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DJI Osmo Pocket 4

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In aller Kürze

Mit der Osmo Pocket 4 bringt DJI die vierte Generation seiner kompakten Gimbal-Kamera auf den Markt. Das grundlegende Konzept bleibt unverändert: Eine Pocket-Kamera mit mechanischem 3-Achsen-Gimbal soll deutlich ruhigere und professioneller wirkende Videoaufnahmen ermöglichen als ein Smartphone oder eine klassische Action-Cam.

Beaonders: Die Osmo Pocket 4 kombiniert einen 1-Zoll-CMOS-Sensor mit einer lichtstarken Blende von f/2.0, einem drehbaren 2-Zoll-Touchscreen und Videoaufnahmen mit bis zu 4K und 60 Bildern pro Sekunde. Zeitlupen sind sogar mit bis zu 240 Bildern pro Sekunde in 4K möglich. Hinzu kommen 10-Bit-D-Log, ActiveTrack 7.0, 107 GB interner Speicher und eine deutlich verbesserte Akkulaufzeit.

Insgesamt ist die DJI Osmo Pocket 4 eine sehr starke Kamera für Reisen, Vlogs, Familienvideos und Social-Media-Inhalte. Die Bildqualität, der zuverlässige Gimbal und die einfache Bedienung überzeugen.

Gefällt uns

  • sehr gute Videoqualität
  • sehr gute Stabilisierung
  • kompakt
  • 107 GB integrierter Speicher
  • Akkulaufzeit gut
  • 10-Bit-D-Log

Gefällt uns weniger

  • kein Schutz gegen Wasser und Staub
  • es ist feste (Weitwinkel-)Brennweite

DJI Osmo Pocket 4

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die DJI Osmo Pocket 4 wird in einer kompakten und hochwertig gestalteten Verpackung geliefert. Auf der Vorderseite ist die Kamera prominent abgebildet. Auf der Rückseite macht DJI bereits auf einige der wichtigsten Funktionen wie den 1-Zoll-Sensor, die mechanische Stabilisierung und die hohe Videoauflösung aufmerksam.

Im Inneren der Verpackung sind Zwei Taschen, wobei in der größeren Transporttasche, die Kamera und Zubehör getrennt voneinander untergebracht sind. Bei der Creator Combo befinden sich neben der Osmo Pocket 4 ein USB-C-auf-USB-C-Kabel, eine Handschlaufe, eine Gimbal-Klemme, ein Mini-Stativ sowie ein DJI Mic 3 Sender und – je nach Set – weiteres Zubehör wie ein Fülllicht im Lieferumfang. Damit ist ein deutlich umfangreicheres Setup enthalten, das direkt für Vlogs und Content Creation genutzt werden kann.

Für den Transport ist eine kleine Aufbewahrungstasche inkludiert für kleine Einzelteile und den Osmo Pocket 4. Ebenfalls mit an Bord ist eine etwas größere Transporttasche, die innen leicht gepolstert ist und neben der Kamera auch Platz für Zubehör wie einen Akkupack, das Mini-Stativ, das Mikrofon etc. hat.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Bei der DJI Osmo Pocket 4 handelt es sich um eine kompakte Gimbal-Kamera. Im Gegensatz zu einer klassischen Action-Cam wird das Bild nicht nur elektronisch stabilisiert. Die Kamera sitzt auf einem motorisierten 3-Achsen-Gimbal, der Bewegungen aktiv ausgleicht.

Das Gehäuse besitzt eine schmale, längliche Form und kann bequem mit einer Hand gehalten werden. Mit Abmessungen von 144,2 × 44,4 × 33,5 Millimetern und einem Gewicht von rund 190 Gramm ist die Osmo Pocket 4 angenehm klein passt problemlos in eine Jacken- oder kleinere Umhängetasche.

Das auffälligste Element ist der drehbare 2-Zoll-OLED-Touchscreen. Wird er von der vertikalen in die horizontale Position gedreht, kann die Kamera automatisch eingeschaltet und eine Aufnahme gestartet werden. Gleichzeitig wechselt die Benutzeroberfläche zwischen Hoch- und Querformat.

Mit einer Helligkeit von bis zu 1.000 Nits lässt sich das Display auch bei hellem Tageslicht vergleichsweise gut ablesen. Die Auflösung von 556 × 314 Pixeln ist angesichts der kleinen Bildschirmfläche ausreichend. Für eine genaue Kontrolle der Schärfe oder kleiner Details bleibt das Display naturgemäß begrenzt.

Unterhalb des Displays befinden sich ein 5D-Joystick sowie zwei zusätzliche Tasten. Der Joystick dient zur Steuerung des Gimbals und kann gleichzeitig zum Zurückgehen, Zentrieren und Drehen der Kamera verwendet werden. Eine Taste ist für den Zoom vorgesehen, während die zweite Taste frei belegt werden kann. Dadurch lassen sich häufig verwendete Funktionen schneller aufrufen, ohne jedes Mal durch das Menü navigieren zu müssen.

An der Seite befinden sich der USB-C-Anschluss und der geschützte Steckplatz für eine microSD-Speicherkarte. Die Oberseite des Gimbals besitzt eine magnetische Schnittstelle für Zubehör (bspw. ein Licht für aufnahmen im dunkeln).

Das Design ist insgesamt funktional und gut durchdacht. Einschränkend muss jedoch erwähnt werden, dass die Osmo Pocket 4 nicht wasserdicht ist. Sie ist deshalb nicht als vollwertiger Ersatz für eine robuste Action-Cam gedacht. Regen, Staub, Sand und Stürze sollten möglichst vermieden werden.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der DJI Osmo Pocket 4 bewegt sich auf einem hohen Niveau. Das Kunststoffgehäuse wirkt sauber gefertigt und ausreichend verwindungssteif. Die leicht strukturierte Oberfläche bietet einen sicheren Halt und ist weniger anfällig für Fingerabdrücke als eine vollständig glatte Hochglanzoberfläche.

Auch der drehbare Bildschirm macht einen stabilen Eindruck. Die Drehbewegung besitzt einen klar definierten Widerstand und wirkt nicht locker. Die Bedienelemente sind gut erreichbar und bieten einen eindeutigen Druckpunkt.

Der empfindlichste Bestandteil bleibt erwartungsgemäß der mechanische Gimbal. Die einzelnen Achsen bewegen sich im ausgeschalteten Zustand frei und sollten weder mit Gewalt verdreht noch ungeschützt transportiert werden. Die mitgelieferte magnetische Gimbal-Klemme ist daher kein optionales Zubehör, sondern sollte konsequent verwendet werden.

Der fest integrierte Akku kann nicht vom Nutzer gewechselt werden. Für besonders lange Drehtage bietet DJI einen zusätzlichen Akkugriff an, der gleichzeitig die Grifffläche vergrößert/verlängert.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

Der Testbericht ist in drei Teile unterteilt, klicke dich hier durch:

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