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Autor: Tobias

RICOH THETA V

Das Unternehmen RICOH wurde 1936 in Tokio gegründet und hieß damals noch Riken Kankoshi Co.,Ltd. Es vertrieb zu der Zeit lichtempfindliches Papier. Bereits zwei Jahre später begann der Hersteller Kameras zu produzieren. Sehr bekannt wurde die zweiäugige Ricohflex II, welche in den 1950er Jahre zu den beliebtesten 6x6cm Kameras gehörte.

1955 folgte dann der Einstieg in die Büromaschinenindustrie. Als Meilenstein galt auch das Gerät „Ricopy DT1200“, diese wurde im Jahr 1975 zur meistverkauften Kopiermaschine. 1978 wurde in Frankfurt die Tochtergesellschaft Ricoh Deutschland GmbH gegründet. Im Oktober 2011 übernahm Ricoh die Fotosparte der Marke Pentax, welche damals Teil der Hoya-Gruppe war.

Bereits am 5.September 2013 präsentierte Ricoh mit der RICOH THETA die erste vollsphärische Kamera (360° Kamera). Diese war vom Design der Kamera die wir heute testen sehr ähnlich. Es handelt sich bei unserem Testprodukt um die neueste RICOH THETA V die nun 6.Version der 360-Grad-Kamera. Das Hauptfeature ist, dass diese erstmals in 4K mit 30Hz Videos aufnehmen kann und zudem 4K-Live-Streaming unterstützt. Doch wie schneidet die neue Ricoh Theta V im Test ab? Das erfahrt ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die graue Verpackung der Theta V ist sehr schlicht gehalten. Auf der Oberseite der Verpackung ist die Vorderseite das Gerätes mit weißen Umrissen in Originalgröße skizziert. Auf der vorderen Stirnseite, sowie auf der linken und rechten Seite, sehen wir nur den Namen des Herstellers, sowie die Aufschrift THETA. An der oberen Stirnseite ist ein Aufkleber angebracht, welcher über die Seriennummer, die Farbe und den Namen der Kamera informiert.  Die Unterseite zeigt uns leider keine Informationen über das Produkt sondern nur einige Zeichen und den Namen des Unternehmens. 

Öffnen wir die Verpackung, dann finden wir darunter direkt die RICOH THETA V sicher in einer Polsterfolie verpackt. Entnehmen wir diese mit dem Einsatz, in dem sie sich befindet, dann finden wird darunter noch eine Anleitung, das Garantieheft, eine Aufbewahrungstasche und ein USB-Ladekabel um z.B. den internen Akku aufzuladen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das Design der RICOH THETA V ist wie bereits erwähnt ziemlich gleich wie das ihrer Vorgänger. Gegenüber diesen erkennt man lediglich an der Farbe einen Unterschied. Die RICOH THEAT V wird ausschließlich in der Farbe Metallgrau angeboten. Diese Farbe passt super zu den dezent blau beleuchteten Symbolen am Gehäuse. 

Die Kamera selbst ist gerade mal 130,6mm hoch, 45,2mm breit und 22,9mm tief und lässt sich damit sehr gut in die mitgelieferte Aufbewahrungstasche verstauen. Zudem braucht sie sehr wenig Platz in einer Tasche bzw. in einem Rucksack. 

Sowohl die Vorder- als auch die Rückseite der RICOH THETA V sehen sich ziemlich ähnlich. Dies ist bei einer 360° Kamera, welche mit jeweils einer Linse an der Vorder- und Rückseite ausgestattet ist eigentlich immer der Fall. Die Unterschiede liegen nur an dem Auslöse-Knopf und den Logos im unteren Bereich. Auf der Seite mit dem Auslöser steht „RICOH“ und auf der anderen Seite THETA. An diesen beiden Seiten ist zudem noch jeweils ein Mikrofon untergebracht.

An der linken Seite befindet sich in der Mitte ein Lautsprecher. Schauen wir uns die obere Stirnseite an, dann sehen wir auch hier zwei Mikrofone. Betrachten wir die rechte Seite, dann befindet sich ungefähr auf der Höhe zwischen Kamera-Linse und Mikrofon der Ein-/ Ausschaltknopf. In diesem ist auch die Betriebsleuchte untergebracht. Durch blaues Leuchten informiert diese, dass die Kamera eingeschaltet ist und durch aufblinken, dass der Akku bald wieder aufgeladen werden sollte. Direkt darunter befindet sich die Wireless-Taste, mit dieser aktiviert man das WiFi der THETA V.  Zu guter letzt befindet sich hier als dritte Taste noch die Modus-Taste, mit der man z.B. den Video- oder den Foto-Modus wählen kann.

An der Unterseite ist direkt in der Mitte ein Stativgewinde untergebracht. Hier finden wir noch einen Mikrofonanschluss um z.B. das separat erhältliche 3D-Mikrofon TA-1 anzuschließen und einen USB-Anschluss um den Akku aufzuladen.

Ein Display an der THETA V gibt es nicht, dafür verfügt sie jedoch über dezent blau beleuchtete Symbole, welche durch das Gehäuse leuchten und über den gewählten Modus informieren. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung der RICOH THETA V gibt es nichts zu beanstanden. Das Gehäuse ist zwar nur aus Kunststoff gefertigt, dennoch wirkt es von der Verarbeitung sehr hochwertig. Jedoch wäre meiner Meinung nach ein Aluminium Gehäuse bei dem Preis angebracht gewesen.

Wie bereits erwähnt gibt es dennoch keine Mängel, selbst beim festeren zusammendrücken mit der Hand macht diese einen sehr robusten Eindruck.

Mit dem Druckpunkt aller Knöpfe bin ich sehr zufrieden. 

Die im Lieferumfang mitgelieferte Aufbewahrungstasche empfehle ich bei Transport zu benutzen. Diese schützt die Kamera-Linsen vor Kratzern und Beschädigungen. Mit einem Gewicht von 121 Gramm ist die THETA V ein echtes Leichtgewicht.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Bildsensor1/2,3 CMOS (Ca. 12,0 Megapixel insgesamt) x 2
Standbild- Auflösung5376 x 2688
Objektiv-Blendef/2,0
Gegenstandweiteca. 10 cm – ∞ (von der Vorderseite des Objektivs)
Interner Speicherca. 19GB (nicht erweiterbar)
Akkukapazitätca. 4.800 Fotos; Bei 4K-Videoaufnahme knapp 40 Minuten und bei 2K 130 Minuten
BilddateiformatStandbild: JPEG (Exif-Ver. 2.3). Video: MP4 (Video: MPEG-4 AVC/H.264/ H.265, Audio: AAC-LC (mono + Lineares PCM (4-kanaliges räumliches Audio)
AnschlüsseMicro-USB: USB 2.0; Mikrofonanschluss
AkkuNicht austauschbar
Abmessungen (LxBxT)130,6mm x 45,2 mm x 22,9 mm
Gewicht121 Gramm
Technische Daten der RICOH THETA V

Funktion

Mit der RICOH THETA V können sowohl 360° Bilder und Videos aufgenommen werden, aber auch Zeitrafferaufnahmen sind damit kein Problem. Jedoch sind Zeitrafferaufnahmen und manuelle Einstellungen der Aufnahmen nur über die kostenlose Theta App (erhältlich für Android und iOS) möglich. Auf die App gehe ich unter dem Punkt „App“ genauer ein.

Bei der RICOH THETA V habt ihr die Möglichkeit diese über die App, oder einfach direkt über die Kamera zu bedienen. Für die meisten Aufnahmen befinden sich alle Knöpfe die ihr dazu braucht am Gerät selbst. Wie bereits erwähnt, könnt ihr zwischen einer Foto- oder Videoaufnahme einfach über die seitliche Mode-Taste wechseln. Dank den auf der Vorderseite beleuchteten Symbolen wisst ihr sofort, ob ihr nun im Foto-oder im Video-Modus seid. Des weiteren informiert euch die Kamera durch ein akustisches Signal über eine erfolgreiche Aufnahme. 

App

Wie bereits erwähnt braucht ihr um den vollen Funktionsumfang der RICOH THETA V zu erhalten die „THETA“ App. 

In der THETA-App findet man sich nach kurzer Eingewöhnungsphase sehr schnell zurecht. Die App ist in fünf Hauptbereiche unterteilt – den Gerätebilder-Bereich, hier sind sämtliche Aufnahmen die ihr mit der RICOH THETA V gemacht habt und bereits auf dem internen Speicher eures Smartphone übertragen wurden zu sehen. Zudem gibt es noch den Bereich Kamerabilder. Hier findet ihr alle Bilder, die auf dem internen Speicher der THETA V abgespeichert sind.

Direkt in der Mitte befindet sich der Bereich Aufnahmen. In diesem könnt ihr schnell zwischen dem Foto-, Video- und Live-Modus wechseln. Im Aufnahme-Modus direkt gibt es auch einige Einstellungen. Hier kann man unter anderem die Belichtungskorrektur, den ISO-Wert, die Verschluss-Geschwindigkeit und den Weißabgleich verändern. Es können aber auch eine Rauschreduzierung oder die HDR-Funktion zugeschaltet werden. Das Auslösen der Kamera über die App, erfolgt wie beim iPhone selbst mittels virtuellem Button. Wie bereits erwähnt, kann man die 360° Kamera auch ohne Smartphone verwenden. In diesem Fall erfolgt das Auslösen über den Auslöser-Knopf an der Vorderseite.

In dem THETA360 Bereich könnt ihr Bilder und Videos die andere User einer THETA Kamera aufgenommen und in der App geteilt haben betrachten. Zu Schluss könnt ihr in dem Bereich Einstellungen, unter anderem die aktuelle Software-Version eurer Kamera, die aktuell App-Version und das Benutzerhandbuch einsehen.

Sämtliche 360° Aufnahmen können über die App betrachtet werden. Sobald man ein Bild aufgenommen hat dauert es wenige Sekunden, bis dieses in der App angezeigt wird. Kurz darauf kann man dieses auswählen und auf dem Smartphone anschauen. Zum Betrachten der Aufnahme kann man sich nun in die gewünschte Richtung mit dem Finger streichen oder über den Bewegungssensor innerhalb des Bildes oder Videos umsehen. Eine VR-Ansicht ist zudem möglich, somit kann man die gemachte Bilder oder Videos mit einer VR-Brille ansehen. 

Die Software der Kamera kann aktuell leider nur über die Android-App aktualisiert werden. Nutzer eines iPhones, müssen die Kamera per Software am Mac oder PC updaten. 

In meinem Test ist mir aufgefallen, dass eine Verbindung nur über Bluetooth nicht möglich ist. Man benötigt immer eine WLAN-Verbindung. Erst dann kann ich mein Smartphone und die THETA V per Bluetooth koppeln. Trenne  ich die WLAN-Verbindung, bricht somit auch die Bluetooth Verbindung ab. Ich denke aber, dass dies durch ein Softwareupdate behoben werden kann.

(Funktion: 4 von 5 Punkten)

Technik

Damit die RICOH THETA V, wie der Name schon sagt, ein 360° Bild bzw. Video aufnehmen kann, setzt das Unternehmen auf die Zwei-Linsen-Konstruktion. Bei dieser sind die Kameralinsen jeweils Rücken an Rücken in einem handlichen Gehäuse untergebracht. Die Kamera nimmt Standbilder mit einer Auflösung von 5376 x 2688 Pixeln und Videos mit bis zu 3840 x 1920 30fps Bildpunkten auf.

Zur Größe des Akkus hat Ricoh keine Angaben gemacht. Das Unternehmen gibt eine Aufnahmezeit von bis zu ca. 80 Minuten Videoaufnahme und ungefähr 300 Fotos an. In meinen Test kam ich insgesamt auf etwas weniger. Dennoch sollte die Aufnahmezeit die damit möglich ist für die meisten ausreichen. Falls der Akku dennoch mal schlappmachen sollte, dann kann dieser ganz einfach unterwegs über eine Powerbank aufgeladen werden. 

Die maximale Aufnahmelänge der Videos ist allerdings von Werk aus auf 5 Minuten eingestellt. Diese kann man aber selber in den App-Einstellungen auf bis zu 25 Minuten erhöhen.

Die Kamera selbst verfügt über einen internen Speicher von 19 GB. Dieser reicht für eine größere Menge an Bilder und Videos aus. Jedoch besitzen 4K-Aufnahmen eine relativ große Datenmenge, wodurch der Speicher gerade durch viele Video-Aufnahmen schnell voll wird.

Ein zusätzlicher micro-SD Karten-Slot gibt es nicht. Dafür können die gemachten Aufnahmen ganz einfach von der Kamera auf das Smartphone übertragen werden. Voraussetzung ist jedoch genug freier Speicherplatz. Wie bereits anfangs erwähnt, verfügt die RICOH THETA V über insgesamt vier Mikrofone, dadurch wird der Ton sehr gut aufgenommen.

Leider ist die THETA V nicht Spritzwassergeschützt, doch mit dem separat erhältlichen Unterwassergehäuse können auch 360° Aufnahmen unter Wasser aufgenommen werden. Für dieses werden jedoch knapp 190€ fällig.

(Technik: 4,5 von 5 Punkten)

Bild-/ Videoqualität

Die Bildqualität der RICOH THETA V ist sehr gut. Da die 360° Aufnahmen durch zwei Linsen erfolgen, nimmt jede davon in einem größeren Blickwinkel ihr Bild auf und somit leicht überlappen. Dies kommt dem späteren Zusammensetzen der beiden Bilder zugute. In den Bilder-Aufnahmen erkennt man keinen Versatz. Jedoch ist dies bei Videos nicht der Fall, denn hier bemerkt man an dem Bereich, an dem sich die Linsen überlappen leichte Bildfehler. Dies sieht man sehr gut in dem kurzem Testvideo bei dem ich während dem Filmen laufe. Zudem befindet sich nich im Zentrum des Bildes, in dem sich die Kamera befindet, logischerweise ein Versatz. Diesen Punkt kann man bei Bedarf mit einem Logo als Überblendung versehen.

Fotos nimmt die THETA V mit ca. 12 Megapixel (x2) auf. Da auch die RICOH THETA V wie die meisten 360° Kameras einen relativ kleinen Sensor besitzt, dürft ihr dabei keine allzu großen Wunder erwarten. Dennoch muss ich erwähnen, dass die Aufnahmen auch bei einem größeren Monitor betrachtet einen guten Eindruck machen. Die Schärfe geht hier weitestgehend in Ordnung. Wer jedoch in das aufgenommene Bild zoomen möchte merkt schnell, dass das Bild dann unscharf wird.

Aufgrund des 360-Grad Format müsst ihr jedoch beachten, dass die Bilder weit ausgedehnt werden. Doch das gute an 360° Videos ist, dass man beim Filmen nicht so sehr auf eine perfekte Ausrichtung achten muss, denn bei den Videos und Bildern, kann im Nachhinein per Touch in jede beliebige Richtung geschwenkt werden. 

Wer einen Fernseher besitzt, der Miracast unterstützt, kann die RICOH THETA V durch längeres drücken der Mode-Taste mit diesem koppeln. Damit könnt ihr sämtliche Aufnahmen auf eurem TV anschauen. Die THETA V fungiert dabei als Fernbedienung.

(Bild- und Videoqualität: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die technischen Daten entsprechen der Realität. Die Aussage des Unternehmens „Realitätstreu mit 360°“ trifft vollkommen zu. Die Aufnahmen der THETA V sind bei guten Lichtverhältnissen, vor allem wenn man ihre kleine Größe beachtet sehr gut. Leider werden die Bilder beim zoomen in weiter entfernte Objekte unscharf.  Für besondere Momente die man festhalten möchte als wäre man hautnah dabei, reicht die Bildqualität auf jeden Fall aus. 

Preis/Leistung

Der Preis der RICOH THETA V liegt derzeit bei knapp 400€ (in D/A). Dies ist ein relativ hoher Preis, wenn man aber bedenkt, dass gerade die neue GOPRO Fusion fast das doppelte kostet, ist dies noch ein relativ angenehmer Preis. 360° Aufnahmen sind etwas schönes, ob es sich jedoch für einen selbst lohnt, solch eine Kamera zu kaufen, muss jeder selbst entscheiden. Im großen und ganzen reichen die Aufnahmen für Schnapsschüsse wirklich absolut aus. Bilder wie sie z.B. mit einer teuren Spiegelreflex-Kamera möglich sind, gelingen hier logischerweise nicht, was ja auch an dem deutlich kleineren Bild-Sensor liegt. Wer auf der Suche nach einer 360° Kamera ist, dem kann ich die RICOH Theta V empfehlen, denn der Preis und die Funktionen die man dafür geboten bekommt sind ganz gut.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Motorola Moto Z2 Force Edition

Motorola Mobility wurde 2011, gegründet. Das Unternehmen, dessen Firmensitz sich in Illinois in den USA befindet entstand nach der Aufspaltung der Motorola Inc. welche bereits 1928 gegründet wurde. Das Unternehmen fertigte bis dahin Handys, Modems und Set-Top-Boxen. 

Im Jahr 2012 kaufte Google Motorola Mobility für 12,5 Milliarden US-Dollar. Doch bereits ein Jahr später wurde der Bereich Motorola Home, in dem Modems und Set-Top-Boxen gefertigt wurden, verkauft. Fortan fertigte Motorola Mobile nur noch Handys.

Im Jahr 2014 gab Google bekannt, dass man Motorola Mobility für knapp 3 Milliarden Euro an den chinesischen PC-Hersteller Lenovo verkauft hat. Jedoch blieben sämtliche Patente des Unternehmen Motorola in den Händen von Google.

Die moto Smartphones werden mittlerweile ausschließlich unter der Marke Motorola vermarktet. Daher lautet die korrekte Bezeichnung Motorola moto Z2 Force Edition. Motorola (Hersteller) moto (Marke) z2 Force Edition (Modell). Dasselbe gilt auch für sämtliche anderen Smartphones wie z.B. dem Motorola moto x4, Motorola moto g5s, Motorola moto C.

Mit dem Smartphone Moto Z2 Force bringt der Hersteller sein neustes Flagschiff-Smartphone auf den Markt. Dieses kommt als Besonderheit mit einem bruchfesten Display daher. Zudem kann man sogenannte Moto-Mods kaufen, mit denen man verschiedene Funktionen erweitern kann. Das ganze klingt nicht schlecht, doch wie schlägt sich das Smartphone im Test? 

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Moto Z2 Force ist sehr schlicht gehalten. Auf der oberen Seite der komplett in rot gehaltenen Verpackung ist das M-Logo, sowie der Name des Gerätes in Silber aufgedruckt. Zudem sieht man, dass dieses mit den Moto-Mods kompatible ist. Bei den wenigen Informationen auf der Rückseite handelt es sich nicht großartig um das eigentliche Produkt, sondern vielmehr über den Hersteller. 

Auf der unteren Seite befindet sich ein großer Aufkleber, der unter anderem über die IMEI-Nummer, P/N-Nummer, Modellbezeichnung, Speichergröße, sowie die Farbe des Moto Z2 Force informiert. Auf der rechten Seite ist erneut der Name „moto Z2 FORCE“ in Silber aufgedruckt. Auf der oberen Stirnseite ist die Oberfläche der Verpackung schräg gestreift. Zudem befindet sich hier ein Klebestreifen mit einem M-Logo, welcher als Siegel dient.

Bei der Verpackung handelt es sich um eine Schiebebox. Nach dem Öffnen der Verpackung kommt direkt das Moto Z2 Force-Smartphone in der üblichen Schutzfolie zum Vorschein. Am unteren Bereich befindet sich eine Lasche, womit sich das Moto Z2 Force sehr leicht aus der Verpackung entnähmen lässt. Das restliche Zubehör verbirgt sich unter dem Gerät. Beim Lieferumfang gibt es wenig Überraschungen, es ist im wesentlichen alles dabei, was man für den täglichen Smartphone-Einsatz benötigt. Ladekabel, Netzteil, SIM-Tool und die üblichen Beschreibungen. Da das Moto Z2 Force ohne Klinke-Buchse ausgestattet ist, befinden sich keine Kopfhörer im Lieferumfang. Dafür aber ein Klinke auf USB-C Adapter. Das erwähnte Sim-Tool und die Beschreibungen befinden sich in einer roten Faltschachtel, auf der das Smartphone aufliegt. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Betrachten wir die Front des Moto Z2 Force, wird sofort klar, dass man hier nicht dem Trend des randlosen Displays folgt. Es besitzt ein 5,5 Zoll großes Display mit einem 16:9 Formfaktor. Die große Besonderheit mit dem das Moto Z2 Force auch extra angepriesen wird, ist der Schutz des Displays. Dieses soll laut den Angaben des Herstellers nicht brechen oder springen wenn es z.B. auf den Boden fällt. Diesen Schutz, der von Motorola bzw. Lenovo Shatterschield genant wird, besteht aus einer speziellen Folie, die übrigens austauschbar ist. Auf diese Folie gehe ich später noch einmal genauer ein. 

Da beim Moto Z2 Force das Display 5,5 Zoll groß ist, aber die Display-Ränder relativ dick sind, ist das Smartphone deutlich größer als Smartphones mit einem gleich großen Display im 18:9 Formfaktor. Die Maße betragen 155,8 × 76 × 5,99 Millimeter (LxBxH) und daher ist es nicht wirklich kompakt.

Da es sich bei dem Moto Z2 Force um ein Moto-Mods kompatibles Smartphone handelt, ähnelt die Rückseite sehr den restlichen Moto Geräten. Hier befindet sich im unteren Bereich der Magnetanschluss, welcher das jeweilige Mod sicher hält. Über die Pins um den Anschluss werden die jeweiligen Mods mit Strom versorgt. Das Gehäuse besteht komplett aus Aluminium. Am Rahmen hat dieses eine glatte und auf der Rückseite eine gebürstete Oberfläche. Erhältlich ist das Moto Z2 Force bisher nur in der Farbe Schwarz, ob später noch weitere Farben folgen, ist noch nicht bekannt. Das 5,5 Zoll große Smartphone bringt 143 Gramm auf die Waage. Leider liegt es nicht so gut in den Händen wie ich es von einigen anderen Smartphones kenne. Dies liegt daran, dass sowohl die Front, als auch die Rückseite, nicht am Rand abgerundet sind. Zudem ist es ohne Moto-Mod mit knapp 6 mm einfach sehr dünn. Für mich persönlich ist es sogar das dünnste Smartphone, welches ich bisher in meinen Händen gehalten habe.

Kommen wir zu den Bedienelementen. Angefangen bei der rechten Seite des Smartphone, hier finden wir die Lautstärke-Tasten und direkt darunter den Ein-/Ausschaltknopf. Dieser besitzt eine geriffelte Oberfläche und ist dadurch sehr gut von den gleich großen glatten Lautstärke-Tasten zu unterscheiden. Den SIM- und MicroSD-Slot finden wir auf der oberen rechten Seite. Beide Fächer sind mittlerweile wie bei den meisten Android Smartphones zum Standard geworden und in einem kombiniert. So können auch bei Moto Z2 Force entweder zwei oder eine Sim-Karten und eine Micro-SD-Speicherkarte eingelegt werden. Ein Fingerabdrucksensor befindet sich direkt im Homebutton auf der Vorderseite integriert.

Auf der Rückseite befindet sich ein sehr markantes rundes Plateau. Dieses steht 2mm von der Rückseite hervor. In diesem sind die Dual-Kameralinsen nebeneinander, ein Dual-LED Blitz unten und ein Laser-Autofokus untergebracht. Die Frontkamera befindet sich links neben der Ohrmuschel und auf der rechten Seite gibt es sogar einen Dual-LED Blitz. Als Lautsprecher dient übrigens nur die Ohrmuschel, einen weiteren Lautsprecher gibt es nicht. Zu guter letzt befindet sich an der Unterseite jeweils vorne und direkt auf der Rückseite noch ein Mikrofon und einen USB-C Anschluss. Das Design des Moto Z2 Force ist Geschmacksache, ohne das mitgelieferte Kevlar Shell gefällt es mir nicht so gut, da die Kamera einfach zu weit hervorsteht. Bringe ich das Kevlar Shell an, ist die Rückseite bündig und ich muss sagen dann gefällt es mir persönlich wesentlich besser. 

(Design: 3 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Sobald man des Moto Z2 Force anschaltet, fällt einem direkt der relativ dicke Rand am oberen und vor allem an dem unteren Rand auf. Durch das große 5,5 Zoll Display und die breiten Ränder ist das Smartphone relativ groß und somit weniger für kleine Hände geeignet. Selbst mit meinen relativ großen Händen habe ich Probleme die obere linke Ecke des Displays mit nur einer Hand zu erreichen. Daher ist die Einhand-Bedienung nicht wirklich möglich.

Das Moto Z2 Force besitzt lediglich eine wasserabweisende Nanobeschichtung. Daher verträgt es nur Tropfwasser, mit ihm ins Wasser gehen, solltet ihr definitiv nicht. Dafür erhaltet ihr ein bruchsicheres Display. Wie bereits erwähnt kommt dafür eine austauschbare Folie zum Einsatz. Diese befindet sich wiederum auf einer Kunststoffschicht, direkt darunter zwei Touchscreen-Folien. 

Es gibt jedoch zwei Nachteile an dieser Folie. Zum einen ist diese, damit sie beim Aufprall nicht zerbricht, deutlich weicher als das Display-Glas vielen anderen Smartphones. Aus diesem Grund verkratzt die Folie wesentlich schneller als ein Display welches z.B. mit Gorilla Glas geschützt ist. Dazu reicht es schon leicht z.B. mit einem Schlüssel darauf zu klopfen. Zudem ähnelt die Folie von der Dicke her, sehr an eine Panzerglasfolie, nur ist diese wesentlich scharfkantiger. Fährt man mit dem Finger z.B am Displayrand oder zwischen dem Fingerabdrucksensor entlang, bemerkt man diese deutlich.

Bis auf die erwähnten Punkte mit der Folie und die hervorstehende Kamera auf der Rückseite, bin ich mit der Verarbeitung ansonsten zufrieden.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display5,5 Zoll (16:9 Format) 2560 x 1440 Pixel, Pixeldichte beträgt 535 ppi
CPUQualcomm Snapdragon 835 8x 2,35 GHz und Adreno 540 GPU
RAM6 GB RAM
Speicher64 GB (mit microSD bis zu 2 Terrabyte erweiterbar)
BetriebssystemAndroid 7.1.1 „Nougat“ / seit Anfang Februar Android 8.0 „Oreo“ erhältlich
Haupt-KameraDual-Kamera mit jeweils 12MP f/2.0 Blende, Dual-LED Blitz Laser-Autofokus
Front-Kamera5MP f/2.2 Blende mit Dual-LED Blitz
AnschlüsseUSB-C Anschluss
Akku2730 mAh nicht austauschbar
KonnektivitätWi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac 2,4 GHz + 5 GHz mit MIMO. Mobilfunknetz bis 4G, Wi-Fi Direct, Bluetooth 4.2 (nach Android 8.0 Update Bluetooth 5) und GPS, A-GPS, GLONASS, Beidou
Abmessungen (LxBxH)155,8 mm x 76 mm x 5,99 mm
Gewicht143 Gramm
Technische Daten des Moto Z2 Force

Performance

Zum Einsatz kommt ein Snapdragon 835 Prozessor von Qualcomm. Dabei handelt es sich um einen acht Kern Prozessor, bei dem jeder Kern mit jeweils bis zu 2,35 GHz getastet wird. Unterstützt wird dieser von einem Adreno 540 GPU und stolzen 6 Gigabyte RAM. Der fest verbaute interne Flash-Speicher dürfte für die meisten Menschen mit 64 Gigabyte ausreichend sein. Bei Bedarf kann dieser aber jederzeit mit einer mircoSD-Speicherkarte um bis zu 2 Terabyte erweitert werden. Als Betriebssystem ist Android 7.1.1 vorinstalliert. Ein Update für Android 8.0 Oreo steht inzwischen auch zur Verfügung.

Im Alltag reicht die Leistung der verbauten Hardware den meisten von euch aus. Dank dem guten Prozessor und der Entscheidung dem Moto Z2 Force gleich 6GB RAM zu spendieren, machen auch anspruchsvolle Apps keine Probleme. Das ganze System läuft flüssig und ohne Aussetzer.

Wer von euch sowieso nur WhatsApp Nachrichten schreibt, hin und wieder mal eine Mail verfasst ,oder wie die meisten im Internet surft braucht sich bei der Hardware sowieso keine Sorgen machen. Der Prozessor und Co. könnten viel mehr, als ihr es mit dem Moto Z2 aktuell machen könnt. 

Wie schneidet das Moto Z2 Force im Benchmark Test ab? Das haben wir natürlich für euch getestet. Die Benchmarks sagen — 201.382 Punkte bei Antut, bei Geekbench 4 kommt es im Singel-Core Test auf 1920 Punkte und beim Multi-Core-Test auf 6735 Punkte.

(Performance: 4,5 von 5 Punkten)

Display

Das 5,5 Zoll große Quad-HD-Display, kommt wie bereits erwähnt mit einem breiten Rahmen an der Ober- und Unterseite daher. Es handelt sich dabei um ein POLED- Display, welches mit 2560 x 1440 Pixeln auflöst. Die Pixeldichte beträgt somit 535 ppi. In Sachen Farbe, Kontrast und Bildschärfe ist das Panel des Moto Z2 Force hervorragend.

Die maximale Bildschirmhelligkeit geht für den Alltag in Ordnung. Im Outdoor-Einsatz bei direkter Sonneneinstrahlung auf das Display hatte ich jedoch bei maximaler Hintergrundbeleuchtung gelegentlich Probleme, auf dem Display etwas zu erkennen. Die Spiegelungen des Displays halten sich zudem sehr in Grenzen. 

(Display: 4 von 5 Punkten)

Akku

Der fest verbaute Akku hat eine Kapazität von 2.730 mAh. Dies klingt zwar nicht nach besonders viel Leistung, es gibt einige Smartphones die mehr Power haben.

Das Durchhaltevermögen des Akkus kann sich dennoch sehen lassen. Ich konnte das Moto Z2 Force gut einen Tag lang verwenden, bis ich es wieder aufladen musste. In dem Testzeitraum hatte ich teilweise über das mobile Datennetz und Abends über das WLAN im Internet gesurft, einige Videos angeschaut, Nachrichten versendet und gelegentlich telefoniert. Per passenden Moto-Mod kann die Akkulaufzeit übrigens vergrößert werden. Jedoch muss dieses separat für knapp 50€ erworben werden.

Der Grund des relativ kleinen Akkus liegt an dem dünnen Gehäuse. Auch dieses hat seinen Grund, denn wäre das Moto Z2 Force z.B. mit einem deutlich größeren Akku ausgestattet, wäre es vielleicht 9 mm dick. Schließt man nun noch einen dicken Moto-Mod an, wird das Gerät einfach zu dick und total unhandlich.

 Wenn der Akku des Moto Z2 Force zu Neige gehen sollte, dann kann dieser dank der Ladefunktion Quick Charge, schnell wieder aufgeladen werden. Es dauert weniger als 2 Stunden, bis der Akku wieder voll aufgeladen ist.

(Akku: 3,5 von 5 Punkten)

Kamera

Wie bereits erwähnt, gibt es auf der Rückseite eine Dual-Kamera. Beide Sensoren der Dual-Kamera lösen mit 13-Megapixel auf und verfügen über eine Blende von f/2.0. Hierbei handelt es sich nicht etwa um eine Standard-Linse und eine Weitwinkel-Linse, sondern um eine mit einem RGB-und eine mit Schwarzweiß-Sensor. Diese beiden Bilder der Linsen werden dann durch eine Software zu einem Gesamtbild zusammengesetzt. Dies soll für detailreiche Aufnahmen auch bei schlechten Lichtverhältnissen sorgen. Zudem ist das Moto Z2 Force mit einem Laser-Autofokus und Dual-Tone-LED-Blitz ausgestattet.

Von der Kamera des Moto Z2 Force bin ich angesichts des Preises ein wenig enttäuscht. Ich hätte einfach besser Aufnahmen erwartet. Für viele gehen die Bilder, welche das Smartphone macht in Ordnung, aber es gibt einfach einige andere Smartphones die deutlich bessere Bilder machen.

Die Bildschärfe ist im großen und ganzen gut. Jedoch nimmt diese an den Rändern ab. Mit der Farbwiedergabe war ich bei meinen Testaufnahmen wiederum zufrieden. Schwächen zeigt das Moto Z2 sehr deutlich bei schlechteren Lichtverhältnissen. Schuld daran ist die mittlerweile unterdurchschnittliche Blende von f/2.0. Das Rauschen nimmt bei Dämmerung deutlich zu. 

Es gibt zwar eine Moto-Mod mit dem Namen „True Zoom“ welches mit einem größeren Blitz und einem echten Zoom ausgestattet ist. Dieses hat aber mit 300€ einen stolzen Preis und man landet zusammen mit dem Moto Z2 Force schon bei rund 1100 €. 

Das Moto Z2 Force beherrscht auch Fotos mit Tiefeneffekt (Bokeh), wie man es von Spiegelreflexkameras kennt. Dabei musste ich im Test jedoch feststellen, dass hierbei Konturen nicht immer 100% erkannt werden. Somit ist oft der Rand des Objektes im Vordergrund unscharf dargestellt.

An der 5 Megapixel-Kamera auf der Front mit einer Blende von f/2.2 gibt es als positives zu erwähnen, dass diese dank dem extra Dual-Blitz auch bei Dunkelheit gute Bilder macht. Einige Hersteller greifen hier zu dem Trick das Display aufzuhellen. Der Blitz am Moto Z2 Force ist aber um einiges heller. Die Bildqualität der Frontkamera ist nicht schlecht, wiederum auch nichts besonderes. Hier gibt es bessere Smartphones, aber die kosten etwas mehr. 

Videos können mit dem Moto Z2 Force mit maximal 4K und 30 fps aufgenommen werden. Bei Full-HD (1080p) sind es 60 fps und bei 720p immerhin 120 fps. Das reicht für den Großteil aus, doch wer sehr viel Bilder macht und auf eine gute Bildqualität Wert legt, sollte zu einem anderen Smartphone greifen.

(Kamera: 3,5 von 5 Punkten)

 Software

Das Moto Z2 Force kommt mit Android 7.1.1 Nougat als Betriebssystem  daher. Ein Update auf Android 8.0 Oreo wird seit A nfang Februar 2018 angeboten. Da es sich bei unserem Gerät jedoch um ein Testgerät handelt, darf ich nicht einfach so die Software Updaten.

Das Moto Z2 Force kommt mit nur wenigen eigenen Moto Apps daher. Es lassen sich teilweise praktische Moto-Gesten aktivieren wie z.B. durch das schütteln des Smartphones geht die Taschenlampe an oder durch zweimaliges drehen des Handgelenkes öffnet automatisch die Kamera App. Erneutes drehen wechselt von der Hauptkamera zur Frontkamera. Es ist auch möglich den Fingerabdrucksensor zur Navigation zu verwenden, aber dies ist teilweise etwas verwirrend und führt immer wieder mal zu Fehleingaben. Googles künstliche Intelligenz „Google Assistent“ ist übrigens ebenfalls mit an Bord.

(Software: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das Moto Z2 Force wird auf der Webseite als Motorolas (Lenovos) innovativstes Smartphone aller Zeit angepriesen. Dem kann ich nur bedingt zustimmen. Das Display mag zwar bruchsicherer als das von anderen Hersteller sein, dafür verkratzt es wesentlich leichter, da es sich hierbei nur um eine spezielle Folie auf einer Kunststoffschicht handelt.

Zudem finde ich das Design ohne die angebrachte Hülle auf der Rückseite nicht so schön. Die 2mm vorstehende Dual-Kamera auf der Rückseite gefällt mir nicht wirklich. 

Dafür ist die Leistung des Moto Z2 Force sehr stark und die Kamera macht bei guten Lichtverhältnissen durchaus gute Bilder. Bei schlechteren enttäuscht diese wiederum.

Das es nur einen Lautsprecher gibt, welcher in der Ohrmuschel integriert ist, erscheint ungewohnt. Aber wenigstens ist dieser nach vorne gerichtet und hat eine gute maximal Lautstärke. Bei hoher Lautstärke klingt dieser wiederum etwas blechern.

Mit der Akkulaufzeit war ich sehr zufrieden, sollte er aber mal doch vor Ende des Tages knapp werden, dann kann er in wenigen Minuten für mehrere Stunden aufgeladen werden.

Preis/Leistung

Der Preis des Moto Z2 Force ist mit 799 EUR (in D/A) nicht gerade niedrig. Es gibt zwar mittlerweile wesentlich teurere Smartphones, aber bei diesen bekommt man auch noch etwas mehr geboten. Wiederum muss sich jeder selbst überlegen wie er das Smartphone im Alltag anwenden möchte. Wer nur für sich selbst Bilder macht, Nachrichten schreibt oder im Internet surft, für den reicht das Moto Z2 Force auf jeden Fall aus. Vor allem mit Spielen und Apps die mehr Power brauchen ist das Moto Z2 nicht überfordert.  

Das Moto Z2 Force ist meiner Meinung nach von der Verarbeitung ein ganz gutes Smartphone. Das Display ist mit 5,5 Zoll ausreichend groß, aber durch die breiten Ränder ist es kaum möglich dieses mit einer Hand zu bedienen und für Frauenhände einfach zu groß.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Neato Botvac D5 Connected

Das Unternehmen Neato Robotics mit Sitz in Kalifornien in den Vereinigten Staaten ist ein Hersteller von Roboter-Staubsauger und seit 2017 ein Tochterunternehmen des Wuppertaler Unternehmen Vorwerk.

Gegründet wurde die Firma 2005 und bereits 2007 brachte das Unternehmen den ersten intelligenten Saugroboter auf den Markt. Bereits seit dem Jahre 2010 arbeitete Neato mit dem Unternehmen Vorwerk zusammen.

Neato ist für wichtige Neuheiten und Technologieinnovationen im Bereich seiner Saugroboter bekannt. So hat das Unternehmen unter anderem den ersten Roboter-Staubsauger in D-Form und mit einer intelligenten Lasernavigation auf den Markt gebracht. Zudem können die Saugroboter mit Alexa, per App und per Smartwatch gesteuert werden.

Mit diesen Funktionen ist auch unser Saugroboter Neato Botvac D5 Connect ausgestattet. Ist die Saugleistung des Saugroboter stark genug und wie gut funktioniert seine Navigation? Dies erfahrt ihr in unserem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Neato Robotics hat sich bereits bei der Verpackung viel Mühe gegeben. 

Auf der Vorderseite wird das Produkt selbst mit Bildaufdruck und dem Satz „ Der intelligente und leistungsstärkste Staubsaugroboter“ präsentiert. Auf der Rückseite sind Bilder und darunter Beschreibungen zu sehen, welche die Besonderheiten des Neato Botvac D5 Connected zeigen. Darunter zählen z.B. SpinFlow-Kraftreinigung, LaserSmart Navigation, Steuerung über das Smartphone usw. Diese sind übrigens  in verschiedenen Sprachen aufgelistet.

Auf der rechten- und oberen Seite ist noch einmal der Saugroboter samt Name zu sehen. Die linke Seite zeigt uns erneut einige der wichtigsten Funktionen des Neato D5. Zu guter letzt sehen wir noch den Lieferumfang und einige Information zum Hersteller auf der Unterseite der Verpackung.

Öffnen wir die Verpackung, dann sehen wir sofort, dass alles sehr sicher verpackt ist. Dies ist bei so einem teuren Gerät auch sehr wichtig.

Direkt als erstes sehen wir zwei Beschreibungen, einmal die mit der „START HERE“ Aufschrift und eine normale Bedienungsanleitung. Diese ist sowohl für den Neato Botvac D3 Connected als auch für den D5 Connected.

Im linken Bereich befindet sich ein extra Karton. Darin befinden sich: die Aufladestation, drei Leistungsfilter, Netzkabel (EU-Stecker und die britische Version der BS 1363 Stecker), ein magnetischer Begrenzungsstreifen (knapp 2 Meter lang), eine Kombibürste zur besseren Reinigung und ein kleiner USB auf Micro-USB Adapter.

Außerdem befindet sich noch im rechten oberen Bereich gut geschützt der Neato Botvac D5 Connected. Übrigens steht auf der Verpackung als Lieferumfang vier Leistungsfilter, doch wer oben genau mitgelesen hat, hat sicherlich gesehen, das ich da nur drei erwähnt habe. Nun die Frage wo ist der vierte? Dieser liegt im Staubauffangbehälter der sich im Saugroboter befindet.  

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Direkt fällt einem auf, dass der Neato Botvac D5 Connected anders als die meisten anderen Saugroboter nicht eine runde Form sondern eine D-Form besitzt. Diese hat den Vorteil, dass sich die Reinigungsbüste weiter vorne befindet und er somit die Ecken besser reinigen kann. Dafür ist er jedoch größer als seine runde Konkurrenz. Der Neato D5 kommt mit den Maßen 33,6cm x 31,9cm x 10cm (L x B x H) und einem Leergewicht von knapp über 3,4 KG daher. Der Saugroboter besitzt ein relativ nüchternes Design. Neato hat das Gehäuse nämlich fast komplett durchgängig aus schwarzem Kunststoff gefertigt. Lediglich die Laserabdeckung auf der „neato“ steht ist in einem dunkleren Silberton gehalten.

Viele Knöpfe besitzt der Neato D5 nicht. Eigentlich gibt es nur eine Start-Taste um den Reinigungsvorgang manuell oder ohne App zu starten. Das war es auch schon. Neben der Start-Taste befinden sich noch eine Info-LED und eine Akku-LED, welche über Probleme oder einen leeren Akku informieren. Wie bereits erwähnt befindet sich unter der runden Abdeckung mit dem neato-Schriftzug der Botvison (Lasernavigation). Direkt davor ist noch der relativ große Staubbehälter untergebracht.

Betrachten wir die Unterseite, dann sehen wir direkt am vorderen Bereich unter dem Puffer die Sturzsensoren, welche verhindern, dass der Saugroboter die Treppen herunter fährt. Direkt hinter den Sensoren ist die Reinigungsbürste, welche dank der D-Form des Neato D5 sehr groß ist. Erfreulicherweise kann der Akku sehr einfach selbst getauscht werden falls dieser einmal kaputt gehen sollte. Dazu befinden sich an der Unterseite zwei Schrauben. Zwei gefederte Räder sind im mittleren Bereich und zwei starre am hinteren Teil untergebracht. Zu guter letzt befinden sich an der Rückseite noch die Ladekontakte.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Auf den ersten Blick sind an der Verarbeitung keine Mängel festzustellen. Das Gehäuse des Neato D5 besteht wie bereits erwähnt fast komplett aus schwarzem Kunststoff. Bei diesem hat Neato zum Glück auf einen matten und nicht auf glänzenden Kunstoff gesetzt. Sonst würde dieser den Staub sehr anziehen und zudem würde dieser sofort auf dem Saugroboter auffallen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

AntriebsartAkku
Akku-ArtLi-Ionen
NavigationLasernavigation, Puffer
Farbeschwarz
Lautstärke71 dB
Form D-Form
Reinigungsbreite27 cm
SensorenHebesensor, Treppensensor
Maße33,6cm x 31,9cm x 10cm (L x B x H)
Gewicht3,4 kg
Technische Daten des Neato Botvac D5 Connected

Ersteinrichtung und Inbetriebnahme

Die Einrichtung des Staubsaugerroboter ist in wenigen Minuten erledigt. Es gibt eine schnelle Möglichkeit und eine mit der ihr den vollen Funktionsumfang habt. Für die schnelle Variante einfach einen Standort mit einer Steckdose an dem ihr die Ladestation aufstellen wollt wählen. Den Neato D5 mit den Ladekontakten an diese Station stellen und am Saugroboter die Start-Taste drücken. Schon beginnt der Saugroboter mit dem Reinigungsvorgang. 

Wer aber den vollen Funktionsumfang des Neato D5 nutzen möchte muss ein paar Schritte mehr machen und zudem einige Minuten mehr einplanen. Zuerst ladet man sich die Neato App (erhältlich für Android und iOS) im Appstore herunter. Dann kann man wie bereits unter der schnellen Variante erwähnt den Neato D5 auf die Ladestation stellen. 

Damit ihr nun den Saugroboter z.b. aus der Ferne zur Reinigung aktivieren könnt, oder einen Reinigungszeitplan erstellen möchtet, müsst ihr den Neato D5 mit der App und dem heimischen WLAN koppeln.

Die Ersteinrichtung wird euch entweder im Handbuch oder in der App sehr gut Schritt für Schritt erklärt. Zuerst müsst ihr den Puffer vorne rechts und die Start-Taste gleichzeitig für knapp 10 Sekunden gedrückt halten. Dann könnt ihr die Start-Taste kurz drücken und bei eurem Smartphone in die WLAN Einstellungen gehen. Hier dann den vom Neato D5 erstellten Hotspot auswählen und damit verbinden.

Zurück in der App zeigt euch diese an das ihr mit dem Neato D5 verbunden seid. Nun auf „weiter“ klicken und ihr werdet aufgefordert den Netzwerkschlüssel eures eigenen WLAN einzugeben, sowie einen Namen für den Saugroboter. Schon verbindet sich der Neato D5 in knapp einer Minute mit dem Heimnetz und startet anschließend neu. Ist ein Softwareupdate vorhanden werdet ihr darüber informiert und könnt die Installation starten. Die Ersteinrichtung ist in knapp 3 bis 5 Minuten erledigt und schon habt ihr Zugriff auf den vollen Funktionsumfang.

(Ersteinrichtung und Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Reinigungsleistung

Kommen wir zum wichtigsten Kriterium bei einem Staubsaugerroboter die Reinigungsleistung. Diese muss man jedoch in mehrere Kategorieren unterordnen, denn diese hängt bei einem Saugroboter nicht nur von der Saugleistung ab, sondern auch davon wie gut dieser sich durch den Raum navigiert und wie lange dieser dafür braucht. Viele Roboter fahren nämlich häufig über die gleiche Fläche und vergessen dafür andere Berieche die sie nicht befahren.

Navigation

Ich hatte vor einigen Jahren einen Saugroboter im Test der ein zufälliges Navigationsprinzip hatte. Dieser fuhr meistens gerade aus, bis er gegen eine Wand oder einen Gegenstand mit seinem Puffer gestoßen ist. Von da aus bewegte er sich dann in eine zufällige freie Richtung. 

Daher saugte dieser nach dem Zufall Prinzip und es gab am Ende viele Stellen wo ich noch Staub vorfand. Zudem brachte er dabei sehr lange und fuhr sich hin und wieder an Gegenständen fest. Dies ist der Nachteil bei den günstigeren Saugrobotermodellen, da diese meistens ohne Lasernavigation ausgestattet sind.

Doch beim Neato D5 ist das ganze anders, dank einem wichtigen Bauteil. Dieses befindet sich in unter der runden Abdeckung mit dem Neato-Schriftzug. Es handelt sich dabei um einen permanent rotierenden Laserenfernungsmesser. 

Das besondere daran ist, dass der Neato D5 mit diesem immer weis, wo er sich aktuell in dem zu reinigenden Raum befindet und in welchem Bereich er schon tätig war. Zudem teilt er größere Räume auf einzelne Sektoren auf. Dies konnte ich sehr gut in unserem offenen Wohnzimmer beobachten. Zuerst machte er den Wohnzimmer-Bereich in dem die Couch usw. steht und dann den restlichen Raum. Dabei beginnt der Neato D5 zuerst den Rand des Raumes abzufahren und arbeitet diesen dann Bahn für Bahn ab.

Direkt nach dem Startvorgang fährt der Nato D5 an eine Wand, fährt an dieser dann entlang um am Ende links abzubiegen. Dies wiederholt er dann immer wieder, bis er am Startpunkt an der Wand angekommen ist. Direkt danach fährt der Neato D5 den inneren Bereich, der gerade umfahrenen Strecke, in geraden Bahnen ab, sofern keine Möbel oder Tischfüße im Weg sind.

Sollten diese im Wege sein, stoßt er mit seinem Puffer dagegen und umkreist diese 2-3 mal. Dabei stoßt er nicht ständig gegen den Tischfuß, sondern fährt um diesen mit einem geringen Abstand. Danach geht er wieder in den geraden Bahnen-Modus über. 

Die Navigation des Neato D5 funktioniert in der Praxis wirklich hervorragend. Er fährt jede Stelle mindestens einmal ab. Dies seht ihr auch nach dem beendeten Reinigungsvorgang, denn ist der Nato D5 fertig, sendet er euch eine Karte zu auf der ihr seht, wo er überall war. Dazu aber unter dem Punkt App mehr.

Die Reinigung der Ecken hat mich sehr zufrieden gestellt. Denn seine D-Form ist wie bereits erwähnt, ein großer Vorteil, da dieser besser in die Ecken kommt. Die Elektrowalze befindet sich weiter vorne als bei anderen Saugrobotern, was auch sehr bedacht ist. Zudem hilft im dabei die rechts montierte kleine Bürste, die sich ständig linksrum dreht, damit der Staub an der Wand zum Saugstrom des Neato D5 befördert wird. Daher befindet sich diese kleine Bürste auch auf der rechten Seite, da er wie bereits erwähnt die Raumwände immer gegen den Uhrzeigersinn abfährt.

Hat der Neato D5 den ersten Abschnitt seiner eingeteilten Räume fertig gesaugt, beginnt er automatisch mit dem zweiten Teil. Erst, wenn er komplett fertig ist oder der Akku leer sein sollte, bewegt er sich zurück zur Ladestation. 

Trotz der Lasernavigation hat aber auch der Neato D5 sein Problem. Denn gerade, wenn Stühle im Weg sind kann es gelegentlich vorkommen, dass er sich dort festfährt und ewig versucht unter den Stuhl zu kommen. Das kommt aber ganz darauf an, wie die Füße des Stuhles sind. Ich würde empfehlen, bevor man den Saugroboter laufen lässt, einfach die Stühle hochzustellen. Somit geht man dem Problem aus dem Weg.

Zudem solltet ihr auf Kabel achten, diese können ebenfalls zu einem Problem führen. Dies liegt daran, das die rotierende Bürste sehr weit im vorderen Bereich sitzt und somit durch die hohe Saugleistung unter Umständen zum Blockieren führen. Auch solltet ihr unbedingt seine Gesamthöhe inkl. der Abdeckung der Lasernavigation beachten. Habt ihr z.B. Heizkörper in eurer Wohnung oder Haus, dann müsst ihr darauf achten, dass er darunter passt. Bei zu niedrigen Heizkörpern kommt er zwar mit dem Grundköper und somit dem Puffer darunter, aber die Abdeckung des rotierenden Lasers würde hängen bleiben. Das Problem dabei ist, das er unter umständen nicht zuerst die Wand an der die Heizung montiert ist berührt, sondern mit der Abdeckung dagegen fährt. Somit versucht er immer noch weiter geradeaus zu fahren und würde nicht weiterkommen. Diese Bereiche sollten vorsichtshalber mit dem mitgelieferten Begrenzungsband abgesperrt werden. 

Des weiteren können Spalten zwischen Möbel und Stühle die nur ein wenig breiter sind wie der Neato D5 zum Problem werden. Durch die D-From braucht er nämlich einen größeren Platz zum Rangieren.

Wiederum hat die D-Form nicht nur Nachteile, sondern auch  Vorteile. Zum einen kommt er sehr gut in die Ecken des Raumes, im Vergleich zu seinen runden Mitstreitern. Höhere Teppichkanten und Türschwellen machen im nichts aus. Diese überfährt er ohne dabei Schaden zu nehmen.

Saugleistung

Mich hat die Saugleistung des Neato D5 absolut überzeugt. Denn wie bereits erwähnt, hat die D-Form hier seine Vorteile. Die rotierende Bürste, welche die Saugleistung unterstützt, sitzt beim Neato D5 dank der Form sehr weit vorne. Bei allen runden Modellen befindet sich diese in der Mitte. Zudem fällt diese hier deutlich breiter aus, da sie vor den Rändern und nicht wie bei runden Saugern zwischen den Rändern sitzt. Daher muss er zum einen weniger Bahnen fahren, da er eine breitere Reinigungsspur hat. Außerdem kommt er anstelle von zwei, mit nur einer rotierenden Bürste auf der Seite aus.

Die Saugleistung ist beim Neato D 5 sehr hoch. Der Staub wird schon einige Zentimeter davor angezogen. Diese Saugleistung merkt man auch am Heck, denn da stößt er die angesaugte Luft aus. Die Luft bemerkt man, selbst bei ca. 3 Metern Abstand noch leicht.

Ich bin mit der Saugleitung auf glatten Böden wie Fliesen, Laminat, Parkett und Granit sehr zufrieden. Aber auch Dank der rotierenden Bürste holt der Neato D5 sehr viel Dreck und Staub aus Teppichen heraus. Das Bild zeigt einen erfolgreichen Saugvorgang im Wohnzimmer. Hier war auch ein Teppich vorhanden, bei dem der Saugroboter einiges herausholen konnte.

Leider ist mir auch aufgefallen, dass der Neato D5 zum größten Teil jede Stelle nur einmal abfährt. Dies hat zur Folge, falls eventuell an  einer Stelle Staub liegen bleibt, dieser dann aber auch noch liegt, wenn er fertig ist. Abhilfe würde hier nur ein zweiter Reinigungsvorgang schaffen. 

Zudem kommt es vor, das er z.B. unter der Couch oder einem anderen Möbelstück, wo meistens etwas mehr Staub liegt, durch den Luftstrom der aus dem Heck kommt diesen aufwirbelt. Darauf sollten Hausstaub-Allergiker unbedingt achten.

(Reinigungsleistung: 4 von 5 Punkten)

App

Das tolle am Netto Botvac D5 Connected ist, das dieser wie bereits erwähnt mit dem WLAN und der Neato App verbunden werden kann.

 Ich habe euch bereits beschrieben wie die Einrichtung von Statten geht. Es ist wirklich, dank den in der App erklärten Texten, samt Video sehr einfach. Die Verwendung mit der App bzw. die Einbindung in euer WLAN ist kein muss, aber ich finde es ist eine tolle Sache.

Nach der Einrichtung mit der App werdet ihr direkt mit: Hallo, ich bin Neato (oder den Namen den ihr eurem Neato D5 gegeben habt) begrüßt. Direkt darunter seht ihr den Status des Saugroboters, so steht hier z.B.: Bereit zum Reinigen, Laden oder Offline. Zudem sehen wir auch direkt das Akku-Symbol, durch das drücken auf dieses, zeigt er uns die Restlaufzeit und die Kapazität in Prozent an.

Auf der Startseite können wir zudem noch direkt den Reinigungsvorgang mit der Taste Start beginnen, oder natürlich auf dem Symbol daneben, noch schnell vor Beginn die Reinigungsoptionen ändern. Unter diesem Punkt könnt ihr entweder wie Standard hinterlegt den Reinigungsvorgang „Haus“ wählen, hier geht der Neato D5 wie oben beschrieben bei der Reinigung eines Raumes vor. Aber ihr könnt auch auswählen, dass nur ein Bereich gereinigt werden soll. Zu guter letzt kann hier auch noch die Extra Care Navigation aktiviert werden, damit der Saugroboter einen größeren Abstand zu euren teuren Möbeln hält.

Auf dem linken oberen Symbol könnt ihr in der App einen Roboter-Zeitplan erstellen, zu denen der Neato D5 dann automatisch mit dem Reinigungsvorgang beginnt.

Toll finde ich auch die Reinigungsübersicht. Nach jedem Reinigungsvorgang sendet euch der Nato D5 eine Nachricht, das er mit der Reinigung fertig ist. Gleichzeitig erhaltet ihr eine Karte des Zimmers, auf der man sieht an welcher Stelle sich Gegenstände befinden und wo der Neato D5 überall war. Zudem wird im unteren Bereich die Reinigungszeit und die gereinigte Fläche in m2 angezeigt.

 Wer möchte kann den Neato D5 auch per Sprachbefehl mit Alexa starten. Dazu muss man sofern man einen Amazon Echo hat einfach „Alexa sage Neato starten“ sagen. Dies müsst ihr aber in eurer Alexa App als Skill aktivieren. Dort stehen dann auch alle Befehle die ihr ihm über Alexa geben könnt.

(App: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke

Ich habe euch bereits mitgeteilt, dass der Luftausstoss welcher am Heck des Netto D5 ausgeht selbst bei mehr als 3 Metern noch spürbar ist. Wie gesagt die Saugleistung ist super, doch leise ist er auf keinen Fall.

Sobald ihr den Neato D5 startet fährt dieser kurz von der Station weg und startet seinen Saugmotor. Dieser Start ähnelt sehr stark dem hochfahren eines Düsenjets. Er ist auf keinen Fall lauter als ein normaler Staubsauger. Doch ich hatte dennoch nicht mit so einer Lautstärke bei solch einem relativ kleinen Gerät gerechnet. Wiederum ist es kein unangenehmer Lärm und mich persönlich stört es nicht. In dem Raum in dem er saugt ist es nicht sinnvoll sich mit jemanden zu unterhalten. Saugt der Nato D5 gerade einen Teppich ab, dann ist er übrigens etwas leiser.

(Lautstärke: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Neato wirbt den Botvac D5 Connected als „Der hochleistungsfähige, via LaserSmart präzise navigierende, WLAN-fähige Roboter-Staubsauger an. 

Ich kann diesen Punkten absolut zustimmen. Der Neato D5 reinigt wirklich sehr präzise und versucht jeden Bereich im Raum abzufahren in den er passt. Die Einbindung ins WLAN ist etwas sehr feines, denn damit kann man ihn bei Bedarf einfach aus der Ferne starten. Zudem finde ich die kleine Reinigungsübersicht mit Karte, der Angabe der Zeit und Reinigungsfläche die man am Ende seiner Arbeit auf das Smartphone gesendet bekommt eine tolle Funktion. Auch die angegebene Akkulaufzeit von 1,5 Stunden konnte ich in meinen Tests erreichen.

Preis/Leistung

Wie bereits erwähnt hat mich der Neato Botvac D5 Connected sehr überzeugt. Der Preis von 649,99€ (UVP) ist zwar teurer wie so manch anderer Saugroboter. Doch dafür hab ich gefallen an der D-Form gefunden, denn diese hat für mich persönlich einige gute Vorteile gegenüber den runden Formen.

Die Saugleistung und die Navigation sind hervorragend. Mann sieht sehr gut wie der Dreck eingesaugt wird und wie systematisch der Saugroboter den Raum abfährt.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Teufel Cinebar One+

Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HiFi-Komponenten wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosystem-Komponenten, wie z.B. kompletten Heimkino-Systemen. Der eine oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum kein Elektronikfachmarkt Teufel Produkte im Sortiment besitzt. Das liegt daran, das Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen Online-Shop an.

Teufel ist bekannt für seine vielen Produkte im Audiobereich, sei es Kopfhörer, Soundbars oder Heimkino-Anlagen. Es gibt ziemlich alles bei Teufel für den HiFi-Bereich. Im September 2017 wurde ich von Teufel in den Flagship Store nach Berlin eingeladen. Hier wurden mir die neuen Produkte für 2018 vorgestellt. Darunter waren einige neue Kopfhörer, Soundbars und weitere tolle Produkte. Als ich die Teuel Cinebar One+ in einer Demo kurz Probehören konnte, war mit sofort klar das ich dieses für einen Testbericht haben möchte. Die Soundbar ist unglaublich klein, doch kann diese Mini-Version auch vom Klang überzeugen? Dies erfahrt ihr in unserem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bestellt man sich die Teufel Cinebar One+ umfasst die Lieferung zwei Pakete. In einem kleineren befindet sich die Cinebar One und im wesentlich größeren der dazugehörige Subwoofer.

Beide Geräte kommen in einem sehr einfachen und schlichten Karton daher. Auf denen unter anderem das Teufel Logo, der Name des Produktes und einige technische Daten in schwarzer Farbe aufgedruckt sind.

Fangen wir  bei der Verpackung der Teufel Cinebar One an. Auf der Oberseite ist groß „Teufel“ aufgedruckt. Auf der langen Seite ist der Name „Cinebar One“, einige Infos von dem Hersteller, sowie das Gewicht, die Farbe und die Abmessungen der Soundbar aufgedruckt. Dieselben Infos finden wir auch noch auf der rechten Seite. Zu guter letzt befindet sich auf der linken Seite das Teufel Logo und der Name der Soundbar.

Öffnen wir die Verpackung, dann finden wir darin direkt eine weitere Schachtel mit der Aufschrift „ACCESSORIES“. Darin ist die Fernbedienung, zwei Batterien, das Netzteil und das Stromkabel verstaut. Entnehmen wir diese Schachtel, sowie den Schaumstoff, in welchem diese fixiert ist, finden wir darunter direkt die Cinebar One. Diese ist zusätzlich in einer Folie verpackt.

Der Subwoofer kommt wie bereits die Cinebar One in einem normalen Karton daher. Wir finden jedoch lediglich auf zwei Seiten Infos zum Hersteller, das Gewicht, die Farbe und die Abmessungen aufgedruckt, mehr nicht. Öffnet man die Verpackung, sehen wir direkt einen Styropor-Rahmen, der den Subwoofer sicher beim Transport vor Schäden schützt. Zudem liegt in der inneren Aussparung die Bedienungsanleitung bei. Entfernen wir den oberen Styropor-Rahmen, können wir den Subwoofer von der Folie in der er sich befindet, befreien und schon erblicken wir diesen.

(Verpackung: 2,5 von 5 Punkten)

Design

Die Cinebar One kommt mit den Maßen 35cm x 6,8cm x 11,3cm (B x H x T) und einem Gewicht von knapp über 300 Gramm daher. Angeboten wird sie von Teufel in der Farbe Schwarz und Weiß. Das Frontgitter ist bei beiden Modellen in Schwarz gehalten.

Das Gehäuse der Soundbar besteht aus einem sehr stabilen Kunststoffgehäuse, in meinem Fall in Weiß. Die Besonderheit der Soundbar sehen wir an der linken sowie rechten Seite. Hier ist diese leicht schräg, sodass diese nach hinten verlaufend etwa je Seite 1,25cm breiter wird. Dies hat einen wichtigen Grund, denn hier befinden sich bei der Cinebar One zusätzlich zu den beiden nach vorne gerichteten Speaker noch links und rechts ein weiterer Speaker. Dieser ist leicht schräg untergebracht, um einen wesentlich breiteren Raumklang zu erzeugen. An der Front ist im Meshgitter noch ein Teufel Logo aus Aluminium und direkt darüber eine Status-LED untergebracht. Diese zeigt, ob die Cinebar One an- oder ausgeschaltet ist und anhand verschiedener Farben, in welchem Wiedergabemodus sich diese aktuell befindet.

Die Rückseite ist ebenfalls abgeschrägt, jedoch deutlich stärker als auf der Vorderseite. Hier ist es besonders vorteilhaft, wenn man einen Fernseher mit Kreuzfuß besitzt, damit kann die Soundbar genau dazwischen geschoben werden. Zudem befinden sich auf der Rückseite sämtliche Anschlussmöglichkeiten, welche man verwenden kann, um z.B. einen Fernseher oder Computer anzuschließen.

So können wir unseren Fernseher, sofern er die Anschlüsse besitzt wahlweise über den analogen AUX-Anschluss, einen optisch-digitalen Toslink oder über HDMI anschließen. Des Weiteren befindet sich hier auch noch ein USB Micro-B Anschluss, um die Soundbar an einem PC zu betreiben. Zudem befindet sich direkt über den Anschlüssen noch ein Gewinde zur Wandhalterungsbefestigung.

Die Unterseite ist an mehreren Stellen mit Antirutschgummis versehen. Sie gewährleisten einen perfekten Stand auch bei höherer Lautstärke. Des weiteren finden wir hier einige Warnhinweise und einen Teufel-Aufkleber samt Name der Soundbar.

Kommen wir zu dem Subwoofer welche im Cinebar One+ Paket mit dabei ist. Dieser kommt mit den Maßen 21cm x 40cm x 38cm (B x H x T) und einem Gewicht von knapp 8,6kg daher.

Das Gehäuse des Subwoofers ist aus dickem MDF-Holz gefertigt. Auf der Front gibt es außer einem kleinen Teufel-Logo weiter nichts zu sehen. An den beiden Seiten und auf der Rückseite sieht man nur schwarz furniertes MDF-Holz. Drehen wir den Subwoofer auf den Kopf, sehen wir hier sämtliche Elektronik. So ist das Netzteil im Inneren des Gehäuses untergebracht. Lediglich das fest verbaute Stromkabel ist hier als Anschlusselement zu finden. Auch die beiden Bedienelemente befinden sich an der Unterseite. Es handelt sich dabei um einen Standby-Knopf und dem Pairing-Button.

Direkt vor den beiden Knöpfen ist der 165mm Subwoofer verschraubt, und da der CB11 Subwoofer mit einem Bassreflex-System arbeitet, ist davor die Plastikhülse untergebracht. Zu guter letzt sind an den vier Ecken noch hochwertige Gummifüße verschraubt, die auch hier für einen sehr guten und sicheren Stand sorgen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Gehäuse der Cinebar One wurde zwar nicht aus Aluminium, sondern aus Kunststoff gefertigt. Doch dies macht sie bedingt durch ihre Größe zu einer sehr leichten Soundbar. Der Subwoofer wurde aus klassischem MDF-Holz gefertigt. Bei der Verarbeitung des Subwoofer und der Cinebar One gibt es wenig zu beanstanden.

Lediglich das etwas kurze Kabel des Subwoofer wäre ein kleiner Kritikpunkt, sowie das es an der Soundbar keine Lautstärke-Anzeige gibt, ist etwas blöd. Anhand des aufleuchten der Status-LED erkennt man zwar, wann die maximale Lautstärker erreicht wurde. Doch als mich ein Freund fragte, auf welcher Lautstärke ich diese eingestellt hatte, konnte ich es nicht wirklich beantworten.  Eine Lautstärke-Anzeige mit einem Zahlenwert wäre meiner Mahnung auch wünschenswert. Die an dem Subwoofer und der Soundbar montierten Antirutsch-Elemente kann ich wiederum nur loben, denn diese machen ihren Job sehr zuverlässig.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecher Anzahl4 (2x Front und 2x Sidefire)
Treiber-Durchmesser4x50mm
Gesamtausgangsleistung (RMS)80 Watt
Gehäuse MaterialKunststoff
AnschlussmöglichkeitenHDMI (ARC + CEC fähig), USB (USB2.0 Soundkarte), Optischer Digitaleingang, 3.5mm Klinke, Stromanschluss
KonnektivitätDolby Digital 2.0/5.1, Bluetooth 4.0 aptx
Maße/Gewicht11.3x35x6.8 cm (TxBxH)/ 300 Gramm
Cinebar 11 Subwoofer116 dB SPL/mW
Lautsprecher Anzahl (Subwoofer)1x 165mm
Gesamtausgangsleistung (RMS)60 Watt
GehäusematerialMDF (schwarz furniert)
KonnektivitätWireless Kopplung mit Soundbar
Maße/Gewicht38x21x40 cm (TxBxH)/ 8,6KG
LieferumfangTeufel Cinebar One
Cinebar 11 Subwoofer
Netzteil
Fernbedienung (ink. Batterien)
Anleitungen
Technische Daten des Teufel Cinebar One+

Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme des Cinebar One+ Systems ist in wenigen Minuten möglich. Wie bereits erwähnt, könnt ihr diese wahlweise per Klinken-Kabel, Optischen Digitaleingang, HDMI-Kabel oder per Bluetooth mit den verschiedenen Endgeräten verbinden. Für meinen Test hab ich die Soundbar per HDMI-Kabel mit dem TV verbunden. Doch dabei solltet ihr etwas beachten.

Möchtet ihr die Cinebar One+ per HDMI-Kabel mit eurem TV verbinden, sollte dieser über einen ARC-Anschluss verfügen. Er sieht ebenfalls aus wie die normalen HDMI-Anschlüsse, ist jedoch sofern vorhanden mit ARC anstelle von HDMI-1 usw. beschriftet. Nur dieser Anschluss ist in der Lage ein Signal an die Soundbar zu übermitteln. Zudem ist es auch nur über den ARC-Anschluss möglich die CEC-Steuersignale zu nutzen. Diese ermöglichen es das  sobald ihr den Fernseher mit eurer normalen Fernbedienung anschaltet, auch automatisch die Cinebar One eingeschalter wird. Zudem könnt ihr die Lautstärke ebenfalls über diese verändern.

Schließt man die Soundbar z.B. über den Optischen Ausgang (Toslink-Kabel) an, so kann die Fernbedienung des Fernsehers nicht zum Anschalten und zum verändern der Lautstärke genutzt werden. Daher müsste man in diesem Fall immer mit zwei Fernbedienungen arbeiten. Ich würde euch empfehlen immer den ARC-Anschluss zu nutzen, sofern dieser an eurem TV vorhanden ist.

Ansonsten ist wie bereits erwähnt alles ganz einfach. Das Netzteil mit dem Stromkabel der Soundbar zusammenführen und in die Steckdose einstecken. Anschließend noch den Stecker des Subwoofer einstecken und schon verbinden sich beide Geräte automatisch miteinander. Sollte dies nicht der Fall sein, dann gibt es sowohl am Subwoofer als auch an der Cinebar One einen Paring-Knopf. Beide Geräte müssen nicht mit einem zusätzlichen Kabel miteinander verbunden werden, sondern werden per Funk miteinander gekoppelt.

(Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Kommen wir zur Fernbedienung des Cinebar One+ Systems. Auch wen ihr wie ich das Ganze über den ARC-Anschluss betreibt, bleibt es nicht aus, diese hin und wieder in die Hand zu nehmen. Zwischen den verschiedenen Eingangssignalen müsst ihr nämlich mit der Fernbedienung wechseln. Die Steuerung mit dieser ist sehr einfach.

Angefangen im oberen Bereich, finden wir den Ein-/Ausschaltknopf und direkt darunter den Mute-Knopf, um den Ton schnell Aus- bzw. Einzuschalten. Darunter befindet sich das große runde Steuerelement mit dem wir die Lautstärke variabel einstellen können und den Bass-Level erhöhen bzw. absenken können.

Des weiteren haben wir noch die Tasten, um zwischen den verschiedenen Eingangsquellen zu wechseln. Zu guter letzt befinden sich im unteren Bereich noch drei Equalizer Voreinstellungen (Film, Musik oder Stimme). Zudem kann hier der Surround-Sound an bzw. abgeschaltet werden.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun zu dem interessantesten Teil einer Soundbar, dem Klang. In der Cinebar One selbst sind vier 50mm Treiber verbaut. Wie bereits erwähnt sind zwei davon an der Front und jeweils einer links und rechts schräg montiert. Durch die Anordnung der vier Treiber soll ein wesentlich besseres und vor allem breiteres Klangerlebnis ermöglicht werden. Zudem befindet sich auf der Rückseite eine kleine Bassreflex-Öffnung. Diese sorgt dafür, dass die tiefen Töne aus dem Gehäuse entweichen können und dadurch als kleine Bassunterstützung dienen. Übrigens Teufel gibt die Leistung der Cinebar One mit 80 Watt an.

Beim Subwoofer kommt ein Bass-Reflexgehäuse zum Einsatz, bei dem sowohl der 165mm Töner als auch der Bassreflextunnel in der Unterseite eingebaut sind. Zudem hat Teufel eine 90 Watt starke Digitalendstufe im inneren verbaut.

Soviel zu den unterschiedlichen Elementen die für den Klang sorgen sollen. Doch wie ist dieser? Ich habe die Cinebar One+ nun knapp über einen Monat in Betrieb und dabei verschiedene Musikgenres, viele Filme und auch testweise nur die Soundbar alleine, als Bluetooth Lautsprecher ohne Subwoofer genutzt.

Wenn ich die Kompaktheit der Soundbar und den dadurch relativ kleinen Resonanzkörper betrachte, dann kann ich ganz klar sagen, dass die Cinebar One schon Solo sehr gut klingt. Vergleiche ich den Sound und vor allem das breite Klangbild, welches die Cinebar One abstrahlt, so kann ich sagen, das ich bisher keine anderen Bluetooth Lautsprecher welche einen ähnliche Größe hatten gehört habe. Den selbst hier ist die Bassleistung überraschend gut.

Ganz klar ist aber, dass die kleine Cinebar One nicht die Möbel zum Wackeln bringen kann. Doch auf jeden Fall klingt die Soundbar allein schon um einiges besser als die Standard Lautsprecher in vielen TV-Geräten. Übrigens Teufel empfiehlt die Cinebar One für eine Raumgröße bis 15m². Wer von euch jedoch einen größeren Raum hat oder viel Musik über die Cinebar One hören möchte und auch gerne Action Filme über Netflix und Co. ansieht, mag dabei wie ich sicherlich ordentlich Bass.

Daher sollten diejenigen ganz klar zur Cinebar One+ greifen. Zusammen mit dem Subwoofer, welcher übrigens aus der Cinebar 11 stammt, kommen wirklich teilweise heftige Bässe zustande. Es kommen z.B. Bässe in Liedern zum Vorschein, die ich über manch andere Lautsprecher kaum bzw. nur wenig wahrgenommenen habe. Dies viel mir z.B. bei dem Lied „One More Light“ von Linkin Park auf. Am Schluss ist mit der Cinebar One+ ein deutlicher Bass zu hören, den ich so nie wahrgenommen habe.

Den Klang, den das Teufel Cinebar One+ System wiedergibt, ist sehr gut. Sowohl die Höhen als auch die Mitten werden sehr klar wiedergegeben. Davon profitieren unter anderem auch die Stimmen, welche sehr sauber und deutlich wiedergegeben werden. Zusammen mit dem Subwoofer kommen auch die Bässe sehr kräftig rüber. Wichtig wäre zu beachten: Reduziert man den Bass mit der Fernbedienung, werden sowohl der Bass der Cinebar als auch des Subwoofer abgesenkt. Eine getrennte Einstellung ist leider nicht möglich.

Die bereits unter Bedienung angesprochenen drei EQ Einstellungen verändern das Klangbild auf Wunsch etwas. Mir ist aufgefallen, dass die Musikeinstellung den kräftigsten Klang bietet, jedoch ist mir bei sehr hoher Lautstärke aufgefallen, dass der Bass zum Teil etwas verzerrt, jedoch stelle ich selten den Ton auf so eine hohe Lautstärke ein.

In der EQ-Einstellung Film wird der Sound gefühlt breiter, was durch die Erhöhung der Leistung der beiden zur Seite ausgerichteten 50mm Treiber geschieht. Dies funktioniert so weit auch wunderbar, beim Filme anschauen hatte ich nie das Gefühl, als würde der Ton nur aus einer kleinen knapp 35cm langen Soundbar und einem Subwoofer kommen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Hersteller bewirbt die Teufel Cinebar One+ als kleinste Soundbar mit einem kabellosen, ansteuerbaren Subwoofer an, welches das perfekte Set für kleine Räume, Bassliebhaber und Cineasten ist.

Ich kann diesen Punkten absolut zustimmen. Die Cinebar One selbst ist wirklich ausgesprochen klein. Doch gerade in Zusammenarbeit mit dem Subwoofer beschallt diese einen Raum wie es bei mir der Fall ist mit knapp 20m² mehr als ausreichend. Der Klang, die Verarbeitung und die Inbetriebnahme konnten mich wirklich überzeugen. Zudem ist es auch sehr praktisch, falls man die Soundbar als Bluetooth Lautsprecher in einen anderen Raum mitnehmen möchte und mit nur 300 Gramm ist dies sehr leicht möglich.

Preis/Leistung

Wie bereits erwähnt hat mich das Cinebar One+ Paket voll und ganz überzeugt. Der Preis von 369,99€ (UVP) ist zwar in Betracht dieser kleinen Soundbar nicht niedrig. Aber sobald man das Set angeschlossen hat, ist man überrascht, was diese für eine Leistung hat. Freunde fragten mich anfangs oft, woher der gute Klang kommt.

Wer auf das besondere Bass des Subwoofers verzichten kann und meint, dass ihm die Cinebar One alleine ausreicht, kann diese auch einzeln für 269,99€ (UVP) kaufen. Jedoch rate ich selbst die 100€ mehr zu investiveren, es lohnt sich wirklich. Die Teufel Cinebar One+ ist eine klasse Soundbar inkl. Subwoofer für diejenigen unter euch, die ihren schlechten Sound am Fernseher deutlich aufwerten möchten, ohne eine extrem große Soundbar vor dem TV aufzustellen.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Libratone Q Adapt In-Ear

Libratone wurde 2009 als kleines Start-up von drei dänischen Designern, die einen gemeinsamen Traum hatten gegründet. Gemeinsam hatten die drei vor, Lautsprecher für Musikhörer des 21. Jahrhunderts zu entwickeln. Ihnen war klar, dass Ihnen das nur gelingt, wenn Sie Produkte entwerfen, die ohne lästigen Kabelsalat auskommen. So entwickelten die drei Designer ihren ersten drahtlosen Lautsprecher, der mit seinem kraftvollen Sound und skandinavischen Design überzeugen konnte.

Auf das Symbol „Die Nachtigall“ kam das Unternehmen durch das berühmte Werk des dänischen Autors Hans Christian Andersen, dessen Märchen die Idee verkörpert den Klang zu befreien, wie Libratone durch seine Produkte. Der Name Libratone erklärt sich auch sehr einfach, dieser ist aus zwei englischen Wörtern zusammengesetzt, „libration“(Befreiung) und „tone“(Ton), was genau sich Libratone auch zum Ziel gesetzt hat, nämlich den Klang zu befreien.

Neben den von uns bereits getesteten Libratone Q Adapt On-Ear Kopfhörern, hat das dänische Unternehmen auch ein Q Adapt In-Ear Modell im Sortiment. Auch diese können durch Bilder, wie auf der Webseite zu sehen ist nicht nur durch ihr Design überzeugen, sondern unter anderem auch mit einem besonderen Feature, dem sogenannten City Mix (vier Stufen Noise Cancelling). Doch nun zu der wichtigsten Frage bei einem Kopfhörer: Wie ist der Klang? Wir haben für euch die Q Adapt In-Ear Kopfhörer in der Farbe Stormy Black näher unter die Lupe genommen. Wie sie im Test abgeschnitten haben, das erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist wie bereits bei dem von uns getesteten Libratone Q Adapt sehr auffällig gestaltet. Daher ist es auch hier der Fall, das man diese z.B. im Fachhandel in den Regalen hängen sieht, da sie direkt durch ihre ovale Form auffallen.
Der Transportschutz ist auch hier bei dem Libratone Q Adapt In-Ear wieder vorbildlich. Denn die stabile Verpackung aus dickem Karton schützt den Kopfhörer hervorragend vor äußerlichen Schäden. Zudem schützt eine 3mm dicke Schaumstoffschicht den Inhalt zusätzlich. Auf der oberen Seite der weißen Verpackung ist das Logo des Unternehmens, der Name des Kopfhörers, sowie das dieser mit CityMix (Noise Control) ausgestattet ist aufgedruckt. Zudem ist ein Teil des Q Adapt In-Ear durch ein Sichtfenster gut ersichtlich. Auch hier sieht man wieder wie Libratone selbst bei der Verpackung ins Detail geht, denn zu den Sichtfenstern, durch die man die beiden Gehäuse der In-Ears sieht verläuft ein auf die Verpackung aufgedrucktes Kabel. Dieses hat die Farbe, welche auch die darin befindlichen In-Ear Kopfhörer haben. In meinem Fall ist es die Farbe Stromy Black.

Zudem steht der Farbton, sowie die Bezeichnung auf einem Aufkleber auf der runden Seite der ovalen Verpackung. Auf der langen rechten Seite sehen wir mit welchen Apple Geräten die Q Adapt In-Ear funktionieren, sowie einige Informationen zum Hersteller und dem „Made for iPhone, iPod“ Siegel. Zudem befindet sich an der oberen runden Oberfläche noch eine Schlaufe, mit der die Verpackung z.B. im Laden aufgehängt werden kann. An der langen linken Seite sehen wir erneut den Namen des Unternehmens und der Typenbezeichnung Q Adapt In-Ear.

Zu guter Letzt zeigt uns die Unterseite noch besondere Merkmale der Libratone Q Adpat In-Ear. Wir lesen hier unter anderem, dass dazu unter anderem Noise Control (City MIX) zählt und diese mit einer Fernbedienung, sowie Lightning-Anschluss ausgestattet sind. Zudem bietet Libratone eine App zum Einstellen der In-Ears an.

Im Lieferumfang befinden sich eine kleine Anleitung und Beschreibungen. Diese sind im Verpackungsboden in einer kleinen Faltmappe, mit einem Nachtigall Logo nach Entnahme der In-Ears ersichtlich. Die Libratone Q Adapt In-Ear befindet sich zum Großteil in einer hochwertigen Aufbewahrungstasche. Lediglich die beiden In-Ears selbst sind in einer Pappschachtelform untergebracht. Die Aufbewahrungstasche ist direkt darunter in einer Aussparung eingeschoben. Die Ohrpassstücke für die In-Ears befinden sich in einem kleinen Plastikbeutel, welches übrigens das einzigste ist was ich bei der Verpackung bemängeln kann. Meiner Meinung nach hätte man eine bessere Aufbewahrung wählen können. Denn auch diese werden in die Aussparung geschoben und dadurch teilweise verformt. Was zwar beim aufziehen auf die In-Ears wieder behoben wird, wirkt aber in dem Plastik-Beutel einfach billig.

Ziehen wir die In-Ears aus der Tasche, sehen wir sofort, dass diese nicht mit einem Klinke-Anschluss, sondern mit einem Lightning-Anschluss ausgestattet sind. Es gibt aber auch ein Modell mit USB-C Anschluss für die aktuellsten Android Smartphones. Im Lieferumfang befinden sich neben den Libratone Q Adapt In-Ear Kopfhörern noch folgende Ohrpassstücke: Drei Paar in den Größen S,M und L in einer normalen Ausführung und drei Paar ebenfalls in S,M und L in einer Doppelflansch Ausführung.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Design des Libratone Q Adapt In-Ear ist wie auch beim Q-Adapt On-Ear zeitlos und zudem sehr edel. Libratone hat beim Q Adapt In-Ear fast nur hochwertige Materialien wie z.B. Stoff, Aluminium und wenig Kunststoff (Silikon) verwendet. Daher kann mich das Design durchaus überzeugen, da die Materialien super miteinander harmonieren und aufeinander abgestimmt sind.

Angefangen bei den Ohrpassstücken, diese sind aus Silikon in der Farbe, die man die In-Ears gewählt hat. In meinem Fall ist es wie bereits erwähnt Stormy Black. Das kleine runde Gehäuse in dem die Treiber sitzen ist aus schwarzem Kunststoff hergestellt. Der Bereich in dem die restliche Elektronik wie z.b. die Noise Guard Mikrofone untergebracht sind bestehen aus Aluminium. Hervorragend ist hier, dass neben der L und R Beschriftung auch noch auf der Aussenseite die kleine Nachtigall zu sehen ist.

Ebenfalls ist der Lightning Stecker aus Aluminium angefertigt. Das Kabel welches von beiden In-Ears zur Fernbedienung verläuft ist mit einfachem Silikon, wie wir es unter anderem von den Standard Apple Kopfhörern kennen umhüllt. Dies vermittelt einen weniger hochwertigen Eindruck als die restlichen Elemente. Knapp 10 cm unter dem rechten Ohrstöpsel befindet sich noch ein Mikrofon, welches in einem Kunststoffgehäuse sitzt. Dieses dient unter anderm zum Telefonieren.

In der bereits erwähnten Fernbedienung, werden die beiden Kabel zusammengeführt und verlaufen ab dort als ein einzelnes, mit Nylon verstärktes Kabel weiter zum Lightning-Anschluss. Dieses Kabel macht einen wesentlich hochwertigeren Eindruck. Vermutlich wurde am oberen Teil wegen Schweißbildung auf diese Nylon-Ummantelung verzichtet.

In der 4-Tasten-Fernbedienung befinden sich sämtliche Steuerelemente. Diese befindet sich beim Tragen ungefähr auf Brusthöhe. Somit ist sie sehr gut mit der Hand zu erreichen, sofern ihr das Kabel nicht unter der Kleidung tragt. Wie bei eigentlich allen kabelgebundenen In-Ear Kopfhörern, ist es auch bei den Libratone Q Adapt In-Ear ratsam, die verschiebbare Kabelzusammenführung zu nutzen. Dadurch klopft die Fernbedienung und die Kabel der In-Ears weniger gegen denn Hals. In der Kabelzusammenführung kann auch die Fernbedienung eingeklipst werden. Somit ist diese näher am Hals.

Mit der im Kabel integrierten 4-Tasten-Fernbedienung kann man alles bedienen, was man beim Musikhören steuern möchte. So kann man z.B. an einem iPhone die Musik pausieren, oder Lauter/Leiser stellen. Die Sprachsteuerung Siri kann hier durch längeres Drücken der Taste zwischen dem „+“ und „-“ aktiviert werden. Bei zweimaligem drücken des mittleren Knopfes springt man einen Titel vor und bei dreimaligem drücken zurück.

Logischerweise ist auf einer 4-Tasten-Fernbedienung noch eine vierte Taste vorhanden. Für was ist diese? Es handelt sich dabei um einen Knopf mit einem Logo, dass einige noch von dem früheren Home-Button der iPhones ohne Touch-ID kennen. Mit diesem Knopf ist es möglich, den Noise Guard Level in 4 Stufen durchzuschalten, ohne in die App gehen zu müssen.

Auf der Rückseite ist der Libratone Schriftzug aufgedruckt und direkt daneben eine weiße Status-LED. Diese leuchtet beim anschließen der In-Ears kurz auf. Sollte die LED drei mal hintereinander Blinken, dann liegt vermutlich irgendein Defekt vor.
Die Fernbedienung ist aus dem gleichem Material wie das Gehäuse der Kopfhörer, nämlich aus Kunststoff. Der Bereich der Tasten ist aus Gummi, wodurch diese sehr gut bedienbar ist.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung der Libratone Q Adapt In-Ear gibt es kaum etwas zu beanstanden. Wie bereits erwähnt verwendet Libratone fast ausschließlich hochwertige Komponenten. Lediglich die Silikon-Ummantelung der Kabel lindern diesen hochwertigen Eindruck ein wenig. Jedoch kann sich das Gewicht mit knapp 20g für In-Ear Kopfhörer sehen lassen und ist vollkommen in Ordnung. Durch das geringe Gewicht sind die Q Adapt angenehm zu tragen. Die verschieden Größen und zwei Ausführungen an Ohrpassstücken ermöglichen es, die In-Ears auf die eigenen Ohren anzupassen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear-Ohrhörer
KategorieIn-Ear-Kopfhörer kabelgebunden
FarbeStormy Black
KonnektivitätLighting-Anschluss
Gewicht 20 Gramm
MaterialAluminium, Textil, Kunststoff
TönerJeweils links und rechts ein dynamischer Wandler
Frequenzbereich20 Hz – 20 kHz
Lieferumfang1x Libratone Q Adapt On-Ear-Kopfhörer
1x Transporttasch
2 Ausführungen von Ohrpassstücke in drei Größen (S;M;L)
Technische Daten des Libratone Q Adapt In-Ear

Tragekomfort

Mit ihrem geringen Gewicht zählen die Libratone Q Adapt In-Ear zu den leichteren In-Ears auf dem Markt. Man merkt es sofort, wenn man diese in den Händen hält und in die Ohren steckt. Hat man die richtigen Ohrpassstücke angebracht, wird das gesamt Gewicht angenehm verteilt. Beim Joggen vermisse ich einen Kleidungsclip, dieser verhindert das Klopfen des Kabels gegen den Körper am zuverlässigsten.

In folgenden Bildern seht ihr wie die In-Ears getragen werden. Es handelt sich bei den Libratone Q-Adapt um In-Ear die nicht wie die von Shure oder RHA um das Ohr gelegt werden, sondern direkt vom Ohr nach unten verlaufen.

Zwar können wie bereits erwähnt, mit den unterschiedlichen Ohrpassstücke die In-Ears so ziemlich an alle Ohren angepasst werden. Jedoch wird hier der eine oder andere Käufer Ohrpassstücke aus Schaumstoff vermissen. Diese sind aber meistens nur bei Premium In-Ears im Lieferumfang dabei. Die Kabellänge ist mit 1,15m ausreichend lang. Beim Joggen konnte ich eigentlich Dank Noise Guard (City Mix) kaum nervige Nebengeräusche feststellen. Wie bereits erwähnt habe ich die Kabel-Zusammenführung genutzt. Den bereits genannten Kleidungsclip hab ich gerade beim Sport vermisst.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Den Klang, den die Libratone Q Adpat In-Ear wiedergeben, ist sehr neutral. Die beiden verbauten dynamischen Wandler geben Höhen sehr klar wieder, auch wenn es etwas an Details fehlt. Aber beim Klang sind die Geschmäcker verschieden. Auch die Mitten kommen sehr neutral rüber, was dazu führt, dass der Gesang und die Stimmen sehr gut dargestellt werden. Im Vergleich zu vielen anderen Kopfhörern klingen die Libratone Q Adapt In-Ear nicht so bassbetont, was mir durchaus gefällt, denn oft leiden die Höhen und Mitten deutlich darunter. Aber der Klang kann per Equalizer in der App etwas angepasst werden, dazu aber später mehr.

Eine besondere Funktion des Libratone Q Adapt ist die Geräuschunterdrückung. Diese – bei Libratone „City Mix Noise Guard“ getaufte Funktionalität – weiß durchaus zu beeindrucken, hat aber zwei kleine Kritikpunkte. Bevor ich auf diese eingehe, erkläre ich euch, wie man das City Mix steuert und was daran das Besondere ist.

Entweder per App oder an dem Knopf an der Fernbedienung kann man zwischen vier Stufen durchschalten, wie viel % Umgebungsgeräusche noch zu euren Ohren durchgelassen werden sollen. Abgestuft ist dies in folgenden Stufen:

  • Level 1: Entspricht 80% Durchlass der Umgebungsgeräusche, somit könnt ihr euch dabei super mit Leuten unterhalten, ohne die Kopfhörer absetzen zu müssen. Vorausgesetzt ihr hört nicht zu laut Musik bzw. habt diese aus.
  • Level 2: Lässt 60% der Umgebungsgeräusche durch, was bei einer Fahrt mit dem Rad in der Stadt gut ist.
  • Level 3: 30% Umgebungsgeräusche dringen zum Ohr durch, was schon sehr viele Geräusche in der Umgebung wegfiltert, wie z.B. das Heranfahren eines Zuges im U-Bahnhof.
  • Level 4: Weniger als 10% der Umgebungsgeräusche dringen zum Ohr durch. Damit könnt ihr fast komplett ohne Störgeräusche in eure Musik eintauchen. Dieses Level ist auf keinem Fall im Stadtverkehr mit dem Fahrrad zu empfehlen.

Nun zu den zwei Kritikpunkten. Zum einen ist es nicht möglich City Mix komplett abzuschalten, auch wenn Level 2 einem passiven ANC entspricht. Zudem bringt es ein etwas störendes Geräusch mit sich. Bei Level 1 hört man ein leises Grundrauschen, falls man das ganze ohne Musik betreibt. Ab Level 2 ist dieses kaum noch zu hören. Das Rauschen ist aber wie bereits erwähnt nur bemerkbar, wenn ihr die In-Ears ohne Wiedergabe von Musik tragt oder Musik leise hört. Jedoch ist das Grundrauschen im sogenannten Hush-Modus, welcher ermöglicht, dass ihr mit eurem gegenüber reden könnt ohne die In-Ears aus den Ohren zu entfernen am stärksten. Jedoch nutze ich persönlich diese Funktion selten und bevorzuge es aus Anstand die In-Ears aus den Ohren zu nehmen, wenn ich mit jemanden rede.

Außer die oben genannten Kritikpunkte, habe ich am „City Mix“ nichts weiter zu beanstanden. Die Geräuschunterdrückung funktioniert ansonsten wirklich ausgesprochen gut und der Wechsel zwischen den verschiedenen Leveln weiß zu gefallen. Besonders bei städtischem Lärm wie z.B. Motorengeräusche von Autos und bei der täglichen Fahrt mit der Bahn, werden die üblichen Störgeräusche fast vollkommen eliminiert. Somit kann man ungestört in die Musik eintauchen. Man sollte jedoch beachten, das Geräuschunterdrückung bei In-Ears baubedingt nicht so effektiv wie bei On-Ear oder Over-Ear Kopfhörern funktioniert.

Durch Drücken des Knopfes wechselt ihr zwischen den vier Leveln umher. In den Hush-Modus gelangt ihr nur über die App. Sobald ihr in die höchste Stufe gewechselt habt, hört ihr dies akustisch durch ein zweimaliges Klopfgeräusch. Ein erneutes Drücken befördert euch wieder in den Level 1. Die maximale Lautstärke der Q Adapt In-Ear ist in Ordnung, auch wenn ich schon In-Ears getragen habe, die ich nicht auf der max. Lautstärke hören konnte. Dies ist beim Libratone In-Ear nicht der Fall. Das ist aber unter Umständen auch gut so, denn wer ständig mit voller Lautstärke Musik hört, schadet auf jedem Fall seinem Gehör. Die Lautstärke kann wie bereits erwähnt, entweder über euer Smartphone, oder direkt über die Fernbedienung verändert werden. So muss nicht immer das Smartphone aus der Hosentasche genommen werden.

Auch das Telefonieren, mit den Libratone Q Adapt In-Ear funktionierte ohne Probleme. Anrufe konnten einfach entgegengenommen werden und die Gesprächsperson sehr deutlich verstanden. Leider nimmt das Mikrofon deutlich die Umgebungsgeräusche auf, was gerade bei Gesprächen, in einer große Metropole dazu führt, das sein gegenüber einen nicht immer deutlich versteht. Beim Ansehen von Videos und Filmen konnte ich übrigens keine Verzögerungen feststellen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Konnektivität

Die Libratone Q Adapt In-Ear werden nicht per Klinken-Kabel mit dem Smartphone verbunden, sondern per Lightning-Kabel. Daher können diese nur mit einem iPhone genutzt werden. Jedoch gibt es inzwischen ein Modell mit einem USB-C Anschluss, damit diese auch an den neusten Android-Geräten genutzt werden können. Leider können sie nicht an einem Laptop oder an einem Mp3-Player genutzt werden, da es keinen Adapter auf Klinke gibt. Dadurch würde jedoch kein City Mix mehr gehen, da dies nur mit der Stromspannung die ein Lightning oder USB-C Anschluss zur Verfügung stellt funktioniert.

Hat man die Libratone O Adapt In-Ear am Smartphone angeschlossen, wird auch gleich gefragt, ob die passende Libratone App installiert werden soll. Diese ist die gleiche, wie wir sie bereits von den Libratone Zipp kennen. Sofort können Einstellungen an den In-Ears vorgenommen werden. Dazu aber gleich mehr.

Zubehör

Die Libratone Q Adapt In-Ear kommt mit einer Transporttasche, welche optisch sehr schön aussieht und zudem die Kopfhörer vor Beschädigungen schützen. Daher ist die Tasche etwas dicker, jedoch an der langen Seite ca. 1/3 offen. In diese Bereich befindet sich ein Magnetverschluss.

Zudem ist im Lieferumfang noch eine Kurzanleitung und Sicherheitshinweise dabei.

App

Die App ist wirklich sehr einfach und somit für jeden verständlich aufgebaut. Direkt nach dem Start, zeigt Euch die App zwei Bereiche an und zwar Soundspaces und mein Radio. Das erste zeigt euch alle Libratone-Geräte, die mit eurem Account verbunden sind bzw. gekoppelt werden können. In dem mein Radio Bereich findet Ihr das Internet Radio, TIDAL und Spotify. Selbstverständlich könnt Ihr aber auch Musik über Apple Musik und Co. direkt abspielen.

Klickt Ihr auf das Kopfhörer-Symbol eures angeschlossenen Q Adapt In-Ear im Soundspaces-Bereich, kommt Ihr zu der Übersicht des Kopfhörers. Hier kann das eingestellte Level des City Mix verändert werden.

Im unteren rechten Bereich sind die Einstellungen der In-Ear Kopfhörer zu finden. Hier könnt Ihr unter anderem den Namen und die Anzeigefarbe der Q Adapt verändern, die Seriennummer einsehen und ansehen welche Firmware aktuell installiert ist. Zum Schluss könnt Ihr in der App zwischen drei EQ-Profilen wählen, die an sich aber nicht verändert werden können. Man kann wählen zwischen einem neutralen Profil, eines, dass den Bass etwas mehr betont und noch eines, dass vor allem Stimmen stärker hervorheben soll.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Libratone bewirbt den Q Adapt In_Ear mit dem Slogan „ Passe die Umwelt an deine Musik an“ was durch das Noise Cancelling (City Mix) sehr gut möglich ist. Zudem kann dies in vier Leveln den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Ein Kritikpunkt dabei ist jedoch das Grundrauschen, was bei einem eventuellen Nachfolger verbessert werden sollte. Dennoch geht es beim normalen Musikhören in Ordnung, denn es fällt nur bei leiser Musikwiedergabe auf.

Die vier Farben, in denen die Libratone Q Adapt In-Ear erhältlich sind sorgen zudem, dass sowohl für Frau als auch Mann auf jeden Fall eine Farbe dabei ist, die einen anspricht. Die Steuerung per Fernbedienung funktioniert sehr gut, hier kann auch das City Mix Level ganz einfach verändert werden.

Des weiteren geht auch der Klang in Ordnung und macht die Libratone Q Adapt zu einem guten In-Ear Kopfhörer.

Preis/Leistung

Die Libratone Q Adapt In-Ear haben mich zum Großteil überzeugt. Der Klang ist wie bereits erwähnt sehr gut. Wer jedoch einen bassbetonten Kopfhörer sucht, oder welche die mit mehren Geräten und mit unterschiedlichen Anschlüssen funktionieren, sollte zu einer Alternative greifen.

Der Bass ist hier wie bereits erwähnt nicht so kräftig, wie es so manche andere In-Ears bieten. Zudem besitzen nur das Apple iPhone, iPad und einige iPod Modelle einen Lightning Anschluss. An einem Macbook oder anderem Gerät können sie somit nicht verwendet werden.

Wer aber sowieso wie ich fast nur Apple-Geräte sein Eigen nennt, greift bei den Libratone Q Adapt In-Ear zu klanglich sehr guten Kopfhörern. Durch ihren Tragekomfort, einem tollen Design und einer Verarbeitung bei der kaum etwas zu beanstanden ist überzeugen diese.

Libratone Q Adapt In-Ear

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.libratone.com/de/

Libratone Q Adapt On-Ear

Libratone wurde 2009 als kleines Start-up von drei dänischen Designern, die einen gemeinsamen Traum hatten gegründet. Gemeinsam hatten die drei vor, Lautsprecher für Musikhörer des 21. Jahrhunderts zu entwickeln. Ihnen war klar, dass Ihnen das nur gelingt, wenn Sie Produkte entwerfen, die ohne lästigen Kabelsalat auskommen. So entwickelten die drei Designer ihren ersten drahtlosen Lautsprecher, der mit seinem kraftvollen Sound und skandinavischen Design überzeugen konnte.

Auf das Symbol „Die Nachtigall“ kam das Unternehmen durch das berühmte Werk des dänischen Autors Hans Christian Andersen, dessen Märchen die Idee verkörpert den Klang zu befreien, wie Libratone durch seine Produkte. Der Name Libratone erklärt sich auch sehr einfach, dieser ist aus zwei englischen Wörtern zusammengesetzt, „libration“(Befreiung) und „tone“(Ton), was genau sich Libratone auch zum Ziel gesetzt hat, nämlich den Klang zu befreien.

Neben den von uns bereits getesteten Libratone Zipp Lautsprechern, hat das dänische Unternehmen auch Kopfhörer im Sortiment. Diese können durch Bilder, wie auf der Webseite zu sehen ist nicht nur durch ihr Design überzeugen, sondern unter anderem auch mit einem besonderen Feature, dem sogenannten City Mix (vier Stufen Noise Cancelling). Doch nun zu der wichtigsten Frage bei einem Kopfhörer: Wie ist der Klang? Wir haben für euch die Q Adapt On-Ear Kopfhörer in der Farbe Stormy Black näher unter die Lupe genommen. Wie sie im Test abgeschnitten haben, das erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist wie bereits bei den von uns getesteten Libratone Zipp sehr auffällig gestaltet. Daher ist es auch hier der Fall, das man diese z.B. im Fachhandel in den Regalen hängen sieht, da sie direkt durch ihre runde Form auffallen.

Der Transportschutz ist auch hier bei dem Libratone Q Adapt On-Ear wieder vorbildlich. Denn die stabile Verpackung aus dickem Karton schützt den Kopfhörer hervorragend vor äußerlichen Schäden. Zudem schützt eine 5mm dicke Schaumstoffschicht den Inhalt zusätzlich. Auf der oberen Seite der weißen Verpackung ist das Logo des Unternehmens, der Name des Kopfhörers, sowie das dieser mit CityMix (Noise Control) ausgestattet ist aufgedruckt. Zudem ist ein Teil des Q Adapt von der Seite in dem Farbton, die der Kopfhörer hat, dargestellt. In meinem Fall ist es die Farbe Stromy Black.

Zudem steht der Farbton, sowie die Bezeichnung, auf einem Aufkleber auf der runden Seite. Direkt daneben sehen wir mit welchen Apple Geräten der Q Adapt funktioniert, sowie einige Informationen zum Hersteller und einige Siegel wie z.B das „Made for iPhone, iPod“. Zudem befindet sich an der runden Oberfläche noch eine Schlaufe, mit der die Verpackung z.B. im Laden aufgehängt werden kann.

Zu guter Letzt zeigt uns die Unterseite noch besondere Merkmale des Libratone Q Adpat On-Ear. Wir lesen hier unter anderem, dass zu diesen Noise Control zählt, zudem das die Musik beim Absetzen automatisch pausiert. Zudem bietet Libratone eine App zum Einstellen des Kopfhörers an. Der Q Adapt soll eine Musikwiedergabe von mehr als 20 Stunden ermöglichen.

Im Lieferumfang befinden sich eine kleine Anleitung und Beschreibungen. Diese sind in der Innenseite des Verpackungsdeckels in einer kleinen Faltmappe, mit einem Nachtigall Logo sofort ersichtlich. Der weitere Zubehör, sowie der Libratone Q Adapt befindet sich in einer hochwertigen Aufbewahrungstasche.

Ziehen wir den Kopfhörer aus der Tasche, ist dieser für den Transport auf einem Karton mit Schaumstoff sicher geschützt. Im Inneren ist eine Aussparung, in der sich das USB-Ladekabel und ein Klinke-Audiokabel befinden.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Design des Libratone Q Adapt On-Ear ist zeitlos und zudem sehr edel. Libratone hat beim Q Adapt On-Ear wirklich nur hochwertige Materialien wie z.B. Leder, Stoff, Aluminium und nur sehr wenig Plastik verwendet. Daher kann mich das Design sehr überzeugen, da die Materialien super miteinander harmonieren und aufeinander abgestimmt sind.

Angefangen bei den Hörmuscheln, diese sind mit echtem Leder in der Farbe, die man gewählt hat, bezogen. In meinem Fall ist es schwarz. Der Kopfbügel wiederum ist metallverstärkt, am Kopfteil mit Gummi versehen und komplett mit einem robusten Textil bezogen, wie es auch beim Libratone Too zum Einsatz kommt.

Die Bügel selbst sind aus Aluminium gefertigt und die Außenseite der Ohrmuscheln aus Plastik. Auf der linken Ohrmuschel befindet sich der Name Libratone und auf der rechten Seite die Nachtigall, die auch beim Libratone Zipp auf der Touch-Oberfläche zu sehen ist. So ist es auch hier beim Q Adapt On-Ear der Fall, denn auch hier befindet sich eine Touch-Oberfläche, dazu aber später mehr.

Bei den vorhandenen Anschlüssen handelt es sich um die üblichen. Fast alle Bedienelemente, sowie Anschlüsse sind an der rechten Ohrmuschel untergebracht. Lediglich der Ein-/Ausschaltknopf befindet sich auf der linken Seite und ist durch eine Wölbung nach innen leicht tastbar.

Auf der rechten Seite finden wir rechts den Ladeanschluss, um den Akku aufzuladen. Direkt daneben ist ein kleines Mikro für Telefonate untergebracht. Wer den Libratone Q Adapt nicht per Bluetooth, sondern per Klinke-Kabel betreiben will, findet direkt neben dem Mikro den Anschluss dafür.

Nun kommen wir zu zwei Bedienelementen, die nicht üblich sind. Dabei handelt es sich zum Ersten um den Knopf mit einem Logo, dass einige noch von dem früheren Home-Button der iPhones ohne Touch-ID kennen. Mit diesem Knopf ist es möglich, ohne App den Noise Gard Level in 4 Stufen durchzuschalten. Das letzte Bedienelement ist die bereits erwähnte Touchoberfläche beim Nachtigall Logo. Hier können wir unter anderem durch einmaliges Tippen, die Musik pausieren. Durch zweimaliges tippen können wir einen Titel vor- und durch dreimaliges tippen zurückspringen. Zudem kann wie bereits beim Libratone Zipp durch Kreisen im oder gegen den Uhrzeigersinn die Lautstärke erhöht oder gesenkt werden.

Anfangs braucht man gerade bei dem Titel vor- oder zurückspringen etwas Übung. Den oft springt man statt einen Titel zurück einen Titel vor. Aber nach etwas Übung geht das Ganze wunderbar und sehr einfach. Ansonsten kann man das Ganze ja auch direkt am Smartphone machen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung des Libratone Q Adapt On-Ear gibt es nichts zu beanstanden. Wie bereits erwähnt verwendet Libratone ausschließlich hochwertige Komponenten. Zudem kann sich das Gewicht mit knapp 210g für einen On-Ear Kopfhörer sehen lassen und ist vollkommen in Ordnung. Durch dieses Gewicht ist der Q Adapt angenehm zu tragen. Positiv sind auch die Ohrpolster aus Leder, welche mit einem sehr weichen Ohrschaum ausgestattet sind.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOn-Ear-Kopfhörer
KategorieOn-Ear-Kopfhörer kabellos
FarbeStormy Black
KonnektivitätBluetooth 4.1 oder per 3,5mm Klinke
Gewicht210 Gramm
MaterialAluminium, Leder, Textil, Kunststoff
TönerJeweils links und rechts ein 40mm Driver
Empfindlichkeit98 dB SPL/mW
Frequenzbereich20 Hz – 20 kHz
Lieferumfang1x Libratone Q Adapt On-Ear-Kopfhörer
1x Transporttasche
1x 3,5mm Klinkenkabel (1,20 meter lang)
1x Micro-USB Ladekabel
Technische Daten des Libratone Q Adapt On-Ear

Tragekomfort

Bei dem Libratone Q Adapt On-Ear handelt es sich um einen Kopfhörer, der auf den Ohren aufliegt und diese nicht wie Over-Ear Kopfhörer umschließen. Zwar bin ich persönlich eigentlich mehr Fan von Over-Ear Kopfhörern, da diese nicht dazu Neigen unangenehm auf die Ohren zu drücken. Durch ihre dicke und meistens weiche Polsterung liegen diese um das Ohr auf.

Doch das häufige Problem, dass es zu einem hohen Anpressdruck kommt, ist bei dem Libratone Q Adapt On-Ear kaum der Fall. Natürlich merkt man beim Aufsetzen einen Druck, aber durch die gute Polsterung wird dieser deutlich reduziert. Der Anpressdruck muss ja auch bauartbedingt sein, denn dieser sorgt schließlich für den sicheren und festen Halt. Ansonsten würde der Kopfhörer gerade beim Sport sehr schnell verrutschen oder im schlimmsten Fall auf den Boden fallen.

Ich würde sagen, dass man die Kopfhörer gut 45 Minuten durchgehend tragen kann, bis man die Ohren etwas entlasten muss. Dies hängt aber ganz klar von der Kopfbreite ab. Ist der Kopf etwas breiter, ist der Anpressdruck höher.

Durch die zwei Gelenke an den Streben und der verstellbaren Höhe schmiegt sich der Kopfhörer ohne Komfortverlust an die meisten Kopfformen an. Betonung liegt auf meisten, denn bei meiner Freundin, die einen relativ kleinen Kopf hat, halten die Kopfhörer nicht. Die Bügelverstellung kann für ihren Kopf nicht klein genug eingestellt werden.

Ich persönlich trage sie in der niedrigsten Einstellung, daher sind die Kopfhörer für Leute, die wissen, dass sie einen kleinen Kopfumfang haben nicht geeignet. Wiederum muss ich auch erwähnen, dass der maximale Verstellweg der Kopfhörer etwas klein ausfällt. Bei mir ist nur ca. 1cm Platz zwischen Kopf und Bügel. Das ist nicht wirklich viel. Aber auch das hängt von der Breite und höhe eures Kopfes ab.

Da es sich wie bereits erwähnt um einen On-Ear Kopfhörer handelt, ging ich eigentlich davon aus, dass der Tragekomfort für Brillenträger ein wenig schlechter sein müsste. Doch dem ist nicht so. Ich habe es mit meiner Sonnenbrille ausprobiert und muss sagen, dass die Poster von der Größe genau so sind, dass diese keinen Druck auf den Brillenbügel ausüben, was oftmals auf Dauer unangenehm werden kann.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Den Klang, den der Libratone Q Adpat On-Ear wiedergibt, ist sehr neutral. Die beiden verbauten 40mm Speaker geben Höhen sehr klar wieder, auch wenn es etwas an Details fehlt. Aber beim Klang sind die Geschmäcker verschieden. Auch die Mitten kommen sehr neutral rüber, was dazu führt, dass der Gesang und die Stimmen sehr gut dargestellt werden. Im Vergleich zu vielen anderen Kopfhörern klingt des Libratone Q Adapt On-Ear nicht so bassbetont, was mir durchaus gefällt, denn oft leiden die Höhen und Mitten deutlich darunter. Aber der Klang kann per Equalizer in der App etwas angepasst werden, dazu aber später mehr.

Eine besondere Funktion des Libratone Q Adapt ist die Geräuschunterdrückung. Diese – bei Libratone „City Mix Noise Guard“ getaufte Funktionalität – weiß durchaus zu beeindrucken, hat aber ein Problem. Zuvor erkläre ich euch wie man diese steuert und was daran das Besondere ist.

Entweder per App oder an dem kleinen Knopf an der rechten Ohrmuschel kann man zwischen vier Stufen durchschalten, wie viel % Umgebungsgeräusche noch zu euren Ohren durchgelassen werden sollen. Abgestuft ist dies in folgenden Stufen:

  • Level 1: Entspricht 80% Durchlass der Umgebungsgeräusche, somit könnt ihr euch dabei super mit Leuten unterhalten, ohne die Kopfhörer absetzen zu müssen. Vorausgesetzt ihr hört nicht zu laut Musik bzw. habt diese aus.
  • Level 2: Lässt 60% der Umgebungsgeräusche durch, was bei einer Fahrt mit dem Rad in der Stadt gut ist.
  • Level 3: 30% Umgebungsgeräusche dringen zum Ohr durch, was schon sehr viele Geräusche in der Umgebung wegfiltert, wie z.B. das Heranfahren eines Zuges im U-Bahnhof.
  • Level 4: Weniger als 10% der Umgebungsgeräusche dringen zum Ohr durch. Damit könnt ihr fast komplett ohne Störgeräusche in eure Musik eintauchen. Dieses Level ist auf keinem Fall im Stadtverkehr mit dem Fahrrad zu empfehlen.

Leider hab ich zwei Kritikpunkte an dem „City Mix“ von Libratone. Zum einen ist es nicht möglich dieses komplett abzuschalten und zudem bringt es ein etwas störendes Geräusch mit sich. Denn bei Level 1 und Level 2 hört man ein leises Grundrauschen und nach kurzer Zeit ein Piepsen, falls man das ganze ohne Musik betreibt. Das Piepsen geht zwar nach kurzer Zeit wieder weg, aber das Grundrauschen bleibt bestehen. Im Level 3 und 4 nimmt das Rauschen deutlich zu. Dies ist aber nur bemerkbar, wenn ihr den Kopfhörer ohne Wiedergabe von Musik tragt oder Musik leise hört.

Außer die oben genannten Kritikpunkte, habe ich am „Noise Gard“ nichts weiter zu beanstanden. Die Geräuschunterdrückung funktioniert ansonsten wirklich ausgesprochen gut und der Wechsel zwischen den vier Leveln weiß zu gefallen. Besonders bei stätischem Lärm wie z.B. Motorengeräusche von Autos und bei der täglichen Fahrt mit der Bahn, werden die üblichen Störgeräusche fast vollkommen eliminiert. Somit kann man ungestört in die Musik eintauchen.

Durch Drücken des Knopfes wechselt ihr zwischen den vier Leveln umher. Sobald ihr in die höchste Stufe gewechselt habt, hört ihr dies akustisch durch ein zweimaliges Klopfgeräusch. Ein erneutes Drücken befördert euch wieder in den Level 1. Die maximale Lautstärke des Q Adapt ist mehr als ausreichend. Wer damit ständig mit voller Lautstärke Musik hört, schadet auf jedem Fall auf Dauer seinem Gehör. Die Lautstärke kann wie bereits erwähnt entweder über euer Smartphone oder direkt über die Touchoberfläche verändert werden. Eine sehr feine Sache das Ganze. So muss nicht immer das Smartphone aus der Hosentasche oder Handtasche genommen werden.

Auch das telefonieren, mit dem Libratone Q Adapt On-Ear funktionierte ohne Probleme. Anrufe konnten einfach entgegengenommen werden und man konnte die Gesprächsperson sehr deutlich verstehen. Leider nimmt das Mikrofon deutlich die Umgebungsgeräusche auf, was gerade bei Gesprächen, in einer große Metropole dazu führt, das sein gegenüber einen nicht immer deutlich versteht. Beim Ansehen von Videos und Filmen konnte ich übrigens keine Verzögerungen feststellen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Die Akkulaufzeit des Q Adapt On-Ear gibt Libratone mit 20 Stunden im Bluetooth-Betrieb an. Dieser Wert kommt sehr gut hin, auch wenn diese Laufzeit abhängig von der eingestellten Lautstärke und dem gewählten Noise Control Level abhängig ist. Ich kam bei durchschnittlicher mittlerer Lautstärke im Bluetooth-Betrieb, sowie „City Mix“ auf Level 3 zusammengerechnet auf knapp 18 Stunden Musikwiedergabe, was sich absolut sehen lassen kann.

Wenn der Akku dann doch zu Neige geht, kann er über das mitgelieferte Micro-USB Kabel am Laptop oder am Smartphone-Netzteil aufgeladen werden. Alternativ lässt sich der Libratone Q Adapt natürlich auch mit dem mitgelieferten Klinke-Kabel verwenden. Vorausgesetzt eurer Smartphone besitzt diesen Anschluss noch.

Die Ladezeit bei einem komplett leeren Akku beträgt knapp 2 einhalb Stunden. Dies ist in Ordnung, denn meistens lade ich meine Akkus sowieso nachts.

Bluetooth

Die Kopplung des Kopfhörers mit meinem iPhone ging wie gewohnt sehr schnell. Dazu einfach den Q Adapt einschalten und Bluetooth am iPhone aktivieren, die Kopplung erfolgt wie gewohnt in wenigen Sekunden.

Sind beide Geräte erfolgreich miteinander gekoppelt, wird auch gleich gefragt, ob die passende Libratone App installiert werden soll. Diese ist die gleiche, wie wir sie bereits von den Libratone Zipp kennen.

Übrigens beim erstmaligen einschalten wechselt der Libratone Q Adapt automatisch in den Kopplung-Modus. Sollte dies nicht der Fall sein, dann einfach die Funktionstaste, die mit dem Viereck Symbol für ca. 4 Sekunden gedrückt halten. Schon blinken am Touch-Display zwei Leuchten von links nach rechts. Dies zeigt, dass der Kopplungsmodus erfolgreich aktiviert wurde. Solange sich Smartphone und Kopfhörer im selben Raum befinden, ist die Bluetooth-Verbindung bis zu einer Entfernung von knapp 10 Metern exzellent. Kommen Wände oder wirklich große Entfernungen dazwischen, stockt die Verbindung oder reißt ab.

Zubehör

Der Libratone Q Adapt kommt mit einer Transporttasche, welche optisch sehr schön aussieht und zudem den Kopfhörer einigermaßen vor Beschädigungen schützt. An der Ober- sowie Unterseite ist diese etwas dicker, jedoch ist sie an der Seite wesentlich dünner und ca. 1/3 offen. In diese Bereich befindet sich ein Magnetverschluss. Daher ist der Schutz hier weniger vorhanden.

Zudem ist im Lieferumfang noch das bereits erwähnte Micro-USB Kabel zum Laden des Kopfhörers und ein Klinke-Kabel, sowie eine Kurzanleitung und Sicherheitshinweise dabei.

App

Die App ist wirklich sehr einfach und somit für jeden verständlich aufgebaut. Direkt nach dem Start, zeigt Euch die App zwei Bereiche an und zwar Soundspaces und mein Radio. Das erste zeigt euch alle Libratone-Geräte, die mit eurem Account verbunden sind bzw. gekoppelt werden können. In dem mein Radio Bereich findet Ihr das Internet Radio, TIDAL und Spotify. Selbstverständlich könnt Ihr aber auch Musik über Apple Musik und Co. direkt abspielen.

Klickt Ihr auf das Kopfhörer-Symbol eures gekoppelten Q Adapt im Soundspaces-Bereich, kommt Ihr zu der Übersicht des Kopfhörers. Oben links seht Ihr dann die Akkuanzeige, klickt Ihr darauf, wird euch der aktuelle Akkustand in Prozent angezeigt. Oben rechts wiederum ist ein Bluetooth-Symbol angebracht, was bedeutet, dass der Kopfhörer per Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt ist. Zudem kann hier in dem Hauptmenü das eingestellte Level des Noise Guard verändert werden.

Mit dem +1 Symbol könnt ihr zwei Kopfhörer miteinander verbinden, um gemeinsam derselben Musik zu lauschen. Direkt daneben sind die Einstellungen des Kopfhörer zu finden. Hier könnt Ihr unter anderem den Namen und die Anzeigefarbe des Q Adapt verändern, den Akkustand anzeigen lassen und die LED am Kopfhörer dauerhaft ein- oder ausschalten. Auch das automatische Pausieren der Musik, sobald der Libratone Q Adapt abgesetzt wird, kann hier deaktiviert werden.

Zum Schluss könnt Ihr in der App zwischen drei EQ-Profilen wählen, die sie sich aber nicht verändert werden können. Man kann wählen zwischen einem neutralen Profil, eines, dass den Bass etwas mehr betont und noch eines, dass vor allem Stimmen stärker hervorheben soll.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Libratone bewirbt den Q Adapt mit dem Slogan „ Passe die Umwelt an deine Musik an“ was durch das Noise Cancelling (City Mix) sehr gut möglich ist. Zudem kann dies in vier Leveln den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Ein Kritikpunkt dabei ist jedoch das Grundrauschen, was bei einem eventuellen Nachfolger verbessert werden sollte. Dennoch geht es beim normalen Musikhören in Ordnung, denn es fällt nur bei leiser Musikwiedergabe auf.

Die beworbene Steuerung per Fingerspitze funktioniert auf der Touch-Oberfläche sehr gut. Daran gewöhnt man sich eigentlich sehr schnell und hat man sich daran gewöhnt, möchte man diese Funktion kaum noch missen. Denn man kann das Smartphone zumindest für die Steuerung der Musik in der Hosentasche lassen. Die Kopplung und Bedienung ist wirklich sehr einfach. Des weiteren geht die Akkulaufzeit mit 20 Stunden in Ordnung und macht den Libratone Q Adapt zu einem sehr guten On-Ear Kopfhörer, auch der Klang, den er ausgibt, konnte mich überzeugen.

Preis/Leistung

Der Libratone Q Adapt hat mich zum Großteil überzeugt. Der Klang ist wie bereits erwähnt sehr gut. Wer jedoch einen bassbetonten Kopfhörer bevorzugt, sollte eventuell zu einer Alternative greifen. Der Bass ist hier wie bereits erwähnt nicht so kräftig, wie es so manch anderer Kopfhörer bietet. Die Akkulaufzeit ist mit den 20 Stunden mehr als ausreichend. Wer On-Ear Kopfhörer bevorzugt, greift beim Libratone Q Adapt zu einem klanglich sehr guten Kopfhörer mit einem sehr angenehmen Tragekomfort, einem tollen Design und einer Verarbeitung bei der nichts zu beanstanden ist.

Libratone Q Adapt On-Ear

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://hoerluchs-unlimited.com

Beyerdynamic DT 240 PRO

Beyerdynamic wurde 1924 in Berlin von dem Elektroingenieur Eugen Beyer gegründet. Dieses begann zuerst mit der Entwicklung und Fertigung von Kinolautsprechern. Im Jahre 1937 fertigte das Unternehmen den ersten dynamischen Kopfhörer – den DT48 – welcher bis zum Ende 2012 zum Produktportfolio gehörte. Bereits zwei Jahre später folgte mit dem M 19 das erste studioreife dynamische Mikrofon, welches als Reportage-Mikrofon der damaligen Reichsrundfunkgesselschaft bekannt wurde.

Nach dem Krieg baute der Gründer Eugen Beyer seine Fabrik in Heilbronn wieder auf, wo übrigens auch mittlerweile der Hauptsitz des Unternehmens ist. Im Jahr 1959 verstarb der Gründer, woraufhin sein Sohn Fred Beyer die Führung fortan übernahm. 2003 – 2015 leitete Dipl.-Ing. Wolfgang Luckhardt als Alleingeschäftsführer das Unternehmen. Die Beyerdynamic GmbH & Co. KG befindet sich nach wie vor in Familienbesitz: Drei Nachkommen des Firmengründers, die beiden Töchter sowie eine Enkeltochter, halten 100 Prozent der Anteile.

Da der Hersteller Beyerdynamic vor allem für seine Kopfhörer bekannt ist, haben wir uns ein Produkt aus diesem Bereich entschieden. Es handelt sich dabei um den Beyerdynamic DT 240 PRO, einem kabelgebundenen Kopfhörer, welcher vor allem durch seine technischen Daten überzeugend klingt und dies zu einem relativ günstigen Preis. Doch kann der Beyerdynamic DT 240 PRO auch im Test überzeugen? Das erfahrt ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung wurde sehr schlicht gehalten. Auf der oberen Seite der schwarzen Verpackung ist die Abbildung des Kopfhörers von der Seite inkl. Kabel zu sehen. Des Weiteren ist das Logo des Herstellers und der Name „DT 240 Pro“, sowie der Satz, dass es sich dabei um einen Over-Ear Kopfhörer handelt in englischer Schrift aufgedruckt. Auf der Rückseite ist der Kopfhörer noch einmal dargestellt, dieses Mal aber in voller Ansicht etwas schräg betrachtet. Sowie ebenfalls in englischer Schrift, eine genaue Beschreibung zum DT 240 Pro Kopfhörer.

Schauen wir uns die rechte Seite an, so sehen wir hier einige Symbole inkl. kurzem Text, was diese bedeuten. So erfahren wir z.B. das es sich hierbei um Kopfhörer mit echtem professionellem Sound handeln soll, sowie dass der Kopfhörer eine Lärm Reduzierung, einen angenehmen Tragekomfort bietet und für die Ewigkeit gebaut sein soll.

Die linke Seite der Verpackung informiert uns über sämtliche wichtige technische Informationen, die wir über den Beyerdynamic DT 240 Pro wissen sollten. Die obere Stirnseite zeigt noch einmal wie eigentlich jede Seite, den Namen des Herstellers sowie den Namen DT 250 Pro. Zu guter Letzt zeigt die Unterseite noch einige Infos vom Hersteller.

Öffnet man die Verpackung an der Oberseite, kann man das komplette Innenleben herausziehen. Direkt sieht man, dass sich der Kopfhörer in einer Plastik Verpackung befindet, in die dieser mit zwei einfachen Drahtbindern gehalten wird. Dies vermittelt beides gerade in puncto Verpackung einen nicht wirklich hochwertigen Eindruck. Das bekommen andere Anbieter deutlich besser hin.

An der Rückseite der billigen Plastik Verpackung befindet sich noch ein kleiner Plastikbeutel. In diesem befindet sich das sehr lange 3,5 mm Klinken-Kabel ein 6,35 mm Schraub-Adapter und ein schlichter schwarzer Aufbewahrungsbeutel. Selbst hier hätte man etwas hochwertigeres erwarten können. Denn es handelt sich schließlich um ein Premium Kopfhörer Hersteller.

Mit dem äußeren Design der Verpackung bin ich wirklich sehr zufrieden, aber dies wird doch dass Innenleben wieder so gut, wie zunichtemacht.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Das Design des Bayerdynamic DT 240 Pro ist sehr minimalistisch gehalten. Zwar hat Beyerdynamic bei dem Gehäuse des Kopfhörers nur auf mattschwarzes Plastik gesetzt, dennoch wirkt dieser auf keinem Fall billig. Denn bei dem Plastik handelt es sich um kein billiges Plastik, sondern um ein sehr hochwertiges.

Der Kopfhörer ist komplett mattschwarz gehalten. Lediglich die Schriftzüge auf den Ohrmuscheln, den Bügelenden und die Beschriftungen in den Innenseiten der Kopfhörer, ist in Silber gehalten. Auf auffällige Beyerdynamic Logos z.B. auf den Ohrmuscheln hat man hier verzichtet, denn hier prangt lediglich der kleine Schriftzug „ DT 240 PRO PROFESSIONAL HEADPHONES“ die Beyerdynamic Logos finden wir lediglich in kleiner Schrift auf dem Rechten und Linken Bügelenden.

Zusammengeklappt werden können die Kopfhörer nicht. Lediglich die Ohrmuscheln sind um 90-Grad schwenkbar. Hier kommt ein stabiles Metallgelenk zum Einsatz, was das Versprechen der Langlebigkeit garantieren soll. Auch die Metallverstärkung der Höhenverstellung trägt dazu bei. Am DT 240 Pro kann ich sein sehr leichtes Gewicht, sowie das dieser äußerst unempfindlich gegen Fingerabdrücke ist, loben.

Bei den vorhandenen Anschlüssen handelt es sich um nicht viele. Lediglich einen 2,5 mm Klinken-Anschluss auf der Linken, sowie Rechten Seite gibt es. Dadurch kann man selbst entscheiden, ob das Kabel am rechten Ohr, nach unten verläuft oder zur linken Seite.

Eine Fernbedienung ist leider nicht vorhanden, daher gibt es keine Möglichkeit die Musik an den Ohrmuscheln oder am Kabel per Fernbedienung zu steuern. So bleibt nur eine Steuerung über das Smartphone oder eben einem anderen Abspielgerät. Daher muss dieses immer aus der Hosentasche herausgeholt werden.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung des Beyerdyanmic DT 240 Pro gibt es nichts zu beanstanden. Zwar setzt Beyerdynamic wie bereits erwähnt so gut wie nur auf hochwertigen Kunststoff. Doch dies hat auch einen positiven Nebeneffekt. Denn das Gewicht ist mit knapp 196g (ohne Kabel) wirklich gering. Zudem ist der Kopfhörer sehr angenehm zu tragen und stört auch bei längerer Tragezeiten kaum. Die Ohrpolster sind sehr angenehm weich und sorgen dafür, dass auch nach längerer Zeit nichts drückt.

Die Öffnung ist leider etwas klein, dazu aber unter dem Punkt „ Tragekomfort“ mehr. Leider besteht die Polsterung des Kopfbügels sowie dass der Ohrpolster nicht aus Leder, sondern aus Kunstleder, was aber bei dem Preis unter 100 € durchaus in Ordnung geht und zu erwarten war. Übrigens die Ohrpolster können laut Beyerdamic ausgetauscht werden.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOn-Ear-Kopfhörer
Kabelgebunden?kabelgebunden
Farbeschwarz matt
Konnektivitätkabelgebunden 2,5 mm Klinke auf 3,5mm Klinke (6,35mm Klinke per Adapter)
Gewicht196 Gramm
MaterialKunststoff
TreiberJeweils links und rechts ein dynamischer Wandler
Empfindlichkeit119 dB SPL/mW
Frequenzbereich5 Hz – 35 kHz
Impedanz34 Ω (Ohm)
Lieferumfang1x Beyerdynamic On-Ear-Kopfhörer
1x Transporttasche
1x 2,5mm Klinkenkabel auf 3,5mm (1,25 meter lang; gestreckt 3,0 meter)
1x Adapter 6,35mm Klinke
Technische Daten des Beyerdynamic DT 240 Pro

Tragekomfort

Mit knapp 196 Gramm gehört der Beyerdynamic zu den leichteren Over-Ear-Kopfhörern auf dem Markt. Da es sich schließlich nicht um ein Bluetooth Modell handelt, kommt dieser auch mit weniger Technik im Inneren, denn unter anderem entfällt der Akku.

Wie bereits erwähnt, sind die Ohrpolster angenehm weich. Doch leider sind diese nicht wirklich groß genug, sodass diese nicht alle Ohren voll Umschließen. Ich hab nicht gerade große Ohren, dennoch muss ich an den Kopfhörer hin und her rütteln, damit meine Ohren komplett in den Ohrmuscheln sind. Daher hätte man die Ohrmuscheln etwas ovaler gestalten können, wenn man hier einen Over-Ear Kopfhörer anbieten möchte.

Dank dem einstellbaren Kopfband ist der Tragekomfort auch beim längeren Tragen sehr angenehm. Wer jedoch Kopfhörer bevorzug, die sauber um die Ohren aufliegen, der sollte definitiv zu anderen Kopfhörer greifen, die mit größeren Ohrmuscheln daherkommen. Für Brillenträger dürfte der Tragekomfort aufgrund des etwas höheren Anpressdruckes zudem etwas leiden. Daher werden diese nach einiger Zeit merken, dass die Kopfhörer etwas stärker auf die Brillen-Bügel drücken.

ANC bzw. Noise-Cancelling ist nicht mit in Bord. Doch auch so isolieren die Kopfhörer die Umgebungsgeräusche deutlich, auch wenn es nicht an eine richtige elektronische Geräusche-Isolierung rankommen kann. Durch das Gelenk, welches die Ohrmuscheln mit dem Bügel verbindet, passen sich die Beyerdynamic DT 240 PRO quasi an alle Kopfformen bestens an.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Da es sich bei Beyerdynamic um einen Premium Hersteller im Bereich Kopfhörer und Co. handelt, welcher schon seit 1937 Erfahrung im entwickeln und bauen von Kopfhörern hat. War ich anfangs auf den Blick des Preises etwas skeptisch. Denn nur 99 Euro sind bei Beyerdynamic, selbst bei kabelgebunden Kopfhörern „günstig“.

Doch beim ersten Probehören der Beyerdynamic DT 240 Pro war ich beeindruckt. Denn schon die Ausgangsleistung kann selbst am Smartphone durch die relativ niedrige Impedanz überzeugen. Daher können sie selbst hier laut genug betrieben werden.

Auch klanglich kann der DT 240 PRO überzeugen. Die beiden Treiber geben Höhen sehr klar und detailreich wieder. Das gesamte Klangbild ist sehr ausgewogenen, gerade die Höhen gibt der DT 240 PRO sehr neutral wieder, diese klingen auf keinem Fall schrill. Auch die Mitten kommen sehr neutral rüber, was dazu führt, dass der Gesang und die Stimmen sehr gut dargestellt werden.

Zudem ist der Bass ein wenig angehoben, sodass gerade Tief- und Kickbass sehr kräftig wiedergegeben werden. Das hätte ich bei dem relativ kleinen Gehäuse, in dem die Treiber sitzen definitiv nicht erwartet. Klar kann der Beyerdynamic DT 240 Pro nicht mit teureren Kopfhörern mithalten. Aber dafür wurde er schließlich auch nicht gemacht. Definitiv ist es für mich klanglich betrachtet, der bisher besten Over-Ear-Kopfhörer in der Preisklasse bis 100€.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Die Ausstattung, mit welcher der Beyerdynamic DT 240 PRO daher kommt, ist relativ bescheiden. Denn Noise-Cancelling ist nicht an Bord, dennoch können die angenehm weichen Ohrpolster überzeugen. Denn diese isolieren den Klang im Umfeld deutlich. Ansonsten gefällt mir das Klinkenkabel sehr gut, denn dieses ist durch seinen 1/3 Spiralanteil und 2/3 normalen Anteil bis auf eine Länge von max. 3 Metern dehnbar. Auch das Beyerdynamic einen 6,35 mm Klinkenadapter mitgeliefert ist positiv, denn dies liefert nicht jeder Hersteller mit.

Transporthülle

Der Beyerdanmic DT 240 Pro kommt wie bereits erwähnt mit einer billigen Transporttasche aus einfachem Stoff daher. Somit ist der Kopfhörer darin nicht wirklich vor Schäden zB. beim Transport im Koffer oder Rucksack geschützt. Zudem wird dieser nur per Kordelzug verschlossen und nicht wie es viel sicherer wäre per Reisverschluss.

(Ausstattung: 3 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Beyerdynamic wirbt vor allem damit, dass der DT 240 PRO fürs Studio und unterwegs gemacht ist. Zudem wird mit dem Tragekomfort und der robusten Bauweise geworben. In diesen genanten Bereich kann ich absolut zustimmen. Denn hier konnte mich der DT 240 PRO vollkommen überzeugen. Der Tragekomfort kann trotz den kleinen Ohrmuscheln überzeugen, des Weiteren sind alle beweglichen und verstellbaren Bereiche aus Metall gefertigt bzw. damit verstärkt. Auch der Klang konnte sehr überzeugen sodass der DT 240 Pro nicht nur unterwegs, sonder auch im Studio einen guten Eindruck macht.

Preis/Leistung

Mich persönlich hat der Beyerdymic klanglich voll und ganz überzeugt. Der Preis von 99€ (UVP) ist zudem sehr angemessen. Jedoch gibt es gerade bei der Verpackung und dem Lieferumfang Mängel, die man auch bei der Preisklasse unter 100€ besser hätte lösen können. Aber wie bereits erwähnt, ist der DT 240 PRO klanglich absolut spitze in seiner Preisklasse und damit aktuell der beste Kopfhörer unter 100€. Wenn nun noch das Innenleben der Verpackung sowie die Tasche hochwertiger gewesen wäre, hätte man deutlich mehr Punkte erreichen können.

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

RHA T20i

Das schottische Unternehmen RHA – Reid Heath Acoustics wurde 2011 in Glasgow von Andrew Reid und Lewis Heath gegründet. Es handelt sich bei dem Unternehmen um einen relativ jungen Hersteller von Kopfhörern. Dennoch konnte sich das Unternehmen unter anderem dank dessen, dass es sich bei den beiden Gründern um einen Ingenieur und beim anderen um einen Künstler handeln schnell entwickeln. Denn beide Gründer haben sich zum Ziel gesetzt Kopfhörer auf den Markt zu bringen, die nicht nur Spitzenklang bieten, sondern dabei auch noch einmalig aussehen.

Für RHA hat der Klang Vorrang, aber auch die Materialwahl, aus welchem das Produkt hergestellt wird, ist für das Unternehmen sehr wichtig. So besteht z.B. das Gehäuse der S- und MA-Kopfhörer Reihe aus eloxierten Aluminium, dass der Ma750i und CL750 aus Edelstahl und dass der T-Modelle aus Metallspritzguss Edelstahl-Konstruktion. Daher sind alle Kopfhörermodelle für eine lange Lebensdauer gemacht, für die RHA eine Garantie von 3 Jahren ab dem Kaufdatum gibt.

Wir möchten euch heute einen interessanten In-Ear Kopfhörer von RHA vorstellen, bei dem es sich um das teuerste Modell handelt, aber der auch zeigt, dass es sich bei dem Unternehmen um ein Premium Kopfhörer Hersteller handelt.

Es handelt sich dabei um den RHA T20i, dieser kommt mit einem ordentlichen Lieferumfang daher. Unter anderem werden austauschbare Tonfilter mitgeliefert, welche ein unterschiedliches Klangbild liefern und zudem ganz einfach gewechselt werden können. Doch können die RHA T20i auch wirklich überzeugen? Das erfahrt ihr in meinem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist überwiegend in Weiß gehalten, direkt fällt einem der Deckel zum Aufkleben auf der Oberseite auf, der durch zwei Magneten verschlossen gehalten wird. Direkt auf der Vorderseite, sind die RHA T20i Kopfhörer von zwei Seiten abfotografierte, zudem sind hier die wichtigsten Informationen zu sehen. So sieht man hier direkt, dass es sich um sogenannte Kopfhörer mit Dual Coil Treiber handelt, deren Gehäuse aus spritzgegossenem Metall besteht. Des Weiteren erfährt man hier, dass die Treiber austauschbar sind und dass auf dem Produkt 3 Jahre Garantie besteht, sowie diese in Großbritannien entwickelt wurden.

Klappen wir den Deckel auf, sehen wir neben dem ganzen Zubehör auch die wichtigsten Elemente der Kopfhörer durch ein großes Sichtfenster. Auf der Innenseite des Deckels ist zudem eine Explosionsgrafik eines der beiden Kopfhörer-Gehäuse des RHA T20i dargestellt. Diese Darstellung zeigt den Aufbau der einzelnen Elemente und zudem wird hier die Dual Coil Technologie genau erklärt. Leider ist hier alles nur auf Englisch geschrieben. Doch es gibt noch weitere wichtige Informationen, denn es werden hier noch unter anderem die Frequenzen und die Impedanz, welche die RHA T20i wiedergeben angegeben.

Aber auch auf der Rückseite der Verpackung gibt es viele weitere Informationen über die Kopfhörer. So sind hier alle wichtigen Elemente der Kopfhörer und des Lieferumfangs in mehreren Sprachen, darunter auch Deutsch sehr ausführlich beschrieben.

Die rechte Seite der Verpackung zeigt ganz klar, dass RHA für spitzen Klang und langlebige Qualität steht. Zudem sehen wir hier, verschieden Siegel wie z.B. ein Hi-Res Audio Siegel, ein Made für iPhone, iPad und iPod Siegel und ein Red Dot Design Awards Winner Siegel. Auch das Premium Kopfhörer Tips im Lieferumfang dabei sein sollen sehen wir hier.

Direkt gegenüber auf der linken Seite, sind noch weitere Informationen zu einigen Elementen samt Bild aufgelistet und in englischer Sprache kurz beschrieben. Zu guter Letzt zeigt die Unterseite einige Informationen über RHA und für welche Apple-Geräte das Made for iPhone und Co. Spiegel genau gilt.

Öffnet man die Verpackung an der Unterseite, kann man das komplette Innenleben dank einer kleinen Lasche ganz einfach herausziehen. Direkt sieht man das, was man zuvor durch das Sichtfenster gesehen hat im vollen Umfang. Alles ist an seinem festen Platz in einem Schaumstoff untergebracht. Das sieht sehr ordentlich aus, hebt man den Schaumstoff-Einsatz an, befindet sich darunter noch eine Aufbewahrungstasche und ein Kleidungsclip, um das Kabel an der Kleidung zu befestigen. Zudem befindet sich darunter noch eine kleine Bedienungsanleitung.

Der Lieferumfang ist sehr groß, so gehören zum Lieferumfang ganze 10 paar Ohrgummis (ein Paar ist bereits montiert). Diese sind Allsamt an einer Halteplatte aus Edelstahl untergebracht, was einiges hermacht. Zur Auswahl bei den Ohrtips stehen: Drei paar Dual Density Silikon Tips ( In den Größen: 2x S; 2x M und 2x L) , zwei paar mit Doppelflansch in zwei unterschiedlichen Grüßen, sowie zwei Größen aus Memory-Schaumstoff. Damit dürfte jeder ein Passendes paar Ohrtips finden.

Auch die Wechseltreiber befinden sich auf einer kleinen Edelstahl-Platine, in diese sie zur sicheren Aufbewahrung geschraubt sind. Die Treiber sind farblich unterschiedlich gekennzeichnet, zudem ist in der Edelstahl-Platine die gleichen Farbkennzeichnungen vorhanden und beschrieben, welche Farbe für welches Klangbild sorgt.

(Verpackung: 5 von 5 Punkten)

Design

Das Design der RHA In-Ear-Kopfhörer gefällt mir ausgesprochen gut. Das Gehäuse der Kopfhörer sieht gerade hier bei der von mir getesteten Black-Edition der RHA T20i sehr edel aus. Zudem gefällt es mir, dass man das Klangbild relativ einfach durch Herausschrauben des aktuellen Filters und das Einschrauben eines anderen Filters innerhalb von ca. einer Minute verändern kann.

Am Kabel, unterhalb des rechten Ohrhörer, befinden sich sämtliche Steuerelemente in einer 3-Tasten-Fernbedienung, die sich beim Tragen auf Halshöhe befindet. Wie bei eigentlich allen kabelgebundenen In-Ear Kopfhörern, ist es auch bei den RHA T20i ratsam, die verschiebbare Kabelzusammenführung zu nutzen. Denn dadurch klopft die Fernbedienung z. B. beim Joggen nicht ständig störend gegen den Hals.

Das „i“ am Ende der Bezeichnung der RHA T20i, ist nicht ohne Bedeutung. Denn dieses steht dafür, dass die integrierte 3-Tasten-Fernbedienung nur mit Apple Geräten voll funktionsfähig ist. So kann man z.B. an einem iPhone die Musik pausieren oder Lauter/Leiser stellen, aber auch die Sprachsteuerung Siri kann hier durch längeres Drücken der mittleren Taste aktiviert werden. Bei zweimaligen Drücken des mittleren Knopfes springt man einen Titel vor und bei dreimaligen Drücken zurück. Ein kleines Mikrofon auf der Rückseite ist ebenfalls eingebaut, um Telefonate zu ermöglichen. Die Fernbedienung ist aus dem gleichem Material wie das Gehäuse der Kopfhörer, nämlich aus Metallspritzguss (Edelstahl). Der Bereich der Tasten ist aus Gummi, wodurch diese sehr gut bedienbar ist.

Die an beiden Kopfhörer aufgedruckten Herstellerlogos, Modellbezeichnung sind auf dem schwarzen Ohrhörer von allen Betrachtungswinkeln sehr gut zu erkennen. Die Bezeichnung „L“ und „R“ sind wie das Gehäuse selbst per Spritzguss Verfahren hergestellt und somit fest integriert. Zudem sind sämtliche Elemente wie Klinkenstecker, Y-Verteiler und Kabelzusammenführung mir einem RHA Logo versehen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung und Materialwahl stellt mich bei den RHA T20i absolut zufrieden. Das Gehäuse der Ohrhörer aus Edelstahlspritzguss wirkt sehr hochwertig und daher keines Wegs zerbrechlich geschweige denn billig. Auch sämtliche Kabel machen einen sehr stabilen sowie bruchsicheren Eindruck. Die zum Patent angemeldeten formbaren Ohrbügel, sind denen von Shure ähnlich, das Prinzip bei den Herstellern ist auch fast das Gleiche. Aber für mich macht das Ganze bei RHA einen minimal hochwertigeren Eindruck.

Der biegsame Bereich, den man um das Ohr legt, ist mit einer verstärkten Gummischicht versehen. Unter diesem Bereich befindet sich eine Edelstahlfeder, in deren inneren die Kabel verlaufen. So kann dieser Bereich des Kabels, sauber um das Ohr gelegt werden und behält die Form bei. Zudem ist das Kabel im inneren gegen Kabelbrüche geschützt. Auf den Tragekomfort, sowie die Kopfhörer getragen werden gehe ich bei dem Punkt Tragekomfort genauer ein.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear-Ohrhörer mit Klinke Anschluss
FarbeSchwarz
Kabellängefest (nicht Abnehmbar)/135 cm
Gewicht41 Gramm
MaterialMetall-Spritzguss Edelstahl
TreiberJeweils links und rechts ein Dual Coil Treiber
Empfindlichkeit90 dB SPL/mW
Frequenzbereich16 Hz – 40 kHz
Impedanz 16 Ω (Ohm)
Lieferumfang1x RHA T20i In-Ear-Ohrhörer
1x Transporttasche
6 paar Dual Density Silikon Passstücke
2 paar Doppelflansch Passstücke
2 paar Memory Schaumstoff Passstücke
1x Kleidungsclip
Edelstahl Ohrstöpsel Halter
3 paar Tunigfilter (Referenz, Bass und Höhen)
Beschreibung
Technische Daten des RHA t20i

Tragekomfort

Mit 41 Gramm zählen die RHA T20i nicht zu leichtesten In-Ears auf dem Markt. Das merkt man auch sofort wenn man diese in den Händen hält. Denn dies liegt vor allem an dem Material der Kopfhörer, aber auch an dem der restlichen Komponenten, wie der Fernbedienung, dem Klinkenstecker und dem Y-Verteiler. Denn diese sind alle aus Metall gefertigt. Doch auch hier ist es der Fall, dass wenn man die Ohrhörer erst einmal im Ohr hat, merkt man dieses Gewicht nicht mehr wirklich. Denn hat man die richtigen Ohrpassstücke und bei bedarf den Kleidungsclip angebracht, wird das gesamt Gewicht angenehm verteilt.

Natürlich, fragt man sich bei den RHA T20i unter umständen, wenn man diese das erste Mal in den Händen hält, wie kommen die ins Ohr. Falls ihr solche In-Ears noch nicht ausprobiert, bzw. in den Händen gehalten habt, müsst ihr die ersten paar Male etwas herumprobieren. Aber glaubt mir, dies habt ihr schnell raus und wie gesagt habt ihr die Ohrhörer einmal in euren Ohren, sitzen diese wie bereits erwähnt, mit der Wahl der richtigen Ohr-Passtücke perfekt.

In folgendem Bild seht ihr sehr gut, wie man die Ohrhörer tragen sollte. Es handelt sich bei den RHA T20i um In-Ear Kopfhörer, bei denen das Kabel vorne um das Ohr geführt und entsprechend hinten an dem Ohrläppchen vorbei wieder nach vorne zum vorderen Hals-Bereich verläuft. Hier kommt die oben erwähnte Draht-Ummantelung des Kabels zum Einsatz, denn diese ermöglicht das saubere Biegen (verlegen) hinter dem Ohr und sorgt dafür, dass das Kabel die Form in diesem Bereich beibehält.

Dadurch halten die Kopfhörer auf beim Sport wie z. B. beim Joggen zusätzlich noch einmal sicherer. Wie bereits unter dem Punkt Verpackung erwähnt, werden 10 verschiedene Ohrstöpsel mitgeliefert, sodass man die Kopfhörer perfekt an die eigenen Ohren anpassen kann. Die Kabellänge ist wirklich ausreichend lang. Stolze 1,35 m ist wirklich lang. Beim Joggen konnte ich eigentlich keine nervigen Nebengeräusche, die oftmals durch Klopfen des Kabels an den Körper usw. entstehen feststelle. Ich habe dabei jedoch die Kabel-Zusammenführung und zusätzlich den Kleidungsclip genutzt.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Beim RHA T20i kommt eine sogenannter DualCoil Treiber zum Einsatz. Dieser verfügt über zwei voneinander unabhängige Schwingspulen. Die eine Spule ist für die unteren Mitten und Bässe (für die tieferen Töne) verantwortlich und die zweite Schwingspule für die oberen Mitten und die Höhen (für die hohen Töne) verantwortlich. Dadurch soll der Klang, welche die RHA T20i wiedergeben präziser und somit neutraler Klingen.

Doch durch ein weiteres sehr interessantes Feature ist es möglich, den Klang direkt und zudem sehr einfach zu verändern. Durch die mitgelieferten Tuning-Filter kann man die Klangbalance auf Wunsch auf die eigenen Vorlieben angepasst werden. Dazu muss man einfach das Ohrpassstück vom Treibergehäuse links herum herausdrehen und den gewünschten anderen Filter rechts herum reingehen und das Ohrpasstück wieder aufziehen.

Im Auslieferungszustand sind die Referenz-Filter montiert. Diese liefern einen relativ flachen und ausgeglichenen Klang. Somit können diese eigentlich für alle Arten von Musik-Genres genutzt werden.

Die Treble-Filter heben die Hohen Frequenzen deutlich an. Was vor allem bei Akustischer Musik und bei Jazz sehr von Vorteil ist. Beim Dritten Paar handelt es sich um Bass-Filter, diese betonen wie der Name schon vermuten lässt, die tiefen Frequenzen. Daher empfiehlt es sich, diese vor allem bei Rock und Hip-Hop Musik zu montieren. Ich habe für meine Tests, die verschieden Filter ausprobiert, und war überrascht, wie stark sich der Klang von Filter zu Filter verändert hat. Dazu habe ich einfach am linken Ohr der Referenz- und am rechten den Bass-Filter montiert. Dabei hab ich sofort den deutlich stärkeren Bass am rechten Ohr wahrgenommen. Die Treble-Filter, kann ich persönlich vor allem beim telefonier oder bei Hörbüchern anhören empfehlen.

Ein Blick auf die technischen Daten oben zeigt auch, dass die RHA T20i eine Impedanz von geringen 16 Ohm vorweisen kann. Dies zeigen sie auch im Test, denn die geringe Impedanz sorgt dafür, dass die Ohrhörer auch beim Smartphone, eine sehr ordentliche maximal Lautstärke vorweisen können. Für meinen Geschmack sind die kleinen In-Ears sogar etwas zu laut. Aber in dem Fall kann man ja einfach die Lautstärke reduzieren.

Da man wie bereits erwähnt, beim RHA T20i durch die Tuning-Filter schnell den Klang verändern kann, habe ich, um euch meine Meinung über den Klang der In-Ears zu vermitteln die Referenz-Filter montiert. Denn diese liefern das neutralste Klangverhalten.

Da der Frequenzgang des RHA T20i, je nach montiertem Tunig-Filter von 16 Hz bis 40 kHz reicht, deckt dieser eine sehr große Frequenzwiedergabe ab. So kann ich ganz klar sagen, dass der RHA T20i die hohen Töne sehr sauber und klar wiedergibt. So klingen Stimmen sehr natürlich und keineswegs schrill, zudem zählen diese zu einer der Stärken der In-Ears.

Auch der Mittenbereich zählt ganz klar zu den Stärken des RHA T20i. Diese Klingen sehr gut, sind sehr präsent und harmonieren sehr gut mit den höhen.

Meiner Meinung nach, kann auch der Bass Bereich durchaus überzeugen. Zwar ist dieser mit den Bass-Filtern deutlich stärker, ohne dabei gleich wie Beats Kopfhörer durch die höhere Bass Präsents an dem restlichen Klangbild zu leiden. Aber dennoch ist für mich die Bass-Wiedergabe der Referenz-Filter ausreichend. Selbst hier ist der Bass präsent und wird kontrolliert wiedergegeben.

Noise-Cancelling ist nicht mit an Bord, aber dies ist meiner Meinung nach nicht nötig. Denn durch die große Auswahl an Ohrpassstücke, welche RHA mit den T20i mitliefert, ist es möglich, die Umgebungsgeräusche deutlich zu reduzieren.Telefonieren ist mit den RHA T20i übrigens auch möglich und funktioniert ohne Mängel.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Bei der Ausstattung konnten die Kopfhörer ordentlich punkten. Ohne Noise-Cancelling werden Umgebungsgeräusche weitestgehend reduziert, auch die Möglichkeit das Klangbild durch den Wechsel der Tunig-Filter ganz einfach zu verändern, sowie die Auswahl an den unterschiedlichen Ohrpassstücken, ist ein sehr gutes Feature.

Transporttasche

Die RHA T20i kommen mit einer gut verarbeiteten Transporthülle daher. Jedoch gibt es keine Wickelhilfe, welche ein Verknoten des Kabels verhindert. Doch eine Wickelhilfe würde zusätzliches Gewicht mit sich bringen. Der Reisverschluss lässt sich übrigens sehr angenehm öffnen und schleißen. Zudem findet darin nicht nur die RHA 20i platz, sondern auch die Tunig-Filter.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

Zubehör

Neben der bereits erwähnten Transporthülle, befinden sich auch noch insgesamt 10 paar Ohrstöpsel in zwei verschiedenen Materialien und drei verschieden Ausführungen in der Packung. Die wechselbaren Ohrstöpsel sind wichtig um den Kopfhörer für die eigenen Ohren anzupassen. Diese sind sehr gut zusammengestellt.

(Zubehör: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

HA wirbt die T20i als revolutionäre Dual Coil In-Ear-Kopfhörer aus Edelstahl an. Ich kann dem ganzen auch so weit zustimmen, denn der Klang der T20i ist ausgesprochen gut. Auch das viele Elemente wie z.B. das Gehäuse der In-Ears, der Klinkenstecker und der Y-Verteiler aus Edelstahl gefertigt sind vermitteln ein sehr gutes und zugleich haltbares Gefühl. Zudem gefällt mir das Prinzip mit den Tuning-Filtern sehr gut, denn damit kann man den Klang etwas mehr seinen Vorlieben anpassen. Dies ist ein Feature, was ich persönlich in dieser Art von keinem anderen Hersteller kenne.

Preis/Leistung

Mich persönlich haben die RHA T20i In-Ear- Ohrhörer sehr überzeugt. Der Preis von 169 € ist zwar hoch, dafür bekommt man aber meiner Meinung nach klanglich sehr gute In-Ears, die zudem mit einer super Verarbeitung und mit einem schönen Design daher kommen geliefert. Die RHA T20i eignen sich für alle die in ihrer Freizeit, auf dem Weg zur Arbeit oder auch während dem Sport nicht auf Musik verzichten wollen und im Besitz eines Apple Gerät sind. Für alle anderen, empfiehlt es sich die RHA T20 zu kaufen, diese sind 10 € billiger, dafür muss man hier jedoch auch auf die Fernbedienung verzichten.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Gigaset GS270 plus

Die Gigaset Communications GmbH wurde im Oktober 2005, als Tochterunternehmen der Siemens AG gegründet. Damals lautete der Name des Unternehmens noch Siemens Home and Office Communication Devices GmbH & Co. KG. Doch im August 2008 wurde das Unternehmen zu 80,2 Prozent an Arques Industries verkauft und das Unternehmen wurde fortan in Gigaset Communications GmbH umbenannt.

Im Jahr 2013 beschäftigte das Unternehmen in Deutschland 1.039 Mitarbeiter. Jedoch musste man sich im November 2015 von 550 Mitarbeitern trennen. Denn der neue Großaktionär „Pan Sutong“ möchte Gigaset zusätzlich zum Telefonhersteller als Smartphonehersteller etablieren und ließ sich im September 2015 bereits die Gigaset-Markenrechte für 29 Millionen Euro  übertragen. Dadurch wandern 85% des Umsatzes, welchen Gigaset an dem Verkauf von Smartphones einnimmt, an Pan Sutong übertragen.

Das erste Smartphone der GS-Familie von Gigaset war das GS160, nur knapp ein halbes Jahr später kam das Gigaset GS170 auf den Markt. Schon wenige Monate später gegen Anfang August 2017 stellte das Unternehmen das Gigaset GS270 und Gigaset 270 plus vor. Das Gigaset GS270 und das GS 270 plus Modell kommen mit einem gewaltigen Akku daher und dies zu einem sehr günstigen Preis, doch kann das Gerät im Test überzeugen? Wir haben und für euch das Gigaset GS270 plus genauer angeschaut.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Gigaset ist sehr schlicht gehalten. Auf der oberen Seite der weiß/orange gehaltenen Verpackung ist das Gigaset GS270 plus von vorne und hinten samt Namen gut dargestellt. Bis auf der oberen Stirnseite, sehen wir rundherum ein Gigaset Logo. An der erwähnten Stirnseite befindet sich ein Aufkleber, der unter anderem über die IMEI-Nummer, S/N-Nummer, Modellbezeichnung sowie die Farbe des Gigaset GS270 plus informiert.

Auf der Rückseite sind zudem die wichtigsten Informationen zum Smartphone zu sehen. So sehen wir hier unter anderem die Daten zur Kamera, Display Größe und der Akkukapazität. Zudem ist der Lieferumfang samt kleinen Bildern dargestellt und einige wenige Infos zum Hersteller sind hier ebenfalls zu finden.

Nach dem Öffnen der Verpackung kommt direkt das Gigaset GS270 plus-Smartphone in einer dünnen matten Schutzfolie zum Vorschein. Das restliche Zubehör verbirgt sich unter dem Gerät. Beim Lieferumfang gibt es wenig Überraschungen, es ist im Wesentliche alles dabei, was man für den täglichen Smartphoneeinsatz benötigt. So befindet sich im Lieferumfang ein Ladekabel, Netzteil, SIM-Tool, In-Ear Kopfhörer und die üblichen Papierbeilagen. Zudem ist als kleines Extra eine dünne graue Silikonhülle mit dabei. Das Display ist mit einer Schutzfolie versehen, welche über sämtliche Anschlüsse, Sensoren und Bedienungselemente informiert.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Gehäuse des Gigaset GS270 plus kommt kein Alu zum Einsatz, sondern lediglich ein hochwertiger Kunststoff mit einem Metallic-Effekt-Finisch. Daher sieht es auf den ersten Blick zwar nach einem Aluminium Body aus, ist es aber wie erwähnt nicht. Das merkt man auch schnell, wenn man es in den Händen hält, denn es wirkt durch die Optik zwar wertig, aber dieser Eindruck verfällt dann relativ schnell.

Das 5,2 Zoll große Smartphone bringt 160 Gramm auf die Waage und liegt wie bereits erwähnt sehr gut in der Hand. Dazu trägt die leicht abgerundete Rückseite bei. Kommen wir zu den Bedienelementen: Da merkt man schnell, dass es sich um ein Mittelklasse-Smartphone handelt. Angefangen bei der linken Seite des Geräts, dort finden wir oben links den SIM- und microSD-Slot. Hier finden entweder zwei Simkarten für einen Dualsim-Eisnatz Platz oder eine Simkarte und eine MicroSD-Speicherkarte.

Die Lautstärkewippe und den Power Knopf aus Aluminium finden wir beiden auf der rechten Seite. Super ist, das Gigaset bei dem Preis des Smartphones sogar einen Fingerabdrucksensor auf der Rückseite untergebracht hat, der übrigens sehr gut platziert ist und automatisch im Zeigefinger Bereich liegt.

Zudem befindet sich auf der Rückseite noch eine Single Kamera-Linse die mit 13 Megapixeln auflöst und direkt darunter ein LED-Blitz, sowie der meiner Meinung nach schlecht platzierte Lautsprecher im unteren Bereich. Zu guter Letzt befindet sich an der Unterseite noch das Mikrofon, ein etwas veralteter USB-Typ-B Anschluss und an der Oberseite noch eine Klinke-Buchse. Das Design des Gigaset GS270 plus ist meiner Meinung nach kein besonders Highlight.

(Design: 2,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Gigaset Gs270 plus kann sich absolut sehen lassen, was ich aufgrund des Plastik Gehäuses im Bezug zur Wertigkeit nicht wirklich behaupten kann. Des Weiteren hat Gigaset bei diesem Modell auf eine immer mehr beliebte Dual-Kamera verzichtet. Auch das die Kamera Linse durch die Abrundung der oberen Ecke minimal vorsteht, ist zwar kein störender Punkt, aber das hätte man etwas anders lösen können.

Auch das der einzige Lautsprecher auf der Rückseite platziert wurde, was vor allem blöd ist, wenn das Gigaset auf der Rückseite liegt, mindert diesen Eindruck. Dafür muss ich sehr loben, dass hier ein Fingerabdruck Sensor untergebracht ist, denn diesen möchte ich heutzutage an keinem Smartphone mehr missen. Man muss natürlich auch den UVP Preis des Gigaset GS270/plus berücksichtigen und sich im klaren Sein, dass man hier kein Oberklassen-Smartphone mit Glas oder Aluminium Rückseite erhalten kann.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display5,2 Zoll 1920 x 1080 Pixel, Pixeldichte beträgt 424 ppi
CPUMTK 6750T Octa-Core 8x 1,5 GHz
RAM3 GB RAM (plus Modell, normales Modell mit 2 GB RAM)
Speicher32 GB (mit microSD bis zu 128 Gigabyte erweiterbar, normales Modell mit 16 GB)
BetriebssystemAndroid 7.0 “Nougat”
Kamera13MP f/2.2 Blende mit LED-Blitz; Frontkamera mit 5 Megapixel
AnschlüsseMicro-USB Anschluss; 3,5 mm Kopfhöreranschluss
Akku5.000 mAh nicht austauschbar
KonnektivitätWi-Fi 802.11/b/g/n, Mobilfunknetz bis 4G, Wi-Fi Direct, Bluetooth 4.0 und GPS, A-GPS, GLONASS
Abmessungen (LxBxH) / Gewicht149,5 mm x 74 mm x 8,95 mm / Gewicht: 160 Gramm
LieferumfangGigaset GS270 plus
Netzteil
Micro-USB-Kabel
SIM-Karten Tool
Silikon Hülle
In-Ear Kopfhörer
Bedienungsanleitung
Technische Daten des Gigaset GS270 plus

Performance

Zum Einsatz kommt ein MTK 6750T Prozessor, bei dem es sich um einen Octa-Core-Prozessor von MediaTek handelt. Dieser Acht-Kern Prozessor taktet mit jeweils 1,5 GHz. Unterstütz wir dieser von drei Gigabyte RAM (beim nicht plus Modell sind es zwei GB RAM). Zwar ist der interne Flash-Speicher mit 32 Gigabyte (beim normalen Modell 16 GB) nicht allzu groß bemessen, kann bei Bedarf aber mit einer mircoSD-Speicherkarte um bis zu 128 Gigabyte erweitert werden. Als Betriebssystem ist Android 7.0 Nougat vorinstalliert.

Im Alltag ist die Leistung der verbauten Hardware für den alltäglichen Nutzen wie Mails verfassen, WhatsApp Nachrichten schreiben und im Internet surfen ausreichend. Aber auch anspruchsvolle Games laufen ohne Aussetzer. Zudem läuft das System sehr flüssig ohne Anzeichen von nervigen Aussetzern oder Ähnlichem. Man stellt natürlich zu höherpreisigen Android-Smartphones fest, dass die Performance schlechter ist. Jedoch hatte ich nie den Eindruck, dass das Gigaset GS270 plus hängen würde oder zu langsam ist.

Der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite ist sehr gut zu erreichen, reagiert sehr zuverlässig und meistens sehr schnell, nur wenige Male kam es vor, dass er knapp 2 Sekunden zum Reagieren brauchte.

(Performance: 3 von 5 Punkten)

Display

Bei dem Display des Gigaset GS270 plus handelt es sich um ein 5,2 Zoll großes IPS Full-HD In-Cell Display. Dieses löst mit 1920 x 1080 Pixeln auf. Die Pixeldichte beträgt somit 424 ppi. Die maximale Displayhelligkeit gibt Gigaset mit 450 cd/m2 an, was gerade bei Sonnenlicht etwas zu wenig ist und ich dadurch im Freien mit Sonnenlicht im Rücken nicht immer alles gut auf dem Display erkennen konnte. Jedoch ist es für die meisten alltäglichen Situationen ausreichend. In Sachen Farbe, Kontrast und Bildschärfe kann das Display des Gigaset GS270 plus durchaus überzeugen.

(Display: 3 von 5 Punkten)

Akku

Der fest verbaute Akku hat eine Kapazität von stolzen 5.000 mAh und konnte im Test überzeugen. Denn durch den riesigen Akku braucht man sich eigentlich keine Sorgen machen, dass man vor dem Ende des Tages einen leeren Akku hat. Bei mir hat der voll aufgeladen Akku bei häufiger Nutzung täglich, in dem ich viel über Whats App, E-Mails geschrieben und viel im Internet gesurft habe im Durchschnitt zwei Tage durchgehalten. Da können sich einige andere Hersteller ein Beispiel nehmen, den diese haben zum Großteil einen wesentlich kleineren Akku.

Wie bereits erwähnt, kann sich das Durchhaltevermögen des Akkus absolut sehen lassen. Ich konnte das Gigaset GS270 plus gut zwei Tage verwenden, bis ich es wieder aufladen musste. In dem Testzeitraum hatte ich teilweise über das mobile Datennetz und zu Hause über das heimische WLAN im Internet gesurft, einige Videos angeschaut, Nachrichten versendet und gelegentlich telefoniert.

Bei so einem großen Akku ist es auch wichtig, dass der Akku relativ schnell geladen wird. Das ist beim Gigaset GS 270 plus, auch zum Glück der Fall. Den mit einem 5V 2A Netzteil wird der 5.000 mAh Akku des Gigaset Gs270 plus in knapp 4 Stunden wieder auf 100% aufgeladen.

(Akku: 5 von 5 Punkten)

Kamera

Wie bereits erwähnt, gibt es auf der Rückseite keine Dual-Kamera, obwohl diese nun auch immer mehr bei Mittelklasse-Smartphones zum Einsatz kommt. Die Auflösung der Hauptkamera auf der Rückseite beträgt 13-Megapixel mit einer nicht so lichtstarken Blende von f/2.2 und einem LED Blitz. Die Bildschärfe kann sich beim Gigaset GS270 plus sehen lassen, auch wenn diese an den Rändern deutlich nachlässt. Mit der Farbwiedergabe war ich bei meinen Testaufnahmen sehr zufrieden. Für ein Smartphone in dieser Preislage macht die Kamera echt überraschend gute Bilder.

An der 13 Megapixel-Kamera gibt es in puncto Bildqualität nur wenig zu meckern. Bei Tageslicht schießt das Gigaset GS 270 plus relativ gute Bilder, diesen fehlt es leider etwas an Tiefenschärfe und an Kontrast. Dennoch bin ich mit der Kamera auf der Rückseite unter anderem auch auf den Betracht des Preises des Smartphones durchaus zufrieden. In dunkleren Lichtverhältnissen lässt die Qualität jedoch vor allem wegen der Blende von f/2.2 stark ab und das Bildrauschen nimmt zu.

Die Auflösung der Frontkamera beträgt 5 Megapixeln und geht in der Bildqualität in Ordnung. Aber auch hier muss man bei schlechteren Lichtverhältnissen mit stärkerem Bildrauschen rechnen.

Videos können mit dem Gigaset Gs270 plus mit maximal 1.080p und 30 fps aufgenommen werden. 4K- Videos sind leider nicht möglich. Mit der Qualität der Testaufnahme bei Sonnenschein war ich durchaus zufrieden. Auch hier ist die Farbdarstellung ganz gut.

(Kamera: 3 von 5 Punkten)

 Software

Das Gigaset Gs270 plus kommt mit Android 7.0 Nougat Betriebssystem daher. Standardmäßig sind von Gigaset einige Apps wie z.B. eine Wetter-, Tanken- und ein T-Online-App vorinstalliert, diese können bei Bedarf aber ganz einfach deinstalliert werden.

Es gibt auch einige nützliche Gesten, die das direkte Öffnen von Apps bei ausgeschaltetem Display ermöglichen. Zudem kann man in den Einstellungen auch einstellen, das man beim Langen drücken des Fingerabdrucksensor die Kamera-App öffnet oder einen Anruf annehmen kann. Dies sind nützliche Features, die ihr in den Einstellungen festlegen könnt.

Des Weiteren hat Gigaset bekannt gegeben, dass das GS270 Plus ein Update auf Android 8.0 Oreo erhalten wird.

(Software: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die online präsentierten Produktbilder des Gigaset GS270 plus entsprechen durchaus der Realität. Gigaset beschreibt es als leistungsstarkes Power-Paket. Das trifft vor allem auf den 5.000 mAh Akku zu, der für eine lange Laufzeit sorgt. Jedoch braucht dieser bedingt durch seine Größe für eine volle Aufladung trotzt Schnellladefunktion bis zu 4 Stunden, bis er wieder voll aufgeladen ist.

Natürlich muss man sich schon beim Kaufpreis im klaren sein, dass es sich bei Gigaset GS270 plus um ein Mittelklasse-Smartphone handelt. Daher kommt es mit einer schwächeren Leistung als andere Flaggschiff-Smartphones daher. Jedoch kann mich das Smartphone durchaus überzeugen. Lediglich die Punkte wie z.B. die fehlende Dual-Kamera und den fehl platzierte Lautsprecher sind Dinge, die ich zu meinen großen Kritikpunkten gehören.

Preis/Leistung

Das Gigaset GS 270 ist direkt bei Gigaset ab 199 EUR erhältlich. Für das plus Model, welches mit mehr RAM und Flash-Speicher daher kommt werden 229 EUR fällig. Aktuell gibt es bei Gigaset zudem ein Booklet Case und ein Handyschutzbrief von Gigaset dazu, welcher einen 3-monatigen Vollschutz ohne Selbstbeteiligung enthält.

Das Gigaset GS270 plus ist meiner Meinung nach von der Verarbeitung ein ganz gutes Smartphone. Es ist ein absolut klasse Smartphone für Einsteiger. Auch wenn die verbaute Hardware nicht die Best ist, reicht diese für viele Nutzer, welche ihr Smartphone lediglich zum surfen, telefonieren, Nachrichten schreiben und gelegentliche Schnappschüsse nutzen vollkommen aus. Das Gesamtpaket des Gigaset GS270 plus kann bis auf einige Kritikpunkte durchaus überzeugen.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

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Shure SE215 BT1

Shure wurde 1925 in einem kleinen Büro in Chicago von Sidney N. Shure unter dem Namen Shure Radio Company gegründet, da man anfangs Radio-Bausätze verkaufte. Drei Jahre später stieg sein Bruder Samuel mit in das Unternehmen ein, das sich fortan Shure Brother Company nannte. Kurz darauf beschäftige das Unternehmen bereits 75 Mitarbeiter. Im Jahr 1930 verließ Samuel Shure das Unternehmen wieder aufgrund der damaligen, allgemeinen wirtschaftlichen Depression. Der Firmenname blieb jedoch bis zur erneuten Umbenennung zum Jahre 1999 gleich. Erst dann nannte sich das Unternehmen in den aktuellen Firmennamen Shure Incorporated um.

Doch aufgrund des Zusammenbruchs der Wirtschaft und Börse musste das Unternehmen Mitarbeiter entlassen. Darauf hin änderte Sidney N. Shure sein Unternehmenskonzept komplett. Fortan fertigte das Unternehmen keine Radio-Bausätze mehr, sonder entwickelt Mikrofone und stellte diese selbst her. 1931 kam das erste Shure-Mikrofon auf den Mark und schon am darauf folgenden Jahr mit dem Modell 40D das erste Kondensatormikrofon.

Ebenso versuchte sich das Unternehmen in der Entwicklung neuer Technologien. Besonders bekannt wurde das erste Mikrofon mit Kapsel das 55SH, welches auch unter dem Namen Elvis-Mikrofon weltweit bekannt wurde. Aber das Unternehmen entwickelt auch viele weiter Dinge wie z.B. HiFi-Tonabnehmer, Funkmikrofone, In-Ear-Minitore, Bügel-Kopfhörer und In-Ear Ohrhörer, von denen wir euch heute ein neues Produkt vorstellen möchten.

Es handelt sich dabei um die Shure SE215-BT1, dies ist die Bluetooth Version des normalen Shure SE215m+SPE, welche wir vor einiger Zeit für euch getestet haben. Können uns die ersten Bluetooth In-Ear Ohrhörer aus dem Hause Shure überzeugen? Das erfahrt ihr in meinem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung wurde sehr schlicht gehalten und sieht gut aus. Die Ohrhörer selbst werden großzügig durch ein Sichtfenster präsentiert. Auf der Verpackung sind zudem die wichtigsten Informationen über die Shure SE215-BT1 In-Ear-Ohrhörer aufgedruckt. So sind auf der Vorderseite der Name, die technischen Details, dass es sich um Bluetooth Ohrhörer handelt sowie, dass diese mit einem detailreichen Sound mit einem verstärkten Bass und einer langen Akkulaufzeit daher kommen sollen, zu erkennen.

Die linke Seite zeigt ganz klar, dass es auf dieses Produkt 2 Jahre Garantie gibt, sowie das Zeichen, dass die Ohrhörer Umgebungsgeräusche isolieren. Auf der rechten Seite ist der Frequenz Bereich welchen die Shure SE215-BT1 abdecken aufgedruckt. Des Weiteren ist auch hier zu sehen, dass es sich um Bluetooth Ohrhörer, mit abnehmbaren Kabel handelt, welche zudem über eine Fernbedienung mit integriertem Mikrofon verfügen. Auf der Rückseite werden die Ohrhörer komplett ink. Kabel, Fernbedienung usw. dargestellt. Zudem ist hier zu sehen, was sich alles im Lieferumfang befindet und einige technische Daten. Zu guter Letzt zeigt die Unterseite einige Informationen über Shure.

Öffnet man die Verpackung, kommt eine Blisterverpackung zum Vorschein in der sich die Shure SE215-BT1 befinden. In dieser sind diese übrigens hervorragend geschützt. Direkt kommt auch eine kleine Tasche mit eine Shure Logo und Karabiner zum Vorschein. In dieser lassen sich die Ohrhörer wunderbar verstauen. Zwar ist diese weich, dafür aber auch zugleich sehr leicht. Zudem befindet sich ein kleiner Zippbeutel im Lieferumfang, in dem sich drei paar Silikonohrpasstücke in den großen S, M und L , sowie ein kleines Reinigungswerkzeug befinden.

Shure liefert aber noch andere Stöpsel aus einem anderen Material mit, die nicht jeder Hersteller anbietet. Bei diesen handelt es sich um drei Schaumstoff-Ohrpassstücke ebenfalls in der Größe S, M und L. Somit dürfte eigentlich für jeden etwas Passendes dabei sein, was für einen Perfekten sitzt sorgt bzw. den eignen Vorlieben entspricht.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das Design der Shure In-Ear-Ohrhörer gefällt mir relativ gut. Besonders gefällt mir, dass man das Anschlusskabel von den In-Ears entfernen kann. Denn dieser von Shure genannte MMCX-Anschluss, welcher übrigens in mehreren Modellen (vom SE215 bis zum SE846) zum Einsatz kommt, ermöglich es, dass man die Ohrhörer am Anschluss ohne Probleme drehen kann (um 360°). Dadurch kann man z. B. bei einem Defekt einfach nur das Kabel bzw. den jeweiligen Ohrhörer ersetzen. Zudem kann man, sofern man kabelgebundene Ohrhörer von Shure besitzt, durch den Kauf des neuen Kabel RMCE-BT1 (99€) die Bluetooth Funktion nachrüsten. 

Am Kabel, unterhalb des rechten Ohrhörer, befinden sich sämtliche Steuerelemente in einer Fernbedienung, die sich beim Tragen auf Halshöhe befindet. Eine verschiebbare Kabel-Zusammenführung ist vorhanden und sorgt dafür, dass der Teil in dem der Akku sich befindet, nicht ständig beim Joggen gegen den Hals klopft.

Mit der Fernbedienung kann man die Musik pausieren oder Lauter/Leiser stellen, auch die Sprachsteuerung Siri kann hier aktiviert werden. Bei zweimaligen drücken des mittleren Knopfes springt man einen Titel vor und bei dreimaligen drücken zurück. Ein kleines Mikrofon ist ebenfalls eingebaut, um Telefonate zu ermöglichen. Die an beiden Kopfhörer aufgedruckten Herstellerlogos, Modellbezeichnungen sowie die Beschriftung L und R sind auf dem fast transparenten Ohrhörer von allen Betrachtungswinkeln sehr gut zu erkennen. Wie gut diese Aufdrucke bei häufigen gebrauch halten, kann ich nach knapp 4 Wochen Testzeit leider nicht beurteilen. Bei mir zeigen diese jedoch keine Abnutzungserscheinungen. Zudem sind sämtliche Elemente wie Akkugehäuse und Kabel-Zusammenführung mir einem Shure Logo versehen.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung und Materialwahl stellt mich bei den Shure SE215-BT1 sehr zufrieden. Das Gehäuse der Ohrhörer wirkt trotz, dass es aus Kunststoff ist, keines Wegs zerbrechlich oder billig. Auch das Verbindungskabel macht unter anderem durch seine Ummantelung aus Gummi und im Ohrhörerbereich durch den eingearbeiteten Draht, sodass dieses sauber um das Ohr gelegt werden kann, einen sehr wertigen Eindruck. Übrigens das Kabel ist laut Shure komplett schweißbeständig und ist dafür konzipiert, den rauen Bedienungen auf der Bühne zu bestehen. Auf den Tragekomfort und wie man die Ohrhörer genau trägt, gehe ich unter dem Punkt Tragekomfort genauer ein.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear mit Bluetooth
Farbetransparent/schwar
Kabel-Art/ LängeAbnehmbar/79 cm
Gewicht18 Gramm
MaterialKunststoff
TönerJeweils links und rechts ein Single Dynamic MicroDriver
Empfindlichkeit107 dB SPL/mW
Impedanz17 Ω (Ohm)
Frequenzbereich22 Hz – 175.5 kHz
Lieferumfang1x Shure SE215BT1
3 paar Silikonohrpasstücke (S, M, L)
3 paar Schaumstoff-Ohrpassstücke (S, M, L)
1x Transporttasche mit Karabiner
1x Reinigungswerkzeug
1x Micro USB-Ladekabel
1x Kleidungsclip
Bedienungsanleitung
Technische Daten des Sure SE215-BT1

Tragekomfort

Mit knapp 18 Gramm gehören die Shure SE215-BT1 zu den leichtesten In-Ears auf dem Markt. Dies liegt vor allem an dem Gehäuse der Ohrhörer, denn dieses besteht nicht aus Aluminium, sondern aus hochwertigen Kunststoff. Sind die Ohrhörer erst einmal im Ohr, merkt man nichtmehr wirklich, dass man die Ohrhörer im Ohr hat. Das kann aber durchaus bei jedem anders sein, bei mir jedoch passen die Ohrhörer perfekt.

Natürlich, wenn man die Shure SE215-BT1 Ohrhörer das erste Mal in den Händen hält, muss man erst etwas ausprobieren und fragt sich hä? Wie kommen die jetzt ins Ohr. Aber glaubt mir, dass habt ihr schnell raus und wie gesagt, sobald die Ohrhörer einmal in eurem Ohr sitzen, passen diese, mit der Wahl der richtigen Ohrpasstücke perfekt. Dann merkt ihr nach einiger Zeit gar nicht mehr, dass ihr sie überhaupt tragt.

In den Bildern unter diesen Absatz seht ihr sehr gut, wie man die Ohrhörer trägt. Was übrigens bei allen Shure In-Ear-Ohrhörer mit wechselbaren Kabel der Fall ist. Das Kabel wird oben um das Ohr gelegt und entsprechend hinten an dem Ohrläppchen vorbei wieder nach vorne, zum vorderen Hals Bereich geführt. Hier kommt die oben erwähnte Draht Ummantelung des Kabels zum Einsatz, denn diese ermöglicht das saubere Biegen (verlegen) hinter dem Ohr und sorgt dafür, dass das Kabel die Form in diesem Bereich beibehält. Wer möchte, kann das Kabel auch nach hinten auf den Nacken verlegen. Hier kommt es ganz drauf an, was euch besser gefällt. ich bevorzuge ersteres lieber.

Durch das verlegen des Kabels hinter dem Ohr, halten die Ohrhörer auch beim Sport wie z. B. beim Joggen zusätzlich noch einmal besser. Wer zudem die Kabelzusammenführung und den mitgelieferten Kleindungsclip anbringt, braucht sich keine sorgen machen, dass das Kabel oder der Akku hin und her wackelt. Somit stört beides nicht und verursacht auch keine nervigen Störgeräusche beim Joggen. Wie bereits unter dem Punkt Verpackung erwähnt werden 6 verschiedene Ohrstöpsel mitgeliefert, sodass man die Ohrhörer perfekt an die eigenen Ohren anpassen kann. Woran man sich etwas gewöhnen muss, ist das Gehäuse in dem der Akku untergebracht ist, denn dieses ist relativ groß. Wenn man aber den bereits erwähnten Kleinungsclip nutz, muss man sich um dieses Problem kaum noch Sorgen machen.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Beim Shure SE215-BT1 handelt es sich um einen sogenannten Single-Treiber-Ohrhörer. Es gibt bei Shure auch Dreiwege bzw. Vierwege High-Definition Ohrhörer, diese haben dann Treiber, die akkurat getrennte Tiefen, Mitten und Höhen wiedergeben, sind aber entsprechend um einiges teurer.

Ein Blick auf die technischen Daten oben zeigt, dass die Shure SE215-BT1 eine Impedanz von geringen 17 Ohm vorweisen. Dies zeigen sie uns auch im Test, denn die geringe Impedanz sorgt dafür, dass die Ohrhörer auch angeschlossen am Smartphone eine sehr ordentliche maximal Lautstärke vorweisen können. Stellt man die Ohrhörer auf die maximal Lautstärke, ist dies in den Ohren keine 2 Minuten möglich. Das ist echt extrem laut und auf Dauer nicht gut für die Ohren.

Bei den Shure SE215-BT1 handelt es sich wie bereits erwähnt um eine bassverstärkte Variante. Genau diese angehobene Betonung der tiefen Tönen merkt man auch deutlich. So dürfen diejenigen unter euch, die Fans von Kickbass und Co. sind, an den Ohrhörer ihre Freude haben. Leider gehen gerade bei Ohrhörer mit nur einem Treiber, wenn zudem der Bass angehoben wird, die Mitten und Hohen etwas unter. Der Mittenbereiche geben die Shure SE215-BT1 im großen ganzen aber noch sauber und gut definiert wieder. Da der Frequenzgang jedoch von 22 Hz bis 17,5 kHz reicht, ist es kein Wunder, dass die Höhen da nur 17,5 kHz, etwas schwacher und somit dumpfer klingen und etwas die Brillanz fehlt.

Da beim Shure SE215-BT1 gerade die tiefen Töne besonders betont werden, kann ich sagen, dass besonders die Genres Rock, Metal, Hip Hop, Pop sowie Techno am besten klingen. Da bei diesen Genres meistens ein großer Anteil an Bass vorhanden ist.

Noise-Cancelling ist auch bei der Bluetooth Version den Shure SE215-BT1 nicht mit an Bord, aber dies ist meiner Meinung nach auch gar nicht nötig. Denn wie Shure angibt, ist es möglich, durch die relativ große Auswahl an Sound Isolation Ohrpasstücke die Umgebungsgeräusche bis zu 37 dB zu isolieren. Als ich die richtigen in meinem Fall die „L“ Foam-Ohrpassstücke angebracht habe und mir die Ohrhörer angelegt habe, merkte ich sofort, dass die Umgebungsgeräusche um einiges reduziert wurden.

Telefonieren ist mit den Shure SE215-BT1 übrigens auch möglich und funktioniert ohne Mängel. Sobald ein Anruf eingeht, genügt ein Klick auf den mittleren Knopf der Fernbedienung und die Musik wird pausiert und man kann sofort über die Ohrhörer telefonieren.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Bei der Ausstattung konnten die Kopfhörer ordentlich punkten. Ohne Noise-Cancelling werden Umgebungsgeräusche weitestgehend reduziert, auch die Möglichkeit das Kabel ganz einfach zu entfernen und bei einem defekt auszutauschen sowie, dass die Ohrhörer dank dem speziellen Anschluss um 360 Grad gedreht werden können, sind sehr gutes Features.

Transporthülle

Die Shure SE215-BT1 kommen mit einer gut verarbeiteten Transporthülle daher. Jedoch gibt es keine Wickelhilfe, welche ein Verknoten des Kabels verhindert. Doch eine Wickelhilfe würde zusätzliches Gewicht mit sich bringen und somit würde dies stören, wenn man die Transporthülle z.B. mit dem Karabiner an der Hose befestigt. Der Reisverschluss lässt sich übrigens sehr angenehm öffnen.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

Die Verbindung zwischen den Shure Se215-BT1 und dem Abspiel-Gerät, in meinem Fall das Apple iPhone X erfolgt wie gewohnt über Bluetooth. Mit der Reichweite von 10 Metern die Shure angibt bin ich im großen und ganzen zufrieden, auch wenn andere Hersteller eine größere Reichweite bieten. In den Räumlichkeiten war die Reichweite mit zwei Wänden aus Rigips auf ca. 8 Metern begrenzt, im freien Feld sind bis zu 10 Metern kein Problem, was deutlich mehr Freiheit im Alltag bietet.

(Koppeln und Reichweite: 3 von 5 Punkten)

Akku

Die Akkulaufzeit gibt Shure mit 8 Stunden an. Für 2 Stunden Musik Wiedergabe sollen 15 Minuten laden ausreichen. Die Schnellladefunktion finde ich klasse, jedoch überboten eine andere Hersteller die Akkulaufzeit von 8 Stunden deutlich. Aber  da man wie bereits erwähnt nach nur 15 Minuten Ladezeit, wieder 2 Stunden ungestört Musik hören kann, ist das ganze zu verkraften. Im Test konnten die Shure SE215-BT1 ca. 6 einhalb Stunden Musik abspielen, was aber nicht bei voller Lautstärke möglich ist.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

Zubehör

Neben der bereits erwähnten Transporthülle, befinden sich auch noch insgesamt 6 paar Ohrstöpsel in zwei verschiedenen Materialien und ein Micro-USB Kabel um den Akku wieder aufzuladen in der Verpackung. Die wechselbaren Ohrstöpsel sind wichtig um den Ohrhörer für die eigenen Ohren anzupassen. Diese sind sehr gut zusammengestellt. Ziemlich raffiniert ist auch das kleine Reinigungswerkzeug, welches Shure jedem Ohrhörer beilegt. Dieses Werkzeug hat vorne eine kleine Öse, ähnlich wie bei einer Nähnadel. Damit kann man sehr einfach die Verunreinigungen entfernen.

(Zubehör: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Shure wirbt vor allem mit einem satten, detailreicher Sound mit dynamischem Bass. Kabelloser Komfort und einfache Steuerung mit Bluetooth. Dem kann ich so auch zustimmen. Wie erwähnt geht der Klang vor allem in den Tiefen und Mitten vollkommen in Ordnung. Auch wenn die Höhen etwas darunter leiden, ist das Gesamtpaket in Ordnung. Das Shure nun Bluetooth Kopfhörer arbeitet ist eine feine Sache, denn die meisten Hersteller lassen ja an ihren Smartphones den Klinke-Anschluss weg.

Preis/Leistung

Mich persönlich haben die Shure SE215-BT1 In-Ear-Ohrhörer sehr überzeugt. Der Preis von 139,00€ (UVP) ist zwar nicht niedrig, dafür bekommt man aber meiner Meinung nach, von Shure eine sehr gute Qualität geliefert. Die Shure SE215-BT1 sind sowohl für sportliche Tätigkeiten, wie auch für den Alltag sehr gut geeignet.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Sennheiser Ambeo Smart Headset

Sennheiser wurde 1945 als „Labor Wennebostel“ (Labor W) von Fritz Sennheiser gegründet und gilt heute noch als Traditionsunternehmen mit Sitz in Wedemark-Wennebostel bei Hannover, Deutschland. Weltweit beschäftigt Sennheiser aktuell etwa 2600 Mitarbeiter und unterhält weltweit drei eigene Produktionsstandorte: In der Zentrale Wennebostel (Deutschland), Tullamore (Irland) und in Albuquerque (USA).

1956 entwickelte das Labor W das erste Richtrohrmikrofon, 1968 brachte Sennheiser den ersten offenen Kopfhörer der Welt auf den Markt, den HD 414. Dieser erste Kopfhörer sorgte durch damals hohen Tragekomfort, dass das Modell zum Erfolg wurde und die Kopfhörersparte zu einem wichtigen Standbein der Firma Sennheiser wurde.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bild der Verpackung vor Ort im Sennheiser Store

Da wir beim Ambeo Smart Headset Event das Gerät ohne Verpackung erhalten haben, können wir die originale Verkaufsverpackung leider nicht bewerten. Bei der Präsentation konnte ich lediglich ein Bild der Vorderseite der Verpackung machen. Das Ambeo Smart Headset habe ich auf der „Sound Tour“ im Berliner Senheiser Store in einem Aufbewahrungsetui zusammen mit drei verschieden großen Ohradaptern erhalten. Eine Beschreibung gab es nicht, dies erklärten uns die Mitarbeiter im Store und wir durften das Headset an verschiednen Locations in Berlin selbst ausprobieren.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das Ambeo Smart Headset ist sehr schlicht und modern designed. Kommen wir gleich zum Punkt, welcher das Ambeo Smart Headset so besonders macht. Beide Ohrhörer besitzen auf der Außenseite jeweils ein Membran aus Stahl, unter denen sich jeweils ein omnidirektionales Mikrofon befindet. Diese können die Umgebungsgeräusche, die aus unterschiedlichen Richtungen kommen aufnehmen. So viel mal vorab dazu, unter dem Punkt Mikrofon gehe ich aber etwas genauer auf diese Funktion ein.

Das Headset kommt mit Ohrbügeln daher, was einen zusätzlichen Halt bietet. Im Kabel, des rechten Ohrhörer befindet sich zudem ein Mikrofon, welches unter anderem fürs telefonieren gedacht ist. Beide Kabel, der beiden Ohrhörer verbindet eine große Fernbedienung. Der Grund der relativ großen Fernbedienung liegt an der Technik, die darin verbaut ist. Wie von einer  Fernbedienung zu erwarten, könnt ihr damit die Lautstärke und die Video-Aufnahme im Kamera App starten bzw. beenden.

Doch was ist an dieser Fernbedienung so besonders? Zum einen könnt ihr mit dem oberen Schieberegler einstellen, ob ihr denn Bass der während der Video-Aufnahme aufgenommen wird, etwas reduzieren wollt. Dies ist besonders bei Konzerten sehr nützlich, da dort oft der Bass-Anteil dominiert. Des Weiteren könnt ihr die sogenannte „Situational Awareness“-Funktion regeln. Damit könnt ihr per Kippschalter bestimmen, ob ihr die Umgebungsgeräusche zu euch durchdringen lassen wollt oder eben nicht. Dazu gehe ich aber unter dem Punkt Noise-Cancelling genauer ein.

Sämtliche Tasten sind intuitiv auffindbar, die Fernbedienung weißt eine leicht gummierte Oberfläche auf, wodurch sie deutlich griffiger ist. Das gleiche gilt auch für sämtliche Kabel, diese sind aus einem gummiartigen Material und weisen eine glatte Oberfläche auf, wodurch diese einfach bei Bedarf zu reinigen sind.

Erhältlich ist das Sennheiser Ambeo Smart Headset nur in der Farbe Weiß. Die Sennheiser und APOGEE Logos sind in einem grauen Schriftzug aufgedruckt.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung, des Sennheiser Ambeo Smart Headset gibt es nichts zu beanstanden. Zwar setzt Sennheiser bis auf die Abdeckung der Mikrofone so gut wie nur auf hochwertigen Kunststoff. Doch dies hat auch einen positiven Nebeneffekt. Denn das Gewicht ist mit knapp 34g wirklich gering. Des weiteren ist es sehr angenehm zu tragen, auch nach längerer Zeit, merkt man dank den Ohrbügeln die Ohrhörer nicht wirklich.

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(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear-Ohrhörer
KategorieIn-Ear-Ohrhörer mit Lightning-Anschluss und 3D-Sound Mikrofon
Farbeweiß/grau
Konnektivitätaktuell nur mit iOS Geräten (mit iOS 10.3.3 oder neuer)
Gewicht34 g
MaterialKunststoff
Tönerjeweils links und rechts ein Töner
Empfindlichkeit112 dB SPL/mW
Frequenzbereich15 Hz – 22 kHZ
Lieferumfang1x Ambeo Smart Heads
Ohradapter-Set (S,M;L)
1x Transportetui
1x Quick Start Guide
Technische Daten des Sennheiser Ambeo Smart Headset

Tragekomfort

Mit nur 34g gehört das Ambeo Smart Headset zu dem leichten Ohrhören. Zwar muss man sich ans anbringen der Ohrhörer mit Bügel erst etwas gewöhnen, dafür haben diese entscheidende Vorteile. Zum einen lastet kaum Druck oder Zug auf dem Ohr, da das Gewicht durch die Ohrbügel angenehm verteilt wird. Zum anderen kann man bei Bedarf die Ohrhörer zum Aufnehmen auch an etwas anderem befestigen und muss diese nicht unbedingt im Ohr tragen.

Es werden drei verschiedene Ohradpater (S; M; L) mitgeliefert, sodass man die Ohrhörer auf die eigenen Ohren anpassen kann. Zudem ist der Bügel, den man sich hinters Ohr klemmt, flexibel, für einen maximalen Halt. Auch mit Brille stört der Bügel kein bisschen. Übrigens das Kabel ist in dem Bügel integriert. Ich musste mich anfangs wie bereits erwähnt an die Bügel gewöhnen, aber hat man die passenden Ohrstücke gefunden, dann bemerkt man die Ohrhörer und den Bügel kaum noch.

Das Kabel ist ausreichend lang und kann bei Bedarf mit dem Kabelclip zusammengezogen werden. Auch nach längerem tragen drückt nichts. Ich persönlich habe die Ohrhörer in meinem Testzeitraum bei meiner täglichen Zugfahrt zur Arbeit knapp 30 Minuten am Stück getragen. Ich konnte anschließend nur feststellen, dass die Ohren spürbar wärmer geworden sind.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Als Senheiser uns zum „Capture your World“ Event nach Berlin eingeladen hat, bei dem sie uns das neue Headset vorgestellt haben, wusste ich noch relativ wenig über das smarte Headset. Mir war nur bekannt, dass man damit Stereo-Sound aufnehmen kann. Doch wie genau dies möglich sein soll und wie der Klang beim normalen Musik hören klingen wird, war mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt. Da ich nun einige Wochen das Senheiser Ambeo Smart Headset in meinem Alltag ausprobieren konnte, kann ich zum Thema Klang meine Eindruck bekannt geben.

Beim Ambeo Smart Headset liegt die Hauptfunktion nicht unbedingt beim Musikhören, auch wenn das Headset auf den ersten Blick wie normale In-Ear Ohrhörer mit einer etwas groß geratenen Ferbindungen aussehen mögen. Vielmehr ist das Ambeo Smart Headset dazu konzipiert, dass man damit sogenannte 3D-Sounds ink. Video aufnehmen kann. Diese geben einem bei späterer Wiedergabe das Gefühl, als wäre man direkt an diesem Ort, obwohl man das Video zu Hause in den eigenen vier Wenden anschaut.

Dennoch klingt das Ambeo Smart Headset auch beim normalen Musik hören ganz gut, auch wenn ich ganz klar sagen muss, dass die Musik nach meinem Geschmack, nicht ganz so klar und gut wiedergegeben wird. Dafür ist das Headset aber wie gesagt auch nicht wirklich gemacht. Wer wirklich In-Ears für reines Musikhören sucht, sollte ganz klar zu anderen Produkten, welche dafür gemacht sind greifen.

(Klang: 3 von 5 Punkten)

Mikrofon

Doch wie schlägt sich das Ambeo Smart Headset in dem Bereich, für den es gemacht wurde? Dazu gleich mehr, zuvor möchte ich aber noch etwas näher erklären, wie das Ganze funktioniert.

Dazu schließt man das Ambeo Smart Headset einfach per Lightning-Kabel ans iPhone oder iPad an, und schon kann es losgehen. Aktuell ist das Headset nur mit Lightning-Anschluss erhältlich. Etwas später im Jahr 2018 sollen aber auch Anschlüsse für Android Smartphones folgen.
Sobald das Ambeo Smart Headset mit dem iOS-Gerät verbunden ist, wird dies übrigens automatisch erkannt. Somit kann man im Prinzip direkt mit der Video Aufnahme starten.

Dazu gehen wir wie gewohnt in die Kamera App des iPhones. Direkt leuchtet an der Fernbedienung die rote LED, was bedeutet, dass das Sennheiser Ambeo Smart Headset betriebsbereit ist. Wichtig ist, dass ihr das Smartphone beim Filmen quer haltet, damit die Töne auch wirklich korrekt bzw. beim späteren Betrachten des Videos von der korrekten Richtung aufgenommen werden. Ich rate euch dazu, am besten den ganzen Körper ink. Kopf mit dem Smartphone zu drehen, falls ihr während der Aufnahme eine Schwenkung durchführen wollt. Denn da sich die Ohrhörer im Normalfall in euren Ohren befinden, führt es wenn ihr nur das Smartphone beim Filmen bewegt dazu, dass das Bild und der Ton nicht 100% zueinander passen.

Dies stellten wir vor allem bei den ersten Aufnahmen, als wir das Headset zum ersten Mal in Berlin ausprobiert hatten fest. Denn da nahmen wir ein Selfie-Video auf. Beim Betrachten viel uns dann direkt auf, dass die Stimmen aus der falschen Richtung kommen. Denn bei Aufnahmen mit der Frontkamera ist das ganze Video gespiegelt aber der Ton nicht.

Die Tonaufnahmen, die einem mit dem Ambeo Smart Headset von Sennheiser gelingen, sind eine geniale Sache. Wenn man sich die Videos im Nachhinein betrachtet, ist man schnell von den Möglichkeiten, die damit gelingen begeistert. Es ist meiner Meinung nach besonders beeindruckend, wenn man z.B. in der Metropole Berlin Videos aufnimmt und Autos, Züge oder Personen sich um einen herum bewegen. Beim erneuten anhören war ich anfangs überrascht, denn ich dachte in dem Moment, ich bin direkt Live an dem Ort, wo das Video aufgenommen wurde.

Das Tolle ist auch, dass man für erneutes Anhören dies nicht unbedingt über das Ambeo Smart Headset tun muss. Denn sobald das Video einmal damit aufgenommen wurde, könnt ihr es mit Freunden teilen und diese können es mit ihren Kopfhörern ebenfalls im 3D-Sound anhören.

(Mikrofon: 4,5 von 5 Punkten)

Noise-Cancelling

Wie bereits anfangs erwähnt, besitzt das Sennheiser Ambeo Smart Headset eine Noise-Cancelling Funktionalität. Diese von Sennheiser „Situational Awareness“-Funktion genannt, weiß absolut zu beeindrucken. Dann per Wippschalter kann der Nutzer in drei Stufen einstellen, inwieweit die Umgebungsgeräusche zu ihm durchdringen sollen. Wenn man diese so einstellt, dass die Umgebungsgeräusche isoliert werden, hört man wie von den meisten In-Ear Ohren nicht wirklich viel von seiner Umgebung. Dies ist gerade in der Stadt häufig wegen dem Verkehr schlecht. Wenn man die Geräusche durchlässt, ist es gefühlt so, als hätte man die Ohrhörer quasi nicht im Ohr. Daher kann man sich super unterhalten, ohne dass man das Headset abnehmen muss.

(Noise-Cancelling: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Zubehör

Das Sennheiser Ambeo Smart Headset kommt mit einem Transportetui daher. Dieses Etui wirkt sehr stabil und schützt den Inhalt, das Sennheiser Ambeo Smart Headset sehr gut vor etwaigen Transportschäden.

App

In der SmartHeadset App von Sennheiser und APOGEE, lässt sich die Tastenbelegung der Fernbedienung bei Bedarf verändern. Zudem kann hier die Wiedergabe von Musik, sowie die Einstellungen für Aufnahmen verändert werden. So konnte ich z.B. Mit der Aktivierung des Hi-Fi-Profils im EQ, die Klang Wiedergabe von Musik etwas verbessern. Sofern ein Update für das Headset verfügbar sein sollte, kann dies ebenfalls über die App geladen und installiert werden.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

„Ihre Klangwelt: jetzt endlich in 3D!“. So beschreibt der Hersteller das Sennheiser Ambeo Smart Headset. Das kann ich so unterschrieben. Der Klang der Aufnahmen, die man mit dem Headset erzeugt vermittelt einem, als wäre man unmittelbar live vor Ort. Gerade bei Konzerten ist dies sicherlich eine sehr interessante Möglichkeit. Aber auch beim Filmen, beispielsweise in der Stadt, ermöglicht dies ganz neue Möglichkeiten. Das Headset konnte mich persönlich überzeugen.

Preis/Leistung

Das Sennheiser Ambeo Smart Headset ist ein gut verarbeitetes Headset mit sehr guter Geräuschunterdrückung und der Möglichkeit für 3D-Sound-Aufnahmen, welche im Alltag neue Möglichkeiten ermöglicht, kann überzeugen. Hinsichtlich der gebotenen Leistung und der angepeilten Zielgruppe ist eine UVP von 299 EUR durchaus zu rechtfertigen.
Wer viel mit dem Smartphone filmt oder mit VR experimentiert, und einen 3D-Sound aufnehmen möchte, welcher den Eindruck erweckt mitten im Geschehen zu stehen – für den ist das Ambeo Smart Headset genau das richtige.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Teufel CAGE

Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HIFI-Komponenten wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosysteme Komponenten wie beispielsweise kompletten Heimkino-Systemen. Der ein oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum es in keinem Elektronikmarkt Teufel Produkte gibt. Das liegt dran, das Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen online Shop an.

Teufel ist bekannt für seine viele Produkte im Audiobereich, sei es Kopfhörer, Soundbars oder Heimkino-Anlagen. Es gibt einfach für so ziemlich alles etwas bei Teufel. Doch etwas fehlte immer, und zwar ein eigenes Gaming Headset, doch mit dem neu vorgestellten CAGE hat Teufel dieses noch fehlende Produkt nun ebenfalls im Sortiment. Mit CAGE liefert Teufel ein Headset mit vielen Funktionen, wie z.b einer integrierten Soundkarte. Doch kann das erste Headset von Teufel überzeugen? Dies erfahrt ihr in unserem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Wie wir es bisher von allen von uns getesteten Teufel Produkten gewohnt sind, kommt auch das CAGE in einer sehr schlicht gehaltenen Verpackung daher.

Auf der oberen Seite hinweg zur Stirnseite der schwarzen Verpackung, ist die Abbildung des Gaming-Headet in weißen Umrissen gezeichnet. Des Weiteren ist das Logo des Herstellers und der Name „CAGE“ aufgedruckt. Auf der Rückseite sind leider kaum Informationen über das Produkt aufgelistet, sondern eher die Infos vom Hersteller

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Design des CAGE setzt Teufel zum Glück nicht wie einige andere Hersteller auf ein extremes Gaming-lastiges Design. Somit kommt es ohne knallig farbliche Akzente daher. Hier bleibt Teufel seinem Design, wie wir es von den Kopfhörern kennen treu und so kommt das zum Großteil in schwarz gehaltene Headset mit einigen grauen Aluminiumbauteilen daher.

Direkt fallen einem, wie es auch beim Teufel Mute BT der Fall war, die großen „t“ versehnen Ohrmuscheln auf. Vor allem nachts ganz nett ist hier, dass diese beiden „t“ rot leuchten, wenn man das Headset per USB-Kabel angeschlossen hat. Doch wem das Ganze zu hell ist, denn muss ich enttäuschen, denn aktuell, lässt sich dieses nicht deaktivieren bzw. dimmen. Der Rest der Ohrmuscheln besteht aus antrazitfarbigem Kunststoff, die Gelenke selbst sind aus Gunmetal eloxiertem Aluminium gefertigt.

Das Teufel CAGE ist symmetrisch aufgebaut. Daher ist ein beidseitiges Aufsetzen möglich, indem man einfach das Headset- und das Klinkekabel umsteckt. Beim Umstecken ordnet das Headset dann ganz einfach selbstständig die jeweils richtigen Stereokanäle zu.

Sämtliche Bedienelemente und Anschlüsse sind auf einer Ohrmuschel angebracht. So finden wir dort nicht nur zwei Anschlüsse für das 3,5-mm-Klinkenkabel und das Headset, sondern auch für ein USB-Kabel.  Da der Anschluss des USB-Kabel etwas vertieft sitz, ist zu beachten, dass dadurch nicht jedes beliebige Kabel passt. Somit müsst ihr im Falle, dass das original Kabel kaputt gehen sollte darauf achten. Zu beachten gilt auch, dass nur bei Anschluss über das USB-Kabel die im Headset integrierte Soundkarte genutzt wird und die beiden „t“ beleuchtet werden.

Auf der Außenseite der Ohrmuschel befindet sich ein Schiebregler, dieser dient dazu, zwischen dem USB- und Klinke Anschluss zu wechseln. Denn an dem Teufel CAGE können zwei Geräte gleichzeitig angeschlossen werden. Somit könnt ihr z.B. das Headset per USB am PC und per Klinke am Smartphone anschließen (vorausgesetzt euer Smartphone hat diesen Anschluss noch). Daher könnt ihr, wenn ein Anruf eingehen sollte, ganz schnell und einfach den Regler verschieben und eure Spielkameraden im Game bekommen vom Telefonat, welches ihr gerade führt nichts mit. Automatisch wird auch der Mikrofoneingang auf die Klinke oder den USB-Anschluss verstellt. Leider fehlt eine Beschriftung des Schiebereglers, der z.B. anhand eines Mobiltelefon-Symbol und eines Controller-Symbol zeigt, welche Quelle gerade wiedergeben wird.

Direkt an der Seite neben dem Wechselschieber, befindet sich die Anruftaste, um eingehende Anrufe entgegenzunehmen. Zudem kann man mithilfe der Anruf-Taste bzw. von Teufel One-Button genannt, auch die Musiktitel, die mit dem Smartphone wiedergegeben werden, durch einmaliges Drücken pausieren. Bei zweimaligen Drücken geht man eine Track vor und dreimal Drücken einen Track zurück. Durch Längeres gedrückt halten kann man sogar Siri oder Google auf seinem Smartphone sofern verfügbar aufrufen. Dies funktionierte in meinem Test in Verbindung mit meinem iPhone 7 Plus und dem von Apple mitgelieferten Klinke-Adapter völlig Problemlos.

Direkt in der Mitte an der Ohrmuschel in der nähe des One-Button befindet sich der Lautstärke Regler als Drehrad. Diese ist gerändelt und bietet daher auf bei etwas schwitzigen Händen einen sehr guten Gripp. Das Lautstärke Drehrad, lässt sich stufenlos verstellen, mir persönlich wäre jedoch ein haptisches Feedback, dass ich beim verstellen spüre lieber. Zu guter Letzt befindet sich am Mikrofon selbst noch ein Knopf, um dieses bei Bedarf stumm zu schalten.

Bei Nichtgebrauch lässt sich das Headset sehr schnell und einfach zusammenklappen. Leider ist im Lieferumfang kein Transportcase dabei, indem dieses bei Nichtgebrauch verstaut werden kann. Sondern es wird in die in der Verpackung vorhanden Aufbewahrungsbox verstaut.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Auf den ersten Blick sind an der Verarbeitung keine Mängel festzustellen. Die Ohrmuscheln und der Bügel des CAGE wurden aus anthrazitfarbigem Kunststoff gefertigt. Der Bügelverstellmechanismus besteht aus Federstahl, die Gelenkverbindungsstücke kommen aus Aluminium mit Gunmetal-Eloxierung daher. Trotz der Mehrheit an verbauten Kunststoff wirkt das Headset sehr stabil und robust, sodass diesem sicherlich auch ein etwas gröberer Umgang nicht viel anhaben kann.

Beim CAGE hat Teufel die Bedienelemente unterschiedlich gestaltet und weit genug voneinander entfernt, sodass diese nicht verwechselt werden könne. Nach kurzer Zeit, weis man eigentlich, wo welcher Knopf ist.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Headset-ArtOver-Ear-Headset
Mikrofon-ArtDrei Mikrofone für Umgebungsgeräusch-Unterdrückung
FarbeSchwarz/Gun-Metal
Gewicht320 Gramm ( ink. Headset und Kabeln)
MaterialOhrmuscheln: Kunststoff; Bügel-Aufhängung: Aluminium; Bügelweitenverstellung: Federstahl; Ohrpolster: Kunstlederbezug
Konnektivität3,5mm-Klinke, USB
TreiberJeweils links und rechts ein 40-mm-Treiber
Treiber-Bandbreite20 Hz bis 20 kHz
Mikrofonfrequenzbereich30 Hz – 18 kHz
Impedanz32 Ohm
BesonderheitenMikrofon beidseitig einsetzbar, gleichzeitiges nutzen des USB- und Klinkenanschluss, rot beleuchtete „t“ auf den Hörmuscheln, virtueller 7.1-Klang-Stereo-Sound
LieferumfangTeufel Cage Headset
1,3 Meter langes Klinkenkabel
3 Meter USB-Kabel
Technische Daten des Teufel CAGE

Tragekomfort

Mit knapp 320 Gramm gehört das CAGE nicht wirklich zu den leichtesten Gaming-Heaset auf dem Markt. Die Hörmuscheln sind mit einem dicken Ohrpolster ausgestattet, welches mit einem Kunstleder überzogen wurde. Die Aussparung für das Ohr im Inneren der Hörmuscheln ist sehr groß gehalten, somit sollten auch größere Ohren problemlos von den Polstern umschlossen werden.

Die Ohrpolster, sowie die Bügelpolsterung sind zudem sehr weich und somit verteilt sich das Gesamtgewicht des CAGE angenehm auf dem Kopf des Trägers. Zudem trägt auch das einstellbare Kopfband für einen angenehmen Tragekomfort bei, sodass das CAGE auch nach mehreren Stunden zocken sehr angenehm sitzt. Die relativ weit abstehende Aufhängung des CAGE soll dafür sorgen, dass es sich auch für Brillenträger angenehm trägt.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Teufel bietet im Download/Service Bereich zum CAGE Headset einen Treiber für Windows 10 und Windows Vista/7/8.1/8.2 an. Neben den nötigen Treiber für Windows wird auch eine Software, mit der ihr einige Einstellungen am CAGE vornehmen könnt, installiert. Die Software und Treiber werden wie üblich, über einen Setup-Assistenten installiert. Für Mac wird leider nichts angeboten.

Nach einer Installation üblich, müsst ihr auch hier, bevor ihr die Software verwenden, möchtet euren Computer neu starten. Nun ist auf Eurem Desktop ein Symbol mit dem Namen „Teufel Audio Center“ zu sehen. Über dieses Programm könnt ihr nun wie bereits erwähnt, Einstellungen am CAGE vornehmen, dazu müsst ihr zuvor aber noch das Headset per USB-Kabel mit dem Computer verbinden.

Unter anderem könnt ihr hier die Wiedergabe der Lautstärke einstellen, zudem kann man mit dem 10-Band Equalizer die Höhen, Mitten und Tiefen nach den eigenen Vorlieben einstellen. Auch Einstellungen am Mikrofon könnt ihr hier vornehmen. Unter anderem könnt ihr wählen, ob ihr die eigene Stimme hören möchtet oder nicht. Teufel hat mit der Firma Xear zusammengearbeitet und somit kann man aus verschiedenen Xear-Profilen wählen und testen, wie diese sich auf den Klang auswirken.

(Software: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Zubehör

Beim Teufel macht es klanglich einen Unterschied, ob ihr dieses per USB oder Klinke-Kabel anschließt. Denn wie bereits erwähnt nutzt man nur bei Verwendung mit dem USB Kabel die integrierte Soundkarte. Die Frequenzen, welche das Teufel CAGE wiedergibt, liegen bei 20- 20.000 Hz und somit im Standardbereich.

Verbunden mit einem Smartphone via 3.5-mm-Klinke, gibt mir das CAGE bei der Musikwiedergabe die Mitten sehr gut wieder. Jedoch klingen für mich die Höhen etwas schwach und zudem der Bass etwas dumpf. Jedoch könnt ihr diese beiden Mankos im Equalizer auf eurem Abspielgerät (Beim iPhone unter: Einstellungen/Musik/EQ) einfach ausgleichen.

Wenn ihr das CAGE per USB-Kabel an einer Konsole oder am PC anschließt, bekommt ihr den vollen Funktionsumfang. Leider ist es nicht möglich, das Headset an einer Xbox One S per USB zu nutzen. Da liegt die Schuld aber nicht an Teufel, sondern an Microsoft. Denn diese Unterstützen keine Headset-Wiedergabe via USB-Anschluss. Sondern nur via Klinkekabel.

Habt ihr das Teufel CAGE per USB-Anschluss an Eurem PC angeschlossen, könnt ihr wie bereits erwähnt im Teufel Audio Center einige Anpassungen vornehmen. Dort könnt ihr wie bereits unter dem Punkt Software erwähnt, aus verschiedenen Klangprofilen auswählen und die Höhen und Bässen euren eigenen Vorlieben anpassen. Ich habe z.B. den Modi “Audio Brilliant” auf die 1. Stufe gestellt, dadurch wurde der Klang deutlich klarer und der Bass kräftiger. Dies ist aber nur beim Musikhören sinnvoll, denn beim Zocken eines Ego-Shooters klingen die Schüsse dadurch klanglich falsch.

Beim Zocken würde ich empfehlen die Standard-Einstellung beizubehalten. Mit dem eingeschalteten virtuellen 7.1-Surround-Sound wirkt das Spiel wesentlich räumlicher, dies hat mir beim Ego-Shooter Zocken etwas geholfen die Gegner im Schlachtfeld besser zu finden.

Wie bereits erwähnt, könnt ihr auch beim Mikrofon Einstellungen vornehmen. So könnt ihr hier z.B. die Funktion “Environmental Noise Cancellation” aktivieren. Diese ist dazu da, die Umgebungsgeräusche um einen herum rausfiltert. Dies funktioniert dank den drei verbauten Mikrofonkapseln hervorragend. Eines davon ist an der Spitze des Mikrofonarms und zwei weitere jeweils an den Hörmuschel-Außenseiten angebracht.

Jedoch teilten mir meine Team-Kollegen, mit denen ich gezockt habe mit, dass meine Stimme, beim aktivierten “Environmental Noise Cancellation” etwas schlechter wiedergegeben wird. Daher habe ich diese Funktion aktuell wieder deaktiviert. Auf jeden Fall sollte das Mikrofon unter dem Popschutz zur Richtung eures Mundes zeigen, dann sollte man euch klanglich am besten verstehen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel wirbt das CAGE als Gaming-HD-Headset der Spitzenklasse an. Das in Berlin von Teufels Akustikern entwickelte Headset kann, wenn man Einstellungen am Equalizer vorgenommenen hat, klanglich durchaus überzeugen. Mir persönlich gefällt der virtuelle-7.1-Surround-Sound beim Zocken sehr gut. Auch das man einfach mithilfe des Wechsel-Schieber zwischen dem USB- und Klinkeanschluss wechseln kann, ist für mich persönlich sehr nützlich.

Das Teufel CAGE konnte mich in vielen Bereichen überzeugen und zeigt kaum Schwächen. Die Verarbeitung und der Funktionsumfang sorgen dafür, dass sich das erste Gaming-Headset von Teufel nicht vor der Konkurrenz verstecken muss.

Preis/Leistung

Wie Berits erwähnt hat mich das Teufel CAGE Gaming-Headset voll und ganz überzeugt. Der Preis von 169,99€ (UVP) ist zwar nicht niedrig aber es gibt durchaus Modelle, die noch mehr kosten, weniger wertig verarbeitet sind und zudem weniger Funktionsumfang bieten. Das Teufel CAGE Gaming-Headset ist ein klasse Headset für alle Konsolen und PC Gamer.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen