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Autor: Tobias

JBL Everest Elite 750 NC

Die US-amerikanische Firma JBL wurde 1946 in Los Angeles unter dem Namen Lansing Sound Inc. von James Bullough Lansing gegründet. Zuvor arbeitete er bis zu seinem Ausscheiden bei Altec Lansing, da es aber wegen dem Namen Lansing als Produktname einen Rechtsstreit gab, änderte man letztendlich den Namen in James B. Lansing Sound Inc. Daraus lässt sich auch der aktuelle Firmenname JBL ableiten.

Nach dem Suizid von James B. Lansing, übernahm 1949 William Thomas bis zum Jahre 1969 die Geschäftsführung und rettete es aus den finanziellen Schwierigkeiten. Da er jedoch aus privaten Gründen nicht mehr in der Lage war, die Firma weiter zu leiten, fand man mit Dr. Sydney Harman schnell einen idealen Käufer. Seit dem gehört JBL zur Harman-International-Group, zu der unter anderem auch AKG und Harman/Kardon gehören. JBL stellt neben Auto-Lautsprecher auch Heim-Audio und Kopfhörer her.

Aus der letzten genannten Produktkategorie möchte ich euch heute ein Produkt vorstellen. Es handelt sich dabei um den JBL Everest Elite 750 NC, ein Bluetooth Over-Ear Kopfhörer mit adaptiven Noise-Cancelling, bei dem es sich um den aktuell teuersten Ovear-Ear Kopfhörer des amerikanischen Herstellers handelt. Doch kann der JBL Everest Elite 750 NC im Test überzeugen? Das erfahrt ihr in meinem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung ist überwiegend in Weiß/Orange gehalten. Die eigentliche stabile Hauptverpackung ist in eine bedruckte Umverpackung geschoben.

Auf der oberen Seite der zum Großteil weißen Verpackung, ist die linke Ohrmuschel des Kopfhörer zu sehen. Des Weiteren ist das Logo des Herstellers, der Name „EVEREST ELITE 750 NC“ aufgedruckt und das es sich um einen kabellosen Bluetooth Kopfhörer mit adaptiven Noise Cancelling handelt. Für das zuletzt genannte steht auch die Bezeichnung im Namen „NC“ (ANC). Auf der Rückseite ist der Everest Elite 750 NC komplett dargestellt, zudem sehen wir hier erneut den Namen des Herstellers und des Produktes. Des Weiteren sind hier drei besondere Funktionen erwähnt, über die wir neben dem bereits erwähnten ANC auch erfahren, dass man den Kopfhörer über die App ganz einfach updaten und den Klang per Equalizer anpassen kann. Betrachten wir die linke Seite, dann sehen wir auch hier einige der wichtigsten Funktionen mit Symbolen und Text erklärt. So erfahren wir hier unter anderem, dass diese für den Transport dreh- und faltbar sind und eine Laufzeit von 15 Stunden (mit aktiviertem ANC) bieten. Zudem sehen wir die Wiedergabe-Frequenz, das die Dynamic Treiber 40mm groß sind und was im Lieferumfang alles enthalten ist. Auf der Unterseite sind noch einige Infos zum Hersteller zu lesen.

Entnehmen wir die schwarze Hauptverpackung aus der Hülle, und klappen diese nach oben auf, kommt direkt das Transportetui zum Vorschein. In diesem ist neben dem kompletten Zubehör (Ladekabel, Flugzeugadapter und Klinke-Kabel) auch der JBL Everest Elite 750 NC Kopfhörer untergebracht. Zudem befindet sich in der Verpackung noch eine kleine Anleitung zum Kopfhörer.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Der JBL Everest Elite 750 NC ist in den Farben Silber und Gunmetal erhältlich. Auffallend sind die relativ großen Ohrmuscheln, die mit einem großen JBL-Logo versehen sind. Lediglich die silbernen Bedienknöpfe, die Bügelenden aus Aluminium und die JBL Logos auf den  Ohrmuscheln unterbrechen das sonst nur silbergraue Design, was mir sehr gut gefällt. 

Während an der linken Ohrmuschel nur die Anschlussmöglichkeit für das mitgelieferte Klinke-Kabel (3,5mm) vorhanden ist, finden wir auf der rechten Seite neben dem micro-USB Anschluss zahlreiche weitere Bedienelemente. Es handelt sich dabei um 6 Tasten, für die man anfangs etwas länger braucht, um sich an die einzelnen Positionen und Funktionen zu gewöhnen. 

Hier finden wir am Rand auf der Höhe des JBL Logos den Ein-/Ausschaltschieber. Diesen schiebt man zum Ein-/ bzw. Ausschalten einfach für ca. zwei Sekunden nach oben. Direkt links neben der Ladebuchse befinden sich die drei Tasten um die Musikwiedergabe zu stoppen und die Lautstärke zu erhöhen oder zu senken. Durch längeres Drücken der Lautstärke-Tasten springen wir einen Titel vor oder zurück. Der Play-/ und Pause Button dient zudem zur Anrufannahme und zum Aufruf des Sprachassistenten am Smartphone.

Neben der Ladebuchse gibt es noch zwei weitere Knöpfe, so findet man direkt daneben die Taste um das Bluetooth-Pairing zu starten und eine weitere Taste ist über die App mit zwei zur Auswahl stehenden Funktionen programmierbar. Standardmässig ist diese mit Noise-Cancelling An- bzw. Ausschalten belegt, kann aber auch zum Wechseln  zwischen den Noise Cancelling Modi´s genutzt werden.

An der Rückseite jeder Ohrmuschel befindet sich jeweils ein Mikrofon. Auf eine Touch-Oberfläche, wie sie inzwischen viele andere Anbieter bei ihren Kopfhörern anbieten hat JBL verzichtet. Die Ohrmuscheln lassen sich etwas mehr als 90 Grad nach innen drehen und zudem sind diese auch klappbar, wodurch sie sich sehr leicht in das Transportetui verstauen lassen.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Auf den ersten Blick sind an der Verarbeitung keine Mängel festzustellen. Das Gehäuse wurde zum Großteil aus Kunststoff gefertigt, dennoch wirken die Kopfhörer sehr stabil und robust, sodass diesen auch ein etwas gröberer Umgang nicht viel anhaben kann.

Die Oberfläche fühlt sich sehr edel und hochwertig an und auch der metallverstärkte 12-stufige Verstellmechanismus des Kopfhörerbügel kann mich überzeugen. Leider bin ich mit der Belegung der Tasten nicht so zufrieden, zu oft habe ich in meinem Test die falsche Taste betätigt, da sich diese ziemlich ähnlich anfühlen. Hätte man diese eventuell auf beide Ohrmuscheln verteilt, hätte man dieses Problem vermeiden können. Die Ohrpolster wiederum kann ich absolut loben, diese sind sehr angenehme groß, sodass die Ohren komplett umschlossen werden. In der Innseite ist zudem ein großes „R und L“ im Stoffeinsatz zu sehen, sodass man sofort erkennt wie er getragen werden sollte.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Kopfhörer
KategorieAdaptiver Noise-Cancelling-Kopfhörer mit Bluetooth
FarbeSilber
Gewicht 280 Gramm
MaterialKunststoff
TreiberJeweils links und rechts ein 40-mm-Dynamic-Membran
AkkulaufzeitAkkulaufzeit bis zu 15 Stunden im Bluetooth und ANC Betrieb
LieferumfangJBL Everest Elite 750 NC Over-Ear-Kopfhörer
Transportetui mit Zubehörbeutel
Flugzeugadapter
Micro-USB-Ladekabel
3,5 mm Klinke-Kabel
Technische Daten des JBL Everest Elite 750 NC

Tragekomfort

Mit knapp 280 Gramm gehört der JBL Everest Elite 750 NC zu den mittelschweren Over-Ear-Kopfhörern auf dem Markt. Die Ohrpolster sind angenehm weich und umschließen die Ohren sehr gut. Das einstellbare Kopfband ist zwar nicht so dick gepolstert wie bei anderen Kopfhörer die ich bereits getestet habe, kann aber beim Tragekomfort dennoch positiv überzeugen. Bei Brillenträgern dürfte der Tragekomfort aufgrund des etwas höheren Anpressdruckes etwas leiden. Daher werden diese nach einiger Zeit merken, dass die Kopfhörer trotz den weichen Polstern etwas stärker auf die Brillenbügel drücken.

ANC wird jedoch auch bei Brillenträger nicht schwächer. Dies liegt daran, dass die Polster so weich sind und der Anpressdruck so hoch, dass die Ohrmuscheln dennoch sauber auffliegen. Durch das Gelenk, welches die Ohrmuscheln mit dem Bügel verbindet, passt sich der JBL Everest Elite 750 NC quasi an alle Kopf- und Ohrenformen bestens an.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Klanglich kann ich ganz klar sagen, dass der Bassbereich beim JBL Everest Elite 750 NC besonders hervorgehoben wird. Dieser ist eigentlich vor allem bei Rock- und Popmusik von Vorteil. Doch leider ist dieser stark angehobene Bass bei Genres wie Hip-Hop und R`n`B von großem Nachteil, denn mir ist aufgefallen, je mehr Tiefbass im Musikstück vorkommt je stärker nimmt man ein unangenehmes Wummern der beiden 40mm-Treiber wahr. Dies fällt vor allem ab einer Lautstärkeeinstellung von über 75% auf. 

Abhilfe schafft hier die App „ My JBL Headphones“ erhältlich für iOS und Android. Hier kann man nämlich dank dem Equalizer, der die Feinabstimmung mit 10 Bänder zulässt diese Bassbetonung reduzieren und als Nutzerprofil absichern. Das Bassproblem wird zwar nicht komplett behoben, doch das Wummern der Treiber wird reduziert.

Beim Everest Elite 750 NC hat JBL links und rechts jeweils einen dynamischen 40-mm Treiber verbaut. Diese sorgen wie bereits erwähnt für einen kräftigen Bass, welcher bei hoher Lautstärke jedoch zu einem Wummern bzw. einer Verzerrung der Töne führt. Ansonsten liefert der JBL Everest Elite 750 NC eine gute Detailauflösung in den mittleren Tönen und klare Höhen.

Der JBL Everest Elite 750 NC bietet wie bereits sein Vorgänger der Elite 700 eine „TruNote Auto Sound Calibration“, womit sich der Klang jedem Träger individuell anpassen soll. Startet man in der App die TruNote Einmessung, dann sendet der Everest 750 NC verschiedene Testtöne zur Ohrmuschel, welche von hier reflektiert werden und von den im Everest verbauten Mikrofonen erfasst werden. Das ganze klingt zwar ganz toll, aber nach der Einmessung konnte ich persönlich nur kleine Unterschiede feststellen, sodass der Kopfhörer anschließend etwas präziser Klang, mehr aber nicht. Abschalten lässt sich diese TruNote Funktion für einen Vergleich jedoch nicht.

Klanglich ist es ein großer Unterschied, ob ihr Noise Cancelling ein- bzw. ausgeschaltet habt. Der übertönte wummernde Bass tritt nur bei aktiviertem ANC auf. Deaktiviert man dies, dann hört man kurz die Ansage „Noice Cancelling Off“ und das Klangbild geht von einer mittleren Betonung auf ein deutlich flacheres Klangbild über. Zwar ist das Wummern besser, aber der Bass fehlt so sehr, dass es sich viel zu blechern anhört. Dasselbe gilt auch für den Kabelbetrieb.

Die Maximallautstärke des JBL Everest Elite 750 NC ist sehr gut, dies liegt vor allem an der geringeren Nennimpadenz von 16 Ohm. Bei aktiviertem Noise Cancelling hört man beim Aufsetzen der Kopfhörer ohne Wiedergabe von Musik oder nur leiser Wiedergabe ein leises rauschen und surren, was sich jedoch sehr in Grenzen hält. Bei alttäglicher Nutzung hört man dies eigentlich kaum, da man Musik normalerweise lauter hört und somit dieses Grundrauschen übertönt wird. 

(Klang: 2,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Dank der weichen und sehr gut sitzenden Ohrpolstern ist die Dämmung der Umgebungsgeräusche schon ohne ANC ganz gut. Aber das Adaptive Noise Cancelling reduziert die Außengeräusche nochmals deutlich. Das verwendete ANC filtert bei den Umgebungsgeräuschen sehr gut das Bass heraus, so hat man während der Zugfahrt oder im Flugzeug eine deutlich ruhigere Atmosphäre und kann sich viel besser auf die Musik konzentrieren. 

In der bereits erwähnten App kann man das Noise Cancelling in vier Stufen einstellen. Mit drei Stufen davon kann man bestimmen, wie viel der Umgebungsgeräusche durchgelassen werden soll. Schaltet man die Funktion aus, werden die Umgebungsgeräusche weitestgehend eliminiert. 

Neben der sehr guten Bluetooth-Reichweite, konnte mich auch die Akkulaufzeit von bis zu 19 Stunden überzeugen. Diese ist jedoch abhängig, auf welche Lautstärke ihr den Everest Elite 750 NC eingestellt habt und ob ihr diesen per Bluetooth, ANC usw. betreibt. Aber selbst wenn man nur auf eine Laufzeit von ca. 13 Stunden bei eingeschaltetem ANC und 75% Lautstärke kommt, ist dies mehr als ausreichend. Leider kann man den Akku nicht selbst wechseln.

Transportetui

Der JBL Everest Elite 750 NC kommen in einem sehr gut verarbeiteten und hochwertigen Transportetui, in welche der Kopfhörer perfekt hineinpasst. In einem weiteren Etui im inneren, welches per Klettverschluss an der Innenseite befestigt ist, sind das mitgelieferte Micro-USB-Ladekabel, der Flugzeugadapter und das Klinke-Kabel verstaut.

Der Reißverschluss des Etuis lässt sich sehr angenehm öffnen und es lässt sich bei Verschmutzung sehr gut reinigen.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

Koppeln & Reichweite

Die Verbindung zwischen dem JBL Everest Elite 750 NC Kopfhörer und dem Abspielgerät, in meinem Fall das Apple iPhone X erfolgt über Bluetooth 4.0. In den Räumlichkeiten war die Reichweite mit zwei Wänden aus Rigips auf ca. 13 Metern begrenzt. Im freien Feld sind bis zu 16 Metern kein Problem, was deutlich mehr Freiheit im Alltag bietet. Sobald ich die Kopfhörer angeschaltet habe, hat sich dieser mit meinem iPhone automatisch verbunden.

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Wie bereits erwähnt, kann die Akkulaufzeit des JBL Everest Elite 750 NC durchaus überzeugen. Die Laufzeit gibt JBL mit 15 Stunden bei eingeschaltetem Bluetooth und ANC an. Falls der Akku leer sein sollte, dauert es knapp 3 Stunden, bis dieser wieder voll aufgeladen ist. Bei abgeschaltetem ANC und einer Wiedergabe über Bluetooth hält der Akku knapp 20 Stunden durch. Das sind klingt nach ganz guten Werten.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Diese Werte spiegelten sich auch im Praxistest wieder. Auf dem Weg zur Arbeit hörte ich täglich knapp eine Stunde Musik und dies über einen Zeitraum von knapp 3 Wochen. Danach hatte ich trotz eingeschaltetem ANC immer noch knapp 10% Akku laut der JBL App. Die Lautstärke der Musik hatte ich dabei bei ungefähr 70%.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

JBL wirbt beim Everest Elite 750 NC vor allem mit einem legendären JBL Pro Audio-Sound, einer Laufzeit von bis zu 20 Stunden und dem Adaptiven Noise-Cancelling. Ich kann nicht allen Angaben die JBL macht zustimmen. Die Laufzeit kommt zwar mit 19 Stunden ohne aktivem ANC sehr nah an die angegeben 20 Stunden ran, aber beim Audio-Sound kann man nicht wirklich von legendär reden. Er ist von Haus aus einfach zu bassbetont, sodass man ein starkes Verzerren und Wummern wahrnimmt. Ohne zugeschaltetes ANC ist der Klang wiederum noch schlechter, da dieser dann blechern klingt. Abhilfe schafft hier nur, in der App den Equalizer zu verstellen oder das JBL ein Update bereitstellt, welches dieses Problem behebt. Denn ansonsten bin ich mit dem JBL Everest Elite 750 NC zufrieden. Das Noise-Cancelling arbeitet sehr gut und kann in vier Stufen geregelt werden.

Preis/Leistung

Zwar konnte mich der JBL Everest Elite 750 NC von dem Design, der Verarbeitung und dem gut arbeiteten ANC überzeugen, doch leider enttäuschte er gerade am wichtigsten Kriterium eines Kopfhörers dem Klang. Für einen Preis von 299,00€ (UVP) erwartet man einen sehr guten Klang, doch selbst mit der Veränderung im Equalizer wird dies nur minimal besser. 

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: de.jbl.com

Teufel Radio 3sixty

Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HiFi-Komponenten wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosystem-Komponenten, wie z.B. kompletten Heimkino-Systemen. Der eine oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum kein Elektronikfachmarkt Teufel Produkte im Sortiment besitzt. Das liegt daran, das Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen Online-Shop an.

Teufel ist bekannt für seine vielen Produkte im Audio-Bereich, sei es Kopfhörer, Soundbars oder Heimkino-Anlagen. Es gibt ziemlich alles bei Teufel für den HiFi-Bereich. Seit 2018 hat Teufel erstmals ein Radio im Sortiment, welches auf den Namen Radio 3sixty hört. Es handelt sich dabei jedoch nicht nur um ein normales Radio, denn mit an Bord sind FM, DAB+, DLNA, Bluetooth und Spotify Connect. Zudem hat das Radio nicht ohne Grund den Namen 3sixty (360) bekommen, denn dieser bezieht sich auf den Klang. Durch eine raffinierte Technik spielt der Teufel Radio 3sixty ein 360°-Klangbild ab. Das klingt doch alles interessant, doch kann das Teufel Radio 3sixty im Test überzeugen? Dies erfahrt ihr im folgenden Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Teufel Radio 3sixty kommt wie eigentlich alle größeren Geräte aus dem Hause Teufel in einem sehr einfachen und schlichten Karton daher. Auf dem unter anderem das Teufel Logo, der Name des Produktes und einige technische Daten in schwarzer Farbe aufgedruckt sind.

Auf der Oberseite, sowie der linken Seite, ist groß „Teufel“ aufgedruckt. Zentral auf der Vorderseite ist der Name „Radio 3sixty“ zu lesen. Zu guter letzt befinden sich auf der rechten Seite und der Rückseite noch einige Infos von dem Hersteller, sowie das Gewicht, die Farbe und die Abmessungen des Radio aufgedruckt.

Öffnet man die Verpackung, sehen wir direkt links und rechts eine Schaumstoffpolsterung, welche den Radio 3sixty zentral in der Mitte fixiert und somit sicher beim Transport schützt. Zudem befindet sich der Radio in einer transparenten Kunststofffolie. Im Hohlraum zwischen dem Teufel Radio 3sixty und der Verpackung liegt noch eine Bedienungsanleitung bei, ein Netzteil befindet sich sicher in einem der Schaumstoffpolsterungen verpackt.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Beim Design setzt Teufel auf ein modernes und hübsches Design. Das Gehäuse welches eine Quader-Form besitzt ist 28cm breit, 17,5cm hoch und 16cm tief. Damit kann das 2,5 Kg leichte Radio ohne Probleme z.B. in der Küche oder auch im Schlafzimmer auf dem Nachtisch platziert werden.

Das Gehäuse des Radio 3sixty besteht aus einem sehr stabilen ABS-Kunststoff, welches schwarzmatt daher kommt. Lediglich der obere Teil ist mit Stoff bespannt. Unter diesem befindet sich ein Kunststoff-Käfig (Gitter), welcher die beiden nach oben ausgerichteten Treiber schützt. Damit der von Teufel geworbene 360°-Sound entsteht, haben sich die Produktentwickler von Teufel etwas besonderes einfallen lassen. So sind direkt über den beiden 50mm Hochmitteltöner jeweils ein Kegel platziert, sodass der Ton der Töner in alle Richtungen gleichmässig verteilt werden soll. Ob dies auch so gut klappt, verrate ich euch unter dem Punkt „Klang“. Neben diesen beiden Breitbandlautsprechern hat Teufel in dem Radio 3sixty noch einen 90mm Tieftöner (Downfire-Subwoofer) und einen großen Bassreflexkanal verbaut. Diese befinden sich beide an der Unterseite zwischen den mit roten Antirutschgummis versehenen vier Füßen.

Die Front nimmt zum Großteil eine Hochglanz-Acrylglasplatte ein, welche bündig in das matte ABS-Kunststoffgehäuse eingelassen ist. An der Front befinden sich sämtliche Bedienelement, von denen direkt die zwei großen Drehregler für die Lautstärke und der Menü-Navigation auffallen. Direkt zwischen diesen Drehreglern befindet sich das dimmbare Monochrome-Display und rechts davon die Menü- und Back-Taste. 

Da Teufel das Radio 3sixty mit einer großen Anzahl an Funktionen versehen hat, braucht man dafür auch einige Knöpfe, denn man möchte ja möglichst alles direkt am Gerät steuern. Diese Tasten sind direkt unterhalb des Acrylglases in einer Reihe untergebracht. Die einzelnen Funktionen erkläre ich euch unter dem Punkt „Bedienung“ genauer.

Schauen wir uns die Rückseite des Teufel Radio 3sixty an, so sehen wir hier direkt eine schwarze Teleskopantenne, welche eingefahren 16cm und ausgefahren maximal 76cm lang ist. Direkt unterhalb der Antennenbefestigung befindet sich neben dem Anschluss für das Netzteil, noch ein USB-Anschluss und ein Klinkenstecker. Der USB-Anschluss dient als Ladebuchse, um z.B. das Smartphone, Tablet usw. mit bis zu 1,5 Ampere aufzuladen. Zudem befinden sich auf der Rückseite noch ein Teufel-Aufkleber mit der Seriennummer und den Namen des Radio, sowie das dieses Bluetooth und Spotify Connect Ready ist.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Gehäuse des Teufel Radio 3sixty wurde aus ABS-Kunststoff gefertigt und macht einen sehr robusten und zudem hochwertigen Eindruck. An der Verarbeitung hab ich nur wenige Kritikpunkte feststellen können, lediglich das Hochglanz Acrylglas ist natürlich anfällig gegen Fingerabdrücke, aber im Normalfall bedient man es ja nur über die Knöpfe und berührt dieses somit selten. Was ich mir für eine eventuelle 2.Generation des Radio 3sixty wünschen würde, wäre die Integration eines Akkus, damit man den Radio auch komplett kabellos überall verwenden könnte.

Das verbaute Display gehört definitiv nicht zu den schönsten, ist aber von der Funktionalität vollkommen ausreichend, was mich persönlich nicht stört. Die an dem Teufel Radio 3sixty montierten Antirutsch-Elemente kann ich nur loben, denn diese machen ihren Job sehr zuverlässig. Selbst bei voll aufgedrehter Lautstärke bleibt des Radio an Ort und Stelle stehen. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecher Anzahl3 (2x nach oben abstrahlend und ein Downfire-Subwoofer )
Treiber-Durchmesser2 x 50mm ; 1 x 90mm
Gesamtausgangsleistung (RMS)30 Watt
Gehäuse MaterialKunststoff/ Stoff
Anschlussmöglichkeiten3.5mm Klinke, Stromanschluss, USB 2.0, Bluetooth (aptX)
KonnektivitätDAB+, Internet-Radio, FM-Radio, RDS, Spotify Connect
Maße/Gewicht16 x 28 x 17,5 cm (TxBxH)/ 2,5 Kilogramm
LieferumfangTeufel Radio 3sixty
Netzteil
Anleitungen
Technische Daten des Teufel Radio 3sixty

Inbetriebnahme

Nachdem man das Radio 3sixty das erste mal einschaltet, wird man direkt gefragt, ob man den Einrichtungsassistent starten möchte. Mithilfe des rechten Drehreglers wählen wir „Ja“ aus und bestätigen dies mit dem drücken des Reglers. Anschließen wird man gefragt ob man das 12 oder 24 Stundenformat angezeigt bekommen möchte und wählt anschließend aus, ob die Uhr über DAB+, FM oder über das Internet aktualisiert werden soll. Nun beginnt die Einrichtung des Netzwerks. Dazu muss man zuerst die WLAN-Region auswählen und schon beginnt  der Suchlauf nach verfügbaren Netzwerken. Anschließend einfach das eigene WLAN-Netz auswählen und entweder das Passwort umständlich über den Drehregler eingeben, oder über die WPS-Taste (Funktion) sofern an eurem Router vorhanden. Nach wenigen Sekunden solltet ihr die Meldung „Verbindung erfolgreich“ auf dem Display angezeigt bekommen und schon ist die Einrichtung beendet.

(Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung erfolgt nun zum größten Teil über die beiden Drehregler und die einzelnen Tasten direkt am Radio. Eine Fernbedienung oder eine App, über welche man das Radio steuern kann gibt es nicht.

Dies mag zwar in der heutigen Zeit etwas altbacken sein, aber es funktioniert wunderbar und es ist auch mal schön ein Gerät ohne das man ein Smartphone benötigt zu bedienen. Die Knöpfe lassen sich sehr fein drehen und haben allesamt einen sehr angenehmen Druckpunkt. Der Lautstärke-Regler dient wie es der Name schon vermuten lässt zur Änderung der Lautstärke und beim Drücken wird die Musik pausiert (nur bei Bluetooth, Spotify usw.). 

Die untere Leiste mit den vielen Köpfen beherbergt weitere Funktionen. Angefangen ganz Links, hier haben wir direkt den roten Ein-/Ausschaltknopf. Mit der „Source“ Taste daneben kann man zwischen den Wiedergabequellen (FM-Radio, DAB+, Internet Radio, AUX und Bluetooth) wechseln. Die Taste direkt daneben dient dazu, den Paring-Modus (Bluetooth) zu starten. Dazwischen befinden sich die Tasten von 1- 5, diese können wie bereits bei den Teufel One Geräten mit euren Favoriten (Radiosender usw.) belegt werden. Mit den drei Tasten ganz rechts kann man den Wecker stellen und einen Titel vor bzw. zurückspringen.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Funktionen

DAB+ UND FM-RADIO

Das Teufel Radio 3sixty unterstützt nicht nur das klassische analoge FM-UKW-Radio, sondern auch das neue DAB+. Im Menü oder direkt über die „Source“ Taste könnt ihr wie bereits erwähnt zwischen den Wiedergabequellen wechseln. Wählt man das erste mal FM Radio oder DAB+ aus, startet automatisch der Sendersuchlauf. Wichtig ist dabei, dass man vor dem Suchlauf die Antenne ausklappt und auseinander zieht, denn nur so können viele Sender gefunden werden. Ich würde sofern eurer Lieblingssender in DAB+ ausstrahlt immer dies auswählen, die Vorteile gegenüber FM sind, das DAB+ zusätzliche Infos wie z.B. den Sendernamen, Titel und den Interpret des aktuellen Songs auf dem Display anzeigt. Aber der wichtigste Unterschied ist die Klangqualität, denn diese ist in CD-Qualität und somit ist nicht das typische FM-UKW Rauschen zu hören. Dank den 5 Favoriten Tasten, könnt ihr eure Lieblingssender egal ob FM oder DAB+ auf diese legen. Der Empfang ist bei DAB+ und FM-UKW Radio sehr gut, ich konnte sehr viele Radiosender beim Suchlauf finden.

WEB-RADIO

Zu Beginn der Einrichtung hat man das Teufel Radio 3sixty mit dem WLAN verbunden, dies hat auch einen wichtigen Grund, so können darüber nicht nur Updates geladen werden, sondern auch Web-Radio kann man damit empfangen. Teufel setzt dabei auf das Radioportal Frontier Silicon Internet, hierüber können nicht nur Radiosender, sondern auch Podcasts empfangen werden, die Voraussetzung hierfür ist jedoch eine Internetverbindung. Im Web-Radio wird einem eine große Liste an verfügbaren Radio-Stationen unterteilt in Genres (Pop, Rock, Jazz usw.) angezeigt. 

Man kann hier auch Sender bzw. Podcasts suchen, doch dies ist aufgrund der sehr vielen Sender mit einem langen scrollen verbunden. Hier empfiehlt es sich auf jeden Fall, dass ihr eure Lieblingssender  (sofern gefunden) auf die 5 Favoriten Tasten legt, damit ihr nicht jedesmal ewig nach eurem Sender suchen müsst.

SPOTIFY CONNECT

Für all diejenigen unter euch, die einen Spotify Premium Account besitzen, ist natürlich auch Spotify Connect eine sehr praktische Sache. Damit verbindet man sich direkt über das Radio 3sixty mit seinem Account und kann somit direkt von hier die Musik steuern und wiedergeben. Somit spart man sich die Kopplung des Smartphones und des Radio 3sixty über Bluetooth. Voraussetzung ist jedoch wie bereits erwähnt ein Premium Account bei Spotify und das Radio 3sixty muss mit dem Internet verbunden sein.

BLUETOOTH

Falls ihr keinen Spotify Premium Account habt, oder Apple Musik und Co. nutzt, dann könnt ihr die Musik auch direkt über Bluetooth wiedergeben. Die Kopplung geht sehr flott und einfach von statten. Die Bluetooth-Verbindung ist dabei bis auf knapp 12 Metern ohne Unterbrechungen möglich. Android Nutzer dürfen sich freuen, denn wie viele andere Teufel-Geräte unterstützt auch das Radio 3sixty „aptX“. Durch dieses Audio­co­dier­ver­fahren von Qualcomm, ist mit Android-Geräten eine kabellose Wiedergabe in CD-Qualität möglich. Das AAC-Format auf welches Apple bei seinen iOS-Geräten setzt, wird leider nicht unterstützt, somit muss man hier mit einer etwas geringeren Qualität leben.

AUX UND USB

Auf der Rückseite des Radio 3sixty wurden wie bereits erwähnt ein AUX- und USB-Anschluss von Teufel untergebracht. Man kann somit einfach ein beliebiges Abspielgerät via 3,5mm-Klinkenstecker an das Radio klemmen oder direkt von einem angeschlossenen USB-Stick bzw. einer USB-Festplatte Musik wiedergeben. Über USB-Playback werden die Formate WAV, FLAC, MP3, AAC und WMA unterstützt.  

WECKER

Der Teufel Radio 3sixty kann dank einer Wecker-Funktion auch wunderbar im Schlafzimmer genutzt werden. Man kann in der Wecker-Einstellung bis zu  zwei Weckzeiten speichern und dabei festlegen, ob dieser für alle Wochentage, nur die Werktage oder nur fürs Wochenende aktiviert möchte. Wecken lassen könnt ihr euch mit Musik, zur Auswahl stehen Internet-Radio, DAB+ oder FM-UKW (mit Sender-Auswahl) und Spotify Connect, sowie ein herkömmlicher Weckton.

EINSCHLAF-FUNKTION (SNOOZE)

An Bord des Radio 3sixty ist nicht nur ein Wecker, sondern auch eine Einschlaf-Funktion (Schlummern). Damit kann man einstellen, dass sich das Radio nach einer vorgegeben Zeit automatisch ausschaltet. Dabei stehen 15, 30, 45 oder 60 Minuten zu Auswahl, eine freie Zeitangabe gibt es leider nicht.  

Leider versteckt sich diese Option etwas in den Systemeinstellungen und ist daher etwas umständlich zu finden. Einen Schnellzugriff über die Quelle-Taste oder ähnliches gibt es leider nicht.

(Funktionen: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun zu dem interessantesten Teil des Teufel Radio 3sixty, dem Klang. Teufel setzt hierbei auf ein 2-Wege-System, bei dem zwei Breitbandlautsprecher (Hochmitteltöner) und ein Tieftöner (Downfire-Subwoofer) eingesetzt wird. Zudem ist noch ein nach unten gerichteter Bassreflexkanal verbaut, welcher den Bass noch zusätzlich nach unten drückt. Wie anfangs bereits erwähnt, sind die beiden 50mm Hochmitteltöner nach oben ausgerichtet und mit einem Kegel darüber versehen, damit der Klang gleichmassig in alle Richtungen verteilt wird. Der 90mm Subwoofer ist nach unten gerichtet und soll für eine tiefe und kräftige Musikwiedergabe sorgen. Den maximalen Schallpegel gibt Teufel mit 95 dB an, somit steckt in dem kleinen Radio ordentlich Kraft. Die Gesamtausgangsleistung (RMS) liegt bei 30 Watt.

Soviel zu den unterschiedlichen Elementen die für den Klang sorgen sollen. Doch wie ist dieser und bietet der Radio 3sixty wirklich einen echten 360°-Klang? Ich habe den Teufel Radio 3sixty nun knapp über zwei Monat in Betrieb und dabei verschiedene Musikgenres angehört.

Der Klang, der von dem Radio 3sixty wiedergegeben wird, ist für ein Radio sehr gut, er befindet sich ganz klar auf dem Niveau einer kleinen Stereo-Anlage. Die Höhen werden sehr sauber und klar wiedergegeben. Auch wenn ich ganz klar sagen muss, dass Teufel den Radio 3sixty von Grund auf etwas wärmer abgestimmt hat. So sind der Bass und die tieferen Mitten definitiv dominanter gegenüber den hohen Tönen. Der Bass und die etwas tieferen Töne können bei diesem kleinen Gehäuse durch ihren vollen und kräftigen Tiefgang überzeugen.

Der beworbene 360°-Klang des Teufel Radio 3sixty kann wirklich überzeugen, es macht keinen Unterschied ob man sich vor oder hinter dem Radio befindet. Die maximale Lautstärke ist sehr beeindruckend, mann kann damit sehr gut einen großen Raum beschallen. Im Vergleich zum aktuellen Teufel One, klingt der Teufel Radio 3sixty durch die Anzahl an mehreren Tönern sogar etwas besser.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Hersteller bewirbt den Teufel Radio 3sixty als kompaktes Digitalradio mit leistungsstarkem 360-Grad-Sound und umfangreichen Features.

Ich kann diesen Punkten absolut zustimmen. Die maximal Lautstärke ist sehr hoch und zudem kann der 360-Grad-Sound dank Dynamore absolut überzeugen. Mit dem Teufel Radio 3sixty könnt ihr problemlos eine kleine Stereo-Anlage ersetzen. Man kann damit eine große Anzahl an Quellen wiedergeben und dank dem tollen Design macht es in jedem Raum eine gute Figur.

Preis/Leistung

Der Preis von 279,99€ (UVP) ist zwar für ein Radio etwas hoch, doch dafür bekommt man meiner Meinung nach klanglich und funktionell den aktuell besten Radio auf dem Markt. Lediglich eine Integration eines Akkus für eine eventuelle zweite Version wäre von mir persönlich ein Wunsch, damit ich das Radio auch komplett ohne Kabel nutzen könnte. 

Sofern ihr euch überlegt ein Radio mit FM, DAB+, WLAN, Bluetooth usw. anzuschaffen, dann würde ich euch raten das Teufel Radio 3sixty auszuprobieren, bei Nichtgefallen könnt ihr dieses problemlos innerhalb von 8 Wochen zurücksenden.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.teufel.de

Ring Video Doorbell 2 + Chime Pro

Ring wurde mit Sitz in Santa Monica, Kalifornien im Jahr 2012 von Jamie Siminoff gegründet, hier befindet sich auch die Hauptzentrale. Im Jahr 2013 stellte der Firmengründer sein erste Version der intelligenten Türklingel bei der Sendung „ Shark Tank“ vor, diese hatte noch den Namen „Doorbot“. Damals wollte keiner der Sharks ihn unterstützen und so startete er ein Crowdfounding-Projekt, bei dem insgesamt 364.000 US-Dollar zusammen kamen. Das Ziel lag ursprünglich bei 250.000 US-Dollar. Bekannt wurde das Unternehmen Ring vor allem durch seine intelligente Türklingel „Ring Video Doorbell,“ mit der man direkt per Smartphone nicht nur die Person vor der Haustüre sehen, sondern auch mit ihr sprechen kann. 

Inzwischen gibt es neben weiteren Ausführungen der intelligenten Türklingel auch seit dem Jahr 2017 mit der Floodlight und Spotlight Cam zwei Sicherheitskameras. Am 27. Februar 2018 gab Amazon die vollständige Übernahme von Ring für eine Summe von 1.000.000.000 US-Dollar bekannt. Somit ist Ring nun ein 100%iges Tochterunternehmen von Amazon.

Ring hat mit der Video Doorbell 2 die nächste Generation ihrer Intelligenten Türklingel vorgestellt. Diese wurde zwar nur minimal am Design angepasst, jedoch bietet diese unter anderem eine Auflösung von 1080p, was für eine Videoüberwachung deutlich besser ist. Ich habe mir für euch die Ring Video Doorbell 2 genauer angeschaut. Ob die Ring Video Doorbell 2 im Test überzeugen konnte, erfahrt ihr in folgenden Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Ring Video Doorbell 2 kommt in einer modernen und kompakten Verpackung daher. Die eigentliche stabile Verpackung ist in eine Umverpackung geschoben, welche mit einigen wichtigen Infos zum Produkt versehen ist. Insgesamt macht die Verpackung einen sehr stabilen und hochwertigen Eindruck. 

Die Vorderseite ziert neben dem Aufdruck der Ring Video Doorbell 2 noch den Namen des Unternehmens „Ring“ und ein paar wichtige Infos zum Produkt. So sehen wir hier unter anderem, dass die Ring Video Doorbell 2 einen Full-HD Auflösung und Zweiwege-Gespräche, einen Bewegungssensor und einen wechselbaren Akku besitzt. Die linke Seite ist mit einer kleinen Angabe zur Entstehung des Unternehmen bedruckt. Schauen wir uns die rechte Seite an, sehen wir hier die Ring Video Doorbell 2 an einen Tür montiert und zudem sind hier weitere Funktionen des Produktes beschrieben. Die Rückseite ziert eine von vorne dargestellte Ring Video Doorbell 2 mit sämtlichen Funktionen und den wichtigsten technischen Daten. Zum einen sehen wir, dass diese über eine Auflösung von 1080p verfügt, Wasserfest ist, eine Nachtsicht bietet, Zweiwege-Gespräche ermöglicht und eine einfache Inbetriebnahme bietet.

Zudem erfährt man hier, dass es eine iOS und Android App gibt, über die man von überall und jederzeit auf die Live-View-Ansicht der Ring Video Doorbell 2 zugreifen kann. Aber auch über einen Windows Desktop PC ist das problemlos möglich. Auf der Unterseite stehen noch einige Infos zum Unternehmen, der Lieferumfang und die technischen Spezifikationen (Maße, Garantie usw.).

Entfernen wir die Hauptverpackung aus der Hülle und öffnen den Deckel, sehen wir auf der linken Seite direkt die Ring Video Doorbell 2 in einem Kunststoffeinsatz. Rechts daneben befindet sich ein blauer Umschlag, welcher mit „Say Hello to Ring“ beschriftet ist. In diesem Umschlag befinden sich sämtliche Kurzanleitungen (in mehreren Sprachen) und ein Aufkleber. Dieser weißt darauf hin, dass man den Bereich, indem dieser angebracht ist rund um die Uhr von Ring überwacht wird. 

Entnehmen wir die Türklingel, befindet sich darunter direkt der Akku, eine graue Frontabdeckung, der Montagerahmen inkl. Schrauben und Montageanleitung. Da in einigen Haushalten eine gerade Montage der Türklingel keinen Sinn macht, legt Ring noch zwei weiter Montageplatten bei. Damit kann man die smarte Türklingel entweder schräg zur Seite oder nach unten geneigt anbringen. Schrauben und passende Dübel für die Montage der Klingel sind ebenso dabei wie ein Schraubendreher, Betonbohrer, eine kleine Wasserwaage und weitere Montagemittel um die Ring Video Doorbell 2 direkt mit der Stromversorgung der alten Türklingel zu versorgen. Da die Doorbell 2 jedoch auch einfach per Akku betrieben werden kann, ist die Stromversorgung über die eventuell vorhandene Türklingelverkabelung nicht zwingend erforderlich. Zudem befindet sich im Lieferumfang noch ein Ladekabel um den Akku aufzuladen.

 (Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Im Vergleich zu den meisten herkömmlichen Türklingeln handelt es sich bei der Ring Video Doorbell 2 um einen relativ großen Klotz. Dies ist auf keinem Fall negativ, die Türklingel fällt durch ihre Größe und das Design aber direkt einem Besucher der an der Haustüre steht auf. Ring hat der Video Doorbell 2 eine rechteckige-Form gegeben, ihre Maße betragen 128 x 63 x 27 mm (H x B x T). Mit ihrem Gewicht ohne Akku von 115 Gramm (inkl. Akku 235 Gramm) und ihrem Gehäuse aus Kunststoff macht die Ring Video Doorbell 2 durchaus einen sehr stabilen Eindruck. 

Direkt an der Vorderseite nimmt ca. 1/3 eine schwarze Hochglanz-Kunststofffläche ein. Hier befinden sich neben der Kameralinse auch sämtliche Sensoren wie z.b. die Bewegungssensoren, die beiden IR-LEDs, sowie das Mikrofon. Leider ist diese Oberfläche etwas empfindlich gegen Fingerabdrücke und Kratzer, somit wirkt diese nicht ganz so hochwertig wie der Rest des Gehäuses. Ring legt der Video Doorbell 2 gleich zwei Frontabdeckungen bei (Silber und Schwarz). Diese Blende überdeckt die unteren zwei Drittel des Gehäuses. Hier befindet sich in der Mitte der Klingelknopf und auf der rechten und linken Seite jeweils mehrere Schlitze, durch welche man die Lautsprecher hört. Entfernen wir die Frontabdeckung wird auch klar, warum die Ring Video Doorbell 2 relativ dick ausfällt. Hier befindet sich der große Akku der Türklingel.

Auf der linken und rechten Seite sieht man bei entfernter Frontabdeckung, die verbauten Lautsprecher und rechts oben den Setup-Knopf und die Elektronik des Ring-Tasters in der Mitte.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas zu bemängeln. Das Gehäuse selbst ist zwar aus Kunststoff hergestellt, hierdurch wirkt die Video Doorbell 2 von Ring nicht ganz so hochwertig, wie aus Aluminum/Glas gefertigt. Dennoch gibt Ring an, dass diese wetterbeständig sein sollte. Ob dies aber wirklich der Fall ist, kann ich nach über einem Monat Testzeit leider noch nicht sagen. Da sich der Kunstoff aber sehr hochwertig anfühlt, denke ich das sie auch rauem Wetter auf sehr lange Zeit standhält. Zudem werden sämtliche Bereiche, an den Wasser bzw. Feuchtigkeit eindringen kann durch Dichtungen geschützt.

Die Video Doorbell 2 kann wie Ring angibt sehr einfach montiert werden. Zum einen wird diese mit vier Schrauben an der 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Klingel-ArtIntelligente Türklingel (Akkubetrieben oder Kabelgebunden)
AuflösungFull-HD (1080p)
Weitwinkel160°
Abmessungen12,83cm x 6,35cm x 2,74cm
Zoomnur digital
MaterialKunststoff
KonnektivitätWLAN 802.11 b/g/n; 2,4 GHz
FunktionenBewegungserkennung, IR-Beleuchtung, integriertes Mikrofon und Lautsprecher, per App steuerbar (Android & iOS)
BetriebsbedienungTemperatur: -20°C bis 48°C; Wetterbeständig
LieferumfangRing Video Doorbell 2
Schnellwechsel-Akku
Nickelsatinierte und venezianische Blenden
Adapterstück
Installationssatz für Winkel und Ecken
Bedienungsanleitung
Sicherheitsaufkleber
Installationswerkzeuge und Schrauben
Technische Daten des Teufel Radio 3sixty

Einrichtung & Konfiguration

Zuerst fängt man mit der Montage der Video Doorbell 2 an. Hier kann ich Ring sehr Loben, denn sie liefern für alle Anschlussmöglichkeiten den passenden Zubehör mit. Wie bereits erwähnt sind im Lieferumfang verschiedene Montageplatten, Schrauben und Dübel dabei, aber auch eine kleine Wasserwaage, ein Bohrer und sogar die Klemmverbinder, eine Diode und ein Widerstand sind enthalten. 

Möchtet ihr vor die Ring Video Doorbell 2 nur über den Akku betreiben, gestaltet sich die Installation am einfachsten. Dazu wird zuerst die gewünschte bzw. benötigte Montageplatte an die Wand verschraubt. Darauf setzt man dann das Ring Gehäuse (die Frontabdeckung davor entfernen) und befestigt diese auf der Montageplatte mit vier Schrauben. Danach den vollgeladenen Akku in das Gehäuse einsetzen, die Frontabdeckung anbringen und ebenfalls mit einer Schraube von unten anbringen.

Wer von euch jedoch die Ring Video Doorbell 2 nicht nur über den Akku betreiben möchte, sondern diese an die alte Türklingel-Verdrahtung anschließen möchte sollte auf jeden Fall die Anleitung ausführlich lesen. Wie diese dann angeschlossen wird, hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen ist ein klassischer Kingeltrafo mit Wechselstrom zwingend erforderlich. Sofern ihr einen mechanischen Gong habt, wird die Ring Video Doorbell 2 einfach mit den beiliegenden Kabeln und Verbindungsstücken angeschlossen. Hat man wiederum einen elektronischen Gong im  Haus, so muss man die mitgelieferte Diode zusätzlich anklemmen. Sollte wiederum gar kein Gong vorhanden sein, muss man den Widerstand mit anbringen. Sofern man Handwerklich begabt ist und sich etwas mit Elektronik auskennt ist das ganze dank Anleitungen kein Problem. Wer sich jedoch mit der Elektronik nicht auskennt, sollte es von einem Fachmann (Elektriker) durchführen lassen, oder sich doch für die Variante mit dem reinen Akkubetrieb entscheiden. 

Kommen wir nun zu der Einrichtung über die App. Um die Ring Video Doorbell 2 nutzen zu können, muss diese zuerst einmal eingerichtet und konfiguriert werden. Dazu benötigt man die kostenlose Ring App (erhältlich für iOS und Android).

Sobald die App geladen ist, könnt ihr diese wie gewohnt starten. Leider kommt man bei Ring nicht um das erstellen eines Benutzeraccounts herum. Dabei muss der Vor-/Zuname, die Telefonnummer und das Land angegeben werden. Zudem muss man zustimmen, dass die Daten ausserhalb der EU gespeichert werden dürfen. Klickt man auf „Weiter,“ muss man zudem noch die E-Mail-Adresse und ein selbst festgelegtes Passwort eingeben. Im nächsten Schritt darf man entscheiden, ob die App bzw. Ring die Rechte erhält auf die Ortungsdienste, verbietet man dies, verliert man einige Funktionen. 

Nun muss man durch drücken des Setup-Knopfes die Ring Video Doorbell 2 in den Einrichtungsmodus versetzen. Das Kreisen des Lichtes auf der Vorderseite bestätigt, dass sich die Türklingel im gewünschten Modus befindet. Nun muss man die Türklingel noch mit dem WLAN verbinden. Dazu muss man sich zuerst in den WLAN-Einstellungen im Smartphone mit dem Ring… verbinden (bei … handelt es sich um die letzten 6 Ziffern der MAC-ID. Sobald man sich mit dem Einrichtungs-WLAN verbunden hat, geht man zurück in die App und diese sucht automatisch nach verfügbaren WLAN-Netzwerken in der Nähe. Nun das eigene WLAN aussuchen und dessen Passwort eingeben, schon ist die Einrichtung fast erledigt. Die Ring Video Doorbell 2 verbindet sich nun mit eurem WLAN-Netz und lädt die aktuellste Firmware herunter. Die Einrichtung ist wirklich sehr einfach und ist in ca. 5-7 Minuten erledigt.

(Einrichtung & Konfiguration: 4 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Das Herzstück der Ring Video Doorbell 2 ist der Kamera-Sensor, welcher eine Full HD (1080p) Auflösung bietet, was für eine Türklingel mit Kamera absolut ausreichend ist.

Ein möglichst weiter Blickwinkel ist auch bei der intelligenten Türklingel von Ring wichtig, denn so erkennt man möglichst viel und kann auch mehrer Leute vor der Türklingel gut sehen. Dies ist bei der Ring Video Doorbell 2 auch der Fall, denn diese besitzt einen 160° Blickwinkel.

Neben der Full-HD Kamera verfügt die Ring Video Doorbell 2 auch über einen automatischen Nachtsicht-Modus. Zudem sind Bewegungssensoren, ein Lautsprecher und ein Mikrofon ebenfalls mit an Bord. Die Bewegungssensoren sind in mehreren Zonen einstellbar, so kann man z.B. verhindern, dass man ständig durch eine Katze die durch den Sensor erkannt wird eine Push Benachrichtigung erhält.

Drückt jemand den Knopf an der Klingel, bekommt man innerhalb weniger Sekunden eine Push-Benachrichtigung auf dem Smartphone. Hier kann man dann sehen wer vor der Tür steht und falls gewünscht eine Live-Videoübertragung starten. Da die Video Doorbell 2 zudem über ein 2-Wege Audio-System verfügt, können sowohl Sprachansagen durch den verbauten Lautsprecher ausgegeben werden und dem Mikrofon empfangen werden. Daher kann man die Person vor der Haustüre nicht nur Live sehen, sondern auch mit dieser reden.

Seit kurzem ist es möglich für die Ring Video Doorbell 2 ein Solarladegerät zu erwerben, welches hinter die Video Doorbell 2 geschraubt wird. Ring gibt an, dass bereits wenige Stunden Sonnenschein am Tag ausreichen würden, um den Akku dauerhaft mit Strom zu versorgen. Daher sollte man an der Haustüre einen von der Sonne gut erreichbaren Standort haben, sonst macht das Solarmodul für 59€ keinen Sinn.

Als weiteres extra ist ein Chime/ Chime Pro erhältlich. Dabei handelt es sich um ein Gerät welches wie ein Repeater aussieht und in eine beliebige Steckdose gesteckt werden kann. Der Chime erweitert zum einen das WLAN-Signal und sorgt zudem dafür, dass man die Klingel im ganzen Haus hört. Betätigt jemand die Klingeltaste an der Ring Video Doorbell 2, ertönt am Chime Pro kurz danach der Gong. Dabei kann man in den Einstellungen nicht nur den Klingelton ändern, sondern zudem die Lautstärke festlegen. Des Weiteren kann man hier bequem in den “Bitte nicht stören-Modus schalten. Dieser Modus ist vor allem dann ratsam, wenn man seine Ruhe haben möchte.

Beim Chime für 35€ handelt es sich nur um einen elektronischen Gong. Für den Chime Pro welcher zudem die oben erwähnten Funktionen beherrscht werden 59€ fällig.

(Funktionsumfang: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Ring - Always Home
Preis: Kostenlos
Ring - Always Home
Preis: Kostenlos

Einstellungen an der Ring Video Doorbell 2 erfolgen ausschließlich über die App. Diese ist relativ einfach aufgebaut und daher auch leicht zu bedienen. Beim Öffnen der App befindet man sich direkt im Dashboard, hier werden einem direkt die registrierten Geräte und sämtliche Ereignisse (Bewegungen vor der Ring Doorbell 2 usw.) angezeigt. Durch das Symbol mit den drei Strichen oben links erscheint eine Menü-Übersicht. Durch tippen auf den Menüpunkt „Devices“ gelangt man in die Übersicht der bereits eingerichteten Geräte, so werden bei mir die Video Doorbell 2 und der Chime Pro angezeigt. Wählt man nun eines der beiden Geräte z.B. die Türklingel aus, kommt man in deren Untermenü. Hier sehen wir oben rechts direkt die restliche Akkukapazität und kann bequem die Ring-Alarme (Klingelton) und Bewegungsalarme aktivieren/deaktivieren. Zudem kann man hier den Gerätestatus einsehen und direkt die Bewegungszonen einstellen. Der Bewegungsmelder lässt sich sehr genau  innerhalb von 9 Metern einstellen, man kann direkt festlegen in welchen Zonen dieser reagieren soll und zudem bestimmen an welchen Tagen/Uhrzeiten er aktiviert sein soll. 

Des Weiteren können wir den Klingelton und dessen Lautstärke bestimmen. Zudem lässt sich in der „Live-Ansicht-Einstellungen“  die permanente Live-Ansicht aktiveren. Damit kann man auch ohne das eine Person die Klingel betätigt, jederzeit auch von unterwegs auf die Kamera zugreifen. Zudem können weitere Personen eingeladen werden, welche ebenfalls Zugriff auf die Ring Video Doorbell 2 erhalten.

Beim dritten Menüpunkt handelt es sich um History, hier werden einem ebenfalls die letzen Ereignisse welche die Video Doorbell 2 registriert hat angezeigt. Der vierte Menüpunkt befasst sich mit den Einstellungen, hier könnt ihr eure Adresse, sowie die E-Mail Adresse ändern. Der nächste Menüpunkt „ Add a Device“ dient dazu weitere Ring Geräte einzurichten. Anschließend könnt ihr unten noch eure Accountdaten ändern, zur „Hilfe“ gelangen oder euch ausloggen.

Die Übertragung des Live-Bildes ist ca. 1-2 Sekunden zeitversetzt. Dies hängt natürlich auch von der Internetgeschwindigkeit ab. Greift man z.B. von unterwegs aus auf die Ring Video Doorbell 2 zu, dauert es etwas länger bis das Live-Bild erscheint. Aber dennoch geht diese Zeit meiner Meinung nach vollkommen in Ordnung.

Die Möglichkeit, über den verbauten Lautsprecher mit der Person davor zu kommunizieren ist eine feine Sache, da diese durch das verbaute Mikrofon sogar mit einem reden kann. Zudem kann ich die Push-Benachrichtigungsinformationen loben, diese arbeiten sehr schnell. Sobald die Kamera eine Bewegung erkennt, oder jemand an der Tür geklingelt hat, erhält man eine Push-Benachrichtigung auf das Smartphone. Etwas negativ ist, dass die App nicht 100% übersetzt wurde. Oftmals sind die Texte in englischer und deutscher Sprecher vermischt.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Ton-/Videoqualität

Die Bildqualität der Ring Video Doorbell kann dank Full-HD Auflösung (1080p) positiv überraschen. Zudem ist die Kamera-Linse mit einem 160° Weitwinkel ausgestattet, damit erkennt man auch ohne Probleme mehrer Personen vor der Haustüre.

Die Video Doorbell 2 besitzt wie bereits erwähnt einen Bewegungssensor, dieser kann in der Empfindlichkeit in mehreren Zonen bzw. Reichweite eingestellt werden. Solltet ihr aktiviert haben, dass die App euch Push-Benachrichtigungen sendet, sobald diese Bewegungen registriert hat, kann es sein, dass ihr die Empfindlichkeit verringern müsst. Anfangs kann es nämlich vorkommen, das selbst eine vorbei streunende Katze vom Bewegungsmelder erkannt wird.

Sobald jemand klingelt, könnt ihr mit dem  grünen Telefonhörer-Knopf eine Verbindung herstellen und somit mit der Person vor der Tür sprechen. Die Audio-Qualität ist dabei ausreichend. Es reicht absolut aus sich miteinander zu verständigen. 

 Da es auch öfters mal vorkommt, dass Abends bzw. Nachts jemand klingelt, ist die Ring Video Doorbell 2 mit vier IR-LEDs ausgestattet. Diese sorgen dafür, dass man auch bei Dunkelheit relativ viel auf dem Live-Video erkennt. Damit kann sich die Video Doorbell 2 jeder Lichtsituation anpassen und man sieht eigentlich immer alles was vor der Haustür geschieht. Hat man jedoch aktuell eine Live-Verbindung gestartet und schaltet nun im Aussenbereich das Licht an, dann wird man nicht viel erkennen. Das liegt daran, das Ring die Belichtungssituation (Wechsel von Nachtsicht auf normale Sicht) erst wieder ändert, wenn man die Live-Übertragung beendet. 

(Bild-/ Videoqualität: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die technischen Daten entsprechen der Realität. Ring wirbt die Video Doorbell 2 unter anderem mit den Sätzen „Überwachen Sie Ihr Zuhause von überall aus“ und “Intelligente Sicherheit für jedes Zuhause“. Diesen Aussagen kann ich soweit auch absolut zustimmen, sobald die verbauten Bewegungssensoren eine Bewegung registrieren, erhält man eine Push-Benachrichtigung auf das Smartphone. Somit kann man sofort von unterwegs aus nachsehen, was gerade geschehen ist. 

Die Integration des wiederaufladbaren Akkus ist eine feine Sache, dieser hält laut Hersteller je nach Aktivität zwischen 6-8 Monaten durch. Wer sich einen zweiten Akku-Pack für 25€ kauft, kann diesen in kurzer Zeit ersetzen und hat somit einen Dauerbetrieb über die beiden Akkus. Zudem kann man die Klingel direkt mit der alten Türklingelverdrahtung anschließen und somit den Akku darüber permanent mit Strom versorgen. Weiterhin ist das Solarpanel sehr praktisch, welches günstig separat erworben werden kann, denn somit spart man sich das Aufladen des Akkus per Ladekabel und die dafür nötigen Stromkosten.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 199 € ist die Ring Video Doorbell 2 eine gute Alternative zu den herkömmlichen Türklingeln. Empfehlenswert ist diese für all diejenigen, die auf der Suche nach einer Klingel mit Videoüberwachung mit Gegensprechanlagen-Funktion sind. Der Weitwinkel liegt bei 160° und deckt damit ein großes Blickfeld ab. Größter Kritikpunkt ist nur, der Registrierung-Zwang und die kostenpflichtigen Cloud-Funktionen. Nur durch diese erhält man den vollen Funktionsumfang inkl. Diebstahlversicherung für die jedoch jährlich 100€ zusätzlich fällig werden. Zudem ist nicht jeder positiv zu einer Cloud eingestellt und daher ist die Ring Video Doorbell 2 nur für Leute geeignet, denen diese Kritikpunkte nichts ausmachen. Man erhält hier eine interessante Türklingel mit Kamera, die eine sehr gute Bildqualität inkl. Nachtsicht-Modus liefert. 

Die Abo-Kosten:

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de-de.ring.com/products/video-doorbell

Reolink Argus 2 + Solarpanel

Reolink wurde mit Sitz in Hong Kong (China) 2009 gegründet, hier befindet sich auch die Hauptzentrale. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung und Herstellung von innovativen & intelligenten Überwachungsprodukten und Sicherheitslösungen für Privat- und Geschäftskunden spezialisiert. Das Unternehmen agiert international und ist bereits in über 200 Ländern und Regionen vertreten.

Neben Indoor-Kameras für das Smart Home, PoE/WLAN Kameras/NVR für den Gewerbebereich bietet das Unternehmen auch kabellose Überwachungskameras an. Zu diesen zählt die einfach zu installierende und per Akku oder mit Solarenergie betriebene Argus Serie.

Reolink hat mit der Argus 2 die zweite Generation ihrer Überwachungskamera vorgestellt. Diese wurde gegenüber dem Vorgänger in einigen Punkten verbessert. Diese hat nun keine Batterien mehr verbaut, sondern einen Akku und kann mithilfe des zusätzlich kaufbaren Solarpanel bequem per Sonnenlicht aufgeladen werden. Ich haben mir für euch die Reolink Argus 2 genauer angeschaut, ob sich der Kauf der neuen Version lohnt? Dies erfahrt ihr in folgenden Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die schwarze Verpackung ist sehr schlicht gestaltet, auf die wichtigste Angaben reduziert. Die Vorderseite ziert neben dem Aufdruck der Reolink Argus 2 noch den Namen des Unternehmens Reolink und ein paar wenige Infos zur Kamera. Auf der oberen und unteren Stirnseite sehen wir den Namen Reolink und „Reolink.com“. Die linke Seite ist mit den wichtigsten technischen Daten zur Reolink Argus 2 bedruckt. Zum einen sehen wir, dass diese über eine Auflösung von 1080p verfügt, Wasserfest, 100% kabellos ist und einen Nachtsicht-Modus bietet.

Auf der rechten Seite erfährt man, dass es eine iOS und Android App gibt, über die man von überall und jederzeit auf die Live View Ansicht der Reolink Argus 2 zugreifen kann. Auf der Rückseite stehen noch einige Infos zum Unternehmen.

Öffnen wir die Verpackung, dann kommt ein kleiner schwarzer Umschlag zum Vorschein, welche mit „ Be Prepared Be Reolink“ beschriftet ist. In dieser Mappe befinden sich sämtliche Kurzanleitungen, Bohrschablonen und ein Aufkleber. Dieser weißt darauf hin, dass man den Bereich, indem dieser angebracht ist rund um die Uhr überwacht wird. 

Entnehmen wir die Mappe, befindet sich darunter direkt die Reolink Argus 2 inkl. Halbkugel-Magnethalter. Die Argus 2 ist hier sicher in einen Kunststoffeinsatz eingelassen und zusätzlich durch eine Schutzfolie geschützt. Unter der Kamera ist eine weitere Ebene in der sich in den dafür vorgesehenen Aussparungen der restliche Zubehör befindet. Es handelt sich hierbei um den Akku, Stativ-Wandhalter inkl. Klettverschluss, Gummischutzhülle inkl. Seilstück, Schrauben + Dübeln zur Befestigung der Kamera, Micro-USB-Ladekabel, sowie eine Nadel zum Zurücksetzen der Argus 2.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Reolink hat der Argus 2 eine Ovale-Form gegeben, ihre Maße betragen 119 x 65 x 59 mm (H x B x T). Mit ihrem Gewicht inkl. Akku von 240 Gramm (inkl. Halbkugel-Magnethalter 350 Gramm) und ihrem Gehäuse aus Kunststoff macht die Argus 2 einen sehr stabilen Eindruck. Neben der Kamera selbst, ist auch das Gehäuse des Akkus und dem Kugel-Magnethalter aus weißem Kunststoff gefertigt. Direkt an der Vorderseite ist eine große schwarze Abdeckung zu sehen. Hier befindet sich neben der Kameralinse auch der Tageslichtsensor und die IR-LEDs sind ebenfalls um die Kameralinse platziert. Direkt unter der Kamera-Linse ist eine Status-LED und das Mikrofon untergebracht. Die Status-LED zeigt durch blaues Leuchten eine erfolgreiche Verbindung und durch rotes Aufleuchten eine fehlende Verbindung an. Hinter der gräulichen Abdeckung zwischen der Kamera-Linse und Mikrofon befindet sich der PIR-Bewegungsmelder. Auf der rechten Seite der Argus 2 ist unter einer Silikonabdeckung der Reset-Knopf, welcher mit der mitgelieferten Nadel (SIM-Tool) betätigt werden muss. Direkt über diesem befindet sich noch ein MicroSD-Fach, in den eine bis zu 64GB große Speicherkarte eingesetzt werden kann.

Auf der Rückseite ist das Einschubfach für den Akku, dieser wird ganz einfach von oben eigesetzt und bis nach unten geschoben bis dieser einrastet. Auf der Rückseite des Akkus befindet sich unter einer Silikonkappe der micro-USB Anschluss um den Akku entweder per Ladekabel aufzuladen, oder das separat erhältliche Solarpanel direkt daran anzuschließen. Ich rate euch die 29€ für das Solarpanel zu investieren, den genauen Grund bzw. dessen Vorteile nenne ich euch unter dem Abschnitt „Akku“. 

Insgesamt ist die Kamera sehr kompakt gehalten und kann dank dem großen Zubehör an verschieden Halterungen so ziemlich überall im Aussenbereich angebracht werden. Aber auch als Indoor-Kamera wäre die Reolink Argus 2 ohne Probleme nutzbar.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas zu bemängeln. Das Gehäuse selbst ist zwar aus Kunststoff hergestellt, hierdurch wirkt die Argus 2 nicht ganz so hochwertig, wie aus Aluminum gefertigt. Doch dafür ist sie sehr leicht und das ist bei einer kabellosen Kamera, die man an die Aussenwand montieren möchte sehr wichtig. Wie sich der Kunstoff bei längerem Ausseneinsatz in der Kälte, bei häufigem Regen und viel direkter Sonneneinstrahlung verhält, kann ich nach über einem Monat Testzeit leider noch nicht sagen. Da sich der Kunstoff aber sehr hochwertig anfühlt, denke ich das diese auch rauem Wetter auf sehr lange Zeit standhält. Zudem schützt die kleine Silikonhülle das Gehäuse der Reolink Argus 2 zusätzlich vor natürlichen Einflüssen.

Die Reolink Argus 2 kann zwar sehr einfach an die Halter montiert werden, aber auch genau so einfach wieder entfernt werden. Dies hat den Nachteil, dass eventuell ein Einbrecher die Kamera beim entdecken demontiert bzw. stiehlt und somit auch das Beweisvideo weg wäre, da die Reolink Argus 2 diese nur lokal auf die SD-Speicherkarte absichert. Eine Cloud gibt es nicht, was wiederum auf den Betracht der Datensicherheit einen Pluspunkt bietet. Zur Sicherheit  hätte ich mir zumindest eine Sicherung über eine Madenschraube oder ähnliches vor Diebstahl gewünscht. 

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kamera-Artkabellose Überwachungskamera
Auflösung1920×1080 (15fps) (720/1080p)
Weitwinkel130° (diagonal)
Lichtempfindlichkeit0 Lux (IR)
Zoomnur digital
MaterialKunststoff
KonnektivitätWLAN 802.11 b/g/n
FunktionenPIR-Bewegungserkennung, IR-Beleuchtung, integriertes Mikrofon und Lautsprecher, per App steuerbar (Android & iOS)
Wetterfestja
Lieferumfang1x Reolink Argus 2
1x Akku
1x Halbkugel- Magnethalter inkl. Schrauben und Dübel
Halter-Stativ inkl. Schrauben und Dübel
1x Ladekabel (Micro-USB)
1x Reset-Tool
1x Silikonhülle
Beschreibung
Aufkleber
kleiner Spanngurt und Seil
Technische Daten der Reolink Argus 2

Einrichtung & Konfiguration

Um die Reolink Argus 2 nutzen zu können, muss diese zuerst einmal eingerichtet und konfiguriert werden. Dazu benötigt man die kostenlose Reolink App (erhältlich für iOS und Android).

Sobald die App geladen ist, könnt ihr diese wie gewohnt starten. Erfreulicherweise muss man zur Nutzung der App bzw. Kamera kein Konto anlegen, das ist für mich ein großer Pluspunkt, denn bei den vielen Geräten die ich habe bzw. hatte sammeln sich so einige Nutzerkonten an. 

Nun kann man direkt mit dem Einrichten der neuen Reolink Argus 2 starten, dazu im ersten Bildschirm auf dem Smartphone das „+“ Symbol klicken und im nächsten Schritt „WLAN-Verbindung“ wählen. Beim Einsetzen das Akkus hört man aus dem Lautsprecher der Kamera eine Ansage, diese deutet darauf, hin das man mit dem nächsten Schritt fortfahren kann. Nun erfolgt die Eingabe von eurem WLAN Passwort und daraufhin müsst ihr den QR-Code, welchen die App aus euren WLAN Informationen erstellt hat in einem Abstand von ca. 20cm vor die Kameralinse halten, bis ihr die Ansage „Scannen erfolgreich“ hört. 

Nun ist die Einrichtung fast erledigt. Die Reolink Argus 2 verbindet sich nun mit eurem WLAN Netz, was euch auch in der App mitgeteilt wird. Zum Schluss wird man noch aufgefordert der Argus 2 einen Namen bzw. Standort, ein Passwort geben und schon ist diese Einsatzbereit. 

Die Einrichtung ist wirklich sehr einfach und ist in ca. 3 Minuten erledigt. Sobald man die App das erste mal startet, überprüft diese automatisch, ob die Firmware noch aktuell ist. Sollte dies nicht der Fall sein, dann wird diese heruntergeladen. Dies erfolgt nebenher und die Kamera startet nach einer kurzen Installation neu.

(Einrichtung & Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Das Herzstück der Reolink Argus 2 ist der SONY 1/2.8“ CMOS Sensor. Dieser ermöglicht eine Full HD (1080p) Auflösung bei max. 15 Bilder pro Sekunde, was für eine Überwachungskamera durchaus ausreicht. 

Ein möglichst weiter Blickwinkel ist bei einer Überwachungskamera auch wichtig, denn so kann diese im Outdoor-Einsatz möglichst viel überwachen. Dies ist bei der Reolink Argus auch der Fall, denn diese besitzt einen 130° Blickwinkel.

Neben der Full-HD Kamera verfügt die Argus 2 auch über einen automatischen Nachtsicht-Modus. Zudem ist ein PIR-Bewegungssensor, ein Lautsprecher und ein Mikrofon ebenfalls mit an Bord. 

Es handelt sich dabei um ein 2-Wege Audio-System, daher können sowohl Sprachansagen durch den verbauten Lautsprecher ausgegeben werden und dank dem Mikrofon empfangen werden. Daher lässt sich die Kamera auch hervorragend als Babyphone einsetzen.

Möchte man die Reolink Argus 2 mit der Wandhalterung befestigen, muss man diese mit den mitgelieferten Schrauben und Dübeln befestigen, zur Auswahl stehen hier die beiden mitgelieferten Halterungen.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

App

Reolink
Preis: Kostenlos
Reolink
Preis: Kostenlos

Die Bedienung der Reolink Argus 2 erfolgt ausschließlich über die App. Diese ist relativ einfach aufgebaut und daher auch leicht zu bedienen. Beim Öffnen der App befindet man sich direkt auf der Startseite, hier werden alle mit der App verbunden Kameras mit einem kleinen Vorschaubild angezeigt. Tippt man die Vorschau an, landet man direkt in der Live-View (Live-Bild). Die Startzeit der Live-Ansicht ist sehr gut und wird innerhalb kurzer Zeit angezeigt. In dieser Ansicht könnt ihr durch das Tippen auf das Talk-Symbol mithilfe des verbauten Mikrofons in der Kamera mit der Person vor dieser reden.

Durch das Symbol mit den drei Strichen links oben, gelangt ihr unter anderem direkt zum Reolink Shop, könnt euer Produkt registrieren oder gelangt in die Einstellungen. Die Produktregistrierung rate ich euch gleich durchzuführen, denn so erhaltet ihr die volle Garantie.

In die Einstellung der Reolink Argus 2 gelangt ihr aber nicht nur durch den eben beschriebenen Weg, sondern auch direkt auf der Startseite, indem ihr dort rechts oberhalb der Vorschau auf das kleine Zahnrad-Symbol tippt.

In dem Einstellungs-Menü können sämtliche Einstellungen an der Argus 2 vorgenommen werden. So kann man hier unter anderem die Push-Benachrichtigungen aktivieren bzw. deaktivieren, den Akkustand einsehen oder die Aufnahmequalität einstellen. Alle Einstellungen sind übersichtlich angeordnet und zum Großteil mithilfe eines kurzen Satzes erklärt.

Die Übertragung des Live-Bildes ist ca. 1-2 Sekunden zeitversetzt. Dies hängt natürlich auch von der Internetgeschwindigkeit ab. Aber dennoch geht diese Zeit meiner Meinung nach vollkommen in Ordnung. Die Umschaltung in den Nachtsicht-Modus erfolgt automatisch ebenfalls nach wenigen Sekunden. 

Die Möglichkeit, über den verbauten Lautsprecher Kontakt mit der Person in der Nähe der Kamera aufzunehmen ist eine feine Sache, falls man die Kamera im Innenbereich nutzt oder z.B. an der Gartenhütte angebracht hat. Durch das verbaute Mikrofon kann die Person sogar auf die Fragen antworten. So könnte man z.B. direkt über das Smartphone die Person fragen, ob man für das Familienfest schon alles vorhanden ist, oder ob noch etwas fehlt. Zudem kann ich die Push-Benachrichtigungsinformationen loben, diese arbeiten sehr schnell. Sobald die Kamera eine Bewegung erkennt oder vom Akku getrennt wurde, erhält man eine Push-Benachrichtigung auf dem Smartphone.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Bild-/Videoqualität

Die Bildqualität des verbauten SONY 1/2.8“ CMOS Sensor  ermöglicht wie bereits erwähnt eine maximale Auflösung von Full-HD (1080p). Die Reolink Argus 2 ist mit einem 130° Weitwinkel ausgestattet, es gibt zwar Kameras die noch einen deutlich größeren Winkel anzeigen, aber dieser hat auch seine Nachteile. Wenn der Winkel zu groß ist, eignet sich die Kamera sehr schlecht um im Indoor-Einsatz einen schmalen Gang zu überwachen. Der 130° Winkel eignet sich perfekt um einen große Raum, einen kleineren Garten oder den Hof zur Garage zu überwachen.

Die Argus 2 besitzt wie bereits erwähnt einen PIR-Bewegungssensor, dieser kann in der Empfindlichkeit in drei Stufen eingestellt werden. Zudem kann im PIR-Untermenü festgelegt werden, wie sich die Reolink Argus 2 verhalten soll, wenn diese eine Bewegung erkennt. Hier stehen vier Optionen zu Auswahl, die ihr  bei Bedarf alle auf einmal aktivieren könnt. 

  1. Die Reolink Argus 2 zeichnet beim erkennen einer Person ein Video auf.
  2. Man bekommt eine Push-Benachrichtigung auf das Smartphone, dass die Kamera eine Bewegung erkannt hat.
  3. Bei der Registrierung einer Bewegung erhaltet ihr eine E-Mail.
  4. Es wird ein Alarm über den internen Lautsprecher ausgegeben.

Neben diesen vier Optionen, könnt ihr zudem einen Zeitplan erstellen, wann der PIR-Sensor aktiv sein soll. Ihr könnte es so einstellen, dass von 6 bis 17 Uhr ein Alarm ausgeben wird und sobald ihr Zuhause seid bzw. bei Nacht nur eine Aufnahme aufgenommen wird.

 Für Aufnahmen im dunkeln, besitzt die Argus 2 zusätzliche IR-LEDs. Diese sorgen dafür, dass man auch bei Dunkelheit relativ viel auf dem Video erkennt. Jedoch kann man im Bild den Bereich sehen, der dabei ausgeleuchtet wird und nicht das ganze Bild abdeckt. Ich würde schätzen, das die Argus 2 ca. 6- 7 Meter mit den IR-LEDs ausleuchtet, alles dahinter wird zu dunkel um Personen (Einbrecher) auf der Aufnahme  bzw. dem Bild zu erkennen.

Die Aufnahmen welche die Reolink Argus 2 aufzeichnet werden direkt auf der eingesteckten MicroSD-Speicherkarte abgesichert. Eine Cloud wie bei einigen anderen Herstellern wird nicht angeboten bzw. ist daher auch kein Zwang. Dies hat jedoch Vor- und Nachteile. Zum einen werden bei den meisten Anbietern für ihren Cloud-Dienst ein monatlicher bzw. jährlicher Beitrag fällig. Bei der Reolink Argus 2 hingegen muss man sich nur eine 64GB MicroSD-Speicherkarte kaufen, welche inzwischen für wenig Geld erhältlich sind. Ein weiterer Vorteil durch den Verzicht einer Cloud ist aus der Sicht des Datenschutzes, dass die Aufnahmen auf keinem Server irgendwo auf der Welt abgespeichert werden. 

Doch die Variante mit der Speicherkarte hat auch Nachteile.  Sollte der Einbrecher die Kamera sehen, was Nachts durch die IR-LEDs nicht allzu schwierig ist, kann dieser sofern er leicht an die Reolink Argus 2 rankommt diese ganz einfach samt Speicherkarte und den darauf abgesicherten Beweisen stehlen. Ich würde daher raten, den Alarm den die Kamera abspielen kann in den Einstellungen deaktiviert zu lassen und die Kamera an einen Ort montieren, an den selbst ein Einbrecher nicht so einfach rankommt. Zudem werden die Aufnahmen nicht dauerhaft auf der Speicherkarte abgesichert, sobald diese voll ist, werden die alten Aufnahmen automatisch überschrieben. 

(Bild-/ Videoqualität: 3,5 von 5 Punkten)

Akku

Die Reolink Argus 2 wird wie bereits erwähnt über einen Akku mit Strom versorgt. Dieser muss je nachdem, wie aktiv die Kamera war alle 2 bis 4 Monate aufgeladen werden. Dies wäre zwar nicht allzu oft, dennoch muss man dazu jedesmal zur Kamera mit der Leiter hochsteigen und diese entnehmen, um den Akku wieder aufzuladen. Dies geschieht wie bereits erwähnt mit dem Micro-USB Anschluss und dem mitgelieferten Ladekabel. 

Reolink hat sich aber noch etwas interessantes einfallen lassen, wie man um dieses Laden alle paar Monate rumkommt. So bietet das Unternehmen ein Solarpanel (19,5 x 13 x 2 cm) an, welches die Argus 2 mit dem nötigen Strom vorsorgt, bzw. den Akku auf Dauer sogar auflädt.

Das Gehäuse des Solarpanels besteht aus einfachem schwarzen Kunststoff, dieser macht aber von der Verarbeitung genauso wie das Polykristalline Panel einen hochwertigen Eindruck. Im Lieferumfang ist hier ebenfalls ein Kugelkopf-Halter dabei, welcher an die Wand mit Schrauben und passenden Dübel (im Lieferumfang dabei) montiert werden kann.

Die Energie welche das Solar-Panel liefert wird mit einem 3,5m langem Micro-USB Ladekabel an die Argus 2 übertragen, dadurch ist man mit dem Ort an dem das Panel angebracht wird deutlich flexibler. So kann man sich einen guten Platz suchen, welcher selbst im Winter genug Sonnenlicht abbekommt. Der Micro-USB-Anschluss am Panel ist mit einer Gummidichtung versehen, sodass diese die Verbindung beider Geräte vor Regen schützt.

Für diejenigen unter euch, welche die Reolink Argus 2 im Außenbereich installieren möchten, rate ich dieses Solar-Panel zu kaufen, denn somit braucht man bei einer guten Positionierung keine weiteren Folgekosten (Strom). Das Panel ladet wie Reolink angibt die Kamera auf, sodass diese selbst im Winter an wenigen sonnigen Tagen aufgeladen wird.  

(Akku 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die technischen Daten entsprechen der Realität. Reolink wirbt seine Argus 2 mit dem Satz „ Fernzugriff überall und jederzeit“ und „ akkubetrieben oder solarbetrieben – Geld sparend & umweltschonend“ Diesen Aussagen kann ich soweit auch absolut zustimmen, man wird über Bewegungen welche die Kamera registriert per Push-Benachrichtigung informiert und kann direkt nachsehen was vor Ort geschieht. Zudem kann man jederzeit und  von Überall aus auf Live-Ansicht der Argus 2 zugreifen.

Die Integration des wiederaufladbaren Akkus ist eine feine Sache, diese hält je nach Aktivität zwischen 2-4 Monaten durch. Besonders praktisch ist auch das Solarpanel, welches günstig separat erworben werden kann, denn somit spart man sich das Aufladen des Akkus per Ladekabel und die dafür nötigen Stromkosten.  

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 149,99 € ist die Reolink Argus 2 die komplett kabellos daherkommt und zudem per Solarpanel (29,99€) aufgeladen werden kann, für all diejenigen empfehlenswert, die auf der Suche nach einer Full-HD-Überwachungskamera ohne Cloud-Zwang sind. Der Weitwinkel liegt bei 130° und deckt damit ein großes Blickfeld ab. Größter Kritikpunkt ist nur, dass diese hoch genug montiert werden sollte, das diese nicht so einfach gestohlen werden kann. Man erhält hier eine interessante Überwachungskamera die eine sehr gute Bildqualität inkl. Nachtsicht-Modus liefert.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://reolink.com/de/

HTC U12+

In aller Kürze

High Tech Computer Corporation, besser bekannt unter dem Namen HTC, wurde 1997 von Peter Chou, H.T.Cho und Cher Wang gegründet. Das Unternehmen, dessen Firmensitz sich in Taoyuan (Taiwan) befindet, ist vor allem für seine Mobiltelefone bekannt. 

Nachdem HTC im Jahr 2012/13 mit einem starken Umsatzrückgang zu kämpfen hatte, verließen einige leitende Angestellte das Unternehmen. Auch der Mitgründer Peter Chou übergab 2015 seinen Posten als CEO an die Mitgründerin Cher Wang. 

Mit dem HTC U12+ bringt der Hersteller sein neuestes Flaggschiff-Smartphone auf den Markt. Diese kommt mit einem berührungsempfindlichen Gehäuse (Edge Sense), vier Kamera-Linsen und einem edlen Design daher. Doch kann das neue HTC U12+ auch im Test überzeugen, das erfahrt ihr in folgendem Testbericht? 

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die rechteckige Verpackung (Pappschachtel) des HTC U12+ ist sehr schlicht und umweltfreundlich gehalten. Auf der oberen Seite ist lediglich der silberne Schriftzug „htc U12+“ zu lesen.

Auf der Rückseite befindet sich ein großer Aufkleber, auf dem die wichtigsten technischen Daten über das Smartphone zu lesen sind. Neben der Displaygröße und der Speichergröße erfährt man hier auch, das die Pappschachtel aus 98% recyclebarem Material besteht. An der unteren Stirnseite befindet sich erneut ein kleiner Aufkleber, der unter anderem über die IMEI-Nummer, S/N-Nummer, Modellbezeichnung, sowie die Farbe des HTC U12+ informiert.

Bei der Verpackung handelt es sich um eine Box zum Aufklappen. Nach dem Öffnen der Verpackung kommt auf der linken Seite, direkt das HTC U12+ Smartphone, welches mit einer matten Schutzfolie versehen ist zum Vorschein. Die Folie ist unter anderm mit dem Namen des Smartphones und dem Hinweis wie die Sim-Karte bzw. Speicherkarte eingelegt wird, gekennzeichnet. Rechts neben dem Smartphone sind in dafür vorgesehenen Aussparungen das Netzteil, USB-C-Ladekabel und die In-Ear Ohrhörer mit USB-C Anschluss untergebracht. Bei den mitgelieferten In-Ear Kopfhörern mit dem Namen „HTC U Sonic“ handelt es sich nicht um billige Ware, wie sie bei den meisten anderen Hersteller im Lieferumfang enthalten sind, sondern um hochwertige, welche sogar mit Noise-Cancelling (ANC) ausgestattet sind. 

Das restliche Zubehör verbirgt sich unter dem Gerät. Entnehmen wir den Einsatz samt Smartphone, befindet sich darunter noch ein transparentes Hartschalen-Case, 2 weitere paar Ohrtips für die In-Ears, das SIM-Tool, die üblichen Beschreibungen und als kleine Beigabe zwei HTC Aufkleber.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim U12+ handelt es sich um HTC´s Flaggschiff-Smartphone, daher besteht dieses aus hochwertigen Materialien. Die Vorderseite besten aus robustem Corning Gorilla Glass 5 und die Rückseite aus Corning Gorilla Glass 3. Der Rahmen, welcher für Stabilität sorgt und die beiden Seiten miteinander verbindet ist aus Aluminium gefertigt. Die Übergänge der einzelnen Materialien gehen nahtlos ineinander über, ich konnte keine störende Spaltmaße feststellen.

Wie bereits das HTC Desire 12+, kommt auch das HTC U12+ im sogenannten Liquid-Surface-Design daher. Damit ist das Hochglanz-Gehäuse gemeint, welches je nach Lichteinfall die Farbe verändert. Dies erreicht HTC durch mehrere Schichten Glas welche mit kontrastreicher Farbe versehen sind. Das neue HTC U12+ ist in drei Farben erhältlich: Ceramic Black (Schwarz), Flame Red (Rot) und Translucent Blue (Blau). Beim Letzt genannten handelt es sich um die Farbe meines Testgerätes. Diese gefällt mir persönlich sehr gut, denn hier ist der mittlere Teil der Rückseite transparent. So kann man hierdurch z.B. die Oberfläche des Akkus und einige anderen Komponenten zum Teil sehen, während es zum Rand hin zu einem undurchsichtigen Blauton übergeht. Aber auch die anderen Farbvarianten können überzeugen, zwar sind diese in der Mitte nicht durchsichtig, doch je nach Blinkwinkel sind diese mehrfarbig, so erscheint das „Flame Red“ bei einem anderen Blickwinkel nicht mehr Rot, sondern Gold und das Schwarze eher Grau. 

Leider hat die hochglänzende Rückseite aus Glas, das gleiche Problem mit Fingerabdrücken wie bei allen anderen Smartphones mit Glasrückseite. Diese sind hier ebenfalls sehr stark ersichtlich und lassen sich nicht wirklich vermeiden. Selbst als ich mit meiner Kamera Bilder von der Rückseite gemacht habe, hatte ich Probleme, die Rückseite komplett sauber abzufotografieren.

 Betrachten wir die Front des HTC U12+, fällt direkt das 6,0 Zoll große Display auf, welches mit einem 18:9 Formfaktor daher kommt. Mit den Abmessungen von 156,6 × 73,9 × 9,7 Millimeter (LxBxH) und einem Gewicht von 188 Gramm, gehört es nicht unbedingt zu den leichtesten und dünnsten Smartphones in der Oberklasse. Doch dank dem 18:9 Formfaktor und den relativ schmalen Displayrändern, liegt das HTC U12+ trotz seinem 6,0 Zoll Display insgesamt recht gut in der Hand. Jedoch empfehle ich es in einer Hülle zu benutzen, da es aufgrund der glatten Rückseite ein wenig rutschig ist.

Das HTC U12+ ist das allererste Smartphone, bei dem komplett auf mechanische Tasten verzichtet wurde. Es handelt sich bei den Bedienelementen auf der rechten Seite um die üblichen, diese reagieren jedoch nicht auf Druck, sondern auf Berührung. Ein erfolgreiches betätigen dieser Tasten löst ein haptisches Feedback über einen Vibrationsmotor aus, wie es auch beim iPhone 7 im Touch-ID bzw. Home-Button der Fall ist. 

Der Power-Knopf besitzt eine leicht geriffelte Oberfläche und ist dadurch leichter von den gleich großen Lauter/ Leiser Tasten zu unterscheiden. Den SIM- und MicroSD-Slot finden wir auf der linken Seite. Beide Fächer sind mittlerweile wie bei den meisten Android Smartphones zum Standard geworden und in einem kombiniert. Leider handelt es sich beim HTC U12+ um kein „echtes“ Dual-Sim Smartphone, denn ich kann entweder eine SIM-Karten und eine Micro-SD-Speicherkarte gleichzeitig einlegen oder nur zwei Sim-Karten.  

An der Unterseite finden wir rechts neben dem USB-C-Anschluss ein größerer Schlitz, hinter dem sich der Lautsprecher befindet und links  daneben ein weiterer kleinerer Schlitz. Dabei handelt es sich um das Mikrofon welches für Telefonate genutzt wird. Ein Klinken-Anschluss gibt es nicht, dafür können aber die mitgelieferten In-Ear Kopfhörer per USB-C Kabel angeschlossen werden.

Auf der Rückseite befindet sich mittig im oberen Drittel eine Dual-Kamera. Die Linsen sind nebeneinander angeordnet und schließen bündig mit dem Gehäuse ab. Lediglich ein knapp 0,5mm hoher Rahmen um die Linsen steht hervor, welcher das Kamera-Glas vor Beschädigungen schützt. Direkt neben der Dual-Kamera befindet sich ein weiteres Mikrofon, welches bei Videoaufnahmen genutzt wird und auf der gegenüberliegenden Seite sind der Phasenvergleich-AF und Laser-AF untergebracht. 

Ebenfalls auf der Rückseite ungefähr mittig im oberen Drittel, befindet sich noch ein Fingerabdrucksensor, welcher sehr gut erreichbar ist. Außerdem ist dazwischen noch ein Dual-LED-Blitz zu finden. Bei der Frontkamera kommt ebenfalls eine Dual-Kamera zu Einsatz, diese befindet sich links neben der Ohrmuschel, neben der auch der Helligkeitssensor und Annäherungssensor steckt. Die Ohrmuschel wird übrigens auch als zweiter Lautsprecher genutzt, somit bietet das HTC U12+ einen Stereo-Sound.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Sobald man das HTC U12+ das erste mal in den Händen hält und es einschaltet, fällt einem der relativ schmale Displayrand auf. Dennoch ist es knapp 10 mm länger als das iPhone X, jedoch ist es nicht wirklich größer als sein Vorgänger das HTC U11 mit 5,5 Zoll. 

Eine Bedienung mit nur einer Hand ist durch das große 6,0 Zoll Display nach meinem Test nur relativ eingeschränkt möglich. Man kann zwar durch die „Edge Sense“ die Einhandbedienung aktivieren, aber dann wird eben nur der Display-Ausschnitt verkleinert.

Leider nehme ich beim Betätigen der Lauter/Leiser Tasten das haptische Feedback nicht ganz so realistisch war, als beim Power-Button welcher sich darunter befindet. Zudem reicht leider nicht nur eine Berührung aus, sondern ich musste bei den „Tasten“ sogar mehr Druck ausüben als bei herkömmlichen mechanischen. Manchmal war es so, dass ich mit dem Daumen Probleme hatte die Lautstärke gezielt um mehrer Stufen auf einmal zu regulieren.

Ansonsten bin ich mit der Verarbeitung des HTC U12+ sehr zufrieden, es gibt keine ungleichmässige bzw. zu große Spaltmaße und die hochwertig verbauten Materialien können ebenfalls überzeugen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display6,0 Zoll (18:9 Format) 2880 x 1440 Pixel, Pixeldichte beträgt 537 ppi
CPUQualcomm Snapdragon 845, 64bit, 4x 2.60GHz und 4x 1,8GHz / GPU: Adreno 630
RAM6 GB RAM
Speicher64 GB (mit microSD bis zu 2 TB erweiterbar)
BetriebssystemAndroid 8.0 „Oreo“
Haupt-Kamera12MP f/1.75 Blende, Bokeh-Linse (Tele) mit 16MP f/2.6 Blende; LED-Dual-Blitz
Front-Kamera2×8 Megapixel f/2.6 Blende 84-Grad Weitwinkel
AnschlüsseUSB 3.1 Gen 1, Type-C
Akku3.500 mAh nicht austauschbar
KonnektivitätWi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac (2,4 und 5GHz-Band). Mobilfunknetz bis 4G, Wi-Fi Direct, Bluetooth 5, GPS, A-GPS, GLONASS, Galileo, BeiDou, NFC
Abmessungen
(LxBxH)
156,6mm x 73,9mm x 9,7mm
Gewicht188 Gramm
LieferumfangHTC U12+
Netzteil
USB-C-Ladekabel
SIM-Karten Tool
In-Ear Kopfhörer (mit ANC)
Bedienungsanleitung
2x HTC Aufkleber
Technische Daten des HTC U12+

Performance

Im HTC U12+ werkelt ein Qualcomm Snapdragon 845, welcher mit acht Kernen ausgestattet ist. Es handelt sich dabei um einen 64-bit Prozessor, bei dem 4 Kerne für schwächere Anwendungen mit bis zu 1,8 GHz und 4 mit 2,60 GHz für anspruchsvollere Anwendungen arbeiten. Unterstützt wird der Octa-Core Prozessor von 6 Gigabyte RAM und einem Adreno 630 GPU. Der interne Flash-Speicher mit 64 Gigabyte (Netto ca. 48 Gigabyte) dürfte für die meisten ausreichend bemessen sein, kann aber bei Bedarf zusätzlich mit einer mircoSD-Speicherkarte um bis zu 2 TB erweitert werden. Als Betriebssystem ist Android 8.0 vorinstalliert. 

Beim mobilen Internet wird Cat 18 LTE unterstützt, dieses erlaubt einen Downloadgeschwindigkeit von bis zu 1,200 Mbps und 150 Mbps im Upload. Bei der Wi-Fi Unterstützung unterstützt es Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac im 2,4 & 5-GHz-Band. Bluetooth 5.0 ist ebenfalls mit an Board.

Die Leistung, welche das HTC U12+ bietet ist durch die verbaute Hardware sehr groß. In allen Tests schneidet es hervorragend ab und sichert sich somit einen Platz in der Top 10. Die Leistung reicht somit für so ziemlich alle Anwendungen aus, ob ein grafisch anspruchsvolles Game oder jegliche andere Anwendung, das U12+ kommt nicht so schnell an seine Grenzen. Somit ist die Performance des U12+ für diejenigen unter euch, welche ihr Smartphone lediglich für Mails verfassen, WhatsApp Nachrichten schreiben und im Internet surfen nutzen mehr als ausreichend.

Wie schneidet das HTC U12+ im Benchmark Test ab? Das haben wir natürlich für euch getestet. Die Benchmarks sagen — 254.813 Punkte bei Antut, bei Geekbench 4 kommt es im Singel-Core Test auf 2447 Punkte und beim Multi-Core-Test auf 8959 Punkte.

(Performance: 4,5 von 5 Punkten)

Display

Das 6,0 Zoll große Display besitzt wie bereits erwähnt einen 18:9 Formfaktor, der Screen-to-Body-Ratio Wert liegt bei 80,3%. Dieser Wert gibt an, wieviel der Vorderseite mit einem Display abgedeckt ist. Beim verbauten Display handelt es sich um ein sogenanntes „Super LCD 6“, welches mit 2880×1440 Pixel auflöst. Die Pixeldichte beträgt somit 537 ppi, was für eine sehr scharfe Darstellung sorgt und zudem unterstützt es hiermit eine HDR10 Darstellung. Das Display kann durch seine sehr gute Schwarzwerte und Blickwinkelstabilität überzeugen.

Allerdings ist die maximale Bildschirmhelligkeit für ein Flaggschiff-Smartphone sehr schwach. Hier liefern andere Hersteller deutlich hellere Panels. Im Outdoor-Einsatz hatte ich nicht nur bei direkter Sonneneinstrahlung auf das Display Schwierigkeiten alles zu erkennen. Das Display ist selbst bei max. Helligkeit sehr viel dunkler als das, des iPhone X. Die maximale Helligkeit beim HTC U12+ entspricht ungefähr der halben Helligkeitseinstellung beim iPhone X. Die Spiegelungen des Displays halten sich jedoch im Großen und Ganzen in Grenzen. 

(Display: 4 von 5 Punkten)

Akku

Der fest verbaute Akku hat eine Kapazität von 3.500 mAh. Dieser reicht je nach Nutzungsintensität für gut einen Tag aus, mehr aber leider nicht. In dem Testzeitraum hatte ich teilweise über das mobile Datennetz und Abends über das WLAN im Internet gesurft, einige Videos angeschaut, Nachrichten versendet und gelegentlich telefoniert.

Der Akku wird mithilfe eines Quick Charge 3.0 Netzteil aufgeladen. Daher dauert es mit dem 5V 2,5A Netzteil gut 1 Stunde und 20 Minuten, bis der Akku wieder auf 100% aufgeladen ist. Leider wird trotz Glasrückseite keine Wireless-Charging unterstützt.

(Akku: 3,5 von 5 Punkten)

Kamera

Wie bereits erwähnt, gibt es auf der Rückseite eine Dual-Kamera. Diese gilt laut dem französischen Fotospezialisten DxO als die aktuell beste in einem Smartphone verbauten Dual-Kamera. Das zeigte sich auch in meinen Testaufnehmen.

Ausgestattet ist die Dual-Hauptkamera mit einer 12-Megapixel-Linse mit  f/1.75-Blende (Sensor-Pixelgröße:1,4μm) und einer 16-Megapixel-Linse mit f/2.6-Blende (Sensor-Pixelgröße: 1,0μm). Durch die beiden unterschiedlichen Brennweiten und deren Auflösungen, kann man ein Fotomotiv um den zweifachen Faktor vergrößern, ohne das es unter Qualitätsverlust leidet. Zudem ist es möglich einen Schärfentiefe-Effekt (Bokeh-Effek) zu erzeugen. Neben einem Dual-LED-Blitz besitzt es auf der Rückseite auch eine Phasenerkennung und Laser-Autofokus. 

Die Kamera liefert eine sehr gute Bildschärfe, mit der Farbwiedergabe war ich bei meinen Testaufnahmen sehr zufrieden, auch wenn meiner Meinung nach die Farbe der Bilder etwas zu sehr gesättigt waren. Selbst bei schlechteren Lichtverhältnissen liefert die Hauptkamera im Vergleich zu anderen Smartphones gute Bilder. Dank dem Dual-LED Blitz, sind auch selbst bei Dämmerung bzw. Dunkelheit ansehnliche Bilder möglich, wenn auch hier das Rauschen zunimmt. 

Die zweite Linse der Hauptkamera auf der Rückseite bietet zwar mit 16 MP eine höhere Auflösung, besitzt aber eine schlechtere Blende und zudem einen kleineren Bildsensor. Diese Linse dient wie bereits erwähnt für den Porträtmodus und kann einen zweifachen optischen und zehnfachen Digitalzoom ermöglichen. Die zweite Linse kann mich persönlich nicht ganz so überzeugen, selbst bei gutem Tageslicht ist die Bildqualität etwas schlechter, zudem wirken die Farben etwas blass und die Dynamik könnte etwas höher sein, denn hier gehen einige Details verloren.

Bei meinen Testaufnahmen ist mir aufgefallen, dass es der Kamera gelegentlich nicht perfekt gelingt zwischen dem Hintergrund und dem Motiv zu unterscheiden. Dies war jedoch nur sehr selten der Fall, großteils passte es und die erzeugte Unschärfe wirkte keinesfalls künstlich.

Bei der Front-Kamera kommt ebenfalls eine Dual-Kamera zum Einsatz. Hier wurden von HTC zwei 8 Megapixel-Linsen mit einer f/2.6 Blende (Sensor-Pixelgröße: 1,12μm) verbaut. Bei der Frontkamera dient die zweite Linse lediglich für den Porträtmodus (Bokeh-Effekt). Beide Linsen nehmen das Bild mit einem Weitwinkel von 84 Grad auf. Die Aufnahmen mit der Front-Kamera können bei Tageslicht durchaus überzeugen, lediglich der Bokeh-Effekt hat mich hier etwas enttäuscht. Hier gelingt es dem HTC U12+ nicht so gut zwischen den scharfen und unscharfen Bereichen zu unterscheiden. Oftmals war dadurch ein Teil meiner Haare oder Ohren verschwommen. Des Weiteren fängt die Kamera relativ schnell an bei schlechterem Umgebungslicht zu rauschen.

Videos können mit dem HTC U12+ maximal in Ultra HD (4K) und 60 Bilder pro Sekunden aufgenommen werden. Hier ist es etwas ärgerlich, dass bei dieser Auflösung nur maximal 6 Minuten Videomaterial aufgenommen werden können. In Full-HD sind es jedoch ebenfalls maximal 60 FPS. Dank dem optischen Bildstabilisator gelingen die Videos selbst bei etwas zittrigen Händen ohne zu verwackeln. Die Qualität der Videoaufnahmen konnte mich in meinen Testaufnahmen mit der Hauptkamera ebenfalls überzeugen. Bei der Ton-Aufnahme wird nicht nur High-Res-Sound, sondern dank vier verbauten Mikrofone auch 3D-Sound unterstützt. Im Hintergrund der Aufnahme ist jedoch immer ein sehr leichtes Grundrauschen vorhanden. 

Bei der Frontkamera können Videos bestenfalls in Full-HD aufgezeichnet werden. Die verbauten Kameras im HTC U12+ konnten mich trotz ein paar Kritikpunkten durchaus überzeugen. Vor allem die Hauptkamera hat mir in meinem Test sehr gut gefallen.

(Kamera: 4 von 5 Punkten)

Software

Das HTC U12+ kommt mit Android 8.0 Oreo als Betriebssystem und dem Google-Sicherheitspatch vom März 2018 daher. Meiner Meinung nach hätte man hier zum jetzigen Zeitpunkt bereits Android 8.1 Oreo und einen aktuelleren Sicherheits-Patch nachliefern können, denn wir haben ja bereits Juli. HTC verpasst seinen Smartphones üblicherweise eine eigene Benutzeroberfläche mit dem Namen „HTC Sense“. Mir persönlich wirkt das Ganze etwas zu viel, es ist eine große Anzahl an vorinstallierten Apps installiert. Dadurch geht einiges an Speicher verloren, denn die Apps, welche vorinstalliert sind, können nicht gelöscht werden.

Der ebenfalls vorinstallierte App „HTC Sense Companion“ informiert über einige Dinge, so kann dieser unter anderem daran erinnern das Smartphone zu laden, zeigt die zurückgelegten Schritte und Kilometer am Tag an und das Wetter. Dies ist zwar eine nette Sache, aber ich persönlich bräuchte diese App nicht unbedingt.

Zu einer der Besonderheiten beim HTC U12+ gehört die sogenannte „Edge Sense“. Dabei handelt es sich um den Rahmen, welcher an der unteren Hälfte auf Tippen, Zusammendrücken und Halten reagiert.  Standardmässig führt ein doppeltes Tippen mit dem Daumen auf den Rahmen den anpassbaren Mini-Bildschirm aus. Dadurch kann man das Smartphone bequem mit einer Hand bzw. mit dem Daumen bedienen. Hält man das Smartphone an beiden Seiten, wird ein unnötiges rotieren und dimmen des Bildschirms verhindert. Drückt man das Smartphone wiederum am Rahmen mit etwas mehr Druck zusammen, gelangt man automatisch in die Kamera App. Diese Belegungen können in den Einstellungen bei Bedarf verändert werden.

(Software: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die online präsentierten Produktbilder des HTC U12+ entsprechen durchaus der Realität. HTC beschreibt das U12+ mit den Sätzen wie: „Komfortable Bedienung – mit nur einer Hand“ oder „Das am besten bewertete Dual-Kamera-Set-up der Branche“. 

Diesen Aussagen kann ich soweit auch zustimmen. Dank der „Edge-Sense“ verfügt das HTC U12+ über mehrer nützliche Funktionen, so dass man sehr schnell im Einhandmodus landet, oder direkt die Kamera App startet. Mit der Dual-Kamera auf der Rückseite war ich zufrieden, denn diese konnte mich in meinem Test ebenfalls überzeugen. 

Die großen Kritikpunkte, welche ich am HTC U12+ feststellen konnte waren zum einen der schwache Akku und das zu dunkle Display. Ansonsten erhält man mit dem HTC U12+ ein sehr gutes Smartphone. 

Preis/Leistung

Die UVP des HTC U12+ ist mit 799 EUR (in D/A) durchaus angemessen. Würde das Display eine deutlich hellere Helligkeit bieten und der Akku etwas länger durchhalten, wäre es zu diesem Preis ein absolut empfehlenswertes Smartphone.

Mit diesen Schwächen sollt man sich vor dem Kauf überlegen, ob einem das zu dunkle Display und die etwas zu kurze Akkulaufzeit ausreicht. Das zu dunkle Display fällt wie bereits erwähnt nur im Outdoor-Einsatz negativ auf.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Optoma BE Sport4

Die Britische Firma Optoma wurde 1992 von SY Chen gegründet. Seit der Gründung hat das Unternehmen einige Pionier-Produkte auf den Markt gebracht. Zu diesen zählen unter anderem der DVD All-In-One Projektor DV10 im Jar 2005 und den weltersten Pico-Projektor PK101, der im Jahr 2008 sogar vom Time Magazin zum „Produkt des Jahres “ gekrönt wurde. 

Im Jahr 2014 hat Optoma die kalifornische Audio Marke NuForce übernommen um auch im Geschäftsbereich Audio aktiv zu werden. Hier hat das Unternehmen bereits einige In-Ear Kopfhörer auf den Markt gebracht, von denen ich euch bereits die True Wireless In-Ears BE Free8 vorgestellt habe. Nun möchte ich euch ein weiteres Produkt vorstellen. Es handelt sich dabei um den BE Sport4, ein Sport In-Ear Kopfhörer, welcher mit einem großen Umfang an Ohrflügel (Sport-Einsätzen) daher kommt. Doch kann der Optoma NuForce BE Sport4 auch im Test überzeugen? Das erfahrt ihr in meinem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Optoma BE Sport4 wird in einer komplett weißen Kartonage geliefert. Direkt auf der Vorderseite, ist einer der beiden In-Ear Ohrhörern von der Seite betrachtet aufgedruckt. Zudem sehen wir hier neben dem Namen der In-Ears, noch den des Herstellers und das es sich um Bluetooth Ohrhörer handelt. 

Die Rückseite der Verpackung zeigt uns die wichtigsten Funktionen der BE Sport4 Ohrhörer. Zudem sind hier noch einmal die In-Ears von unterschiedlichen Winkeln betrachtet mit den drei zur Farbauswahl stehenden Ohrflügel angebracht. Auf der linken Seite lesen wir den Satz „See more. Hear more“ und auf der Unterseite sind noch einige Infos zum Hersteller, dem Modell und die Seriennummer zu lesen.

Ziehen wir das Innenleben der Umverpackung an der Oberseite heraus, befindet sich im Inneren ein weiterer weißer Karton, in welchem die Ohrhörer samt Zubehör verstaut sind. Auf der Oberseite des Deckels steht erneut der Satz „ See more. Hear more.“ Klappen wir diesen auf, findet man die Optoma NuForce BE Sport4 sicher verstaut in einer Pappschachtel. Direkt daneben befindet sich eine weitere Kartonage in der sich eine Aufbewahrungstasche, ein Micro-USB-Ladekabel und die verschiedenen Ohrtips befinden.

Der Lieferumfang ist relativ groß, so gehören zum Lieferumfang ganze 4 Paar Ohrgummis (ein Paar ist bereits montiert). Zur Auswahl bei den Ohrtips stehen: 3 Paar Soft Silikon Ohrpassstücke (In den Größen: S; M und L) und ein paar Spinfit Ohrpassstücke TwinBalde doppelt gummiert. Zudem liegen noch 9 paar Ohrflügel in drei verschiedenen Farbausführungen und Größen (S; M; L) bei. Diese sorgen dafür, dass die In-Ears beim Sport nicht aus den Ohren fallen. 

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Beim Optoma BE Sport4 handelt es sich um ein Bluetooth Kopfhörer, bei dem lediglich die beiden In-Ears mit einem Kabel verbunden sind. Das Gehäuse der In-Ears  besteht zum Großteil aus schwarz lackiertem Aluminium, der restliche Teil aus grünem Polycarbonat (Kunststoff). Beide Ohrhörer sind völlig frei von Bedienelementen. Im Flachkabel, das die beiden Ohrhörer miteinander verbindet, befindet sich eine kleine drei-Tasten-Fernbedienung, mit der man die Musik pausieren oder Lauter/Leiser stellen, aber auch die Sprachsteuerung kann hier aktiviert werden. Beim Drücken und halten des „+“ oder „-“ Knopfes springt man einen Titel vor bzw. zurück. Auf der rechten Seite der Fernbedienung befindet sich unter einer Schutzkappe der Ladeanschluss, um den Akku mithilfe des Micro-USB Ladekabel wieder aufzuladen. Ein kleines Mikrofon ist ebenfalls eingebaut, um Telefonate zu ermöglichen. Für den Sport gibt es eine kleine Kabelzusammenführung, womit dieses festgezogen werden kann, damit es nicht stört.

Die Optoma BE Sport4 sind in zwei verschiedenen Farben erhältlich. Neben der von mir getesteten schwarz/grün Variante gibt es auch noch eine komplett weiße Version. Mir persönlich gefällt die schwarz/grüne Version sehr gut. Man kann die Ohrflügel in drei verschiedenen Farben auswählen, diese Farbkombis passen meiner Meinung nach für den sportlichen Bereich, für welchen der BE Sport4 gemacht ist sehr gut.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der Optoma BE Sport4 ist sehr gut verarbeitet. Es gibt nur einen Punkte den ich erwähnen möchte. Die Kabellänge der In-Ears ist etwas zu kurz, so kam es bei mir gelegentlich dazu, dass ich beim Drehen des Kopfes einen der In-Ears aus dem Ohr gezogen habe. Das Kabel ca. 3-4 cm länger auszuführen wäre wesentlich besser. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear-Ohrhörer
Farbeschwarz/grün
Akkulaufzeit10 Stunden Musikwiedergabe mit einer Akkuladung
Gewicht15,5 Gramm
MaterialAluminium/ Polycarbonat (IPX5)
TreiberJeweils links und rechts ein 6mm-Dynamikmembran
Impedanz32 Ω (Ohm)
Frequenzbereich20 Hz – 20 kHz
Lieferumfang1x Optoma BE Sport4  In-Ear-Ohrhörer
1x Tasche
3 paar Silikon Ohrtips Passstücke (S;M;L)
ein paar SpinFit (Doppelflansch)
9 paar Ohrflügel (Sport-Einsätze))
Micro-USB-Ladekabel
Beschreibungen
Technische Daten der Optoma BE Sport4

Tragekomfort

Das geringe Gewicht des Optoma BE Sport4 hat einen sehr großen Vorteil, denn somit bemerkt man sie kaum im Ohr. Dank den beigelegten Ohrtips, lassen sich die In-Ears sehr gut dem Ohrkanal anpassen. 

Wie schon das Wort „Sport“ im Namen der Ohrhörer vermuten lässt, handelt es sich bei den BE Sport4 um In-Ears, welche für Leute gedacht sind, welche auch beim Sport Musik hören wollen. Darum gibt Optoma auch 9 paar Ohrflügel mit, welche dafür sorgen, dass diese hervorragend in den Ohren halten. 

Sofern man die passenden Oprpassstücke und Ohrflügel gefunden hat, halten die Ohrhörer hervorragend und sitzen sehr angenehm. Beim Sport störten mich die Kopfhörer weder beim Fahrradfahren oder Joggen. Werden beide In-Ears nicht gebraucht, können diese einfach hängen gelassen werden und mit dem „Magnetverschluss“ verschlossen werden. Die Rückseite des Gehäuses ist nämlich mit einem Magneten versehen.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Bei den Optoma BE Sport4 kommt jeweils ein 6 mm-Dynamikmembran zum Einsatz. Hier muss man natürlich beachten, dass man nur einen 6 mm Membran links und rechts hat, die bauartbedingt nicht wie z.B. ein Over-Ear Kopfhörer klingen können. Dennoch bin ich positiv überrascht, was diese kleinen In-Ears für eine Klangleistung bieten. 

Die Impedanz liegt bei 32Ohm. Im Test zeigen die BE Sport4, dass diese auch bei der Wiedergabe mit dem Smartphone, eine sehr ordentliche maximale Lautstärke vorweisen können.

Da der Frequenzgang des Optoma BE Sport4, von 20Hz bis 20 kHz reicht, deckt dieser einen normalen Frequenzbereich ab. Der Klang ist sehr ausgewogen, sodass die Höhen, Mitten und Tiefen sehr gut miteinander abgestimmt sind. Dank den neuen Graphene beschichteten Treibern werden die Höhen sehr klar und brillant wiedergeben. Stimmen klingen natürlich und keineswegs schrill. Die Mitten klingen ebenfalls gut, sind sehr präsent und harmonieren hervorragend mit den Höhen. Damit der Bass und natürlich auch die restlichen Töne richtig wahrgenommen werden können, ist ein richtiger Sitz der In-Ears wichtig. Sofern man die passenden Ohrtips und Ohrflügel gewählt hat und die In-Ears richtig eingesetzt hat, werden die Höhen und Mitten sehr gut wiedergegeben, aber auch der Bass klingt sehr satt, aber auf keinen Fall zu dominant. Für einen richtigen Klang solltet ihr euch ca. 10 Minuten Zeit nehmen und die Kombinationen an verschiedenen Ohrtips und Ohrflügel auszuprobieren, denn nur so habt ihr das richtige Klangbild. Sonst kann es sein, dass ihr gar keinen Bass bzw. kaum wahrnehmt. 

Noise-Cancelling ist nicht mit an Bord, aber dies ist meiner Meinung nach bei In-Ears auch gar nicht unbedingt nötig. Durch die Auswahl an verschiedenen Ohrpassstücke, welche Optoma mit den BE Sport4 mitliefert, ist es möglich die Umgebungsgeräusche deutlich zu reduzieren. Telefonieren ist übrigens auch möglich, beim Stehen versteht die Person gegenüber einen sehr gut, sobald man sich jedoch während dem Reden bewegt bzw. rennt, versteht die Person gegenüber einen schlechter, da diese ein Rauschen wahrnimmt. Ich hingegen konnte die Person über die In-Ears ohne Probleme verstehen, alles war klar und deutlich. 

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Der Hersteller gibt bei den Optoma BE Sport4 eine Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden an. Ich kam mit einer Laufzeit von knapp 9 Stunden nahezu an diesen Theorie-Wert ran. Diese Laufzeit geht meiner Meinung nach vollkommen in Ordnung. 

Ist die Restkapazität des Akkus niedrig, bekommt man dies beim Anschalten der Ohrhörer per Sprachausgabe mitgeteilt. Aufgeladen wird der Akku über das mitgelieferte micro-USB-Kabel, welches erfreulicherweise sogar Platz in de Tragetasche findet. Dank der Quick-Charge Technologie beträgt die Ladezeit etwas 1,5 Stunden. In ca. 15 Minuten ist der Optoma BE Sport4 wieder für fast zwei Stunden Musikwiedergabe aufgeladen.

Bluetooth

Die Einrichtung der Bluetooth-Verbindung ist sehr schnell erledigt und erfordert keine besonderen Kenntnisse. Dazu einfach 6 Sekunden den mittleren Knopf an der Fernbedienung gedrückt halten, daraufhin fängt die Status-LED an schnell abwechselnd rot und blau aufzuleuchten. Nun die In-Ear Ohrhörer mit dem Namen „BE Sport4“ in den Bluetooth-Einstellungen am Smartphone suchen und beide Geräte miteinander koppeln.

