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Autor: Tobias

LG Q Stylus

LG wurde 1958, als Tochter der Lucky Chemical Industrial Co., unter dem Namen Goldstar Co. gegründet. Anfangs wurden Radios, Fernseher, Kühlschränke, Waschmaschinen, Klimaanlagen und Staubsauger produziert. Im Jahr 1995 wurde der Firmenname von Goldstar in LG Electronics umbenannt. LG ist die Abkürzung von Lucky GoldStar. Gelegentlich ist auch die Bezeichnung LGe zu finden, wobei hier das e für Electronics steht. Inzwischen gehört der Konzern zu einer der ganz Großen und bietet Produkte aus den Bereichen Informationstechnik, Unterhaltungselektronik, Mobilfunk, Photovoltaik, sowie Haushaltsgeräte an.

Mit dem neuen Smartphone Q Stylus bietet LG eine preisgünstige Alternative zum Samsung Galaxy Note 9 an. Dieses kommt nämlich ebenfalls mit einem integrierten Stylus daher und besitzt ein großes 6,2 Zoll Display. Des Weiteren ist es nur halb so teuer, doch kann das Smartphone mit Stylus zum Preis von 449€ im Test überzeugen? Das erfahrt ihr in folgendem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das LG Q Stylus kommt in der inzwischen gewohnten schlichten schwarzen Verpackung daher. Die Gestaltung ist bis auf wenige Aufdrucke (Modellbezeichnung, Seriennummer, Aufkleber usw.) zum Großteil wieder identisch mit den bisher von mir getesteten Geräten. 

Auf der Oberseite des Deckels ist in Silber der Smartphone Name „Q Stylus“ aufgedruckt. Bei den wenigen Informationen auf der Rückseite handelt es sich wie von LG gewohnt nicht großartig um das eigentliche Produkt, sondern vielmehr über den Hersteller. Schaut man sich den großen Aufkleber an der vorderen Stirnseite an, kann man hier neben der IMEI-Nummer, S/N-Nummer, noch die Modellbezeichnung sowie die Farbe des LG Q Stylus nachlesen. Zu guter Letzt ist an der oberen Stirnseite noch ein klassisches LG Logo zu sehen.

Beim Öffnen der Verpackung kommt als erstes ein schwarzes Reinigungstuch zum Vorschein, welches mit vielen LG-Logos versehen ist. Direkt darunter befindet sich das LG Q Stylus in einer Schutzfolie, die mit einigen wichtigen Ausstattungsmerkmalen des Smartphones bedruckt ist. So kann man darauf lesen, dass es ein 6,2 Zoll FHD+ Full Vison Display besitzt, einen Stylus Pen integriert hat und 3 GB RAM, sowie 32 GB ROM (Speicher). Entnimmt man das Smartphone, befindet sich darunter noch ein Quick Start Guide inkl. SIM-Tool, sowie eine kleine Garantiekarte. Darunter befindet sich wiederum noch der restliche Zubehör, bei dem es sich um ein USB-C Ladekabel und Fast-Charge Netzteil handelt. Das Ladekabel liegt bei meinem Testgerät nicht bei, kauft man sich das LG Q Stylus jedoch im Handel, befindet sich dies ebenfalls in der Verpackung.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Beim Design ist LG, was die Front angeht, den letzten Geräten überwiegend treu geblieben. So kennen wir die Front bereits von dem von mir getesteten LG Q6 und LG V30. Mit den Maßen von 160,1 x 77,7 x 8,4 mm fällt das LG Q Stylus relativ groß aus, dies liegt unter anderem an dem großen 6,2 Zoll Display und dem trotzt FullVison bezeichnet dickeren Rand rund um des Display. Das 6,2 Zoll Full HD+ Display welches mit einer Auflösung von 2160 x 1080 Pixeln (Pixeldichte 389 ppi) auflöst, kommt in einem 18:9 Formfaktor daher und besitzt einen Screen-to-Body-Ratio Wert von knapp 80%. 

Der Rahmen des LG Q Stylus besteht aus mattem Aluminium und macht einen hochwertigen Eindruck. Was mir persönlich haptisch nicht ganz so gut gefällt, ist die Rückseite. Hier gibt LG an, dass es sich um eine Metallrückseite mit gewölbten 2.5 D Glas handeln soll. Dies mag zwar stimmen, aber ich persönlich bin davon kein Fan, denn beim abklopfen fühlt dies sich meiner Meinung nach mehr nach Kunststoff an. Zudem weißt diese an meinem noch relativ neuen Testgerät schon einige feine Kratzer auf. Hier gehe ich daher davon aus, dass die Rückseite ohne die Verwendung eines Cases sehr schnell nicht mehr so gut aussehen kann. Doch dies kann ich nach einem Testzeitraum von knapp zwei Wochen nicht beurteilen. Ich kann aber definitiv sagen, dass die Rückseite sehr anfällig für Fingerabdrucke ist. Dies ist jedoch ein allgemeines Problem von Smartphones mit einer Glas-Rückseite. 

Trotzt den abgerundeten Ecken und Kanten, liegt das 178 Gramm schwere LG Q Stylus einfach nicht so handlich in der Hand, was unter anderem an der Breite von 77,7 Millimeter liegt. Hier besitzen andere Smartphones bei einem gleich großen Display einen noch schmaleren Rand und sind dadurch noch einmal etwas schmaler.

Kommen wir zu den Bedienelementen und der verbauten Kameras usw. hier merkt man zum Teil, dass es sich beim LG Q Stylus um ein Mittelklasse-Smartphone handelt. Angefangen bei der linken Seite des Geräts, dort finden wir die Lautstärke Tasten und etwas weiter unterhalb den SIM- und microSD-Slot. Auf der rechten Seite befindet sich der Ein-/Ausschaltknopf und an der obern Stirnseite ein kleines Mikrofon. Das zweite Mikrofon, welches nicht nur bei Aufnahmen, sondern auch zum Telefonieren genutzt wird, befindet sich an der unteren Stirnseite, neben der USB-C Ladebuchse und dem Lautsprecher. Zudem befindet sich neben der Lautsprecheraussparung noch der integrierte Stylus und nahe an der linken Ecke die Klinke-Buchse.

Betrachtet man die Rückseite, dann fällt einem auf, dass hier keine Dual-Kamera, sondern lediglich eine Single-Kameralinse mittig im oberen Bereich des Smartphones verbaut wurde. Direkt darunter in der gleichen Linie befindet sich noch ein LED-Blitz sowie der Fingerabdrucksensor zum Entsperren des LG Q Stylus. Alle Elemente auf der Rückseite sind bündig mit dem Gehäuse, was einen sehr guten optischen Eindruck macht und zudem liegt das LG Q Stylus beim Auflegen auf den Tisch plan auf. Das Design des LG Q Stylus ist zwar kein besonders Highlight, da es ziemlich den bisherigen LG Smartphones ähnelt. Doch das Design kann sich dennoch im Großen und Ganzen sehen lassen.

(Design: 3 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Wie unter Design bereits erwähnt, gefällt mit persönlich die Rückseite nicht zu 100 %. Das liegt an der Rückseite, denn diese soll laut den Angaben von LG zwar aus Metall mit gewölbten 2.5 D Glas bestehen. Fühlt sich meiner Meinung nach jedoch eher wie Kunststoff an und ist zudem anfällig gegen Kratzer. Daher kann man hier meiner Meinung nach nicht wie auf der Webseite angegeben von robust reden. Die abgerundeten Ecken und Kanten harmonieren wiederum sehr gut mit den abgerundeten Ecken des Displays.

Das LG Q Stylus ist IP68-zertifiziert und ist somit staubdicht und bietet Schutz vor zeitweiligem Untertauchen bis zu einer maximalen Tiefe von 1 Metern für max. 30 Minuten. Zudem ist das Q Stylus laut den laut den Angaben von LG stoßsicher gemäß dem Mil-STD-810G-Standard geschützt.

Wer von euch nicht weiß, bei was es sich beim Mil-STD-810G handelt hier eine kleine Erklärung. Es handelt sich dabei um eine US-amerikanische technische Militärnorm, die Umwelt-Testbedienungen für militärische Ausrüstung spezifiziert. Das Problem bei dieser Norm ist jedoch, dass dies meiner Meinung nach mehr als Marketing genutzt wird. Grund hierfür ist, dass diese Norm nicht vorgibt, dass die in der Norm erwähnten Tests alle tatsächlich durchgeführt werden und zudem muss das Gerät diese überhaupt gar nicht bestehen. Welche Tests durchgeführt wurden und welche das Gerät bestanden hat, sind lediglich in der Vertragsbestimmung zwischen dem Hersteller und dem Prüfer geregelt.

Fakt ist somit, das LG Q Stylus mag, wie LG angibt gegen Stöße geschützt sein, aber bekommt es den Stoß gegen das Display oder auf die Rückseite, bricht diese genauso wie bei jedem anderen Smartphone. Ansonsten ist die Verarbeitung des LG Q Stylus sehr gut, die Spaltmaße Stimmen und scharfe Kanten oder andere unschönen Dinge konnte ich am Testobjekt nicht feststellen.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display6,2 Zoll IPS-LCD (18:9 Format) 2160 x 1080 Pixel, Pixeldichte beträgt 389 ppi
CPUMediatek MT6750S 4x 1,5 GHz und 4x 1,0 GHz
RAM3 GB RAM
Speicher32 GB (mit microSD bis zu 2 Terrabyte erweiterbar)
BetriebssystemAndroid 8.1 “Oreo”
Haupt-Kamera16MP f/2.2 Blende mit LED-Blitz
Front-Kamera8MP f/2.2 Blende
AnschlüsseUSB-Typ-C Anschluss; 3,5 mm Kopfhöreranschluss
Akku3300 mAh  mit Schnellladefunktion, nicht austauschbar
KonnektivitätWi-Fi 802.11/b/g/n, Mobilfunknetz bis 4G, Wi-Fi Direct, Bluetooth 4.2, NFC, GPS, A-GPS, GLONASS
Abmessungen (LxBxH)160,1 mm x 77,7 mm x 8,4 mm
Gewicht172 Gramm
LieferumfangLG Q Stylus
Netzteil
USB-TYP-C Ladekabel
Kurzanleitungen
Technische Daten des LG Q Stylus

Performance

Das es sich beim LG Q Stylus und ein Mittelklasse-Smartphone handelt, bemerkt man vor allem am verbauten Prozessor. Es handelt sich dabei um den 64-Bit Octa-Core-Prozessor Mediatek MT6750S aus dem Jahre 2016. Somit ist dies nicht wirklich der aktuellste CPU. Dieser Prozessor verfügt zwar über acht Rechenkerne, davon Takten jedoch die vier im Leistung-Cluster verbauten mit maximal 1,5 GHz und die anderen vier Kerne, welcher für weniger anspruchsvolle Anwendungen genutzt werden und somit im Stromspar-Cluster sitzen mit maximal 1 GHz. Im Prozessor ist auch der GPU ARM Mali-T860 MP2 integriert, welcher mit rund 530 MHz taktet.

Unterstützt wir der Octa-Core-Prozessor von 3 GB RAM Arbeitsspeicher. Der interne Flash-Speicher fällt mit 32 GB (Netto 21 Gigabyte) zwar nicht allzu groß aus, kann bei Bedarf aber mit einer mircoSD-Speicherkarte um bis zu 2 Terabyte erweitert werden. Als Betriebssystem ist Android 8.1 Oreo vorinstalliert.

Angesichts des Preises fällt die Ausstattung des LG Q Stylus etwas dürftig aus. Hier gibt es das ein oder andere günstigere Smartphone, welches dabei z. B. etwas mehr GB Arbeitsspeicher oder sogar 64 GB Flash-Speicher besitzt. Natürlich dürfte die verbaute Hardware für die meisten Interessenten, die ihr Smartphone lediglich zum Mails verfassen, WhatsApp Nachrichten schreiben und im Internet surfen nutzen problemlos ausreichen. Man merkt gelegentlich, dass die Apps teilweise zu besser ausgestatteten Geräten etwas länger zum Starten brauchen und bei grafisch anspruchsvollen Games, kommt es gelegentlich zu rucklern. Doch im Großen und Ganzen läuft das System dennoch flüssig und man kann damit problemlos arbeiten. Beachten sollte man hier auch, dass es sich um ein Mittelklasse-Smartphone handelt und daher nicht mit den über 1000€ teuren Geräten mithalten kann.

Doch nun die Frage, wie schneidet das LG Q Stylus im Benchmark Test ab? Das haben wir für euch natürlich auch getestet. Bei Antut hat das LG Q Stylus 54.188 Punkte erreicht und bei Geekbench 4 kommt es im Singel-Core Test auf 656 Punkte und beim Multi-Core-Test auf 2760 Punkte.

(Performance: 2,5 von 5 Punkten)

Display

Das Display des LG Q Stylus ist wie bereits erwähnt 6,2 Zoll groß. Dies ist einer sehr guter Größe, denn somit bekommt man auf dem Display viele Inhalte angezeigt und zudem lässt es sich damit besser Arbeiten, vor allem im Zusammenspiel mit dem Stylus. Das Display wird von LG als FullVision Display bezeichnet und löst mit 2160 x 1080 Pixeln auf. Die Pixeldichte beträgt somit 389 ppi, was leider nur einer Auflösung von FHD+ entspricht. Dies geht zwar in Ordnung, aber es gibt Geräte aus dem Hause LG, die bei kleiner Display eine deutlich höhere Pixeldichte vorweisen. Somit ist das LG Q Stylus in Sachen Bildschärfe nicht ganz so gut wie ein höher auflösendes Display. Zudem ist die Farbtreue sowie der Kontrast nicht ganz so hoch wie es z. B. bei einem OLED bzw. AMOLED Display wäre, da es sich hierbei lediglich um ein IPS-LCD Display handelt. Im Großen und Ganzen gefällt mir das Display aber dennoch ganz gut.

Die maximale Helligkeit des Displays könnte jedoch definitiv etwas höher sein, denn im Outdoor-Einsatz bei maximaler eingestellter Hintergrundbeleuchtung im Sonnenlicht hatte ich hin und wieder Probleme alles gut auf dem Display zu erkennen. Die Spiegelungen des Displays halten sich in Grenzen und gehen daher in Ordnung. Die Blickwinkelstabilität des LG Q Stylus ist dank dem IPS-LCD Display typischerweise sehr gut.

(Display: 3,5 von 5 Punkten)

AKKU

Der fest integrierte Akku im LG Q Stylus besitzt eine Kapazität von 3.300 mAh. Dieser reicht leider im Normalfall lediglich für einen Tag aus, mehr schafft das Gerät nicht. In meinem Testzeitraum habe ich das Gerät tagsüber auf der Arbeit über das mobile Datennetz genutzt und darüber im Internet gesurft und hin und wieder ein paar Nachrichten versendet sowie Videos angesehen. Abend habe ich dann übers heimische WLAN-Netzt gesurft und muss sagen, dass ich bereits abends das Smartphone ans Ladegerät hängen musst. Klar muss man heutzutage fast jedes Smartphone fast täglich laden, aber bei vergleichsweise gleichem nutzungsverhalten, hat bei mir mein iPhone X locker 1 einhalb Tage durchgehalten. 

Der interne Akku wird Mithilfe des USB-C Anschlusses aufgeladen, dieser unterstützt eine Schnellladefunktion, dadurch ist der Akku in knapp 1 Stunde und 25 Minuten wieder auf 100 % aufgeladen. Eine kabellose Aufladung via Qi-Standard wird leider nicht unterstützt.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

Kamera

Auf der Rückseite kommt lediglich eine Single-Kamera mit einer Auflösung von 16 Megapixeln und einer weniger lichtstarken Blende von f/2.2 zum Einsatz. Hier hätte ich mir bei einem Mittelklasse-Smartphone zu diesem Preis definitiv eine Dual-Kamera gewünscht, denn dies bieten andere Hersteller in dieser Preisklasse ebenfalls an. Ein Zoom ist daher mit dem Q Stylus lediglich digital möglich und bei diesem verliert man sehr viel an der Qualität der Bilder. 

Um die volle Auflösung von 16 Megapixel nutzen zu können, müssen die Bilder im 4:3 Format aufgenommen werden, da nur dabei die ganze Größe des Bildsensors genutzt wird. Im 18:9 Formfaktor sieht das ganze vielleicht auf dem Smartphone größer bzw. besser aus, betrachtet man diese an einem großen Monitor am PC, erkennt man aber, dass die Auflösung deutlich kleiner ist. Im 18:9 Formfaktor beträgt die Auflösung nämlich lediglich 11 Megapixel.

Die 16 Megapixel-Kamera auf der Rückseite des LG Q Stylus macht zwar durchaus brauchbare Bilder, aber wirklich überzeugen können diese nicht. Klar für Schnappschüsse gehen diese in Ordnung, aber um damit z. B. Bilder für einen Fotokalender auszudrucken reicht die Qualität leider nicht aus. Leider fehlt es den Bildern etwas an Schärfe, denn vor allem wenn die Umgebung etwas dunkler ist, werden die Bilder schnell verschwommen bzw. verwaschen. Zudem ist in der Kamera kein Bildstabilisator eingebaut, was man vor allem bei Video-Aufnahmen bemerkt, da diese selbst bei einer einigermaßen ruhigen Hand verwackeln. Zudem stellte mich der Autofokus bei Videoaufnahmen nicht 100 % zufrieden, da dieser bei manchen Aufnahmen pulsiert und ständig nachfokusiert. Bei normalen Bilder wiederum arbeitet der Autofokus ausgesprochen schnell und zum Großteil präzise. In dunkleren Lichtverhältnissen lässt, wie bereits erwähnt die Qualität der etwas schwachen Blende von f/2.2 stark nach und das Bildrauschen nimmt zu.

Die Auflösung der Frontkamera beträgt 8 Megapixel und erlaubt Bilder mit Normalenwinkel (82 Grad) zu knipsen. Auf dem Smartphone sehen die Selfies ganz gut aus, wenn man diese jedoch auf dem Computer betrachtet, fällt einem auf, dass diese ein deutliches Rauschen vorweisen und nicht richtig scharf sind. 

Videos können mit dem LG Q Stylus mit maximal 1.080p und 30 fps aufgenommen werden. 4K- Videos sind leider nicht möglich. Mit der Qualität der Testaufnahme bei Sonnenschein war ich durchaus zufrieden. Doch wie bereits erwähnt stellte mich er Autofokus, sowie der fehlende Bildstabilisator nicht zufrieden. Damit sehen die Aufnahmen einfach nicht so schön aus. 

(Kamera: 2,5 von 5 Punkten)

 Software

Das LG Q Stylus kommt mit Android 8.1 Oreo Betriebssystem und dem Google Assistant. LG nutzt beim Q Stylus die typische LG UX Benutzeroberfläche. Diese unterscheidet sich unter anderem vom Einstellungsmenü oder vom Luncher deutlich vom normalen Android-System.

LG nutzt bei seiner Benutzeroberfläche z. B. deutlich abgerundeter Ecken der Apps, welche perfekt zu den abgerundeten Ecken des 6,2 Zoll großen Display passen. Zudem setzt LG beim Luncher nicht auf eine Android typische App-Übersicht, sondern alle Apps sind ähnlich wie bei iOS auf diversen Seiten auf dem Homescreen angeordnet. 

Das Einstellungsmenü ist in vier Untermenüs aufgeteilt (Netz; Töne; Anzeige und Allgemein). Diese Aufteilung gefällt mir persönlich ganz gut, denn so finde ich mich im Einstellungsmenü schnell zurecht. Die vorinstallierten Apps (Bloatware) halten sich beim LG Q Stylus in grenzen, doch Apps wie z. B. LG SmartWorld oder RemoteCall Service hab ich in meinem Test nie benutzt und würde diese somit auch im Alltag nicht gebrauchen. Löschen kann man diese jedoch leider nicht und somit belegen diese unnötig Speicher. Man kann die Apps lediglich in den Einstellungen Ausblenden.

LG hat beim Q Stylus einige Apps zusätzlich installiert, welche speziell für den Stylus-Stift vorgesehen sind. Diese erscheinen am rechten Display Rand, sobald man den Stylus aus dem Gerät zieht. Es handelt sich dabei um die App: Pop Memo, Mahlbuch, Scratch art und QuickMemo+. Entfernt man den Stylus beim ausgeschaltetem Display, öffnet sich direkt die Notiz App, bei der man direkt mit weißer Farbe auf einen schwarzen Hintergrund schreibt. 

(Software: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Q Stylus bietet LG ein Smartphone mit Stylus zu einem relativ günstigen Preis an. Doch leider konnte das Gerät nicht in allen Bereichen überzeugen. Denn zum einen verspricht LG das damit klare und hochwertige Fotos gelingen. Doch diese schafft man mit dem LG Q Stylus wirklich nur bei perfekten Lichtverhältnissen. Meiner Meinung nach ist es eine gute Kamera, aber es gibt für das Geld definitiv bessere Geräte, bei den man dann aber auf den Stylus verzichten muss. Wer auf der Suche nach einem Smartphone mit großem Display und integrierten Stylus zu einem Preis unter 500€ ist, der kann sich das LG Q Stylus näher ansehen. Dennoch muss ich dazu sagen, dass man sich im Klaren sein muss, dass es sich hierbei um ein Mittelklasse-Smartphone handelt, welches in einigen Bereich nicht so gut überzeugen konnte. Darunter fällt nicht nur die Kamera, sondern auch die Ausstattung wie z. B. der fehlende WLAN-Standard 802.11 ac, kein Stereo-Lautsprecher und dem etwas schwachen Prozessor.

Preis/Leistung

Der UVP des LG Q Stylus liegt bei 449 EUR (in D/A). Das Smartphone ist meiner Meinung nach von der Verarbeitung ein ganz gutes Smartphone. Es ist sehr gut für Business-/ sowie normale Anwender geeignet, die ein Smartphone haben möchten, welches technisch gesehen zwar nicht das beste Smartphone ist, aber eben mit einem Stylus daher kommt. Die verbaute Hardware ist wie bereits erwähnt zwar nicht die Beste, reicht jedoch für viele Nutzer, welche ihr Smartphone lediglich zum Surfen, Telefonieren, Nachrichten schreiben und gelegentliche Schnappschüsse nutzen aus. Das große Display mit dem relativ schmalen Rand kann im Test durchaus überzeugen und die Kamera liefert bei gutem Licht akzeptable Bilder.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.lg.com/de

Beats X

Beats (Beats Electronics, LLC) ist ein US-amerikanischer Hersteller von Audiogeräten mit dem Sitz in Santa Monica (USA) und wurde im Jahre 2006 gegründet. Das Unternehmen stellt hauptsächlich Kopfhörer her unter der Eigenmarke Beats by Dr. Dre., benannt nach dem Gründer, dem Rapper Dr. Dre. 

Bekannt wurde die Marke Beats bereits im Gründungsjahr 2006, in dem der erste Prototyp eines Kopfhörers im Musikvideo von Eminems Lied „You Don´t Know“ zu sehen war. Auf den Markt kam der erste Kopfhörer, der Beats by Dr. Dre Studio jedoch erst im Jahr 2008. Beats wurde in den folgenden Jahren durch viel Marketing und dem auffliegt Design zu einer bekannten und beliebten Kopfhörer-Marke. Am 28. Mai 2014 kaufte Apple Inc. für 3,2 Milliarden Dollar Beats Electronics. 

Zum 10. Jährlingen Jubiläum des ersten auf den Markt gekommen Kopfhörer hat Beats die soggenante „Decade Collection“ auf den Markt gebracht. Diese Collection kommt in einem auffälligen rot-schwarzen Design daher. Erhältlich ist diese Kollektion bei den Kopfhörern Modellen: Beats Studio3 Wireless , Solo 3 Wireless, Powerbeats3 Wireless, Beats X Wireless und urBeats 3. 

Die Beats X sind bereits einige Monate auf dem Markt, doch anlässlich dieser neue DecadeCollection, möchte ich euch die Beats X genauer vorstellen. Dabei handelt es sich um In-Ear Ohrhörer mit einem Nackenbügel, welche mit Apples W1 Chip und einer Schnellladefunktion daher kommen. Doch können die Beats X im Test überzeugen und wie ist der Klang? Ich habe mir für euch die Beats X „Decade Collection “ näher angeschaut. Ob diese im Alltagstest überzeugen können, das erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Beats X ist komplett in Schwarz gehalten. Direkt auf der Vorderseite fällt das große Sichtfenster auf, durch welches man die In-Ears fast komplett sehen kann. Zudem lesen wir auf der transparenten Vorderseite den Namen der In-Ears, sowie an der rechten oberen Ecke in roter Schrift, dass es sich hierbei um die 10 jährige Jubiläums Edition (Decade Collection) handelt und das die Beats X eine Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden bieten.

