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Autor: Tobias

Optoma BE Sport4

Die Britische Firma Optoma wurde 1992 von SY Chen gegründet. Seit der Gründung hat das Unternehmen einige Pionier-Produkte auf den Markt gebracht. Zu diesen zählen unter anderem der DVD All-In-One Projektor DV10 im Jar 2005 und den weltersten Pico-Projektor PK101, der im Jahr 2008 sogar vom Time Magazin zum „Produkt des Jahres “ gekrönt wurde. 

Im Jahr 2014 hat Optoma die kalifornische Audio Marke NuForce übernommen um auch im Geschäftsbereich Audio aktiv zu werden. Hier hat das Unternehmen bereits einige In-Ear Kopfhörer auf den Markt gebracht, von denen ich euch bereits die True Wireless In-Ears BE Free8 vorgestellt habe. Nun möchte ich euch ein weiteres Produkt vorstellen. Es handelt sich dabei um den BE Sport4, ein Sport In-Ear Kopfhörer, welcher mit einem großen Umfang an Ohrflügel (Sport-Einsätzen) daher kommt. Doch kann der Optoma NuForce BE Sport4 auch im Test überzeugen? Das erfahrt ihr in meinem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Optoma BE Sport4 wird in einer komplett weißen Kartonage geliefert. Direkt auf der Vorderseite, ist einer der beiden In-Ear Ohrhörern von der Seite betrachtet aufgedruckt. Zudem sehen wir hier neben dem Namen der In-Ears, noch den des Herstellers und das es sich um Bluetooth Ohrhörer handelt. 

Die Rückseite der Verpackung zeigt uns die wichtigsten Funktionen der BE Sport4 Ohrhörer. Zudem sind hier noch einmal die In-Ears von unterschiedlichen Winkeln betrachtet mit den drei zur Farbauswahl stehenden Ohrflügel angebracht. Auf der linken Seite lesen wir den Satz „See more. Hear more“ und auf der Unterseite sind noch einige Infos zum Hersteller, dem Modell und die Seriennummer zu lesen.

Ziehen wir das Innenleben der Umverpackung an der Oberseite heraus, befindet sich im Inneren ein weiterer weißer Karton, in welchem die Ohrhörer samt Zubehör verstaut sind. Auf der Oberseite des Deckels steht erneut der Satz „ See more. Hear more.“ Klappen wir diesen auf, findet man die Optoma NuForce BE Sport4 sicher verstaut in einer Pappschachtel. Direkt daneben befindet sich eine weitere Kartonage in der sich eine Aufbewahrungstasche, ein Micro-USB-Ladekabel und die verschiedenen Ohrtips befinden.

Der Lieferumfang ist relativ groß, so gehören zum Lieferumfang ganze 4 Paar Ohrgummis (ein Paar ist bereits montiert). Zur Auswahl bei den Ohrtips stehen: 3 Paar Soft Silikon Ohrpassstücke (In den Größen: S; M und L) und ein paar Spinfit Ohrpassstücke TwinBalde doppelt gummiert. Zudem liegen noch 9 paar Ohrflügel in drei verschiedenen Farbausführungen und Größen (S; M; L) bei. Diese sorgen dafür, dass die In-Ears beim Sport nicht aus den Ohren fallen. 

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Beim Optoma BE Sport4 handelt es sich um ein Bluetooth Kopfhörer, bei dem lediglich die beiden In-Ears mit einem Kabel verbunden sind. Das Gehäuse der In-Ears  besteht zum Großteil aus schwarz lackiertem Aluminium, der restliche Teil aus grünem Polycarbonat (Kunststoff). Beide Ohrhörer sind völlig frei von Bedienelementen. Im Flachkabel, das die beiden Ohrhörer miteinander verbindet, befindet sich eine kleine drei-Tasten-Fernbedienung, mit der man die Musik pausieren oder Lauter/Leiser stellen, aber auch die Sprachsteuerung kann hier aktiviert werden. Beim Drücken und halten des „+“ oder „-“ Knopfes springt man einen Titel vor bzw. zurück. Auf der rechten Seite der Fernbedienung befindet sich unter einer Schutzkappe der Ladeanschluss, um den Akku mithilfe des Micro-USB Ladekabel wieder aufzuladen. Ein kleines Mikrofon ist ebenfalls eingebaut, um Telefonate zu ermöglichen. Für den Sport gibt es eine kleine Kabelzusammenführung, womit dieses festgezogen werden kann, damit es nicht stört.

Die Optoma BE Sport4 sind in zwei verschiedenen Farben erhältlich. Neben der von mir getesteten schwarz/grün Variante gibt es auch noch eine komplett weiße Version. Mir persönlich gefällt die schwarz/grüne Version sehr gut. Man kann die Ohrflügel in drei verschiedenen Farben auswählen, diese Farbkombis passen meiner Meinung nach für den sportlichen Bereich, für welchen der BE Sport4 gemacht ist sehr gut.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der Optoma BE Sport4 ist sehr gut verarbeitet. Es gibt nur einen Punkte den ich erwähnen möchte. Die Kabellänge der In-Ears ist etwas zu kurz, so kam es bei mir gelegentlich dazu, dass ich beim Drehen des Kopfes einen der In-Ears aus dem Ohr gezogen habe. Das Kabel ca. 3-4 cm länger auszuführen wäre wesentlich besser. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear-Ohrhörer
Farbeschwarz/grün
Akkulaufzeit10 Stunden Musikwiedergabe mit einer Akkuladung
Gewicht15,5 Gramm
MaterialAluminium/ Polycarbonat (IPX5)
TreiberJeweils links und rechts ein 6mm-Dynamikmembran
Impedanz32 Ω (Ohm)
Frequenzbereich20 Hz – 20 kHz
Lieferumfang1x Optoma BE Sport4  In-Ear-Ohrhörer
1x Tasche
3 paar Silikon Ohrtips Passstücke (S;M;L)
ein paar SpinFit (Doppelflansch)
9 paar Ohrflügel (Sport-Einsätze))
Micro-USB-Ladekabel
Beschreibungen
Technische Daten der Optoma BE Sport4

Tragekomfort

Das geringe Gewicht des Optoma BE Sport4 hat einen sehr großen Vorteil, denn somit bemerkt man sie kaum im Ohr. Dank den beigelegten Ohrtips, lassen sich die In-Ears sehr gut dem Ohrkanal anpassen. 

Wie schon das Wort „Sport“ im Namen der Ohrhörer vermuten lässt, handelt es sich bei den BE Sport4 um In-Ears, welche für Leute gedacht sind, welche auch beim Sport Musik hören wollen. Darum gibt Optoma auch 9 paar Ohrflügel mit, welche dafür sorgen, dass diese hervorragend in den Ohren halten. 

Sofern man die passenden Oprpassstücke und Ohrflügel gefunden hat, halten die Ohrhörer hervorragend und sitzen sehr angenehm. Beim Sport störten mich die Kopfhörer weder beim Fahrradfahren oder Joggen. Werden beide In-Ears nicht gebraucht, können diese einfach hängen gelassen werden und mit dem „Magnetverschluss“ verschlossen werden. Die Rückseite des Gehäuses ist nämlich mit einem Magneten versehen.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Bei den Optoma BE Sport4 kommt jeweils ein 6 mm-Dynamikmembran zum Einsatz. Hier muss man natürlich beachten, dass man nur einen 6 mm Membran links und rechts hat, die bauartbedingt nicht wie z.B. ein Over-Ear Kopfhörer klingen können. Dennoch bin ich positiv überrascht, was diese kleinen In-Ears für eine Klangleistung bieten. 

Die Impedanz liegt bei 32Ohm. Im Test zeigen die BE Sport4, dass diese auch bei der Wiedergabe mit dem Smartphone, eine sehr ordentliche maximale Lautstärke vorweisen können.

Da der Frequenzgang des Optoma BE Sport4, von 20Hz bis 20 kHz reicht, deckt dieser einen normalen Frequenzbereich ab. Der Klang ist sehr ausgewogen, sodass die Höhen, Mitten und Tiefen sehr gut miteinander abgestimmt sind. Dank den neuen Graphene beschichteten Treibern werden die Höhen sehr klar und brillant wiedergeben. Stimmen klingen natürlich und keineswegs schrill. Die Mitten klingen ebenfalls gut, sind sehr präsent und harmonieren hervorragend mit den Höhen. Damit der Bass und natürlich auch die restlichen Töne richtig wahrgenommen werden können, ist ein richtiger Sitz der In-Ears wichtig. Sofern man die passenden Ohrtips und Ohrflügel gewählt hat und die In-Ears richtig eingesetzt hat, werden die Höhen und Mitten sehr gut wiedergegeben, aber auch der Bass klingt sehr satt, aber auf keinen Fall zu dominant. Für einen richtigen Klang solltet ihr euch ca. 10 Minuten Zeit nehmen und die Kombinationen an verschiedenen Ohrtips und Ohrflügel auszuprobieren, denn nur so habt ihr das richtige Klangbild. Sonst kann es sein, dass ihr gar keinen Bass bzw. kaum wahrnehmt. 

Noise-Cancelling ist nicht mit an Bord, aber dies ist meiner Meinung nach bei In-Ears auch gar nicht unbedingt nötig. Durch die Auswahl an verschiedenen Ohrpassstücke, welche Optoma mit den BE Sport4 mitliefert, ist es möglich die Umgebungsgeräusche deutlich zu reduzieren. Telefonieren ist übrigens auch möglich, beim Stehen versteht die Person gegenüber einen sehr gut, sobald man sich jedoch während dem Reden bewegt bzw. rennt, versteht die Person gegenüber einen schlechter, da diese ein Rauschen wahrnimmt. Ich hingegen konnte die Person über die In-Ears ohne Probleme verstehen, alles war klar und deutlich. 

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Der Hersteller gibt bei den Optoma BE Sport4 eine Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden an. Ich kam mit einer Laufzeit von knapp 9 Stunden nahezu an diesen Theorie-Wert ran. Diese Laufzeit geht meiner Meinung nach vollkommen in Ordnung. 

Ist die Restkapazität des Akkus niedrig, bekommt man dies beim Anschalten der Ohrhörer per Sprachausgabe mitgeteilt. Aufgeladen wird der Akku über das mitgelieferte micro-USB-Kabel, welches erfreulicherweise sogar Platz in de Tragetasche findet. Dank der Quick-Charge Technologie beträgt die Ladezeit etwas 1,5 Stunden. In ca. 15 Minuten ist der Optoma BE Sport4 wieder für fast zwei Stunden Musikwiedergabe aufgeladen.

Bluetooth

Die Einrichtung der Bluetooth-Verbindung ist sehr schnell erledigt und erfordert keine besonderen Kenntnisse. Dazu einfach 6 Sekunden den mittleren Knopf an der Fernbedienung gedrückt halten, daraufhin fängt die Status-LED an schnell abwechselnd rot und blau aufzuleuchten. Nun die In-Ear Ohrhörer mit dem Namen „BE Sport4“ in den Bluetooth-Einstellungen am Smartphone suchen und beide Geräte miteinander koppeln.

Beim ersten mal koppeln hört ihr nun eine Stimme „Primary Device“ sagen, beim zweiten Gerät sagt die Stimme „ Second Device“ usw. Die In-Ears können sich maximal 5 Geräte merken, mit denen diese sich dann beim Anschalten automatisch koppeln.

Bei der Bluetooth-Reichweite gibt Optoma eine maximale Reichweite von bis zu 10 Metern an. Dies ist eigentlich ein Standardwert, welcher von so ziemlich allen Herstellern bei Bluetooth-Kopfhörern angeben wird. Doch wie sieht es in der Praxis aus? Ich habe das ganze im Freien nachgemessen hier kam ich auf knapp 19,5 Metern, was fast der doppelten Riechweite entspricht. Kommen Wände bzw. andere Hindernisse dazwischen, waren es knapp 14 Meter, was immer noch ein sehr guter Wert ist. Man kann sich daher auch ohne Probleme innerhalb mehrerer Stockwerte im Haus bewegen, ohne das die Verbindung abbricht.

Zubehör

Die Optoma BE Sport4 kommen mit einer kleinen Tasche, welche mit einem Karabiner versehen ist daher, somit kann diese einfach an der Hose befestigt werden. In der Tasche können nicht nur die In-Ears, sondern bei Bedarf sogar die Ohrstücke inkl. Ladekabel untergebracht werden.

Neben der bereits erwähnten Tasche befinden sich auch noch insgesamt 9 paar Ohrflügel (Sport-Einsätze), sowie 4 paar Ohrstöpsel in zwei verschiedenen Ausführungen in der Verpackung. Die wechselbaren Ohrstöpsel sind wichtig um den Kopfhörer für die eigenen Ohren anzupassen. Diese sind sehr gut zusammengestellt

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Optoma wirbt die BE Sport4 als ultimativer Workout-Partner, der gegen Regen und Schweiß (IPX5) resistent ist und zudem dank Quickcharge innerhalb von 1,5 Stunden wieder voll aufgeladen ist.  Ich kann dem ganzen auch soweit zustimmen, der Klang des BE Sport4 ist für einen Sport-Kopfhörer sehr gut. Die Höhen, Mitten und Tiefen sind sehr gut aufeinander abgestimmt. Die Verarbeitung und die Akkulaufzeit konnten ebenfalls überzeugen.

Preis/Leistung

Mich persönlich haben die Optoma BE Sport4 In-Ear- Ohrhörer überzeugt. Der Preis von 99 € ist vollkommen gerechtfertigt. Man bekommt hier klanglich sehr gute In-Ears, die zudem mit einer super Verarbeitung und mit einem schönen sportlichen Design daher kommen. Die Optoma BE Sport4 eignen sich wie der Name schon sagt, für alle die beim Sport Musik hören wollen. Aber auch in der Freizeit oder auf dem Weg zur Arbeit sind die Optoma BE Sport4 ein zuverlässiger Begleiter.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Optoma BE Free8

Die Britische Firma Optoma wurde 1992 von SY Chen gegründet. Seit der Gründung hat das Unternehmen einige Pionier-Produkte auf den Markt gebracht. Zu diesen zählen unter anderem der DVD All-In-One Projektor DV10 im Jar 2005 und den weltersten Pico-Projektor PK101, der im Jahr 2008 sogar vom Time Magazin zum „Produkt des Jahres “ gekrönt wurde. 

Im Jahr 2014 hat Optoma die kalifornische Audio Marke NuForce übernommen um auch im Geschäftsbereich Audio aktiv zu werden. Hier hat das Unternehmen bereits einige In-Ear Kopfhörer auf den Markt gebracht, von denen ich euch heute ein interessantes Produkt vorstellen möchte. Es handelt sich dabei um den BE Free8, ein True Wireless Bluetooth In-Ear Kopfhörer, welcher ohne Verbindungskabel zwischen den beiden Ohrhörer daher kommt. Doch können die Optoma  BE Free8 im Test überzeugen? Das erfahrt ihr in dem folgenden Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Optoma BE Free8 werden in einer komplett schwarzen Kartonage geliefert. Direkt auf der Vorderseite, sind die beiden True Wireless In-Ear Ohrhörer von zwei Seiten betrachtet aufgedruckt. Zudem sehen wir hier neben dem Namen der In-Ears, noch den des Herstellers und das es sich im „Truly Wireless Premium Earphones“ handeln soll. 

Die Rückseite der Verpackung zeigt uns die wichtigsten Funktionen der Optoma BE Free8 und zudem das Innenleben eines In-Ears. Auf der linken Seite lesen wir den Satz „See more. Hear more“. Zu guter Letzt sind auf der Unterseite noch einige Infos zum Hersteller, dem Modell und die Seriennummer zu lesen.

Ziehen wir das Innenleben der Umverpackung mithilfe der Lasche auf der rechten Seite heraus, befindet sich im Inneren ein weiterer schwarzer Karton, in welchem die Ohrhörer samt Zubehör verstaut sind. Klappen wir diese Verpackung auf, sehen wir auf der Innenseite des Deckels eine Kurzanleitung mit Symbolen. 

Auf der rechten Seite der Verpackung, findet man die Optoma NuForce BE Free8 und das Ladeetui an einem festen Platz in einem Schaumstoff-Einsatz untergebracht. Das sieht sehr ordentlich aus, hebt man den Schaumstoff-Einsatz an, befindet sich darunter noch eine längliche Schachtel, in welcher ein micro-USB-Ladekabel und die verschiedenen Ohrtips verstaut sind. Ganz unten in der Verpackung befindet sich auch noch eine Kurzanleitung und eine Broschüre mit Sicherheitshinweisen. Bei dem Lieferumfang an Ohrtips stehen drei Größen, zur Auswahl: Die Größen S, M und L.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Bei den Optoma BE Free8 handelt es sich wie bereits erwähnt um True Wireless In-Ears, was soviel bedeutet, dass diese komplett ohne Kabel auskommen. Daher ist wie bei eigentlich allen True Wireless Kopfhörern ein Ladeetui nötig, um den Akku wieder aufzuladen, dazu aber später nähere Angaben. Das Gehäuse der In-Ears und des Ladeetuis besteht aus schwarzem Polycarbonat (Kunststoff). Dadurch sind diese nicht nur schweißresistent, sondern mit je 7 Gramm pro Ohrhörer ausgesprochen leicht. Das Gehäuse fällt sehr klein aus, wenn man beachtet, dass darin neben dem Akku auch die Treiber, das Bluetooth-Modul usw. untergebracht sind.  

An der Innenseite der Optoma BE Free8 befinden sich je zwei Kontakte, über welche der Akku aufgeladen wird. Hierfür müssen die beiden In-Ears nur in die Aufbewahrungsbox eingelegt werden und schon werden diese durch den integrierten Akku des Etuis aufgeladen.   

An der Aussenseite, ist die schwarze Hochglanz-Fläche leicht geriffelt, was das Design etwas aufwertet. Über den Streifen ist eine Status-LED angebracht, worüber sich der aktuelle Betriebsstatus ablesen lässt. Somit leuchtet der LED-Steifen weiß, wenn die In-Ears eingeschaltet sind und blinken rot, wenn sich diese im Pairing-Modus befinden. Auf eine Touch-Bedienung hat man verzichtet, zur Bedienung befindet sich an jedem Ohrhörer ein sehr kleiner runder Knopf. Welcher Ohrhörer in das jeweilige Ohr reingehört, ist nicht gleich ersichtlich. Zwar befindet sich an jedem Bedienknopf eine Beschriftung, doch diese ist leider nur bei ganz genauem hinsehen zu erkennen. 

Leider kann man die Musik nicht über die beiden Köpfe am Gehäuse regulieren, dies muss daher direkt über das Smartphone gesteuert werden. Über den linken Kopf kann man durch einmaliges Drücken die Musik pausieren/weiterspielen und durch schnelles zweimaliges Drücken einen Titel überspringen, leider kann man keinen Titel zurückspringen. Ein kleines Mikrofon am linken In-Ear ist ebenfalls eingebaut, um Telefonate zu ermöglichen.

Wie bereits erwähnt steht auch das Ladeetui aus hochglänzendem Kunststoff. Dadurch ist dieses leider sehr empfindlich gegen Fingerabdrücke und zudem sind Kratzer schneller sichtbar. Auf der Oberseite des Etuis befinden sich zwei kleine Status-LEDs, diese zeigen, ob die In-Ears im Case eingelegt sind. Die aktuelle Restkapazität des internen Akkus im Ladeetui erkennt man an drei weiteren Status-LEDs direkt neben dem Micro-USB Ladeanschluss.

Das Design der Optoma BE Free8 In-Ear-Kopfhörer gefällt mir gut. Zwar wurden diese lediglich aus Polycarbonat gefertigt, wodurch man nicht gleich erahnt, dass es sich um 200€ In-Ears handeln könnte. Doch dafür wirkt es sich positiv auf das Gewicht aus. 

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Trotz dem Kunststoffgehäuse sind die Optoma BE Free8 sehr gut verarbeitet. Es gibt nur zwei Punkte die ich bemängeln möchte. Zum einen ist eine reine Bedienung über die beiden Tasten an den In-Ears leider nicht möglich, da man darüber weder die Lautstärke verändern,  oder einen Titel zurückspringen kann. Zweitens wirkt das Gehäuse der In-Ears und des Ladeetuis durch den schwarzen hochglänzenden Kunstoff etwas billig, auch wenn dies definitiv nicht der Fall ist.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear-Ohrhörer
KategorieTrue Wireless-In-Ear-Ohrhörer mit Bluetooth
FarbeSchwarz
Akkulaufzeit4 Stunden Musikwiedergabe mit einer Akkuladung; 16 Stunden Akkulaufzeit mit Ladeetui
Gewicht7 Gramm je Ohrhörer
MaterialSchweißresistenter Kunststoff
Treiber Jeweils links und rechts ein 5,8mm-Dynamikmembran
Impedanz32 Ω (Ohm)
Frequenzbereich20 Hz – 20 kHz
Lieferumfang1x Optoma BE Free8 True Wireless  In-Ear-Ohrhörer
1x Ladeetui
3 paar Silikon Ohrtips Passstücke (S;M;L)
Micro-USB-Ladekabel
Beschreibungen
Technische Daten der Optoma BE Free8

Tragekomfort

Das geringe Gewicht der Optoma BE Free8 hat ein sehr großen Vorteil, denn somit bemerkt man diese kaum im Ohr. Dank den beigelegten Ohrtips von SpinFit, lassen sich die In-Ears sehr gut dem Ohrkanal anpassen. Im Ohr halten diese sicher, da das ergonomisch geformte Gehäuse, welches im Ohrkanal anliegt für einen zusätzlichen Halt sorgt. Beim Sport kann ich die In-Ears nur bedingt empfehlen, ein Kabel das unangenehme Nebengeräusche verursachen könnte, gibt es zwar nicht, aber bei zu starken Kopfbewegungen könnten diese eventuell herausfallen.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Bei den Optoma BE Free8 kommt jeweils ein 5,8mm-Dynamikmembran zum Einsatz. Hier muss man natürlich beachten, dass man nur einen 5,8mm Membran links und rechts hat, die bauartbedingt nicht wie z.B. ein Over-Ear Kopfhörer klingen können. Dennoch bin ich positiv überrascht, was diese kleinen True Wireless In-Ears für eine Klangleistung bieten.

Die Impedanz liegt bei 32 Ohm. Im Test zeigen die BE Free8, dass diese auch bei der Wiedergabe mit dem Smartphone, eine sehr ordentliche maximale Lautstärke vorweisen können.

Da der Frequenzgang des Optoma BE Free8, von 20Hz bis 20 kHz reicht, deckt diese einen normalen Frequenzbereich ab. So kann ich ganz klar sagen, dass diese die Höhen brillant und sehr klar wiedergeben. Stimmen klingen natürlich und keineswegs schrill. Die Mitten klingen neutral, was auf keinen Fall negativ ist. Damit der Bass und natürlich auch die restlichen Töne richtig wahrgenommen werden können, ist ein richtiger Sitz der In-Ears wichtig. Sofern man die passenden Ohrtips gewählt hat und die In-Ears richtig eingesetzt hat, werden die Höhen und Mitten sehr gut wiedergegeben, aber auch der Bass klingt sehr satt. Man merkt aber, dass der Resonanzkörper vergleichsweise klein ist und daher die Bässe nicht ganz so voluminös wie andere In-Ears klingen können.

Noise-Cancelling ist nicht mit an Bord, aber dies ist meiner Meinung nach nicht nötig. Durch die Auswahl an verschiedenen Ohrpassstücken, welche mit dem Optoma BE Free8 mitgeliefert werden, ist es möglich die Umgebungsgeräusche deutlich zu reduzieren. Telefonieren ist übrigens auch möglich, die Sprachqualität ist dank dem verbauten Noise-Cancelling-Mikrofon nur mittelmässig. Der Gesprächspartner kann einen zwar ganz gut verstehen, aber es hört sich nicht überragend an. Ich persönlich konnte die Person über die In-Ears ohne Probleme verstehen, alles war klar und deutlich.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Optoma BE Free8 sollen eine Akkulaufzeit von bis zu 4 Stunden haben. Diese können jedoch in dem Ladeetui bis zu 4-mal aufgeladen werden, somit kommt man mit dem Ladeetui auf eine Laufzeit von bis zu 16 Stunden. Ich kam mit knapp 3 Stunden (einmalige Aufladung) nahezu an diesen Theorie-Wert heran. Dies geht meiner Meinung nach auch vollkommen in Ordnung.

Wenn der Akku zu Neige geht, kann dieser wie bereits erwähnt im Ladeetui aufgeladen werden. Die Ladezeit darin beträgt etwas 2 Stunden. Sollte der Akku des Ladeetuis komplett leer sein, ist dieser innerhalb von etwa 3 Stunden wieder voll aufgeladen.

Leider schalten sich die Ohrhörer nicht automatisch ab, so müssen diese manuell ausgeschaltet werden. Legt man diese jedoch in das Ladeetui ein, dann erfolgt das Ausschalten automatisch. Entnimmt man diese, müssen sie wiederum manuell eingeschaltet werden.

Bluetooth

Die Einrichtung der Bluetooth-Verbindung ist sehr schnell erledigt und erfordert keine besonderen Kenntnisse. Durch das 4 Sekunden lange gedrückt halten des Knopfes am linken Ohrhörer, wird die Bluetooth-Kopplung initiiert. Daraufhin den In-Ear mit dem Namen „BE Free8“ in den Bluetooth-Einstellungen am Smartphone suchen und beide Geräte miteinander koppeln. Drückt man nun für 2 Sekunden den Knopf am rechten Ohrhörer, ist dieser ebenfalls an und beginnt mit der Musikwiedergabe.

Zur genauen Bluetooth-Reichweite hat Optoma keine Angaben gemacht. Ich habe das Ganze aber nachgemessen und kam im Freien auf stolze 25 Meter. Kommen Wände bzw. andere Hindernisse dazwischen, waren es knapp 13 Meter, was immer noch ein sehr guter Wert ist. Man kann sich daher auch ohne Probleme innerhalb mehrerer Stockwerte im Haus bewegen, ohne das die Verbindung abbricht.

Zubehör

Die Optoma BE Free8 kommen mit einem Ladeetui aus schwarzem Hochglanz-Kunstoff daher, in dem wie bereits erwähnt diese nicht nur aufbewahrt werden, sondern auch beim Einlegen aufgeladen werden.

Neben dem bereits erwähnten Ladeetui befinden sich auch noch insgesamt drei paar Ohrtips in der Packung. Die wechselbaren Ohrstöpsel sind wichtig um den Kopfhörer für die eigenen Ohren anzupassen.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Optoma BE Free8  werden beworben mit einem kompromisslosen Sound, der kabellosen Freiheit und einer langen Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden inkl. Ladeetui-Aufladung an. Ich kann dem ganzen auch soweit zustimmen, der Klang des BE Free8 ist für deren Größe sehr gut, auch wenn wie bereits erwähnt der Bass etwas präsenter sein könnte. Die Verarbeitung und die Akkulaufzeit konnten ebenfalls überzeugen.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 199,00€  sind die Optoma BE Free8 nicht gerade günstig. Grundsätzlich konnten mich die In-Ears vom Klang sehr überzeugen. Doch diese alleine rechtfertigen den hohen Preis nicht, diesen zahlt man aufgrund der komplett kabellosen Ausführung und der Möglichkeit diese im Ladeetui zu verstauen und darin bis zu 4 mal aufzuladen. Wünschenswert wäre jedoch, dass man die Lautstärke bzw. einen Titel direkt über die Knöpfe an den In-Ears steuern könnte.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Teufel Cinebar Duett

In aller Kürze

Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HiFi-Komponenten wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosystem-Komponenten, wie z.B. kompletten Heimkino-Systemen. Der eine oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum kein Elektronikfachmarkt Teufel Produkte im Sortiment besitzt. Das liegt daran, das Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen Online-Shop an.

Teufel ist bekannt für seine vielen Produkte im Audiobereich, sei es Kopfhörer, Soundbars oder Heimkino-Anlagen. Es gibt ziemlich alles bei Teufel für den HiFi-Bereich. Vor einiger Zeit habe ich für euch die kleine Cinebar One+ getestet. Nun möchte ich euch die etwas größere Soundbar, die Teufel Cinebar Duett vorstellen. Diese ist deutlich größer als die Cinebar One, kommt aber mit dem gleichen Subwoofer daher. Kann auch die Cinebar Duett vom Klang überzeugen? Dies erfahrt ihr im folgenden Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bestellt man sich die Teufel Cinebar Duett, umfasst die Lieferung zwei Pakete. In der länglichen Verpackung befindet sich die Soundbar und im wesentlich größeren der dazugehörige Subwoofer. 

Beide Geräte kommen in einem sehr einfachen und schlichten Karton daher. Auf denen unter anderem das Teufel Logo, der Name des Produktes und einige technische Daten in schwarzer Farbe aufgedruckt sind.

Fangen wir bei der Verpackung der Teufel Cinebar Duett an. Auf der Ober-/Unterseite ist groß „Teufel“ aufgedruckt. Auf der langen Seite ist der Name „Cinebar Duett“, einige Infos von dem Hersteller, sowie das Gewicht, die Farbe und die Abmessungen der Soundbar aufgedruckt. Dieselben Infos finden wir auch noch auf der kurzen rechten Seite. Zu guter letzt befindet sich auch auf der linken Seite das Teufel Logo.

Öffnet man die Verpackung, sehen wir direkt einen Styropor-Rahmen, der die Cinebar Duett sicher beim Transport schützt. Zudem liegt in verschiedenen Aussparungen die Bedienungsanleitung, Netzteil inkl. Netzkabel und die Fernbedienung inkl. Batterien. Entnimmt man diesen Styropor-Rahmen, ist die Teufel Cinebar Duett zum zusätzlichen Schutz vor Staub und Kratzern in einen Baumwollbeutel eingewickelt.

Der Subwoofer kommt wie bereits die Teufel Cinebar Duett in einem normalen Karton daher. Wir finden jedoch lediglich auf zwei Seiten Infos zum Hersteller, das Gewicht, die Farbe und die Abmessungen aufgedruckt, mehr nicht. Öffnet man die Verpackung, ist dieser ebenfalls sehr sicher mit einem Styropor-Rahmen beim Transport vor Schäden geschützt. Zudem liegt in der inneren Aussparung die Bedienungsanleitung bei. Entfernen wir den oberen Styropor-Rahmen, können wir den Subwoofer von der Folie in der er sich befindet, befreien und schon erblicken wir diesen.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Die Teufel Cinebar Duett ist mit den Maßen 96cm x 8,5cm x 14 cm (L x B x H) nicht nur deutlich größer als die Teufel Cinebar One, sondern mit 2,2 KG deutlich schwerer. Angeboten wird das Soundsystem in der Farbe Schwarz und Weiß. Das Frontgitter ist bei beiden Modellen in Schwarz gehalten. 

Das Gehäuse der Soundbar besteht aus einem sehr stabilen Kunststoffgehäuse, in meinem Fall in Weiß. Die Besonderheit der Soundbar sehen wir an der linken sowie rechten Seite. Hier ist diese leicht schräg, sodass diese nach hinten verlaufend etwa je Seite 3 cm breiter wird. Dieses hat einen wichtigen Grund, denn hier befinden sich bei der Cinebar Duett zusätzlich zu den 6 nach vorne gerichteten Töner noch links und rechts zwei weitere Töner. Diese sind auch leicht schräg untergebracht, um einen wesentlich breiteren Raumklang zu erzeugen. 

An der Front ist zentral hinter dem Meshgitter eine Digitalanzeige untergebracht, welche man nur im eingeschalteten Zustand erkennt. Auf dem Gitter selbst prangt noch ein dezentes Teufel Logo aus Aluminium. Das Display ist sehr praktisch, denn hier kann man direkt das Lautstärke-Level sehen und zudem kann man sich damit durch das Einstellungs-Menü navigieren. Die Bedienelemente an der Cinebar Duett selbst befinden sich mittig an der oberen Kante. Hier ist neben dem Power-Button auch die Tasten zur Lautstärkeregulierung und der Knopf um zwischen den Eingangs-Quellen zu wechseln. Die Soundbar ist im mittleren Bereich 8,5 cm schmal, wird jedoch rechts und links durch die verbauten Treiber breiter.

Auf der Rückseite ist die Teufel Cinebar Duett an den Ecken ebenfalls abgeschrägt, jedoch deutlich schwächer als auf der Vorderseite. Hier befinden sich sämtliche Anschlussmöglichkeiten, welche man verwenden kann, um einen Fernseher oder Computer anzuschließen.

So können wir einen Fernseher, sofern er die Anschlüsse besitzt wahlweise über den 3,5mm-Kininkeneingang, einen optisch-digitalen Toslink (optical) oder über HDMI anschließen. Auf der linken Seite befinden sich die beiden HDMI-Buchsen (Ein- und Ausgang), leider wurde hier die veraltete Version 1.4 verbaut. Dank ARC (Audio Return Channel) genügt ein HDMI-Kabel, um die Teufel Cinebar Duett mit eurem Fernseher zu verbinden. Vorausgesetzt ihr habt an eurem TV eine ARC-Anschluss. Des Weiteren befindet sich auf der Rückseite mittig noch ein USB-Service-Port, dieser dient zur Installation von verfügbaren Firmware-Updates. Zudem befindet sich links und rechts aussen mit einem Abstand von ca. 64 cm Schlüssellochhalterungen um die Teufel Cinebar Duett mit Schrauben an die Wand zu befestigen. Praktisch sind auch die roten Haltegummis, durch diese können die Kabel geführt werden, um die Zuglast zu reduzieren.

Die Unterseite ist an zwei Stellen zusätzlich mit Antirutschgummis versehen, sie gewährleisten einen perfekten Stand auch bei höherer Lautstärke. Des Weiteren finden wir auf der Rückseite einige Vorsichtshinweise und einen Teufel-Aufkleber samt Name der Soundbar.

Kommen wir zu dem Subwoofer, welcher Gesamtpaket des Teufel Cinebar Duett, mit dabei ist. Dieser kommt mit den Maßen 21cm x 40cm x 38cm (B x H x T) und einem Gewicht von knapp 8,6kg daher.

Das Gehäuse des Subwoofers ist aus dickem MDF-Holz gefertigt. Die Abmaße fallen mit 21cm x 40 cm 38 cm (Breite x Höhe x Tiefe) recht kompakt aus. Auf der Front gibt es außer einem kleinen Teufel-Logo weiter nichts zu sehen. An den beiden Seiten und auf der Rückseite sieht man nur schwarz furniertes MDF-Holz. Drehen wir den Subwoofer auf den Kopf, sehen wir hier sämtliche Elektronik. So ist das Netzteil im Inneren des Gehäuses untergebracht. Lediglich das fest verbaute Stromkabel ist hier als Anschlusselement zu finden. Auch die beiden Bedienelemente befinden sich an der Unterseite. Es handelt sich dabei um einen Standby-Knopf und dem Pairing-Button.

Direkt vor den beiden Knöpfen ist der 165mm Subwoofer verschraubt, und da der CB11 Subwoofer mit einem Bassreflex-System arbeitet, ist davor die Plastikhülse untergebracht. Zu guter letzt sind an den vier Ecken noch hochwertige Gummifüße verschraubt, die auch hier für einen sehr guten und sicheren Stand sorgen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Gehäuse der Cinebar Duett wurde zwar nur aus Kunststoff gefertigt, doch dieses macht sie trotz ihrer Größe zu einer sehr leichten Soundbar. Der Subwoofer wurde aus klassischem MDF-Holz gefertigt. Bei der Verarbeitung des Subwoofer und der Teufel Cinebar Duett gibt es wenig zu beanstanden.

Lediglich das etwas kurze Kabel des Subwoofers wäre ein kleiner Kritikpunkt. Zudem finde ich, dass man das Kunststoffgehäuse bei der weißen Variante deutlicher wahrnimmt, als bei der schwarzen. Die an dem Subwoofer und der Soundbar angebrachten „Antirutsch-Elemente“ kann ich wiederum nur loben, denn diese machen ihren Job sehr zuverlässig.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecher Anzahl10 (6x Front und 4x Sidefire)
Treiber-Durchmesser8 x 44mm ; 2 x20mm
Gesamtausgangsleistung (RMS)90 Watt (Soundbar) 60 Watt (Subwoofer)
Gehäuse MaterialKunststoff
AnschlussmöglichkeitenHDMI (ARC + CEC fähig), USB (USB2.0 Soundkarte), Optischer Digitaleingang, 3.5mm Klinke, Stromanschluss
KonnektivitätDolby Digital, DTS, Dolby Pro Logic, Dolby Pro Logic 2, Bluetooth 4.0 aptx
Maße/Gewicht14 x 96 x 8,5 cm (TxBxH)/ 2,2 Kilogramm

Cinebar 11 Subwoofer
Lautsprecher Anzahl (Subwoofer1x 165mm
GehäusematerialMDF (schwarz furniert)
KonnektivitätWireless Kopplung mit Soundbar
Maße/Gewicht38x21x40 cm (TxBxH)/ 8,6KG
LieferumfangTeufel Cinebar DUETT
Cinebar 11 Subwoofer
Netzteil inkl. Netzkabel
Fernbedienung (ink. Batterien)
Anleitungen
Technische Daten des Teufel Cinebar Duett

Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme des Cinebar Duett Systems ist in wenigen Minuten möglich. Wie bereits erwähnt, könnt ihr diese wahlweise per 3,5 mm Klinken-Kabel, Optischen Digitaleingang, HDMI-Kabel oder per Bluetooth mit den verschiedenen Endgeräten verbinden. Für meinen Test hab ich die Soundbar per HDMI-Kabel mit dem TV verbunden. Doch dabei solltet ihr etwas beachten.

Möchtet ihr die Teufel Cinebar Duett per HDMI-Kabel mit eurem TV verbinden, sollte dieser über einen ARC-Anschluss verfügen. Er sieht ebenfalls aus wie die normalen HDMI-Anschlüsse, ist jedoch sofern vorhanden mit ARC anstelle von HDMI-1 usw. beschriftet. Nur dieser Anschluss ist in der Lage ein Signal an die Soundbar zu übermitteln. Zudem ist es auch nur über den ARC-Anschluss möglich die CEC-Steuersignale zu nutzen. Diese ermöglichen es, dass sobald ihr den Fernseher mit eurer normalen Fernbedienung anschaltet, auch automatisch die Teufel Cinebar Duett inkl. Subwoofer eingeschaltet wird. Zudem könnt ihr die Lautstärke ebenfalls über diese verändern.

Schließt man die Soundbar z.B. über den Optischen Ausgang (Toslink-Kabel) an, so kann die Fernbedienung des Fernsehers nicht zum Anschalten und zum verändern der Lautstärke genutzt werden. Daher müsste man in diesem Fall immer mit zwei Fernbedienungen arbeiten. Ich würde euch empfehlen immer den ARC-Anschluss zu nutzen, sofern dieser an eurem TV vorhanden ist.

Ansonsten ist wie bereits erwähnt alles ganz einfach. Das Netzteil mit dem Stromkabel der Soundbar zusammenführen und in die Steckdose einstecken. Anschließend noch den Stecker des Subwoofer einstecken und schon verbinden sich beide Geräte automatisch miteinander. Sollte dies nicht der Fall sein, dann gibt es am Subwoofer einen Paring-Knopf und bei der Cinebar Duett gelangt ihr im Menü zum „SUB Paring“. Beide Geräte müssen nicht mit einem zusätzlichen Kabel miteinander verbunden werden, sondern koppeln sich per Funk.

(Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Kommen wir zu der Bedienung über die Fernbedienung der Teufel Cinebar Duett. Denn auch wenn ihr wie ich das Ganze über den ARC-Anschluss betreibt, bleibt es nicht aus, diese hin und wieder in die Hand zu nehmen. Zwischen den verschiedenen Eingangssignalen müsst ihr nämlich mit der Fernbedienung wechseln. Die Steuerung mit dieser ist sehr einfach. 

 Angefangen im oberen Bereich, wo wir links den Ein-/Ausschaltknopf und direkt rechts den Mute-Knopf haben um den Ton schnell Aus- bzw. Einzuschalten. Direkt darunter befindet sich die„ INFO“ und „MENU“ Tasten, die Info-Taste zeigt beim Betätigen Informationen zum Raumklang und Klangbild an. Mit der MENU-Taste gelangen wir in das Einstellungsmenü der Cinebar Duett, welches an deren Display angezeigt wird. Direkt in der Mitte der Fernbedienung befindet sich das große Steuerkreuz mit dem wir die Lautstärke variabel einstellen können und uns durch das Untermenü navigieren können. Bei der Wiedergabe über Bluetooth können wir hiermit auch die Titel überspringen bzw. zurückspringen. In der Mitte des Steuerkreuzes befindet sich der Pause/ Play Knopf.

 Dann habe wir noch die Tasten, um zwischen den verschiedenen Eingangsquellen zu wechseln. Direkt darunter befinden sich wiederum eine „+“ und „-“ Taste, um die Lautstärke des Subwoofers separat zu regeln. Zu guter Letzt befindet sich daneben noch die TONE-Taste, mit der man die Höhen und Bässe manuell einstellen kann. Ganz unten an der Fernbedienung finden wir noch vier Equalizer-Voreinstellungen (Musik, Stimme, Film oder Nacht (Nachtmodus). Oberhalb dieser Equalizer-Tasten befinden sich die DYNAMORE ULTRA-Knöpfe, mit denen man diese in drei Leveln regeln kann (OFF, Wide und Ultra).

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun zu dem interessantesten Teil einer Soundbar, dem Klang. In der Cinebar Duett selbst sind acht 44 mm Mitteltöner und zwei 20 mm Hochtöner verbaut. Davon sind an der Front je Seite zwei Mitteltöner und ein Hochtöner verbaut (insgesamt 6), zudem kommen jeweils links und recht an den schrägen Seiten zwei weitere Mitteltöner zum Einsatz. Durch die Anordnung der 10 Töner soll ein wesentlich besseres und vor allem breiteres Klangerlebnis ermöglicht werden, da der Schall der von den seitlichen Tönern ausgeht, von den Seitenwänden zu einem reflektiert wird. Dafür setzt Teufel auf die hauseigene Entwicklung „Dynamore Ultra“. Über die Fernbedienung lässt sich diese wie bereits erwähnt einstellen. Eine Bassreflex-Öffnung wie bei der Teufel Cinebar One kommt jedoch nicht zum Einsatz, da es für Tieftöner in dem Gehäuse kein Platz mehr vorhanden war. Dies ist nicht schlimm, da diesen Part der im Lieferumfang enthaltenen Subwoofer CB 11 übenrimmt. Übrigens Teufel gibt die Leistung der Teufel Cinebar Duett mit 90 Watt (RMS) an.

Beim Subwoofer kommt ein Bass-Reflexgehäuse zum Einsatz, bei dem sowohl der 165mm Töner als auch der Bassreflextunnel in der Unterseite eingebaut sind. Die Ausgangsleistung liegt hier bei 60 Watt (Sinus Leistung) und laut Teufel liefert er einen Schalldruck von 104 dB/1m und die untere Grenzfrequenz liegt bei 33 Hz. Zudem hat Teufel eine 90 Watt starke Digitalendstufe im inneren verbaut.

Soviel zu den unterschiedlichen Elementen die für den Klang sorgen sollen. Doch wie ist dieser? Ich habe die Cinebar Duett nun knapp über zwei Monat in Betrieb und dabei verschiedene Musikgenres angehört bzw. Filme angeschaut. 

Wie bereits erwähnt, fehlt es der Teufel Cinebar Duett im Vergleich zur Teufel Cinebar One etwas an Bass, schaltet man aber den Subwoofer dazu, welcher mitgeliefert wird, dann klingt der Sound für diese Preiskategorie hervorragend.  

Durch die verschiedenen Klangprofile, kann man den Klang zudem je nach Geschmack einstellen, doch dieses kann ich nur bei Filmen empfehlen, bei normalen TV-Betrieb macht es meiner Meinung nach weniger Sinn. Ich persönlich hatte beim Filmen meistens das Klangprofil „Movie“ und zusätzlich Dynamore aktiviert. Hier kann man wie bereits zwischen: Aus, Wide und Ultra wählen. Die Technologie würde ich vor allem bei Filmen immer nutzen, ob ihr euch jedoch für „Wide“ oder „Ultra“ entscheidet hängt von eurem persönlichen Geschmack und eventuell vom Raum in dem die Cinebar Duett zum Einsatz kommt ab. 

Der Klang, der von dem Cinebar Duett System wiedergegeben wird, ist sehr gut. Sowohl die Höhen als auch die Mitten werden sehr klar wiedergegeben. Davon profitieren u.a. auch die Stimmen, welche sehr sauber und deutlich wiedergegeben werden. Zusammen mit dem Subwoofer kommen auch die Bässe sehr kräftig rüber. Hier finde ich es toll, dass man gegenüber der Cinebar One+ den Bass und die Lautstärke mit der Fernbedienung getrennt einstellen kann.

Die bereits unter Bedienung angesprochenen vier EQ-Einstellungen verändern das Klangbild auf Wunsch etwas. Mir ist aufgefallen, dass die Musikeinstellung den kräftigsten Klang bietet, jedoch ist mir bei sehr hoher Lautstärke aufgefallen, dass der Bass zum Teil etwas verzerrt wird, jedoch stelle ich selten den Ton auf so eine hohe Lautstärke ein.

Mir persönlich gefiel die EQ-Einstellung „Movie“ am besten, da hier der Sound etwas breiter Klang. Bei der zuschaltbaren Dynamore Technologie ist mir aufgefallen, dass man bei „Ultra“ zwar noch einen deutlich besseren Stereo-Sound geboten bekommt, als bei „Wide“, doch bei „Ultra“ gehen etwas die Details verloren. 

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel wirbt die Cinebar Duett als brachiale Antwort auf all die schlappen Soundbärchen in den akustisch ausgetrockneten Wohnzimmern.

Ich kann diesen Punkten absolut zustimmen. Die Cinebar Duett kann zusammen mit dem Subwoofer in der Mittleren-Preisklasse absolut überzeugen. Das Set beschallt einen Raum wie es bei mir der Fall ist mit knapp 16 qm mehr als ausreichend, Teufel selbst empfiehlt das System bis zu einer Raumgröße von 30 qm. Der Klang, die Verarbeitung und die Inbetriebnahme konnten mich wirklich überzeugen.

Preis/Leistung

Wie bereits erwähnt hat mich das Cinebar Duett System voll und ganz überzeugt. Der Preis von 599,99€ (UVP) ist zwar auf den ersten Blick nicht niedrig. Aber sobald man das Set angeschlossen hat, ist man überrascht, was dieses für einen guten Klang und Leistung bietet. Die Dynamore-Technologie gefällt mir schon bei anderen Produkten sehr gut und konnte mich auch bei der Cinebar Duett absolut überzeugen.

Die Teufel Cinebar Duett ist eine klasse Soundbar ink. Subwoofer für diejenigen unter euch, die ihren schlechten Sound am Fernseher deutlich aufwerten möchten.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Fossil Q Activist

In aller Kürze

Fossil, Inc. ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit Sitz in Richardson, Texas. Sie produzieren unter anderem Uhren und Schmuck für Damen und Herren, aber auch Handtaschen, Kleinlederwaren und Bekleidung hat das Unternehmen im Sortiment. Das Unternehmen wurde 1984 gegründet und beschäftigt weltweit rund 13.000 Mitarbeiter (Stand 2014). Zu der Fossil Group gehören inzwischen viele Marken wie: Misfit, Skagen, Armani Exchange, Diesel, DKNY, Emporio Armani, Michael Kors, Puma und einige mehr. 

Fossil hat inzwischen mit seinen übernommenen Unternehmen und auch selbst zahlreiche Smartwatches und Hybrid-Smartwatches auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich um Uhren, die vom Äußerlichen aussehen wie eine normale analoge Uhr, aber im inneren mit Funktionen einer Smartwatch daher kommen. 

Auch bei der Uhr, welche wir euch heute vorstellen möchten, handelt es sich mit Fossil Q Activist ebenfalls um eine Hybrid-Smartwatch. Diese richtet sich an alle Leute, die nicht auf das Design einer klassischen Uhr verzichten, aber gleichzeitig gerne smarte Funktionen haben möchten. Ob die Fossil Q Activist im Test überzeugen konnte, erfahrt ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Fossil Q-Activist ist sehr schlicht gehalten. Die stabile weiße quadratische Verpackung ist mit nur wenigen Infos bedruckt. Auf der Oberseite ist neben dem Namen „Fossil“  die Uhr von oben betrachtet aufgedruckt. Auf der rechten und linken Seite der Verpackung ist erneut der Herstellername und direkt darunter der Name der Uhr „Q Activist“ zu sehen. Die obere und untere Stirnseite zeigt die wichtigsten Funktionen, welche die Uhr beherrscht, dies wird durch kleine Symbole veranschaulicht. So zeigt z.b. eine kleine Figur, in Form eines kleinen laufenden Männchen, dass die Uhr das Fitness Tracking beherrscht. Das Notensymbol zeigt wiederum, dass man über die Uhr die Musik-Wiedergabe auf dem Smartphone steuern kann. Betrachten wir die Unterseite der Verpackung, dann erfahren wir hier neben den Systemvorrausetzungen der Uhr noch das Herstellungsland und den UVP der Uhr. 

Entfernt man den Deckel von der Box, dann wird sofort die Hybrid-Smartwatch ersichtlich, welche in einer Aussparung in Form eines „Q“ liegt. Die Uhr ist auf der Edelstahl-Rückseite, am Lederarmband und auf dem Glas durch eine Folie bzw. Papier vor Kratzern geschützt. Entnehmen wir den Q-Einsatz, samt der Q Activist, befindet sich darunter das restliche Zubehör (eine Schnellanleitung und eine Garantieinformation). Entnehmen wir diese aus der Verpackung, wird noch eine kleine orangene Schachtel ersichtlich, auf der neben dem Name „Fossil“ auch noch ein Schraubenschlüssel abgebildet ist. In dieser kleinen Schachtel, befindet sich das Werkzeug um die Unterseite der Uhr zu öffnen, wodurch ein Wechsel der Batterie ganz einfach selbst durchgeführt werden kann. Es handelt sich dabei um einen Schlüssel ebenfalls in einer „Q“ Form in einem sehr schönen Design.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Gehäuse der Fossil Q Activist ist flach gehalten, der Durchmesser der Uhr beträgt 42mm. Am rechten Gehäuserand sind drei Knöpfe, untergebracht, welche sich auf den Positionen von zwei, drei und vier Uhr befinden. Dabei handelt es sich um die drei Bedienelemente, um die in der App festgelegten Funktionen auszuführen. Bei den beiden äusseren Knöpfen, handelt es sich um rechteckige Tasten, der mittlere ähnelt einer klassischen Krone und lässt sich drehen, ist aber ebenfalls nur ein Knopf. Neben den drei Knöpfen, ist auch das Gehäuse und die Lünette in schwarz gehalten. Dabei hat das Edelstahlgehäuse selbst eine gebürstete Optik und die Lünette ist in Hochglanz gehalten.

Das Zifferblatt ist ebenfalls komplett in Schwarz gehalten.Es sind lediglich die Zahlen Drei, Sechs, Neun und Zwölf zu dargestellt, die restlichen Uhrzeiten sind mit Strichen ersichtlich. Die Zeiger, die Ziffern und Buchstaben sind in einem senfgelben Farbton gehalten, was sich sehr gut von dem schwarzen Hintergrund abhebt. Der Stunden-/Minutenzeiger und die Uhrzeiten leuchten übrigens im Dunkeln, somit kann man auch nachts ohne Licht die Uhrzeit ablesen. 

Das braune Lederarmband harmoniert hervorragend mit dem schwarzen Gehäuse der Fossil Q Activist. Zusätzliche senffarbene Stoffnähte sorgen für einen weiteren edlen Look. Der Grundkörper bzw. die Innenseite des wechselbaren Armbandes besteht übrigens aus Kunststoff (Gummi), dadurch wird verhindert, dass der Schweiß das Lederarmband angreift. Die Dornschließe ist ebenfalls aus Edelstahl gefertigt, welches auch hier schwarz beschichtet wurde. Das Design der Fossil Q Aktivist gefällt mir sehr gut, alle Farben und Materialien harmonieren hervorragend miteinander.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Fossil Q Activist macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Die drei Tasten an den Seiten haben einen sehr guten Druckpunkt, welcher zudem durch Vibration bemerkbar wird. Das Lederarmband mit der Kunststoffunterseite macht einen guten und langlebigen Eindruck. Dadurch kann die Uhr auch problemlos bei leichten sportlichen Tätigkeiten getragen werden. Zudem kann das Armband dank Schiebemechanismus an der Unterseite sehr schnell gegen andere Armbänder gewechselt werden. Dabei muss man jedoch die Breite von 22mm beachten.

Des Weiteren ist die Uhr auf eine Wasserdichtigkeit bis 5 ATM gemäß DIN 8310 geprüft und kann somit beim Duschen oder Händewaschen problemlos getragen werden, fürs Schwimmen ist sie meiner Meinung nach nicht geeignet, unter anderem wegen dem Lederarmband. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Art der UhrHybrid-Smartwatch
ZifferblattAnalog
Maße-Gehäuse (Gewicht)42 x 12 mm/ 88 Gramm
Wasserfestigkeit5 ATM (Duschen/Händewachen)
SensorenBeschleunigungsmesser
MaterialEdelstahl, Metall, Leder
KonnektivitätBluetooth 4.1 Low Energy
BatterieCR2412, bis zu 6 Monate Laufzeit
KompatibilitätAndroid 5.0+, iOS 9+
LieferumfangFossil Q Activist Smartwatch
Kurzanleitung
Werkzeug
Technische Daten der Fossil Q Activist

Tragekomfort

Der Tragekomfort der Fossil Q Activist ist sehr angenehm. Die Uhr kann nicht nur als Alltags-, sondern auch Problemlos als Business-Uhr  getragen werden. Durch die große Edelstahlunterseite hat die Uhr eine größere Auflagefläche und verteilt den Druck schön gleichmässig auf dem Handgelenk. Ihr Gewicht von 88 Gramm trägt zu dem angenehmen Tragekomfort ebenfalls positiv bei.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Einrichtung & Bedienung

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[appcode googleplay com.fossil.wearables.fossil]

Bevor man die Fossil Q Activist in Betrieb nehmen kann, muss man diese mit dem Smartphone koppeln.

Dazu muss die kostenlose „Fossil Q“ App (erhältlich für iOS und Android) auf das Smartphone geladen werden. Sobald man die App startet, leitet diese einen Schritt für Schritt durch die Einrichtung der Uhr durch. Zuerst muss man sich registrieren oder falls vorhanden mit seinem Fossil-Q-Konto anmelden. Anschließend erfolgt die Verbindung der Uhr mit dem Smartphone. 

So müsst ihr diese zuerst via Bluetooth mit eurem Smartphone koppeln, dazu erst einmal Bluetooth auf eurem Smartphone aktivieren. Anschließend drückt man wie in der Schritt für Schritt-Anleitung beschrieben den mittleren Knopf für einige Sekunden, bis die Uhr vibriert und die Zeiger sich im Kreis bewegen. Nun in der App den virtuellen Button “Koppeln Beginnen“ drücken und schon wird nach einer Uhr in der Nähe gesucht. Anschließend wird euch die Uhr, in meinem Fall die Q Activist, mit dem Namen und der Seriennummer angezeigt. Zum Schluss nur noch durch drücken des „Koppel“ Button bestätigen, dass es sich um die richtige Uhr handelt und schon ist diese eingerichtet und stellt sich auf die aktuelle Uhrzeit um. 

Die Einrichtung ist inkl. Kontoerstellung in wenigen Minuten erledigt und wirklich sehr einfach. Sobald die Uhr eingerichtet ist, wird noch das aktuellste Update heruntergeladen. Die Bedienung erfolgt fortan zum Großteil direkt mit den drei Tasten an der Q Activist selbst. Lediglich um die Tastenbelegung zu ändern, oder die täglichen Aktivitäten einzusehen wird die App benötigt.

(Einrichtung & Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionen

Die drei Tasten an den Seiten lassen sich wie bereits erwähnt, alle nach Belieben belegen. Dafür stehen in der App verschiedene Verknüpfungen zur Auswahl. Die Hybrid Smartwatch kann per Knopfdruck das Datum, eine gewählte zweite Zeitzone, oder den aktuellen Aktivitätsfortschritt anzeigen. 

Ihr könnt z.B. unterwegs mit Kopfhörern ihm Ohr bequem über die Hybrid Smartwatch die Musikwiedergabe auf dem Mobiltelefon steuern. In meinem Fall habe ich die beiden äußeren rechteckigen Tasten mit Lautstärke erhöhen bzw. senken und die mittlere Krone wiederum habe ich mit „Musik (Steuerung) “belegt. Dabei könnt ihr mit dieser Taste durch einmaliges Drücken nicht nur die Musik pausieren oder fortsetzen, sondern durch zweimaliges kurzes Drücken zum nächsten Track springen oder durch langes gedrückt halten einen Titel zurück springen. 

Eine weitere nützliche Funktion ist die „Foto machen“ Funktion. Belegt ihr in der App eine von euch selbst festgelegte Taste mit dieser Funktion, könnt ihr durch Drücken dieser die Fossil Q Activist als Fernauslöser nutzen. Natürlich darf selbst bei einer Hybrid-Smartwatch eine Stoppuhr-Funktion nicht fehlen, diese könnt ihr ebenfalls einem Knopf zuweisen. Es können noch ein paar weitere Funktionen ausgewählt werden, die von mir erwähnten, sind jedoch meiner Meinung nach die wichtigsten. Egal welche Taste ich mit welcher Aufgabe bzw. Funktion belegt habe, die Fossil Q Activist reagiert auf alle Befehle sehr schnell und zuverlässig. Natürlich können nur maximal drei Funktionen auf einmal genutzt werden, da nur drei Knöpfe vorhanden sind, aber in der App kann man die Belegung sehr schnell verändern.  

Für mich persönlich eine sehr wichtige Information, ist die Anzahl der täglichen Schritte die ich absolviert habe. Dies ist ebenfalls eine Funktion welche die Fossil Q Activist beherrscht. Bei jedem Tragen zählt sie automatisch die Schritte mit, zudem erfasst sie dabei die gelaufene Distanz und berechnet den ungefähren Kalorienverbrauch. Diese Werte sind jedoch nur in der App einsehbar.

Eine weitere sehr interessante Funktion der Hybrid-Smartwatch besteht darin, dass diese den Träger darüber Informiert, sobald es Neuigkeiten gibt. So macht der integrierte Vibrationsalarm nicht nur auf eingehende Anrufe aufmerksam, sondern kann auch über eingehende Nachrichten in festgelegten Apps informieren. Dabei kann man z.b. verschiedene Personen und Apps auf die Uhrzeiten zwischen eins und zwölf zuweisen. Geht eine Nachricht von einer der Personen ein, dann wandern die beiden Zeiger auf diese festgelegt Uhrzeit. Somit weiß der Nutzer genau, wer sich gerade gemeldet hat ohne auf das Smartphone schauen zu müssen.

(Funktionen: 4 von 5 Punkten)

App

Startet man die Fossil Q App, befindet man sich direkt auf der Startseite. Hier sehen wir in der oberen Hälfte mit welchen Funktionen die Tasten aktuell belegt sind. Wischen wir dieses Fenster von rechts nach links, sehen wir die aktuelle Belegung der Uhrzeiten. Mit einem Klick darauf, gelangen wir direkt zu dem Untermenü, um diese Belegung zu verändern. Ein erneutes wischen von recht nach links zeigt uns die bereits absolvierten Schritte bis zu unserem Ziel. In der zweiten Hälfte befindet sich ein Fenster, durch dieses man direkt zum Armband-Shop gelangt. Hier können weitere Armbänder gekauft werden, jedoch landet man leider im US-amerikanischen Store.

Im rechten oberen Rand ist ein kleines Fenster, in dem die Uhr und daneben das eigene Profilbild abgebildet ist. Durch klicken auf das Uhren-Symbol gelangt man zur Übersicht der Uhr, in der neben der Akkukapaziät auch noch die Firmware, der Akkutyp und die Seriennummer ersichtlich sind. Mit Klick auf das eigene Profilbild, gelangt man in die Einstellungen, in denen man sein Gewicht, Größe Geburtsdatum usw. eintragen kann.

Im zweiten Untermenü „Gerät“ können die Tastenbelegungen wie bereits erwähnt nach den eigenen Bedürfnissen geändert werden. Der dritte Untermenüpunkt „Benachrichtigungen“  befasst sich mit den Belegungen der Uhrzeiten. Hier können wie bereits erwähnt die Uhrzeiten mit Personen oder Apps belegt werden.  

Beim letzten Untermenü handelt es sich um „Statistik“. Hier können neben den absolvierten Schritten auch der aufgezeichnete Schlafrhythmus eingesehen werden. Diese Aufzeichnungen können mithilfe eines Kalenders längere Zeit eigesehen werden. Beim Schlaf werden übrigens nicht nur die Schlafzeiten aufgezeichnet, sondern auch die Wachzeiten.

Die App ist übersichtlich gestaltet, jedoch hätte ich auf der Startseite lieber die Statistikübersicht gehabt, anstelle der Verlinkung zum Fossil-Armband Shop. 

(App: 4 von 5)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Bilder auf der Webseite der Fossil Q Activist entsprechen der Realität. Fossil wirbt die Q Activist als individuelles Must-have fürs Handgelenk, welches den Look einer klassischen Uhr mit den Funktionen einer Smartwatch verbindet.

Dem kann ich absolut zustimmen, denn wie bereits erwähnt, kann die Uhr problemlos im Alltag, aber auch als Business-Uhr getragen werden.    Klar kommt die Hybrid-Smartwatch nicht an den Funktionsumfang einer echten Smartwatch heran, aber dafür hält der Akku je nach Nutzung bis zu 6 Monaten durch. Das Design gefällt mir ausgesprochen gut und auch die Verarbeitung ist hervorragend. 

Preis/Leistung

Die Fossil Q Activist ist mit einem UVP von 179€ in Ordnung. Man bekommt hier einige Funktionen mehr, als es eine klassische Uhr bietet. Die hochwertigen Materialien und die Verarbeitung der Fossil Q Activist rechtfertigen meiner Meinung nach den Preis.  

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Motorola Moto G6

Motorola Mobility wurde 2011 gegründet. Das Unternehmen, dessen Firmensitz sich in Illinois in den USA befindet entstand nach der Aufspaltung der Motorola Inc. welche bereits 1928 gegründet wurde. Das Unternehmen fertigte bis dahin Handys, Modems und Set-Top-Boxen. 

Im Jahr 2012 kaufte Google Motorola Mobility für 12,5 Milliarden US-Dollar. Doch bereits ein Jahr später wurde der Bereich Motorola Home, in dem Modems und Set-Top-Boxen gefertigt wurden wieder verkauft. Fortan fertigte Motorola Mobile nur noch Handys.

Im Jahr 2014 gab Google bekannt, dass man Motorola Mobility für knapp 3 Milliarden Euro an den chinesischen PC-Hersteller Lenovo verkauft hat. Jedoch blieben sämtliche Patente des Unternehmen Motorola in den Händen von Google.

Die moto Smartphones werden mittlerweile ausschließlich unter der Marke Motorola vermarktet. Daher lautet die korrekte Bezeichnung Motorola moto g6, was bedeutet Motorola (Hersteller) moto (Marke) g6 (Modell). Dasselbe gilt auch für sämtliche anderen Smartphones wie z.B. dem Motorola moto x4, Motorola moto Z2, Motorola moto C.

Die g-Serie ist bekannt für ihr sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit dem Smartphone moto g6 bringt der Hersteller sein neuestes Mittelklasse-Smartphone auf den Markt und möchte dieses Image fortführen, doch gelingt es Motorola erneut? Dies erfahrt ihr in folgendem Testbericht. 

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des moto g6 ist sehr schön gestaltet. Auf der oberen Seite der in verschieden Grüntönen gehaltenen Verpackung ist das M-Logo inkl. den Namen motorola, sowie der Name des Gerätes in Silber aufgedruckt. Am oberen rechten Rand befindet sich ein pinkfarbener Aufkleber, welcher darüber informiert, dass eine gratis Schutzhülle mit im Lieferumfang enthalten ist. Die Rückseite ist mit den wichtigsten technischen Daten über das Smartphone versehen.

Auf der unteren Seite befindet sich ein großer Aufkleber, der unter anderem über die IMEI-Nummer, P/N-Nummer, Modellbezeichnung, Speichergröße, sowie die Farbe des moto g6 informiert. Auf der rechten Seite ist erneut der Name „moto g6“ in Silber aufgedruckt. Auf der oberen Stirnseite und der rechten Seite ist die Oberfläche der Verpackung grau und schräg gemustert. Zudem befindet sich an der rechten Seite ein Klebestreifen mit einem M-Logo, welcher als Siegel dient.

Bei der Verpackung handelt es sich um eine einfache Box mit Deckel. Nach dem Öffnen der Verpackung kommt direkt das moto g6-Smartphone in der gratis Schutzhülle und mit einer Folie auf dem Display versehen zum Vorschein. Entnimmt man das Smartphone samt Einleger, erkennt man, dass sich das restliche Zubehör unter dem Gerät verbirgt. Beim Lieferumfang gibt es kaum Überraschungen, es ist im wesentlichen alles dabei, was man für den täglichen Smartphone-Einsatz benötigt. USB-C Ladekabel, Schnelllade-Netzteil, SIM-Tool und die üblichen Beschreibungen. Etwas schade finde ich, dass Motorola keine Kopfhörer mitliefert, obwohl das moto g6 mit einer Klinke-Buchse ausgestattet ist. Jedoch ist es für mich nicht schlimm, da ich persönlich sowieso immer separate Bluetooth-Kopfhörer benutze.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das moto g6, folgt dem aktuellen Smartphone-Trend und kommt somit nicht nur mit einem 18:9 Display-Format daher, sondern auch mit einem Hochglanz-Gehäuse. Das Design des moto g6 gefällt mir sehr gut, zudem liegt es dank der etwas stärker abgerundeten Seiten auf der Rückseite sehr angenehm in der Hand. Jedoch empfehle ich es in einer Hülle zu benutzen, da es aufgrund der glatten Rückseite ein wenig rutschig ist. Zudem hat die hochglänzende Rückseite das Problem, welches sich nicht vermeiden lässt, die Rede ist von Fingerabdrücken, denn diese lassen sich ohne Hülle nicht vermeiden. Mir ist auch aufgefallen, dass sich gerade um das Plateau der Kamera sehr gerne Staub sammelt. Selbst als ich mit meiner Kamera Bilder von der Rückseite gemacht habe, hatte ich Probleme, die Rückseite komplett sauber abzufotografieren. 

Das moto g6 besitzt ein 5,7 Zoll großes Display mit einem 18:9 Formfaktor (2:1). Es ist 153,8 × 72,3 × 8,3 Millimeter (LxBxH) und daher zwar kompakter als das moto z2 Force (5,5-Zoll), welches ich bereits getestet habe, aber dennoch ist eine Einhand-Bedienung nur mit wirklich sehr großen Händen möglich. 

Der Rahmen besteht aus Kunststoff, wirkt aber dank einer NCVM-Beschichtung fast so, als wäre dieser aus Aluminium. Die Rückseite des moto g6 ist aus dreidimensionalen Cornig Gorilla Glass 3 gefertigt und macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Auch die Vorderseite besteht aus einen widerstandsfähigen Glas. Erhältlich ist das moto g6 in der Farbe Deep Indigo, Black, Blush und Silver. Das 5,7 Zoll große Smartphone bringt 167 Gramm auf die Waage. 

Kommen wir zu den Bedienelementen. Angefangen bei der rechten Seite des Smartphone, hier finden wir oben rechts, die Lautstärke-Wippe und direkt darunter den Ein-/Ausschaltknopf. Dieser besitzt eine geriffelte Oberfläche und ist dadurch sehr gut tastbar. Den SIM- und MicroSD-Slot finden wir auf der oberen rechten Seite. Beide Fächer sind mittlerweile wie bei den meisten Android Smartphones zum Standard geworden und in einem kombiniert. So können beim moto g6 zwei Sim-Karten und eine Micro-SD-Speicherkarte gleichzeitig eingelegt werden.  Ein Fingerabdrucksensor befindet sich direkt im Homebutton auf der Vorderseite integriert. Mit diesem Sensor kann man das Smartphone nicht nur entsperren, sondern auch durch längeres drücken wieder sperren. Bei der Aktivierung in den Einstellungen, kann man darüber aber auch die auf dem Bildschirm dargestellten Android-Taste: Home-, Zurück- und App-Wechsel-Taste ersetzen.

Auf der Rückseite befindet sich ein sehr markantes rundes Plateau. Dieses steht 2mm von der Rückseite hervor, und ist von einer Lünette umgeben, was einiges hermacht. In diesem Plateau sind die Dual-Kameralinsen nebeneinander, ein Dual-LED Blitz unten und ein Phasenvergleich-Autofokus untergebracht. Die Frontkamera befindet sich links neben der Ohrmuschel und auf der rechten Seite gibt es ebenfalls einen LED-Blitz. Als Lautsprecher dient übrigens nur die Ohrmuschel, einen weiteren Lautsprecher gibt es nicht. Zu guter letzt befindet sich rechts unten neben dem Fingerabdrucksensor und direkt auf der Rückseite noch ein Mikrofon. An der Unterseite des Gerätes befindet sich neben dem USB-C Anschluss noch eine 3,5-mm-Klinke.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Sobald man das moto g6 das erste mal in den Händen hält und es einschaltet, fällt einem der relativ schmale Displayrand auf. Durch das 18:9 Format ist das Smartphone nicht wirklich größer als das moto Z2 Play mit 5,5 Zoll, sondern wie bereits erwähnt, wurden lediglich die Ränder am oberen und unteren Rand wesentlich verschmälert. 

Dennoch ist eine Bedienung mit nur einer Hand durch das 5,7 Zoll große Display, wie bei fast allen aktuellen Geräten nur relativ eingeschränkt möglich. Leider wurde beim moto g6 auf ein wasser- und staubdichtes Gehäuse mit IP-Zertifizierung verzichtet. Jedoch hat man es mit einer wasserabweisenden Nanobeschichtung des Herstellers P2i versehen. Daher verträgt es nur Tropfwasser, mit ihm ins Wasser gehen, solltet ihr definitiv nicht. 

Negativ an der Verarbeitung des moto g6 ist mir aufgefallen, dass der Power-Button etwas zu viel Spiel hat. Dadurch klappert dieser, wenn man das Smartphone schüttelt. Des Weiteren ist die mitgelieferte Hülle nicht gerade schön und zudem fast noch anfälliger gegen Fingerabdrücke, als die Hochglanz-Rückseite des moto g6. Zudem ist die Hülle minimal zu dünn, denn trotz der im Lieferumfang enthaltenen Hülle, steht der Rand des Kamera-Plateau immer noch minimal vor. Ich empfehle euch daher mit dem Kauf des moto g6 gleich eine gut passende Hülle zu kaufen.  

Bis auf die erwähnten Punkte mit der Hülle und dem etwas wackligen Power-Button, bin ich mit der Verarbeitung ansonsten zufrieden. Natürlich wäre ein Stereo-Sound wünschenswert, aber dies bietet bei dem Preis kein Hersteller.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display
5,7 Zoll (18:9 Format) 2160×1080 Pixel, Pixeldichte beträgt 424 ppi
CPUQualcomm Snapdragon 450 8x 1,8 GHz und Adreno 506 GPU
RAM3 GB RAM
Speicher32 GB (mit microSD bis zu 400 GB Terrabyte erweiterbar)
BetriebssystemAndroid 8.0 Oreo
Haupt-KameraDual-Kamera mit jeweils 12MP f/1.8 Blende, Dual-LED-Blitz, Phasenvergleich-Autofokus
Front-Kamera8MP f/2.0 Blende mit LED Blitz
AnschlüsseUSB-C Anschluss
Akku3.000 mAh nicht austauschbar
KonnektivitätWi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac 2,4 GHz + 5 GHz. Mobilfunknetz bis 4G, Wi-Fi Direct, Bluetooth 4.2 und GPS, A-GPS, GLONASS, Beidou , NFC
Abmessungen (LxBxH)153,8 mm x 72,3 mm x 8,3 mm
Gewicht167 Gramm
LieferumfangMoto G6
USB-C Ladekabel
Schnelllade-Netzteil
SIM-Tool
Technische Daten des moto g6

Performance

Im Inneren des moto g6 arbeitet ein Snapdragon 450 Prozessor von Qualcomm. Dabei handelt es sich um einen acht Kern Prozessor, bei dem jeder Kern mit jeweils bis zu 1,8 GHz taktet. Unterstützt wird dieser von einem Adreno 506 GPU und 3 Gigabyte RAM. Zwar ist der interne Flash-Speicher mit 32 Gigabyte (Netto ca. 22,5 Gigabyte) nicht allzu groß bemessen, kann aber bei Bedarf mit einer micro-SD-Speicherkarte um bis zu 128 GB (400 GB gehen ebenfalls) erweitert werden. Als Betriebssystem ist Android 8.0 vorinstalliert.

Beim mobilen Internet wird Cat 4 LTE unterstützt, dieses erlaubt einen Downloadgeschwindigkeit von bis zu 150 Mbps und 50 Mbps im Upload. Bei der Wi-Fi Unterstützung wird folgendes unterstützt 802.11 a/b/g/n im 2,4-GHz/ 5 GHz-Band.

Wie schneidet das moto g6 im Benchmark Test ab? Das haben wir natürlich für euch getestet. Die Benchmarks sagen — 70.681 Punkte bei Antut, bei Geekbench 4 kommt es im Singel-Core Test auf 748 Punkte und beim Multi-Core-Test auf 3934Punkte.

Im Alltag dürfte die Leistung der verbauten Hardware den meisten ausreichen,  Mails verfassen, WhatsApp Nachrichten schreiben und im Internet surfen ist damit kein Problem. Jedoch merkt man die etwas schwächere Leistung bei grafisch anspruchsvollen Games, bei denen es gelegentlich zu rucklern kommen kann. Das ist nicht wirklich anders zu erwarten, denn schließlich handelt es sich beim moto g6 um ein Mittelklasse-Smartphone. Falls dies der Fall sein sollte, einfach die Grafikqualität herunterdrehen, doch dies machen inzwischen die meisten Spiele automatisch.

(Performance: 3,5 von 5 Punkten)

Display

Das IPS-Display des moto g6 ist 5,7 Zoll groß und löst mit (Full-HD) 2160×1080 Pixeln auf. Die Pixeldichte beträgt somit 424 ppi, dies ist für ein Mittelklasse-Smartphone ein sehr guter Wert. In Sachen Farbe, Kontrast und Bildschärfe hat mir das Display des Moto g6 sehr gut gefallen. Mit der Blickwinkelstabilität bin ich ebenfalls zufrieden, erst bei einem relativ flachen Betrachtungswinkel konnte ich ein leichtes verblassen der Farben feststellen.

Die maximale Bildschirmhelligkeit geht für den Alltag in Ordnung, klar könnte diese besser sein, aber ein ablesen im Freien, bei direkter Sonneneinstrahlung ist gut möglich. Zwar benötigte der Umgebungslichtsensor etwas länger um sich an die aktuelle Lichtsituation anzupassen, dafür arbeitete dieser aber sehr zuverlässig. Etwas mehr dagegen störte mich das spiegelnde Display, denn bei direkter Sonneneinstrahlung viel es mir schwer, etwas darauf zu erkennen. Bei etwas stärkerem Druck auf die Mitte des Displays gibt dieses etwas nach, sodass neben dem Finger eine sogenannte „Welle“ erscheint, was aber nicht weiter stört. 

(Display: 4 von 5 Punkten)

Akku

Der fest verbaute Akku hat eine Kapazität von 3.000 mAh. Dieser reicht je nach Nutzungsintensität für bis zu zwei Tag aus. In dem Testzeitraum hatte ich teilweise über das mobile Datennetz und abends über das WLAN im Internet gesurft, einige Videos angeschaut, Nachrichten versendet und gelegentlich telefoniert.

Im Lieferumfang des moto g6 liegt ein Schnellladegerät mit Motorola TurboPower-Ladestandard bei. Daher dauert es mit dem 5V 3,0A (15Watt) Netzteil gut 90 Minuten, bis der Akku wieder auf 100% aufgeladen ist. 50% werden schon nach knapp 30 Minuten erreicht.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

Kamera

Wie bereits erwähnt, gibt es auf der Rückseite zwei Hauptkameras. Die primäre Kamera hat eine Auflösung von 12 Megapixel, die sekundäre 5 Megapixel. Die zweite Linse ist lediglich dafür da, den zuschaltbaren Bokeh-Effek zu erzeugen, welcher im Porträt-Modus genutzt wird. Eine Zoom-Linse ist somit nicht verbaut.

Die zusätzlichen von Hörluchs beigelegten „Smart Caps“ in Rot, sind mit einem schlichten Hörluchs-Logo versehen und verleihen den Ohrhörern ein optisches Highlight. Zudem legt Hörluchs noch ein Reinigungstuch bei, mit dem man jederzeit die Kopfhörer reinigen kann und ein

 Die 12 Megapixel Hauptkamera kommt mit einer lichtstarken f/1.8 Blende daher, was bei einem Mittelklasse-Smartphone nicht der Regelfall ist. Diese besitzt neben einem Dual-Tone-LED-Blitz auch einen Phasenvergleich-Autofokus. Im Porträt-Modus, wird automatisch auch die zweite Kamera auf der Rückseite zugeschaltet, um wie bereits erwähnt den Bokeh-Effekt zu erzeugen. Eine feine Sache dabei ist, dass der Bokeh-Effekt über einen Onscreen-Schieberegler reguliert werden kann. Hier solle man die Stärke aber auf keinen Fall übertreiben, denn bei über 50% ist das Bild deutlich unscharf. 

Die Kamera liefert unter anderem durch den automatischen HDR-Modus bei Tageslicht eine sehr gute Bildschärfe. Auch mit der Farbwiedergabe war ich bei meinen Testaufnahmen sehr zufrieden, die Farben sind sehr satt und leuchtend. Doch leider ist die Auslösegeschwindigkeit des moto g6 im Vergleich zu anderen Mittleklasse-Smartphones etwas zu langsam. Dadurch hat man vor allem bei Motiven, welche sich bewegen Probleme, denn oft sind diese verwackelt. Bei etwas schlechteren Lichtverhältnissen bekommt man mit dem moto g6 ebenfalls brauchbare Bilder hin. Der Dual-Tone-LED-Blitz auf der Rückseite sorgt hierbei für eine gute Ausleuchtung und natürliche Farben. 

Die Front-Kamera hat Motorola mit einer 8 Megapixel-Linse ausgestattet, welche Blende verbaut ist, hat Motorola jedoch nicht angegeben, ich gehe jedoch von einer f/2.0 Blende aus. Bei dunklen Umgebungen kann sogar ein LED-Licht als Blitzlicht zugeschaltet werden. Mit der Fotoqualität der Front-Kamera war ich in meinem Test zufrieden, der Beauty-Modus ist keineswegs übertrieben und somit gelingen ganz ordentliche Selfie-Bilder. Videos könnten mit der vorderen Kamera lediglich in Full-HD mit 30 FPS aufgenommen werden. Ein Bildstabilisator gibt es hier jedoch nicht.

Mit der Hauptkamera auf der Rückseite können Videos maximal in Full HD mit bis zu 60 Bilder pro Sekunde aufgenommen werden. Das reicht für den Großteil aus, doch wer sehr viele Videos macht und auf eine gute Bildqualität Wert legt, sollte zu einem anderen Smartphone greifen. In meinen Testaufnahmen könnte ich bei 60 FPS leichte Artefakte feststellen, zudem steht die Bildstabilisierung nur bis 30 Bilder in der Sekunde zur Verfügung. Der Ton wird in Stereo aufgenommen und kann überzeugen.

(Kamera: 4 von 5 Punkten)

Software

Das moto g6 kommt mit Android 8.0 Oreo als Betriebssystem und dem Google-Sicherheitspatch vom März 2018 daher. Die Oberfläche des Betriebssystem entspricht großteils dem reinen Android, daher kommt das moto g6 von Werk aus mit relativ wenig Bloatware. Lediglich Apps wie z.B. LinkedIn, Dolby-Audio-Equlizer und Microsoft Outlook sind vorinstalliert, lassen sich aber leider nicht deinstallieren. 

Es lassen sich teilweise praktische Moto-Gesten aktivieren wie z.B. durch das schütteln des Smartphones geht die Taschenlampe an oder durch zweimaliges drehen des Handgelenkes öffnet automatisch die Kamera-App. Erneutes drehen wechselt von der Hauptkamera zur Frontkamera. Es ist auch möglich den Fingerabdrucksensor zur Navigation zu verwenden, was nach ein wenig Übung sehr gut funktioniert. Diese Möglichkeiten lassen sich alle über die Moto-App verwalten.

(Software: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die online präsentierten Produktbilder des moto g6 entsprechen durchaus der Realität. Motorola beschreibt das Moto G6 mit den Sätzen wie: „Mehr Display. Weniger Rand“ oder „gestochen scharfe Porträts in Studio-Qualität“. Diesen Aussagen kann ich soweit zustimmen. Das Display ist durch den schmäleren Rand  gegenüber dem Vorgänger etwas größer geworden. Man kann zwar bei so einem Gerät nicht mehr wirklich von kompakt reden, aber dennoch geht das moto g6 von der Größe in Ordnung. 

Mit der Kamera bin ich bei dieser Preisklasse sehr zufrieden. Der Porträt -Modus kann per Schieberegler selbst bestimmt werden. Doch zu hoch würde ich diesen nicht einstellen, denn sonst wirkt es zu stark künstlich. Zudem stört mich etwas die zu langsame Zeit, bis die Kamera ausgelöst hat und das Bild abgespeichert ist.

Natürlich muss man sich schon beim Kaufpreis im klaren sein, dass es sich beim moto g6 um ein Mittelklasse-Smartphone handelt. Daher kommt es mit einer schwächeren Leistung als ein Flaggschiff-Smartphones daher. 

Preis/Leistung

Der Preis des moto g6 ist mit 250 EUR (in D/A) sehr gut. Das Gesamtpaket bzw. das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt auf jeden Fall, man bekommt hier gute Hardware und Software für einen guten Preis geboten. Für Leute, die ihr Smartphone lediglich für Bilder machen, Nachrichten schreiben oder im Internet surfen nutzen, für den reicht das Moto g6 auf jeden Fall aus.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

150

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

HTC Desire 12+

High Tech Computer Corporation, besser bekannt unter dem Namen HTC, wurde 1997 von Peter Chou, H.T.Cho und Cher Wang gegründet. Das Unternehmen, dessen Firmensitz sich in Taoyuan (Taiwan) befindet, ist vor allem für seine Mobiltelefone bekannt. 

Nachdem HTC im Jahr 2012/13 mit einem starken Umsatzrückgang zu kämpfen hatte, verließen einige leitende Angestellte das Unternehmen. Auch der Mitgründer Peter Chou übergab 2015 seinen Posten als CEO an die Mitgründerin Cher Wang. 

Mit dem HTC Desire 12+ bringt der Hersteller das neuste Gerät aus der Smartphone Serie „Desire“ auf den Markt. Diese kommt mit einem 6-Zoll-Display im 18:9 Formfaktor daher und besitzt das gleiche elegante Design, wie das der U-Smartphones. Doch kann das neue Desire 12+ auch im Test überzeugen, dies erfahrt ihr in folgendem Testbericht? 

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des HTC Desire 12+ ist sehr schlicht gehalten. Auf der oberen Seite, hinweg zur rechten Seite ist das Gerät in der gewählten Farbe von hinten abgebildet. Auf der linken Seite sehen wir die beiden aktuell erhältlichen Farben.

Auf der Oberseite sehen wir noch den Namen des Smartphones und auf der Rückseite die wichtigsten technischen Daten über das Smartphone. Zudem befindet sich hier ein großer Aufkleber, der unter anderem über die IMEI-Nummer, S/N-Nummer, Modellbezeichnung, sowie die Farbe des HTC Desire 12+ informiert.

Bei der Verpackung handelt es sich um eine einfache Box mit Deckel. Nach dem Öffnen der Verpackung kommt direkt das HTC Desire 12+ Smartphone, welches mit einer matten Schutzfolie auf dem Display versehen ist, zum Vorschein. Die Folie ist unter anderm mit dem Namen des Smartphones und dem Hinweis wo sich der Power-Button befindet gekennzeichnet. Das restliche Zubehör verbirgt sich in der Box unter dem Gerät. Beim Lieferumfang gibt es wenige Überraschungen, es ist im wesentlichen alles dabei, was man für den täglichen Smartphone-Einsatz benötigt. Ladekabel, Netzteil, SIM-Tool, die üblichen Beschreibungen und als kleine Beigabe zwei HTC Aufkleber. Da das HTC Desire 12+ noch mit einer Klinken-Buchse versehen ist, befinden sich im Lieferumfang ein paar klassische In-Ear Kopfhörer. Leider handelt es sich hierbei um eine sehr billige Ausführung ohne Ohranpassstücke.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das HTC Desire 12+ kommt im sogenannten Liquid-Surface-Design daher. Damit ist das Hochglanz-Gehäuse gemeint, welches je nach Lichteinfall die Farbe verändert. Dieses Design gefällt mir persönlich sehr gut und zudem liegt das Smartphone dank der leicht abgerundeten Kanten auf der Rückseite sehr gut in der Hand. Leider hat die hochglänzende Rückseite ein großes Problem mit Fingerabdrücken, denn diese sieht man darauf sehr stark. Selbst als ich mit meiner Kamera Bilder von der Rückseite gemacht habe, hatte ich Probleme, die Rückseite komplett sauber abzufotografieren.

 Betrachten wir die Front des HTC Desire 12+, fällt direkt das 6,0 Zoll große Display auf, welches mit einem 18:9 Formfaktor daher kommt. Bei dem Gehäuse handelt es sich leider nicht um Aluminium oder Glas, sondern lediglich um Kunststoff. Dennoch füllt sich die Oberfläche hochwertig an, auch wenn ich ganz klar sagen muss, dass die Rückseite dadurch sehr anfällig gegen Kratzer ist. 

Das Design meines Testgerätes in der Farbe „Cool Black“ gefällt mir sehr gut. Erhältlich ist es aber auch noch in den Farben „Warm Silver“ und inzwischen neu in  „Royal Gold“.  

Die Abmessungen des HTC Desire 12+ betragen 158,2 × 76,6 × 8,4 Millimeter (LxBxH) bei einem Gewicht von 156 Gramm. Dank dem 18:9 Formfaktor und den relativ schmalen Displayrändern, liegt das HTC Desire 12+ trotz seinem 6,0 Zoll Display insgesamt recht gut in der Hand. Jedoch empfehle ich es in einer Hülle zu benutzen, da es aufgrund der glatten Rückseite ein wenig rutschig ist.

Kommen wir zu den Bedienelementen. Angefangen bei der rechten Seite des Smartphones, hier finden wir die Lautstärkewippe und direkt darunter den Ein-/Ausschaltknopf. Der Power-Knopf besitzt eine leicht geriffelte Oberfläche und ist dadurch sehr gut tastbar. Den SIM- und MicroSD-Slot finden wir auf der oberen linken Seite. Beide Fächer sind mittlerweile wie bei den meisten Android Smartphones zum Standard geworden und in einem kombiniert. So können beim HTC Desire 12+ zwei Sim-Karten und eine Micro-SD-Speicherkarte gleichzeitig eingelegt werden. 

An der Unterseite finden wir rechts neben dem Micro-USB-Anschluss ein Lautsprechergitter und direkt daneben ein kleineres Loch. Dabei handelt es sich um das Mikrofon welches für Telefonate genutzt wird. Auf der Unterseite links neben dem Micro-USB-Anschluss befindet sich noch der Klinken-Anschluss.

Auf der Rückseite befindet sich in der linken oberen Ecke eine Dual-Kamera. Die Linsen sind nebeneinander angeordnet in einem knapp 0,5mm vorstehenden Plateau. Direkt daneben befindet sich ein Mono-LED-Blitz, was leider aktuell nicht mehr wirklich zeitgemäß ist. Des Weiteren befindet sich auf gleicher Höhe etwa in der Mitte ein weiteres Mikrofon, welches bei Videoaufnahmen genutzt wird. Ebenfalls auf der Rückseite ungefähr mittig im oberen Drittel, befindet sich noch ein Fingerabdrucksensor, welcher sehr gut erreichbar ist. Die Frontkamera befindet sich links neben der Ohrmuschel neben der auch der Helligkeitssensor, Annäherungssensor, die Benachrichtigungs-LED und ein LED-Blitzlicht steckt.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Sobald man das HTC Desire 12+ das erste mal in den Händen hält und es einschaltet, fällt einem der relativ schmale Displayrand auf. Durch das 18:9 Format ist das Smartphone nicht wirklich größer als das HTC U11 mit 5,5 Zoll, sondern wie bereits erwähnt, wurden lediglich die Ränder am oberen und unteren Rand wesentlich verschmälert. 

Eine Bedienung mit nur einer Hand, wie HTC auf der Webseite angibt,  ist durch das große 6,0 Zoll Display nach meinem Test nur relativ eingeschränkt möglich. Die Verarbeitung des HTC Desire 12+ hat ein paar Schwächen, die ich euch natürlich nicht enthalten möchte. So fehlt leider ein Dual-LED Blitz, was sich negativ auf Fotos mit Blitzlicht auswirkt. Darauf gehe ich aber unter dem Punkt Kamera genauer ein.

icherlich kennen einige von euch den Begriff „Bendgate“. Dieser wurde ja durch das iPhone 6 Plus sehr bekannt, dieses ließ sich nämlich trotz Aluminium-Body mit geringem Kraftaufwand verbiegen. Dieses Thema spreche ich an, da das HTC Desire 12+ das gleiche Problem hat, jedoch liegt dies meiner Meinung nach an der Kunststoffrückseite. 

(Verarbeitung: 3 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display6,0 Zoll (18:9 Format) 1440 x 720 Pixel, Pixeldichte beträgt 268 ppi
CPUQualcommSnapdragon 450, 64bit, 8x 1.80GHz / GPU: Adreno 506
RAM3 GB RAM
Speicher32 GB (mit microSD bis zu 2 TB erweiterbar)
BetriebssystemAndroid 8.0 „Oreo“
Hauptkamera13MP f/2.2 Blende, Bokeh-Linse mit 2MP f/2.4 Blende; LED-Blitz vorne und hinten
Frontkamera8 Megapixel
AnschlüsseMicro-USB-B, 3.5mm-Klinke
Akku2.965 mAh nicht austauschbar
KonnektivitätWi-Fi 802.11 b/g/n. Mobilfunknetz bis 4G, Wi-Fi Direct, Bluetooth 4.2, GPS, GLONASS
Abmessungen (L x B x H)158,2mm x 76,6mm x 8.4mm
Gewicht156 Gramm
LieferumfangHTC Desire 12+
Netzteil
Micro-USB-Kabel
SIM-Karten Tool
In-Ear Kopfhörer
Bedienungsanleitung
2x HTC Aufkleber
Technische Daten des HTC Desire 12+

Performance

Zum Einsatz kommt ein Qualcomm-Prozessor welcher mit acht Kernen ausgestattet ist. Beim verbauten Prozessor handelt es sich um den 64bit Snapdragon 450, jeder der 8 Kerne taktet mit maximal 1,8 GHz . Unterstützt wird der Octa-Core Prozessor von 3 Gigabyte RAM und einem Adreno 506 GPU. Zwar ist der interne Flash-Speicher mit 32 Gigabyte (Netto ca. 20 Gigabyte) nicht allzu groß bemessen, kann aber bei Bedarf mit einer mircoSD-Speicherkarte um bis zu 2 TB erweitert werden. Als Betriebssystem ist Android 8.0 vorinstalliert. 

Beim mobilen Internet wird Cat 4 LTE unterstützt, dieses erlaubt einen Downloadgeschwindigkeit von bis zu 150 Mbps und 50 Mbps im Upload. Bei der Wi-Fi Unterstützung war ich etwas verwundert, denn hier ist die kleine Variante, also das HTC Desire 12 besser ausgestattet. Das Desire 12+ unterstützt 802.11 b/g/n lediglich im 2,4-GHz-Band, das kleiner Desire 12 unterstützt zusätzlich noch das 5-GHz-Band.

Im Alltag dürfte die Leistung der verbauten Hardware den meisten ausreichen, den Mails verfassen, WhatsApp Nachrichten schreiben und im Internet surfen ist damit kein Problem. Jedoch merkt man die etwas schwächere Leistung bei grafisch anspruchsvollen Games, falls es zu rucklern/nachladen kommt, sollte man die Grafikqualität herunterdrehen, doch dies machen inzwischen die meisten Spiele automatisch. Das ist nicht wirklich anders zu erwarten, denn schließlich handelt es sich beim HTC Desire 12+ um ein ein Mittelklasse-Smartphone.

Wie schneidet das HTC Desire 12+ im Benchmark Test ab? Das haben wir natürlich für euch getestet. Die Benchmarks sagen — 70.600 Punkte bei Antut, bei Geekbench 4 kommt es im Singel-Core Test auf 774 Punkte und beim Multi-Core-Test auf 3920 Punkte.

(Performance: 3,5 von 5 Punkten)

Display

Das 6,0 Zoll große Display, besitzt wie bereits erwähnt einen 18:9 Formfaktor, der Screen-to-Body-Ratio Wert liegt bei 76,7%. Dieser Wert gibt an, wieviel der Vorderseite mit einem Display abgedeckt ist. Beim verbauten Display handelt es sich um ein HD+ IPS-Panel, welches mit 1440×720 Pixel auflöst. Die Pixeldichte beträgt somit lediglich 268 ppi, was wirklich nicht mehr zeitgemäß ist, es gibt deutlich schärfere Displays in anderen Mittelklassegeräten. Mit der Blickwinkelstabilität bin ich relativ zufrieden, diese kann aber ganz klar nicht mit OLED-Display mithalten. Betrachtet man das Display leicht schräg, dann konnte ich einen leicht verstärken Blauton wahrnehmen.

Die maximale Bildschirmhelligkeit geht für den Alltag in Ordnung. Im Outdoor-Einsatz bei direkter Sonneneinstrahlung auf das Display, hatte ich jedoch bei maximaler Hintergrundbeleuchtung gelegentlich Probleme, alles zu erkennen. Die Spiegelungen des Displays halten sich jedoch in Grenzen.

(Display: 3,5 von 5 Punkten)

Akku

Der fest verbaute Akku hat eine Kapazität von 2.965 mAh. Dieser reicht je nach Nutzungsintensität für gut einen Tag aus, mehr aber leider nicht. In dem Testzeitraum hatte ich teilweise über das mobile Datennetz und Abends über das WLAN im Internet gesurft, einige Videos angeschaut, Nachrichten versendet und gelegentlich telefoniert.

Leider unterstützt des verbaute Akku keine Schnellladefunktion. Daher dauert es mit dem 5V 1,5A Netzteil gut zwei Stunden, bis der Akku wieder auch 100% aufgeladen ist.

(Akku: 3,5 von 5 Punkten)

Kamera

Wie bereits erwähnt, gibt es auf der Rückseite eine Dual-Kamera. Diese besitzt neben einem LED-Blitz auch einen Phasenvergleich-Autofokus. Ausgestattet ist die Dual-Hauptkamera mit einer 13-Megapixel-Linse mit  f/2.2-Blende und einer 2-Megapixel-Linse mit 2.4-Blende. Die zweite Linse ist lediglich dafür da, den zuschaltbaren Bokeh-Effek zu erzeugen. Eine Zoom-Linse ist somit nicht verbaut. 

Die Kamera liefert eine gute Bildschärfe, auch mit der Farbwiedergabe war ich bei meinen Testaufnahmen sehr zufrieden, selbst bei etwas schlechteren Lichtverhältnissen bekommt man durchaus brauchbare Bilder hin. Jedoch sind die Bilder mit Blitzlicht durch den Mono-Blitz nicht überzeugend. Ein Dual-LED Blitz, welcher über eine zusätzliche gelbliche LED verfügt, macht wesentlich natürlichere Bilder als nur ein weißer Blitz. Diese hinterlassen bei den Bildern oftmals einen leichten Blaustich, wodurch die Menschen oft wie Zombies aussehen. 

Bei meinen Testaufnahmen ist mir aufgefallen, dass es der Kamera bzw.  Software gelegentlich nicht perfekt gelingt, zwischen dem Hintergrund und dem Motiv zu unterscheiden. Großteils passte es jedoch und die erzeugte Unschärfe wirkte keinesfalls künstlich. Teilweise bekam ich durch den Bokeh-Effekt ganz gute Ergebnisse hin.

Die Front-Kamera hat HTC mit einer 8 Megapixel-Linse und einer f/2.0 Blende ausgestattet. Leider war ich mit den Ergebnissen, welche die Selfie-Kamera liefert weniger zufrieden. Bei hellem Licht geht die Bildqualität zwar noch in Ordnung, aber sobald das Licht etwas schlechter wird, nimmt diese trotzt automatisch zugeschaltetem LED-Blitzlicht rapide ab. Die Bilder werden zunehmend unscharf und das Bildrauschen nimmt ebenfalls zu.

Videos können mit dem HTC Desire 12+ nicht mit 4K sondern lediglich in Full-HD (1080p) und 30 fps aufgenommen werden. Das reicht für den Großteil aus, doch wer sehr viel Videos macht und auf eine gute Bildqualität Wert legt, sollte zu einem anderen Smartphone greifen. Bei meinen Testaufnahmen konnte ich zudem feststellen, dass der Autofokus ständig pulsiert (nachfokussiert), dies sieht man sehr gut in folgendem Video.

(Kamera: 3,5 von 5 Punkten)

Software

Das HTC Desire 12+ kommt mit Android 8.0 Oreo als Betriebssystem und dem Google-Sicherheitspatch vom März 2018 daher. HTC verpasst seinen Smartphones üblicherweise eine eigene Benutzeroberfläche mit dem Namen „HTC Sense“. Mir persönlich wirkt das Ganze etwas zu viel, es ist eine große Anzahl an vorinstallierten Apps installiert. Dadurch geht einiges an Speicher verloren, denn die Apps, welche vorinstalliert sind, können nicht gelöscht werden.

Der ebenfalls vorinstallierte App „HTC Sense Companion“ informiert über einige Dinge, so kann dieser unter anderem daran erinnern das Smartphone zu laden, zeigt die zurückgelegten Schritte und Kilometer am Tag an und das Wetter. Dies ist zwar eine nette Sache, aber ich persönlich bräuchte diese App nicht unbedingt.

(Software: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die online präsentierten Produktbilder des HTC Desire 12+ entsprechen durchaus der Realität. HTC beschreibt das Desire 12+ mit den Sätzen wie: „Großes Display, kompaktes Gerät“ oder „Mache Fotos wie ein Profi“. Diesen Aussagen kann ich nur beendigt zustimmen, denn zwar ist das Display mit 6,0 Zoll sehr groß, da es aber sowohl unten, als auch oben einen Rand besitzt, fällt das HTC Desire 12+ ebenfalls relativ groß aus. Daher kann man meiner Meinung nach hier nicht mehr von kompakt reden. Zudem macht die Kamera zwar gute Bilder, aber nur bei guten Bedienungen. Dafür konnte mich der Bokeh-Modus durchaus überzeugen, denn dieser arbeitet zum Großteil sehr zuverlässig.

Natürlich muss man sich schon beim Kaufpreis im Klaren sein, dass es sich beim HTC Desire 12+ um ein Mittelklasse-Smartphone handelt. Daher kommt es mit einer schwächeren Leistung als ein Flaggschiff-Smartphones daher. Lediglich die Punkte wie z.B. der fehlende Dual-LED Blitz, ein veralteter Mircro-USB Anschluss und das nicht ganz so scharfe Display sind Dinge, die zu meinen großen Kritikpunkten gehören.

Preis/Leistung

Die UVP des HTC Desire 12+ ist mit 249 EUR (in D/A) etwas hoch angesetzt. Die Ausstattung, die man beim HTC Desire 12+ geboten bekommt, ist zwar in Ordnung. Doch dafür besitzt es einige Punkte, mit denen ich bei dem Preis nicht zufrieden bin. Es gibt inzwischen einige andere Mittleklasse-Smartphones, welche teilweise einen besseren Preis oder mehr Ausstattung für das gleiche Geld bieten.

Wer nur besondere Momente in Schnappschüssen festhalten, Nachrichten schreiben oder im Internet stöbert, für den reicht das Desire 12+ dennoch auf jeden Fall aus. Wer vorhat immer die neusten Spiele auf dem Smartphone zu zocken, die mehr Power brauchen, sollte zu einem anderen Gerät greifen.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Casio Pro Trek Smart WSD-F20A

Casio (Casio Computer Co.,Ltd. ist ein japanisches Unternehmen mit Sitz in Shibuya, Tokio. Sie produzieren unter anderem Digitalkameras, Taschenrechner, Mobiltelefone, elektronische Musikinstrumente und Digitaluhren. Das Vorgängerunternehmen Kashio Seisakujo wurde 1946 von den vier Kashio Brüdern gegründet. Um international agieren zu können, nannten sie das Unternehmen 1957 in den heutigen Namen Casio Computer Co.,Ltd um. Im selben Jahr begann man auch ich mit der Produktion der ersten Rechenmaschinen.  

Casio ist inzwischen vor allem für seine Armbanduhren bekannt, in die das Unternehmen zahlreiche Funktionen integriert. Zu diesen gehören eine Stoppuhr, Höhen- und Luftdruckmesser, Thermometer, GPS, Digitalkompass usw. 

Mit der neuen Pro Trek Smart Modell: WSD-F20A hat das Unternehmen eine neue überarbeitete Version seiner Outdoor-Smartwatch auf den Markt gebracht. Diese wurde optisch ein wenig bearbeitet und der Preis wurde ebenfalls gesenkt. Ob die Neuauflage der Pro Trek Smart WSD-F20A im Test überzeugen konnte, erfahrt ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der WSD-F20A ist sehr schlicht gehalten. Die eigentliche stabile Verpackung ist in eine Umverpackung geschoben, bei der lediglich ein großer Aufkleber und die beiden Seiten ausgespart sind. Auf der Oberseite ist neben dem Namen „Casio“ und „Pro Trek Smart“ ersichtlich. Zudem erkennt man sofort, dass auf der Uhr Google´s Wear OS als Betriebssystem installiert ist.

Nehmen wir die Hauptverpackung aus der olivfarbenen Hülle, kommt eine hellgrün gemusterte Box zum Vorschein, welche wir einfach aufklappen können. Sofort sieht man die Pro Trek WSD-F20A und direkt daneben ein Aufkleber, welcher über einige Funktionen informiert. Entnehmen wir den olivfarbenen Einsatz, in dem die Uhr befestigt ist, befindet sich darunter das restliche Zubehör. So finden wir in einer kleinen Pappschachtel neben dem Ladekabel auch ein Netzteil und direkt daneben einige Broschüren und Anleitungen. Leider findet man weder auf der Verpackung, noch in der Anleitung technische Daten der Uhr. Dafür kann man meiner Meinung nach die Verpackung auch sehr gut zur Aufbewahrung der WSD-F20A nutzen, falls diese eventuell mal über einen längeren Zeitraum nicht benötigt werden sollte.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die neue Casio WSD-F20A hat gegenüber dem Modell 2017 eine neue Farbe bekommen. Diese ist in schwarz/indigoblauen gehalten. Somit ist sie wesentlich neutraler als das schwarz/orange der alten Uhr. Sowohl das Armband als auch die Lünette ist komplett in schwarz gehalten. Die Oberseite des Gehäuses ist in einem indigoblauen Ton gehalten, was ebenfalls sehr gut mit den markanten silbernen Schrauben am Gehäuse harmoniert. Ebenfalls sind die drei Bedienknöpfe auf der rechten Seite in Silber gehalten. Die Knöpf sind relativ groß, was sehr gut zu dem restlichen Design der Outdoor-Smartwatch passt. Zudem ist die WSD-F20A für Sportarten ausgelegt, bei denen man eventuell Handschuhe trägt und durch die großen Knöpfe, lässt sie sich wesentlich besser bedienen. 

Das Design der WSD-F20A ist Casio sehr gut gelungen, auch wenn ich klar sagen muss, dass mir persönlich die Uhr zum Tragen in der Freizeit zu klobig ist. Das die Casio Smartwatch mit den Abmessungen 61,7 mm x 57,7 mm x15,3 mm (H x B x T) etwas größer ausfällt, liegt aber unter anderem auch an der verbauten Technik, dazu aber später mehr. Das Gewicht von 90 Gramm fällt aufgrund der Größe nicht wirklich negativ auf.

Die obere Seite der Smartwatch besteht aus einer Kunststofflünette und wurde mit 4 deutlich sichtbaren, jedoch aus Aluminium gefertigten Inbusschrauben verschraubt. Das Display der Uhr ist durch ein kratzresistentes Mineralglas geschützt. Eine Variante mit Saphirglas gibt es nicht.

Das Gehäuse und das Armband bestehen aus Resin, dabei handelt es sich um ein Kunstharz, welches durch eine extreme Haltbarkeit und Flexibilität ideal für Armbänder sein soll. Die Lünette um das Display steht knapp 2mm hervor, dadurch ist das Displayglas bei einem Sturz zusätzlich geschützt. Wie bereits erwähnt, wird die Uhr mit den drei Knöpfen auf der rechten Seite bedient, oder direkt über das Touchscreen. An der linken Seite der Uhr befindet sich die Ladebuchse und einige Sensoren. Die Unterseite der Uhr ist mit einer Edelstahlabdeckung versehen, auf der u.a. die Modellbezeichnung und die wichtigsten Infos zur Uhr eingraviert sind.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung ist sehr hochwertig. Das Resin-Armband ist sehr stabil man kann es knicken und biegen, in jede Richtung, es entstehen keine Risse oder ähnliches. Somit macht das Armband sicherlich jede sportliche Aktivität mit ohne kaputt zu gehen. Dasselbe gilt auch für die Casio WSD-F20A selbst, denn diese besteht aus dem gleichen Material.

Des Weiteren ist die Uhr auf eine Wasserdichtigkeit bis 5 Bar gemäß ISO 22810 geprüft und somit kann diese problemlos beim Baden oder Duschen angelassen werden. Wer jedoch vorhat, damit ins offene Meer zu schwimmen oder sogar tauschen zu gehen, sollte diese in diesem Fall ablegen, denn diese Aktion würde die Uhr nicht unbeschadet überleben. Das die Uhr sehr robust sein soll, bestätigt auch der US-Militärstandard MIL-STD-810G. Diese Norm definiert Tests, die Verträglichkeit von Geräten mit extremen Luftdrücken, Temperaturen, Sonnenstrahlung, Feuchtigkeit, Vibrationen, Beschleunigungskräften und Chemikalien geprüft wurde.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Uhren-ArtOutdoor-Smartwatch mit GPS
DisplayDual-Layer-Display:
Display 1: 1,32 Zoll großes Farb-TFT-LCD-Display (Auflösung 320 x 300 Pixel)
Display 2: Monochrom-LCD-Display
Touch-Displayja; mit schmutzabweisender Beschichtung
Wasserfestigkeit5 Bar/50 m (Duschen und Baden problemlos möglich)
SensorenSensor für Luftdruck und Höhe, Beschleunigungsmesser, Gyrometer und Kompass, Barometer
Materialrobuster Resin-Kunststoff
KonnektivitätBluetooth und WLAN
Größe/ Gewicht61,7 mm x 57,7 mm x15,3 mm (H x B x T) / 90 Gramm
BetriebssystemWear OS by Google
LieferumfangCasio Pro Trek WSD-F20A
Ladekabel
Netzteil
Garantiekarte
Bedienungsanleitung
Technische Daten der Casio Pro Trek WSD-F20A

Tragekomfort

Das es sich bei der Casio Pro Trek Smart WSD-F20A um eine Outdoor-Uhr erkennt man schon an ihrem Aussehen. Dieses fällt direkt durch das große Gehäuse, das Display und die relativ großen Bedienknöpfe auf. Ich kann dennoch den sehr guten Tragekomfort loben. Durch die große Edelstahlunterseite hat die Uhr eine größere Auflagefläche und verteilt den Druck schön gleichmässig auf dem Handgelenk.

Obwohl es sich um eine Outdoor-Smartwatch handelt, kann man die Pro Trek ohne Probleme im Alltag als auch bei sportlichen Aktivitäten bequem tragen, sofern einem die Größe der Uhr nicht stört. Mit dem leichten Gewicht wäre sie gut zu tragen.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Einrichtung & Bedienung

Wear OS by Google
Preis: Kostenlos
Wear OS by Google
Preis: Kostenlos

Bevor man die WSD-F20A in Betrieb nehmen kann, muss diese erst einmal aufgeladen werden. Mit dem Ladeanschluss bin ich nicht wirklich zufrieden, dazu gehe ich aber unter dem Punkt Akku genauer ein. Erfreulich ist, dass auf der neuen Casio Pro Trek Wear OS läuft. Es handelt sich dabei zwar um ein Google (Android) Betriebssystem, doch dieses funktioniert auch mit iOS-Devices ohne Probleme. Jedoch muss man als iOS-Nutzer auf ein paar Funktionen verzichten. 

Um das Smartphone mit der Uhr zu verbinden, muss die Wear OS App (erhältlich für iOS und Android) geladen werden. Sobald man die App startet, leitet diese einen Schritt für Schritt durch die Einrichtung der Uhr durch. So müsst ihr diese zuerst via Bluetooth mit eurem Smartphone koppeln, um anschließend auch das WLAN-Modul der Pro Trek zu nutzen, denn die Uhr besitzt beides. Zuvor muss die Uhr aber auch noch mit eurem Google-Account verbunden werden. Um die Uhr mit dem W-LAN zu koppeln, müsst ihr an der Uhr einfach, sobald ihr dazu aufgefordert werdet, euer WiFi-Netzwerk auswählen um dann anschließend das Passwort am Smartphone einzugeben. Dies funktioniert wunderbar und ohne Probleme, innerhalb von knapp 10 Minuten ist die Pro Trek eingerichtet und einsatzbereit. 

Die Bedienung erfolgt dann fortan vorrangig auf der Pro Trek selbst mit den drei Bedientasten und dem Touchscreen. Lediglich um Google-Fit das erste Mal einzurichten usw. wird noch das Smartphone benötigt.

 (Einrichtung & Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Display

Bei der Casio PRO Trek Smart WSD-F20A kommt ein Dual-Layer-Display zum Einsatz. Dabei handelt es sich um zwei voneinander unabhängige LC-Displays, welche übereinander angeordnet sind. Zum einen kommt ein typisches Smartwatch Farb-TFT-LCD-Display mit einer kapazitiven Touchoberfläche zum Einsatz. Dabei handelt es sich um ein rundes 1,32 Zoll große Display, welches mit einer Auflösung von 320 x 300 Pixeln auflöst. 

Bei der zweiten Displayebene handelt es sich um ein monochromes LCD-Display mit festen Segmenten. Dieses zeigt unter anderem die Uhrzeit, Datum und den Wochentag an. Die Idee des Dual-Layer-Displays gefällt mir sehr gut, denn beide Displaytechnologien haben ihre Vor- und Nachteile.

Farb-TFT-LCD-Display

Das typische Farb-TFT-LCD bietet eine gute Auflösung und ebenso tolle Farben. Dies ist vor allem in Innenräumen hervorragend, es ist sehr hell und einigen anderen Outdoor-Smartwatches überlegen. Im Outdooreinsatz, hat es mich dagegen etwas enttäuscht. Bei hellem Licht, vor allem bei direktem Sonnenlicht, erkennt man selbst auf maximaler Displayhelligkeit (regelbar in 5 Stufen) kaum noch etwas auf dem Display. 

Selbst im Halbschatten lassen sich die Daten auf dem Display nicht so gut ablesen, dies liegt an der automatischen Abdunkelung des Farb-TFT-LCD-Displays. Selbst wenn es in den Einstellungen dauerhaft aktiviert ist, wird dieses nach knapp 5 Sekunden in den Energiesparmodus geschaltet und somit abgedunkelt. Da die ganzen tollen Funktionen wie z.B. die Training-Funktionen und Kartenansicht nur mit dem Farb-Display funktionieren, ist dies etwas ärgerlich. Im hellen Outdooreinsatz, macht dies weniger Spaß, wenn man beim Blick auf die Uhr nicht gleich alle Daten wegen der Abdunkelung erkennt. Leider besteht keine Möglichkeit das Display dauerhaft mit maximaler Helligkeit zu betreiben, dies würde jedoch auch deutlich die Akkulaufzeit verkürzen.

Monochromes LCD-Display

Im Gegensatz zum Farb-TFT-LCD-Display macht das monochrome LCD-Display bei direktem Sonnenlicht einen hervorragenden Job. Es bietet selbst bei schlechten Lichtverhältnissen eine sehr gute Ablesbarkeit. Jedoch hat auch dieses einen Nachteil, es besitzt keine Hintergrundbeleuchtung und ist somit im Dunkeln nicht wirklich nutzbar. 

Eine Ausnahme macht hier jedoch der Zeitmesser-Modus (Uhren-Modus). In diesem kann durch kurzes Drücken der mittleren Taste an der rechten Seite eine schwache Hintergrundbeleuchtung kurzzeitig aktiviert werden, um die Uhrzeit auch bei Nacht ablesen zu können. Ein schneller Wechsel zwischen dem Uhren- und Smartwatch-Modus ist jedoch leider nicht möglich, da dieser immer mit einem Neustart der Uhr verbunden ist. Zudem lassen sich auf dem monochromen LCD-Display lediglich die Uhrzeit und das Datum anzeigen. Betreibt ihr die Uhr im reinen Uhren-Modus, ist übrigens eine Laufzeit von mehr als einem Monat möglich.

Ein weiterer Vorteil des monochromen LCD-Displays ist, dass es kaum Energie braucht. Ich persönlich habe in den Einstellungen deaktiviert, dass das Farb-TFT-LCD-Display nicht dauerhaft aktiviert ist und somit schaltet die Uhr nach wenigen Sekunden automatisch auf das monochrome LCD-Display um. Dadurch wird der Energieverbrauch deutlich gesenkt. 

Insgesamt gefällt mir das Dual-Layer-Display sehr gut, denn beide Display haben wie bereits erwähnt ihre Vor-und Nachteile. Wenn man frei entscheiden könnte, wann man welches Display nutzen möchte, wäre das ganze für mich noch nützlicher. Doch leider ist dies nicht möglich, da das monochrome Display nur feste Segmente anzeigen kann.

(Display: 4 von 5 Punkten)

Funktionen

Sofern man ein Android-Smartphone besitzt, würde ich euch empfehlen die zur Casio WSD-F20A gehörende „Moment Setter“ App aus dem Play Store herunterladen. Diese richtet sich nämlich an die Sportarten, welche man mit der Smartwatch tätigen kann. Zudem lassen sich hier verschiedene Einstellung für die Uhr vornehmen. 

Casio hat auf der WSD-F20A unter der Funktion „Aktivitäten“ fünf Sportarten vorinstalliert. Dabei handelt es sich um Trekking, Angeln, Radfahren, Paddeln sowie Schnee (Wintersport). In den Anwendungen werden dann je nach Sportart die wichtigsten Infos angezeigt. So sind es z.B. beim Radfahren die Geschwindigkeit, die gefahrenen Kilometer, die gefahrene Zeit und die aktuelle Uhrzeit. Wischt man von rechts nach links, dann werden die Höchstgeschwindigkeit und durchschnittliche Geschwindigkeit angezeigt. Eine erneutes wischen von rechts nach links zeigt einem die zurückgelegte Strecke auf der Karte an. Es besteht auch die Möglichkeit, das Tracking vorübergehend zu pausieren und zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen bzw. zu beenden.

Dank Google Fit Training können aber auch noch zahlreiche weitere Sportarten aufgezeichnet werden. Hier werden einem beispielsweise Sportarten wie Laufen, Kraftsport, Boxen usw. angeboten. Positiv ist mir aufgefallen, dass in sehr wenigen Sekunden ein GPS Signal gefunden wurde. Des Weiteren kann man Kartenmaterial im Vorfeld (max 40 x40km) auf die Uhr laden, um selbst bei einem eventuellen Verlust des GPS-Signals weiterhin den Überblick zu haben. Mit dem Aufzeichnen der Werte bin ich sehr zufrieden, was mir jedoch bei der Casio WSD-F20A fehlt, ist ein optischer Pulsmesser. Ich persönlich würde bei Sportarten wie Radfahren, Laufen usw. sehr gerne meine Herzfrequenzen im Auge behalten.

Die Casio WSD-F20A beherrscht auch noch weitere Funktionen ausser das Aufzeichnen von Sportlichen-Aktivitäten, denn schließlich ist sie nicht umsonst als Smartwatch deklariert. So informiert diese auch über eingehende Nachrichten auf einem Smartphone, diese zeigt sie nicht nur auf dem Display an, sondern macht durch Vibration auf diese aufmerksam. Bei Android Smartphones bestehen hier keinerlei Einschränkungen, auch auf dem iPhone wurde ich über eingehende News, WhatsApp-Nachrichten usw. informiert und kann diese mit einem  Klick komplett auf der Smartwatch lesen.

Casio hat auch die sog. „TOOL“ App vorinstalliert, in diese gelangt man ganz schnell durch das betätigen des Tool-Knopfes. Mit diesem kann man sich unter anderem einen Kompass, Höhenmesser, Barometer, Sonnenauf-/Untergang anzeigen lassen. Ebenfalls interessant ist das Programm „Moment Setter“ bei diesem kann man einstellen, dass man beim Erreichen von bestimmten Zielen bzw. Ereignissen eine Benachrichtigung erhält. So kann man hier festlegen, dass nach jeder zurückgelegten Strecke von einem Kilometer die aktuelle Höhe angezeigt wird usw. Dank einem verbauten Mikrofon kann man eine Spracheingabe oder einen Satz den man spricht in eine andere Sprache übersetzen lassen. Die Spracheingabe aktiviert man durch langes drücken der mittleren Hardwaretaste.

Der Funktionsumfang der Casio WSD-F20A ist sehr umfangreich, selbst nach zwei Wochen Benutzung, fand ich immer noch weitere Funktionen. Mir persönlich ist die Bedienung etwas zu umständlich, oftmals musste ich etwas länger suchen, bis ich die gewünschte Funktion gefunden hatte, was daran lag, dass diese oft versteckt sind. So war mir nicht gleich ersichtlich, dass es bei den Sportarten durch das Wischen von rechts nach links weitere Informationen gibt und ich die Aktion dadurch auch abbrechen bzw. pausieren konnte. Es ist einfach schwierig, in so einem kleinen Display diese ganzen Funktionen übersichtlich unterzubringen. 

(Funktionen 4,5 von 5)

Akku

Die Akkulaufzeit variiert sehr stark von der Nutzungsintensität. Dies ist natürlich bei allen Smartwatches und Smartphones der Fall. Nutzt man die Uhr als reine Smartwatch, um eingehende Nachrichten zu empfangen und Schritte zählen lassen, dann reicht der Akku gut zwei Tage aus. Stellt man die Uhr jedoch zusätzlich ein, dass diese den Standort alle 6 Minuten speichert, dann ist bereits nach gut einem Tag der Akku leer. Dies ist ja verständlich, da das GPS-Modul viel Energie benötigt und dabei öfters aktiviert wird. 

Bei einer Radtour über eine Stunde, bei der natürlich das GPS-Modul aktiviert ist, war die Uhr bereits nach 24 Stunden wieder zum Aufladen bereit. Im Test hatte ich einmal vergessen die Uhr aufzuladen, dabei viel mir auf, dass diese dauerhaft bis zur Aufladung das Farb-TFT-Display deaktivierte und mir noch zwei Tage mit dem monochrom-LCD-Display die Uhrzeit anzeigte. 

Aufgeladen wird der Akku mit dem magnetischen Ladekabel und eines Netzteils. Dafür muss ich Casio loben, denn ein Netzteil im Lieferumfang sparen sich die meisten Hersteller bei ihren Smartwatches. Mit dem Ladeanschluss selbst, bin ich jedoch unzufrieden. Das Ladekabel mit dem Ladeanschluss an der Uhr zu verbinden ist durch die  Magnet- Vorrichtung sehr einfach, jedoch hält es daran sehr schlecht und fällt schnell ab. Unbedingt darauf achten, dass die Lade-LED neben dem Display aufleuchtet und dann die Uhr möglichst nicht mehr bewegen, denn ein leichter Zug auf dem Kabel löst dieses und der Ladevorgang ist unterbrochen. Meiner Meinung nach müsste der Magnet stärker sein.

Des Weiteren ist die Ladebuchse an der linken Seite des Gehäuses untergebracht. Diese ist hier offen und nicht durch eine Abdeckung oder ähnliches geschützt. Die Uhr ist zwar wasserdicht und staubresistent, doch in der Buchse kann sich dennoch Sand oder ähnliches absetzen und dafür sorgen, das ein korrektes einsetzen des Ladekabels erschwert wird. Den Ladeanschluss eventuell an der Unterseite unterzubringen, wäre eventuell besser gewesen.

(App: 3 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Casio wirbt die Pro Trek Smart WSD-F20A als robuste Uhr mit GPS und farbigen Offline-Karten, wodurch sie sich ideal für alle Outdoor- und Wassersport-Aktivitäten eignet. Dem kann ich so absolut zustimmen, es gibt eine sehr große Auswahl an Sportarten, die mit der Casio WSD-F20A aufgezeichnet werden können. Somit kann man eigentlich so ziemlich alle Aktivitäten aufzeichnen. Zudem informiert die Uhr per Vibration über eingehende Nachrichten, hat eine sehr gute Verarbeitung und das Dual-Layer-Display konnte mich ebenfalls überzeugen. 

Preis/Leistung

Die Casio WSD-F20A ist mit einem UVP von 399€ genau 100€ günstiger als ihr Vorgänger und somit deutlich interessanter geworden. Die gebotenen Funktionen, verbauten Sensoren und die Apps welche vorinstalliert sind können überzeugen. Zudem können im Play Store direkt auf der Uhr weitere Apps, welche für Wear OS verfügbar sind geladen werden. Die Casio WSD-F20A ist vom Design durch und durch eine Outdoor-Smartwatch, daher ist sie keine Smartwatch für jedermann. Doch gerade diejenigen, welche oft Sport im Freien tätigen, sollten sich die Uhr eventuell mal genauer anschauen.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Bosch Twinguard Starter Set

Robert Bosch GmbH wurde im Jahr 1886 in Stuttgart vom gleichnamigen Gründer Robert Bosch gegründet. Das Unternehmen ist in sehr vielen Bereichen tätig, unter anderem als großer Automobilzulieferer. Vielen ist das Unternehmen aber auch für seine Elektrowerkzeuge und Haushaltsgeräte bekannt.

Bosch gründete am 1.Januar 2016 das Tochterunternehmen Robert Bosch Smart Home GmbH. Damit steigt das Unternehmen stärker in den Smart Home Bereich ein. So bietet das Unternehmen fortan Smarthome Produkte inkl. Software und Sensorik-Kompetenzen rund um den Bereich vernetztes Haus an. 

Neben Intelligenten Heizungsthermostaten, Lichtsteuereinheiten usw. bietet das Unternehmen auch Rauchmelder an. Dabei handelt es sich jedoch nicht nur um einfache Rauchmelder, diese können nämlich auch das Raum/Luftklima messen, daher auch der Name Twinguard. Ich habe mir für euch das Bosch Twinguard Starter Set genauer angeschaut. Wie es im Test abgeschnitten hat, erfahrt ihr hier.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist sehr elegant gestaltet und auf das wesentlichste reduziert. Die eigentliche stabile Verpackung ist zum Teil in eine Umverpackung geschoben, welche mit einigen Infos zum Produkt versehen ist. Insgesamt macht die Verpackung einen hochwertigen und sehr stabilen Eindruck.

Die Vorderseite ziert neben dem Aufdruck des Rauchmelders und des Gateway noch den Namen des Unternehmens Bosch und dem Satz „ I AM SMART“. An dem unteren rechten Logo erkennt man auch sofort, dass es sich um ein Bosch Smart Home Produkt handelt.

Auf der Rückseite sind neben den besonderen Funktionen noch der Lieferumfang aufgedruckt. Zudem erkennt man, dass es für das Produkt eine Android und iOS App gibt. Die linke Seite zeigt uns erneut den Twinguard Rauchmelder und den Gateway von der gleichen Ansicht wie auf der Vorderseite und den Namen des Produktes, sowie den Hersteller.

Entnehmen wir die Hauptverpackung aus der Hülle, wird diese etwas untypisch nach rechts aufgeklappt. Beim Öffnen der Verpackung, erkennt man sofort den sehr sicheren Schutz der beiden Geräte. Der Großteil im Inneren besteht aus einem Kunststoffeinsatz, indem auf der oberen Ebene der Twinguard und der Gateway in ihrer dafür vorgesehenen Aussparung untergebracht sind. Entnehmen wir die erste Schicht des Kunststoffes, dann kann man diese samt den beiden Bosch Geräten entnehmen. Darunter befinden sich in den dafür vorgesehenen Aussparungen der restliche Zubehör. Es handelt sich hierbei um eine Bedienungsanleitung in Deutsch, ein Micro-USB-Ladekabel, ein Netzteil mit EU-Stecker und ein LAN-Kabel. Die sechs benötigten AA-Batterien für den Rauchmelder sind bereits im Lieferumfang enthalten und im Bosch Twinguard vorinstalliert.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Twinguard

Beim Bosch Twinguard handelt es sich um einen vernetzten Rauchmelder, der wie bereits anfangs erwähnt nicht nur bei Rauch Alarm gibt, sondern auch über einen Luftfeuchtigkeits- Luftqualitäts- und Temperatursensor verfügt.

Bosch hat seinem Twinguard Rauchmelder eine quadratische Form gegeben. Das Gerät ist um einiges größer als die handelsüblichen Rauchmelder, welche lediglich vor Rauch warnen. Die Maße des Twinguard betragen 138 mm x 138mm x 35mm und das Gewicht liegt bei knapp 440 g.

Das Gehäuse des Bosch Twinguard besteht aus weißem Kunststoff. Auf der Oberseite, welche bei der Montage nach unten zeigt, fällt direkt das Lochgitter aus Metall auf, unter dem sich neben der Sirene auch sämtliche Sensoren befinden. In der Mitte des Lochgitters befindet sich erneut ein Kunststoffeinsatz, auf dem   dezent in Silber das Logo des Herstellers zu sehen ist. Der innere Teil ab dem Lochgitter ist beweglich. Drückt man diesen, führt man einen Funktionstest wie bei handelsüblichen Rauchmeldern durch. Neben dem Lochgitter befinden sich noch zwei LED-Leuchten, bei dem es sich bei der linken um die Alarm-LED und daneben um die Notfall-Beleuchtung handelt.

 An der Seite verläuft ringsum ein weiteres Lochgitter und eine 360° umlaufende LED-Lichtleiste, welche als Statusanzeige dient. Diese leuchtet je nach Status rot, orange, grün oder blau. Auf der Rückseite nimmt gut 1/3 die relativ große Batterieabdeckung ein, unter dieser sind sechs AA-Batterien versteckt, welche die für den Bosch Twinguard nötige Energie bereitstellen. Direkt darüber in der Mitte ist die Adapteraufnahme zur Befestigung an der Decke untergebracht. Ein Aufkleber gibt einige Infos über den Hersteller, die nötigen Batterien und das Datum, an dem der Rauchmelder ausgetauscht werden sollte. An meinem Gerät steht hier 07.2027, daher müssen auch die Bosch Twinguard Rauchmelder nach spätestens 10 Jahren ersetzt werden. Nach diesem Zeitraum ist nicht mehr gewährleistet, dass die Sensoren präzise arbeiten und im schlimmsten Fall bei Rauch keinen Alarm mehr abgeben. 

Gateway

Wie bei eigentlich fast allen Smart Home Systemen, besteht auch das Bosch Twinguard Starter Set aus zwei Geräten. Zur Kommunikation zwischen dem Internet und dem Twinguard ist die soggenante Bridge (Gateway) nötig. 

Bei dem Gateway handelt es sich um eine kleine quadratische weiße Kunststoffbox, welche via LAN-Kabel mit eurem Router verbunden wird und via Netzteil und micro-USB Kabel mit Strom versorgt wird. Die Twinguard Gateway ist 90mm x 87mm x 28mm groß und wiegt lediglich 110 g. Eine Gateway kann bis zu 24 Twinguard Rauchmelder steuern. 

Bei Bedarf, kann die Bridge mit zwei Schrauben und Dübeln, welche im Lieferumfang enthalten sind an die Wand montiert werden, hierfür befinden sich auf deren Rückseite zwei Schlitze. zum Einhängen. Zudem sehen wir auf der Rückseite einen Aufkleber, welche wie bereits beim Rauchmelder über den Hersteller informiert. Ein Reset-Knopf um die Gateway auf die Werkseinstellung zurückzusetzen ist ebenfalls hier untergebracht. An der oberen Stirnseite befinden sich der LAN-Anschluss, der microUSB-Anschluss und der Aktivierungsknopf.

Betrachten wir die Vorderseite des Gateway, sehen wir mittig direkt dezent ein graues Bosch Logo und im unteren Bereich 5 LED´s. Davon dient die linke LED als Statusanzeige für die Funkverbindung, die zweite als Statusanzeige der Internetverbindung und die dritte dient als Aktivitäten-Anzeige. Die LED Nr. 4 und 5 sind zwar auch vorhanden, haben aber bisher keine Funktion. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas zu bemängeln. Das Gehäuse der beiden Geräte selbst ist zwar aus Kunststoff hergestellt, dennoch wirken beide sehr hochwertig und stabil. Zudem sind sowohl der Gateway als auch der Twinguard für den Innenbereich vorgesehen und dabei reicht Kunstoff vollkommen aus. Mit der Verarbeitung bin ich sehr zufrieden. 

Das für den Betrieb sechs AA-Batterien benötigt werden, erscheint im ersten Moment viel, aber diese sind nötig, da ihr euch, wann immer ihr es wollt über die aktuelle Luftqualität oder Temperatur Informieren könnt. Sozusagen steckt im Rauchmelder die ähnliche Technik wie in meiner Netatmo Wetterstation. WLAN direkt im Rauchmelder zu integrieren wäre sicherlich auch kein Problem gewesen, somit würde man die Bridge zwar nicht benötigen, aber dann würde man ständig nur noch die Batterien wechseln müssen, da wie eben erwähnt der Rauchmelder ständig die Raumtemperatur usw. misst. Daher ist die Lösung, wie Bosch sie mit der separaten Bridge gelöst hat definitiv die bessere Wahl. 

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

FunktionsweiseDual-Ray-Technologie (arbeitet mit zwei LEDs im blauen und infraroten Bereich)
Batterie6x AA-Batterien (auswechselbar)
Alarmlautstärke85 dB
Abmessungen138 mm x 138mm x 35mm
Gewicht440 Gramm
MaterialKunststoff (teilweise Hochglanz)
Besonderheiten360°-LED-Lichtring, überwacht Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit und misst die Konzentration flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) in der Innenraumluft, Notbeleuchtung
ErweiterbarBis zu 24 Twinguard pro Gateway
Lieferumfang1 Twinguard Rauchwarnmelder inkl. 6 Alkaline Batterien (Typ AA)
Installationsplatte für die Deckenmontage mit Befestigungsmaterial (2 Schrauben, 2 Dübel)
Installationsanleitung
zusätzlich im Starter-Set enthalten:
1 Gateway
1 Netzteil
LAN-Kabel für die Verbindung vom Gateway zum Router (RJ45)
Schrauben und Dübel für Wandbefestigungen
Technische Daten des Twinguard Starter-Set

Einrichtung und Konfiguration

Um den Bosch Twinguard nutzen zu können, muss dieser und die Getaway zuerst einmal eingerichtet und konfiguriert werden. Dazu benötigt man die kostenlose Bosch Twinguard App (erhältlich für iOS und Android). 

Da der Bosch Twinguard wie bereits erwähnt kein WLAN-Modul besitzt, sondern via Funk (Zigbee) kommuniziert, ist die Twinguard Gateway zwingend erforderlich. Diese ist jedoch nur im Bosch Twinguard Starter Set enthalten. 

Sobald die App geladen ist, könnt ihr diese wie gewohnt starten. Leider kommt man um die Erstellung eines Benutzerkontos nicht herum, dafür müssen eine E-Mail-Adresse eingegeben und ein Passwort festgelegt werden. Durch die Einrichtung wird man sehr gut Schritt für Schritt geführt. Zuerst geht es um einige Informationen, welche die App von euch benötigt. Zu diesen gehören euer Vor- und Zuname und Telefonnummer. Die Telefonnummer wird benötigt, um dem Twinguard bzw. Bosch zu ermöglichen euch im Brandfall anzurufen.

Der nächste Schritt der Einrichtung befasst sich mit der Gateway. Diesen verbinden wir zuvor via LAN-Kabel mit dem Router und natürlich per Netzteil und micro-USB-Kabel mit Strom. Nun wird euer Wohnsitz und das Land in dem Ihr lebt benötigt. Anschließend wird man dazu aufgefordert den QR-Code auf der Rückseite der Gateway zu scannen um diese erfolgreich mit eurem Account zu verbinden. Diese verbindet sich dann mit der Cloud und sobald man dazu aufgefordert wird, betätigt man kurz den Aktivierungsknopf an der oberen Stirnseite der Gataway und schon ist die Einrichtung erledigt.

Der letzte Schritt befasst sich mit dem Bosch Twinguard selbst. Bei dessen Einrichtung werden wir zuerst gefragt, wo man diesen anbringen möchte. Dabei stehen eine große Anzahl an Räume zur Verfügung, dessen Auswahl sehr wichtig ist, denn je nach Raumtyp, werden dem Twinguard unterschiedliche Rauchempfindlichkeiten und die optimalen Werte der Luftqualität zugewiesen. In der Küche sollte der Rauchmelder nämlich nicht so schnell Alarm auslösen, da hier öfters mal Rauch durch das Kochen entstehen kann.

Ich habe den Bosch Twinguard in meinem Schlafzimmer getestet, dabei hat Bosch in der App die Optimalwerte der Temperatur bei 16 – 22°C, die Luftreinheit bei 0 – 1000 ppm und die Luftfeuchtigkeit bei 40 – 60% hinterlegt, bei denen es sich um die Optimalbereiche für ein Schlafzimmer handeln soll. Um den Bosch Twinguard zu aktivieren, muss man zunächst den roten Plastikstift am Batteriefach entfernen. Als nächstes müssen wir auch hier den QR-Code auf der Rückseite des Bosch Twinguard scannen und schon verbindet sich dieser mit der Gateway. Anschließend sollte man natürlich noch die Halteplatte an den gewünschten Ort montieren und den Twinguard anbringen.

Die Einrichtung ist wirklich sehr einfach und inkl. Kontoerstellung in ca. 5 Minuten erledigt. Sobald man die App das erste Mal startet, überprüft diese automatisch, ob die Firmware noch aktuell ist. Sollte dies nicht der Fall sein, dann wird diese heruntergeladen. Wie lange dies dauert, kann ich leider nicht sagen, da in dem Zeitraum in dem ich das Bosch Twinguard Starter Set getestet habe keine Update heraus gekommen ist.

(Einrichtung & Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang und Bedienung

Die App des Bosch Twinguard ist wie die der 360° Innenkamera in blau/schwarz und weiß gehalten. Ich habe an der Aufbau der App und am Funktionsumfang nichts zu bemängeln, man findet sich sehr schnell zurecht.

Falls sich jemand von euch nun fragt, warum brauche ich unbedingt einen smarten Rauchmelder, kann ich nur sagen, der Bosch Twinguard bietet einige Funktionen mehr. Neben der bereits erwähnten Luftqualitätsmessung hat dieser nämlich noch weitere Vorteile. Ein normaler Rauchmelder informiert nämlich lediglich durch sein akustisches Signal über eine Rauchentwicklung. Dies ist sofern man nicht zu Hause ist sehr schlecht, denn falls nicht zufällig die Nachbarn den Rauchmelder hören oder den Rauch sehen, könnte jede Minute zu spät sein und sich ein Brand ausbreiten.

Beim smarten Twinguard hat man neben dem akustischen Signal auch noch die Funktion, dass man auch unterwegs einen Anruf/Nachricht aufs Smartphone erhält. So könnt ihr eventuell auch selbst unterwegs die Feuerwehr rufen um so schlimmeres zu verhindern. Sollte es sich um einen Fehlalarm halten, kann dieser entweder über die App oder direkt durch die bewegliche Oberfläche des Twinguards deaktiviert werden. 

Ein weiterer Vorteil des Bosch Twinguard ist die bereits erwähnte Funktion der Raumklima Überwachung. Diese wird in die Bereiche Luftqualität, Temperatur und Luftfeuchtigkeit unterteilt. Dies ist eine sehr Interessante Zusatzfunktion, die mir sehr gut gefallen hat. Jeder Raum hat seine optimalen Werte, überschreite  ich z.B. bei mir im Schlafzimmer immer die Temperatur von über 22°C, dann erhalte ich eine Benachrichtigung (sofern in der App aktiviert). 

(Funktionsumfang und Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Software

[appcode appstore id1149712866]

[appcode googleplay com.bosch.twinguard]

Beim Öffnen der App befindet man sich direkt auf der „Luftqualität“ Seite. Hier wird wie bei mir direkt der Ort, indem sich er Rauchmelder befindet und die Uhrzeit der letzten Messung angezeigt. Mit dem rechten oberen Symbol, können wir die Aktualisierung der gemessenen Werte anfordern. Direkt in der Mitte wird die Temperatur angezeigt um der sich ein Kreis befindet. In diesem werden uns links die Luftqualität in ppm und rechts die Luftfeuchtigkeit in % angezeigt. Bei beiden Werten ist zudem ersichtlich in welchem Bereich diese maximal pendeln dürfen. 

Die Umsetzung dieses Raumklima-Feature gefällt mir ausgesprochen gut, es sind alle wichtigen Informationen direkt auf der Startseite ersichtlich. Über die Luftqualität wird man durch die Darstellung von 1-3 Blättern Informiert. Zudem steht darunter ein kurzer Satz wie z.B. bei mir: „Gute Luft. Etwas zu warm“, was bedeutet, dass die Luft sehr gut war, jedoch die Temperatur in diesem Moment 2°C über dem Optimalwert befand. 

Direkt unter dem Satz befinden sich noch zwei Schaltflächen, mit denen ihr direkt zur Historie, wo alle gemessenen Werte mit Uhrzeit usw. festgehalten werden, oder mit der „Mehr Infos“ Schaltfläche zu weiteren Infos über die Luftqualität gelangt.

Durch das Symbol oben links auf der Startseite gelangt ihr zu weiteren Einstellungen, hier könnt ihr den Rauchmelder umbenennen, nach Updates suchen, oder aktivieren das ihr eine Benachrichtigung erhaltet, falls die Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder Luftreinheit über bzw. unter den Optimalbereich sinkt/steigt.

(Software: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die technischen Daten entsprechen der Realität. Bosch bewirbt den Twinguard mit dem Satz„ Luftqualität messen, Raumluft optimieren“ an. 

Dem kann ich auch so ziemlich zustimmen, der smarte Rauchmelder warnt nicht nur vor Rauch, sondern kann dabei helfen, das Raumklima zu überwachen und zu verbessern. Die App ist sehr übersichtlich gestaltet und das System lässt sich mit bis zu 24 Rauchmeldern erweitern.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 199,95 € ist das  Bosch Twinguard Starter Set nicht gerade günstig. Dafür bietet es jedoch nicht nur mehr Funktionen wie normale Rauchmelder an, sondern auch mehr als einige anderen smarte Rauchmelder. Die Einrichtung ist sehr einfach und die Bedienung ebenso. Am Anfang ist das Starter Set auf jeden Fall erforderlich, denn bei diesem ist der Gateway bereits enthalten. Bei der Erweiterung reichen dann einzelne Twinguards aus, welche einen UVP von 149,95 haben. 

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Devolo Smart Heizen Starter-Set

Devolo AG wurde im Jahr 2002 als Management-Buy-out (Unternehmensübernahme) aus der Datenkommunikation-Sparte der ELSA AG gegründet. Der Firmensitz befindet sich in Aachen unter der Leitung des Vorstandsvorsitzenden Heiko Habers. Devolo ist ein Hersteller von Netzwerkprodukten für den Endkunden (Privatgebrauch), gewerbliche Anwender und für das intelligente Stromnetz (Smart Grid).

Devolo ist vor allem für seine dLAN-Produkte bekannt, bei dem das Unternehmen laut eigenen angaben und Deutschland die führende Kraft sei. Im Jahre 2015 brachte devolo mit den devolo Home Control Geräten eine neue Produktgruppe auf den Markt. Dabei handelt es sich um Geräte, mit denen man sein Haus in ein intelligentes Smart-Home verwandeln kann.

Aus der Kategorie Home Control stammt auch das Produkt, welches ich euch heute vorstellen möchte. Ich habe für euch das Smart Heizen Paket genauer angeschaut. Wie es im Test abgeschnitten hat, erfahrt ihr hier.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist sehr elegant gestaltet und auf das wesentlichste reduziert. Die eigentliche stabile Verpackung ist zum Teil in eine Umverpackung geschoben, welche mit einigen Infos zum Produkt versehen ist. Insgesamt macht die Verpackung einen hochwertigen und sehr stabilen Eindruck. Die Vorderseite ziert neben dem Aufdruck der einzelnen Geräte des Smart Heizen Paket noch den Namen des Unternehmens devolo und zeigt unten rechts mit dem Symbol, dass das Set per PC, Tablet und Smartphone steuerbar ist.

Auf der Rückseite ist neben den besonderen Funktionen noch der Lieferumfang an Geräten ersichtlich. Zudem sieht man hier ein kleines Anwendungsbeispiel, sowie die Geräte mit der Z-Wave Plus Technologie arbeiten. Die linke Seite zeigt uns erneut die einzelnen Geräte, den Namen des Pakets sowie den Namen des Herstellers. An der Unterseite werden uns mit einiges Sätzen die besonderen Funktionen der einzelnen Geräte erklärt und zudem ist hier ersichtlich, was im Lieferumfang alles dabei ist. Auf der rechten Seite erfahren wir, dass das Set mit noch weiteren Geräten erweiterbar ist, einige Infos über den Hersteller und die S/N-Nummer und die Art.-Nr.

Entnehmen wir die Hauptverpackung aus der Hülle und öffnen diese, sieht man direkt die Beschreibungen und das Raumthermostat. Klappen wir den Karton, in dem sich das Thermostat befindet auf, finden wir darunter noch die beiden Heizthermostate, welche inkl. Befestigungsmaterial und Batterien separat verpackt sind und das LAN-Kabel für die Home-Zentrale. Die Zentrale selbst befindet sich hinter einer weiteren Abtrennung. Somit ist jedes Gerät sicher verpackt und vor Beschädigungen geschützt. Beim Lieferumfang handelt es sich um: die Zentrale inkl. LAN-Kabel, 1x Raumthermostat inkl. Batterien und Montagemateriel (Schrauben + Dübel), 2x Heizköperthermostat inkl. Batterien und Montagematerial und einer Anleitung zur Einrichtung vom devolo Home  Control System.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Devolo Home-Zentrale

Ohne die Zentrale geht beim devolo Smart Heizen Paket nichts. Es handelt sich dabei sozusagen um das Herzstück. Die in komplett weiß gehaltene devolo Home Control Zentrale ist 13cm x 7cm x 4cm (LxBxT) groß (ohne Stecker) und wiegt knapp 200 Gramm. Direkt an der Unterseite befindet sich ein USB-Anschluss, welcher für eventuelle Erweiterungen vorgesehen ist und direkt daneben ist der LAN-Anschluss, über den man die Zentrale mit dem Router verbindet.

An der Rückseite ist ein Aufkleber zu sehen, welcher über die S/N, die Securety-ID und den Modellnamen informiert. Zudem befindet sich über den Aufkleber der Netzstecker, mit dem die Zentrale direkt in die Steckdose, möglichst in der Nähe des Routers gesteckt wird. Links und recht befinden sich Lüftungsschlitze, durch welche die Wärme entweichen kann. An der matten Vorderseite befinden sich zwei runde Tasten: eine mit einem Haus-Symbol (Verschlüsselungstaster für die dLan-Verschlüsselung) und rechts daneben eine Taste mit einem Hacken (Home Control Taste). Direkt neben den Tasten befindet sich leicht erhaben der Firmenname devolo aufgedruckt.

devolo Raumthermostat

 Das Quadratische 7,5 x 7,5 x 2,3 cm große Raumthermostat ist ebenfalls wie alle Smart-Home Geräte der devolo Familie in Weiß gehalten. Direkt auf der Vorderseite fällt das runde Display auf, welches von einem Ring umgeben ist. An diesem Ring beiden sich eben und unten zwei Tasten mit einem Pfeil, mit dem später die gewünschte Raumtemperatur eingestellt werden kann. Das Display wird beim Betätigen beleuchtet und zeigt unter anderem die aktuelle Raumtemperatur, den Funkstatus und den Batterienzustand an. Unterhalb des Displays ist in Grau devolo zu und in der linken unteren Ecke ist etwas erhaben Danfoss zu lesen. 

An der oberen linken Ecke steht eine transparente Taste hervor, diese zeigt je nach Beleuchtung den Verbindungsstatus des Raumthermostats an. Schauen wir uns die Rückseite an, sehen wir, dass diese anthrazitfarben ist und mit einer Abdeckung versehen ist. Dies Abdeckung dient zur Montage des Raumthermostats und wird mit zwei Schrauben und Dübel welche im Lieferumfang mit dabei sind montiert. Unter der Abdeckung, welche durch leichtes Schieben geöffnet wird, befinden sich zwei AA-Batterien. 

devolo Heizkörperthermsotate

Die 70 mm langen aus weißem Hochglanz Kunststoff gefertigten Heizkörperthermostate haben einen Durchmesser von 50 mm. An der Front befinden sich drei Tasten, ein kleines rundes beleuchtetes Display und direkt darüber ein devolo Schriftzug. Mit Strom werden die beiden Thermostate über zwei AA-Batterien versorgt, welche ebenfalls im Lieferumfang dabei sind. Es befinden sich im Lieferumfang zudem je Thermostat zwei unterschiedliche Adapterringe, welche es ermöglichen die Thermostate an die vorhandenen Heizkörperventile zu befestigen. 

Alle Geräte des Smart Heizen Pakets sind zwar aus Kunstoff gefertigt, doch diese machen dennoch einen stabilen Eindruck. Zudem bestehen gerade die beiden Heizkörperthermostate aus weißem Hochglanzkunststoff, wo ich anfangs dachte, dass man schnell Fingerabdrücke sieht, aber diese sind überraschenderweise   unempfindlich gegen Fingerabdrucke. Insgesamt bin ich mit dem Design  der Einzelnen Geräte sehr zufrieden, durch die weiße Farbe passen diese quasi in jedes Haus bzw. in jede Wohnung. 

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas zu bemängeln. Die einzelnen Geräte des Smart Heizen Pakets, sind zwar wie bereits erwähnt aus Kunststoff hergestellt, wodurch diese zwar nicht ganz so hochwertig wirken, wie z.B. aus Aluminium gefertigt. Doch dafür sind diese sehr leicht und da die Geräte im Normalfall einmal montiert werden und dann an diesem Platz lange Zeit verbleiben, ist dies nicht wirklich schlimm.

 Zwei Kritikpunkte an der Verarbeitung habe ich jedoch. Zum einen hat man an den Heizkörperthermostaten keinen Druckpunkt, dadurch merkt man nicht wirklich, ob man diesen fest genug drückt. Im Normalfall kann man das Ganze aber auch über das Raumthermostat oder in der App steuern, dennoch wäre ein spürbarer Druckpunkt wesentlich angenehmer. Zudem sind die verbauten Displays an den Heizkörperthermostaten vom Betrachtungswinkel sehr schlecht abzulesen, man erkennt alles nur, wenn direkt vor dem Display steht und dieses frontal betrachtet. Muss man nun z.B. das Thermostat in Richtung des Heizkörpers verbauen, ist es unmöglich, dieses abzulesen. Man kann das ganze jedoch nach der Einrichtung auch direkt in der App einsehen, daher ist das mit dem Betrachtungswinkel nicht ganz so schlimm.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Protokolle (Zentrale)CSMA/CA (Powerline)
Z-Wave (Funk)
StandardsIEEE 802.3, IEEE 802.3u, IEEE 802.3x, IEEE 1901
Auto MDI/X
ITU-T G.9959 (Z-Wave)
Reichweite (Zentrale)Powerline: 300 m
Z-Wave: 25 m(im Haus), 100 m außer Haus
Sicherheit128 Bit AES (Powerline und Z-Wave)
Strom- und LeistungsaufnahmeZentrale: Maximum: 4,6; Standard: 4
Raumthermostat und Heizkörperthermostat (Betrieb über Batterien)
MaterialKunststoff (teilweise Hochglanz)
Kompatible BetriebssystemeWindows 7 (32 Bit), Windows 7 (64 Bit)
Windows 8 (32 Bit), Windows 8 (64 Bit), Windows 8 Pro (32 Bit), Windows
8 Pro (64 Bit)
Windows 10 (32 Bit), Windows 10 (64 Bit)
Ubuntu-Linux 14.04 (32 Bit), Ubuntu-Linux 14.04 (64 Bit)
MAC OS X: ab Mac OS 10.7
Android: ab 4.0
iOS: ab iOS 5
Anschlüsse (Zentrale)1 x Ethernet RJ45
1 x USB 2.0 Type A (für zukünftige Erweiterungen)
LieferumfangHome Control Zentrale inkl. LAN-Kabel
2x Heizkörperthermostat inkl. 2x AA-Batterie und Montagematerial (Mini-Imbus, je zwei Adapterringe)
Raumthermostat inkl. 2x AA-Batterie und Montagematerial (2 Dübel, 2 Schrauben)
Anleitung und Konformitätserklärung (Kurzfassung)
Technische Daten des Devolo Smart Heizen Paket

Einrichtung und Konfiguration

[appcode appstore id1134922364]

[appcode googleplay com.devolo.homecontrol]

Um das Smarter Heizen Starter Paket nutzen zu können, muss zuerst die Zentrale eingerichtet und konfiguriert werden. Dazu einfach die Zentrale in eine Steckdose einstecken und mithilfe des LAN-Kabel direkt mit dem Router verbinden. Sobald die Zentrale gestartet ist und eine Verbindung mit dem LAN erkannt hat, leuchtet die Häkchentaste dauerhaft weiß auf. Anschließend geht man auf die Internetseite mydevolo.com, wo man sich als Erstnutzer eines Devolo Smart Home Systems ein Benutzerkonto anlegen muss. Hier gibt man alle geforderten Daten ein und klickt auf Übernehmen, worauf man an die hinterlegte E-Mail-Adresse eine Bestätigungsmail erhält. Nun kann man sich auf der Seite mydevolo.com mit dem Benutzernamen, sowie Passwort einloggen.

Nun befindet man sich automatisch auf der Startseite, wo man die Option Home-Control anklickt. Hier kann man durch das betätigen des Plus-Button die Home-Zentrale hinzufügen. Daraufhin erscheint eine Meldung, dass eure Adresse benötigt wird, um eine Wettermeldung zu erhalten, diese Angabe ist jedoch optional und somit kein muss. Wollt ihre eure Adresse nicht angeben, klickt ihr einfach auf den Pfeil-Button hinter der Option „keine Adresse“.

Nun sucht der Einrichtungsassistent nach der Zentrale, ist diese gefunden, wird diese mit der Seriennummer angezeigt. Sollte dies nicht der Fall sein, könnt ihr die Seriennummer per Hand eingeben, welche sich auf dem Aufkleber auf der Zentrale oder auf der Vorderseite der Bedienungsanleitung befindet. Ich musste die Firewall meiner Unitymedia Connect Box deaktivieren, anschließend wurde bei mir die Zentrale automatisch gefunden. Durch die Einrichtung wird man Schritt für Schritt inkl. Videos geführt eigentlich dürfte somit nichts schief gehen. 

Nach der Eingabe der Seriennummer wird man noch aufgefordert kurz die Hacken-Taste zu drücken und schon ist diese verbunden. Als Nächstes führt die Zentrale automatisch das aktuellste Update durch, führt einen Neustart aus und ist anschließend betriebsbereit.

Eirichtung Raumthermostat

Nach der Einrichtung der Zentrale können weitere Geräte mit dieser verbunden werden. So könnt ihr in der App aus verschieden devolo Smart Home Geräten, welche samt Bild und Namen angezeigt werden wählen, aber auch Philips Hue Geräte können ganz einfach mit der Zentrale verbunden werden. Ich erkläre euch nun, wie ihr das devolo Raumthermostat mit der Zentrale verbindet. Zuerst wählt ihr diese als Symbols auf der Startseite aus und schon werdet ihr durch eine schriftliche Anleitung mit zusätzlichen Videos durch die Einrichtung geführt.

 Mit dem Weiter-Knopf klickt ihr euch durch die Anleitung und befolgt dabei die einzelnen Schritte. Anschließend werdet ihr aufgefordert kurz den transparenten Knopf auf der Oberseite des Raumthermostats zu drücken, welcher daraufhin kurz grün aufblinkt. Automatisch wird man nun zum nächsten Installationsschritt weitergeleitet. Hier wird man aufgefordert dem Thermostat einen Namen, einen Ort z.B. Schlafzimmer zu geben, und ein Symbol auszuwählen, welches eigentlich automatisch passt. Anschließend noch einmal mit dem Weiter-Knopf die Eingaben bestätigen und schon ist das Raumthermostat auf der Startseite einsehbar.

Einrichtung Heizkörperthermostat

Vor der Inbetriebnahme der Heizkörperthermostate werden diese mit zwei AA-Batterien ausgestattet. Dazu einfach die Abdeckung abnehmen und die Batterien einlegen. Nun leuchtet das kleine Display und ein M-Symbol blinkt auf. Nun wie bereits beim Raumthermostat auswählen, dass ein weiteres Gerät zur Zentrale hinzugefügt werden soll und dabei das Heizkörperthermostat auswählen. 

Auch diese Installation wird von Text und einem Installationsvideo begleitet. Hier wird einem gezeigt, wie man die Batterien einlegt, das alte Thermostat von der Heizung entfernt und das neue montiert. Nachdem ihr das Heizkörperthermostat an eurer Heizung montiert habt (handfest aufschrauben), drückt man für 3 Sekunden auf die untere Funktionstaste des Thermostates und schon zieht sich dieses automatisch fest. Nun den nächsten Schritt der Anleitung folgen und erneut die Funktionstaste für 1 Sekunde drücken, um das Thermostat mit der Zentrale zu verbinden. Das Display des Thermostates beginnt zu blinken und wird danach von der Zentrale erkannt. 

(Einrichtung & Konfiguration: 4 von 5 Punkten)

Funktionsumfang und Bedienung

Die Heizköperthermostate können entweder über die Weboberfläche von mydevolo.com, über die devolo Home Control App, oder direkt an den Heizkörperthermostaten gesteuert werden. Die Bedienung über die Webseite und der App ist nahezu identisch. Direkt beim Start befindet man sich auf der Übersicht-Seite, hier könnt ihr selbst entscheiden, was euch angezeigt wird. Einfach auf das Stift Symbol unten klicken und dann könnt ihr euch bei Bedarf hier Gruppen, Geräte, Szenen usw. anzeigen lassen. Sofern ihr am Anfang der Einrichtung eure Adresse eingegeben habt, wird hier eine Wettervorhersage eures Standortes angezeigt. 

Sofern ihr euch hier z.B. eure Heizkörperthermostate anzeigen lasst, könnt ihre diese direkt in der Übersicht-Seit auswählen, um in die Einstellungen zu gelangen. Hier könnt ihr z.B. die Temperatur per Regler (in der App) erhöhen oder senken. Ebenfalls ist hier der Batteriezustand in % zu sehen und es kann eine Statistik aufgerufen werden, welche euch das Heizverhalten zeigt.

Drückt man auf das Symbol mit den drei Strichen oben links, erscheint ein weiteres Menü mit vielen Einstellungen, welche ich euch nun etwas näher erklären möchte.

Haus-Tagebuch: Hier werden alle Aktionen der Zentrale festgehalten und können eingesehen werden. So kann man hier genau sehen, wann ihr ein Thermostat verstellt habt, welches euch mit der Temperatur, Datum und Uhrzeit angezeigt wird.

Geräte: Hier werden wie der Name schon vermuten lässt alle installierten Geräte angezeigt.

Gruppen: In dem Menüpunkt Gruppen können bei bedarf alle Geräte der gleichen Kategorie zu einer Gruppe zusammengefügt werden. So könnt ihr hier z.B. zwei Heizkörperthermostate, sofern diese sich zusammen in einem Raum befinden in eine Gruppe zusammenfügen und so gleichzeitig steuern.

Zeitsteuerungen: In diesem Menüpunkt könnt ihr selbst festgelegt Uhrzeiten festlegen, wann eure Smart-Home Geräte arbeiten sollen. Zum Beispiel könnt ihr festlegen, dass eure Heizkörperthermostate im Bad morgens zu einer bestimmten Uhrzeit den Raum aufheizen, sodass ihr in einem warmen Bad seid. Zudem könnt ihr es so programmieren, dass diese zu der Uhrzeit wann der Letzte das Haus verlässt, wieder die Temperatur senken.

Szenen: Unter dem Punkt könnt ihr Szenen erstellen. So kann das Ganze so eingestellt werden, dass ein Wasserkocher in einer smarten Steckdose sofern vorhanden automatisch das bereits eingefüllte Wasser zu einer bestimmten Uhrzeit aufheizt, oder bestimmte Heizungen, welche mit Thermostaten ausgestattet sind, beginnen den Raum aufzuheizen.

Nachrichten: Hier ist im Normalfall automatisch eure Mail hinterlegt, mit der ihr euch registriert habt. Ihr erhaltet automatischen Systemnachrichten (z.B. Batteriewarnung oder wann ein Gerät nicht erreichbar sein sollte).

Regeln: Hier kann man die soggenanten Wenn/Dann-Regeln erstellen. Wenn z.B. am Raumthermostat die gewünschte Temperatur eingestellt wird, dann sollen die Heizkörperthermostate automatisch den Heizkörper regeln.

Zu guter Letzt können unter dem Menüpunkt Einstellungen noch die aktuelle Firmware, das Impressum usw. eingesehen werden. Direkt darunter befindet sich der Punkt, wo man ins FAQ gelangt und zudem ein Link zum devolo online Shop um weitere Geräte direkt über den Onlineshop zu kaufen. 

Der Funktionsumfang des Devolo Smart Heizen Paket ist sehr groß, es gibt sehr viel Möglichkeiten, welche sich durch den Erwerb weitere Geräte wie z.B. Schalt/Mess-Steckdosen erweitert lassen. Die Anzahl an weiteren Geräten, die Devolo anbietet, um das eigene Haus auf ein Smart Home umzurüsten, ist sehr groß und tätig kommen neue Geräte hinzu. Da beim Smart Heizen Paket bereits eine Zentrale, welche zwingend erforderlich ist enthalten ist, handelt es sich dabei um ein sehr Gutes Starter Paket, um am Anfang einen Raum mit zwei Heizungen auf ein Smarthome umzurüsten. Ich bin mit dem Funktionsumfang und der einfachen Bedienung sehr zufrieden, es gibt keine Funktion die ich persönlich vermisse.

(Funktionsumfang und Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Reichweite und Sicherheit

Wie bereits zu Beginn erwähnt, handelt es sich bei der Home Control Zentrale um die Steuereinheit der ganzen Geräte. Somit ist deren Reichweite zu den einzelnen Geräten und deren Sicherheit sehr wichtig. Die Zentrale nutzt den Funkstandard Z-Wave, welcher inzwischen von über 600 Herstellern genutzt wird und zudem soll es über 2100 Produkte geben, die untereinander kompatibel sind. So können wie bereits erwähnt auch die Philips Hue Lampen mit der Zentrale gekoppelt werden, da diese den gleichen Funkstandard nutzen. In Sachen Kompatibilität und Zukunftstauglichkeit ist Z-Wave daher auf jeden Fall empfehlenswert.

Die Home Control Zentrale funkt in dem Frequenzbereich 868,42 MHz, welcher innerhalb des SRD (Short Range Devices) Frequenzbands liegt. Der Vorteil dieser Frequenz gegenüber einem 2,4-GHz-Frequenzband liegt darin, dass dies Wände besser durchdringen soll. 2,4-GHz ist vor allem bei Übertragungen von größeren Datenmengen, welches.B. von WLAN-Kameras genutzt werden von Vorteil. Daher wird die Z-Wave Technologie vor allem bei Smart Home Geräten wie den Geräten von devolo genutzt oder bei Philips Hue Lampen.

Zur guten Reichweite trägt ein weiterer Vorteil des Z-Wave Standards bei. Den alle devolo Home Control Geräte bilden quasi ein Mesh-Netzwerk. So stört bei mir im Haus eine relativ dicke Stahlbetonwand nicht die Verbindung der Zentrale zum weiter entfernten Heizungsthermostat, da ich dazwischen noch ein weiteres Heizkörperthermostat direkt nach der Wand hab und dieses die Übertragung mit dem weiter entfernten Thermostat aufrecht hält. 

Sicherheit des Systems

Sicherheit ist bei Smarthome vielen sehr wichtig, denn man möchte ja nicht, dass ein potenzieller Einbrecher leichtes Spiel hat, die Alarmanlage zu hacken, um diese so zu deaktivieren. Wirklich 100% sicher ist kein System, alles kann irgendwie gehackt werden, doch wichtige Sicherheitsstandards sollten vorhanden sein. Denn ist es dem Einbrecher bzw. Hacker zu aufwendig, dann unterbricht er mit größerer Wahrscheinlichkeit den Hackerangriff. Bei der devolo Zentrale sorgt ein 128 Bit AES Verschlüsselungsalgorithmus für die Sicherheit, was eine guter Verschlüsselung ist und somit gibt es wenig Grund zur Sorge. Zudem ist eine gesicherte TLS-Verbindung vorhanden, dabei handelt es sich um den Nachfolger des Verschlüsselungs-Protokolls SSL.

(Reichweite und Sicherheit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die technischen Daten entsprechen der Realität. Devolo wirbt das Smart Heizen Paket als intelligentes Heizungspaket, welches im Handumdrehen für mehr Komfort und effektives Energiesparen sorgen soll, an. Dem kann ich auch so ziemlich zustimmen, die Einrichtung ist nach kurzer Zeit erledigt und wird sehr gut Schritt für Schritt erklärt. Das System finde ich persönlich sehr bedienungsfreundlich und verständlich aufgebaut, man findet sich relativ schnell nach etwas Einarbeitungszeit zurecht und die Programmierung gestaltet sich als nicht schwierig. Trotz das alle Geräte aus Plastik gefertigt sind, machen diese eine stabilen und sehr haltbaren Eindruck. 

Wie bereits erwähnt, kann das devolo Home Control Set mit beliebig vielen Geräten erweitert werden, wovon es sehr viele gibt. So gibt es unter anderem: Bewegungsmeldern, Rauchmeldern, Alarmsirenen, Überwachungskameras und Wasserstandsmelder. Zudem ist es möglich, Geräte anderer Hersteller wie z.B. Philips Hue Lampen mit der Zentrale zu verbinden. 

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 329,90€ ist das Smart Heizen Paket nicht gerade günstig. Für diejenigen, welche in einer Mietwohnung wohnen, finden ich das Set sinnvoll, vor allem wenn häufig vergessen wird, die Heizung herunterzudrehen. Wer jedoch eine relativ moderne Zentralheizung besitzt, welche sowieso eine Möglichkeit bietet, Zeitfenster zur erstellen, für den ist das Set weniger empfehlenswert, da man hier weniger kosten sparen kann und das Set dafür einfach zu teuer ist. 

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Ultimate Ears BLAST

Ultimate Ears (UE) ist ein amerikanischer Hersteller von Bluetooth Lautsprechern und Kopfhörern. Das Unternehmen wurde 1995 von Jerry und Mindy Harvey in Irvine, Kalifornien gegründet und spezialisierte sich auf professionelle Steck-Kopfhörer-Monitore für Bühnentechniker und Live-Musiker. 

Im August 2008 kaufte Logitech das Unternehmen für knapp 34 Millionen US-Dollar. Seitdem tritt das Unternehmen als eine Tochtermarke von Logitech auf dem Markt auf. Im Sommer 2013 brachte Ultimate Ears mit der Produktreihe Boom (Megaboom) die ersten mobilen Lautsprecher auf den Markt. Gegen Ende 2017 hat das Unternehmen die Nachfolger, den Blast und Megablast vorgestellt, welche unter anderem mit dem Sprachassistenten Alexa von Amazon, einem 360-Grad-Sound und einigen weiteren Funktionen ausgestattet sind. 

 Doch kann die neue Generation der mobilen Outdoor-Lautsprecher ebenfalls überzeugen? Ich habe für euch den neuen UE Blast getestet. Wie der kleine Lautsprecher im Test abgeschnitten hat, das erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist sehr auffällig gestaltet. Die eigentliche stabile Verpackung ist in eine Umverpackung geschoben, welche mit einigen wichtigen Infos zum Produkt versehen ist. Insgesamt macht die Verpackung einen sehr stabilen und hochwertigen Eindruck.

Die Vorderseite ziert neben dem Aufdruck des Blast noch den Namen des Unternehmens „Ultimate Ears“ und der Info, dass es sich um einen tragbaren WLAN/Bluetooth-Lautsprecher mit Sprachassistenten Alexa von Amazon handelt. Auf der rechten Seite sehen wir einige Beispiele von Befehlen, welche man mit dem Sprachassistenten Alexa ausführen kann. Des Weiteren erfahren wir, dass die Musikwiedergabe unter anderem mit den Diensten Amazon Music und TuneIn möglich ist. Die linke Seite der Verpackung zeigt uns zwei Beispiel Bilder, zur Nutzung des Blast. Auf der Rückseite sind noch die wichtigsten Eigenschaft des Blast angegeben. Wir lesen hier neben den bereits genannten Funktionen, dass er nach IP67 zertifiziert und somit wasserfest ist und eine Akkulaufzeit von bis zu 12 Stunden ermöglichen soll. 

Nehmen wir die Hauptverpackung aus der Hülle, kommt eine außergewöhnliche bunt gestaltete zweiteilige Box zum Vorschein, welche wir einfach aufklappen können. Sofort erkennt man, dass der UE Blast sicher geschützt in einer Zentrierung aus Schaumstoff gehalten wird. Im oberen Teil, befindet sich eine aufklappbares Fach, welches auf der Oberseite darüber informiert, die App im Appstore zu laden, um alle Funktionen nutzen zu können. Diese ist für iOS und Android verfügbar. Öffnen wir die Klappe befindet sich in den dafür vorgesehen Aussparungen der restliche Zubehör. Es handelt sich hierbei um ein Micro-USB-Ladekabel, eine Bedienungsanleitung und ein Netzteil samt 2 Adaptern (EU, UK).

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Design des UE Blast erinnert sehr an den seines Vorgängers den Boom. So kommt auch der UE Blast in einer zylindrischen Form daher. Durch die Höhe von 19cm und einem Durchmesser von 7cm kommt der Blast auf ein Eigengewicht von knapp 650 Gramm.

Auf der gummierten Oberseite befinden sich in der Mitte der Ein/Ausschaltknopf und direkt daneben die kleine Bluetooth-Taste. An der Vorderseite hinweg verläuft die Gummioberfläche nach unten weiter. Hier finden wir direkt die zwei „Ulitmate Ears“ typischen + und – Tasten, welche zur Regelung der Lautstärke dienen. Im unteren Drittel ist noch der Name Ultimate Ears eingeprägt. An der Unterseite ist in der Mitte ein Stativgewinde untergebracht, in dem eine Schraube mit Bügel eingeschraubt ist. Somit könnte man hier z.B.eine Trageschlaufe befestigen. Die Ladebuchse um den internen Akku des Blast aufzuladen sitzt ebenfalls an der Unterseite. Diese ist jedoch mit einer Silikonabdeckung gegen das eindringen von Schmutz und Wasser geschützt. Zum Aufladen muss die Schraube jedoch nicht unbedingt jedes mal entfernt werden, man kann einfach die Silikonabdeckung an der Griffmulde nach oben ziehen und das Ladekabel einstecken. Ich rate jedoch dazu, immer nachzusehen, dass die Silikonabdeckung nach dem Aufladen durch festes Drücken richtig sitzt. Ist der Anschluss nicht richtig abgedichtet, kann Wasser und Staub eindringen und für einen Defekt sorgen.

Erhältlich ist der UE Blast übrigens in den Farben grau (Graphite), weinrot (Merlot), blau (Blue Steel), grün (Mojito), weiß (Blizzard), und gelb (Lemonade).

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung beim UE Blast ist auf einem sehr hohem Niveau. Beim Überzug handelt es sich um einen festen Gewebestoff, welcher nicht ausgewechselt werden kann. Dieser fühlt sich sehr fest an und macht zudem einen robusten Eindruck. Der Rest des UE Blast besteht aus einem Kunststoff, welcher komplett mit Silikon überzogen ist. Dadurch ist der UE Blast wie bereits erwähnt nach IP67 zertifiziert und somit stoßfest und bis zu einer Tiefe von 1 Meter für 30 Minuten wasserfest.

Ich habe an der Verarbeitung keine Mängel feststellen könne. Alles ist sehr gut verarbeitetet und es gibt keine unschönen Übergänge oder ähnliches. 

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Art des Lautsprechers360-Grad Lautsprecher
KategorieLautsprecher mit integriertem Akku
FarbeGrau (Graphite).
Weitere erhältliche Farben: Weinrot (Merlot), Blau (Blue Steel), Grün (Mojito), Weiß (Blizzard), und Gelb (Lemonade)
AkkuAkku fest verbaut. Akkulaufzeit reicht für bis zu 12 Stunden Wiedergabe aus
Gewichtknapp 650 Gramm
MaterialKunststoff
EingängeWLAN-Dualband (2,4 GHz und 5 GHz); Bluetooth.
TreibereinheitenZwei 35-mm-Aktivtreiber und zwei 81 mm x 39 mm-Passivradiatoren.
Lieferumfang1x UE Blast
1x Netzteil
1x Netzteil Adapter EU
1x Netzteil Adapter UK
Bedienungsanleitungen in mehreren Sprachen
Technische Daten des Ultimate Ears Blast

Ausstattung

Die Besonderheit des UE Blast ist, dass dieser einen 360° Sound bietet und zudem wasserdicht und stoßfest ist. Des Weiteren verfügt der Blast über einen integrierten Akku, der erstaunlicherweise je nach Lautstärke eine Laufzeit von bis zu 12 Stunden ermöglicht. Dadurch kann der UE Blast quasi an jedem gewünschten Ort mitgenommen und mit Musik bespielt werden.

Die Wiedergabe von Musik auf dem Lautsprecher kann über Bluetooth oder WLAN erfolgen. Für welchen Musikdienst ihr eine Bluetooth oder eine WLAN Verbindung benötigt, erkläre ich euch unter dem Punkt Koppeln und Reichweite. Das WLAN ist für Amazons Sprachassistent Alexa, jedoch zwingend erforderlich. Dadurch ist der UE Blast über euer WLAN direkt mit dem Alexa Server verbunden. Somit benötigt ihr kein Smartphone, sondern könnt direkt mit dem Satz „Alexa, wie wird das Wetter heute “ fragen, ob es regnet oder die Sonne scheint. Mit dem UE Blast könnt ihr sämtliche Sprachbefehle nutzen, die ihr auch mit einem Amazon Echo ausführen könnt. Dazu zählen auch die Smarthome Funktionen wie z.B das steuern eventuell vorhandener Philips Hue Lampen. 

Leider konnte ich feststellen, dass das Mikro nicht ganz so gut funktioniert wie beim Amazon Echo. Oftmals musste ich etwas näher an den Blast rangehen. Jedoch funktionierte es im selben Raum, sofern ich laut genug und deutlich redete ohne Probleme. Zudem ist es nicht möglich mehrere UE Blast bzw. Megablast miteinander zu koppeln, somit ist eine Multi-Room Wiedergabe nicht möglich. Der Blast  hat jedoch einen integrierten Akku, dadurch kann er einfach mitgenommen werden.

(Ausstattung: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

So kommen wir zum eigentlich wichtigsten Thema beim Test eines Lautsprechers, der Klang. Wie ist dieser? Logitech bzw. Ultimate Ears wirbt beim Blast mit einem 360° Sound. Ich konnte in meinem Test jedoch feststellen, dass diese Aussage nicht zu 100% stimmt. Es sind im BLAST nur zwei 35mm Treiber und zwei 81mm x 39mm Passivradiatoren verbaut. Diese befinden sich ca. im oberen Drittel jeweils links und rechts neben der Plustaste unter dem Gewebe-Stoff. Direkt unter diesen Treibern befindet sich jeweils einer der erwähnten Passivradiatoren, welche ähnlich einem Bassreflexrohr dienen und durch die beiden Treiber passiv angetrieben werden. Dadurch merkt man zwar, dass der Klang an den beiden erwähnten Seiten etwas lauter klingt, aber die Klangverteilung geht dennoch in Ordnung. 

Der Frequenzbereich liegt beim UE Blast bei: 90 Hz – 20 kHz, was ich auch im Test hören konnte. Die Höhen klingen sehr klar und werden sehr angenehm wiedergeben, was man vor allen beim Gesang und bei der Sprachwiedergabe von Alexa hört. Die Mitten sind jedoch leider etwas schwächer, gehen aber um eine kleine Party zu beschallen dennoch vollkommen in Ordnung. Bei etwa mittlerer Lautstärke fand ich die Mitten sogar noch etwas besser als auf 75% -100% Lautstärke. 

Der Bass wiederum ist gut, jedoch solltet ihr bedingt auf die Größe des Blast und dieser zum größten Teil durch die beiden Passivradiatoren erzeugt wird, keine allzu großen Wunder erwarten. Bei einem separaten Subwoofer, welcher nur für die tiefen Töne zuständig ist, würde dies noch einmal deutlich besser klingen. 

Dennoch geht der Bass und auch die Mitten für die meisten Leute in Ordnung, man nutzt den UE Blast meistens zum Musik hören im Haus, auf dem Balkon, oder am Strand und dafür reicht er wirklich vollkommen aus. Die maximale Lautstarke empfinde ich persönlich für eine kleinere Party im Freien hervorragend.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Einrichtung und App

[appcode appstore id1244636277]

[appcode googleplay com.logitech.newjackcity]

Die Ersteinrichtung erfolgt zwar über das WLAN, ist jedoch wirklich denkbar einfach und wird sehr gut Schritt für Schritt in der App (erhältlich für iOS und Android) erklärt. Dazu ganz einfach die App aus dem Appstore laden, ein Konto muss man glücklicherweise nicht erstellen. Nach dem erfolgreichen downloaden startet ihr die App und werdet aufgefordert den Blast einzuschalten, woraufhin dieser sich automatisch mit der App koppelt. Nun müsst ihr nur noch eurer WLAN Netzt auswählen und euer Passwort eintragen und schon ist es so gut wie fertig. Sofern verfügbar, lädt der Blast nun gleich das aktuellste Software-Update herunter und installiert es automatisch. 

Nun könnt ihr an der Oberseite die Taste drücken um das Bluetooth zu aktiveren, um den UE Blast mit eurem Smartphone per Bluetooth zu koppeln. Zuvor werdet ihr jedoch noch gefragt, ob ihr den Blast mit eurem Amazon-Konto koppeln wollt um Alexa nutzen zu können. Das war es auch schon, das ganze ist in wenigen Minuten erledigt, schon könnt ihr mit Alexa reden oder Musik per Bluetooth wiedergeben.

In der Startseite der App, können wir unten per Schieberegler die Lautstärke verändern, dies geht jedoch auch direkt über die „+ und -“ Tasten am UE Blast. Direkt darüber befinden sich die Schaltflächen um das Mikrofon bei Bedarf zu deaktivieren, den Equalizer nach den eigenen Vorlieben zu verändern und den Akkustand einzusehen. Durch das drücken des oberen linken Icon erscheint von links ein Reiter, welcher den verbunden BLAST anzeigt und zudem gelangen wir hier zur Spotify Einrichtung und zur Hilfe, falls diese benötigt wird. 

In die Einstellungen gelangen wir im Startmenü, indem wir das Zahnrad-Symbol oben rechts drücken. Hier sieht man unter anderem die Seriennummer, das verbundene WLAN-Netzwerk, die Sprache der Sprachsteuerung eventuell ändern und nach einem Update suchen bzw. festlegen, dass dieses automatisch geladen werden soll.

(Einrichtung und App: 4 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

Wie bereits oben erwähnt, funktioniert das Einrichten und das Koppeln dank der App sehr einfach. Ob ihr die Verbindung über WLAN oder Bluetooth nutzen müsst, hängt davon ab, über welchen Dienst ihr Musik wiedergeben wollt. 

Über WLAN könnt ihr folgende Funktionen bzw. Dienste nutzen: 

Amazon Prime Musik, Amazon Music Unlimited, iHearth Radio und TuneIn Radio.

Über Bluetooth sind es:

Spotify, Pandora, YouTube, Deezer, Apple Music und die lokal gespeicherte Musik auf eurem Smartphone.

Bei WLAN ist es jedoch nicht so, dass der UE Blast ein eigenes WLAN-Netzt aufbaut, sondern dieser sich lediglich mit eurem WLAN verbindet. Dadurch ist die Nutzung abhängig wie gut die Reichweite eures heimischen WLAN ist. Andernfalls müsst ihr Bluetooth wählen, dabei könnt ihr jedoch nicht auf Alexa und die Dienste welche nur mit WLAN funktionieren zugreifen, ausser ihr besitzt einen mobilen Hotspot. Ich persönlich habe im Freien meistens jedoch die Musik über Apple Musik wiedergegeben, was wie oben erwähnt ganz einfach direkt über Bluetooth funktioniert. 

Bei Bluetooth gibt UE eine Reichweite von 45 Metern (ohne Wand dazwischen) an, was ein sehr hoher Wert ist. Somit kann man sich samt Smartphone auch einfach mal etwas weiter vom Blast entfernen, ohne das gleich Störungen auftreten. 

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Die Akku-Laufzeit die UE mit bis 12 Stunden angibt, habe ich in meinem Test auf jeden Fall erreicht. Ich hörte eigentlich zum Großteil bei 50% bis 65% der maximalen Lautstärke Musik. Wie immer variiert die Laufzeit je nachdem wie laut ihr Musik hört. Wenn der Akku leer sein sollte, dauert es knapp 2 Stunden, bis dieser wieder voll aufgeladen ist. Leider ist der Akku fest verbaut und kann somit, falls dieser einmal kaputt sein sollte nicht ausgetauscht werden.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

UE wirbt den BLAST unter anderem als mobiler WLAN-/Bluetooth Lautsprecher mit mächtigem. intensiven 360°-Sound und Amazon Alexa Sprachsteuerung an. Diesen Punkten kann ich zum Großteil zustimmen. Der Klang ist gut, aber von mächtig würde ich persönlich nicht reden. Er geht für den Alltag oder einer kleinen Party in Ordnung, aber es gibt andere mobile Lautsprecher, die einen etwas besseren 360° Sound bieten. Dafür ist der Blast wiederum mit einem integrierten Akku versehen, welcher eine ordentliche Laufzeit bietet und zudem kann der Blast als Amazon Echo Alternative genutzt werden. Es gibt sogar eine separat zu kaufende Ladestation, über welche der UE Blast kabellos aufgeladen werden kann. Dadurch wäre er auch im Dauerbetrieb als Echo-Ersatz nutzbar.

Preis/Leistung

Der Preis von 199,00€ (UVP) ist für den UE Blast schon etwas happig. Man bekommt dafür jedoch auch einiges an Funktionen geboten, welche wiederum andere Hersteller teils auch bieten oder sogar Funktionen besitzen, welche ich am BLAST vermisse.

So ist es z.B. nicht möglich die Musik direkt am Blast zu steuern. Um einen Titel vor bzw. zurückzuspringen muss ich somit immer das Handy zur Hand nehmen. Zudem ist es nicht möglich mehrere Lautsprecher der Blast Familie miteinander zu koppeln.

Vom Klang wiederum war ich im großen und ganzen zufrieden. Für seine Größe geht dieser vollkommen in Ordnung. Der UE Blast war in meinem Testzeitraum ständig unterwegs. Morgens beim Frühstück nahm ich ihn mit in das Esszimmer und hörte damit Radio. Mittags nahm ich ihn mit auf den Balkon und hörte da über Apple Music meine Playlist an. Sozusagen hatte der UE Blast bei mir keinen festen Standort, sondern wanderte im Testzeitraum ständig mit mir daheim und teilweise im Freien rum.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

JBL Reflect Fit

Die US-amerikanische Firma JBL wurde 1946 in Los Angeles unter dem Namen Lansing Sound Inc. von James Bullough Lansing gegründet. Zuvor arbeitete er bis zu seinem Ausscheiden bei Altec Lansing, da es aber wegen dem Namen Lansing als Produktname einen Rechtsstreit gab, änderte man letztendlich den Namen in James B. Lansing Sound Inc. Daraus lässt sich auch der aktuelle Firmenname JBL ableiten.

Nach dem Suizid von James B. Lansing, übernahm 1949 William Thomas bis zum Jahre 1969 die Geschäftsführung und rettete es aus den finanziellen Schwierigkeiten. Da er jedoch aus privaten Gründen nicht mehr in der Lage war, die Firma weiter zu leiten, fand man mit Dr. Sydney Harman schnell einen idealen Käufer. Seit dem gehört JBL zur Harman-International-Group, zu der unter anderem auch AKG und Harman/Kardon gehören. JBL stellt neben Auto-Lautsprecher auch Heim-Audio und Kopfhörer her.

Aus der letzten genanten Produktkategorie möchte ich euch heute ein neues interessantes Produkt vorstellen. Es handelt sich dabei um den JBL Reflect Fit, ein Bluetooth Kopfhörer mit einem Nackenband, welcher zudem die Herzfrequenz auf Knopfdruck messen kann. Doch kann der JBL Reflect Fit im Test überzeugen? Das erfahrt ihr in meinem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist überwiegend in Weiß/Orange gehalten. Auffällig ist der Deckel zum Aufklappen auf der Oberseite, der durch einen Magneten rechts unten verschlossen gehalten wird. Dieser wird von der rechten Seite hinweg, komplett nach links aufgeklappt. Direkt auf der Vorderseite, ist ein Mann zu abgebildet, welcher den JBL Reflect Fit trägt. Zudem sehen wir hier neben den Namen der In-Ears, einige besondere Funktionen, z.B. dass es sich um Sport-Kopfhörer handelt, diese sogar die Herzfrequenz messen können und eine Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden bieten. 

Die rechte Seite der Verpackung zeigt uns den Lieferumfang der Ohr-Anpassstücke. Auf der linken Seite sehen wir die In-Ear Kopfhörer fast komplett abfotografiert. Hier werden einem die Bedienelemente symbolisch erklärt, einige Fitness-Apps, welche mit der Herzfrequenz-Messung kompatible sind. Schauen wir uns die Rückseite an, dann sehen wir hier noch einmal die In-Ears, den Namen und das Herstellerlogo. Zudem werden uns hier die wichtigsten Funktionen mit Symbolen und Text erklärt. So erfahren wir hier unter anderem, dass diese schweißresistent und einen Vibrationsalarm abgeben, wenn ein Anruf eingeht. Auf der Unterseite sind noch einige Infos zum Hersteller zu lesen.

Klappen wir den Deckel auf, sehen wir den In-Ear-Kopfhörer durch ein großes Sichtfenster. Auf der Innenseite des Deckels ist zudem noch einmal der Mann mit den Kopfhörern von hinten abgebildet. Zudem sehen wir zwei kleine Abbildungen, die zeigen, wie man die In-Ears richtig ins Ohr einsetzt (eindreht).

Entfernt man das Sichfenster der Innenverpackung, findet man den JBL Reflect Fit an einem festen Platz in einem Schaumstoff-Einsatz untergebracht. Das sieht sehr ordentlich aus, hebt man den Schaumstoff-Einsatz an, befindet sich darunter noch eine Aufbewahrungstasche, in welcher der restliche Lieferumfang verstaut ist. Darin findet man ein micro-USB-Ladekabel, die verschiedenen Ohrtips und Sport-Ohreinsätze. Unter der Tasche ist noch eine kleine Bedienungsanleitung und weitere Broschüren beigefügt.

Bei dem Lieferumfang an Ohrtips stehen drei Größen, zur Auswahl: Die Größen S, M und L. Zudem gibt es auch noch die gleichen Größen an Sport-Ohreinsätzen. Diese sorgen dafür, dass die In-Ears beim Sport nicht aus den Ohren fallen. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim JBL Reflect Fit handelt es sich um ein kabellosen Kopfhörer mit Nackenbügel. Der hintere dickere Teil (15 x 10mm) des Nackenbügels, an dem das JBL-Logo zu sehen ist, ist starr. Dieser mündet in 7mm dicke Enden, welche ebenfalls mit Kunstoff bezogen, aber jedoch flexibel sind. Bei diesem Material stimmt die Haptik, denn zum einen sind die In-Ears dadurch schweißresistent und zudem sehr leicht. An den besagten dünneren Enden, welche ganz vorne flach und etwas breiter verlaufen sind die Bedienelemente untergebracht.

Der integrierte Akku befindet sich am starren Teil und wird durch einen Mirco-USB Anschluss aufgeladen, welcher sich unter einer Kunststoffkappe befindet. Sehen wir uns die Bedienelemente auf der rechten Seite an, befindet sich vorne ein Knopf mit einem Herz-Symbol. Dieser aktiviert den Herzfrequenz-Sensor, dazu aber später mehr. Direkt daneben befindet sich der Ein-/Ausschaltknopf und eine Status-LED. Über die Bedienelemente, kann man z.B. am iPhone die Musik durch drücken des Ein-/Ausschaltknopf pausieren. Über die beiden Knöpfe auf der linken Seite, kann man die Musik wiederum Lauter/Leiser stellen und bei 3 Sekunden drücken einen Titel Vor bzw. Zurück springen. Ein kleines Mikrofon auf der rechten Innenseite des Nackenbügels ist ebenfalls eingebaut, um Telefonate zu ermöglichen. 

Die Ohrstöpsel baumeln an Kabeln, die direkt vom Bügel kommen und haben eine fixe Länge von 16 cm. Ein verknoten der Kabel ist durch die Länge nicht wirklich möglich. Bei Kleidung mit Kragen wie z.b. ein Polohemd, kommt es vor, dass dieser am Kabel reibt und unangenehme Störgeräusche auf die Kopfhörer überträgt. Daher würde ich Oberteile mit Kragen lieber vermeiden.

Die komplette Steuerung ist wie bereits erwähnt über die Bedienelemente am Halsbereich möglich. Dies mag zwar mit T-Shirt und Pullover gut gehen, beim Tragen einer Jacke ist dies jedoch unpraktisch. Man muss jedoch beachten, dass es sich um Sport-Kopfhörer handelt und eine Fernbedienung beim Rennen unter Umständen störende Nebengeräusche verursacht. Das es sich um Sport-Kopfhörer handelt sieht man auch am Kabel der In-Ears, denn dieses ist zweifarbig. Zum einen ist es in der Farbe des Reflect Fit In-Ears, in meinem Fall Rot und die zweite Farbe Silber, welche man von Reflektoren an Sportbekleidung kennt. Somit sollte man bei Dunkelheit besser wahrgenommen werden, was auch hervorragend funktioniert.

Das Design der JBl Reflect Fit In-Ear-Kopfhörer gefällt mir sehr gut. Zwar wurden diese lediglich aus verschiedenen Kunststoffen gefertigt, aber dies ist bei einem Sport In-Ear Kopfhörer auch genau der richtige Werkstoff. Dadurch ist dieser sehr leicht und zudem schweißresistent.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der JBL Reflect Fit sind sehr gut verarbeitet. Es gibt nur zwei Punkte die ich bemängeln möchte. Zum einen ist die Kabellänge der In-Ears etwas zu kurz, um die Kabelzusammenführung im getragenen Zustand zu nutzen. Da hätten ca. 2cm mehr pro Seite eventuell nicht geschadet. Zum Zweiten muss man sich etwas an die Bedienung über die Tasten gewöhnen, denn diese fühlen sich alle gleich an. Da an jeder Seite lediglich zwei Knöpfe sind, findet man sich nach etwas Übung relativ schnell zurecht. 

Das Gehäuse der Ohrhörer ist zwar aus Kunstoff, wirkt aber sehr hochwertig und keinesfalls zerbrechlich oder billig. Auch der Anteil an Kabel und das Nackenband machen einen sehr stabilen sowie bruchsicheren Eindruck. Das Gewicht ist mit 37g inklusive Bügel und Ohrstöpsel (samt Kabel) sehr angenehm leicht und somit perfekt für den Sport.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear-Ohrhörer
KategorieIn-Ear-Ohrhörer mit Bluetooth
Farberot
TrageartNackenbügel Kabellänge: 16 cm
Gewicht37 Gramm
MaterialSchweißresistenter Kunststoff
TönerJeweils links und rechts ein 5,8mm-Premium-Dynamikmembran
Akkulaufzeitbis zu 10 Stunden
Impedanz14 Ω (Ohm)
Frequenzbereich10 Hz – 22 kHz
Lieferumfang1x JBL Reflect Fit In-Ear-Ohrhörer
1x Transporttasche
3 paar Silikon Ohrtips Passstücke (S;M;L)
3 paar Silikon Sport-Ohreinsätze (S;M:L)
Micro-USB-Ladekabel
Beschreibung
Technische Daten des JBL Reflect Fit

Tragekomfort

Die Ausführung mit Nackenbügel hat entscheidende Vorteile. Zum einen lastet kaum Druck oder Zug auf den Ohren, da dieses Gewicht über den Nacken gleichmässig verteilt wird. Man kann jederzeit einen oder beide Ohrstöpsel herausziehen und loslassen, oder einfach baumeln lassen, ohne Angst zu haben, dass man sie verliert oder auf dem Boden mitschleift.

JBL wirbt die Refelct Fit als Sport-Kopfhörer an, dem kann ich auch absolut zustimmen. Der Nackenbügel klemmt sich durch seine flexible Vorderelemente quasi am Hals fest, ohne dabei einen zu starken Druck auszuüben. Dadurch habe ich beim Joggen den JBL Refelct Fit nicht wirklich wahrgenommen. Zudem sind die In-Ears mit Sport-Ohreinsätzen ausgestattet und diese somit hervorragend in den Ohren halten.

 So störten mich die Kopfhörer weder beim Fahrradfahren oder Joggen. Beim Sport konnte ich trotz der nicht verwendbaren Kabelzusammenführung keine unangenehmen Nebengeräusche feststellen, welche normalerweise durch das Klopfen der Kabels erzeugt werden. Beim Nackentraining hat man eventuell Schwierigkeiten, wegen dem Nackenband. Hierfür rate ich diese lieber abzulegen.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Beim JBL Reflect Fit kommt jeweils ein 5,8mm-Premium-Dynamikmembran zum Einsatz. JBL wirbt die In-Ears mit „ JBL Signature Sound“ an. Damit möchte JBL seine über 70 jährige Erfahrung in der Entwicklung der Technik für präzisen und natürlichen Sound in Kinos, Tonstudios und Konzerthallen werben und das genau diese auch in den In-Ears zum Einsatz kommt. Hier muss man natürlich beachten, dass man nur einen 5,8mm Membran links und rechts hat, die bauartbedingt nicht wie z.B. ein Over-Ear Kopfhörer klingen können.  

Zu der Impedanz macht JBL leider keine Angeben, jedoch liegt diese meiner Meinung nach bei ungefähr 14 Ohm. Im Test zeigen die Reflect Fit, dass diese auch bei der Wiedergabe mit dem Smartphone, eine sehr ordentliche maximale Lautstärke vorweisen können.

Da der Frequenzgang der JBL Reflect Fit, von 10Hz bis 22 kHz reicht, decken diese eine relativ große Frequenzwiedergabe ab. So kann ich ganz klar sagen, dass der JBL Reflect Fit die hohen Töne sehr sauber und klar wiedergeben kann. Stimmen klingen natürlich und keineswegs schrill. Die Mitten klingen ebenfalls gut, sind präsent und harmonieren mit den Höhen. Damit der Bass und natürlich auch die restlichen Töne richtig wahrgenommen werden können, ist ein richtiger Sitz der In-Ears wichtig. Sofern man die passenden Ohrtips gewählt hat und die In-Ears richtig eingedreht hat, werden die Höhen und Mitten sehr gut wiedergegeben, aber auch der Bass kann überzeugen, auch wenn er noch etwas kräftiger sein könnte. 

Für einen richtigen Klang solltet ihr euch 10-15 Minuten Zeit nehmen und die Kombinationen an verschiedenen Ohrtips auszuprobieren, denn nur so habt ihr das richtige Klangbild. Sonst kann es sein, dass ihr gar keinen Bass bzw. kaum wahrnehmt. Ich persönlich habe beim ersten Mal die vormontierten mittleren Sport-Ohreinsätze getragen. Danach habe ich die verschiednen Ohrtips-Größen durchprobiert. Erst dachte ich die Größe „M“ wäre passen für mich, aber dann kam immer die Meldung der Herzfrequenzsensor findet keinen Puls. Als ich dann auf die „S“ gewechselt habe funktionierte es bei jeder Messung ohne Probleme und auch der Klang war so am besten.

Noise-Cancelling ist nicht mit an Bord, aber dies ist meiner Meinung nach nicht nötig. Durch die große Auswahl an Ohrpassstücke, welche JBL mit den Reflect Fit mitliefert, ist es möglich, die Umgebungsgeräusche deutlich zu reduzieren. Telefonieren ist übrigens auch möglich, beim Stehen versteht die Person gegenüber einen sehr gut, sobald man sich jedoch während dem Reden bewegt bzw. rennt, versteht die Person gegenüber einen schlechter, da diese ein Rauschen wahrnimmt. Ich hingegen konnte die Person über die In-Ears ohne Probleme verstehen, alles war klar und deutlich. Eine feine Sache ist auch, dass im Nackenbügel ein Vibrationsalarm verbaut ist. So wird man bei einem eingehenden Anruf per Vibration informiert.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

JBL gibt bei den Reflect Fit eine Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden an. Ich kam mit einer Laufzeit von knapp 9 Stunden nahezu an diesen Theorie-Wert ran. Diese geht meiner Meinung nach auch vollkommen in Ordnung.

Wenn der Akku zu Neige geht, muss er über ein micro-USB-Kabel aufgeladen werden. Die Ladezeit beträgt etwas 1,5 Stunden. In ca. 15 Minuten ist der Reflect Fit wieder für fast eine Stunde aufgeladen.

Bluetooth

Die Einrichtung der Bluetooth-Verbindung ist sehr schnell erledigt und erfordert keine besonderen Kenntnisse. Durch das 5 Sekunden lange drücken des Ein-/Ausschaltknopfes bei abgeschaltetem Ohrhörer, wird wie bei anderen Bluetooth Geräten auch, die Kopplung initiiert.

Solange sich Smartphone und Kopfhörer im selben Raum befinden, ist die Bluetooth-Verbindung exzellent. Kommen Wände oder wirklich großen Entfernungen dazwischen, stockt die Verbindung oder reißt ab.

Herzfrequenzmessung

Eine besondere Funktion des JBL Reflect Fit ist die Herzfrequenzmessung. Der Sensor hierfür befindet sich am rechten In-Ear innerhalb des Schall-Tunnels. Diesen aktiviert man durch kurzes  Drücken des Knopfes mit dem Herz-Symbol. Sofort sagt einem eine Frauenstimme „Heart Rate Sensor On, searching for Heart Rate, Calibration“ und ein Pulston ertönt ca. 4 Sekunden lang. Sobald der Puls erfolgreich registriert wurde, sagt die Frauenstimme „Heart Rate detected“. Ab sofort, bis zum Ausschalten, sagt einem die Stimme bei jedem betätigen des Herz-Knopfes den Puls in englischer Sprache an. Dies geht auch vollkommen ohne App.

Wenn ihr nun jedoch die Herzfrequenzdaten auch in einer App wie z.B. Apple Health App festhalten wollt, dann müsst ihr euch in den Bluetooth Einstellungen nicht nur mit dem Device “JBL Reflect Fit“ koppeln, sondern auch mit dem Device „JBL Reflect Fit HRM“ 

Die zusätzlichen von Hörluchs beigelegten „Smart Caps“ in Rot, sind mit einem schlichten Hörluchs-Logo versehen und verleihen den Ohrhörern

Ich habe die Pulswerte, die mir der JBL Reflect Fit angesagt hat mit den der Apple Watch Series 3 parallel verglichen. Dabei stellte ich erstaunt fest, wie genau der Sensor im Ohr den Puls misst. Meistens war er mit der Uhr identisch, nur gelegentlich war er um einen Wert höher oder niedriger. 

Somit kann ich sagen, dass man getrost auf einen Pulsgurt bzw. Pulsuhr beim Joggen oder Radfahren verzichten kann. Es reicht, wenn man den JBL Reflect Fit trägt, denn dieser kann Musik abspielen und den Puls bei Wunsch messen. Jedoch muss man dies manuell ausführen, da er ihn nicht automatisch alle paar Minuten misst.

Zubehör

Die JBL Reflect Fit kommen mit einer runden Tasche daher, in die nicht nur die In-Ears, sondern bei Bedarf sogar die Ohrpassstücke inkl. Ladekabel untergebracht werden können. In der Innenseite ist diese mit einem weichem Material versehen. Die Tasche wird übrigens per Reisverschluss verschlossen.

Neben der bereits erwähnten Tasche befinden sich auch noch insgesamt drei paar Sport-Ohreinsätzen und drei paar Ohrtips in der Packung. Die wechselbaren Ohrstöpsel sind wichtig um den Kopfhörer für die eigenen Ohren anzupassen.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

JBL wirbt die Refelct Fit mit einem JBL Signature Sound, als Sport-Kopfhörer mit einer Laufzeit von 10 Stunden und einer Zusatzfunktion der Herzfrequenzmessung an. Ich kann dem ganzen auch soweit zustimmen, der Klang des Reflect Fit ist sehr gut, auch wenn wie bereits erwähnt der Bass etwas präsenter sein könnte. Die Verarbeitung und Materialwahl ist für einen In-Ear Sport-Kopfhörer hervorragend.

Preis/Leistung

Mich persönlich hat der JBL Reflect Fit In-Ear-Ohrhörer sehr überzeugt. Der Preis von 149,00 € ist zwar auf den ersten Blick etwas hoch, doch dafür bekommt man ein paar Zusatzfunktionen angeboten. So ist dieser perfekt für den Sport gemacht und kann zudem auf Knopfdruck die Herzfrequenz in Echtzeit ansagen. Diese ist sogar genauso präzise, wie die meiner Apple Watch Series 3. Des Weiteren geht der Klang vollkommen in Ordnung und das Design gefällt mir sehr gut.

Die Verarbeitung hat nur wenige Kritikpunkte, über die man im großen Ganzen jedoch hinwegsehen kann. Der JBL Reflect Fit eignet sich nicht nur für sportliche Tätigkeiten, sonder auch für die Freizeit und auf dem Weg zur Arbeit. 

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Gigaset GS370 Plus

Die Gigaset Communications GmbH wurde im Oktober 2005, als Tochterunternehmen der Siemens AG gegründet. Damals lautete der Name des Unternehmens noch Siemens Home and Office Communication Devices GmbH & Co. KG. Doch im August 2008 wurde das Unternehmen zu 80,2 Prozent an Arques Industries verkauft und das Unternehmen wurde fortan in Gigaset Communications GmbH umbenannt.

Im Jahr 2013 beschäftigte das Unternehmen in Deutschland 1.039 Mitarbeiter. Jedoch musste man sich im November 2015 von 550 Mitarbeitern trennen. Denn der neue Großaktionär „Pan Sutong“ möchte Gigaset zusätzlich zum Telefonhersteller als Smartphone-Hersteller etablieren und ließ sich im September 2015 bereits die Gigaset-Markenrechte für 29 Millionen Euro übertragen. Dadurch wandern 85% des Umsatzes, welchen Gigaset an dem Verkauf von Smartphones einnimmt, an Pan Sutong.

Ich hatte im letzten Jahr das Gigaset GS270 Plus im Test, welches für Smartphone-Einsteiger trotz einigen Kritikpunkten ein gutes Smartphone war. Inzwischen ist mit dem Gigaset GS370 Plus der Nachfolger auf dem Markt und an diesem wurden einige Kritikpunkte verbessert. Doch kann das Gigaset GS370 Plus dadurch mehr überzeugen? Das erfahrt ihr in diesem Testbericht. 

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Gigaset GS370 Plus ist sehr schlicht gehalten. Bis auf der oberen und unteren Stirnseite, sehen wir auf der weiß/orange gehaltenen Verpackung rundherum ein Gigaset Logo. Lediglich die unteren Stirnseite zeigt den Name des Smartphones und an der oberen Stirnseite befindet sich ein Aufkleber. Dieser informiert unter anderem über die IMEI-Nummer, S/N-Nummer, Modellbezeichnung sowie über die Farbe des Gigaset GS370 Plus.

Auf der Rückseite sind zudem die wichtigsten Informationen zum Smartphone zu sehen. So sehen wir hier unter anderem die Daten zur Kamera, Display-Größe und der Akkukapazität. Zudem sind hier einige wenige Infos zum Hersteller zu finden.

Nach dem Öffnen der Verpackung kommt direkt das Gigaset GS370 Plus-Smartphone in einer dünnen matten Schutzfolie zum Vorschein. Das restliche Zubehör verbirgt sich unter dem Gerät. Beim Lieferumfang gibt es wenig Überraschungen, es ist im Wesentliche alles dabei, was man für den täglichen Smartphone-Einsatz benötigt. So befindet sich im Lieferumfang ein Ladekabel, Netzteil, SIM-Tool, In-Ear Kopfhörer und die üblichen Papierbeilagen. Das Gigaset GS370 Plus befindet sich zusätzlich in einer transparenten Schutzhülle, auf der an der Vorderseite „Gigaset GS370 Plus“ steht.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Gehäuse des Gigaset GS370 Plus kommt Aluminium zum Einsatz, dies sorgt dafür, dass es sich deutlich hochwertiger anfühlt, als es noch beim Gigaset GS270 Plus der Fall war. Zudem liegt es durch die leicht abgerundete Rückseite sehr angenehm in der Hand. 

Die Abmessungen des Gigaset GS370 Plus betragen 151 x 72 x 8,2 Millimeter (LxBxH) bei einem Gewicht von knapp 145 Gramm. Für ein 5,7 Zoll Smartphone geht das Gewicht vollkommen in Ordnung. Kommen wir zu den Bedienelementen: Angefangen bei der linken Seite des Geräts, dort finden wir oben links den SIM- und microSD-Karten-Slot. Hier finden bis zu zwei Simkarten und eine MicroSD-Speicherkarte platz. Somit ist es wie bereits der Vorgänger Dual-SIM fähig.

Die Lautstärkewippe und den Power-Knopf aus Aluminium finden wir beiden auf der rechten Seite. Da die drei Knöpfe allesamt gleich groß sind, hat Gigaset dem Power-Knopf eine rote Färbung an der Fase spendiert. Auf der Rückseite befindet sich mittig im oberen Drittel ein Fingerabdrucksensor, dieser ist erneut sehr gut platziert, da er automatisch im Zeigefinger Bereich liegt.

Zudem befindet sich auf der Rückseite im obren linken Eck noch eine Dual-Kamera, die mit 13 Megapixeln auflöst. Die zweite Linse, bei der es sich um eine Weitwinkel-Linse handelt, knipst Bilder mit bis zu 8 MP und einem Winkel von 120°. Direkt rechts neben der Dual-Kamera befindet sich noch ein Dual LED-Blitz, bei dem es sich um einen sogenannten Dual-Tone-Flash handelt. Diese Technik kommt inzwischen in den meisten aktuellen Smartphones zum Einsatz und sorgt für eine bessere Farbwiedergabe bei Bildern mit Blitz.

Oberhalb des Displays ist neben der Frontkamera, welche ebenfalls mit 8MP auflöst, noch eine Benachrichtigungs-LED untergebracht. An der Unterseite finden wir rechts neben dem Micro-USB-Anschluss ein Lautsprechergitter und links daneben das Mikrofon für Telefongespräche. Leider gibt es kein Stereo-Lautsprecher, so muss ich ganz klar sagen, dass der Klang bei normaler Lautstärke ok ist, jedoch im Vergleich zu anderen Smartphones mit Stereo-Lautsprechern etwas blechern klingt und zudem an Bass fehlt.

Leider wurde zwar kein USB-TYP-C Anschluss verbaut, dafür unterstützt der Micro-USB-Anschluss, USB-on-the-go (OTG). Dies bedeutet soviel, dass man mit dem passenden Kabel ein angeschlossenes Gerät mit Strom versorgen kann, dabei dient das Gigaset GS370 Plus als Power-Bank. Zu guter Letzt gibt es an der Oberseite noch eine Klinke-Buchse, um die mitgelieferten Kopfhörer anzuschließen. 

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Gigaset GS370 Plus kann sich absolut sehen lassen. Das Aluminium Gehäuse vermittelt einen sehr hochwertigen Eindruck und gerade die von mir getestet Brilliant Blue-Variante gefällt mir richtig gut. Des Weiteren hat Gigaset beim neuen GS370 Plus endlich eine Dual-Kamera verbaut, dies ist ja inzwischen bei fast allen neuen Smartphones zum Standard geworden. Die Kamera steht jedoch wie bei vielen anderen Smartphones knapp 1mm hervor. Abhilfe schafft hier nur eine Hülle, was ich persönlich sowieso an jedem Smartphone zum Schutz anbringe. Gigaset hat zudem den beim GS270 Plus auf der Rückseite untergebrachten Lautsprecher verlegt. So befindet er sich wie bereits erwähnt beim neuen GS370 Plus nun an der Unterseite. 

Mir ist aufgefallen, dass das Gehäuse etwas anfällig für Fingerabdrücke ist, jedoch stört mich dies in der Praxis kaum, da es bei einer Glas-Rückseite noch schlimmer wäre. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display5,7 Zoll (18:9 Format) 1440 x 720 Pixel, Pixeldichte beträgt 282 ppi
CPUMediatek MT6750T, 64bit, 4x 1.50GHz Cortex-A53 + 4x 1.00GHz Cortex-A53 / GPU:Mali-T860 MP2
RAM4 GB RAM (plus Modell, normales Modell mit 3 GB RAM)
Speicher64 GB (mit microSD bis zu 128 Gigabyte erweiterbar, normales Modell mit 32 GB)
BetriebssystemAndroid 7.0 „Nougat“
Haupt-Kamera13MP f/2.0 Blende, Weitwinkel-Linse mit 8MP (120°); Dual-Tone-LED-Blitz; Frontkamera mit 8 Megapixel (normales Modell mit 5MP)
Front-Kamera8 Megapixel (normales Modell mit 5MP)
AnschlüsseMicro-USB-B, 3.5mm-Klinke
Akku3.000 mAh nicht austauschbar
KonnektivitätWi-Fi 802.11 a/b/g/n. Mobilfunknetz bis 4G, Wi-Fi Direct, Bluetooth 4.1 und GPS, A-GPS, GLONASS, Beido
Abmessungen151mm x 72mm x 8,2mm
Gewicht145 Gramm
LieferumfangGigaset GS370 Plus
Netzteil
Micro-USB-Kabel
SIM-Karten Tool
In-Ear Kopfhörer
Bedienungsanleitung
Technische Daten des Gigaset GS370 Plus

Performance

Beim Antriebskern setzt Gigaset auf einen Prozessor aus dem Hause MediaTek. Es handelt sich dabei um den 64-Bit-Chip MT 6750T Prozessor, welcher mit insgesamt 8 Kernen daher kommt. Davon Takten vier mit bis zu 1,5 GHz und die anderen vier mit maximal 1 GHz. Unterstütz wird dieser von 4 Gigabyte RAM (beim nicht Plus Modell sind es 3 GB RAM). Der interne Falsch-Speicher ist beim normalen Modell mit 32 Gigabyte und bei dem von mir getesteten Plus Modell mit 64 GB für die meisten ausreichend groß bemessen. Kann jedoch bei Bedarf, per microSD-Speicherkarte um bis zu 128 Gigabyte erweitert werden. Als Betriebssystem ist Android 7.0 Nougat vorinstalliert. Ein Update auf Android 8.0 wurde übrigens bereits für das 2. Quartal 2018 angekündigt.

Die Leistung der verbauten Hardware ist für den alltäglichen Nutzen wie Mails verfassen, WhatsApp Nachrichten schreiben und im Internet surfen ausreichend. Aber auch anspruchsvolle Games laufen ohne Aussetzer. Dies liegt unter anderem auch daran, dass die Grafikqualität meistens automatisch etwas heruntergesetzt wird. Dennoch machen die Games auf dem Gigaset GS370 Plus einen sehr guten Eindruck. Man stellt natürlich zu höherpreisigen Android-Smartphones fest, dass die Performance schlechter ist. So konnte ich gelegentlich feststellen, dass die Ladezeiten von Bildern auf Webseiten und die Zeit, bis ein Game spielbereit war, etwas länger dauerte.

Wie schneidet das Gigaset GS370 Plus im Benchmark Test ab? Das haben wir für euch natürlich auch getestet. Das sagen die Benchmarks — 55.638 Punkte bei Antut, bei Geekbench 4 kommt es im Singel-Core Test auf 649 Punkte und beim Multi-Core-Test auf 2603 Punkte.

Der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite ist sehr gut zu erreichen, reagiert sehr zuverlässig und meistens sehr schnell. Nur ein paar Mal kam es vor, dass er knapp 2 Sekunden zum Reagieren brauchte, oder den Finger nicht erkannt hatte. Beim zweiten Versuch klappte es aber auf Anhieb.

(Performance: 3 von 5 Punkten)

Display

Das 5,7 Zoll große Display, besitzt einen 18:9 Formfaktor, der Screen-to-Body-Ratio wert liegt bei 77%. Dieser Wert gibt an, wieviel der Vorderseite mit einem Display abgedeckt ist. Beim verbauten Display handelt es sich um ein IPS-Panel, welches leider nur mit 1440 x 720 Pixel auflöst. Die Pixeldichte beträgt somit nur 282 ppi. Dies mag zwar für eine ausreichende scharfe Darstellung auf dem Display reichen, aber im Vergleich zu Smartphones, die mit einer höheren Auflösung bei gleich großem Display daher kommen, merkt man den Unterschied mit dem bloßen Auge.

Die maximale Displayhelligkeit gibt Gigaset mit 400 cd/m2 an und geht für den Alltag in Ordnung. Im Outdoor-Einsatz bei direkter Sonneneinstrahlung auf das Display, hatte ich jedoch selbst bei maximaler Hintergrundbeleuchtung gelegentlich Probleme, alles zu erkennen. Die Spiegelungen des Displays halten sich jedoch zum Großteil in Grenzen. Der Blickwinkel beim IPS-Display des Gigaset GS370 Plus geht großteils in Ordnung, neigt man es jedoch zu sehr, dann sind minimale Farbveränderungen feststellbar. Diese zeigen sich je nach Betrachtungswinkel durch einen Blau-/ und Gelb-Stich.

(Display: 3,5 von 5 Punkten)

Akku

Der fest verbaute Akku hat eine Kapazität von 3.000 mAh, beim GS270 Plus mit 5.000 mAh war dieser zwar deutlich größer, wiederum kann auch der kleinere Akku im Test überzeugen. Bei mir hat der voll aufgeladene Akku bei häufiger Nutzung täglich, in dem ich viel über WhatsApp, E-Mails geschrieben und viel im Internet gesurft habe im Durchschnitt eineinhalb Tage durchgehalten. Was definitiv immer noch ein guter Wert ist, auch wenn es keine zwei Tage mehr sind.

Bei einem Akku ist es auch wichtig, dass der Akku relativ schnell aufgeladen wird. Das ist beim Gigaset GS 370 Plus, auch zum Glück der Fall. Den mit einem 5V 2A Netzteil wird der 3.000 mAh Akku des Gigaset GS 370 plus dank Schnellladefunktion in knapp zweieinhalb Stunden wieder auf 100% aufgeladen.

(Akku: 5 von 5 Punkten)

Kamera

Wie bereits erwähnt, gibt es auf der Rückseite eine Dual-Kamera. Die Auflösung der Hauptkamera auf der Rückseite beträgt 13-Megapixel mit einer Blende von f/2.0. Bei der Weinwinkel-Linse handelt es sich um einen 8-Megapixel Sensor mit einer nicht ganz so lichtstarken Blende von f/2.4. Wird es dunkler, dann kann man den DualTone-LED-Blitz auf der Rückseite zuschalten. Leider ist bei beiden Linsen kein optischer Bildstabilisator verbaut, dies wird lediglich per Software angeboten.

Die Bildschärfe kann sich beim Gigaset GS370 Plus sehen lassen, auch wenn diese an den Rändern etwas nachlässt. Mit der Farbwiedergabe war ich bei meinen Testaufnahmen sehr zufrieden. Für ein Smartphone in dieser Preisklasse macht die Haupt-Kamera echt gute Bilder. Dies gilt jedoch nur bei guten Lichtverhältnissen. Werden diese schlechter, dann nimmt das Bildrauschen deutlich zu und die Aufnahmen werden zum Großteil Unscharf. Der Autofokus (PDAF) arbeitet leider nicht immer optimal.

In der Kamera-App kann man bequem zischen den Kamera-Linsen wechseln. Zudem ist es möglich, durch die beiden Kamera-Linsen einen Bokeh-Effekt (Unschärfe-Effekt) zu erzeugen. Hier kann man selbst festlegen, welcher Bereich im Bild scharf dargestellt werden soll. Leider ist diese Funktion nicht wirklich zu gebrauchen, da zum einen keine Live-Vorschau verfügbar ist und zudem wirkt der Bokeh-Effekt zu gekünstelt.

Die Weitwinkel-Kamera ist durch die Blende von f/2.4 nur bei guten Lichtverhältnissen wirklich brauchbar. Bei Sonnenlicht bekommt man hin und wieder noch brauchbare Bilder hin, aber sobald es dunkler wird, ist das Bild auch hier meistens unscharf und stärker verrauscht.

Die Auflösung der Frontkamera beträgt 8 Megapixeln und geht meiner Meinung nach lediglich für Selfies in Ordnung. Das Bild ist auch hier bei guten Lichtverhältnissen gerade noch brauchbar, nehmen diese ab, dann rauscht es einfach viel zu sehr. Zudem wirken meiner Meinung nach die Farben etwas zu blass.

Videos können mit dem Gigaset GS370 plus mit maximal 1.080p und 30 fps aufgenommen werden. 4K- Videos sind leider nicht möglich. Die Weitwinkel-Linse nimmt nur in 720p und die Front-Kamera sogar nur 480p auf. 

(Kamera: 3 von 5 Punkten)

Software

Das Gigaset GS370 plus kommt mit Android 7.0 Nougat Betriebssystem daher. Der auf unserem Testgerät aktuell installierte Sicherheitspatch ist vom 5. November 2017, dies ist nichtmehr wirklich aktuell. Standardmäßig sind von Gigaset einige Apps wie z.B. eine Hilfe-, und eine Gigaset-entdecken-App (Werbe-App) vorinstalliert, diese können bei Bedarf aber ganz einfach deinstalliert werden.

Es gibt auch einige nützliche Gesten, die das direkte Öffnen von Apps ermöglichen. So kann man in den Einstellungen z.B. einstellen, das man beim Langen drücken des Fingerabdrucksensor die Kamera-App öffnet oder einen Anruf annehmen kann. Des Weiteren hat Gigaset bekannt gegeben, dass das GS370 Plus ein Update auf Android 8.0 Oreo erhalten wird.

(Software: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die online präsentierten Produktbilder des Gigaset GS370 Plus entsprechen durchaus der Realität. Gigaset beschreibt es mit dem Satz „ Bietet mehr – vom Display bis zu Ausstattung“ . Dies trifft am meisten auf die Dual-Kamera mit Dual-Tone-LED-Blitz und dem 18:9 Display zu. Der Akku wurde zwar auf 3.000 mAh verkleinert, bietet aber dennoch eine relativ lange Laufzeit. 

Kritik hab ich vor allem an der geringen Auflösung des Display und der schlechten Front-Kamera, sowie Weitwinkel-Linse. Wiederum muss man hierbei berücksichtigen, dass es sich beim Gigaset GS370 Plus um ein Mittelklasse-Smartphone handelt. Daher kommt es mit einer schwächeren Leistung als andere Flaggschiff-Smartphones daher. Jedoch kann es in alltäglichen Aufgaben durchaus überzeugen.

Preis/Leistung

Das Gigaset GS 370 ist direkt bei Gigaset ab 279,00 EUR erhältlich. Für das Plus-Model, welches mit mehr RAM und Flash-Speicher und einer 8MP Frontkamera, anstelle einer 5MP daher kommt, werden 299 EUR fällig. Zur Farbauswahl stehen bei der kleinen Variante Jet Black und bei dem Plus-Modell Jet Black und Brilliant Blue zur Auswahl.

Das Gigaset GS370 Plus ist meiner Meinung nach von der Verarbeitung ein ganz gutes Smartphone, welches vor allem für Smartphone- Einsteiger empfehlenswert ist. Auch wenn die verbaute Hardware nicht die Beste ist, reicht diese für viele Nutzer, welche ihr Smartphone lediglich zum surfen, telefonieren, Nachrichten schreiben und gelegentliche Schnappschüsse nutzen vollkommen aus. Das Gesamtpaket des Gigaset GS370 Plus kann bis auf einige Kritikpunkte durchaus überzeugen.

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 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen