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Autor: Tobias

HP Sprocket Plus

HP Inc. wurde mit Sitz in Palo Alto (USA) 1939 von William (Bill) Hewlett und David Packard gegründet. Hp Inc. ist einer der größten US-amerikanischen PC- und Druckerhersteller. Das erste HP-Produkt war ein Tonfrequenzgenerator, der HP200A. Das Filmstudio Walt-Disney galt als einer der ersten Kunden, denn diese kauften für einen Trickfilm acht dieser Tonfrequenzgeneratoren. 

Bis zu der Aufspaltung am November 2015 hieß das Unternehmen noch Hewlett-Packard Company. Dieser ursprüngliche Name setzt sich aus den Nachnamen der beiden Gründer zusammen. Nach der Trennung nannte sich das Unternehmen dann nur noch HP Inc. 

Neben vielen Druckern die das Unternehmen anbietet, hat es auch viele Notebooks und Tablets im Sortiment. Wir haben uns für euch den neuen HP Sprocket Plus genauer angeschaut. Dieser druckt nicht wie der kleine Sprocket Bilder mit einer Größe von 5 x 7,6 cm, sondern wie der Name schon vermuten lässt etwas größer und zwar 5,8 x 8,7 cm. Doch wie sieht es unter anderem mit der Druck-Qualität und Geschwindigkeit aus. Kann der Sprocket Plus im Test überzeugen? Das Ergebnis erfahrt ihr hier.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des HP Sprocket Plus kommt relativ schlicht daher. Auf der Oberseite sehen wir das vordere Drittel des Druckers von oben betrachtet mit einem fast komplett ausgedruckten Bild. Zudem sehen wir unten das „HP“ Logo, den Namen Sprocket Plus und die Bildgröße in der Längeneinheit inch. Die Größe des dargestellten Druckers und des Bildes entspricht nicht ganz dem Original, beides ist etwas größer dargestellt. Sehen wir uns die rechte Seite der Verpackung an, dann sehen wir hier den Sprocket Plus von der rechten Seite dargestellt. Auf der Rückseite finden wir die wichtigsten Informationen in mehren Sprachen aufgedruckt. So erfahren wir unter anderem, dass im Lieferumfang bereits 10 Blatt HP ZINK-Fotopapier enthalten ist und es sich beim Sprocket Plus um einen mobilen Smartphone Drucker handelt, sowie eine Android und iOS App verfügbar ist.

Öffnet man die Verpackung an der Oberseite, dann können wir das komplette Innenleben an einer kleinen Lasche herausziehen. Sämtlicher Lieferumfang ist in einem Kunststoffeinsatz untergebracht. Direkt oben befindet sich der Sprocket Plus, welcher in einer Folie eingepackt ist. Darunter finden wir noch eine Kurzanleitung, Sicherheitsinformationen, eine kleine Packung in der sich das ZINK-Fotopapier befindet und zu guter letzt ein USB-Ladekabel um den integrierten Akku aufzuladen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Ich habe den HP Sprocket Plus in der Farbe schwarz erhalten, es gibt in jedoch auch in weiß. Trotz der Bezeichnung Plus ist der Sprocket relativ klein, die Maße betragen gerade einmal 142 x 89 x 18 mm und das Gewicht ist mit knapp 200 Gramm ebenfalls nicht schwer. Das Gehäuse beseht komplett aus Kunststoff, hier muss ich leider kritisieren, dass dieses Hochglanz ist und somit zum einen sehr den Staub anzieht und sehr empfindlich gegen Kratzer ist. Bei einem Mobilen Drucker wie dem Sprocket Plus, ist es daher kaum zu vermeiden, dass er in einem Rucksack verstaut nicht zerkratzt.

Rundum wird das schwarze Hochglanz-Design an den Seiten durch einen silbernen Zierstreifen unterbrochen. Auf der Oberseite des Sprocket Plus ist groß das Logo des Herstellers und etwas unterhalb der Name des Druckers in Silber zu lesen. Drehen wir den Drucker auf die Rückseite, dann lesen wir hier lediglich „hpsprocket.com“

An der rechten Seite des HP Sprocket Plus befindet sich neben der Status-LED noch der Ein-/Ausschaltknopf. Mehr Bedienelemente gibt es nicht, da sämtliche Befehle über die App gegeben werden, dazu aber unter dem Punkt App mehr. Sehen wir uns die obere Stirnseite an, dann sehen wir hier neben dem „ZINK“ Logo (dabei handelt es sich um die Papier-Art) noch den Befestigungspunkt, an dem eine Handschlaufe angebracht werden kann. Zu guter letzt, sehen wir an der Vorderseite noch den Schlitz, aus dem die Bilder kommen und darüber eine Betriebs-LED. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung ist an sich ja nicht schlecht, wenn da nicht das bereits erwähnte Problem mit dem Kunststoff-Gehäuse wäre. Dieses bekommt bei einem mobilen Drucker wie dem Sprocket Plus sehr schnell Kratzer. Durch den Hochglanz-Kunstoff sind Fingerabdrücke sofort sichtbar. Ansonsten konnte ich an der Verarbeitung keine Mängel feststellen. 

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Drucker-ArtMobiler Foto-Drucker
Papier-ArtZINK-Fotopapier
Tintewird nicht benötigt, bereits im Papier integriert
KonnektivitätBluetooth 4.0
Maße142mm x 89 mm x 12 mm
Gewicht200 Gramm
MaterialKunststoff
Auflösung313 x 400 dpi
Zeit pro Bildca. 70 Sekunden
Lieferumfang1x HP Sprocket Plus
1x USB-Ladekabel
10 Blatt Zink-Fotopapier
1x Kurzanleitungen
1x Sicherheitshinweise
Technische Daten des HP Sprocket Plus

Einrichtung & App

[appcode appstore id1132331237]

[appcode googleplay com.hp.impulse.sprocket]

Damit man den HP Sprocket Plus überhaupt in Betrieb nehmen kann, muss man zuerst die kostenlose App im App Store bzw. Play Store downloaden. Ist die App erfolgreich geladen und installiert, kann man diese wie jede App ausführen. Sofort wird man durch die Ersteinrichtung Schritt-für-Schritt geführt.

So wird man zuerst gefragt, welche der Sprocket Drucker man besitzt und einrichten möchte. Anschließend wird man dazu aufgefordert den Deckel zu öffnen und die 10 Blatt Zink-Fotopapier einzulegen. Dies wird einem sehr gut mit Bildern und verständlichem Text erklärt. Nun soll man den Akku mit dem mitgelieferten Ladekabel aufladen und sobald dieser voll ist, kann man den HP Sprocket Plus anschalten. Dazu den Einschaltknopf so lange gedrückt halten, bis die weiße LED an der Vorderseite, an der das fertige Bild ausgeworfen wird aufleuchtet. Anschließend nur noch Bluetooth am Smartphone aktivieren und den Sprocket Plus suchen und damit koppeln. Schon ist die Einrichtung abgeschlossen, das ganze dauert ca. 2 Minuten.

Aufgrund des sehr geringen Gesamtgewichts und der Kabelführung über bzw. hinter dem Ohr, kann man die Hörluchs HL1202 auch noch nach s

In der App könnt ihr euch, sofern man es möchte, mit eurem Facebook, Google, Instagram oder Flickr Account einloggen. Dadurch könnt Ihr direkt von diesen Accounts Bilder ausdrucken.  Aber es können auch so ganz einfach die Aufnahmen, welche lokal auf eurem Smartphone gespeichert sind ausgedruckt werden. Es ist jedoch auch möglich direkt in der HP Sprocket App ein Bild zu knipsen und dieses direkt ausdrucken. 

Drückt man auf das Symbol mit den drei Streifen, sehen wir direkt oben, den Akkuzustand des Sprocket Plus und ob dieser erfolgreich per Bluetooth verbunden ist. Des Weiteren können wir hier noch unter anderem die App-Version und die Software-Version des Sprocket Plus einsehen. Aber auch ein Link zum HP Store um eventuell das Fotopapier nachzubestellen oder ein Handbuch finden wir hier.

Habt ihr nun ein Foto gefunden, welches ihr ausdrucken wollt, wählt ihr dies in der App aus. Bevor ihr dem HP Sprocket Plus den Auftrag sendet, dieses Bild auszudrucken, könnt ihr dieses noch in der App bearbeiten. So könnt ihr z.B. eine automatische Bearbeitung durchführen, einige Filter, Rahmen oder Gimmicks hinzufügen. Auch den Kontrast, die Sättigung usw. könnt ihr verändern. Sobald ihr das Bild so bearbeitet habt, wie ihr es möchtet, einfach den Drucken-Button antippen und fertig.

Doch wie wird das Papier eingelegt? Ganz einfach dazu schieben wir die Oberseite des Sprocket Plus nach rechts und die Unterseite nach links. Dadurch können wir den Deckel öffnen und schauen wir uns diesen erstmal an, dann sehen wird darin ein Stück Metall, welches gefedert ist. Dieses sorgt dafür, dass das eingelegte Papier immer nach unten gedrückt wird. In der Aussparung unter dem Deckel im Sprocket Plus wird anschließend das ZINK-Fotopapier eingelegt. Dieses finden wir im Lieferumfang in einem Aluminiumbeutel eingeschweißt.

(Einrichtung & App: 4 von 5 Punkten)

Drucken

Bei einem Drucker ist natürlich die Bildqualität sehr wichtig. Doch wie kann der kleine Sprocket Plus überhaupt ein Bild drucken? Der eine oder andere fragt sich sicherlich, wo befindet sich am HP Sprocket Plus die Farbe (Tinte). Der HP Sprocket Plus nutzt die sogenante Zink-Druck-Technologie, “Zink steht für „Zero Ink“ zu deutsch „null Tinte“. Die Farbpigmente befinden sich bereits in dem Fotopapier. Die einzelnen Farbpigmente werden durch unterschiedliche thermische Impulse und Einwirkzeiten aktiviert. So wird aus den ursprünglich weißen Farbkristallen die entsprechenden Farben.

Die Fotos die der HP Sprocket Plus ausgibt sind alle glänzend, reißfest und mit einer Kleberückseite versehen. Dazu einfach bei Bedarf die Schutzfolie von der Kleberückseite entfernen  Von der Größe sind die Bilder etwa so groß wie eine Bankkarte. Die maximale Auflösung beträgt 313 x 400 dpi und geht bei so kleinen Bilder eigentlich in Ordnung. Leider bin ich jedoch von dem Ergebnis welches aus dem Sprocket Plus kommt etwas enttäuscht. Zum einen sieht man in den Bildern sehr feine Streifen und gerade bei dunklen Bilder, wie auf meine Testdruck sichtbar, sieht man die Schwächen bei dunkleren Bilder. Die Farben wirken zum einen etwas blass und bei einigen Bilder konnte ich feststellen, dass diese einen leichten Gelbstich gegenüber dem Original hatten.

Im Großen und Ganzen darf man jedoch nicht meckern, es handelt sich schließlich um einen relativ kleinen mobilen Drucker mit integriertem Akku. Von einem Abend mit Freunden Erinnerungsfotos zu knipsen und diese gleich auszudrucken und mitzugeben, für das reicht die Qualität auf jeden Fall aus. Wer jedoch Qualitativ bessere Bilder haben möchte, sollte eventuell zu einem großen Fotodrucker mit Fototinte greifen. Für ein Bild braucht der Sprocket Plus übrigens knapp 70 Sekunden.

Die Preise der Bilder sind leider nicht gerade günstig. Im Schnitt kosten 20 Blatt des Zink-Fotopapiers knapp 12€, womit man bei einem Fotopreis von 60 Cent herauskommt. Das ist gerade für die Größe des Bilder im Vergleich zu den Läden wo ihr eure Bilder direkt selbst ausdrucken könnt deutlich teurer. Dafür wiederum habt ihr die Bilder sofort, jederzeit mobil dabei und erspart euch so Zeit und eventuell auch Spritkosten.

(Drucken: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Hersteller beschreibt den HP Sprocket Plus als einen mobilen Drucker, mit dem man auf vielfältiger Weise Sofortbilder erstellen und besondere Erlebnisse festhalten kann. Dem kann ich auch soweit zustimmen. Jedoch muss ich erwähnen, dass die Bilder auf der Webseite wie das Original auf dem Smartphone dargestellt werden, in echt leider aber nicht 100% der Fall ist. Zum Festhalten wichtiger Momente ist der Drucker echt sehr gut geeignet, wer jedoch perfekte Bilder in besserer Druckqualität erwartet liegt beim Sprocket Plus definitiv falsch.

Preis/Leistung

Eine UVP von 159,90 EUR ist für den kleinen HP Sprocket Plus ein relativ happig, wenn man beachtet, dass man dafür schon einen guten normalen Drucker bekommt. Dabei handelt es sich natürlich nicht unbedingt um einen Fotodrucker, aber man muss eben noch die Folgekosten beim Sprocket Plus beachten. Jedes gedruckte Bild kostet etwa 0,60 EUR was eben nicht gerade günstig ist. Ob einem ein mobiler Fotodrucker so viel Geld wert ist, muss am Ende jeder für sich selbst entscheiden. 

HP Sprocket Plus

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Beyerdynamic Aventho Wireless

Beyerdynamic wurde 1924 in Berlin von dem Elektroingenieur Eugen Beyer gegründet. Dieses begann zuerst mit der Entwicklung und Fertigung von Kinolautsprechern. Im Jahre 1937 fertigte das Unternehmen den ersten dynamischen Kopfhörer – den DT48 – welcher bis zum Ende 2012 zum Produktportfolio gehörte. Bereits zwei Jahre später folgte mit dem M 19 das erste studioreife dynamische Mikrofon, welches als Reportage-Mikrofon der damaligen Reichsrundfunkgesselschaft bekannt wurde.

Nach dem Krieg baute der Gründer Eugen Beyer seine Fabrik in Heilbronn wieder auf. Im Jahr 1959 verstarb der Gründer, woraufhin sein Sohn Fred Beyer die Führung fortan übernahm. Vom 2003 – 2015 leitet Dipl.-Ing. Wolfgang Luckhardt als Alleingeschäftsführer das Unternehmen. Die Beyerdynamic GmbH & Co. KG befindet sich nach wie vor in Familienbesitz: Drei Nachkommen des Firmengründers, die beiden Töchter sowie eine Enkeltochter, halten 100 Prozent der Anteile. 

Da der Hersteller Beyerdynamic vor allem für seine Kopfhörer bekannt ist, haben wir für euch die neusten Bluetooth Kopfhörer besorgt. Es handelt sich dabei um den Beyerdynamic Aventho Wireless, einen kabellosen Kopfhörer, welcher vor allem durch seine Klangqualität und der Möglichkeit, diesen auf die eigenen Ohren zu personalisieren überzeugen soll. Doch kann der Beyerdynamic Aventho Wireless auch im Test überzeugen? Das erfahrt ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Auf der oberen Seite der schwarzen Verpackung ist die Abbildung des Kopfhörers von der Außen- und Innenseite zu sehen. Darüber hinaus ist das Logo des Herstellers und der Name „AVENTHO WIRELESS“ aufgedruckt. Zudem ist das App-Icon „MIY“ zu sehen und das Beyerdynamic bei der Sound-Personalisierung mit MiMi Hearing Technologie zusammengearbeitet hat. Auf der Rückseite ist der Kopfhörer noch einmal von der rechten Seite dargestellt, dieses Mal aber in voller Ansicht (inkl. Kopfbügel). In englischer Schrift ist zudem eine genaue Beschreibung zum Aventho Wireless Kopfhörer zu sehen. Des Weiteren sehen wir, dass es eine iOS und Android App gibt. Zu guter Letzt sehen wir hier einige Symbole, so erfahren wir z.B. das diese Qualcomm aptX HD, Hi-Res-Audio und Bluetooth unterstützen.

Öffnet man die Verpackung an der Oberseite, kann man eine große hochwertige Stofftasche entnehmen, in dieser sich das Aventho Wireless inkl. Zubehör befindet. Zieht man den Kopfhörer aus der Stofftasche heraus, sieht man, dass sich zum Schutz zwischen den Ohrmuscheln ein Stück Schaumstoff befindet. In der Stofftasche ist in der Innenseite noch eine Seitentasche vorhanden, in welcher das USB-Typ-C Ladekabel und ein Klinke-Kabel verstaut ist. Entnehmen wir die Stofftasche inkl. Inhalt, dann finden wir in der Verpackung noch ein Garantie-Heft, eine Kurzanleitung und eine Anleitung für die MIY-App.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Design des Beyerdynamic Aventho Wireless würde ich als retro bzw. klassisch bezeichnen. Erhältlich ist der Kopfhörer in der Farbe braun und schwarz. Der Kopfbügel und die Ohrpolster sind aus sehr angenehmen und weichen Kunstleder und die Bügelverstellung samt Kopfhörerträger aus Aluminium gefertigt. Ein gerändelter Aluminium-Ring an den beiden Aussenseiten unterbricht das sonst komplett schwarze Aluminiumgehäuse der Ohrmuscheln. Die linke Ohrmuschel ziert ein großes Beyerdynamic Logo und auf der rechten Ohrmuschel befindet sich eine Touch-Oberfläche. An den Übergängen vom Kunstleder-Kopfband und dem Aluminiumbügel, befindet sich ein Stück Kunststoff, welches mit einem Beyerdynamic Logo auf der Rechten Seite bedruckt ist.

Zusammengeklappt werden können die Kopfhörer leider nicht. Lediglich die Ohrmuscheln sind um 90-Grad schwenkbar. Hier kommt jedoch ein stabiles Metallgelenk zum Einsatz, was für eine Langlebigkeit garantieren soll, die Aluminiumausführung der Höhenverstellung trägt zudem dazu bei. Am Beyerdynamic Aventho Wireless kann ich zudem loben, dass dieser äußerst unempfindlich gegen Fingerabdrücke ist. 

Sämtliche Bedienelemente sind an der rechten Ohrmuschel untergebracht. Hier finden wir an der unteren Seite die USB-C Ladebuchse, direkt daneben die Status-LED, den kleinen Ein-/Ausschaltknopf und einen 3,5 mm Klinken-Anschluss.

Die Musik kann bequem über die Touch-Oberfläche an der rechten Ohrmuschel gesteuert werden. Hier können wir unter anderem durch wischen mit dem Finger von der Mitte nach oben oder unten die Musik lauter bzw. leiser stellen. Durch die Wischbewegung und anschließendem halten des Fingers auf der Oberfläche erhöht, bzw. reduziert sich die Lautstärke um mehrere Einheiten. 

Streicht man nach rechts oder links springt man ein Track vor oder zurück. Ein nach rechts under links wischen und halten, spult den aktuellen Titel vor bzw. zurück. Das zweimalige antippen der Oberfläche mit einem Finger hält die Musik an und durch erneutes berühren spielt diese weiter. Mit einer längeren Haltung (2.Sek) auf das Touchfeld aktiveren wir den Sprachassistenten auf dem Smartphone, nehmen einen Anruf an oder lehnen diesen ab. 

Anfangs braucht man bei der Steuerung etwas Übung. Es kommt vor, dass man z.B. statt einen Titel zurück, die Musik lauter stellt. Nach etwas Übung geht die Steuerung über die Oberfläche wunderbar und sehr einfach. Ansonsten kann man das Ganze ja auch direkt am Smartphone machen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung des Beyerdynamic Aventho Wireless gibt es kaum etwas beanstanden. Der Nachteil der hohen Material und Verarbeitungsqualität ist das etwas hohe Gewicht von knapp 238g, denn diese ist für ein On-Ear Kopfhörer relativ hoch. Leider besteht die Polsterung des Kopfbügels und der Ohrpolster nicht aus Leder, sondern aus Kunstleder, was bei einem Preis über 450 € etwas enttäuscht. Dafür können die Ohrpolster laut Beyerdynamic ausgetauscht werden.

Die Ohrmuscheln lassen sich wie bereits erwähnt um 90 Grad nach innen drehen und somit kann der Aventho Wireless sehr schnell und einfach in dem Stoffbeutel verstaut werden. Doch leider ist es nicht möglich die Ohrmuschel zusammenzuklappen, dadurch ist er beim Transport etwas sperrig. Der Ein-/Ausschaltknopf ist leider etwas zu klein und besitzt keine richtigen Druckpunkt, dadurch ist es etwas bescheiden diesen zu bedienen. einen größeren und richtigen Knopf zu verbauen hätte sicherlich nicht geschadet.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Kopfhörer
KategorieOver-Ear-Kopfhörer kabellos
Farbebraun/schwarz
KonnektivitätBluetooth 4.2, 3,5mm Klinke
Unterstützte CodecsaptX, aptX HD (Android-Geräte), AAC (Apple Devices), SBC
Gewicht238 Gramm
MaterialAluminium, Kunstleder
TreiberJeweils links und rechts Dynamische Tesla High-End Treiber
Empfindlichkeit105dBSPL(1mW/500Hz)
Impedanz32 Ω (Ohm)
Frequenzbereich10 Hz – 40.000 Hz
LieferumfangBeyerdynamic Aventho Wireless
Stofftasche
Ladekabel USB-A auf USB-C
Audiokabel Klinke 3,5 mm
Kurzanleitungen
Technische Daten des Beyerdynamic Aventho Wireless

Tragekomfort

Mit knapp 238 Gramm gehört der Beyerdynamic Aventho Wireless eher zu den schwereren On-Ear-Kopfhörern auf dem Markt. Die Ohrpolster sind jedoch dank Memoryschaum sehr angenehm weich und sorgen dafür, dass auch nach längerer Zeit nichts drückt.  

Dank dem einstellbaren Kopfband ist der Tragekomfort auch beim längeren Tragen sehr angenehm. Die Ohrpolster liegen sehr angenehm auf den Ohren auf und sorgen dafür, dass auch bei Brillenträger nichts drückt. Ich muss jedoch erwähnen, dass der Anpressdruck etwas höher ist, aber dadurch halten die Kopfhörer auch bei Alltäglichen Bewegungen hervorragend.

ANC bzw. Noise-Cancelling ist nicht mit in Bord. Doch auch so isolieren die Kopfhörer die Umgebungsgeräusche deutlich, auch wenn es nicht an eine Geräusche-Isolierung rankommen kann. Durch das Gelenk, welches die Ohrmuscheln mit dem Bügel verbindet, passen sich die Beyerdynamic quasi an alle Kopf- und Ohrenformen bestens an.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Wie bereits erwähnt, kann der Beyerdynamic Aventho Wireless mithilfe der App ein persönliches Klangprofil erstellen, doch auch ohne Anpassung liefert dieser einen sehr ausgewogenen und klaren Klang. 

Wie bereits erwähnt, kann man über die App MIY (Make it yours) ein personalisiertes Klangprofil erstellen, welches dann auf dem Kopfhörer abgespeichert wird. Bei dieser Einstellung handelt es sich um einen medizinisch zugelassenen Hörtest und genau so läuft dieser auch ab. Es werden unterschiedliche Testtöne (Pieptöne) unterschiedlicher Frequenzen abgespielt. Hört man jene, muss man diese in der App durch drücken eines virtuellen Buttons bestätigen, bis dieser wieder aufhört. Diesen Vorgang macht man bei jedem Ohr und dauert etwas 8 Minuten. Diese Korrektur widmet sich jedoch nicht wie ein Equalizer einer Klangbild Veränderung, sondern gleicht eventuelle Hördefizite aus. So gibt er eine Frequenz, die man im Test nicht wahrgenommen hat etwas lauter wieder.  

Da ich selbst laut Hörtest beim jährlichen Betriebsarzt noch 100% hören soll, konnte ich nach der Anpassung kaum einen Unterschied feststellen. Wer jedoch von sich selbst weiß, dass er einige Frequenzen gar nichtmehr hört, für den ist diese Funktion sicherlich sehr Interessant. 

Die Maximallautstärke beim Beyerdynamic Aventho Wireless geht auch am Smartphone über Bluetooth vollkommen Ordnung. Auch klanglich kann er sehr überzeugen, die beiden verbauten Dynamischen Tesla High-End Treiber, geben Höhen sehr klar und detailreich wieder. Das gesamte Klangbild ist sehr ausgewogenen, die Mitten kommen sehr neutral rüber, was dazu führt, dass der Gesang und die Stimmen sehr gut dargestellt werden und zudem ein sehr überzeugendes Stereobild vorhanden ist. 

Zudem ist der Bass ein wenig angehoben, sodass gerade Tief- und Kickbass sehr kräftig wiedergegeben werden, ohne dabei zu übertönen. Das hätte ich bei dem relativ kleinen Gehäuse, in dem die Treiber sitzen definitiv nicht erwartet. Erst bei Maximallautstärke ist wie bei fast allen Kopfhörern ein leichter Dopplereffekt festzustellen. Die Klangfülle, die der Aventho Wireless liefert, hatte ich bei einem On-Ear Kopfhörer bisher noch nicht. 

Zwar ist der Klang echt super, wer jedoch vorhat mit dem Aventho Wireless Kopfhörer viel im Zug unterwegs zu sein, wird das fehlende Noise-Cancelling vermissen. Wie bereits erwähnt, ist die Isolierung durch die weichen Polster überraschend gut, aber NC ist in diesem Fall einfach besser. 

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Die Akkulaufzeit des Aventho Wireless gibt Beyerdynamic mit über 30 Stunden bei aktiviertem Bluetooth an. Ich kam bei mittlerer Lautstärke und aktiviertem Bluetooth zusammengerechnet auf knapp 24 Stunden, was sich absolut sehen lassen kann. Wenn der Akku leer sein sollte, kann er über das mitgelieferte USB-Typ-C Ladekabel am Laptop oder mithilfe des Smartphone-Netzteil aufgeladen werden. Alternativ lässt sich der Aventho Wireless natürlich auch mit dem mitgelieferten Klinkenkabel verwenden. Der Akku ist sehr schnell aufgeladen, wenn man bedenkt, dass dieser 1050mAh groß ist, sind 2 Stunden wirklich nicht lange.

Bluetooth

Ist der User im Besitz eines NFC fähigen Smartphones, ist das koppeln innerhalb weniger Sekunden erledigt. Aber auch ohne Gerät mit einer solchen Funktionalität erfordert es keiner besonderen Kenntnisse. Durch das erstmalige Einschalten wechselt der Beyerdynamic Aventho Wireless automatisch in den Pairing-Modus. Sollte dies nicht der Fall sein, dann einfach die Ein-/Austaste für 6 Sekunden beim ausgeschalteten Kopfhörer gedrückt halten. Insgesamt kann sich der Kopfhörer bis zu 8 Geräte merken. Bei einem eingehenden Anruf, unterbricht die Musik automatisch und man kann den Anruf direkt durch zweimaliges tippen auch die Touch-Oberfläche annehmen.

Solange sich Smartphone und Kopfhörer im selben Raum befinden, ist die Bluetooth-Verbindung bis zu einer Entfernung von knapp 10 Metern exzellent. Kommen Wände oder wirklich großen Entfernungen dazwischen, stockt die Verbindung oder reißt ab.

Zubehör

Der Beyerdynamic Aventho Wireless kommt wie bereits erwähnt mit einer hochwertigen Transporttasche aus stabilen (dicken) Stoff daher. Somit ist der Kopfhörer darin vor Schäden beim Transport im Koffer oder Rucksack geschützt. Dieser wird jedoch per Kordelzug verschlossen und nicht wie es eventuell sicherer wäre per Reisverschluss.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

App

Die Besonderheit am Beyerdynamic Aventho Wireless ist nicht nur der gute Klang, sondern die zusätzlich App „MIY“, die ich euch bereits erwähnt habe. Mit dieser könnt ihr den Beyerdynamic Aventho Wireless ganz persönlich an euer Gehöhr anpassen bzw. personalisieren. Dies hab ich euch ja bereits unter dem Punkt Klang etwas genauer erklärt. Doch mit der App könnt Ihr noch Einges mehr machen.

MIY
Preis: Kostenlos
MIY beyerdynamic
Preis: Kostenlos

Die MIY-App (Make It Yours) lässt sich im Google Play Store oder Apple App-Store kostenlos herunterladen. Die App funktioniert nicht nur auf Smartphones, sondern ist auch für Tablets wie z.B. dem iPad optimiert. 

Wenn ihr die App startet, befindet ihr euch direkt auf der Profile Seite. Hier seht ihr oben links die restliche Akkukapazität des Kopfhörers und rechts oben, ob dieser erfolgreich verbunden ist. Auf dieser Seite könnt ihr zudem das Persönliche Klangprofil erstellen. Dazu müsst ihr nur auf den Button „Jetzt Starten“ drücken. Nun werden ihr zuerst nach eurem Alter gefragt. Dann werden nacheinander die Pieptöne mit unterschiedlichen Frequenzen erst am linken und dann am rechten Ohr abgespielt. Sobald man den Ton hört, drückt man den großen Knopf auf dem Display, diesen hält man genau so lange gedrückt, bis man diesen nicht mehr hört. Dies macht man immer wieder, bis der Vorgang auf dem linken Ohr fertig ist und der Hinweiß kommt, das nun das rechte Ohr dran ist. Sobald auch das rechte Ohr fertig ist, erstellt die App ein Klangprofil und lädt dies auf den Kopfhörer. Dies bleibt darauf so lange gespeichert, bis Ihr das Profil aktualisieren wollt oder es auf die Werkseinstellung zurück setzt. Das Klangprofil könnt ihr in 20% Schritten je nach eigenen Vorlieben zuschalten oder auch deaktivieren.

Das nächste Untermenü ist Tracking. Hier wird euch in Prozent gezeigt, wie viel Musik ihr von eurem täglichen Pensum erreicht habt. Der Kopfhörer misst die Lautstärke und Dauer, die man Musik hört und zeigt dies Prozentual an. Sobald 100% erreicht sind, solltet ihr euren Ohren eine Pause gönnen. Denn das Gehör verträgt am Tag nur ein gewissen Pensum, bis es sich erholen sollte. Ob ihr darauf achten ist natürlich euer Ding, aber mit zu lauter Musikwiedergabe bei Kopfhörern kann man sich das Gehör schädigen.

In dem Menüpunkt Touch, kann die Empfindlichkeit der Touch-Oberfläche nach den eigenen Vorlieben eingestellt werden. In dem letzten Menüpunkt Info, könnt Ihr einiges über Beyerdynamic erfahren, Informationen über den Kopfhörer usw.

(Ausstattung: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Hersteller wirbt vor allem damit, dass der Beyerdynamic Aventho Wireless ein Bluetooth-Kopfhörer mit bester Klangqualität, sowie erstklassiger Bluetooth-Übertragung sein soll. Mit der Übertragungsqualität bin ich sehr zufrieden. Man merkt beim Beyerdynamic Aventho Wireless keinen Klangunterschied ob man diesen kabelgebunden oder per Bluetooth betreibt. Normalerweise geht über Bluetooth etwas Qualität verloren, dies merkt man hier wirklich nicht, was wohl unter anderem an der Klang-Personalisierung liegt. Die Akkulaufzeit mit fast 30 Stunden können ebenfalls sehr überzeugen, sowie die Verarbeitung und das Retro Design.

Preis/Leistung

Mich persönlich hat der Beyerdynamic Aventho Wireless klanglich voll und ganz überzeugt. Der Preis von 449€ (UVP) ist für mich persönlich jedoch zu viel Geld für einen Kopfhörer. Jedoch stimmt das Gesamtpaket und man bekommt wie bereits erwähnt, einen hochwertigen und sicherlich langlebigen Kopfhörer, welcher eine sehr gute Klangqualität liefert. Jedoch vermisse ich Noise-Cancelling und einen Klappmechanismus, damit man den Avento Wireless kompakter verstauen könnte. Zwar wird eine schöne Stofftasche mitgeliefert, die Platz für Ladekabel und Klinke-Kabel bietet. Jedoch nimmt der Avento Wireless für mich persönlich zu viel Platz im Gepäck weg. Ansonsten konnte der Kopfhörer in vielen Punkten überzeugen. Wer das nötige Geld hat und einen fast perfekten Kopfhörer sucht, ist beim Aventho Wireless meiner Meinung nach richtig. Vorausgesetzt man ist Fan von On-Ear Kopfhörern.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Teufel One M

Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HIFI-Komponenten wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosystem Komponenten wie beispielsweise kompletten Heimkino-Systemen. Der eine oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum es in keinem Elektronikmarkt Teufel Produkte gibt. Das liegt dran, das Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen Online-Shop an.

Teufel ist bekannt für seine viele Produkte im Audiobereich, sei es Kopfhörer, Soundbars oder Heimkino-Anlagen. Es gibt einfach für so ziemlich alles etwas bei Teufel. Als ich im September 2017 bei Teufel die neuen Produkte für 2018 vorgestellt bekommen habe, wurden mir einige neue Kopfhörer, Soundbars und weitere tolle Produkte gezeigt.

Unter anderem habe ich vor Ort die 3. Generation der Streaming- und Multiroom-Lautsprecher Teufel One (ehemals Raumfeld) zu sehen bekommen. Den Namen der Schwesternmarke „Raumfeld“ hat man mit den neuen Produkten fast komplett aufgegeben, lediglich auf der Rückseite der Geräte und in der App wird der Name noch erwähnt. Die neuen Geräte heißen fortan nur noch Teufel One S oder Teufel One M usw. Der Teufel One M ist der große Bruder des von uns bereits getesteten Teufel One S. Dieser ist deutlich größer und ist mit mehr Tönern ausgestattet. Kann der Teufel One M ebenfalls überzeugen? Dies erfahrt ihr in unserem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Teufel One M kommt in einem sehr einfachen und schlichten, einfarbigen Karton daher, der auch gleichzeitig als Versandkarton dient. Direkt auf der Oberseite ist groß „Teufel“ aufgedruckt. Auf der langen Seite ist der Name „One M“ POWERED BY RAUMFELD zu sehen. Die gegenüber liegende lange Seite und eine der kurzen Seiten, zeigt einige Infos vom Hersteller sowie das Gewicht, die Farbe und die Maße des Teufel One M. Zu guter Letzt prangt auch auf der linken Seite der Verpackung das Teufel Logo und der Name der des Produktes.

Öffnen wir die Verpackung, finden wir darin direkt den Teufel One M, der links und rechts von einem Styropor-Einsatz geschützt wird. Dadurch befindet sich dieser zentral in der Verpackung und ist beim Versand perfekt geschützt. Zwischen der Lücke des Styropors, befinden sich die Kurzanleitungen und das Netzkabel in einem Zipp-Beutel. Der Teufel One M ist zum zusätzlichen Schutz vor Staub und Kratzern in einen Baumwollbeutel eingewickelt.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Der Teufel One M kommt mit den Maßen 42cm x 20,5cm x 19cm (B x H x T) und einem Gewicht von knapp 5,2 Kilogramm daher. Erhältlich ist dieser in der Farbe Schwarz und Weiß, die Lautsprecherabdeckung ist jedoch bei beiden Modellen in Schwarz gehalten. Mir persönlich gefällt er in Weiß mit den Schwarzen Abdeckungen wegen dem Kontrast besser. Das Gehäuse des Teufel One M besteht aus einem sehr stabilen Kunststoff, in meinem Fall in Weiß. Sämtliche Bedienelemente befinden sich auf der Vorderseite in einer Aluminiumfront.

Bei den Tasten handelt es sich um richtige Druck-Tasten, nicht wie beim Teufel One S um Touch-Tasten. Die Musik kann sehr einfach über den mittleren Drehregler lauter-/leiser gestellt werden und durch drücken dieses Reglers wird die Musik pausiert. Links davon befinden sich die beiden Tasten um einen Titel vor-/zurück zu springen (vor-/zurückspulen geht damit leider nicht). Zudem findet man rechts neben dem Drehregler die drei Tasten, um zwischen den selbst festgelegten drei Favoriten zu wechseln. Dazu gehe ich unter dem Punkt Bedienung genauer ein. Die letzte Taste ist die soggenante Funktionstaste, diese ermöglicht durch kurzes drücken, den Wechsel auf den AUX-Anschluss.

  Das Gehäuse des Teufel One M ist nicht rechteckig, sondern an den beiden Seiten, sowie der Oberseite nach hinten ca. 20° schräg abfallend. Sämtliche Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite unter dem Teufel-Aufkleber, welcher mit der S/N versehen ist. So finden wir hier neben dem Anschluss für das Netzkabel, einen USB-2.0-Anschluss, ein AUX-Anschluss und ein Ethernetanschluss. Außerdem sind hier auch ein Setup-/Bluetooth Knopf untergebracht und ein Reset-Knopf.

Wie bereits erwähnt, ist die Lautsprecherabdeckung vorne und die der Passive Membran an den Seiten mit einem schwarzen Stoff bezogen. Direkt unter der Stoffabdeckung an der Front, befindet sich übrigens auch noch ein Teufel Logo unten links und eine Status-LED rechts. Gegen das verrutschen des Lautsprechers hat Teufel die Unterseite mit rutschhemmenden Gummifüßen versehen. Insgesamt gefällt mir das Design des Teufel One M optisch sehr gut.  

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Auf den ersten Blick sind an der Verarbeitung beim Teufel One M keine Mängel festzustellen. Das Gehäuse wurde zwar aus Kunststoff gefertigt,  doch dieses macht einen sehr stabilen und hochwertigen Eindruck. Die Herstellung eines Aluminiumgehäuses in diesem Format wäre auch um einiges teurer.

Die Tasten an der Vorderseite haben einen sehr angenehmen Druckpunkt, zudem reagieren diese schnell und direkt. Der Teufel One M ist einiges größer als sein kleiner Bruder der Teufel One S. Das Netzteil ist im Gehäuse des Teufel One M integriert, dadurch befindet sich am Stecker kein großes Netzteil, was wiederum an der Steckdose einfach ordentlicher aussieht. Die Gummiflächen an der Unterseite kann ich sehr loben, denn diese machen ihren Job sehr zuverlässig.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecher Anzahl1x Tieftöner 2x Mitteltöner, 4x Hochtöner, zwei Passive Membran links und rechts
Gesamtausgangsleistung125 Watt
Gehäuse MaterialKunststoff
AnschlussmöglichkeitenUSB 2.0, LAN, WLAN 802.11a/b/g/n, Bluetooth 4.2
StromversorgungNetzbetrieb
Maße/Gewicht420x205x190mm (BxHxT)/ 5,2KG
WiedergabeformateMP3, WMA, WAV, AAC, FLAC, OGG, ASF, Apple Lossless
LieferumfangTeufel One M
Netzteil
Anleitungen
Technische Daten des Teufel One M

Einrichtung und Installation

Teufel Raumfeld
Preis: Kostenlos
Teufel Raumfeld
Preis: Kostenlos

Während die App geladen wird, könnt ihr den Teufel One M mit dem Strom verbinden und kurz warten, bis die Status-LED an der Vorderseite dauerhaft leuchtet. In der Zwischenzeit sollte dann die App geladen sein und ihr könnt diese starten. Die App erklärt euch Schritt für Schritt die Einrichtung in einem klaren Deutsch mit Text und einigen Bilder. Da dürfte eigentlich nichts schief gehen. 

Sobald man dazu aufgefordert wird, drückt man auf der Rückseite die SETUP-Taste, ein erfolgreiches drücken bestätigt euch die Status-LED durch aufblinken. Ihr müsst dann, wie in der App beschrieben, in den WLAN-Einstellungen am iPhone das vom Teufel One M erzeugte Netzwerk auswählen und zurück in die App gehen. 

Hier müsst Ihr nur noch euer eigenes WLAN-Netz aus der Liste suchen und das Passwort eingeben, sowie einen Namen bzw. Ort für den Teufel One M vergeben. Nach der Einrichtung wird automatisch das aktuelle Software-Update installiert, welches euch automatisch angezeigt wird.

(Einrichtung und Installation: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung geht zum einen direkt am Teufel One M über die Bedienelemente an der Vorderseite, oder über die Teufel Raumfeld App.

Die App gefällt mit persönlich sehr gut, zwar ist diese zum Teil etwas unübersichtlich, aber nach etwas Einarbeitungszeit, findet man alle wichtigen Funktionen. Das Wort „unübersichtlich“ ist definitiv nicht negativ gemeint, es ist einfach der Umfang an Funktionen die darin verfügbar sind. 

Mit dem Teufel One M ist es möglich über eine große Anzahl an Diensten und Anschlüssen Musik wiederzugeben. Dazu zählen um nur einige Beispiele zu nennen:

Wiedergabe per USB-Stick oder externe Festplatte; Musik direkt vom Smartphone; Webradio TuneIn; Bluetooth; Tidal; WiMP; Napster; SoundCloud; Spotify; last.fm

Die meistgenutzte Art, wie ich Musik wiedergegeben habe, war über das Webradio. Teufel arbeitet hier mit TuneIn zusammen, welche so ziemlich alle Radiosender der Welt zum Streamen zur Verfügung stellen. Falls Ihr möchtet, könnt Ihr die vorderen drei Favoriten-Tasten am Teufel One M mit euren drei Lieblingssendern belegen. Somit muss man nicht ständig das Smartphone zur Hand nehmen und die Sender in der App suchen.

Habt ihr euren Lieblingssender in der App gefunden, wählt Ihr diesen aus und haltet z.B. die Favoriten-Taste „1“ so lange gedrückt, bis ein Signalton ertönt und schon ist die Taste mit dem Sender belegt. Ab sofort könnt ihr dann direkt durch drücken der Taste „1“ euren Lieblingssender hören. Das ist wirklich sehr einfach zu bedienen.

Natürlich könnt Ihr die Musik auch über viele weitere Quellen, die ich euch oben erwähnt habe, dem Teufel One M zuspielen. So könnt ihr zum einen direkt die Musik, die auf eurem Smartphone abgespeichert ist wiedergeben. Zudem könnte man sofern vorhanden, die Musik über eine Netzwerkfestplatte, oder über einen USB-Stick bzw. externe Festplatte wiedergeben. Dafür hat Teufel auf der Rückseite des One M einen USB Anschluss integriert. Sobald Ihr z.B. einen USB-Stick eingesteckt habt, werden in der Teufel Raumfeld App die Lieder nach Interpret usw. sortiert. Man kann die ganze Musik in die Playlist einfügen und somit direkt über das Bedienfeld an der Front des Teufel One M steuern.

Bei den Wiedergabe-Formaten stehen 8 Stück zu Auswahl, darunter auch die von euch meistbenutzten Formate wie z.B. MP3, WMA, AAC. Es sind aber auch ASF, WAV, FLAC, Apple Lossless und OGG Formate möglich. Damit der Teufel One M unter anderem mit den Diensten wie z.B. TuneIn funktioniert, braucht ihr natürlich eine gute WLAN Verbindung. Die Reichweite hängt von eurem WLAN-Router und der Wandstärke in eurem Haus/Wohnung ab. 

Doch für alle, die den Teufel One M auch mal gerne betreiben möchten, wo Ihnen kein WLAN zur Verfügung steht, hat Teufel etwas tolles integriert. Die Rede ist von Bluetooth, was eigentlich heutzutage nichts besonders mehr ist, aber bei Multiroom-Systemen kommt diese dennoch relativ selten zum Einsatz, da die Hersteller meist nur Musik-Wiedergabe über WLAN ermöglichen. Jedoch ist auch bei der Bluetooth-Wiedergabe die Voraussetzung, dass ihr eine Stromquelle (Steckdose) zur Verfügung habt.

Das Teufel Raumfeld System ist ein Multiroom fähiges System. Dies funktioniert aber nur, wenn ihr die Musik über WLAN abspielt. Über Multiroom ist es möglich, die Musik gleichzeitig an mehreren Lautsprechern der „One“ Familie synchron abzuspielen. Dies funktioniert sehr gut und ohne Probleme. Somit konnte ich meine Musik beim Teufel One M im Wohnzimmer und Teufel One S in der Küche gleichzeitig wiedergeben.

Leider ist es als Apple Music Abonnent aktuell nicht möglich, die Musik direkt über WLAN dem Teufel One M zu übertragen. Über Bluetooth geht das ganze dann aber sehr einfach, ohne weitere Extras. Wer jedoch Apple Music zum Musik-Streamen nutzen und zudem gerne die Multiroom-Funktion haben möchte, kann das über eine Apple TV oder Airport Express tun. Diese kann man ganz einfach per AUX-Kabel an den Teufel One M anschließen. Anschließend hat dieser sozusagen AirPlay und der Clou dabei ist, dass die Musik dann über alle weiteren One-Geräte abgespielt werden kann.

Bei der Wiedergabe über Bluetooth konnte ich keine Verzögerung feststellen, dies ist gerade bei der Wiedergabe Filmen, die ihr am Smartphone anschaut, aber dabei den Ton über den Teufel One M abspielt sehr wichtig. 

Damit ihr den Teufel One M mit Musik über Bluetooth bespielen könnt, müsst Ihr nur die Bluetooth-Taste auf der Rückseite kurz drücken. Dann wie bei allen anderen Bluetooth-Geräten mit der Kopplung vorgehen und schon kann die Wiedergabe über Bluetooth erfolgen.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun zu dem wohl interessantesten Teil eines Lautsprechers, dem Klang. Schauen wir uns den Aufbau des Teufel One M an, erkennt man sehr gut, warum Teufel diesen als kraftvolles All-in-one-Soundsystem bezeichnet. 

An der Front des One M steckt einiges hinter der schwarzen Stoffbespannung. Teufel hat insgesamt 7 Töner verbaut. Direkt im oberen Bereich befinden sich vier 25mm Hochtöner, davon strahlen zwei direkt nach vorne ab und die beiden inneren geben den Ton überkreuzt wieder. Dadurch erreicht Teufel die sogenannte „Dynamore-Technologie“, bei der die Musik breiter wiedergegeben wird und man somit das Gefühl hat, der Klang kommt aus mehreren Richtungen bzw. Lautsprechern. Im unteren Bereich wurden links und rechts jeweils ein 75mm Mitteltöner verbaut und für den Bass sorgt ein ovaler Tieftöner mit den Maßen 180mmx90mm. Die maximal Ausgangsleistung der Satelliten liegt bei 45 Watt und die der Tieftöner bei 80 Watt. Somit liegt die Ausgangsleistung bei 125 Watt und jeder aktive Kanal wird von einem eigenen Class-D-Verstärker angesteuert. Doch wie bei Teufel One S, gibt es auch beim Teufel One M noch weitere Elemente, die zu dem guten Klang beitragen. An der linken und rechten Seite befinden sich nämlich noch zwei passive Membranen. Diese werden nicht per Elektronik gesteuert, sondern dienen als eine Art Bassreflexröhre und werden durch die Schwingungen der Mittel- und des Tieftöner (Subwoofer) angetrieben. 

Doch wie klingt das ganze verbaute Setup im Test. Ich muss sagen der Klang ist sehr gut, der tiefe Bass, den der ovale Tieftöner (Subwoofer) wiedergibt ist sehr präzise und hat ordentlich Kraft. Da muss mann etwas aufpassen, dass das Geschirr im Schrank nicht in Bewegung kommt.

Der Teufel One M klingt von Werk aus schon sehr gut, kann aber bei Bedarf im Equalizer, nach den eigenen Vorlieben angepasst werden. Teufel gibt auf der Webseite an, dass die beiden Mitteltöner für warme, natürliche Mitten sorgen sollen und die kleinsten Musikalischen Details hörbar sind. Das kann ich so auch absolut bestätigen. Die Mitten klingen hervorragend, der Gesang und die Stimmen werden sehr klar und deutlich wiedergegeben. Das gleiche gilt auch bei den Höhen, die vier Hochtöner liefern hier sehr gut Arbeit ab und überzeugen mit ihrer Detailwiedergabe. Auch die Dynamore-Technologie, die diese ermöglichen klingt sehr gut. Das Klangbild ist somit wesentlich breiter und konnte mich überzeugen.

Die Maximallautstärke des Teufel One M reicht meiner Meinung nach aus, um eine Party ausreichend zu beschallen. Stellt man ihn draussen im Freien auf, hört man ihn sicherlich noch ein paar Häuser weiter. Die Maximallautstärke ist mehr als ausreichend im Haus und ich konnte bei voller Lautstärke keine Verzerrungen feststellen.

(Klang: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel wirbt den One M als kraftvolles All-in-one-Soundsystem für WLAN- und Bluetooth-Streaming mit integriertem Subwoofer an.

Ich kann diesen Punkten absolut zustimmen. Es gibt zwar auch ein paar ähnlich große Streaming-Lautsprecher, diese bieten aber unter anderem nur die Möglichkeit über WLAN zu streamen. Da hat Teufel einen großen Pluspunkt, denn damit ist man nicht an das WLAN gebunden, sondern kann seine Musik, egal wo man sich befindet über Bluetooth wiedergeben. Vorausgesetzt man hat eine Steckdose zur Verfügung. Klanglich konnte mich persönlich der große Teufel One M voll und ganz überzeugen.

Wäre es nun noch möglich Apple Music direkt wie Spotify und Co. zu integrieren, dann wäre der Teufel One M mein aktueller Favorit unter den Streaming-Lautsprechern. Zwar kann man dies, wie oben erwähnt, per Apple TV oder Airport Express nachrüsten, doch wer diese nicht zufällig besitzt, muss es für zusätzliches Geld erwerben.

Preis/Leistung

Wie bereits erwähnt hat mich der Teufel One M überzeugt. Der Preis von 499,99€ (UVP) ist zwar hoch, aber vergleichbare Streaming-Lautsprecher sind teilweise preislich sogar teurer. Eine große Geburtstagsparty damit zu beschallen, ist für ihn kein Problem.

Wer einen Streaming-Lautsprecher sucht, der mit nahezu allen gängigen Ansteuerungsmöglichkeiten ausgestattet ist, aber auf einen Sprachassistenten verzichten kann, ist beim Teufel One M absolut richtig. Sofern ihr einen Alexa Dot daheim habt, könnt ihr diesen jedoch per AUX anschließen und somit hättet ihr den Sprachassistenten nachgerüstet. 

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Teufel One S

Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HIFI-Komponenten wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosystem Komponenten wie beispielsweise kompletten Heimkino-Systemen. Der eine oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum es in keinem Elektronikmarkt Teufel Produkte gibt. Das liegt dran, das Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen Online-Shop an.

Teufel ist bekannt für seine viele Produkte im Audiobereich, sei es Kopfhörer, Soundbars oder Heimkino-Anlagen. Es gibt einfach für so ziemlich alles etwas bei Teufel. Als ich im September 2017 bei Teufel die neuen Produkte für 2018 vorgestellt bekommen habe, wurden mir einige neue Kopfhörer, Soundbars und weitere tolle Produkte gezeigt.

Unter anderem habe ich vor Ort die 3. Generation der Streaming- und Multiroom-Lautsprecher Teufel One (ehemals Raumfeld One) zu sehen bekommen. Den Namen der Schwesternmarke „Raumfeld“ hat man mit den neuen Produkten fast komplett aufgegeben, lediglich auf der Rückseite der Geräte und in der App wird der Name noch erwähnt. Die neuen Geräte heißen fortan nur noch Teufel One S oder Teufel One M usw. Der Teufel One S ist der kleinste Streaming- und Multiroom Lautsprecher der Serie, doch kann dieser kleine und kompakte Lautsprecher vom Klang überzeugen? Dies erfahrt ihr in unserem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Teufel One S kommt in einem sehr einfachen und schlichten, einfarbigen Karton daher, der auch gleichzeitig als Versandkarton dient. Direkt auf der Oberseite ist groß „Teufel“ aufgedruckt. Auf der langen Seite ist der Name „One S“ POWERED BY RAUMFELD zu sehen. Die gegenüber liegende lange Seite und eine der kurzen Seiten, zeigt einige Infos vom Hersteller sowie das Gewicht, die Farbe und die Maße des Teufel One S. Zu guter Letzt prangt auch auf der linken Seite der Verpackung das Teufel Logo und der Name der des Produktes.

Öffnen wir die Verpackung, dann finden wir darin direkt einen Styropor-Einsatz, in dessen Mitte sich die Kurzanleitungen befinden. Entnehmen wir diesen Einsatz, dann kommt eine kleine Schachtel, sowie der Teufel One S zum Vorschein. In der Schachtel befindet sich das Netzteil samt Kabel. Der Teufel One S ist zum zusätzlichen Schutz vor Staub und Kratzern in einen Baumwollbeutel eingewickelt. Die kleine Schachtel, sowie der Teufel One S sind ebenfalls in Styropor fixiert, und somit perfekt beim Transport geschützt.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Der Teufel One S kommt mit den Maßen 18cm x 16,7cm x 8,6cm (B x H x T) und einem Gewicht von knapp über 1,3 Kilogramm daher. Erhältlich ist dieser in der Farbe Schwarz und Weiß, die Lautsprecherabdeckung ist jedoch bei beiden Modellen in Schwarz gehalten. Mir persönlich gefällt er in Weiß mit den Schwarzen Abdeckungen wegen dem Kontrast besser.

Das Gehäuse des Teufel One S besteht aus einem sehr stabilen Kunststoff, in meinem Fall in Weiß. Auf der Oberseite befinden sich in einer Aluminiumblende die Bedienelemente, in Form von Touchpanels mit verschieden berührungsempfindlichen Feldern. Mit diesen könnt ihr u.a. die Musik lauter-/leiser stellen, die Musik pausieren, einen Titel vor-/zurück springen. Zudem könnt ihr zwischen den selbst festgelegten drei Favoriten wechseln, dazu gehe ich unter dem Punkt Bedienung genauer ein. Die letzte Taste ist die soggenante Funktionstaste, diese ermöglicht durch kurzes drücken, den Wechsel auf den AUX-Anschluss.

Das Gehäuse des Teufel One S ist nicht rechteckig, sondern an den beiden Seiten, sowie der Oberseite nach hinten ca. 20° schräg abfallend. Sämtliche Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite unter dem Teufel-Aufkleber, welcher mit der S/N versehen ist. So finden wir hier neben dem Anschluss für das externe Netzteil, einen USB-2.0-Anschluss, ein AUX-Anschluss und ein Ethernetanschluss. Außerdem sind hier auch ein Setup-/Bluetooth Knopf untergebracht und ein Reset-Knopf. 

Wie bereits erwähnt, ist die Lautsprecherabdeckung vorne und die der Passive Membran an den Seiten mit einem schwarzen Stoff bezogen. Direkt unter der Stoffabdeckung an der Front, befindet sich eine Aluminiumleiste, welche mit einem Teufel Logo unten links und einer Status-LED unten rechts, versehen ist. Gegen das verrutschen des Lautsprechers hat Teufel die Unterseite mit rutschhemmenden Gummi versehen. Insgesamt gefällt mir das Design des Teufel One S optisch sehr gut.  

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Auf den ersten Blick sind an der Verarbeitung beim Teufel One S keine Mängel festzustellen. Das Gehäuse wurde zwar aus Kunststoff gefertigt,  doch dieses macht einen sehr stabilen und hochwertigen Eindruck. Die Herstellung eines Aluminiumgehäuses in diesem Format wäre auch um einiges teurer.

Die Touch-Tasten an der Oberseite lassen sich durch ihre Vertiefung sehr gut bedienen, zudem reagieren diese schnell und direkt. Hier mag eventuell der eine oder andere richtige Tasten bevorzugen, aber mir gefällt die verbaute Variante sehr gut.

Der Teufel One S ist sehr kompakt gebaut, doch leider gab es in dem kleinen schmalen Gehäuse wohl kein Platz mehr für das Netzteil. Dadurch nimmt der One S z.B. in der Küche, auf der Arbeitsplatte weniger Platz in Anspruch, dafür befindet sich an der Steckdose aber ein relativ großes Netzteil. Die große Gummifläche an der Unterseite kann ich wiederum nur loben, denn diese macht ihren Job sehr zuverlässig.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecher Anzahl1x Mitteltöner, 1x Hochtöner, zwei Passive Membran links und rechts
Gesamtausgangsleistung40 Watt
Gehäuse MaterialKunststoff
AnschlussmöglichkeitenUSB 2.0, LAN, WLAN 802.11a/b/g/n, Bluetooth 4.2
StromversorgungNetzbetrieb
Maße/Gewicht180x167x86mm (BxHxT)/ 1,3KG
WiedergabeformateMP3, WMA, WAV, AAC, FLAC, OGG, ASF
LieferumfangTeufel One S
Netzteil
Anleitungen
Technische Daten des Teufel One S

Einrichtung und Installation

Um den Teufel One S einzurichten, müsst Ihr zuvor die Teufel-Raumfeld App, welche es für iOS- und Google Devices gibt aus dem jeweiligen Store kostenlos downloaden.

Teufel Raumfeld
Preis: Kostenlos
Teufel Raumfeld
Preis: Kostenlos

Während die App geladen wird, könnt ihr den Teufel One S mit dem Strom verbinden und kurz warten, bis die Status-LED an der Vorderseite dauerhaft leuchtet. In der Zwischenzeit sollte dann die App geladen sein und ihr könnt diese starten. Die App erklärt euch Schritt für Schritt die Einrichtung in einem klaren Deutsch mit Text und einigen Bilder. Da dürfte eigentlich nichts schief gehen. 

Sobald man dazu aufgefordert wird, drückt man auf der Rückseite die SETUP-Taste, ein erfolgreiches Drücken bestätigt euch die Status-LED, durch aufblinken. Ihr müsst dann, wie in der App beschrieben, in den WLAN-Einstellungen am iPhone das vom Teufel One S erzeugte Netzwerk auswählen und zurück in die App gehen. 

Hier müsst Ihr nur noch euer eigenes WLAN-Netz aus der Liste suchen und das Passwort eingeben, sowie einen Namen bzw. Ort für den Teufel One S vergeben. Nach der Einrichtung wird automatisch das aktuelle Software-Update installiert, welches euch automatisch angezeigt wird.

(Einrichtung und Installation: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung geht zum einen direkt am Teufel One S über die oberen Touch-Tasten, oder über die Teufel Raumfeld App.

Die App gefällt mit persönlich sehr gut, zwar ist diese zum Teil etwas unübersichtlich, aber nach etwas Einarbeitungszeit, findet man alle wichtigen Funktionen. Das Wort „unübersichtlich“ ist definitiv nicht negativ gemeint, es ist einfach der Umfang an Funktionen die darin verfügbar sind. 

Mit dem Teufel One S ist es möglich über eine große Anzahl an Diensten und Anschlüssen Musik wiederzugeben.

Dazu zählen um nur einige Beispiele zu nennen: Wiedergabe per USB-Stick oder externe Festplatte; Musik direkt vom Smartphone; TuneIn; Bluetooth; Tidal; WiMP; Napster; SoundCloud; Spotify; last.fm

Die meistbenutzte Art, wie ich Musik wiedergegeben habe, war über das Webradio. Teufel arbeitet hier mit TuneIn zusammen, welche so ziemlich alle Radiosender der Welt zum Streamen zur Verfügung stellen. Falls Ihr möchtet, könnt Ihr die oberen drei Favoriten-Tasten am Teufel One S mit euren drei Lieblingssendern belegen. Somit muss man nicht ständig das Smartphone zur Hand nehmen und die Sender in der App suchen.

Habt ihr euren Lieblingssender in der App gefunden, wählt Ihr diesen aus und haltet z.B. die Favoriten-Taste „1“ so lange gedrückt, bis ein Signalton ertönt und schon ist die Taste mit dem Sender belegt. Ab sofort könnt ihr dann direkt durch drücken der Taste „1“ euren Lieblingssender hören. Das ist wirklich sehr einfach zu bedienen.

Natürlich könnt Ihr die Musik auch über viele weitere Quellen, die ich euch oben erwähnt habe, dem Teufel One S zuspielen. So könnt ihr zum einen direkt die Musik, die auf eurem Smartphone abgespeichert ist wiedergeben. Zudem könnte man sofern vorhanden, die Musik über eine Netzwerkfestplatte, oder über einen USB-Stick bzw. externe Festplatte wiedergeben. Dafür hat Teufel auf der Rückseite des One S einen USB Anschluss integriert. Sobald Ihr z.B. einen USB-Stick eingesteckt habt, werden in der Teufel Raumfeld App die Lieder nach Interpret usw. sortiert. Man kann die ganze Musik in die Playlist einfügen und somit direkt über das Touch-Bedienfeld des Teufel One S steuern.

Bei den Wiedergabe-Formaten stehen 7 Stück zu Auswahl, darunter auch die von euch meistbenutzten Formate wie z.B. MP3, WMA, AAC. Es sind aber auch ASF, WAV, FLAC und OGG Formate möglich. Damit der Teufel One S unter anderem mit den Diensten wie z.B. TuneIn funktioniert, braucht ihr natürlich eine gute WLAN Verbindung. Die Reichweite hängt von eurem WLAN-Router und der Wandstärke in eurem Haus/Wohnung ab. 

Doch für alle, die den Teufel One S auch mal gerne betreiben möchten, wo Ihnen kein WLAN zur Verfügung steht, hat Teufel etwas tolles integriert. Die Rede ist von Bluetooth, was eigentlich heutzutage nichts besonders mehr ist, aber bei Multiroom-Systemen kommt diese dennoch relativ selten zum Einsatz, da die Hersteller meist nur Musik-Wiedergabe über WLAN ermöglichen. Jedoch ist auch bei der Bluetooth-Wiedergabe die Voraussetzung, dass ihr eine Stromquelle (Steckdose) zur Verfügung habt.

Das Teufel Raumfeld System ist ein Multiroom fähiges System. Dies funktioniert aber nur, wenn ihr die Musik über WLAN abspielt. Über Multiroom ist es möglich, die Musik gleichzeitig an mehreren Lautsprechern der „One“ Familie synchron abzuspielen. Dies funktioniert sehr gut und ohne Probleme. Somit konnte ich meine Musik beim Teufel One M im Wohnzimmer und Teufel One S in der Küche gleichzeitig wiedergeben.

Leider ist es als Apple Music Abonnent aktuell nicht möglich, die Musik direkt über WLAN dem Teufel One S zu übertragen. Über Bluetooth geht das ganze dann aber sehr einfach, ohne weitere Extras. Wer jedoch Apple Music zum Musik-Streamen nutzen und zudem gerne die Multiroom-Funktion haben möchte, kann das über eine Apple TV oder Airport Express tun. Diese kann man ganz einfach per AUX-Kabel an den Teufel One S anschließen. Anschließend hat dieser sozusagen AirPlay und der Clou dabei ist, dass die Musik dann über alle weiteren One-Geräte abgespielt werden kann.

Bei der Wiedergabe über Bluetooth konnte ich keine Verzögerung feststellen, dies ist gerade bei der Wiedergabe Filmen, die ihr am Smartphone anschaut, aber dabei den Ton über den Teufel One S abspielt sehr wichtig. 

Damit ihr den Teufel One S mit Musik über Bluetooth bespielen könnt, müsst Ihr nur die Bluetooth-Taste auf der Rückseite kurz drücken. Dann wie bei allen anderen Bluetooth-Geräten mit der Kopplung vorgehen und schon kann die Wiedergabe über Bluetooth erfolgen.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun zu dem wohl interessantesten Teil eines Lautsprechers, dem Klang. Schauen wir uns den Aufbau des Teufel One S an, erkennt man sehr gut, warum der Teufel One S trotz seiner Kompaktheit überraschend gut klingt. 

An der Front des One S kommt kommt ein großer Mitteltöner (35Watt) zum Einsatz, vor dem wiederum auch noch ein Hochtöner (5Watt) sitzt.  Somit kommen wir auf eine Ausgangsleistung von 40 Watt. Es gibt noch weitere Elemente, die zu dem guten Klang des Teufel One S beitragen. An der linken und rechten Seite befinden sich nämlich noch zwei passive Membrane. Diese werden nicht per Elektronik gesteuert, sondern dienen als eine Art Bassreflexröhre und werden durch die Schwingungen des Mitteltöner angetrieben. 

Doch wie klingt das ganze verbaute Setup im Test. Ich muss sagen der Klang ist sehr gut, ich war von dem tiefen Bass, welcher sehr präzise wiedergegeben wird sehr überrascht. Wände zum Wackeln bringt dieser definitiv nicht, doch der Bass ist deutlich spürbar und wesentlich besser, als bei den meisten anderen Netzwerk-Lautsprechern, die eine ähnliche Größe besitzen.

Der Teufel One S klingt von Werk aus schon sehr gut, kann aber bei Bedarf im Equalizer, nach den eigenen Vorlieben angepasst werden. Teufel gibt auf der Webseite an, dass der Mitteltöner für warme, natürliche Mitten sorgen soll. Das kann ich so auch absolut bestätigen. Die Mitten klingen sehr gut, der Gesang wird sehr klar und deutlich wiedergegeben. Das gleiche gilt auch bei den Höhen, der Hochtöner liefert hier sehr gut Arbeit ab und überzeugt mit seiner Detailwiedergabe. 

Die Maximallautstärke des Teufel One S reicht meiner Meinung nach aus, um einen Raum von 40m² ausreichend zu beschallen. Die Maximallautstärke geht in Ordnung und ich konnte bei voller Lautstärke keine Verzerrungen feststellen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Hersteller bewirbt den Teufel One S als sehr kompakten Lautsprecher für Streaming über WLAN und Bluetooth an, welcher vom Format klein, aber klanglich einer der größten sein soll.

Ich kann diesen Punkten absolut zustimmen. Es gibt zwar auch ähnlich große Streaming Lautsprecher, diese bieten aber unter anderem nur die Möglichkeit über WLAN zu streamen. Da hat Teufel einen großen Pluspunkt, denn damit ist man nicht an das WLAN gebunden, sondern kann seine Musik, egal wo man sich befindet über Bluetooth wiedergeben. Vorausgesetzt man hat eine Steckdose zur Verfügung. Klanglich konnte der kompakte Teufel One S ebenfalls überzeugen.

Wäre es nun noch möglich Apple Music direkt wie Spotify und Co. zu integrieren, dann wäre der Teufel One S mein aktueller Favorit unter den Streaming-Lautsprechern. Zwar kann man dies, wie oben erwähnt, per Apple TV oder Airport Express nachrüsten, doch wer diese nicht zufällig besitzt, muss es für zusätzliches Geld erwerben.

Preis/Leistung

Wie bereits erwähnt hat mich der Teufel One S überzeugt. Der Preis von 249,99€ (UVP) geht in Ordnung, da vergleichbare Streaming-Lautsprecher preislich auch in diesem Segment liegen. Einen 40m² Raum ausreichend zu beschallen, stellt für ihn kein Problem dar.

Wer einen Streaming-Lautsprecher sucht, der mit nahezu allen gängigen Ansteuerungsmöglichkeiten ausgestattet ist, aber auf einen Sprachassistenten verzichten kann, ist beim Teufel One S genau richtig. Sofern ihr einen Alexa Dot daheim habt, könnt ihr diesen jedoch per AUX anschließen und somit hättet ihr den Sprachassistenten nachgerüstet. 

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

LG V30

LG wurde 1958, als Tochter der Lucky Chemical Industrial Co., unter dem Namen Goldstar Co. gegründet. Anfangs wurden unter anderem Radios, Fernseher, Kühlschränke, Waschmaschinen, Klimaanlagen und Staubsauger produziert. Im Jahr 1995 wurde der Firmenname von Goldstar in LG Electronics umbenannt. LG ist die Abkürzung von Lucky GoldStar. Gelegentlich ist auch die Bezeichnung LGe zu finden, wobei hier das „e“ für Electronics steht. Inzwischen gehört der Konzern zu einer der ganz Großen und bietet Produkte aus den Bereichen Informationstechnik, Unterhaltungselektronik, Mobilfunk, Photovoltaik, sowie Haushaltsgeräte an.

Mit dem Smartphone LG V30 stellte der Hersteller auf der IFA 2017, sein aktuelles High-End Smartphone vor. Diese kommt neben einer Dual-Kamera, einem OLED-Display mit einem 18:9 Format auch noch mit Lautsprecher von B&O daher. Doch wie schlägt sich das neuste Smartphone von LG im Test?

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des LG V30 ist wie von LG mittlerweile gewohnt sehr schlicht gehalten. Auf der oberen Seite, der komplett in mattschwarz gehaltenen Verpackung ist das V30 Logo in glänzendem Schwarz aufgedruckt. Bei den wenigen Informationen auf der Rückseite handelt es sich nicht großartig um das eigentliche Produkt, sondern vielmehr über den Hersteller. Auf der rechten Seite befindet sich ein großer Aufkleber, der unter anderem über die IMEI-Nummer, S/N-Nummer, Modellbezeichnung, sowie die Farbe und den Speicher des LG V30 informiert. Auf der oberen Stirnseite ist noch ein klassisches LG Logo zu sehen.

Nach dem Öffnen der Verpackung kommt direkt das LG V30-Smartphone in der üblichen Schutzfolie zum Vorschein. Das restliche Zubehör verbirgt sich unter dem Gerät. Beim Lieferumfang gibt es wenige Überraschungen, es ist im wesentliche alles dabei, was man für den täglichen Smartphone-Einsatz benötigt. Ladekabel, Netzteil, SIM-Tool und die üblichen Beilagen. Die Kopfhörer des dänischen Audio-Spezialisten Bang & Olufsen langen bei uns leider nicht dabei, da es sich hierbei um ein Vorab-Gerät handelt, welches nur mit den nötigsten Zubehör ausgeliefert wurde.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Betrachten wir die Front des LG V30, fällt direkt das 6 Zoll große Display auf, welches mit einem 18:9 Formfaktor daher kommt. Geschützt wird das Display übrigens von Gorilla Glas 5. Der Rahmen des LG V30, wurde aus Aluminium gefertigt, die Rückseite besteht wie die Front aus Gorilla Glas 5. Die Farbe meines Testgerätes ist Moroccan Blue und gefällt mir ausgesprochen gut. Erhältlich ist es aktuell auch noch in der Farbe Cloud Silver (D-A-CH).

Die Abmessungen des LG V30 betragen 151,7 x 75,4 x 7,3 Millimeter (LxBxH) bei einem Gewicht von knapp 158 Gramm. Dank dem 18:9 Formfaktor, den sehr schmalen Displayrändern, sowie den abgerundeten Kanten auf der Vorder- sowie Rückseite, ist das LG V30 insgesamt recht kompakt und liegt sehr gut in der Hand. Jedoch empfehle ich es in einer Hülle zu nutzen, da es aufgrund der glatten Rückseite ein wenig rutschig ist.

Kommen wir zu den Bedienelementen. Angefangen bei der linken Seite des Smartphone, finden wir hier die Lautstärke-Tasten. Den SIM- und MicroSD-Slot finden wir direkt gegenüber auf der rechten Seite. Beide Fächer sind mittlerweile wie bei den meisten Android Smartphones zum Standard geworden und in einem kombiniert. So können beim LG V30 eine Nano-Sim-Karte und eine Micro-SD-Speicherkarte eingelegt werden. 

An der Unterseite finden wir rechts neben dem USB-C Anschluss ein Lautsprechergitter und links daneben das Mikrofon für Telefongespräche. Leider gibt es kein Stereo-Lautsprecher, so muss ich ganz klar sagen, dass der Klang bei normaler Lautstärke ok ist, aber im Vergleich zu anderen Smartphones mit Stereo-Lautsprechern etwas blechern klingt und zudem an Volumen fehlt. Schauen wir uns die Oberseite an, dann finden wir hier den Klinken-Anschluss und ein weiters Mikrofon. Das finde ich gut, dass LG bei seinem aktuellen High-End Smartphone noch einen Klinken-Anschluss verbaut. Inzwischen lassen diesen nämlich die meisten anderen Anbieter weg.

Auf der Rückseite befindet sich direkt Mittig im oberen Drittel die Dual-Kamera. Die Linsen sind nebeneinander angeordnet in einem knapp 0,5mm vorstehenden Plateau. Direkt daneben befindet sich ein Mono-LED-Blitz und direkt darunter der Laser-Autofokus. Ebenfalls auf der Rückseite, knapp einen Finger breit unter der Dual-Camera, befindet sich noch ein Fingerabdrucksensor, welcher sehr gut erreichbar ist und zudem als An-/Ausschaltknopf wie bereits bei LG G6 genutzt wird. Die Frontkamera befindet sich links neben der Ohrmuschel. Den Licht- und Annäherungssensor finden wir recht davon.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Sobald man das LG V30 das erste mal in den Händen hält und es einschaltet, fällt einem der sehr schmale Displayrand auf. Er ist natürlich dicker wie z.B. beim iPhone X, Huawei P20 oder beim Asus ZenFone 5, da diese mit. Doch für ein 6,0 Zoll Gerät ist es im Vergleich zu vielen anderen Geräten dennoch handlich, auch wenn es klar ist, dass es durch das 6,0 Zoll Display niemals so handlich sein kann, wie es vergleichsweise mit einem 5,0 Zoll Gerät wäre. Das LG V30 ist IP68-zertifiziert, somit ist es staubdicht und das Untertauchen unter Wasser, bis zu einer tiefe von 1,5 Metern, ist ohne Probleme möglich. Achten solltet ihr jedoch, dass dieser Wert bei klarem Wasser getestet wurde. Bei Salzwasser oder ähnlichem verringert sich der Wert.

Laut den Angaben von LG ist es zudem gegen Schläge gemäß dem US-Militärstandard Mil-STD-810G geschützt. Auf diesen würde ich persönlich jedoch nicht so viel achten. Dabei werden nämlich viele verschiedene Test durchgeführt und wenn das Gerät nur einen Test davon bestanden hat, dann darf es mit diesem Standard bezeichnet werden. Daher ist dies viel mehr ein Marketing. Zumal Glas nie unzerstörbar ist und sehr schnell bei einem Aufprall auf den Boden zerbricht.

Zwar habe ich große Hände, doch das 6,0 Zoll Display kann ich mit einer Hand nur relativ eingeschränkt bedienen. Daher ist die Einhand-Bedienung nicht wirklich möglich. Die Verarbeitung des LG V30 kann sich absolut sehen lassen, auch die Wertigkeit, kann dank dem Aluminiumrahmen, sowie der Vorderseite und Rückseite aus Glas überzeugen. Leider hat man zwar eine Dual-Kamera verbaut, aber keinen Dual-LED Blitz, was sich negativ auf Fotos mit Blitzlicht auswirkt.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display6,0 Zoll FullVision QHD OLED (18:9 Format) 2880×1440 Pixel Pixel, Pixeldichte beträgt 538 ppi
CPUQualcomm Snapdragon 835 (4x 2,45 GHz und 4x 1,8 GHz Adreno 540 GPU
RAM4 GB LPDDR4x RAM
Speicher64 GB (mit microSD bis zu 2TB erweiterbar)
BetriebssystemAndroid 7.1.2 „Nougat“
Haupt-KameraDual-Kamera Hauptkamera 16MP f/1,6 , Weitwinkelkamera (120°) 13 MP f/1,9, LED Blitz Laser-Autofokus, optischer Bildstabilisator und Phasenvergleich-Autofokus
Front-Kamera5MP f/2.2 Blende (Wahlweise 82° oder 90°)
AnschlüsseUSB-C Anschluss
Akku3300 mAh nicht austauschbar, unterstützt Quick-Charge 3.0 und Wireless Charging
KonnektivitätWi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac. Mobilfunknetz bis 4G, Wi-Fi Direct, Bluetooth 5.0 und A-GPS, GLONASS
Abmessungen (LxBxH)151,7 x 75,4 x 7,3 mm
Gewicht158 Gramm
LieferumfangLG V30
Netzteil
USB-C Ladekabel
Reinigungstuch (bei unserem Testgerät nicht dabei)
B&O In-Ear Kopfhörer (bei unserem Testgerät nicht dabei)
Sim-Tool
Beschreibungen
Technische Daten des LG V30

Performance

Zum Einsatz kommt ein Snapdragon 835 Prozessor aus dem Hause Qualcomm, welcher mit acht Rechen-Kernen und mit dem integrierten GPU Adreno 540 bestückt ist. Davon sind vier Kerne für anspruchsvollere Aufgaben und die anderen vier Kerne für die etwas weniger rechenintensive Aufgaben zuständig. Beim verbauten Snapdragon 835, Takten die stärkeren Kerne mit 2,45 GHz und die schwächeren mit 1,8 GHz. Unterstützt wird der Octa-Core Prozessor von 4 Gigabyte großen LPDDR4x Arbeitsspeicher. Der interne Flash-Speicher ist mit 64 Gigabyte (Netto ca. 49 Gigabyte) für die meisten groß genug, kann aber bei Bedarf mit einer mircoSD-Speicherkarte um bis zu 2TB erweitert werden. Als Betriebssystem ist Android 7.1.2 vorinstalliert. Android 8.0 bzw. 8.1 ist bereits angekündigt und sollte gegen Sommer 2018 erscheinen.

Die Benchmark Test, die ich am LG V30 durchlaufen lies, zeigen zwar keine Spitzenwerte, dennoch kann die Leistung überzeugen. Gegenüber dem LG G6 wurde die Prozessorleistung deutlich erhöht. Die Grafikleistung für welche der Aderno 540 sorgt ist sehr gut.

In der alltäglichen Bedienung erledigt das LG V30 seine Aufgaben sehr schnell. Multitasking-Arbeiten und anspruchsvollere Apps wie z.B grafisch anspruchsvolle Games, laufen sehr flüssig und ohne ruckeln. Alltägliche Aufgaben wie z.B. Mails verfassen, WhatsApp Nachrichten schreiben und im Internet surfen ist damit also kein Problem.

Wie schneidet das ASUS ZenFone Max Plus im Benchmark Test ab? Das haben wir natürlich für euch getestet. Die Benchmarks sagen — 171.049 Punkte bei Antut, bei Geekbench 4 kommt es im Singel-Core Test auf 1913 Punkte und beim Multi-Core-Test auf 6262 Punkte.

(Performance: 4,5 von 5 Punkten)

Display

Das 6,0 Zoll große Display, besitzt wie bereits erwähnt einen 18:9 Formfaktor, der Screen-to-Body-Ratio wert liegt bei knapp 81,2%. Dieser Wert gibt an, wieviel der Vorderseite mit einem Display abgedeckt ist. Beim verbauten Display handelt es sich um ein FullVision OLED-Display, welches mit 2880×1440 Pixel auflöst. Die Pixeldichte beträgt somit 537 ppi. In Sachen Farbe, Kontrast und Bildschärfe ist es sehr gut, sofern man es direkt von vorne betrachtet. Schaut man jedoch bereits leicht von der Seite auf das Display, nimmt man eine Blaustich war. Dies ist leider nicht so toll, denn bei anderen OLED-Displays ist dieses Problem nicht der Fall.

Die maximale Bildschirmhelligkeit geht für den Alltag in Ordnung. Im Outdoor-Einsatz bei direkter Sonneneinstrahlung auf das Display, hatte ich selbst bei direkter sonne auf das Display bei maximaler Hintergrundbeleuchtung kaum Probleme, alles zu erkennen. Die Spiegelungen des Displays halten sich ebenfalls in Grenzen.

(Display: 4 von 5 Punkten)

Akku

Der fest verbaute Akku hat eine Kapazität von 3.300 mAh und konnte im Test überzeugen. Durch das sparsame OLED-Panel braucht das LG V30 im Durchschnitt weniger Strom als z.B. das LG G6. Für etwa eine bis zwei Tage je nach nutzen, reicht der Akku auf jeden Fall aus, was absolut in Ordnung ist. In meinem Testzeitraum hatte ich teilweise über das mobile Datennetz und Abends über das WLAN im Internet gesurft, einige Videos angeschaut, Nachrichten versendet und gelegentlich telefoniert.

Natürlich ist nicht nur die Akkulaufzeit wichtig, sondern auch wie schnell der Akku wieder aufgeladen ist, wenn dieser wieder leer sein sollte. Beim LG V30 geht dies dank Quick Charge 3.0 sowie Wireless Charging (Qi) sehr schnell. Den mit einem 9V 1,8A Netzteil wird der 3.300 mAh Akku in knapp 110 Minuten wieder auf 100% aufgeladen. 50% ist bereits nach knapp einer halben Stunde voll.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

Kamera

Wie bereits erwähnt, gibt es auf der Rückseite eine Dual-Kamera. Bei der Standardlinse handelt es sich um eine 16-Megapixel-Kamera mit einer f/1.6-Blende. Diese ist zudem mit einem optischen Bildstabilisator, einem Phasenvergleich-Autofokus und Laser-AF ausgestattet. Bei der zweiten Linse der Dual-Kamera handelt es sich um ein Sensor, welcher mit 13-Megapixel auflöst, eine Blende von f/1,9 besitzt und mit einem 120-Grad-Weitwinkelobjektiv versehen ist. Auch diese ist nun mit einem optischen Bildstabilisator versehen, was bei den LG Smartphones davor nicht der Fall war. Zwischen den beiden Kamera-Linsen auf der Rückseite kann man frei wechseln und diese einzeln verwenden. Daher werden nicht beide gleichzeitig für ein Bild genutzt um etwa einen Bokeh-Effek zu erzeugen oder ähnliches.

Beim LG V30 kommen gegenüber den Vorgängern nicht Kunststofflinsen zum Einsatz, sondern welche aus Glas, was unter anderem für die verbesserte Lichtdurchlässigkeit sorgt. Doch leider wurde der Bildsensor beider Linsen verkleinert, sodass trotz der größeren Blendenöffnung nicht wirklich bessere Bilder möglich sind. Dennoch muss ich die Kamera auch bei etwas schlechteren Lichtverhältnissen loben, sie macht zum Großteil scharfe Bilder, welche nur sehr gering rauschen und zudem sehr detailreich sind.

Aufnahmen bei guten Lichtbedienungen sind hervorragend. Die Bilder sind scharf, aber nichtmehr so wie es beim LG G6 der Fall war. Die Farben sind sehr kräftig und werden nicht verfälscht. Leider dauert es mir persönlich etwas zu lange, bis ein Foto im HDR-Modus aufgenommen wurde, es vergeht ungefähr eine bis zwei Sekunden. Das bekommen andere Hersteller deutlich besser hin. Leider hat mich auch der Blitz etwas enttäuscht, so leuchtet dieser nicht das komplette Bild aus und zudem werden die Farben etwas verfälscht. Dies hat mir beim G6 besser gefallen, da hier ein Dual-Tone Blitz verbaut war.

Die Front-Kamera hat LG mit einer 5 Megapixel-Kamera und f/2.2 Blende ausgestattet. Es handelt sich dabei um eine Kamera die Selfies wahlweise mit einem 82° oder 90° aufnehmen kann. Videos können mit der Frontkamera maximal in Full-HD aufgenommen werden, was auch ausreicht. Leider sind die Bilder oftmals etwas überbelichtet, sodass bei stärkerem Licht schnell die Konturen verloren gehen. Ansonsten ist die Front-Kamera zwar nicht die beste, aber für den Normalgebrauch gehen die meisten Aufnahmen in Ordnung.

Besonderen Wert hat LG auf die Videofunktion gelegt. So ist es unter anderem möglich, eine bewegenden Zoom auszuführen oder Farbprofile selbst einzustellen. Beim bewegenden Zoom führt das LG V30 einen leichten digital Zoom aus, und wechselt z.B. angefangen beim Weitwinkel Objektiv automatisch mit einem leichten Versatz auf die Standard-Linse. Es gibt im Kamera Menü sehr viele Funktionen, die ich in meinem Testzeitraum gar nicht alle ausprobieren konnte. Diese sind teilweise auch etwas weniger sinnvoll zu bedienen, dennoch gefällt es mir, dass es so viele Möglichkeiten gibt.

Die Bildstabilisierung arbeitet hervorragend. Es ist bei Aufnahmen die man leicht zittrig ausgeführt hat überhaupt kein Ruckeln festzustellen. Leider gibt es hier ein kleines Problem, wer die Bildstabilisierung nutzen möchte, kann nicht in UHD und Full-HD mit 60fps aufnehmen. Das finde ich sehr Schade. Dennoch bin ich mit der Video-Funktion des LG V30 sehr zufrieden und mit einiger Übung, gelingen damit sehr gute Aufnahmen.

(Kamera: 4 von 5 Punkten)

Software

Das LG V30 kommt mit Android 7.1.2 Nougat als Betriebssystem daher.  Dies ist ärgerlich, denn Android 8.0 Oreo ist nun bereits seit längerem erhältlich und auf einem High-End Smartphone sollte dies schon längst erhältlich sein. Was mich aber zudem Stört ist der letzte Sicherheitspatch, denn dieser ist vom September 2017. Das war in dem Monat als das LG V30 vorgestellt wurde. Somit ist seitdem keine Sicherheitsupdate mehr erschienen. Im Internet habe ich jedoch gelesen, dass es ein Sicherheitspatch vom Januar 2018 geben soll, doch irgendwie wurde dieser mit nicht per OTA oder im LG Bridge Programm angezeigt.

Seit ich das LG G5 getestet habe, hat sich bei der Software wenig getan. Das Design ist typisch für LG und kommt mit den bekannten App-Symbolen und Animationen daher. Die Bloatware die vorinstalliert ist hält sich in Genzen.

(Software: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die online präsentierten Produktbilder des LG V30 entsprechen durchaus der Realität. LG wirb es unter anderem mit dem großen Full-Vison Display und der neuen Kamera mit noch größerer Blende an. Das Design und die Verarbeitung sind hervorragend, aber leider hat das OLED-Display bei schrägem betrachten einen leichten Blaustich. Zudem  ist die Kamera zwar von der Blende besser, aber dafür wurde der Bildsensor verkleinert. Für das Marketing hat man dadurch zwar einen guten Zahlen-Wert, aber bedingt durch den kleineren Sensors bringt das nicht wirklich viel.  

Schön ist wiederum zu sehen, dass LG beim V30 trotz dem dünnen Gehäuse einen Klinkenanschluss verbaut hat. Dies zeigt wieder einmal, dass auch andere Hersteller, wenn diese es wollten einen Klinkenanschluss in ihren Smartphones integrieren könnten.

Preis/Leistung

Die unverbindliche Preisempfehlung des LG V30 lag beim Marktstart bei 899 EUR (in D/A), doch inzwischen ist es für knapp 500€ erhältlich. Die Ausstattung, die Verarbeitung und das Design, die man beim LG V30 geboten bekommt ist in Ordnung. Das große 6 Zoll OLED-Display gefällt mir trotz dem etwas kleinen Betrachtungswinkel (Blaustich) sehr gut. Die Farben sind einfach super und es ist bei Netflix sogar möglich HDR Qualität wiederzugeben. 

Die Kamera ist nicht schlecht, vor allem bei guten Lichtverhältnissen konnte sie mich sehr überzeugen. Bei dunkleren Aufnahmen merkt man jedoch ein paar Schwächen, was für die meisten Leute die einfach nur Bilder mit dem Smartphone machen wollen mehr, wie ausreicht. Leider muss ich den Klang etwas kritisieren, der einfach durch den Mono-Lautsprecher blechern klingt. Ansonsten ist das Smartphone aber ein sehr gutes Gerät.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Asus ZenFone Max Plus

ASUSTeK Computer Inc., besser bekannt unter dem Namen ASUS, wurde 1989 von den vier ehemaligen Acer-Mitarbeitern TH Tung, Ted Hsu, Wayne Hsieh und MT Liao, ursprünglich als Acertek gegründet. Das Unternehmen, dessen Firmensitz sich in Taipeh (Taiwan) befindet, bietet unter anderem Netbooks, Desktops, Monitore, WLAN-Router, Mainboards und Mobiltelefone an. Nach den Verkaufszahlen aus dem Jahre 2015 gehörte ASUS zu dem viertgrößten PC-Hersteller weltweit. Heute möchten wir euch ein Produkt aus dem Bereich Mobiltelefone vorstellen.

Mit dem ASUS ZenFone Max Plus bringt der Hersteller das neuste Gerät aus der Smartphone Serie „ZenFone Max“ auf den Markt. Diese Smartphone-Reihe bietet dank ihrem großen Akku eine sehr lange Akkulaufzeit. Doch mit dem neuen ZenFone Max Plus hat ASUS die Reihe dem aktuellen Display-Formfaktor angepasst. So kommt dieses mit einem 18:9 Display-Format daher und besitzt nun ein 5,7 Zoll großes Display. Doch kann das neue ZenFone Max Plus auch im Test überzeugen, dies erfahrt ihr in folgendem Testbericht? 

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des ASUS ZenFone Max Plus ist sehr schlicht gehalten. Auf der oberen Seite, hinweg zur rechten Seite ist das Gerät einmal von vorne und von hinten abgebildet. Diese liegen beide so übereinander, dass sie ein Herz bilden, wie es auch im neuen Slogan von ASUS bei seinen Smartphones zu sehen ist. Diese sehen wir auf der linken Seite der Verpackung und lautet „ WE (Love) PHOTO“ . Die Verpackung ist übrigens in dem gleichen Farbton gehalten, wie der des ZenFone Max Plus. 

Auf der Vorderseite sehen wir noch den Namen des Smartphones und auf der Rückseite einige Infos zum Unternehmen usw. Zudem befindet sich hier ein großer Aufkleber, der unter anderem über die IMEI-Nummer, P/N-Nummer, Modellbezeichnung, Speichergröße, sowie die Farbe des ASUS ZenFone Max informiert.

Bei der Verpackung handelt es sich um eine Schiebebox, welche in eine Hülle geschoben ist. Nach dem Öffnen der Verpackung kommt direkt das ASUS ZenFone Max-Smartphone in der üblichen Schutzfolie zum Vorschein. Das restliche Zubehör verbirgt sich unter dem Gerät. Beim Lieferumfang gibt es wenige Überraschungen, es ist im wesentlichen alles dabei, was man für den täglichen Smartphone-Einsatz benötigt. Ladekabel, Netzteil, SIM-Tool und die üblichen Beschreibungen.

Nachfolgend ein kurzes Unboxing Video:

Ein mittlerweile immer seltenes mitgeliefertes Zubehör ist auch dabei, es handelt sich um klassische Kopfhörer. Diese werden in Form von In-Ears ebenfalls inkl. drei Paar Ohranpassstücke mitgeliefert. Zudem befindet sich im Lieferumfang noch ein nützliches Zubehör, was ich so von keinem weiteren Hersteller kenne. Die rede ist von dem USB-Power-Adapter. Damit ist es möglich mit dem internen Akku des ZenFone Max Plus ein weiteres Smartphone aufzuladen. Dabei dient das ZenFone quasi als Powerbank.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Betrachten wir die Front des ASUS ZenFone Max Plus, fällt direkt das 5,7 Zoll große Display auf, welches mit einem 18:9 Formfaktor daher kommt. Bei dem Gehäuse des ZenFone Max Plus handelt es sich um ein Aluminiumgehäuse. Das Design meines Testgerätes in der Farbe Sunlight Gold ist sehr unauffällig gehalten. Erhältlich ist es aber auch noch in zwei weiteren Farben, Deepsea Black und Azure Silver.  

Die Abmessungen des ASUS ZenFone Max Plus betragen 152,6 × 73 × 8,8 Millimeter (LxBxH) bei einem Gewicht von knapp 160 Gramm. Dank dem 18:9 Formfaktor und den relativ schmalen Displayrändern, ist das ASUS ZenFone Max insgesamt recht kompakt und liegt sehr gut in der Hand. Jedoch empfehle ich es in einer Hülle zu nutzen, da es aufgrund der glatten Rückseite ein wenig rutschig ist.

Kommen wir zu den Bedienelementen. Angefangen bei der rechten Seite des Smartphone, finden wir die Lautstärkewippe und direkt darunter den Ein-/Ausschaltknopf. Diese besitzt eine geriffelte Oberfläche und sind dadurch sehr gut tastbar. Den SIM- und MicroSD-Slot finden wir auf der oberen linken Seite. Beide Fächer sind mittlerweile wie bei den meisten Android Smartphones zum Standard geworden und in einem kombiniert. So können beim ASUS ZenFone Max Plus zwei Sim-Karten und eine Micro-SD-Speicherkarte gleichzeitig eingelegt werden. 

An der Unterseite finden wir je links und rechts neben dem Micro-USB-Anschluss ein Lautsprechergitter. Dabei handelt es sich aber nicht um ein Stereo-Paar, dies soll nur der Optik dienen wie z.B. beim iPhone. So befindet sich links das Mikrofon und rechts der Lautsprecher. Schauen wir uns die Oberseite an, dann finden wir hier den Klinken-Anschluss und ein weiters Mikrofon.

Auf der Rückseite befindet sich am linken oberen Eck eine Dual-Kamera. Die Linsen sind nebeneinander angeordnet in einem knapp 1mm vorstehenden Plateau. Direkt daneben befindet sich ein Mono-LED-Blitz, was leider aktuell nicht mehr wirklich zeitgemäß ist. Ebenfalls auf der Rückseite ungefähr mittig im oberen Drittel, befindet sich noch ein Fingerabdrucksensor, welcher sehr gut erreichbar ist. Die Frontkamera befindet sich links neben der Ohrmuschel.

(Design: 3 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Sobald man das ASUS ZenFone Max Plus das erste mal in den Händen hält und es einschaltet, fällt einem der relativ schmale Displayrand auf. Er ist natürlich dicker wie z.B. beim iPhone X, Huawei P20 oder beim Asus ZenFone 5. Doch diese sind auch einiges teurer. Durch das 18:9 Format ist das Smartphone nicht wirklich größer als das Asus Zenfone 4, sondern wie bereits erwähnt, wurden lediglich die Ränder am oberen und unteren Rand wesentlich verschmälert. 

Zwar habe ich große Hände, doch das 5,7 Zoll Display kann ich mit einer Hand nur relativ eingeschränkt bedienen. Daher ist die Einhand-Bedienung nicht wirklich möglich. Die Verarbeitung des ASUS ZenFone Max Plus kann sich durchaus sehen lassen, auch die Wertigkeit, kann dank dem Aluminiumgehäuse überzeugen. Leider hat man zwar eine Dual-Kamera verbaut, aber keinen Dual-LED Blitz, was sich negativ auf Fotos mit Blitzlicht auswirkt. Darauf gehe ich aber unter dem Punkt Kamera genauer ein.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display5,7 Zoll (18:9 Format) 2160 x 1080 Pixel, Pixeldichte beträgt 423 ppi
CPUMediatek MT6750T, 64bit, 4x 1.50GHz Cortex-A53 + 4x 1.00GHz Cortex-A53 / GPU:Mali-T860 MP2
RAM3 GB RAM
Speicher32 GB (mit microSD bis zu 256 Gigabyte erweiterbar)
BetriebssystemAndroid 7.0 „Nougat“
Haupt-KameraDual-Kamera, Hauptkamera mit 16.0MP, f/2.0, Phasenvergleich-Autofokus, LED-Blitz. Zweite Kamera-Linse mit 8.0MP, Weitwinkelobjektiv; Videos in Full-HD (1080p) bei 30fps
Front-Kamera8.0MP, f/2.0
AnschlüsseMicro-USB-B, 3.5mm-Klinke
Akku4130 mAh nicht austauschbar
KonnektivitätWi-Fi 802.11 b/g/n. Mobilfunknetz bis 4G, Wi-Fi Direct, Bluetooth 4.0 und GPS, A-GPS, GLONASS
Abmessungen (LxBxH)152.6mm x 73mm x 8.8mm
Gewicht160 Gramm
LieferumfangZenFone Max Plus
ASUS Kopfhörer mit Mikrofon
Micro-USB Kabel
SIM-Tool
USB Power Adapter (Ladegerät)
Dokumentation (Anleitung, Garantiekarte)
Technische Daten des ASUS ZenFone Max Plus

Performance

Zum Einsatz kommt ein Mediatek-Prozessor welcher mit acht Kernen ausgestattet ist. Davon sind vier Kerne für anspruchsvollere Aufgaben und die anderen vier Kerne für die weniger rechenintensive Aufgaben zuständig. Beim verbauten Prozessor handelt es sich um den MT6750T, davon Takten die stärkeren Kerne mit 1,5 GHz und die schwächeren mit 1GHz. Unterstützt wird der Octa-Core Prozessor von 3 Gigabyte RAM. Zwar ist der interne Flash-Speicher mit 32 Gigabyte (Netto ca. 20 Gigabyte) nicht allzu groß bemessen, kann aber bei Bedarf mit einer mircoSD-Speicherkarte um bis zu 256 GB erweitert werden. Als Betriebssystem ist Android 7.0 vorinstalliert.

Im Alltag dürfte die Leistung der verbauten Hardware den meisten ausreichen, den Mails verfassen, WhatsApp Nachrichten schreiben und im Internet surfen ist damit kein Problem. Jedoch merkt man die etwas schwächere Leistung bei grafisch anspruchsvollen Games, denn diese ruckeln hin und wieder mal. Dies ist auch nicht wirklich anders zu erwarten, denn schließlich handelt es sich beim ASUS ZenFone Max Plus um ein ein Mittelklasse-Smartphone.

Wie schneidet das ASUS ZenFone Max Plus im Benchmark Test ab? Das haben wir natürlich für euch getestet. Die Benchmarks sagen — 55.406 Punkte bei Antut, bei Geekbench 4 kommt es im Singel-Core Test auf 603 Punkte und beim Multi-Core-Test auf 2533 Punkte.

(Performance: 3 von 5 Punkten)

Display

Das 5,7 Zoll große Display, besitzt wie bereits erwähnt einen 18:9 Formfaktor, der Screen-to-Body-Ratio wert liegt bei 80%. Dieser Wert gibt an, wieviel der Vorderseite mit einem Display abgedeckt ist. Beim verbauten Display handelt es sich um ein IPS-Panel, welches mit 2160×1080 Pixel auflöst. Die Pixeldichte beträgt somit 423 ppi. In Sachen Farbe, Kontrast und Bildschärfe ist es zwar etwas schwächer als z.B. ein Amoled Display, dennoch kann das Display des ZenFone Max Plus durchaus überzeugen.

Die maximale Bildschirmhelligkeit geht für den Alltag in Ordnung. Im Outdoor-Einsatz bei direkter Sonneneinstrahlung auf das Display, hatte ich jedoch bei maximaler Hintergrundbeleuchtung gelegentlich Probleme, alles zu erkennen. Die Spiegelungen des Displays halten sich jedoch in Grenzen. 

(Display: 4 von 5 Punkten)

Akku

Der fest verbaute Akku hat eine Kapazität von stolzen 4.130 mAh und konnte im Test überzeugen. Durch die große Akkuleistung braucht man sich eigentlich keine Sorgen machen, dass man vor dem Ende des Tages einen leeren Akku hat. Ich konnte das ASUS ZenFone Max Plus gut zwei Tag lang verwenden, bis ich es wieder aufladen musste. In dem Testzeitraum hatte ich teilweise über das mobile Datennetz und Abends über das WLAN im Internet gesurft, einige Videos angeschaut, Nachrichten versendet und gelegentlich telefoniert.

Bei so einem großen Akku ist es auch wichtig, dass der Akku wieder schnell aufgeladen wird. Das ist beim ASUS ZenFone Max Plus, auch zum Glück der Fall. Den mit einem 5V 2A Netzteil wird der 4.130 mAh Akku in knapp drei Stunden wieder auf 100% aufgeladen.

Ein tolle Idee ist der mitgelieferte USB-Power-Adapter über den ich ein weiteres Gerät wie z.B. ein Smartphone über das ZenFone Max Plus aufladen kann.

(Akku: 5 von 5 Punkten)

Kamera

Wie bereits erwähnt, gibt es auf der Rückseite eine Dual-Kamera. Bei der Standardlinse handelt es sich um eine 16-Megapixel-Kamera mit einer f/2.0-Blende. Diese ist zudem mit einem elektronischen Bildstabilisator und einem Phasenerkennungs-Autofokus ausgestattet. Bei der zweiten Linse der Dual-Kamera handelt es sich um ein Sensor, welcher mit 8-Megapixeln auflöst und mit einem 120-Grad-Weitwinkelobjektiv versehen ist. Zwischen den beiden Kamera-Linsen auf der Rückseite kann man frei wechseln und diese einzeln verwenden. Daher werden nicht beide gleichzeitig für ein Bild genutzt um etwa einen Bokeh-Effek zu erzeugen oder ähnliches.

Das mit dem Dual-Kamera Prinzip, bei dem man zwischen beiden Linsen wechseln kann, ist eine tolle Idee. Man kann in der Kamera-App ganz einfach zwischen den Kamera-Linsen wechseln und somit mehr Bildinhalt aufnehmen, was besonders bei großen Objekten wie Gebäuden von Vorteil ist. Doch leider kann dies in der Praxis nicht so ganz überzeugen.

Die Hauptkamera liefert eine gute Bildschärfe, auch mit der Farbwiedergabe war ich bei meinen Testaufnahmen sehr zufrieden, selbst bei etwas schlechteren Lichtverhältnissen. Jedoch sind die Bilder mit Blitzlicht durch den Mono-Blitz nicht überzeugend. Ein Dual-LED Blitz, welcher eine zusätzliche gelbliche LED besitzt macht wesentlich natürlichere Bilder als nur ein weißer Blitz. Diese hinterlassen bei den Bilder oftmals einen leichten Blaustich, wodurch die Menschen oft wie Zombies aussehen. 

Was mich in der Praxis wesentlich mehr gestört hat, war die Weitwinkel-Kamera. Diese knipst deutlich unschärfere Bilder, die zudem an Kontrast verlieren und einfach blasser wirken wie die Bilder, die ich mit der Hauptkamera aufgenommen habe. Es ist zwar toll, wenn man mehr Bildinhalt auf ein Foto bekommt, doch wenn darunter die Qualität deutlich leidet, dann macht es wenig Sinn. Für Schnappschüsse sind die Bilder der Weitwinkel-Kamera zwar brauchbar aber für Vergrößerungen  auf keinen Fall. 

Die Front-Kamera hat ASUS mit einer 8 Megapixel-Kamera und f/2.0 Blende ausgestattet. Es handelt sich dabei um eine Kamera die mit einem 85-Grad-Weitwinkelobjektiv versehen ist. Leider war ich mit den Ergebnissen, welche die Selfie-Kamera liefert weniger zufrieden. Bei hellem Licht geht die Bildqualität zwar noch in Ordnung, aber sobald das Licht etwas schlechter wird, nimmt diese rapide ab. Die Bilder werden zunehmend unscharf und das Bildrauschen nimmt ebenfalls zu.

Videos können mit dem ASUS ZenFone Max Plus nicht mit 4K sondern nur Full-HD und 30 fps aufgenommen werden. Das reicht für den Großteil aus, doch wer sehr viel Videos macht und auf eine gute Bildqualität Wert legt, sollte zu einem anderen Smartphone greifen.

(Kamera: 3,5 von 5 Punkten)

Software

Das ASUS ZenFone Max Plus kommt mit Android 7.0 Nougat als Betriebssystem daher. Asus verpasst seinen Smartphones eine große Anzahl an vorinstallierten Apps. Dadurch geht einiges an Speicher verloren, denn die Apps welche vorinstalliert sind, können nicht gelöscht werden. Es ist auch möglich, das ASUS ZenFone Max Plus per Gesicht zu entsperren, dies funktioniert bei gutem Licht überraschend gut. Sobald die Lichtverhältnisse aber schlechter sind, oder man einen Schal und Mütze trägt, klappt es kaum noch. Ist auch kein Wunder, denn ein spezieller Sensor, welcher wie bei Apple das Gesicht scannt ist nicht verbaut.

(Software: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die online präsentierten Produktbilder des ASUS ZenFone Max Plus entsprechen durchaus der Realität. ASUS beschreibt es als echtes Ausdauer-Paket. Das trifft vor allem auf den 4.130 mAh Akku zu, der für eine lange Laufzeit sorgt. Beachten sollte man jedoch, das dieser bedingt durch seine Größe für eine volle Aufladung trotz Schnellladefunktion bis zu 3 Stunden in Anspruch nimmt.

Natürlich muss man sich schon beim Kaufpreis im klaren sein, dass es sich beim ASUS ZenFone Max Plus um ein Mittelklasse-Smartphone handelt. Daher kommt es mit einer schwächeren Leistung als ein Flaggschiff-Smartphones daher. Jedoch konnte mich das Smartphone durchaus überzeugen. Lediglich die Punkte wie z.B. der fehlende Dual-LED Blitz, ein veralteter Mircro-USB Anschluss und die qualitativ schlechten Bilder mit der Weitwinkel-Kamera auf der Rückseite sind Dinge, die zu meinen großen Kritikpunkten gehören. Dafür gefällt mir wiederum das 5,7 Zoll große Full-View Display sehr gut.

Preis/Leistung

Der Preis des ASUS ZenFone Max Plus ist mit 299 EUR (in D/A) angemessen. Die Ausstattung, die man beim ZenFone Max Plus geboten bekommt ist in Ordnung. Klar könnte es immer mehr sein, wie z.B. ein Dual-LED Blitz. Doch dafür bekommt man ein großes Display in einem relativ kleinen Gehäuse und einen sehr großen Akku. Genau mit diesen beiden besondern Merkmalen wurde das neue ZenFone Max Plus auch von ASUS angepriesen. 

Wer ein besser ausgestattetes Smartphone speziell von ASUS haben möchte, muss auf das neue ZenFone 5/5Z warten. Ansonsten muss sich jeder selbst überlegen, wie er das Smartphone im Alltag anwenden möchte. Wer nur besondere Momente in Schnappschüssen festhalten, Nachrichten schreiben oder im Internet stöbert, für den reicht das ZenFone Max Plus auf jeden Fall aus. Wer vorhat immer die neusten Spiele auf dem Smartphone zu zocken, die mehr Power brauchen, sollte zu einem anderen Gerät greifen.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

HP Spectre 13 (af031ng)

HP Inc. wurde mit Sitz in Palo Alto (USA) 1939 von William (Bill) Hewlett und David Packard gegründet. HP Inc. ist einer der größten US-amerikanischen PC- und Druckerhersteller. Das erste HP-Produkt war ein Tonfrequenzgenerator, der HP 200A. Das Filmstudio Walt-Disney galt als einer der ersten Kunden, denn diese kauften für einen Trickfilm acht dieser Tonfrequenzgeneratoren. 

Bis zu der Aufspaltung am November 2015 hieß das Unternehmen noch Hewlett-Packard Company. Dieser ursprüngliche Name setzt sich aus den Nachnamen der beiden Gründer zusammen. Nach der Trennung nannte sich das Unternehmen dann nur noch HP Inc. 

Neben vielen Druckern die das Unternehmen anbietet, hat es auch viele Notebooks und Tablets im Sortiment. Wir haben uns für euch das neue HP Spectre 13 genauer angeschaut. Dieses kommt mit einem tollen Design daher, doch auch die inneren Werte klingen nicht schlecht. Doch wie sieht es im Test aus, kann das HP Spectre 13 überzeugen? Das Ergebnis erfahrt ihr hier.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die eigentliche Hauptverpackung befindet sich ein einer schwarzen schlichten Verpackung, wie man sie von vielen Notebooks kennt. Hier sind neben dem Hersteller und Intel Logo noch seitlich Infos zur verbauten Hardware und der Bezeichnung des HP Spectre 13 zu sehen. 

Öffnen wir die Transportverpackung oben am Bereich der Transportlasche, dann sehen wir, dass die Hauptverpackung des Spectre darin sicher verpackt ist. Zudem befindet sich direkt zwischen einem Spalt das erste Teil des Lieferumfangs und zwar eine Transporttasche ähnlich einer großen Versandtasche, welche mit einem Klettverschluss verschlossen wird. Leider passt nur das Spectre 13 rein und es ist kein Platz für das Netzteil vorgesehen.

Die Hauptverpackung fühlt sich durch eine weiche Beschichtung sehr angenehm an. Der Deckel der Verpackung ist komplett weiß gehalten und auf der Mitte ist mit goldener Schrift „SPECTRE“ zu lesen. Auf den beiden Seiten ist ebenfalls nicht viel mehr zu sehen, hier ist nur ein HP Logo aufgedruckt.Die Unterseite der Verpackung ist in einem leichten Goldton gehalten.

Öffnen wir die Hauptverpackung, dann erblicken wir direkt das HP Spectre 13 Notebook. Entnehmen wir dieses und legen es zur Seite befindet sich unter einer Papierabdeckung in einer Aussparung im Einleger noch der restliche Zubehör. Dabei handelt es sich um das Netzteil mit USB-C Anschluss, dem Netzteil Adapter inkl. verlängertem Kabel mit EU-Stecker und einem USB-C auf USB-Typ A Adapter. Dieser ist wichtig, denn am HP Spectre 13 sind wie bei vielen neuen Geräten nur noch USB-C Steckplätze vorhanden.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Gleich als Erstes muss man sagen, dass das HP Sespctre 13 ein absoluter Hingucker ist. Mit einem Gewicht von 1,1 KG ist es relativ leicht. Zudem misst es an der dicksten Stelle gerade einmal 10,4mm, was bereits beim Vorgänger überraschte. Es wurde nicht zu einem Intel Core m Prozessor, sondern einem aktiv gekühlten und wesentlich leistungsstärkeren Prozessor aus der Core i-U Serie gegriffen. Ob man jedoch durch das dünne Gehäuse die volle Leistung abrufen kann erfahrt ihr später.  

Das Display des HP Spectre 13 ist wie dessen Name schon vermuten lässt 13,3 Zoll groß und besitzt gegenüber seinem Vorgänger nun ein Touchscreen welches sogar in 4K auflöst. Farblich ist das neue Spectre 13 in einem schönen Keramikweiß gehalten mit goldenen Elementen. 

Das Gehäuse des Sespctre 13 besteht aus CNC gefrästem Aluminium und Karbonfasern, lediglich die Unterseite wurde aus normalen Kunststoff gefertigt. Die beiden Koaxial-Scharniere, welche bereits beim Vorgänger zum Einsatz kamen, sieht man im zugeklappten Zustand nicht. Klappt man das Notebook auf, wirkt es so, als würde das Display über der Tastatur schweben. Leider haben die Scharniere ein kleinen Kritikpunkt, den erwähne ich aber unter Punkt Verarbeitung genauer. 

Sämtliche Anschlüsse finden wir in der goldenen Leiste auf der Rückseite des Spectre 13. Diese besteht aus gebürstetem Aluminium, welches nicht so anfällig gegen Kratzer und Fingerabdrücke ist, wie bei einer Hochglanz Ausführung. Bei den Anschlüssen habt ihr nicht sonderlich viel Auswahl, es gibt nur zwei Thunderbolt 3 Anschlüsse (Datenübertragung bis zu 40 Gbit/s) und einen USB 3.1 Typ-C Anschluss (Datenübertragung bis zu 5 Gbit/s). An der rechten Ecke befindet sich noch ein Kopfhörer-Anschluss, mehr gibt es nicht.

Durch den Verzicht der Anschlüsse auf den Seiten, hat HP die Ränder um das Display und an der Oberseite an der sich die Tastatur befindet, vorne und an den Seiten mit einer Fase versehen. Diese ermöglicht das saubere Öffnen von allen drei Seiten. Jedoch benötigt man aufgrund des geringen Gewichtes zwei Hände dafür.

Wie bereits erwähnt wir das Spectre 13 aktiv gekühlt, daher sind im inneren Lüfter verbaut. Diese leiten die Wärme nach unten und zum Teil nach hinten durch Aussparungen am Gehäuse nach aussen. Die Lautsprecher finden wir direkt oberhalb der Tastatur unter einem besonders designten Lautsprechergitter versteckt. Diese wurden von Bang & Olufsen entwickelt. 

Das komplette Design des HP Spectre 13 gefällt mir sehr gut, alles wirkt sehr elegant und hochwertig. Es gibt nur einen kleinen Kritikpunkt. Die Displayränder zu den Seiten und nach oben sind relativ dünn gehalten. Lediglich der Rahmen am unteren Bereich ist deutlich dicker und durch das HP Logo sehr präsent. Wäre dieser wiederum auch dünner gehalten, dann hätte man auch den restlichen Teil des Notebook kleiner gestalten müssen, was wiederum das Trackpad oder die Tastatur verkleinert hätte.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es nur wenig zu bemängeln. Wie bereits erwähnt besteht das Gehäuse aus Aluminium und Kohlenfasern. Lediglich die Unterseite ist aus weißem Kunststoff gefertigt. Dies ist auch ein kleiner Kritikpunkt, denn bei einem Preis von fast 2000€ könnte man meiner Meinung nach, überall hochwertige Materialien verarbeiten. Zudem kann man durch den Kunststoff das aufgeklappte Notebook mit relativ geringem Kraftaufwand verwinden. Dies heißt jetzt aber nicht, dass es beim runterfallen gleich kaputt geht, jedoch kenne ich Notebooks, die wesentlich stabiler sind.

Ein weiterer kleiner Kritikpunkt sind die beiden Scharniere. Optisch machen sie einiges her und zudem sieht es toll aus wie diese das Display quasi schweben lassen. Doch leider lassen diese nur ein Öffnungswinkel von knapp 120° zu. Dies ist gerade durch die neue Touch-Funktion oder falls man es stehend auf einem Tisch liegend bedient etwas zu wenig. 

Loben kann ich auf jeden Fall die restliche Verarbeitung, auch sind alle Spaltmaße gleichmässig. Des weiteren steht es durch die drei dünne parallel verlaufenden Gummistreifen sehr stabil und rutschfest. Leider wird die Wärme zum Großteil nur nach unten abgegeben, dadurch ist es nicht ratsam, das Spectre 13 im Bett oder auf der Couch ohne Notebook-Unterlage bei denen es stabil auf den Gummifüßen aufliegt zu betreiben.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display/Auflösung13,3 Zoll Touch-Display mit einer Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln
ProzessorIntel Core i7-Prozessor der 8. Generation
BetriebssystemMicrosoft Windows 10 Home 64 Bit
Arbeitsspeicher8 GB Arbeitsspeicher
Festplatte1 TB M.2 PCIe NVMe SSD
Anschlüsse2x Thunderbolt™ 3 (Datenübertragung bis zu 40 Gbit/s); 1 USB 3.1 Type-C (Datenübertragung bis zu 5 Gbit/s; 1 Kopfhörer/Mikrofon kombiniert
MaterialMetall- und Kohlefaser-Gehäuse, Unterseite aus Kunststoff.
Maße30,82 x 22,42 x 1,04 cm
Gewicht1,11 kg
KonnektivitätIntel 802.11b/g/n/ac (2×2) Wi-Fi und Bluetooth 4.2
Lieferumfang1x HP Spectre 13
1x Netzteil mit USB-C Anschluss
1x Netzteil Adapter inkl. verlängertem Kabel mit EU-Stecker
1x USB-C auf USB-Typ A Adapter
1x Transporttasche
Technische Daten des Spectre 13 (af031ng)

Display

Das von uns getestete HP Spectre 13 (af031ng) verfügt über ein 13,3 Zoll Display mit einer Auflösung von 4K. Es gibt jedoch auch eine etwas günstigere Full-HD Variante, welche unter anderem mit einer kleineren SSD ausgestattet ist. Bei beiden Modellen handelt es sich jedoch um ein Hochglanz Panel, welches auch per Touch-Bewegungen gestreut werden kann. Da durch Berührungen von Touchscreens Kratzer entstehen können, hat HP das Display mit einer Schutzschicht aus Corning Gorilla Glass versehen. 

Doch wie schlägt sich das 4K-Display im Test? Schon auf den ersten Blick war ich begeistert. Vor allem die Kontraste und die kräftigen Farben, sowie die Schärfe konnten mich sehr überzeugen. 

Was ich jedoch bemängeln kann ist die maximale Helligkeit in Kombination mit dem doch sehr spiegelnden Gorilla Glas. Vor allem, wenn man es per Touch bedient hinterlässt man auf dem Display sehr schnell Fingerabdrücke. Diese stören dann besonders, im Freien bei Sonnenlicht, dabei reflektiert das Display nämlich relativ stark. Abhilfe schafft hier nur, wenn man sich ein schattigeres Plätzchen sucht. 

Bis auf die zu geringe Helligkeit für den Ausseneinsatz und das zu starke Spiegeln des Display hab ich ansonsten keine weiteren Kritikpunkte.

(Display: 4 von 5 Punkten)

Tastatur und Touchpad

Mit der Tastatur des HP Spectre 13 bin ich sehr zufrieden. Die Beschriftung der Tasten ist deutlich zu erkennen und sie haben ein gutes Größenformat. Die Hauptlasten wie z.B. die QUERTZ-Tasten haben eine Größe von 16×16 Millimeter und einen sehr angenehmen Druckpunkt. Der Hub fällt mit ca. 1,5 mm ebenfalls positiv aus. Im großen und ganzen kann ich sagen, dass man damit sehr angenehm und zugleich flott tippen kann. Wie bereits erwähnt ist die Tastatur gut abzulesen, bei eingeschalter Beleuchtung ist dies ebenfalls der Fall, wobei ich vom Macbook ein dimmen gewöhnt bin, was ich hier vermisse.

Das Trackpad des HP Spectre 13 ist mit 11 x 5,5 cm angenehm groß. Viel größer sollte es meiner Meinung nach bei einem 13,3 Zoll Notebook auch gar nicht sein, vor allem wenn es dazu noch ein Touch-Display besitzt. Die Gleiteigenschaft des Trackpads ermöglicht ein präzises steuern. Weitere „Maus-Tasten“ sind am Touchpad nicht vorhanden, die untere Hälfte funktioniert als Clickpad. 

(Tastatur und Touchpad: 4 von 5 Punkten)

Leistung

Sowohl das von uns getestete große Modell des Spectre 13, als auch die kleinere günstiger Version ist mit einem i7-8550U Prozessor ausgestattet. Dabei handelt es sich um einen Quad Core Prozessor, welcher gegenüber seinem Vorgänger nun 8 Threads und zudem einen höheren Maximaltakt besitzt. 

Doch wie hoch die Leistung genau ist, zeigen uns einige Benchmarks. Doch zuvor eine kurze Info zur Hardware meines Spectres. Dieses ist neben dem i7-8550U mit 8GB RAM ausgestattet. Es wundert mich etwas, denn das günstigere Modell ist mit 16 GB doppelt so stark bestückt.

Der Maximaltakt liegt bei der 8.Generation des i7-U-CPU bei nun bis zu 4 GHz. Jedoch können diese volle GHz-Leistung nur zwei der 4 Kerne nutzen. Die Maximaltaktrate im Quad-Core Betrieb liegt bei max. 3,7 GHz. Hier kommt jedoch der Nachteil des dünnen Gehäuses, zum einen müssen bei großer Auslastung die Lüfter schnell hochdrehen, damit der Prozessor gekühlt wird. Zudem musste HP das Turbo-Boost Zeitfenster deutlich reduzieren. 

Hier einige Zahlen zu den Bechmarktests:

Klar kann der i7-8550U in so einem dünnen Gehäuse seine Leistung nicht voll ausreizen bzw. nicht sehr lange halten. Dennoch müsst ihr keine Angst haben, dass die Leistung des Spectre 13 zu gering ist. Im Alltagsgebrauch ist die Leistung auf jeden Fall mehr als ausreichend, aber auch wer gelegentlich mal damit zocken möchte kann dies zumindest bei nicht allzu leistungshungrigen Spielen tun. Wichtig ist jedoch die Luftschlitze an der Unterseite freizuhalten.

Doch nun zur SSD. Wie schnell arbeitet diese? Im neuen HP Spectre 13 af031ng setzt man auf eine M.2 PCIe NVMe SSD. Um genauer zu sein handelt es sich dabei um eine 1TB große SSD von Samsung. Die SSD arbeitet sehr zuverlässig und vor allem schnell, was man auch im Test sieht.

In meinem Test erreichte die SSD beim Lesen 1667,5 MB/s und beim Schreiben 1600,8 MB/s. Das sind ordentliche Werte und zeigt, dass die SSD ist sowohl im Schreiben als auch Lesen sehr schnell ist.

(Leistung: 4 von 5 Punkten)

Lautsprecher

Das HP Spectre 13 besitzt zwei Lautsprecher aus dem Hause Bang&Olufsen. Diese befinden sich wie bereits erwähnt zwischen dem Display und der Tastatur. Bei so einem dünnen Notebook wie dem Spectre 13 darf man natürlich keinen so kräftigen Klang erwarten, da weniger Volumen vorhanden ist. Aber ich war dennoch von dem guten Klang überrascht. Die Höhen und Mitten konnten mich durchaus überzeugen, aber auch der Bass ist wesentlich besser als ich angenommen hätte. Da hat HP mit den Lautsprechern von Bang&Olufsen die richtige Wahl getroffen, denn diese holen aus dem kleinen Gehäuse das Maximum raus. 

 Klar ist der Klang z.B. bei meinem MacBook Pro 15“ besser, aber dies ist auch um einiges dicker und zudem sind die Lautsprecher etwas größer, da in einem 15 Zoll Notebook einfach nochmal mehr Platz vorhanden ist. Für ein 13 Zoll Gerät ist der Klang beim HP Spectre 13 echt sehr gut.

(Lautsprecher: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

So ein dünnes Notebook benutzt man natürlich auch gerne Mobil. Daher ist auch die Akkulaufzeit sehr wichtig. 

Beim Spectre 13 hat HP einen 43,7Wh großen Akku verbaut, wie lange dieser genau hält kommt natürlich darauf an, was man damit macht. Beim Full-HD Modell gibt HP eine Laufzeit von bis zu 10 Stunden an, doch bei dem von mir getesteten 4K-Modell ist die Laufzeit geringer. Wer öfter vorhat mobil damit zu arbeiten, ist bei dem Full-HD Modell besser dran.

Bei einer normalen Nutzung im Alltag, bei dem ich mehrere Tabs im Browser offen hatte, nebenher im Word tätig war, die Helligkeit des Display auf Mittel gestellt und die Tastaturbeleuchtung an hatte, war nach knapp 4 Stunden Akkulaufzeit Schluss. Beim arbeiten unter längerer Vollast, fällt die Akkulaufzeit deutlich niedriger aus.

Geladen wird das HP Spectre 13 wie bereits erwähnt über einen USB-C Anschluss. Die Akkuladezeit ist dank Schnellladetechnologie relativ kurz. So ist nach knapp 30 Minuten der Akku wieder auf 50% aufgeladen. Für 100% braucht man ungefähr doppelt so lange.

(Akkulaufzeit: 2,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die technischen Daten entsprechen zum Großteil der Realität. Das Design und die Verarbeitung können dank dem Metall- und Kohlefaser-Design sehr überzeugen. Zudem ist das HP Spectre 13 ein wirklich sehr dünnes Notebook welches dennoch ordentliche Leistung bietet. Aufgrund des dünnen Gehäuses ist diese jedoch nicht lange abrufbar. Leider enttäuscht es zudem mit der kurzen Akkulaufzeit. Dadurch ist es weniger Mobil einsetzbar. 

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 1.999€ ist das HP Spectre 13 nicht wirklich günstig. Die Verarbeitung und das Design mögen zwar überzeugen, aber das dünne Gehäuse bringt wie schon erwähnt seine Probleme mit sich. Das Preis-Leistungsverhältnis mag zwar auf den Blick auf die Technischen-Daten überzeugen, im Test zeigt sich aber, dass die volle Leistung die der Prozessor bietet nicht dauerhaft gegeben ist. Zudem muss man sich überlegen, ob man ein 4K-Display und eine 1TB SSD wirklich benötigt, denn mit Full-HD und 512GB ist es bereits für 1.599€ erhältlich und ist zudem mit 16 GB statt 8GB RAM bestückt.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Logitech Circle 2

Logitech wurde mit Sitz in Apples (Schweiz) 1981 gegründet. Die Hauptzentrale liegt in Kalifornien. Logitech ist ein international tätiger Computerzubehör-Hersteller. Unter anderem war es Logitech, die die weltweit erste Lasermaus auf den Markt brachten – die Logitech MX 1000. 

Der Name Logitech basiert übrigens auf dem französischen Wort für Software „logiciel“, denn ursprünglich hatte das Unternehmen geplant Software herzustellen. 

Neben Tastaturen, Mäusen, Lautsprechern und Headsets bietet das Unternehmen auch Smart Home Geräte an. Zu diesen zählen neben den Harmony Fernbedienungen auch die Überwachungskamera Circle.

Logitech hat mit der Circle 2 die zweite Generation ihrer Überwachungskamera vorgestellt. Diese ist sowohl in einer kabelgebunden als auch kabellosen Variante erhältlich. Wir haben uns für euch die Circle 2 Wireless genauer angeschaut. Unser Testergebnisse, erfahrt ihr hier.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die leuchtgelbe Verpackung ist sehr schlicht gestaltet und auf das wesentlichste reduziert. Der eigentliche Inhalt befindet sich in einer stabilen Verpackung, welche in die die farbige Umverpackung geschoben ist. Diese ist mit einigen Infos zum Produkt versehen.

Die Vorderseite ziert neben dem Aufdruck der Circle 2 noch den Namen des Unternehmens Logitech und den wichtigsten Eigenschaften der Kamera. Zum einen sehen wir, dass diese über eine Auflösung von 1080p verfügt, Wetterfest, einen 180° Blickwinkel und eine Akkulaufzeit von 3 Monate besitzen soll.

Auf der Rückseite und linken Seite der farbigen Umverpackung sehen wir weitere besondere Funktionen zur Circle 2 in drei Sprachen darunter auch Deutsch. Zudem sehen wir hier, dass es eine iOS-/ Android App gibt und eine Web App. Die rechte Seite der Verpackung zeigt uns 4 Montagebeispiele der Kamera. Davon können wir jedoch mit dem Lieferumfang, welcher Standardmässig dabei ist nur die Variante Wandhalterung oder das einfache Aufstellen ausführen. Für weitere Möglichkeiten ist separat erhältlicher Zubehör nötig. Auf der Unterseite sehen wir noch einige Infos zum Unternehmen und zum Produkt.

Öffnen wir die Hauptverpackung, dann stellen wir sofort fest, dass sich darin zwei weiter Verpackungen mit der Beschriftung „1“ und „2“  befinden. Zudem steht der Lieferumfang des einzelnen Zubehörs auf der Aussenseite der Verpackungen.

So finden wir in der Verpackung mit der Aufschrift „1“ die eigentliche Circle 2 Kamera sicher verpackt. In der zweiten Verpackung befindet sich dann noch der restliche Zubehör. Dabei handelt es sich um das Akkugehäuse für die kabellose Kamera, den Montage-Zubehör bei dem es sich um eine einfache Halterung für die Wandmontage (Anschrauben) handelt und ein Netzteil samt Ladekabel und EU-/UK Stecker-Adapter. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Logitech hat der Circle 2 Wireless Kamera (mit Akku-Gehäuse) eine Kugel-Form gegeben. Mit ihrem Gewicht inkl. Akku von 260 Gramm (mit Halter 320 Gramm) und ihrem Gehäuse aus Kunststoff macht die Circle 2 einen sehr stabilen Eindruck. Ohne das montierte Akkugehäuse sieht man, dass die Kamera eigentlich relativ flach ist. So handelt es sich bei der kabellosen und gebundenen Variante um dasselbe Frontelement, in dem sich die Kamera befindet. Lediglich der Lieferumfang und die Halter variieren, je nachdem ob ihr das kabellose oder kabelgebundene Modell gewählt habt. 

Setzt man den Kamera-Körper in das mitgelieferte Akku-Gehäuse ein, verhindert ein Dichtring im Inneren des Kamera-Körpers, das eindringen von Wasser in die Elektronik der Circle 2. Trotz dem relativ großen Akku-Gehäuse, welches wie bereits erwähnt, eine Akku-Laufzeit von bis zu 3 Monaten ermöglichen soll, ist die Kamera relativ schlank gehalten. Der Durchmesser beträgt ca. 8cm (ohne Standfuß), somit lässt sich diese im Aussenbereich quasi überall anbringen. Mit dem Halter, welcher mit einem Kugelgelenk versehen ist, nimmt sie je nach Winkeleinstellung eine Länge von ca. 10cm ein.

Aufgrund der weiteren Halterungen, welche separat erworben werden können, kann die Circle 2 zudem an die Wand, ans Fensterglas und direkt an die Steckdose angebracht werden. Kabellos ist man wesentlich flexibler bei der Montage, als mit Kabel.

Das Gehäuse der Circle 2 besteht aus weiß gummiertem Kunststoff. Auf der Vorderseite ist dezent in Silber der Name „logi“ zu sehen. Daran erkennt man auch sehr gut, das man die Kamera richtig in das Akku-Gehäuse eingedreht hat. In der Mitte ist die 180° Kamera-Linse zu sehen, welche ca. 3mm hervorsteht, daher muss man sehr aufpassen, das die Kamera nicht herunterfällt. Sonst fällt diese eventuell direkt auf die Linse und zerbricht. Umgeben ist die Kameralinse von einem großen, aber dezenten LED-Statusring. Dieser informiert darüber, wenn die Kamera betriebsbereit ist oder der Akku bald leer sein sollte.

 Oberhalb der Kamera sieht man noch ein kleines Loch, in dem sich ein Mono-Mikrofon versteckt und in dem unteren Drittel ist der  Bewegungssensor untergebracht, damit die Kamera Bewegungen besser erkennen kann. An der Seite des Kamera-Gehäuses befindet sich unterhalb des Bewegungssensors noch in einem kleinen Schlitz ein Lautsprecher und direkt gegenüber, an der oberen Seite der Resetknopf. Auf der Rückseite sehen wir noch die Elektronik-Kontakte.

Nun zum zweiten Element dem Akku-Gehäuse, welches bei mir im Lieferumfang dabei war. Hier finden wir von vorne betrachtet die Kontaktstifte in der Innseite. Zudem ist der Abdichrand zu sehen, welcher mit dem Dichtungsring des Kamera-Gehäuses beim zusammensetzen abdichtet. Sämtliche Anschlüsse finden wir auf der Rückseite der Kamera unter einer Abdeckung versteckt. So ist hier neben der Micro-USB-Buchse, mir der man den integrieren Akku aufladen kann noch eine kleine Status-LED untergebracht. Ein microSD-Kartensolt gibt es an der Logitech Circle 2 leider nicht. Direkt unter der Abdeckung ist noch der Steckpunkt für die Wandhalterung untergebracht und direkt an der Unterseite ein Stativgewinde, sodass man die Kamera auch auf einige andere Halterungen montieren kann.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas zu bemängeln. Das Gehäuse selbst ist zwar aus Kunststoff hergestellt, hierdurch wirkt die Circle 2 nicht ganz so hochwertig, wie aus Aluminum gefertigt. Doch dafür ist sie sehr leicht und das ist bei einer kabellosen Kamera, die man an die Aussenwand montieren möchte sehr wichtig. Wie sich der Kunstoff bei längerem Ausseneinsatz in der Kälte, bei häufigem Regen und viel direkter Sonneneinstrahlung verhält, kann ich nach 3 Wochen Testzeit leider nicht sagen. Da sich der Kunstoff aber sehr hochwertig anfühlt, denke ich das dieser wie Logitech angibt auch Wetterfest ist. 

Mir ist jedoch aufgefallen, dass der Bereich unter dem sich der Bewegungsmelder befindet sehr anfällig für Kratzer ist. So reicht es schon aus, leicht mit dem Fingernagel darüber zu streichen und man sieht sofort kleine Kratzer. Zudem könnte ein Einbrecher die Kamera sehr einfach demontieren, zwar hat man das Video dazu dann in der Cloud von Logitech, dafür ist jedoch die Kamera erst einmal gestohlen. Hier gibt es leider keine sichere Verschraubungen. Somit könnte ein Einbrecher einfach das Kamera-Gehäuse abdrehen oder noch einfacher die ganze Kamera samt Akku aus dem Halter ziehen. Diese ist nur auf den Halter gesteckt und somit sehr einfach ohne großen Kraftaufwand entfernbar. Da hätte ich mir zumindest Sicherungen über Madenschrauben oder ähnliches vor Diebstahl gewünscht. 

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kamera-Artkabellose Überwachungskamera
Auflösung1920×1080 (30fps) (720/1080p)
Weitwinkel180° (diagonal)
Lichtempfindlichkeit0 Lux (IR)
Zoomnur digital
MaterialKunststoff
KonnektivitätWLAN 802.11a/b/g/n, Bluetooth 4.0
Empfindlichkeit116 dB SPL/mW
FunktionenBewegungserkennung, IR-Beleuchtung, integriertes Mikrofon und Lautsprecher, per App steuerbar (Android & iOS)
Frequenzbereich16 Hz – 22 kHz
Lieferumfang1x Circle 2 Kamera-Element
1x Akku-Gehäuse
1x Halter
Halter-Element inkl. Schrauben und Dübel
1x Ladekabel (Micro-USB)
1x kleines Netzteil
je ein Stecker-Adapter EU und UK
Beschreibung
Technische Daten des Logitech Circle 2

Einrichtung und Konfiguration

Um die Circle 2 Kamera nutzen zu können, muss diese zuerst einmal eingerichtet und konfiguriert werden. Dazu benötigt man die kostenlose Logo Circle App (erhältlich für iOS und Android). Alternativ geht das ganze auch über eine Web-App.

Sobald die App geladen ist, könnt ihr diese wie gewohnt starten. Gleich zu Beginn müsst ihr zwischen den verschiedenen Circle Kamera-Modellen wählen. Da ich die Akku-Version der Circle 2 habe, wähle ich diese. Nun werde ich Schritt für Schritt mit Bildern bzw. Videos durch ein kurzes Menü geführt. Ist die Kamera von der App gefunden, dann müsst ihr noch einem Namen (Standort) wo ihr die Kamera aufgestellt habt wählen. Dies hilft vor allem dann, wenn ihr mehrere Circle 2 Kameras habt und diese über einen Account betreibt. Zum Schluss der Einrichtung müsst ihr die Circle 2 noch mit eurem WLAN verbinden. Leider kommt man um die Erstellung eines Benutzerkontos nicht herum, dafür müssen eine E-Mail-Adresse eingegeben und ein Passwort festgelegt werden.

Die Einrichtung ist wirklich sehr einfach und ist inkl. Kontoerstellung in ca. 5 Minuten erledigt. Sobald man die App das erste mal startet, überprüft diese automatisch, ob die Firmware noch aktuell ist. Sollte dies nicht der Fall sein, dann wird diese heruntergeladen. Wie lange dies dauert, kann ich leider nicht sagen, da in dem Zeitraum in dem ich die Kamera getestet habe keine Update heraus gekommen ist.

(Einrichtung & Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Das Herzstück der Logitech Circle 2 ist die 1080p Kamera mit einem Betrachtungswinkel von 180°. Dies ist im vergleich der meisten anderen Aussenkameras ein sehr großer Winkel, dieser deckt sehr viel ab. Neben der Full-HD Kamera verfügt die Circle 2 auch über einen automatischen Nachtsicht-Modus. Zudem ist ein Bewegungssensor, ein Lautsprecher und ein Mikrofon ebenfalls mit an Bord. 

Es handelt sich dabei um ein 2-Wege Audio-System, daher können sowohl Sprachansagen durch den verbauten Lautsprecher ausgegeben werden und dank dem Mikrofon empfangen werden. Daher lässt sich die Kamera auch hervorragend als Babyphone einsetzen, sofern man der Cloud vertraut, denn die aufgezeichneten Videos landen direkt in der Cloud von Logitech, dazu aber später mehr. Ich vermisse jedoch eine Sirenen-Funktion, die einen unüberhörbareren Alarm ausgibt. Damit würde bei einem eventuellen Einbruch nicht nur der Einbrecher erschrecken, sondern auch die Nachbarn informiert werden. 

Möchte man die kabellose Logitech Circle 2 mit der Wandhalterung befestigen, so muss man diese mit den mitgelieferten Schrauben und Dübeln je nach Befestigungsuntergrund befestigen.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Software

Logi Circle
Preis: Kostenlos

Die App zur Logitech Circle 2 ist relativ einfach aufgebaut und daher auch leicht zu bedienen. Leider fällt direkt auf, dass diese noch nicht für das iPhone X optimiert wurde. Daher füllt die App hier nicht das komplette Display aus. Zudem ist es aktuell nur möglich die App im Querformat zu nutzen. Dies macht bei der Live-Ansicht auch sicherlich mehr Sinn, aber im Einstellungs-Menü würde man im Hochformat sicherlich besser zurecht kommen. 

Beim Öffnen der App befindet man sich direkt im Live-Bild. Die Startzeit der Live-Ansicht ist sehr gut und wird nach wenigen Sekunden angezeigt. Sofern eure Internetgeschwindigkeit schnell genug ist, ist das Bild dabei sogar sehr gut.

Durch die Auswahl-Leiste am rechten Rand, können wichtige Ereignisse z.b. falls die Kamera ein Objekt registriert hat angesehen werden. Zudem kann man sich hier ein Tages-Resümee in einer Zusammenfassung (Zeitraffer) anzeigen lassen. Im linken unteren Bereich ist ein Icon, welches ein Gespräch mit einer Person vor der Circle 2 Kamera über die bereits erwähnte Zwei-Wege-Audiofunktion ermöglicht. 

In dem Einstellungs-Menü können sämtliche Einstellungen an der Circle 2 vorgenommen werden. So kann man hier unter anderem die Kamera Ein-/Ausschalten, den Privaten-Modus und die intelligenten Benachrichtigungen aktivieren oder deaktivieren. Im Privaten Modus streamt die Circle 2 weiterhin das Bild, dabei wird jedoch nichts aufgenommen und keine Benachrichtigungen gesendet.

Unter dem Punkt weitere Einstellungen können wir noch andere Dinge einstellen. So kann man auch hier die selben Einstellungen wie bereits erwähnt vornehmen. Zusätzlich kann man hier aber auch noch die Auflösung (720/1080p) und das Sichtfeld festlegen. Außerdem können noch die Aufnahmedauer, die Mikrofon-Empfindlichkeit und der Lautsprecher aktiviert werden. 

Die Übertragung des Live-Bildes ist ca. 2-3 Sekunden zeitversetzt. Dies hängt natürlich auch von der Internetgeschwindigkeit ab. Aber dennoch geht diese Zeit meiner Meinung nach vollkommen in Ordnung. Die Umschaltung in den Nachtsicht-Modus erfolgt automatisch ebenfalls nach wenigen Sekunden. 

Die Möglichkeit, über den verbauten Lautsprecher Kontakt mit der Person in der Nähe der Kamera aufzunehmen ist eine feine Sache, falls man die Kamera im Innenbereich nutzt oder z.B. an der Gartenhütte angebracht hat. Durch das verbaute Mikrofon kann die Person sogar auf die Fragen antworten. So könnte man z.B. direkt über das Smartphone die Person fragen, ob man für das Familienfest schon alles vorhanden ist, oder ob noch etwas fehlt. Zudem kann ich die Benachrichtigungsinformationen loben, diese arbeiten sehr schnell. Sobald die Kamera eine Bewegung erkennt oder vom Akku-Gehäuse getrennt wurde, erhält man eine Push-Benachrichtigung auf dem Smartphone.

Die App ist im großen und ganzen sehr einfach aufgebaut und bietet so ziemlich alle wichtige Funktionen, welche man zur Bedienung bzw. Steuerung der Kamera braucht. Leider gibt es wie bereits erwähnt kein micro-SD Karten-Slot auf dem ich meine Aufnahmen abspeichern kann, doch diese würde bei einem Diebstahl ebenfalls mit abhandenkommen. Daher ist gerade im Ausseneinsatz die Cloud die bessere Wahl. Im Innenbereich wäre jedoch eine Möglichkeit das ganze auf eine Speicherkarte abzusichern besser.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Bild-/ Videoqualität

Die Bildqualität der integrierten HD-Kamera (1080p) ist sehr gut, die hohe Auflösung lässt ein näheres Hineinzoomen in das aufgenommene Video problemlos zu. Die Linse besitzt einen 180° Blickwinkel, sodass man damit z.B. größere Räume oder Haus-Einfahrten überwachen kann. Wie bereits erwähnt kommt das Live-Bild ca. zwei bis drei Sekunden versetzt an, gelegentlich dauerte es auch etwas länger. Hier könnte eventuell ein Update zumindest die längeren Verzögerungen beheben, doch diese sind wirklich relativ selten.

Die Circle 2 Kamera besitzt wie bereits erwähnt einen Bewegungssensor, dieser kann jedoch nicht in der Empfindlichkeit eingestellt werden. Dies ist jedoch auch nicht wirklich nötig. Für Aufnahmen im dunklen, besitzt die Logitech Circle 2 IR LED´s. Diese sorgen dafür, dass man auch bei Dunkelheit relativ viel auf dem Video erkennt. Jedoch kann man im Bild den Bereich sehen, der dabei ausgeleuchtet wird und nicht das ganze Bild abdeckt.

Die Aufnahmen welche die Logitech Circle 2 aufzeichnet werden wie bereits erwähnt nicht auf einer Speicherkarte, sondern in einer Cloud von Logitech gesichert. 

Diese von Logitech zur Verfügung gestellte Cloud ist daher ein muss und je nach Funktion entstehen Kosten. Demjenigen dem es ausreicht, dass er auf die Videos im Cloud-Speicher nur 24 Stunden zugreifen kann, der kann beim kostenlosen Paket bleiben. Diese beinhaltet unbegrenztes Streamen und Downloaden, Tages-Resümee mit Zeitraffer und die intelligenten Benachrichtigungen. Dies ist für sämtliche Circle Kameras die man besitzt möglich. 

Wer jedoch bis zu 14 Tage auf den Cloud-Speicher zugreifen möchte, der zahlt bei einer Kamera 3,99€/Monat und für bis zu 5 Kameras 6,99€/Monat oder 69€/Jahr. 

Für den vollen Funktionsumfang der Cloud mit einer 31 tägigen Speicherung, allen kostenlosen Funktionen, zusätzlicher Personenerkennung, Einstellung des Bereichs für die Bewegungserkennung und weiteren Funktionen zahlt bei einer Circle Kamera 9,99€/Monat oder 99,99€/Jahr. Bei bis zu fünf Kameras 17,99/Monat oder stolze 179€ im Jahr.

Nicht jeder ist Freund der Cloud, schließlich weiß man selbst nicht, was mit den Daten, die auf irgendeinem Server auf der Welt abgespeichert sind passiert. Die Cloud hat auch Vorteile, sollte ein Einbrecher direkt die Kamera entdecken, diese eventuell abmontieren, ist dies bereits zu spät, denn die Aufnahmen sind meistens schon auf der Cloud gesichert. Die Betonung liegt auf meistens. Wie schnell die Aufzeichnung in der Cloud gespeichert wird, hängt von der Geschwindigkeit eures Internets ab. Habt ihr eine relativ langsame Internetverbindung dauert es eben etwas länger. Zudem wird es eventuell beim kostenlosen Paket schwierig Beweise festzuhalten, denn bis man diese der Polizei vorzeigt, kann es sein, dass diese in der Cloud nicht mehr verfügbar sind. Leider ist eine reine Speicherung ohne Cloud, nicht möglich. Daher ist die Kamera für Feinde einer Cloud definitiv nicht geeignet. 

(Bild-/ Videoqualität: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die technischen Daten entsprechen der Realität. Logitech wirbt seine Circle 2 Kamera mit dem Satz „ Sicherheit für das ganze Haus. Um vieles Einfacher“. Dem kann ich auch so ziemlich zustimmen, die Kamera ist durch ihr wetterfestes Gehäuse und dadurch, dass diese 100% kabellos daherkommt sowohl im Innen-, als auch im Aussenbereich einsetzbar. Die Videoqualität mit 1080p, die Nachtsicht-Funktion und das Sichtfeld von 180° machen die Circle 2 zu einer sehr guten Kamera. Zudem lässt sich diese wie Logitech angibt sehr einfach in wenigen Minuten einrichten und montieren.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 229 € ist die Logitech Circle 2 die komplett kabellos geliefert wird für diejenigen empfehlenswert, die auf der Suche nach einer Full-HD-Überwachungskamera mit einem Weitwinkel von 180° sind. Die kabelgebundene Variante ist mit 199€ etwas günstiger, dafür jedoch auch vom montieren etwas eingeschränkter. Leider gibt es einige Kritikpunkte wie z.B. der zu leicht verkratzende Bewegungssensor, die vorstehende Kameralinse (ist durch den 180° Winkel leider nicht anders möglich)  und die fehlende Möglichkeit die Aufzeichnungen auf eine SD-Karte abzuspeichern. Somit ist die Kamera für alle ungeeignet, welche auf eine Cloud verzichten möchten. Wer über diese Kritikpunkte und den Cloud-Zwang und den Preisen hinwegsehen kann, erhält eine Überwachungskamera die eine sehr gute Bildqualität inkl. Nachtsicht-Modus liefert.

Die Abo-Kosten:

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

RHA MA650 Wireless

Die schottische Firma RHA – Reid Heath Acoustics wurde 2011 in Glasgow von Andrew Reid und Lewis Heath gegründet. Es handelt sich bei dem Unternehmen um einen relativ jungen Hersteller von Kopfhörern, dennoch konnte sich das Unternehmen unter anderem dank dessen, dass es sich bei den beiden Gründern um einen Ingenieur und beim anderen um einen Künstler handelt schnell entwickeln. Beide Gründer haben sich zum Ziel gesetzt Kopfhörer auf den Markt zu bringen, die nicht nur Spitzenklang bieten, sondern dabei auch noch einmalig aussehen.

Für RHA hat der Klang Vorrang, aber auch die Materialwahl, aus welchem das Produkt hergestellt wird, ist für das Unternehmen sehr wichtig. So besteht z.B. das Gehäuse der S- und MA-Kopfhörer Reihe aus eloxierten Aluminium, dass der MA750i und CL750 aus Edelstahl und dass der T-Modelle aus Metallspritzguss Edelstahl-Konstruktion. Daher sind alle Kopfhörermodelle für eine lange Lebensdauer gemacht, für die RHA eine Garantie von 3 Jahren ab dem Kaufdatum gibt.

Wir möchten euch heute die ersten Bluetooth In-Ear des Unternehmen vorstellen. Es handelt sich dabei um die MA650 Wirless. Diese sind mit einem Nackenband miteinander verbunden und kommen wie bereits von RHA gewohnt mit einem ordentlichen Lieferumfang daher. Doch können die RHA MA650 Wireless auch überzeugen? Das erfahrt ihr in meinem Testbericht.

RHA MA650 Wireless

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist überwiegend in Weiß gehalten. Direkt fällt einem der Deckel zum Aufklappen auf der Oberseite auf, der durch zwei Magneten verschlossen gehalten wird. Dieser wird von der rechten Seite hinweg, komplett nach links aufgeklappt. Direkt auf der Vorderseite, ist einer der beiden RHA MA650 Wireless Ohrhörer von der Seitenansicht abfotografiert. Zudem sehen wir hier den Namen der In-Ears und die Akkulaufzeit von bis zu 12 Stunden. 

Die rechte Seite der Verpackung zeigt ganz klar, dass RHA für langlebige Qualität steht. Außerdem sehen wir hier, verschieden Siegel wie z.B. ein Bluetooth Logo, ein IPX4 Siegel (Schweißresistent), ein NFC Logo und ein Qualcomm aptX Logo. Auch das Premium Kopfhörer Tips im Lieferumfang dabei sein sollen sehen wir hier.

Direkt gegenüber auf der linken Seite ist der komplette Lieferumfang abgebildet. Des Weiteren sehen wir, dass auf dem Produkt 3 Jahre Garantie besteht, sowie das diese in Großbritannien entwickelt wurden.

Klappen wir den Deckel auf, sehen wir die wichtigsten Elemente der Kopfhörer durch ein großes Sichtfenster. Auf der Innenseite des Deckels sind zudem die wichtigsten Infos zu den In-Ears zu sehen.

Aber auch auf der Rückseite der Verpackung gibt es viele weitere Informationen über die In-Ears. Diese sind hier übrigens komplett aufgedruckt und es werden die wichtigsten Elemente der Kopfhörer in mehreren Sprachen, darunter auch Deutsch sehr ausführlich beschrieben. Zu guter letzt sind auf der Unterseite noch einige Infos zum Hersteller zu lesen.

Entfernt man das Sichfenster der Innenverpackung, findet man die RHA MA650 Wireless an einem festen Platz in einem Schaumstoff-Einsatz untergebracht. Das sieht sehr ordentlich aus, hebt man den Schaumstoff-Einsatz an, befindet sich darunter noch eine Aufbewahrungstasche, ein USB-C Ladekabel, die Ohrtips und ein Kabelclip. Zudem befindet sich darunter noch eine kleine Bedienungsanleitung. Dies ist alles schön sortiert unter einzelnen mit Symbolen gekennzeichneten Kartons.

Der Lieferumfang ist sehr groß, so gehören zum Lieferumfang ganze 9 Paar Ohrgummis (ein Paar ist bereits montiert). Diese sind alle an einer Halteplatte aus Edelstahl untergebracht, was einiges hermacht. Zur Auswahl bei den Ohrtips stehen: Drei Paar Dual Density Silikon Tips (In den Größen: 2x S; 2x M und 2x L)  zwei Paar Größen mit Doppelflansch und eine Paar aus Memory-Schaumstoff. Damit dürfte jeder ein passendes paar Ohrtips finden. 

(Verpackung: 5 von 5 Punkten)

Design

Beim RHA MA650 Wireless handelt es sich um ein kabellosen Kopfhörer mit Nackenbügel. Der flexible Kunstoff-Bügel ist mit 4-5 mm relativ dünn gehalten. Der flexible Teil mündet in 10mm dicke Enden, welche ebenfalls mit Kunstoff bezogen sind. Bei diesem Material stimmt die Haptik, denn zum einen sind die In-Ears dadurch Schweißresistent und zudem sehr leicht. In diesen besagten Enden ist die Technik verbaut. 

Am Kabel, unterhalb des rechten Ohrhörer, befinden sich sämtliche Steuerelemente in einer 3-Tasten-Fernbedienung, die sich beim Tragen auf Halshöhe befindet. Auch der integrierte Akku kann hier durch einen USB-C Anschluss aufgeladen werden. Direkt daneben befindet sich der Ein-/Ausschaltknopf und eine Status-LED. Der linke Bügel dient zum Koppeln per NFC (vorausgesetzt das Telefon unterstützt diese Funktion).

Die Ohrstöpsel baumeln an Kabeln die direkt vom Bügel kommen und haben eine fixe Länge von 25 cm. Dies ist eine hervorragende Länge, beim Tragen eines T-Shirts und auch im Winter mit einem Pullover und Jacke reicht die Länge perfekt aus. Praktisch ist das die Rückseite des Gehäuses der In-Ears magnetisch ist trotz Aluminiumgrundkörper. Dies und die kurze Kabellänge trägt dazu bei, das diese nicht so leicht verknoten bzw. verheddern können. 

Die komplette Steuerung ist wie bereits erwähnt über die 3-Tasten-Fernbedienung möglich. So kann man z.B. an einem iPhone die Musik pausieren oder Lauter/Leiser stellen, aber auch die Sprachsteuerung Siri kann hier durch längeres Drücken der mittleren Taste aktiviert werden. Bei zweimaligen Drücken des mittleren Knopfes springt man einen Titel vor und bei dreimaligen Drücken zurück. Ein kleines Mikrofon auf der Rückseite ist ebenfalls eingebaut, um Telefonate zu ermöglichen. Die Fernbedienung ist aus dem gleichem Material wie das Gehäuse der Ohrhörer, nämlich aus Aluminium. Der Bereich der Tasten ist aus Gummi, wodurch diese sehr gut bedienbar ist.

Das Design der RHA MA650 Wireless In-Ear-Kopfhörer gefällt mir ausgesprochen gut. Die Aluminiumelemente harmonieren perfekt mit dem schwarzen Nackenband und dem Kabel der Kopfhörer. Die an beiden Kopfhörer aufgedruckten Herstellerlogos, Modellbezeichnung sind auf dem Aluminium der Ohrhörer von allen Betrachtungswinkeln sehr gut zu erkennen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung und Materialwahl stellt mich bei den RHA MA650 Wireless absolut zufrieden. Hier gibt es nichts zu bemängeln, vor allem für den Preis ist alles sehr gut verarbeitet. Das Gehäuse der Ohrhörer aus Aluminium wirkt sehr hochwertig und keinesfalls zerbrechlich oder billig. Auch der Anteil an Kabel und das Nackenband machen einen sehr stabilen sowie bruchsicheren Eindruck. 

Das Gewicht ist mit genau 30g inklusive Bügel und Ohrstöpsel (samt Kabel) sehr angenehm leicht. An den Ohren ist bauartbedingt kaum ein Gewicht zu spüren, da der schwerste Teil des Kopfhörers auf dem Nacken liegt. Somit sind die RHA MA650 Wireless angenehm zu tragen und stören auch bei längeren Tragezeiten nicht.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

TypIn-Ear-Ohrhörer (wireless)
Farbeschwarz, silber
TrageartNackenbügel Kabellänge: 25cm
Gewicht30g
Material6063 Aluminium
TönerJeweils links und rechts ein dynamischer Treiber (Modell 380.1)
Frequenzbereich16 Hz – 22 kHz
Lieferumfang1x RHA MA650 Wireless In-Ear-Ohrhörer
1x Transporttasche
6 paar Dual Density Silikon Passstücke
2 paar Doppelflansch Passstücke
1 paar Memory Schaumstoff Passstücke
1x Kabelzusammenführung
Edelstahl Ohrstöpsel Halter
Beschreibung
Technische Daten des RHA MA650

Tragekomfort

Die Ausführung mit Nackenbügel hat entscheidende Vorteile. Zum einen lastet kaum Druck oder Zug auf dem Ohr, da dieses Gewicht über den Nacken gleichmässig verteilt wird. Zum anderen kann man jederzeit einen oder beide Ohrstöpsel herausziehen und loslassen oder einfach baumeln lassen, ohne Angst zu haben, dass man sie verliert oder auf dem Boden mitschleift. In dem Fall, dass beide In-Ears nicht gebraucht werden, können diese einfach hängen gelassen werden und mit dem „Magnetverschluss“ verschlossen werden.

Als Sportkopfhörer kann ich die RHA MA650 Wireless eigentlich auch empfehlen. Während dem Fahrradfahren störte der Nackenbügel nicht wirklich, auch beim Joggen geht der Tragekomfort in Ordnung, zwar wackelt der Nackenbügel etwas mit, aber durch das extrem geringe Gewicht merkt man dies kaum. Bei sportlichen Tätigkeiten, die  mitgelieferten Kabelzusammenführung zu nutzen würde ich empfehlen. Diese reduziert das wackeln des Bügels erheblich.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Beim RHA MA650 Wireless kommt eine Dynamischer Treiber Modell 380.1 zum Einsatz. Dieser speziell von RHA entwickelte Treiber soll einen ausgewogenen und detailreichen Klang bieten. Diesen Angaben kann ich so absolut zustimmen. Das Klangbild ist sehr ausgeglichen, daher gehört des MA650 Wireless zu einem wahren Allrounder. 

Ein Blick auf die technischen Daten zeigt auch, dass die RHA MA650 Wireless eine Impedanz von geringen 16 Ohm vorweisen. Dieses zeigen sie uns auch im Test, denn die geringe Impedanz sorgt dafür, dass die Ohrhörer auch bei der Wiedergabe mit dem Smartphone, eine sehr ordentliche maximale Lautstärke vorweisen können.

Da der Frequenzgang der RHA MA650 Wirless, von 16 bis 22,000 Hz reicht, decken diese eine relativ große Frequenzwiedergabe ab. So kann ich ganz klar sagen, dass die RHA MA650 Wirless die hohen Töne sehr sauber und klar wiedergeben. So klingen Stimmen sehr natürlich und keineswegs schrill. Die Mitten klingen ebenfalls sehr gut, sind sehr präsent und harmonieren sehr gut mit den Höhen. Damit der Bass und natürlich auch die restlichen Töne richtig wahrgenommen werden können, ist ein richtiger Sitz der In-Ears wichtig. Sofern man die passenden Ohrtips gewählt hat, werden die Höhen und Mitten sehr gut wiedergegeben, aber auch der Bass kann überzeugen. Dieser ist sehr pressen und wird kontrolliert wiedergegeben.

Noise-Cancelling ist nicht mit an Bord, aber dies ist meiner Meinung nach nicht nötig. Denn durch die große Auswahl an Ohrpassstücke, welche RHA mit den MA650 Wireless mitliefert, ist es möglich, die Umgebungsgeräusche deutlich zu reduzieren. Telefonieren ist übrigens auch möglich und funktioniert ohne Mängel.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

RHA gibt bei den MA650 Wireless eine Akkulaufzeit von bis zu 12 Stunden an. Ich kam mit einer Laufzeit von knapp 11 Stunden nahezu an diesen Theorie-Wert ran. Diese Laufzeit geht meiner Meinung nach auch vollkommen in Ordnung. Wenn der Akku zu Neige geht, muss er über ein USB-C Kabel aufgeladen werden. Die Ladezeit beträgt etwas 1,5 bis 2 Stunden.

Bluetooth

Die Einrichtung der Bluetooth-Verbindung ist für User eines NFC fähigen Smartphones innerhalb weniger Sekunden erledigt. Aber auch ohne Gerät mit einer solchen Funktionalität erfordert es keiner besonderen Kenntnisse. Durch das 5 Sekunden lange drücken des Ein-/Ausschaltknopfes bei abgeschaltetem Ohrhörer, wird wie bei anderen Bluetooth Geräten auch, die Kopplung initiiert.

Solange sich Smartphone und Kopfhörer im selben Raum befinden, ist die Bluetooth-Verbindung exzellent. Kommen Wände oder wirklich großen Entfernungen dazwischen, stockt die Verbindung oder reißt ab.

Zubehör

Die RHA MA650 Wireless kommen mit einer Netztasche daher, in die nicht nur die Ohrhörer, sondern bei Bedarf sogar die Ohrpasstücke samt Platine hineinpassen. Diese wird per Kordel mit einem Stopper verschlossen.

Neben der bereits erwähnten Netztasche befinden sich auch noch insgesamt 9 paar Ohrstöpsel in zwei verschiedenen Materialien und drei verschieden Ausführungen in der Packung. Die wechselbaren Ohrstöpsel sind wichtig um den Kopfhörer für die eigenen Ohren anzupassen. Diese sind sehr gut zusammengestellt. 

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

RHA wirbt die MA 650 Wireless mit einem hochwertigen Hörgenuss mit einer Laufzeit von 12 Stunden und einer langen Haltbarkeit an. Ich kann dem ganzen auch soweit zustimmen, der Klang der MA650 Wireless  ist ausgesprochen gut. Auch die Verarbeitung und Materialwahl ist hervorragend. Sowohl das Aluminium und der Kunststoff sind Schweißresistent und garantieren so eine lange Tragefähigkeit. 

Preis/Leistung

Mich persönlich haben die RHA MA650 Wireless In-Ear- Ohrhörer sehr überzeugt. Der Preis von 99,95 € ist vollkommen gerechtfertigt. Man bekommt hier Klanglich sehr gute In-Ears, die zudem mit einer super Verarbeitung und mit einem schönen Design daher kommen. Die RHA M650 Wireless eignen sich für alle die in ihrer Freizeit, auf dem Weg zur Arbeit oder auch während dem Sport nicht auf Musik verzichten wollen. 

RHA MA650 Wireless

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 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Flexson Standfuß für Sonos One

Flexson ist ein englischer Zubehörhersteller für Produkte der SONOS inc., steht aber in keiner Verbindung zu jener. Die Produkte werden in Großbritannien entwickelt und produziert. Flexson hat sich zum Ziel gesetzt hochwertige Halterungen für SONOS Lautsprecher zu produzieren um das Klangerlebnis – nicht nur in optischer Hinsicht – zu verbessern. So wirbt der Hersteller bei einigen Produkten mit Vibrationsverminderungen, oder auch optimaler Höhe der Lautsprecher um eine saubere Klangausbreitung zu erreichen.

Flexson hat vor kurzem für den neuen Sonos One einen Standfuß herausgebracht, den wir für euch getestet haben.

Flexson Standfuß für Sonos One

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Vorderseite der Verpackung präsentiert sehr großzügig den Flexson Standfuß für den Sonos One. Dieser ist in der Farbe nach Wahl (schwarz oder weiß) samt Sonos One abgebildet. Des weiteren ist hier auch der Name des Unternehmens, die Bezeichnung des Bodenständers in vier Sprachen, sowie die Kurzbezeichnung „S1-FS“ welche für „Sonos One Floor Stand“ steht, zu sehen. Auf der rechten und linken, sowie oberen Seite, sieht man die gleiche Darstellung, und Bezeichnungen in einer etwas kleineren Ausführung.

Die Rückseite zeigt erneut den Flexson Standfuß und am linken unteren Bereich sind die besonderen Highlights in mehreren Sprache aufgedruckt. Rechts davon findet man noch die Angaben der Höhe samt montiertem Sonos One und die Maße von der Bodenplatte. Zu guter letzt sind auf der Unterseite noch ein paar Infos zum Hersteller Flexson zu sehen.

Öffnet man den Karton, kommt direkt die Kurzanleitung zum Vorschein, diese erklärt wie der Bodenständer für den Sonos One aufgebaut bzw. angebracht wird. Neben der Kurzanleitung sieht man direkt noch das Verlängerungskabel und den Aufnahmeteller auf den der Sonos One später gestellt wird. Jeweils sicher verpackt in einem Karton befindet sich die Aluminiumstange und die Bodenplatte. Als Zubehör finden wir in einer Plastiktüte noch die Schrauben, einen passenden Inbusschlüssel und je vier Anschraubfüße in zwei verschiedenen Ausführungen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Der Standfuß ist schlicht gehalten und auf das Wesentliche begrenzt. Die dicke Bodenplatte, in die wahlweise Gumminoppen für harte Böden oder Aluminium Spikes für Teppichböden geschraubt werden können, sorgen für einen sicheren Stand. Auf diese wird die Aluminiumstange montiert, auf welche dann die eigentliche Halterung für den Sonos One geschraubt wird. Der Standfuß besteht somit aus 3 einzelnen Teilen, die mithilfe von insgesamt vier Schrauben miteinander befestigt werden. Das Design ist ebenso simple wie clever. Mir gefällt die Kabelführung auf der Rückseite, welche ermöglicht, das sämtliche Kabel komplett im Aluminiumrohr nach unten verlaufen sehr gut. Auch das sehr saubere verlegen der Kabel in der Bodenplatte auf der Unterseite sorgt für ein aufgeräumtes und elegantes Gesamtbild.

(Design: 5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas auszusetzen. Der Ständer ist fast komplett aus Metall gefertigt. Lediglich der Aufnahmeteller, auf den der Sonos One gesteckt bzw. gestellt wird, ist aus Plastik gefertigt. Hier gibt es einen kleine Kritikpunkt bei dem Flexson selbst jedoch nichts dafür kann. Der Sonos One ist auf dieser Halterung nicht eingerastet oder verschraubt, da beim Sonos One auf das Stativgewinde, welches noch beim Play:1 zum Einsatz kam verzichtet wurde. 

Was mir ebenfalls aufgefallen ist, durch das geringe Gewicht des Sonos One steht der Bodenständer nicht so sicher, wie es beim Play:5 der Fall ist. Um dieses zu vermeiden hätte man die Bodenplatte größer machen müssen, was im Verhältnis zum kleinen Sonos One einfach bescheiden ausgesehen hätte. Keine Angst, ihr müsst jetzt nicht befürchten, dass der Standfuß etwa beim Lüften umfällt. Stoßt ein tollpatschiger Hund oder ein kleines Kind hingegen dagegen und der Ständer kippt mehr als ca. 25°, dann ist der Kipppunkt erreicht und er fällt um. Daher am besten sicherheitshalber nah an eine Wand stellen um das Risiko zu mindern.

Ansonsten bin ich mit der Verarbeitung sehr zufrieden. An den drei verschraubten Einzelteilen kann man im zusammengeschraubten Zustand keine Übergänge feststellen. Hier wurde sehr sauber gearbeitet.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Funktion

Ein Standfuß für den Sonos One kann aus mehreren Gründen Sinn machen. Zum einen ist es eine optische Aufwertung, aber auch vom praktischen Nutzen ist es durchaus sinnvoll. Ich hatte den Sonos One davor auf meinem Nachttisch stehen. Nun steht er wesentlich präsenter und optisch auffälliger an einer Wand. Für diejenigen unter euch die gleich zwei Sonos One als Stereo-Paar betreiben, ist so ein Standfuß ebenfalls von Vorteil. So kann man diese beispielsweise links und rechts neben dem Sofa oder Fernseher aufstellen. Durch den Ständer ist man einfach wesentlich flexibler.

Aber kommen wir zur eigentlichen Funktion des Flexson Standfußes. Seine Aufgabe besteht darin, den Sonos One sicher auf einer Höhe von 800mm Unterkante und Oberkante 956mm zu halten. Von der Sicherheit war ich zunächst etwas skeptisch, denn beim Aufbau wird der Sonos One lediglich auf die Halterung gestellt. Es gibt wie bereits erwähnt kein Einrastmechanismus oder wie beim Play:1 eine sichere Verschraubung. Daher hatte ich anfangs Bedenken, dass der Sonos One (welcher übrigens 229€ kostet) sicher hält. Ich kann allerdings an dieser Stelle beruhigen. Auf der Halterung selbst, hält der Lautsprecher sicher genug. Wovor ich jedoch mehr Angst hätte, wäre das eventuelle Umkippen des Ständers. Wie ich bereits erwähnt habe, erreicht der Ständer ab ca. 25° seinen Kipppunkt. Dazu muss man aber sehr stark dagegen kommen. Bei leichten Stößen, z.B. Staubsaugen, geriet der Ständer nur leicht ins pendeln.

Die Kippgefahr hat Flexson schon ziemlich durch die große massive Bodenplatte reduziert, diese ist mit den Maßen 285mm x 210mm  deutlich größer als die Fläche des Sonos One (120mm x 120mm). Hätte man wiederum die Füße an der Unterseite von der Auflagefläche größer gemacht, oder die Unterseite so konstruiert, dass die gesamte Fläche der Bodenplatte als Auflagefläche genutzt wird, dann wäre diese Kippgefahr sicherlich noch einmal deutlicher minimiert worden. Dennoch müsst ihr keine Angst haben, dass euch der Ständer umfällt. Dies könnte man bei einer eventuellen Premium Variante, sofern diese beim Play One geplant ist verbessern.

Eine weitere Funktion des Flexson Standfußes ist es, den Lautsprecher quasi in idealer Höhe zu positionieren. Das kann ich in meinem Test insofern bestätigen, dass egal wie ich den Lautsprecher mit Ständer platziere, die TruePlay Funktion der Sonos Controller-App keine nennenswerten Klangoptimierungen vornehmen musste. Als ich den Sonos One dagegen auf meinem Nachttisch oder einem Hängeschrank stehen hatte, musste die TruePlay Funktion sehr wohl Änderungen vornehmen, da der Sonos One etwas höher bzw. niedriger stand. Ein netter Nebeneffekt des Ständers ist übrigens auch, dass die Vibrationen vermindert werden.

(Funktion: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Flexson wirbt mit dem sehr einfachen Aufbau und Montage des Standfußes für den Sonos One und der cleveren Kabelführung. Zudem ist er wie Flexson angibt auch mit dem Play:1 kompatibel. All diese Punkte kann ich so unterschreiben, auch die Produktbilder entsprechen der Realität und sind nicht irreführend.

Preis/Leistung

Für einen Lautsprecher-Ständer wird eine UVP von 79,99€ angegeben. Bei einem Doppelpack kann man oft einige Euro sparen. Dennoch ist das ein stolzer Preis. Doch für mich ist der Nutzen gegeben: Zum einen ist das Kabel sauber im Ständer verstaut, der Sonos One befindet sich auf einer perfekten Höhe und das Design passt sich perfekt dem Sonos One an. Hinzukommt, dass ich ihn durch das schnörkellose Design mitten im Raum aufstellen kann (Steckdose in der Nähe sollte vorhanden sein). Des Weiteren sieht ein Stereo-Paar auf Standfüßen deutlich besser aus, als irgendwo versteckt in einem Regal.

 Man bekommt ein hochwertiges Produkt mit einer sehr guten Verarbeitung und einem schönen Design. Kritik habe ich lediglich an der   erwähnten Befestigung des Lautsprechers, die eben keine ist und dem Schwachpunkt der Kippgefahr.

Flexson Standfuß für Sonos One

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

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Teufel Real Blue NC

Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HiFi-Komponenten wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosystem-Komponenten, wie z.B. kompletten Heimkino-Systemen. Der eine oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum kein Elektronikfachmarkt Teufel Produkte im Sortiment besitzt. Das liegt daran, das Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen Online-Shop an.

Wir hatten im letzten Jahr den Mute BT im Test. Doch bereits zur IFA 2017 stellte uns Teufel den neuen Real Blue NC vor. Dieser ist nun bereits seit ein paar Monaten auf dem Markt. Gegenüber dem Mute BT hat Teufel den neuen Real Blue NC in einigen Bereichen verbessert. So kommt dieser unter anderem als erster klappbarer Kopfhörer daher. Zudem besitzt er eine Touch-Oberfläche mit der die Musik gesteuert werden kann. Doch wie ist der Teufel Real Blue NC vom Klang? Das erfahrt ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung wurde sehr schlicht gestaltet und auf das wesentlichste reduziert. Die eigentliche stabile Hauptverpackung ist in eine bedruckte Umverpackung geschoben.

Auf der oberen Seite hinweg zur Stirnseite der schwarzen Verpackung, ist die Abbildung der Kopfhörer in weißen Umrissen gezeichnet. Des weiteren ist das Logo des Herstellers und der Name „Real Blue NC“ aufgedruckt. Das “Blue NC“ steht übrigens für „Bluetooth“ und „Noise-Cancelling“. Auf der Rückseite sind leider kaum Informationen über das Produkt aufgelistet, sondern eher die Infos vom Hersteller.

Entnehmen wir die rote Hauptverpackung aus der Hülle, dann sehen wir auf der Oberseite ein Teufel Logo und direkt darunter der Name des Herstellers. An der rechten und linken Seite ist noch einmal der Name Real Blue NC zu sehen, sonst keine weiteren Angaben. 

Klappen wir nun die Verpackung nach oben auf, dann kommt direkt das Transportetui zum Vorschein. In diesem ist neben dem kompletten Zubehör (Ladekabel, Flugzeugadapter und Klinke-Kabel) auch der Real Blue NC Kopfhörer untergebracht. Heben wir das Etui an, finden wir darunter noch eine kleine Anleitung zum Kopfhörer.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Real Blue NC setzt Teufel erneut auf ein schlichtes und modernes Design. Direkt fallen einem die großen Ohrmuscheln auf, die mit einem großen Teufel-Logo versehenen sind. Das rote Innenleben der Ohrmuscheln und die kleine Luftauslässe hinter dem Bügel unterbrechen das sonst nur Grau/Schwarze Design, was mir sehr gut gefällt. 

Die Bedienelemente sind an der rechten Ohrmuschel untergebrachten und durch die neue Touch-Oberfläche auf das wesentliche reduziert. Zu der Touch-Steuerung komme ich später zurück. 

Fast alle Bedienelemente sind an der rechten Ohrmuschel untergebracht. Lediglich den Schieberegler um das ANC An-/Auszuschalten, sowie ein Mikrofon befindet sich an der linken Ohrmuschel. 

An der rechten Ohrmuschel befindet sich der Ein-/Ausschaltknopf mit dem der Teufel Real Blue NC durch drücken dieses Knopfes für ca. drei Sekunden An- bzw. Ausgeschaltet wird. Direkt dazwischen ist eine Status-LED, die bei blauem Blinken anzeigt, dass der Kopfhörer mit dem Abspielgerät gekoppelt ist und durch kurzes rotes Blinken zeigt, dass der Kopfhörer erfolgreich abgeschaltet wurde. Neben der LED befindet sich der Bluetooth-Knopf, mit diesem schalten wir durch langes drücken den Kopfhörer in den Pairing-Modus. Dies zeigt uns die Status-LED durch schnelles blaues aufblinken an. Daneben befindet sich unter einer Abdeckung noch der Klinkenstecker. Dadurch kann der Kopfhörer auch per mitgeliefertem Klinke-Kabel zum Musik hören genutzt werden, vorausgesetzt euer Wiedergabemedium besitzt diesen. Der USB-Mini-Anschluss, womit der interne Akku aufgeladen werden kann befindet sich ebenfalls unter dieser Abdeckung. Leider wurde hier auf den immer mehr verbauten USB-C Anschluss verzichtet, wobei dieser aktuell nur bei Smartphones zum Einsatz kommt. Unter den Bedienelementen befinden sich auch an der rechten Ohrmuschel zwei Mikrofone. 

Nun gehe ich auf das neue Bedienelement näher ein. Es handelt sich dabei um die bereits erwähnte Touchoberfläche an der rechten Ohrmuschel. Hier können wir unter anderem durch wischen mit dem Finger von der Mitte nach oben oder unten die Musik lauter bzw. leiser stellen. Durch die Wischbewegung und anschließendem halten des Fingers auf der Oberfläche erhöht, bzw. reduziert sich die Lautstärke um mehrere Einheiten. 

Streicht man nach rechts oder links springt man ein Track vor oder zurück. Das berühren der Oberfläche mit einem Finger hält die Musik an und durch erneutes berühren spielt diese weiter. Mit einer längeren Haltung auf das Touchfeld aktiveren wir Siri auf dem iPhone, nehmen einen Anruf an oder lehnen diesen ab. 

Anfangs braucht man bei der Steuerung etwas Übung. Es kommt vor, dass man z.B. statt einen Titel zurück, die Musik lauter stellt. Teufel rät die Folie zu entfernen, da diese dazu führt, dass die Touch-Oberfläche die Wischbewegungen nicht richtig erkennt und somit oft ein falscher Befehl ausgeführt wird. Leider erkennt man nicht direkt auf welcher Ohrmuschel die Touch-Oberfläche ist. Eine unterschiedliche Gestaltung der Ohrmuschel-Oberflächen würde dieses Problem zwar verhindern, wiederum würde dies das sonst so symmetrische Design unterbrechen. Nach etwas Übung geht die Steuerung über die Oberfläche wunderbar und sehr einfach. Ansonsten kann man das Ganze ja auch direkt am Smartphone machen.

Die Ohrmuscheln lassen sich etwa um 90 Grad nach innen drehen und somit können die Real Blue NC sehr schnell und einfach in dem sehr stabilen Transportcase verstaut werden. Zudem sind die Ohrmuscheln auch klappbar, wodurch sie jedoch nichtmehr in das Case passen. Dafür können sie jedoch so platzsparend in einem Rucksack verstaut werden.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Auf den ersten Blick sind an der Verarbeitung keine Mängel festzustellen. Das Gehäuse wurde zum Großteil aus Kunststoff gefertigt, dennoch wirkt der Kopfhörer sehr stabil und robust, sodass diesem auch ein etwas gröberer Umgang nicht viel anhaben kann.

Leider fühlt sich die Oberfläche am Bügel etwas billig an. Aber keine Angst, zerbrechen tut hier nichts, es ist einfach dünn gehalten und die leicht raue Oberfläche des Kunststoffes vermittelt mir persönlich keinen so angenehmen Eindruck.

Loben kann ich wiederum die unterschiedliche Gestaltung der Bedientasten, sodass diese auch ohne Absetzen des Kopfhörer ermöglichen diesen quasi Blind zu bedienen. Die Touch-Oberfläche ist auch eine sehr tolle Neuerung, mit der man sich nach etwas Eingewöhnungszeit sehr gut zurechtfindet. Des weiteren sind die Ohrpolster sehr angenehme groß, sodass die meisten Ohren komplett umschlossen werden. Der Bügel ist metallverstärkt und sorgt somit für eine Langlebigkeit.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

TypOver-Ear-Kopfhörer mit ANC
FarbeSchwarz/Grau
AkkuAkkulaufzeit bis zu 23 Stunden im Bluetooth und ANC Betrieb
Bluetooth4.1
Gewicht258 Gramm
MaterialHochflexibler Kunststoff
TreiberJeweils links und rechts ein 40-mm-Linear-HD-Treiber mit Neodym-Magneten
Frequenzbereich20 Hz – 20 kHz
Lieferumfang1x Teufel Real Blue NC Over-Ear-Kopfhörer
1x Transportetui mit Zubehörbeutel
1x Flugzeugadapter
1x Micro-USB-Ladekabel
1x 3,5 mm Klinke-Kabel (1,3 m lang)
Technische Daten des Teufel Real Blue NC

Tragekomfort

Mit knapp 258 Gramm gehört der Teufel Real Blue NC zu den leichteren Over-Ear-Kopfhörern auf dem Markt. Die Ohrpolster sind angenehm weich und umschließen die Ohren sehr gut. Dank dem einstellbaren Kopfband welches angenehm gepolstert ist, kann der Tragekomfort positiv überzeugen. Bei Brillenträgern dürfte der Tragekomfort aufgrund des etwas höheren Anpressdruckes etwas leiden. Daher werden diese nach einiger Zeit merken, dass die Kopfhörer trotz den weichen Polstern etwas stärker auf die Brillenbügel drücken.

ANC wird jedoch auch bei Brillenträger nicht schwächer. Dies liegt daran, dass die Polster so weich sind und der Anpressdruck so hoch, dass die Ohrmuscheln dennoch sauber auffliegen. Durch das Gelenk, welches die Ohrmuscheln mit dem Bügel verbindet, passt sich der Teufel Real Blue NC quasi an alle Kopf- und Ohrenformen bestens an.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Klanglich hat mich der Teufel Real Blue NC ebenfalls sehr positiv überrascht. Gegenüber dem von uns bereits getesteten Teufel Mute BT ist dieser noch einmal deutlich lauter. Dies liegt vor allem an der  geringeren Nennimpadenz von 16 Ohm. Dadurch klingt der Kopfhörer auch an Smartphones und Co. deutlich lauter als dem mit 48 Ohm angegeben Mute BT.

Beim Real Blue NC hat Teufel links und rechts jeweils einen 40-mm Treiber mit einem Neodom-Magnet verbaut. Diese sorgen für einen sehr klaren, aber zugleich durch den druckvollen Bass einen kräftigen Klang. Bei sehr hoher Lautstärke konnte ich eine leichte Verzerrung der Töne feststellen.

Ich habe in meinem Test Genres wie Elektro, Rock, Metal und Pop wiedergeben und muss sagen, dass der Real Blue NC bei all diesen Genres sehr gute Arbeit leistet. Die Mitten sind sehr ausgewogenen und selbst die Höhen kamen sehr klar rüber. So muss sich der neue Teufel Real Blue NC auf jeden Fall nicht vor seiner Konkurrenz verstecken. 

Das verbesserte ANC welches Teufel nun „Hybrid Noise Cancelling“ nennt, arbeitet sehr zuverlässig und lässt Störgeräusche wie z.B. Motorgeräusche von Autos und Busen fast komplett verschwinden. Das neue ANC arbeitet mit kleinen Mikrofonen die sowohl in der Innen-, als auch an der Außenseite angebracht sind um Störgeräusche nun noch effektiver zu verringern. 

Jedoch muss ich das Grundrauschen kritisieren, denn dieses hört man beim Aufsetzen der Kopfhörer ohne Wiedergabe von Musik oder nur leiser Wiedergabe deutlich. Bei alttäglicher Nutzung hört man dies eigentlich kaum, da man Musik normalerweise lauter hört und somit dieses Grundrauschen übertönt wird. 

Das Telefonieren mit den Teufel Real Blue NC funktioniert ganz gut, jedoch klingt die eingebaute Freisprecheinheit etwas mittelmässig. Bei Videos oder Filmen konnte ich keine Verzögerungen feststellen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Bei der Ausstattung konnte der Kopfhörer ordentlich punkten. Mit dem neuen Hybrid-Noise-Cancelling werden Umgebungsgeräusche gegenüber dem Mute BT noch einmal deutlich reduziert. Zudem konnte mich die sehr gute Bluetooth-Reichweite überzeugen.

Die Akkulaufzeit von bis zu 60 Stunden ist hervorragend. Diese ist jedoch abhängig auf welche Lautstärke ihr den Real Blue NC eingestellt habt und ob ihr diesen per Bluetooth, ANC usw. betreibt. Aber selbst wenn man nur auf eine Laufzeit von ca. 23 Stunden bei eingeschaltetem ANC und 75% Lautstärke kommt ist dies mehr als ausreichend. Leider kann man den Akku nicht selbst wechseln.

Transportetui

Der Teufel Real Blue NC kommt in einer sehr gut verarbeiteten und hochwertigen Transporthülle, in welche der Kopfhörer perfekt hineinpasst daher. Das Transportetui kennen wir bereits von dem Mute BT. In einem kleinen Beutel, der per Klettverschluss an der Innenseite des Etuis befestigt werden kann, findet das mitgelieferte Micro-USB-Ladekabel, der Flugzeugadapter und das Klinkekabel Platz.

Der Reisverschluss des Etui lässt sich sehr angenehm öffnen und lässt sich bei Verschmutzung sehr gut reinigen.

(Ausstattung: 5 von 5 Punkten)

Koppeln & Reichweite

Die Verbindung zwischen dem Teufel Real Blue NC Kopfhörer und dem Abspielgerät, in meinem Fall das Apple iPhone X erfolgt über Bluetooth. Es handelt sich dabei um Bluetooth 4.1. Mit der Reichweite von knapp 16 Metern erreicht der Kopfhörer mehr, als Teufel angibt. In den Räumlichkeiten war die Reichweite mit zwei Wänden aus Rigips auf ca. 13 Metern begrenzt. Im freien Feld sind bis zu 16 Metern kein Problem, was deutlich mehr Freiheit im Alltag bietet. 

 Der Kopfhörer kann mit maximal zwei Geräten gleichzeitig verbunden werden und ist in der Lage, die letzten 6 Geräte, mit denen er bereits gekoppelt war zu merken. Sobald ich die Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden. Er kann sich übrigens mit iOS-, Android-, Blackberry-, Mac-, Linux-, Windows- und Windows-Phone Geräten koppeln.

(Koppeln & Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Wie bereits erwähnt, kann die Akkulaufzeit des Teufel Real Blue NC absolut überzeugen. Die Laufzeit gibt Teufel mit 23 Stunden bei eingeschaltetem Bluetooth und ANC an. Falls der Akku leer sein sollte, dauert es knapp 2 Stunden, bis dieser wieder voll aufgeladen ist. Bei abgeschaltetem ANC und einer Wiedergabe über Bluetooth hält der Akku knapp 30 Stunden durch und bei der Nutzung mit Kabel und eingeschaltetem ANC bis zu 60 Stunden. Das sind Werte, die absolut überzeugen können. 

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Diese Werte spiegelten sich auch im Praxistest wieder. Auf dem Weg zur Arbeit hörte ich täglich knapp 1,5 Stunden Musik und dies über einen Zeitraum von knapp 3 Wochen. Danach hatte ich trotz eingeschaltetem ANC immer noch knapp 15% Akku laut Anzeige am iPhone X. Die Lautstärke der Musik hatte ich dabei bei ungefähr 70%. Somit kann ich zum Akku sagen, dass mich die Laufzeit absolut überzeugt hat.

Mir ist jedoch aufgefallen, dass man während der Real Blue NC aufgeladen wird keine Musik wiedergeben kann. Da ich diesen aber im Normalfall nachts auflade, ist dies für mich kein Problem.

(Akku: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel wirbt den Real Blue NC unter anderem als Ruhestifter und mit seiner langen Akkulaufzeit von bis zu 60 Stunden an. Diesen Angaben kann ich so absolut zustimmen. Die Lautstärke ist selbst am Smartphone enorm laut, sodass ich den Real Blue NC selten auf maximal Lautstärke stellte. Die Laufzeit über Bluetooth mit aktiven ANC mit knapp 23 Stunden reichte bei mir sehr lange aus. Zudem wurde das Noise-Cancelling überarbeitet und filtert nun Störgeräusche noch besser heraus.

Preis/Leistung

Rundum hat mich der Teufel Real Blue NC Over-Ear- Kopfhörer voll und ganz überzeugt. Der Preis von 229,99€ (UVP) ist zwar nicht niedrig, aber es gibt durchaus Modelle, die teurer sind und weniger Leistungen bieten. Der Teufel Real Blue NC ist der perfekte Begleiter für den Alltag und dank Hybrid-Noise-Cancelling auch für diejenigen geeignet, die viel mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs sind. Man kann ihn natürlich auch auf Bahnreisen nutzen, womit man sehr wenig vom Lärm den der Zug und die Passagiere darin abgeben mitbekommt.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Bosch 360° Innenkamera

Neben Intelligenten Heizungsthermostaten, Lichtsteuereinheiten usw. bietet Bosch auch Überwachungskameras an. Es gibt sowohl eine Außen- als auch Innenkamera. Wir haben uns für euch die Bosch 360° Innenkamera genauer angeschaut. Wie sie im Test abgeschnitten hat, erfahrt ihr hier.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist sehr elegant gestaltet und auf das wesentlichste reduziert. Die eigentliche stabile Verpackung ist zum Teil in eine Umverpackung geschoben, welche mit einigen Infos zum Produkt versehen ist. Insgesamt macht die Verpackung einen hochwertigen und sehr stabilen Eindruck.

Die Vorderseite ziert neben dem Aufdruck der Innenkamera noch den Namen des Unternehmens Bosch und dem Satz „ I AM SMART“. An dem unteren rechten Logo erkennt man auch sofort, dass es sich um ein Bosch Smart Home Produkt handelt.

Auf der Rückseite sind neben den besonderen Funktionen noch der Lieferumfang aufgedruckt. Zudem erkennt man, dass es für das Produkt eine Android und iOS App gibt. Die linke Seite zeigt uns erneut die Kamera von der gleichen Ansicht wie auf der Vorderseite und den Namen des Produktes, sowie den Hersteller.

Entnehmen wir die Hauptverpackung aus der Hülle, dann wird diese etwas untypisch nach rechts aufgeklappt. Sofort erkennt man den sehr sicheren Schutz der 360° Innenkamera. Der Großteil im Inneren beseht aus stabiler Schaumstoffpolsterung.  Somit wird die Kamera hervorragend vor Beschädigungen geschützt. Entnehmen wir die erste Schicht des Schaumstoffes, dann kann man die zweite Schicht samt Bosch 360° Innenkamera entnehmen. Darunter befinden sich in den dafür vorgesehenen Aussparungen der restliche Zubehör. Es handelt sich hierbei um eine Bedienungsanleitung in Deutsch und Englisch, ein Netzteil samt 3 Adaptern (EU, UK und USA). 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Bosch hat seiner Innenkamera eine zylindrische Form gegeben. Insgesamt ist die Kamera sehr schlank gehalten, mit einem Durchmesser von ca. 5 cm (ohne Standfuß) und einer Höhe von 15 cm (eingefahrener Zustand) nimmt diese nicht viel Platz in Anspruch. Am Fuß gemessen nimmt sie 7,2 cm ein und ausgefahren ist sie 18 cm hoch. 

Aufgrund des Designs ist eine Wand- oder Deckenmontage leider nicht möglich. Somit bleibt nur das Aufstellen auf einer ebenen Oberfläche wie z. B. in einem Regal.

Das Gehäuse der 360° Innenkamera von Bosch besteht aus weißem Kunststoff, welches im unteren Bereich nahtlos mit dem flachen Standfuss aus Aluminium übergeht. Auf der Vorderseite ist dezent in Silber das Logo des Herstellers zu sehen. Im unteren Drittel wird das Design des weißen Kunststoffgehäuses durch einen Lochgitterring unterbrochen. Dahinter sind sowohl der Lautsprecher als auch die Mikrofone der Kamera untergebracht. Direkt unter diesem Lochring, befindet sich ein ca. 1mm dicker LED-Ring, dieser informiert über den aktuellen Betriebsstatus der Bosch 360° Innenkamera. Damit die Kamera Bewegungen besser erkennen kann, befinden sich im unteren Bereich noch drei gleichmässig verteilte Bewegungsmelder.  

Bei der Angabe der Höhe, habe ich zwei unterschiedliche Maße erwähnt. Einmal im eingefahren, sowie im ausgefahren Zustand. Dies liegt daran, das die Kamera-Linse im Inneren des Gehäuses untergebracht ist. Erst, wenn man die Kamera mit dem mitgelieferten Netzteil mit Strom versorgt, fährt diese aus. 

Sämtliche Anschlüsse finden wir auf der Rückseite der Kamera. So ist hier neben der Micro-USB-Buchse, welche das Gerät mit Strom versorgt noch ein microSD-Kartenslot und ein Reset-Knopf platziert. 

Die Kamera-Linse befindet sich in einem silbernen Kunstoffgehäuse, welches mit einem Elektromotor geschwenkt wird. Neben der Kamera-Linse sind auch noch die IR-LED´s für den Nachtsichtmodus untergebracht.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas zu bemängeln. Das Gehäuse selbst ist zwar aus Kunststoff hergestellt. Hierdurch wirkt die Bosch 360° Innenkamera nicht ganz so hochwertig, wie aus Aluminum gefertigt. Doch dafür ist sie sehr leicht und da sie sowieso nur rein für den Innenbereich vorgesehen ist, ist dies nicht wirklich schlimm. 

Zwei Kritikpunkte an der Verarbeitung habe ich jedoch. Zum einen sitzt das Lochgitter im unteren Bereich nicht 100% fest. Dieses lässt sich knapp 1mm hin und her drehen. Zudem hab ich das gleiche an dem silbernen Kamerakopf feststellen können. Diesen kann ich durch den Spielraum ohne Kraftaufwand ca. 2 mm hin und her drehen. Beide Punkte stören zwar im Betrieb weniger, aber wenn ich das Produkt in den Händen halte, fällt mir dies sofort auf. Ansonsten bin ich mit der Verarbeitung zufrieden.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Einrichtung & Konfiguration

Um die Bosch 360° Innenkamera nutzen zu können, muss diese zuerst einmal eingerichtet und konfiguriert werden. Dazu benötigt man die kostenlose Bosch Smart Camera App (erhältlich für iOS und Android).

Sobald die App geladen ist, könnt ihr diese wie gewohnt starten. Leider kommt man um die Erstellung eines Benutzerkontos nicht herum, dafür müssen eine E-Mail-Adresse eingegeben und ein Passwort festgelegt werden. An die hier angegebene E-Mail Adresse werden die Benachrichtigungen der Kamera gesendet. So erhaltet ihr z.B. eine Mail, wenn die Kamera Online oder Offline geht usw. 

Sobald ihr euch ein Konto in der App angelegt habt, könnt ihr mit der Einrichtung der Kamera fortfahren. Hierfür müsst ihr diese nun mit Strom versorgen und einen Moment warten, bis der LED-Statusring unter dem Lochgitter anfängt grün zu blinken.

Nun wählt ihr aus der Liste der verfügbaren W-LAN Netze euer Netz aus und gebt anschließend noch das Passwort ein. Aus diesem erstellt die App dann einen QR-Code welchen ihr dann vor die Bosch 360° Innenkamera halten müsst. Sobald dieses geschehen ist, verbindet sich die Kamera mit dem WLAN.

Die Einrichtung ist wirklich sehr einfach und ist inkl. Kontoerstellung in ca. 5 Minuten erledigt. Sobald man die App das erste mal startet, überprüft diese automatisch, ob die Firmware noch aktuell ist. Sollte dies nicht der Fall sein, dann wird diese heruntergeladen. Wie lange dies dauert, kann ich leider nicht sagen, da in dem Zeitraum in dem ich die Kamera getestet habe keine Update heraus gekommen ist.

(Einrichtung & Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Das Herzstück der Boch 360° Innenkamera ist die 1080p Kamera mit einem horizontalen Betrachtungswinkel von 120° und einem vertikalen Betrachtungswinkel von 79°. Jetzt fragt ihr euch sicherlich warum heißt die Kamera dann 360°. Dies liegt daran, dass sich der Kopf in dem sich die Kamera-Linse befindet, drehen kann und sie somit eine 360° Überwachung des Raumes ermöglicht. Jedoch ist es nicht möglich ein 360° Bild des kompletten Raumes auf einmal aufzunehmen, sondern nur die 120°. Neben der FullHD Kamera verfügt die Bosch 360° Innenkamera auch über einen Nachtsicht-Modus. Zudem sind drei Bewegungssensoren, ein Lautsprecher und ein Mikrofon ebenfalls mit an Bord. 

Es handelt sich dabei um ein 2-Wege Audio-System, daher können sowohl Sprachansagen durch den verbauten Lautsprecher ausgegeben werden und dank dem Mikrofon empfangen werden. Ich vermisse jedoch eine Sirenen-Funktion, die einen unüberhörbareren Alarm ausgibt. Damit würde bei einem eventuellen Einbruch nicht nur der Einbrecher erschrecken, sondern auch die Nachbarn informiert werden. 

Wie bei eigentlich allen Überwachungskameras mit Stromkabel, empfehle ich auch die 360° Innenkamera von Bosch so zu platzieren, dass diese relativ nahe an einer Steckdose ist. Sonst kann der Einbrecher einfach diese vom Stromnetz trennen.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Software

Die App der Bosch Smart Home Kamera ist relativ einfach aufgebaut und daher auch einfach zu bedienen. Beim Öffnen der App befindet man sich direkt auf der „ Home“ Seite. Hier werden einem sämtliche gekoppelte Bosch Kameras mit dem Bild welches diese aktuell vor der Linse hat angezeigt. Wählt man nun eine davon, dann landet man direkt auf der Übersichtsseite von dieser.

In dieser Ansicht können wir unter anderem die Kamera Aus-/Einschalten, die Live-Ansicht starten oder die letzten Ereignisse welche die Kamera gemeldet hat einsehen. Die Startzeit der Live-Ansicht ist sehr gut und wird nach wenigen Sekunden angezeigt. Sofern eure Internetgeschwindigkeit schnell genug ist, ist das Bild dabei sogar sehr gut.

Ein Klick auf das obere rechte Kamera-Symbol mit dem Zahnrad, befördert einen zu den weiteren Einstellungen. In diesem Untermenü kann man z.B. die Bewegungserkennung aktivieren bzw. deaktivieren, sodass sich die Kamera bei Erkennung einer Bewegung automatisch dreht.Zudem können wir hier noch die WLAN Einstellungen und den Namen der Kamera ändern.

Kommen wir zurück zur Live-Ansicht, hier fehlt mir die Möglichkeit, dass ich ein Live-Video manuell aufzeichnen kann. Zudem ist mir aufgefallen, dass ich die Kamera direkt im Live-Modus z.B. in der Queransicht nicht drehen kann. Dazu musste ich zurück zur Übersichtsseite der Kamera und von da aus durch einen Klick auf das rechte untere Symbol in den Kamera-Schwenkmodus umschalten.Von hier aus kann ich dann die Kamera durch das verschieben des Bildes nach links oder rechts manuell drehen. Dies geschieht nicht sofort sondern ca. 2 Sekunden zeitversetzt.

Gut wiederum finde ich die Möglichkeit, über den verbauten Lautsprecher Kontakt mit der Person in der Nähe der Kamera aufzunehmen. Durch das Mikrofon kann mir die Person sogar antworten. Zudem kann ich die Benachrichtigungsinformationen loben, diese arbeitet sehr schnell. Sobald die Kamera eine Bewegung erkennt, der Strom ausfällt, erhält man eine Nachricht auf dem Smartphone und an die E-mail Adresse die man im Kundenkonto angegeben hat.

Die App ist im großen und ganzen sehr einfach aufgebaut und bietet so ziemlich alle wichtige Funktionen, welche man zur Bedienung bzw. Steuerung der Kamera braucht. Was mir jedoch nicht so gut gefallen hat, war ein Kritikpunkt der Privatsphäre. So  kann man die Kamera zwar per App ausschalten, dabei werden jedoch nur vier Optionen angeboten. Entweder für 3 Stunden, bis Abends um 20 Uhr, bis Morgens um 7 Uhr oder dauerhaft. Bei letzterem schaltet sich diese erst wieder an, wenn man sie manuell in der App aktiviert.

Eine Möglichkeit einzustellen, dass die Kamera z.B. nur am Morgen wenn ich aus dem Haus gehe, bis zu dem Zeitpunkt an dem ich wieder nach Hause komme Videomaterial aufzeichnet gibt es leider nicht. Ich kann zwar festlegen, das die Kamera nach einem  Zeitplan aufnimmt, jedoch bleibt die Kamera ausgefahren und somit hab ich keine Sicherheit das diese abgeschaltet ist und weitere Aufnahmen tätigt. Wiederum ist es möglich, durch Tippen auf den Kamerakopf die Linse einzufahren, aber das könnte auch automatisch gehen. 

Zudem ist mir aufgefallen, dass ich die micro-SD Karte nicht am PC und Mac Auslesen kann. Auch wie voll der Speicher auf dieser ist kann ich selbst über die App nicht einsehen. Im großen und ganzen ist die App echt Klasse, die Kritikpunkte die ich habe sind keine kritischen Punkte die es unmöglich machen die App vernünftig zu nutzen. Es sind vielmehr Verbesserungsvorschläge die man vielleicht mit einem Update hinzufügen könnte um die Bedienung nochmals etwas zu vereinfachen.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Bild-/Videoqualität

Die Bildqualität der integrierten HD-Kamera (1080p) ist sehr gut, die hohe Auflösung lässt ein näheres Hineinzoomen in das aufgenommene Video problemlos zu. Die Linse besitzt einen 120° Blickwinkel, sodass dies schon einen relativ großen Bereich abdeckt. Vergessen darf man natürlich nicht das die Kamera dank dem Motor gedreht werden kann. 

Die Bosch Smart Home 360° Innenkamera besitzt wie bereits erwähnt drei Bewegungssensoren, welche in zwei Empfindlichkeitsstufen (Niedrig bzw. Hoch) eingestellt werden können. Sobald die Kamera eine Bewegung registriert, dreht sich diese, sofern in der App zugelassen in diesen Bereich und startet eine Aufnahme. Automatisch erhaltet ihr auch eine Benachrichtigung das die Kamera eine Bewegung registriert hat.

Für Aufnahmen im dunklen, besitzt die Bosch 360° Innenkamera IR LED´s. Diese sorgen dafür das man auch bei Dunkelheit viel auf dem Video erkennt.

Hier kommt auch der Name zustande, denn die Kamera erkennt quasi alles um sich herum, also quasi in 360°. Sobald eine Bewegung erkannt wurde, schwenkt diese automatisch in diesen Bereich. Dies finde ich wirklich sehr gut, denn oft hat eine Kamera zwar einen relativ weiten Blickwinkel, bewegt sich aber etwas hinter diese, dann kann sie dies nicht aufnehmen, da sie sich nicht drehen kann.

So praktisch das mit der drehbaren Kameralinse durch Hilfe des Motors auch sein mag, hat dies auch ein Nachteil. Der Motor ist deutlich hörbar, nicht nur auf den Aufnahmen, sondern auch im Haus in dem die Kamera steht, nimmt man diese auf wenige Meter Entfernung wahr.

Die Aufnahmen welche die Bosch 360° Innenkamera aufzeichnet werden wie bereits Anfangs erwähnt auf der eingesetzten micro-SD Speicherkarte, sowie auf eine von Bosch gratis bereitgestellten Cloud Speicher gesichert. Gratis ist echt erwähnenswert, die meisten anderen Anbieter verlangen monatliche Gebühren für eine Speicherung der Daten in der Cloud. Bevor die Aufzeichnungen auf diese übertragen werden, speichert die Kamera alles zuerst auf die Micro-SD Karte. 

Nicht jeder ist Freund der Cloud, schließlich weiß man selbst nicht, was mit den Daten, die auf irgendeinem Server auf der Welt abgespeichert sind passiert. Die Cloud hat auch Vorteile, sollte ein Einbrecher direkt die Kamera entdecken diese eventuell ausstecken, ist dies bereits zu spät, denn die Aufnahmen sind meistens schon auf der Cloud gesichert. Die Betonung liegt auf meistens. Wie schnell die Aufzeichnung in der Cloud gespeichert wird, hängt von der Geschwindigkeit eures Internets ab. Habt ihr eine relativ langsame Internetverbindung dauert es eben etwas länger und der Einbrecher könnte die Speicherkarte schnell genug entfernen, bevor die Daten in der Cloud abgesichert sind. Leider ist eine reine Speicherung ohne Cloud, also nur auf der Speicherkarte nicht möglich. Daher ist die Kamera für Feinde einer Cloud definitiv nicht geeignet. 

(Bild-/ Videoqualität: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die technischen Daten entsprechen der Realität. Bosch wirbt seine 360° Innenkamera mit dem Satz „ Sieht alles – und achtet Ihre Privatsphäre“. Dem kann ich auch so ziemlich zustimmen, die Kamera erkennt im 360° Winkel Bewegungen um sich herum und dreht sich automatisch in diese Richtung. Zudem kann sie durch Tippen mit dem Finger auf die Oberfläche automatisch deaktiviert werden. Leider vermisse ich eine Funktion dies automatisch in der App einzustellen, sodass die Kamera beim deaktivieren der Aufzeichnung selbstständig einfährt. Nur so kann man sich sicher sein, dass die Kamera nicht aufzeichnet, wenn mann dies nicht möchte.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 249 € ist die Bosch 360° Innenkamera für diejenigen empfehlenswert, die auf der Suche nach einer Full-HD-Überwachungskamera mit einem 360° Umblick sind. Leider gibt es einige Kritikpunkte wie z.B. der etwas zu laute Motor und die fehlende Möglichkeit die Aufzeichnungen nur auf die SD-Karte abzuspeichern. Somit ist die Kamera für alle ungeeignet, welche auf eine Cloud verzichten möchten. Wer über diese Kritikpunkte und den Cloud-Zwang hinwegsehen kann, erhält eine Überwachungskamera die eine sehr gute Bildqualität inkl. Nachtsicht-Modus liefert. Automatisch in die Richtung dreht, wo sie eine Bewegung registriert hat und über diese sofort auf dem Smartphone Informiert. 

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen