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Autor: Tobias

LG Q6

LG wurde 1958, als Tochter der Lucky Chemical Industrial Co., unter dem Namen Goldstar Co. gegründet. Anfangs wurden Radios, Fernseher, Kühlschränke, Waschmaschinen, Klimaanlagen und Staubsauger produziert. Im Jahr 1995 wurde der Firmenname von Goldstar in LG Electronics umbenannt. LG ist die Abkürzung von Lucky GoldStar. Gelegentlich ist auch die Bezeichnung LGe zu finden, wobei hier das e für Electronics steht. Inzwischen gehört der Konzern zu einer der ganz Großen und bietet Produkte aus den Bereichen Informationstechnik, Unterhaltungselektronik, Mobilfunk, Photovoltaik, sowie Haushaltsgeräte an.

Mit dem Smartphone LG Q6 bringt der Hersteller eine etwas abgespeckte Version des LG G6, welches wir bereits für euch getestet haben auf den Markt. Dabei handelt es sich preislich gesehen um ein Mittelklasse-Smartphone, welches mit einem Displayformat von 18:9 wie das G6 daher kommt. Doch wie schlägt sich das Mittelklasse-Smartphone im Test?

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des LG Q6 ist sehr schlicht gehalten. Auf der oberen Seite der komplett in schwarz gehaltenen Verpackung ist das Q6 Logo in Silber aufgedruckt. Bei den wenigen Informationen auf der Rückseite handelt es sich nicht großartig um das eigentliche Produkt, sondern vielmehr über den Hersteller. Auf der rechten Seite befindet sich ein großer Aufkleber, der unter anderem über die IMEI-Nummer, S/N-Nummer, Modellbezeichnung sowie die Farbe des LG Q6 informiert. Auf der linken Seite ist der Slogan „Life´s Good When You Play More“ aufgedruckt. Mit dem auch das LG G6 angepriesen wurde. Auf der oberen Stirnseite ist noch ein klassisches LG Logo zu sehen.

Nach dem Öffnen der Verpackung kommt direkt das LG Q6-Smartphone in der üblichen Schutzfolie zum Vorschein. Das restliche Zubehör verbirgt sich unter dem Gerät. Beim Lieferumfang gibt es wenig Überraschungen, es ist im Wesentliche alles dabei, was man für den täglichen Smartphone-Einsatz benötigt. Ladekabel, Netzteil, SIM-Tool, Kopfhörer und die üblichen Papier-Beilagen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Auf dem ersten Blick sieht das LG Q6 zumindest von der Frontseite direkt aus wie das LG G6. Das liegt vor allem an dem 5,5 Zoll großen Display, welches mit einem 18:9 Formfaktor daher kommt. Geschützt wird das Display übrigens von Gorilla Glas 3. Dank dem 18:9 Displayformfaktor und den sehr schmalen Displayrändern, ist das LG Q6 insgesamt recht kompakt und liegt sehr gut in der Hand.

Das es sich wie bereits erwähnt um eine abgespeckte Version des LG G6 handelt, merkt man vor allem auf der Rückseite. Denn das Gehäuse besteht nicht aus Glas oder Aluminium, sondern aus  Plastik, welches wesentlich kratzanfälliger ist. Unser Testmodel in Ice Platinum hat mir persönlich aber dennoch auf Anhieb gut gefallen. Das 5,5 Zoll große Smartphone bringt 149 Gramm auf die Waage und liegt wie bereits erwähnt sehr gut in der Hand. Dazu trägt die leicht abgerundete Rückseite bei.

Kommen wir zu den Bedienelementen. Da merkt man teilweise sehr, dass es sich um ein Mittelklasse-Smartphone handelt. Angefangen bei der linken Seite des Geräts, dort finden wir die Lautstärkewippe und etwas weiter unterhalb den SIM- und microSD-Slot. Anders als bei LG G6 besitzt das LG Q6 keinen Fingerabdrucksensor und so wurde der Power-Button auf die rechte Seite platziert.

Auf der Rückseite befindet sich neben einer Kamera-Linse noch ein LED-Blitz sowie der meiner Meinung nach schlecht platzierte Lautsprecher im unteren Bereich. Dazu unter dem Punkt Verarbeitung mehr. Zu guter Letzt befindet sich an der Unterseite noch das Mikrofon, ein veralteter USB-Typ-B Anschluss und eine Klinke-Buchse. Das Design des LG Q6 ist meiner Meinung nach kein besonders Highlight.

(Design: 2,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Sobald man des LG Q6 anschaltet, fällt einem der relativ schmale Rand rund um das Display auf. Durch das 18:9 Format ist das Display somit nicht breiter, sondern nur etwas länger als bei einem Display im 16:9 Format und lässt sich somit zumindest mit meinen durchaus großen Händen, weiterhin überall gut erreichen. Das LG Q6 ist IP52-zertifiziert und verträgt somit lediglich groben Dreck und Tropfwasser. Also damit ins Wasser gehen, solltet ihr definitiv nicht. Laut den Angaben von LG ist es zudem gegen Schläge gemäß Mil-STD-810G geschützt.

Die Verarbeitung des abgespeckten LG Q6 kann sich durchaus sehen lassen, ganz im Gegenteil zum Eindruck der Wertigkeit. Was hauptsächlich an der Rückseite liegt, denn hier wurde wie bereits erwähnt auf die Verwendung von Glas verzichtet und lieber mit Kunststoff gearbeitet. Des Weiteren hat LG auf der Rückseite auf eine Dual-Kamera und den Fingerabdrucksensor, der auch als Power-Button diente, verzichtet. Auch das der einzige Lautsprecher auf der Rückseite platziert wurde, was vor allem blöd ist, wenn das LG Q6 auf der Rückseite liegt, mindert diesen Eindruck.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display5,5 Zoll (18:9 Format) 2160 x 1080 Pixel, Pixeldichte beträgt 442 ppi
CPUQualcomm Snapdragon 435 8x 1,4 GHz
RAM3 GB RAM
Speicher32 GB (mit microSD bis zu 2 Terrabyte erweiterbar)
BetriebssystemAndroid 7.1.1 “Nougat”
Haupt-Kamera13MP f/2.2 Blende mit LED-Blitz
Front-Kamera5MP f/2.2 Blende
AnschlüsseUSB-Typ-B Anschluss; 3,5 mm Kopfhöreranschluss
Akku3000 mAh nicht austauschbar
KonnektivitätWi-Fi 802.11/b/g/n, Mobilfunknetz bis 4G, Wi-Fi Direct, Bluetooth 4.2 und GPS, A-GPS, GLONASS
Abmessungen
(LxBxH)
142,5 mm x 69,3 mm x 8,1 mm
Gewicht149 Gramm
Technische Daten des LG Q6

Performance

Zum Einsatz kommt ein Snapdragon 430 Prozessor von Qualcomm. Zwar verfügt dieser über acht Kern, jedoch Takten diese nur mit jeweils 1,4 GHz. Unterstütz wird dieser von drei Gigabyte RAM. Zwar ist der interne Flash-Speicher mit 32 Gigabyte (Netto 20 Gigabyte) nicht allzu groß bemessen, kann bei Bedarf aber mit einer mircoSD-Speicherkarte um bis zu 2 Terabyte erweitert werden. Als Betriebssystem ist Android 7.1.1 vorinstalliert.

Im Alltag dürfte die Leistung der verbauten Hardware den meisten ausreichen, den Mails verfassen, WhatsApp Nachrichten schreiben und im Internet surfen ist damit kein Problem. Jedoch merkt man die etwas schwächere Leistung bei grafisch anspruchsvollen Games, denn diese ruckeln hin und wieder mal. Dies ist auch nicht wirklich anders zu erwarten, denn schließlich handelt es sich wie LG selbst es bezeichnet nur um ein Mittelklasse-Smartphone.

Wie schneidet das LG Q6 im Benchmark Test ab? Dies haben wir für euch natürlich auch getestet. Hier das Ergebnis der Benchmark-Tests — 34.364 Punkte bei Antutu, bei Geekbench 4 kommt es im Singel-Core Test auf 508 Punkte und beim Multi-Core-Test auf 2075 Punkte. Damit liegt es nach diesem Test von der Leistung ungefähr bei einem Nokia 5.

(Performance: 2,5 von 5 Punkten)

Display

Das 5,5 Zoll große Display, das von LG als FullVision Full-HD+ Display bezeichnet wird, löst mit 2160 x 1080 Pixeln auf. Die Pixeldichte beträgt somit 442ppi. Zum Vergleich beim LG G6 ist es ein 5,7 Zoll Display mit einer Pixeldichte von 564 ppi. In Sachen Farbe, Kontrast und Bildschärfe ist es zwar etwas schwächer als das LG G6, dennoch kann das Display des LG Q6 überzeugen.

Leider ist die maximale Bildschirmhelligkeit etwas zu gering. So hatte ich im Outdoor-Einsatz bei maximaler Hintergrundbeleuchtung im Sonnenlicht meine Probleme, etwas auf dem Display zu erkennen. Mir persönlich hat das Display auf etwas zu stark gespiegelt, was das Ganze zusätzliche erschwerte.

(Display: 3,5 von 5 Punkten)

Akku

Der fest verbaute Akku hat eine Kapazität von 3.000 mAh und konnte im Test überzeugen. Denn das Durchhaltevermögen des Akkus kann sich durchaus sehen lassen. Ich konnte das LG Q6 gut einen Tage verwenden, bis ich es wieder aufladen musste. In dem Testzeitraum hatte ich teilweise über das mobile Datennetz und abends über WLAN im Internet gesurft, einige Videos angeschaut, Nachrichten versendet und gelegentlich telefoniert. Leider fehlt dem LG Q6, die schnell Ladefunktion Quick Charge, daher dauert das Aufladen wesentlich länger. Es dauerte knapp 2 einhalb Stunden, bis der Akku wieder voll aufgeladen war.

(Akku: 3 von 5 Punkten)

Kamera

Wie bereits erwähnt, gibt es auf der Rückseite keine Dual-Kamera, obwohl diese nun auch immer mehr bei Mittelklasse-Smartphones zum Einsatz kommt. Die Auflösung der Hauptkamera auf der Rückseite beträgt 13-Megapixel mit einer nicht so lichtstarken Blende von f/2.2.
Die Bildschärfe kann sich sehen lassen, auch wenn diese an den Rändern nachlässt. Mit der Farbwiedergabe war ich bei meinen Testaufnahmen sehr zufrieden.

Um mit der maximalen Auflösung von 13 Megapixeln Bilder aufzunehmen, müsst ihr jedoch unbedingt in den 4:3 Aufnahme-Modus wechseln, denn sonst werden die Bilder im 18:9 Format geknipst. Dies sieht zwar auf dem Display des LG Q6 sehr gut aus, jedoch macht dies beim Ausdrucken Probleme, da dies kein übliches Format für Fotos ist.

An der 13 Megapixel-Kamera gibt es in puncto Bildqualität nur wenig zu meckern. Bei Tageslicht schießt das LG Q6 gute Bilder, diesen fehlt leider etwas an Tiefenschärfe und an Kontrast. Dennoch bin ich mit der Kamera auf der Rückseite durchaus zufrieden. In dunkleren Lichtverhältnissen lässt die Qualität jedoch vor allem wegen der Blende von f/2.2 stark ab und das Bildrauschen nimmt zu.

Die Auflösung der Frontkamera beträgt 5 Megapixeln und erlaubt Bilder mit Normalen- (82 Grad) und Weitwinkel (100 Grad) zu knipsen. Damit sind vor allem Selfies mit mehreren Freunden kein Problem mehr. Auf dem Smartphone sehen die Selfies ganz gut aus, wenn man diese jedoch auf dem Computer betrachtet, fällt einem auf, dass diese deutliches Rauschen vorweisen und nicht richtig scharf sind.

Videos können mit dem LG Q6 mit maximal 1.080p und 30 fps aufgenommen werden. 4K- Videos sind leider nicht möglich. Mit der Qualität der Testaufnahme bei Sonnenschein war ich durchaus zufrieden. Auch hier ist die Farbdarstellung ganz gut.

(Kamera: 3 von 5 Punkten)

Software

Das LG Q6 kommt mit Android 7.1.1 Nougat Betriebssystem, welchem LG seine Nutzeroberfläche LG UX verpasst. Den Homescreen Launcher hat das Unternehmen sinnvoll optimiert. So ist z. B. der App-Drawer von Werk aus vorhanden, zudem passen sich die App-Icons, die geladen werden, automatisch an das Design der LG UX Oberfläche an. Der Umfang an vorinstallierten Apps hält sich zum Glück gering. Zwar sind einige Apps von LG vorinstalliert, diese sind aber durchaus interessant und bieten nützliche Funktionen. Googles künstliche Intelligenz „Google Assistent“ ist übrigens ebenfalls mit an Bord.

(Software: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die online präsentierten Produktbilder des LG Q6 entsprechen durchaus der Realität. Man muss natürlich zur Kenntnis nehmen, dass es sich hierbei um ein Mittelklasse-Smartphone handeln soll. Daher kommt es mit einer etwas schwächeren Leistung als das Flaggschiff LG G6 oder das LG V30 daher.
Einige Punkte wie z.B. die fehlende Dual-Kamera, den Fingerabdrucksensor und den fehl platzierten Lautsprecher sind einige der Dinge, die ich bemängeln kann. Auch die Ladezeit ist mit 2 einhalb Stunden nicht gerade kurz, wenigsten da hätte LG eine Schnellladefunktion integrieren können.

Preis/Leistung

Der Preis des LG Q6 war bei der Markteinführung 349 EUR (in D/A). Das ist gut 400 Euro günstiger als das LG G6, welches Anfang des Jahres erschienen ist. Dafür muss man wie bereits erwähnt aber auch auf einige Funktionen verzichten. Inzwischen ist das Smartphone seit einigen Wochen auf den Markt und je nach Farbe für knapp 250 EUR verfügbar. Dieser Preis entspricht eher dem, was geboten wird, denn für den veranschlagten UVP von 349 Euro würde man bessere Alternativen bekommen.

Das LG Q6 ist meiner Meinung nach ein gutes Smartphone. Es ist sehr gut für Smartphone Einsteiger geeignet. Auch wenn die verbaute Hardware nicht die Beste ist, reicht diese für viele Nutzer, welche ihr Smartphone lediglich zum Surfen, Telefonieren, Nachrichten schreiben und gelegentliche Schnappschüsse nutzen, vollkommen aus. Das große Display mit dem relativ schmalen Rand kann im Test durchaus überzeugen und auch die Kamera liefert akzeptable Bilder.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Sennheiser HD 4.50 BTNC

Sennheiser wurde 1945 als „Labor Wennebostel“ (Labor W) von Fritz Sennheiser gegründet und gilt heute noch als Traditionsunternehmen mit Sitz in Wedemark-Wennebostel bei Hannover, Deutschland. Weltweit beschäftigt Sennheiser aktuell etwa 2600 Mitarbeiter und unterhält weltweit drei eigene Produktionsstandorte: In der Zentrale Wennebostel (Deutschland), Tullamore (Irland) und in Albuquerque (USA).

1956 entwickelte das Labor W das erste Richtrohrmikrofon, 1968 brachte Sennheiser den ersten offenen Kopfhörer der Welt auf den Markt, den HD 414. Dieser erste Kopfhörer sorgte durch damals hohen Tragekomfort, dass das Modell zum Erfolg wurde und die Kopfhörersparte zu einem wichtigen Standbein der Firma Sennheiser wurde.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist typisch für Sennheiser und das ist keineswegs negativ gemeint. Auf der Frontseite wird das eigentliche Produkt, der Sennheiser HD 4.50 BTNC, großzügig präsentiert. Während auf der Vorderseite weitestgehend auf Informationen zum Produkt verzichtet wird, werden alle relevanten Informationen, samt der CapTune-App an den beiden Seiten abgebildet. Die Rückseite beinhaltet neben, den wichtigsten technischen Daten, auch noch ausgewählte Merkmale des Kopfhörers in verschiedenen Sprachen.

Die Verpackung besteht aus einer stabilen und ausreichend dicken Kartonage. Diese ist durch eine Beschichtung weitestgehend matt gehalten und besticht durch einige glänzende Details. Öffnet man die Verpackung, befindet sich im Inneren ein Plastikeinschieber, in welchem der HD 4.50 BTNC, sowie der Zubehör passgenau untergebracht sind.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Das Design des Sennheiser HD 4.50 BTNC ist sehr minimalistisch gehalten. Trotz, dass Sennheiser bei dem zum Großteil mattschwarz gehaltenen Kopfhörer auf Plastik setzt, wirkt dieser auf keinem Fall billig. Denn bei dem Plastik handelt es sich um kein billig Plastik, sondern um ein sehr hochwertiges.

Das mattschwarze Design wird lediglich durch ein paar wenige silberne Akzente aufgelockert. Auf auffällige Sennheiser Logos z.B. auf den Ohrmuscheln hat man hier verzichtet. Diese sind nur in Form eines Schriftzuges und Logo auf dem Kopfbügel zu sehen. Beim Klappmechanismus und der Höhenverstellung des Bügels wurde erstaunlicherweise auch auf eine Metallverstärkung verzichtet. Dafür kann ich beim HD 4.50 BTNC das leichte Gewicht, sowie das dieser äußerst unempfindlich gegen Fingerabdrücke ist, loben.

Bei den vorhandenen Anschlüssen handelt es sich um die Üblichen. Sämtliche Bedienelemente sowie Anschlüsse sind an der rechten Ohrmuschel untergebracht. Ganz oben leicht unterhalb des Ohrmuschelgelenkes befindet sich der Ein/Ausschaltknopf, sowie direkt darüber eine Status-LED, die unter anderem zeigt, ob der Kopfhörer Ein- oder Ausgeschaltet ist. Zudem teilt dies auch eine freundliche Frauen Stimme mit. Direkt darunter befindet sich der Play/Pause, Track Vor/ Zurück Schieberegler und direkt daneben die Lauter/ Leiser Wippe.

Dabei muss ich loben, dass die bisher genannten Bedienelemente auch während des Tragens ohne Probleme bedient werden können. Da alle Knöpfe unterschiedlich gestaltet sind, kann man diese sehr einfach mit der Hand erfüllen

Kommen wir zu den Anschlüssen. Beim Sennheiser HD 4.50 BTNC handelt es sich zwar um einen Bluetooth Kopfhörer, jedoch kann auch dieser per 3,5mm Kabel betrieben werden. So findet man an der rechten Ohrmuschel auch ein 3,5mm Klinken-Anschluss, sowie direkt daneben ein Mikro-USB Port zum Aufladen des Akkus. Zu guter Letzt befindet sich an der Außenseite der Ohrmuschel, sowie neben dem Mikro-USB Port ein Mikrofon.

Im linken Ohrmuschel wurde ein NFC-Chip integriert. Ein entsprechendes Smartphone vorausgesetzt, soll so das Paaren vereinfachen. Da wir allesamt auf iPhones setzen und Apple bekanntlich auf eine eigene Lösung mit dem W1-Chip setzt, kann diese Funktion nicht näher betrachtet werden.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung der Sennheiser HD 4.50 BTNC gibt es nichts zu beanstanden. Zwar setzt Sennheiser wie bereits erwähnt so gut wie nur auf hochwertigen Kunststoff. Doch dies hat auch einen positiven Nebeneffekt. Denn das ist mit knapp 238g (ohne Kabel) wirklich gering und ist extrem angenehm zu tragen und stört auch bei längeren Tragezeiten kaum. Angenehm sind auch die relativ dicken Ohrpolster, welche mit einem sehr weichen Memory Ohrschaum ausgestattet sind. Leider besteht die Polsterung des Kopfbügels nicht erwartungsgemäß aus Leder, sondern aus einem weichen Silikon. Was man meiner Meinung nach bei einem Kopfhörer in dieser Preisklasse etwas enttäuschend ist.

(Verarbeitung: 3 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Kopfhörer
KategorieOver-Ear-Ohrhörer Kabellos
Farbeschwarz matt
KonnektivitätBluetooth 4.0 und NFC
Gewicht238 Gramm
MaterialKunststoff
TönerJeweils links und rechts ein 32mm Driver
Empfindlichkeit113 dB SPL/mW
Impedanz18 Ω (Ohm)
Frequenzbereich18 Hz – 22 kHz
Lieferumfang1x Sennheiser HD 4.50 BTNC Over-Ear-Kopfhörer
1x Transporttasche
1x 3,5mm Klinkenkabel (1,4 meter lang)
1x Micro-USB Ladekabel
Technische Daten des Sennheiser HD 4.50 BTNC

Tragekomfort

Typischerweise sind Ohrumschließende Over-Ear Kopfhörer nicht für ihr kleines Erscheinungsbild bekannt. Dies gilt natürlich auch für den Sennheiser HD 4.50 BTNC. Allerdings tragen sie sich wie bereits erwähnt dank den Ohrpolstern, welche mit einem sehr weichen Memory Ohrschaum ausgestattet sind, sehr angenehm. Zwar ist mir am Anfang direkt der relativ schmale Freiraum zwischen den Ohrpolstern aufgefallen, daher hatte ich etwas Skeptis, ob meine Ohren hineinpassen und der Kopfhörer angenehm sitzt. Diese Skepsis am Anfang hat sich nach dem ersten Aufsetzen gelegt. Denn der Tragekomfort ist gut.

Auch beim längeren Tragen drückt nichts. Ich persönlich habe die Kopfhörer bei meiner täglichen Zugfahrt zur Arbeit knapp 45 Minuten am Stück getragen, ich konnte anschließend nur feststellen, dass die Ohren spürbar wärmer geworden sind. Dank zwei Gelenke an den Streben und der verstellbaren Höhe schmiegt sich der Kopfhörer ohne Komfortverlust an die verschiedensten Kopfformen an.

Da es sich wie bereits erwähnt um Over-Ear-Kopfhörer handelt, ist der Tragekomfort für Brillenträger ein wenig schlechter. Denn die Ohrmuscheln haben einen etwas stärkeren Anpressdruck welcher einen leichten Druck auf den Brillenbügel ausübt, was auf Dauer unangenehm werden kann.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Da es sich bei Senheiser um einen Premium Hersteller im Bereich Kopfhörer handelt, war ich anfangs auf den Blick des Preises etwas skeptisch. Denn knapp 200 Euro sind bei Sennheiser noch „günstig“. Jedoch kann ich behaupten, dass Sennheiser beim HD 4.50 BTNC gute Arbeit geleistet hat. Die beiden verbauten 32mm Speaker geben Höhen sehr klar und detailreich wieder. Auch die Mitten kommen sehr neutral rüber, was dazu führt, dass der Gesang und die Stimmen sehr gut dargestellt werden. Zudem ist der Bass ein wenig angehoben, sodass gerade Tief- und Kickbass sehr kräftig wiedergegeben werden.

Ebenfalls ein wichtiger Punkt ist, wie sich die NoiseCancelling Funktionalität schlägt. Diese – bei Sennheiser „NoiseGard“ getaufte Funktionalität – weiß zu beeindrucken. Mittels DSP-Berechnung wird hier ein Antischall berechnet, basiert also auf dem physikalischen Prinzip der Phasenauslöschung. Die Geräuschunterdrückung funktioniert hier relativ gut, aber schon die dicken Ohrpolster allein Filtern einen Großteil der Umgebungsgeräusche heraus. Bei statischem Lärm wie z.B. Motorengeräusche von Autos und bei der täglichen Fahrt mit der Bahn, werden die üblichen Störgeräusche gut eliminiert.  Somit kann man ungestört in die Musik eintauchen.

NoiseGard kann bei Bedarf deaktiviert oder aktiviert werden, dazu einfach gleichzeitig die Lautstärketasten +/- gedrückt halten. Anschließend blinkt die Status LED 3-mal violett. Blöde dabei ist nur, dass die LED beim aktiveren bzw. deaktivieren gleich blinkt. Somit weis man nicht auf Anhieb, ob NoiseGard nun aktiv ist oder nicht. Die maximale Lautstärke ist mehr als ausreichend. Denn wer damit ständig mit voller Lautstärke Musik hört, schadet auf jedem Fall auf Dauer seinem Gehör.

Auch das telefonieren, mit dem Sennheiser HD 4.50 BTNC funktionierte ohne Probleme. Anrufe konnten einfach entgegengenommen werden und man konnte die Gesprächsperson sehr deutlich verstehen. Leider nimmt das Mikrofon deutlich die Umgebungsgeräusche mit auf, was gerade bei Gesprächen im Stadtzentrum, wo viel Los ist, dazu führt, dass man von seiner Gesprächsperson nicht immer deutlich verstanden wird. Beim Ansehen von Videos und Filmen konnte ich übrigens keine Verzögerungen feststellen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Die Akkulaufzeit der HD 4.50 BTNC gibt Sennheiser mit 19 Stunden bei aktiviertem Bluetooth und NoiseGard an. Bei deaktiviertem NoiseGard sind sogar bis zu 25 Stunden drin. Ich kam bei mittlerer Lautstärke und aktiviertem Bluetooth sowie NoiseGard zusammengerechnet auf knapp 18 Stunden, was sich absolut sehen lassen kann.

Wenn der Akku dann doch zu Neige geht, kann er über das mitgelieferte Micro-USB Kabel am Laptop oder mithilfe des Smartphone-Netzteil aufgeladen werden. Alternativ lässt sich der Sennheiser HD 4.50 BTNC natürlich auch mit dem mitgelieferten Klinkenkabel verwenden. Da leider keine Schnellladefunktionalität integriert ist, dauert der Ladevorgang für den 600mAh großen Lithium-Polymer-Akku etwa zwei Stunden.

Bluetooth

Ist der User im Besitz eines NFC fähigen Smartphones, ist das koppeln innerhalb weniger Sekunden erledigt. Aber auch ohne Gerät mit einer solchen Funktionalität erfordert es keiner besonderen Kenntnisse. Durch das erstmalige Einschalten wechselt der HD 4.50 BTNC automatisch in den Pairing-Modus. Solle dies nicht der Fall sein, dann einfach die Ein-/Austaste für 4 Sekunden gedrückt halten. Insgesamt kann sich der Kopfhörer bis zu 8 Geräte merken.

Solange sich Smartphone und Kopfhörer im selben Raum befinden, ist die Bluetooth-Verbindung bis zu einer Entfernung von knapp 10 Metern exzellent. Kommen Wände oder wirklich großen Entfernungen dazwischen, stockt die Verbindung oder reißt ab.

Zubehör

Der Sennheiser HD 4.50 BTNC kommt mit einem Transporttasche, welche für diese Preisklasse nicht angemessen ist. Die Tasche wirkt sehr billig und ist nicht gepolstert. Somit bietet diese für den Ernstfall absolut null Schutz. Das kann man besser machen!

Auch ist es ärgerlich, dass zudem kein Flugzeugadapter mit im Lieferumfang dabei ist. Lediglich ein Micro-USB Kabel zum Laden des Kopfhörers und ein Klinkenkabel, sowie eine Kurzanleitung und Sicherheitshinweise sind im Lieferumfang dabei.

App

In der CapTune-App von Sennheiser, lässt sich die Höhen- und Bassanhebung manuell justieren. Zudem kann man dort den HD 4.50 BTNC nach seinen individuellen Ansprüchen einstellen. Leider bringt diese App meiner Meinung wenig, da diese Einstellungen nicht auf dem Kopfhörer, sondern nur in der App gespeichert werden. Wenn man also per Apple Musik, Spotify und Co. Musik hört, wird man feststellen, dass die Änderung des EQ in der CapTune-App keine Veränderungen bringen.

(Ausstattung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Innen spektakulär, außen minimalistisch. So beschreibt Sennheiser den HD 4.50 BTNC Kopfhörer. Dem kann ich so absolut zustimmen. Der Klang, die Akkulaufzeit und die Funktionen, mit welchen der Kopfhörer daher kommt, können überzeugen. Zudem ist das Ganze in einem hochwertigen Kunststoff Gehäuse gepackt, welches zeitlos wirkt.

Preis/Leistung

Sennheiser HD 4.50 BTNC gut verarbeiteter, kabelloser Kopfhörer mit guter Geräuschunterdrückung und einer Akkulaufzeit, welche im Alltag völlig ausreichend ist, kann überzeugen. Hinsichtlich der gebotenen Leistung und der angepeilten Zielgruppe ist eine UVP von 199€ durchaus zu rechtfertigen.
Wer viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist oder auch oft verreist findet mit dem Kopfhörer seine verdiente Ruhe. Das schlichte mattschwarze Design weis zu gefallen.

Sennheiser HD 4.50 BTNC

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Qbo You-Rista + Milk Master

Bei der Marke QBO handelt es sich um eine von Tchibo gegründete Marke. Es sich um ein Kapsel-Kaffee-System mit Kapseln in Würfelform. Diese sind aus Kunststoff (Polypropylen) gefertigt und in jeder Kapsel befinden sich 7,5 Gramm gemahlener Kaffee.

Bei der QBO-Kaffeemaschine handelt es sich um eine „smarte“ Maschine, sondern um eine die ins WLAN-Netz eingebunden wird und mit der passenden App von QBO bedient werden kann. Das Besondere ist dabei auch, dass man in der App z.B die Menge des Milchschaums sowie der Milch im Latte macchiato selbst bestimmen kann.

In dem folgenden Test wurde die Qbo You-Rista zusammen mit dem Milk Master getestet. Dieser ermöglicht, die Zubereitung von Latte macchiato, Milchkaffee und Cappuccino –  sowohl mit warmer, als auch kalter Milch. Ob die Qbo You-Rista eine gute Alternative zu Nespresso und Co. ist, versuche ich in diesem Test herauszufinden!

Qbo You-Rista

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Eine wirklich sehr schön anzusehende Verpackung. Die Kapselmaschine wird auf der vorderen, sowie rechten Seite groß und edel präsentiert. Zudem sind ein paar Informationen, wie einfach die Maschine funktionieren soll aufgedruckt. Des Weiteren ist auf der rechten Seite beim Schriftzug „You-Rista“ ein Wi-Fi Symbol zu sehen. Dieses soll einem sofort zeigen, dass diese Maschine mit dem WLAN im eigenen Heim gekoppelt werden kann.

Auf der linken Seite sind einige Prüfsiegel, die Maschinenfarbe und die Adresse des Unternehmens aufgedruckt. Auf der Rückseite der Verpackung wird die Auswahl an Kapseln, sowie Getränke, die man mit der Qbo You-Rista zubereiten kann dargestellt.

Die Verpackung wurde so konzipiert, dass diese per Transportgriff getragen werden kann. Sehr raffiniert ist auch das Innenleben der Verpackung. Denn diese wird beim Öffnen nach allen vier Seiten aufgeklappt. Außerdem findet man darin auf der Unterseite, sowie an den beiden langen aufgeklappten Seiten passgenaue Styroporformen. Dadurch wird die Maschine samt Zubehör (Wasserbehälter, Milk Master, usw.) bestens geschützt.

Es liegt auch eine Bedienungsanleitung bei, die aber durch die einfache Bedienung nicht wirklich benötigt wird. Denn der Aufbau der Maschine wird auf der aufgeklappten Verpackung in vier einfach Schritten erklärt. Auf der gegenüberliegenden Seite wird zudem noch die App erklärt und was man damit machen kann. Falls man gar nicht klarkommen sollte, ist sogar eine kostenfreie Hotline direkt daneben aufgedruckt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Design der Maschine gefällt mir persönlich ganz gut. Mit 281 x 217 x 315 mm und knapp 6 kg ist die Qbo You-Rista keine leichte Kapselmaschine. Zudem kommen, wenn man den Milk Master besitzt, noch einmal knapp 1 kg dazu. Daher wiegt die Qbo You-Rista fast so viel wie ein Kaffeevollautomat und nimmt in der Küche auch fast so viel Platz in Anspruch. Hat man aber eine große Küche und trinkt nicht täglich Kaffee, sodass sich ein Vollautomat nicht lohnen würde, macht die Maschine dennoch einen eleganten Eindruck.

Der Grund für diese Größe liegt darin, dass Qbo alles kompakt halten wollte. So ist der Wassertank, sowie der Kapsel-Auffangbehälter als Schublade auf der Vorderseite integriert. Zudem gibt es unter dem Auffangbehälter noch ein Fach zum Herausziehen, in dem sich eine separate Abtropfschale für kleine Gläser bzw. Espresso Tassen befindet.

Das Gehäuse der von uns getesteten Qbo You-Rista hat die Farbe „Ultimate Black“. Es gibt jedoch noch vier weitere Farben darunter: Urban Grey, Urban Grey Matt, Ultimate Black Matt und Vibrant Red. Dabei hat das komplette Gehäuse die gleiche Hauptfarbe, egal welche Farbe ihr wählt. Der Unterschied in der Farbenbezeichnung matt liegt nur an den Edelstahl Elementen, diese sind bei der matten Version eben matt und bei der normalen Hochglanz. Das Fundament, sowie die Abtropfschale würde ich als goldbraun beschreiben, bei der Farbe Vibrant Red ist dieser silber. Der Milk Master wird direkt vorne unter einer Klappe am Kaffeeauslauf eingesteckt und von dort aus mit Strom versorgt.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung ist sehr gut und gibt kaum Anlass zur Kritik. Die Maschine ist, wenn ich an die anderen Maschinen die Tchibo selbst verkauft denke, überraschend hochwertig verarbeitet. Das Gehäuse besteht komplett aus Kunststoff, wirkt aber dennoch sehr hochwertig und robust. Die massive Edelstahlklappe, in der die Kapsel eingelegt wird, funktioniert geschmeidig und problemlos. Das 2,8 Zoll große Display zeigt sämtliche Informationen gut leserlich an.

Der Wasserbehälter und der Kapsel-Auffangbehälter lassen sich sehr einfach entnehmen und wieder einsetzen. Das Kabel ist bei Anlieferung ordentlich in der Unterseite in einer Wickelhilfe aufgewickelt.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kaffemaschinen-ArtKapselmaschine
FarbenUrban Grey, Urban Grey Matte, Ultimate Black, Ultimate Black Matte, Vibrant Red
Maße281 x 217 x 315 mm
Gewicht6 kg (mit Milk-Master 7 kg)
DatentransferWiFi
AppAndroid und iOS
Pumpendruckbis zu 19 bar
Aufheizzeitmax. 15 Sekunden
Kapselpreise8 Stück 2,95€
27 Stück 9,95€
LieferumfangQBO You-Rista
Milk Master (separat erhältlich oder im Set)
Bedienungsanleitung
24 Monate Garantie
Technische Daten des Qbo Your Rista + Milk Master

Einrichtung

Die Einrichtung ist wirklich sehr einfach gehalten. Zuerst sucht man sich in der Küche einen geeigneten Platz für die Qbo Maschine. Danach das massive Edelstahlgitter in die Tropfschale einlegen und diese in die Qbo You-Rista einschieben. Der Kapselbehälter, die kleine Tropfschale für Espressotassen und der Wassertank befinden sich bei der Anlieferung bereits in der Maschine. Bei all diesen Dingen handelt es sich um Einschubfächer. Ach ja, da ohne Wasser kein Kaffee gebrüht werden kann, müssen wir zuerst noch den Wassertank mit Wasser füllen. Diesen einfach herausziehen und diesen durch die ausreichend große Öffnung oben auffüllen.

Wer sich dazu entscheidet die Maschine gleich im Set mit Milk Master zu bestellen, der kann sich auch noch auf die Zubereitung von Milch Getränken freuen. Dieser ist ebenfalls bei Anlieferung bereits zusammengebaut und muss somit nur noch mit Milch befüllt werden. Dazu ganz einfach den oberen Teil ein wenig gegen den Uhrzeigersinn drehen.

Ach ja den Milk Master anzuschließen ist sehr simple. Dazu einfach neben dem Kaffeeauslauf die kleine Klappe nach oben klappen und dort den Milk Master einschieben. Dieser sollte bei richtigem Sitz fühlbar Einrasten. Ist man sich nicht sicher, einfach nochmals etwas dagegen drücken. Bei mir kam es in dem Testzeitraum von 5 Wochen ca. 2-mal dazu, dass ich ihn nicht 100 % richtig eingerastet hatte. Aber in diesem Fall war das kein Problem, denn nach ganz kurzer Milchansaugung, bricht dieser die Zubereitung ab und meldet dann auf dem Display „Zubereitung fortsetzen? “Dann wusste ich sofort, der Milk Master ist nicht richtig fest.

So kommen wir nun zum Einrichten der Maschine. Dies wird über die Qbo-App gemacht und ist wirklich sehr einfach. Wie im Video unten zu sehen, geht das ganze aber auch direkt über die Maschine. Ich habe die Einrichtung über die iOS-App gemacht. Dazu zuerst die Maschine am oberen Drehknopf einschalten und in der App auswählen. Dann wird man eigentlich Schritt für Schritt sehr verständlich durch die App geführt, sodass man am Ende die Maschine in das heimische WLAN Netz eingebunden hat. Wenn ein Software Update für die Maschine verfügbar ist, führt sie dies aus, kurz bevor sie sich automatisch abschaltet.

(Einrichtung: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Für den alltäglichen Ablauf benötigt man die App eigentlich nicht. Denn hat man alle Getränke, die man haben möchte an die Maschine gesendet, kann man alles Weitere direkt an der Maschine auswählen.

So finden wir auf der Oberseite der Maschine sämtliche Bedienelemente. Bei diesen handelt es sich um drei normale Knöpfe und ein Drehknopf. Der erste Knopf ist für die Getränke Auswahl zuständig. Solang dieser Knopf, auf dem eine Tasse abgebildet ist, leuchtet, können wir uns mit dem großen Drehknopf durch die Auswahl an Getränken navigieren. Dann einfach Kapsel reinlegen, was übrigens sehr einfach ist, einfach die gewünschte Sorte auswählen, Hebel hoch, Kapsel rein (keine Angst, kann nicht falsch eingelegt werden) Hebel runter und fertig. Nun wie bereits erwähnt das gewünschte Getränk auswählen und durch das Drücken auf den Drehknopf startet die Zubereitung.

Die verbrauchte Kapsel fällt nach dem Brühvorgang automatisch in den Kapselbehälter, welcher ca. 6 Kapseln fassen soll. Keine Sorge, auf dem Display zeigt die Maschine euch rechtzeitig, wann ihr den Behälter leeren sollt. Aber auch wenn der Wassertank gefüllt oder die Tropfschale geleert werden muss, wird einem mitgeteilt.

Meistens musste ich den Kapselbehälter nach den von Qbo angegebene 6 Kapseln leeren. Zwei bis dreimal war es aber auch der Fall, dass mir die Maschine dies schon nach einer oder Zwei Kapsel mitteilte. Falls ihr das leeren ignorieren solltet, stauen sich die Kapsel nach oben, was dazu führt, dass die Pressbrew-Einheit einen Fehler meldet. Somit müsst ihr dann erst die Kapseln entfernen und dafür sorgen, dass der Stau behoben ist.

Manch einer fragt sich nun sicherlich, warum die Tropfschale bei einer Kapselmaschine geleert werden muss. Ganz einfach, die Maschine nutzt bei der Zubereitung eine kleine Menge Wasser, um den Heizkreislauf wieder herunterzukühlen. Dieses Wasser fliest dann in die Tropfschale und muss bei der Meldung „Tropfschale leere“ geleert werden.

Nun kommen wir zu den weiteren Knöpfen. Auf dem Zweiten ist ein Tropfen abgebildet. Dieser dient dazu, bei Bedarf die Tasse vorzuwärmen oder den Spülvorgang bspw. des Milk Master manuelle zu starten. Die dritte Taste bietet euch die Möglichkeit die Maschineneinstellungen, einzusehen und zu verändern. Diese findet man aber auch in der App.

Sollte während der Zubereitung eine Getränkes z.B. das Wasser oder die Milch leer gehen. Ist das auch kein Problem, denn die Qbo Your-Rista fragt auf dem Display nach, ob sie mit dem Getränk fortfahren soll. Dies ist sehr praktisch, denn wie oft geht mir bei meinem teureren Vollautomaten die Milch leer und es kommt nur noch Dampf und somit war die Zubereitung oftmals umsonst.

(Bedienung: 3,5 von 5 Punkten)

App

Die eigentliche Besonderheit der Qbo You-Rista. Ist diese Funktion ein Must-have oder sinnfrei? Seit September auf jeden Fall eine tolle Funktion. Denn da kam ein Software-Update für die Maschine raus. Seitdem ist es möglich, die Maschine als eine Art Fernbedienung zu nutzen. Davor konnte man wie bereits erwähnt nur Getränke nach den eigenen Vorlieben erstellen und an die Maschine senden. Nun ist es möglich, die Zubereitung eines Getränks bis zu 7 Tage im Voraus zu planen und die Uhrzeit der Zubereitung einzustellen. Aber wie bereits erwähnt, kann man in der App auch die Basis-Getränke verändern oder den Pflegestatus der Maschine einsehen.

Unter dem ersten Menüpunkt Getränke, die Auswahl an Kaffeegetränke zu denen Ristretto, Espresso, Espresso Macchiato, Kaffee, Kaffee Grande, Cappuccino, Kaffee Latte, Milchkaffee, Latte Macchiato, Iced Cappuccino, Iced Kaffee Latte, Iced Latte Macchiato sowie kalter und warmer Milchschaum zählen, nach seinen eigenen Wünschen verändern. So kann man z.B. beim Latte Macchiato, die große (280 ml, 200 ml oder 80 ml) festlegen, ob die Milch kalt oder warm sein soll und wie viel Kaffee oder Schaum Anteil man haben möchte.

Beim Milchkaffee kann man zudem noch den Milchanteil einstellen. Das Ganze ist grafisch sehr gut dargestellt und lässt sich sehr gut mit Schiebereglern am Smartphone einstellen. Ist man fertig, kann man der Kreation einen Namen geben und diese direkt an die Maschine senden, sodass man ab sofort diese Kreation zubereiten kann. Oder man kann die Zeit der Zubereitung im Voraus planen.

Unter dem Menüpunkt Maschine sieht man direkt seine Maschine und den Pflegestatus. Drückt man auf die Maschine, bekommt man noch mehr Infos zum Pflegestatus. Sofort wird einem angezeigt, wie viel Kapseln noch zubereitet werden können, bis die Maschine mit einer Qbo-Reinigungskapsel gereinigt werden muss. Direkt daneben steht, wie viel Liter Wasser noch verbraucht werden kann, bis eine Entkalkung notwenig ist. Zudem steht direkt daneben der Pflegestatus des Milk Masters (sofern man diesen hat). Dieser soll nach jedem Gebrauch gespült werden, was die Maschine automatisch auch nach jeder Zubereitung fragt und beim Bestätigen automatisch durchführt.

Zudem kann man hier sämtliche Einstellungen der Maschine verändern, das Getränke Menü kann bearbeitet werden und ob die Qbo-Maschine Pusch-Benachrichten an das Smartphone bzw. an die Apple Watch senden soll. Sehr nette Idee, denn ich hab ab und zu den Milk Master vergessen wegzunehmen und in den Kühlschrank zu stellen. Sobald sich die Maschine ausschaltet, erscheint die Nachricht, dass der Milk Master noch angeschlossen ist. Ausschalten tut sie sich trotzdem, nur sollte man ihn auch wirklich wegen den Keimen usw. in den Kühlschrank stellen.

Der dritte Menüpunkt widmet sich dem Qbo-Account und das Kaffee-Logbuch. Hier seht ihr, wie viel Getränke und wie viel Koffein ihr heute konsumiert habt. Außerdem gibt es einige Erfolge, die man z.B. über eine bestimmte Anzahl an zubereiteten Kaffeegetränken freischalten kann. Auch wird einem der soggenante Qbo-Rang (Qbo-Einsteiger, Qbo-Freund etc.) angezeigt sowie die letzten Getränke die mit der Qbo You-Rista zubereitet wurden.

Kommen wir nun zum vorletzten Menüpunkt, bei diesem gelangen wir in den Qbo-Store um z.B. Zubehör wie Löffel, Gläser oder Kapsel nachzubestellen. Der Letzte und somit fünfte Menüpunkt beherbergt einen Qbo-Finder, zum Finden von Qbo-Stores in der Nähe und einige weitere Punkte wie Datenschutz, Impressum usw.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

Reinigung, Pflege & Entkalkung

Die Reinigung und Pflege ist ziemlich simpel. Die Maschine und dessen Zubehör, wie Wasserbehälter, Kapsel-Auffangbehälter können mit einem milden Reiniger besprüht und mit frischem Wasser abgespült werden. Die Linse des Kapselsensors sollte, falls es mal Probleme beim Erkennen der Kapsel gibt, nur mit einem trockenen und fusselfreien Tuch gereinigt werden. Sämtliche Teile der Qbo You-Rista sollten nicht in Geschirrspülern gereinigt werden.

Sobald eine Reinigung notwenig ist, wird dies in der App angezeigt. Sogar sehr genau, denn da seht ihr wie bereits erwähnt, wie viele Kapseln man noch bis dahin zubereiten kann. Nun nimmt man eine der Reinigungs-Kapseln, die immer im 4er-Pack verkauft werden, und legt diese wie eine normale Kapsel ein. Sofort wird diese erkannt und die Maschine fragt, ob man eine Reinigung durchführen möchte.

Dann noch den Wassertank mit 500 ml Wasser füllen und ein mindestens 500 ml großen Auffangbehälter unter den Auslauf stellen. Direkt wird Reinigung auf dem Display angezeigt und ein Fortschrittsbalken. Sobald die Maschine fertig ist, fällt die Reinigungskapsel in den Auffangbehälter. Da der Inhalt der Reinigungskapsel nicht mit dem Wassertank in Kontakt kommt, muss dieser nicht ausgespült werden. Somit kann direkt danach der nächste Kaffee zubereitet werden.

Nach ca. 40- 60 Liter Wasser, abhängig vom Härtegrad, muss die Maschine auch einmal entkalkt werden. Eine Entkalkung dauert ca. 45 Minuten und benötigt 2 Entkalkungstabletten, diese werden in den bereits bis zur max. Markierung gefüllten Wassertank gegeben. Sofern man einen Milk Master besitzt, muss man diesen im leeren Zustand ebenfalls anschließen. Dann noch ein mindestens 1 Liter großes Auffanggefäß unter den Auslauf stellen und die Entkalkung starten.

