Ring Stick Up Cam + Solar Panel

Ring wurde mit Sitz in Santa Monica, Kalifornien im Jahr 2012 von Jamie Siminoff gegründet, hier befindet sich auch die Hauptzentrale. Bekannt wurde das Unternehmen durch die intelligente Türklingel „Ring Doorbell“ in einem Crowdfounding-Projekt. Bei diesem Projekt wurde ein deutlich höher Betrag eingenommen, als man sich als Ziel gesetzt hat und dies, obwohl man zuvor bei der Sendung „Shark Tank“ ohne erfolgreichen Deal nach Hause ging.

Am 27. Februar 2018 gab Amazon die vollständige Übernahme von Ring für eine Summe von 1.000.000.000 US-Dollar bekannt. Somit ist Ring nun ein 100%iges Tochterunternehmen von Amazon.

Ring hat bereits mit der Spotlight- und Floodlight Cam ein gutes Angebot an Überwachungskameras für den Außenbereich im Sortiment. Doch vor Kurzem hat das Unternehmen die Stick Up Cam vorgestellt. Diese bietet zahlreiche Möglichkeiten der Befestigung/Aufstellung und kann somit nicht nur im Außenbereich angebracht werden, sondern auch in jedem Raum im Haus. Es gibt eine kabelgebunden und akkubetriebene Version, die beide Videos in bis zu 1080p aufnehmen. Ebenso gehört aber auch eine Nachtsicht, Gegensprechanlage und Sirene zu den besonderen Funktionen. 

Ich habe mir für euch die Ring Stick Up Cam Battery genauer angeschaut. Ob diese im Test überzeugen konnte, erfahrt ihr in folgenden Testbericht.

PUNKT 1

bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung der Geräte bleibt Ring dem üblichen Design absolut treu. So kommen auch die neuen Ring Produkte (Ring Stick Up Cam und das Solar Panel) in der typischen grauen Hauptverpackung daher, welche in einer mit zahlreichen Informationen bedruckten, Blau/weißen Kartonage eingeschoben ist.

Ring Stick Up Cam 

Auf der Vorderseite der Stick Up Cam wird neben der Überwachungskamera ein Smartphone (iPhone) dargestellt, auf dessen Display man ein Beispiel Video gezeigt bekommt, welches die Video-Ansicht der Kamera zeigt. Zudem erfährt man hier typisch wie bei jedem Produkt im oberen Bereich neben dem Namen des Unternehmens, auch den der Kamera und dass diese sowohl innen-/ als auch im Außenbereich angebracht werden kann. Zudem zeigt das Akku-Symbol oben rechts, dass es sich um die akkubetrieben Version handelt.

Die linke Seite ist bei wie bei den meisten Ring-Produkten für einen kleinen Auszug zur Entstehung des Unternehmens in drei Sprachen bedruckt. Schauen wir uns die rechte Seite an, sieht man hier die Ring Stick Up an einer Hauswand im Außenbereich angebracht montiert und dem Hinweis, dass die Überwachungskamera mit allem kommt, was zur Montage an der Wand, Decke oder an sonstigen Oberflächen erforderlich ist.

Auf der Rückseite sieht man die Stick Up Cam in der Mitte gleich zweimal dargestellt. Dies soll über das bewegliche Kugelgelenk an der Rückseite informieren. Dadurch kann man die Kamera nämlich z. B. wie oben dargestellt an die Decke oder wie unten abgebildet an die senkrechte Wand angeschraubt werden. Jedoch kann diese auch einfach aufgestellt werden. Des Weiteren wird man hier zur linken und rechten Seite über die besonderen Funktionen der Kamera informiert. Auf diese gehe ich jedoch im Laufe des Testberichtes noch genauer ein.

Betrachtet man die Unterseite der Verpackung, stehen hier noch die üblichen Infos zum Unternehmen, die technischen Spezifikationen (Maße, Garantie usw.) und der Lieferumfang ist hier ebenfalls aufgelistet.

Ring Stick Up Cam 1
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Ring Stick Up Cam 3
Ring Stick Up Cam 15

Hat man die Umverpackung entfernt, kann man die graue Hauptverpackung von vorne nach hinten aufklappen. Direkt auf der Oberseite kommt ein blauer Umschlag mit der Begrüßung „Say hallo to Ring“ zum Vorschein. In diesem Umschlag befinden sich neben einer Kurzanleitung und einer Konformitätserklärung in mehrere Sprachen, auch noch eine Quick Start Guide, sowie zahlreiche Aufkleber mit dem Hinweise einer Video & Audioüberwachung in 6 Sprachen.

Direkt unter diesem Umschlag befindet sich links die Ring Stick Up Cam und recht eine kleine blaue Schachtel in der, wie der Name darauf schon vermuten lässt, sich sämtlicher Zubehör zur Montage befindet. Direkt unter dieser „Installation Tool“ Kartonage befindet sich zudem noch der Ring Stick Up Cam Akku, bei dem es sich um denselben handelt, welcher auch in der Ring Doorbell 2 zum Einsatz kommt. 

Im bereits erwähnten Lieferumfang, also in der Zubehör-Schachtel befindet sich: ein Schraubendreher mit wechsel Bit (Kreuzschlitz- und TORX-Aufsatz) ein Durchmesser 6 mm Steinbohrer, um die Löcher für die Dübel zu bohren, und Schrauben, um diesen anschließend zu befestigen. Zudem befindet sich im Lieferumfang noch ein Ladekabel, um den Akku aufzuladen, sowie je eine Sicherungsschraube für das Batterie Cover, sowie für die Montagefuß-Abdeckung.

Solar Panel

Auf der Vorderseite der Solar Panel Verpackung ist das Panel inkl. Montagehalterung abgebildet. Des Weitern sieht man im oberen Bereich den Name des Herstellers und des Produktes. Nicht wundern, auf meiner Verpackung steht zwar, dass das Solar Panel für die Spotlight Cam sei, doch das passt auch für die Stick Up Cam. Im unteren Bereich sind drei Symbole abgebildet, die über die verstellbaren Montagehalterung, die einfache Installation und das Wetter resistente Design informieren.

Auf der Rückseite ist eine Abbildung zu sehen, bei der das Panel und eine Spotlight Cam an einer Hauswand montiert sind. Der Text daneben erklärt, dass das Solar Panel bei einigen Stunden Sonne am Tag, die Kamera permanent mit Strom versorgt. Des Weitern ist im Bereich darunter der Lieferumfang in fünf Sprachen aufgelistet. An der Unterseite ist ebenfalls eine Übersicht des Lieferumfangs aufgelistet und einige wenige Infos zum Unternehmen Ring.

Ring Stick Up Cam 24
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Beim Öffnen der Solar Panel Verpackung kommt direkt das Solar Panel mit fest verbunden 3,96 m langem Verbindungskabel zum Vorschein. Damit dieses nicht verkratz, ist der Deckel in der Innenseite mit Schaumstoff versehen. Unter diesem Panel versteckt sich sämtlicher Zubehör, welcher für die Montage benötigt wird. So findet man hier neben dem 6 mm Steinbohrer, denselben zweiteiligen Schraubendreher wie im Lieferumfang der Stick Up Cam, die Montagehalterung und die zur Verschraubung benötigten Schrauben und Dübel. Natürlich liegt im Karton auch eine Kurzanleitung und eine Montage-Beschreibung bei.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Stick Up Cam

Bei der neuen Stick Up Cam handelt es sich um eine kompakte Kamera, die mit einem raffinierten Fuß und Kugelgelenk ausgestattet ist. Das Gehäuse besteht großteils aus hochwertigem und witterungsfestem weißen Kunststoff. Das Zentrum im vorderen Bereich in dem neben der Kamera auch der Lautsprecher, das Mikrofon usw. sitzt, ist bei beiden Modellen schwarz. Es gibt nämlich noch ein weiteres Modell, bei dem die weißen Elemente ebenfalls schwarz sind. 

Das eigentliche Gehäuse der Kamera hat eine Dosen-Form und ist daher rund. Der Durchmesser beträgt 60 mm und es ist 97 mm hoch. Der eigentliche Fuß bzw. im Falle der Stick Up Cam auch gleichzeitig als Montageplatte genutzt Halterung ist ebenfalls rund. Diese verläuft jedoch am hinteren Bereich etwas weiter nach hinten, da hier zwei Aluminium-Streben nach oben verlaufen und mit einem Kugelgelenk mit der Rückseite der Kamera verbunden sind. Aufgestellt ist die Kamera im geraden Zustand etwa 125 mm hoch und inkl. Akku bringt diese 339 g auf die Waage (ohne sind es 224 g).

Auf der Vorderseite fällt, wie bereits erwähnt direkt die Kameralinse auf, diese ist natürlich mit einer Sicherheitsscheibe versehen, sodass die Linse nicht verkratz, wird. Direkt unterhalb der Linse, in der Nut um der Kamera ist links eine kleine Status-LED und rechts ein Mikrofon versteckt. Oberhalb auf dem weißen Teil des Gehäuses ist der graue „Ring“ Schriftzug und darunter der Helligkeitssensor zu sehen.

Ring Stick Up Cam 12
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Im untersten Bereich verbirgt sich hinter dem Gitter der Lautsprecher, dieser wird unter anderem zur Kommunikation mit der Person vor der Kamera genutzt. Die vier IR-LED´s befinden sich um der Kamera-Linse verteilt, zwei davon links und die anderen beiden auf der rechten Seite. In dem Bereich zwischen Kamera und Lautsprecher versteckt sich der Bewegungssensor, damit die Kamera über jede registrierte Bewegung informieren kann.

Da die Stick Up Cam wie bereits erwähnt in meinem Fall via Akku betrieben wird, muss man natürlich auch diesen irgendwo einsetzen. Das erfolgt durch das Öffnen des Bajonettverschlusses an der Unterseite der Stick Up Cam. Hier wird dann ganz einfach der Akku eingeschoben und hier befindet sich daneben direkt der orangene Set-up-Knopf. Betreibt man die Stick Up Cam im Außeneinsatz, dann sollte man im Verschlussdeckel den Gummistopfen entfernen und nach der Montage der Kamera eine der Sicherungsschrauben eindrehen. Damit wird verhindert, dass die Kamera von jemandem anderen übernommen wird, oder der Akku geklaut wird. Damit zudem die Kamera gegen Diebstahl abgesichert ist, befindet sich an der Abdeckung des Fußes ebenfalls eine Sicherung.

Solar Panel

Das Solar Panel welches bei der Stick Up Cam mitgeliefert wird, ist dasselbe, welches auch bei der Spotlight Cam mitgeliefert wird. Das Solar Panel besteht aus einem Kunststoffgehäuse, dessen Front mit einer großen 2,2 Watt großen Solarplatine bestückt ist.  

Ring Stick Up Cam 28
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Das Panel ist 19,68 cm x 13,97 cm x 1,27 cm groß und bringt inkl. festem Kabel knapp 407 g (mit Montagehalterung 445 g) auf die Waage. Dank dem insgesamt fast 4 m langem Kabel kann das Solar Panel im größeren Umkreis flexibel an der Hauswand angebracht werden. Die Halterung besitzt ein in zwei Richtung schwenkbares Gelenk und somit kann das Panel sehr gut an die perfekte Stellung zur Sonne ausgerichtet werden. Das Stromkabel wird an der Rückseite der Stick Up Cam mit zwei Schrauben verschraubt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung der Stick Up Cam, sowie an dem Solar Panel gibt es kaum etwas zu bemängeln. Zwar bestehen beide Geräte zum Großteil aus Kunststoff, doch dabei handelt es sich um einen hochwertigen wetterbeständigen Werkstoff. Ob dieser jedoch nach einiger Zeit vergilbt kann ich nach einem Testzeitraum nicht sagen, dafür müsste ich die Stick Up Cam einige Jahre im Außeneinsatz betreiben.

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Beide Geräte sind bei -20,5 °C bis 48,5 °C, witterungsbeständig und zudem ist auch das Kabel witterungsgeschützt. Zudem sind an beiden Geräten sämtliche Bereiche, an den Wasser bzw. Feuchtigkeit eindringen kann, durch Dichtungen geschützt. 

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Ring Stick Up Cam 30

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

PUNKT 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

 

Technische Daten der Ring Stick Up Cam
Kamera-Art Smarte Überwachungskamera mit Nachtsicht und raffiniertem Montagefuß
Auflösung Full-HD (1080p)
Weitwinkel 115 Grad horizontal, 65 Grad vertikal
Abmessungen 9,70 cm x 6,00 cm x 6,00 cm (ohne Standfuß); Solarpanel: 19,68 cm x 13,97 cm x 1,27 cm
Zoom nur digital
Material Aluminium und Kunstoff
Konnektivität 802.11 b/g/n WLAN-Verbindung @ 2,4 GHz
Funktionen Bewegungserkennung, IR-Beleuchtung, integriertes Mikrofon und Lautsprecher, per App steuerbar (Android & iOS)
Betriebsbedienung Temperatur: -30°C bis 48,5°C; Wetterbeständig
Lieferumfang
  • Ring Stick Up Cam
  • Sockelblende
  • Sockelauflage
  • Solarpanel
  • Schnellwechsel-Akkupack
  • Installationswerkzeug und Material
  • USB-Ladekabel
  • Benutzerhandbuch
  • Sicherheitsaufkleber

Einrichtung und Konfiguration

Bei der Stick Up Cam kann man wie bei den Ring Produkten üblich, direkt mit der Montage bzw. mit der Aufstellung der Kamera beginnen. Jedoch kann man auch erst mit der Installation der App starten.

Ich beschriebe hier die Methode, bei der man zuerst die App auf das Smartphone installiert. Die App ist kostenlos im Apple Store (iOS) und Play Store (Android) erhältlich. Direkt nach dem Starten der App muss man auswählen, welches Ring Gerät man einrichten möchte. Hier wählt man im Falle der Stick Up Cam „Sicherheitskamera“ aus. Anschließend soll man den QR-Code der Kamera scannen, dieser befindet sich entweder im Akku-Deckel der Kamera oder im Einrichtungszettel im blauen Umschlag.

Hat man den Code gescannt, erkennt die App automatisch, dass man die Stick Up Cam einrichten möchte und wird gefragt, ob man diese im Innen- oder Außenbereich montiert möchte. Dank Akku ist man bei meinem Testexemplar sehr flexibel und an keine Stromquelle gebunden. Zudem kann man die Stick Up Cam dank dem Solar Panel auch im Außenbereich mit Strom versorgen. 

Wählt man im folgenden Menüpunkt „Innenbereich“ aus, wird man zudem gefragt, ob man die Kamera auf eine Fensterbank stellen möchte, um somit von innen z. B. den Garten zu überwachen. Wählt man hier ja, wird man darauf hingewiesen, dass das Fensterglas die Nachtsicht durch die Reflexion der IR-LED´s negativ beeinflussen kann. Ich habe wiederum die Kamera im Außenbereich angebracht und daher „im Freien“ gewählt. Daraufhin muss man entweder aus Vorschlägen wie: Garten, Vorderseite, oder benutzerdefiniert einen Namen zur einfacheren Zuordnung der Kamera bestimmen. 

Im nächsten Schritt wird sehr gut durch ein kurzes Video gezeigt, wie der Akku in die Stick Up Cam eingesetzt werden muss. Hat man diesen erfolgreich eingesetzt, muss man knapp 30 Sekunden warten, bis die Kamera hochgefahren wurde. Kurz darauf leuchtet die blaue LED an der Vorderseite auf und sollte, sobald sich diese im Einrichtungsmodus befindet, wie im nächsten Video-Ausschnitt zu sehen, anfangen aufzublinken. Ist dies nicht der Fall, muss man den orangenen Knopf neben dem Akku an der Unterseite betätigen.

Anschließend muss man den Namen des heimischen Netzwerkes aus der Liste auswählen und das Passwort des Netzwerkschlüssels eingeben und schon verbindet sich die Stick Up Cam mit dem WLAN-Netzwerk. Automatisch teilt einem die App und die Frauen Stimme an der Kamera mit, dass die Kamera die aktuelle Firmware herunterlädt und installiert. Ist dies installiert, teilt dies einem ebenfalls die Frauenstimme in Englisch mit. Anschließen erfolgt noch ein kurzer Verbindungstest, sodass gewährleistet wird, dass die Verbindung zwischen Netzwerk und Stick Up Cam im Freien gut ist. Sofern man nun noch mehreren Leuten bzw. Familienmitgliedern zugriff, auf die Stick Up Cam geben möchte, kann man diese im nächsten Stepp durch die Eingabe deren E-Mail Adresse tun. Anschließend hat man den vollen Zugriff auf die Kamera und die Einrichtung ist soweit fertig. 

  • Ring Stick Up Cam Einrichtung  1
  • Ring Stick Up Cam Einrichtung  2
  • Ring Stick Up Cam Einrichtung  3
  • Ring Stick Up Cam Einrichtung  4
  • Ring Stick Up Cam Einrichtung  5
  • Ring Stick Up Cam Einrichtung  6
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  • Ring Stick Up Cam Einrichtung  12
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  • Ring Stick Up Cam Einrichtung  16
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  • Ring Stick Up Cam Einrichtung  18
  • Ring Stick Up Cam Einrichtung  19
  • Ring Stick Up Cam Einrichtung  20
  • Ring Stick Up Cam Einrichtung  21
  • Ring Stick Up Cam Einrichtung  22

    Hat man sich nun dazu entschieden die Kamera im Innenbereich zu betreiben und diese am gewünschten Ort aufgestellt, sied ihr komplett mit der Installation fertig. Hat man sich jedoch für die Installation im Außenbereich entschieden, dann muss diese noch am gewünschten Überwachungsort montiert werden.

    Dazu einfach die Abdeckung des Montagefußes entfernen, mit der darin integrierten Wasserwaage ins Wasser ausrichten und die vier Löcher anzeichnen. Daraufhin die Löcher mit dem mitgelieferten Steinbohrer bohren, die Dübel einklopfen und mit den Schrauben das ganze befestigen. Nun wieder die Abdeckung anbringen und mit der Sicherungsschraube die Montagefuß-Abdeckung und den Akkudeckel gegen Diebstahl absichern und schon ist alles fertig. Anschließend kann die Stick Up Cam durch das Kugelgelenk einfach waagerecht ausgerichtet werden und sofern man sich für die Variante mit Solar Panel entscheiden hat dieses noch an der Wand befestigen und mit dem Kabel an der Rückseite der Kamera befestigen. 

    Das war es dann auch schon. Das Ganze ist in wenigen Minuten eingerichtet und dank der sehr guten Schritt-für-Schritt Anleitung in der App ein absolutes Kinderspiel

    (Einrichtung & Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)

    Funktionsumfang

    Die Stick Up Cam ist wie viele andere Überwachungskamera mit einem Sensor, der mit einer Auflösung von 1080p auflöst ausgestattet. Diese Auflösung ist für eine Überwachungskamera absolut ausreichend.

    Damit mit der Kamera ein möglichst großer Bereich überwacht werden kann, ist die Stick Up Cam mit einem Blickwinkel von 115 Grad horizontal und 65 Grad in der vertikalen Achse ausgestattet. Somit ist es hier problemlos möglich z. B. ein Raum, den Eingangsbereich oder die Hofeinfahrt zu überwachen.

    Damit man mit der Stick Up Cam nicht nur am Tag das eigene Heim/Wohnung überwachen kann, hat Ring die Kamera wie üblich mit einem sogenannten automatischen Nachtsicht-Modus ausgestattet. Dies bedeutet, dass diese bei Nacht automatisch die zwei links und recht neben der Kamera versteckten IR-LED´s einschaltet und somit das typische Schwarz/Weiß Bild aufzeichnet bzw. in der Live-Ansicht überträgt. 

    Wie bereits erwähnt, ist die neue Stick Up Cam jedoch auch mit den von Ring bekannten Bewegungssensoren, einem Lautsprecher und ein Mikrofon mit Geräuschunterdrückung ausgestattet. Die Bewegungssensoren kann man nicht nur in drei Zonen einstellen, sonder man kann auch bestimmen, wie empfindlich diese reagieren.

    Erkennt die Kamera eine Person, erhält man innerhalb weniger Sekunden eine Push-Benachrichtigung auf das Smartphone. Anschließen gelangt man durch das Betätigen dieser Nachricht automatisch in der App auf die Live-Ansicht und kann bei Bedarf direkt über die 2-Wege-Audio-Technologie mit der Person reden und eventuell Fragen, was diese hier zu suchen hat. Über das Mikrofon kann die Person dann euch Antworten und durch den Lautsprecher kann diese euch hören. Diese Funktion ist besonders nützlich, wenn man z. B. gerade unterwegs ist und man somit einen eventuellen Einbrecher überraschen möchte.

    Mit dem im Set oder auch separat erhältlichen Solar Panel ist es möglich, mit wenigen Stunden Sonnenschein am Tag, die Stick Up Cam permanent mit Strom zu versorgen. Ob es Sinn macht dieses zu erwerben, muss jedoch jeder von euch individuell entscheiden, denn hier kommt es ganz drauf an wo und wie ihr wohnt. Habt ihr eine Stelle, an der am Tag verteilt lange die Sonne scheint, dann würde ich euch zum Kauf raten, ist es nicht der Fall, dann macht es kaum Sinn. 

    (Funktionsumfang: 5 von 5 Punkten)

    Software

    Ring - Always Home
    Ring - Always Home
    Entwickler: Ring.com
    Preis: Kostenlos

    Ring - Always Home
    Ring - Always Home
    Entwickler: Ring.com
    Preis: Kostenlos

    Üblicherweise nimmt man wie bei allen Produkten aus dem Hause Ring, sämtliche Einstellungen direkt über die App vor. Hier handelt es sich um eine Universal-App, also um eine App, die für alle Geräte des Herstellers genutzt wird, daher ist diese bei allen Geräten sehr identisch aufgebaut. Dies hat den Vorteil, dass man sich, sobald man ein Gerät von Ring hat, automatisch mit den weiteren Geräten auskennt. Zudem harmonieren die einzelnen Produkte dadurch hervorragend miteinander. Die App ist sehr einfach und daher sehr übersichtlich aufgebaut.  

    Direkt nach dem Starten der App befindet man sich auf dem soggenanten „Dashboard“. Sofern man bereits ein eingerichtetes Ring Produkt besitzt, wird dies einem hier mit der letzten Registrierung einer Bewegung und dem Verlauf (Bewegung erkannt usw.) angezeigt. Durch das Symbol mit den drei Strichen oben links erscheint eine Menü-Übersicht. Durch tippen auf den Menüpunkt „Devices“ gelangt man in die Übersicht der bereits eingerichteten Geräte, so werden bei mir die Stick Up Cam angezeigt. Ebenso kann man hier die Kontoeinstellung, also die Wohnadresse und einige weitere Dinge verändern. Möchte man jedoch Einstellungen an der Stick Up Cam vornehmen, muss man im Dashboard auf das jeweilige Bild des Gerätes (Stick Up Cam) drücken.   

    Nun befindet man sich in desen Untermenü. Hier kann man oben rechts direkt die restliche Akkukapazität einsehen und kann bequem die Bewegungsaufzeichnung und Bewegungsbenachrichtigung via Schieberegler, aktivieren/deaktivieren. Zudem kann man in diesem Menü den Gerätestatus einsehen und direkt die Bewegungszonen einstellen. Der Bewegungsmelder lässt sich hier in 3 Zonen einstellen und man kann zudem die Empfindlichkeit bestimmen. Ebenso kann aber auch ein Bewegungszeitplan erstellt werden, sodass die Kamera an selbst festgelegten Tagen in der Woche und der dabei festgelegten Uhrzeit nicht über Bewegungen informiert.  

    Des Weiteren können wir den Hinweiston und dessen Lautstärke bestimmen, Bewegungen über einen bestimmten Zeitraum, wenn man sich z. B. kurz hinlegen möchte stummschalten und den permanente Zugriff auf die Live-Ansicht aktiveren. Dies reduziert jedoch die Akkulaufzeit.

    • Ring Stick Up Cam Software 18
    • Ring Stick Up Cam Software 1
    • Ring Stick Up Cam Software 17
    • Ring Stick Up Cam Software 5
    • Ring Stick Up Cam Software 2
    • Ring Stick Up Cam Software 3
    • Ring Stick Up Cam Software 4
    • Ring Stick Up Cam Software 6
    • Ring Stick Up Cam Software 7
    • Ring Stick Up Cam Software 8
    • Ring Stick Up Cam Software 9
    • Ring Stick Up Cam Software 10
    • Ring Stick Up Cam Software 11
    • Ring Stick Up Cam Software 12
    • Ring Stick Up Cam Software 13
    • Ring Stick Up Cam Software 14
    • Ring Stick Up Cam Software 15
    • Ring Stick Up Cam Software 16

      Im Menüpunkt oben links, kann man den Ereignisverlauf einsehen. Hier wird man über sämtliche Bewegungen, welche die Stick Up Cam über den Tag usw. registriert hat, informiert.

      Über den Button Liveübertragung, startet man diese selbsterklärend. Diese ist ca. 1-2 Sekunden zeitversetzt. Dies hängt natürlich auch von der Internetgeschwindigkeit ab. Greift man z. B. von unterwegs aus auf die Stick Up Cam zu, dauert es etwas länger bis das Live-Bild erscheint. Aber dennoch geht diese Zeit meiner Meinung nach vollkommen in Ordnung.

      Die Möglichkeit, über den verbauten Lautsprecher mit der Person davor zu kommunizieren ist eine feine Sache. Diese kann nämlich durch das verbaute Mikrofon mit einem reden. Zudem kann ich die Push-Benachrichtigungsinformationen loben, diese arbeiten sehr schnell. Sobald die Kamera eine Bewegung registrieren konnte, erhält man eine Push-Benachrichtigung auf das Smartphone. Etwas negativ ist, dass die App noch nicht 100 % übersetzt wurde. Gelegentlich sind die Texte hier noch in englischer und deutscher Sprache vermischt.

      (Software: 4 von 5 Punkten)

      Ton-/ Videoqualität

      Die Bildqualität der Ring Stick Up Cam kann dank der Full-HD Auflösung (1080p) bei normalem Tageslicht mit einer guten Bildqualität überzeugen. Jedoch hat die kleine Kamera bei starkem Gegenlicht und bei Nacht ihre Schwächen. Bei Sonnenlicht Spiegel die Sonnenstrahlen etwas zu sehr, sodass man je nach Einfallwinkel der Sonnenstrahlen mehr oder weniger gut, etwas auf der Aufnahme erkennen kann. Zudem könnte hier der Kontrastwert etwas besser sein. Bei Nacht kann man wahlweise den reinen Nachtsicht-Modus oder einen soggenanten Color-Nachtsicht-Modus (nur bei der kabelgebundenen Version verfügbar) aktiveren. Beides sorge jedoch nicht dafür, dass man eine Person in weiterer Entfernung besser erkennen könnte. Typischerweise hat auch die Stick Up Cam das häufige Problem von den Überwachungskameras und zwar, dass die Bereiche (Objekte) je weiter diese entfernt sind, desto unschärfer Wirken. 

       

      Die Ring Stick Up Cam startet automatisch eine Aufnahme, sobald diese in den zuvor eingestellten Bewegungszonen eine Bewegung erkannt hat. Bei der akku-betriebene Version kann man diesen Bereich jedoch nur in der Empfindlichkeit und in 3-Zonen bestimmen. Bei der kabelgebunden ist dies etwas ausführlicher bestimmbar, denn hier kann man durch das Verschieben mehrer Punkte auf dem Bild einen exakten Überwachungsbereich bestimmen. Somit kann man bei der kabelgebunden z. B. direkt das Gartentor auf Bewegungen überwachen lassen, was bei der kabellosen nicht so exakt bestimmt werden kann. 

      Ring Stick Up Cam Bildqualität 1
      Ring Stick Up Cam Bildqualität 2

      Mit der Tonqualität war ich soweit der zufrieden, an einer normalen Straße, also keine Hauptstraße mit viel Straßenverkehr, konnte ich die Person, vor der Kamera im Test sehr gut verstehen. Ebenso konnte diese mich ohne großartige Störungen hören. Hier leistet die Geräusche-Unterdrückung gute Arbeit und sorgt dafür, dass störende Nebengeräusche aus dem Ton weitestgehend herausgefiltert werden. Solltet ihr eurer Meinung nach zu häufig Push-Benachrichtigungen auf euer Smartphone erhalten, dann solltet ihr definitiv die Empfindlichkeit der Bewegungssensoren reduzieren. Anfangs kann es nämlich vorkommen, dass selbst eine vorbei streunende Katze vom Bewegungsmelder erkannt wird. 

      (Bild-/ Videoqualität: 4 von 5 Punkten)

      PUNKT 3

      bestehend aus „Beschreibung und Preis-/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

      Beschreibung

      Mit der neuen Stick Up Cam verspricht Ring eine Überwachungskamera, die überall einsetzbar ist und dabei alles im Blick hat. Ebenso wird damit geworben, dass man diese genau dort anbringen kann, wo man diese zur Überwachung anbringen möchte.

      Ich kann diesen Punkten soweit zustimmen. Ring hat hier eine sehr vielseitige Kamera auf den Markt gebracht, bei dem sich die Produktentwickler sehr viele Gedanken gemacht haben. Der vielseitige Montagefuß mit seinem Kugelgelenk ermöglicht es, die Kamera quasi überall anzubringen und sogar aufzustellen. Man kann diese somit nicht nur an der senkrechten Wand, sonder auch an der Decke hängend anbringen. Durch das anschließende Ausrichten über das Kugelgelenk kann man das Bild anschließend waagerecht ausrichten. 

      Ich persönlich bevorzuge die kabellose Variante, da ich dadurch deutlich flexibler bei der Montage der Kamera bin. Dank der Integration eines Schnellwechsel-Akkus kann dieser in wenigen Minuten durch einen Zweiten ersetzt werden (muss separat gekauft werden 25€). Weiterhin ist das Solar Panel sehr praktisch, welches günstig separat oder wie bei mir bereits im Set mit der Kamera erworben werden kann. Mit diesem Solar Panel kann man sich das Aufladen des Akkus per Ladekabel und die dafür nötigen Stromkosten sparen.

      Preis/Leistung

      Mit einer UVP von 199 € ist die Ring Stick Up Cam (kabellos und kabelgebunden) bzw. 258 € für die kabellose mit Solar Panel eine gute Möglichkeit zur Überwachung eines Bereiches im Haus, oder im Grundstück. Aktuell sind jedoch alle Varianten der Stick Up Cam direkt beim Hersteller deutlich reduziert. So kostet bei Ring die Stick Up Cam Wired und Battery 159€ und die Stick Up Cam Solar 209 €. 

      Man sollte hier jedoch beachten, dass man den Zugriff auf alle Funktionen nur 30 Tage kostenlos zur Verfügung gestellt bekommt. Anschließend werden für den Protect Plan der unter anderem eine Speicherung der Videoaufzeichnung ermöglicht weitere Kosten fällig. Verzichtet man auf diesen, kann man die Geräte zwar problemlos nutzen, jedoch etwas eingeschränkter.

       Nur mit den kostenpflichtigen Cloud-Funktionen erhält man den vollen Funktionsumfang. Für diesen wird jedoch jährlich 30€ (3€ im Monat) für ein Ring Gerät oder 100€ (oder 10€ im Monat) für unendlich viele Ring Geräte fällig. Zudem ist nicht jeder positiv zu einer Cloud eingestellt und daher ist die Ring Stick Up Cam nur für Leute geeignet, denen diese Kritikpunkte nichts ausmachen.

      Mit der Stick Up Cam erhält man eine praktische Überwachungskamera, welche mich mit ihrem Lieferumfang, dem sehr praktischen Montagefuß und einer guten Bildqualität bei gutem Licht überzeugen kann.

      Die Abo-Kosten:

      Ring Stick Up Cam Battery

      Zum Angebot bei

      Passendes Zubehör

      Ring Solar Panel auf Amazon.de


      Somit ergibt sich unter Berücksichtigung aller Teilwertungen folgende testr – Bewertung:

      Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen.

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