Yale Linus Smart Lock L2
In aller Kürze
Mit dem Yale Linus Smart Lock L2 hat das Unternehmen Yale die nun zweite Generation ihres Smart Locks auf dem Markt gebracht. Dieses wurde umfangreich überarbeitet, sodass es insgesamt kleiner wurde und dabei weiterhin aus hochwertigem Aluminium besteht. Des Weiteren hat sich auch im Inneren einiges getan, den das Smart Lock besitzt nun ein integriertes WLAN, sodass keine zusätzliche Bridge mehr erforderlich ist und insgesamt arbeitet es leiser als z. B. das Nuki Smart Lock 4.0 Pro. Neu und interessant ist auch der neuen Yale Dot, welcher ganz einfach zum Ent-/ und Verriegeln verwendet werden kann. Dabei hebt man einfach das Smartphone an den Yale Dot, welcher z. B. neben der Tür angeklebt wurde und schon geht das Öffnen und Zuschließen noch einfacher und bequemer. Neu ist auch nun der wiederaufladbare Akku, was mir gut gefällt denn so kann dieser immer wieder aufgeladen werden und es müssen nicht immer neue Batterien gekauft werden.
Gefällt uns
- Nachrüstlösung
- einfache Einrichtung und Bedienung
- App mit vielen Einstellungsmöglichkeit
- hoher Komfortgewinn
- Zugriff von der Ferne aus
- Matter/ Thread integration folgt
Gefällt uns weniger
- größer und schwerer als die Konkurrenz
- kein Ladekabel im Lieferumfang enthalten
Yale Linus Smart Lock L2
TEIL 1
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Yale liefert das Yale Linus Smart Lock L2 in einer etwas kompakteren Verpackung als dessen Vorgängermodell aus. Weiterhin setzt Yale hier jedoch auf das identische Verpackungsdesign, sodass alles sicher in einem stabilen Karton verpackt wurde, welcher von einer bedruckten Hülle umgeben ist. Direkt an der Vorderseite wird hierbei wie gewohnt das neue Linus Smart Lock L2 zusammen mit dem neu entwickelten Yale Dot dargestellt. Dabei wird das Smart Lock genau in der Farbe gezeigt, die man ausgewählt hat. Des Weiteren sieht man auf dieser Seite natürlich auch das Herstellerlogo, sowie den Produktnamen und sämtliche Dienste, mit welchen das Yale Linus Smart Lock L2 kompatible ist. Hierzu zählen Philips Hue, Google Home und Alexa. Natürlich ist auch die neue Generation weiterhin mit Apple Home kompatible, aber dies wird hier von Yale nicht extra erwähnt.
An der rechten Seite wiederum informiert Yale zum einen etwas über den Lieferumfang, welchen man hier anhand kleinen Skizzen übersichtlich gezeigt bekommt. Darunter weißt man noch auf die verfügbare Android und iOS App hin und darüber erwähnt Yale kurz und knapp die Vorteile gegenüber der 1. Generation.




Direkt gegenüber an der linken Seite der Umverpackung wird euch auf mehreren Sprachen kurz das Ökosystem von Yale erklärt. Dabei erwähnt Yale, dass man das Smart Lock mit anderen Produkten aus dem Hause Yale verknüpfen kann und das Smart Lock mit zahlreichen Smart Home und Sprachassistenten kompatible ist. Zu guter Letzt folgt auf der Rückseite eine Auflistung in mehreren Sprachen, bei denen Yale die Vorteile des Linus smart Lock L2. Zu den erwähnten Vorteilen zählen unter anderem, dass man für die Haustüre fortan keinen Schlüssel mehr benötigt. Eine bequeme App Steuerung ermöglicht wird usw.
Zieht man die stabile Hauptverpackung aus der Umverpackung heraus und öffnet diese von unten nach hinten hinweg, dann kann man die oberen Abdeckungen des Kartons auf die Seite klappen. Unter einer weiteren Ebene wird das Yale Linus Smart Lock L2 perfekt geschützt und ist zum Teil auch noch durch Folie geschützt. Dies schützt das Smart Lock vor Beschädigungen bzw. Kratzer und entnimmt man das Smart Lock, samt Karton darunter erblickt man das restliche Zubehör. Dabei handelt es sich zum einen um den wiederaufladbaren Akku samt USB-C Ladekabel und zudem findet man hier noch einiges an Montagematerial. Dazu zählt das Klebepad um das Yale Linus Smart Lock L2 sofern notwendig anzukleben, alternativ wie bei mir wird das ganze aber mit dem kleinen Inbusschlüssel einfach angeschraubt. Wann genau was notwendig ist, erkläre ich euch natürlich noch im weiteren Verlauf des Testberichts. Zu guter Letzt ist beim Zubehör noch der neue Yale Dot enthalten und ein Kontaktmagnet, der mit einer weißen Abdeckung daher kommt und dazu dient, dass das Smart Lock weiß, ob die Tür offen steht bzw. geschlossen ist.
(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)
Design
Die neue nun 2. Generation des Yale Linus Smart Lock wurde im Vergleich zu dessen Vorgänger rundum überarbeitet. So wurde zum einen die Größe reduziert, denn sind wir ehrlich, der Vorgänger war schon ein ordentlich großer Klotz im Vergleich zu Nuki. Das Yale Smart Lock Linus L2 ist nun ohne den Drehknauf mitgerechnet 51,7 x 146,2 x 45,7 mm groß (Tiefe x Länge x Breite). Beim Gewicht hat das gute Stück jedoch trotz kompakteren Maße ein paar Gramm zugelegt, was unter anderem nun am Akku liegt. Somit wiegt die 2. Generation nun rund 662 Gramm, beim Vorgänger waren es noch 623 Gramm. Das Gewicht würde ich jedoch keineswegs negativ bewerten, denn zum einen stört das Gewicht im Alltag absolut nicht, denn das Smart Lock ist an der Tür befestigt und zudem ist das Yale Linus Smart Lock L2 komplett aus Metall gefertigt und somit sehr hochwertig.
Schauen wir und das neu Smart Lock noch genauer an, was hat Yale hier noch verändert. Zum einen passt es nun aufgrund der größeren Aufnahme auch für größere bzw. breitere Schlüssel. Des Weiteren ist die Montage vereinfacht worden, sodass die Inbetriebnahme noch einfacher und handlicher gelingt. Hierfür hat Yale die Befestigung der Montageplatte deutlich verbessert bzw. vereinfacht. Die Grundform des Smart Locks ist identisch ausgeführt, sprich das Yale Linus Smart Lock L2 ist weiterhin länglich und oben sowie unten abgerundet. Der Knauf für das manuelle Auf- und Zuschließen liegt nun durch eine deutlich abgerundete Form besser in der Hand bzw. Fingern. Außerdem müssen nun keine Batterien durch das schmale runde Fach eingesetzt werden, denn nun gibt es an der Front eine große einfach zu öffnende Klappe unter dem Knauf. Diese öffnet man durch das nach unten schieben und abnehmen und siehe da, nun erfordert die Stromversorgung keine Batterien mehr, sondern im Paket ist ein wiederaufladbarer Akku enthalten. Hier finde ich wiederum etwas Schade, dass Yale kein passendes Ladekabel mitliefert, mit muss man sich sofern nicht verfügbar ein USB-C Ladekabel noch extra kaufen.




Hinten in dem Fach des Akkus gibt es einen kleinen gelben Hebel, schiebt man diesen nach unten werden die Halterungsbolzen der Montageplatte entriegelt, sodass man diese ganz einfach entfernen kann. Dabei kann man die Montageplatte später bei der Montage entweder am Zylinder anschrauben mit einer Klemmschraube oder alternativ aufkleben mit dem beiliegenden Klebepad. Zur Montage und Einrichtung gehe ich dann wie gewohnt im weiteren Verlauf des Testberichts ein.
(Design: 4,5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
An der Verarbeitung gibt es so weit eigentlich nichts zu beanstanden. Das Gehäuse des Smart Lock wurde aus hochwertigem Aluminium gefertigt. Mein Modell in Schwarz gefällt mir dabei sehr gut, denn es sieht insgesamt sehr hochwertig aus. Diese Farbe passt zu allen Haustüren, die innen dunkel sind, es gibt auch eine silberne Version, die dann eher zu weißen Türen passt, aber eigentlich hat man hier die frei Wahl. Das Yale Linus Smart Lock L2 fühlt sich dank des Aluminiums sehr gut an und macht damit einen langlebigen Eindruck.




Der Drehknauf lässt sich angenehm drehen, sodass man das die Tür der das Smart Lock auch jederzeit sehr gut manuell öffnen bzw. schließen kann. Das kleine Yale Logo kann übrigens gedreht werden, sodass es wie z. B. bei mir nach der Montage nicht auf dem Kopf steht. Ansonsten habe ich hier absolut nichts zu beanstanden.
(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
| Türschloss-Art | Smartes Türschloss (Akkubetrieben) |
|---|---|
| Kompatible Türgriffe | Knauf außen; Griff oder Stange außen |
| Geschwindigkeit bei 360° Drehung | knapp 5 Sekunden |
| Abmessungen | 146,2 x 51,7 x 45,7 mm ( Länge x Tiefe x Breite) |
| Sperrmodi | Aufsperren Zusperren Tür öffnen Auto Lock Zeitsteuerung Auto Unlock Zugriff aus der Ferne |
| Material | Aluminium |
| Konnektivität | Wi-Fi 2.4 -5 GHz, Bluetooth 5.3; (Update auf Matter/Thread folgt 2024) |
| Akkulaufzeit Smart Lock | 6 Monate bei rund 8 Sperrvorgängen pro Tag (bei schwergängigen Türen eher weniger) |
| Sicherheit | 128-bit-AES-Verschlüsselung |
| Lieferumfang | 1x Yale Linus Smart Lock L2 1x Yale Dot 1x Akku 1x Türsensor 1x Montageplatte 1x Klebepad Anleitungen usw. |
Installation & Einrichtung
Die Montage und Einrichtung des Yale Linus Smart Lock L2 ist, wie es Yale angibt schnell und einfach erledigt. Zuerst müsst ihr herausfinden, ob ihr das Smart Lock anschrauben oder ankleben müsst. Hier setzt Yale anders als Nuki auf nur eine Montageplatte und solltet ihr diese ankleben müssen, dann liegt das entsprechende doppelseitig klebende Klebepad im Lieferumfang bei. Wie und was ihr bei der Montage benötigt, wird euch sehr verständlich während der Einrichtung erklärt, was Yale sehr gut über die Yale Home App macht.
Habt ihr die Yale Home App heruntergeladen und euch registriert, könnt ihr im Startbildschirm „Neues Gerät einrichten“ wählen. Dann öffnet ihr z. B. das Akkufach des Yale Linus SMart Lock L2 und scannt hierbei den QR-Code. Anschließend weiß die App genau was ihr für ein Produkt aus dem Hause Yale einrichten möchtet und führt euch ausführlich durch die Einrichtung. Nun geht es zuerst an die Montage an der Tür, dabei ist es wichtig, dass ihr ein Schließzylinder mit Not- und Gefahrenfunktion habt. Dies könnt ihr ganz einfach prüfen, ob ihr sofern ein Schlüssel in der Innenseite steckt, auch einen von außen reinstecken und drehen könnt. Alle modernen Türen sollte dies eigentlich auf jeden Fall haben, aber habt ihr eine alte Tür und dies nicht, könnt ihr solch einen Zylinder einfach nachrüsten.






Die Videoanleitung in der App leitet euch sehr gut durch die Einrichtung und informiert euch darüber, dass für die Verwendung auch vorausgesetzt wird, dass der Schlüssel zwischen 2 – 7 mm dick sein darf und max. 45 mm aus dem Schließzylinder hervorstehen darf. Dies ist aber eigentlich in der Regel bei handelsüblichen Schließzylindern in Europa immer der Fall und somit kein Problem. Nun nimmt man das Smart Lock in die Hand, entfernt den Deckel des Akkufachs und schiebt den gelben Hebel im Akkufach nach unten, sodass man die Rückseite Montageplatte abnehmen kann. Daraufhin müsst ihr nun prüfen, ob ihr die Montageplatte anschrauben könnt oder ob der Zylinder so wenig hervorsteht, dass ihr die Montageplatte ankleben müsst.
Bei mir hat hier die Variante zum Anschrauben perfekt gepasst und gehalten sodass ich diese mit dem mitgelieferten Inbus angeschraubt habe. Nun steckt man den Haustürschlüssel in Schlüsselloch, denn vertan wird dieser vom Yale Linus Smart Lock L2 in Bewegung gesetzt, sodass die Tür auf-/zugeschlossen wird. Daraufhin wird das Smart Lock wieder auf die Montageplatte aufgesetzt und verriegelt, indem man den Schieberegler im Akkufach wieder nach oben schiebt. Nun noch den zuvor voll aufgeladenen Akku einsetzen, das Akkufach wieder schließen und schon ist der Schritt der Montage des Smart Loks erledigt.
Nun liefert Yale noch einen Magneten mit, welcher dazu dient, dass das smart Lock erkennt, ob die Tür gerade offen steht oder geschlossen ist. Also nicht verwechseln, hiermit wird euch gezeigt, ob der Türflügel offen bzw. geschlossen ist, nicht ob die Tür zu-/ aufgeschlossen ist. Dieser mitgelieferte DoorSense-Magnet ist mit einer Schutzfolie versehen, darunter befindet sich die Klebeseite. Zieht man diese Folie ab, bringt man den DoorSens-Magnet am Türrahmen neben der Tür auf der Höhe des Drehknaufs an.
Einrichtung & Konfiguration
Nun kann die Registrierung und Einrichtung des Yale Linus Smart Lock beginnen. In der App wird man nun gefragt, wo das Smart Lock in Betrieb genommen wird, bei mir habe ich es Haustüre genannt. Anschließen wird man wieder durch die Einrichtung geführt und muss unter anderem das WLAN-Passwort eingeben, sodass das Smart Lock mit eurem WLAN zu Hause gekoppelt werden kann. Nun wird alles automatisch eingerichtet und verbunden und direkt auch die neuste Firmware aufgespielt. Alles weitere wird sehr gut in der App erklärt und eigentlich bekommt dies jeder von euch ohne Probleme hin, denn es ist wirklich nicht schwer.






Yale liefert beim neuen Smart Lock einen sogenannten Yale Dot mit. Dies ist ein neues Zubehör, welches Yale neu entwickelt hat. Dieser sogenannte Yale Dot, bei dem es sich um einen NFC-Chip handelt, kann als virtueller Schlüssel verwendet werden. Dabei muss dieser in der Bluetooth-Reichweite des Yale Linus Smart Lock L2 angebracht werden und kann ganz schnell und einfach beim Smartphone ranhalten die Tür auf-/ zusperren, ohne dass man in die App oder sonstiges navigiere muss.






(Einrichtung & Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)
Funktionsumfang
Beim neuen Yale Linus Smart Lock L2 ist nun direkt auf ein WLAN-Modul mit verbaut, somit muss man nicht wie beim Vorgänger weiterhin noch eine Bridge kaufen und permanent in einer Steckdose haben. Die Reichweite reicht dabei problemlos aus, sodass ich kein Problem bezüglich des Zugriffes hatte und somit kann ich bei Bedarf das Smart Lock auch von der Ferne steuern.
Nachdem man das Yale Linus Smart Lock L2 montiert hat, kann man problemlos weiterhin wie bei den meisten Smart Locks ganz wie gewohnt die Tür mit einem weiteren Schlüssel von außen aufschließen. Zudem ist es auch möglich, die Tür von innen durchs einfache Drehen des Knaufes am Smart Lock wie gewohnt zu öffnen bzw. auch zu schließen. Dies ist z. B. sehr nützlich, falls völlig unerwartet der Akku leer sein sollte, aber im Normalfall kommt dies kaum vor, da ihr in diesem Fall mehrere Hinweise bekommt, den Akku aufzuladen.
(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)
Software
Die App ist so weit übersichtlich gehalten und trotz zahlreicher Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten finde ich mich hier gut zurecht. Auf der Startseite des Smart Locks kann man direkt den Status des Smart Locks erkennen ob das Smart Lock bzw. die Tür geschlossen und ob diese verriegelt oder entriegelt ist. Entriegelt, dann seht ihr einen grünen Kreis und verriegelt einen roten Punkt. Durch das Tippen auf den Kreis öffnet bzw. schließt man je nach aktuellem Zustand das Smart Lock und vielmehr kann man hier auch gar nicht auf der Startseite tun, alles weitere wird über das Einstellungsmenü gemacht.
Somit kann man hier zahlreiche Dinge einstellen, ob z. B. das Smart Lock Töne bei Aktionen von sich geben soll und es können z. B. smart Alberts erstellt werden. Dabei kann man bestimmen, dass man bei bestimmten Ereignissen eine Benachrichtigung erhalten möchte. Also wenn die Tür automatisch verriegelt wurde, diese nur angelegt wurde usw. Des Weiteren kann Auto-Lock und Auto-Unlock definiert werden. Ich habe z. B. Auto-Lock so eingestellt, dass automatisch um 22 Uhr die Tür an jedem Tag abgeschlossen wird. Darunter kann man auch bestimmen, wie viel Zeit vergehen darf, bis ihr bezüglich Tür-angelehnt eine Benachrichtigung gesendet bekommt. Des Weiteren kann hier auf DoorSense eingestellt werden und ihr könnt das Smart Lock kalibrieren, sodass dieses weiß, wann die Tür geschlossen, bzw. ent-/verriegelt ist.
Weitere Nutzer einladen
Das tolle bei Yale ist, man kann auch anderen Nutzern und Personen Zugriff auf das Smart Lock geben, sodass ihr nicht jedem einen Schlüssel eurer Haustüre geben müsst. Dabei müssen diese sich aber anders als bei Nuki zuvor in der App anmelden und einen Account erstellen. Da dies aber insgesamt schnell und einfach geht, ist es bezüglich des Komfortgewinns gerade bei den Eltern (Schwiegereltern) und Geschwistern das ganze absolut wert. Wählt ihr ein den Einstellungen das zweitletzte Untermenü aus, dann könnt ihr durch Gästeliste -> Einladen wählen, üb ihr eine Person per Mobilnummer oder direkt aus eurer Kontaktliste einladen möchtet.
Dabei kann man den Benutzer entweder als Eigentümer oder Gast hinzufügen. Käse können die Tür ausschließlich über die App ver-/ und entriegeln und dabei könnt ihr entscheiden, ob der Zugriff zeitlich begrenzt werden soll. Somit könnt ihr z. B. bestimmen, dass eure Putzfrau jeden Mittwoch um und bis zu einer bestimmten Zeit bei euch Zugriff hat, aber ansonsten nicht. Besitzer wiederum haben in der App den vollen Zugriff, diese können alle Einstellungen vornehmen, Nutzer einladen usw.
Damit ihr als Besitzer wisst, wer z. B. wann das smarte Schloss geöffnet hat, gibt es in der App ein Protokoll. Hier könnt ihr genau alles einsehen, wann die Tür geöffnet wurde und sofern dies mit dem Smartphone geschehen ist, sieht man sogar, wer die Tür zuletzt geöffnet bzw. geschlossen hat.
Matter
Viele unter euch haben sicherlich wenig oder noch gar nichts über Matter gehört. Matter ist ein noch recht junger Smart Home Kommunikationsstandard, für welchen sich zahlreiche große Unternehmen zusammen getan haben und auf denselben Standard geeinigt haben. Dazu zählen Bosch, Ikea, Apple, Samsung, Google, Philips und zahlreiche weitere Unternehmen.
Doch was ist der Vorteil an Matter und was bringt dieser? Hat man z. B. mehrere Smart Home Produkte unterschiedlicher Unternehmen, würde man bisher für jeden Hersteller eine eigene Basis-Station benötigen. Somit musste man bisher immer wenn man z.B. ein Produkt fürs Smarthome von Bosch haben wollte, auch die Basis-Station kaufen und möchte man etwas anderes von Ikea, dann benötigte man z.B. auch die Basis-Station von Ikea. Dies bedeutet zum einen ihr müsst mehr Geld ausgeben und benötigt für die ganzen Geräte auch Platz und eine freie Steckdose. Das ist sehr nervig und hier kommt Matter ins Spiel.
Unterstützt das Thermostat von Bosch oder der Schalter bzw. Bewegungsmelder usw. Matter, dann kann man die Produkte alle mit einer Bridge steuern, also man kann die Produkte viel leichter untereinander mixen. Matter ist ein nützlicher Kommunikationsstandard ähnlich wie Apple Home Kit, alles kommuniziert dann über WLAN bzw. dem Thread Netzwerk untereinander.
Matter ist dabei zwar, wie kommuniziert wird, aber dessen Funkstandard ist Thread, ähnlich wie Zigbee und eben dass dies nun immer mehr Hersteller in ihre Smart Home Geräte integrieren, sei es per Update oder durch neue Generationen. Der Vorteil beim Yale Linus Smart Lock L2 ist das hier bereits die Matter-Technologie verbaut wurde und somit ist das Ganze auch schon für die Zukunft bestens gerüstet. Jedoch muss das ganze noch über ein Firmware-Update freigeschaltet werden, sodass das Smart Lock Matter und Thread fähig wird. Dies soll jedoch noch dieses Jahr erscheinen und damit wird das Yale Linus Smart Lock L2 noch besser. Denn Matter verbessert die Akkulaufzeit, da Matter bzw. Threads deutlich weniger Energie benötigt als WLAN.
(Software: 4 von 5 Punkten)
Lautstärke & Geschwindigkeit
Das Yale Linus Smart Lock L2 ist exakt wie dessen Vorgänger leiser als die Smart Locks aus dem Hause Nuki. Dies liegt unter anderem auch an dem Aluminiumgehäuse, welche die Geräusche des Motors besser isolieren, als das Kunststoffgehäuse des Nuki Smart Locks. Im Alltag stört es mich in der Regel jedoch nicht, ob das smart Lock jetzt lauter oder leiser ist, den zum einen ist es mir der Komfortgewinn wert und zudem ist es nicht extrem laut, sodass alle im Haus davon wach werden würden. Dennoch das Yale Linus Smart Lock L2 ist noch ein kleines bisschen leiser als das aktuelle Nuki Smart Lock 4.0 Pro, welches ich auch deutlich leiser als dessen Vorgänger finde.
Das Auf-/Zuschließen geht beim Yale Linus Smart Lock L2 schnell und zuverlässig, sodass direkt wenn der Befehl über die App oder einem anderen Zubehör gesendet wird, das Smart Lock arbeitet. Die Geschwindigkeit ist sehr gut und auf dem gleichen Level wie das bei Nuki, viel schneller sollte bzw. braucht es auch gar nicht sein, denn sonst würde sich vielleicht etwas verklemmen oder auf Dauer kaputt gehen, wenn doch mal etwas hackt oder ähnlich.
(Lautstärke und Geschwindigkeit des Ab-/Aufschließen: 5 von 5 Punkten)
Sicherheit
Das Yale Linus Smart Lock L2 ist natürlich wie dessen Generationen davor ein Produkt, welches euer Heim smart macht, in diesem Fall eure Haustür. Daher ist hier auch die Frage berechtigt, ist das Ganze auch sicher? Nicht, dass dadurch einfach jemand Zugriff erhalten kann und so problemlos ins Haus gelangt, wenn ihr z. B. gerade weg seid. Dies ist nämlich oft auch die Frage meiner Nachbarn, welche das Smart Lock bei mir sehen und mich dann fragen, was ist, wenn bei euch dadurch jemand leichter ins Haus gelangen kann.
Hierbei erkläre ich dann immer, dass man sich keine Sorgen machen muss. Zum einen erkennt von außen niemand direkt, dass es sich bei eurer Tür um eine smarte Tür handelt, so müsste ein potenzieller Einbrecher erst mal auch wissen, dass ihr ein Smart Lock an der Haustür montiert habt. Des Weiteren ist das System bzw. die Software und Hardware von Yale sehr sicher, denn das Unternehmen legt hier viel Wert drauf. So ist die Kommunikation zwischen eurem Smartphone bzw. besser gesagt der Yale Home App und dem Yale Linus Smart Lock L2 permanent verschlüsselt. Daher bekommt jede mit dem Schloss verbundene App über die 128-bit-AES-Verschlüsselung einen sogenannten Schlüsselcode zugeordnet, welcher nur der App und dem Smart Lock bekannt ist. Hierbei dann als Einbrecher das Bluetooth-Protokoll knacken oder das WLAN, wäre viel zu zeitaufwendig und wie gesagt, der oder die Einbrecher müssten auch noch wissen, ob ihr überhaupt ein Smart Lock habt.
Sendet man via App den Befehl an das Smart Lock, dass dieses das Türschloss aufsperrt. Wird dieser als verschlüsselte Nachricht per Bluetooth oder übers Netzwerk bei WiFi an das Yale Linus Smart Lock L2 versendet. Da nur das Smart Lock und die App den Verschlüsselungscode kennt, kann dieses diese Nachricht entschlüsseln und den Befehl „ Haustüre aufschließen“ ausführen.
Des Weiteren ist es doch in den meisten Fällen so, das bei Wohnungs- und Häusereinbrüchen meistens Einbrecherbanden dahinter stecken. Diese brechen sehr selten bei modernen Türen mit ihren zusätzlichen Sicherheitselementen ein. Zu gut wissen diese Banden nämlich, dass es hier bei abgeschlossener Tür schwierig wird, ohne großen Lärm einzudringen.
(Sicherheit: 5 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Das neue Yale Linus Smart Lock L2 kann ich erneut nur empfehlen. Wir schätzen dabei den Komfort des Smart Locks enorm und sind dabei froh, dass wir nicht immer den Schlüssel zum Aufschließen der Haustür mit in die Hand nehmen müssen. Daher können wir auch ohne Schlüssel aus dem Haus gehen, wenn wir z. B. eine Runde spazieren gehen usw.
Toll ist dabei, ich muss nicht jedem einen Schlüssel geben, sondern kann jedem der Familie usw. via App Zugriff zu unserem Haus geben, was ich super an einem Smart Lock finde. Wir möchten das Smart Lock einfach nicht mehr missen und sind mit dem Yale Linus Smart Lock L2 sehr zufrieden. Toll ist dabei übrigens, dass Yale auch mit Philips Hue kompatibel ist. Dabei kann man z. B. aktivieren, dass abends beim Aufschließen automatisch bestimmte Hue Lampen z. B. im Flur eingeschaltet werden usw.
Preis/Leistung
Mit einer UVP von 229 € ist das Yale Linus Smart Lock L2 sehr zu empfehlen. Wenn man hier bedenkt, was dieses für einen enormen Komfortgewinn mit sich bringt, so möchten wir diesen nicht mehr missen und somit ist es sein Geld absolut wert. Der Akku und der Yale Dot ist in diesem Preis bereits enthalten, aber möchte man auch noch das Keypad haben, muss man dies separat oder im Bundle mitlaufen. Im Bundle kostet dies dann aktuell 30 € mehr und einzeln knapp über 60€. Schade finde ich persönlich, das Yale sich die Kosten für das USB-C Ladekabel spart, denn hat man hier eventuell keines, muss dies zuvor noch gekauft werden, damit man den Akku aufladen kann. Mit dem Yale Linus Smart Lock L2 ist man auf jeden Fall bestens für die Zukunft gewappnet, schließlich kommt in einigen Wochen(Monaten) das Update auf Matter/Thread, sodass man einen zukünftigen Standard unterstützt, welcher in immer mehr Smart Home Produkten Einzug erhält.
Yale Linus Smart Lock L2
testr Gesamtwertung
unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen
Link zum Hersteller: https://yalehome.de










