1more ist ein Unternehmen, welches seinen Hauptsitz in San Diego Kalifornien (USA) hat. 1More hat sich ausschließlich auf die Entwicklung und Herstellung von Kopfhörer spezialisiert.
Das Unternehmen verspricht hochwertige Kopfhörer, die zu einem besonders guten Preis-Leistung-Verhältnis erhältlich sind. In diesem Testbericht möchte ich euch den kabelgebunden Kopfhörer 1more H1707 Tripel-Driver vorstellen. Dabei handelt es sich um einen audiophilen Over-Ear Kopfhörer, der ein besonderes Design bietet und mit einem Triple-Driver (Drei Treiber) ausgestattet ist.
TEIL 1
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Die Verpackung des 1More kommt in einer hochwertigen rechteckigen Form daher. Die eigentliche stabile Hauptverpackung ist in eine dünne, bedruckte Umverpackung eingeschoben. Auf der Vorderseite der Hülle ist der H1707 von der Seite abgebildet und zudem erblickt man unten links das Hi-Res-Audio Siegel.
Die Rückseite zeigt neben den Besonderheiten des Kopfhörers in mehrere Sprachen noch die wichtigsten technischen Daten. Entnimmt man die Hauptverpackung aus der Hülle, kann man diese an der Seite, welche hier via zwei Magnete verschlossenen gehalten wird öffnen. Auf der Innenseite des Deckels sind mehrer Skizzen zu sehen, welche unter anderem den Aufbau des Kopfhörers zeigen.
Blickt man in die rechte Hälfte der Verpackung, ist hier unterhalb der Aufbewahrungstasche, in der sich der Kopfhörer befindet eine kleine Schachtel zu sehen. In dieser befindet sich ein Beutel, in dem der Kopfhörer platzsparend verstaut werden kann und einige Gebrauchsanweisungen. Der Beutel kann per Kordelzug ganz einfach zugezogen werden.
Der 1more H1707 Over-Ear Kopfhörer befindet sich wie bereits erwähnt in dem schwarzen ovalen Transportetui, welches mit einem Reißverschluss verschlossen und geöffnet werden kann. Zudem befindet sich in dem Etui eine Netztasche, in der das Y-Klinkenkabel verstaut ist.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Neben der von mir getesteten schwarzen/silbernen Variante gibt es den 1more H1707 noch in schwarz/kupferfarben. Das Design würde ich als anmutig bzw. besonders beschreiben. Direkt fallen die Außenseiten der Ohrmuscheln ins Auge, denn diese sind mit einem Plexiglas versehen, welche mit schwarzen Aluminium Streben verziert wurden. Die zum Teil an Ohrmuscheln und Kopfband angebrachten silbernen Zierelemente harmonieren sehr gut mit dem schwarz matten Kopfhörer.
Der 1more H1707 ist komplett frei von Bedienelementen, man findet lediglich an beiden Ohrmuscheln jeweils einen 3,5 mm Klinken-Anschluss. Diese Klinkenbuchse ist am rechten Ohrhörer Rot und am linken Weiß, damit man den Anschluss und somit das Audiosignal nicht verwechselt. Damit man gleich weiß, wie rum der Kopfhörer auf die Ohren gehört, ist im inneren der Ohrpolster ein großes „R“ bzw. „L“ eingenäht.
(Design: 3,5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Auf dem ersten Blick kann der 1More Triple Driver mit seiner Verarbeitung überzeugen. Der Großteil des Kopfhörers besteht aus Aluminium. Lediglich das Kopfband, die Ohrpolster, sowie das Sichtfenster der Ohrmuscheln wurde aus Kunststoff, bzw. Kunstleder gefertigt.
Das aus Federstahl gefertigte Kopfband sorgt dafür, dass der Kopfhörer immer wieder in den Ursprungszustand springt und sich somit perfekt dem Kopf anpasst. Auch die Bügelverstellung und das Gelenk zum zusammenklappen und drehen der Ohrmuschel ist aus Aluminium gefertigt und macht somit einen sehr langlebigen Eindruck. Trotz, dass der 1more H1707 zum Großteil aus Aluminium gefertigt ist, bringt dieser lediglich knapp 205 Gramm inkl. Kabel auf die Waage, was für einen Over-Ear Kopfhörer noch in Ordnung geht.
(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Der Tragekomfort beim 1more Triple Driver ist ganz gut. Dies ist zu einem den weichen Ohrpolstern und dem angenehmen Anpressdruck zu verdanken. Der Druck rund um die Ohren verteilt sich somit gleichmäßig.
Kritikpunkte sind für mich lediglich der etwas zu kleine Innendurchmesser der Ohpolster. Dieser beträgt bei dem 1more H1707 45 mm. Hier wäre anstelle einer runden Ausführung eine ovale deutlich besser, denn z. B. meine Ohren sind etwas größer, von daher passen diese nicht so gut darin hinein. Somit wird hier das Ohrläppchen etwas eingeengt.
Typischerweise eigenen sich Over-Ear Kopfhörer weniger an heißen Tagen oder bei Sport, da man darunter schnell warme Ohren bekommt und somit schwitzt. Die Ohrmuscheln sind nach vorne knapp 10 Grad und nach hinten 80 Grad drehbar. Dadurch passt sich der Kopfhörer praktischerweise so ziemlich an alle Kopfformen an. Der Bügel lässt sich insgesamt in 12 Stufen verstellen und garantiert somit, dass wirklich jede Kopfform von dem 1more H1707 Over-Ear Kopfhörer profitieren kann.
(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)
Klang
Beim 1more H1707 handelt es sich um einen Triple Driver-Kopfhörer. Daher besitzt dieser eigentlich drei Treiber, doch das stimmt soweit nicht zu 100 %. Denn neben dem typischen dynamischen Treiber, wie diese bei vielen üblichen Kopfhörern verbaut wird, besitzt der H1707 noch einen extra Keramikhochtöner und eine passive Bassreflexeinheit. Daher ähnelt der Aufbau der Treiber eher dem eines Bluetooth Lautsprecher und nicht einem klassischen Over-Ear Kopfhörer. Die Treiber sind jedoch nicht Nebeneinander, sondern hintereinander angeordnet, daher können die Treiber in der Größe deutlich größer ausgelegt werden, als wenn diese in der kleinen Ohrmuschel nebeneinander angeordnet wären. Doch dies bedeutet nicht, dass dieser schlecht ist. Diese „Triple-Driver-Technologie“ soll laut 1more für ein kräftiges Bassfundament und auch für detailreichen und klare Mitten und Höhen sorgen. Doch entspricht diese Aussage auch der Wahrheit, was sagt der Praxistest?
Die verbauten Treiber sorgen für ein Grundsolides und druckvolles Bassfundament, unter dem jedoch keinesfalls die Mitten und Höhen untergehen. Durch die größere Anzahl an Treibern kann mich der H1707 von 1more bei dem gebotenen Stereobild (Raumklang) absolut überzeugen. Wer unter euch ein Fan von bassbetonter Musik ist, wird mit dem Over-Ear Kopfhörer seinen Spaß haben, denn damit hört sich vor allem elektronische Musik sehr gut. Für klassische Musik oder Stücken mit viel Gesang ist er eher weniger geeignet. Bei den Höhen und Mitten schneidet der Kopfhörer ebenfalls gut ab, auch wenn ich hier etwas von dem verwaschenen Klangbild enttäuscht bin.
Wer daher einen kabelgebunden Kopfhörer sucht, der einen etwas angehobenen Bassbereich besitzt und somit unterwegs für viel Hörspaß sorgt, kann sich den 1more H1707 Tripe-Driver Kopfhörer etwas genauer anschauen. Zudem kann dieser auch extrem laut und somit eignet er sich auch dazu, in einer lauteren Umgebung voll in die Musik einzutauchen, auch wenn es teilweise über das gesunde Maß reicht.
(Klang: 3,5 von 5 Punkten)
Ausstattung
Zubehör
Neben dem größeren stabilen Transportetui, in dem der Kopfhörer gefaltet eingelegt hineinpasst, liefert 1more noch einen weiteren Aufbewahrungsbeutel mit. In diesem kann der Kopfhörer ebenfalls verstaut werden, wird dabei jedoch nicht ganz so gut geschützt. Dafür wiederum nimmt er darin deutlich weniger platz ein. Beide Taschen bzw. Etuis machen einen sehr hochwertigen Eindruck und bieten genug platz, um den Kopfhörer samt Kabel darin zu verstauen.
(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Mit dem H1707 Triple Driver verspricht 1more einen präzisen HiFi-Sound, welcher für jeden Musikgenre geschaffen ist und dank dem klappbaren Ohrmuschel kann dieser überall verstaut werden. Diesen Aussagen stimme ich somit fast komplett zu. Klanglich gehört der 1more H1707 Triple Driver definitiv nicht zu den besten, doch dank der faltbaren Konstruktion, der kompakten Größe und dem geringen Gewicht, eignet er sich sehr gut als mobiler Begleiter.
Aufgrund seine etwas bassbetonten Abstimmung, würde ich den H1707 nicht als universal nutzbar empfehlen. Wie bereits erwähnt, eignet dieser sich eher für elektronische Musik, welche hier von dem druckvollen Bass profitieren kann.
Preis/Leistung
Beim Marktstart im letzten Jahr startete der Preis des 1more H1707 Triple Driver bei knapp unter 200€. Inzwischen ist der Kopfhörer schon etwas länger auf dem Markt erhältlich und bei einigen Onlineshops liegen die Preise bei knapp 150€.
Der Klang des 1more H1707 Triple Driver ist genau wie sein Design mit der transparenten Plexiglasscheibe an der Außenseite der Ohrmuschel etwas besonderes. Das Klangbild ist nicht nur besonders dynamisch, sondern auch breit, denn der Stereoklang kann aufgrund der drei Treiber im Test überzeugen. Wer einen kabelgebunden Kopfhörer mit einem guten Bassfundament für unterwegs sucht, sollte daher gerne einen Blick auf den 1more H1707 werfen, denn zeigt in diesen Bereichen seine stärken.
testr Gesamtwertung
unter Berücksichtigung aller Teilwertungen
Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen
Skullcandy Inc. ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit dem Sitz in Park City, Utah. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2003 von Rick Alden. Das erste Skullcandy-Produkt war 2003 der „Skullcandy portable Link, ein System, bei dem es sich um einen Kopfhörer handelte, mit dem man nahtlos zwischen Musik und Anrufen umschalten konnte. Skullcandy fertigt unter anderem Ohrhörer, Bluetooth-Lautsprecher und Kopfhörer.
Immer mehr Kopfhörer Hersteller folgen dem aktuellen Trend und setzen bei ihren neusten In-Ears auf ein komplett kabelloses Modell. So hat auch Skullcandy vor kurzem die ersten True-Wireless In-Ear Ohrhörer auf den Markt gebracht. Die Skullcandy Push und kommen wie bereits erwähnt komplett ohne Kabel daher. Können die knapp 130€ teueren Ohrhörer klanglich, vom Tragekomfort und von der Verarbeitung überzeugen? Das erfahrt ihr in folgendem Testbericht.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Tolle Verpackungen zu Designen kann Skullcandy sehr gut, dies zeigt sich auch beim neuen Push erneut. Bei der Verpackung werden direkt auf der Vorderseite die beiden True-Wireless Ohrhörer, welche in einem schwarzen Schaumstoff Einsatz eingesteckt sind präsentiert. Hier gefällt mir sehr gut, dass man selbst auf kleine Details achtet und so einen der Ohrhörer von der Außenseite und den anderen von der Seitenansicht sehen kann. Betrachtet man die Verpackung leicht schräg, erkennt man, dass sich unter dem Karton, welcher ca. die hälfte der Vorderseite bedeckt noch das Transport- bzw. Ladecase befindet.
Auf diesem etwas dickeren Papiereinleger, sind die für Skullcandy wichtigsten Eigenschaften, der Herstellername und der Name der Ohrhörer aufgedruckt. Des Weiteren steht hier noch der englische Satz: Sound Without Boundaries, was auf Deutsch so viel bedeutet wie „ Klang ohne Einschränkungen“. Damit meint Skullcandy unter anderem das komplett kabellose Design, durch das einem keine Kabel oder andere Dinge stören könnten.
Betrachtet man die Rückseite, zeigt diese einem noch einmal die vier besonderen Funktionen inkl. einem Satz zu jeder Funktion, zudem wird hier auch der Lieferumfang aufgelistet. An der Unterseite der Verpackung gibt es ebenfalls noch viel Text, bei dem es sich unter anderem um die technischen Daten und dem Herstellungsland handelt.
Öffnet man den transparenten Deckel am Klebestreifen an der Unterseite, kann man, wie bereits erwähnt das Ladecase und die beiden Ohrhörer im Schaumstoff erblicken. Entnimmt man diesen Einsatz, befindet sich darunter ein Einleger, welcher darüber informiert, wie die True-Wireless Push mit dem Smartphone gekoppelt werden und welcher für was zuständig ist bzw. was man am jeweiligen Ohrhörer steuern kann. Unter dieser Kurzanleitung sind noch die Ohrtips, das USB-Typ-C Ladekabel und ein User-Guide verstaut.
(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)
Design
Ohrhörer
Wie für True-Wireless Ohrhörer üblich kommen diese komplett ohne Kabel zwischen den beiden Ohrstöpsel daher. Somit liefert auch Skullcandy zusätzlich zu den beiden In-Ears noch ein Lade-/Aufbewahrungs-Case mit, in dem die Ohrhörer nicht nur aufbewahrt, sondern zudem erneut aufgeladen werden können.
Das Gehäuse der beiden In-Ear Ohrhörer ist relativ flach gehalten und besitzt eine ovale Form. Aktuell werden die Ohrhörer in vier Farben: Psychotropical Teal, Gray Day, Elevated Olive und Bold Tangerine angeboten. Letzteres entspricht der Farbe meiner Version, welche wie ihr sehen könnt, in einem orangen/weißen Design daher kommt. Wen man bedenkt, dass sich in den beiden Gehäusen der Skullcandy Push neben der ganzen Elektronik wie Treiber usw. auch jeweils ein Akku befindet, der stolze 6 Stunden Musikwiedergabe ermöglichen soll, wirkt das Gehäuse im Vergleich einiger anderen True-Wireless Ohrhörern sehr kompakt.
Beide Ohrhörer kommen wie üblich mit unterschiedlich großen Ortips daher, sodass man den sitzt so gut, wie möglich den eigenen Ohren anpassen kann. Zusätzliche soggenante FitFin™-Gelaufsätze, hacken sich beim Eindrehen in der Biegung im Ohrkanal ein und sorgen somit auch bei teilweise schnelleren Bewegungen für einen sicheren Sitz. Diese sind jedoch in einer Einheitsgröße montiert und können nicht entfernt werden, da diese vermutlich verklebt wurden.
Das Einsetzen der beiden Ohrhörer in das Ohr erfolgt wie bereits erwähnt durch ein leichtes eindrehen. Dies erfordert zwar am Anfang etwas Fingerspitzengefühl und Zeit, doch mit jedem mal gewöhnt man sich mehr daran und damit gelingt dies immer schneller.
Wie ich bereits erwähnt habe, besitzt das Gehäuse der In-Ears eine ovale Form und ist somit 32 mm hoch und 20 mm breit. Zwar ist das Gehäuse selbst nur knapp 7 mm dick. Doch dafür ist in diesem Teil wenig Platz für die Treiber und somit steht der Bereich, welcher sich später im äußeren Gehörgang befindet inkl. Kanal etwas hervor. Dadurch steckt das äußere Gehäuse der Skullcandy Push nicht komplett im Ohr, sondern blickt etwas heraus. Dadurch sind die True-Wireless Ohrhörer definitiv präsenter ersichtlich als manch andere In-Ears.
Das Gehäuse der Skullcandy Push In-Ear Ohrhörer besteht wie bei den meisten anderen Herstellern zwar lediglich aus Kunststoff, doch dies macht einen hochwertigen Eindruck und sorgt zudem dafür, dass jeder der beiden In-Ears gerade einmal knapp 9 Gramm auf die Waage bringt. An der Außenfläche befindet sich an jedem der Ohrhörer ein 15 mm großer Druckknopf, mit dem unter anderem die Musik gestreut werden kann.
Bedienelemente
Um die Wiedergabe des aktuellen Musiktitel zu stoppen, kann man nach belieben entweder den Knopf am rechten oder linken Ohrhörer betätigen. Die Lautstärke kann ebenfalls reguliert werden, indem man den Knopf am Linken In-Ear doppelt klickt, wird diese reduziert und über die rechte Seite bei Doppelklick erhöht. Einen Titel vor bzw. zurückspringen erfolgt durch drücken und dreisekündiges Halten des Knopfes, dabei springt man durch den rechten Ohrhörer vor- und den linken zurück. Zu guter Letzt kann man bei Bedarf durch das Dreimalige betätigen an beiden Ohrhörern den Sprachassistenten wie z. B. Siri (iOS) oder Google Assistent (Android) aktivieren oder bei einem eingehenden Anruf durch einmaliges tippen diesen annehmen.
Ladecase
Das Aufbewahrungs- bzw. Ladecase ist zwar aus dem gleichen Kunststoff wie die beiden True Wireless Ohrhörer gemacht, doch dieses wirkt von der Verarbeitung definitiv nicht so hochwertig. Dazu gehe ich jedoch unter dem Punkt Verarbeitung genauer ein.
Um die beiden Ohrhörer zu laden und sicher zu transportieren, werden die beiden In-Ears mittels Magneten im Ladecase gehalten. Die Aufladung erfolgt über die drei goldenen Kontakt am jeweiligen In-Ear und am Ladecase. Auf der Vorderseite des Ladecase befindet sich neben dem Öffnungsknopf eine Status-LED, welche anhand vier einzelnen LED´s die restliche Akkukapazität des Cases anzeigt. Diese leuchten entweder auf, wenn man den runden Knopf darunter kurz betätigt, oder das USB-Typ-C Ladekabel zum Aufladen des integrierten Akkus an der rechten Seite einsteckt. Zu guter Letzt ist an der Oberseite noch das typische Skullcandy Firmenlogo eingelassen.
(Design: 3,5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Mit der Verarbeitung der Skullcandy Push True-Wireless Ohrhörern bin ich soweit zufrieden. Das Kunststoffgehäuse macht hier wie bereits erwähnt einen fertigen Eindruck und sorgt dafür, das jeder der beiden Ohrhörer gerade einmal knapp 9 Gramm auf die Waage bringt. Daher wird dieses geringe Gewicht selbst nach längerem Tragen nicht als störend empfunden.
Anders sieht das Ganze wiederum beim Transport- und Ladecase aus. Dieses wurde zwar ebenfalls aus dem gleichen Kunststoff gefertigt, doch diese macht meiner Meinung nach einen weniger guten Eindruck. Zum einen ist die matte Oberfläche nämlich empfindlich gegen Kratzer. So schützt dieses Case zwar die darin befindlichen Ohrhörer, doch kommt es z. B. in einer Frauen Handtasche mit dem Schlüssel in Berührung, sieht das Case nicht allzulange gut aus. Zudem gefällt mir der Öffnungsmechanismus weniger gut. Betätigt man diesen, springt das Case, wie ich es von vielen anderen True-Wireless Ohrhörern kenne nicht von alleine auf, sondern man muss das etwas schwerer gängige Case selbst aufklappen. Dies hat zwar den Vorteil, dass wenn in der Tasche versehentlich der Öffnungsmechanismus betätigt wird, das Case nicht von allein aufgeht. Doch das automatische Aufspringen gefällt mir persönlich deutlich besser.
Des Weiteren wurde der Schaumstoff-Einsatz an der Innenseite des Deckels leicht schräg eingeklebt, was der Funktion zwar nichts ausmacht, aber beim betrachten einfach weniger gut ausschaut. Zu guter Letzt stehen die Status-LED´s welche die Ladekapazität des Cases anzeigen teilweise aus dem Gehäuse hervor, was mir ebenfalls einen nicht so hochwertigen Eindruck vermittelt.
Wiederum Loben am Case kann ich, dass Skullcandy hier als Lade-Anschluss auf USB-Typ-C setzt und nicht wie einige andere Hersteller auf einen veralteten Micro-USB-Anschluss. Sowie, dass das Ladecase mit gerade einmal 20 Gramm sehr leicht ist. Die Magnete, welche die Ohrhörer im Case halten, wirken grundsolide. Sodass hier selbst beim Überkopf halten, keiner der Ohrhörer aus dem Case fällt.
(Verarbeitung: 3 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Kopfhörer-Art
True-Wireless In-Ear Kopfhörer
Kategorie
Bluetooth Kopfhörer
Farbe
orange/weiß
Akku
integriert, Lithium-Polymer-Akku Akku Ohrhörer: 6 h Akku Ladecase: 6 h Gesamt somit 12 h
Gewicht
57 g (Ohrhörer und Ladebox) 17 g (beide Ohrhörer) 42 g (Ladebox)
Material
Kunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
Konnektivität
Bluetooth 4.2 unterstützte Profile: A2DP, AVRCP, HSP, HFP Codec: SBC
Treiber
dynamischer 9,2 mm Treiber (links und rechts)
Frequenzbereich
20 kHz bis 20 Hz (Ohrhörer)
Schalldruck
100 +/-3dB (1mW/500Hz)
Impedanz
16 Ohm
Lieferumfang
1x Skullcandy Push True Wireless Ohrhörer je ein paar Silikon-Ohradapter-Sets (XS/S/M/L) 1x Transport- und Ladecase 1x kurzes USB-Typ C Ladekabel 1x Bedienungsanleitung
Technische Daten der Skullcandy Push
Tragekomfort
Typische für True-Wireless Ohrhörer ist der deutlich bessere Tragekomfort oder besser gesagt die daraus Resultierende Freiheit. Die sonst bei herkömmlichen In-Ears oftmals störenden Kabel gehören damit der Vergangenheit an und somit sind auch die bekannten klappernden Kabelgeräusche, das eventuell verknotete Verbindungskabel Geschichte. Daher kann man die Skullcandy Push einfach in die Ohren einsetzen und hat anschließend vollkommene Freiheit.
Das Einsetzen der beiden Ohrhörer erfolgt für True Wireless Ohrhörer typisch durch leichtes Eindrehen in das jeweilige Ohr. Daher nimmt man z. B. den rechten Ohrhörer, setzt diesen senkrecht in das Ohr und dreht diesen etwa 20° nach hinten. Dabei bewegt sich der soggenante FitFin-Einsatz in die Biegung der Ohrmuschel und sorgt damit für einen sicheren und festen halt. Im Gegensatz zu den Silikonaufsätzen (Ohrtips) lassen sich die FitFin-Aufsätze nicht wechseln.
Auch nach einer längeren Tragezeit hatte ich persönlich keine Probleme. Die Skullcandy Push True-Wireless Ohrhörer verursachten bei mir weder ein drücken noch Schmerzen. Wobei hier wie typische für True-Wireless Ohrhörer erwähnt werden muss, dass „längeres Trage“ relativ ist – mehr dazu aber unter dem Punkt Akkulaufzeit.
(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)
Klang
Beim „Push“ hat Skullcandy pro Seite einen 9,2 mm großen Single-Treiber verbaut. Dual- oder Triple-Treiber braucht man bei einem True-Wireless Ohrhörer aktuell nicht zu erwarten. Hierfür wäre die Akkulaufzeit sämtlicher True-Wireless Ohrhörer nicht ausreichend, denn die kleinen Gehäuse haben nicht allzu viel Platz für einen großen Akku und so würden diese nicht lange laufen.
Beide verbauten Treiber decken laut Skullcandy einen Frequenzbereich von 20 kHz – 20 Hz ab und haben eine niedrigen Impedanz von 16 Ohm. Der Grundton des Push ist etwas wärmer abgestimmt, sodass man hier von einem angehoben Bass sprechen kann.
Die Basswiedergabe bietet ein sattes Fundament und kann mit einem knackigen Tiefenbassbereich überzeugen. Jedoch könnte die Basswiedergabe meiner Meinung nach noch ein wenig präziser sein. Gerade bei tiefen Bässen fällt dieses auf, denn hier wirken die Töne etwas unpräzise. Die Mitten werden klar und eindringlich wiedergegeben, sodass davon vor allem der Gesang, also die Stimmen und die räumliche Wiedergabe profitieren. Bei den Höhen wiederum zeigt der Skullcandy Push leichte schwächen, denn hier sind zwar die Töne ebenfalls klar, doch gerade bei höherer Lautstärke neigen die Ohrhörer zum Überstreuen, was sich als etwas verzerrte Wiedergabe äußert.
Mit der bereits erwähnten wärmen Abstimmung (Bassbetonung) eigenen sich der Skullcandy Push vor allem für diejenigen, die Fans von elektronischer Musik sind. Wer einen In-Ear Ohrhörer für Titel sucht, die mit mehr Stimmen und weniger mit Bass versehen sind, sollte eventuell zu einem anderen In-Ear Ohrhörer greifen. Bei der Maximallautstärke können die Skullcandy Push wiederum absolut überzeugen, denn die kleinen True-Wireless Ohrhörer haben ordentlich Power in den Treibern. Dies reicht definitiv über den gesunden Wert hinaus.
Weniger zufrieden war ich klanglich von dem verbauten Mikrofon, welches unter anderem zum telefonieren genutzt werden kann. Hierbei nahm die Person, mit der ich telefonierte immer wieder Störgeräusche war, sodass ich mich teilweise wiederholen musste. Hier gibt es Ohrhörer mit besseren Mikrofonen, die für eine bessere Sprachverständlichkeit sorgen.
(Klang: 3,5 von 5 Punkten)
Ausstattung
Akku & Ladecase
Bei der Akkulaufzeit der Push, gibt Skullcandy eine maximale Musikwiedergabe von bis zu 6 Stunden an. Diese max. Laufzeit hängt aber wie immer von der Verwendung ab. Also ob man damit z. B. viel telefoniert, da damit zusätzlich die Mikrofone Strom verbrauchen und wie laut die Musik eingestellt ist. In meinem Testzeitraum kam ich zusammengerechnet auf eine Musikwiedergabe von knapp Fünf einhalb Stunden, was für True-Wireless Ohrhörer ein sehr guter Wert ist.
Für den ein oder anderen unter euch mögen selbst die von Skullcandy angegebenen 6 Stunden im Vergleich zu den bisher erhältlichen kabelgebunden In-Ears nach nicht nach viel klingen. Dies stimmt auch soweit, doch um dieses Manko auszugleichen, liefern alle Hersteller von True-Wireless Ohrhörern ein zusätzliches Aufbewahrungscase mit, welches gleichzeitig als Ladecase genutzt wird.
Legt man die beiden oder bei Bedarf auch nur einen der Ohrhörer in das Case hinein und schließt dieses, werden diese automatisch aufgeladen. Das Case bietet bei vollem Akku die Möglichkeit die Push einmal komplett wieder aufzuladen. Also beläuft sich die komplette Laufzeit der True-Wireless Ohrhörer, sofern der Akku der Ohrhörer, sowie der des Cases voll aufgeladen wurde auf eine Laufzeit von bis zu 12 h. Hier hätte ich mir zumindest gewünscht, dass das Case eine größere Akkukapazität besitzt und man die Push In-Ears bis zu zwei Mal aufladen hätte können, um auf 18 Stunden Musikwiedergabe zu kommen.
Ebenso vermisse ich bei den Skullcandy Push eine automatische Abschaltung bei der Entnahme aus den Ohren, bzw. sobald ich die Verbindung zwischen Wiedergabegerät und Ohrhörer trenne. Somit ist es lediglich möglich die Ohrhörer durch drücken und 5 Sekunden halten des Knopfes am linken Ohrhörer diese Ein- oder Auszuschalten oder diese wie bei vielen anderen True-Wireless Ohrhörer einfach in das Ladecase zu legen, denn dann schalten diese sich ebenfalls aus.
Wenn wir schon bei der Laufzeit sind, ist natürlich auch die Ladezeit sehr wichtig. Das Case wird erfreulicherweise via USB-Typ-C aufgeladen, was mir gegenüber dem alten Micro-USB-Anschluss sehr gut gefällt. Wiederum hat Skullcandy leider keine Schnellladefunktion integriert, und so dauert es knapp 4 Stunden bis das Ladecase voll aufgeladen ist und knapp 2 Stunden bis beide Ohrhörer im Ladecase wieder voll aufgeladen sind.
Bluetooth & Signalqualität
Skullcandy setzt bei den neuen Push auf Bluetooth 4.2. Die Bluetooth-Verbindung klappte in meinem Praxistest ohne Problem via iOS- und Android-Geräten. Die Einrichtung der Bluetooth-Verbindung ist mit den True-Wireless In-Ears aus dem Hause Skullcandy fast so simple wie mit herkömmlichen Bluetooth-Ohrhörern.
Werden die beiden Ohrstöpsel nach dem ersten koppeln aus dem Case genommen Verbinden diese sich bei Entnahme aus dem Case automatisch wieder mit dem bereits verbundenen Gerät. Beim ersten Verbindungsaufbau ist wiederum ein manuelles Koppeln nötig. Hierzu wird der Knopf am linken Ohrhörer im ausgeschaltetem Zustand für sieben Sekunden gedrückt gehalten, sodass sich der Ohrhörer in den Pairing-Modus versetzen. Nun blinkt bei diesem die Status-LED permanent Blau auf. Dies bedeutet, dass er erfolgreich in den Pairing-Modus versetzt wurden und man nun in den Bluetooth-Einstellungen am Smartphone das Gerät mit der Bezeichnung „Push“ Suchen muss.
Nun ist es nicht erforderlich, das Smartphone auch noch mit dem rechten Ohrhörer zu koppeln, sonder dieser stellt beim Einschalten automatisch eine Verbindung zum linken Ohrhörer her. So ist der linke Ohrhörer beim „Push“ der Empfänger des Audio-Signals und dem rechten wird dies mit so wenig Zeitverzögerung wie möglich übermittelt. Dies funktioniert beim Skullcandy Push sehr gut und ich konnte beim Musikhören keine Verzögerungen feststellen. Lediglich zum Videos via Netflix, Amazon Prime Video oder YouTube ansehen, eignen sich die In-Ears weniger. Hier ist die Latenz zu hoch, sodass es bei der Wiedergabe via iPhone X der Ton etwas (unter einer Sekunde) Zeitversetzt weitergegeben wird. Dies ist jedoch ein Problem, welches aktuell mehrer True-Wireless Ohrhörer haben.
Skullcandy verspricht auf der Webseite eine Bluetooth Reichweite von bis zu 30 Metern, dabei ist jedoch wichtig, dass man sich mit dem linken Ohr zum Smartphone befindet. Ist man mit der rechten Kopfseite zur Richtung das Smartphones gerichtet, dann ist die maximale Entfernung deutlich geringen. Zudem kommt man auf diese Reichweite nur unter perfekten Bedienungen, also ohne Störquellen und Wände zwischen Wiedergabegerät und Ohrhörern.
In meinem Alltagstest kam ich im Indoor-Bereich auf knapp 8 Metern, im Außenbereich waren 12 Meter ebenfalls kein Problem. Hierbei sollte man jedoch um beide Werte erreichen zu können mit dem linken Ohrhörer in Richtung Smartphone gedreht sein.
(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Skullcandy hat mit den „Push“ ebenfalls wie einige andere Hersteller die ersten True-Wireless Ohrhörer auf den Markt gebracht. Diese konnten mich mit den passenden gewählten Ohrtips mit einem bequemen Sitz und dank den so genanten FitFin-Gelaufsätzen mit einem stabilen Halt überzeugen. Des Weiteren bieten die Ohrhörer eine gute Akkulaufzeit und die Bedienung via Hardware-Tasten ist einfach und verursacht weniger Fehlbedienungen wie eine Touch-Oberfläche.
Preis/Leistung
Die UVP des Skullcandy Push von 129,99€ ist für True-Wireless Ohrhörer ein guter Preis.
Klanglich gehören die Skullcandy Push zwar nicht zu den besten, denn der Grundton ist etwas wärmer abgestimmt. Daher eignen sich die Skullcandy Push vor allem für Genres wie Elektro und alles weitere, was von einem angehobenen Bass profitiert. Wer zudem sehr laute Ohrhörer sucht, dem könnten die Push von Skullcandy eventuell gut gefallen.
Jedoch muss man Abstriche in der Verarbeitung des Ladecase und beim verbauten Mikrofon machen. Fürs Telefonieren eignen sich die Skullcandy Push nämlich weniger.
Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HiFi-Komponente wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosystem-Komponenten, wie z. B. kompletten Heimkino-Systemen. Der eine oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum kein Elektronikfachmarkt Teufel Produkte im Sortiment besitzt. Das liegt daran, dass Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen Online-Shop an.
Teufel ist bekannt für seine vielen Produkte im Audio-Bereich, sei es Kopfhörer, Soundbars oder Heimkino-Anlagen. Es gibt ziemlich alles bei Teufel für den HiFi-Bereich.
Neben den Rockster Go, welchen ich euch bereits vorgestellt habe, hat mir Teufel zur IFA 2018 viele neue Produkte vorgeführt bzw. gezeigt. Darunter auch einen weiteren portablen Lautsprecher der Rockster Familie. Dieser hört auf den Namen Teufel Rockster Cross, ein Bluetooth-Lautsprecher, welcher gegen Spritzwasser und Stöße geschützt ist. Dieser im Vergleich zum Rockster Go deutlich größere Lautsprecher knüpft da an, wo sein kleiner Bruder aufgehört hat. Somit ist dieser nicht nur doppelt so groß, sondern noch lauter, kräftiger und leistungsfähiger. Ob der Preis von 299,99€ für diesen gerechtfertigt ist, erfahrt ihr in folgendem Testbericht.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Der Rockster Cross wird wie eigentlich sämtliche Produkte aus dem Hause Teufel in dem typischen braunen Versandkarton geliefert. Wie gewohnt ist die Verpackung rundum mit einigen Infos zum Produkt, welches sich darin befindet versehen. Daher ist es auch wenig Überraschen, das direkt auf der Oberseite der typische „Teufel“ Schriftzug prangt. Derselbe Schriftzug befindet sich zudem noch auf der linken Seite und im schwarzen Bereich ist der Name „Rockster Cross“ des portablen Speakers ersichtlich. Auf der Vorder-, sowie auf der rechten Seite ist erneut der „Rockster Cross“ Name zu sehen. Zusätzlich erfährt man hier noch einige technische Daten zum Lautsprecher und zum Unternehmen. Dabei handelt es sich um die Adresse des Unternehmens Teufel, und deren Webseite, aber auch die Abmaße und das Gewicht des Rockstar Cross erfährt man hier.
Öffnet man den Versandkarton, kommt direkt ein großer Styropor-Einsatz zum Vorschein, auf dessen Oberseite einige Teile des Zubehörs zu sehen sind. So befinden sich in den drei Aussparungen neben der Bedienungsanleitung, der Transport-Gurt, und das Netzteil, um den Akku aufzuladen. Entnimmt man die Anleitung, erkennt man durch das Loch im Styropor, das direkt darunter der Rockster Cross verstaut wurde. Dieser befindet sich zum zusätzlichen Schutz in einer Folie eingepackt. Durch das Styropor wird der Rockster Cross inkl. dem Zubehör sehr gut vor möglichen Transportschäden geschützt. Beim auspacken des Rockster Cross solltet ihr auch den unteren Styropor-Einsatz entnehmen, denn darunter befindet sich der Netzstecker für das Netzteil.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Der Großteil aller Teufel Produkte kommt in den für das Unternehmen typischen Farben daher. So ist es beim neuen Rockster Cross auch der Fall, welchen Teufel durch seine Größe gerne SUV nennt. Der knapp 38 mm breite Bluetooth-Lautsprecher kommt somit in dem üblichen schwarzen Look, mit den roten Akzenten daher.
Direkt auf dem schwarzen Lochgitter aus Stahlblech prangt dezent in Schwarz das „Teufel“ Firmenlogo. Dieses leicht glänzende Logo ist je nach Lichteinfall auf der mattschwarzen Oberfläche mehr oder weniger erkennbar. Das Lautsprechergitter verläuft an beiden Rändern hin im 45°-Winkel, in diesem Bereich sind die beiden Stereo-Hochtöner verbaut, welche dadurch für den echten Stereo-Sound sorgen.
Beim Gehäuse setzt Teufel auf hochwertigen Kunststoff. Dadurch kommt der mobile Lautsprecher mit den Abmaßen von 160 x 380 x 130 mm (H x B x T) auf ein stolzes Gewicht von 2,4 kg. Somit kann man beim Rockster Cross definitiv nicht mehr von einem kompakten bzw. handlichen Bluetooth-Speaker reden, sondern von einem wie Teufel ihn bezeichnet „ der SUV unter den portablen Speaker“. Doch nur durch seine Größe bietet der neue Rockster Cross genug Platz für den großen Akku, die vielen Treiber und Verstärker, welche für den ungemein guten Sound zuständig sind. Zur Auflockerung des schwarzen Design befindet sich zwischen dem Lautsprechergitter und dem Rockster Cross Gehäuse eine rote Gummi Umrandung. An der Oberseite am vorderen Bereich lässt sich zum einfacheren Transport an den beiden Ösen der Tragegurt befestigen. Damit kann man den Rockster Cross trotz seiner Größe und dem Gewicht bequem an der Hüfte oder am Rücken tragen kann.
Kommen wir zu den Bedienelementen des Rockster Cross. Hier gibt es direkt vier Stück an der Oberseite und vier weitere kleinere Tasten an der Rückseite in der oberen Hälfte. Vor den vier oberen gummierten Tasten, welche sich generell auf die Musiksteuerung fixieren, befindet sich ein in den Kunststoff eingeprägte Teufel Logo. Mit den für ein Bluetooth-Lautsprecher typischen Musik Steuerungstasten kann man bequem die Musik steuern. Von vorne betrachtet befindet sich rechts außen die „+“ Taste, mit dieser kann man die Lautstärke regulieren. Direkt daneben ist die klassische Wiedergabe/Pause-Taste. Mit dieser kann man die Musik anhalten oder durch Wiederholtes drücken wieder fortsetzen. Zudem ist es möglich, bei einem eingehenden Anruf durch kurzes Betätigen diesen anzunehmen oder am Ende des Gespräches aufzulegen. Bei der dritten Bedientaste, handelt es sich um die „-“ Taste. Hiermit kann man logischerweise nicht nur die Lautstärke der Musik reduzieren, sondern einem eingehenden Telefonanruf durch betätigen abweisen.
Wer von euch den Testbericht zum Rockster Go nicht gelesen hat, fragt sich nun eventuell warum die beiden Lauter und Leiser Tasten nicht nebeneinander platziert wurden. Dies hat einen wichtigen Grund. Um nämlich einen Titel vor- oder zurückzubringen, betätigt man beim Vorspringen die Play/Pause-Taste zusammen mit der „+“ Taste und beim Zurückspringen die Play/Pause-Taste mit der „-“ Taste. Zu guter Letzt handelt es sich bei der letzten Taste um die Sprachassistenten-Taste. Bei Bluetooth-Wiedergabe aktiviert man durch das Betätigen dieser Taste den Sprachassistenten Siri (iOS) oder Google Assistant (Android). Zudem kann man auch hier bei einem eingegeben Anruf diesen durch drücken der Taste annehmen oder ablehnen.
So viel zu den Musik-Steuerungstasten, doch neben diesen gibt es, wie ich bereits erwähnt habe noch vier weitere Tasten an der Rückseite. Hier befindet sich von hinten betrachtet rechts der Ein- und Ausschaltknopf. Direkt neben diesem sind vier weiß leuchtende LED´s untergebracht. Diese zeigen gleich nach dem Einschalten und während der Wiedergabe durch kurzes betätigen in 25 % Schritten die restliche Akkulaufzeit an. Direkt neben den vier LED´s ist der Knopf, mit dem man den sogenannten Outdoor-Modus aktiviert, untergebracht. Auf diesen Klangmodus gehe ich unter Klang genauer ein. Bei der vorletzten Taste handelt es sich um die bekannte Bluetooth-Taste, mit der man den Rockster Cross in den Pairing-Modus versetzt, um diesen z. B. mit einem Smartphone zu koppeln. Zu guter Letzt handelt es sich beim letzten Knopf um die Connect-Modus-Taste. Mit dieser kann man z.B, zwei Rockster Cross oder einen Rockster Cross mit einem Rockster Go miteinander koppeln.
Bleiben wir bei der Rückseite, findet man hier noch links und rechts Außen eine Griffmulde, mit der es einfacher ist, den großen Rockster Cross in den Händen zu halten. Zudem befindet sich im Zentrum ein Kunststoffgitter, hinter dem die Passivmembrane verbaut, sind. Direkt unter den Passivmembranen sind noch die Anschlüsse unter zwei Gummiabdeckungen versteckt. Hierbei handelt es sich um insgesamt vier Anschlüsse, welche schon auf der Abdeckung beschriftet sind. Somit findet man links ein AUX-Anschluss und direkt daneben den Netzanschluss, mit dem der integrierte Akku geladen werden kann. Unter der rechten Abdeckung befindet sich neben dem Micro-USB Service-Anschluss, noch ein USB-A-Anschluss mit dem man beim Bedarf den Akku des Wiedergabegeräts wie z. B. des Smartphones aufladen kann.
(Design: 4,5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Bei der Verarbeitung hat Teufel gute Arbeit geleistet, denn hier kann der Rockster Cross absolut überzeugen. Das sehr robuste Gehäuse schützt die im Inneren verbauten Elemente hervorragend und absorbiert durch die flexible Bauweise bei einem Aufprall die Kräfte. So übersteht der Rockster Cross problemlos Stöße oder einen Aufprall aus einer Höhe von etwa 50 cm, daher auch die IPX5 Zertifizierung. Dank dieser macht es dem Cross auch nichts aus, wenn jemandem unabsichtlich Wasser drüber laufen lassen sollte, denn dieser ist gegen Strahlwasser bestens geschützt.
Der Teufel Rockster Cross besitzt wie alle seine Brüder einen integrierten Akku und möchte daher gerne auch im Freien genutzt werden. Dabei muss man sich, wie eben erwähnt wenig Gedanken um das Wetter machen, denn dank der komplett gummierten Unterseite, ist diese bestens gegen Feuchtigkeitsschäden geschützt. Zudem gibt Teufel an, dass er sogar bis -10 °C winterfest sei, daher spielt selbst bei kalten Temperaturen Musik. Somit kann er auch wunderbar zum Wintergrillen mit ins freie genommen werden. Die gummierten Tasten an Ober- und Unterseite geben Feuchtigkeit keine Chance, ins Innere zu gelangen und sorgen selbst bei fettigen oder nassen Fingern für gute Griffigkeit.
(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Lautsprechertyp
mobiler Bluetooth Lautsprecher
Treiber
zwei 20 mm Hochtöner aus Gewebe (schräg angeordnet für ein echtes Stereo-Klangbild; ein mistiger 120 mm Tieftöner aus Gewebe für kräftigen Pass und zwei 95 x 75 mm Passivmembrane aus Metall.
Konnektivität
Bluetooth-Version 4.2 aptX Reichweite: selbst gemessen bis zu knapp 19 m, Klinkenbuchsen-Eingang 3,5 mm,, USB-A Anschluss um ein Smartphone mit 0,5 Ampere aufzuladen, koppeln von bis zu zwei Rockster Go oder ein Rockster Go und ein Rockster Cross möglich.
Akku
Wiedergabezeit: Bis zu 16 Stunden Ladezeit: Bis zu 3,5 Stunden118 x 178,5 x 67,3 mm (HxBxT) / Gewicht: 480 Gramm
Abmessungen
38 x 13 x 16 cm (Breite x Tiefe x Höhe)
Gewicht
2,4 Kilogramm
Lieferumfang
Teufel Rockster Cross Trageschlaufe Netzteil und Netzkabel Bedienungsanleitung
Technische Daten des Teufel Rockster Cross
Klang
Kommen wir nun zu dem wichtigsten Punkt bei einem Lautsprecher, dem Klang. Teufel verspricht hier einen druckvollen Sound, der zudem portable ist. Doch stimmt diese Aussage? Um diese Frage in einem Satz zu beantworten: Ja, der „große“ Portable Rockster Cross, kann von seinem Klangbild absolut überzeugen!
Wie bei vielen anderen Lautsprechern hat Teufel im inneren des Rockster Cross einen Class-D Verstärker (Digitalendstufe) verbaut, der dafür sorgt, das sehr hohe Pegel erreicht werden, die kaum zum Verzerren neigen. Der Verstärker treibt wiederum zwei jeweils links und rechts leicht schräg untergebrachte 20 mm Hochtöner aus Gewebematerial an. Die beiden Hochtöner sich im 45°-Winkel verbaut, sodass man beim Rockster Cross einen echten Stereo-Sound geboten bekommt. Daher wirbt Teufel hier auch mit der hauseigenen Dynamore-Technologie, welche für eine Verbreitung des Stereoklangbilds zuständig ist.
Zwischen den beiden Hochtontreibern sitzt ein 120 mm großer Tieftöner, welcher ebenfalls aus Gewebematerial besteht und für einen kräftigen, sowie präzisen Bass mit einem langen Hub versehen wurde. Zur Unterstützung des Bassfundaments setzt Teufel zwei auf der Rückseite befindliche Passiv-Membrane ein. Diese jeweils 95 x 75 mm großen Metall-Membrane werden wie der Namen schon vermuten lässt passiv angetrieben. Dies bedeutet, dass diese ohne externe Stromversorgung genutzt werden und nur rein von dem Tieftöner davor, in Schwingung gesetzt werden. Der Passivmembran hat ein ähnliches Prinzip wie ein Bassreflexrohr. Dieser sorgen für klare und kräftigere Bässen, ohne dabei das von einem Bassreflexrohr typische Geräusch der Luft, die durch die Öffnung gesaugt wird zu erzeugen.
Doch nun möchte ich euch den Klang des Teufel Rockster Cross noch etwas ausführlicher beschreiben? Teufel gibt an, dass der Frequenzbereich des Rockster Cross von 50 – 20.000 Hz reicht und der maximale Schalldruckpegel bei 98 dB/1m liegt. Diese Werte hören sich schon einmal ganz gut an, doch wie schneidet er beim Probehören ab?
Hier kann ich Teufel sehr loben, die verwendeten Treiber und wie diese im Gehäuse platziert wurden, kann absolut begeistern, denn es sorgt für ein sehr ordentliches Klangbild. Angefangen bei den Höhen, hier merkt man beim Probehören direkt, dass gleich zwei schräg untergebrachte hochwertige Hochtöner verbaut wurden. Diese geben kristallklare und detailreiche Höhen wieder, welche zudem selbst wenn man nicht mittig vor dem Rockster Cross steht, hörbar sind. Daher kann ich beim Cross auch den breiten Stereoklang loben. Die Dynamore-Technologie bzw. der Winkel, wie die Hochtöner untergebracht sind, sorgt hier für eine breite Stereo-Bühne. Etwas schwächer dagegen sind die Mitten abgestimmt. Diese hört man etwas weniger heraus, da diese zum Teil auch durch den von Teufel typischen etwas wärmer abgestimmten Grundton (angehobener Bass) unter gehen. Bei der Wiedergabe von Stimmen, also Gesang usw. macht der Rockster Cross wiederum einen sehr guten Job.
Kommen wir zum Bass, diesen sauber abzustimmen beherrscht Teufel sehr gut. Der Bass ist hier dank den beiden, zusätzlich verwendeten Passivmembranen als druckvoll und kräftig zu bezeichnen. Steht man in der Nähe des Rockster Cross, schafft dieser es bei einer höheren Lautstärke sogar, dass man die Kraft des Voluminösen Bass spürt. Hier bringt der Cross ein gutes Volumen mit, was im Zusammenspiel mit den restlichen Treibern dafür sorgt, dass man damit einen größeren Raum (25 m²) ausreichend beschallen kann.
Mit dem zuschaltbaren Outdoor-Modus, welcher mit der auf der Rückseite befindlichen Taste aktiviert werden kann, wird der Klang für den Outdoor-Bereich angepasst. Dadurch werden die Höhen etwas angehoben. Dieser Outdoor-Modus kann natürlich problemlos im Indoor-Einsatz genutzt werden, ob man den Outdoor-Modus oder den normalen Modus bevorzugt, liegt hier bei einem selbst. Auf jeden Fall ist bei aktivierten Outdoor-Modus das Klangbild etwas heller, jedoch wird die Bühne gefühlt noch etwas breiter. Nachteil wiederum hier ist, dass die maximale Lautstärke reduziert wird.
Wer einen sehr lauten, aber dennoch einfach zu transportierenden mobilen Akku-Lautsprecher sucht, ist beim Rockster Cross genau richtig. Hier hat Teufel wieder einmal ein wahres Brüllmonster entwickelt, welches gewaltig laut sein kann.
(Klang: 4,5 von 5 Punkten)
Koppeln und Reichweite
Ein portabler Bluetooth-Lautsprecher wird in ca. 99 % der Fälle via Bluetooth mit dem Abspielgerät, wie z. B. einem Smartphone gekoppelt. Klar, kann man auch einen MP3-Player, der kein Bluetooth besitzt, via Klinke-Kabel verbinden, doch dies machen sicherlich weniger von euch. Beachten sollte man bei der Verwendung über den AUX-Anschluss, dass der Rockster Cross nicht mehr so gut gegen Spritzwasser usw. geschützt ist. Durch die Abdeckung, die dazu auf der Hinterseite frei gemacht werden muss, kann im ungünstigsten Fall etwas eindringen und die Elektronik beschädigen.
Bei der Bluetooth Version setzt Teufel wie bereits beim Rockster Go auf Bluetooth 4.2 mit aptX, was bei der Verbindung mit einem Android Smartphone für die Wiedergabe in CD-Qualität sorgt. Das AAC-Format welches bei iPhones genutzt wird, wird daher nicht unterstützt.
Bei der Reichweite vom Bluetooth gibt Teufel keinen exakten Wert an, sondern nur, dass damit Reichweiten von mindestens 10 Metern erreicht werden können. Daher habe ich das Ganze im Freien und im Haus getestet und nachgemessen. Im Außeneinsatz hielt die Verbindung zum Rockster Cross bis knapp 19 Metern. Im Indoor-Einsatz hängt die Reichweite wiederum von der dicke, eurer Wände hab. Hier brach bei mir die Verbindung nach knapp 12 Metern ab. Dazwischen befanden sich jedoch zwei dickere Wände.
Ein besonderes Extra ist die Möglichkeit, dass man einfach per Knopfdruck zwei Teufel Rockster Cross, oder einen Cross und einen Go miteinander koppeln kann. Dabei können die beiden Geräte bei guten Bedienungen bis zu 8 Meter voneinander entfernt stehen.
(Koppeln und Reichweite: 4,5 von 5 Punkten)
Akku
Wie bei allen Lautsprechern der Rockster Familie handelt es sich auch beim zweiten neuen Mitglied dem Cross um einen mobilen Bluetooth Lautsprecher. Daher ist dieser mit einem wiederaufladbaren Lithium-Ionen Akku ausgestattet. Dieser soll laut Teufel bis zu 16 Stunden Musikwiedergabe ausreichen.
Natürlich hängt diese Laufzeit sehr stark davon ab, wie laut ihr die Musik wiedergebt. Ob diese per Bluetooth oder AUX-Anschluss dem Cross zugespielt wird und ob man z. B. nebenher das Smartphone mit dem USB-Anschluss auf der Rückseite auflädt. In meinem Test konnte ich jedoch die von Teufel angegebene Laufzeit ganz gut erreichen. Bei mir war nach knapp 15 Stunden der Akku leer, was problemlos ausreicht, um eine Party zuhause ohne Pause mit Musik zu beschallen.
Aufgeladen wird der Rockster Cross über den Rundstecker-Anschluss auf der Rückseite. Bis der integrierte Akku von 0 auf 100 % aufgeladen ist, dauert es knapp 3,5 Stunden. Diese Ladezeit geht vollkommen in Ordnung, was wieder nicht sonderlich schnell ist, ist der Powerbank-Anschluss (USB-A). Dieser lädt angeschlossene Geräte wie z. B. ein Smartphone mit nur 0,5 Ampere, daher wird dieses sehr langsam aufgeladen.
(Akku: 5 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Teufel beschreibt den Rockster Cross als handlichen, nicht zu schweren und einfach zu transportierenden mobilen Lautsprecher, der überall für einen ganz großen Auftritt sorgt.
Diesen genanten Punkten kann ich soweit absolut zustimmen. Der Rockster Cross ist, wie Teufel diesen selbst beschreibt, als SUV unter den mobilen Lautsprechern zu bezeichnen. Dieser legt aufgrund seiner Größe und den dadurch größeren Treibern noch eine Schippe drauf und fängt somit da an, wo der kleine Bruder der Rockster Go aufgehört hat. Wer einen klanglich überzeugenden und von der Verarbeitung top Lautsprecher für unterwegs sucht, bekommt mit dem Teufel Rockster Cross meiner Meinung nach genau das geliefert. Dank IPX5 Zertifizierung, welche diesen gegen Staub und Spritzwasser schützt und einer Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden, rockt der Rockster Cross jede Party in den eigenen vier Wänden.
Preis/Leistung
Mit dem neuen Rockster Cross hat Teufel neben dem Rockster Go einen weiteren mobilen Bluetooth-Lautsprecher aus der Rockster Familie auf den Markt gebracht. Dieser kommt in den typischen Teufel Farben (Schwarz/Rot) daher und überzeugt mit einer sehr guten Verarbeitung und dem zeitlosen tollen Design.
Klanglich kann auch der größere Rockster Cross absolut überzeugen. Für den Preis von 299,99€ (UVP) bekommt man meiner Meinung nach den aktuell besten klingenden Lautsprecher in dieser Preisklasse. Wer es gerne sehr laut mag, und einen Lautspeicher sucht, dem es nichts ausmachen, wenn er dreckig wird, oder versehentlich eine Flasche Wasser oder Ähnliches drüber geleert wird, ist beim Rockster Cross genau richtig.
Huawei ist ein chinesischer Smartphone-Hersteller, welcher im Jahr 1987 gegründet wurde. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Shenzhen, China und der Geschäftsführer ist Ren Zhengfei, welcher das Unternehmen auch gründete. Neben Endgeräten wie Smartphones, Tablets und Notebooks bietet Huawei auch Dienstleistungen für Netzwerk-Infrastrukturen und Cloud-Computing-Lösungen an.
Neben dem Huawei MateBook D, welches Huawei Ende des letzten Jahres in der von mir getesteten 15,6 Zoll Variante exklusiv in Österreich auf den Markt gebracht hat, wurde von Huawei vor Kurzem noch ein weiteres Notebook vorgestellt. Es handelt sich dabei um das Huawei MateBook 13, welches unter anderem in Deutschland und Österreich erschienen ist. Laut Huawei handelt es sich bei dem Gerät um ein gehobeneres Mittelklasse-Notebook, welches an die jüngere Zielgruppe gerichtet wurde. Wie sich das neue MateBook 13 im Alltagstest schlägt und ob es mich überzeugen konnte, erfahrt ihr in folgendem Testbericht.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Die Verpackung des Huawei MateBook 13 kommt wesentlich unspektakulärer als die des von mir getesteten MateBook D daher. Bei der Verpackung handelt es sich um eine ungebleichte Kartonage, welche an der Seite, an der sich der Tragegriff befindet, geöffnet wird. Die schlichte Hülle ist kaum mit Informationen zu Produkt bedruckt. Lediglich auf einer der Stirnseite befindet sich ein Aufkleber, der mit den wichtigsten Daten wie: Modellnummer, Speicher, RAM usw. versehen ist. Da der Karton bei mir jedoch gleichzeitig, als Versandkarton genutzt wurde, fehlt dieser Aufkleber vermutlich.
Somit hält die Verpackung kaum Informationen zum Produkt bereit und ist lediglich an der Oberseite mit einem weißen Huawei Logo und einer Umriss-Skizze des MateBook 13 versehen. Ansonsten gibt es keine Infos, selbst der Name des Gerätes wird hier überraschenderweise nicht extra präsentiert. Wie bereits erwähnt, wird die Verpackung an der länglichen schmalen Seite geöffnet, an der sich auch der Transportgriff befindet. Direkt nach dem Aufklappen erkennt man das MateBook 13 darin, welches rundum von Schaumstoffeinsätzen umgeben ist. Diese sorgen dafür, dass das Gerät in der Mitte zentriert wird und somit sicher geschützt vor Schäden ist. Zusätzlich befindet sich das MateBook 13 in eine Folie eingepackt.
Direkt neben dem MateBook 13, bzw. einem Schaumstoffeinsatz, befindet sich eine kleine Kartonage. In dieser ist sämtlicher Zubehör verstaut. Dabei handelt es sich zum einen um das 65 Watt Netzteil, ein abnehmbares knapp 2 Meter langes USB-C Ladekabel und einen Adapter, der via USB-C Anschluss angeschlossen wird. Dieser bietet die Möglichkeit ein Gerät via analogen Videoausgang (VGA-Anschluss), via HDMI-Anschluss und USB-A-Anschluss anzuschließen. Zudem ist auch noch ein USB-C Port vorhanden, denn durch das Einstecken des Adapters an der rechten Seite des Notebooks, wird dieser belegt. Somit hätte man ohne diesen Port, keinen freien mehr zur Verfügung.
(Verpackung: 3 von 5 Punkten)
Design
Huawei setzt bei seinen Notebooks bzw. Ultrabook auf ein elegantes Aluminiumgehäuse. So ist dies auch beim Huawei MateBook 13 der Fall, dieses kommt wie die anderen Notebooks und Smartphones mit dem soggenanten diamantgeschliffenen Ecken daher. Damit sind unter anderem die „polierte“ Fase um die Oberseite der Tastaturebene wie man es z.B an dem Element direkt über dem Lade-Anschluss verlaufend sieht gemeint.
Das Design des Space Grey farbigen Huawei MateBook 13 gefällt mir sehr gut. Dank der Aluminium-Bauart, besitzt das Huawei MateBook 13 eine glatte Oberfläche, welche typisch für Aluminium dem Notebook eine matte aber hübsche Optik verleiht. Wie bereits beim MateBook D gefallen mir auch hier sehr, die abgerundeten Ecken und Kanten der Display-Einheit. Beim Aufklappen fallen direkt die schmalen Ränder links und rechts zwischen Gehäuserand und Tastatur auf. Dadurch ist hier kein Platz für die Lautsprecher, sodass diese nach unten gerichtet im Buttom-Case (unter der Tastatureinheit) sitzen.
Da das MateBook 13 wie Huawei angibt, mit einem 3:2 Format daher kommt, besitzt dieses eine deutlich schmalere Form und wirkt somit von der Form betrachtet wesentlich quadratischer, als andere Konkurrenz-Notebooks. Bei den Maßen von 286 x 211 x 14,9 mm (B x H x T) bringt das MateBook 13 gerade mal 1,3 kg auf die Waage, was für ein 13 Zoll Gerät ein sehr gutes Gewicht ist. Im Vergleich Apples 13- Zoll MacBook Pro ist bei identischer dicke und Tiefe knapp über 20 mm breiter.
Das verbaute IPS-Display löst in Full-HD+ Auflösung auf und unterstützt je nach Modell 10-Punkt-Multi-Touch. So wie es bei dem von mir getestete Modell auch der Fall ist, denn dies kommt mit einem zusätzlichen Touch-Display daher. Der schwarze Bildschirmrand welcher um das Display verläuft, ist wie bei Smartphones unter dem Display-Glas integriert und rundum sehr schmal gehalten. An der linken und rechten Seite ist dieser lediglich 4,4 mm dünn und an dem oberen Bereich, in dem die Kamera integriert ist, nimmt dieser knapp 7 mm ein. Lediglich der untere Rand, an dem wie gewohnt das Huawei Logo prangt, ist mit knapp 11 mm etwas breiter gehalten. Der Screen-to-Body-Ratio Wert liegt beim MateBook 13 somit bei 88 %.
Enttäuscht bin ich beim Huawei MateBook 13 leider von den verfügbaren Anschlüssen. Hier hat man lediglich zwei USB-C Ports (USB-C 3.1) verbaut, von denen nur der linke zum Laden des Notebook genutzt werden kann. Steckt man das Ladekabel in den rechten Anschluss, erscheint eine Meldung, dass man das Kabel an der anderen Seite einstecken soll. Hier hätte ich mir nicht nur weitere Anschlüsse wie z. B. ein USB-A Port oder einen SD-Kartenleser gewünscht, sondern auch die Möglichkeit, das Gerät über jeden seiner USB-C-Ports mit Strom zu versorgen. Zwar liefert Huawei einen Adapter im Lieferumfang mit, der unter anderem einen USB-A Port liefert, aber dadurch muss ich, diesen immer wenn ich unterwegs bin mit rumschleppen und mit Adaptern zu hantieren gefällt mir weniger. Platz für die Anschlüsse wäre auf jeden Fall vorhanden gewesen. Auch ärgerlich ist, dass keiner der beiden USB-Typ-C Ports Thunderbolt 3 unterstützt. DisplayPort wird über den rechten der beiden USB-C-Ports ausgegeben. An der linken Seite befindet sich neben dem Stromanschluss, noch eine 3,5 mm Audiobuchse, worüber man z. B. einen Kopfhörer via Klinkenkabel anschließen kann.
Durch den verwendeten Prozessor, auf den ich später genauer eingehe, reicht es nicht aus das MateBook 13 passiv zu kühlen, sondern aktiv mit Lüftern. Dafür setzt Huawei auf das selbst entwickelte „Shark Fin Design 2.0“, welches aus zwei mittig hinter dem Akku verbauten Lüftern und zwei Heatpipes besteht.
Die beiden hochfrequenten Lüfter saugen die Luft von den Seiten an, sodass die kalte Luft zum CPU und GPU befördert wird. Gleichzeitig wird die entstehende warme Luft als Abluft nach hinten zu den Luftschlitzen zwischen dem Display abgeleitet. Damit die Wärme nach unten entweichen kann, befindet sich an der Aluminium Bodenplatte im hinteren Drittel mehrere Löcher. Die verbauten Lautsprecher strahlen ihren Klang nicht nach oben, sondern nach unten ab. Daher wirbt Huawei beim MateBook 13 mit einem Dolby Atmos Sound, welcher durch die beiden Lochgitter am vorderen Bereich an der Unterseite nach unten abgegeben wird. Der Power-Butten rechts oberhalb der Tastatur dient nicht nur als Einschaltknopf, sondern kann auch als Fingerabdrucksensor verwendet werden.
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Auf dem ersten Blick wirkt die Verarbeitung des Huawei MateBook 13 sehr gut. Dennoch konnte ich an dem mit zur Verfügung gestellten Testgerät ein paar Mängel feststellen. Ob davon wiederum alle verallgemeinern kann, weiß ich nicht genau, denn diese könnten eventuell auch Einzelfälle sein. Da diese jedoch bei mir vorhanden waren, möchte ich diese nicht verheimlichen und euch natürlich darüber Informieren.
Das Gehäuse des MateBook 13 ist im Großen und Ganzen zwar sehr schön verarbeitet, doch im betracht der Stabilität hatte ich schon bessere Notebooks. Die Einheit z. B. in der die Tastatur integriert ist, gehört nicht zu den stabilsten. Somit gibt das Aluminium zwischen den Tasten beim Tippen im mittleren Bereich etwas stärker nach. Zudem muss ich bei der Verarbeitung einen noch einen ungleichmäßigen Spalt kritisieren. Dieser war bei meinem Gerät an der Öffnungsmulde, direkt unter dem Touchpad. Hier wurde vermutlich die obere Aluminium Schicht auf das restliche Gehäuse geklebt oder verschraubt und dadurch wurde das ganze knapp 1 mm versetzt angebracht, was man an dem Detailbild von mir erkennen kann. Zudem wurde der Huawei Schriftzug samt Logo auf dem Deckel nicht aus einem Stück gefräst, sondern das ganze wurde lediglich aufgeklebt. Somit ist dieses wie z. B. der aufgelaserte „Huawei“ Schriftzug beim MateBook D nicht eben, sondern steht knapp 1 mm hervor und besitzt eine raue Oberfläche, was mir persönlich weniger gut gefällt.
Für das Aufklappen des MateBook 13 sind definitiv beide Hände vonnöten. Dies spricht für kräftige Scharniere, die beim Touch-Display genau richtig sind, denn somit wippt dieses beim Berühren und antippen nichts nach. Würde man das MateBook nur mit einer Hand aufklappen, würde das ganze nicht so gut gehen, da das Gerät ab einem höheren Winkel sehr kopflastig wird. Mit dem maximalen Öffnungswinkel von 150°, welchen die Klappscharniere zulassen bin ich soweit zufrieden.
Die vier runden Gummifüße sorgen für einen sicheren und somit rutschfesten Stand auf dem Schreibtisch usw. Da jedoch wie bei vielen anderen Notebooks die kalte Luft teilweise auch von unten angesaugt wird, sollte man ein Notebook nie ohne stabile Unterlage auf der Couch oder im Bett betreiben. Da dadurch das Gerät keine frische Luft ansaugen kann und somit Schaden nehmen kann.
(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Display/Auflösung
13 Zoll IPS-Display mit einer Auflösung von 2.160 x 1.440 Pixeln 200 ppi(Auflösung Full-HD+)
Das Huawei MateBook 13 verfügt wie die Bezeichnung im Namen schon vermuten lässt über ein 13 Zoll großes Display. Anders wie es die meisten anderen Hersteller bei ihren Geräten machen, kommt dieses um sich von diesen Geräten abzusetzen nicht mit dem typischen 16:9-Format daher, sondern mit einem 3:2-Display-Panel. Dieses 13 Zoll Display löst mit 2160 x 1440 Pixeln auf, was einer Pixeldichte von 200 PPI entspricht und somit kann man hier von einem Full-HD+ Display reden.
Da es sich beim verbauten Display um eines mit IPS-Technologie handelt, kann dieses mit einer typischen sehr guten Blickwinkelstabilität überzeugen. So ist das Display selbst vom seitlichen Betrachten sehr gut ablesbar, ohne das dabei die Farben großartig verfälschen oder die Konturen verblassen. Bei dem Testgerät, welches mir Huawei zur verfügung gestellt hat, handelt es sich um das teuerste Gerät, mit Touch wie es so eigentlich nur in Deutschland erhältlich sein wird. Es gibt in Deutschland neben dem MateBook 13 mit i5 und 256 GB SSD, noch das i7 mit 512 GB SSD und das teuerste Modell mit zusätzlichem Touch-Display, welches dem Modell von mir entspricht. In Österreich wiederum gibt es nur das kleinste Deutsche Modell, doch dieses kommt zum gleichen Preis von 999€ mit zusätzlichen Touch-Display daher.
Das Touch-Display lässt sich hervorragend Bedienungen und reagiert dank 10-Punkt-Multi-Touch auf bis zu 10 Finger auf einmal. Doch nicht nur für mich, sondern auch vielen anderen unter euch ist natürlich die Farbqualität, die Helligkeit und die damit verbunden Frage, wie gut schlägt es sich mit maximaler Helligkeit im Outdoor-Outdoor-Einsatz bei starkem Sonnenlicht, sehr wichtig. Diese Punkte habe ich wie üblich natürlich in meinem Testzeitraum ebenfalls getestet.
Wie bereits erwähnt kann beim MateBook13 das IPS-Panel überzeugen, welches mit einer sehr guten Blickwinkelstabilität begeistern kann. Mit der Ausleuchtung des Displays war ich bei meinem Testgerät zufrieden, es waren lediglich minimale Lichthöfe erkennbar, welche nur beim Systemstart aufgefallen sind und somit im Alltag keinesfalls stören. Hier kann eventuell sein, dass das Clouding (Lichthöfe) je nach Gerät schwanken. Huawei gibt beim Farbraum 70,8 % (NTSC) bzw. 100 % sRGB. Somit deckt das MateBook 13 vollständig den sRGB-Farbraum ab, was einem guten Farbraum entspricht. Wer jedoch noch mehr Farbraumabdeckung für Fotobearbeitung oder Ähnliches sucht, sollte z. B. zu einem MacBook Pro 2018 greifen, denn dies deckt den DCI-PR Farbraum ab, welcher deutlich umfangreicher ist. Den Kontrast gibt Huawei mit 1.00:1 an, was im Alltag ebenfalls in Ordnung geht.
Der größte Schwachpunkt des Huawei MateBook 13 ist jedoch die maximale Displayhelligkeit von 300 Nits. Daher schlägt sich das MateBook 13 im Außeneinsatz schlechter als einige andere Geräte. Direktes Sonnenlicht auf das Display geht z. B. absolut nicht, denn hier zeigen sich in dem hochglänzenden Display viel zu sehr die Reflexionen. Hier schneidet z. B. mein MacBook Pro mit 500 Nits deutlich besser ab.
(Display: 4 von 5 Punkten)
Tastatur und Touchpad
Die Tastatur des Huawei MateBook 13 nimmt insgesamt eine Fläche von knapp 27,6 x 10,5 cm ein und ist somit für ein 13-Zoll Notebook ausreichend groß ausgelegt. Die Beschriftung der einzelnen Tasten ist deutlich beschriftet und sämtliche Tasten bis auf die beiden Pfeiltasten hoch und runter haben ein gutes Größenformat. Die beiden Pfeiltasten sind gegenüber den restlichen Tasten lediglich in halber Größe ausgeführt.
Mit der Tastatur bin ich leider nicht zu 100 % zufrieden, denn daran habe ich einige Kritikpunkte feststellen können. Zum einen gibt die Tastaturebene, wie ich es bereits unter dem Punkt Verarbeitung erwähnt habe im mittleren Teil etwas zu sehr nach. Zudem ist mir persönlich das Feedback zu schwammig und der Hub von 1,2 mm etwas zu kurz. Dafür wiederum ist die Tastatur beim Tippen angenehm leise. Eine zweistufige Hintergrundbeleuchtung ist bei allen deutschen und österreichischen Modellen enthalten und kann in zwei Stufen reguliert werden oder bei Bedarf ausgeschaltet werden. Das Touchpad des MateBook 13 ist mit 12 x 6,5 cm für ein 13 Zoll Gerät ausreichend groß bemessen. Die Oberfläche des Touchpads ist sehr angenehm glatt und ermöglicht somit ein gleichmäßiges Gleiten der Finger über das ganze Touchpad hinweg.
Das Touchpad kommt ohne weitere Click-Tasten, wie man dies z. B. von den älteren Notebooks kennt daher. Dementsprechend werden Links- und Rechtsklick über den Druck auf der unteren Touchpad-Oberfläche ausgeführt. Hier ist jedoch der Hubweg etwas zu kurz geraten und für meinen Geschmack etwas zu weich.
(Tastatur und Touchpad: 4 von 5 Punkten)
Leistung
Das Testgerät welches mir von Huawei zur Verfügung gestellt wurde, besitzt wie bereits erwähnt einen i7-8565U Prozessor. Dabei handelt es sich jedoch nicht um das in Österreich erhältliche Gerät, denn dieses ist lediglich mit einem i5-6265U Prozessor ausgestattet. Der CPU stammt aus der aktuellen Whiskey-Lake-U-Generation (8.Generation). Beim GPU (Grafik Prozessor) setzt Huawei bei meinem Modell auf die bessere 25W Variante des NVIDIA GeForce MX150 Chip. Dieser wird jedoch nur bei der US-Variante des MateBook 13 verbaut, wie es bei meiner Version der Fall ist. So kommt beim österreichischen und deutschen Modell des MateBook 13, lediglich der Intel UHD Graphics 620-Chip zum Einsatz. Da es sich bei meinem Gerät um die besser ausgestattete Version, welche so aktuell nicht in Europa erhältlich ist, handelt, beziehen sich meine Benchmarktest auf die Länder außerhalb de EU.
Aktuell sind sämtliche auf dem Markt erhältliche Huawei MateBook 13 Modelle mit einem 8 GB großen DDR4-2133 Arbeitsspeicher ausgestattet. Ob es im späteren Zeitpunkt weitere Versionen mit 16 GB RAM geben wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt. 8 GB ist heutzutage nicht mehr besonders viel Arbeitsspeicher und so würden sich sicher einige interessierte Käufer freuen, wenn bald auch eine 16 GB Variante erhältlich sein wird.
Bei der 8. Generation des i7 CPU handelt es sich um einen vier Kern Prozessor, welcher acht Threads besitzt. Die Grundtaktfrequenz des CPU´s liegt pro Rechenkern bei 1,8 GHz. Im Turbo-Modus, bei dem der CPU kurzzeitig übertatet, erreicht ein einzelner Kern davon eine maximale Taktfrequenz von bis zu 4,6 GHz. Doch nun einige Zahlen zu den Benchmark Test:
Das Gehäuse des Huawei MateBook 13 ist relativ dünn und somit klein gehalten. Aus diesem Grund hat Huawei im inneren gleich zwei Lüfter verbaut. Diese befinden sich in der Mitte des Gerätes unter der Tastatur. Huawei verspricht durch die soggenante Shark Fin-Technologie eine schnelle Wärmeableitung. Doch in meinen Tests konnte ich feststellen, dass bei mehrmaliger Wiederholung des Benchmarktests, die Wärmeverteilung nicht perfekt funktioniert. Beim wiederholten Durchführen des Tests stellte ich nämlich einen Leistungsschwund von knapp 13 % fest.
Doch nun zur SSD. Wie schnell arbeitet diese? Im neuen MateBook 13 setzt Huawei auf eine 256 GB oder alternativ auf eine 512 GB große SSD. Um genauer zu sein, handelt es sich dabei um eine schnelle M.2-2280-Slot SSD. Beim österreichischen Modell gibt es jedoch nur ein SSD mit 256 GB. Die verbaute SSD im MateBook 13 ist sehr schnell, was mir auch die Tests bestätigen konnten.
In meinem Test erreichte die SSD beim Lesen 3450,3 MB/s und beim Schreiben 2541,7 MB/s.
(Leistung: 4 von 5 Punkten)
Lautsprecher
Betrachtet man das kleine Gehäuse und den daraus resultierenden Resonanzkörper des MateBook 13, dann kann die Audioqualität der Lautsprecher als sehr gut bezeichnet werden. Wie ich bereits erwähnt habe, besitzt das Huawei MateBook 13 zwei nach unten gerichtete Dolby Atmos Lautsprecher. Diese reflektieren, sofern das Notebook auf einem Schreibtisch (gerader Untergrund) steht den Klang vom Untergrund zurück, was für ein besseres bzw. breiteres Klangbild sorgen soll.
Die Maximallautstärke ist für einen normalen Raum von 20 m² absolut ausreichend und neigt lediglich bei über 85 % der Lautstärke etwas zu verzerren. Durch die Dolby Atmos Technologie klingt das Klangbild breiter, wie ich dies von vergleichbaren 13 Zoll Geräten kenne. Doch beim Klang kann auch Huawei nicht zaubern und somit mangelt es durch das geringere Gehäusevolumen nicht nur wie beim MateBook D etwas am Bass, sondern auch die Mitten gehen etwas verloren. Dank der vorinstallierten Dolby-Atmos Software kann man verschiedenen Voreinstellungen vornehmen und so z. B. das Klangbild auf Musik, Stimmen, Film usw. verändern oder direkt per Equalizer frei konfigurieren.
(Lautsprecher: 4 von 5 Punkten)
Akkulaufzeit
Da man das Notebook nicht immer nur an Orten nutzt, an denen man eine Steckdose zur Verfügung hat, ist die Akkulaufzeit ebenso ein wichtiger Bestandteil des MateBook 13 Zoll.
Beim MateBook 13 ist im Gehäuse nicht so viel platz vorhanden, doch Huawei hat hier dennoch einen 41,8 Wh Akku verbaut, mit einer Kapazität von 3.670 mA (11,4 Volt). Hat man wie in meinem Fall das Leistungsstärke MateBook 13 mit großer SSD, CPU und GPU, dann muss man in diesem Fall definitiv mit einer kürzeren Akkulaufzeit rechnen. Ich konnte das Gerät knapp 7 Stunden nutzen, ehe diesem der Saft aus ging. Beim österreichischen Modell mit der kleineren SSD, dem i5 CPU und dem integrierten Intel Grafikchip konnte ich die Akku-Laufzeit nicht testen, aber bei diesem sollte der Akku im Schnitt ca. eineinhalb Stunden länger durchhalten. Die Laufzeit hängt hier wie gewöhnlich davon ab, was man mit dem Netbook macht und wie Laut der Ton und die Helligkeit eingestellt wurde.
Huawei hat das Notebook mit einer Schnellladefunktion versehen. Somit verspricht der Hersteller, dass bereits nach 15 Minuten, der Akku für 2,5 h Betriebszeit aufgeladen sein soll. In meinem Test war der Akku in knapp 2 Stunden wieder auf 100 % aufgeladen. Wird das MateBook 13 unter hoher Last ausgesetzt, dann dauert es eventuell etwas länger, da hier fast so viel Strom verbraucht wird, wie das Netzteil liefert. Geladen werden kann das Gerät jedoch wie bereits erwähnt nur über den linken USB-C-Port, mit dem rechten wird das Gerät bzw. der Akku nicht geladen.
(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Das MateBook 13 wirbt Huawei mit den Argumenten: FullView Display, Quick Charge, Fingerabdrucksensor und Huawei Share. Bei diesen Punkten kann ich dem Unternehmen zustimmen. Neben dem schmalen Rändern rund um das Display besitzt das MateBook 13 eine Schnellladefunktion, einen im Power-Button integrierten Fingerabdrucksensor und die neue Huawei Share-Funktion.
Dank Huawei Share ist es möglich mit einem anderen Huawei Share kompatiblen Gerät wie z. B. einem Mate 20, Daten direkt via NFC mit einem einzigen Tastendruck zu übertragen. Dabei kann man z. B. 500 Bilder (Größe je Bild 3 MB) innerhalb einer Minute oder ein 1 GB große Video in 35 Sekunden auf das MateBook 13 übertragen.
Des Weiteren hat mir am MateBook 13 neben dem Design die schnelle SSD und das geringe Gewicht gefallen. Wiederum etwas enttäuscht war ich von der etwas mangelnden Verarbeitung, die eingeschränkte Anschlüsse, das nicht so helle Display, welches zudem im Außeneinsatz stark reflektiert und das Problem des Laden während des zocken. Denn bei hoher Last verbraucht das MateBook 13 fast mehr Strom, als es mit dem 65 Watt Netzteil geliefert bekommt.
Preis/Leistung
Mit einer UVP von 999€ ist das neue MateBook 13 ein sehr gutes Gerät, welches eine gute Ausstattung bietet. Doch bereits jetzt ist das Gerät übrigens bei einigen Händlern zum Preis von 899€ gelistet. Zu den Stärken des MateBook 13 zählt die schnelle SSD, der gute CPU und GPU.
Jedoch eignet sich das Gerät wie erwähnt nicht so wirklich für den Außeneinsatz und für zocken. Beim Zocken kann es die höhere Rechenleistung Leitung einfach nicht lang genug halten und verbraucht dabei zudem zu viel Strom. Auch etwas ungewohnt ist das 3:2 Format, denn bei Videos via Netflix und Co. anschauen, hat man auf dem kleinen 13-Zoll Display einen breiten Rand oben und unten.
Abgesehen von diesen Kritikpunkten bekommt man mit dem MateBook 13 einen zuverlässigen Begleiter, welcher neben einem sehr guten Touch-Screen, ausreichend große Tasten, sowie ein großes Touchpad bietet.
Huawei ist ein chinesischer Smartphone-Hersteller, welcher im Jahr 1987 gegründet wurde. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Shenzhen, China und der Geschäftsführer ist Ren Zhengfei, welcher das Unternehmen auch gründete. Neben Endgeräten wie Smartphones, Tablets und Notebooks bietet Huawei auch Dienstleistungen für Netzwerk-Infrastrukturen und Cloud-Computing-Lösungen an.
Seit 2017 bietet der Elektronikkonzern Huawei hierzulande neben Smartphones auch Notebooks an. Das erste vollwertige Notebook war das MateBook X. Zum Ende des Jahres 2018 hat Huawei in Österreich das neue MateBook D vorgestellt. Bei diesem handelt es sich um ein gut ausgestattetes Office-Notebook zu einem relativ günstigen Preis von 699€. Ob mich das kompakte Huawei MateBook D im Alltagstest überzeugen konnte, erfahrt ihr in folgendem Testbericht.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Das Huawei MateBook D kommt in einer klassischen Klappverpackung daher, welche nicht nur mit einer Abbildung des Gerätes, sondern auch mit einigen Informationen über dieses Versehen wurde. Die Oberseite der weißen Verpackung ziert einen Aufdruck des MateBook D, welches man hier mit einem 30° Öffnungswinkel von der Seite betrachtet sieht. Des Weiteren prangt in der rechten oberen Ecke das Huawei Logo und links gegenüber der silberne „HUAWEI MateBook D“ Schriftzug. Links unten ist auch das DOLBY ATMOS Sound-System und das Intel Logo zu sehen.
Betrachtet man die Rückseite, informiert diese nicht über das Gerät, sondern vielmehr über den Hersteller „Huawei“. Lediglich die Vorderseite, an welcher die Verpackung aufgeklappt wird, befindet sich ein Aufkleber mit einer S/N-Nummer und einigen technischen Daten wie z. B. der Model-Nummer, dem verbauten CPU, GPU, RAM und Speicher. Des Weitern steht hier in der Mitte noch groß „HUAWEI DESIGN“.
Öffnet man die weiße Verpackung an der Öffnungslasche, kommt direkt das Huawei MateBook D in einem Schutztuch eingepackt zum Vorschein. Hebt man dieses an, befindet sich unter einem Karton der Zubehör. Bei dem es sich lediglich um einige Beschreibungen und das Netzteil handelt. Beim Netzteil handelt es sich um ein 65 Watt Netzteil mit festem Kabel und einem runden Anschluss.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Das Design des Space Grey farbigen MateBook D besitzt zwar keine besonderen Überraschungen, doch dadurch kann man das neue Gerät, wie es Huawei selbst präsentiert als, Business-Notebook bezeichnen. Auf den ersten Blick macht das Gerät, welches hauptsächlich aus Aluminium besteht einen sehr ansprechenden Eindruck. Die abgerundeten Kanten rundum gefallen mir sehr gut, denn so fühlt sich das Ganze besonders angenehm an. Durch das verwendete Aluminium-Gehäuse kommt das MateBook D auf ein Gewicht von knapp 1,9 kg, was bei einem Notebook mit einer Displaygröße von 15,6 ganz gut ist, denn hier gibt es einige Geräte die mehr, als 2 kg auf die Waage bringen.
Wiederum gehört das MateBook D definitiv nicht zu den dünnsten Geräten. Dies kann sich jedoch aufgrund der Hitzeentwicklung positiv auswirken, denn somit staut sich darin die Wärme nicht so schnell wie in einem flachen Notebook. An der dicksten Stelle misst das neue MateBook D zusammengeklappt inkl. Gummifüße 16,9 mm, die Breite des Gerätes beträgt 358 mm und die Tiefe 239 mm.
Das IPS-Display des Huawei MateBook D beträgt 15,6 Zoll und löst in Full-HD Auflösung auf. Der schwarze Bildschirmrand aus rauem Kunststoff ist links und rechts knapp 6 mm breit und im oberen Abschnitt in dem neben der Kamera noch die Mikrofone untergebracht sind, beträgt 11 mm. Lediglich der untere Bereich, auf dem der Name des Herstellers aufgedruckt wurde, ist mit knapp 20 mm etwas breiter gehalten. Der Screen-to-Body-Ratio Wert liegt beim MateBook D somit bei 83 %.
Die Anschlüsse beim MateBook D sind auf die zwei kurzen Seiten verteilt. Leider hat Huawei hier auf einige Anschlüsse trotz dem breiten Gehäuse verzichtet. An der linken Seite befindet sich neben dem Stromanschluss, noch ein vollwertiger HDMI-Anschluss, 2-mal USB 3.0 und eine 3,5 mm Audiobuchse. Auf der gegenüberliegenden rechten Seite ist lediglich ein USB 2.0 Anschluss untergebracht. Somit hat Huawei beim Einsteiger Notebook nicht nur auf einen bzw. mehrere USB-Typ-C Anschlüsse mit Thunderbolt 3 Unterstützung verzichtet, sondern auch auf ein Kartenlesegerät für SD-Karten.
Das Huawei MateBook D muss durch den verwendeten Prozessor aktiv gekühlt werden, daher ist im Inneren wie üblich ein Lüfter verbaut. Dieser dient dazu, die entstehende Hitze im Gehäuse die hauptsächlich durch den Prozessor entsteht nach unten und zum Teil nach hinten durch Aussparungen am Gehäuse nach außen zu leiten. Damit die Wärme nach unten entweichen kann, befindet sich an der Aluminium Bodenplatte im hinteren Drittel mehrere Löcher. Die verbauten Lautsprecher strahlen ihren Klang nicht nach oben ab, sondern nach unten. Daher wirbt Huawei beim MateBook D mit einem Dolby Atmos Sound, welcher durch die beiden Lochgitter an den vorderen Seiten nach unten abgegeben wird.
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
An der Verarbeitung gibt es nur wenig zu bemängeln. Das Gehäuse wurde zum Großteil aus Aluminium gefertigt. Lediglich die Bildschirmblende und die Abdeckung der Klappscharniere bestehen aus mattschwarzen Kunststoff. Die Spaltmaße sind sehr gering gehalten und verlaufen überall gleichmäßig. In dem von mir ausgeführten Verwindungstest, konnte mich das Buttom-Case (Gehäuse, in dem die Tastatur usw. sitzt) überzeugen. Diese ließ sich kaum verwinden und gab keinerlei Knackgeräusche oder ähnliche bedenkliche Geräusche von sich. Bei der Display-Einheit ist diese hohe Verwindungssteifigkeit zwar nicht der Fall, aber dies geht dennoch soweit in Ordnung.
Die verbauten Display Scharniere erledigen ihre Arbeit soweit sehr gut und ermöglichen ein einfaches Öffnen und schließen des MateBook D. Zwar können die Scharniere ein Nachwippen des Displays nicht komplett verhindern, doch da es sich um kein Touchscreen-Display handelt, dürft dies einem im Alltag definitiv nicht stören. Ein wenig negativ finde ich bei den beiden Klappscharnieren jedoch den maximalen Öffnungswinkel von ca. 120°, welchen diese zulassen. Dies ist etwas wenig, denn je nach Anwendung wären ein paar Grad mehr auf jeden Fall nicht schlecht, da man dadurch eventuelle Reflexionen im Display vermeiden könnte.
Die vier runden Gummifüße sorgen zusammen mit dem zusätzlichen in der hinteren Mitte befindlichen Fuß für einen sicheren und somit rutschfesten Stand auf dem Schreibtisch usw. Da jedoch wie bei eigentlich allen Notebooks die wärme nach nach unten und teilweise nach hinten abgegeben wird, sollte man ein Notebook nie ohne stabile Unterlage auf der Couch oder im Bett betreiben. Da dadurch das Gerät keine frische Luft ansaugen kann und somit Schaden nehmen kann.
(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Display/Auflösung
15,6 Zoll IPS-Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln (Auflösung Full-HD)
Prozessor
Intel Core i5-Prozessor der 8. Generation 4x 1,6 GHz im Turbo Modus bis zu 3,4 GHz.
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Arbeitsspeicher
8 GB DDR4 Arbeitsspeicher
Festplatte
256 GB SSD SATA III
Anschlüsse
2x USB 3.0; 1 USB 2.0; 1 Kopfhörer-Anschluss und Stromanschluss
Material
Aluminium-Gehäuse
Maße
358 x 239 x 16,9 mm (B x T xH)
Gewicht
1,9 kg
Konnektivität
Intel 802.11 a/b/g/n/ac, 2.4 und 5 GHz, 2 x 2 MiMo und Bluetooth 4.1
Lieferumfang
1x Huawei MateBook D 1x Netzteil mit festem Kabel 1x Beschreibungen
Technische Daten des Huawei MateBook D
Display
Das von mir getestete Huawei MateBook D verfügt über ein 15,6 Zoll Display mit einer Auflösung Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel). Beim Display handelt es sich daher genauer gesagt um ein Full-HD-IPS-Display, welches typisch für ein IPS-Panel für eine sehr gute Blickwinkelstabilität sorgt. So ist das Display selbst vom seitlichen Betrachten sehr gut ablesbar, ohne das dabei die Farben verfälschen oder Ähnliches. Ein Touch-Screen wie es z. B. beim MateBook X verbaut wurde, ist hier jedoch nicht vorhanden, was man bei dem Preis auch nicht erwarten braucht und für mich persönlich bei einem Laptop kaum Vorteile bringt. Ich nutze bei solchen Geräten vermutlich aus jahrelanger Gewohnheit immer noch am liebsten die klassische Tastatur.
Doch wie schlägt sich das Full-HD-IPS-Display im Test? Wie bereits erwähnt kann hier typisch für ein IPS-Panel die Blickwinkelstabilität sehr überzeugen. Zudem gefällt mir die gleichmäßige Ausleuchtung gut. Was ich im Vergleich zu meinem MacBook Pro gleich feststellen konnte, war jedoch die Farbraumabdeckung. Diese ist beim MateBook D definitiv geringer als beim MacBook Pro, was mir jedoch nur beim Vergleich bei der Fotobearbeitung aufgefallen ist. Direkt verglichen sollte man die beiden Geräte sowieso nicht, denn das MacBook Pro ist mit über 3000 € deutlich teurer als das knapp 700€ teuere Huawei Matebook D. Zudem fällt der etwas geringere Farbraum bei den meisten Anwendungen, für welche die meisten unter euch das Gerät nutzen würden sowieso nicht auf. So könnt ihr damit problemlos im Internet Surfen und Word-Dokumente verfassen ohne das dies euch auffällt. Zudem kauft man sich bei der Foto- oder Videobearbeitung sicherlich ein ganz anderes Gerät. Den Kontrast gibt Huawei mit 800:1 an, was im Alltag ebenfalls in Ordnung geht.
Der größte Schwachpunkt des Huawei MateBook D ist jedoch die maximale Displayhelligkeit von 250 cd/m². Zwar sorgt das matte Display für deutlich weniger Spiegelungen wie z. B. ein hochglänzendes Panel. Nichtsdestotrotz reichen die 250 cd/m² nicht aus, um damit vernünftig im Außenbereich zu arbeiten. Hier wird es teilweise schwer, etwas auf dem Display abzulesen. Wer also öfters das Gerät im Sommer draußen nutzen möchte, sollte eventuell zu einem Gerät mit hellerem Display greifen. Für jeglichen Indoor-Einsatz reicht es jedoch problemlos aus.
(Display: 3 von 5 Punkten)
Tastatur und Touchpad
Mit der Tastatur des Huawei MateBook D bin ich soweit sehr zufrieden. Die Beschriftung der einzelnen Tasten ist deutlich, zu erkennen und sämtliche Tasten haben ein gutes Größenformat. Beim schnellen Tippen sorgt das stabile Aluminium Gehäuse dafür, dass hier nichts nachgibt und man somit schnell und sofern an die Tastenbelegung gewohnt, fehlerfrei tippen kann. Der Hub der einzelnen Tasten beträgt 1,5 mm, was mir persönlich sehr gut gefällt. Positiv sind auch die Pfeiltasten, denn hier sind die beiden Pfeil hoch und runter Tasten getrennt und sind somit gleich groß wie alle anderen Buchstabentasten. Bei vielen anderen Notebooks sind diese, wie z. B. bei meinem MacBook Pro deutlich kleiner und vom Platz betrachtet auf eine Taste verteilt. Leider gibt es am MateBook D keine Tastaturbeleuchtung, daher ist das Tippen bei Dunkelheit etwas umständlicher.
Das Touchpad des MateBook D ist mit 10,5 x 6,3 cm ausreichend groß ausgelegt. Jedoch sind viele andere 15,6 Zoll Notebook mit deutlich größeren Touchpads ausgestattet. So ist es auch in meinem Macbook Pro 2018 der Fall. Dieses ist deutlich größer und gefällt mir dadurch persönlich um einiges besser. Die Gleiteigenschaft des Trackpads ermöglicht ein präzises steuern. Lediglich diejenigen mit leicht feuchten Fingern haben eventuell etwas Probleme, denn hier gleiten die Finger nicht ganz zu geschmeidig über die Oberfläche.
Das knapp 1 mm tiefe Touchpad kommt ohne weitere Click-Tasten, wie man dies z. B. von den älteren Notebooks kennt daher. Dementsprechend werden Links- und Rechtsklick über den Druck auf der unteren Touchpad-Oberfläche ausgeführt. Hier ist jedoch der Hubweg etwas zu kurz geraten, doch das haptische Feedback ist sehr präzise und keineswegs schwammig.
(Tastatur und Touchpad: 4 von 5 Punkten)
Leistung
Laut den technischen Daten des Herstellers ist das Einsteiger-Notebook aus dem Hause Huawei mit einem Intel Core i5-8250U Prozessor der 8. Generation bestückt. Beim GPU (Grafik Prozessor) handelt es sich bei meinem Modell um den Intel HD Graphics 620. Alternativ gibt es jedoch auch für einen Aufpreis den NVIDIA GeForce MX150 Chip.
Der i5-8250U Prozessor ist bereits im 3. Quartal im Jahre 2017 auf den Markt gekommen und daher nicht mehr der neuste. Doch wie gut das neue Huawei MateBook D mit 8 GB DDR4 RAM im Leistungstest abschneidet, zeigen uns einige Benchmark-Tests. Doch zuvor eine kurze Info zur Hardware bzw. des Prozessors.
Bei der 8. Generation des i5 CPU handelt es sich nicht mehr um einen Dual-Core CPU, sondern um einen vier Kerner mit acht Threads. Somit sollte die 8. Generation eine theoretische Mehrleistung von knapp 40 % bieten. Die Grundtaktfrequenz des Prozessors liegt pro Kern bei 1,6 GHz, im Turbo-Modus werden die Kerne bis auf ein Maximum von bis zu 3,4 GHz übertaktet. Doch nun einige Zahlen zu den Benchmarktest:
Dank dem etwas dickeren Gehäuse ist mir bei den Tests aufgefallen, das der Intel i5-8250U die Leistung selbst bei höherer Last auch über einen etwas längeren Zeitraum halten kann. So kann das Huawei MateBook D die Wärme deutlich besser ableiten wie dünnere Geräte. Im Alltagsgebrauch ist die Leistung auf jeden Fall mehr als ausreichend. Wer jedoch gerne zocken möchte, muss hier klar mit reduzierter Grafik-Einstellungen leben, denn der GPU wird leider etwas gedrosselt, damit das Notebook nicht zu heiß wird.
Doch nun zur SSD. Wie schnell arbeitet diese? Im neuen MateBook D setzt Huawei auf eine 256 GB große SSD, um genauer zu sein, handelt es sich dabei um eine SATAIII SSD, deren Verbindung eine maximale Übertragungsrate von 600 MB/s zulässt. Daher kann die SSD definitiv nicht mit einer PCI-NVMe-SSD mithalten. Im Alltag dürfte einem normalen Nutzer die langsamerer SSD jedoch sicherlich nicht negativ auffallen.
In meinem Test erreichte die SSD beim Lesen 563,9 MB/s und beim Schreiben 498,7 MB/s.
(Leistung: 3,5 von 5 Punkten)
Lautsprecher
Wie ich bereits erwähnt habe, besitzt das Huawei MateBook D zwei nach unten gerichtete Dolby Atmos Lautsprecher. Diese reflektieren, sofern das Notebook auf einem Schreibtisch (gerade Untergrund) steht den Klang vom Untergrund zurück, was für ein besseres Klangbild sorgen soll.
Die Maximallautstärke ist für einen normalen Raum von 20 m² absolut ausreichend und neigt lediglich bei über 85 % der Lautstärke etwas zu verzerren. Durch die Dolby Atmos Technologie klingt das Klangbild breiter, wie ich dies von vergleichbaren 15,6 Zoll Geräten kenne. Doch beim Klang kann auch Huawei nicht zaubern und so mangelt es durch das geringere Gehäusevolumen nicht nur etwas am Bass, sondern auch die Mitten gehen etwas verloren. Dank der vorinstallierten Dolby-Atmos Software kann man verschiedenen Voreinstellungen vornehmen und so z. B. das Klangbild auf Musik, Stimmen, Film usw. verändern oder direkt per Equalizer frei konfigurieren.
(Lautsprecher: 4 von 5 Punkten)
Akkulaufzeit
Da man ein Notebook nicht nur kabelgebunden nutzt, sondern dies gerne auch mal ohne vorhandene Steckdose im Garten oder mobil im Zug nutzt. Ist die Akkulaufzeit des Huawei MateBook D sehr wichtig.
Beim MateBook D hat Huawei einen 43,3 Wh großen Akku verbaut, mit einer Kapazität von 3.800 mA (11,4 Volt). Ein 43,3 Wh großer Akku ist für ein 15,6 Zoll Gerät nicht besonders groß bemessen, dennoch bietet das MateBook D eine überraschend gute Laufzeit. Die Laufzeit hängt hier natürlich davon ab, was man mit dem Netbook macht und wie Laut der Ton und die Helligkeit eingestellt wurde.
Bei einer normalen Nutzung im Alltag, bei dem ich mehrere Tabs im Browser offen hatte, nebenher im Word tätig war, die Helligkeit des Displays auf Mittel gestellt hatte, war nach knapp 7 Stunden Akkulaufzeit Schluss. Beim Arbeiten unter längerer Volllast und maximaler Helligkeit, fällt die Akkulaufzeit mit gerade einmal 1 eineinhalb Stunden deutlich niedriger aus.
Geladen wird das Huawei MateBook D mit dem mitgelieferten 65 Watt Netzteil. In knapp 2 einhalb Stunden ist der Akku wieder auf 100% aufgeladen.
(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Beim Huawei MateBook D handelt es sich um ein 15,6 Zoll großes Notebook. Dieses wirbt Huawei als Business-Notebook an. Welches sich durch seine schlichte Optik nicht nur als solches eignet, sondern dank dem niedrigen Preis auch als perfektes Einsteigergerät.
Das Design und die Verarbeitung können dank dem Aluminiumgehäuse und den gleichmäßigen Spaltmaßen sehr überzeugen. Zudem ist das 15,6 Zoll große Notebook dank dem Gewicht von 1,9 KG ein Leichtgewicht in dieser Größe. Gefallen hat mir unter anderem das Klangbild der Dolby Atmos Lautsprecher und die gute Akkulaufzeit.
Preis/Leistung
Mit einer UVP von 699€ ist das neue Huawei MateBook D ein sehr gutes Gerät, welches eine gute Ausstattung bietet. Klar kann man bei diesem Preis nicht ein leistungstechnisch gesehenes Top-Gerät erwarten. Doch wer nicht gerade ein Gerät zum viel zocken oder Bild- und Videobearbeitung sucht, findet beim MateBook D den perfekten Alltagsbegleiter zu einem guten Preis.
Zu den Schwächen des MateBook D gehört die Farbgenauigkeit des IPS-Displays, der etwas langsame SATA III Anschluss für die SSD und die Wärmeentwicklung, denn dadurch wird der GPU bei anspruchsvollen Anwendungen gedrosselt, da der Lüfter die Wärme nicht schnell genug ableiten kann.
Blink wurde im Jahre 2009 von Peter Besen, Don Shulsinger und Stephen Gordon gegründet. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Andover, Massachusetts und den Vereinigten Staaten. Der Hersteller hat sich auf die Entwicklung von Smarthome Produkten spezialisiert und bietet somit unter anderem akkubetriebenen Home-Security-Kameras und Video-Türklingeln an. Letzteres jedoch aktuell noch nicht in Deutschland
In den ersten Jahren fertigte das Unternehmen Unterhaltungselektronik an, doch im Jahr 2014 startet man eine Kickstarter-Kampagne um die entwickelte Indoor-Überwachungskamera anfertigen zu können. Kurz darauf folgt auch noch eine Outdoor-Sicherheitskamera.
Im Dezember 2017 gab Amazon bekannt den Hersteller für 90 Millionen US-Dollar übernommen zu haben. Das Unternehmen ist aber dennoch als eigenständiges Tochterunternehmen tätig. Die Technik der Geräte soll jedoch auch in der Amazon Cloud Cam Indoor Security Camera eingesetzt werden. Diese ist hierzulande nicht erhältlich.
In diesem Testbericht möchte ich euch die Indoor-Überwachungskamera des Unternehmens vorstellen. Bei dieser wirbt man mit einer Batterielaufzeit von bis zu 2 Jahren und dem kostenloses Cloud-Speicher. Dies macht die Überwachungskamera aus dem Hause Blink zu einem interessanten Gerät. Doch kann die Videoqualität und die Bedienung im Alltag überzeugen? Das findet ihr in folgendem Testbericht heraus.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Die zum Großteil in Weiß gehaltene Verpackung ist sehr schlicht gehalten und kaum mit Informationen zum Produkt bedruckt. Es handelt sich um eine quadratische Verpackung, welche seitlich in eine Hülle geschoben ist. Diese Umverpackung ist an der Oberseite mit dem Namen des Unternehmens „Blink“ und der Abbildung der Indoor-Kamera von vorne betrachtet zu sehen. Die Rückseite ist ebenfalls schlicht gehalten, daher ist diese lediglich mit einem Barcode und dem Webseiten Link zum Hersteller versehen.
An der grünen Unterseite werden einem in vier Sätzen die Vorteile des Blink Home System erklärt. Hier wird unter anderem erwähnt, dass man damit sein Haus überwachen kann und nur die Kamera kaufen muss, ohne das weitere Kosten für die Cloud oder Ähnliches anfallen. Zudem kann man jederzeit via Smartphone nachsehen, was gerade vor der Cam passiert ist und da diese kabellos daher kommt, kann man diese überall im Haus aufstellen. Zu guter Letzt wird auf der Oberseite gegenüber, mit dem Satz (in Englisch) geworben. „Blink, das erschwingliche, absolut kabellose, Heim-Überwachung und Alarm-System.
Schiebt man die Hauptverpackung aus der Schachtel heraus, kommt direkt die Blink Home Indoor-Kamera zum Vorschein. Diese ist auf einem Karton befestigt, in welchem sich darunter die 2 AA-Batterien und die Montagehalterung befinden. Entnimmt man diese Kartonage bzw. die Faltschachtel findet man darunter noch einen Aufkleber, der darauf hinweist, dass gefilmt wird und eine auf Englisch geschriebene Beschreibung.
Sofern man sich das Starter-Kit bestellt hat, befindet sich im Lieferumfang neben der Innenkamera noch eine Bridge mit dabei. Da ich jedoch auch die Blink XT teste, bei der bei mir bereits die Bridge dabei ist, habe ich hier lediglich die Zusatzkamera für den Innenbereich erhalten. Mit einer Bridge können bis zu 10 Kameras verbunden werden. Dabei spielt es keine Rolle ob es sich dabei um die Bridge der Innenkamera oder von der XT (Außenkamera) handelt.
(Verpackung: 2,5 von 5 Punkten)
Design
Das Blink Überwachung System besteht aus zwei einzelnen Komponenten, der Kamera und einer Bridge. So ist hier nicht die Kamera direkt mit eurem WiFi-Netz verbunden, sondern die Bridge, wie es bei einigen anderen Herstellern ebenfalls der Fall ist. Daher übernimmt die Bridge wie z. B. bei den Philips Hue Lampen die Kommunikation zwischen Netzwerke und Lampen.
Wie ich bereits erwähnt habe, ist die eigentliche Bridge der Innenkamera weiß, da meine aus dem Blink XT (Außenkamera) stammt, ist diese schwarz. Außer den Farben gibt es jedoch keinen Unterschied.
Bridge
Bei der Bridge handelt es sich um eine kleine schlichte Kunststoffbox, welche sich meiner Meinung nach nicht wirklich besonders hochwertig anfüllt. Diese ist sehr leicht und besitzt ein hochfläzendes schwarzes (Außenkamera) oder weißes (Innenkamera) Gehäuse. Durch das hochglänzende Kunststoffgehäuse ist diese sehr anziehend für Staub usw. An der Vorderseite der rechteckigen Bridge befindet sich ein großer „blink“ Schriftzug und in der rechten oberen Ecke zwei Status LED´s, welche über den Eingeschalteten Zustand und dem aktivierten bzw. verbundenen WLAN-Status informieren. An der Unterseite befindet sich ein Micro-USB Eingang, über den die Bridge mit dem mitgelieferten Netzteil und Micro-USB Kabel mit Strom versorgt wird. An der rechten Seite ist ein USB-Anschluss und eine Status LED vorhanden. Für was diese genau gebraucht werden, ist mir unbekannt, denn drüber steht auch nichts in der Beschreibung. Zu guter Letzt ist an der Rückseite ein Aufkleber, der über die S/N Nummer, MAC-Adresse und die SSID (Netzwerkname der Kamera) und das Passwort informiert.
Innenkamera
Die 68 x 68 x 34 mm große Blink Innenkamera ist aus weißem Kunststoff gefertigt worden, welcher an der Vorder- und Rückseite in transparenten Plexiglas eingelassen ist. Dadurch kommt die Pyramiden ähnliche Form auf der Vorderseite sehr gut zu Geltung und es verleiht der Kamera eine gute Optik.
Durch die geringe Maße und dem Gewicht der Kamera inkl. Batterien von 94 Gramm (inkl. Batterien und Montagehalter 106 Gramm) ist die Kamera durchaus kompakt gehalten. Aber durch die deutlich erkennbare und breite Front fällt diese als Überwachungskamera relativ schnell auf.
Auf der Vorderseite findet man in der Mitte den vorstehenden Bewegungsmelder. Direkt darüber ist eine weiße LED für die Nachtsicht untergebracht (keine Infrarotsensoren) und darüber die kleine Kamera-Linse, deren Rahmen etwas aus dem Gehäuse hervorsteht. Des Weiteren versteckt sich rechts neben dem Bewegungsmelder unter dem schwarzen Loch eine blaue LED, welche bei einer Aufnahme bzw. Live-Ansicht aufleuchtet.
Da die Kamera mit zwei AA-Batterien betrieben wird, müssen diese irgendwie in das Gehäuse eingelegt werden. Dieses an der Rückseite befindliche Fach wird mithilfe des Schiebereglers an der Unterseite geöffnet. Schiebt man den Regler nach rechts, öffnet sich die weiße Abdeckung der Rückseite. Hier können dann links und rechts jeweils eine der beiden AA-Batterien eingesetzt werden. Des Weiteren befindet sich in der Mitte direkt über dem Micro-USB-Anschluss (für dauerhafte Stromversorgung) ein Aufkleber, auf dem neben der Modell-Bezeichnung die S/N-Nummer und die MAC-Adresse aufgedruckt wurde. Am Rückendeckel kann der mittlere Stopfen entfernt werden und bei Bedarf der Montagehalter befestigt werden. Ist das Anschrauben nicht geplant, kann die Blende drin bleiben und die Kamera einfach so ins Regal oder wo immer gewünscht aufgestellt werden.
(Design: 3 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Die Verarbeitung der Kamera und der Bridge wirkt für mich leider nicht besonders wertig. Das liegt zum einen an dem Kunststoffgehäuse und dem geringen Gewicht.
Hat man die Bridge in der Hand, meint man z. B. das man nur das Gehäuse ohne etwas darin vor sich hat, da diese sich so leer anfühlt. Zudem vermisse ich die Möglichkeit, diese an einer Wand zu befestigen. Zwar bohrt nicht jeder für alles Löcher in die Wände, doch die Option mit Schlitze zum Einhängen hätte man hier dennoch integrieren können. Es gibt auch Versionen der Bridge mit LAN-Port, doch da dieser sowie ich gelesen habe, ohne Funktion war, hat man diesen vermutlich wie in meiner Version weggelassen.
Auch das Gehäuse der Innenkamera wirkt zwar nicht besonders hochwertig, erfüllt jedoch wie auch die Bridge ihren Zweck. Wetterfest ist dieses nicht und daher sollte die Kamera, wie der Name schon sagt lediglich im Innenbereich genutzt werden oder an einem geschützten (überdachten) Bereich aufgestellt bzw. befestigt werden. An der Kamera vermisse ich leider etwas die IR-LED´s, denn mit der weißen LED gelingen nicht so hochwertige Nachtaufnahmen wie mit Nachsensoren. Ansonsten finde ich die Integration von AA-Batterien sehr gut, denn diese hat fast jeder im Haus und somit können diese schnell und einfach gewechselt werden. Des Weiteren kann die Kamera auch permanent über den Micro-USB Anschluss mit Strom versorgt werden.
(Verarbeitung: 3 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Kamera-Art
kabellose (AA-Batterien) Überwachungskamera, alternativ auch kabelgebunden.
Auflösung/ Sensor
720p HD-Kamera 30fps
Weitwinkel
110° (diagonal)
Infrarot-LEDs
nein, lediglich eine weiße, bei Dunkelheit automatisch aktivierende LED.
Zoom
nein, lediglich digital mit Verlust.
Material
Kunststoff
Konnektivität
WLAN 802.11 g/n, 2,4 GHz
Funktionen
integrierte Mikrofon, Nachtaufnahme eingeschränkt mit weißer LED, betrieb via 5V Netzteil oder 2 AA-Batterien, Bewegungserkennung, Steuerung via App (iOS und Android)
Betriebstemperatur
lediglich im Innenbereich
Lieferumfang
1x Blink Innenkamera 1x Bridge 2x AA-Batterie Aufkleber (Warnung das der Beriech Video-Überwacht wird) Montagehalterung Anleitung (Englisch)
Technische Daten der Blink Innenkamera
Einrichtung und Konfiguration
Die Einrichtung der Blink Überwachungskamera ist sehr einfach gestaltet.
Zuerst sollte man sich die „Blink Home Monitor“ App auf das Smartphone laden. Diese ist kostenlos im Google Play (Android) und AppStore (iOS) erhältlich. Anschließend muss man sich ein Blink Konto beim Hersteller erstellen. Dafür ist jedoch lediglich eure E-Mail Adresse und ein ausgedachtes Passwort nötig. Daher geht das ganze soweit in Ordnung, denn manch anderer Hersteller fragt hier gleich noch nach Adressdaten usw.
Nun muss man selbstverständlich zuerst die Bridge anschließen. Dazu diese mit Strom versorgen und der Schritt für Schritt Anleitung in der App folgen. Diese fordert einen im Zuge dazu auf, den QR-Code an der Rückseite der Bridge abzuscannen und nun die WLAN-Daten in der App zu hinterlegen, damit diese an die Bridge übermittelt werden können. Schließlich wird diese nicht via LAN-Kabel, sondern per WLAN mit dem Netzwerk verbunden. Dazu muss diese glücklicherweise nicht direkt beim Router stehen, sondern kann frei im Haus platziert werden. Jedoch sollte diese nah genug an den Kameras sein, damit diese in Verbindung bleiben können. Nach der Verbindung mit dem Blink-Server lädt die App automatisch das neuste Firmware-Update für die Bridge herunter und installiert dies automatisch.
Anschließend geht es an die Einrichtung der Innenkamera. Dazu erst einmal die Batterien einsetzen und kurz danach, sobald man dazu aufgefordert wir, auch hier den QR-Code auf dem Aufkleber, zwischen den beiden Batterien scannen. Sobald die Batterien richtig eingesetzt wurden, blinkt der Bewegungsmelder rot auf. Schon ist von eurer Seite alles erledigt und die App macht die restliche Einrichtung und Kopplung mit der Bridge von alleine. Ihr müsst lediglich noch einen Name für die Kamera vergeben wie z. B. Home oder ähnlich.
Daher ist die Einrichtung wirklich sehr einfach gestaltet. So gefällt mir dies gut, denn die App wurde vom Hersteller ohne Fehler ins Deutsche übersetzt, sodass man alles wunderbar versteht.
(Einrichtung & Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)
Klang
Das Herzstück der kleinen Blink Indoor-Kamera ist der 720p Sensor und somit die in HD auflösende Kamera mit einem Betrachtungswinkel von 110°. Dies ist ein recht weitwinkliger Blickwinkel, sodass mit der Blink Innenkamera ein Raum gut überblickt werden kann. Neben der HD-Kamera verfügt die Blink Kamera über einen automatischen Nachtsicht-Modus, ein Bewegungssensor, sowie ein Mikrofon.
Leider gibt es an der Blink Innenkamera keinen Lautsprecher, sodass diese keine 2-Wege Audio Unterhaltung bietet. Somit kann man nicht falls gewünscht mit der Person vor der Kamera reden, sonder diese lediglich hören, bzw. die Geräusche aufnehmen.
Als Babyphone ersetzt würde sich die Kamera jedoch eignen, da man im Falle, falls das Baby Schreien sollte, dies hört und zudem auch sehen kann. Dafür ist es jedoch erforderlich, dass man der Cloud vertraut, denn die aufgezeichneten Videos landen direkt in der Cloud von Blink. Doch da das Unternehmen zu Amazon gehört und die Kamera somit dem deutschen Datenschutz unterliegt, bleiben die Daten in Deutschland. Amazon speichert nämlich die Cloud Daten aus Deutschland auf einem Server in Frankfurt, daher gehe ich davon aus, dass darauf auch die Blink Cloud-Daten landen.
Ich vermisse an der Blink Innenkamera auch eine Sirenen-Funktion, die einen unüberhörbareren Alarm ausgibt. Damit würde bei einem eventuellen Einbruch nicht nur der Einbrecher erschrecken, sondern auch die Nachbarn aufmerksam machen.
(Funktionsumfang und Bedienung: 3,5 von 5 Punkten)
So einfach wie einen die App durch die Einrichtung des Blink -Systems führt, ist die App aufgebaut. Diese ist sehr kompakt gehalten, was keinesfalls negativ ist, sondern soviel bedeutet, dass man sich nicht durch mehrere Untermenüs scrollen muss, sondern eine übersichtliche App geboten bekommt.
Beim Öffnen der App befindet man sich direkt auf der Startseite, diese zeigt einem eine Übersicht sämtlicher Kameras, egal ob Indoor oder Outdoor an, welche mit der aktuell gewählten Bridge verbunden sind. Dabei wird einem auf der Startseite ein Bild angezeigt, welches man zu Beginn bei der Einrichtung und aufstellen am gewünschten Ort aufgenommen hat. Somit handelt es sich hierbei nicht um ein aktuelles Echtzeit-Bild, sonder meist um ein etwas älteres. Dies soll euch zusätzlich dabei helfen zu erkennen, welche Kamera ihr gerade gewählt habt. Dies ist sinnvoll, wenn ihr z. B. mehrer Innenraum Kameras installiert habt. Das Übersicht Bild kann auf das Betätigen des rechten Foto-Symbols an der jeweiligen Kamera manuell aktualisiert werden.
Tippt man nun eine der Ansichten an, landet man mit einer typischen kurzen Verzögerung direkt im Live-Bild. Für Überwachungskameras, welche mit dem WLAN verbunden sind, ist eine Wartezeit von 6-10 Sekunden keine Seltenheit, da die Kameras sich im Standby-Modus befinden und somit erst „aufgeweckt“ werden müssen. Das Hochfahren braucht schließlich seine Zeit. Ist die Live-Ansicht gestartet bietet das Blink-System in meinem Test bei einer stabilen und schnellen Internet Verbindung eine sehr geringe Verzögerung von knapp 2 Sekunden. Dies geht soweit absolut in Ordnung.
Über das Schieberegler-Symbol auf der Startseite, direkt rechts über dem Kamera-Bild, kann man Einstellung der jeweiligen Kamera vornehmen. So kann man in den Einstellungen nicht nur den Namen ändern, sondern auch den Batteriestatus und die gemessene Temperatur einsehen. Genau richtig, die Blink Innenkamera kann nämlich auch die Raumtemperatur messen, dies jedoch leider nur in Fahrenheit und daher ist es für uns in Deutschland aktuell weniger sinnvoll.
In dem Einstellungsmenü unter dem Punkt Bewegungssensor kann man zudem noch diesen aktiveren/ deaktivieren, die Reaktivierzeit von 10 – 60 Sekunden festlegen, die Empfindlichkeit des Sensors (Standard Wert 5) und die Videolänge bei erkennen einer Person zwischen 2 Sekunden – 60 Sekunden bestimmen.
Da die Blink Innenkamera mit einer LED anstelle von IR-Sensoren ausgestattet ist, kann man in dem Menü auch unter Ausleuchtung manuell Veränderungen vornehmen. Zur Auswahl steht hier von Blink, ob die Ausleuchtung aus/ein oder automatisch geregelt wird. Sodass bei Dunkelheit, also wen n z. B. das Licht ausgeschaltet wird, automatisch die LED angeschaltet wird und zudem kann man festlegen ob deren Helligkeit niedrig/mittel oder hoch sein soll. Standard mäßig ist hier beim Licht Auto und bei der Helligkeit hoch eingestellt. Zu guter Letzt kann man noch per Schieberegler festlegen, ob auch Audio mit übertragen werden soll und die Video Qualität kann in zwei Stufen (Sparmodus und optimal) bestimmt werden.
(Software: 4 von 5 Punkten)
Bild-/Videoqulität
Die Innenraumkamera hat Blink mit keinem Full-HD Kamera-Sensor versehen, sondern lediglich mit einem 720p (HD) auflösenden Sensor. Zusammen mit dem horizontalen Blickwinkel von 110° eignet sich die Kamera perfekt für den Innenbereich um damit aus der Ecke einen Raum im großen Blickfeld zu überwachen.
Bei Tageslicht und einem Raum, der durch ein oder mehrere Fenster hell ausgeleuchtet wird, ist die Bildqualität der integrierten HD-Kamera in Ordnung. Die Blink Innenkamera gehört alleine schon wegen ihrem kleinen Sensor und der etwas geringeren Auflösung definitiv nicht zu den besten Überwachungskameras. Doch das Bild ist bei Tageslicht gut genug, um damit eine Person auf der Aufnahme scharf genug zu erkennen. Typischerweise wird das Bild jedoch durch den Weitwinkel wie bei einem Fischauge-Objektiv etwas verzogen und so sind eigentlich gerade Möbelstücke nicht mehr gerade, sondern haben einen Bogen. Dies lässt sich jedoch nicht vermeiden und ist der Kompromiss, denn man für den Weitwinkel eingehen muss.
Wird es draußen dunkel und der Raum wird nicht durch eine Lampe ausgeleuchtet, ist die Bildqualität durch die fehlenden IR-LEDs logischerweise deutlich schlechter. Zur ausleuchtet aktiviert die Kamera, sofern in den Einstellungen auf Auto belassen ist, autoamtlich die helle weiße LED an der Front. Diese leuchtet die nahe Umgebung zwar aus, doch deren Reichweite ist gering und so sind Details in einer Reichweite von über 50 cm kaum noch klar zu erkennen. Hier erkennt man dann zwar Personen, doch bei näheren Details wird es schwer, da durch die schlechte Ausleuchtung die Qualität der Aufnahme sehr leidet und somit stärker rauscht. Zudem würde einem Einbrecher die helle LED sehr schnell auffallen.
Eine Besonderheit des Blink Systems ist die kostenlose Cloud, welche einem zur Verfügung gestellt wird. Diese hat wie üblich ihre Vor- und Nachteile, die ich nicht abstreiten kann. Der größte Nachteil der Cloud Dienste allgemein ist natürlich der Gedanke an den Datenschutz. Wer weiß, wo meine Daten beim jeweiligen Hersteller landen. Denn auf einem Server im Ausland gilt nicht der deutsche Datenschutz. Dies ist jedoch bei Blink etwas anders, denn hier nutzt das Unternehmen, welches von Amazon gekauft wurde ein deutsches Rechenzentrum, wo diese Daten bzw. Aufzeichnungen abgespeichert werden. Bekannt ist mir, dass Amazon ein sehr großes Rechenzentrum in Frankfurt besitzt, das dem deutschen Datenschutzgesetz unterliegt. Darauf vermute ich, werden auch die Blink Aufzeichnungen gesichert und somit sollten diese Aufzeichnen nicht verkauft werden oder Ähnliches.
Aufnahme neutral bei Licht
Aufnahme ohne Licht mit aktivierter LED
Die Vorteile einer Cloud sind natürlich viel Wert. Sollte z. B. ein Einbrecher bei euch einbrechen und die Kamera dabei bemerken und zerstören, bringt dies ihm kaum etwas, da die Aufzeichnungen bereits in die Cloud hochgeladen wurden. So sind die Daten auf jeden Fall sicher, was bei der Speicherung auf eine Micro-SD Speicherkarte oder Ähnlichem nicht der Fall wäre.
(Bild-/ Videoqualität: 3 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Wer nach einer einfachen, kabellosen Innenraumkamera sucht, die bei Bedarf auch direkt via Kabel mit Strom versorgt werden kann, ist bei der Blink Indoor Cam genau richtig.
Diese ist nicht nur schnell und einfach eingerichtet, sondern bietet beim Verwenden mit den zwei AA-Batterien eine Akkulaufzeit von bis zu 2 Jahren. Zudem verspricht der Hersteller einen kostenlose Cloud Speicher, der lediglich bei der Laufzeit auf 7200 Sekunden begrenzt ist. Ist dieser voll, werden chronologisch die ältesten Aufnahmen überschrieben. Sollten Aufnahmen davon jedoch wichtig sein, können diese bequem auf das Smartphone heruntergeladen werden.
Was mir an der Blink Indoor Kamera weniger gefallen hat, sind die fehlenden IR-LEDs, denn dadurch sind die Aufnahmen bei Nacht trotz heller LED nicht besonders gut. Bei Tageslicht gelingen jedoch bei guter Ausleuchtung positive Aufnahmen. Zwar gehört die Blink Innenkamera nicht zu der besten Kamera im Bereich Bildqualität, doch im Falle eines Einbruches sind diese dennoch nützlich.
Preis/Leistung
Mit einer UVP von 169,99 € ist das Blink Videoüberwachung Starter-Kit mit einer Bridge und Innenkamera meiner Meinung nach nicht gerade günstig. Doch dafür fallen keine weiteren monatlich kosten für eine Cloud an, denn diese ist bei diesem System kostenlos. Dadurch entstehen bei teilweise hochpreisigen Kameras deutlich höher Anschaffungs- und vor allem Folgekosten. Dafür muss man bei der Blink Innenraumkamera, jedoch abstriche bei der Wertigkeit und der fehlenden IR-LED´s machen.
Audio-Technica ist ein weltweit agierendes Unternehmen, dessen Hauptsitz sich in Machida einer Stadt in Präfektur Tokio, Japan befindet. Das Unternehmen wurde im Jahr 1962 von Hideo Matsushita in Tokio, Shinjuku-ku gegründet.
Audio-Technica befasst sich mit der Entwicklung, der Vermarktung und dem Vertrieb von Audioausrüstung für verschiedenste Anwendungen. Ursprünglich bekannt für die Herstellung von Tonabnehmersystemen für Plattenspieler, fertigt Audio-Technica heute auch Mikrofone, Drahlossysteme, Mischer, einige Produkte für den Einsatz auf der Bühne, im Studio- und Heimbereich und auch Kopfhörer.
Mit den ATH-SPORT7TW hat Audio-Technica zusammen mit den ATH-CKR7TW die ersten eigenen True-Wireless In-Ear Ohrhörer (komplett kabellos) auf den Markt gebracht. Diese konnte ich mir beide schon kurz auf der IFA letztes Jahr anschauen und seid einiger Zeit habe ich die ATH-SPORT7TW bei mir Zuhause und konnte diese ausgiebig testen. Wie sich die schweiß- sowie wetterfesten Sport In-Ear Ohrhörer im Alltag schlagen, erfahrt ihr in folgendem Testbericht.
TEIL 1
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Audio-Technica bleibt dem eigenen Verpackungsdesign treu und so kommen die neuen ATH-SPORT7TW in einer zum Großteil in Weiß gehaltenen Verpackung daher. Das äußere Design der Audio-Technica Produktverpackungen gefiel mir bereits bei den von mit getesteten Produkten sehr gut, daher gibt es auch hier keinen Grund daran etwas zu verändern. Im Inneren der mit einigen Information zum Produkt bedruckten Umverpackung befindet sich ein weiterer stabiler schwarzer Hauptkarton. Doch wie immer werfen wir zuerst einmal einen Blick auf die Umverpackung.
Wie üblich ist die Vorderseite neben dem Logo und Namen des Unternehmens, noch mit dem Namen der neuen ATH-SPORT7TW bedruckt. Zudem sehen wir hier einen der Ohrhörer von der Seite und den anderen von der Außenseite betrachtet abgebildet. Umgeben sind beide Ohrhörer von Wassertropfen, was zeigen soll, dass die Ohrhörer schweiß- und wetterfest sind. Dies wird zudem durch das Wassertropfen-Symbol mit dem IPX5 Schriftzug ersichtlich, denn diese Zertifizierung steht für einen Schutz gegen Strahlwasser aus beliebigen Winkeln.
Dreht man die Verpackung zur linken Seite, werden einem hier die vier wichtigsten Merkmale des ATH-SPORT7TW mit Symbolen und Sätzen erklärt. Zu diesen gehören unter anderem die 5.8 mm verbauten Treiber, die Akkulaufzeit von 3,5 h + 14 h mit Case, die integrierten Mikrofone und die Steuerung der Musik direkt über die In-Ears. Betrachtet man die rechte Seite, ist erneut das Firmenlogo zu sehen und man bekommt anhand Abbildungen und Text erklärt, was sich alles im Lieferumfang befindet. Ganz unten werden einem zudem noch die Audio Codecs, welche die ATH-SPORT7TW unterstützen angezeigt. Neben dem Standard Codec SBC, welcher von allen Smartphones usw. unterstützt wird, bietet Audio-Technica noch den AAC-Codec, welcher von Apple Geräte genutzt wird an. AptX und AptX-HD sind nicht mit an Bord, was selten der Fall ist. Häufig ist es nämlich andersrum und der AAC-Codec wird nicht unterstützt. Dies dürfte somit alle Apple-User freuen, denn diese bekommen damit Klangqualität in perfekter Qualität geliefert.
Betrachtet man die Rückseite, zeigt diese einem noch einmal die True-Wireless In-Ears zusammen mit dem Lade- bzw. Aufbewahrungsetui abgebildet. Zudem werden einem in 6 Sprachen die Besonderheiten der ATH-Sport7TW beschrieben und im linken unteren Bereich ist zudem eine kurze Auflistung der wichtigsten technischen Merkmale zu sehen.
Öffnet man die Verpackung auf der Oberseite, kann man den schwarzen stabilen Karton herausziehen. Direkt sieht man durch das transparente Sichtfenster das Aufbewahrung-Case und darüber die beiden In-Ear Ohrhörer. Die einzelnen Produkte sind sicher eingelegt und zentriert in einem Schaumstoff-Einsatz. Die Verpackung wird mithilfe einer kleinen Lasche an dem transparenten Sichtfenster geöffnet. Entfernt man die Geräte und den Einsatz, befindet sich darunter noch ein Kartoneinleger, unter dem wiederum der restliche Zubehör verstaut ist.
So befindet sich unter dem Einleger nicht nur die Beschreibungen und Sicherheitsinformationen. Sondern auch das Micro-USB Ladekabel, die verschiednen Ohrtips in den großen XS; S und L (M ist bereits montiert). Des Weiteren hat Audio-Technica auch noch premium COMPLY Foam-Tips (aus Memorie-Schaum und die Sport-Einsätze beigelegt. Auf diese speziellen Einsätze, welche für den perfekten und sicheren halt beim Sport sorgen sollen gehe ich unter Tragekomfort noch einmal näher ein.
(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)
Design
Anders als bei herkömmlichen Bluetooth In-Ear Kopfhörer, handelt es sich bei den Audio-Technica ATH-SPORT7TW um komplett kabellose In-Ear Ohrhörer, auch True-Wireless-Kopfhörer genant. Dementsprechend kommen die neuen ATH-SPORT7TW als zwei einzelnen In-Ears daher, bei denen zusätzlich ein Lade-/Aufbewahrungs-Case mitgeliefert wird.
Das Design der Audio-Technica ATH-SPORT7TW würde ich als Knopfdesign bezeichnen, denn anders als z. B. die Apple AirPods, sehen diese nicht einem Zahnbürsten-Kopf ähnlich. Die In-Ears besitzen ein kompaktes Design, was auf den ersten Blick zwar klobiger daher kommt als ein herkömmlicher In-Ear, doch man muss hier bedenken, dass in den beiden Gehäusen sämtliche Elektronik, also nicht nur Treiber, sondern auch der Akku, Bluetooth-Modul usw. untergebracht werden musste.
Neben dem leicht gewölbten Ohrkanal, auf welchen die verschieden Ohrtips befestigt werden, besitzt der Bluetooth-Sportkopfhörer auch noch so genante ergonomisch geformte Sport-Flügelaufsätze. Diese sorgen dafür, dass sich der Kopfhörer überhaupt als echter Sport-In-Ear Ohrhörer bezeichnen darf, denn diese kommen in unterschiedlichen Größen daher und verschaffen einen Bombenfesten halt in den Ohren. Das Einsetzen der beiden Ohrhörer in das Ohr erfolgt durch ein leichtes eindrehen. Dies erfordert zwar am Anfang etwas Fingerspitzengefühl und Zeit, doch mit jedem mal gewöhnt man sich mehr daran und damit gelingt dies immer schneller.
Das Gehäuse der In-Ears hat eine ovale Form und ist 23 mm hoch und 18 mm breit somit dürften die Audio-Technica ATH-SPORT7TW in jeden Gehörgang passen. Sofern richtig Eingesetzt stehen die beiden Ohrhörer trotz, dem etwas dickeren Gehäuse nicht allzu weit aus dem Ohr hervor. Dies ist für mich persönlich sehr wichtig für das Design. Bei den Bose Sport Free z. B. gefällt mir dies nämlich gar nicht, denn diese sind etwas anders vom Design und stehen deutlich weitere aus dem Gehörgang hervor.
Das Gehäuse der ATH-SPORT7TW In-Ear Ohrhörer besteht zwar lediglich aus Kunststoff, doch dieser macht einen sehr hochwertigen Eindruck und sorgt zudem dafür, dass jeder der beiden In-Ears gerade einmal knapp 6 Gramm auf die Waage bringt. An der leicht gewölbten Oberfläche mit dem Audio-Technica Logo, welche nach dem Einsetzen nach außen zeigt, befindet sich eine kapazitive Oberfläche. Darüber können mittels einfachem Fingertippen verschiedenen Funktionen ausgeführt werden.
Damit man nicht ungewollt eine Funktion durch Berührung beim Einsetzen der In-Ears ausführt, hat Audio-Technica hier eine Blockierung des Berührungssensors programmiert. Daher muss man diese vor dem ersten Befehl erst einmal durch das Antippen des rechten In-Ear an der Außenfläche deaktivieren. Anschließend kann man durch Erneutes berühren die verschiedenen Befehle am rechten oder linke Ohrhörer ausführen.
Berührt man den Berührungssensor an der rechten Seite (rechter In-Ear) dann wird die Wiedergabe der Musik oder dem Video, welches gerade wiedergegeben wird pausiert oder beim erneuten betätigen wieder gestartet. Tippt man die Seite wiederum 2-mal hintereinander an, springt man einen Titel vor und bei 3-maligen betätigen einen Track zurück. Langes Berühren für knapp 2 Sekunden führt den Sprachassistenten wie z. B. Siri (iOS) oder Google Assistent (Android) aus.
Die Lautstärke wiederum steuert man bequem durch berühren des linken Ohrhörer. So erhöht das kurze Antippen die Lautstärke um eine Stufe und senkt diese um eine Stufe bei 2-maligen berühren wieder ab. Des Weiteren kann man die soggenante „Hear-Through“Funktion durch etwa 2 Sekunden langes tippen aktivieren. Darauf gehe ich jedoch unter dem Punkt Klang etwas näher ein.
Das Aufbewahrungs- bzw. Ladecase ist von der Größe genau richtig. Dies ist klein genug, sodass man es in eine Hosentasche oder Handtasche stecken könnte, aber es ist wiederum auch nicht so klein, dass man es nicht sofort irgendwo finden würde.
Die Box besteht aus dem gleichen hochwertigen matten Kunststoff, aus dem die Ohrhörer gefertigt wurden. Diese macht einen angenehm Eindruck, sodass es die True-Wireless In-Ear Ohrhörer gut schützt. Um die beiden Ohrhörer zu laden und sicher zu transportieren, werden die beiden In-Ears mittels Magneten im Ladecase gehalten. Die Aufladung erfolgt über die drei goldenen Kontakt am jeweiligen In-Ear und am Ladecase. Auf der Vorderseite des Ladecase befindet sich neben dem großen Öffnungsknopf links und recht eine Status-LED. Diese informiert, ob der jeweilige Ohrhörer eingelegt ist und gerade geladen wird oder schon voll ist. An der Rückseite des Case befindet sich ein Micro-USB Anschluss, über den der Akku des Ladecase aufgeladen wird. Direkt daneben ist eine weitere Status-LED untergebracht, welche über den Ladezustand des Cases informiert. Zu guter Letzt gibt es an der Rückseite noch eine Möglichkeit eine Transportschlaufe zu befestigen.
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Die Verarbeitung der ATH-SPORT7TW von Audio-Technica gefällt mir sehr gut. Wie bereits erwähnt wiegt ein einzelner Ohrhörer gerade einmal knapp 6 Gramm. Daher wird dieses geringe Gewicht auch nach längerem Tragen nicht als störend empfunden. An beiden Ohrhörern, den wechselbaren Ohrtips, sowie den Sport-Flügeleinsätzen steht sowohl die Größe, als auch die Seite, sodass hier nichts vertauscht werden kann.
Das Transportcase besteht aus matten Kunststoff, sodass es hier vorkommen kann, dass wenn dieses in einer Frauen Handtasche mit dem Schlüssel in Berührung kommt, leicht verkratzen kann. Daher dies lieber sofern vorhanden in eines der Seitenfächer verstauen. Ansonsten fühlt sich das Case sehr gut an und es gibt daran außer dem veralteten Micro-USB Ladenschluss keine große Kritik. Hier hätte man meiner Meinung nach lieber zum besseren USB-Typ-C Anschluss greifen sollen. Auf die Funktion hat dies jedoch keinen Einfluss. Die Magnete, welche die Ohrhörer im Case halten, wirken grundsolide. Sodass hier selbst beim Überkopf halten, keiner der Ohrhörer aus dem Case fällt.
(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Art
True-Wireless In-Ear Kopfhörer
Kategorie
Bluetooth Kopfhörer
Farbe
schwarz
Akku
integriert, Lithium-Polymer-Akku Akku Ohrhörer: 3,5h Akku Ladecase: 14h Gesamt somit 17,5 h
Gewicht
76.8 g (Ohrhörer und Ladebox) 12,8 g (beide Ohrhörer) 64 g (Ladebox)
20 Hz bis 25.000 Hz (Ohrhörer) 20 Hz bis 20.000 Hz (Mikrofon)
Empfindlichkeit
91 dB SPL (1 kHz / 1 mW)
Impedanz
14 Ohm
Lieferumfang
1x Audio-Technica ATH-SPORT7TW True Wireless Ohrhörer je ein paar Silikon-Ohradapter-Sets (XS/S/M/L) je ein paar Sport-Flügeleinsätze ein paar Premium COMPLY Foam-Tips 1x Transport- und Ladecase 1x micro-USB Ladekabel (20cm) 1x Bedienungsanleitung
Technische Daten des Audio-Technica ATH-SPORT7TW
Tragekomfort
Der größte Vorteil von True-Wireless Ohrhörer ist der Tragekomfort oder besser gesagt die daraus Resultierende Freiheit. Es gibt an den In-Ears keine störenden Kabel, somit gehören die klappernden Kabelgeräusche, das eventuell verknotete Verbindungskabel der Vergangenheit an. Die ATH-SPORT7TW von Audio-Technica setzt man in die Ohren ein und hat vollkommene Freiheit.
Wie ich bereits im Punkt Design erwähnt habe, werden die beiden Ohrhörer durch leichtes Eindrehen in das jeweilige Ohr eingesetzt. Daher nimmt man z. B. den rechten Ohrhörer, setzt diesen in Richtung Ohr-Tragus (in Richtung Wangenknochen) an und dreht diesen zur Richtung Ohrmuschel ins Ohr. Sollte dies nicht gut gelingen, sollte man eventuelle die kleineren Sport-Flügeleinsätze testen. Sollte es mit diesen einfacher gelingen und die Ohrhörer anschließend immer noch gut halten, hat man die richtigen Ohrtips und Flügeleinsätze gefunden.
Bei mir haben die von Haus aus montierten Ohrtips und Sport-Flügeleinsätze in der Größe M perfekt gepasst. Diese sorgten auch für einen Bombensicheren halt. Ich konnte diese beim Rennen, im Sportstudio bei sämtlichen Übungen und beim Radfahren problemlos tragen, ohne das ich jemals das Gefühl hatte, ich würde einen der Ohrhörer verlieren. So haben die ATH-SPORT7TW wie Audio-Technica angibt mich nicht enttäuscht und sich als wahre Sport True-Wireless In-Ears bewiesen.
Der Tragekomfort ist sehr hoch. Man hat zwar direkt beim Einsetzen ein kurzes komisches, vermutlich weil ungewohntes Gefühl, doch dies war nach sehr kurzer Zeit wieder weg. Bei den Audio-Technica ATH-SPORT7TW verspürte ich selbst nach längerem Tragen kein Drücken oder einen Schmerz. Wobei hier wie typische für True-Wireless Ohrhörer erwähnt werden muss, dass „längeres Trage“ relativ ist – mehr dazu aber unter dem Punkt Akkulaufzeit.
(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)
Klang
Beim ATH-SPORT7TW setzt Audio-Technica pro Seite auf einen 5,8 mm großen Treiber. Hier kann man ganz klar keine Dual- oder Triple-Treiber erwarten. Hierfür wäre die Akkulaufzeit sämtlicher True-Wireless Ohrhörer nicht ausreichend, denn die kleinen Gehäuse haben nicht allzu viel Platz für einen großen Akku und so würden diese nicht lange laufen.
Diese Beiden Treiber geben laut Audio-Technica einen Frequenzbereich von 20 – 25.000 Hz wieder und haben eine niedrigen Impedanz von 14 Ohm. Der eigentlich als Sportkopfhörer angepriesenen ATH-SPORT7TW liefert ein erstaunt ausgewogenes und rundum neutral abgestimmtes Klangbild, bei dem keine der verschiednen Frequenzen dazu neigt die anderen zu überstimmen. Dies ist für mich soweit überraschend, da ich bei einem Sportkopfhörer mit einer dominanten Basswiedergabe gerechnet hätte. Schließlich werden damit am meisten Work-out-Songs mit kräftigen Bass abgespielt. Daher kommen Sportkopfhörer oftmals mit einer stärkeren Bass Dominanz daher.
Dies ist beim ATH-SPORT7TW glücklicherweise nicht der Fall. Dies bedeutet wiederum nicht, dass diese vom Bass total schwammig oder ähnliches sind. Die Bässe werden schließlich energiereich und trocken weitergegeben sodass die Audio-Technica ATH-SPORT7TW ein perfektes Klangbild bei elektronischer Musik bieten. Zwar fehlt es hin und wieder etwas am Tiefbassbereich, doch das ansonsten satte Bassfundament konnte mich in meinem Test überzeugen. Dies neigte zudem kaum dazu, die Mitten und die Höhen zu verschlucken. Die Mitten konnten mich am ATH-SPORT7TW mit ihrer blühenden Klangfarbe genauso gut überzeugen wie die detailreichen und klar wiedergegebenen Höhen.
Lediglich die kompakte, aber etwas zu schmal geratene Stereobühne und die Auflösung im oberen Bereich könnte etwas feiner bzw. besser abgestimmt sein. Doch da es sich hierbei um einen Sportkopfhörer handelt, muss man bedenken, dass dieser in diesen Abschnitt nicht ganz so gut abschneidet wie sein Bruder der ATH-CKR7TW. Denn dieser kommt mit deutlich größeren Treibern und einem breiteren Frequenzbereich daher. Dennoch eignet sich der ATH-SPORT7TW nicht ausschließlich für elektronische Musik, sondern zudem gefällt dieser mir beim Hören von Rock, Alternative, Klassik usw. sehr gut, sodass die Ohrhörer nicht nur im Sportbereich überzeugen können. Die hohe maximale Lautstärke sorgt zudem dafür, dass man auch in den lautesten Umgebungen die Musik genießen kann, aber der Audio-Technica ATH-SPORT7TW klingt selbst bei leiserer Wiedergabe sehr gut.
Dank den beiden im ATH-SPORT7TW verbauten Mikrofonen, können Telefonate direkt über die True-Wireless In-Ears geführt werden. Das Audio-Technica neben Kopfhörern auch Mikrofone herstellt, merkt man an den ATH-SPORT7TW. Diese wurden an jedem Ohrhörer mit einem MEMS Typ Mikrofon ausgestattet, welches eine Kugel (Omnidirectional) Richtercharakteristik besitzt. Diese sorgen nicht nur beim Telefonieren für eine kristallklare Wiedergabe von Stimmen, sondern auch der soggenanten „Hear-Through-Funktion.
Diese Funktion aktiviert man wie bereits im Punkt Design erwähnt durch berühren und anschließendes Halten der linken Außenfläche am Ohrhörer für etwas 2 Sekunden. Hat man dadurch die Hear-Through-Funktion aktiviert, nähmen die beiden Mikrofone die Außengeräusche auf, und lassen diese zu euren Ohren durch. Dies trägt enorm zur Sicherheit bei, denn somit kann man z. B. beim Joggen den Straßenverkehr verstärkt wahrnehmen, sodass man ein heranfahrendes Auto frühzeitig regestiert. Dies funktioniert wie Audio-Technica angibt nur bei reduzierter Lautstärke. Hört man auf zu hoher Lautstärker Musik, bringt diese Funktion kaum etwas, da diese die Geräusche übertönen würde. Daher rate ich im Allgemeinen sowieso immer im Straßenverkehr die Musik nicht voll aufzudrehen.
(Klang: 4 von 5 Punkten)
Ausstattung
Akku & Ladecase
Die Akkulaufzeit der Audio-Technica ATH-SPORT7TW gibt der Hersteller mit bis zu 3,5 Stunden Musik Dauerwiedergabe an. Diese Laufzeit hängt aber wie immer von der Verwendung, also mit oder ohne Hear-Trough-Funktion und der eingestellten Lautstärke ab. In meinem Test kam ich auf etwa 3h Musikwiedergabe, was ein guter Wert ist.
Nun werden sich diejenigen, die solche True-Wireless In-Ears nicht kennen Fragen hä? 3h bzw. 3,5 Stunden Musikwiedergabe, ist doch total wenig. Das mag zwar stimmen, doch die True-Wireless Ohrhörer kommen wie bereits erwähnt mit einem Aufbewahrungscase daher, welches gleichzeitig als Ladecase genutzt wird. Legt man die beiden oder bei Bedarf auch nur einen der Ohrhörer in das Case hinein und schließt dieses, werden diese automatisch aufgeladen. Das Case bietet bei vollem Akku die Möglichkeit die ATH-SPORT7TW bis zu 5-mal wieder aufzuladen. Also bieten die True-Wireless Ohrhörer von Audio-Technica, sofern der Akku der Ohrhörer, sowie der des Cases voll aufgeladen wurde eine Laufzeit von bis zu 17,5 h. Dies ist für mich persönlich ein sehr guter Wert.
Toll finde ich die automatische Abschaltung der ATH-SPORT7TW. Nimmt man nämlich die beiden Ohrhörer aus dem Ladecase, hört einige Zeit Musik und legt diese anschließend einfach irgendwo hin, dann schalten diese sich nach 5 Minuten automatisch ab, sofern keine Verbindung mit einem anderen Gerät vorliegt. Die Ohrhörer besitzen keinen herkömmlichen Ein-/Ausschaltknopf und so müssen diese zum Ausschalten einfach in das Ladecase gelegt werden und dieses zugeklappt werden. Anschließend hört man die Stimme sagen „Power Off“.
Wenn wir schon bei der Laufzeit sind, ist natürlich auch die Ladezeit sehr wichtig. Das Case wird wie bereits erwähnt via Micro-USB aufgeladen. Dieser Vorgang dauert bei einer vollen Aufladung knapp 3 Stunden. Sind die Akkus der Ohrhörer leer, sollten diese für eine komplette Ladung ca. 1,5 bis 2h im Case verbleiben. Eine Schnellladefunktion hat Audio-Technica in der ATH-SPORT7TW ebenfalls integriert. Bereits nach 10 Minuten Ladezeit sind die Ohrhörer für 45 Minuten Musikwiedergabe aufgeladen. Jedoch wird der Ladestrom anschließend zugunsten der Lebensdauer des Akkus reduziert, sodass für 100 % Akku eine Ladedauer von 2h fällig wird.
Bluetooth & Signalqualität
Die Einrichtung der Bluetooth-Verbindung ist mit True-Wireless In-Ears genau so simple wie mit herkömmlichen Bluetooth-Ohrhörern. Werden die beiden Ohrstöpsel aus dem Case genommen blinkt am rechten Ohrstöpsel die Status-LED permanent Blau auf. Dies bedeutet, dass dieser sich im Pairing-Modus befindet und man nun in den Bluetooth-Einstellungen am Smartphone das Gerät mit der Bezeichnung „ATH-SPORT7TW“ suchen muss. Anschließen koppelt sich das Smartphone mit dem rechten Ohrhörer.
Nun ist es nicht erforderlich, das Smartphone auch noch mit dem linken Ohrhörer zu koppeln, sonder diese stellen automatisch eine Verbindung untereinander her. So ist der rechte Ohrhörer bei den meisten True-Wireless In-Ears der Empfänger des Audio-Signals und dem linken wird dies mit so wenig Zeitverzögerung wie möglich übermittelt. Dies funktioniert beim ATH-SPORT7TW sehr gut und ich konnte beim Musikhören keine Verzögerungen feststellen. Lediglich beim Ausschalten merkt man, sofern man darauf achtet, das der rechte Ohrhörer minimal früher aufhört, Musik wiederzugeben wie der linke. Doch dies ist definitiv kein Kritikpunkt, da es während der Musikwiedergabe keine Verzögerung gibt. Lediglich zum Videos via Netflix, Amazon Prime Video oder YouTube ansehen, eignen sich die In-Ears weniger. Hier ist die Latenz zu hoch, sodass es bei der Wiedergabe via iPhone X der Ton knapp 1 bis 2 Sekunden Zeitversetzt weitergegeben wird. Dies ist jedoch ein Problem, welches aktuell mehrer True-Wireless Ohrhörer haben
Dank Bluetooth 5.0 ist die Stärke des Bluetooth-Signals beim Audio-Technica ATH-SPORT7TW sehr gut. Audio-Technica verspricht eine Bluetooth Reichweite von bis zu 10 Metern, dabei ist jedoch wichtig, dass man sich mit dem rechten Ohr zum Smartphone befindet. Ist man mit der linken Kopfseite zur Richtung das Smartphones gerichtet, dann ist die Reichweite geringen. Im Alltagstest kam ich auf knapp 9 Metern, das Ganze habe ich mit meinem iPhone X getestet. Im Alltag hatte ich mit den ATH-Sport7TW keinerlei Probleme mit Verbindungsunterbrechungen oder Ähnlichem. Oftmals hört man ja davon, dass True-Wireless Ohrhörer gerne die Verbindung zueinander verlieren. Hier hat Audio-Technica jedoch gute Arbeit geleistet und so konnte ich selbst bei sportlichen Tätigkeiten und schnellem Kopfschütteln keine Aussetzer feststellen.
App
Audio-Technica bietet für die ATH-SPORT7TW und einige andere neueren Kopfhörer eine passende App Namens „A-T Connect“ an. Diese App steht sowohl für iOS Geräte, als auch Android Devices kostenlos zum Download im jeweiligen AppStore bereit.
[appcode appstore id1410663056]
appcode googleplay jp.co.audiotechnica.connect]
Startet man die App, landet man, sofern die ATH-SPORT7TW mit dem Smartphone verbunden sind auf der Startseite. Hier wird einem direkt der Name des Kopfhörers und ein Bild der Ohrhörer angezeigt. Zudem kann man per Schieberegler die Lautstärke direkt in der App ändern und den Titel der gerade weitergegeben wird einsehen. Doch dies geht auch problemlos in der Musik App wie z. B. bei mir via Apple Music.
In der Mitte kann man den aktuellen Akkustand in % einsehen, die Hear-Through Funktion Ein-/Ausschalten oder in den drei Stufen Low; Medium und High regulieren, je nachdem wie viel der Umgebungsgeräusche man durchlassen möchte. Mit dem mittleren Symbol kann man bei Bedarf den Codec einsehen bzw. ändern. Hier stehen wie bereits erwähnt nur AAC und SBC zur Verfügung. Sollte es bei euch der Fall sein, dass die Verbindung schlecht ist und der Ton in einem Video nicht 100 % zum Bild synchron wiedergegeben wird, dann reicht es oftmals manuell auf den SBC-Codec umzuschalten.
Über die drei horizontalen Striche im linken oberen Rand gelangt man in ein weiteres Untermenü. Hier kann man praktischerweise den letzten Standort der True-Wireless Ohrhörer abrufen, sofern man z. B. einen davon verloren hat. Um diese Funktion nutzen zu können ist es jedoch erforderlich, dass ihr der App den Zugriff auf eure GPS-Daten gebt. Zu guter Letzt kann man hier noch die Bedienungsanleitung und die aktuelle Firmwareversion usw. einsehen.
Was ich in der App vermisse, ist das mir zum einen, der Akkustand der beiden Ohrhörer separat angezeigt wird. Aber auch der des Ladecase könnte man hier leider nicht einsehen. So würde man vor der Reise gleich wissen, ob man das Case noch davor laden sollte oder nicht. Des Weiteren wäre es für manche sicher eine tolle Funktion, wenn man per Equalizer Klangeinstellungen vornehmen könnte. Dies bietet die App mit der aktuellen Version 1.3.1 leider nicht.
(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Audio-Technica hat mit den ATH-SPORT7TW sehr gute True-Wireless Ohrhörer auf den Markt gebracht. Diese halten mit der richtigen Wahl der Ohrtips und Sporteinsätzen absolut fest in den Ohren. Hier muss man sich definitiv keine Sorgen machen, dass einem beim Work-out einer der beiden Ohrhörer unbemerkt herausfällt.
Klanglich sind diese überraschen neutral abgestimmt und eigenen sich nicht nur für elektronische Musik, sondern auch für viele weitere Genres wie Rock, Klassik usw. Zudem bin ich mit der gesamten Akkulaufzeit inkl. aufladendem Case von max. 17,5 h sehr zufrieden. Auch wenn man die Ohrhörer bereits nach gut 3,5 h wieder zum Aufladen ins Case legen muss. Dafür sind die Ohrhörer bereits nach 10 Minuten für 45 Minuten Musikwiedergabe aufgeladen.
Preis/Leistung
Die UVP des ATH-SPORT7TW von 199€ hört sich zwar nach viel Geld an. Doch es gibt Modelle, die sogar bis zu 300 € kosten. True-Wireless ist gerade erst richtig bei uns angekommen, daher sind die Preise der aktuellen Modelle noch relativ teuer. Für einen komplett kabellosen In-Ear Ohrhörer bei dem ich beim Sport jeglicher Art, außer schwimmen keine Rücksicht nehmen muss, gebe ich daher gerne mehr Geld aus und persönlich wäre ich eher bereit das Geld für den höheren Komfort zu bezahlen. Ob es dies jedoch für einen selbst auch der Fall ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Ich persönlich bin mit dem Klangbild, der Akkulaufzeit und den Funktionen soweit sehr zufrieden. Lediglich die erwähnte Akkuanzeige der einzelnen Ohrhörer und dem Ladecase vermisse ich etwas. Zudem wäre es toll, wenn man per Update eine EQ Einstellungen zulässt. Sieht man über diese Kritikpunkte hinweg, ist der erste Sport True-Wireless Ohrhörer Audio-Technica sehr gut gelungen.
testr Gesamtwertung
unter Berücksichtigung aller Teilwertungen
Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen
Devolo AG wurde im Jahr 2002 als Management-Buy-out (Unternehmensübernahme) aus der Datenkommunikation-Sparte der ELSA AG gegründet. Der Firmensitz befindet sich in Aachen unter der Leitung des Vorstandsvorsitzenden Heiko Habers. Devolo ist ein Hersteller von Netzwerkprodukten für den Endkunden (Privatgebrauch), gewerbliche Anwender und für das intelligente Stromnetz (Smart Grid).
Devolo ist vor allem für seine dLAN-Produkte bekannt, bei dem das Unternehmen laut eigenen Angaben in Deutschland die führende Kraft sei. Im Jahre 2015 brachte Devolo mit den devolo Home Control Geräten eine neue Produktgruppe auf den Markt. Dabei handelt es sich um Geräte, mit denen man sein Haus in ein intelligentes Smart-Home verwandeln kann.
Mit den sogenannten Powerline-Adaptern sorgt Devolo dafür, dass das Internet direkt aus der Steckdose kommt. Hierfür hat das Unternehmen vor einiger Zeit die neuste Generation auf den Markt gebracht. Diese neue Generation hört auf den Namen Magic 2 und unterstützt nun unter anderem eine höhere Datenübertragung von max. 2400 MBit/s. Ob die neue Generation der Devolo Magic-Familie für ein flächendeckendes und zuverlässiges Mesh-Wlan sorgt und um das Set im Test überzeugen kann, erfahrt ihr in folgendem Testbericht.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Die Verpackung ist wie von Devolo üblich sehr informativ gestaltet und daher mit viel Text, aber auch Bildern von den Produkten und Anwendungsbeispielen bedruckt. Typischerweise für Devolo ist die eigentliche stabile Kartonage in eine bedruckte Umverpackung geschoben. Insgesamt macht die Verpackung einen sehr guten und stabilen Eindruck.
Die Vorderseite ziert neben dem Aufdruck der drei einzelnen Geräte des Magic 2 Multiroom-Kit noch den Namen des Unternehmens „devolo“ und des Sets. Des Weiteren steht hier groß Wi-Fi geschrieben, sodass man dadurch und auch anhand des weißen Textes in dem grünen Kreis erfährt, dass man mit diesem Set WLAN überall mit Mesh-Funktion erhalten soll. Für diejenigen, welche nicht wissen, was die Bezeichnung Mesh bedeutet, diese erkläre ich im Laufe des Testberichts genauer. Auf der Vorderseite erfährt man zudem noch, welche Anschlüsse an den Geräten vorhanden sind, das Set in Deutschland entwickelt wurde und Devolo 3 Jahre Garantie darauf gibt.
Auf der Rückseite ist unter anderem ein Anwendungsbeispiel zu sehen, bei dem ein Beispiel Haus dargestellt wird. In diesem dargestellten Haus sorgen die drei Geräte dafür, dass dieses und sogar der Garten mit einem Netzwerk abgedeckt ist. Dies wird einem gut gezeigt mit den grünen Kreisen. Des Weiteren liest man auf der linken Seite eine Auflistung der besonderen Funktionen des MAGIC 2 Multiroom Kit. Betrachtet man die rechte Verpackungsseite, zeigt diese eine Übersicht des kompletten Lieferumfangs und die Maße der drei Adapter. Direkt darunter wird zudem noch erklärt, mit welchen Geräten das Set kompatibel ist.
Auf der blauen Oberseite der Verpackung findet man eine Übersichtstabelle der verschiedenen Magic Sets. Hier werden diese verglichen und die Tabelle zeigt direkt, was die unterschiedlichen Sets können oder eben nicht. So ist das neue Magic 2 Wi-Fi-Kit nicht nur doppelt so schnell, sondern besitzt eine höhere Reichweite und einen schnelleren LAN-Anschluss, als z. B. das Magic 1 Kit. Dazu aber später mehr. An der Unterseite der Verpackung wird einem in einigen Sätzen erklärt, was das Magic 2 Set kann und dass man damit heute schon im Übermorgen lebt.
Entnehmen wir die weiße Hauptverpackung aus der bedruckten Verpackungshülle und öffnen diese, kommt direkt eine kleine Installationsanleitung zum Vorschein. Diese erklärt Schritt für Schritt in insgesamt 7 Sprachen, wie das Magic 2 Set richtig angeschlossen und in Betrieb genommen wird. Neben der Installationsanleitung erkennt man in der Verpackung direkt das Hauptmodul des Magic 2 Multiroom-Kit. Dieses ist mit einer Folie auf der Vorderseite beklebt, sodass dieses vor Kratzern geschützt wird und zudem ist es in einem Karton-Einleger eingesetzt. Entnimmt man das Hauptmodul des Magic 2 Multiroom-Kit zusammen mit dem Karton, kommt das LAN-Kabel zum Vorschein. Mithilfe von diesem wird später bei der Einrichtung der gerade entnommene LAN-Adapter mit dem Router verbunden. Zu guter Letzt findet man links und rechts in der Verpackung noch zwei Kartonagen. Unter dieses verstecken sich die beiden Wi-Fi-Adapter. Somit ist jedes Gerät in der Verpackung sicher verpackt und vor Beschädigungen geschützt.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Das Magic 2 Multiroom-Kit besteht insgesamt aus drei einzelnen Adaptern. Dabei handelt es sich um einen LAN- und zwei WLAN-Adaptern. Von denen der LAN, mit eurem Router bzw. Modem mithilfe des mitgelieferten LAN-Kabel verbunden wird und die beiden anderen WLAN-Adapter werden im Haus verteilt, um ein möglichst flächendeckendes Wi-Fi Netz zu erhalten. Nun möchte ich euch die einzelnen Adapter vom Design und den Anschlüssen genauer erklären.
Devolo Magic 2 LAN-Adapter
Beim LAN-Adapter des Magic 2 Multiroom-Kit handelt es sich sozusagen um das Hauptgerät, ohne dieses geht nichts. Der LAN-Adapter ist wie von fast allen Devolo Geräten gewohnt, komplett in Weiß gehalten. Das Gewicht des Adapters beträgt 210 Gramm und die Abmessungen belaufen sich auf 13 cm x 6,5 cm x 4 cm (L x B x T) gemessen ohne Stecker, da dieser in der Steckdose verschwindet.
An der Rückseite befindet sich neben dem ShuKo (Stecker-Typ F) besser bekannt als handelsüblicher Steckdosen-Stecker, noch ein Aufkleber, der unter anderem mit der Security-ID und der Modellbezeichnung versehen ist. Dieser Teil ist später im Betriebszustand nicht mehr zu sehen, da dieser in der Wandsteckdose steckt bzw. zugewendet ist. An der Unterseite befindet sich lediglich ein Anschluss, bei dem es sich um den LAN-Port handelt. Über diesen wird der LAN-Adapter via Kabel mit dem Router verbunden. Direkt auf der Vorderseite gibt es einen Steckdosen Steckplatz, sodass der Stecker-Platz, der eigentlich durch den Adapter verloren gehen würde, durch diesen ersetzt wird. Ganz unten links ist der graue Schriftzug „MAGIC LAN“ zu lesen und am rechten Rand nach oben verlaufend spürt und sieht man den leicht erhabenen Firmenname devolo. Zudem ist zentral in der Mitte im unteren Bereich eine kleine Status-LED ersichtlich, die über den aktuellen Betriebszustand informiert. Zu guter Letzt befindet sich an der rechten unteren hälfte noch eine kleine Taste, Bei der es sich um die Kopplungstaste handelt.
devolo Magic 2 WLAN-Adapter
Im Lieferumfang des Magic 2 Multiroom-Kit befinden sich im Gegensatz zum Starter-Kit (ein Adapter) gleich zwei WLAN-Adapter. Davon kann man z. B. in jedem Stock einen anbringen, sodass das komplette Haus mit einem Netzwerk versorgt wird. Diese WLAN-Adapter ähneln vom Aussehen sehr dem des LAN-Adapters und kommen daher ebenfalls in einer schlichten weißen Optik daher. Jedoch sind die beiden WLAN-Adapter etwas größer. So wiegt jeder dieser beiden Adapter knapp 355 Gramm und ist 15 cm x 7,5 x 4 cm (L x B x T) groß. Die tiefe des Gerätes ist auch hier ohne Stecker gemessen.
Beim Stecker an der Rückseite handelt es sich somit auch um einen ShuKo (Stecker-Typ F) besser bekannt als handelsüblicher Steckdosen-Stecker. Zudem befindet sich darunter noch ein Aufkleber, der unter anderem mit dem Wi-Fi Key und der Modellbezeichnung versehen ist. Dieser Teil ist wie bereits erwähnt später im Betriebszustand nicht mehr zu sehen, da dieser sich in der Wandsteckdose befindet.
An der Unterseite sind an jedem der beiden WLAN-Adapter je zwei LAN-Ports untergebracht. Über diese kann man z. B. ein Fernseher oder ein anderes Gerät mit Netzwerk-Anschluss via LAN-Kabel anschließen. Direkt neben den Ports befindet sich zudem ein kleines Loch, bei dem es sich um den typischen Reset-Knopf handelt. Dieser sitzt aus Sicherheitsgründen, dass dieser nicht versehentlich betätigt wird vertieft, sodass man diesen mit einer Büroklammer oder Ähnlichem drücken muss. Des Weiteren sind die Wi-Fi-Adapter an den Seiten rundum mit Lüftungsschlitzen versehen, sodass darüber die wärme die im Inneren entsteht, leichter entweichen kann.
An der Vorderseite gibt es einen Steckdosen Steckplatz, sodass auch hier wie bereits beim LAN-Adapter der Stecker-Platz, der eigentlich durch den Adapter verloren gehen würde, durch diesen ersetzt wird. Ganz unten links ist der graue Schriftzug „MAGIC LAN“ zu lesen und am rechten Bereich nach oben verlaufend befindet sich leicht erhaben der Firmenname devolo. Zu guter Letzt befinden sich an der Front noch zwei kleine Knöpfe. Bei diesen handelt es sich um die PLC-Taste (die mit dem Haus) mit dieser kann man zum einen eine manuelle Kopplung zum LAN-Adapter herstellen und zudem weißt diese über eine erfolgreiche Verbindung mit dem LAN-Adapter hin. Jedoch informiert diese auch durch unterschiedliches Blinksignal und rotes sowie weißes Aufleuchten über den aktuellen Betriebszustand. Neben der PLC-Taste befindet sich die WiFi-Taste. Mit dieser kann man entweder durch Längeres betätigen das Wi-Fi abschalten oder nur kurzes drücken die WPS-Funktion aktivieren.
Insgesamt machen die Devolo Magic 2 Geräte einen sehr guten Eindruck und dank der neutralen weißen Farbe passen diese zu jeder Einrichtung und Wandfarbe.
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
An der Verarbeitung des Devolo Magic 2 Multiroom-Kit gibt es nichts zu bemängeln. Die einzelnen Geräte besitzen zwar lediglich ein weißes Kunststoff-Gehäuse, doch dies ist für den Verwendungszweck völlig ausreichend. Schließlich werden diese indoor eingesetzt und müssen somit keinen Wettereinflüssen ausgesetzt werden.
Ist das Magic 2 Multiroom-Kit Einrichten und die Adapter an ihren idealen Standorten eingesteckt, verbleiben diese in den meisten Fällen sehr lange Zeit an diesem Platz, daher werden diese auch nicht jeden Tag ausgesteckt usw.
(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Standards
IEEE 802.3, IEEE 802.3u, IEEE 802.3ab, IEEE 802.3x, IEEE 802.11 a, b, g, n, ac (2.4 / 5 GHz concurrent) , IEEE 802.3az, IEEE 802.1p, Auto MDI/X, Wi-Fi Alliance, HomeGrid Forum (HGF)
Die Einrichtung des Multiroom-Kits ist relativ simple und daher für diejenigen welche sich technisch etwas auskennen sicherlich kein Problem. Damit alles ohne Schwierigkeiten abläuft, legt Devolo eine Schritt für Schritt Installationsanleitung bei, oder man kann die neue Home Network App installieren, welche einem die Inbetriebnahme ebenfalls sehr gut erklärt. Schade ist leider, dass die neuen Magic 2 Geräte nicht mit den dLAN-Produkten erweiterbar sind. So können nur dLAN Produkte und Magic Geräte untereinander, aber nicht miteinander gekoppelt werde. Jedoch könnt ihr problemlos beide Netzwerke parallel betreiben, doch ob dies für euch in Betracht kommt, müsst ihr selbst entscheiden.
Als Erstes muss man die beiden Devolo Magic 2 Wi-Fi-Adapter in einer freien Wandsteckdose einstecken, wodurch an diesen das Haus-Symbol kurz rot aufleuchtet und anschließend für knapp 1 Minute weiß aufblinkt. Nun muss in dieser Zeit der LAN-Adapter des Sets mit dem LAN-Kabel, welches im Lieferumfang enthalten war, mit dem vorhandenen Router verbunden werden. Anschließend muss man diesen Adapter in die Steckdose einstecken. Hier wird dazu geraten, den LAN- und die Wi-Fi-Adapter direkt in eine Wandsteckdose und nicht in eine Mehrfachsteckdose zu platzieren. Sonst würde die Powerline-Funktion nicht funktionieren. Da man aber am LAN-Adapter und den Wi-Fi-Adaptern eine weitere verwendbare Steckdose zur Verfügung hat, dürfte dies kein Problem darstellen.
Nun fängt die Status-LED an der Vorderseite des LAN-Adapters an zu blinken. Sind die beiden Wi-Fi-Adapter wie beschrieben schon davor eingesteckt, verbinden sich diese automatisch Miteinander. Somit ist es beim Magic 2 Multiroom-Kit nicht mehr nötig einen Kopf oder Ähnliches zu betätigen. Leuchtet die Status-LED am LAN-Adapter und alle beide Leuchten an den Wi-Fi-Adapter, war der Verschlüsselungsvorgang erfolgreich und die Geräte haben sich automatisch miteinander verbunden. Bei mir hat das ganze problemlos beim ersten Versuch geklappt, sollte es bei euch nicht der Fall sein, ist in der Beschreibung auch das „manuelle Pairing“ erklärt.
(Einrichtung & Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)
Funktionsumfang und Bedienung
Mit dem neuen Magic 2 Multiroom-Kit möchte devolo die bisherigen alten dLAN-Adapter ablösen. Diese sind nämlich laut devolo von der Übertragung usw. nicht mehr für die Zukunft gewappnet. Somit setzt devolo mit den neuen Magic 2 Geräten als erster europäischer Hersteller von Netzwerkgeräten auf den neuen G.hn-Chip der 2. Generation. G.hn oder auch bezeichnet als HomeGrid-Standard ist der Name der „nächsten Generation“ der Heimnetzwerk-Technologien.
Durch diesen neuen Chip gelingt es Devolo Geschwindigkeiten von bis zu 2.400 MBit/s über Powerline (1.200 MBit/s via WiFi) und einer Reichweite von bis zu 500 Metern je nach Stromnetz zu erreichen. Des Weiteren erfolgt das Verbinden der einzelnen Geräte nach dem Einstecken vollautomatisch und man muss wie bei der Einrichtung beschrieben nicht mehr rumrennen und irgendwelche Knöpfe drücken.
Im Prinzip ist das Devolo Magic 2 Multiroom-Kit schon von Werk aus gut eingestellt. Man kann jedoch direkt nach der Einrichtung über die Devolo Home Network App einige Einstellungen vornehmen. Direkt auf der blauen Startseite sieht man die drei einzelnen Geräte und wie diese miteinander verbunden sind. Drückt man nun auf das Zeichen mit den drei horizontalen Strichen, kann man nach einem Update der Geräte suchen, Netzwerk und Wi-Fi-Einstellungen vornehmen oder auch die Seite mit den rechtlichen Hinweisen ansehen. Möchte man jedoch an den Adaptern etwas verändern, klickt man auf der Startseite einfach auf das gewünschte Gerät.
Beim LAN-Adapter landet man direkt auf der Übersichtsseite. Hier sieht man wie gewohnt die PLC-Übersicht und erhält Infos zum System. Des Weiteren kann man im linken Menü noch die PLC- und LAN-Einstellungen einsehen und einen Reset durchführen. Leider ist bei dem Menü des LAN-Adapter alles auf Englisch beschrieben, da ich hier jedoch keine Einstellungen vorgenommen habe, störte mich das kaum.
Bei den beiden Einstellungen der WLAN-Adapter könnte deutlich mehr Veränderungen vorgenommen werden. Die Hauptmenü-Punkte lauten: Übersicht, Wi-Fi, Powerline, Lan und System. Diese Punkte wiederum sind in weitere Unterpunkte unterteilt. So kann man z. B. unter Wi-Fi ein Gastnetzwerk aktiveren, Smartes Wi-Fi einschalten, die WPS-Funktion starten oder nachsehen, welche Nachbarnetzwerke in der Umgebung vorhanden sind. In dem Einstellungsmenü System kann ebenfalls nach Aktualisierungen gesucht werden, und das System zurückgesetzt werden usw.
(Funktionsumfang und Bedienung: 4 von 5 Punkten)
Reichweite und Geschwindigkeit
Wie ich bereits erwähnt habe, gibt devolo die maximale Geschwindigkeit des Magic 2 Multiroom-Kit via Stromnetz mit 2.4000 Mbit/s und über Wi-Fi mit bis zu 1.200 Mbit/s an. Bei diesen Werten redet man natürlich von perfekten Voraussetzungen, bei denen man zum einen die Geschwindigkeit bei seinem Arbeiter überhaupt geboten bekommt und man keine Wand oder andere Störquellen in der Nähe hat. Diese idealen Bedienungen wird sicherlich kaum einer in den eigenen vier Wänden haben.
In meinem Test konnte ich über das Stromnetz also via Powerline einen maximalen Messwert von 500 Mbit/s erreichen. Jedoch schwankte dieser Wert, je nachdem, in welcher Steckdose ich den Adapter eingesteckt hatte, war die Verbindung teilweise auch schlechter. Daher habe ich die Adapter beim besten gemessen Wert in der jeweiligen Wandsteckdose gelassen. Wichtig zu erwähnen ist hier noch einmal, dass ihr die Adapter wie in der Beschreiben erwähnt nicht mit Mehrfachsteckdose nutzt und daran keine weiteren Geräte via Doppel Steckdose einstecken dürft. Somit reicht diese Geschwindigkeit bei mir für die regelmäßigen Anwendungen wie 4K-Streaming, Übertragung von Back-ups usw. problemlos aus.
Bei der Verbindung via Wi-Fi-Netz habe ich das ganze mit meinem iPhone X gemessen. Bei diesem kam ich auf eine Geschwindigkeit von durchschnittlich 360 Mbit/s. Ich habe beide Wi-Fi Adapter im Haus verteilt und hab somit eine sehr gute Abdeckung. Trotz der etwas dickeren Wand zum Anbau, da dies eine alte 50 cm dicke Außenwand ist. Der Vorteil der neuen Magic Geräte ist die Mesh-Funktion. Dabei baut das Set ein WLAN-Netzwerk mit einheitlicher SSID (Netzwerkname) auf. In diesem bis zu 1.200 Mbit/s schnellen Wi-Fi-Netzt funken somit die beiden 2,4 und 5 GHz Netze mit dem gleichen Namen. Dabei entscheidet das System völlig automatisch, ohne das man dies merkt, ob das jeweilige Gerät gerade im 2,4 oder 5 GHz Netz surft. Hierbei wählt das Magic 2 Set automatisch wie für ein Mesh-Netzwerk üblich je nach Entfernung den besseren Zugangspunkt und führt einen automatischen Wechsel durch.
(Reichweite und Geschwindigkeit: 4,5 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Das Devolo Magic 2 Multiroom-Kit sorgt wie versprochen für schnelles Internet aus der Steckdose und via Wi-Fi. Ich konnte mit dem Set, bei dem ein LAN- und zwei Wi-Fi-Apdater mitgefeiert werden problemlos dafür sorgen, dass in unserem kompletten Haus inkl. Anbau Internet vorahnenden ist. Da unser Haus zum Großteil in die Höhe geht und die Adapter daher großteils lediglich die Decken als widerstand haben, funktioniert das ganze hier sehr gut. Hat man dagegen jedoch z. B. ein breit gebautes Haus, ist es teilweise etwas problematisch das großflächige Haus komplett abzudecken. Denn hier sind unter Umständen mehr Wi-Fi-Adapter nötig, welche zusätzlich gekauft werden müssten.
Wichtig ist zudem, dass das Set nur dann per Powerline funktioniert, wenn die Steckdosen in einem Kreislauf miteinander verbunden sind, was nicht immer gegeben ist.Bei mir funktioniert das Multiroom-Kit jedoch wunderbar und ohne Probleme, daher bin ich damit absolut zufrieden. Die Einrichtung war einfach und in wenigen Minuten erledigt
Preis/Leistung
Mit einer UVP von 299,90€ ist das Devolo Magic 2 Multiroom-Kit, bei dem ein LAN- und zwei Wi-Fi-Adapter mitgefeiert werden nicht gerade günstig. Da das Set jedoch mit einer Mesh-Funktion ausgestattet ist, ist dieser Preis relativ normal, denn auch andere Hersteller mit dieser Technologie verlangen für ihre Lösungen viel Geld.
Leider sind die Magic Produkte nicht mit den alten dLAN Geräten kompatible und so muss man dieses entweder parallel betreiben, oder die alten dLAN Adapter ersetzten. Mit dem Set konnte ich auf jeden Fall eine hohe Internet Geschwindigkeit via Powerline erreichen und auch die Wi-Fi-Funktion mit Mesh-Netzwerk konnte mich im Alltag absolut überzeugen. Da die Einrichtung der einzelnen Adapter in wenigen Minuten und vor allem sehr einfach erledigt ist, kann man mit dem Magic 2 Set schnell das komplette Haus mit rasanten und zukunftsreicheren Internet versorgen.
Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HiFi-Komponente wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosystem-Komponenten, wie z. B. kompletten Heimkino-Systemen. Der eine oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum kein Elektronikfachmarkt Teufel Produkte im Sortiment besitzt. Das liegt daran, dass Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen Online-Shop an.
Teufel ist bekannt für seine vielen Produkte im Audiobereich, sei es Kopfhörer, Soundbars oder Heimkino-Anlagen. Es gibt ziemlich alles bei Teufel für den HiFi-Bereich. Dieses Mal möchte ich euch ein neues Produkt von Teufel vorstellen, welches mir bereits auf der IFA 2018 gezeigt wurde. Es handelt sich dabei um einen kleinen wasserdichten Bluetooth-Lautsprecher, welcher zudem gegen Stürze und Stöße geschützt ist. Dieser neue Lautsprecher hört auf den Namen Teufel Rockster Go was sehr passend ist. Der Lautsprecher ist nämlich relativ leicht, klein und besitzt einen integrierten Akku, sodass er praktisch überall mitgenommen werden kann.
Ob mich der neue mobile Rockster Go in meinem Test von seiner Lautstärke, vom Klangbild und von der Akkulaufzeit überzeugen konnte und ob es sich lohnt diesen zu kaufen? Das erfahrt ihr in folgendem Testbericht.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Der Rockstar Go wird in einem typischen braunen Versandkarton geliefert. Dieser ist wie gewohnt rundum mit einigen Infos bedruckt. Direkt auf der Vorderseite prangt groß das Teufel-Logo. Auf der Unterseite, sowie auf der Rückseite sind einige technische Daten zum Lautsprecher und zum Unternehmen zu lesen. Dabei handelt es sich um die Adresse des Unternehmens Teufel, und deren Webseite, aber auch die Abmaße und das Gewicht des Rockstar Go erfährt man hier. Zudem ist auf der Rückseite direkt über den technischen Daten noch der Name des Portablen Speaker „Rockster Go“ aufgedruckt.
Öffnet man den Versandkarton, kommt die eigentliche Verpackung des Teufel Rockstar Go zum Vorschein. Diese befindet sich zusätzlich in einer Schutzfolie. Die Verpackung kommt in dem Teufel typischen schwarzen Design mit roten Akzenten daher.
Auf der Oberseite ist die Abbildung des Rockstar Go in weißen Umrissen gezeichnet. So kennt man es auch von den Kopfhörern, die ich für euch getestet habe. Neben der Abbildung des Rockstar Go, kann man direkt darunter noch den Namen des Bluetooth-Speakers und des Unternehmens Teufel lesen. Zudem lockern die roten Akzente auf der Vorderseite das Design der Verpackung etwas auf.
Betrachtet man die Unterseite, sieht man auch hier die gleichen roten Linien, wie auf der Oberseite. Zudem sind hier einige Informationen zum Unternehmen, die Seriennummer und einige Siegel wie z. B. das von Bluetooth und das Qualcomm aptX abgebildet. Ansonsten sieht man nur noch auf der Vorderseite, an dem die Verpackung aufgeklappt wir das typische rote „T“ Logo und darunter steht Teufel geschrieben.
Klappt man die Verpackung nach oben auf, dann liegt auf der Oberseite direkt die technische Beschreibung und Bedienungsanleitung. Unter dieser wiederum ist ein roter Einleger mit einem Loch in der Mitte. Dadurch lässt sich schon erahnen, was sich darunter befindet, denn man erkennt ein Teufel Logo. Hebt man schließlich den roten Einsatz aus der Verpackung heraus, kommt der Teufel Rockstar Go in einer Folie eingepackt zum Vorschein. Dieser wiederum befindet sich zentriert in einem Styroporeinsatz. In dem Styroporeinsatz ist unter dem Rockster Go eine Aussparung. Darin ist der Zubehör untergebracht. Es handelt sich dabei um die Trageschlaufe und ein Micro-USB-Ladekabel.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Bei der Optik bleibt Teufel seinem Design treu, denn der Rockster Go kommt in den typischen Schwarz/Roten Farben daher. Die Optik gefällt mir ausgesprochen gut, direkt in der Mitte des Teufel Rockster Go fällt das große etwas vertiefte Element mit dem „T“ auf. Bei diesem handelt es sich um das für denn Bass zuständigen Passivmembran. Beim Gehäuse verwendet Teufel Kunststoff, dadurch ist der mobile Lautsprecher mit den Abmaßen von 110 x 210 x 60 mm sehr kompakt und bringt gerade einmal knapp 700 Gramm auf die Waage. An der Ober-, Unter- und Rückseite ist die Oberfläche mit einer leichten Gummierung versehen. Die Vorderseite ist fast komplett bis auf das Passivmembran mit einem festen engmaschigen Stoffgewebe versehen. Hier darunter verbergen sich direkt neben dem Passivmembran zwei weitere Treiber.
Zur Auflockerung des schwarzen Design befindet sich an Ober- und Unterseite zwischen dem Stoffgewebe und der gummierten Oberfläche eine rote Umrandung. Diese verläuft hier jeweils rund um den Lautsprecher und sorgt dafür, dass der Rockster Go nicht komplett schwarz daher kommt. Ein sehr nettes kleines Detail ist das Stoffetikett mit dem Teufel-Schriftzug am linken Rand des Stoffgewebes. An der Rückseite lässt sich die im Lieferumfang enthaltene Trageschlaufe anbringen.
An der Unterseite befindet sich zentral in der Mitte ein 1/4 Zoll Stativgewinde. Dies hat Teufel aus der Entwicklung des Rockster Go übernommen. Bereits bei den Prototypen war diese vorhanden, da man für die Messvorgänge den Rockster Go auf ein Stativ befestigt hat. Dies hat Teufel gefallen und so hat man dies auch am fertigen Rockster Go verbaut, sodass der Käufer bei bedarf diesen auf ein eventuell vorhandenes Stativ schrauben kann.
Auf der rechten kurzen Seite des Rockster Go befindet sich eine kleinen Verschlusskappe, welche etwas schwerer aufgeht. Dies liegt aber daran, dass diese mit einem Dichtgummi versehen ist, sodass darin kein Wasser eindringen kann. Da der Rockster Go nämlich nach IPX zertifiziert wurde, ist dieser wasserdicht und somit müssen die Anschlüsse abgedichtet sein. Unter der Klappe befindet sich neben einem Klinkenanschluss noch ein Micro-USB-Ladeanschluss.
Kommen wir zu den Bedienelementen des Rockster Go. Hier gibt es direkt vier Stück an der Oberseite und zwei kleinere Tasten an der oberen hälfte über der Trageschlaufe an der Rückseite. Über der Trageschlaufe ist direkt ein Teufel Logo zu sehen. Neben diesem befindet sich links der Ein- und Ausschaltknopf und rechts die Bluetooth-Taste, um das Pairing zu initialisieren. Neben dem Ein-und Ausschaltknopf befinden sich noch vier weiß leuchtende LED´s. Diese zeigen gleich nach dem Einschalten und während der Wiedergabe durch kurzes betätige in 25 % Schritten die restliche Akkulaufzeit an. Die beiden Tasten sind nach dem Einschalten und bei gekoppeltem Modus durch einen roten (Powerbutton) und blauen (Bluetooth-Knopf) Kreis beleuchtet.
An der Oberseite der Rockster Go findet man die typischen Steuerungstasten eines Bluetooth-Lautsprechers. Ganz links befindet sich die „-“ Taste, mit dieser kann man die Lautstärke in 30 Stufen regulieren. Bei einem Telefonanruf, der beim gekoppelten Smartphone eingeht, kann man durch betätigen der „-“ Taste den Anruf zudem bei Bedarf abweisen. Bei der Taste rechts daneben handelt es sich um die Play/Pause-Taste. Mit dieser kann man die Musik anhalten oder durch Erneutes betätigen wieder wiedergeben. Zudem nimmt man damit einen Anruf an und nach dem Telefonat legt man damit auch auf.
Bei dem dritten Button handelt es sich um die „+“ Taste. Mit dieser kann man logischerweise die Lautstärke in 30 Stufen aufwärts regulieren. Nun fragt sich eventuell sein ein oder andere wie ich am Anfang, warum sind die Lauter/Leiser Tasten nicht nebeneinander. Dies hat einen wichtigen Grund, um nämlich einen Titel vor- oder zurückzubringen betätigt man beim Vorspringen die Play/Pause-Taste zusammen mit der „+“ Taste und beim Zurückspringen die Play/Pause-Taste mit der „-“ Taste.
Zu guter Letzt handelt es sich bei der letzten Taste um die Sprachassistenten Taste. Bei Bluetooth-Wiedergabe aktiviert man durch das drücken dieser Taste den Sprachassistenten Siri (iOS) oder Google Assistant (Android). Zudem kann man auch hier bei einem eingegeben Anruf diesen durch drücken der Taste annehmen oder ablehnen.
(Design: 4,5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Die Verarbeitung des Teufel Rockster Go ist auf einem sehr hohen Niveau. Das robuste Kunststoffgehäuse schützt den Teufel Rockster Go problemlos vor Stürzen aus geringerer Höhe. Das Gehäuse dämpft den Aufprall sehr, sodass der Bluetooth-Lautsprecher keinen Schaden nimmt.
Der Teufel Rockster Go besitzt einen integrierten Akku und kann somit auch problemlos im Outdoor-Einsatz verwendet werden. Damit man den Rockster Go auch problemlos am Strand oder in der Dusche nutzen kann, ist dieser nach der Schutzart IPX-7 zertifiziert. Somit kann dieser für maximal 30 Minuten in einer Wassertiefe von bis zu 1 Meter ohne Schaden genutzt werden.
Bemängeln könnte ich am Rockster Go lediglich die beiden Knöpfe auf der Rückseite, denn diese haben einen kaum spürbaren Druckpunkt. Dies ist bei den vier Tasten auf der Oberseite definitiv besser. Doch dies ist im Alltag nicht wirklich ein Problem und geht daher in Ordnung. Zudem viel mir auf, dass der Rockster Go durch sein geringes Eigengewicht bei sehr lauter Musik gerne zum Wandern neigt, das liegt auch an der Unterseite, denn diese sorgt hier leider nicht für die nötige Standfestigkeit. Doch auf dies weißt Teufel auch in der Bedienungsanleitung hin und verweist darauf, dass der Rockster Go möglichst auf einem festen Untergrund, von dem dieser nicht fallen kann, stehen sollte.
(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Lautsprechertyp
mobiler Bluetooth Lautsprecher
Treiber
einen 70 mm Passivmembran (für Bass zuständig) und zwei schräg abstrahlende 50 mm Breitbandlautsprecher.
Konnektivität
Bluetooth-Version 4.2 aptX Reichweite: selbst gemessen bis zu knapp 30 m, Klinkenbuchsen-Eingang 3,5 mm, Wiedergabe über integrierte 2.1 Soundkarte (bei Anschluss über Micro-USB-kabel an PC oder Laptop), koppelt von bis zu zwei Rockster Go oder ein Rockster Go und ein Rockster Cross
Akku
Wiedergabezeit: Bis zu 12 Stunden Ladezeit: Bis zu 4 Stunden
Abmessungen
21 x 6 x 11 cm (Breite x Tiefe x Höhe)
Gewicht
0,7 Kilogramm
Lieferumfang
Teufel Rockster Go Trageschlaufe Micro-USB-Ladekabel Bedienungsanleitung
Klang
So kommen wir zum wichtigsten Thema beim Test eines Lautsprechers, zum Klang. Dieser ist beim Rockster Go im Betracht auf seiner Größe sehr gut. Hier hat Teufel wieder das maximale aus dem kleinen Gehäuse-Volumen herausgekitzelt.
Teufel hat im Rockster Go einen Class-D Verstärker verbaut, der dafür sorgt, dass sehr hohe Pegel erreicht werden, die kaum zum Verzerren neigen. Dieser treibt zwei jeweils links und rechts leicht schräg verbaute 50 mm Breitbandlautsprecher aus Aluminium an. Das verwendete Material Aluminium verschafft auch hier für einen konstanten pegelsicheren Klang. Beiden Breitbandlautsprecher sind etwas schräg eingebaut, sodass diese ein möglichst breites Stereo-Klangbild erzeugen, was Teufel durch die eigene Dynamore-Technologie sehr gut funktioniert. Zwischen den beiden unter dem Stoffgewebe versteckten Treibern sitzt ein sichtbarer 70 mm großer Passivmembran aus Aluminium. Dieser Passivmembran wird, wie der Namen schon vermuten lässt passiv angetrieben. Dies bedeutet, dass dieser sich ohne externe Stromversorgung bewegt und nur von den beiden daneben befindlichen Breitbandlautsprechern, angetrieben wird. Der Passivmembran hat ein ähnliches Prinzip wie ein Bassreflexrohr, dieser sorgen für klare und kräftigere Bässen, ohne dabei das von Bassreflexrohren häufig störende Geräusch der Luft, die durch die Öffnung gesaugt wird zu erzeugen. Bassreflexrohre wären beim Teufel Rockster Go auch von Nachteil, denn damit wäre dieser am Gehäuse offen und würde nicht mehr nach IPX-7 Zertifizierung wasserdicht sein.
Doch nun die Frage, wie gut ist der Klang des Teufel Rockster Go? Teufel gibt an, dass der Frequenzbereich des Rockster Go von 60 – 20.000 Hz reicht. Dieser Wert hört sich schon einmal ganz gut an, doch wie schneidet er beim Probehören ab? Hier kann ich Teufel sehr loben, für die sehr kompakten Maße des Rockster Go bringt dieser einen ordentlichen Klang zustande. Nach dem Einschalten und dem ersten Probehören meiner Playlist war ich überrascht, wie druckvoll und knackig der Bass des kleinen Speakers ist. Hier leistet der Passivmembran hervorragende Arbeit, denn von vielen ähnlich großen Lautsprechern die ich bereits probegehört habe, ist der Rockster Go aktuell die Nr. 1. Stellt man den Lautsprecher vor sich auf, merkt man sogar, wie viel Schwungmasse der Rockster GO bietet. Hier spürt man bei vielen Liedern denn Bass sogar in dem Umfeld des Lautsprechers.
Die Höhen, die der Rockster Go wiedergibt, können mit einer Klarheit und einer sauberen Wiedergabe überzeugen. Jedoch sind die Höhen nicht so dominant wie z. B. der Bass. Dieser nimmt diesen etwas die Kraft. Mir viel zudem auf, dass man das beste Klangbild direkt gerade gerichtet zum Rockster Go bekommt. Sitzt man z. B. in einem 90° Winkel zu diesem, dann wirkt dieser wärmer abgestimmt und die Höhen gehen etwas verloren. Überraschend ist die Bühnenabbildung des Rockster Go. Sodass das Klangbild dank der Daymore Technologie schön breitwiedergegeben wird. Die Mitten, welche von den Breitbandlautsprechern erzeugt werden sind sehr griffig und eindringlich. Somit kann ich klar sagen, dass der Rockster Go für Teufel typisch etwas wärmer abgestimmt ist, was den meisten Leuten, die einen mobilen Bluetooth-Lautsprecher suchen sowieso am besten gefällt.
Wer zudem einen lauten mobilen Lautsprecher sucht, ist beim Rockster Go genau richtig. Hier hat Teufel ein kleines Brüllmonster entwickelt, welches gewaltig laut sein kann. Klar verzerrt dieser bei der maximalen Lautstärke, aber diese ist dann auch wirklich extrem laut.
(Klang: 4,5 von 5 Punkten)
Koppeln und Reichweite
Die Verbindung beim Rockster Go erfolgt vermutlich in den meisten Fällen direkt über Bluetooth, denn nur so ist dieser mobile, also auch unterwegs einsetzbar und ist wasserdicht. Bei der Bluetooth Version setzt Teufel auf Bluetooth 4.2 mit aptX, was bei der Verbindung mit einem Android Smartphone für die Wiedergabe in CD-Qualität sorgt. Das AAC-Format welches bei iPhones genutzt wird, wird daher leider nicht unterstützt.
Bei der Reichweite von Bluetooth gibt Teufel keinen genauen Wert an, daher habe ich das Ganze im Freien und im Haus getestet und nachgemessen. Im Außeneinsatz brach die Verbindung zum Rockster Go erst nach fast 29 Metern ab, dies ist schon einmal ein ganz guter Wert. Im indoor Einsatz hängt die Reichweite wiederum von der dicke, eurer Wände hab. Hier brach bei mir die Verbindung nach knapp 12 Metern ab. Dazwischen befanden sich jedoch zwei dickere Wände.
Den Rockster Go kann man jedoch auch über weitere Möglichkeiten mit einer Wiedergabequelle verbinden. Man kann z. B. das Smartphone direkt mit der 3,5 mm Klinke (sofern diese noch an eurem Smartphone vorhanden ist) verbinden. Dadurch ist das Gerät aber nicht mehr wasserdicht. Zudem besitzt der Rockster Go im inneren eine 2.1 USB-Soundkarte, diese wird über das Micro-USB Kabel genutzt. Schließt man den Teufel Rohster Go darüber an einen PC oder Laptop an, indem die Soundkarte erkannt wird (ältere Geräte haben hier eventuell Probleme), dann kann man den Ton z. B. beim Musikhören oder zocken vom PC direkt über den Rockster Go wiedergeben.
(Koppeln und Reichweite: 4,5 von 5 Punkten)
Akku
Beim Rockster Go handelt es sich wie bei seinen größeren Brüdern um einen mobilen Bluetooth Lautsprecher. Daher ist dieser mit einem wiederaufladbaren Akku ausgestattet. Dieser soll laut Teufel bis zu 12 Stunden Musikwiedergabe ausreichen.
In meinem Test konnte ich die von Teufel angegebene Laufzeit ganz gut erreichen. Jedoch spielt es wie immer eine große Rolle, wie laut ihr diesen eingestellt habt. Bei mir war nach knapp 11 Stunden der Akku leer, was sich aber angesichts seiner Größe absolut sehen lassen und somit eine gute Akkulaufzeit ist.
Aufgeladen wird der Rockster Go über den Micro-USB Anschluss. Bis der integrierte Akku von 0 auf 100 % aufgeladen ist, dauert es knapp 4 Stunden.
(Akku: 5 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Teufel beschreibt den Rockster Go als klangstark, portable, robust und wasserdicht. Diesen erwähnten Punkten kann ich auch absolut zustimmen. Der Rockster Go ist für seine Größe nicht nur klanglich sehr gut, sondern zudem sehr laut. Des Weiteren ist dieser dank, integriertem Akku der bis zu 12 Stunden durchhält portable und kann somit zu jeder Party, Festival usw. mitgenommen werden. Durch das gummierte Gehäuse absorbiert der kleine Bluetooth-Lautsprecher sogar Stöße und übersteht somit Stürze aus geringer Höhe problemlos. Ein weiteres tolles Feature ist, dass der Rockster Go wasserdicht nach IPX-7 zertifiziert ist und somit auch unter die Dusche genommen werden kann.
Preis/Leistung
Mit dem neuen Rockster Go hat Teufel einen weiteren mobilen Bluetooth-Lautsprecher aus der Rockster Familie auf den Markt gebracht. Dieser kommt in den typischen Teufel Farben (Schwarz/Rot) daher und überzeugt mit seiner sehr guten Verarbeitung und dem zeitlosen tollen Design.
Klanglich kann dieser wie die anderen Rockster Geräte absolut überzeugen. Mann bekommt hier für den Preis von 149,99€ (UVP) klanglich ein hervorragend Lautsprecher. Dieser überrascht aufgrund seiner Größe mit seiner sehr hohen maximalen Lautstärke. Des Weiteren erhält man hier einen IPX-7 zertifizierten Lautsprecher, sodass man sich keine Sorgen machen muss, wenn man diesen zum Pool mitnimmt und kann diesen zudem, mit in die Dusche nehmen. Um Akku zu sparen, schaltet sich der Rockster Go nach 10 Minuten ohne Eingangssignal automatisch in den Ruhemodus. Wird wieder Musik zugespielt oder eine Taste betätigt, schaltet sich dieser wieder an. Bei betrieb über den Akku, schaltet er sich zudem nach weiteren 10 Minuten ohne Eingangsquelle in den Energiesparmodus. Aus dem diesem kann er nur noch über die Power-Taste aufgeweckt werden kann.
Der Rockster Go kann zudem mit einem weiteren gekoppelt werden, dies ist jedoch auf maximal zwei Speaker limitiert. Jedoch kann man den Rockster Go auch problemlos mit dem ebenfalls neuen Rockster Cross koppeln. Die geboten Akkulaufzeit von max. 12 Stunden entspricht einem sehr guten Wert, sodass man mit dem Rockster Go ausgiebig unterwegs am Strand usw. Musik hören kann.
Shure wurde 1925 in einem kleinen Büro in Chicago von Sidney N. Shure unter dem Namen Shure Radio Company gegründet. Zu diesem Zeitpunkt verkaufte man ausschließlich Radio-Bausätze, daher auch der damalige Name des Unternehmens. Drei Jahre später stieg sein Bruder Samuel mit in das Unternehmen ein, und die beiden nannten die Firma fortan Shure Brother Company.
Kurz drauf, um genauer zu sein, im Jahr 1930, verließ Samuel Shure das Unternehmen wieder aufgrund der damaligen, allgemeinen wirtschaftlichen Lage. Sidney N. Shure änderte daraufhin das Unternehmenskonzept und fertigte statt Radio-Bausätzen nur noch Mikrofone. Zudem nannte er das Unternehmen in den noch heutigen Firmennamen Shure Incorporated (kurz Shure) um. Im Jahre 1931 kam das erste Shure-Mikrofon auf den Mark und schon am darauf folgenden Jahr mit dem Modell 40D das erste Kondensatormikrofon des Unternehmens.
Im Laufe der Zeit entwickelte Shure zahlreiche Produkte selbst wie z. B. HiFi-Tonabnehmer, Funkmikrofone, In-Ear-Monitore, Bügel-Kopfhörer und In-Ear Ohrhörer. Besonders bekannt ist das Unternehmen weiterhin für seine zahlreichen Mikrofone, von denen ich euch heute das neuste Modell vorstellen möchte.
Es handelt sich dabei um das Shure Motiv MV88+, den Nachfolger des MV88. Dies ist ein Stereo-Kondensatormikrofon, welches ganz einfach via Kabel mit dem Smartphone verbunden wird. Damit soll man noch besser Video- bzw. Audioaufnahmen geliefert bekommen, denn die aktuellen Top-Smartphones liefern zwar bei gutem Licht ein klasse Bild, doch am Ton mangelt es aufgrund kleiner Mikrofone fast immer. Dies soll mit dem neuen Shure Motiv MV88+ nicht mehr der Fall sein, da dieses hochauflösenden Audioaufnahmen ermöglicht. Ob das neue MV 88+ von Shure sein Geld wert ist und ob es im Test überzeugen konnte, erfahrt ihr im folgenden Testbericht.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Das neue Shure Motiv MV88+ kommt in einer weißen quadratischen Verpackung daher. Diese ist rundum mit zahlreichen Informationen und Bildern über das Produkt versehen. Direkt auf der Vorderseite ist neben dem Namen des Unternehmens „Shure“ auch der Name des Produktes „MV88+ Video Kit“ und eine Abbildung des Stereo-Kondensatormikrofon inkl. mini Tripod zu sehen. Dieser befindet sich nämlich ebenfalls im Lieferumfang dabei, dazu aber später mehr. Des Weitern steht neben der Abbildung des Gerätes in roter Schrift, dass das MV88+ Video Kit an alle Vlogger, Filmemacher, Musiker und Podcaster gerichtet ist, die einen professionellen Klang bei ihren Aufnahmen haben möchten.
Die rechte Seite beschreibt in mehrere Sprachen, dass es sich beim MV88+ Video Kit um ein Premium-Stereomikrofon mit Video Zubehör für mobile Aufnahmen handelt. Sowie, dass das Produkt in den USA entwickelt, aber in China gefertigt wurde. Dreht man die Verpackung weiter um, zeigt einem diese auf der Rückseite einige technische Daten sowie eine Abbildung des Stereo-Kondensatormikrofon inkl. dessen Anschlüsse. Zudem sieht man hier auch eine Auflistung des Lieferumfangs, welcher sich in der Verpackung befindet.
Zu guter Letzt zeigt einem die linke Seite noch Informationen zu der zugehörigen Shure MOTIV-App. Hier wird neben deren besonderen Funktionen auch gezeigt, wie die App auf dem Smartphone aussieht und das das neue MV88+ Video Kit bzw. die App Made für iPod, iPhone und iPad gemacht ist. Somit wurde das MV88+ inkl. App nicht nur für Android-Smartphones entwickelt, sonder wurde für Apple Geräte konstruiert, und von Shure zertifiziert, dass es den von Apple geforderten Leistungsnormen entspricht.
Öffnet man die Verpackung, kommt direkt ein kleiner Pappkarton zum Vorschein, der mit dem Hashtag #madeWithMOTVI wirbt und einigen Bilder, welche die unterschiedlichen MOTIV (MV) Geräte in Verwendung zeigt. Entnimmt man den Einleger, kommt ein brauner Karton zum Vorschein, denn man aus der Verpackung ziehen muss. Diesen aus der Verpackung zu bekommen könnte durch eine Lasche jedoch etwas leichter sein, denn ohne diese ist dies durch das genau Passmaß etwas schwieriger.
Nach dem Entnehmen aus der Verpackung musste ich leider direkt einen etwas unangenehmen Geruch wahrnehmen. Dieser kam aus der Tasche, in welcher der Lieferumfang verstaut ist. Vermutlich ist hier der Kunststoff der Folien, in welche man die Kabel usw. eingeschweißt hat noch nicht ganz ausgegast. Daher riecht es am Anfang etwas komisch, daher am besten an einem schönen Tag kurz nach draußen legen. Ob dies nur bei meinem Testprodukt der Fall ist, welches vermutlich noch zur ersten Charge gehört, oder auch bei den späteren Geräten kann ich jedoch nicht sagen.
Zentriert im braunen Karton befindet sich die bereits erwähnte schwarze Aufbewahrungstasche aus Neopren artigen Stoff. In dieser findet man in einzelnen Netzeinschüben den Zubehör. Jedes Teil davon ist einzeln zusätzlich in Folie verpackt, es handelt sich dabei um folgende Teile: Ein Lightning und ein USB-Typ-C Kabel um das Mikro mit den aktuellen Smartphones zum verbinden, ein Universal-Halter um das Smartphone an den Tripod zu montieren, ein Mikrofon Schuh, auf den das MV88+ über dem Smartphone-Halter montiert werden kann und zu guter Letzt befindet sich in der Tasche noch das MV88+ selbst inkl. angebrachten Windschutz.
Unter der Tasche befindet sich noch eine Garantie-Broschüre und eine „Before using-Beschreibung“. Zudem befindet sich sicher im Karton zentriert der Mini Tripod, bei dem es sich um das Modell „PIXI“ vom Hersteller Manfrotto handelt. So ist im Lieferumfang alles dabei, was man für das erstellen von professionellen Audioaufnahmen mit dem Smartphone benötigt.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Das Shure MOTIV MV88+ ist ein kabelgebundenes Stereo-Kondensatormikrofon (Richtmikrofon). Dieses wurde komplett aus Aluminium gefertigt und macht beim ersten Anfassen schon einen sehr guten Eindruck. Das Mikrofon hat eine Länge von knapp 77 mm und hat an der dicksten Stelle einen Durchmesser von 27 mm. Nach vorne hin zu den beiden Mikrofonen wird das Gerät etwas schmaler. Hier wird der Windschutz übergezogen, falls man im Outdoor-Bereich eine Aufnahme aufnehmen möchte. An dem schwarzen Gehäuse steht an der Außenseite groß in weißer Schrift, ein „R“ und ein „L“. Diese zeigen einem, wie das Mikrofon in den Halter eingesteckt werden muss, ist dies nämlich vertauscht, stimmt der Eingang des Audiokanals nicht mit dem Video überein. Zwischen den beiden Aufschriften ist noch in schwarzer glänzender Schrift das Shure Logo zu sehen.
An der flachen Rückseite gibt es lediglich zwei Anschlüsse, die anhand Symbolen direkt zeigen, was daran angeschlossen wird. So wird an dem rechten Anschluss, bei dem es sich um einen Mikro-USB-Anschluss handelt eines der beiden Datenkabel (Lightning oder USB-Typ-C) angeschlossen. Dieses wird dann logischerweise mit dem Smartphone verbunden. Beim linken Anschluss sieht man einen Kopfhörer abgebildet. Dieser dient dazu, einen Kopfhörer mit einer 3,5mm Klinke anzuschließen und den aktuell Audio-Ton, der gerade aufgezeichnet mit ich Echtzeit zu hören.
Neben dem MV88+ befindet sich im Lieferumfang auch gleich noch alles weitere, was man für die professionellen Aufnahmen benötigt. So ist im Lieferumfang gleich noch ein Mini Tripod (Dreibeiniges Stativ) dabei, an dem zusätzlich noch der Universal-Smartphone-Halter und der Blitzschuh, mit dem Stereo-Headset Halter montiert wird. Hierbei ist alles sehr schön gestaltet und man hat durch den Tripod die Möglichkeit die Aufnahme stehend, also so, dass der Tripod auf dem Boden oder Tisch steht oder man nutzt diesen zusammengeklappt als Selfie-Stick und kann daher während der Aufnahme laufen. Dabei sollte euer Smartphone jedoch einen guten Video-Stabilisator besitzen. Ohne diesen würde zwar der Klang sehr gut aufgenommen werden, aber die Qualität der Aufnahme wäre schlecht, da diese unter Umständen viel zu sehr verwackeln würde.
Wie die einzelnen Elemente des MV88+, also Tripod, Smartphone-Halter, Mikrofon-Halter und MV88+ montiert werden, zeige ich euch später unter dem Punkt Funktion genauer.
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Die Verarbeitung des MV88+ kann mich absolut überzeugen. Das Mikrofon wurde aus einem hochwertigen Metall-Gehäuse gefertigt. Somit kommt schon alleine das MV88+ auf ein Gewicht von 70 Gramm. Insgesamt wiegt das komplette Video Set, also mit MV88+, Tripod, Smartphone Halter inkl. Kabel und Blitzschuh (Mikrofon-Halter) 355 Gramm. In Verbindung mit meinem iPhone X, welches sich in einem Apple Leder Case befindet, kam ich so auf ein Gewicht von 558 Gramm. Dennoch liegt das Video-Set des MV88+ dank dem Tripod, welcher als Selfie Stick zusammengeklappt werden kann sehr gut in der Hand und sorgt für professionelle Audioaufnahmen.
Die Materialwahl der einzelnen Kompetentesten aus Kunststoff und Metall gefällt mir gut. So wurde der Halter des Mikrofons und des Smartphones aus Kunststoff gefertigt, welche einen sehr hochwertigen Eindruck machen. Auch der Manfrotto Tripod wirkt trotz Kunststoffbeinen sehr hochwertig und sorgt dadurch für ein eigentlich geringes Gewicht. Das Kugelgelenk an der Oberseite kann man durch das Drücken des Manfrotto Logos verstellen. Diese besteht übrigens aus Stahl und ist somit sehr robust gefertigt und gegen Verschleiß gesichert. Der Smartphone Halter ist in der Innenseite, in der das Smartphone befestigt wird gummiert, sodass diese sicher gehalten wird. Verstellen lässt sich der Halter an der Rückseite durch eine Feststellschraube.
(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Mikrofon-Art
Stereo-Kondensatormikrofon
Kategorie
mobiles Mikrofon für Smartphones usw.
Farbe
schwarz
Kabelgebunden/Länge
Kabelgebunden via USB-Lightning oder USB-Typ-C/ länge der Kabel 38 cm
Gewicht
Mikrofon 70 Gramm/ inkl. Tripod, Smartphone-Halter und Mikrohalter: 255 Gramm
Material
MV88+ aus Aluminium/ Tripod/Smartphone-Halter und Mikrofonhalter zum Großteil aus Kunststoff
Beim Vorgänger dem Shure MV88 wurde das Mikro noch direkt am Lade-Anschluss an der Unterseite angeschlossen. Dadurch musste das Smartphone im Prinzip bei den Aufnahmen verkehrt herum gehalten werden. Zudem war beim alten MV88 kein Android-Modell, sondern nur ein Modell mit Lightning-Anschluss also only for Apple erhältlich.
Dies ist nun mit dem neuen verbesserten Shure Motiv MV88+ geändert worden. Nun ist das Stereo-Kondensatormikrofon für iOS und Android gleichermaßen nutzbar. Dies ist möglich, da das neue Mikro nun an der Rückseite einen Mikro-USB-Anschluss besitzt und Shure sowohl ein USB-Typ-C, als auch ein Lightning-Kabel mit zum Lieferumfang beilegt. Des Weiteren ist nun ein Mini Tripod aus dem Hause Manfrotto dabei, welcher zusammengeklappt als kleiner Selfie-Stick oder man stellt ihn als kleines Stativ irgendwo ab, indem man die drei Beine auseinanderzieht, genutzt werden kann. Die Smartphone-Halterung bietet platz für breitere Smartphones und so kann auch direkt die Hülle am Smartphone dran gelassen werden. Die Halterung ist mit einer Rändelschraube an der Rückseite versehen, sodass man diese einfach aufdreht, auseinanderzieht, das Smartphone einsteckt, die Halterung zusammendrücken und die Rändelschraube wieder festziehen.
Das Mikrofon, welches in einem Blitzschutz eingeschoben wir, hält darin bombenfest. Möchte man z. B. von der Selfie Audio-Aufnahme auf die Tonaufnahme der Umgebung wechseln, reicht es schon aus, die Befestigungsschraube leicht zu lösen und das MV88+ andersrum einzustecken. Neben einem Anschluss an das Smartphone besitzt das MV88+ auch noch einen Kopfhörer-Ausgang. Dieser ist besonders nützlich, da man darüber direkt Live mithören kann, was man gerade aufnimmt und nicht später, wenn man die Aufnahme anhört, unangenehm überrascht wird, da man etwas falsch eingestellt hat oder Ähnliches. Einstellungen können in der App bzw. zwei Apps, die Shure zur Verfügung stellt vorgenommen werden, dazu aber und dem Punkt „App“ mehr.
(Funktion: 4,5 von 5 Punkten)
Tonqualität
Die Tonqualität ist bei einem Mikrofon natürlich die wichtigste Funktion. Der Übertragungsbereich des Mikros liegt bei 20 Hertz – 20 Kilohertz, was auch dem Frequenzband entspricht, was die meisten Menschen hören können. Der Klang, den das Shure Motiv MV88+ aufnimmt, kann überwiegend als neutral beschrieben werden und somit eignet sich das Mikrofon für zahlreiche Anwendungsgebiete. So überzeugt mich das MV88+ bei meinen Testaufnahmen mit klaren Sprachaufnahmen und im Betracht der Größe kann das MV88+ absolut überzeugen.
Für die Aufnahmen z. B. in einem leisen Raum, reicht oftmals das eingebaute Mikrofon bzw. Mikrofone im Smartphone aus. Wird es jedoch Lauter oder man befindet sich z. B. bei einer Messe, bei der viele unterschiedlichem Audioquellen aufeinandertreffen. Dann ist das Shure Motiv MV88+ dem integrierten Mikro im Smartphone klar überlegen. Die Reduzierung von Windgeräuschen merkt man gegenüber dem in meinem iPhone integrierten Mikros sehr gut. Die Aufnahmen entstanden auf dem Zimmer meiner an einem sehr windigen Tag. Hier liefert das Shure Motiv MV88+ eine deutlich besser Aufnahme, denn hier war der Wind deutlich reduziert.
(Tonqualität: 4,5 von 5 Punkten)
App
Da das Shure Motiv MV88+ komplett ohne Knöpfe daher kommt, erfolgt die Bedienung über die App. Es kann zwar auch einfach mit der Standard Kamera-App von eurem Smartphone genutzt werden, jedoch können Einstellungen lediglich über die Shure App vorgenommen werden. Ist dies jedoch getan, kann man wie gewohnt über die Standard App Videos aufnehmen. Sobald man das MV88+ das erste Mal mit dem Smartphone verbindet, zeigt einem das Smartphone an, dass die Shure Motive App noch nicht installiert ist. Mit einem klick, gelangt man direkt in den App Store, zur App und kann diese downloaden.
Shure bietet für die MOTIV-Serie der mobilen Mikrofone gleich zwei Apps an. Die eine davon nennt sich MOTIV Video (kompatible mit MV88 und MV88+) und die andere MOTIV Audio (kompatible mit allen MV-Produkten. Die ältere App MOTIV Audio funktioniert mit allen Smartphones, egal ob Android oder iOS. Die neue MOTIV Video-App ist ebenfalls mit Android und iOS kompatible, doch diese funktioniert lediglich mit dem MV88 und dem von mir getesteten MV88+.
Der größte Unterschied der beiden Apps liegt darin, dass man mit dem Shure Motiv Video neben der Audioaufnahme auch noch gleich das Video mit der Kamera Aufnahmen kann und dies dann direkt in der Galerie bzw. in der Foto-App gespeichert wird. Beim Shure Motiv Audio wird jedoch lediglich der Ton aufgenommen.
Shure MOTIV-App Einstellung Roh-Mitte-Seite Seite 1
Shure MOTIV-App Einstellung Roh-Mitte-Seite Seite 2
In beiden Apps können Audioaufnahmen in ALAC- oder WAV-Dateien mit bis zu 24 Bit & 48 kHz aufgezeichnet werden. Zudem kann man diese auch in dem speichersparenden Format AAC absichern. Hier stehen AAC-Datei mit 96, 128 oder 256 Kilobit pro Sekunde zur Auswahl. Des Weiteren kann man in den Apps die Mikrofonverstärkung in einem Wert von: 0 – 36 dB manuell einstellen und zwischen mehreren Richtcharakteristik wählen. Hierbei steht zur Option: Stereo, Mono-Nierencharakteristik, Mono-Achtercharakteristik und Roh-Mitte-Seite zur Auswahl. Bei der Einstellung Stereo kann die Breite mit 60°, 75°, 105° 120° und 135° eingestellt werden.
Zudem lassen sich noch folgende Parameter modifizieren:
Limiter An/Aus
Kompressor Aus/Leicht/Mittel/Stark
Hochpassfilter Aus/75 HZ/150HZ
Klangkurve (Equalizer)
Des Weiteren kann man noch aus fünf Presets (voreingestellte Einstellungen), welche für die häufigsten Aufnahmesituationen passen, die gewünscht auswählen. Diese können anhand der fünf Icons direkt unter der Monitormischung auswählen. Diese sind:
Sprache
Gesang
Neutral
Akustische Musikinstrumente
Lautsprecher-Wiedergabe
Direkt auf der Startseite in der Shure MOTIV Video App sieht man nicht nur das Live-Bild der Aufnahme. Sonder kann auch die Video Qualität und das Audio-Format ändern. Des Weiteren kann man hier neben dem Raster, auch eine Wasserwaage zuschalten, sodass die Aufnahmen gut ausgerichtet zum Motiv aufgenommen werden können. Damit die Aufnahmen ohne Störgeräusche usw. klappt, empfiehlt die App beim Smartphone den Flugmodus und die nicht Stören Funktion, zu aktivieren.
(App: 4 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Shure wirbt das neue zur CES 2019 vorgestellte MOTIV MV88+ Video Kit als hochwertiges, digitales Stereo-Kondensatormikrofon für hochauflösende mobile Video- und Audioaufnahmen. Das einen atemberaubenden Klang überall ermöglichen soll.
Ich kann dieser Aussage soweit zustimmen. Da MV88+ liefert eine klasse Aufnahmequalität und bietet viele Funktionen, sodass man bei einer Aufnahme gezielt die Aufnahmequelle die man aufnehmen möchte, hört und die Nebengeräusche rausfiltern kann.
Dadurch kann man die bauartbedingt schlechteren im Smartphone integrierten Mikros ausgleichen und somit gelingen neben einem guten Video auch gute Aufnahmen des Klanges.
Preis/Leistung
Mit einer UVP von 229,00 € ist das Shure MOTIV MV88+ zwar nicht günstig, aber wer neben guten Aufnahmen mit dem Smartphone auch sehr guten Klang aufzeichnen möchte, für den ist das MV88+ genau das richtige. Schon der Vorgänger das MV88 wurde sehr gelobt, doch dies war nur mit iOS Geräten kompatible. Dies ist nun mit dem MV88+ Geschichte, denn damit kann man auch USB-Typ-C Geräte auf denen Android läuft anschließen.
Zudem liefert Shure gleich noch einen Tripod mit, den man neben der Stativ Funktion auch als Selfie-Stick nutzen kann. Somit hat man für die mobilen Aufnahmen gleich alles dabei, was man benötig.
Für alle die gerne Livekonzerte, Außenaufnahmen, Interviews sowie Gesang und Instrumentenaufnahmen aufnehmen möchte, ist das neue Shure Motiv MV88+ daher absolut empfehlenswert.
Huawei ist ein chinesischer Smartphone-Hersteller, welcher im Jahr 1987 gegründet wurde. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Shenzhen, China und der Geschäftsführer ist Ren Zhengfei, welcher das Unternehmen auch gründete. Neben Endgeräten wie Smartphones, Tablets und Notebooks bietet Huawei auch Dienstleistungen für Netzwerk-Infrastrukturen und Cloud-Computing-Lösungen an.
Seit 2012 vermarktet das Unternehmen auch hierzulande (D und AT) seine Smartphones. Die aktuell bekanntesten Smartphones aus dem Hause Huawei sind: die G-Serie, Y-Serie, Nova-Serie, P-Serie und die Mate-Serie. Bei der P-/Mate-Serie handelt es sich um Highend-Smartphones und bei den anderen um Mittelklasse-Smartphones.
Zum Ende des Jahres 2018 hat Huawei das neue P Smart 2019 vorgestellt, welches der Nachfolger des P Smart+ ist. Bei diesem handelt es sich um ein Mittelklasse-Smartphone, welches vom Design den aktuellen Geräten (Mate-Serie) angepasst wurde. So hat das P Smart 2019 ein 6,21-Zoll großes Display erhalten, welches nahezu ohne Rand und somit lediglich mit einem Tropfen-Notch daher kommt. Auf der Rückseite kommt eine AI unterstützte Dual-Kamera zum Einsatz, sowie ein Fingerabdrucksensor. Ob das neue Mittelklasse Smartphone im Test überzeugen konnte, erfahrt ihr in folgendem Testbericht.
TEIL 1
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Die Verpackung des Huawei P Smart 2019 ist vom Design im Großen und Ganzen dem der Mate 20 Geräte sehr ähnlich. Jedoch hat sich Huawei hierbei nicht für eine schwarze, sondern eine weiße Verpackung entschieden. Diese ist mit einigen Schriftzügen in goldener Farbe und Aufklebern versehen. So ist der Deckel der weißen Verpackung in der Mitte mit dem Namen des Gerätes „Huawei P Smart“ versehen. Des Weitern ist im oberen Bereich das Firmenlogo und im unteren Bereich das Jahr 2019 zu lesen. Auf der rechten und linken Seite kann man ebenfalls den Namen des Mittelklasse Smartphone, welches das Jahr der Erscheinung in seinem Namen trägt (2019) lesen.
An der unteren Stirnseite befindet sich ein großer Aufkleber, auf dem ein kleiner Auszug der technischen Daten zum Produkt bekannt gegeben werden. Dabei handelt es sich jedoch lediglich um den Namen des Gerätes, die Modellbezeichnung, die Farbe, der ROM (Flash-Speicher) und den RAM (Arbeitsspeicher). Zudem ist hier wie bei fast allen anderen Android-Smartphone Herstellern die IMEI-1, IMEI-2 und die S/N Nummer zu finden. Des Weiteren ist die obere Stirnseite und Rückseite noch mit einem bzw. zwei Etiketten versehen, auf denen in mehreren Sprachen auf den Importeur usw. hingewiesen wird.
Entfernt man den Deckel der Verpackung, kommt direkt das Huawei P Smart 2019 zum Vorschein. Dieses ist in einer transparenten Schutzfolie verstaut, welche das Smartphone vor Kratzern und Staub schützen soll. Von Werk aus ist die Vorderseite mit einer dünnen Schutzfolie versehen, so ist das Display gut gegen Kratzer geschützt. Wer sich noch einen besseren Schutz wünscht, muss hier zu den etwas dicker auftragenden Panzerglasfolien greifen. Die Rückseite ist ebenfalls mit einer Schutzfolie versehen, die zugleich zeigt, welche SIM-Karten in das Smartphone hineinpassen und wie diese eingelegt werden. Die Folie auf der Rückseite sollte man aus optischen Gründen jedoch entfernen.
Entnimmt man das Huawei P Smart 2019 aus der Verpackung, kann man an einer Aussparung an der Oberseite den Zwischenboden entnehmen. Dabei handelt es sich um eine weiße Kartonage, in der sich ein Teil des Zubehörs befindet. Schauen wir in die Kartonage hinein, findet man darin neben einer Kurzanleitung in zahlreichen Sprachen, ein Garantieheft und das Sim-Tool. Unter der eben erwähnten Kartonage befindet sich noch weiterer Zubehör. Hierbei handelt es sich um ein Micro-USB Ladekabel (Leider kein USB-C und das im Jahr 2019), ein 10 Watt Netzteil und einem schlichten Ohrhörerpaar mit Fernbedienung und Klinken-Anschluss. Die Ohrhörer sind jedoch leider optisch billig ausgeführt, was sich schon an dem dünnen Kabel zeigt. Diese hält sicherlich je nach Umgang nicht lange und zudem sind die Ohrhörer nicht sonderlich bequem, da diese über keine Ohrtips, zum Anpassen an den eigenen Ohrkanal verfügen.
(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)
Design
Huawei bietet das P Smart 2019 aktuell in der Farbe Midnight Black und Aurora Blue an. Das Gehäuse des Mittelklasse-Smartphone besteht nicht aus Aluminium oder einer harten Glasschicht, sondern aus Polymethylmethacrylat (besser bekannt als Acrylglas). Das Acrylglas-Gehäuse ist zu den Rändern hin abgerundet, sodass man lediglich an der Vorderseite zwischen dem Gehäuserand und dem Display einen Materialübergang hat. Durch diese abgerundeten Ränder liegt das P Smart 2019 sehr gut in der Hand.
Beim 2019-er Modell des P Smart, setzt Huawei auf ein größeres 6,21 Zoll Display, welches mit einem soggenanten „Tropfen-Notch“, eine Auskerbung im oberen Bereich des Displays, in der die Frontkamera und der Annäherungssensor untergebracht sind, besitzt. Für die Hörmuschel usw. war in dem sehr kleinen Notch jedoch kein Platz und so befindet sich die Hörmuschel in einer schmalen länglichen Auskerbung am oberen Displayrand, direkt zwischen dem Rahmen.
Das Display des P Smart 2019 ist jedoch trotz Notch nicht komplett randlos, denn an der Unterseite befindet sich ein knapp 7 mm breiter Rand. In diesem versteckt sich leicht aus der Mitte nach rechts versetz der Lichtsensor. Dieser übernimmt die Regelung der automatischen Display Helligkeit. Der Notch beim P Smart 2019 gefällt mir persönlich sehr gut, denn dieser ist wirklich sehr klein und dies ist für mich die aktuell beste Lösung in Verbindung mit einem Notch. Diese Art von Notch bietet jedoch leider keinen Paltz für eine echte Gesichtsentsperrungs-Kamera, so kann man am P Smart 2019 zwar Face-Unlock nutzen, doch diese arbeitet nicht so zuverlässig wie bei Apple oder dem Mate 20 Pro. Das Seitenverhältnis fällt mit 19,5:9 sehr schlank aus, dadurch liegt das eigentlich vom Display betrachtet große Smartphone sehr gut in der Hand. Dazu trägt auch das geringe Gewicht von knapp 160 Gramm und die abgerundete Rückseite bei.
Wie bereits erwähnt, kommt das P Smart 2019 quasi ohne sichtbaren Rahmen daher, da die Rückseite und die Ränder aus einem Teil bestehen. Dies macht zwar keinen so hochwertigen Eindruck als z.B, wenn die Rückseite aus Glas oder Metall gefertigt wären. Jedoch macht das P Smart 2019 trotzdem einen sehr stabilen und gut verarbeiteten Eindruck.
Die Rückseite meines Testgerätes in der Farbe Aurora Blue ist mehrfarbig. So besitzt dieses im oberen Bereich eine türkisene Farbe und verläuft von oben nach unten in einem dunkleren Blauton. Die Oberfläche ist hochglänzend, was natürlich gut ausschaut, jedoch wie ich immer gerne erwähne, auch einen Nachteil hat, denn auf diesen glänzenden Oberflächen sieht man einfach jeden Fingerabdruck. Trotz der glatten Oberfläche bin ich jedoch überrascht, dass das P Smart 2019 gut in der Hand liegt und nicht so rutschig ist wie z. B. ein Mate 20 Pro mit einer Glasrückseite. Dennoch muss man auch hier aufpassen, denn trotz der etwas besseren Griffigkeit gleitet so ein Smartphone gerne mal aus der Hand. Daher lieber eine Hülle verwenden, welche die Griffigkeit noch etwas mehr erhöht und für einen etwas besseren Schutz vor Kratzern usw. sorgt.
Die Abmaße des Huawei P Smart 2019 betragen 155,2 x 73,4 x 7,95 mm. Dadurch ist es wie bereits erwähnt bei Beachtung der Displaygröße von 6,21 Zoll relativ kompakt gehalten. Das 6,21 Zoll LCD-IPS-Display, welches mit einer Auflösung von 2340 x 1080 Pixeln (Pixeldichte 415 ppi) auflöst, besitzt einen Screen-to-Body-Ratio Wert von knapp 89 %.
Gehen wir nun auf die Bedienelemente und den verbauten Kameras des P Smart 2019 ein. Betrachtet man die rechte Seite, findet man hier in der oberen hälfte die Lautstärke-Wippen und direkt darunter den Ein-/Ausschaltknopf, welche aus dem gleichen Kunststoff wie das Gehäuse gefertigt sind. Die linke Seite gegenüber dagegen ist komplett frei von Bedienelementen. An der oberen Stirnseite befindet sich nicht nur ein Mikrofon, welches für Videos usw. genutzt wird, sondern auch den Dual-SIM-Slot findet man direkt daneben. Hier können entweder zwei Nano-SIM Karten oder eine Nano-SIM und eine Micro-SD Speicherkarte eingesetzt werden. Unterstütz, wird hier eine bis zu 512 GB große Micro-SD Speicherkarte.
Zu guter Letzt findet man zentral in der Mitte unten die Ladebuchse. Hierbei handelt es sich jedoch leider um keinen USB-Typ-C Anschluss, sondern um einen alten Micro-USB-Anschluss. Rechts daneben befinden sich 5 Löcher, hinter denen sich der Mono-Lautsprecher versteckt. Einen weiteren Lautsprecher, welcher einen Stereo-Sound ermöglicht, gibt es hier leider nicht, doch dies ist in dieser Preisklasse auch nicht anders zu erwarten. Neben der Ladebuchse ist noch ein kleines Loch zu sehen, bei dem es sich um das Mikrofon für Telefonate handelt und eine Klinken-Buchse findet daneben ebenfalls Platz.
Auf der Rückseite befindet sich zum einen zentral im oberen Drittel der Fingerabdrucksensor.
Links am Rand befindet sich ein Mono-LED-Blitz und direkt darüber die minimal ca. 0,5 mm vorstehende Dual-Kamera. Unterhalb des LED-Blitzes prangt zusätzlich noch der AI-Camera Schriftzug, welcher darauf hindeutet, dass die Kamera mit einer KI ausgestattet ist und somit Motive erkennen kann. Dazu gehe ich jedoch unter Kamera näher ein. Etwas weiter unten in der linken unteren Ecke befindet sich zudem noch das Huawei Logo.
(Design: 3,5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Die Verarbeitung des Huawei P Smart 2019 gefällt mir wieder sehr gut. Die Spaltmaße zwischen dem Display und der Rückseite bzw. dem Rahmen ist absolut gleichmäßig und das Smartphone füllt sich rundum sehr gut an. Trotz das das Gehäuse nicht aus Glas oder Metall besteht, ist das Gerät absolut stabil und verwindungssteif. Zwar wurde beim P Smart 2019 keine Glasrückseite verwendet, aber angesichts des Preises ist dies auch kein Wunder, denn Glas kommt bei dieser Preisklasse selten vor. Die Rückseite ist leider anfällig für Kratzer, denn das Acrylglasgehäuse ist nicht besonders hart. Wiederum gefallen mir die abgerundeten Ecken und Kanten sehr gut, denn diese harmonieren sehr gut mit den abgerundeten Ecken des Displays.
Etwas Schade finde ich persönlich, dass Huawei bei einem 2019-er Smartphone noch zum Micro-USB Anschluss greift, anstelle von USB-C. Klar handelt es sich hier um ein günstiges Smartphone in der Mittelklasse, doch für den Preis wäre es dennoch sicherlich kein finanzielles Problem geworden, USB-Typ-C zu integrieren. Das kein Stereo-Lautsprecher und auf eine IP-Zertifizierung verzichtet wurde, kann man sich bei dem Preis wiederum denken. Das bedeutet, das Huawei P Smart 2019 den Kontakt zu Wasser und andern Flüssigkeiten tunlichst vermeiden sollte, da dieses bei Kontakt bzw. eindringen im schlimmsten Fall kaputt gehen würde. Der Klang des Mono-Speaker an der Unterseite geht im Großen und Ganzen zwar in Ordnung, klingt jedoch, da diesem etwas an Volumen fehlt etwas blechern.
(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Display
6,21 Zoll IPS-LCD-Panel (19,5:9 Format) 2340 x 1080 Pixel, Pixeldichte beträgt 415 ppi
CPU/GPU
HUAWEI Kirin 710 4x 2,2 GHz und 4x 1,7 GHz / Mali G51
RAM
3 GB RAM
Speicher
64 GB (optional 32 GB)
Betriebssystem
Android 9.0 „Pie“
Haupt-Kamera
Dual-Kamera: 13 MP, Blende F / 1.8) + 2 MP (Porträtmodus, Blende F / 1.8 ) (Phase-Detection Autofocus)
Front-Kamera
16 MP und ein Modell mit 8 MP
Anschlüsse
Mikro-USB-Anschluss
Akku
3.400 mAh mit Schnellladefunktion, nicht austauschbar
Konnektivität
Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac, 2,4 und 5 GHz, Mobilfunknetz bis 4G, Bluetooth 4.2 , NFC, GPS, A-GPS, GLONASS, BeiDou
Da es sich beim Huawei P Smart 2019 um ein Mittelklasse-Smartphone bzw. auch ein gutes Einsteiger-Smartphone handelt, ist dieses im Bereich Hardware verständlicherweise etwas schwächer ausgestattet wie z.B, ein Mate 20 oder ein Mate 20 Pro. Daher gehört die verbaute Hardware definitiv nicht zur Besten, aber für denn Alltag reicht diese für den Großteil aller Otto-Normal-Nutzern vollkommen aus.
Huawei stattet sämtliche Smartphones mit einem selbst entwickelten Prozessor aus. So ist dies auch beim neuen P Smart 2019 der Fall. Bei dem verbauten Prozessor handelt es sich um den 64-Bit CPU Kirin 710, welcher z. B. auch in dem von mir getesteten Mate 20 Lite verbaut wurde. Beim Kirin 710 handelt es sich um einen Achtkern-Prozessor mit einer Taktfrequenz von bis zu 2,2 GHz. Genauer gesagt Takten vier der Rechenkerne mit maximal 2,2 GHz (Cortex A 73) und die anderen vier mit bis zu 1,7 GHz (Cortex A 53). Dieser CPU wird von einem 3 GB großen Arbeitsspeicher unterstützt. Im Prozessor ist auch der GPU Mali G 51 MP4 integriert, welcher mit rund 650 MHz taktet.
Bei der verbauten Hardware handelt es sich somit um ein Gerät der etwas gehobenen Mittelklasse. Dies zeigt sich auch im Alltag, denn das System läuft absolut flüssig und auch Webseiten usw. werden schnell geladen. So eigene sich das Gerät für vielerlei Anwendungen, bei anspruchsvolleren Games wie z. B. Fortnite wird die Grafikleistung jedoch automatisch reduziert, da dafür die Hardware des Huawei P Smart 2019 nicht stark genug ist. Von der Rechenpower ist das neue 2019-er P Smart gut 30 % besser als die des Vorgängers dem P Smart+.
In den von mir durchgeführten Benchmarktests schnitt das P Smart 2019 wie folgt ab. Bei Antutu konnte es im Test einen Wert von 124.549 erreichen und liegt somit knapp hinter dem Huawei Mate 20 Lite. Bei Geekbench 4 kam es beim Single-Core Test auf 1503 und beim Multi-Core Test auf 5063 Punkte.
Der interne eMMC-Flashspeicher im Huawei P Smart 2019 bietet insgesamt 64 GB Speicherplatz, von dem knapp 55 GB frei zur Verfügung steht. Der rest ist reserviert für das Betriebssystem usw. Es gibt auch eine kleinere Variante mit nur 32 GB, doch der RAM von 3 GB bleibt bei allen Modellen gleich groß. Der interne Speicher lässt sich übrigens, falls dieser knapp werden sollte, per Micro-SD Speicherkarte um bis zu 512 GB erweitern. Dabei ist jedoch zu beachten, dass auf einer Micro-SD-Speicherkarte nur eigene Daten gesichert werden können. Somit ist es nicht möglich, die Speicherkarte zu einem internen Speicher umzuformulieren oder Apps auf diese SD-Karte abzuspeichern.
Betrachtet man den günstigen Startpreis des P Smart 2019, kann die Hardware des Smartphones durchaus überzeugen. Diese gehört zwar nicht zu der Top Hardware, aber schließlich handelt es sich um ein Mittelklasse-Smartphone im günstigeren Preissegment. Somit geht das Ergebnis in den Benchmarktest in Betracht auf den Preis durchaus in Ordnung.
(Performance: 3 von 5 Punkten)
Display
Beim Display des Huawei P Smart 2019 handelt es sich wie bereits erwähnt um ein 6,21 Zoll großes IPS- Panel. Dieses kommt mit einem sehr schmalen Rand daher, welcher lediglich am unteren Bereich (Kinn) mit knapp 7 mm etwas breiter ausfällt. Dies liegt daran, dass hier zum Teil die Sensoren, welche eigentlich im oberen Displayrand oder in einem größeren Notch verstaut sind, unterbracht, wurden. Durch den neuen Tropfen Notch, ist das Display gegenüber dem Vorgänger dem P Smart+ zwar nicht größer geworden, aber dafür ist der Screen-to-Body-Ratio Wert besser geworden. Zudem fällt das Huawei P Smart 2019 fast überall etwas kleiner aus, sodass es minimal handlicher ist. So ist das neu P Smart 2019 2,4 mm in der Länge und 1,7 mm in der Breite geschrumpft. Lediglich in der Tiefe (Dicke) ist es 0,35 mm dicker geworden.
Die Display-Auflösung des Bildschirms beträgt 2340 x 1080 Pixel. Die Pixeldichte beträgt somit knapp 416 ppi, was somit minimal schärfer als beim Mate 10 Lite ist. Dies fällt jedoch im Alltag kaum auf. Die Auflösung stört im Alltag kein bisschen, sodass alles sehr scharf dargestellt wird. Man kann hier selbst bei sehr genauen betrachten des Displays weder die einzelnen Bildpunkte sehen, noch Unschärfen feststellen.
Beim Display setzt Huawei auf ein herkömmliches IPS-Panel. Dieses bietet natürlich nicht so einen hervorragenden Schwarzwert (Kontrast) wie ein OLED-Display. Dennoch gefällt mir das Display im Indoor-Einsatz sehr gut. Die Farben werden sehr kräftig und scharf dargestellt. Das IPS-Panel des P Smart 2019 bietet eine sehr gute Blickwinkelstabilität. Aus nahezu jedem Blickwinkel betrachtet, lassen sich die Inhalte des Panels gut ablesen, ohne das hierbei die Farben verfälscht werden.
Die maximale Bildschirmhelligkeit ist leider nicht mehr so hoch wie beim Vorgänger dem P Smart+. Dennoch reicht die Helligkeit des Displays aus, um die Inhalte auf dem Smartphone auch an helleren Tagen gut ablesen zu können. In direktem Sonnenlicht zeigt sich jedoch die Schwäche der fehlenden maximalen Helligkeit, denn hier wird es zunehmend schwerer die Inhalte auf dem Display zu erkennen. Dazu trägt auch das Spiegeln von Objekten in der Umgebung bei, denn diese reflektieren sich teils sehr im Display.
(Display: 3,5 von 5 Punkten)
Akku
Der fest verbaute Akku im Huawei P Smart 2019 bietet eine Kapazität von 3.400 mAh. Damit kommt man mit dem Smartphone gut über den Tag hinaus und muss dieses erst am Folgetag wieder an die Steckdose hängen. In meinem Testzeitraum von fast 3 Wochen habe ich das Gerät täglich zum im Internet Surfen genutzt, hab im Zug via Bluetooth In-Ear Ohrhörer Musik gehört und einige WhatsApp Nachrichten versendet. Auf der Arbeit habe ich in den Pausen gesurft und am Abend, als ich von der Arbeit heimgekommen bin über das heimische WLAN-Netz. Dies Laufzeit geht im Großen und Ganzen für das Mittelklasse-Smartphone in Ordnung und bringt einen wie bereits erwähnt gut über den Tag. Dies hängt natürlich sehr von der Nutzung ab und so kann die Laufzeit von Anwender zu Anwender unterschiedlich sein.
Leider hat Huawei beim P Smart 2019 kein USB-Typ-C Anschluss verbaut, sondern einen alten Micro-USB Anschluss. Dies finde ich persönlich bei einem Smartphone, welches im Jahr 2019 auf den Markt gekommen ist etwas Schade. Dafür wiederum liefert Huawei das P Smart 2019 mit einem 10-Watt Schnellladegerät aus und so ist der 3.400 mAh Akku in eineinhalb Stunden wieder von 0 % auf 100 % aufgeladen.
(Akku: 4 von 5 Punkten)
Kamera
Huawei hat das P Smart 2019 mit einer Dual-Kamera auf der Rückseite ausgestattet. Die Hauptkamera der beiden Sensoren löst mit 13 Megapixeln auf und besitzt eine Blende von f/1,8. Die Auflösung der zweiten Kamera bietet zwar lediglich 2 Megapixel, mit einer Blende von ebenfalls f/1.8, da diese jedoch nur für den Bokeh-Effekt (Tiefenschärfe) im Porträt-Modus genutzt wird, reicht diese Auflösung definitiv dafür aus. Da keine Telezoom-Linse verbaut wurde, ist mit dem P Smart 2019 kein optischer Zoom, sondern lediglich ein digitaler Zoom mit einem entsprechenden Verlust der Bild-Qualität möglich. Leider besitzt das P Smart 2019 weder einen optischen Bildstabilisator (OIS), noch ein elektronischer Stabilisator (EIS), welcher für verwicklungsfreie Videoaufnahmen sorgen würde. Dies finde ich selbst bei einem Mittelklasse-Smartphone etwas Schade. Man hätte wenigstens einen EIS wie im Mate 20 Lite verbauen können.
Mit der Hauptkamera gelingen durchaus brauchbare Aufnahmen, doch dabei müssen die Lichtbedienungen gut sein. Klar ist, dass einem schon bei Berücksichtigung des Preises klar sein sollte, dass das neue P Smart 2019 ein Mittelklasse-Smartphone ist, welches mit einer schwächeren Kamera daher kommt und nicht mit den aktuellen Mate- und P-Serien mithalten kann.
Bei meinen Testaufnahmen konnte ich feststellen, das die Hauptkamera Probleme hat, wenn im Motiv größere Helligkeitsunterschiede vorkommen. Dadurch wird z. B. bei einem Bild bei dem ein helles Objekt, mit einem schattigen Bereich abfotografiert wird der schattige Bereich zu dunkel, sodass hier kaum noch Details zu erkennen sind. Jedoch konnte ich bei meinen Testbildern feststellen, dass selbst an einem eher grauen Tag mit trübem Wetter durchaus gute Bilder gelingen. Diese sind jedoch von der Farbe etwas unnatürlicher, sodass hier z.B, die Farben der Wiese auf den Bildern ein kräftiges Grün vorweisen, wie dies eigentlich in echt der Fall war.
Bei den Aufnahmen mit dem Huawei P Smart 2019 rate ich jedoch ab, den Digitalzoom zu nutzen, da mit diesem schnell das Rauschen zunimmt und der Zoom zudem zu einer hohen Körnung des Bildes führt. Dadurch sind die Bilder mit Digitalzoom nicht wirklich brauchbar. Der Profimodus der bereits bei der von mir getesteten Mate-Serie ebenfalls vorhanden war, gefällt mir wiederum sehr gut, denn hier kann die Bildqualität noch einmal etwas beeinflusst werden. Schließlich kann man hier Einstellungen unter anderem im Weißabgleich, Belichtungszeit und ISO-Wert vornehmen.
Huawei hat das neue P Smart 2019 mit der „AI“ Künstliche Intelligenz-Funktion für die Kamera ausgestattet. Aktiviert man diese durch das Betätigen des „AI- Symbols“ im oberen Bereich in der Kamera-App, denn erkennt die Kamera bzw. die Software automatisch das Motiv und wählt passende Szenen oder besser gesagt nimmt Einstellungen vor, damit die Bilder noch besser werden sollen. Dies funktionier teilweise sehr gut, doch gerade bei Pflanzen und beim Himmel erhöht die Software meiner Meinung nach die Farbsättigung zu extrem, dass die Bilder zu unnatürlich wirken. Daher ist das Ganze ein schönes Gimmick, aber rundum konnte mich diese Funktion beim P Smart 2019 nicht überzeugen.
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Leider können mit der Hauptkamera auf der Rückseite keine Videos in 4K aufgenommen werden. Hier muss man sich leider mit einer maximalen Auflösung von Full-HD mit 60 fps zufriedengeben.
Die Auflösung der Hauptkamera an der Front beträgt 8 Megapixel, diese ermöglicht Video aufnahmen in max. Full-HD mit 30 Bilder pro Sekunde. Des Weiteren kann man einen Beauty-Modus aktiveren, HDR Unterstützung bietet das P Smart 2019 leider nicht. Bei Dunkelheit und umschalten auf die Front-Kamera, schaltet die Kamera-Software automatisch auf der Porträt-Modus und ändert den Rahmen um das Live-Bild von Schwarz auf Weiss. Dadurch wir z. B. das Gesicht automatisch aufgehellt und zudem wird das Display als Blitzlicht genutzt.
Die Bilder der 8 Megapixel Frontkamera sehen ganz gut aus, damit gelingen bei gutem Licht brauchbare Aufnahmen. Die Detailgenauigkeit geht zwar etwas verloren, aber dies gelingt anderen Anbietern in dieser Preisklasse ebenfalls nicht viel besser. Die Farben bei den Aufnahmen gefallen mir wiederum sehr gut und weder natürlich wiedergegeben. Typischerweise verfälscht auch das P Smart 2019 wie viele anderen Smartphones im mittleren Preissegment, bei einigen Bildern mit Blitz sehr die Farben. Die passierte vor allem bei Aufnahmen, bei dem ich nah am Motiv dran war.
(Kamera: 3 von 5 Punkten)
Software
Auf dem Huawei P Smart 2019 läuft das aktuelle Android 9 Pie, welches wie immer bei Huawei mit der hauseigenen Benutzeroberfläche EMUI der Version 9.0.1 versehen ist. Beim Sicherheitsupdate handelt es sich leider noch um die Version vom November 2018, daher ist diese nicht ganz so aktuell.
Die hauseigene EMUI Benutzeroberfläche gefällt mir zusammen mit Android 9.0 sehr gut. Die Oberfläche ist minimalistischer gegenüber den Vorgängern gestaltet und erinnert mich persönlich etwas an iOS von Apple. Das Betriebssystem läuft ohne Probleme und daher ohne Ruckeln und Aussetzer auf dem P Smart 2019. Die Einstellungen sind in 15, bzw. mit der Huawei-ID Einstellung in 16 Untermenüs eingeteilt. Man findet sich dadurch schnell zurecht und sollte man die gewünschte Einstellung, die man sucht nicht finden, kann man diese einfach in der Suchfunktion ganz oben eingeben. Es gibt auch einige nützliche Gestensteuerungen wie z. B. die einfache Screenshot-Funktion. Damit kann man durch das Streichen mit drei Fingern von oben nach unten über das Display, einen Screenshot erstellen.
Von Haus aus, liefert Huawei das P Smart 2019 mit einigen vorinstallierten Apps aus. So sind bereits die zahlreiche Google Apps wie z. B. Gmail, Google Maps, Youtube, Google Fotos usw. installiert. Zudem sind auch noch Apps direkt vom Hersteller Huawei installiert wie z. B. eine Wetter App, ein Kompass, Phone-Clone usw. Diese können jedoch anders als die Google Apps bei Bedarf deinstalliert werden. Somit hält sich die Bloatware im Großen und Ganzen in Grenzen und man hat von den 64 GB Speicher insgesamt 55 GB frei zur Verfügung. Dieser kann natürlich mit einer Micro-SD Speicherkarte problemlos erweitert werden.
(Software: 4 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Huawei wirbt das P Smart 2019 unter anderem mit dem 6,21 Zoll großen Dewdrop-Display, dem 3D-Unibody, den Kirin 710- CPU und einem leistungsstarken 3.400 mAh Akku.
So zeigt sich das neue Huawei P Smart 2019 als rundum verbessertes Modell gegenüber dem Vorgängermodell dem P Smart+. So bietet dies nicht nur ein größeres Display, sondern auch mehr Speicher und einen stärkeren CPU (Prozessor). Durch das neue Design mit Tropfen-Notch, richtete sich das Smartphone nicht nur an die Jugend, sondern preislich auch an diejenigen, die ein Smartphone zum günstigen Preis suchen.
Die Leistung und Ausstattung sollte für die meisten Käufer, die ein Smartphone zum günstigeren Preis suchen problemlos ausreichen. Die Kamera gehört zwar nicht zu den besten, aber anhand meiner Testaufnahmen kann ich sagen, dass man, damit bei gutem Licht durchaus gute und brauchbare Bilder hinbekommt. Diese dürften den meisten die kein Wert auf die beste Qualität bei Fotos legen, locker ausreichen. Klar muss einem auch sein, dass anhand der schwächeren Leistung die neusten anspruchsvollen Games nur gedrosselt gespielt werden können. Dies dürfte einem aber bei dem Preis des P Smart 2019 sicherlich klar sein.
Preis/Leistung
Die UVP des P Smart 2019 liegt bei 299 EUR. Doch das erst vor Kurzem erschienene Smartphone ist bereits jetzt schon in diversen Online-Shops für knapp über 240 Euro erhältlich. Das P Smart 2019 bietet ein sehr gutes Preis Leistung Verhältnis. So kann es mit einer Akkulaufzeit, die für einen Tag ausreicht und einem 6,21 Zoll großen FullView Display überzeugen, welches lediglich mit einem schmalen Rand und einem Tropfen-Notch daher kommt.
Etwas enttäuscht war ich jedoch von dem Anschluss, denn hier hätte man lieber auf den USB-Typ-C Anschluss setzten sollen und nicht auf einen veraltetet Micro-USB Anschluss. Angesichts des Preises hat Huawei hier jedoch einen würdigen Nachfolger des P Smart+ auf den Markt gebracht, welcher zum Großteil rundum verbessert wurde.
Nest Labs Inc. besser bekannt als einfach nur Nest, wurde im Jahr 2010 mit Sitz in Palo Alto, Kalifornien von Tony Fadell und Matt Rogers gegründet. Bei Nest handelt es sich um ein Automatisierungsunternehmen, dessen erstes Produkt (nur in Amerika) ein selbst lernendes Heizungsthermostat war. Seit März 2017 vertreibt das Unternehmen seine Produkte auch in weiteren Ländern darunter auch in Deutschland. Hierzulande gibt es dieses erwähnte Thermostat jedoch nicht und Nest, ist hier für Sicherheitsinstallationen (Kameras) und Rauchmelder, die per Funk bzw. per Smartphone App steuerbar sind bekannt.
Bereits im Januar 2014 wurde Nest von Google Inc. für 3,2 Mrd. US-Doller übernommen, was zur zweitgrößten Firmenübernahme in der Google Geschichte zählt. Lediglich Motorola Mobility war mit 12,5 Mrd. US-Dollar teurer. Folglich gehört Nest nach der Umstrukturierung 2015 von Google zur Alphabet Inc. (die Dachgesellschaft von Google), seit Februar 2018 wiederum gehört Nest zur Hardware-Abteilung von Google.
Ich habe euch von dem Unternehmen Nest bereits von dem smarten Rauchmelder und den beiden Kameras für den In-/Outdoor-Einsatz berichtet. In dem heutigen Testbericht geht es um das neuste Produkt aus dem Hause Nest, um die Videotürklingel Nest Hallo. Damit kann man von überall aus erfahren, wer gerade vor der Tür steht und geklingelt ha. Zudem kann man direkt mit der Person davor reden und spart sich somit eine separate Sprechanlage. Wie die Türklingel „Hello“ von dem Hersteller Nest im Test abgeschnitten hat, erfahrt ihr in folgendem Testbericht.
TEIL 1
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Wie bereits die anderen von mir getesteten Nest Produkte, kommt auch die neue Nest Hello Türklingel in der üblichen, ungebleichten Hauptverpackung daher. Diese macht einen sehr stabilen Eindruck und gefällt mir mit den rundum aufgedruckten Infos zum Produkt sehr gut. Insgesamt macht somit die Verpackung der Nest Hello einen sehr hochwertigen und ökologischen Eindruck. Die Vorderseite ziert neben dem Aufdruck der Türklingel, noch der Namen des Unternehmens „Nest“. Außerdem wird man darüber informiert, dass es sich dabei um eine Videotürklingel handelt und diese Netzbetrieben, also ohne Akku betrieben wird.
Auf der rechten und linken Seite sind neben den wichtigsten technischen Anforderungen, noch der Packungsinhalt in den Sprachen Deutsch, Niederländisch, Französisch aufgelistet. Betrachtet man die Unterseite der Verpackung, sieht man hier die Nest Hello neben der Haustüre montiert und wie diese gerade jemand betätigt. Die Oberseite zeigt einem, wie gerade Personen an der Videotürklingel von Nest geklingelt haben und wie man diese in dem Live-Video auf dem Smartphone betrachten kann. Auf der Rückseite wiederum ist erneut ein Anwendungsbeispiel zu sehen, wie gerade ein Paketbote vor der Haustür steht und ein Paket liefern möchte. Zudem werden einem hier die Besonderheiten der Nest Hello Videotürklingel in den drei Sprachen Deutsch, Niederländisch und Französisch verständlich erklärt.
Hebt man den Deckel von der Verpackung ab, kommt direkt die Nest Hello Türklingel zum Vorschein. Diese befindet sich zentriert in einem Einleger aus weißem recyceltem Papier, welches zu einer Art Kartonage gepresst wurde. Nimmt man die Hello Videotürklingel samt Einleger aus der Verpackung, kommt eine Mappe aus dem gleichen Material wie das der Hauptverpackung zum Vorschein. In dieser befinden sich sämtliche Bedienungsanleitungen, Beschreibungen und ein Aufkleber (Überwachung´s Warnhinweis).
Entnimmt man die besagte Mappe aus der Verpackung, dann kommt der restliche Lieferumfang zu Vorschein. Bei diesem handelt es sich um den Anschluss für die Glocke, eine Montageplatte, ein Zwischenstück mit 15°-Winkel, Werkzeug zum Entfernen der Klingel (erinnert an ein SIM-Tool), ein Steinbohrer um die Löcher für die Dübel zu Bohren, ein Verlängerungskabel, sowie Wanddübel und die passenden Schrauben zu Montage.
(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)
Design
Auf dem ersten Blick mag das Design der Nest Hello an einen Amazon Dash Button erinnern. Zugegeben die Ähnlichkeit hier ist sehr groß.
Das Design der Nest Hello gefällt mit jedoch als Klingel sehr gut, denn diese ist sehr schmal und nicht so klobig gestaltet wie ihre Konkurrenz. Das Hauptgehäuse der Nest Hello ist wie die der anderen Nest Produkte, die ich euch bereits vorgestellt habe aus einem mattweißen Kunststoff gefertigt. Dieser ist speziell für den Außeneinsatz gefertigt und soll sich somit nicht, wie man es von manchen anderen Kunststoffen kennt nach der Zeit verfärben. Die Front des länglichen Gehäuses mit den Maßen von 43 x 117 mm ziert eine schwarze Glasfront.
Auf der Front ist mittig das Nest-Logo zu sehen und direkt darunter ein ca. 25 mm großer Druckknopf, welcher als Klingeltaster dient. Diesen umgibt rundum ein 1 mm breiter LED Ring, welcher bei Annäherung an die Klingel automatisch pulsierend weiß aufleuchtet. Betätigt man die Klingel, leuchtet dieser wiederum blau und bei Fehlern gelb. An der Oberseite befindet sich die Kameralinse, welche dafür sorgt, dass man ein Bild von der Person vor der Klingel auf dem Smartphone oder Tablet erhält. Direkt darüber befindet sich eine kleine grüne LED, welche bei einer aktiven Videoübertragung pulsiert und bei einer Videoaufzeichnung dauerhaft leuchtet. Unterhalb der Kameralinse versteckt sich in einem kleinen Loch, welches man nur bei genauen hinsehen erkennt ein Mikrofon, welches dazu genutzt wird, dass man die Person welche gerade geklingelt hat, versteht. Damit aber auch die Person vor der Tür einen hört, ist an der Unterseite der Nest Hello ein Lautsprecher verbaut, durch den man mit der Person eine Unterhaltung führen könnte.
Zu guter Letzt befindet sich an der schwarzen Rückseite aus Kunststoff ein Micro-USB Anschluss, der für den Service genutzt wird und der Einrastmechanismus, mit dem die Nest Hello mit der Halterung befestigt wird. Außerdem sind hier zwei Schrauben zu finden, an denen die beiden Kabel der Türklingel befestigt werden, also mit denen die Türklingel mit Strom versorgt wird.
(Design: 4,5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
An der Verarbeitung der Nest Hello gibt es soweit eigentlich nicht zu bemängeln. Diese ist wie von den Nest Produkten typisch auf einem sehr hohen Niveau. Das Gehäuse selbst ist zwar aus Kunststoff hergestellt, dennoch wirkt die Nest Hello sehr hochwertig und durch ihr vergleichbares hohes Gewicht, vermittelt diese zudem einen hochwertigen Eindruck.
Schön ist hier, dass die Vorderseite mit einer Glasfront versehen ist. Doch ein Nachteil daran ist, dass diese Oberfläche typischerweise etwas empfindlich gegen Fingerabdrücke ist. Doch ein gelegentliches Abreiben mit einem Mikrofasertuch schafft hier schnell Abhilfe. Gegenüber der Konkurrenz, kann man bei der Nest Hello nicht die Front wechseln, doch dies stört mich weniger, da mir das schwarz/weiße Design mit der Glasfront sehr gut gefällt. Zudem macht die Videotürklingel somit einen wertigeren Eindruck und ist an sämtliche Bereiche, an den Wasser bzw. Feuchtigkeit eindringen kann perfekt geschützt.
(Verarbeitung: 5 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Klingel-Art
Intelligente Türklingel (nur Kabelgebunden)
Auflösung
2K Auflösung (Full-HD/1080p)
Weitwinkel
160°
Abmessungen
11,7 cm x 4,3 cm x 2,6 cm (L x B x T)
Zoom
8-Fach Zoom, aber nur digital
Material
Kunststoff und Glasfront
Konnektivität
WLAN 802.11 b/g/n; 2,4 GHz
Funktionen
Bewegungserkennung, IR-Beleuchtung, integriertes Mikrofon und Lautsprecher, per App steuerbar (Android & iOS)
Betriebsbedienung
Temperatur: -15°C bis 40°C; Wetterbeständig
Lieferumfang
Nest Hello Halterung 15°-Keil für Schräges Anbringen der Türklingel Steinbohrer Dübel und Schrauben für die Montage Glockenanschluss Sicherheitsaufkleber Beschreibungen
Einrichtung und Konfiguration
Um die Videotürklingel Nest Hello nutzen zu können, muss diese, wie alle Nest Produkte die ich euch bereits vorgestellt habe zuerst eingerichtet und konfiguriert werden. Dazu benötigt man die kostenlose Nest App (erhältlich für iOS und Android).
Ist die App aus dem AppStore geladen, kann man diese wie üblich starten. Sofern noch nicht vorhanden, muss man sich nun zuerst ein Benutzerkonto erstellen, denn ohne geht bei Nest leider nichts. Hierfür müsst ihr jedoch nur eure E-Mail-Adresse eingegeben und ein Passwort festlegen. Anschließend sollte in eurem Postfach eine Mail von Nest angekommen sein. In dieser ist ein Link, über den ihr das erstellte Konto bestätigen müsst.
Anschließend geht es zurück in die Nest-App, denn hier muss man schließlich noch die neue Nest Hello mit der App konfigurieren und verbinden. Die Einrichtung der Videotürklingel aus dem Hause Nest ist, wie bereits bei den anderen Geräte die ich euch von dem Hersteller vorgestellt habe denkbar einfach. Man wird nämlich auch hier Schritt für Schritt durch die Einrichtung inkl. Bilder usw. geführt. Nachfolgend geht es um die Einrichtung des Wohnortes, doch davor kommt ein Push-Fenster, in dem ihr gefragt werdet, ob ihr Hinweise und Töne von Nest per Push erhalten möchtet oder nicht. Anschließend müsst ihr eure Adressdaten eingeben (Straße, Stadt und Postleitzahl). Danach kann man noch auswählen, ob man News von Nest erhalten möchte und einen monatlichen Verbrauchsbericht erhalten möchte, sowie zustimmen, ob Nest euren Standort mitgeteilt bekommen soll. Im Anschluss daran kann man noch Familienmitglieder einladen, die ebenfalls zugriff auf eure Nest Produkte erhalten und durch das Klicken auf „Jetzt loslegen“ gelangt man auf das zukünftige Startfenster der Nest App.
Ist der Wohnort eingerichtet, dann kann es auch schon mit der Einrichtung der Türklingel weitergehen. Dies erfolgt durch das betätigen des Plus-Symbol im Startfenster, unter dem auch „Produkt hinzufügen steht“. Daraufhin teilt einem die Nest-App mit, dass man den QR-Code des Nest Produktes scannen soll, dieser QR-Code befindet sich bei der Türklingel auf der Rückseite, welche später gegen die Wand zeigt.
Anschließend wird euch die Nest Hello Videotürklingel angezeigt und wir könnt hier zuvor prüfen, ob die Türklingel überhaupt mit dem Spannungssystem in eurem Haus funktionieren würde. Dies rate ich aber, direkt zuvor in der Kompatibilitätsprüfung auf der Nest Hommage zu prüfen, bevor ihr die Nest Hello kauft. Ist de Spannung bei euch im Haus für die Nest Hello ausreichen, kann man sich in dem nächsten Schritt das Installationsvideo ansehen. Wer sich dies nicht zutraut, kann anstelle von „Weiter“, auch nach einem Nest Pro Anbieter suchen. Dabei handelt es sich um einen Installateur, welcher mit Nest zusammenarbeitet und euch die Montage usw. übernimmt. Dafür werden jedoch weitere Kosten fällig. Solltet ihr euch jedoch sicher sein, dass die Klingel bei euch funktioniert, dann könnt ihr einfach auf weiter drücken und schon wird euch angezeigt, was zur erfolgreichen Montage und Einrichtung alles benötigt wird. So teilt euch die App mit, dass ihr euer WLAN-Passwort bereit halten solltet, sowie eine Bohrmaschine zum Löcher bohren und Kreuzschlitzschraubendreher für die Montage benötigt. Soweit so gut, nun geht es in den Datenschutz Bereich, man wird nämlich darauf hingewiesen, dass man selbst verantwortlich dafür ist, dass man damit keine geltende rechte usw. durch eine dauerhafte Videoaufzeichnung usw. verletzt.
Nun geht es an die Montage der Klingel bzw. zuerst um die Installation des Anschlusses für die Glocke. Dieser ist auch im Lieferumfang dabei. Installiert man diesen nicht, funktioniert die Klingel nicht richtig oder der Transformator wird beschädigt. Dieses Element sorgt nämlich dafür, dass von der Glocke zur Klingel die richtige Spannung geleitet wird und das gleiche auch von der Klingel zur Türglocke. Wichtig ist, dass man vor dem eingriff die Sicherung der Türklingel bzw. der Glocke abschaltet. Nun nimmt man das Gehäuse der Glocke ab und macht ein Bild von der aktuellen Verkabelung. Anschließend gibt man in der App an, ob man entweder zwei oder drei bzw. mehr Kabel an der Glocke angeschlossen hat. Bei mir waren es zwei, daher wählte ich dies und befolgte die Anweisung in der App, welche mir zeigte, welches Kabel wo hinkommt. Dies wird auch hier sehr gut und einfach Schritt für Schritt erklärt.
Nachdem dies erledigt ist, geht es an die Montage der Türklingel selbst. Dazu die alte Klingel entfernen und wählen, ob man diese gerade oder mit dem zusätzlichen 15°-Keil anbringen möchte. Anschließend die beiden Löcher anzeichnen und mit dem mitgelieferten Bohrer und eurer eigenen Bohrmaschine beide Löcher einbringen. Nun kann die Halterung mit den Schrauben und bei Bedarf mit den zusätzlichen Dübeln festgeschraubt werden. Danach noch die Klingelkabel an der Nest Hello anbringen und schon wird diese mit Strom versorgt, sobald ihr den Strom am Sicherungskasten wieder aktiviert habt. Sollten die Kabel zu kurz sein, können die beiden Verlängerungen, welche im Lieferumfang dabei sind verwendet werden.
Ist alles korrekt angeschlossen, dann sollte der LED-Ring an der Vorderseite Blau aufleuchten und im nächsten Schritt wird die Nest Hello gesucht und über die App eingerichtet. Das Ganze ist wirklich sehr gut erklärt und mit etwas technischer Kenntnis bekommt man das sehr gut hin.
(Einrichtung & Konfiguration: 4 von 5 Punkten)
Funktionsumfang
Das Herzstück der Nest Hello ist der Kamera-Sensor, bei dem es sich um einen 2K-Farbsensor mit einer Größe von 1/3 Zoll handelt und der mit 3 Megapixel auflöst. Dies ist für eine Videotürklingel absolut ausreichend, man möchte schließlich ja nur die Person vor der Tür bei Tag und Nacht sehen.
Ein möglichst weiter Blickwinkel ist auch bei der intelligenten Türklingel von Nest wichtig, denn so erkennt man möglichst viel und kann auch mehrer Leute vor der Türklingel gut sehen. Dies ist bei der Nest Hello auch der Fall, denn diese besitzt einen diagonalen Blickwinkel von 160°. Gegenüber der Konkurrenz stellt die Nest Hello das Videobild in einem 4:3-HD- Format da. Viele andere Hersteller setzen oftmals auf 16:9-HD, was zwar bei der Breite viel anzeigt, aber bei der Höhe wird nicht der komplette Haustürbereich abgedeckt. Dies gelingt Nest durch das 4:3 Format besser.
Damit man nicht nur bei Tag sieht, wer gerade die Türklingel betätigt hat, ist natürlich auch die Nest Hello mit den aus der Nest Cam IQ-Außenkamera bekannten 850-nm-Infarot-LEDs ausgestattet. Diese aktiveren sich automatisch bei Nacht und sorgen selbst bei Dunkelheit für eine ausreichende Ausleuchtung vor der Kameralinse. Zudem sind Bewegungssensoren, eine Geräusche- und Personenerkennung, ein Lautsprecher und ein Mikrofon ebenfalls mit an Bord. Die Bewegungssensoren sind in mehreren Zonen einstellbar, so kann man z. B. verhindern, dass man ständig durch eine Katze die durch den Sensor erkannt wird, eine Push Benachrichtigung erhält.Drückt jemand den Knopf an der Klingel, bekommt man innerhalb weniger Sekunden eine Push-Benachrichtigung auf dem Smartphone. Hier kann man dann sehen, wer vor der Tür steht und falls gewünscht eine Live-Videoübertragung starten. Da die Nest Hello zudem über ein praktische 2-Wege Audio-System verfügt, können sowohl Sprachansagen durch den verbauten Lautsprecher ausgegeben werden und dem Mikrofon empfangen werden. Daher kann man die Person vor der Haustüre nicht nur Live sehen, sondern auch mit dieser reden.
(Funktionsumfang: 4,5 von 5 Punkten)
Software
[appcode appstore id464988855]
[appcode googleplay com.nest.android]
Da alle Nest-Produkte mit der gleichen App gesteuert werden, ist der Aufbau im Großen und Ganzen identisch. Lediglich die Einstellungen unterscheiden sich bei den verschiedenen Geräten etwas voneinander. Nach dem Öffnen der App befindet man sich direkt auf der Übersicht-Seite. Hier wird, sofern ihr in der App dem Zugriff auf euren Standort zugestimmt habt automatisch angezeigt, ob ihr zu Hause seid oder abwesend.
Zudem sind auf dieser Seite alle eure Nest Geräte aufgelistet. Tippt man nun auf die Hello Videotürklingel, dann sieht man im oberen Drittel auf dem Display das aktuelle Live-Video und direkt darunter die Zeitleiste. Diese zeigt alle Ereignisse an, bei denen die Türklingel eine Bewegung, eine Person oder ein Geräusch registriert hat. Der dunkelgraue Balken welcher neben dem jeweiligen Ereignis dargestellt wird, zeigt mit grauen Punkten an, wann die Nest Hello etwas registriert hat und ihr auf die Kamera der Türklingel zugegriffen habt. Ist der Balken nur dunkel, war diese in dieser Zeit nur offline und hat keine Personen oder Geräusche registriert. Klickt man auf eine der Aufnahmen, kann man sich diese hier anschauen. Sofern man das Abo Nest Aware abonniert hat, kann man sich die Videoverläufe auch über einen längeren Zeitraum von 5 bis 30 Tagen, je nachdem welches Abo man abgeschlossen hat anschauen. Ansonsten ist es ohne Abo auf die letzten 3 Stunden limitiert.
Dreht man das Smartphone ins Querformat, wird einem das Video automatisch im Vollbildmodus dargestellt, die in der horizontalen Ansicht angezeigt Zeitleiste kann am rechten Rand eingeblendet werden. Im Videoverlauf ist es zudem möglich, in die Ereignisansicht zuzugreifen, hier kann man sich die Ereignisse filtern lassen und somit z. B. nur die bei welcher eine Person vor der Türklingel erkannt wurde anzeigen lassen.
Kamera-Einstellungen
Durch das tippen auf das Zahnrad-Symbol im oberen rechten Rand in der Live-Ansicht, gelangt man in das Einstellungsmenü der Nest Hello. Hier kann man z. B. die sehr praktische Funktion mit dem Namen „Ruhezeit“ aktivieren. Dabei wird nicht nur die Nest Türklingel selbst, sondern auch der vorhanden Türgong für die selbst festgelegte Zeit stumm geschaltet. Diese Funktion können andere Hersteller zwar auch, aber der vorhanden Türgong kann bei den anderen Anbietern nicht deaktiviert werden.
Eine weitere nützliche Funktion ist die Einstellung eines Alarmbereiches. Bei diesem kann man einen bestimmten Bereich vor der Haustür bestimmen, indem die Türklingel auf Personen und Bewegungen reagiert, während Ereignisse außerhalb des Bereiches daraufhin ignoriert werden. Diese Funktion kann man jedoch nur mit einem bestehenden Nest Aware Abo nutzen genauso wie die Zeitrafferfunktion und die Personenerkennung.
Die Personenerkennung funktioniert, wie ich diese bereits von der Nest Cam IQ Außenkamera kenne sehr gut. So kann die Nest Hello bekannte Personen erkennen, indem man ihr zeigt, wer z. B. ein Freund oder ein Familienmitglied ist. Jedes Mal wenn ich z. B. vor der Tür stand und geklingelt habe, erkannte die Nest Hello mich und informiert mich mit folgendem Satz über das Erkennen der Person „Tobias hat an der Tür geklingelt“
Falls jemand Fremdes an der Tür gerade geklingelt hat, erhaltet ihr auf dem Smartphone eine Push Benachrichtigung. Klickt man darauf, wird einem direkt das Live-Video angezeigt und man kann den Ton vom Mikrofon der Nest Hello hören und mit der Taste „Sprechen“ mit der Person vor der Klingel reden. Das Ganze geht auch auf der Apple Watch, hier könnt ihr jedoch nicht mit der Person reden, sondern durch das tippen auf die Push-Benachrichtigung aus drei vorgefertigten Antworten auswählen. Dabei stehen folgende zur Auswahl: „Bitte stelle Sie es vor der Tür ab“, „ Wir sind gleich da“ sowie „Es kann gerade niemand zur Tür kommen.“
(Software: 4 von 5 Punkten)
Ton-/Videoqualität
Die Bildqualität der Nest Hello Videotürklingel kann dank 2K-Auflösung und dem zusätzlich HDR positiv überraschen. Zudem ist die Kamera-Linse mit einem 160° Weitwinkel ausgestattet, damit erkennt man auch ohne Probleme mehrer Personen vor der Haustüre. Dank dem HDR-Modus werden auch schattige Bereich sehr gut dargestellt, selbst wenn das Sonnenlicht direkt auf den Kamerasensor scheinen sollte. Damit man auch bei Nacht erkennt, wer vor der Tür steht, besitzt die Nest Hello mehrer 850-nm-Infarot-LEDs. Diese sorgen dafür, dass man auch bei Dunkelheit viel auf dem Video erkennt.
Die Aufnahmequalität der Nest Hello Videotürklingel, stellten mich sowohl tagsüber als auch nachts zufrieden. Bei Nacht konnten mich die guten Infarot-LED´s überzeugen und sorgen für eine deutlich bessere Ausleuchtung des Bildes, sodass man auch hier Personen sehr gut erkennen konnte. Das Rauschen hält sich sehr in Grenzen und geht für eine Videotürklingel, bei der man lediglich sehen möchte, wer vor der Tür steht, vollkommen in Ordnung.
Wie gut die übertragene Videoqualität ist, hängt unter anderem von der Einstellung ab, denn diese könnt ihr in den Einstellungen in drei Stufen regulieren. Zur Auswahl stehen: Niedrig, Mittel und Hoch. Je nach Einstellung verändert sich nämlich auch das monatlich anfallende Datenvolumen und kann daher bei hoher Einstellung schnell bei über 600 GB im Monat landen. Nest bietet wie viele andere Hersteller lediglich die Möglichkeit, die aufgezeichneten Ereignisse in der kostenpflichtigen Cloud abzusichern. Diese ist, wenn ihr die registrierte Ereignisse, über die ihr benachrichtigt worden seid, wiedergeben möchtet und den vollen Funktionsumfang nutzen möchtet zwingend erforderlich. Es ist zwar auch problemlos möglich die Nest Überwachungskamera ohne das Cloud Abo Nest Aware zu nutzen, doch dann werden die Aufzeichnungen zwar angezeigt, man kann diese aber nicht ansehen und ohne Cloud ergibt die Kamera weniger Sinn, da auch die Funktionen zum Teil eingeschränkt sind.
Für diesen von Nest zur Verfügung gestellte Cloud-Dienst mit dem Namen „Nest Aware“ werden daher je nach länge, wie lange die Videoverläufe in der Cloud gespeichert werden unterschiedliche Kosten fällig. Denjenigen denen es ausreicht, dass nur Momentaufnahmen der letzten drei Stunden angezeigt werden, der kann beim kostenlosen Paket bleiben. Möchte man jedoch 5 Tage lang auf den Videoverlauf zugreifen, intelligente Warnungen erhalten, den Alarmbereiche festlegen und Clips und Zeitraffer betrachten, werden 5€/Monat oder 50€/Jahr fällig. Der Funktionsumfang bei den beiden anderen Abo-Paket bleibt gleich, jedoch erhöht sich nur der Speicherzeitraum der Videos. So beinhaltet das Mittlere-Paket eine Speicherung von 10 Tagen für 10€/Monat oder 100€/Jahr und das größte Paket mit 30-tägigem Videoverlauf 30€/Monat oder stolze 300€/Jahr. Wer eine weitere Nest Geräte nutzt, erhält bei jeder weiteren bis zu 50 % Rabatt auf den Nest Aware Preis.
Die Nest Aware Sache ist daher nicht gerade günstig und sorgt neben dem teuren Nest Hello Anschaffungspreis für weitere monatliche bzw. Jährlich kosten. Des Weiteren ist nicht jeder Freund der Cloud, schließlich weiß man selbst nicht, was mit den Daten, die auf irgendeinem Server auf der Welt abgespeichert sind, passiert. Die Cloud hat auch Vorteile, sollte ein Einbrecher direkt die Türklingel klauen oder ins Haus einbrechen, ist dies bereits zu spät, denn die Aufnahmen sind meistens schon auf der Cloud gesichert. Beim kostenlosen Paket, also ohne Nest Aware wird das ganze jedoch schwierig, Beweise festzuhalten, denn bis man diese der Polizei vorzeigt, sind die 3 Stunden vorbei und somit sind die Videos nicht mehr in der Cloud verfügbar.
(Bild-/ Videoqualität: 4 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Nest bietet mit der Nest Hello ein neues Smart-Home Produkt an, welches mich in meinem Test genauso gut überzeugen konnte, wie bereits die anderen Produkte des Unternehmens. Die Verarbeitung überzeugte mich hierbei genauso sehr, wie die Qualität des Videos und die zahlreichen nützlichen Funktionen. Dazu gehört unter indem die Gesichtserkennung und die vordefinierten Sprachnachrichten. Dies vermitteln der Person vor der Klingel, dass jemand gerade im Haus ist, obwohl dies in diesem Moment eventuell gar nicht der Fall ist.
Preis/Leistung
Mit einer UVP von 279 € ist die Nest Hello Videotürklingel nicht gerade günstig. Der Nachteil ist hier, dass diese nicht via Akku betrieben werden kann, sondern fest mit dem Strom verbunden werden muss. Daher traut sich dies vielleicht nicht jeder zu. Doch die Inbetriebnahme wird sehr gut Schritt für Schritt erklärt und falls man es sich doch nicht zutrauen sollte, dann kann man sich einen Nest Pro Installateur bestellen, der die Montage und Einrichtung für Extrakosten erledigt.
Das tolle an der Nest Hello ist, das diese mit dem vorhanden Türgong in betrieb genommen wird und dieser somit weiterhin normal verwendet werden kann. Zudem wird dessen Funktion erweitert, sodass dieser genauso wie die Nest Hello für eine bestimmte Zeit stumm geschaltet werden kann. Der Weitwinkel liegt bei 160° und deckt damit ein großes Blickfeld ab. Die 4:3 Aufnahme und die HDR Aufnahme gefallen mir sehr gut und so konnte mich in meinem Test auch die Videoqualität und der Ton überzeugen.
Größter Kritikpunkt ist nur, der Registrierung-Zwang und die kostenpflichtigen Cloud-Funktionen. Nur durch diese erhält man den vollen Funktionsumfang für die jedoch jährlich zwischen 50 bis 300 € fällig werden. Dies hängt davon ab, wie lang ihr wollt, dass die Videos in der Cloud gesichert werden. Man erhält hier eine interessante Türklingel mit Kamera, die eine sehr gute Bildqualität inkl. Nachtsicht-Modus liefert.
Die Abo-Kosten:
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