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Autor: Tobias

JBL Live Pro+ TWS

In aller Kürze

Bei den JBL Live Pro+ TWS handelt es sich um sehr bequeme True Wireless In-Ears, die mir im Alltag unter anderem durch ihr warmes Klangbild und dem ANC gefallen haben. Dank den vielen verbauten Mikros pro Ohrhörer kann man nicht nur auswählen, dass man von der Umgebung weitestgehend abgeschirmt wird, sondern kann zudem auch wählen, ob man die inzwischen von JBL sehr gern integrierte TalkThru- oder Ambient-Aware Funktion nutzen möchte. Des Weiteren bietet JBL durch die kostenlose App die Möglichkeit, Firmware-Updates zu installieren, Klanganpassungen via EQ vorzunehmen oder den Google Assistant bzw. Amazon Alexa einzurichten. Zu guter Letzt sind die In-Ears auch spritzwassergeschützt gemäß IPX4, sodass diesen weder ein Regenschauer noch der Schweiß der z. B. bim Training entsteht, etwas anhaben kann.

Gefällt uns

  • sehr beqeumer Sitz
  • gute Akkulaufzeit
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • Amazon Alexa und Google Assistant unterstützung
  • Umgebungs- und Talkthru-Funktion
  • AAC-Support

Gefällt uns weniger

  • kein aptX
  • manuelles Ausschalten nicht möglich
  • keine Ladestand-Anzeige an den Kopfhörern

JBL Live Pro+ TWS

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Kopfhörer-Serie LIVE aus dem Hause JBL handelt es sich um keine neue Serie, denn von dieser gab es schon andere In-Ears, sowie On-/ und Over-Ear Kopfhörer. Nichtsdestotrotz handelt es sich bei den JBL Live Pro+ TWS um neue In-Ears welche auch mit der neusten Technik bestückt sind.

Das Design der Verpackung gefällt mit bei den neuen Kopfhörer wieder einmal ganz gut, denn hier setzt JBL wieder auf das schon öfters verwendete Sichtfenster, durch welches man an der Rückseite ein Teil des Innenlebens der Verpackung erblicken kann, doch der Reihe nach.

Nichts Neues ist hier mal wieder, das JBL auf die typischen weiß-orange und graue Farben bei der Verpackung setzt und auch sonst ist man dem gewohnten Design treu geblieben. An der Vorderseite präsentier JBL direkt eine große Abbildung der neuen In-Ears zusammen mit dem geöffneten Case. Des Weiteren hat man hier selbstverständlich das Firmenlogo und seitlich nach unten verlaufend den Produktnamen platziert. Direkt darunter erwähnt JBL dann wie gewohnt die wichtigen Funktionen der Ohrhörer, zu denen das ANC, Wireless Charging und Dual Connect + Sync zählen. In der rechten Ecke erfährt man dann noch direkt, dass die In-Ears eine max. Akkulaufzeit von bis zu 7 Stunden bieten und das Case zusätzlich nochmals 21 Stunden. Zusammen kommt man so mit mehrfachem Aufladen auf eine Akkulaufzeit von maximal 28 Stunden ein guter Wert.

Die schmale rechte Seite zeigt zum einen durch kleine Skizzen den Lieferumfang, welchen einen dann in der Verpackung erwartet. Zudem wirbt man darüber mit der Möglichkeit, dass man Amazons Alexa oder den Google Assistant direkt über die In-Ears nutzen kann. Zu guter Letzt kommen wir noch zur wichtigen Rückseite, denn diese zeigt einem die meisten Informationen zum Produkt. Hier gibt es zum einen ein direkt auffallendes Sichtfenster, durch welches man die beiden In-Ears, welche in der Verpackung sind, betrachten kann. Zudem zeigt JBL hier nochmals die In-Ears gemeinsam mit dem Case und geht auf die vier wichtigen Ausstattungsmerkmale der In-Ears ein. Zu diesen zählt der integrierte JBL Signature Sound, das ANC mit Smart Ambient, die gute Sprachqualität dank je drei Mikrofonen und dem wasserabweisenden Gehäuse mit bequemen Tragekomfort.

Nach dem Durchtrennen des Klebestreifens an der Unterseite kann man das komplette Innenleben der Verpackung an der Unterseite herausziehen. Dabei hat man dann eine schwarze stabile Kartonage in der Hand, welche direkt nach dem Aufklappen eine Abdeckung parat hält, die eine in drei Schritten den Vorgang erklärt, wie man die In-Ears mit dem Smartphone koppelt. Darunter kommt dann zum einen direkt das sicher verstaute Ladecase zum Vorschein und darüber ist eine kleine Mappe, die alle Beschreibungen enthält. Entnimmt man diese Mappe, findet man darunter zwei weitere Kartonage, welche ebenfalls mit Symbolen versehen sind, sodass man daran direkt erkennen kann, dass im oberen Teil die In-Ears versteckt sind und darunter das USB-C Ladekabel zusammen mit den unterschiedlich großen Ohranpassstücken verstaut wurde.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Die JBL Live Pro+ TWS ähneln von der Größe und dem Design den Apple AirPods Pro. Jeder der In-Ears bringt gerade einmal fünf Gramm auf die Waage und dank des kompakten Designs und der ovalen Knospe schmiegen sich die In-Ears nahezu in die Ohrmuschel und stören dabei selbst bei langen Einsätzen nicht. Damit das ANC richtig arbeiten kann, ist es wichtig, dass die In-Ears schon von Grund auf eine vernünftige Abschirmung von den Umgebungsgeräuschen bieten, was selbstverständlich am besten über die mitgelieferten Silikon-Eartips funktioniert, welche JBL in insgesamt fünf großen mitliefert.

Vom Design setzen sich die JBL Live Pro+ TWS aus der Knospenform, an welcher der Treiberausgang sitzt und dem kurzen Steg zusammen, welcher nach dem Einsetzen ins Ohr herausragt. Hier hat JBL dann auch die nicht sichtbaren berührungsempfindlichen Sensoren integriert, über welche die Steuerung der Ohrhörer erfolgt und zudem versteckt sich in diesem Part auch der wichtige Akku und ein Teil der Mikrofone. Das Gehäuse wurde aus hochwertig anfühlenden Kunststoff gefertigt, was für das entsprechend geringe Gewicht sorgt und zudem robust gegen Schweiß und Spritzwasser ist.

An der Innenseite des „Stiels“ hat JBL je In-Ear drei goldene Ladekontakte platziert, über welche die In-Ears beim Einsetzen in das Ladecase mit Strom versorgt werden. Zudem hat man hier direkt darunter doch die unterschiedlich farbigen Richtungsbeschreibungen aufgedruckt, sodass man direkt daran erkennen kann, welcher In-Ear ins rechte und welcher ins linke Ohr gehört. Vertauschen kann man diese jedoch aufgrund ihres Aufbaus nicht, denn falsch eingesetzt sitzen diese sehr unbequem und der Klang kommt nicht richtig ins Ohr.

Neben dem von mir getesteten Modell ist schwarz, gibt es die JBL Live Pro+ TWS auch noch in folgenden Farben: Weiß, Pink und Beige. Daher sollte hier für jeden eine passende Farbe dabei sein, in welcher einem die JBL Live Pro+ TWS gefallen sollten. Die von den JBL Tune 225 TWS verwendete Dual-Connect Technologie hat auch hier in die neuen Kopfhörer Einzug erhalten und so ist es möglich, die In-Ears auch einzeln als Mono In-Ear zu verenden. Daher sind beide Ohrhörer nun in der Lage, sich direkt untereinander oder auch einzeln mit eurem Smartphone zu verbinden. Somit macht es hier auch Sinn, dass JBL an beiden Ohrhörern die gleiche Anzahl an Mikrofone verbaut hat, sodass beide bei Bedarf einzeln für Telefonate genutzt werden können.

Ladecase

Das Ladecase der JBL Live Pro+ TWS ist sehr kompakt und klein gehalten. Es sieht aufgrund des Kunststoffgehäuses mit mattem Finish und dem hochglänzenden JBL Schriftzug sehr ansprechend aus, doch leider ist gerade diese Oberfläche etwas zu ihr anfällig für Fingerabdrücke. Das Case liefert JBL dabei immer in der Farbe mit, in welcher man die Kopfhörer ausgesucht hat.

Das Case kann dank seiner geringen Maße von: 55 x 50 x 30 mm (L x B x H) problemlos in die Hosentasche verstaut werden und bringt gerade einmal 50 g auf die Waage (mit Ohrhörer 57g). Insgesamt ist es relativ schlicht gehalten, während man an der Rückseite das USB-C Kabel zum Aufladen des Akkus einsteckt, wird einem an der Vorderseite an der Griffmulde anhand von drei einzelnen LEDs der Ladezustand anzeigt. Dies geschieht sowohl während des Aufladens, als auch wenn man das Case öffnet. Im Inneren des Case gibt es sonst auch nichts Atemberaubendes zu sehen, hier findet man die beiden Plätze, in welchen die In-Ears zum Aufladen eingesetzt werden und dabei über die je drei Ladekontakte mit Strom versorgt werden. Zu guter Letzt findet man auch hier, die dezent klein gehalten Buchstaben, welche einem zeigen, wo welcher In-Ear seinen Platz hat, doch wirklich wichtig ist dieser Hinweis nicht, denn man bekommt den rechten nicht in die Aussparung des linken In-Ear hinein. In der Mitte gibt es zudem noch eine Aussparung für eine Büroklammer, wenn man diese betätigt, während die In-Ears eingesetzt sind, werden diese auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Ein Magnetverschluss, welcher das Case verschlossen hält, sorgt dafür, dass auch beim sehr starken schütteln über Kopf nichts herausfällt. Aber auch wenn der Deckel offen ist und man das Case schüttelt, werden beide Ohrhörer dank der magnetischen Sicherung problemlos an ihrer Position gehalten.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der JBL Live Pro+ TWS ist sehr gut, das Gehäuse der In-Ears wurde sehr sauber verarbeitet, der Kunststoff fühlt sich sehr angenehm an und die einzelnen Übergänge der Bauteile spürt man kaum bis gar nicht. Da JBL hier nicht auf physische Tasten setzt, sondern auf Touch-Sensoren, drückt man sich die In-Ears beim Betätigen nicht unangenehm ins Ohr. Hier habe ich daher nichts zu bemängeln, denn angesichts des Preises stimmt die Verarbeitung der In-Ears voll und ganz.

Das leichte Kunststoff-Case ist mit einer sogenannten Soft-Touch-Oberfläche versehen, welches wie die Kopfhörer selbst ebenfalls matt gehalten wurde. Negativ an dieser matten Soft-Touch-Oberfläche ist jedoch, dass diese je nach gewählter Farbe sehr anfällig gegenüber Fingerabdrücke ist. Somit sammelten sich bei mir bereits nach einem Tag sehr viele Abdrücke rund um das Ladecase, welche schnell durch leicht fettige Finger entstehen können. Bis auf diesen Punkt habe ich daran dann jedoch nichts zu Bemängeln, JBL hat hier ebenfalls auch eine saubere Verarbeitung achtet und der Deckel und der untere Teil des Gehäuses schließen bündig.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz, weitere Farben: Pink, Weiß und Beige
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 7 h (ohn ANC) 6 Stunden (mit ANC)
Akku Ladecase: 21 h
Gesamt somit: 28 h
Gewicht 59,5 g (Ohrhörer und Ladebox)
10 g (beide Ohrhörer)
49,5 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC und AAC. Unterstützte Profile: AA2DP V1.3, AVRCP V1.6, HFP V1.7
Fast Pairing von Google wird unterstützt.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 11 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz–20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dB102 dB
Impedanz (Ohm)16 Ohm
LieferumfangJBL Live Pro+ TWS
1 x Ohrstöpsel in 5 Größen
1 x USB-C-Ladekabel
1 x Ladestation
1 x Garantie/Warnung (W/!)
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt (S/i)
Technische Daten der JBL Live Pro+ TWS

Tragekomfort

Durch ihr sehr geringes Gewicht und den angenehm leichten Sitz bieten die JBL Live Pro+ TWS einen sehr angenehmen Tragekomfort. JBL liefert zum Anpassen der In-Ears insgesamt fünf Silikon-Eartips mit, welche in den Standard-Größen S, M und L sowie zusätzlich noch in zwei flacheren Ausführungen in M und L beiliegen. Dadurch kann man den sitzt der beiden In-Ears ziemlich genau auf die eigene Ohröffnung anpassen, sodass daraus eigentlich ein sehr guter halt entsteht.

Bei sportlichen Aktivitäten sollte man jedoch auf jeden Fall beachten, dass hier keine zusätzliche Absicherung in Form von Ear-Hooks oder Flügeln vorhanden sind. Ob die In-Ears richtig im Ohr sitzen, könnt ihr entweder selbst entscheiden oder über die App prüfen, hier gibt es im Untermenü eine Funktion, die einen kurzen Ton wiedergibt und euch dann direkt mitteilt, ob alles richtig sitzt oder z. B. einer und der Ohrhörer nachjustiert werden sollte. Dies funktioniert über die verbauten Mikros in der Innenseite der Ohrhörer, die dabei prüfen können, ob Geräusche von außen durchkommen bzw. ob der Ton durch einen falschen oder zu lockeren sitzt leicht entweicht.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

JBL setzt bei diesen In-Ears auf eine berührungsempfindliche Oberfläche zur Bedienung. Dies hat zwar den Vorteil, dass man sich die In-Ears nicht ins Ohr drückt, wenn man z. B. eine Taste drücken muss, doch ein Nachteil hat dies auch. Man kann die In-Ears nämlich nicht über die Touch-Funktion einschalten und benötigt so stets das Ladecase. Zudem ist es dann auch so, dass der Akku beim Einsetzen immer geladen wird, wie es z. B. auch bei den AirPods der Fall ist, was zudem auf Dauer dafür sorgt, das der Akku schneller verschleißen wird.

Über die JBL Headphones App kann man bei Bedarf die Belegung der Touch-Zuweisung etwas verändern, jedoch hat man hier dann nicht komplett die freie Wahl, sondern kann aus verschiedenen Settings das passende Auswählen. Von Werk aus ist die Bedienung so gewählt, dass man durch das antippen der linken Oberfläche zwischen ANC und dem Umgebungsmodus wechseln kann, während man durch ein zweimaliges antippen die TalkThru-Funktion ein- und ausschalten kann. Die Musiksteuerung erfolgt wiederum am rechten In-Ear, sodass ein einmaliges berühren, die Musik pausiert und ein doppeltes zum Vor- und dreimaliges Antippen einen Musiktitel zurückspringt. Einen eingehenden Anruf kann man bei den JBL Live Pro+ TWS über beide Seiten annehmen, indem man einmal auf einen der beiden In-Ears tippt und möchte man den Sprachassistenten nutzen, muss man eine Seite der In-Ears länger berührt halten.

Von den Werkseinstellungen muss man auf eine Lautstärkeregulierung verzichten, doch wenn man in den Einstellungen der App z. B. auf die Titelauswahl verzichtet, kann man anstelle von dieser die Lautstärke regulieren.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

JBL setzt bei den Live Pro+ TWS je In-Ear auf einen 11 mm Treiber, der somit wie von JBL inzwischen gewohnt gut doppelt so groß ist wie bei einigen Mitbewerbern. Die klangliche Abstimmung ist hier typisch für JBL, denn die Live Pro+ TWS trumpfen von Werk aus mit einem warmen Klangbild auf, welches von kräftigen Bässen mit einem sehr ordentlichen Tiefgang begleitet wird.

Dabei gefällt es mir gut, wie gut sich die Tieftöne entfalten können und mir diese bei zahlreichen Musik-Genres sehr gut gefallen haben. Der Bass wird kontrolliert abgespielt, ohne dabei zu sehr aus der Reihe zu tanzen und bleibt eigentlich weitestgehend präzise. Die Höhen und Mitte bleiben jedoch aufgrund des satten Basses und den großen Treibern etwas zu sehr verborgen. Hier fehlt es mir persönlich etwas an Detailreichtum und die Mitten könnten definitiv etwas eindringlicher sein. Die Stimmwiedergabe ist hier wiederum gut, denn ich hab über die In-Ears gerne Hörbücher gehört, doch Instrumente und Gesang werden hier leider nicht ganz so detailreich wiedergegeben, wie ich es über gute Kopfhörer gewohnt bin.

Bei der Sprachverständlichkeit der JBL Live Pro+ TWS habe ich nichts zu beanstanden, denn hier sorgen die zahlreichen je In-Ear verbauten Mikrofone dafür, dass die eigene Stimme klar und sehr gut verständlich übertragen wird und dies selbst im Freien, denn auch hier werden Störgeräusche wie z. B. die sonst häufig vorkommenden und störenden Windgeräusche sehr zuverlässig eliminiert. Lediglich im lauteren Straßenverkehr, also dann, wenn man an einer viel befahrenen Straße entlangläuft, beklagte sich meine Gesprächsperson hin und wieder aufgrund von Rauschen im Hintergrund, was jedoch von der Elektronik übermittelt wird, weil diese versucht, die lauten Geräusche des Verkehrs zu neutralisieren. Zu guter Letzt versteht man selbst die Gesprächsperson sehr klar und deutlich und auch sonst gibt es hier nichts zu beanstanden.

Die Latenz beim ansehen von Filmen und Videos haben eigentlich inzwischen alle Hersteller im Griff und so konnte ich auch bei den JBL Live Pro+ TWS keine Verzögerungen zischen dem auf dem Smartphone dargestellten Bild und dem Ton, der über die Kopfhörer wiedergegeben wird, feststellen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

JBL bietet für viele Kopfhörer eine kostenlose App-Anbindung für iOS und Android Smartphones an, über die man weitere Personalisierung vornehmen kann.

Dazu zählt z. B. die Möglichkeit, dass man bei der Bluetooth-Übertragung auswählen kann, ob einem die Stabilität der Verbindung, der Klang oder die Synchronität von Bild und Ton wichtiger ist. Zudem kann man dasselbe auch bei der Geräuschunterdrückung wählen bzw. man kann hier zischen drei Profilen wählen. Zu Auswahl seht der Alltagsmodus, welcher auch von Werk eingestellt ist und ich so belassen habe und zudem gibt es noch den Reise- und Aktivmodus.

In dem Einstellungsmenü kann zudem bestimmt werden, ob man den am Smartphone integrierten Sprachassistenten nutzen möchte oder alternativ kann man auch sowohl Amazons Alexa und den Google Assistant darüber nutzen und einrichten. Die üblichen Einstellungen wie z. B. der Equalizer stehen hier natürlich auch zur Verfügung und ermöglicht es entweder zwischen einigen voreingestellten EQ-Settings zu wählen oder eigene zu erstellen und diese abzuspeichern.

Außerdem können über die App selbstverständlich wie gewohnt Firmware-Updates installiert werden, oder man kann die automatische Abschaltung aktivieren und bei Bedarf die integrierte Kopfhörer-Suchfunktion verwenden. Dabei geben die Kopfhörer einen permanenten Piepton von sich, der beim Finden der In-Ears sehr hilfreich ist und und der Passformtest ist ebenfalls nützlich, damit man prüfen kann, ob die In-Ears mit den gewählten Anpassstücken richtig sitzen.

App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Umgebung ein-/ausblenden

JBL hat die Live Pro+ TWS mit ANC ausgestattet, was so weit gut ist, jedoch ist mir dabei aufgefallen, dass wohl alle drei Profile der Geräuschunterdrückung als auch die Funktionen Ambient Aware und TalkThru zu einer hörbaren Verstärkung des Bassbereichs führen. Der Bass ist zwar auch ohne ANC und Co. präsent und gut, doch aktiviert man einen der Modi, wird dieser nochmals etwas markanter.

Das ANC führt jedoch zudem zu einem dezent leicht hörbaren Grundrauschen, was bei vielen Kopfhörern mit ANC der Fall ist. Im Umgebungsmodus ist das Rauschen dann noch etwas stärker wahrnehmbar und man hört es z. B. bei ruhigen Passagen teilweise schon deutlich hervor. Dafür sorgt der Modus dafür, dass die Geräusche um einen herum verstärkt zu einem durchgelassen werden und bei einer mittleren Lautstärke kann man je nach Musikrichtung die Mitmenschen noch gut verstehen.

Das ANC arbeiten gut, aber dies nur bei sehr tiefen bis mittleren Frequenzen, sodass es Motorgeräusche zuverlässig herausfiltert, aber bei hohen Frequenzen teils sehr Probleme hat. Zudem finde ich es etwas Schade, dass einem nicht angesagt wird, welchen Modus man gerade eingestellt hat, sondern dies dann in der App prüfen muss.

Akkulaufzeit

Bei der Energieversorgung der JBL Live Pro+ TWS setzt JBL auf einen 55 mAh großen Akku, der im Stiel sitzt und in dieser Größe notwendig ist, da dieser trotz ANC usw. für einen ausreichend lange Akkulaufzeit von bis zu 7 Stunden am Stück sorgen soll. Dies ist zwar sicherlich kein Spitzenwert, aber meiner Meinung nach eine absolut ausreichende Laufzeit, denn ich glaube, kaum jemand wird hier mehr als 7 Stunden am Stück Musik über die Kopfhörer hören. Je nach gewählter Lautstärke pendelt sich die Laufzeit ohne ANC bei knapp über 7 Stunden und mit ANC bei etwa sechseinhalb Stunden Laufzeit ein, ehe die In-Ears wieder in das Ladecase eingesetzt werden müssen, damit deren Akku wieder aufgeladen wird.

Da die Kopfhörer im Case wie üblich nicht nur aufbewahrt werden können, sondern automatisch wieder aufgeladen werden, ist es wichtig, diese hier drin zu verstauen, was auch nicht anders möglich ist, denn sind die In-Ears leer, können diese nur durch das einsetzen und der Anschließenden entnehme aus dem Case eingeschaltet werden. Das Etui mit seinem 500 mAh Akku bietet die Möglichkeit, die In-Ears insgesamt bis zu drei Mal von komplett leer auf voll aufzuladen, sodass man mit ANC auf eine gesamte Akkulaufzeit von ca. 25 Stunden und ohne ANC auf knapp 31 Stunden kommen sollte.

Sofern man die In-Ears spontan aufladen muss, da man diese z. B. vergessen hat ins Ladecase einzusetzen, dann ist die integrierte Schnellladefunktion durchaus praktisch, denn diese sorgt dafür, dass man innerhalb von gerade einmal 10 Minuten aufladen für gut eine Stunde im ANC-Modus Musik hören kann. Außerdem meiner Meinung nach sehr praktisch ist es beim Ladecase, dass man dieses entweder kabelgebunden über das USB-C Ladekabel aufladen kann oder induktiv via Qi. Dabei gilt jedoch zu beachten, dass die Ladezeit bei Qi oftmals länger dauert als mit Kabel, sodass die In-Ears mit USB-C bereits nach gut 2 Stunden komplett aufgeladen sind und beim induktiven Laden insgesamt knapp 3 Stunden vergehen.

Schade finde ich hier leider etwas, dass JBL auf eine Status-LED an den In-Ears verzichtet hat, denn somit weiß ich im Alltag nicht direkt, wann die In-Ears komplett aufgeladen sind, sondern muss ungefähr auf die Uhr schauen und warten, bis die 75 Minuten um sind. Am Ladecase wiederum hat man drei LEDs integriert, die einen während des Ladens vom Case den Ladezustand anzeigen.

Sinnvoll finde ich auch die automatische Play/Pause Funktion, welche man in der App aktivieren kann, denn dadurch wird die Musik automatisch bei der Entnahme der beiden In-Ears aus dem Ohr angehalten und wider fortgesetzt, wenn man diese einsetzt. Des wird im Alltag sehr zuverlässig von dem nicht sichtbaren Annäherungssensor erkannt und hilft enorm dabei, den Akku zu schonen.

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt JBL auf den Bluetooth-Standard 5.0 mit Fast Pair, welches ein schnelles Verbinden mit kompatiblen Android-Geräten unterstützt. Dabei handelt es sich um das Pedant zur Apple-Technologie, die es ermöglicht, dass direkt durch das Öffnen des Case, die In-Ears mit dem Android Smartphone schnell und einfach gekoppelt werden können. Die Kopfhörer können jedoch nicht nur im Stereo, sondern bei Bedarf auch einzeln im Single-Modus verwendet werden und dabei ist es völlig egal, ob man den rechten oder linken In-Ear bevorzugt.

Das Koppeln mit einem iPhone ist hingegen wie gewohnt auch nicht sonderlich umständlich, denn dies erfolgt ganz normal über die Einstellungen->Bluetooth und hier wählt man dann, nachdem man die Kopfhörer aus dem Case genommen hat die „JBL Live Pro+ TWS“ aus. Die Bluetooth-Reichweite hat mir im Test gut gefallen, denn diese war zum einen sehr stabil und zudem auch mit gut 13 Metern indoor überraschend hoch.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die JBL Live Pro+ TWS wurden vom Klang her soweit gut abgestimmt, sodass diese der Mehrheit sicherlich gefallen wird, denn ein warmes Klangbild mit kräftigen Bass passt zu der aktuellen Musik absolut. Des Weiteren bieten die In-Ears zusammen mit dem Ladecase einen sehr ordentlich Akkulaufzeit und über die kostenlose App können zudem noch einige interessante Einstellungen vorgenommen werden. Vergessen zu erwähnen sollte ich auch nicht den Schutz gemäß IPX4, denn dadurch kann den kompakten In-Ears weder ein überraschender Regenschauer noch der Schweiß bei einem kleinen Training etwas anhaben.

Leider schwächelt das ANC wiederum etwas bei den hohen Frequenzen, die es fast komplett ungefiltert durchlässt, während es in den tieferen Frequenzen top arbeitet. Gut gefallen haben mit wiederum sowohl TalkTru, als auch AmbientAware, denn beide Funktionen sorgen dafür, dass ihr euer Umfeld auf Wunsch sehr gut wahrnehmen könnt, auch wenn beide Funktionen hier von einem etwas höheren Grundrauschen begleitet werden.

Preis/Leistung

Die UVP der Live Pro+ TWS hat JBL bei 179€ angesetzt, jedoch sind diese direkt bei JBL und diversen weiteren Online-Shop inzwischen für 163€ erhältlich.

Dies ist zwar dennoch nicht gerade wenig Geld, doch aufgrund des bequemen Tragekomforts, der langen Akkulaufzeit und des guten Klangbilds glaube ich nicht, dass man den Kauf hier bereuen wird. Im Klaren muss man sich hier jedoch ganz klar sein, dass es beim ANC noch schwächen gibt und mir persönlich die Ansagen fehlen, die mir mitteilen, welche Modus ich gerade gewählt. Des Weiteren vermisse ich eine LED, welche mir im eingesetzten Zustand zeigt, wann der Akku der In-Ears voll aufgeladen ist.

JBL Live Pro+ TWS

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.jbl.com

Eizo FlexScan EV3895

In aller Kürze

Beim Eizo FlexScan EV3895 handelt es sich um einen sehr guten Monitor für sämtliche Anwendungen im Office-Bereich, jedoch hat dieser zugleich auch einen sehr stolzen Preis. Neben zahlreichen Anschlussmöglichkeiten überzeugt der Curved Ultrawide-Monitor mit seiner Größe von 37,5 Zoll (95,3 cm), einer sehr hohen Auflösung von 3.840 x 1.600 Pixel, der 5-Jahre-Garantie, der sehr hohen Ergonomie und zahlreichen weiteren Features.

Jedoch hätte man für einen Monitor zu diesem Preis auch eine etwas höher Bildwiederholrate sowie ein insgesamt helleres Display erwarten können. Zudem sollte man von den integrierten Lautsprechern wirklich nicht sonderlich viel erwarten, denn diese haben mich persönlich ebenso etwas enttäuscht wie die teils etwas umständliche Bedienung über die Tasten, doch dazu später mehr.

Gefällt uns

  • sehr gute Bildqualität
  • umfangreiche Ergonomiefunktionen
  • viele aktuelle Anschlüsse
  • KVM-Switch
  • geeringer Stromverbrauch
  • sehr gute Verarbeitung
  • 5 Jahre Garantie

Gefällt uns weniger

  • max. Helligkeit etwas gering
  • nur 60 Hertz
  • Lautsprecher sehr enttäuschend

Eizo FlexScan EV3895

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Eizo FlexScan EV3895 wird in einem sehr großen Karton geliefert, was auch soweit kein allzu großes Wunder sein dürfte, schließlich benötigt der sehr große Monitor dementsprechend auch eine sehr große Verpackung. Der Karton kann zwar auch alleine getragen werden, doch aufgrund der üppigen Größe, dem etwas hohen Gewicht und vor allem aufgrund des hohen Preises, würde ich diesen dann jedoch sicherheitshalber zu zweit Tragen, denn hierfür hat der Hersteller auch an beiden Seiten eine Transportschlaufe integriert. Der zweiteilige Karton wird durch vier Kunststoff Transportsicherungen zusammengehalten, was so weit auch hervorragend funktioniert und schnell und einfach entfernt werden kann.

Der Karton ist nicht wirklich mit Informationen zum Produkt versehen, da man sich bei solch einem Artikel in der Regel sowieso zuvor im Internet informiert bzw. auch direkt vor Ort im Laden. Die Verpackung erfüllt hier somit eigentlich vor allem nur einen Zweck, dafür zu sorgen, dass der Transport sicher ist, was diese auch mit Bravour macht. Hebt man den Deckel des Kartons vom Rest hab, dann kommen direkt zwei Styroporteile zum Vorschein, welche dafür sorgen, dass im Inneren alles sicher verpackt bzw. geschützt wird. Der Monitor ist dann wiederum zusätzlich durch eine Folie geschützt und kann nach dem Auspacken direkt herausgehoben werden. Hier muss man nichts zusammenbauen, alles ist bereits montiert, lediglich noch die Kabel anschließen und schon kann man mit der Arbeit beginnen. Im seitlichen Teil hat Eizo noch den Zubehör verstaut, bei dem es sich um ein HDMI-Kabel, ein DisplayPort-Kabel, 2 USB Typ B zu USB Typ A Kabel handelt und zudem findet man hier noch ein USB-C Kabel, welches zudem in der Lage ist, ein am Monitor angeschlossenes Gerät mit bis zu 85 Watt aufzuladen. Eine Kurzanleitung ist natürlich ebenso im Lieferumfang enthalten wie die Kabelabdeckung für die Rückseite.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der Eizo FlexScan EV3895 kommt fix und fertigt montiert zu euch nach Hause und nimmt inklusive Standfuß 893,9 x 411 bis 603,7 x 240 Millimeter (Bereite x Höhe x Tiefe ein. Da die Höhe hier stufenlos verstellbar ist, habe ich hier die Höhe mit der Angabe „von/bis“ angegeben. Beim Gewicht bringt der sehr große Monitor insgesamt 13,2 Kilogram auf die Waage.

Definitiv handelt es sich hier um keinen kleinen Monitor, doch aufgrund der sehr großen Bildschirmdiagonale von 37,5 Zoll, würde der Monitor z. B. problemlos das Dual-Monitor-Setup (z. B. 2 x 24 Zoll-Monitor) von meiner Arbeit ersetzen. Der Runde im Inneren offene Standfuß gefällt mir sehr gut, denn dieser nimmt wenig Fläche ein, sorgt jedoch dennoch für eine sehr hohe Standfestigkeit, sodass den großen Curved Ultrawide-Monitor nichts so leicht umschmeißen kann.

Der Rahmen, welcher rund um das Display verläuft, ist bis an den Teil an der Unterseite sehr schmal gehalten und fällt somit kaum auf. Curved steht, wie viele untere euch sicherlich wissen für einen gebogenen Monitor und bei diesem Modell reden wir von einer Krümmung von 2.300 Millimeter. Diese Krümmung sorgt dafür, dass man hier selbst am äußeren Bereich alles etwas besser im Blick hat, als wenn man die gleiche Displaygröße bei einem flachen Monitor betrachten würde.

Am besagten unteren Rand, der etwas breiter ausgeführt ist, sind in der Mitte nach vorne ausgerichtete Bedienungssensoren angeordnet, außerdem findet man hier auch noch links und recht jeweils ein Lautsprecher und einen Helligkeitssensor. Das Design ist durch das matt-schwarze Kunststoffgehäuse sehr schlicht gehalten, macht jedoch dennoch einen hochwertigen Eindruck, da Eizo die zahlreichen Anschlüsse an der Rückseite so platziert hat, dass diese fast alle mit einer Abdeckung abgedeckt werden. Dadurch können die an der Rückseite angeschlossenen Kabel ganz einfach mithilfe des Kabelmanagement sauber am Fuß entlang nach unten hinter den Schreibtisch verlegt werden.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung habe ich eigentlich nichts, was ich hier an diesem gut durchdachten Monitor bemängeln könnte. Man hat hier nicht nur an eine einfach verstellbare Höhe und die Neigbarkeit von 5° nach vorne und 35° nach hinten gedacht, sondern zudem im Fuß ein Drehgelenk integriert, sodass der Monitor ebenso leicht um bis zu 70° gedreht werden kann. Die Anschlüsse sind sehr üppig bemessen, sodass hier eigentlich keine Wünsche offenbleiben sollten und zudem wird eine Garantie von bis zu 5 Jahren geboten. Der Monitor steht durch den runden Standfuß sehr stabil und wackelt nur minimal bis gar nicht beim Tippen auf der Tastatur.

Die einzige und zugleich größte Enttäuschung sind jedoch die zwei verbauten Lautsprecher, denn deren Klang ist leider wirklich eine große Enttäuschung, welche angesichts des Preises zum Gesamtpaket nicht passt. Hier fehlt es absolut an Volumen, sodass man damit absolut kein Spaß haben wird, hier empfiehlt es sich auch externe Lautsprecher zurückzugreifen, denn die Verbauten reichen lediglich für die Wiedergabe von herkömmlichen Systemtönen mehr nicht.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Diagonale38 Zoll (37,5 Zoll)
Krümmung2.300 mm
Farbeschwarz
Format24:10
PanelIPS-Panel
Auflösung3.840 x 1.600 Pixel
Kontrastwert1.000:1
Helligkeitmax. 300 cd/m²
Reaktionszeit5 ms
Bildwiederholrate60 Hz
Blickwinkelhorizontal: 178°
vertikal: 178°
Anschlüsse:1x DisplayPort
2x HDMI
1x USB-C
6x USB 3.0 (2 up, 4 down)
1x RJ45
Abmessungen (B x H x T)93,9 x (411 bis 603,7) x 240
Gewicht13,2 kg
ErgonomieHöhenverstellung: 192,7 mm
Neigung: -5° – 35°
integrierte Lautsprecherja
LieferumfangEizo FlexScan EV3895 Monitor
Netzkabel
Signalkabel USB-C – USB-C (5 A)
Signalkabel HDMI – HDMI
Signalkabel DisplayPort – DisplayPort
2x USB-Kabel (Typ A – Typ B)
Kurzanleitung
Kabelabdeckung
technische Daten des Eizo FlexScan EV3895

Ergonomie und Anschlüsse

Beim Eizo FlexScan EV3895 hat das Unternehmen sowohl im punkto Ergonomie als auch bei den verfügbaren Anschlüssen an alles Wichtige gedacht. Eizo hat dem ergonomischen Monitor einen um 70 Grad nach rechts und links drehbaren Standfuß spendiert, zudem lässt sich der Monitor um 5 Grad nach vorne und 35 Grad nach hinten neigen und zu guter Letzt kann der Monitor um knapp 19 Zentimeter in der Höhe individuelle je nach Vorlieben in der Höhe angepasst werden. Somit kann man den gekrümmten 38 Zoll Monitor perfekt seinem Arbeitsplatz anpassen und lässt im Bezug auf der Ergonomie meiner Meinung nach keine Wünsche offen.

Die zahlreichen Anschlüsse hat Eizo an der Rückseite versteckt und werden zum Großteil von einer Abdeckung überdeckt. Von hinten betrachtet, findet man hier an der linken inneren Seite vom Standfuß aus betrachtet den Anschluss für das Stromkabel und einen zusätzlichen Netzschalter. Somit kann, sofern der Monitor nicht benötigt wird, der Schalter auf „Aus“ gestellt werden und dann wird hier auch 0 Watt Strom benötigt. Auf der gegenüberliegenden Seite also rechts davon, findet man von oben beginnend direkt zwei Anschlüsse für HDMI, darunter ein DisplayPort, dann ein USB-C, 2 x USB-B und ein Ethernet-Anschluss. Die USB-C Buchs ist für mich dabei die wichtigste, denn darüber hab ich nicht nur das Bild meines MacBooks auf den Monitor übertragen, sondern zudem überträgt diese auch zugleich den Ton, Daten und Strom mit einer max. Leistung von 85 Watt, sodass ich mein MacBook direkt über den Monitor mit Strom versorgen konnte, ohne dass ich dieses mit dem normalen Netzteil noch an einer weiteren Steckdose anschließen musste. Permanent zugänglich sind die hinten rechts an der Außenseite platzierten vier USB-A-Ports (USB 3.0) und die zusätzliche 3,5 mm Klinkenbuchse.

Zu guter Letzt wirbt Eizo beim FlexScan EV3895 noch mit einer KVM-Switch-Funktion, welche einen sehr großen Vorteil bringt, wenn man den Monitor samt den daran angeschlossenen Eingabegeräten (Maus und Tastatur) sowohl am Home-Office Laptop von der Arbeit als auch zugleich mit dem eigenen PC nutzen möchte. Das Arbeiten ist darüber somit viel angenehmer, völlig ohne Unterbrechungen und zudem hat man hier kein Chaos auf dem Schreibtisch.

(Ergonomie und Anschlüsse: 5 von 5 Punkten)

Bildqualität

Eizo hat dem FlexScan EV3895 ein mattes, jedoch nicht komplett spiegelfreies IPS-Panel aus dem Hause LG spendiert, welches mit einer Auflösung von 3.840 x 1.600 Pixel daher kommt. Somit resultiert im Zusammenhang mit dem 37.5 Zoll Display eine Pixeldichte von 111 Pixel pro Zoll, also relativ scharfes Bild. In einem leicht abgedunkelten Zimmer habt ihr bezüglich der Spiegelungen im Display kein Problem, solltest ihr jedoch im Hintergrund ein Fenster haben, durch welches im Verlaufe des Tages teils starkes Sonnenlicht einfallen kann, könnte es dazu kommen, das leichte reflektieren unvermeidbar sind, diese halten sich jedoch im Rahmen. Die max. Helligkeit gibt Eizo mit bis zu 300 Nits an, dies reicht im normalen Home- und Büroeinsatz auch eigentlich aus, doch arbeitet man z. B. von zu Hause in einem lichtdurchfluteten Bürozimmer, dann würde eine etwas höher Helligkeit dennoch nicht Schaden, denn gerade beim Preis von über 1.500€ hätte ich mir hier noch etwas mehr Reserven gewünscht. Die Helligkeit ist über das Display gut verteilt, lediglich nach außen hin kann man beim Genauen betrachten erkennen, dass hier das Display etwas Heller wird, was jedoch sehr gering ist und nicht jedem auffallen wird.

Bezüglich der Bildwiederholfrequenz schneidet der Monitor nur durchschnittlich ab, denn die 60 Hertz sind hier, wenn ich diese mit der Konkurrenz von LG und Co. vergleiche, nicht gerade ein Spitzenwert. Jedoch reichen euch die 60 Hertz für die alltäglichen Office-Anwendungen voll und ganz aus, nur zum Zocken ist dies logischerweise dann weniger ratsam, denn sucht man sich für diesen Bereich ein Monitor, sollte man auf eine höhere Bildwiederholfrequenz achten. Im Allgemeinen würde ich den Eizo FlexScan EV3895 daher nicht als Gaming-Monitor bezeichnen, denn zum einen gibt es hier preislich sinnvollere Modelle und zudem bewirbt Eizo diesen auch nicht als solches, sondern als überzeugenden Office-Monitor, für was dieser auch ideal gemacht ist.

Die Bildqualität des Eizo FlexScan EV3895 ist sehr gut, das große Curved-Design im Sonderformat von 24:10 gefällt mir sehr gut, denn so kann ich damit problemlos mehrere Fenster öffnen ohne den Überblick zu verlieren. In der einen Ecke das Word-Dokument, in der unteren rechten den Webbrowser und dabei noch rechts in der Ecke die Konferenz mit den Kollegen, das ist damit absolut kein Problem.

(Bildqualität: 4 von 5 Punkten)

Stromverbrauch 

Eizo legt viel Wert auf Monitore mit einem möglichst geringen Stromverbrauch, daher setzt man hier zum einen auf einen Helligkeitssensor, der automatisch die Helligkeit dem aktuellen Umgebungslicht anpasst und verbaut auch einen Netzschalter, der die Stromversorgung komplett unterbricht. Der Helligkeitssensor passt dabei logischerweise die Helligkeit ideal an, doch sollte es dem Nutzer nicht passen, kann man diese selbst regulieren und der Sensor merkt sich die Einstellung dann anschließend.

Im Alltag habe ich den Monitor mit dem automatischen EcoView-Optimizer verwendet. Dabei reduziert der Helligkeitssensor im dunklen vollautomatisch bei dunklerem Bild die Hintergrundbeleuchtung, was dazu führt, dass zusätzlich bis zu 30 % Strom gespart wird, ohne dabei im Bezug auf die Bildqualität Einbußen erleben zu müssen. Ich musste hier eigentlich zu keiner Zeit die Helligkeit im Nachgang manuell ändern, sodass ich die verbauten Sensoren nur loben kann, denn diese Arbeit sehr gut.

Im Schnitt kann man somit von einem Stromverbrauch von knapp 30 Watt ausgehen, schaltet man die zusätzlichen Funktionen ab und möchte einfach permanent die max. Helligkeit geboten bekommen, dann muss man hingegen mit knapp 50 Watt leben, was jedoch bedingt auf die Größe des Monitors immer noch ein sehr guter Wert ist. Im Standby-Modus beläuft sich der Verbrauch, ohne dass man ein Gerät mit Strom versorgt auf 0,5 bis 0 Watt.

(Stromverbrauch: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Bei der Bedienung des Eizo EV3895-BK setzt man auf elektrostatischen Bedienelementen anstelle von mechanischen Tasten, dies lässt sich zwar angenehmer bedienen und schaut eleganter aus, doch schade ist hier der Nachteil, dass sich die Tasten nicht voneinander unterscheiden lassen. Abgesehen davon wiederum ist das Einstellungsmenü sinnvoll und durchdacht aufgebaut, doch aufgrund des Umfangs kann man hier dann vor allem am Anfang etwas den Überblick verlieren.

Im Menü können die üblichen Werte wie z. B. Helligkeit, Kontrast, Gamma-Werte eingestellt werden, doch dabei ist beim Eizo EV3895-BK natürlich bei Weitem noch nicht Schluss. Insgesamt stehen euch hier nämlich sechs einstellbare Displaymodi zur Verfügung (2x frei einstellbare Profile, sRGB, Paper, Movie und DICOM). Den meisten würde ich hier zum sRGB-Modi raten, denn dadurch wird Windows im Farbraum sRGB dargestellt.

Besonders praktisch hat sich bei mir im Alltag die Picture-in-Picture Funktion herausgestellt, denn dadurch ist es problemlos möglich, mehrere Geräte an dem Monitor zu verwenden. Somit kann man bis zu drei Signalquellen auf dem Bildschirm Anzeige lassen. Dies erspart einem zum einen viel Zeit und der Wechsel von den Wiedergabequellen entfällt. Dabei kann man verschiedene Layouts wählen und somit ganz selbst entscheiden, welche Signalquelle größer als die anderen dargestellt werden soll usw.

(Bedienung 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Beim Eizo EV3895-BK handelt es sich um einen hervorragenden Office-Monitor, der kaum Schwächen zeigt, aber zugleich lässt sich dies der Hersteller auch sehr gut bezahlen. Zu den Stärken zählen definitiv das sehr schöne und hochauflösende Display, welches dank der idealen Krümmung das Arbeiten mit mehreren Programmen auf einmal ermöglicht. Zudem überzeugt der Monitor mit einem intelligenten Strommanagement, denn dank der guten Software und dem Helligkeitssensor verbraucht der Monitor für seine Größe nicht viel Strom, überzeugt aber dennoch jederzeit mit einer gestochen scharfen und ideal beleuchteten Darstellung. Der Monitor ist zudem eine enorme Erleichterung, wenn man diesen mit mehreren Geräten nutzen möchte, denn dank KVM-Switch mit Picture-by-Picture Funktion kann man die Darstellung des jeweiligen Geräts perfekt anpassen und zudem auf allen Geräten die gleiche Eingabegeräte verwenden, welche am Monitor angeschlossen sind.

Preis/Leistung

Die UVP des Eizo EV3895-BK hat das Unternehmen zum damaligen Marktstart mit stolzen 1.784€ festgesetzt, inzwischen ist der Monitor jedoch einige Zeit erhältlich und kostet zum Testzeitpunkt rund 1.465 €. Das ist natürlich immer noch relativ viel Geld, doch dafür zeigt der Monitor nur wenige Schwächen, bietet 5 Jahre Garantie und zahlreiche Anschlussmöglichkeiten. Zu den Schwächen zählen wiederum die enttäuschenden integrierten Lautsprecher und die teils etwas umständliche Bedienung über die Sensor-Tasten. Außerdem eignet sich der Monitor aufgrund der geringeren Helligkeit und der Bildwiederholungsrate von nur 60 Hertz kaum zum Zocken.

Eizo FlexScan EV3895

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.eizo.de/

Ecovacs Winbot 920

In aller Kürze

Beim Ecovacs Winbot 920 handelt es sich um einen sehr interessanten Fensterputzroboter, der seinen Job so weit überraschend gut erledigt, auch wenn es nicht ganz so perfekt sauber wird, wie wenn man die Fenster herkömmlich putzt. Der Putzroboter arbeitet natürlich nicht komplett autonom, schließlich kann dieser im Haus nicht von Fenster zu Fenster wandert und diese dann reinigen. Als Besitzer muss man den Roboter selbstverständlich an jedem Fenster andrücken und dann saugt dieser sich fest und reinigt das Fenster. Am Ende teilt er mit, dass er fertig ist und muss dann wieder entfernt werden. Des Weiteren müsst ihr das Reinigungsmittel manuell auftragen und den Roboter am besten immer mit dem Sicherungsseil absichern.

Sinnvoll ist der smarte Fenster-Putzroboter vor allem bei Neubauten, wo viele großflächige Verglasungen und Fenster verbaut sind, oder auch bei einem Wintergarten. In einem Altbau, wo die Fenster kleiner sind, würde der Roboter weniger Sinn machen, da man dann ständig den Roboter umsetzen müsste und somit die herkömmliche Reinigung definitiv viel schneller wäre.

Gefällt uns

  • gründliche Reinigung von Blütenstaub
  • gute Verarbeitung
  • sicherer Halt am Fenster
  • einfache Bedienung

Gefällt uns weniger

  • Manuele Handriffe notwenig
  • Steckdose in der nähe erforderlich
  • absicherung über Karabinder nicht immer möglich
  • sehr Hartnäckiger Schmutz wird nicht entfernt

Ecovacs Winbot 920

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Ecovacs Winbot 920 wird ebenso wie ich es bereits von Winbot X kenne, in einer stabilen Verpackung geliefert, die rundum mit Informationen zum Produkt bedruckt ist und zudem mit einem praktischen Transportgriff ausgestattet wurde.

An der Hauptseite präsentiert Ecovacs den neusten Zuwachs der Winbot-Familie, den Ecovacs Winbot 920. Diesen kann man hier von oben betrachtet sehen und bekommt zudem mitgeteilt, um welches Modell es sich handelt und zu welcher Produktkategorie dieser zählt. Außerdem informiert Ecovacs in dem blauen Bereich über die für das Unternehmen wichtigsten Ausstattungsmerkmale, zu denen die intelligente WIN-SLAM 2.0 Navigation, die sichere Reinigung mit Sicherungsseil, das schlanke Design und die Randerkennung zählen. Somit hat der Winbot 920 kein Problem damit, Verglasungen ohne Rahmen zu reinigen. Bei der linke schmalen Seite zeigt Ecovacs nicht nur den Roboter erneut, sondern geht hier auch noch mal auf das sehr durchdachte Sicherheitssystem des Winbot 920 ein, welches eine zuverlässige Reinigung ermöglicht.

An der Rückseite geht Ecovacs erneut auf die Vorteile des Winbot 920 ein, jedoch dieses Mal ausführlicher in mehreren Sprachen. Hier wird dann zudem auf die neue benutzerfreundliche Interaktion hingewiesen, da man nun eine App Steuerung ermöglicht, dazu später mehr. Zu guter Letzt geht man an der rechten schmalen Seite noch einmal etwas genauer auf die WIN-SLAM 2.0-Navigation ein.

In der Verpackung hat Ecovacs alles schön in einer Laptoptaschen ähnelnden Transporttasche verstaut, sodass ich beim Nichtgebrauch den Fensterputzroboter wunderbar darin verstauen konnte und somit auch problemlos transportieren kann. So habe ich den Roboter darin sehr gut im Auto verladen können und auch die Fenster im Neubau meiner Schwester reinigen können, was so einfach ein wenig besser zu transportieren ist, als jedes Mal alles in der Verpackung zu verstauen.

Im Inneren der zeitweilige Transporttasche findet man den Fensterputzroboter mit einem bereits angebrachten Mikrofaserwischtuch und dem am Stromkabel befestigten Sicherungsseil, ein Netzteil mit EU-Stecker, drei Ersatz Mikrofaserwischtücher, eine Reinigungslösung sowie ein kleines Poliertuch und die üblichen Bedienungsanleitungen in verschiedenen Sprachen

(Verpackung: 5 von 5 Punkten)

Design

Beim Ecovacs Winbot 920 handelt es sich wie bei allen Fensterputzrobotern aus dem Hause Ecovacs um einen quadratischen Fensterputzroboter, der in einem schlichten Weißen-Farbton daher kommt und soweit einen soliden und wertigen Eindruck macht. Da der Robert anders als der Winbot X keinen reinen Akkubetrieb ermöglich, ist dieser gut 100 Gramm leichter und kommt somit auf ein Gesamtgewicht von 1,7 kg. Die Größe des Winbot 920 beträgt 247 x 248 x 78 mm (L x B x H), daher ist der Winbot 920 wenige Millimeter größer als der Winbot X, dies macht bei der Reinigung jedoch keinen merklichen Unterschied. Das Mikrofaserwischtuch wird einfach, aber zugleich absolut sicher an der Unterseite des Roboters mit den Klett-Punkten gehalten und deckt den Rahmen des Roboters ab. Der innere Teil muss dabei logischerweise frei bleiben, da hier der wichtige Bereich sitzt, über den der Wischroboter den Ansaugdruck erzeugt, mit dem er sich an die Scheibe festsaugt.

Der Ecovacs Winbot 920 kommt in die Ecken der Fenster natürlich deutlich besser ran als seine runde Konkurrenz, doch ganz perfekt kann dies natürlich selbst der Winbot 920 nicht. Dies liegt daran, dass er an allen Ecken mit Sensoren ausgestattet wurde, die verhindern, dass der Roboter bei rahmenlosen Fenstern nicht über das Glas hinwegfährt und zudem erkennt der Putzroboter so auch den Rahmen der Fenster. Bei diesen Sensoren handelt es sich um gefederte Kunststoffelemente, die beim Überfahren eines rahmenlosen Glases ausfedern, wodurch der Ecovacs Winbot 920 das Signal bekommt, er muss wieder in die andere Richtung fahren, da hier das Glas endet. Des Weiteren besitzt der Putzroboter an zwei Seiten (in die Richtung, in der er fahren kann) je einen Bumper (Stoßfänger), wie man es bereits von den herkömmlichen Saugrobotern kennt. Damit fährt der Fensterputzroboter den Fensterrahmen an und erkennt dessen Konturen.

An der Oberseite, welche man beim verwenden des Roboters immer sieht, befindet sich auffällig in der Mitte ein länglicher blauer Griff, mit dem man den Roboter wunderbar an das Fenster ansetzen kann und daraufhin beginnt dieser automatisch mit der Reinigung bzw. erzeugt sein Ansaugdruck. Hier findet man im oberen Bereich des Griffes auch ein Power-Knopf, der dazu dient, den Roboter am Ende wieder von der Scheibe zu entfernen. Links unten sind ein paar kleine Löcher, unter der sich ein Lautsprecher versteckt. Über diesen Lautsprecher teilt euch der Ecovacs Winbot 920 mit, wann er fertig ist und von der Scheibe entfernt werden kann und informiert zudem über seinen Status, sodass dieser euch auf Englisch mitteilt, wenn ihr z. B. vergessen habt, das Stromkabel anzuschließen.

Im Zentrum des Reinigungstuches an der Unterseite befinden sich zwei gummierte Antriebsstränge, die je Antriebsstrang von zwei verzahnten Rollen angetrieben werden. Diese gummierten Antriebe sind wichtig, denn durch das erzeugt Vakuum muss sich der Putzroboter zwar sicher an die Scheibe saugen, aber zugleich auch noch bewegen können. Zu guter Letzt findet man hier im inneren Bereich auch den von den Ecovacs Produkten bereits bekannten roten Hauptschalter, über welchen man den Winbot 920 einschaltet kann und eine LED, welche auf eine korrekte Anwendung hinweisen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Ecovacs Winbot 920 ist so weit sehr gut, sodass ich hier nichts sonderlich viel bemängeln könnte. Der Klett an der Unterseite hält das Reinigungstuch absolut sicher an seiner Stelle und auch sonst macht das Gehäuse einen wertigen Eindruck. Was ich jedoch etwas Schade finde, ist das Ecovacs beim Winbot 920 auf den elektronischen Saugnapf des Winbot X verzichtet hat, denn diesen konnte ich immer an einer haftenden Oberfläche befestigen, was mit dem herkömmlichen Sicherungsseil leider nicht immer möglich ist.

Des Weiteren erfordert es beim Winbot 920 immer, dass eine Steckdose in der Nähe ist, da hier kein permanenter Akkubetrieb möglich ist. Das Kabel hat Ecovacs hier jedoch lang genug bemessen (4,2 Meter), sodass man eigentlich immer eine Steckdose in der Nähe findet sollte und falls es mal während der Reinigung ein Stromausfall geben sollte, hat Ecovacs ebenfalls vorgesorgt. Für diesen Fall hat man nämlich einen kleinen Pufferspeicher integriert, sodass die Stromversorgung sofern dieser ausfallen sollte für bis zu 30 Minuten gesichert ist.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

AntriebsartStromversorgung über Steckdose
ReinigungsmodusAutomatisch, X2, Punktuell, mit Kantenerkennungssensoren und Puffer
Farbeweiß
Lautstärkeca. 70 dB
FormEckige Form mit großem flächigem Reinigungstuch
Betriebszeitunbegrenzt
SensorenAusschaltschutz, Kantenerkennung, Sensoren zur Erkennung Rahmenloser Glasoberflächen, Alarm, Sicherungsseil.
Maße & Gewicht24.7 cm x 24,8 cm; Gewicht knapp 1,7 kg
Länge des Stromkabels
4,2 m
Länge des Sicherungsseils1,5 m
LieferumfangFensterreinigungsroboter WINBOT 920
Reinigungslösung
Poliertuch
Netzadapter inkl.Verlängerungskabel
4 Reinigungspads
Sicherungsseil mit Karabiner
Benutzerhandbuch
technische Daten des Ecovacs Winbot 920

Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme des Ecovacs Winbot 920 ist eigentlich sehr einfach und erfordert nur wenige Schritte. Zuerst verbindet man des Winbot 920 mit dem Netzteil und Stromkabel, sodass dieser mit Strom versorgt wird. Dann kann man bei Bedarf auch die Ecovacs Home App, welche kostenlos für Android und iOS verfügbar ist, aus dem jeweiligen AppStore herunterladen. Hat man den Roboter nämlich über die App eingerichtet, was sehr einfach vonstattengeht, kann man darüber z. B. einstellen, ob der Roboter beim Reinigungsvorgang eine automatische Reinigung, eine Tiefenreinigung oder Punktreinigung ausführt. Unbedingt notwendig ist die App jedoch nicht, denn vor Werk aus reinigt der Putzroboter die Fenster dann im Automatischen-Modus.

Nachdem der Winbot 920 mit dem Stromnetz verbunden wurde und ihr den Roboter bei Bedarf eingerichtet habt, kann das Sicherungsseil an einem festen Gegenstand wie z. B. einer Gardinenstange, einem Möbelstück usw. befestigen. Anschließend muss man das beiliegende Reinigungsmittel jeweils achtmal auf die zwei breiten Seiten des Wischtuchs aufsprühen. Dabei jedoch unbedingt drauf achten, dass man nicht zu viel aufträgt und dies nicht auf den gummierten Antrieben landet, denn sonst würde der Roboter rutschen und den Reinigungsvorgang eventuell nicht starten, da er nicht sicher halten würde. Anschließend den Hauptschalter einschalten und den Roboter an die Scheibe drücken, bis dieser sich daraufhin selbstständig festsaugt und mit der Reinigung vollautomatisch beginnt. Dies teilt einem der Roboter auch durch ein Signalton mit und informiert euch zudem, wenn er den Vorgang abgeschlossen hat, sodass ihr diesen wieder am Griff haltet und dabei einig Sekunden den Knopf betätigt, sodass er dabei das Vakuum bzw. das Ansaugen an die Scheibe beendet.

Die Sicherung des Ecovacs Winbot 920 ist eigentlich der aufwendigste und zugleich nervigste Teil des Roboters. Den gerade im Neubau stell ich mir hier bei so gut wie jedem Fenster die Frage, wo mach ich dies am besten Fest? In der Beschreibung steht, dass man den Karabiner an einem festen und sicheren Metallgeländer befestigen soll, was ich bei mir jedoch nirgends finde. Doch ich habe mir hier etwas Gedanken gemacht und habe den Roboter teils am Griff der Fenster befestigen können.

(Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Reinigung & Navigation

Sobald der Roboter sicher am Fenster angebracht wurde, beginnt dieser mit dem zuvor in der App festgelegten Reinigungsmodus. Von Werk aus ist hier „Auto“ eingestellt, sodass der Roboter je nachdem, wie man diesen ansetzt, einmal alle Bereiche abfährt und dann fertig ist. Hat man hingegen Tiefenreinigung in der App ausgewählt, fährt der Roboter erst das Fenster in der Senkrechten und dann horizontal ab. Es ist sehr faszinieren, dem Fensterputzroboter das erste Mal zuzusehen, denn wenn man so etwas noch nicht kennt, ist man schon erstaunt, wie das ganze funktioniert, wie dieser sich so einfach an dem Fenster festsaugt und dann seine Bahnen abfährt. Dabei erreicht der Roboter eigentlich bis auf die Ecken all Bereiche, was für deine überraschend gründliche Reinigung sorgt.

Natürlich kann der Winbot 920 nicht wie ein Saugroboter komplett autonom arbeiten. Man muss nämlich zum einen regelmäßig das Reinigungstuch mit dem Reiniger besprühen und den Roboter von Fenster zu Fenster transportieren und zudem absichern.

Grundsätzlich war ich von der Reinigungsleistung des Ecovacs Winbot 920 positiv überrascht. Besprüht man das Reinigungstuch gleichmäßig, dann gelingt dem Winbot 920 eine nahezu streifenfrei und überraschend gründliche Fensterreinigung. Sehr hartnäckige Verschmutzungen beseitigt das Gerät jedoch nicht so gut, dafür ist der Anpressdruck einfach nicht ausreichend, sodass einem sowieso geraten wird, die Fenster einmal gründlich manuell zu reinigen, bevor man den Fensterputzroboter benutzt. Anschließend kann man die Fenster regelmäßig mit dem Roboter reinigen und bekommt so die besten Reinigungsergebnisse. Leichtere Verschmutzungen wie Fingerabdrücken von Kinder und der häufig anfallende Blütenstaub entfernt der Winbot 920 wiederum sehr zuverlässig.

(Reinigung & Navigation: 4 von 5 Punkten)

Sicherheit  

Während der Reinigung muss man sich keine Sorgen machen, dass der Winbot 920 die Haftung verliert und zu Boden stürzt. Schließlich würde dieser sich zum einen melden, wenn er keinen sicheren Halt erzeugen kann, wäre zudem in den meisten Fällen mit dem Sicherungsseil gesichert und besitzt einen 30 Minuten Puffer-Akku, der automatisch eingreift, falls die Stromversorgung ausfallen sollte.

Eine völlig autonome Angelegenheit ist der Ecovacs Winbot 920 sowieso nicht, denn schließlich müsst ihr diesen nach dem Reinigen selbst entfernen und zum nächsten Fenster transportieren. Daher solltet ihr beim Reinigen immer anwesend sein bzw. euch nicht weit vom Roboter entfernen, da dieser je nach Fenstergröße nach gut 10 Minuten fertig ist und abgenommen werden sollte.

(Sicherheit: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke

Von der Lautstärke her ist der Ecovacs Winbot 920 bis zu 70 dB laut, was zwar nicht gerade leise ist, doch viel lauter als ein guter Saugroboter ist dies nicht. Die Lautstärke wurde ich daher als normale und absolut ertragbar bezeichnen.

(Lautstärke: 4 von 5 Punkten)

App

Die Einrichtung über die App ist wie von Ecovacs gewohnt sehr einfach und somit auch schnell erledigt. Dazu wählt man einfach zu Beginn das Produkt aus, welches man mit der App einrichten möchte und folgt dann der Schritt für Schritt Anleitung, welche einem zeigt, wie man den Roboter einschaltet usw. Anschließend sollte euch der Roboter direkt in der App angezeigt werden, wählt man diesen aus, wird diese in der App hinterlegt und kann bei Bedarf mit einem Namen versehen werden, was eventuell bei mehren Produkten Sinn macht. Im Anschluss folgt noch kurz eine kurze Anleitung, welche einem die wichtigen Handgriffe des Roboters zeigt uns schon ist man auf der Hauptseite, auf der man alles wichtige Einstellen kann.

Die App ist unerlässlich, wenn man die Tiefen- und Punktreinigung nutzen möchte, denn diese beiden Funktionen und die Steuerung via Smartphone ist nur darüber möglich. Selbstverständlich können über die App auch Firmwareupdates heruntergeladen und installiert werden, sofern der Hersteller eventuelle Fehler beheben möchte oder den Funktionsumfang erweitern will.

In der App kann man dann zwischen den drei Modis auswählen und man kann die Fernbedienung über das Smartphone verwenden. Außerdem ist es möglich, die Reinigung kurz zu pausieren oder den Roboter an einen vorgegebenen Punkt zurückzuschicken, was praktisch ist, wenn man den Roboter am aktuell Punkt nicht erreichen kann.

Die App ist so weit gut aufgebaut, doch gerade für die Auswahl der Modi hätte man eventuell auch entsprechende Tasten am Gerät integrieren können, sodass auch diejenigen, die kein Smartphone haben, alle Modis nutzen könnten.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Winbot 920 von Ecovacs soll die Fenster im Haus einfach und sicher strahlend sauber putzen. Ganz so einfach ist es dann jedoch leider nicht und ganz ohne menschliches Zutun funktioniert dies dann aktuell nicht. Von einem völlig autonomen reinigen, wie wir es inzwischen von Saugrobotern kennen, sind wir hier noch weit weg, doch das es hier jemals eine Lösung gibt, bezweifle ich zum jetzigen Zeitpunkt. Dennoch hat Ecovacs mit dem Winbot 920 einen ausgetüftelten und soweit gut funktionierenden Fensterputzroboter entwickelt, der mich gerade beim Reinigen von vielen großen Fensterfronten, die normalerweise nicht so einfach zu reinigen sind, überzeugt hat. Wir haben einen Neubau, wo all Fenster sehr groß sind, hier macht der Roboter bei den Fenstern mit Festverglasung durchaus einen sehr guten Job. Natürlich muss ich hier bei der Reinigung permanent anwesend sein, aber dies müsste ich bei der normalen Reinigung mit der Hand auch und während der Roboter das Fenster wischt, sauge ich die Räume oder ähnliches.

In einem Altbau mit vielen kleinen Fenster, die man auch so also händisch sehr gut reinigen kann, lohnt sich der Putzroboter meiner Meinung nach nicht, denn in der Zeit, in welcher der Roboter zum Reinigen von einem Fenster mehrer Minuten benötigt, hat man sicherlich zwei oder mehr Fenster von außen und innen gereinigt. Warum Ecovacs mit dem Winbot 920 nun nach dem von mir bereits getesteten Winbot X wieder ein kabelgebunden Modell auf den Markt gebracht hat, ist für mich zwar ein kleines Rätsel, doch vermutlich war hier die Akkulaufzeit von max. 50 Minuten ein Punkt, welchen man umgehen wollte und so lieber ein Modell mit einem sehr langen Kabel entwickelt hat.

Preis/Leistung

Die UVP des Ecovacs Winbot 920 hat das Unternehmen mit 399 € angesetzt, was ein wenig günstiger ist als der Winbot X. Preislich hat sich hier bei dem noch relativ neuen Modell nicht viel getan und so bekommt man diesen auch nicht wesentlich günstiger.

Der kleine Putzhelfer ist somit ganz klar kein Schnäppchen, doch wer viele große und schwer erreichbare Fenster besitzt, wird damit sicher einen treuen Putzhelfer finden, der sich schnell bezahlt macht. Durch seine große Kabelreichweite und den Netzbetrieb kann dieser problemlos große Flächen reinigen, sodass selbst ein Wintergarten mit viel Verglasung kein Problem ist. Man darf hier jedoch nicht erwarten, dass man den Fensterputzroboter direkt auf ein stark verschmutztes Fenster, welches man sehr lange nicht gereinigt hat, anbringt und dieser alles perfekt reinigt. Es wird empfohlen, stark verschmutzte Fenster das erste Mal manuell vorzureinigen und dann regelmäßig mit dem Roboter zu reinigen, denn dann ist das Ergebnis am Besten, da der Winbot 920 keinerlei Probleme mit Blütenstaub und Fingerabdrücken hat.

Ecovacs Winbot 920

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller:Ecovacs.com/at

Aftershokz Aeropex

In aller Kürze

Aftershokz setzt bei seinen Kopfhörern auf die sogenannte Bone-Conduction-Technolgie. Dabei handelt es sich definitiv nicht um einen klassischen Kopfhörer, der die Musik direkt durch den Ohrkanal ins Gehör überträgt, sondern um einen Kopfhörer, der den Klang über die Wangenknochen zum Innenohr leitet. Der Vorteil ist dabei, dass die Ohren frei bleiben und man so sein Umfeld deutlich besser wahrnimmt, einen Punkt, der vor allem beim Sport im Freien von Vorteil ist. Zudem hat man hier einen sehr angenehmen Tragekomfort, was bei klassischen In-Ears nicht der Fall ist. Außerdem tragen sich die besonderen Kopfhörer auch sehr gut in der Kombination mit einer Brille und Mütze und dank Bluetooth kann man die Lieblingsmusik direkt aus dem Internet streamen. Nachteil, der Klang kann hier bezüglich der max. Lautstärke und der Klangqualität nicht ganz mit den klassischen In-Ears mithalten.

Gefällt uns

  • Tragekomfort
  • IP67-Zertifizierung
  • geringes Gewicht (26 Gramm)
  • Bone-Conduction-Technolgie (Ohren bleiben frei)

Gefällt uns weniger

  • Klang nicht so wie bei In-Ears

Aftershokz Aeropex

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Aftershokz liefert den neuen Aeropex wie ich es bereits von den Xtrainerz gewohnt war, in einer komplett weißen Verpackung aus. Dabei wurde die eigentlich stabil Hauptverpackung von der Seite in eine dünnere, rundum bedruckte Umverpackung eingeschoben.

Auf der Vorderseite ist hier bei meinem Modell eine junge Frau nach ihrem sportlichen Workout abgebildet, welche die Kopfhörer in der Farbe, die ich gewählt habe, trägt. Natürlich darf an der Vorderseite keinesfalls der dezente Herstellername an der oberen Ecke und der deutlich größer aufgedruckte Name der Kopfhörer „Aeropex“ nicht fehlen. Des Weiteren weißt Aftershokz wie gewohnt direkt darunter darauf hin, dass es sich um kabellose Bone-Conduction Kopfhörer handelt und man wird direkt darüber informiert, dass man auf das Produkt die üblichen 2 Jahre Garantie gibt. Weiter Informationen zu den Kopfhörern gibt es hier dann noch auf der Rückseite, an der Unterseite widmet man sich nämlich wie üblich nur einigen Details zum Unternehmen.

Neben einer ausführlicheren Darstellung der Kopfhörer erblickt man an der Rückseite selbstverständlich erneut der Hersteller- und Modellname, zudem verrät man hier jedoch auch noch ein paar technische Details. Dabei konzentriert sich Aftershokz auf die 7 für das Unternehmen wichtigsten Ausstattungsmerkmale. Zu diese zählen: Das Open-Eear Design, sodass man weiterhin sein Umfeld wahrnehmen kann, eine hohe Klangqualität durch PremiumPitch 2.0 Stereo Sound, die gleichziehe Kopplung mit mehren Geräten, 8 Stunden Akkulaufzeit, der Schutz nach IP67, das geringe Gewicht und der Warnhinweis, der einen mitteilt, dass man den Akku aufladen soll.

Entfernt man die Hülle von der Hauptverpackung, kann man diese an der Seite aufklappen, denn diese wird lediglich von zwei Magneten geschlossen gehalten. In der Innenseite verläuft dann ein großes Bild, welches zwei sportliche Menschen zeigt, die Kopfhörer von Aftershokz beim Laufen tragen. Klappt man hier nun den dicken Teil der Verpackung nach rechts auf, erblickt man direkt die Aftershokz Aeropex Kopfhörer, welche hier schön präsentiert werden. Im rechten Teil findet man eine Abdeckung mit dem Titel „Accessoires“, sodass man direkt weiß hier darunter versteckt sich der Lieferumfang. Hierbei handelt es sich um eine Kurzanleitung sowie um eine Garantiekarte und im Inneren findet man eine wertige Silikon-Tasche mit einem Magnetverschluss. Darin hat Aftershokz das restliche Zubehör versteckt, bei dem es sich um zwei Ladekabel handelt, einen weiteren ausführlicheren User-Guide und zwei wasserdichte Ohrstöpsel, welche in einem praktischen Etui verstaut wurden.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Aftershokz Aeropex handelt es wie bereits angedeutet um keinen herkömmlichen Kopfhörer, denn allen Modellen, welche Aftershokz im Sortiment hat, bezeichnet man als sogenannten Bone-Conduction Kopfhörer. Der Unterschied dabei besteht darin, dass die Kopfhörer hierbei nicht im Ohrkanal stecken, sonder außen vor dem Ohr am Wangenknochen sitzen. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass beide Ohren frei bleiben und man zum einen kein permanentes Druckgefühl im Ohr hat und zudem das Umfeld um sich herum nahezu ungestört wahrnehmen kann. Nachteil daran ist jedoch, dass der Klang anders übertragen wird und sich somit nicht ganz so gut entfallen kann wie bei tief im Ohr sitzende In-Ears.

Wie bei allen anderen Kopfhörer von Aftershokz sind auch beim Aeropex beide Transducer (Klangerzeuger) mit einem ca. 3 mm dicken Federstahlkern mit Titanlegierung verbunden. Damit sich die Kopfhörer angenehm tragen und zudem perfekt gegen Wasser geschützt sind, wurden diese mit einem sehr angenehm anfühlenden Gummimaterial überzogen. Sieht man die Aftershokz Aeropex das erste Mal und kennt diese Art von Kopfhörer nicht, würde man meinen, dass diese wie ein In-Ear Kopfhörer mit Nackenband am Hals bzw. Nacken verlaufen, doch dem ist nicht so, denn die Kopfhörer liegen nicht am Hinterkopf auf, sondern stehen hier für einen angenehmeren Tragekomfort etwas ab. Diese wurde von Aftershokz nicht ohne Grund so gemacht, denn somit konnte das Unternehmen sehr gut verhindern, dass die Kopfhörer bei Sport stören. Schließlich kleben diese somit beim Schwitzen nicht an den Körper fest und zudem wird auch verhindert, dass das sonst übliche Nackenband am Hals reibt bzw. klopft.

Hinter dem Ohr verläuft das „Nackenband“ auf beiden Seiten in ein dickeres Element. Dieses ist 35 x 15 x 8 (L x B x T) mm dick und beherbergt links lediglich den Akku und auf der rechten Seite ein weiteren Teil des Akkus sowie ein paar Steuerungsknöpfe und direkt daneben die offenen Ladekontakte. Von dem gerade eben erwähnten dickeren Elemente verlaufen die Kopfhörer wieder etwas dünner über das Ohr, bis diese an zwei dickeren Elemente enden. Diese sind knapp 24 x 15 x 11 (L x B x T) groß und beinhalten die Transducer, die Technologie der Bone-Conduction Klangübertragung. Am linken Transducer findet man zudem eine Multifunktionalste, über die man die Musik steuern kann, wie das funktioniert, erkläre ich jedoch später beim Punkt „Bedienung“.

Das Design der Aftershokz Aeropex, welche insgesamt in vier Farben erhältlich sind, darunter: Schwarz, Blau, türkis und rot, gefällt mir sehr gut. Man setzt hier bei allen Farbvarianten auf ein zweifarbiges Gehäuse, sodass bei fast allen Modellen der vordere Teil in einem helleren Farbton gehalten wurde wie der hintere Teil. Eine sehr tolle Idee, was dazu führt, das die Kopfhörer schöner aussehen, als wenn diese nur in einer Farbe ausgeführt wären.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Aftershokz Aeropex ist sehr gut. Ich habe hier bei diesem Kopfhörer nichts zu bemängeln, der Kopfhörer ist sehr leicht, wurden angenehm weich beschichtet und ist zudem nach IP67 geschützt gegen Schweiß, Staub und Wasser. Somit kann man mit den Kopfhörern problemlos Schwimmen gehen, bloß tauschen sollte man damit nicht. Praktisch finde ich dabei zudem, dass man nicht wie bei manchen anderen Modellen darauf achten muss, dass der Ladeanschluss geschlossen ist, denn durch die spezielle PIN-Aufladung kann in das Gehäuse kein Wasser eindringen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtBone-Conduction Kopfhörer
Besonderheitensehr leichte Bluetooth-Kopfhörer, wasserdicht nach IP67
FarbeSchwarz, blau, türkis und rot
AkkuMusiklaufzeit: bis zu 8 Stunden
Ladezeit: ca. 2 Stunden
Gewicht 26 g
Übertragungsbereich20- 20.000 Hz
TönerJeweils links und rechts ein Knochenleitungswandler
Lieferumfang· Aeropex Bluetooth-Kopfhörer
· Zwei magnetische Ladekabel 
· Silikontasche 
· Ohrstöpsel
Technische Daten des Aftershokz Aeropx

Tragekomfort

Als ich den Aftershokz Aeropex das erste Mal in der Hand gehalten habe, bemerkte ich direkt dessen sehr geringes Gewicht, was sich auch positiv auf den Tragekomfort auswirkt, denn auch hier sitzt das Modell sehr leicht. Definitiv übt der Kopfhörer durch die spezielle Konstruktion und die weiße, wie man diesen trägt, einen geringen Druck an der Schläfe aus, doch dieser ist meiner Meinung nach auf längerer Zeit betrachte deutlich angenehmer als bei vielen In-Ears, bei denen bei mir ein permanentes Drücken im Ohr ansteht. Durch den federnden Nackenbügel möchte der Aftershokz Aeropex eigentlich immer in seine kompakte Ursprungsform zurückspringen, was beim Halt des Kopfhörers für einen positiven Effekt sorgt, denn der Druck ist hier genau richtig bemessen, sodass hier nichts drückt, aber zugleich für einen hervorragenden Halt beim Joggen usw. gesorgt wird.

Der Tragekomfort ist hier dank den beiden sehr dünnen Bügeln so gut, dass es zudem ganz egal ist, ob man z. B. beim Joggen eine Mütze und Brille trägt. Man spürt den Kopfhörer nach kurzer Zeit eigentlich nicht mehr, sodass man den Aftershokz Aeropex selbst dann noch problemlos Tragen kann, wenn man gerade beim Workout gar keine Musik mehr hört. Die Auflageflächen der Transducer hat Aftershokz hier sehr weich ausgeführt, sodass hier der Tragekomfort für sportliche Aktivitäten absolut hervorragend ist.

(Tragekomfort: 5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung hat Aftershokz beim Aeropex sehr gut gelöst. Eingeschaltet werden die Kopfhörer durch langes Drücken auf den Volume-Plus-Knopf, dabei kann man dann auch direkt das gewünschte Smartphone mit den Kopfhörern koppeln, denn von Werk aus befinden sich di Kopfhörer nach dem ersten Einschalten automatisch im Bluetooth-Kopplungsmodus. Sollte dies nicht der Fall sein, dann einfach die Kopfhörer kurz noch einmal Ausschalten, indem man dieselbe Taste drei Sekunden betätigt und dann noch einmal Einschalten, dieses Mal aber die Taste 4 Sekunden betätigen.

Über die direkt daneben liegende Lautstärke Minus-Taste kann man diese logischerweise nach unten regulieren. Zudem wird diese Taste benötigt, wenn man das Mikrofon während eines Telefonats stummschalten möchte, denn dann muss man beide Tasten zusammen für 2 Sekunden drücken und wenn man die EQ-Einstellung verändern möchte, muss man während der Musikwiedergabe beide Tasten 3 Sendungen benötigen. Leider wird einem hier nicht mitgeteilt, in welchen EQ man gewechselt hat, sondern nur, dass dieser gewechselt wurde. Somit ist es leider eine Überraschung, welcher EQ gerade eingestellt ist bzw. kommt und daher etwas nervig geregelt, sodass ich hier zum Großteil nur den Standard-EQ genutzt habe.

Am linken Ende befindet sich noch eine dritte nahezu versteckte Taste am Aftershokz Aeropex. Dabei handelt es sich um die Multifunktionstaste, welche dementsprechend mehrere Befehle ausführt. Beim Einmaligen betätigen wird die Musik angehalten bzw. beim erneuten Betätigen an der zuvor pausierten Stelle fortgesetzt. Zweimal hintreibender betätigen sorgt dann dafür, dass der nächste Titel wiedergegeben wird und dreimal hintereinander spielt den vorherigen Song ab.

Neben der Musiksteuerung kann man den Aftershokz Aeropex selbstverständlich auch zum Telefonieren nutzen, was wunderbar funktioniert. Das einmalige Betätigen der Multifunktionstaste nimmt den eingehenden Anruf an, während das halt für zwei Sekunden dazu führt, dass der eingehende Anruf ablehnt wird. Zum Ende des Telefonats kann man einfach einmal die Taste drücken und legt dabei auf.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Die große Frage, welche sich die meisten sicherlich stellen werde, welche den Hersteller Aftershokz bisher noch nicht kannten, wie klingt ein Kopfhörer, bei dem der Schall nicht durch das Trommelfell, sondern über die Schädelknochen ins Gehör übertragen wird.

Aftershokz gibt zwar an, dass hier ein Frequenzgang von 20 Hz bis 20 kHz wiedergegeben werden soll, doch was am Ende im Gehör landet, ist dann doch etwas Ernüchternder und ist mehr oder weniger hauptsächlich auf die Mitten beschränkt. Gerade dies gefällt mir jedoch dann sehr gut, wenn man z. B. ein Hörbuch oder Podcasts anhört, denn hierbei und bei Telefonaten überzeugt der Aftershokz Aeropex mit einer hervorragenden Stimmwiedergabe.

Als ich die Kopfhörer mal höher aufgedreht habe, habe ich die Lautstärke direkt wieder reduziert, denn hier verschlechtert sich der Klang dann doch sehr, sodass ein unangenehmes Vibrieren übertragen wird und der Bass nicht da landet, wo er eigentlich sollte, nämlich im Gehörgang. Steckt man sich jedoch die mitgelieferten, etwas günstig wirkenden Ohrstöpsel ins Ohr, dann wird der Bass, der zuvor etwas enttäuschend war, deutlich besser übertragen und ist sogar hörbar, doch dafür leiden darunter die Höhen, denn diese werden dabei verschluckt.

Der Vorteil des Systems ist hier jedoch ganz klar der, dass man sein Umfeld dank den freien Ohren weiterhin mitbekommt, vorausgesetzt, man dreht die Lautstärke nicht zu hoch auf, denn dann geht dieser Effekt komplett verloren. Bei normaler Lautstärke wiederum kann man den Personen im Umfeld noch eine Antwort geben, sollten diese einen Fragen oder Ähnliches.

Über der Lautstärke von 75 % würde ich die Kopfhörer klanglich nicht wirklich empfehlen, da diese wie bereits erwähnt, dann anfangen, sehr zu vibrieren, was sehr unangenehm ist und klanglich nichts verbessert, sondern verschlechtert. Dafür wiederum kann man die Kopfhörer auch zum Video anschauen nutzen, denn der Klang wird wie beim Telefonieren sehr synchron wiedergegeben. Filme ansehen macht dabei jedoch nicht so viel Sinn, denn klanglich ins Geschehen eintauschen wie mit klassischen Over-Ear Kopfhörer usw. kann man hiermit nicht wirklich.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Akku

Der verbaute Akku im Aeropex ist insgesamt 145 mAh groß. Durch diesen Akku verspricht das Unternehmen eine max. Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden am Stück. Dieser Wert hängt dabei natürlich wie bei allen Kopfhörern mit integriertem Akku davon ab, wie laut die Kopfhörer eingestellt sind. In meinem Test habe ich zwar nie 8 Stunden am Stück Musik gehört, doch zusammengerechnet mit allen Workouts bei denen ich Musik hörte usw. kam ich auf knapp 7 Stunden ran, was vollkommen ausreichend ist.

Aufgeladen bzw. wieder mit Strom versorgt wird der Aftershokz Aeropex über einen speziellen magnetischen PIN-Ladekontakt. Das entsprechende Ladekabel legt Aftershokz direkt mit in den Lieferumfang, dabei muss man sich jedoch nicht wundern, ob hier beim verpacken versehentlich zwei Ladekabel in der Box geladene sind, dies ist von Aftershokz so vorgesehen. Somit hat man immer ein Ladekabel zu Hause und ein zusätzliches für unterwegs, was eine sinnvolle Idee ist, auch wenn hier wieder manch einer meckern wird, dass man dafür wiederum ein zusätzliches Kabel auf Reisen wie z. B. beim Urlaub einpacken muss. Dafür wieder entfällt hier anders als bei einer herkömmlichen Ladebuchse die Abdeckung für den Ladekontakt, die zum Schutz immer geschlossen sein muss, denn dies ist hier bei diesem Anschluss nicht erforderlich. Die im Kopfhörer verstecke LED zeigt währende dem Aufladen den Ladezustand an und somit weiß man genau, wenn der Akku nach ca. 2 Stunden voll aufgeladen wurde.

Bluetooth

Bei der Verbindungstechnologie setzt Aftershokz auf einen Bluetooth 5.0 Chip, der im Test eine gute Verbindung sowohl zu iOS- als auch Android-Geräten geboten hat. Das Koppeln erfolgt beim ersten Mal sehr einfach, da sich der Kopfhörer nach dem Einschalten direkt im Kopplungsmodus befinden. Anschließend wie von allen Bluetooth-Geräten gewohnt in die Einstellung ins Smartphone navigieren und die Kopfhörer „Aeropex by Aftershokz“ auswählen. Anschließend sind die beiden Geräte miteinander gekoppelt und die Ohrhörer verbinden sich nach dem Einschalten fortan automatisch mit dem Smartphone.
 
Die Reichweite der Kopfhörer ist dabei gut und vollkommen ausreichend, hier kann man sich gut 10 Meter vom Zuspielgerät entfernen, bis die Verbindung unterbrochen wird. Im Alltag hat man jedoch beim Joggen und Radfahren das Smartphone immer dabei und daher spielt die Reichweite hier keine so große Rolle.

Der Aftershokz Aeropex unterstützt Multipoint-Pairing, sodass man den Kopfhörer mit zwei Geräten gleichzeitig koppeln kann. Daher kann man hier bei Bedarf einfach von dem einen zum anderen Device wechseln, was dann sinnvoll ist, wenn man z. B. vom Smartphone zum Tablet wechseln möchte. Das Multipoint-Pairing muss über eine Tastenkombination zuvor jedoch erst aktiviert werden, doch dies geht relativ einfach und wird ausführlich im Benutzerhandbuch der Kopfhörer erklärt.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Beim Aftershokz Aeropex handelt es sich um einen interessanten Kopfhörer, denn die Übertragungsart also wie die Musik in das Gehör gelangt, ist ungewohnt. Die schlanke Bauform sowie das geringe Gewicht sorgen für einen bequemen Tragekomfort und der Klang kommt gut im Gehör an, obwohl man sein Umfeld weiterhin fast unverändert hört. Dafür wiederum geht beim Übertragen des Klangs einiges verloren, sodass am Ende vorrangig die Mitteln übertragen werden. Beim hören von Hörbüchern und Podcast haben mir die Kopfhörer jedoch mit einer sehr guten Stimmwiedergabe gefallen, ebenso wie beim Telefonieren. Für Sportler, die jetzt nicht die heftigen Bässe beim Traning brauchen und vielmehr Wert auf wasserdichte und vom Tragekomfort angenehmen Kopfhörer suchen, sollten sich die Aftershokz Aeropex genauer anschauen, denn da man damit das Umfeld um sich weiterhin hören kann, waren diese für mich ein hervorragender Begleiter auf meinen Radtouren. Schließlich darf man dies anders als die klassischen In-Ears tragen, da man damit weiterhin sein Umfeld wahrnehmen kann.

Preis/Leistung

Die UVP des Aftershokz Aeropex liegt bei 169,95€. Teilweise ist dieser online aber auch bereits für knapp unter 140€ erhältlich. Dies ist zwar definitiv nicht gerade wenig Geld, doch da man hier auf eine komplett andere Technologie als bei herkömmlichen In-Ears setzt und der Tragekomfort beim Sport einfach sehr gut ist, sollte der Preis gerechtfertigt sein.

Negativ ist hier klar etwas der Klang, der jetzt nicht extrem schlecht ist, aber natürlich nicht mit rundum abdichtenden In-Ears mithalten kann. Die Bluetoothübertragung ist wiederum sehr gut und auch so kann der Kopfhörer in vielen Punkten positiv überraschen.

Aftershokz Aeropex

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: aftershokz.com.de

Eve Window Guard

Wer einen unauffälligen Sensor sucht, der anders als der Eve Door & Window nicht direkt am Fenster auffällt und zudem nicht nur erkennen kann, wenn ein Fester geöffnet oder geschlossen ist, sollte sich den Eve Window Guard näher ansehen. Dieser HomeKit fähige Sensor wird nämlich unauffällig im Fensterrahmen befestigt und ist somit im Alltag nicht sichtbar. Außerdem erkennt dieser zuverlässig, ob das Fenster gerade nur gekippt, ganz geöffnet bzw. geschlossen ist oder ob ein Einbruchversuch vorgenommen wurde. Insgesamt ein sehr gutes Gerät von Eve, doch leider ist die Montage aufwendig, denn diese erfordert es, am Fensterrahmen zu bohren und den Sensor dort festzuschrauben, etwas was für diejenigen, die in einer Mietwohnung leben, nicht infrage kommen wird, da es sicherlich von den wenigsten Vermietern gerne gesehen wird.

Gefällt uns

  • arbeitet zuverlässig
  • unsichtbare Montage
  • einfache Einrichtung
  • Funktionsumfang dank Himekit umfangreich

Gefällt uns weniger

  • hoher Preis
  • für Mieter nicht geeignet

Eve Window Guard

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Eve liefert den Eve Window Guard in einer kompakten, komplett in weiß gehaltener Verpackung aus. Diese hat Eve wie bereits von den anderen von mir getesteten Produkten gewohnt, rundum mit einigen Informationen und einem Produktbild des Sensors versehen.

Direkt an der Vorderseite erblickt man neben dem gewohnten Produktnamen und dessen Bezeichnung „ Contact Sensor with Bereak-in Detection“ auch eine große Abbildung des am Fensterrahmen montierten Eve Window Guard. Somit handelt es sich hier um eine erweiterte Version des Eve Door & Window, welcher einen umfangreicheren Funktionsumfang bietet, mehr dazu im weiteren Verlauf des Testberichts. Da Eve weiterhin ausschließlich Produkte für Apple HomeKit entwickelt und diese somit nur mit Apple-Devices genutzt werden können, ziert den unteren Abschnitt der Vorderseite das typische Siegel “ works with Apple HomeKit“. Eve verleugnet hier nicht, dass man beim Produkt mit einem weiteren Unternehmen zusammengearbeitet hat, denn hier prangt direkt der Hinweis, dass man für den Eve Window Guard eine Partnerschaft mit Eimsig eingegangen ist, sodass auch dieses Unternehmen den Sensor in seinem eigenen Shop mit diversen eigenen Sicherheitssystemen anbietet.

An der linken schmalen Seite befasst sich Eve mit einigen kleineren Besonderheiten des Sensors. Somit informiert man hier, dass man mit dem Sensor Regeln bzw. Automationen erstellen kann, sodass z. B. das smarte Thermostat der Heizung die Heizphase pausiert, so lange, bis der Sensor übermittelt, dass das Fenster nicht mehr gekippt oder offen ist, sondern geschlossen wurde. Weiterhin wirbt man damit, dass trotz des kompakten Gehäuses die CR2032 Batterien ausgetauscht werden können und der Sensor für europäische Fensterprofile geeignet ist.

Zum Schluss zeigt einem die Rückseite noch wie bereits von den bisher von mir getesteten Eve Produkten ein Bild mit einem Anwendungsbeispiel. Dabei wird einem ein Ausschnitt der App gezeigt, bei der man genau sehen kann, wann und wie lange das Fenster offen war usw. Außerdem erwähnt Eve hier die Vorteile des Produktes, zu denen folgende Punkte zählen – der Sensor lässt sich unsichtbar in den Fenster-/ oder Türrahmen befestigen, man kann darüber direkt prüfen, ob das Fenster offen, gekippt oder geschlossen ist und man erhält über alle Ereignisse Push-Benachrichtigungen, sodass man, wenn z. B. ein einbruchversucht unternommen wurde, man umgehend darüber benachrichtigt wird.

Nach dem Öffnen der Verpackung kann man das komplette Innenleben aus der Verpackung herausziehen und hat einen Karton in der Hand, der mit einem bedruckten Deckel ausgestattete wurde. Auf diesem Deckel ist der Eve Window Guard am Fenster montiert zu sehen, sodass man direkt sehen kann, wie dies später bei einem aussehen wird. Klappt man diesen Deckel auf, befindet sich in dessen Innenseite eine Kurzanleitung mit dem wichtigen Apple HomeKit Code, über den man die Kamera später ganz schnell und einfach über die HomeKit App einrichten kann. In dem Karton selbst erblickt man dann das Hauptprodukt und ein paar Beschreibungen. Entnimmt man hier beides, kann man dann sehen, dass in dem Zellulose-Einsatz noch unter dem Sensor die zwei benötigten CR2032 Batterien verstaut wurden und unter den Papierzetteln auch noch das benötigte Befestigungsmaterial zu finden ist.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Eve Window Guard handelt es sich um einen schlichten Sensor mit den Maßen 135 x 26 x 9 mm. Somit passt der Sensor perfekt in alle Fenster mit Europrofilen, was eigentlich nahezu allen hierzulande montierten Fenstern entspricht. Das Gehäuse ist komplett in Weiß gehalten und wurde an beiden Seiten mit einem dezent gehaltnen silbernen eve Firmenlogo versehen. Auf einer Seite findet man hier zudem noch den HomeKit Code, bei dem es sich um denselben handelt, der auch auf der Kurzanleitung zu finden ist.

Die Stromversorgung erfolgt über zwei CR2032 Batterien, welche in der Abdeckung an der schmalen Seiten eingesetzt werden. Dazu muss man mit einem kleinen Schraubenzieher die Abdeckung öffnen, was sehr einfach vonstattengeht und schon kann man beide Batterien wie angegeben mit dem Plus und Minuspol einschieben. Das Entnehmen gelingt, sofern ein Batteriewechsel notwendig ist, ebenso einfach, indem man einfach den kleinen Hebel, welcher sich zwischen den Batterien befindet, etwas nach vorne herauszieht, sodass man im Anschluss die Batterien problemlos greifen kann.

Der wichtige Teil des Eve Window Guard ist der bewegliche Schiebemechanismus, der je nachdem, wie sehr dieser betätigt wird, bestimmt kann, ob das Fenster gerade offen, geschlossen oder gekippt ist. Um zuverlässig zu funktionieren, liefert Eve drei verschiedene Adapter mit, die an der Vorderseite des viereckigen Mechanismus befestigt werden müssen und eine unterschiedliche Länge und Absatz bieten. Welcher hier wann benötigt wird, verrate ich euch im weiteren Verlauf beim Punkt „Montage und Einrichtung“.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Zur Verarbeitung des Eve Window Guard gibt es nichts zu beanstanden, das Produkt wirkt solide, macht somit insgesamt einen sehr guten Eindruck und arbeitet sehr zuverlässig. Sehr wichtig finde ich, dass man hier auf Batterien setzt, die man einfach sobald die alten leer sein sollten, gegen Neue ersetzen kann und man rein für die Montage alles Notwendige mitgeliefert hat. Für die Montage wird je nach Fensterrahmen lediglich noch ein Schraubenzieher und ein 2,5 mm Bohrer benötigt, was man jedoch beides bei Bedarf günstig erwerben kann.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Sensor-ArtFenster und Türsensor mit Einbruchserkennung und HomeKit Support
Stromversorgung2 x Austauschbaree CR 2032 Batterien
Konnektvität Bluetooth
Abmessungene135 x 26 x 9 mm
KompatibilitätEin- und Zweiflügelige Fenster und Türen mit Europrofil
MaterialKunststoff
Benötigtes WerkzeugKreuzschraubendreher,Schlitzschraubendreher,2,5mmBohrer
LieferumfangEve Window Guard
Austauschbare Batterien
Quick Start Guidee
Technische Daten des Eve Window Guard

Montage und Einrichtung

Die Einrichtung des Eve Window Guard ist dank HomeKit denkbar einfach, doch bevor wir zur Einrichtung kommen, möchte ich euch die Montage ausführlicher erklären, denn diese benötigt etwas mehr Zeit.

Eve gibt an, dass der Sensor mit allen Eurofalz-Fensterrahmen kompatibel sei, dabei kann man diesen jedoch nicht nur an Fenstern, sondern auch an zahlreichen kompatiblen Türen verbauen. Sofern man sich hier nicht wirklich sicher ist, ob der Sensor bei dem eigenen Fenster oder der Tür passt, sollte man die Funktion zuvor ausprobieren und falls etwas nicht passen sollte vom Widerrufsrecht gebrauch machen. Dazu solltet ihr den Sensor jedoch zuvor nicht unbedingt am Fensterrahmen festschrauben, da ihr dann Löcher Bohren müsst, sondern erst mit einem stark klebenden doppelseitigen Klebeband das ganze an die gewünschte Stelle fixieren. Erst wenn hier dann alles wunschgemäß funktioniert, würde ich den Sensor fest verschrauben, denn auf Dauer wäre das Klebeband keine sichere Lösung.

Eve gibt an, dass man pro Fenstergriff ein Eve Window Guard benötigt, sodass man logischerweise an einem zweiteiligen Fenster mit Kämpfer zwei Sensoren benötigen würde, während man bei einem zweiflügligen Fenster mit nur einem Griff nur ein Sensor benötigen würde. Für die Montage ist ein wenig handwerkliches Geschick notwendig, denn man benötigt neben einem Kreuzschlitzschraubendreher auch noch einen Akkuschrauber und einen 2,5 mm Bohrer um die Befestigungslöcher in den Rahmen vorzubohren.

Anschließend kann man direkt die zwei Batterien, welche im Lieferumfang enthaltene sind, in den Schlitten einsetzen und dieses Fach verschließen. Daraufhin wählt man wie in der Anleitung Beschrieben eine geeignete Montageposition, welche sich bei Fenster mit zusätzlicher Kippfunktion ideal am unteren Bereich auf der Seite, an der sich ein Griff befindet, eignet. Hat man wiederum vor, den Sensor an einer Tür, welche ohne Kippfunktion daher kommt, zu montieren, dann kann der Eve Window Guard auch im oberen Bereich installiert werden.

Wichtig ist es auf jeden Fall, dass der Sensor waagerecht verbaut wird und mit der vorderen Rahmenkante abschließt. Hier sollte man somit zuvor, wie bereits erwähnt kurz mit doppelseitigem Klebeband testen, wo der Sensor am besten befestigt werden muss. Hat man nämlich die Löcher erst einmal gebohrt, ist es etwas Bescheiden, wenn man den Sensor nun doch noch etwas versetzen muss, sodass dieser zuverlässig die Kipp-Funktion usw. erkennt. Falls alles mit dem doppelseitigen Klebeband funktioniert hat und somit alle Funktionen zuverlässig erkannt werden, kann man sich an die Arbeit machen und die Löcher für die Schrauben gegebenenfalls vorbohren. Sollte euer Rahmen keine vollflächige Auflage besitzen und z. B. im hinteren Teil einen Versatz vorweisen, kann man mithilfe der mitgelieferten Kunststoffelemente die Höhenunterschiede ausgleichen.

Zum Schluss muss man am Stößel noch den richtigen Kopf aufstecken, bei denen Eve insgesamt drei unterschiedliche Längen mitliefert. Die kurze Version ist hier für alte Holzfenster ohne Dichtung vorgesehen, während die mittlere Länge für ältere Fenster mit einer 3 mm Dichtung gedacht ist und der lange Kopf ist für die meisten aktuellen Fenster notwendig. Eve empfiehlt hierbei, die längere Seite des Stößelkopfes nach oben bzw. zur Fensteröffnung auszurichten, ist es bei euch jedoch so, dass die Kippfunktion nicht richtig erkannt wird, kann es gut sein, dass ihr den Kopf um 180° drehen müsst. Anschließend ist die Montage erledigt und der Sensor ist so weit betriebsbereit und montiert, sodass dieser nun in der App eingerichtet werden kann.

Dank der HomeKit Integration ist die Einrichtung des Eve Window Guard sehr einfach und wie bei allen Geräten, welche diese Funktion unterstützen, nahezu identisch aufgebaut. Da der Eve Window Guard wie sämtliche andere vom Unternehmen entwickelten Produkte ausschließlich mit HomeKit arbeitet, ist für die Inbetriebnahme bzw. die Einrichtung ein Apple-Device zwingend erforderlich. Somit kann, wer ein iPhone oder iPad besitzt, auf dem das iOS bzw. iPadOS System läuft, bei dem die Apple HomeKit von Werk aus installiert ist, direkt mit der Einrichtung loslegen. In meinem Fall beschreibe ich hier die Einrichtung via iPhone, doch via iPad ist es nicht wirklich anders, eben nur etwas größer. Da Apple mit dem Update Namens Mojave im Jahr 2018, die HomeKit App auch auf den Mac gebracht hat, kann man, sofern man einen entsprechenden Mac mit diesem bzw. einem neueren System besitzt, die Funktionen des Window Guard auch am Mac nutzen.

Bei der Einrichtung gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder klassisch und mit umfangreichen Funktionen direkt über die Eve-App (für ein Update der Firmware notwendig) oder schnell und kompakt über die HomeKit App. Dabei habe ich mich für Letzteres entschieden, da es einfacher vonstattengeht und eigentlich kein Download einer zusätzlichen App erfordert. Um Eve Window Guard einzurichten, öffnet man wie bei allen HomeKit fähigen Geräten die HomeKit App wählt hier beim klick auf das „+“ im oberen rechten Bildschirmrand „Gerät hinzufügen“ und scannt den Code an der Unterseite des Sensors oder an der beiliegenden Kurzanleitung. Daraufhin muss man kurz warten, bis der Sensor erkannt wurde, ordnet diese einem entsprechenden Raum zu bzw. erstellt einen neuen und schon ist der Sensor einsatzbereit. Absolut einfach und man muss keine WLAN- und Personen-Daten eingeben oder ähnliches.

(Montagee und Einrichtung: 4 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Eve Window Guard ist anders als der Eve Door & Window Sensor nicht nur in der Lage zu erkennen, wann ein Fenster oder eine Tür offen bzw. geschlossen ist, sondern auch das Kippen sowie eine Manipulation oder ein Glasbruch soll hierbei registriert werden. Dabei kann der Sensor auch gut erkennen, ob es ein Einbruchsversuch war oder ob z. B. versehentlich das eigene oder ein Nachbarskind einen Ball an das Fenster geschossen hat. Dank HomeKit könnt ihr euch hier per Push-Benachrichtigung über alle relevanten Geschehnisse informieren lassen und zwar auf allen kompatiblen Apple Devices (iPhone, iPad, Mac und Apple Watch).

Das Praktische an diesem Sensor mit HomeKit Integration ist, dass ihr hier Automationen erstellen könnt. Sollte es z. B. so sein, dass bei euch ein Einbruchsversuch an dem entsprechenden Fenster registriert wird, kann man hier zuvor direkt bestimmen, dass in diesem Fall das smarte Licht z. B. von Philips Hue im Außen- oder im Innenbereich eingeschaltet wird, wodurch der Einbrecher sicherlich direkt die Flucht antritt. Zudem wäre ein weiteres regelmäßig nutzbares Feature dasselbe wie z. B. beim Eve Door & Window, sodass beim geöffneten oder gekippten Fenster automatisch die Heizung, welche mit einem smarten Thermostat versehen ist, abgeschaltet wird, bis das Fenster wieder geschlossen wird.

In der Eve Home App sollte man direkt nach der Montage sofern gewünscht die „Kipperkennung“ kalibrieren, dazu muss man wie in der App angefordert zum angegeben Zeit das Fenster zuerst öffnen, dann schließen und im Anschluss Kippen. Dadurch weiß der Sensor genau, in welchem Zustand er wie vom beweglichen Kolben steht und gibt dadurch Auskunft über den aktuellen Zustand des Fensters. In meinem Test habe ich das Fenster regelmäßig geöffnet und gekippt und zudem habe ich auch zum Test mehrmals etwas heftiger gegen die Scheibe und den Fensterrahmen gehauen, sodass dies auch vom Sensor registriert wurde. Ein Aufbruchversuch des Fensters habe ich jedoch nicht unternommen, schließlich möchte ich mir für diesen Test nicht unbedingt mein Fenster beschädigen.

Um die bereits erwähnten Automationen von HomeKit auch unterwegs steuern zu können, benötigt man entweder einen HomePod, eine Apple TV mit Version 13.4 oder ein iPad, welches man in den Einstellungen als Steuerzentrale bestimmt.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Software

In diesem Punkt möchte ich noch kurz etwas auf die hauseigene App von Eve eingehen. Diese hört auf den Namen „Eve Home“ und ist kostenlos im AppStore für iOS verfügbar. Es ist definitiv ratsam, die App auf das eigene Smartphone zu installieren, denen nur darüber können Software-Updates durchgeführt werden und die Kippfunktion kann ebenso nur darüber kalibriert werden.

Eve für Matter & HomeKit
Preis: Kostenlos

Als ich den Eve Window Guard via HomeKit eingerichtet hatte und in die Eve Home App gegangen bin, war unten rechts im Punkt Einstellungen direkt eine rote „1“ zu sehen. Als ich darauf geklickt hatte, wurde mir direkt mitgeteilt, dass für den Sensor ein Firmwareupdate mit der Version 1.2.11 zur Verfügung steht, welches für allgemeine Verbesserungen sorgen soll. Ansonsten kann man hier in den Einstellungen die besagte Kipp-Funktion Kalibrieren und auch hier einsehen, ob das Fenster gerade geschlossen, geöffnet der gekippt ist.

(Software: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Eve Window Guard funktioniert wie alle Produkte aus dem Hause Eve Home ausschließlich mit Apple HomeKit, daher sind die Produkte nur für Apple-Nutzer sinnvoll. Anders als der günstigere Eve Door & Window Sensor erkennt Eve Window Guard einen Einbruch noch präziser und informiert zudem nicht nur, ob ein Fenster geöffnet oder geschlossen ist, sonder auch, ob es gekippt ist.

Die Einrichtung ist wie bei allen Produkten aus dem Hause Eve einfach, jedoch erfordert die Montage ein wenig handwerkliches Geschick, was jedoch nur das Bohren von vier kleinen Löchern und das Verschrauben des Sensors bedeutet. Eve Window Guard hat in meinem Testzeitraum sehr gute Arbeit vollbrachtet und hat mich immer umgehend über den Status des Fensters informiert. Ich habe das Produkt dann zudem noch mit meiner smarten Beleuchtung im Innen- und Außenbereich verknüpft, sodass diese im Falle eines Einbruchversuchs angeht und im Alltag diente der Sensor dazu, die Heizung herunter zu regulieren, sobald ich das Fenster geöffnet habe. Sollte man jedoch nur letztere Funktion benötigen, dann solltet ihr euch den Sensor Eve Door & Windows näher ansehen, denn dieser ist günstiger und würde in diesem Fall absolut ausreichen.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 149,94 € bzw. inzwischen bei verschiedenen Online-Shops auch schon für 125€ inkl. Versand erhältlich ist der Eve Window Guard nicht gerade günstig. Das Alleinstellungsmerkmal ist hier die nahezu unsichtbare Montage im Fenster- oder Türrahmen und dass der Sensor nicht nur offen und geschlossen kennt, sondern auch ein gekipptes Fester ebenso gut erkennt, wie ein Einbruchsversuch.

Hier muss man ganz klar überlegen, welche Funktionen man davon nutzen möchte, denn geht es bei euch nur um einen Einbruchschutz und der Möglichkeit, Automationen in Form von einer automatischen Abschaltung der Heizung beim Öffnen des Fensters zu erstellen, dann reicht in diesem Fall auch der deutlich günstigere Eve Door & Windows Sensor aus. Bei diesem bekommt man z. B. bei Amazon für exakt denselben Preis direkt drei Sensoren oder auch nur einen einzelnen für knapp unter 40€.

Eve Window Guard

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: evehome.de

Teufel Supreme In

In aller Kürze

Teufels Supreme In kann mit einem sicheren und bequemen Sitz punkten, der sich unter anderem auch für diejenigen eignet, welche unter druckempfindlicheren Ohren leiden. Durch die IPX4 Zertifizierung sind die In-Ears zudem für kurze sportliche Einsätze geeignet, da diese sowohl schweiß- als auch wasserbeständig sind. Im Alltag erwies sich auch der Magnetverschluss als sehr nützlich, denn somit kann man die In-Ears als Kette tragen, ohne dass man diese beim Laufen verlieren kann. Mit dem Teufel Supreme In erhält man definitiv gut klingenden Kopfhörer, die bei vielen Musik-Genres überzeugen. Lediglich die leichten Kabelgeräusche, welche sich hin und wieder ins Gehör übertragen, stören mich ein wenig genauso, dass man hier leider mal wieder auf USB-C verzichtet hat.

Gefällt uns

  • bequemer Tragekomfort
  • IPX5-Zertifizierung
  • 16h Akkulaufzeit
  • Guter Klang
  • Schnellladetechnologie

Gefällt uns weniger

  • veraltete Micro-USB-Ladebuchse
  • kabelgräusche können stören

Teufel-Store auf Amazon

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung, in welcher einem Teufel den Supreme In zuliefert, ist wie vom Unternehmen bekannt sehr schlicht gehalten. Hierbei wurde die Verpackung der Kopfhörer auch zugleich als Versandkarton verwendet, geschadet hat dies der Verpackung jedoch nicht, denn bei mir kam diese absolut unversehrt an. Typisch für Teufel präsentiert man auf der Oberseite hinweg zur vorderen Stirnseite eine skizzierte Abbildung der Kopfhörer. Des Weiteren sieht man hier auch ein dezent kleines Teufel-Logo sowie den deutlich größeren Produktnamen „SUPREME IN“.

An der hinteren Stirnseite erfährt man direkt, in welchen Farben die Kopfhörer verfügbar sind und welche man selbst erhalten bzw. gewählt hat. Rechts davon weißt Teufel wiederum lediglich auf die Bluetooth und Qualcomm aptX Lizenzen hin und links gegenüber erfährt man ein paar Informationen zum Unternehmen wie z. B. die Firmenadresse usw. Auf der Unterseite widmet sich Teufel neuerdings wie bereits bei dem Teufel Airy Sports einigen technischen Details, sodass man hier, falls das Produkt in einem der neuen Store steht, direkt vor Ort die technischen Details nachlesen kann. Dazu zählen unter anderem die Impedanz, Empfindlichkeit, Frequenzgang, Treibergröße usw. Zudem gibt es hier auch eine Auflistung, was im Lieferumfang alles enthalten ist.

Im Inneren der Versandverpackung ähnelt das Konzept dem Teufel Airy Sport, denn auch hier findet man einen weiteren, nicht ganz so stabilen Karton (China mäßig), der von einer Teufel Verpackungsfolie umhüllt wurde, was man sich aufgrund des zusätzlich unnötigen Kunststoffmülls hätte sicherlich auch sparen können. Öffnet man die labilere Verpackung, kommt wiederum überraschend wenig Kunststoff zum Einsatz, doch der Reihe nach. Der Kopfhörer wurde in einen Kartonage-Einsatz eingesetzt, sodass man lediglich die beiden Ohrhörer mit dem kleinen SUPREME-Label sieht, der Rest also die Fernbedienung und das Kabel verläuft an dessen Rückseite. Rechts daneben ist direkt ein beige-farbenes Etui ersichtlich, in dem man das Ladekabel (leider wieder Micro-USB) verstaut hat, die unterschiedlich großen Ohranpassstücke hat Teufel wiederum in der Pappschachtel verstaut, in welcher auch das restliche Kabel der In-Ears verläuft. Zu guter Letzt sind im Boden der Verpackung noch die üblichen Beipackzettel und Form von Kurzanleitungen usw. eingelegt.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Mit dem Teufel Supreme In, hat das Unternehmen seine neuste Supreme-Serie bei der es bisher nur ein On-Ear Modell gab, um ein In-Ear Modell erweitert. Dieser In-Ear Kopfhörer bietet Teufel in insgesamt sechs verschiedenen Farben an, neben dem von mir getesteten Night Black gibt es den Kopfhörer noch in Moon Gray, Space Blue, Ivy Green, Sand White und Pale Gold. Im Gegensatz zu den meisten In-Ears die aktuell auf den Markt gebracht werde, setzt Teufel hier auf zwei mit einem Textil-Kabel verbundene In-Ears, welches knapp 60 cm lang ist. Somit handelt es sich hier um ein sogenannten In-Ear Kopfhörer mit Nackenband, der in einigen Situation für einen besseren Komfort sorgen kann.

Anders als bei True Wireless In-Ears, bei denen man wenig Platz für Bedienelemente hat, da diese direkt an den Ohrhörern integriert sein müssen, hat man bei solche einer Ausführung wie bei den Teufel Supreme In den Vorteil, dass diese zwischen dem Kabel, welches beide verbindet, platziert werden kann. Somit findet man wenige Zentimeter unterhalb des rechten Ohrhörers eine simple 3-Tasten-Fernbedienung, welche die Steuerung der Musik usw. direkt am Kopfhörer ermöglicht.

Damit die In-Ears auch bei Bewegungen sicher in den Ohren halten, hat sich Teufel etwas einfallen lassen, was jedoch so nicht komplett neu erfunden ist, denn dieselbe Art hat bereits Marschall bei den Minor II In-Ears verwendet. Dabei verläuft das Kabel, welches mit einem Textilgewebe umhüllt wurde, durch einen Teil der beiden In-Ears und erzeugt dadurch, dass dieses dann von dort aus in das Innere der In-Ears läuft eine Schlaufe. Diese Schlaufe ist individuell verstellbar, indem man von unten etwas Kabel nach oben schiebt und sorgt somit für einen Bequemen, aber zugleich sicheren Halt. Eine tolle Methode, um den In-Ear Kopfhörer auch perfekt für sportliche Einsätze zu wappnen, denn somit kann man den Supreme In auch beim Fahrrad fahren tragen, ohne das hier wie bei einem Modell mit Bügel die Brille unangenehm am Ohr drückt.

Teufel setzt hier leider wie bereits beim Airy Sports auf ein Sonderformat der Ohranpassstücken, das ist soweit etwas Schade, denn somit kann man hier zum einen keine Memory-Foam Aufsätze verwenden und falls ein Ersatz benötigt werden sollte, muss man das Set für 6,99 zzgl. Versand bei Teufel erwerben.

Am Kabel nahe des rechten In-Ear hängt wie bereits erwähnt, die Fernbedienung. Dabei handelt es sich um eine typische Drei-Tasten-Fernbedienung, die an der Rückseite mit einem Teufel Logo und einem Mikrofon versehen wurde. Seitlich von der Fernbedienung findet man eine offene Ladebuchse, warum man diese nicht geschlossen ausgeführt hat, ist mir jedoch ein Rätsel, denn somit kann hier Staub und Wasser eindringen. Des Weiteren hat man hier dann zudem wieder auf eine veraltete Micro-USB Ladebuchse gesetzt, obwohl im Supreme On einem Produkt aus derselben Serie ein USB-C Anschluss zum Einsatz kam.

Beide In-Ears hat Teufel mit Magneten versehen, sodass deren Außenseite automatisch beim Zusammenführen zueinander gezogen werden. Praktisch dabei, die In-Ears werden dabei automatisch ausgeschaltet, jedoch hat Teufel leider die automatische Einschaltfunktion vergessen, denn trennt man beide In-Ears voneinander, muss man die Kopfhörer wieder über die Fernbedienung einschalten.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Teufel Supreme In ist sehr gut, hier habe ich bis auf den veralteten Micro-USB Anschluss, der zudem offen liegt, nicht sonderlich viel zu beanstanden. Das Kabel, welches beide In-Ears miteinander verbindet, wurde hochwertig ausgeführt, denn hier setzt man nicht nur auf eine billig wirkende Silikonumhüllung, sondern eine aus angenehm anfühlenden Textil.

Die Druckpunkte der Drei-Tasten-Fernbedienung sind exakt gleich, sodass man hier durch ein spürbares und zugleich hörbares Klacken direkt Feedback bekommt, ob man die jeweilige Taste richtig betätigt hat. Das Etui, welches Teufel mitliefert, gefällt mir gut, denn dieses ist groß genug, sodass man darin den Kopfhörer problemlos verstaut bekommt und da es innen angenehm weich ausgeführt wurd, schützt dies die In-Ears sehr gut.

Insgesamt liefert Teufel mit dem Supreme In einen guten In-Ear Ohrhörer ab, der dank IPX5-Zertifizierung, ideal beim Sport getragen werden kann, denn somit ist dieser gegen Schweiß und Strahlwasser geschützt (bis auf die Ladebuchse) und dank der Schlaufe halten die In-Ears sehr gut im Ohr. Natürlich machen die In-Ears auch im Alltag eine gute Figur, denn dank den vielen verfügbaren Farben handelt es sich hier schon fast um ein modisches Accessoire.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-Art In-Ear Kopfhörer mit Nackenkabel
KategorieBluetooth-Kopfhörer (Bluetooth 5) mit ShareMe-Funktion
FarbeNight Black; weitere Farben: Ivy Green, Space Blue, Moon Gray, Sand White und Pale Gold
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 16 h
Ladezeit: 2 Stunden
Schnellladefunktion: 60 Minuten für 8 Stunden Musikwiedergabe.
Gewicht 18 g
MaterialKunststoff IPX4 geschützt
KonnektivitätBluetooth 5.0 mit AAC und aptX Audio-Codec
Frequenzbereich20 – 20000 Hz
Treibergröße10,70 mm
LieferumfangTeufel Supreme In
Silikonaufsätze: S, M
Micro-USB Ladekabel
Transportetui
Kurzanleitung
Technische Daten des Teufel Supreme In

Tragekomfort

Mit einem angenehmen Gewicht von gerade einmal 18 Gramm ist der Teufel Supreme In wirklich sehr leicht, sodass man dieses z. B. um den Hals getragen kaum spürt. Der Tragekomfort ist sehr gut, denn die Schlaufe an beiden In-Ears sorgt für den wichtigen Halt, während die Earbuds mit den richtigen Silikonaufsätzen bequem im Ohr sitzen. Das Einsetzen erfolgt hier durch leichtes Eindrehen ins Ohr, ohne dass die In-Ears den Gehörgang dabei unangenehm versiegeln, was häufig zu einem dezent vorhandenen Druck sorgen kann. Der Supreme In sitzen nämlich leicht vor dem Gehöreingang und verbleiben selbst bei hektischen Bewegungen immer an dieser Stelle.

Definitiv gehören die Teufel Supreme In zu den bequemsten In-Ears, welche ich bisher getragen habe, schließlich sorgt der luftige sitzt hier auf Dauer für ein angenehmes Musikhören, wo ich bei komplett isolierenden In-Ears gelegentlich kurz eine Pause benötige. Das es hier keine Bügel gibt, die Brillenträger stören könnten, eignet sich dieses In-Ear Modell auch wunderbar für die Brillenträger unter uns und auch Mützenträger sollten hier kaum Probleme haben.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung der Musik bzw. des Kopfhörers erfolgt bequem über die Drei-Taste-Fernbedienung, kann jedoch auch logischerweise direkt am Smartphone erfolgen. Das Einschalten erfolgt ganz simple, indem man die mittlere Taste (Multifunktionstaste) für ca. 2 Sekunden gedrückt hält und zum Ausschalten betätigt man dieselbe Taste für 4 Sekunden. Nach dem ersten Einschalten befinden sich der Teufel Supreme In wie ich es von allen Kopfhörern gewohnt bin, automatisch im Pairing-Modus, sodass dieser direkt mit dem Smartphone, Tablet oder Co. verbunden werden kann.

Möchte man den Kopfhörer mit einem weiteren Gerät koppeln, muss man im ausgeschalteten Zustand die Multifunktionstaste für 4 Sekunden gedrückt halten und im Anschluss den Kopfhörer mit dem neuen Gerät koppeln. Die Kopfhörer können sich bis zu 7 gekoppelte Geräte merken und unterstützen zwei gleichzeitig angeschlossene intelligente Geräte. Somit kann man z. B. schneller vom Smartphone auf das Tablet wechseln, um dort z. B. die Musik weiter anhören zu können, ohne dass man die Kopfhörer zuvor noch jedes Mal neu mit dem jeweiligen Gerät verbinden muss.

Außerdem bietet Teufel bei den neusten Kopfhörern eine neue Funktion, die sogenannte „ShareMe“ Funktion. Damit wird z. B. nach einmaliger Einrichtung in der App das Signal, welches ihr auf eurem Teufel Supreme In erhaltet automatisch an das zweite paar Supreme In eures Partners übertragen, sodass nur ein Gerät mit dem Zuspielgerät verbunden sein muss. Dies funktioniert jedoch nur unter den gleichen Kopfhörer, also hat der/die Partner-/in einen anderen Kopfhörer, geht dies logischerweise nicht.

Weiter mit der Bedienung über die Fernbedienung. Die Plus- und Minus- Taste sollte selbsterklärend sein, über diese regelt man logischerweise die Lautstärke der Kopfhörer. Die mittlere Taste wiederum ist wie bereits erwähnt, eine Multifunktionstaste mit mehreren Funktionen. Betätigt man die mittlere Taste, wenn die Kopfhörer eingeschaltet sind, dann wird die Musik gestartet bzw. bei Erneutem betätigen, pausiert. Zweimal hintreibender drücken sorgt dafür, dass ihr zum nächsten Titel springt und drei Mal bedeutet wiederum, dass ihr zum Titel davor zurückspringt. Möchte man auf den im Smartphone integrierten Sprachassistenten zugreifen, genügt es, die Taste zwei Sekunden gedrückt zu halten und beim Beenden reicht es, diese einmal kurz zu drücken. Anrufe wiederum kann man ebenfalls durch einmaliges Drücken derselben Taste annehmen und beenden, das Ablehnen eines Anrufs wiederum erfolgt durch ein zweisekündiges betätigen.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

In den Teufel Supreme In hat Teufel an jeder Seite einen 10,7 mm Linear-HD Treiber verbaut, die zusammen mit der eingesetzten Aluminiumschwingspule und dem Neodym-Magneten für ein hohes Output sorgen soll, dass zugleich einen kräftigen Sound mit einem verzerrungsfreien Pegel bietet. Der Frequenzgang liegt bei den üblichen 20 – 20.000 Hz und die Nennimpedanz liegt bei 32 Ohm. Damit man sowohl als iOS-/ und Android-User einen hochwertigen Klang geboten bekommen, hat Teufel hier überraschenderweise nicht nur den Audio-Code aptX für Android, sondern auch AAC für alle iOS-Devices integriert. Somit profitieren hier alle von einer verbesserter bzw. verlustfreie Bluetooth-Musikwiedergabe.

Das Klangbild des Teufel Supreme In habe ich mit neutraler Equalizer-Einstellung getestet, sodass ich dies so bewerte, wie Teufel das Produkt auf den Markt gebracht hat. Natürlich kann man hier noch das Klangbild etwas anpassen, doch da mir persönlich die Abstimmung schon von Werk aus gut gefallen hat, habe ich hier nichts verändert.

Teufel hat dafür gesorgt, dass die Musik, welche über den Supreme In wiedergegeben wird mit von Grund auf etwas wärmer abgestimmt ist, ohne dabei verwaschen zu klingen. Insgesamt handelt es sich hier um ein harmonisches Klangbild, bei der die energiereichen und handfesten Bässe etwas im Vordergrund stehen. Die Stimmwiedergaben und der Gesang profitieren von der eindringlichen und realistischen Wiedergabe der Mitten, sodass ich den Teufel Supreme In im Testzeitraum auch sehr gerne beim ansehen von Filmen und anhören von Hörbüchern verwendet habe. Der Höhenbereich ist luftig und zart, jedoch dabei zugleich keineswegs zu dominant abgestimmt, dennoch neigt der Supreme In gerade im hohen Lautstärkepegel dazu gelegentlich leichte S-laute mit in das Klangbild einzuspielen. Dies hält sich soweit jedoch in Grenzen und ist wirklich nur bei sehr hoher Lautstärke der Fall, einen Pegel, der mir persönlich aus Dauer zu laut ist. Die räumliche Abbildung des Klangs ist absolut gegeben und überzeugt mit ausreichend Luft zwischen den Instrumenten und einer weiträumigen Bühne.

Beim Telefonieren also dann, wenn gerade keine Musik übertragen wird, kam es bei mir immer wieder vor, dass sich die Kabelgeräusche als dumpfe Klopfgeräusche in mein Gehör übertragen haben, da diese jedoch zudem auch vom Mikrofon aufgenommen werden, welches am Kabel platziert wurde, bekommt dieses Geräusche ebenso euer Gegenüber mit. Umgebungsgeräusche dämpft das verbaute Mikrofon mit cVc-Technik von Qualcomm wiederum sehr gut ab, allerdings hat dies auch Auswirkungen auf die eigene Stimme, denn auch diese wird leicht reduziert und wird zudem leider von einem Permanenten vorhanden Grundrauschen begleitet. Ebenso könnte die Sprachwiedergabe vom Gesprächspartner etwas klarer sein, denn dieses wirkt insgesamt ein wenig verwaschen und dumpf. An einem windigen Tag konnte mich mein Gegenüber leider nicht so gut verstehen, da hier der Wind, der zu einem bläst, dafür sorgt, dass teilweise die Wörter abgehackt werden. Dieses Problem haben jedoch zahlreiche andere Hersteller an ihren Kopfhörer ebenfalls, daher ist dieser Punkt nicht wirklich als Negativ anzusehen.

Was die Latenz angeht, hier hat Teufel versprochen, dass die Kopfhörer lippensynchron sind, was sich auch im Test bestätigt hat. Hier passte beim Ansehen von Filmen und Musikvideos alles genau so, wie es sein soll, sodass man den Teufel Supreme In wunderbar auch unterwegs zum ansehen von Filmen und Serien verwenden kann.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Mit der Teufel Headphones App für iOS und Android bietet Teufel für die neusten Kopfhörer, darunter auch den Supreme In die Möglichkeit, einige Einstellungen an den Kopfhörern vorzunehmen. Hier kann man dann unter andrem im Equalizer einen der folgenden voreingestellten Presets auswählen: Neutral, Klassik, Rock und Techno oder alternativ auch eine benutzerdefiniertes Preset erstellen, was über die App auf den Kopfhörer übertragen wird und somit auch ohne die App genutzt werden kann. Eine sehr feine Sache, die nicht bei jedem Hersteller so gelöst wird.

Des Weitern sieht man in der App auf der Startseite direkt die restliche Akkukapazität und kann in den Einstellungen die automatische Wiedergabe de-/ aktivieren, den Timer des automatischen Abschaltens einstellen usw.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Beim Teufel Supreme In hat man einen sehr leichten Lithium-Ionen-Akku verbaut, der eine Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden bei mittlerer Lautstärke bitten soll. In meinem Test kam ich an diese Laufzeit vom Hersteller jedoch nicht ganz ran, was unter anderem an meiner angehobenen Lautstärke lag. Ich konnte damit knapp 14 bis 15 Stunden Musik hören, was dennoch eine sehr ordentliche und ausreichende Laufzeit ist, die für die meisten unter euch problemlos ausreichen sollte.

Für eine komplette Ladung des Akkus benötigt man beim Supreme In knapp 2 Stunden, während bereits 60 Minuten aufladen, für eine Musikspielzeit von bis zu 8 Stunden ausreicht. Aufgeladen wird der Akku leider nicht über einen USB-C-Anschluss, sondern über ein Micro-USB Port, der leider einfach total veraltet ist, hier hätte ich im Jahr 2021 definitiv etwas anderes erwartet. Dafür wiederum löblich finde ich die Möglichkeit, dass man den Kopfhörer während dieser aufgeladen wird, ungestört nutzen kann. Die Lösung mit der Status-LED gefällt mir hier ebenfalls gut, denn dies zeigt einem direkt, wie voll der Akku in etwa gerade ist, denn ist der Akku leer, pulsiert diese rot, während dieser bei mittlerer Aufladung weiß und dann auf grün übergeht.

Bluetooth

Bei der Verbindungstechnologie setzt Teufel auf einen Bluetooth 5.0 Chip, der im Test eine gute Verbindung sowohl zu iOS- als auch Android-Geräten geboten hat. Das Koppeln erfolgt beim ersten Mal sehr einfach, da sich die Kopfhörer nach dem Einschalten direkt im Kopplungsmodus befinden. Anschließend wie von allen Bluetooth-Geräten gewohnt in die Einstellung ins Smartphone navigieren und die Kopfhörer „Teufel Supreme In“ auswählen. Anschließend sind die beiden Geräte miteinander gekoppelt und die Ohrhörer verbinden sich nach dem Einschalten fortan automatisch mit dem Smartphone.
 

Im Praxistest bietet der Teufel Supreme In zum Smartphone (bei mir ein iPhone 11 Pro Max), eine stabile Reichweite und unterbrechungsfreie Musikwiedergabe bzw. Verbindung. Die Reichweite liegt indoor bei knapp 13 Metern und Outdoor war nach gut 30 Metern Schluss. Allesamt sehr gute Werte.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Beim Teufel Supreme In handelt es sich um ein schönen In-Ear Kopfhörer, welchen Teufel klanglich sehr gut abgestimmt hat. Allem voran hat mich hier auch der sehr bequeme Sitz im Ohr überzeugen können, denn da die In-Ears nicht den sonst so gewohnten Unterdruck im Ohr erzeugen. Dadurch kann man den Supreme In mehrer Stunden lang tragen, was diesen nicht nur zum idealen Begleiter beim Musikhören macht, sondern auch beim Ansehen von Serie usw.

Schade, dass man hier nicht auf USB-C gesetzt hat, denn bis auf diesen Punkt kann der Supreme In mit einem sehr schönen Design und einer guten Verarbeitung punkten.

Preis/Leistung

Die UVP des Supreme In hat Teufel mit 119,99€ festgesetzt, jedoch ist dieser aktuell direkt bei Teufel auf 99,99€ reduziert. Bis auf wenig kleine Kritikpunkte habe ich an dem In-Ear Kopfhörer nichts Gravierendes auszusetzen. Man bekommt hier klangstarke Partner für den Alltag und für den Sport, bei denen man jedoch beachten sollte, dass diese wie Teufel selbst aussagt, relativ viel Schall von außen nach innen durchlassen. Somit eignet sich der Kopfhörer ideal für den Straßenverkehr, denn ihr werdet hier nicht komplett von eurer Umgebung abgeschottet, was dazu führen kann, dass ihr den Verkehr um euch nicht mehr wahrnehmen könnt. Wer es hingegen komplett kabellos mag, sollte sich vielleicht die nur wenige Euro teueren Teufel Airy True Wireless anschauen, denn diese hatten mich im Test soweit Klanglich ebenfalls sehr überzeugt und tragen sich sehr angenehm.

Teufel-Store auf Amazon

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: teufel.de

Cambridge Melomania 1+

Cambridge hat den von mir bereits getesteten Melomania 1 einen Nachfolger spendiert. Das neue Modell wird Cambridge Melomania 1+ genannt, ein Name, der nicht unbegründet lediglich mit einem zusätzlichen Plus versehen wurde, denn man setzt hier auf ein identisches Gehäuse und die gleichen dynamischen Treiber. Neu ist hier die Möglichkeit, die In-Ear Kopfhörer mit der neuen App von Cambridge zu verbinden, aus welcher ein erhöhter Bedienkomfort resultieren soll und der neue High Performance-Mode, welcher für eine verbesserte Klangqualität sorgt. Zudem besitzt das Ladecase nun einen modernen USB-C Anschluss, anstelle des Micro-USB-Anschluss wie beim alten Modell.

Mit den Cambridge Melomania 1+ erhält man klanglich erneut sehr gute In-Ear Kopfhörer, welche bei den geringen Kritikpunkten, die ich am Vorgänger noch hatte, verbessert wurden. Da man hier jedoch auf dasselbe Design setzt, sollte man die In-Ear auf jeden Fall im Bezug auf den Tragekomfort testen, denn hier wird sicherlich nicht jeder mit den Ohrhörern klarkommen, aber falls diese sicher bei euch halten sollten, sind es für den Preis hervorragende In-Ear Kopfhörer.

Gefällt uns

  • lange Akkulaufzeit
  • gutes Klangbild
  • IPX5 (Wasserfest)
  • App-Anbindung
  • umfangreicher Lieferumfang

Gefällt uns weniger

  • Tragekomfort nicht bei jedem gut

Camebridge Melomania 1+

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Cambridge Audio liefert die Melomania 1+ wie bereits das Vorgängermodell in einer sehr stabilen Verpackung aus, welche soweit schlicht gehalten wurde. Dieses Mal ist die Verpackung von der Grundfarbe nicht weiß, sondern schwarz, informiert den Käufer jedoch weiterhin ausreichend über das Produkt.

Auf der Vorderseite der Verpackung ist wie oft üblich, der Name des Herstellers und die Modellbezeichnung zu finden. Soweit gibt es hier keinen großen Unterschied gegenüber dem Vorgängermodell. Direkt fällt auf, dass die Abbildung der In-Ears verändert wurde, denn diese ist hier größer, aber zugleich werden die In-Ears nicht mehr so detailgetreu dargestellt. Außerdem wird hier nicht mehr die reine Akkulaufzeit von max. 9 Stunden am Stück angeben, sondern die max. Akkulaufzeit inkl. mehrfachen Aufladen von bis zu 45 Stunden.

An der linken schmalen Seite der Verpackung geht Cambridge auf die neue Melomania App ein. Hierbei zeigt man ein kleines Bild von einem Smartphone, welches die Startseite der App zeigt und informiert, dass die App im Google Play Store für Android und Appstore für iOS verfügbar ist. Außerdem wird man noch darauf hingewiesen, dass man hier EQ-Einstellungen vornehmen kann und Firmware Upgrades ausführen kann. Die rechte Seite hat Cambridge weiterhin mit folgendem Satz versehen, den ich bereits vom Vorgängermodell kenne „ 50 Years of Award-Winning Great British Sound in every Pair“. Mit diesem Satz möchte der Hersteller das erwähnen, womit man auch auf der Produktseite wirbt. Die 50 Jahre preisgekrönte britische Tontechnik, welche auch hier in jedem der beiden Ohrhörer zu finden ist.

Die Rückseite hat Cambridge am meisten verändert, denn hier bekommt man eine hochglänzende Abbildung der beiden Ohrhörer zusammen mit dem Ladecase geboten und zudem zahlreiche technische Daten. So erwähnt Cambridge hier unter anderem die vier wichtigsten Merkmale zu den In-Ears, bei denen es sich und das geringe Gewicht, der neue High Performance Audio Modus und die lange Akkulaufzeit handelt. Zudem zeigt man mit entsprechenden Symbolen, dass die In-Ear nach IPX 5 Schweiß und wassergeschützt sind und man informiert darüber, dass diese neben dem Standard Audio-Codec SBC auch aptX und AAC unterstützt werden.

Klappt man die Verpackung, welche via zwei Magnete verschlossen gehalten wird, von rechts nach links auf, erblickt man auf der linken Innenseite einen Begrüßungstext auf Englisch von dem Cambridge Audio CEO James Johnson-Flint. Im rechten Teil wiederum befindet sich ein Quick Start Guide, welcher in Englisch kurz eine Einführung über die Cambridge Melemonia 1+ gibt. Darunter wiederum findet man wie gewohnt einen stabilen Einlegeboden aus einem Karton-/ Kunststoff-Mix, indem sich das Ladecase und die beiden Ohrhörer separat zentriert befinden. Entnimmt man Einlegeboden, findet man darunter das restliche Zubehör, bei dem es sich um das kurze USB-C Ladekabel, sowie 6 x Paar Silikon Ohranpassstücke, 2x Memory Foam Tips in der Größe M und L handelt. In einer weiteren kleine Mappe sind noch einige der üblichen Beilagen (Benutzerhandbuch, Kurzanleitungen, Sicherheitsinformationen) verstaut. Zudem hat Cambridge in die Mappe noch eine kleine Broschüre, welche sich mit der Firmengeschichte befasst, sowie eine kleine Visitenkarte, auf der die Tastenfunktionen erklärt werden, beigelegt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ears

Bei den neuen Cambridge Audio Melomania 1+ handelt es sich wie beim Vorgängermodell um besonders leichte, kompakte True Wireless In-Ear Kopfhörer, welche erneut vom Design an ein Projektil von einer kleinen Handfeuerwaffe erinnern. Die kompakten In-Ears welche eingesetzt ins Ohr relativ wenig aus dem Ohr hervorstehen, werden wie bereits das Vorgängermodell in Schwarz und Weiß angeboten und sind mit derselben matten Oberfläche versehen.

Das Gehäuse besteht weiterhin zum Großteil aus Kunststoff, welcher sich jedoch soweit hochwertig verarbeitet anfühlt und dafür sorgt, dass die In-Ears weiterhin sehr leicht sind und nur 4,9 Gramm auf die Waage bringen. Dies ist nur minimal schwerer als das Vorgängermodell und wirklich so gering, dass man dies keineswegs bemerken würde.

Bei den Cambridge Melomania 1+ setzt der Hersteller auf die gewohnte ein Tasten Bedienung, welche je nachdem wie lange und häufig diese betätigt wird, verschiedene Befehle ausführt. Die rund um die Taste versteckte beleuchtete Status-LED zeigt dabei wiederum den Status der In-Ears an. Die kleine Runde nach außen versetzte Vertiefung in der Taste fällt beim genauen Betrachten als Cambridge-Logo auf, was exakt so auch bereits beim Vorgängermodell der Fall war. Die Bedientaste steht an beiden Seiten knapp 1 mm hervor und besitzt einen angenehmen Druckpunkt.

An beiden In-Ears befinden sich an der Außenseite zwei gegenüberliegende Mikrofone, was soweit auch praktisch ist, da man die beiden In-Ears aufgrund ihres runden Designs prinzipiell beliebig einsetzen könnte. Somit wäre es rein von der Funktion betrachtet, egal welchen In-Ear man in welches Ohr einsetzt, da immer eines der Mikros zur Nähe des Mundes gerichtet ist und das andere mit seinem Störgeräusche-Filter die Umgebungsgeräusche beim Telefonieren herausfiltert. Da es jedoch bei der Musikwiedergabe wichtig ist, den Wiedergabekanal zu beachten, sollte man die In-Ears dennoch immer richtig ins Ohr einsetzten, denn nicht umsonst hat Cambridge hier beide In-Ear jeweils mit einem kleinen blau aufgedruckten „R und L“ versehen.

Nach vorne zum Treiber hin verlaufend, werden die In-Ears schmäler bis an den Punkt, wo sich der rundum verlaufende metallische Ring befindet. Dieser Ring ist nicht ohne Funktion bzw. nicht ohne Grund hier verbaut, denn dieser dient als Magnetkörper. Daher wird diese Fläche von dem Ladecase in dem ein Ring (magnetisch) eingebaut ist, angezogen und während dem Laden sicher an seiner Position gehalten.

Das Treibergehäuse, welches unter dem Ohrpassstück sitzt, ist knapp 6 mm dick und wiederum aus Kunststoff gefertigt. Lediglich die Treiberabdeckung ist nicht ohne Grund mit einem Metallgitter versehen, denn über dieses Gitter werden die Akkus der beiden In-Ears mit Strom versorgt.

Ladecase

Das Lade- und Aufbewahrungs-Case wurde exakt wie die In-Ear indisch zum Vorgängermodell gefertigt. Somit wurde auch hier das Ladecase aus demselben Kunststoff gefertigt, der auch bei den Ohrhörern verwendet wurde. Das Gewicht ist ebenfalls exakt gleich und liegt bei 37 Gramm, daher liegt das Gewicht inkl. In-Ears bei knapp unter 50 Gramm, was wirklich sehr leicht ist.

Das Case ähnelt weiterhin den Apple AirPods, denn es ist nicht nur von der Form nahezu identisch, sondern es wird ebenfalls an der Oberseite nach hinten weg aufgeklappt und wird mit einem Magnetverschluss geschlossen gehalten. Am vorderen Bereich des Deckels ist erneut das etwas eingelassen Cambridge-Logo zu sehen, welches zugleich als Griffkerbung dient, sodass man damit das Case einfacher öffnen kann. Die direkt unter dem Deckel platzierten fünf LEDs zeigen direkt beim Öffnen des Deckels den Ladezustand des Case an, sodass hier jede einzelne LED für 20 % Restkapazität steht. Das Ladecase lässt sich wie bereits das der Melomania 1 sehr angenehm in der Hosentasche verstauen, da auch hier das Ladecase wieder zu den kompaktesten seiner Klasse gehört.

Eingesetzt in das Ladecase halten die beiden Ohrhörer bombenfest, hier kann man das Case problemlos im offenen Zustand überkopf halten, ohne das einer der beiden Ohrhörer herausfällt. Da das Case zudem via Magneten geschlossen gehalten wird, ist es ausgeschlossen, dass dieses versehentlich geöffnet wird, falls z. B. wie bei anderen Cases mit Knopf dieser betätigt wird. Aufgeladen wird das Ladecase über den neuen, an der linken Seite befindlichen USB-C-Anschluss.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung legt Cambridge sowohl beim Ladecase, als auch bei den beiden In-Ears auf ein gewohntes hohes Niveau. Die Materialien wurden alle aufeinander abgestimmt, die Spaltmaße stimmen exakt und die Verarbeitung ist rundum überzeugend.

Probleme macht hier eigentlich weiterhin nur das matte Gehäuse, denn dieses ist nicht nur empfindlich gegenüber Fingerabdrücken, sondern ebenso kratzanfällig. Dagegen kann man jedoch etwas entgegenwirken, denn die bereits vom Vorgängermodell bekannten Silikon-Cover passen auch beim neuen Modell. Die Cover kosten zusätzliche je 10€, bieten einen klasse rundum Schutz und sind in insgesamt 6 Farben verfügbar.

Aufgrund des Kunststoffgehäuses erreicht Cambridge mit dem Melomania 1+ ein sehr geringes Gesamtgewicht von unter 50 Gramm. Des Weitern können die In-Ears problemlos bei sportlichen Tätigkeiten genutzt werden, denn dank IPX5-Zertifizierung, sind diese geschützt gegen Schweiß und Spritzwasser. Außerdem setzt man mit dem neuen Modell nun auf einen modernen USB-C Anschluss, ein Ladekabel, welches inzwischen in zahlreichen meiner Produkte zum Einsatz kommt, sodass ich auf Reisen dann nicht mehr zahlreiche verschiedene Ladekabel mitnehmen muss.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5 Klasse 2)
FarbeSchwarz, weitere Farbe: Weiß
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 9h (im Energiesparmodus)
Akku Ladecase: 36h (im Energiesparmodus)
Gesamt somit: 45 h
Gewicht46,8 g (Ohrhörer und Ladebox)
9,8 g (beide Ohrhörer)
37 g (Ladebox)
MaterialKunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
KonnektivitätBluetooth 5, Klasse 2
unterstützte Profile: A2DP, AVRCP, HSP, HFP
Codec: aptX™, AAC, SBC
LautsprechertypGraphen-Membrane mit 5,8 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz bis 20.000 Hz (Ohrhörer)
Empfindlichkeit-Mikrofon96 dB SPL (1 kHz / 1 mW)
Frequenzgang (Mikrofon)100 Hz bis 8 kHz
Lieferumfang2x In-Ear-Kopfhörer
1x Ladebox
1x USB-A-zu-USB-C-Ladekabel
4x Silikonaufsätze Small
4x Silikonaufsätze Medium
4x Silikonaufsätze Large
4x Memory-Schaum-Aufsätze Medium
4x Memory-Schaum-Aufsätze Comply (2 x an Kopfhörern, 2 x in Comply-Polybeutel)
Technische Daten der Cambridge Melomania 1+

Tragekomfort

Cambridge setzt bei den Melomania 1+ weiterhin nicht auf spezielle Einsätze, welche die In-Ears bei sportlichen Aktivitäten gegen versehentliches Herausrutschen sichern. Dennoch sitzen bei mir persönlich die In-Ears sehr gut im Ohr und Fallen hier auch nicht so leicht heraus. Dies liegt unter anderem auch daran, das Cambridge eine beachtliche Auswahl an Silikon- und sogar Memory-Schaumstoff-Ohrstöpsel beim Lieferumfang beilegt, mit denen man die In-Ears perfekt auf das eigene Ohr abstimmen kann. Mit der richtigen Auswahl der Größe und des Materials gewährleisten die Melomania 1+ wie bereits deren Vorgänger eine sehr gute Isolierung von Außengeräuschen und eine hohe Passgenauigkeit. Hier verspürte ich auch nach längerer Zeit kein unangenehmes Druckgefühl und die In-Ears haben bei mir sehr gut in den Ohren gehalten. Hier rate ich wie immer bei In-Ears dazu, sich am Anfang ausreichend Zeit zu nehmen, um die verschiedenen Größen an Ohranpassstücke auszuprobieren, denn wählt man zu kleine, dann Fallen die In-Ears direkt wieder heraus und sind die Anpassstücke zu groß, werden diese sich nach einiger Zeit ebenfalls aus dem Gehörgang herausdrücken.

Ich persönlich habe das beste Ergebnis mit den zusätzlichen, von Cambridge beigelegten Memory-Foam Ohranpassstücken erreicht. Denn diese kann man sich im Prinzip wie einen simplen Ohropax (Gehörschutz) vorstellen. Diese bieten nicht nur die beste Isolierung der Umgebungsgeräusche, sondern passen sich dem Ohrkanal auch am besten an. Je nach Ohrform bzw. Öffnung kann es hier jedoch sein, dass bei euch der Halt der In-Ears nicht so gut ist. Daher empfehle ich euch die In-Ears sofern möglich zuvor probeweise beim Tragekomfort auszuprobieren.
se nicht bei jedem sicher halten.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Das Einschalten der Cambridge Melomania 1+ erfolgt wie bei allen True Wireless In-Ears ganz simple durchs Entnehmen aus dem Lade-Case, während zum Ausschalten diese einfach wieder zurück in das Lade-Case eingesetzt werden können.

Soweit funktioniert das Bedienungskonzept der Cambridge Melomania 1+ wie bei deren Vorgänger sehr gut, denn man setzt hier anstelle von Touch-Oberflächen auf leichtgängig mechanische Tasten. Somit wird ein versehentliches Auslösen von Funktionen, welche man nicht ausführen möchte, verhindert. Zugleich bringt dies jedoch den Nachteil mit sich, dass man besonders bei den Mehrfachklicks sich die In-Ears mit einem dumpfen Klickgeräusch tiefer ins Ohr hineindrückt.

Betätigt man an einem der In-Ears, egal ob rechts oder links die Taste einmal, dann wird die Musik pausiert, bis man diese erneut betätigt, damit die Musik wieder an der angehaltenen Stelle fortgesetzt wird, auf dieselbe Art können auch eingehende Anrufe entgegengenommen werden. Um bei der Musikwiedergabe einen Titel vorzuspringen, muss man den Knopf an der rechten Seite schnell zweimal hintereinander drücken und zum Zurückspringen dasselbe, jedoch in diesem Fall an der linken Seite. Um die Lautstärke zu erhöhen, genügt es, die rechte Taste für mindestens 2 Sekunden gedrückt zu halten. Anschließend wird die Lautstärke solange erhöht, bis man die Taste wieder loslässt. Geht es darum, die Lautstärke abzusenken, dann dasselbe Spiel auf der linken Seite ausführen.

Wird man gerade angerufen, wenn man keine Zeit hat oder möchte aus einem anderen Grund nicht mit der Person oder dem unbekannten Anrufer telefoniert, dann genügt es einfach an einem der In-Ears den Knopf 2 Sekunde gedrückt zu halten. Hat man den Anruf wiederum wie bereits oben erwähnt angenommen, dann kann man den Anruf jederzeit durch Zweimaliges drücken beenden. Über die Cambridge Melomania 1+ kann man, sofern gerade keine Musikwiedergabe läuft, auch auf den im Smartphone integrierten Sprachassistenten zugreifen, dafür muss man die Taste egal ob links oder rechts zweimal hintereinander betätigen.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Ich habe die Cambridge Melomania 1+ eigentlich nur im neuen High-Performance-Modus getestet, da dieser auch von Werk automatisch aktiviert ist. Da hier dieselben dynamischen 5,8 mm Graphen beschichteten Treibern zum Einsatz kommen, ist das Klangbild wie bei den Vorgängern sehr überzeugend.

Beim Frequenzbereich gibt Cambridge die typischen 20 Hz – 20 kHz an, was soweit auch absolut ausreicht, schließlich ist dies genau der Bereich, den ein menschliches Gehör hören kann. Wichtig für eine möglichst qualitative Bluetooth-Übertragung wäre noch zu wissen, welche Audio-Codes die Melomania 1+ unterstützen. Hier werden neben dem Standard Codec SBC auch die hochwertigeren aptX (Android) und AAC (iOS) unterstützt, welche automatisch von den Kopfhörern ausgewählt werden.

Das Klangbild der Cambridge Melomania 1+ ist weiterhin überzeugend, denn es punktet mit einem gut abgestimmten Klangbild, satten Bässen und sehr kräftigen tiefen Pegeln. Die Tiefen können mit einer knackigen und präzisen Wiedergabe überzeugen, ohne dabei zu kräftig aufzutragen. Auch die Mitten werden neutral ausgewogenen wiedergegeben, sodass davon zahlreiche Instrumente und Stimmen profitieren. Ebenso stellen mich im Klangcheck auch die detailreichen und sehr passend abgestimmten Höhen zufrieden. Kurz gesagt, die Cambridge Melomania 1+ können im Klangcheck bei zahlreichen Musik-Genres überzeugen, denn die In-Ears bieten auch ein hervorragendes Stereoklangbild und diese zu einem insgesamt sehr guten Preis. Zu guter Letzt punkten die Kopfhörer weiterhin mit einem hohen maximalen Output, ohne dabei negativen Einfluss auf das Klangbild auszuüben. Schließlich ist es oft so, dass einige Kopfhörer bei höherer Lautstärke zum Übersteuern neigen.

Bezüglich der Sprachverständlichkeit kann Cambridge mit den Melomania 1+ ebenfalls punkten, denn die verbauten Clear Calling Mikrofone mit CVC Noise Cancellation ( Umgebungsgeräusche Filter) sind gut, sodass man vom Gesprächspartner ganz gut verstanden wird. Lediglich in etwas lauterer Umgebung schwächeln die In-Ears etwas, jedoch haben hier viele andere In-Ears auch Probleme.

Bei der Latenz (Verzögerung zwischen Ton und Video-Bild) schneiden die Melomania 1+ wie bereits deren Vorgängermodell gut ab. Hier kann ich im Test mit meinem iPhone keine Verzögerung feststellen.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

App

Ein großer Unterschied der neuen Cambridge Melomania 1+ ist die Unterstützung der kostenlosen und übersichtlich gestalteten App „Melomania von Cambridge Audio“, welche für iOS und Android Smartphones angeboten wird.

Diese bietet einige nützliche Zusatzfunktionen, die man so beim Vorgängermodell, den Cambridge Melomania 1 nicht geboten bekam. Zu diese zählt allem voran das individuell einstellen eines fünfbändigen Equalizers mit drei freien Speicherplätzen und mehreren voreingestellten Presets. Außerdem wird über die App ermöglicht, Firmware-Updates auf die In-Ears aufzuspielen, man kann hier jederzeit den Status des Ladezustands einsehen und man kann manuell den gewünschten Audio-Codec auswählen oder zwischen der Audio-Betriebsart „High Performance“ oder „Lower Power“ wählen. Der Wechsel in den gewünschten Modus ist jedoch nicht so einfach bzw. schnell erledigt, sondern erfordert einen Neustart der In-Ears. Dadurch kann ich den Klangunterschied zwar nicht direkt feststellen, aber man kann definitiv feststellen, dass der High Performance Modus klanglich bessere ist, auch wenn dabei klar sein muss, dass hierbei zugleich die Akkulaufzeit verkürzt wird.

In den Einstellungen der App kann man dann zudem noch auf das Handbuch zu den Cambridge Melomania 1+ zugreifen und die Sprache der Sprachansagen und Mitteilungen auf die gewünschte Sprache einstellen. Außerdem kann man auch auf die „Finde meiner Kopfhörer“ Funktion zugreifen, bei der mithilfe einer Karte der letzte Standort eurer Kopfhörer eingezeigt wird.

(App: 4,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akkulaufzeit

Mit den neuen Cambridge Audio Melomania 1+ verspricht der Hersteller eine unveränderte Akkulaufzeit gegenüber dem Vorgängermodell. Somit landet man hier weiterhin bei max. 9 Stunden Musikwiedergabe und wenn man die In-Ears noch mehrmals im Case auflädt, kommen dazu noch weitere 36 Stunden dazu, sodass die max. Akkulaufzeit bis zu 45 Stunden Musikwiedergabe beträgt.

Die Akkulaufzeit von bis zu 9 Stunden ist je nachdem, wie laut man die In-Ears eingestellt hat, auch gut möglich lässt man jedoch in der App den High Performance Mode aktiviert, dann sind es „nur“ noch bis zu 7 Stunden, die ich erreichen konnte, was jedoch immer noch eine sehr ordentliche Laufzeit ist. Sobald der Akku leer sein sollte, kann man diesen insgesamt vier weitere Male komplett aufladen.

Cambridge hat die Melomanie 1+ weiterhin mit einem Energiesparmodus versehen, sodass sich die In-Ear automatisch nach 10 Minuten abschalten, wenn diese nicht ins Case eingesetzt werden und keine Audiowiedergabe vorliegt. Die Ladezeit, bis der Akku des Case voll aufgeladen wurde, beträgt knapp 120 Minuten, während der Akku der In-Ears nach gut 1 Stunde voll aufgeladen wurde.

Bluetooth

Die erste Verbindung der Cambridge Audio Melomania 1+ mit eurem Smartphone ist, wie man es von Bluetooth Kopfhörern jeder Art kennt, schnell und einfach erledigt. Schließlich befinden sich die In-Ears nachdem man diese in das Ladecase zum kompletten Aufladen eingesetzt hat und anschließend entnimmt, automatisch im Kopplungsmodus.

Ob man dabei zuerst den rechten oder den linken In-Ear aus dem Case nimmt, ist bei den Cambridge Melomania 1+ eigentlich egal. Schließlich kann man sich sowohl mit dem rechten als auch Linken In-Ear verbinden. Dementsprechend muss man, nachdem man das Bluetooth am Smartphone aktiviert hat, falls dies nicht bereits aktiv war, in den Einstellungen nach dem Gerät mit dem Namen „Melomania 1+ R“ oder „Melomania 1+ L“ Ausschau halten. Anschließend verbindet sich nach dem auswählen des einen In-Ear, automatisch der andere mit diesem und der Master mit eurem Smartphone. Dabei verbleibt der gewählte In-Ear solange der Master, bis man die Kopfhörer neu mit dem Smartphone koppelt.

Die Reichweite der Cambridge Melomania 1+ ist dank Bluetooth 5.0 der Klasse 2 sehr gut, sodass man im Außenbereich ohne Hindernisse zwischen Smartphone und Kopfhörern auf max. 30 Meter kommen kann. Im Haus oder der Wohnung hängt die Reichweite wiederum von euren Wänden und Decken ab. Schließlich reduzieren massive dicke Wände und Decken die Reichweite des Funksignals deutlich mehr, als z. B. sehr dünne Wände. Dennoch konnte ich hier bei unserem älteren Haus immer noch eine Reichweite von knapp 14 Metern erreichen und dies trotz mehren dicken Wänden.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit der überarbeiteten Version der bereits überzeugenden Cambridge Melomania 1 hat das gleichnamige Unternehmen die wenigen Kritikpunkte, welche ich noch beim Vorgänger hatte, verbessert. Man setzt hier beim Ladecase auf einen modernen USB-C Anschluss, die In-Ears haben nun auch eine App-Anbindung, sodass man nicht nur Firmware-Updates, sondern auch Equalizer-Einstellungen vornehmen kann und es werden noch weitere nützliche Funktionen geboten.

Klanglich sind die Melomania 1+ nochmals minimal besser geworden und betrachtet von der Akkulaufzeit können die In-Ears erneut überzeugen. Das Resultat sind erneut rundum gut entwickelte In-Ear Kopfhörer, welche lediglich beim Tragekomfort bzw. dem Halt im Ohr zuvor ausprobiert werden sollte, da es sein kann, dass diese nicht bei jedem sicher halten.

Preis/Leistung

Die UVP der Melomania 1+ hat Cambridge unverändert gegenüber damaligen Vorgängermodell festgesetzt, sodass man hier erneut 129€ verlangt. Dies ist weiterhin ein sehr interessanter Preis, denn betrachtet man die ganzen Funktionen, welche die Cambridge Melomania 1+ bieten, dann erhält man hier klangstarke und IPX5 geschützte In-Ears, welche zudem eine lang Akkulaufzeit, gering Latenz und mit einer guten Verarbeitung punkten können. Hier stimmt meiner Meinung nach wie bereits bim Vorgängermodell der Preis, sodass ich diese erneut empfehlen kann. Möchte man jedoch ein paar Euros sparen und kann auf die App-Anbindung sowie auf den neuen USB-C-Anschluss verzichten, dann könnte man sich auch die alten Melomania 1 direkt bei Cambridge kaufen, diese sind mit unter 100€ etwas günstiger, jedoch sind diese aktuell nicht auf Lager.

Camebridge Melomania 1+

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: cambridgeaudio.de

Huawei Watch 3 Pro

In aller Kürze

Die Huawei Watch 3 Pro ist die erste Smartwatch mit dem noch recht neuen, eigens entwickelten Betriebssystem HarmonyOS. Mit diesem Betriebssystem hat auf Huaweis Smartwatch nun auch ein AppStore Einzug erhalten, was ich an den älteren Modellen noch vermisst hatte, jedoch gibt es hier aktuell noch recht wenig Apps. Ansonsten überzeugt die Smartwatch von Huawei technisch betrachtet genauso sehr wie vom Design, denn es ist eine wirklich hochwertige Smartwatch, bei der es an der Verarbeitung meinerseits keine Kritik gibt. Die Smartwatch funktioniert natürlich nicht nur mit den Huawei-Smartphones, sondern auch mit den Smartphones mit Android und iOS (hier muss jedoch die aktuellste Firmware HarmonyOS 2.0.0.155 installiert sein, damit alles flüssig läuft). Das AMOLED-Display ist sehr hell und gestochen scharf, sodass es auch hier keine Kritik gibt. Verbesserungspotenzial wäre meiner Meinung nach der Herzfrequenzsensor, denn man mit einem Update noch feinjustieren sollte, denn dieser ist noch etwas ungenau.

Gefällt uns

  • sehr lange Akkulaufzeit
  • scharfes AMOLED-Display
  • flüssiges Betriebssystem mit AppStore
  • schönes und sehr edles Design
  • hochwertige Verarbeitung

Gefällt uns weniger

  • Preis
  • kein Fluorelastomer-Band im Lieferumfang
  • Herzfrequenzsensor etwas ungenau

Huawei Watch 3 Pro

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Beim Design der Verpackung hat Huawei gegenüber den bisherigen Smartwatches nichts verändert. Es handelt sich immer noch exakt um dieselbe Grundverpackung, bei der lediglich der Produktname sowie die Abbildung der Smartwatch aktualisiert wurde. Die würfelförmige Verpackung kommt somit erneut komplett in Schwarz daher und man findet direkt über der Hochglanz Abbildung der Huawei Watch 3 Pro den Namen der Smartwatch zusammen mit dem Huawei-Logo, welches hier beides in der goldfarbenen Schrift zu lesen ist. In der rechten unteren Ecke des Deckels sieht man zudem das AppGalery Logo, welches auf den integrierten AppStore hindeutet, sodass nun auch einige Apps auf die Smartwatch geladen werden können. An der Unterseite der Verpackung findet man wie von den Verpackungen davor gewohnt nichts sonderlich Interessantes über die in der Verpackung befindliche Smartwatch, sondern vielmehr von den rechtlichen Dinge und Daten zum Unternehmen usw.

Hebt man den Deckeln von dem unteren Teil ab, erblickt man direkt die edel aussehende Huawei Watch 3 Pro. Dabei ist die Uhr wie bereits gewohnt, in eine dünnere Abdeckung eingesetzt, unter dem sich im rechten Abschnitt das restliche Zubehör versteckt. Im Lieferumfang ist neben den üblichen Beschreibungen auch ein Ladekabel enthalten, bei welchem es sich dieses Mal um einen fest verbundenen Induktionssockel mit einem herkömmlichen USB-A Ladekabel handelt.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Mit der neue Huawei Watch 3 Pro hat Huawei eine hochwertige und edle Smartwatch vorgestellt, mit welcher man der Apple Watch und Samsung Galaxy Watch Konkurrenz machen möchte. Die Smartwatch überzeugt rundum mit hochwertigen Materialien, welche allesamt ohne Makel aufeinander abgestimmt und verarbeitet wurden. So wie Huawei diese ausliefert, also mit Leder- oder alternativ Titan-Armband, eignet diese sich weniger für sportliche Aktivitäten, doch wechselt man hier auf ein robustes sportliches Armband, dann könnte man diese auch dann problemlos tragen, auch wenn die Huawei Watch 3 Pro definitiv etwas zu schwer ausfällt.

Beim Gehäuse der Smartwatch setzt man zum Großteil auf graues Titan, während man bei der normalen Variante der Watch 3 auf Edelstahl setzt. Die Unterseite, an welcher der Herzfrequenzsensor sitzt, besteht wiederum aus ebenfalls sehr robustem Keramik. Das hochauflösende Display wird bei der Huawei Watch 3 Pro wiederum mit einem kratzresistenten Saphirglas geschützt. Durch diese hochwertig gewählten Materialien ist die Smartwatch zwar nicht ganz so leicht wie eine aus Aluminium, doch dafür trägt sich diese im Alltag dennoch angenehm und wirkt keinesfalls billig wie einige anderen Smartwatches.

Für sportliche Einsätze ist die Huawei Watch 3 Pro wie bereits erwähnt eigentlich bedenkenlos geeignet, den hier werden einem alle wichtigen bzw. dafür notwendige Ausstattungsmerkmale geboten. Zum einen ist diese nach 5-ATM-wasserbeständig, verfügt über zahlreiche Sensoren, welche z. B. zum Aufzeichnen der Laufstrecke usw. benötigt werden und natürlich auch den dafür sehr wichtigen optischen Herzfrequenzsensor, der nicht nur im Alltag, sondern eben auch bei den sportlichen Aktivitäten permanent den Puls misst. Sollte man meiner Meinung nach eine Smartwatch für regelmäßige sportliche Aktivitäten suchen, dann würde ich zur günstigeren Huawei Watch 3 Active raten oder falls man gerne von dem edlen Titan-Gliederarmband zum Fluorelastomer-Band wechseln möchte, solle man zum teuersten Modell der Huawei Watch 3 Pro Titanium greifen.

Der Gehäusedurchmesser der von mir getesteten Huawei Watch 3 Pro ist auf 48 mm gewachsen, bzw. bei der normalen Huawei Watch 3 Active beträgt der Durchmesser 46 mm. Ersatz-Armbänder bietet Huawei aktuell noch nicht an, doch bei allen Versionen der Huawei Watch 3 kann das Armband wie bereits bei den Vorgängermodellen einfach ausgetauscht werden. Weiterhin kann man somit auf sämtliche 22 mm breite Bänder von Dritthersteller zurückgreifen, bis Huawei eventuell ebenfalls Wechsel-Armbänder direkt zum Erwerb anbieten wird. Vom Gewicht hat die Smartwatch erneut ein paar Gramm zugelegt, sodass diese 11 Gramm schwerer als der Vorgänger wurde und nun ein Gewicht von 63 g ohne Armband auf die Waage bringt. Dieses zusätzliche Gewicht hängt jedoch zum einen mit der hochwertigen Materialwahl, den zusätzlichen Sensoren und dem größeren Akku zusammen.

Die Smartwatch ist wie bereits erwähnt, nach der Schutzklasse 5 ATM wasserdicht und somit bestens auch als sportliche Smartwatch geeignet. Die Schutzklasse 5 ATM bedeutet jedoch keineswegs, dass man damit 50 Meter tief tauschen kann, sondern lediglich, dass diese beim Duschen getragen werden kann und gegen Schweiß geschützt ist. Jedoch gibt Huawei auch an, dass man mit der Uhr schwimmen gehen kann, was ich jedoch aufgrund des Lederarmbands nicht ausprobiert habe, da dieses hierfür nicht geeignet ist.

Beim Gehäuse ähnelt die neue Huawei Watch 3 Pro etwas mehr der Huawei Watch GT2, denn das Gehäuse geht nicht mehr direkt in das Armband über, sondern wie bei einer klassischen Armbanduhr ist das Armband an einer Strebe befestigt. Das AMOLED-Display ist aufgrund des etwas größeren Gehäuse minimal gewachsen und somit nun 1,43 Zoll groß und löst mit 466 x 466 Pixeln auf, was einer Pixeldichte von 326 PPI entspricht. Das Display ist wiederum weiterhin von der gewohnten, nicht drehbaren Lünnete umgeben, welche weiterhin flach eingelassen wurde.

Am Titangehäuse findet man an der rechten Seite weiterhin zwei Bedienknöpfe, jedoch hat man sich hier von der doppelten Krone verabschiedet und setzt nun am oberen Teil auf die bekannten geriffelte Krone, welche nun nicht mehr nur ein Knopf ist, sondern auch auf Drehungen reagiert und eine längliche flache Taste, wo zuvor noch eine weitere Krone war. Die längliche Taste kann in den Einstellungen der Uhr unter „Untere Taste“ frei belegt werden, sodass man darüber z. B. mit nur einmal drücken direkt in die Workout App gelangt usw.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die neue Huawei Watch 3 Pro ist wie bereits zuvor erwähnt, eine sehr gehobene und hochwertige Smartwatch. Rundum setzt Huawei hier auf hochwertigere Materialien – beim Gehäuse Titan und Keramik, ein Armband aus Echtleder und auf ein echtes kabelloses Aufladen. Allerdings ist das Gehäuse der Smartwatch relativ dick gehalten, daher handelt es sich hier bei einer Smartwatch, welche definitiv dicker aufträgt als z. B. eine Apple Watch.

Die Huawei Watch 3 Pro ist wie alle aktuellen hochwertigen Smartwatches bis 5 ATM (50m) Wasserdicht, daher muss man diese theoretisch beim Duschen, Händewaschen und auch beim Schwimmen nicht ablegen. Dennoch würde ich nicht dazu raten, mit ihr zu tauchen, da dabei eventuell der Maximaldruck von 5 bar überschritten werden könnte. Zudem sollte man gerade bei dem von mir getesteten Modell mit Lederarmband austauschen, da das Armband nicht gegen Wasser geschützt ist. Schließlich verträgt Leder Wasser weniger gut und würde flecken usw. bekommen, sodass ich hier klar rate, sich noch ein Fluorelastomer-Band zu kaufen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Art der UhrSmartwatch mit Herzfrequenzsensor und integriertem LTE, GPS-Modul, sowie Höhenbarometer
Display1,43 Zoll AMOLED 466 x 466 HD, 326 PPi
Touch-Displayja
Wasserfestigkeit5 Bar/50 m
SensorenBeschleunigungssensor
Gyroskopsensor
Geomagnetischer Sensor
Optischer Herzfrequenzsensor
Umgebungslichtsensor
Luftdrucksensor
Temperatursensor
MaterialTitangehäuse mit Kermaikunterseite, Armband aus Leder (Alternativ auch mit Titanarmband)
KonnektivitätBluetooth 5.2,BLE / BR
GPS L1: GPS/GLONASS/Galileo/Beidou/QZSS
WiFi (nur 2,4 GHz wird unterstützt)
Größe/Gewicht48 mm (runde Form) / 63 Gramm (ohne Armband)
CPU/RAMHiSilicon Hi6262
Akkulaufzeit bis zu 21 Tage (im ultralangen Akkulaufzeit-Modus)
Kompatibleab Android 6.0, ab iOS 9
BetriebssystemHarmonyOS by Huawei
LieferumfangHuawei Watch 3 Pro
Ladekabel inkl. magnetischen Induktions-Ladesocken
Benutzerhandbuch
Sicherheitshinweise
Schnellstarthandbuch
Garantiekarte
Technische Daten der Huawei Watch 3 Pro

Tragekomfort

Huawei setzt bei der Watch 3 Pro erneut auf einen sehr edlen und hochwertigen Look, bei dem man jedoch keineswegs auf die für eine sportliche Smartwatch wichtigen Eigenschaften verzichten muss. Das sich hierbei die Watch 3 Active deutlich besser für sportliche Einsätze eignet, sollte eigentlich klar sein, denn nur hier bekommt man von Werk aus ein Wasser uns Schweiß resistentes Fluorelastomer-Band mitgeliefert, was man sich bei der von mir getesteten Classic-Edition noch zusätzlich kaufen müsste. Sofern man jedoch bereit ist, noch etwas mehr Geld auszugeben, kann man dann noch zur Titan-Version greifen, denn hier liegt neben dem Titan-Armband auch ein Fluorelastomer-Band im Lieferumfang bei.

Durch die gut 48 mm große Unterseite liegt die Smartwatch mit dem leicht erhabenen Herzfrequenzsensor sehr angenehm auf dem Arm auf und das Gewicht verteilt sich durch diese große Auflagefläche sehr angenehm über das Handgelenk. Während ich die Huawei Watch 3 Pro den ganzen Tag und auch teilweise nachts zum aufzeichnen meines Schlafes getragen habe, hatte diese mich niemals gestört. Lediglich beim Duschen haben ich diese selbstverständlich abgelegt, denn dies hätte dem Lederarmband nicht gutgetan.

Unter der Smartwatch sammelt sich wie bei allen anderen Smartwatches schweiß, dies liegt daran, dass die Smartwatch mit der Rückseite so dicht auf der Haut aufliegt, dass hier die Luft nicht richtig zirkulieren kann. Dies ist jedoch an meiner Apple Watch 4 ebenfalls der Fall und daher nichts, was man hätte vermeiden können. Sorgen um Schäden muss man sich hier selbstverständlich nicht machen, schließlich ist die Huawei Watch 3 Pro bis zu 5 ATM wasserdicht und somit weiterhin trotz ihrem sehr edlen Look auch automatisch gegen Schweiß geschützt.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Einrichtung & Bedienung

Unbekannte App
Preis: Kostenlos
Huawei Health
Preis: Kostenlos

Zwar setzt Huawei nun bei der neuen Watch 3 Pro nicht mehr auf LiteOS, sondern auf dasselbe Betriebssystem wie bei den hauseigenen Smartphones nämlich HarmonyOS, jedoch hat sich bei der Einrichtung nicht wirklich etwas verändert. Die Einrichtung ähnelt daher soweit den bisherigen Smartwatches aus dem Hause Huawei jedoch hat sich bei den Betriebssystemvorraussetzung lediglich verändert, dass nun mindestens Android 6.0 vorausgesetzt wird, bei Apple Smartphones bleibt es jedoch wie gehabt bei mindestens iOS 9.

Damit man die Smartwatch und das Smartphone miteinander koppeln kann, muss man sich zuvor noch unbedingt die von Huawei kostenlos zur Verfügung gestellte Huawei Health App (erhältlich für iOS und Android) auf das Smartphone installieren. Währenddessen kann man natürlich direkt die Huawei Watch 3 Pro einschalten, indem man die obere Krone etwas länger gedrückt hält, bis das Huawei-Logo erscheint. Anschließend wählt man hier an der Smartwatch lediglich die Sprache aus, den Rest erledigt man nämlich anschließend direkt über die geladene App.

Nachdem ich die App erfolgreich installiert habe und man diese startete, musste ich an meinem iPhone einigen Nutzungshinweisen und den Benutzervereinbarungen zustimmen, was teilweise schon etwas nervig war. Außerdem muss man noch eine Huawei-ID erstellen, falls man bisher noch keine besitzt, diese zu erstellen ist jedoch selbstverständlich kostenlos. Für die Registrierung benötigt ihr lediglich eine E-Mail Adresse und ein selbst ausgedachtes Passwort, persönliche Kontaktdaten usw. werden hier nämlich nicht verlangt. Sobald man sich eingeloggt hat oder ein kostenloses Konto erstellt hat, muss man noch kurz einigen weiteren Zugriffsrechten zustimmen und landet auf einer Seite, bei der man wiederum grundlegende Informationen über sich selbst angeben sollte. Dazu zählen unter anderem: Das eigene Geschlecht, Körpergröße, Gewicht und Geburtsdatum, diese Daten werden natürlich nicht für euren Account benötigt, sondern werden von der App wegen den Messwerten, wie z. B. den verbrannten Kohlenhydrate usw. benötigt. Ist dies alles eingegeben bzw. ausgewählt worden, gelangt man nach weiteren Zustimmungen zu dem Punkt, an dem man wie ich als iPhone-User zustimmen kann, dass sämtliche sportlichen Aktivitäten, welche die Uhr aufzeichnet, in die Apple Health-App importiert werden.

Anschließend hat man in der App alle wichtigen Daten angegeben, doch nun muss natürlich auch noch die Huawei Wach 3 Pro eingerichtet bzw. gekoppelt werden. Dazu auf der Startseite unten rechts das Untermenü „Geräte“ auswählen und hinzufügen auswählen. Daraufhin Smartwatch-> Huawei Watch Series auswählen und die Smartwatch auswählen, welche euch im Pop-up Fenster eingezeigt wird. Daraufhin wird die Uhr automatisch mit eurem Smartphone gekoppelt und ist einsatzbereit, jedoch sollte man direkt in den Einstellungen der Smartwatch nach einem System-Update suchen und diese installieren, damit die Huawei Watch 3 Pro auf dem aktuellen Stand ist und wirklich rund läuft.

Nachdem man die Huawei Watch 3 pro eingerichtet hat, gelangt man bei jedem Starten der App logischerweise direkt auf der Startseite. Hier erhält man direkt eine tägliche Übersicht sämtlicher aufgezeichneter Aktivitäten zu diesen Zählen. Schritte, Work-out-Zeiten, Kalorien, gelaufene Distanz, Herzfrequenz usw. Außerdem wird beim Runterscrollen nach ganz unten automatisch die Qualität des Schlafs angezeigt, also wie lange man täglich geschlafen hat usw. Im nächsten Untermenü, dem Punkt „Sport“, können Trainingseinheiten direkt vom Smartphone aus gestartet werden. Daher kann man über den oberen Bereich bequem die gewünschte Trainingseinheit z. B. Radfahren auswählen und darunter ein Ziel auswählen z. B. eine bestimmte Distanz, Kalorien oder eine Zeit. Drückt man auf Start, zählt der Countdown von 3 runter und die Aufzeichnung fängt an. Hier wird einem dann direkt alles Wichtige für die jeweilige Sportart angezeigt, beim Radfahren ist dies z. B. die Karte, Zeit, Geschwindigkeit und die Herzfrequenz.

Zu guter Letzt gelangt man durch das letzte interessanten Untermenü „Geräte“ zu den Einstellungen der Huawei Watch 3 Pro. In diesem Abschnitt kann man in der Gesundheitsüberwachung einige Dinge wie z. B. Huawei TruSleep, den Aktvitätsalarm und die SpO2-Messung aktivieren und beim letzten Menüpunkt handelt es sich um das Konto, hier kann man z. B. einige Daten, die man zu Beginn festgelegt hat, ändern usw.

(Einrichtung & Bedienung: 3,5 von 5 Punkten)

Display

Das Display ist wie das Gehäuse etwas größer geworden, denn anstelle von 1,39 Zoll, ist dies bei der neuen Huawei Watch 3 Pro nun 1,43 Zoll groß. Das große AMOLED-Display, welches eine Auflösung von 466 x 466 HD bietet, was einer Pixeldichte von 326 ppi entspricht bietet somit erneut satte Farben und alles wird gestochen scharf dargestellt.

Dank AMOLED-Technologie ist das Display erwartungsgemäß sehr kontrastreich und Schwarz ist hier auch im Vergleich zu LCD-Display wirklich tiefschwarz. Dadurch leuchten Farben sehr kräftig und die Blickwinkelstabilität ist wie von dieser Technologie gewohnt absolut überzeugend. Der am Display verbaute Umgebungslichtsensor sorgt dafür, dass sich die Display-Helligkeit im aktivierten Zustand immer der Umgebungsbeleuchtung anpasst. Schaltet man hier den Sensor ab, kann die Helligkeit ab sofort stufenlos reguliert werden, sofern dies notwendig ist.

Bei Sonnenschein wirkt der Umgebungslichtsensor dem hochglänzenden und somit spiegelnden Displayglas entgegen, jedoch reicht die max. Helligkeit an einem sehr sonnigen Tag wie bei vielen anderen Smartwatches nicht ganz aus. Hier muss man daher gelegentlich die Hand zum Schattenspenden nutzen, um die Inhalte auf dem Display besser erkennen zu können. Im normalen Umgebungslicht ohne direktes Sonnenlicht auf das Display ist die Huawei Watch 3 Pro jedoch sehr hell und hat mir soweit sehr gut gefallen.

(Display: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionen

Beim verbauten Prozessor in der Huawei Watch 3 Pro handelt es sich um den HiSilicon Hi6262-Prozessor, welcher die Unterstützung von einem LTE-Netzwerk mit sich bringt, sodass hier nun auch eine e-SIM verwendet werden kann. Der Arbeitsspeicher, welcher den CPU unterstützt, ist insgesamt 2 GB groß und sorgt für deine rundum flüssige Bedienung der Smartwatch.

Prinzipiell kann die Huawei Watch 3 Pro wie deren Vorgängermodelle sowohl als edele Smartwatch im Alltag bzw. bei der Arbeit verwendet werden oder sofern man direkt auch noch ein Fluorelastomer-Band zur Verfügung hat als sportliche Smartwatch. Schließlich hat Huawei hier selbstverständlich, wie es sich für eine Smartwatch in dieser Preisklasse gehört, an der Keramik-Unterseite, wie bereits schon beim Vorgänger ein Herzfrequenzsensor verbaut. Dieser Sensor wird von Huawei TrueSeen-Sensor genannt und entspricht der neuen Generation 4.5. Durch den neuen Sensor misst die Smartwatch den Puls ihres Trägers nach Aussage von Huawei noch genauer und dabei wird auch noch die Blutsauerstoffsättigung (SpO2) und die Hauttemperatur gemessen. Durch diese neuen Funktionen soll unter anderem erkannt werden, wenn sich Anzeichen von Fieber oder sonstigen Krankheiten zeigen und die Uhr informiert den Träger über Kurzatmigkeit usw.

Der TrueSeen-Sensor überwacht kontinuierlich den Puls des Trägers und dies nicht nur bei sportlichen Aktivitäten, sondern auch völlig automatisch im Alltag und in der Nacht, wenn man schläft. Diese Werte werden, sofern ihr zugestimmt habt, automatisch am iPhone in der Huawei Health-App und mit der Apple HealthKit-App synchronisiert. Dabei sind natürlich die zusätzlichen Messwerte wie VO2 max. (maximale Rate vom Sauerstoffverbrauch beim Training), der aerob/ anaerober Trainingseffekt und die Erholungszeit, zu der die Uhr vor der nächsten Trainingseinheit rät, weitere hilfreiche Funktionen.

Bei den Sportarten stehen über 100 Workout-Modi zur Auswahl, zwischen welchen man im Trainingsmodus auswählen kann, darunter 19 für Indoor- und Outdoor-Aktivitäten und 85 weitere benutzerdefinierte Sportarten. Davon werden die insgesamt sechs am häufigsten Arten der Aktivitäten sogar automatisch erkannt, zu denen natürlich das normale Laufen zählt. Bei meinem Test fragte mich die Uhr nach wenigen Metern, ob ich gerade Indoor- oder Outdoor Laufe und ob ich eine Aufzeichnung starten möchte. Somit kann ich bestätigen, dass diese Aktivität wie versprochen automatisch erkannt wird.

Ein integrierter „Coach“ eine markante männliche Stimme, teilt einem bei den unterschiedlichen Aktivitäten z. B. beim Laufen oder Radfahren die aktuellen Erfolge mit, also wen man z. B. einen Kilometer gelaufen ist, dann sagt einem die Uhr, wie lange man dafür gebraucht hat, wie der Puls dabei war usw. Das ist für mich jedoch nicht wirklich motivierend und hatte dafür gesorgt, dass ich diese Ansagen schnell stummgeschaltet habe, was man jedoch auch erst herausfinden musste, wie das geht.

In den Einstellungen in der App kann man die Herzfrequenzmessung auf Echtzeit umstellen, dann wird der Puls permanent gemessen, was jedoch logischerweise zulasten der Akkulaufzeit geht, denn diese wird dazu extrem reduziert. Im normalen Modus ist die Messung der Herzfrequenz von der aktuellen Aktivität abhängig, macht man z. B. Sport wird der Pul häufiger gemessen als beim normalen Laufen und im Alltag. Das GPS-Modul, welches in der Huawei Watch 3 Pro verbaut wurde, arbeitet zuverlässig und genau, sodass man die gelaufene oder mit dem Fahrrad gefahrene Strecke exakt auf der Karte nachverfolgen kann. Zudem hat Huawei natürlich noch zahlreiche weitere Sensoren verbaut, zu denen unter anderem ein Beschleunigungssensor, Gyroskopsensor, geomagnetischer Sensor, Luftdrucksensor, Umgebungslichtsensor und Temperatursensor gehören. Diese Sensoren liefern im Alltag und während dem ausführen von unterschiedlichen Workouts zahlreiche Daten wie die zurückgelegten Distanzen beim Radfahren und beim Laufen.

Praktischerweise kann man nun getrost das Smartphone zu Hause lassen, wenn man z. B. eine runde am Morgen laufen gehen möchte, denn aufgrund der vielen Sensoren und da nun auch eine e-SIM installiert werden kann, ist die Huawei Watch 3 Pro nicht mehr auf ein Smartphone angewiesen. Die bereits vom Vorgängermodell sehr zu lieben geschätzte Funktion „Route Back“ ist weiterhin mit an Bord und sehr praktisch, wenn man sich während des Trainings verläuft. Dabei wird einem, sofern das GPS-Signal zu schwach wird, eine Warnung angezeigt und die bereitet aufgezeichnete Strecke wird automatisch verwendet, um einen zu helfen, wieder zurück auf den ursprünglichen Weg zurückzufinden. Durch das verbaute duale GPS in der Huawei Watch 3 Pro zeichnet die Smartwatch Strecken im Outdoor-Bereich bei zahlreichen Sportarten sehr genau auf, was auch der bereits zuvor erwähnten „Route Back“ Funktion zugutekommt.

Der interne Speicher wurde von Huawei mehr als verdoppelt, was soweit auch absolut sinnvoll bzw. notwendig gewesen ist, denn durch das neue HarmonyOS mit AppStore, braucht man als Nutzer mehr Speicher, da man hier zusätzliche Apps auf die Smartwatch herunterladen kann. Musik müsste man hier nicht direkt auf die Smartwatch laden, sondern kann man direkt aus dem Internet streamen, doch da aktuell die Streaming-Apps wie Spotify, Deezer und Co. fehlen, ist dies zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht möglich.

Die auf der Huawei Watch 3 Pro gespeicherte Musik oder in Zukunft gestreamte Musik kann direkt über Bluetooth-Kopfhörer wiedergeben werden, welche eine direkte Verbindung mit der Smartwatch eingehen können. Wie bereits bei der Huawei Watch GT 2 Pro hat man auch hier direkt im Gehäuse der Smartwatch ein Mikrofon und ein Lautsprecher verbaut, welche nun auch bei der neuen Generation mehr Sinn ergeben, da hier nun eine E-SIM integriert wurde. Somit könnte man das Smartphone prinzipiell zu Hause lassen und direkt über die Smartwatch telefonieren. Da ich im Testzeitraum keine E-SIM zur Verfügung hatte, konnte ich die Qualität des Mikros und Lautsprecher beim Telefonieren lediglich über die Bluetooth 5.2 LE Verbindung testen, welche zwar soweit sehr stabil war, aber für verständliche Telefonat muss man sich hier weiterhin in einer ruhigen Umgebung befinden. Ehrlich gesagt bin ich ja auch kein Fan davon, meine Gespräche laut in der Stadt von teils fremden Menschen umgeben zu hören. Ich persönlich nutze die Freisprecheinrichtung an der Smartwatch und in diesem Fall auch bei der Smartwatch nur zu Hause oder bei Freunden und Bekannten.

Wie es sich für eine Smartwatch mittlerweile gehört, ist auch eine integrierte Schlaftracking-Funktion mit an Bord, die im Test sehr gut funktionierte. Die Smartwatch misst, während man in der Nacht schläft, regelmäßig den Puls, wie sehr man sich bewegt und wie regelmäßig die Atmung ist. Außerdem zeichnet diese auch die Dauer des Schlafes auf und nicht nur das sie ermittelt auch genau, wie viel ihr davon im Tiefschlaf bzw. leichten Schlaf und dem sogenannten REM-Schlaf gewesen seid. Diese Werte zusammen kombiniert, ergeben dann zudem eine sogenannte Schlafbewertung für jede Nacht, damit ihr genau Bescheid wisst, wie gut ihr in der jeweiligen Nacht geschlafen habt, und bietet einem in der App Empfehlungen, wie man einen eventuellen schlechteren Schlaf verbessern könnte.

(Funktionen 4 von 5)

Akku

Im Test der Akkulaufzeit hat sich der 790 mAh Akku, welcher in der neuen Huawei Watch 3 Pro verbaut wurde, als sehr alltagstauglich erwies. Damit kommt man locker vier Tage durch, ohne die Smartwatch ans Ladegerät anschließen zu müssen und dies trotzt, dass man regelmäßig den Puls misst und sogar die Blutsauerstoffmessung (SpO“) aktiviert hat. Bei Permanenten aktiviertem Always-On-Display reduziert sich die Laufzeit auf ca. zwei Tag. Aktiviert man hier jedoch den Stromsparmodus, kann man die Akkulaufzeit wiederum deutlich verlängern, da hierbei einige Sensoren deaktiviert werden.

Beim Ladesockel setzt Huawei erneut zum Glück erneut auf ein magnetisches Induktionsladen ohne die sogenannten Pogo-Pins wie bei den Vorgängermodellen. Dafür wiederum handelt es sich hier diesmal um einen fest verbunden Sockel mit USB-A Kabel und nicht mehr um einen Sockel mit separatem USB-C auf USB-A Kabel.

Eine volle Aufladung auf 100 % dauert aufgrund des größeren Akkus bei der neuen Huawei Watch 3 Pro mit knapp über 2 Stunden etwas länger als bei den Vorgängermodellen. Solltet ihr jedoch im Besitz eines Huawei Smartphones sein, welches die umgekehrte Aufladung unterstützt, dann könnt ihr die Smartwatch auch ohne Ladegerät aufladen, indem ihr diese einfach auf die Rückseite des entsprechenden Huawei Smartphone auflegt.

(Akku: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Huawei Watch 3 Pro überzeugt mit einer hohen Qualität – es wurden hochwertige Materialien verbaut, der Funktionsumfang an sich und welcher zur Überwachung der Vitalwerte des Trägers zählen, sind sehr umfangreich und endlich gibt es einen Appstore für Drittanbieter Apps, über die man noch weitere Funktionen nutzen, bzw. erweitern kann.

Kritik hätte ich hier unter anderem beim Armband, definitiv ist das Lederarmband schön und passt zum Titangehäuse, doch da die Huawei Watch 3 Pro auch als sportliche Smartwatch angepriesen wird, würde ich mir auch hier für den Preis ein zusätzlichen Fluorelastomer-Band wünschen, denn gerade beim Schwitzen und beim Kontakt mit Wasser ist das Lederarmband nicht gerade ideal. Des Weiteren ist der Herzfrequenzsensor noch nicht so genau wie bei der Konkurrenz und daher sollte Huawei hier diese Ungenauigkeit mit einem weiteren Update in Kürze beheben.

Preis/Leistung

Die UVP der Huawei Watch 3 Pro hat das Unternehmen zum Marktstart mit 499€ festgesetzt. Somit ist die neuste Smartwatch aus dem Hause Huawei um einiges teuer als das Vorgängermodell. Klar bietet die Smartwatch nun zahlreiche weitere Funktionen und darunter auch eine e-SIM Funktion, doch zu 100 % perfekt läuft die Smartwatch noch nicht und gerade der AppStore vom neuen Betriebssystem aus dem Hause Huawei ist, was die Apps angeht, aktuell noch etwas mau. Ob einem die neuste Generation der Huawei Watch diesen Preis Wert ist, muss am Ende auf jeden Fall jeder für sich entscheiden, doch für viele, die nicht auf einen AppStore und die neuen Funktionen angewiesen sind, sollten zur günstigeren und älteren Version greifen. Alle anderen, welche mehr Geld zur Verfügung haben und eine sehr hochwertige und vom Display und der Akkulaufzeit überzeugende Smartwatch suchen, machen mit der Huawei Watch 3 Pro ebenfalls nicht viel verkehrt. Bedenken muss man hier nur, dass sich HarmonyOS noch am Anfang befindet und der AppStore noch nicht alle Apps biete, welche man von Android und iOS kennt. Sobald sich dies jedoch immer mehr bessert, wird die neuste Smartwatch von Huawei immer mehr interessant werden.

Huawei Watch 3 Pro

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: consumer.huawei.com/at

Innr Outdoor Smart Spot Colour

In aller Kürze

Bei den Innr smart Outdoor Spot Light Colour, bzw. deren genauer Modellname Innr OSL 130 C handelt es sich um ein Starter Set, bestehend aus 3 Spots samt Gartenspieß und Kabel, welche alle wasser- und staubgeschützt sind. Mithilfe einer Bridge wie z. B. die von Philips Hue können diese ganz einfach über das eigene Smartphone gesteuert werden, sodass man darüber zwischen den 16 Millionen verfügbaren Farben die wählen kann, die einem gerade am besten gefällt.  

Mit diesen Spots kann man im Garten für ein tolles Highlight sorgen, denn damit kann man im eigenen Garten eine Baum, die Terrasse oder Ähnliches besonders gut zur Geltung bringen. Die Lichtqualität der Farben gefällt mir dabei sehr gut und die Einrichtung ist wie von smarten Lampen gewohnt sehr einfach gehalten. Die Helligkeit ist ebenfalls sehr gut, sodass man damit größere Wandflächen usw. problemlos ausleuchten kann. Der Preis ist mit unter 140€ für das 3-er Set zudem fast 50 % billiger wie bei der Version von Philips Hue mit 3 Spots.

Gefällt uns

  • einfache Einrichtung
  • IP65 geschützt (Stecker IP44)
  • schöne kräftige Farben
  • Einfache Montage

Gefällt uns weniger

  • kein HomeKit-Support

Innr Outdoor Smart Spot Colour

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Innr liefert die smart Outdoor Spot Light Colour in einer kompakten Verpackung aus, welche rundum mit einigen Informationen zu den Leuchtmitteln versehen wurde. An der Ober- und Unterseite ist der Produkt- und Herstellername zu lesen und zudem sieht man hier die drei Spots im Einsatz. Außerdem informiert Innr hier durch das grüne Logo mit dem Haus, dass es sich um ein Outdoor-Leuchtmittel handelt. An der linken Stirnseite hat man eine kleine Nahaufnahme des Gartens abgebildet, bei der einer der Innr Spots ein Teil einer Pflanze anleuchtet, sodass man erkennen kann, was der Einsatzzweck der Spots ist. Die rechte Verpackungsseite erwähnt einige Ausstattungsmerkmale in mehreren Sprachen, bei welchen Innr auf die smarte Steuerung via Smartphone eingeht , dass man diese zudem automatisieren kann und das ganze energiesparend sein soll. Daneben folgen dann noch zahlreiche weitere technische Details in Form von Symbolen, sodass man hier unter anderem erfährt, dass  Zigbee unterstützt wird (daher auch mit der Hue Bridge kompatible), das Leuchtmittel nach IP65 geschützt wird (der Stecker wiederum „nur“ IP44), eine max. Helligkeit von je 230 Lumen geboten wird und neben einer RGB-Beleuchtung (farbigen Beleuchtung) auch normales Licht mit 1.800K – 6.500K unterstützt wird.

An der Vorderseite, an der die Verpackung zugleich auch geöffnet wird, findet man zudem ein Energie-Label und man bekommt den kompletten Lieferumfang an Leuchtmittel, Haltern und Kabel gezeigt inkl. Maßen, sodass man daran gut erfahren kann, ob die Kabellängen, welche von Werk dabei sind, ausreichen oder ob man noch zusätzliche Verlängerungen kaufen sollte. 

Nach dem Öffnen der Verpackung findet man im Inneren direkt zwei Kartonagen übereinander, von denen im einen die Leuchtmittel samt Netzteil sind und im anderen die ganzen Kabel und Befestigungsmittel (Erdspieße, Verlängerung und Schrauben). Alles wurde hier mit Luftpolsterfolie und normaler Folie eingewickelt, sodass hier nichts beschädigt wird. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Bei den Innr OSL 130 C Outdoor Spots handelt es um Outdoor-Spots, die wie bereits eingangs erwähnt dafür ausgelegt sind, diese im Garten zu platzieren, um hier z. B. einen Teil einer Wand, die Terrasse oder z. B. einen Baum besondern zu Geltung zu bringen, indem dieser von den Spots in einer beliebigen Farbe angeleuchtet wird. Das Gehäuse ist robust gefertigt und nach der Schutzklasse IP65 gegen Staub und Strahlwasser geschützt, sodass man diese bedenkenlos auch an einem Bereich ohne Überdachung anbringen kann, was jedoch nicht für das Netzteil mit Stecker gilt, denn dieses ist nur nach IP 44 gegen gröbere Fremdkörper und Spritzwasser geschützt. Für den Schutz gegen Witterung usw. wurden die LEDs mit einer Glasscheibe versehen und damit hier alles gegen Umwelteinflüsse usw. geschützt wird, hat man die Abdeckung mit zwei Schrauben verschraubt, welche auf einer Dichtung sitzt. Durch das Glas sieht man sehr gut die einzelnen LEDs und kann somit sehr gut die LEDs für warmes und kaltes Licht und die zusätzlichen RGB-LEDs für die Darstellung von den Farben erkennen. Damit das Licht gut reflektiert wird, sitzt im Inneren rundum eine konische Reflektoreinheit.  

Die Montage der Spots ist je nach Anwendung unterschiedlich möglich, Innr liefert hier alle wichtigen Montagemittel mit. Die Spots können zum einen dank des beweglichen Gelenks, was man nach der Montage auch fixieren sollte, sowohl an einen Punkt der Wahl z. B. direkt an die Wand geschraubt werden oder alternativ mit dem Erdspieß ohne oder für eine höhere Beleuchtung auch mit dem Verlängerungsstab verwendet werden. Die einzelnen Spots sind deutlich kleiner als die Philips Hue Lily Spots, was sowohl Vor- als auch Nachteile hat. Jeder der Spots ist mit einem 30 cm Kabel ausgestattet, welche alle dann zusätzlich noch mit einem 2 Meter langen Kabel mit T-Stück miteinander verbunden werden. Zwischen dem letzten Spot und dem separat angeschraubten Netzteil findet man noch ein etwas über 3 Meter langes Kabel mit einem kleinen Kästchen, indem der Controller verbaut ist. Im Controller befindet sich die Steuerungshardware, also die welche für die smarten Funktionen, die zum Programmieren und steuern der Innr Spots benötigt werden. Dieses kleine schwarze Kunststoffkästchen ist 80 x 41 x 22 mm (L x B x H) groß und ist anders als der Stecker nach IP65 gegen Strahlwasser und Staub geschützt. Von der 5-Pin Kupplung verläuft das Kabel zum Controller und von hier aus verläuft ein weiteres Kabel, welches in einen 2 Pin Kontakt über geht, der dann schlussendlich mit dem Netzteil verbunden und verschraubt wird. Das Netzteil ist, wie man bereits auf der Verpackung erfahren hat, nur nach IP44 geschützt, sodass man hier schauen sollte, dass der Stecker stammt Steckdose am besten überdacht ist.

Sollte für euren Einsatzzweck die Kabellänge nicht ausreichend sein, könnt ihr 5 Meter Kabel für 19,99€ zusätzlich erwerben und z. B. zwischen die Verbindungsstücke schrauben. Sollte bereits 2 Meter ausreichen, werden 14,99€ fällig.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Innr OSL 130 C Outdoor Spots sind soweit gut verarbeitet. Das Gehäuse besteht aus hochwertigen und robusten Materialien wie Metall und Glas. Zudem wurden alle Stellen, durch welche Wasser oder Feuchtigkeit eindringen könnte, bestens abgedichtet. Die Kabel sind ausreichend lange gewählt und robust gefertigt, sodass man hier keine Angst haben muss, dass diese brechen oder Ähnliches.  

Der Schutz für den Außeneinsatz ist wie bereits erwähnt sehr gut gegeben. Man sollte dabei jedoch auf jeden Fall beachten, dass der IP44 geschützte Stecker überdacht bzw. vor Regen geschützt wird, denn diese Schutzklasse sagt aus, dass der Stecker „nur“ gegen Fremdkörper, die größer als 1 mm sind, geschützt ist und gegen Sprüh- und Spritzwasser von beliebiger Seite. Ab dem Controller ist das System dann nach IP65 geschützt, was einen vollständigen Schutz gegen Staub und Strahlwasser bietet.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Leuchtmittel-ArtOutdoor-Licht
LichtfarbeRGBW
Farbtemperatur1800K – 6500K
Lichtqualität (CRI)>80
Lumen230 Lumen pro Spot
Anzahl der LEDs14 LED’s / pro Spot
Abstrahlwinkel45°
Nennlebensdauer30.000h
Dimmbereich1% – 100%
Wattzahl4,5 Watt pro Spot
ProtokollZigbee Lightlink
Lieferumfanginnr Smart Outdoor Spot Light 3er Set
Steckmodule
Stromkabel
Netzadapter
Controlbox
weiteres Zubehör zur Installation (Dübel, Schrauben, Muttern, Unterlegscheiben und Schlüssel)
Technische Daten der Innr Outdoor Smart Spot Colour

Einrichtung und Steuerung

Die Einrichtung bzw. das verlegen der Innr OSL 130 C Outdoor Spots ist sehr einfach und schnell erledigt. Man muss eben nur beachten, dass man in der Nähe zum späteren Einsatzzweck eine geschützte Steckdose hat, anschließend alles miteinander verbinden und diese je nach Einsatzzweck befestigen. Hier hat man wie bereits erwähnt, die Wahl zwischen dem direkten Verschrauben mit dem Gelenk-Fuß, das Einstecken in die Erde mit dem Erdspieß in kurzer oder alternativ in langer Form mit zusätzlicher Metallstange. 

Die anschließende Einrichtung ist ebenso einfach, schließlich unterstützt die Innr OSL 130 C Outdoor Spots den Zigbee Funkstandard. Somit können die Spots mit den Systemen von Philips Hue, Ikea TRÅDFRI oder Amazon Echo Plus usw. verknüpft bzw. gesteuert werden. Daher muss man sich um die Innr OSL 130 C Outdoor Spots steuern zu können, nicht noch zusätzlich eine Bridge von Innr kaufen, sofern man bereits Leuchtmittel von Philips Hue besitzt, denn dann hat man in der Regel bereits die Hue Bridge im Haus installiert und kann somit darüber auch die Produkte von Innr steuern.

Jedoch gibt es zwei Einschränkungen, die man mit den Produkten von Innr in Kombination von Philips Hue nicht machen kann. Zum einen ist es nicht möglich, die Leuchtmittel via Apple Homekit zu bedienen und zudem können diese nicht mit Hue Sync verwendet werden, wobei Letztres für das hier gebotene Leuchtmittel sowieso die wenigsten nutzen würden.

Da viele unter euch sicherlich schon ein Philips Hue Produkt bei sich zu Hause haben und somit auch die Bridge, die am meist verwendete ist, möchte ich mich bei der Einrichtung auf diese konzentrieren, da auch ich nur diese bei mir zu Hause habe. 

  1. Philips Hue App kostenlos aus dem Appstore herunterladen (verfügbar für iOS- und Android-Smartphones).
  2. Philips Hue App starten und die Einstellungen öffnen.
  3. Hier dann in die Lampeneinstellungen navigieren und Leuchte Hinzufügen auswählen.
  4. Dann direkt die Suche starten und erst zu diesem Zeitpunkt die Leuchten einstecken.
  5. Nun sollte die neuen Leuchtmittel gefunden werden und schon können diese in der Farbe wie die anderen Leuchtmittel verändert werden usw.

(Einrichtung und Steuerung: 4 von 5 Punkten)

Licht

Das Gehäuse der Innr OSL 130 C Outdoor Spots ist deutlich kleiner als von den Philips Hue Lily, was daran liegt, dass bei den teueren Hue Spots in jedem Spot ein separater Controller verbaut ist, was ermöglicht, jeden Spot einzeln zu steuern. Bei den Spots von Innr ist dies jedoch nicht möglich, da hier alle Spots, die an derselben Stromversorgung angeschlossen sind, exakt von einem Controller gesteuert werden. Dies bedeutet, das hier bei den Innr OSL 130 C Outdoor Spots alle Spots lediglich gleich hell und in derselben Farbe leuchten können.  

Innr gibt die Helligkeit der OSL 130 C Outdoor Spots je Lichtquelle mit 230 Lumen an, was natürlich im Vergleich eines einzelnen Hue Lily Spot mit 640 Lumen recht gering ist. Dafür muss man sich hier mit insgesamt drei Spots nicht nur mit einer kleinen Stelle, welche beleuchtet werden kann, zufriedengeben, sondern hier reicht das Bundle direkt für größere Flächen wie für einen großen Baum, welchen man rundum anleuchten möchte oder einen größeren Teil einer Hauswand oder Zaun. 

Die farbliche Darstellung der insgesamt 16 Millionen Farben gefällt mit sehr gut. Hierbei kann ich mich keins Wegs beklagen, denn die Farben sind durchgehend gleichmäßig und satt, sodass ein dunkles Grün definitiv auch so dargestellt wird, was bei billigen Leuchten gerne in einen gelblichen Ton gehen kann.

(Licht: 4 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Kommen wir noch kurz zum Thema Stromverbrauch, denn dieser ist bei einem Leuchtmittel, welches häufig angeschaltet ist, ebenfalls ein wichtiger Faktor, welchen man nicht vergessen sollte. Der durchschnittliche Verbrauch lag in meinem Test je Spot bei rund 4 bis max. 5 Watt, sodass man zusammen auf einen Verbrauch von rund 14,5 Watt kommt. 

Der Verbrauch ist jedoch wie immer sehr unterschiedlich und hängt davon ab, wie hell ihr die Spots eingestellt habt, wie viele ihr insgesamt angeschlossen habt und teilweise spielt auch die Lichtfarbe, welche aktuell dargestellt wird, eine Rolle. Mit rund 14,5 Watt sollte man jedoch eigentlich rechnen, was vollkommen in Ordnung ist.

(Stromverbrauch: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Innr OSL 130 C Outdoor Spots verspricht Innr eine intelligente Spot-Beleuchtung, mit welcher man den eigenen Garten oder Balkon stimmungsvoll beleuchten und die Lichtquelle ganz einfach am Smartphone jederzeit und von überall aus steuern kann.  

Über die App von Innr oder auch von Philips (je, nachdem welche Bridge ihr nutzt), kann man zwischen 16 Millionen Farben wählen oder auch helles weißes Licht oder warmweißes Licht erzeugen. Des Weiteren können Zeitpläne erstellte werden, sodass ihr in der App festlegen könnt, wann die Spots an-/ausgeschaltet werden oder man kann durch die Freigabe der Ortungsdienste auch einstellen, dass diese bei Sonnenuntergang an und bei Sonnenaufgang ausgeschaltet werden.        

Man kann mit den Spots von Innr eigentlich fast alles machen, was man auch mit den Philips Hue Lily machen kann. Lediglich auf die getrennte Farbsteuerung und HomeKit usw. muss man verzichten, was ich jedoch aufgrund des geringen Preises in Kauf nehme kann. Die Ausleuchtung ist sehr gut und die Helligkeit ist im Garten absolut ausreichend.

Preis/Leistung

Die UVP des Innr OSL 130 C Outdoor Spots- Starter-Kit hat Innr mit 139,99€ festgesetzt, in welchem insgesamt 3 Spots samt einem umfangreichen Lieferumfang enthalten sind. Jeder weitere Spot im Erweiterungspack kostet dann weitere 34,99€. Im Internet zahlt man inzwischen ein paar Euro weniger, sodass man aktuell auf einen Preis von 129,00€ inkl. Versand kommt. Meiner Meinung nach ein guter Preis, denn das Modell von Philips ist deutlich teurer, hier kostet nur ein einzelner Spot 129,99€ und ein Set mit 3 Spots 274,99€.

Beim Set von Innr erhält man überzeugende Spots, die eine sehr gute Ausleuchtung und wunderschöne Farben in den Garten zaubern. Es ist einfach schön zu sehen, wie es im Garten abends schön leuchtet und die Nachbarn haben sich auch schon bei uns bezüglich der Spots informiert. Insgesamt ein gutes Produkt, was ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Innr Outdoor Smart Spot Colour

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.innr.com/de/

JBL Quantum 600

In aller Kürze

Das JBL Quantum 600 ist eines der insgesamt 8 Produkte der Quantum-Serie, bei der es sich um Gaming-Headsets handelt. Dabei ist das JBL Quantum 600 das drittteuerste Modell und zugleich das günstigste der kabellosen Varianten. Das Headset hat mir im Test gut gefallen, denn es bietet ein schönes Design, ein sauberes Klangbild, ein gutes Mikrofon und der Tragekomfort ist auch nach längerer Zeit sehr angenehm. Somit kann ich JBL hier klar loben, den angesichts des Preises von 150€ hat man hier ein Headset auf den Markt gebracht, welches überzeugen kann. Es ist definitiv nicht das Beste, doch es kann sehr gut mit Modellen mithalten, die zum Teil etwas teurer sind. Somit ist JBL mit dem Quantum 600 definitiv ein guter Start in die Gaming-Branche gelungen.

Gefällt uns

  • guter Tragekomfort
  • gutes Mikrofon
  • sehr guter Klang
  • tolles Design + Verarbeitung

Gefällt uns weniger

  • teilweise leichtes Grundrauschen
  • beim Aufladen nicht nutzbar

JBL Quantum 600

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der JBL Quantum 600 ist recht groß, also nochmals um einiges größer als bei den normalen Over-Ear Kopfhörern des Unternehmens. Die Designsprache der Verpackung ist wiederum auch hier wieder typisch für JBL.

Hierbei möchte man schon direkt auf der Vorderseite das Headset in voller Pracht zeigen, was JBL auch gut durch die große Abbildung leicht von der Seite betrachtet gelungen ist. Weitere Details sind hier neben dem Firmenlogo natürlich auch der Produktname und die Bezeichnung des Produktes auf mehrer Sprachen. Zudem erfährt man anhand einigen Symbolen und ein wenig Text, dass im Headset die Flip-Up To Mute Funktion integriert wurde, was einfach gesagt bedeutet, dass beim Hochklappen des Mikros dieses automatisch stummgeschaltet wird. Des Weiteren wird hier der JBL Quantum Surround Klang beworben, es wird ausführlich gezeigt, mit welchen Endgeräten das Headset genutzt werden kann und es wird erwähnt, das man beim Funk-Standard auf 2,4 GHz mit einer geringen Latenz setzt. 

Die Rückseite der Verpackung zeigt nicht nur erneut das Headset, sondern zudem nutzt JBL hier den Platz und geht noch ausführlicher auf die besonderen Ausstattungsdetails ein. Außerdem wird hier erwähnt, dass bei ausgeschalteter RGB-Beleuchtung eine Akkulaufzeit von bis zu 14 Stunden möglich ist und man das Headset sowohl via 3,5 mm Klinke oder USB-Typ-A Kabel an das jeweilige Gerät anschließen kann. 

An der rechten langen Seite wird die Verpackung einfach mithilfe der kleinen Schlaufe geöffnet. Auf diesem „Deckel“ sieht man das Headset von der Seite fotografiert mit stummgeschaltetem Headset. Hat man den Deckel schließlich aufgeklappt, erkennt man hier ebenfalls einen kompletten Aufdruck, der die passende Software zum Headset zeigt. Außerdem erblickt man das schwarze Headset durch ein transparentes Sichtfenster und kann dabei erkennen, dass dieses sicher in einem schwarzen Kunststoffeinsatz reingelegt und gesichert wurde. 

Unter diesem Einsatz befindet sich eine fest eingeklebte Kartonage, in welcher der restliche Zubehör verstaut wurde. Hierbei handelt es sich zum einen um ein 3,5-mm-Audiokabel, ein USB-C Ladekabel, die USB-WLAN-Dongle, ein Windschutz-Schaumstoff für das Mikrofon sowie den üblichen Beipackzetteln in Form von der Kurzanleitung, Garantieschein und dem Sicherheitsblatt.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das Gehäuse des JBL Quantum 600 besteht wie die meisten Gaming-Headsets nahezu komplett aus Kunststoff. Dies führt auf den ersten Blick dazu, dass dieses Headset auf dem ersten Blick nicht ganz so hochwertig wirkt. Hat man das Headset jedoch erst mal in den Händen und betracht dies rundum, stellt man fest, dass dies gut verarbeitet wurde. 

Das JBL Quantum 600 wurde nahezu komplett in Schwarz bzw. Dunkelgrau halten lediglich das vom Kopfband zu den beiden Ohrmuscheln verlaufende Textilkabel hat man zusätzlich zum Schwarz noch mit orangnen Fäden versehen. Was im ausgeschalteten Zustand noch nicht auffällt, ist das silberne JBL-Logo auf den beiden Ohrmuscheln-Außenseiten, denn dies wurde hier wie bei vielen anderen Gaming-Headsets mit einer RGB-Beleuchtung versehen. Somit kann diese mit der kostenlosen Software „JBL QuantumENGINE“ nach den eigenen Wünschen angepasst werden, sodass diese nicht nur permanent in einer Farbe leuchtet, sondern immer ein Wechsel stattfindet oder man kann die Beleuchtung auch komplett abschalten. Letzteres wird für einige nämlich ebenfalls wichtig sein, denn nicht jedem gefällt die Beleuchtung um die Ohren, wenn man abends bzw. nachts zockt. Das Mikrofon ist ebenfalls mit einem Licht versehen, sodass ihr direkt auf einem Blick sehen könnt, ob eure Stimme gerade an die Mitspieler übertragen wird oder ihr das Mikro stummgeschaltet habt. 

 Die großen Ohrmuscheln und der innere Teil des Kopfbügels wurden angenehm weich gepolstert und mit einem pflegeleichten und schweißresistenten Kunstleder überzogen. Der Kopfbügel ist im Inneren zudem mit einem Federstahlkern versehen, jedoch sieht man von außen betrachtet nur den Kunststoffteil, den hiermit wurde hier alles verkleidet. Beim JBL Quantum ist fest vorgegeben, wie man dieses tragen muss, denn das Mikrofon kann hier nicht frei angebracht werden, sondern ist fest an der linken Seite mit Drehgelenk befestigt worden. Damit man direkt weiß, wie das Headset getragen werden muss, wurden im Inneren auf dem dünnen Stoff der Treiberabdeckung jeweils ein großes „R“ und „L“ eingenäht.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das JBL Quantum 600 ist zwar wie bereits erwähnt zum Großteil aus Kunststoff gefertigt worden, doch diese hat definitiv auch seine Vorteile, denn dieses Material ist eben leichter als ein Metall. Hier muss man dann ganz klar bedenken, dass man einen normalen Kopfhörer mit höherem Gewicht zum Musikhören selten so lange tragen wird wie ein Gaming-Headset. Schließlich vergehen beim Zocken gerne mal mehrer Stunden und daher spielt hier ein geringeres Gewicht, was durch leichteres Material entsteht eine nicht zu vergessende Rolle. Mit knapp 350 Gramm ist das JBL Quantum 600 angenehm leicht  und liegt nicht schwer auf dem Kopf.

Das Kunstleder der Ohrmuscheln und des Kopfbands besitzen eine angenehm weiche Polsterung und dank den beweglichen Gelenken an den Ohrmuscheln können diese so eingedreht werden, dass diese beim Abnehmen und über den Hals hängen, angenehm auf den Schultern aufliegen. Die Gelenke der Ohrmuscheln sind übrigens leise gelagert, sodass hier nichts unangenehm knarzt oder Ähnliches. Ebenso punktet die Größenverstellung mit einem Raster, das leichtgängig läuft und sehr präzise und hörbar einrastet.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Headset-ArtOver-Ear-Headset
Mikrofon-ArtMikrofon drehbar zum Muten, aber nicht abnehmbar
FarbeSchwarz
Gewicht352 Gramm
MaterialNahezu komplett aus Kunststoff,
Ohrpolster + Kopfband: Kunstlederbezug
Konnektivität3,5mm-Klinke, USB-Typ-C
TreiberJeweils links und rechts ein 50-mm-Treiber
Treiber-Bandbreite20 – 20000 Hz
Mikrofonfrequenzbereich100 Hz – 10 kHz
Impedanz32 Ohm
BesonderheitenBeleuchtetes JBL Logo, QuantumSOUND Signature, DTS , kabelloses 2,4-GHz-Headset.
LieferumfangJBL Quantum 600 Headset
USB-Ladekabel
3,5-mm-Audiokabel
USB-WLAN-Dongle
Windschutz-Schaumstoff für das Mikrofon
Kurzanleitung | Garantieschein | Sicherheitsblatt
Technische Daten der JBL Quantum 600

Tragekomfort

Beim JBL Quantum 600 bekommt man ein sehr verwundungssteifes Gaming-Headset geboten, welches sich dank den erwähnten, sehr weichen Polstern und den drehbaren Ohrmuscheln perfekt der Kopfform anpasst. Der verstellbare Bereich des Kopfbügels ist groß genug gewählt, sodass einer mehrstündigen Gaming-Session nichts im Weg stehen sollte. Die beiden Ohrmuscheln wurden außerdem groß genug gewählt, sodass hier problemlos auch größere Ohren hineinpassen. Die weiche Polsterung sorgt zudem dafür, dass man absolut ungestört in das Game eintauschen kann, jedoch bringt deren Kunstleder Bespannung einen Nachteil mit sich, denn dieses Material ist nicht atmungsaktiv und somit müsst ihr die Kopfhörer nach einiger Zeit kurz abnehmen, um frische Luft an die Ohren ranzulassen. JBL hat hier zwar kleine Luftausgänge an den Außenseiten der Ohrmuscheln verbaut, jedoch reichen diesen nicht ausreichend aus, um für die benötigte Kühlung bzw. Entlüftung zu sorgen. Dies ist jedoch kein reines Problem, welches nur hier beim JBL Quantum 600 der Fall ist, sondern ebenso bei zahlreichen anderen Headsets und Kopfhörern vorkommt. 

Der Anpressdruck rund um die Ohren ist gleichmäßig verteilt und dieser ist weder zu gering noch zu hoch, denn wenn dieser zu gering wäre, könnte das Headset bei zu heftigen Kopfbewegungen verrutschen. Ob sich das Headset für Brillenträger eignet, würde ich mit„ jein“ beantworten, denn dies hängt zum Teil von den Brillenbügeln als auch vom Schmerz- bzw. Störempfinden ab. Es ist also so, dass es sein kann, dass man beim Zocken die Brille spürt bzw. diese nach der Zeit an der Schläfe drücken könnte.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienungselemente hat JBL wie es bei vielen Headsets aktuell üblich ist, nahezu komplett an der linken Ohrmuschel untergebracht. An der rechten Seite findet man nur den Power-Schieberegler und eine dazugehörige Status-LED. Schiebt man diesen kurz nach oben, schaltet man das Headset aus und nach unten schieben, sorgt dafür, dass es ausgeschaltet wird. Möchte man das Headset via Funk (2,4 GHz) mit dem dazugehörigen Empfänger verwenden, muss man den Schieberegler für 5 Sekunden nach oben gedrückt halten.

An der linken Ohrmuschel findet man gleich zwei Lautstärkeregler, welche beide nach hinten gerichtet sind. Mit dem unteren davon kann man die allgemeine Lautstärke, die einem in die Ohren abgespielt wird, regulieren, während man mit dem darüberliegenden Regler das Verhältnis zwischen Chat- und Game-Lautstärke regulieren kann. Direkt darunter folgt dann die Mute-Taste, mit der man das Mikrofon stumm schalten kann oder beim Erneuten betätigen wieder aktiviert. Diese Taste braucht man dafür jedoch eigentlich nicht wirklich, denn schiebt man das Headset nach oben, wird dieses automatisch stumm geschaltet. Betätigt man die Mute-Taste wiederum länger als 5 Sekunden, kann man darüber die RGB-Beleuchtung aus- oder einschalten. 

Nach unten gerichtet findet man am Headset noch den USB-C Anschluss, über den der Akku aufgeladen wird. Die Lade-LED direkt daneben zeigt beim Aufladen den Ladestatus an, sodass man genau weiß, wann das Headset voll aufgeladen wurde. Möchte man das Headset nicht via Funk, sondern mit einem Kabel betreiben, kann man das mitgelieferte 3,5 mm Klinkenkabel mit Fernbedienung hier ebenfalls anschließen. Über die Fernbedienung kann man dann direkt die Lautstärke regulieren oder mit dem Knopf das Mikro muten. 

Die Bedienung des JBL Quantum 600 gefällt mir insgesamt gut, da man darüber alles Wichtige steuern kann. Für mich gibt es hier jedoch an der linken Seite zu viele Knöpfe bzw. Rädchen, bei denen man beim zocken gerade am Anfang gelegentlich am falschen Rädchen dreht. Hier hätte ich z. B. den Mute-Knopf weggelassen, da das Mikro automatisch beim hochklappen sowieso stummgeschaltet wird. 

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Software

JBL bietet mit dem ersten Gaming-Headset eine kostenlose Software mit dem Namen QuantumENGINE an, denn man weiß, dass den Gamern Anpassungen nach den eigenen Vorlieben sehr wichtig sind. Dies gilt schließlich nicht nur bei der Geschwindigkeit der Maus usw. sondern auch beim Klang. Die Software ist jedoch nur für den PC verfügbar und setzt als Betriebssystem Windows 7 oder alternativ Windows 10 (64 Bit) mit 500 MB freien Speicher auf der Festplatte voraus. 

Über QuantumENGINE kann man zahlreiche Einstellungen bezüglich des Klangs oder der Beleuchtung vornehmen, sodass einem hier alle Möglichkeiten geboten werden, das Headset auf die eigenen Vorlieben anzupassen. Möchtet ihr den vollen Klang brachial auf die Ohren übertragen bekommen oder das Headset nur dazu nutzen, um mit euren Teamkollegen zu kommunizieren, dass alles kann man hierüber regulieren. In den Soundeinstellungen ist es z. B. möglich, den Klang selbst mit einem anpassbaren 10-Band Equalizer in den Höhen, Mitten und Tiefen nach den eigenen Vorlieben anzupassen. Außerdem kann über die Software das neuste Firmwareupdate installiert werden und die Beleuchtung kann hier ebenfalls frei angepasst werden.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Klang

JBL setzt beim Quantum 600 links und rechts auf einen großen 50 Millimeter Treiber, dies ist soweit etwas überraschend, den eigentlich verbauen hier viele andere Hersteller nur 40 mm Treiber. Größer bedeutet hier jedoch nicht automatisch immer auch, dass es besser ist, doch ob dies hier beim Quantum 600 der Fall ist, verrate ich in diesem Abschnitt zuvor jedoch noch ein paar technische Details. Der Frequenzbereich liegt im normlange Bereich zwischen 20 Hz und 20 kHz und die Impedanz bei 32 Ohm, sodass hier eigentlich auch eine mobile Wiedergabe am Smartphone als Kopfhörer möglich wäre, doch hier wäre das Headset sicherlich nicht gerade laut genug. Das Mikrofon wurde auf die reine Sprachverständlichkeit ausgelegt und bietet die üblichen 100 Hz bis 10KHz. 

Beim Klangbild ist JBL häufig für kräftige Bässe bekannt und genau in diese Richtung geht es auch beim JBL Quantum 600. Gerade Ego-Shooter mit lauten Explosionen und einem heftigen Feuergefecht kommt hier wunderbar zur Geltung. Somit nimmt man alles, was um einen herum passiert, gut wahr und Gegner können ein nicht mehr so leicht überraschen. Die Mitten sorgen für eine ausgesprochen gute Wiedergabe von Stimmen im Spiel und bei euren Teamkollegen und die Höhen gefallen mir hier ebenfalls gut. Sollte einem das von Werk eingestellte Klangbild nicht zusagen, kann dieses noch mit der von JBL zur Verfügung gestellten Software angepasst werden.

Beim Klang ist jedoch nicht nur der wichtig, denn ihr auf die Ohren übertragen bekommt, sondern auch der, welchen eure Mitspieler von euch über das verbaute Mikrofon hören. Schließlich ist eine störungsfreie und verständliche Kommunikation bei den meisten Spielen für einen Erfolg unerlässlich. Mit der Mikrofonqualität war ich im Test zufrieden, auf Nachfrage haben mich meine Teamkollegen gut verstanden, lediglich ein dezentes Rauschen begleitet den Einsatz des Mikros. Der zusätzlichen mitgelieferte Popschutz kann bei Bedarf entfernt werden, sorgt jedoch beim verwenden dafür, dass störende Hintergrundgeräusch wie z. B. der rotierende Lüfter nebenan nicht so stark mit aufgenommen wird.

Der Arm des Mikrofons kann gut eingestellt werden und störte mich beim Zocken nicht. Sofern man nur den Klang übertragen bekommen möchte, kann man das Headset auch jederzeit Muten und somit nach oben schieben.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Bei der max. Akkulaufzeit gibt JBL bis zu 14 Stunden an, was jedoch nur dann erreicht werden kann, wenn die RGB-Beleuchtung abgeschaltet ist. Ich habe zwar beim Zocken logischerweise nicht permanent auf die Uhr geschaut, doch grob geschätzt kommt diese versprochene Laufzeit auch gut hin. Schaltet man am JBL Quantum 600 wiederum die Beleuchtung an, war nach knapp 9 bis 10 Stunden der Akku leer.  

Bis der Akku von komplett leer auf voll vollgeladen wurde, vergingen wiederum knapp 2 Stunden. Hierbei viel mir leider auf, dass man das Headset, während es aufgeladen wird, nicht via Funk betreiben kann, somit wäre damit dann nur das Zocken über den 3,5 mm Anschluss möglich.

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

JBL wirbt das Quantum 600 als robustes und leichtes Gaming Headset für langes Zocken mit drehbaren Ohrmuscheln und mit einem klasse QuantumSURROUND sowie DTS Klang. 

Mit diesen Aussagen hat JBL beim Quantum 600 definitiv nicht zu viel versprochen. Hiermit ist JBL definitiv ein guter Start in den Gaming-Bereich gelungen, schließlich bekommt man für unter 150€ ein sehr gutes Gaming Headset geboten, welches nur wenige Schwächen besitzt.

Preis/Leistung

Preislich liegt das Quantum 600 bei 149€, doch aktuell ist dieses direkt bei JBL mit 139€ im Angebot. Bei einzelnen Online-Händlern ist dieses sogar noch ein paar wenige Euros billiger. 

Das JBL Quantum 600 hat mir im Test sehr gut gefallen. Es besitzt ein sauber abgestimmtes Klangbild, das Design ist gut, der Tragekomfort ist angenehm und das Mikro bietet ebenfalls eine gute Sprachübertragung. Das Preis-Leistungs-Verhältnis empfinde ich hier als gut und somit ist JBL mit dem Quantum 600 ein guter Einstieg in den Gaming-Bereich gelungen.

JBL Quantum 600

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.jbl.com

Gigaset GS3

In aller Kürze

Mit dem Gigaset GS3 hat das gleichnamige Unternehmen Gigaset aus Bocholt ein neues Smartphone zum sehr niedrigen Preis auf den Markt gebracht. Diese wurde soweit gut ausgestattet und besitzt einige Funktionen, die man so teils kaum noch in anderen Smartphones findet. Dazu zählt z. B. die wechselbare Rückseite, die bei einem defekt einfach ausgetauscht werden kann, genauso wie der entnehmbare Akku. Überraschend für mich ist es, dass man hier sogar die Möglichkeit hat, das Smartphone kabellos aufzuladen. Außerdem war ich im Test sehr mit der guten Akkulaufzeit zufrieden, welche sich ebenso sehen lassen kann wie das helle IPS-Display. Letzteres löst jedoch lediglich mit 720p (HD+) auf, dies konnte man sich soweit bei dem Preis jedoch eigentlich schon denken. Enttäuscht war ich jedoch von dem etwas hängenden System, genauso wie von dem etwas schwachen Lautsprecher und die mangelnde Bildqualität der Dual-Kamera.

Gefällt uns

  • Gute Akku-Leistung
  • helles Display
  • Kopfhörerbuchse
  • USB-Typ-C Anschluss
  • kabelloses Laden
  • wechselbarer Akku
  • Dual-SIM und micro-SD-Slot

Gefällt uns weniger

  • schwache Hardware
  • mäßige Foto- und Videoqualität
  • Lautsprecher fehlt Volumen
  • langsamer Speicher

Gigaset GS3

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Beim Gigaset GS3 handelt es sich um kein „Made in Germany“ Smartphone, daher wird dieses von Gigaset auch nicht in der von den in Deutschland zusammengebauten Smartphones gewohnten ökologischen Verpackung ausgeliefert. Jedoch hat sich Gigaset hier dennoch Gedanken gemacht und setzt auf eine Verpackung aus recyceltem Material und im Inneren wurde hier vorbildlich komplett auf unnötigen Kunststoff-Verpackungsmüll verzichtet. 

Das Smartphone und die Rückschale hat man hier nämlich in Papier anstelle von Kunststofffolien verpackt. Das Netzteil sowie das Handbuch hat man wiederum ohne Umverpackung verpackt und das USB-C Ladekabel kommt anstelle eines Kabelbinders aus Plastik mit einem genauso gut funktionierenden Papierband daher.

Die Verpackung wurde wie von Gigaset gewohnt, rundum mit einige wenige Infos zum Produkt bedruckt. Dabei hat das Unternehmen die gewohnten Farben eingesetzt, neben der Farbe Schwarz darf daher das typische Orange und das Weiß von Gigaset nicht fehlen. Auf der Oberseite hat sich Gigaset für eine Abbildung des Smartphones entschieden, hier sieht man dieses von der Rückseite betrachtet, etwas kleiner als das Original. Außerdem findet man hier auch den Herstellername und die Bezeichnung des neuen Smartphones. An der linken Seite wird wie gewohnt der Name „Gigaset“ präsentiert, während die untere kurze Stirnseite mit einem Aufkleber versehen wurde, welcher wie üblich über die IMEI 1-/2-Nummer, die Seriennummer, den Modellnamen und die Farbe des Smartphones informiert. Neu ist bei dieser Generation von Smartphones, dass man an der länglichen rechten Seite einige der wichtigen Ausstattungsmerkmale des Smartphones erwähnt. Dazu zählen unter anderem die Displaygröße, der verbaute Prozessor, die Kameraauflösung usw. Die Rückseite ist weniger informativ geworden, da Gigaset hier nur einige Zertifikate bezüglich der Verpackung usw. zeigt.

Direkt nachdem öffnen der Verpackung, erblickt man in der obersten Ebene das Gigaset GS3. Dieses wurde hierbei in eine Papiertüte eingeschoben und damit das Display geschützt wird, hat man dies mit einer matten Displayfolie versehen, welche zudem über die einzelnen Hardwareteile informiert bzw. zeigt, wo diese verbaut sind. Daher muss diese, um das Smartphone nutzen zu können, auf jeden Fall entfernt werden, da man sonst nur wenig auf dem Display erkennen kann.

Das restliche Zubehör verbirgt sich unter einem doppelten Boden, der einen noch zuvor, nachdem man das Gigaset GS3 entnommen hat, zum Kauf des Gerätes gratuliert und einen QR-Code beinhaltet, der einem auf die Webseite von Gigaset führt. Unter dem Boden kommt eine weitere Papiertüte zum Vorschein, in welcher sich die Rückschale befindet. Diese kann, wenn man den Trennstreifen von dem bereits im Smartphone eingesetzt Akku entfernt hat, an der Rückseite angebracht werden. Unter der Rückschale befinden sich dann noch die üblichen Beipackzettel sowie das 10 Watt Netzteil und das passende USB-A auf USB-C Ladekabel.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Front des Gigaset GS3 nimmt das vom Kunststoffgehäuse hervorstehenden Display ein. Dabei handelt es sich um ein Display mit U-Notch, welches von einem kratzfesten 2,5D-Glas geschützt wird. Der Rahmen um das Display ist an den Seiten angenehm schmal, fällt jedoch an der Oberseite mit knapp 3 mm und an der Unterseite mit knapp 18 mm breiter aus. Hier kann man an der Unterseite definitiv nicht von einem schmalen Displayrahmen reden. Die Rückseite lässt sich einfach abnehmen und ermöglicht so den Zugriff auf den wechselbaren Akku, die beiden Nano-Slots und den separaten microSD-Slot. Das Gigaset GS3 bzw. dessen Rückschale wird in insgesamt fünf Farben angeboten, welche nach Bedarf für gerade einmal 3,99 zzgl. Versand noch separat erworben werden können. Zur Auswahl stehen hier neben Graphite Grey, was meinem Testgerät entspricht, auch noch Racing Red, Classy Rosegold, Arctic Blue und Oceanic Petrol. Inzwischen leider kaum noch der Fall: Die Dual-Kamera samt LED-Blitzt schließen bündig mit der Rückschale ab. 

Damit das Smartphone trotz dessen Größe kompakt in der Hand liegt, hat Gigaset die Rückschale stärker abgerundet, dadurch würde ich das Gerät schon etwas in Richtung Handschmeichler bezeichnen. Das Display ist 6,1 Zoll groß, löst mit einer HD+ Auflösung auf und besitzt wie bereits erwähnt, eine Tropfen Notch (U-Notch). Im Zentrum der sogenannten U-Notch befindet sich die mit 8 Megapixel auflösenden Frontkamera, über der zudem eine schmale längliche Hörmuschel untergebracht ist. Der Annäherungs- und Umgebungslichtsensor befindet sich direkt rechts davon im schmaleren Displayrahmen integriert.

 Trotz des 6,1 Zoll großen Displays ist das Gigaset GS3 mit den Maßen 156 x 74 x 9,5 mm noch als „kompakt“ einzustufen und bringt mit knapp 172 Gramm ein angenehmes Gesamtgewicht auf die Waage. Bei den Anschlüssen und Bedienelementen gibt es soweit keine Veränderungen, hierbei findet man alles genau an dem Platz, wie man es von den bisherigen Gigaset Smartphones gewohnt ist. Der Power-Button befindet sich somit rechts etwas oberhalb von der Mitte des Smartphones, sodass man diesen gut als Rechtshänder mit dem Daumen bzw. als Linkshänder mit dem Zeigefinger erreichen kann. Damit man diesen Knopf auch direkt erkennt, hat Gigaset diesen in einem auffälligen rot gehalten. Direkte darüber befinden sich die Lauter-/ Leiser-Tasten, die zwar hierbei wie eine Lautstärkewippe aussehen, aber in Wirklichkeit zwei einzelne Tasten sind. An der oberen Stirnseite bietet das Gigaset GS3 eine Klinkenbuchse, die kaum noch bei Smartphones zum Einsatz kommt und an der Unterseite sitzt zwischen dem Lautsprecher und dem Mikrofon der USB-C Anschluss, um den Akku aufzuladen. Entfernt man die Rückschale mithilfe der beiden Einkerbungen an der Unterseite, erblickt man das Innenleben des Gigaset GS3. Wirft man jedoch zuvor noch einen Blick in die Innenseite der Kunststoffschale, sieht man hier wunderbar die Induktionsspule, die hier eingebracht wurde und durch die beiden Kontakte an der Unterseite den Strom in den Akku übertragen. 

Im Inneren, also unter der Rückschale, findet man dann zum einen den sehr großflächigen Akku und darüber den Micro-SD Slot. Hier kann man bei Bedarf den Speicher um bis zu 512 GB erweitern, sofern der interne 64 GB große Speicher nicht ausreichend sein sollte. An der rechten Ecke oben sind zudem noch zwei Steckplätze vorhanden, die es ermöglichen, zugleich zwei Nano-SIM Karten einzusetzen. Zu guter Letzt kann man hier natürlich auch die bereits durch die Rückschale sichtbare Dual-Kamera, den LED-Blitzt und den Fingerabdrucksensor sehen. 

Wie gewohnt möchte ich hier noch etwas näher auf den verbauten Lautsprecher eingehen, denn dieser ist für einige ebenfalls sehr wichtig. Der Mono-Lautsprecher bietet zwar eine gute max. Lautstärke, sodass man damit gut in einer etwas lauteren Umgebung zusammen einen Film ansehen könnte, doch im puncto Klangqualität schneidet dieser eher mau ab. So ist beim Klang nicht viel Bass vorhanden und das Klangbild ist nicht so breit, wie wenn ein Stereo-Lautsprecher verbaut wäre. Alternativ kann man dank verbauter Klinkenbuchse jedoch beim Gigaset GS3 weiterhin über einen kabelgebunden Kopfhörer den Ton anhören oder natürlich auch via Bluetooth.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Gigaset GS3 ist wie bei den bisher von mir getesteten Gigaset Smartphones sehr solide, sodass es von meiner Seite her hier keinen Anlass für Kritik gibt. Für gerade einmal 179€ bekommt man hier ein Smartphone, welches dank der abnehmbaren Rückseite ermöglicht, dass jederzeit der Akku ausgetauscht werden kann, sodass man den leeren Akku nicht erst aufladen muss, sondern direkt einen Ersatzakku einsetzen könnte. Zudem bietet das Smartphone die Möglichkeit, es kabellos aufzuladen und das Display ist ausreichend hell.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display6,1 Zoll 1560 x 720 Pixel (HD plus), Pixeldichte beträgt 283 ppi
CPUMediaTek Helio A25 Octa-Core MT6762D, 64bit, 4x 1,5 GHz 4x 1.8 GHz / GPU: PowerVR GE8320
RAM4 GB RAM
Speicher64 GB (mit microSD bis zu 512 Gigabyte erweiterbar)
BetriebssystemPure Android™ 10.0 (kein Update auf Android 11)
Haupt-KameraDual-Kamera: Standardlinse mit 13 MP f/2.0 Blende und 8 MP Weitwinkelkamera, Mono-LED-Blitz
Front-Kamera8 Megapixel
AnschlüsseUSB-Typ-C-Ladenaschluss, 3.5mm-Klinke
Akkuwechselbarer 4.000 mAh Akku
FarbenGraphite Grey (meinem Testgerät). Außerdem verfügbar Racing Red, Classy Rosegold, Arctic Blue und Oceanic Petrol.
KonnektivitätWi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac 2,4GHz und 5GHz. Mobilfunknetz bis 4G, Wi-Fi Direct, Bluetooth 5 und A-GPS, Galileo, GPS, Glonass und kabelloses Laden
Abmessungen (LxBxH)156 mm x 74 mm x 9,5 mm
Gewicht172 g
LieferumfangGigaset GS3
Rückschale in der Farbe, die man gewählt hat
Wechselbarer 4.000 mAh Akku
10 Watt-Netzteil
USB-Typ-C-Ladekabel
Bedienungsanleitung
technische Daten des Gigaset GS3

Performance

Das Gigaset GS3 wird von einem 64-Bit CPU aus dem Hause MediTek angetrieben, genauer gesagt von dem Mediatek Helio P25 SoC. Bei diesem Prozessor handelt es sich, wie man schon anhand des Preises des Gerätes vermuten kann, um einen Einsteiger-Prozessor, der von 4 GB RAM unterstützt wird. Es handelt sich hierbei zwar um einen acht Kern Prozessor, jedoch takten hier vier der Rechenkerne mit lediglich 1,5 GHz und die anderen vier mit max. 1,8 GHz. Diese Leistung ist nicht gerade hoch, sodass sich die geringe Power schon im Alltag ohne große Beanspruchung mit kleinen Aussetzern und Hängern bemerkbar macht. Daher kann man mit diesem Smartphone keine grafisch anspruchsvollen Titel spielen, sondern lediglich einfache Games mit niedrigen Ansprüchen. Was mir im Testzeitraum jedoch auffiel, das Gigaset GS3 bleibt sowohl im Alltag als auch in den Benchmark Tests überraschend kühl. Da hier andere Smartphones extrem an wärme entwickeln und das schwächere Gigaset GS3 nicht, muss dies unter anderem daran liegen, dass der CPU keine sonderlich hohe Rechenleistung vorweist. 

Der CPU wird natürlich, wie es sich gehört, von einer integrierten Grafikkarte (GPU) unterstützt, bei der es sich in diesem Fall um die PowerVR GE8320 handelt. Dies ist eine Mittelklasse-Grafikakte, von der man ebenso nicht allzu viel erwarten sollte, da diese lediglich mit 0,65 GHz taktet. Der fest verbaute eMMC-Speicher mit 64 GB ist logischerweise nicht der schnellste, aber im Zusammenspiel mit dem Prozessor ein zu erwartendes Gesamtpaket. Sollte man mehr Speicher benötigen, kann dieser bei diesem Modell mit einer zusätzlichen Micro-SD-Speicherkarte um bis zu 512 GB erweitern. Hierbei werden jedoch keinen schnellen Speicherkarten unterstützt, sondern lediglich eine UHS-I Speicherkarte, die natürlich langsamer als eine UHS-II ist.

Laut AndroBench erreicht der interne Speicher beim Schreiben einen Wert von knapp 203 MB/s und beim Lesen fast 267 MB/s, daher schneidet das Gerät sowohl beim Lesen als auch beim Schreiben solide ab, aber eben nicht gut bzw. sehr gut. Der Flash-Speicher von 64 GB ist gut bemessen und von den 64 GB sind 15 % für das System und die vorinstallierten Apps reserviert. Somit bleiben dem Nutzer am Ende knapp 54 GB frei zur Verfügung.

Die bekannten Benchmark Tests habe ich natürlich auch über das Gigaset GS3 laufen lassen und hier kam das Gerät bei Geekbench 5.0 im Single-Core auf einen Wert von 136 und im Multi-Core konnte es 847 Punkte erreichen, bei PCMark für Android kam es auf eine Score von 4415.

(Performance: 2,5 von 5 Punkten)

Display

Beim Gigaset GS3 hat man ein 6,1 Zoll großes HD+ Display verbaut. Dieses IPS-Display löst mit einer Auflösung von 1560 x 720 Pixeln auf, was einer Pixeldichte von 283 ppi entspricht. Als gestochen scharf kann man das Smartphone somit nicht bezeichnen, denn im direkten Vergleich mit dem Gigaset GS290 fallen hier teils sogar leichte Pixelstrukturen auf.  

Das hier verbaute IPS-Display ist jedoch überraschend hell, was man in dieser Preisklasse unter 200€ selten bis gar nicht sieht. Hier beträgt die Helligkeit des Displays im Schnitt 586 cd/m². Was deutlich heller als die bisherigen Smartphones von Gigaset ist und an einem sonnigen Tag von Vorteil sein kann, auch wenn die max. Helligkeit natürlich nicht an ein aktuelles Smartphone von Apple oder Samsung herankommt.

(Display: 4 von 5 Punkten)

Akku

Der Akku im Gigaset GS3 ist 4.000 mAh groß und wechselbar. Dieser soll laut den technischen Daten für eine Akkulaufzeit von bis zu 360 Stunden im Standby halten und knapp 24 Stunden Sprechzeit im LTE-Netz ermöglichen. Im Alltagstest hielt bei mir der Akku gut 24 Stunden durch, anschließend musste ich diesen wieder aufladen. Dabei habe ich gelegentlich telefoniert, hin und wieder im Internet gestöbert und zwischendurch kleine Games gespielt. Die Akkulaufzeit hat mir hier soweit gut gefallen und ist wie erwähnt für einen ganzen Tag ausreichend.

Das Aufladen via Kabel dauert trotz eines kleinen 10 Watt-Netzteil nur etwas über 2 Stunden. Hierbei setzt man inzwischen bei allen neuen Geräten auf einen USB-C Anschluss, beim induktiven aufladen dauert es etwas länger, bis der Akku komplett aufgeladen wurde.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

Kamera

Beim Gigaset GS3 handelt es sich definitiv um ein Einsteiger-Smartphone, was man vor allem an der Kamera bemerkt. Hierbei kommt zwar auf der Rückseite eine Dual-Kamera zum Einsatz, jedoch können alle Kameralinsen nicht wirklich von der Bildqualität überzeugen, egal ob die Standard-Linse oder die Weitwinkel-Linse. 

Die Rückseite Dual-Kamera setzt sich aus eine 13 Megapixel Linse mit einer Blende von f/2.0 und der 8 MP Weitwinkel-Linse mir f/2.2  zusammen und wird bei schlechtem Licht von einem LED-Blitz unterstützt. Bei normalen „guten“ Lichtbedienungen gelingen hier auf dem Smartphone betrachtet vielleicht gute Bilder, doch macht man hier im direkten Vergleich mit einem wirklich guten Smartphone Bilder, merkt man einen gewaltigen Unterschied. Die Bilder des Gigaset GS3 sind somit zwar für Schnappschüsse vielleicht ok, aber für mehr nicht wirklich zu gebrauchen. Gerade bei einem Bild mit Gegenlicht und hellem Hintergrund fehlt es sehr an Schärfe und die Dynamik leidet ebenfalls sehr darunter. Legt man viel Wert auf eine gute Kamera, sollte man daher lieber zu einem anderen Smartphone greifen.

Die Frontkamera löst mit lediglich 8 MP auf. Beim Blitzlicht setzt Gigaset hier wie üblich auf das Aufhellen des Displays, sodass man theoretisch auch im Dunkeln ein Selfie knipsen könnte. Dies geht zwar soweit in Ordnung, doch schöne Bilder gelingen hier eher weniger. Die Frontkamera ermöglicht bei guten Lichtverhältnissen ordentliche Selfies, doch im Großen und Ganzen gehen hier doch viele Details verloren und mit persönlich fehlt es hier teils etwas an der Dynamik und der Schärfe.

Videos können mit dem Gigaset GS3 wie bisher bei sämtlichen anderen Gigaset Smartphones lediglich mit maximal 1.080p und 30 fps aufgenommen werden. 4K-Videos werden daher ebenso wenig unterstützt wie Slow-Motion aufnahmen.

(Kamera: 2,5 von 5 Punkten)

Software

Auf dem Gigaset GS3 wurde eine nahezu pure Version des Android 10 installiert, welches jedoch mit einigen kleinen Zusatzfunktionen versehen wurde. Zu diesen zählt z. B. die Gestensteuerung, welche eine schnellere Systemsteuerung ermöglichen und um z. B. ein Screenshot zu machen, muss man nur mit drei Finger über das Display streichen usw. Ein Update auf Android 11 wird das Gigaset GS3 jedoch definitiv nicht erhalten, Gigaset wird hier lediglich quartalsweise Sicherheitsupdates zur Verfügung stellen und die über ein Zeitraum von 2 Jahren. Bei diesen Sicherheitsupdates ist Gigaset jedoch nicht das schnellste Unternehmen, denn hier kann es gut dreieinhalb Monate dauern, bis das jeweilige Update verfügbar ist. Zum Testzeitpunkt war bei meinem Gigaset GS3 der Stand vom 5. März 2021 aufgespielt.

Was man beim Smartphone beachten sollte, ist, dass dieses keine sogenannte DRM-Zertifizierung besitzt. Somit kann man entsprechend geschützte Inhalte, sprich Videos nur in SD-Qualität streamen, mehr nicht. Das System läuft aufgrund der geringen Leistung hin und wieder nicht wirklich flüssig, daher ist es hier auch vollkommen klar, dass es kein Update auf Android 11 geben wird.

(Software: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Gigaset beschreibt das GS3 als ein Smartphone, welches voll Power für jeden Tag bietet und wirbt mit dem Nachhaltigkeitsaspekt, dass der Akku einfach selbst gewechselt werden kann. Das Smartphone ist definitiv ein Eissteiger-Gerät, doch trotz, dass dieses einige Schwächen besitzt, hat es mich im Test in einigen Bereichen und aufgrund seines geringen Preises mit einigen ungewöhnlichen Funktionen überrascht. Zu diesen gehört z. B. das dieses Smartphone per Wireless Charging aufgeladen werden kann, was eigentlich bei diesem Preis sehr selten vorkommt und das Display punktet mit einer hohen Helligkeit, auch wenn selbiges wiederum leider nicht so scharf ist.

Preis/Leistung

Das Gigaset GS3 kann man direkt bei Gigaset für 179 EUR inkl. kostenlosem Versand bestellen. Im Preisvergleich ist dieses jedoch bei einigen Händlern bereits je nach Farbe ab 147€ erhältlich.

Das Smartphone ist wie bereits erwähnt, kein Flaggschiff aus dem Hause Gigaset, wobei dies vom Unternehmen auch so nie geplant war, schließlich möchte man die Kunden im Einsteiger-Sektor für sich gewinnen. Das Gigaset GS3 hat hier und da Argumente, die für das Gerät sprechen, doch ebenso sprechen auch einige gegen dieses Smartphone. Am Ende muss hier jeder für sich entscheiden, ob einem dieses Gerät 179€ wert ist oder man gleich etwas mehr Geld in die Hand nimmt und zum besser ausgestatteten Gigaset GS4 greift oder einem anderen Smartphone. Günstig ist das GS3 definitiv, doch wer Wert auf mein flüssiges System und eine gute Kamera legt, dem Rate ich hiervon ab. 

Gigaset GS3

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Gigaset.de

ZACO A10

In aller Kürze

Beim Zaco A10 handelt es sich um den neusten Saugroboter des Herstellers aus Gelsenkirchen (Deutschland), welcher mit einer Lasernavigation und zudem über eine vibrierende Wischplatte verfügt. Dabei punktet dieser im Test mit einem fairen Preis und vielen Funktionen, welche andere Hersteller so nicht bieten. Erwähnenswert ist hier die hohe Saugleistung und zugleich geringe Lautstärke und die gute Wischfunktion.

Rein technisch und von seiner Navigation ausgehend, kann der Zaco A10 zwar nicht mit dem Ecovacs Deebot T8 mithalten, jedoch hat dieser vor allem durch seine Wischfunktion überrascht, denn hier bewegt sich das komplette Reinigungstuch, was für ein besseres Lösen des Schmutzes sorgt. Das große Manko dabei ist jedoch, dass man hier zwei Behälter hat. Dies sorgt leider dafür, dass man entweder saugen oder wischen kann und nicht beides auf einmal.

Gefällt uns

  • sehr einfache Einrichtung
  • gutes Reinigungsergebnis
  • Wischfunktion mit Rüttelplatte
  • 3 Jahre Garantie
  • leise

Gefällt uns weniger

  • Saugen und Wischen nicht gleichzeitig möglich
  • keine automatische Teppicherkennung

ZACO A10

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

ZACO liefert den A10 Saug- und Wischroboter in einer wie üblich von Saugrobotern gewohnten Verpackung aus, welche mit einem praktischen Transportgriff ausgestattet wurde. Dadurch kann man den Saugroboter auch wunderbar zum Transport wieder verpacken und so von A nach B transportieren, falls man den Roboter z.B. Bekannten vorführen möchte.

Die Verpackung wurde rundum mit einigen Bildern des A10 versehen und zudem wird man hier über dessen Besonderheiten sowie den Lieferumfang informiert. Somit wird man selbst lokal im Markt, wo die Produkte für gewöhnlich frei präsentiert werden, sehr gut über den ZACO A10 Wisch- und Saugroboter informiert.

Nachdem man die Verpackung geöffnet hat, kann man direkt sehen, dass der Zack A10 beim Transport rundum sicher von Kartonage geschützt wurde. Hierbei hat ZACO alles sehr gut durchdacht und ordentlich in der Verpackung untergebracht. Damit die Sensoren und Stoßdämpfer beim Transport nicht beschädigt werden, wird der Roboter zusätzlich rundum von einer Folie geschützt. 

Direkt über dem Saugroboter befindet sich ein Einsatz, in welchem neben der Bodenplatte der Ladestation eine Anleitung und direkt die vier Seitenbürsten, von denen zwei als Ersatz dabei sind, findet. Unter diesem Einsatz wiederum wurde direkt der Saugroboter zusammen mit einigen Ersatz-Wischtüchern für die Wischplatte verstaut. Außerdem findet man hier noch den zweiten Teil der Ladestation, nämlich das Hauptteil, also der Teil mit den Ladekontakten usw.

Das restliche Zubehör ist in einem Karton im rechten Teil verstaut. Dabei handelt es sich um den Wassertank mit einem montierten Wischtuch, ein Ersatzfilter für den Staubbehälter, das Netzteil für die Ladestation, ein weiteres Ersatztuch für die Boden-Wischplatte, eine Fernbedienung inkl. Batterien, ein Reinigungstool und eine Hartbodenbürste mit Gummilamellen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

ZACO setzt bei all seinen Saugrobotern auf eine runde Gehäuse-Form, was zugleich der Mehrheit der auf dem Mart verfügbaren Saugrobotern entspricht. Mit wenigen Ausnahmen gibt es hier wie z. B. von Neato eine D-Form, welche gegenüber dem runden Design sowohl Vor- und Nachteile besitzt.

Vorteil eines Saugroboters in D-Form ist dessen breite Walzbürste, welche sich hier fast ganz vorne am Saugroboter befindet und somit besser in die Ecken kommt und zudem sind Roboter mit D-Form beim Reinigen oftmals schneller, da diese mit ihrer breiteren Bürste weniger Bahnen fahren müssen. Ein rundes Modell wiederum ist wendiger, da dieser auch in die engeren Stellen besser herankommen und das Manko bezüglich der schlechteren Reinigung der Ecken wird hier durch die seitlichen rotierenden Fühler, welche hier lang genug ausgeführt wurden, gewährleistet.

Die Robotergröße des ZACO A10 entspricht mit einem Durchmesser von 33 cm der Mehrheit aller Saugroboter, ist jedoch z. B. 2 cm kleiner als der Ecovacs Deebot Ozmo 950 und Deebot Ozmo T8 Aivi. Die komplette Höhe von 9,2 cm ist zudem sehr gering und mit einem Gesamtgewicht von 2,65 kg ist dieser erstaunlich leicht. Der Saugroboter des deutschen Unternehmens ZACO wurde wie eigentlich fast alle Produkte auf dem Weltmarkt in China produziert. Dieser macht soweit einen sehr schönen Eindruck und wurde wie seine Konkurrenz zum Großteil aus Kunststoff gefertigt. 

Das Design des ZACO A10 ist soweit gut gelungen, an der Oberfläche ist dieser mit einer hochglänzenden Oberfläche gehalten, die hier in Richtung Metallfinish verläuft. Am ZACO A10 gibt es nicht wie bei anderen Saugrobotern eine Klappe, durch die man an den Staubbehälter rankommt, dieser wird nämlich bei diesem Modell genauso wie der Wischbehälter an der Rückseite befestigt. Dadurch hat der ZACO A10 jedoch den Nachteil, dass dieser nicht saugen und wischen in einem Arbeitsgang, sondern nacheinander erledigen muss. Zudem erfordert dies dann eben noch die Aufmerksamkeit des Besitzers, sodass man vor der Reinigung noch den entsprechenden Behälter einsetzen muss.

An der Oberseite des Saugroboters befindet sich der sehr wichtige Laserdistanzsensor (LDS), welcher für die genau Navigation unverzichtbar ist. Dadurch erkennt der Saugroboter nämlich Hindernisse früher und reduziert schon kurz davor seine Geschwindigkeit und genau dieser ermöglicht es dem Roboter SLAM-Daten für eine Echtzeitkartierung zu erstellen. Auffällig ist hierbei, dass die Abdeckung des Lasers nicht komplett rund ist, sondern nach hinten abgeflacht wurde. Direkt von der Laser-Turm ist ein runder Knopf mit einem Play/Pause Zeichen drauf, dabei handelt es sich um die Auto-Taste, welche beim Betätigen z. B. den Reinigungsmodus startet bzw. beim Betätigen während des Reinigungsvorgangs diesen stoppt. Vor dieser Taste ist eine kleine blaue Status-LED, welche als WiFi-Indikator dient und somit die online Verbindung usw. anzeigt. 

An der Front in Fahrtrichtung verläuft an beiden Seiten bis zur Mitte hin der große Stoßsensor. Mit diesem beweglich gelagerten Dämpfer fährt der Staubsauger sanft gegen Gegenstände wie Tisch-/Stuhlbeine und umkreist dadurch das Hindernis. Dabei wird dieser Gegenstand nicht beschädigt, da der Dämpfer zusätzlich mit einer vorstehenden Gummilippe versehen wurde. An der rechten Seite zwischen dem Stoßdämpfer und dem Staubbehälter findet man zum einen dem Hauptschalter, der zum Ein-/Ausschalten des Saugroboters dient, auch eine Ladebuchse, über welche man den Saugroboter auch direkt aufladen kann, also ohne diesen auf die Ladestation stellen zu müssen. Auf der Gegenüberliegenden Seite wiederum befindet sich der Luftauslass, über welche der Saugroboter seine Abluft abgibt.

Von unten betrachtet befindet sich direkt vorne die schwarz-weiße Ausgleichsrolle und daneben die beiden Ladekontakte, mit welchen der Saugroboter zum aufladen auf die Ladestation fährt. Davor wiederum befinden sich zwei der insgesamt 6 Fallschutz-Sensoren, damit der Saugroboter keine Treppen herunterfällt. Die restlichen vier befinden sich spiegelbildlich neben den beiden großen gefederten Antriebsrädern. Diese Räder sind gefedert, sodass der Saugroboter auch Höhenunterschiede wie z. B. einen Teppich überfahren kann. Vor diesen beiden Rädern findet man die Antriebe und Befestigungspunkte für die seitlich rotierenden Büsten, welche man nach dem auspacken selbst befestigen muss. 

Etwas mittig leicht hinter den Achsen der Haupträder, befindet sich die rotierende Haupt-Reinigungsbürste, welche von einer gelben Abdeckung gesichert wird und sehr einfach zur Reinigung demontiert werden kann. Zu guter Letzt wird wie bereits erwähnt, an der Rückseite wahlweise der Staubbehälter oder Wassertank eingeschoben, je nachdem, ob man möchte, dass der Saugroboter wischt oder saugt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des ZACO A10 ist sehr gut, hierbei gibt es von meiner Seite keine Kritik zu äußern. Das Gehäuse besteht zwar aus Kunststoff, welcher teilweise auch in Hochglanz gehalten wurde, doch durch das metallische Finish stört der Staub drauf weniger und lässt sich wunderbar abreiben, ohne auf der Oberfläche sichtbare Kratzer zu hinterlassen. 

Sämtliche Elemente, egal ob Wassertank, Staubauffangbehälter, lassen sich wunderbar einsetzen und wieder entnehmen, ohne dass man Angst haben muss, dass die Halte- bzw. Klipp-Elemente abbrechen. Ebenso wurde daran gedacht, dass alle Bürsten und Elemente, um welche sich während des Saugens gerne Haare herumwickeln, komplett ohne zusätzliches Werkzeug entfernt lasse, da hierbei alles gesteckt oder via Schiebemechanismen gesichert wird.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

StromversorgungAkku
Akku-ArtLi-Ionen (2.900 mAh)
Navigation3D Laser-Navigation und Puffer
FarbeIndustrial-Look Aluminium, matt Farbe „Iron Grey”
Lautstärke≤ 72 dB im MAX-Modus (diesen braucht man eigentlich kaum)
Formklassische runde Form mit zwei Seitenbürsten
Betriebszeitbis zu 120 Minuten
SensorenAnti-Stoß / Fallschutz Infrarot, 360° LDS SLAM Laser Gyroskop 2.0 Accelerometer
MaßeHöhe 9,2 cm
Durchmesser 33 cm
Gewicht2,65 Kg
LieferumfangZACO A10 Saugroboter
Ladestation + Bodenplatte
Adapter-Kabel
Fernbedienung inkl. Batterien
Hybrid-Borsten-Bürste (vorinstalliert)
Zusätzliche Gummi- Lamellen-Bürste
Zusätzlicher Feinpartikel-Filter
Staubtank (vorinstalliert)
Wischtank-Modul & Microfasertuch
4x zusätzliches Microfasertuch
4x Seitenbürsten
1x Reinigungswerkzeug
Technische Daten des ZACO A10

Ersteinrichtung und Inbetriebnahme 

Bei Bedarf kann der ZACO A10 anders als seine Konkurrenz komplett ohne App verwendet werden jedoch muss man dann einige wenige Einschränkungen bezüglich des Funktionsumfangs in Kauf nehmen, denn virtuelle Grenzen usw. kann man damit dann nicht erstellen. Zur Bedienung besitzt der ZACO A10 an der Oberseite zum einen einzelnen Knopf und man kann zudem die beiliegende Fernbedienung verwenden. Über diese Fernbedienung kann man zahlreiche Funktionen nutzen, also nicht nur den Saugroboter manuell steuern, sondern auch den Spot- oder Kanten-Modus aktivieren und die Saugleistung sowie Zeitpläne für die Reinigung erstellen.  

Den vollen Funktionsumfang bietet jedoch wie besagt nur die App „ZACO Home“. Die Einrichtung darüber ist sehr einfach und wird einem Schritt für Schritt in Textform mit zusätzlichen Bildern erklärt. Während die App heruntergeladen wird, kann man am Saugroboter direkt die beiden Seitenbürsten montieren. Damit man diese nicht vertauscht, sind diese einmal in Blau und in Gelb ausgeführt. Dementsprechend befestigt man die blaue Bürste an der blauen Halterung und die andere an der gelben.

Den Staubauffangbehälter muss nicht mehr einsetzen, da dieser wurde bereits vom Hersteller an seinem Platz eingesetzt. Möchte man wiederum nach der Einrichtung nicht saugen, sondern direkt wischen, dann muss man selbstverständlich den Wassertank anstelle des Staubauffanbehälters einsetzen und zuvor noch mit Wasser auffüllen. Die Ladestation kann ebenfalls zusammengeführt und in eine freien Steckplatz in einer Steckdose eingesteckt werden. Beim Aufstellungsort der Station sollte man darauf achten, dass diese nach rechts und links 1 Meter frei ist und davor 2 Meter, sodass immer gewährleistet wird, dass der Roboter die Station erreicht bzw. findet.

Ohne App kann man den Saugroboter direkt nachdem man alles angeschlossen hat, starten. Dazu muss man einfach den kleinen Kippschalter an der Seite auf „Ein“ stellen und dann fährt der Saugroboter hoch und gibt bekannt, wenn er zur Reinigung bereit ist. Über den Knopf an der Oberseite kann man dann direkt die Reinigung starteten oder wie bereits erwähnt geht dies dann auch über die umfangreichere Fernbedienung mit dem kleinen Display. Jedoch macht der ZACO A10 meiner Meinung nach deutlich mehr Sinn, wenn man diesen zusammen mit der App nutzt, denn somit kann man viele Einstellungen vornehmen und sogar Firmware-Updates installieren usw.

Die kostenlose App „ZACO Home“ führt einen Schritt für Schritt durch den Einrichtungsprozess, bei dem man direkt zu Beginn einen kostenlosen Account erstellen muss. Anschließend muss man das eigenen WLAN aus der Liste aussuchen und daraufhin mit dem des Roboters verbinden, sodass dieser in euer System eingebunden werden kann. Hierbei muss man darauf achten, dass man den Saugroboter mit einem WLAN im 2,4 GHz-Band verbindet, denn 5 GHz wird nicht unterstützt. 

Anschließend kann man zahlreiche Features nutzen, welche man auch von anderen Saugrobotern kennt, zu denen ich später im Unterpunkt „App“ nochmals ausführlich eingehen werde.

(Ersteinrichtung und Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Reinigungsleistung

Der Hausstaub, welcher von der großen Hauptbürste des ZACO A10 erfasst wird, landet in einem 450 ml großen Staubbehälter. Anders als die Konkurrenz steckt im Staubbehälter jedoch mehr Technik dahinter, denn im Inneren wird der Dreck nicht einfach nur gesammelt, sondern man setzt auf einen zellularen Behälter, welcher den feinen Staub vom groben Schmutz trennt. Dies sorgt dafür, dass die Saugleistung auch dann konstant hoch bleibt, wenn der Behälter voller wird. Was mir zudem sehr gut gefällt, ist hierbei, dass man den Staubbehälter komplett aufklappen kann und somit wunderbar entleeren und im Inneren reinigen kann, was bei der Konkurrenz nicht immer so einfach möglich ist.

Beim Wischen setzt man auf einen 350 ml großen Wassertank und eine vibrierende Wischplatte, was für ein besonders leises Wischen sorgt, denn anders als die Konkurrenz wird dabei nur sehr leise gesaugt. Das Reinigungsergebnis hat mir soweit gut gefallen, da sich die eigentliche Reinigungsleistung meiner Meinung jedoch aus der intelligenten Navigation und der Saug- und Wischleistung zusammensetzt, möchte ich dies hier in mehrere Unterkategorien unterordnen.

Navigation

Als ich den ZACO A10 das erste Mal gestartet habe, erstellte dieser zuerst eine Karte vom Stockwerk, dazu startete dieser von der Station beginnend und fuhr kurz alle Räume entlang. Dabei war dieser überraschend leise und als dieser damit fertig war, erhöhte dieser die Saugleistung und startete automatisch die Reinigung.

Beim Navigieren durch die Räume setzt ZACO auf den inzwischen in jedem Saugroboter verbauten Laserdistanzsensor (LDS), aber nicht wie die neusten Modelle auf eine Frontkamera, welche zusätzlich für eine noch bessere Erkennung von Hindernissen sorgen soll. Gerade Letzteres nutzt nämlich nicht jeder gerne, denn hier weiß man nie, ob nicht der Hersteller drauf zugreift und das Videomaterial für irgendwelche Zwecke nutzt. Hier muss ich ganz ehrlich sein, dass ich davon auch kein Fan bin, denn bei einem anderen Wischroboter, den ich mal ausprobiert hatte, war eine Kamera verbaut und da der Akku darin schon nach wenigen Stunden leer war, will ich gar nicht wissen, wie oft hier der Hersteller auf die Kamera zugegriffen hat. Doch anderes Thema, denn ZACO legt hier mehr wert auf die Privatsphäre und hat in diesem Modell zum Glück keine Kamera verbaut. 

Mithilfe des Laserdistanzsensors erstellt der Saugroboter eine Karte eures zu reinigen Stockwerks und somit könnt ihr nach Abschluss der Reinigung genau sehen, wie dieser die Räume abgefahren ist und wie diese automatisch in mehrere Reinigungszonen unterteilt wurden. Dies erkennt man sehr gut an den unterschiedlichen Farben der Räume. Durch den Sensor erkennt der Roboter Hindernisse zum Teil bereits einige Zentimeter früher und drosselt seine Geschwindigkeit, bevor er mit dem Stoßfänger zum Teil gegen diese fährt. Der Roboter erkennt wie seine Mitbewerber problemlos Wände, Schränke und Stuhlbeine. Alle Kleinteile sollte man dagegen wegräumen, was jedoch eigentlich logisch sein sollte. 

Durch den beim Reinigungsvorgang rotierenden Laserdistanzsensor misst der Roboter permanent den Abstand um sich herum und zwar in alle Richtungen. Aus diesen Informationen bzw. Messwerten erstellt dieser schließlich eine präzise Raumkarte, wodurch dieser dann auch sehr genau navigiert und seine Fahrbahnen berechnen kann. Dadurch weiß der ZACO A10 jederzeit, wo er sich befindet, sofern dieser zuvor einmal den kompletten Stock gereinigt hat und eine Raumkarte erstellt hat. 

Der ZACO A10 erstellt nur beim ersten Mal eine Karte vom Stockwerk, bei der dieser wie bereits anfangs erwähnt mit reduzierter Lautstärke die Räumlichkeiten abfährt. Nach den anschließenden Reinigungsvorgängen startet dieser dann immer direkt mit der normalen Reinigung. Die Navigation während des Reinigungsvorgangs war bei mir im Test weitestgehend effizient. Auch wenn es mal so aussehen sollte, dass diese einen Bereich vergisst, täuscht dies, schließlich kommt dieser im Laufe der Reinigung zu dem zuvor ausgelassenen Bereich zurück und schließt damit die komplette Reinigung ab. Lediglich bei engen Aussparungen z. B. zwischen Wand und Möbel hat der Roboter gelegentlich seine Probleme, hier möchte er möglichst eng an der Wand saugen, stößt dann hin und wieder mit dem Bumper gegen die Wand und weicht dann zu sehr ab, sodass er zu stark entgegen lenkt und direkt an die gegenüber liegende Wand fährt und somit zum Teil tiefe Ecken nicht komplett reinigt. 

Ansonsten hatte der ZACO A10 bei der täglichen Reinigung (Saugen) keine Probleme, sofern man zuvor alle Kleinteile wie Spielzeug, Socken usw. aus dem Weg geräumt hat. Zudem hatte er keine Probleme mit den Bereichen unter unseren Schwingstühlen, bei denen andere Modelle teils Probleme hatte. Sollte es bei euch Bereiche geben, bei denen der Saugroboter Probleme hat oder nicht hinfahren darf, kann man in der App angeben, welche Bereiche dieser nicht mehr befahren soll. Dies kann z. B. das Holz-Ablagefach unter dem Holzkamin sein usw. 

Ihr müsst euch keine Sorgen machen, dass der ZACO A10 Treppenstufen herunterstürzt. Schließlich hat man diesen wie inzwischen alle Saugroboter mit mehreren Absturzsensoren an der Unterseite ausgestattet. Dadurch erkennt diese einen Abgrund und bremst davor ab und fährt diesen an der Kante entlang ab.

Bei unserer Couch, die knapp 9,8 cm hoch ist, fuhr der ZACO A10 jedoch nicht drunter, da es für diesen laut dem Laser zu eng wird. Zum Teil würde dieser sogar darunter passen, doch hier verlaufen darunter tiefere Stege zur Versteifung der Couch und da würde dieser eventuell hängen bleiben. Daher sollte eure Couch unter der ihr reinigen wollt, entweder mehr Platz bieten oder nahezu auf dem Boden aufliegen. Bei einigen bisher getesteten Saugrobotern war es an unserer aktuellen Couch sogar so, dass dieser darunter gekommen ist, aber nicht mehr herausgefunden hat, da dieser überall angestoßen war. Daher ist es mir dann doch lieber, dass der Roboter wie der ZACO A10 gar nicht erst unter die Couch fährt, anstelle spontan immer wieder mal darunter stecken zu bleiben.

Hindernisüberwindung

Ebenso wichtig wie eine gute Navigation ist auch die Hindernisüberwindung. Schließlich habe viele unter euch, wie auch wir, einen oder sogar mehrere Teppiche in der Wohnung oder im Haus liegen. Diesen sollte der ZACO A10 jedenfalls ohne Probleme überwinden, denn diesen ständig wegzuräumen, würde einen auf Dauer natürlich absolut stören. Wichtig ist hierbei jedoch nach der ersten kompletten Reinigung, also dem ersten Saugen, direkt in der App die Teppichzonen zu markieren, denn dadurch weiß dieser automatisch, welche Bereiche er beim Wischen nicht befahren soll. Eine spezielle Teppicherkennung gibt es bei ZACO nämlich leider nicht. 

Damit der ZACO A10 auch Höhenunterschiede wie z.B Türschwellen oder Teppiche überwinden kann, setzt man auf die bewährte Antriebstechnik, bei denen die Räder gefedert sind. Somit hat der ZACO A10 keine Probleme, höhen von bis zu 2 cm zu überwindet. Damit dies jedoch problemlos gelingt, sollte die Kante leicht abgerundet sein, denn bei harten Kanten ist schon bei gut 1 bis 1,5 cm Schluss. Ganz wichtig mit dunklen Teppichen hat der Saugroboter kein Problem, denn hier gibt es Modelle, die schwarze Teppiche nicht befahren, da dem Roboter durch die Absturzsensoren vorgegaukelt wird, das dies ein Abgrund wäre. Dies passier am häufigsten bei hellem Boden und dunklen Teppichen, ist hier wie erwähnt jedoch kein Problem.

Saugleistung

Der ZACO A10 hat in meinem Test mit einer sehr guten Saugleistung gepunktet, sodass man hier von einem sehr guten Reinigungsergebnis reden kann. Schmutz auf Hartböden wie z.B. Fließen, Parkett, Vinyl usw. hat dieser sehr gründlich entfernt und auch bei Teppichen war die Reinigungsleistung gut, jedoch haben mich hier die Modelle mit einer automatischen Teppicherkennung mehr überzeugt. Während der Reinigung kann man praktischerweise die Saugleistung stufenlos regulieren, sodass man bei einem Parkett weniger Saugleistung einstellt als bei Teppichböden usw. Je nach festgelegter Saugleistung erhöht sich dabei logischerweise auch die Lautstärke des Roboters, doch gerade die Saugleistung bis ca. 40 % kann man auch dann einstellen, wenn man gerade zuhause ist. 

Als sehr nützlich hat sich die einstellbare Rotationsgeschwindigkeit der beiden Seitenbürsten herausgestellt, denn diese hätte ich mir schon bei so manch anderen Saugroboter gewünscht. Somit kann sehr effektiv verhindert werden, dass der Staub von einer Seite weggestoßen wird und somit unter Umständen nicht eingesaugt wird. Dies ist wirklich nur ein kleines Detail, doch man sollte dieses nützliche Feature nicht unterschätzen.

Wischfunktion

Die Wischfunktion des ZACO A10 gefällt mir gut, denn hierbei vibriert die komplette Wischplatte sehr schnell, was deutlich leiser ist, denn gerade bei den ersten Saugrobotern mit elektronischer Wischplatte sorgte dies für einen deutlich höheren Lärm. 

Die besagte Wischfunktion ersetzt jedoch auch hier keineswegs das normal händische Wischen, denn hierfür kann der kompakte Saugroboter nicht genug Druck aufbringen. Ich würde diese Funktion eher als Methode bezeichnen, bei welcher der sehr feine Staub, welcher beim Saugen übrig bleibt, aufgesammelt wird. Einen hartnäckigen Fleck wie z. B. angetrockneten Saft usw. bekommt der Roboter nicht anstandslos beseitigt.

Da es beim ZACO A10 der Fall ist, dass dieser entweder saugen oder wischen kann, hat man den Wischbehälter mit einer kleinen Mulde versehen, indem eine geringe Menge Staub eingefangen werden kann. Diese Mulde für Staub kann zur Reinigung einfach ausgespült werden, was zwar nicht so einfach geht wie der aufklappbare Saugbehälter, jedoch ist es dennoch kein großer Akt. Die Wasserdurchflussmenge kann man wie bei allen zeitgemäßen Wischrobotern in der App selbst konfigurieren, dabei steht die Option: Sanft, Standard und Stark zur Auswahl.

(Reinigungsleistung: 4,5 von 5 Punkten)

App

ZACOHome
Preis: Kostenlos
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Wie bereits im Laufe des Testberichts erwähnt, können sämtliche Einstellungen des ZACO A10 mithilfe der umfangreichen App eingestellt werden. Hierbei wurde alles übersichtlich gehalten und man findet sich schnell zurecht.

Beim ersten Aufrufen der Startseite des ZACO A10 wird einem kurz und knapp ein Teil der Funktionen erklärt. Auf dieser Übersichtsseite sieht man, sofern der Saugroboter noch nie gereinigt hat, nur den aktuellen Akkustand und man kann die verschiednen Befehle ausführen. Bei Dauer und Reinigungsfläche werdet ihr erst einen Wert angezeigt bekommen, wenn man eine Karte erstellt hat und der Saugroboter das erste Mal die Etage gereinigt hat. 

Somit wird man, sofern man den Haushaltshelfer direkt starten möchte, erst noch darauf hingewiesen, dass noch keine Karte gespeichert wurde. Dies sollte man tun, denn nur so kann man die ganzen zusätzlichen Funktionen wie Sperrzonen, To-Go-Zonen usw. nutzen. Beim erstellen der Karte könnt ihr Live in der App nachverfolgen, wie der Roboter immer mehr Fläche bzw. Bereiche der Karte ergänzt und wo dieser dazu entlanggefahren ist. Anschließend startet dieser dann direkt die Reinigung und fährt einen bis zu diesem Zeitpunkt komplett in hellblau eingefärbten Raum ab. Sobald dieser fertig ist, unterteilt der Roboter die Räume voll automatisch in der App, was man wunderbar an den verschiedenen Farben erkennt, dies hat auch noch weitere Vorteile, die man mit den zusätzlichen Funktionen nutzen kann.  

Zu Beginn sieht man auf der Startseite nur die Tasten „Start, Aufladen und Fernbedienung“ diese sollte soweit selbsterklärend sein, wischt man nun jedoch nach oben, erscheinen fünf weitere Menüpunkte. Zu diesen zählt die Funktion Suche Roboter, bei der dieser durch seinen Lautsprecher mitteilt, wo sich dieser befindet. Dies ist dann sinnvoll, wenn man, während man nicht zu Hause war, den Roboter das Haus reinigen gelassen hat und diesen aus irgendeinem Grund nicht auf seiner Ladestation findet. Kartenmanagement dient dazu, die Karten zu verwalten, was bei mehren Stockwerken sinnvoll ist. Außerdem kann man hier dann noch raumspezifische Reinigung, To-Go Zonen und Sperrzonen erstellen. Gerade Letzteres kann hier sehr nützlich sein, denn darüber habe ich z. B. den Eingangsbereich, der mit einem Teppich versehen ist, mit einem No-Wish Bereich versehen. Alternativ kann man hier in der Karte auch eine virtuelle Wand bzw. Grenze einfügen usw.  

Tippt man oben rechts auf das Balkensymbol, gelangt man in das Einstellungsmenü der ZACO A10, hier kann man dementsprechend einige Einstellungen vornehmen. Dazu zählt z. B. die Möglichkeit, einen Reinigungsplan zu erstellen, also selbst zu bestimmen, wann der Saugroboter an welchem Tag und zu welchen Uhrzeiten dieser seine Arbeit verrichten soll. Im Menüpunkt Wartung kann man einsehen, wann es Zeit wird, die Bürsten, Sensoren usw. zu reinigen. Dabei wird einem wunderbar erklärt, wie man das jeweilige Element wartet, sodass dies jeder hinbekommen sollte. Ebenfalls nützlich finde ich hier die Möglichkeit, die Saugstärke stufenlos regulieren zu können sowie die Geschwindigkeit der beiden Seitenbürsten zu bestimmen. Selbstverständlich kann man hier, wie es sich für einen Saugroboter mit Wischfunktion gehört, auch die Wassermenge, die beim Wischen verwendet werden darf, einstellen. Zu den restlichen Menüpunkten zählt hier dann noch die Spracheinstellung, die man gleich zu Beginn auf Deutsch umstellen sollte und zudem kann man nach Firmware-Updates suchen usw.

Kartenerstellung

Jeder Saugroboter mit einem Laserdistanzsensor (LDS) erstellt während seiner Reinigung eine Karte und daher macht dies der neue ZACO A10 ebenfalls voll automatisch. Dabei kann man während bzw. nach dem saugen unter anderem auch direkt erkennen, wo die Füße des Tisches und der Stühle sind oder wo der Roboter nicht hingekommen ist. Nach einmaligem Saugen aller Räume hat man somit direkt eine Karte der kompletten Räumlichkeiten im Haus. Anschließend kann man in der Karte jederzeit eine virtuelle Wand, die der Roboter nicht befahren soll, bestimmen oder auch eine Nicht-Wischen-Zone einfügen. Diese Nicht-Wisch-Zone dient dazu, dass der ZACO A10 hier eben nicht die Wischfunktion aktiviert, falls es eben in diesem Bereich aufgrund eines empfindlicheren Bodens nicht ideal wäre oder man hier einen Teppich liegen hat, was dieser nicht erkennt. Ebenfalls genial finde ich die Go-To-Zonen, diese dienen dazu, dass man dem Saugroboter direkt mitteilt, dass dieser zur in der Karten gekennzeichnete Fläche fährt und diese dann reinigt. Dies ist sehr vorteilhaft, wenn man z. B. etwas Zucker oder Mehl in der Küche verschüttet hat und zu faul ist, den herkömmlichen Staubsauger herzuholen.

Kommen wir noch zur bereits angedeuteten Erstellung der Mehrgeschosskarten. Diese ist nämlich vor allem für Hausbesitzer von Vorteil, denn somit kann man die tollen Kartenfunktionen auch problemlos auf bis zu drei Etagen nutzen. Hat der Saugroboter den ersten Stock, also den Bereich im Erdgeschoss komplett gereinigt und ist wieder an der Ladestation angekommen, erstellt dieser die erste Karte vom Erdgeschoss. Anschließend muss man den Saugroboter inkl. Ladestation in den nächsten Stock tragen und dort aufstellen. Ist der Saugroboter voll aufgeladen, kann man umgehend die Reinigung vom zweiten Stock starten, dies sollte jedoch auch von der Ladestation aus erfolgen. Ist der Roboter auch hier fertig, dann kann man auch dieses Geschoss abspeichern. Anschießend kann man die Karten in der Kartenverwaltung jederzeit aufrufen und hier virtuelle Wände einzeichnen usw.

(App: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke

Die Lautstärke des ZACO A10 ist wirklich sehr angenehm. Die von Werk eingestellte Saugleistung ist bei 35 % eingestellt und hierbei ist dieser wirklich überraschen leise. Allerdings begleitet das dezente Saugen permanent in Pfeifen, welches einige Leute als störend empfinden könnten. Bei max. Saugleistung beträgt die Lautstärke knapp über 62 Dezibel, was erstaunlich ist, denn für mich ist dies somit der bisher leistete Saugroboter. Dies verändert sich hier auch nicht, wenn man die elektronische Wischplatte montiert, denn in diesem Modus saugt der Staubsauger nur gering bis gar nicht, sodass man dabei fast nur den Antrieb des Roboters hört. 

(Lautstärke: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Damit der ZACO A10 die Ladestation schnellstmöglich nach dem Ende des Reinigungsvorgangs findet, solltet ihr diesen direkt von der Station aus starten lassen. Dies ist immer sehr von Vorteil, denn ansonsten irrt dieser teils etwas länger umher oder findet diese gar nicht. Jedoch hatte ich im Test zu keinem Zeitpunkt dieses Problem, der Roboter fuhr zwar gelegentlich erst in die falsche Richtung, doch dann wendete er direkt und machte sich auf den direkten Weg zu Ladestation.

Der Akku im ZACO A10 ist im Vergleich zu seiner Konkurrenz mit 2.900 mAh deutlich kleiner, denn diese haben teils Akkus mit 5.000 mAh und etwas mehr. Dies hat zufolge, dass der Roboter bei niedriger Saugleistung, die jedoch meistens auch ausreichend sein sollte, bis zu 2 Stunden am Stück saugen kann. Ob diese reine Arbeitszeit für eure komplette Wohnung bzw. Haus ausreicht, hängt dabei natürlich von euren Räumlichkeiten ab, also von der Größe eurer Wohnung oder dem Haus und wie verwinkelt es bei euch ist. Habt ihr viele rechteckige Zimmer, welche der Saugroboter möglichst gerade abfahren kann, dann reicht dies weiter aus, als wenn hier viele Tischfüße usw. im Weg sind.

Sollte der Akku jedoch beim Reinigungsvorgang fast leer gehen, aber die Etage noch nicht fertig gereinigt worden sein, dann setzt der ZACO A10 logischerweise die Reinigung nach dem aufladen automatisch fort. Für eine volle Akkuladung benötigt dieser knapp 4 Stunden.

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

ZACO wirbt den A10 als den smartesten Saugroboter der ZACO-Famile. Dem kann ich soweit natürlich auch zustimmen, denn es handelt sich technische gesehen um das neuste Top-Modell des Unternehmens, welcher dank seiner ausgereiften Saug- und Wischleistung punktet. Außerdem bekommt ihr vom deutschen Unternehmen nicht wie üblich 2 Jahre Garantie, sondern insgesamt 3 Jahre.  

Der ZACO A10 reinigt dank seines Laserdistanzsensors sehr präzise und erstellt sehr exakte Karten eurer Wohnung bzw. von eurem Haus. Dadurch manövriert dieser weitestgehend durch jeden Abschnitt in euren Räumlichkeiten, sofern dieser auch in die Ecken bzw. Lücken passt. 

Bei Saugen und Wischen kann man jedoch hier leider nicht beides auf einmal machen, sondern möchte man von Saugen auf Wischen wechseln, dann muss man den Behälter manuell wechseln, sodass dies nicht möglich ist, wenn man auf der Arbeit ist. Hier erfordert es somit etwas mehr eingreifen vom Nutzer, was man bei anderen Modellen nicht muss.

Dafür wiederum bietet der ZACO A10 eine sehr ordentliche Saug- und gute Wischleistung, bei dem beide Arbeiten zudem mit einer erstaunlich leisen Lautstärke überraschten. Des Weiteren punktet der ZACO A10 bei Staubbehälter mit einer sehr einfachen Entleerung, denn hier kann man den kompletten Behälter ohne eine störende Kante öffnen. 

Preis/Leistung

ZACO hat die UVP des A10 bei 469€e angesetzt, doch in verschiednen Onlineshops ist dieser aktuell für 399€ verfügbar.

Der Saugroboter hat zwar hier und da kleine Schwächen, zu denen z. B. die nicht ganz so genau Navigation zählt, doch dafür punktet dieser mit anderen Funktionen. Dazu zählen neben den bereits im Abschnitt „Beschreibung“ erwähnten Punkten auch die stufenlose Regulierung der Saugleistung und die Drehgeschwindigkeit der beiden Seitenbürsten. In puncto Saug- und Wischleistung konnte mich der ZACO A10 soweit absolut überzeugen, denn er liefert ein gründliches Reinigungsergebnis.

ZACO A10

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.zacorobot.eu