Sobald diese nach ca. 40 Minuten fertig ist den Milk Master kurz entfernen, das Auffanggefäß leeren und den Wassertank mit klarem Wasser ausspülen. Nun den Wassertank wieder bis zur max. Markierung mit Wasser füllen und das ganze mit frischem Wasser durchspülen lassen. Achtung Auffangbehälter unter den Auslauf stellen nicht vergessen.

Ich musste in dem Zeitraum, in dem ich die Qbo You-Rista hatte, diese nicht entkalken, sondern nur zwei Mal Reinigen. Die ganzen Schritte werden sehr gut auf dem Display oder in der App Schritt für Schritt erklärt.

(Reinigung, Pflege, Entkalkung: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Qbo schwärmt damit, dass die You-Rista & Milk Master die perfekte Kombination für das komplette Barista-Spektrum vom Ristretto bis zum Iced Cappuccino ist. Sowie der intuitiven Bedienung durch das Display. Dem kann ich völlig zustimmen, die Auswahl an Standard-Getränken und die Möglichkeit eigene Kreationen zu erstellen ist einfach klasse. Zudem funktioniert das Ganze sehr einfach und alles wird sehr gut erklärt.

Wichtig ist natürlich auch der Geschmack des Kaffees sowie die Auswahl. Mit je 6 Kaffee- und Espresso-Sorten in verschiedenen Intensitäten, sowie einer koffeinfreien Espresso-Sorte, dürfte jeder eine Kapsel nach seinen Geschmack finden. Der Kaffe schmeckt mir persönlich sehr gut und die, die ihn bei mir probiert haben fanden diesen ebenfalls lecker. Somit kann ich sagen, die angegebenen Beschreibungen entsprechen der Wahrheit. Kaffeegenuss pur ist garantiert.

Preis/Leistung

Die Qbo You-Rista kostet ohne Milk Master 249 Euro. Wer diesen separat kauft zahlt dafür 69 Euro. Doch das ganze gibt es auch im Set für 299 Euro. Ob der Preis für eine Kapsel-Maschine gerechtfertigt ist, ist eine sehr subjektive Frage. Die einen schwören auf den guten Kaffee und die Bequemlichkeit, die anderen schimpfen über die zu teuren Preise und die Belastung der Umwelt. Da kommt eben drauf an, wie viel Kaffe man täglich daheim trinkt.

Übrigens eine Packung Kapseln in der 8 Stück drin sind kostet 2,95 Euro. Das ist natürlich für 7,5 Gramm Kaffee viel Geld, aber wie gesagt für diejenigen, die zu Hause gerne ab und zu Kaffe trinken möchten, ist so eine Kapselmaschine sicherlich sinnvoller als ein Kaffeevollautomat. Denn dieser ist von dem Reinigungsaufwand, der eigentlich einmal die Woche gemacht werden sollte, um einiges aufwendiger. Für Technikliebhaber ist diese Kapselmaschine sicherlich ein sehr nettes Spielzeug. Da man inzwischen die App als art Fernbedienung nutzen kann, was ein sehr nettes Feature ist.

Qbo You Rista + Milk Master

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Jabra Evolve 75

Der Hersteller Jabra, wurde 1983 in Utah gegründet. Das Unternehmen hat sich hauptsächlich auf das Entwickeln und Herstellen von Headsets fürs Büro spezialiert. Zudem dürfte das Unternehmen dem ein oder anderen auch für seine schnurlose Sportkopfhörer sowie dem Jabra Solemate Lautsprecher bekannt sein. Jabra bietet auch Freisprecheinrichtungen für Fahrzeuge an.

Jabra ist Teil der 1869 gegründet GN-Gruppe. Diese Gruppe unternimmt viel dafür, die Kommunikation zu revolutionieren. So hat diese Gruppe z.B. das weltweit erste Seekabel verlegt und damit die telegrafische Verbindung zwischen Ost und West herzustellen.

Diesen Unternehmergeist der GN-Gruppe hat Jabra dazu inspiriert, eigene Grenzen zu überwinden. So hat das Unternehmen z.B. das weltweit erste Mikrofon mit Ultra-Geräuscheunterdrückung, das erste Bluetooth-Headset, sowie den ersten Sport-Kopfhörer mit In-Ear-Herzfrequenzmessung auf den Markt, gebracht.

Beim Jabra Evolve 75 handelt es sich um ein schnurloses Headset mit ANC-Geräuscheunterdrückung, laut Jabra sogar die „Beste“. Ob diese Aussage stimmt und wie das Headset in unserem Test abgeschnitten hat, erfahrt ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Jabra Evolve 75 ist schlicht und einfach gehalten. Auf der Außenseite befindet sich mit definierten, schwarzen Linien eine Skizze des Headsets mit seiner Ladestation sowie die Bezeichnung des Produktes. Die Schachtel ist mit einer Stufenform eher ungewöhnlich, aber dennoch ist der markante Absatz das Einzige, was einem auffällt. Bei der Verpackung handelt es sich um einen festen Karton, welcher das Innere gut vor Transportschäden schützt. Auf den anderen Seiten der Verpackung findet man leider kaum Informationen über das Produkt, sondern vielmehr über den Hersteller.

Nach dem Öffnen der Verpackung kommt direkt das Transportetui zum Vorschein, indem sich das Headset befindet. Hebt man das Etui an, befindet sich darunter noch eine Broschüre, mit Warnhinweisen und ein Quick-Start-Guide.

Zu guter Letzt befindet sich im Inneren noch eine kleine Abtrennung. Nehmen wir diese heraus, finden wir darunter noch die Dockingstation.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das Jabra Evolve 75 ist wie seine Verpackung schlicht gehalten. Es wirkt durch sein schwarzen Grundkörper zwar einfach, doch die orangefarbenen Akzente am Bügel und den Ohrmuscheln, sowie die silbernen Ringe aus Kunststoff an den Ohrmuschelaußenseiten, geben dem Evolve 75 einen sportlichen Touch. Die schwarze Ladestation passt sich diesem Design perfekt an.

Der Großanteil an Bedienelementen ist an der rechten Ohrmuschel angebracht. So finden wir dort auf der Ohrmuschelaußenseite die Lautstärkeregelung. Die Leisertaste ist mit einer fühlbaren Erhebung versehen, die Lautertaste mit zwei. Direkt in der Mitte ist ein Jabra Logo, mit dem Drücken dieser, kann man einen angehenden Anruf entgegen. Auch ganz nett ist das Busylight, daran erkennt ein/e Kollege/in sofort, an dem rot leuchtenden Ring an der rechten sowie linken Ohrmuschel, ob man gerade in einem Gespräch ist oder eben nicht.

Des Weiteren finden wir an der Seite der Ohrmuschel neben der Bluetooth-LED den Ein-/Aus-/Bluetooth Schieberegler. Direkt daneben sind noch die Akku-LED sowie der USB-Ladeanschluss untergebracht. Zu guter Letzt ist an der rechten Ohrmuschel im Bereich des Bügels noch ein Knopf für die Stummschaltung vorhanden.

An der linken Ohrmuschel ist ebenfalls ein Jabra Logo. Drückt man dieses, kann man trotz aktiviertem ANC, lassen sich Ansagen von Kollegen mithören, ohne das Headset abnehmen zu müssen. Zudem ist an der Seite noch ein weiterer Knopf angebracht, mit dem die aktive Geräuschunterdrückung zugeschaltet werden kann.

Da sich die Ohrmuscheln um 90 Grad nach innen drehen lassen, kann das Headset sehr schnell und einfach in dem sehr stabilen Transportetui verstaut werden.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Auf den ersten Blick sind an der Verarbeitung keine Mängel festzustellen. Das Gehäuse wurde zum Großteil aus Kunststoff gefertigt und den Bügel hat man mit einer Gummiummantelung für mehr Griffigkeit versehen. Das Mikrofon lässt sich sehr gut bewegen und bleibt auch stabil in dieser Stellung.

Was ich als kleinen Kritikpunkt erwähnen kann, ist, dass der Verstellmechanismus des Bügels, der beim Hochheben ca. 5 mm Spiel hat. Das ist jetzt nur ein rein optischer Mangel, welcher mit der Funktion nichts zu tun. Aber erwähnen möchte ich es dennoch.

Wie bereits erwähnt sind die Bedientasten an der rechten Ohrmuschel unterschiedlich gestaltet, was das Bedienen ohne Absetzen des Evolve 75 sehr gut ermöglicht.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Headset-ArtAktiver Noise-Cancelling-Headset mit Bluetooth
AkkuAkku nicht wechselbar, Akkulaufzeit bis zu 15 Stunden Sprechzeit mit ANC Betrieb
FarbeSchwarz/orange/silber
KonnektivitätBluetooth 4.2 oder USB. Dual-Konnektivität mit zwei Bluetooth®-Geräten gleichzeitig möglich
Gewicht177 Gramm
MaterialHochflexibler Kunststoff
TreiberJeweils links und rechts ein 40-mm-Treiber
Lautsprecherbandbreite (Sprachmodus)150 Hz bis 6,8 kHz
Lautsprecherbandbreite (Musikmodus)20 Hz bis 20 kHz
Mikrofonfrequenzbereich150 Hz bis 6,8 kHz
Lieferumfang1x Kurzanleitung
1 x Evolve 75 Headset
1 x Jabra Link 370 USB-Adapter (Bluetooth-Adapter)
1x Lade- und Dockingstation (nur wenn ihr diese im Set dazu kauft)
1 x Reiseetui
1x USB-Kabel
Technische Daten des Jabra Evolve 75

Einrichtung

Die Installation am PC ist denkbar einfach. Dazu den im Lieferumfang enthaltenen Bluetooth-Adapter am PC einstecken und den Regler am Evolve 75 auf die mittlere Stellung schieben. Sehr schnell wird das Headset erkannt und ist sofort betriebsbereit. Man muss keine Treiber oder Software Installieren.

Auch das Koppeln mit dem Smartphone ist dank Bluetooth möglich, dafür muss der Schieberegler nur noch eine Stellung weiter geschoben und für drei Sekunden gehalten werden, da er sich sonst sofort wieder in die Mitte stellt. Auch mit dem Smartphone funktioniert die Kopplung sehr schnell.

(Einrichtung: 5 von 5 Punkten)

Tragekomfort

Beim Jabra Evolve 75 handelt es sich um ein On-Ear Headset. Beim Jabra Evolve 75, bin ich mit dem Anpressdruck zufrieden, es lässt sich auch nach längerer Zeit sehr angenehm tragen. Die Ohrmuscheln sind flexibel gelagert und der Bügel ist verstellbar, somit kann man das Evolve 75 so ziemlich jedem Kopf anpassen.

Jedoch drückt das Headset bei Brillenträger das Ohr gegen den Bügel und diesen dann eben gegen den Kopf. Somit könnte es bei Brillenträgern nach einiger Zeit etwas stören.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Technik

Wie bereits erwähnt, kann das Mikrofon per Knopfdruck stumm geschaltet werden. Jedoch schaltet sich dieses automatisch Stumm, sobald man das Mikro nach oben zum Bügel bewegt. Es lässt sich auf dieser Mute-Stellung mit einem kleinen Magneten, der im Mirko implementiert ist, am Bügel befestigen.

Jabra gibt die Bluetooth Reichweite mit 30 Metern an. Das kann ich so unterschreiben, wobei man auch erwähnen sollte, dass keine Hindernisse, wie Türen oder Wände, dazwischenliegen sollten.
Dank des Bluetooth-Adapters kann das Evolve 75 mit dem PC direkt oder ohne mit dem Smartphone verbunden werden, um auch dort Anrufe entgegen nehmen zu können.

(Technik: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Was die Klangqualität bei der der Sprache, sowie die Mikrofonqualität beim Reden angeht, macht das Jabra Evolve 75 das was es soll, und zwar herausragend. Dank der Lautsprecherbandbreite (Sprachmodus) und der Mikrofonfrequenz von 150 HZ bis 6,8 kHz, kommen die Gespräche sehr klar und deutlich bei einem an. Die Lautsprecherbandbreite bei Musikwiedergabe liegt bei 20 Hz bis 20 kHz.

Im Bereich Musikwiedergabe, spielt das Jabra Evolve 75 nicht in der Oberliga mit, aber dafür ist es ja auch nicht gedacht. Es handelt sich schließlich um ein Headset und nicht um ein Musik-Kopfhörer. Dennoch geht das Evolve 75 meiner Meinung nach, für Musik hören zwischen durch vollkommen in Ordnung. Die Bässe kommen akzeptabel rüber, zudem zeigt das Headset in den hohen Tönen bedingt durch die Frequenzbandbreite seine Schwächen und verliert darin an Kraft.

Für HiFi-Fetischisten eigenet sich das Headset also nicht. Das ANC des Jabra Evolve 75 arbeitet dank vier integrierten Mikrofonen sehr zuverlässig und lässt Störgeräusche, wie z.B. das Reden der Kollegen nebenan fast komplett verschwinden.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Akku

Die Akkulaufzeit des Jabra Evolve 75 kann mich absolut überzeugen. Die Laufzeit gibt Jabra mit 30 Stunden bei eingeschaltetem Bluetooth und ANC an. Bei der Sprechzeit sind bis zu 15 Stunden drin. Somit dürfte eigentlich eine volle Akkuladung für mindestens 2 Arbeitstage ausreichen. Wenn der Akku leer sein sollte, dauert es knapp 2,5 Stunden, bis dieser wieder voll aufgeladen ist. Eine freundliche Frauenstimme teilt einem gleich beim Einschalten die verfügbare Restakkuzeit mit. Man kann das Evolve 75 Headset einfach per USB-Kabel aufladen, oder wie in unserem Fall in die Ladestation einstecken, sofern man diese für einen Aufpreis dazu gekauft hat.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Die Laufzeit, die Jabra angibt, hat sich bestätigt. Natürlich bin ich beruflich nicht im Callcenter tätig. Aber ich hab das Headset beim Skypen, mit dem Smartphone telefonieren und mit verschiedenen Aufnahmemedien ausprobiert. Natürlich hängt diese Laufzeit von einigen Faktoren ab. Zudem kann man das Headset jederzeit während dem Gebrauch laden, falls der Akku doch einmal leer ist. Leider kann man den Akku nicht wechseln, falls dieser einmal defekt sein sollte.

(Akku: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Jabra wirbt damit, dass das Evolve 75 das beste schnurlose Headset für konzentriertes Arbeiten in offenen Büroumgebungen sei.
Auch, dass es sich mit zwei Bluetooth-fähigen Geräten verbinden lassen kann, sowie mit einer herausragender aktive Gerüscheuntderdrückung wird es angepriesen.

Da kann ich auch absolut zustimmen. Die eigenen Worte sind klar und ungetrübt, was bei Telefonaten wichtig ist. Zudem macht der Akku mit seinen bis zu 15 Stunden Laufzeit auf jeden Fall etwas her. Die Sprachqualität ist wirklich sehr gut, jedoch sollten sich Musikliebhaber nach einer Alternative umsehen.

Zum Punkt mit dem verbinden mit zwei Bluetooth-fähigen Geräten. Meiner Meinung nach ein nette Funktion im Büro, jedoch wird diese Funktion beim privaten Anwender sicherlich selten Einsatz finden. Es ist ein nettes Feature, aber vermissen würde ich es nicht, vor allem durch die spielend leichte Kopplung mit einem anderen Gerät.

Preis/Leistung

Das Jabra Evolve 75 hat mich im großen ganzen bis auf ein paar kleine Kritikpunkte überzeugt. Der Preis von 340€ (UVP) bzw. wie in meinem Fall mit Ladestation für 401€ (UVP) ist jedoch sehr hoch. Somit empfiehlt sich das Headset nur für Anwender die sehr viel Telefonate und Gespräche über Kommunikationsplattformen ausführen.

Auch könnte man für den Preis eventuell erwarten, dass das Headset bei Brillenträger nicht so stark drückt. Vielleicht wäre dabei eine Over-Ear Ausführung etwas besser geeignet.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Shure SE215m+SPE

Shure wurde 1925 in einem kleinen Büro in Chicago von Sidney N. Shure unter dem Namen Shure Radio Company gegründet, da man anfangs Radio-Bausätze verkaufte. Drei Jahre später stieg sein Bruder Samuel mit in das Unternehmen ein, das sich fortan Shure Brother Company nannte.

Kurz darauf beschäftige das Unternehmen bereits 75 Mitarbeiter. Im Jahr 1930 verließ Samuel Shure das Unternehmen wieder aufgrund der damaligen, allgemeinen wirtschaftlichen Depression. Der Firmenname blieb jedoch bis zur erneuten Umbenennung zum Jahre 1999 gleich. Erst dann nannte sich das Unternehmen in den aktuellen Firmennamen Shure Incorporated um.

Doch aufgrund des Zusammenbruchs der Wirtschaft und Börse musste das Unternehmen Mitarbeiter entlassen. Darauf hin änderte Sidney N. Shure sein Unternehmenskonzept komplett. Fortan fertigte das Unternehmen keine Radio-Bausätze mehr, sonder entwickelt Mikrofone und stellte diese selbst her. 1931 kam das erste Shure-Mikrofon auf den Mark und schon am darauf folgenden Jahr mit dem Modell 40D das erste Kondensatormikrofon.

Ebenso versuchte sich das Unternehmen in der Entwicklung neuer Technologien. Besonders bekannt wurde das erste Mikrofon mit Kapsel das 55SH, welches auch unter dem Namen Elvis-Mikrofon weltweit bekannt wurde. Aber das Unternehmen entwickelt auch viele weiter Dinge wie z.B. HiFi-Tonabnehmer, Funkmikrofone, In-Ear-Minitore, Bügel-Kopfhörer und In-Ear Ohrhörer, von denen wir euch heute ein Produkt vorstellen möchten.

Es handelt sich dabei um die Shure SE215m+SPE, dies ist eine Spezial Edition (gerichtet an den Consumer Bereich) der normalen Shure SE215, welche als professioneller In-Ear-Monitor für die Anwendung im Beschallungsgewerbe vorgesehen ist. Der Shure SE215m+SPE kommt zusätzlich mit einer Fernbedienung und Mikrofon im Kabel daher und liefert eine präsentere Basswiedergabe ohne die Details der Mitte und Höhen zu verlieren. Doch ist die auch so? Können die Shure SE215m+SPE auch wirklich überzeugen? Das erfahrt ihr in meinem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung wurde sehr schlicht gehalten und sieht gut aus. Die Ohrhörer selbst werden großzügig durch ein Sichtfenster präsentiert. Auf der Verpackung sind zudem die wichtigsten Informationen über die Shure SE215m+SPE In-Ear-Ohrhörer aufgedruckt. So sind auf der Vorderseite der Name sowie die technischen Details, dass es sich um Einzeltreiber Ohrhörer sowie, dass diese mit einer Fernbedienung und Mikrofon ausgestattet sind, zu erkennen.

Die rechte Seite zeigt ganz klar, dass es auf dieses Produkt 2 Jahre Garantie gibt und welchen Frequenz Bereich diese abdecken. Direkt gegenüber auf der linken Seite ist die Fernbedienung in Originalgröße abgebildet, sowie das Zeichen, dass diese Umgebungsgeräusche isolieren und das Kabel vom Ohrhörer abnehmbar ist. Auf der Rückseite wird einem die Steuerung der Fernbedienung gezeigt, sowie was sich alles im Lieferumfang befindet und einige technische Daten. Zu guter Letzt zeigt die Oberseite noch das „Made for iPhone Siegel“ und die Unterseite einige Informationen über Shure.

Öffnet man die Verpackung, kommt eine Blisterverpackung zum Vorschein in der sich die Shure SE215m+SPE befinden. In dieser sind diese übrigens hervorragend geschützt. Direkt kommt auch eine kleine Tasche mit eine Shure Logo und Karabiner zum Vorschein. In dieser lassen sich die Ohrhörer wunderbar verstauen. Zwar ist diese weich, dafür aber auch zugleich sehr leicht. Zudem befindet sich ein kleiner Zippbeutel im Lieferumfang, in dem sich drei paar Silikonohrpassstücke in den großen S, M und L , sowie ein kleines Reinigungswerkzeug befinden.

Shure liefert aber noch andere Stöpsel aus einem anderen Material mit, die nicht jeder Hersteller anbietet. Bei diesen handelt es sich um drei Schaumstoff-Ohrpassstücke ebenfalls in der Größe S, M und L. Somit dürfte eigentlich für jeden etwas Passendes dabei sein, was für einen Perfekten sitzt sorgt bzw. den eignen Vorlieben entspricht.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Das Design der Shure In-Ear-Ohrhörer gefällt mir ausgesprochen gut. Besonders gefällt mir, dass man das Anschlusskabel von den In-Ears entfernen kann. Denn dieser von Shure genannte MMCX-Anschluss, welcher übrigens in mehreren Modellen (vom SE215 bis zum SE846) zum Einsatz kommt, ermöglich es, dass man die Ohrhörer am Anschluss ohne Probleme drehen kann (um 360°). Dadurch kann man z. B. bei einem Defekt einfach nur das Kabel bzw. den jeweiligen Ohrhörer ersetzen, oder man kann das neue Lightning Kabel RMCE-LTG anschließen, wenn man z. B. keine Kopfhörer Anschluss am Smartphone hat.

Am Kabel, unterhalb des rechten Ohrhörer, befindet sich sämtliche Steuerelemente in einer Fernbedienung, die sich beim Tragen auf Halshöhe befindet. Es ist ratsam, die verschiebbare Kabel-Zusammenführung zu nutzen. Denn dadurch klopft die Fernbedienung z. B. beim Joggen nicht ständig störend gegen den Hals.

Mit der Fernbedienung kann man die Musik pausieren oder Lauter/Leiser stellen, auch die Sprachsteuerung Siri kann hier aktiviert werden. Bei zweimaligen drücken des mittleren Knopfes springt man einen Titel vor und bei dreimaligen drücken zurück. Ein kleines Mikrofon ist ebenfalls eingebaut, um Telefonate zu ermöglichen. Die an beiden Kopfhörer aufgedruckten Herstellerlogos, Modellbezeichnung sowie die Beschriftung L und R sind auf dem weißen Ohrhörer von allen Betrachtungswinkeln sehr gut zu erkennen. Wie gut diese Aufdrucke bei häufigen gebrauch halten, kann ich nach knapp 4 Wochen Testzeit leider nicht beurteilen. Bei mir zeigen diese jedoch keine Abnutzungserscheinungen. Zudem sind sämtliche Elemente wie Klinkenstecker Y-Verteiler und Kabel-Zusammenführung mir einem Shure Logo versehen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung und Materialwahl stellt mich bei den Shure SE215m+SPE sehr zufrieden. Das Gehäuse der Ohrhörer wirkt trotz, dass es aus Kunststoff ist, keines Wegs zerbrechlich oder billig. Auch das Kabel macht unter anderem durch seine Ummantelung aus Gummi und im Ohrhörerbereich durch den eingearbeiteten Draht, sodass dieses sauber um das Ohr gelegt werden kann, einen sehr wertigen Eindruck. Übrigens das Kabel ist laut Shure komplett schweißbeständig und ist dafür konzipiert, den rauen Bedienungen auf der Bühne zu bestehen. Auf den Tragekomfort und wie man die Ohrhörer genau trägt, gehe ich unter dem Punkt Tragekomfort genauer ein.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear-Ohrhörer mit Klinke Anschluss
Kabel-Art und LängeAbnehmbar/127 cm
Farbeweiß
Kabellänge160 cm
Gewicht40 Gramm
MaterialKunststoff
Treiberjeweils links und rechts ein Single Dynamic MicroDriver
Empfindlichkeit107 dB SPL/mW
Frequenzbereich21 Hz – 17 kHz
Impedanz17 Ω (Ohm)
Lieferumfang1x Shure SE215m+SPE In-Ear-Ohrhörer
1x Transporttasche mit Karabiner
3 paar Silikonohrpasstücke (S, M, L)
3 paar Schaumstoff-Ohrpassstücke (S, M, L)
1x Reinigungswerkzeug
Technische Daten des Shure SE215m+SPE

Tragekomfort

Mit knapp 40 Gramm gehören die Shure SE215m+SPE nicht zu den leichtesten In-Ears auf dem Markt. Dies liegt vor allem an dem relativ großen Gehäuse der Ohrhörer, was jedoch bei sämtliche Shure In-Ear-Ohrhörern der Fall ist. Doch sind die Ohrhörer erst einmal im Ohr, merkt man dieses Gewicht überhaupt nicht. Das kann aber durchaus bei jedem anders sein, bei mir jedoch passen die Ohrhörer perfekt.

Natürlich, wenn man die Shure SE215m+SPE Ohrhörer das erste Mal in den Händen hält, muss man erst etwas ausprobieren und fragt sich hä? Wie kommen die jetzt ins Ohr. Aber glaubt mir, dass habt ihr schnell raus und wie gesagt, sobald die Ohrhörer einmal in eurem Ohr sitzen, passen diese, mit der Wahl der richtigen Ohrpasstücke perfekt. Dann merkt ihr nach einiger Zeit gar nicht mehr, dass ihr sie überhaupt tragt.

In den Bildern unter diesen Absatz seht ihr sehr gut, wie man die Ohrhörer trägt. Was übrigens bei sämtlichen Shure In-Ear-Ohrhörer gleich ist. Das Kabel wird oben um das Ohr gelegt und entsprechend hinten an dem Ohrläppchen vorbei wieder nach vorne, zum vorderen Hals Bereich geführt. Hier kommt die oben erwähnte Draht Ummantelung des Kabels zum Einsatz, denn diese ermöglicht das saubere Biegen (verlegen) hinter dem Ohr und sorgt dafür, dass das Kabel die Form in diesem Bereich beibehält.

Dadurch halten die Kopfhörer auch beim Sport wie z. B. beim Joggen zusätzlich noch einmal besser. Wie bereits unter dem Punkt Verpackung erwähnt werden 6 verschiedene Ohrstöpsel mitgeliefert, sodass man die Ohrhörer perfekt an die eigenen Ohren anpassen kann. Die Kabellänge ist mit 1,27 m wirklich ausreichend lang. Beim Joggen konnte ich eigentlich keine nervigen Nebengeräusche, die oftmals durch klopfen des Kabels an den Körper usw. entstehen feststellen. Ich habe aber wie bereits erwähnt die Kabel-Zusammenführung genutzt.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Beim Shure SE215m+SPE handelt es sich um einen sogenannten Single-Treiber-Ohrhörer. Es gibt bei Shure auch Dreiwege bzw. Vierwege High-Definition Ohrhörer, diese haben dann Treiber, die akkurat getrennte Tiefen, Mitten und Höhen wiedergeben, sind aber entsprechend um einiges teurer.

Ein Blick auf die technischen Daten oben zeigt, dass die Shure SE215m+SPE eine Impedanz von geringen 17 Ohm vorweisen. Dies zeigen sie uns auch im Test, denn die geringe Impedanz sorgt dafür, dass die Ohrhörer auch angeschlossen am Smartphone eine sehr ordentliche maximal Lautstärke vorweisen können.

Bei den Shure SE215m+SPE handelt es sich wie bereits erwähnt um eine bassverstärkte Variante des normalen SE215. Genau diese angehobene Betonung der Tiefen Tönen merkt man auch deutlich. So dürfen diejenigen unter euch, die Fans von Kickbass und Co.  sind, an den Ohrhörer ihre Freude haben. Leider gehen gerade bei Ohrhörer mit nur einem Treiber, wenn der Bass angehoben wird, die Mitten und Hohen etwas unter. Der Mittenbereiche geben die Shure SE215m+SPE im großen ganzen aber noch sauber und gut definiert wieder. Da der Frequenzgang jedoch von 21 Hz bis 17 kHz reicht, ist es kein Wunder, dass die Höhen da nur 17 kHz, etwas schwacher und somit dumpfer klingen und etwas die Brillanz fehlt.

Da beim Shure SE215m+SPE gerade die tiefen Töne besonders betont werden, kann ich sagen, dass besonders die Genres Rock, Metal, Hip Hop, Pop sowie Techno am besten klingen. Da bei diesen Genres meistens ein großer Anteil an Bass vorhanden ist.

Noise-Cancelling ist nicht mit an Bord, aber dies ist meiner Meinung nach auch gar nicht nötig. Denn wie Shure angibt, ist es möglich, durch die relativ große Auswahl an Sound Isolation Ohrpasstücke die Umgebungsgeräusche bis zu 37 dB zu isolieren. Als ich die richtigen in meinem Fall die „L“ Silikon-Ohrpassstücke angebracht habe und mir die Ohrhörer angelegt habe, merkte ich sofort, dass die Umgebungsgeräusche um einiges reduziert wurden.

Telefonieren ist mit den Shure SE215m+SPE übrigens auch möglich und funktioniert ohne Mängel.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Bei der Ausstattung konnten die Kopfhörer ordentlich punkten. Ohne Noise-Cancelling werden Umgebungsgeräusche weitestgehend reduziert, auch die Möglichkeit das Kabel ganz einfach zu entfernen und bei einem defekt auszutauschen sowie, dass die Ohrhörer dank dem speziellen Anschluss um 360 Grad gedreht werden können, sind sehr gutes Features.

Transporthülle

Die Shure SE215m+SPE kommen mit einer gut verarbeiteten Transporthülle daher. Jedoch gibt es keine Wickelhilfe, welche ein Verknoten des Kabels verhindert. Doch eine Wickelhilfe würde zusätzliches Gewicht mit sich bringen und somit würde das stören, wenn man die Transporthülle z.B. mit dem Karabiner an der Hose befestigt. Der Reisverschluss lässt sich übrigens sehr angenehm öffnen.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

Zubehör

Neben der bereits erwähnten Transporthülle, befinden sich auch noch insgesamt 6 paar Ohrstöpsel in zwei verschiedenen Materialien in der Verpackung. Die wechselbaren Ohrstöpsel sind wichtig um den Ohrhörer für die eigenen Ohren anzupassen. Diese sind sehr gut zusammengestellt. Ziemlich raffiniert ist auch das kleine Reinigungswerkzeug, welches Shure jedem Ohrhörer beilegt. Dieses Werkzeug hat vorne eine kleine Öse, ähnlich wie bei einer Nähnadel. Damit kann man sehr einfach die Verunreinigungen entfernen.

(Zubehör: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Shure wirbt vor allem mit einem detailreichen Klang, mit verstärktem Bass und mit der Sound Isolation Ohrpasstücke die bis zu 37 dB der Außengeräusche isolieren. Dem kann ich so auch zustimmen. Wie erwähnt geht der Klang vor allem in den Tiefen und Mitten vollkommen in Ordnung. Auch wenn die Höhen etwas darunter leiden, ist das Gesamtpaket in Ordnung.

Preis/Leistung

Mich persönlich haben die Shure SE215m+SPE In-Ear-Ohrhörer sehr überzeugt. Der Preis von 119,00€ (UVP) ist zwar nicht niedrig, dafür bekommt man aber meiner Meinung nach, von Shure eine sehr gute Qualität geliefert. Die Shure SE215m+SPE sind sowohl für sportliche Tätigkeiten, wie auch für den Alltag sehr gut geeignet.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

DJI Mavic Pro

Dà-Jiāng Innovations Science and Technology Co. Ltd, oder wie die meisten das Unternehmen kennen „DJI“ wurde im Jahr 2006 in China von Frank Wang gegründet. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung und Herstellung unbemannter Luftfahrzeuge, insbesondere sogenannten Quadrocopter, zur Luftbildfotografie und -videografie für den privaten sowie professionellen Einsatz spezialisiert.

DJI wurde besonders bekannt durch ihre Phantom Drohne, die erste Generation erschien im Jahr 2012, diese verfügte noch nicht über ein integriertes Kamerasystem, sondern lediglich über eine Aufhängung für eine Action-Cam. Darauf folgte die 2. Generation, welche einen sogenannten Gimbal und eine Full-HD-Kamera an Bord hatte. Die drauf folgende 3. Generation war dann auch in mehreren Versionen erhältlich, die mit weiteren Verbesserungen, darunter einer 4K-Kamera und einer größeren Funkreichweite ausgestattet waren. Bei der Phantom 4, kam zum ersten Mal das Anti-Kollisionssystem zum Einsatz und zudem wurde die Drohne in vielen weiteren Punkten verbessert.

Doch nun kommen wir zu unserem eigentlichen Testprodukt der DJI Mavic Pro. Diese stellte das Unternehmen am 27. September 2016 in New York vor. Diese ist im Gegensatz zur Phantom und den bisher anderen Drohnen, welche das Unternehmen vorgestellt hat wesentlich kompakter. Denn diese verfügt über einklappbare Propellerarme, sodass sie wesentlich kleiner für den Transport ist. Doch wie schlägt sich die kompakte Drohne im Einsatz, kann sie von den Luftaufnahmen und von der Steuerung überzeugen? Das erfahrt ihr in diesem Testbericht.

Vorschriften, die vor dem Starten einer Drohne in Deutschland, Österreich & Schweiz beachtet werden sollten:

Eine Haftpflichtversicherung ist in Deutschland und Österreich Pflicht, egal ob die Drohne für Hobbyzwecke oder gewerblich genutzt wird. Eine reguläre Haftpflicht deckt dies nicht immer ab, am besten fragt ihr bei eurer Versicherung nach. Kennzeichen-Pflicht besteht bei allen Drohnen ab einem Startgewicht über 250 g in sämtlichen Ländern. Also gilt auch für die DJI Mavic Pro diese Pflicht. Diese Kennzeichnung muss gut lesbar angebracht sein und zudem feuerfest sein. Dort sollte auf jeden Fall euer Name, sowie die Adresse stehen. Die Flughöhe in Deutschland ist durch die neue Drohnen-Verordnung generell auf 100 Meter über dem Grund begrenzt. Zudem darf man nicht außerhalb der Sichtweite, über Wohngrundstücke, Naturschutzgebiete und innerhalb eines Radius von 1,5 km zum Flughafen fliegen. In Österreich ist ab einem Startgewicht über 250 g eine Bewilligung von Austro Control für die Drohne erforderlich. Denn Drohnen unterliegen dem Luftfahrtgesetz, die maximal erlaubte Flughöhe beträgt bei Genehmigung (kostenpflichtig) 150 m bei ständigem Sichtkontakt. Weiterhin darf in allen drei Ländern nicht über Menschenansammlungen, Bundesfernstraßen, Bundeswasserstraßen und Bahnanlagen, Krankenhäuser, Unglücksorten, Katastrophengebieten und sämtlichen anderen Einsatzorten von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, sämtlichen militärischen Anlagen und Organisationen, sowie mobilen Einrichtungen und Truppen der Bundeswehr, Industrieanlagen, Justizvollzugsanstalten, Einrichtungen des Maßregelvollzugs, Anlagen der Energieerzeugung und -verteilung, fliegen. Aktuell am lockersten sind die Vorschriften in der Schweiz, dort dürfen ferngesteuerte Multikopter (Drohnen) unter 30 kg (!) Gesamtgewicht mit direktem Sichtkontakt geflogen werden. Ansonsten gilt auch hier, Menschenansammlungen usw. zu vermeiden.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung, bei der es sich um eine Klappbox handelt, wurde sehr schlicht gehalten.

Auf der oberen Seite der weißen Verpackung ist die Mavic Pro mit ausgeklappten Propellern 2/3 zu sehen. Des Weiteren ist das Logo des Herstellers und der Name „Mavic Pro“ aufgedruckt.
Auf der Rückseite erkennt man sofort, dass die Mavic sowohl mit iOS-Geräten als auch Android-Geräten kompatible ist.

Direkt darüber sieht man das Siegel „Made for iPhone“ und die direkte Auflistung, welche Modelle der iPhone-Familie sich dafür eignen. Ansonsten findet man auf der Rückseite noch einige Warnhinweise in verschiedenen Sprachen und eine knappe Info zum Hersteller. Technische Details über die Mavic Pro sucht man hier vergebens.

as man bei der Verpackung aber absolut Loben kann, ist der perfekte Transportschutz, der beim Aufklappen im inneren zum Vorschein kommt. Alles, was im Lieferumfang dabei ist, hat seinen festen und sehr sicheren Platz im schwarzen Verpackungsfach. Zusätzlich sind sämtliche empfindliche Bereiche, wie z.B. die Gimbal Abdeckung durch eine dünne Schicht Schaumstoff zusätzlich geschützt. An der Drohne befinden sich zahlreiche Schutzfolien, welche die Kameras und Sensoren vor Kratzer schützen. Zudem ist an dem Gimbal die transparente Transportsicherung aus Plastik angebracht. Diese sollte man eigentlich immer beim Transport anbringen, da sonst der Gimbal Schaden nehmen kann.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Auch wenn es bei einer Drohne eigentlich weniger um das Design geht, kann man meiner Meinung nach sagen, dass die Mavic Pro durch ihren grau matten Body zeitlos und zudem sehr schick ist. Der Großteil der Mavic besteht dabei aus robustem Plastik. Das Grundgerüst, der Gimbal und die 4 Motoren bestehen aber aus Aluminium. Auf der Oberseite befindet sich das Akku-Fach. Drückt man diesem Knopf kurz, zeigt er einem die Akku-Kapazität mit Hilfe von 4 grünen LED Leuchten an. Ist der Akku eingelegt, schaltet man durch zweimaliges betätigen und kurzes halten des Knopfes die Drohne ein.

Auch das Design der Fernbedienung gefällt mit persönlich sehr gut. Die gummierte Unterseite und die Klapparme, in die das Smartphone befestig wird, sind ebenfalls gummiert. Somit liegt die Fernbedienung eigentlich immer sehr gut in den Händen. Zudem verliert man mit den Daumen eigentlich nie den Grip zu den Steuerknüppeln, denn diese haben eine Verzahnung und sorgen damit für den perfekten halt.

Auch hier wird einem durch kurzes betätigen des Ein-/Ausschaltknopfes an der Fernbedienung die Restkapazität des integrierten Akkus angezeigt. Durch zweimaliges Drücken und kurzes Halten dieser Taste wird die Fernbedienung angeschaltet und sucht sofort nach der Mavic Pro Drohne. Das Ausschalten funktioniert ebenfalls durch diese Vorgehensweise an beiden Geräten.

Durch die Höhe von 83 mm, einer Breite von 90 mm und mit einer Länge von 205 mm kommt die Mavic Pro auf ein Eigengewicht von knapp 734 Gramm. Ausgeklappt betragen die Maße übrigens 83 mm x 295 mm x 240 mm, gemessen ohne Propeller.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung der Drohne und der Fernbedienung gibt es eigentlich nichts zu beanstanden. Es wirkt alles sehr stabil, nichts klappert oder wackelt. Beim Transport der Drohne im Rucksack, sollte man aber die Propeller sicherheitshalber entfernen, nicht dass jene irgendwie durch andere Dinge kaputt gehen. Alternativ kauft man sich eine separate Tasche, wo man alles sauber unterbringen kann, so wie ich das getan habe.

Die Produkte, welche ich euch empfehle noch dazu zu kaufen, seht ihr in den vier Bildern am Ende dieses Punktes. Zusammengeklappt, wenn man die Mavic Pro zum ersten Mal sieht, wirkt diese durch ihre Kompaktheit sehr unscheinbar. Klappt man diese auseinander, was übrigens in wenigen Sekunden funktioniert, ist dieser erste Eindruck verfolgen. Denn sofort ist diese wesentlich größer von der Fläche. Die Klappmechanismen fühlen sich sehr hochwertig an und DJI garantiert, dass diese mindestens 5000 Mal gefaltet werden können und es sehr unwahrscheinlich ist, dass sich diese abnutzen.

Auch die Verarbeitung der Fernbedienung macht wie bereits erwähnt einen sehr stabilen und hochwertigen Eindruck. Übrigens die Fernsteuerung der Mavic ist passend für Smartphones mit einer Dicke von 6,5 mm bis 8,5 mm und einer Länge von bis zu 160 mm. Ich hab das Ganze mit meinem iPhone 7 Plus probiert, dafür musste ich jedoch die Hülle entfernen.

Auch die Verarbeitung der Fernbedienung macht wie bereits erwähnt einen sehr stabilen und hochwertigen Eindruck. Übrigens die Fernsteuerung der Mavic ist passend für Smartphones mit einer Dicke von 6,5 mm bis 8,5 mm und einer Länge von bis zu 160 mm. Ich hab das Ganze mit meinem iPhone 7 Plus probiert, dafür musste ich jedoch die Hülle entfernen.

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Maße (gefaltet)83 x 90 x 205 mm (HxBxL)
Akku3830 mAh (3S-Lipo)
Flugzeitbis zu 27 Minuten
Abfluggewicht734 Gramm
Max. Geschwindigkeit64,8 km/h (im Sportmodus, ohne Wind)
Max. Höhe Über NN5000 Meter
Kamera3-Achsen Gimbal mit einem Sichtfeld von 78,8°
Video: 4k (30fps) FHD (96/60/50/30 fps) HD (120/60/50/30 fps)( MP4, MOV)
Foto:,12,35 Megapixel; f 2,2 (Jpeg, DNG)
FernsteuerungMit integriertem Display (Smartphone zur Steuerung notwendig)
integrierter Akku mit 2970 mAh
Reichweite bis zu 7 km (Vorausgesetzt keine Störungen und Aufnahme bei 1080p/720p)
Lieferumfang1 x DJI Mavic Pro
1 x Akku
6 x Propeller (2 davon als Ersatz)
1x Fernsteuerung
3 x Verbindungskabel zwischen Smartphone und Fernsteuerung
1x Micro-USB-Kabel
1x 16 GB Micro-SD Karte (ink. Adapter auf SD-Format)
1x Netzteil inkl. Netzstecker
Kurzanleitungen
Technische Daten der DJI Mavic Pro

Flugverhalten

Ich hatte vor der Mavic Pro einmal eine billig Drohne geflogen, diese kostete knapp 70 Euro. Mit großer Mühe konnte man dieses schreckliche Teil überhaupt einigermaßen geradeaus fliegen. Das ist und sollte mit der DJI Mavic Pro auch überhaupt kein Problem sein und genau so ist es auch in relativ kurzer Zeit, hat man die sehr leichte Steuerung erlernt. In relativ kurzer Zeit traute ich mich immer weiter von meinem Startpunkt und somit auch aus dem Sichtfeld zu entfernen. Natürlich müsst ihr dabei die oben erwähnten Vorschriften die in eurem Land gelten beachten. Auch wenn die DJI Mavic Pro kompakter als die bisherigen DJI-Drohnen ist, macht dieser auch ein stärkerer Wind kaum etwas aus. Man kann sie trotzdem sehr präzise steuern und auch im Schwebeflug, bleibt sie bei stärkerem Wind erstaunlich stabil.

Damit dies funktioniert, besitzt die Mavic Pro ein sogenanntes Flight-Autonomy-System, bei dem zwei GPS-Streams, Ultraschallsensoren und 5 Kameras benutzt werden, um die Mavic nicht nur wie erwähnt stabil in der Luft zu halten. Sondern auch, dass diese Hindernisse erkennen kann, um Kollisionen damit zu verhindern. Diese Technologie soll laut DJI Hindernisse bereits aus 15 Metern Entfernung erkennen und dies bei einer Geschwindigkeit bis zu 36 km/h.

Bei den Sensoren, die auch vorne Objekte erkennen handelt, es sich um optische Sensoren. Diese erkennen Hindernisse jedoch nur bei ausreichender Beleuchtung und mit einer deutlichen Fläche. Also sollte man beim Fliegen natürlich nicht voll und ganz auf die Sensoren alleine verlassen. Interessant sind auch die Sensoren auf der Unterseite. Diese erkennen nämlich bis zu einer Flughöhe von 13 Metern den Untergrund. Wenn man z.B. auf Gras landen möchte, war es bei mir der Fall, dass ich auf dem iPhone Display die Meldung erhalten habe, dass der Untergrund nicht sicher ist.

Wer schneller wie die oben genanten 36 km/h fliegen möchte, kann den Sport-Modus aktivieren. In diesem fliegt die Drohne bis zu 65 km/h schnell, zudem reagiert sie wesentlich schneller und sensibler auf die Steuerknüppel Bewegungen. Beachten solltet ihr aber dabei, dass in diesem Modus der Weg, bis die Drohne stehen bleibt länger wird und zudem sämtliche Sensoren deaktiviert sind. Also ist dieser Modus nur für diejenigen, die schon etwas länger mit der Drohen unterwegs sind ratsam.

Denn logischer ist es in diesem Modus wesentlich risikoreicher, dass man gegen etwas fliegt. Das ist auch oft ärgerlich, weil oftmals gehen gleich der Gimbal, Propeller-Arm oder ähnliches kaputt. Bei demjenigen, wo es nur ein Propeller trifft, hat dabei noch mal Glück gehabt, denn diese sind dagegen wesentlich günstiger.

(Flugverhalten: 5 von 5 Punkten)

Flugzeit (Akkulaufzeit)

DJI gibt die Flugzeit der Mavic mit 27 Minuten bei einem Flug mit einer konstanten Geschwindigkeit von 25 km/h und ohne Gegenwind an. In der Realität kam ich auf durchschnittlich 18 bis 20 Minuten. Wie lang die Akkulaufzeit hält, hängt dabei eben von vielen Faktoren ab. Das wäre z.B. die Fluggeschwindigkeit, ob es windig ist und ob man viel im Schwebeflug unterwegs ist, denn in diesem braucht die Drohne ebenfalls mehr Strom.

Knapp 20 Minuten mag jetzt nicht nach allzu viel klingen, jedoch ist das meiner Meinung nach eine sehr gute Flugzeit für eine Drohne mit dem ganzen Funktionsumfang. Man kann damit locker ohne Probleme von einem Ort zum nächsten fliegen, ohne sich irgendwie Sorgen machen zu müssen, dass der Akku schlapp macht und die Mavic Pro abstürzen sollte. Falls es einmal der Fall ein sollte, dass der Akku der Drohne fast leer ist, erscheint sofort eine akustische, sowohl auch eine Warnung auf dem Display des iPhones. Zudem führt die Drohne, wenn man diese Warnung länger ignorieren sollte, automatisch ein Return-to-Home Befehl aus und kehrt zum Startpunkt zurück.

