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Autor: Tobias

Nuki Keypad

Nuki bzw. die Nuki Home Solutions GmbH wurde mit Sitz in Graz, Österreich im Jahr 2014, von den Up to Eleven Digital Solutions GmbH Gründern Martin und Jürgen Pansy gegründet. Das Ziel des Unternehmens ist es, bestehende Zutrittslösungen intelligenter (Smart Home fähig) zu machen und dadurch den üblichen Schlüssel zu ersetzen. Dies ist Nuki sehr gut mit dem gleichnamigen Türschloss Nuki Smart Lock gelungen, welches ich bereits getestet habe.

Vor Kurzem hat das Unternehmen eine interessante Erweiterung für das Nuki Smart Lock vorgestellt. Dabei handelt es sich um das Nuki Keypad, welches ermöglich, mithilfe eines Codes die Tür zu öffnen bzw. Nuki den Befehl zu geben, dass diese die Tür aufschließt. 

Nuki Keypad

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Nuki Combo 2.0

In aller Kürze

Das Nuki Combo 2.0 Set beinhaltet nicht nur das Türschloss, sondern auch die Bridge und ist eine sinnvolle Möglichkeit die Tür, bzw. das Türschloss Smarthome fähig zu machen. Das System bietet einige praktischen Funktionen. Neben der Auto-Unlock Funktion, könnt ihr andere Nutzer einladen, sodass diese per Code das schloss öffnen können. Dabei kann der Zugriffs-Zeitraum bestimmt werden und im Protokoll genau einsehen, wann die Tür geöffnet wurde und falls gewünscht, die Berechtigung für den Zugriff jederzeit wieder entziehen. Bei mir persönlich hat alles sehr gut miteinander harmoniert und die Bridge hat von der Ferne sehr gut funktioniert, genauso wie der Türsensor immer genau angezeigt hat, ob die Tür offen oder zu ist.

Gefällt uns

  • Nachrüstlösung
  • einfache Einrichtung
  • Bedienung & App

Gefällt uns weniger

  • Druckpunkt könnte besser sein
  • laut
Nuki Combo 2.0 (Smart-Lock & Bridge)

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das smarte elektronische Türschloss Nuki könnt ihr entweder als einzelnes Produkt kaufen, oder direkt als Nuki Combo 2.0 Set. Dabei gibt es einen großen Unterschied, denn nur mit dem Nuki Türschloss, könnt ihr dieses lediglich auf kurzer Distanz, also quasi direkt vor der Tür via Smartphone öffnen. Wollt ihr dagegen das smarte Schloss zusätzlich lieber mit eurem WLAN-Netz verbinden und somit egal wo ihr seid die Tür öffnen, dann benötigt ihr die Bridge, welche im Combo 2.0 Set erhalten ist. Daher kann man mit der zusätzlichen Bridge jederzeit auch einem Freund, der Putzfrau usw. ermöglichen eurer Haus zu betreten, auch wenn ihr nicht daheim seid. 

Bei meinem Test Bundle handelt es sich daher um das Nuki Combo 2.0-Set. Dieses wird in zwei separaten Verpackung geliefert, welche sehr schlicht, aber dennoch mit zahlreichen Informationen zu dem jeweiligen Gerät versehen sind.

Nuki Smart Lock 2.0

Die Oberseite der Nuki Smart Lock 2.0 Verpackung zeigt direkt eine Abbildung des Türschlosses, welches an einer Tür montiert wurde. Zudem wird man auf dieser Seite direkt über einige der neuen Funktionen gegenüber des Vorgängers informiert. Die neue Version ist nämlich mit Alexa, Google Assistant und Apple HomeKit kompatible. Somit kann man das Smart Lock bei Bedarf ganz komfortable via sämtlichen Sprachassistenten bedienen.

An der rechten Seite wird kurz durch drei Bilder erklärt, wie das Set an der Innenseite der Tür montiert wird und via Smartphone geöffnet werden kann. Des Weiteren sind auf der oberen Stirnseite die Vorteile des Nuki Systems in Deutsch und Englisch erklärt. So wird hier auf die Installation von 3 Minuten hingewiesen, das Nuki einem einfach die Tür öffnet, wenn man nach Hause kommt und absperrt, wenn man das Haus verlässt usw.

Zu guter Letzt befasst sich die Unterseite mit dem Lieferumfang und den Voraussetzungen, um Nuki nutzen zu können. Anhand der Google Play und App Store Logos erkennt man zudem sofort, dass es sowohl für Android als auch iOS eine passende und kostenlos App für das Nuki Smart Lock gibt.

Hebt man den Deckel der Nuki smart Lock 2.0 Verpackung an, dann erblickt man in einer schwarzen Kartonage eingelassen sämtliches Zubehör. Rechts Z. B. befindet sich direkt das Nuki Smart Lock 2.0 inkl. den bereits eingelegten vier AA-Batterien. Direkt daneben sind auf dem ersten Blick die üblichen Beipackzettel dabei. Dabei handelt es sich um eine mehrsprachige Kurzanleitung und einem weißen Zettel, der mit dem dem HomeKit Code versehen ist. Dieser dient dazu, als Apple-User, das smarte Schloss in die HomKit App zu integrieren und fortan sehr einfach von dort zu bedienen. 

Zudem befinden sich zwei unterschiedliche Montageplatten dabei, ein kleiner Magnet und ein Inbusschlüssel. Woher man weiß, welche Montageplatte davon benötigt wird, und für was der kleine Magnet dient, erkläre ich euch unter dem Punkt Installation und Einrichtung genauer.

Nuki Bridge

Die Verpackung der Bridge ähnelt, wie bereits erwähnt der des Nuki Smart Lock 2.0. Somit ist hier ebenfalls auf der Oberseite der Name des Herstellers, des Gerätes und die Bridge selbst abgebildet. Auf der rechten langen Seite der Verpackung wird einem zudem anhand von drei einzelnen Bilder symbolisiert, dass man durch die Bridge, das Schloss auch von unterwegs öffnen kann. Also quasi weltweit egal, ob man gerade in Amerika, Asien oder wo anders in der Welt ist. Das selbst wird einem an der oberen Stirnseite noch einmal in einem Satz erklärt. An der Unterseite der Verpackung ist wie bereits bei dem Smart Lock 2.0 der Inhalt und die Systemvoraussetzung aufgelistet.  

Hebt man den Deckel der Verpackung an, stellt man zuerst einmal fest, dass es sich hierbei eigentlich um fast mehr Verpackung wie Produkt handelt. Im Inneren ist nämlich lediglich die kleine Bridge und eine mehrsprachige Kurzanleitung eingelegt. Da die Bridge direkt in die Steckdose gesteckt wird und mit dem WLAN verbunden wird, sind keine Kabel notwendig. Die Verpackung hätte aufgrund der kleinen Bridge definitiv halb so groß  gestaltetet werden können. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Nuki Smart Lock 2.0

Das Nuki Smart Lock 2.0 kommt wie bereits die 1. Generation in einem silbernen und einen schwarzen Element daher. In dem unteren Schwarzen rechteckigen Element aus Kunststoff befindet sich neben der ganzen Elektronik auch das Einschubfach für die vier AA-Batterien. Diese sind nötig, damit das Nuki Smart Lock 2.0 mit Strom versorgt wird und die Tür mechanisch mithilfe des Motors geöffnet werden kann. Dieser Motor befindet sich im runden silbernen Aluminium Teil des Schlosses. Diese Kombi aus den beiden Werkstoffen und Farben wirkt sehr modern und edel, zudem passt diese Kombi quasi an jede Tür, egal ob eine alte Holztür oder eine moderne aus Aluminium.

Das Schloss fällt durch seine Größe natürlich direkt an der Tür auf, da dieses jedoch nur an der Innenseite der Tür angebracht wird, ist dies keinesfalls schlimm. Nuki hat dem Aluminium Element eine runde Form (Durchmesser 52 mm mit einer länge von 63 mm) und dem schwarzen Kunststoffelement 80 x 60 x 46 mm (L x x H) verpasst. Da das runde Element in das Kunststoffelement eingelassen ist, betragen die kompletten Abmaße: 110 x 60 x 63 mm und das Gewicht beträgt inkl. Batterien knapp 330 Gramm (ohne 228 Gramm) und inkl. Batterien und Montageplatte knapp 450 Gramm. 

Direkt an der Vorderseite befindet sich das drehbare Aluminium-Element. Dieses auch im montierten Zustand drehbare Element dient dazu, dass man bei Bedarf, falls z. B. die Batterien überraschend leer sein sollten, die Tür immer noch manuell aufschließen kann. Da der Schlüssel sich im inneren befindet, kann man die Tür einfach durch das drehen in die jeweilige Richtung wie gewohnt öffnen oder schließen. Des Weiteren ist auf dieser Fläche, welche sich beim Öffnen und Schließen dreht ein weiß leuchtender LED-Ring angebracht. Dieser Ring dient als Art Status-Anzeige. Je nachdem, wie dieser leuchtet oder aufblickt, weißt dieser z. B. drauf hin, dass sich das Nuki smart Lock im Kopplungsmodus befindet, die Tür auf oder zugesperrt ist oder die Batterien bald leer sind usw. 

Innerhalb des LED-Rings befindet sich zudem eine große Taste. Mit dieser kann man die Tür ohne Smartphone von innen öffnen bzw. schließen. Zudem dient diese Taste dazu, die App bzw. euer Smartphone mit dem Nuki Smart Lock zu koppeln.

Nuki Bridge

Die Nuki Bridge ist ein quadratisches aus schwarzem Kunststoff gefertigtes Kästchen. Dieses wird wie bereits erwähnt direkt in eine Steckdose eingesteckt. Daher befindet sich auf der Rückseite der Stecker. Eingesteckt in der Steckdose ist die Bridge 60 x 60 x 44 mm groß (L x B x T). Auf der Vorderseite befindet sich neben einem großen Knopf noch eine kleine Status-LED. Der große Knopf dient lediglich dazu die Bridge mit dem Nuki Smart Lock zu koppeln, dazu später mehr. Die Status-LED leuchtet nur solange sich die Bridge im Pairing-Modus befindet und kurz nach dem erfolgreichen verbinden. Anschließend bleibt diese aus, sodass hier kein Licht am Abend stören kann.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas zu bemängeln. Das Gehäuse beider Geräte wurde aus Kunststoff und das des Smart Lock zum Teil auch aus Aluminium gefertigt. Da beide Geräte im Innenbereich eingesetzt werden, macht der Einsatz von Kunststoff hier keinerlei Probleme. 

Lediglich der Druckpunkt am Nuki Smart Lock 2.0 könnte meiner Meinung nach etwas definiert sein. Dieser gibt bei leichtem Berühren etwas nach und beim stärken Drücken hört man erst das Klicken, welches den Befehl ausführt. Hier wäre ein etwas besser Druckpunkt gut. Aber da man diesen Knopf lediglich zum Pairing und zum Öffnen ohne Smartphone nutzt, geht dies soweit in Ordnung. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Türschloss-ArtSmartes Türschloss (Batteriebetrieben)
Kompatible TürgriffeKnauf außen; Griff oder Stange außen
Geschwindigkeit bei 720° Drehungknapp 5,8 Sekunden
AbmessungenNuki Smart Lock 2.0: 110 x 60 x 60 mm Nuki Bridge 60 x 60 x 50
SperrmodiAufsperren
Tür öffnen (bei Türen mit Knauf auf der Außenseite)
Zusperren
Auto Unlock
Lock ’n’ Go
MaterialKunststoff/Aluminium
KonnektivitätIEEE802.11 b/g/n (2,4GHz) Wireless-Netzwerk, Bluetooth 4.0 und höher
Akkulaufzeit Smart Lock≥6 Monate bei 8 Sperrvorgängen pro Tag
SicherheitEnd-to-End-Verschlüsselung mit Challenge-Response (wie bei eBanking).
Lieferumfang1x Nuki Smart Lock
1x Montageplatte – Klemmvariante
1x Montageplatte – Klebevariante
1x Inbusschlüssel für Klemmplatte
4x AA-Batterien
1x Smart Lock Anleitung
1x Nuki Bridge
1x Bridge Anleitung
1x Türsensor-Magnet

Vorraussetzungen für die erfolgreiche Installation 

Beim Nuki Smart Lock handelt es sich quasi um einen Motor, welcher den zwischen der Montageplatte und dem Smart Lock befindlichen Türschlüssel dreht und somit, die öffnet. Um die Stromversorgung müsst ihr euch soweit keine Gedanken machen, denn diese erfolgt via vier AA-Batterien. Diese müssen lediglich, sobald diese leer sind (halten bis zu 6 Monate) ersetzt werden. Smart macht das Nuki Schloss die darin befindlich Elektronik, denn diese wird via Bluetooth mit eurem Smartphone verbunden oder bei der Combo mit eurem Wi-Fi-Netzwerk.

Um Nuki Smart Lock Combo 2.0 nutzen zu können, erfordert es einige Voraussetzungen mehr, als nur ein Smartphone. Zum einen ist nämlich wichtig, dass ihr in eurer Haustüre ein Türschloss mit Europrofil Doppelzylinder (meistens in Türen verbaut) der zudem über eine Not- und Gefahrenfunktion verfügt. Diese Funktion erlaubt es nämlich, dass ihr eure Tür auch dann aufschließen könnt, wenn bereits ein Schlüssel, also in dem Fall der im Nuki Smart Lock befindliche im Inneren steckt. Ob ihr diese Funktion habt, könnt ihr ganz leicht prüfen, indem ihr bei offener Tür einen Schlüssel von innen in das Schloss steckt und probiert, ob ihr gleichzeitig auch einen von außen einstecken könnt. Sollte dies nicht gehen, dann müsst ihr dieses durch einen neuen Doppeltzylinder mit Not- und Gefahrenfunktion ersetzen. Diese sind bereits ab ca. 30 Euro erhältlich. 

Solch ein Türschließzylinder kann man ohne Probleme selbst wechseln. Dazu muss man einfach bei offener Tür die Stellschraube unterhalb der Türfalle komplett herausdrehen. Nun den vorhanden Schlüssel des alten Zylinders in das Schloss stecken, und auf etwa ein Uhr (20-Grad) nach links oder rechts drehen. Anschließend sollte man den alten Türschließzylinder einfach entnehmen können.

Installation & Einrichtung 

Die Montage und Einrichtung des Nuki Smart Lock ist, wie der Hersteller selbst angibt sehr einfach und in wenigen Minuten erledigt.

Zuerst geht es darum, die richtige Montageplatte auszuwählen. Hier liefert Nuki bei der europäischen Schließzylinder-Variante zwei Varianten mit. Welche davon die Richtige ist, hängt davon ab, ob euer Schließzylinder an der Innenseite der Tür weniger als 3 mm oder mehr als 3 mm von der Tür hervorsteht.

Sollte dieser weniger als 3 mm vorstehen, dann müsst ihr euch für die Montageplatte mit der Beschriftung „B“ entscheiden. Diese besitzt an der Rückseite eine Doppelseite Klebefläche und wird mithilfe dieser an der Tür festgeklebt. Keine Angst der Kleber hebt sehr gut, lässt sich aber laut Nuki rückstandslos entfernen.

Sollte der bei euch vorhanden Türschließzylinder jedoch wie bei mir mehr als 3 mm vorstehen, dann müsst ihr die Montageplatte „A“ nehmen. Diese wird in diesem Fall nicht geklebt, da diese zum Teil etwas weiter von der Tür absteht. Sondern mit drei Madenschrauben am Zylinder festgeklemmt. Diese Variante lässt sich natürlich noch etwas besser und rückstandsloser entfernen als die geklebte.

Nun muss man noch einen Schlüssel am besten den Ersatzschlüssel, da man den eigenen eventuell zum herkömmlichen aufschließen im Notfall benötigt in das Schloss von innen stecken. Zu guter Letzt wird nun noch das Nuki Smart Lock einfach auf die Montageplatte aufgesetzt und schon ist die Montage erledigt. Anschließend lädt man sich am besten schon einmal die kostenlose Nuki Smart Lock App auf das Smartphone (erhältlich für iOS und Android).

Startet man diese, muss man zunächst der Datenschutzerklärung zustimmen. Anschließend wird man gefragt, ob man das Smart Lock Einrichten möchte oder eventuell den Einladungscode welchen man vom Partner erhalten hat, eingeben möchte. Letzteres dient dazu, dass z. B. der PartnerIn ebenfalls Zugriff auf das smarte Türschloss erhält. 

Habt ihr das smarte Türschloss wie oben erwähnt bereits montiert, könnt ihr gleich mit dem nächsten Schritt fortfahren. Ansonsten klickt man bei der Frage „Hast du dein Smart Lock bereits an deiner Tür montiert? “ Auf „Nein“ und die App zeigt einen daraufhin Schritt für Schritt, wie die Montage durchgeführt wird und welche Montageplatte man genau benötigt. 

Nun noch den eigenen Namen eingeben und sobald man dazu aufgefordert wird, die runde Taste am Nuki Smart Lock für 5 Sekunden gerückt halten. Daraufhin sucht die App via Bluetooth automatisch nach dem Türschloss und nach wenigen Sekunden sollte dies gefunden worden sein. Daraufhin dem Schloss noch einen Namen geben wie z. B. Haustür, den Ortungsdiensten des Smartphones zustimmen (Voraussetzung für die Funktion Auto-Unlock) und daraufhin den Standort bestimmen bzw. automatisch orten lassen.

Zu guter Letzt muss das Türschloss noch einmalig kalibriert werden. Dies erfolgt fast komplett automatisch. Mann muss lediglich auswählen, ob man an der Außenseite der Tür, einen Drücker oder nur einen Knauf bzw. eine Stange besitzt. Anschließend die Tür kurz aufmachen und einmal sobald dazu aufgefordert schließen, schon startet die Kalibrierung. Dabei schließt das Schloss die Tür einmal zu und gleich wieder auf.  

Wollte ihr nun noch den Öffnungssensor des Nuki Smart Lock verwenden, könnt ihr dies im nächsten Schritt auswählen. Dazu wird der kleine Magnet mit dem Klebestreifen an der Rückseite, welcher im Lieferumfang dabei ist am Türanschlag, nahe des unteren Teil des Schlosses geklebt. Daraufhin muss man wie Beschrieben nur einmal kurz die Tür komplett öffnen und im nächsten Schritt am Türrahmen anlehnen, sodass diese leicht offen ist, und schon ist das Ganze erledigt. Sofern verfügbar kann man nun noch ein Softwareupdate herunterladen und wie in der App erklärt, installieren.

Die Bridge ist ebenfalls sehr schnell in Betrieb genommen. Diese wird einfach in die Steckdose, möglichst nahe des Nuki Smart Lock 2.0 gesteckt und sobald dazu aufgefordert betätigt man für 10 Sekunden den Knopf an der Bridge bis diese anfängt zu blinken. Nun sucht die App nach dieser und man muss noch schnell das Wi-Fi-Netzwerk aussuchen, den Netzwerkschlüssel eingeben und schon ist das ganze verbunden und einsatzbereit.

(Installation & Einrichtung: 4 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Entscheidet ihr euch nur für das Nuki Smart Lock 2.0. Könnt ihr auf das Schloss wie bereits eingangs erwähnt, nicht von unterwegs aus zugreifen, sondern lediglich in einem kleinen Radius via Bluetooth oder Zigbee-Standard. Somit könnt ihr dies quasi nur wenn ihr im Haus oder kurz davor seid steuern. Solltet ihr jedoch gerne das Smart Lock via ALEXA, Google Assistant oder HomeKit usw. bedienen wollen und zudem auch von unterwegs, dann benötigt ihr die Bridge. Diese könnt ihr entweder einzelne oder direkt in dem Nuki Combo 2.0 Set erwerben. Die Bridge dient sozusagen, als Kommunikation zischen eurem WLAN und dem Smart Lock.  

Selbst wenn man das Nuki Smart Lock 2.0 montiert hat, kann man weiterhin wie gewohnt die Tür mit einem weiteren Schlüssel von außen aufschließen. Zudem ist es auch möglich, die Tür von innen durch drehen des Aluminiumrings am Schloss wie gewohnt zu schließen oder zu öffnen. Dies ist z. B. sehr nützlich, falls völlig unerwartet die Batterien leer sein sollten. Wer morgens sein Smartphone nicht so schnell findet oder nur mal kurz raus möchte, kann zudem das Schloss mit einem Knopfdruck öffnen und wieder schließen. Doch das Smart Lock 2.0 von Nuki kann noch viel mehr, was man über die App einrichten kann.

(Funktionsumfang: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Nuki Smart Lock
Preis: Kostenlos

[appcode googleplay id=io.nuki&hl=de&gl=US]

Die App ist meiner Meinung nach sehr modern und übersichtlich gestaltete. Man findet sich nach kurzer Zeit zurecht und die wichtigsten Funktionen sind schnell zu finden. 

Auf der Startseite sieht man direkt den aktuellen Staus. So erfährt man hier im oberen Bereich in dem Kreis, ob Nuki die Tür aktuell abgeschlossen oder aufgeschlossen hat und direkt darunter, sofern ihr den Magnet Sensor montiert und eingerichtet habt, ob die Tür zu oder offen steht. Sehr nützlich ist hier, dass ihr einstellen könnt, dass die App euch eine Push-Benachrichtigung zusenden, falls ihr euch zu weit von der Tür entfernt, aber versehentlich vergessen habt, diese richtig zu schließen. Dies könnt ihr unter den Einstellungen (Auto-Lock) einstellen, jedoch funktioniert dies nur in der Kombination mit einer Nuki Combo 2.0 (Bridge).

Bei der Sprachverständlichkeit verspricht EarFun, dank den verbauten MEMS-Mikrofonen eine kristallklare Gesprächswiedergabe, selbst in lauten Umgebungen. Soweit geht diese in meinem Test auch in Ordnung, sodass ich hier weder ein störendes Hintergrundrauschen wahrnehmen konnte, noch das man den Gesprächspartner schlecht verstehen würde.

Auf der Startseite habt ihr durch das betätigen des Kreises die Möglichkeit die Tür abzuschließen / aufzuschließen. Hierbei gibt es jedoch eine minimale Verzögerung die je nach der Verbindung bei 2 bis 11 Sekunden liegen kann.

Wie im Punkt „Einrichtung und Konfiguration“ erwähnt, könnt ihr hier auch weitere Benutzer, also Familienmitglieder verwalten und einladen. Da ihr dafür einen Pin eingeben müsst bzw. könnt, wird verhindert, dass dieser Nutzer weitere Nutzer einladen kann usw. Bei der Einladung könnt ihr unter anderem bestimmen, ob dieser Nutzer aus der Ferne zugriff, auf das Nuki Smart Lock bekommt, Auto-Unlock de-/aktiveren kann oder der Zugang zeitlich begrenzt wird. Hat man z. B. eine Putzfrau, die einmal wöchentlich oder öfters vorbeikommt, kann man genau bestimmen über welchen Zeitraum, also Monate, an welchen Tagen und in welchem Zeitfenster (z. B. 2 Stunden also von 9:00 bis 11:00 Uhr) diese Zugriff erhält. Somit müsst ihr dieser Person keinen extra Schlüssel anfertigen bzw. aushändigen und der Zugang läuft völlig automatisch ab.

Damit ihr als Besitzer wisst, wer z. B. wann das smarte Schloss geöffnet hat, gibt es in der App ein Protokoll. Hier könnt ihr genau alles einsehen, wann die Tür geöffnet wurde usw. 

Auto-Unlock

Eine meiner Lieblingsfunktionen des Nuki Combo 2.0 ist die Auto-Unlock Funktion. Damit ist es möglich (sofern ihr der Freigabe der Ortungsdienste zugestimmt habt) dass sich Nuki automatisch öffnet, sobald ihr euch eurer Haustüre nähert.

Dies funktioniert ähnlich wie bei Nello One, habt ihr euren Standort in der App festgelegt, dann checkt die App in regelmäßigen Abständen nach, wo euer aktueller Standort ist. Sollte man daher weiter weg sein, dann bleibt die Tür abgeschlossen. Nähert ihr euch dagegen der Tür und seid innerhalb von 100 Metern davon entfernt, dann wird die Tür aufgeschlossen oder auf Wunsch sogar geöffnet, also die Türfalle gezogen (Zeitraum bestimmbar). Hierbei ist Standard mäßig die Ortung via GPS ausgewählt. In den Einstellungen kann man jedoch auch Wi-Fi auswählen, doch dies ist nicht so genau. Die Reichweite in der Nuki die Auto-Unlock Funktion aktiviert kann jedoch auch auf 50 Meter reduziert oder bis auf 500 Meter erhöht werden doch dazu rate ich nicht, denn Nuki erwähnt auch, dass bei Änderungen der Werte kein Support geleistet wird.

Die Auto-Unlock Funktion habe ich mit dem Nuki Smart Lock 2.0 absolut lieben gelernt. Diese funktioniert mit meinem iPhone dank Bluetooth 5.0 in wenigen Sekunden. Beim Test mit einem Android Smartphone viel mir jedoch auf, dass es hier Probleme gibt. Hier wird die App im Hintergrund nach einiger Zeit nicht mehr aktualisiert und somit erhält diese nicht mehr den aktuellen Standort. Daher stellt diese unter Umständen nicht fest, dass ihr euch bereits vor der Tür befindet und führt daher nicht die Auto-Unlock Funktion aus. Hier muss man unter Umständen, sobald man weiß, dass man sich auf dem nach Hause weg befinde kurz die App starten. Dieses Problem liegt jedoch an den jeweiligen Smartphone Herstellern und nicht an Nuki selbst.

(Software: 4,5 von 5 Punkten)

Lautstärke & Geschwindigkeit

Nuki Combo 2.0: Auf- und Abschließen laut?

Zur Lautstärke liest man im Netz oft, dass die Nuki Combo 2.0 sehr laut sei. Die erste Generation des Smart Lock, konnte ich leider nicht testen, daher kann ich hier nicht sagen, ob die 2. Generation leiser ist. Doch was ich klar sagen kann, ist, dass man Nuki ganz klar hört. Dies ist aber natürlich logisch, denn es handelt sich dabei um einen elektronischen Motor, welcher hier die Tür öffnen und schließt. Man hört zum einen den normalen Ton des Riegels, welcher sich durch das Drehen des Türschlosses bewegt und das Summen des Motors. Dieses hört sich quasi wie ein kleiner Akkuschrauber (Bosch IXO) an. Wenn man vor der Tür steht, hört man dieses natürlich sehr, somit hören es auch die Leute vor der Tür, doch sobald man sich im nächsten Raum befindet, ist es deutlich weniger wahrnehmbar.

Das Türschloss wird von Werk aus komplett abgeschlossen, spricht zwei Umdrehungen. Man kann jedoch auch zugunsten der Geschwindigkeit und der Batterielaufzeit unter dem Punkt „Smart Lock Optimieren“ das Schloss soweit einstellen, dass dieses nur eine Umdrehung abschließt. Für einen kompletten Schließ- oder Öffnungsvorgang braucht das neue Nuki Smart Lock 2.0 knapp 6 Sekunden.

(Lautstärke und Geschwindigkeit des Ab-/Aufschließen: 3,5 von 5 Punkten)

Sicherheit

Da Nuki Smart Lock 2.0 eine Lösung ist, um das Türschloss smart zu machen, ist natürlich für einige Nutzer die Frage nach der Sicherheit sehr wichtig. Denn wenn das System nicht sicher sein sollte, kann jemand einfach so ins Haus eindringen usw. 

Hierbei müsst ihr euch wirklich keine Sorgen machen. Das System ist sehr sicher, denn das Unternehmen legt hier viel Wert drauf. So ist die Kommunikation zwischen eurem Smartphone bzw. besser gesagt der Nuki App und dem Nuki Smart Lock 2.0 permanent verschlüsselt. Daher bekommt jede mit dem Schloss verbundene App einen sogenannten Schlüsselcode zugeordnet, welcher nur der App und dem Nuki Smart Lock bekannt ist. 

Sendet man daher via App den Befehl an das Nuki Smart Lock, dass dieses das Türschloss aufsperrt. Wird dieser als verschlüsselte Nachricht per Bluetooth zum Nuki Smart Lock versendet. Da nur das Smart Lock und die App den Verschlüsselungscode kennt, kann dieses diese Nachricht entschlüsseln und den Befehl „ Haustüre aufschließen“ ausführen.

Des Weiteren ist es doch in den meisten Fällen so, das bei Wohnungs- und Häusereinbrüchen meistens Einbrecherbanden dahinter stecken. Diese brechen sehr selten bei modernen Türen mit ihren zusätzlichen Sicherheitselementen ein. Zu gut wissen diese Banden nämlich, dass es hier bei abgeschlossener Tür schwierig wird, ohne großen Lärm einzudringen. 

Ein Einbrecher allein oder selbst eine Bande wird selten einen Experten dabei haben, welcher sich mit dem Hacken solch eines Systems auskennt. Falls dies doch der Fall sein sollte, woher sollten die Einbrecher wissen, dass ihr das Nuki Combo 2.0 Set verwendet? Dazu müsste diese davor eure Tür von innen sehen und selbst dann ist es nicht einfach, das System aufgrund der Verschlüsselung zu hacken.

(Sicherheit: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit der Nuki Combo 2.0 verspricht das Unternehmen ein sicheres elektronisches Türschloss, welches automatisch die Tür abschließt, wenn man das Haus verlässt und aufschließt, wenn man nach Hause kommt. Des Weiteren kann das Nuki Smart Lock ganz einfach an das vorhandene Türschloss (Voraussetzungen müssen jedoch gegeben sein) innerhalb von drei Minuten montiert werden. Zudem muss dazu nicht gebohrt werden, sondern es wird je nach Montageplatte geklebt oder geklemmt. Daher ist das Set ebenso schnell wieder abmontiert.

Was sich für einige vielleicht als Spielerei anhört, ist für mich eine praktische Funktion, denn ich kann seither meinen Schlüssel getrost daheim lassen. Ich habe das Schloss nun knapp über einem Monat im Gebrauch und es absolut lieben gelernt. Die Funktion des Auto-Unlock ist eine sehr feine Sache. Ich kann nun ohne Schlüssel aus dem Haus gehen und das Nuki Smart Lock schließt automatisch ab und wenn ich abends nach Hause komme, öffnet es mir automatisch die Tür. 

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 299 € ist das Nuki Combo 2.0 Set, bei dem nicht nur das Türschloss, sondern auch die Bridge im Lieferumfang dabei ist eine sinnvolle Möglichkeit die Tür, bzw. das Türschloss Smarthome fähig zu machen.

Außer die Batterien, welche man je nachdem, wie oft man die Tür auf und zuschließt, ersetzen muss, hat man keine Folgekosten. Die Einrichtung ist dank der sehr guten Beschreibung in der App ebenso einfach erledigt wie die Montage. Diese dauert, wie Nuki verspricht, keine 3 Minuten und für die Konfiguration in der App benötigt man ebenfalls knapp 3 bis 5 Minuten. Daher ist das Set wirklich sehr einfach und schnell in Betrieb genommen.

Das System bietet einige praktischen Funktionen. Neben der Auto-Unlock Funktion, könnt ihr andere Nutzer einladen, welche dann einen Code von euch erhalten und somit das Schloss auch öffnen können. Dabei kann man diesen Zeitraum des Zugriffes bestimmen und im Protokoll genau einsehen, wann die Tür geöffnet wurde und falls gewünscht die Berechtigung für den Zugriff jederzeit wieder entziehen.  

Bei mir persönlich haben alle Geräte sehr gut miteinander harmoniert und ich hatte keinerlei Probleme. Die Bridge hat von der Ferne sehr gut funktioniert, genauso wie der Türsensor immer genau angezeigt hat, ob die Tür offen oder zu ist.

Wer zudem im Besitz eines Nello One Türöffner ist und seine Gegensprechanlage smart gemacht hat. Kann beide Geräte miteinander betreiben. Somit können selbst Wohnungsbesitzer das Set soweit konfigurieren, dass Nello die Eingangstür ins Haus öffnet und sobald man vor der Wohnungstür steht, öffnet Nuki das Türschloss. 

Nuki Combo 2.0 (Smart-Lock & Bridge)

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Withings Steel HR

Withings wurde 2008 in Frankreich von Cédric Hutchings, Eric Carreel und Fred Potter gegründet. Bereits im darauffolgenden Jahr brachte das Unternehmen die erst vernetzte Körperwaage auf den Markt. Withings Warenangebot hat sich seitdem stetig weiter entwickelt, so umfasst das Sortiment mittlerweile eine große Reihe an smarten Produkten unter anderem Aktivitätstracker, Personenwaagen, Thermometer, Blutdruckmessgeräte, Überwachungskameras und einige weitere Produkte.

Ende April wurde das Unternehmen zwar von dem einst größten Handy-Hersteller Nokia aufgekauft, doch bereits ein Jahr später verkaufte man das Unternehmen wieder an den Withings-Mitgründer Eric Careel.

In diesem Testbericht möchte ich euch die Withings Steel HR vorstellen. Dabei handelt es sich um eine analoge Uhr, welche mit einem kleinen integrierten OLED-Display ausgestattet ist. Dieses zeigt unter anderem Nachrichtentexte oder auch den gemessen Puls an, denn auch ein Pulssensor ist auf der Rückseite integriert. Wie sich die schlichte Hybrid-Smartwatch im Alltag schlägt und ob sich der Kauf lohnt, erfahrt ihr in folgendem Testbericht.

Withings Steel HR

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Hersteller liefert die Withings Steel HR in einer schlichten, aber mit vielen Informationen zum Produkt bedruckten Verpackung aus. Die eigentliche stabile Verpackung ist wie bei einigen anderen Herstellern, in die eben erwähnte, bedruckte Umverpackung geschoben.

Direkt auf der Vorderseite ist die Steel HR Uhr groß aufgedruckt und zudem prangt hier noch der Name des Unternehmens, der Uhr und deren wichtigsten Eigenschaften. Die Eigenschaften sind auf dieser Seite jedoch nur als Symbole aufgelistet. Diese Icons Informieren über die Größe der Uhr (bei meinem Modell handelt es sich um das 40mm-Modell) den Pulssensor, dass der Schlaf und die Schritte täglich aufgezeichnet werden können und das man über eingehende Nachrichten auf dem Display informiert wird. 

Betrachtet man die rechte Seite der Umverpackung, dann wird man hier über die wichtigsten Aktivitäten, welche die Steel HR aufzeichnet informiert. Daher werden einem hier die Diagramme vom Puls, Schlaf und den sportlichen Aktivitäten, welche die Uhr teils automatisch erkennen soll, gezeigt.

Auf der Rückseite werden zum Teil die bereits geworbenen, aber auch weitere noch nicht erwähnte Funktionen der smarten Steel HR in drei Sprachen, darunter Englisch, Französisch und Deutsch erwähnt. So wird hier unter anderem von einer max. Akkulaufzeit von 25 Tagen, dem Edelstahlgehäuse und dem wasserfesten Gehäuse bis zu einer tiefe von 50 m (5ATM) geworben. Zu guter Letzt informiert die Unterseite über den Inhalt der Verpackung, die Größe der Uhr und hält einige Infos zum Unternehmen Withings bereit. 

Öffnet man die Verpackung und zieht die Hauptverpackung mithilfe der schwarzen Stoffschlaufe aus der Hülle, erblickt man die komplett weiße stabile Verpackung. Die Verpackung wird mithilfe zweier Magnete geschlossen gehalten und wird von rechts nach links aufgeklappt. Geöffnet, erblickt man direkt die Withings Steel HR in der Verpackung, welche hier schön zentriert von der Rückseite befestigt wurde und gegenüber auf der Innenseite des Deckels, ist in einem Etui eine Quick-Start Beschreibung (Kurzanleitung) in mehren Sprachen eingeschoben.

Den Einsatz, in dem die Uhr befestigt ist, kann man ganz einfach Mithilfe der schwarzen Lasche aus der Verpackung nehmen. Anschließend kann man vor der Rückseite den Verschluss der Uhr öffnen, um diese zu entnehmen. Zudem befindet sich hier die Ladestation, um den integrierten Akku aufzuladen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Bei der Withings Steel HR handelt es sich, wie eingangs erwähnt um eine Hybrid-Smartwatch. Daher ähnelt diese zwar auf dem ersten Blick einer klassischen Analoguhr, doch der erste Eindruck trügt. Bei der Steel HR handelt es sich um eine smarte Uhr, die mit weitaus mehr Funktionen ausgestattet wurde. 

Die Withings Steel HR ist in zwei Größen (36 mm und 40 mm), sowie in verschiednen Farben darunter auch schwarz und weiß verfügbar. Ich habe als Testgerät das 40 mm Modell erhalten, welche gegenüber der 36 mm Version etwas breiter vom Armband und der Lünette ausgelegt ist. So ist das eigentliche Zifferblatt gleich groß, lediglich das größere Modell besitzt um das Zifferblatt eine breitere Lünette, welche in 5 Sekunden Abschnitten unterteilt ist. Das 36 mm Modell ist daher eher femininer ausgelegt und richtet sich mehr an die Frauen und das 40 mm Modell an Herren. 

Somit ist die Withings Steel HR je nach gewähltem Modell 36/40 Millimeter groß und knapp 13 Millimeter Dick. Die dicke der Uhr, kommt durch die Wölbung an der Unterseite zustande. Hier befindet sich der knapp 1 mm vorstehenden Puls-Sensoren, welche für die Herzfrequenzmessung zuständig ist. Damit dieser möglichst bei sämtlichen Armbewegungen großflächig Berührung mit der Haut behält, ist das Edelstahlgehäuse der Uhr auf der Rückseite etwas stärker gewölbt. Zudem sieht somit die Uhr von der Seite betrachtet auf den ersten Blick schmaler aus.

Auf der Vorderseite (Zifferblatt) fällt neben den verchromten Stunden und Minutenzeiger noch zwei weitere integrierte Anzeige-Elemente auf. Dabei handelt es im oberen Bereich des Zifferblattes um ein 11 mm kleines Monochrom-Display, besser gesagt ein OLED-Panel, welches zahlreiche Informationen wie z. B. den Puls, die Schritte usw. anzeigt. Im unteren Bereich befindet sich zudem noch eine weitere analoge Anzeige, welche den aktuellen Fortschritt des absolvierten Bewegungsziel in Prozent anzeigt. Hierfür bestimmt der Nutzer anfangs bei der Einrichtung selbst, wie viel Schritte er täglich, als Ziel setzen möchte.

Zur Steuerung der Uhr hat Withings die Steel HR nicht mit einer üblichen Krone, sondern lediglich mit einem Multifunktionsknopf ausgestattet. So führt dieser, je nachdem wie lange er gedrückt wird verschiedene Funktionen aus. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung kann Withings, wie ich dies von der früher getesteten Body Cardio Waage kenne absolut überzeugen. Die Übergänge der einzelnen Materialien sind ebenso gleichmäßig und ohne störende Kanten wie das sehr angenehm und weich anfühlende Armband. Dieses Armband ist bei der 36 mm Variante 18 mm und bei der 40 mm knapp 20 mm breit und besteht aus Silikon. Man kann jedoch auch noch zusätzliche Armbänder aus Leder und bei der 36 mm Variante ein zusätzliches Milanaise-Armband bestellen. Dank dem Schnellwechselverschluss an der Rückseite, ist der Wechsel in wenigen Sekunden von einem zum anderen Armband erledigt.  

Des Weiteren ist die Uhr auf eine Wasserdichtigkeit bis 5 ATM bzw. 50 Metern geprüft und somit kann mit dieser problemlos geschwommen oder gebadet werden. Jedoch sollte man diese wenn man z. B. im Urlaub im Meer schwimmen oder sogar tauchen möchte lieber abnehmen, da diese in diesem Fall kaputt gehen kann.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Art der UhrHybrid-Smartwatch
ZifferblattAnalog/ kleines 11 mm großes Monochrom OLED-Dispaly
Maße-Gehäuse (Gewicht)40 mm, 54 Gramm
Wasserfestigkeit5 ATM (Duschen/Händewachen)
SensorenTag- & Nacht-Bewegungssensor, MEMS-Beschleunigungssensor mit drei Achsen
MaterialEdelstahl Gehäuse, Glas, Silikonarmband
KonnektivitätBluetooth
Batterieintegrierter Akku.
Bis zu 25 Tage bei Normalbetrieb
Bis zu 5 Tage im Trainingsmodus
+ 20 Tage im Energiereserve-Modus (nur Zeitanzeige und Aktivitäts-Tracking)
KompatibilitätAndroid 5.0+, iOS 8+
LieferumfangWithings Steel HR
Kurzanleitung
magnetische Ladestation
Technische Daten der Withings Steel HR

Tragekomfort

Bei der Withings Steel HR handelt es sich um eine klassisch ausgelegte Hybrid-Smartwatch. Daher fällt diese auf den ersten Blick am Arm nicht unbedingt jedem aufgrund ihrer smarten Funktionen auf. Viele meiner Freunde nahmen diese, als herkömmliche analoge Uhr war, bis ich ihnen zeigte, was die Uhr noch so kann, außer nur die Uhrzeit anzeigen.

Durch dieses schlichte Design, kann die Steel HR problemlos mit einem Anzug, aber auch in der Freizeit mit Jeans und T-Shirt getragen werden und macht immer einen sehr guten optischen Eindruck. Trotz ihrer große von 40 mm fällt die Uhr selbst an meinem Handgelenk nicht unnötig groß aus und dank simplen Bedienknopf an der Seite, gibt es keine klobigen Knöpfe, welche das Design der sehr schlichten Uhr stören könnten. 

Mit dem Tragekomfort der knapp 54 Gramm schweren Uhr bin ich absolut zufrieden. Dank dem sehr weichen Silikon-Armband und der abgerundeten Edelstahl-Rückseite, trägt sich die Steel HR extrem angenehm und fällt somit am Arm im Alltag kaum spürbar unangenehmer als eine herkömmliche analoge Uhr auf. 

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Einrichtung & Bedienung

Withings
Preis: Kostenlos+
Withings
Preis: Kostenlos

Bevor man die Withings Steel HR in Betrieb nehmen kann, empfehle ich diese wie eigentlich jedes Gerät vor der Erstbenutzung, erst einmal voll aufzuladen. Dazu muss man das USB-A Kabel der Ladestation mit einem Netzteil z. B. dem eures Smartphones, oder direkt mit dem Laptop bzw. PC verbinden. Anschließend die Uhr passend mit den Aussparungen für das Armband-Gelenk einlegen und schon sollte diese automatisch durch die beiden Magnete, in der Ladestation fixiert werde. Anschließen zeigt das OLED-Display fortan den aktuellen Ladestand der Steel HR an.

Um die Withings Steel HR mit eurem Smartphone zu koppeln, stellt das Unternehmen die kostenlose App „Health Mate“ sowohl für iOS, als auch Android zur Verfügung. Diese ist auch zwingend erforderlich, denn ohne die App zu nutzen, kann die Uhr nicht aktiviert werden.

Sobald man die App geladen hat, muss man sich entweder ein Konto bei Withings erstellen, oder falls man bereits ein anderes Withings Gerät besitzt dort anmelden, sofern nicht automatisch bereits erledigt. Müsst ihr wie in meinem Fall ein Konto erstellen, klickt man somit auf Registrieren und wird daraufhin auf der nächsten Seite gefragt, was für ein Produkt (Kategorie inkl. Bilder) man installieren möchte. Im Falle der Withings Steel HR wählt man daher die Kategorie „Fitnessuhren“ und im darauffolgenden Menü direkt die Uhr „Steel HR aus. Anschließend muss man nun im Menü sofern nicht bereits aktiviert Bluetooth einschalten, damit die beiden Geräte sich miteinander verbinden können. 

Nun weiterhin der Schritt-für Schritt Einleitung folgen, bei der man dazu aufgefordert wird die Uhr mit dem Knopf an der Seite einzuschalten und schon sucht die App nach der Steel HR Uhr. Nun sollte die App die Uhr finden und ihr müsst noch am Smartphone den Code, welchen ihr auf dem kleinen OLED-Display angezeigt bekommt eingeben und schon sind beide Geräte gekoppelt. Daraufhin muss man leider ein Konto erstellen. Dies ist leider unumgänglich, jedoch wird hier lediglich nach einer E-Mail-Adresse und einem selbst festgelegten Passwort gefragt. Die App sucht nun noch nach dem aktuellsten Update, installiert dieses und startet die Uhr neu.  

Ist die Uhr neu gestartet, müsst ihr noch prüfen, ob alle drei Zeiger (Stunden-, Minuten- und Aktivitätenzeiger) auf 12 Uhr bzw. 0 % stehen. Des Weiteren muss man noch angeben, wie viel man persönlich trainieren möchte und wie viel Schritte das tägliche Ziel sein sollen. Anschließen noch erlauben ob die Uhr die GPS- Daten des Smartphones erhalten darf (Sinnvoll für genaues aufzeichnen der Trainingseinheiten) und ob und welche Nachrichten ihr auf der Steel HR erhalten möchtet.

Die Einrichtung der Withings Steel HR funktioniert dank der Schritt-für-Schritt Einleitung sehr einfach und sollte jeder problemlos hinbekommen. Inkl. Update ist diese in weniger als 5 Minuten erledigt und anschließend ist die Uhr direkt für die ersten sportlichen Aktivitäten einsatzbereit. 

Fortan Erfolg die Bedienung der Uhr direkt über die Taste an der Seite der Steel HR. Lediglich um Einstellungen vorzunehmen, oder die täglich aufgezeichneten Aktivitäten einzusehen, ist die App erforderlich.

(Einrichtung & Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Zifferblatt & Display

Bei der Withings Steel HR kommt wie bereits eingangs erwähnt, ein analoges Zifferblatt, eine separate analoge Anzeige der absolvierten Schritte und ein Monochrom-OLED-Display zum Einsatz. Zwar besitzen die analogen Zeiger der Uhr keine Beschichtung mit einer fluoreszierenden Farbe, sodass diese bei Dunkelheit etwas nachleuchten. Dafür wiederum ist das kleine OLED-Display beleuchtet, was wiederum auch die Bedienung und vor allem das ablesen der Uhrzeit und Werte auch in Dunkelheit problemlos ermöglicht.

Ein einmaliges Antippen der Taste an der Seite zeigt nämlich daraufhin kurz das Datum und den Tag an, sowie kurz darauf die aktuelle Unzeit.  Des Weiteren zeigt es beim erneuten Tippen nach kurzer Wartezeit den aktuellen Puls an, beim erneuten betätigen die absolvierten Schritte, dann die gelaufenen Meter, die dabei verbrannten Kalorien und zu guter Letzt kann der Wecker bzw. Alarm aktiviert bzw. deaktiviert werden.

(Zifferblatt & Display: 4 von 5 Punkten)

Funktionen

Das OLED-Display der Steel HR ist nicht immer an. Da kein Gyroskop verbaut wurde, aktiviert sich das Display nicht durch das Bewegen des Handgelenks, sondern erst, wenn die seitliche Bedientaste betätigt wird. Durch erneutes Betätigen wechselt man wie bereits erwähnt zwischen den verschiedenen Funktionen durch: So zeigt diese die Uhrzeit und Datum, Herzfrequenz, Anzahl der Schritte, zurückgelegte Meter, und die eingestellte Weckzeit an. Sofern in der Einrichtung der Uhr ausgewählt (geht jedoch auch später in den Einstellungen des Displays) wird zudem noch die restliche Akkulaufzeit in % angezeigt. Dieselbe Taste wird übrigens auch genutzt, um ein Training auszuwählen, dazu muss diese länger gedrückt werden. 

Herzfrequenzmessung

Bei der Steel HR setzt Withings auf die sogenannte Photoplethysmographie-Technologie kurz: PPG. Dabei wird der Puls über die auf der Unterseite (auf dem Arm aufliegende Oberfläche) integrierten grünen LED-Leuchten analysiert. Das ganze funktioniert durch die LED´s, welche das Licht durch die Haut strahlen. Ein direkt daneben befindlicher Sensor misst dabei, die genaue Reflexion des Lichtes. Dabei ist dieses Reflektieren abhängig, wie viel Blut durch die mit Licht beleuchtete Stelle läuft. Da sich während eines Herzschlages die Durchblutung verändert, wird hierdurch die Herzfrequenz ermittelt 

Diese Methode der Herzfrequenzmessung kommt zwar aktuell bei vielen Smartwatches mit Pulssensor zum Einsatz, doch dennoch ist diese gegenüber der Messung via Pulsgurt umstritten. Brustgurte sollen zum Teil mittlerweile EKG-genau messen. Wiederum bei der Photoplethysmographie-Technologie gibt es je nach Hauttyp und Sitz des Sensors Probleme. So hat unter anderem eine stärker und dunklere Körperbehaarung einen negativen Einfluss darauf, wie genau das Messergebnis des Pulses ist. Zudem beeinflusst auch eine stärker gebräunte Haut, ob in dem Bereich Narben oder Tattoos sind und wie genau der Sensor sitzt. Denn würd man den Sensor an der Unterseite des Handgelenks platzieren, wäre der Messwert genauer. Hier ist die Haut weniger behaart, dünner und weniger gebräunt

Dennoch kann man ganz klar sagen, dass es hier genauere Geräte gibt, welche den Puls messen und wiederum auch schlechtere. Für die meisten Sportarten welche man in der Freizeit oder als Hobby ausführt, reicht somit die Genauigkeit meist völlig aus. Wer jedoch einen genaueren Wert haben möchte, greift wahrscheinlich sowieso auf eine Uhr zurück, welche mit einem Pulsgurt gekoppelt werden kann.

(Funktionen: 4 von 5 Punkten)

App

Wie bei eigentlich allen Smartwatches und Wearables, wird auch für die Steel HR eine App auf dem Smartphone benötigt. Diese dient unter anderem dazu, die Uhr einzurichten, Einstellungen vorzunehmen oder wenn man die Ergebnisse der sportlichen Aktivitäten einsehen möchte.

Denn obwohl es sich bei der Withings Steel HR um eine augenscheinlich normale Uhr handelt, besitzt diese neben dem OLED-Display viele weitere Funktionen und kann somit nicht nur den Puls messen, sondern auch den Schlaf oder sportliche Aktivitäten aufzeichnen.

 Startet man die „Health Mate“ App, befindet man sich zum Start direkt auf der Timeline-Ansicht. Hier werden einem die täglichen Messergebnisse von jedem Tag angezeigt. Diese beinhaltet neben der täglichen Schrittzahl, die durchschnittliche Herzfrequenz, den automatisch aufgezeichneten Schlaf (in Stunden und Minuten) und eine eventuelle sportliche Tätigkeit, die durchgeführt wurde. Klickt man hier auf einen der Werte wie z. B. Schlaf, zeigt es zudem noch an, wie der Pulsverlauf im Schlaf war, wie lange und wann man in der Tief bzw. leichten Schlafphase war und eine Schlaf-Index Bewertung. Dies Übersicht bekommt man bei sämtlichen Aktivitäten, egal ob Schritte, Herzfrequenz usw.

Neben der Timeline-Ansicht ist das Untermenü am unteren Rand noch in vier weitere Punkte unterteilt. Der nächste Punkt ist das „Dashboard“ hier werden lediglich die aktuellsten Werte vom Tag angezeigt. Klickt man hier einen der Werte an, erhält man die gleichen weiteren Informationen wie in der Timline-Ansicht. Der dritte Punkt ist Programm, hier kann man verschiednen Programme (Missionen) auswählen, die z. B. wie „Sleep Better“ dabei helfen sollen den Schlaf zu verbessern. Klickt man hier auf dieses Programm, wird einem etwas über den Schlafrhythmus erklärt, was man beachten sollte und welches der Withings Geräte dafür erforderlich ist. Zudem steht darunter, wie lange dieses Programm läuft usw. 

Der vorletzte Punkt befasst sich mit den Withings Geräten. Hier bekommt ihr sämtliche Geräte, die ihr mit der App verbunden habt angezeigt. In dem Fall der Steel HR kann man hier nicht nur den Akkuzustand einsehen, sondern die Uhr bzw. Zeiger kalibrieren, bestimmen welche Benachrichtigungen man auf dem OLED-Display erhalten möchte. Zu diesen zählen zahlreiche Apps wie z. B. Instagram, WhatsApp, Snapchat, Facebook, Kalender, Mails, Nachrichten, Anrufe usw. 

Des Weitern können noch die persönlichen Display-Einstellungen, also was auf dem OLED-Display für Werte angezeigt werden soll bestimmt werden (Puls, Schritte, Akkustand usw.) Zudem kann auch hier selbst festgelegt werden, welche Sportarten man durch länger betätigen der Funktionstaste an der Seite auswählen kann. Denn neben Gehen, Laufen, Schwimmen und Radfahren kann die Uhr noch mehr als 30 weitere Sportarten teils automatisch erkennen. Zu diesen zählen Tennis, Squash, Basketball, Fußball, Boxen, Tanzen usw. 

Das letzte Untermenü nennt sich „Profil“ und hat, wie der Name schon vermuten lässt viel über das Withings Profil zu tun. Hier werden einem neben den Erfolgen, die gesamt gelaufene Entfernung, Schrittzahl usw. angezeigt.

(App: 4 von 5)

Akku

Nicht jeder ist Fan von einer komplett digitalen Uhr und bevorzugt somit lieber eine Uhr, der man es nicht direkt ansieht, dass es eine smarte Uhr ist. Bei diesem Fall kommt ganz klar eine Hybrid-Smartwatch als idealer täglicher Begleiter am Arm in Frage. Denn bei den smarten Funktionen hat man kaum Einbußen in den Funktionen. Mann muss jedoch auf Apps, integriertes GPS und Gyroskop verzichte. Doch dies hat wiederum den größten Vorteil einer Hybird-Smartwatch gegenüber einer echten Smartwatch. Gemeint ist damit die Akkulaufzeit. Denn diese ist aufgrund des fehlenden Farbdisplays und den Sensoren deutlich länger.

Wo andere eine Smartwatch so gut wie jeden Tag bzw. spätestens am zweiten Tag laden müssen, verspricht Withingse mit der Steel HR ein Laufzeit von bis zu 25 Tagen mit aktivierter Herzfrequenzmessung. Diese Laufzeit mit Herzfrequenzmessung variiert jedoch je nachdem, wie oft das Display genutzt wird, wie viel Nachrichten eintrudeln und wie viel Aktivitäten man aufzeichnet. Sollten die 25 Tage Laufzeit erreicht worden sein, schaltet die Uhr automatisch in den Energiesparmodus, bei dem die Herzfrequenzmessung abgeschaltet wird. Alles Weitere kann dadurch jedoch für knapp 20 weitere Tage genutzt werden. Möchte man jedoch bei einer Aktivität die Herzfrequenz messen, muss man die Uhr davor erst einmal wieder aufladen.

Ich habe die Withings Steel nun längerer Zeit im Gebrauch und kann sagen, dass die Laufzeit echt extrem gut ist. Ich hatte nach einem Tag normaler Nutzung im Alltag lediglich 4 % Akkulaufzeit verloren. Dies entspricht hochgerechnet, wenn der Verbrauch so bleiben sollte, sogar ganz genau den 25 Tagen. Führt man jedoch mit der Uhr eine sportliche Aktivität aus, dann wird der Puls natürlich häufiger gemessen, was dementsprechend zu einem höheren Akkuverbrauch führt. Daher wird man in diesem Fall auf eine Laufzeit von knapp 17 bis 20 Tage kommen, was gegenüber einer Smartwatch ein immer noch absolut perfekter Wert ist. 

 Sollte der Akku leer sein, kann dieser ganz einfach mit der mitgelieferten magnetischen Ladestation aufgeladen werden. Für eine volle Aufladung von 0 – 100 % benötig man je nach Netzteil knapp 2 Stunden. 

(Akku: 4,5 von 5)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Withings wirbt die Steel HR unter anderem mit einer sehr langen Akkulaufzeit von bis zu 25 Tagen, dem Multisport-Tracking, Schlaftracking, Connected GPS (über Smartphone) und der nahtlosen Herzfrequenzmessung. 

Mit der Withings Steel HR kann man quasi alles machen, was man auch mit einer Smartwatch tun kann. Neben dem Aufzeichnen von Aktivitäten, wie Schlaf und dem Puls, beherrscht diese auch das Anzeigen von eingehenden Nachrichten. 

Klar man muss hier gegenüber einer echten reinrassigen Smartwatch abstriche machen. So gibt es keine Apps, auf die man direkt von der Uhr zugreifen kann, um z. B. neue Funktionen zu integrieren. Des Weiteren kann man keine Nachrichten beantworten, sondern diese nur auf dem kleinen Display in Laufschrift ablesen. Doch genau dies hat auch viele Vorteile. Dadurch besitzt die Hybrid-Smartwatch ihre sehr lange Akkulaufzeit und ein total edles und zeitgleich schlichtes Design, was man zu jedem Anlass tragen kann, ohne dass die Uhr gleich als smarte Uhr jedem auffällt.

Preis/Leistung

Für die Steel HR verlangt Withings eine UVP von 179,95€ (mit Silikon-Armband). Im Web ist die Uhr jedoch aus dem Grund, dass diese bereits schon länger erhältlich ist, bereits ab knapp 130€ erhältlich. Wer unter euch ein Fan von analogen Uhren ist, aber sich schon gelegentlich überlegt hat, eine Smartwatch zu kaufen, sollte sich vielleicht die Withings Steel HR genauer ansehen. Hier bekommt man eine interessante Hybrid-Smartwatch, mit der man lediglich auf einige smarte Funktionen einer echten Smartwatch verzichten muss. 

Dafür wiederum gleicht die Hybrid-Smartwatch die Probleme der Akkulaufzeit einer Smartwatch aus. Es gibt nämlich aktuell keine Smartwatch, welche bei aktiver Nutzung mehr als 2 Tage durchhält, ehe diese wieder spätestens aufgeladen werden muss. Wer daher eine Hybrid-Smartwatch sucht, die zudem denn Puls und Schlaf aufzeichnen kann, dem kann ich diese Uhr klar empfehlen.

Withings Steel HR

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 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Teufel AIRY

Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HiFi-Komponenten wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosystem-Komponenten, wie z.B. kompletten Heimkino-Systemen. Der eine oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum kein Elektronikfachmarkt Teufel Produkte im Sortiment besitzt. Das liegt daran, das Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen Online-Shop an.

Teufel hat auf der IFA 2018 wieder einige Neuheiten vorgestellt, welche zum Teil bereits 2018 und zum Teil bis Sommer 2019 auf den Markt kommen werden. Darunter auch das neuste Update des beliebten Teufel AIRY On-Ear Kopfhörer. Dieser wurde in einigen Punkten optimiert, dieser bietet nun eine Laufzeit von bis zu 30 Stunden, kann einfach zusammengeklappt werden und der Klang wurde zudem noch feiner abgestimmt. Doch ist der neue Teufel AIRY  ein würdiger Nachfolger seines Vorgängers? Das erfahrt ihr in folgendem Testbericht.

Teufel AIRY

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Typischerweise versendet Teufel alle Geräte in einem ungebleichten Karton, welcher mit den üblichen Teufel Logos, dem Produkt Namen „AIRY“ und einigen technischen Daten bedruckt ist. Hier erfährt man neben den Maßen und dem Gewicht auch die Farbe des Kopfhörers. 

Im Inneren kommt die für Teufel Produkte typische schwarze Verpackung zum Vorschein, in welcher sich der Kopfhörer und sämtlicher Zubehör, befindet. Die Verpackung ist daher wie alle anderen Kopfhörer, die ich bisher von Teufel getestet habe, sehr schlicht gestaltet und auf das Wesentlichste reduziert.

Auf der oberen Seite hinweg zur Stirnseite, ist die Abbildung des Kopfhörers in weißen Umrissen skizziert. Des Weiteren ist das Logo, des Herstellers und der Name „AIRY“ aufgedruckt. Auf der Rückseite sind leider kaum Informationen über das Produkt aufgelistet, sondern eher die Infos zum Hersteller.

Klappt man die Verpackung nach oben auf, dann kommt direkt der Teufel AIRY On-Ear Kopfhörer zum Vorschein, welcher in zwei Folien eingepackt wurde. Direkt unter dem roten Einleger in dem der Airy Kopfhörer zentriert ist, befindet sich der restliche Zubehör in einer weißen Kartonage verpackt. Neben einem 1,3 Meter langem 3,5 mm Klinkenkabel befindet sich darin noch ein Micro-USB-Ladekabel (0,3 Meter), 3 paar Farbringe: Rot, Grün und Gelb (Zur Personalisierung des Kopfhörers), sowie eine Stofftasche, indem der Kopfhörer aufbewahrt werden kann. Zudem befindet sich in der Verpackung noch eine Anleitung zum Kopfhörer.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Teufel AIRY (2019) handelt es sich wie bereits bei seinem Vorgänger um einen kabellosen On-Ear-Kopfhörer. Dieser ist nicht mehr nur in Schwarz, sondern mit der neusten Generation nun auch in Weiß erhältlich. Bei dem von mir getesteten Modell handelt es sich um den schwarzen Kopfhörer, welcher eine mattschwarze Kunststoffoberfläche besitzt. Farbige Akzente setzt hier nur das Lautstärke Rad (dazu später mehr) und die Farbringe, welche zischen Ohrmuschel und Ohrpolster montiert werden. Beim Airy 2019 liefert Teufel neben den bereits montierten grauen Farbringen noch ein paar in Rot, Gelb und Grün mit.  

Gegenüber dem Vorgänger besitzt der mit einem Federstahl-Kern bestückte On-Ear-Kopfhörer nun nicht mehr nur eine 11-stufige Bügelverstellung, sondern kann nun an beiden Seiten eingeklappt werden. Somit kann der Kopfhörer deutlich besser als ein Over-Ear-Kopfhörer transportiert werden. An beiden Bügelenden befindet sich auf der matten Oberfläche ein Hochglanz „T“ welches für Teufel steht. 

Sämtliche Bedienelemente sind beim Teufel AIRY für Rechtshänder ausgelegt und somit auf der rechten Seite untergebracht. Hier setzt der Hersteller jedoch nicht auf eine Touch-, sondern auf echte Drucktasten. Die Tasten und Regler befinden sich alle um das Teufel-Logo verteilt. Direkt über dem Logo ist die Play/Pause Taste untergebracht. Diese dient hier gleichzeitig als Multifunktionstaste und somit kann man durch Längeres drücken, den Kopfhörer Ein-/Ausschalten oder durch schnelles zweimaliges betätigen hintereinander die Sprachsteuerung (Siri und Google Assistant) aktivieren bzw. beenden.  

Direkt unterhalb des Logos befinden sich die beiden Tasten, Titel vor- und zurückspringen. Mit diesen kann man jedoch auch noch einen geraden aktiven Anruf anhalten und den eventuell wartenden Anruf annehmen. Die Lautstärke wiederum wird mit einem simplen Drehrad geregelt, was eine ziemlich coole Idee ist. Doch wirklich überzeugen konnte mich dieses nicht, dazu aber unter Verarbeitung mehr. Wer den Airy trotz Bluetooth lieber mit Klinkenkabel betreiben möchte, findet den Anschluss am unteren Ende des Ohrbügels. Zu guter Letzt ist an der Seite knapp über dem Lautstärke-Drehrad ein Micro-USB-Anschluss vorhanden, über den der Akku wieder aufgeladen werden kann. Hier zeigt einem dann die Status-LED unterhalb der Play-/Pause-Taste durch blinken an, dass dieser geladen wird und sobald dieser voll ist, leuchtet diese dauerhaft. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Was die Verarbeitung angeht, würde ich diese als ganz gut Beschreiben, aber definitiv nicht als sehr gut. Der Kopfhörer ist wie bereits erwähnt fast komplett aus Kunststoff gefertigt, was in zu einem besonders leichten On-Ear-Kopfhörer macht. Lediglich die Klappscharniere und der Kern des Bügels, wurden aus Federstahl gefertigt. Beim Bewegen auf dem Kopf, und beim Aufsetzen, kann es daher immer wieder mal vorkommen, dass der Kunststoff etwas knarzt. 

Dennoch ist der Kopfhörer sehr robust, denn wie Teufel angibt, wurde er euch einem Falltest aus 1,5 Metern unterzogen und diesen hat er problemlos überstanden. Klar, wenn er blöde im Freien auf den Asphalt oder Bordstein fällt, hat er sicher irgendwo eine Schramme, aber das ist bei jedem anderen Kopfhörer ebenfalls der Fall.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Lautstärke-Regulierung. Diese mit dem Rädchen zu Steuern ist eine interessante Idee, doch hier nicht perfekt umgesetzt. Die Steuerung damit gestaltet sich meiner Meinung nach zu umständlich, daher muss man das Rad sehr oft drehen, um von leiser Musik auf laute zu regulieren. Hier ist man mit Handy aus der Tasche holen und darüber die Lautstärke zu regulieren fast genauso schnell, oder sogar etwas schneller. Daher ist die Regulierung mit dem Rädchen zu unpräzise. Zudem stört es mich etwas, dass diese stufenlos und dich gerastet ist. Somit hat man keinerlei Feedback sonder lediglich bei voller Lautstärke ertönt ein Hinweiston. 

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOn-Ear-Kopfhörer
Kategoriekabellos, Bluetooth 4.2
FarbeSchwarz/Grau; weitere Farben Weiß/Grau
Gewicht165 Gramm
MaterialHochflexibler Kunststoff
AkkulaufzeitAkkulaufzeit bis zu 30 Stunden (bei 0-30% Lautstärke) 20 h bei bis zu 50% und 14 h bei bis zu 80%.
TönerJeweils links und rechts ein 40-mm-Linear-HD-Treiber mit Neodym-Magneten
Lieferumfang1x Teufel AIRY On-Ear-Kopfhörer
1x Transportbeutel mit Reißverschluss
1x Klinkenkabel ( 1,3 Meter)
1x Micro-USB-Ladekabel (0,3 Meter )
3 weitere paar Farbringe (Rot,Grün und Gelb)
Kurzanleitung
Technische Daten des Teufel AIRY

Tragekomfort

Da es sich beim Teufel AIRY um einen soggenanten On-Ear Kopfhörer handelt, liegt dieser komplett auf den Ohren auf, anstelle wie bei Over-Ear Kopfhörern auf dem Kopf bzw. um die Ohren aufzuliegen. Hier liegt es natürlich an den eigenen Vorlieben, denn es gibt einige Nutzer, die bevorzugen diese On-Ear Trageart, andere wiederum nutzen viel lieber Over-Ear Kopfhörer.

Im Vergleich zu den Over-Ear Kopfhörern der Real Blue-Serie, verfügt der Teufel AIRY über deutlich dünnere Ohrpolster, doch dies ist bei einem On-Ear Ohrhörer in der Regel immer so und daher völlig normal. Zudem erreicht er durch die leichte Bauweise ein sehr geringes Gewicht von knapp 165 Gramm.

or dem ersten Aufsetzen rate ich jedoch, die Bügelverstellung etwas weiter zu verstellen, als wie ihr das üblich von einem anderen Kopfhörer Modell gewohnt seid. Der Teufel AIRY fällt meiner Meinung nach deutlich kleiner aus, denn wo ich den Real Blue NC nur ein Raster größer Stellen musste, sind es beim Airy stolze sieben Raster. Daher ist der Teufel AIRY sicherlich nicht für sehr längliche (hohe) Kopfformen geeignet, da er lediglich 11 Stufen je Seite ausgezogen werden kann.

Teufel wirbt jedoch auch, dass der Airy für Brillenträger geeignet sei. Dem kann ich jedoch auf keinem Fall zustimmen. Mit meiner Sonnenbrille spürte ich direkt einen starken Druck auf die Bügel, die daraufhin gegen mein Kopf gedrückt wurde. Daher kann ich den On-Ear Kopfhörer Airy definitiv nicht für Brillenträger empfehlen. 

(Tragekomfort: 3 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir zu dem Klang des Teufel AIRY. Hier war ich aufgrund der schmalen Ohrmuschel überrascht, was für einen guten Klang der Kopfhörer bietet. Für diesen guten Klang sorgt links und rechts jeweils ein 40-mm-Linear-HD-Treiber, welche mit einem leichten Neodym-Magneten und einer verkupferten Aluminiumschwingspule angetrieben werden. Daraus soll eine bessere Auflösung und mehr Tiefenbass, als mit dem alten Airy ermöglicht werden, doch wie schneidet der neue Teufel AIRY im Klangtest ab?

Sehr loben kann ich das kräftige Bassfundament, hier war ich sehr überrascht, denn von vielen anderen On-Ear Kopfhörern war ich etwas enttäuscht, da diese mich gerade im Tiefbassbereich enttäuscht haben und somit keine satte Basswiedergabe bieten konnte. Dies ist beim neuen Teufel AIRY nicht der Fall. Dieser macht hier einen hervorragenden Job und konnte mich mit einem sehr guten Tiefenbass und Volumen überzeugen. Ebenfalls zu seinen Stärken zählt die Stereobühne. Das Klangbild des Airy klingt sehr breit und voluminös, sodass Teufel hier nicht zu viel versprochen hat. 

Die Höhen klingen keinesfalls dumpf oder verzerrt, sondern werden schön luftig, jedoch mit einer leichten wärmeren Betonung wiedergegeben. Über die Auflösung der Höhen kann ich mich definitiv nicht beklagen, diese wirken sehr detailreich und hochauflösend.

Kommen wir zu den Mitten. Diese gehören ebenfalls zu den Stärken des Teufel AIRY. Auch hier konnte mich der On-Ear Kopfhörer mit griffigen Mitten überzeugen, welche keinesfalls verwaschen klingen. Neben dem guten Klang kann der Kopfhörer auch mit einem sehr hohen Output überzeugen. Somit bietet dieser sehr gute Lautstärkereserven, sodass man damit auch trotz fehlendem ANC selbst in lauteren Umgebungen voll in die Musik eintauchen kann.

Das Telefonieren mit dem Teufel AIRY funktioniert ebenfalls sehr gut. Das integrierte Mikrofon sorgt für eine sehr gute Sprachqualität beim Telefonieren usw. Bei Videos oder Filmen konnte ich zudem keine Verzögerungen feststellen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Zubehör

Teufel liefert den neuen Airy 2019 nicht in einem stabilen Transportetui aus, sondern lediglich in einem ungepolsterten Transportbeutel. Dieser macht dennoch einen sehr guten Eindruck und schützt den leichten On-Ear Kopfhörer, der darin zusammengeklappt problemlos hineinpasst sehr gut vor Kratzern. Der Transportbeutel ist zwar nur mit einem Kunststoff-Reißverschluss versehen, doch der Krampen (Verschluss) ist aus Metall gefertigt.

Neben dem Transportetui befinden sich noch drei paar weitere Gummiringe im Lieferumfang, welche es ermöglichen, den Teufel AIRY farblich dem eigenen Geschmack anzupassen.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

Koppeln & Reichweite

Die Verbindung zwischen dem Teufel AIRY Kopfhörer und dem Abspielgerät, erfolgt über Bluetooth 4.2. Teufel verspricht mit der Neuauflage des Airy eine Reichweite von bis zu 12 Metern. In meinem Test kam ich Outdoor sogar auf knapp 16 Meter und im Haus mit einer knapp 25 cm dicken Wand dazwischen auf knapp 10 Meter. Dreht man sich mit dem rechten Ohr in Richtung Smartphone, kommt man sogar auf 2 – 3 Metern mehr, da sich auf dieser Seite der Bluetooth Empfänger befindet. Wer von euch ein Android Smartphone besitzt, profitiert zudem von der Bluetooth aptX Verbindung, denn diese überträgt die Musik in einer höheren Wulstet die nahe an die CD-Qualität herankommt. Jedoch hätte man bei einem Preis von knapp 150€ auch aptX HD erwarten können

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Teufel verspricht mit der neuen Airy Generation eine Laufzeit von bis zu 30 h. Hier gibt man jedoch im klein gedruckten an, dass diese Laufzeit bei 0 -30 % der Lautstärke erreicht wird. Bei 50 % sind es immerhin noch 20 h und bei 80 % knapp 14 h. Falls der Akku leer sein sollte, dauert es knapp 3 Stunden, bis dieser wieder voll aufgeladen ist. Das sind allesamt Werte, die absolut überzeugen können. 

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Diese Werte spiegelten sich auch im Praxistest wieder. Man bekommt mit dem Teufel AIRY je nach eingestellter Lautstärke einen On-Ear Kopfhörer, der problemlos mehrer Tage ohne Aufladung aushält. 

Mir ist jedoch aufgefallen, dass man, während der Airy aufgeladen wird, keine Musik wiedergeben kann. Sobald man das Ladekabel einsteckt, wird der Kopfhörer abgeschaltet. Da ich diesen aber im Normalfall nachts auflade, ist dies für mich kein Problem.

(Akku: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel wirbt den Airy als leichten On-Ear Kopfhörer an, der lediglich beim Sound schwer aufträgt. Zudem soll er gegenüber dem Vorgänger behutsam optimiert und verfeinert worden sein. Soweit hat Teufel viel richtig gemacht, man hat nicht nur an der Klangabstimmung Hand angelegt, sondern auch die Akkulaufzeit wurde deutlich erhöht. Somit gibt der Teufel AIRY (2019) nicht nur einen kräftigeren Tiefenbass wieder, sondern spielt Musik bis zu 30h am Stück ab. Da er nun auch noch mit einem beidseitigen Klappmechanismus ausgestattet wurde, lässt sich der 165 Gramm leichte Kopfhörer problemlos in jeden Rucksack verstauen und kann so bequem überall mit hingenommen werden.

Preis/Leistung

Den neuen Teufel AIRY kann ich dank der neutralen Klangabstimmung und der kräftigen Basswiedergabe vor allem Fans von modernen bassbetonter Musik empfehlen. Mit seinem faltbaren Design und der langen Akkulaufzeit, eignet er sich zudem sehr gut als täglicher Begleiter auf dem Weg zu Arbeit usw. 

Größter Kritikpunkt ist für mich jedoch die stufenlose Lautstärkeregulierung, denn dieser ist für mich etwas zu unpräzise und umständlich zum schnellen erhöhen bzw. absenken der Lautstärke. Für ein On-Ear Kopfhörer wiederum bietet der Teufel AIRY einen sehr guten und ausbalancierten Klang. Solltet ihr somit auf der Suche nach einem leichten und kompakt zur verstauenden On-Ear Kopfhörer sein, solltet ihr euch den Airy 2019 zum UVP von 149,99€ auf jeden Fall etwas genauer ansehen. Wer wiederum einen Over-Ear Kopfhörer bevorzugt, demjenigen kann ich  den Teufel Real Blue, der knapp 20€ mehr kostet an Herz legen.

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 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Blink XT

Blink wurde im Jahre 2009 von Peter Besen, Don Shulsinger und Stephen Gordon gegründet. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Andover, Massachusetts und den Vereinigten Staaten. Der Hersteller hat sich auf die Entwicklung von Smarthome Produkten spezialisiert und bietet somit unter anderem akkubetriebenen Home-Security-Kameras und Video-Türklingeln an. Letzteres jedoch aktuell noch nicht in Deutschland. Im Dezember 2017 gab Amazon bekannt den Hersteller für 90 Millionen US-Dollar übernommen zu haben. Das Unternehmen ist aber dennoch als eigenständiges Tochterunternehmen tätig.

Vor Kurzem habe ich euch bereits die Blink Indoor Cam vorgestellt. Doch es gibt noch eine weitere Überwachungskamera, welche Blink XT heißt und nicht nur im Haus (indoor), sondern auch im Freien (outdoor) montiert werden kann. Auch bei dieser Cam wirbt der Hersteller mit einer Batterielaufzeit von bis zu 2 Jahren und dem kostenloses Cloud-Speicher. Doch kann bei der Blink XT die Videoqualität und die Bedienung im Alltag überzeugen? Das findet ihr in folgendem Testbericht heraus.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die zum Großteil in Blau gehaltene Verpackung ist sehr informativ gestaltet und somit mit zahlreichen Informationen zum Produkt und mit einigen Anwendungsbeispielen bedruckt. 

Direkt auf der Oberseite des Deckels ist neben dem Namen des Unternehmens „Blink“, eine Abbildung der Outdoor-Kamera von vorne betrachtet zu sehen. Zudem wird hier in Englisch auf die einfach Installation hingewiesen.

Betrachtet man die linke und untere Seite des Deckels, informiert dieser neben den Technischen-Daten auch über den Lieferumfang, welcher in der Box enthalten ist. Die rechte Seite wiederum zeigt anhand von 8 Symbolen inkl. kurzen Sätzen, was für Blink die Besonderheiten der XT-Cam sind. Ebenso werden auf der Rückseite in mehreren Sprachen, darunter auch auf Deutsch die wichtigsten Eigenschaften aufgelistet.

Entfernt man den Deckel der Verpackung, erblickt man neben der Blink XT Überwachungskamera, das Sync-Modul. Beide Geräte befinden sich sicher verpackt in einem Pappkarton. Der restliche Teil des Zubehörs ist in zwei weiteren Kartonagen eingelegt, welche jeweils beschriftet sind, damit man weiß, was sich darin befindet. Zu dem Zubehör zählt neben einen Netzteil und einem USB-A auf Micro-USB-Kabel für die Stromversorgung des Sync-Moduls, 2 AA-Batterien für die Blink XT-Cam und eine Montagehalterung. Entnimmt man davon alles, findet man darunter noch einen Aufkleber, der angebracht werden muss, sofern man mit der Kamera z. B. einen Eingangsbereich im Freien überwacht, damit die Personen wissen, dass hier eine Überwachungskamera den Bereich überwacht. Des Weitern befindet sich noch eine in mehrere Sprachen geschriebene Beschreibung in der Verpackung.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Wie bereits bei der Blink Indoor-Überwachungskamera, besteht auch das Starter-Kit der Blink XT im Regelfall aus zwei einzelnen Komponenten, der Kamera und einem Sync-Modul. Solltet ihr euch jedoch gleich entschieden haben, ein Set mit mehreren Kameras gekauft zu haben, dann sind eben noch zusätzliche Kameras im Lieferumfang dabei. Da das Set im Normalfall wie es bei mir der Fall ist aus zwei Geräten (Sync-Modul und Kamera) besteht, ist bei der Kamera nicht permanent das WLAN an, sondern nur bei dem Sync-Modul. Diese weckt lediglich die Kamera aus dem Standby-Modus auf, sofern Einstellungen vorgenommen werden oder der PIR-Sensor etwas registriert hat. Dies sorgt dafür, dass nicht permanent das WiFi der Kamera eingeschaltet ist, welches viel Strom verbraucht und somit hält der Akku bzw. die Batterien wie Blink angibt bis zu 2 Jahre.

Sync-Modul

Bei dem Sync-Modul (Zentrale) handelt es sich um eine kleine und sehr leichte Kunststoffbox. Diese fühlt sich nach meinem Empfinden nicht besonders hochwertig an, was unter anderem an den kantigen Ecken und dem sehr leichten Eigengewicht liegt. Die Unterseite und der Rand besteht aus einem hochglänzenden Kunststoff und die Oberseite (Vorderseite) aus einem matten Kunststoff. Je nach gewähltem Starter-Kit ist das Modul schwarz (Außenkamera) oder weiß (Innenkamera). 

Durch das hochglänzende Kunststoffgehäuse ist das Sync-Modul teilweise etwas anfällig für Staub. An der Vorderseite des rechteckigen Moduls befindet sich ein großer „blink“ Schriftzug und in der rechten oberen Ecke zwei Status LED´s, welche über den Eingeschalteten Zustand und dem aktivierten bzw. verbundenen WLAN-Status informieren. An der Unterseite befindet sich ein Micro-USB Eingang, über den das Modul mit dem mitgelieferten Netzteil und Micro-USB Kabel mit Strom versorgt wird. An der rechten Seite ist ein USB-Anschluss und eine Status-LED vorhanden. Für was diese genau gebraucht werden, ist mir unbekannt, denn drüber steht auch nichts in der Beschreibung. Zu guter Letzt ist an der Rückseite ein Aufkleber, der über die S/N Nummer, MAC-Adresse und die SSID (Netzwerkname der Kamera) und das Passwort informiert.

Außenkamera

Die 71 x 71 x 34 mm große Blink XT Überwachungskamera ist aus matten schwarzen Kunststoff gefertigt worden, bei dem an der Vorderseite ein hochglänzendes Element eingelassen ist. In diesem Element ist direkt links neben der Kamera, ein Mikrofon und rechts eine Status-LED untergebracht. Zudem befindet sich in der Mitte ein vorstehender PIR-Sensor (Bewegungssensor) und die IR-Nachtsicht LED direkt darunter. Durch die geringe Maße und dem Gewicht der Kamera inkl. Batterien von 119 Gramm (inkl. Batterien und Montagehalter 130 Gramm) ist die Kamera durchaus kompakt gehalten.

Mit Strom versorgt wird die Blink XT Überwachungskamera mit 2 AA-Batterien, welche an der Rückseite eingelegt werden. Mithilfe des grau Silikon-Schiebereglers an der Unterseite wird diese Klappe geöffnet. Jedoch braucht man dazu unter Umständen etwas mehr Kraft, da die Silikon-Dichtung, welche verhindert, dass Wasser ins Innere gelangt, das Gehäuse sehr dicht abdichtet. Schiebt man den Regler nach unten und zieht die Rückseite von unten etwas weg, öffnet sich die Abdeckung der Rückseite. Hier können dann links und rechts jeweils eine der beiden AA-Batterien eingesetzt werden. Im Inneren ist ein Aufkleber, auf dem neben der Modell-Bezeichnung die S/N-Nummer und die MAC-Adresse aufgedruckt wurde. 

Zudem befindet sich an der Rückseite der Kamera ein Micro-USB-Anschluss, welcher für dauerhafte Stromversorgung dient. Dieser ist von einer Silikon-Abdeckung abgedeckt und somit nur im Indoor-Einsatz nutzbar, denn wenn diese Abdeckung offen ist, kann Feuchtigkeit ins Innere eindringen.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas zu bemängeln. Das Gehäuse beider Geräte wurde aus Kunststoff und das des Smart Lock zum Teil a

Was ich bereits bei der Blink Indoor Cam bemängelt habe, trifft zum Großteil auch bei der Blink XT Cam zu. So wirkt das gleich gefertigte Sync-Modul aufgrund dessen geringen Gewichts und den scharfkantigen Kanten nicht besonders hochwertig.

Hat man das Sync-Modul in der Hand, meint man z. B. das man nur das Gehäuse ohne etwas darin vor sich hat, da diese sich so leer anfühlt. Zudem vermisse ich die Möglichkeit, diese an einer Wand zu befestigen. Zwar bohrt nicht jeder für alles Löcher in die Wände, doch die Option mit Schlitzen zum Einhängen hätte man hier dennoch integrieren können. Es gibt auch Versionen des Moduls mit LAN-Port, doch da dieser sowie ich gelesen habe, ohne Funktion war, hat man diesen vermutlich wie in meiner Version weggelassen.

Lediglich das Gehäuse der Kamera gefällt mir bei der XT-Überwachungskamera etwas besser, denn dieses wirkt aufgrund der größeren und vertieft eingebauten Kamera deutlich hochwertig. Auch das anstelle der simplen LED, eine echte IR-LED Beleuchtung für eine gute Nachtsicht verbaut wurde, sorgt für eine bessere Verarbeitung. 

Des Weiteren ist die Blink XT Überwachungskamera eine Outdoor-Version, daher ist diese, wie Blink angibt wetterfest. Ich habe die Kamera seit einigen Monaten im freien montiert. Dabei hat diese teilweise regen abbekommen und sogar frostigen Temperaturen um die -8 C° hat diese problemlos überstanden. 

Etwas enttäuscht bin ich wiederum von dem Micro-USB-Anschluss auf der Rückseite, denn dieser kann nicht wirklich in der Kombination mit der Montagehalterung verwendet werden. Somit kann man, falls man die Überwachungskamera im Inneren mit einer permanenten Stromversorgung nutzen möchte, diese in der Kombi nicht wirklich verwenden. Hier wäre der Stromversorgung-Anschluss an der Seite sicherlich praktischer gewesen oder die Halterung anders zu gestalten. Mit dieser war ich nämlich auch nicht zu 100 % zufrieden, diese lässt wenig Einstellungsraum zu und daher ist der Montagewinkel relativ eingeschränkt. Hier bieten andere Überwachungskamera Hersteller zum Teil eine deutlich große Einstellungsmöglichkeit.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kamera-Artkabellose (AA-Batterien) Überwachungskamera, alternativ auch kabelgebunden.
Auflösung/Sensor720p HD-Kamera 30fps
Weitwinkel110° (diagonal)
Infrarot-LEDsja, eine IR-LED
Zoomnein, lediglich digital mit Verlust.
MaterialKunststoff
KonnektivitätWLAN 802.11 g/n, 2,4 GHz
Funktionenintegrierte Mikrofon, Nachtaufnahme via IR-LED, betrieb via 5V Netzteil oder 2 AA-Batterien, Bewegungserkennung, Steuerung via App (iOS und Android)
BetriebstemperaturLaut Hersteller wetterfest. Überstand bei mir problemlos Regen und -8°C.
Lieferumfang1x Blink XT Outdoor-Kamera
1x Sync-Modul
2x AA-Batterie
USB-A auf micro-USB Kabel
Netzteil
Aufkleber (Warnung das der Beriech Video-Überwacht wird)
Montagehalterung
Anleitung (mehrsprachig)

Einrichtung und Konfiguration

Die Einrichtung der Blink Überwachungskameras, egal ob Indoor oder Outdoor (XT-Modell) ist sehr einfach gestaltet.

Zuerst sollte man sich die „Blink Home Monitor“ App auf das Smartphone laden. Diese ist kostenlos im Google Play (Android) und AppStore (iOS) erhältlich. Anschließend muss man sich ein Blink Konto beim Hersteller erstellen. Dafür ist jedoch lediglich eure E-Mail Adresse und ein ausgedachtes Passwort nötig. Daher geht das ganze soweit in Ordnung, denn manch anderer Hersteller fragt hier gleich noch nach Adressdaten usw.

Nun muss man selbstverständlich zuerst das Sync-Modul anschließen. Dazu diese mit Strom versorgen und der Schritt für Schritt Anleitung in der App folgen. Diese fordert einen im Zuge dazu auf, den QR-Code an der Rückseite des Sync-Moduls abzuscannen und nun die WLAN-Daten in der App zu hinterlegen, damit diese an das Modul übermittelt werden können. Schließlich wird diese nicht via LAN-Kabel, sondern per WLAN mit dem Netzwerk verbunden. Dazu muss diese glücklicherweise nicht direkt beim Router stehen, sondern kann frei im Haus platziert werden. Jedoch sollte diese nah genug an den Kameras sein, damit diese in Verbindung bleiben können. Nach der Verbindung mit dem Blink-Server lädt die App automatisch das neuste Firmware-Update für das Sync-Modul herunter und installiert dieses automatisch. 

Anschließend geht es an die Einrichtung der Blink XT Überwachungskamera. Dies ist meiner Meinung nach sogar noch etwas einfacher, wie das Einrichten des Sync-Moduls. Man muss nämlich lediglich die Abdeckung auf der Rückseite öffnen, die beiden AA-Batterien einsetzen und sobald man dazu aufgefordert wird, den QR-Code auf dem Aufkleber, zwischen den beiden Batterien scannen. Schon ist alles erledigt und die App übernimmt automatisch die restliche Einrichtung bzw. Kopplung mit der Zentrale usw.

(Einrichtung & Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang und Bedienung

Beim Blink XT-System kommt der gleiche 720p Kamera-Sensor wie bereits bei der von mir getesteten Blink Innenkamera zum Einsatz. Somit löst diese maximal mit einer HD-Auflösung auf und besitzt ebenfalls einen Betrachtungswinkel von 110°. 

Gegenüber dem normalen weißen Kamera-Model ist die Blink XT Outdoor jedoch noch zusätzlich gegen Spritzwasser geschützt und ist mit echten IR-LEDs bestückt, sodass man bei Nacht deutlich mehr auf dem Bild sehen kann wie mit der weißen LED des Indoor-Models.

Was ist bei den Blink-Überwachungskameras vermisse, ist ein Lautsprecher, denn somit könnte man, sofern man es möchte, mit der Person, welche vor der Kamera steht reden.

(Funktionsumfang und Bedienung: 3,5 von 5 Punkten)

Software

[appcode appstore id1013961111]

[appcode googleplay com.immediasemi.android.blink]

Ebenso einfach, wie die Einrichtung der Kamera vonstattengeht, ist auch die App simple und somit sehr verständlich aufgebaut. Blink hat hier eine übersichtliche App entwickelt, in der man sich selbst als Laie nach kurzer Zeit zurechtfindet. Dies liegt daran, dass das Unternehmen hier auf die vielen Untermenüs verzichtet und auf eine übersichtlich gestaltete App setzt.

Die auf der Übersichtsseite angezeigten Bilder, entsprechen einem Vorschaubild, welches man zu Beginn der Einrichtung aufgenommen hat. Dies soll einem lediglich helfen, damit man bei mehreren Kameras schnell weiß, welche man gerade gewählt hat. Somit handelt es sich hierbei nicht um ein aktuelles Echtzeit-Bild, sonder meist um ein etwas älteres. Betätigt man bei der jeweiligen Überwachungskamera das Kamera-Symbol, kann dieses  manuell aktualisiert werden.

Tippt man bei einem Bild wiederum das im linken unteren Rand angezeigte Video-Symbol an, startet die Kamera mit einer typischen kurzen Verzögerung (knapp 2 bis 6 Sekunden) das Live-Bild. Ist die Live-Ansicht gestartet, bietet das Blink-System in meinem Test bei einer stabilen und schnellen Internet Verbindung eine sehr geringe Verzögerung von knapp 2 Sekunden. Dies geht soweit absolut in Ordnung. 

Über das Schieberegler-Symbol auf der Startseite, direkt rechts über dem jeweiligen Kamera-Bild, kann man an jeder Kamera separat Einstellung vornehmen. Hier kann man somit nicht nur im Nachhinein, falls z. B. der Standort der Kamera geändert wurde den Namen ändern, sondern auch die Temperatur und der Batteriestatus ansehen. Dieser wird jedoch leider nicht in %, sondern lediglich als „Ok“ oder bei fast leeren Batterien als„. ERSETZEN „angezeigt. Die aktuelle Temperatur wird eigentlich auch in C° gemessen, doch irgendwie kann ich das mit der aktuellen App-Version bei iOS nicht ändern. Bei Android wiederum geht das ohne Probleme. 

Des Weiteren kann man im Kamera-Einstellungsmenü unter dem Punkt Bewegungssensor, diesen aktiveren oder deaktivieren. Die Reaktivierzeit von 10 – 60 Sekunden festlegen, die Empfindlichkeit des Sensors (Standard Wert 5) und die Videolänge bei erkennen einer Person zwischen 5 Sekunden – 60 Sekunden bestimmen.

Da die Blink XT Überwachungskamera mit einem IR-LED Strahler ausgestattet ist, kann man im nächsten Menüpunkt diesen Ein-/Ausschalten und dessen Helligkeit in drei Stufen regulieren. Zu guter Letzt gibt es noch die Möglichkeit per Schieberegler festzulegen, ob auch Audio mit übertragen werden soll und die Video Qualität kann in drei Stufen (Sparmodus, optimal und verbessert) bestimmt werden.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Bild-/ Videoqualität

Kommen wir zu einem der wichtigsten Punkte bei einer Überwachungskamera, die Bildqualität. Blink wirbt bei der XT-Kamera mit einem 720p Sensor, dieser sagt jedoch nicht viel über die Bildqualität aus.

Gleich vorne Weg kann ich klar sagen, dass die Blink XT Überwachungskamera nicht zu den Kameras mit der besten Bildqualität zählt. Bei Tag mag diese Qualität zwar ausreichend sein, doch gerade an den Rändern und Ecken merkt man Teil sehr, dass diese etwas verzerren. Doch sehr enttäuschend ist wiederum die Bildqualität bei Nacht mit dem integrierten IR-LED. Hier ist in der Blink XT Kamera lediglich eine IR-LED verbaut, welche Objekte lediglich bis zu einer Entfernung von 5 bis 6 Metern ausleuchtet. Alles was weiter weg ist, verscheidend im dunklen Bereich, der davon nicht ausgeleuchtet wird. 

Zudem sind Personen die direkt von der IR-Beleuchtung angeleuchtet werden und somit knapp 1 Meter wegstehen zu überbelichtet, sodass man wie auf meinem Testbild nur ein total weißes Gesicht erkennt. Einen sehr großen Garten kann man somit mit der Blink XT Kamera kaum ausreichend überwachen.  

Wählt man in den Einstellungen bei der Video-Qualität, verbessert aus, ist das Bild Full-HD. Doch da der eigentliche Sensor weiterhin ein HD-Sensor ist, wird diese verbesserte Qualität lediglich elektronisch hochgerechnet und ist daher, wenn man es groß am PC betrachtet nicht wirklich besser. Daher lohnt es sich meiner Meinung nach kaum, die höher Qualität zu wählen, da diese nur mehr Speicher und Akku Kapazität benötigt. 

Ebenso war ich mit der Audio-Qualität, welche das verbaute Mikrofon aufnimmt nicht wirklich zufrieden. Der aufgenommen Ton ist sehr blechern und dumpf. Zudem besitzt das Mikro keinen Windschutz und so hört man hier selbst an einem etwas windgeschützten Platz den Wind sehr deutlich.

Eine Besonderheit des Blink Systems ist die kostenlose Cloud, welche einem zur Verfügung gestellt wird. Diese hat wie üblich ihre Vor- und Nachteile, die ich nicht abstreiten kann. Der größte Nachteil der Cloud Dienste allgemein ist natürlich der Gedanke an den Datenschutz. Wer weiß, wo meine Daten beim jeweiligen Hersteller landen. Denn auf einem Server im Ausland gilt nicht der deutsche Datenschutz. Dies ist jedoch bei Blink etwas anders, denn hier nutzt das Unternehmen, welches von Amazon gekauft wurde ein deutsches Rechenzentrum, wo diese Daten bzw. Aufzeichnungen abgespeichert werden. Bekannt ist mir, dass Amazon ein sehr großes Rechenzentrum in Frankfurt besitzt, das dem deutschen Datenschutzgesetz unterliegt. Darauf vermute ich, werden auch die Blink Aufzeichnungen gesichert und somit sollten diese Aufzeichnen nicht verkauft werden oder Ähnliches.

Die Vorteile einer Cloud sind natürlich viel Wert. Sollte z. B. ein Einbrecher bei euch einbrechen und die Kamera dabei bemerken und zerstören, bringt dies ihm kaum etwas, da die Aufzeichnungen bereits in die Cloud hochgeladen wurden. So sind die Daten auf jeden Fall sicher, was bei der Speicherung auf eine Micro-SD Speicherkarte oder Ähnlichem nicht der Fall wäre.

(Bild-/ Videoqualität: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Wer nach einer einfachen, kabellosen Innenkamera sucht, die auch im Außenbereich eingesetzt werden kann. Bei Bedarf zudem direkt via Kabel mit Strom versorgt werden kann, ist bei der Blink XT Cam genau richtig. 

Diese ist dank der Übersichtlichen und sehr simple aufgebauten App sehr schnell und einfach eingerichtet. Zudem verspricht der Hersteller eine Batterielaufzeit von bis zu 2 Jahren. Des Weiteren verspricht der Hersteller einen kostenlose Cloud Speicher, der lediglich bei der Laufzeit auf 7200 Sekunden begrenzt ist. Ist dieser voll, werden chronologisch die ältesten Aufnahmen überschrieben. Sollten Aufnahmen davon jedoch wichtig sein, können diese bequem auf das Smartphone heruntergeladen werden. 

Was mir an der Blink XT Kamera weniger gefallen hat, ist die Halterung. Diese hält bei einem stärken Sturm, wo die Kamera ohne Schutz montiert wurde nicht so gut. Die Bildqualität bei Tageslicht geht zwar in Ordnung, doch bei Nacht konnten mich die IR-LED nicht besonders überzeugen. Hier erkennt man nicht besonders viel auf den Bildern bzw. das Bild ist eher mittelmäßig. Zudem darf die Reichweite zwischen Sync-Modul und Kamera nicht zu groß sein. Sind Z. B. dicke Wände oder Ähnliches dazwischen bricht die Verbindung gelegentlich ab. 

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 189,99 € ist das Blink XT Videoüberwachung Starter-Kit mit einem Sync-Modul und Außenkamera meiner Meinung nach nicht gerade günstig. Doch dafür fallen keine weiteren monatlich kosten für eine Cloud an, denn diese ist bei diesem System kostenlos. Dadurch entstehen bei teilweise hochpreisigen Kameras deutlich höher Anschaffungs- und vor allem Folgekosten. Dafür muss man bei der Blink XT Außenkamera, jedoch abstriche bei der Wertigkeit und der Bildqualität machen.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: blinkforhome.com

1More H1707

1more ist ein Unternehmen, welches seinen Hauptsitz in San Diego Kalifornien (USA) hat. 1More hat sich ausschließlich auf die Entwicklung und Herstellung von Kopfhörer spezialisiert. 

Das Unternehmen verspricht hochwertige Kopfhörer, die zu einem besonders guten Preis-Leistung-Verhältnis erhältlich sind. 
In diesem Testbericht möchte ich euch den kabelgebunden Kopfhörer 1more H1707 Tripel-Driver vorstellen. Dabei handelt es sich um einen audiophilen Over-Ear Kopfhörer, der ein besonderes Design bietet und mit einem Triple-Driver (Drei Treiber) ausgestattet ist.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des 1More kommt in einer hochwertigen rechteckigen Form daher. Die eigentliche stabile Hauptverpackung ist in eine dünne, bedruckte Umverpackung eingeschoben. Auf der Vorderseite der Hülle ist der H1707 von der Seite abgebildet und zudem erblickt man unten links das Hi-Res-Audio Siegel. 

Die Rückseite zeigt neben den Besonderheiten des Kopfhörers in mehrere Sprachen noch die wichtigsten technischen Daten. Entnimmt man die Hauptverpackung aus der Hülle, kann man diese an der Seite, welche hier via zwei Magnete verschlossenen gehalten wird öffnen. Auf der Innenseite des Deckels sind mehrer Skizzen zu sehen, welche unter anderem den Aufbau des Kopfhörers zeigen.

Blickt man in die rechte Hälfte der Verpackung, ist hier unterhalb der Aufbewahrungstasche, in der sich der Kopfhörer befindet eine kleine Schachtel zu sehen. In dieser befindet sich ein Beutel, in dem der Kopfhörer platzsparend verstaut werden kann und einige Gebrauchsanweisungen. Der Beutel kann per Kordelzug ganz einfach zugezogen werden.

Der 1more H1707 Over-Ear Kopfhörer befindet sich wie bereits erwähnt in dem schwarzen ovalen Transportetui, welches mit einem Reißverschluss verschlossen und geöffnet werden kann. Zudem befindet sich in dem Etui eine Netztasche, in der das Y-Klinkenkabel verstaut ist.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Neben der von mir getesteten schwarzen/silbernen Variante gibt es den 1more H1707 noch in schwarz/kupferfarben. Das Design würde ich als anmutig bzw. besonders beschreiben. Direkt fallen die Außenseiten der Ohrmuscheln ins Auge, denn diese sind mit einem Plexiglas versehen, welche mit schwarzen Aluminium Streben verziert wurden. Die zum Teil an Ohrmuscheln und Kopfband angebrachten silbernen Zierelemente harmonieren sehr gut mit dem schwarz matten Kopfhörer.   

Der 1more H1707 ist komplett frei von Bedienelementen, man findet lediglich an beiden Ohrmuscheln jeweils einen 3,5 mm Klinken-Anschluss. Diese Klinkenbuchse ist am rechten Ohrhörer Rot und am linken Weiß, damit man den Anschluss und somit das Audiosignal nicht verwechselt. Damit man gleich weiß, wie rum der Kopfhörer auf die Ohren gehört, ist im inneren der Ohrpolster ein großes „R“ bzw. „L“ eingenäht.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Auf dem ersten Blick kann der 1More Triple Driver mit seiner Verarbeitung überzeugen. Der Großteil des Kopfhörers besteht aus Aluminium. Lediglich das Kopfband, die Ohrpolster, sowie das Sichtfenster der Ohrmuscheln wurde aus Kunststoff, bzw. Kunstleder gefertigt.

Das aus Federstahl gefertigte Kopfband sorgt dafür, dass der Kopfhörer immer wieder in den Ursprungszustand springt und sich somit perfekt dem Kopf anpasst. Auch die Bügelverstellung und das Gelenk zum zusammenklappen und drehen der Ohrmuschel ist aus Aluminium gefertigt und macht somit einen sehr langlebigen Eindruck. Trotz, dass der 1more H1707 zum Großteil aus Aluminium gefertigt ist, bringt dieser lediglich knapp 205 Gramm inkl. Kabel auf die Waage, was für einen Over-Ear Kopfhörer noch in Ordnung geht.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Kopfhörer
KategorieOver-Ear-Kopfhörer (kabelgebunden)
FarbeMattschwarz/silber (weitere Farben: mattschwarz/kupfer)
Gewicht304 Gramm inkl. Kabel (287 Gramm ohne Kabel)
MaterialZum Großteil aus Aluminium
TreiberJeweils links und rechts ein Triple-Driver (drei hintereinander platzierte Treiber, bzw. zwei aktiv Treiber und ein passiv Bassmembran)
Kabellänge1,35 Meter
Lieferumfang1more H1707 Triple Driver Kopfhörer
Y-Klinkenkabel
Transportetui
Transporttasche mit Kordel
Beschreibungen

Tragekomfort

Der Tragekomfort beim 1more Triple Driver ist ganz gut. Dies ist zu einem den weichen Ohrpolstern und dem angenehmen Anpressdruck zu verdanken. Der Druck rund um die Ohren verteilt sich somit gleichmäßig. 

Kritikpunkte sind für mich lediglich der etwas zu kleine Innendurchmesser der Ohpolster. Dieser beträgt bei dem 1more H1707 45 mm. Hier wäre anstelle einer runden Ausführung eine ovale deutlich besser, denn z. B. meine Ohren sind etwas größer, von daher passen diese nicht so gut darin hinein. Somit wird hier das Ohrläppchen etwas eingeengt.

Typischerweise eigenen sich Over-Ear Kopfhörer weniger an heißen Tagen oder bei Sport, da man darunter schnell warme Ohren bekommt und somit schwitzt. Die Ohrmuscheln sind nach vorne knapp 10 Grad und nach hinten 80 Grad drehbar. Dadurch passt sich der Kopfhörer praktischerweise so ziemlich an alle Kopfformen an. Der Bügel lässt sich insgesamt in 12 Stufen verstellen und garantiert somit, dass wirklich jede Kopfform von dem 1more H1707 Over-Ear Kopfhörer profitieren kann.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Beim 1more H1707 handelt es sich um einen Triple Driver-Kopfhörer. Daher besitzt dieser eigentlich drei Treiber, doch das stimmt soweit nicht zu 100 %. Denn neben dem typischen dynamischen Treiber, wie diese bei vielen üblichen Kopfhörern verbaut wird, besitzt der H1707 noch einen extra Keramikhochtöner und eine passive Bassreflexeinheit. Daher ähnelt der Aufbau der Treiber eher dem eines Bluetooth Lautsprecher und nicht einem klassischen Over-Ear Kopfhörer. Die Treiber sind jedoch nicht Nebeneinander, sondern hintereinander angeordnet, daher können die Treiber in der Größe deutlich größer ausgelegt werden, als wenn diese in der kleinen Ohrmuschel nebeneinander angeordnet wären. Doch dies bedeutet nicht, dass dieser schlecht ist. Diese „Triple-Driver-Technologie“ soll laut 1more für ein kräftiges Bassfundament und auch für detailreichen und klare Mitten und Höhen sorgen. Doch entspricht diese Aussage auch der Wahrheit, was sagt der Praxistest?

Die verbauten Treiber sorgen für ein Grundsolides und druckvolles Bassfundament, unter dem jedoch keinesfalls die Mitten und Höhen untergehen. Durch die größere Anzahl an Treibern kann mich der H1707 von 1more bei dem gebotenen Stereobild (Raumklang) absolut überzeugen. Wer unter euch ein Fan von bassbetonter Musik ist, wird mit dem Over-Ear Kopfhörer seinen Spaß haben, denn damit hört sich vor allem elektronische Musik sehr gut. Für klassische Musik oder Stücken mit viel Gesang ist er eher weniger geeignet. Bei den Höhen und Mitten schneidet der Kopfhörer ebenfalls gut ab, auch wenn ich hier etwas von dem verwaschenen Klangbild enttäuscht bin. 

Wer daher einen kabelgebunden Kopfhörer sucht, der einen etwas angehobenen Bassbereich besitzt und somit unterwegs für viel Hörspaß sorgt, kann sich den 1more H1707 Tripe-Driver Kopfhörer etwas genauer anschauen. Zudem kann dieser auch extrem laut und somit eignet er sich auch dazu, in einer lauteren Umgebung voll in die Musik einzutauchen, auch wenn es teilweise über das gesunde Maß reicht.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Zubehör

Neben dem größeren stabilen Transportetui, in dem der Kopfhörer gefaltet eingelegt hineinpasst, liefert 1more noch einen weiteren Aufbewahrungsbeutel mit. In diesem kann der Kopfhörer ebenfalls verstaut werden, wird dabei jedoch nicht ganz so gut geschützt. Dafür wiederum nimmt er darin deutlich weniger platz ein. Beide Taschen bzw. Etuis machen einen sehr hochwertigen Eindruck und bieten genug platz, um den Kopfhörer samt Kabel darin zu verstauen.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem H1707 Triple Driver verspricht 1more einen präzisen HiFi-Sound, welcher für jeden Musikgenre geschaffen ist und dank dem klappbaren Ohrmuschel kann dieser überall verstaut werden. Diesen Aussagen stimme ich somit fast komplett zu. Klanglich gehört der 1more H1707 Triple Driver definitiv nicht zu den besten, doch dank der faltbaren Konstruktion, der kompakten Größe und dem geringen Gewicht, eignet er sich sehr gut als mobiler Begleiter.

Aufgrund seine etwas bassbetonten Abstimmung, würde ich den H1707 nicht als universal nutzbar empfehlen. Wie bereits erwähnt, eignet dieser sich eher für elektronische Musik, welche hier von dem druckvollen Bass profitieren kann. 

Preis/Leistung

Beim Marktstart im letzten Jahr startete der Preis des 1more H1707 Triple Driver bei knapp unter 200€. Inzwischen ist der Kopfhörer schon etwas länger auf dem Markt erhältlich und bei einigen Onlineshops liegen die Preise bei knapp 150€.

Der Klang des 1more H1707 Triple Driver ist genau wie sein Design mit der transparenten Plexiglasscheibe an der Außenseite der Ohrmuschel etwas besonderes. Das Klangbild ist nicht nur besonders dynamisch, sondern auch breit, denn der Stereoklang kann aufgrund der drei Treiber im Test überzeugen. Wer einen kabelgebunden Kopfhörer mit einem guten Bassfundament für unterwegs sucht, sollte daher gerne einen Blick auf den 1more H1707 werfen, denn zeigt in diesen Bereichen seine stärken.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Skullcandy Push

Skullcandy Inc. ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit dem Sitz in Park City, Utah. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2003 von Rick Alden. Das erste Skullcandy-Produkt war 2003 der „Skullcandy portable Link, ein System, bei dem es sich um einen Kopfhörer handelte, mit dem man nahtlos zwischen Musik und Anrufen umschalten konnte. Skullcandy fertigt unter anderem Ohrhörer, Bluetooth-Lautsprecher und Kopfhörer.

Immer mehr Kopfhörer Hersteller folgen dem aktuellen Trend und setzen bei ihren neusten In-Ears auf ein komplett kabelloses Modell. So hat auch Skullcandy vor kurzem die ersten True-Wireless In-Ear Ohrhörer auf den Markt gebracht. Die Skullcandy Push und kommen wie bereits erwähnt komplett ohne Kabel daher. Können die knapp 130€ teueren Ohrhörer klanglich, vom Tragekomfort und von der Verarbeitung überzeugen? Das erfahrt ihr in folgendem Testbericht.

Skullcandy Push

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Tolle Verpackungen zu Designen kann Skullcandy sehr gut, dies zeigt sich auch beim neuen Push erneut. Bei der Verpackung werden direkt auf der Vorderseite die beiden True-Wireless Ohrhörer, welche in einem schwarzen Schaumstoff Einsatz eingesteckt sind präsentiert. Hier gefällt mir sehr gut, dass man selbst auf kleine Details achtet und so einen der Ohrhörer von der Außenseite und den anderen von der Seitenansicht sehen kann. Betrachtet man die Verpackung leicht schräg, erkennt man, dass sich unter dem Karton, welcher ca. die hälfte der Vorderseite bedeckt noch das Transport- bzw. Ladecase befindet. 

 Auf diesem etwas dickeren Papiereinleger, sind die für Skullcandy wichtigsten Eigenschaften, der Herstellername und der Name der Ohrhörer aufgedruckt. Des Weiteren steht hier noch der englische Satz: Sound Without Boundaries, was auf Deutsch so viel bedeutet wie „ Klang ohne Einschränkungen“. Damit meint Skullcandy unter anderem das komplett kabellose Design, durch das einem keine Kabel oder andere Dinge stören könnten.

Betrachtet man die Rückseite, zeigt diese einem noch einmal die vier besonderen Funktionen inkl. einem Satz zu jeder Funktion, zudem wird hier auch der Lieferumfang aufgelistet. An der Unterseite der Verpackung gibt es ebenfalls noch viel Text, bei dem es sich unter anderem um die technischen Daten und dem Herstellungsland handelt.

Öffnet man den transparenten Deckel am Klebestreifen an der Unterseite, kann man, wie bereits erwähnt das Ladecase und die beiden Ohrhörer im Schaumstoff erblicken. Entnimmt man diesen Einsatz, befindet sich darunter ein Einleger, welcher darüber informiert, wie die True-Wireless Push mit dem Smartphone gekoppelt werden und welcher für was zuständig ist bzw. was man am jeweiligen Ohrhörer steuern kann. Unter dieser Kurzanleitung sind noch die Ohrtips, das USB-Typ-C Ladekabel und ein User-Guide verstaut. 

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Ohrhörer

Wie für True-Wireless Ohrhörer üblich kommen diese komplett ohne Kabel zwischen den beiden Ohrstöpsel daher. Somit liefert auch Skullcandy zusätzlich zu den beiden In-Ears noch ein Lade-/Aufbewahrungs-Case mit, in dem die Ohrhörer nicht nur aufbewahrt, sondern zudem erneut aufgeladen werden können. 

 Das Gehäuse der beiden In-Ear Ohrhörer ist relativ flach gehalten und besitzt eine ovale Form. Aktuell werden die Ohrhörer in vier Farben: Psychotropical Teal, Gray Day, Elevated Olive und Bold Tangerine angeboten. Letzteres entspricht der Farbe meiner Version, welche wie ihr sehen könnt, in einem orangen/weißen Design daher kommt. Wen man bedenkt, dass sich in den beiden Gehäusen der Skullcandy Push neben der ganzen Elektronik wie Treiber usw. auch jeweils ein Akku befindet, der stolze 6 Stunden Musikwiedergabe ermöglichen soll, wirkt das Gehäuse im Vergleich einiger anderen True-Wireless Ohrhörern sehr kompakt.

Beide Ohrhörer kommen wie üblich mit unterschiedlich großen Ortips daher, sodass man den sitzt so gut, wie möglich den eigenen Ohren anpassen kann. Zusätzliche soggenante FitFin™-Gelaufsätze, hacken sich beim Eindrehen in der Biegung im Ohrkanal ein und sorgen somit auch bei teilweise schnelleren Bewegungen für einen sicheren Sitz. Diese sind jedoch in einer Einheitsgröße montiert und können nicht entfernt werden, da diese vermutlich verklebt wurden.

 Das Einsetzen der beiden Ohrhörer in das Ohr erfolgt wie bereits erwähnt durch ein leichtes eindrehen. Dies erfordert zwar am Anfang etwas Fingerspitzengefühl und Zeit, doch mit jedem mal gewöhnt man sich mehr daran und damit gelingt dies immer schneller. 

Wie ich bereits erwähnt habe, besitzt das Gehäuse der In-Ears eine ovale Form und ist somit 32 mm hoch und 20 mm breit. Zwar ist das Gehäuse selbst nur knapp 7 mm dick. Doch dafür ist in diesem Teil wenig Platz für die Treiber und somit steht der Bereich, welcher sich später im äußeren Gehörgang befindet inkl. Kanal etwas hervor. Dadurch steckt das äußere Gehäuse der Skullcandy Push nicht komplett im Ohr, sondern blickt etwas heraus. Dadurch sind die True-Wireless Ohrhörer definitiv präsenter ersichtlich als manch andere In-Ears. 

Das Gehäuse der Skullcandy Push In-Ear Ohrhörer besteht wie bei den meisten anderen Herstellern zwar lediglich aus Kunststoff, doch dies macht einen hochwertigen Eindruck und sorgt zudem dafür, dass jeder der beiden In-Ears gerade einmal knapp 9 Gramm auf die Waage bringt. An der Außenfläche befindet sich an jedem der Ohrhörer ein 15 mm großer Druckknopf, mit dem unter anderem die Musik gestreut werden kann.

Bedienelemente

Um die Wiedergabe des aktuellen Musiktitel zu stoppen, kann man nach belieben entweder den Knopf am rechten oder linken Ohrhörer betätigen. Die Lautstärke kann ebenfalls reguliert werden, indem man den Knopf am Linken In-Ear doppelt klickt, wird diese reduziert und über die rechte Seite bei Doppelklick erhöht. Einen Titel vor bzw. zurückspringen erfolgt durch drücken und dreisekündiges Halten des Knopfes, dabei springt man durch den rechten Ohrhörer vor- und den linken zurück. Zu guter Letzt kann man bei Bedarf durch das Dreimalige betätigen an beiden Ohrhörern den Sprachassistenten wie z. B. Siri (iOS) oder Google Assistent (Android) aktivieren oder bei einem eingehenden Anruf durch einmaliges tippen diesen annehmen.

Ladecase

Das Aufbewahrungs- bzw. Ladecase ist zwar aus dem gleichen Kunststoff wie die beiden True Wireless Ohrhörer gemacht, doch dieses wirkt von der Verarbeitung definitiv nicht so hochwertig. Dazu gehe ich jedoch unter dem Punkt Verarbeitung genauer ein.

Um die beiden Ohrhörer zu laden und sicher zu transportieren, werden die beiden In-Ears mittels Magneten im Ladecase gehalten. Die Aufladung erfolgt über die drei goldenen Kontakt am jeweiligen In-Ear und am Ladecase. Auf der Vorderseite des Ladecase befindet sich neben dem Öffnungsknopf eine Status-LED, welche anhand vier einzelnen LED´s die restliche Akkukapazität des Cases anzeigt. Diese leuchten entweder auf, wenn man den runden Knopf darunter kurz betätigt, oder das USB-Typ-C Ladekabel zum Aufladen des integrierten Akkus an der rechten Seite einsteckt. Zu guter Letzt ist an der Oberseite noch das typische Skullcandy Firmenlogo eingelassen.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Mit der Verarbeitung der Skullcandy Push True-Wireless Ohrhörern bin ich soweit zufrieden. Das Kunststoffgehäuse macht hier wie bereits erwähnt einen fertigen Eindruck und sorgt dafür, das jeder der beiden Ohrhörer gerade einmal knapp 9 Gramm auf die Waage bringt. Daher wird dieses geringe Gewicht selbst nach längerem Tragen nicht als störend empfunden.

Anders sieht das Ganze wiederum beim Transport- und Ladecase aus. Dieses wurde zwar ebenfalls aus dem gleichen Kunststoff gefertigt, doch diese macht meiner Meinung nach einen weniger guten Eindruck. Zum einen ist die matte Oberfläche nämlich empfindlich gegen Kratzer. So schützt dieses Case zwar die darin befindlichen Ohrhörer, doch kommt es z. B. in einer Frauen Handtasche mit dem Schlüssel in Berührung, sieht das Case nicht allzulange gut aus. Zudem gefällt mir der Öffnungsmechanismus weniger gut. Betätigt man diesen, springt das Case, wie ich es von vielen anderen True-Wireless Ohrhörern kenne nicht von alleine auf, sondern man muss das etwas schwerer gängige Case selbst aufklappen. Dies hat zwar den Vorteil, dass wenn in der Tasche versehentlich der Öffnungsmechanismus betätigt wird, das Case nicht von allein aufgeht. Doch das automatische Aufspringen gefällt mir persönlich deutlich besser. 

Des Weiteren wurde der Schaumstoff-Einsatz an der Innenseite des Deckels leicht schräg eingeklebt, was der Funktion zwar nichts ausmacht, aber beim betrachten einfach weniger gut ausschaut. Zu guter Letzt stehen die Status-LED´s welche die Ladekapazität des Cases anzeigen teilweise aus dem Gehäuse hervor, was mir ebenfalls einen nicht so hochwertigen Eindruck vermittelt. 

Wiederum Loben am Case kann ich, dass Skullcandy hier als Lade-Anschluss auf USB-Typ-C setzt und nicht wie einige andere Hersteller auf einen veralteten Micro-USB-Anschluss. Sowie, dass das Ladecase mit gerade einmal 20 Gramm sehr leicht ist. Die Magnete, welche die Ohrhörer im Case halten, wirken grundsolide. Sodass hier selbst beim Überkopf halten, keiner der Ohrhörer aus dem Case fällt.

(Verarbeitung: 3 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer
Farbeorange/weiß
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 6 h
Akku Ladecase: 6 h
Gesamt somit 12 h
Gewicht57 g (Ohrhörer und Ladebox)
17 g (beide Ohrhörer)
42 g (Ladebox)
MaterialKunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
KonnektivitätBluetooth 4.2
unterstützte Profile: A2DP, AVRCP, HSP, HFP
Codec: SBC
Treiberdynamischer 9,2 mm Treiber (links und rechts)
Frequenzbereich20 kHz bis 20 Hz (Ohrhörer)
Schalldruck100 +/-3dB (1mW/500Hz)
Impedanz16 Ohm
Lieferumfang1x Skullcandy Push True Wireless Ohrhörer
je ein paar Silikon-Ohradapter-Sets (XS/S/M/L)
1x Transport- und Ladecase
1x kurzes USB-Typ C Ladekabel
1x Bedienungsanleitung
Technische Daten der Skullcandy Push

Tragekomfort

Typische für True-Wireless Ohrhörer ist der deutlich bessere Tragekomfort oder besser gesagt die daraus Resultierende Freiheit. Die sonst bei herkömmlichen In-Ears oftmals störenden Kabel gehören damit der Vergangenheit an und somit sind auch die bekannten klappernden Kabelgeräusche, das eventuell verknotete Verbindungskabel Geschichte. Daher kann man die Skullcandy Push einfach in die Ohren einsetzen und hat anschließend vollkommene Freiheit.

Das Einsetzen der beiden Ohrhörer erfolgt für True Wireless Ohrhörer typisch durch leichtes Eindrehen in das jeweilige Ohr. Daher nimmt man z. B. den rechten Ohrhörer, setzt diesen senkrecht in das Ohr und dreht diesen etwa 20° nach hinten. Dabei bewegt sich der soggenante FitFin-Einsatz in die Biegung der Ohrmuschel und sorgt damit für einen sicheren und festen halt. Im Gegensatz zu den Silikonaufsätzen (Ohrtips) lassen sich die FitFin-Aufsätze nicht wechseln.

Auch nach einer längeren Tragezeit hatte ich persönlich keine Probleme. Die Skullcandy Push True-Wireless Ohrhörer verursachten bei mir weder ein drücken noch Schmerzen. Wobei hier wie typische für True-Wireless Ohrhörer erwähnt werden muss, dass „längeres Trage“ relativ ist – mehr dazu aber unter dem Punkt Akkulaufzeit. 

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Beim „Push“ hat Skullcandy pro Seite einen 9,2 mm großen Single-Treiber verbaut. Dual- oder Triple-Treiber braucht man bei einem True-Wireless Ohrhörer aktuell nicht zu erwarten. Hierfür wäre die Akkulaufzeit sämtlicher True-Wireless Ohrhörer nicht ausreichend, denn die kleinen Gehäuse haben nicht allzu viel Platz für einen großen Akku und so würden diese nicht lange laufen.

Beide verbauten Treiber decken laut Skullcandy einen Frequenzbereich von 20 kHz – 20 Hz ab und haben eine niedrigen Impedanz von 16 Ohm. Der Grundton des Push ist etwas wärmer abgestimmt, sodass man hier von einem angehoben Bass sprechen kann.

Die Basswiedergabe bietet ein sattes Fundament und kann mit einem knackigen Tiefenbassbereich überzeugen. Jedoch könnte die Basswiedergabe meiner Meinung nach noch ein wenig präziser sein. Gerade bei tiefen Bässen fällt dieses auf, denn hier wirken die Töne etwas unpräzise. Die Mitten werden klar und eindringlich wiedergegeben, sodass davon vor allem der Gesang, also die Stimmen und die räumliche Wiedergabe profitieren. Bei den Höhen wiederum zeigt der Skullcandy Push leichte schwächen, denn hier sind zwar die Töne ebenfalls klar, doch gerade bei höherer Lautstärke neigen die Ohrhörer zum Überstreuen, was sich als etwas verzerrte Wiedergabe äußert.

Mit der bereits erwähnten wärmen Abstimmung (Bassbetonung) eigenen sich der Skullcandy Push vor allem für diejenigen, die Fans von elektronischer Musik sind. Wer einen In-Ear Ohrhörer für Titel sucht, die mit mehr Stimmen und weniger mit Bass versehen sind, sollte eventuell zu einem anderen In-Ear Ohrhörer greifen. Bei der Maximallautstärke können die Skullcandy Push wiederum absolut überzeugen, denn die kleinen True-Wireless Ohrhörer haben ordentlich Power in den Treibern. Dies reicht definitiv über den gesunden Wert hinaus.

Weniger zufrieden war ich klanglich von dem verbauten Mikrofon, welches unter anderem zum telefonieren genutzt werden kann. Hierbei nahm die Person, mit der ich telefonierte immer wieder Störgeräusche war, sodass ich mich teilweise wiederholen musste. Hier gibt es Ohrhörer mit besseren Mikrofonen, die für eine bessere Sprachverständlichkeit sorgen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Bei der Akkulaufzeit der Push, gibt Skullcandy eine maximale Musikwiedergabe von bis zu 6 Stunden an. Diese max. Laufzeit hängt aber wie immer von der Verwendung ab. Also ob man damit z. B. viel telefoniert, da damit zusätzlich die Mikrofone Strom verbrauchen und wie laut die Musik eingestellt ist. In meinem Testzeitraum kam ich zusammengerechnet auf eine Musikwiedergabe von knapp Fünf einhalb Stunden, was für True-Wireless Ohrhörer ein sehr guter Wert ist.

Für den ein oder anderen unter euch mögen selbst die von Skullcandy angegebenen 6 Stunden im Vergleich zu den bisher erhältlichen kabelgebunden In-Ears nach nicht nach viel klingen. Dies stimmt auch soweit, doch um dieses Manko auszugleichen, liefern alle Hersteller von True-Wireless Ohrhörern ein zusätzliches Aufbewahrungscase mit, welches gleichzeitig als Ladecase genutzt wird. 

Legt man die beiden oder bei Bedarf auch nur einen der Ohrhörer in das Case hinein und schließt dieses, werden diese automatisch aufgeladen. Das Case bietet bei vollem Akku die Möglichkeit die Push einmal komplett wieder aufzuladen. Also beläuft sich die komplette Laufzeit der True-Wireless Ohrhörer, sofern der Akku der Ohrhörer, sowie der des Cases voll aufgeladen wurde auf eine Laufzeit von bis zu 12 h. Hier hätte ich mir zumindest gewünscht, dass das Case eine größere Akkukapazität besitzt und man die Push In-Ears bis zu zwei Mal aufladen hätte können, um auf 18 Stunden Musikwiedergabe zu kommen.

Ebenso vermisse ich bei den Skullcandy Push eine automatische Abschaltung bei der Entnahme aus den Ohren, bzw. sobald ich die Verbindung zwischen Wiedergabegerät und Ohrhörer trenne. Somit ist es lediglich möglich die Ohrhörer durch drücken und 5 Sekunden halten des Knopfes am linken Ohrhörer diese Ein- oder Auszuschalten oder diese wie bei vielen anderen True-Wireless Ohrhörer einfach in das Ladecase zu legen, denn dann schalten diese sich ebenfalls aus.

Wenn wir schon bei der Laufzeit sind, ist natürlich auch die Ladezeit sehr wichtig. Das Case wird erfreulicherweise via USB-Typ-C aufgeladen, was mir gegenüber dem alten Micro-USB-Anschluss sehr gut gefällt. Wiederum hat Skullcandy leider keine Schnellladefunktion integriert, und so dauert es knapp 4 Stunden bis das Ladecase voll aufgeladen ist und knapp 2 Stunden bis beide Ohrhörer im Ladecase wieder voll aufgeladen sind.

Bluetooth & Signalqualität

Skullcandy setzt bei den neuen Push auf Bluetooth 4.2. Die Bluetooth-Verbindung klappte in meinem Praxistest ohne Problem via iOS- und Android-Geräten. Die Einrichtung der Bluetooth-Verbindung ist mit den True-Wireless In-Ears aus dem Hause Skullcandy fast so simple wie mit herkömmlichen Bluetooth-Ohrhörern. 

Werden die beiden Ohrstöpsel nach dem ersten koppeln aus dem Case genommen Verbinden diese sich bei Entnahme aus dem Case automatisch wieder mit dem bereits verbundenen Gerät. Beim ersten Verbindungsaufbau ist wiederum ein manuelles Koppeln nötig. Hierzu wird der Knopf am linken Ohrhörer im ausgeschaltetem Zustand für sieben Sekunden gedrückt gehalten, sodass sich der Ohrhörer in den Pairing-Modus versetzen. Nun blinkt bei diesem die Status-LED permanent Blau auf. Dies bedeutet, dass er erfolgreich in den Pairing-Modus versetzt wurden und man nun in den Bluetooth-Einstellungen am Smartphone das Gerät mit der Bezeichnung „Push“ Suchen muss. 

Nun ist es nicht erforderlich, das Smartphone auch noch mit dem rechten Ohrhörer zu koppeln, sonder dieser stellt beim Einschalten automatisch eine Verbindung zum linken Ohrhörer her. So ist der linke Ohrhörer beim „Push“ der Empfänger des Audio-Signals und dem rechten wird dies mit so wenig Zeitverzögerung wie möglich übermittelt. Dies funktioniert beim Skullcandy Push sehr gut und ich konnte beim Musikhören keine Verzögerungen feststellen. Lediglich zum Videos via Netflix, Amazon Prime Video oder YouTube ansehen, eignen sich die In-Ears weniger. Hier ist die Latenz zu hoch, sodass es bei der Wiedergabe via iPhone X der Ton etwas (unter einer Sekunde) Zeitversetzt weitergegeben wird. Dies ist jedoch ein Problem, welches aktuell mehrer True-Wireless Ohrhörer haben.

Skullcandy verspricht auf der Webseite eine Bluetooth Reichweite von bis zu 30 Metern, dabei ist jedoch wichtig, dass man sich mit dem linken Ohr zum Smartphone befindet. Ist man mit der rechten Kopfseite zur Richtung das Smartphones gerichtet, dann ist die maximale Entfernung deutlich geringen. Zudem kommt man auf diese Reichweite nur unter perfekten Bedienungen, also ohne Störquellen und Wände zwischen Wiedergabegerät und Ohrhörern. 

In meinem Alltagstest kam ich im Indoor-Bereich auf knapp 8 Metern, im Außenbereich waren 12 Meter ebenfalls kein Problem. Hierbei sollte man jedoch um beide Werte erreichen zu können mit dem linken Ohrhörer in Richtung Smartphone gedreht sein.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Skullcandy hat mit den „Push“ ebenfalls wie einige andere Hersteller die ersten True-Wireless Ohrhörer auf den Markt gebracht. Diese konnten mich mit den passenden gewählten Ohrtips mit einem bequemen Sitz und dank den so genanten FitFin-Gelaufsätzen mit einem stabilen Halt überzeugen. Des Weiteren bieten die Ohrhörer eine gute Akkulaufzeit und die Bedienung via Hardware-Tasten ist einfach und verursacht weniger Fehlbedienungen wie eine Touch-Oberfläche.

Preis/Leistung

Die UVP des Skullcandy Push von 129,99€ ist für True-Wireless Ohrhörer ein guter Preis. 

Klanglich gehören die Skullcandy Push zwar nicht zu den besten, denn der Grundton ist etwas wärmer abgestimmt. Daher eignen sich die Skullcandy Push vor allem für Genres wie Elektro und alles weitere, was von einem angehobenen Bass profitiert. Wer zudem sehr laute Ohrhörer sucht, dem könnten die Push von Skullcandy eventuell gut gefallen.

Jedoch muss man Abstriche in der Verarbeitung des Ladecase und beim verbauten Mikrofon machen. Fürs Telefonieren eignen sich die Skullcandy Push nämlich weniger.

Skullcandy Push

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Teufel Rockster Cross

Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HiFi-Komponente wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosystem-Komponenten, wie z. B. kompletten Heimkino-Systemen. Der eine oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum kein Elektronikfachmarkt Teufel Produkte im Sortiment besitzt. Das liegt daran, dass Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen Online-Shop an.

Teufel ist bekannt für seine vielen Produkte im Audio-Bereich, sei es Kopfhörer, Soundbars oder Heimkino-Anlagen. Es gibt ziemlich alles bei Teufel für den HiFi-Bereich. 

Neben den Rockster Go, welchen ich euch bereits vorgestellt habe, hat mir Teufel zur IFA 2018 viele neue Produkte vorgeführt bzw. gezeigt. Darunter auch einen weiteren portablen Lautsprecher der Rockster Familie. Dieser hört auf den Namen Teufel Rockster Cross, ein Bluetooth-Lautsprecher, welcher gegen Spritzwasser und Stöße geschützt ist. Dieser im Vergleich zum Rockster Go deutlich größere Lautsprecher knüpft da an, wo sein kleiner Bruder aufgehört hat. Somit ist dieser nicht nur doppelt so groß, sondern noch lauter, kräftiger und leistungsfähiger. Ob der Preis von 299,99€ für diesen gerechtfertigt ist, erfahrt ihr in folgendem Testbericht. 

TEUFEL ROCKSTER CROSS

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Rockster Cross wird wie eigentlich sämtliche Produkte aus dem Hause Teufel in dem typischen braunen Versandkarton geliefert. Wie gewohnt ist die Verpackung rundum mit einigen Infos zum Produkt, welches sich darin befindet versehen. Daher ist es auch wenig Überraschen, das direkt auf der Oberseite der typische „Teufel“ Schriftzug prangt. Derselbe Schriftzug befindet sich zudem noch auf der linken Seite und im schwarzen Bereich ist der Name „Rockster Cross“ des portablen Speakers ersichtlich. Auf der Vorder-, sowie auf der rechten Seite ist erneut der „Rockster Cross“ Name zu sehen. Zusätzlich erfährt man hier noch einige technische Daten zum Lautsprecher und zum Unternehmen. Dabei handelt es sich um die Adresse des Unternehmens Teufel, und deren Webseite, aber auch die Abmaße und das Gewicht des Rockstar Cross erfährt man hier.

Öffnet man den Versandkarton, kommt direkt ein großer Styropor-Einsatz zum Vorschein, auf dessen Oberseite einige Teile des Zubehörs zu sehen sind. So befinden sich in den drei Aussparungen neben der Bedienungsanleitung, der Transport-Gurt, und das Netzteil, um den Akku aufzuladen. Entnimmt man die Anleitung, erkennt man durch das Loch im Styropor, das direkt darunter der Rockster Cross verstaut wurde. Dieser befindet sich zum zusätzlichen Schutz in einer Folie eingepackt. Durch das Styropor wird der Rockster Cross inkl. dem Zubehör sehr gut vor möglichen Transportschäden geschützt. Beim auspacken des Rockster Cross solltet ihr auch den unteren Styropor-Einsatz entnehmen, denn darunter befindet sich der Netzstecker für das Netzteil. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der Großteil aller Teufel Produkte kommt in den für das Unternehmen typischen Farben daher. So ist es beim neuen Rockster Cross auch der Fall, welchen Teufel durch seine Größe gerne SUV nennt. Der knapp 38 mm breite Bluetooth-Lautsprecher kommt somit in dem üblichen schwarzen Look, mit den roten Akzenten daher. 

Direkt auf dem schwarzen Lochgitter aus Stahlblech prangt dezent in Schwarz das „Teufel“ Firmenlogo. Dieses leicht glänzende Logo ist je nach Lichteinfall auf der mattschwarzen Oberfläche mehr oder weniger erkennbar. Das Lautsprechergitter verläuft an beiden Rändern hin im 45°-Winkel, in diesem Bereich sind die beiden Stereo-Hochtöner verbaut, welche dadurch für den echten Stereo-Sound sorgen.

  Beim Gehäuse setzt Teufel auf hochwertigen Kunststoff. Dadurch kommt der mobile Lautsprecher mit den Abmaßen von 160 x 380 x 130 mm (H x B x T) auf ein stolzes Gewicht von 2,4 kg. Somit kann man beim Rockster Cross definitiv nicht mehr von einem kompakten bzw. handlichen Bluetooth-Speaker reden, sondern von einem wie Teufel ihn bezeichnet „ der SUV unter den portablen Speaker“. Doch nur durch seine Größe bietet der neue Rockster Cross genug Platz für den großen Akku, die vielen Treiber und Verstärker, welche für den ungemein guten Sound zuständig sind. Zur Auflockerung des schwarzen Design befindet sich zwischen dem Lautsprechergitter und dem Rockster Cross Gehäuse eine rote Gummi Umrandung. An der Oberseite am vorderen Bereich lässt sich zum einfacheren Transport an den beiden Ösen der Tragegurt befestigen. Damit kann man den Rockster Cross trotz seiner Größe und dem Gewicht bequem an der Hüfte oder am Rücken tragen kann.

Kommen wir zu den Bedienelementen des Rockster Cross. Hier gibt es direkt vier Stück an der Oberseite und vier weitere kleinere Tasten an der Rückseite in der oberen Hälfte. Vor den vier oberen gummierten Tasten, welche sich generell auf die Musiksteuerung fixieren, befindet sich ein in den Kunststoff eingeprägte Teufel Logo. Mit den für ein Bluetooth-Lautsprecher typischen Musik Steuerungstasten kann man bequem die Musik steuern. Von vorne betrachtet befindet sich rechts außen die „+“ Taste, mit dieser kann man die Lautstärke regulieren. Direkt daneben ist die klassische Wiedergabe/Pause-Taste. Mit dieser kann man die Musik anhalten oder durch Wiederholtes drücken wieder fortsetzen. Zudem ist es möglich, bei einem eingehenden Anruf durch kurzes Betätigen diesen anzunehmen oder am Ende des Gespräches aufzulegen. Bei der dritten Bedientaste, handelt es sich um die „-“ Taste. Hiermit kann man logischerweise nicht nur die Lautstärke der Musik reduzieren, sondern einem eingehenden Telefonanruf durch betätigen abweisen.

Wer von euch den Testbericht zum Rockster Go nicht gelesen hat, fragt sich nun eventuell warum die beiden Lauter und Leiser Tasten nicht nebeneinander platziert wurden. Dies hat einen wichtigen Grund. Um nämlich einen Titel vor- oder zurückzubringen, betätigt man beim Vorspringen die Play/Pause-Taste zusammen mit der „+“ Taste und beim Zurückspringen die Play/Pause-Taste mit der „-“ Taste. Zu guter Letzt handelt es sich bei der letzten Taste um die Sprachassistenten-Taste. Bei Bluetooth-Wiedergabe aktiviert man durch das Betätigen dieser Taste den Sprachassistenten Siri (iOS) oder Google Assistant (Android). Zudem kann man auch hier bei einem eingegeben Anruf diesen durch drücken der Taste annehmen oder ablehnen.

So viel zu den Musik-Steuerungstasten, doch neben diesen gibt es, wie ich bereits erwähnt habe noch vier weitere Tasten an der Rückseite. Hier befindet sich von hinten betrachtet rechts der Ein- und Ausschaltknopf. Direkt neben diesem sind vier weiß leuchtende LED´s untergebracht. Diese zeigen gleich nach dem Einschalten und während der Wiedergabe durch kurzes betätigen in 25 % Schritten die restliche Akkulaufzeit an. Direkt neben den vier LED´s ist der Knopf, mit dem man den sogenannten Outdoor-Modus aktiviert, untergebracht. Auf diesen Klangmodus gehe ich unter Klang genauer ein. Bei der vorletzten Taste handelt es sich um die bekannte Bluetooth-Taste, mit der man den Rockster Cross in den Pairing-Modus versetzt, um diesen z. B. mit einem Smartphone zu koppeln. Zu guter Letzt handelt es sich beim letzten Knopf um die Connect-Modus-Taste. Mit dieser kann man z.B, zwei Rockster Cross oder einen Rockster Cross mit einem Rockster Go miteinander koppeln.   

Bleiben wir bei der Rückseite, findet man hier noch links und rechts Außen eine Griffmulde, mit der es einfacher ist, den großen Rockster Cross in den Händen zu halten. Zudem befindet sich im Zentrum ein Kunststoffgitter, hinter dem die Passivmembrane verbaut, sind. Direkt unter den Passivmembranen sind noch die Anschlüsse unter zwei Gummiabdeckungen versteckt. Hierbei handelt es sich um insgesamt vier Anschlüsse, welche schon auf der Abdeckung beschriftet sind. Somit findet man links ein AUX-Anschluss und direkt daneben den Netzanschluss, mit dem der integrierte Akku geladen werden kann. Unter der rechten Abdeckung befindet sich neben dem Micro-USB Service-Anschluss, noch ein USB-A-Anschluss mit dem man beim Bedarf den Akku des Wiedergabegeräts wie z. B. des Smartphones aufladen kann. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung hat Teufel gute Arbeit geleistet, denn hier kann der Rockster Cross absolut überzeugen. Das sehr robuste Gehäuse schützt die im Inneren verbauten Elemente hervorragend und absorbiert durch die flexible Bauweise bei einem Aufprall die Kräfte. So übersteht der Rockster Cross problemlos Stöße oder einen Aufprall aus einer Höhe von etwa 50 cm, daher auch die IPX5 Zertifizierung. Dank dieser macht es dem Cross auch nichts aus, wenn jemandem unabsichtlich Wasser drüber laufen lassen sollte, denn dieser ist gegen Strahlwasser bestens geschützt.

Der Teufel Rockster Cross besitzt wie alle seine Brüder einen integrierten Akku und möchte daher gerne auch im Freien genutzt werden. Dabei muss man sich, wie eben erwähnt wenig Gedanken um das Wetter machen, denn dank der komplett gummierten Unterseite, ist diese bestens gegen Feuchtigkeitsschäden geschützt. Zudem gibt Teufel an, dass er sogar bis -10 °C winterfest sei, daher spielt selbst bei kalten Temperaturen Musik. Somit kann er auch wunderbar zum Wintergrillen mit ins freie genommen werden. Die gummierten Tasten an Ober- und Unterseite geben Feuchtigkeit keine Chance, ins Innere zu gelangen und sorgen selbst bei fettigen oder nassen Fingern für gute Griffigkeit.  

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprechertypmobiler Bluetooth Lautsprecher
Treiberzwei 20 mm Hochtöner aus Gewebe (schräg angeordnet für ein echtes Stereo-Klangbild;  ein mistiger 120 mm Tieftöner aus Gewebe für kräftigen Pass und zwei 95 x 75 mm Passivmembrane aus Metall.
KonnektivitätBluetooth-Version 4.2 aptX Reichweite: selbst gemessen bis zu knapp 19 m, Klinkenbuchsen-Eingang 3,5 mm,, USB-A Anschluss um ein Smartphone mit 0,5 Ampere aufzuladen, koppeln von bis zu zwei Rockster Go oder ein Rockster Go und ein Rockster Cross möglich.
AkkuWiedergabezeit: Bis zu 16 Stunden
Ladezeit: Bis zu 3,5 Stunden118 x 178,5 x 67,3 mm (HxBxT) / Gewicht: 480 Gramm
Abmessungen38 x 13 x 16 cm  (Breite x Tiefe x Höhe)
Gewicht2,4 Kilogramm
LieferumfangTeufel Rockster Cross
Trageschlaufe
Netzteil und Netzkabel
Bedienungsanleitung
Technische Daten des Teufel Rockster Cross

Klang 

Kommen wir nun zu dem wichtigsten Punkt bei einem Lautsprecher, dem Klang. Teufel verspricht hier einen druckvollen Sound, der zudem portable ist. Doch stimmt diese Aussage? Um diese Frage in einem Satz zu beantworten: Ja, der „große“ Portable Rockster Cross, kann von seinem Klangbild absolut überzeugen!

Wie bei vielen anderen Lautsprechern hat Teufel im inneren des Rockster Cross einen Class-D Verstärker (Digitalendstufe) verbaut, der dafür sorgt, das sehr hohe Pegel erreicht werden, die kaum zum Verzerren neigen. Der Verstärker treibt wiederum zwei jeweils links und rechts leicht schräg untergebrachte 20 mm Hochtöner aus Gewebematerial an. Die beiden Hochtöner sich im 45°-Winkel verbaut, sodass man beim Rockster Cross einen echten Stereo-Sound geboten bekommt. Daher wirbt Teufel hier auch mit der hauseigenen Dynamore-Technologie, welche für eine Verbreitung des Stereoklangbilds zuständig ist. 

Zwischen den beiden Hochtontreibern sitzt ein 120 mm großer Tieftöner, welcher ebenfalls aus Gewebematerial besteht und für einen kräftigen, sowie präzisen Bass mit einem langen Hub versehen wurde. Zur Unterstützung des Bassfundaments setzt Teufel zwei auf der Rückseite befindliche Passiv-Membrane ein. Diese jeweils 95 x 75 mm großen Metall-Membrane werden wie der Namen schon vermuten lässt passiv angetrieben. Dies bedeutet, dass diese ohne externe Stromversorgung genutzt werden und nur rein von dem Tieftöner davor, in Schwingung gesetzt werden. Der Passivmembran hat ein ähnliches Prinzip wie ein Bassreflexrohr. Dieser sorgen für klare und kräftigere Bässen, ohne dabei das von einem Bassreflexrohr typische Geräusch der Luft, die durch die Öffnung gesaugt wird zu erzeugen.

Doch nun möchte ich euch den Klang des Teufel Rockster Cross noch etwas ausführlicher beschreiben? Teufel gibt an, dass der Frequenzbereich des Rockster Cross von 50 – 20.000 Hz reicht und der maximale Schalldruckpegel bei 98 dB/1m liegt. Diese Werte hören sich schon einmal ganz gut an, doch wie schneidet er beim Probehören ab? 

Hier kann ich Teufel sehr loben, die verwendeten Treiber und wie diese im Gehäuse platziert wurden, kann absolut begeistern, denn es sorgt für ein sehr ordentliches Klangbild. Angefangen bei den Höhen, hier merkt man beim Probehören direkt, dass gleich zwei schräg untergebrachte hochwertige Hochtöner verbaut wurden. Diese geben kristallklare und detailreiche Höhen wieder, welche zudem selbst wenn man nicht mittig vor dem Rockster Cross steht, hörbar sind. Daher kann ich beim Cross auch den breiten Stereoklang loben. Die Dynamore-Technologie bzw. der Winkel, wie die Hochtöner untergebracht sind, sorgt hier für eine breite Stereo-Bühne. Etwas schwächer dagegen sind die Mitten abgestimmt. Diese hört man etwas weniger heraus, da diese zum Teil auch durch den von Teufel typischen etwas wärmer abgestimmten Grundton (angehobener Bass) unter gehen. Bei der Wiedergabe von Stimmen, also Gesang usw. macht der Rockster Cross wiederum einen sehr guten Job.

Kommen wir zum Bass, diesen sauber abzustimmen beherrscht Teufel sehr gut. Der Bass ist hier dank den beiden, zusätzlich verwendeten Passivmembranen als druckvoll und kräftig zu bezeichnen. Steht man in der Nähe des Rockster Cross, schafft dieser es bei einer höheren Lautstärke sogar, dass man die Kraft des Voluminösen Bass spürt. Hier bringt der Cross ein gutes Volumen mit, was im Zusammenspiel mit den restlichen Treibern dafür sorgt, dass man damit einen größeren Raum (25 m²) ausreichend beschallen kann.

Mit dem zuschaltbaren Outdoor-Modus, welcher mit der auf der Rückseite befindlichen Taste aktiviert werden kann, wird der Klang für den Outdoor-Bereich angepasst. Dadurch werden die Höhen etwas angehoben. Dieser Outdoor-Modus kann natürlich problemlos im Indoor-Einsatz genutzt werden, ob man den Outdoor-Modus oder den normalen Modus bevorzugt, liegt hier bei einem selbst. Auf jeden Fall ist bei aktivierten Outdoor-Modus das Klangbild etwas heller, jedoch wird die Bühne gefühlt noch etwas breiter. Nachteil wiederum hier ist, dass die maximale Lautstärke reduziert wird.  

Wer einen sehr lauten, aber dennoch einfach zu transportierenden mobilen Akku-Lautsprecher sucht, ist beim Rockster Cross genau richtig. Hier hat Teufel wieder einmal ein wahres Brüllmonster entwickelt, welches gewaltig laut sein kann. 

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

Ein portabler Bluetooth-Lautsprecher wird in ca. 99 % der Fälle via Bluetooth mit dem Abspielgerät, wie z. B. einem Smartphone gekoppelt. Klar, kann man auch einen MP3-Player, der kein Bluetooth besitzt, via Klinke-Kabel verbinden, doch dies machen sicherlich weniger von euch. Beachten sollte man bei der Verwendung über den AUX-Anschluss, dass der Rockster Cross nicht mehr so gut gegen Spritzwasser usw. geschützt ist. Durch die Abdeckung, die dazu auf der Hinterseite frei gemacht werden muss, kann im ungünstigsten Fall etwas eindringen und die Elektronik beschädigen. 

Bei der Bluetooth Version setzt Teufel wie bereits beim Rockster Go auf Bluetooth 4.2 mit aptX, was bei der Verbindung mit einem Android Smartphone für die Wiedergabe in CD-Qualität sorgt. Das AAC-Format welches bei iPhones genutzt wird, wird daher nicht unterstützt.

Bei der Reichweite vom Bluetooth gibt Teufel keinen exakten Wert an, sondern nur, dass damit Reichweiten von mindestens 10 Metern erreicht werden können. Daher habe ich das Ganze im Freien und im Haus getestet und nachgemessen. Im Außeneinsatz hielt die Verbindung zum Rockster Cross bis knapp 19 Metern. Im Indoor-Einsatz hängt die Reichweite wiederum von der dicke, eurer Wände hab. Hier brach bei mir die Verbindung nach knapp 12 Metern ab. Dazwischen befanden sich jedoch zwei dickere Wände.

Ein besonderes Extra ist die Möglichkeit, dass man einfach per Knopfdruck zwei Teufel Rockster Cross, oder einen Cross und einen Go miteinander koppeln kann. Dabei können die beiden Geräte bei guten Bedienungen bis zu 8 Meter voneinander entfernt stehen.

(Koppeln und Reichweite: 4,5 von 5 Punkten)

Akku

Wie bei allen Lautsprechern der Rockster Familie handelt es sich auch beim zweiten neuen Mitglied dem Cross um einen mobilen Bluetooth Lautsprecher. Daher ist dieser mit einem wiederaufladbaren Lithium-Ionen Akku ausgestattet. Dieser soll laut Teufel bis zu 16 Stunden Musikwiedergabe ausreichen.

Natürlich hängt diese Laufzeit sehr stark davon ab, wie laut ihr die Musik wiedergebt. Ob diese per Bluetooth oder AUX-Anschluss dem Cross zugespielt wird und ob man z. B. nebenher das Smartphone mit dem USB-Anschluss auf der Rückseite auflädt. In meinem Test konnte ich jedoch die von Teufel angegebene Laufzeit ganz gut erreichen. Bei mir war nach knapp 15 Stunden der Akku leer, was problemlos ausreicht, um eine Party zuhause ohne Pause mit Musik zu beschallen. 

Aufgeladen wird der Rockster Cross über den Rundstecker-Anschluss auf der Rückseite. Bis der integrierte Akku von 0 auf 100 % aufgeladen ist, dauert es knapp 3,5 Stunden. Diese Ladezeit geht vollkommen in Ordnung, was wieder nicht sonderlich schnell ist, ist der Powerbank-Anschluss (USB-A). Dieser lädt angeschlossene Geräte wie z. B. ein Smartphone mit nur 0,5 Ampere, daher wird dieses sehr langsam aufgeladen.

(Akku: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel beschreibt den Rockster Cross als handlichen, nicht zu schweren und einfach zu transportierenden mobilen Lautsprecher, der überall für einen ganz großen Auftritt sorgt. 

Diesen genanten Punkten kann ich soweit absolut zustimmen. Der Rockster Cross ist, wie Teufel diesen selbst beschreibt, als SUV unter den mobilen Lautsprechern zu bezeichnen. Dieser legt aufgrund seiner Größe und den dadurch größeren Treibern noch eine Schippe drauf und fängt somit da an, wo der kleine Bruder der Rockster Go aufgehört hat. Wer einen klanglich überzeugenden und von der Verarbeitung top Lautsprecher für unterwegs sucht, bekommt mit dem Teufel Rockster Cross meiner Meinung nach genau das geliefert. Dank IPX5 Zertifizierung, welche diesen gegen Staub und Spritzwasser schützt und einer Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden, rockt der Rockster Cross jede Party in den eigenen vier Wänden. 

Preis/Leistung

Mit dem neuen Rockster Cross hat Teufel neben dem Rockster Go einen weiteren mobilen Bluetooth-Lautsprecher aus der Rockster Familie auf den Markt gebracht. Dieser kommt in den typischen Teufel Farben (Schwarz/Rot) daher und überzeugt mit einer sehr guten Verarbeitung und dem zeitlosen tollen Design. 

Klanglich kann auch der größere Rockster Cross absolut überzeugen. Für den Preis von 299,99€ (UVP) bekommt man meiner Meinung nach den aktuell besten klingenden Lautsprecher in dieser Preisklasse. Wer es gerne sehr laut mag, und einen Lautspeicher sucht, dem es nichts ausmachen, wenn er dreckig wird, oder versehentlich eine Flasche Wasser oder Ähnliches drüber geleert wird, ist beim Rockster Cross genau richtig.

TEUFEL ROCKSTER CROSS

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 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Huawei MateBook 13

Huawei ist ein chinesischer Smartphone-Hersteller, welcher im Jahr 1987 gegründet wurde. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Shenzhen, China und der Geschäftsführer ist Ren Zhengfei, welcher das Unternehmen auch gründete. Neben Endgeräten wie Smartphones, Tablets und Notebooks bietet Huawei auch Dienstleistungen für Netzwerk-Infrastrukturen und Cloud-Computing-Lösungen an.

Neben dem Huawei MateBook D, welches Huawei Ende des letzten Jahres in der von mir getesteten 15,6 Zoll Variante exklusiv in Österreich auf den Markt gebracht hat, wurde von Huawei vor Kurzem noch ein weiteres Notebook vorgestellt. Es handelt sich dabei um das Huawei MateBook 13, welches unter anderem in Deutschland und Österreich erschienen ist. Laut Huawei handelt es sich bei dem Gerät um ein gehobeneres Mittelklasse-Notebook, welches an die jüngere Zielgruppe gerichtet wurde. Wie sich das neue MateBook 13 im Alltagstest schlägt und ob es mich überzeugen konnte, erfahrt ihr in folgendem Testbericht.

HUAWEI MATEBOOK 13

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Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Huawei MateBook 13 kommt wesentlich unspektakulärer als die des von mir getesteten MateBook D daher. Bei der Verpackung handelt es sich um eine ungebleichte Kartonage, welche an der Seite, an der sich der Tragegriff befindet, geöffnet wird. Die schlichte Hülle ist kaum mit Informationen zu Produkt bedruckt. Lediglich auf einer der Stirnseite befindet sich ein Aufkleber, der mit den wichtigsten Daten wie: Modellnummer, Speicher, RAM usw. versehen ist. Da der Karton bei mir jedoch gleichzeitig, als Versandkarton genutzt wurde, fehlt dieser Aufkleber vermutlich. 

Somit hält die Verpackung kaum Informationen zum Produkt bereit und ist lediglich an der Oberseite mit einem weißen Huawei Logo und einer Umriss-Skizze des MateBook 13 versehen. Ansonsten gibt es keine Infos, selbst der Name des Gerätes wird hier überraschenderweise nicht extra präsentiert. Wie bereits erwähnt, wird die Verpackung an der länglichen schmalen Seite geöffnet, an der sich auch der Transportgriff befindet. Direkt nach dem Aufklappen erkennt man das MateBook 13 darin, welches rundum von Schaumstoffeinsätzen umgeben ist. Diese sorgen dafür, dass das Gerät in der Mitte zentriert wird und somit sicher geschützt vor Schäden ist. Zusätzlich befindet sich das MateBook 13 in eine Folie eingepackt.

Direkt neben dem MateBook 13, bzw. einem Schaumstoffeinsatz, befindet sich eine kleine Kartonage. In dieser ist sämtlicher Zubehör verstaut. Dabei handelt es sich zum einen um das 65 Watt Netzteil, ein abnehmbares knapp 2 Meter langes USB-C Ladekabel und einen Adapter, der via USB-C Anschluss angeschlossen wird. Dieser bietet die Möglichkeit ein Gerät via analogen Videoausgang (VGA-Anschluss), via HDMI-Anschluss und USB-A-Anschluss anzuschließen. Zudem ist auch noch ein USB-C Port vorhanden, denn durch das Einstecken des Adapters an der rechten Seite des Notebooks, wird dieser belegt. Somit hätte man ohne diesen Port, keinen freien mehr zur Verfügung.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Huawei setzt bei seinen Notebooks bzw. Ultrabook auf ein elegantes Aluminiumgehäuse. So ist dies auch beim Huawei MateBook 13 der Fall, dieses kommt wie die anderen Notebooks und Smartphones mit dem soggenanten diamantgeschliffenen Ecken daher. Damit sind unter anderem die „polierte“ Fase um die Oberseite der Tastaturebene wie man es z.B an dem Element direkt über dem Lade-Anschluss verlaufend sieht gemeint. 

Das Design des Space Grey farbigen Huawei MateBook 13 gefällt mir sehr gut. Dank der Aluminium-Bauart, besitzt das Huawei MateBook 13 eine glatte Oberfläche, welche typisch für Aluminium dem Notebook eine matte aber hübsche Optik verleiht. Wie bereits beim MateBook D gefallen mir auch hier sehr, die abgerundeten Ecken und Kanten der Display-Einheit. Beim Aufklappen fallen direkt die schmalen Ränder links und rechts zwischen Gehäuserand und Tastatur auf. Dadurch ist hier kein Platz für die Lautsprecher, sodass diese nach unten gerichtet im Buttom-Case (unter der Tastatureinheit) sitzen.

Da das MateBook 13 wie Huawei angibt, mit einem 3:2 Format daher kommt, besitzt dieses eine deutlich schmalere Form und wirkt somit von der Form betrachtet wesentlich quadratischer, als andere Konkurrenz-Notebooks. Bei den Maßen von 286 x 211 x 14,9 mm (B x H x T) bringt das MateBook 13 gerade mal 1,3 kg auf die Waage, was für ein 13 Zoll Gerät ein sehr gutes Gewicht ist. Im Vergleich Apples 13- Zoll MacBook Pro ist bei identischer dicke und Tiefe knapp über 20 mm breiter.

Das verbaute IPS-Display löst in Full-HD+ Auflösung auf und unterstützt je nach Modell 10-Punkt-Multi-Touch. So wie es bei dem von mir getestete Modell auch der Fall ist, denn dies kommt mit einem zusätzlichen Touch-Display daher. Der schwarze Bildschirmrand welcher um das Display verläuft, ist wie bei Smartphones unter dem Display-Glas integriert und rundum sehr schmal gehalten. An der linken und rechten Seite ist dieser lediglich 4,4 mm dünn und an dem oberen Bereich, in dem die Kamera integriert ist, nimmt dieser knapp 7 mm ein. Lediglich der untere Rand, an dem wie gewohnt das Huawei Logo prangt, ist mit knapp 11 mm etwas breiter gehalten. Der Screen-to-Body-Ratio Wert liegt beim MateBook 13 somit bei 88 %.

Enttäuscht bin ich beim Huawei MateBook 13 leider von den verfügbaren Anschlüssen. Hier hat man lediglich zwei USB-C Ports (USB-C 3.1) verbaut, von denen nur der linke zum Laden des Notebook genutzt werden kann. Steckt man das Ladekabel in den rechten Anschluss, erscheint eine Meldung, dass man das Kabel an der anderen Seite einstecken soll. Hier hätte ich mir nicht nur weitere Anschlüsse wie z. B. ein USB-A Port oder einen SD-Kartenleser gewünscht, sondern auch die Möglichkeit, das Gerät über jeden seiner USB-C-Ports mit Strom zu versorgen. Zwar liefert Huawei einen Adapter im Lieferumfang mit, der unter anderem einen USB-A Port liefert, aber dadurch muss ich, diesen immer wenn ich unterwegs bin mit rumschleppen und mit Adaptern zu hantieren gefällt mir weniger. Platz für die Anschlüsse wäre auf jeden Fall vorhanden gewesen. Auch ärgerlich ist, dass keiner der beiden USB-Typ-C Ports Thunderbolt 3 unterstützt. DisplayPort wird über den rechten der beiden USB-C-Ports ausgegeben. An der linken Seite befindet sich neben dem Stromanschluss, noch eine 3,5 mm Audiobuchse, worüber man z. B. einen Kopfhörer via Klinkenkabel anschließen kann.

Durch den verwendeten Prozessor, auf den ich später genauer eingehe, reicht es nicht aus das MateBook 13 passiv zu kühlen, sondern aktiv mit Lüftern. Dafür setzt Huawei auf das selbst entwickelte „Shark Fin Design 2.0“, welches aus zwei mittig hinter dem Akku verbauten Lüftern und zwei Heatpipes besteht.

Die beiden hochfrequenten Lüfter saugen die Luft von den Seiten an, sodass die kalte Luft zum CPU und GPU befördert wird. Gleichzeitig wird die entstehende warme Luft als Abluft nach hinten zu den Luftschlitzen zwischen dem Display abgeleitet. Damit die Wärme nach unten entweichen kann, befindet sich an der Aluminium Bodenplatte im hinteren Drittel mehrere Löcher. Die verbauten Lautsprecher strahlen ihren Klang nicht nach oben, sondern nach unten ab. Daher wirbt Huawei beim MateBook 13 mit einem Dolby Atmos Sound, welcher durch die beiden Lochgitter am vorderen Bereich an der Unterseite nach unten abgegeben wird. Der Power-Butten rechts oberhalb der Tastatur dient nicht nur als Einschaltknopf, sondern kann auch als Fingerabdrucksensor verwendet werden.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Auf dem ersten Blick wirkt die Verarbeitung des Huawei MateBook 13 sehr gut. Dennoch konnte ich an dem mit zur Verfügung gestellten Testgerät ein paar Mängel feststellen. Ob davon wiederum alle verallgemeinern kann, weiß ich nicht genau, denn diese könnten eventuell auch Einzelfälle sein. Da diese jedoch bei mir vorhanden waren, möchte ich diese nicht verheimlichen und euch natürlich darüber Informieren.

Das Gehäuse des MateBook 13 ist im Großen und Ganzen zwar sehr schön verarbeitet, doch im betracht der Stabilität hatte ich schon bessere Notebooks. Die Einheit z. B. in der die Tastatur integriert ist, gehört nicht zu den stabilsten. Somit gibt das Aluminium zwischen den Tasten beim Tippen im mittleren Bereich etwas stärker nach. Zudem muss ich bei der Verarbeitung einen noch einen ungleichmäßigen Spalt kritisieren. Dieser war bei meinem Gerät an der Öffnungsmulde, direkt unter dem Touchpad. Hier wurde vermutlich die obere Aluminium Schicht auf das restliche Gehäuse geklebt oder verschraubt und dadurch wurde das ganze knapp 1 mm versetzt angebracht, was man an dem Detailbild von mir erkennen kann. Zudem wurde der Huawei Schriftzug samt Logo auf dem Deckel nicht aus einem Stück gefräst, sondern das ganze wurde lediglich aufgeklebt. Somit ist dieses wie z. B. der aufgelaserte „Huawei“ Schriftzug beim MateBook D nicht eben, sondern steht knapp 1 mm hervor und besitzt eine raue Oberfläche, was mir persönlich weniger gut gefällt.

Für das Aufklappen des MateBook 13 sind definitiv beide Hände vonnöten. Dies spricht für kräftige Scharniere, die beim Touch-Display genau richtig sind, denn somit wippt dieses beim Berühren und antippen nichts nach. Würde man das MateBook nur mit einer Hand aufklappen, würde das ganze nicht so gut gehen, da das Gerät ab einem höheren Winkel sehr kopflastig wird. Mit dem maximalen Öffnungswinkel von 150°, welchen die Klappscharniere zulassen bin ich soweit zufrieden.

Die vier runden Gummifüße sorgen für einen sicheren und somit rutschfesten Stand auf dem Schreibtisch usw. Da jedoch wie bei vielen anderen Notebooks die kalte Luft teilweise auch von unten angesaugt wird, sollte man ein Notebook nie ohne stabile Unterlage auf der Couch oder im Bett betreiben. Da dadurch das Gerät keine frische Luft ansaugen kann und somit Schaden nehmen kann.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display/Auflösung13 Zoll IPS-Display mit einer Auflösung von 2.160 x 1.440 Pixeln  200 ppi(Auflösung Full-HD+)
ProzessorIntel Core i7-Prozessor der 8. Generation. Basisband:1,8 GHz; Einzelkern:4,6 GHz; Doppelkern:4,5 GHz; Quad Core:4,1 GHz
BetriebssystemMicrosoft Windows 10 Home 64 Bit
Arbeitsspeicher8 GB DDR4 Arbeitsspeicher 2.133 MHz
Festplatte512 GB SSD (M.2-2280-Slot SSD)
Anschlüsse2x USB-Typ-C Anschluss (linker zum laden und rechter zur Datenübertragung; 1 Kopfhörer-Anschluss.
MaterialAluminium-Gehäuse
Maße286 x 211 x 14,9 mm (B x T xH)
Gewicht1,3 kg
KonnektivitätIntel 802.11 a/b/g/n/ac, 2.4 und 5 GHz, 2 x 2 MiMo und Bluetooth 5.0, Huawei-Share
Lieferumfang1x Huawei MateBook 13
1x Netzteil
1x USB-C Kabel (Länge 2m)
1x Huawei Dockingstation (Adapter)
1x Beschreibungen
Technische Daten des Huawei MateBook 13

Display

Das Huawei MateBook 13 verfügt wie die Bezeichnung im Namen schon vermuten lässt über ein 13 Zoll großes Display. Anders wie es die meisten anderen Hersteller bei ihren Geräten machen, kommt dieses um sich von diesen Geräten abzusetzen nicht mit dem typischen 16:9-Format daher, sondern mit einem 3:2-Display-Panel. Dieses 13 Zoll Display löst mit 2160 x 1440 Pixeln auf, was einer Pixeldichte von 200 PPI entspricht und somit kann man hier von einem Full-HD+ Display reden. 

Da es sich beim verbauten Display um eines mit IPS-Technologie handelt, kann dieses mit einer typischen sehr guten Blickwinkelstabilität überzeugen. So ist das Display selbst vom seitlichen Betrachten sehr gut ablesbar, ohne das dabei die Farben großartig verfälschen oder die Konturen verblassen. Bei dem Testgerät, welches mir Huawei zur verfügung gestellt hat, handelt es sich um das teuerste Gerät, mit Touch wie es so eigentlich nur in Deutschland erhältlich sein wird. Es gibt in Deutschland neben dem  MateBook 13 mit i5 und 256 GB SSD, noch das i7 mit 512 GB SSD und das teuerste Modell mit zusätzlichem Touch-Display, welches dem Modell von mir entspricht. In Österreich wiederum gibt es nur das kleinste Deutsche Modell, doch dieses kommt zum gleichen Preis von 999€ mit zusätzlichen Touch-Display daher. 

Das Touch-Display lässt sich hervorragend Bedienungen und reagiert dank 10-Punkt-Multi-Touch auf bis zu 10 Finger auf einmal. Doch nicht nur für mich, sondern auch vielen anderen unter euch ist natürlich die Farbqualität, die Helligkeit und die damit verbunden Frage, wie gut schlägt es sich mit maximaler Helligkeit im Outdoor-Outdoor-Einsatz bei starkem Sonnenlicht, sehr wichtig. Diese Punkte habe ich wie üblich natürlich in meinem Testzeitraum ebenfalls getestet.

Wie bereits erwähnt kann beim MateBook13 das IPS-Panel überzeugen, welches mit einer sehr guten Blickwinkelstabilität begeistern kann. Mit der Ausleuchtung des Displays war ich bei meinem Testgerät zufrieden, es waren lediglich minimale Lichthöfe erkennbar, welche nur beim Systemstart aufgefallen sind und somit im Alltag keinesfalls stören. Hier kann eventuell sein, dass das Clouding (Lichthöfe) je nach Gerät schwanken. Huawei gibt beim Farbraum 70,8 % (NTSC) bzw. 100 % sRGB. Somit deckt das MateBook 13 vollständig den sRGB-Farbraum ab, was einem guten Farbraum entspricht. Wer jedoch noch mehr Farbraumabdeckung für Fotobearbeitung oder Ähnliches sucht, sollte z. B. zu einem MacBook Pro 2018 greifen, denn dies deckt den DCI-PR Farbraum ab, welcher deutlich umfangreicher ist. Den Kontrast gibt Huawei mit 1.00:1 an, was im Alltag ebenfalls in Ordnung geht.

 Der größte Schwachpunkt des Huawei MateBook 13 ist jedoch die maximale Displayhelligkeit von 300 Nits. Daher schlägt sich das MateBook 13 im Außeneinsatz schlechter als einige andere Geräte. Direktes Sonnenlicht auf das Display geht z. B. absolut nicht, denn hier zeigen sich in dem hochglänzenden Display viel zu sehr die Reflexionen. Hier schneidet z. B. mein MacBook Pro mit 500 Nits deutlich besser ab.

(Display: 4 von 5 Punkten)

Tastatur und Touchpad

Die Tastatur des Huawei MateBook 13 nimmt insgesamt eine Fläche von knapp 27,6 x 10,5 cm ein und ist somit für ein 13-Zoll Notebook ausreichend groß ausgelegt. Die Beschriftung der einzelnen Tasten ist deutlich beschriftet und sämtliche Tasten bis auf die beiden Pfeiltasten hoch und runter haben ein gutes Größenformat. Die beiden Pfeiltasten sind gegenüber den restlichen Tasten lediglich in halber Größe ausgeführt. 

Mit der Tastatur bin ich leider nicht zu 100 % zufrieden, denn daran habe ich einige Kritikpunkte feststellen können. Zum einen gibt die Tastaturebene, wie ich es bereits unter dem Punkt Verarbeitung erwähnt habe im mittleren Teil etwas zu sehr nach. Zudem ist mir persönlich das Feedback zu schwammig und der Hub von 1,2 mm etwas zu kurz. Dafür wiederum ist die Tastatur beim Tippen angenehm leise. Eine zweistufige Hintergrundbeleuchtung ist bei allen deutschen und österreichischen Modellen enthalten und kann in zwei Stufen reguliert werden oder bei Bedarf ausgeschaltet werden. Das Touchpad des MateBook 13 ist mit 12 x 6,5 cm für ein 13 Zoll Gerät ausreichend groß bemessen. Die Oberfläche des Touchpads ist sehr angenehm glatt und ermöglicht somit ein gleichmäßiges Gleiten der Finger über das ganze Touchpad hinweg.

Das Touchpad kommt ohne weitere Click-Tasten, wie man dies z. B. von den älteren Notebooks kennt daher. Dementsprechend werden Links- und Rechtsklick über den Druck auf der unteren Touchpad-Oberfläche ausgeführt. Hier ist jedoch der Hubweg etwas zu kurz geraten und für meinen Geschmack etwas zu weich.

(Tastatur und Touchpad: 4 von 5 Punkten)

Leistung

Das Testgerät welches mir von Huawei zur Verfügung gestellt wurde, besitzt wie bereits erwähnt einen i7-8565U Prozessor. Dabei handelt es sich jedoch nicht um das in Österreich erhältliche Gerät, denn dieses ist lediglich mit einem i5-6265U Prozessor ausgestattet. Der CPU stammt aus der aktuellen Whiskey-Lake-U-Generation (8.Generation). Beim GPU (Grafik Prozessor) setzt Huawei bei meinem Modell auf die bessere 25W Variante des NVIDIA GeForce MX150 Chip. Dieser wird jedoch nur bei der US-Variante des MateBook 13 verbaut, wie es bei meiner Version der Fall ist. So kommt beim österreichischen und deutschen Modell des MateBook 13, lediglich der Intel UHD Graphics 620-Chip zum Einsatz. Da es sich bei meinem Gerät um die besser ausgestattete Version, welche so aktuell nicht in Europa erhältlich ist, handelt, beziehen sich meine Benchmarktest auf die Länder außerhalb de EU.

Aktuell sind sämtliche auf dem Markt erhältliche Huawei MateBook 13 Modelle mit einem 8 GB großen DDR4-2133 Arbeitsspeicher ausgestattet. Ob es im späteren Zeitpunkt weitere Versionen mit 16 GB RAM geben wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt. 8 GB ist heutzutage nicht mehr besonders viel Arbeitsspeicher und so würden sich sicher einige interessierte Käufer freuen, wenn bald auch eine 16 GB Variante erhältlich sein wird.

Bei der 8. Generation des i7 CPU handelt es sich um einen vier Kern Prozessor, welcher acht Threads besitzt. Die Grundtaktfrequenz des CPU´s liegt pro Rechenkern bei 1,8 GHz. Im Turbo-Modus, bei dem der CPU kurzzeitig übertatet, erreicht ein einzelner Kern davon eine maximale Taktfrequenz von bis zu 4,6 GHz. Doch nun einige Zahlen zu den Benchmark Test:

Das Gehäuse des Huawei MateBook 13 ist relativ dünn und somit klein gehalten. Aus diesem Grund hat Huawei im inneren gleich zwei Lüfter verbaut. Diese befinden sich in der Mitte des Gerätes unter der Tastatur. Huawei verspricht durch die soggenante Shark Fin-Technologie eine schnelle Wärmeableitung. Doch in meinen Tests konnte ich feststellen, dass bei mehrmaliger Wiederholung des Benchmarktests, die Wärmeverteilung nicht perfekt funktioniert. Beim wiederholten Durchführen des Tests stellte ich nämlich einen Leistungsschwund von knapp 13 % fest. 

Doch nun zur SSD. Wie schnell arbeitet diese? Im neuen MateBook 13 setzt Huawei auf eine 256 GB oder alternativ auf eine 512 GB große SSD. Um genauer zu sein, handelt es sich dabei um eine schnelle M.2-2280-Slot SSD. Beim österreichischen Modell gibt es jedoch nur ein SSD mit 256 GB. Die verbaute SSD im MateBook 13 ist sehr schnell, was mir auch die Tests bestätigen konnten. 

In meinem Test erreichte die SSD beim Lesen 3450,3 MB/s und beim Schreiben 2541,7 MB/s.

(Leistung: 4 von 5 Punkten)

Lautsprecher

Betrachtet man das kleine Gehäuse und den daraus resultierenden Resonanzkörper des MateBook 13, dann kann die Audioqualität der Lautsprecher als sehr gut bezeichnet werden. Wie ich bereits erwähnt habe, besitzt das Huawei MateBook 13 zwei nach unten gerichtete Dolby Atmos Lautsprecher. Diese reflektieren, sofern das Notebook auf einem Schreibtisch (gerader Untergrund) steht den Klang vom Untergrund zurück, was für ein besseres bzw. breiteres Klangbild sorgen soll.

Die Maximallautstärke ist für einen normalen Raum von 20 m² absolut ausreichend und neigt lediglich bei über 85 % der Lautstärke etwas zu verzerren. Durch die Dolby Atmos Technologie klingt das Klangbild breiter, wie ich dies von vergleichbaren 13 Zoll Geräten kenne. Doch beim Klang kann auch Huawei nicht zaubern und somit mangelt es durch das geringere Gehäusevolumen nicht nur wie beim MateBook D etwas am Bass, sondern auch die Mitten gehen etwas verloren. Dank der vorinstallierten Dolby-Atmos Software kann man verschiedenen Voreinstellungen vornehmen und so z. B. das Klangbild auf Musik, Stimmen, Film usw. verändern oder direkt per Equalizer frei konfigurieren. 

(Lautsprecher: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Da man das Notebook nicht immer nur an Orten nutzt, an denen man eine Steckdose zur Verfügung hat, ist die Akkulaufzeit ebenso ein wichtiger Bestandteil des MateBook 13 Zoll.

Beim MateBook 13 ist im Gehäuse nicht so viel platz vorhanden, doch Huawei hat hier dennoch einen 41,8 Wh Akku verbaut, mit einer Kapazität von 3.670 mA (11,4 Volt). Hat man wie in meinem Fall das Leistungsstärke MateBook 13 mit großer SSD, CPU und GPU, dann muss man in diesem Fall definitiv mit einer kürzeren Akkulaufzeit rechnen. Ich konnte das Gerät knapp 7 Stunden nutzen, ehe diesem der Saft aus ging. Beim österreichischen Modell mit der kleineren SSD, dem i5 CPU und dem integrierten Intel Grafikchip konnte ich die Akku-Laufzeit nicht testen, aber bei diesem sollte der Akku im Schnitt ca. eineinhalb Stunden länger durchhalten. Die Laufzeit hängt hier wie gewöhnlich davon ab, was man mit dem Netbook macht und wie Laut der Ton und die Helligkeit eingestellt wurde.

Huawei hat das Notebook mit einer Schnellladefunktion versehen. Somit verspricht der Hersteller, dass bereits nach 15 Minuten, der Akku für 2,5 h Betriebszeit aufgeladen sein soll. In meinem Test war der Akku in knapp 2 Stunden wieder auf 100 % aufgeladen. Wird das MateBook 13 unter hoher Last ausgesetzt, dann dauert es eventuell etwas länger, da hier fast so viel Strom verbraucht wird, wie das Netzteil liefert. Geladen werden kann das Gerät jedoch wie bereits erwähnt nur über den linken USB-C-Port, mit dem rechten wird das Gerät bzw. der Akku nicht geladen.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das MateBook 13 wirbt Huawei mit den Argumenten: FullView Display, Quick Charge, Fingerabdrucksensor und Huawei Share. Bei diesen Punkten kann ich dem Unternehmen zustimmen. Neben dem schmalen Rändern rund um das Display besitzt das MateBook 13 eine Schnellladefunktion, einen im Power-Button integrierten Fingerabdrucksensor und die neue Huawei Share-Funktion. 

Dank Huawei Share ist es möglich mit einem anderen Huawei Share kompatiblen Gerät wie z. B. einem Mate 20, Daten direkt via NFC mit einem einzigen Tastendruck zu übertragen. Dabei kann man z. B. 500 Bilder (Größe je Bild 3 MB) innerhalb einer Minute oder ein 1 GB große Video in 35 Sekunden auf das MateBook 13 übertragen.

Des Weiteren hat mir am MateBook 13 neben dem Design die schnelle SSD und das geringe Gewicht gefallen. Wiederum etwas enttäuscht war ich von der etwas mangelnden Verarbeitung, die eingeschränkte Anschlüsse, das nicht so helle Display, welches zudem im Außeneinsatz stark reflektiert und das Problem des Laden während des zocken. Denn bei hoher Last verbraucht das MateBook 13 fast mehr Strom, als es mit dem 65 Watt Netzteil geliefert bekommt.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 999€ ist das neue MateBook 13 ein sehr gutes Gerät, welches eine gute Ausstattung bietet. Doch bereits jetzt ist das Gerät übrigens bei einigen Händlern zum Preis von 899€ gelistet. Zu den Stärken des MateBook 13 zählt die schnelle SSD, der gute CPU und GPU.

Jedoch eignet sich das Gerät wie erwähnt nicht so wirklich für den Außeneinsatz und für zocken. Beim Zocken kann es die höhere Rechenleistung Leitung einfach nicht lang genug halten und verbraucht dabei zudem zu viel Strom. Auch etwas ungewohnt ist das 3:2 Format, denn bei Videos via Netflix und Co. anschauen, hat man auf dem kleinen 13-Zoll Display einen breiten Rand oben und unten. 

Abgesehen von diesen Kritikpunkten bekommt man mit dem MateBook 13 einen zuverlässigen Begleiter, welcher neben einem sehr guten Touch-Screen, ausreichend große Tasten, sowie ein großes Touchpad bietet.

HUAWEI MATEBOOK 13

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Huawei MateBook D

Huawei ist ein chinesischer Smartphone-Hersteller, welcher im Jahr 1987 gegründet wurde. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Shenzhen, China und der Geschäftsführer ist Ren Zhengfei, welcher das Unternehmen auch gründete. Neben Endgeräten wie Smartphones, Tablets und Notebooks bietet Huawei auch Dienstleistungen für Netzwerk-Infrastrukturen und Cloud-Computing-Lösungen an.

Seit 2017 bietet der Elektronikkonzern Huawei hierzulande neben Smartphones auch Notebooks an. Das erste vollwertige Notebook war das MateBook X.  Zum Ende des Jahres 2018 hat Huawei in Österreich das neue MateBook D vorgestellt. Bei diesem handelt es sich um ein gut ausgestattetes Office-Notebook zu einem relativ günstigen Preis von 699€. Ob mich das kompakte Huawei MateBook D im Alltagstest überzeugen konnte, erfahrt ihr in folgendem Testbericht.

HUAWEI MATEBOOK D

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Huawei MateBook D kommt in einer klassischen Klappverpackung daher, welche nicht nur mit einer Abbildung des Gerätes, sondern auch mit einigen Informationen über dieses Versehen wurde. Die Oberseite der weißen Verpackung ziert einen Aufdruck des MateBook D, welches man hier mit einem 30° Öffnungswinkel von der Seite betrachtet sieht. Des Weiteren prangt in der rechten oberen Ecke das Huawei Logo und links gegenüber der silberne „HUAWEI MateBook D“ Schriftzug. Links unten ist auch das DOLBY ATMOS Sound-System und das Intel Logo zu sehen.

Betrachtet man die Rückseite, informiert diese nicht über das Gerät, sondern vielmehr über den Hersteller „Huawei“. Lediglich die Vorderseite, an welcher die Verpackung aufgeklappt wird, befindet sich ein Aufkleber mit einer S/N-Nummer und einigen technischen Daten wie z. B. der Model-Nummer, dem verbauten CPU, GPU, RAM und Speicher. Des Weitern steht hier in der Mitte noch groß „HUAWEI DESIGN“.

Öffnet man die weiße Verpackung an der Öffnungslasche, kommt direkt das Huawei MateBook D in einem Schutztuch eingepackt zum Vorschein. Hebt man dieses an, befindet sich unter einem Karton der Zubehör. Bei dem es sich lediglich um einige Beschreibungen und das Netzteil handelt. Beim Netzteil handelt es sich um ein 65 Watt Netzteil mit festem Kabel und einem runden Anschluss.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Design des Space Grey farbigen MateBook D besitzt zwar keine besonderen Überraschungen, doch dadurch kann man das neue Gerät, wie es Huawei selbst präsentiert als, Business-Notebook bezeichnen. Auf den ersten Blick macht das Gerät, welches hauptsächlich aus Aluminium besteht einen sehr ansprechenden Eindruck. Die abgerundeten Kanten rundum gefallen mir sehr gut, denn so fühlt sich das Ganze besonders angenehm an. Durch das verwendete Aluminium-Gehäuse kommt das MateBook D auf ein Gewicht von knapp 1,9 kg, was bei einem Notebook mit einer Displaygröße von 15,6 ganz gut ist, denn hier gibt es einige Geräte die mehr, als 2 kg auf die Waage bringen.

Wiederum gehört das MateBook D definitiv nicht zu den dünnsten Geräten. Dies kann sich jedoch aufgrund der Hitzeentwicklung positiv auswirken, denn somit staut sich darin die Wärme nicht so schnell wie in einem flachen Notebook. An der dicksten Stelle misst das neue MateBook D zusammengeklappt inkl. Gummifüße 16,9 mm, die Breite des Gerätes beträgt 358 mm und die Tiefe 239 mm. 

Das IPS-Display des Huawei MateBook D beträgt 15,6 Zoll und löst in Full-HD Auflösung auf. Der schwarze Bildschirmrand aus rauem Kunststoff ist links und rechts knapp 6 mm breit und im oberen Abschnitt in dem neben der Kamera noch die Mikrofone untergebracht sind, beträgt 11 mm. Lediglich der untere Bereich, auf dem der Name des Herstellers aufgedruckt wurde, ist mit knapp 20 mm etwas breiter gehalten. Der Screen-to-Body-Ratio Wert liegt beim MateBook D somit bei 83 %.

Die Anschlüsse beim MateBook D sind auf die zwei kurzen Seiten verteilt. Leider hat Huawei hier auf einige Anschlüsse trotz dem breiten Gehäuse verzichtet. An der linken Seite befindet sich neben dem Stromanschluss, noch ein vollwertiger HDMI-Anschluss, 2-mal USB 3.0 und eine 3,5 mm Audiobuchse. Auf der gegenüberliegenden rechten Seite ist lediglich ein USB 2.0 Anschluss untergebracht. Somit hat Huawei beim Einsteiger Notebook nicht nur auf einen bzw. mehrere USB-Typ-C Anschlüsse mit Thunderbolt 3 Unterstützung verzichtet, sondern auch auf ein Kartenlesegerät für SD-Karten.

Das Huawei MateBook D muss durch den verwendeten Prozessor aktiv gekühlt werden, daher ist im Inneren wie üblich ein Lüfter verbaut. Dieser dient dazu, die entstehende Hitze im Gehäuse die hauptsächlich durch den Prozessor entsteht nach unten und zum Teil nach hinten durch Aussparungen am Gehäuse nach außen zu leiten. Damit die Wärme nach unten entweichen kann, befindet sich an der Aluminium Bodenplatte im hinteren Drittel mehrere Löcher. Die verbauten Lautsprecher strahlen ihren Klang nicht nach oben ab, sondern nach unten. Daher wirbt Huawei beim MateBook D mit einem Dolby Atmos Sound, welcher durch die beiden Lochgitter an den vorderen Seiten nach unten abgegeben wird. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es nur wenig zu bemängeln. Das Gehäuse wurde zum Großteil aus Aluminium gefertigt. Lediglich die Bildschirmblende und die Abdeckung der Klappscharniere bestehen aus mattschwarzen Kunststoff. Die Spaltmaße sind sehr gering gehalten und verlaufen überall gleichmäßig. In dem von mir ausgeführten Verwindungstest, konnte mich das Buttom-Case (Gehäuse, in dem die Tastatur usw. sitzt) überzeugen. Diese ließ sich kaum verwinden und gab keinerlei Knackgeräusche oder ähnliche bedenkliche Geräusche von sich. Bei der Display-Einheit ist diese hohe Verwindungssteifigkeit zwar nicht der Fall, aber dies geht dennoch soweit in Ordnung. 

Die verbauten Display Scharniere erledigen ihre Arbeit soweit sehr gut und ermöglichen ein einfaches Öffnen und schließen des MateBook D. Zwar können die Scharniere ein Nachwippen des Displays nicht komplett verhindern, doch da es sich um kein Touchscreen-Display handelt, dürft dies einem im Alltag definitiv nicht stören. Ein wenig negativ finde ich bei den beiden Klappscharnieren jedoch den maximalen Öffnungswinkel von ca. 120°, welchen diese zulassen. Dies ist etwas wenig, denn je nach Anwendung wären ein paar Grad mehr auf jeden Fall nicht schlecht, da man dadurch eventuelle Reflexionen im Display vermeiden könnte.

Die vier runden Gummifüße sorgen zusammen mit dem zusätzlichen in der hinteren Mitte befindlichen Fuß für einen sicheren und somit rutschfesten Stand auf dem Schreibtisch usw. Da jedoch wie bei eigentlich allen Notebooks die wärme nach nach unten und teilweise nach hinten abgegeben wird, sollte man ein Notebook nie ohne stabile Unterlage auf der Couch oder im Bett betreiben. Da dadurch das Gerät keine frische Luft ansaugen kann und somit Schaden nehmen kann.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display/Auflösung15,6 Zoll IPS-Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln (Auflösung Full-HD)
ProzessorIntel Core i5-Prozessor der 8. Generation 4x 1,6 GHz im Turbo Modus bis zu 3,4 GHz.
BetriebssystemMicrosoft Windows 10 Home 64 Bit
Arbeitsspeicher8 GB DDR4 Arbeitsspeicher
Festplatte256 GB SSD SATA III
Anschlüsse2x USB 3.0; 1 USB 2.0; 1 Kopfhörer-Anschluss und Stromanschluss
MaterialAluminium-Gehäuse
Maße358 x 239 x 16,9 mm (B x T xH)
Gewicht1,9 kg
KonnektivitätIntel 802.11 a/b/g/n/ac, 2.4 und 5 GHz, 2 x 2 MiMo und Bluetooth 4.1
Lieferumfang1x Huawei MateBook D
1x Netzteil mit festem Kabel
1x Beschreibungen
Technische Daten des Huawei MateBook D

Display

Das von mir getestete Huawei MateBook D verfügt über ein 15,6 Zoll Display mit einer Auflösung Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel). Beim Display handelt es sich daher genauer gesagt um ein Full-HD-IPS-Display, welches typisch für ein IPS-Panel für eine sehr gute Blickwinkelstabilität sorgt. So ist das Display selbst vom seitlichen Betrachten sehr gut ablesbar, ohne das dabei die Farben verfälschen oder Ähnliches. Ein Touch-Screen wie es z. B. beim MateBook X verbaut wurde, ist hier jedoch nicht vorhanden, was man bei dem Preis auch nicht erwarten braucht und für mich persönlich bei einem Laptop kaum Vorteile bringt. Ich nutze bei solchen Geräten vermutlich aus jahrelanger Gewohnheit immer noch am liebsten die klassische Tastatur. 

Doch wie schlägt sich das Full-HD-IPS-Display im Test? Wie bereits erwähnt kann hier typisch für ein IPS-Panel die Blickwinkelstabilität sehr überzeugen. Zudem gefällt mir die gleichmäßige Ausleuchtung gut. Was ich im Vergleich zu meinem MacBook Pro gleich feststellen konnte, war jedoch die Farbraumabdeckung. Diese ist beim MateBook D definitiv geringer als beim MacBook Pro, was mir jedoch nur beim Vergleich bei der Fotobearbeitung aufgefallen ist. Direkt verglichen sollte man die beiden Geräte sowieso nicht, denn das MacBook Pro ist mit über 3000 € deutlich teurer als das knapp 700€ teuere Huawei Matebook D. Zudem fällt der etwas geringere Farbraum bei den meisten Anwendungen, für welche die meisten unter euch das Gerät nutzen würden sowieso nicht auf. So könnt ihr damit problemlos im Internet Surfen und Word-Dokumente verfassen ohne das dies euch auffällt. Zudem kauft man sich bei der Foto- oder Videobearbeitung sicherlich ein ganz anderes Gerät. Den Kontrast gibt Huawei mit 800:1 an, was im Alltag ebenfalls in Ordnung geht.

Der größte Schwachpunkt des Huawei MateBook D ist jedoch die maximale Displayhelligkeit von 250 cd/m². Zwar sorgt das matte Display für deutlich weniger Spiegelungen wie z. B. ein hochglänzendes Panel. Nichtsdestotrotz reichen die 250 cd/m² nicht aus, um damit vernünftig im Außenbereich zu arbeiten. Hier wird es teilweise schwer, etwas auf dem Display abzulesen. Wer also öfters das Gerät im Sommer draußen nutzen möchte, sollte eventuell zu einem Gerät mit hellerem Display greifen. Für jeglichen Indoor-Einsatz reicht es jedoch problemlos aus.

(Display: 3 von 5 Punkten)

Tastatur und Touchpad

Mit der Tastatur des Huawei MateBook D bin ich soweit sehr zufrieden. Die Beschriftung der einzelnen Tasten ist deutlich, zu erkennen und sämtliche Tasten haben ein gutes Größenformat. Beim schnellen Tippen sorgt das stabile Aluminium Gehäuse dafür, dass hier nichts nachgibt und man somit schnell und sofern an die Tastenbelegung gewohnt, fehlerfrei tippen kann. Der Hub der einzelnen Tasten beträgt 1,5 mm, was mir persönlich sehr gut gefällt. Positiv sind auch die Pfeiltasten, denn hier sind die beiden Pfeil hoch und runter Tasten getrennt und sind somit gleich groß wie alle anderen Buchstabentasten. Bei vielen anderen Notebooks sind diese, wie z. B. bei meinem MacBook Pro deutlich kleiner und vom Platz betrachtet auf eine Taste verteilt. Leider gibt es am MateBook D keine Tastaturbeleuchtung, daher ist das Tippen bei Dunkelheit etwas umständlicher.

Das Touchpad des MateBook D ist mit 10,5 x 6,3 cm ausreichend groß ausgelegt. Jedoch sind viele andere 15,6 Zoll Notebook mit deutlich größeren Touchpads ausgestattet. So ist es auch in meinem Macbook Pro 2018 der Fall. Dieses ist deutlich größer und gefällt mir dadurch persönlich um einiges besser. Die Gleiteigenschaft des Trackpads ermöglicht ein präzises steuern. Lediglich diejenigen mit leicht feuchten Fingern haben eventuell etwas Probleme, denn hier gleiten die Finger nicht ganz zu geschmeidig über die Oberfläche. 

Das knapp 1 mm tiefe Touchpad kommt ohne weitere Click-Tasten, wie man dies z. B. von den älteren Notebooks kennt daher. Dementsprechend werden Links- und Rechtsklick über den Druck auf der unteren Touchpad-Oberfläche ausgeführt. Hier ist jedoch der Hubweg etwas zu kurz geraten, doch das haptische Feedback ist sehr präzise und keineswegs schwammig.

(Tastatur und Touchpad: 4 von 5 Punkten)

Leistung

Laut den technischen Daten des Herstellers ist das Einsteiger-Notebook aus dem Hause Huawei mit einem Intel Core i5-8250U Prozessor der 8. Generation bestückt. Beim GPU (Grafik Prozessor) handelt es sich bei meinem Modell um den Intel HD Graphics 620. Alternativ gibt es jedoch auch für einen Aufpreis den NVIDIA GeForce MX150 Chip. 

Der i5-8250U Prozessor ist bereits im 3. Quartal im Jahre 2017 auf den Markt gekommen und daher nicht mehr der neuste. Doch wie gut das neue Huawei MateBook D mit 8 GB DDR4 RAM im Leistungstest abschneidet, zeigen uns einige Benchmark-Tests. Doch zuvor eine kurze Info zur Hardware bzw. des Prozessors.

Bei der 8. Generation des i5 CPU handelt es sich nicht mehr um einen Dual-Core CPU, sondern um einen vier Kerner mit acht Threads. Somit sollte die 8. Generation eine theoretische Mehrleistung von knapp 40 % bieten. Die Grundtaktfrequenz des Prozessors liegt pro Kern bei 1,6 GHz, im Turbo-Modus werden die Kerne bis auf ein Maximum von bis zu 3,4 GHz übertaktet. Doch nun einige Zahlen zu den Benchmarktest:

Dank dem etwas dickeren Gehäuse ist mir bei den Tests aufgefallen, das der Intel i5-8250U die Leistung selbst bei höherer Last auch über einen etwas längeren Zeitraum halten kann. So kann das Huawei MateBook D die Wärme deutlich besser ableiten wie dünnere Geräte. Im Alltagsgebrauch ist die Leistung auf jeden Fall mehr als ausreichend. Wer jedoch gerne zocken möchte, muss hier klar mit reduzierter Grafik-Einstellungen leben, denn der GPU wird leider etwas gedrosselt, damit das Notebook nicht zu heiß wird.

Doch nun zur SSD. Wie schnell arbeitet diese? Im neuen MateBook D setzt Huawei auf eine 256 GB große SSD, um genauer zu sein, handelt es sich dabei um eine SATAIII SSD, deren Verbindung eine maximale Übertragungsrate von 600 MB/s zulässt. Daher kann die SSD definitiv nicht mit einer PCI-NVMe-SSD mithalten. Im Alltag dürfte einem normalen Nutzer die langsamerer SSD jedoch sicherlich nicht negativ auffallen.

In meinem Test erreichte die SSD beim Lesen 563,9 MB/s und beim Schreiben 498,7 MB/s.

(Leistung: 3,5 von 5 Punkten)

Lautsprecher

Wie ich bereits erwähnt habe, besitzt das Huawei MateBook D zwei nach unten gerichtete Dolby Atmos Lautsprecher. Diese reflektieren, sofern das Notebook auf einem Schreibtisch (gerade Untergrund) steht den Klang vom Untergrund zurück, was für ein besseres Klangbild sorgen soll.

Die Maximallautstärke ist für einen normalen Raum von 20 m² absolut ausreichend und neigt lediglich bei über 85 % der Lautstärke etwas zu verzerren. Durch die Dolby Atmos Technologie klingt das Klangbild breiter, wie ich dies von vergleichbaren 15,6 Zoll Geräten kenne. Doch beim Klang kann auch Huawei nicht zaubern und so mangelt es durch das geringere Gehäusevolumen nicht nur etwas am Bass, sondern auch die Mitten gehen etwas verloren. Dank der vorinstallierten Dolby-Atmos Software kann man verschiedenen Voreinstellungen vornehmen und so z. B. das Klangbild auf Musik, Stimmen, Film usw. verändern oder direkt per Equalizer frei konfigurieren. 

(Lautsprecher: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Da man ein Notebook nicht nur kabelgebunden nutzt, sondern dies gerne auch mal ohne vorhandene Steckdose im Garten oder mobil im Zug nutzt. Ist die Akkulaufzeit des Huawei MateBook D sehr wichtig.

Beim MateBook D hat Huawei einen 43,3 Wh großen Akku verbaut, mit einer Kapazität von 3.800 mA (11,4 Volt). Ein 43,3 Wh großer Akku ist für ein 15,6 Zoll Gerät nicht besonders groß bemessen, dennoch bietet das MateBook D eine überraschend gute Laufzeit. Die Laufzeit hängt hier natürlich davon ab, was man mit dem Netbook macht und wie Laut der Ton und die Helligkeit eingestellt wurde.

Bei einer normalen Nutzung im Alltag, bei dem ich mehrere Tabs im Browser offen hatte, nebenher im Word tätig war, die Helligkeit des Displays auf Mittel gestellt hatte, war nach knapp 7 Stunden Akkulaufzeit Schluss. Beim Arbeiten unter längerer Volllast und maximaler Helligkeit, fällt die Akkulaufzeit mit gerade einmal 1 eineinhalb Stunden deutlich niedriger aus.

Geladen wird das Huawei MateBook D mit dem mitgelieferten 65 Watt Netzteil. In knapp 2 einhalb Stunden ist der Akku wieder auf 100% aufgeladen. 

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Beim Huawei MateBook D handelt es sich um ein 15,6 Zoll großes Notebook. Dieses wirbt Huawei als Business-Notebook an. Welches sich durch seine schlichte Optik nicht nur als solches eignet, sondern dank dem niedrigen Preis auch als perfektes Einsteigergerät. 

Das Design und die Verarbeitung können dank dem Aluminiumgehäuse und den gleichmäßigen Spaltmaßen sehr überzeugen. Zudem ist das 15,6 Zoll große Notebook dank dem Gewicht von 1,9 KG ein Leichtgewicht in dieser Größe. Gefallen hat mir unter anderem das Klangbild der Dolby Atmos Lautsprecher und die gute Akkulaufzeit.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 699€ ist das neue Huawei MateBook D ein sehr gutes Gerät, welches eine gute Ausstattung bietet. Klar kann man bei diesem Preis nicht ein leistungstechnisch gesehenes Top-Gerät erwarten. Doch wer nicht gerade ein Gerät zum viel zocken oder Bild- und Videobearbeitung sucht, findet beim MateBook D den perfekten Alltagsbegleiter zu einem guten Preis. 

Zu den Schwächen des MateBook D gehört die Farbgenauigkeit des IPS-Displays, der etwas langsame SATA III Anschluss für die SSD und die Wärmeentwicklung, denn dadurch wird der GPU bei anspruchsvollen Anwendungen gedrosselt, da der Lüfter die Wärme nicht schnell genug ableiten kann.

HUAWEI MATEBOOK D

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Blink for Home Indoor Kamera

Blink wurde im Jahre 2009 von Peter Besen, Don Shulsinger und Stephen Gordon gegründet. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Andover, Massachusetts und den Vereinigten Staaten. Der Hersteller hat sich auf die Entwicklung von Smarthome Produkten spezialisiert und bietet somit unter anderem akkubetriebenen Home-Security-Kameras und Video-Türklingeln an. Letzteres jedoch aktuell noch nicht in Deutschland

In den ersten Jahren fertigte das Unternehmen Unterhaltungselektronik an, doch im Jahr 2014 startet man eine Kickstarter-Kampagne um die entwickelte Indoor-Überwachungskamera anfertigen zu können. Kurz darauf folgt auch noch eine Outdoor-Sicherheitskamera.

Im Dezember 2017 gab Amazon bekannt den Hersteller für 90 Millionen US-Dollar übernommen zu haben. Das Unternehmen ist aber dennoch als eigenständiges Tochterunternehmen tätig. Die Technik der Geräte soll jedoch auch in der Amazon Cloud Cam Indoor Security Camera eingesetzt werden. Diese ist hierzulande nicht erhältlich.

In diesem Testbericht möchte ich euch die Indoor-Überwachungskamera des Unternehmens vorstellen. Bei dieser wirbt man mit einer Batterielaufzeit von bis zu 2 Jahren und dem kostenloses Cloud-Speicher. Dies macht die Überwachungskamera aus dem Hause Blink zu einem interessanten Gerät. Doch kann die Videoqualität und die Bedienung im Alltag überzeugen? Das findet ihr in folgendem Testbericht heraus.

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die zum Großteil in Weiß gehaltene Verpackung ist sehr schlicht gehalten und kaum mit Informationen zum Produkt bedruckt. Es handelt sich um eine quadratische Verpackung, welche seitlich in eine Hülle geschoben ist. Diese Umverpackung ist an der Oberseite mit dem Namen des Unternehmens „Blink“ und der Abbildung der Indoor-Kamera von vorne betrachtet zu sehen. Die Rückseite ist ebenfalls schlicht gehalten, daher ist diese lediglich mit einem Barcode und dem Webseiten Link zum Hersteller versehen.

An der grünen Unterseite werden einem in vier Sätzen die Vorteile des Blink Home System erklärt. Hier wird unter anderem erwähnt, dass man damit sein Haus überwachen kann und nur die Kamera kaufen muss, ohne das weitere Kosten für die Cloud oder Ähnliches anfallen. Zudem kann man jederzeit via Smartphone nachsehen, was gerade vor der Cam passiert ist und da diese kabellos daher kommt, kann man diese überall im Haus aufstellen. Zu guter Letzt wird auf der Oberseite gegenüber, mit dem Satz (in Englisch) geworben. „Blink, das erschwingliche, absolut kabellose, Heim-Überwachung und Alarm-System. 

Schiebt man die Hauptverpackung aus der Schachtel heraus, kommt direkt die Blink Home Indoor-Kamera zum Vorschein. Diese ist auf einem Karton befestigt, in welchem sich darunter die 2 AA-Batterien und die Montagehalterung befinden. Entnimmt man diese Kartonage bzw. die Faltschachtel findet man darunter noch einen Aufkleber, der darauf hinweist, dass gefilmt wird und eine auf Englisch geschriebene Beschreibung.

Sofern man sich das Starter-Kit bestellt hat, befindet sich im Lieferumfang neben der Innenkamera noch eine Bridge mit dabei. Da ich jedoch auch die Blink XT teste, bei der bei mir bereits die Bridge dabei ist, habe ich hier lediglich die Zusatzkamera für den Innenbereich erhalten. Mit einer Bridge können bis zu 10 Kameras verbunden werden. Dabei spielt es keine Rolle ob es sich dabei um die Bridge der Innenkamera oder von der XT (Außenkamera) handelt. 

(Verpackung: 2,5 von 5 Punkten)

Design

Das Blink Überwachung System besteht aus zwei einzelnen Komponenten, der Kamera und einer Bridge. So ist hier nicht die Kamera direkt mit eurem WiFi-Netz verbunden, sondern die Bridge, wie es bei einigen anderen Herstellern ebenfalls der Fall ist. Daher übernimmt die Bridge wie z. B. bei den Philips Hue Lampen die Kommunikation zwischen Netzwerke und Lampen.

Wie ich bereits erwähnt habe, ist die eigentliche Bridge der Innenkamera weiß, da meine aus dem Blink XT (Außenkamera) stammt, ist diese schwarz. Außer den Farben gibt es jedoch keinen Unterschied. 

Bridge

Bei der Bridge handelt es sich um eine kleine schlichte Kunststoffbox, welche sich meiner Meinung nach nicht wirklich besonders hochwertig anfüllt. Diese ist sehr leicht und besitzt ein hochfläzendes schwarzes (Außenkamera) oder weißes (Innenkamera) Gehäuse. Durch das hochglänzende Kunststoffgehäuse ist diese sehr anziehend für Staub usw. An der Vorderseite der rechteckigen Bridge befindet sich ein großer „blink“ Schriftzug und in der rechten oberen Ecke zwei Status LED´s, welche über den Eingeschalteten Zustand und dem aktivierten bzw. verbundenen WLAN-Status informieren. An der Unterseite befindet sich ein Micro-USB Eingang, über den die Bridge mit dem mitgelieferten Netzteil und Micro-USB Kabel mit Strom versorgt wird. An der rechten Seite ist ein USB-Anschluss und eine Status LED vorhanden. Für was diese genau gebraucht werden, ist mir unbekannt, denn drüber steht auch nichts in der Beschreibung. Zu guter Letzt ist an der Rückseite ein Aufkleber, der über die S/N Nummer, MAC-Adresse und die SSID (Netzwerkname der Kamera) und das Passwort informiert.

Innenkamera

Die 68 x 68 x 34 mm große Blink Innenkamera ist aus weißem Kunststoff gefertigt worden, welcher an der Vorder- und Rückseite in transparenten Plexiglas eingelassen ist. Dadurch kommt die Pyramiden ähnliche Form auf der Vorderseite sehr gut zu Geltung und es verleiht der Kamera eine gute Optik. 

Durch die geringe Maße und dem Gewicht der Kamera inkl. Batterien von 94 Gramm (inkl. Batterien und Montagehalter 106 Gramm) ist die Kamera durchaus kompakt gehalten. Aber durch die deutlich erkennbare und breite Front fällt diese als Überwachungskamera relativ schnell auf.

Auf der Vorderseite findet man in der Mitte den vorstehenden Bewegungsmelder. Direkt darüber ist eine weiße LED für die Nachtsicht untergebracht (keine Infrarotsensoren) und darüber die kleine Kamera-Linse, deren Rahmen etwas aus dem Gehäuse hervorsteht. Des Weiteren versteckt sich rechts neben dem Bewegungsmelder unter dem schwarzen Loch eine blaue LED, welche bei einer Aufnahme bzw. Live-Ansicht aufleuchtet. 

Da die Kamera mit zwei AA-Batterien betrieben wird, müssen diese irgendwie in das Gehäuse eingelegt werden. Dieses an der Rückseite befindliche Fach wird mithilfe des Schiebereglers an der Unterseite geöffnet. Schiebt man den Regler nach rechts, öffnet sich die weiße Abdeckung der Rückseite. Hier können dann links und rechts jeweils eine der beiden AA-Batterien eingesetzt werden. Des Weiteren befindet sich in der Mitte direkt über dem Micro-USB-Anschluss (für dauerhafte Stromversorgung) ein Aufkleber, auf dem neben der Modell-Bezeichnung die S/N-Nummer und die MAC-Adresse aufgedruckt wurde. Am Rückendeckel kann der mittlere Stopfen entfernt werden und bei Bedarf der Montagehalter befestigt werden. Ist das Anschrauben nicht geplant, kann die Blende drin bleiben und die Kamera einfach so ins Regal oder wo immer gewünscht aufgestellt werden.

(Design: 3 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Kamera und der Bridge wirkt für mich leider nicht besonders wertig. Das liegt zum einen an dem Kunststoffgehäuse und dem geringen Gewicht. 

Hat man die Bridge in der Hand, meint man z. B. das man nur das Gehäuse ohne etwas darin vor sich hat, da diese sich so leer anfühlt. Zudem vermisse ich die Möglichkeit, diese an einer Wand zu befestigen. Zwar bohrt nicht jeder für alles Löcher in die Wände, doch die Option mit Schlitze zum Einhängen hätte man hier dennoch integrieren können. Es gibt auch Versionen der Bridge mit LAN-Port, doch da dieser sowie ich gelesen habe, ohne Funktion war, hat man diesen vermutlich wie in meiner Version weggelassen.

Auch das Gehäuse der Innenkamera wirkt zwar nicht besonders hochwertig, erfüllt jedoch wie auch die Bridge ihren Zweck. Wetterfest ist dieses nicht und daher sollte die Kamera, wie der Name schon sagt lediglich im Innenbereich genutzt werden oder an einem geschützten (überdachten) Bereich aufgestellt bzw. befestigt werden. An der Kamera vermisse ich leider etwas die IR-LED´s, denn mit der weißen LED gelingen nicht so hochwertige Nachtaufnahmen wie mit Nachsensoren. Ansonsten finde ich die Integration von AA-Batterien sehr gut, denn diese hat fast jeder im Haus und somit können diese schnell und einfach gewechselt werden. Des Weiteren kann die Kamera auch permanent über den Micro-USB Anschluss mit Strom versorgt werden.

(Verarbeitung: 3 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kamera-Artkabellose (AA-Batterien) Überwachungskamera, alternativ auch kabelgebunden.
Auflösung/ Sensor720p HD-Kamera  30fps
Weitwinkel110° (diagonal)
Infrarot-LEDsnein, lediglich eine weiße, bei Dunkelheit automatisch aktivierende LED.
Zoomnein, lediglich digital mit Verlust.
MaterialKunststoff
KonnektivitätWLAN 802.11 g/n, 2,4 GHz
Funktionenintegrierte Mikrofon, Nachtaufnahme eingeschränkt mit weißer LED, betrieb via 5V Netzteil oder 2 AA-Batterien, Bewegungserkennung, Steuerung via App (iOS und Android)
Betriebstemperaturlediglich im Innenbereich
Lieferumfang1x Blink Innenkamera
1x Bridge
2x AA-Batterie
Aufkleber (Warnung das der Beriech Video-Überwacht wird)
Montagehalterung
Anleitung (Englisch)
Technische Daten der Blink Innenkamera

Einrichtung und Konfiguration

Die Einrichtung der Blink Überwachungskamera ist sehr einfach gestaltet. 

Zuerst sollte man sich die „Blink Home Monitor“ App auf das Smartphone laden. Diese ist kostenlos im Google Play (Android) und AppStore (iOS) erhältlich. Anschließend muss man sich ein Blink Konto beim Hersteller erstellen. Dafür ist jedoch lediglich eure E-Mail Adresse und ein ausgedachtes Passwort nötig. Daher geht das ganze soweit in Ordnung, denn manch anderer Hersteller fragt hier gleich noch nach Adressdaten usw.

Nun muss man selbstverständlich zuerst die Bridge anschließen. Dazu diese mit Strom versorgen und der Schritt für Schritt Anleitung in der App folgen. Diese fordert einen im Zuge dazu auf, den QR-Code an der Rückseite der Bridge abzuscannen und nun die WLAN-Daten in der App zu hinterlegen, damit diese an die Bridge übermittelt werden können. Schließlich wird diese nicht via LAN-Kabel, sondern per WLAN mit dem Netzwerk verbunden. Dazu muss diese glücklicherweise nicht direkt beim Router stehen, sondern kann frei im Haus platziert werden. Jedoch sollte diese nah genug an den Kameras sein, damit diese in Verbindung bleiben können. Nach der Verbindung mit dem Blink-Server lädt die App automatisch das neuste Firmware-Update für die Bridge herunter und installiert dies automatisch. 

Anschließend geht es an die Einrichtung der Innenkamera. Dazu erst einmal die Batterien einsetzen und kurz danach, sobald man dazu aufgefordert wir, auch hier den QR-Code auf dem Aufkleber, zwischen den beiden Batterien scannen. Sobald die Batterien richtig eingesetzt wurden, blinkt der Bewegungsmelder rot auf. Schon ist von eurer Seite alles erledigt und die App macht die restliche Einrichtung und Kopplung mit der Bridge von alleine. Ihr müsst lediglich noch einen Name für die Kamera vergeben wie z. B. Home oder ähnlich.

Daher ist die Einrichtung wirklich sehr einfach gestaltet. So gefällt mir dies gut, denn die App wurde vom Hersteller ohne Fehler ins Deutsche übersetzt, sodass man alles wunderbar versteht. 

(Einrichtung & Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Das Herzstück der kleinen Blink Indoor-Kamera ist der 720p Sensor und somit die in HD auflösende Kamera mit einem Betrachtungswinkel von 110°. Dies ist ein recht weitwinkliger Blickwinkel, sodass mit der Blink Innenkamera ein Raum gut überblickt werden kann. Neben der HD-Kamera verfügt die Blink Kamera über einen automatischen Nachtsicht-Modus, ein Bewegungssensor, sowie ein Mikrofon.

Leider gibt es an der Blink Innenkamera keinen Lautsprecher, sodass diese keine 2-Wege Audio Unterhaltung bietet. Somit kann man nicht falls gewünscht mit der Person vor der Kamera reden, sonder diese lediglich hören, bzw. die Geräusche aufnehmen. 

Als Babyphone ersetzt würde sich die Kamera jedoch eignen, da man im Falle, falls das Baby Schreien sollte, dies hört und zudem auch sehen kann. Dafür ist es jedoch erforderlich, dass man der Cloud vertraut, denn die aufgezeichneten Videos landen direkt in der Cloud von Blink. Doch da das Unternehmen zu Amazon gehört und die Kamera somit dem deutschen Datenschutz unterliegt, bleiben die Daten in Deutschland. Amazon speichert nämlich die Cloud Daten aus Deutschland auf einem Server in Frankfurt, daher gehe ich davon aus, dass darauf auch die Blink Cloud-Daten landen. 

Ich vermisse an der Blink Innenkamera auch eine Sirenen-Funktion, die einen unüberhörbareren Alarm ausgibt. Damit würde bei einem eventuellen Einbruch nicht nur der Einbrecher erschrecken, sondern auch die Nachbarn aufmerksam machen.

(Funktionsumfang und Bedienung: 3,5 von 5 Punkten)

Software

Blink Home Monitor
Preis: Kostenlos
Blink Home Monitor
Preis: Kostenlos

So einfach wie einen die App durch die Einrichtung des Blink -Systems führt, ist die App aufgebaut. Diese ist sehr kompakt gehalten, was keinesfalls negativ ist, sondern soviel bedeutet, dass man sich nicht durch mehrere Untermenüs scrollen muss, sondern eine übersichtliche App geboten bekommt.

Beim Öffnen der App befindet man sich direkt auf der Startseite, diese zeigt einem eine Übersicht sämtlicher Kameras, egal ob Indoor oder Outdoor an, welche mit der aktuell gewählten Bridge verbunden sind. Dabei wird einem auf der Startseite ein Bild angezeigt, welches man zu Beginn bei der Einrichtung und aufstellen am gewünschten Ort aufgenommen hat. Somit handelt es sich hierbei nicht um ein aktuelles Echtzeit-Bild, sonder meist um ein etwas älteres. Dies soll euch zusätzlich dabei helfen zu erkennen, welche Kamera ihr gerade gewählt habt. Dies ist sinnvoll, wenn ihr z. B. mehrer Innenraum Kameras installiert habt. Das Übersicht Bild kann auf das Betätigen des rechten Foto-Symbols an der jeweiligen Kamera manuell aktualisiert werden. 

Tippt man nun eine der Ansichten an, landet man mit einer typischen kurzen Verzögerung direkt im Live-Bild. Für Überwachungskameras, welche mit dem WLAN verbunden sind, ist eine Wartezeit von 6-10 Sekunden keine Seltenheit, da die Kameras sich im Standby-Modus befinden und somit erst „aufgeweckt“ werden müssen. Das Hochfahren braucht schließlich seine Zeit. Ist die Live-Ansicht gestartet bietet das Blink-System in meinem Test bei einer stabilen und schnellen Internet Verbindung eine sehr geringe Verzögerung von knapp 2 Sekunden. Dies geht soweit absolut in Ordnung. 

Über das Schieberegler-Symbol auf der Startseite, direkt rechts über dem Kamera-Bild, kann man Einstellung der jeweiligen Kamera vornehmen. So kann man in den Einstellungen nicht nur den Namen ändern, sondern auch den Batteriestatus und die gemessene Temperatur einsehen. Genau richtig, die Blink Innenkamera kann nämlich auch die Raumtemperatur messen, dies jedoch leider nur in Fahrenheit und daher ist es für uns in Deutschland aktuell weniger sinnvoll.

In dem Einstellungsmenü unter dem Punkt Bewegungssensor kann man zudem noch diesen aktiveren/ deaktivieren, die Reaktivierzeit von 10 – 60 Sekunden festlegen, die Empfindlichkeit des Sensors (Standard Wert 5) und die Videolänge bei erkennen einer Person zwischen 2 Sekunden – 60 Sekunden bestimmen.

Da die Blink Innenkamera mit einer LED anstelle von IR-Sensoren ausgestattet ist, kann man in dem Menü auch unter Ausleuchtung manuell Veränderungen vornehmen. Zur Auswahl steht hier von Blink, ob die Ausleuchtung aus/ein oder automatisch geregelt wird. Sodass bei Dunkelheit, also wen n z. B. das Licht ausgeschaltet wird, automatisch die LED angeschaltet wird und zudem kann man festlegen ob deren Helligkeit niedrig/mittel oder hoch sein soll. Standard mäßig ist hier beim Licht Auto und bei der Helligkeit hoch eingestellt. Zu guter Letzt kann man noch per Schieberegler festlegen, ob auch Audio mit übertragen werden soll und die Video Qualität kann in zwei Stufen (Sparmodus und optimal) bestimmt werden.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Bild-/Videoqulität

Die Innenraumkamera hat Blink mit keinem Full-HD Kamera-Sensor versehen, sondern lediglich mit einem 720p (HD) auflösenden Sensor. Zusammen mit dem horizontalen Blickwinkel von 110° eignet sich die Kamera perfekt für den Innenbereich um damit aus der Ecke einen Raum im großen Blickfeld zu überwachen.

Bei Tageslicht und einem Raum, der durch ein oder mehrere Fenster hell ausgeleuchtet wird, ist die Bildqualität der integrierten HD-Kamera in Ordnung. Die Blink Innenkamera gehört alleine schon wegen ihrem kleinen Sensor und der etwas geringeren Auflösung definitiv nicht zu den besten Überwachungskameras. Doch das Bild ist bei Tageslicht gut genug, um damit eine Person auf der Aufnahme scharf genug zu erkennen. Typischerweise wird das Bild jedoch durch den Weitwinkel wie bei einem Fischauge-Objektiv etwas verzogen und so sind eigentlich gerade Möbelstücke nicht mehr gerade, sondern haben einen Bogen. Dies lässt sich jedoch nicht vermeiden und ist der Kompromiss, denn man für den Weitwinkel eingehen muss. 

Wird es draußen dunkel und der Raum wird nicht durch eine Lampe ausgeleuchtet, ist die Bildqualität durch die fehlenden IR-LEDs logischerweise deutlich schlechter. Zur ausleuchtet aktiviert die Kamera, sofern in den Einstellungen auf Auto belassen ist, autoamtlich die helle weiße LED an der Front. Diese leuchtet die nahe Umgebung zwar aus, doch deren Reichweite ist gering und so sind Details in einer Reichweite von über 50 cm kaum noch klar zu erkennen. Hier erkennt man dann zwar Personen, doch bei näheren Details wird es schwer, da durch die schlechte Ausleuchtung die Qualität der Aufnahme sehr leidet und somit stärker rauscht. Zudem würde einem Einbrecher die helle LED sehr schnell auffallen.

Eine Besonderheit des Blink Systems ist die kostenlose Cloud, welche einem zur Verfügung gestellt wird. Diese hat wie üblich ihre Vor- und Nachteile, die ich nicht abstreiten kann. Der größte Nachteil der Cloud Dienste allgemein ist natürlich der Gedanke an den Datenschutz. Wer weiß, wo meine Daten beim jeweiligen Hersteller landen. Denn auf einem Server im Ausland gilt nicht der deutsche Datenschutz. Dies ist jedoch bei Blink etwas anders, denn hier nutzt das Unternehmen, welches von Amazon gekauft wurde ein deutsches Rechenzentrum, wo diese Daten bzw. Aufzeichnungen abgespeichert werden. Bekannt ist mir, dass Amazon ein sehr großes Rechenzentrum in Frankfurt besitzt, das dem deutschen Datenschutzgesetz unterliegt. Darauf vermute ich, werden auch die Blink Aufzeichnungen gesichert und somit sollten diese Aufzeichnen nicht verkauft werden oder Ähnliches.

Die Vorteile einer Cloud sind natürlich viel Wert. Sollte z. B. ein Einbrecher bei euch einbrechen und die Kamera dabei bemerken und zerstören, bringt dies ihm kaum etwas, da die Aufzeichnungen bereits in die Cloud hochgeladen wurden. So sind die Daten auf jeden Fall sicher, was bei der Speicherung auf eine Micro-SD Speicherkarte oder Ähnlichem nicht der Fall wäre.

(Bild-/ Videoqualität: 3 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Wer nach einer einfachen, kabellosen Innenraumkamera sucht, die bei Bedarf auch direkt via Kabel mit Strom versorgt werden kann, ist bei der Blink Indoor Cam genau richtig. 

Diese ist nicht nur schnell und einfach eingerichtet, sondern bietet beim Verwenden mit den zwei AA-Batterien eine Akkulaufzeit von bis zu 2 Jahren. Zudem verspricht der Hersteller einen kostenlose Cloud Speicher, der lediglich bei der Laufzeit auf 7200 Sekunden begrenzt ist. Ist dieser voll, werden chronologisch die ältesten Aufnahmen überschrieben. Sollten Aufnahmen davon jedoch wichtig sein, können diese bequem auf das Smartphone heruntergeladen werden. 

Was mir an der Blink Indoor Kamera weniger gefallen hat, sind die fehlenden IR-LEDs, denn dadurch sind die Aufnahmen bei Nacht trotz heller LED nicht besonders gut. Bei Tageslicht gelingen jedoch bei guter Ausleuchtung positive Aufnahmen. Zwar gehört die Blink Innenkamera nicht zu der besten Kamera im Bereich Bildqualität, doch im Falle eines Einbruches sind diese dennoch nützlich.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 169,99 € ist das Blink Videoüberwachung Starter-Kit mit einer Bridge und Innenkamera meiner Meinung nach nicht gerade günstig. Doch dafür fallen keine weiteren monatlich kosten für eine Cloud an, denn diese ist bei diesem System kostenlos. Dadurch entstehen bei teilweise hochpreisigen Kameras deutlich höher Anschaffungs- und vor allem Folgekosten. Dafür muss man bei der Blink Innenraumkamera, jedoch abstriche bei der Wertigkeit und der fehlenden IR-LED´s machen.

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Audio-Technica ATH-SPORT7TW

Audio-Technica ist ein weltweit agierendes Unternehmen, dessen Hauptsitz sich in Machida einer Stadt in Präfektur Tokio, Japan befindet. Das Unternehmen wurde im Jahr 1962 von Hideo Matsushita in Tokio, Shinjuku-ku gegründet. 

Audio-Technica befasst sich mit der Entwicklung, der Vermarktung und dem Vertrieb von Audioausrüstung für verschiedenste Anwendungen. Ursprünglich bekannt für die Herstellung von Tonabnehmersystemen für Plattenspieler, fertigt Audio-Technica heute auch Mikrofone, Drahlossysteme, Mischer, einige Produkte für den Einsatz auf der Bühne, im Studio- und Heimbereich und auch Kopfhörer. 

Mit den ATH-SPORT7TW hat Audio-Technica zusammen mit den ATH-CKR7TW die ersten eigenen True-Wireless In-Ear Ohrhörer (komplett kabellos) auf den Markt gebracht. Diese konnte ich mir beide schon kurz auf der IFA letztes Jahr anschauen und seid einiger Zeit habe ich die ATH-SPORT7TW bei mir Zuhause und konnte diese ausgiebig testen. Wie sich die schweiß- sowie wetterfesten Sport In-Ear Ohrhörer im Alltag schlagen, erfahrt ihr in folgendem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Audio-Technica bleibt dem eigenen Verpackungsdesign treu und so kommen die neuen ATH-SPORT7TW in einer zum Großteil in Weiß gehaltenen Verpackung daher. Das äußere Design der Audio-Technica Produktverpackungen gefiel mir bereits bei den von mit getesteten Produkten sehr gut, daher gibt es auch hier keinen Grund daran etwas zu verändern. Im Inneren der mit einigen Information zum Produkt bedruckten Umverpackung befindet sich ein weiterer stabiler schwarzer Hauptkarton. Doch wie immer werfen wir zuerst einmal einen Blick auf die Umverpackung.

 Wie üblich ist die Vorderseite neben dem Logo und Namen des Unternehmens, noch mit dem Namen der neuen ATH-SPORT7TW bedruckt. Zudem sehen wir hier einen der Ohrhörer von der Seite und den anderen von der Außenseite betrachtet abgebildet. Umgeben sind beide Ohrhörer von Wassertropfen, was zeigen soll, dass die Ohrhörer schweiß- und wetterfest sind. Dies wird zudem durch das Wassertropfen-Symbol mit dem IPX5 Schriftzug ersichtlich, denn diese Zertifizierung steht für einen Schutz gegen Strahlwasser aus beliebigen Winkeln. 

Dreht man die Verpackung zur linken Seite, werden einem hier die vier wichtigsten Merkmale des ATH-SPORT7TW mit Symbolen und Sätzen erklärt. Zu diesen gehören unter anderem die 5.8 mm verbauten Treiber, die Akkulaufzeit von 3,5 h + 14 h mit Case, die integrierten Mikrofone und die Steuerung der Musik direkt über die In-Ears. Betrachtet man die rechte Seite, ist erneut das Firmenlogo zu sehen und man bekommt anhand Abbildungen und Text erklärt, was sich alles im Lieferumfang befindet. Ganz unten werden einem zudem noch die Audio Codecs, welche die ATH-SPORT7TW unterstützen angezeigt. Neben dem Standard Codec SBC, welcher von allen Smartphones usw. unterstützt wird, bietet Audio-Technica noch den AAC-Codec, welcher von Apple Geräte genutzt wird an. AptX und AptX-HD sind nicht mit an Bord, was selten der Fall ist. Häufig ist es nämlich andersrum und der AAC-Codec wird nicht unterstützt. Dies dürfte somit alle Apple-User freuen, denn diese bekommen damit Klangqualität in perfekter Qualität geliefert.

 Betrachtet man die Rückseite, zeigt diese einem noch einmal die True-Wireless In-Ears zusammen mit dem Lade- bzw. Aufbewahrungsetui abgebildet. Zudem werden einem in 6 Sprachen die Besonderheiten der ATH-Sport7TW beschrieben und im linken unteren Bereich ist zudem eine kurze Auflistung der wichtigsten technischen Merkmale zu sehen. 

Öffnet man die Verpackung auf der Oberseite, kann man den schwarzen stabilen Karton herausziehen. Direkt sieht man durch das transparente Sichtfenster das Aufbewahrung-Case und darüber die beiden In-Ear Ohrhörer. Die einzelnen Produkte sind sicher eingelegt und zentriert in einem Schaumstoff-Einsatz. Die Verpackung wird mithilfe einer kleinen Lasche an dem transparenten Sichtfenster geöffnet. Entfernt man die Geräte und den Einsatz, befindet sich darunter noch ein Kartoneinleger, unter dem wiederum der restliche Zubehör verstaut ist. 

 So befindet sich unter dem Einleger nicht nur die Beschreibungen und Sicherheitsinformationen. Sondern auch das Micro-USB Ladekabel, die verschiednen Ohrtips in den großen XS; S und L (M ist bereits montiert). Des Weiteren hat Audio-Technica auch noch premium COMPLY Foam-Tips (aus Memorie-Schaum und die Sport-Einsätze beigelegt. Auf diese speziellen Einsätze, welche für den perfekten und sicheren halt beim Sport sorgen sollen gehe ich unter Tragekomfort noch einmal näher ein.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Anders als bei herkömmlichen Bluetooth In-Ear Kopfhörer, handelt es sich bei den Audio-Technica ATH-SPORT7TW um komplett kabellose In-Ear Ohrhörer, auch True-Wireless-Kopfhörer genant. Dementsprechend kommen die neuen ATH-SPORT7TW als zwei einzelnen In-Ears daher, bei denen zusätzlich ein Lade-/Aufbewahrungs-Case mitgeliefert wird. 

  Das Design der Audio-Technica ATH-SPORT7TW würde ich als Knopfdesign bezeichnen, denn anders als z. B. die Apple AirPods, sehen diese nicht einem Zahnbürsten-Kopf ähnlich. Die In-Ears besitzen ein kompaktes Design, was auf den ersten Blick zwar klobiger daher kommt als ein herkömmlicher In-Ear, doch man muss hier bedenken, dass in den beiden Gehäusen sämtliche Elektronik, also nicht nur Treiber, sondern auch der Akku, Bluetooth-Modul usw. untergebracht werden musste. 

Neben dem leicht gewölbten Ohrkanal, auf welchen die verschieden Ohrtips befestigt werden, besitzt der Bluetooth-Sportkopfhörer auch noch so genante ergonomisch geformte Sport-Flügelaufsätze. Diese sorgen dafür, dass sich der Kopfhörer überhaupt als echter Sport-In-Ear Ohrhörer bezeichnen darf, denn diese kommen in unterschiedlichen Größen daher und verschaffen einen Bombenfesten halt in den Ohren. Das Einsetzen der beiden Ohrhörer in das Ohr erfolgt durch ein leichtes eindrehen. Dies erfordert zwar am Anfang etwas Fingerspitzengefühl und Zeit, doch mit jedem mal gewöhnt man sich mehr daran und damit gelingt dies immer schneller. 

Das Gehäuse der In-Ears hat eine ovale Form und ist 23 mm hoch und 18 mm breit somit dürften die Audio-Technica ATH-SPORT7TW in jeden Gehörgang passen. Sofern richtig Eingesetzt stehen die beiden Ohrhörer trotz, dem etwas dickeren Gehäuse nicht allzu weit aus dem Ohr hervor. Dies ist für mich persönlich sehr wichtig für das Design. Bei den Bose Sport Free z. B. gefällt mir dies nämlich gar nicht, denn diese sind etwas anders vom Design und stehen deutlich weitere aus dem Gehörgang hervor.

Das Gehäuse der ATH-SPORT7TW In-Ear Ohrhörer besteht zwar lediglich aus Kunststoff, doch dieser macht einen sehr hochwertigen Eindruck und sorgt zudem dafür, dass jeder der beiden In-Ears gerade einmal knapp 6 Gramm auf die Waage bringt. An der leicht gewölbten Oberfläche mit dem Audio-Technica Logo, welche nach dem Einsetzen nach außen zeigt, befindet sich eine kapazitive Oberfläche. Darüber können mittels einfachem Fingertippen verschiedenen Funktionen ausgeführt werden.

Damit man nicht ungewollt eine Funktion durch Berührung beim Einsetzen der In-Ears ausführt, hat Audio-Technica hier eine Blockierung des Berührungssensors programmiert. Daher muss man diese vor dem ersten Befehl erst einmal durch das Antippen des rechten In-Ear an der Außenfläche deaktivieren. Anschließend kann man durch Erneutes berühren die verschiedenen Befehle am rechten oder linke Ohrhörer ausführen. 

Berührt man den Berührungssensor an der rechten Seite (rechter In-Ear) dann wird die Wiedergabe der Musik oder dem Video, welches gerade wiedergegeben wird pausiert oder beim erneuten betätigen wieder gestartet. Tippt man die Seite wiederum 2-mal hintereinander an, springt man einen Titel vor und bei 3-maligen betätigen einen Track zurück. Langes Berühren für knapp 2 Sekunden führt den Sprachassistenten wie z. B. Siri (iOS) oder Google Assistent (Android) aus.

Die Lautstärke wiederum steuert man bequem durch berühren des linken Ohrhörer. So erhöht das kurze Antippen die Lautstärke um eine Stufe und senkt diese um eine Stufe bei 2-maligen berühren wieder ab. Des Weiteren kann man die soggenante „Hear-Through“Funktion durch etwa 2 Sekunden langes tippen aktivieren. Darauf gehe ich jedoch unter dem Punkt Klang etwas näher ein. 

Das Aufbewahrungs- bzw. Ladecase ist von der Größe genau richtig. Dies ist klein genug, sodass man es in eine Hosentasche oder Handtasche stecken könnte, aber es ist wiederum auch nicht so klein, dass man es nicht sofort irgendwo finden würde. 

Die Box besteht aus dem gleichen hochwertigen matten Kunststoff, aus dem die Ohrhörer gefertigt wurden. Diese macht einen angenehm Eindruck, sodass es die True-Wireless In-Ear Ohrhörer gut schützt. Um die beiden Ohrhörer zu laden und sicher zu transportieren, werden die beiden In-Ears mittels Magneten im Ladecase gehalten. Die Aufladung erfolgt über die drei goldenen Kontakt am jeweiligen In-Ear und am Ladecase. Auf der Vorderseite des Ladecase befindet sich neben dem großen Öffnungsknopf links und recht eine Status-LED. Diese informiert, ob der jeweilige Ohrhörer eingelegt ist und gerade geladen wird oder schon voll ist. An der Rückseite des Case befindet sich ein Micro-USB Anschluss, über den der Akku des Ladecase aufgeladen wird. Direkt daneben ist eine weitere Status-LED untergebracht, welche über den Ladezustand des Cases informiert. Zu guter Letzt gibt es an der Rückseite noch eine Möglichkeit eine Transportschlaufe zu befestigen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der ATH-SPORT7TW von Audio-Technica gefällt mir sehr gut. Wie bereits erwähnt wiegt ein einzelner Ohrhörer gerade einmal knapp 6 Gramm. Daher wird dieses geringe Gewicht auch nach längerem Tragen nicht als störend empfunden. An beiden Ohrhörern, den wechselbaren Ohrtips, sowie den Sport-Flügeleinsätzen steht sowohl die Größe, als auch die Seite, sodass hier nichts vertauscht werden kann.

Das Transportcase besteht aus matten Kunststoff, sodass es hier vorkommen kann, dass wenn dieses in einer Frauen Handtasche mit dem Schlüssel in Berührung kommt, leicht verkratzen kann. Daher dies lieber sofern vorhanden in eines der Seitenfächer verstauen. Ansonsten fühlt sich das Case sehr gut an und es gibt daran außer dem veralteten Micro-USB Ladenschluss keine große Kritik. Hier hätte man meiner Meinung nach lieber zum besseren USB-Typ-C Anschluss greifen sollen. Auf die Funktion hat dies jedoch keinen Einfluss. Die Magnete, welche die Ohrhörer im Case halten, wirken grundsolide. Sodass hier selbst beim Überkopf halten, keiner der Ohrhörer aus dem Case fällt.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer
Farbeschwarz
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 3,5h
Akku Ladecase: 14h
Gesamt somit 17,5 h
Gewicht76.8 g (Ohrhörer und Ladebox)
12,8 g (beide Ohrhörer)
64 g (Ladebox)
MaterialKunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
KonnektivitätBluetooth 5.0
unterstützte Profile: A2DP, AVRCP, HSP, HFP
Codec: SBC, AAC
Lautsprechertypdynamischer 5,8 mm Treiber (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz bis 25.000 Hz (Ohrhörer)
20 Hz bis 20.000 Hz (Mikrofon)
Empfindlichkeit91 dB SPL (1 kHz / 1 mW)
Impedanz14 Ohm
Lieferumfang1x Audio-Technica ATH-SPORT7TW True Wireless Ohrhörer
je ein paar Silikon-Ohradapter-Sets (XS/S/M/L)
je ein paar Sport-Flügeleinsätze
ein paar Premium COMPLY Foam-Tips
1x Transport- und Ladecase
1x micro-USB Ladekabel (20cm)
1x Bedienungsanleitung
Technische Daten des Audio-Technica ATH-SPORT7TW

Tragekomfort

Der größte Vorteil von True-Wireless Ohrhörer ist der Tragekomfort oder besser gesagt die daraus Resultierende Freiheit. Es gibt an den In-Ears keine störenden Kabel, somit gehören die klappernden Kabelgeräusche, das eventuell verknotete Verbindungskabel der Vergangenheit an. Die ATH-SPORT7TW von Audio-Technica setzt man in die Ohren ein und hat vollkommene Freiheit. 

Wie ich bereits im Punkt Design erwähnt habe, werden die beiden Ohrhörer durch leichtes Eindrehen in das jeweilige Ohr eingesetzt. Daher nimmt man z. B. den rechten Ohrhörer, setzt diesen in Richtung Ohr-Tragus (in Richtung Wangenknochen) an und dreht diesen zur Richtung Ohrmuschel ins Ohr. Sollte dies nicht gut gelingen, sollte man eventuelle die kleineren Sport-Flügeleinsätze testen. Sollte es mit diesen einfacher gelingen und die Ohrhörer anschließend immer noch gut halten, hat man die richtigen Ohrtips und Flügeleinsätze gefunden.

Bei mir haben die von Haus aus montierten Ohrtips und Sport-Flügeleinsätze in der Größe M perfekt gepasst. Diese sorgten auch für einen Bombensicheren halt. Ich konnte diese beim Rennen, im Sportstudio bei sämtlichen Übungen und beim Radfahren problemlos tragen, ohne das ich jemals das Gefühl hatte, ich würde einen der Ohrhörer verlieren. So haben die ATH-SPORT7TW wie Audio-Technica angibt mich nicht enttäuscht und sich als wahre Sport True-Wireless In-Ears bewiesen.

Der Tragekomfort ist sehr hoch. Man hat zwar direkt beim Einsetzen ein kurzes komisches, vermutlich weil ungewohntes Gefühl, doch dies war nach sehr kurzer Zeit wieder weg. Bei den Audio-Technica ATH-SPORT7TW verspürte ich selbst nach längerem Tragen kein Drücken oder einen Schmerz. Wobei hier wie typische für True-Wireless Ohrhörer erwähnt werden muss, dass „längeres Trage“ relativ ist – mehr dazu aber unter dem Punkt Akkulaufzeit. 

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Beim ATH-SPORT7TW setzt Audio-Technica pro Seite auf einen 5,8 mm großen Treiber. Hier kann man ganz klar keine Dual- oder Triple-Treiber erwarten. Hierfür wäre die Akkulaufzeit sämtlicher True-Wireless Ohrhörer nicht ausreichend, denn die kleinen Gehäuse haben nicht allzu viel Platz für einen großen Akku und so würden diese nicht lange laufen.

Diese Beiden Treiber geben laut Audio-Technica einen Frequenzbereich von 20 – 25.000 Hz wieder und haben eine niedrigen Impedanz von 14 Ohm. Der eigentlich als Sportkopfhörer angepriesenen ATH-SPORT7TW liefert ein erstaunt ausgewogenes und rundum neutral abgestimmtes Klangbild, bei dem keine der verschiednen Frequenzen dazu neigt die anderen zu überstimmen. Dies ist für mich soweit überraschend, da ich bei einem Sportkopfhörer mit einer dominanten Basswiedergabe gerechnet hätte. Schließlich werden damit am meisten Work-out-Songs mit kräftigen Bass abgespielt. Daher kommen Sportkopfhörer oftmals mit einer stärkeren Bass Dominanz daher. 

Dies ist beim ATH-SPORT7TW glücklicherweise nicht der Fall. Dies bedeutet wiederum nicht, dass diese vom Bass total schwammig oder ähnliches sind. Die Bässe werden schließlich energiereich und trocken weitergegeben sodass die Audio-Technica ATH-SPORT7TW ein perfektes Klangbild bei elektronischer Musik bieten. Zwar fehlt es hin und wieder etwas am Tiefbassbereich, doch das ansonsten satte Bassfundament konnte mich in meinem Test überzeugen. Dies neigte zudem kaum dazu, die Mitten und die Höhen zu verschlucken. Die Mitten konnten mich am ATH-SPORT7TW mit ihrer blühenden Klangfarbe genauso gut überzeugen wie die detailreichen und klar wiedergegebenen Höhen. 

Lediglich die kompakte, aber etwas zu schmal geratene Stereobühne und die Auflösung im oberen Bereich könnte etwas feiner bzw. besser abgestimmt sein. Doch da es sich hierbei um einen Sportkopfhörer handelt, muss man bedenken, dass dieser in diesen Abschnitt nicht ganz so gut abschneidet wie sein Bruder der ATH-CKR7TW. Denn dieser kommt mit deutlich größeren Treibern und einem breiteren Frequenzbereich daher. Dennoch eignet sich der ATH-SPORT7TW nicht ausschließlich für elektronische Musik, sondern zudem gefällt dieser mir beim Hören von Rock, Alternative, Klassik usw. sehr gut, sodass die Ohrhörer nicht nur im Sportbereich überzeugen können. Die hohe maximale Lautstärke sorgt zudem dafür, dass man auch in den lautesten Umgebungen die Musik genießen kann, aber der Audio-Technica ATH-SPORT7TW klingt selbst bei leiserer Wiedergabe sehr gut.

Dank den beiden im ATH-SPORT7TW verbauten Mikrofonen, können Telefonate direkt über die True-Wireless In-Ears geführt werden. Das Audio-Technica neben Kopfhörern auch Mikrofone herstellt, merkt man an den ATH-SPORT7TW. Diese wurden an jedem Ohrhörer mit einem MEMS Typ Mikrofon ausgestattet, welches eine Kugel (Omnidirectional) Richtercharakteristik besitzt. Diese sorgen nicht nur beim Telefonieren für eine kristallklare Wiedergabe von Stimmen, sondern auch der soggenanten „Hear-Through-Funktion.  

Diese Funktion aktiviert man wie bereits im Punkt Design erwähnt durch berühren und anschließendes Halten der linken Außenfläche am Ohrhörer für etwas 2 Sekunden. Hat man dadurch die Hear-Through-Funktion aktiviert, nähmen die beiden Mikrofone die Außengeräusche auf, und lassen diese zu euren Ohren durch. Dies trägt enorm zur Sicherheit bei, denn somit kann man z. B. beim Joggen den Straßenverkehr verstärkt wahrnehmen, sodass man ein heranfahrendes Auto frühzeitig regestiert. Dies funktioniert wie Audio-Technica angibt nur bei reduzierter Lautstärke. Hört man auf zu hoher Lautstärker Musik, bringt diese Funktion kaum etwas, da diese die Geräusche übertönen würde. Daher rate ich im Allgemeinen sowieso immer im Straßenverkehr die Musik nicht voll aufzudrehen. 

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Die Akkulaufzeit der Audio-Technica ATH-SPORT7TW gibt der Hersteller mit bis zu 3,5 Stunden Musik Dauerwiedergabe an. Diese Laufzeit hängt aber wie immer von der Verwendung, also mit oder ohne Hear-Trough-Funktion und der eingestellten Lautstärke ab. In meinem Test kam ich auf etwa 3h Musikwiedergabe, was ein guter Wert ist. 

Nun werden sich diejenigen, die solche True-Wireless In-Ears nicht kennen Fragen hä? 3h bzw. 3,5 Stunden Musikwiedergabe, ist doch total wenig. Das mag zwar stimmen, doch die True-Wireless Ohrhörer kommen wie bereits erwähnt mit einem Aufbewahrungscase daher, welches gleichzeitig als Ladecase genutzt wird. Legt man die beiden oder bei Bedarf auch nur einen der Ohrhörer in das Case hinein und schließt dieses, werden diese automatisch aufgeladen. Das Case bietet bei vollem Akku die Möglichkeit die ATH-SPORT7TW bis zu 5-mal wieder aufzuladen. Also bieten die True-Wireless Ohrhörer von Audio-Technica, sofern der Akku der Ohrhörer, sowie der des Cases voll aufgeladen wurde eine Laufzeit von bis zu 17,5 h. Dies ist für mich persönlich ein sehr guter Wert.

Toll finde ich die automatische Abschaltung der ATH-SPORT7TW. Nimmt man nämlich die beiden Ohrhörer aus dem Ladecase, hört einige Zeit Musik und legt diese anschließend einfach irgendwo hin, dann schalten diese sich nach 5 Minuten automatisch ab, sofern keine Verbindung mit einem anderen Gerät vorliegt. Die Ohrhörer besitzen keinen herkömmlichen Ein-/Ausschaltknopf und so müssen diese zum Ausschalten einfach in das Ladecase gelegt werden und dieses zugeklappt werden. Anschließend hört man die Stimme sagen „Power Off“. 

Wenn wir schon bei der Laufzeit sind, ist natürlich auch die Ladezeit sehr wichtig. Das Case wird wie bereits erwähnt via Micro-USB aufgeladen. Dieser Vorgang dauert bei einer vollen Aufladung knapp 3 Stunden. Sind die Akkus der Ohrhörer leer, sollten diese für eine komplette Ladung ca. 1,5 bis 2h im Case verbleiben. Eine Schnellladefunktion hat Audio-Technica in der ATH-SPORT7TW ebenfalls integriert. Bereits nach 10 Minuten Ladezeit sind die Ohrhörer für 45 Minuten Musikwiedergabe aufgeladen. Jedoch wird der Ladestrom anschließend zugunsten der Lebensdauer des Akkus reduziert, sodass für 100 % Akku eine Ladedauer von 2h fällig wird.

Bluetooth & Signalqualität

Die Einrichtung der Bluetooth-Verbindung ist mit True-Wireless In-Ears genau so simple wie mit herkömmlichen Bluetooth-Ohrhörern. Werden die beiden Ohrstöpsel aus dem Case genommen blinkt am rechten Ohrstöpsel die Status-LED permanent Blau auf. Dies bedeutet, dass dieser sich im Pairing-Modus befindet und man nun in den Bluetooth-Einstellungen am Smartphone das Gerät mit der Bezeichnung „ATH-SPORT7TW“ suchen muss. Anschließen koppelt sich das Smartphone mit dem rechten Ohrhörer. 

Nun ist es nicht erforderlich, das Smartphone auch noch mit dem linken Ohrhörer zu koppeln, sonder diese stellen automatisch eine Verbindung untereinander her. So ist der rechte Ohrhörer bei den meisten True-Wireless In-Ears der Empfänger des Audio-Signals und dem linken wird dies mit so wenig Zeitverzögerung wie möglich übermittelt. Dies funktioniert beim ATH-SPORT7TW sehr gut und ich konnte beim Musikhören keine Verzögerungen feststellen. Lediglich beim Ausschalten merkt man, sofern man darauf achtet, das der rechte Ohrhörer minimal früher aufhört, Musik wiederzugeben wie der linke. Doch dies ist definitiv kein Kritikpunkt, da es während der Musikwiedergabe keine Verzögerung gibt. Lediglich zum Videos via Netflix, Amazon Prime Video oder YouTube ansehen, eignen sich die In-Ears weniger. Hier ist die Latenz zu hoch, sodass es bei der Wiedergabe via iPhone X der Ton knapp 1 bis 2 Sekunden Zeitversetzt weitergegeben wird. Dies ist jedoch ein Problem, welches aktuell mehrer True-Wireless Ohrhörer haben

Dank Bluetooth 5.0 ist die Stärke des Bluetooth-Signals beim Audio-Technica ATH-SPORT7TW sehr gut. Audio-Technica verspricht eine Bluetooth Reichweite von bis zu 10 Metern, dabei ist jedoch wichtig, dass man sich mit dem rechten Ohr zum Smartphone befindet. Ist man mit der linken Kopfseite zur Richtung das Smartphones gerichtet, dann ist die Reichweite geringen. Im Alltagstest kam ich auf knapp 9 Metern, das Ganze habe ich mit meinem iPhone X getestet. Im Alltag hatte ich mit den ATH-Sport7TW keinerlei Probleme mit Verbindungsunterbrechungen oder Ähnlichem. Oftmals hört man ja davon, dass True-Wireless Ohrhörer gerne die Verbindung zueinander verlieren. Hier hat Audio-Technica jedoch gute Arbeit geleistet und so konnte ich selbst bei sportlichen Tätigkeiten und schnellem Kopfschütteln keine Aussetzer feststellen.

App

Audio-Technica bietet für die ATH-SPORT7TW und einige andere neueren Kopfhörer eine passende App Namens „A-T Connect“ an. Diese App steht sowohl für iOS Geräte, als auch Android Devices kostenlos zum Download im jeweiligen AppStore bereit.

[appcode appstore id1410663056]

appcode googleplay jp.co.audiotechnica.connect]

Startet man die App, landet man, sofern die ATH-SPORT7TW mit dem Smartphone verbunden sind auf der Startseite. Hier wird einem direkt der Name des Kopfhörers und ein Bild der Ohrhörer angezeigt. Zudem kann man per Schieberegler die Lautstärke direkt in der App ändern und den Titel der gerade weitergegeben wird einsehen. Doch dies geht auch problemlos in der Musik App wie z. B. bei mir via Apple Music.

In der Mitte kann man den aktuellen Akkustand in % einsehen, die Hear-Through Funktion Ein-/Ausschalten oder in den drei Stufen Low; Medium und High regulieren, je nachdem wie viel der Umgebungsgeräusche man durchlassen möchte. Mit dem mittleren Symbol kann man bei Bedarf den Codec einsehen bzw. ändern. Hier stehen wie bereits erwähnt nur AAC und SBC zur Verfügung. Sollte es bei euch der Fall sein, dass die Verbindung schlecht ist und der Ton in einem Video nicht 100 % zum Bild synchron wiedergegeben wird, dann reicht es oftmals manuell auf den SBC-Codec umzuschalten.

Über die drei horizontalen Striche im linken oberen Rand gelangt man in ein weiteres Untermenü. Hier kann man praktischerweise den letzten Standort der True-Wireless Ohrhörer abrufen, sofern man z. B. einen davon verloren hat. Um diese Funktion nutzen zu können ist es jedoch erforderlich, dass ihr der App den Zugriff auf eure GPS-Daten gebt. Zu guter Letzt kann man hier noch die Bedienungsanleitung und die aktuelle Firmwareversion usw. einsehen.

Was ich in der App vermisse, ist das mir zum einen, der Akkustand der beiden Ohrhörer separat angezeigt wird. Aber auch der des Ladecase könnte man hier leider nicht einsehen. So würde man vor der Reise gleich wissen, ob man das Case noch davor laden sollte oder nicht. Des Weiteren wäre es für manche sicher eine tolle Funktion, wenn man per Equalizer Klangeinstellungen vornehmen könnte. Dies bietet die App mit der aktuellen Version 1.3.1 leider nicht.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Audio-Technica hat mit den ATH-SPORT7TW sehr gute True-Wireless Ohrhörer auf den Markt gebracht. Diese halten mit der richtigen Wahl der Ohrtips und Sporteinsätzen absolut fest in den Ohren. Hier muss man sich definitiv keine Sorgen machen, dass einem beim Work-out einer der beiden Ohrhörer unbemerkt herausfällt. 

Klanglich sind diese überraschen neutral abgestimmt und eigenen sich nicht nur für elektronische Musik, sondern auch für viele weitere Genres wie Rock, Klassik usw. Zudem bin ich mit der gesamten Akkulaufzeit inkl. aufladendem Case von max. 17,5 h sehr zufrieden. Auch wenn man die Ohrhörer bereits nach gut 3,5 h wieder zum Aufladen ins Case legen muss. Dafür sind die Ohrhörer bereits nach 10 Minuten für 45 Minuten Musikwiedergabe aufgeladen.

Preis/Leistung

Die UVP des ATH-SPORT7TW von 199€ hört sich zwar nach viel Geld an. Doch es gibt Modelle, die sogar bis zu 300 € kosten. True-Wireless ist gerade erst richtig bei uns angekommen, daher sind die Preise der aktuellen Modelle noch relativ teuer. Für einen komplett kabellosen In-Ear Ohrhörer bei dem ich beim Sport jeglicher Art, außer schwimmen keine Rücksicht nehmen muss, gebe ich daher gerne mehr Geld aus und persönlich wäre ich eher bereit das Geld für den höheren Komfort zu bezahlen. Ob es dies jedoch für einen selbst auch der Fall ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Ich persönlich bin mit dem Klangbild, der Akkulaufzeit und den Funktionen soweit sehr zufrieden. Lediglich die erwähnte Akkuanzeige der einzelnen Ohrhörer und dem Ladecase vermisse ich etwas. Zudem wäre es toll, wenn man per Update eine EQ Einstellungen zulässt. Sieht man über diese Kritikpunkte hinweg, ist der erste Sport True-Wireless Ohrhörer Audio-Technica sehr gut gelungen. 

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen