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Autor: Tobias

Audio-Technica ATH-ANC900BT

Audio-Technica ist ein weltweit agierendes Unternehmen, dessen Hauptsitz sich in Machida einer Stadt in Präfektur Tokio, Japan befindet. Das Unternehmen wurde im Jahr 1962 von Hideo Matsushita in Tokio, Shinjuku-ku gegründet. 

Audio-Technica befasst sich mit der Entwicklung, der Vermarktung und dem Vertrieb von Audioausrüstung für verschiedenste Anwendungen. Ursprünglich bekannt für die Herstellung von Tonabnehmersystemen für Plattenspieler, fertigt Audio-Technica heute auch Mikrofone, Drahlossysteme, Mischer, einige Produkte für den Einsatz auf der Bühne, im Studio- und Heimbereich und auch Kopfhörer. 

Gegen Ende des letzten Jahrs habe ich euch mit dem ATH-ANC700BT einen Over-Ear Kopfhörer mit Active Noise-Cancelling aus dem Hause Audio-Technica vorgestellt. Nun hat das Unternehmen zur CES 2019 den Nachfolger des schlichten aber schönen Over-Ear Kopfhörer vorgestellt. Bei diesem hat Audio-Technica etwas den Klang optimiert, die Akkulaufzeit noch einmal deutlich verbessert und die von anderen Sport-Kopfhörern bekannte Hear-Through-Funktion hat ebenfalls Einzug erhalten. Ob mich der neue Noise-Cancelling Kopfhörer im Test überzeugen konnte, erfahrt ihr in folgendem Testbericht, denn ich habe diese nun einige Wochen getestet.

AUDIO-TECHNICA ATH-ANC900BT

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Auf dem ersten Blick würde man meinen, Audio-Technica hat bei der Verpackung gegenüber des Vorgängers kaum etwas verändert. Doch wer genau hinschaut, stellt fest, dass diese von der Vorderseite etwas aufgeräumter gestaltet wurde. Man hat hier die Abbildung des Kopfhörers etwas mehr in den Vordergrund gesetzt, was sehr gut durch den glänzenden Aufdruck gelungen ist. Zudem hat man an der Vorderseite auf die zusätzlichen Symbole und Texte verzichtet, die auf die besonderen Funktionen des ATH-ANC900BT hingewiesen habe. Die Vorderseite ist lediglich noch mit dem Firmen-Logo, dem Namen des Unternehmens und des Kopfhörer versehen. Zudem wird hier auch noch dezent erwähnt, dass es sich um einen kabellosen Noise-Cancelling Kopfhörer handelt und mit dem Bluetooth und Hi-Res-Audio Logo wird im rechten unteren Rand geworben.

Auf der rechten Seite ist erneut der Name des Noise-Cancelling Kopfhörer zu lesen und zudem ist hier eine kleinere Abbildung von diesem abgebildet. Bei dieser erkennt man jedoch noch etwas mehr vom Kopfhörer. Direkt darunter hat Audio-Technica den Lieferumfang mit Skizzen und Wörtern aufgelistet und direkt darunter die beiden Audio Codec´s aptX und AAC erwähnt. Gegenüber dem Vorgänger bietet der ATH-ANC900BT nämlich nun auch den besseren Audio Codec für Apple-Devices.

Die gegenüberliegenden linke Seite, befasst sich beim etwas veränderten Verpackungsdesign mit den für Audio-Technica als besonders zu hervorhebenden Ausstattungsmerkmale des neuen Kopfhörers. Zu diesen zählen unter anderem: Eine verbesserte Akkulaufzeit von bis zu 35 Stunden (mit aktiviertem Bluetooth und ANC), dass bei der Wiedergabe über Kabel Hi-Res Sound unterstützt wird und zwei 40 mm Treiber für einen detailreichen Klang verbaut sind.

Nun zur letzten Seite der Verpackungshülle, der Rückseite. Diese wirkt ebenfalls gegenüber der Verpackung des Vorgängers deutlich aufgeräumter. Hier zeigt man nun je zwei weitere Bilder des Kopfhörers. Diese zeigen einmal eine nähere Ansicht der Ohrmuscheln und im zweiten Bild, wird gezeigt, dass der Kopfhörer drehbare Ohrmuschel besitzt und zudem zusammengeklappt werden kann. Zudem werden unter den Bildern die wichtigsten Eigenschaften des Kopfhörers in vier Sprachen aufgelistete, sowie die wichtigsten Spezifikationen und einige Informationen zum Hersteller Audio-Technica.

Entfernt man die bedruckte Umverpackung von der eigentlichen stabilen Hauptverpackung, dann kommt eine schwarze Kartonage zum Vorschein. Öffnet man diese an der vorderen Stirnseite, kann man diese von vorne nach hinten hinweg aufklappen. Auf zwei bedruckten Kartonage-Hälften wird kurz auf die Touch- und Stippe-Funktion hingewiesen. Klappt man diese beiden Elemente zur Seite, kommt ein schwarzer Beutel zum Vorschein, in dem sich die hochwertige Transport- und Aufbewahrungstasche befindet. Diese wird ganz einfach via Reißverschluss geöffnet und verbirgt im Inneren den kompletten Zubehör. So befindet sich darin nicht nur der ATH-ANC900BT Kopfhörer, sonder auch ein Micro-USB Ladekabel, ein Klinkenkabel und ein Flugzeugadapter. Des Weiteren befindet sich unter der Tasche noch eine Bedienungsanleitung und weitere Broschüren.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Auf den ersten Blick kann man den neuen Audio-Technica ATH-ANC900BT nicht von dessen Vorgänger unterscheiden. Von allen Seiten betrachtet ähneln sich die beiden Kopfhörer ziemlich sehr. Den Unterschied machen hier nur die zum Teil veränderten bzw. anders positionierten Hardware-Tasten und den beiden glänzenden Kunststoffelementen auf der linken und rechten Seite an der Ohrmuschel-Außenseite.

Der glänzende Ring an beiden Seiten lockert hierbei das sonst nur matte Design auf, ohne dabei das Gesamtbild zu zerstören. Das Hersteller-Logo ist wie bereits beim Vorgänger erneut in die Außenseite der Ohrmuschel eingelassen und auch das matte Proteinleder (Kunstleder) der Ohrpolster rundet das schöne, schlichte Design des ATH-ANC900BT ab.

Damit man sich selbst ohne vorher auf die Beschriftung der Innenseite des Kopfbügels einfach merken kann, wie rum der Kopfhörer auf den Kopf gehört, hat Audio-Technica alle Anschlüsse sowie Bedienelemente am ATH-ANC900BT erneut an der linken Ohrmuschel untergebracht. Zudem wurden dieser wie bereits beim Modell davor durch den Einsatz einer Touch-Oberfläche auf das Wesentlichste reduziert. Auf die Touch-Oberfläche bzw. deren Bedienung gehe ich unter “Bedienung“ genauer ein, doch zuvor möchte ich euch die Anschlüsse und die Hardware-Tasten etwas genauer erläutern. 

So findet man direkt im vorderen Bereich einige Millimeter unterhalb der Aufhängung einen Micro-USB-Anschluss, um den integrierten Akku wieder aufzuladen. Hier sollte man spätestens bei den nächsten Kopfhörern, egal ob In-Ear, On-Ear oder Over-Ear, endlich auch mal auf USB-Typ-C setzen, schließlich ist der Micro-USB-Anschluss nicht mehr zeitgemäß und USB-Typ-C nun schon in vielen anderen Audio-Komponenten und Smartphones verbaut. Etwas leicht oberhalb des Ladenschlusses versteckt sich in einer kleinen Aussparung das integrierte Mikrofon, welches z. B. zum telefonieren genutzt wird.

Direkt nach unten gerichtet befindet sich der 2,5 mm Stereo-Miniklinken-Anschluss. Damit kann man dem Kopfhörer, sofern euer Abspielgerät noch über eine Audio-Klinke verfügt, Musik zugespielt werden. Dafür legt Audio-Technica ein 1,2 Meter langes Kabel bei, welches an beiden Enden vergoldete ist und an einer Seite mit einem abgewinkelten 3,5 mm Stecker und der anderen mit einem 2,5 mm Stecker versehen wurde. Zwischen der Ladebuchse und dem Klinken-Anschluss befindet sich zwei kleine Status-LED´s. Diese LED´s zeigen nicht nur den Betriebszustand des Kopfhörers an (Bluetooth verbunden usw.), sondern auch, ob ANC (Active Noise Cancellation) oder HT (Hear-Through). An-/ausgeschaltet ist.

Nun zu den letzten beiden Hardware-Knöpfen des ATH-ANC900BT. Unmittelbar hinter der Klinken-Buchse befindet sich der vom Vorgänger bereits bekannte ON/Off-Schieberegler. Mit diesem kann man, wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, den Kopfhörer an-/ausschalten. Direkt dahinter wiederum befindet sich die sogenannte Unterfunktionstaste, mit der man die Hear-Through-Funktion ein- oder ausschalten kann. 

Die Ohrmuscheln lassen sich um etwa 90 Grad nach innen drehen und zudem nach innen klappen. Dadurch kann der ATH-ANC900BT sehr schnell und einfach in das Transportcase verstaut werden.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Wie für viele Kopfhörer-Hersteller üblich, kommt auch der neue ATH-ANC900BT zum Großteil aus einem Kunststoff-Gehäuse daher. Dieses macht aber durch seine matte Oberfläche und dem daraus Resultierenden zeitlosen Design einen dennoch hochwertigen Eindruck. Des Weiteren trägt der mit einem Federstahl-Kern versehene Kopfbügel und die ebenfalls damit ausgestattet 10-fache Bügelverstellung zu einem stabilen und langlebigen Eindruck bei. Lediglich bei den dreh-und klappbaren Gelenken der Ohrmuscheln und die Ohrschalen-Aufhängung wurden aus Kunststoff gefertigt. Diese machen jedoch nach eignen Wochen intensiv Nutzung immer noch einen hochwertigen Eindruck, wie es hier jedoch nach einem Jahr aussieht, kann ich leider nach dieser kurzen Zeit nicht sagen.

Mit knapp 261 Gramm gehört der ATH-ANC900BT zu den leichteren Over-Ear-Kopfhörern. Die mit Memory-Schaum gefüllten Ohrpolster und das Kopfband sorgen für eine angenehme Gewichtsverteilung. Die Verarbeitung des Kopfhörers gefällt mir somit sehr gut. Lediglich im Inneren der Ohrmuschel bin ich von der Verarbeitung etwas enttäuscht. Dieses Problem war jedoch bereits beim Vorgänger der Fall. Hier ist unter dem Innenbezug der Ohrmuschel ein Kunststoffbügel versteckt, welchen man durch eine erhabene Stelle bemerkt. Stören tut diese Erhöhung jedoch nicht, da diese in dem Bereich sitzt, indem diese keinen Kontakt zum Ohr hat. Doch leider ist hier der Stoff teilweise etwas lose angebracht, was zwar nur beim genauen Betrachten auffällt, aber man sicherlich beim Betrachten des Preises etwas hübscher hätte lösen können. 

Beim Lade-Anschluss habe ich ja bereits bemängelt, dass man hier zum aktuellen USB-C Anschluss greifen hätte sollen. Mittlerweile greifen nämlich immer mehr Hersteller zum modernen USB-Typ-C-Anschluss.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Kopfhörer
KategorieOver-Ear Kopfhörer mit ANC, Bluetooth 5; aptX, AAC, SBC und High-Res Audio (nur bei Kabelübertragung)
FarbeMattschwarz
Gewicht263 Gramm laut Hersteller
MaterialHochwertiger Kunststoff
TönerJeweils links und rechts ein 40 mm-Treiber
Akkulaufzeitbis zu 35 Stunden mit Bluetooth und ANC, mit Bluetooth und ANC 40 Stunden und kabelgebunden mit ANC 60 Stunden
Schalldruckpegel103 db/mW (mit ANC) ohne ANC 100 db/mW
Frequenzbereich5 Hz – 45 kHz
LieferumfangAudio-Technica ATH-ANC900BT
1,2 m langes 3,5-mm-/2,5-mm-Stereo-Miniklinkenkabel
USB-Ladekabel (30 cm, USB Typ A / Micro-USB Typ B)
Flugzeugadapter
H0chwertige Transporttasche
Beschreibung und Kurzanleitung
Technische Daten des Audio-Technica ATH-ANC900BT

 Tragekomfort

Der Tragekomfort beim ATH-ANC900BT kann mich hier genau so gut wie bei dessen Vorgänger Überzeugen. Kein Wunder, denn hier hat Audio-Technica nichts verändert. Es handelt sich quasi um die selben mit Memory-Schaum gepolsterte Ohrpolster und Kopfbügel. Dank nur minimal höheren Gewicht, trägt dieser sich auch nach längerer Hörzeiten ohne Druck auf die Ohren oder Ähnliches. So hatte ich die Kopfhörer problemlos über eine Stunde am Stück auf, ohne das diese mich störten. 

Positiv ist auch der Freiraum für die Ohren, denn die Aussparung für die Ohren sind meiner Meinung nach angenehm groß, sodass dieses angenehm umschlossen wird und dennoch genug Spielraum bieten, sodass man beim tragen ein luftiges Gefühl bekommt. Dies lässt zwar nach einiger Zeit etwas nach, aber dies ist Over-Ear Kopfhörer bedingt, da es um die Ohren vor allem im Sommer schnell warm werden kann. Ansonsten passt sich der ATH-ANC900BT durch die drehbaren Ohrmuscheln sehr gut dem Kopf an und sorgt somit, dass die Ohrpolster gleichmäßig um die Ohren aufliegen. Die weichen Ohrpolster sorgen zudem dafür, dass sich der Kopfhörer auch für Brillenträger eignet.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Nun möchte ich euch noch wie versprochen die Touch-Oberfläche näher erklären. Hier können wir unter anderem durch antippen mit dem Finger im oberen Bereich der Ohrmuschel die Lautstärke erhöhen und am unteren Bereich absenken. Der Fehler beim Vorgänger, dass man damit nur die Lautstärke des Kopfhörers und nicht gleich die des Smartphones erhöht, hat Audio-Technica hier behoben. Wiederum finde ich es etwas Schade, dass man die Lautstärke nur um einen Pegel (1. Stufe) erhöhen kann. Hier hätte ich mir sehr gewünscht, dass man nicht jedes mal für jede Stufe auf die Touch-Oberfläche tippen muss, sondern diese durch anschließendes halten des Fingers um mehrere Stufen erhöhen kann. 

Durch das Antippen in der Mitte wird die Musik pausiert und durch erneuten antippen weitergespielt. Dies funktioniert nicht besonders zuverlässig. Hier muss man nämlich möglichst exakt den Bereich in der Mitte, an dem das Audio-Technica Logo befindet treffen. Sonst kann es schnell sein, das man versehentlich einen Titel weiter springt. Legt man den Finger etwas länger auf der Ohrmuschel auf, aktiviert man den Sprachassistenten auf dem Smartphone. Eine Wischbewegung von unten nach oben sorgt dafür, dass die Musik einen Track vorspringt und von oben nach unten einen Titel zurück. Dies ist auch nicht wirklich präzise, denn oftmals springe ich hier gleich zwei Titel Zurück usw. Zwischen ANC an, HT und ANC Off, wechselt man ganz einfach durch auflegen der Hand auf die Ohrmuschel, bei jedem erneuten auflegen wechselt man die drei Modi durch.

Weiterhin können eingehende Anrufe ebenfalls sehr bequem am Kopfhörer angenommen werden. Dazu einfach beim eingehenden Anruf auf die Mitte der Touch-Oberfläche tippen. Die Gesprächslautstärke kann dann ebenfalls wie die Lautstärke der Musik durch berühren des oberen bzw. unteren Bereiches der Touch-Oberfläche erledigt werden.

Anfangs braucht man bei der Steuerung etwas Übung. Es kommt vor, dass man z. B. statt einen Titel zurück, gleich zwei zurückspringt. Ich hab mir dann angewöhnt, vom oberen Bereich nur bis ca. zum Audio-Technica Logo zu wischen, dann hat dies deutlich besser geklappt. Doch selbst dann kam es leider immer wieder vor, dass ich anstelle des nächsten Titels die Musik pausiert habe. Daher klappt die Bedienung über das Touch-Touch-Bedienfeld nicht immer zu 100 % und braucht anfangs auf jeden Fall etwas Übung und etwas Glück.

(Bedienung: 2,5 von 5 Punkten)

Klang

Beim ATH-ANC900BT setzt Audio-Technica wie eigentlich fast alle Kopfhörer-Hersteller in diesem Preissegment auf zwei 40 mm Treiber. Diese sollen wie bereits beim Vorgänger für eine außerordentliche Audiowiedergabe mit vollem Klangspektrum sorgen. Den Frequenzbereich gibt Audio-Technica zwar mit 5 Hertz bis 45 Kilohertz an, doch dies sagt relativ wenig aus. Schließlich kann kaum ein Mensch diese Hohen und Tiefen Frequenzen hören. Man sagt hier, dass ein Menschliches Ohr im Schnitt ein Frequenzband von 20 HZ bis 20 Kilohertz wahrnehmen kann. Daher sollte man nicht so viel Wert auf eine möglichst gute Frequenzkurve legen, sondern einen Kopfhörer probe hören, denn für ein gutes Klangbild spielen viele Faktoren eine wichtige Rolle. Daher möchte ich nun meinen persönlichen Eindruck vom Klangbild des ATH-ANC900BT beschreiben.

GBeim Vorgänger, dem ATH-ANC700BT konnte ich noch kritisieren, dass sich die Klangeigenschaft durch zu- oder abschalten des ANC zu sehr verändert hat. Dies ist nun beim neuen Modell nicht mehr der Fall. Es ist nur ein minimaler Unterschied, den man beim Bass feststellen kann, jedoch muss man sich dafür sehr drauf konzentrieren.

Das Klangbild würde ich als ausgewogen beschreiben, mit leicht angehobenen Höhen. Der Bass ist schön kräftig und satt, ohne dabei die Mitten oder Höhen zu dominieren. Daher klingt der Bass sehr ausgewogen, natürlich und keinesfalls übertrieben. Im Vergleich zu einigen bisherigen Over-Ear Kopfhörern, ist der Bassbereich daher nicht ganz so präsent und daher sollten diejenigen unter euch, welche einen bassbetonten Kopfhörer eher bevorzugen zu einem anderen Kopfhörer greifen. Die Wiedergabe der Stereobühne beherrscht der Hersteller auch beim neue  Audio-Technica ATH-ANC900BT wieder sehr gut. Hier kann mich der Kopfhörer sehr überzeugen. Die Mitten sind sehr ausgewogen abgestimmt und sorgen für eine sehr klare und natürliche Wiedergabe von Stimmen. Die Höhen sind wie bereits bei einigen anderen Kopfhörern des Herstellers etwas zu sehr betont, jedoch empfindet man dies auf keinem Fall als schrill oder störend. Es handelt sich hierbei nur um einige wenige Passagen in wenigen Liedern, ansonsten ist dies relativ selten wahrnehmbar. Die Höhen werden ansonsten klar und neutral wiedergegeben.

Das Telefonieren über den ATH-ANC900BT funktioniert zwar ganz gut, jedoch klingt man durch das eingebaute Mikrofon etwas dumpf. Beim Ansehen von Videos und Filmen über mein iPhone X konnte ich einen minimalen Versatz vom Bild zum Ton feststellen, jedoch ist dieser Versatz sehr gering und liegt unter einer Sekunde.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Dank den sehr weichen Ohrpolstern und dem sehr angenehmen Anpressdruckes, ist die Dämmung der Umgebungsgeräusche bereits ohne aktiviertes ANC ganz gut. Jedoch reduziert das aktivierte Active Noise-Cancelling noch einmal die Umgebungsgeräusche. Das von Audio-Technica verwendete „Hybrid-Noise-Cancelling“ konnte mich jedoch nicht ganz so sehr überzeugen. Zwar wird wie bereits erwähnt der Umgebungslärm durch das Zuschalten reduziert, doch hier schneiden die Top-Noise-Cancelling Kopfhörer von Sony und Bose, die ich im Laden testen konnte deutlich besser ab.

Als ich mit dem Kopfhörer z. B. im Zug unterwegs war, oder an einer gut befahrenen Straße entlang gelaufen bin, konnte der Audio-Technica ATH-ANC900BT zwar die Geräusche reduzieren, jedoch nicht so wirkungsvoll wie z. B. mit der Beats Studio 3, welcher jedoch ebenfalls nicht zu den den Top Noise-Cancelling Kopfhörern zählt. Hier muss man dann bewusst die Lautstärke erhöhen, sodass man weniger von der Umgebung wahrnimmt. Ob dies wiederum im Straßenverkehr z. B. auf dem Rad gut ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Zum Radfahren eignet sich der Kopfhörer mit angeschaltetem ANC wiederum je nach gefahrener Geschwindigkeit ebenso wenig, wie an einem stürmischen Tag damit rauszugehen und eine Runde zu laufen. 

Der Audio-Technica ATH-ANC900BT ist nämlich mit eingeschaltetem ANC sehr windempfindlich. Hier gelangt das Surren des blasenden Windes direkt in den Kopfhörer und stört somit den Musikgenuss enorm. Es hilft dann nur, ANC komplett zu deaktivieren.

Wie einige Sport-Kopfhörer, hat Audio-Technica dem neuen Over-Ear Kopfhörer, die sogenante „Hear-Through“ Funktion spendiert. Hat man diesen Modus mit der Taste neben dem  Ein-/Ausschaltknopf aktiviert, werden die Außengeräusche über die am Kopfhörer ansonsten für das ANC benutzen Mikrofone in den Kopfhörer eingespielt. Somit werden diese je nach eingestelltem Level (3. Stufen regelbar) weniger oder sehr stark durchgeschleust. Dadurch wird automatisch die maximale Lautstärke herabgesenkt, sodass man z. B. im Sportstudio den Trainer oder Partner besser versteht, ohne den Kopfhörer aufzusetzen. Dies funktioniert sehr gut, doch da man meiste sowieso Musik beim Sport hört, ist es eventuell für den ein oder anderen sinnvoller den Kopfhörer kurz abzusetzen.

Zubehör

Audio-Technica ATH-ANC900BT kommt wie bereits eingangs erwähnt in einem ausreichend großen und stabilen Transportcase daher. In dieses passt nicht nur direkt der Kopfhörer problemlos rein, sondern auch sämtliches Zubehör. Im Inneren ist die Tasche mit einem weichen Material versehen, sodass der Kopfhörer nicht verkratzt wird. Der Reißverschluss lässt sich sehr angenehm öffnen und sorgt dafür, dass das Etui sicher geschlossen bleibt.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

App

Audio-Technica bietet für einige neuen Kopfhörer die App Namens „A-T Connect“ an. Dabei handelt es sich um dieselbe App, wie für die Audio-Technica ATH-SPORT7TW. Diese App steht sowohl für iOS Geräte, als auch Android Devices kostenlos zum Download im jeweiligen AppStore bereit.

Audio-Technica | Connect
Preis: Kostenlos
Audio-Technica | Connect
Preis: Kostenlos

Audio-Technica bietet für einige neuen Kopfhörer die App Namens „A-T Connect“ an. Dabei handelt es sich um dieselbe App, wie für die True-Wirleless Ohrhörer, welche ich bereits getestet habe. Diese App steht sowohl für iOS Geräte, als auch Android Devices kostenlos zum Download im jeweiligen AppStore bereit.

Startet man die App, landet man, sofern die ATH-ANC900BT mit dem Smartphone verbunden sind, auf der Startseite. Auf dieser Startseite wird einem der Over-Ear Ohrhörer angezeigt und zudem kann man direkt während der Musikwiedergabe per Schieberegler die Lautstärke ändern und den Titel der gerade wiedergegeben wird einsehen. Jedoch muss man dazu nicht zwingend in die App gehen, denn man kann den aktuellen Titel auch in der Musik App ändern, wie z. B. bei mir via Apple Music.

In der Mitte der Startseite wird einem der aktuelle Akkustand in % angezeigt und direkt daneben wird bei Musikwiedergabe, der aktuell verwendeten Audio-Codecs in meinem Fall AAC, angezeigt und den gewählten Rauschunterdrückungslevel. Drückt man auf den Pfeil des oben abgemeldeten In-Ear, dann gelangt man in das Einstellungsmenü. Hier kann man unter anderem, die Verbindung trennen, den Audio-Codec manuell ändern, den ANC Level änder, sowie die Kurzanleitung einsehen. 

Über die drei horizontalen Striche im linken oberen Rand gelangt man in ein weiteres Untermenü. Hier kann man praktischerweise den letzten Standort des Over-Ear-Kopfhörer abrufen, sofern man diesen verlegt hat. Um diese Funktion nutzen zu können ist es jedoch erforderlich, dass ihr der App den Zugriff auf eure GPS-Daten gebt. Zu guter Letzt kann man hier noch die Bedienungsanleitung und die aktuelle Firmwareversion usw. einsehen.

Was ich in der App vermisse, ist die Integration eines Equalizers, sodass man sich die Klangabstimmung etwas mehr den eigenen Vorlieben anpassen kann. Dies bietet die App mit der aktuellen Version 1.3.3 leider noch nicht.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

Da NFC auch hier wieder nicht mit an Bord ist, müssen auch Nutzer eines Android Smartphones die Einrichtung wie gewohnt über die Bluetooth-Einstellungen vornehmen. Dies ist jedoch sehr schnell erledigt und erfordert keine besonderen Kenntnisse. Beim ersten Einschalten befinden sich die Audio-Technica ATH-ANC900BT üblicherweise automatisch im Paring-Modus. Dies bestätigt einem das schnelle Aufblinken der Bluetooth-LED. Nun nur noch in den Bluetooth-Einstellungen die Kopfhörer mit der Bezeichnung ATH-ANC900BT suchen und auswählen, schon ist das ganze in knapp einer Minute verbunden.

In den Räumlichkeiten war die Reichweite mit zwei dickeren Beton-Wänden auf ca. 15 Metern begrenzt. Im freien Feld sind bis zu 20 Metern kein Problem. Dabei muss man sich jedoch mit der linken Kopfhörer-Seite zum Smartphone gerichtet haben, denn in dieser Seite befindet sich der Bluetooth-Empfänger. Dreht man sich mit der rechten Seite zum Kopfhörer, ist die Reichweite einige Meter weniger.  Sobald ich den Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden.

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Audio-Technica konnte die Akkulaufzeit beim neuen Modell um ganze 10 Stunden verbessern. Somit kommt man nun auf dem Papier auf eine gesamte Akkulaufzeit von bis zu 35 Stunden (mit Bluetooth und aktiviertem Noise-Cancelling). Ohne aktiviertes ANC beträgt die Laufzeit bis zu 40 Stunden und kabelgebunden aber mit eingeschaltetem ANC bis zu 60 Stunden. Ich habe den Kopfhörer in meinem Testzeitraum eigentlich zu 97 % per Bluetooth und aktiviertem ANC betrieben. Die von Audio-Technica angegebenen 35 Stunden konnte in meinem Test problemlos erreichen, ich kam sogar auf zwei Stunden mehr und somit auf 37 Stunden. Dabei hatte ich die Lautstärke meistens auf etwas 75 % eingestellt. 

Leider hat Audio-Technica den ATH-ANC900BT nicht mit einer Schnellladefunktion ausgestattet und so bietet der größere Akku zwar eine länger Laufzeit, doch dafür wiederum benötigt dieser für eine volle Aufladung des Akkus fast 5,5 Stunden. Ladet ihr den Akku jedoch über ein 5 Watt Netzteil, dann dauert es immerhin knapp 4,5 Stunden.

(Akku: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem neuen Audio-Technica ATH-ANC900BT hat der Hersteller den Nachfolger des von mir bereits getesteten ATH-ANC700BT auf den Markt gebracht. Dieser ist zwar in einigen wichtigen Bereichen verbessert worden, doch leider immer noch nicht perfekt. So konnte man zwar die Akkulaufzeit auf stolze 35 Stunden am Stück erhöhen und das Problem mit der Veränderung des Klangbilds beim zu- oder abschalten des ANC neutralisieren. Jedoch kann der ATH-ANC900BT mit seinem ANC nicht mit den Platzhirschen von Bose und Sony mithalten. Daher ist das ANC der aktuell größte Schwachpunkt beim neuen Over-Ear Kopfhörer, was bei seinem Preis nicht wirklich so sein sollte. Klanglich gesehen und vom Tragekomfort ist er wiederum ein sehr gutes Gerät.

Preis/Leistung

Die UVP des Audio-Technica ATH-ANC900BT von 299€ ist noch einmal einiges höher, als die seines Vorgängers. Meiner Meinung nach ist der Preis etwas zu hoch gegriffen. Der neue Over-Ear Kopfhörer wird groß als Noise-Cancelling Kopfhörer beschrieben und leider gehört genau diese Funktion zu seinen Schwächen. Hier ist Audio-Technica leider noch etwas weiter von dem hervorragenden ANC des Bose und Sony Kopfhörern entfernt. Wer jedoch über den Punkt der besseren Isolierung vor den Umgebungsgeräuschen absehen kann und klanglich einen guten Kopfhörer sucht, der zudem eine sehr lange Akkulaufzeit sucht, kann dennoch zu diesem Kopfhörer greifen. Jedoch sollte man dann noch warten, bis dieser etwas günstiger im Angebot erhältlich ist.

Schwachpunkt ist neben dem ANC, auch die etwas fehleranfällige Touch-Bedienoberfläche und die Anfälligkeit des ANC gegen stärkeren Wind.

AUDIO-TECHNICA ATH-ANC900BT

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Audio-Technica.com

Ring Stick Up Cam + Solar Panel

Ring wurde mit Sitz in Santa Monica, Kalifornien im Jahr 2012 von Jamie Siminoff gegründet, hier befindet sich auch die Hauptzentrale. Bekannt wurde das Unternehmen durch die intelligente Türklingel „Ring Doorbell“ in einem Crowdfounding-Projekt. Bei diesem Projekt wurde ein deutlich höher Betrag eingenommen, als man sich als Ziel gesetzt hat und dies, obwohl man zuvor bei der Sendung „Shark Tank“ ohne erfolgreichen Deal nach Hause ging.

Am 27. Februar 2018 gab Amazon die vollständige Übernahme von Ring für eine Summe von 1.000.000.000 US-Dollar bekannt. Somit ist Ring nun ein 100%iges Tochterunternehmen von Amazon.

Ring hat bereits mit der Spotlight- und Floodlight Cam ein gutes Angebot an Überwachungskameras für den Außenbereich im Sortiment. Doch vor Kurzem hat das Unternehmen die Stick Up Cam vorgestellt. Diese bietet zahlreiche Möglichkeiten der Befestigung/Aufstellung und kann somit nicht nur im Außenbereich angebracht werden, sondern auch in jedem Raum im Haus. Es gibt eine kabelgebunden und akkubetriebene Version, die beide Videos in bis zu 1080p aufnehmen. Ebenso gehört aber auch eine Nachtsicht, Gegensprechanlage und Sirene zu den besonderen Funktionen. 

Ich habe mir für euch die Ring Stick Up Cam Battery genauer angeschaut. Ob diese im Test überzeugen konnte, erfahrt ihr in folgenden Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung der Geräte bleibt Ring dem üblichen Design absolut treu. So kommen auch die neuen Ring Produkte (Ring Stick Up Cam und das Solar Panel) in der typischen grauen Hauptverpackung daher, welche in einer mit zahlreichen Informationen bedruckten, Blau/weißen Kartonage eingeschoben ist.

Ring Stick Up Cam 

Auf der Vorderseite der Stick Up Cam wird neben der Überwachungskamera ein Smartphone (iPhone) dargestellt, auf dessen Display man ein Beispiel Video gezeigt bekommt, welches die Video-Ansicht der Kamera zeigt. Zudem erfährt man hier typisch wie bei jedem Produkt im oberen Bereich neben dem Namen des Unternehmens, auch den der Kamera und dass diese sowohl innen-/ als auch im Außenbereich angebracht werden kann. Zudem zeigt das Akku-Symbol oben rechts, dass es sich um die akkubetrieben Version handelt.

Die linke Seite ist bei wie bei den meisten Ring-Produkten für einen kleinen Auszug zur Entstehung des Unternehmens in drei Sprachen bedruckt. Schauen wir uns die rechte Seite an, sieht man hier die Ring Stick Up an einer Hauswand im Außenbereich angebracht montiert und dem Hinweis, dass die Überwachungskamera mit allem kommt, was zur Montage an der Wand, Decke oder an sonstigen Oberflächen erforderlich ist.

Auf der Rückseite sieht man die Stick Up Cam in der Mitte gleich zweimal dargestellt. Dies soll über das bewegliche Kugelgelenk an der Rückseite informieren. Dadurch kann man die Kamera nämlich z. B. wie oben dargestellt an die Decke oder wie unten abgebildet an die senkrechte Wand angeschraubt werden. Jedoch kann diese auch einfach aufgestellt werden. Des Weiteren wird man hier zur linken und rechten Seite über die besonderen Funktionen der Kamera informiert. Auf diese gehe ich jedoch im Laufe des Testberichtes noch genauer ein.

Betrachtet man die Unterseite der Verpackung, stehen hier noch die üblichen Infos zum Unternehmen, die technischen Spezifikationen (Maße, Garantie usw.) und der Lieferumfang ist hier ebenfalls aufgelistet.

Hat man die Umverpackung entfernt, kann man die graue Hauptverpackung von vorne nach hinten aufklappen. Direkt auf der Oberseite kommt ein blauer Umschlag mit der Begrüßung „Say hallo to Ring“ zum Vorschein. In diesem Umschlag befinden sich neben einer Kurzanleitung und einer Konformitätserklärung in mehrere Sprachen, auch noch eine Quick Start Guide, sowie zahlreiche Aufkleber mit dem Hinweise einer Video & Audioüberwachung in 6 Sprachen.

Direkt unter diesem Umschlag befindet sich links die Ring Stick Up Cam und recht eine kleine blaue Schachtel in der, wie der Name darauf schon vermuten lässt, sich sämtlicher Zubehör zur Montage befindet. Direkt unter dieser „Installation Tool“ Kartonage befindet sich zudem noch der Ring Stick Up Cam Akku, bei dem es sich um denselben handelt, welcher auch in der Ring Doorbell 2 zum Einsatz kommt. 

Im bereits erwähnten Lieferumfang, also in der Zubehör-Schachtel befindet sich: ein Schraubendreher mit wechsel Bit (Kreuzschlitz- und TORX-Aufsatz) ein Durchmesser 6 mm Steinbohrer, um die Löcher für die Dübel zu bohren, und Schrauben, um diesen anschließend zu befestigen. Zudem befindet sich im Lieferumfang noch ein Ladekabel, um den Akku aufzuladen, sowie je eine Sicherungsschraube für das Batterie Cover, sowie für die Montagefuß-Abdeckung.

Solar Panel

Auf der Vorderseite der Solar Panel Verpackung ist das Panel inkl. Montagehalterung abgebildet. Des Weitern sieht man im oberen Bereich den Name des Herstellers und des Produktes. Nicht wundern, auf meiner Verpackung steht zwar, dass das Solar Panel für die Spotlight Cam sei, doch das passt auch für die Stick Up Cam. Im unteren Bereich sind drei Symbole abgebildet, die über die verstellbaren Montagehalterung, die einfache Installation und das Wetter resistente Design informieren.

Auf der Rückseite ist eine Abbildung zu sehen, bei der das Panel und eine Spotlight Cam an einer Hauswand montiert sind. Der Text daneben erklärt, dass das Solar Panel bei einigen Stunden Sonne am Tag, die Kamera permanent mit Strom versorgt. Des Weitern ist im Bereich darunter der Lieferumfang in fünf Sprachen aufgelistet. An der Unterseite ist ebenfalls eine Übersicht des Lieferumfangs aufgelistet und einige wenige Infos zum Unternehmen Ring.

Beim Öffnen der Solar Panel Verpackung kommt direkt das Solar Panel mit fest verbunden 3,96 m langem Verbindungskabel zum Vorschein. Damit dieses nicht verkratz, ist der Deckel in der Innenseite mit Schaumstoff versehen. Unter diesem Panel versteckt sich sämtlicher Zubehör, welcher für die Montage benötigt wird. So findet man hier neben dem 6 mm Steinbohrer, denselben zweiteiligen Schraubendreher wie im Lieferumfang der Stick Up Cam, die Montagehalterung und die zur Verschraubung benötigten Schrauben und Dübel. Natürlich liegt im Karton auch eine Kurzanleitung und eine Montage-Beschreibung bei.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Stick Up Cam

Bei der neuen Stick Up Cam handelt es sich um eine kompakte Kamera, die mit einem raffinierten Fuß und Kugelgelenk ausgestattet ist. Das Gehäuse besteht großteils aus hochwertigem und witterungsfestem weißen Kunststoff. Das Zentrum im vorderen Bereich in dem neben der Kamera auch der Lautsprecher, das Mikrofon usw. sitzt, ist bei beiden Modellen schwarz. Es gibt nämlich noch ein weiteres Modell, bei dem die weißen Elemente ebenfalls schwarz sind. 

Das eigentliche Gehäuse der Kamera hat eine Dosen-Form und ist daher rund. Der Durchmesser beträgt 60 mm und es ist 97 mm hoch. Der eigentliche Fuß bzw. im Falle der Stick Up Cam auch gleichzeitig als Montageplatte genutzt Halterung ist ebenfalls rund. Diese verläuft jedoch am hinteren Bereich etwas weiter nach hinten, da hier zwei Aluminium-Streben nach oben verlaufen und mit einem Kugelgelenk mit der Rückseite der Kamera verbunden sind. Aufgestellt ist die Kamera im geraden Zustand etwa 125 mm hoch und inkl. Akku bringt diese 339 g auf die Waage (ohne sind es 224 g).

Auf der Vorderseite fällt, wie bereits erwähnt direkt die Kameralinse auf, diese ist natürlich mit einer Sicherheitsscheibe versehen, sodass die Linse nicht verkratz, wird. Direkt unterhalb der Linse, in der Nut um der Kamera ist links eine kleine Status-LED und rechts ein Mikrofon versteckt. Oberhalb auf dem weißen Teil des Gehäuses ist der graue „Ring“ Schriftzug und darunter der Helligkeitssensor zu sehen.

Im untersten Bereich verbirgt sich hinter dem Gitter der Lautsprecher, dieser wird unter anderem zur Kommunikation mit der Person vor der Kamera genutzt. Die vier IR-LED´s befinden sich um der Kamera-Linse verteilt, zwei davon links und die anderen beiden auf der rechten Seite. In dem Bereich zwischen Kamera und Lautsprecher versteckt sich der Bewegungssensor, damit die Kamera über jede registrierte Bewegung informieren kann.

Da die Stick Up Cam wie bereits erwähnt in meinem Fall via Akku betrieben wird, muss man natürlich auch diesen irgendwo einsetzen. Das erfolgt durch das Öffnen des Bajonettverschlusses an der Unterseite der Stick Up Cam. Hier wird dann ganz einfach der Akku eingeschoben und hier befindet sich daneben direkt der orangene Set-up-Knopf. Betreibt man die Stick Up Cam im Außeneinsatz, dann sollte man im Verschlussdeckel den Gummistopfen entfernen und nach der Montage der Kamera eine der Sicherungsschrauben eindrehen. Damit wird verhindert, dass die Kamera von jemandem anderen übernommen wird, oder der Akku geklaut wird. Damit zudem die Kamera gegen Diebstahl abgesichert ist, befindet sich an der Abdeckung des Fußes ebenfalls eine Sicherung.

Solar Panel

Das Solar Panel welches bei der Stick Up Cam mitgeliefert wird, ist dasselbe, welches auch bei der Spotlight Cam mitgeliefert wird. Das Solar Panel besteht aus einem Kunststoffgehäuse, dessen Front mit einer großen 2,2 Watt großen Solarplatine bestückt ist.  

Das Panel ist 19,68 cm x 13,97 cm x 1,27 cm groß und bringt inkl. festem Kabel knapp 407 g (mit Montagehalterung 445 g) auf die Waage. Dank dem insgesamt fast 4 m langem Kabel kann das Solar Panel im größeren Umkreis flexibel an der Hauswand angebracht werden. Die Halterung besitzt ein in zwei Richtung schwenkbares Gelenk und somit kann das Panel sehr gut an die perfekte Stellung zur Sonne ausgerichtet werden. Das Stromkabel wird an der Rückseite der Stick Up Cam mit zwei Schrauben verschraubt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung der Stick Up Cam, sowie an dem Solar Panel gibt es kaum etwas zu bemängeln. Zwar bestehen beide Geräte zum Großteil aus Kunststoff, doch dabei handelt es sich um einen hochwertigen wetterbeständigen Werkstoff. Ob dieser jedoch nach einiger Zeit vergilbt kann ich nach einem Testzeitraum nicht sagen, dafür müsste ich die Stick Up Cam einige Jahre im Außeneinsatz betreiben.

Beide Geräte sind bei -20,5 °C bis 48,5 °C, witterungsbeständig und zudem ist auch das Kabel witterungsgeschützt. Zudem sind an beiden Geräten sämtliche Bereiche, an den Wasser bzw. Feuchtigkeit eindringen kann, durch Dichtungen geschützt. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kamera-ArtSmarte Überwachungskamera mit Nachtsicht und raffiniertem Montagefuß
AuflösungFull-HD (1080p)
Weitwinkel115 Grad horizontal, 65 Grad vertikal
Abmessungen
9,70 cm x 6,00 cm x 6,00 cm (ohne Standfuß); Solarpanel: 19,68 cm x 13,97 cm x 1,27 cm
Zoomnur digital
MaterialAluminium und Kunststoff
Konnektivität802.11 b/g/n WLAN-Verbindung @ 2,4 GHz
FunktionenBewegungserkennung, IR-Beleuchtung, integriertes Mikrofon und Lautsprecher, per App steuerbar (Android & iOS)
BetriebsbedienungTemperatur: -30°C bis 48,5°C; Wetterbeständig
LieferumfangRing Stick Up Cam
Sockelblende
Sockelauflage
Solarpanel
Schnellwechsel-Akkupack
Installationswerkzeug und Material
USB-Ladekabel
Benutzerhandbuch
Sicherheitsaufkleber

Einrichtung & Installation

Bei der Stick Up Cam kann man wie bei den Ring Produkten üblich, direkt mit der Montage bzw. mit der Aufstellung der Kamera beginnen. Jedoch kann man auch erst mit der Installation der App starten.

Ich beschriebe hier die Methode, bei der man zuerst die App auf das Smartphone installiert. Die App ist kostenlos im Apple Store (iOS) und Play Store (Android) erhältlich. Direkt nach dem Starten der App muss man auswählen, welches Ring Gerät man einrichten möchte. Hier wählt man im Falle der Stick Up Cam „Sicherheitskamera“ aus. Anschließend soll man den QR-Code der Kamera scannen, dieser befindet sich entweder im Akku-Deckel der Kamera oder im Einrichtungszettel im blauen Umschlag.

Hat man den Code gescannt, erkennt die App automatisch, dass man die Stick Up Cam einrichten möchte und wird gefragt, ob man diese im Innen- oder Außenbereich montiert möchte. Dank Akku ist man bei meinem Testexemplar sehr flexibel und an keine Stromquelle gebunden. Zudem kann man die Stick Up Cam dank dem Solar Panel auch im Außenbereich mit Strom versorgen. 

Wählt man im folgenden Menüpunkt „Innenbereich“ aus, wird man zudem gefragt, ob man die Kamera auf eine Fensterbank stellen möchte, um somit von innen z. B. den Garten zu überwachen. Wählt man hier ja, wird man darauf hingewiesen, dass das Fensterglas die Nachtsicht durch die Reflexion der IR-LED´s negativ beeinflussen kann. Ich habe wiederum die Kamera im Außenbereich angebracht und daher „im Freien“ gewählt. Daraufhin muss man entweder aus Vorschlägen wie: Garten, Vorderseite, oder benutzerdefiniert einen Namen zur einfacheren Zuordnung der Kamera bestimmen. 

Im nächsten Schritt wird sehr gut durch ein kurzes Video gezeigt, wie der Akku in die Stick Up Cam eingesetzt werden muss. Hat man diesen erfolgreich eingesetzt, muss man knapp 30 Sekunden warten, bis die Kamera hochgefahren wurde. Kurz darauf leuchtet die blaue LED an der Vorderseite auf und sollte, sobald sich diese im Einrichtungsmodus befindet, wie im nächsten Video-Ausschnitt zu sehen, anfangen aufzublinken. Ist dies nicht der Fall, muss man den orangenen Knopf neben dem Akku an der Unterseite betätigen.

Anschließend muss man den Namen des heimischen Netzwerkes aus der Liste auswählen und das Passwort des Netzwerkschlüssels eingeben und schon verbindet sich die Stick Up Cam mit dem WLAN-Netzwerk. Automatisch teilt einem die App und die Frauen Stimme an der Kamera mit, dass die Kamera die aktuelle Firmware herunterlädt und installiert. Ist dies installiert, teilt dies einem ebenfalls die Frauenstimme in Englisch mit. Anschließen erfolgt noch ein kurzer Verbindungstest, sodass gewährleistet wird, dass die Verbindung zwischen Netzwerk und Stick Up Cam im Freien gut ist. Sofern man nun noch mehreren Leuten bzw. Familienmitgliedern zugriff, auf die Stick Up Cam geben möchte, kann man diese im nächsten Stepp durch die Eingabe deren E-Mail Adresse tun. Anschließend hat man den vollen Zugriff auf die Kamera und die Einrichtung ist soweit fertig. 

Hat man sich nun dazu entschieden die Kamera im Innenbereich zu betreiben und diese am gewünschten Ort aufgestellt, sied ihr komplett mit der Installation fertig. Hat man sich jedoch für die Installation im Außenbereich entschieden, dann muss diese noch am gewünschten Überwachungsort montiert werden.

Dazu einfach die Abdeckung des Montagefußes entfernen, mit der darin integrierten Wasserwaage ins Wasser ausrichten und die vier Löcher anzeichnen. Daraufhin die Löcher mit dem mitgelieferten Steinbohrer bohren, die Dübel einklopfen und mit den Schrauben das ganze befestigen. Nun wieder die Abdeckung anbringen und mit der Sicherungsschraube die Montagefuß-Abdeckung und den Akkudeckel gegen Diebstahl absichern und schon ist alles fertig. Anschließend kann die Stick Up Cam durch das Kugelgelenk einfach waagerecht ausgerichtet werden und sofern man sich für die Variante mit Solar Panel entscheiden hat dieses noch an der Wand befestigen und mit dem Kabel an der Rückseite der Kamera befestigen. 

Das war es dann auch schon. Das Ganze ist in wenigen Minuten eingerichtet und dank der sehr guten Schritt-für-Schritt Anleitung in der App ein absolutes Kinderspiel

(Einrichtung: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Die Stick Up Cam ist wie viele andere Überwachungskamera mit einem Sensor, der mit einer Auflösung von 1080p auflöst ausgestattet. Diese Auflösung ist für eine Überwachungskamera absolut ausreichend.

Damit mit der Kamera ein möglichst großer Bereich überwacht werden kann, ist die Stick Up Cam mit einem Blickwinkel von 115 Grad horizontal und 65 Grad in der vertikalen Achse ausgestattet. Somit ist es hier problemlos möglich z. B. ein Raum, den Eingangsbereich oder die Hofeinfahrt zu überwachen.

Damit man mit der Stick Up Cam nicht nur am Tag das eigene Heim/Wohnung überwachen kann, hat Ring die Kamera wie üblich mit einem sogenannten automatischen Nachtsicht-Modus ausgestattet. Dies bedeutet, dass diese bei Nacht automatisch die zwei links und recht neben der Kamera versteckten IR-LED´s einschaltet und somit das typische Schwarz/Weiß Bild aufzeichnet bzw. in der Live-Ansicht überträgt. 

Wie bereits erwähnt, ist die neue Stick Up Cam jedoch auch mit den von Ring bekannten Bewegungssensoren, einem Lautsprecher und ein Mikrofon mit Geräuschunterdrückung ausgestattet. Die Bewegungssensoren kann man nicht nur in drei Zonen einstellen, sonder man kann auch bestimmen, wie empfindlich diese reagieren.

Erkennt die Kamera eine Person, erhält man innerhalb weniger Sekunden eine Push-Benachrichtigung auf das Smartphone. Anschließen gelangt man durch das Betätigen dieser Nachricht automatisch in der App auf die Live-Ansicht und kann bei Bedarf direkt über die 2-Wege-Audio-Technologie mit der Person reden und eventuell Fragen, was diese hier zu suchen hat. Über das Mikrofon kann die Person dann euch Antworten und durch den Lautsprecher kann diese euch hören. Diese Funktion ist besonders nützlich, wenn man z. B. gerade unterwegs ist und man somit einen eventuellen Einbrecher überraschen möchte.

Mit dem im Set oder auch separat erhältlichen Solar Panel ist es möglich, mit wenigen Stunden Sonnenschein am Tag, die Stick Up Cam permanent mit Strom zu versorgen. Ob es Sinn macht dieses zu erwerben, muss jedoch jeder von euch individuell entscheiden, denn hier kommt es ganz drauf an wo und wie ihr wohnt. Habt ihr eine Stelle, an der am Tag verteilt lange die Sonne scheint, dann würde ich euch zum Kauf raten, ist es nicht der Fall, dann macht es kaum Sinn. 

(Funktionsumfang: 5 von 5 Punkten)

Software

[appcode appstore id926252661]

[appcode googleplay com.ringapp]

Üblicherweise nimmt man wie bei allen Produkten aus dem Hause Ring, sämtliche Einstellungen direkt über die App vor. Hier handelt es sich um eine Universal-App, also um eine App, die für alle Geräte des Herstellers genutzt wird, daher ist diese bei allen Geräten sehr identisch aufgebaut. Dies hat den Vorteil, dass man sich, sobald man ein Gerät von Ring hat, automatisch mit den weiteren Geräten auskennt. Zudem harmonieren die einzelnen Produkte dadurch hervorragend miteinander. Die App ist sehr einfach und daher sehr übersichtlich aufgebaut.  

Direkt nach dem Starten der App befindet man sich auf dem soggenanten „Dashboard“. Sofern man bereits ein eingerichtetes Ring Produkt besitzt, wird dies einem hier mit der letzten Registrierung einer Bewegung und dem Verlauf (Bewegung erkannt usw.) angezeigt. Durch das Symbol mit den drei Strichen oben links erscheint eine Menü-Übersicht. Durch tippen auf den Menüpunkt „Devices“ gelangt man in die Übersicht der bereits eingerichteten Geräte, so werden bei mir die Stick Up Cam angezeigt. Ebenso kann man hier die Kontoeinstellung, also die Wohnadresse und einige weitere Dinge verändern. Möchte man jedoch Einstellungen an der Stick Up Cam vornehmen, muss man im Dashboard auf das jeweilige Bild des Gerätes (Stick Up Cam) drücken.   

Nun befindet man sich in desen Untermenü. Hier kann man oben rechts direkt die restliche Akkukapazität einsehen und kann bequem die Bewegungsaufzeichnung und Bewegungsbenachrichtigung via Schieberegler, aktivieren/deaktivieren. Zudem kann man in diesem Menü den Gerätestatus einsehen und direkt die Bewegungszonen einstellen. Der Bewegungsmelder lässt sich hier in 3 Zonen einstellen und man kann zudem die Empfindlichkeit bestimmen. Ebenso kann aber auch ein Bewegungszeitplan erstellt werden, sodass die Kamera an selbst festgelegten Tagen in der Woche und der dabei festgelegten Uhrzeit nicht über Bewegungen informiert.  

Des Weiteren können wir den Hinweiston und dessen Lautstärke bestimmen, Bewegungen über einen bestimmten Zeitraum, wenn man sich z. B. kurz hinlegen möchte stummschalten und den permanente Zugriff auf die Live-Ansicht aktiveren. Dies reduziert jedoch die Akkulaufzeit.

Im Menüpunkt oben links, kann man den Ereignisverlauf einsehen. Hier wird man über sämtliche Bewegungen, welche die Stick Up Cam über den Tag usw. registriert hat, informiert.

Über den Button Liveübertragung, startet man diese selbsterklärend. Diese ist ca. 1-2 Sekunden zeitversetzt. Dies hängt natürlich auch von der Internetgeschwindigkeit ab. Greift man z. B. von unterwegs aus auf die Stick Up Cam zu, dauert es etwas länger bis das Live-Bild erscheint. Aber dennoch geht diese Zeit meiner Meinung nach vollkommen in Ordnung.

Die Möglichkeit, über den verbauten Lautsprecher mit der Person davor zu kommunizieren ist eine feine Sache. Diese kann nämlich durch das verbaute Mikrofon mit einem reden. Zudem kann ich die Push-Benachrichtigungsinformationen loben, diese arbeiten sehr schnell. Sobald die Kamera eine Bewegung registrieren konnte, erhält man eine Push-Benachrichtigung auf das Smartphone. Etwas negativ ist, dass die App noch nicht 100 % übersetzt wurde. Gelegentlich sind die Texte hier noch in englischer und deutscher Sprache vermischt.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Ton-/ Videoqualität

Die Bildqualität der Ring Stick Up Cam kann dank der Full-HD Auflösung (1080p) bei normalem Tageslicht mit einer guten Bildqualität überzeugen. Jedoch hat die kleine Kamera bei starkem Gegenlicht und bei Nacht ihre Schwächen. Bei Sonnenlicht Spiegel die Sonnenstrahlen etwas zu sehr, sodass man je nach Einfallwinkel der Sonnenstrahlen mehr oder weniger gut, etwas auf der Aufnahme erkennen kann. Zudem könnte hier der Kontrastwert etwas besser sein. Bei Nacht kann man wahlweise den reinen Nachtsicht-Modus oder einen soggenanten Color-Nachtsicht-Modus (nur bei der kabelgebundenen Version verfügbar) aktiveren. Beides sorge jedoch nicht dafür, dass man eine Person in weiterer Entfernung besser erkennen könnte. Typischerweise hat auch die Stick Up Cam das häufige Problem von den Überwachungskameras und zwar, dass die Bereiche (Objekte) je weiter diese entfernt sind, desto unschärfer Wirken. 

Die Ring Stick Up Cam startet automatisch eine Aufnahme, sobald diese in den zuvor eingestellten Bewegungszonen eine Bewegung erkannt hat. Bei der akku-betriebene Version kann man diesen Bereich jedoch nur in der Empfindlichkeit und in 3-Zonen bestimmen. Bei der kabelgebunden ist dies etwas ausführlicher bestimmbar, denn hier kann man durch das Verschieben mehrer Punkte auf dem Bild einen exakten Überwachungsbereich bestimmen. Somit kann man bei der kabelgebunden z. B. direkt das Gartentor auf Bewegungen überwachen lassen, was bei der kabellosen nicht so exakt bestimmt werden kann. 

Mit der Tonqualität war ich soweit der zufrieden, an einer normalen Straße, also keine Hauptstraße mit viel Straßenverkehr, konnte ich die Person, vor der Kamera im Test sehr gut verstehen. Ebenso konnte diese mich ohne großartige Störungen hören. Hier leistet die Geräusche-Unterdrückung gute Arbeit und sorgt dafür, dass störende Nebengeräusche aus dem Ton weitestgehend herausgefiltert werden. Solltet ihr eurer Meinung nach zu häufig Push-Benachrichtigungen auf euer Smartphone erhalten, dann solltet ihr definitiv die Empfindlichkeit der Bewegungssensoren reduzieren. Anfangs kann es nämlich vorkommen, dass selbst eine vorbei streunende Katze vom Bewegungsmelder erkannt wird. 

(Bild-/ Videoqualität: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit der neuen Stick Up Cam verspricht Ring eine Überwachungskamera, die überall einsetzbar ist und dabei alles im Blick hat. Ebenso wird damit geworben, dass man diese genau dort anbringen kann, wo man diese zur Überwachung anbringen möchte.

Ich kann diesen Punkten soweit zustimmen. Ring hat hier eine sehr vielseitige Kamera auf den Markt gebracht, bei dem sich die Produktentwickler sehr viele Gedanken gemacht haben. Der vielseitige Montagefuß mit seinem Kugelgelenk ermöglicht es, die Kamera quasi überall anzubringen und sogar aufzustellen. Man kann diese somit nicht nur an der senkrechten Wand, sonder auch an der Decke hängend anbringen. Durch das anschließende Ausrichten über das Kugelgelenk kann man das Bild anschließend waagerecht ausrichten. 

Ich persönlich bevorzuge die kabellose Variante, da ich dadurch deutlich flexibler bei der Montage der Kamera bin. Dank der Integration eines Schnellwechsel-Akkus kann dieser in wenigen Minuten durch einen Zweiten ersetzt werden (muss separat gekauft werden 25€). Weiterhin ist das Solar Panel sehr praktisch, welches günstig separat oder wie bei mir bereits im Set mit der Kamera erworben werden kann. Mit diesem Solar Panel kann man sich das Aufladen des Akkus per Ladekabel und die dafür nötigen Stromkosten sparen.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 199 € ist die Ring Stick Up Cam (kabellos und kabelgebunden) bzw. 258 € für die kabellose mit Solar Panel eine gute Möglichkeit zur Überwachung eines Bereiches im Haus, oder im Grundstück. Aktuell sind jedoch alle Varianten der Stick Up Cam direkt beim Hersteller deutlich reduziert. So kostet bei Ring die Stick Up Cam Wired und Battery 159€ und die Stick Up Cam Solar 209 €. 

Man sollte hier jedoch beachten, dass man den Zugriff auf alle Funktionen nur 30 Tage kostenlos zur Verfügung gestellt bekommt. Anschließend werden für den Protect Plan der unter anderem eine Speicherung der Videoaufzeichnung ermöglicht weitere Kosten fällig. Verzichtet man auf diesen, kann man die Geräte zwar problemlos nutzen, jedoch etwas eingeschränkter.

 Nur mit den kostenpflichtigen Cloud-Funktionen erhält man den vollen Funktionsumfang. Für diesen wird jedoch jährlich 30€ (3€ im Monat) für ein Ring Gerät oder 100€ (oder 10€ im Monat) für unendlich viele Ring Geräte fällig. Zudem ist nicht jeder positiv zu einer Cloud eingestellt und daher ist die Ring Stick Up Cam nur für Leute geeignet, denen diese Kritikpunkte nichts ausmachen.

Mit der Stick Up Cam erhält man eine praktische Überwachungskamera, welche mich mit ihrem Lieferumfang, dem sehr praktischen Montagefuß und einer guten Bildqualität bei gutem Licht überzeugen kann.

Die Abo-Kosten:

Ring Stick Up Cam Battery

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Rollei GO!

Rollei bzw. die Rollei GmbH & Co. KG wurde in Norderstedt, Deutschland im Jahr 1920, von Reinhold Heidecke und Paul Franke gegründet. 

Weltbekannt wurde das Unternehmen mit der im Jahr 1927 auf den Markt gebrachten zweiäugigen Rolleiflex, einer richtungsweisenden Rollfilmkamera.

Inzwischen fertigt das Unternehmen Rollei jedoch vor allem Stative, Foto-Filter, Blitze, Kamera-Rucksäcke/Taschen, Action-Cams, Sofortbildkameras, Dashcams, Kamera-Zubehör, sowie Smartphone- und Action-Cam Gimbals.

In diesem Testbericht möchte ein interessantes Produkt für alle Filmer unter euch vorstellen. Es handelt sich um den neuen Rollei GO! Gimbal, mit dem selbst Anfänger problemlos verwacklungsfreie Videos aufnehmen können. Ob ich mit der Stabilisierung des Gimbals zufrieden bin und ob dieser mit einem Preis unter 100€ mit den teuren Gimbals mithalten kann, erfahrt ihr in folgenden Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Rollei liefert den neuen Gimbal „GO!“ in einer mehrteiligen Verpackung aus. Somit befindet sich wie bei einigen anderen Produkten die stabile Grundverpackung in einer bedruckten dünnen Verpackungshülle. Direkt auf der Vorder- bzw. Hauptseite der schwarzen Hülle, wird wie üblich der Name des Unternehmens und der Name des Gimbal erwähnt. Zudem wird darauf hingewiesen, dass es sich um einen Smartphone Gimbal mit kabelloser Ladefunktion handelt.

Des Weiteren wird einem ein Teil des Rollei GO! Inkl., einem darin befestigten Smartphone dargestellt und in den orange-farbigen Rechtecken darunter, die von Rollei als wichtig empfundenen fünf Funktionen angepriesen. Zu diesen zählt unter anderem: Das kabellose laden via Induktion, der Inception-Mode, für 360°-Drehungen in der Rollachse, sowie die Stativ und Porträt-Funktion.

Betrachtet man die Rückseite, wird hier im linken Bereich dasselbe, wie auf der Vorderseite dargestellt. Lediglich rechts handelt es sich nicht um eine Abbildung des Gimbal, sondern um den Lieferumfang in 7 verschiedenen Sprachen. Ebenso werden auch die fünf Symbole von der Vorderseite hier in mehrere Sprachen übersetzt. Auf der Ober- und Unterseite gibt es wenige Infos zum Produkt, denn hier ist lediglich die Webseite des Unternehmens in weißer Schrift zu lesen. 

Je nach Wahl kann man die Umverpackung auf der rechten oder linke Seite öffnen. Anschließen kann man durch anheben einfach das Innenleben (Hauptverpackung) herausziehen. Auf dieser gibt es keine großartigen Besonderheiten, hier prangt lediglich groß „Rollei GO!. Sobald man diese Hauptverpackung wiederum geöffnet hat, kommt eine große schwarze Transporttasche in Carbon-Optik zum Vorschein, in der sich neben dem Gimbal, auch das Ladekabel und das Mini-Stativ befindet. Darüber wiederum liegt in der Verpackung noch eine Kurzanleitung, eine Garantiekarte und Karte, die über die Rollei Facebook-Gruppe informiert und auf eine App Namens „RolleiMoments“ hinweist.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Der Rollei Go! wurde zum Großteil aus stabilem schwarzen Kunststoff gefertigt. Jedoch sind alle Bereich, die mit dem Smartphone oder einer Befestigungsschraube beim Zusammenlegen in Berührung kommen mit Gummi Bumpern versehen.

Es handelt sich beim Rollei Go! um einen soggenanten 3-Achsen Gimbal, da dieser mit insgesamt drei Motoren (Gelenken) ausgestattet wurde. Diese sorgen dafür, dass die Aufnahme selbst beim Bewegen immer verwacklungsfrei aufgenommen werden. Daher dient dieser, wenn darin ein Smartphone befestigt ist als Bildstabilisator. Die Motoren sind an unterschiedlichen Stellen verbaut, sodass die Bewegungen über drei Achsen ausgeglichen werden. Der erste Motor befindet sich direkt am vorderen Ende des Handgriffes, der zweite am Ende des zweiten Elements und der dritte im nächsten runden Element. Diese Motoren werden allesamt von einem Akku, der sich im Handgriff befindet mit Strom versorgt.

Der Handgriff aus Kunststoff ist ergonomisch geformt, dadurch liegt dieser ganz gut in der Hand. Zudem lässt er sich sowohl als Rechts-, also auch als Linkshänder gut bedienen. Am unteren Ende des Handgriffes befindet sich genau so wie auf der Höhe des Joysticks, jedoch rückwärtig ein 1/4 Zoll Stativgewinde. Damit lässt sich der Gimbal bei Bedarf auf das mitgelieferte Mini-Stativ oder auch auf ein beliebig anderes Stativ befestigen. An der Rückseite des Handstückes befindet sich zudem noch unter einer kleinen Gummi-Abdeckung der Micro-USB-Anschluss, über den der fest verbaute Akku aufgeladen werden kann. Weitere zusätzlich Stativ-Gewinde gibt es zudem noch zwei an der Smartphone-Halterung. Hier kann z.B, ein externes Mikro oder eine Kampe angebracht werden. 

Bedienelemente gibt es nicht besonders viele, doch diese sind wiederum zum Großteil mit mehreren Funktionen belegt. Direkt beim ersten Betrachten des Rollei Go! fällt der Joystick auf. Damit kann man je nachdem wie sehr und in welche Richtung man diesen betätigt das Smartphone in die gewünschte Richtung und der dabei bestimmten Geschwindigkeit drehen.

Direkt neben diesem Joystick befindet sich links und rechts eine Blaue-LED. Davon dient die linke als Akku-Anzeige, sollten hier beide LED´s, also die oberen und untere leuchten, ist der Akku noch zu 70 bis 100 % voll aufgeladen. Leuchtet wiederum nur die Untere, dann sind es zwischen 30 und 70 % und wenn die Untere alleine blinkt, dann sollte man den Akku aufladen, den dann ist dieser unter 30 % aufgeladen bzw. nahezu leer. Die rechte LED informiert wiederum über den aktuellen Status, also unter anderem, welcher Modus gerade eingestellt ist.

Unterhalb des Joysticks gibt es zudem noch ein Wählrad, welches man drehen kann und durch das Betätigen unterschiedliche Funktionen aktiviert. Im Zentrum des Rades befindet sich zudem die Foto-/Video-Taste. Etwas näher auf die Funktionen der Tasten gehe ich unter dem Punkt Funktion ein.

Der Rollei GO! Gimbal ist beim Transport nicht fixiert, daher würde ich diesen eher ungern in einem Rucksack mit vielen anderen Gegenständen verstauen. Dafür liefert Rollei den Gimbal gleich in einer praktischen Aufbewahrungstasche aus. In dieser passt der 350 x 115 x 60 mm (L x B x H) Rollei GO! praktischerweise inkl. des Zubehörs problemlos rein. Das Gewicht des Gimbal ohne Smartphone beträgt 555 Gramm und je nach Smartphone, welches ihr darin befestigt, kommt eben dessen Gewicht noch dazu. So waren es bei mir inkl. iPhone X knapp 730 Gramm. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Rollei GO! ist soweit ganz gut. Klar, dieser ist zum Großteil nur aus Kunststoff hergestellt, doch dies hat soweit keinen negativen Einfluss auf die Funktion. Damit im ausgeschaltetem Zustand nichts kaputt bzw. verkratzt wird, sind an allen Stellen wie z. B. an dem Arm, an dem die Ausbalancier-Schraube knallen kann Gummi-Bumper angebracht. Zwar handelt es sich beim Rollei Go! ganz klar nicht um den ergonomischsten Gimbal, doch dennoch kann man diesen für eine längere Aufnahme gut in der Hand halten. Lediglich nach einiger Zeit merkt man natürlich das etwas höhere Gewicht gegenüber so manch anderem Gimbal. Schließlich hat man hier inkl. Smartphone gut 700 bis 800 Gramm in der Hand. 

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Gimbal-Art3-Achsen-Gimbal für Smartphones
Kompatible GeräteAlle Smartphones mit einer Breite von 61mm – 92mm (max. Gewicht 300 g)
Schwenkachse360°
Rollachse310°
Neigeachse+/- 165° ( 330° Gesamt)
MaterialKunststoff
BetriebsdauerBis zu 10 Stunden
Maße/ Gewicht350 x 115 x 60 (L x B x H) 555 Gramm
BesonderheitenUSB-A-Ladeanschluss und Qi-Ladefunktion für kompatible Smartphones.
LieferumfangGimbal
Tasche
Stativ
Micro-USB-Kabel (Ladekabel)
Bedienungsanleitung
Technische Daten des Rollei GO!

Einrichtung

Vor der Inbetriebnahme spannt man natürlich erst einmal das Smartphone in den dafür vorgesehen Halter. Dies erfolgt durch das Auseinanderziehen der beiden Haltebacken, anschließend werden die beiden gummierten Backen automatisch durch Zugfedern zusammengezogen. Die Zugkraft ist dabei sehr hoch, sodass das Smartphone selbst bei hektischen Bewegungen bombenfest hält und nicht verrutscht. Die Smartphone-Halterung ermöglicht es zwar, Smartphones mit einer beliebten Länge, jedoch mit einer Breite von minimum 61 mm bis maximal 92 mm darin zu befestigen. Zudem sollte das maximale Gewicht des Smartphones nicht mehr, als 300 g betragen, da sonst die Motoren überlasen würden.

ie sogenannte kardanische Aufhängung (Ausgleichselemente des Gimbals) sind fest mit dem Handgriff verbunden, somit kann der Gimbal für einen Transport nicht zusammengeklappt oder zerlegt werden. Dies hat jedoch wiederum den Vorteil, dass er direkt nach dem Auspacken einsatzbereit ist. Beim ersten Einsetzen eures Smartphones würde ich direkt eine Kalibrierung durchführen. Diese kann man in den Einstellungen in der App starten. Dabei steht eine einfach und eine ausführliche Kalibrierung zu Auswahl.

Mit dem Rollei GO! können Aufnahmen sowohl horizontal, als auch vertikal (im Hochformat) aufgenommen werden. Dazu kann der Smartphone-Halter einfach an der Schraube an der Rückseite bis zum Anschlag geöffnet werden und um 90° gedreht werden. Anschließend einfach wieder die Schraube zudrehen. Unten am Griff befindet sich zudem ein Stativgewinde, womit der Gimbal ganz einfach auf das Mini-Stativ, oder ein beliebiges anderes Stativ geschraubt werden kann. Somit kann auch ohne Langes halten eine längere Aufnahme gestartet werden, oder man könnte damit eine Zeitrafferaufnahme aufnehmen.

(Einrichtung: 4 von 5 Punkten)

Software

Rollei GO!
Preis: Kostenlos
Rollei GO!
Preis: Kostenlos

Rollei stellt für den neuen Gimbal Go! eine neue App zur Verfügung. Diese hört auf den Namen „Rollei GO!“ und dabei handelt es sich mehr oder weniger um eine herkömmliche Foto-App mit einigen zusätzlichen Funktionen zum Gimbal. Lediglich von der App aus lassen sich die besonderen Funktionen wie z. B. die Funktion des verfolgen eines Gegenstands, die Kalibrierung usw. starten.  

Damit man das Wählrad zum Zoomen usw. nutzen kann und den Foto-/Videos Knopf zum Auslösen funktioniert, ist es leider zwingend erforderlich die Rollei GO! App aus dem AppStore bzw. Google Play Store zu laden. Ohne diese App sind diese Tasten ohne Funktion. Dies liegt daran, dass Rollei es nicht zulässt, dass man den Gimbal direkt via Bluetooth mit dem Smartphone koppeln kann. Dies erfolgt lediglich über die App. Außerhalb der App gehen die Tasten selbst nach der Verbindung über die App nicht.

Warum man es hier nicht ermöglicht, den Foto-/Video Knopf direkt als Bluetooth-Fernbedienung zu nutzen, ist mir ein Rätsel. Somit muss man immer auf die App zugreifen, was ich bei den billigsten Bluetooth Selfie-Sticks nicht tun muss. Klar könnte man die Aufnahme auch direkt am Smartphone starten, aber für was habe ich dann die Tasten am Gimbal. Daher ist man hier, um diese zu nutzen, voll und ganz an die Rollei GO! App gebunden.

Doch nun schauen wir uns die App und deren Funktionen dennoch etwas genauer an. Doch bevor man die Rollei Go! App startet, sollte man zuvor das Bluetooth am Smartphone aktiveren. Anschließend wählt man auf der Startseite der App das zweite Symbol unten Links, auf dem der Gimbal abgebildet ist. Hier wählt man nun den Rollei GO! Gimbal aus und schon sind beide Geräte verbunden und alle Tasten funktionsfähig.

Auf dem Startbildschirm der App befindet man sich direkt in der Foto-Ansicht. Hier kann man neben dem Bild, welches man aktuell von der Kamera übertragen bekommt einige weitere Dinge wie z. B, den aktuellen Modus des Gimbal und dessen, sowie der Akkustand des Smartphones einsehen. Diese sieht man im oberen linken Bildschirmrand. Im rechten Bereich bekommt man einen Überblick, welche Auflösung der Video-Aufnahme man eingestellt hat, ob der Blitz aktiv oder abgeschaltet ist und ob der Video- oder Foto-Modus aktiviert ist.

Beim Symbol in der rechts mittig handelt es sich wie in der normalen Foto-App um den aktuellen Zoom und direkt darunter kann man durch das rote Symbol die Aufnahme per Smartphone starten, die Einstellungen der Kamera ändern und bei dem Symbol mit den Pfeilen die im Kreis verlaufen, von der Hauptkamera zur Frontkamera wechseln. Auf diese einzelnen Funktionen kann man jedoch auch direkt via Wählrad zugreifen, dafür muss man sich jedoch zahlreiche Tastenkombinationen merken, welche alle in der Bedienungsanleitung aufgelistet sind. 

Bei den übrigen Icons am linken unteren Rand handelt es sich von Außen nach innen um die bisherige Übersicht der aufgenommen Bilder, das Gimbal Kopplungsmenü bzw. bei erfolgreicher Verbindung um das Einstellungsmenü des Gimbals und direkt daneben um das Menü, um den Verfolgungsmodus zu aktiveren bzw. das Ziel zu setzten.

Durch das Betätigen des Zahnradsymbols am rechten Rand nimmt man wie bereits erwähnt Einstellungen in den Kamera-Einstellungen vor. So kann man hier unter anderem die Auflösung verändern, ein Raster oder eine Wasserwaage zuschalten und einiges mehr.

Im Gimbal-Einstellungsmenü wiederum kann man zahlreiche Faktoren verändern. Darunter unter anderem, wie schnell sich die der Gimbal im besonders geworbenen Inspektion-Modus drehen soll, welcher Gimbal-Modus aktiv sein soll (welche Achsen bzw. Motoren aktiv sein sollen) und die Kalibrierung kann bei Bedarf ebenfalls hier durchgeführt werden.

(Software: 3,5 von 5 Punkten)

Stabilisierung

Durch die präzise 3-Achsen-Stabilisierung, gelingen mit dem Rollei GO! sehr ruhige Kameraführungen. Der Gimbal gleicht die Bewegungen sehr gut aus. Selbst etwas hektischere Bewegungen sind hier kein Problem, wobei diese eigentlich nur bei sportlichen Aktivitäten auftreten werden. Bewegungen gleicht der Gimbal hervorragend aus, sodass das Smartphone in der Grundeinstellung immer waagrecht Gehalte wird.

Das wunderbare am Rollei GO! ist, dass dieser in der Schwenkachse ohne Anschlag arbeitet. Bei der Schwenkachse handelt es sich um die Achse direkt am Handgriff. Somit eignet sich der Rollei GO! gegenüber vielen anderen Gimbals perfekt für 360° Zeitraffer- und Panorama-Aufnahmen. Hier arbeiten nämlich viele andere Hersteller nicht mit solch einer komplett drehbaren Achse, sondern oft mit nur 340° oder weniger.  

In der Rollachse wiederum stehe 310° frei zur Verfügung, was ebenfalls einen großen Bewegungsfreiraum ermöglicht. Zu guter Letzt sind es in der Neigungsachse +/- 165° (Quasi 330° gesamt) was somit ebenfalls ein sehr hoher Wert ist. Die Motoren arbeiten die meiste Zeit sehr leise und präzise. Lediglich bei hektischen Bewegungen müssen diese schneller arbeiten und fangen hör- und spürbar an etwas zu knurren. Doch im Regelfall sind diese bei einer Video-Aufnahme nicht wahrnehmbar. Bei stärken Wind konnte ich den Gimbal zusammen mit meinem Smartphone ebenfalls testen. Hier konnte der Gimbal das Smartphone größtenteils stabil halten. Lediglich wenn der Wind direkt gegen die Rückseite des Smartphones bläst, bekommt der Gimbal etwas Probleme.  

(Stabilisierung: 4 von 5 Punkten)

Funktionen

Schauen wir uns nun noch die Funktion des Rollei GO! an. Wie bereits erwähnt, besitzt er ein Wählrad, welches je nach Betätigung in den verschiedenen Himmelsrichtungen und wie oft man diese dabei betätigt, verschiedenen Funktionen aktiviert.

Betätigt man z. B. nach dem Einschalten des Gimbal erneut die Power-Taste zwei Mal kurz hintereinander, dann aktiviert man eine praktische Funktion. Nämlich wird hierbei das Ladepad in der Halterung für das Smartphone aktiviert, welche es daraufhin ermöglicht, dass Smartphone kabellos aufzuladen. Voraussetzung euer Smartphone verfügt über den Qi-Standard. Sollte dies nicht der Fall sein, dann befindet sich direkt neben der Halterung ein USB-A Anschluss, über den man das Smartphone zur Not ebenfalls via Kabel mit Strom versorgen kann. Über das Wählrad wiederum kann man zum einen die Kamera bei verbundenem Smartphone steuern oder die Gimbal-Motoren. 

Die wichtigsten Funktionen wie z. B. den Sport-Modus aktiviert man durch das Betätigen der rechten Seite des Wählrades. Dadurch gleicht der Gimbal schnelle Bewegungen deutlich besser aus. Eine weitere für interessante Funktion ist der geworbene 360° Inception-Modus. Diesen aktiviert man durch das dreimalige Drücken der oberen Taste des Wählrades. Anschließend muss man nur noch den Joystick nach links oder recht drehen, je nachdem, in welcher Drehrichtung man die Aufnahme aufnehmen möchte. Anschließend bekommt man eine Video Aufnahme, bei der sich das Bild um 360° dreht. 

Natürlich besitzt der Rollei GO! noch zahlreiche weitere Funktionen bzw. Möglichkeiten, die verschiedenen Achsen zu sperren usw. Diese jedoch hier alle zu Beschreiben wäre sehr viel Text und zudem kann man sich diese zahlreichen Tastenkombinationen sowieso nicht auswendig merken. Solltet ihr euch den Rollei GO! kaufen, rate ich euch, die Seite 4 und 5 immer parat zu haben, denn hier stehen alle Befehle ausführlich beschrieben.

(Funktionen: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Der Akku im Rollei Go! ist laut Rollei 2200 mAh groß. Es handelt sich dabei um einen wiederaufladbarer Lithium-Ionen Akku, welcher jedoch fest verbaut ist und somit nicht ausgetauscht werden kann. Laut Rollei ist es mit diesem Akku möglich, insgesamt Aufnahmen von etwa 10 Stunden bildstabilisiert aufzunehmen. Lädt man jedoch gleichzeitig das Smartphone kontaktlos über die Qi-Ladefunktion auf, verkürzt sich diese Laufzeit selbstverständlich. Ebenso wird kaum einer von euch mit dem Gimbal am Stück eine Aufnahme von 10 Stunden aufnehmen, da so lange kaum ein Smartphone am Stück durchhält. 

Wer jedoch nicht die Qi-Ladefunktion, sondern das Smartphone via Kabel mit Strom versorgen möchte, sollte auf die richtige länge des Kabels achten. Zum einen sollte dieses nämlich die Bewegungen des Gimbal ohne Probleme mitmachen und sich dabei nicht verheddern.

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Rollei Go! sollen laut Rollei die 4K-Videoaufnahmen und die hohe Bildrate bei Smartphones überhaupt erst richtig zur Geltung kommen. Denn damit werden diese wirklich ruckelfrei aufgenommen und zudem ermöglicht der Gimbal flüssige, aber zugleich weiche Schwenks.

Zu den Besonderheiten des neuen Rollei GO! zählen neben der Möglichkeit, ein Smartphone direkt im Gimbal kontaktlos mit Strom zu versorgen einige weitere tolle Funktionen. Im Inception-Modus werden z.B. echte 360° Drehungen auf der Rollachse ermöglicht. Dabei kann man das Smartphone im Kreis drehen lassen, was völlig neue Aufnahme-Möglichkeiten bietet. Des Weiter unterstützt der Rollei GO° zwei Zeitraffer-Aufnahme: Timelaps, sowie Motion Timelaps (dabei bewegt sich der Gimbal währen der Zeitraffer-Aufnahme im zuvor eingestellten Bewegungsbereich).

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 99,99 € ist der neue Rollei GO! eine günstige Möglichkeit, in die Welt der Bildstabilisierung via Gimbal einzusteigen. Dabei handelt es sich zwar nicht um den hochwertigsten und leichtesten Gimbal. Dafür bietet er angesichts des Preises eine sehr gute Stabilisierung und zahlreiche nützliche Funktionen.

Im Lieferumfang ist ebenfalls alles dabei, was man benötigt. Neben einer Aufbewahrungstasche in Carbon-Optik, welche im inneren gut gepolstert ist, liefert Rollei gleich noch ein Tripod bzw. ein Mini-Stativ mit, was viele andere Hersteller vergessen mitzuliefern. Denn gerade bei Zeitraffer-Aufnahmen oder bei Panorama-Aufnahme ist das kleine praktische Stativ sicherlich sehr praktisch.

Würde Rollei nun noch zulassen, dass man um den Gimbal nutzen zu können nicht unbedingt auf die extra App zugreifen muss, wäre das Ganze meiner Meinung nach noch etwas zukunftssicherer. Entwickelt Rollei nämlich die App nicht weiter oder nimmt diese vom Store, wäre der Funktionsumfang des Gimbal schlagartig sehr eingeschränkt.

Rollei GO!

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Rollei.de

Audio-Technica ATH-CKR7TW

Audio-Technica ist ein weltweit agierendes Unternehmen, dessen Hauptsitz sich in Machida einer Stadt in Präfektur Tokio, Japan befindet. Das Unternehmen wurde im Jahr 1962 von Hideo Matsushita in Tokio, Shinjuku-ku gegründet. 

Audio-Technica befasst sich mit der Entwicklung, der Vermarktung und dem Vertrieb von Audioausrüstung für verschiedenste Anwendungen. Ursprünglich bekannt für die Herstellung von Tonabnehmersystemen für Plattenspieler, fertigt Audio-Technica heute auch Mikrofone, Drahlossysteme, Mischer, einige Produkte für den Einsatz auf der Bühne, im Studio- und Heimbereich und auch Kopfhörer. 

Mit dem ATH-CKR7TW hat Audio-Technica einen weiteren True-Wireless Ohrhörer vorgestellt. Dieser wurde zusammen mit dem ATH-SPORT7TW vorgestellt, den ich bereits ausgiebig für euch getestet habe. Ob mich der ATH-CKR7TW im Test ebenfalls überzeugen konnte, erfahrt ihr in folgendem Testbericht.

AUDIO-TECHNICA ATH-CKR7TW

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Wie bei bisher sämtlichen Kopfhörern von Audio-Technica bleibt das Unternehmen dem bisherigen dezenten, aber dennoch informativen Verpackungsdesign treu. Daher kommt der ATH-CKR7TW ebenfalls in einer zum Großteil in Weiß gehaltenen Verpackung daher. Im Inneren der mit zahlreichen Information zum Produkt bedruckten Umverpackung, befindet sich ein weiterer stabiler schwarzer Hauptkarton. Doch wie immer werfen wir zuerst einmal einen Blick auf die Umverpackung.

Auf der Vorderseite der Verpackung werden groß die beiden True-Wireless Ohrhörer von zwei unterschiedlichen Seiten dargestellt. Zudem findet man hier noch die typischen Logos und Namen des Unternehmens, sowie den Namen der Ohrhörer. Betrachtet man wiederum die linke Seite der Umverpackung, werden einem hier die vier wichtigsten Merkmale des ATH-CKR7TW mit Symbolen und Wärtern erklärt. Zu diesen gehören unter anderem die 11 mm verbauten Treiber, die Akkulaufzeit von 5 h + 9 h mit Case, die integrierten Mikrofone und die Steuerung der Musik direkt über die In-Ears.  

Auf der rechten Seite, ist nicht nur erneut das Firmenlogo und der Name der Kopfhörer zu lesen, sondern hier erfährt man auch, was im Lieferumfang alles dabei ist. Ganz unten werden einem zudem noch die Audio Codecs, welche die ATH-CKR7TW unterstützen angezeigt. Neben dem Standard Codec SBC, welcher von allen Smartphones usw. unterstützt wird, bietet Audio-Technica beim ATH-CKR7TW noch den AAC-Codec und sogar AptX an. Dafür wiederum wurde auf AptX-HD verzichtet, doch man kann bei diesem Preis nicht alles haben, denn bei anderen Herstellern werden einem zum Teil oftmals noch weniger Codecs geboten. Somit profitieren beim ATH-CKR7TW nicht nur Android-, sondern auch alle Apple-User von einer Klangqualität in nahezu perfekter Qualität.

Betrachtet man die Rückseite, zeigt diese einem die True-Wireless In-Ears in einer Explosionsansicht (zerlegt in die einzelnen Komponenten) zusammen mit dem Lade- bzw. Aufbewahrungsetui und einer Abbildung mit angebrachten 3D Halteschlaufe. Des Weiteren werden in insgesamt 7 Sprachen die Besonderheiten der neuen Ohrhörer beschrieben und im linken unteren Bereich ist zudem eine kurze Auflistung der wichtigsten technischen Spezifikationen zu sehen. 

Öffnet man die Verpackung auf der Oberseite, kann man den schwarzen stabilen Karton herausziehen. Direkt sieht man durch das transparente Sichtfenster das Aufbewahrung-Case und darüber die beiden In-Ear Ohrhörer. Die einzelnen Produkte sind sicher eingelegt und zentriert in einem Schaumstoff-Einsatz. Die Verpackung wird mithilfe einer kleinen Lasche an dem transparenten Sichtfenster geöffnet. Entfernt man die Geräte und den Einsatz, befindet sich darunter noch ein Kartoneinleger, unter dem wiederum der restliche Zubehör verstaut ist. 

 So befindet sich unter dem Einleger nicht nur die Beschreibungen und Sicherheitsinformationen. Sondern auch das Micro-USB Ladekabel, die verschiednen Ohrtips in den Größen XS, S und L (M ist bereits montiert). Des Weiteren hat Audio-Technica auch noch die sogenannten 3D-Halteschlaufen beigelegt. Diese speziellen Einsätze, sollen auch beim Sport für einen sicheren halt sorgen.  

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear

Bei den Audio-Technica ATH-CKR7TW handelt es sich um komplett kabellose In-Ear Ohrhörer, auch True-Wireless-Kopfhörer genant. Dementsprechend kommen diese als zwei einzelnen In-Ears daher, bei denen zusätzlich ein Lade-/Aufbewahrungs-Case mitgeliefert wird.  

  Gegenüber den ATH-SPORT7TW wirken die ATH-CKR7TW deutlich größer und stehen somit etwas mehr aus dem Ohrkanal hervor. Diese etwas klobigere ovale Design hat jedoch auch seine Vorteile. Zum einen bietet dies mehr Platz für einen größeren Akku, denn dieser hält hier pro Ohrhörer immerhin bis zu 6h, beim ATH-SPORT7TW sind es lediglich 3,5 h. Zudem hat man in dem größeren Gehäuse platz für echte Tasten, somit hat man auf Touch-Sensoren verzichtet und je Seite eine Bedientaste integriert. Mit dieser ist die Bedienung wesentlich einfacher, wie via Touch und zudem kommt es zu weniger Fehleingaben. Zu guter Letzt bietet das Gehäuse auch mehr Platz für größere Treiber, denn diese sind hier fast doppelt so groß wie im Sport-Modell.

Der ATH-SPORT7TW besitzt einen kurzen, leicht gewölbten Ohrkanal, auf welchen die verschieden Ohrtips befestigt werden. Dieser Bereich mündet in einen Abschnitt, der im Eingangsbereich des Gehörgangs sitzt. Auf diesem wird bei Bedarf die 3D-Schlaufe aufgezogen, dazu jedoch unter Tragekomfort mehr. Der nächste Abschnitt ist der größte und dabei handelt es sich auch um den Bereich, welcher nach dem Einsetzen ins Ohr, hervorsteht. 

Das Gehäuse der In-Ears, welches aus dem Ohr hervorsteht, hat eine ovale Form und ist 27 mm hoch und 22 mm breit. Für die meisten In-Ear Ohren üblich, besteht auch das Gehäuse der ATH-CKR7TW In-Ear Ohrhörer lediglich aus Kunststoff, doch dabei handelt es sich um einen gut verarbeitetes und haptisch gut anfühlendes Material. Zudem würde man mit einem anderen Werkstoff nicht auf ein geringes Gewicht von gerade einmal knapp 9 Gramm pro Ohrhörer kommen.

An der Oberfläche, welche nach dem Einsetzen im Ohr nach außen zeigt, befindet sich ein rundes Plateau, auf dem das Audio-Technica Logo zu sehen ist. An der oberen Außenseite befindet sich zudem an jedem der beiden Ohrhörer ein Knopf, mit dem man verschiedenen Funktionen ausführen kann. 

Das Einschalten der beiden Ohrhörer erfolgt entweder durch das Entnehmen aus dem Lade-Case, oder durch das Drücken des Knopfes an jedem In-Ear (ca. 2 Sekunden halten). Beim Ausschalten genügt es, die beiden Ohrhörer wieder in das Lade-Case einzusetzen oder jeden Knopf für 4 Sekunden gedrückt zu halten. 

Drückt man den Knopf am rechten In-Ear, dann wird die Wiedergabe der Musik oder dem Video, welches gerade wiedergegeben wird pausiert oder beim Erneuten betätigen wieder gestartet. Drückt man wiederum zweimal hintereinander, dann springt man einen Titel vor und bei 3-maligen betätigen einen Track zurück.

Die Lautstärke wiederum steuert man bequem durch die Multifunktionstaste am linken Ohrhörer. So erhöht man z. B. durch einmaliges Drücken die Lautstärke um eine Stufe und senkt diese um eine Stufe bei 2-maligen betätigen. Sollte ein Anruf eingehen, kann dieser natürlich ebenfalls bequem mit den Audio-Technica ATH-CKR7TW angenommen werden. Dazu einfach die Taste am rechten Ohrhörer betätigen. Möchte man gerade nicht telefonieren oder aus einem anderen Grund den Anruf abweisen, dann genügt es, die Taste für 3 Sekunden gedrückt zu halten. Währen dem Telefonat kann man z. B. auch aufs Smartphone das Gespräch umleiten, dazu die Taste ebenfalls 3 Sekunden drücken und zum auflegen einfach kurz betätigen. Wer von euch einen Kopfhörer sucht, mit dem man auch direkt Siri oder den Google Assistant aktiveren kann, muss ich hier leider enttäuschen, diese Möglichkeit hat man beim ATH-CKR7TW leider nicht.

Lade-Case

Das Aufbewahrungs- bzw. Lade-Case ist von der Größe ganz angenehm ausgelegt. Es ist zwar etwas länglicher als die bisherigen Lade-Cases welche bei anderen True-Wireless Ohrhörer dabei waren, die ich getestet habe. Doch dafür ist es sehr schmal und von der Höhe nicht besonders hoch. Somit könnte man es unter Umständen problemlos in eine Hosentasche, Rucksack oder als Frau in eine Handtasche verstauen.

Die Box besteht aus dem gleichen hochwertigen matten Kunststoff, aus dem die Ohrhörer gefertigt wurden. Insgesamt macht das Case einen sehr guten Eindruck und überzeugt mit einem schlichten dunkelgrauen Design. Die beiden In-Ears werden seitlich mit den goldenen Kontakten nach unten in das Case eingelegt. Damit diese sicher auf den Kontakten, über welche die Ohrhörer geladen werden gehalten werden, sind im Case zwei Magnete verbaut. Die Aufladung erfolgt dann über die vier goldenen Kontakt am jeweiligen In-Ear und den Pins am Lade-Case. 

Auf der Vorderseite des Lade-Case befindet sich im Zentrum ein vorstehender Knopf, mit dem das Etui geöffnet wird. Zudem befindet sich in der linken unteren Ecke ein kleiner runder vorstehender Knopf. Dabei handelt es sich um die Akkurestladungs-Anzeige-Tast. Betätigt man diese, leuchten daneben bis zu drei Status-LED´s auf. Diese Informieren darüber, wie voll der Ladezustand des Cases ist. 

 An der Rückseite findet man lediglich einen Micro-USB-Anschluss, über den man den integrierten Akku aufladen kann. Öffnet man den Deckel, auf dem das Audio-Technica Logo eingeprägt ist, leuchtet bei eingelegten In-Ears jeweils für den linken und rechten Ohrhörer eine LED auf. Dies informiert über den aktuellen Ladezustand.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Mit der Verarbeitung der ATH-CKR7TW und dem dazugehörigen Lade-Case bin ich soweit sehr zufrieden. Das Gewicht der einzelnen In-Ears ist sehr angenehm leicht, sodass man diese selbst nach längeren tragen nicht, als störend empfindet. Damit die Ohrhörer bei mir jedoch auch bei Bewegungen gut in den Ohren halten, musste ich die Silikonringe entfernen und die beiden 3D-Halteschlaufen befestigen. 

Das Transportcase besteht aus matten Kunststoff, sodass es hier vorkommen kann, dass wenn dieses in einer Frauen Handtasche mit dem Schlüssel in Berührung kommt, leicht verkratzen kann. Daher dies lieber sofern vorhanden in eines der Seitenfächer verstauen. Ansonsten fühlt sich das Case sehr gut an und es gibt daran außer dem veralteten Micro-USB Ladenschluss keine große Kritik. Hier hätte man meiner Meinung nach, bei dem Preis der In-Ears erwarten können, dass hier USB-C verbaut wurde. Auf die Funktion hat der ältere Micro-USB Anschluss jedoch keinen Einfluss. Die Magnete, welche die Ohrhörer im Case halten, wirken grundsolide. Sodass hier selbst beim Überkopf halten, keiner der Ohrhörer aus dem Case fällt.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer
FarbeSchwarz, weitere Farbe: Grau
Gewicht83 g (Ohrhörer und Ladebox)
15 g (beide Ohrhörer)
65 g (Ladebox)
MaterialKunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
KonnektivitätBluetooth 5.0
unterstützte Profile: A2DP, AVRCP, HFP, HSP
Codec: SBC, AAC und aptX
Tönerdynamischer 11 mm Treiber (links und rechts)
Akkulaufzeitintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 6h
Akku Ladecase: 9h
Gesamt somit 15 h
Frequenzbereich5 Hz bis 45.000 Hz (Ohrhörer)
50 Hz bis 4.000 Hz (Mikrofon)
Empfindlichkeit102 dB SPL (1 kHz / 1 mW)
Impedanz16 Ohm
Lieferumfang1x Audio-Technica ATH-CKR7TW True Wireless Ohrhörer
je ein paar Silikon-Ohradapter-Sets (XS/S/M/L)
ein paar 3D-Halteschlaufen und Silikon-Ringe (Ringe sind bereits montiert)
1x Transport- und Ladecase
1x micro-USB Ladekabel (20cm)
1x Bedienungsanleitung
Technische Daten des Audio-Technica ATH-CKR7TW

Tragekomfort

Wie bereits in einigen Berichten erwähnt, bieten soggenante True-Wireless Ohrhörer aufgrund des fehlenden Kabels, welches beide miteinander verbindet eine deutlich größere Freiheit. Man nimmt, sobald man Musik hören will einfach die beiden In-Ears aus dem Lade-Case und setzt diese durch „eindrehen“ ins Ohr ein.

Dazu nimmt man z. B. den rechten Ohrhörer, setzt diesen in Richtung Ohr-Tragus (in Richtung Wangenknochen) an und dreht diesen zur Richtung Ohrmuschel ins Ohr. Sollte der jeweilige In-Ear nicht halten, würde ich zuerst raten, ein kleineren Ohrtip aufzuziehen. So war es nämlich auch bei mir der Fall, anschließend hat das Ganze schon besser, aber nicht sicher genug gehalten. Daraufhin habe ich die Silikonringe, welche am Anfang montiert waren abgezogen (geht etwas schwerer) und die beiden Halteschlaufen aufgezogen. Daraufhin haben die beiden ATH-CKR7TW Ohrhörer wesentlich besser gehalten.

Dennoch muss ich hier klar sagen, dass es sich um keine Sport-In-Ear Ohrhörer handelt. Dies merke ich im direkten Vergleich zum Audio-Technica ATH-SPORT7TW, denn dieser hielt mit den richtigen Ohrtips und Sport-Einsätzen wirklich bombenfest. Hier habe ich beim ATH-CKR7TW trotz Gutem halt im Ohr, immer irgendwie das Gefühl, als würde jederzeit einer davon sich lösen und herausfallen. Owohl beide Ohrhörer selbst beim Kopfschütteln sicher im Ohr gehalten haben.

Beim Tragen der Audio-Technica ATH-CKR7TW verspürte ich jedoch selbst nach längerem Tragen kein Drücken oder einen Schmerz im Ohr. Wobei hier wie typische für True-Wireless Ohrhörer erwähnt werden muss, dass „längeres Trage“ relativ ist – mehr dazu aber unter dem Punkt Akkulaufzeit.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Je In-Ear Ohrhörer hat Audio-Technica beim ATH-CKR7TW im inneren einen 11 mm großen Treiber verbaut. Dabei handelt es sich um eine Single-Treiber Einheit. Es gib zwar nun bereits die ersten Dual-Treiber True-Wireless Ohrhörer, doch wirklich viel halte ich aktuell davon noch nicht. Schließlich bedeuten mehr Treiber genau so wie größere Treiber einen höheren Stromverbrauch. Dafür bräuchte man größere Akkus, was man in dem kleinen Gehäuse der True-Wireless Ohrhörer kaum hat.

Der Frequenzbereich soll laut Audio-Technica zwischen stolzen 5 – 45.000 Hz reichen, was zwar über den Werten liegt, was ein durchschnittliches Menschliches Gehör hören kann, aber dies sagt soweit noch nicht viel über den Klang aus. Die Impedanz liegt auf einem niedrigen und somit guten Wert von 16 Ohm. Dank der Unterstützung der wichtigsten Codes, wie z. B. aptX (Android), AAC (iOS) und SBC, erfolgt die drahtlose Audioübertragung in nahezu perfekter Audiowiedergabe mit Android und iOS-Geräte.

Doch wie schneiden die ATH-CKR7TW im Klangtest ab? Insgesamt muss ich sagen, dass die In-Ears bei den richtigen gewählten Ohrtips ein gut ausgewogenes Klangbild mit einer leichten Betonung der Höhen liefern. Somit klingen diese keinesfalls bassbetont, was mir persönlich zwar gut gefällt, aber eventuell nicht jedermanns Sache ist, da viele eine stärkere Bassbetonung bevorzugen.

Dass die ATH-CKR7TW nicht bassbetont klingen, ist definitiv nicht negativ. Bei optimalen sitz kann der Bass mit einer druckvollen und sauberen Klangwiedergabe überzeugen. Wer jedoch gerne Musik mit viel Bass hört wie z.B. Elektronische Musik, bevorzugt sicherlich Kopfhörer, die noch einen tieferen Bassbereich bieten. 

Bei den Mitten klingt der ATH-CKR7TW wiederum etwas zurückhaltend. Hier hätte ich mir eine stärkere Betonung gewünscht, denn somit klingt z. B. Rockmusik etwas schwach. Dadurch wirkt der True-Wireless Ohrhörer fälschlicherweise, etwas höhen betont, was jedoch an der der Bassreduzierung und den zurückhaltenden Mitten liegt. Die Höhen werden kristallklar wiedergegeben und können zudem mit einer luftigen und detailreichen Wiedergabe überzeugen. 

Im Bereich Stereobühne konnte mich der ATH-CKR7TW im Test wiederum überzeugen. Dank den beiden 11 mm großen Treiber und einem breiteren Frequenzbereich bietet dieser eine besser Bühnendarstellung wie das Sportmodell der ATH-SPORT7TW. Wer daher auf der suche nach einem klanglich guten True-Wireless Ohrhörer ist, sollte dieses Modell auf jeden Fall ausprobieren. Dieser gehört klanglich zwar nicht zu den audiophilen Kopfhörern, doch liegt dennoch nur knapp hinter diesen.

Dank den beiden im ATH-CKR7TW verbauten Mikrofonen, können Telefonate direkt über die True-Wireless In-Ears geführt werden. Das Audio-Technica neben Kopfhörern auch Mikrofone herstellt, merkt man hier sehr gut. Jeder der beiden Ohrhörer wurde mit einem MEMS Typ Mikrofon ausgestattet, welches eine Kugel (Omnidirectional) Richtercharakteristik besitzt. Diese sorgen beim Telefonieren für eine kristallklare Wiedergabe von Stimmen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Audio-Technica gibt bei den ATH-CKR7TW eine Akkulaufzeit von bis zu 6 Stunden Dauerwiedergabe an. Diese Laufzeit hängt aber wie immer von der Verwendung, also dem verwendeten Audio-Codec und der eingestellten Lautstärke ab. In meinem Test kam ich auf etwa 5,5 h Musikwiedergabe.

Mit bis zu 6 Stunden Laufzeit mit einer vollen Aufladung gehören die AHT-CKR7TW aktuelle zu den am längsten durchhaltenden True-Wireless Ohrhörern. Viele andere laufen da nur 5 h oder teils sogar weniger. Sollte der Akku der beiden In-Ears leer sein, kann man bzw. sollte man diese in das Lade-Case einsetzen. Legt man beide oder bei Bedarf auch nur einen der Ohrhörer in das Case hinein und schließt dieses, werden diese automatisch aufgeladen. Das Case bietet bei vollem Akku die Möglichkeit, die ATH-CKR7TW bis zu eineinhalb Mal wieder aufzuladen. Somit bieten die True-Wireless Ohrhörer von Audio-Technica, vollgeladen in Kombination, des voll aufgeladenen Case eine maximale Laufzeit von bis zu 15 h.

Nimmt man die beiden ATH-CKR7TW Ohrhörer aus dem Ohr und unterbricht die Musikwiedergabe, dann schalten diese sich nach genau 5 Minuten automatisch ab. Jedoch nur, sofern keine Verbindung mit einem anderen Gerät vorliegt. Jedoch können die beiden Ohrhörer alternativ über die beiden Hardware-Tasten direkt einzelne abgeschaltet werden. Dazu einfach am rechten In-Ear den Knopf für insgesamt 4 Sekunden gedrückt halten. Daraufhin schaltet sich dieser ab und der linke automatisch mit. Am einfachsten kann man die In-Ears jedoch durch das Einsetzen in das Lade-Case ausschalten. Hat man diese eingelegt und dieses zugeklappt, sind diese automatisch während des Ladevorgangs abgeschaltet, bis dieser wieder entnommen werden.

Ebenso wichtig wie eine lange Akkulaufzeit, ist natürlich auch eine möglichst kurze Ladezeit der In-Ears und des Lade-Case. Das Case wird via Micro-USB aufgeladen, diese dauert bei einer vollen Aufladung knapp 5 Stunden. Sind wiederum die Akkus der Ohrhörer leer, sollten diese für eine komplette Ladung bis  zu 2h im Case verbleiben.

Bluetooth & Signalqualität

Die Einrichtung bzw. des erste koppeln der ATH-CKR7TW True-Wireless In-Ears via Bluetooth-Verbindung ist genauso einfach, wie mit jedem anderen Bluetooth Kopfhörer. Sobald man die beiden Ohrstöpsel aus dem Case genommen hat, blinkt am rechten Ohrstöpsel die Status-LED permanent Weiß auf. Dies bedeutet, dass dieser sich im Pairing-Modus befindet und man nun in den Bluetooth-Einstellungen am Smartphone das Gerät mit der Bezeichnung „ATH-CKR7TW“ suchen muss. Anschließen koppelt sich das Smartphone mit dem rechten Ohrhörer.  

Nun ist es nicht erforderlich, das Smartphone auch noch mit dem linken Ohrhörer zu koppeln. Dieser stellt nämlich automatisch eine Verbindung mit dem rechten (Master) her. Dies liegt daran, dass auch hier, wie bei den meisten anderen True-Wireless In-Ears der Empfänger des Audio-Signals im rechten Ohrhörer verbaut ist. Dieser leitet anschließend das empfangene Audio-Signal mit so wenig Zeitverzögerung wie möglich dem linken weiter. 

Dies funktioniert beim ATH-SPORT7TW sehr gut und ich konnte beim Musikhören keine Verzögerungen feststellen. Lediglich beim Ausschalten merkt man, sofern man darauf achtet, das der rechte Ohrhörer minimal früher aufhört, Musik wiederzugeben, wie der linke. Doch dies ist definitiv kein Kritikpunkt, da es während der Musikwiedergabe keine Verzögerung gibt.

Bei Bluetooth setzt Audio-Technica auf die Version 5.0. Dadurch ist die Verbindung der In-Ears zum Smartphone sehr stabil und zudem schneller als bei der Vorgängerversion. Wobei schneller bei True-Wireless Ohrhörern hier subjektive ist. Man hat schließlich nicht nur eine Verbindung von rechten In-Ear zum Smartphone, sondern auch eine weitere vom rechte, der eine Übertragung der Musik (Daten) zum Linken übermitteln muss. Daher hat man zwischen diesen eine gewisse Verzögerung, welche jedoch beim ATH-CKR7TW nur sehr minimal ist, ich rede hier von Millisekunden. Wesentlich größer ist die Verzögerung bei den Bedienung-Tasten. Drückt man z. B. am rechten Ohrhörer die Taste kurz, um die Musik zu pausieren, wird dieser Befehl knapp eine halbe Sekunde verzögert ausgeführt. Die ist aber auch bei der Lautstärkenregulierung usw. der Fall. Dies ist zwar nicht gut, aber daran gewöhnt man sich mit der Zeit. Duetlich ärgerlicher ist wiederum die Latenz. Durch die hohe Latenz, eigenen sich die ATH-CKR7TW nicht wirklich zum Video via Netflix, Amazon Prime Video oder YouTube ansehen. Bei der Wiedergabe via iPhone X ist der Ton knapp 2 Sekunden zeitversetzt zum abgespielten Video. So macht es definitiv keinen Sinn, mit den Ohrhörern einen Film zu schauen oder ein Video. Musik hören wiederum geht wie bereits erwähnt ohne Probleme, da dabei kein Bild wiedergegeben wird. 

Kommen wir jedoch zu Reichweite der True-Wireless Ohrhörer in Verbindung zum Smartphone. Audio-Technica verspricht eine Bluetooth Reichweite von bis zu 10 Metern, dabei ist jedoch wichtig, dass man sich mit dem rechten Ohr zum Smartphone befindet. Dreht man den Kopf mit der linken Seite zum Smartphone, dann ist die Verbindung beider Geräte etwas geringer. Dieses Problem hat man bei vielen Bluetooth Geräten, denn je nachdem, wie die Module (Antennen) zueinander gerichtet sind, ist die Verbindung besser oder eben schlechter. 

Im Alltagstest kam ich auf knapp 9 Metern, das Ganze habe ich mit meinem iPhone X getestet. In meinem Testzeitraum konnte ich keine Verbindungsunterbrechungen oder Aussetzer zwischen den Geräten feststellen.

App

Audio-Technica bietet für einige neuen Kopfhörer die App Namens „A-T Connect“ an. Dabei handelt es sich um dieselbe App, wie für die ATH-SPORT7TW. Diese App steht sowohl für iOS Geräte, als auch Android Devices kostenlos zum Download im jeweiligen AppStore bereit.

Audio-Technica | Connect
Preis: Kostenlos
Audio-Technica | Connect
Preis: Kostenlos

Startet man die App, landet man, sofern die ATH-CKR7TW mit dem Smartphone verbunden sind, auf der Startseite. Auf dieser Startseite wird einem der In-Ear Ohrhörer angezeigt und zudem kann man direkt darunter per Schieberegler die Lautstärke ändern und den Titel der gerade weitergegeben wird einsehen. Jedoch muss man dazu nicht zwingend in die App gehen, denn man kann den aktuellen Titel auch in der Musik App ändern, wie z. B. bei mir via Apple Music.

In der Mitte der Startseite wird einem der aktuelle Akkustand in % angezeigt und direkt daneben wird bei Musikwiedergabe der aktuell verwendeten Audio-Codec´s in meinem Fall AAC, angezeigt. Drückt man auf den Pfeil des oben abgemeldeten In-Ear, dann gelangt man in das Einstellungsmenü. Hier kann man unter anderem, die Verbindung bei trennen, den Audio-Codec manuell ändern, die Tastenzuweisungen von „Muster A“ auf „Muster B“ ändern, sowie die Kurzanleitung einsehen. 

Über die drei horizontalen Striche im linken oberen Rand gelangt man in ein weiteres Untermenü. Hier kann man praktischerweise den letzten Standort der True-Wireless Ohrhörer abrufen, sofern man z. B. einen davon verloren hat. Um diese Funktion nutzen zu können ist es jedoch erforderlich, dass ihr der App den Zugriff auf eure GPS-Daten gebt. Zu guter Letzt kann man hier noch die Bedienungsanleitung und die aktuelle Firmwareversion usw. einsehen.

Was ich in der App vermisse, ist das mir zum einen, der Akkustand der beiden Ohrhörer separat angezeigt wird. Aber auch der des Ladecase könnte man hier leider nicht einsehen. So würde man vor der Reise gleich wissen, ob man das Case noch davor laden sollte oder nicht. Des Weiteren wäre es für manche sicher eine tolle Funktion, wenn man per Equalizer Klangeinstellungen vornehmen könnte. Dies bietet die App mit der aktuellen Version 1.3.3 leider nicht.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Klanglich konnte mich persönlich der Audio-Technica ATH-CKR7TW mit seiner guten Klangabstimmung und dank den großen Treibern mit einer ebenso guten Stereobühne überraschen. Einzig die Mitten warn mir persönlich etwas zu zurückhaltend. Mit der reinen Akkulaufzeit der In-Ears von 6 Stunden war ich sehr zufrieden. Hier profitieren die ATH-CKR7TW von dem etwas größeren Gehäuse. Doch selbst wen diese 6 Stunden vorbei sind, kann man den Akku noch für weitere 9 Stunden im Case aufladenden.

Preis/Leistung

Die UVP der Audio-Technica ATH-CKR7TW von 249€ ist nicht gerade wenig Geld. Hierfür darf man eigentlich ein rundum perfektes Produkt erwarten. Schließlich gib es mittlerweile bereits True-Wireless In-Ears von zahlreichen weiteren Herstellern, die zum Teil schon für etwas unter 100€ erhältlich sind. Preislich sind die ATH-CKR7TW zwar nicht so teuer wie die Sennheiser Momentum True Wireless, doch bei Letzterem handelt es sich aktuellem um die besten auf den Markt.

Klar bei den Audio-Technica ATH-CKR7TW handelt es sich prinzipiell um keine schlechten True-Wireless In-Ears. Doch bei einem Preis von 250€ kann man meiner Meinung nach erwarten, dass man damit auch problemlos Filme und Videos sehen kann, ohne dass diese zwei Sekunden zeitversetzt wiedergegeben werden. 

Ansonsten ist der Komfort natürlich für True-Wireless In-Ears sehr hoch und der halt ist zusammen mit den 3D-Halteschlaufen (EarHooks) sehr sicher, sodass sich die Ohrhörer auch für kleine Trainings-Einheiten zwischendurch eignen. Wer jedoch viel Sport treibt, sollte lieber zum ATH-SPORT7TW greifen, dabei handelt es sich vom Klang und dem halt in den Ohren, um ein klasse Gerät. Jedoch haben diese das gleiche Problem mit der hohen Latenz. 

Ich persönlich bin mit dem Klangbild, der Akkulaufzeit und den Funktionen soweit zufrieden. Lediglich die erwähnte Akkuanzeige der einzelnen Ohrhörer und dem Lade-Case vermisse ich etwas. Zudem wäre es toll, wenn man per Update eine EQ Einstellungen zulässt. Anstoßen ist der ATH-CKR7TW ein ganz guter Einstieg für Audio-Technica in die True-Wireless Welt.

AUDIO-TECHNICA ATH-CKR7TW

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Audio-Technica.com

Sharp GX-BT180

Das Unternehmen Sharp wurde 1912 in Osaka, Japan vom Erfinder Tokuji Hayakawa gegründet. Doch ganz zu Beginn war es eine reine Metallverarbeitung Werkstatt, welche Hayakawa Metals getauft wurde. Erst 1953, als das Unternehmen die Lizenz erwarb, als erstes japanisches Unternehmen Fernseher zu produzieren, änderte man den Namen auf den noch heutigen Firmennamen „Sharp“ um.

Neben Fernseher fertigte das Unternehmen auch Taschenrechner, Mikrowellen, Solarzellen usw. Damit gehörte das Unternehmen bereits nach wenigen Jahren zu den größten Elektronik-Konzernen. Doch kurz nach dem 100. Jubiläum brach der Umsatz Jahr für Jahr ein und so ging der Großteil des Konzerns in Europa, an andere Unternehmen wie z. B. kurzzeitig Faxcoon und UMC über. Doch Anfang 2017 kaufte das Unternehmen mit knapp 57 % die Markenrechte wieder zurück. 

Vor Kurzem zeigte ich euch bereits mit dem Sharp GX-BT280 einen der insgesamt drei neuen mobilen Bluetooth Lautsprecher von Sharp. In diesem Testbericht möchte ich euch mit dem Sharp GX-BT180 den kleinsten der GX-Serie vorstellen. Dieser ist ebenfalls in drei Farben erhältlich, ist IP56-Zertifiziert und bietet eine ordentliche Akkulaufzeit. Doch kann dieser im Test überzeugen? Das erfahrt ihr in folgendem Testbericht. 

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Sharp GX-BT180 Lautsprecher wird in einer kompakten quadratischen Verpackung geliefert. Diese ähnelt vom Design, sehr der Verpackung des größeren Sharp GX-BT280, jedoch ist die des GX-BT180 um einiges kleiner gehalten. Die Vorderseite ziert typisch wie bei eigentlich fast jeder Verpackung das eigentliche Produkt. Somit wird hier der GX-BT180 groß präsentiert. Die Farbe des abgebildeten Lautsprechers entspricht hier, der gewählten Farbe, hat man somit blau gewählt, ist nicht nur dieser Blau, sondern auch die Schlaufe an der rechten Seite, mit der die Verpackung geöffnet wird. Dazu aber später mehr. 

Auf der Vorderseite ist oben rechts in Rot das Sharp Logo und direkt darunter das Bluetooth-Logo inkl. Schriftzug zu lesen. Da der GX-BT180 mit Bluetooth ausgestattet ist, resultiert auch der Name an der unteren rechten Ecken, denn es handelt sich dabei um einen Portable Bluetooth Lautsprecher. Zu guter Letzt ist neben dem Hinweis auf eine Spritzwasser- und Staubgeschütze Bauweise, auch noch die Laufzeit von bis zu 10 h ersichtlich. Auf der rechten und hinteren Seite wird erneut dasselbe Sharp- und Bluetooth Logo dargestellt. Zudem wird in insgesamt 7 Sprachen auf die besonderen Eigenschaften und die Abmaße des GX-BT180 hingewiesen.

An der bereits erwähnten blauen Schlaufe rechts, kann man die Verpackung, welche mithilfe zweier Magnete geschlossen gehalten wird, von rechts nach links aufklappen. Anschließend erblickt man direkt den Bluetooth Lautsprecher, welcher in einem simplen schwarzen Kunststoff-Einsatz und einem transparenten Einsatz, als Gegenstück sicher in der Verpackung gehalten wird. Entnimmt man die Einsätze zusammen mit dem Lautsprecher, befinden sich darunter noch ein USB-A auf Micro-USB-Ladekabel, ein beidseitiges 3,5 mm Klinkenkabel und die üblichen Beschreibungen (Quick-Start-Guide und Benutzeranleitung). 

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Design erinnert mich der Sharp GX-BT180 sehr an eine Mischung aus JBL Flip 4 (Treiberanordnung) und der große und dem Bedienkonzept des UE WonderBoom.

Wie bereits erwähnt, ist der Sharp GX-BT180 wie der GX-BT280 in drei verschiedene Farbausführungen erhältlich. Neben dem blauen Model, welches meinem Testgerät entspricht, gibt es noch Rot und Schwarz. Die Form der Lautsprecher ist zylindrisch, welche man ebenso an den meisten aktuellen mobilen Lautsprechern vorfindet. Die Maße der GX-BT180 betragen in der Höhe 110 mm und im Durchmesser 86 mm. Das Gesamtgewicht beträgt auf der Waage nachgemessen knapp 360 Gramm.

Beim Gehäuse setzt Sharp auf viel Kunststoff. Dies ist wiederum nicht negativ, da dies andere Hersteller, die einen robusteren mobilen Lautsprecher anbieten ebenfalls tun. Das Gehäuse ist fast komplett von einem festen Gewebestoff umhüllt. Lediglich an Ober- und Unterseite befinden sich zwei (Bumper) Kunststoffelemente, welche Beschädigungen bei einem eventuellen Aufprall auf den Boden absorbieren bzw. abfangen sollen. Des Weiteren werden durch diese vorstehenden Kunststoffelemente die etwas nach innen versetzten Passivmembranen geschützt. 

Auf der Rückseite befindet sich ein knapp 25 mm breiter Bereich, der nicht mit dem Gewebestoff bespannt wurde. Hier befindet sich an der obersten Stelle eine kleine Transportschlaufe. Damit kann der mobile Lautsprecher, falls gewünscht an etwas befestigt werden. Direkt darunter ist der Power-Button zu finden. Dieser ist umgeben von einer einzelnen Status LED, welche beim eingeschalteten Zustand Blau leuchtet und vier weiteren LED´s darunter. Diese vier weiteren LED´s leuchten direkt nach dem Einschalten blau auf. Damit zeigen einem diese die restliche Akkukapazität in 25 % Schritten an. 

Zu guter Letzt befindet sich im unteren Bereich auf der Rückseite noch eine längliche, mit einer praktischen Fingernagel-Mulde versehene Silikon-Abdeckung. Diese verdeckt die beiden Anschlüsse, sodass durch diese kein Spritzwasser ins Innere drinnen kann. Bei den Anschlüssen handelt es sich um einen Micro-USB-Ladeanschluss und den 3,5 mm Klinken-Anschluss.

An der Vorderseite des Lautsprechers befinden sich direkt unter dem Stoffbezug drei Tasten. Damit man diese sofort findet, hat Sharp hier über jedem versteckten Knopf ein großes graues Kunststoffelement angebracht. Zu diesen Knöpfen gehört neben der Play/Pause-Taste auch ein „+“ und „-“ Lautstärke-Knopf. Somit besitzt der GX-BT180 alle Knöpfe, um die Playlist komplett über den mobilen Bluetooth Lautsprecher zu steuern.

Die beiden Tasten, mit der man die Lautstärke erhöhen oder absenken kann, sind dabei mit einer weiteren Funktion belegt. Drückt man diese nämlich etwas länger, dann kann man z. B. mit der „+“ Taste einen Titel vorspringen und mit der anderen einen Titel zurück.  

Telefonieren ist dank dem direkt neben der Play/Pause Taste verbauten Mikrofon ebenfalls möglich. Ebenso kann man Siri (iOS) und den Google Assistant (Android) dank diesem Mikrofon ebenfalls bequem über den Sharp GX-BT180 bedienen. Anrufe werden übrigens bei eingehendem Anruf via klick der Play/Pause-Taste angenommen und doppelt klick abgelehnt. Die Sprachassistenten wiederum aktiviert man ebenfalls durch doppeltes Klicken des selben Knopfes.

Zu guter Letzt sind an den beiden Enden des Lautsprechers jeweils ein passiv Bassmembran mit Aluminium Zentrum untergebracht. Auf dessen Mitte ist ein schwarzes Sharp-Logo aufgedruckt. Des Weiteren ist der GX-BT180 mit noch zwei weiteren Treibern versehen, diese sind jedoch nicht direkt sichtbar. Mehr dazu erzähl ich euch jedoch unter dem Punkt „Klang“.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des kleinen Sharp GX-BT180 ist gut. Jedoch besitzt dieser dieselben Kritikpunkte, die ich bereits beim größeren Sharp GX-BT280 bemängeln konnte.

Zwar ist dieser gegen Stürze aus ca. einem Meter ebenfalls gut geschützt, doch beim Schutz gegen Wasser, sind aktuell bereits besser geschützt Geräte auf dem Markt. Die IP56-Zertifizierung ist zwar nicht schlecht, doch dies heißt „nur“, dass er gegen Staub und starkes Strahlwasser geschützt ist.

Ebenfalls kann ich hier, den zu schnell reagierenden Ein-/Ausschalt Knopf kritisieren. Dieser reagiert bei kurzem Berühren bereits und schaltet das Gerät ein. Zudem trifft hier auch die etwas umständlich Vorgehensweise zu, damit mir der Sharp GX-BT180 im Eingeschalteten Zustand den Akku anzeigt. Die ausführliche Beschreibung der Mängel könnt ihr im Testbericht zum Sharp GX-BT280 nachlesen.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprechertypmobiler Bluetooth Lautsprecher
Treiberje links und rechts ein kleiner Passivmembran (für Bass zuständig) und zwei unter dem Soff versteckte Lautsprecher.
KonnektivitätBluetooth-Version 4.2. Reichweite: selbst gemessen bis zu knapp 27 m, Klinkenbuchsen-Eingang 3,5 mm.
AkkuAkku: 2.600 mAh
Wiedergabezeit: Bis zu 10 Stunden
Ladezeit: Bis zu 3 Stunden
Abmessungen8,6 x 11,0 cm (Durchmesser x Höhe)
Gewicht360 Gramm (auf der Waage nachgemessen)
LieferumfangSharp GX-BT180
Trageschlaufe (bereits befestigt)
Micro-USB-Ladekabel
3,5 mm Klinkenkabel
Bedienungsanleitung usw.

Klang

Kommen wir nun zur eigentlich wichtigsten Eigenschaft eines Lautsprechers, dem Klang. Dieser ist beim Sharp GX-BT180 für den Preis ganz ordentlich. Jedoch klingt er logischerweise aufgrund seiner etwas geringeren Größe und der daraus resultierenden geringeren Watt Leistung etwas ruhiger wie der GX-BT280.

Beim Sharp GX-BT180 ist ein Stereo-Treibereinheit verbaut, welche einzeln auf je 7 Watt und gesamt auf 14 Watt kommt. Zur genauen Größe der Treiber hat man jedoch auch hier keine genaueren Infos verraten. Diese können aber auch hier aufgrund der Größe des Lautsprechers definitiv nicht besonders groß sein.

Diese beiden Treiber sind horizontal liegen, beim GX-BT180 jeweils über und unter den Bedientasten untergebracht. Zwar nimmt man durch den etwas höheren Abstrahlwinkel der Musik, diese auch an den Seiten wahr, doch das beste Klangbild erhält man logischerweise direkt vorne. Schließlich handelt es sich hierbei nicht um einen 360°-Lautsprecher. Die beiden Treiber sind jeweils einem der seitlichen befindlichen Passivmembran zugeordnet. Diese Passivmembrane werden, wie der Namen schon vermuten lässt passiv angetrieben. Dies bedeutet, dass diese sich ohne externe Stromversorgung bewegen und nur von den beiden daneben befindlichen Lautsprechern, angetrieben werden. Passivmembrane werden sehr gerne bei mobilen Lautsprechern eingesetzt, da diese die Mitten unterstützen und zudem für einen tieferen Bass sorgen sollen. 

Doch nun kommt natürlich eine der wichtigen Fragen, wie gut ist der Klang des kleinen Sharp GX-BT180, kann der Neuling klanglich überzeugen? Wichtig für das Klangbild ist hierbei auch die richtige Aufstellung des Lautsprechers. Denn hierbei kann man das Klangbild positiv oder auch negativ beeinflussen. So sieht es zwar eigentlich aufgrund der Bedienelemente und der Form so aus, als würde der Lautsprecher vorrangig hochkant betrieben werden, doch dem ist nicht wirklich so. Man kann diesen so natürlich verwenden, doch das Klangbild leidet darunter etwas. Ich empfehle den Sharp GX-BT180 liegend, also mit der runden Fläche (Tasten zu einem gerichtet) aufliegen zu betrieben. Damit strahlen die Treiber nach vorne und die beiden Passivmembran zu den Seiten hinweg.

Allgemein ist der Klang des kleinen GX-BT180 aufgrund seiner Größe definitiv nicht als schlecht zu bezeichnen. Doch gerade gegenüber des GX-BT280 ist er logischerweise etwas schwächer auf der Brust. Die Höhen z. B. fallen hier etwas reduzierter aus und sind nicht ganz so detailreich wie beim größeren Modell. Der Bass dass kleinen Bluetooth-Lautsprecher ist keinesfalls mager, doch dennoch kann auch Sharp hier die Physik nicht austricksen und so fehlt es dem kleinen etwas im Tiefbassbereich. 

Der Bass wirkt jedoch vor allem bei einer Lautstärke ab 70 % sehr unpräzise und schwammig. Zudem neigt der GX-B T180 dazu, bei hoher Lautstärke zu übersteuern. Daher rate ich klanglich gesehen eher nicht dazu, den Lautsprecher so laut zu stellen. 

(Klang: 3 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

Bei den Anschlüssen sind sich die beiden Sharp GX-Lautsprecher GX-BT180 und BT-280 ebenfalls ähnlich. Den kleineren Lautsprecher kann man somit ebenfalls je nach Situation, via 3,5 mm Klinkenkabel mit Musik versorgen oder wie vermutlich in den meisten Fällen direkt über Bluetooth. Die Verbindung über Bluetooth bietet entscheidenden Vorteile, denn so ist der GX-BT180 nicht nur flexibler einsetzbar, sondern auch nur dann komplett gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Bei der Bluetooth Version setzt Sharp auf Bluetooth 4.2, jedoch ohne aptX-Support. Somit handelt es sich um das gleiche Bluetooth-Modul, wie im GX-BT280.

Sobald man den mobilen Lautsprecher zum ersten Mal anschaltet, befindet dieser sich automatisch im Pairing-Modus. Falls der Sharp GX-BT180 bereits mit einem Gerät verbunden war, koppelt er sich automatisch nach dem Einschalten erneut mit dem Gerät. Möchte man den Lautsprecher jedoch mit einem anderen Gerät verbinden, dann muss man meiner Meinung nach umständlich die Play/Pause Taste für 10 Sekunden gedrückt halten. Anschließend wird die Verbindung mit dem aktuellen Gerät getrennt und man kann diesen mit einem anderen Gerät koppeln.

Wie weit man den Sharp GX-BT180 vom Smartphone genau entfernen kann, gibt Sharp nicht an. Jedoch habe ich dies wie bei jedem Testgerät einmal im Freien und im Haus getestet und nachgemessen. Im Freien setzte die Verbindung nach knapp 27 Metern aus. Im Indoor-Einsatz spielen jedoch viele weitere Faktoren eine Rolle, wie gut die Verbindung zwischen Smartphone und Sharp GX-BT180 ist. So spielen z. B. sehr die dicke, eurer Wände eine Rolle und aus welche Material diese sind. Handelt es sich z. B. bei einem Holzständer Haus lediglich um dünne Holzplatten, dann wird die Verbindung weniger verringert, als bei massiven und dicken Stahlbeton Wänden. Bei mir im Haus befinden sich zwei dickere und Massive Betonwände, bei denen die Verbindung nach knapp 13 Metern unterbrach.

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Wie bereits mehrfach erwähnt, handelt es sich beim GX-BT180 und einen mobilen Lautsprecher, der mit einem wiederaufladbaren Akku bestückt ist. Dabei handelt es sich um einen Li-Ion Akku mit einer Gesamtkapazität von 2600 mAh. Diese Kapazität soll laut Sharp für bis zu 10 Stunden Musikwiedergabe ausreichen.

Das Ganze habe ich natürlich in einem Laufzeit-Test geprüft. Dabei kam ich jedoch bei etwa 70 % der maximalen Lautstärke, auf eine Laufzeit von 9 Stunden. Hört man jedoch mit dem Sharp GX-BT180 lauter oder leiser Musik, dann variiert die Laufzeit logischerweise etwas.

Aufgeladen wird der Akku des Sharp GX-BT180 über den Micro-USB Anschluss unter der Abdeckung auf der Rückseite. Bis der integrierte Akku von 0 auf 100 % aufgeladen ist, dauert es knapp 3 Stunden.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Sharp hat mit dem GX-BT180 einen weiteren mobilen Lautsprecher der GX-Serie auf den Markt gebracht. Klanglich ist dieser ebenfalls ganz gut und lediglich bei den Mitten und Höhen etwas schwächer als der Sharp GX-BT280. Dennoch kann er klanglich zumindest bis mittlerer Lautstärke ein gutes Klangbild darstellen. Dreht man die Lautstärke höher, dann neigt er zum Verzerren der Töne. 

Der neue Lautsprecher aus dem Hause Sharp wurde wie sein größerer Bruder ebenfalls robust gefertigt. Somit fängt dieser auch Stürze aus geringer Höhe ab. Doch das können einige Konkurrenz Geräte in dieser Preisklasse ebenfalls und bieten zudem noch einen besseren Schutz gegen Wasser. Der Sharp GX-BT180 ist nämlich nicht wasserdicht, sondern lediglich gegen Spritzwasser geschützt.

Preis/Leistung

Die unverbindliche Preisempfehlung des Sharp GX-BT180 liegt bei 75€. Doch der seit Anfang des Jahres erhältliche mobile Lautsprecher, ist aktuell bereits ab 53€ erhältlich. 

Daher liegt er preislich gleichauf mit seinem größten Konkurrenten dem UE WunderBoom. Leider konnte ich Letzteres bisher selbst nicht probe hören, aber von dem, was ich gelesen habe, denke ich, beide liegen vom Klang nah beinander.

Für seine Größe klingt der GX-BT180 ganz ordentlich, kommt jedoch wie viele andere kleine Lautsprecher früh an seine Grenzen. Zudem hat der Sharp GX-BT180 einige Schwächen, die ich euch erwähnt habe.

Sharp GX-BT180

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Sharp GX-BT280

Das Unternehmen Sharp wurde 1912 in Osaka, Japan vom Erfinder Tokuji Hayakawa gegründet. Doch ganz zu Beginn war es eine reine Metallverarbeitung Werkstatt, welche Hayakawa Metals getauft wurde. Erst 1953, als das Unternehmen die Lizenz erwarb, als erstes japanisches Unternehmen Fernseher zu produzieren, änderte man den Namen auf den noch heutigen Firmennamen „Sharp“ um.

Neben Fernseher fertigte das Unternehmen auch Taschenrechner, Mikrowellen, Solarzellen usw. Damit gehörte das Unternehmen bereits nach wenigen Jahren zu den größten Elektronik-Konzernen. Doch kurz nach dem 100. Jubiläum brach der Umsatz Jahr für Jahr ein und so ging der Großteil des Konzerns in Europa, an andere Unternehmen wie z. B. kurzzeitig Faxcoon und UMC über. Doch Anfang 2017 kaufte das Unternehmen mit knapp 57 % die Markenrechte wieder zurück. 

Zur IFA 2018 zeigte man uns am Stand von Sharp, was das Unternehmen für Produkte in der kommenden Zeit auf den Markt bringen wird. Darunter waren neben vielen Fernsehern (4K und 8K) auch die ersten wieder in Europa erhältlichen Smartphones und drei Bluetooth Lautsprecher.

Bei letzt genannten dreht es sich um das Testprodukt in diesem Testbericht. Genauer gesagt um den mobilen Bluetooth Lautsprecher Sharp GX-BT280. Dieser ist in drei Farben erhältlich, ist IP56-Zertifiziert und bietet eine ordentliche Laufzeit. Doch lohnt sich der Kauf des Neuling oder sind die alten Vertreter hier überlegen? Das erfahrt ihr in folgendem Testbericht. 

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Sharp GX-BT280 Lautsprecher wird in einer rechteckigen, rundum bedruckten Verpackung geliefert. Direkt auf der Vorderseite wird der rote (Farbe ist hier von dem gewählten Modell abhängig) GX-BT280 von vorne betrachtet dargestellt. Des Weiteren befindet sich an der rechten oberen Ecke der Name Sharp und das Bluetooth Symbol abgebildet. Dadurch ergibt sich auch die Bezeichnung an der unteren rechten Ecken, denn es handelt sich dabei um einen Portable Bluetooth Lautsprecher. Zu guter Letzt ist neben dem Hinweis auf eine Spritzwasser- und Staubgeschütze Bauweise, auch noch die Laufzeit von bis zu 12 h ersichtlich.

Auf der rechten und hinteren Seite wird erneut dasselbe Sharp- und Bluetooth Logo dargestellt. Zudem wird in insgesamt 8 Sprachen auf die besonderen Eigenschaften und die Abmaße des GX-BT280 hingewiesen.

An der roten Schlaufe rechts, kann man die Verpackung, welche mithilfe zweier Magnete geschlossen gehalten wird, von rechts nach links aufklappen. Anschließend erblickt man direkt den Bluetooth Lautsprecher, welcher in einem simplen schwarzen Kunststoff-Einsatz und einem transparenten Einsatz, als Gegenstück sicher in der Verpackung gehalten wird. Entnimmt man die Einsätze zusammen mit dem Lautsprecher, befinden sich darunter noch ein USB-A auf Micro-USB-Ladekabel, ein beidseitiges 3,5 mm Klinkenkabel und die üblichen Beschreibungen (Quick-Start-Guide und Benutzeranleitung). 

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Design erinnert mich der Sharp GX-BT280 sehr an eine Mischung aus JBL Flip 4 (Formfaktor und Treiberanordnung) und UE Blast (Bedienkonzept).

Der Sharp GX-BT280 ist in drei verschieden Farbausführungen erhältlich. Neben dem roten Model, welches meinem Testgerät entspricht, gibt es noch Blau und Schwarz. Beim Formfaktor setzt Sharp auf die klassische und somit bei vielen anderen mobilen Lautsprecher eingesetzte zylindrische Form. Somit ist der GX-BT280 186 mm hoch, hat einen Durchmesser von 67 mm. Das Eigengewicht beträgt auf der Waage knapp 485 Gramm.

Das Gehäuse des Sharp GX-BT280 wird fast komplett von einem festen Gewebestoff umhüllt. Lediglich an Ober- und Unterseite befinden sich zwei Kunststoffelemente, welche leichte Stöße abfangen und zudem die Passivmembranen schützen sollen. Auf der Rückseite ist ebenfalls ein knapp 23 mm breiter gummierter Bereich vorhanden, an dem sich an der Oberseite eine Transportschlaufe befindet. Damit kann der mobile Lautsprecher unterwegs z. B. an einen Rucksack befestigt werden. Direkt darunter ist der Power-Button und eine Status LED, welche beim eingeschalteten Zustand Blau leuchtet. Etwas weitere zentral mittig sind direkt nach dem Einschalten vier weiße LED´s ersichtlich. Diese zeigen einem die restliche Akkukapazität an, indem kurz nach dem Einschalten eine bestimmte Anzahl der LED´s leuchtet. Sind z. B. zwei der insgesamt vier LED´s an, bedeutet es, dass der Akku noch knapp 50 % Restkapazität besitzt. Jede LED bedeutet somit 25 % mehr Restladung.

Unter einer länglichen, leicht vorstehenden Silikon-Abdeckung befindet sich zwei Anschlüsse. Dabei handelt es sich um den Micro-USB-Ladeanschluss und den 3,5 mm Klinken-Anschluss. Die Abdeckung lässt sich dank Griffmulde gut öffnen und soll die Anschlüsse schützen, sodass kein Spritzwasser eindringen kann.

An der Vorderseite des Lautsprechers befinden sich direkt unter dem Stoffbezug drei Tasten. Damit man diese sofort findet, hat Sharp hier über jedem versteckten Knopf ein graues Kunststoffelement angebracht. So findet man am GX-BT280 die typischen Knöpfe eines mobilen Bluetooth Lautsprecher. Zu denen neben der Play/Pause-Taste auch ein „+“ und „-“ Lautstärke-Knopf gehört. Die beiden Tasten, mit der man die Lautstärke erhöhen oder absenken kann, sind dabei mit einer weiteren Funktion belegt. Drückt man diese nämlich etwas länger, dann kann man z. B. mit der „+“ Taste einen Titel vorspringen und mit der anderen einen Titel zurück. 

Telefonieren ist dank dem direkt neben der Play/Pause Taste verbauten Mikrofon ebenfalls möglich. Ebenso kann man Siri (iOS) und den Google Assistant (Android) dank diesem Mikrofon ebenfalls bequem über den Sharp GX-BT280 bedienen. Anrufe werden übrigens bei eingehendem Anruf via klick der Play/Pause-Taste angenommen und doppelt klick abgelehnt. Die Sprachassistenten wiederum aktiviert man ebenfalls durch doppeltes Klicken des selben Knopfes.

Zu guter Letzt sind an den beiden Enden des Lautsprechers jeweils ein passiv Bassmembran mit Aluminium Zentrum untergebracht. Auf dessen Mitte ist ein schwarzes Sharp-Logo aufgedruckt. Des Weiteren ist der GX-BT280 mit noch zwei weiteren Treibern versehen, diese sind jedoch nicht direkt sichtbar. Mehr dazu erzähl ich euch jedoch unter dem Punkt „Klang“.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des mobilen Bluetooth Lautsprecher aus dem Hause Sharp ist gut, jedoch habe ich ein paar Kritikpunkte. 

Bei der Robustheit steht der Sharp GX-BT280 sicherlich dem JBL Flip und UE Blast in nichts nach. Alle Geräten macht es daher nichts aus, wenn diese aus ca. einem Meter auf den Boden fallen. Doch gerade was den Schutz gegen Wasser angeht, scheidet der GX-BT280 von Sharp schlechter als die beiden anderen Modelle ab. So besitzt der Sharp GX-BT280 zwar eine IP56-Zertifizierung, doch dies heißt „nur“, dass er gegen Staub und starkes Strahlwasser geschützt ist. Somit ist zwar Regen für ihn kein Problem, doch anders als die Konkurrenz, sollte er nicht unter Wasser getaucht werden.

Was mir ebenfalls nicht ganz so gut gefällt ist, das Ein-/Ausschalten. Hier genügt es schon, kurz den Knopf an der Rückseite zu betätigen, und der Lautsprecher schaltet sich ein. Hier hätte ich mir persönlich aus Sicherheit gewünscht, dass man den Knopf ca. 3 Sekunden drücken muss. Denn somit kann sich der Lautsprecher, wenn dieser z. B. im Rucksack verstaut ist, sehr leicht einschalten. Ebenso kann diesen dadurch der 3-jährige Sohn meiner Schwester viel leichter einschalten, als einen, bei dem man den Knopf länger halten muss.

Ein weiterer, jedoch nur kleiner Kritikpunkt wäre zudem noch die etwas umständliche Methode, um sich die aktuelle Akku-Kapazität anzeigen zu lassen. Diese zeigt der Sharp GX-BT280 zwar jedes Mal nach dem Einschalten an. Anschließend gehen die Lampen jedoch wieder aus. Möchte ich nun nach einiger Zeit erfahren, wie voll der Akku noch ist, muss ich dafür für knapp zwei Sekunden die Play/Pause Taste gedrückt halten. Hier wäre es praktischer, wenn man durch kurzes Drücken des Power-Buttons die Kapazität angezeigt bekommen würde. Doch da durch das Betätigen direkt der Lautsprecher ausgeschaltet wird, geht dies leider nicht. 

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprechertypmobiler Bluetooth Lautsprecher
Treiberje links und rechts ein kleiner Passivmembran (für Bass zuständig) und zwei unter dem Soff versteckte Lautsprecher.
KonnektivitätBluetooth-Version 4.2. Reichweite: selbst gemessen bis zu knapp 27 m, Klinkenbuchsen-Eingang 3,5 mm.
AkkuAkku: 2.800 mAh
Wiedergabezeit: Bis zu 12 Stunden
Ladezeit: Bis zu 3 Stunden
Abmessungen6,7 x 18,6 cm  (Durchmesser x Höhe)
Gewicht485 Gramm (auf der Waage nachgemessen)
LieferumfangSharp GX-BT280
Trageschlaufe (bereits befestigt)
Micro-USB-Ladekabel
3,5 mm Klinkenkabel
Bedienungsanleitung usw.
Technische Daten des Sharp GX-BT280

Klang

Kommen wir nun zur eigentlich wichtigsten Eigenschaft eines Lautsprechers, dem Klang. Dieser ist beim Sharp GX-BT280 für den Preis ganz ordentlich, doch es gibt klanglich definitiv noch bessere Geräte.

Sharp setzt beim GX-BT280 auf zwei 10 Watt (gesamt 20 Watt RMS) Treiber. Zur genauen Größe hat man hier keine genauen Angaben gemacht, aber ich vermute, dass diese aufgrund des kleinen Gehäuse nicht sonderlich groß sein werden, sonder max. 50 mm groß sind.

Diese beiden Treiber sind jeweils links und rechts neben der Play-Taste untergebracht und strahlen ihren Klang weitestgehend nach vorne ab. Zwar nimmt man den Klang auch an den Seiten wahr, doch das beste Klangbild erhält man direkt vorne. Diese beiden Treiber treiben wiederum jeweils einen der beiden außen befindlichen Passivmembran an. Diese Passivmembrane werden, wie der Namen schon vermuten lässt passiv angetrieben. Dies bedeutet, dass diese sich ohne externe Stromversorgung bewegen und nur von den beiden daneben befindlichen Lautsprechern, angetrieben werden. Passivmembrane werden sehr gerne bei mobilen Lautsprechern eingesetzt, da diese die Mitten unterstützen und zudem für einen tieferen Bass sorgen sollen.  

Doch nun die Frage, kann der Neuling klanglich überzeugen? Wichtig für das Klangbild ist die richtige Aufstellung des Lautsprechers. Zwar sieht es so aus, dass man aufgrund der Positionierung der Tasten, den Lautsprecher hochkant betreibt, doch dem ist nicht wirklich so. Man kann diesen so natürlich verwenden, doch das Klangbild leidet darunter etwas. Ich empfehle den Sharp GX-BT280 liegend, mit den Tasten so ausgerichtet, dass diese zu einem gerichtet sind, hinzulegen. Damit strahlen die Treiber nach vorne und die beiden Passivmembran zu den Seiten hinweg.

Vom Klangbild kann man jedoch aufgrund der Treibergröße, der Passivmembrane und des Gehäusevolumen, keine besonderen Wunder erwarten. Die Höhen werden sehr klar wiedergegeben und auch die Mitten sind präsent. Doch selbst mit der Unterstützung der beiden Passivmembrane erzeugen die beiden Kleinen aktiv Treiber nicht genug Kraft, um einen ordentlichen Bass (Tieftonbereich) zu erzeugen. Dennoch kann ich sagen, dass der Sharp GX-BT280 vom Klangbild bei niedriger bis fast mittlerer Lautstärke am besten klingt. Erhöht man jedoch die Lautstärke über den mittleren Bereich, dann verzerrt dieser sehr schnell die Mitten, was auch zur Folge hat, dass der Bass verloren geht. Schließlich werden alle Treiber und Membrane abhängig voneinander angetrieben. 

(Klang: 3 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

Der Sharp GX-BT280 kann entweder kabelgebunden via 3,5 mm Klinkenkabel mit Musik versorgt werden oder wie vermutlich in den meisten Fällen direkt über Bluetooth. Schließlich ist er via Bluetooth deutlich flexibler einsetzbar und ist nur so komplett gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Bei der Bluetooth Version setzt Sharp auf Bluetooth 4.2, jedoch ohne aptX-Support. Somit muss man nicht nur als iPhone User, sonder auch als Android-Nutzer auf eine verlustfreiere Wiedergabe-Qualität verzichten.

Die Kopplung erfolgt ganz einfach. Sobald man den mobilen Lautsprecher anschaltet, befindet dieser sich automatisch im Pairing-Modus. Falls der Sharp GX-BT280 bereits mit einem Gerät verbunden war, koppelt er sich automatisch nach dem Einschalten erneut mit dem Gerät. Möchte man den Lautsprecher jedoch mit einem anderen Gerät verbinden, dann muss man meiner Meinung nach umständlich die Play/Pause Taste für 10 Sekunden gedrückt halten. Anschließend wird die Verbindung mit dem aktuellen Gerät getrennt und man kann in den Bluetooth Einstellung des anderen Gerät den Sharp GX-BT280 auswählen.

Die maximale Reichweite der Bluetooth-Verbindung gibt Sharp zwar nicht an. Jedoch habe ich dies wie bei jedem Testgerät einmal im Freien und im Haus getestet und nachgemessen. Im Freien setzte die Verbindung nach knapp 27 Metern aus. Im Indoor-Einsatz spielen jedoch viele weitere Faktoren eine Rolle, wie gut die Verbindung zwischen Smartphone und Sharp GX-BT280 ist. So spielen z. B. sehr die dicke, eurer Wände eine Rolle und aus welche Material diese sind. Handelt es sich z. B. bei einem Holzständer Haus lediglich um dünne Holzplatten, dann wird die Verbindung weniger verringert, als bei massiven und dicken Stahlbeton Wänden. Bei mir im Haus befinden sich zwei dickere und Massive Betonwände, bei denen die Verbindung nach knapp 13 Metern unterbrach. 

Solltet ihr einen Lautsprecher suchen, denn ihr bei Bedarf auch mit mehreren identischen koppeln könnt, muss ich euch hier leider enttäuschen. Diese Funktion bietet Sharp bei den neuen GX-Lautsprechern leider nicht an.

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Wie bereits erwähnt, handelt es sich beim Sharp GX-BT280 um einen mobilen Lautsprecher, der mit einem wiederaufladbaren Akku bestückt ist. Dabei handelt es sich um einen Li-Ion Akku mit einer Gesamtkapazität von 2800 mAh. Dieser soll laut Sharp bis zu 12 Stunden Musikwiedergabe ausreichen.

In meinem Laufzeit-Test kam ich bei fast mittlere Lautstärke nicht ganz auf die 12 Stunden. Dennoch können sich knapp 10 Stunden und 15 Minuten sehen lassen. Die Laufzeit hängt hier natürlich sehr davon ab, ob ihr die Musik lieber voll aufdreht oder leiser hört. Der von mir eingestellte Wert, nicht ganz im Mittelfeld, reicht jedoch problemlos aus, um einen normalen Raum mit knapp über 20 m² zu beschallen.

Aufgeladen wird der Akku des Sharp GX-BT280 über den Micro-USB Anschluss unter der Abdeckung auf der Rückseite. Bis der integrierte Akku von 0 auf 100 % aufgeladen ist, dauert es knapp 3 Stunden.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem GX-BT280 bringt Sharp einen guten mobilen Lautsprecher auf den Markt. Klanglich gehört der Sharp GX-BT280 meiner Meinung zwar nicht zu der Oberliga der mobilen Lautsprecher bis 150€. Doch dennoch kann er klanglich zumindest bis mittlerer Lautstärke ein gutes Klangbild darstellen. Möchte man jedoch auch auf höherer Lautstärke ein vernünftigeres Klangbild, sollte man eventuell zu einem anderen Gerät greifen, denn hier kommt der GX-BT280 zu schnell an seine Grenzen.

Zwar wurde der Lautsprecher aus dem Hause Sharp robust gefertigt und fängt somit auch Stürze aus geringer Höhe ab. Doch das können einige Konkurrenz Geräte in dieser Preisklasse ebenfalls und bieten zudem noch einen besseren Schutz gegen Wasser. Der Sharp GX-BT280 ist nämlich nicht wasserdicht, sondern lediglich gegen Spritzwasser geschützt.

Preis/Leistung

Die unverbindliche Preisempfehlung des Sharp GX-BT280 liegt bei 99€. Doch der seit Anfang des Jahres erhältliche mobile Lautsprecher, ist aktuell je nach Wunschfarbe bereits ab 56 bis 70€ erhältlich. 

Für seine Größe klingt er zwar ganz ordentlich, kommt jedoch wie viele andere kleine Lautsprecher früh an seine Grenzen. Zudem hat der Sharp GX-BT280 noch einige Schwächen, die ich euch jedoch erwähnt habe. Am Ende müsst ihr euch daher natürlich selbst entscheiden, ob euch dieser trotz der Schwachpunkte ausreicht.

Bedenken solltet ihr aber, dass es bereits ab 100€ bis 150€ noch deutlich bessere Lautsprecher gibt, die unter Umständen zwar etwas mehr kosten. Jedoch bieten diese einen robusteren Schutz gegen Wasser und einen kräftigeren und ein verlustfreieres Klangbild.

Sharp GX-BT280

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Skagen Falster 2

Skagen Designs, besser bekannt als nur Skagen, ist ein dänisch-US-amerikanisches Unternehmen. Das Unternehmen stellt neben Uhren, Schmuck auch Sonnenbrillen her. Gegründet wurde das Unternehmen von dem dänischen Ehepaar Henrik und Charlotte Jorst. 

Mitte Januar 2012 gab Fossil bekannt, dass man Skagen inkl. den Tochtergesellschaften für rund 175 Millionen Euro übernehmen werde (zudem erhielt Skagen 150.000 Fossil-Aktien). Neben Skagen gehören auch Marken wie: Misfit, Armani Exchange, Diesel, DKNY, Emporio Armani, Michael Kors, Puma und einige mehr zur Fossil Group. 

In diesem Testbericht möchte ich euch die neue Skagen Falster 2 genauer vorstellen. Diese ähnelt auf dem ersten Blick zwar der 1. Generation, doch dennoch hat sich einiges verändert. Denn die neue Falster 2 besitzt nun ein integriertes GPS-Modul und einen Herzfrequenzsensor. Was mir persönlich an der Skagen Falster 2 gefallen hat und ob diese schwächen hat, erfahrt ihr im folgenden Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Skagen Falster 2 wird in einer blau-grau gefärbten, sehr stabilen Kartonage ausgeliefert. Die Verpackung ist so gestaltet, dass man durch das große transparente Sichtfenster direkt die Uhr erblickt. Rund um die Verpackung wiederum, wird man über einige wenige Infos zur Uhr bzw. deren Funktionen informiert.  

Die rechte und linke Seite, sind identisch gestaltet, denn hier wird einem neben dem Namen des Unternehmens und drei verschieden Symbole, welche auf die Funktionen der Skagen Falster 2 hinweisen dargestellt. Dazu zählen neben dem Aufzeichnen von sportlichen Aktivitäten auch das Benachrichtigen, wenn Nachrichten via Messenger eingehen usw.

An der unteren Stirnseite wird auf das Betriebssystem, welches auf der Skagen Falster 2 installiert ist hingewiesen. Es handelt sich dabei um kein Betriebssystem von Fossil, sondern um Wear OS by Google. Dieses ist jedoch nicht nur mit Android-Smartphones, sondern auch iPhones kompatible. Zu guter Letzt widmen wir uns der Unterseite der Verpackung. Hier erfährt man neben den Systemvoraussetzungen der Uhr noch das Herstellungsland (Made in China) usw.

Öffnet man den transparenten Deckel, auf dem ebenfalls der Name „Skagen“ steht, erblickt man wie bereits erwähnt die Skagen Falster 2. Diese ist befestigt um zwei Pappkartons. Auf einer Seite der Kartonage ist eine Mulde, in der das Induktionsladekabel verstaut ist. Zudem befindet sich nach der Entnahme der Uhr noch eine Kurzanleitung sowie eine Kurzbeschreibung in mehrere Sprachen. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die neue 2. Generation der Skagen Falster ähnelt auf dem ersten Blick sehr dem Vorgängermodell. Sichtbare Änderung sind beim genauen Hinsehen jedoch erkennbar. Bei der ersten Version gab es z. B. nur Armbänder aus Leder und Milanaise. Bei der neuen Falster 2 steht aber nun auch ein einfaches Silikon und Polyester/Nubuk Armband zu Auswahl.

Durch das neue Silikon-Armband z. B. sitzt die Falster 2 nun nicht nur straffer am Handgelenk, sondern ist auch resistent gegen Schweiß. Dies ist sehr wichtig, denn nun verfügt die 2. Generation der Falster über einen an der Unterseite platzierten Herzfrequenz-Sensor. Dadurch eignet sich die neue Smartwatch aus dem Hause Skagen, welche auch in der wasserdichte verbessert wurde, technisch gesehen perfekt für den Alltag, aber auch genauso gut für sportliche Aktivitäten. 

Die Uhr ist in drei Gehäuse-Farben erhältlich: Silber, Schwarz und Roségold. Zudem gibt es diese in zahlreichen verschiedenen Ausführungen mit unterschiedlichen Armbändern/Farben. Bei dem von mir getesteten Modell handelt es sich um das silberne mit Milanaise-Armband. Dich mir wurde zudem auch noch das gleiche Modell in Roségold zugesendet. Daher bei den Bildern nicht wundern, hier habe ich von beiden Modellen Bildern gemacht. Neben dem Gehäuse von 40 mm, besteht auch das 20 mm Milanaise Armband aus Edelstahl. Skagen ist für ein modernes, aber dennoch minimalistisches Design bekannt. Dies trifft auch bei der Falster 2 zu, denn diese macht sich durch ihr 40 mm Gehäuse sowohl am Handgelenk eines Mannes, als auch einer Frau sehr gut. Mit einem Gewicht von unter 60 Gramm ist sie zudem ausgesprochen leicht.

Der mittlere Teil der Unterseite an der sich der Herzfrequenzsensor befindet, besteht aus schwarzem Kunststoff, welcher einen robusten Eindruck macht. Zur Bedienung der Skagen Falster 2 stehen neben dem Touch-Display, eine in beide Richtungen drehbare Krone und zwei daneben befindliche Drucktasten zur Verfügung. Diese können frei nach den eigenen Vorlieben mit Funktionen belegt werden. Standard mäßig wechselt man dadurch jedoch zu Google Fit und in den Modus, indem man das Watch-Face ändern kann.Das Armband kann man übrigens dank Schnellwechsel-Mechanismus bei Bedarf einfach durch jedes weitere von Skagen oder Fossil usw. angebotene Band ausgetauscht werden, sofern dieses ebenfalls 20 mm breit ist. 

Da das Display der Uhr auf der Gehäuse gesetzt ist und somit hervorsteht, sollte man beim Ablegen darauf achten, dass das Displayglas nicht verkratzt. Beim Runterfallen kann es daher zudem schnell passieren, dass das Glas bricht. An der Unterseite der Skagen Falster 2 befindet sich, wie bei fasten allen Smartwatches die Ladekontakte, hier wird das mitgelieferte Ladekabel angeschlossen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Skagen Falster 2 kann von der Verarbeitung absolut überzeugen. Das Milanaise-Armband ist sehr fein gegliedert, sodass es selbst an einem Frauen Handgelenk nicht zu markant wirkt. Die Spaltmasse zwischen den verschiedenen Materiellen sind sehr gleichmäßig und zudem harmonisieren diese Werkstoffe (Edelstahl, Glas und Kunststoff) hervorragend miteinander.

Die neue Falster 2 ist bis 3 ATM (30m) wasserdicht. Dadurch hält diese zwar Wasserspritzer ab, aber beim Duschen und schwimmen solltet ihr diese lieber ablegen. Hier bitte nicht von der Angabe mit 30 m täuschen lassen, den dies bedeutet nicht, dass ihr damit 30 Meter tauschen könnt. Daher geben Hersteller inzwischen den Wert ATM oder bar an. Das die Armbänder einfach per Schiebemechanismus getauscht werden können ist ebenfalls positiv und funktioniert sehr einfach.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Art der UhrSmartwatch mit Herzfrequenzsensor und integriertem GPS-Modul
Display1,2 Zoll (30 mm) AMOLD-Display (Auflösung 320 x 320 Pixel)
Touch-Displayja
Wasserfestigkeit3 Bar/30 m
SensorenBeschleunigungsmesser, Gyroskop, Umgebungslichtsensor, Herzfrequenzsensor, Höhenmesser, GPS-Modul, WLAN.
MaterialEdelstahlgehäuse; Armband aus Edelstahl
KonnektivitätBluetooth 4.1, WLAN 802.11b/g/n, NFC
Größe/Gewicht40 mm (runde Form) / 59 Gramm
CPU/RAM4x 1.20GHz Cortex-A7 (Qualcomm Snapdragon Wear 2100) / 512 MB RAM
Akku300mAh
Kompatibleab Android 4.4, ab iOS 9.3
BetriebssystemWear OS by Google
LieferumfangSkagen Falster 2
Ladekabel
Garantiekarte
Bedienungsanleitung
Technische Daten der Skagen Falster 2

Tragekomfort

Die Größe der Skagen Falster 2 macht sich sowohl am Männer, als auch am Frauen Handgelenk perfekt. Die Smartwatch wirkt durch das feine Milanaise Armband keinesfalls zu feminin und eignet sich somit für beide Geschlechter. Auf dem ersten Blick hatte keiner meiner Freunde gedacht, dass diese Smartwatch auch den Puls messen kann. Was unter anderem an dem Zeitlosen und Eleganten Design liegt.

Dank dem Milanaise-Armband kann man die Uhr stufenlos verstellen uns somit je nach belieben fester oder lockerer tragen. Gehalten wird der Verschluss mit einem Magnetverschluss. Ich konnte hier lediglich feststellen, dass sich der Verschluss nach ca. 2 Stunden etwas durch die ständigen Bewegungen des Handgelenks lockerte. Doch nach kurzem Festziehen liegt die Uhr wieder fest an. Beim Lockeren tragen der Falster 2, sollte man jedoch beachten, dass hierbei der Puls unter Umständen ungenau gemessen wird. 

Die neue Skagen Falster 2 ist mit 11 mm nur minimal dicker als die aktuelle Apple Watch Series 4. Beim Gewicht ist sie mit 60 Gramm zwar nicht die leichteste Smartwatch, doch dennoch geht dieses im Alltag in Ordnung. Durch die gleichmassige Verteilung des Gewichtes über die Rückseite spürt man auch nach längerem Tragen der Uhr keinen Druck oder Ähnliches.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Einrichtung & Bedienung

Wear OS by Google
Preis: Kostenlos
Wear OS by Google
Preis: Kostenlos

Bevor die Skagen Falster 2 in Betrieb genommen werden kann, sollte man diese wie eigentlich jedes Gerät mit Akku erst einmal komplett aufladen. Da die Fossil Group und somit auch Skagen bei den Smartwatches auf „Wear OS“ von Google als Betriebssystem setzen, läuft die Einrichtung bei diesen Modellen allesamt ziemlich identisch ab. Es handelt sich beim System zwar um ein Google (Android) Betriebssystem, doch dieses funktioniert auch mit iOS-Devices ohne große Probleme.

Um das Smartphone mit der Uhr zu verbinden, muss zuvor die Wear OS App (erhältlich für iOS und Android) auf das Smartphone geladen werden. Sobald man die App startet, leitet diese einen Schritt für Schritt durch die Einrichtung der Smartwatch durch. So müsst ihr diese zuerst via Bluetooth mit eurem Smartphone koppeln, um anschließend auch das WLAN-Modul der Falster 2 zu nutzen, denn die Uhr besitzt beides. Zuvor muss die Uhr aber auch noch mit eurem Google-Account verbunden werden. Um die Uhr mit dem WLAN zu koppeln, müsst ihr an der Uhr, sobald ihr dazu aufgefordert werdet, euer WiFi-Netzwerk auswählen, um dann anschließend das Passwort am Smartphone einzugeben. Dies funktioniert wunderbar und ohne Probleme, innerhalb von knapp 10 Minuten ist die Falster 2 eingerichtet und nach einem Update einsatzbereit. 

Die Bedienung erfolgt dann fortan vorrangig auf der Skagen Falster 2 mit den seitlichen Bedientasten und dem Touchscreen. Lediglich um Google-Fit das erste Mal einzurichten, wird noch das Smartphone benötigt.

(Einrichtung & Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Display

Die Skagen Falster 2 ist mit einem 1,2-Zoll-AMOLED-Display ausgestattet. Zwar wird das Gehäuse mit 40 mm angegeben, doch rund um das Display befindet sich ein schwarzer knapp 5 mm dicker Rand, sodass das Display eigentlich nur 30 mm groß ist. Das Display besitzt eine Auflösung von 320 x 320 Pixeln (Rund). Dadurch besitzt es ein sehr scharfes und von der Helligkeit hervorragendes Display, welches auch für sonnige Tage geeignet ist. Selbst bei direkter Sonneneinstrahlung ist das Display gut ablesbar.

Die Helligkeit des Displays kann in den Einstellungen in fünf Stufen manuell geregelt werden. Jedoch ist es auch möglich, die Einstellung auf automatisch zu stellen, sodass sich die Uhr dank dem verbauten Lichtsensor im Rand automatisch der aktuellen Lichtsituation anpasst.

ine Besonderheit der Skagen Watch Faces (Zifferblätter) ist, dass diese minimalistisch, also fast ohne Farbe gestaltet sind. Der Anteil an schwarz ist dabei bewusst hochgehalten. Denn hier wird der Vorteil eines OLED bzw. AMOLED-Displays ausgenutzt. Dieses verbraucht nämlich im Gegensatz zu herkömmlichen LCD-Displays nur bei den leuchtenden Pixeln Strom. Also sind alle schwarzen Pixel auf dem Display abgeschaltet und nur ein kleiner Teil ist beim Standard-Zifferblatt aktiviert. Dadurch wird die Akkulaufzeit etwas verbessert.

(Display: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Die neue Skagen Falster 2 kommt gegenüber der ersten Generation mit einigen neuen Sensoren daher. Somit kommt diese nun nicht nur mit den aus der 2. Generation bekannten Sensoren: Beschleunigungssensor, Gyroskop und Lichtsensor daher. Sondern einigen neue Sensoren, zu denen folgende zählen: Ein Höhenmesser und Barometer für genauere GPS-Werte, ein Herzfrequenzsensor zur Pulsmessung und NFC für Google Pay ist nun mit an Bord. 

Da in der neuen Skagen Falster 2 nun auch GPS inkl. den dafür wichtigen Sensoren, sowie ein Herzfrequenz-Sensor verbaut hat, ist die Smartwatch auch für alle, die gerne zwischendurch sportliche Aktivitäten ausüben sehr interessant. Somit zeichnet die Uhr nun auch Aktivitäten ganz ohne die Verbindung mit einem Smartphone auf.

Jedoch ist in der Skagen Falster 2 lediglich ein Mikrofon verbaut. Somit kann man zwar per Sprachsteuerung dem Google Assistant Befehle mitteilen. Jedoch kann man über die Uhr keine Telefonate ausführen, da diese über kein Lautsprecher verfügt. Daher ist die Nutzung als mobile Freisprecheinrichtung nicht möglich.

Beim Prozessor handelt es sich leider noch immer um den bereits in der 1. Generation verbauten Qualcomm MSM8909w Snapdragon Wear 2100 CPU. Dieser besitzt insgesamt 4 Rechenkernen, die mit jeweils bis zu 1,2 GHz takten und von einem 512 MB großen Arbeitsspeicher unterstützt werden. Der neuere und Energiesparende Snapdragon 3100 welche im September 2018 vorgestellt wurde, hat leider keinen Einzug mehr in die neu Falster 2 erhalten. Diese kam bei der Fossil Group erst bei der im November 2018 v vorgestellten Fossil Sport zum Einsatz.

Bei der Leistung reicht der verbaute Prozessor zwar aus, doch die große Schwachstelle ist der hohe Energiebedarf. Dieser wirkt sich deutlich auf die Akkulaufzeit aus, dazu aber unter Punkt „Akku“ mehr. Der interne 4-GB große Speicher ist angemessen groß dimensioniert, um auf der Skagen Falster 2 zahlreiche Apps und Skins zu installieren.

(Ausstattung: 4 von 5)

Funktionen

Skagen bietet mit der neuen Falster 2 eine Smartwatch mit einem klassischen Design und einigen neuen Funktionen an. Dadurch eignet sich die Uhr perfekt für den Alltag, denn sie kann sowohl als klassische Uhr, aber auch beim Sport problemlos getragen werden.  

Für Wear-OS by Google typisch, kommt die Falster 2 mit der Sport App „Google-Fit-Training“ daher. Hier werden einem zahlreiche Sportarten zur Auswahl angeboten. Dazu zählen beispielsweise Sportarten wie: Laufen, Kraftsport, Boxen usw. Über den Google Play Store können zudem jederzeit noch weitere Apps geladen werden. Ebenfalls und unterstützt Wear-OS zahlreiche Messeenger-Dienste wie z. B. WhatsApp, Facebook, Skype usw.

Dank dem verbauten GPS-Modul kann man beim Aufzeichnen von sportlichen Aktivitäten getrost das Smartphone Zuhause lassen. Die Aufzeichnung habe ich dabei mit der meiner Apple Watch Series 4 verglichen und muss sagen, dass die registrierte Strecke und Schritte bei beiden Geräten sehr identisch waren. Doch da der verbaute Akku gleich groß wie bei der ersten Falster ist, wirkt sich das GPS-Modul und der Herzfrequenz-Sensor ebenfalls negativ auf die Akkulaufzeit aus.

Natürlich beherrscht die Skagen Falster 2 außer das Aufzeichnen vor Sport noch einige weitere Funktionen. So informiert diese zudem über eingehende Nachrichten auf dem Smartphone, durch vibrieren und das Anzeigen der Nachricht auf dem Display. Ebenso kann man problemlos die Uhr zum Auslösen der Smartphone-Kamera nutzen und die Musik über Deezer oder Spotify steuern.

(Funktionen 4 von 5)

Akku

Wie bei eigentlich allen Geräten mit Akku, hängt die Laufzeit hier sehr stark von der Nutzungsintensität ab. Doch gleich vorneweg kann ich sagen, dass die Akkulaufzeit definitiv zu dem Schwachpunkt der Skagen Falster 2 gehört. 

Im Alltag habe ich die Smartwatch mit den Standard-Einstellungen wie sie ab Werk geliefert wird genutzt. Dabei ist die Helligkeit des Displays auf automatisch eingestellt. Hier musste ich die Uhr bereits nach knapp 21 Stunden wieder ans Ladegerät hängen und dies, obwohl ich die Uhr nicht sonderlich stark genutzt habe. Auf das Aufzeichnen von Aktivitäten, die ständig den Puls messen, die Schritte zählen usw. habe ich dabei komplett verzichtet. Wer daher viele sportlichen Aktivitäten aufzeichnet, bei denen der Herzfrequenz-Sensor und das GPS-Modul viel genutzt wird, kommt hier definitiv auf keine vernünftige Laufzeit. Hier verbraucht die Smartwatch durch den alten Snapdragon Wear 2100 Prozessor zu viel Strom, welchen der kleine Akku mit 300 mAh einfach nicht ausreichend zur verfügung stellen kann.

Ebenso etwas enttäuscht bin ich von dem Lade-Anschluss. Hier wird bei den Uhren von der Fossil Group oftmals von einem Induktion-Lademechanismus gesprochen, was so nicht ganz zustimmend ist. Zwar wird der Lademechanismus per Magneten absolut sicher an der Unterseite gehalten, doch das Laden erfolgt über die beiden silbernen Ringe an der Unterseite und die Pins am Ladekabel. Wiederum hat Skagen eine Schnellladefunktion integriert, sodass die Uhr bereits nach 1 Stunde um 90 % aufgeladen ist. 

(Akku: 2 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Skagen Falster 2 kann mit ihrer hochwertigen Verarbeitung und einem schönen Design überzeugen. Das AMOLED-Display bietet eine hohe Auflösung, sodass Inhalte sehr scharf dargestellt werden. Ebenso kann man dank GPS und Herzfrequenz-Sensor mit der eleganten Smartwatch sportliche Aktivitäten aufzeichnen.  

Diese eignet sich hierfür zwar schon, aber besonders lange kann man seine Aktivitäten nicht aufzeichnen, denn dafür ist der Akku nicht besonders groß und der Prozessor verbraucht zu viel Strom.

Preis/Leistung

Die Skagen Falster 2 bietet mit einem UVP von 329€ (inzwischen bereits für 222€ erhältlich) einen preislich inzwischen attraktiven Einstieg in den Smartwatch-Bereich. Wär auf der Suche nach einer schlichten, aber sehr schönen Smartwatch mit integriertem Herzfrequenzsensor und GPS-Modul ist, kann sich die Uhr näher anschauen. Jedoch müsst ihr bedingt auf den energiehungrigen Prozessor und dem kleinen 300 mAh Akku die Uhr jeden Abend ans Ladegerät hängen.  

Klar viele anderen Smartwatches muss man ebenfalls nach einem bis zwei Tagen aufladen. Aber wenn ich die Skagen Falster 2 mit meiner Apple Watch Series 4 vergleiche, dann hält bei der Apple Watch bei gleicher Nutzung der Akku doppelt so lange.

SKAGEN FALSTER 2

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Nuki Keypad

Nuki bzw. die Nuki Home Solutions GmbH wurde mit Sitz in Graz, Österreich im Jahr 2014, von den Up to Eleven Digital Solutions GmbH Gründern Martin und Jürgen Pansy gegründet. Das Ziel des Unternehmens ist es, bestehende Zutrittslösungen intelligenter (Smart Home fähig) zu machen und dadurch den üblichen Schlüssel zu ersetzen. Dies ist Nuki sehr gut mit dem gleichnamigen Türschloss Nuki Smart Lock gelungen, welches ich bereits getestet habe.

Vor Kurzem hat das Unternehmen eine interessante Erweiterung für das Nuki Smart Lock vorgestellt. Dabei handelt es sich um das Nuki Keypad, welches ermöglich, mithilfe eines Codes die Tür zu öffnen bzw. Nuki den Befehl zu geben, dass diese die Tür aufschließt. 

Nuki Keypad

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Nuki Combo 2.0

In aller Kürze

Das Nuki Combo 2.0 Set beinhaltet nicht nur das Türschloss, sondern auch die Bridge und ist eine sinnvolle Möglichkeit die Tür, bzw. das Türschloss Smarthome fähig zu machen. Das System bietet einige praktischen Funktionen. Neben der Auto-Unlock Funktion, könnt ihr andere Nutzer einladen, sodass diese per Code das schloss öffnen können. Dabei kann der Zugriffs-Zeitraum bestimmt werden und im Protokoll genau einsehen, wann die Tür geöffnet wurde und falls gewünscht, die Berechtigung für den Zugriff jederzeit wieder entziehen. Bei mir persönlich hat alles sehr gut miteinander harmoniert und die Bridge hat von der Ferne sehr gut funktioniert, genauso wie der Türsensor immer genau angezeigt hat, ob die Tür offen oder zu ist.

Gefällt uns

  • Nachrüstlösung
  • einfache Einrichtung
  • Bedienung & App

Gefällt uns weniger

  • Druckpunkt könnte besser sein
  • laut
Nuki Combo 2.0 (Smart-Lock & Bridge)

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das smarte elektronische Türschloss Nuki könnt ihr entweder als einzelnes Produkt kaufen, oder direkt als Nuki Combo 2.0 Set. Dabei gibt es einen großen Unterschied, denn nur mit dem Nuki Türschloss, könnt ihr dieses lediglich auf kurzer Distanz, also quasi direkt vor der Tür via Smartphone öffnen. Wollt ihr dagegen das smarte Schloss zusätzlich lieber mit eurem WLAN-Netz verbinden und somit egal wo ihr seid die Tür öffnen, dann benötigt ihr die Bridge, welche im Combo 2.0 Set erhalten ist. Daher kann man mit der zusätzlichen Bridge jederzeit auch einem Freund, der Putzfrau usw. ermöglichen eurer Haus zu betreten, auch wenn ihr nicht daheim seid. 

Bei meinem Test Bundle handelt es sich daher um das Nuki Combo 2.0-Set. Dieses wird in zwei separaten Verpackung geliefert, welche sehr schlicht, aber dennoch mit zahlreichen Informationen zu dem jeweiligen Gerät versehen sind.

Nuki Smart Lock 2.0

Die Oberseite der Nuki Smart Lock 2.0 Verpackung zeigt direkt eine Abbildung des Türschlosses, welches an einer Tür montiert wurde. Zudem wird man auf dieser Seite direkt über einige der neuen Funktionen gegenüber des Vorgängers informiert. Die neue Version ist nämlich mit Alexa, Google Assistant und Apple HomeKit kompatible. Somit kann man das Smart Lock bei Bedarf ganz komfortable via sämtlichen Sprachassistenten bedienen.

An der rechten Seite wird kurz durch drei Bilder erklärt, wie das Set an der Innenseite der Tür montiert wird und via Smartphone geöffnet werden kann. Des Weiteren sind auf der oberen Stirnseite die Vorteile des Nuki Systems in Deutsch und Englisch erklärt. So wird hier auf die Installation von 3 Minuten hingewiesen, das Nuki einem einfach die Tür öffnet, wenn man nach Hause kommt und absperrt, wenn man das Haus verlässt usw.

Zu guter Letzt befasst sich die Unterseite mit dem Lieferumfang und den Voraussetzungen, um Nuki nutzen zu können. Anhand der Google Play und App Store Logos erkennt man zudem sofort, dass es sowohl für Android als auch iOS eine passende und kostenlos App für das Nuki Smart Lock gibt.

Hebt man den Deckel der Nuki smart Lock 2.0 Verpackung an, dann erblickt man in einer schwarzen Kartonage eingelassen sämtliches Zubehör. Rechts Z. B. befindet sich direkt das Nuki Smart Lock 2.0 inkl. den bereits eingelegten vier AA-Batterien. Direkt daneben sind auf dem ersten Blick die üblichen Beipackzettel dabei. Dabei handelt es sich um eine mehrsprachige Kurzanleitung und einem weißen Zettel, der mit dem dem HomeKit Code versehen ist. Dieser dient dazu, als Apple-User, das smarte Schloss in die HomKit App zu integrieren und fortan sehr einfach von dort zu bedienen. 

Zudem befinden sich zwei unterschiedliche Montageplatten dabei, ein kleiner Magnet und ein Inbusschlüssel. Woher man weiß, welche Montageplatte davon benötigt wird, und für was der kleine Magnet dient, erkläre ich euch unter dem Punkt Installation und Einrichtung genauer.

Nuki Bridge

Die Verpackung der Bridge ähnelt, wie bereits erwähnt der des Nuki Smart Lock 2.0. Somit ist hier ebenfalls auf der Oberseite der Name des Herstellers, des Gerätes und die Bridge selbst abgebildet. Auf der rechten langen Seite der Verpackung wird einem zudem anhand von drei einzelnen Bilder symbolisiert, dass man durch die Bridge, das Schloss auch von unterwegs öffnen kann. Also quasi weltweit egal, ob man gerade in Amerika, Asien oder wo anders in der Welt ist. Das selbst wird einem an der oberen Stirnseite noch einmal in einem Satz erklärt. An der Unterseite der Verpackung ist wie bereits bei dem Smart Lock 2.0 der Inhalt und die Systemvoraussetzung aufgelistet.  

Hebt man den Deckel der Verpackung an, stellt man zuerst einmal fest, dass es sich hierbei eigentlich um fast mehr Verpackung wie Produkt handelt. Im Inneren ist nämlich lediglich die kleine Bridge und eine mehrsprachige Kurzanleitung eingelegt. Da die Bridge direkt in die Steckdose gesteckt wird und mit dem WLAN verbunden wird, sind keine Kabel notwendig. Die Verpackung hätte aufgrund der kleinen Bridge definitiv halb so groß  gestaltetet werden können. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Nuki Smart Lock 2.0

Das Nuki Smart Lock 2.0 kommt wie bereits die 1. Generation in einem silbernen und einen schwarzen Element daher. In dem unteren Schwarzen rechteckigen Element aus Kunststoff befindet sich neben der ganzen Elektronik auch das Einschubfach für die vier AA-Batterien. Diese sind nötig, damit das Nuki Smart Lock 2.0 mit Strom versorgt wird und die Tür mechanisch mithilfe des Motors geöffnet werden kann. Dieser Motor befindet sich im runden silbernen Aluminium Teil des Schlosses. Diese Kombi aus den beiden Werkstoffen und Farben wirkt sehr modern und edel, zudem passt diese Kombi quasi an jede Tür, egal ob eine alte Holztür oder eine moderne aus Aluminium.

Das Schloss fällt durch seine Größe natürlich direkt an der Tür auf, da dieses jedoch nur an der Innenseite der Tür angebracht wird, ist dies keinesfalls schlimm. Nuki hat dem Aluminium Element eine runde Form (Durchmesser 52 mm mit einer länge von 63 mm) und dem schwarzen Kunststoffelement 80 x 60 x 46 mm (L x x H) verpasst. Da das runde Element in das Kunststoffelement eingelassen ist, betragen die kompletten Abmaße: 110 x 60 x 63 mm und das Gewicht beträgt inkl. Batterien knapp 330 Gramm (ohne 228 Gramm) und inkl. Batterien und Montageplatte knapp 450 Gramm. 

Direkt an der Vorderseite befindet sich das drehbare Aluminium-Element. Dieses auch im montierten Zustand drehbare Element dient dazu, dass man bei Bedarf, falls z. B. die Batterien überraschend leer sein sollten, die Tür immer noch manuell aufschließen kann. Da der Schlüssel sich im inneren befindet, kann man die Tür einfach durch das drehen in die jeweilige Richtung wie gewohnt öffnen oder schließen. Des Weiteren ist auf dieser Fläche, welche sich beim Öffnen und Schließen dreht ein weiß leuchtender LED-Ring angebracht. Dieser Ring dient als Art Status-Anzeige. Je nachdem, wie dieser leuchtet oder aufblickt, weißt dieser z. B. drauf hin, dass sich das Nuki smart Lock im Kopplungsmodus befindet, die Tür auf oder zugesperrt ist oder die Batterien bald leer sind usw. 

Innerhalb des LED-Rings befindet sich zudem eine große Taste. Mit dieser kann man die Tür ohne Smartphone von innen öffnen bzw. schließen. Zudem dient diese Taste dazu, die App bzw. euer Smartphone mit dem Nuki Smart Lock zu koppeln.

Nuki Bridge

Die Nuki Bridge ist ein quadratisches aus schwarzem Kunststoff gefertigtes Kästchen. Dieses wird wie bereits erwähnt direkt in eine Steckdose eingesteckt. Daher befindet sich auf der Rückseite der Stecker. Eingesteckt in der Steckdose ist die Bridge 60 x 60 x 44 mm groß (L x B x T). Auf der Vorderseite befindet sich neben einem großen Knopf noch eine kleine Status-LED. Der große Knopf dient lediglich dazu die Bridge mit dem Nuki Smart Lock zu koppeln, dazu später mehr. Die Status-LED leuchtet nur solange sich die Bridge im Pairing-Modus befindet und kurz nach dem erfolgreichen verbinden. Anschließend bleibt diese aus, sodass hier kein Licht am Abend stören kann.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas zu bemängeln. Das Gehäuse beider Geräte wurde aus Kunststoff und das des Smart Lock zum Teil auch aus Aluminium gefertigt. Da beide Geräte im Innenbereich eingesetzt werden, macht der Einsatz von Kunststoff hier keinerlei Probleme. 

Lediglich der Druckpunkt am Nuki Smart Lock 2.0 könnte meiner Meinung nach etwas definiert sein. Dieser gibt bei leichtem Berühren etwas nach und beim stärken Drücken hört man erst das Klicken, welches den Befehl ausführt. Hier wäre ein etwas besser Druckpunkt gut. Aber da man diesen Knopf lediglich zum Pairing und zum Öffnen ohne Smartphone nutzt, geht dies soweit in Ordnung. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Türschloss-ArtSmartes Türschloss (Batteriebetrieben)
Kompatible TürgriffeKnauf außen; Griff oder Stange außen
Geschwindigkeit bei 720° Drehungknapp 5,8 Sekunden
AbmessungenNuki Smart Lock 2.0: 110 x 60 x 60 mm Nuki Bridge 60 x 60 x 50
SperrmodiAufsperren
Tür öffnen (bei Türen mit Knauf auf der Außenseite)
Zusperren
Auto Unlock
Lock ’n’ Go
MaterialKunststoff/Aluminium
KonnektivitätIEEE802.11 b/g/n (2,4GHz) Wireless-Netzwerk, Bluetooth 4.0 und höher
Akkulaufzeit Smart Lock≥6 Monate bei 8 Sperrvorgängen pro Tag
SicherheitEnd-to-End-Verschlüsselung mit Challenge-Response (wie bei eBanking).
Lieferumfang1x Nuki Smart Lock
1x Montageplatte – Klemmvariante
1x Montageplatte – Klebevariante
1x Inbusschlüssel für Klemmplatte
4x AA-Batterien
1x Smart Lock Anleitung
1x Nuki Bridge
1x Bridge Anleitung
1x Türsensor-Magnet

Vorraussetzungen für die erfolgreiche Installation 

Beim Nuki Smart Lock handelt es sich quasi um einen Motor, welcher den zwischen der Montageplatte und dem Smart Lock befindlichen Türschlüssel dreht und somit, die öffnet. Um die Stromversorgung müsst ihr euch soweit keine Gedanken machen, denn diese erfolgt via vier AA-Batterien. Diese müssen lediglich, sobald diese leer sind (halten bis zu 6 Monate) ersetzt werden. Smart macht das Nuki Schloss die darin befindlich Elektronik, denn diese wird via Bluetooth mit eurem Smartphone verbunden oder bei der Combo mit eurem Wi-Fi-Netzwerk.

Um Nuki Smart Lock Combo 2.0 nutzen zu können, erfordert es einige Voraussetzungen mehr, als nur ein Smartphone. Zum einen ist nämlich wichtig, dass ihr in eurer Haustüre ein Türschloss mit Europrofil Doppelzylinder (meistens in Türen verbaut) der zudem über eine Not- und Gefahrenfunktion verfügt. Diese Funktion erlaubt es nämlich, dass ihr eure Tür auch dann aufschließen könnt, wenn bereits ein Schlüssel, also in dem Fall der im Nuki Smart Lock befindliche im Inneren steckt. Ob ihr diese Funktion habt, könnt ihr ganz leicht prüfen, indem ihr bei offener Tür einen Schlüssel von innen in das Schloss steckt und probiert, ob ihr gleichzeitig auch einen von außen einstecken könnt. Sollte dies nicht gehen, dann müsst ihr dieses durch einen neuen Doppeltzylinder mit Not- und Gefahrenfunktion ersetzen. Diese sind bereits ab ca. 30 Euro erhältlich. 

Solch ein Türschließzylinder kann man ohne Probleme selbst wechseln. Dazu muss man einfach bei offener Tür die Stellschraube unterhalb der Türfalle komplett herausdrehen. Nun den vorhanden Schlüssel des alten Zylinders in das Schloss stecken, und auf etwa ein Uhr (20-Grad) nach links oder rechts drehen. Anschließend sollte man den alten Türschließzylinder einfach entnehmen können.

Installation & Einrichtung 

Die Montage und Einrichtung des Nuki Smart Lock ist, wie der Hersteller selbst angibt sehr einfach und in wenigen Minuten erledigt.

Zuerst geht es darum, die richtige Montageplatte auszuwählen. Hier liefert Nuki bei der europäischen Schließzylinder-Variante zwei Varianten mit. Welche davon die Richtige ist, hängt davon ab, ob euer Schließzylinder an der Innenseite der Tür weniger als 3 mm oder mehr als 3 mm von der Tür hervorsteht.

Sollte dieser weniger als 3 mm vorstehen, dann müsst ihr euch für die Montageplatte mit der Beschriftung „B“ entscheiden. Diese besitzt an der Rückseite eine Doppelseite Klebefläche und wird mithilfe dieser an der Tür festgeklebt. Keine Angst der Kleber hebt sehr gut, lässt sich aber laut Nuki rückstandslos entfernen.

Sollte der bei euch vorhanden Türschließzylinder jedoch wie bei mir mehr als 3 mm vorstehen, dann müsst ihr die Montageplatte „A“ nehmen. Diese wird in diesem Fall nicht geklebt, da diese zum Teil etwas weiter von der Tür absteht. Sondern mit drei Madenschrauben am Zylinder festgeklemmt. Diese Variante lässt sich natürlich noch etwas besser und rückstandsloser entfernen als die geklebte.

Nun muss man noch einen Schlüssel am besten den Ersatzschlüssel, da man den eigenen eventuell zum herkömmlichen aufschließen im Notfall benötigt in das Schloss von innen stecken. Zu guter Letzt wird nun noch das Nuki Smart Lock einfach auf die Montageplatte aufgesetzt und schon ist die Montage erledigt. Anschließend lädt man sich am besten schon einmal die kostenlose Nuki Smart Lock App auf das Smartphone (erhältlich für iOS und Android).

Startet man diese, muss man zunächst der Datenschutzerklärung zustimmen. Anschließend wird man gefragt, ob man das Smart Lock Einrichten möchte oder eventuell den Einladungscode welchen man vom Partner erhalten hat, eingeben möchte. Letzteres dient dazu, dass z. B. der PartnerIn ebenfalls Zugriff auf das smarte Türschloss erhält. 

Habt ihr das smarte Türschloss wie oben erwähnt bereits montiert, könnt ihr gleich mit dem nächsten Schritt fortfahren. Ansonsten klickt man bei der Frage „Hast du dein Smart Lock bereits an deiner Tür montiert? “ Auf „Nein“ und die App zeigt einen daraufhin Schritt für Schritt, wie die Montage durchgeführt wird und welche Montageplatte man genau benötigt. 

Nun noch den eigenen Namen eingeben und sobald man dazu aufgefordert wird, die runde Taste am Nuki Smart Lock für 5 Sekunden gerückt halten. Daraufhin sucht die App via Bluetooth automatisch nach dem Türschloss und nach wenigen Sekunden sollte dies gefunden worden sein. Daraufhin dem Schloss noch einen Namen geben wie z. B. Haustür, den Ortungsdiensten des Smartphones zustimmen (Voraussetzung für die Funktion Auto-Unlock) und daraufhin den Standort bestimmen bzw. automatisch orten lassen.

Zu guter Letzt muss das Türschloss noch einmalig kalibriert werden. Dies erfolgt fast komplett automatisch. Mann muss lediglich auswählen, ob man an der Außenseite der Tür, einen Drücker oder nur einen Knauf bzw. eine Stange besitzt. Anschließend die Tür kurz aufmachen und einmal sobald dazu aufgefordert schließen, schon startet die Kalibrierung. Dabei schließt das Schloss die Tür einmal zu und gleich wieder auf.  

Wollte ihr nun noch den Öffnungssensor des Nuki Smart Lock verwenden, könnt ihr dies im nächsten Schritt auswählen. Dazu wird der kleine Magnet mit dem Klebestreifen an der Rückseite, welcher im Lieferumfang dabei ist am Türanschlag, nahe des unteren Teil des Schlosses geklebt. Daraufhin muss man wie Beschrieben nur einmal kurz die Tür komplett öffnen und im nächsten Schritt am Türrahmen anlehnen, sodass diese leicht offen ist, und schon ist das Ganze erledigt. Sofern verfügbar kann man nun noch ein Softwareupdate herunterladen und wie in der App erklärt, installieren.

Die Bridge ist ebenfalls sehr schnell in Betrieb genommen. Diese wird einfach in die Steckdose, möglichst nahe des Nuki Smart Lock 2.0 gesteckt und sobald dazu aufgefordert betätigt man für 10 Sekunden den Knopf an der Bridge bis diese anfängt zu blinken. Nun sucht die App nach dieser und man muss noch schnell das Wi-Fi-Netzwerk aussuchen, den Netzwerkschlüssel eingeben und schon ist das ganze verbunden und einsatzbereit.

(Installation & Einrichtung: 4 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Entscheidet ihr euch nur für das Nuki Smart Lock 2.0. Könnt ihr auf das Schloss wie bereits eingangs erwähnt, nicht von unterwegs aus zugreifen, sondern lediglich in einem kleinen Radius via Bluetooth oder Zigbee-Standard. Somit könnt ihr dies quasi nur wenn ihr im Haus oder kurz davor seid steuern. Solltet ihr jedoch gerne das Smart Lock via ALEXA, Google Assistant oder HomeKit usw. bedienen wollen und zudem auch von unterwegs, dann benötigt ihr die Bridge. Diese könnt ihr entweder einzelne oder direkt in dem Nuki Combo 2.0 Set erwerben. Die Bridge dient sozusagen, als Kommunikation zischen eurem WLAN und dem Smart Lock.  

Selbst wenn man das Nuki Smart Lock 2.0 montiert hat, kann man weiterhin wie gewohnt die Tür mit einem weiteren Schlüssel von außen aufschließen. Zudem ist es auch möglich, die Tür von innen durch drehen des Aluminiumrings am Schloss wie gewohnt zu schließen oder zu öffnen. Dies ist z. B. sehr nützlich, falls völlig unerwartet die Batterien leer sein sollten. Wer morgens sein Smartphone nicht so schnell findet oder nur mal kurz raus möchte, kann zudem das Schloss mit einem Knopfdruck öffnen und wieder schließen. Doch das Smart Lock 2.0 von Nuki kann noch viel mehr, was man über die App einrichten kann.

(Funktionsumfang: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Nuki Smart Lock
Preis: Kostenlos

[appcode googleplay id=io.nuki&hl=de&gl=US]

Die App ist meiner Meinung nach sehr modern und übersichtlich gestaltete. Man findet sich nach kurzer Zeit zurecht und die wichtigsten Funktionen sind schnell zu finden. 

Auf der Startseite sieht man direkt den aktuellen Staus. So erfährt man hier im oberen Bereich in dem Kreis, ob Nuki die Tür aktuell abgeschlossen oder aufgeschlossen hat und direkt darunter, sofern ihr den Magnet Sensor montiert und eingerichtet habt, ob die Tür zu oder offen steht. Sehr nützlich ist hier, dass ihr einstellen könnt, dass die App euch eine Push-Benachrichtigung zusenden, falls ihr euch zu weit von der Tür entfernt, aber versehentlich vergessen habt, diese richtig zu schließen. Dies könnt ihr unter den Einstellungen (Auto-Lock) einstellen, jedoch funktioniert dies nur in der Kombination mit einer Nuki Combo 2.0 (Bridge).

Bei der Sprachverständlichkeit verspricht EarFun, dank den verbauten MEMS-Mikrofonen eine kristallklare Gesprächswiedergabe, selbst in lauten Umgebungen. Soweit geht diese in meinem Test auch in Ordnung, sodass ich hier weder ein störendes Hintergrundrauschen wahrnehmen konnte, noch das man den Gesprächspartner schlecht verstehen würde.

Auf der Startseite habt ihr durch das betätigen des Kreises die Möglichkeit die Tür abzuschließen / aufzuschließen. Hierbei gibt es jedoch eine minimale Verzögerung die je nach der Verbindung bei 2 bis 11 Sekunden liegen kann.

Wie im Punkt „Einrichtung und Konfiguration“ erwähnt, könnt ihr hier auch weitere Benutzer, also Familienmitglieder verwalten und einladen. Da ihr dafür einen Pin eingeben müsst bzw. könnt, wird verhindert, dass dieser Nutzer weitere Nutzer einladen kann usw. Bei der Einladung könnt ihr unter anderem bestimmen, ob dieser Nutzer aus der Ferne zugriff, auf das Nuki Smart Lock bekommt, Auto-Unlock de-/aktiveren kann oder der Zugang zeitlich begrenzt wird. Hat man z. B. eine Putzfrau, die einmal wöchentlich oder öfters vorbeikommt, kann man genau bestimmen über welchen Zeitraum, also Monate, an welchen Tagen und in welchem Zeitfenster (z. B. 2 Stunden also von 9:00 bis 11:00 Uhr) diese Zugriff erhält. Somit müsst ihr dieser Person keinen extra Schlüssel anfertigen bzw. aushändigen und der Zugang läuft völlig automatisch ab.

Damit ihr als Besitzer wisst, wer z. B. wann das smarte Schloss geöffnet hat, gibt es in der App ein Protokoll. Hier könnt ihr genau alles einsehen, wann die Tür geöffnet wurde usw. 

Auto-Unlock

Eine meiner Lieblingsfunktionen des Nuki Combo 2.0 ist die Auto-Unlock Funktion. Damit ist es möglich (sofern ihr der Freigabe der Ortungsdienste zugestimmt habt) dass sich Nuki automatisch öffnet, sobald ihr euch eurer Haustüre nähert.

Dies funktioniert ähnlich wie bei Nello One, habt ihr euren Standort in der App festgelegt, dann checkt die App in regelmäßigen Abständen nach, wo euer aktueller Standort ist. Sollte man daher weiter weg sein, dann bleibt die Tür abgeschlossen. Nähert ihr euch dagegen der Tür und seid innerhalb von 100 Metern davon entfernt, dann wird die Tür aufgeschlossen oder auf Wunsch sogar geöffnet, also die Türfalle gezogen (Zeitraum bestimmbar). Hierbei ist Standard mäßig die Ortung via GPS ausgewählt. In den Einstellungen kann man jedoch auch Wi-Fi auswählen, doch dies ist nicht so genau. Die Reichweite in der Nuki die Auto-Unlock Funktion aktiviert kann jedoch auch auf 50 Meter reduziert oder bis auf 500 Meter erhöht werden doch dazu rate ich nicht, denn Nuki erwähnt auch, dass bei Änderungen der Werte kein Support geleistet wird.

Die Auto-Unlock Funktion habe ich mit dem Nuki Smart Lock 2.0 absolut lieben gelernt. Diese funktioniert mit meinem iPhone dank Bluetooth 5.0 in wenigen Sekunden. Beim Test mit einem Android Smartphone viel mir jedoch auf, dass es hier Probleme gibt. Hier wird die App im Hintergrund nach einiger Zeit nicht mehr aktualisiert und somit erhält diese nicht mehr den aktuellen Standort. Daher stellt diese unter Umständen nicht fest, dass ihr euch bereits vor der Tür befindet und führt daher nicht die Auto-Unlock Funktion aus. Hier muss man unter Umständen, sobald man weiß, dass man sich auf dem nach Hause weg befinde kurz die App starten. Dieses Problem liegt jedoch an den jeweiligen Smartphone Herstellern und nicht an Nuki selbst.

(Software: 4,5 von 5 Punkten)

Lautstärke & Geschwindigkeit

Nuki Combo 2.0: Auf- und Abschließen laut?

Zur Lautstärke liest man im Netz oft, dass die Nuki Combo 2.0 sehr laut sei. Die erste Generation des Smart Lock, konnte ich leider nicht testen, daher kann ich hier nicht sagen, ob die 2. Generation leiser ist. Doch was ich klar sagen kann, ist, dass man Nuki ganz klar hört. Dies ist aber natürlich logisch, denn es handelt sich dabei um einen elektronischen Motor, welcher hier die Tür öffnen und schließt. Man hört zum einen den normalen Ton des Riegels, welcher sich durch das Drehen des Türschlosses bewegt und das Summen des Motors. Dieses hört sich quasi wie ein kleiner Akkuschrauber (Bosch IXO) an. Wenn man vor der Tür steht, hört man dieses natürlich sehr, somit hören es auch die Leute vor der Tür, doch sobald man sich im nächsten Raum befindet, ist es deutlich weniger wahrnehmbar.

Das Türschloss wird von Werk aus komplett abgeschlossen, spricht zwei Umdrehungen. Man kann jedoch auch zugunsten der Geschwindigkeit und der Batterielaufzeit unter dem Punkt „Smart Lock Optimieren“ das Schloss soweit einstellen, dass dieses nur eine Umdrehung abschließt. Für einen kompletten Schließ- oder Öffnungsvorgang braucht das neue Nuki Smart Lock 2.0 knapp 6 Sekunden.

(Lautstärke und Geschwindigkeit des Ab-/Aufschließen: 3,5 von 5 Punkten)

Sicherheit

Da Nuki Smart Lock 2.0 eine Lösung ist, um das Türschloss smart zu machen, ist natürlich für einige Nutzer die Frage nach der Sicherheit sehr wichtig. Denn wenn das System nicht sicher sein sollte, kann jemand einfach so ins Haus eindringen usw. 

Hierbei müsst ihr euch wirklich keine Sorgen machen. Das System ist sehr sicher, denn das Unternehmen legt hier viel Wert drauf. So ist die Kommunikation zwischen eurem Smartphone bzw. besser gesagt der Nuki App und dem Nuki Smart Lock 2.0 permanent verschlüsselt. Daher bekommt jede mit dem Schloss verbundene App einen sogenannten Schlüsselcode zugeordnet, welcher nur der App und dem Nuki Smart Lock bekannt ist. 

Sendet man daher via App den Befehl an das Nuki Smart Lock, dass dieses das Türschloss aufsperrt. Wird dieser als verschlüsselte Nachricht per Bluetooth zum Nuki Smart Lock versendet. Da nur das Smart Lock und die App den Verschlüsselungscode kennt, kann dieses diese Nachricht entschlüsseln und den Befehl „ Haustüre aufschließen“ ausführen.

Des Weiteren ist es doch in den meisten Fällen so, das bei Wohnungs- und Häusereinbrüchen meistens Einbrecherbanden dahinter stecken. Diese brechen sehr selten bei modernen Türen mit ihren zusätzlichen Sicherheitselementen ein. Zu gut wissen diese Banden nämlich, dass es hier bei abgeschlossener Tür schwierig wird, ohne großen Lärm einzudringen. 

Ein Einbrecher allein oder selbst eine Bande wird selten einen Experten dabei haben, welcher sich mit dem Hacken solch eines Systems auskennt. Falls dies doch der Fall sein sollte, woher sollten die Einbrecher wissen, dass ihr das Nuki Combo 2.0 Set verwendet? Dazu müsste diese davor eure Tür von innen sehen und selbst dann ist es nicht einfach, das System aufgrund der Verschlüsselung zu hacken.

(Sicherheit: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit der Nuki Combo 2.0 verspricht das Unternehmen ein sicheres elektronisches Türschloss, welches automatisch die Tür abschließt, wenn man das Haus verlässt und aufschließt, wenn man nach Hause kommt. Des Weiteren kann das Nuki Smart Lock ganz einfach an das vorhandene Türschloss (Voraussetzungen müssen jedoch gegeben sein) innerhalb von drei Minuten montiert werden. Zudem muss dazu nicht gebohrt werden, sondern es wird je nach Montageplatte geklebt oder geklemmt. Daher ist das Set ebenso schnell wieder abmontiert.

Was sich für einige vielleicht als Spielerei anhört, ist für mich eine praktische Funktion, denn ich kann seither meinen Schlüssel getrost daheim lassen. Ich habe das Schloss nun knapp über einem Monat im Gebrauch und es absolut lieben gelernt. Die Funktion des Auto-Unlock ist eine sehr feine Sache. Ich kann nun ohne Schlüssel aus dem Haus gehen und das Nuki Smart Lock schließt automatisch ab und wenn ich abends nach Hause komme, öffnet es mir automatisch die Tür. 

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 299 € ist das Nuki Combo 2.0 Set, bei dem nicht nur das Türschloss, sondern auch die Bridge im Lieferumfang dabei ist eine sinnvolle Möglichkeit die Tür, bzw. das Türschloss Smarthome fähig zu machen.

Außer die Batterien, welche man je nachdem, wie oft man die Tür auf und zuschließt, ersetzen muss, hat man keine Folgekosten. Die Einrichtung ist dank der sehr guten Beschreibung in der App ebenso einfach erledigt wie die Montage. Diese dauert, wie Nuki verspricht, keine 3 Minuten und für die Konfiguration in der App benötigt man ebenfalls knapp 3 bis 5 Minuten. Daher ist das Set wirklich sehr einfach und schnell in Betrieb genommen.

Das System bietet einige praktischen Funktionen. Neben der Auto-Unlock Funktion, könnt ihr andere Nutzer einladen, welche dann einen Code von euch erhalten und somit das Schloss auch öffnen können. Dabei kann man diesen Zeitraum des Zugriffes bestimmen und im Protokoll genau einsehen, wann die Tür geöffnet wurde und falls gewünscht die Berechtigung für den Zugriff jederzeit wieder entziehen.  

Bei mir persönlich haben alle Geräte sehr gut miteinander harmoniert und ich hatte keinerlei Probleme. Die Bridge hat von der Ferne sehr gut funktioniert, genauso wie der Türsensor immer genau angezeigt hat, ob die Tür offen oder zu ist.

Wer zudem im Besitz eines Nello One Türöffner ist und seine Gegensprechanlage smart gemacht hat. Kann beide Geräte miteinander betreiben. Somit können selbst Wohnungsbesitzer das Set soweit konfigurieren, dass Nello die Eingangstür ins Haus öffnet und sobald man vor der Wohnungstür steht, öffnet Nuki das Türschloss. 

Nuki Combo 2.0 (Smart-Lock & Bridge)

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Withings Steel HR

Withings wurde 2008 in Frankreich von Cédric Hutchings, Eric Carreel und Fred Potter gegründet. Bereits im darauffolgenden Jahr brachte das Unternehmen die erst vernetzte Körperwaage auf den Markt. Withings Warenangebot hat sich seitdem stetig weiter entwickelt, so umfasst das Sortiment mittlerweile eine große Reihe an smarten Produkten unter anderem Aktivitätstracker, Personenwaagen, Thermometer, Blutdruckmessgeräte, Überwachungskameras und einige weitere Produkte.

Ende April wurde das Unternehmen zwar von dem einst größten Handy-Hersteller Nokia aufgekauft, doch bereits ein Jahr später verkaufte man das Unternehmen wieder an den Withings-Mitgründer Eric Careel.

In diesem Testbericht möchte ich euch die Withings Steel HR vorstellen. Dabei handelt es sich um eine analoge Uhr, welche mit einem kleinen integrierten OLED-Display ausgestattet ist. Dieses zeigt unter anderem Nachrichtentexte oder auch den gemessen Puls an, denn auch ein Pulssensor ist auf der Rückseite integriert. Wie sich die schlichte Hybrid-Smartwatch im Alltag schlägt und ob sich der Kauf lohnt, erfahrt ihr in folgendem Testbericht.

Withings Steel HR

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Hersteller liefert die Withings Steel HR in einer schlichten, aber mit vielen Informationen zum Produkt bedruckten Verpackung aus. Die eigentliche stabile Verpackung ist wie bei einigen anderen Herstellern, in die eben erwähnte, bedruckte Umverpackung geschoben.

Direkt auf der Vorderseite ist die Steel HR Uhr groß aufgedruckt und zudem prangt hier noch der Name des Unternehmens, der Uhr und deren wichtigsten Eigenschaften. Die Eigenschaften sind auf dieser Seite jedoch nur als Symbole aufgelistet. Diese Icons Informieren über die Größe der Uhr (bei meinem Modell handelt es sich um das 40mm-Modell) den Pulssensor, dass der Schlaf und die Schritte täglich aufgezeichnet werden können und das man über eingehende Nachrichten auf dem Display informiert wird. 

Betrachtet man die rechte Seite der Umverpackung, dann wird man hier über die wichtigsten Aktivitäten, welche die Steel HR aufzeichnet informiert. Daher werden einem hier die Diagramme vom Puls, Schlaf und den sportlichen Aktivitäten, welche die Uhr teils automatisch erkennen soll, gezeigt.

Auf der Rückseite werden zum Teil die bereits geworbenen, aber auch weitere noch nicht erwähnte Funktionen der smarten Steel HR in drei Sprachen, darunter Englisch, Französisch und Deutsch erwähnt. So wird hier unter anderem von einer max. Akkulaufzeit von 25 Tagen, dem Edelstahlgehäuse und dem wasserfesten Gehäuse bis zu einer tiefe von 50 m (5ATM) geworben. Zu guter Letzt informiert die Unterseite über den Inhalt der Verpackung, die Größe der Uhr und hält einige Infos zum Unternehmen Withings bereit. 

Öffnet man die Verpackung und zieht die Hauptverpackung mithilfe der schwarzen Stoffschlaufe aus der Hülle, erblickt man die komplett weiße stabile Verpackung. Die Verpackung wird mithilfe zweier Magnete geschlossen gehalten und wird von rechts nach links aufgeklappt. Geöffnet, erblickt man direkt die Withings Steel HR in der Verpackung, welche hier schön zentriert von der Rückseite befestigt wurde und gegenüber auf der Innenseite des Deckels, ist in einem Etui eine Quick-Start Beschreibung (Kurzanleitung) in mehren Sprachen eingeschoben.

Den Einsatz, in dem die Uhr befestigt ist, kann man ganz einfach Mithilfe der schwarzen Lasche aus der Verpackung nehmen. Anschließend kann man vor der Rückseite den Verschluss der Uhr öffnen, um diese zu entnehmen. Zudem befindet sich hier die Ladestation, um den integrierten Akku aufzuladen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Bei der Withings Steel HR handelt es sich, wie eingangs erwähnt um eine Hybrid-Smartwatch. Daher ähnelt diese zwar auf dem ersten Blick einer klassischen Analoguhr, doch der erste Eindruck trügt. Bei der Steel HR handelt es sich um eine smarte Uhr, die mit weitaus mehr Funktionen ausgestattet wurde. 

Die Withings Steel HR ist in zwei Größen (36 mm und 40 mm), sowie in verschiednen Farben darunter auch schwarz und weiß verfügbar. Ich habe als Testgerät das 40 mm Modell erhalten, welche gegenüber der 36 mm Version etwas breiter vom Armband und der Lünette ausgelegt ist. So ist das eigentliche Zifferblatt gleich groß, lediglich das größere Modell besitzt um das Zifferblatt eine breitere Lünette, welche in 5 Sekunden Abschnitten unterteilt ist. Das 36 mm Modell ist daher eher femininer ausgelegt und richtet sich mehr an die Frauen und das 40 mm Modell an Herren. 

Somit ist die Withings Steel HR je nach gewähltem Modell 36/40 Millimeter groß und knapp 13 Millimeter Dick. Die dicke der Uhr, kommt durch die Wölbung an der Unterseite zustande. Hier befindet sich der knapp 1 mm vorstehenden Puls-Sensoren, welche für die Herzfrequenzmessung zuständig ist. Damit dieser möglichst bei sämtlichen Armbewegungen großflächig Berührung mit der Haut behält, ist das Edelstahlgehäuse der Uhr auf der Rückseite etwas stärker gewölbt. Zudem sieht somit die Uhr von der Seite betrachtet auf den ersten Blick schmaler aus.

Auf der Vorderseite (Zifferblatt) fällt neben den verchromten Stunden und Minutenzeiger noch zwei weitere integrierte Anzeige-Elemente auf. Dabei handelt es im oberen Bereich des Zifferblattes um ein 11 mm kleines Monochrom-Display, besser gesagt ein OLED-Panel, welches zahlreiche Informationen wie z. B. den Puls, die Schritte usw. anzeigt. Im unteren Bereich befindet sich zudem noch eine weitere analoge Anzeige, welche den aktuellen Fortschritt des absolvierten Bewegungsziel in Prozent anzeigt. Hierfür bestimmt der Nutzer anfangs bei der Einrichtung selbst, wie viel Schritte er täglich, als Ziel setzen möchte.

Zur Steuerung der Uhr hat Withings die Steel HR nicht mit einer üblichen Krone, sondern lediglich mit einem Multifunktionsknopf ausgestattet. So führt dieser, je nachdem wie lange er gedrückt wird verschiedene Funktionen aus. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung kann Withings, wie ich dies von der früher getesteten Body Cardio Waage kenne absolut überzeugen. Die Übergänge der einzelnen Materialien sind ebenso gleichmäßig und ohne störende Kanten wie das sehr angenehm und weich anfühlende Armband. Dieses Armband ist bei der 36 mm Variante 18 mm und bei der 40 mm knapp 20 mm breit und besteht aus Silikon. Man kann jedoch auch noch zusätzliche Armbänder aus Leder und bei der 36 mm Variante ein zusätzliches Milanaise-Armband bestellen. Dank dem Schnellwechselverschluss an der Rückseite, ist der Wechsel in wenigen Sekunden von einem zum anderen Armband erledigt.  

Des Weiteren ist die Uhr auf eine Wasserdichtigkeit bis 5 ATM bzw. 50 Metern geprüft und somit kann mit dieser problemlos geschwommen oder gebadet werden. Jedoch sollte man diese wenn man z. B. im Urlaub im Meer schwimmen oder sogar tauchen möchte lieber abnehmen, da diese in diesem Fall kaputt gehen kann.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Art der UhrHybrid-Smartwatch
ZifferblattAnalog/ kleines 11 mm großes Monochrom OLED-Dispaly
Maße-Gehäuse (Gewicht)40 mm, 54 Gramm
Wasserfestigkeit5 ATM (Duschen/Händewachen)
SensorenTag- & Nacht-Bewegungssensor, MEMS-Beschleunigungssensor mit drei Achsen
MaterialEdelstahl Gehäuse, Glas, Silikonarmband
KonnektivitätBluetooth
Batterieintegrierter Akku.
Bis zu 25 Tage bei Normalbetrieb
Bis zu 5 Tage im Trainingsmodus
+ 20 Tage im Energiereserve-Modus (nur Zeitanzeige und Aktivitäts-Tracking)
KompatibilitätAndroid 5.0+, iOS 8+
LieferumfangWithings Steel HR
Kurzanleitung
magnetische Ladestation
Technische Daten der Withings Steel HR

Tragekomfort

Bei der Withings Steel HR handelt es sich um eine klassisch ausgelegte Hybrid-Smartwatch. Daher fällt diese auf den ersten Blick am Arm nicht unbedingt jedem aufgrund ihrer smarten Funktionen auf. Viele meiner Freunde nahmen diese, als herkömmliche analoge Uhr war, bis ich ihnen zeigte, was die Uhr noch so kann, außer nur die Uhrzeit anzeigen.

Durch dieses schlichte Design, kann die Steel HR problemlos mit einem Anzug, aber auch in der Freizeit mit Jeans und T-Shirt getragen werden und macht immer einen sehr guten optischen Eindruck. Trotz ihrer große von 40 mm fällt die Uhr selbst an meinem Handgelenk nicht unnötig groß aus und dank simplen Bedienknopf an der Seite, gibt es keine klobigen Knöpfe, welche das Design der sehr schlichten Uhr stören könnten. 

Mit dem Tragekomfort der knapp 54 Gramm schweren Uhr bin ich absolut zufrieden. Dank dem sehr weichen Silikon-Armband und der abgerundeten Edelstahl-Rückseite, trägt sich die Steel HR extrem angenehm und fällt somit am Arm im Alltag kaum spürbar unangenehmer als eine herkömmliche analoge Uhr auf. 

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Einrichtung & Bedienung

Withings
Preis: Kostenlos+
Withings
Preis: Kostenlos

Bevor man die Withings Steel HR in Betrieb nehmen kann, empfehle ich diese wie eigentlich jedes Gerät vor der Erstbenutzung, erst einmal voll aufzuladen. Dazu muss man das USB-A Kabel der Ladestation mit einem Netzteil z. B. dem eures Smartphones, oder direkt mit dem Laptop bzw. PC verbinden. Anschließend die Uhr passend mit den Aussparungen für das Armband-Gelenk einlegen und schon sollte diese automatisch durch die beiden Magnete, in der Ladestation fixiert werde. Anschließen zeigt das OLED-Display fortan den aktuellen Ladestand der Steel HR an.

Um die Withings Steel HR mit eurem Smartphone zu koppeln, stellt das Unternehmen die kostenlose App „Health Mate“ sowohl für iOS, als auch Android zur Verfügung. Diese ist auch zwingend erforderlich, denn ohne die App zu nutzen, kann die Uhr nicht aktiviert werden.

Sobald man die App geladen hat, muss man sich entweder ein Konto bei Withings erstellen, oder falls man bereits ein anderes Withings Gerät besitzt dort anmelden, sofern nicht automatisch bereits erledigt. Müsst ihr wie in meinem Fall ein Konto erstellen, klickt man somit auf Registrieren und wird daraufhin auf der nächsten Seite gefragt, was für ein Produkt (Kategorie inkl. Bilder) man installieren möchte. Im Falle der Withings Steel HR wählt man daher die Kategorie „Fitnessuhren“ und im darauffolgenden Menü direkt die Uhr „Steel HR aus. Anschließend muss man nun im Menü sofern nicht bereits aktiviert Bluetooth einschalten, damit die beiden Geräte sich miteinander verbinden können. 

Nun weiterhin der Schritt-für Schritt Einleitung folgen, bei der man dazu aufgefordert wird die Uhr mit dem Knopf an der Seite einzuschalten und schon sucht die App nach der Steel HR Uhr. Nun sollte die App die Uhr finden und ihr müsst noch am Smartphone den Code, welchen ihr auf dem kleinen OLED-Display angezeigt bekommt eingeben und schon sind beide Geräte gekoppelt. Daraufhin muss man leider ein Konto erstellen. Dies ist leider unumgänglich, jedoch wird hier lediglich nach einer E-Mail-Adresse und einem selbst festgelegten Passwort gefragt. Die App sucht nun noch nach dem aktuellsten Update, installiert dieses und startet die Uhr neu.  

Ist die Uhr neu gestartet, müsst ihr noch prüfen, ob alle drei Zeiger (Stunden-, Minuten- und Aktivitätenzeiger) auf 12 Uhr bzw. 0 % stehen. Des Weiteren muss man noch angeben, wie viel man persönlich trainieren möchte und wie viel Schritte das tägliche Ziel sein sollen. Anschließen noch erlauben ob die Uhr die GPS- Daten des Smartphones erhalten darf (Sinnvoll für genaues aufzeichnen der Trainingseinheiten) und ob und welche Nachrichten ihr auf der Steel HR erhalten möchtet.

Die Einrichtung der Withings Steel HR funktioniert dank der Schritt-für-Schritt Einleitung sehr einfach und sollte jeder problemlos hinbekommen. Inkl. Update ist diese in weniger als 5 Minuten erledigt und anschließend ist die Uhr direkt für die ersten sportlichen Aktivitäten einsatzbereit. 

Fortan Erfolg die Bedienung der Uhr direkt über die Taste an der Seite der Steel HR. Lediglich um Einstellungen vorzunehmen, oder die täglich aufgezeichneten Aktivitäten einzusehen, ist die App erforderlich.

(Einrichtung & Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Zifferblatt & Display

Bei der Withings Steel HR kommt wie bereits eingangs erwähnt, ein analoges Zifferblatt, eine separate analoge Anzeige der absolvierten Schritte und ein Monochrom-OLED-Display zum Einsatz. Zwar besitzen die analogen Zeiger der Uhr keine Beschichtung mit einer fluoreszierenden Farbe, sodass diese bei Dunkelheit etwas nachleuchten. Dafür wiederum ist das kleine OLED-Display beleuchtet, was wiederum auch die Bedienung und vor allem das ablesen der Uhrzeit und Werte auch in Dunkelheit problemlos ermöglicht.

Ein einmaliges Antippen der Taste an der Seite zeigt nämlich daraufhin kurz das Datum und den Tag an, sowie kurz darauf die aktuelle Unzeit.  Des Weiteren zeigt es beim erneuten Tippen nach kurzer Wartezeit den aktuellen Puls an, beim erneuten betätigen die absolvierten Schritte, dann die gelaufenen Meter, die dabei verbrannten Kalorien und zu guter Letzt kann der Wecker bzw. Alarm aktiviert bzw. deaktiviert werden.

(Zifferblatt & Display: 4 von 5 Punkten)

Funktionen

Das OLED-Display der Steel HR ist nicht immer an. Da kein Gyroskop verbaut wurde, aktiviert sich das Display nicht durch das Bewegen des Handgelenks, sondern erst, wenn die seitliche Bedientaste betätigt wird. Durch erneutes Betätigen wechselt man wie bereits erwähnt zwischen den verschiedenen Funktionen durch: So zeigt diese die Uhrzeit und Datum, Herzfrequenz, Anzahl der Schritte, zurückgelegte Meter, und die eingestellte Weckzeit an. Sofern in der Einrichtung der Uhr ausgewählt (geht jedoch auch später in den Einstellungen des Displays) wird zudem noch die restliche Akkulaufzeit in % angezeigt. Dieselbe Taste wird übrigens auch genutzt, um ein Training auszuwählen, dazu muss diese länger gedrückt werden. 

Herzfrequenzmessung

Bei der Steel HR setzt Withings auf die sogenannte Photoplethysmographie-Technologie kurz: PPG. Dabei wird der Puls über die auf der Unterseite (auf dem Arm aufliegende Oberfläche) integrierten grünen LED-Leuchten analysiert. Das ganze funktioniert durch die LED´s, welche das Licht durch die Haut strahlen. Ein direkt daneben befindlicher Sensor misst dabei, die genaue Reflexion des Lichtes. Dabei ist dieses Reflektieren abhängig, wie viel Blut durch die mit Licht beleuchtete Stelle läuft. Da sich während eines Herzschlages die Durchblutung verändert, wird hierdurch die Herzfrequenz ermittelt 

Diese Methode der Herzfrequenzmessung kommt zwar aktuell bei vielen Smartwatches mit Pulssensor zum Einsatz, doch dennoch ist diese gegenüber der Messung via Pulsgurt umstritten. Brustgurte sollen zum Teil mittlerweile EKG-genau messen. Wiederum bei der Photoplethysmographie-Technologie gibt es je nach Hauttyp und Sitz des Sensors Probleme. So hat unter anderem eine stärker und dunklere Körperbehaarung einen negativen Einfluss darauf, wie genau das Messergebnis des Pulses ist. Zudem beeinflusst auch eine stärker gebräunte Haut, ob in dem Bereich Narben oder Tattoos sind und wie genau der Sensor sitzt. Denn würd man den Sensor an der Unterseite des Handgelenks platzieren, wäre der Messwert genauer. Hier ist die Haut weniger behaart, dünner und weniger gebräunt

Dennoch kann man ganz klar sagen, dass es hier genauere Geräte gibt, welche den Puls messen und wiederum auch schlechtere. Für die meisten Sportarten welche man in der Freizeit oder als Hobby ausführt, reicht somit die Genauigkeit meist völlig aus. Wer jedoch einen genaueren Wert haben möchte, greift wahrscheinlich sowieso auf eine Uhr zurück, welche mit einem Pulsgurt gekoppelt werden kann.

(Funktionen: 4 von 5 Punkten)

App

Wie bei eigentlich allen Smartwatches und Wearables, wird auch für die Steel HR eine App auf dem Smartphone benötigt. Diese dient unter anderem dazu, die Uhr einzurichten, Einstellungen vorzunehmen oder wenn man die Ergebnisse der sportlichen Aktivitäten einsehen möchte.

Denn obwohl es sich bei der Withings Steel HR um eine augenscheinlich normale Uhr handelt, besitzt diese neben dem OLED-Display viele weitere Funktionen und kann somit nicht nur den Puls messen, sondern auch den Schlaf oder sportliche Aktivitäten aufzeichnen.

 Startet man die „Health Mate“ App, befindet man sich zum Start direkt auf der Timeline-Ansicht. Hier werden einem die täglichen Messergebnisse von jedem Tag angezeigt. Diese beinhaltet neben der täglichen Schrittzahl, die durchschnittliche Herzfrequenz, den automatisch aufgezeichneten Schlaf (in Stunden und Minuten) und eine eventuelle sportliche Tätigkeit, die durchgeführt wurde. Klickt man hier auf einen der Werte wie z. B. Schlaf, zeigt es zudem noch an, wie der Pulsverlauf im Schlaf war, wie lange und wann man in der Tief bzw. leichten Schlafphase war und eine Schlaf-Index Bewertung. Dies Übersicht bekommt man bei sämtlichen Aktivitäten, egal ob Schritte, Herzfrequenz usw.

Neben der Timeline-Ansicht ist das Untermenü am unteren Rand noch in vier weitere Punkte unterteilt. Der nächste Punkt ist das „Dashboard“ hier werden lediglich die aktuellsten Werte vom Tag angezeigt. Klickt man hier einen der Werte an, erhält man die gleichen weiteren Informationen wie in der Timline-Ansicht. Der dritte Punkt ist Programm, hier kann man verschiednen Programme (Missionen) auswählen, die z. B. wie „Sleep Better“ dabei helfen sollen den Schlaf zu verbessern. Klickt man hier auf dieses Programm, wird einem etwas über den Schlafrhythmus erklärt, was man beachten sollte und welches der Withings Geräte dafür erforderlich ist. Zudem steht darunter, wie lange dieses Programm läuft usw. 

Der vorletzte Punkt befasst sich mit den Withings Geräten. Hier bekommt ihr sämtliche Geräte, die ihr mit der App verbunden habt angezeigt. In dem Fall der Steel HR kann man hier nicht nur den Akkuzustand einsehen, sondern die Uhr bzw. Zeiger kalibrieren, bestimmen welche Benachrichtigungen man auf dem OLED-Display erhalten möchte. Zu diesen zählen zahlreiche Apps wie z. B. Instagram, WhatsApp, Snapchat, Facebook, Kalender, Mails, Nachrichten, Anrufe usw. 

Des Weitern können noch die persönlichen Display-Einstellungen, also was auf dem OLED-Display für Werte angezeigt werden soll bestimmt werden (Puls, Schritte, Akkustand usw.) Zudem kann auch hier selbst festgelegt werden, welche Sportarten man durch länger betätigen der Funktionstaste an der Seite auswählen kann. Denn neben Gehen, Laufen, Schwimmen und Radfahren kann die Uhr noch mehr als 30 weitere Sportarten teils automatisch erkennen. Zu diesen zählen Tennis, Squash, Basketball, Fußball, Boxen, Tanzen usw. 

Das letzte Untermenü nennt sich „Profil“ und hat, wie der Name schon vermuten lässt viel über das Withings Profil zu tun. Hier werden einem neben den Erfolgen, die gesamt gelaufene Entfernung, Schrittzahl usw. angezeigt.

(App: 4 von 5)

Akku

Nicht jeder ist Fan von einer komplett digitalen Uhr und bevorzugt somit lieber eine Uhr, der man es nicht direkt ansieht, dass es eine smarte Uhr ist. Bei diesem Fall kommt ganz klar eine Hybrid-Smartwatch als idealer täglicher Begleiter am Arm in Frage. Denn bei den smarten Funktionen hat man kaum Einbußen in den Funktionen. Mann muss jedoch auf Apps, integriertes GPS und Gyroskop verzichte. Doch dies hat wiederum den größten Vorteil einer Hybird-Smartwatch gegenüber einer echten Smartwatch. Gemeint ist damit die Akkulaufzeit. Denn diese ist aufgrund des fehlenden Farbdisplays und den Sensoren deutlich länger.

Wo andere eine Smartwatch so gut wie jeden Tag bzw. spätestens am zweiten Tag laden müssen, verspricht Withingse mit der Steel HR ein Laufzeit von bis zu 25 Tagen mit aktivierter Herzfrequenzmessung. Diese Laufzeit mit Herzfrequenzmessung variiert jedoch je nachdem, wie oft das Display genutzt wird, wie viel Nachrichten eintrudeln und wie viel Aktivitäten man aufzeichnet. Sollten die 25 Tage Laufzeit erreicht worden sein, schaltet die Uhr automatisch in den Energiesparmodus, bei dem die Herzfrequenzmessung abgeschaltet wird. Alles Weitere kann dadurch jedoch für knapp 20 weitere Tage genutzt werden. Möchte man jedoch bei einer Aktivität die Herzfrequenz messen, muss man die Uhr davor erst einmal wieder aufladen.

Ich habe die Withings Steel nun längerer Zeit im Gebrauch und kann sagen, dass die Laufzeit echt extrem gut ist. Ich hatte nach einem Tag normaler Nutzung im Alltag lediglich 4 % Akkulaufzeit verloren. Dies entspricht hochgerechnet, wenn der Verbrauch so bleiben sollte, sogar ganz genau den 25 Tagen. Führt man jedoch mit der Uhr eine sportliche Aktivität aus, dann wird der Puls natürlich häufiger gemessen, was dementsprechend zu einem höheren Akkuverbrauch führt. Daher wird man in diesem Fall auf eine Laufzeit von knapp 17 bis 20 Tage kommen, was gegenüber einer Smartwatch ein immer noch absolut perfekter Wert ist. 

 Sollte der Akku leer sein, kann dieser ganz einfach mit der mitgelieferten magnetischen Ladestation aufgeladen werden. Für eine volle Aufladung von 0 – 100 % benötig man je nach Netzteil knapp 2 Stunden. 

(Akku: 4,5 von 5)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Withings wirbt die Steel HR unter anderem mit einer sehr langen Akkulaufzeit von bis zu 25 Tagen, dem Multisport-Tracking, Schlaftracking, Connected GPS (über Smartphone) und der nahtlosen Herzfrequenzmessung. 

Mit der Withings Steel HR kann man quasi alles machen, was man auch mit einer Smartwatch tun kann. Neben dem Aufzeichnen von Aktivitäten, wie Schlaf und dem Puls, beherrscht diese auch das Anzeigen von eingehenden Nachrichten. 

Klar man muss hier gegenüber einer echten reinrassigen Smartwatch abstriche machen. So gibt es keine Apps, auf die man direkt von der Uhr zugreifen kann, um z. B. neue Funktionen zu integrieren. Des Weiteren kann man keine Nachrichten beantworten, sondern diese nur auf dem kleinen Display in Laufschrift ablesen. Doch genau dies hat auch viele Vorteile. Dadurch besitzt die Hybrid-Smartwatch ihre sehr lange Akkulaufzeit und ein total edles und zeitgleich schlichtes Design, was man zu jedem Anlass tragen kann, ohne dass die Uhr gleich als smarte Uhr jedem auffällt.

Preis/Leistung

Für die Steel HR verlangt Withings eine UVP von 179,95€ (mit Silikon-Armband). Im Web ist die Uhr jedoch aus dem Grund, dass diese bereits schon länger erhältlich ist, bereits ab knapp 130€ erhältlich. Wer unter euch ein Fan von analogen Uhren ist, aber sich schon gelegentlich überlegt hat, eine Smartwatch zu kaufen, sollte sich vielleicht die Withings Steel HR genauer ansehen. Hier bekommt man eine interessante Hybrid-Smartwatch, mit der man lediglich auf einige smarte Funktionen einer echten Smartwatch verzichten muss. 

Dafür wiederum gleicht die Hybrid-Smartwatch die Probleme der Akkulaufzeit einer Smartwatch aus. Es gibt nämlich aktuell keine Smartwatch, welche bei aktiver Nutzung mehr als 2 Tage durchhält, ehe diese wieder spätestens aufgeladen werden muss. Wer daher eine Hybrid-Smartwatch sucht, die zudem denn Puls und Schlaf aufzeichnen kann, dem kann ich diese Uhr klar empfehlen.

Withings Steel HR

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 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Teufel AIRY

Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HiFi-Komponenten wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosystem-Komponenten, wie z.B. kompletten Heimkino-Systemen. Der eine oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum kein Elektronikfachmarkt Teufel Produkte im Sortiment besitzt. Das liegt daran, das Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen Online-Shop an.

Teufel hat auf der IFA 2018 wieder einige Neuheiten vorgestellt, welche zum Teil bereits 2018 und zum Teil bis Sommer 2019 auf den Markt kommen werden. Darunter auch das neuste Update des beliebten Teufel AIRY On-Ear Kopfhörer. Dieser wurde in einigen Punkten optimiert, dieser bietet nun eine Laufzeit von bis zu 30 Stunden, kann einfach zusammengeklappt werden und der Klang wurde zudem noch feiner abgestimmt. Doch ist der neue Teufel AIRY  ein würdiger Nachfolger seines Vorgängers? Das erfahrt ihr in folgendem Testbericht.

Teufel AIRY

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Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Typischerweise versendet Teufel alle Geräte in einem ungebleichten Karton, welcher mit den üblichen Teufel Logos, dem Produkt Namen „AIRY“ und einigen technischen Daten bedruckt ist. Hier erfährt man neben den Maßen und dem Gewicht auch die Farbe des Kopfhörers. 

Im Inneren kommt die für Teufel Produkte typische schwarze Verpackung zum Vorschein, in welcher sich der Kopfhörer und sämtlicher Zubehör, befindet. Die Verpackung ist daher wie alle anderen Kopfhörer, die ich bisher von Teufel getestet habe, sehr schlicht gestaltet und auf das Wesentlichste reduziert.

Auf der oberen Seite hinweg zur Stirnseite, ist die Abbildung des Kopfhörers in weißen Umrissen skizziert. Des Weiteren ist das Logo, des Herstellers und der Name „AIRY“ aufgedruckt. Auf der Rückseite sind leider kaum Informationen über das Produkt aufgelistet, sondern eher die Infos zum Hersteller.

Klappt man die Verpackung nach oben auf, dann kommt direkt der Teufel AIRY On-Ear Kopfhörer zum Vorschein, welcher in zwei Folien eingepackt wurde. Direkt unter dem roten Einleger in dem der Airy Kopfhörer zentriert ist, befindet sich der restliche Zubehör in einer weißen Kartonage verpackt. Neben einem 1,3 Meter langem 3,5 mm Klinkenkabel befindet sich darin noch ein Micro-USB-Ladekabel (0,3 Meter), 3 paar Farbringe: Rot, Grün und Gelb (Zur Personalisierung des Kopfhörers), sowie eine Stofftasche, indem der Kopfhörer aufbewahrt werden kann. Zudem befindet sich in der Verpackung noch eine Anleitung zum Kopfhörer.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Teufel AIRY (2019) handelt es sich wie bereits bei seinem Vorgänger um einen kabellosen On-Ear-Kopfhörer. Dieser ist nicht mehr nur in Schwarz, sondern mit der neusten Generation nun auch in Weiß erhältlich. Bei dem von mir getesteten Modell handelt es sich um den schwarzen Kopfhörer, welcher eine mattschwarze Kunststoffoberfläche besitzt. Farbige Akzente setzt hier nur das Lautstärke Rad (dazu später mehr) und die Farbringe, welche zischen Ohrmuschel und Ohrpolster montiert werden. Beim Airy 2019 liefert Teufel neben den bereits montierten grauen Farbringen noch ein paar in Rot, Gelb und Grün mit.  

Gegenüber dem Vorgänger besitzt der mit einem Federstahl-Kern bestückte On-Ear-Kopfhörer nun nicht mehr nur eine 11-stufige Bügelverstellung, sondern kann nun an beiden Seiten eingeklappt werden. Somit kann der Kopfhörer deutlich besser als ein Over-Ear-Kopfhörer transportiert werden. An beiden Bügelenden befindet sich auf der matten Oberfläche ein Hochglanz „T“ welches für Teufel steht. 

Sämtliche Bedienelemente sind beim Teufel AIRY für Rechtshänder ausgelegt und somit auf der rechten Seite untergebracht. Hier setzt der Hersteller jedoch nicht auf eine Touch-, sondern auf echte Drucktasten. Die Tasten und Regler befinden sich alle um das Teufel-Logo verteilt. Direkt über dem Logo ist die Play/Pause Taste untergebracht. Diese dient hier gleichzeitig als Multifunktionstaste und somit kann man durch Längeres drücken, den Kopfhörer Ein-/Ausschalten oder durch schnelles zweimaliges betätigen hintereinander die Sprachsteuerung (Siri und Google Assistant) aktivieren bzw. beenden.  

Direkt unterhalb des Logos befinden sich die beiden Tasten, Titel vor- und zurückspringen. Mit diesen kann man jedoch auch noch einen geraden aktiven Anruf anhalten und den eventuell wartenden Anruf annehmen. Die Lautstärke wiederum wird mit einem simplen Drehrad geregelt, was eine ziemlich coole Idee ist. Doch wirklich überzeugen konnte mich dieses nicht, dazu aber unter Verarbeitung mehr. Wer den Airy trotz Bluetooth lieber mit Klinkenkabel betreiben möchte, findet den Anschluss am unteren Ende des Ohrbügels. Zu guter Letzt ist an der Seite knapp über dem Lautstärke-Drehrad ein Micro-USB-Anschluss vorhanden, über den der Akku wieder aufgeladen werden kann. Hier zeigt einem dann die Status-LED unterhalb der Play-/Pause-Taste durch blinken an, dass dieser geladen wird und sobald dieser voll ist, leuchtet diese dauerhaft. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Was die Verarbeitung angeht, würde ich diese als ganz gut Beschreiben, aber definitiv nicht als sehr gut. Der Kopfhörer ist wie bereits erwähnt fast komplett aus Kunststoff gefertigt, was in zu einem besonders leichten On-Ear-Kopfhörer macht. Lediglich die Klappscharniere und der Kern des Bügels, wurden aus Federstahl gefertigt. Beim Bewegen auf dem Kopf, und beim Aufsetzen, kann es daher immer wieder mal vorkommen, dass der Kunststoff etwas knarzt. 

Dennoch ist der Kopfhörer sehr robust, denn wie Teufel angibt, wurde er euch einem Falltest aus 1,5 Metern unterzogen und diesen hat er problemlos überstanden. Klar, wenn er blöde im Freien auf den Asphalt oder Bordstein fällt, hat er sicher irgendwo eine Schramme, aber das ist bei jedem anderen Kopfhörer ebenfalls der Fall.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Lautstärke-Regulierung. Diese mit dem Rädchen zu Steuern ist eine interessante Idee, doch hier nicht perfekt umgesetzt. Die Steuerung damit gestaltet sich meiner Meinung nach zu umständlich, daher muss man das Rad sehr oft drehen, um von leiser Musik auf laute zu regulieren. Hier ist man mit Handy aus der Tasche holen und darüber die Lautstärke zu regulieren fast genauso schnell, oder sogar etwas schneller. Daher ist die Regulierung mit dem Rädchen zu unpräzise. Zudem stört es mich etwas, dass diese stufenlos und dich gerastet ist. Somit hat man keinerlei Feedback sonder lediglich bei voller Lautstärke ertönt ein Hinweiston. 

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOn-Ear-Kopfhörer
Kategoriekabellos, Bluetooth 4.2
FarbeSchwarz/Grau; weitere Farben Weiß/Grau
Gewicht165 Gramm
MaterialHochflexibler Kunststoff
AkkulaufzeitAkkulaufzeit bis zu 30 Stunden (bei 0-30% Lautstärke) 20 h bei bis zu 50% und 14 h bei bis zu 80%.
TönerJeweils links und rechts ein 40-mm-Linear-HD-Treiber mit Neodym-Magneten
Lieferumfang1x Teufel AIRY On-Ear-Kopfhörer
1x Transportbeutel mit Reißverschluss
1x Klinkenkabel ( 1,3 Meter)
1x Micro-USB-Ladekabel (0,3 Meter )
3 weitere paar Farbringe (Rot,Grün und Gelb)
Kurzanleitung
Technische Daten des Teufel AIRY

Tragekomfort

Da es sich beim Teufel AIRY um einen soggenanten On-Ear Kopfhörer handelt, liegt dieser komplett auf den Ohren auf, anstelle wie bei Over-Ear Kopfhörern auf dem Kopf bzw. um die Ohren aufzuliegen. Hier liegt es natürlich an den eigenen Vorlieben, denn es gibt einige Nutzer, die bevorzugen diese On-Ear Trageart, andere wiederum nutzen viel lieber Over-Ear Kopfhörer.

Im Vergleich zu den Over-Ear Kopfhörern der Real Blue-Serie, verfügt der Teufel AIRY über deutlich dünnere Ohrpolster, doch dies ist bei einem On-Ear Ohrhörer in der Regel immer so und daher völlig normal. Zudem erreicht er durch die leichte Bauweise ein sehr geringes Gewicht von knapp 165 Gramm.

or dem ersten Aufsetzen rate ich jedoch, die Bügelverstellung etwas weiter zu verstellen, als wie ihr das üblich von einem anderen Kopfhörer Modell gewohnt seid. Der Teufel AIRY fällt meiner Meinung nach deutlich kleiner aus, denn wo ich den Real Blue NC nur ein Raster größer Stellen musste, sind es beim Airy stolze sieben Raster. Daher ist der Teufel AIRY sicherlich nicht für sehr längliche (hohe) Kopfformen geeignet, da er lediglich 11 Stufen je Seite ausgezogen werden kann.

Teufel wirbt jedoch auch, dass der Airy für Brillenträger geeignet sei. Dem kann ich jedoch auf keinem Fall zustimmen. Mit meiner Sonnenbrille spürte ich direkt einen starken Druck auf die Bügel, die daraufhin gegen mein Kopf gedrückt wurde. Daher kann ich den On-Ear Kopfhörer Airy definitiv nicht für Brillenträger empfehlen. 

(Tragekomfort: 3 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir zu dem Klang des Teufel AIRY. Hier war ich aufgrund der schmalen Ohrmuschel überrascht, was für einen guten Klang der Kopfhörer bietet. Für diesen guten Klang sorgt links und rechts jeweils ein 40-mm-Linear-HD-Treiber, welche mit einem leichten Neodym-Magneten und einer verkupferten Aluminiumschwingspule angetrieben werden. Daraus soll eine bessere Auflösung und mehr Tiefenbass, als mit dem alten Airy ermöglicht werden, doch wie schneidet der neue Teufel AIRY im Klangtest ab?

Sehr loben kann ich das kräftige Bassfundament, hier war ich sehr überrascht, denn von vielen anderen On-Ear Kopfhörern war ich etwas enttäuscht, da diese mich gerade im Tiefbassbereich enttäuscht haben und somit keine satte Basswiedergabe bieten konnte. Dies ist beim neuen Teufel AIRY nicht der Fall. Dieser macht hier einen hervorragenden Job und konnte mich mit einem sehr guten Tiefenbass und Volumen überzeugen. Ebenfalls zu seinen Stärken zählt die Stereobühne. Das Klangbild des Airy klingt sehr breit und voluminös, sodass Teufel hier nicht zu viel versprochen hat. 

Die Höhen klingen keinesfalls dumpf oder verzerrt, sondern werden schön luftig, jedoch mit einer leichten wärmeren Betonung wiedergegeben. Über die Auflösung der Höhen kann ich mich definitiv nicht beklagen, diese wirken sehr detailreich und hochauflösend.

Kommen wir zu den Mitten. Diese gehören ebenfalls zu den Stärken des Teufel AIRY. Auch hier konnte mich der On-Ear Kopfhörer mit griffigen Mitten überzeugen, welche keinesfalls verwaschen klingen. Neben dem guten Klang kann der Kopfhörer auch mit einem sehr hohen Output überzeugen. Somit bietet dieser sehr gute Lautstärkereserven, sodass man damit auch trotz fehlendem ANC selbst in lauteren Umgebungen voll in die Musik eintauchen kann.

Das Telefonieren mit dem Teufel AIRY funktioniert ebenfalls sehr gut. Das integrierte Mikrofon sorgt für eine sehr gute Sprachqualität beim Telefonieren usw. Bei Videos oder Filmen konnte ich zudem keine Verzögerungen feststellen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Zubehör

Teufel liefert den neuen Airy 2019 nicht in einem stabilen Transportetui aus, sondern lediglich in einem ungepolsterten Transportbeutel. Dieser macht dennoch einen sehr guten Eindruck und schützt den leichten On-Ear Kopfhörer, der darin zusammengeklappt problemlos hineinpasst sehr gut vor Kratzern. Der Transportbeutel ist zwar nur mit einem Kunststoff-Reißverschluss versehen, doch der Krampen (Verschluss) ist aus Metall gefertigt.

Neben dem Transportetui befinden sich noch drei paar weitere Gummiringe im Lieferumfang, welche es ermöglichen, den Teufel AIRY farblich dem eigenen Geschmack anzupassen.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

Koppeln & Reichweite

Die Verbindung zwischen dem Teufel AIRY Kopfhörer und dem Abspielgerät, erfolgt über Bluetooth 4.2. Teufel verspricht mit der Neuauflage des Airy eine Reichweite von bis zu 12 Metern. In meinem Test kam ich Outdoor sogar auf knapp 16 Meter und im Haus mit einer knapp 25 cm dicken Wand dazwischen auf knapp 10 Meter. Dreht man sich mit dem rechten Ohr in Richtung Smartphone, kommt man sogar auf 2 – 3 Metern mehr, da sich auf dieser Seite der Bluetooth Empfänger befindet. Wer von euch ein Android Smartphone besitzt, profitiert zudem von der Bluetooth aptX Verbindung, denn diese überträgt die Musik in einer höheren Wulstet die nahe an die CD-Qualität herankommt. Jedoch hätte man bei einem Preis von knapp 150€ auch aptX HD erwarten können

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Teufel verspricht mit der neuen Airy Generation eine Laufzeit von bis zu 30 h. Hier gibt man jedoch im klein gedruckten an, dass diese Laufzeit bei 0 -30 % der Lautstärke erreicht wird. Bei 50 % sind es immerhin noch 20 h und bei 80 % knapp 14 h. Falls der Akku leer sein sollte, dauert es knapp 3 Stunden, bis dieser wieder voll aufgeladen ist. Das sind allesamt Werte, die absolut überzeugen können. 

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Diese Werte spiegelten sich auch im Praxistest wieder. Man bekommt mit dem Teufel AIRY je nach eingestellter Lautstärke einen On-Ear Kopfhörer, der problemlos mehrer Tage ohne Aufladung aushält. 

Mir ist jedoch aufgefallen, dass man, während der Airy aufgeladen wird, keine Musik wiedergeben kann. Sobald man das Ladekabel einsteckt, wird der Kopfhörer abgeschaltet. Da ich diesen aber im Normalfall nachts auflade, ist dies für mich kein Problem.

(Akku: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel wirbt den Airy als leichten On-Ear Kopfhörer an, der lediglich beim Sound schwer aufträgt. Zudem soll er gegenüber dem Vorgänger behutsam optimiert und verfeinert worden sein. Soweit hat Teufel viel richtig gemacht, man hat nicht nur an der Klangabstimmung Hand angelegt, sondern auch die Akkulaufzeit wurde deutlich erhöht. Somit gibt der Teufel AIRY (2019) nicht nur einen kräftigeren Tiefenbass wieder, sondern spielt Musik bis zu 30h am Stück ab. Da er nun auch noch mit einem beidseitigen Klappmechanismus ausgestattet wurde, lässt sich der 165 Gramm leichte Kopfhörer problemlos in jeden Rucksack verstauen und kann so bequem überall mit hingenommen werden.

Preis/Leistung

Den neuen Teufel AIRY kann ich dank der neutralen Klangabstimmung und der kräftigen Basswiedergabe vor allem Fans von modernen bassbetonter Musik empfehlen. Mit seinem faltbaren Design und der langen Akkulaufzeit, eignet er sich zudem sehr gut als täglicher Begleiter auf dem Weg zu Arbeit usw. 

Größter Kritikpunkt ist für mich jedoch die stufenlose Lautstärkeregulierung, denn dieser ist für mich etwas zu unpräzise und umständlich zum schnellen erhöhen bzw. absenken der Lautstärke. Für ein On-Ear Kopfhörer wiederum bietet der Teufel AIRY einen sehr guten und ausbalancierten Klang. Solltet ihr somit auf der Suche nach einem leichten und kompakt zur verstauenden On-Ear Kopfhörer sein, solltet ihr euch den Airy 2019 zum UVP von 149,99€ auf jeden Fall etwas genauer ansehen. Wer wiederum einen Over-Ear Kopfhörer bevorzugt, demjenigen kann ich  den Teufel Real Blue, der knapp 20€ mehr kostet an Herz legen.

Teufel AIRY

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Blink XT

Blink wurde im Jahre 2009 von Peter Besen, Don Shulsinger und Stephen Gordon gegründet. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Andover, Massachusetts und den Vereinigten Staaten. Der Hersteller hat sich auf die Entwicklung von Smarthome Produkten spezialisiert und bietet somit unter anderem akkubetriebenen Home-Security-Kameras und Video-Türklingeln an. Letzteres jedoch aktuell noch nicht in Deutschland. Im Dezember 2017 gab Amazon bekannt den Hersteller für 90 Millionen US-Dollar übernommen zu haben. Das Unternehmen ist aber dennoch als eigenständiges Tochterunternehmen tätig.

Vor Kurzem habe ich euch bereits die Blink Indoor Cam vorgestellt. Doch es gibt noch eine weitere Überwachungskamera, welche Blink XT heißt und nicht nur im Haus (indoor), sondern auch im Freien (outdoor) montiert werden kann. Auch bei dieser Cam wirbt der Hersteller mit einer Batterielaufzeit von bis zu 2 Jahren und dem kostenloses Cloud-Speicher. Doch kann bei der Blink XT die Videoqualität und die Bedienung im Alltag überzeugen? Das findet ihr in folgendem Testbericht heraus.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die zum Großteil in Blau gehaltene Verpackung ist sehr informativ gestaltet und somit mit zahlreichen Informationen zum Produkt und mit einigen Anwendungsbeispielen bedruckt. 

Direkt auf der Oberseite des Deckels ist neben dem Namen des Unternehmens „Blink“, eine Abbildung der Outdoor-Kamera von vorne betrachtet zu sehen. Zudem wird hier in Englisch auf die einfach Installation hingewiesen.

Betrachtet man die linke und untere Seite des Deckels, informiert dieser neben den Technischen-Daten auch über den Lieferumfang, welcher in der Box enthalten ist. Die rechte Seite wiederum zeigt anhand von 8 Symbolen inkl. kurzen Sätzen, was für Blink die Besonderheiten der XT-Cam sind. Ebenso werden auf der Rückseite in mehreren Sprachen, darunter auch auf Deutsch die wichtigsten Eigenschaften aufgelistet.

Entfernt man den Deckel der Verpackung, erblickt man neben der Blink XT Überwachungskamera, das Sync-Modul. Beide Geräte befinden sich sicher verpackt in einem Pappkarton. Der restliche Teil des Zubehörs ist in zwei weiteren Kartonagen eingelegt, welche jeweils beschriftet sind, damit man weiß, was sich darin befindet. Zu dem Zubehör zählt neben einen Netzteil und einem USB-A auf Micro-USB-Kabel für die Stromversorgung des Sync-Moduls, 2 AA-Batterien für die Blink XT-Cam und eine Montagehalterung. Entnimmt man davon alles, findet man darunter noch einen Aufkleber, der angebracht werden muss, sofern man mit der Kamera z. B. einen Eingangsbereich im Freien überwacht, damit die Personen wissen, dass hier eine Überwachungskamera den Bereich überwacht. Des Weitern befindet sich noch eine in mehrere Sprachen geschriebene Beschreibung in der Verpackung.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Wie bereits bei der Blink Indoor-Überwachungskamera, besteht auch das Starter-Kit der Blink XT im Regelfall aus zwei einzelnen Komponenten, der Kamera und einem Sync-Modul. Solltet ihr euch jedoch gleich entschieden haben, ein Set mit mehreren Kameras gekauft zu haben, dann sind eben noch zusätzliche Kameras im Lieferumfang dabei. Da das Set im Normalfall wie es bei mir der Fall ist aus zwei Geräten (Sync-Modul und Kamera) besteht, ist bei der Kamera nicht permanent das WLAN an, sondern nur bei dem Sync-Modul. Diese weckt lediglich die Kamera aus dem Standby-Modus auf, sofern Einstellungen vorgenommen werden oder der PIR-Sensor etwas registriert hat. Dies sorgt dafür, dass nicht permanent das WiFi der Kamera eingeschaltet ist, welches viel Strom verbraucht und somit hält der Akku bzw. die Batterien wie Blink angibt bis zu 2 Jahre.

Sync-Modul

Bei dem Sync-Modul (Zentrale) handelt es sich um eine kleine und sehr leichte Kunststoffbox. Diese fühlt sich nach meinem Empfinden nicht besonders hochwertig an, was unter anderem an den kantigen Ecken und dem sehr leichten Eigengewicht liegt. Die Unterseite und der Rand besteht aus einem hochglänzenden Kunststoff und die Oberseite (Vorderseite) aus einem matten Kunststoff. Je nach gewähltem Starter-Kit ist das Modul schwarz (Außenkamera) oder weiß (Innenkamera). 

Durch das hochglänzende Kunststoffgehäuse ist das Sync-Modul teilweise etwas anfällig für Staub. An der Vorderseite des rechteckigen Moduls befindet sich ein großer „blink“ Schriftzug und in der rechten oberen Ecke zwei Status LED´s, welche über den Eingeschalteten Zustand und dem aktivierten bzw. verbundenen WLAN-Status informieren. An der Unterseite befindet sich ein Micro-USB Eingang, über den das Modul mit dem mitgelieferten Netzteil und Micro-USB Kabel mit Strom versorgt wird. An der rechten Seite ist ein USB-Anschluss und eine Status-LED vorhanden. Für was diese genau gebraucht werden, ist mir unbekannt, denn drüber steht auch nichts in der Beschreibung. Zu guter Letzt ist an der Rückseite ein Aufkleber, der über die S/N Nummer, MAC-Adresse und die SSID (Netzwerkname der Kamera) und das Passwort informiert.

Außenkamera

Die 71 x 71 x 34 mm große Blink XT Überwachungskamera ist aus matten schwarzen Kunststoff gefertigt worden, bei dem an der Vorderseite ein hochglänzendes Element eingelassen ist. In diesem Element ist direkt links neben der Kamera, ein Mikrofon und rechts eine Status-LED untergebracht. Zudem befindet sich in der Mitte ein vorstehender PIR-Sensor (Bewegungssensor) und die IR-Nachtsicht LED direkt darunter. Durch die geringe Maße und dem Gewicht der Kamera inkl. Batterien von 119 Gramm (inkl. Batterien und Montagehalter 130 Gramm) ist die Kamera durchaus kompakt gehalten.

Mit Strom versorgt wird die Blink XT Überwachungskamera mit 2 AA-Batterien, welche an der Rückseite eingelegt werden. Mithilfe des grau Silikon-Schiebereglers an der Unterseite wird diese Klappe geöffnet. Jedoch braucht man dazu unter Umständen etwas mehr Kraft, da die Silikon-Dichtung, welche verhindert, dass Wasser ins Innere gelangt, das Gehäuse sehr dicht abdichtet. Schiebt man den Regler nach unten und zieht die Rückseite von unten etwas weg, öffnet sich die Abdeckung der Rückseite. Hier können dann links und rechts jeweils eine der beiden AA-Batterien eingesetzt werden. Im Inneren ist ein Aufkleber, auf dem neben der Modell-Bezeichnung die S/N-Nummer und die MAC-Adresse aufgedruckt wurde. 

Zudem befindet sich an der Rückseite der Kamera ein Micro-USB-Anschluss, welcher für dauerhafte Stromversorgung dient. Dieser ist von einer Silikon-Abdeckung abgedeckt und somit nur im Indoor-Einsatz nutzbar, denn wenn diese Abdeckung offen ist, kann Feuchtigkeit ins Innere eindringen.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas zu bemängeln. Das Gehäuse beider Geräte wurde aus Kunststoff und das des Smart Lock zum Teil a

Was ich bereits bei der Blink Indoor Cam bemängelt habe, trifft zum Großteil auch bei der Blink XT Cam zu. So wirkt das gleich gefertigte Sync-Modul aufgrund dessen geringen Gewichts und den scharfkantigen Kanten nicht besonders hochwertig.

Hat man das Sync-Modul in der Hand, meint man z. B. das man nur das Gehäuse ohne etwas darin vor sich hat, da diese sich so leer anfühlt. Zudem vermisse ich die Möglichkeit, diese an einer Wand zu befestigen. Zwar bohrt nicht jeder für alles Löcher in die Wände, doch die Option mit Schlitzen zum Einhängen hätte man hier dennoch integrieren können. Es gibt auch Versionen des Moduls mit LAN-Port, doch da dieser sowie ich gelesen habe, ohne Funktion war, hat man diesen vermutlich wie in meiner Version weggelassen.

Lediglich das Gehäuse der Kamera gefällt mir bei der XT-Überwachungskamera etwas besser, denn dieses wirkt aufgrund der größeren und vertieft eingebauten Kamera deutlich hochwertig. Auch das anstelle der simplen LED, eine echte IR-LED Beleuchtung für eine gute Nachtsicht verbaut wurde, sorgt für eine bessere Verarbeitung. 

Des Weiteren ist die Blink XT Überwachungskamera eine Outdoor-Version, daher ist diese, wie Blink angibt wetterfest. Ich habe die Kamera seit einigen Monaten im freien montiert. Dabei hat diese teilweise regen abbekommen und sogar frostigen Temperaturen um die -8 C° hat diese problemlos überstanden. 

Etwas enttäuscht bin ich wiederum von dem Micro-USB-Anschluss auf der Rückseite, denn dieser kann nicht wirklich in der Kombination mit der Montagehalterung verwendet werden. Somit kann man, falls man die Überwachungskamera im Inneren mit einer permanenten Stromversorgung nutzen möchte, diese in der Kombi nicht wirklich verwenden. Hier wäre der Stromversorgung-Anschluss an der Seite sicherlich praktischer gewesen oder die Halterung anders zu gestalten. Mit dieser war ich nämlich auch nicht zu 100 % zufrieden, diese lässt wenig Einstellungsraum zu und daher ist der Montagewinkel relativ eingeschränkt. Hier bieten andere Überwachungskamera Hersteller zum Teil eine deutlich große Einstellungsmöglichkeit.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kamera-Artkabellose (AA-Batterien) Überwachungskamera, alternativ auch kabelgebunden.
Auflösung/Sensor720p HD-Kamera 30fps
Weitwinkel110° (diagonal)
Infrarot-LEDsja, eine IR-LED
Zoomnein, lediglich digital mit Verlust.
MaterialKunststoff
KonnektivitätWLAN 802.11 g/n, 2,4 GHz
Funktionenintegrierte Mikrofon, Nachtaufnahme via IR-LED, betrieb via 5V Netzteil oder 2 AA-Batterien, Bewegungserkennung, Steuerung via App (iOS und Android)
BetriebstemperaturLaut Hersteller wetterfest. Überstand bei mir problemlos Regen und -8°C.
Lieferumfang1x Blink XT Outdoor-Kamera
1x Sync-Modul
2x AA-Batterie
USB-A auf micro-USB Kabel
Netzteil
Aufkleber (Warnung das der Beriech Video-Überwacht wird)
Montagehalterung
Anleitung (mehrsprachig)

Einrichtung und Konfiguration

Die Einrichtung der Blink Überwachungskameras, egal ob Indoor oder Outdoor (XT-Modell) ist sehr einfach gestaltet.

Zuerst sollte man sich die „Blink Home Monitor“ App auf das Smartphone laden. Diese ist kostenlos im Google Play (Android) und AppStore (iOS) erhältlich. Anschließend muss man sich ein Blink Konto beim Hersteller erstellen. Dafür ist jedoch lediglich eure E-Mail Adresse und ein ausgedachtes Passwort nötig. Daher geht das ganze soweit in Ordnung, denn manch anderer Hersteller fragt hier gleich noch nach Adressdaten usw.

Nun muss man selbstverständlich zuerst das Sync-Modul anschließen. Dazu diese mit Strom versorgen und der Schritt für Schritt Anleitung in der App folgen. Diese fordert einen im Zuge dazu auf, den QR-Code an der Rückseite des Sync-Moduls abzuscannen und nun die WLAN-Daten in der App zu hinterlegen, damit diese an das Modul übermittelt werden können. Schließlich wird diese nicht via LAN-Kabel, sondern per WLAN mit dem Netzwerk verbunden. Dazu muss diese glücklicherweise nicht direkt beim Router stehen, sondern kann frei im Haus platziert werden. Jedoch sollte diese nah genug an den Kameras sein, damit diese in Verbindung bleiben können. Nach der Verbindung mit dem Blink-Server lädt die App automatisch das neuste Firmware-Update für das Sync-Modul herunter und installiert dieses automatisch. 

Anschließend geht es an die Einrichtung der Blink XT Überwachungskamera. Dies ist meiner Meinung nach sogar noch etwas einfacher, wie das Einrichten des Sync-Moduls. Man muss nämlich lediglich die Abdeckung auf der Rückseite öffnen, die beiden AA-Batterien einsetzen und sobald man dazu aufgefordert wird, den QR-Code auf dem Aufkleber, zwischen den beiden Batterien scannen. Schon ist alles erledigt und die App übernimmt automatisch die restliche Einrichtung bzw. Kopplung mit der Zentrale usw.

(Einrichtung & Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang und Bedienung

Beim Blink XT-System kommt der gleiche 720p Kamera-Sensor wie bereits bei der von mir getesteten Blink Innenkamera zum Einsatz. Somit löst diese maximal mit einer HD-Auflösung auf und besitzt ebenfalls einen Betrachtungswinkel von 110°. 

Gegenüber dem normalen weißen Kamera-Model ist die Blink XT Outdoor jedoch noch zusätzlich gegen Spritzwasser geschützt und ist mit echten IR-LEDs bestückt, sodass man bei Nacht deutlich mehr auf dem Bild sehen kann wie mit der weißen LED des Indoor-Models.

Was ist bei den Blink-Überwachungskameras vermisse, ist ein Lautsprecher, denn somit könnte man, sofern man es möchte, mit der Person, welche vor der Kamera steht reden.

(Funktionsumfang und Bedienung: 3,5 von 5 Punkten)

Software

[appcode appstore id1013961111]

[appcode googleplay com.immediasemi.android.blink]

Ebenso einfach, wie die Einrichtung der Kamera vonstattengeht, ist auch die App simple und somit sehr verständlich aufgebaut. Blink hat hier eine übersichtliche App entwickelt, in der man sich selbst als Laie nach kurzer Zeit zurechtfindet. Dies liegt daran, dass das Unternehmen hier auf die vielen Untermenüs verzichtet und auf eine übersichtlich gestaltete App setzt.

Die auf der Übersichtsseite angezeigten Bilder, entsprechen einem Vorschaubild, welches man zu Beginn der Einrichtung aufgenommen hat. Dies soll einem lediglich helfen, damit man bei mehreren Kameras schnell weiß, welche man gerade gewählt hat. Somit handelt es sich hierbei nicht um ein aktuelles Echtzeit-Bild, sonder meist um ein etwas älteres. Betätigt man bei der jeweiligen Überwachungskamera das Kamera-Symbol, kann dieses  manuell aktualisiert werden.

Tippt man bei einem Bild wiederum das im linken unteren Rand angezeigte Video-Symbol an, startet die Kamera mit einer typischen kurzen Verzögerung (knapp 2 bis 6 Sekunden) das Live-Bild. Ist die Live-Ansicht gestartet, bietet das Blink-System in meinem Test bei einer stabilen und schnellen Internet Verbindung eine sehr geringe Verzögerung von knapp 2 Sekunden. Dies geht soweit absolut in Ordnung. 

Über das Schieberegler-Symbol auf der Startseite, direkt rechts über dem jeweiligen Kamera-Bild, kann man an jeder Kamera separat Einstellung vornehmen. Hier kann man somit nicht nur im Nachhinein, falls z. B. der Standort der Kamera geändert wurde den Namen ändern, sondern auch die Temperatur und der Batteriestatus ansehen. Dieser wird jedoch leider nicht in %, sondern lediglich als „Ok“ oder bei fast leeren Batterien als„. ERSETZEN „angezeigt. Die aktuelle Temperatur wird eigentlich auch in C° gemessen, doch irgendwie kann ich das mit der aktuellen App-Version bei iOS nicht ändern. Bei Android wiederum geht das ohne Probleme. 

Des Weiteren kann man im Kamera-Einstellungsmenü unter dem Punkt Bewegungssensor, diesen aktiveren oder deaktivieren. Die Reaktivierzeit von 10 – 60 Sekunden festlegen, die Empfindlichkeit des Sensors (Standard Wert 5) und die Videolänge bei erkennen einer Person zwischen 5 Sekunden – 60 Sekunden bestimmen.

Da die Blink XT Überwachungskamera mit einem IR-LED Strahler ausgestattet ist, kann man im nächsten Menüpunkt diesen Ein-/Ausschalten und dessen Helligkeit in drei Stufen regulieren. Zu guter Letzt gibt es noch die Möglichkeit per Schieberegler festzulegen, ob auch Audio mit übertragen werden soll und die Video Qualität kann in drei Stufen (Sparmodus, optimal und verbessert) bestimmt werden.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Bild-/ Videoqualität

Kommen wir zu einem der wichtigsten Punkte bei einer Überwachungskamera, die Bildqualität. Blink wirbt bei der XT-Kamera mit einem 720p Sensor, dieser sagt jedoch nicht viel über die Bildqualität aus.

Gleich vorne Weg kann ich klar sagen, dass die Blink XT Überwachungskamera nicht zu den Kameras mit der besten Bildqualität zählt. Bei Tag mag diese Qualität zwar ausreichend sein, doch gerade an den Rändern und Ecken merkt man Teil sehr, dass diese etwas verzerren. Doch sehr enttäuschend ist wiederum die Bildqualität bei Nacht mit dem integrierten IR-LED. Hier ist in der Blink XT Kamera lediglich eine IR-LED verbaut, welche Objekte lediglich bis zu einer Entfernung von 5 bis 6 Metern ausleuchtet. Alles was weiter weg ist, verscheidend im dunklen Bereich, der davon nicht ausgeleuchtet wird. 

Zudem sind Personen die direkt von der IR-Beleuchtung angeleuchtet werden und somit knapp 1 Meter wegstehen zu überbelichtet, sodass man wie auf meinem Testbild nur ein total weißes Gesicht erkennt. Einen sehr großen Garten kann man somit mit der Blink XT Kamera kaum ausreichend überwachen.  

Wählt man in den Einstellungen bei der Video-Qualität, verbessert aus, ist das Bild Full-HD. Doch da der eigentliche Sensor weiterhin ein HD-Sensor ist, wird diese verbesserte Qualität lediglich elektronisch hochgerechnet und ist daher, wenn man es groß am PC betrachtet nicht wirklich besser. Daher lohnt es sich meiner Meinung nach kaum, die höher Qualität zu wählen, da diese nur mehr Speicher und Akku Kapazität benötigt. 

Ebenso war ich mit der Audio-Qualität, welche das verbaute Mikrofon aufnimmt nicht wirklich zufrieden. Der aufgenommen Ton ist sehr blechern und dumpf. Zudem besitzt das Mikro keinen Windschutz und so hört man hier selbst an einem etwas windgeschützten Platz den Wind sehr deutlich.

Eine Besonderheit des Blink Systems ist die kostenlose Cloud, welche einem zur Verfügung gestellt wird. Diese hat wie üblich ihre Vor- und Nachteile, die ich nicht abstreiten kann. Der größte Nachteil der Cloud Dienste allgemein ist natürlich der Gedanke an den Datenschutz. Wer weiß, wo meine Daten beim jeweiligen Hersteller landen. Denn auf einem Server im Ausland gilt nicht der deutsche Datenschutz. Dies ist jedoch bei Blink etwas anders, denn hier nutzt das Unternehmen, welches von Amazon gekauft wurde ein deutsches Rechenzentrum, wo diese Daten bzw. Aufzeichnungen abgespeichert werden. Bekannt ist mir, dass Amazon ein sehr großes Rechenzentrum in Frankfurt besitzt, das dem deutschen Datenschutzgesetz unterliegt. Darauf vermute ich, werden auch die Blink Aufzeichnungen gesichert und somit sollten diese Aufzeichnen nicht verkauft werden oder Ähnliches.

Die Vorteile einer Cloud sind natürlich viel Wert. Sollte z. B. ein Einbrecher bei euch einbrechen und die Kamera dabei bemerken und zerstören, bringt dies ihm kaum etwas, da die Aufzeichnungen bereits in die Cloud hochgeladen wurden. So sind die Daten auf jeden Fall sicher, was bei der Speicherung auf eine Micro-SD Speicherkarte oder Ähnlichem nicht der Fall wäre.

(Bild-/ Videoqualität: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Wer nach einer einfachen, kabellosen Innenkamera sucht, die auch im Außenbereich eingesetzt werden kann. Bei Bedarf zudem direkt via Kabel mit Strom versorgt werden kann, ist bei der Blink XT Cam genau richtig. 

Diese ist dank der Übersichtlichen und sehr simple aufgebauten App sehr schnell und einfach eingerichtet. Zudem verspricht der Hersteller eine Batterielaufzeit von bis zu 2 Jahren. Des Weiteren verspricht der Hersteller einen kostenlose Cloud Speicher, der lediglich bei der Laufzeit auf 7200 Sekunden begrenzt ist. Ist dieser voll, werden chronologisch die ältesten Aufnahmen überschrieben. Sollten Aufnahmen davon jedoch wichtig sein, können diese bequem auf das Smartphone heruntergeladen werden. 

Was mir an der Blink XT Kamera weniger gefallen hat, ist die Halterung. Diese hält bei einem stärken Sturm, wo die Kamera ohne Schutz montiert wurde nicht so gut. Die Bildqualität bei Tageslicht geht zwar in Ordnung, doch bei Nacht konnten mich die IR-LED nicht besonders überzeugen. Hier erkennt man nicht besonders viel auf den Bildern bzw. das Bild ist eher mittelmäßig. Zudem darf die Reichweite zwischen Sync-Modul und Kamera nicht zu groß sein. Sind Z. B. dicke Wände oder Ähnliches dazwischen bricht die Verbindung gelegentlich ab. 

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 189,99 € ist das Blink XT Videoüberwachung Starter-Kit mit einem Sync-Modul und Außenkamera meiner Meinung nach nicht gerade günstig. Doch dafür fallen keine weiteren monatlich kosten für eine Cloud an, denn diese ist bei diesem System kostenlos. Dadurch entstehen bei teilweise hochpreisigen Kameras deutlich höher Anschaffungs- und vor allem Folgekosten. Dafür muss man bei der Blink XT Außenkamera, jedoch abstriche bei der Wertigkeit und der Bildqualität machen.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: blinkforhome.com