(Flugzeit: 4 von 5 Punkten)

Kamera

Wie bei den technischen Daten zu lesen ist, wird die Kamera der Mavic Pro über einen 3-Achsen-Gimbal stabilisiert. Das Ganze funktioniert echt prima, dass sieht man sehr gut an den Videos, wenn man diese anschaut. Die Aufnahmen sind wirklich absolut stabil und somit wackelfrei. Der Kamerasensor der DJI Mavic Pro ist zwar nur 1/2,3“ groß, dennoch liefert dieser überraschend gute Bilder und Videos.

Die Kameralinse kann dank dem Gimbal um 90° gedreht werden, somit kann man auch sehr einfach  Fotos bzw. Videos im Hochkantformat aufnehmen. Ich bevorzuge jedoch die normale Variante, da man diese am Besten an allen anderen Geräten ansehen kann. Videos können mit maximal 4096 x 2160 Pixeln bei 24 fps aufgenommen werden. Bei 3840x 2160 sind bis zu 30 fps möglich. Ich nehme gerne in 4K auf, da ich aber aktuell noch keinen 4K-Fernseher besitze, war meine Lieblingseinstellung 1080p mit 60 fps. Mit einer Auflösung von 720p sind sogar Aufnahmen mit bis zu 120 fps möglich, dies ermöglicht sehr gute Zeitlupen-Videos.

(Kamera: 4 von 5 Punkten)

Smartphone App

Wie bereits erwähnt werden die Bewegungen der Mavic Pro über die Fernbedienung gesteuert. Man kann sie zwar auch nur mit dem Smartphone steuern, jedoch ist dadurch die Flugreichweite wesentlich eingeschränkt. Den vollen Funktionsumfang hat man nur mit dem Smartphone durch das Zusammenspiel mit der DJI GO 4 App und der per Kabel verbundenen Fernbedienung. Dort siehst man nicht nur das, was die Kamera sieht, sondern auch alles, was man über die Mavic wissen muss. So kann man dort die Kamera und Video Einstellungen verändern, den Akkuzustand und sogar dessen Temperatur usw. einsehen.

Zudem können hier sämtliche Einstellungen der Hinderniserkennung aktiviert werden. Des weiteren erscheinen Informationen und Warnungen direkt auf dem Display, wie z.B wenn Frequenzstörungen vorhanden sind. Auch die ganzen Flugmodi können dort ausgewählt werden, diese sind dort sehr gut und verständlich erklärt. Der Funktionsumfang der App ist einfach sehr riesig, doch trotz alldem ist er meiner Meinung nach noch sehr übersichtlich gestaltet.

(Smartphone App 4 von 5 Punkten)

Flugmodus

So mancher von euch dürfte eventuell die vielen bekannten Flugmodi aus der DJI Phantom kennen. Dies beherrscht die Mavic natürlich auch und einige davon wurden nochmals etwas weiterentwickelt. Zu diesen Gehören:

TapFly
Durch das Typen auf dem Smartphone Display fliegt die Drohen automatisch an diesen Punkt und weicht dabei Hindernissen aus.

ActiveTrack
Erkennt und verfolgt ein von Nutzer festgelegtes Ziel.

Gesture Mode
Die verbauten Vision-Sensoren erkennen Gestiken einer Person und lösen Funktion wie. z.B. die Fotofunktion aus.

Tripod Mode
Der perfekte Modus wenn man Videos aufnehmen möchte. Den dabei wird die Geschwindigkeit auf ca. 3,6 km/h reduziert und auch die Steuerknüppel-Sensibilität wird verringert

Terrain Follow Mode
Ähnlich wie ActiveTrack, nur das die Mavic auch noch die Höhe ausgleicht, besonders nützlich bei Steigungen oder beim Wandern in den Bergen.

Cinematic Mode
Ebenfalls sehr gut für Video-Aufnahmen geeignet, da die Bremswege länger und somit weniger ruppig werden.

Fixed-Wing Mode
FPV-Sichtweise in Form eines Starrflüglers

Point of Interest
Ein Ziel wird von der Mavic kreisförmig umflogen, dabei kann man ebenfalls interessante Aufnahmen erzielen.

Follow Me
Die Mavic verfolgt nicht eine Person, sondern die Fernsteuerung auf Basis derer GPS-Daten.

Waypoints
Ermöglicht eine Navigation der Mavic auf Basis von GPS-Wegpunkten.

Home Lock
Dynamische Referenzrichtung in Relation zum Home Point, sehr nützlich, wenn man mit der Mavic weiter aus dem Sichtfeld geflogen ist und nichtmehr weis, in welche Richtung diese gerade gedreht ist.

Course Lock
statische Referenzrichtung in Relation zur Himmelsrichtung bei Start, dass heißt die Drohne fliegt auch wenn diese in der Luft gedreht wird in die Himmelsrichtungen, welche beim Start eingestellt wurden.

Meine Lieblingsfunktion, die ich eigentlich am meisten nutze, ist die AktiveTrack, denn da hat das Unternehmen einiges verbessert. Diese kann nämlich nun Autos, Lkws, Boote, Radfahren und sogar Tier erkennen, sobald diese am Smartphone markiert wurde und folgt diesem Ziel automatisch. Zudem bewegt sich dabei der Gimbal und die Drohne dreht sich selbst, sodass man eigentlich immer im Bild ist. Den ActivTrack Modus seht ihr hier in einem kleinen Beispiel Video von mir.

(Flugmodis: 5 von 5 Punkten)

Fernbedienung & Reichweite

Zwar kann man die Mavic Pro wie bereits erwähnt auch per Wi-Fi, also nur mit dem Smartphone steuern, doch eigentlich ist es immer ratsam, diese mit der Fernbedienung und mit eurem Smartphone zusammen zu nutzen. Da in die Halterung definitiv kein großes Tablet passt, muss man sich im Internet nach einer speziellen Halterung umsehen und das Tablet an den USB-Anschluss an der Unterseite anschließen. Achtung das DJI-Kabel, welches Standard mäßig zum Smartphone anschließen vorgesehen ist, muss dafür entfernt werden, sonst funktioniert das ganze nicht.

Das Einspannen des Smartphones geht eigentlich relativ einfach, dazu muss man eben wie bereits Anfangs erwähnt, in den meisten Fällen die Hülle entfernen. Leider kommt man, wenn das Smartphone in der Halterung ist, nichtmehr so gut an den Homebutton des iPhone´s ran. Aber im Normalfall geht man mitten im Flug, oder besser gesagt während der Aufnahme, sowieso nicht aus der App raus. Was ich euch definitiv raten kann, ist das DJI-Kabel durch ein anderes zu ersetzen, denn am Anfang hat ich sehr oft nach kurzem keine Livebild-Übertragung mehr und konnte somit nicht sehen, wohin ich fliege. Dieses Kabel müsst Ihr dann einfach über den integrierten USB-Port anschließen.

DJI hat auch die digitale Kommunikation zur Steuerung und Bildübertragung verbessert. Die neue Technologie nennt sich OcuSync und ist in der Lage, das Bild auf eine Entfernung bis zu 7 km (bei 1080p/Full-HD) auf euer Display zu übertragen.

(Fernbedienung und Reichweite 5 von 5)

Belegung der Bedienelemente

So gehen wir nun näher auf die Belegung der Bedienelemente auf der Fernbedienung ein. Direkt fallen einem die beiden Steuerknüppel auf, welche sich beide auf gleicher Achselhöhle befinden. Höhenverstellbar sind diese jedoch nicht. Die rote Pause-Taste neben dem Linken Steuerknüppel dient als Notstopp. Sollte also irgendwas sein, wie z.B. dass die Mavic Pro beim automatischen Rückflug kurz vor der Kollision mit etwas steht, hält mit diesem Knopf die Mavic sofort an. Danach reagiert diese erst nach Kurzem wieder auf Befehle. Links oben ist die Return-to-Home-Taste, drückt man diese für ca. 2 Sekunden aktiviert man den Return-to-Home Modus. Dabei geht die Drohne auf eine in der App, festgelegt Höhe und kommt automatisch an den zuvor gesetzten Home Punkt zurück.

Rechts vom Display ist noch ein kleines Steuerkreuz, drückt man dieses nach links, erhöht man den Digitalzoom bis zur 2-Fachen Vergrößerung. Nach rechts Drücken verringert den Digitalzoom. Beim Drücken nach unten wird der Gimbal an der DJI Mavic Pro sofort 90-Grad nach unten geschwenkt. Drückt man das Steuerkreuz nach oben schwenkt er sofort in eine senkrechte Position nach vorne. Direkt rechts im Bereich des Zeigefinger finden wir noch die Taste um ein Foto zu machen und beim linken Zeigefinger die Taste, um eine Video-Aufnahme zu starten bzw. zu beenden.

Direkt unter der Videotaste befindet sich das Gimbal-Rädchen, mit diesem kann man die Neigung der Kamera verstellen. Unter der Foto-Taste rechts ist ebenfalls ein Rädchen, mit dem man die Kameraeinstellungen anpassen kann. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass die Fernbedienung mit einem Smartphone gekoppelt ist.

Auf der Unterseite befinden sich noch die C1 sowie die C2 Taste. C1 kurz gedrückt fokussiert die Bildmitte und C2 dient dazu, die Aufnahme abzuspielen. Natürlich können sämtliche Buttons von den Funktionen nach belieben geändert werden. Zu guter letzt finden wir auf der rechten Seite noch den Flugmodus-Schalter, mit diesem schalten wir zwischen dem normalen Modus „P“ und den Sport Modus „S“ um. Auf der linken Seite wird die Fernbedienung aufgeladen und die Verbindung per RC-Kabel (DJI-Kabel) mit dem Smartphone hergestellt. Zudem befinden sich an der Fernbedienung Mikrofone die den Ton, wenn man redet usw. mit ins Video aufnehmen.

(Fernbedienung und Reichweite: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

DJI wirbt die Mavic Pro unter anderem als eine kleine und gleichzeitig unfassbar leistungsfähige Drohne. Genau dieses ist auch das, was die Mavic unter anderem so besonders macht. Man kann sie einfach in einem Rucksack verstauen, denn sie nimmt zusammengefaltet erstaunlich wenig Platz in Anspruch. Daher ist sie inzwischen sehr beliebt bei Leuten, die gerne Aufnahmen im Urlaub machen wollen. Auch wenn natürlich eine Spiegelreflexkamera von der Qualität bessere Bilder macht, ist es einfach toll Aufnahmen von oben zu machen, wo man mit einer normalen Kamera nicht hinkommen würde.

Preis/Leistung

Rundum hat mich die DJI Mavic Pro voll und ganz überzeugt. Der Preis von 1199,99€ (UVP) ist zwar nicht wirklich niedrig, aber meiner Meinung nach erhält man dafür die wohl beste mobile Drohne, die aktuell auf dem Markt erhältlich ist. Wer sich diesen Quadrocopter von DJI zulegen möchte, dem rate ich sich gleich die Mavic Pro Fly More Combo zuzulegen, diese kostet zwar 1499€ (UVP). Dafür ist in diesem Paket auch einiges mehr dabei als bei der Standard Variante. So ist in diesem Set neben der Mavic Pro noch eine 4-Fach Akku-Ladestation, ein Autoladegerät, ein zweiter Akku, ein Battery auf Powerbank Adapter und eine Umhängetasche.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Libratone Zipp mini

Libratone wurde 2009 als kleines Start-up von drei dänischen Designern, die einen gemeinsamen Traum hatten gegründet. Gemeinsam hatten die drei vor, Lautsprecher für Musikhörer des 21. Jahrhunderts zu entwickeln. Ihnen war klar, dass Ihnen das nur gelingt, wenn Sie Produkte entwerfen, die ohne lästigen Kabelsalat auskommen. So entwickelten die drei Designer ihren ersten drahtlosen Lautsprecher, der mit seinem kraftvollen Sound und skandinavischen Design überzeugen konnte.

Auf das Symbol „Die Nachtigall“ kam das Unternehmen durch das berühmte Werk des dänischen Autors Hans Christian Andersen, dessen Märchen die Idee verkörpert den Klang zu befreien, wie Libratone durch seine Produkte. Der Name Libratone erklärt sich auch sehr einfach, dieser ist aus zwei englischen Wörtern zusammengesetzt, „libration“(Befreiung) und „tone“(Ton), was genau sich Libratone auch zum Ziel gesetzt hat, nämlich den Klang zu befreien.

Im Jahre 2012 erschien die 1. Generation des Zipp. Nun kam gegen Ende 2015 mit dem Zipp und dem etwas kleinere Zipp mini, die neue Generation der Libratone Zipp Familie auf den Markt. Doch kann die neue Generation der dänischen Lautsprecher ebenfalls überzeugen? Wir haben für euch die „Cloudy Grey“ Variante des Libratone Zipp mini getestet. Wie der kleine Bruder des Zipp im Test abgeschnitten hat, das erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

LIBRATONE ZIPP MINI

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist wie bereits beim Großen Zipp sehr auffällig gestaltet. Da der Zipp mini wie der Name schon sagt kleiner als der Zipp ist, ist die Verpackung etwas kleiner. Zudem unterscheiden sich diese an der etwas anderen Beschriftung aus dem Grund der minimalen technischen Unterschiede. Dennoch fällt auch die Verpackung des Kleinen Zipp, wenn man diese z.B. im Fachhandel in den Regalen sieht, direkt auf.

Wie bereits erwähnt ähneln sich die beiden Verpackungen zum Großteil, daher ist auch die Verpackung beim Zipp mini vor allem zwecks des hervorragenden Transportschutzes verhältnismassig zum Lautsprecher so groß. Der innere Aufbau mit dem perfekt angepassten Styropor ist auch gleich, daher können auch hier so gut wie keine Schäden beim Transport entstehen. Auf der oberen Seite der grau/weißen Verpackung ist das Logo des Unternehmens auf einem grauen Hintergrund aufgedruckt, dies zeigt auch gleich welche Farbe der Grundkörper des darin befindlich Zipp mini hat an. In meinem Fall handelt es sich um den „Cloudy Grey“.

Wie auch beim Großen Zipp, befinden sich um den runden Teil der Verpackung in großer Schrift der Name des Lautsprechers, sowie die wichtigsten technischen Daten, wie z.B. die Akkulaufzeit und die Wiedergabemöglichkeiten aufgedruckt. Die Unterseite beinhaltet neben den wichtigsten technischen Daten auch noch besondere Merkmale des Lautsprechers.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Design des Libratone Zipp mini kann ich als zeitlos und zudem sehr schick beschreiben. Direkt nachdem Auspacken fällt einem der Überzug mit Reißverschluss auf, daher kommt auch der Name des Lautsprechers, denn diesen Überzug kann man in relativ kurzer Zeit gegen einen aus Wolle oder einen anders farbigen Überzug auswechseln. Beim Libratone Zipp mini „Cloudy Grey“ handelt es sich um einen Lautsprecher mit einem matt-weißen Plastik Grundkörper. Es gibt aber auch eine etwas teurere Version, die aus Aluminium gefertigt ist. Durch die Höhe von 22,4cm und einem Durchmesser von 10cm kommt der Zipp mini auf ein Eigengewicht von knapp 1,1 Kg.

Auf der Oberseite befinden sich in einem kleinen runden Touch-Feld sämtliche Bedienelemente (auf dieses gehe ich unter dem Punkt Bedienung näher ein). Auf der Rückseite im unteren Bereich sind sämtliche Anschlüsse wie der USB-Port, der Klinke-Anschluss und der Netzanschluss um den integrierten Akku aufzuladen nebeneinander untergebracht. Zudem ist auch hier der Ein-/Ausschaltknopf zu finden.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Auch beim Libratone Zipp mini kann ich sagen, dass die Verarbeitung auf einem sehr hohem Niveau ist. Beim Überzug handelt es sich um das soggenante CoolWeave Meshmaterial. Dieses fühlt sich sehr angenehm an und macht einen robusten Eindruck. Wer lieber wie bei Zipp der 1.Generation eine Ausführung mit Wolle haben möchte, kann diese separat erwerben und dank dem Reißverschluss ganz einfach gegen die CoolWave Variante austauschen. Die Transportschlaufe ist aus echtem Leder hergestellt und das Gehäuse ist wie bereits erwähnt komplett aus Matt-weißen Plastik gefertigt. Sehr gut ist die Gummierte Unterseite, die auch bei maximal Lautstärke für einen sicheren und festen Stand sorgt.

Was mir persönlich als ganz kleiner Kritikpunkt aufgefallen ist, ist die Beleuchtung des Displays. Steht der Libratone Zipp mini z.B im Freien im direkten Sonnenlicht, erkennt man zwar die Symbole auf dem Touch-Display, jedoch ist von der Beleuchtung, nicht wirklich viel zu sehen. Somit sieht man eben nicht genau, wie laut man den Lautsprecher gerade eingestellt hat. Wiederum ist dies dann in der App sehr gut ersichtlich, dazu aber etwas später mehr.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Art des Lautsprechers360-Grad Full-Room Lautsprecher
Art des LautsprechersLautsprecher mit integriertem Akku
Farbeweiß/grau (Cloudy Grey)
AkkuAkku fest verbaut. Akkulaufzeit reicht für bis zu 10 Stunden Wiedergabe aus
Gewichtknapp 1130 Gramm
MaterialKunststoff
EingängeWLAN-Dualband  (2,4 GHz und 5 GHz); AirPlay; DLNA (Android und Windows);
Bluetooth 4.0 aptX; 3,5mm Klinke-Anschluss; USB-Wiedergabe Eingang/ Lade Ausgang.
Treibereinheiten360 Grad-Reflektor; 3-Zoll Neodymium-Tieftöner;
1-Zoll SoftDome Neoydium-Hochtöner; 2x 3,5-Zoll Niederfrequenztreiber
Lieferumfang1x Libratone Zipp mini
1x Netzteil
1x Netzteil Adapter EU
1x Netzteil Adapter UK
Bedienungsanleitungen in mehreren Sprachen
Technische Daten des Libratone Zipp mini

Ausstattung

Die Besonderheit der Libratone Zipp Familie ist, dass diese dank den vielen wechselbaren Stoff-Bezügen aus Mesh-Material und Wolle, welche in vielen Farben erhältlich sind, sehr einfach personalisiert werden können. Zudem bieten sie einen 360° FullRoom Sound mit einer Klangqualität von bis zu 96kHz/24Bit. Des Weiteren verfügt auch der kleine Libratone Zipp mini über einen integrierten Akku, der erstaunlicherweise ebenfalls je nach Lautstärke eine Laufzeit von 8 bis 10 Stunden ermöglicht. An der sehr praktischen Transportschlaufe, kann der Lautsprecher ganz einfach an den gewünschten Ort getragen und wenn gewünscht z.B. an einem Haken oder ähnliches aufgehängt werden. Anders als bei Libratone Zipp, kann diese beim Überzug Wechsel nicht entfernt werden, daher ist der Wechsel hier ganz minimal schwerer als beim großen Zipp.

Ein weiteres Highlight ist, dass sehr einfache koppeln mehrere Zipp/Zipp mini über die App. Dies ermöglicht unter anderem, Musik in mehreren Räumen abzuspielen. Darauf gehe ich weiter unten genauer ein. Übrigens über den vorhanden USB-Port kann man nicht nur Musik abspielen, sondern auch einen eventuell leeren Smartphone Akku wieder aufladen.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

Klang

So kommen wir zum eigentlich wichtigsten Thema beim Test eines Lautsprechers, zum Klang. Wie ist der? Klanglich kann ich nach meinem Empfinden sagen, dass mich der Sound beim kleinen Zipp mini ebenso wie beim großen überzeugt hat. Klar aufgrund der Größe sind die Treiber im Zipp mini dementsprechend kleiner. Somit ist die maximal Lautstärke sowie der Bass dementsprechend schwächer. Doch dafür zahlt man für den größeren Zipp im Durchschnitt auch fast 100€ mehr. Von dem sehr guten 360° Sound war ich sehr begeistert.

Stellt man den Libratone Zipp mini z.B. in der Mitte eines großen Tisches auf, um den viele Personen sitzen, hört jeder egal ob er vor, hinter oder neben dem Zipp sitzt die gleiche Klangqualität. Dies liegt daran, dass die Töne nach oben und jeweils 180° zueinander an den Seiten angebracht sind. Die Musikgesamtleistung des Zipp mini kann sich trotz kleineren Treibern sehen lassen. Die Gesamtleistung beträgt 60 Watt und reicht somit auf jeden Fall, für das beschallen eines großen Raumes aus. Ich habe zum Test mal die Lautstärke auf max. gestellt und konnte die Musik locker über eineinhalb Stockwerke noch ganz ordentlich hören. Türen waren dabei übrigens alle offen.

(Klang: 3 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung ist wirklich denkbar einfach und wird sehr gut Schritt für Schritt in der App erklärt. Dazu ganz einfach die App aus dem Appstore Laden und ein Konto erstellen. Ja richtig, den ein oder anderen wird dies eventuell stören, doch es wird lediglich nach einer E-Mail-Adresse und ein selbst ausgedachtes Passwort gefragt. Nun wählt man aus den vielen Libratone Produkten, die einem in der App angezeigt werden sein gekauftes Libratone Produkt aus, um dieses einzurichten. Die Produkte werden schön mit Bildern und Namen dargestellt. Ist dieser Schritt erledigt, hat man die Wahl das Ganze über WiFi einzubinden oder wenn kein WLAN vorhanden ist, eine schnelle Kopplung über Bluetooth durchzuführen.

Nun muss man ganz einfach den Lautsprecher anschalten und die Nachtigall für 2 Sekunden gedrückt halten. Schon zeigt der App den Namen des Zipp mini an und die Einrichtung ist so gut wie erledigt. In wenigen Sekunden ist der Zipp mini bei der Einrichtung über WiFi mit dem heimischen Netzwerk verbunden und kann per AirPlay genutzt werden. Die Steuerung kann nach Bedarf über die App oder direkt über das Touchbedienfeld am Zipp gesteuert werden.

Gehen wir nun näher auf das Touchbedienfeld ein. An diesem können wir durch Tippen auf die Nachtigall die Musik Abspielen oder pausieren, direkt daneben können wir Titel überspringen. Durch Berühren und Ausführen einer Kreisbewegung im oder gegen den Uhrzeigersinn ändern wir die Lautstärke. Zudem können wir mit dem Herz Symbol unten durch die zuvor in der App selbst festgelegten Lieblings Radiosender (max. Anzahl 5) wechseln.

Im oberen Bereich ist noch das Soundspace Link Symbol, halten wir dieses gedrückt und besitzen einen weiteren Zipp/Zipp mini können wir diese damit miteinander koppeln. Durch kurzes drücken des Ein-/Ausschalter zeigt einem die Lautstärke Anzeige ungefähr an, wie voll der Akku noch ist. Doch die Lautstärke und wie gut das WLAN-Signal ist, kann man am genausten über die App erfahren. Insgesamt kann ich, sagen das die Bedienung sehr einfach und selbsterklärend ist.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Koppeln & Reichweite

Wie bereits oben erwähnt, funktioniert das Einrichten und das Koppeln dank der App sehr einfach. Die Verbindung zwischen dem Libratone Zipp mini und dem Abspielgerät, in meinem Fall das Apple iPhone 7 Plus erfolgt dabei zum größten Teil über WLAN. Damit ist die Reichweite natürlich dementsprechend größer als über Bluetooth. Bei Bluetooth gibt Libratone eine Reichweite von 10 Metern an, die ebenfalls vollkommen in Ordnung geht. In den eigenen 4 Wänden rate ich persönlich daher zur Wiedergabe über WiFi, sobald man unterwegs ist, ist Bluetooth logischerweise die bessere Wahl.

Dank der bereits genanten Soundspace Technologie, ist es möglich, bis zu sechs Zipp/Zipp mini ganz einfach über die App miteinander zu verbinden. Anschließend erscheinen alle Speaker als ein einziger AirPlay-Empfänger im iOS Kontrollzentrum. Damit kann man sehr einfach einen sehr guten Stereo-Sound mit mehreren Zipp/ Zipp mini Lautsprechern erzeugen.

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Die Akku-Laufzeit die Libratone mit 8 bis 10 Stunden angibt, habe ich in meinem Test auf jeden Fall erreicht. Ich hörte eigentlich zum Großteil bei 50% bis 65% der maximal Lautstärke Musik. Wie immer variiert die Laufzeit je nachdem wie laut ihr Musik hört. Wenn der Akku leer sein sollte, dauert es knapp 1 einhalb Stunden, bis dieser wieder voll aufgeladen ist. Leider ist der Akku fest verbaut und kann somit, falls dieser einmal kaputt sein sollte nicht ausgetauscht werden.

(Akku: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Libratone wirbt den Zipp mini unter anderem als moderner Wirless-Sound für Zuhause und mit seiner kinderleichten Einrichtung an. Diesen Punkten kann ich voll und ganz zustimmen. Dank seinem Design, ist es kein Lautsprecher, den man in irgendeiner Ecke verstecken möchte, sondern man möchte das gute Stück seinen Besuchern zeigen. Egal wo der Libratone Zipp mini steht bzw. hängt macht er eigentlich eine gute Figur. Da der Zipp mini zudem widerstandsfähig gegen Luftfeuchtigkeit ist, kann dieser auch problemlos beim Duschen mit ins Bad genommen werden.

Preis/Leistung

Rundum hat mich der Libratone Zipp mini 360° FullRoom Lautsprecher voll und ganz überzeugt. Der Preis von 199,99€ (UVP) ist etwas niedriger als bei großen Zipp, dafür muss man Jedoch etwas auf den besseren Klang verzichten. Des weiteren kommt der Zipp mini mit einem sehr guten Design und einem Akku daher. Ich war zudem ab der ersten Minute Probehören von dem guten 360° Sound begeistert. Der Libratone Zipp mini war in meinem Testzeitraum ständig unterwegs. Morgens beim Frühstück nahm ich ihn mit ins Esszimmer und hörte damit Radio. Mittags nahm ich ihn mit auf den Balkon und hörte da über Apple Music meine Playlist an. Sozusagen hatte der Zipp mini bei mir keinen festen Standort, sondern wanderte im Testzeitraum ständig mit mir daheim rum.

LIBRATONE ZIPP MINI

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Libratone ZIPP

Libratone wurde 2009 als kleines Start-up von drei dänischen Designern, die einen gemeinsamen Traum hatten gegründet. Gemeinsam hatten die drei vor, Lautsprecher für Musikhörer des 21. Jahrhunderts zu entwickeln. Ihnen war klar, dass Ihnen das nur gelingt, wenn Sie Produkte entwerfen, die ohne lästigen Kabelsalat auskommen. So entwickelten die drei Designer ihren ersten drahtlosen Lautsprecher, der mit seinem kraftvollen Sound und skandinavischen Design überzeugen konnte.

Auf das Symbol „Die Nachtigall“ kam das Unternehmen durch das berühmte Werk des dänischen Autors Hans Christian Andersen, dessen Märchen die Idee verkörpert den Klang zu befreien, wie Libratone durch seine Produkte. Der Name Libratone erklärt sich auch sehr einfach, dieser ist aus zwei englischen Wörtern zusammengesetzt, „libration“(Befreiung) und „tone“(Ton), was genau sich Libratone auch zum Ziel gesetzt hat, nämlich den Klang zu befreien.

Im Jahre 2012 erschien die 1. Generation des ZIPP. Nun kam gegen Ende 2015 die neue Generation der LibratoneZIPP Familie auf den Markt. Doch kann die neue Generation der dänischen Lautsprecher ebenfalls überzeugen? Die von uns getestete „Nordic Black“ Variante ist seit März 2017 auf dem Mark, wie sie im Test abgeschnitten hat, das erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

Libratone Zipp

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist sehr auffällig gestaltet. Wenn man diese z.B. im Fachhandel in den Regalen sieht, sticht diese, durch ihre Größe und dem runden Design sofort ins Auge.

Nachdem Auspacken war mir sofort klar, warum die Verpackung im Verhältnis des Libratone ZIPP so groß ist. Dies liegt vor allem an dem sehr guten Transportschutz. Denn die stabile Verpackung aus Karton schützt diesen hervorragend vor äusserlichen Schäden. Zudem schützt das perfekt an den ZIPP angepasste Styropor, diesen vor sämtlichen Schäden die beim Transport entstehen können. Auf der oberen Seite der grau/weißen Verpackung ist das Logo des Unternehmens auf einem schwarzen Hintergrund aufgedruckt, dies zeigt auch gleich welche Farbe der Grundkörper des darin befindlich ZIPP hat an. Zudem steht diese in Schrift noch unter der Nachtigall in meinem Fall handelt es sich um den „Nordic Black“.

Um den runden Teil der Verpackung sind in großer Schrift der Name des Lautsprechers, sowie die wichtigsten technischen Daten, wie z.B. die Akkulaufzeit und die Wiedergabemöglichkeiten aufgedruckt. Die Unterseite beinhaltet neben den wichtigsten technischen Daten auch noch besondere Merkmale des Lautsprechers.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Design des Libratone ZIPP ist zeitlos und zudem sehr schick. Direkt nachdem Auspacken fällt einem der Überzug mit Reißverschluss auf, daher kommt auch der Name des Lautsprechers, denn diesen Überzug kann man in relativ kurzer Zeit gegen einen aus Wolle oder einen anders farbigen Überzug auswechseln. Beim Libratone ZIPP „Nordic Black“ handelt es sich um einen Lautsprecher mit einem Plastik Grundkörper. Es gibt aber auch eine etwas teurere Version, die aus Aluminium gefertigt ist. Durch die Höhe von 26,1cm und einem Durchmesser von 12,2cm kommt der Libratone ZIPP auf ein Eigengewicht von knapp 1,5 Kg.

Auf der Oberseite befinden sich in einem kleinen runden Touch-Feld sämtliche Bedienelemente (auf dieses gehe ich unter dem Punkt Bedienung näher ein). Auf der Rückseite im unteren Bereich sind sämtliche Anschlüsse wie der USB-Port, der Klinke-Anschluss und der Netzanschluss um den integrierten Akku aufzuladen nebeneinander untergebracht. Zudem ist auch hier der Ein-/Ausschaltknopf zu finden.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Lautsprechers ist auf sehr hohem Niveau. Von der, im Vorgänger standardmäßig angebrachten italienischen Wolle, die gerade beim häufigen Transport litt und oft fusselte, hat sich das Unternehmen verabschiedet. Dieser Überzug wurde durch das sogenannte CoolWeave Mesh- Material ersetzt. Dieses fühlt sich sehr angenehm an und macht einen robusten Eindruck. Wem die alte Ausführung mit Wolle besser gefallen hat, kann diese separat erwerben und dank dem Reißverschluss ganz einfach gegen die CoolWave Variante austauschen. Die Transportschlaufe ist aus echtem Leder hergestellt und das Gehäuse ist wie bereits erwähnt komplett aus Matt-schwarzen Plastik gefertigt. Sehr gut ist die gummierte Unterseite, die auch bei maximal Lautstärke für einen sicheren und festen Stand sorgt.

Was mir persönlich als ganz kleiner Kritikpunkt aufgefallen ist, ist die Beleuchtung des Displays. Steht der Libratone ZIPP besipielsweise im Freien im direkten Sonnenlicht, erkennt man zwar die Symbole auf dem Touch-Display, jedoch ist von der Beleuchtung, nicht wirklich viel zu sehen. Somit sieht man eben nicht genau, wie laut man den Lautsprecher gerade eingestellt hat. Wiederum ist dies dann in der App sehr gut ersichtlich, dazu aber etwas später mehr.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Art des Lautsprechers360-Grad Full-Room Lautsprecher
KategorieLautsprecher mit integriertem Akku
Farbeschwarz/Grau (Nordic Black)
AkkuAkku fest verbaut. Akkulaufzeit reicht für bis zu 10 Stunden Wiedergabe aus
Gewichtknapp 1530 Gramm
MaterialKunststoff
EingängeWLAN-Dualband  (2,4 GHz und 5 GHz); AirPlay; DLNA (Android und Windows);
Bluetooth 4.0 aptX; 3,5mm Klinke-Anschluss; USB-Wiedergabe Eingang/ Lade Ausgang.
Treibereinheiten360 Grad-Reflektor; 4-Zoll Neodymium-Tieftöner;
2x 1-Zoll SoftDome Neoydium-Hochtöner; 2x 4-Zoll Niederfrequenztreiber
Lieferumfang1x Libratone ZIPP
1x Netzteil
1x Netzteil Adapter EU
1x Netzteil Adapter UK
Bedienungsanleitungen in mehreren Sprachen
Technische Daten des Libratone ZIPP

Ausstattung

Die Besonderheit der Libratone ZIPP Familie ist, dass diese dank den vielen wechselbaren Stoff-Bezügen aus Mesh-Material und Wolle, welche in vielen Farben erhältlich sind, sehr einfach personalisiert werden können. Zudem bieten sie einen 360° FullRoom Sound mit einer Klangqualität von bis zu 96kHz/24Bit. Desweiteren verfügt der Libratone ZIPP über einen integrierten Akku, der eine Laufzeit je nach Lautstärke von 8 bis 10 Stunden ermöglicht. An der sehr praktischen Transportschlaufe, kann der Lautsprecher ganz einfach an den gewünschten Ort getragen und wenn gewünscht z.B. an einem Haken oder ähnliches aufgehängt werden.

Ein weiteres Highlight ist, dass sehr einfache koppeln mehrere ZIPP bzw. des ZIPP mini über die App. Dies ermöglicht unter anderem, Musik in mehreren Räumen abzuspielen. Darauf gehe ich weiter unten genauer ein. Übrigens über den vorhanden USB-Port kann man nicht nur Musik abspielen, sondern auch einen eventuell leeren Smartphone Akku wieder aufladen.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

Klang

So kommen wir zum eigentlich wichtigsten Thema beim Test eines Lautsprechers, zum Klang. Wie ist der Sound? Klanglich kann ich nach meinem Empfinden sagen, dass mich der Sound absolut überzeugt hat. Klar ist, bedingt durch die Größe können wir nicht von einem Klangwunder reden. Aber dennoch hätte ich persönlich, nicht mit so einer maximalen Lautstärke und einen so guten Bass gerechnet. Weiterhin war ich von dem 360° Sound sehr begeistert.

Stellt man den Libratone ZIPP z.B. in der Mitte eines großen Tisches auf, um den viele Personen sitzen, hört jeder egal ob er vor, hinter oder neben dem ZIPP sitzt die gleiche Klangqualität. Dies liegt daran, dass die Töne nach oben und jeweils 180° zueinander an den Seiten angebracht sind. Die Musikgesamtleistung des ZIPP kommt auf 100 Watt, diese reicht auf jeden Fall, für das beschallen eines großen Raumes aus. Ich habe zum Test mal die Lautstärke auf max. gestellt und konnte die Musik locker über 2 Stockwerke noch ganz ordentlich hören. Türen waren dabei übrigens alle offen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung ist wirklich denkbar einfach und wird sehr gut Schritt für Schritt in der App erklärt. Dazu ganz einfach die App aus dem Appstore Laden und ein Konto erstellen. Ja richtig, den ein oder anderen wird dies eventuell stören, doch es wird lediglich nach einer E-Mail-Adresse und ein selbst ausgedachtes Passwort gefragt. Nun wählt man aus den vielen Libratone Produkten, die einem in der App angezeigt werden sein gekauftes Libratone Produkt aus, um dieses einzurichten. Die Produkte werden schön mit Bildern und Namen dargestellt. Ist dieser Schritt erledigt, hat man die Wahl das Ganze über WiFi einzubinden oder wenn kein WLAN vorhanden ist, eine schnelle Kopplung über Bluetooth durchzuführen.

Nun muss man ganz einfach den Lautsprecher anschalten und die Nachtigall für 2 Sekunden gedrückt halten. Schon zeigt der App den Namen des ZIPP an und die Einrichtung ist so gut wie erledigt. In wenigen Sekunden ist der ZIPP bei der Einrichtung über WiFi mit dem heimischen Netzwerk verbunden und kann per AirPlay genutzt werden. Die Steuerung kann nach Bedarf über die App oder direkt über das Touchbedienfeld am ZIPP gesteuert werden.

Gehen wir nun näher auf das Touchbedienfeld ein. An diesem können wir durch Tippen auf die Nachtigall die Musik Abspielen oder pausieren, direkt daneben können wir Titel überspringen. Durch Berühren und Ausführen einer Kreisbewegung im oder gegen den Uhrzeigersinn ändern wir die Lautstärke. Zudem können wir mit dem Herz Symbol unten durch die zuvor in der App selbst festgelegten Lieblings Radiosender (max. Anzahl 5) wechseln.

Im oberen Bereich ist noch das Soundspace Link Symbol, halten wir dieses gedrückt und besitzen einen weiteren ZIPP können wir diese damit miteinander koppeln. Durch kurzes drücken des Ein-/Ausschalter zeigt einem die Lautstärke Anzeige ungefähr an, wie voll der Akku noch ist. Doch die Lautstärke und wie gut das WLAN-Signal ist, kann man am genausten über die App erfahren. Insgesamt kann ich, sagen das die Bedienung sehr einfach und selbsterklärend ist.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

KOPPELN UND REICHWEITE

Wie bereits oben erwähnt, funktioniert das Einrichten und das Koppeln dank der App sehr einfach. Die Verbindung zwischen dem Libratone ZIPP und dem Abspielgerät, in meinem Fall das Apple iPhone 7 Plus erfolgt dabei zum größten Teil über WLAN. Damit ist die Reichweite natürlich dementsprechend größer als über Bluetooth. Bei Bluetooth gibt Libratone eine Reichweite von 10 Metern an, die ebenfalls vollkommen in Ordnung geht. In den eigenen 4 Wänden rate ich persönlich daher zur Wiedergabe über WiFi, sobald man unterwegs ist, ist Bluetooth logischerweise die bessere Wahl.

Dank der bereits genanten Soundspace Technologie, ist es möglich, bis zu sechs ZIPP ganz einfach über die App miteinander zu koppeln. Anschließend erscheinen alle Speaker als ein einziger AirPlay-Empfänger im iOS Kontrollzentrum. Damit kann man sehr einfach einen sehr guten Stereo-Sound mit mehreren ZIPP Lautsprechern erzeugen.

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Die Akku-Laufzeit die Libratone mit 8 bis 10 Stunden angibt, habe ich in meinem Test auf jeden Fall erreicht. Ich hörte eigentlich zum Großteil bei 50% bis 65% der maximal Lautstärke Musik. Wie immer variiert die Laufzeit je nachdem wie laut ihr Musik hört. Wenn der Akku leer sein sollte, dauert es knapp 1 einhalb Stunden, bis dieser wieder voll aufgeladen ist. Leider ist der Akku fest verbaut und kann somit, falls dieser einmal kaputt sein sollte nicht ausgetauscht werden.

(Akku: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Libratone bewirbt den ZIPP unter anderem mit modernem Wirless-Sound für Zuhause und mit seiner kinderleichten Einrichtung an. Diesen Punkten kann ich voll und ganz zustimmen. Dank seinem intelligenten wie auch schönen Design, ist es kein Lautsprecher, den man in irgendeiner Ecke verstauen möchte. Egal wo der Libratone ZIPP steht bzw. hängt macht er eigentlich eine gute Figur. Da der ZIPP zudem widerstandsfähig gegen Luftfeuchtigkeit ist, kann dieser auch problemlos im Badezimmer aufgestellt werden.

Preis/Leistung

Rundum hat mich der Libratone ZIPP 360° FullRoom Lautsprecher voll und ganz überzeugt. Der Preis von 299,99€ (UVP) ist zwar nicht niedrig, aber dafür kommt er mit einem Akku daher. Des weiteren kommt der ZIPP mit einem sehr guten Design daher. Ich war zudem ab der ersten Minute Probehören von dem guten 360° Sound begeistert. Der Libratone ZIPP war in meinem Testzeitraum ständig unterwegs. Morgens beim Frühstück nahm ich ihn mit ins Esszimmer und hörte damit Radio. Mittags nahm ich ihn mit auf den Balkon und hörte da über Apple Music meine Playlist an. Sozusagen hatte der ZIPP bei mir keinen festen Standort, sondern wanderte im Testzeitraum ständig mit mir daheim rum.

Libratone Zipp

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Teufel MUTE BT

Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HIFI-Komponenten wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosysteme Komponenten wie beispielsweise kompletten Heimkino-Systemen. Der ein oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum es in keinem Elektronikmarkt Teufel Produkte gibt. Das liegt dran, das Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen online Shop an.

Der kabelgebundene Vorgänger Teufel MUTE konnte mit seinem sehr fairen Preis-Leistung-Verhältnis überzeugen. Doch in den Zeiten in denen immer mehr Smartphone-Hersteller auf den Klinken-Anschluss verzichten, muss auch Teufel dem Puls der Zeit folgen. So hat das Unternehmen neben dem von uns bereits getesteten Teufel MOVE BT In-Ear-Kopfhörer, auch die Over-Ear-Kopfhörer Teufel MUTE mit Bluetooth auf den Markt gebracht.Konnten diese ebenfalls überzeugen? Das erfahrt ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung wurde sehr schlicht gehalten.

Auf der oberen Seite hinweg zur Stirnseite der schwarzen Verpackung, ist die Abbildung der Kopfhörer in weißen Umrissen gezeichnet. Des Weiteren ist das Logo des Herstellers und der Name „Mute BT“ aufgedruckt. Auf der Rückseite sind leider kaum Informationen über das Produkt aufgelistet, sondern eher die Infos vom Hersteller.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Beim MUTE BT setzt Teufel auf ein schlichtes und modernes Design. Direkt fallen einem die mit einem großen „t“ versehenen Ohrmuscheln auf. Sämtliche Bedienelemente sind an der linken Ohrmuschel angebracht. So finden wir dort die Leiser-/Lauter Tasten (langes Drücken für Track vor/zurück) und direkt dazwischen Play/Pause, daneben ist ein 3,5mm Klinken Anschluss. Dadurch kann der Kopfhörer auch per mitgeliefertem Klinke-Kabel zum Musik hören genutzt werden, vorausgesetzt Euer Wiedergabemedium besitzt diesen. Viele Hersteller versehen ja wie die meisten von Euch sicherlich mitbekommen haben ihre Smartphones nichtmehr mit einem Klinkeanschluss. Was in Zeiten von Akku schonendem Bluetooth auch kein Problem mehr ist.

Neben dem Klinkeanschluss ist ein Schieberegler untergebracht. Dieser ermöglicht den Wechsel zwischen OFF (Wiedergabe über Klinke), Bluetooth und Bluetooth mit zugeschaltetem ANC (Aktive-Noice-Cancelling). Ebenfalls auf der linken Seite ist der USB-mini-Anschluss unter einer Abdecklippe versteckt. Damit kann man den großen Akku, welcher auf der rechten Ohrmuschel untergebracht ist, aufladen.

Da die Ohrmuscheln sich um 90 Grad nach innen drehen lassen, können diese sehr schnell und einfach in dem sehr stabilen Transportcase verstaut werden.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Auf den ersten Blick sind an der Verarbeitung keine Mängel festzustellen. Das Gehäuse wurde zum Großteil aus Kunststoff gefertigt, dennoch wirken die Kopfhörer sehr stabil und robust, sodass diese auch ein etwas gröberer Umgang nicht viel anhaben kann. Als Besonderes extra hat Teufel dem MUTE BT mit einem Akkufach versehen, somit kann dieser ganz einfach selbst gewechselt werden, falls dieser einmal kaputt sein sollte. Schon bei der Anlieferung muss der Akku selbst eingesetzt werden, somit weiß man genau Bescheid, welcher verbaut ist und wie dieser eingebaut wird.

Leider fühlen sich die bereits erwähnten Bedientasten an der linken Ohrmuschel alle gleich an, was ein Bedienen ohne Absetzen der Kopfhörer erst nach langer Übung ermöglich und selbst dann kommt es vor, dass man anstelle von Lauter die Pause Taste drückt. Aber im Normalfall schaltet man die Kopfhörer an und verändert die Lautstärke über das Smartphone.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear Kopfhörer
KategorieAktiver Noise-Cancelling-Kopfhörer mit Bluetooth
FarbeSchwarz/Grau
AkkuLi-Ion 660 mAh (wechselbar), Akkulaufzeit bis zu 28 Stunden im Bluetooth und ANC Betrieb
Gewicht240 Gramm
MaterialHochflexibler Kunststoff
TreiberJeweils links und rechts ein 40-mm-Linear-HD-Treiber
Bluetooth4.0 mit aptX-Codec
Lieferumfang1x Teufel MUTE BT Over-Ear.Kopfhörer
1x Transporttasche mit Zubehörbeutel
1x Akku für MUTE BT
1x Flugzeugadapter
1x Micro-USB-Ladekabel
1x 3,5 mm Klinke-Kabel (1,3 m lang)
Technische Daten des Teufel MUTE BT

Tragekomfort

Mit knapp 240 Gramm gehören der Teufel MUTE BT zu den leichteren Over-Ear-Kopfhörern auf dem Markt. Die Ohrpolster sind angenehm weich und umschließen die Ohren sehr gut. Dank dem einstellbaren Kopfband ist der Tragekomfort auch beim längeren Tragen sehr angenehm. Für Brillenträger dürfte der Tragekomfort aufgrund des etwas höheren Anpressdruck etwas leiden. Daher werden diese nach einiger Zeit merken, dass die Kopfhörer trotz weichen Polster etwas stärker auf die Brillen Bügel drücken.

ANC wird jedoch auch bei Brillenträger nicht schwächer. Dies liegt daran, dass die Poster so weich sind und der Anpressdruck so hoch, dass die Ohrmuscheln dennoch sauber auffliegen. Durch das Gelenk, welches die Ohrmuscheln mit dem Bügel verbindet, passen sich die Teufel MUTE BT quasi an alle Kopf- und Ohrenformen bestens an.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Klanglich haben mich die Teufel MUTE BT doch sehr positiv überrascht. Da müssen sich die Kopfhörer ganz klar nicht vor der teureren Konkurrenz verstecken. Die verbauten 40 mm Speaker bieten ein sehr klaren, aber zugleich durch den druckvollen Bass einen kräftigen Klang. Getestete Genres wie Elektro, Rock, Metal und Pop klangen die Over-Ear-Kopfhörer sehr gut. ANC arbeitet sehr zuverlässig und lässt Störgeräusche wie Motorgeräusche von Autos und Busen fast komplett verschwinden. Auch wenn ich in der Bahn sitze, werden die üblichen Geräusche, die man bei einer Fahrt mit dieser hört zuverlässig eliminiert.

Auch das Telefonieren mit den Teufel MUTE BT funktioniert ohne jegliche Probleme. Bei Videos oder Filmen konnte ich keine Verzögerungen feststellen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Bei der Ausstattung konnten die Kopfhörer ordentlich punkten. Mit Aktive-Noise-Cancelling werden Umgebungsgeräusche weitestgehend reduziert, sehr gute Bluetooth-Reichweite und stolze 28 Stunden Akkulaufzeit mit angeschaltetem ANC. Mit abgeschaltetem ANC sind laut Teufel sogar bis zu 50 Stunden möglich und bei kabelgebundener Nutzung mit eingeschaltetem ANC bis zu 60 Stunden. Zudem kann der 660 mAh Lithium-Ionen Akku ganz einfach mit wenigen Handgriffen gewechselt werden.

Transporthülle

Der MUTE BT kommen in einer sehr gut verarbeiteten und hochwertigen Transporthülle, in welche die Kopfhörer perfekt hineinpassen. Zudem sind in einem kleinen Beutel, der per Klettverschluss an der Innenseite der Transporthülle befestigt werden kann. In diesem findet das mitgelieferte Micro-USB-Ladekabel, der Klinke-zu-Klinke-Adapter und der Flugzeugadapter Platz. Wenn Ihr den Teufel MUTE BT neu erhaltet, befindet sich in dem Beutel auch noch der Akku und die Abdeckung der rechten Ohrmuschel, welche das Akkufach abdeckt.

Der Reisverschluss der Transporthülle lässt sich sehr angenehm öffnen und sie lässt sich bei Verschmutzung zudem sehr gut reinigen.

(Ausstattung: 5 von 5 Punkten)

Koppeln & Reichweite

Die Verbindung zwischen den Teufel MUTE BT Kopfhörer und dem Abspielgerät, in meinem Fall das Apple iPhone 7 Plus erfolgt wie gewohnt über Bluetooth. Mit der Reichweite von 20 Metern die Teufel angibt hat man nicht zu viel versprochen. In den Räumlichkeiten war die Reichweite mit zwei Wänden aus Rigips auf ca. 15 Metern begrenzt, im freien Feld sind bis zu 20 Metern kein Problem, was deutlich mehr Freiheit im Alltag bietet.

Der Kopfhörer kann mit maximal zwei Geräten gleichzeitig verbunden werden und ist in der Lage, sich die letzten 6 Geräte, mit denen er bereits gekoppelt war zu merken. Sobald ich die Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden. Er kann sich übrigens mit iOS-, Android-, Blackberry-, Mac-, Linux-, Windows- und Windows-Phone Geräten koppeln.

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Wie bereits erwähnt, kann die Akkulaufzeit des Teufel MUTE BT absolut überzeugen. Die Laufzeit gibt Teufel mit 28 Stunden bei eingeschaltetem Bluetooth und ANC an. Wenn der Akku leer sein sollte, dauert es knapp 2 Stunden, bis dieser wieder voll aufgeladen ist. Wie bereits oben erwähnt, hält der Akku bei abgeschaltetem ANC knapp 50 Stunden durch und bei der Nutzung mit Kabel und eingeschaltetem ANC bis zu 60 Stunden. Das sind Werte, die absolut überzeugen können.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Dazu kann ich zu aller erst einmal nur WOW sagen, denn im Praxistest betätigen sich die Laufzeiten die Teufel angibt wieder. So hörte ich auf dem Weg zur Arbeit täglich knapp 1,5 Stunden Musik und dies über einen Zeitraum von knapp 3 Wochen. Danach hatte ich trotz eingeschaltetem ANC immer noch knapp 25% Akku laut Anzeige am iPhone 7 Plus. Die Lautstärke der Musik hatte ich dabei bei ungefähr 75%. Somit kann ich zum Akku sagen, dass mich die Laufzeit und das Feature, dass man diesen wechseln absolut überzeugt.

Auf Nachfrage bei Teufel hat man mir mitgeteilt, dass der Service bereits einige Akkus für eventuell anfallende Reklamationen zur Verfügung hat. Aber es soll auch nichtmehr lange dauern, bis diese auch direkt über die Website bestellt werden können.

(Akku: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel wirbt vor allem mit der enormen Akkulaufzeit von 28 Stunden und damit, dass der Akku wechselbar ist. Aber auch damit, dass der MUTE BT mit einem adaptiven Real Time Noise Cancelling ausgestattet ist. In diesen und in vielen weiteren Bereichen konnte mich der MUTE BT vollkommen überzeugen. Der Akku hält wirklich sehr lange durch, und zudem ist der Klang überraschend gut. Somit muss sich der MUTE BT ganz klar nicht vor der Konkurrenz verstecken.

Preis/Leistung

Rundum hat mich der Teufel MUTE BT Over-Ear- Kopfhörer voll und ganz überzeugt. Der Preis von 199,99€ (UVP) ist zwar nicht niedrig aber es gibt durchaus Modelle, die teurer sind und weniger Leistung bieten. Die Teufel MUTE BT sind der perfekte Begleiter für den Alltag und dank ANC für diejenigen, die viel mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs sind.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Garmin Fenix 5

Garmin ist ein schweizer Hersteller von Navigationsempfängern zur satellitengestützten Positionsbestimmung und Navigation.
Weiteres bietet Garmin neben den üblichen GPS-Sportuhr und GPS-Geräten auch Natursportprodukte für die Bereiche Geocaching und Wandern, sowie Wearables wie zum Beispiel Fitnessarmbänder oder Actioncamcorder. Am 26. Juli 2011 übernahm Garmin den deutschen Hersteller von Navigationsgeräten Navigon.  Seither fungiert das Unternehmen aus Würzburg als europäisches Forschungs- und Entwicklungszentrum von Garmin. Mit der Garmin Fenix 5 hat das Unternehmen den Nachfolger der sehr beliebten GPS-Multisport-Smartwatch Garmin Fenix 3 vorgestellt. Wer sich jetzt fragt hä? Nach 3 kommt doch nicht 5, sondern 3. Der Grund dafür, dass es die Garmin Fenix 4 nicht gibt, ist , dass einige Hersteller diese Zahl vermeiden, da diese laut chinesischem Aberglaube mit dem Wort Tod gleichgesetzt wird  und somit Unglück bringen soll. Ob die Garmin Fenix 5 im Test überzeugen konnte erfahrt ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Fenix 5 ist wie von Garmin gewohnt schlicht gehalten, macht aber einen sehr hochwertigen ersten Eindruck. Es handelt sich dabei um einen fast quadratisch, rundum bedruckten Karton mit abnehmbarem Deckel. Auf der Oberseite wurde nicht mehr als „Garmin“ aufgedruckt. Auf 3 von 4 Seiten wird die GPS-Uhr groß und elegant von allen Seiten präsentiert. Die vierte Seite widmet sich einigen technische Daten wie z.B. dem Gewicht und der Größe der Fenix 5 in englischer Sprache. Auf der unteren Seite wurden weitere Informationen sowie Lieferumfang in verschiedenen Sprachen aufgedruckt.

Ist der Deckel durch leichtes Anheben der Verpackung erst mal entnommen, sticht die Garmin Fenix 5 hervor. Die sicher an einem Stück Schaumstoff angebracht ist. In einer kleinen Schachtel auf der linken Seite befinden sich die Bedienungsanleitung und eine weitere Dokumentation. In der Schachtel auf der rechten Seite ist das USB-Ladekabel verstaut, welches zusätzlich noch in einer Plastikfolie verpackt wurde. Die Fenix 5 sowie der Zubehör ist sehr durchdacht verpackt und alles hat seinen Platz, dadurch bekommt man nicht das Gefühl, dass alles in die kleine Verpackung gequetscht werden muss.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Garmins neue GPS-Multisportuhr sitzt wie bereits der Vorgänger die Fenix 3 angenehm am Handgelenk. Für ein genaues Messen des Pulses wird empfohlen, dass die Fenix 5 so eng wie möglich am Handgelenk sitzt. Doch im Alltag ist dies auf Dauer etwas unangenehm, deshalb habe ich die Uhr bewusst um ein Raster weiter gestellt. Auch wie bei der von uns bereits getesteten Garmin tactix Bravo ist das Gehäuse bedingt durch die verbaute Technik etwas klobiger. Das hohe Gewicht von 85 Gramm merkt man der Fenix 5 auf Dauer deutlich an.

Die Ober-, sowie Unterseite der Fenix 5 besteht aus Edelstahl. Die Lünette wurde mit 5 deutlich sichtbaren, jedoch ebenfalls im gleichen Werkstoff gefertigten Torxschrauben verschraubt. Das Display der Uhr ist in dem Modell welches ich zur Verfügung gestellt bekommen habe durch Glas geschützt. Jedoch gibt es für 100 Euro mehr das gleiche Modell mit Saphirglas beschmückt.

Zur Info Spahir ist kein Glas – Saphir ist mit einer Mohshärte von 9 das dritthärteste aller transparenten Materialien und ist in dieser Anwendung daher besonders wegen seiner Kratzfestigkeit geschätzt. Dank der QuickFit Technologie, können die Armbänder sehr schnell und einfach gewechselt werden. Leider ist im Lieferumfang nur ein Armband erhalten und für jedes weitere werden zwischen 49,99 Euro bis zu 199,99 Euro fällig.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die exzellente Verarbeitung aller hochwertigen Materialien lässt nichts zu wünschen übrig. Sowohl das Gehäuse als auch die Hardwaretasten wirken sehr hochwertig. Das Gehäuse selbst besteht aus extrem robusten faserverstärktem Polymer. Die Lünette, sowie die Unterseite wie bereits beschrieben aus Edelstahl. Wie oben erwähnt erfolgt der Wechsel der Armbänder dank der von Garmin selbst entwickelten QuickFit Technologie sehr einfach und schnell. Da nur ein USB-Ladekabel und kein Netzteil im Lieferumfang enthalten ist, muss man die Uhr über den Laptop, oder z.B. über das Netzteil des Smartphones aufladen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Technik

Erfreulich ist, dass Garmin bei ihren eigenen Smartwatches auf ein selbst entwickeltes Betriebssystem setzen. Das ermöglicht der Fenix 5 die Kompatibilität mit iPhones sowie mit Android Smartphones. Über Bluetooth und der Garmin Connect App funktioniert alles tadellos. Dazu gehen wir aber später genauer ein. Ein 1,2 Zoll großes transflektives MIP-Farbdisplay ermöglicht es, auch bei direkter Sonneneinstrahlung die Uhr bestens abzulesen. Bei Dunkelheit lässt sich die Fenix 5 dank zuschaltbarer Display Beleuchtung ebenfalls problemlos ablesen.

Damit die Fenix 5 zahlreiche Sportarten wie z.B. Laufen, Wandern, Radfahren und auch Schwimmen, Golfen, Skifahren Rudern sowie Triathlons aufzeichnen kann, verfügt diese über eine große Anzahl an Sensoren. So ist neben GPS und GLONASS einem Gyroskop und Beschleunigungsmesser auch noch ein optischer Pulsmesser, ein Höhenmesser sowie ein Thermometer und ein 3-Achsen-Kompass mit an Bord.

Neben den üblichen Sportdaten, wie zurückgelegte Distanz, Pace, Höhenprofil, Herzfrequenz, Geschwindigkeit, verbrannte Kalorien, Temperatur und Trittfrequenz die eine GPS-Multisport Uhr in diesem Preissegment aufzeichnen können sollte. Liefert die fenix 5 noch einige weitere Fitnessdaten. So hat mich die Uhr, nach dem beenden meiner Rennradtour darüber informiert, ob meine Sporteinheit im aerobe oder anaeroben Bereich liegt. Zudem wird mir auf dem Display angezeigt, wie lange ich meine Regenerationszeit planen sollte, bevor ich wieder Sport mache.

Für diejenigen, die nicht wissen was aerob und anaerob bedeutet hier ein kurze Erklärung: „aerob“ bedeutet, dass den Muskeln beim Sport zur Energiegewinnung Sauerstoff zugeführt wird. Im anaeroben Bereich ist der Energiebedarf dann so hoch, dass Sauerstoff zur Energiegewinnung nichtmehr ausreicht. In diesem Bereich übersäuert nach kurzer Zeit der Körper, was unter anderem zu einem drastischen Rückgang der Leistung führt.

Das sind schon zahlreiche Fitnessdaten, welche die Garmin Fenix 5 aufzeichnen kann. Doch das war noch nicht alles. Denn zudem kann sie noch den VO2max messen, der Auskunft darüber gibt, wie hoch die maximale Sauerstoffaufnahme ist. Außerdem lässt sich die fenix 5 dank ANT+ und Bluetooth LE mit vielen weiteren Sensoren Koppel. Dazu zählen Herzfrequenz-Burstgurt, Trittfrequenzsensoren und Garmins Wattmess-Pedalsystem „Vektor 2“ für Rennradfahrer.

Doch die Garmin Fenix 5 macht nicht nur als Sportuhr eine gute Figur. Denn sie bietet auch sämtliche Standardfunktionen, die heutzutage ein Fitness-Gadget besitzen sollte. So informiert sie unter anderem durch ein sanftes, aber dennoch Spürbares vibrieren über eingehende Nachrichten. Des Weiteren zeichnet sie den Schlaf auf, zählt die absolvierten Etagen und kann einen auf Wunsch sanft per Vibration am Morgen aufwecken. Dank des Always-on-Displays sind Datum, Datum und Uhrzeit dauerhaft ersichtlich.

Zudem soll die Fenix 5 bis zu 100 Meter wasserdicht sein. Selbstversuche unter der Dusche und in Schwimmbädern und Seen wurden mehrfach gemacht und keine Mängel festgestellt. Laut Herstellerangaben läuft die Uhr im GPS-/HF-Modus bis zu 24 Stunden, im UltraTrac-Modus (ohne Herzfrequenzmessung) bis zu 60 Stunden und im Smart-Modus bis zu 2 Wochen. Der Lithium-Ionen-Akku hält dieses Versprechen des Herstellers. In einer 4-wöchigen Testphase musste die Uhr 5-mal geladen werden. Wobei man auch erwähnen sollte, dass die Fenix 5 eigentlich fast täglich in Verwendung war. Dabei habe ich sie oft im Smart-Modus genutzt und beim Radfahren, Joggen oder laufen im GPS-/HF-Modus.

(Technik: 4,5 von 5 Punkten)

App

Nicht alle Daten, welche die Garmin Fenix 5 aufzeichnet, sind auch direkt auf der Uhr ersichtlich. Um z.B. die Uhr einzurichten, weitere Watchfaces sowie Widgets zu installieren, ist es erforderlich, die Garmin Connect App aus dem Appstore herunterzuladen. In der App werden sämtliche aufgezeichneten Daten wie z.B. Schritte, Schlaf und viele weitere festgehalten und sind dort übersichtlich aufgelistet.

  • Garmin Connect Kalender
  • Garmin Connect Tagesdetails
  • Garmin Connect Aktivität
  • Garmin Connect Aktivität Details 1
  • Garmin Connect Aktivität Details 2
  • Garmin Connect Aktivität Abschnitte
  • Garmin Connect Aktivität Diagramme 1
  • Garmin Connect Aktivität Diagramme 2
  • Garmin Connect Aktivität Diagramme 3

Über Bluetooth LE wird die Uhr mit dem Smartphone gekoppelt. WLAN gibt es nur bei den Uhren mit Saphirglas. Das Design der App ist wirklich gut gestaltet, jedoch benötigt man eine gewisse Einarbeitungszeit, bis man sich dort zurechtfindet. Dies mag aber auch daran liegen, dass die App sehr umfangreich ist. Nachrichten, Mails, WhatsApp uvm. werden zwar auf der Fenix 5 angezeigt. Jedoch muss man z.B. beim antworten auf eine WhatsApp Nachricht dennoch das Handy aus der Hosentasche herausholen.

(App: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Garmin wirbt die Fenix 5 als GPS-Multisport-Smartwatch für Training, Abenteuer und Alltag an. Dem kann ich so absolut zustimmen, es gibt eine sehr große Auswahl an Sportarten, die mit der Fenix 5 aufgezeichnet werden können. Somit kann man eigentlich sämtliche Tranigsten, jedes Abenteuer aufzeichnen und kann die Uhr gleichzeitig im Smart-Modus mit einer Laufzeit von bis zu 2 Wochen als Uhr nutzen die einen über sämtliche eingehende Nachrichten informiert.

Preis/Leistung

Die Garmin Fenix 5 ist mit einem UVP von 599€ (ohne Saphir Glas nicht gerade günstig. Doch sie überzeugt mit einer sehr guten Verarbeitung und einen großen Funktionsumfang. Mit ihrem Preis ist sie definitiv keine Uhr für jedermann, aber für diejenigen, die regelmäßig Sport treiben und ihre Leistungen überwachen wollen, ist die Garmin Fenix 5 meiner Meinung nach aktuell der beste Begleiter. Für alle anderen dürfte der Spaß jedoch zu teuer sein.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

LG G6

LG wurde 1958, als Tochter der Lucky Chemical Industrial Co., unter dem Namen Goldstar Co. gegründet. Anfangs wurden Radios, Fernseher, Kühlschränke, Waschmaschinen, Klimaanlagen und Staubsauger produziert. Im Jahr 1995 wurde der Firmenname von Goldstar in LG Electronics umbenannt. LG ist die Abkürzung von Lucky GoldStar. Gelegentlich ist auch die Bezeichnung LGe zu finden, wobei hier das e für Electronics steht. Inzwischen gehört der Konzern zu einer der ganz Großen und bietet Produkte aus den Bereichen Informationstechnik, Unterhaltungselektronik, Mobilfunk, Photovoltaik, sowie Haushaltsgeräte an. Mit dem Smartphone-Flaggschiff LG G6, das seit April 2017 auf dem Markt ist, versucht der Hersteller, mit dem neuen 5,7 Zoll großen Display, dass mit einem sehr schmalen Rand daher kommt zu überzeugen. Zudem stehen sowohl die Kamera und der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite nichtmehr vom Gehäuse hervor. Die restliche Hardware stammt wiederum aus dem vergangenen Jahr, reicht das trotzdem, um sich gegen die Konkurrenz zu behaupten?

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des LG G6 ist sehr schlicht gehalten. Auf der oberen Seite der komplett in schwarz gehaltenen Verpackung ist das G6 Logo in Silber aufgedruckt. Bei den wenigen Informationen auf der Rückseite handelt es sich nicht großartig um das eigentliche Produkt, sondern vielmehr über den Hersteller. Auf der rechten Seite befindet sich ein großer Aufkleber, der unter anderem über die IMEI-Nummer, S/N-Nummer, Modellbezeichnung sowie die Farbe des LG G6 informiert. Auf der linken Seite ist der Slogan „Life´s Good When You Play More“ aufgedruckt. Mit dem übrigens bereits das LG G5 angepriesen wurde. Auf der oberen Stirnseite ist noch ein klassisches LG Logo zu sehen.

Nach dem Öffnen der Verpackung kommt direkt das LG G6-Smartphone in der üblichen Schutzfolie zum Vorschein. Das restliche Zubehör verbirgt sich unter dem Gerät. Beim Lieferumfang gibt es wenig Überraschungen, es ist im Wesentliche alles dabei, was man für den täglichen Smartphone-Einsatz benötigt. Ladekabel, Netzteil, SIM-Tool und die üblichen Papier-Beilagen.

Nun fragt Ihr euch sicherlich, fehlt da nicht noch etwas – ja genau da fehlt etwas, wir haben eine frühe Version des LG G6 zum Testen erhalten. Wenn Ihr euch das LG G6 kaufen solltet, sind natürlich die In-Ear-Kopfhörer und ein Reinigungstuch mit im Lieferumfang dabei.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Mit dem G6 hat sich LG von der Idee des Magic-Slot verabschiedet um sich voll und ganz auf das Smartphone zu konzentrieren. So wurde die erhabene Bauweise der Kamera und des Fingerabdrucksensors entfernt. Dadurch sieht das neue LG Flaggschiff insgesamt stylisher aus. Was direkt nach dem Auspacken ins Auge fällt, ist das 5,7 Zoll große Display, welches mit einem 18:9 Formfaktor daher kommt. Geschützt wird das Display übrigens von Gorilla Glas 3. Das LG G6 besitzt zwar ein größeres Display als sein Vorgänger, jedoch ist es dank dem neuen Display-Formfaktor, kleiner als dieser. Das LG G6 sieht mit seinem matten Aluminiumrahmen und die Rückseite, die aus Gorilla Glas 5 besteht, sehr edel aus. Unser Testmodel in Ice Platinum hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen. Das 5,7 Zoll große Smartphone bringt 163 Gramm auf die Waage und liegt sehr gut in der Hand. Dazu trägt die leicht abgerundete Rückseite bei.

LG hat die Positionen der mechanischen Knöpfe beim LG G6 wie bereits beim LG G5 gewählt. So ist auf der linken Seite des Geräts die Lautstärkewippe und direkt in der Zeigefingerreichweite der Power-Button auf der Rückseite, direkt unterhalb der beiden Kamera Linsen zu finden. In diesem ist ebenfalls der Fingerabdrucksensor integriert. Wie bereits erwähnt hat sich LG von der erhabenen Bauweise der beiden rückseitig verbauten Kamera Linsen verabschiedet. Nun sind diese und der Fingerabdrucksensor planeben in dem edlen Gehäuse eingelassen.

Der Akku des LG G6 ist dadurch, dass es nichtmehr modular aufgebaut ist, nichtmehr entfernbar. Zu guter Letzt gibt es auf der rechten Seite den SIM- und microSD-Slot, dieser schließt bündig mit dem Gehäuse ab. Das Design des LG G6 kann mich wirklich rundum überzeugen.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der Homebutton ist wie bei Samsungs Galaxy S8 auf der Rückseite platziert. Aber zum Glück hat diesen LG wesentlich durchdachter und ergonomischer unter der Kamera platziert. Sobald man des LG G6 anschaltet, fällt einem der schmale Rand rund um das Display auf. Durch das 18:9 Format ist das Display somit nicht breiter, sondern nur etwas länger als beim Vorgänger geworden und lässt sich somit zumindest mit meinen durchaus großen Händen, weiterhin überall gut erreichen. Das LG G6 ist IP68-zertifiziert und verträgt somit ein bis zu 30-minütiges Untertauchen, in einer Tiefe von bis zu 1,5 Metern in normales Wasser. Laut Angaben von LG ist es zudem gegen Schläge gemäß Mil-STD-810G geschützt.

Die Antennen-Durchlässe sind im Gegenzug zum Vorgängermodell nun wesentlich ansehnlicher im Aluminium Rahmen untergebracht. In der Verarbeitung hat LG auf die Punkte, die mir im Vorgänger aufgefallen sind, reagiert und diese beseitigt. Rundum konnte mich die Verarbeitung des neuen LG G6 voll überzeugen, die wenigen Tasten die vorhanden sind haben einen angenehmen Druckpunkt und die Glas-Rückseite schützt das Smartphone vor Kratzern. Jedoch ist diese dadurch logischerweise anfälliger für Fingerabdrücke. Beim Platinum Modell fallen diese, jedoch anders als beim schwarzen Modell so gut wie gar nicht auf.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Performance

Zum Einsatz kommt der aus dem Jahr 2016 stammende Snapdragon 821 Prozessor von Qualcomm. LG wollte nicht auf den Snapdragon 835 warten, da dieser unter anderem den Markstart um ein paar Monate verschoben hätte und dieser auch Auswirkungen auf die Akkuleistung hätte. Denn der aktuelle Top-Prozessor Snapdragon 835 verfügt über acht statt vier Prozessorkerne. Der Arbeitsspeicher wurde gegenüber dem Vorgänger nicht erhöht und bleibt somit bei 4 Gigabyte RAM.

Das Gleiche gilt auch für den internen Flash-Speicher, dieser ist zwar mit 32 Gigabyte (Netto 20 Gigabyte) nicht allzu groß bemessen, kann bei Bedarf aber mit einer mircoSD-Speicherkarte um bis zu 2 Terabyte erweitert werden. Im Benchmark Test schneidet das LG G6 wegen dem alten Prozessor-Chip zwar schlechter ab, als wenn ein Snapdragon 835 verbaut wäre. Aber im normalen Alltagseinsatz fällt dies einem nicht auf.

m Praxistest kann mich das LG G6 positiv überraschen. Bei den alltäglichen Aufgaben glänzt das Smartphone ohne jegliche Einschränkungen und auch aktuelle Spiele laufen ohne Aussetzer. Auch könnt ich keine Ruckler feststellen und die Ladezeit sind erfreulich kurz. Die Nutzeroberfläche läuft flüssig ab, auch wenn man z.B. einen 360-Grad Live Hintergrund verwendet.

Wo man eventuell eine Leistungsschwäche feststellen kann, ist nach dem erstellen eines 360-Grad Panorama Bildes. Möchte man dieses anschließend in der Galerie betrachten, muss man sich auf eine etwas längere Wartezeit einstellen, bis das Bild komplett betrachtet werden kann.

(Performance: 4 von 5 Punkten)

Display

Das 5,7 Zoll große Display, das von LG als FullVision QHD+ In-Cell Display bezeichnet wird, löst mit 2880 x 1440 Pixeln auf. Die Pixeldichte beträgt somit beachtliche 564 ppi! In Sachen Farbe, Kontrast und Bildschärfe braucht sich das G6 dank HDR10 & Dolby Vision nicht vor der Konkurrenz verstecken. Denn beide tragen für intensivere Farben und ein verbesserten Kontrast bei. Die sehr gute Qualität des QHD+ -Display beeindruckt das Auge. Die von LG genannte Komfortansicht dürfen Android-Nutzer auch als Nachtmodus und iOS-Nutzer als Nightshift kennen. Diese Funktion reduziert den Anteil des blauen Lichtes, wodurch sich die Augen vor allem nachts weniger anstrengen müssen.

Bei der Bildschirmhelligkeit kann das Display des LG G6 ebenfalls überzeugen, im Outdoor-Einsatz bei Maximaler Hintergrundbeleuchtung ist noch relativ viel auf dem Bildschirm zu erkennen. Auch beim Fotografieren mit direkter Sonneneinstrahlung ist die Leistung des Displays angemessen. Das Spiegeln der Glas-Oberfläche ist im Vergleich des Vorgängers jedoch deutlich reduziert worden.

(Display: 4,5 von 5 Punkten)

Akku

Damit das LG G6 wasserdicht sein kann, mussten die Koreaner den 3.300 mAh Akku fest verbauen. Das Durchhaltevermögen des Akkus kann sich durchaus sehen lassen. Ich konnte das LG G6 gut 2 Tage verwenden, bis ich es wieder aufladen musste. In dem Testzeitraum hatte ich teilweise über das mobile Datennetz und abends über Wlan im Internet gesurft, einige Videos angeschaut und telefoniert. LG hat dem G6 die schnell Ladefunktion Quick Charge 3.0 verpasst. In einer halben Stunde ist der Akku auf etwa 43% aufgeladen, für die volle Aufladung dauert es knapp eine Stunde und 15 Minuten. Übrigens hat LG im G6 eine Heatpipe aus Kupfer verbaut, welche die entstehende Hitze ableiten soll. Zudem wurden alle wärmeerzeugende Bauteile so weit wie möglich voneinander verbaut.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

Kamera

Auf der Rückseite befinden sich wie bereits beim Vorgänger zwei Kamera Linsen. Die Auflösung der beiden Linsen hat LG jedoch verändert. So sitzt auf der Rückseite eine 13-Megapixel-Kamera mit 1.8er-Blende und eine Weitwinkel Linse mit ebenfalls 13 Megapixeln, die aber einen Bildwinkel bis 125 Grad aufnimmt. Zwar wurde die Auflösung der Hauptkamera im Vergleich zum Vorgänger um 3 Megapixel reduziert, jedoch sind 13 Megapixeln ausreichend genug, um damit gute Bilder zu machen, was man ja auch am iPhone mit 12-Megapixeln feststellen kann. Was mir beim Bilder auf den Laptop übertragen aufgefallen ist, ist die Auflösung der Bilder die je nach gewählten Aufnahme-Format variiert. So erhält man bei dem Bildschrim-Format von 18:9 eine Auflösung von 8,6 Megapixel, bei 16:9 sind es 9,7 Megapixel. Die volle Auflösung von 13 Megapixeln bekommt man nur im 4:3 Format. Im Praxistest konnte die Dual-Kamera dennoch überzeugen.

Die Software der Kamera bietet wie beim Vorgänger viele manuelle Einstellmöglichkeiten, die Spiegelreflexkamera-Nutzer gut vertraut sind. Aber auch die automatischen Einstellungen funktionieren zuverlässig, HDR, Panorama, Bild-in-Bild und sogar 360-Grad Bilder bieten alle Funktionen, die für gute Bilder prozessieren können. An der 13 Megapixel-Kamera gibt es in puncto Bildqualität wenig zu meckern. Bei Tageslicht schießt das LG G5 kontrastreiche und scharfe Bilder. In dunkleren Lichtverhältnissen lässt die Qualität jedoch ein Stück nach und das Bildrauschen nimmt etwas zu.

Die Ultraweitwinkel Linse mit 13 Megapixeln kann in Sachen Bildqualität ebenfalls überzeugen. Beachten werden sollte hier jedoch, das LG die zweite Kamera Linse für Weitwinkelbilder nutzt und nicht wie Apple oder Huawei für einen Telezoom mit Bokeh-Effekt. Die Auflösung der Frontkamera wurde überraschend auf 5 Megapixeln reduziert, jedoch bin ich mit der Qualität der Aufnahmen trotzdem zufrieden und die Bilder sind meiner Meinung nach sogar besser, als beim Vorgänger mit 8 Megapixel.

Dies zeigt mal wieder, dass mehr Megapixel nicht automatisch bessere Bilder bedeutet. Der Autofokus arbeitet übrigens wie auch bei der rückseitigen Dual-Kamera sehr zuverlässig. Die Frontkamera erlaubt Bilder mit Normalen- (82 Grad) und Weitwinkel (100 Grad), jedoch reicht hierfür anders als auf der Rückseite nur eine Linse aus. Die Weitwinkel Funktion der Frontkamera ist vor allem bei einem Gruppen-Selfie mit mehreren Personen sinnvoll. Das Kamera-Trio des LG G6 kann im großen Ganzen überzeugen. Besonders die Weitwinkel Linse und die gute Bildschärfe hat mir besonders gut gefallen.

4K Video-Aufnahmen sind für das LG G6 ebenfalls kein Problem. Jedoch nimmt man beim schwenken währenden der Aufnahmen verstärkt Bildunschärfen wahr. Abhilfe Schaft dabei nur eine Aufnahme mit einer höheren Framerate also 60 Bilder in der Sekunde, was jedoch nur in Full-HD möglich ist und wiederum bedeutet, dass die Bildschärfe abnimmt.

(Kamera: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Das LG G6 kommt mit Android 7.0 Nougat Betriebssystem, welchem LG seine Nutzeroberfläche LG UX verpasst. Den Homescreen Launcher hat das Unternehmen sinnvoll optimiert. So ist z. B. der App-Drawer von Werk aus vorhanden, zudem passen sich die App-Icons, die geladen werden, automatisch an das Design der LG UX Oberfläche an. Der Umfang an vorinstallierten Apps hält sich zum Glück gering. Zwar sind einige Apps von LG vorinstalliert, diese sind aber durchaus interessant und bieten nützliche Funktionen. Googles künstliche Intelligenz „Google Assistent“ ist übrigens ebenfalls mit an Bord.

(Software: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Beschreibungen und Produktbilder sind realitätsgetreu und sind nicht aus der Luft gegriffen.LG´s Aussagen wie „The Big Screen That Fits In Your Hand“, treffen bei dem LG G6 vollkommen zu. Das neue Flaggschiff kommt mit einem größeren Display als sein Vorgänger daher, ist aber durch den schmäleren Displayrand dennoch etwas schmäler als dieser.

Preis/Leistung

Der Preis des LG G6 war bei der Markteinführung stolze 749 EUR (in D/A). Das ist meiner Meinung nach von der verbauten Hardware wie der ältere Prozessor und nur 4 GB Arbeitsreicher etwas zu hoch angesetzt. Inzwischen ist das Smartphone seit einigen Wochen auf den Markt und je nach Farbe für knapp 580 EUR verfügbar. Dies ist dann wiederum ein Preis bei dem das LG G6 in meinen Augen durchaus interessant ist. Farben stehen folgende zur Auswahl: Mystik White, Astro Black und Ice Platinum.

Das LG ist meiner Meinung nach von der Verarbeitung und vom Design ein Top-Smartphone. Dem Großteil aller Smartphone Nutzer reicht die Leistung ausreichend aus, auch wenn diese nicht die Beste ist. Die Kombination aus einem großen und sehr guten Display, einer ordentlichen Akku-Laufzeiten und einer überzeugenden Kamera samt Weitwinkelfunktion bilden ein gutes Fundament.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Insta360 Nano

Die Insta360 Nano Kamera wurde von der Firma Shenzhen Arashi Vision Co.,Ltd einem Unternehmen, welches sich der Entwicklung sphärischer Bildtechnologien widmet, gegründet. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahre 2014 in Shenzhen, China von dem CEO Liu Jingkang.

Im Juli 2016 brachte das Unternehmen die Insta360 Nano Kamera auf den Markt. Diese ist inzwischen führendes Produkt in der Branche sphärische VR-Kameras. Seit der Markteinführung wurde die Insta360 in über 100 Länder exportiert, unter anderem in Länder wie die Vereinigte Staaten, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Japan. Dort wird sie überwiegend im Tourismus, Massenmedien, Sport und Veranstaltung Bereich verwendet.

Doch ist die Insta360 nano wirklich so gut? Wir haben ein Exemplar für euch getestet. Wie sich diese im Test geschlagen hat, erfahrt ihr in folgendem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung besteht aus einem weißen Karton, um den zusätzlich ein Mantel aus weißer Kartonage gewickelt ist. Auf der Vorderseite der Verpackung ist das Gerät von der Seite zu sehen, sowie der Name und dem Slogan „ The Vision has never been like this“. Die Rückseite beschäftigt sich mit den wichtigsten technischen Daten und dem Lieferumfang in 8 Sprachen, darunter auch deutsch. Auf der rechten Seite erkennt man durch das „Made for iPhone“ Sigel, dass es sich um ein exklusives Gerät für Smartphones von Apple handelt.

Zieht man die Innenschachtel auf der Unterseite heraus, kommt die eigentliche Verpackung zum Vorschein. Diese Verpackung fungiert als Besonderheit nicht nur zur Aufbewahrung, sondern auch als VR-Brille. So findet man auf der Unterseite entsprechende Gläser und eine Aussparung für die Nase. Klappt man die Schachtel, die übrigens durch einen Magnetverschluss geschlossen wird auf, findet man in dem aufgeklappten Deckeln ein Schiebefach, in dem das iPhone zur VR-Wiedergabe eingeschoben werden kann.

Bevor man das iPhone einschieben kann, muss man zuvor die Kurzanleitungen und ein Beutel aus Mikrofaser entfernen. Dieser Beutel fungiert als Transport- und Aufbewahrungsbeutel für die Insta360 Nano Kamera. Ist die einfarbige Schachtel geöffnet, erblickt man sofort die Insta360 Nano Kamera. Diese ist perfekt in Schaumstoff eingepasst und somit perfekt für den Transport geschützt. Darüber befindet sich noch eine kleine Schachtel, in der sich ein Micro-USB-Kabel zum aufladen des Akkus befindet.

(Verpackung: 5 von 5 Punkten)

Design

Das Design der Insta360 Nano ist hardwrk gut gelungen. Die Farbe passt gut zum iPhone 6/6S in Spacegrau. Die Kamera selbst ist gerade mal 11cm hoch, 3,3cm breit und 2,1cm tief. Dadurch kann die Kamera auch sehr gut und den bereits erwähnten Aufbewahrungsbeutel verstaut werden und nimmt beim Transport wenig Platz in Anspruch.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung der Insta360 Nano gibt es nichts zu beanstanden. Da das Gehäuse zum Großteil aus Aluminium gefertigt wurde, wirkt diese zudem sehr robust. Die Innenseite, an dem das iPhone anliegt, besteht aus weißem Kunststoff.

Die Kamera wird über den Lightning Anschluss mit dem iPhone verbunden. Falls Ihr eine Hülle an Eurem iPhone angebracht habt, muss diese zuvor entfernt werden. Ist die Insta360 Nano am iPhone angebracht, konnte ich einen größeren Spielraum zwischen der Rückseite des iPhone und der Kamera feststellen. Dies liegt unter anderem daran, dass die Insta360 Nano so gefertigt wurde, dass diese nur knapp 5mm um den Lightning Anschluss am Rahmen des iPhones anliegt. Dies ist wiederum nicht störend, denn bei Aufnahmen legt man den Zeigefinger sowieso automatisch an die Kamera.

Der im Lieferumfang inbegriffene graue Beutel schützt die Kamera sicher vor Staub und Kratzern. Mit einem Gewicht von 75 Gramm ist die Insta360 Nano ein echtes Leichtgewicht.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Bedienung

Auf der Rückseite der Insta360 Nano ist der Power-Button, der auch als Auslöser der Kamera genutzt werden kann. Eine Betriebs-/Akku LED Leuchte ist auf der Vorderseite ersichtlich. An der Unterseite präsentiert sich microSD-Slot, der Mico-USB-Port und eine kleine Aussparung für den Reset-Knopf. Ein Mikrofon ist auch vorhanden, dieses ist auf der Oberseite als kleine Aussparung platziert.

Mit der Insta360 Nano ist es möglich, 360° Bilder und Videos mit oder ohne iPhone aufzunehmen. Doch aufgrund des fehlenden Displays, den zusätzlichen Einstellungen und Möglichkeiten der Bildgestaltung, empfiehlt sich die Variante mit einem Smartphone.

Vor der Inbetriebnahme mit dem iPhone, muss der gleichnamigen App vom Hersteller aus dem Appstore geladen werden. Anschließend muss man die Kamera wie bereits erwähnt via Lightning-Anschluss mit dem iPhone verbunden werden. Die Insta 360 Nano verbindet sich automatisch mit der App. Was jedoch anfangs etwas gewöhnungsbedürftig ist, ist die Handhabung, denn da der Lightning-Anschluss am iPhone an der Unterseite sitzt und die Kamera oben sein sollte, muss man dementsprechend das iPhone verkehrt herum halten.

In der Insta360 Nano-App findet man sich nach kurzer Eingewöhnungsphase gut zurecht. Sie ist in drei Hauptbereiche unterteilt: Den Home-Bereich, indem sämtliche Aufnahmen von anderen Insta360 Nano Usern zu finden sind. Außerdem gibt es noch den Bereich Einstellungen sowie das Album, indem sämtliche aufgenommenen Bilder und Videos aufgelistet sind. Im Aufnahmemodus kann man schnell zwischen Foto- ,Video- und Live-Modus wechseln. Live-Modus bedeutet, dass Ihr euer aktuell aufgezeichnetes 360° Video direkt mit euren Freunden über Facebook usw. teilt.

Im Aufnahme-Modus direkt gibt es auch einige Einstellungen, so kann man hier unter anderem die Belichtungskorrektur, den Weißabgleich verändern oder den HDR-Aufnahmemodus zuschalten. Das Auslösen der Kamera erfolgt wie beim iPhone über einen virtuellem Button. Wie bereits erwähnt, kann man die 360° Kamera auch ohne Smartphone verwenden. In diesem Fall, erfolgt das Auslösen über den rückseitigen Power-Button. Bei einmaligem Drücken schießt man ein Foto und bei zweimaligen Betätigen nimmt man ein Video auf.

Was ich in meinem Test feststellen konnte, ist, dass die Kamera beim auslösen eines Fotos knapp 3 Sekunden Zeit braucht, bis dies fertig aufgenommen ist. In dieser Zeit sollte man also nicht großartig verwackeln. Vermutlich ist dies die Zeit, die benötigt wird, um die beiden Weitwinkelaufnahmen zusammenzusetzen.

Sämtliche 360° Aufnahmen können über die iOS-App betrachtet werden. Diese Aufnahmen können in verschiedenen Perspektiven betrachtet werden. Zur Auswahl stehen ein Little Planet-Effekt, ein Fischauge-Effekt und eine normale Perspektive, also eine natürliche Wiedergabe. Zum Betrachten der Aufnahme, kann man sich in die gewünschte Richtung wischen oder über den Bewegungssensor innerhalb des Bildes oder Video umsehen. Außerdem können die Aufnahmen mit einer großen Anzahl an Filtern versehen werden. Zuguterletzt ist es auch möglich über die App, Software-Updates für die Kamera zu installieren.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Technik

Damit die Insta360 Nano wie der Name schon sagt ein 360-Grad-Bild aufnehmen kann, setzt hardwrk auf die Zwei-Linsen-Konstruktion, die jeweils Rücken an Rücken leicht versetzt in einem handlichen Gehäuse untergebracht sind. Die Kamera nimmt Videos mit 3040 x 1520 Bildpunkten auf und jede Kameralinse verfügt über einen Bildwinkel von circa 210-Grad. Bei einem 360-Grad knipsen beide Kamera-Linsen ein Foto und die Software setzt die Bilder zu einer interaktiven Kugel zusammen.

Der fest verbaute Akku besitzt eine Kapazität von 800 mAh. Laut Hersteller reicht eine Akkuladung für ca. 70 Minuten Videoaufnahme aus, in meinen Test kam ich gesamt auf etwas weniger. Aber knapp 60 Minuten Video-Aufnahme sollte den meisten ausreichen. Falls der Akku dennoch mal schlappmachen sollte, dann kann dieser ganz einfach über eine Powerbank aufgeladen werden. Die maximale Aufnahmelänge der einzelnen Videos ist allerdings von Werk aus auf 15 Minuten eingestellt, diese kann aber in den Einstellungen auf bis zu 59 Minuten erhöht werden.

Die Kamera selbst verfügt über keinen internen Speicher. Denn sämtliche Bilder werden auf dem iPhone abgespeichert. Zusätzlich kann in den micro-SD Karten-Slot noch eine Speicherkarte mit bis zu 64 GB eingesetzt werden. Dies ist vor allem bei einem iPhone mit wenig Speicher oder beim Verwenden ohne Smartphone nützlich. Ton wird von der Insta360 Nano ebenfalls aufgenommen, dafür ist ein Mikrofone verbaut.

(Technik: 4 von 5 Punkten)

Bild- & Videoqualität

Jede Linse der Kamera nimmt einen Blickwinkel von 210 Grad auf. Dies bedeutet, dass die einzelnen Aufnahmen der beiden Linsen sich etwas überlappen. Dies kommt wiederum dem späteren Zusammensetzen der beiden Bilder zugute, denn in den Aufnahmen erkennt man so gut wie keinen Versatz. Nur im Zentrum des Bildes, in dem sich die Kamera und das angeschlossene iPhone befinden, ist logischerweise ein Versatz zu erkennen. Aber genau dafür bietet die App 3 Überblendungsoptionen mit oder ohne Logo.

Fotos nimmt die Insta360 Nano mit 8 Megapixeln auf. Da die Insta360 Nano jedoch wie die meisten 360-Grad Kameras einen kleinen Sensor besitzt, dürft Ihr dabei keine allzu großen Wunder erwarten. Dies liegt auch an dem 360-Grad Format, da dadurch die Bilder weit ausgedehnt werden. Die Auflösung von Videos beträgt 3040 x 1520 Pixeln (3K) bei 30 Bildern in der Sekunde und kann sich somit für den Preis der Kamera durchaus sehen lassen. Bei Videos macht die 360-Grad-Funktion richtig Laune. Dabei ist es eigentlich, egal wie man die Kamera gehalten hat, denn bei den Videos kann im Nachhinein per Touch in jede beliebige Richtung geschwenkt werden. Ein kleiner Kritikpunkte bei Videoaufnahmen: Das Rauschen bei einer eigentlich leisen Umgebung konnte ich sehr stark in meiner Aufnahme feststellen, daher ist der restliche Ton etwas schwerer wahrzunehmen, was aber auch am schlechten Mikrofon liegen kann.

(Bild- und Videoqualität: 3 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die technischen Daten entsprechen der Realität. Hardwrks Aussagen wie „Perfekte Kompatibilität mit dem iPhone 6/6s/7“ trifft vollkommen zu. Dies merkt man schon in der Materialwahl und der Verarbeitung. Die 360-Grad-Kamera ist unglaublich klein und leicht, somit kann diese ganz einfach in dem Transportbeutel überall hin mitgenommen werden.

Preis/Leistung

Der Preis der Insta360 Nano war bei der Markteinführung 239 EUR (in D/A). Inzwischen ist die kleine Kamera einige Monate auf den Markt und für knapp 179 EUR verfügbar. Die Farbauswahl beschränkt sich leider nur auf Silber (Spacegrau). Bei der Insta360 Nano handelt es sich um ein „Made for iPhone“ Produkt und ist daher eigentlich nur für dieses vorgesehen. Jedoch kann die auch ohne iPhone genutzt werden, aber da man dabei kein Selbstauslöser und sonstige Einstellungen vornehmen kann, ist dies nur bedingt empfehlenswert.

Kompatible ist die Insta360 Nano jedoch nur mit sämtlichen Apple Smartphones ab dem iPhone 6. Besitzer eines iPhone 5/5S und SE können die Kamera leider nicht mit ihrem iPhone verbinden da diese kein abgerundetes Gehäuse besitzen. Das nachträgliche Schwenken in den aufgezeichneten 360-Grad-Videos macht sehr Laune. Die Fotos hingegen lassen bei der Qualität einige Wünsche offen. Wer bereit ist knapp 180 Euro für die Kamera zu blechen und ein iPhone 6 oder neuer sein Eigen nennen kann, bekommt damit ein durchaus gutes „Add-On“.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen