RICOH THETA V

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Das Unternehmen RICOH wurde 1936 in Tokio gegründet und hieß damals noch Riken Kankoshi Co.,Ltd. Es vertrieb zu der Zeit lichtempfindliches Papier. Bereits zwei Jahre später begann der Hersteller Kameras zu produzieren. Sehr bekannt wurde die zweiäugige Ricohflex II, welche in den 1950er Jahre zu den beliebtesten 6x6cm Kameras gehörte.

1955 folgte dann der Einstieg in die Büromaschinenindustrie. Als Meilenstein galt auch das Gerät „Ricopy DT1200“, diese wurde im Jahr 1975 zur meistverkauften Kopiermaschine. 1978 wurde in Frankfurt die Tochtergesellschaft Ricoh Deutschland GmbH gegründet. Im Oktober 2011 übernahm Ricoh die Fotosparte der Marke Pentax, welche damals Teil der Hoya-Gruppe war.

Bereits am 5.September 2013 präsentierte Ricoh mit der RICOH THETA die erste vollsphärische Kamera (360° Kamera). Diese war vom Design der Kamera die wir heute testen sehr ähnlich. Es handelt sich bei unserem Testprodukt um die neueste RICOH THETA V die nun 6.Version der 360-Grad-Kamera. Das Hauptfeature ist, dass diese erstmals in 4K mit 30Hz Videos aufnehmen kann und zudem 4K-Live-Streaming unterstützt. Doch wie schneidet die neue Ricoh Theta V im Test ab? Das erfahrt ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die graue Verpackung der Theta V ist sehr schlicht gehalten. Auf der Oberseite der Verpackung ist die Vorderseite das Gerätes mit weißen Umrissen in Originalgröße skizziert. Auf der vorderen Stirnseite, sowie auf der linken und rechten Seite, sehen wir nur den Namen des Herstellers, sowie die Aufschrift THETA. An der oberen Stirnseite ist ein Aufkleber angebracht, welcher über die Seriennummer, die Farbe und den Namen der Kamera informiert.  Die Unterseite zeigt uns leider keine Informationen über das Produkt sondern nur einige Zeichen und den Namen des Unternehmens. 

Öffnen wir die Verpackung, dann finden wir darunter direkt die RICOH THETA V sicher in einer Polsterfolie verpackt. Entnehmen wir diese mit dem Einsatz, in dem sie sich befindet, dann finden wird darunter noch eine Anleitung, das Garantieheft, eine Aufbewahrungstasche und ein USB-Ladekabel um z.B. den internen Akku aufzuladen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das Design der RICOH THETA V ist wie bereits erwähnt ziemlich gleich wie das ihrer Vorgänger. Gegenüber diesen erkennt man lediglich an der Farbe einen Unterschied. Die RICOH THEAT V wird ausschließlich in der Farbe Metallgrau angeboten. Diese Farbe passt super zu den dezent blau beleuchteten Symbolen am Gehäuse. 

Die Kamera selbst ist gerade mal 130,6mm hoch, 45,2mm breit und 22,9mm tief und lässt sich damit sehr gut in die mitgelieferte Aufbewahrungstasche verstauen. Zudem braucht sie sehr wenig Platz in einer Tasche bzw. in einem Rucksack. 

Sowohl die Vorder- als auch die Rückseite der RICOH THETA V sehen sich ziemlich ähnlich. Dies ist bei einer 360° Kamera, welche mit jeweils einer Linse an der Vorder- und Rückseite ausgestattet ist eigentlich immer der Fall. Die Unterschiede liegen nur an dem Auslöse-Knopf und den Logos im unteren Bereich. Auf der Seite mit dem Auslöser steht „RICOH“ und auf der anderen Seite THETA. An diesen beiden Seiten ist zudem noch jeweils ein Mikrofon untergebracht.

An der linken Seite befindet sich in der Mitte ein Lautsprecher. Schauen wir uns die obere Stirnseite an, dann sehen wir auch hier zwei Mikrofone. Betrachten wir die rechte Seite, dann befindet sich ungefähr auf der Höhe zwischen Kamera-Linse und Mikrofon der Ein-/ Ausschaltknopf. In diesem ist auch die Betriebsleuchte untergebracht. Durch blaues Leuchten informiert diese, dass die Kamera eingeschaltet ist und durch aufblinken, dass der Akku bald wieder aufgeladen werden sollte. Direkt darunter befindet sich die Wireless-Taste, mit dieser aktiviert man das WiFi der THETA V.  Zu guter letzt befindet sich hier als dritte Taste noch die Modus-Taste, mit der man z.B. den Video- oder den Foto-Modus wählen kann.

An der Unterseite ist direkt in der Mitte ein Stativgewinde untergebracht. Hier finden wir noch einen Mikrofonanschluss um z.B. das separat erhältliche 3D-Mikrofon TA-1 anzuschließen und einen USB-Anschluss um den Akku aufzuladen.

Ein Display an der THETA V gibt es nicht, dafür verfügt sie jedoch über dezent blau beleuchtete Symbole, welche durch das Gehäuse leuchten und über den gewählten Modus informieren. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung der RICOH THETA V gibt es nichts zu beanstanden. Das Gehäuse ist zwar nur aus Kunststoff gefertigt, dennoch wirkt es von der Verarbeitung sehr hochwertig. Jedoch wäre meiner Meinung nach ein Aluminium Gehäuse bei dem Preis angebracht gewesen.

Wie bereits erwähnt gibt es dennoch keine Mängel, selbst beim festeren zusammendrücken mit der Hand macht diese einen sehr robusten Eindruck.

Mit dem Druckpunkt aller Knöpfe bin ich sehr zufrieden. 

Die im Lieferumfang mitgelieferte Aufbewahrungstasche empfehle ich bei Transport zu benutzen. Diese schützt die Kamera-Linsen vor Kratzern und Beschädigungen. Mit einem Gewicht von 121 Gramm ist die THETA V ein echtes Leichtgewicht.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

Der Testbericht ist in drei Teile unterteilt, klicke dich hier durch:

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