Mammotion Luba mini 2 AWD 1500
In aller Kürze
Testergebnis
4,6
von 5
Der Mammotion LUBA mini 2 AWD 1500 gehört zu den bislang überzeugendsten Mährobotern in unserem Test. Besonders die automatische Kartierung funktioniert erstaunlich gut und macht eine manuelle Kartierung bei einfachen Rasenflächen nahezu überflüssig. 360°-LiDAR, Dual-Kamera und Allradantrieb sorgen anschließend für eine sehr präzise Navigation und zuverlässige Hinderniserkennung.
Ein echtes Highlight ist der zusätzliche seitliche Kantenschneider, der deutlich näher an Rasenkanten mäht und die manuelle Nacharbeit reduziert. Dazu kommen eine hochwertige und kompakte Konstruktion, ein sauberes Schnittbild sowie eine ausgesprochen umfangreiche App. Kritik gibt es vor allem für die fest auf 50 mm eingestellte Schnitthöhe des Kantenschneiders und die in der Praxis deutlich von den Bedingungen abhängige Akkureichweite.
Das gefällt uns
- Sehr präzise 360°-LiDAR-Navigation
- Überraschend gute automatische Kartierung
- Sehr sauberes und gleichmäßiges Schnittbild
- Zuverlässige Hinderniserkennung mit Dual-Kamera
- elektrische Schnitthöhenverstellung in 0,1mm Schritten
- Umfangreiche und dennoch übersichtliche App
- Schnelle Ladezeiten
- Hochwertige Verarbeitung und kompakte Bauweise
- Integrierter Regensensor mit einstellbarer Regenpause
- Starker Allradantrieb und gute Federung
- Hervorragende Traktion bei Steigungen und Unebenheiten
- Viele individuelle Mäh- und Karteneinstellungen
- Zusätzlicher Kantenschneider reduziert Nacharbeit deutlich
- Austauschbarer Akku
- Integriertes 4G für drei Jahre inklusive
Das gefällt uns weniger
- Hoher Anschaffungspreis
- Kantenschneider fest auf 50 mm Schnitthöhe
- Bis zu 500 m² pro Akkuladung eher unter Idealbedingungen
- Kleine Steine werden nicht immer zuverlässig erkannt
- Manuelle Nacharbeit an komplexen Randbereichen weiterhin notwendig
Mammotion LUBA mini 2 AWD 1500
TEIL 1
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Der Mammotion Luba mini 2 AWD 1500 wird in einem einzelnen, rundum bedruckten Karton geliefert. Neben verschiedenen Produktabbildungen finden sich darauf bereits einige der wichtigsten technischen Highlights des Mähroboters. Im Inneren ist alles ordentlich und transportsicher verpackt. Passgenaue Styroporelemente, Folien und zusätzliche Kartonagen schützen sowohl den Mäher als auch das Zubehör vor Beschädigungen.


Positiv fällt auf, dass der Luba mini 2 AWD bereits vollständig montiert aus der Verpackung kommt. Am Mähroboter selbst müssen keine Komponenten mehr angebracht werden. Auch bei der Ladestation hält sich der Aufwand in Grenzen. Hier wird lediglich das Netzteil beziehungsweise die Stromversorgung verbunden und die obere Kunststoffabdeckung eingesetzt. Danach ist die Hardware grundsätzlich einsatzbereit.
Umfangreiches Zubehör
Beim Lieferumfang zeigt sich Mammotion großzügig. Neben dem Luba mini 2 AWD 1500 und der Ladestationbefinden sich das Netzteil sowie die kleine Abdeckung für die Station im Karton. Für die spätere Wartung legt der Hersteller gleich zwölf Ersatzklingen einschließlich der passenden Schrauben bei.
Ebenfalls enthalten ist ein Schraubendreher mit Torx- und Kreuzschlitz-Aufsatz sowie eine kleine Reinigungsbürste. Zur Befestigung der Ladestation auf dem Rasen liegen vier Erdhaken samt Kunststoffschlüssel bei. Weitere vier Erdanker können verwendet werden, um das Stromkabel bei Bedarf am Boden zu fixieren. Damit befindet sich praktisch alles im Karton, was für die erste Installation und kleinere Wartungsarbeiten benötigt wird.


Neben einer großformatigen Schnellstartanleitung liegt auch eine normale Bedienungsanleitung bei. Wirklich zwingend benötigt haben wir diese bei der Einrichtung allerdings nicht, denn die einzelnen Schritte werden später auch innerhalb der App ausführlich erklärt.
Überraschend kompakt
Beim ersten Herausnehmen überrascht vor allem die Größe. Für einen Mähroboter mit Allradantrieb und dieser Leistungsklasse fällt der Luba mini 2 AWD 1500 vergleichsweise kompakt aus. Er ist beispielsweise sichtbar kleiner als der von uns getestete MOVA LiDAX Ultra AWD.
Auch qualitativ hinterlässt der Mammotion bereits beim Auspacken einen sehr hochwertigen ersten Eindruck. Tatsächlich wirkt er in einigen Bereichen sogar noch einmal aufwendiger verarbeitet als der MOVA. Darauf gehen wir im folgenden Kapitel zu Design & Verarbeitung allerdings noch wesentlich genauer ein.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Fast wie ein kleiner Formel-1-Wagen
Schon beim ersten Blick unterscheidet sich der Mammotion Luba mini 2 AWD 1500 deutlich von vielen klassischen Mährobotern. Die flache, breite Karosserie mit der weit nach vorne gezogenen Front erinnert eher an ein ferngesteuertes RC-Auto oder einen kleinen Formel-1-Rennwagen. Die Farbkombination aus Weiß, Grau und Schwarz passt sehr gut zu diesem technischen Auftritt und gefällt uns ausgesprochen gut.
Trotz seiner umfangreichen Technik fällt der Luba mini 2 AWD überraschend kompakt aus. Gerade angesichts des Allradantriebs, des 360°-LiDARs und des zusätzlichen Kantenschneiders hätten wir mit einem größeren Gehäuse gerechnet.




Besonders auffällig ist die weit nach vorne gezogene Stoßfänger-Konstruktion, die optisch ein wenig an die Nase eines Formel-1-Wagens erinnert. Der Stoßfänger ist beweglich gelagert und stellt gleichzeitig eine zusätzliche Sicherheitsebene dar. Sollte ein Hindernis von der Sensorik einmal nicht rechtzeitig erkannt werden, kann der physische Kontakt über den Stoßfänger einen Stopp auslösen.
360°-LiDAR und Dual-Kamera
Eine zentrale Rolle beim neuen Modell spielt der oben integrierte 360°-LiDAR. Anders als bei Modellen mit separater RTK-Station benötigt der Luba mini 2 AWD 1500 keine zusätzliche RTK-Antenne für seine LiDAR-Navigation. Ergänzt wird das System durch eine Dual-Kamera an der Vorderseite, die insbesondere bei der Erkennung von Hindernissen unterstützt. Mammotion kombiniert beide Systeme für Navigation, Kartierung und Objekterkennung.



Gut gefällt uns auch die geschützte Position des 360°-LiDARs. Direkt über dem eigentlichen LiDAR-Turm befindet sich eine separate, dachartig ausgeführte Schutzstrebe, die etwas über den Sensor hinausragt. Sie bildet damit den höchsten beziehungsweise zuerst aufliegenden Bereich und schützt die empfindliche LiDAR-Abdeckung insbesondere dann, wenn der Mähroboter für Reinigungs- oder Wartungsarbeiten umgedreht wird. Eine kleine, aber sehr durchdachte konstruktive Lösung, die das Risiko von Kratzern oder Beschädigungen am Sensor reduziert.
Allradantrieb mit Omni-Rädern
Auch das Fahrwerk unterscheidet den Luba deutlich von vielen günstigeren Mährobotern. Alle vier Räder werden angetrieben. An der Vorderseite kommen Omni-Räder zum Einsatz, während hinten deutlich breitere, stark profilierte und gummierte Antriebsräder sitzen.



Die Omni-Räder können sich nicht nur in ihrer eigentlichen Laufrichtung bewegen, sondern besitzen zusätzliche frei bewegliche Rollen. Dadurch kann der LUBA seine Fahrtrichtung mit weniger Widerstand verändern und sehr enge Wendemanöver ausführen. Gerade beim Wenden auf dem Rasen soll dadurch unnötiges Schieben und Aufreißen der Grasnarbe reduziert werden. Hinzu kommt ein adaptives Federungssystem, das den Bodenkontakt auf unebenem Gelände verbessern soll. Mammotion gibt für den AWD-Antrieb Steigungen von bis zu 80 Prozent und eine Hindernisüberwindung von bis zu 50 mm an.
Zwei separate Mähscheiben
Auf der Unterseite setzt Mammotion auf ein interessantes Zwei-Scheiben-Konzept. Die große zentrale Mähscheibe besitzt sechs frei bewegliche Klingen und deckt eine Schnittbreite von rund 20 cm ab. Rechts in Fahrtrichtung befindet sich zusätzlich eine separate 12-cm-Kantenschneidscheibe mit drei Klingen. Mammotion gibt an, dass diese bis auf etwa 5 cm an Wände herankommen kann.
Die seitliche Scheibe steht dabei nicht ungeschützt über die Karosserie hinaus. Nach außen ist sie eingefasst, während der zum Rasen gerichtete Bereich für den Schnitt geöffnet bleibt. Uns gefällt diese Konstruktion auch unter Sicherheitsaspekten. Selbst wenn man den Roboter an den seitlichen Griffmulden aufnimmt und dabei versehentlich etwas weiter unter das Gehäuse greift, gelangt man nicht unmittelbar von außen an die Messer.


Eine schöne Detaillösung sind außerdem die verwendeten Wendemesser. Durch die doppelte Lochung können die Klingen nach entsprechendem Verschleiß gedreht und von der jeweils anderen Schneidseite weiterverwendet werden.
Die zentrale Mähscheibe ist zudem beweglich aufgehängt. Den Übergang zum Gehäuse schützt ein Gummi-Faltenbalg. Dieser kann die Höhenbewegung der Einheit mitmachen und verhindert gleichzeitig, dass Schmutz und Gras ungehindert in den darüberliegenden Mechanismus gelangen.
Die Schnitthöhe der zentralen 20-cm-Mähscheibe wird vollständig elektronisch über die App eingestellt und lässt sich zwischen 20 und 65 mm anpassen. Ein mechanischer Drehregler am Gerät ist damit nicht notwendig. Anders sieht es bei der zusätzlichen 12-cm-Kantenschneidscheibe aus. Sie arbeitet mit einer fest vorgegebenen Schnitthöhe von 50 mm, die sich nicht verändern lässt. Wer den Hauptrasen beispielsweise auf 40 mm mäht, muss daher berücksichtigen, dass der separate Kantenschneider weiterhin auf seiner fixen Höhe von 50 mm arbeitet.
Auffällige Beleuchtung
Ein ungewöhnliches Designmerkmal findet sich außerdem seitlich am Heck. Dort sind rote Leuchten integriert, die den ohnehin fahrzeugähnlichen Charakter des Luba mini 2 AWD noch einmal unterstreichen. Tagsüber bleiben die Leuchten ausgeschaltet, bei Dunkelheit werden sie dagegen automatisch aktiviert. Das gilt auch dann, wenn sich der Mähroboter gerade in seiner Ladestation befindet.


Gerade nachts sieht die rote Beleuchtung in Verbindung mit der flachen Karosserie durchaus stylisch aus und erinnert noch stärker an ein kleines Fahrzeug. Wer die Beleuchtung beispielsweise während der Nacht nicht dauerhaft eingeschaltet haben möchte, kann sie über die Mammotion App deaktivieren.
(Design: 5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Hochwertiger Materialmix
Bei der Verarbeitung hinterlässt der Luba mini 2 AWD 1500 einen ausgezeichneten Eindruck. Zwar besteht ein großer Teil der äußeren Karosserie erwartungsgemäß aus Kunststoff, Mammotion setzt an verschiedenen Stellen allerdings auch auf Aluminium und weitere Metallkomponenten. Dadurch wirkt die Konstruktion insgesamt sehr robust.
Die Spaltmaße unseres Testgeräts sind gleichmäßig, scharfe Kanten oder störendes Knarzen konnten wir bislang nicht feststellen. Auch bewegliche Bauteile wie Stoßfänger, Fahrwerk und Mähwerk wirken nicht billig oder unnötig locker.




Besonders positiv fallen die vielen kleinen Details auf. Rechts und links befinden sich beispielsweise gelb abgesetzte Griffmulden mit gummierter Oberfläche. Dadurch lässt sich der Mäher sicher greifen und tragen. Gerade nach einer Reinigung, wenn Gehäuse oder Hände noch etwas feucht sind, bietet die Gummierung einen spürbaren Vorteil gegenüber glatten Kunststoffgriffen.
Auch die geschützte Konstruktion des LiDAR-Sensors, der Gummi-Faltenbalg am höhenverstellbaren Mähwerk und die Einfassung des Kantenschneiders vermitteln den Eindruck, dass bei der Konstruktion nicht nur auf technische Daten, sondern auch auf Wartung und den praktischen Umgang mit dem Gerät geachtet wurde.
Für den Außeneinsatz ausgelegt
Der Mäher selbst ist nach IPX6 gegen Wasser geschützt. Damit ist er gegen starke Wasserstrahlen geschützt und entsprechend auf den dauerhaften Außeneinsatz ausgelegt. Mammotion nennt außerdem eine integrierte Regenerkennung.
IPX6 bedeutet allerdings nicht, dass der Roboter wasserdicht im Sinne eines Untertauchens ist. Bei der Reinigung sollte man sich daher weiterhin an die Herstellervorgaben halten.


Insgesamt gehört die Verarbeitung für uns bereits nach den ersten Wochen zu den stärksten Eigenschaften des Luba mini 2 AWD 1500. Im direkten Vergleich mit dem von uns getesteten MOVA LiDAX Ultra AWD wirkt der Mammotion trotz seiner kompakteren Abmessungen in vielen Details sogar noch einmal aufwendiger konstruiert. Vor allem der Materialmix, die gummierten Griffbereiche, das Fahrwerk und die vielen durchdachten Schutzdetails vermitteln einen ausgesprochen hochwertigen Gesamteindruck.
(Verarbeitung: 5 von 5 Punkten) 3,455
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
| Empfohlene Rasenfläche | bis 1.500 m² |
|---|---|
| Navigation/ Hindernisserkennung | 360°-LiDAR + Dual-Kamera KI-Vision; LiDAR mit bis zu 61 m Reichweite, 360° × 49° Sichtfeld und ca. 200.000 Punkten/s; KI-Hinderniserkennung |
| Begrenzungskabel | Nein, nicht erforderlich |
| RTK-Antenne erforderlich | Nein; Mammotion iNavi Service mit NetRTK-Unterstützung über 4G |
| Schnittsystem | Zentrale Mähscheibe mit 6 Klingen + seitliche Kantenschneidscheibe mit 3 Klingen |
| Schnittbreite | Hauptmähscheibe ca. 20 cm + separate 12-cm-Kantenschneidscheibe |
| Schnitthöhe | Hauptmähwerk: 20–65 mm, elektronisch per App in 0,1-mm-Schritten; Kantenschneidscheibe: fest 50 mm |
| Kantenmähfunktion | Fest montierte 120-mm-Kantenschneidscheibe; mäht bis auf ca. 5–5,5 cm an Wänden heran |
| Fahrgeschwindigkeit | 0,2–0,6 m/s einstellbar |
| Antrieb und max. Steigung | AWD-Allradantrieb; bis 80 % bzw. 38,6° Steigung |
| Besonderheiten | Omni-Vorderräder; adaptives Federungssystem; automatische Kartierung; bis zu 20 Mähzonen; No-Go-Zonen; nachträgliche Kartenbearbeitung; Regensensor + Online-Wetterdaten; variable Mähmuster und Mährichtungen; Null- oder Mehrpunktwende; Live-Kamera; 4G-Modul mit 3 Jahren Daten inklusive; automatische Wiederaufnahme nach Ladepause |
| Akku-Ladezeit | ca. 150 Minuten im Test |
| Akku | 6,1 Ah; intelligentes Batteriemanagement mit adaptivem Nachladen Hersteller: bis ca. 150 Minuten bzw. bis 500 m² pro Ladung; im Test unter realistischen Bedingungen etwa 350 m², stark abhängig von Rasen und Einstellungen |
| Schutzklasse | IPX6 (Mähroboter) |
| Abmessungen (L × B × H) | 58,4 x 46,0 x 29,0 cm |
| Gewicht | 17.2kg |
| Lieferumfang | Luba mini 2 AWD 1500 Ladestation mit Abdeckung Netzteil 12 Ersatzklingen inkl. Schrauben Schraubendreher mit Torx-/Kreuzschlitz-Bits Reinigungsbürste 4 Erdanker für Ladestation inkl. Kunststoffwerkzeug 4 zusätzliche Kabel-Erdanker Schnellstartanleitung Bedienungsanleitung |
Einrichtung & Inbetriebnahme
Ladestation flexibel aufstellbar
Die grundlegende Installation des Mammotion Luba mini 2 AWD 1500 ist schnell erledigt. Wer die Ladestation direkt auf dem Rasen platzieren möchte, kann sie mit den vier mitgelieferten Erdnägeln sicher im Boden fixieren. Wir haben uns allerdings bewusst für eine andere Lösung entschieden.






Wie bei unseren anderen Mährobotern steht die Station auf einer gepflasterten Fläche direkt vor unserer Stützmauer. Dadurch wächst rundherum kein Gras, das später von Hand nachgeschnitten werden müsste. Eine zusätzliche Verschraubung war bei uns nicht notwendig. Die Station steht stabil und verrutscht auch beim rückwärtigen Einfahren des Luba nicht. Bei Bedarf könnte sie auf Pflaster natürlich zusätzlich mit geeigneten Schrauben, Unterlegscheiben und Dübeln befestigt werden.
Die überwiegend aus Kunststoff bestehende Station macht einen soliden Eindruck. In der Bodenplatte befinden sich im Bereich der Fahrspuren mehrere Öffnungen beziehungsweise Schlitze, durch die Regen- und Reinigungswasser besser ablaufen kann.





Mammotion empfiehlt für die Station 1,5 Meter Freiraum nach vorne sowie jeweils einen Meter zu den Seiten. Bei uns funktioniert die Ein- und Ausfahrt auch mit weniger seitlichem Platz zuverlässig. Wer den erforderlichen Platz zur Verfügung hat, sollte sich dennoch möglichst an die Herstellervorgaben halten.
Auch die Stromversorgung ist schnell angeschlossen. Vom Netzteil bis zur Ladestation stehen rund fünf Meter Kabel zur Verfügung, insgesamt sind es ungefähr sechs Meter. Da lediglich die obere Abdeckung der Station eingesteckt und die Stromversorgung verbunden werden muss, hält sich der Montageaufwand entsprechend in Grenzen.
In wenigen Minuten mit der App verbunden
Für die Einrichtung wird die Mammotion App benötigt. Zunächst muss ein Benutzerkonto mit E-Mail-Adresse und selbst gewähltem Passwort angelegt werden. Anschließend genügt es, den eingeschalteten Luba über „Gerät hinzufügen“ einzubinden.








In unserem Fall wurde der Mähroboter unmittelbar als verfügbares Gerät angezeigt. Nach Auswahl des WLANs und Eingabe des entsprechenden Passworts war die Verbindung innerhalb kurzer Zeit hergestellt. Die App führt dabei Schritt für Schritt durch den gesamten Vorgang und erklärt unter anderem, worauf beim Standort der Ladestation geachtet werden sollte.
Direkt im Anschluss standen bei unserem Testgerät zwei aufeinanderfolgende Firmware-Updates bereit, die wir vor der weiteren Einrichtung installiert haben.
Die integrierte 4G-Verbindung mussten wir nicht separat aktivieren. Sie stand automatisch zur Verfügung. Bei diesem Modell ist der Mobilfunkdienst für die ersten drei Jahre enthalten. Dadurch bleibt der Luba auch außerhalb der heimischen WLAN-Abdeckung erreichbar und kann weiterhin über die App überwacht werden.








Insgesamt ist die grundlegende Inbetriebnahme erfreulich schnell erledigt. Da Mäher und Ladestation weitgehend vormontiert geliefert werden, benötigten wir einschließlich Aufstellung und Einrichtung lediglich etwa 10 bis 20 Minuten, anschließend konnte es bereits an die Kartierung gehen.
Automatische Kartierung überzeugt
Gerade auf die automatische Kartierung waren wir besonders gespannt. Statt unsere Testfläche wie bei RTK-Antennen Mährobotern zunächst manuell abzufahren, wollten wir wissen, wie zuverlässig der Luba mini 2 AWD 1500 seine Arbeitsfläche selbstständig erkennt.






In der App wählten wir lediglich „Kartierung starten“. Der Luba verließ daraufhin seine Station und wurde von uns über die beiden virtuellen Joysticks bis an unsere Rasenfläche gefahren. Bereits dort erkannte der Roboter selbstständig, dass er sich vor einer geeigneten Rasenfläche befindet, stoppte und meldete den erkannten Rasen in der App.
Anschließend konnten wir auswählen, ob die gefundene Fläche direkt kartiert werden soll oder noch weitere getrennte Rasenflächen vorhanden sind. Insgesamt lassen sich bis zu 20 unterschiedliche Mähzonen verwalten. Da es sich bei unserer Testfläche um eine einzelne zusammenhängende Rasenfläche handelt, konnten wir unmittelbar mit der automatischen Kartierung beginnen.






Ab diesem Moment mussten wir nicht mehr eingreifen. Abhängig von Form und Größe der Fläche fuhr der Luba die Rasengrenzen sowie verschiedene Bereiche innerhalb der Fläche mehrfach und aus unterschiedlichen Richtungen ab. Daraus erstellte er selbstständig seine Karte und kehrte nach Abschluss der Kartierung wieder zur Ladestation zurück.
Das Ergebnis hat uns positiv überrascht. Bei einer vergleichsweise klar abgegrenzten Rasenfläche funktioniert die automatische Kartierung so gut, dass wir keinen Grund sehen, die komplette Grenze von Anfang an manuell abzufahren.
Kleine Korrekturen bleiben möglich
Ganz perfekt war die automatisch erzeugte Karte bei uns allerdings nicht. Insbesondere an einigen 90-Grad-Ecken setzte der Luba seine Grenze etwas zu früh und fuhr nicht weit genug in die Ecke hinein. Diese Stellen haben wir anschließend manuell angepasst.
Das ist erfreulicherweise möglich, ohne die gesamte Karte neu erstellen zu müssen. Gerade im Zusammenspiel mit der zusätzlichen seitlichen Kantenschneidscheibe lohnt es sich, die Grenze möglichst sauber festzulegen. Nach unserer Korrektur fährt der Luba die entsprechenden Bereiche nun so an, dass auch die Rasenkanten sehr sauber erfasst werden.
Bei komplizierteren Gärten würden wir die automatische Kartierung deshalb eher als sehr gute Ausgangsbasis betrachten. Einfache, klar abgegrenzte Rasenflächen kann der Luba weitgehend selbstständig erfassen. Bei verwinkelten Flächen, vielen Beeten, Sträuchern oder anderen Besonderheiten innerhalb beziehungsweise unmittelbar an der Rasenfläche kann eine manuelle Nachbearbeitung oder Kartierung dagegen sinnvoll sein.
Beim manuellen Festlegen der Grenze lässt sich der Mäher über die virtuellen Joysticks in der App sehr präzise positionieren. An ebenerdigen Übergängen zu Pflaster oder ähnlichen befahrbaren Flächen kann die virtuelle Grenze bewusst etwas über die eigentliche Rasenkante hinausgelegt werden. Dadurch fährt insbesondere der seitliche Kantenschneider weit genug über die Kante und es bleibt weniger Gras stehen.
Natürlich sollte dabei darauf geachtet werden, dass sich außerhalb der Rasenfläche keine Pflanzen oder anderen empfindlichen Hindernisse befinden. An Mauern, Zäunen und vergleichbaren festen Begrenzungen würden wir dagegen einen kleinen Sicherheitsabstand von etwa 3 bis 5 cm einplanen.
Unterm Strich gehört die automatische Kartierung bereits zu unseren positiven Überraschungen beim Luba mini 2 AWD 1500. Gerade bei einfach aufgebauten Gärten reduziert sie den Einrichtungsaufwand erheblich: zur Rasenfläche fahren, die automatische Kartierung starten und den Rest übernimmt der Mäher weitgehend selbst. Dass einzelne Grenzen anschließend gezielt korrigiert werden können, macht das System zusätzlich flexibel.
(Einrichtung & Inbetriebnahme: 4,5 von 5 Punkten)
Navigation & Hinderniserkennung
Präzise Bahnen und intelligentes Randmähen
Bereits nach den ersten Mähvorgängen zeigt sich, wie strukturiert der Mammotion Luba mini 2 AWD 1500 arbeitet. Bevor er mit dem eigentlichen Flächenmähen beginnt, kümmert er sich zunächst um den kompletten Rasenrand. Dabei fährt er die zuvor kartierte Begrenzung mehrfach ab und aktiviert zusätzlich zur zentralen Mähscheibe die seitliche 12-cm-Kantenschneidscheibe.
In der App lässt sich festlegen, wie viele Runden entlang des Rasenumfangs gefahren werden sollen. Standardmäßig sind bei unserem Testgerät zwei Randrunden voreingestellt. Dadurch umrundet der Luba zunächst mehrfach den gesamten Rasen und sorgt für ein besonders sauberes Schnittbild an den Kanten, bevor anschließend die seitliche Kantenschneidscheibe deaktiviert wird und das eigentliche Flächenmähen beginnt.
Ist der kleine Trimmer mit seinen drei Klingen aktiv, wird der Roboter zwar etwas hörbarer, wirklich laut ist er aber keineswegs. Im direkten Vergleich zum von uns getesteten ECOVACS GOAT mit Faden-Trimmer arbeitet das Mammotion-System deutlich angenehmer und wesentlich weniger aufdringlich.
Anschließend mäht der Luba die Fläche Bahn für Bahn im gewählten Muster. Über die App kann zwischen verschiedenen Mährichtungen gewählt werden. Neben einer festen Richtung stehen auch wechselnde beziehungsweise zufällige Ausrichtungen zur Verfügung. Das ist sinnvoll, weil dadurch nicht bei jedem Mähvorgang dieselben Fahrspuren entstehen und die Grasnarbe langfristig geschont wird.
In unserem Test hielt der Luba seine Bahnen sehr präzise ein. Abweichungen waren praktisch nicht festzustellen oder beschränkten sich auf minimale Unterschiede an Stellen, an denen Pflanzen etwas in den zuvor kartierten Randbereich hineinragen. Insgesamt wirkt die Navigation ausgesprochen sauber und wiederholbar. Das deckt sich auch mit Mammotions Anspruch einer zentimetergenauen LiDAR- und Dual-Kamera-Navigation.
Omni-Räder sorgen für saubere Wendemanöver
Besonders positiv sind uns die Wendemanöver aufgefallen. Durch die vorderen Omni-Räder kann der Luba sogenannte Nullwendungen durchführen. Dabei dreht er nahezu auf der Stelle und richtet sich direkt auf die nächste Mähbahn aus.
Im direkten Vergleich mit dem von uns getesteten MOVA LiDAR Ultra AWD empfanden wir die Wendungen des Mammotion sogar als etwas sauberer. Ob das ausschließlich an den Omni-Rädern oder zusätzlich am geringeren Gewicht des Roboters liegt, lässt sich natürlich nicht eindeutig beurteilen, im Ergebnis wirkt der LUBA auf unserem Rasen jedoch sehr kontrolliert und hinterlässt nur geringe Belastungen der Grasnarbe.
Wer den Rasen noch stärker schonen möchte, kann in der App alternativ auf eine Mehrpunktdrehung umstellen. Statt einer direkten Nullwende führt der Roboter mehrere progressive Lenkbewegungen aus, bis er die nächste Bahn erreicht. Das dauert etwas länger, reduziert aber die punktuelle Belastung des Rasens zusätzlich.
Diese Wahlmöglichkeit gefällt uns gut, denn je nach Garten und persönlicher Priorität kann zwischen maximaler Effizienz und besonders rasenschonendem Wenden entschieden werden.
Hindernisse zuverlässig erkannt
Bei der Hinderniserkennung konnten wir dem Luba bereits einige typische Alltagsgegenstände in den Weg legen. Fußbälle, Tennisball, Gartenschlauch und Schuhe wurden zuverlässig erkannt und sauber umfahren. Der Roboter reduzierte rechtzeitig seine Fahrt und plante seine Route entsprechend neu, ohne dass es zu Berührungen kam.
Mammotion gibt an, dass das Zusammenspiel aus 360°-LiDAR und Dual-Kamera-KI mehr als 300 verschiedene stationäre und bewegliche Objekte erkennen kann. Dazu zählen laut Hersteller unter anderem Gartenmöbel, Spielzeug, Pflanzen, Haustiere und weitere typische Hindernisse im Garten. Unser Test bestätigt zumindest die von uns geprüften Alltagsobjekte sehr überzeugend.
Gerade diese Kombination aus LiDAR und Kamera hat einen praktischen Vorteil. Während der LiDAR die Umgebung dreidimensional vermisst und dauerhaft zur Orientierung nutzt, unterstützt die Dual-Kamera zusätzlich bei der Klassifizierung von Objekten. Dadurch erkennt der Roboter nicht nur Begrenzungen, sondern kann Hindernisse auch gezielt umfahren, anstatt sich ausschließlich auf einen mechanischen Stoßfänger verlassen zu müssen.
Natürlich bleibt der bewegliche Frontstoßfänger weiterhin als zusätzliche Sicherheitsinstanz erhalten. Sollte ein Objekt ausnahmsweise nicht erkannt werden, kann dieser einen physischen Kontakt registrieren und den Roboter entsprechend stoppen.
Auch bei Dunkelheit grundsätzlich einsatzbereit
Der Luba mini 2 AWD 1500 kann laut Hersteller grundsätzlich auch bei Nacht arbeiten. Voraussetzung ist allerdings, dass ausreichend Licht für die kamerabasierte Hinderniserkennung vorhanden ist. Das integrierte Frontlicht unterstützt dabei die Sicht der Dual-Kamera und sollte deshalb bei Nachtfahrten aktiviert bleiben.
Wir persönlich würden den Roboter dennoch bevorzugt morgens oder abends bei Tageslicht mähen lassen. Das ist aus unserer Sicht der sinnvollste Einsatzzeitraum. Die Umgebung bleibt für die Kameras optimal sichtbar und gleichzeitig vermeidet man die größte Mittagshitze für den Rasen. Für reine Nachtfahrten sehen wir im Alltag daher keinen entscheidenden Vorteil.
Allrad und Federung auf unebenem Gelände
Ein weiteres Highlight des Luba ist der echte Allradantrieb in Verbindung mit dem adaptiven Federungssystem. Unebenheiten auf unserem Testgelände gleicht der Roboter sehr souverän aus. Die Federung sorgt dafür, dass die Räder auch auf leicht unebenem Rasen möglichst gleichmäßig Bodenkontakt behalten, während der Allradantrieb jederzeit für ausreichend Traktion sorgt. Mammotion gibt für das Modell Steigungen von bis zu 80 % beziehungsweise 38,6° an. Das entspricht einer außergewöhnlich hohen Geländetauglichkeit für einen Mähroboter dieser Klasse.


Auch kleinere Löcher oder Vertiefungen stellen in der Praxis kein größeres Problem dar. Solange diese nicht außergewöhnlich groß sind, fährt der Luba sauber hindurch und setzt seinen Mähvorgang fort. Wird eine Vertiefung dagegen so groß, dass eines der Räder deutlich einsinkt, kann der Roboter kurzfristig etwas nach vorne oder zur Seite kippen. Dank des Allradantriebs kommt er in solchen Situationen zwar wieder zuverlässig heraus, das Schnittbild kann an dieser einzelnen Stelle jedoch etwas ungleichmäßiger ausfallen.
Das ist weniger eine Schwäche des Luba als vielmehr eine physikalische Grenze jedes Mähroboters. Ein Loch in der Größenordnung eines kompletten Rades sollte daher ohnehin möglichst ausgebessert werden, nicht nur für den Roboter, sondern auch für ein dauerhaft ebenes und gleichmäßiges Rasenbild.
Navigation gehört zu den größten Stärken
Im bisherigen Test zählt die Navigation eindeutig zu den größten Stärken des Mammotion Luba mini 2 AWD 1500. Die Kombination aus präzisem Bahnfahren, sauberem Randmähen, frei wählbaren Mährichtungen, zuverlässiger Hinderniserkennung und den sehr kontrollierten Wendemanövern sorgt für einen ausgesprochen durchdachten Gesamteindruck.
Besonders überzeugt hat uns, dass der Roboter nicht einfach nur gerade Linien fährt, sondern den kompletten Mähvorgang intelligent strukturiert, erst die Kanten, anschließend die Fläche. Zusammen mit den Omni-Rädern, dem Allradantrieb und der LiDAR-gestützten Orientierung entsteht ein Mähverhalten, das im Alltag sehr präzise und gleichzeitig angenehm rasenschonend wirkt.
(Navigation & Hinderniserkennung: 5 von 5 Punkten)
Mähleistung & Schnittbild
Zwei unterschiedlich große Testflächen
Für die Beurteilung der Mähleistung haben wir den Mammotion Luba mini 2 AWD 1500 auf zwei sehr unterschiedlichen Flächen eingesetzt. Mein eigener Testrasen umfasst lediglich knapp 40 m², wird dafür aber entsprechend gepflegt und eignet sich sehr gut, um Schnittbild, Rasenkanten und die Genauigkeit des Mähwerks zu beurteilen.
Zusätzlich musste sich der Luba auf einer rund 800 m² großen Rasenfläche beweisen. Diese nutzen wir regelmäßig für Mähroboter-Tests, um unter anderem Flächenleistung, Akkulaufzeit und das Verhalten auf größeren Grundstücken beurteilen zu können. Der Rasen dort ist weniger stark gepflegt und stellenweise eher wiesenähnlich. Für die reine Beurteilung der Schnittqualität ziehen wir deshalb vor allem unsere kleinere Testfläche heran.
Elektronische Schnitthöhe ungewöhnlich fein einstellbar
Aktuell mähen wir unseren Rasen auf 50 mm. Diese Höhe hat sich bei unserer Rasensorte über längere Zeit als guter Kompromiss erwiesen und passt beim LUBA besonders gut, denn auch die zusätzliche seitliche Kantenschneidscheibe arbeitet mit einer fest vorgegebenen Schnitthöhe von 50 mm.
Die zentrale Mähscheibe lässt sich dagegen elektronisch zwischen 20 und 65 mm verstellen. Bemerkenswert ist dabei die sehr feine Abstufung. Mammotion erlaubt Einstellungen in 0,1-mm-Schritten. Während viele Mähroboter lediglich deutlich gröbere Abstufungen in 0,5-mm anbieten, lässt sich die gewünschte Höhe beim Luba damit ausgesprochen präzise vorgeben.
Ob eine Zehntelmillimeter-Abstufung beim tatsächlichen Rasenschnitt angesichts von Bodenunebenheiten,Radbewegungen und unterschiedlich aufgerichteten Grashalmen praktisch sichtbar ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Sie zeigt aber, wie detailliert Mammotion die Einstellmöglichkeiten innerhalb der App gestaltet.
Für unseren Test ergibt sich mit 50 mm an Haupt- und Kantenschneidscheibe zudem ein besonders harmonisches Ergebnis.
Der seitliche Kantenschneider macht den Unterschied
Eine der größten Stärken beim Mähen ist für uns die zusätzliche 120-mm-Kantenschneidscheibe mit drei frei beweglichen Klingen. Die zentrale Mähscheibe eines gewöhnlichen Mähroboters kann konstruktionsbedingt nicht bis unmittelbar an den äußeren Gehäuserand reichen. Um trotzdem möglichst nah an einer Rasenkante zu schneiden, müsste der gesamte Roboter entsprechend weit über diese hinausfahren.
An einer ebenerdigen Pflasterkante ist das häufig noch möglich. Bei Mauern, Pflanzen, Beeten oder anderen Hindernissen funktioniert es dagegen nicht.
Genau hier spielt der Luba seine zusätzliche seitliche Mähscheibe aus. Sie sitzt deutlich weiter außen und erreicht dadurch Bereiche, an die die Hauptscheibe alleine nicht herankommen würde. Gleichzeitig ist sie weiterhin gut innerhalb beziehungsweise unterhalb der Gehäusekontur geschützt.
Auf unserem Testrasen funktioniert das ausgesprochen gut. Überall dort, wo Pflanzen und andere Hindernisse genügend Platz lassen, wird das Gras sehr weit bis an den tatsächlichen Rand geschnitten. Der Bereich, der anschließend eventuell noch von Hand nachgearbeitet werden müsste, fällt dadurch erheblich kleiner aus.
Gerade bei einem gepflegten Rasen ist das für uns kein nebensächliches Extra, sondern einer der größten praktischen Vorteile des Luba mini 2 AWD.
Sauberes Schnittbild mit sichtbaren Bahnen
Auch auf der eigentlichen Fläche überzeugt das Ergebnis. Die sechs frei beweglichen Klingen der zentralen Mähscheibe hinterlassen auf unserem regelmäßig gepflegten Rasen ein gleichmäßiges und sauberes Schnittbild. Ausgelassene Bereiche konnten wir nicht feststellen, gleichzeitig überlappt der Luba seine Bahnen nicht unnötig stark.
Nach dem Mähen sind die einzelnen Bahnen durchaus sichtbar und erzeugen ein ansprechendes Streifenbild. Natürlich darf man hier keine Streifen wie bei einem schweren Spindelmäher mit Walze erwarten. Für einen vergleichsweise leichten Mähroboter gefällt uns das Ergebnis aber sehr gut.
Wir bevorzugen dabei eine wechselnde Rasterausrichtung. Wird die Mährichtung regelmäßig verändert, fährt der Luba nicht bei jedem Einsatz exakt in derselben Richtung über den Rasen. Dadurch wird die Grasnarbe gleichmäßiger belastet und die Gefahr dauerhaft sichtbarer Fahrspuren reduziert. Gleichzeitig wird das Gras aus unterschiedlichen Richtungen geschnitten, was einem gleichmäßigen Gesamtbild zugutekommt.
Geschwindigkeit und Messerleistung anpassbar
Wie schon bei der Kartierung zeigt sich auch beim Mähen, wie umfangreich Mammotion die Einstellungen gestaltet. Die Fahrgeschwindigkeit lässt sich zwischen 0,2 und 0,6 m/s anpassen. Werkseitig waren bei unserem Gerät 0,6 m/s eingestellt.
Zusätzlich kann die Drehzahl beziehungsweise Leistungsstufe des Mähwerks angepasst werden. Standardmäßig arbeitet unser Luba auf der mittleren Einstellung. Bei besonders dichtem Gras kann eine höhere Stufe sinnvoll sein.
Das gefällt uns besser als ein komplett starres System. Wer einen dichten, kräftigen Zierrasen besitzt, kann andere Einstellungen wählen als jemand, dessen Mähroboter regelmäßig eine eher dünne und langsam wachsende Fläche pflegt. Ebenso lässt sich über eine geringere Fahrgeschwindigkeit bei schwierigen Bedingungen mehr Zeit für einen sauberen Schnitt einplanen.
Rund 150 m² in weniger als einer Stunde
Trotz des gründlichen Randmähens arbeitet der Luba ordentlich schnell. Für rund 150 m² benötigt er in unserem Test etwas weniger als eine Stunde.
Solche Werte sollte man allerdings nicht als feste Flächenleistung verstehen. Die tatsächliche Dauer hängt erheblich von der Form des Gartens, der Anzahl und Länge der Rasenkanten, Hindernissen, gewählten Randrunden, Mähmuster und Fahrgeschwindigkeit ab. Eine einfache rechteckige Fläche ist entsprechend schneller erledigt als ein verwinkelter Garten gleicher Größe.
Akustisch hält sich der Luba dabei angenehm zurück. Beim normalen Flächenmähen empfinden wir ihn als sehr leise. Wird zusätzlich die seitliche Kantenschneidscheibe aktiviert, steigt die Geräuschkulisse etwas an, bleibt aber weiterhin auf einem angenehmen Niveau.
Regelmäßiges Mähen liefert das beste Mulchergebnis
Wie praktisch alle Mähroboter arbeitet auch der Luba nach dem Mulchprinzip. Bei regelmäßigem Einsatz werden lediglich die Spitzen der Grashalme abgeschnitten. Das sehr feine Schnittgut fällt zwischen die Halme und ist anschließend kaum noch sichtbar.
Genau dafür sollte ein Mähroboter unserer Ansicht nach auch eingesetzt werden, häufig mähen und dafür jeweils nur wenig abschneiden.
Der Luba kommt zwar auch damit zurecht, wenn einmal rund ein Zentimeter oder mehr gekürzt werden muss. Das Ergebnis fällt dann allerdings weniger gleichmäßig aus und auf der Oberfläche bleiben sichtbar längere Grasreste zurück. Zu viel Schnittgut auf einmal ist zudem für einen gepflegten Rasen nicht ideal, da größere Mengen Mulch die Grasnarbe abdecken und beispielsweise Feuchtigkeit länger festhalten können.
Wer den Luba regelmäßig fahren lässt und die Schnitthöhe nicht ständig stark verändert, erhält dagegen einen sehr feinen Mulchschnitt und muss praktisch kein Schnittgut einsammeln.
Sehr starkes Gesamtpaket beim Mähen
Nach unseren bisherigen Erfahrungen gehört auch die eigentliche Mähleistung zu den Stärken des Luba mini 2 AWD 1500. Auf unserem knapp 40 m² großen, gepflegten Testrasen liefert er ein gleichmäßiges Schnittbild mit sauber sichtbaren Bahnen. Auf der wesentlich größeren 800-m²-Testfläche kann er wiederum zeigen, dass das Konzept nicht nur auf kleinen Gärten funktioniert.
Besonders hervorheben würden wir den separaten Kantenschneider. Er löst eines der klassischen Probleme von Mährobotern deutlich besser als eine einzelne, zentral positionierte Mähscheibe und reduziert die notwendige Nacharbeit an vielen Rasenkanten erheblich.
Zusammen mit der elektronischen Schnitthöhenverstellung, variabler Fahrgeschwindigkeit, anpassbarer Messerleistung und frei wählbaren Mährichtungen bietet Mammotion außerdem ungewöhnlich viele Möglichkeiten, das Mähverhalten an den eigenen Rasen anzupassen.
(Mähleistung & Schnittbild: 5 von 5 Punkten)
App & Bedienung
Viele Funktionen, trotzdem schnell verständlich
Die Mammotion App gehört zu den umfangreicheren Apps, die wir bislang bei einem Mähroboter verwendet haben. Entsprechend viele Menüs und Einstellmöglichkeiten warten zunächst auf den Nutzer. Trotzdem wirkt die Oberfläche nicht unnötig kompliziert. Nach kurzer Eingewöhnungszeit wussten wir schnell, welche Einstellungen wo zu finden sind.
Im Test reagierte die App schnell und zuverlässig. Eingaben wurden ohne spürbare Verzögerungen umgesetzt, Aussetzer oder Abstürze konnten wir während unseres Testzeitraums nicht feststellen.
Dabei darf man den großen Funktionsumfang nicht falsch verstehen: Im normalen Alltag verbringt man keineswegs ständig Zeit in irgendwelchen Untermenüs. Im Grunde wird der Luba einmal nach den eigenen Vorstellungen eingerichtet, anschließend werden die gewünschten Zeitpläne definiert und ab diesem Zeitpunkt arbeitet der Mähroboter weitgehend vollautomatisch.
Abgesehen von gelegentlichen Kontrollen und der notwendigen Reinigung mussten wir im Alltag entsprechend kaum noch eingreifen.
Die wichtigsten Informationen direkt auf der Startseite
Bereits die Startseite ist sinnvoll aufgebaut. Neben einer Abbildung des eigenen Mähroboters wird dessen aktueller Akkustand prominent angezeigt. Weiter unten finden sich zusätzlich Informationen zum Betriebszustand sowie zur bestehenden WLAN- beziehungsweise Bluetooth-Verbindung.
Ist der Luba einsatzbereit, lässt sich über die zentrale Play-Taste unmittelbar ein neuer Mähvorgang starten. Vor dem Start fragt die App noch einmal die gewünschten Parameter ab, darunter beispielsweise die Schnitthöhe. Dadurch kann auch spontan gemäht werden, ohne zuvor einen neuen Zeitplan erstellen zu müssen.




Direkt erreichbar sind außerdem die Rückkehr zur Ladestation und die manuelle Steuerung über virtuelle Joysticks. Befindet sich der Luba bereits in seiner Station, wird die entsprechende Rückkehrfunktion folgerichtig ausgegraut.
Zieht man den unteren Bereich der Oberfläche nach oben, erhält man unter anderem Zugriff auf die Zeitpläne und Mähberichte. Letztere sind praktisch, um bereits abgeschlossene Einsätze nachzuvollziehen.
Umfangreiche Mähparameter
Richtig umfangreich wird es innerhalb der Geräteeinstellungen. Mammotion erlaubt eine ungewöhnlich detaillierte Anpassung des Mähverhaltens.
So können unter anderem Schnitthöhe, Fahrgeschwindigkeit, Messerleistung, Mährichtung, Mähmuster und Anzahl der Randrunden angepasst werden. Hinzu kommen verschiedene Strategien für die Hindernisvermeidung und die bereits angesprochene Wahl zwischen direkter Nullwende und rasenschonenderer Mehrpunktdrehung.
Besonders detailliert fällt die elektronische Schnitthöhenverstellung aus. Die zentrale Mähscheibe lässt sich zwischen 20 und 65 mm in 0,1-mm-Schritten einstellen. Die Fahrgeschwindigkeit kann wiederum zwischen 0,2 und 0,6 m/sangepasst werden.






Auch bei der Mährichtung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wer vermeiden möchte, dass der Luba den Rasen permanent in derselben Richtung befährt, kann die Ausrichtung regelmäßig verändern lassen. Wir bevorzugen diese Variante, da sich dadurch langfristig weniger ausgeprägte Fahrspuren bilden und das Gras aus unterschiedlichen Richtungen geschnitten wird.
Trotz dieser Vielzahl an Optionen muss man sich nicht mit jedem Parameter beschäftigen. Die Grundeinstellungen funktionieren bereits gut, während ambitionierte Nutzer nahezu jeden relevanten Aspekt des Mähvorgangs an den eigenen Garten anpassen können.
Karten nachträglich korrigieren
Sehr gelungen ist auch die Kartenbearbeitung. Wie bereits bei der automatischen Kartierung beschrieben, wurden einige unserer rechtwinkligen Rasenecken zunächst etwas zu konservativ erfasst.
Um das zu korrigieren, musste keineswegs die komplette Karte gelöscht und neu erstellt werden. Stattdessen wechselten wir in die Kartenbearbeitung und fuhren lediglich die betreffenden Bereiche über die virtuelle Steuerung noch einmal genauer ab. Die App erklärt den Vorgang verständlich und nach wenigen Minuten waren die entsprechenden Stellen korrigiert.
Daneben können mehrere Mähbereiche, Verbindungskorridore und No-Go-Zonen angelegt werden. Bis zu 20 unterschiedliche Mähzonen sind möglich. Gerade bei größeren oder stärker unterteilten Grundstücken eröffnet das deutlich mehr Möglichkeiten als bei unserem vergleichsweise einfachen Testrasen.
Zeitpläne einmal festlegen – anschließend läuft alles automatisch
Einer der wichtigsten Bereiche sind für uns die Zeitpläne. Auch deren Erstellung ist unkompliziert. Neben Tag und Uhrzeit lassen sich die gewünschten Mähparameter hinterlegen. Dazu gehören beispielsweise Schnitthöhe, Mährichtung und weitere Einstellungen für den jeweiligen Einsatz.




Damit zeigt sich auch, weshalb der enorme Funktionsumfang der App im Alltag weniger kompliziert ist, als er zunächst wirken könnte. Hat man den Garten einmal kartiert, die gewünschten Parameter festgelegt und einen passenden Zeitplan erstellt, gibt es eigentlich kaum noch etwas zu tun.
Der Luba verlässt selbstständig seine Station, mäht die vorgegebenen Bereiche nach den definierten Einstellungen und fährt anschließend wieder zum Laden. Genau so sollte ein moderner Mähroboter im Alltag funktionieren.
Live-Kamera macht den Luba zur mobilen Gartenkamera
Interessant ist außerdem der Zugriff auf die Live-Kamera. Das Kamerasystem dient damit nicht ausschließlich der Navigation und Hinderniserkennung.
Selbst während eines laufenden Mähvorgangs können wir in der App die Kameraansicht öffnen und live verfolgen, was der Luba gerade vor sich sieht. Darüber hinaus lässt sich die Kamera auch unabhängig von einem Mähauftrag aufrufen.

In Verbindung mit der manuellen Steuerung geht Mammotion noch einen Schritt weiter: Über die virtuellen Joysticks kann der Luba gezielt durch den Garten gefahren werden, während man gleichzeitig das Kamerabild betrachtet. Damit wird der Mähroboter bei Bedarf tatsächlich zu einer Art mobilen Gartenkamera.
Durch die integrierte 4G-Verbindung ist der Fernzugriff zudem nicht allein von einer flächendeckenden WLAN-Versorgung des Gartens abhängig. Gerade auf größeren Grundstücken ist das ein praktischer Vorteil.
Hilfestellungen direkt in der App
Gut gefällt uns außerdem, dass Mammotion nicht sämtliche Hilfestellungen in eine externe Bedienungsanleitung auslagert. Über einen eigenen Bereich innerhalb der App lassen sich unter anderem Anleitungen und Tutorial-Videosaufrufen.
Selbst saisonale Themen wie die richtige Winterwartung beziehungsweise Einlagerung werden dort behandelt. Wer den Luba zum ersten Mal verwendet oder eine bestimmte Funktion sucht, bekommt dadurch direkt an der passenden Stelle zusätzliche Unterstützung.
Über den Profilbereich lassen sich wiederum die persönlichen Konto- und Benutzereinstellungen verwalten.
Eine der umfangreichsten Mähroboter-Apps
Insgesamt gefällt uns die Mammotion App sehr gut. Die schiere Anzahl an Funktionen kann in den ersten Minuten zwar etwas umfangreich wirken, die Oberfläche bleibt aber logisch genug aufgebaut, dass wir uns schnell zurechtgefunden haben.








Vor allem die Kombination aus detaillierten Mähparametern, nachträglicher Kartenbearbeitung, umfangreichen Zeitplänen, Mähhistorie, manueller Steuerung und Live-Kamera hebt die App hervor.
Entscheidend ist aber etwas anderes. Man muss diese Möglichkeiten nicht ständig nutzen. Nach der einmaligen Einrichtung läuft der Luba mini 2 AWD 1500 weitgehend selbstständig. Für Einsteiger funktionieren die Grundeinstellungen, während erfahrene Nutzer sehr tief in das Mähverhalten eingreifen können. Genau diese Kombination aus Automatisierung und Konfigurierbarkeit ist für uns eine der großen Stärken des Systems.
(App & Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)
Akku & Laden
6,1-Ah-Akku für größere Flächen
Im LUBA mini 2 AWD 1500 steckt ein Akku mit einer Kapazität von 6,1 Ah. Mammotion gibt eine Flächenleistung von bis zu 500 m² pro Akkuladung an. Wie bei praktisch jedem Mähroboter sollte man diese Angabe allerdings als Idealwert und nicht als fest erreichbare Größe verstehen.
Denn die tatsächlich mit einer Ladung gemähte Fläche hängt von zahlreichen Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem Fahrgeschwindigkeit, Messerleistung, Bahnabstand, Anzahl der Randrunden, Rasendichte, Steigungen, Hindernisse und vor allem die Anzahl notwendiger Wendemanöver.



Eine große, rechteckige und hindernisfreie Fläche kann wesentlich effizienter abgearbeitet werden als ein verwinkelter Garten mit Beeten, Bäumen und zahlreichen kurzen Mähbahnen.
Rund 300-350 m² sind für uns realistischer
Genau deshalb haben wir den Luba neben unserem knapp 40 m² großen Testrasen zusätzlich auf einer rund 800 m² großen Fläche eingesetzt.
Unter realistischen Bedingungen würden wir eher mit ungefähr 300-350 m² pro Akkuladung kalkulieren. Auch dieser Wert ist ausdrücklich nicht allgemeingültig, sondern hängt stark von den genannten Bedingungen und Einstellungen ab.
Bei einer Fahrgeschwindigkeit von 0,5 m/s schaffte unser Testgerät ungefähr die Hälfte der 800-m²-Testfläche, bevor eine Ladepause notwendig wurde. Damit liegt unsere Erfahrung zwar unter dem theoretischen Maximum von 500 m², für einen realen Garten mit Randfahrten und entsprechenden Manövern aber in einem nachvollziehbaren Bereich.
Die reine Quadratmeterangabe sollte man deshalb unserer Ansicht nach nicht überbewerten. Für die Praxis ist viel wichtiger, dass der Roboter einen größeren Auftrag selbstständig unterbrechen, laden und anschließend fortsetzen kann.
Bei 15 Prozent geht es zurück zur Station
Erreicht der Akku bei uns einen Reststand von ungefähr 15 Prozent, unterbricht der Luba seinen aktuellen Auftrag automatisch und macht sich auf den Weg zur Ladestation.
Die Rückkehr funktioniert bislang ausgesprochen zuverlässig. Der Roboter fährt zunächst zügig in Richtung Station. Erst unmittelbar davor reduziert er seine Geschwindigkeit deutlich, richtet sich präzise aus und fährt anschließend langsam rückwärts auf die Ladekontakte.
Fehlgeschlagene Andockversuche konnten wir während unseres Tests bislang nicht beobachten.
Rund 150 Minuten Ladezeit
Für einen vollständigen Ladevorgang benötigt der Luba bei uns ungefähr 150 Minuten. Damit dauert eine Ladepause zwar relativ lange, sie findet im normalen automatischen Betrieb allerdings ohne Zutun des Nutzers statt.
Noch wichtiger, nach dem Laden betrachtet der Roboter einen zuvor unterbrochenen Mähauftrag nicht als erledigt. Stattdessen verlässt er seine Station wieder und setzt die Arbeit genau dort fort, wo er sie aufgrund des niedrigen Akkustands unterbrochen hatte.
Auf unserer rund 800 m² großen Testfläche ist eine zwischenzeitliche Ladepause deshalb kein wirkliches Problem. Der komplette Mähvorgang dauert dadurch zwar entsprechend länger, er läuft aber vollständig automatisch ab.
Flächenleistung nicht mit maximaler Grundstücksgröße verwechseln
An dieser Stelle ist außerdem eine wichtige Unterscheidung sinnvoll: Die Modellbezeichnung 1500 beziehungsweise die Eignung für Rasenflächen bis 1.500 m² bedeutet nicht, dass der Luba diese Fläche mit einer einzigen Akkuladung mäht.
Mammotion gibt für dieses Modell ausdrücklich bis zu 500 m² pro Ladung an. Größere Grundstücke werden entsprechend in mehreren Etappen bearbeitet.
Das ist im Alltag weniger problematisch, als es auf dem Papier zunächst klingt. Hat man einen Zeitplan eingerichtet, erledigt der Luba Mähen, Rückfahrt, Laden und Fortsetzen des Auftrags selbstständig. Ob er eine große Fläche dafür mit einer oder mehreren Akkuladungen bearbeitet, spielt für den Nutzer letztlich eine deutlich kleinere Rolle als bei einem manuell bedienten Akkumäher.
Insgesamt sind wir mit dem Akku zufrieden. Die beworbenen bis zu 500 m² sollte man allerdings tatsächlich als Bestwert unter günstigen Bedingungen betrachten. Für unsere Planung würden wir unter realistischen Bedingungen eher mit etwa 350 m² pro Ladung rechnen, mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass komplexe Gärten auch deutlich darunter liegen können.
(Akku& Laden: 4 von 5 Punkten)
Regensensor & Wetter
Regenerkennung funktioniert zuverlässig
Ein Mähroboter arbeitet über viele Monate weitgehend selbstständig im Freien. Entsprechend wichtig ist ein zuverlässiger Umgang mit wechselnden Wetterbedingungen. Der Mammotion LUBA mini 2 AWD 1500 besitzt dafür einen direkten Regensensor und kann zusätzlich Wetterinformationen aus dem Internet berücksichtigen.
Während unseres Tests konnten wir die Regenerkennung auch unter realen Bedingungen ausprobieren. Bei einem laufenden Mähvorgang setzte plötzlich stärkerer Regen ein. Der Luba registrierte diesen recht zügig, unterbrach den aktuellen Auftrag und machte sich auf den Weg zurück zur Ladestation.


Bei sehr leichtem Nieselregen kann die Reaktion naturgemäß etwas länger dauern. Schließlich müssen zunächst genügend Tropfen tatsächlich auf den Sensor gelangen. In unserem Test konnte es bei leichtem Niederschlag ungefähr eine Minute dauern, bis der Regen erkannt und der Mähvorgang unterbrochen wurde.
Das empfinden wir nicht als problematisch. Gerade bei wenigen einzelnen Tropfen muss der Roboter schließlich nicht beim allerersten Kontakt hektisch zur Station zurückkehren.
Lokale Wetterdaten als zusätzliche Absicherung
Mammotion verlässt sich allerdings nicht ausschließlich auf den Sensor am Gerät. In der App kann zusätzlich die Berücksichtigung des lokalen Online-Wetters anhand des Standorts aktiviert werden.
Das gefällt uns besonders gut, weil sich beide Ansätze sinnvoll ergänzen. Der physische Sensor erkennt, was tatsächlich am Standort des Roboters passiert, während die Online-Wetterdaten zusätzliche Informationen liefern können, ohne dass zunächst ausreichend Regentropfen direkt auf dem Sensor landen müssen.
Gerade bei einem weitgehend automatisch betriebenen Mähroboter ist diese Kombination für uns sinnvoller, als sich ausschließlich auf eine der beiden Methoden zu verlassen.
Bis zu 48 Stunden Pause nach Regen
Sehr umfangreich fällt auch die Einstellung für die Wartezeit nach einem Regenereignis aus. Werkseitig sind bei unserem Luba drei Stunden eingestellt. Erst nach einer entsprechend langen regenfreien Phase soll der Mähbetrieb wieder aufgenommen werden.
Wer einen empfindlicheren Boden besitzt oder seinem Rasen nach stärkeren Niederschlägen deutlich mehr Zeit zum Abtrocknen geben möchte, kann die Pause in der App verlängern. Möglich sind bis zu 48 Stunden.
Das ist mehr als nur eine Komfortfunktion. Selbst wenn es nicht mehr regnet, kann ein stark durchnässter Boden für einen Mähroboter ungünstig sein. Die Räder hinterlassen leichter Spuren, Wendemanöver belasten die aufgeweichte Grasnarbe stärker und auch das Schnittbild kann unter sehr feuchten Bedingungen leiden.
Wir vermeiden das Mähen von feuchtem Rasen
Auch morgendlicher Tau ist ein Thema. Gerade in den aktuell kühleren Nächten ist unser Rasen morgens teilweise deutlich feucht. Wir haben deshalb bewusst darauf verzichtet, den Luba zu dieser Zeit mähen zu lassen.
Das hat gleich mehrere Gründe. Neben den ungünstigeren Bedingungen für einen sauberen Rasenschnitt steigt vor allem der Reinigungsaufwand des Roboters erheblich. Feuchtes Schnittgut haftet wesentlich stärker an Mähscheiben, Unterboden und anderen Bauteilen als trockene, fein gemulchte Grasspitzen.
Da sich die Zeitpläne flexibel einstellen lassen, sehen wir keinen Grund, den Roboter unbedingt über einen taunassen Rasen zu schicken. Wir bevorzugen einen Zeitpunkt, zu dem die Fläche bereits ausreichend abgetrocknet ist.
Wie groß der Unterschied beim Reinigungsaufwand tatsächlich sein kann, zeigen wir im folgenden Kapitel noch genauer.
Ladestation bleibt dauerhaft im Freien
Unsere Ladestation steht während des Tests ohne zusätzliche Überdachung im Freien. Regen und sommerliche Temperaturen haben bislang keinerlei Probleme verursacht. Weder beim Laden noch bei der Kommunikation oder beim automatischen Ein- und Ausfahren konnten wir wetterbedingte Auffälligkeiten feststellen.
Eine Garage ist damit aus unserer bisherigen Erfahrung nicht zwingend notwendig.
Wer den Luba trotzdem überdachen möchte, sollte allerdings den Regensensor berücksichtigen. Steht der komplette Roboter geschützt und der Sensor bleibt trocken, kann ein lokal einsetzender Regen möglicherweise zunächst nicht direkt am Gerät erkannt werden. Im ungünstigsten Fall startet ein geplanter Auftrag, der LUBA fährt aus der trockenen Garage heraus, erkennt erst anschließend den Regen und kehrt wieder zurück.
Die zusätzliche Nutzung der Online-Wetterinformationen kann dieses Szenario zwar reduzieren, bei der Konstruktion einer eigenen Überdachung würden wir den Regensensor dennoch nicht völlig außer Acht lassen.
Sinnvolle Kombination aus Sensor und Wetterdaten
Insgesamt gefällt uns die Wettersteuerung des Luba mini 2 AWD 1500 sehr gut. Physischer Regensensor, optionale Online-Wetterdaten und eine individuell einstellbare Regenpause von bis zu 48 Stunden ergeben zusammen ein flexibles System.
Bei stärkerem Regen reagierte unser Testgerät schnell und zuverlässig. Gleichzeitig lässt uns Mammotion selbst entscheiden, wie vorsichtig der Roboter anschließend mit einem möglicherweise noch nassen Rasen umgehen soll. Gerade bei einem Mähroboter, der nach der Einrichtung ansonsten nahezu vollständig autonom arbeitet, ist das eine sinnvolle Ergänzung.
(Regensensor & Wetter: 5 von 5 Punkten)
Reinigung & Wartung
Für die Reinigung gut zugänglich
Auch ein weitgehend autonom arbeitender Mähroboter kommt nicht vollständig ohne Pflege aus. Gerade an der Unterseite sammeln sich mit der Zeit Grasreste, Staub und Erde. Beim Mammotion Luba mini 2 AWD 1500 hält sich der Aufwand unserer Erfahrung nach allerdings in vernünftigen Grenzen.
Praktisch ist zunächst, dass sich der Roboter für eine schnelle Reinigung auf seiner relativ ebenen Rückseite aufstellenlässt. Ganz ohne Vorsicht sollte man dabei allerdings nicht arbeiten. Übt man beispielsweise beim Bürsten stärkeren Druck aus, kann der Mäher nach hinten kippen.



Für eine gründlichere Reinigung bevorzugen wir deshalb die sicherere Variante. Den Luba auf einer weichen Unterlage beziehungsweise direkt auf dem Rasen umdrehen und entsprechend abstützen. Dadurch liegt er stabil und empfindliche Gehäuseteile werden nicht unnötig verkratzt.
Die dachartige Schutzstrebe über dem LiDAR verhindert zwar grundsätzlich, dass der eigentliche Sensor direkt aufliegt. Dauerhaft würden wir den Mäher trotzdem nicht mit diesem Bereich auf Pflaster oder einem anderen harten Untergrund ablegen. Schließlich würde dann anstelle des Sensors die Schutzstrebe selbst mit der Zeit Kratzer bekommen und entsprechend unschön aussehen.
Mitgelieferte Bürste erleichtert die Pflege
Für die normale Reinigung kann direkt die mitgelieferte Bürste verwendet werden. Damit lassen sich trockene Grasreste zunächst von Unterboden, Mähwerk, Rädern und den verschiedenen Vertiefungen entfernen.
Nach mehreren Mähvorgängen finden sich Grasreste insbesondere an den Radachsen und in verschiedenen Hohlräumen der Unterseite. Durch die Konstruktion des Mähers gelangen einzelne Grasschnipsel außerdem auf die weißen Gehäusebereiche. Das sieht nach dem Mähen zwar schnell etwas schmutzig aus, lässt sich aber problemlos wieder entfernen.
Deutlich hartnäckiger wird die Verschmutzung erwartungsgemäß bei feuchtem Gras. Dann bleiben die abgeschnittenen Halme nahezu überall wesentlich leichter haften und können sich zu größeren Ansammlungen verbinden. Genau deshalb vermeiden wir nach Möglichkeit das Mähen von taunassem Rasen.
Gummi-Faltenbalg schützt die Höhenverstellung
Besonders gut gefällt uns bei der Reinigung erneut der Gummi-Faltenbalg rund um die höhenverstellbare Hauptmähscheibe. Dieser schirmt den dahinterliegenden beziehungsweise darüberliegenden Mechanismus wirkungsvoll gegen Grasreste und Schmutz ab.
Das merkt man nach mehreren Mähvorgängen tatsächlich. Der geschützte Bereich bleibt vergleichsweise sauber.
Für die Reinigung lässt sich die zentrale Mähscheibe außerdem gezielt in eine abgesenkte Position fahren. Dadurch entsteht mehr Platz und die Bereiche rund um beziehungsweise oberhalb der Scheibe sind wesentlich besser zugänglich. Gerade bei einer Konstruktion mit elektronischer Höhenverstellung ist das ein durchdachtes Detail.
Wasser ja, Hochdruckreiniger nein
Nach dem Entfernen gröberer Verschmutzungen lässt sich der Unterboden mit Wasser reinigen. Anschließend verwenden wir einen weichen Lappen, um verbleibende Verschmutzungen vom Gehäuse zu entfernen.
Auf scheuernde Schwämme oder aggressive Reinigungsmittel würden wir verzichten. Sie sind nicht notwendig und könnten insbesondere die Oberflächen des Gehäuses unnötig beschädigen.
Ebenso sollte kein Hochdruckreiniger verwendet werden. Der Luba selbst besitzt zwar eine IPX6-Klassifizierung, daraus sollte man aber keinesfalls ableiten, dass beliebig hoher Wasserdruck unproblematisch wäre. Ein Hochdruckreiniger kann Wasser mit wesentlich höherer Energie in Dichtungen, Lagerstellen und andere Bereiche drücken, die bei normalem Regen oder einem gewöhnlichen Wasserstrahl nicht auf diese Weise belastet werden.
Nach einer Nassreinigung lassen wir den Roboter vollständig an der Luft trocknen beziehungsweise wischen verbleibendes Wasser mit einem weichen Tuch ab, bevor er wieder normal eingesetzt wird.
Durchdachte Klingenaufnahme
Auch beim Mähwerk zeigt sich ein interessantes konstruktives Detail. Nach rund einem Monat Testbetrieb mussten wir bislang keine der Klingen austauschen. Sowohl die sechs Messer der zentralen Mähscheibe als auch die drei Klingen des seitlichen Kantenschneiders lassen sich weiterhin problemlos bewegen.
Gerade bei frei beweglichen Mähroboterklingen ist das nicht selbstverständlich. Bei anderen Konstruktionen kann sich Gras unmittelbar rund um die Befestigungsschraube sammeln und die Beweglichkeit der Klinge mit der Zeit einschränken.
Beim Luba sitzen die Klingen konstruktiv so, dass rund um ihre Befestigung ausreichend Bewegungsraum bleibt. In unserem bisherigen Test konnten sie deshalb auch nach mehreren Einsätzen weiterhin frei ausschwenken, ohne dass wir sie erst aufwendig von festgesetztem Gras befreien mussten.
Klingen können gewendet werden
Zusätzlich besitzen die Messer eine zweifache Lochung. Ist eine Schneidseite irgendwann verschlissen, muss die Klinge deshalb nicht unmittelbar entsorgt werden. Sie kann um 180 Grad gedreht beziehungsweise umgesetzt werden, sodass anschließend die zweite Schneidseite zum Einsatz kommt.
Erst wenn auch diese verschlissen ist, wird ein Austausch notwendig. Mit den bereits im Lieferumfang enthaltenen zwölf Ersatzklingen samt Schrauben ist man dafür zunächst gut ausgestattet.



Wie häufig ein Wechsel tatsächlich notwendig wird, hängt stark vom Grundstück ab. Kleine Äste, Steine oder andere harte Fremdkörper beanspruchen die Schneiden natürlich wesentlich stärker als ein sauberer und regelmäßig gepflegter Rasen.
Auch die Räder sind schnell sauber
Die stark profilierten Hinterräder und die vorderen Omni-Räder lassen sich ebenfalls ohne größere Schwierigkeiten reinigen. Erde und Gras können mit Bürste und Wasser entfernt werden. Besondere Problemstellen, an denen sich während unseres bisherigen Tests dauerhaft große Mengen Schmutz festgesetzt hätten, konnten wir nicht feststellen.
Insgesamt gefällt uns der Luba deshalb auch bei der Wartung. Gut zugängliches Mähwerk, mitgelieferte Reinigungsbürste, geschützte Höhenverstellung, frei bewegliche und wendbare Klingen sowie die wasserfeste Konstruktion halten den regelmäßigen Pflegeaufwand überschaubar.
Ganz wartungsfrei ist natürlich auch dieser Mähroboter nicht. Wer allerdings möglichst bei trockenem Rasen mähen lässt und Grasreste regelmäßig entfernt, verhindert von vornherein, dass sich größere Mengen feuchten Schnittguts am Unterboden festsetzen.
(Reinigung & Wartung: 5 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Unterm Strich hält der Mammotion Luba mini 2 AWD 1500 die wichtigsten Herstellerversprechen überzeugend ein. Besonders die automatische Kartierung hat uns positiv überrascht. Auf unserer einfach aufgebauten Testfläche erkannte der Luba den Rasen selbstständig und erstellte eine erstaunlich präzise Karte. Lediglich einige 90-Grad-Ecken mussten wir anschließend geringfügig korrigieren.
Auch die Kombination aus 360°-LiDAR, Dual-Kamera und Allradantrieb überzeugt in der Praxis. Der Luba navigiert sehr präzise, erkennt die von uns getesteten Hindernisse zuverlässig und kommt auch mit Unebenheiten problemlos zurecht. Die von Mammotion angegebenen maximal 80 Prozent Steigung konnten wir mangels entsprechend steiler Testfläche allerdings nicht selbst überprüfen.
Ein echter Mehrwert ist für uns die zusätzliche 120-mm-Kantenschneidscheibe. Sie reduziert die notwendige Nacharbeit an den Rasenkanten deutlich. Schade ist lediglich, dass deren Schnitthöhe fest auf 50 mm eingestellt ist.
Etwas relativieren würden wir die beworbenen bis zu 500 m² pro Akkuladung. Unter optimalen Bedingungen mag dieser Wert erreichbar sein, im realen Garten beeinflussen Hindernisse, Wendemanöver, Rasendichte und die gewählten Einstellungen die Flächenleistung jedoch erheblich. Nach unseren Erfahrungen würden wir eher mit rund 350 m² unter realistischen Bedingungen kalkulieren.
Alternativen
Eine interessante Alternative ist der von uns bereits getestete MOVA LiDAX Ultra AWD. Auch er kombiniert LiDAR-Navigation mit Allradantrieb und benötigt weder Begrenzungskabel noch eine separate RTK-Antenne, ist aber hingegen nochmals deutlich größer und schwerer.
Der Luba wirkt auf uns allerdings in einigen Details noch etwas aufwendiger konstruiert. Besonders die geschützte LiDAR-Einheit, die Omni-Vorderräder und der zusätzliche Kantenschneider gefallen uns sehr gut. Wer besonderen Wert auf präzise Navigation, hohe Geländegängigkeit und möglichst wenig Nacharbeit an den Rasenkanten legt, bekommt mit dem Luba mini 2 AWD 1500 ein sehr starkes Gesamtpaket.
Preis/Leistung
Mit einer ursprünglichen UVP von 1.899 Euro gehört der Mammotion Luba mini 2 AWD 1500 klar zu den höherpreisigen Mährobotern. Mittlerweile ist er beim Hersteller für 1.699 Euro erhältlich, bei verschiedenen Online-Händlern finden sich Angebote bereits ab etwa 1.599 Euro.
Günstig ist der Luba damit weiterhin nicht. Allerdings bekommt man für sein Geld auch ein ausgesprochen umfangreiches Gesamtpaket. Allradantrieb, 360°-LiDAR, Dual-Kamera, automatische Kartierung, zusätzlicher Kantenschneider und integriertes 4G treffen auf eine sehr umfangreiche App und eine insgesamt hochwertige Verarbeitung.
Entscheidend ist für uns aber, dass diese Ausstattung nicht nur auf dem Datenblatt gut aussieht. Der Lubafunktioniert praktisch direkt nach der Einrichtung ausgesprochen gut. Insbesondere die automatische Kartierung hat uns noch besser gefallen als beim bereits getesteten MOVA LiDAX Ultra AWD. Gleichzeitig wirkt der Mammotion kompakter und leichter und in einigen konstruktiven Details sogar noch hochwertiger.
Wer lediglich einen einfachen Mähroboter für eine kleine, ebene Rasenfläche sucht, muss sicherlich keine 1.600 Euro oder mehr ausgeben. Wer dagegen Wert auf Allradantrieb, sehr präzise Navigation, eine weitgehend automatische Einrichtung und möglichst wenig Nacharbeit an den Rasenkanten legt, bekommt mit dem Luba mini 2 AWD 1500 trotz des hohen Preises ein überzeugendes Gesamtpaket.
Für uns stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis insbesondere zum aktuellen Straßenpreis von rund 1.599 Euro.
Mammotion LUBA mini 2 AWD 1500
testr Gesamtwertung
unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen
Link zum Hersteller: mammotion.com/de










