Zum Hauptinhalt springen

Leseliste

0

Leseliste wird geladen …

Autor: Tobias

Ring Floodlight Cam

Ring wurde mit Sitz in Santa Monica, Kalifornien im Jahr 2012 von Jamie Siminoff gegründet, hier befindet sich auch die Hauptzentrale. Im Jahr 2013 stellte der Firmengründer sein erste Version der intelligenten Türklingel bei der Sendung „ Shark Tank“ vor, diese hatte noch den Namen „Doorbot“. Damals wollte keiner der Sharks ihn unterstützen und so startete er ein Crowdfounding-Projekt, bei dem insgesamt 364.000 US-Dollar zusammen kamen. Das Ziel lag ursprünglich bei 250.000 US-Dollar. Bekannt wurde das Unternehmen Ring vor allem durch seine intelligente Türklingel „Ring Video Doorbell,“ mit der man direkt per Smartphone nicht nur die Person vor der Haustüre sehen, sondern auch mit ihr sprechen kann.

Inzwischen gibt es neben weiteren Ausführungen der intelligenten Türklingel auch seit dem Jahr 2017 mit der Floodlight und Spotlight Cam zwei Sicherheitskameras. Am 27. Februar 2018 gab Amazon die vollständige Übernahme von Ring für eine Summe von 1.000.000.000 US-Dollar bekannt. Somit ist Ring nun ein 100%iges Tochterunternehmen von Amazon.

Heute möchte ich euch ein weiteres Produkt aus dem Hause Ring vorstellen. Es handelt sich dabei um die Ring Floodlight Cam, eine Überwachungskamera für den Außeneinsatz, welche mit einem Bewegungsmelder, zwei zusätzlichen extrem helle LED-Flutlichter und einem 110 dB lauten Alarm ausgestattet ist. Ob die Ring Floodlight Cam im Test überzeugen konnte, erfahrt ihr in folgenden Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Ring Floodlight Cam kommt in einer sehr der Ring Doorbell 2 ähnlichen Verpackung daher. So kommt diese nämlich auch in einer modernen und kompakten Verpackung daher. Die eigentliche stabile Verpackung ist in eine Umverpackung geschoben, welche mit einigen wichtigen Infos zum Produkt versehen ist. Insgesamt macht die Verpackung einen sehr stabilen und hochwertigen Eindruck. 

Die Vorderseite ziert neben dem Aufdruck der Ring Floodlight Cam noch den Namen des Unternehmens „Ring“ und ein paar wichtige Infos zum Produkt. So sehen wir hier unter anderem, dass diese eine Full-HD Auflösung (1080p) bietet, mit einem Bewegungssensor und einem 110 dB lauten Alarm ausgestattet ist. Des Weiteren erfährt man hier, das diese für den Anschluss einen 110-240 Volt Anschluss benötigt. Betrachten wir die linke und rechte Seite, sehen wir, dass uns diese einige Funktionsbeispiele der Kamera inkl. Bilder zeigt. Drehen wir die Verpackung weiter um und werfen einen Blick auf die Rückseite, sieht man hier in der Mitte erneut die Floodlight Cam abgebildet. Zudem werden einem hier sämtlichen Funktionen und die wichtigsten technischen Daten in mehreren Sprachen in Textform erklärt. Unter anderem erfährt man so, dass die Kamera ein wetterresistentes Gehäuse besitzt, eine Nachtsicht bietet und eine 2-Wege Kommunikation ermöglichen kann.

In der unteren linken Ecke sieht man des Weiteren noch, dass es eine iOS und Android App gibt, über die man von überall und jederzeit auf die Live-View-Ansicht der Ring Floodlight Cam  zugreifen kann. Aber auch über einen Windows Desktop PC ist das problemlos möglich. Auf der Unterseite stehen noch einige Infos zum Unternehmen, der Lieferumfang und die technischen Spezifikationen, sind hier ebenfalls aufgelistet.

Entfernt man die Hülle von der Hauptverpackung, kann man direkt die Verpackung an der Unterseite nach oben hinweg öffnen. Direkt erblickt man die Kamera-Einheit der Floodlight Cam im Zentrum einer Kartonage. Entfernt man diesen Karton, welcher die Kamera fixiert hält, sieht man direkt die komplette Überwachungskamera inkl. den beiden LED-Scheinwerfern und dem Montagesockel. Diese ist in einem weiteren Zentrierstück fixiert. Direkt daneben befindet sich noch eine kleine blaue Pappschachtel, in der sich der Montagezubehör befindet. So befinden sich im Lieferumfang neben den benötigten Schrauben auch passende Dübel für die Montage der Kamera dabei, aber auch ein S-Bügel um die Montage zu erleichtern ist mit von der Partie. Dieser wird einfach in das Loch der Kamera und in den Sockel befestigt und somit kann nichts herunterfallen. Es sind aber auch Schraubendreher, Betonbohrer und ein Nuss-Bit mit im Lieferumfang. Da die Kamera direkt an einen Stromanschluss befestigt werden muss, ist im Lieferumfang kein Akku dabei. Es gibt die Kamera jedoch auch mit einer Akkuversion, dafür jedoch mit kleineren LED-Lichtern.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Die Kamera ist deutlich größer als die mit einem Akku betriebene Version. So nimmt diese ungefähr den Platz einer herkömmlichen Außenleuchte ein. Das komplette Gehäuse besteht aus Aluminium und ist daher gegen Witterungen resistent. Der Sockel hat einen Durchmesser von knapp 12 cm, daher könnt ihr im Normalfall, die eventuell vorhanden Löcher eurer alten Außenleuchte problemlos damit abdecken. Die Kamera im Zentrum ist etwas nach unten versetzt und ist 12,5 cm x 6,9 cm x 6,9 cm (H x B x L) groß. Links daneben etwas darüber angeordnet befinden sich die beiden LED-Flutlichter, diese sind insgesamt mit je 16 einzelnen LED´s bestückt, welche für ein sehr helles Ausleuchten der Umgebung sorgen sollen. Diese beiden Lichter können genauso wie die Kamera individuell eingestellt werden und somit im Winkel usw. verstellt werden. 

Direkt an der Unterseite der Kamera fällt direkt der halbrunde Bewegungssensor auf, welche nicht nur Bewegungen registriert, sondern in den Einstellungen auch so eingestellt werden kann, dass dieser bei Registrierung einer Person das Licht einschaltet. Direkt über der Kameralinse bedient sich eine halbrunde hochglänzende Abdeckung hinter der sich die Infarot-Sensoren für die Nachtaufnahmen befinden. Direkt neben der Kamera befindet sich eine kleine Status-LED, aber auch der halbrunde Bewegungssensor an der Unterseite blinkt bei Alarm rot auf. Unter der Kameralinse versteckt sich hinter einem Lautsprechergitter der Lautsprecher, welcher nicht nur zur Zweiwege-Kommunikation dient, sondern auch zur Wiedergabe des 110 dB Alarm genutzt wird. An der Rückseite des Sockels bedient sich die Kunststoff-Montageplatte, zu der ich unter Montage noch genauer eingehe. Insgesamt gefällt mir das Design der Ring Floodlight Cam sehr gut, durch die beiden LED-Lichter leuchtet diese die Umgebung wirklich extrem hell auf und ersetzt sehr gut eine normale Außenleuchte.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas zu bemängeln. Das Gehäuse des Sockels und der LED-Lichter wurde zum Großteil aus hochwertigem und witterungsfesten Aluminium hergestellt. Lediglich die Kamera und der Sockel bestehen aus weißem Kunststoff. Da es sich dabei jedoch ebenfalls um ein hochwertigen und witterungsfesten Kunststoff handelt, ist dieser ebenfalls gegenüber Sonneneinstrahlung und Kälte immun. Dadurch altert die Ring Floodlight Cam nicht so leicht bei ständigen Witterungseinflüssen, wie z. B. eine Kamera aus Kunststoff.

Sämtliche Bereich in denen Wasser eindringen kann, wurden durch Dichtungen usw. geschützt. Dadurch muss man sich keine Sorgen machen wenn es minus Temperaturen gibt und kann die Kamera problemlos im freien nutzen und da für immer installiert lassen. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kamera-ArtSmarte Überwachungskamera mit Nachtsicht und zwei hellen LED-Lichtern
AuflösungFull-HD (1080p)
Weitwinkel140°
AbmessungenSockel: 12cm ; komplette Kamera: 28 cm x 21 cm x 17,8 cm
Zoomnur digital
MaterialAluminium und Kunststoff
KonnektivitätWLAN 802.11 b/g/n; 2,4 GHz
FunktionenLED-Lichter, Bewegungserkennung, IR-Beleuchtung, integriertes Mikrofon und Lautsprecher, per App steuerbar (Android & iOS)
BetriebsbedienungTemperatur: -30°C bis 48,5°C; Wetterbeständig
LieferumfangRing Floodlight Cam
S-Hacken
Bedienungsanleitung
Sicherheitsaufkleber
Installationswerkzeuge und Schrauben
Technische Daten der Ring Floodlight Cam

Einrichtung und Konfiguration

Vor der Einrichtung und Konfiguration, kann man die Ring Floodlight Cam montieren. Hier kann ich den Hersteller Ring absolut loben, denn auch hier werden wie bei der Doorbell 2 sämtliche zur Montage benötigten Werkzeuge, Schrauben, Dübel usw. mitgeliefert. 

Bevor man die neue Ring Floodlight Cam montieren kann, muss man zuvor die alte herkömmliche Außenleuchte demontieren. Ist dies erledigt, kann man an die Montage der Ring Floodlight Cam ran. Zuerst müssen wir mit dem mitgelieferten orangenen Bitgriff und dem Mutteradapter die beiden Muttern auf der Vorderseite entfernen, damit wir den Montagesockel entfernen können. Nun führt man durch diesen Adapter das dreiadrige Kabel (Plus, Minus und Erdung) durch und zeichnet sich, sofern die alten Löcher der vorherigen Lampe nicht passen die neuen an die Wand an. Anschließend legt man den Sockel wieder zur Seite und bohrt mit einer Bohrmaschine und den mitgelieferten Betonbohrer die beiden Löcher für die Dübel in die Wand. Nun die Dübel einbringen und den Sockel mit den Schrauben festschrauben. Dabei unbedingt beachten, dass der Sockel sauber auf der Fläche aufliegt und nicht so extrem festziehen, da sonst der Kunststoff schnell brechen kann. Hier hätte Ring eventuell ebenfalls ein Aluminiumsockel verwenden können, denn an der Kamera inkl. Lichter hängt schon einiges an Gewicht.

Sobald man den Befestigungssockel montiert hat, muss man nur noch das Plus-Kabel an die Klemme mit der Bezeichnung „L“ und das Minus-Kabel an die mit der Bezeichnung „N“ anklemmen. Dabei sollte man nicht vergessen das Erdungskabel an die kleine Klemme im Inneren des Gehäuses anzuschrauben und schon ist alles verkabelt. Nun nur noch die Floodlight Cam wieder an den Sockel schrauben und schon ist die Montage erledigt. Das ganze ist nicht so schwer, das einzige, was mich etwas störte, ist der geringe Platz für die vielen Kabel zwischen Sockel und Lampe. Dieser könnte definitiv etwas größer sein, damit man etwas mehr Platz hat. 

Kommen wir nun zu der Einrichtung über die App. Um die Ring Floodlight Cam nutzen zu können, muss diese zuerst einmal eingerichtet und konfiguriert werden. Dazu benötigt man die kostenlose Ring App (erhältlich für iOS und Android).

Sofern ihr wie ich bereits eine Doorbell 2 inkl. Chime Pro habt, ist die Einrichtung sehr schnell erledigt und ihr gebt in der App nur an, dass ihr eine Floodlight Cam einrichten möchtet. Anschließend sucht die Ring-App nach der Kamera und übermittelt dieser sämtliche Daten wie z. B. WLAN-Passwort usw. Ist dies bei euch nicht der Fall und die Überwachungskamera ist das einigste Produkt aus dem Hause Ring, dann geht ihr wie folgt vor.

Sobald die App geladen ist, könnt ihr diese wie gewohnt starten. Leider kommt man bei Ring nicht um das Erstellen eines Benutzeraccounts herum. Dabei muss der Vor-/Zuname, die Telefonnummer und das Land angegeben werden. Zudem muss man zustimmen, dass die Daten außerhalb der EU gespeichert werden dürfen. Klickt man auf „Weiter,“ muss man zudem noch die E-Mail-Adresse und ein selbst festgelegtes Passwort eingeben. Im nächsten Schritt darf man entscheiden, ob die App bzw. Ring die Rechte erhält auf die Ortungsdienste, verbietet man dies, verliert man einige Funktionen. 

Nun muss man durch drücken des Set-up-Knopfes auf der Oberseite der Floodlight Cam diese in den Einrichtungsmodus versetzen. Dies bestätigt einem diese per Ansage und durch das Aufleuchten des Bewegungsmelders. Nun muss man die Überwachungskamera noch mit dem WLAN verbinden. Dazu muss man sich zuerst in den WLAN-Einstellungen im Smartphone mit dem Ring… verbinden (bei … handelt es sich um die letzten 6 Ziffern der MAC-ID. Sobald man sich mit dem Einrichtungs-WLAN verbunden hat, geht man zurück in die App und diese sucht automatisch nach verfügbaren WLAN-Netzwerken in der Nähe. Nun das eigene WLAN aussuchen und dessen Passwort eingeben, schon ist die Einrichtung fast erledigt. Die Ring Floodlight Cam verbindet sich nun mit eurem WLAN-Netz und lädt die aktuellste Firmware herunter. Die Einrichtung ist wirklich sehr einfach und ist in ca. 5-7 Minuten erledigt. Zudem wird einem diese Schritt für Schritt in der App und zudem per kurzen Videos gezeigt.

(Einrichtung & Konfiguration: 4 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Das Herzstück der Ring Floodlight Cam ist der Kamera-Sensor, welcher eine Full HD (1080p) Auflösung bietet. Was für eine Überwachungskamera absolut ausreichend ist. Des Weiteren verfügt die Cam über zwei LED-Lichter welche sich links und rechts neben der Kamera befinden. Diese werden zudem mit dem Bewegungsmelder wie bei einer herkömmlichen Kamera eingeschaltet. 

Für eine Überwachungskamera ist auch der Blickwinkel nicht unwichtig, denn ein größeres Weitwinkel, ermöglich es, dass man so viel wie möglich des zu überwachenden Bereichs mit der Kamera überwacht. Der Blickwinkel der Ring Floodlight Cam beträgt 140 Grad und ist somit für eine Überwachungskamera perfekt geeignet. Dank dem Kugelgelenk ist in der Theorie ein Blickwinkel bzw. besserer gesagt ein Einstellwinkel von 270° möglich, aber auf der Aufnahme wenn die Kamera eingestellt wurde können auf dem Bild maximal 140° angezeigt werden.

Neben der Full-HD Kamera verfügt die Ring Floodlight Cam auch über einen automatischen Nachtsicht-Modus. Zudem sind Bewegungssensoren, ein Lautsprecher und ein Mikrofon ebenfalls mit an Bord. Die Bewegungssensoren sind in mehreren Zonen einstellbar, so kann man z. B. verhindern, dass man ständig durch eine Katze die durch den Sensor erkannt wird, eine Push Benachrichtigung erhält. Des Weitern kann man dessen Empfindlichkeit verändern, sodass die Kamera nur bei Personen oder bei Personen und Tieren usw. eine Meldung ans Smartphone sendet. 

Nun zu der Funktion der Ring Floodlight Cam. Erkennt die Kamera eine Person, erhält man innerhalb weniger Sekunden eine Push-Benachrichtigung auf dem Smartphone. Hier kann man dann sehen, was die Kamera entdeckt hat und falls gewünscht, kann man direkt eine Live-Videoübertragung starten. Da die Floodlight Cam wie auch die Ring Doorbell 2 zudem über ein 2-Wege Audio-System verfügt, können sowohl Sprachansagen durch den verbauten Lautsprecher ausgegeben werden und dem Mikrofon empfangen werden. Daher kann man die Person vor Kamera nicht nur Live sehen, sondern auch mit dieser kommunizieren.

(Funktionsumfang: 5 von 5 Punkten)

Software

Ring - Always Home
Preis: Kostenlos
Ring - Always Home
Preis: Kostenlos

Einstellungen an der Floodlight Cam erfolgen ausschließlich über die App. Diese ist relativ einfach aufgebaut und daher auch leicht zu bedienen. Beim Öffnen der App befindet man sich direkt im Dashboard, hier werden einem direkt die registrierten Geräte und sämtliche Ereignisse (Bewegungen vor der Ring Floodlight Cam oder anderen Ring Geräten) angezeigt. 

Durch das Symbol mit den drei Strichen oben links erscheint eine Menü-Übersicht. Durch tippen auf den Menüpunkt „Devices“ gelangt man in die Übersicht der bereits eingerichteten Geräte, so werden bei mir die Video Doorbell 2, der Chime Pro und die Floodlight Cam angezeigt. Wählt man nun die Überwachungskamera aus, kommt man in deren Untermenü. Hier kann man per Schieberegler oben rechts die Lampen und/oder die Bewegungsalarme aktiveren. Zudem kann man hier den Gerätestatus einsehen und direkt die Beleuchtungseinstellungen inkl. Bewegungszonen und die Bewegungseinstellungen einstellen. Der Bewegungsmelder für die Lampen reagiert im 270° Blickwinkel und kann in der Reichweite in der App eingestellt werden. Man kann hier auch direkt festlegen, in welchen 3 Zonen dieser reagieren soll und zudem bestimmen an welchen Tagen/Uhrzeiten er aktiviert sein soll. Zudem kann man bestimmen, wie lange das Licht nach aktiveren noch angeschaltet sein soll (zwischen 30 sek. bis 15 Minuten). 

Des Weiteren können wir auch die Bewegungseintellungen bestimmen. So kann man eine bestimmte Motion Zone (Bewegungszone) festlegen, in deren Reichweite einen die Kamera auf Bewegungen hinweist. Zudem kann auch hier festgelegt werden an welchen Tagen und Uhrzeiten diese aktiviert sein soll.

Beim dritten Menüpunkt handelt es sich um History, hier werden einem ebenfalls die letzten Ereignisse welche die Ring Geräte registriert haben angezeigt. Der vierte Menüpunkt befasst sich mit den Einstellungen, hier könnt ihr eure Adresse, sowie die E-Mail Adresse ändern. Der nächste Menüpunkt „ Add a Device“ dient dazu, weitere Ring Geräte einzurichten. Anschließend könnt ihr unten noch eure Accountdaten ändern, zur „Hilfe“ gelangen oder euch ausloggen.

Die Übertragung des Live-Bildes ist nur minimal zeitversetzt. Dies hängt natürlich auch von der Internetgeschwindigkeit ab. Greift man z. B. von unterwegs aus auf die Ring Floodlight Cam zu, dauert es etwas länger bis das Live-Bild erscheint. Aber dennoch geht diese Zeit meiner Meinung nach vollkommen in Ordnung.

Die Möglichkeit, über den verbauten Lautsprecher mit der Person davor zu kommunizieren ist eine feine Sache, da diese durch das verbaute Mikrofon sogar mit einem reden kann. Des Weiteren kann man bei der Live-Ansicht das Licht aktiveren um den eventuellen Einbrecher abzuschrecken und kann im ernsten Fall sogar einen 110dB lauten Alarm aktiveren. Zudem kann ich die Push-Benachrichtigungsinformationen loben, diese arbeiten sehr schnell. Sobald die Kamera eine Bewegung erkennt, oder jemand an der Tür geklingelt hat, erhält man eine Push-Benachrichtigung auf das Smartphone. Etwas negativ ist, dass die App nicht 100% übersetzt wurde. Oftmals sind die Texte in englischer und deutscher Sprache vermischt.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Bild-/Videoqualität

Die Bildqualität der Ring Floodlight Cam kann dank Full-HD Auflösung (1080p) positiv überraschen. Zudem ist die Kamera-Linse mit einem 140° Weitwinkel ausgestattet, damit erkennt man problemlos alles was vor der Kamera passiert. 

Die Floodlight Cam besitzt wie bereits erwähnt einen Bewegungssensor, dieser kann in der Empfindlichkeit in mehreren Zonen bzw. Reichweite eingestellt werden. Solltet ihr aktiviert haben, dass die App euch Push-Benachrichtigungen sendet, sobald diese Bewegungen registriert hat, kann es sein, dass ihr die Empfindlichkeit verringern müsst. Anfangs kann es nämlich vorkommen, dass selbst eine vorbei streunende Katze vom Bewegungsmelder erkannt wird. 

Da Einbrecher in der Regel oft nachts unterwegs sind, ist eine Nachtsicht bei einer Outdoor-Überwachungskamera sehr wichtig. Dies besitzt die Ring Floodlight Cam daher auch. Die verbauten IR-LEDs sorgen dafür, dass man auch bei Dunkelheit relativ viel auf dem Live-Video erkennt. Damit kann sich die Floodlight Cam jeder Lichtsituation anpassen und man sieht eigentlich immer alles, was vor der Haustür geschieht. Falls die Ausleuchten jedoch zu schwach sein sollte, verfügt die Kamera über zwei sehr helle LED-Scheinwerfer die wirklich einen einem großen Radius alles vor der Kamera ausleuchten. Hat man jedoch aktuell eine Live-Verbindung gestartet und schaltet nun im Außenbereich das Licht an, dann dauert es einige Sekunden, bis die Kamera nach dem Anschalten der LED-Lichter wieder auf den normalen Modus umschaltet, denn sonst würde man mit der Nachtsicht nichts erkennen. Die beiden LED-Lichter sorgen dafür, dass man selbst bei völliger Dunkelheit alles vor der Kamera in Farbe aufnehmen kann.

Die Bildqualität ist bei Tageslicht vollkommen in Ordnung. Die Schärfe kann überzeugen und auch die Weitsicht ist ideal. Man kann selbst ins Bild zoomen und erkennt mit natürlich etwas Verlust an Qualität alles noch relativ gut. Bei Nacht schaltet die Kamera automatisch auf den Nachtsicht-Modus. Dabei werden die IR-Scheinwerfer welche über der Kamera-Linse sind genutzt. Diese haben jedoch keine sehr hohe Reichweite, sodass man maximal bis zu einer Reichweite von 8 – 10 Metern alles noch gut erkennt. Alles was weiter entfernt ist, ist etwas verschwommen und deutlich dunkler ausgeleuchtet. Doch das ist kein Problem, denn dafür hat Ring wie bereits erwähnt die zwei extrem helle LED-Scheinwerfer verbaut.

(Bild-/ Videoqualität: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die technischen Daten entsprechen der Realität. Ring wirbt die Floodlight Cam unter anderem mit den Sätzen „Weltweite einzigartiger Gebäudeschutz“,“Überblicken Sie Ihre ganze Grundstücke“ und „Einfache Installation, fortschrittliche Steuerung“. Diesen Aussagen kann ich soweit auch absolut zustimmen, sobald die verbauten Bewegungssensoren eine Bewegung registrieren, erhält man eine Push-Benachrichtigung auf das Smartphone und die beiden LED-Lichter gehen bei Dunkelheit automatisch an. Somit kann man sofort von unterwegs aus nachsehen, was gerade vor der Kamera geschehen ist und dies selbst im dunklen per Nachtsicht. Zudem kann man beim Ansehen der Live-Ansicht direkt die Scheinwerfer einschalten und sogar einen 110 dB Alarm abgeben. 

Die Installation der Kamera ist sehr einfach und fordert keine allzu großen technischen Kenntnisse. Wer daheim schon einmal eine normale Lampe angebracht hat, hat bei der Montage der Ring Floodlight Cam ebenfalls null Probleme.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 299 € ist die Überwachungskamera nicht allzu teuer. Es hört sich zwar nach viel Geld an aber mir ist aktuell kein anderer Hersteller bekannt, der eine Überwachungskamera mit solch einem extrem hellen Licht anbietet. Empfehlenswert ist diese für all diejenigen, die auf der Suche nach einer Kamera mit Gegensprechanlagen-Funktion sind. Welche zudem z. B. die Garageneinfahrt oder den Eingangsbereich vor der Haustüre perfekt ausleuchtet. Der Weitwinkel liegt bei 140° und deckt damit ein großes Blickfeld ab. Größter Kritikpunkt ist nur, der Registrierung-Zwang und die kostenpflichtigen Cloud-Funktionen. Nur durch diese erhält man den vollen Funktionsumfang für die jedoch jährlich 30€ (3€ im Monat) für ein Ring Gerät oder 100€ (oder 10€ im Monat) für unendlich viele Ring Geräte fällig werden. Zudem ist nicht jeder positiv zu einer Cloud eingestellt und daher ist die Ring Floodlight Cam nur für Leute geeignet, denen diese Kritikpunkte nichts ausmachen. Man erhält hier eine interessante Kamera, die zudem eine normale Außenleuchte ersetzt.

Die Abo-Kosten:

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Audio-Technica ATH-DSR5BT

Audio-Technica ist ein weltweit agierendes Unternehmen, dessen Hauptsitz sich in Machida einer Stadt in Präfektur Tokio, Japan befindet. Das Unternehmen wurde im Jahr 1962 von Hideo Matsushita in Tokio, Shinjuku-ku gegründet.

Audio-Technica befasst sich mit der Entwicklung, der Vermarktung und dem Vertrieb von Audioausrüstung für verschiedenste Anwendungen. Ursprünglich bekannt für die Herstellung von Tonabnehmersystemen für Plattenspieler, fertigt Audio-Technica heute auch Mikrofone, Drahlossysteme, Mischer, einige Produkte für den Einsatz auf der Bühne, im Studio- und Heimbereich und auch Kopfhörer.

Mit dem ATH-DSR5BT hat Audio-Technica den neusten In-Ear Ohrhörer vorgestellt. Dieser wird um den Nacken getragen, besitzt Hochpräzise D/A Wandler und setzt auf die vom Hersteller selbst entwickelte „Pure Digital“-Technologie. Was es sich mit dieser Technologie auf sich hat, und ob der ATH-DSR5BT im Test überzeugen kann, das erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Wie bei bisher allen von mir getesteten Audio-Technica Produkten, kommt auch der ATH-DSR5BT in einer zum Großteil in Weiß gehaltenen Verpackung daher. Es handelt sich dabei auch hier um eine Pappschachtel, in deren Inneren sich der stabile Hauptkarton befindet. Doch zuerst einmal schauen wir uns die Außenhülle genauer an.

 Auf der Vorderseite ist neben dem Unternehmens-Namen „Audio-Technica“ und dem Firmenlogo der ATH-DSR5BT In-Ear Ohrhörer komplett aufgedruckt. Zudem kann man hier lesen, dass es sich um einen kabellosen Kopfhörer handelt, der mit der Pure Digital Drive-Technologie ausgestattet ist. Des Weiteren erkennt man an den vier Symbolen einige der wichtigen Merkmale des ATH-DSR5BT. Zu diesen gehören unter anderem das integrierte Mikrofon, die Lautstärke-Regelung direkt am Nackenbügel und eine Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden.   

Auf der rechten Seite ist erneut der Name des In-Ear Ohrhörer zu lesen und zudem ist hier ein etwas größerer Ausschnitt der Ohrhörer direkt zu sehen. Unter der Abbildung der Ohrhörer sind noch die Audio Codecs, welche der ATH-DSR5BT unterstützt aufgelistet. Zu diesen gehören die Codecs Qualcomm aptX/aptXHD für Android Geräte und der AAC-Codec, welcher von Apple Geräte genutzt wird. Schauen wir uns nun die linke Seite der Verpackung an, finden wir hier eine weitere ausführlichere Auflistung inkl. Bilder der wichtigsten Ausstattungsmerkmale des ATH-DSR5BT. Zu diesen zählen unter anderem: Die jeweils links und recht verbauten Dual-Treiber (9,8 mm und 8,8 mm), eine Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden, die Musik und Lautstärke Steuerung direkt am Nackenbügel und das verbaute Mikrofon für Telefongespräche. Zudem ist darunter noch der Lieferumfang inkl. Bilder aufgelistet und einige Informationen zum Unternehmen Audio-Technica finden wir hier ebenfalls.

Betrachtet man die Rückseite, zeigt diese in dem grau eingefärbten unteren Bereich die wichtigsten technischen Daten wie z. B. die Größe der verbauten Treiber, das Frequenzband und die Laufzeit usw. In dem oberen Bereich sind in zehn Sprachen darunter Englisch, Französisch, Deutsch und Spanisch drei weitere Merkmale des AHT-DSR5BT aufgelistet. Direkt daneben sind drei Detail-Bilder vom In-Ear Ohrhörer abgebildet.

Öffnet man die Verpackung auf der Oberseite, kann man den schwarzen stabilen Karton herausziehen. Diese wird nicht aufgeklappt, sondern ist an der Oberseite mit einem transparenten Blister-Einsatz versehen. Im Zentrum des Einsatzes ist in silberner Farbe erneut der Name ATH-DSR5BT aufgedruckt. Für den besseren Kontrast und um die Spannung am Produkt aufrecht zu erhalten, wurde dahinter ein schwarzes Stofftuch eingelegt. Sobald diese beiden Abdeckungen entfernt wurden, erblickt man den ATH-DSR5BT an seinem festen Platz fixiert. Leider handelt es sich bei dem Werkstoff, indem der Kopfhörer eingelassen ist nur um einen billigen Kunststoffeinsatz, welcher optisch lediglich durch einen schwarzen Stoff bedeckt wurde. Zwar erfüllt dies seinen Zweck, doch leider passt dies meiner Meinung nach nicht wirklich zu diesem Preissegment. Hebt man den Einsatz samt Kopfhörer an, befindet sich darunter noch eine groß Neopren-Aufbewahrungstasche, in der neben dem Micro-USB Ladekabel auch drei paar Wechsel-Ortips verstaut sind. Des Weiteren befindet sich unter der Tasche noch eine Bedienungsanleitung und weitere Broschüren.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Audio-Technica ATH-DSR5BT handelt es sich um einen kabellosen In-Ear Ohrhörer mit Nackenbügel. Der dünnere Teil (5 mm x 8 mm) des Nackenbügels ist im Kern mit einem Federstahl versehen, dadurch kann dieser auseinandergezogen werden und springt nach dem loslassen wieder in seine Ursprungsform zurück. Damit sich der Nackenbügel bequem trägt, ist dieser mit einem etwas weicheren Kunststoff ummantelt. Der Nackenbügel mündet in zwei dickere Enden (18 mm x 10 mm) aus Kunststoff, welche ebenfalls einen hochwertigen Eindruck machen. Zwischen dem Übergang vom dünnen zum dickeren Teil befindet sich eine dünne Strebe aus dem Federstahl, vor dem sich wiederum eine Aluminiumblende befindet. Dabei handelt es sich um gebürstetes Aluminium, welches mit einem kleinen Audio-Technica Logo versehen ist. Dieses Aluminium Element locker das sonst nur mattschwarze Design auf und verleiht dem In-Ear Ohrhörer einen edlen Look.  