Die linke und rechte Seite der Verpackung zeigt uns neben den Namen „Beats by Dr. Dre noch jeweils ein rotes Beats Logo und ein Zitat vom Gründer Dr. Dre „ SINCE DAY ONE IT´S BEEN ALL ABOUT THE SOUND“. Auf der Rückseite sieht man die Beats X komplett dargestellt, zudem kann man hier die wichtigsten technischen Merkmale lesen. So erfährt man hier nicht nur, dass es sich um Bluetooth In-Ears handelt, sondern dass diese eine Laufzeit von 8 Stunden bieten und dank Schnellladefunktion bereits nach 5 Minuten für 2 Stunden Musikwiedergabe vollgeladen sein sollen. Zu guter Letzt sind an der Unterseite der Verpackung neben der Seriennummer noch die Unternehmensdaten von Apple und die Markenrechte von Beats aufgelistet.

Öffnet man die Hauptverpackung, indem man das Siegel an der Unterseite entfernen und dadurch das Sichtfenster vorne nach oben aufklappt, findet man den Beats X an einem festen Platz in einem Schaumstoff ähnlichen Einsatz untergebracht. Dies sieht sehr ordentlich aus. Zieht man diesen Einsatz an einer Lasche heraus, befindet sich darunter noch der restliche Zubehör. Dieser restliche Zubehör befindet sich allesamt in einer Art großen Mappe. Direkt vorne sind neben den drei paar Ohrtips noch zwei paar Sport-Einsätze in zwei Größen untergebracht. Wenn man diese Mappe umdreht, verbirgt sich dahinter noch ein rotes Silikon Transportetui, in welchem die Beats X verstaut werden können und direkt darunter ein kurzes USB auf Lightning Kabel, mit welchem die Beats X aufgeladen werden. Im Zwischenraum der Mappe befinden sich noch einige Beschreibungen, Anleitungen und ein großer Beats-Aufkleber. Hier ist alles sehr ordentlich an seinem Platz untergebracht, sodass man direkt erkennt, dass Apple das Unternehmen übernommen hat.

Zum Lieferumfang der Ohreinsätze (Ohrtips) gehören ganze vier Paar Ohrgummis (ein Paar ist bereits montiert). Zur Auswahl bei den Ohrtips stehen: Drei Paar Silikon-Tips (In den Größen: 1x XS; 1x S; 1x M und 1x L) und die zwei paar Sport-Ohrtips in zwei verschiednen Größen.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Bei den Beats X handelt es sich um In-Ear Kopfhörer, bei denen die Musik zwar kabellos per Bluetooth übertragen wird, jedoch sind beide In-Ears mit einem Nackenbügel miteinander verbunden. Der flexible Kunststoff-Bügel ist mit 3 x 5 mm sehr dünn gehalten, dieser ist zudem mit einem weichen Kunststoff (Silikon) überzogen. Der flexible Teil mündet in 11 x 6 mm dicke Kunststoff-Enden, welche schwarz lackiert sind. Von hier aus verläuft zu jedem Ohrhörer ein rotes 3 x 1 mm Breites Flachkabel aus Kunststoff. Bei sämtlichen verwendeten Materialien stimmt die Haptik, denn zum einen sind die Beats X dadurch schweißresistent und zudem mit nur 20 Gramm ausgesprochen leicht und somit perfekt für sportliche Aktivitäten geeignet. In den beiden etwas dickeren schwarzen Kunststoff-Elementen ist nicht nur zum Großteil die Elektronik verbaut, sondern auch sämtliche Anschlüsse.

Im Flachkabel, welches die beiden Ohrhörer miteinander verbindet, befindet sich eine kleine 3-Tasten-Fernbedienung aus Kunststoff. Diese befindet sich ca. 12 cm unterhalb vom linken Ohrhörer und beim Tragen ca. auf Kinnhöhe. Diese kleine Fernbedienung besitzt auf der Rückseite ein kleines Mikrofon und bietet eine Volume-Up und-Down sowie Play/Pause Taste. Drückt man den mittleren Knopf etwas länger, aktiviert man auf dem iPhone den Sprachassistenten Siri und kann direkt über die Ohrhörer Fragen stellen, bzw. Befehle ausführen, welche Siri tätigen soll. Drückt man diesen mittleren Knopf doppelt hintereinander, wird ein Track vorgesprungen und bei dreifachem Klicken springt man einen Song zurück. Zudem kann man sogar die Musik vorspulen, indem man ganz einfach nach dem Klick die Taste gedrückt hält. Dann einfach zum gewünschten Punkt Spulen und die Taste wieder loslassen. 

Etwa 7 cm unter der 3-Tasten-Fernbedienung befindet sich eines der beiden dickeren Kunststoffenden. Hier ist der Akku integriert und kann via dem mitgelieferten USB auf Lightning Kabel aufgeladen werden. Wer ein iPhone bzw. iPad besitzt, kann dies natürlich auch mit dem etwas längeren Lightning Kabel aufladen. Auf der gegenüberliegenden rechten Seite befindet sich das gleichgroße Kunststoff-Element, welches an derselben stelle nicht den Lightning-Port besitzt, sondern einen Ein-/Ausschaltknopf mit integrierter Status-LED.

Die Ohrstöpsel baumeln an Flachkabeln, die direkt von den beiden Bügelenden kommen und haben eine fixe Länge von ca. 22 cm. Die Kabellänge ist gut bemessen, sodass weder beim Tragen eines T-Shirts und auch im Winter mit einem Pullover und Jacke die Kabellänge Probleme macht. Jedoch könnte das „Flex-Form“ Kabel gut zwei bis drei cm kürzer sein, denn je nach Größe bildet sich vor dem Hals eine große Schlaufe, welche etwas stören könnte. Bei Nichtgebrauch kann man die beiden Ohrstöpsel einfach baumeln lassen ohne sich sorgen zu machen, dass die Ohrhörer herunterfallen. Durch die an der In-Ear Außenseite angebrachten Magnete, verbinden sich diese beim Baumeln praktischerweise zu einer Kette. 

Das Design des Beats X ist im Großen und Ganzen sehr minimalistisch gehalten. Die Materialien harmonieren sehr gut miteinander und das schlichte Design gefällt mir ausgesprochen gut.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Beats X ist sehr hochwertig. Ich konnte keine Verarbeitungsfehler bzw. Mängel feststellen. Das Gleiche trifft auch auf den Zubehör zu, welcher ebenfalls einen hochwertigen Eindruck macht. Das Gehäuse der Ohrstöpsel ist zwar aus Kunststoff gefertigt, dies drück das Gewicht der In-Ears jedoch auf sehr leichte 20 Gramm. 

Auch das Flachband-Kabel und das „Flex-Form“ Nackenkabel machen einen sehr stabilen sowie bruchsicheren Eindruck. So kann man die Beats X problemlos in das kleine Silikon-Case verstauen, ohne Angst zu haben, dass man gleich einen Kabelbruch bekommt. Eine der Besonderheiten, bei denen man gleich bemerkt, dass Apple Beats gekauft hat, ist der Lightning-Ladeanschluss, dieser dürfte alle Apple Fans freuen, da die diesen sowieso an ihren iOS-Devices nutzen und somit kein weiteres Kabel in ihrer Schublade oder am Nachtisch verstauen müssen.  

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear-Ohrhörer
KategorieIn-Ear-Ohrhörer mit Bluetooth und W1 Chip (für Apple Geräte)
FarbeSchwarz-Rot „Decade-Collection“ (weitere Farben: Black, Satin Silber)
TrageartNackenbügel, Kabellänge Gesamt: 82 cm
Akkulaufzeitbis zu 8 Stunden (Fast-Fuel) Schnellladefunktion; 5 Minuten laden für 2 Stunden Wiedergabe
Gewicht 20 Gramm
MaterialKunststoff
TönerJeweils links und rechts ein Dynamikmembran
Lieferumfang1x Beats X
4 paar Silikon Ohrtips Passstücke
2 paar Silikon Sport-Ohreinsätze
Lightning-Ladekabel
Silikon-Transportetui
Beats Aufkleber
Beschreibungen
Technische Daten des Beats X

Tragekomfort

Das von Beats als „Flex-Form“ bezeichnete Kabel macht einen robusten und optisch hochwertigen Eindruck. Im Inneren steckt eine Nickel-Titan-Verbindung, welche nicht nur leicht ist, sondern auch eine gute Grundstabilität bietet und dennoch biegsam ist. Dies zeigt sich auch beim Tragen, legt man sich die Beats X um den Nacken, fallen diese durch das sehr geringe Gewicht kaum auf. Mir persönlich gefallen In-Ears mit einer Ausführung mit Nackenbügel ganz gut, denn diese haben einige positive Vorteile. So lastet das Gewicht bauartbedingt nicht so sehr an den Ohren, sonder verteilt sich dank dem weichen Nackenkabel gleichmäßig über den Nacken. Zudem kann man, wie bereits erwähnt einen oder sogar beide Ohrhörer aus dem Ohr entfernen und einfach baumeln lassen, ohne das man gleich Angst haben muss, dass gleich der ganze In-Ear Kopfhörer auf den Boden fällt. 

Da bei den Beats X zudem die soggenanten Wingtips (Sporteinsätze) in zwei Größen mitgelieferter werden, halten die In-Ears auch bei sportlichen Aktivitäten sicher in den Ohren. Somit eigenen sich die Beats X auch perfekt als Sport-Kopfhörer, da diese sicherlich kein Problem mit Schweiß haben und zudem sehr leicht sind. Ich habe die Beats X bei meinen regelmäßigen sportlichen Aktivitäten wie z. B. Radfahren und Joggen getestet. Das Tragegefühl war dabei sehr gut. Ich fahre regelmäßig mindestens eine Stunde Rennrad und jogge ca. 45 Minuten, dabei hatte ich nie ein unangenehmes Gefühl. Eine Kabelzusammenführung, wie ich diese von den meisten anderen In-Ears kenne, gibt es bei den Beats X nicht, vermisst habe ich diese aber auch gar nicht, da mich beim Sport nichts störte und auch keine negativen Geräusche durch die Kabel entstanden sind. 

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Diejenigen unter euch, welche Beats bereits kennen und eventuell schon den ein oder anderen Kopfhörer probegehört haben wissen, dass Beats immer den Bassbereich etwas übertrieben angehoben hat. Scheinbar möchte Beats dieses Image der Bassdominanz loswerden. Denn im Vergleich zu den bisherigen Beats Kopfhörer klingen die Beats X wesentlich ausgeglichener. So könnte die Beats X nun auch für all diejenigen interessant werden, welche zwar gerne Beats Kopfhörer haben möchten, aber bisher wegen des teils übertriebenen Bassbereich abstand davon genommen haben. 

Genau Angaben zu den verbauten Treibern (Größe) hat Beats bzw. Apple zwar nicht gemacht, doch insgesamt kann ich sagen, dass die Beats X insgesamt durchaus ausgewogen klingen. Bei den meisten Musikgenres und Titeln war ich mit dem Klangbild zufrieden, auch wenn ich festgestellt habe, dass das Raumbild etwas schwach ist und klanglich einige feine Details verschluckt werden. 

Die Höhen, beim Beats X können meiner Meinung nach definitiv noch etwas luftiger Klingen und zeigen gerade bei akustischer Musik ihre Schwächen. Hier geht die Raumabbildung verloren und die einzelnen Instrumente sind schlecht ortbar. Die Mitten können im Großen und Ganzen überzeugen, auch wenn diese je nach Genre teilweise etwas verwaschen klingen. Doch bei Genres wie Pop, Hip-Hop und Co., welche ich vor allem beim Training im Alltag hörte, störte diese Eigenschaft nicht. Der Bassbereich der Beats X ist zwar weiterhin etwas angehoben, aber genau um den richtigen Wert. So kommt genau dann der Druckvolle und knackige Bass daher, wenn er da sein muss und ist auf keinem Fall überzogen oder unpräzise. 

Auch das Telefonieren, mit den Beats X funktionierte ohne Probleme. Bei Telefongesprächen wird das in der 3-Tasten-Fernbedienung verbaute Mikrofon verwendet. Dieses hat einen guten Abstand zum Mund des Trägers und somit konnte mich mein Gesprächspartner klar und deutlich verstehen. Meine Stimme wurde nicht verzerrt, lediglich bei vorbeifahrenden Autos oder in einer Umgebung wo viele Menschen unterwegs sind, machte dies hin und wieder etwas Probleme. Im Großen und Ganzen ging das Telefonieren über die Beats X jedoch ohne Probleme. Beim Ansehen von Videos und Filmen konnte ich zudem keine Verzögerungen feststellen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Mit einer Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden pro vollgeladenen Akku bietet der Beats X eine ausgesprochen gute Laufzeit für seine Größe. Es gibt zwar das ein oder andere Konkurrenzprodukt, welches noch eine etwas längere Laufzeit bietet, doch die 8 Stunden dürften den meisten locker mehr als einen Tag ausreichen. Ein nützliches und vor allem sehr interessantes Feature ist die von Beats bezeichnete „Fast-Fuel“ Schnellladefunktion. Diese sorgt dafür, dass der Akku bereits nach 5 Minuten Ladezeit wieder für zwei Stunden Musik Wiedergabe ausreicht. Somit kann man schnell zwischendurch den Akku aufladen und somit den Tag überbrücken. 

Bis der Akku komplett aufgeladen ist, benötigt der Beats X knapp 45 Minuten, was ebenfalls sehr schnell ist. Geladen wird der Akku über den Lightning-Anschluss, ein kurzes Ladekabel falls nicht vorhanden, ist wie bereits erwähnt im Lieferumfang enthalten.   

Die von Beats angegeben Laufzeit hängt natürlich von der eingestellten Musiklautstärke ab und was ihr mit den Kopfhörer macht. Wer z. B. viel telefoniert, muss damit rechnen, dass der Akku etwas schneller leer sein wird. Doch in meinem Alltag hat der vollgeladene Akku genau die von Beats angegeben 8 Stunden ausgereicht. Die Lautstärke hatte ich hierbei bei etwa 70- 90 % eingestellt. 

Eine kleine Funktion vermisse ich am Beats X etwas, welche ich mir gerne gewünscht hätte. So schalten sich einige von mir bereits getesteten In-Ears automatisch ab, sobald ich beide Ohrstöpsel aus den Ohren genommen habe. Dies hätte man eventuell bei den Beats X ebenfalls integrieren können, denn dies würde sich nicht nur etwas auf die Akkulaufzeit auswirken, sondern auch auf den Komfort.

Bluetooth

Beats hat alle aktuelle Kopfhörer mit dem von Apple entwickelten W1 Chip versehen. Dadurch erfolgt das Koppeln mit allen aktuellen Apple Geräten auf denen iOS 10, macOS Sierra oder watchOS 3 läuft rasant schnell, wie man es von NFC für Android kennt. Zudem soll der W1 Chip für eine höhere Reichweite und einen geringeren Stromverbrauch sorgen. 

Als iOS-Device Benutzer reicht es, die eingeschalteten Kopfhörer in diesem Fall die Beats X relativ nahe an das iPhone, iPad oder an die Apple Watch zu halten. Automatisch erscheint ein Fenster, welches die Kopfhörer anzeigt und man wird gefragt, ob man die Kopfhörer verbinden möchte. Sobald man nun auf „Verbinden“ tippt, sind die Kopfhörer mit dem iOS-Device gekoppelt. Das praktische hierbei ist, dass ihr die Kopfhörer nicht mit euren weiteren Apple Geräten koppeln müsst. Automatisch werden diese euch auch bei den anderen Geräten in den Bluetooth-Einstellungen angezeigt und ihr könnt innerhalb weniger Sekunden bei der Wiedergabe zwischen den einzelnen Geräten wechseln.

Wer von euch gerne die Beats X kaufen möchte, aber kein iOS-Device besitzt, kann diese dennoch kaufen. Android Nutzer müssen jedoch wie herkömmlich über die Bluetooth-Einstellungen die Beats X koppeln. Dies ist zwar nicht ganz so komfortabel wie mit dem W1 Chip, aber dennoch ist dies ebenfalls schnell erledigt. Dazu einfach den Ein-/Ausschaltknopf für 5 Sekunden gedrückt halten und schon sollte sich der Beats X im Erkennungsmodus befinden, was durch das Blinken der Status-LED bestätigt wird. Nun wie gewohnt in die Bluetooth-Einstellungen eures Gerätes gehen und die Beats X suchen, darauf klicken und schon koppeln sich beide Geräte miteinander.

Die Reichweite der Beats X ist sehr gut, in Räumlichkeiten mit zwei dickeren Beton-Wänden fangt die Musik erst ab ca. 16 bis 17 Metern an zu stocken. Im freien Feld sind bis zu 20 Metern kein Problem für die Beats X, erst darüber hinaus, kam es zu Aussetzern. Sobald ich die Beats X eingeschaltet habe, haben sich diese automatisch mit dem zuletzt verbunden Gerät gekoppelt.

Zubehör

Praktischerweise liefert Beats bei den Beats X ein Silikon-Transportetui mit. Die Kopfhörer passen darin sehr gut hinein, doch da die Beats X dazu neigen, wieder in ihre ursprüngliche Form aufzuspringen, kann es am Anfang vorkommen, dass ein Teil des Kabels aus der Hülle springt. Nach etwas Übung, weiß man aber genau, wie man den Kopfhörer in dieses Etui verstauen muss. Leider zieht die Hülle durch ihr Material sehr gerne Schmutz (Fussel) an, diese können jedoch unter fließendem Wasser abgespült werden.  

Im Lieferumfang befinden sich wie bereits erwähnt vier Ohrstöpsel und zwei paar Sport-Einsätze. Die wechselbaren Ohrstöpsel sind wichtig um den Kopfhörer für die eigenen Ohren anzupassen. Die Sporteinsätze würde ich sicherheitshalber bei allen sportlichen Tätigkeiten nutzen, denn damit halten die In-Ears zusätzlich sehr gut und in Ohren.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Beats wirbt die Beats X als perfekter Begleiter für den ganzen Tag. Zudem wird mit einer Laufzeit von bis zu 8 Stunden und der Schnellladefunktion mit dem Namen „Fast-Fuel“ geworben, welche dafür sorgen soll, das man quasi den ganzen Tag lang Musik hören kann.  

Ich kann diesen Aussagen auch soweit zustimmen. Die Akkulaufzeit ist zwar nicht die längste, doch selbst wenn man mal länger als 8 Stunden Musik hören möchte, hat man den Akku bereits nach 5 Minuten für weitere 2 Stunden Musikwiedergabe aufgeladen. Zudem ist der Akku in 45 Minuten komplett voll aufgeladen. Des Weiteren hat mir das Design, die Verarbeitung und die Haptik der Beats X sehr gut gefallen, hier gab es nichts zu Meckern. Die Beats X sind eine gute Alternative zu Apples AirPods, wenn man auf die True-Wireless Funktion verzichten kann und einem somit das Nackenband nichts ausmacht. Der verbaute W1 Chip sorgt für eine einfache Kopplung von Apple Geräten, was die Beats X vor allem für Apple User interessant macht.  

Preis/Leistung

Die UVP der Beats X von 149,95€ (Aktuell dauerhaft reduziert auf 119,95€) ist für die geboten Leistung in Ordnung. Man bekommt hier klanglich ganz gute, wenn auch nicht die aller Besten In-Ear Kopfhörer geliefert. Diese dürften dennoch klanglich, sowie von der Akkulaufzeit für die meisten Nutzer im Alltag vollkommen ausreichen. Zudem besitzen die Beats X wie bereits erwähnt eine Schnellladefunktion und Apples W1 Chip, welcher für alle iPhone und iPad Nutzern von Vorteil ist. Zwar gehört Beats mittlerweile zu Apple, aber die Kopfhörer sind dadurch nicht nur für Apple Nutzer interessant, sondern können problemlos auch von Android Nutzern genutzt werden. 

Beats X

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Nest Protect 2. Generation

Nest Labs Inc. besser bekannt als einfach nur Nest, wurde im Jahr 2010 mit Sitz in Palo Alto, Kalifornien von Tony Fadell und Matt Rogers gegründet. Bei Nest handelt es sich um ein Automatisierungsunternehmen, dessen erstes Produkt (nur in Amerika) ein selbst lernendes Heizungsthermostat war. Seit März 2017 vertreibt das Unternehmen seine Produkte auch in weiteren Ländern darunter auch in Deutschland. Hierzulande gibt es dieses erwähnte Thermostat jedoch nicht und Nest, ist hier für Sicherheitsinstallationen (Kameras) und Rauchmelder, die per Funk bzw. per Smartphone App steuerbar sind bekannt.

Bereits im Januar 2014 wurde Nest von Google Inc. für 3,2 Mrd. US-Doller übernommen, was zur zweitgrößten Firmenübernahme in der Google Geschichte zählt. Lediglich Motorola Mobility war mit 12,5 Mrd. US-Dollar teurer. Folglich gehört Nest nach der Umstrukturierung 2015 von Google zur Alphabet Inc. (die Dachgesellschaft von Google), seit Februar 2018 wiederum gehört Nest zur Hardware-Abteilung von Google. 

Wie bereits erwähnt, bietet Nest in Deutschland neben Indoor und Outdoor Überwachungskameras auch seit diesem Jahr einen smarte Türklingel und die schon etwas länger erhältlichen Rauchmelder an. Heute möchte ich euch den smarten Rauchmelder mit dem Namen Nest Protect genauer vorstellen. Dieser mag zwar auch dem ersten Blick nicht günstig sein, warnt aber nicht nur vor Rauch, sondern auch vor Kohlenmonoxid. Zudem braucht man dank einem im Nest Protect verbauten WLAN-Modul kein Bridge (Steuereinheit) am Router anschließen. Wie der Nest Protect der 2. Generation im Test abgeschnitten hat, erfahrt ihr hier, denn ich habe mir für euch den Nest Protect genauer angeschaut.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Nest Protect kommt in einer sehr stabilen und hochwertigen Verpackung daher. Der ungebleichte Hauptkarton ist zum Großteil in eine bedruckte Umverpackung geschoben. Diese Hülle informiert über die wichtigsten Eigenschaften des Nest Protect. Insgesamt macht die Verpackung einen sehr hochwertigen und ökologischen Eindruck.

Die Vorderseite ziert neben dem Aufdruck des Rauchmelders noch den Namen des Unternehmens „Nest“. Außerdem wird man darüber informiert, dass die 6 benötigen Batterien mit im Lieferumfang dabei sind, dass der Nest Protect sprechen kann und Benachrichtigungen an das Smartphone sendet. 

Auf der Rückseite werden einem die Besonderheiten des Nest Protect gegenüber einem herkömmlichen Rauchmelder verständlich erklärt. Unter anderem kann der Nest Protect nicht nur Alarmmeldungen an das Smartphone senden, wenn man daheim ist, sondern auch wenn man nicht zu Hause ist. Obendrein teilt einem der Protect in der Nachricht mit, welche Art von Brand und wo dieser festgestellt wurde. Eine weitere nützliche Funktion ist es, dass der Rauchmelder, sofern dieser einen Brand wegen eines angebraten Toasts melden sollte, bequem per App ausgeschaltet werden kann. Dies ist vor allem hilfreich, wenn man ohne Leiter nicht an den Rauchmelder kommt, um diesen an der Taste zu deaktivieren.

An der oberen Stirnseite, sowie der linken Seite, werden erneut Beispiele genant, warum der Nest Protect sinnvoll ist. Darüber hinaus informiert die Unterseite der Hülle über den Packungsinhalt, sowie die Anforderungen des Nest Protect. Außerdem kann man hier ein paar wenige Infos über das Unternehmen Nest nachlesen.

Entnehmen wir die Hauptverpackung aus der Hülle, kann man von dieser den Deckel abnehmen. Beim Öffnen der Verpackung kommt direkt eine kleine Mappe aus dem gleichen Material wie die Hauptverpackung zum Vorschein, in der sich sämtliche Bedienungsanleitungen und Beschreibungen befinden. Entnehmen wir diese Hülle, entdecken wir den Nest Protect sicher geschützt in einer stabilen transparenten Kunststoffabdeckung. Diese sorgt dafür, dass während des Transports kein Staub in das Innere des Rauchmelders gelangt.

Hebt man den Kunstsoffeinsatz mitsamt des Nest Protect aus der Hauptverpackung, dann findet man darunter noch die Montageplatte sowie die zur Befestigung benötigten vier Kreuzschlitzschrauben. Die zum Betrieb benötigten sechs Batterien sind bereits vorinstalliert, es handelt sich dabei um Energizer Lithium Batterien der Größe AA.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Design des Nest Protect gefällt mir persönlich ausgesprochen gut. Der Nest Protect der 2. Generation hat eine quadratische Form und ist etwas Größer als ein handelsüblicher Rauchmelder, dafür steckt jedoch im Inneren deutlich mehr Technik drin. Die Maße des Protect betragen 135 mm x 135 mm x 38,5 mm (L x B x Höhe) und das Gewicht liegt bei knapp 380 Gramm inkl. Batterien.

Das Gehäuse des Nest Protect besteht aus weißem Kunststoff. Auf der Oberseite, welche nach der Montage und somit im Alltag nach unten zeigt, fallen direkt die vielen kleinen „Löcher“ auf, durch welche unteranderem der Ton des Lautsprechers nach außen gelangt und im Zentrum sitzt dezent der große Knopf mit dem Nest Logo. Hinter bzw. unter dem Biedenkopf versteckt sich rundum ein LED-Leuchtring, welcher z.B. beim ausschalten des Lichtes den aktuellen Betriebszustand des Protect anzeigt. 

Dieser leuchtet je nach Status grün, weiß, gelb, oder rot. Was die einzelnen Farben bedeuten, erkläre ich unter dem Punkt Funktionsumfang genauer. Auf der Rückseite des Nest Protect befindet sich ringsherum die große Adapteraufnahme, zur Befestigung des Nest Protect an die Wand oder Decke. Innerhalb der Adapteraufnahme nimmt gut 1/3 die große Batterieabdeckung ein, unter dieser sind sechs AA-Batterien versteckt, welche die für den Protect nötige Energie bereitstellen. Ein Aufkleber auf dem Batteriefachdeckel, gibt einige Infos über den Rauchmelder, so erfährt man hier nicht nur die Seriennummer, sondern auch, wann dieser hergestellt wurde und wann der Rauchmelder ausgetauscht werden sollte. An meinem Gerät steht hier 06.01.2027, daher müssen auch die Nest Protect Rauchmelder nach spätestens 10 Jahren ersetzt werden. Nach diesem Zeitraum ist nicht mehr gewährleistet, dass die Sensoren präzise arbeiten und im schlimmsten Fall bei Rauch oder Kohlenmonoxid keinen Alarm mehr abgeben. Daher deaktiviert sich der Nest Protect nach diesem Datum automatisch. Im restlichen Bereich innerhalb der Adapteraufnahme befinden sich neben Informationen zum Hersteller, auch einige Warnhinweise auf mehrere Sprachen unter anderem auch auf Deutsch.

Durch großen Schlitze rundherum an der zur Decke zugewandten Seite, sowie durch die vielen kleinen Löcher gelangt im Falle eines Brandes der Rauch ins innere zu den Sensoren im Nest Protect.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas zu bemängeln. Das Gehäuse des Nest Protect ist wie bei handelsüblichen Rauchmeldern aus weißen Kunststoff hergestellt und vermittelt rundherum ein sehr hochwertiges und stabiles Gefühl. Die Batterieklappe lässt sich sehr einfach öffnen und beim Gehäuse gibt es keine scharfen Kanten oder andere unschöne Fertigungsfehler.

Das für den Betrieb sechs AA-Batterien benötigt werden, erscheint im ersten Moment viel, aber diese sind nötig, da der Nest Protect mit einem eigenen WLAN-Modul versehen ist. Somit kommt der Nest Protect anders wie beim Bosch Twinguard komplett ohne eine separate Steuereinheit aus. Sollten die Batterien des Nest Protect leer sein, informiert dieser einen früh genug über die App. Nach gut 2 Monaten gebrauch, kann ich jedoch noch nicht sagen wie lange die Batterien durchhalten, bis diese getauscht werden müssen, denn aktuell sind bei mir noch die ersten Batterien drin.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

FunktionsweiseFoto-optisch+CO Sensor
Batterie6x AA-Batterien (auswechselbar)
Alarmlautstärke85 dB
Abmessungen135 mm x 135 mm x 38,5 mm
Gewicht380 Gramm
MaterialKunststoff (matt)
Besonderheiten360°-LED-Lichtring, warnt auch vor Kohlenmonoxid, steuer- und konfigurierbar per App, Nachtlicht, Dampferkennung, Wärmesensor, Luftfeuchtigkeitssensor, Anwesenheitssensor, 120º-Erfassungswinkel, Omnidirektionales Mikrofon 70 dBA SNR, Lautsprecher 2 Watt
Erweiterbarmehrer Nest Protect kann man miteinander koppeln
Lieferumfang1x Nest Protect inkl. 6 Batterien (Typ AA)
Installationsplatte für die Deckenmontage mit Befestigungsmaterial (4 Schrauben)
Installationsanleitung und Broschüren
Technische Daten des Nest Protect 2. Generation

Einrichtung & Konfiguration

Um den Nest Protect nutzen zu können, muss dieser erst einmal eingerichtet und konfiguriert werden. Dazu benötigt man die kostenlose Nest App (erhältlich für iOS und Android). 

Sobald die App geladen ist, könnt ihr diese wie gewohnt starten. Leider kommt man um die Erstellung eines Benutzerkontos nicht herum, dafür müssen eine E-Mail-Adresse eingegeben und ein Passwort festgelegt werden. Anschließend muss man in seinem Postfach nachsehen und die E-Mail Adresse über den Link, den ihr in der Mail von Nest erhalten habt bestätigen.

Nun müsst ihr zurück in die Nest-App gehen, in der ihr durch die restliche Einrichtung Schritt für Schritt geführt werdet. Nachfolgend geht es um die Einrichtung des Wohnortes, doch davor kommt ein Push-Fenster, in dem ihr gefragt werdet, ob ihr Hinweise und Töne von Nest per Push erhalten möchtet oder nicht. Anschließend müsst ihr eure Adressdaten eingeben (Straße, Stadt und Postleitzahl). Danach kann man noch auswählen, ob man News von Nest erhalten möchte und einen monatlichen Verbrauchsbericht erhalten möchte, sowie zustimmen, ob Nest euren Standort mitgeteilt bekommen soll. Im Anschluss daran kann man noch Familienmitglieder einladen, die ebenfalls zugriff auf eure Nest Produkte erhalten und durch das Klicken auf „Jetzt loslegen“ gelangt man auf das zukünftige Startfenster der Nest App.

Nun wollen wir natürlich den Nest Protect mit der App verbinden. Dazu klicken wir im Startfenster auf das Plus-Symbol, unter dem auch „Produkt hinzufügen steht“. Daraufhin teilt einem die Nest-App mit, dass man den QR-Code des Nest Produktes scannen soll, dieser QR-Code befindet sich beim Rauchmelder auf der Rückseite auf dem Batteriefach. 

Sofort wird euch ein Bild des Nest Protect angezeigt und was zur erfolgreichen Montage und Einrichtung alles benötigt wird. So teilt euch die App mit, dass ihr euer WLAN-Passwort bereit halten solltet, sowie eventuelle eine Leiter und Schraubenschlüssel für die Montage. Im nächsten Fenster müsst ihr aus zahlreichen Vorschlägen auswählen, in welchem Raum ihr den Nest Protect Rauchmelder montieren möchtet. In meinem Fall habe ich das Schlafzimmer gewählt. 

Nachdem ihr den Standort ausgewählt habt, muss man den Nest Protect reaktivieren, dazu einfach den Papierstreifen am Batteriefach entfernen und sicher gehen, dass der Status-Ring um den Nest-Knopf blau leuchtet. Daraufhin wird dieser automatisch von der App erkannt und ihr müsst euer WLAN auswählen, sowie das dazugehörige Passwort eingeben und schon verbindet sich der Protect mit dem WLAN. Zu guter Letzt teilt euch die App mit, dass der Nest Protect eurem Konto hinzugefügt wurde und möchte gerne eine Soundcheck ausführen, bevor ihr diesen an die Wand bzw. Decke montiert. Nach dem erfolgreichen Test kann der Nest Protect schließlich an den gewünschten Ort montiert werden.

Die Einrichtung und Konfiguration des Nest Protect dauert keine 5 Minuten und ist wirklich sehr einfach. Das tolle dabei ist, wollt ihr nun einen weiteren Rauchmelder oder eine Kamera zu eurem Konto hinzufügen, müsst ihr dafür nicht erneut eure WLAN-Daten eingeben, denn diese übermittelt das vorhanden Nest-Produkt vollautomatisch an das neue Gerät. Daher erfolgt die Einrichtung beim 2. und 3. Gerät noch schneller.

(Einrichtung & Konfiguration: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang & Bedienung

Der Funktionsumfang des Nest Protect ist deutlich größer als das eines normalen herkömmlichen Rauchmelders. Im Alltag verhält sich der Rauchmelder sehr unauffällig. Der Nest Protect prüft täglich selbstständig seine Sensoren, die WLAN-Verbindung und die Kapazität der Batterien. Zudem führt er einmal im Monat einen Test der Sprachausgabe, sowie ein Testalarm aus, dieser Test kann in der App so eingestellt werden, wie man es persönlich haben möchte. Sobald dieser Test startet, wird einem dies nicht nur in der App mitgeteilt, sondern der Rauchmelder zeigt dieses mithilfe des Status-Rings und zudem zählt dieser einen Countdown bis 10 abwärts. Beim Test werden nicht nur die Rauch- und Kohlenmonoxid-Sensoren getestet, sondern ein verbauten Mikrofon prüft ob die Lautsprecher (Sprachansage) und die Alarme ordnungsmäßig wiedergegeben werden. Doch was außer die WLAN-Einbindung machte den Nest Protect so besonders? Dazu möchte ich euch einige besonderen Funktionen etwas genauer erklären.

Nachtwächter 

Wie bereits erwähnt, merkt man Tags über nicht, dass der Nest Protect da ist. Abends, wenn man jedoch das Licht im Zimmer ausschaltet, erkennt man die nützliche Funktion mit dem Namen „Nachtwächter“. Sobald man das Licht ausschaltet, leuchtet im Normalfall der Lichtring am Nest Protect kurz Grün auf, was bedeutet, dass alles in Ordnung ist und der Rauchmelder funktionstüchtig ist. Dies hört sich jetzt vielleicht nicht so unglaublich besonders an, ist es aber dennoch. Denn dadurch weckt euch der Protect nicht mitten in der Nacht durch ein nerviges Piepsen alle paar Minuten auf, weil z. B. die Batterien leer sind. Leuchtet der Ring grün, dann sind die Batterien noch ausreichend voll und halten auf jeden Fall die ganze Nacht. 

Nachtlicht

Im Menü der App kann man das soggenante „Nachtlicht“ aktivieren. Dieses geht an, sobald es in eurem Zimmer Dunkel ist und der Nest Protect eine Bewegung unter sich bzw. im Raum registriert. Dieses Nachtlicht (Leuchtring leuchtet weiß auf) kann in drei Helligkeitsstufen eingestellt werden, oder auch komplett deaktiviert werden, da dieses z. B. im Schlafzimmer nerven würde.

Dampferkennung

Eine weitere tolle Funktion ist die Dampferkennung. Mit dem Dampf-Erkennungssensor kann der Nest Protect unterscheiden, ob es gerade brennt, oder einfach nur der Wassertopf in der Küche überkocht. Zudem wird somit verhindert, dass der Rauchmelder im Badezimmer einen Fehlalarm wiedergibt, weil jemand zu heiß in der Dusche badet.

Warnstufen

Der Nest Protect löst nicht sofort mit maximaler Lautstärke einen Alarm aus, wenn dies nicht nötig ist. Stellt er nur eine kurze Rauchwolke fest, die eventuell durch das nachgelegte Holz auf den Kamin entstanden ist, dann leuchtet erst mal der Status-Ring gelb auf, die App meldet Vorsicht und ein leiserer Alarm ertönt. Erst wenn dieser Rauch eine bestimmte Zeit anhält und wesentlich dichter und konstanter ist, geht dieser auf ein rotes Signal über und der Alarm wird extrem Laut. Dasselbe gilt natürlich auch für die Erkennung eines Anstiegs der Kohlenmonoxidkonzentration.

Smarthome Einbindung 

Natürlich lassen sich die smarten Rauchmelder aus dem Hause Nest auch problemlos ins Smarthome einbinden. So kann man z. B. über die Plattform IFTTT (If This Then That) zahlreiche zusätzliche Funktionen erstellen. Ein Beispiel davon wäre die Möglichkeit im Zusammenspiel mit den Philips Hue Lampen, dass die Hue Lampen mit aufleuchten, wenn es zu einem Brand oder Kohlenmonoxid anstieg kommt. Die zahlreichen Möglichkeiten über IFTTT sind absolut bemerkenswert.  

Wer jedoch z. B. noch einen der Nest Indoor-Kameras betreibt, erhält im Falle eines Brandalarms oder ähnlichen einen Push-Benachrichtigung. Falls zudem genau in diesem Raum eine Nest Kamera steht, enthält diese Nachricht sogar ein Bild, sodass man auch von unterwegs nachsehen könnte, ob es nicht ein Fehlalarm ist. Zudem werden sämtliche Nest Kamera im Haus im Brandfall aktiviert und starten die Aufnahme, auch wenn diese eigentlich durch die automatische Anwesenheitserkennung deaktiviert sind. Genau so sollte ein SmartHome funktionieren. Die Geräte ergänzen sich untereinander sehr gut und erweitern das SmartHome um weitere nützliche Funktionen. Hier könnte ihr genau nachsehen, mit welchen Geräten Nest kompatible ist: kompatible Geräte.

(Funktionsumfang und Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Nest
Preis: Kostenlos
Nest
Preis: Kostenlos

Beim Öffnen der App befindet man sich direkt auf der Übersicht-Seite. Hier wird, sofern ihr in der App dem Zugriff auf euren Standort zugestimmt habt automatisch angezeigt, ob ihr zu Hause seid oder abwesend und seit wann. Bei Abwesenheit aktivieren sich nämlich automatisch die Nest Kameras, sofern ihr diese Funktion in den Einstellungen aktiviert habt. 

Des Weiteren seht ihr hier eurer Nest Produkt, in meinem Fall den Nest Protect inkl. in dem Zimmer, in dem ich in montiert habe (Schlafzimmer). Klickt man darauf, erscheint direkt das neue Fenster, welches euch anzeigt, wann die Sensoren, der Alarm, die Sprachausgabe, die Batterien und die WLAN-Verbindung das letzte Mal geprüft wurden. Klickt ihr auf erledigt, könnt ihr falls gewünscht manuell eine Überprüfung durchführen und auf Verlauf genau einsehen, wann der jeweilige Protect einen Kohlenmonoxid Anstieg oder einen Rauch festgestellt hat. Bei mir zeigt es hier aktuell nur den Zeitraum seit dem 2. September an, obwohl ich den Nest Protect schon länger nutze. Der Grund hierfür ist, dass ich vor Kurzem meinen Router gewechselt habe und dadurch leider den Nest Protect zurücksetzen musste.

Durch das Klicken auf das Symbol mit den drei horizontal verkaufenden Strichen gelangt ihr in das Menü, um euer Profilbild falls eingefügt einzusehen, eventuell eingehende Nachrichten zu lesen und bei Problemen gelangt ihr hierdurch auch direkt zum Support.

Durch das Klicken des Zahnradsymbols am rechten oberen Rand des Startfensters gelangt man zu den Einstellungen. Hier kann man die Details zum Wohnort einsehen bzw. ändern, die Zuhause/Abwesend-Funktion de-/aktiveren und nachlesen wie diese funktioniert. Zudem kann hier festgelegt werden, ob ihr Benachrichtigungen von euren Nest Produkten oder den Nest-Verbrauchsbericht erhalten möchtet, aber auch Familienmitglieder können hier eingeladen werden, sowie Notfallkontakte können ebenfalls hinterlegt werden. Somit wir bei einem Brand automatisch der gewünschte Kontakt angerufen.

Die App ist sehr übersichtlich gestaltet und man findet sich darin sehr schnell und einfach zurecht. Zudem gibt es weitere Kleinigkeiten, die die App noch schöner machen, so ändert sich der Hintergrund des Startbildschirms je nach Wetterlage. Regnet es, dann zeigt die App auch grau wölken mit Regen an, ist es draußen sonnig, dann ist der Himmel blau usw.

(Software: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Nest bietet mit dem Protect einen durchdachten und intelligenten Rauchmelder an, dem ich absolut vertrauen kann. Der Nest Protect vermittelt durch die regelmäßigen Selbsttests und das Aufleuchten des grünen LED rings ein sicheres Gefühl, welches ich bei einigen billigen Rauchmeldern nicht immer habe. Zudem kam es vor, dass mich meine alten Rauchmelder schon öfters mitten in der Nacht aufgeweckt haben, da diese meinten, mir genau jetzt mitzuteilen, dass die Batterie bald leer sein wird. Dies passiert beim Nest Protect definitiv nicht.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 129 € (Dreierpack 349€) ist bzw. sind die Nest Protect Rauchmelder nicht gerade günstig. Doch dafür bieten sie viele Funktionen, die andere herkömmliche Rauchmelder nicht bieten. Für den smarten Rauchmelder sprechen viele Punkte, von denen ich schon einige genannt habe. Klar, kann man sich auch einen 10€ Rauchmelder kaufen und diesen installieren, doch was bringt dieser, wenn er Alarm schlägt, aber in dem Moment keiner zuhause ist und diesen somit eventuell keiner hört?

In diesem Fall leistet der smarte Nest Protect einen super Job. Zum einen schlagen nämlich alle Rauchmelder, die ihr von Nest Protect in eurem Haus oder Wohnung installiert habt Alarm und zudem senden euch diese eine Nachricht aufs Smartphone, damit ihr rechtzeitig reagieren könnt. Des Weiteren gefällt mir persönlich das Design des Rauchmelders deutlich besser als das vieler anderer und man kann die Batterien, sobald dieser leer sind einfach durch neue handelsüblichen AA-Batterien ersetzen.

Schade ist nur, dass ihr auch den Nest Protect nach 10 Jahren entsorgen könnt. Grund dafür sind die Sensoren (CO-Sensor), die nicht mehr zuverlässig arbeiten und im Ernstfall keinen Alarm wiedergeben. Bei handelsüblichen Rauchmeldern könnt ihr diese dann einfach installiert lassen, auch wenn euch dann klar sein muss, dass diese nicht mehr zuverlässig funktionieren. Dies ist jedoch beim Nest Protect nicht der Fall, denn dieser deaktiviert sich einfach und somit kann der 129€ teuere Rauchmelder nicht mehr genutzt werden. Klar dient das der Sicherheit, aber es heißt einfach, dass man nach 10 Jahren neue Rauchmelder kaufen muss.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: store.google.com/de

Skullcandy Hesh 3

Skullcandy Inc. ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit dem Sitz in Park City, Utah. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2003 von Rick Alden. Das erste Skullcandy-Produkt war 2003 der „Skullcandy portable Link, ein System, bei dem es sich um einen Kopfhörer handelte, mit dem man nahtlos zwischen Musik und Anrufen umschalten konnte. Skullcandy fertigt unter anderem Ohrhörer, Bluetooth-Lautsprecher und Kopfhörer.

Aus der Kategorie Kopfhörer möchte ich euch heute ein Produkt vorstellen. Es handelt sich um den Skullcandy Hesh 3 Wireless, ein kabellos Bluetooth-Kopfhörer, welcher für den schwer umkämpften Preisbereich bis 100€ auf den Markt kam. Ich hab mir für euch den Hesh 3 in der neuen Farbe Psycho Tropical besorgt, wie dieser im Test abgeschnitten hat, erfahrt ihr in folgendem Testbericht. 

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung wurde sehr stylish gestaltet und ist zugleich sehr informativ. Auf der oberen Seite der schwarzen Verpackung ist der komplette Hesh 3 Kopfhörer in Hochglanzoptik aufgedruckt. Des Weiteren ist das Logo zusammen mit dem Namen des Herstellers und des Kopfhörers „Hesh 3“ aufgedruckt. Zudem liest man hier, dass es sich um einen Bluetooth Kopfhörer handelt, dieser eine Laufzeit von bis zu 22 Stunden bietet und zudem eine Schnellladefunktion besitzt. 

Auf der Rückseite ist erneut der Kopfhörer abgebildet und zudem sind hier zahlreiche Informationen über den Hesh 3 zu lesen. So erfährt man hier, dass der Kopfhörer nach 10 Minuten Ladezeit wieder rund 4 Stunden Musik wiedergeben kann. Aber auch das Skullcandy 2 Jahre Garantie auf den Hesh 3 gewährt erkennt man hier sofort. Auf der rechten Seite ist der Kopfhörer erneut von der Seite abgebildet und auf der rechten Seite sind erneut 4 wichtige Merkmale des Hesh 3 zu lesen. Zu guter Letzt sind auf der Unterseite noch zahlreiche Information zum Unternehmen zu sehen. 

Klappt man die Verpackung auf der rechten kurzen Seite auf, merkt man, dass diese elegant per Magnet verschlossen gehalten wird. Aufgeklappt sieht man auf der kurzen Innenseite, wie man den Hesh 3 einschaltet und per Bluetooth mit dem Smartphone koppelt. Auf der rechten Seite ist in einem Kunststoffeinsatz der Skullcandy Hesh 3 eingelassen und im Zentrum dazwischen befindet sich eine kleine Pappschachtel, welche mit dem „ Totenkopf-Logo“ versehen ist. In dieser Schachtel befindet sich der komplette Zubehör (Ladekabel und Klinke-Kabel). Eine Aufbewahrungstasche bzw. ein Transportetui sucht man hier vergebens, denn diese liefert Skullcandy beim Hesh 3 leider nicht mit. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Ich habe mir den Hesh 3 in der neuen Farbe „Psycho Tropical“ genauer angeschaut, Skullcandy bietet jedoch noch 5 weiteren Farbvarianten in Schwarz, Rot, Blau, Grau und und der ebenfalls neu erhältlichen Farbe Vice/Gray/Crimson an. 

 Prinzipiell kommt der Hesh 3 in einem klaren und somit schlichten Design daher, sofern ihr diesen in den Standard Farben bestellt. In der Farbe Psycho Tropical, fällt dieser durch sein schwarz/grünfarbenes Zebramuster auf den Ohrmuscheln wesentlich deutlicher auf. Auch die anis-farbenen Skullcandy Totenköpfe fallen an diesem Modell deutlicher auf, als bei dem schlichten schwarzen Hesh 3. Das pasteltürkisene Innenleben der Ohrmuscheln und die lila Farben Metallverstärkung des Kopfbügels runden dieses stylishe Design vollkommen ab. 

Sämtliche Steuer-/Anschlusselemente sind an der rechten Ohrmuschel untergebrachten. So kann man durch drücken und Kurzes halten der mittleren Taste, den Hesh 3 An-/Ausschalten und bei zweimaligen betätigen aktiviert man den Sprachassistenten. Mit den Plus und Minus Tasten kann man nicht nur die Lautstärke der Musik verändern, sondern auch durch längeres drücken einen Track vor- bzw. zurückspringen. Das Überspringen eines Titel klappt ohne Probleme, beim Zurückspringen gelang man jedoch mitten in einem Titel erst zu dessen Anfang und erst durch erneutes drücken und halten kommt man an das Musikstück, welches zuvor wiedergegeben wurde. Dies hätte man eventuell durch doppeltes klicken der mittleren Taste für einen Titel vor und dreifaches für einen Titel zurück besser lösen können. 

Direkt über den Bedientasten befindet sich eine kleine Status-LED, die bei blauem Blinken anzeigt, dass der Kopfhörer mit dem Abspielgerät gekoppelt ist und durch kurzes rotes Blinken zeigt, dass der Kopfhörer erfolgreich abgeschaltet wurde. Neben dem Dreitasten-Bedienelement befindet sich die Micro-USB-Ladebuchse sowie die Klinkenbuchse. Dadurch kann der Kopfhörer auch per mitgeliefertem Klinke-Kabel zum Musik hören genutzt werden, vorausgesetzt euer Wiedergabemedium besitzt diesen. Leider wurde beim Ladenschluss auf den immer mehr verbauten USB-C Anschluss verzichtet, wobei dieser aktuell noch sehr selten bei Kopfhörern zum Einsatz kommt. Zu guter Letzt befindet nach vorne gerichtet an der rechten Ohrmuschel ein Mikrofon, welches für Telefonate genutzt wird, denn eingehende, bzw. ausgehende Anrufe können ebenfalls über den Skullcandy Hesh 3 geführt werden.

Die Ohrmuscheln lassen sich etwa um 90 Grad nach vorne drehen und somit können die Kopfhörer Flach verstaut werden, oder man kann diese zusammenklappen und im Rucksack verstauen. Leider liefert Skullcandy wie bereits erwähnt kein Transportetui mit, in dem der Kopfhörer verstaut werden kann, denn somit wird dieser beim Transport weniger geschützt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der Skullcandy Hesh 3 wurde zum Großteil aus Kunststoff gefertigt, dieser macht jedoch zum Großteil einen hochwertigen und somit stabilen Eindruck. Lediglich beim glänzenden Kunststoffelement, bei dem es sich um die Ohrschalenaufhängung handelt, mach ich mir etwas sorgen, denn hier wurde weder die Aufhängung noch das Gelenk aus Metall gefertigt, sodass ich hier meine Bedenken habe, dass dies für die Ewigkeit gedacht ist. 

Wie nun schon einige Male erwähnt, ist im Lieferumfang kein Transportetui dabei und somit muss man z. B. auf Reisen mit dem Zug die Kopfhörer zusammenklappen und im Rucksack mit vielen weiteren Gegenständen verstauen. Hier kann es eventuell passieren, dass ein Gelenk brechen kann oder etwas verkratzt. 

Ansonsten gefällt mir die Verarbeitung sehr gut, die Poster sind angenehm weich und die gummierten Tasten haben einen angenehmen Druckpunkt und lassen sich gut ertasten, sodass man kaum dazu neigt die falsche Taste zu betätigen. Der Bügel ist metallverstärkt und sorgt somit für eine Langlebigkeit.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Kopfhörer
KategorieKopfhörer mit Bluetooth
FarbePsycho Tropical (Schwarz/Grün); weitere Farben: Schwarz, Rot, Blau, Grau und  Vice/Gray/Crimson.
Gewicht 201 Gramm (ohne Kabel)
MaterialKunststoff
TreiberJeweils links und rechts ein 40-mm-Treiber
AkkulaufzeitAkkulaufzeit bis zu 22 Stunden (Schnellladefunktion 10 Minuten Laden für 4 Stunden Musikwiedergabe).
Impedanz32,5 Ohm
Frequenzbereich20 – 20.000 Hz
LieferumfangSkullcandy Hesh 3 Over-Ear Kopfhörer
Micro-USB-Ladekabel
3,5 mm Klinke-Kabel
Technische Daten des Skullcandy Hesh 3

Tragekomfort

Mit 201 Gramm (mit Kabel 214 Gramm) gehört der Skullcandy Hesh 3 zu den leichteren Over-Ear-Kopfhörern auf dem Markt. Dieses geringe Gewicht liegt jedoch auch an dem relativ hohen Kunststoff-Anteil. Die mit Kunstleder bezogenen Ohrschalen sind angenehm weich, jedoch könnte meiner Meinung nach die Öffnung etwas größer sein, da ich jetzt nicht die größten Ohren habe, jedoch waren meine Ohren etwas enger umschlossen, sodass ich hier definitiv kein luftiges Gefühl beim Aufsetzen hatte. Der gerastete Einstellbereich des Kopfbügels ist zwar relativ groß gehalten, jedoch war ich beim ersten Aufsetzen des Hesh 3 überrascht, wie weit ich diesen im Vergleich vieler anderen Kopfhörer verstellen musste. Normalerweise bin ich immer beim zweiten Raster, beim Skullcandy Hesh 3 musste ich diese jedoch auf der drittletzte Raster stellen. Da könnten eventuell die ein oder anderen Menschen Probleme bekommen. 

Dank dem einstellbaren Kopfband welches zwar klein, aber dennoch angenehm gepolstert ist, kann der Tragekomfort positiv überzeugen. Der Anpressdruck ist zwar zugunsten der Reduzierung von Umgebungsgeräuschen etwas höher, doch könnte unter Umständen nach längerem Musikhören bei dem ein oder anderen unangenehm werden. Das gleich gilt auch für Brillenträger, hier drückt der Kopfhörer auf Dauer auf den Brillenbügel und kann hier je nach Bügel und Schmerzempfinden unangenehm werden. 

ANC (aktiv Noise-Cannceling) ist nicht mit an Bord, doch wie bereits erwähnt ist die Reduzierung der Umgebungsgeräusche durch die weichen Polster, sowie den etwas höheren Anpressdruck deutlich spürbar, auch wenn dies ganz klar nicht an ein ANC herankommt. Durch das Gelenk, welches die Ohrmuscheln mit dem Bügel verbindet, passt sich der Skullcandy Hesh 3 quasi an alle Schädelformen bestens an.

(Tragekomfort: 3 von 5 Punkten)

Klang

Beim Klang setzt Skullcandy auf zwei dynamische 40 Millimeter Treiber. Das Frequenzband liegt mit 20 – 20.00 Hz in einem typischen Standard-Bereich, in dem die meisten Over-Ear Kopfhörer im Preissegment bis ca. 125€ liegen.  

IIch habe in meinem Test Genres wie Elektro, Rock, Metal und Pop wiedergeben und konnte direkt feststellen, dass der Bass gegenüber den Höhen und Mitten zwar angehoben wurde, aber dennoch nicht übertrieben klingt bzw. wummert, sondern sich vielmehr im Tiefgang entfaltet und hier sehr präsent ist. Die Höhen sind gegenüber den Mitten ebenfalls etwas betont, sodass diese mich mit ihrem Detailreichtum überraschten und nur in wenigen Musikgenres scharf klingen und etwas verzerren. Die Mitten des Hesh 3 klingen für mich etwas zu verwaschen, was man vor allem bei der Wiedergabe von Gitarrensolos und Gesang feststellen konnte, hier fehlte es etwas an Präsenz. In der Raumabbildung konnte der Hesh 3 wiederum mit einem räumlichen Stereobild überzeugen.

Das Telefonieren mit den Skullcandy Hesh 3 funktioniert per Bluetooth ganz gut, jedoch konnte mich mein Gesprächspartner mit dem im Klinkenkabel verbauten Mikrofon etwas deutlich verstehen, als mit dem im Kopfhörer verbauten Mikrofon. Ist man jedoch in einem lebhaften Umfeld wie z.B. in einem Stadtzentrum, in dem viel Los ist, dann kann einen der Gesprächspartner nur sehr schwer klar und deutlich verstehen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Leider hat der Skullcandy Hesh 3 kein Noise-Cancelling verbaut, sodass zwar der Straßenlärm um einen herum durch die weichen Ohrpolster und den etwas hören Anpressdruckes deutlich reduziert werden. Jedoch werden die typischen U-Bahn und Zuggeräusche nicht eliminiert und somit könnt ihr hier weniger entspannt in die Musik eintauchen. Ebenfalls ist stärker Wind durch ein etwas nerviges Rauschen hörbar. 

Was ich beim Skullcandy Hesh 3 leider etwas vermisse, ist ein Transportetui. Diesen sucht man hier vergebens, es ist Nichtmal ein einfacher Beutel dabei, in den man den Kopfhörer beim Transport verstauen kann. Dies finde ich etwas Schade.

(Ausstattung: 3 von 5 Punkten)

Koppeln & Reichweite

Die Bluetooth Reichweite des Skullcandy Hesh 3 liegt bei dem Standard Wert von 10 Metern, was sich in meinem Test sowohl In- als auch Outdoor bestätigt hat. Im Freien kam ich teilweise sogar auf eine größere Reichweite von 1 bis 2 Metern und auch im Innenbereich ist die angegeben Reichweite vollkommen in Ordnung. 

Der Kopfhörer kann mit maximal zwei Geräten gleichzeitig verbunden werden und ist in der Lage, die letzten 6 Geräte, mit denen er bereits gekoppelt war zu merken. Sobald ich die Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden.

(Koppeln & Reichweite: 3,5 von 5 Punkten)

Akku

Der Skullcandy Hesh 3 soll mit vollgeladenem Akku 22 Stunden durchalten. Es gibt zwar Konkurrenzprodukte, die noch etwas länger durchhalten, doch die Laufzeit geht dennoch in Ordnung und reicht locker für mehrere Stunden Training oder Busfahren aus. Skullcandy Hesh 3 ist mit einer Schnellladefunktion ausgestattet, die es ermöglicht, das der Akku bereits nach 10 Minuten wieder für 4 Stunden Musikwiedergabe bereit ist. Aufgeladen wird der Akku das micro-USB Kabel, welches zwar nicht mehr das Aktuellste ist, aber USB-C verbauen leider immer noch zu wenig Hersteller. 

Aber wie sieht es mit der Akkulaufzeit in der Praxis aus? Die von Skullcandy angegeben Werte spiegelten sich auch im Praxistest wieder. Auf dem Weg zur Arbeit hörte ich täglich hin und zurück jeweils knapp 1 Stunde Musik und dies über einen Zeitraum von knapp 2 Wochen. Das sind ca. 20 Stunden Musikwiedergabe, ohne den Akku aufzuladen, erst dann war der Akku leer.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Skullcandy verspricht mit dem Hesh 3 eine kabellose Perfektion. Dem kann ich auch größtenteils zustimmen. Das Design ist zwar bei dem von mir getesteten Skullcandy Hesh 3 in der Farbe Psycho Tropical sicherlich nicht jedermanns Geschmack, doch es gibt ihn ja auch in einem schlichten Schwarz und einigen weiteren interessanten Farben. Von Perfektion würde ich beim Hesh 3 zwar nicht reden, doch für die Preisklasse geht die gebotene Ausstattung und Leistung in Ordnung. Wer auf eine Bassbetonung steht, der sollte sich denn Hesh 3 näher ansehen, denn für all diejenigen ist er genau der richtige Kandidat für relativ wenig Geld. Für alle anderen, die Wert auf hochwertige Materialien (Aluminium usw.) legen oder ANC haben möchten, sollten zu einem anderen Kopfhörer greifen.

Preis/Leistung

In seiner Preisklasse von 99,99€ schneidet der Skullcandy Hesh 3 nicht schlecht ab. Für diesen Preis erhält man einen bassbetonten Over-Ear Kopfhörer, der mit seinem räumlichen Klang und den Höhen überzeugen konnte. In den Mitten klang der Hesh 3 zwar etwas verwaschen, doch dafür bekommt man für unter 100€ einen Bluetooth Over-Ear Kopfhörer, der zudem mit einer Schnellladefunktion ausgestattet ist. 

Kritikpunkte sind lediglich die Mitten die unter der Bassbetonung etwas untergehen, das fehlende Transportetui, sowie die Aufhängung der Ohrmuscheln, welche keinen langlebigen Eindruck macht.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.skullcandy.com

Teufel Real Pure

Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HiFi-Komponenten wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosystem-Komponenten, wie z. B. kompletten Heimkino-Systemen. Der eine oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum kein Elektronikfachmarkt Teufel Produkte im Sortiment besitzt. Das liegt daran, dass Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen Online-Shop an.

Ich habe euch bereits zwei Kopfhörer der zur IFA 2017 vorgestellten Real Kopfhörer-Serie vorgestellt. Den Real Blue NC (mit Nois-Cancelling) und seinen Zwillingsbruder den Real Blue (ohne Noise-Cancelling). Heute möchte ich euch den dritten Kopfhörer der aktuellen Real-Familie vorstellen, den Real Pure. Dabei handelt es sich um optisch den fast identischen Kopfhörer wie die beiden anderen, jedoch ist dieser kabelgebunden und ohne Noise-Cancelling. Dafür ist er deutlich günstiger wie seine beiden Brüder zu haben. Ob der Teufel Real Pure wie seine beiden Brüder im Test überzeugen konnte, das erfahrt ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Real Pure ähnelt bis auf den Schriftzügen mit dem Namen des Kopfhörers der vom Real Blue und Real Blue NC. Im Lieferumfang wurde jedoch der Flugzeugadapter und das Ladekabel entfernt, da dies nicht benötigt wird, da der Real Pure ohne Akku daher kommt. Mit dabei ist jedoch weiterhin das Klinkenkabel inkl. Eintastenfernbedienung, welches bei der kabelgebundenen Version zwingend erforderlich ist.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das Design des Real Pure ähnelt im Großen und Ganzen, dem seiner beiden Brüder. Lediglich an dem roten Element zwischen den Ohrmuscheln, sowie die beiden schwarzen Teufel Logos auf der Außenseite, sind die Unterschiede, welche man direkt erkennt. Zudem hat man die Bedienelemente reduziert, da es sich um einen rein kabelgebunden Kopfhörer handelt. Daher besitzt dieser keine Knöpfe und die Touch-Oberfläche auf der Ohrmuschelaußenseite wurden ebenfalls entfernt. Das Einzige was der Real Pure an Anschlüssen besitzt, ist der Klinken-Anschluss. Ansonsten ähnelt er sehr seinem großen Bruder dem Real Blue NC, die beiden Lufteinlässe sind in Schwarz gehalten.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung konnte ich keine besonderen Mängel feststellen. Das Gehäuse wurde zwar wie beim Real Blue NC aus Kunststoff gefertigt, doch dafür ist der Kopfhörer angenehm leicht und wirkt dennoch sehr stabil und robust, sodass diesem auch ein etwas gröberer Umgang nicht viel anhaben kann.

Leider fühlt sich auch hier die Oberfläche am Bügel etwas billig an. Aber keine Angst, zerbrechen tut hier nichts, es ist einfach dünn gehalten und die leicht raue Oberfläche des Kunststoffes vermittelt mir persönlich keinen so angenehmen Eindruck. Dies ist bei teureren Teufel Real Blue NC ebenfalls der Fall.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Kopfhörer
Kategoriekabelgebundener Kopfhörer
FarbeSchwarz/rot
Gewicht 235 Gramm (ohne Kabel), mit Kabel 249 Gramm
MaterialHochflexibler Kunststoff
TreiberJeweils links und rechts ein 40-mm-Linear-HD-Treiber mit Neodym-Magneten
Frequenzbereich20 – 20.000 Hz
LieferumfangTeufel Real Pure Over-Ear-Kopfhörer
Transportetui mit Zubehörbeutel
3,5 mm Klinke-Kabel (1,3 m lang)
Kurzanleitung
Technische Daten des Teufel Real Pure

Tragekomfort

Mit knapp 235 Gramm ohne Kabel (mit Kabel 249 Gramm) gehört der Teufel Real Pure zu den leichteren Over-Ear-Kopfhörern auf dem Markt. Der geschlossene Over-Ear-Kopfhörer ist mit einem variablen verstellbaren Kopfbügel ausgestattet, was im Zusammenspiel mit den beiden weich gepolsterten und mit Kunstleder bezogenen Ohrpolstern für einen guten Sitz und Tragekomfort sorgt. Des Weitern sind die Ohrmuscheln angenehm groß, sodass diese die Ohren sehr gut umschließen und beim Tragen ein relativ luftiges Gefühl geben.

Teufel gibt an, dass die weichen Ohrpolster aufgrund des geringen Auflagedruckes auch für Brillenträger geeignet sind. Dies ist jedoch abhängig von den Brillenbügeln und dem eigenen Empfinden. Daher werde Brillenträger unter Umständen nach längerer Zeit merken, dass der Kopfhörer trotz den weichen Polstern etwas stärker auf die Brillenbügel drückt. Dies ist jedoch ein typisches Merkmal von Over-Ear Kopfhörern.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Teufel gibt an, dass die Real Kopfhörer-Serie so abgestimmt ist, dass diese für jede Musikrichtung uneingeschränkt geeignet sind. Dem kann ich soweit auch zustimmen, denn beim Testhören unterschiedlicher Musikgenres wie Jazz, Hip-Hop, Rock, usw. entpuppte sich der Real Pure als klanglich universal einsetzbar.

Den Frequenzbereich gibt Teufel mit den Standardwerten 20 Hertz bis 20 Kilohertz an. Die beiden links und rechts verbauten 40-mm Treiber mit jeweils einem Neodym-Magnet sollen für eine minimale Verzerrung sorgen. Abgerundet wird das ganze mit einer sehr niedrigen Nennimpadanz von 18 Ohm. So viel zu den technischen Daten, doch wie wirkt sich das ganze auf den Klang aus?

Ich habe den Teufel Real Pure nicht mit meinem iPhone X getestet, da ich kein Freund von Adaptern bin und wegen dem nicht vorhanden Klinken-Anschluss den von Apple mitgelieferten Lightning auf Klinke Adapter nutzen müsste. Somit habe ich den Kopfhörer mit einem iPad Pro getestet und daran direkt mit dem mitgelieferten Klinken-Kabel verbunden. Im Bassbereich ist eine leichte Anhebung festzustellen, sodass dieser wie bereits seine beiden Brüder mit einem druckvollen und gut definierten Bass überzeugen kann. Sowohl in den Mitten und in den Höhen besitzt der Real Pure ein ausgewogenes Klangbild, sodass auch die Höhen klar und natürlich wiedergegeben werden. In der räumlichen Darstellung konnte mich der kabelgebunden Real Pure wiederum nicht ganz so gut überzeugen wie seine beiden Zwillingsbrüder. Die Geräuschdämpfung nach außen würde ich persönlich als sehr gut bezeichnen, die Abschirmung der Umgebungsgeräusche erfolgt jedoch nur durch die Ohrpolster und schwächelt daher ein wenig. 

Das Telefonieren mit dem Teufel Real Pure erfolgt über die im Kabel integrierten Freisprecheinrichtung, deren eingebautes Mikrofon mich leider nicht ganz so überzeugen konnte, denn meine Gesprächspartner beklagten sich teilweise über eine dumpfe Sprachqualität.  

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Der Real Pure ist die kabelgebundene Version der drei Real Kopfhörern. Die Steuerung erfolgt über die im Kabel integrierten Eintastenfernbedienung. Mit der Fernbedienung kann man nicht nur die Musik starten bzw. pausieren, sondern auch einen Titel Vor- und Zurückspringen. Durch längeres drücken der Taste aktiviert man den Sprachassistenten am Smartphone. Leider kann man die Lautstärke nicht über diese Fernbedienung steuern, sondern lediglich über die Lautstärketasten am Smartphone.

TRANSPORTETUI

Der Teufel Real Pure kommt in dem typischen Teufel Transportetui daher. Dieses ist sehr gut verarbeiteten und bietet im inneren Platz für den Kopfhörer selbst und sogar für den Zubehör. Dieses Transportetui kennen wir bereits von dem Teufel Mute BT. In einem kleinen Beutel mit Reißverschluss, der per Klettverschluss an der Innenseite des Etuis befestigt werden kann, findet das mitgelieferte Klinken-Kabel platz.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel wirbt den Real Pure mit einem Klangbild, welches extrem offen und präzise klingt, aber dennoch ein geschlossen System ist. Das Klangbild kann sich absolut sehen lassen, es ist weitestgehend neutral abgestimmt, lediglich der Tiefbass ist etwas angehoben, dieser überspielt jedoch auf keinem Fall die anderen Frequenzbereiche. Wer auf der suche nach einem kabelgebunden Over-Ear Kopfhörer ist, der ein ausgewogenes Klangbild bietet, der kann, beruhig zum Teufel Real Pure greifen.

Preis/Leistung

Teufel hat mit dem Real Pure einen sehr guten kabelgebunden Over-Ear Kopfhörer auf den Markt gebracht. Dieser kann klangtechnisch absolut mit seinen beiden teuren Brüdern dem Real Blue NC und Real Blue mithalten. Der Preis von 119,99€ (UVP), aktuell für 99,99€ im Angebot, ist für das gebotene Klangbild, dem Design und der Verarbeitung gerechtfertigt. Wer auf der Suche nach einem Kopfhörer ist, der einen natürlich Klang mit kräftigen tiefen Bass bietet und auf Noise-Cancelling, sowie Bluetooth verzichten kann, der ist beim Teufel Real Pure genau richtig.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.teufel.de

Teufel Real Blue

Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HiFi-Komponenten wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosystem-Komponenten, wie z. B. kompletten Heimkino-Systemen. Der eine oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum kein Elektronikfachmarkt Teufel Produkte im Sortiment besitzt. Das liegt daran, dass Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen Online-Shop an.

Vor Kurzem habe ich mit dem Real Blue NC Teufels neustes Over-Ear Flaggschiff vorgestellt. Dieser kam zusammen mit zwei weiteren Kopfhörern auf den Markt. Heute möchte ich euch den etwas günstigeren Teufel Real Blue vorstellen, dieser ist ebenfalls wie der Real Blue NC klappbar, besitzt einen Touch-Oberfläche mit der die Musik gesteuert werden kann, ist jedoch ohne Noise-Cancelling ausgestattet. Ob der Teufel Real Blue im Test überzeugen konnte, das erfahrt ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Real Blue gleicht bis auf die Schriftzüge mit dem Namen des Kopfhörers der vom Real Blue NC. Im Lieferumfang wurde zudem der Flugzeugadapter entfernt, das Ladekabel und das Klinkenkabel sind jedoch wie beim Teufel Teufel Real Blue NC dabei.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das Design des Real Blue ähnelt bis auf den Schieberegler an der linken Ohrmuschel und den schwarzen Luftauslässen dem des Real Blue NC. Die Bedienelemente sind an der rechten Ohrmuschel untergebrachten und durch die neue Touch-Oberfläche auf das wesentliche reduziert. Die Anordnung der Bedienelemente ist genau identisch zum Teufel Real Blue NC.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung konnte ich keine besonderen Mängel feststellen. Das Gehäuse wurde zwar wie beim Real Blue NC aus Kunststoff gefertigt, doch dafür ist der Kopfhörer angenehm leicht und wirkt dennoch sehr stabil und robust, sodass diesem auch ein etwas gröberer Umgang nicht viel anhaben kann.

Leider fühlt sich auch hier die Oberfläche am Bügel etwas billig an. Aber keine Angst, zerbrechen tut hier nichts, es ist einfach dünn gehalten und die leicht raue Oberfläche des Kunststoffes vermittelt mir persönlich keinen so angenehmen Eindruck. Dies ist bei teureren Teufel Real Blue NC ebenfalls der Fall.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Kopfhörer
KategorieKopfhörer mit Bluetooth
FarbeSchwarz/Grau
Gewicht 254 Gramm
MaterialHochflexibler Kunststoff
TreiberJeweils links und rechts ein 40-mm-Linear-HD-Treiber mit Neodym-Magneten
AkkulaufzeitAkkulaufzeit bis zu 30 Stunden im Bluetooth Betrieb
Frequenzbereich20 – 20.000 Hz
LieferumfangTeufel Real Blue Over-Ear-Kopfhörer
Transportetui mit Zubehörbeutel
Micro-USB-Ladekabel
3,5 mm Klinke-Kabel (1,3 m lang)
Technische Daten des Teufel Real Blue

Tragekomfort

Mit knapp 254 Gramm gehört der Teufel Real Blue zu den leichteren Over-Ear-Kopfhörern auf dem Markt. Die beiden mit Kunstleder bezogenen Ohrpolster sind angenehm weich und gut belüftet. Zudem sind diese angenehm groß, sodass diese die Ohren sehr gut umschließen und beim Tragen ein relativ luftiges Gefühl geben. Zu dem angenehmen Tragekomfort trägt auch das gut gepolsterte Kopfband bei, welches mich ebenfalls positiv überzeugen konnte.

Teufel gibt an, dass die weichen Ohrpolster aufgrund des geringen Auflagedruckes auch für Brillenträger geeignet sind. Dies ist jedoch abhängig von den Brillenbügeln und dem eigenen Empfinden. Daher werde Brillenträger unter Umständen nach längerer Zeit merken, dass der Kopfhörer trotz den weichen Polstern etwas stärker auf die Brillenbügel drückt. Dies ist jedoch ein typisches Merkmal von Over-Ear Kopfhörern.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Teufel gibt an, dass die Real Kopfhörer-Serie so abgestimmt ist, dass diese für jede Musikrichtung uneingeschränkt geeignet sind. Dem kann ich soweit auch zustimmen, denn beim Testhören unterschiedlicher Musikgenres wie Jazz, Hip-Hop, Rock, usw. entpuppte sich der Real Blue als klanglich universal einsetzbar.

Den Frequenzbereich gibt Teufel mit den Standardwerten 20 Hertz bis 20 Kilohertz an. Die beiden links und rechts verbauten 40-mm Treiber mit jeweils einem Neodym-Magnet sollen für eine minimale Verzerrung sorgen. Abgerundet wird das ganze mit einer sehr niedrigen Nennimpadanz von 16 Ohm. So viel zu den technischen Daten, doch wie wirkt sich das ganze auf den Klang aus?

Die Mitten sind sehr ausgewogenen und sorgen für eine natürliche Wiedergabe von Stimmen. Dasselbe gilt auch für die Höhen, welche sehr neutral und klar rüberkommen. Im Bassbereich ist der Teufel Real Blue etwas kräftiger abgestimmt, sodass er mit einem tiefen und satten Bass punkten kann. Die räumliche Darstellung beherrscht der Real Blue ebenfalls sehr gut.

Das Telefonieren mit dem Teufel Real Blue funktioniert ganz gut, jedoch klingt die eingebaute Freisprecheinheit etwas mittelmäßig. Bei Videos oder Filmen konnte ich keine Verzögerungen feststellen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Der Teufel Real Blue ist nicht wie der 60€ teurere Real Blue NC mit Noise-Cancelling ausgestattet. Dies ist auch der größte Unterschied der beiden Kopfhörern. Die Bluetooth-Reichweite, sowie die Akkulaufzeit sind sich sehr ähnlich, auch wenn hier der Teufel Real Blue dank der fehlenden Geräuscheunterdrückung etwas länger durchhalten mag. Auch hier gilt jedoch: Leider kann man den Akku nicht selbst wechseln.

TRANSPORTETUI

Der Teufel Real Blue kommt in dem typischen Teufel Transportetui daher. Dieses ist sehr gut verarbeiteten und bietet im inneren Platz für den Kopfhörer selbst und sogar für den Zubehör. Dieses Transportetui kennen wir bereits von dem Teufel Mute BT. In einem kleinen Beutel mit Reißverschluss, der per Klettverschluss an der Innenseite des Etuis befestigt werden kann, findet das mitgelieferte Micro-USB-Ladekabel und das Klinken-Kabel platz.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

Koppeln & Reichweite

Die Verbindung zwischen dem Teufel Real Blue Kopfhörer und dem Abspielgerät, in meinem Fall das Apple iPhone X erfolgt über Bluetooth. Es handelt sich dabei um Bluetooth 4.1. Mit der Reichweite von knapp 16 Metern erreicht der Kopfhörer mehr, als Teufel angibt. In den Räumlichkeiten war die Reichweite mit zwei Wänden aus Rigips auf ca. 13 Metern begrenzt. Im freien Feld sind bis zu 16 Metern kein Problem, was deutlich mehr Freiheit im Alltag bietet.

Der Kopfhörer kann mit maximal zwei Geräten gleichzeitig verbunden werden und ist in der Lage, die letzten 6 Geräte, mit denen er bereits gekoppelt war zu merken. Sobald ich die Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden. Er kann sich übrigens mit iOS-, Android-, Blackberry-, Mac-, Linux-, Windows- und Windows-Phone Geräten koppeln.

(Koppeln & Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Die Akkulaufzeit des Real Blue gibt Teufel mit 30+ Stunden an. Falls der Akku leer sein sollte, dauert es knapp 2 Stunden, bis dieser wieder voll aufgeladen ist.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Diese Werte spiegelten sich auch im Praxistest wieder. Auf dem Weg zur Arbeit hörte ich täglich knapp 1,5 Stunden Musik und dies über einen Zeitraum von knapp 3 Wochen. Danach hatte ich immer noch knapp 20 % Akku laut Anzeige am iPhone X. Die Lautstärke der Musik hatte ich dabei bei ungefähr 70 %. Somit kann ich zum Akku sagen, dass mich die Laufzeit absolut überzeugt hat.Mir ist jedoch aufgefallen, dass man, während der Real Blue aufgeladen wird, keine Musik wiedergeben kann. Da ich diesen aber im Normalfall nachts auflade, ist dies für mich kein Problem.

(Akku: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel wirbt den Real Blue als der kabellose Bluetooth-Kopfhörer, der den besten Sound seiner Klasse liefert. Das Klangbild ist weitestgehend neutral abgestimmt, lediglich der Tiefbass ist etwas angehoben, dieser überspielt jedoch auf keinem Fall die anderen Frequenzbereiche. Die maximale Lautstärke ist übrigens mehr als ausreichend, sodass ich den Real Blue selten auf maximal Lautstärke stellte. Die Laufzeit über Bluetooth mit bis zu 30 Stunden, kann sich absolut sehen lassen.

Preis/Leistung

Teufel hat mit dem Real Blue einen sehr guten Over-Ear Kopfhörer auf den Markt gebracht. Dieser kann absolut überzeugen. Der Preis von 169,99€ (UVP), aktuell für 149,99€ im Angebot, ist für das gebotene Klangbild, dem Design und der Verarbeitung gerechtfertigt. Wer auf der Suche nach einem Kopfhörer ist, der einen natürlich Klang mit kräftigen tiefen Bass bietet und auf Noise-Cancelling verzichten kann, der ist beim Teufel Real Blue genau richtig.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.teufel.de

Fossil Q Control

Fossil, Inc. ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit Sitz in Richardson, Texas. Sie produzieren unter anderem Uhren und Schmuck für Damen und Herren, aber auch Handtaschen, Kleinlederwaren und Bekleidung hat das Unternehmen im Sortiment. Das Unternehmen wurde 1984 gegründet und beschäftigt weltweit rund 13.000 Mitarbeiter (Stand 2014). Zu der Fossil Group gehören inzwischen viele Marken wie: Misfit, Skagen, Armani Exchange, Diesel, DKNY, Emporio Armani, Michael Kors, Puma und einige mehr. 

Fossil hat inzwischen mit seinen übernommenen Unternehmen und auch selbst zahlreiche Smartwatches und Hybrid-Smartwatches auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich um Uhren, die vom Äußerlichen aussehen wie eine normale analoge Uhr, aber im inneren mit Funktionen einer Smartwatch daher kommen. 

Bei der Uhr welche ich euch heute vorstellen möchte, handelt es sich um die Fossil Q Control. Eine Smartwatch auf der Wear OS läuft und die dank Pulsmessung den Fokus auf Sport legt. Ob die Fossil Q Control im Alltag überzeugen konnte, erfahrt ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Fossil Q Control ist sehr schlicht gehalten. Die stabile weiße quadratische Verpackung ist mit nur wenigen Infos bedruckt. Auf der Oberseite ist neben dem Namen „Fossil“ die Uhr von oben betrachtet aufgedruckt. Auf der rechten und linken Seite der Verpackung ist erneut der Herstellername und direkt darunter der Name der Uhr „Q Control“ zu lesen. Die obere und untere Stirnseite zeigen die wichtigsten Funktionen der Smartwatch, dies wird durch kleine Symbole veranschaulicht. So zeigt z. B. eine kleine Figur, welche im Wasser schwimmt, dass die Uhr wasserdicht ist. Das Notensymbol zeigt wiederum, dass man über die Uhr die Musik-Wiedergabe auf dem Smartphone steuern kann und das Herz-Symbol, dass die Fossil Q Control den Puls messen kann. Betrachten wir die Unterseite der Verpackung, dann erfahren wir hier neben den Systemvoraussetzungen der Uhr noch das Herstellungsland.

Entfernt man den Deckel von der Box, dann wird sofort die Smartwatch ersichtlich, welche in einer Aussparung in Form eines „Q“ liegt. Das Display der Uhr ist, wenn ihr euch die Fossil Q Control neu bestellt durch eine Folie geschützt. Diese zeigt den gleichen Screen wie den auf der Verpackung. Da ich jedoch ein Leihgerät erhalten habe, war die Folie nicht mehr angebracht. Entnehmen wir den Q-Einsatz, samt der Q Control, befindet sich darunter das restliche Zubehör (eine Schnellanleitung und eine Garantieinformation). Entnehmen wir diese aus der Verpackung, wird noch eine kleine orangene Schachtel ersichtlich, auf der neben dem Namen „Fossil“ auch noch das Symbol für das Ladekabel abgebildet ist, welches sich darin befindet. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Bei der Fossil Q Control handelt es sich um die erste Smartwatch aus dem Hause Fossil, welche nicht nur wasserdicht ist, sondern auch einen Herzfrequenzsensor verbaut hat. Daher eignet sich die Smartwatch technisch gesehen perfekt für den Alltag, aber auch genauso gut für sportliche Aktivitäten. Die Uhr ist in zwei Farbe erhältlich, die schwarze Uhr mit anthrazitfarbenen Gehäuse für Männer und die graue Uhr mit einem roségoldenen Gehäuse für Frauen. Beim Gehäuse handelt es sich um ein Edelstahlgehäuse, dadurch ist die Uhr jedoch mit 70 Gramm etwas schwerer wie einige Smartwatches der Konkurrenz. Dies liegt jedoch auch an der Höhe, denn mit knapp 14 mm ist die Fossil Q Control mir persönlich etwas zu dick für eine sonst so schlicht gehaltene Smartwatch. 

Der mittlere Teil der Unterseite an der sich der Herzfrequenzsensor befindet, besteht aus schwarzem Kunststoff, welcher einen robusten Eindruck macht. Ebenso ist auch das Silikonarmband auf der Oberseite in Schwarz gehalten und in der Arm-Innenfläche grau. Die Dornschließe besteht wie das Uhrengehäuse aus dem anthrazitfarbigen Edelstahl. 

Das Design der Q Control ist Fossil sehr gut gelungen. Mir gefällt besonders gut, dass man hier auf ein rundes 45 mm AMOLED-Display gesetzt hat. Zudem ist der Rand um das Display relativ dünn gehalten, sodass die Uhr inkl. Rand knapp 55 mm im Durchmesser misst. Der Rand ist nicht ohne Funktion, denn dieser ist zudem ebenfalls berührungsempfindlich und so kann man sich auch mithilfe von diesem durch das Menü navigieren.

Das Armband der Fossil Q Control besteht aus einem Silikon, was sich sowohl im sportlichen Einsatz, aber auch im Alltag ganz angenehm trägt. Das Armband kann bei Bedarf jedoch einfach durch jedes weitere von Fossil angebotene Band ausgetauscht werden, sofern dieses ebenfalls 20 mm breit ist. 

Das Display der Uhr steht minimal über die schmale Lünette über, daher sollte man beim Ablegen darauf achten, dass das Displayglas nicht verkratzt. Beim Runterfallen kann es daher schnell passieren, dass das Glas bricht. An der rechten Seite der Uhr befindet sich eine kleine Krone, bei der es sich um den Einschaltknopf handelt, mit diesem Knopf gelangt man zudem schnell zum Zifferblatt zurück. Ausschalten kann man die Fossil Q Control leider nur umständlich im Menü, nicht direkt über den seitlichen Knopf. Die Bedienung erfolgt zum Großteil jedoch über das Touchscreen. An der Unterseite der Fossil Q Control befinden sich auch die Ladekontakte, hier wird das mitgelieferte Ladekabel angeschlossen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Trotz, dass es sich bei der Fossil Q Control um eine sportliche Smartwatch handelt, macht diese einen sehr schönen und zudem von der Verarbeitung einen hochwertigen Eindruck. Die Spaltmasse sind sehr gleichmäßig und die Materialien harmonieren sehr gut miteinander.

Zudem ist die Uhr bis 5 ATM (50m) Wasserdicht, daher muss man diese theoretisch beim Duschen, Händewaschen und auch beim Schwimmen nicht ablegen. Dennoch würde ich nicht dazu raten, mit ihr zu Tauschen, da dabei eventuell der Maximaldruck von 5 bar überschritten werden könnte. Das die Armbänder einfach per Schiebemechanismus getauscht werden können ist ebenfalls positiv und funktioniert sehr einfach.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Art der UhrSport-Smartwatch mit Herzfrequenzsensor
Display45mm AMOLD-Display (Auflösung 454 x 454 Pixel)
Touch-Displayja; Rand um Display ist ebenfalls berührungsempfindlich
Wasserfestigkeit5 Bar/50 m
SensorenBeschleunigungsmesser, Gyroskop, Umgebungslichtsensor, Herzfrequenzsensor
MaterialEdelstahlgehäuse; Armband aus Silikon
KonnektivitätBluetooth 4.1 und WLAN
Größe/Gewicht55mm (runde Form) / 70 Gramm
BetriebssystemWear OS by Google
LieferumfangFossil Q Control
Ladekabel
Garantiekarte
Bedienungsanleitung
Technische Daten der Fossil Q Control

Tragekomfort

Die Größe der Fossil Q Control ist für den Alltag perfekt, so kann man alles prima ablesen, ohne das die Uhr am Handgelenk total klobig wirkt. Dass es sich bei der Q Control um eine sportliche Smartwatch handelt, erahnt man nur am mitgelieferten Armband und am Herzfrequenzsensor. Würde man das Armband gegen eines aus Leder tauschen, dann würde dies einer Person, welche die Uhr nicht kennt kaum auffallen. Durch die große Unterseite hat die Uhr eine größere Auflagefläche und verteilt den Druck schön gleichmäßig auf dem Handgelenk. 

Es würde meiner Meinung nach nicht schaden, wenn die Uhr knapp 2 bis 4 mm dünner wäre, denn dies würde sich positiv auf das Gesamtgewicht auswirken. Doch damit würde sich sicherlich die Akkulaufzeit deutlich reduzieren.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Einrichtung & Bedienung

Wear OS by Google
Preis: Kostenlos
Wear OS by Google
Preis: Kostenlos

Bevor man die Fossil Q Control in Betrieb nehmen kann, muss diese erst einmal aufgeladen werden. Mit dem Ladeanschluss bin ich soweit zufrieden, dieser wird an der Unterseite angeschlossen und hält daran sicher, auch wenn man die Uhr etwas bewegt. Als Betriebssystem läuft auf der Q Control Wear OS. Es handelt sich dabei zwar um ein Google (Android) Betriebssystem, doch dieses funktioniert auch mit iOS-Devices ohne Probleme. Jedoch muss man als iOS-Nutzer auf ein paar Funktionen verzichten. 

Um das Smartphone mit der Uhr zu verbinden, muss zuvor die Wear OS App (erhältlich für iOS und Android) auf das Smartphone geladen werden. Sobald man die App startet, leitet diese einen Schritt für Schritt durch die Einrichtung der Smartwatch durch. So müsst ihr diese zuerst via Bluetooth mit eurem Smartphone koppeln, um anschließend auch das WLAN-Modul der Q Control zu nutzen, denn die Uhr besitzt beides. Zuvor muss die Uhr aber auch noch mit eurem Google-Account verbunden werden. Um die Uhr mit dem WLAN zu koppeln, müsst ihr an der Uhr, sobald ihr dazu aufgefordert werdet, euer WiFi-Netzwerk auswählen, um dann anschließend das Passwort am Smartphone einzugeben. Dies funktioniert wunderbar und ohne Probleme, innerhalb von knapp 10 Minuten ist die Fossil Q Control eingerichtet und einsatzbereit. 

Die Bedienung erfolgt dann fortan vorrangig auf der Fossil Q Control selbst mit der seitlichen Bedientaste und dem Touchscreen. Lediglich um Google-Fit das erste Mal einzurichten usw. wird noch das Smartphone benötigt.

(Einrichtung & Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Display

Bei der Fossil Q Control kommt ein 45 mm großes AMOLED-Display zum Einsatz. Dieses ist sehr gut ablesbar, spiegelt mir persönlich jedoch bei direktem Sonnenlicht etwas zu sehr. Im Großen und Ganzen hält sich dies jedoch in Grenzen. Die Farben und der Schwarzwert des AMOLED-Displays sind gut, aber mit einer Apple Watch kann das Display nicht ganz mithalten.

Das 45 mm Display bietet eine Auflösung von 454 x 454 Pixeln. Die Helligkeit kann in den Einstellungen in mehrere Stufen festgelegt werden und geht im Alltag in Ordnung. Selbst bei direkter Sonneneinstrahlung konnte ich das Display gut ablesen, das Problem war hier vielmehr das erwähnte Spiegeln.

(Display: 4 von 5 Punkten)

Funktionen

Fossil hat die Q Control explizit als Sport-Smartwatch angepriesen. Besondere Sport-Apps hat man hier jedoch nicht vorinstalliert, man muss sich von Werk aus mit Google-Fit-Training zufriedengeben.Dies reicht jedoch auch den meisten im Normalfall aus, denn hier werden einem zahlreiche Sportarten zur Auswahl angeboten. Dazu zählen beispielsweise Sportarten wie Laufen, Kraftsport, Boxen usw. Über den Play Store können zudem nach belieben weitere Apps geladen werden.

Was mich etwas an der Q Control stört, ist das diese kein eigenes GPS-Modul besitzt. Möchte man beim Training genaue Distanzen oder Strecken usw. aufzeichnen, muss man somit unbedingt das Smartphone mitnehmen. Dies mag sich zwar bei der Akkulaufzeit positiver auswirken, aber viele andere Hersteller haben ihre Sport-Smartwatches mit einem GPS-Modul ausgestattet, sodass man nicht zwingend ein Smartphone beim Joggen mitnehmen muss. Dafür ist jedoch ein Herzfrequenzsensor verbaut, sodass man z. B. beim Joggen oder bei jedem sonstigen Sport jederzeit seinen Puls überwachen kann.

Die Fossil Q Control beherrscht auch noch weitere Funktionen außer das Aufzeichnen von sportlichen Aktivitäten, denn schließlich ist sie nicht umsonst als Smartwatch deklariert. So informiert diese auch über eingehende Nachrichten auf einem Smartphone, diese zeigt sie nicht nur auf dem Display an, sondern macht durch Vibration auf diese aufmerksam. Bei Android Smartphones bestehen hier keinerlei Einschränkungen, auch auf dem iPhone wurde ich über eingehende News, WhatsApp-Nachrichten usw. informiert und kann diese mit einem Klick komplett auf der Smartwatch lesen, jedoch nicht beantworten.

(Funktionen 4 von 5)

Akku

Die Akkulaufzeit der Fossil Q Control variiert sehr stark von der Nutzungsintensität. Dies ist natürlich bei allen Smartwatches und Smartphones der Fall. Doch bei der Fossil Q Control war ich sehr enttäuscht.

Zuvor möchte ich jedoch auch erwähnen, das Fossil auf der Webseite angibt, dass die Uhr kontaktlos per Induktion geladen wird, dies ist jedoch nicht so, denn aufgeladen wird diese über die vier PINs auf der Unterseite. Doch nun zum großen Kritikpunkt der Akkulaufzeit. Im Alltag habe ich die Smartwatch mit den Standard-Einstellungen wie sie ab Werk geliefert wird genutzt, dabei ist die Helligkeit des Displays auf einen mittleren Wert eingestellt. Besondere Apps, die z. B. meine Aktivitäten wie Puls, Schritte usw. aufzeichnen habe ich nicht genutzt. Schon hier hatte ich Probleme, dass die Akkulaufzeit bis zum Ende des Tages reicht. Die Smartwatch verbraucht so viel Energie, dass diese auch ohne große Nutzung beim Tragen vor Ende des Tages leer war. 

Es ist verständlich das der Pulsmesser, Bluetooth usw. Strom verbraucht, aber es ist noch nicht einmal ein GPS-Modul wie z.B. bei der Apple Watch verbaut. Diese hält bei mir bei gleicher Nutzung problemlos ein bis zwei Tage durch und das, obwohl diese dünner ist. Die Akkulaufzeit kann man zwar durch das deaktivieren von einigen Funktionen wie z. B. „OK Google “oder durch die Reduzierung, der Helligkeit des Displays verlängern, aber dieses macht für mich keinen Sinn. 

(Akku: 2 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Fossil wirbt die Q Control als Smartwatch für sportliche Aktivitäten. Diese eignet sich hiefür zwar schon, aber besonders lange kann man seine Aktivitäten nicht aufzeichnen, denn dafür ist der Akku nicht besonders gut. Zudem fehlt für mich als Smartwatch für den Sport ein GPS-Modul, denn wenn ich am Wochenende Joggen gehe, möchte ich nicht unbedingt noch mein großes Smartphone in die Hosentasche stecken müssen, wenn ich darauf bei anderen Smartwatch-Herstellern verzichten kann. Diese beiden Kritikpunkte kann ich nicht abstreiten, das ist etwas schade, denn vom Design, der Verarbeitung und von den restlichen Funktionen bin ich mit der Uhr eigentlich zufrieden.

Preis/Leistung

Die Fossil Q Control bietet mit einer UVP von 299€ (aktuell auf 209€ reduziert) einen relativ günstigen Einstieg in die Welt der Smartwatches. Wäre nun noch ein GPS-Modul verbaut und die Akkulaufzeit würde zumindest einen ganzen Tag ausreichen, so dann könnte ich die Smartwatch voll und ganz empfehlen. So gibt es leider keine volle Empfehlung. Abgesehen davon bietet diese nämlich viele Funktionen, ist wasserdicht, besitzt einen Herzfrequenzsensor und kann vom Design und der Verarbeitung überzeugen.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Nello One

nello wurde im Jahr 2014 von den beiden Gründern Christoph Baumeister und Daniel F. Jahn in München gegründet. Nach kurzer Zeit konnten die beiden Gründer die Ingenieure Ermal, Curie und Timur von ihrer Idee des smarten Türöffners überzeugen und so verbrachten sie drei Monate in New York. Dort nahm ihre Idee eine Form an und genau diese möchte ich euch heute vorstellen. 

Bei dem smarten Türöffner handelt es sich um nello one. Dieses kleine Gerät mach eine vorhandene Gegensprechanlage WLAN-fähig und dadurch kann man bequem die Haustüre ohne Schlüssel öffnen, oder erhält Benachrichtigungen, wenn jemand geklingelt hat. Ich habe mir den nello one genauer angeschaut. Wie gut dieser im Alltagstest abgeschnitten hat und wie die Installation abläuft, das erfahrt ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

nello one kommt in einer kleinen, länglichen, schwarzen Pappverpackung daher. Die Verpackung ist sehr schlicht gestaltet und mit einigen Infos zum Produkt versehen. Insgesamt macht die Verpackung einen stabilen Eindruck.

Die Oberseite ziert neben dem Aufdruck des Logos des Unternehmens, noch den Namen „nello one“ und dem Satz „ make your intercom smart“. Auf der rechten Seite sind einige Infos zum Unternehmen und dem Lieferumfang abgebildet. Auf der Rückseite werden die besonderen Funktionen des nello one erklärt, wie das Ganze funktioniert und welche Systemvoraussetzungen vorhanden sein müssen. 

Schiebt man die weiße Innenverpackung aus der Hülle, dann erscheint direkt ein grüner Einleger, welcher einem erklärt wie man mit der Installation vorgehen soll. Entnehmen wir diesen, befindet sich im obern Drittel der Verpackung der nello one selbst und in einer kleinen Hülle ein Schraubendreher, mehrer Drähte mit verschiedenen Farben, ein Klebepad und eine kleine Beschreibung. Bei der Beschreibung handelt es sich jedoch nicht um eine Bedienungsanleitung, denn die Installation wird in der App erklärt, dazu aber später mehr. 

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Beim nello one handelt es sich um ein kleines Gerät, welches mit den Maßen 57 mm x 50 mm x 14 mm (LxBxT) daher kommt. Das Gehäuse besteht aus schwarzem Kunststoff, was für den Einsatzzweck mehr als ausreichend ist. Auf der Oberseite ist knapp 3 mm erhaben das große nello-Logo und links darunter noch einmal in klein der „nello“ Schriftzug zu lesen. An der rechten Ecke befindet sich noch eine kleine Status-LED, welche über den aktuellen Betriebsstatus informiert. 

An der linken Seite befindet sich eine kleine Aussparung, in welcher etwas vertieft der Reset-Knopf liegt. Dieser wird lediglich für das zurücksetzen des nello one benötigt. Die Rückseite zeigt die Modellnummer, den Namen des Gerätes und die Adresse des Unternehmens. Zu guter Letzt befinden sich an der Unterseite die fünf Anschlüsse für die mitgelieferten Kabel.

Beim Design würde ich lediglich kritisieren, dass es den nello one nur in Schwarz gibt. Praktisch wäre z.B. wenn man den nello one auch in weiteren Farben wie Braun und Weiß anbietet, oder es möglich wäre, die Frontblende auszutauschen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung des nello one gibt es nichts zu kritisieren, auch der Zubehör, macht einen stabilen und hochwertigen Eindruck. Für die Montage ist im Lieferumfang alles enthalten, was dafür benötigt wird.

Zwar passt bei mir das nello one nicht in das Gehäuse meiner Gegensprechanlage, aber ich konnte es dank dem mitgelieferten Klebepad neben der Gegensprechanlage anbringen. Man sieht lediglich die 5 dünnen Kabel zwischen den beiden Geräten, was mich persönlich jedoch nicht stört, da das ganze sowieso unter einem Hängeschrank in der Küche hängt. Die mitgelieferten Kabel werden einfach in die angegebenen Steckplätze gesteckt und halten darin bombenfest. Auch das Gehäuse des nello one macht einen sehr hochwertigen und stabilen Eindruck.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Funktionmacht die Gegensprechanlage WLAN-fähig
Batteriekeine, wird automatisch mit Strom versorgt
Abmessungen57 mm x 70 mm x 14mm
MaterialKunststoff (teilweise Hochglanz)
KompatibilitätFunktioniert mit vielen Gegensprechanlagen, bitte zuvor auf der Herstellerseite prüfen.
Erweiterbarmit smartem Türschloss kompatible
Lieferumfangnello one
Klebeband
Beschreibung
Schraubendreher
6 Kabel (zum Anschließen des nello one an die Gegensprechanlage)
Technische Daten des nello one

Einrichtung & Konfiguration

Der nello one muss wie eingangs bereits erwähnt mit der Gegensprechanlage eures Hause bzw. eurer Wohnung angeschlossen werden. Das System ist mit zahlreichen Gegensprechanlagen verschiedener Hersteller kompatible, alle werden jedoch nicht unterstützt. Damit man nicht erst nach dem Kauf des nello one bemerkt, dass dieser ausgerechnet mit der eigenen Gegensprechanlage nicht Kompatible ist, empfiehlt es sich den Kompatibilitätscheck, den man auf folgender Webseite findet durchzuführen. Dafür benötigt ihr jedoch auch die Modellbezeichnung eurer Gegensprechanlage, diese findet man entweder an der Verpackung, oder wenn es eine alte Gegensprechanlage wie bei mir ist im inneren der Gegensprechanlage. Diese zu öffnen ist nicht sonderlich schwer, denn die Oberschale ist lediglich geklipst. 

Sofern eure Gegensprechanlage kompatibel ist, könnt ihr nello one problemlos bestellen und sobald das Gerät bei euch angekommen ist, kann es mit der Installation losgehen. Dazu benötigt man zu aller erst die nello App, welche für iOS und Android kostenlos geladen werden kann. 

Ist die nello App erfolgreich geladen, kann diese gestartet werden. Gleich zu beginn müsst ihr euch jedoch einmalig registrieren, dazu muss neben einer E-Mail Adresse und einem Passwort auch der Vor-/ Zuname und die komplette Adresse angegeben werden. Anschließend führt einen die App Schritt für Schritt durch die Installation des kleinen nello one.

Dazu öffnet man zuvor die Gegensprechanlage und wählt in der App den Hersteller der Gegensprechanlage und das richtige Modell aus, welches auf der Platine im Inneren steht. In meinem Fall ist es das Modell HT411-02 von Siedle. Nun zeigt euch die App, welche Kabel ihr benötigt und steckt diese wie angegeben in die jeweilige Nummer an der Unterseite im nello one. Ich habe fünf Kabel für meine Gegensprechanlage anschließen müssen.

Hat man diesen Schritt erledigt, klebt man den nello one am besten mit dem mitgelieferten Klebepad an die Wand über oder neben die Gegensprechanlage. Nun habe ich meine Gegensprechanlage, welche mit zwei Schrauben befestigt ist leicht gelöst, um die Kabel hinter dieser nach vorne zu den vielen weiteren Kabeln einzufädeln. Anschließen habe ich diese Schrauben wieder leicht angezogen. 

Der nächste Schritt befasst sich nun mit dem Anschließen der Kabel an die Platine der Gegensprechanlage. In der App wird euch sehr gut erklärt, an welchen Anschluss, welches Kabel kommt. Habt ihr beim Anschließen an den nello one keine Farbe vertauscht, sollte diese selbst für einen Anfänger kein Problem darstellen. Den Schlitzschraubendreher zum lösen der Klemmschrauben liefert nello übrigens mit.

Hier seht ihr den Plan, welches Kabel ich bei mir wo anschließen musste.

Habt ihr alles richtig angeschlossen, sollte die kleine Status LED am nello one anfangen aufzublinken. Dies deutet darauf hin, das sich der im nello one verbaute Supercup gerade auflädt, bis die LED wieder ausgeht, was bei mir Nichtmal 30 Sekunden dauerte. 

Nun muss der kleine nello one noch mit eurem WLAN verbunden werden, da nur damit das komfortable öffnen der Tür per Smartphone möglich ist. Sobald man dazu aufgefordert wird, wählt man sein WLAN-Netz aus und gibt das Passwort ein. Nun muss man wie in der App angegeben, das Smartphone mit dem Display auf die Oberseite des nello one auflegen. Anschließend überträgt das Display am Smartphone die WLAN-Daten per Lichtimpulse an nello one. Dieser verfahren dürften viele von euch auch von ihrem optischen TAN-Generator kennen. Die Durchgabe des Codes dauert etwas länger, daher ist etwas Geduld gefragt. Im Anschluss kann man die Gegensprechanlage wieder zusammenbauen und soll wie in der App beschrieben zur Hauseingangstür gehen und dies bestätigen, sobald man dort ist. Nun muss man die Klingel betätigen und dies ebenfalls in der App bestätigen. Anschließen noch einmal klingeln und nello one sollte den Türsummer auslösen und ihr solltet automatisch die Tür öffnen können.

(Einrichtung & Konfiguration: 4 von 5 Punkten)

App & Funktion

Unbekannte App
Preis: Kostenlos
nello
Preis: Kostenlos

Kommen wir nun zu der nello-App, in der man einige Einstellungen und Funktionen findet, die im Zusammenspiel mit dem nello one möglich sind. Anders wie ich bereits im Internet gelesen habe, ist die App inzwischen komplett in Deutsch geschrieben. Startet man die App, sieht man, dass diese in fünf Hauptseiten unterteilt ist, durch die man sich anhand der fünf Symbole unten navigiert.



Beim ersten Hauptfenster handelt es sich um Activity-Feed, hier werden einem sämtliche Aktivitäten angezeigt, die man in der App vorgenommen hat oder die an der Klingel bzw. Gegensprechanlage geschehen sind. So wird hier z. B. angezeigt, wenn jemand geklingelt hat oder nello one euch die Tür geöffnet hat. Zudem werdet ihr auch per Push-Benachrichtigung informiert, wenn geklingelt oder die Tür geöffnet wurde.

Im nächsten Menü dem sogenannten Smart Key Sharing, könnt ihr weiteren Nutzer eurer Familie oder guten Freunden Zutritt zu eurem Haus bzw. eurer Wohnung geben. Hierfür gebt ihr den Namen und die Mail-Adresse der Person an und legt fest, ob diese ein Administrator ist (kann dann die nello one wie ihr selbst verwalten) und ob derjenige einen permanenten Zutritt zum Haus bekommen soll oder nur bei bestimmtes einmaligen oder wiederholendes Zeitfenstern (z.B. immer montags um 16 Uhr). Diese Funktion ist vor allem praktisch, wenn jemand von meiner Verwandtschaft etwas vorbei bringen wollte, was derjenige nicht einfach so im Freien stehen lassen möchte. Einladen könnt ihr maximal 10 Personen auf einmal.

Das mittlere Menü mit dem Schloss-Symbol ermöglich euch, den Türsummer bequem per Swipe auszulösen. Somit könnt ihr euch entweder selbst per Smartphone die Hauseingangstür öffnen, oder wenn jemand klingelt den Summer bequeme per Smartphone auslösen. Wer Alexa in seinen eigenen vier Wänden hat, kann mit dem Befehl „ Alexa, öffne nello“ die Tür auch per Sprachbefehl öffnen.

Über das Zahnrad in der rechten obern Ecke können einige Einstellungen vorgenommen werden. So kann man hier z. B. das sogenannte Homezone-Unlock aktiveren, was eine sehr praktische Funktion ist. Ich musste nach dem aktiveren lediglich mein Smartphone in der Tasche haben und ganz einfach an der Haustürklingel klingeln. Nello erkennt dann das ich bzw. mein Smartphone in der Nähe ist und öffnet die Tür. In der App kann man den Radius einstellen ab wann nello die Funktion aktiviert und wie lange die nach dem betreten des Radius aktiviert bleiben soll. Blöd ist hier nur, solltet ihr euer Smartphone verlieren, hat der Dieb automatisch Zutritt zu eurer Haustür. Jedoch müsste er zum einen wissen, wo der Besitzer des Smartphones wohnt und sofern ihr eurer Haustüre mit dem Schlüssel zusätzlich abgeschlossen habt, bringt es ihm nichts, da nello one die Tür nicht aufschließen kann, sondern lediglich den Türsummer aktiviert.

Im vorletzten Menüpunkt kann ein Zeitfenster eingestellt werden, in dem die Haustür automatisch beim Klingel geöffnet werden soll. Diese Funktion ist vor allem dann praktisch, wenn man eine Geburtstagsparty feiert und die Gäste nach und nach eintreffen. Durch das eingestellte Zeitfenster muss man nicht jedes Mal zur Tür laufen, sonder die Tür wird beim Klingeln automatisch geöffnet. 

Das letzte Menü erlaubt das Hinzufügen von verscheiden Lieferdiensten. Aktuell werden folgende Lieferdienste unterstützt:

Deliveroo, Foodora, Lieferheld, Amazon Fresh, HelloFresh, Kochzauber, Marley Spoon, Amazon Prime Now, Amazon, DHL Paket, DPD, GLS, Hermes, Liefery und UPS. 

Im Großen und Ganzen handelt es sich bei dieser Einstellung ebenfalls um ein Zeitfenster, welches festgelegt wird, bei dem der Paketbote Zutritt zu eurer Hauseingangstür erhält. Der Unterschied liegt jedoch darin, dass dieses Zeitfenster einem bestimmten Lieferdienst zugeordnet wird.

Bei der Auswahl des jeweiligen Lieferdienstes bekommt ihr an Anleitung angezeigt, was ihr bei dem jeweiligen Unternehmen wo hinterlegen solltet, damit alles erfolgreich klappt. So kann z. B. bei Amazon in am Ende der Bestellung unter dem Punkt: „Was passiert, wenn ich nicht zuhause bin?“ Folgendes angeben werden: Bevorzugte Nachbarin einen Hacken setzen und angeben, dass das Paket vor der Wohnungstür abgestellt werden soll.

Diese Funktion habe ich in meinem Test jedoch nicht genutzt, da ich in einem Haus wohne, und hier der Lieferdienst somit direkt in meinem Haus wäre. Wenn ich jedoch in einer Wohnung wohnen würde, wo eine Hauseingangstür vorhanden wäre, spricht nichts gegen diese Funktion. Hier würde der Lieferdienst nämlich nur zutritt zu dieser und nicht zur Wohnungstür erhalten. 

nello bietet beim Kauf auch eine Paketversicherung in Deutschland an. Diese ist in Zusammenarbeit mit AXA und kostet im Jahr 49€. Die Mindestlaufzeit beträgt 1 Jahr und verlängert sich automatisch, sofern diese nicht gekündigt wird. Abgesichert sind die Paket ab dem Abstellen vom Paketboten bis zu 500€ gegen Diebstahl, Feuer und Mut- sowie Böswillige Beschädigungen.

(Funktionsumfang und Bedienung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

nello one macht deine vorhandene Gegensprechanlage WLAN-fähig – und mit der nello App hast du alles unter Kontrolle. So beschreibt das Unternehmen das Produkt. Zudem wird damit geworben, dass die Installation unkompliziert sei und ohne Elektriker vorgenommen werden kann.

Ich kann den Punkten auch soweit zustimmen. Die Installation ist dank der App wirklich sehr einfach und wird einem sehr gut Schritt für Schritt erklärt. nello one darf übrigens auch ohne die Genehmigung des Vermieters installiert werden, da das Gerät in kurzer Zeit wieder ohne Rückstände entfernt werden kann.

Ich finde die Funktion vor allem dann praktisch, wenn man die Hände vom Einkauf voll hat und nur mit dem Ellenbogen an die Klingel kommt. Sofern die Türe nicht abgeschlossen ist, öffnet nello one die Türe zuverlässig. In meinem Test gab es keine Serverausfälle oder Ähnliches, immer wenn ich geklingelt habe, hat mir nello one dank Homezone Unlock die Tür geöffnet.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 149 € ist nello one zwar nicht gerade günstig, macht jedoch den Alltag bzw. das eintreten ins Haus etwas komfortabler. Für Hauseigentümer ist das ganze System ebenso nutzbar wie für Wohnungsbesitzer. Beachten sollte man jedoch, das nello one lediglich den Türsummer der Gegensprechanlage auslöst und nicht die Tür aufschließen kann. Ist diese also zugeschlossen, bringt euch das ganz nicht viel. Hierfür arbeitet nello aber mit Anbietern von smarten Schlössern wie Nuki zusammen, die in Kombination mit nello one die Türe auch aufschließen können.

 Wünschen würde ich mir jedoch, dass man das Gehäuse des nello one wechseln kann. Nicht jeder mag über einer weißen Gegensprechanlage ein schwarzes Kästchen hängen haben. Des Weiteren wäre nello one eventuell für einen Preis von etwa 99€ für mehr Leute interessant, da fast 150€ für die aktuell gebotenen Funktionen einfach ein hoher Preis ist, den nicht jeder bereit ist auszugeben.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Audio-Technica ATH-SPORT70BT

Audio-Technica ist ein weltweit agierendes Unternehmen, dessen Hauptsitz sich in Machida einer Stadt in Präfektur Tokio, Japan befindet. Das Unternehmen wurde im Jahr 1962 von Hideo Matsushita in Tokio, Shinjuku-ku gegründet. 

Audio-Technica befasst sich mit der Entwicklung, der Vermarktung und dem Vertrieb von Audioausrüstung für verschiedenste Anwendungen. Ursprünglich bekannt für die Herstellung von Tonabnehmersystemen für Plattenspieler, fertigt Audio-Technica heute auch Mikrofone, Drahlossysteme, Mischer, einige Produkte für den Einsatz auf der Bühne, im Studio- und Heimbereich und auch Kopfhörer. 

Aus der letzten Kategorie möchte ich euch heute ein interessantes Produkt vorstellen, denn vor Kurzem hat Audio-Technica neue In-Ear Sportkopfhörer vorgestellt. Ich möchte euch darunter das neue Model den Audio-Technica ATH-SPORT70BT genauer vorstellen. Dabei handelt es sich um einen Bluetooth-In-Ear Kopfhörer, welcher mit einem 9mm Treiber ausgestattet ist und mit einer zusätzlichen Technologie mit dem Namen „Hear-through“, welche es ermöglicht, durch das Antippen des linken Ohrhörer sofort die Umgebungsgeräusche hörbar zu machen. 

Doch kann der ATH-SPORT70BT auch mit seinem Klang und weiterem überzeugen? Das verrate ich euch im folgendem Test! Ich habe mir für euch den neuen In-Ear Kopfhörer in der Farbe Schwarz mal genauer angeschaut.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Audio-Technica ATH-SPORT70BT ist überwiegend in Weiß gehalten. Der Deckel zum Aufklappen auf der Oberseite, der durch zwei Magneten verschlossen gehalten wird, gefällt mir sehr gut. Dieser wird von der rechten Seite hinweg, komplett nach links aufgeklappt. Direkt auf der Vorderseite ist ein Mann abgebildet, welcher den ATH-SPORT70BT trägt. Zudem sehen wir hier neben dem Logo des Unternehmens, den Namen der In-Ears, sowie einige besondere Funktionen, z. B. dass es sich um Sport-Kopfhörer handelt, diese nach IPX5 gegen Spritzwasser und Schweiß geschützt sind und in der Farbe schwarz sind. 

Auf der rechten Seite, welche ebenfalls mit aufgeklappt wird, ist erneut der Name des In-Ears zu lesen und zudem sind hier die Ohrhörer komplett dargestellt. Auf der gegenüberliegenden Seite sehen wir weitere wichtige Ausstattungsmerkmale, zu diesen zählen unter anderem, eine Laufzeit von bis zu 6 Stunden, die „Hear-through“ Technologie und die beiden verbauten 9 mm Treiber.

Die Rückseite zeigt uns neben den wichtigsten technischen Daten auch noch den Lieferumfang sowie eine kleine Erklärung zu der besonderen „Hear-through“ Funktion. Klappt man den Deckel auf, sieht man den In-Ear-Kopfhörer durch ein großes Sichtfenster. Auf der Innenseite des Deckels ist zudem noch einmal die Hand des Mannes von der Vorderseite zu sehen, wie diese einen der Ohrhörer in den Händen hält.

Entfernt man das Sichtfenster der Innenverpackung, findet man den Audio-Technica ATH-SPORT70BT an einem festen Platz in einem Kunststoff-Einsatz untergebracht. Hebt man den Einsatz samt In-Ear Ohrhörer an, befindet sich darunter noch eine Aufbewahrungstasche, in welcher der restliche Lieferumfang verstaut ist. Darin findet man ein micro-USB-Ladekabel und die verschiedenen Ohrtips. Unter der Tasche ist noch eine kleine Bedienungsanleitung und weitere Broschüren beigefügt. Bei dem Lieferumfang an Silikon-Ohrtips stehen vier Größen, zur Auswahl: Die Größen XS, S, M und L, zudem liegt  ein paar COMPLY-Memoryschaum-Ohraufsätze in der Größe M bei.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Die ATH-SPORT70BT kommen in einem schlichten und modernen Design daher. Es handelt sich bei den Ohrhörern um eine kabellose Ausführung, bei der lediglich die beiden In-Ears mit einem 2 mm dicken Kabel verbunden sind. Zwischen dem Kabel befindet sich für sportliche Tätigkeiten eine praktische Kabelzusammenführung, womit das Kabel ganz einfach festgezogen werden kann, damit dieses nicht stört. 

Zwischen dem gummierten Kabel, welches die beiden Ohrhörer miteinander verbindet, befindet sich eine kleine 3-Tasten-Fernbedienung. Über diese kann man durch Längeres drücken der mittleren Taste die Ohrhörer Ein-/Ausschalten. Ebenfalls kann man die Musik mit dieser Taste nach dem Einschalten pausieren oder wieder weiterspielen. Mit den beiden + und – Tasten kann man nicht nur die Lautstärke verändern, sonder durch Zweimaliges drücken hintereinander der + oder – Taste einen Titel vor oder zurückspringen. Durch das zweimalige drücken der mittleren Taste wird der Sprachassistent auf dem Smartphone aktiviert, in meinem Fall Siri.

Am linken Ohrhörer befindet sich der Micro-USB-Ladeanschluss, ein Mikrofon, welches für Telefonate genutzt wird und auf der Oberseite ist eine kleine Status-LED untergebracht. Des Weiteren regiert die Oberfläche des linken Ohrhörer auf Berührungen, durch die man die Hear-through-Funktion de-/aktiveren kann. Der rechte Ohrhörer ist dagegen völlig frei von Bedienelementen, lediglich für die gerade erwähnte Hear-through-Funktion befinden sich an beiden Ohrhörern ein weiteres Mikrofon.

Die ATH-SPORT70BT können sowohl mit dem Kabel nach vorne zum vorderen Hals-Bereich getragen werden, aber auch ein verlegen um den Nacken ist problemlos möglich. Ich bevorzuge die Variante um den Nacken, da mir persönlich dies beim Sport besser gefällt. Die Kabellänge ist für beide Tragearten ausreichend, wobei ich festgestellt habe, das sich die Fernbedienung bei tragen um den Nacken etwas zu sehr seitlich vom Hals befindet, daher könnte das Kabel hierfür noch etwas länger sein. Das Design der Audio-Technica ATH-SPORT70BT gefällt mir ganz gut. Die Materialien harmonieren sehr gut miteinander und das schlichte Design gefällt mir ausgesprochen gut.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung und Materialwahl stellt mich beim Audio-Technica ATH-SPORT70BT  sehr zufrieden. Zwar wurde alles aus Kunststoff gefertigt, doch dies hat den Vorteil, dass die In-Ears insgesamt mit einem Gewicht von 28 g inklusive Ohrstöpsel angenehm leicht sind. Zudem sind diese dadurch nicht nur gegen Spritzwasser und Schweiß geschützt, sondern halten auch problemlos einen Sturz aus Kopfhöhe ohne Beschädigungen aus. Beim Lade-Anschluss hätte man zum aktuellen USB-C Anschluss greifen können und nicht zum alten Micro-USB-Anschluss, doch zum neuen USB-C greifen aktuell leider immer noch nicht viele Hersteller und wenn dann nur zu ihren Premium-Modellen. 

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtIn-Ear-Ohrhörer
KategorieIn-Ear-Ohrhörer mit Hear-through-Fuktion und Bluetooth 4.1 ACC, SBC
Farbeschwarz (weitere Farben: Rotgold)
TrageartOhren-Bügel und Nackenkabel
Akkulaufzeitbis zu 6 Stunden
Gewicht26 Gramm
MaterialSpritzwasser- und Schweißresistenter Kunststoff
TönerJeweils links und rechts ein 9 mm-Membran
Frequenzbereich20 Hz – 20 kHz
Lieferumfang1x Audio-Technica ATH-Sport70BT
4 paar Silikon Ohrtips Passstücke (XS, S, M, L)
1 paar COMPLY-Memoryschaum-Ohraufsätze (Größe M)
Micro-USB-Ladekabel
Beschreibung
Transportetuid
Technische Daten des Audio-Technica ATH-SPORT70BT

Tragekomfort

Mit einem Gewicht von 26 g drücken die Kopfhörer nicht und halten dank den Ohrbügeln selbst bei sportlichen Aktivitäten hervorragend in den Ohren. Dank den 4 Paar mitgelieferten Ohrstöpsel in den Größen XS, S, M und L und dem zusätzlichen Paar aus Memoryschaum, können die Audio-Technica ATH-SPORT70BT perfekt an die eigenen Ohren angepasst werden. Zudem sorgt der flexible Bügel, welchen man sich hinter das Ohr klemmt für einen maximalen Halt bei jeder Bewegung. Dieser störte übrigens nicht, als ich die In-Ears zusammen mit einer Sonnenbrille getragen hatte.

Das Verbindungskabel ist ausreichend lang, kann mit der Kabelzusammenführung jedoch auch zusammengezogen werden. Man kann wie bereits erwähnt je nach Vorliebe das Kabel im Nacken oder am Hals tragen. Beim Telefonieren empfiehlt es sich eher, das Kabel am Hals zu tragen, da das Mikrofon sich so näher am Mund befindet. Zum Sport ist es angenehmer, das Kabel im Nacken zu haben, da es dort nicht stört.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Die Klangabstimmung des Audio-Technica ATH-SPORT70BT würde ich als warm bezeichnen. Die beiden verbauten 9 mm Treiber, welche Carbon beschichtet sind, geben einen guten und kräftigen Bass wieder. Davon profitieren vor allem Musik-Genres wie Hip-Hop, Pop und EDM (Elektronische Tanz Musik) die man gerade beim Sport sehr gerne zu Motivation hört. Leider geht diese erhöhte Bassbetonung zur Last der Mitten und der Höhen, denn diese gehen dadurch etwas verloren. Wer die Audio-Technica ATH-SPORT70BT zum Rock oder Klassik-Musik hören kaufen möchte, dem kann ich daher davon abraten, denn hierfür eigene sich die In-Ears weniger. 

Eine besondere Funktion des ATH-SPORT70BT ist die „Hear-through“-Technologie. Diese ermöglicht es wie bereits erwähnt, durch antippen des linken Ohrhörer das durchlasen der Umgebungsgeräusche. Bei hoher Lautstärke bringt dieses Feature logischerweise kaum etwas, aber bei leiserer Musikwiedergabe hört man die Stimmen um einen herum deutlich besser. Beim aktiveren dieser Technologie wird jedoch automatisch auch die maximale Lautstärke reduziert, tippt man den Ohrhörer wieder an, erhöht sich diese wieder. Das Klangbild bleibt jedoch unverändert.

Auch das Telefonieren, mit den Audio-Technica ATH-SPORT70BT funktionierte ohne Probleme. Bei Telefongesprächen wird das Mikrofon, am linken Ohrhörer genutzt. In mehrer Telefonaten mit den In-Ears in verschiedenen Umgebungen und Situationen, hat sich keiner meiner Gesprächspartner über Probleme beschwert. Beim Ansehen von Videos und Filmen konnte ich zudem keine Verzögerungen feststellen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Beim Audio-Technica ATH-SPORT70BT wird eine Akkulaufzeit von bis zu 6 Stunden angegeben. Dies ist jetzt kein Spitzenwert, dürfte jedoch für die meisten Work-outs problemlos ausreichen. Die Laufzeit hängt verständlicherweise von der eingestellten Lautstärke ab. Ich kam bei meinem Test auf eine Laufzeit von knapp 6 Stunden, was dem angegeben Wert von Audio-Technica entspricht und daher in Ordnung ist. Leider ist wiederum die Ladezeit von fast 3 Stunden bei einer Laufzeit von 6 Stunden viel zu lange, das machen andere Anbieter besser. Ob dies sich jedoch Positiv auf die Akkulebensdauer auswirkt, kann ich nach dieser kurzen Testzeit noch nicht sagen.

Bluetooth

NFC für Android Smartphones ist leider nicht an Bord, daher muss man die Einrichtung der Bluetooth-Verbindung wie gewohnt über die Bluetooth-Einstellungen vornehmen. Dies ist jedoch sehr schnell erledigt und erfordert keine besonderen Kenntnisse. Beim ersten Einschalten befinden sich die Audio-Technica ATH-SPORT70BT automatisch im Paring-Modus. Ein schnelles Aufblinken der Status-LED bestätig, dass der ATH-SPORT70BT sich nun im Paring-Modus befindet. Nun nur noch in den Bluetooth-Einstellungen die In-Ears suchen und schon ist das ganze in knapp einer Minute verbunden.

In den Räumlichkeiten war die Reichweite mit zwei dickeren Beton-Wänden auf ca. 10 Metern begrenzt. Im freien Feld sind bis zu 14 Metern kein Problem. Sobald ich die Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden. 

Zubehör

Mit dem Audio-Technica ATH-SPORT70BT wir ein praktisches, kleines Aufbewahrungsetui mitgeliefert. Darin lässt sich dieser problemlos verstauen. Im Lieferumfang befinden sich wie bereits erwähnt vier paar Silikon-Ohrstöpsel und ein paar COMPLY-Memoryschaum-Ohraufsätze in der Größe M. Die wechselbaren Ohrstöpsel sind wichtig um den Kopfhörer für die eigenen Ohren anzupassen. Am liebsten habe ich persönlich die Letzteren genutzt, da diese für mich am bequemsten sind und die beste Isolierung bieten.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Audio-Technica ATH-SPORT70BT werden mit einem Schweiß- und wasserresistenten Gehäuse, den beiden besonders leistungsstarken Carbon beschichteten 9mm-Treibern und der Touch-Steuerung mit „Hear-through-Technologie“ beworben. Diesen Angeben kann ich auch fast allen soweit zustimmen. Lediglich beim Klang bin ich einer anderen Meinung, diese ist zwar leistungsstark, aber nicht besonders. Der Klang geht für einen Sport-In-Ear Kopfhörer vollkommen in Ordnung, aber durch die starke Bassbetonung gehen leider die Mitten und Höhen stark verloren. Das Design der In-Ear, sowie das diese Schweiß- und wasserresistent nach der Schutzart IPX5 sind, bestätigt es, dass es sich dabei um einen guten In-Ear Kopfhörer für sportliche Aktivitäten handelt.

Preis/Leistung

Die UVP des Libratone Track+von 199€ ist zwar nicht gerade günstig, doch dafür bekommt man einen schönen und gut verarbeiteten In-Ear, welcher zudem mit Noise-Cancelling ausgestattet ist. Des Weiteren konnte mich der Track+ klanglich, trotzt kleinen Schwächen, überzeugen. Ich kann den Track+ denjenigen empfehlen, die auf der Suche nach einem In-Ear Kopfhörer mit Noise-Cancelling sind, welche sich nicht nur eignen, um diese in der Freizeit zu tragen, sondern auch beim Sport.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Marshall Mid A.N.C.

Das englische Unternehmen Marshall wurde 1962 in London unter dem Namen Marshall Amplification PLc. von dem Schlagzeugladenbesitzer und Schlagzeuger Jim Marshall gegründet. Der Sitz des Unternehmens ist in Bletchley, Milton Keynes, Buckinghamshire.

Bekannt wurde das Unternehmen vor allem durch seine Bass- und Gitarrenverstärker. Diese kommen bis auf wenige Sonderanfertigungen alle in einem schwarz-weißen Design mit den markanten Messingbedienpaneelen und dem großen weißen „Marshall“ Schriftzug.

Seit 2010 produziert Marshall Headphones Kopfhörer und Lautsprecher im typischen Look der Verstärker. Marshall Headphones gehört zu dem schwedischen Unternehmen Zoundindustries und hat von dem Unternehmen Marshall Amplification die Lizenz bekommen, den Markennamen „Marshall“  für diese Produkte zu verwenden.

Aus der Produktkategorie Kopfhörer möchte ich euch heute ein Produkt vorstellen. Es handelt sich dabei um den neuen Marshall Mid A.N.C., ein Bluetooth On-Ear Kopfhörer mit aktive Noise-Cancelling und ebenfalls dem typischen schwarz/goldenen Design. Kann der Marshall MID A.N.C. im Test überzeugen? Das erfahrt ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die schwarze Verpackung, in welche sich der Marshall Mid A.N.C. befindet, ist in eine weitere stabile Hülle geschoben, welche mit einigen technische Daten bedruckt ist.

Auf der oberen Seite der Umverpackung ist die linke Ohrmuschel des Kopfhörers zu sehen. Zudem ist hier groß in Weiß das Logo des Herstellers, der Name „Mid A.N.C.“ und zu sehen, dass es sich um einen kabellosen Bluetooth Kopfhörer mit aktive Noise Cancelling handelt aufgedruckt. Für das zuletzt genannte steht auch die Bezeichnung im Namen „A.N.C“. Auf der Rückseite sieht man, wie jemand den Kopfhörer zwischen den Händen hält, zudem sehen wir hier erneut den Namen des Produktes. Des Weiteren sind hier drei besondere Funktionen erwähnt, über die wir neben dem bereits erwähnten ANC auch erfahren, dass der Kopfhörer mit Bluetooth aptX und einer Laufzeit von bis zu 20 Stunden daher kommt. 

Auf der rechten Seite sehen wir neben den wichtigsten technischen Daten (Wiedergabe-Frequenz, Impedanz usw.) mit Bild und Text, was im Lieferumfang dabei ist. Zu guter Letzt sind auf der linken Seite noch einige Infos zum Hersteller zu lesen.

Ziehen wir die schwarze Hauptverpackung aus der Hülle heraus, kommt direkt das Transport-Etui zum Vorschein. In welchem zusammengeklappt der Marshall Mid A.N.C. verstaut ist. In einer schwarzen Kartonage daneben befindet sich neben dem Ladekabel noch ein Klinke-Kabel mit einer 1-Tasten-Fernbedienung. Entnimmt man das Transport-Etui, befindet sich darunter noch eine Kurzanleitung in mehrer Sprachen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Bei dem komplett in Schwarz gehaltenen Marshall Mid A.N.C. handelt es sich um einen On-Ear-Kopfhörer, daher liegt dieser auf den Ohren auf. Auf der Außenseite beider Hörmuscheln prangt ein messingfarbenes Marshall-Logo. 

Der Kopfbügel ist leicht gepolstert und mit zwei verschiednen Materialien bzw. Oberflächen überzogen. Auf der Außenseite (Oberseite) hat das Kunstleder eine typische Rindsleder-Prägung, auf der Innenseite handelt es sich um ein Wildleder-Imitat. Auf dieser Wildleder-Oberfläche ist ein weiteres Mal in goldener Schrift das Marshall-Logo aufgedruckt. Ich gehe davon aus, dass diese Beschriftung sich nach einigen Monaten bzw. Wochen ablöst. Denn auch beim Marshall MID II den ich mir gekauft habe, war diese Beschriftung nach gut 3 Monaten weg.

Die Außenseite der Hörmuscheln besteht aus einer mattschwarzen Kunststoffhartschale mit der gleichen Rindsleder-Optik wie die Außenseite des Kopfbügels. Sehr hochwertig wirken die beiden Hörmuschelhalter, welche aus matt-schwarzem Aluminium gefertigt wurden. Bei dem Kabel, welches zu den Hörmuscheln verläuft, handelt es sich um ein Spiralkabel, welches einen deutlich wertigeren Eindruck macht, als wäre dies ein gerades Kabel.

Sämtliche Anschlussmöglichkeit findet man auf der rechten Seite, hier kann direkt neben dem Micro-USB-Ladekabel das Miniklinken-Kabel für den Kabelbetrieb angeschlossen werden. Direkt neben der Ladebuchse befindet sich eine sehr kleine Status-LED, welche über den aktuellen Status des Marshall Mid A.N.C. informiert. Im getragenen Zustand befindet sich an der rechten Ohrmuschel ein Schieberegler. Mit diesem kann das aktive Noise-Cancelling An-/ Ausschalten. Hier gibt es leider keine Ein-. bzw. Auskennzeichnung, sondern lediglich einen roten und goldenen Punkt. Rot steht für ANC aus und Gold für aktiv. 

Bei der Bedienung hat sich Marshall etwas cleveres einfallen lassen, was so bisher bei jedem Kopfhörer des Unternehmens zum Einsatz kommt. Statt mehrere Bedienelemente an der Hörmuschel zu platzier, setzt Marshall auch beim Mid A.N.C. auf einen kleinen Multifunktional-Joystick. Dieser lässt sich nicht nur in vier Richtungen bewegen (Titel vor-/ Zurückspringen; Musik lauter/ leiser), sondern auch drücken. Durch einmaliges Drücken pausiert man die Musik, drückt man diesen und hält ihn für ca. 3 Sekunden betätigt, wird der Kopfhörer an-/ ausgeschaltet. Es können auch Anrufe angenommen werden oder der Sprachassistent auf dem Smartphone aktiviert werden. 

An den Hörmuscheln befinden sich jeweils zwei Mikrofone, welche für das ANC genutzt werden. Das Mikrofon für Telefonate befindet sich an der rechten Hörmuschel. Der Marshall Mid A.N.C. kann nur zusammengeklappt werden, die Gelenke lassen ein drehen leider nicht zu, dadurch wird der Kopfhörer zwar kleiner, aber nicht flacher.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Klappscharniere sind aus Aluminium gefertigt und garantieren dadurch eine lange Lebensdauer. Der Kopfhörer gefällt mir von der Verarbeitung ganz gut, es gibt nur zwei kleine Dinge, welche ich etwas Bemängeln kann. Da wäre z. B. der Kunststoff Schieberegler für die Geräuschunterdrückung, dieser hätte meiner Meinung nach ebenfalls, wie der Multifunktionsknopf aus Messing sein können. Dasselbe gilt auch für die Marshall Schriftzüge auf den Außenseiten der Hörmuscheln. Diese sind ebenfalls aus Kunststoff gefertigt und fühlen sich beim Anfassen nicht besonders hochwertig an. 

Dafür kann ich wiederum den metallverstärkte 12-stufige Verstellmechanismus des Kopfhörerbügels loben, sowie den Multifunktional-Joystick. Durch den Multifunktional-Joystick wird das Design nicht durch zahlreichen Knöpfe verunstaltet, sondern kommt mit nur einem einzigen Steuerelement daher, welches man nach etwas Anlernphase ganz gut beherrscht. Die Ohrpolster der Marshall Mid A.N.C. sind für einen On-Ear Kopfhörer ebenfalls gut bzw. angenehm gepolstert, sodass auch nach längerer Tragezeit nichts drückt.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOn-Ear-Ohrhörer
KategorieOn-Ear-Kopfhörer mit Bluetooth und ANC
FarbeSchwarz
AkkulaufzeitAkkulaufzeit bis zu 20 Stunden (mit aktiviertem Bluetooth und ANC). Ohne ANC bis zu 30 Stunden.
Gewicht 210 Gramm (mit Kabel ca. 240 Gramm)
MaterialKunststoff
TönerJeweils links und rechts ein 40-mm Wandler
Bluetooth4.0 ; aptX (Cd-Klangqualität für Android Smartphones)
Frequenzgang20 – 20.000 Hz
Impedanz32 Ohm
Lieferumfang1x Marshall Mid A.N.C.
1x Transport-Case
1x 3,5-mm-Klinkenkabel mit Fernbedienung und Mikrofon
1x Micro-USB-Ladekabel
Bedienungsanleitung und Sicherheitsinformationen
Technische Daten des Marshall Mid A.N.C

Tragekomfort

Die gut bemessen Kabellänge des Marshall Minor II lässt zu, dass man diesen sowohl nach vorne vor dem Hals, als auch um den Nacken tragen kann. Ich persönlich bevorzuge die letzt genante Variante, da man beim abnehmen der Ohrhörer diese einfach ohne Gefahr baumeln lassen Mit einem Gewicht von 210 Gramm (ohne Kabel) gehört der Marshall Mid A.N.C. zu den leichteren Kopfhörern. Der Anpressdruck würde ich im Vergleich mit anderen Kopfhörern, welche ich bereits getestet habe in einem mittleren Bereich angeben. So konnte ich auch nach längerer Tragezeit dank den angenehm weichen Ohrpolstern, kein unangenehmes drücken feststellen. Zudem reduziert der Kopfhörer durch die weichen kunstlederbezogenen Polster und den optimalen Anpressdruck die Umgebungsgeräusche auch ohne aktives ANC deutlich. 

Auch für Brillenträger dürfte der Tragekomfort kein Problem sein, ich hatte die Kopfhörer mehrer Stunden mit Sonnenbrille an, ohne das ich einen Druck auf die Brillenbügel oder Ähnliches feststellen konnte. Durch den flexiblen Kopfbügel passt sich der Marshall Mid A.N.C. quasi an alle Kopf- und Ohrenformen bestens an.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Mit der Geräuschunterdrückung des Marshall Mid A.N.C. bin ich relativ zufrieden, diese arbeitete in meinem Test ohne Probleme und weiß vor allem bei Motorengeräuschen wie etwa solchen die von Triebwerken eines Flugzeugs entstehen, zu überzeugen. Hohe Töne wie etwa Stimmen filtert das ANC nur gering heraus. Was mir aufgefallen ist und nicht so gut gefällt ist, dass bei aktiviertem ANC die Lautstärke des Kopfhörers deutlich zunimmt. Klanglich ist der Mid A.N.C wie die meisten Kopfhörer aus dem Hause Marshall etwas wärmer abgestimmt.

Gerade im Bassbereich und beim Tiefenbass hat der Marshall Mid A.N.C. seine stärken. Diese werden dank den beiden 40mm-Treiber, kräftig wiedergeben, ohne das diese scheppern oder Ähnliches. Die Mitten sind etwas reduziert, was zwar zu einer besseren Sprachverständlichkeit führt, doch gerade bei Gitarrensolos hab ich diese wiederum vermisst. Die Höhen sind wiederum sehr klar und deutlich wahrnehmbar.

Dank dem aptX-Standard haben alle Android Besitzer eine sehr gute Übertragung in CD-Qualität. Apple´s ACC-Standard wird leider nicht unterstützt. Die Maximallautstärke des Marshall Mid A.N.C. ist sehr gut, dies liegt unter anderem an der geringeren Nennimpedanz von 32 Ohm und dem Schalldruckpegel von 98 dB SPL. Bei aktiviertem Noise-Cancelling hört man beim Aufsetzen der Kopfhörer ohne Wiedergabe von Musik oder nur leiser Wiedergabe das typische Rauschen und surren, was sich jedoch sehr in Grenzen hält. Bei alltäglicher Nutzung hört man dies eigentlich kaum, da man Musik normalerweise lauter hört und somit dieses Grundrauschen übertönt wird. 

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Dank der weichen Ohrpolstern und dem gut abgestimmten Anpressdruckes, ist die Dämmung der Umgebungsgeräusche schon ohne ANC ganz gut. Aber das Active Noise-Cancelling reduziert die Außengeräusche auch bei dem On-Ear Bluetooth Kopfhörer nochmals deutlich. Das verwendete ANC filtert bei den Umgebungsgeräuschen sehr gut den Bass heraus, so hat man während der Zugfahrt oder im Flugzeug eine deutlich ruhigere Atmosphäre und kann sich viel besser auf die Musik konzentrieren. 

Neben der guten Bluetooth-Reichweite, konnte mich auch die Akkulaufzeit von bis zu 20 Stunden (30 Stunden ohne ANC) überzeugen. Diese ist jedoch abhängig, auf welche Lautstärke ihr den Marshall Mid A.N.C. eingestellt habt und ob ihr diesen per Bluetooth, ANC usw. betreibt. Aber selbst wenn man nur auf eine Laufzeit von ca. 17 Stunden bei eingeschaltetem ANC und 75% Lautstärke kommt, ist dies mehr als ausreichend. Leider kann man wie bei fast allen Kopfhörern auch beim Marshall Mid A.N.C. den Akku nicht selbst wechseln.

Transportetui

Der Marshall Mid A.N.C. kommen in einem soggenanten Travel-Case, welches eine optisch passende Vinyl-Oberfläche in Rindsleder-Optik bietet wie der Kopfhörer selbst. Im inneren des Case kommt eine Purpurrote Velours Oberfläche zum Einsatz, welche nach einiger Zeit ihre Abnutzungsspuren zeigt (Druckstellen). In das Case passt neben dem Mid A.N.C. auch das Klinkekabel und das Ladekabel, auch wenn der Platz dafür etwas eng ist. Das Case lässt sich dank zwei Magnetverschlüssen sehr angenehm öffnen und schließen.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

Die Verbindung zwischen dem Marshall Mid A.N.C. und dem Abspielgerät, in meinem Fall das Apple iPhone X erfolgt über Bluetooth, wer wie bereits erwähnt ein Smartphone mit einem Android Betriebssystem besitzt, kann dank dem aptX-Standard seine Musik in CD-Qualität wiedergeben. Die Reichweite der Bluetooth-Verbindung gibt Marshall mit 10 Metern an, ich erreichte jedoch eine etwas höhere Reichweite. Im Indoor-Einsatz kam ich mit zwei etwas dickeren Beton-Wänden auf eine Reichweite von ca. 15 Metern. Im freien Feld sind bis zu 20 Metern kein Problem, was deutlich mehr Freiheit im Alltag bietet. Sobald ich die Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden.

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Die Akkulaufzeit gibt Marshall wie bereits erwähnt mit 20 Stunden bei eingeschaltetem Bluetooth und ANC an. Falls der Akku leer sein sollte, kann dieser mit dem mitgelieferten micro-USB-Ladekabel aufgeladen werden. Eine volle Akkuaufladung dauert knapp 3 Stunden. Bei abgeschaltetem ANC und einer Wiedergabe über Bluetooth hält der Akku knapp 20 Stunden durch. Das klingt nach ganz guten Werten.

Doch wie sieht es in der Praxis aus? Diese Werte entsprechen fast auch den praktischen Werten. Auf dem Weg zur Arbeit hörte ich täglich knapp eine Stunde Musik und dies über einen Zeitraum von knapp 2 Wochen. In dieser Zeit machte der Kopfhörer nicht schlapp. 

Erwähnen möchte ich jedoch noch, dass das ANC ca. eine halbe, Stunde bevor der Akku leer geht, nicht mehr zugeschaltet werden kann. 

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Marshall wirbt den Mid A.N.C. vor allem mit dem Active Noise-Cancelling, einer Laufzeit von bis zu 20 Stunden (mit ANC) und dem dem Bluetooth aptX an. Ich kann diesen Angaben soweit zustimmen. Die Laufzeit kommt ziemlich an den von Marshall angegebenen Wert heran. Das Noise-Cancelling gehört zwar nicht zu den besten, aber sorgt dennoch dafür, dass man sich fast komplett ungestört auf die Musik konzentrieren kann. Der Klang, sowie das Design gefällt mir beides sehr gut.

Preis/Leistung

Beim Mid A.N.C. handelt es sich um den ersten Active Noise-Cancelling Kopfhörer aus dem Hause Marshall. Das ANC arbeitet wie bereits erwähnt ganz gut, aber für einen Preis von 269,00€ (UVP) gibt es einige Kopfhörer, die noch ein etwas besseres ANC bieten und vom Klang ebenfalls noch besser abgestimmt sind. Dennoch erhält man mit dem Marshall Mid A.N.C. einen schönen und guten On-Ear Kopfhörer mit Noise-Cancelling, welcher vom Design an die legendären Marshall Gitarrenverstärker erinnert.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.marshallheadphones.com/de/de/

Libratone Track+

Libratone wurde 2009 als kleines Start-up von drei dänischen Designern, die einen gemeinsamen Traum hatten gegründet. Gemeinsam hatten die drei vor, Lautsprecher für Musikhörer des 21. Jahrhunderts zu entwickeln. Ihnen war klar, dass Ihnen das nur gelingt, wenn Sie Produkte entwerfen, die ohne lästigen Kabelsalat auskommen. So entwickelten die drei Designer ihren ersten drahtlosen Lautsprecher, der mit seinem kraftvollen Sound und skandinavischen Design überzeugen konnte.

Auf das Symbol „Die Nachtigall“ kam das Unternehmen durch das berühmte Werk des dänischen Autors Hans Christian Andersen, dessen Märchen die Idee verkörpert den Klang zu befreien, wie Libratone durch seine Produkte. Der Name Libratone erklärt sich auch sehr einfach, dieser ist aus zwei englischen Wörtern zusammengesetzt, „libration“(Befreiung) und „tone“(Ton), was genau sich Libratone auch zum Ziel gesetzt hat, nämlich den Klang zu befreien.

Vor Kurzem hat Libratone die neuste Generation ihrer In-Ears auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich um die Libratone TRACK+, welche nun nicht mehr wie die Q-Adapt In-Ear kabelgebunden sind, sonder per Bluetooth mit dem Abspielgerät verbunden werden. Zudem wurde die Trageart überarbeitet und Noise-Cancelling (City Mix II) ist ebenfalls wieder mit an Bord. Doch nun zu der wichtigsten Frage bei einem Kopfhörer: Wie ist der Klang? Ich habe für euch den TRACK+ Kopfhörer in der Farbe Stormy Black näher unter die Lupe genommen. Wie er im Test abgeschnitten haben, das erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist überwiegend in Weiß gehalten. Die eigentliche stabile Hauptverpackung ist in eine bedruckte Umverpackung geschoben. Direkt auf der Vorderseite wird der Ohrhörer komplett dargestellt. Zudem sehen wir hier den Namen des Herstellers, der In-Ears und das es sich um Noise-Cancelling In-Ears handelt. Die Rückseite zeigt uns links die im Nacken-Kabel integrierte Fernbedienung, sowie die wichtigsten technischen Daten. So lesen wir hier unter anderem, dass der Libratone TRACK+ eine Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden, Premium Sound bieten soll und auch nach der Norm IPX4 schweißresistent ist. Des Weiteren lesen wir hier einige Infos zum Hersteller und das der In-Ear Ohrhörer Bluetooth besitzt. Zu guter Letzt ist auf der linken und rechten Seite der Verpackungshülle noch das Logo (Nachtigall) des Unternehmens abgebildet.

Ziehen wir die Hauptverpackung aus der weißen Hülle heraus, kommt eine stabile schwarze Klappschachtel zum Vorschein, welche durch einen Magnetverschluss verschlossen wird. 

Klappen wir den Deckel auf, findet man den Libratone TRACK+ an einem festen Platz in einem Schaumstoff-Einsatz untergebracht. Dies sieht sehr ordentlich aus, zieht man den den Schaumstoff-Einsatz an einer Lasche heraus, befindet sich darunter noch eine kleine Aussparung mit Deckel, unter welcher ein Micro-USB Ladekabel und die kleinen Kurzanleitungen untergebracht sind. In dem Fach daneben befinden sich in einer kleinen Verpackung die Ohrtips und die beiden Sport-Einsätze.

Zum Lieferumfang der Ohtips gehören ganze vier Paar Ohrgummis (ein Paar ist bereits montiert). Zur Auswahl bei den Ohrtips stehen: Drei Paar Silikon Tips in verschiednen Größen und die bereits erwähnten Sport-Ohrtips.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Libratone Track+ handelt es sich um einen kabellosen Kopfhörer mit Nackenbügel. Der flexible Kunststoff-Bügel ist mit 3×5 mm sehr dünn gehalten. Der flexible Teil mündet in 10×5 mm dicke Enden, welche aus Aluminium hergestellt sind. Von hier aus verläuft zu jedem Ohrhörer ein ca. 3 mm dickes Kunststoff-Kabel. Bei den verwendeten Materialien stimmt die Haptik, denn zum einen sind die In-Ears dadurch schweißresistent und zudem mit nur 26 Gramm ausgesprochen leicht. In den beiden Aluminium-Elementen ist der Großteil der Technik verbaut. 

So befindet sich unterhalb des rechten Ohrhörer, sämtliche Steuerelemente in einer 3-Tasten-Fernbedienung, die sich beim Tragen auf Halshöhe befindet. Auch der integrierte Akku kann hier durch einen Micro-USB-Anschluss aufgeladen werden. In dem linken Aluminium-Element, welches mit „LIBRATONE“ beschriftet ist, ist nicht nur der Akku verbaut, sondern auch der Ein-/Ausschaltknopf.

Die Ohrstöpsel baumeln an Kabeln, die direkt vom Bügel kommen und haben eine fixe Länge von ca. 19 cm. Dies ist eine hervorragende Länge, beim Tragen eines T-Shirts und auch im Winter mit einem Pullover und Jacke reicht die Länge problemlos aus. Zwar gibt es keine Magnethalterung, welche die Ohrstecker bei Nichtgebrauch zusammenhalten, jedoch habe ich dies nicht vermisst, da die In-Ears dank ihrer Kunststoff-Oberfläche auch ohne diese am Nacken halten.Praktisch ist auch das man den Track+ bei Nichtgebrauch quasi zusammenknüllen kann und in die Hosentasche verstauen kann. Nimmt man in wieder aus der Hosentasche raus, dann springt dieser wieder in die Ausgangsposition zurück. So sollen laut Libratone auch Kabelbrücke vermieden werden und ein verknoten der Kabel ist unmöglich.

Die komplette Steuerung ist wie bereits erwähnt über die 3-Tasten-Fernbedienung möglich. So kann man z.B. an einem iPhone die Musik pausieren (mittlere runde Taste) oder Lauter/Leiser stellen (+ und – Tasten), aber auch die Sprachsteuerung Siri kann hier durch längeres Drücken der mittleren Taste aktiviert werden. Bei zweimaligen Drücken des mittleren Knopfes springt man einen Titel vor und bei dreimaligen Drücken zurück. Jeweils ein kleines Mikrofon an beiden Aluminium-Endstücken ist ebenfalls eingebaut, um Telefonate zu ermöglichen. Das Design des Libratone TRACK+ In-Ear-Kopfhörer gefällt mir ausgesprochen gut. Die Materialien harmonieren perfekt miteinander und das schlichte Design gefällt mir ausgesprochen gut.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung und Materialwahl stellt mich beim Libratone Track+ absolut zufrieden. Hier gibt es kaum etwas zu bemängeln. Das Gehäuse der Ohrstöpsel aus Aluminium wirkt sehr hochwertig. Auch das Kabel und das Nackenband machen einen sehr stabilen sowie bruchsicheren Eindruck. Lediglich beim Lade-Anschluss hätte man zum aktuellen USB-C Anschluss greifen können und nicht zum alten Micro-USB-Anschluss. 

Das Gewicht ist mit genau 26g inklusive Ohrstöpsel sehr angenehm leicht. An den Ohren ist bauartbedingt kaum ein Gewicht zu spüren, da der schwerste Teil des Kopfhörers auf dem Nacken liegt. Somit trägt sich der Libratone Track+ sehr angenehm und stören auch nach längeren Tragezeiten nicht.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear-Ohrhörer
KategorieIn-Ear-Ohrhörer mit Noise-Cancelling und Bluetooth 4.1 aptX
FarbeStormy Black (weitere Farben: Cloudy White)
Akkulaufzeitbis zu 8 Stunden
Gewicht 26 Gramm
MaterialSpritzwasser- und Schweißresistenter Kunststoff
TreiberJeweils links und rechts ein 11,8mm-Dynamikmembran
Schalldruck105 db
Frequenzgang20 – 20.000 Hz
Lieferumfang1x Libratone Track+
4 paar Silikon Ohrtips Passstücke
1 paar Silikon Sport-Ohreinsätze
Micro-USB-Ladekabel
Beschreibung
Technische Daten des Libratone Track+

Tragekomfort

Die Ausführung mit Nackenbügel hat mehrer Vorteile. So lastet das Gewicht nicht an den Ohren, sonder verteilt sich gleichmäßig über den Nacken. Zudem kann man problemlos einen oder beide Ohrstöpsel entfernen und baumeln lassen, ohne das der Libratone Track+ herunterfällt. In dem Fall, dass beide In-Ears nicht gebraucht werden, können diese einfach hängen gelassen werden.

Als Sportkopfhörer kann ich den Libratone Track+ ebenfalls empfehlen, da dieser zum einen schweißresistent ist und zudem mit den Sporteinsätzen für einen noch besseren halt versehen werden kann. Bei meinen sportlichen Aktivitäten wie z. B. Radfahren oder Joggen störte mich der Nackenbügel nicht. Dies liegt unter anderem auch an dem sehr geringen Gewicht und dem angenehmen Tragegefühl. Die Sporteinsätze brauchte ich nicht, da bei mir persönlich die In-Ears schon so bombenfest gehalten haben. Ich konnte meinen Kopf schnell hin und her schütteln, ohne das einer der In-Ears sich löste geschweige den heraus fiel. Eine Kabelzusammenführung, wie ich diese von den meisten anderen In-Ears kenne, gibt es beim Libratone TRACK+ nicht, vermisst habe ich diese aber auch nicht, da mich beim Sport nichts störte und auch keine negativen Geräusche durch die Kabel entstanden sind.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Den Klang, den die Libratone Track+ wiedergeben, würde ich persönlich als sehr ausgewogen neutral beschreiben. Die beiden verbauten 11,8 mm Dynamik-Treiber geben Höhen sehr klar wieder, auch wenn es ein wenig an Detailreichtum fehlt. Das selbst gilt auch für die Mitten, diese klingen ebenfalls neutral und keineswegs dominant, was dazu führt, dass der Gesang und die Stimmen dennoch gut dargestellt werden. Der Libratone Track+ ist definitiv nicht bassbetont, zwar könnte meiner Meinung nach der Bass noch etwas tiefer sein, aber das ist Geschmacksache. Der Klang kann per Equalizer in der App etwas angepasst werden, dazu stehen drei EQ-Einstellungen zur Auswahl: neutral, extra Bass und verbesserte Höhen.

ine besondere Funktion des Libratone Track+ ist die Geräuschunterdrückung. Diese – bei Libratone „City Mix Noise Guard“ getaufte Funktionalität – weiß zu beeindrucken, denn diese ist nun zusätzlich adaptiv. 

Die Geräuschunterdrückung ist beim Libratone Track+ entweder manuell oder adaptiv (automatisch) regelbar. Im adaptiven Modus (City Mix Smart), verändert der Track+ über die App und je nach Bewegungsgeschwindigkeit, stufenlos die Intensität des Noise-Cancelling. Dies funktioniert nach dem Update auf die aktuelle Software Version „76“ überraschend gut. Möchte man die Intensität des City Mix lieber selbst steuern, kann dies in vier Stufen direkt in der App einstellen. Das Ganze geht jedoch auch über den Ein-/Ausschaltknopf, betätigen wir diesen nach dem einschalten des Track+ nur kurz, wechseln wir zwischen den vier Modi der Geräuschunterdrückung durch. Ein für jeden Modus unterschiedliches Klickgeräusch macht es einfach, genau zu wissen, in welcher Stufe man sich aktuell befindet. Insgesamt lässt sich das City Mix (Noise-Canceling) wie bereits erwähnt in vier Stufen einstellen.

  • Stufe 1: In dieser Stufe werden die Umgebungsgeräusche nicht reduziert, sondern mit +6 db zu euren Ohren durchgelassen.
  • Stufe 2: Entspricht der niedrigsten Noise-Cancelling Stufe und Filter 0 db, was ideal für Windgeräusche ist.
  • Stufe 3: In dieser Stufe werden die Umgebungsgeräusche um -12 db reduziert. Es werden ein Großteil der Geräusche in der Umgebung weggefiltert, wie z. B. das Heranfahren eines Zuges im U-Bahnhof.
  • Stufe 4: Es werden die Umgebungsgeräusche um -20 db reduziert. Damit könnt ihr fast komplett ohne Störgeräusche in eure Musik eintauchen. Dieses Level ist auf keinem Fall im Stadtverkehr mit dem Fahrrad zu empfehlen.

Auch das Telefonieren, mit den Libratone Track+ funktionierte ohne Probleme. Bei Telefongesprächen werden die beiden Mikrofone, die auch für die Geräuschunterdrückung genutzt werden verwendet. In mehrer Telefonaten mit den In-Ears in verschiedenen Umgebungen und Situationen, hat sich keiner meiner Gesprächspartner über Probleme beschwert. Meine Stimme wurde weder verzerrt, noch störten Umgebungsgeräusche von vorbeifahrenden Autos usw. Beim Ansehen von Videos und Filmen konnte ich zudem keine Verzögerungen feststellen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Libratone gibt beim Track+ eine Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden an. Diese Laufzeit hängt jedoch zum einen von eurem eingestellten Noise-Cancelling Level ab, sowie von der eingestellten Lautstärke. Ich kam bei meinem Test auf eine Laufzeit von knapp 6 einhalb Stunden, was zwar jetzt nicht nach extrem viel klingt, aber da ich eigentlich immer Noise-Cancelling aktiv hatte und auf 75% der maximal Lautstärke Musik hörte, finde ich, geht diese Laufzeit in Ordnung. Ratsam ist es, die automatische Abschaltung bei Nichtnutzen der In-Ears von einer Stunde auf eine kürzere Zeit einzustellen, somit verlängert sich die Laufzeit, in der ihr Musik hören könnt. Sobald ihr wieder Musik hören wollt, wacht der Track+ automatisch aus der Schlaffunktion auf. Positiv ist auch die Ladezeit, denn bereits nach 1 Stunde ist der Akku wieder voll aufgeladen.

Bluetooth

NFC für Android Smartphones ist leider nicht an Bord, daher muss man die Einrichtung der Bluetooth-Verbindung wie gewohnt über die Bluetooth-Einstellungen vornehmen. Dies ist jedoch sehr schnell erledigt und erfordert keine besonderen Kenntnisse. Beim ersten Einschalten befinden sich die Libratone Track+ automatisch im Pairing-Modus, sollte dies nicht der Fall sein, dann einfach 5 Sekunden lange im ausgeschaltetem Zustand den Ein-/Ausschaltknopf gedrückt halten. Ein schnelles Aufblinken der Status-LED bestätig, dass der Track+ sich nun im Pairing-Modus befindet. Nun nur noch in den Bluetooth-Einstellungen die In-Ears suchen und schon ist das ganze in knapp einer Minute verbunden.

In den Räumlichkeiten war die Reichweite mit zwei dickeren Beton-Wänden auf ca. 10 Metern begrenzt. Im freien Feld sind bis zu 12 Metern kein Problem. Sobald ich die Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden. 

Zubehör

Leider kommt der Libratone Track+ ohne Aufbewahrungstasche daher, somit muss dieser entweder in der Verpackung verstauen oder irgendwo hingelegt werden. Unterwegs kann man diese sofern dabei, einfach in eine Handtasche oder in einem Rucksack verstauen. Es ist jedoch auch problemlos möglich, die In-Ears einfach zusammenzuknüllen und in die Hosentasche zu stecken. Nimmt man diese wieder raus, springen diese wie bereits erwähnt wieder in ihre Ausgangsform zurück. 

Im Lieferumfang befinden sich wie bereits erwähnt vier paar Ohrstöpsel und zwei Sport-Einsätze. Die wechselbaren Ohrstöpsel sind wichtig um den Kopfhörer für die eigenen Ohren anzupassen. Die Sporteinsätze würde ich sicherheitshalber bei allen sportlichen Tätigkeiten nutzen, denn damit halten die In-Ears zusätzlich sehr gut und in Ohren.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Libratone wirbt den Track+ mit seinem Active Noise Cancelling (4-Stufig), dem schweiß- und Spritzwassergeschützen Design und als perfekter Begleiter für einen aktiven Lebensstil an. Ich kann dem ganzen auch soweit zustimmen, dass Noise-Cancelling hat mir am Track+ sehr gut gefallen, aber auch die Möglichkeit diesen als Sport-In-Ear Kopfhörer nutzen zu können hat mir sehr gut gefallen. Durch das schlichte Design kann man die In-Ears aber auch problemlos im Alltag tragen. Des Weiteren ist die Verarbeitung und Materialwahl hervorragend. Sowohl das Aluminium und der Kunststoff sind schweißresistent und garantieren so eine lange Tragfähigkeit.

Preis/Leistung

Die UVP des Libratone Track+von 199€ ist zwar nicht gerade günstig, doch dafür bekommt man einen schönen und gut verarbeiteten In-Ear, welcher zudem mit Noise-Cancelling ausgestattet ist. Des Weiteren konnte mich der Track+ klanglich, trotzt kleinen Schwächen, überzeugen. Ich kann den Track+ denjenigen empfehlen, die auf der suche nach einem In-Ear Kopfhörer mit Noise-Cancelling sind, welche sich nicht nur eignen, um diese in der Freizeit zu tragen, sondern auch beim Sport.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.libratone.com/de/

Ultrasone Performance 880 Bundle

Ultrasone wurde 1991 mit Sitz im bayrischen Tutzing von Florian M. König gegründet. Neben Kopfhörer für professionelle Anwender wie z.B. Tontechniker fertigt das Unternehmen auch klassische HiFi-Kopfhörer an. Mit hochpreisigen Modellen, aus Materialien wie Zebrano-Holz, Ruthenium- und Palladiumbeschichtungen spricht das Unternehmen vor allem die Zielgruppe HiFi-Enthusiasten an. 

Ultrasone hat über 60 Patenten erfolgreich angemeldet und forscht ständig weiter. So setzt das Unternehmen auf eine natürliche Klang-Signatur, welche die Aufnahmen so widerspiegelt, wie diese vom Künstler erdacht wurde. Zudem kommt jeder Kopfhörer mit der sogenannten „S-Logic“ Technologie daher, bei dem es sich um das technische Herzstück der Ultrasone-Kopfhörer handelt. Dessen Vorteil beschrieb ich euch jedoch später unter dem Punkt Klang etwas genauer.

Heute möchte ich euch ein Kopfhörer-Modell aus der Performance Serie vorstellen. Es handelt sich dabei um den Ultrasone Performance 880 in der Bundle Edition. Dabei handelt es sich um einen Over-Ear Kopfhörer mit titanbeschichteten 40 mm Schallwandler, welche zudem mit dem „SIRIUS“  Bluetooth-Adapter daher kommt. Doch kann des Ultrasone Performance 880 Bundle im Test überzeugen? Das erfahrt ihr in meinem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die schlichte Verpackung ist überwiegend in Grau/Rot gehalten. Es handelt sich dabei um eine sehr stabile Kartonage.

Auf der Vorderseite ist der Kopfhörer komplett inkl. Klinke-Kabel zu sehen. Des Weiteren ist das Logo des Herstellers, der Name „Performance 880“ aufgedruckt, sowie ein gelber Aufkleber aufgeklebt, auf dem „Sirius Bluetooth Adapter inside“ steht. Unten rechts sieht man zudem ein Logo, welches uns „Innovation from Bravia zeigt.  Auf der Rückseite sehen wir erneut den Namen des Herstellers und des Produktes. Des Weiteren sind hier einige der wichtigsten Funktionen und der Lieferumfang aufgelistet. Zudem erfahren wir, dass der Ultrasone Performance 880 dank patentiertem S-Logic einen natürlichen, räumlichen Klang bieten soll. Auf der linken Seite ist erneut der Kopfhörer von der Seite betrachtet dargestellt.

Entfernen wir den Deckel der Verpackung, kommt direkt das Transportetui zum Vorschein. In diesem befindet sich der Ultrasone Performance 880 inkl. angebrachtem SIRIUS Bluetooth-Adapter. Zum Schutz befindet sich zwischen den Ohrmuscheln ein Stück Schaumstoff. Entnehmen wir das Transportetui und den doppelten Boden, finden wir darunter den kompletten Zubehör. Dabei handelt es sich um ein etwa 3 m langes Kabel mit einem vergoldetem 3,5 mm-Klinkenstecker (ideal für den Studio- und Heimanlagen-Einsatz), aber es gibt auch ein 1,2 m langes Kabel, welches mit einem integrierten Mikrofon und einer Kabel-Fernbedienung ausgestattet ist (ideal für den mobilen Einsatz). Weiterhin im Paket enthalten ist ein vergoldeter 6,3 mm-Schraubadapter und ein Ohrpolster-Set aus Velours-Memory-Foam. Zudem befindet sich in der Verpackung noch eine Anleitung zum Kopfhörer.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Ultrasone setzt beim Performance 880 auf einen Wechsel aus matten und hochglänzenden Elementen. So ist der Kopfbügel sowie die Ohrmuscheln zum Großteil aus mattschwarzem Kunststoff gefertigt. Lediglich die Ohrmuscheln sind ca. zur Hälfte im oberen Teil mit einer Blende aus Metall versehen. An den Bügelseiten prangt prominent das Logo von Ultrasone inkl. Schriftzug. 

Eigentlich handelt es sich beim Ultrasone Performance 880 um einen rein kabelgebunden Kopfhörer. Doch seit 2017 bietet Ultrasone die Performance-Serie auch als Bundle an, bei dem der Hersteller seinen „SERIUS“ Bluetooth-Adapter beilegt. Somit ist dieser dann auch kabellos mit Musik bespielbar. An der linken Ohrmuschel verfügt der Performance 880 über eine 2,5 mm Klinkenbuchse, in die eines der beiden mitgelieferten Kabel oder eben der erwähnte „SIRIUS“ Adapter eingesteckt wird. An diesem Befinden sich auch sämtliche Bedienelemente, die hier unterschiedlich gestaltet sind, um zu verhindern, dass man versehentlich die falsche Taste betätigt.

Bei den Tasten handelt es sich um die wichtigsten, so finden wir direkt neben einem kleinen Mikrofon den runden Ein-/Ausschaltknopf mit einer integrierten Status-LED, diesen drückt man zum Ein-/ bzw. Ausschalten für ca. 5 Sekunden. Direkt daneben ist der Play/Pause Knopf und die Tasten um die Lautstärke zu erhöhen oder zu senken. Durch längeres Drücken der Lautstärke-Tasten springen wir einen Titel vor oder zurück. Die Ohrmuscheln lassen sich etwas mehr als 90 Grad nach innen drehen, ein zusammenklappen ist leider nicht möglich.

Doch der Adapter dient nicht nur zur Steuerung und zur Bluetooth Verbindung, sondern auch der Akku ist in diesem integriert. Dazu aber später unter dem Punkt Akku mehr.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Erscheinungsbild des Ultrasone Performance 880 Bundes gefällt mir sehr gut. Die Verarbeitung lässt kaum Kritik zu, der Materialmix aus Metal und dem optisch hochwertig wirkenden Kunststoff vermittelt eine sehr gute Haptik. Zwar lässt sich der Kopfhörer wie bereits erwähnt nicht zusammenklappen, dank den drehbaren Ohrmuschel wird er jedoch relativ Flach und lässt sich somit sehr gut in die beiliegende Neoprentasche verstauen. 

Ich muss jedoch zugeben, als ich den Ultrasone Performance 880 das erste Mal in den Händen gehalten habe, hatte ich durch das geringe Gewicht nicht das Gefühl, einen teuren Kopfhörer in den Händen zu halten. Das bedeutet jedoch nicht, dass er billig wirkt, die Verarbeitung der unterschiedlichen Materialien ist sehr gut. Die Ohrpolster, sowie die Innenseite des Kopfbandes sind sehr angenehm weich.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Kopfhörer
KategorieOver-Ear-Kopfhörer mit Bluetooth
FarbeSchwarz
Gewicht 284 Gramm inkl. SIRIUS Bluetooth-Adapter (ohne 274 Gramm)
MaterialKunststoff
TreiberJeweils links und rechts ein 40-mm titanbeschichteter Wandler, betrieben durch je einen Neodym-Magneten
AkkulaufzeitAkkulaufzeit bis zu 8 Stunden im Bluetooth Betrieb
Bluetooth4.0 ; aptX (Cd-Klangqualität für Android Smartphones)
Frequenzbereich7 – 35.000 Hz
Impedanz32 Ohm
Lieferumfang1x Ultrasone Performance 880
1x SIRIUS Bluetooth-Adapter
1x Transporttasche aus Neopren
1x ca. 3 m gerades Kabel mit vergoldetem abgewinkeltem 3,5 mm Klinkenstecker
1x ca. 1,2 m gerades Kabel mit Mikrofon und Fernbedienung mit 3,5 mm vergoldetem und gewinkeltem Stecker
1 Paar Kunstleder – Memoryeffekt
1 Paar Velour-Ohrpolster
1x Ladekabel
Bedienungsanleitung
Technische Daten des Ultrasone Performance Bundle 

Tragekomfort

Das Gewicht des Ultrasone Performance 880 Bundle beträgt 284 g mit Adapter und ohne 274 g. Somit gehört er zu den mittelschweren Over-Ear-Kopfhörern auf dem Markt. Die Ohrpolster aus „Proteinleder“ ein hochwertiges Kunstleder, welche mit Memory-Foam gefüttert sind, sind angenehm weich und umschließen die Ohren sehr gut. Es liegen jedoch auch zwei Velours-Ohrpolster bei, die ein noch besseres Tragegefühl bieten sollen, jedoch dürften diese nicht ganz so gut isolieren. Der Wechsel gestaltet sich leider nicht so einfach, denn die Ohrpolster sind mit dem Treibergehäuse verklebt. Das einstellbare Kopfband ist sehr weich gepolstert und kann beim Tragekomfort positiv überzeugen.

Bei Brillenträgern dürfte der Tragekomfort aufgrund des deutlich höheren Anpressdruckes leiden. Daher werden diese nach einiger Zeit merken, dass die Kopfhörer trotz den weichen Polstern etwas stärker auf die Brillenbügel drücken. Durch die Gelenke, welches die Ohrmuscheln mit dem Bügel verbinden und der verstellbaren Bügelverstellung aus Aluminium passt sich der Kopfhörer jeder Kopfform an.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Dank einer Ausgangsimpedanz von 32 Ohm kommt der Ultrasone Performance 880 mit quasi jedem Abspielgerät klar. Daher kann er auch an mobilen Geräten mit einer hohen Maximallautstärke überzeugen. Für die Lautstärke ist der Kennschalldruckpegel genauso wichtig wie die Impadenz. Diese liegt beim Ultrasone bei geringen 94 dB und fällt daher ebenfalls positiv aus.

Beim Performance 880 hat Ultrasone links und rechts jeweils einen 40-mm titanbeschichteten Wandler mit je einem Neodom-Magnet verbaut. Diese sitzen in der Hörmuschel nicht mittig, sondern sich nach unter versetzt, was klanglich für deutlich mehr Räumlichkeit sorgen soll. Die Technik wird von Ultrasone S-Logic genannt, dabei tritt der Schall aus dem Kopfhörer nicht direkt in den Gehörgang ein, sondern gelangt über mehrere Reflexionen in das Innenohr. Doch wie ist das Klangbild? Insgesamt ist es sehr ausgeglichen. Der Bass wird sehr tief und druckvoll wiedergegeben ohne dabei zu übersteuern. Erst bei sehr hoher Lautstärke konnte ich eine leichte Verzerrung der Töne feststellen.

Dass es sich bei Performance 880 um einen Kopfhörer handelt, welcher auch für das Studio geeignet sein soll, merkt man auch an Mitten und Höhen, diese werden klar und unverfälscht ohne Überzeichnungen wiedergegeben. 

Ich habe in meinem Test Genres wie Elektro, Rock, Metal und Pop wiedergeben und muss sagen, dass das Ultrasone Performance 880 Bundle bei all diesen Genres sehr gute Arbeit leistet. 

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Dank der weichen und sehr gut sitzenden Ohrpolstern ist die Dämmung der Umgebungsgeräusche auch ohne ANC ausgesprochen gut. Dazu trägt auch der etwas höhere Anpressdruck bei. Dieser wird jedoch nicht jedem gefallen, nach gut einer Stunde tragen, musste ich den Ultrasone Performance 880 absetzen, da meine Ohren frische Luft brauchten.

Transportetui

Der Ultrasone Performance 880 kommen in einer großen Neopren-Tasche daher, in welche der Kopfhörer perfekt hineinpasst. Es passt jedoch auch der weitere Zubehör, welcher im Lieferumfang enthalten ist problemlos in die Tasche. 

Der Reißverschluss des Etuis lässt sich sehr angenehm öffnen und es lässt sich bei Verschmutzung sehr gut reinigen.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

Koppeln & Reichweite

Die Verbindung zwischen dem Ultrasone Performance 880 Bundle Kopfhörer und dem Abspielgerät, in meinem Fall das Apple iPhone X erfolgt über Bluetooth. In den Räumlichkeiten war die Reichweite mit zwei Wänden aus Rigips auf ca. 10 Metern begrenzt. Im freien Feld sind bis zu 12 Metern kein Problem. Sobald ich die Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden. Leider ist jedoch nur die Kopplung mit einem Gerät gleichzeitig möglich, als ich z.B. den Kopfhörer am iPhone nutzen wollte, diesen aber zuvor mit meinem iPad Pro gekoppelt hatte, wunderte ich mich erst, warum kein Ton kommt. Als ich dann die Verbindung mit dem iPad getrennt habe, speilte er problemlos die Musik am iPhone.

(Koppeln & Reichweite: 3,5 von 5 Punkten)

Akku

Wie bereits anfangs erwähnt, befindet sich der Akku nicht in den Ohrmuscheln des Kopfhörers, sondern in dem kleinen und nur 12 g schweren SIRIUS-Adapter. Ultrasone gibt eine Laufzeit von 8 bis 12 Stunden an, und die Ladezeit beträgt lediglich 1 Stunde. Das klingt nach sehr guten Werten. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Diese Werte spiegelten sich auch im Praxistest wieder. Aufgeladen wird der Adapter übrigens nicht per micro-USB-Kabel, sondern mit einem Klinke auf USB Kabel.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Ultrasone wirbt beim Performance 880 Bundle vor allem mit einem ausgewogenen Klangbild und der präzisen, detaillierten Abbildung, welche Musiker wie auch Musikhörer erfreuen soll. Ich kann diesen Punkten soweit zustimmen, klanglich gehört den Ultrasone Performance 880 zu dem aktuell besten Kopfhörer seiner Klasse. Dank dem SIRIUS-Adapter kann er zudem per Bluetooth mit Musik bespielt werden und bietet eine ausreichend lange Akkulaufzeit.

Preis/Leistung

Das Design, der Klang und die Verarbeitung konnten mich beim Ultrasone Performance 880 Bundle sehr überzeugen. Zwar besteht der Kopfhörer, sowie der Adapter fast nur aus Kunststoff, doch dafür hat dieser ein geringes Gewicht und bietet ein sehr gutes räumliches Klangbild. Für einen Preis von 469,00€ (UVP) erhält man den Performance 880 inkl. dem 139€ teuren SIRIUS Bluetooth Adapter, falls man auf Bluetooth verzichten kann, dann werden für das Modell ohne den Adapter 379€ fällig.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://ultrasone.com