ohren. Auch nach mehreren Stunden sind diese sehr bequem beim Tragen. Die Kopfhörer haben einen sehr guten Halt, wenn die richtigen Ohrstöpsel genutzt werden. Auch nach längerer sportlicher Aktivität sitzen die Elite 75t bombensicher in den Ohren. Das ANC ist nicht wirklich gut. Dass Geräusche unterdrückt werden, ist teilweise bemerkbar. Jedoch werden Geräusche, die aus entgegengesetzten Richtungen stammen, nicht vollständig unterdrückt. Zudem hat das ANC keinen nennenswerten Effekt gegen Hochtöner. Um eine ruhige Geräuschkulisse (z. B. in der Bahn) zu schaffen reicht es allerdings allemal aus. An dem ANC besteht bei Jabra noch eindeutig Verbesserungsbedarf. Das Pendant vom ANC, also der sog. HearThrough-Modus (dt. „hör durch“) ist zu meinem Überraschen erstaunlich gut. Durch diesen Modus höre ich Geräusche noch besser, als ich sie ohne Kopfhörer hören würde. Die MyControls Funktion in der Sound+ App von Jabra ermöglicht einem, individuelle Steuerungen einzustellen. Dies ist sehr praktisch, da für mich gewisse Funktionen wichtiger sind. Somit kann ich mir diese so einstellen, wie ich sie brauche. Zur Akkulaufzeit kann ich nichts Negatives berichten, die versprochenen Werte werden eingehalten. 

Abschließend kann ich zu den Jabra Elite 75t sagen, dass diese vor allem in Aspekten wie Verarbeitung, Soundqualität, langer Akkulaufzeit und sicherem Halt punkten. Sehr lobenswert ist, dass Jabra viel Individualität mit den Elite 75t ermöglicht. Es ist einem möglich nahezu alles bis in die kleinsten Details zu konfigurieren. Jedoch ist leider das ANC nicht wirklich nennenswert und bedauernswerterweise gibt es Qi-Charging in der Basisvariante. Die Kopfhörer sind für Sport gut geeignet. Klare Empfehlung meinerseits für Nutzer denen ANC nicht so wichtig ist. Ich werde die Jabra Elite 75t noch eine sehr lange Zeit nutzen, da diese erstaunlich gut sind. 

tado° Funk-Temperatursensor

In aller Kürze

Vor Kurzem hat tado° eine nützliche Erweiterung der hauseigenen smarten Heizkörperthermostate vorgestellt, den sogenannten Funk-Temperatursensor. Bei diesem handelt es sich wie von tado° gewohnt, um ein schnell und einfach eingerichtetes Thermostat, welches dafür sorgt, dass die Raumtemperatur nicht mehr am Heizkörper, sondern direkt im Raum gemessen wird. Dazu kann dieses entweder an die Wand montiert werden oder mit einem zusätzlichen Halter z. B. auf ein Möbelstück gestellt werden. Dabei können z. B. mehrer tado° Heizkörperthermostate, welche sich in einem gemeinsamen Raum befinden, mit einem Funk-Temperatursensor verbunden werden und man kann auf Wunsch direkt am Temperatursensor die gewünschte Raumtemperatur einstellen, ohne dabei das Smartphone zur Hand nehmen zu müssen. 

Voraussetzung, um dieses Produkt aus dem Hause tado° verwenden zu können, ist jedoch der Besitz von mindestens einem tado° Heizkörperthermostat und einer tado° Bridge. Der tado° Funk-Temperatursensor funktioniert hervorragend und ich bin hier soweit vom Produkt begeistert. Bemängeln kann ich hier lediglich den Preis, denn mit knapp 80€ ist das Produkt nicht grade günstig.

Gefällt uns

  • zeitloses und schönes Design
  • sehr einfache Einrichtung
  • ideal für Räume mit vielen Heizkörpern
  • Unterstützung von vielen Assistenten
  • exakte Temperaturregelung

Gefällt uns weniger

  • hohe Anschaffungskosten

tado° Funk-Temperatursensor

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Beim Funk-Temperatursensor hat tado° wie beim smarte Heizkörperthermostat Starter Kit V3+ eine schlichte weiße Verpackung gewählt, welche rundum einige Informationen zum Produkt verrät. 

Die Oberseite präsentiert den Funk-Temperatursensor zusammen mit dem großen tado°-Logo. Zudem wird hier in Englisch darüber informiert, wie das Produkt heißt und im unteren Bereich wird darauf hingewiesen, dass für den Funk-Temperatursensor eine tado° Internet Bridge benötigt wird. An der linke schmalen Seite informiert tado° auf mehren Sprachen, darunter auch auf Deutsch über den Lieferumfang. Während einem an der schmalen Seite verraten wird, wo tado° sein Firmensitz hat und zudem ist diese Seite mit einem Aufkleber versehen, welcher einem die Seriennummer des Produktes zeigt. Die meisten Informationen beinhaltet jedoch wie bei den meisten Produkten die Rückseite, hier wird einem nämlich erneut ein Bild des Funk-Temperatursensors gezeigt und man wird über dessen Funktionsumfang informiert.

Zum Öffnen der Verpackung muss die Lasche an der perforierten Kante abgetrennt werden. Anschließend erblickt man direkt den Funk-Temperatursensor, welcher in eine Folie eingepackt wurde. Auf der Oberfläche des Sensors klebt ein QR-Code, über welchen man das Produkt später einrichten kann und an der Rückseite ist direkt schon die Montageplatte befestigt. Direkt unter dem Thermostat findet man das Befestigungsmaterial (Schrauben und Klebestreifen), was alles zusammen in einem kleinen Kunststoffbeutel verpackt wurde. Zu guter Letzt sind unter dem Einleger, in welchem der Funk-Temperatursensor eingelegt wurden, die Kurzanleitung und Sicherheitshinweise zu finden. Die Batterien für die Stromversorgung (3x AAA) sind bereits eingesetzt, damit diese sich jedoch nicht entladen, befindet sich am Kontakt ein Papierstreifen. 

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Der Funk-Temperatursensor ist typisch für tado° in einem komplett weißen Kunststoffgehäuse gehalten, was sehr modern und schön aussieht. Die Form des Gerätes ist quadratisch und somit 104 x 104 x 19 Millimeter groß und das Gewicht beträgt knapp 140 Gramm. Ausgeschaltete sieht man an der Front links unten lediglich ein dezenten, knapp 1 mm tief eingelassener tado° Schriftzug und an der rechten Ecke einen runden Knopf. Über diesen Knopf kann man durch dessen betätigen, das nicht direkt sichtbare Matrix-Display aktivieren, welches aus 10 x 19 einzelnen LEDs besteht. Dadurch kann man dann nach der Einrichtung über die Sensor-Tasten, welche an der Front versteckt sind, die Temperatur regulieren. 

Der Funk-Temperatursensor wird Mithilfe der Montageplatte an der Wand befestigt, da hier zur Stromversorgung 3 AAA Batterien eingesetzt werden, benötigt man keine weitere Stromversorgung. Die Montageplatte kann entweder an den beiden länglichen Streifen mit den Klebestreifen versehen werden oder durch as Lochbild mit den beiden Schrauben direkt an die Wand verschraubt werden, ganz so, wie man es möchte bzw. wie es die Oberfläche der Wand erlaubt. Bei Rauputz muss man hier wohl definitiv zu der Variante mit dem Bohren und Schrauben greifen, während man bei einer Tapete zur schnelleren und einfachen Monate via Klebestreifen greifen kann.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der tado°Funk-Temperatursensor wurde wie vom Unternehmen gewohnt schön und hochwertig verarbeitet. Das Gehäuse wurde durchdacht aufgebaut und bei den Montagemöglichkeiten wurde an alles gedacht. Angebracht an die Wand sieht das Produkt gut aus und es handelt sich hier um keinen billigen Kunststoff. 

Das Matrix-Display gefällt mir hier gut, lässt sich immer gut ablesen und leuchtet nicht permanent, sonder nur dann, wenn man den runden Knopf betätigt. Leuchtet das Display nicht, dann verschwindet die Anzeige quasi nahezu unsichtbar ins Gehäuse. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Sensorentado° misst die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit. Die Genauigkeit des Temperatursensors beträgt 0,01°C.
Funkverbindung868 MHz, Mesh (6LoWPAN)
Anzeige und BedienungLED Matrix Display bestehend aus 10 x 19 LEDs. Eine mechanische und zwei Touch-Tasten.
GrößeSmartes Heizkörperthermostat: 104 x 104 x 18 mm
Stromversorgung4.5V DC (3 AAA Batterien, 1,200 mAh)
MaterialKunststoff (matt weiß)
Maximale Anzahl der tado° Geräte pro Zuhausebis zu 25 Gerät
Lieferumfangtado° Bridge
tado° Heizkörper-Thermostat
kurzes Ethernet Kabel
kurzes USB-A auf Micro-USB Kabel
kompaktes Netzteil
Steckeradapter EU-/UK
viele verschiedene Adapter
Welcome-Guide

Einrichtung und Konfiguration

Um den tado°Funk-Temperatursensor nutzen zu können, muss dieser über die tado° App eingerichtet werden, doch zuvor kann man die Wandhalterung von diesem an die Wand anbringen. Dazu wie bereits erwähnt entweder die Klebestreifen an die vorhergesehenen Punkte anbringen oder bei einer rauen Wand das Ganze auch mithilfe der beiliegenden Dübel und Schrauben befestigen. Ist dies getan, kann man sofern noch nicht geschehen, die kostenlose tado°-App auf das Smartphone herunterladen, welche sowohl auf iOS im AppStore oder bei Android im Google PlayStore zum Download bereitsteht.

tado°
Preis: Kostenlos+
tado°
Preis: Kostenlos

In der tado° App wählt man im unteren Reiter „Einstellungen“ aus, navigiert zum Menüpunkt „Räume & Geräte“ und tippt auf den blauen Button „Gerät hinzufügen“. Daraufhin kommt eine neue Seite, bei der man aus den vorgeschlagenen Produkten der Funk-Temperatursensor auswählt und nun scannt man direkt mit der Kamera des Smartphones den QR-Code auf der Außenseite des Funk-Temperatursensors. Alternativ kann man hier auch den Code in der Innenseite unmittelbar neben dem Batteriefach scannen, denn hier handelt es sich exakt um denselben Code. Ist dies erledigt, startet automatisch der Registrierungsprozess und der tado° Funk-Temperatursensor wird in euer SmartHome Netzwerk eingebunden. Dabei begleitet euch die App Schritt für Schritt durch die restliche Einrichtung und somit sollte dies jeder hinbekommen, da es wirklich sehr einfach ist.

Beachten sollte man hier jedoch, dass einem der Funk-Temperatursensor von tado° nichts bringt, wenn ihr kein Heizkörperthermostat des Herstellers besitzt bzw. nicht einmal die Bridge für die Internetverbindung zu Hause habt. Dies müsst ihr somit direkt z. B. im Starter Kit dazu kaufen oder bereits besitzen. Bei der Einrichtung muss man zudem den tado° Funk-Temperatursensor zu einem Raum zuordnen, indem logischerweise bereits ein Heizkörperthermostat von tado° im Betrieb ist. Außerdem kann man selbstverständlich in einem Raum, indem z. B. gleich drei Heizkörper mit smarten Heizkörperthermostaten von tado° im Einsatz sind, diese alle zusammen einem tado° Funk-Temperatursensor zuweisen, der somit allen Thermostaten seine gemessene Temperatur im Raum mitteilt und diese somit reguliert.

(Einrichtung & Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang und Bedienung

Betätigt man den runden Knopf am tado° Funk Thermometer, leuchten die einzelnen LEDs auf dem Display und zeigen einem die aktuelle Raumtemperatur an. Kurz darauf wechselt diese Anzeige auf die vom Nutzer gewünschte Temperatur und man kann bei Bedarf über die beiden Sensor-Pfeiltasten die Temperatur, die man wünscht, direkt am Sensor in 0,1 °C Schritten individuell einstellen. Dazu muss man dann weder das Smartphone zur Hand nehmen noch zum Heizkörperthermostat an der Heizung laufen. 

Nutzt man das neue tado° Funk Thermometer, kann man die Temperatur über die tado° App noch präziser einstellen, denn dadurch ist dies hier nicht mehr nur in 0,5 °C Schritten, sondern in 0,1 °C Schritten möglich, was eine noch exaktere Einstellung auf die gewünschte Wohlfühltemperatur ermöglicht. Außerdem zeigt die App durch den Einsatz des Funk Thermometer die Raumtemperatur, in denen Räumen, in welchem solch eines eingesetzt wird, ebenfalls in der feineren Abstimmung an und zudem wird hier auch die Luftfeuchtigkeit iim Raum gezeigt.

Sämtliche bereits von den tado° Heizkörperthermostaten bekannte Funktionen bleiben ansonsten selbstverständlich ebenfalls erhalten. Daher kann man in der App weiterhin wie gewohnt Zeitpläne erstellen, sodass man angibt, wann genau welche Temperatur in dem jeweiligen Raum erreicht werden soll und wann diese abgesenkt werden darf. Des Weiteren kann man auch einen der Sprachassistenten verwenden, um die Temperatur zu steuern usw.

(Funktionsumfang und Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Sicherheit

Bei der Funkverbindung des tado° Funk Temperatursensor setzt man auf exakt dieselbe sichere Verbindung wie auch bei den Heizkörper-Thermostaten. Die einzelnen Geräte funken nach dem 6LoWPAN-Protokoll auf einem 868-MHz-Band, was zudem energiesparend sein soll. Die Verbindung der tado° Bridge über den Server erfolgt verschlüsselt via TSL 1.2. Somit sollte das System weitergehen sicher ausgelegt sein, sofern sich tado° hier keine groben Fehler bei der Programmierung erlaubt hat.

Den tado° Funk-Temperatursensor kann man als Nutzer eigenständig zurücksetzen. Dazu muss man die Internet Bridge manuell in den Pairing-Modus versetzen, wie das geht, erfahrt ihr hier. Anschließend betätigt man die Taste am Funk-Temperatursensor für drei Sekunden, sodass auf dem Display das Pairing Zeichen aufleuchtet, nun aber direkt erneut die Taste für drei Sekunden betätigen, sodass nun auf dem Display ein Schraubenschlüssel und Schraubenzieher zu sehen sein sollte. Anschließend navigiert man durch die Pfeiltaste durch das Menü des Displays und tippt solange, bis die Kettenglieder mit einem kleinen Pfeil zu sehen sind. Nun die Taste erneut betätigen und das Pairing wird ausgeführt. Dabei sucht der tado° Funk-Temperatursensor automatisch nach der Bridge und verbindet sich mit dieser, was durch das Symbol der Kettenglieder signalisiert wird.

(Sicherheit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der neuen tado° Funk-Temperatursensor ist eine durchaus nützliche Ergänzung für Besitzer des tado° smartes Heizen Starter-Kit und diejenigen, die mehrere tado° Heizkörper-Thermostate verwenden. Dadurch wird die Messung der Raumtemperatur, welche bisher direkt am Heizkörper gemessen wurde, sinnvoll entkoppelt und fortan im Raum, also am tado° Funk-Temperatursensor gemessen. Sinnvoll ist dieses neue Produkt eigentlich für alle tado° Nutzer mit tado° Heizkörperthermostaten, doch besonders dürfte es für diejenigen interessant sein, die z. B. in einem Raum gleich drei oder mehr Heizkörper haben und alle direkt über dieses Gerät reguliert haben möchten. Das Produkt sorgt für einen echten Komfortgewinn, ist dafür jedoch nicht ganz günstig.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 79,99€ ist der tado° Funk-Temperatursensor kein günstiger Zubehör, sorgt jedoch für eine bessere Temperaturregulierung und einen hohen Komfortgewinn. In diversen Onlineshops ist der Funk-Temperatursensor jedoch bereits etwas günstiger und liegt aktuell bei ca. 69,99€. Dies ist zwar weiterhin nicht günstig, doch da man dieses Produkt nicht in jedem Raum brauchen wird, ist es dennoch interessant. Schließlich macht dies vor allem in einem großen Wohnzimmer oder Wohn-/Esszimmer, indem mehrere Heizkörper vorhanden sind, durchaus Sinn, sofern man hier dann an allen auch ein tado° Heizkörper-Thermostat im Einsatz hat. 

tado° Funk-Temperatursensor

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: tado.com/de

Google Nest Hub (2. Generation)

Vor Kurzem hat Google die 2. Generation des Nest Hub vorgestellt, der auf dem ersten Blick identisch wie sein Vorgänger aussieht. Neuerungen gibt es hier unter anderem bei den Mikros, damit die neue Generation euch noch besser versteht, wurde hier nun noch ein drittes Mikrofon verbaut. Außerdem hat Google etwas am Klang geschraubt, sodass dieser im direkten Vergleich etwas voluminöser klingt. Dadurch resultiert auch das etwas höhere Gewicht, was der Zusätzlichen und leicht veränderten Hardware zu Schulden ist. Zu guter Letzt hat auch der Soli-Sensor denn Einzug in den Nest Hub der 2. Generation erhalten. Dieser Sensor ist unter anderem in der Lage, auf Wunsch den Schlaf der Person, welche vor dem Display schläft, zu analysieren. Sollte dies gewünscht sein, müsste das smarte Display in diesem Fall auf eurem Nachtisch neben euch stehen, denn in der Küche oder dem Esszimmer bringt es euch nichts, sofern ihr nicht vorhabt, in diesen Räumen zu schlafen. Außerdem ermöglicht der Sensor euch den Nest Hub der 2. Generation mithilfe von Gesten zu steuern, wie es z. B. auch im Google Pixel 4 der Fall war. 

Gefällt uns

  • umfangreicher Funktionsumfang dank Display
  • zahlreiche Sensoren
  • sehr guter Sprachassistent

Gefällt uns weniger

  • Klang besser als beim Vorgänger, aber immer noch schwach
  • Schlaftracking eventuell nur 1 Jahr kostenlos
  • kein ZigBee
  • alter Hohlstecker-Anschluss

Google-Store bei Amazon

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Den Nest Hub der 2. Generation liefert Google in einer nahezu identischen Verpackung wie dessen Vorgänger aus, nur dass man hier bei der neuen Generation die Darstellung etwas verändert hat. 

Angefangen an der Vorderseite, hier präsentiert sich der neu Google Nest Hub der 2. Generation mit seinem neuen Interface, bei dem nun mehrere Kacheln gezeigt werden, welche zugleich mehrere Informationen anzeigen. Das Google-Logo und die Bezeichnung des Produktes findet man direkt an derselben Stelle wie beim alten Hub, nämlich oben links, während man nun neue, im unteren linken Rand informiert wird, dass es sich um die 2. Generation des Nest Hub handelt und dieser weiterhin ein 7-Zoll Display besitzt. Zu guter Letzt sieht man in der rechten Ecke noch den bekannten Sprachbefehl für den Google Assistant „Hey Google“, bei dem dieser einem daraufhin die Frage beantwortet oder den Befehle ausführt. 

An der rechten Seite erwähnt Google zahlreiche Funktionen, welche man mit dem Nest Hub der 2. Generation ausführen kann, zu denen zum einen der neue Tageslichtwecker und der neue Schlafsensor zählen. Direkt gegenüber an der linken Seite werden zahlreiche Beispiele aufgezählt, welche man den Google Assistant fragen kann und zudem sind hier einig der wichtige kompatiblen Apps aufgelistet, zu denen Youtube, Netflix, Spotify und einig weitere zählen.

Betrachtet man die Rückseite, wird hier einem ein großes Bild dargestellt, auf dem man den Nest Hub der 2. Generation auf einem Sideboard stehen sieht, jedoch macht er eigentlich aufgrund des neuen Schlafsensors auch weiterhin wie sein Vorgänger auf dem Nachttisch eine sehr gute Figur. Zu guter Letzt findet man an der Unterseite noch die üblichen technischen Anforderungen im klein gedruckten sowie die Farbe des Gerätes und eine Auflistung des Lieferumfangs.

Hebt man den Deckel an, erblickt man direkt den neuen Google Nest Hub der 2. Generation, welcher in der bereits vom Vorgänger bekannten Schutzfolie verpackt wurde. Das Display zeigt dabei nach oben und wird durch die Verpackung bestens geschützt. Entnimmt man den Nest Hub samt Zellulose-Einleger aus der Verpackung, findet man darunter noch eine kleine Kurzanleitung sowie Sicherheitshinweise und das bereits vom alten Nest Hub bekannte 1,50 Meter lange Netzkabel.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Bei der Größe und dem Design hat sich auf den ersten Blick beim neuen Google Nest Hub der 2. Generation nichts gegenüber seinem Vorgänger verändert, dieser nimmt weiterhin eine Standfläche von ca. 180 x 120 mm ein. Auch dieses Modell wird von Google in der Farbe Carbon (mein Modell) und Kreide angeboten. Außerdem setzt Google hier den Trend von recycelten Kunststoff fort und so kommt auch hier wie bereits beim Google Nest Mini und dem Google Nest Audio rund 54 Prozent wiederverwerteter Kunststoff zum Einsatz. 

Durch sein schlichtes Design lässt sich der Nest Hub nahezu überall im gesamten Haus oder der Wohnung platzieren, vorausgesetzt ihr habt am Wunschort eine Steckdose vorhanden, von denen es im Altbau gelegentlich gerne mal knapp zugeht. An der Vorderseite erblickt man direkt das kompakt 7 Zoll (knapp 18 cm) große Touch-Display, um welches weiterhin der knapp 12 mm breite weiße Rahmen verläuft. Hier findet man mittig im oberen Teil den Umgebungslichtsensor sowie zwei der insgesamt drei Mikrofone und eine kleine rote LED. Letzteres zeigt einem dabei direkt an, wenn die Mikrofone stummgeschaltet wurden, von denen das zusätzliche neue Mikrofon vermutlich im Stoff am Fuß integriert wurde, denn im Bereich des Displays konnte ich hier keine neue Öffnung dafür finden.

Der Umgebungslichtsensor passt, wie der Name schon vermuten lässt, die Helligkeit des Displays automatisch an das Umgebungslicht des Nest Hub der 2. Generation an. Die drei verbauten Mikrofone wiederum dienen wohl der wichtigsten Funktion, nämlich der, dass euch der Sprachassistenten im Raum verstehen kann. Damit dies nun noch zuverlässiger funktioniert, hat Google hier wie bei den anderen neuen Sprachassistenten nun auch hier noch ein drittes Mikrofon verbaut. Da Google den eigenen Aussagen nach die Privatsphäre sehr wichtig ist, hat man an der Rückseite des Displays einen Schieberegler integriert, über welchen man mechanisch die Mikrofone Stummschalten kann. Zudem findet man hier neben der Lautstärkeregulierung via Touch am Display auch eine Lautstärkewippe an der Rückseite.

Von hinten betrachtet erblickt man den mit Stoff bespannten Standfuß, indem an der Rückseite der neue Breitbandlautsprecher verbaut wurde, welcher einen kräftigeren Klang erzeugen soll, ob dies auch wirklich so ist, verrate ich euch im weiteren Verlauf des Testberichts. Die Rückseite bzw. der Stoff ist mit dem des Google Nest Audio identisch, sodass es sich beim „Kreide“ Modell um einen hellgrauen und beim „Carbon“ Modell um einen dunkelgrauen Stoff handelt, während das Display bei beiden Modellen in Weiß gehalten wurde.

Der Google Nest Hub wurde sehr schlicht gehalten, sodass man als Laie im ausgeschalteten Zustand vielleicht nicht direkt erkennen würde, dass es sich um ein Produkt aus dem Hause Google handelt. Hier gibt einem nur das sehr kleine und dezent platzierte „G“ an der Rückseite auf dem Standfuß einen kleinen Hinweis, wobei ein Laie hierbei sicherlich nicht direkt auf Google tippen würde. Sehr Schade finde ich persönlich, dass Google hier weiterhin auf denselben Hohlstecker mit dickem Netzteil setzt. Nicht nur ärgerlich, dass hier das Netzteil in der Steckdose sehr klobig ist und bei einer Mehrfachsteckdose gerne direkt mehrere Steckplätze abdeckt, sondern auch, dass man hier immer noch auf diesen sehr exotischen Anschluss setzt, anstelle von USB-C. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Mit der Verarbeitung des Google Nest Hub der ersten Generation war ich bereits zufrieden und da sich hier rein äußerlich nichts Gravierendes verändert hat, bin ich damit auch bei der neuen 2. Generation zufrieden. Klar, hier gibt es noch etwas Luft nach oben, man hätte den Rand des Displays reduzieren können und dabei zugleich das Display vergrößern können oder eben endlich von dem Hohlstecker auf USB-C umstellen können, doch beides stört im Alltag beim Nest Hub der 2. Generation nicht sonderlich.  

Schließlich ist es hier so hat man das Gerät mithilfe des 150 cm langen Kabel erst einmal angeschlossen und aufgestellt, dann bleibt dieses eigentlich auch an diesem Ort und wird nicht umhergetragen. Damit ein sicherer Stand gewährleistet wird, hat Google auch hier wie bei sämtlichen anderen smarten Lautsprechern die komplette Unterseite mit einer weißen Gummischicht versehen, die für ausreichend halt sorgt.  

Der Stoff an der Rückseite fühlt sich soweit ebenfalls sehr gut an, lediglich die matte graue Kunststoffrückseite neigt meiner Meinung zu leicht zum Verkratzen und ist etwas zu anfällig gegenüber fettige Finger. Bei mir z. B. ist es auch hier wie beim Vorgänger schon beim Entfernen der Folie dazu gekommen, dass ich hier teils einige feine Kratzer erkennen konnte.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Sprachassistenten-ArtSprachassistent mit Touch-Display
FarbenCarbon (Grau) und Kreide (Weiß)
Displaygröße7 Zoll (ca. 17,8 cm)
Abmessungen/Gewicht120,4 x 177,4 x 69,5 mm (HxBxT) / Gewicht: 558 Gramm
LautsprecherBreitbandlautsprecher mit 43,5-mm-Treiber (nach hinten gerichtet)
MaterialKunststoff/Stoff
KonnektivitätIEEE802.11 b/g/n/ac (2,4 und 5 GHz) Wireless-Netzwerk, Bluetooth 5, integrierte Chromecast-Technologie und 802.15.4 (bei 2,4 GHz) Thread – Funktionalität noch nicht verfügbar
Stromversorgung15 Watt Netzteil mit einer länge von 150cm
SensorenSoli-Sensor für Motion Sense 
EQ-Umgebungslichtsensor
Temperatursensor
Lieferumfang1x Google Nest Hub (2.Generation)
1x 15 Watt Netzteil (150 cm lang)
1x Kurzanleitung
technische Daten des Google Nest Hub (2.Generation)

Installation und Einrichtung 

Bereits die Einrichtung des ersten Google Nest Hub war wirklich sehr einfach, doch die des neuen ist nochmals etwas einfacher geworden. Um den Google Nest Hub der 2. Generation einzurichten, benötigt man wie für alle Smart Home Produkte aus dm Hause Google die kostenlos Google Home-App. Dies App steht kostenlos im Appstore für iOS-Geräte und im Google Play Store für Android-Geräte zur Verfügung.

Google Home
Preis: Kostenlos
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Zur Einrichtung versorgt man den Google Nest Hub der 2. Generation direkt mit Strom und wartet, bis dieser hochgefahren wurde und den Hinweis anzeigt, dass man die Google Home App herunterladen soll. Dies hatte ich soweit schon zuvor, da ich die App schon für andere Geräte von Google nutze. Neu ist, dass wir direkt im Stadtbildschirm gefragt wird, ob ihr den Nest Hub anrichten wollt, was noch direkter und einfacher den Einrichtungsvorgang startet. Anschließend wählt man in der App, dass man ein neues Gerät einrichten bzw. verbinden möchte und schon sucht die App nach einem neuen Gerät. Ist der Nest Hub gefunden, muss man den QR-Code auf dem Display abscannen und schon richtet man den Hub einfach ein und befolgt hierzu die Anweisungen in der App, bei der man dann z. B. den Aufstellungsort (Raum) angibt, indem der Nest Hub aufgestellt wird. Während der Einrichtung müsst ihr auch kurz euer WLAN-Netzwerk auswählen, das Passwort wiederum, übermittelt automatisch euer Smartphone und sobald danach die Verbindung erfolgreich hergestellt wurde, macht der Google Nest Hub automatisch ein Firmwareupdate auf die neuste Software.

In dieser Zeit darf man auf dem Smartphone den Google Assistant für den Nest Hub einrichten. Dazu muss/darf man hier einigen Zugriffsberechtigungen zustimmen und kann Voice-Match einrichten, sodass der Nest Hub der 2. Generation bzw. der darin integrierte Google Assistant automatisch weiß, dass ihr einen Befehl ausgesprochen habt und nicht der/die Partner/-in bzw. die Kinder einen Befehl gegeben bzw. ausgesprochen haben. Danach wird man gefragt, ob man einen der kompatiblen Musikdienste mit dem Google Nest Hub der 2. Generation verknüpfen möchte. Hierbei steht Spotify, Youtube Music, Google Play Musik, Deezer und inzwischen auch Apple Music zur Auswahl. Im nächsten Schritt folgen dann noch die Streaming-Dienste wie Maxdom, Amazon Prime und Netflix, welche man dann ebenso wie die verknüpften Musikdienste direkt über den Nest Hub via Sprachbefehl anhören bzw. anschauen kann. 

Im weiteren Verlauf der Einrichtung kann man dann den Dienst Google Duo einrichten, sodass man mit anderen mit dem Dienst kompatiblen Produkten telefonieren kann (in diesem Fall dann aber nur im Audio-Format, da keine Kamera verbaut ist). Anschließend werdet ihr noch gefragt, ob der Nest Hub im Standby-Modus Bilder eurer Galerie, die ihr ausgewählt hab, anzeigen soll, also quasi ähnlich eines digitalen Bilderrahmens.

Zu guter Letzt kann das neue Schlaftracking, welches über den neuen Soli-Sensor aufgezeichnet wird, auf Wunsch aktiviert werden und man wird noch ausführlich auf dessen Funktion hingewiesen. Diese soll laut den Angaben in der App auch das Schnarchen usw. aufzeichnen und wird mit Google Fit synchronisiert. Dabei muss man dann auch einen Schlafrhythmus einstellen, wodurch ihr dann morgens durch den Tageslichtwecker sanft aus dem Schlaf geholt werdet. Für das Schlaftracking zeigt euch danach der Nest Hub noch, wie die neuen Funktionen funktionieren und auf was man dabei genau achten sollte.

(Installation & Einrichtung: 4 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Würde man beide Google Nest Hub Generationen nebeneinanderstellen, dann würde ein Laie den kleinen Äußerlichen unterschied, unter Umständen gar nicht feststellen. Neu ist hier nämlich das nahtlosere Design des Displays, da beim Nest Hub der 2. Generation die graue Lippe rund und um das Display verschwunden ist. 

Im Inneren hat sich dagegen etwas mehr getan, denn hier hat man nun einen 43,5 mm großen Breitbandlautsprecher verbaut, der laut Google einer Steigerung des Basses von 50 Prozent gegenüber dem Vorgängermodell bieten soll. Dies war auch zwingend erforderlich, denn der Nest Hub der 1. Generation klang insgesamt doch sehr höhenbetont und von Bass konnte man hier nicht wirklich reden. Auch der interne Prozessor wurde verbessert und so werkelt im Inneren nun ein Quad-Core-ARM-CPU mit 64 Bit und 1,9 GHz, sodass Befehle insgesamt etwas schneller ausgeführt werden. Dennoch habe ich hier im Test teils festgestellt, dass alles noch minimal verzögert abläuft, was jedoch hoffentlich via Software-Updates verbessert wird.   

Der Nest Hub der 2. Generation hat zahlreiche Funktionen, die man zum Teil jedoch bereits auch in der 1. Generation geboten bekam, aber es gibt auch einige neue Funktionen doch der Reihe nach. Beim Nest Hub der 2. Generation kann man den Übersetzungsmodus nutzen, hat die Möglichkeit, direkt am Nest Hub Filme und Serien via Netflix und Co. anzusehen, kann Smarthome-Geräte steuern, einfach Musik hören, YouTube Videos ansehen, Nachrichten, die auf dem Smartphone eingehen, lesen und selbstverständlich all das tun, was man auch mit einem anderen Produkt mit integriertem Google Assistant machen kann. Zudem kann der Nest Hub selbstverständlich als digitaler Fotorahmen verwendet werden, was bei diesen Produkten, also Smart-Speaker mit großem Display sehr beliebt ist. 

Neu ist beim Google Nest Hub 2 gegenüber dessen Vorgänger, dass man nun dank des neuen Soli-Sensors den eigenen Schlaf aufzeichnen kann, sofern man diese Funktion aktiviert hat und diesen auf den Nachtisch neben dem Bett platziert. Dabei nutzt der Nest Hub die drei Mikrofone und den neuen Soli-Sensor, bei dem es sich um ein Radar handelt, um den Schlaf der Person vor dem Display zu analysieren. Außerdem werden zudem noch der EQ-und Umgebungslicht- und ein Temperatursensor dazu verwendet, um euch unter anderem am Morgen, sobald ihr von dem sanft weckenden Tageslichtwecker geweckt worden seid, mit den Daten, die aufgezeichnet wurden, zu versorgen. Zudem werden diese sofern vorhanden mit Google Fit synchronisiert, bei dem es sich um eine App handelt wie bei Apple die App Namens „Health“, in der sämtliche Daten wie der Puls usw. der über kompatible Geräte aufgezeichnet wird, übertragen werden. Sleep Sensing, wie das Aufzeichnen des Schlafes bei Google genannt wird, verwendet Motion Sense und erkennt, wenn ihr euch in der nachts bewegt, schnarcht oder hustet und dies erfahrt ihr dann am nächsten Morgen ebenfalls. 

Weitere neue Funktionen des Google Nest Hub der 2. Generation ist die Gestensteuerung, welche ebenfalls durch den Soli-Sensor erkannt wird. Dadurch kann man z. B. durchs Heben der flachen Hand vor das Display die Musikwiedergabe stoppen. Dabei sendet der Radar (Soli-Sensor) sogenannte elektromagnetische Welle ab, welche dann auf die Hand, die vor das Display gehalten wird, treffen und dadurch kann der Sensor erkennen, was für eine Geste es ist und führt den entsprechenden Befehl aus. Dabei ist es jedoch sehr wichtig, dass ihr die Geste schnell ausführt, also mit eurer Hand schneller auf das Display zukommt. Ansonsten wird der Befehl nicht erkannt, was auch gut ist, denn sonst würde jedes Mal, wenn ihr mit der Hand am Display vorbeikommt, die Musik angehalten werden. 

Zu guter Letzt beherrscht der neue Nest Hub noch das Netzwerkprotokoll Thread, welches z. B. auch beim HomePod mini zum Einsatz kommt. Damit kann man später smarte Geräte noch einfacher verbinden und steuern. Die Betonung liegt hier jedoch bei Später, denn hier handelt es sich aktuell nur um eine Vorbereitung, die Funktion ist aktuell noch nicht freigeschaltet. Google Duo-Anrufe sind wie beim Vorgängermodell weiterhin möglich, aufgrund der fehlenden Kamera am Nest Hub bleibt euer Bild jedoch bei eurem Gegenüber leer, während ihr eure Gesprächspartner/-in sehen könnt.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Display und Lautsprecher

Das Display des Google Nest Hub der 2. Generation ist unverändert und somit weiterhin 7-Zoll groß. Ebenso beträgt die Auflösung weiterhin 1024 x 600 Pixel, was einer Pixeldichte von 170 PPI entspricht. Das ist natürlich weiterhin kein gestochen scharfes Display, doch für die alltäglichen Anwendungen, welche man mit dem Google Nest Hub tun kann, absolut ausreichend. Man kann hier zwar wie erwähnt auch Filme oder Serien über Netflix usw. ansehen, doch aufgrund des doch sehr spiegelnden Displays und dessen Größe vermute ich, dass dies nicht jeder machen wird, sondern lieber den Fernseher oder ein Tablet zur Hand nimmt.  

Der Displayrand ist weiterhin rund um das Display relativ breit gehalten, was mich zwar schon beim Vorgänger etwas gestört hat, doch da dies bisher noch kein anderer Hersteller bei diesen Geräten besser gemacht hat, lasse ich dies nicht negativ in die Rezension einfließen. 

Beim Aufstellort solltet ihr beim Nest Hub weiterhin darauf achten, dass sich hier keine direkte Lichtquelle gegenüber befindet, wie z. B. ein Fenster oder eine Lampe. Diese Dinge würden sich nämlich teils sehr im Display spiegeln, was je nachdem, was ihr mit dem Nest Hub machen möchtet, etwas stören könnte. Ansonsten lässt sich das Display dank einer hohen max. Helligkeit gut ablesen und passt sich dank Helligkeitssensor immer dem aktuellen Umgebungslicht an.

Beim Lautsprecher verspricht Google bei max- Lautstärke eine Verbesserung des Basses um 50 % gegenüber dem Vorgängermodell. Der Lautsprecher ist weiterhin nach hinten gerichtet, somit finde ich dies weiterhin nicht optimal gelöst, denn wenn der Treiber nach vorne gerichtet wäre, würde das gesamte Klangbild besser zum Hörer kommen. Bei uns, wo der Nest Hub in der Küche auf der Kücheninsel steht, ist dies zwar wiederum gut, da so der Klang in die Richtung Wohn-/Esszimmer gerichtet wird, doch dies ist nicht bei jedem von Vorteil. 

Viel hat sich klanglich leider jedoch nicht getan, der Klang ist zwar ausreichend, mehr aber auch nicht. Für die dezente Beschallung im Schlafzimmer oder im Büro auf dem Schreibtisch reicht der solide Klang zwar aus, aber bei der allgemeinen Musikwiedergabe sind viele andere reinen Lautsprecher deutlich besser geeignet. Das Klangbild klingt zwar allgemein voluminöser und der Bass ist wirklich kräftiger, aber da dieser beim Vorgänger echt sehr mager war, sind 50 % Steigerung nicht gerade viel.

(Display und Lautsprecher: 3,5 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Der neue Google Nest Hub lässt sich weiterhin nicht manuell oder via Sprachbefehl abschalten. Sodass dieser, sofern dieser permanent am Stromnetz angeschlossen ist, auch Strom verbraucht. Sagt man hier „Hey Google schalte das Display aus“, dann wird zwar das Display auf den ersten Blick abgeschaltet, jedoch merkt man dann schnell, dass es nur sehr stark abgedunkelt wurde. Ausschalten lässt sich der Google Nest Hub nur, wenn man diesen vom Stromnetz trennt.

Das Netzteil, welches Google hier mit im Lieferumfang beilegt, liefert eine maximale Leistung von 15 Watt. Im Stand-by-Modus benötigt der Google Nest Hub der 2. Generation im Schnitt etwas über 3 Watt (bei 100 % Helligkeit). Im alltäglichen Gebrauch hab ich mit meinem Stromkostenmessgerät einen Wert von 4 bis 5 Watt erreicht. Sodass der Stromverbrauch aufgrund der neuen Sensoren, zusätzlichen Mikros und des neuen Treibers minimal gestiegen ist.

Hier eine kleine Tabelle, welche zeigt, was der Google Nest Hub (2.Generation) im Einsatz im Stand-by und durchschnittlichen Betrieb verbraucht.

pro Tag0,10 kWh/ bei 24 h im Standby-Betrieb0,15 kWh/ beim alltäglichen Betrieb (realistischer Wert)
in der Woche (7 Tage)0,67 kWh/ bei 24 h im Standby-Betrieb0,90 kWh/ beim alltäglichen Betrieb (realistischer Wert)
im Monat (4 Wochen) 2,69 kWh/ bei 24 h im Standby-Betrieb4 kWh/ beim alltäglichen Betrieb (realistischer Wert)
im Jahr34,94 kWh/ bei 24 h im Standby-Betrieb45 kWh/ beim alltäglichen Betrieb (realistischer Wert)

(Stromverbrauch: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Nest Hub der 2. Generation bietet Google den Nachfolger des ersten Sprachassistenten mit Display an. Dieser wurde teils mit neuen Funktion und Verbesserungen versehen, welche die neue Generation zwar besser, aber nicht perfekt machen. 

Man kann mit diesem Produkt natürlich mehr machen als mit einem reinen Sprachassistenten ohne Display, doch diese Stärken reizt Google meiner Meinung nicht ganz aus. Hier hätte man das Gerät noch etwas größer bauen können, damit ein besser Klang geboten wird und zudem wäre eine Kamera wünschenswert, sodass man bei Google-Duo usw. auch dem gegenüber ein Live-Bild liefern kann. Zudem sollte man endlich vom Hohlstecker auf USB-C umrüsten, denn dieser Anschluss ist aktuell die Zukunft und leichter bei einem defekt zu ersetzen.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 99,99 € ist der Google Nest Hub (2. Generation) günstiger als das Vorgängermodell zu seinem damaligen Marktstart und zudem auch das aktuell günstigste smarte Display. Knapp dahinter folgt hier erst der Amazon Echo Show 8 mit knapp 130€ (UVP). Der Preis des Nest Hub ist hier bisher sehr stabil, sodass die UVP auch aktuell noch der Bestpreis ist. 

Zwar wurde der Google Nest Hub 2. Generation gegenüber seinen Vorgänger verbessert, doch dennoch hat dieser weiterhin ein paar schwächen. Als Rezept-Assistent, der mir zudem meine Playlist beim Kochen und Backen abspielt, eignet sich dieser zwar wunderbar, doch um ein großes Zimmer zu beschallen, fehlt diesem einfach das Volumen. Dafür kann die neue Generation nun via Gesten gestreut werden, was überraschend gut funktioniert hat und er kann durch den Soli-Sensor und seinen Mikros den Schlaf sehr gut aufzeichnen. Jedoch müsste ich mich somit zwei Geräte kaufen, da ich diesen zu Schade finde, um ihn nur auf dem Nachtisch stehen zu haben, um meinen Schlaf aufzuzeichnen und unter dem Tag dann wiederum in die Küche zu tragen und dort anzuschließen. Außerdem vermisse ich hier eine Kamera, die ich z. B. bei Google-Duo usw. nutzen könnte, denn hier liefern andere Hersteller bei einem geringfügig höheren Preis ein besseres Gesamtpaket.

Google-Store bei Amazon

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: store.google.de

Teufel Supreme On

In aller Kürze

Der Teufel Supreme On überzeugt im Test mit einer hochwertigen Verarbeitung und einem schönen Design. Zudem gefällt mir die Steuerung über den kleinen Joystick sehr gut, erspart man sich doch das lange Suchen der vielen seitlichen Tasten oder Fehleingaben, welche häufig bei einer Touch-Bedienung vorkommen. Klangtechnisch zeigt Teufel auch hier erneut, was einen guten Klang ausmacht, der in vielen Musik-Genres positiv überzeugen kann. Trotz Aluminiumgehäuse ist der On-Ear Kopfhörer überraschend leicht und lässt sich für den Transfort kompakt zusammenklappen. Meiner Meinung nach ein gelungener On-Ear Kopfhörer von Teufel, der zudem in überraschend vielen Farbvarianten erhältlich ist.

Gefällt uns

  • bequemer Tragekomfort
  • einfache Bedienung
  • bis zu 30h Akkulaufzeit
  • kraftvoller Klang
  • Schnellladetechnologie
  • Design

Gefällt uns weniger

  • Preisklasse vergleichbar mit Kopfhörern mit ANC
  • je nach Brillengestell auf Dauer etwas unangenehm

Teufel Supreme On

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Teufel liefert seine Produkte schon lange Zeit in einem neutralen, ungebleichten Karton aus, welcher mit dezenten Informationen über das jeweilige Produkt versehen wird. Dies ist soweit auch absolut logisch, schließlich bietet Teufel die hauseigenen Produkte nicht in normalen Läden an, sondern nur in den eigenen Stores und im Online-Shop. Somit zieren die äußeren Flächen der kompakten Verpackung des Teufel Supreme On die üblichen Informationen, zu denen die Teufel-Logos, der Produktname, einige technischen Details (Gewicht, Maße usw.) und die Farbe des Kopfhörers zählen.

Beim Aufklappen der Verpackung erblickt man direkt den Teufel Supreme On, der hier zum Schutz in eine Kunststofffolie geschoben wurde. Inzwischen hat mir auch Teufel bei den letzten Produkten gezeigt, dass einem das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit bei der Verpackung wichtig ist, sodass man auch hier weniger Kunststoff einsetzt. Der Einleger, der nämlich sonst häufig aus Kunststoff gefertigt war, besteht hier nun aus demselben Material wie der Rest der Verpackung, nämlich aus Kartonage. Unter diesem Einleger ist eine zusätzliche kleine Schachtel verstaut, die schon anhand der Beschriftung verrät, dass sich darin die Zubehörteile des Teufel Supreme On befinden. Somit findet man darin neben dem weichen Kopfhörer-Beutel, in welchen man den Supreme On samt Zubehör verstauen kann, auch ein 1,20 Meter langes 3,5 mm Klinkenkabel mit einer Multifunktion-Tasten-Fernbedienung und ein ca. 1 Meter lange USB-A auf USB-C Ladekabel, von denen das Klinkenkabel in derselben Farbe galten wurde, wie man den Kopfhörer gewählt hat. Beide Kabel sind hier nochmals in einem kleinen Kunststoffbeutel verpackt, was man sich jedoch meiner Meinung nach hätte sparen können, denn diese Dinge hätte man direkt in dem Beutel für den Kopfhörer oder einfach so in der Kartonage verstauen können.

Zu guter Letzt liegt im Boden der Verpackung noch eine ausführliche Bedienungsanleitung bei, welche einem jederzeit weiterhilft, wenn man Probleme hat oder etwas im Bezug der Bedienung nicht verstehen sollte.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Supreme On wagt Teufel etwas Neues, denn dieser Kopfhörer ist anders als die bisherigen Kopfhörer deutlich auffälliger und moderner angehaucht und wird nicht mehr nur in Schwarz und Weiß angeboten. Nun stehen wie bereits beim neuen Teufel Motiv Go Bluetooth-Lautsprecher auch etliche Farben zur Auswahl. Die da wären: Night Black, Sand White, Space Blue, Moon Gray, Ivy Green und Pate Gold handelt. 

Der Teufel Supreme On ist außerdem ein Leichtgewicht, denn mit nur 176 Gramm ist dieser nur minimal schwerer als der komplett aus Kunststoff gefertigte Teufel Airy On-Ear Kopfhörer. Bis auf den Ring an der Außenseite von beiden Ohrmuscheln ist der Kopfhörer komplett in der Farbe gehalten, die man gewählt hat. Die Farbe des Ringes unterscheidet sich hier je nachdem, welches Modell man gewählt hat. Ist die Farbe heller, ist dieser silber und bei dunkleren Farben in einem dunkelgrauen Farbton gehalten.

Die Aufhängung der Ohrbügel besteht beim Teufel Supreme On aus Aluminium, genauso wie der Teil der Klappscharniere. Dadurch kann man den On-Ear Kopfhörer sehr kompakt zusammenklappen, sodass dieser platzsparend zusammen mit dem Ladekabel usw. in dem beiliegenden Transportbeutel verstaut werden kann. Im Inneren des Kopfbügels verläuft wie bei allen On-/Over-Ear Kopfhörern ein Federstahl-Kern, welcher eine 11-stufige Bügelverstellung bietet und zudem für einen angenehmen Anpressdruck sorgt. 

Überraschend für mich ist, dass man trotz der großen freien Fläche, die an den beiden Ohrmuscheln-Außenseiten vorhanden sind, nicht dafür genutzt wurden, das große bekannte Teufel-Logo hier aufzubringen. Hier hat man sich schließlich auch gegen eine Bedienung via Touch entschieden, sondern setzt auf die Präzision eines Joysticks, auf den ich später noch eingehen werde. Somit handelt es sich beim Supreme On um einen dezent gehaltenen On-Ear Kopfhörer, bei dem lediglich an beiden Enden des Kopfbügels ein Hochglanz „Teufel“-Schriftzug auf dem matten Kunststoff eingelassen wurde. Was mir bereits bei einigen Lautsprechern von Teufel gut gefallen hat, wurde nun auch im ersten Kopfhörer integriert, denn beim Teufel Supreme On hat das schicke angenähte Etikett Einzug erhalten, welches man hier an der linken Seite findet. Damit möchte Teufel auf die neue Kopfhörer-Serie hindeuten, denn auf diesem Etikett steht „Supreme“.

Der Kopfbügel wurde mit einem schönen Textilstoff überzogen, während die Innenseite wie auch die Ohrpolster mit einem Kunstleder versehen wurden. Unter diesem Kunstleder findet man, wie üblich die angenehm weiche Memory-Foam Polsterung. Der Innenseite des Kopfbügels gilt hier ebenfalls ein genauer Blick, denn diese wurde hierbei zu den beiden Enden hin mit einer eingelassenen Wabenstruktur versehen und in der Mitte mit einem Teufel Logo. 

Das Design des Teufel Supreme On gefällt mir soweit sehr gut, denn es handelt sich um ein sehr modernen und zugleich schlichten On-Ear Kopfhörer. Sämtliche Firmenlogos sind nicht aufdringlich platziert, sondern nur beim direkten Betrachten zu erkennen. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Teufel Supreme On ist soweit sehr gut, hier gibt es nur einen Punkt, welchen ich bemängeln kann, jedoch durchaus an meinem Vor-Serienprodukt liegen kann. Bei meinem Kopfhörer ist es nämlich so, dass der linke Scharnier etwas mehr Spiel hat als die andere Seite. Dies stört im täglichen Einsatz jedoch nicht und sollte bei den Geräten für die Endkunden nicht mehr der Fall sein.

Die Kombi aus Aluminium, Kunststoff und Textil gefällt mir beim Supreme On sehr gut und dank den beiden beweglich gelagerten Ohrmuscheln und des flexible Kopfbügels passt sich der Kopfhörer wunderbar an den Kopf an. Außerdem ist der Kopfhörer wie der Teufel Airy On-Ear Kopfhörer fallgeprüft, was bedeutet, dass dieser einen Sturz aus 1,5 Meter problemlos überstehen kann. Klar gilt jedoch auch hier wie beim Airy, wenn er blöde im Freien auf den Asphalt oder Bordstein fällt, hat er sicher irgendwo eine Schramme, aber das ist bei jedem anderen Kopfhörer ebenfalls der Fall.

Dank des neuen Steuer-Joysticks ist die Bedienung voll und ganz über den Kopfhörer möglich, sodass man das Smartphone bei der Bedienung getrost in der Hosentasche lassen kann. Hierbei kommt es zudem nicht so sehr zu Fehlbedienungen, wie es bei Touch der Fall wäre und man muss hier nicht so lange die gewünschte Taste suchen, wie es sonst oftmals der Fall ist. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOn-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth-Kopfhörer (Bluetooth 5) mit ShareMe-Funktion
FarbeSpace blue; weitere Farben: Sand white, Night black, Moon gray, Ivy green und Pale gold
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: bis zu 30 Stunden
Ladezeit: 2 Stunden
Schnellladefunktion: 15 Minuten für 60 Minuten Musikwiedergabe.
Gewicht 176 g
MaterialKunststoff/Aluminium/ Textil
KonnektivitätBluetooth 5.0
LieferumfangSupreme On Kopfhörer
1,20 Meter langes 3,5mm Klinkenkabel (blau)
1 Meter langes USB-C-Ladekabel
Kopfhörer-Beutel
Technische Daten des Teufel Supreme On

Tragekomfort

Beim Teufel Supreme On handelt es sich, wie schon dessen Bezeichnung vermuten lässt, um einen On-Ear Kopfhörer. Daher liegt dieser direkt auf den Ohren auf und besitzt kleinere Ohrmuscheln (65 mm) als ein Over-Ear Kopfhörer, der mit seinen größeren Ohrmuscheln und meisten dickeren Polstern die Ohren umschließt. 

Durch den flexiblen Kopfbügel und des geringe Anpressdruckes, der durch die Ohrpolster aus Memory-Foam und Kunstleder resultiert, drückt bei dem Teufel Supreme On selbst nach mehreren Stunden nichts und dies angeblich selbst bei Brillenträgern. In der Realität ist dies jedoch sehr von den Bügeln eurer Brille abhängig und im direkten Vergleich hat mit der Teufel Airy On-Ear Kopfhörer in der Kombination mit einer Brille besser gefallen. Ohne Brille wiederum hat der Supreme On selbst beim Joggen sehr gut gehalten, wodurch ich behaupten kann, dass es sich hierbei um ein On-Ear Kopfhörer handelt, den man auch im Sportstudio usw. tragen könnte.

Versehentlich ist es mir beim Aufsetzen passiert, dass ich den Kopfhörer falsch herum aufgesetzt habe, sodass die linke Ohrmuschel rechts und die rechte Ohrmuschel links auf dem Ohr aufgelegen war. Hierbei hatte ich das Gefühl, dass sowohl der Anpressdruck als auch der Tragekomfort nochmals minimal besser waren. Ist zwar etwas komisch, warum dies so ist, jedoch ist der Tragekomfort wie bereits erwähnt auch schon beim richtigen Tragen ganz gut. Als Linkshänder könnt es doch von Vorteil sein, den Kopfhörer andersherum aufzusetzen, warum verrate ich euch im nächsten Punkt „Bedienung“.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Teufel setzt beim Supreme On auf die Steuerung via Joystick, was nichts Unbekanntes und neu Erfundenes ist, sondern mir persönlich bereits vom Marshall Mid ANC bekannt war. Dabei kann man diesen kleinen Joystick in vier Richtungen bewegen und drücken, sodass man je nachdem in welche Richtung man diesen betätigt, verschiedene Befehle ausführt. Für mich ist dies das beste Bedienkonzept, da man sich zum einen das mühsame Ertasten der vielen ähnlichen Tasten an den Ohrhörern spart und es zu keinen Fehleingaben wie bei der Touch-Bedienung kommt.

An der linken Seite des Teufel Supreme On gibt es neben der mittig nach unten gerichteten 3,5 mm Klinkenbuchse ein nach vorne gerichtetes Mikrofon für Telefonate usw. sowie eine nach hinten ausgerichtete USB-C Ladebuchse und direkt daneben der leicht vertiefte Power-Button inkl. Status-LED. Über diesen Knopf schaltet man durch 2 Sekunden gedrückt, halten den Kopfhörer ein-/ aus oder kann auch durch Zweimaliges betätigen, den Bluetooth-Kopplungsmodus aktivieren. Die kleine Status-LED gibt Informationen über den Batterie-/Ladezustand des Supreme On. Direkt nach dem Einschalten zeigt einem die LED nämlich direkt den Ladestand des Akkus an. Dabei steht ein durchgängiges weißes Aufleuchten für 3 Sekunden dafür, dass die Kapazität des Akkus noch hoch ist (45 – 100 %, dasselbe in Gelb leuchtend bedeutet mittlere Kapazität (21 – 44 %), während rot pulsierend eine niedrige Kapazität anzeigt (11 – 20 %) und sobald die LED schnell rot aufblinken sollte, ist der Akku nur noch gering (1 – 10 %). Spätestes dann sollte man den Akku aufladen, denn sobald sich der Akku nach dem roten Licht ausschaltet, ist der Akku zu leer.  

Die rechte Ohrmuschel beherbergt den besagten und von mir bereits groß gelobten Joystick. Darüber kann man durch dessen betätigen, also dann, wenn man diesen drückt, die Musikwiedergabe pausieren oder fortsetzen. Drückt man den Joystick wiederum nach oben, sprich nach hinten, dann wird die Lautstärke der Musik stufenweise erhöht oder solange, bis man den Joystick nicht mehr in diese Richtung drückt hält. Um die Lautstärke wiederum zu verringern, drückt man den Joystick nach unten bzw. nach vorne. Um den aktuell wiedergegebenen Musiktitel zu überspringen, betätigt man den Joystick nach rechts, also nach außen und sobald man dies in die entgegengesetzte Richtung macht, spielt man den vorherigen Titel erneut ab. Das in der Bedienungsanleitung beschriebene vor-und zurückspulen klappt bei mir in Verbindung mit meinem iPhone und Apple Music jedoch leider nicht, jedoch nutze ich diese Funktion sowieso nicht. 

Über den Teufel Supreme On kann man jedoch nicht nur die Musik steuern, sondern auch den Sprachassistenten aktivieren und Telefonieren. Sofern man, während man den Kopfhörer verwendet, auf den Sprachassistenten zugreifen möchte, drückt man zweimal den Joystick, was jedoch nur geht, wenn man gerade nicht telefoniert. Sobald ein Anruf eingeht, wird eure Musik automatisch angehalten und wieder am selben Punkt fortgesetzt, sobald man aufgelegt hat. Geht gerade ein Anruf ein, kann man diesen durch einmaligen betätigen des Bedienknopfes annehmen und ablehnen, wenn man diesen zweimal drückt.

Dank der Funktion Smart-Pause wird die Musik automatisch pausiert, wenn ihr den Kopfhörer absetzt und wieder fortgesetzt, wenn dieser wieder aufgesetzt wird. Dies gelingt Teufel dadurch, dass man hier im Kopfhörer Annäherungssensoren verbaut hat, die erkenne, ob man den Kopfhörer trägt oder nicht. Diese Funktion kann jedoch in der App oder via Tastenkombination deaktiviert werden, sofern diese von euch nicht gewünscht wird. Meiner Meinung nach ist diese Funktion jedoch sehr praktisch, da diese durchaus dabei hilft, Akkukapazität einzusparen.

Vorhin habe ich kurz erwähnt, dass es von Vorteil sein kann, als Linkshänder den Kopfhörer verkehrt herum aufzusetzen. Dies liegt daran, dass der Joystick an der rechten Ohrmuschel platziert wurde und so als Linkshänder etwas umständlich zu bedienen bzw. zu erreichen ist. Daher kann es meiner Meinung nach von Vorteil sein, den Kopfhörer verkehrt herum aufzusetzen. 

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun zum Wohl wichtigsten Themen eines Audio-Produktes, dem Klang. Diesen habe ich ja zu Beginn des Testberichtes bereits gelobt, doch nun möchte ich diesen hier natürlich ausführlich erläutern.  

Doch der Reihe nach zuvor Beginnen wir wie gewohnt mit den technischen Details. Hierbei setzt Teufel auf die bereits bewährten 40-mm-Linear-HD-Treiber, welche mit einem leichten Neodym-Magneten und einer verkupferten Aluminiumschwingspule angetrieben werden. Dieses Setup kam so bereits im Teufel Airy On-Ear Kopfhörer zu Einsatz und hatte hier bereits trotz eines geringeren Volumens der Ohrmuscheln positiv überzeugen könne. Hier beim Teufel Supreme On steht dem Setup noch etwas mehr Gehäusevolumen zur Verfügung, sodass sich dies positiv auf den Klang auswirken sollte. Den Frequenzgang gibt man wiederum mit guten 10 – 20.000 Hz (Webseite) an, während man in der Bedienungsanleitung von 20 Hz bis 20.000 Hz spricht, die Nennimpedanz beträgt wiederum 26 Ohm, sodass der Kopfhörer bei sämtlichen Zuspiel-Geräten einen lauten Output bietet. Damit eine qualitativ und verlustfreie Musikwiedergabe unterstützt wird, unterstützt der Teufel Supreme On sowohl aptX für Android- und AAC für Apple Devices.

Für Teufel typisch punktet der Supreme On mit einer knackigen und druckvollen Basswiedergabe. Die Mitten sind griffig, verstecken sich meiner Meinung nach jedoch etwas zu sehr hinter den kräftigen Bässen. Den Höhen geht es hier zwar ähnlich wie den Mitteln, aber anders als die Mitten können diese sich mit einer sauberen Klangwiedergabe behaupten und sorgen für eine gute, transparente Raumabbildung. Die Wiedergabe des Klangbilds ist im Bluetooth-Modus allgemein frisch und unaufdringlich, jedoch kann ich davon bei der Wiedergabe mit Kabel nicht reden, denn über das Klinkenkabel, sofern man dieses überhaupt noch nutzt, überzeugt der Teufel Supreme On leider nicht ganz so sehr, hier fand ich die Abstimmung etwas verwaschen. 

Klanglich kann Teufels Supreme On zwar bei vielen Musik-Genres verwendet werden, doch gefallen hat mir der Kopfhörer vor allem bei Musik, die von einem kräftigen Bass profitiert, zu der Rock und Pop zählen. Ebenso hat mir die Stimmwiedergabe gut gefallen, sodass ich den Kopfhörer sehr gerne genutzt habe, um darüber einige Podcasts anzuhören.

Beim Telefonieren war ich im Test mit dem Supreme On soweit sehr zufrieden, das integrierte Mikrofon sorgt soweit für eine sehr gute Sprachqualität. Beim Ansehen von Videos und Filmen konnte ich zudem keine Verzögerungen feststellen, sodass die Latenz hier ebenfalls sehr gering ist.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Mit der Teufel Headphones App für iOS und Android bietet Teufel fortan die Möglichkeit, einige Einstellungen an den Kopfhörern vorzunehmen. Hier kann man dann unter andrem im Equalizer einen der folgenden Presets auswählen: Neutral, Klassik, Rock und Techno. Außerdem kann man auch ein benutzerdefiniertes Preset erstellen, was über die App auf den Kopfhörer übertragen wird und somit auch ohne die App genutzt werden kann.

Teufel Go
Preis: Kostenlos
Teufel Go
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Zudem wird es darüber ermöglicht, einige weitere Feinabstimmungen vorzunehmen, sodass man die automatische Pausenfunktion beim Abnehmen der Kopfhörer de-/aktivieren oder den Timer für die automatische Abschaltung bestimmen kann. 

(App: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Zubehör

Neben dem Supreme On ist im Lieferumfang ein Transportbeutel aus Stoff mit Kordelzug enthalten. Dieser macht soweit einen guten Eindruck und sorgt dafür, dass darin der Kopfhörer inkl. der Zubehör verstaut werden kann und gut geschützt werden. Außerdem hat Teufel noch ein 1,20 Meter langes 3,5 mm Klinkenkabel mit einer Multifunktion-Tasten-Fernbedienung und ein ca. 1 Meter lange USB-A auf USB-C Ladekabel mit in die Verpackung gepackt.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

Bluetooth & Signalqualität

Bei der Verbindung zwischen Kopfhörer und Zuspielgerät setzt man beim Supreme On auf das aktuelle Bluetooth 5.0, bei dem im Test eine gute Verbindung sowohl zu iOS- als auch Android Gräten geboten wird. Die Verbindung der Geräte erfolgt beim ersten Mal sehr einfach und schnell, da sich die Kopfhörer nach dem Einschalten direkt im Kopplungsmodus befinden. Anschließend muss man wie von allen Bluetooth-Geräten gewohnt in die Einstellung ins Smartphone navigieren und hier die Kopfhörer „Teufel Supreme On“ auswählen. Anschließend sind die beiden Geräte miteinander gekoppelt und die Ohrhörer verbinden sich nach dem Einschalten fortan automatisch mit dem Smartphone. Die noch einfacher und schnellere Verbindung erfolgt über NFC, was jedoch vom Zuspielgerät unterstützt werden muss, was bei Apple leider nicht der Fall ist.

Im Praxistest bietet der Teufel Supreme On zum Smartphone (bei mir ein iPhone 11 Pro Max), eine stabile Reichweite und unterbrechungsfreie Musikwiedergabe bzw. Verbindung. Die Reichweite liegt indoor bei knapp 12 Metern und outdoor war nach gut 30 Metern Schluss. Allesamt sehr gute Werte, die sich absolut sehen lassen können. Bei der Wiedergabe via Bluetooth profitieren Android- und Apple-User, denn hier wird sowohl der aptX- als auch der AAC-Codec unterstützt, welches eine Musikübertragung in nahezu CD-Qualität ermöglicht.

Der Teufel Supreme On unterstützt die neue Share-Me-Funktion aus dem Hause Teufel. Somit können zwei Kopfhörer völlig kabellos mit einem Smartphone verbunden werden, sodass jeder für sich mit dem eigenen Kopfhörer einen Film auf Netflix am Smartphone ansehen können. Vorausgesetzt, beide haben denselben Kopfhörer. Die Party-Funktion wiederum ermöglicht es, einen Kopfhörer mit zwei Zuspielgeräten zu verbinden, um dabei abwechseln die Musik von einem und dann vom anderen Gerät wiederzugeben. 

(Bluetooth & Signalqualität: 4,5 von 5 Punkten)

Akku

Teufel verspricht beim Teufel Supreme On eine Akkulaufzeit von bis zu 30 h. Hier gibt man jedoch im genauen Detail an, dass diese Laufzeit bei ca. 50 % der Lautstärke erreicht wird. Beim Verwenden von hochwertigen Audio-Codecs und normaler Lautstärke liegt die Laufzeit bei ca. 25 Stunden. Im Alltagstest, bei dem ich dann zudem noch gelegentlich telefoniert habe und Musik über 50 % der Lautstärke gehört habe, kam ich auf knapp über 20 Stunden. Mit dem USB-C Ladekabel kann der Kopfhörer innerhalb von 15 Minuten für ein Stunden Laufzeit aufgeladen werden, während man für eine komplette Aufladung des Akkus knapp 2 Stunden warten muss. Praktisch dabei finde ich, dass man den Teufel Supreme On anders als einige andere Kopfhörer während dieser aufgeladen wird, weiterhin nutzen kann.

(Akku: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel wirbt den Supreme On als On-Ear Kopfhörer, welcher nicht nur verdammt gut aussehen soll, sondern als den bisher leistungsstärksten Bluetooth-Kopfhörer aus dem Hause Teufel. 

Bei diesen Aussagen stimme ich Teufel soweit auch zu, denn der Supreme On ist vom Design sehr schick, die Steuerung mit dem Joystick gefällt mit sehr gut und zudem bieten der Kopfhörer einen guten Klang, welcher mir bei vielen Genres gut gefallen hat. Des Weiteren ist der Kopfhörer angenehm leicht, bietet einen bequemen Tragekomfort und lässt sich zum Platz im Rucksack sehr kompakt zusammenklappen. Meiner Meinung nach ein sehr gelungener Kopfhörer aus dem Hause Teufel. 

Preis/Leistung

Teufel hat mit dem Supreme On einen überzeugenden On-Ear Kopfhörer im Sortiment, der aufgrund seines Preises von 149,99€ und dessen Ausstattung im Test gut abscheiden konnte. Vor einiger Zeit galten In-Ear Kopfhörer bei mir immer als unbequem und somit waren diese bei mir nie die erste Wahl. Hier hat sich inzwischen auch viel getan und gerade mit dem Supreme On zeigt Teufel, dass ein On-Ear Kopfhörer auch schick und vor allem noch nach mehreren Stunden sehr bequem sein kann.

Teufel Supreme On

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: teufel.de

Nanoleaf Shapes Triangle Starter Kit

In aller Kürze

Mit den Nanoleaf Shapes, hat das gleichnamige Unternehmen Nanoleaf, vor einiger Zeit eine neue Serie des meiner Meinung nach sehr interessanten Beleuchtungssystems vorgestellt. Bei diesem handelt es sich dieses Mal nicht nur um eine einzige Version, sondern um gleich drei verschiedene Modell in unterschiedlichen Formen bzw. Größen. Das tolle daran ist, man kann diese dank der neuen Connect + Technologie untereinander verbinden, was zuvor nicht der Fall war, außerdem sind die LED-Module insgesamt noch smarter und der beleuchtete Teil der Module wurde etwas verbessert.

Beim neuen Nanoleaf Shapes Triangle Starter Kit, welches ich euch hier näher vorstellen möchte, ist wie in allen Modulen der Serie „Shapes“ bereits eine berührungsempfindliche Oberfläche und das Rhythm-Modul integriert. Somit muss man sich hier dementsprechend nicht mehr zuvor für das richtige Modul beim Kauf entscheiden, sondern hat alle Funktionen direkt im kompletten Sortiment. Die Nanoleaf Module sind jedoch meiner Meinung nach weiterhin nur als Deko-Beleuchtung zu sehen, denn um diese z.B, als Arbeitslicht zu können, bräuchte man deutlich mehr Panels, was meiner Meinung nach aber wenig Sinn macht, da diese nicht gerade günstig wäre.

Gefällt uns

  • modularer Aufbau
  • vereinfachter Aufbau und Bedienung
  • sehr schönes Licht
  • reagiert auf Musik und Berührung
  • Connect+ (mit anderen Panels der Serie kombinierbar)
  • vereinfachtes entfernen der Module

Gefällt uns weniger

  • hoher Preis

Nanoleaf Shapes Triangle Starter-Kit

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Nanoleaf liefert das Shapes Triangle Starter Kit in einer Verpackung aus, welche rundum mit zahlreichen Aufdrucken versehen wurde. Dabei handelt es sich zum Teil um Produktbilder, Anwendungsbeispiele und weiteren Produktinformationen.  

Auf der Vorderseite hinweg zur rechten Seite des Nanoleaf Triangle Starter Kit, befindet sich neben einem Produktbild, welches die Panels zeigt, selbstverständlich auch der Herstellername sowie die Produktbezeichnung. Außerdem wird man darüber informiert, wie viel der Module enthalten sind, in diesem Fall 9 Stück, dass diese mit der neuen Connect + Technologie kompatible sind und auf die Apple-HomeKit-Kompatibilität wird ebenfalls mit dem typischen Siegel hingewiesen. 

An der Rück- und linken Verpackungsseite zeigt Nanoleaf mehrere Bilder, bei denen man die entsprechenden Module in verschiedenen Anordnungen und Farben sehen kann. Außerdem erwähnt man hier die Vorteile der Module, weißt zudem nochmals ausführlicher auf die neue Connect+ Technologie und die zahlreichen unterstützten Dienste wie z. B. Google Assistant, Apple HomeKit, Samsung SmartThings, Amazon Alexa und IFTTT sind hier ebenfalls aufgelistet worden.  

Bezüglich der Verpackung muss ich Nanoleaf wie bereits bei den Vorgängermodulen sehr loben, denn hier wurde erneut alles aus umweltfreundlichem Material in diesem Fall Kartonage gefertigt. Alle Panels stehen in diesem Fall aufrecht in der Verpackung und werden von einem Kartonage-Einsatz an der Position gehalten. Klappt man den Einsatz auf, findet man darunter das Netzteil mit einer Kabellänge von 2,5 Metern inkl. den Stecker-Adapter für die EU und für UK. Außerdem liegt hier noch das Steuermodul, 10 Befestigungsklebestreifen und 10 Verbindungsstücke im Lieferumfang bei. Ach ja, die Kurzanleitung fehlt hier selbstverständlich auch nicht, denn auf dieser befindet sich wie bei Apple HomeKit kompatiblen Produkten der entsprechende Code, um die Leuchten mit der App zu verbinden.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Nanoleaf Triangle Starter Kit besteht aus insgesamt 9 dreieckigen Kunststoff-Panels. Alle drei Seiten der Dreiecke sind 23 cm lang, sodass ein Panel eine Fläche von 23 x 20 cm einnimmt und ein Gewicht von je 141 g auf die Waage bringt. Verbunden werden die Panels über die überarbeiteten und somit neu entwickelten dreiadrigen Kontaktplättchen, über welche dann logischerweise auch die Stromversorgung und die Befehle übertragen werden.

Die Kontaktplättchen werden nun nicht mehr in ein Schubfach eingeschoben, sondern von oben an einem der insgesamt 6 Kontaktflächen eingepresst. Somit hat man hier nicht mehr das Problem des lockeren Sitzes der Kantate, wie bei den Vorgänger Panels von Nanoleaf, denn nun halten die Kontaktplättchen sehr fest an dem Kontakt. Durch die dreieckige Form können die Nanoleaf Shapes Triangle sowohl versetzt auf einer Höhe oder gedreht zueinander und auf einigen weiteren Varianten an der Wand befestigt werden. Neu ist hier außerdem die an der Rückseite angebrachte um 360° drehbare Montageplatte, an den später dann auch der doppelseitige Klebestreifen angebracht werden kann. Dadurch können die Panels nämlich nicht nur noch etwas nach der Montage korrigiert werden, sondern noch einfacher entfernt werden. Der doppelseitige Klebestreifen ist nämlich wie erwähnt nur an der Montageplatte befestigt und kann nach dem Entfernen des Panels noch leichter entfernt werden. 

Im ausgeschalteten Zustand erstrahlen die Panels in einem neutralen weisen Zustand, wie es bereits bei den Light Panels und Nanoleaf Canvas der Fall war. Die Oberfläche an der Front ist mit einer matten „Milchglas“ Oberfläche versehen. Gegenüber den normalen Nanoleaf Light Panels, welche ebenfalls Dreiecke waren, fallen die Nanoleaf Shape Triangle Panels zwar etwas kleiner aus, jedoch wurde hier der beleuchtete Anteil am Gehäuse erhöht, also kurz gesagt, die Ecken, die „Blind“ sind und somit später nicht ausgeleuchtet werden, fallen nun dezenter und kleiner aus.  

Neu ist hier auch, dass die Panels nun im beleuchteten Bereich komplett gleichmäßig ausgeleuchtet werden, was zuvor noch anders war, denn hier leuchtete ein Teil in der Mitte heller als der Rest. Bei der Kombination der max. Anzahl an Nanoleaf Shapes können insgesamt 500 Panels an eine Steuereinheit angeschlossen werden, was ziemlich erstaunlich ist und dies nicht nur im Bezug auf den Preis. Die max. 500 Panels betrifft jedoch nur die maximale Anzahl an Panels, welche eine Steuereinheit versorgen kann, was bei der Stromversorgung jedoch nicht der Fall ist, denn hier wäre ein Netzteil mit 500 Panels schlichtweg überfordert. Daher können hier mit dem mitgeliefert 42 Watt Netzteil, je nachdem, welche Panels angeschlossen werden, deutlich weniger betrieben werden. Hierzu sollte man, sofern man verschiedene Nanoleaf Shapes Panels miteinander kombinieren möchte, auf den Energieverbrauch pro Paneel achten und so berechnen, dass die 42 Watt nicht überschritten werden, sonst muss man ein weiteres Netzteil anschließen. Möchte ihr nur die Shapes Triangle betreiben, liegt die maximale Anzahl bei 28, da ein Paneel 1,5 Watt benötigt und wenn man dies mit 28 multipliziert, kommt man auf genau 42 Watt. 

Das mitgelieferte 42 Watt Netzteil wird ebenfalls über einen der Steckpunkte an der Rückseite eingesteckt. Dabei ist es jedoch völlig egal, in welches der mitgelieferten Panels ihr dieses einsteckt. Das Netzteil umfasst nur ein Netzteil mit Netzstecker und einem Kabel. Daher gibt es hier kein zusätzliches Netzteil, welches noch zusätzlich zwischen dem Kabel hängt. Das Kabel bietet eine Länge von 2,5 Metern und sollte daher problemlos ausreichen, um nach der Montage an der Wand problemlos die nächstgelegene freie Steckdose zu erreichen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung des gesamten Nanoleaf Shape Triangle Starter Kit gibt es soweit nicht viel zu kritisieren. Die Panels machen wie bereits von den Vorgängermodellen gewohnt einen sehr hochwertigen und schönen Eindruck. Die Montage ist nun noch leichter, da die neuen Steckverbindungen nun sicher halten und dank der Montageplatte genügt nun nur noch ein doppelseitiger Klebestreifen. Ebenso ist das Stromkabel ausreichend lang und macht wie der Rest des Zubehörs einen sehr guten Eindruck.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lampen-ArtModulare LED-Panels, welche durch weitere Module der Shapes Serie erweitert werden können.
Leuchtkraftca. 80 Lumen pro Panel
Max. Farbenmehr als 16 Millionen
Farbtemperatur1200–6500 Kelvin
Gewicht ca. 141 Gramm pro Paneel
Lebensdauerca. 25.000 Stunden
Kommunikations ProtokollWiFi (2.4Ghz b/g/n)
Leuchtmittel TechnologieLED-Leuchtmittel
Lieferumfang4x / 9x / 15x dreieckige LED-Lichtpanels 
4x / 9x / 15x Montageplatten
5x / 10x / 16x Doppelseitiges Klebeband
4x / 9x / 15x Verbindungsstücke zum Anschluss zwischen Panels und Steuereinheit
1 x Steuereinheit
1 x Netzteil
1 x Schnellstartanleitung
Technische Daten der Nanoleaf Shapes Triangle

Montage

Das Nanoleaf Triangle Starter Kit wird mit vier, neun oder 15 Panels angeboten und enthalten ist darüber hinaus auch direkt das jeweils dafür benötigte Installationsmaterial. Durch die neue Verbindungstechnologie der einzelnen Panels, welche nun gesteckt werden, ist das anbringen an die Wand deutlich einfacher. Durch den neuen Web-Layout-Assistent, den Nanoleaf kostenfrei zur Verfügung stellt, kann man wunderbar aus den gekauften Panels ein Muster für die Wand erstellt und dabei hier genau ausprobieren, was möglich ist. Außerdem stellt man auch einen Netzteil-Rechner zur Verfügung, damit man genau weiß, wie viel Netzteile für die gewünschte Beleuchtung notwendig sind. Über die eigene Webseite gibt Nanoleaf auch Anregungen zu verschiedenen Motiven, indem man angibt, welche Anzahl an Panels man hat und welche, sodass man sich hier keinesfalls stundenlang den Kopf zerbrechen muss. Dieselben Funktionen bekommt man jedoch auch über die Nanoleaf App geboten, welche kostenlos für iOS und Android verfügbar ist. Um in der App den Assistenten richtig nutzen zu können, muss das Starter Kit jedoch zuvor mit der App gekoppelt werden, was jedoch sehr einfach vonstattengeht. 

Um die Nanoleaf Triangel Panels nutzen bzw. via App usw. steuern zu können, ist es erforderlich, dass man sich ein Konto beim Hersteller anlegt. Keine Angst, selbst wenn das Unternehmen mal insolvent wäre oder Ähnliches müsst ihr euch hier keine Gedanken machen, die Panels laufen auch ohne Server und können ohne App bedient werden. Bei der Registrierung könnt ihr euch neben dem üblichen Verfahren mit Mail und Passwort sofern vorhanden altnativ auch mit eurem Facebook-, Google- oder Apple-Konto anmelden, sodass ihr euch unter Umständen nicht noch weitere Login-Daten merken müsst. Da es bei Nanoleaf keine Ortsabhängige Steuerungsmöglichkeiten gibt, also z. B. dass das Licht angeht, wenn ihr euch eurem Haus nähert, müsst ihr keine angeben zu eurer Adresse usw. machen. Sofern ihr jedoch wie z. B. ich Apple HomeKit nutzt, könnt ihr jedoch aktivieren, dass euer Smartphone übermittelt, wenn ihr das Haus verlassen habt oder betretet, sodass das Licht automatisch aus bzw. eingeschalt wird. Direkt bei der Anmeldung wurde ich gefragt, ob ich meinen Account direkt mit Apple HomeKit synchronisieren möchte, dem ich zugestimmt habe. Dabei muss man einfach, sobald man dazu aufgefordert wird, den HomeKit Code scannen oder eingeben (befindet sich auf der beiliegenden Anleitung oder an der Rückseite der Steuereinheit) und schon verbindet sich das Nanoleaf Starter Kit mit HomeKit und der App. Somit hat man anschließend den vollen Zugriff über die App oder als Apple-User auch direkt über die HomeKit App.

Die Nanoleaf Shapes Triangle Panels werden mit den im Lieferumfang enthaltenen doppelseitigen Klebepads an der Wand befestigt. Diese sind ausreichend stark, sodass die Panels auch problemlos an von Staub befreiten glatten Oberflächen halten. Nanoleaf empfiehlt diese jedoch nicht für strukturierte und poröse Oberflächen wie z. B. Tapeten, Backsteinwände und Spritzputz, da es hier sein kann, dass die Klebefläche nicht ausreichend flächig ist. Dafür könnte man die Halterung bei Bedarf mit je zwei Schrauben an die Wand befestigen, die benötigten Schrauben müssen jedoch separat gekauft werden.

Nun muss man sich eines der im Lieferumfang enthalten Paneel aussuchen, welches man als Startpaneel bestimmt. An diesem befestigt man dann alle benötigten Verbindungsstücke, bevor man dies an die Wand anbringt. Somit steckt man an diesem auch die Steuereinheit und das Netzteil an einen freien Steckplatz und bringt eine Seite des doppelseitigen Klebebands an der 360° drehbaren Montageplatte an. Diese sollte so ausgerichtet sein, dass diese sich zwischen den beiden Löchern befindet und an einem Abschnitt etwas herausschaut, sodass man dies später jederzeit wieder entfernen kann. Nun das Panel an den gewünschten Bereich an die Wand bringen und für 30 Sekunden in kreisförmigen Bewegungen im Bereich der Mitte andrücken. Dies wiederholt man dann mit den restlichen Modulen und ganz wichtig immer alle Verbindungsstücke anbringen, sonst muss man das jeweilige Panel wieder von der Montageplatte abziehen, was jedoch problemlos möglich ist und daher nicht weiter ärgerlich wäre.  

Nanoleaf bietet im Shop noch Zubehör an, der es ermöglicht, die Panels über Wandecken miteinander zu verbinden. Dabei handelt es sich um die Flex Linkers, welche zwischen den Kontakten etwas länger und wie der Name schon verrät, flexibler sind. Dabei verlangt das Unternehmen für 3 Stück 9,99€, was je nachdem wie viele Panels man über die Wand entlangführen möchte, für weitere hohe Kosten sorgen kann.

(Montage: 5 von 5 Punkten)

Einrichtung, Bedienung und App

Nanoleaf Smarter-Reihe
Preis: Kostenlos
Nanoleaf Smarter-Reihe
Preis: Kostenlos

Beim Einrichten über das Smartphone stimmt ihr zu, dass euer Smartphone automatisch dem Nanoleaf Shapes Triangle Starter Kit die WiFi-Daten eures Heim-Netzwerks übermittelt. Durch die Einbindung in das 2,4 GHz-Wi-Fi-Netz (5 GHz wird leider immer noch nicht unterstützt), könnt ihr die Panels anschließend jederzeit via App, Apple Home-Kit, Google Assistant, Siri, Amazon Alexa und IFTTT steuern. Die meisten unter euch werden jedoch die Bedienung über die Nanoleaf App oder direkt über die Touch-Funktion bevorzugen. 

Bei der App handelt es sich exakt um dieselbe wie bei den Nanoleaf Light- und Canvas-Panels, daher ist diese logischerweise identisch aufgebaut. Aufgrund der zahlreichen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten ist die App etwas verschachtelt aufgebaut, da man eventuell einige Funktionen gerade am Anfang etwas suchen muss. Nachdem starten der App landet man immer auf der Startseite (dem Dashboard), hier sieht man im Überblick alle Leuchtmittel von Nanoleaf oder wie bei mir z. B. auch die Philips-Hue-Leuchtmittel. Bei den Nanoleaf Shapes Triangle sieht man hier dann auch direkt, ob diese grade angeschaltet sind und kann diese bei Bedarf mit dem Schieberegler Aus-/Einschalten. Außerdem kann man hier über das Wassertropen-Symbol direkt in die Farben-/Szenen-Auswahl navigieren und diese somit schnell und einfach verändern. Der Rahmen um das Shapes Symbol zeigt euch dann direkt, in welcher Farbe bzw. Szene die Panels gerade eingestellt sind. 

Tippt man auf das Symbol der Panels in der App, kann man hier zum einen dieselben Funktionen ausführen und zudem noch die Helligkeit der Panels regulieren. Außerdem bekommt man hier direkt zahlreiche Szenen angezeigt, die einem anhand des Symbols davor direkt zeigen, ob es sich um eine Szene handelt, die einen reinen Farbverlauf bietet, oder eine, die z. B. auf Musik bzw. Töne reagiert. Über das Symbol oben links gelangt man in die Einstellungen der Leuchtmittel. Hier kann man z. B. die berührungsempfindliche Steuerung regulieren und bestimmen, welche Kommandos bei welchen Gesten aktiviert werden sollen. Mit taktile Aktionen kann man die Panels verwenden, um damit das SmartHome zu steuern. Dabei wählt man das gewünschte Paneel aus und weißt diesem in Kombination mit HomeKit ein Gerät zu, sodass z. B. beim Berühren dieses einen Panels die Beleuchtung oder Ähnliches eingeschaltet bzw. ausgeschaltet wird. Zudem kann man hier in den Einstellungen die automatische Helligkeitseinstellung aktivieren, sodass sich diese der Helligkeit im Raum anpasst.

Im nächsten Untermenü „Entdecken“ kann man zahlreiche weitere Szenen herunterladen, welche hier kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Im Untermenü „Erfahren“ kann man sich dann über die zahlreichen Nanoleaf Produkte, sowie in die Integration zu den einzelnen Diensten informieren und dem Beta-Programm beitreten. Das vorletzte Untermenü ist „Zeitschaltpläne“, welches wie der Name schon vermuten lässt, ermöglicht, die Panels zeitlich zu steuern und der letzte Menüpunkt befasst sich mit eurem Benutzerkonto und sofern aktiviert mit der Cloud-Synchronisation.  

Die Steuerung der Panels ist selbstverständlich auch direkt über die im Lieferumfang enthaltenen Steuereinheit möglich. Hierüber kann man die Panels Ein-/Ausschalten, über die „+“ und „-“ Tasten kann die Helligkeit reguliert werden und mit der Pfeiltaste kann man durch die gespeicherten bzw. vorgegebenen Rhythm-Szenen wechseln. Mit der Taste mit den zwei Pfeilen startet man eine rein zufällige Szene, die vorinstalliert wurden und durch das Notensymbol startet man die gespeicherten bzw. vergebenen Farbszenen, welche auf Musik und Töne reagieren.

Via Apple HomeKit kann man bei den Nanoleaf Shapes Triangle schnell und einfach die Farben der Panels verändern und die Automationen „wann ich ankommen, Einschalten “ und „wenn ich gehe- Ausschalten“ aktivieren.

(Einrichtung, Bedienung und App: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionen und Licht

Bei den Nanoleaf Shape Triangle Panels handelt es sich wie bei den Vorgänger-Panels um ein sehr schönes Deko-Leuchtmittel. Um damit ein kompletten Raum zu erleuchten, würde man deutlich mehr als nur 9 Panels benötigen, was dann nicht gerade günstig wäre. Das Set kann zwar um bis zu 500 Panels pro Steuereinheit erweitert werden, jedoch dann landet man preislich schon alleine beim Starter-Kit bei 199,99€ + die zusätzlichen Panels und Netzteile würde man hier schnell bei knapp über 10.000€ landen, was definitiv nicht gerade wenig ist. 

Beim wohl wichtigsten Punkt, der Beleuchtung bzw. dessen Qualität können die Nanoleaf Shapes Triangel absolut überzeugen. Die einzelnen Panels können zum einen nämlich mehr als 16 Millionen Farben darstellen und bieten eine Farbtemperatur von 1.200-6.500 Kelvin sowie einen Farbwiedergabeindex (CRI) von 80. Von der max. Helligkeit pro Paneel ist die Helligkeit jedoch gegenüber den ähnlichen Nanoleaf Light Panels von 100 Lumen auf 80 Lumen gesunken, wobei dies im direkten Vergleich den ich gemacht habe, kaum wahrnehmbar ist, da die 20 Lumen mehr ca. pro Paneel nur 0,5 Watt mehr bedeutet. Man bekommt mit z. B. 9 Panels definitiv nicht einen rund 20 m² großen Raum komplett beleuchten, aber sofern man die Panels auf max. Helligkeit und einen weißen Lichtton wählt, ist das Licht dennoch sehr hell und sorgt für ein besonders Highlight in dem jeweiligen Raum. 

Bei weißem Licht ist das Nanoleaf Shapes Triangle Starter Kit am hellsten. Doch die meisten unter euch werden sicherlich die Möglichkeit nutzen und viel Farben darstellen lassen. Dabei können diese mit einer satten und kräftigen farblichen Darstellung überzeugen. Die Ausleuchtung ist wie im Video zu sehen sehr gleichmäßig und an der Wand montiert wunderschön anzuschauen. Lediglich beim Dimmen nimmt die gleichmäßige Ausleuchtung etwas ab, ist jedoch immer noch sehr gut.

(Funktionen und Licht: 4,5 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Ein weiterer interessanter Punkt bei sämtlichen Leuchtmitteln, ist der Stromverbrauch. Schließlich ist dieser ebenfalls wichtig, denn dieser sollte nicht zu hoch sein und daher ist vor allem der Standby-Verbrauch nicht zu unterschätzen. Der Stromverbrauch hängt jedoch von mehreren Faktoren ab, denn hier spielen die eingestellte Helligkeit, die Anzahl der verwendeten Panels und die Lichtfarbe eine Rolle. 

Da wie bereits erwähnt bei kaltweißem Licht die höchste Helligkeit erreicht wird, brauchen die Nanoleaf Canvas Panels auch genau bei dieser Darstellung am meisten Strom und bei Farben etwas weniger. 9 Panels brauchen bei der Darstellung von weißer Farbe rund 12 Watt. Bei einer farblichen Darstellung z. B. blau, benötigen 9 Canvas Panels wiederum knapp 9 Watt. Dies geht soweit in Ordnung und nochmals etwas sparsamer wie die Nanoleaf Light Panels. 

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den Shapes Triangle Starter Kit hat Nanoleaf die neuste Generation seiner smarten Wandbeleuchtung auf den Markt gebracht. Diese überzeugen mit einer noch einfacheren Montage sowie Einrichtung und die Beleuchtung ist mit den anderen Shapes Panels kompatible, sodass diese miteinander kombiniert werden können.  

Der modulare Aufbau gefällt mir auch hier erneut sehr gut und bietet einen sehr umfangreichen Spielraum zur individuellen Gestaltung, je nachdem, wie viel Panels man zur Verfügung hat. Toll finde ich nun, dass alle Versionen der Shapes Leuchtmittel berührungsempfindlich sind und auch auf Töne reagieren, was bei den Vorgängermodellen nicht der Fall war.

Preis/Leistung

Die UVP des Shapes Triangle Starter Kit mit 9 Panels liegt bei 199,99€. Es gibt jedoch auch ein kleines Set, das 4 Panels beinhaltet für 99,99€ und eines mit 15 Panels für 299,99€.

Nanoleaf hat mit den neuen Shapes Triangle Set das smarte Licht weiter perfektioniert und die Kritikpunkte, welche ich noch bei den Vorgängergenerationen bemängeln konnte, beseitigt. Die Montage ist dadurch nochmals deutlich einfacher und durch die Connect+ Technologie bieten die Shapes-Generation nahezu unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten und Beleuchtungsmodis.

Dennoch haben auch die neuen Nanoleaf Shapes Triangle Panels einen Schwachpunkt, welchen bereits die Vorgänger hatten, nämlich den Preis. Schließlich kostet das Starter-Kit mit 9 Panels knapp 200€. Wer daher noch mehr Panels haben möchte, muss tief in den Geldbeutel greifen.

Nanoleaf Shapes Triangle Starter-Kit

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: nanoleaf.me/de

Google Nest Audio

Im Vergleich zu den meisten bisherigen smarten Google-Lautsprechern klingt der Google Nest Audio nicht nur bei Nachrichten und Podcast anhören gut, sondern klingt auch beim Wiedergeben von verschiedenen Musikgenres deutlich besser, auch wen der Bass dennoch etwas zu sehr schwächelt. Das Ganze reicht dann problemlos aus, um ein großes Zimmer zu beschallen, in dem man alleine oder vielleicht zu zweit Musik hören möchte, doch wenn es darum geht, ein großes Wohn-/Esszimmer mit offener Küche zu beschallen, reicht der einzelne Google Nest Audio nicht wirklich aus. Daher sollte man in diesem Fall dann doch lieber direkt zu einem Stereo-Paar greifen, was hier auch problemlos geht oder man sucht sich ein anderes System, welches hierfür besser geeignet wäre.

Dafür überzeugt mich beim Google Nest Audio wieder einmal wie vom Unternehmen gewohnt die sehr einfache Einrichtung und die nahezu selbsterklärende Bedienung des smarten Lautsprechers. Für unter 100€ macht man hier, sofern man einen smarten Lautsprecher mit integriertem Mikrofon kaufen möchte, nicht viel verkehrt vorausgesetzt man kann auf den perfekten Klang verzichten.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Google liefert den smarten Lautsprecher Nest Audio in einer stabilen weißen Verpackung aus, welche im typischen Design daher kommt, wie ich es von den bisher getestet Google Produkten kenne.  

Die Vorderseite der Verpackung, bei der es sich zugleich um den Deckel handelt, wurde zum einen mit dem bekannten bunten Google-Logo versehen und zudem ziert diese eine größere Abbildung des Google Nest Audio leicht schräg betrachtet. Was außerdem auf der Hauptseite von Produkten aus dem Hause Google nicht fehlen darf, ist der Produktname unterhalb des Google-Logos und die Produktbezeichnung etwas unterhalb der Abbildung des Lautsprechers. Die linke Seite zeigt einem lediglich den typischen Befehl, damit der Google Assistant einem zuhört bzw. auf die Anfrage reagiert, nämlich „Ok Google“. An der gegenüberliegenden Seite sind einige Dienste aufgelistet, welche mit dem Google Nest Audio verwendet werden können, dazu zählt z. B. TuneIn, Google Duo, Philips Hue, Ikea Home smart usw. Betrachtet man die Rückseite, wird hier einem wie gewohnt ein vollflächiges Bild gezeigt, auf dem man den Google Nest Audio Lautsprecher auf einem Lowboard stehen sieht. Somit wird einem hierbei wie gewohnt das Produkt in Aktion bzw. in diesem Fall in Bild gezeigt. Zu guter Letzt sind an der Unterseite noch einige technische Anforderungen im Kleingedruckten nachzulesen sowie die Farbe des Gerätes und eine Auflistung des Lieferumfangs.

Öffnet man die Verpackung, erblickt man im Inneren direkt den Google Nest Audio, der sicher in einem perfekt an den Lautsprecher angepassten, gebleichten Kartonage-Einsatz liegt. Somit wird gewährleistet, dass dieser während dem Transport und Versand nicht beschädigt wird. Außerdem befindet sich unterhalb des Nest Audio Lautsprecher eine kleine Kartonage, indem man das 1,50 Meter lange Netzteil mit Hohlstecker-Anschluss vorfindet und direkt unter dem speziellen Einsatz findet man nach dessen Entnahme noch die übliche Kurzanleitung, die Google seinen Produkten beilegt. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Design setzt Google wie bereits beim Nest Mini auf eine komplette Stoffummantelung, die zusammen mit einem Großteil des inneren Gehäuses, dem Standfuß und einigen kleineren Teilen im Inneren zu 70 % aus recyceltem Plastik gefertigt wurde. Von außen betrachtet erkennt man als Kunde beim Google Nest Audio jedoch nur die komplette Textilummantelung und die gummierte Standfußfläche, die permanent für einen absolut sicheren Stand des kompakte Lautsprechers sorgt. Trotz der hohen Bauweise mit einer verhältnismäßig kleinen Standfläche und den Maßen von 124 x 175 x 78 mm steht der Lautsprecher absolut unfallsicher, da er mit exakt 1.165 g ein stolzes Standgewicht mit sich bringt. 

Beim Nest Audio hat Google kein Display integriert, sondern lediglich die vom Nest Mini bekannten vier LEDs integriert, welche sich unsichtbar an der Vorderseite auf mittlerer Höhe unter der Stoffummantelung verstecken. Diese dienen wie beim Nest Mini dazu, den Status des Lautsprechers anzuzeigen, zu dem z. B. die Anzeige der Lautstärken-Stufe direkt nach dem Regulieren zählt und außerdem wird darüber dem Nutzer direkt optisch gezeigt, dass der Google Assistant eine Interaktion durchführt. Im vorderen Bereich an der Oberseite des zweiteiligen Stoffgehäuses wurde der Google Nest Audio mit drei Touchbereichen versehen, die man äußerlich durch das Stoffgehäuse nicht sehe kann. Auf deren Funktionsweise werde ich etwas später noch genauer eingehen.  

Rückseitig am Gehäuse gibt es wie allgemein am Google Nest Audio nicht viel zu sehen. Hier findet man lediglich ein kleines, sehr dezentes Google-Logo am rechten unteren Bereich sowie den Anschluss für die Stromversorgung, bei dem man auf einen Anschluss mit rundem Hohlstecker gesetzt hat. Außerdem findet man im obersten Abschnitt den bei jedem mit Mikrofonen und Lautsprechern bestückten Produkt aus dem Hause Google bekannten Stummschalter, bei dem es sich um einen einfachen Schieberegler handelt.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Google Nest Audio ist wie von den bisher von mir getesteten Produkten aus dem Hause Google gewohnt, insgesamt auf einem guten Level. Die Stoffummantelung ist fest mit der Gehäuseschale verklebt und macht somit einen wertigen Eindruck, jedoch gibt es außer dieser Ummantelung und den Gummifuß nicht viel Weiteres am Nest Audio bezüglich der Verarbeitung zu bewerten. 

Das Kabel bietet mit der bereits erwähnten Länge von 150 cm eine ausreichende Reserve, sodass man damit eigentlich problemlos die nächstgelegene Steckdose erreichen sollte. Damit der Google Nest Audio nicht so leicht verrutscht bzw. dass für einen sicheren Stand gesorgt wird, hat Google die Unterseite komplett mit einer weißen Gummischicht versehen.

Die Stromversorgung erfolgt via Rund-Stecker, warum Google hier nicht wie bei einigen anderen Produkten auf den besseren USB-Typ-C Anschluss setzt, verstehe ich jedoch nicht wirklich, doch auf die reine Funktion des smarten Lautsprechers hat dies wiederum keinerlei Einfluss.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Sprachassistenten-ArtSprachassistent ohne Display
FarbenKreide (Weiß); weitere Farben Carbon (Grau)
Abmessungen/Gewicht175 x 124 x 78 mm (HxBxT) / Gewicht: knapp 1,2 Kilogramm
Lautsprecher75 mm Tieftöner und 19 mm Hochtöner
MaterialKunststoff/Stoff
KonnektivitätIEEE802.11 b/g/n/ac (2,4 und 5 GHz) Wireless-Netzwerk, Bluetooth 5.0, Integrierte Chromecast-Technologie
Stromversorgung30 Watt Netzteil mit einer länge von 150cm
SensorenKapazitive Touchbedienung (3 Touchbereiche), 3 Far Field-Mikrofone
Lieferumfang1x Google Nest Audio
1x 30 Watt Netzteil (150 cm lang)
1x Kurzanleitung
technische Daten des Google Nest Audio

Installation und Einrichtung 

Die Einrichtung des Google Nest Audio ist wirklich kinderleicht, da diese Schritt für Schritt in der kostenlosen Google-Home-App erklärt wird. Diese App wird von Google kostenlos im Appstore für iOS-Geräte und im Google Play Store für Android-Geräte zur Verfügung gestellt. 

[appcode appstore id680819774]

[appcode googleplay com.google.android.apps.chromecast.app]

Bei der Einrichtung des Nest Audio kommt man um die Installation der App nicht drumherum, denn diese wird von Google vorgeschrieben. Dieses Problem hat man aber nicht nur bei Geräten, die direkt von Google stammen, sondern auch bei allen anderen Geräten, die via Google Assistant genutzt werden können. Dies liegt daran, dass es eine Vorschrift von Google ist, damit man den Dienst nutzen kann, wie es z. B. auch bei den Produkten von Amazon und Apple der Fall ist.

Die Google Home App dient dazu, den smarten Lautsprecher Google Nest Audio mit eurem Google-Konto zu verbinden, daher ist genau auch solch eines notwendig, welches sofern nicht vorhanden, kostenfrei erstellt werden muss. Zur Inbetriebnahme ist es dann neben dem Herunterladen der App und dem anschließenden direkten Erstellen eines Benutzerkontos, sofern nicht bereits vorhanden, notwendig, den Nest Audio mit dem Netzteil mit Strom zu versorgen. Hat man diesen eingesteckt, leuchten die vorderen Status-LEDs auf und man kann in der App schon einmal durch das tippen, auf das im Startbildschirm vorhanden kleine „Plus-Symbol“ und dann auf Gerät einrichten, ein neues Gerät suchen. Zuvor muss man jedoch noch ein Zuhause auswählen, zu dem das neue Produkt hinzugefügt werden soll oder sofern noch keines vorhanden, muss man zuerst noch eins erstellen.  Daraufhin erfolgt automatisch die Suche und es sollte euch innerhalb von wenigen Sekunden angezeigt werden, dass die App in diesem Fall den „Nest Audio“ gefunden hat. Hier tippt man dann auf Gerät und wird daraufhin durch die weitere Einrichtung geführt. Dazu wird man dann zum einen gefragt, ob man den eben vom Nest Audio wiedergegebenen kurzen Ton gehört hat und kann den Raum, indem man das Produkt aufstellen möchte, angeben sowie einen Namen vergeben, was vor allem bei mehren Google Nest Produkten sinnvoll ist, damit man immer weiß, auf welchen man gerade zugreift usw. 

Anschließend geht es darum, den Google Nest Audio mit eurem WLAN-Netzwerk zu verbinden, bei dem ihr kein Passwort eingeben müsst, da dies automatisch euer Smartphone übermittelt, sofern ihr dem zustimmt. Anschließend wird man nur noch gefragt, ob bzw. welchen Musikdienst man nutzen möchte. Hierbei steht Spotify, Youtube Music, Google Play Musik und Deezer, Apple Music usw. zur Auswahl. Besitzt man einen dieser Dienste, kann man diesen hier mit dem Nest Audio verknüpfen und fortan direkt über diesen z.B. via Sprachbefehl Musik darauf wiedergeben.

Im weiteren Verlauf kann man dann noch die Google Funktion „Google Duo nutzen, über die man jederzeit mit anderen Personen telefonieren kann, die diese Funktion ebenfalls nutzen. Außerdem kann man von unterwegs oder daheim die eigenen intelligenten Lautsprecher anrufen, um z. B.  mit den Kindern oder dem Partner im Haus zu reden. Zum Schluss wird noch das aktuelle Softwareupdate installiert und euch wird kurz erklärt, wie die Steuerung des Nest Audio über das Touch-Bedienfeld erfolgt.

(Installation & Einrichtung: 4 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Da Google den smarten Lautsprecher Nest Audio nicht mit einem Display ausgestattet hat, erfolgt die Bedienung des Gerätes zum Großteil über die Google Home App oder alternativ auch über die direkte Sprachsteuerung. Sofern man wiederum Musik über den Nest Audio wiedergibt, kann dieser teils auch direkt über die Touchoberflächen an der Oberseite gesteuert werden. Dabei kann man jedoch lediglich die Musik anhalten oder wieder am zuvor gestoppten Punkt fortsetzen und die Lautstärke regulieren. Zum Erhöhen der Lautstärke tippt man dann so oft auf die Touchoberfläche an der Vorderseite im rechten oberen Bereich, bis die gewünschte Lautstärke erreicht wird und zum Absenken macht man dasselbe am linken Bereich. Die aktuelle Lautstärke wird dabei über die vier LEDs an der Mitte des Lautsprechers angezeigt. Dabei kann man dies über die jeweilige Anzahl der hell erleuchteten LEDs ungefähr erkennen. Möchte man eine genau Information über die Lautstärke haben, muss man dazu in die Google Home App navigieren. 

Damit der smarte Lautsprecher Google Nest Audio den Nutzer klar und deutlich versteht, setzt man auch hier wie bereits beim Nest Mini auf gleich drei Far Field-Mikrofone, die auch dann den Nutzer gut verstehen, wenn der Lautsprecher gerade etwas lauter die Musik wiedergibt. Sofern die Musik jedoch über 60 % der max. Lautstärke läuft, muss man die Worte „Ok, Google“ etwas lauter aussprechen und näher am Lautsprecher stehen, damit Nest Audio die Musik reduziert, um eure Anfrage entgegenzunehmen. 

Neben dem WLAN 802.11b/g/n/ac mit 2,4 GHz und 5 GHz bietet Nest Audio auch eine integrierte Chromecast-Technologie sowie Bluetooth 5.0. Dadurch kann man zahlreiche Inhalte aus den kompatiblen Apps auf den smarten Lautsprecher übertragen. Welche Apps hier genau unterstütz werden, kann man sehr gut auf der Übersichtsseite „Apps und Partner“ unter folgendem Link einsehen. Da ich z. B. vorrangig Apple Music verwende, muss ich diesen Dienst in der Google Home App verknüpfen und das ganze über das WiFi-Netzwerk wiedergeben, denn dies ist darüber einfacher, da AirPlay/ AirPay 2 logischerweise nicht unterstützt werden. 

Als Prozessor für die smarte Steuerung werkelt im Inneren ein ARM-basierter Prozessor, bei dem es sich um ein A53 Quad Core handelt, der je Kern mit 1,8 GHz arbeitet. Bezüglich des Arbeitsspeichers usw. gibt es jedoch keine weiteren Details. Bei der Bluetooth-Verbindung wird keine Multi-Connect-Verbindung erlaubt, sodass immer nur ein Endgerät mit dem Nest Audio gekoppelt werden kann. Möchte man daher ein anderes Gerät mit dem Lautsprecher verbinden, muss zuvor die des gerade verbunden getrennt werden. Was es leider ebenfalls nicht am Nest Audio gibt, ist ein zusätzlicher USB-Anschluss, über den man z. B. das Smartphone direkt aufladen könnte und eine Klinkenbuchse, wobei ich gerade Letztres nicht wirklich vermisse, da man diesen Anschluss meiner Meinung nach heutzutage in Zeiten von gutem Bluetooth und WiFi sowieso nichtmehr wirklich benötigt. 

Wie von so ziemlich alle anderen smarten Lautsprecher mit Netzwerkverbindung gewohnt, kann auch Google Nest Audio nicht nur im Einzelbetrieb verwendet werden, sondern z.B, mit einem weiteren Nest Audio zu einem Stereo-Paar verbunden werden. Außerdem ist es auch möglich, den Lautsprecher in eine Multiroom-Gruppe bestehen aus mehreren kompatiblen Lautsprechern zu integrieren. Dadurch kann man die Musik, die gerade auf einem der Lautsprecher wiedergeben wird, auch auf den anderen laufen lassen oder alternativ auch auf jedem Speaker eine andere Musik. 

Im Google Nest Audio hat man wie bei allen anderen smarten Lautsprechern aus dem Hause Google den hauseigenen Sprachassistenten Google Assistant integriert. Daher stehen einem hier sämtliche, vom Dienst bekannten Funktionen zur Verfügung, welche sehr umfangreich sind. Dabei wird das ganze nämlich nicht nur auf die Musikwiedergabe beschränkt, sondern sofern man der Synchronisierung der Kalender-/ Terminplanung eures Smartphones zustimmt, kann man auch diese drüber abfragen und natürlich auch neue Termine erstellen. Da Google zudem seit einiger Zeit auf „Voice Match“ setzt wird die Stimme bei unterschiedlichen Nutzern erkannt und der Google Assistent liest dann auch nur die Termine des jeweiligen Nutzers vor usw. Die Sprachverständlichkeit und Beantwortung des Google Assistant zählen dabei weiterhin zu den Stärken des Sprachassistenten, während wiederum die reine Stimmwiedergabe des Google Assistant der Konkurrenz noch etwas hinterherhinkt und somit noch etwas zu künstlich klingt.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Klang

Der Google Nest Audio zählt bei Google intern als der Nachfolger des Google Home und im direkten Vergleich hat sich hier natürlich vom Klang einiges getan. Schließlich wurde der Lautsprecher nicht nur ohne Grund größer gefertigt, denn es wurde neben einem großer Tieftöner auch noch ein zusätzlicher Hochtöner integriert, die gemeinsam für eine gute klangliche Wiedergabe sorben und dementsprechend auch ein größeres Gehäusevolumen benötigen. Daher verspricht Google hier aufgrund des neuen Treiberaufbau mit dem großen 75 mm Tieftöner und dem 19 mm Hochtöner einen rund 50 Prozent kräftigeren Bass im Vergleich zum Google Home und außerdem soll die max. Lautstärke um 75% gestiegen sein.  

Google hat beim Nest Audio jedoch nicht nur einen neuen Treiberaufbau integriert, sondern auch die Audio-Software zur Klanganpassung weiter entwickelt, sodass hier nun „Media EQ“ und „Ambient IQ“ Einzug erhaltene haben. Ambient IQ dient dazu, die Umgebungsgeräusche um den Lautsprecher zu erfassen, um dadurch z. B. Podcasts, welche ihr euch vom Google Assistant vorlesen lasst immer verständlich und laut genug vorgelesen werden. Media EQ wiederum nimmt wiederum, wie man schon am Namen vermuten könnte Einstellungen am Equalizer vor und passt diesen somit immer an die grade wiedergegebenen Inhalte an. 

Doch zurück zum Klang, wie ist dieser nun im Test? Google verspricht hier einen Bass, der 50 % höher sein soll als beim Nest Home. Somit muss dieser wirklich sehr Bassarm gewesen sein, denn wer hier denkt, dass der Google Nest Audio ein Bassmonster ist, den muss ich hier klar enttäuschen, denn von Werk aus klingt dieser sehr klar. Der Bass hält sich hier sehr im Hintergrund versteckt, daher fehlt es diesem sehr an Kraft und an Tiefgang. Meiner Meinung nach ist der Bass sehr zurückhaltend, was man vor allem bei Musiktiteln mit einem eigentlich sehr tiefen Bassanteil feststellen kann und auch bei dezenterer Musikwiedergabe fehlt es mir hier an knackigen Bässen, die leider auch durch das Einstellen des Equalizer nicht ausreichend angepasst werden können. Bei hoher Lautstärke über 75% hat mir das Klangbild auch nicht ganz so gut gefallen, da hier die Höhen zu glasig wiedergeben werden und es für mich zu unangenehm schrill klingt.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Bei einem Produkt, welches in der Regel permanent am Stromanschluss angeschlossen ist und nicht via Netzstecker komplett vom Stromnetz getrennt werden kann, ist meiner Meinung nach auch der Stromverbrauch ein wichtiger Punkt, den man berücksichtigen sollte. Schließlich werden die Strompreise von Jahr zu Jahr immer höher und somit steigern auch die Kosten für die ganzen Geräte im Haushalt die man verwendet.  

Das mitgelieferte Netzteil verrät einem schon ungefähr einen groben Richtwert, wieviel der Google Nest Audio im Alltag verbrauchen wird. Doch der Verbrauch ist dabei natürlich sehr davon abhängig wie oft und für was genau ihr den smarten Lautsprecher alles nutzt und außerdem spielt natürlich die Lautstärke bei der Musikwiedergabe eine sehr große Rolle. 

Im Standby-Modus benötigt der Google Nest Audio mit 0,3 Watt äusserst wenig Strom, was selten der Fall ist, denn viele Netzwerklautsprecher und smart Lautsprecher benötigen hier im Schnitt meist 2 – 3 Watt. Beim Streamen von Musik schwank der Stromverbrauch je Lautstärke zwischen 2 – 4 Watt und bei max. Lautstärke und erhöhtem Bass via Equalizer kommt man mit gut 10 – 11 Watt an den maximalen Verbrauch des Nest Audio. 

(Stromverbrauch: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Google Nest Audio ist ein würdiger Nachfolger des kleineren Google Home. Doch die Konkurrenz an smarten Lautsprechern ist stark gewachsen und daher hat es der Nest Audio hier sicherlich nicht besonders leicht. Klanglich gibt des hier nämlich besser alternativen, welche den Großteil der Zielgruppe besser gefallen wird, doch Google hat hier einen Vorteil nämlich dein Preis, der ist nämlich mit unter 100€ ganz gut.

Den großartigen Sound den Google hier verspricht, konnte ich persönlich hier leider nicht finden, denn dafür fehlt es dem Nest Audio doch zu sehr an Volumen und gerade am Ende der max. Lautstärke fängt das ganze dann doch sehr an zu stark zu dröhnen. Sucht man jedoch einen smarten Lautsprecher, mit dem man ein wenig während dem Kochen usw. für Musik sorgen kann und darüber auch verschieden Produkte des smart Home steuern möchte usw. dann ist der kompakte Lautsprecher für unter 100€ eine Überlegung Wert.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 99,99 € bietet Google mit dem Nest Audio zwar einen smarten Speaker zum attraktiven Preis an, doch hier hat Amazon und Co. im gleichen Preissegment ebenfalls Konkurrenzprodukte im Sortiment, die es dem Nest Audio nicht gerade leicht machen. Am Ende muss der Nutzer selbst entscheiden, ob einem hier die Skills von Amazon wichtiger sind oder einem die umfangreichere Beantwortung von Fragen und die Terminplanung, die für den Nest Audio Sprechen wichtiger sind. Klanglich gesehen konnte ich den Echo Dot nur von einem Bekannten probe hören und hier sind beide nahezu auf einem gleichen Level.

Der Nest Audio ist zwar ein guter smart Speaker, doch wer viel Wert auf guten Klang legt, ist bei diesem Produkt falsch, denn hier gibt es deutlich bessere alternativen, die dann eben etwas teuer sind, aber auch besser Klingen. Alternativ besteht ja immer die Möglichkeit, sich z. B. ein Lautsprecher von Teufel z. B. den Teufel One S zu kaufen und daran dann einen Google Nest Mini dranzuhängen, damit man auch hier die Funktionen eines smarten Speakers geboten bekommt. Diese Lösung ist zwar dann gut doppelt so teuer, aber dann hat man einen sehr ausgewogenen Klang, ein kompaktes Produkt und zusätzlich die identischen smarten Funktionen.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: store.google.de

Prêt à Pousser Lilo

In aller Kürze

Beim Prêt à Pousser Lilo handelt es sich um einen sogenannten smarten Indoor-Garten. Dieser gefällt mir von der Verarbeitung und auch so rein optisch sehr gut, da man hier nicht nur ein komplett aus Kunststoff gefertigtes Produkt erhält, sondern eins, bei dem auch Bambus zum Einsatz kommt. 

Mit dem Indoor-Garten ist es mir ohne großen Aufwand gelungen, meine Testpflanzen Minze, Schnittlauch und Basilikum zu schönen und vor allem ertragreichen Pflanzen großzuziehen und dies schon vom kleinen Samen ab. Die Pflanzen werden von Beginn an automatisch mit Licht und „halb automatisch“ mit Wasser versorgt. Halb automatisch daher, da man gelegentlich wieder Wasser nachgießen muss. Ansonsten ist der restliche Aufwand absolut überschaubar, wenn die Pflanzen größer werden, die LED-Leiste in der Höhe anpassen, nach dem Wasser schauen und die Pflanzen regelmäßig zurückschneiden, damit diese größer bzw. mehr Triebe erzeugen.

Das ganze Konzept funktioniert soweit ganz gut, doch von smart kann man hier nicht wirklich reden. Die App liefert zwar Infos, wann man die Pflanze das erste Mal ernten kann bzw. wann diese zurückgeschnitten werden müssen, damit diese sich besser verzweigen, doch dies beruht hier nur auf geschätzte Wert und wird somit nicht über zusätzliche Sensoren überprüft. Außerdem ist das Ganze mit der Anzucht über die Pflanzenkapseln nicht günstig, denn für eine Einheit werden zwischen 3,95€ bis 6,95€ fällig.

Gefällt uns

  • sehr schönes Design und gute Verarbeitung
  • einfache Anzucht
  • gute Ergebnisse
  • schnelles und sicheres Wachstum

Gefällt uns weniger

  • App bitte kaum Mehrwert
  • nicht wirklich smart

Prêt à Pousser Lilo

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung von dem smarten indoor Garten Lilo setzt Prêt à Pousser auf eine große ungebleichte Kartonage, welche rundum von einer bedrucken dünnen Umverpackung umhüllt ist. Auf dieser wird vorne groß der Prêt à Pousser Lilo smart Garden abgebildet. Hierbei sieht man auch gut, wie das Ganze später bei einem aussehen wird, denn im abgebildeten Smart Garden sind hier bereits drei Pflanzen zu sehen. Dabei kann man mit diesem Produkt zahlreiche verschiedene Pflanzen anpflanzen bzw. großziehen. Eine kleine Übersicht, was man darin anpflanzen kann, zeigt Prêt à Pousser z. B. an der linken Seite der Verpackung. Die Rückseite zeigt den Aufbau des Prêt à Pousser Lilo bzw. beschreibt hier ausführlich in Englisch, was das Produkt genau ausmacht. Zu guter Letzt zeigt man noch kurz auf der rechten Seite eine Karte von Frankreich und erwähnt, dass es bereits über 70.000 Indoor-Gärtner gibt, die auf Prêt à Pousser setzen.

Nachdem man den inneren Karton der Verpackung herausgeholt und geöffnet hat, erkennt man direkt das Prêt à Pousser hier viel Wert auf Nachhaltigkeit legt. Schließlich besteht das komplette Verpackungsmaterial usw. nicht aus Kunststoff, sondern aus Kartonage. Im oberen Abschnitt kommt direkt die LED-Beleuchtung zum Vorschein, die hier sauber in einem Kartonage-Einsatz eingerastet wurde. Entnimmt man diesen, befindet sich darunter die Bambusbodenplatte mit den drei Töpfen, die hier perfekt eingepasst wurden. Damit diese nicht verkratzen, wurde dazwischen ein feines Papier eingesetzt. Außerdem findet man hier noch den Bambus Stiel, an dem die LED-Beleuchtung befestigt wird, das Netzteil mit dem langen Micro-USB Kabel und eine kurze Anleitung. 

Die drei zum Beginn gewünschten Kräuter werden separat verpackt geliefert, da Prêt à Pousser hier beim Kauf des Prêt à Pousser Lilo nicht vorgibt, welche Pflanzen man beim Starter-Kit erwerben muss, sondern diese kann man sich hier beim Kauf beim Händler direkt selbst heraussuchen. Die Verpackung der Pflanzkapseln ist ebenfalls sehr nachhaltig gehalten. Hier sieht man direkt, welche Pflanze enthalten ist, dass es sich um Bio Produkte handelt und bekommt ein gezeichnetes Bild der Pflanze gezeigt. Öffnet man die Verpackung, befindet sich darin zum einen die Pflanzkapsel mit der Erde und dem Bio-Kunststoffhalter und eine kurze Beschreibung. Diese Beschreibung informiert einen ausführlich über die jeweilige Pflanze, dazu zählen z. B. die benötigte Lichteinstellungen, die durchschnittliche Keimzeit, der Erntebeginn und die Erntezeit.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Prêt à Pousser bietet den smarten Indoor-Garden Lilo nicht wie manch andere Hersteller in mehreren Farben an, sondern lediglich in einem weiß, das jedoch auch zugleich wunderbar und meiner Meinung nach am besten mit dem Bambus harmoniert. Außerdem handelt es sich hier um eine Farbkombi, die eigentlich in jede Küche passt, egal ob Modern, Landhausstil usw.  

Der Aufbau des Prêt à Pousser Lilo ist sehr einfach und nach dem Auspacken aller Teile innerhalb von einer Minute erledigt. Im Basis-Set sind neben der Bambusbodenplatte noch drei Töpfe, ein Bambus-Stiel, das Lichtmodul und ein Netzteil mit separaten USB-A auf Micro-USB-Kabel enthalten. Zusammengebaut gefällt mir das Design sehr gut, da Prêt à Pousser Lilo sehr modern und schön aussieht.

Der Standfuß (Bodenplatte) besteht wie der Stiel für die LED-Beleuchtung aus Holz, in diesem Fall ein robuster Bambus. Die drei Töpfe wiederum wurden aus dickwandigem und sehr robusten ABS-Kunststoff gefertigt, dabei handelt es sich beim äußeren Teil um einen weißen Kunststoff und bei dem inneren Teil dem Schwimmer, indem später die Pflanzkapsel eingesetzt wird um einen braunen ABS-Kunststoff. Die Lampe aus Aluminium wird einfach über den Bambusstiel geschoben und ist dadurch später je nach Wachstum bzw. Höhe der Pflanzen stufenlos über dessen Länge verstellbar.

Direkt an der LED-Lampe befindet sich der Anschluss für die Stromversorgung. Dieses hängt hier jedoch nach dem anbringen einfach von der Lampe herunter, was jedoch weiter nicht stört, da es, wenn die Pflanzen größer sind, sowieso nicht mehr so sehr sichtbar ist. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung des Lilo smart Garden von Prêt à Pousser, gibt es soweit von meiner Seite wenig zu bemängeln. Die Materialanmutung ist sehr gut, denn der Kunststoff macht einen sehr wertigen Eindruck und anders als die Konkurrenz kommt hier sogar Bambus zum Einsatz. Was mir jedoch etwas weniger gut gefallen hat, ist der Kraftaufwand, der notwendig ist, um den Bambus-Stiel in den Halter einzuschieben. Dies bekommt meiner Meinung nach eine Frau nicht so einfach hin, da dieser stärker eingepresst werden muss. Außerdem hängt das bereits erwähnte Kabel für die Stromversorgung einfach so an der Leuchte herunter, was man optisch etwas besser Lössen hätte können, jedoch im weiteren Betrieb absolut nicht stört. Vorteil daran ist wiederum, dass sowohl das Netzteil als auch das Micro-USB Kabel einfach ausgetauscht werden kann, sollte dies jemals eine defekt vorweisen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

max. PflanzenanzahlPlatz für drei Pflanzen gleichzeitig
MaterialBoden und der Stiel: Bambus
Töpfe und Schwimmer: ABS (Kunststoff)
Leuchte: Aluminium
Pflanz-Kapseln: biologisch abbaubarem, pflanzlichen Kunststoff
Kabellänge2 Meter
Wassertankgröße3 x 750ml
Leistungsaufnahme4.5 im Frühlings- und 6.5W im Sommermodus
Stromkosten Stromkosten von etwa 5-7€ pro Jahr
BeleuchtungLED (Vollspektrumleuchtmittel)
Gewichtohne Wasser knapp 2,35 Kg
FarbenWeißen Gehäuse, Pfanzbehälter braun.
Abmessungen (HxBxT)47 cm x 30,5 cm x 13,5 cm
LieferumfangPrêt à Pousser Lilo
Netzteil und 2 Meter langem Micro-USB-Kabel
Bambus Stiefel und Bodenplatte
3x Wasserbehälter
3x Schwimmer
LED Beleuchtung verstellbar über Stiel
3 Anzuchtkapseln (frei Auswahl)
Bedienungsanleitung usw.
Technische Daten des Prêt à Pousser Lilo

Einrichtung und Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahmen bzw. der Aufbau des Prêt à Pousser Lilo ist sehr schnell erledigt. Man stellt lediglich die Bambusbodenplatte auf, steckt den Bambusstab in den Halter (erfordert etwas mehr Kraft), setzt die Pflanztöpfe auf ihre Position und hängt die LED an den Stiel. Durch das kopflastige (Front) Übergewicht der LED-Leiste hält dies automatisch an der gewünschten Höhe, was sehr ausgeklügelt ist.

Nun geht es direkt an das „Einpflanze“. Dazu packt man die länglichen Saatkapseln aus und setzt diese in die entsprechende Öffnung in die Schwimmer ein. Dann kann man direkt in jeden der Töpfe ca. 0,4 Liter Wasser einfüllen bzw. soviel, bis der Schwimmer bündig mit dem weißen Topf abschließt. Ist dies alles erledigt, schließt man noch das LED-Licht an die Steckdose an und schon ist alles einsatzbereit.   

In jedem der Pflanzenkapseln befindet sich nicht nur die notwendige Anzuchterde, bei der es sich um nährstoffreiche Kokosfaser- und Torf-Erde handelt, sondern zugleich das Saatgut. Dabei war es bei meinen Pflanzen (Basilikum, Schnittlauch und Minze) so, dass in jedem Set je drei Kammern mit Samen enthalten waren. Somit erhält man beim Prêt à Pousser Lilo sofern alles richtig keimt, je Kapsel gleich 3-mal die gewünschte Pflanze. Das Kapseln entsprechen der Bioqualität, das heißt, diese sind frei von Pestiziden, Fungiziden und Gentechnik.

Beim Aufstellungsort muss man aufgrund der Beleuchtung nicht darauf achten, dass tagsüber ausreichend Licht an die Pflanzen kommt, denn dies macht die besagte Beleuchtung absolut ausreichend. Beim Prêt à Pousser Lilo kann man zwischen Sommer- und Frühlingszeit wählen, beim erst genannten leuchten die LEDs nicht nur etwas heller, sondern auch mit 14 Stunden am längsten. Beim Frühlingsmodus sind die LEDs denn dementsprechend dunkler und leuchten nur 12 Stunden, ehe diese dann wieder für 12 Stunden ausgeschaltet bleiben. Welchen Modus man hier wählt, ist nicht abhängig von der aktuellen Jahreszeit, sondern von den Pflanzen, die man anpflanzen möchte. Daher wäre es hier ratsam, drauf zu achten, dass man immer alle drei Pflanzen in einer Belichtungszeit auswählt, also so wie z. B. bei mir Schnittlauch, Basilikum und Minze, die alle drei den Sommermodus erfordern. 

Somit wird die Beleuchtung nicht automatisch geregelt, sondern folgt vielmehr einem Rhythmus, sodass man z. B. wie ich es gemacht habe, so vorgehen kann, dass man Prêt à Pousser Lilo nicht direkt ans Stromnetz anschließt, wenn man diese am Abend eingepflanzt hat, sondern am Morgen, wenn man das Haus verlässt. Bei mir war es dann so, dass die Beleuchtung morgens direkt nach dem einstecken in die Steckdose anging und dann 14 Stunden leuchtet, also bis 20 Uhr und dann automatisch ausgeschaltet wurde, bis es am nächsten Tag um exakt dieselbe Zeit wieder eingeschaltet wurde und dies jeden Tag erneut.

(Einrichtung und Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Anzucht (Wachstum und Erfolg)

Sobald man den Prêt à Pousser Lilo in die Steckdose einsteckt, leuchten die LEDs wie besagt bei mir im Sommermodus für 14 Stunden am Stück und gehen dann für 20 Stunden aus. Daher sollte man wie bereits im Punkt davor erwähnt, genau planen, wann man den Garten an den Strom hängt. Morgens um 6 Uhr wäre ideal, da die Beleuchtung dann um 20 Uhr ausgeschaltet wird. Steckt man den Garden wiederum viel später ein, dann würden die Pflanzen eventuell zu viel Licht bekommen, falls diese auf einer Fensterbank in Südausrichtung stehen. Das wäre dann nicht ganz so gut, da gesund und gut wachsend Pflanze nicht nur Licht benötigen, sondern auch ausreichend Ruhe (Dunkelheit).

Nachdem ich die Pflanzen bzw. Pflanzenkapseln eingesetzt habe (bei mit Minze, Schnittlauch und Basilikum), vergingen nur 5 bis 6 Tage, bis ich die ersten Keimlinge bzw. deren zwei Keimblätter gesehen habe, interessanterweise keimten die Samen in den Kapseln nicht gleichmäßig, sondern unterschiedlich, was jedoch nicht weiter schlimm war, sondern nur eine reine Feststellung. Die Keimblätter der kleinen Keimlinge sind sehr wichtig, denn diese versorgen diese zu Beginn an mit Nährstoffen, da diese am Anfang noch nicht selbstständig die sogenannte Photosynthese betreiben können. Sobald die Primärblätter (richtigen Blätter der jeweiligen Pflanze) die Arbeit richtig aufgenommen haben, wirft die Pflanze diese Keimblätter in den meisten Fällen automatisch ab.

So viel zur Theorie eines Keimlings, doch wie entwickelten sich die Pflanzen weiter? Nach gut 12 Tagen zeigten sich die dünnen, aber schon deutlich höheren Halme des Schnittlauches, die restlichen Pflanze zeigten dann zu diesem Zeitpunkt allesamt mehr Keimling, die ihr erstes Keimblattpaar bekommen hatten. Was jedoch an allen Pflanzkapseln dazu kam, war ein Schimmelpilz auf der Erdoberfläche. Dabei machte ich mir jedoch weniger sorgen, da die Pflanzen dennoch sehr gut gewachsen sind und mit den geernteten Blättern keinen direkten Kontakt hatten. Außerdem mag dieser Schimmel zwar anfangs etwas befremdlich aussehen, schadet jedoch der Pflanze nicht, denn von der Pilzzucht kenne ich es auch sehr gut, dass hier die Erde gerne etwas schimmelt, was an der permanent feuchten Erde liegt, was auch hier der Fall ist. 

An Tag 15 kamen bei den ersten Basilikum-Keimling das zweite Blattpaar und am Tag 20, war der Schnittlauch schon doppelt so hoch wie wenige Tage davor, die Minze zeigte vielen kleinen Keimlingen und der Basilikum erstrahlte ebenfalls mit mehreren größeren Blättern.

Am Tag 25 waren alle Pflanzen schon deutlich größer, sodass die Minze nun deutlich schneller Wuchs und mehrere neue Blattpaare vorwies, genauso wie der Basilikum, denn ich nun zum ersten Mal auf das erste Richtige Blattpaar runtergeschnitten habe. Dazu habe ich mit der Schere etwas oberhalb des ersten richtigen Blattpaares alles abgeschnitten, sodass sich die Pflanze von hier aus der Blattachsel mit zwei neuen Trieben verzweigen kann. Den Schnittlauch habe ich zu diesem Zeitpunkt dann ebenfalls gekürzt, dazu habe ich alles, was länger als 15 cm war, abgeschnitten, sodass sich dieser von unten her vermehrt bzw. breite wird. 

Am 30 Tag waren die Pflanzen allesamt sehr gut und sehr buschig. Sodass ich nun auch die Minze etwas zurückgeschnitten habe, dazu hab ich auch dies über einem größeren Blattpaar abgeschnitten, sodass auch diese sich besser verzweigen. 

Fortan verbrauchten die Pflanzen auch mehr Wasser, denn mehr Blätter bedeutet auch automatisch, dass die jeweilige Pflanze mehr Wasser benötigt, sodass vorrangig die Minze und der Basilikum spätestens all 2 Wochen wieder gegossen werden müssen, da diese sonst schnell kein Wasser mehr haben und dies einem so übel nehmen, dass diese teils eingehen würden bzw. länger benötigen, ehe diese sich wieder davon erholt haben. 

Die Pflanzen habe ich in den folgenden Tagen regelmäßig zurückgeschnitten und diesen Rückschnitt beim Kochen und Zubereiten von Gerichten wunderbar verwenden können. Zudem kann der Rückschnitt natürlich auch problemlos eingefroren werden. Die Pflanzen sehen alle sehr gut aus und wachsen soweit sehr gleichmäßig in die Höhe und durch den regelmäßigen Rückschnitt auch in die Breite. Wichtig dabei ist es, immer die Höhe der LED zu beachten, denn diese dürfen mit den Blättern auf Dauer nicht an diese kommen, da diese sonst etwas verbrennen würden. Daher immer jeden Morgen die Höhe kontrollieren und falls die LED nicht mehr höher geht, ist es sowieso an der Zeit, die Pflanzen zurückzuschneiden.

(Anzucht (Wachstum und Erfolg: 4 von 5 Punkten)

App

Prêt à Pousser bezeichnet das Produkt als smart indoor Garden. In dieser Bezeichnung steckt zwar das Wort „smart“, was auf eine App-Anbindung hoffen lässt, doch wirklich geben tut es diese nicht, möchte man solch ein Modell, dann sollt man zum neuen Lilo Connect greifen, bei dem man dann z. B. die Beleuchtung über die App steuern kann. 

Eine App für den normalen Lilo indoor Garten gibt es zwar schon, diese ist soweit auch kostenlos sowohl im AppStore bei iOS-Geräten, als auch im Google PlayStore für Android-User verfügbar, doch wirklich notwendig ist die App mit dem Namen „PrêtàPousser “ nicht wirklich. Diese gibt einem jedoch grundlegende Informationen zu den Pflanzen und wie man den ersten Rückschnitt und Ernteschnitt durchführt.

Ansonsten bietet die App natürlich keine exakten Hintergrundinformationen zum Status der Pflanzen. Es werden lediglich Informationen auf der Basis des Alters der Pflanzen angeboten. Über den Wasserstand oder Ähnliches gibt es in der App leider ebenfalls keine Infos, schließlich wurde hierfür keine Sensoren verbaut. Daher muss man sowohl täglich den Wasserstand optisch überprüfen (Schwimmerhöhe beobachten) und den Kontakt zu den LEDs prüfen.

(App: 2 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Bei einem Produkt, das länger bzw. permanent am Stromnetz hängt, ist natürlich ein wichtiger Punkt der Stromverbrauch. Beim Prêt à Pousser Lilo ist dieser abhängig, wie lange die LEDs Leuchten. Hier hatte ich ja bereits erwähnt, dass diese bei mir am Tag 14 Stunden angeschaltet waren, was der höheren Leuchtstufe entspricht. Bei der Messung verrät mir mein Messgerät einen Stromverbrauch von knapp 8 Watt. Würde Prêt à Pousser Lilo bei euch das ganze Jahr über am Stromnetz hängen, dann wären diese bei einem kWh Preis von 30 Cent rund 12,27€ im ganzen Jahr. Was somit absolut im Rahmen liegt und durchaus als sparsam zu bezeichnen ist. 

(Stromverbrauch: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Prêt à Pousser verspricht mit dem smart indoor Garden Lilo das einfache anbauen von Kräutern, Salate, Mini-Gemüse und Blumen in den eigenen vier Wänden und das über das ganze Jahr über. Der autonome Indoor-Kräutergarten kümmert sich laut der Aussage des Herstellers um die Beleuchtung und in den Kapseln sind schon alle Pflanzensamen und Nährstoffe erhalten, sodass der Anzucht nicht viel im Weg steht. 

Völlig autonom geht das Ganze jedoch dann doch nicht, denn man muss natürlich zum einen regelmäßig den Wasserstand prüfen und je nach Pflanze, die man großziehen möchte, diese regelmäßig zurückschneiden. Daher ist hier die Bezeichnung Smart nicht zu 100 % zutreffend, auch wenn der Garten funktionell sehr durchdacht ist und rein optisch direkt zeigt, ob noch genug Wasser in den einzelnen Pflanzen vorhanden ist. Möchte man ein etwas smarteren Garten, dann sollte man zum teueren Lilo Connect greifen. 

Der anfangs immer flächendeckend werdende Schimmel hat den Pflanzen nichts angetan und diese sind dennoch wunderschön und vor allem groß geworden. Außerdem ist dieser nicht schädlich, da es aufgrund der unbehandelten Erde und da diese permanent feucht ist, gerne zum Schimmel neigt, denn genau dieser liebt eben genau diese Voraussetzungen.

Preis/Leistung

Stolze 99,95 €, soviel kostet der smarte Garten Lilo direkt bei Prêt à Pousser. Hier sind im Starter-Paket drei Pflanzkapseln enthalten, welche man im Online-Shop von Prêt à Pousser nach der Auswahl des smarten Garten Lilo zusätzlich auswählen kann. Online ist das „Starter-Kit“ jedoch bereits für unter 90€ erhältlich, dabei hat man dann jedoch nicht die Auswahl, welche Kapseln enthalten sind, sondern muss dann Basilikum, Minze und Schnittlauch wählen.

Ich hatte mich zufällig genau für diese drei Kräuter entscheiden und bei mir sind alle drei Sorten wunderbar angewachsen und groß geworden. Ich war zuvor, als ich die kleinen kompakten Kapseln mit der wenigen Erde gesehen hatte, sehr überrascht und hätte ehrlich gesagt niemals erwartet, dass sich hieraus so gesunde und große Pflanzen entwickeln würden. Allerdings legt man für die frischen Kräuter in den eignen vier Wänden nicht gerade wenig Geld auf den Tisch, denn zum Gerät kommen auch die Pflanzkapseln und die Wasser- und die Stromkosten hinzu. Somit würde man zwar mit den Kräutern vom Supermarkt definitiv günstiger fahren, doch mit dem smarten Garten Lilo von Prêt à Pousser erhält man sehr gesunde und während des Wachstums unbehandelte Pflanzen, was man so im Supermarkt nicht erwarten kann.

Prêt à Pousser Lilo

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: pretapousser.de