An den beiden dickeren Enden ist die gesamte Technik verbaut. Die Bedienelemente sind über beide Bügelenden verteilt. Um das schöne Design nicht zu verunstalten, hat man die Bedienelemente jedoch in der Innenseite der Enden verbaut. Lediglich der Micro-USB Ladeanschluss befindet sich an der rechten Seite und ist nach unten gerichtet. An der Innenseite des rechten Bügels ist ein Schieberegler verbaut, mit dem der ATH-DSR5BT Ein- bzw. Ausgeschaltet werden kann. Durch den Schieberegler wird ein versehentliches ein oder Ausschalten sehr gut verhindert. Direkt daneben sind drei kleine leuchtenden LED´s, die einem unter anderem den Batteriestand anzeigen. Zudem erkennt man bei der Wiedergabe genau, welchen Codec der ATH-DSR5BT nutzt. Wenn die Linke LED alle drei Sekunden aufblinkt, wird der schlechtere SBC Codec genutzt. Blinkt die Mittlere, dann wird Apples AAC-Codec verwendet und bei der rechten ist es aptX. Leuchtet die rechte LED alle drei Sekunden lila auf, dann gibt der ATH-DSR5BT aptX HD wieder, was für Android Nutzer das aktuell Beste ist. 

Direkt gegenüber auf der linken Seite befinden sich drei weitere Drucktasten. Diese dienen dazu, die Lautstärke der Musik zu erhöhen bzw. zu senken und die Taste in der Mitte ermöglicht es die Musik zu stoppen oder bei erneuten betätigen diese fortzusetzen. Drückt man die Lautstärke Taste „+“ und hält diese für über 2 Sekunden gedrückt, kann man zum nächsten Track springen und um einen Titel zurückzuspringen macht man das Gleiche nur eben bei der „-“ Taste. Die mittlere Taste auf der linken Seite wird auch als Control-Taste bezeichnet, denn mit dieser kann man nicht nur die Musik anhalten und weiterspielen lassen, sondern kann damit auch durch zwei Sekunden drücken SIRI auf dem Smartphone aktivieren und anrufe annehmen oder ablehnen.

Die Ohrstöpsel baumeln an Kabeln, die direkt vom Bügel kommen und haben eine fixe Länge von 18 cm. Die kurze Länge hat einen großen Vorteil, denn dadurch können sich die beiden Ohrhörer nicht wirklich verknoten. Bei Kleidung mit Kragen wie z. B. ein Polohemd, kommt es vor, dass dieser am Kabel reibt und unangenehme Störgeräusche auf die Kopfhörer überträgt. Daher würde ich Oberteile mit Kragen lieber vermeiden oder den Nackenbügel über dem Kleidungsstück tragen, dann wird dieses Probleme nämlich umgangen. Bei einem Jackenkragen, bei dem man den Reißverschluss nicht komplett zumacht, kann es sein, dass man beim Kopf drehen sich einer der In-Ears verheddert und man sich somit eines der Ohrstücke aus dem Ohr „zieht“.

Die komplette Steuerung ist wie bereits erwähnt über die Bedienelemente am Halsbereich möglich. Dies mag zwar mit T-Shirt und Pullover noch gut gehen. Doch beim Tragen einer Jacke ist dies jedoch unpraktisch, da man den In-Ear normalerweise nicht über der Jacke trägt. Dadurch müsste man zum an die Bedienelemente kommen, die Jacke etwas öffnen, was einfach unbequem wäre. Zudem macht dies weniger Sinn, da wie bereits erwähnt der Kragen einer Jacke die Reibungen über das Kabel überträgt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung und Materialwahl stellt mich beim ATH-DSR5BT von Audio-Technica sehr zufrieden. Der Nackenbügel wurde mit einem weicheren Kunststoff versehen, welcher sich sehr angenehm anfühlt. Des Weiteren setzt das Aluminiumelement mit dem Audio-Technica Logo einen sehr schönen und auflockernden Akzent. 

Kritisierten, könnte ich lediglich die Drucktasten an der Linken inneren Seite. Diese haben zwar einen guten Druckpunkt, aber wenn man z. B. den Ohrhörer schüttelt, merkt man, dass diese etwas wackeln. Dies fällt auch auf, wenn man gegen die Tasten tippt. Diese drei Tasten sind alle drei miteinander verbunden und wackeln schon sehr umher, was für den Preis eigentlich nicht vorkommen sollte. Dies stört zwar nicht unbedingt, aber wenn man schon 399€ für einen In-Ear Ohrhörer bezahlt, möchte man eigentlich so was nicht unbedingt haben.

Loben kann ich wiederum das Gehäuse der In-Ears, denn dies wurde komplett aus Aluminium gefertigt und macht somit einen sehr schönen und hochwertigen Eindruck. Auf der Außenseite der Stöpsel prangt auch hier ein Audio-Technica Logo und als Knickschutz wurde das Kabel aus dem Ohrstöpsel knapp 10 mm verstärkt ausgeführt. 

Das Gewicht ist mit 63 g inklusive Ohrstöpsel (und Kabel) angenehm leicht sind. Beim Lade-Anschluss hätte man zum aktuellen USB-C Anschluss greifen können und nicht zum alten Micro-USB-Anschluss, doch zum neuen USB-C greifen aktuell leider immer noch nicht viele Hersteller. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtIn-Ear-Ohrhörer
KategorieIn-Ear-Ohrhörer mit Bluetooth 4.2 aptX, aptX HD, ACC, SBC
Farbeschwarz
TrageartNackenbügel, Kabellänge 18cm
MaterialNackenbügel aus Kunststoff und teilweise Aluminium. Ohrhörer selbst komplett aus Aluminium.
Gewicht63 Gramm
TönerJeweils links und rechts Dual Treiber (9,8 mm und 8,8 mm)
Akkulaufzeitbis zu 8 Stunden; Ladezeit 3 Stunden.
Schalldruckpegel102 db/mW
Frequenzbereich5 Hz – 45 kHz
Lieferumfang1x Audio-Technica ATH-DSR5BT
4 paar Silikon Ohrtips Passstücke (XS, S, M, L)
Micro-USB-Ladekabel
Beschreibung
Transportetui

Tragekomfort

Zunächst einmal gehe ich direkt auf die In-Ears ein. Diese halten mit der Auswahl der richtigen Ohrtips sehr gut in den Ohren. Audio-Technica liefert diese in vier Größen XS, S, M und L mit. Ein paar davon ist bereits vormontiert und dies war auch genau das paar, welches ich benötigt habe. Mit diesen Ohrtips kann der AHT-DSR5BT perfekt den eigenen Ohren angepasst werden und dafür rate ich euch unbedingt genug Zeit zu nehmen. Denn bei In-Ears ist es extrem wichtig, dass diese richtig Sitzen. Ein zu kleiner Ohrtip sorgt dafür, dass dieser nicht isoliert und ständig herausfällt. Ist der Ohrtip zu groß gewählt, drückt dieser unter Umständen nicht nur, sondern sitzt nicht tief genug im Gehör und somit bekommt man ein falsches Klangbild. Auf einmal fehlt der Bass total usw. Daher unbedingt 5 oder 10 Minuten Zeit nehmen und die Ohrtips alle durchprobieren.

Nun zu der Ausführung eines In-Ear Ohrhörer mit Nackenbügel, denn diese hat entscheidende Vorteile. Zum einen lastet kaum Druck oder Zug auf den Ohren, da das Gewicht über den Nacken gleichmäßig verteilt wird. Zudem kann man jederzeit einen oder beide Ohrstöpsel herausziehen, loslassen und einfach baumeln lassen, ohne Angst zu haben, dass man den Ohrhörer verliert. Ein weiterer Vorteil ist der Platz für den Akku, denn dieser ist in den Bügelenden deutlich größer, als wenn dieser direkt in den Ohrhörern oder einer Fernbedienung integriert wäre. 

Die Bauform hat aber auch ihre Nachteile, denn zum einen ist nicht jeder Fan von den Nackenbügeln. Vor allem beim Sport nutzen viele lieber welche, die mit einem dünnen Kabel verbunden sind. Das trifft beim ATH-DSR5BT auch zu, denn für den Sport würde ich diesen nicht wirklich zu 100 % empfehlen. Beim Joggen würde das ganze vielleicht noch gehen, aber im Fitnessstudio würde der Nackenbügel bei einigen Übungen stören. Des Weiteren ist dieser Kopfhörer ein Schönwetter-Kopfhörer, da das Tragen mit beispielsweise einem dickeren Schal fast unmöglich wird.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Beim ATH-DSR5BT hat Audio-Technica gleich zwei Treiber pro Seite verbaut. Zum Einsatz kommen so genante Dual-Phase Push-Pull-Treiber, die auch das erste Mal in der CKR-In-Ear Ohrhörer-Serie zum Einsatz kamen. Die Dual Phase Push-Pull Treiber bestehen aus zwei gegenüber angeordneten, unterschiedlich große Treiber 9,8 mm und 8,8 mm, die jeweils in entgegengesetzter Richtung schwingen. Dafür werden die beiden Treiber phasengedreht angesteuert. So bewegt sich, während der eine Treiber Luft nach vorne schiebt (Push), der andere zurück (Pull). Dies soll zu einem deutlich lineareren Frequenzgang und zu weniger Verzerrungen führen. 

Audio-Technica hat des ATH-DSR5BT wie ich am Anfang des Testberichtes erwähnt habe mit der Pure Digital Technologie ausgestattet. Nun möchte ich kurz erklären, was es sich mit dieser auf sich hat. Bei herkömmlichen Kopfhörern kommen zum Großteil reine Digital/Analog-Wandler (D/A-Wandler) zum Einsatz, diese führen jedoch nicht selten zu Verzerrungen und zu einem schlechteren Klangbild. Durch den Einsatz eines zusätzlichen Trigence Semiconductor Dnote-Chipsets, wird dies reduziert. Denn die Audiodatei bzw. das Signal durchläuft vom Zuspielgerät bis zum Wiedergabegerät in diesem Fall der ATH-DSR5BT komplett einen digitalen Signalweg. Damit verspricht Audio-Technica einen kristallklaren, natürlichen und vor allem einen detailreichen Klang.

Des Weitern zeigen die technischen Daten des ATH-DSR5BT, dass dieser bei High-Res-Audiomaterial, Frequenzen von 5 Hz bis 45 kHZ wiedergeben kann. Die Impedanz liegt bei niedrigen 10 Ohm und der Schalldruckpegel bei 102 dB. Soviel zu den technischen Angaben, die sich zwar vielversprechend anhören, doch diese sagen nicht aus, ob der Ohrhörer auch gut klingt. Daher nun die Frage wie gut klingt der ATH-DSR5BT wirklich?

Wenn ich es in einem Wort Beschrieben soll, dann kann ich nur sagen: Großartig. Das Klangbild ist total ausgewogen, sodass man sofort nach dem ersten probehören den Unterschied zu günstigeren In-Ears hört und diese auf einmal total langweilig findet. Die Abstimmung ist hervorragend, kristallklare Höhen, eindringliche Mitten und druckvolle präzise Bässe. Dabei drängt sich weder der Bass, die Mitten oder die Höhen in den Vordergrund. Hier hat Audio-Technica sehr gute Arbeit geleistet, hier stimmt vom Klangbild einfach alles, selbst die Raumabbildung ist dank der Pure Digital-Technologie ausgesprochen räumlich und konnte mich mit einer guten Ortbarkeit der einzelnen Instrumente überzeugen.

Dank dem im ATH-DSR5BT verbauten Mikrofon, können wie bereits erwähnt auch Telefonate direkt über den Nackenbügel In-Ear Ohrhörer getätigt werden. Dies funktioniert soweit sehr gut, lediglich die Höhen gehen bei der Übertragung etwas unter, doch im Großen und Ganzen hat sich mein Gesprächspartner auf keinem Fall über Unverständlichkeit oder Störgeräusche beschwert.

(Klang: 5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Laut den technischen Daten ist mit dem ATH-DSR5BT eine Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden möglich. Dies ist jetzt kein Spitzenwert, wenn man diese Laufzeit mit teilweise kleineren In-Ears vergleicht. Doch dies liegt daran, dass im ATH-DSR5BT pro Seite gleich zwei Treiber angetrieben werden müssen. Man hat eben durch die zwei Treiber je Ohrhörer ein hervorragendes Klangbild, aber darunter leidet eben die Akkulaufzeit. Doch meiner Meinung nach gehen die bis zu 8 Stunden in Ordnung, denn ich persönlich hätte kaum die Zeit 8 Stunden am Stück Musik zu hören.

Die Laufzeit eines Kopfhörers hängt verständlicherweise von der eingestellten Lautstärke ab, doch in meinem Test kam ich auf die von Audio-Technica angegeben Zeit sehr gut heran. Leider ist wiederum die Ladezeit von knapp 3 Stunden bei einer Laufzeit von 8 Stunden viel zu lange, dies machen andere Anbieter besser. Hier hätte man eventuell eine Schnellladefunktion integrieren können. 

Praktischerweise zeigt einem der ATH-DSR5BT anhand der drei Status LED´s die Restkapazität des Akkus ungefähr an. Ungefähr, da dies nicht auf den Prozent genau angezeigt wird, sondern ist größeren Prozent-Abschnitten. Leuchten z. B. alle 3 LED´s, dann ist der Akku noch zu 60 % bis 100 % voll. Leuchten dagegen nur noch 2 auf, dann sind es zwischen 30 % und 60 %. Sobald nur noch eine aufleuchtet, dann ist der Akkustand niedriger als 30 % und sollte eventuell bald aufgeladen werden.

Bluetooth

NFC für Android Smartphones ist leider nicht an Bord, daher muss man die Einrichtung der Bluetooth-Verbindung wie gewohnt über die Bluetooth-Einstellungen vornehmen. Dies ist jedoch sehr schnell erledigt und erfordert keine besonderen Kenntnisse. Beim ersten Einschalten befinden sich der ATH-DSR5BT wie eigentlich so ziemlich jeder Kopfhörer automatisch im Pairing-Modus. Ein schnelles Aufblinken der Status-LED´s von rechts nach links und dann wieder nach rechts bestätig, dass der ATH-DSR5BT sich nun im Pairing-Modus befindet. Nun nur noch in den Bluetooth-Einstellungen die In-Ears suchen und schon ist das ganze in knapp einer Minute verbunden.

In den Räumlichkeiten war die Reichweite mit zwei dickeren Beton-Wänden auf ca. 13 Metern begrenzt. Im freien Feld sind bis zu 20 Metern kein Problem. Dabei müsst ihr jedoch zu dem iPhone schauen und euch mit der rechten Seite des Nackenbügels zum iPhone befinden, denn in der rechten Seite im vorderen Bereich ist die Antenne verbaut. Sobald ich die Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden.

Zubehör

Audio-Technica liefert bei dem ATH-DSR5BT mit einem praktischen und ausreichend großen Transportetui aus. Darin passt nicht nur der Nackenbügel Ohrhörer problemlos rein, sondern man kann zudem noch das kurze Ladekabel und sogar die Ohrtips darin verstauen. Das Etui besteht aus einem Neopren ähnliche Material und schützt den Ohrhörer sicher vor Kratzern und Beschädigungen. Im Lieferumfang befinden sich wie bereits erwähnt vier paar Silikon-Ohrstöpsel. Die wechselbaren Ohrstöpsel sind wichtig um den Kopfhörer für die eigenen Ohren anzupassen.

(Ausstattung 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Audio-Technica wirbt die ATH-DSR5BT unter anderem mit einer kristallklaren drahtlosen Audioübertragung, dem Qualcomm aptX HD und einer Laufzeit von bis zu 8 Stunden an. Diesen Angeben kann ich auch soweit absolut zustimmen. Die Laufzeit von 8 Stunden konnte ich in meinem Test sehr gut erreichen und da der In-Ear Qualcomm aptX HD und Apples Codes AAC unterstützt ist die Übertragung ohne Störgeräusche und Verzerrungen wahrnehmbar. Zudem ist der Klang absolut überzeugend.

Preis/Leistung

Die UVP des ATH-DSR5BT von 399€ hört sich nach verdammt viel Geld an und einige fragt sich sicher wieso der Ohrhörer so teuer ist. Doch dazu kann ich nur sagen, der ATH-DSR5BT ist klanglich aktuell einer der besten In-Ear Ohrhörer auf dem Markt. Wenn man sich andere In-Ear Ohrhörer anschaut, die ebenfalls mit zwei Treibern pro Seite ausgestattet sind, dann liegen diese ebenfalls nah an diesem Preis. Zudem unterstützt der ATH-DSR5BT sämtliche Codecs, sodass man mit eigentlich allen aktuellen Geräte Musik in CD-Qualität wiedergeben kann.

Kritisieren kann ich lediglich die etwas lange Ladezeit von knapp 3 Stunden und die Tasten auf der linken Seite welche etwas zu viel Spiel haben und dadurch leicht klappern. Ohne diese Mängel wäre der Kopfhörer rundum prefekt.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

200

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Beats Studio³ Wireless

Beats (Beats Electronics, LLC) ist ein US-amerikanischer Hersteller von Audiogeräten mit dem Sitz in Santa Monica (USA) und wurde im Jahre 2006 gegründet. Das Unternehmen stellt hauptsächlich Kopfhörer her unter der Eigenmarke Beats by Dr. Dre., benannt nach dem Gründer, dem Rapper Dr. Dre. 

Bekannt wurde die Marke Beats bereits im Gründungsjahr 2006, in dem der erste Prototyp eines Kopfhörers im Musikvideo von Eminems Lied „You Don´t Know“ zu sehen war. Auf den Markt kam der erste Kopfhörer, der Beats by Dr. Dre Studio jedoch erst im Jahr 2008. Beats wurde in den folgenden Jahren durch viel Marketing und dem auffliegt Design zu einer bekannten und beliebten Kopfhörer-Marke. Am 28. Mai 2014 kaufte Apple Inc. für 3,2 Milliarden Dollar Beats Electronics. 

Vor kurzer Zeit habe ich euch die Beats X in der Decade-Collection vorgestellt. Nun möchte ich euch neben dem Beats Solo 3 und den Powerbeats 3 die wir euch bereits vorgestellt haben noch die Beats Studio 3 genauer vorstellen. Dabei handelt es sich um einen Over-Ear Kopfhörer, welcher mit Apples W1-Chip, einer Schnellladefunktion und Pure ANC daher kommt. Doch kann der Beats Studio 3 im Test überzeugen und wie ist der Klang? Ich habe mir für euch den Beats Studio 3 in Schwarz näher angeschaut. Ob dieser im Alltagstest überzeugen können, das erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

BEATS STUDIO³ WIRELESS

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Beats Studio 3 kommt in einer rechteckigen Form daher. Bei der weißen bedruckten Hülle handelt es sich um eine Pappschachtel, in deren Inneren sich der stabile schwarze Hauptkarton befindet. Doch zuerst einmal schauen wir uns die Außenhülle genauer an.

Betrachtet man die Vorderseite der Hülle, sieht man zu allererst groß abgebildet die linke Seite des Beats Studio 3 Wireless und zwar in der Farbe, in den man sich diesen gekauft hat. Zudem steht der Name des Kopfhörers noch einmal unter der Abbildung und in dem kleinen roten Kasten oben links, ist in weißer Schrift zu lesen, dass dieser mit PURE ANC und einer Akkulaufzeit von bis zu 22 Stunden ausgestattet ist. Schauen wir uns direkt die linke Seite an, ist hier der Kopfhörer komplett betrachtet abgebildet und darüber kann man erneut den Namen Studio 3 Wireless lesen.

  Auf der linken Seite der Hülle, ist neben der Farbe des Beats Studio 3 Wireless noch ein Zitat von dem Gründer Dr. Dre zu lesen und anhand des „Made for iPhone, iPad, iPod“ Siegel, erkennt man sofort, dass die Beats vor allem für Apple Geräte gemacht sind und nur mit diesen Geräten alle Funktionen genutzt werden können.

Betrachtet man die Rückseite, zeigt diese nicht nur erneut einen Ausschnitt des Beats Studio 3 Wireless  und dessen Namen. Sondern auch im unteren Teil den im Lieferumfang enthaltenen Zubehör, dazu aber später mehr. Auf der Rückseite sind nämlich auch noch die wichtigsten technischen Daten des Beats Kopfhörer aufgelistet. So erfährt man hier nicht nur, dass dieser mit Bluetooth und einer Akkulaufzeit von bis zu 22 h ausgestattet ist, sondern auch, dass er PURE Adaptive Noise Cancelling, ein Mikrofon, Steuerung der Musik direkt am Kopfhörer und eine Schnellladefunktion besitzt. Diese ermöglicht es, dass der Beats Studio 3 Wireless nach nur 10 Minuten Ladezeit bereit ist, wieder für 3 h Musik wiederzugeben.

Entfernt man die Hülle von der eigentlichen stabilen Verpackung, sieht man auf dem Deckel der zweiteiligen mattschwarzen Verpackung ein schwarzes Beats Logo. Hebt man den Deckel des Kartons an, lädt Beats in schwarzen Lettern mit dem Text „CHANGE THE WAY YOU HEAR SOUND“, dazu ein die neuen Kopfhörer zu testen. Zieht man diesen Einleger an der roten Lasche heraus, kommt auch schon das hochwertige Transportetui zum Vorschein, in welchem sich auch der Beats Studio 3 Wireless befindet. 

Entnimmt man dies zusammen mit dem Karton, in dem es zentriert ist, kommt darunter eine kleine Mappe zum Vorschein. In dieser befinden sich die üblichen Papierbeilagen und ein Beats-Aufkleber. Direkt daneben ist das Klinkenkabel verstaut. Heben wir die Mappe welche mit dem roten Beats-Logo versehen ist an, findet man darunter noch das Micro-USB-Ladekabel und einen schwarzen Karabinerhaken, welchen man an dem Transportetui befestigen kann. Die Verpackung des Beats Studio 3 Wireless macht einen sehr hochwertigen Eindruck und zudem ist alles an seinem festen Platz verstaut. Hier merkt man sofort, dass Beats inzwischen zu Apple gehört. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

eben der von mir getesteten mattschwarzen Variante gibt es den Studio 3 Wireless noch komplett in Weiß, Blau, Rot und Deviant Black-Red (Mischung aus Schwarz und Rot). Des Weiteren gibt es noch die neue Skyline Collection in vier Ausführungen und seid neustem die DJ Khaled Custom Edition.

 Durch sein komplett in Mattschwarz gehaltenes Design ist der Beats Studio 3 Wireless sehr schlicht und modern gehalten. Lediglich die beiden an den Außenseiten der Ohrmuscheln befindlichen „Beats“ Logos und die Enden, an denen sich die Klappenscharniere befinden, sind in Hochglanz gehalten. Dadurch fallen diese direkt ins Auge. Der mattschwarze Kunststoff harmoniert sehr gut mit dem matten Ziegenleder.

Ergänzung im Sinne der Transparenz: Den zum Testzeitpunkt uns vorliegenden Informationen waren dahingehend, dass echtes Leder verwendet wird. Leider wird und wurde das nirgends kommuniziert. Auf eine Besucheranfrage hin wurde mit Beats direkt Kontakt aufgekommen und Klarheit verschafft: Es handelt sich hierbei KEIN echtes Leder und kann somit auch von Veganerinnen und Veganern getragen werden. Das wir es tatsächlich als gutes Leder einstuften, spricht in diesem Sinne für die Qualität dieses Imitats.

Die Anschlüsse sowie Bedienelemente am Beats Studio 3 Wireless sind über beide Ohrmuschel verteilt untergebracht. An der rechten Ohrmuschel befindet sich nicht nur der Micro-USB-Anschluss, sondern auch der Ein-/Ausschaltknopf, der gleichzeitig auch dazu dient, das PURE ANC durch zweimaliges drücken Ein-/ oder auszuschalten. Des Weiteren befindet sich direkt unterhalb des Einschaltknopfes eine Akku-Anzeige, die beim Anschalten mit ihren 5 kleinen LED´s kurz anzeiget, wie voll der Akku noch ist. 

Die Linke Ohrmuschel ist auf dem ersten Blick nur mit einer Klinkenbuchse an der Unterseite ausgestattet, doch es gibt hier noch weitere Bedienelemente, welches+ man nicht sofort sieht. Den unter dem Beats-Logo versteckt sich eine Taste und auch der Ring darum, ist mit zwei Tasten versehen. Diese Steuerung möchte ich euch nun etwas genauer erklären, denn die Beats-Taste ist mit mehreren Funktionen versehen. 

Drückt man diese während der Wiedergabe einmal, dann wird die Musik pausiert und erneutes Drücken setzt diese wieder fort. Um zum nächsten Titel zu springen, drückt man einfach zweimal und um den Titel davor noch einmal wiederzugeben dreimal das b-Logo. Möchte man im aktuellen Titel vorspulen, genügt es, die Beats-Taste zweimal zu betätigen und diese dann gedrückt zu halten, bis man an den gewünschten Abschnitt im Lied gelangt ist. Das gleiche funktioniert auch durch dreimaliges drücken und halten beim Zurückspulen. Zu guter Letzt kann man durch das Drücken des Rings über dem Beats-Logo die Musiklautstärke erhöhen und darunter die Lautstärke absenken.

Weiterhin können eingehende Anrufe ebenfalls sehr bequem am Kopfhörer angenommen werden. Dazu einfach beim eingehenden Anruf auf die b-Taste drücken. Um einen eingehenden Anruf abzulehnen, genügt es, die Taste eine Sekunde gedrückt zu halten. Es ist auch möglich, den Anruf über den Kopfhörer zu beenden, um diesen auf das Smartphone zu verlegen, dazu einfach die b-Taste zweimal betätigen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Auf dem ersten Blick kann der Beats Studio 3 Wireless von seiner Verarbeitung überzeugen. Zwar besteht dessen Äußeres fast nur aus Kunststoff, doch dieses macht dank der matten Oberfläche einen hochwertigen Eindruck. Zu diesem hochwertigen Eindruck trägt auch dass metallverstärkte Kopfband, die 8-fache Bügelverstellung und das Gelenk zum Falten des Kopfhörers bei.Das die Kopfhörer aus Kunststoff gefertigt sind, hat vor und Nachteile. Zum einen ist der Beats Studio 3 Wireless mit einem Gewicht von 262 Gramm nicht zu schwer. Doch leider verkratzt Kunststoff schnell. Zwar hält sich dies durch die matte Oberfläche in grenzen, aber komplett vermeiden kann man diese nur schwer. Angst haben, dass dieser nach kurzer Zeit total verkratzt ist, muss man jedoch nicht, ich habe den Beats Studio 3 Wireless in meinem Rucksack teilweise mit und ohne Transportetui genutzt und man erkennt die Kratze nur bei genauem betrachten.

Die Beats Studio 3 Wireless setzen auf ein synthetisches Lederimitat, welches sich sehr „echt“ anfühlt. Dieses ist für ein angenehmes Tragegefühl mit Memory-Polsterung gefüttert. Die Dicke der Ohrpolster geht vollkommen in Ordnung, was mir jedoch nicht ganz so gut gefällt, ist der Innenraum für die Ohren. Dieser fällt nämlich nicht besonders groß aus. Des Weiteren kann ich nach gut 6 Wochen noch nicht sagen, wie gut das synthetische Leder der Ohrpolster ist. Dies wird sich erst nach längerer Nutzung zeigen, denn im Netz habe ich gelesen, dass sich manche wegen dem Ablösen eben jener beklagen. Beim Kopfband setzt man leider nicht auf  Kunstleder, sondern auf eine leicht gepolsterte Gummierung, welche jedoch ihren Zweck zufriedenstellend erfüllt.

Ärgerlich als aufgekauftes Unternehmen von Apple ist beim Beats Studio 3 jedoch auch der Verzicht auf einen USB-C oder Lightning-Anschluss. Denn somit muss ich neben dem Lightning und USB-C Kabel für meine Apple-Geräte nun auch noch ein Micro-USB-Kabel mit in den Rucksack packen. Dies hätte man eventuell mit einer neuen überarbeiteten Version ändern können.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Kopfhörer
KategorieOver-Ear-Kopfhörer mit Bluetooth und W1 Chip (für Apple Geräte)
FarbeMattschwarz (weitere Farben: Weiß, Blau, Rot und Deviant Black-Red; Skyline Collection)
Akkulaufzeitbis zu 22 Stunden (Fast-Fuel) Schnellladefunktion; 10 Minuten laden für 3 Stunden Wiedergabe
Gewicht 262 Gramm
MaterialKunststoff
TönerJeweils links und rechts ein Dynamikmembran (vermutlich 40 mm)
LieferumfangBeats Studio 3 Wireless
Micro-USB-Ladekabel
Transportetui
Klinke-Kabel inkl. Fernbedienung
Karabinerhaken
Beschreibungen (inkl-Aufkleber)
Technische Daten des Beats Studio 3 Wireless

Tragekomfort

Der Tragekomfort beim Beats Studio 3 ist ganz gut. Dazu tragt unter anderem die mit Memory-Schaum gepolsterte Ohrpolster bei. Beim Kopfband wurde zwar wie bereits erwähnt auf diese Polsterung durch Memory-Schaum verzichtet, aber der Kopfbügel, welcher komplett mit einer Gummipolsterung versehen ist, sorgt dennoch für ein gutes Tragegefühl. 

Der Innendurchmesser der Ohrpolster beträgt 5,5 cm x 4 cm (H x B). Meine Ohren sind ca. 6 cm hoch, passen aber gut in die Öffnung. Dennoch muss ich sagen, dass die Öffnung definitiv größer sein könnte, denn ich vermisse hier das luftige Gefühl, welches ich bei anderen Over-Ear Kopfhörern, die ich bereits getestet habe, hatte. So beginnt man vor allem im Sommer schnell unter dem Kopfhörer zu schwitzen, was jedoch ein allgemeines Problem von Over-Ear Kopfhörern ist. Nur beim Beats Studio 3 Wireless ist dies eben etwas schneller der Fall. 

Trotz, dass die Ohrmuscheln nicht drehbar sind, passen sich diese dank dem Kugelgelenk den verschiednen Kopfformen sehr gut an. Dieses Kugelgelenk lässt zwar nur eine minimale Anpassung zu, aber es dürfte wie bereits erwähnt für die meisten ausreichen. Der Kopfhörer verfügt über längenverstellbare Bügel, die sich gleichzeitig auf den Druck auswirken, der auf die Ohren einwirkt. Bei Menschen mit einem eher längeren Kopf ist der Anpressdruck daher höher als bei Menschen mit eher kleinem Kopf. Insgesamt gibt es 8 Stufen auf beiden Seiten.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Beats macht zu den verbauten Treibern des Studio 3 Wireless keine genauen Angaben. Ich vermute jedoch, dass hier wie bei eigentlich fast allen Mittelklasse-Kopfhörer jeweils links und rechts ein 40 mm Treiber verbaut ist. Ich habe den Klangtest in Kombination mit meinem Apple iPhone durchgeführt. Durch den Apple W1 Chip (Bluetooth Chip) soll der Klang beim Beats Studio 3 besonders gut sein. Auf den W1 Chip gehe ich unter „Koppeln und Reichweite“ genauer ein. Doch nun zuerst die Frage, wie ist der Klang des Beats Studio 3 Wireless?

Diejenigen unter euch, welche Beats bereits kennen und eventuell schon den ein oder anderen Kopfhörer probegehört haben wissen, dass Beats immer den Bassbereich etwas übertrieben angehoben hat. Scheinbar möchte Beats dieses Image der Bassdominanz loswerden. Denn im Vergleich zu den bisherigen Beats Studio Kopfhörern klingen die Beats Studio 3 Wireless wesentlich ausgeglichener.

Der Bass beim Studio 3 ist weiterhin kräftig, aber klingt auf keinem Fall übertrieben. So übertönt dieser nicht die tieferen Mitten, was für ein deutlich besseres Klangbild sorgt. Dies gilt jedoch nur für den mittleren und oberen Bassbereich, denn der Tiefenbass klingt leider etwas mager, wodurch es dem Beats Studio 3 etwas an Dynamik fehlt. Was mir beim Beats Studio 3 ebenfalls nicht so gut gefällt sind die mittleren Töne, diese werden zwar neutral wiedergegeben, doch diese werden von einem leichten Unterton belastet. Dabei handelt es sich um einen blechern klingenden Nebenton, der bei genauem Hören auffällt. Bei den Höhen gefällt mir der Beats Studio 3 wiederum, hier werden die Töne ausreichend klar und luftig wiedergeben, auch wenn diese noch etwas detailreicher sein könnten. Bei der räumlichen Darstellung gefällt mir der Beats Studio 3 wiederum ganz gut, hier kann er sehr überzeugen.

Das Telefonieren über den Beats Studio 3 funktioniert ganz gut, dank dem verbauten Mikrofon verstanden mich meine Gesprächspartner ohne Probleme. Aber auch ich konnte alles problemlos verstehen. Falls man jedoch in einer Umgebung ist, bei dem viele Leute unterwegs sind, rate ich durch zweimaliges Betätigen der „b“-Taste das Gespräch auf das Smartphone zu verlagern. Da ansonsten der Gesprächspartner von dem Lärm um einen herum gestört wird. Hier leistet in den meisten Fällen das Smartphone bessere Dienste, da das Mikro direkter zum Mund gerichtet ist. Beim Ansehen von Videos und Filmen konnte ich zudem keine Verzögerungen feststellen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Dank den sehr weichen Ohrpolstern und dem angenehmen Anpressdruckes, ist die Dämmung der Umgebungsgeräusche bereits ohne aktiviertes PURE ANC ganz gut. Aktiviert man jedoch das adaptive Noise-Cancelling, werden diese Umgebungsgeräusche noch einmal deutlich reduziert. Das von Beats (Apple) eigens entwickelte „Pure ANC“ konnte mich durchaus überzeugen.

Bei PURE ANC befinden sich kleine Mikrofone an der Innen- und Außenseite der Ohrmuscheln, mit denen die Störgeräusche aufgezeichnet werden und phasenversetzt eingespielt werden. Dies soll dafür sorgen, dass das PURE ANC deutlich zuverlässiger arbeitet als Herkömmliches ANC. Dies funktioniert ganz gut, es werden vor allem Frequenzen mit einem geringeren Frequenzband herausgefiltert. Dabei handelt es sich um tiefe Töne (Bass) und Mitten. Während meiner Zugfahrten hatte ich somit eine deutlich ruhigere Atmosphäre als ohne das aktivierte ANC. Aber auch im Flugzeug macht sich das PURE ANC positiv bemerkbar, hier hört man die tiefen und mittleren Töne der Triebwerke kaum noch.

Zubehör

Praktischerweise liefert Beats bei den Beats Studio 3 ein stabiles und sehr schönes Transportetui mit. Die Kopfhörer passen darin jedoch nur durch das Zusammenklappen herein. Die Größe des Etuis ist gut, doch es könnte minimal größer sein, denn durch das lange zusammengeklappte verstauen darin, haben die Poster eine leichte Druckstelle. Diese geht nämlich nicht komplett heraus, sondern bleibt minimal vorhanden.

Im Lieferumfang befinden sich wie bereits erwähnt noch das Micro-USB-Ladekabel, das Klinke-Kabel mit Fernbedienung und ein Karabinerhaken.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

Beats hat alle aktuelle Kopfhörer mit dem von Apple entwickelten W1 Chip versehen. Dadurch erfolgt das Koppeln mit allen aktuellen Apple Geräten auf denen iOS 10, macOS Sierra oder watchOS 3 läuft rasant schnell, wie man es von NFC für Android kennt. Zudem soll der W1 Chip für eine höhere Reichweite und einen geringeren Stromverbrauch sorgen. 

Als iOS-Device Benutzer reicht es, die eingeschalteten Kopfhörer in diesem Fall die Beats Studio 3 Wireless relativ nahe an das iPhone, iPad oder an die Apple Watch zu halten. Automatisch erscheint ein Fenster, welches die Kopfhörer anzeigt und man wird gefragt, ob man die Kopfhörer verbinden möchte. Sobald man nun auf „Verbinden“ tippt, sind die Kopfhörer mit dem iOS-Device gekoppelt. Das praktische hierbei ist, dass ihr die Kopfhörer nicht mit euren weiteren Apple Geräten koppeln müsst. Automatisch werden diese euch auch bei den anderen Geräten in den Bluetooth-Einstellungen angezeigt und ihr könnt innerhalb weniger Sekunden bei der Wiedergabe zwischen den einzelnen Geräten wechseln.

Wer von euch gerne die Beats Studio 3 Wireless kaufen möchte, aber kein iOS-Device besitzt, kann diese dennoch kaufen. Android Nutzer müssen jedoch wie herkömmlich über die Bluetooth-Einstellungen die Beats Studio 3 Wireless koppeln. Dies ist zwar nicht ganz so komfortabel wie mit dem W1 Chip, aber dennoch ist dies ebenfalls schnell erledigt. Dazu einfach den Ein-/Ausschaltknopf für 5 Sekunden gedrückt halten und schon sollte sich der Beats Studio 3 Wireless im Erkennungsmodus befinden, was durch das Blinken der Status-LED bestätigt wird. Nun wie gewohnt in die Bluetooth-Einstellungen eures Gerätes gehen und die Beats Studio 3 Wireless suchen, darauf klicken und schon koppeln sich beide Geräte miteinander.

Die Reichweite der Beats Studio 3 Wireless ist überraschend hoch. Apple gibt an einen Bluetooth-Chip der Klasse 1 verbaut zu haben und dies merkt man auch. Bisher hatte ich noch keinen Kopfhörer in meinem Test, der so eine große Bluetooth-Reichweite bieten konnte. In Räumlichkeiten mit zwei dickeren Beton-Wänden fing die Musik erst ab ca. 25 Metern an zu stocken. Dabei gibt es jedoch einen Unterschied. Wie ich nämlich feststellen konnte, befindet sich die Bluetooth-Antenne in der linken Ohrmuschel. Drehe ich die rechte Ohrmuschel in die Richtung zum iPhone, dann liegt die Reichweite gut 10 bis 12 Meter darunter. Mit der linken Seite zum iPhone zugewendet, ist die Reichweite deutlich höher. Im freien Feld sind bis zu 50 Metern kein Problem, natürlich nur, wenn man mit der linken Ohrmuschel zum iPhone blickt. Auch wenn es leider Unterschiede in der Reichweite gibt, die sehr stark von der richtig zum iPhone abhängig ist, dürfte die Reichweite über 10 Meter im Haus für die meisten völlig ausreichen sein. Sobald ich die Beats X eingeschaltet habe, haben sich diese automatisch mit dem zuletzt verbunden Gerät gekoppelt.

(Koppel und Reichweite: 5 von 5 Punkten)

Akku

Beats gibt beim Studio 3 eine Akkulaufzeit von bis zu 22 Stunden (mit Bluetooth und aktiviertem PURE ANC) an. Ohne aktiviertes PURE ANC beträgt die Laufzeit bis zu 40 Stunden. Diese angeben beziehen sich jedoch nur auf die Verwendung mit einem Apple-Device als Abspielgerät, da nur damit der stromsparenden W1 Chips genutzt wird.

Ich habe den Beats Studio 3 in meinem Testzeitraum eigentlich fast nur mit aktiviertem ANC betrieben. Die von Beats angegebenen 22 Stunden konnte in meinem Test leider nicht ganz erreichen. Ich kam auf knapp 20 Stunden bei 85 % der Lautstärke. Dies ist für mich aber dennoch eine sehr gute Laufzeit, auch wenn diese nicht ganz den versprochenen 22 Stunden entspricht. Nutzt man die Kopfhörer mit einem Android Gerät, liegt die Laufzeit bei gleicher Nutzung etwas niedriger. Hier schaffte der Beats Studio 3 knapp 18 Stunden.

Falls der Akku des Beats Studio 3 kurzfristig leer sein solle, kann dieser dank der Schnellladefunktion die von Beats „FastFuel“ genant wird innerhalb von 10 Minuten wieder für 3 Stunden Musikwiedergabe aufgeladen werden.

(Akku: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Beats wirbt die Beats Studio 3 Wireless mit den Sätzen: Hör die Musik. Nicht den Lärm, Langzeit-Wiedergabe und einer branchenführenden Bluetooth Qualität an. 

Ich kann diesen Aussagen auch soweit zustimmen. Die Akkulaufzeit ist zwar nicht ganz so lange, wie Beats angibt und vor allem ändert sich diese vom Abspielgerät (iOS oder Android abhängig) doch die Laufzeit kann sich dennoch absolut sehen lassen. Vor allem ist der Akku bereits nach 10 Minuten für weitere 3 Stunden Musikwiedergabe aufgeladen. Zudem ist der Akku in 90 Minuten komplett voll aufgeladen. Das PURE ANC arbeitet sehr zuverlässig und konnte im Test überzeugen. Zwar hat es bei Höhen seine schwächen, aber hier schneiden anderen ANC Kopfhörer auch nicht viel besser ab. Des Weiteren hat mir das Design, die Verarbeitung und die Haptik des Studio 3 Wireless  sehr gut gefallen. Die Bluetooth Reichweite hängt zwar von der Richtung, wie man zum Abspielgerät steht ab, doch mit einem Apple Gerät ist diese wirklich sehr hoch und gehört aktuell zu den mir bekannten Kopfhörern mit der größten Reichweite. Der verbaute W1 Chip sorgt für eine einfache Kopplung von Apple Geräten, was die Beats Studio 3 vor allem für Apple User interessant macht.

Preis/Leistung

Die UVP des Beats Studio 3 von 349,95€ (Aktuell je nach Farbe bereits für 250€ zu haben) ist etwas hoch angesetzt. Man bekommt hier zwar sehr schöne und gut verarbeitete Kopfhörer. Die zwar klanglich nicht zu den aller Besten Over-War Kopfhörern gehören. Aber dennoch nicht als schlecht einzustufen sind. Das PURE ANC ist zwar nicht ganz so gut wie beim Bose QC35, aber es filtert die meisten Störgeräusche aus der Umgebung heraus.

Die Beats Studio 3 eigenen sich sehr gut für Apple-User, da diese sich dank dem W1-Chip sehr schnell mit sämtlichen weiteren Apple-Devices verbinden. Des Weiteren dürfen diese von einer komfortablen Bedienung und einer längeren Laufzeit, sowie Bluetooth-Reichweite profitieren. Klanglich bekommt man für das Geld jedoch auf jeden Fall bessere Alternativen.

BEATS STUDIO³ WIRELESS

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.beatsbydre.com

Canon PIXMA TS8250

Canon wurde im Jahr 1937 mit Sitz in Tokio, Japan gegründet. Gründer waren Yoshida Goro, Uchida Saburo und dem Arzt Takeshi Mitarai. Das ursprüngliche Zeil des Unternehmens war es, günstige Nachbauten von den damals technisch führenden Kleinbildkameras von Leica und Contax herzustellen. Nach der Übernahme des Herstellers Océ im Jahre 2009 brachten Canon und Océ das erste Digitaldrucksystem aus gemeinsamer Entwicklung – die imagePRESS-C7010VPS-Serie – auf den Markt. Durch die Produkt- und Marktanteile von Océ schloss Canon eine Lücke im Portfolio und konnte nun auch Hochleistungsdigitaldrucksysteme für den Produktionsdruck-Bereich anbieten.
Der Name Canon leitet sich übrigens von dem ersten Kameraprototypen „Kwanon“ ab, der auch Kannon genant wurde. Inzwischen ist Canon nicht nur der größte Kamerahersteller der Welt, sondern vertreibt auch zahlreiche weitere Produkte wie z. B. Camcorder, Ferngläser, Taschenrechner, Scanner, Drucker usw. 

Aus der Kategorie Drucker möchte ich euch heute ein neues Produkt vorstellen. Es handelt sich dabei um den Canon Pixma TS8250, ein Multifunktionsdrucker, der mit 6 separaten Tinten für beeindruckende Fotos ausgestattet ist. Doch kann der Drucker auch im Test überzeugen und wie gut ist der Fotodruck dank 2 zusätzlichen Tinten? Das erfahrt ihr in folgendem Testbericht.

CANON PIXMA TS8250

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Auf der Vorder- und Rückseite der Verpackung präsentiert Canon den Drucker von vorne und von oben betrachtet. Zudem wird einem hier mit dem Aufdruck gleich gezeigt, dass der Drucker hochwertige Bilder drucken kann und dies auch direkt vom Smartphone aus. Ebenfalls auf beiden Seiten werden einem die sechs verschiedenen Tintenpatronen inkl. Farbe angezeigt. Den Vorteil dieser zwei zusätzlichen Farbpatronen erkläre ich euch später unter dem Punkt „Drucken“ genauer. Betrachtet man noch einmal die Vorderseite, sieht man hier im unteren Bereich noch die wichtigsten Ausstattungsmerkmale des Pixma TS8250 aufgelistet. Zu diesen zählen unter anderem, das 10,8 cm Touch-Display, der SD-Speicherkarten-Slot an der Vorderseite, die Möglichkeit per Tablet oder Smartphone Aufträge an den Drucker zu senden und der Duplex-Druck. An der seitlichen roten Stirnseite ist alles noch mal in schriftlicher Form aufgelistet, so kann man hier nicht nur den Namen des Unternehmens und des Druckers lesen, sondern auch den Lieferumfang und die technischen Daten.  

Öffnet man die Verpackung des Canon Pixma TS8250 an der Oberseite, kommt direkt ein Karton zum Vorschein, in welchem die sechs Tintenpatronen verstaut sind. Dabei handelt es sich um die vier Standardfarben Schwarz, Magenta, Yellow, Cyan, sowie zwei zusätzliche Farben: Foto-Blau und ein weitere schwarze Farbe. Direkt zwischen dem Drucker befindet sich eine kleine Mappe, in dem die Bedienungsanleitung, Sicherheitshinweise, eine Treiber-CD und das Stromkabel untergebracht sind. Übrigens hat mir Canon die auf den Bildern ersichtlichen zusätzlichen original verpackten Patronen und das Fotopapier als Bonus dazugelegt, dies ist im Standard-Lieferumfang nicht mit dabei. Hat man den bisher aufgezählten Zubehör aus dem Karton entnommen, dann befindet sich zu guter Letzt nur noch der Drucker in der Verpackung. Dieser ist gut geschützt zwischen zwei Styropor-Hälften eingepasst und zusätzlich gegen Staub usw. ist er in einer Plastiktüte verpackt. Sämtliche bewegliche Teile des Druckers sind zudem mit Klebestreifen fixiert. Darauf sollte man besonders bei der Einrichtung achten, denn selbst im Inneren des Druckers befinden sich Klebestreifen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der Canon Pixma TS8250 ist bis auf die zwei neben dem Papierauszug befindlichen Chrom-Elemente komplett in Schwarz gehalten. Der Multifunktionsdrucker ist mit seinen Abmessungen von 272 x 319 x 140 mm (B x T x H) relativ kompakt gehalten. Dies liegt unter anderem daran, dass dieser durch den fehlenden ADF (Automatic Document Feeder) deutlich flacher gebaut werden konnte. Beim ADF handelt es sich um den Automatischen Dokumenten Einzug für z. B. Dokumente, die man alle voll automatisch nach und nach durch den Scanner befördern möchte. Mit dem ADF würde das manuelle Wechseln der Dokumente entfallen. 

 Dank dem 10,8 cm großen Touch-Display konnte man auf sämtliche weitere Druckknöpfe bis auf den Ein-/Ausschaltknopf verzichten. Dadurch sieht der Pixma TS8250 sehr modern aus und macht einen schönen Eindruck. Die Oberseite ist glänzend/geriffelt und mit einem großen „PIXMA“ Schriftzug versehen, dies sieht sehr gut aus, ist aber ein Magnet für Fingerabdrücke. Wobei sich dies im Vergleich zu der Front aus schwarzen Hochglanz Kunststoff noch in Grenzen hält. Auf der Vorderseite ist es nämlich  kaum möglich, Fingerabdrücke zu vermeiden. Glücklicherweise muss man diese Front nur zum Ein- und Ausschalten und beim Zuklappen der Frontblende berühren. Auch die beiden Seiten sind komplett in Hochglanz gehalten. Lediglich die Rückseite ist beim Canon Pixma TS8250 matt, hier befindet sich an der linken Ecke der Anschluss für das Stromkabel und darüber der USB-Anschluss.

Aufgrund der sehr kompakten Bauweise befindet sich die Papierausgabe unter dem der Frontblende, in der das Touch-Touch-Display integriert ist. Dieses klappt jedoch durch die darunter befindliche Papierausgabe automatisch auf. Beim Ausschalten muss diese jedoch leider wieder manuell zugeklappt werden, hier fährt nämlich nur die Ausgabe wieder selbstständig ein. Papierzufuhr besitzt der Drucker gleich zwei mal, eine davon zum manuellen Ausziehen an der Vorderseite unter dem Bedienfeld und eine weitere an der Oberseite. Auf der Oberseite kann beispielsweise – anders als unten – Fotopapier (10 x 15 cm) eingelegt werden. Mit dem Pixma TS8250 können sogar CD´s und Fingernägel-Sticker bedruckt werden. Das Fach hierfür befindet sich unter der Druckausgabe.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der Canon Pixma TS8250 macht durchaus einen robusten Eindruck, alles sitzt an seinem Platz, nichts quietscht und alle Fächer und Deckel lassen sich leichtgängig in die vorgesehene Richtung bewegen. Dies gilt auch für die Elemente zum Schieben, die für das Anpassen des Papierformats dienen.

Zwei kleine Kritikpunkt habe ich jedoch, zum einen ist der Deckel der Scanner-Abdeckung so gelagert, dass dieser etwas wackelig wirkt. Des Weiteren wird die Front, an der sich auch das Display befindet, durch das mechanische ausfahren der Druckausgabe geöffnet. Das heißt, jedes Mal fährt diese hier dagegen, ob dies auf Dauer jedoch zu Problemen führt, kann ich leider nach knapp 1 Monat Testzeit nicht sagen.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Drucker-Art3-in-1 Multifunktionsdrucker
FarbeSchwarz
DrucktechnologieThermischer-Druckkopf
min. Tröpfchengröße2 Pikoliter
TintentechnologiePigmenttinte Schwarz und Farbstofftinten
Druckauflösung4.800 x 1.200 dpi
Abmessungen373 x 319 x 140 mm (Breite x Tiefe x Höhe)
KonnektivitätWi-Fi, USB, Bluetooth, Wi-Fi Direct, USB-Host
SchnittstellenCanon PRINT Inkjet/SELPHY App, Bluetooth, Message in PRINT App, Nail Sticker App, PIXMA Cloud Link. Canon Print Service Plugin (Android), Google Cloud Print, Apple AirPrint, Wi-Fi-Direct, Zugriffspunktmodus, PictBridge über WLAN, Speicherkartensteckplatz, Mopria (Android)
Lieferumfang1 x Canon Pixma TS8250
2 x Tintensetup mit 6-Tinten
1 x Stromkabel
1 x Software (CD)
1 x Kurzanleitungen und andere Dokumentationen
Technische Daten des Canon Pixma TS8250

Funktionen & Einrichtung

Nachdem man den Canon Pixma TS8250 aufgestellt und mit dem Stromnetz verbunden hat, kann man diesen Einschalten. Beim ersten Einschalten wird man Schritt-für-Schritt durch die Einrichtung am Display des Druckers geführt. Sobald man dazu aufgefordert wird, kann man die Tintenpatronen auspacken und in die den Tinten-Halter einsetzten. Neben den vier üblichen Tintenpatronen (Schwarz, Cayan, Yellow, Magenta) besitzt der Canon Pixma TS8250 zusätzlich noch zwei weitere Patronen, einmal Pigment-Schwarz und Foto-Blau. Die zusätzlich blaue Tinte soll vor allem bei Foto-Ausdrucken mit Himmel- und Wassermotiven für mehr Details und kräftigere Farben sorgen. Die zusätzliche Pigment-schwarze Farbe für klare und somit lesbare Textdrucke. 

Bei den normalen Tinten und dem Foto-Blau, handelt es sich um Dye-Tinte und bei der zusätzliche Schwarzen Patrone um Pigment-Tinte. Auf die Unterschiede dieser Tintenarten gehe ich unter Drucken noch etwas genauer ein. 

Der jeweilige Platz in welchen die jeweilige Tinte kommt, ist mit einer Farbe und deren Kürzeln beschriftet. Beim richtigen Einsetzen jeder Tinte ertönt nicht nur ein kurzer Ton, sondern am Display wird angezeigt, welche der Tinten bereits eingesetzt wurde. Nach Einsätzen der sechs Tintenpatronen geht es an die Installation des Druckers. Beim Canon Pixma TS8250 kann man nicht nur via USB (kabelgebunden) drucken, sondern auch komfortable via WLAN (kabellos). Ich bevorzuge WLAN, da ich dadurch die Druckeraufträge, von allen Geräten, egal ob iPhone, iPad oder Macbook ganz bequem drucken kann. Natürlich ist das kabellose Drucken nicht nur via Apple Geräte möglich, sondern auch mit Windows und Android Devices.

Zudem bietet der Hersteller auch die kostenlose App „Canon Print“ zum Download an, über welches sich das Gerät von jedem beliebigen Standort aktivieren und bedienen lässt.

Canon PRINT
Preis: Kostenlos
Canon PRINT
Preis: Kostenlos

(Funktionen & Einrichtung: 4,5 von 5 Punkten)

Drucken – Kopieren – Scannen

Drucken

Bei Tintenstrahldruckern kommen zwei Arten von Tintenpatronen zum Einsatz. Manche Hersteller setzen auf die soggenante wasserbasierte Dye-Tinte und manche auf Pigment-Tinte. Doch was ist der Unterschied? Diesen möchte ich euch kurz erklären und deren Vor- und Nachteile nenne. Bei Dye-Tinte färben die Farbstoffe die Tintenflüssigkeit ein. Vorteile sind hier: Das damit sehr gute Fotodrucke gelingen. Die Farben sind sehr satt und kräftig. Nachteil ist hier jedoch: Die Tinte ist nicht wasserfest. Möchte man z. B. Texte im Ausdruck mit dem Textmarker markieren verwischt die Farbe schnell. Bei Pigment-Tinte schweben die Farbpigmente auf der Tintenflüssigkeit. Diese setzen sich beim Drucken auf der Oberfläche des Papiers ab und ziehen nicht wie die Dye-Tinte ins Papier ein. Vorteile sind hier: Das diese nicht nur kaum verschmieren, sondern auch ein schärferes Druckbild ermöglichen, was besonders bei Textdrucken von Vorteil ist. Nachteil ist hier jedoch: Die Farben sind nicht so kräftig und etwas an brillant fehlt. Beim Drucken von Texten wird auf Pigment-Schwarz zurückgegriffen und bei Farbe nutz der Pixma TS8250 farbstoffbasierte Tinte (Dye-Tinte). Durch das Pigment-Schwarz werden reine Textdrucke sehr scharf ausgedruckt ohne dabei eine übertriebene Deckung des Papiers vorzuweisen und können somit mit einer sehr guten Lesbarkeit überzeugen. 

Für Fototestdrucke habe ich Canon GLOSSY II Fotopapier (10 x 15 cm) gekauft. Mit der Standard-Auflösung bekommt man bereits sehr ordentliche Ergebnisse. Die Farben des Canon Pixma TS8250 sehen harmonisch und ausgeglichen aus. Die zusätzliche Foto-Blau Tinte bringt vor allem einen Vorteil bei Foto-Drucken mit viel Blauanteil. Hier ist gegenüber einem herkömmlichen 4-Patronen Drucker ein deutlicher Unterschied zu sehen. Der Pixma TS8250 bekommt hier deutlich natürlichere Blautöne durch eine feinere Abstufung hin und auch der Kontrast kann hier voll und ganz überzeugen. Ist jedoch der Blauanteil geringer, geht dieser Vorteil so gut wie verloren. 

Der Canon Pixma TS8250 verfügt praktischerweise über eine integrierte Duplexeinheit was mir gut gefällt. Somit muss man das Papier nicht manuell wenden, wenn man dieses auch auf der Rückseite bedrucken möchte. Doch hier gibt es ein Nachteil, denn für zwei Seiten s/w Textdruck benötigt der Drucker knapp 29 Sekunden, was noch in Ordnung geht. Druckt man jedoch die beiden Textseiten als Duplex (Vorder- und Rückseite bedruckt) dann dauert das ganze 57 Sekunden. Hier pausiert der Pixma TS8250 sehr lange, bis er das Papier wieder einzieht, um die Rückseite zu bedrucken, dies ist einfach zu lange. Die Einstellungen habe ich bei den Testdrucken nicht verändert, sondern wie es die meisten von euch machen bei den Standardwerten gelassen. Bei einem Duplex-Farbdruck mit Text betrug die Zeit knapp 49 Sekunden. Am Canon Pixma TS8250 gibt es gleich zwei Papierzuführungen, welche mit je maximal 100 Blatt Normalpapier gefüllt werden können. Über den hintern Einzug kann der Multifunktionsdrucker zudem max. 20 Blatt Fotopapier fassen. Sehr praktisch ist, dass vor einem Druck das Papierausgabefach automatisch ausfährt und das Bedienpanel sich circa 45° nach oben aufklappt. Beim Ausschalten fährt allerdings nur das Papierausgabefach wieder zurück. Das Bedienpanel muss manuell wieder runtergedrückt werden. Zudem gibt es einen CD-Druckfunktion die auch mit Nagel-Sticker-Vorlagen bestückt werden kann, um diese mit dem Pixma TS8250 zu bedrucken. Hierfür gibt es eine spezielle App mit dem Namen „ YouCam Nails“ mit der die Nagelsticker gestaltet werden können.

Verbrauch und Folgekosten des Canon Pixma TS8250

Die Tintenpatronen für den Drucker gibt es in drei Größen. Die Pigement-Tinte für Textschwarz mit einer Reichweite von 200 Seiten beinhaltet 11,2 ml Tinte und kostet knapp 13 EUR. Wer sich für die XL Pigment-Schwarz Patrone entscheidet, muss bis zu 17€ für 18,5 ml (400 Seiten) und für die XXL bei 25,7 ml bis zu 24€ (600) zahlen. Die 4 weiteren Tinten (Cyan, Magenta, Gelb und Foto-Schwarz) beinhalten 5,6 ml, haben eine Reichweite von ca. 250 Seiten und kosten 12 EUR. Für die XL Farbtinten werden 16€ (500 Seiten) fällig, hier sind jedoch 8,3 ml enthalten und bei den XXL sind es 23€ für 11,7 ml (140 Seiten). Die Tinten Schwarz und das Fotoblau werden nur bei Fotos genutzt und daher ist deren Reichweite höher. So liegt diese laut Canon bei der Schwarzen je nach Tintengröße bei 750 bis 4590 Seiten und bei Fotoblau sind es 1.660 bis 9.140 Seiten.

Scannen

Die Scanqualität des Canon Pixma TS8250 liefert guter Ergebnisse und geht für den Alltag in Ordnung. Scans dauern maximal 7 bis 15 Sekunden und weisen eine gute Auflösung auf. Jedoch ist die Tiefenschärfe etwas schwach und die blauen, sowie roten Farbtöne sind etwas blasser wie beim Original. Zudem ist mir aufgefallen, dass der Scanner A4-Kopien am Rand im unteren Bereich etwas stärker abschneidet.

Kopieren

Das Kopieren ist naturgemäß etwas langsamer als der Scanvorgang, da hier zusätzlich noch das Dokument ausgedruckt werden muss. Die Wartezeit hält sich aber sehr im Rahmen und beläuft sich für eine Kopie bei 15 bis 20 Sekunden, je nachdem ob in s/w oder in Farbe kopiert wird. Die Kopien sehen in Sache Farbe und Schwarz dem Original sehr ähnlich. Hier gefällt mir die Qualität sehr gut. Lediglich in helleren Tönen wie etwa bei pink, rosa, lila usw. wandeln sich die Farben bei der Kopie in einen leichten Grauton um.

(Drucken – Scannen – Kopieren: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Canon wirbt den Pixma TS8250 unter anderem mit den Sätzen, dass damit Fotodrucke wie aus dem Fotolabor gelingen sollen, der Drucker vielfältige Anschlussmöglichkeiten bietet und Drucken per Sprachsteuerung möglich sei.

Die Fotodrucke gefallen wir bei dem richtigen Fotopapier wie z. B. dem Canon Plus Glossy II im Format 10 x 15 cm ganz gut. Die Farben sind jedoch leider etwas schwächer, was man gut an dem Beispielbild unter dem Punkt Drucken genauer sieht und auch die Schärfe geht etwas verloren. Daher kann ich dem Satz Fotodrucke wie aus dem Fotolabor nicht zu 100 % zustimmen, auch wenn ich die Bilder definitiv nicht als schlecht bezeichnen kann. Die Anschlüsse des Druckers sind, wie Canon angibt sehr vielfältig, neben dem Standard-Druck via USB und WLAN, kann man beim Pixma TS8250 auch per PIXMA Cloud Link, AirPrint (iOS), Morpia (Android) und direkt von der SD-Speicherkarte drucken.

Sofern man Amazon Alexa Zuhause nutzt, kann man den Multifunktionsdrucker auch in das Smart Home integrieren. Damit kann man Alexa Befehle geben, dass diese z.B Ausmalblätter ausdrucken soll oder einen die Tintenstände mitteilt.

Preis/Leistung

Mit einem UVP von 179,00€ ist der Canon Pixma TS8250 gemessen an seiner Ausstattung preislich nicht sehr teurer. Daher eignet sich der Drucker für all diejenigen, die hauptsächlich Rezepte oder andere Dinge aus dem Internet ausdrucken. Aber gerne mal ihre mit dem Smartphone aufgenommenen Bilder in relativ guter Qualität ausdrucken möchten.

Man sollte jedoch beachten, dass der Drucker zwar im Einkauf relativ günstig ist, jedoch die Folgekosten aufgrund der etwas teuren Tintenpatronen höher ausfallen. Ärgerlich finde ich vor allem die lange Wartezeit beim Duplexdruck, bis das Dokument nach dem Druck wieder eingezogen wird. Hier vergehen knapp 20 bis 25 Sekunden. Da schneiden einige andere Hersteller einfach besser ab.

CANON PIXMA TS8250

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.canon.at

Marshall Minor II

Das englische Unternehmen Marshall wurde 1962 in London unter dem Namen Marshall Amplification PLc. von dem Schlagzeugladenbesitzer und Schlagzeuger Jim Marshall gegründet. Der Sitz des Unternehmens ist in Bletchley, Milton Keynes, Buckinghamshire. Bekannt wurde das Unternehmen vor allem durch seine Bass- und Gitarrenverstärker. Diese kommen bis auf wenige Sonderanfertigungen alle in einem schwarz-weißen Design mit den markanten Messingbedienpaneelen und dem großen weißen „Marshall“ Schriftzug.

Seit 2010 produziert Marshall Headphones Kopfhörer und Lautsprecher im typischen Look der Verstärker. Marshall Headphones gehört zu dem schwedischen Unternehmen Zoundindustries und hat von dem Unternehmen Marshall Amplification die Lizenz bekommen, den Markennamen „Marshall“  für diese Produkte zu verwenden.

Vor Kurzem habe ich euch den Marshall Mid A.N.C einen On-Ear Bluetooth Kopfhörer mit ANC vorgestellt. Nun möchte ich euch einen weiteren erst vor wenigen Wochen vorgestellten Kopfhörer aus dem Hause Marshall vorstellen. Es handelt sich dabei um den Bluetooth In-Ear Ohrhörer Marshall Minor II. Neben Änderungen im Design und Tragekomfort unterstützt der Marshall Minor II nun Bluetooth 5 und erstmals aptX. Doch wie gut ist der neue Tragekomfort, ist diese Schlaufe auf Dauer bequem und wie kann der Marshall Minor II vom Klang überzeugen? Das erfahrt ihr in diesem Testbericht.

MARSHALL MINOR II

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die schwarze Verpackung, in welche sich der Marshall Minor II befindet, ist in eine weitere stabile Hülle geschoben, welche mit einigen technische Daten, sowie Informationen über den Ohrhörer bedruckt ist.

Auf der Vorderseite ist der komplett dargestellte Marshall Minor II Bluetooth In-Ear Ohrhörer abgebildet. Darüber kann man neben dem Namen des Unternehmens auch den des In-Ear Orhörer lesen. Des Weiteren erfährt man hier, das dieser einer Akkulaufzeit von 12 Stunden bieten soll. Die Rückseite zeigt uns sechs besondere Funktionen des Marshall Minor II Bluetooth. So erfährt man hier z. B. neben der bereits erwähnten Akkulaufzeit von 12 Stunden, dass dieser Bluetooth aptX unterstützt, eine Magnetzusammenführung besitzt und mit einem Ear-Fit System ausgestattet ist. Zudem ist im unteren Drittel das Frequenzband des In-Ear Ohrhörer abgebildet. 

Betrachtet man die rechte Seite der Verpackung, kann man hier neben den wichtigsten technischen Daten (Wiedergabe-Frequenz, Impedanz usw.) auch eine Liste, des Lieferumfangs sehen. Über dieselben Infos wird man auch auf der linken Seite informiert, hier jedoch nur in Textform und in mehreren Sprachen, darunter auch in Deutsch.

Ziehen wir die schwarze Hauptverpackung aus der Hülle heraus, kommt direkt der Marshall Minor II  Bluetooth zum Vorschein, welcher an einer dünnen Kartonage fixiert ist. Hebt man diese Fixierung samt In-Ear Ohrhörer heraus, befindet sich auf der Rückseite der Kartonage noch das Micro-USB Ladekabel. Zu guter Letzt sind unter der dünnen Kartonage noch eine Kurzanleitung, rechtliche Hinweise und Sicherheitsinformationen verstaut. Verschieden große Ohrtips um den In-Ear Ohrhörer den eigenen Ohren anzupassen, befinden sich nicht im Lieferumfang. Die Ergonomische-Form der fest montierten Ohrtips soll nämlich ähnlich wie bei Apple AirPods bei fast allen Ohren passen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Die Marshall Minor II kommen im klassischen Marshall Design daher. So besitzen diese ein typisches schwarzes Design mit einigen Messingfarbenden Elementen wie dem Multifunktionsknopf und das Marshall „M“ auf der Außenseite der Ohrhörer. Dieses Design erinnert sehr an die bekannten Marshall Gitarrenverstärker, für die Marshall bekannt war.

Beim Marshall Minor II handelt es sich um die mittlerweile typischen Bluetooth In-Ear Ohrhörer, bei denen die Musik zwar kabellos übertragen wird, jedoch sind beide In-Ear Ohrhörer mit einem 2 mm dünnen Kabel verbunden. Zwischen dem ca. 52 cm langen Verbindungskabel befindet sich eine 40 mm x 9 mm (L x) große 1-Tasten-Fernbedienung. Diese ist mit dem von Marschall bekannten messingfarbenen Multifunktionsknopf ausgestattet, welcher auch im Marshall Mid A.N.C. verbaut ist, zu dessen Steuerung gehe ich später genauer ein. Direkt unterhalb des Knopfes ist etwas vertieft in einem weißen Schriftzug Marshall zu lesen. Zudem befindet sich an der Seite der Micro-USB Ladeanschluss um den Akku wieder voll aufzuladen und eine kleine fast unsichtbare Status-LED, sowie auf der rechten Seite eine kaum erkennbares Mikrofon. Die kleine Fernbedienung befindet sich ca. 6 cm unterhalb vom rechten Ohrhörer und beim Tragen etwa auf der nähe des Endes vom Kieferknochen.

So nun gehe ich auf die Steuerung mit der Ein-Tasten-Fernbdienung genauer ein. Durch das Drücken und 3-sekündige Halten des Multifunktionsknopfes, wird der In-Ear Ohrhörer eingeschaltet, dies wird, bestätig von einem kurzen Gitarrensound. Ein erneutes Drücken und halten schaltet den Ohrhörer wieder aus. Möchte man die Minor II das erste Mal mit dem Smartphone oder einem anderen Gerät koppeln, dann muss man den Knopf nach dem Einschalten noch etwas länger gedruckt halten, bis ein weiterer Ton ertönt. Betätigt man bei Musikwiedergabe den Multifunktionsknopf, dann wird die Musik angehalten und ein erneutes betätigen setzt die Wiedergabe wieder fort.

Durch das Drücken des Knopfes nach rechts gelangt man zum nächsten Titel und nach links einen Titel Zurück. Hält man den Multifunktionsknopf in der Richtung z. B. nach rechts gedrückt, wird der Titel vorgespult, bis man diesen wieder loslässt. Zu guter Letzt kann man natürlich auch die lautstärker der Musik direkt über den In-Ear Ohrhörer steuern, dazu einfach die Multifunktionstaste nach oben für lauter, oder nach unten für leiser drücken. Sollte ein Anruf während der Musikwiedergabe eingehen, wird die Musik pausiert und ihr könnt den Anruf durch einmaliges drücken annehmen oder durch zweimaliges betätigen ablehnen. Ebenso kann Siri durch Zweimaliges drücken aktiviert werden. 

Wie ich bereits erwähnt habe, sind die beiden Öhrstöpsel mit einem ca. 52 cm langen Kabel miteinander verbunden. Die Kabellänge ist gut bemessen, sodass weder beim Tragen eines T-Shirts und auch im Winter mit einem Pullover und Jacke die Kabellänge Probleme macht. Praktisch ist auch die Schlaufe an den In-Ears, bei dem es sich um das Verbindungskabel handelt. Diese kann einfach verändert werden und sorgt für einen festeren halt, dazu aber unter Tragekomfort mehr. Bei Nichtgebrauch kann man die beiden Ohrstöpsel einfach baumeln lassen ohne sich sorgen zu machen, dass die Ohrhörer herunterfallen. Durch die an der In-Ear Außenseite angebrachten Magnete, verbinden sich diese beim Baumeln praktischerweise zu einer Kette.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung der Marshall Minor II konnte ich keine Mängel feststellen. Das Gehäuse der In-Ears und der Fernbedienung besteht aus mattschwarzen Kunststoff und macht einen stabilen Eindruck. Hier knackst oder quietscht beim Drücken nichts. Der messingfarbene Multifunktionsknopf und die ebenfalls gleichfarbigen Außenseiten der In-Ears, welche mit einem „M“ für Marshall versehen sind, verleihen dem Minor II den typischen Marshall Kopfhörer Lock. Das Ganze wird noch durch den Marshall Schriftzug auf der Fernbedienung und den seitlichen Riffelungen abgerundet. 

Das 2 mm dünne Kabel, welches die Kopfhörer miteinander verbindet, macht einen sehr stabilen sowie bruchsicheren Eindruck. Leider liefert Marshall kein Transportetui mit, was zwar bei In-Ears nicht immer erforderlich ist, aber da ich meine In-Ears öfters im Rucksack mit vielen weiteren dingen verstau, wäre ein Etui sinnvoll, denn so werden diese besser. Zudem handelt es sich beim Ladenschluss um einen alten Micro-USB-Anschluss, bei Kopfhörern würde ich mir so langsam wünschen, dass man endlich auch hier standardmäßig USB-C verbaut. Doch dies machen aktuell nur sehr wenige Hersteller. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear-Ohrhörer
KategorieIn-Ear-Ohrhörer mit Bluetooth
FarbeSchwarz (weitere Farben: Braun und weiß)
AkkulaufzeitAkkulaufzeit bis zu 12 Stunden
Gewicht 22 Gramm
MaterialKunststoff
TreiberJeweils links und rechts ein 14,2-mm Treiber
Bluetooth5.0 ; aptX (Cd-Klangqualität für Android Smartphones)
Frequenzgang20 – 20.000 Hz
Lieferumfang1x Marshall Minor II
1x Micro-USB-Ladekabel
Bedienungsanleitung und Sicherheitsinformationen
Technische Daten des Marshall Minor II Bluetooth

Tragekomfort

Die gut bemessen Kabellänge des Marshall Minor II lässt zu, dass man diesen sowohl nach vorne vor dem Hals, als auch um den Nacken tragen kann. Ich persönlich bevorzuge die letzt genante Variante, da man beim abnehmen der Ohrhörer diese einfach ohne Gefahr baumeln lassen kann. Zudem verbinden sich beide In-Ears dank dem in der Rückseite verbauten Magneten automatisch zu einer Kette, wodurch man diese selbst bei hektischen Bewegungen nur schwer verliert. Praktischerweise wird beim Verbinden der beiden Ohrhörer auch automatisch die Musik pausiert. 

Das geringe Gewicht von 22 Gramm erreicht Marshall beim Minor II Bluetooth durch den Einsatz von Kunststoff. Dieser macht jedoch wie bereits erwähnt einen hochwertigen und soliden Eindruck. Beim Umlegen der In-Ear um den Nacken fallen diese durch ihr geringes Gewicht kaum auf. Bei dem neuen Minor II setzt Marshall nicht wie viele andere Hersteller auf verschiedene Ohrtips und zusätzlich Sporteinsätze, die für einen zusätzlich sichereren halt sorgen sollen, sondern auf eine andere Art. Marshall setzt auf ergonomischen Ohrtips, die fest verbaut sind und somit nicht ausgewechselt werden können. Für den sicheren halt auch bei sportlichen Aktivitäten sorgt eine Schlaufe am oberen Bereich der beiden Ohrhörer. Bei dieser Schlaufe handelt es sich um das eigentliche Verbindungskabel der beiden Ohrhörer. Das Kabel wird nämlich durch das Gehäuse der In-Ear´s geführt und macht einen Bogen wieder ins innere der Ohrhörer zurück. Dieser dort verlaufende Bogen kann individuell angepasst werden (größere oder kleinere Schlaufe bzw. komplett reduziert werden) und trägt somit sehr zu dem sicheren Halt bei.

Dadurch halten die In-Ear auch beim Hecktischen hin und her schütteln des Kopfes oder bei sportlichen Aktivitäten hervorragend in den Ohren. Leider bin ich jedoch mit dem Tragegefühl nicht zufrieden, anfangs dachte ich, daran muss ich mich erst noch gewöhnen, da dies meine ersten In-Ears mit dieser Schlaufe sind. Doch dem war nicht so. Mit den verscheiden großen Silikon-Ohtips die bei vielen In-Ears im Lieferumfang dabei sind, ist das Tragegefühl meiner Meinung nach einfach deutlich angenehmer. Ohne Schlaufe gefällt mir das Ganze zwar etwas besser, aber dadurch halten sie nicht mehr ganz so gut in den Ohren. Zudem hat mich die Isolierung der Umgebungsgeräusche der In-Ears sehr enttäuscht. Darauf gehe ich gleich im Punkt Klang noch etwas genauer ein. 

(Tragekomfort: 3 von 5 Punkten)

Klang

Marshall hat den neuen Minor II In-Ear-Ohrhörer mit Bluetooth 5 und der aptX-Technologie ausgestattet. Dies soll eine deutlich höhere Musikübertragungsqualität ermöglichen. Da aptX jedoch nur von Android Smartphones unterstützt wird, haben Apple-User hier das nachsehen, denn der von Apple unterstützte Codec-AAC wird nicht unterstützt.

Bevor ich nun auf das Klangbild genauer eingehe, möchte ich noch das Thema mit der Isolierung der Umgebungsgeräusche ansprechen. Die Minor II sind ohne ANC ausgestattet, was eigentlich bei dieser Preisklasse auch gar nicht allzu schlimm wäre. Denn eigentlich Isolieren die unterschiedlich großen Ohrtips schon deutlich die Umgebungsgeräusche. Da diese jedoch beim Marshall Minor II Bluetooth weder aus weichem Silikon sind und noch dazu nicht auswechselbar sind, werden die Umgebungsgeräusche quasi null reduziert. Dies bedeutet, dass man erst bei hoher Lautstärke die Umgebungsgeräusche übertönt. Da aber nicht jeder auf hoher Lautstärke Musik hören möchte, ist dies nicht optimal gelöst. Hier hätte man sich eventuell für eine klassische Ausführung mit anpassbaren Ohrtips entschieden sollen, denn diese würden auch für einen etwas besseren Tragekomfort sorgen. 

Doch nun zum wichtigen Thema bei Kopfhörern, dem Klangbild. Die Frequenzen gibt Marshall mit dem Standard-Frequenzganz von 20 – 20-000 Hz an. Dies ist im Normalfall auch vollkommen ausreichend, denn dies ist das Frequenzband, welches die meisten Menschen hören können. Die beiden speziell abgestimmten 14,2 mm Treiber sollen laut Marshall für saubere Höhen, knackige Mitteltönen und einem ausgewogenen Bass sorgen. Doch wie sieht dies im Test aus?

Die tieferen Töne also der Bass wird typisch für Marshall etwas mehr betont, jedoch nicht so sehr, dass dieser die unteren Mitten total übertönt. Der Bass wird präzise wiedergegeben und klingt sehr sauber und kann durch die druckvolle Wiedergabe überzeugen. Die Mitten sind in Ordnung, aber man erkennt schon an dem Frequenzband, welches auf der Rückseite der Verpackung abgebildet ist, dass diese etwas schwächer abgestimmt sind. Dadurch klingen die Mitten leider etwas verfärbt und verwaschen, könnten daher etwas prägnanter sein. Dasselbe gilt auch für die Höhen, diese könnten noch etwas detailreicher und luftiger klingen. Doch wer mit den Marshall Minor II Bluetooth ausschließlich Genres wie Pop, Hip-Hop und Co. hört, welche ich vor allem beim Training im Alltag abgespeist habe, dem stören diese etwas schwächeren Höhen und Mitten weniger.

Die Gesprächsqualität wehrend Telefonaten ist gut, das in der Ein-Tasten-Fernbedienung verbaute Mikrofon befindet sich nah genug am Mund. Somit konnte mich mein Gesprächspartner klar und deutlich verstehen. Meine Stimme wurde nicht verzerrt, lediglich bei vorbeifahrenden Autos oder in einer Umgebung wo viele Menschen unterwegs sind, machte dies hin und wieder etwas Probleme.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Marshall verspricht mit den neuen Minor II eine Akkulaufzeit von bis zu 12 Stunden, dies ist eine ausgesprochen gute Laufzeit für dessen Größe. Diese angegeben Laufzeit dürfte den meisten problemlos für mehrer Tage musikhören ausreichen, denn im Normalfall hört man auf dem Weg zur Arbeit ca. 1 Stunden Musik. Diese angegeben 12 Stunden konnte ich hochgerechnet auch ziemlich genau in meinem zweiwöchigen Testzeitraum erreichen. 

Beim Aufladen setzt man hier jedoch leider nicht auf eine Schnellladefunktion. Daher dauert eine volle Akkuaufladung 2 Stunden, was zwar nicht die schnellste Ladezeit ist, aber da ich persönlich den Akku meiner Geräte meistens in der Nacht auflade, gehen die 2 Stunden in Ordnung. Geladen wird der Akku über den MicroUSB-Anschluss, an der Seite der kleinen Fernbedienung.   

Die nützliche Funktion, dass die Musik automatisch pausiert wird, wenn man die Kopfhörer baumeln lässt und sich die beiden Rückseiten per Magnet zu einer Kette verbinden trägt ein wenig zum Komfort bei, auch wenn man die Kopfhörer dennoch manuell Ausschalten muss. 

Bluetooth & Reichweite

Beim Marshall Minor II kommt das neuste Bluetooth 5 zum Einsatz. Dies sorgt beim Marshall jedoch lediglich für eine bessere kabellose Datenübertragung, sodass man als Android-User dank aptX eine Übertragung in CD-Qualität erhält. Die Reichweite von bis zu 100 Metern, welche eigentlich mit Bluetooth 5 möglich wäre, nutzt man hier leider nicht, sondern es wird vermutlich auf einen Bluetooth-Sender der Klasse II gesetzt. Daher bleibt die Reichweite des Bluetooth in Räumlichkeiten bei ca. 14 bis 16 Metern (Marshall gibt 10 Meter an) und fängt erst dann an zu stocken. Im freien Feld sind bis zu 32 Metern kein Problem. Sobald ich die Minor II eingeschaltet habe, haben sich diese automatisch mit dem zuletzt verbunden Gerät gekoppelt.

Zubehör

Leider liefert Marshall bei den Minor II kein Transportetui mit. Daher muss man die Kopfhörer beim verstauen so in den Rucksack legen, was ich etwas schade finde, denn ich persönlich verstaue meine Kopfhörer gerne in einer Aufbewahrungstasche. Des Weiteren gibt es keine Ohranpassstücke um die Ohrhörer den eigenen Ohren individuell anzupassen. Es befindet sich lediglich das Ladekabel im Lieferumfang dabei.

(Ausstattung: 3 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Marshall hat mit dem Minor II den Nachfolger der vor sechs Jahren vorgestellten ersten Version vorgestellt. Der Minor II ist ein würdiger Nachfolger und wurde vor allem vom Design und dem Klang deutlich verbessert. Das Klangbild ist zwar nicht das beste, aber für den Preis bekommt man ein durchaus gut klingenden In-Ear Ohrhörer mit dem typischen Marshall Design. Zudem ist er mit dem neusten Bluetooth 5 ausgestattet und aptX für eine Wiedergabe in CD-Qualität von der leider nur Android-User profitieren. Die versprochene Akkulaufzeit von 12 Stunden kann der Marshall Minor II voll und ganz durchhalten. Somit stimmen die auf der Homepage angegeben Werte und die Bilder entsprechen ebenfalls der Realität.

Preis/Leistung

Die UVP des Marshall Minor II von 129,95€ ist für die geboten Leistung leider etwas zu hoch angesetzt. Zwar können sich die In-Ear Ohrhörer von der Ausstattung und den technischen Daten absolut sehen lassen, doch mit einigen Dingen bin ich nicht zufrieden. Zum einen fehlt mir persönlich ein Transportetui und eine Möglichkeit, die Ohrhörer den eigenen Ohren per Silikon-Ohrtips anzupassen, da man bei den Minor II auf die Ergonomischen fest verbauten Tips setzt. 

Hier kommt auch der größte Kritikpunkt die Isolierung der Umgebungsgeräusche. Denn diese ist bei dem Minor II quasi gleich null, lediglich das Hochdrehen der Lautstärke sorgt dafür, das man die Umgebungsgeräusche weniger wahrnimmt, was eigentlich nicht Sinn und Zweck ist. Gut ausgewählte Ohrtips aus Silikon oder Memory-Schaum hätten hier deutlich bessere Isolierung geboten. Damit könnte man deutlich besser in die Musik eintauchen. Wer über dies wegsehen kann, der bekommt mit den Minor II klanglich ganz gute Kopfhörer. Doch wer viel am Pendeln ist und daher oft in der Stadt oder vor allem im Zug unterwegs ist, dem kann ich die Minor II leider nicht empfehlen, hier wird man einfach ständig durch die bekannten Geräusche in Zügen gestört.

MARSHALL MINOR II

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.marshallheadphones.com/de/de/

Nest Cam IQ Innenraumkamera

Nest Labs Inc. besser bekannt als einfach nur Nest, wurde im Jahr 2010 mit Sitz in Palo Alto, Kalifornien von Tony Fadell und Matt Rogers gegründet. Bei Nest handelt es sich um ein Automatisierungsunternehmen, dessen erstes Produkt (nur in Amerika) ein selbst lernendes Heizungsthermostat war. Seit März 2017 vertreibt das Unternehmen seine Produkte auch in weiteren Ländern darunter auch in Deutschland. Hierzulande gibt es dieses erwähnte Thermostat jedoch nicht und Nest, ist hier für Sicherheitsinstallationen (Kameras) und Rauchmelder, die per Funk bzw. per Smartphone App steuerbar sind bekannt.

Bereits im Januar 2014 wurde Nest von Google Inc. für 3,2 Mrd. US-Doller übernommen, was zur zweitgrößten Firmenübernahme in der Google Geschichte zählt. Lediglich Motorola Mobility war mit 12,5 Mrd. US-Dollar teurer. Folglich gehört Nest nach der Umstrukturierung 2015 von Google zur Alphabet Inc. (die Dachgesellschaft von Google), seit Februar 2018 wiederum gehört Nest zur Hardware-Abteilung von Google.

 Vor Kurzem habe ich euch bereits den intelligenten Rauchmelder Nest Protect der 2. Generation vorgestellt. Heute möchte ich euch ein weiteres Produkt aus der Nest Familie vorstellen. Es handelt sich dabei um die Nest Cam IQ indoor, eine intelligente Überwachungskamera für den Innenbereich im Haus. Diese ist mit einem 4K-Sensor ausgestattet, der eine gestochen scharfe Bildübertragung ermöglichen soll und dass bei jedem Licht. Ob dies wirklich so gut funktioniert und ob die Kamera mit ihren Funktionen, sowie die Bildqualität im Test überzeugen kann, erfahrt ihr in folgendem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Nest Cam IQ kommt in einer sehr stabilen rundum bedruckten Verpackung daher. Die Vorderseite ziert neben dem Aufdruck der Nest Cam IQ noch den Namen des Unternehmens „Nest“ und es wird in mehreren Sprachen drauf hingewiesen, dass es sich um eine Innenraumkamera handelt.

Auf der rechten Seite sind neben einigen wichtigen technischen Daten noch der Packungsinhalt, in den Sprachen Deutsch, Niederländisch, Französisch, Italienisch und Spanisch aufgelistet. Betrachtet man die Rückseite, sieht man hier die Nest Cam IQ von hinten abgelichtet und den wichtigsten Funktionen in wenigen Worten „ Supersight. HDR. 1080p-HD-Qualität. Und die Kamera kann dich warnen, wenn sich eine Person in ihrem Sichtbereich aufhält.“Zu guter Letzt zeigt die linke und obere Seite noch, wie man unterwegs mit dem Smartphone auf die Kamera zugreifen kann und wie diese einem eine Nachricht sendet, sobald diese eine Person bzw. eine Bewegung erkannt hat. Die Unterseite zeigt einem noch die Anforderungen um die Nest Cam IQ erfolgreich in Betrieb nehmen zu können. 

Hebt man den Deckel von dem unteren Teil der Verpackung ab, kommt direkt die Nest Cam IQ zum Vorschein. Diese ist sicher eingerastet in einem Podest ähnlichen Halter aus weißem recyceltem Papier. Hebt man die Nest Cam IQ samt dem Halter heraus, kommen zwei kleine Broschüren (eine Kurzanleitung und eine Garantiekarte) zum Vorschein. Des Weiteren befindet sich darunter noch ordentlich verstaut der große Nest Netzstecker und das 3 Meter lange Kabel.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das schlichte weiße Design der Nest Cam IQ Indoor gefällt mir sehr gut. Mit ihrem Gewicht von knapp 357 Gramm und ihrem stabilen Gehäuse aus Kunststoff macht die Nest Cam IQ Innenkamera einen sehr hochwertigen Eindruck. Das Gehäuse, in dem sich der Großteil der Technik befindet, ist etwa faustgroß und hat einen Durchmesser vorne von 74 mm und eine Länge von ca. 74 mm. An der Vorderseite sitzt im Zentrum der schwarzen Glasscheibe die Kameralinse. Zudem sitzen hinter der Glasscheibe die 8 Infrarot-LED´s für den Nachtsichtmodus, die Bewegungssensoren, sowie links und rechts neben der Kamera jeweils ein Mikrofon. Des Weiteren befindet sich über der Kamera-Linse eine kleine Status-LED, die bei normalen Betrieb grün leuchtet. Rundherum um den Rand der schwarzen Glasfront befindet sich ein LED-Ring. Dieser leuchtet direkt nach dem ersten einschalten der Kamera kurz Blau auf, sodass man weiß, dass diese erfolgreich mit Strom versorgt ist. Zudem leuchtet dieser Ring Blau auf, sofern man den Google Assistant aktiviert hat und zur Kamera “Ok, Google“ spricht oder die Aufnahme startet.

An der Rückseite des Gehäuses befindet sich ein großer Lautsprecher, über den der Google-Assistant mit euch redet, oder ihr selbst mit der Person vor der Kamera sprechen könnt. Das Kamera-Gehäuse befindet sich auf einem ca. 40 mm hohen und 13 mm dicken Podest, welches durch ein Kugelgelenk ein freies Justieren der Kamera ermöglicht. Dabei kann die Kamera in einem recht großen Winkel nach vorne, hinten und zu den Seiten eingestellt werden und hält fortan die Stellung sicher.

Das Podest ist mit einem 75 mm großen und 10 mm hohen Standfuß verbunden. Dieser sorgt zum einen für einen sicheren Stand und wurde an der Unterseite mit einem Gummiring versehen, sodass die Nest Cam IQ Indoor zusätzlich noch gegen verrutschen gesichert ist. An der Rückseite des Standfußes ist etwas vertieft der USB-C Anschluss versteckt, mit dem die Überwachungskamera mit Strom versorgt wird. Zu guter Letzt befindet sich an der Unterseite noch der QR-Code, mit dem die Kamera mit der App verbunden wird und in der Mitte ein Stativgewinde, sowie ein kleiner Reset-Knopf.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung der Nest Cam IQ Innenkamera gibt es kaum etwas zu bemängeln. Das Gehäuse besteht zwar aus Kunststoff, doch dieser macht einen sehr hochwertigen und somit auch stabilen Eindruck. Das Kugelgelenk lässt sich mit einem angenehmen Kraftaufwand verstellen und ist nach dem loslassen in dieser Stellung fixiert. Die maximalen Einstellwinkel betragen beim Schwenken von vorne nach hinten 160° und um 180° nach links und rechts. Einen Motor, der es ermöglicht die Kamera z. B. über die App zu Bewegen gibt es nicht, braucht man aber auch nicht unbedingt. Der Blickwinkel mit 130° reicht für denn Indoor-Einsatz vollkommen aus und hat gegenüber eines 180° Winkel seine Vorteile. Den bei 180° sieht das Bild wie mit einem Fischauge-Fischauge-Objektiv aufgenommen aus und z.B, ein Schrank der eigentlich gerade ist, hat im Bild einen deutlichen Bogen. 

Die Verarbeitung ist meiner Meinung nach wie bei allen Nest Produkten sehr gut. Selbst beim Kabel für die Stromversorgung handelt es sich um ein aktuellen USB-C Anschluss und dieses Kabels schließt beim Anschließen bündig mit dem Standfuß ab. Des Weiteren ist es mit einer Kabellänge von 3 Metern ausreichend lang. Leider gibt es die Nest Cam IQ nicht als Akku-Variante, und so muss dieses zwingend per Kabel betrieben werden. Dies hat jedoch den Vorteil, dass man nicht alle paar Monate bzw. Wochen den Akku laden muss.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kamera-Artkabelgebundene Überwachungskamera (2 Meter Kabel)
Auflösung/ Sensor8 Megapixel 1920×1080 (30fps) (1080p), H.264-Codierung, HDR / 4K-Sensor
Weitwinkel130° (diagonal)
Infrarot-LEDsja, acht Infrarot-LEDs (940 nm) mit IR-Sperrfilter
Zoom12-facher Digital-Zoom, dank 4K-Sensor verlustfrei in Full-HD
MaterialKunststoff
KonnektivitätWLAN 802.11a/b/g/n/ac, 2,4 GHz (unterstützt WEP-, WPA- und WPA2-Verschlüsselung)
Bluetooth Low Energy (BLE)
FunktionenPersonenerkennung, Geräusche- und Bewegungserkennung, IR-Beleuchtung, drei integrierte Mikrofone und ein hochwertiger Lautsprecher, per App steuerbar (Android & iOS), Google Assistent, LED-Lichtring, LED-Statuslicht, Nahaufnahme mit Nachverfolgungsfunktion, HDR bei Tageslicht.
Betriebstemperatur0 bis 40°C
Lieferumfang1x Nest Cam IQ Indoor
1x Netzteil
1x 3 Meter langes USB-C Kabel
Beschreibungen
Technische Daten der Nest Cam IQ Indoor

Einrichtung und Konfiguration

Um die Nest Cam IQ Indoorkamera nutzen zu können, muss diese wie sämtliche anderen Nest Produkte erst einmal eingerichtet und konfiguriert werden. Dazu benötigt man die kostenlose Nest App (erhältlich für iOS und Android). 

Sobald die App geladen ist, könnt ihr diese wie gewohnt starten. Leider kommt man um die Erstellung eines Benutzerkontos nicht herum, dafür müssen eine E-Mail-Adresse eingegeben und ein Passwort festgelegt werden. Anschließend muss man in seinem Postfach nachsehen und die E-Mail Adresse über den Link, den ihr in der Mail von Nest erhalten habt bestätigen. 

Nun müsst ihr zurück in die Nest-App gehen, in der ihr durch die restliche Einrichtung Schritt für Schritt geführt werdet. Nachfolgend geht es um die Einrichtung des Wohnortes, doch davor kommt ein Push-Fenster, in dem ihr gefragt werdet, ob ihr Hinweise und Töne von Nest per Push erhalten möchtet oder nicht. Anschließend müsst ihr eure Adressdaten eingeben (Straße, Stadt und Postleitzahl). Danach kann man noch auswählen, ob man News von Nest erhalten möchte und einen monatlichen Verbrauchsbericht erhalten möchte, sowie zustimmen, ob Nest euren Standort mitgeteilt bekommen soll. Im Anschluss daran kann man noch Familienmitglieder einladen, die ebenfalls Zugriff auf eure Nest Produkte erhalten und durch das Klicken auf „Jetzt loslegen“ gelangt man auf das zukünftige Startfenster der Nest App.

Nun geht es natürlich darum, die Nest Cam IQ Indoor mit der App zu verbinden. Dazu klicken wir im Startfenster auf das Plus-Symbol, unter dem auch „Produkt hinzufügen steht“. Daraufhin teilt einem die Nest-App mit, dass man den QR-Code des Nest Produktes scannen soll, dieser QR-Code befindet sich bei der Kamera auf der Unterseite des Standfußes. 

Direkt nach dem Scannen des Codes wird ein Bild der Nest Cam IQ Indoor und was zur erfolgreichen Einrichtung alles benötigt wird angezeigt. So teilt euch die App mit, dass ihr euer WLAN-Passwort bereit halten solltet, sowie eine freie Steckdose, in welche ihr das Netzteil inkl. Stromkabel steckt. Im nächsten Fenster müsst ihr aus zahlreichen Vorschlägen auswählen, in welchem Raum ihr die Überwachungskamera aufstellen möchtet. In meinem Fall habe ich das Büro gewählt. 

Spätestens nachdem ihr den Standort ausgewählt habt, wolltet ihr die Kamera mit Strom versorgen. In der App werdet ihr nämlich nun dazu aufgefordert. Ist dies getan, sollte der LED- Ring an der Vorderseite der Nest Cam IQ blau aufleuchten. Daraufhin wird diese automatisch von der App erkannt und ihr müsst euer WLAN auswählen, sowie das dazugehörige Passwort eingeben und schon verbindet sich die Nest Cam IQ mit dem WLAN. Falls ihr z. B. wie ich bereits die Nest Protect Rauchmelder mit eurem Account verbunden habt, müsst ihr die WLAN-Daten nicht erneut eingegeben. Ihr werdet in diesem Fall in der App drauf hingewiesen einfach den großen Nest Knopf am Nest Protect kurz zu betätigen. Dieser übermittelt der Überwachungskamera dann automatisch sämtliche benötigten Daten. 

Sobald die Nest Cam IQ Indoorkamera mit der App bzw. dem WLAN erfolgreich verbunden wurde, müsst ihr noch entscheiden, ob ihr die Gesichtserkennung aktiviert haben wollt und den Google Assistenten nutzen möchtet. Beides ist kein Muss, bringen aber zusätzliche Funktionen.

Die Einrichtung des Nest Cam IQ Indoorkamera könnte einfacher nicht sein. Es wird Nest typisch alles Schritt für Schritt erklärt und somit sollte dies, selbst für jemanden der sich nicht großartig auskennt problemlos möglich sein. Zudem ist die Einrichtung, sofern man bereits ein Nest Produkt besitzt noch etwas schneller erledigt. Doch selbst ohne dies, ist die Einrichtung in knapp 5-7 Minuten erledigt.

(Einrichtung & Konfiguration: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang und Bedienung

Gegenüber vielen anderen Herstellern hat Nest in der Cam IQ Innenkamera einen 4K-Bildsensor verbaut. Jedoch wird dieser nicht zum Aufzeichnen direkt genutzt, sondern dient vielmehr dem deutlich verlustfreierem 12-fachen Digital-Zoom ins Bild. Somit wird das Bild zwar mit dem 4K-Sensor aufgezeichnet, doch übertragen wird in 1080p. Der Betrachtungswinkel der Kamera beträgt diagonal 130°, was für denn indoor Einsatz locker ausreicht, um z.B, mit der in einer Ecken stehenden Kamera einen kompletten Raum zu überwachen. 

Eine besondere Funktion ist die von Nest bezeichnete „Supersight“. Diese Funktion ist standardmäßig aktiviert und ermöglicht eine automatische Nahaufnahme und Nachverfolgungsfunktion. Dies funktioniert so, dass sobald die Kamera eine Person im Raum entdeckt eine Benachrichtigung ans Smartphone sendet. Geht man nun in die App zur Live-Ansicht, sieht man nicht nur in groß die herkömmliche 130°-Standardansicht, sondern im rechten unteren Rand ein weiteres kleines Fenster der Aufnahme. In diesem Fenster nutzt die Kamera automatisch den 12-fachen Digitalzoom und versucht somit, die Person bzw. deren Gesicht genauer darzustellen, damit dieses erkannt wird. Zudem verfolgt die Kamera die Person automatisch in der Aufnahme, solange diese im Bereich des Blickfeldes der Kamera bleibt.

Neben der Full-HD Aufzeichnung welche bei Tageslicht sogar HDR für ein noch besseres Bild unterstützt, besitzt die Nest Cam IQ Innenkamera ich über einen automatischen Nachtsicht-Modus. Das besondere hierbei ist, dass hier acht 940.nm-Infarot-LEDs verbaut wurden, welche nicht nur doppelt so hell sind wie die 850.nm-Infarot-LEDs der normalen Nest Cam Indoor, sondern nicht wie bei anderen Kameras im aktiven Zustand durch rotes Leuchten auffallen. Des Weiteren hat die Nest Cam IQ noch eine automatische Personenerkennung, Bewegungssensoren, drei Mikrofone und einen hochwertigen Lautsprecher mit Rausch- und Echounterdrückung an Bord.

Dank den verbauten Mikrofonen und dem hochwertigen Lautsprecher, kann man nicht nur mit dem Google Assistant reden, sondern auch mit der Person vor der Kamera. Dies funktioniert übrigens innerhalb des Raumes auf mehreren Metern Reichweite problemlos.

(Funktionsumfang und Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Software

Nest
Preis: Kostenlos
Nest
Preis: Kostenlos

Beim Öffnen der App befindet man sich direkt auf der Übersicht-Seite. Hier wird, sofern ihr in der App dem Zugriff auf euren Standort zugestimmt habt automatisch angezeigt, ob ihr zu Hause seid oder abwesend und seit wann. Bei Abwesenheit aktivieren sich nämlich automatisch die Nest Kameras, sofern ihr diese Funktion in den Einstellungen aktiviert habt. 

Des Weiteren seht ihr hier eurer Nest Produkt, in meinem Fall den Nest Protect inkl. in dem Zimmer, in dem ich in montiert habe (Schlafzimmer) und die Nest Cam IQ (inkl. Live-Bild). Klickt man nun auf das Live-Bild, wird dieses über den kompletten Bildschirm des Smartphones inkl. der aktuellen Uhrzeit dargestellt. Tippt man erneut das Live-Bild an, kann man in dieses hineinzoomen, oder die Aufnahme um bis zu 15 Minuten zurück- oder wieder Vorspulen. 

Direkt unter dem aktuellen Live-Bild werden alle Ereignisse bei denen die Kamera z. B. eine Bewegung, eine Person oder ein Geräusch gehört hat aufgelistet. Der dunkelgraue Balken welcher neben dem Ereignis komplett dargestellt wird, zeigt mit grauen Punkten an, wann die Kamera online war. Ist der Balken nur dunkel, war diese in dieser Zeit nur offline und hat keine Personen oder Geräusche registriert. Klickt man auf eine der Aufnahmen, kann man sich diese hier anschauen. Sofern man das Abo Nest Aware abonniert hat, kann man sich die Videoverläufe auch über einen längeren Zeitraum von 5 bis 30 Tagen, je nachdem welches Abo man abschließt anschauen, dazu gehe ich aber später noch kurz ein.

Kamera-Einstellungen

Durch das Klicken auf das Zahnrad-Symbol bei der Live-Ansicht, gelangt man in die Kamera-Einstellungen. Hier kann man nicht nur die Kamera Ein- oder Ausschalten, sondern auch nur das Mikrofon einzeln. Außerdem kann man hier in dem Menü die automatische Zuhause-/Abwesend-Funktion de-/aktiveren und nachlesen wie diese funktioniert. Des Weitern kann man hier noch festlegen, wie man seine Benachrichtigungen erhalten möchte (Push-Benachrichtigung, E-Mail oder auch beides). Hierbei kann man sogar bestimmen, ob die Nest Cam IQ einem eine Nachricht sendet, sobald diese einer Person entdeckt hat, Bewegungen registrieren konnte oder nur ein Geräusch gehört hat. 

Doch Nest hat die Cam IQ Indoorkamera mit einer erweiterteren Personenwarnung ausgestattet. So kann die Nest Cam IQ bekannte Gesichter erkennen, indem man ihr zeigt, wer z. B. ein Freund oder ein Familienmitglied ist. Jedes Mal wenn z. B. der Partner/-in an der Nest Cam IQ vorbeiläuft, erkennt diese die Person besser und informiert, sofern ihr das Nest Aware Abo abonniert habt mit folgendem Satz über das Erkennen der Person „ Nicole hält sich gerade im Büro auf“ 

(Software: 4,5 von 5 Punkten)

Bild-/Videoqualität

Bei der Cam IQ setzt Nest, wie bereits anfangs erwähnt auf einen hochauflösenden 4K-Bildsensor, der auch HDR unterstützt. Die 4K-Auflösung wird jedoch nicht direkt übertragen, sondern lediglich mit 1080p, also in Full-HD. Der höher auflösende Sensor kommt nämlich dem digitalen Zoom zugute. So kann man mit der Nest Cam IQ im Gegensatz zu der Konkurrenz, die beim Digitalen-Zoom lediglich den Ausschnitt des Bildes vergrößern mit fast verlustfreiem 12-Fach-Zoom das Bild des 4K-Sensors auf 1080p zuschneiden.

Die Kamera-Linse besitzt einen diagonalen Blickwinkel von 130°, sodass dies in der Ecke eines Raumes stehend so gut wie alles im Raum abdeckt. Für die Aufnahme im dunkeln besitzt die Nest Cam IQ 8 nicht sichtbare 940.nm-Infarot-LEDs. Diese sorgen dafür das man auch bei Dunkelheit viel auf dem Video erkennen soll.

Die Aufnahmequalität der Nest Cam IQ, stellten mich sowohl tagsüber als auch nachts zufrieden. Auch bei Nacht konnten mich die guten Infarot-LED´s überzeugen und sorgen für eine deutlich bessere Ausleuchtung des Bildes, sodass man auch hier Personen sehr gut erkennen konnte. Das Rauschen hält sich in Grenzen und wurde erst bei Digitalem-Zoom im Nachtsichtmodus etwas ersichtlich, was ich jedoch nicht kritisieren kann, da hier die Produkte der Konkurrenz teilweise schlechter abschneiden.

Die Aufnahmen welche die Nest Cam IQ Innenkamera aufzeichnet werden nicht auf eine micro-SD Speicherkarte abgesichert, sondern in einer Cloud von Nest. Diese ist, wenn ihr die Videos für mehrere Tage einsehen möchtet, sowie die erkannte Ereignisse, über die ihr benachrichtigt worden seid, wiedergeben möchtet und den vollen Funktionsumfang nutzen möchtet zwingend erforderlich. Es zwar auch problemlos möglich die Nest Überwachungskamera ohne das Cloud Abo Nest Aware zu nutzen, doch dann werden die Aufzeichnungen zwar angezeigt, man kann diese aber nicht ansehen und ohne Cloud ergibt die Kamera weniger Sinn.

Für diesen von Nest zur Verfügung gestellte Cloud-Dienst mit dem Namen „Nest Aware“ werden daher je nach länge, wie lange die Videoverläufe in der Cloud gespeichert werden unterschiedliche Kosten fällig. Demjenigen dem es ausreicht, dass er nur Momentaufnahmen der letzten drei Stunden erhält, die er jedoch nicht ansehen kann, der kann beim kostenlosen Paket bleiben. Diese beinhaltet unbegrenztes Live-Streamen rund um die Uhr, Bewegung- und Geräuschwarnung, Personenwarnung, Supersight ( Nahaufnahme mit Nachverfolgungsfunktion) und das Sprechen und Zuhörern in HD Qualität. Möchte man jedoch 5 Tage lang auf den Videoverlauf zugreifen, intelligente Warnungen erhalten, den Alarmbereiche festlegen und Clips und Zeitraffer betrachten, werden 5€/Monat oder 50€/Jahr fällig. Der Funktionsumfang bei den beiden anderen Abo-Paket bleibt gleich, jedoch erhöht sich nur der Speicherzeitraum der Videos. So beinhaltet das Mittlere-Paket eine Speicherung von 10 Tagen für 10€/Monat oder 100€/Jahr und das größte Paket mit 30-tägigem Videoverlauf 30€/Monat oder stolze 200€/Jahr. Wer eine weitere Nest Cam nutzt, erhält bei jeder weiteren bis zu 50 % Rabatt auf den Nest Aware Preis. 

Die Nest Aware Sache ist daher nicht gerade günstig und sorgt trotz dem relativ teuren Nest Cam IQ Anschaffungspreis für weitere monatliche bzw. Jährlich kosten. Des Weiteren ist nicht jeder Freund der Cloud, schließlich weiß man selbst nicht, was mit den Daten, die auf irgendeinem Server auf der Welt abgespeichert sind, passiert. Die Cloud hat auch Vorteile, sollte ein Einbrecher direkt die Kamera entdecken, diese eventuell abmontieren, ist dies bereits zu spät, denn die Aufnahmen sind meistens schon auf der Cloud gesichert. Die Betonung liegt auf meistens. Wie schnell die Aufzeichnung in der Cloud gespeichert wird, hängt von der Geschwindigkeit eures Internets ab. Habt ihr eine relativ langsame Internetverbindung, dauert es eben etwas länger. Zudem wird es eventuell beim kostenlosen Paket schwierig, Beweise festzuhalten, denn bis man diese der Polizei vorzeigt, kann es sein, dass diese in der Cloud nicht mehr verfügbar sind. Leider ist eine reine Speicherung über einen längeren Zeitraum ohne Cloud, nicht möglich. Daher ist die Kamera für Feinde einer Cloud definitiv nicht geeignet. 

(Bild-/ Videoqualität: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die technischen Daten die Nest angibt entsprechen der Realität. Nest wirbt die Cam IQ Innenkamera unter anderem mit dem Satz „ überwacht dein Zuhause nicht einfach nur, sondern hilft dort auch“. Dem kann ich auch so ziemlich zustimmen, die Kamera bietet nicht nur eine sehr gute Bildqualität bei Tag und dank den Infarot-LEDs bei Nacht. Sondern kann dank Google Assistent auch als Google Home Gerät genutzt werden. So kann man die Kamera einfach per „Ok, Google“ z. B. nach dem Wetter Fragen oder wie die Aufstellung der Lieblingsmannschaft beim nächsten Fußballspiel ist usw.

Des Weitern kann man das Mikrofon, sowie die Kamera jederzeit über die App deaktivieren, sobald man ungestört sein möchte. Auch die automatische Zuhause-/Abwesend-Funktion gefällt mit sehr gut, sodass die Kamera sich automatisch aktiviert sobald ich das Haus verlasse und deaktiviert, wenn ich daheim bin. Zu guter Letzt konnten mich auch die Nahaufnahme mit Nachverfolgungsfunktion überzeugen, denn dieses funktioniert sehr gut und ohne Probleme.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 349 € ist die Nest Cam IQ Innenkamera nicht gerade günstig, kann aber durch ihre zahlreichen Funktionen, sowie der Nest typischen einfachen Bedienung und Einrichtung überzeugen. Leider gibt es auch Kritikpunkte wie z. B. das die Nest Cam IQ nicht kabellos via Akku betreiben werden kan, ,oder die fehlende Möglichkeit die Aufzeichnungen nur auf die SD-Karte abzuspeichern. Den somit muss man zu dem Cloud-Dienst greifen, der je nach Verfügbarkeit der abgesicherten Videos zwischen 50-300€ im Jahr kostet. Somit ist die Kamera für alle ungeeignet, welche auf eine Cloud verzichten möchten. Wer über diese Kritikpunkte und den Cloud-Zwang hinwegsehen kann, erhält eine Überwachungskamera die eine sehr gute Bildqualität inkl. hervorragendem Nachtsicht-Modus liefert.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Audio-Technica ATH-ANC700BT

Audio-Technica ist ein weltweit agierendes Unternehmen, dessen Hauptsitz sich in Machida einer Stadt in Präfektur Tokio, Japan befindet. Das Unternehmen wurde im Jahr 1962 von Hideo Matsushita in Tokio, Shinjuku-ku gegründet. 

Audio-Technica befasst sich mit der Entwicklung, der Vermarktung und dem Vertrieb von Audioausrüstung für verschiedenste Anwendungen. Ursprünglich bekannt für die Herstellung von Tonabnehmersystemen für Plattenspieler, fertigt Audio-Technica heute auch Mikrofone, Drahlossysteme, Mischer, einige Produkte für den Einsatz auf der Bühne, im Studio- und Heimbereich und auch Kopfhörer. 

Heute möchte ich euch einen interessanten Kopfhörer von Audio-Technica vorstellen den ATH-ANC700BT. Dabei handelt es sich um einen Over-Ear Kopfhörer mit Active Noise-Cancelling. Als Highlight nennt der japanische Hersteller vor allem die neu entwickelten 40-mm-Treiber, welche für einen klaren, dynamischen und detailreichen Klang sorgen sollen. Doch kann dar neue zur CES 2018 vorgestellte Over-Ear Kopfhörer im Test wirklich so gut überzeugen und wie schneidet er in den restlichen Bereichen ab? Das verrate ich euch im folgenden Test, denn ich hab mir für euch den neuen ATH-ANC700BT in der Farbe mattschwarz genauer angeschaut.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Audio-Technica ATH-ANC700BT ist wie eigentlich fast jede Verpackung des Unternehmens zum Großteil in Weiß gehalten. Es handelt sich dabei um eine Pappschachtel, in deren Inneren sich der stabile Hauptkarton befindet. Doch zuerst einmal schauen wir uns die Außenhülle genauer an.

 Auf der Vorderseite ist neben dem Unternehmens-Namen „Audio-Technica“ und dem Firmenlogo der ATH-ANC700B von der linken Seite groß aufgedruckt. Zudem kann man hier lesen, dass es sich um ein wireless Noise-Cancelling Kopfhörer handelt, der Hi-Res Audio bieten soll (nur per Kabel) und zur sogenannten QuietPoint- Serie gehört. Des Weiteren erkennt man an den fünf Symbolen einige der wichtigen Merkmale des ATH-ANC700BT. Zu diesen gehören unter anderem die Touch-Control Oberfläche an der linken Ohrmuschel und eine Akkulaufzeit von bis zu 25 Stunden.   

Auf der rechten Seite ist erneut der Name des Noise-Cancelling Kopfhörer zu lesen und zudem ist dieser hier komplett abfotografiert dargestellt. Des Weiteren sind auf der gegenüberliegenden Seite weitere wichtige Ausstattungsmerkmale aufgelistet, zu diesen zählen unter anderem: Eine Laufzeit von bis zu 25 Stunden (mit ANC), dass bei der Wiedergabe über Kabel Hi-Res Sound unterstützt wird und zwei 40 mm Treiber für einen detailreichen Klang verbaut sind.

Betrachtet man die Rückseite, zeigt diese in dem grau eingefärbten unteren Bereich die wichtigsten technischen Daten, den Lieferumfang und einige Informationen zum Hersteller Audio-Technica.  In dem oberen Bereich der Rückseite sind in mehreren Sprachen (Englisch, Französisch, Deutsch und Spanisch) fünf weitere Merkmale des AHT-ANC700BT aufgelistet. Direkt daneben wird einem an der Darstellung des Kopfhörers gezeigt, dass die linke Ohrmuschel eine Touch-Oberfläche zur Steuerung besitzt, der Kopfhörer faltbar ist und zudem sehr weiche Ohrpolster besitzen soll.

Öffnet man die Verpackung auf der Oberseite, kann man den schwarzen stabilen Karton an der Aufhängelasche herausziehen und diesen ebenfalls aufklappen. Direkt erblickt man den ATH-ANC700BT an seinem festen Platz fixiert. Leider handelt es sich bei dem Werkstoff, indem der Kopfhörer eingelassen ist nur um einen billigen Kunststoffeinsatz, welcher optisch lediglich durch einen schwarzen Stoff bedeckt wurde. Zwar erfüllt dies seinen Zweck, doch leider passt dies meiner Meinung nach nicht wirklich zu diesem Preissegment. 

Hebt man den Einsatz samt Kopfhörer an, befindet sich darunter noch eine groß Aufbewahrungstasche, ein Micro-USB Ladekabel und Klinkenkabel. Des Weiteren befindet sich unter der Tasche noch eine Bedienungsanleitung und weitere Broschüren.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Durch das durchgängige mattschwarze Design ist der ATH-ANC700BT sehr schlich gehalten. Selbst das Hersteller-Logo ist trotz Vertiefung nur bei direkter Betrachtung auf den Außenseiten der Ohrmuscheln erkennbar. Auch harmoniert der mattschwarze Kunststoff sehr gut mit dem matten Proteinleder (Kunstleder).

Die Anschlüsse sowie Bedienelemente am ATH-ANC700BT sind alle an der linken Ohrmuschel untergebracht und dank der Touch-Oberfläche auf das Wesentlichste reduziert. Auf die Touchoberfläche bzw. deren Bedienung gehe ich gleich ein, doch zuvor möchte ich euch die Anschlüsse an der linken Ohrmuschel erläutern. 

So befindet sich direkt neben dem Micro-USB Anschluss, um den integrierten Akku wieder aufzuladen, der ON/Off-Schieberegler. Mit diesem schalten wir ganz einfach den Kopfhörer An/Aus. Direkt daneben befindet sich der 2,5 mm-Stereo-Miniklinken-Anschluss und nebenan noch eine Bluetooth sowie NC Status-LED. Diese LED´s zeigen uns nicht nur den Betriebszustand des Kopfhörers an, sondern auch, ob ANC an bzw. Ausgeschaltet ist. Zu guter Letzt befindet sich etwas über den Status-LEDs noch ein Mikrofon, welches für Telefonate genutzt wird. 

Nun möchte ich euch noch wie versprochen die Touch-Oberfläche näher erklären. Hier können wir unter anderem durch antippen mit dem Finger im oberen Bereich der Ohrmuschel die Lautstärke erhöhen und am unteren Bereich absenken. Leider verändert dies nur die eingestellte Lautstärke des Kopfhörers und nicht die des Smartphones, diese muss daher separat erhöht werden. Also sollte die Musik trotz voller Lautstärke am Kopfhörer zu gering sein, dann muss man noch die Lautstärke des Smartphones erhöhen. Durch das Antippen in der Mitte wird die Musik pausiert und durch erneuten antippen weitergespielt. Legt man den Finger etwas länger auf der Ohrmuschel auf, aktiviert man den Sprachassistenten auf dem Smartphone. Eine Wischbewegung von unten nach oben sorgt dafür, dass die Musik einen Track vorspringt und von oben nach unten einen Titel zurück. Das ANC deaktiviert man ganz einfach durch auflegen der Hand auf die Ohrmuschel und erneutes Auflegen aktiviert dies wieder.

Weiterhin können eingehende Anrufe ebenfalls sehr bequem am Kopfhörer angenommen werden. Dazu einfach beim eingehenden Anruf auf die Mitte der Touch-Oberfläche tippen. Die Gesprächslautstärke kann dann ebenfalls wie die Lautstärke der Musik durch berühren des oberen bzw. unteren Bereiches der Touch-Oberfläche erledigt werden.

Anfangs braucht man bei der Steuerung etwas Übung. Es kommt vor, dass man z. B. statt einen Titel zurück, gleich zwei zurückspringt. Ich hab mir dann angewöhnt, vom oberen Bereich nur bis ca. zum Audio-Technica Logo zu wischen, dann hat dies deutlich besser geklappt. Doch selbst dann kam es leider immer wieder vor, dass ich anstelle des nächsten Titels die Musik pausiert habe. Daher klappt die Bedienung über das Touch-Touch-Bedienfeld nicht immer zu 100 % und braucht anfangs auf jeden Fall etwas Übung. 

Glücklicherweise hat Audio-Technica bei ATH-ANC700BT alle Bedienelemente und Anschlüsse an der linken Ohrmuschel untergebracht, sodass man sich leicht merken kann, dass auch die Touch-Oberfläche auf der linken Seite untergebracht ist.

Die Ohrmuscheln lassen sich etwa um 90 Grad nach innen drehen und somit kann der ATH-ANC700BT sehr schnell und einfach in der Transporttasche verstaut werden. Zudem sind die Ohrmuscheln auch klappbar, wodurch der Kopfhörer bei Bedarf platzsparend in einem Rucksack verstaut werden kann.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Zwar wurde der ATH-ANC700BT zum Großteil aus Kunststoff gefertigt, doch dieser macht unter anderem durch seine matte Oberfläche einen hochwertigen Eindruck. Des Weiteren tragen die metallverstärkten Elemente (der Bügel, die 10-fache Bügelverstellung, das Gelenk zum Falten des Kopfhörers und die Ohrschalenaufhängung) dazu bei, dass der Kopfhörer einen stabilen und langlebigen Eindruck macht. 

Die Fertigung aus Kunststoff hat natürlich auch den Vorteil, dass der Kopfhörer mit einem Gewicht von 250 Gramm zu den leichteren Over-Ear Kopfhörern gehört. Darüber hinaus macht das weich gepolsterte Kunstleder an den Ohrmuscheln und am Kopfband einen sehr guten Eindruck. Dies trifft jedoch leider nicht zu 100 % auf das Innenleben der Ohrmuscheln zu. Zum einen ist nämlich im inneren ein Kunststoffbügel versteckt, welchen man durch die etwas erhabene Stelle im Innenbezug bemerkt. Stören tut diese Erhöhung jedoch nicht, da diese in dem Bereich sitzt, indem diese keinen Kontakt zum Ohr hat. Doch leider ist hier der Stoff teilweise etwas lose angebracht, was zwar nur beim genauen Betrachten auffällt, aber man sicherlich hätte vermeiden können.  

Beim Lade-Anschluss hätte man zum aktuellen USB-C Anschluss greifen können und nicht zum alten Micro-USB-Anschluss, doch zum neuen USB-C greifen aktuell leider immer noch nicht viele Hersteller und wenn dann nur zu ihren Premium-Modellen.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtOver-Ear-Ohrhörer
KategorieOver-Ear Kopfhörer mit ANC, Bluetooth 4.1 aptX und High-Res Audio (nur bei Kabelübertragung)
FarbeMattschwarz (weitere Farben: Mattgrau)
TrageartOver-Ear Kopfhörer
MaterialHochwertiger Kunststoff
Gewicht250 Gramm
TönerJeweils links und rechts ein 40 mm-Treiber
Akkulaufzeitbis zu 25 Stunden mit Bluetooth und ANC, mit Bluetooth und ANC 30 Stunden und kabelgebunden mit ANC 45 Stunden
Schalldruckpegel98 db/mW (mit ANC) ohne ANC 95 db/mW
Frequenzbereich5 Hz – 40 kHz
LieferumfangAudio-Technica ATH-ANC700BT
1,2 m langer 3,5-mm-/2,5-mm-Stereo-Miniklinkenstecker
USB-Ladekabel (30 cm, USB Typ A / Micro-USB Typ B)
Beschreibung und Kurzanleitung
Transporttasche

Tragekomfort

Der Tragekomfort beim ATH-ANC700BT gefällt mir sehr gut. Dazu tragt unter anderem der mit Memory-Schaum gepolsterte Kopfbügel und die beiden ultra-soften Ohrpolster bei. Des Weitern ist der Kopfhörer wie bereits erwähnt ziemlich leicht, was dazu beiträgt, dass man diese problemlos auch für längere Hörzeiten problemlos nutzen kann. So hatte ich die Kopfhörer problemlos über eine Stunde am Stück auf, ohne das diese mich störten. Zudem sind die beiden Ohrpolster angenehm groß, sodass diese sehr gut das Ohr umschließen und dennoch genug Spielraum bieten, sodass man beim tragen ein luftiges Gefühl bekommt. Dies lässt zwar nach einigen Minuten nach, aber dies ist Over-Ear Kopfhörer bedingt, da es um die Ohren vor allem im Sommer schnell warm werden kann. Ansonsten passt sich der ATH-ANC700BT dank den drehbaren Ohrmuscheln sehr gut dem Kopf an und sorgt somit, dass die Ohrpolster gleichmässig um die Ohren aufliegen.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Audio-Technica gibt an, bei den ATH-ANC700BT zwei exklusive 40 mm Treiber verbaut zu haben. Diese sollen für eine außerordentliche Audiowiedergabe mit vollem Klangspektrum sorgen. Den Frequenzbereich gibt Audio-Technica mit 5 Hertz bis 40 Kilohertz an. Doch kann der Kopfhörer bei der wichtigsten Eigenschaft dem Klang überzeugen?

Was jedoch leider Klanglich ein großer Unterschied macht, ist ob ihr ANC An- oder ausgeschaltet habt. Bei aktiviertem ANC ist das Klangbild wie folgt: Angefangen beim Bass, dieser klingt ganz gut. Der Bass ist schön kräftig und satt, ohne dabei gleich die Mitten und Höhen zu übertönen. Der Bass klingt dabei sehr natürlich und keinesfalls übertrieben, daher sollten Liebhaber von kräftigen bassbetonten Kopfhörern eventuell zu anderen Kopfhörern greifen. Die Mitten sind sehr ausgewogne und sorgen für eine sehr klare und natürliche Wiedergabe von Stimmen. Dasselbe trifft auch auf die Höhen zu, welche sehr klar und neutral wiedergegeben werden. Die räumliche Darstellung gefällt mir beim ATH-ANC700BT ebenfalls sehr gut und kann überzeugen.

Schaltet man nun das ANC ab, verändert sich das Klangbild etwas. Der Bass wird beim Deaktivieren spürbar angehoben, zwar neigt dieser nicht zum Wummern, aber dennoch übertönt er die Höhen und Mitten deutlich. Das mag vielleicht Geschmacksache sein, denn es gibt einige, die mögen diese Bassbetonung, aber mein Fall ist dies nicht. Des Weiteren gefällt es mir nicht so sehr, dass das Klangbild beim Aktiveren bzw. Deaktivieren von ANC so stark verändert wird. 

Das Telefonieren über den ATH-ANC700BT funktioniert zwar ganz gut, jedoch klingt man durch das eingebaute Mikrofon etwas dumpf. Beim Ansehen von Videos und Filmen konnte ich zudem keine Verzögerungen feststellen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Dank den sehr weichen Ohrpolstern und dem sehr angenehmen Anpressdruckes, ist die Dämmung der Umgebungsgeräusche bereits ohne aktiviertes ANC ganz gut. Jedoch reduziert dieses das aktivierte Active Noise-Cancelling noch einmal deutlich. Das von Audio-Technica eigens entwickelte „Feedback-Noise-Cancelling“ konnte mich durchaus überzeugen. Vor allem der Bass und teilweise die Mitten werden deutlich herausgefiltert. Während meiner Zugfahrten hatte ich somit eine deutlich ruhigere Atmosphäre als ohne das aktivierte ANC.

Zubehör

Audio-Technica liefert bei dem ATH-ANC700BT eine große Kunstledertasche mit, in welche sich der Kopfhörer dank den drehbaren Ohrmuscheln problemlos verstauen lässt. Im Inneren ist die Tasche mit einem weichen Material versehen, sodass der Kopfhörer nicht verkratzt wird. Neben dem Kopfhörer kann man auch problemlos das Lade- und Klinkenkabel mit in die Tasche legen.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

Da NFC leider nicht mit an Bord ist, müssen auch Nutzer eines Android Smartphones die Einrichtung wie gewohnt über die Bluetooth-Einstellungen vornehmen. Dies ist jedoch sehr schnell erledigt und erfordert keine besonderen Kenntnisse. Beim ersten Einschalten befinden sich die ATH-ANC700BT automatisch im Pairing-Modus. Dies bestätigt einem das schnelle Aufblinken der Bluetooth-LED. Nun nur noch in den Bluetooth-Einstellungen die Kopfhörer mit der Bezeichnung ATH-ANC700BT suchen und auswählen, schon ist das ganze in knapp einer Minute verbunden.

In den Räumlichkeiten war die Reichweite mit zwei dickeren Beton-Wänden auf ca. 13 Metern begrenzt. Im freien Feld sind bis zu 17 Metern kein Problem. Sobald ich den Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden.

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Audio-Technica gibt beim ATH-ANC700BT eine Akkulaufzeit von bis zu 25 Stunden (mit Bluetooth und aktiviertem Noise-Cancelling) an. Ohne aktiviertes ANC beträgt die Laufzeit bis zu 30 Stunden und kabelgebunden aber mit eingeschaltetem ANC bis zu 45 Stunden. Ich habe den Kopfhörer in meinem Testzeitraum eigentlich zu 95 % per Bluetooth und aktiviertem ANC betrieben. Die von Audio-Technica angegebenen 25 Stunden konnte in meinem Test auch erreichen. Dabei hatte ich die Lautstärke jedoch ungefähr auf 70 % eingestellt.

Leider hat Audio-Technica den ATH-ANC700BT nicht mit einer Schnellladefunktion ausgestattet und so dauert eine volle Aufladung des Akkus fast 5 Stunden. Daher ist ein schnelles Laden zwischendurch, um den Akku schnell aufzuladen, nicht wirklich möglich.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Audio-Technica gibt beim ATH-ANC700BT als Highlight die speziell entwickelten 40 mm Treiber an, die mit einem klaren, dynamischen und Detailreichen Klang überzeugen sollen. Zudem wird mit der relativ langen Akkulaufzeit von 25 Stunden (mit aktiviertem ANC und Bluetooth) geworben. 

Klanglich sind die Over-Ear Kopfhörer ATH-ANC700BT nicht schlecht, der Bass ist kräftig und satt, ohne dabei die anderen Töne zu verschlucken. Auch die Mitten und Höhen können mit ihrer Klarheit und neutralen Wiedergabe überzeugen. Schaltet man jedoch das ANC ab, wird leider der Bass zu sehr angehoben. Dadurch wir meiner Meinung nach das Klangbild sehr verändert, was sich vor allem an dem dominanten Bass bemerkbar macht. Dieser übertönt dadurch leider zu sehr die anderen Töne. 

In der Akkulaufzeit konnten mich die Kopfhörer jedoch absolut überzeugen, die angegeben 25 Stunden waren für die ATH-ANC700BT kein Problem. Leider fehlt jedoch die Schnellladefunktion, sodass eine volle Aufladung knapp 5 Stunden dauert.  

Preis/Leistung

Die UVP des ATH-ANC700BT von 219€ geht in Ordnung, die Konkurrenz liegt bei selber Ausstattung im gleichen Bereich oder teilweise sogar darüber. Mir hat besonders das schlichte matte Design, der Klang und die Touch-Bedienung gefallen. Für Letzteres braucht man jedoch etwas Übung und selbst dann kommt es vor allem bei der Funktion der Handauflage, um das ANC ein-/auszuschalten zu Fehlern. Immer wieder kam es vor, dass ich Siri aktivierte, anstelle das ANC zu deaktivieren.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

200

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

LG Q Stylus

LG wurde 1958, als Tochter der Lucky Chemical Industrial Co., unter dem Namen Goldstar Co. gegründet. Anfangs wurden Radios, Fernseher, Kühlschränke, Waschmaschinen, Klimaanlagen und Staubsauger produziert. Im Jahr 1995 wurde der Firmenname von Goldstar in LG Electronics umbenannt. LG ist die Abkürzung von Lucky GoldStar. Gelegentlich ist auch die Bezeichnung LGe zu finden, wobei hier das e für Electronics steht. Inzwischen gehört der Konzern zu einer der ganz Großen und bietet Produkte aus den Bereichen Informationstechnik, Unterhaltungselektronik, Mobilfunk, Photovoltaik, sowie Haushaltsgeräte an.

Mit dem neuen Smartphone Q Stylus bietet LG eine preisgünstige Alternative zum Samsung Galaxy Note 9 an. Dieses kommt nämlich ebenfalls mit einem integrierten Stylus daher und besitzt ein großes 6,2 Zoll Display. Des Weiteren ist es nur halb so teuer, doch kann das Smartphone mit Stylus zum Preis von 449€ im Test überzeugen? Das erfahrt ihr in folgendem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das LG Q Stylus kommt in der inzwischen gewohnten schlichten schwarzen Verpackung daher. Die Gestaltung ist bis auf wenige Aufdrucke (Modellbezeichnung, Seriennummer, Aufkleber usw.) zum Großteil wieder identisch mit den bisher von mir getesteten Geräten. 

Auf der Oberseite des Deckels ist in Silber der Smartphone Name „Q Stylus“ aufgedruckt. Bei den wenigen Informationen auf der Rückseite handelt es sich wie von LG gewohnt nicht großartig um das eigentliche Produkt, sondern vielmehr über den Hersteller. Schaut man sich den großen Aufkleber an der vorderen Stirnseite an, kann man hier neben der IMEI-Nummer, S/N-Nummer, noch die Modellbezeichnung sowie die Farbe des LG Q Stylus nachlesen. Zu guter Letzt ist an der oberen Stirnseite noch ein klassisches LG Logo zu sehen.

Beim Öffnen der Verpackung kommt als erstes ein schwarzes Reinigungstuch zum Vorschein, welches mit vielen LG-Logos versehen ist. Direkt darunter befindet sich das LG Q Stylus in einer Schutzfolie, die mit einigen wichtigen Ausstattungsmerkmalen des Smartphones bedruckt ist. So kann man darauf lesen, dass es ein 6,2 Zoll FHD+ Full Vison Display besitzt, einen Stylus Pen integriert hat und 3 GB RAM, sowie 32 GB ROM (Speicher). Entnimmt man das Smartphone, befindet sich darunter noch ein Quick Start Guide inkl. SIM-Tool, sowie eine kleine Garantiekarte. Darunter befindet sich wiederum noch der restliche Zubehör, bei dem es sich um ein USB-C Ladekabel und Fast-Charge Netzteil handelt. Das Ladekabel liegt bei meinem Testgerät nicht bei, kauft man sich das LG Q Stylus jedoch im Handel, befindet sich dies ebenfalls in der Verpackung.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Beim Design ist LG, was die Front angeht, den letzten Geräten überwiegend treu geblieben. So kennen wir die Front bereits von dem von mir getesteten LG Q6 und LG V30. Mit den Maßen von 160,1 x 77,7 x 8,4 mm fällt das LG Q Stylus relativ groß aus, dies liegt unter anderem an dem großen 6,2 Zoll Display und dem trotzt FullVison bezeichnet dickeren Rand rund um des Display. Das 6,2 Zoll Full HD+ Display welches mit einer Auflösung von 2160 x 1080 Pixeln (Pixeldichte 389 ppi) auflöst, kommt in einem 18:9 Formfaktor daher und besitzt einen Screen-to-Body-Ratio Wert von knapp 80%. 

Der Rahmen des LG Q Stylus besteht aus mattem Aluminium und macht einen hochwertigen Eindruck. Was mir persönlich haptisch nicht ganz so gut gefällt, ist die Rückseite. Hier gibt LG an, dass es sich um eine Metallrückseite mit gewölbten 2.5 D Glas handeln soll. Dies mag zwar stimmen, aber ich persönlich bin davon kein Fan, denn beim abklopfen fühlt dies sich meiner Meinung nach mehr nach Kunststoff an. Zudem weißt diese an meinem noch relativ neuen Testgerät schon einige feine Kratzer auf. Hier gehe ich daher davon aus, dass die Rückseite ohne die Verwendung eines Cases sehr schnell nicht mehr so gut aussehen kann. Doch dies kann ich nach einem Testzeitraum von knapp zwei Wochen nicht beurteilen. Ich kann aber definitiv sagen, dass die Rückseite sehr anfällig für Fingerabdrucke ist. Dies ist jedoch ein allgemeines Problem von Smartphones mit einer Glas-Rückseite. 

Trotzt den abgerundeten Ecken und Kanten, liegt das 178 Gramm schwere LG Q Stylus einfach nicht so handlich in der Hand, was unter anderem an der Breite von 77,7 Millimeter liegt. Hier besitzen andere Smartphones bei einem gleich großen Display einen noch schmaleren Rand und sind dadurch noch einmal etwas schmaler.

Kommen wir zu den Bedienelementen und der verbauten Kameras usw. hier merkt man zum Teil, dass es sich beim LG Q Stylus um ein Mittelklasse-Smartphone handelt. Angefangen bei der linken Seite des Geräts, dort finden wir die Lautstärke Tasten und etwas weiter unterhalb den SIM- und microSD-Slot. Auf der rechten Seite befindet sich der Ein-/Ausschaltknopf und an der obern Stirnseite ein kleines Mikrofon. Das zweite Mikrofon, welches nicht nur bei Aufnahmen, sondern auch zum Telefonieren genutzt wird, befindet sich an der unteren Stirnseite, neben der USB-C Ladebuchse und dem Lautsprecher. Zudem befindet sich neben der Lautsprecheraussparung noch der integrierte Stylus und nahe an der linken Ecke die Klinke-Buchse.

Betrachtet man die Rückseite, dann fällt einem auf, dass hier keine Dual-Kamera, sondern lediglich eine Single-Kameralinse mittig im oberen Bereich des Smartphones verbaut wurde. Direkt darunter in der gleichen Linie befindet sich noch ein LED-Blitz sowie der Fingerabdrucksensor zum Entsperren des LG Q Stylus. Alle Elemente auf der Rückseite sind bündig mit dem Gehäuse, was einen sehr guten optischen Eindruck macht und zudem liegt das LG Q Stylus beim Auflegen auf den Tisch plan auf. Das Design des LG Q Stylus ist zwar kein besonders Highlight, da es ziemlich den bisherigen LG Smartphones ähnelt. Doch das Design kann sich dennoch im Großen und Ganzen sehen lassen.

(Design: 3 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Wie unter Design bereits erwähnt, gefällt mit persönlich die Rückseite nicht zu 100 %. Das liegt an der Rückseite, denn diese soll laut den Angaben von LG zwar aus Metall mit gewölbten 2.5 D Glas bestehen. Fühlt sich meiner Meinung nach jedoch eher wie Kunststoff an und ist zudem anfällig gegen Kratzer. Daher kann man hier meiner Meinung nach nicht wie auf der Webseite angegeben von robust reden. Die abgerundeten Ecken und Kanten harmonieren wiederum sehr gut mit den abgerundeten Ecken des Displays.

Das LG Q Stylus ist IP68-zertifiziert und ist somit staubdicht und bietet Schutz vor zeitweiligem Untertauchen bis zu einer maximalen Tiefe von 1 Metern für max. 30 Minuten. Zudem ist das Q Stylus laut den laut den Angaben von LG stoßsicher gemäß dem Mil-STD-810G-Standard geschützt.

Wer von euch nicht weiß, bei was es sich beim Mil-STD-810G handelt hier eine kleine Erklärung. Es handelt sich dabei um eine US-amerikanische technische Militärnorm, die Umwelt-Testbedienungen für militärische Ausrüstung spezifiziert. Das Problem bei dieser Norm ist jedoch, dass dies meiner Meinung nach mehr als Marketing genutzt wird. Grund hierfür ist, dass diese Norm nicht vorgibt, dass die in der Norm erwähnten Tests alle tatsächlich durchgeführt werden und zudem muss das Gerät diese überhaupt gar nicht bestehen. Welche Tests durchgeführt wurden und welche das Gerät bestanden hat, sind lediglich in der Vertragsbestimmung zwischen dem Hersteller und dem Prüfer geregelt.

Fakt ist somit, das LG Q Stylus mag, wie LG angibt gegen Stöße geschützt sein, aber bekommt es den Stoß gegen das Display oder auf die Rückseite, bricht diese genauso wie bei jedem anderen Smartphone. Ansonsten ist die Verarbeitung des LG Q Stylus sehr gut, die Spaltmaße Stimmen und scharfe Kanten oder andere unschönen Dinge konnte ich am Testobjekt nicht feststellen.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display6,2 Zoll IPS-LCD (18:9 Format) 2160 x 1080 Pixel, Pixeldichte beträgt 389 ppi
CPUMediatek MT6750S 4x 1,5 GHz und 4x 1,0 GHz
RAM3 GB RAM
Speicher32 GB (mit microSD bis zu 2 Terrabyte erweiterbar)
BetriebssystemAndroid 8.1 “Oreo”
Haupt-Kamera16MP f/2.2 Blende mit LED-Blitz
Front-Kamera8MP f/2.2 Blende
AnschlüsseUSB-Typ-C Anschluss; 3,5 mm Kopfhöreranschluss
Akku3300 mAh  mit Schnellladefunktion, nicht austauschbar
KonnektivitätWi-Fi 802.11/b/g/n, Mobilfunknetz bis 4G, Wi-Fi Direct, Bluetooth 4.2, NFC, GPS, A-GPS, GLONASS
Abmessungen (LxBxH)160,1 mm x 77,7 mm x 8,4 mm
Gewicht172 Gramm
LieferumfangLG Q Stylus
Netzteil
USB-TYP-C Ladekabel
Kurzanleitungen
Technische Daten des LG Q Stylus

Performance

Das es sich beim LG Q Stylus und ein Mittelklasse-Smartphone handelt, bemerkt man vor allem am verbauten Prozessor. Es handelt sich dabei um den 64-Bit Octa-Core-Prozessor Mediatek MT6750S aus dem Jahre 2016. Somit ist dies nicht wirklich der aktuellste CPU. Dieser Prozessor verfügt zwar über acht Rechenkerne, davon Takten jedoch die vier im Leistung-Cluster verbauten mit maximal 1,5 GHz und die anderen vier Kerne, welcher für weniger anspruchsvolle Anwendungen genutzt werden und somit im Stromspar-Cluster sitzen mit maximal 1 GHz. Im Prozessor ist auch der GPU ARM Mali-T860 MP2 integriert, welcher mit rund 530 MHz taktet.

Unterstützt wir der Octa-Core-Prozessor von 3 GB RAM Arbeitsspeicher. Der interne Flash-Speicher fällt mit 32 GB (Netto 21 Gigabyte) zwar nicht allzu groß aus, kann bei Bedarf aber mit einer mircoSD-Speicherkarte um bis zu 2 Terabyte erweitert werden. Als Betriebssystem ist Android 8.1 Oreo vorinstalliert.

Angesichts des Preises fällt die Ausstattung des LG Q Stylus etwas dürftig aus. Hier gibt es das ein oder andere günstigere Smartphone, welches dabei z. B. etwas mehr GB Arbeitsspeicher oder sogar 64 GB Flash-Speicher besitzt. Natürlich dürfte die verbaute Hardware für die meisten Interessenten, die ihr Smartphone lediglich zum Mails verfassen, WhatsApp Nachrichten schreiben und im Internet surfen nutzen problemlos ausreichen. Man merkt gelegentlich, dass die Apps teilweise zu besser ausgestatteten Geräten etwas länger zum Starten brauchen und bei grafisch anspruchsvollen Games, kommt es gelegentlich zu rucklern. Doch im Großen und Ganzen läuft das System dennoch flüssig und man kann damit problemlos arbeiten. Beachten sollte man hier auch, dass es sich um ein Mittelklasse-Smartphone handelt und daher nicht mit den über 1000€ teuren Geräten mithalten kann.

Doch nun die Frage, wie schneidet das LG Q Stylus im Benchmark Test ab? Das haben wir für euch natürlich auch getestet. Bei Antut hat das LG Q Stylus 54.188 Punkte erreicht und bei Geekbench 4 kommt es im Singel-Core Test auf 656 Punkte und beim Multi-Core-Test auf 2760 Punkte.

(Performance: 2,5 von 5 Punkten)

Display

Das Display des LG Q Stylus ist wie bereits erwähnt 6,2 Zoll groß. Dies ist einer sehr guter Größe, denn somit bekommt man auf dem Display viele Inhalte angezeigt und zudem lässt es sich damit besser Arbeiten, vor allem im Zusammenspiel mit dem Stylus. Das Display wird von LG als FullVision Display bezeichnet und löst mit 2160 x 1080 Pixeln auf. Die Pixeldichte beträgt somit 389 ppi, was leider nur einer Auflösung von FHD+ entspricht. Dies geht zwar in Ordnung, aber es gibt Geräte aus dem Hause LG, die bei kleiner Display eine deutlich höhere Pixeldichte vorweisen. Somit ist das LG Q Stylus in Sachen Bildschärfe nicht ganz so gut wie ein höher auflösendes Display. Zudem ist die Farbtreue sowie der Kontrast nicht ganz so hoch wie es z. B. bei einem OLED bzw. AMOLED Display wäre, da es sich hierbei lediglich um ein IPS-LCD Display handelt. Im Großen und Ganzen gefällt mir das Display aber dennoch ganz gut.

Die maximale Helligkeit des Displays könnte jedoch definitiv etwas höher sein, denn im Outdoor-Einsatz bei maximaler eingestellter Hintergrundbeleuchtung im Sonnenlicht hatte ich hin und wieder Probleme alles gut auf dem Display zu erkennen. Die Spiegelungen des Displays halten sich in Grenzen und gehen daher in Ordnung. Die Blickwinkelstabilität des LG Q Stylus ist dank dem IPS-LCD Display typischerweise sehr gut.

(Display: 3,5 von 5 Punkten)

AKKU

Der fest integrierte Akku im LG Q Stylus besitzt eine Kapazität von 3.300 mAh. Dieser reicht leider im Normalfall lediglich für einen Tag aus, mehr schafft das Gerät nicht. In meinem Testzeitraum habe ich das Gerät tagsüber auf der Arbeit über das mobile Datennetz genutzt und darüber im Internet gesurft und hin und wieder ein paar Nachrichten versendet sowie Videos angesehen. Abend habe ich dann übers heimische WLAN-Netzt gesurft und muss sagen, dass ich bereits abends das Smartphone ans Ladegerät hängen musst. Klar muss man heutzutage fast jedes Smartphone fast täglich laden, aber bei vergleichsweise gleichem nutzungsverhalten, hat bei mir mein iPhone X locker 1 einhalb Tage durchgehalten. 

Der interne Akku wird Mithilfe des USB-C Anschlusses aufgeladen, dieser unterstützt eine Schnellladefunktion, dadurch ist der Akku in knapp 1 Stunde und 25 Minuten wieder auf 100 % aufgeladen. Eine kabellose Aufladung via Qi-Standard wird leider nicht unterstützt.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

Kamera

Auf der Rückseite kommt lediglich eine Single-Kamera mit einer Auflösung von 16 Megapixeln und einer weniger lichtstarken Blende von f/2.2 zum Einsatz. Hier hätte ich mir bei einem Mittelklasse-Smartphone zu diesem Preis definitiv eine Dual-Kamera gewünscht, denn dies bieten andere Hersteller in dieser Preisklasse ebenfalls an. Ein Zoom ist daher mit dem Q Stylus lediglich digital möglich und bei diesem verliert man sehr viel an der Qualität der Bilder. 

Um die volle Auflösung von 16 Megapixel nutzen zu können, müssen die Bilder im 4:3 Format aufgenommen werden, da nur dabei die ganze Größe des Bildsensors genutzt wird. Im 18:9 Formfaktor sieht das ganze vielleicht auf dem Smartphone größer bzw. besser aus, betrachtet man diese an einem großen Monitor am PC, erkennt man aber, dass die Auflösung deutlich kleiner ist. Im 18:9 Formfaktor beträgt die Auflösung nämlich lediglich 11 Megapixel.

Die 16 Megapixel-Kamera auf der Rückseite des LG Q Stylus macht zwar durchaus brauchbare Bilder, aber wirklich überzeugen können diese nicht. Klar für Schnappschüsse gehen diese in Ordnung, aber um damit z. B. Bilder für einen Fotokalender auszudrucken reicht die Qualität leider nicht aus. Leider fehlt es den Bildern etwas an Schärfe, denn vor allem wenn die Umgebung etwas dunkler ist, werden die Bilder schnell verschwommen bzw. verwaschen. Zudem ist in der Kamera kein Bildstabilisator eingebaut, was man vor allem bei Video-Aufnahmen bemerkt, da diese selbst bei einer einigermaßen ruhigen Hand verwackeln. Zudem stellte mich der Autofokus bei Videoaufnahmen nicht 100 % zufrieden, da dieser bei manchen Aufnahmen pulsiert und ständig nachfokusiert. Bei normalen Bilder wiederum arbeitet der Autofokus ausgesprochen schnell und zum Großteil präzise. In dunkleren Lichtverhältnissen lässt, wie bereits erwähnt die Qualität der etwas schwachen Blende von f/2.2 stark nach und das Bildrauschen nimmt zu.

Die Auflösung der Frontkamera beträgt 8 Megapixel und erlaubt Bilder mit Normalenwinkel (82 Grad) zu knipsen. Auf dem Smartphone sehen die Selfies ganz gut aus, wenn man diese jedoch auf dem Computer betrachtet, fällt einem auf, dass diese ein deutliches Rauschen vorweisen und nicht richtig scharf sind. 

Videos können mit dem LG Q Stylus mit maximal 1.080p und 30 fps aufgenommen werden. 4K- Videos sind leider nicht möglich. Mit der Qualität der Testaufnahme bei Sonnenschein war ich durchaus zufrieden. Doch wie bereits erwähnt stellte mich er Autofokus, sowie der fehlende Bildstabilisator nicht zufrieden. Damit sehen die Aufnahmen einfach nicht so schön aus. 

(Kamera: 2,5 von 5 Punkten)

 Software

Das LG Q Stylus kommt mit Android 8.1 Oreo Betriebssystem und dem Google Assistant. LG nutzt beim Q Stylus die typische LG UX Benutzeroberfläche. Diese unterscheidet sich unter anderem vom Einstellungsmenü oder vom Luncher deutlich vom normalen Android-System.

LG nutzt bei seiner Benutzeroberfläche z. B. deutlich abgerundeter Ecken der Apps, welche perfekt zu den abgerundeten Ecken des 6,2 Zoll großen Display passen. Zudem setzt LG beim Luncher nicht auf eine Android typische App-Übersicht, sondern alle Apps sind ähnlich wie bei iOS auf diversen Seiten auf dem Homescreen angeordnet. 

Das Einstellungsmenü ist in vier Untermenüs aufgeteilt (Netz; Töne; Anzeige und Allgemein). Diese Aufteilung gefällt mir persönlich ganz gut, denn so finde ich mich im Einstellungsmenü schnell zurecht. Die vorinstallierten Apps (Bloatware) halten sich beim LG Q Stylus in grenzen, doch Apps wie z. B. LG SmartWorld oder RemoteCall Service hab ich in meinem Test nie benutzt und würde diese somit auch im Alltag nicht gebrauchen. Löschen kann man diese jedoch leider nicht und somit belegen diese unnötig Speicher. Man kann die Apps lediglich in den Einstellungen Ausblenden.

LG hat beim Q Stylus einige Apps zusätzlich installiert, welche speziell für den Stylus-Stift vorgesehen sind. Diese erscheinen am rechten Display Rand, sobald man den Stylus aus dem Gerät zieht. Es handelt sich dabei um die App: Pop Memo, Mahlbuch, Scratch art und QuickMemo+. Entfernt man den Stylus beim ausgeschaltetem Display, öffnet sich direkt die Notiz App, bei der man direkt mit weißer Farbe auf einen schwarzen Hintergrund schreibt. 

(Software: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Q Stylus bietet LG ein Smartphone mit Stylus zu einem relativ günstigen Preis an. Doch leider konnte das Gerät nicht in allen Bereichen überzeugen. Denn zum einen verspricht LG das damit klare und hochwertige Fotos gelingen. Doch diese schafft man mit dem LG Q Stylus wirklich nur bei perfekten Lichtverhältnissen. Meiner Meinung nach ist es eine gute Kamera, aber es gibt für das Geld definitiv bessere Geräte, bei den man dann aber auf den Stylus verzichten muss. Wer auf der Suche nach einem Smartphone mit großem Display und integrierten Stylus zu einem Preis unter 500€ ist, der kann sich das LG Q Stylus näher ansehen. Dennoch muss ich dazu sagen, dass man sich im Klaren sein muss, dass es sich hierbei um ein Mittelklasse-Smartphone handelt, welches in einigen Bereich nicht so gut überzeugen konnte. Darunter fällt nicht nur die Kamera, sondern auch die Ausstattung wie z. B. der fehlende WLAN-Standard 802.11 ac, kein Stereo-Lautsprecher und dem etwas schwachen Prozessor.

Preis/Leistung

Der UVP des LG Q Stylus liegt bei 449 EUR (in D/A). Das Smartphone ist meiner Meinung nach von der Verarbeitung ein ganz gutes Smartphone. Es ist sehr gut für Business-/ sowie normale Anwender geeignet, die ein Smartphone haben möchten, welches technisch gesehen zwar nicht das beste Smartphone ist, aber eben mit einem Stylus daher kommt. Die verbaute Hardware ist wie bereits erwähnt zwar nicht die Beste, reicht jedoch für viele Nutzer, welche ihr Smartphone lediglich zum Surfen, Telefonieren, Nachrichten schreiben und gelegentliche Schnappschüsse nutzen aus. Das große Display mit dem relativ schmalen Rand kann im Test durchaus überzeugen und die Kamera liefert bei gutem Licht akzeptable Bilder.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.lg.com/de

Beats X

Beats (Beats Electronics, LLC) ist ein US-amerikanischer Hersteller von Audiogeräten mit dem Sitz in Santa Monica (USA) und wurde im Jahre 2006 gegründet. Das Unternehmen stellt hauptsächlich Kopfhörer her unter der Eigenmarke Beats by Dr. Dre., benannt nach dem Gründer, dem Rapper Dr. Dre. 

Bekannt wurde die Marke Beats bereits im Gründungsjahr 2006, in dem der erste Prototyp eines Kopfhörers im Musikvideo von Eminems Lied „You Don´t Know“ zu sehen war. Auf den Markt kam der erste Kopfhörer, der Beats by Dr. Dre Studio jedoch erst im Jahr 2008. Beats wurde in den folgenden Jahren durch viel Marketing und dem auffliegt Design zu einer bekannten und beliebten Kopfhörer-Marke. Am 28. Mai 2014 kaufte Apple Inc. für 3,2 Milliarden Dollar Beats Electronics. 

Zum 10. Jährlingen Jubiläum des ersten auf den Markt gekommen Kopfhörer hat Beats die soggenante „Decade Collection“ auf den Markt gebracht. Diese Collection kommt in einem auffälligen rot-schwarzen Design daher. Erhältlich ist diese Kollektion bei den Kopfhörern Modellen: Beats Studio3 Wireless , Solo 3 Wireless, Powerbeats3 Wireless, Beats X Wireless und urBeats 3. 

Die Beats X sind bereits einige Monate auf dem Markt, doch anlässlich dieser neue DecadeCollection, möchte ich euch die Beats X genauer vorstellen. Dabei handelt es sich um In-Ear Ohrhörer mit einem Nackenbügel, welche mit Apples W1 Chip und einer Schnellladefunktion daher kommen. Doch können die Beats X im Test überzeugen und wie ist der Klang? Ich habe mir für euch die Beats X „Decade Collection “ näher angeschaut. Ob diese im Alltagstest überzeugen können, das erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Beats X ist komplett in Schwarz gehalten. Direkt auf der Vorderseite fällt das große Sichtfenster auf, durch welches man die In-Ears fast komplett sehen kann. Zudem lesen wir auf der transparenten Vorderseite den Namen der In-Ears, sowie an der rechten oberen Ecke in roter Schrift, dass es sich hierbei um die 10 jährige Jubiläums Edition (Decade Collection) handelt und das die Beats X eine Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden bieten.

Die linke und rechte Seite der Verpackung zeigt uns neben den Namen „Beats by Dr. Dre noch jeweils ein rotes Beats Logo und ein Zitat vom Gründer Dr. Dre „ SINCE DAY ONE IT´S BEEN ALL ABOUT THE SOUND“. Auf der Rückseite sieht man die Beats X komplett dargestellt, zudem kann man hier die wichtigsten technischen Merkmale lesen. So erfährt man hier nicht nur, dass es sich um Bluetooth In-Ears handelt, sondern dass diese eine Laufzeit von 8 Stunden bieten und dank Schnellladefunktion bereits nach 5 Minuten für 2 Stunden Musikwiedergabe vollgeladen sein sollen. Zu guter Letzt sind an der Unterseite der Verpackung neben der Seriennummer noch die Unternehmensdaten von Apple und die Markenrechte von Beats aufgelistet.

Öffnet man die Hauptverpackung, indem man das Siegel an der Unterseite entfernen und dadurch das Sichtfenster vorne nach oben aufklappt, findet man den Beats X an einem festen Platz in einem Schaumstoff ähnlichen Einsatz untergebracht. Dies sieht sehr ordentlich aus. Zieht man diesen Einsatz an einer Lasche heraus, befindet sich darunter noch der restliche Zubehör. Dieser restliche Zubehör befindet sich allesamt in einer Art großen Mappe. Direkt vorne sind neben den drei paar Ohrtips noch zwei paar Sport-Einsätze in zwei Größen untergebracht. Wenn man diese Mappe umdreht, verbirgt sich dahinter noch ein rotes Silikon Transportetui, in welchem die Beats X verstaut werden können und direkt darunter ein kurzes USB auf Lightning Kabel, mit welchem die Beats X aufgeladen werden. Im Zwischenraum der Mappe befinden sich noch einige Beschreibungen, Anleitungen und ein großer Beats-Aufkleber. Hier ist alles sehr ordentlich an seinem Platz untergebracht, sodass man direkt erkennt, dass Apple das Unternehmen übernommen hat.

Zum Lieferumfang der Ohreinsätze (Ohrtips) gehören ganze vier Paar Ohrgummis (ein Paar ist bereits montiert). Zur Auswahl bei den Ohrtips stehen: Drei Paar Silikon-Tips (In den Größen: 1x XS; 1x S; 1x M und 1x L) und die zwei paar Sport-Ohrtips in zwei verschiednen Größen.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Bei den Beats X handelt es sich um In-Ear Kopfhörer, bei denen die Musik zwar kabellos per Bluetooth übertragen wird, jedoch sind beide In-Ears mit einem Nackenbügel miteinander verbunden. Der flexible Kunststoff-Bügel ist mit 3 x 5 mm sehr dünn gehalten, dieser ist zudem mit einem weichen Kunststoff (Silikon) überzogen. Der flexible Teil mündet in 11 x 6 mm dicke Kunststoff-Enden, welche schwarz lackiert sind. Von hier aus verläuft zu jedem Ohrhörer ein rotes 3 x 1 mm Breites Flachkabel aus Kunststoff. Bei sämtlichen verwendeten Materialien stimmt die Haptik, denn zum einen sind die Beats X dadurch schweißresistent und zudem mit nur 20 Gramm ausgesprochen leicht und somit perfekt für sportliche Aktivitäten geeignet. In den beiden etwas dickeren schwarzen Kunststoff-Elementen ist nicht nur zum Großteil die Elektronik verbaut, sondern auch sämtliche Anschlüsse.

Im Flachkabel, welches die beiden Ohrhörer miteinander verbindet, befindet sich eine kleine 3-Tasten-Fernbedienung aus Kunststoff. Diese befindet sich ca. 12 cm unterhalb vom linken Ohrhörer und beim Tragen ca. auf Kinnhöhe. Diese kleine Fernbedienung besitzt auf der Rückseite ein kleines Mikrofon und bietet eine Volume-Up und-Down sowie Play/Pause Taste. Drückt man den mittleren Knopf etwas länger, aktiviert man auf dem iPhone den Sprachassistenten Siri und kann direkt über die Ohrhörer Fragen stellen, bzw. Befehle ausführen, welche Siri tätigen soll. Drückt man diesen mittleren Knopf doppelt hintereinander, wird ein Track vorgesprungen und bei dreifachem Klicken springt man einen Song zurück. Zudem kann man sogar die Musik vorspulen, indem man ganz einfach nach dem Klick die Taste gedrückt hält. Dann einfach zum gewünschten Punkt Spulen und die Taste wieder loslassen. 

Etwa 7 cm unter der 3-Tasten-Fernbedienung befindet sich eines der beiden dickeren Kunststoffenden. Hier ist der Akku integriert und kann via dem mitgelieferten USB auf Lightning Kabel aufgeladen werden. Wer ein iPhone bzw. iPad besitzt, kann dies natürlich auch mit dem etwas längeren Lightning Kabel aufladen. Auf der gegenüberliegenden rechten Seite befindet sich das gleichgroße Kunststoff-Element, welches an derselben stelle nicht den Lightning-Port besitzt, sondern einen Ein-/Ausschaltknopf mit integrierter Status-LED.

Die Ohrstöpsel baumeln an Flachkabeln, die direkt von den beiden Bügelenden kommen und haben eine fixe Länge von ca. 22 cm. Die Kabellänge ist gut bemessen, sodass weder beim Tragen eines T-Shirts und auch im Winter mit einem Pullover und Jacke die Kabellänge Probleme macht. Jedoch könnte das „Flex-Form“ Kabel gut zwei bis drei cm kürzer sein, denn je nach Größe bildet sich vor dem Hals eine große Schlaufe, welche etwas stören könnte. Bei Nichtgebrauch kann man die beiden Ohrstöpsel einfach baumeln lassen ohne sich sorgen zu machen, dass die Ohrhörer herunterfallen. Durch die an der In-Ear Außenseite angebrachten Magnete, verbinden sich diese beim Baumeln praktischerweise zu einer Kette. 

Das Design des Beats X ist im Großen und Ganzen sehr minimalistisch gehalten. Die Materialien harmonieren sehr gut miteinander und das schlichte Design gefällt mir ausgesprochen gut.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Beats X ist sehr hochwertig. Ich konnte keine Verarbeitungsfehler bzw. Mängel feststellen. Das Gleiche trifft auch auf den Zubehör zu, welcher ebenfalls einen hochwertigen Eindruck macht. Das Gehäuse der Ohrstöpsel ist zwar aus Kunststoff gefertigt, dies drück das Gewicht der In-Ears jedoch auf sehr leichte 20 Gramm. 

Auch das Flachband-Kabel und das „Flex-Form“ Nackenkabel machen einen sehr stabilen sowie bruchsicheren Eindruck. So kann man die Beats X problemlos in das kleine Silikon-Case verstauen, ohne Angst zu haben, dass man gleich einen Kabelbruch bekommt. Eine der Besonderheiten, bei denen man gleich bemerkt, dass Apple Beats gekauft hat, ist der Lightning-Ladeanschluss, dieser dürfte alle Apple Fans freuen, da die diesen sowieso an ihren iOS-Devices nutzen und somit kein weiteres Kabel in ihrer Schublade oder am Nachtisch verstauen müssen.  

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear-Ohrhörer
KategorieIn-Ear-Ohrhörer mit Bluetooth und W1 Chip (für Apple Geräte)
FarbeSchwarz-Rot „Decade-Collection“ (weitere Farben: Black, Satin Silber)
TrageartNackenbügel, Kabellänge Gesamt: 82 cm
Akkulaufzeitbis zu 8 Stunden (Fast-Fuel) Schnellladefunktion; 5 Minuten laden für 2 Stunden Wiedergabe
Gewicht 20 Gramm
MaterialKunststoff
TönerJeweils links und rechts ein Dynamikmembran
Lieferumfang1x Beats X
4 paar Silikon Ohrtips Passstücke
2 paar Silikon Sport-Ohreinsätze
Lightning-Ladekabel
Silikon-Transportetui
Beats Aufkleber
Beschreibungen
Technische Daten des Beats X

Tragekomfort

Das von Beats als „Flex-Form“ bezeichnete Kabel macht einen robusten und optisch hochwertigen Eindruck. Im Inneren steckt eine Nickel-Titan-Verbindung, welche nicht nur leicht ist, sondern auch eine gute Grundstabilität bietet und dennoch biegsam ist. Dies zeigt sich auch beim Tragen, legt man sich die Beats X um den Nacken, fallen diese durch das sehr geringe Gewicht kaum auf. Mir persönlich gefallen In-Ears mit einer Ausführung mit Nackenbügel ganz gut, denn diese haben einige positive Vorteile. So lastet das Gewicht bauartbedingt nicht so sehr an den Ohren, sonder verteilt sich dank dem weichen Nackenkabel gleichmäßig über den Nacken. Zudem kann man, wie bereits erwähnt einen oder sogar beide Ohrhörer aus dem Ohr entfernen und einfach baumeln lassen, ohne das man gleich Angst haben muss, dass gleich der ganze In-Ear Kopfhörer auf den Boden fällt. 

Da bei den Beats X zudem die soggenanten Wingtips (Sporteinsätze) in zwei Größen mitgelieferter werden, halten die In-Ears auch bei sportlichen Aktivitäten sicher in den Ohren. Somit eigenen sich die Beats X auch perfekt als Sport-Kopfhörer, da diese sicherlich kein Problem mit Schweiß haben und zudem sehr leicht sind. Ich habe die Beats X bei meinen regelmäßigen sportlichen Aktivitäten wie z. B. Radfahren und Joggen getestet. Das Tragegefühl war dabei sehr gut. Ich fahre regelmäßig mindestens eine Stunde Rennrad und jogge ca. 45 Minuten, dabei hatte ich nie ein unangenehmes Gefühl. Eine Kabelzusammenführung, wie ich diese von den meisten anderen In-Ears kenne, gibt es bei den Beats X nicht, vermisst habe ich diese aber auch gar nicht, da mich beim Sport nichts störte und auch keine negativen Geräusche durch die Kabel entstanden sind. 

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Diejenigen unter euch, welche Beats bereits kennen und eventuell schon den ein oder anderen Kopfhörer probegehört haben wissen, dass Beats immer den Bassbereich etwas übertrieben angehoben hat. Scheinbar möchte Beats dieses Image der Bassdominanz loswerden. Denn im Vergleich zu den bisherigen Beats Kopfhörer klingen die Beats X wesentlich ausgeglichener. So könnte die Beats X nun auch für all diejenigen interessant werden, welche zwar gerne Beats Kopfhörer haben möchten, aber bisher wegen des teils übertriebenen Bassbereich abstand davon genommen haben. 

Genau Angaben zu den verbauten Treibern (Größe) hat Beats bzw. Apple zwar nicht gemacht, doch insgesamt kann ich sagen, dass die Beats X insgesamt durchaus ausgewogen klingen. Bei den meisten Musikgenres und Titeln war ich mit dem Klangbild zufrieden, auch wenn ich festgestellt habe, dass das Raumbild etwas schwach ist und klanglich einige feine Details verschluckt werden. 

Die Höhen, beim Beats X können meiner Meinung nach definitiv noch etwas luftiger Klingen und zeigen gerade bei akustischer Musik ihre Schwächen. Hier geht die Raumabbildung verloren und die einzelnen Instrumente sind schlecht ortbar. Die Mitten können im Großen und Ganzen überzeugen, auch wenn diese je nach Genre teilweise etwas verwaschen klingen. Doch bei Genres wie Pop, Hip-Hop und Co., welche ich vor allem beim Training im Alltag hörte, störte diese Eigenschaft nicht. Der Bassbereich der Beats X ist zwar weiterhin etwas angehoben, aber genau um den richtigen Wert. So kommt genau dann der Druckvolle und knackige Bass daher, wenn er da sein muss und ist auf keinem Fall überzogen oder unpräzise. 

Auch das Telefonieren, mit den Beats X funktionierte ohne Probleme. Bei Telefongesprächen wird das in der 3-Tasten-Fernbedienung verbaute Mikrofon verwendet. Dieses hat einen guten Abstand zum Mund des Trägers und somit konnte mich mein Gesprächspartner klar und deutlich verstehen. Meine Stimme wurde nicht verzerrt, lediglich bei vorbeifahrenden Autos oder in einer Umgebung wo viele Menschen unterwegs sind, machte dies hin und wieder etwas Probleme. Im Großen und Ganzen ging das Telefonieren über die Beats X jedoch ohne Probleme. Beim Ansehen von Videos und Filmen konnte ich zudem keine Verzögerungen feststellen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Mit einer Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden pro vollgeladenen Akku bietet der Beats X eine ausgesprochen gute Laufzeit für seine Größe. Es gibt zwar das ein oder andere Konkurrenzprodukt, welches noch eine etwas längere Laufzeit bietet, doch die 8 Stunden dürften den meisten locker mehr als einen Tag ausreichen. Ein nützliches und vor allem sehr interessantes Feature ist die von Beats bezeichnete „Fast-Fuel“ Schnellladefunktion. Diese sorgt dafür, dass der Akku bereits nach 5 Minuten Ladezeit wieder für zwei Stunden Musik Wiedergabe ausreicht. Somit kann man schnell zwischendurch den Akku aufladen und somit den Tag überbrücken. 

Bis der Akku komplett aufgeladen ist, benötigt der Beats X knapp 45 Minuten, was ebenfalls sehr schnell ist. Geladen wird der Akku über den Lightning-Anschluss, ein kurzes Ladekabel falls nicht vorhanden, ist wie bereits erwähnt im Lieferumfang enthalten.   

Die von Beats angegeben Laufzeit hängt natürlich von der eingestellten Musiklautstärke ab und was ihr mit den Kopfhörer macht. Wer z. B. viel telefoniert, muss damit rechnen, dass der Akku etwas schneller leer sein wird. Doch in meinem Alltag hat der vollgeladene Akku genau die von Beats angegeben 8 Stunden ausgereicht. Die Lautstärke hatte ich hierbei bei etwa 70- 90 % eingestellt. 

Eine kleine Funktion vermisse ich am Beats X etwas, welche ich mir gerne gewünscht hätte. So schalten sich einige von mir bereits getesteten In-Ears automatisch ab, sobald ich beide Ohrstöpsel aus den Ohren genommen habe. Dies hätte man eventuell bei den Beats X ebenfalls integrieren können, denn dies würde sich nicht nur etwas auf die Akkulaufzeit auswirken, sondern auch auf den Komfort.

Bluetooth

Beats hat alle aktuelle Kopfhörer mit dem von Apple entwickelten W1 Chip versehen. Dadurch erfolgt das Koppeln mit allen aktuellen Apple Geräten auf denen iOS 10, macOS Sierra oder watchOS 3 läuft rasant schnell, wie man es von NFC für Android kennt. Zudem soll der W1 Chip für eine höhere Reichweite und einen geringeren Stromverbrauch sorgen. 

Als iOS-Device Benutzer reicht es, die eingeschalteten Kopfhörer in diesem Fall die Beats X relativ nahe an das iPhone, iPad oder an die Apple Watch zu halten. Automatisch erscheint ein Fenster, welches die Kopfhörer anzeigt und man wird gefragt, ob man die Kopfhörer verbinden möchte. Sobald man nun auf „Verbinden“ tippt, sind die Kopfhörer mit dem iOS-Device gekoppelt. Das praktische hierbei ist, dass ihr die Kopfhörer nicht mit euren weiteren Apple Geräten koppeln müsst. Automatisch werden diese euch auch bei den anderen Geräten in den Bluetooth-Einstellungen angezeigt und ihr könnt innerhalb weniger Sekunden bei der Wiedergabe zwischen den einzelnen Geräten wechseln.

Wer von euch gerne die Beats X kaufen möchte, aber kein iOS-Device besitzt, kann diese dennoch kaufen. Android Nutzer müssen jedoch wie herkömmlich über die Bluetooth-Einstellungen die Beats X koppeln. Dies ist zwar nicht ganz so komfortabel wie mit dem W1 Chip, aber dennoch ist dies ebenfalls schnell erledigt. Dazu einfach den Ein-/Ausschaltknopf für 5 Sekunden gedrückt halten und schon sollte sich der Beats X im Erkennungsmodus befinden, was durch das Blinken der Status-LED bestätigt wird. Nun wie gewohnt in die Bluetooth-Einstellungen eures Gerätes gehen und die Beats X suchen, darauf klicken und schon koppeln sich beide Geräte miteinander.

Die Reichweite der Beats X ist sehr gut, in Räumlichkeiten mit zwei dickeren Beton-Wänden fangt die Musik erst ab ca. 16 bis 17 Metern an zu stocken. Im freien Feld sind bis zu 20 Metern kein Problem für die Beats X, erst darüber hinaus, kam es zu Aussetzern. Sobald ich die Beats X eingeschaltet habe, haben sich diese automatisch mit dem zuletzt verbunden Gerät gekoppelt.

Zubehör

Praktischerweise liefert Beats bei den Beats X ein Silikon-Transportetui mit. Die Kopfhörer passen darin sehr gut hinein, doch da die Beats X dazu neigen, wieder in ihre ursprüngliche Form aufzuspringen, kann es am Anfang vorkommen, dass ein Teil des Kabels aus der Hülle springt. Nach etwas Übung, weiß man aber genau, wie man den Kopfhörer in dieses Etui verstauen muss. Leider zieht die Hülle durch ihr Material sehr gerne Schmutz (Fussel) an, diese können jedoch unter fließendem Wasser abgespült werden.  

Im Lieferumfang befinden sich wie bereits erwähnt vier Ohrstöpsel und zwei paar Sport-Einsätze. Die wechselbaren Ohrstöpsel sind wichtig um den Kopfhörer für die eigenen Ohren anzupassen. Die Sporteinsätze würde ich sicherheitshalber bei allen sportlichen Tätigkeiten nutzen, denn damit halten die In-Ears zusätzlich sehr gut und in Ohren.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Beats wirbt die Beats X als perfekter Begleiter für den ganzen Tag. Zudem wird mit einer Laufzeit von bis zu 8 Stunden und der Schnellladefunktion mit dem Namen „Fast-Fuel“ geworben, welche dafür sorgen soll, das man quasi den ganzen Tag lang Musik hören kann.  

Ich kann diesen Aussagen auch soweit zustimmen. Die Akkulaufzeit ist zwar nicht die längste, doch selbst wenn man mal länger als 8 Stunden Musik hören möchte, hat man den Akku bereits nach 5 Minuten für weitere 2 Stunden Musikwiedergabe aufgeladen. Zudem ist der Akku in 45 Minuten komplett voll aufgeladen. Des Weiteren hat mir das Design, die Verarbeitung und die Haptik der Beats X sehr gut gefallen, hier gab es nichts zu Meckern. Die Beats X sind eine gute Alternative zu Apples AirPods, wenn man auf die True-Wireless Funktion verzichten kann und einem somit das Nackenband nichts ausmacht. Der verbaute W1 Chip sorgt für eine einfache Kopplung von Apple Geräten, was die Beats X vor allem für Apple User interessant macht.  

Preis/Leistung

Die UVP der Beats X von 149,95€ (Aktuell dauerhaft reduziert auf 119,95€) ist für die geboten Leistung in Ordnung. Man bekommt hier klanglich ganz gute, wenn auch nicht die aller Besten In-Ear Kopfhörer geliefert. Diese dürften dennoch klanglich, sowie von der Akkulaufzeit für die meisten Nutzer im Alltag vollkommen ausreichen. Zudem besitzen die Beats X wie bereits erwähnt eine Schnellladefunktion und Apples W1 Chip, welcher für alle iPhone und iPad Nutzern von Vorteil ist. Zwar gehört Beats mittlerweile zu Apple, aber die Kopfhörer sind dadurch nicht nur für Apple Nutzer interessant, sondern können problemlos auch von Android Nutzern genutzt werden. 

Beats X

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Nest Protect 2. Generation

Nest Labs Inc. besser bekannt als einfach nur Nest, wurde im Jahr 2010 mit Sitz in Palo Alto, Kalifornien von Tony Fadell und Matt Rogers gegründet. Bei Nest handelt es sich um ein Automatisierungsunternehmen, dessen erstes Produkt (nur in Amerika) ein selbst lernendes Heizungsthermostat war. Seit März 2017 vertreibt das Unternehmen seine Produkte auch in weiteren Ländern darunter auch in Deutschland. Hierzulande gibt es dieses erwähnte Thermostat jedoch nicht und Nest, ist hier für Sicherheitsinstallationen (Kameras) und Rauchmelder, die per Funk bzw. per Smartphone App steuerbar sind bekannt.

Bereits im Januar 2014 wurde Nest von Google Inc. für 3,2 Mrd. US-Doller übernommen, was zur zweitgrößten Firmenübernahme in der Google Geschichte zählt. Lediglich Motorola Mobility war mit 12,5 Mrd. US-Dollar teurer. Folglich gehört Nest nach der Umstrukturierung 2015 von Google zur Alphabet Inc. (die Dachgesellschaft von Google), seit Februar 2018 wiederum gehört Nest zur Hardware-Abteilung von Google. 

Wie bereits erwähnt, bietet Nest in Deutschland neben Indoor und Outdoor Überwachungskameras auch seit diesem Jahr einen smarte Türklingel und die schon etwas länger erhältlichen Rauchmelder an. Heute möchte ich euch den smarten Rauchmelder mit dem Namen Nest Protect genauer vorstellen. Dieser mag zwar auch dem ersten Blick nicht günstig sein, warnt aber nicht nur vor Rauch, sondern auch vor Kohlenmonoxid. Zudem braucht man dank einem im Nest Protect verbauten WLAN-Modul kein Bridge (Steuereinheit) am Router anschließen. Wie der Nest Protect der 2. Generation im Test abgeschnitten hat, erfahrt ihr hier, denn ich habe mir für euch den Nest Protect genauer angeschaut.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Nest Protect kommt in einer sehr stabilen und hochwertigen Verpackung daher. Der ungebleichte Hauptkarton ist zum Großteil in eine bedruckte Umverpackung geschoben. Diese Hülle informiert über die wichtigsten Eigenschaften des Nest Protect. Insgesamt macht die Verpackung einen sehr hochwertigen und ökologischen Eindruck.

Die Vorderseite ziert neben dem Aufdruck des Rauchmelders noch den Namen des Unternehmens „Nest“. Außerdem wird man darüber informiert, dass die 6 benötigen Batterien mit im Lieferumfang dabei sind, dass der Nest Protect sprechen kann und Benachrichtigungen an das Smartphone sendet. 

Auf der Rückseite werden einem die Besonderheiten des Nest Protect gegenüber einem herkömmlichen Rauchmelder verständlich erklärt. Unter anderem kann der Nest Protect nicht nur Alarmmeldungen an das Smartphone senden, wenn man daheim ist, sondern auch wenn man nicht zu Hause ist. Obendrein teilt einem der Protect in der Nachricht mit, welche Art von Brand und wo dieser festgestellt wurde. Eine weitere nützliche Funktion ist es, dass der Rauchmelder, sofern dieser einen Brand wegen eines angebraten Toasts melden sollte, bequem per App ausgeschaltet werden kann. Dies ist vor allem hilfreich, wenn man ohne Leiter nicht an den Rauchmelder kommt, um diesen an der Taste zu deaktivieren.

An der oberen Stirnseite, sowie der linken Seite, werden erneut Beispiele genant, warum der Nest Protect sinnvoll ist. Darüber hinaus informiert die Unterseite der Hülle über den Packungsinhalt, sowie die Anforderungen des Nest Protect. Außerdem kann man hier ein paar wenige Infos über das Unternehmen Nest nachlesen.

Entnehmen wir die Hauptverpackung aus der Hülle, kann man von dieser den Deckel abnehmen. Beim Öffnen der Verpackung kommt direkt eine kleine Mappe aus dem gleichen Material wie die Hauptverpackung zum Vorschein, in der sich sämtliche Bedienungsanleitungen und Beschreibungen befinden. Entnehmen wir diese Hülle, entdecken wir den Nest Protect sicher geschützt in einer stabilen transparenten Kunststoffabdeckung. Diese sorgt dafür, dass während des Transports kein Staub in das Innere des Rauchmelders gelangt.

Hebt man den Kunstsoffeinsatz mitsamt des Nest Protect aus der Hauptverpackung, dann findet man darunter noch die Montageplatte sowie die zur Befestigung benötigten vier Kreuzschlitzschrauben. Die zum Betrieb benötigten sechs Batterien sind bereits vorinstalliert, es handelt sich dabei um Energizer Lithium Batterien der Größe AA.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Design des Nest Protect gefällt mir persönlich ausgesprochen gut. Der Nest Protect der 2. Generation hat eine quadratische Form und ist etwas Größer als ein handelsüblicher Rauchmelder, dafür steckt jedoch im Inneren deutlich mehr Technik drin. Die Maße des Protect betragen 135 mm x 135 mm x 38,5 mm (L x B x Höhe) und das Gewicht liegt bei knapp 380 Gramm inkl. Batterien.

Das Gehäuse des Nest Protect besteht aus weißem Kunststoff. Auf der Oberseite, welche nach der Montage und somit im Alltag nach unten zeigt, fallen direkt die vielen kleinen „Löcher“ auf, durch welche unteranderem der Ton des Lautsprechers nach außen gelangt und im Zentrum sitzt dezent der große Knopf mit dem Nest Logo. Hinter bzw. unter dem Biedenkopf versteckt sich rundum ein LED-Leuchtring, welcher z.B. beim ausschalten des Lichtes den aktuellen Betriebszustand des Protect anzeigt. 

Dieser leuchtet je nach Status grün, weiß, gelb, oder rot. Was die einzelnen Farben bedeuten, erkläre ich unter dem Punkt Funktionsumfang genauer. Auf der Rückseite des Nest Protect befindet sich ringsherum die große Adapteraufnahme, zur Befestigung des Nest Protect an die Wand oder Decke. Innerhalb der Adapteraufnahme nimmt gut 1/3 die große Batterieabdeckung ein, unter dieser sind sechs AA-Batterien versteckt, welche die für den Protect nötige Energie bereitstellen. Ein Aufkleber auf dem Batteriefachdeckel, gibt einige Infos über den Rauchmelder, so erfährt man hier nicht nur die Seriennummer, sondern auch, wann dieser hergestellt wurde und wann der Rauchmelder ausgetauscht werden sollte. An meinem Gerät steht hier 06.01.2027, daher müssen auch die Nest Protect Rauchmelder nach spätestens 10 Jahren ersetzt werden. Nach diesem Zeitraum ist nicht mehr gewährleistet, dass die Sensoren präzise arbeiten und im schlimmsten Fall bei Rauch oder Kohlenmonoxid keinen Alarm mehr abgeben. Daher deaktiviert sich der Nest Protect nach diesem Datum automatisch. Im restlichen Bereich innerhalb der Adapteraufnahme befinden sich neben Informationen zum Hersteller, auch einige Warnhinweise auf mehrere Sprachen unter anderem auch auf Deutsch.

Durch großen Schlitze rundherum an der zur Decke zugewandten Seite, sowie durch die vielen kleinen Löcher gelangt im Falle eines Brandes der Rauch ins innere zu den Sensoren im Nest Protect.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas zu bemängeln. Das Gehäuse des Nest Protect ist wie bei handelsüblichen Rauchmeldern aus weißen Kunststoff hergestellt und vermittelt rundherum ein sehr hochwertiges und stabiles Gefühl. Die Batterieklappe lässt sich sehr einfach öffnen und beim Gehäuse gibt es keine scharfen Kanten oder andere unschöne Fertigungsfehler.

Das für den Betrieb sechs AA-Batterien benötigt werden, erscheint im ersten Moment viel, aber diese sind nötig, da der Nest Protect mit einem eigenen WLAN-Modul versehen ist. Somit kommt der Nest Protect anders wie beim Bosch Twinguard komplett ohne eine separate Steuereinheit aus. Sollten die Batterien des Nest Protect leer sein, informiert dieser einen früh genug über die App. Nach gut 2 Monaten gebrauch, kann ich jedoch noch nicht sagen wie lange die Batterien durchhalten, bis diese getauscht werden müssen, denn aktuell sind bei mir noch die ersten Batterien drin.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

FunktionsweiseFoto-optisch+CO Sensor
Batterie6x AA-Batterien (auswechselbar)
Alarmlautstärke85 dB
Abmessungen135 mm x 135 mm x 38,5 mm
Gewicht380 Gramm
MaterialKunststoff (matt)
Besonderheiten360°-LED-Lichtring, warnt auch vor Kohlenmonoxid, steuer- und konfigurierbar per App, Nachtlicht, Dampferkennung, Wärmesensor, Luftfeuchtigkeitssensor, Anwesenheitssensor, 120º-Erfassungswinkel, Omnidirektionales Mikrofon 70 dBA SNR, Lautsprecher 2 Watt
Erweiterbarmehrer Nest Protect kann man miteinander koppeln
Lieferumfang1x Nest Protect inkl. 6 Batterien (Typ AA)
Installationsplatte für die Deckenmontage mit Befestigungsmaterial (4 Schrauben)
Installationsanleitung und Broschüren
Technische Daten des Nest Protect 2. Generation

Einrichtung & Konfiguration

Um den Nest Protect nutzen zu können, muss dieser erst einmal eingerichtet und konfiguriert werden. Dazu benötigt man die kostenlose Nest App (erhältlich für iOS und Android). 

Sobald die App geladen ist, könnt ihr diese wie gewohnt starten. Leider kommt man um die Erstellung eines Benutzerkontos nicht herum, dafür müssen eine E-Mail-Adresse eingegeben und ein Passwort festgelegt werden. Anschließend muss man in seinem Postfach nachsehen und die E-Mail Adresse über den Link, den ihr in der Mail von Nest erhalten habt bestätigen.

Nun müsst ihr zurück in die Nest-App gehen, in der ihr durch die restliche Einrichtung Schritt für Schritt geführt werdet. Nachfolgend geht es um die Einrichtung des Wohnortes, doch davor kommt ein Push-Fenster, in dem ihr gefragt werdet, ob ihr Hinweise und Töne von Nest per Push erhalten möchtet oder nicht. Anschließend müsst ihr eure Adressdaten eingeben (Straße, Stadt und Postleitzahl). Danach kann man noch auswählen, ob man News von Nest erhalten möchte und einen monatlichen Verbrauchsbericht erhalten möchte, sowie zustimmen, ob Nest euren Standort mitgeteilt bekommen soll. Im Anschluss daran kann man noch Familienmitglieder einladen, die ebenfalls zugriff auf eure Nest Produkte erhalten und durch das Klicken auf „Jetzt loslegen“ gelangt man auf das zukünftige Startfenster der Nest App.

Nun wollen wir natürlich den Nest Protect mit der App verbinden. Dazu klicken wir im Startfenster auf das Plus-Symbol, unter dem auch „Produkt hinzufügen steht“. Daraufhin teilt einem die Nest-App mit, dass man den QR-Code des Nest Produktes scannen soll, dieser QR-Code befindet sich beim Rauchmelder auf der Rückseite auf dem Batteriefach. 

Sofort wird euch ein Bild des Nest Protect angezeigt und was zur erfolgreichen Montage und Einrichtung alles benötigt wird. So teilt euch die App mit, dass ihr euer WLAN-Passwort bereit halten solltet, sowie eventuelle eine Leiter und Schraubenschlüssel für die Montage. Im nächsten Fenster müsst ihr aus zahlreichen Vorschlägen auswählen, in welchem Raum ihr den Nest Protect Rauchmelder montieren möchtet. In meinem Fall habe ich das Schlafzimmer gewählt. 

Nachdem ihr den Standort ausgewählt habt, muss man den Nest Protect reaktivieren, dazu einfach den Papierstreifen am Batteriefach entfernen und sicher gehen, dass der Status-Ring um den Nest-Knopf blau leuchtet. Daraufhin wird dieser automatisch von der App erkannt und ihr müsst euer WLAN auswählen, sowie das dazugehörige Passwort eingeben und schon verbindet sich der Protect mit dem WLAN. Zu guter Letzt teilt euch die App mit, dass der Nest Protect eurem Konto hinzugefügt wurde und möchte gerne eine Soundcheck ausführen, bevor ihr diesen an die Wand bzw. Decke montiert. Nach dem erfolgreichen Test kann der Nest Protect schließlich an den gewünschten Ort montiert werden.

Die Einrichtung und Konfiguration des Nest Protect dauert keine 5 Minuten und ist wirklich sehr einfach. Das tolle dabei ist, wollt ihr nun einen weiteren Rauchmelder oder eine Kamera zu eurem Konto hinzufügen, müsst ihr dafür nicht erneut eure WLAN-Daten eingeben, denn diese übermittelt das vorhanden Nest-Produkt vollautomatisch an das neue Gerät. Daher erfolgt die Einrichtung beim 2. und 3. Gerät noch schneller.

(Einrichtung & Konfiguration: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang & Bedienung

Der Funktionsumfang des Nest Protect ist deutlich größer als das eines normalen herkömmlichen Rauchmelders. Im Alltag verhält sich der Rauchmelder sehr unauffällig. Der Nest Protect prüft täglich selbstständig seine Sensoren, die WLAN-Verbindung und die Kapazität der Batterien. Zudem führt er einmal im Monat einen Test der Sprachausgabe, sowie ein Testalarm aus, dieser Test kann in der App so eingestellt werden, wie man es persönlich haben möchte. Sobald dieser Test startet, wird einem dies nicht nur in der App mitgeteilt, sondern der Rauchmelder zeigt dieses mithilfe des Status-Rings und zudem zählt dieser einen Countdown bis 10 abwärts. Beim Test werden nicht nur die Rauch- und Kohlenmonoxid-Sensoren getestet, sondern ein verbauten Mikrofon prüft ob die Lautsprecher (Sprachansage) und die Alarme ordnungsmäßig wiedergegeben werden. Doch was außer die WLAN-Einbindung machte den Nest Protect so besonders? Dazu möchte ich euch einige besonderen Funktionen etwas genauer erklären.

Nachtwächter 

Wie bereits erwähnt, merkt man Tags über nicht, dass der Nest Protect da ist. Abends, wenn man jedoch das Licht im Zimmer ausschaltet, erkennt man die nützliche Funktion mit dem Namen „Nachtwächter“. Sobald man das Licht ausschaltet, leuchtet im Normalfall der Lichtring am Nest Protect kurz Grün auf, was bedeutet, dass alles in Ordnung ist und der Rauchmelder funktionstüchtig ist. Dies hört sich jetzt vielleicht nicht so unglaublich besonders an, ist es aber dennoch. Denn dadurch weckt euch der Protect nicht mitten in der Nacht durch ein nerviges Piepsen alle paar Minuten auf, weil z. B. die Batterien leer sind. Leuchtet der Ring grün, dann sind die Batterien noch ausreichend voll und halten auf jeden Fall die ganze Nacht. 

Nachtlicht

Im Menü der App kann man das soggenante „Nachtlicht“ aktivieren. Dieses geht an, sobald es in eurem Zimmer Dunkel ist und der Nest Protect eine Bewegung unter sich bzw. im Raum registriert. Dieses Nachtlicht (Leuchtring leuchtet weiß auf) kann in drei Helligkeitsstufen eingestellt werden, oder auch komplett deaktiviert werden, da dieses z. B. im Schlafzimmer nerven würde.

Dampferkennung

Eine weitere tolle Funktion ist die Dampferkennung. Mit dem Dampf-Erkennungssensor kann der Nest Protect unterscheiden, ob es gerade brennt, oder einfach nur der Wassertopf in der Küche überkocht. Zudem wird somit verhindert, dass der Rauchmelder im Badezimmer einen Fehlalarm wiedergibt, weil jemand zu heiß in der Dusche badet.

Warnstufen

Der Nest Protect löst nicht sofort mit maximaler Lautstärke einen Alarm aus, wenn dies nicht nötig ist. Stellt er nur eine kurze Rauchwolke fest, die eventuell durch das nachgelegte Holz auf den Kamin entstanden ist, dann leuchtet erst mal der Status-Ring gelb auf, die App meldet Vorsicht und ein leiserer Alarm ertönt. Erst wenn dieser Rauch eine bestimmte Zeit anhält und wesentlich dichter und konstanter ist, geht dieser auf ein rotes Signal über und der Alarm wird extrem Laut. Dasselbe gilt natürlich auch für die Erkennung eines Anstiegs der Kohlenmonoxidkonzentration.

Smarthome Einbindung 

Natürlich lassen sich die smarten Rauchmelder aus dem Hause Nest auch problemlos ins Smarthome einbinden. So kann man z. B. über die Plattform IFTTT (If This Then That) zahlreiche zusätzliche Funktionen erstellen. Ein Beispiel davon wäre die Möglichkeit im Zusammenspiel mit den Philips Hue Lampen, dass die Hue Lampen mit aufleuchten, wenn es zu einem Brand oder Kohlenmonoxid anstieg kommt. Die zahlreichen Möglichkeiten über IFTTT sind absolut bemerkenswert.  

Wer jedoch z. B. noch einen der Nest Indoor-Kameras betreibt, erhält im Falle eines Brandalarms oder ähnlichen einen Push-Benachrichtigung. Falls zudem genau in diesem Raum eine Nest Kamera steht, enthält diese Nachricht sogar ein Bild, sodass man auch von unterwegs nachsehen könnte, ob es nicht ein Fehlalarm ist. Zudem werden sämtliche Nest Kamera im Haus im Brandfall aktiviert und starten die Aufnahme, auch wenn diese eigentlich durch die automatische Anwesenheitserkennung deaktiviert sind. Genau so sollte ein SmartHome funktionieren. Die Geräte ergänzen sich untereinander sehr gut und erweitern das SmartHome um weitere nützliche Funktionen. Hier könnte ihr genau nachsehen, mit welchen Geräten Nest kompatible ist: kompatible Geräte.

(Funktionsumfang und Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Nest
Preis: Kostenlos
Nest
Preis: Kostenlos

Beim Öffnen der App befindet man sich direkt auf der Übersicht-Seite. Hier wird, sofern ihr in der App dem Zugriff auf euren Standort zugestimmt habt automatisch angezeigt, ob ihr zu Hause seid oder abwesend und seit wann. Bei Abwesenheit aktivieren sich nämlich automatisch die Nest Kameras, sofern ihr diese Funktion in den Einstellungen aktiviert habt. 

Des Weiteren seht ihr hier eurer Nest Produkt, in meinem Fall den Nest Protect inkl. in dem Zimmer, in dem ich in montiert habe (Schlafzimmer). Klickt man darauf, erscheint direkt das neue Fenster, welches euch anzeigt, wann die Sensoren, der Alarm, die Sprachausgabe, die Batterien und die WLAN-Verbindung das letzte Mal geprüft wurden. Klickt ihr auf erledigt, könnt ihr falls gewünscht manuell eine Überprüfung durchführen und auf Verlauf genau einsehen, wann der jeweilige Protect einen Kohlenmonoxid Anstieg oder einen Rauch festgestellt hat. Bei mir zeigt es hier aktuell nur den Zeitraum seit dem 2. September an, obwohl ich den Nest Protect schon länger nutze. Der Grund hierfür ist, dass ich vor Kurzem meinen Router gewechselt habe und dadurch leider den Nest Protect zurücksetzen musste.

Durch das Klicken auf das Symbol mit den drei horizontal verkaufenden Strichen gelangt ihr in das Menü, um euer Profilbild falls eingefügt einzusehen, eventuell eingehende Nachrichten zu lesen und bei Problemen gelangt ihr hierdurch auch direkt zum Support.

Durch das Klicken des Zahnradsymbols am rechten oberen Rand des Startfensters gelangt man zu den Einstellungen. Hier kann man die Details zum Wohnort einsehen bzw. ändern, die Zuhause/Abwesend-Funktion de-/aktiveren und nachlesen wie diese funktioniert. Zudem kann hier festgelegt werden, ob ihr Benachrichtigungen von euren Nest Produkten oder den Nest-Verbrauchsbericht erhalten möchtet, aber auch Familienmitglieder können hier eingeladen werden, sowie Notfallkontakte können ebenfalls hinterlegt werden. Somit wir bei einem Brand automatisch der gewünschte Kontakt angerufen.

Die App ist sehr übersichtlich gestaltet und man findet sich darin sehr schnell und einfach zurecht. Zudem gibt es weitere Kleinigkeiten, die die App noch schöner machen, so ändert sich der Hintergrund des Startbildschirms je nach Wetterlage. Regnet es, dann zeigt die App auch grau wölken mit Regen an, ist es draußen sonnig, dann ist der Himmel blau usw.

(Software: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Nest bietet mit dem Protect einen durchdachten und intelligenten Rauchmelder an, dem ich absolut vertrauen kann. Der Nest Protect vermittelt durch die regelmäßigen Selbsttests und das Aufleuchten des grünen LED rings ein sicheres Gefühl, welches ich bei einigen billigen Rauchmeldern nicht immer habe. Zudem kam es vor, dass mich meine alten Rauchmelder schon öfters mitten in der Nacht aufgeweckt haben, da diese meinten, mir genau jetzt mitzuteilen, dass die Batterie bald leer sein wird. Dies passiert beim Nest Protect definitiv nicht.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 129 € (Dreierpack 349€) ist bzw. sind die Nest Protect Rauchmelder nicht gerade günstig. Doch dafür bieten sie viele Funktionen, die andere herkömmliche Rauchmelder nicht bieten. Für den smarten Rauchmelder sprechen viele Punkte, von denen ich schon einige genannt habe. Klar, kann man sich auch einen 10€ Rauchmelder kaufen und diesen installieren, doch was bringt dieser, wenn er Alarm schlägt, aber in dem Moment keiner zuhause ist und diesen somit eventuell keiner hört?

In diesem Fall leistet der smarte Nest Protect einen super Job. Zum einen schlagen nämlich alle Rauchmelder, die ihr von Nest Protect in eurem Haus oder Wohnung installiert habt Alarm und zudem senden euch diese eine Nachricht aufs Smartphone, damit ihr rechtzeitig reagieren könnt. Des Weiteren gefällt mir persönlich das Design des Rauchmelders deutlich besser als das vieler anderer und man kann die Batterien, sobald dieser leer sind einfach durch neue handelsüblichen AA-Batterien ersetzen.

Schade ist nur, dass ihr auch den Nest Protect nach 10 Jahren entsorgen könnt. Grund dafür sind die Sensoren (CO-Sensor), die nicht mehr zuverlässig arbeiten und im Ernstfall keinen Alarm wiedergeben. Bei handelsüblichen Rauchmeldern könnt ihr diese dann einfach installiert lassen, auch wenn euch dann klar sein muss, dass diese nicht mehr zuverlässig funktionieren. Dies ist jedoch beim Nest Protect nicht der Fall, denn dieser deaktiviert sich einfach und somit kann der 129€ teuere Rauchmelder nicht mehr genutzt werden. Klar dient das der Sicherheit, aber es heißt einfach, dass man nach 10 Jahren neue Rauchmelder kaufen muss.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: store.google.com/de

Skullcandy Hesh 3

Skullcandy Inc. ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit dem Sitz in Park City, Utah. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2003 von Rick Alden. Das erste Skullcandy-Produkt war 2003 der „Skullcandy portable Link, ein System, bei dem es sich um einen Kopfhörer handelte, mit dem man nahtlos zwischen Musik und Anrufen umschalten konnte. Skullcandy fertigt unter anderem Ohrhörer, Bluetooth-Lautsprecher und Kopfhörer.

Aus der Kategorie Kopfhörer möchte ich euch heute ein Produkt vorstellen. Es handelt sich um den Skullcandy Hesh 3 Wireless, ein kabellos Bluetooth-Kopfhörer, welcher für den schwer umkämpften Preisbereich bis 100€ auf den Markt kam. Ich hab mir für euch den Hesh 3 in der neuen Farbe Psycho Tropical besorgt, wie dieser im Test abgeschnitten hat, erfahrt ihr in folgendem Testbericht. 

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung wurde sehr stylish gestaltet und ist zugleich sehr informativ. Auf der oberen Seite der schwarzen Verpackung ist der komplette Hesh 3 Kopfhörer in Hochglanzoptik aufgedruckt. Des Weiteren ist das Logo zusammen mit dem Namen des Herstellers und des Kopfhörers „Hesh 3“ aufgedruckt. Zudem liest man hier, dass es sich um einen Bluetooth Kopfhörer handelt, dieser eine Laufzeit von bis zu 22 Stunden bietet und zudem eine Schnellladefunktion besitzt. 

Auf der Rückseite ist erneut der Kopfhörer abgebildet und zudem sind hier zahlreiche Informationen über den Hesh 3 zu lesen. So erfährt man hier, dass der Kopfhörer nach 10 Minuten Ladezeit wieder rund 4 Stunden Musik wiedergeben kann. Aber auch das Skullcandy 2 Jahre Garantie auf den Hesh 3 gewährt erkennt man hier sofort. Auf der rechten Seite ist der Kopfhörer erneut von der Seite abgebildet und auf der rechten Seite sind erneut 4 wichtige Merkmale des Hesh 3 zu lesen. Zu guter Letzt sind auf der Unterseite noch zahlreiche Information zum Unternehmen zu sehen. 

Klappt man die Verpackung auf der rechten kurzen Seite auf, merkt man, dass diese elegant per Magnet verschlossen gehalten wird. Aufgeklappt sieht man auf der kurzen Innenseite, wie man den Hesh 3 einschaltet und per Bluetooth mit dem Smartphone koppelt. Auf der rechten Seite ist in einem Kunststoffeinsatz der Skullcandy Hesh 3 eingelassen und im Zentrum dazwischen befindet sich eine kleine Pappschachtel, welche mit dem „ Totenkopf-Logo“ versehen ist. In dieser Schachtel befindet sich der komplette Zubehör (Ladekabel und Klinke-Kabel). Eine Aufbewahrungstasche bzw. ein Transportetui sucht man hier vergebens, denn diese liefert Skullcandy beim Hesh 3 leider nicht mit. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Ich habe mir den Hesh 3 in der neuen Farbe „Psycho Tropical“ genauer angeschaut, Skullcandy bietet jedoch noch 5 weiteren Farbvarianten in Schwarz, Rot, Blau, Grau und und der ebenfalls neu erhältlichen Farbe Vice/Gray/Crimson an. 

 Prinzipiell kommt der Hesh 3 in einem klaren und somit schlichten Design daher, sofern ihr diesen in den Standard Farben bestellt. In der Farbe Psycho Tropical, fällt dieser durch sein schwarz/grünfarbenes Zebramuster auf den Ohrmuscheln wesentlich deutlicher auf. Auch die anis-farbenen Skullcandy Totenköpfe fallen an diesem Modell deutlicher auf, als bei dem schlichten schwarzen Hesh 3. Das pasteltürkisene Innenleben der Ohrmuscheln und die lila Farben Metallverstärkung des Kopfbügels runden dieses stylishe Design vollkommen ab. 

Sämtliche Steuer-/Anschlusselemente sind an der rechten Ohrmuschel untergebrachten. So kann man durch drücken und Kurzes halten der mittleren Taste, den Hesh 3 An-/Ausschalten und bei zweimaligen betätigen aktiviert man den Sprachassistenten. Mit den Plus und Minus Tasten kann man nicht nur die Lautstärke der Musik verändern, sondern auch durch längeres drücken einen Track vor- bzw. zurückspringen. Das Überspringen eines Titel klappt ohne Probleme, beim Zurückspringen gelang man jedoch mitten in einem Titel erst zu dessen Anfang und erst durch erneutes drücken und halten kommt man an das Musikstück, welches zuvor wiedergegeben wurde. Dies hätte man eventuell durch doppeltes klicken der mittleren Taste für einen Titel vor und dreifaches für einen Titel zurück besser lösen können. 

Direkt über den Bedientasten befindet sich eine kleine Status-LED, die bei blauem Blinken anzeigt, dass der Kopfhörer mit dem Abspielgerät gekoppelt ist und durch kurzes rotes Blinken zeigt, dass der Kopfhörer erfolgreich abgeschaltet wurde. Neben dem Dreitasten-Bedienelement befindet sich die Micro-USB-Ladebuchse sowie die Klinkenbuchse. Dadurch kann der Kopfhörer auch per mitgeliefertem Klinke-Kabel zum Musik hören genutzt werden, vorausgesetzt euer Wiedergabemedium besitzt diesen. Leider wurde beim Ladenschluss auf den immer mehr verbauten USB-C Anschluss verzichtet, wobei dieser aktuell noch sehr selten bei Kopfhörern zum Einsatz kommt. Zu guter Letzt befindet nach vorne gerichtet an der rechten Ohrmuschel ein Mikrofon, welches für Telefonate genutzt wird, denn eingehende, bzw. ausgehende Anrufe können ebenfalls über den Skullcandy Hesh 3 geführt werden.

Die Ohrmuscheln lassen sich etwa um 90 Grad nach vorne drehen und somit können die Kopfhörer Flach verstaut werden, oder man kann diese zusammenklappen und im Rucksack verstauen. Leider liefert Skullcandy wie bereits erwähnt kein Transportetui mit, in dem der Kopfhörer verstaut werden kann, denn somit wird dieser beim Transport weniger geschützt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der Skullcandy Hesh 3 wurde zum Großteil aus Kunststoff gefertigt, dieser macht jedoch zum Großteil einen hochwertigen und somit stabilen Eindruck. Lediglich beim glänzenden Kunststoffelement, bei dem es sich um die Ohrschalenaufhängung handelt, mach ich mir etwas sorgen, denn hier wurde weder die Aufhängung noch das Gelenk aus Metall gefertigt, sodass ich hier meine Bedenken habe, dass dies für die Ewigkeit gedacht ist. 

Wie nun schon einige Male erwähnt, ist im Lieferumfang kein Transportetui dabei und somit muss man z. B. auf Reisen mit dem Zug die Kopfhörer zusammenklappen und im Rucksack mit vielen weiteren Gegenständen verstauen. Hier kann es eventuell passieren, dass ein Gelenk brechen kann oder etwas verkratzt. 

Ansonsten gefällt mir die Verarbeitung sehr gut, die Poster sind angenehm weich und die gummierten Tasten haben einen angenehmen Druckpunkt und lassen sich gut ertasten, sodass man kaum dazu neigt die falsche Taste zu betätigen. Der Bügel ist metallverstärkt und sorgt somit für eine Langlebigkeit.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Kopfhörer
KategorieKopfhörer mit Bluetooth
FarbePsycho Tropical (Schwarz/Grün); weitere Farben: Schwarz, Rot, Blau, Grau und  Vice/Gray/Crimson.
Gewicht 201 Gramm (ohne Kabel)
MaterialKunststoff
TreiberJeweils links und rechts ein 40-mm-Treiber
AkkulaufzeitAkkulaufzeit bis zu 22 Stunden (Schnellladefunktion 10 Minuten Laden für 4 Stunden Musikwiedergabe).
Impedanz32,5 Ohm
Frequenzbereich20 – 20.000 Hz
LieferumfangSkullcandy Hesh 3 Over-Ear Kopfhörer
Micro-USB-Ladekabel
3,5 mm Klinke-Kabel
Technische Daten des Skullcandy Hesh 3

Tragekomfort

Mit 201 Gramm (mit Kabel 214 Gramm) gehört der Skullcandy Hesh 3 zu den leichteren Over-Ear-Kopfhörern auf dem Markt. Dieses geringe Gewicht liegt jedoch auch an dem relativ hohen Kunststoff-Anteil. Die mit Kunstleder bezogenen Ohrschalen sind angenehm weich, jedoch könnte meiner Meinung nach die Öffnung etwas größer sein, da ich jetzt nicht die größten Ohren habe, jedoch waren meine Ohren etwas enger umschlossen, sodass ich hier definitiv kein luftiges Gefühl beim Aufsetzen hatte. Der gerastete Einstellbereich des Kopfbügels ist zwar relativ groß gehalten, jedoch war ich beim ersten Aufsetzen des Hesh 3 überrascht, wie weit ich diesen im Vergleich vieler anderen Kopfhörer verstellen musste. Normalerweise bin ich immer beim zweiten Raster, beim Skullcandy Hesh 3 musste ich diese jedoch auf der drittletzte Raster stellen. Da könnten eventuell die ein oder anderen Menschen Probleme bekommen. 

Dank dem einstellbaren Kopfband welches zwar klein, aber dennoch angenehm gepolstert ist, kann der Tragekomfort positiv überzeugen. Der Anpressdruck ist zwar zugunsten der Reduzierung von Umgebungsgeräuschen etwas höher, doch könnte unter Umständen nach längerem Musikhören bei dem ein oder anderen unangenehm werden. Das gleich gilt auch für Brillenträger, hier drückt der Kopfhörer auf Dauer auf den Brillenbügel und kann hier je nach Bügel und Schmerzempfinden unangenehm werden. 

ANC (aktiv Noise-Cannceling) ist nicht mit an Bord, doch wie bereits erwähnt ist die Reduzierung der Umgebungsgeräusche durch die weichen Polster, sowie den etwas höheren Anpressdruck deutlich spürbar, auch wenn dies ganz klar nicht an ein ANC herankommt. Durch das Gelenk, welches die Ohrmuscheln mit dem Bügel verbindet, passt sich der Skullcandy Hesh 3 quasi an alle Schädelformen bestens an.

(Tragekomfort: 3 von 5 Punkten)

Klang

Beim Klang setzt Skullcandy auf zwei dynamische 40 Millimeter Treiber. Das Frequenzband liegt mit 20 – 20.00 Hz in einem typischen Standard-Bereich, in dem die meisten Over-Ear Kopfhörer im Preissegment bis ca. 125€ liegen.  

IIch habe in meinem Test Genres wie Elektro, Rock, Metal und Pop wiedergeben und konnte direkt feststellen, dass der Bass gegenüber den Höhen und Mitten zwar angehoben wurde, aber dennoch nicht übertrieben klingt bzw. wummert, sondern sich vielmehr im Tiefgang entfaltet und hier sehr präsent ist. Die Höhen sind gegenüber den Mitten ebenfalls etwas betont, sodass diese mich mit ihrem Detailreichtum überraschten und nur in wenigen Musikgenres scharf klingen und etwas verzerren. Die Mitten des Hesh 3 klingen für mich etwas zu verwaschen, was man vor allem bei der Wiedergabe von Gitarrensolos und Gesang feststellen konnte, hier fehlte es etwas an Präsenz. In der Raumabbildung konnte der Hesh 3 wiederum mit einem räumlichen Stereobild überzeugen.

Das Telefonieren mit den Skullcandy Hesh 3 funktioniert per Bluetooth ganz gut, jedoch konnte mich mein Gesprächspartner mit dem im Klinkenkabel verbauten Mikrofon etwas deutlich verstehen, als mit dem im Kopfhörer verbauten Mikrofon. Ist man jedoch in einem lebhaften Umfeld wie z.B. in einem Stadtzentrum, in dem viel Los ist, dann kann einen der Gesprächspartner nur sehr schwer klar und deutlich verstehen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Leider hat der Skullcandy Hesh 3 kein Noise-Cancelling verbaut, sodass zwar der Straßenlärm um einen herum durch die weichen Ohrpolster und den etwas hören Anpressdruckes deutlich reduziert werden. Jedoch werden die typischen U-Bahn und Zuggeräusche nicht eliminiert und somit könnt ihr hier weniger entspannt in die Musik eintauchen. Ebenfalls ist stärker Wind durch ein etwas nerviges Rauschen hörbar. 

Was ich beim Skullcandy Hesh 3 leider etwas vermisse, ist ein Transportetui. Diesen sucht man hier vergebens, es ist Nichtmal ein einfacher Beutel dabei, in den man den Kopfhörer beim Transport verstauen kann. Dies finde ich etwas Schade.

(Ausstattung: 3 von 5 Punkten)

Koppeln & Reichweite

Die Bluetooth Reichweite des Skullcandy Hesh 3 liegt bei dem Standard Wert von 10 Metern, was sich in meinem Test sowohl In- als auch Outdoor bestätigt hat. Im Freien kam ich teilweise sogar auf eine größere Reichweite von 1 bis 2 Metern und auch im Innenbereich ist die angegeben Reichweite vollkommen in Ordnung. 

Der Kopfhörer kann mit maximal zwei Geräten gleichzeitig verbunden werden und ist in der Lage, die letzten 6 Geräte, mit denen er bereits gekoppelt war zu merken. Sobald ich die Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden.

(Koppeln & Reichweite: 3,5 von 5 Punkten)

Akku

Der Skullcandy Hesh 3 soll mit vollgeladenem Akku 22 Stunden durchalten. Es gibt zwar Konkurrenzprodukte, die noch etwas länger durchhalten, doch die Laufzeit geht dennoch in Ordnung und reicht locker für mehrere Stunden Training oder Busfahren aus. Skullcandy Hesh 3 ist mit einer Schnellladefunktion ausgestattet, die es ermöglicht, das der Akku bereits nach 10 Minuten wieder für 4 Stunden Musikwiedergabe bereit ist. Aufgeladen wird der Akku das micro-USB Kabel, welches zwar nicht mehr das Aktuellste ist, aber USB-C verbauen leider immer noch zu wenig Hersteller. 

Aber wie sieht es mit der Akkulaufzeit in der Praxis aus? Die von Skullcandy angegeben Werte spiegelten sich auch im Praxistest wieder. Auf dem Weg zur Arbeit hörte ich täglich hin und zurück jeweils knapp 1 Stunde Musik und dies über einen Zeitraum von knapp 2 Wochen. Das sind ca. 20 Stunden Musikwiedergabe, ohne den Akku aufzuladen, erst dann war der Akku leer.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Skullcandy verspricht mit dem Hesh 3 eine kabellose Perfektion. Dem kann ich auch größtenteils zustimmen. Das Design ist zwar bei dem von mir getesteten Skullcandy Hesh 3 in der Farbe Psycho Tropical sicherlich nicht jedermanns Geschmack, doch es gibt ihn ja auch in einem schlichten Schwarz und einigen weiteren interessanten Farben. Von Perfektion würde ich beim Hesh 3 zwar nicht reden, doch für die Preisklasse geht die gebotene Ausstattung und Leistung in Ordnung. Wer auf eine Bassbetonung steht, der sollte sich denn Hesh 3 näher ansehen, denn für all diejenigen ist er genau der richtige Kandidat für relativ wenig Geld. Für alle anderen, die Wert auf hochwertige Materialien (Aluminium usw.) legen oder ANC haben möchten, sollten zu einem anderen Kopfhörer greifen.

Preis/Leistung

In seiner Preisklasse von 99,99€ schneidet der Skullcandy Hesh 3 nicht schlecht ab. Für diesen Preis erhält man einen bassbetonten Over-Ear Kopfhörer, der mit seinem räumlichen Klang und den Höhen überzeugen konnte. In den Mitten klang der Hesh 3 zwar etwas verwaschen, doch dafür bekommt man für unter 100€ einen Bluetooth Over-Ear Kopfhörer, der zudem mit einer Schnellladefunktion ausgestattet ist. 

Kritikpunkte sind lediglich die Mitten die unter der Bassbetonung etwas untergehen, das fehlende Transportetui, sowie die Aufhängung der Ohrmuscheln, welche keinen langlebigen Eindruck macht.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.skullcandy.com

Teufel Real Pure

Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HiFi-Komponenten wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosystem-Komponenten, wie z. B. kompletten Heimkino-Systemen. Der eine oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum kein Elektronikfachmarkt Teufel Produkte im Sortiment besitzt. Das liegt daran, dass Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen Online-Shop an.

Ich habe euch bereits zwei Kopfhörer der zur IFA 2017 vorgestellten Real Kopfhörer-Serie vorgestellt. Den Real Blue NC (mit Nois-Cancelling) und seinen Zwillingsbruder den Real Blue (ohne Noise-Cancelling). Heute möchte ich euch den dritten Kopfhörer der aktuellen Real-Familie vorstellen, den Real Pure. Dabei handelt es sich um optisch den fast identischen Kopfhörer wie die beiden anderen, jedoch ist dieser kabelgebunden und ohne Noise-Cancelling. Dafür ist er deutlich günstiger wie seine beiden Brüder zu haben. Ob der Teufel Real Pure wie seine beiden Brüder im Test überzeugen konnte, das erfahrt ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Real Pure ähnelt bis auf den Schriftzügen mit dem Namen des Kopfhörers der vom Real Blue und Real Blue NC. Im Lieferumfang wurde jedoch der Flugzeugadapter und das Ladekabel entfernt, da dies nicht benötigt wird, da der Real Pure ohne Akku daher kommt. Mit dabei ist jedoch weiterhin das Klinkenkabel inkl. Eintastenfernbedienung, welches bei der kabelgebundenen Version zwingend erforderlich ist.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das Design des Real Pure ähnelt im Großen und Ganzen, dem seiner beiden Brüder. Lediglich an dem roten Element zwischen den Ohrmuscheln, sowie die beiden schwarzen Teufel Logos auf der Außenseite, sind die Unterschiede, welche man direkt erkennt. Zudem hat man die Bedienelemente reduziert, da es sich um einen rein kabelgebunden Kopfhörer handelt. Daher besitzt dieser keine Knöpfe und die Touch-Oberfläche auf der Ohrmuschelaußenseite wurden ebenfalls entfernt. Das Einzige was der Real Pure an Anschlüssen besitzt, ist der Klinken-Anschluss. Ansonsten ähnelt er sehr seinem großen Bruder dem Real Blue NC, die beiden Lufteinlässe sind in Schwarz gehalten.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung konnte ich keine besonderen Mängel feststellen. Das Gehäuse wurde zwar wie beim Real Blue NC aus Kunststoff gefertigt, doch dafür ist der Kopfhörer angenehm leicht und wirkt dennoch sehr stabil und robust, sodass diesem auch ein etwas gröberer Umgang nicht viel anhaben kann.

Leider fühlt sich auch hier die Oberfläche am Bügel etwas billig an. Aber keine Angst, zerbrechen tut hier nichts, es ist einfach dünn gehalten und die leicht raue Oberfläche des Kunststoffes vermittelt mir persönlich keinen so angenehmen Eindruck. Dies ist bei teureren Teufel Real Blue NC ebenfalls der Fall.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Kopfhörer
Kategoriekabelgebundener Kopfhörer
FarbeSchwarz/rot
Gewicht 235 Gramm (ohne Kabel), mit Kabel 249 Gramm
MaterialHochflexibler Kunststoff
TreiberJeweils links und rechts ein 40-mm-Linear-HD-Treiber mit Neodym-Magneten
Frequenzbereich20 – 20.000 Hz
LieferumfangTeufel Real Pure Over-Ear-Kopfhörer
Transportetui mit Zubehörbeutel
3,5 mm Klinke-Kabel (1,3 m lang)
Kurzanleitung
Technische Daten des Teufel Real Pure

Tragekomfort

Mit knapp 235 Gramm ohne Kabel (mit Kabel 249 Gramm) gehört der Teufel Real Pure zu den leichteren Over-Ear-Kopfhörern auf dem Markt. Der geschlossene Over-Ear-Kopfhörer ist mit einem variablen verstellbaren Kopfbügel ausgestattet, was im Zusammenspiel mit den beiden weich gepolsterten und mit Kunstleder bezogenen Ohrpolstern für einen guten Sitz und Tragekomfort sorgt. Des Weitern sind die Ohrmuscheln angenehm groß, sodass diese die Ohren sehr gut umschließen und beim Tragen ein relativ luftiges Gefühl geben.

Teufel gibt an, dass die weichen Ohrpolster aufgrund des geringen Auflagedruckes auch für Brillenträger geeignet sind. Dies ist jedoch abhängig von den Brillenbügeln und dem eigenen Empfinden. Daher werde Brillenträger unter Umständen nach längerer Zeit merken, dass der Kopfhörer trotz den weichen Polstern etwas stärker auf die Brillenbügel drückt. Dies ist jedoch ein typisches Merkmal von Over-Ear Kopfhörern.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Teufel gibt an, dass die Real Kopfhörer-Serie so abgestimmt ist, dass diese für jede Musikrichtung uneingeschränkt geeignet sind. Dem kann ich soweit auch zustimmen, denn beim Testhören unterschiedlicher Musikgenres wie Jazz, Hip-Hop, Rock, usw. entpuppte sich der Real Pure als klanglich universal einsetzbar.

Den Frequenzbereich gibt Teufel mit den Standardwerten 20 Hertz bis 20 Kilohertz an. Die beiden links und rechts verbauten 40-mm Treiber mit jeweils einem Neodym-Magnet sollen für eine minimale Verzerrung sorgen. Abgerundet wird das ganze mit einer sehr niedrigen Nennimpadanz von 18 Ohm. So viel zu den technischen Daten, doch wie wirkt sich das ganze auf den Klang aus?

Ich habe den Teufel Real Pure nicht mit meinem iPhone X getestet, da ich kein Freund von Adaptern bin und wegen dem nicht vorhanden Klinken-Anschluss den von Apple mitgelieferten Lightning auf Klinke Adapter nutzen müsste. Somit habe ich den Kopfhörer mit einem iPad Pro getestet und daran direkt mit dem mitgelieferten Klinken-Kabel verbunden. Im Bassbereich ist eine leichte Anhebung festzustellen, sodass dieser wie bereits seine beiden Brüder mit einem druckvollen und gut definierten Bass überzeugen kann. Sowohl in den Mitten und in den Höhen besitzt der Real Pure ein ausgewogenes Klangbild, sodass auch die Höhen klar und natürlich wiedergegeben werden. In der räumlichen Darstellung konnte mich der kabelgebunden Real Pure wiederum nicht ganz so gut überzeugen wie seine beiden Zwillingsbrüder. Die Geräuschdämpfung nach außen würde ich persönlich als sehr gut bezeichnen, die Abschirmung der Umgebungsgeräusche erfolgt jedoch nur durch die Ohrpolster und schwächelt daher ein wenig. 

Das Telefonieren mit dem Teufel Real Pure erfolgt über die im Kabel integrierten Freisprecheinrichtung, deren eingebautes Mikrofon mich leider nicht ganz so überzeugen konnte, denn meine Gesprächspartner beklagten sich teilweise über eine dumpfe Sprachqualität.  

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Der Real Pure ist die kabelgebundene Version der drei Real Kopfhörern. Die Steuerung erfolgt über die im Kabel integrierten Eintastenfernbedienung. Mit der Fernbedienung kann man nicht nur die Musik starten bzw. pausieren, sondern auch einen Titel Vor- und Zurückspringen. Durch längeres drücken der Taste aktiviert man den Sprachassistenten am Smartphone. Leider kann man die Lautstärke nicht über diese Fernbedienung steuern, sondern lediglich über die Lautstärketasten am Smartphone.

TRANSPORTETUI

Der Teufel Real Pure kommt in dem typischen Teufel Transportetui daher. Dieses ist sehr gut verarbeiteten und bietet im inneren Platz für den Kopfhörer selbst und sogar für den Zubehör. Dieses Transportetui kennen wir bereits von dem Teufel Mute BT. In einem kleinen Beutel mit Reißverschluss, der per Klettverschluss an der Innenseite des Etuis befestigt werden kann, findet das mitgelieferte Klinken-Kabel platz.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel wirbt den Real Pure mit einem Klangbild, welches extrem offen und präzise klingt, aber dennoch ein geschlossen System ist. Das Klangbild kann sich absolut sehen lassen, es ist weitestgehend neutral abgestimmt, lediglich der Tiefbass ist etwas angehoben, dieser überspielt jedoch auf keinem Fall die anderen Frequenzbereiche. Wer auf der suche nach einem kabelgebunden Over-Ear Kopfhörer ist, der ein ausgewogenes Klangbild bietet, der kann, beruhig zum Teufel Real Pure greifen.

Preis/Leistung

Teufel hat mit dem Real Pure einen sehr guten kabelgebunden Over-Ear Kopfhörer auf den Markt gebracht. Dieser kann klangtechnisch absolut mit seinen beiden teuren Brüdern dem Real Blue NC und Real Blue mithalten. Der Preis von 119,99€ (UVP), aktuell für 99,99€ im Angebot, ist für das gebotene Klangbild, dem Design und der Verarbeitung gerechtfertigt. Wer auf der Suche nach einem Kopfhörer ist, der einen natürlich Klang mit kräftigen tiefen Bass bietet und auf Noise-Cancelling, sowie Bluetooth verzichten kann, der ist beim Teufel Real Pure genau richtig.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.teufel.de