Beim ersten mal koppeln hört ihr nun eine Stimme „Primary Device“ sagen, beim zweiten Gerät sagt die Stimme „ Second Device“ usw. Die In-Ears können sich maximal 5 Geräte merken, mit denen diese sich dann beim Anschalten automatisch koppeln.

Bei der Bluetooth-Reichweite gibt Optoma eine maximale Reichweite von bis zu 10 Metern an. Dies ist eigentlich ein Standardwert, welcher von so ziemlich allen Herstellern bei Bluetooth-Kopfhörern angeben wird. Doch wie sieht es in der Praxis aus? Ich habe das ganze im Freien nachgemessen hier kam ich auf knapp 19,5 Metern, was fast der doppelten Riechweite entspricht. Kommen Wände bzw. andere Hindernisse dazwischen, waren es knapp 14 Meter, was immer noch ein sehr guter Wert ist. Man kann sich daher auch ohne Probleme innerhalb mehrerer Stockwerte im Haus bewegen, ohne das die Verbindung abbricht.

Zubehör

Die Optoma BE Sport4 kommen mit einer kleinen Tasche, welche mit einem Karabiner versehen ist daher, somit kann diese einfach an der Hose befestigt werden. In der Tasche können nicht nur die In-Ears, sondern bei Bedarf sogar die Ohrstücke inkl. Ladekabel untergebracht werden.

Neben der bereits erwähnten Tasche befinden sich auch noch insgesamt 9 paar Ohrflügel (Sport-Einsätze), sowie 4 paar Ohrstöpsel in zwei verschiedenen Ausführungen in der Verpackung. Die wechselbaren Ohrstöpsel sind wichtig um den Kopfhörer für die eigenen Ohren anzupassen. Diese sind sehr gut zusammengestellt

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Optoma wirbt die BE Sport4 als ultimativer Workout-Partner, der gegen Regen und Schweiß (IPX5) resistent ist und zudem dank Quickcharge innerhalb von 1,5 Stunden wieder voll aufgeladen ist.  Ich kann dem ganzen auch soweit zustimmen, der Klang des BE Sport4 ist für einen Sport-Kopfhörer sehr gut. Die Höhen, Mitten und Tiefen sind sehr gut aufeinander abgestimmt. Die Verarbeitung und die Akkulaufzeit konnten ebenfalls überzeugen.

Preis/Leistung

Mich persönlich haben die Optoma BE Sport4 In-Ear- Ohrhörer überzeugt. Der Preis von 99 € ist vollkommen gerechtfertigt. Man bekommt hier klanglich sehr gute In-Ears, die zudem mit einer super Verarbeitung und mit einem schönen sportlichen Design daher kommen. Die Optoma BE Sport4 eignen sich wie der Name schon sagt, für alle die beim Sport Musik hören wollen. Aber auch in der Freizeit oder auf dem Weg zur Arbeit sind die Optoma BE Sport4 ein zuverlässiger Begleiter.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Optoma BE Free8

Die Britische Firma Optoma wurde 1992 von SY Chen gegründet. Seit der Gründung hat das Unternehmen einige Pionier-Produkte auf den Markt gebracht. Zu diesen zählen unter anderem der DVD All-In-One Projektor DV10 im Jar 2005 und den weltersten Pico-Projektor PK101, der im Jahr 2008 sogar vom Time Magazin zum „Produkt des Jahres “ gekrönt wurde. 

Im Jahr 2014 hat Optoma die kalifornische Audio Marke NuForce übernommen um auch im Geschäftsbereich Audio aktiv zu werden. Hier hat das Unternehmen bereits einige In-Ear Kopfhörer auf den Markt gebracht, von denen ich euch heute ein interessantes Produkt vorstellen möchte. Es handelt sich dabei um den BE Free8, ein True Wireless Bluetooth In-Ear Kopfhörer, welcher ohne Verbindungskabel zwischen den beiden Ohrhörer daher kommt. Doch können die Optoma  BE Free8 im Test überzeugen? Das erfahrt ihr in dem folgenden Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Optoma BE Free8 werden in einer komplett schwarzen Kartonage geliefert. Direkt auf der Vorderseite, sind die beiden True Wireless In-Ear Ohrhörer von zwei Seiten betrachtet aufgedruckt. Zudem sehen wir hier neben dem Namen der In-Ears, noch den des Herstellers und das es sich im „Truly Wireless Premium Earphones“ handeln soll. 

Die Rückseite der Verpackung zeigt uns die wichtigsten Funktionen der Optoma BE Free8 und zudem das Innenleben eines In-Ears. Auf der linken Seite lesen wir den Satz „See more. Hear more“. Zu guter Letzt sind auf der Unterseite noch einige Infos zum Hersteller, dem Modell und die Seriennummer zu lesen.

Ziehen wir das Innenleben der Umverpackung mithilfe der Lasche auf der rechten Seite heraus, befindet sich im Inneren ein weiterer schwarzer Karton, in welchem die Ohrhörer samt Zubehör verstaut sind. Klappen wir diese Verpackung auf, sehen wir auf der Innenseite des Deckels eine Kurzanleitung mit Symbolen. 

Auf der rechten Seite der Verpackung, findet man die Optoma NuForce BE Free8 und das Ladeetui an einem festen Platz in einem Schaumstoff-Einsatz untergebracht. Das sieht sehr ordentlich aus, hebt man den Schaumstoff-Einsatz an, befindet sich darunter noch eine längliche Schachtel, in welcher ein micro-USB-Ladekabel und die verschiedenen Ohrtips verstaut sind. Ganz unten in der Verpackung befindet sich auch noch eine Kurzanleitung und eine Broschüre mit Sicherheitshinweisen. Bei dem Lieferumfang an Ohrtips stehen drei Größen, zur Auswahl: Die Größen S, M und L.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Bei den Optoma BE Free8 handelt es sich wie bereits erwähnt um True Wireless In-Ears, was soviel bedeutet, dass diese komplett ohne Kabel auskommen. Daher ist wie bei eigentlich allen True Wireless Kopfhörern ein Ladeetui nötig, um den Akku wieder aufzuladen, dazu aber später nähere Angaben. Das Gehäuse der In-Ears und des Ladeetuis besteht aus schwarzem Polycarbonat (Kunststoff). Dadurch sind diese nicht nur schweißresistent, sondern mit je 7 Gramm pro Ohrhörer ausgesprochen leicht. Das Gehäuse fällt sehr klein aus, wenn man beachtet, dass darin neben dem Akku auch die Treiber, das Bluetooth-Modul usw. untergebracht sind.  

An der Innenseite der Optoma BE Free8 befinden sich je zwei Kontakte, über welche der Akku aufgeladen wird. Hierfür müssen die beiden In-Ears nur in die Aufbewahrungsbox eingelegt werden und schon werden diese durch den integrierten Akku des Etuis aufgeladen.   

An der Aussenseite, ist die schwarze Hochglanz-Fläche leicht geriffelt, was das Design etwas aufwertet. Über den Streifen ist eine Status-LED angebracht, worüber sich der aktuelle Betriebsstatus ablesen lässt. Somit leuchtet der LED-Steifen weiß, wenn die In-Ears eingeschaltet sind und blinken rot, wenn sich diese im Pairing-Modus befinden. Auf eine Touch-Bedienung hat man verzichtet, zur Bedienung befindet sich an jedem Ohrhörer ein sehr kleiner runder Knopf. Welcher Ohrhörer in das jeweilige Ohr reingehört, ist nicht gleich ersichtlich. Zwar befindet sich an jedem Bedienknopf eine Beschriftung, doch diese ist leider nur bei ganz genauem hinsehen zu erkennen. 

Leider kann man die Musik nicht über die beiden Köpfe am Gehäuse regulieren, dies muss daher direkt über das Smartphone gesteuert werden. Über den linken Kopf kann man durch einmaliges Drücken die Musik pausieren/weiterspielen und durch schnelles zweimaliges Drücken einen Titel überspringen, leider kann man keinen Titel zurückspringen. Ein kleines Mikrofon am linken In-Ear ist ebenfalls eingebaut, um Telefonate zu ermöglichen.

Wie bereits erwähnt steht auch das Ladeetui aus hochglänzendem Kunststoff. Dadurch ist dieses leider sehr empfindlich gegen Fingerabdrücke und zudem sind Kratzer schneller sichtbar. Auf der Oberseite des Etuis befinden sich zwei kleine Status-LEDs, diese zeigen, ob die In-Ears im Case eingelegt sind. Die aktuelle Restkapazität des internen Akkus im Ladeetui erkennt man an drei weiteren Status-LEDs direkt neben dem Micro-USB Ladeanschluss.

Das Design der Optoma BE Free8 In-Ear-Kopfhörer gefällt mir gut. Zwar wurden diese lediglich aus Polycarbonat gefertigt, wodurch man nicht gleich erahnt, dass es sich um 200€ In-Ears handeln könnte. Doch dafür wirkt es sich positiv auf das Gewicht aus. 

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Trotz dem Kunststoffgehäuse sind die Optoma BE Free8 sehr gut verarbeitet. Es gibt nur zwei Punkte die ich bemängeln möchte. Zum einen ist eine reine Bedienung über die beiden Tasten an den In-Ears leider nicht möglich, da man darüber weder die Lautstärke verändern,  oder einen Titel zurückspringen kann. Zweitens wirkt das Gehäuse der In-Ears und des Ladeetuis durch den schwarzen hochglänzenden Kunstoff etwas billig, auch wenn dies definitiv nicht der Fall ist.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear-Ohrhörer
KategorieTrue Wireless-In-Ear-Ohrhörer mit Bluetooth
FarbeSchwarz
Akkulaufzeit4 Stunden Musikwiedergabe mit einer Akkuladung; 16 Stunden Akkulaufzeit mit Ladeetui
Gewicht7 Gramm je Ohrhörer
MaterialSchweißresistenter Kunststoff
Treiber Jeweils links und rechts ein 5,8mm-Dynamikmembran
Impedanz32 Ω (Ohm)
Frequenzbereich20 Hz – 20 kHz
Lieferumfang1x Optoma BE Free8 True Wireless  In-Ear-Ohrhörer
1x Ladeetui
3 paar Silikon Ohrtips Passstücke (S;M;L)
Micro-USB-Ladekabel
Beschreibungen
Technische Daten der Optoma BE Free8

Tragekomfort

Das geringe Gewicht der Optoma BE Free8 hat ein sehr großen Vorteil, denn somit bemerkt man diese kaum im Ohr. Dank den beigelegten Ohrtips von SpinFit, lassen sich die In-Ears sehr gut dem Ohrkanal anpassen. Im Ohr halten diese sicher, da das ergonomisch geformte Gehäuse, welches im Ohrkanal anliegt für einen zusätzlichen Halt sorgt. Beim Sport kann ich die In-Ears nur bedingt empfehlen, ein Kabel das unangenehme Nebengeräusche verursachen könnte, gibt es zwar nicht, aber bei zu starken Kopfbewegungen könnten diese eventuell herausfallen.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Bei den Optoma BE Free8 kommt jeweils ein 5,8mm-Dynamikmembran zum Einsatz. Hier muss man natürlich beachten, dass man nur einen 5,8mm Membran links und rechts hat, die bauartbedingt nicht wie z.B. ein Over-Ear Kopfhörer klingen können. Dennoch bin ich positiv überrascht, was diese kleinen True Wireless In-Ears für eine Klangleistung bieten.

Die Impedanz liegt bei 32 Ohm. Im Test zeigen die BE Free8, dass diese auch bei der Wiedergabe mit dem Smartphone, eine sehr ordentliche maximale Lautstärke vorweisen können.

Da der Frequenzgang des Optoma BE Free8, von 20Hz bis 20 kHz reicht, deckt diese einen normalen Frequenzbereich ab. So kann ich ganz klar sagen, dass diese die Höhen brillant und sehr klar wiedergeben. Stimmen klingen natürlich und keineswegs schrill. Die Mitten klingen neutral, was auf keinen Fall negativ ist. Damit der Bass und natürlich auch die restlichen Töne richtig wahrgenommen werden können, ist ein richtiger Sitz der In-Ears wichtig. Sofern man die passenden Ohrtips gewählt hat und die In-Ears richtig eingesetzt hat, werden die Höhen und Mitten sehr gut wiedergegeben, aber auch der Bass klingt sehr satt. Man merkt aber, dass der Resonanzkörper vergleichsweise klein ist und daher die Bässe nicht ganz so voluminös wie andere In-Ears klingen können.

Noise-Cancelling ist nicht mit an Bord, aber dies ist meiner Meinung nach nicht nötig. Durch die Auswahl an verschiedenen Ohrpassstücken, welche mit dem Optoma BE Free8 mitgeliefert werden, ist es möglich die Umgebungsgeräusche deutlich zu reduzieren. Telefonieren ist übrigens auch möglich, die Sprachqualität ist dank dem verbauten Noise-Cancelling-Mikrofon nur mittelmässig. Der Gesprächspartner kann einen zwar ganz gut verstehen, aber es hört sich nicht überragend an. Ich persönlich konnte die Person über die In-Ears ohne Probleme verstehen, alles war klar und deutlich.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Optoma BE Free8 sollen eine Akkulaufzeit von bis zu 4 Stunden haben. Diese können jedoch in dem Ladeetui bis zu 4-mal aufgeladen werden, somit kommt man mit dem Ladeetui auf eine Laufzeit von bis zu 16 Stunden. Ich kam mit knapp 3 Stunden (einmalige Aufladung) nahezu an diesen Theorie-Wert heran. Dies geht meiner Meinung nach auch vollkommen in Ordnung.

Wenn der Akku zu Neige geht, kann dieser wie bereits erwähnt im Ladeetui aufgeladen werden. Die Ladezeit darin beträgt etwas 2 Stunden. Sollte der Akku des Ladeetuis komplett leer sein, ist dieser innerhalb von etwa 3 Stunden wieder voll aufgeladen.

Leider schalten sich die Ohrhörer nicht automatisch ab, so müssen diese manuell ausgeschaltet werden. Legt man diese jedoch in das Ladeetui ein, dann erfolgt das Ausschalten automatisch. Entnimmt man diese, müssen sie wiederum manuell eingeschaltet werden.

Bluetooth

Die Einrichtung der Bluetooth-Verbindung ist sehr schnell erledigt und erfordert keine besonderen Kenntnisse. Durch das 4 Sekunden lange gedrückt halten des Knopfes am linken Ohrhörer, wird die Bluetooth-Kopplung initiiert. Daraufhin den In-Ear mit dem Namen „BE Free8“ in den Bluetooth-Einstellungen am Smartphone suchen und beide Geräte miteinander koppeln. Drückt man nun für 2 Sekunden den Knopf am rechten Ohrhörer, ist dieser ebenfalls an und beginnt mit der Musikwiedergabe.

Zur genauen Bluetooth-Reichweite hat Optoma keine Angaben gemacht. Ich habe das Ganze aber nachgemessen und kam im Freien auf stolze 25 Meter. Kommen Wände bzw. andere Hindernisse dazwischen, waren es knapp 13 Meter, was immer noch ein sehr guter Wert ist. Man kann sich daher auch ohne Probleme innerhalb mehrerer Stockwerte im Haus bewegen, ohne das die Verbindung abbricht.

Zubehör

Die Optoma BE Free8 kommen mit einem Ladeetui aus schwarzem Hochglanz-Kunstoff daher, in dem wie bereits erwähnt diese nicht nur aufbewahrt werden, sondern auch beim Einlegen aufgeladen werden.

Neben dem bereits erwähnten Ladeetui befinden sich auch noch insgesamt drei paar Ohrtips in der Packung. Die wechselbaren Ohrstöpsel sind wichtig um den Kopfhörer für die eigenen Ohren anzupassen.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Optoma BE Free8  werden beworben mit einem kompromisslosen Sound, der kabellosen Freiheit und einer langen Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden inkl. Ladeetui-Aufladung an. Ich kann dem ganzen auch soweit zustimmen, der Klang des BE Free8 ist für deren Größe sehr gut, auch wenn wie bereits erwähnt der Bass etwas präsenter sein könnte. Die Verarbeitung und die Akkulaufzeit konnten ebenfalls überzeugen.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 199,00€  sind die Optoma BE Free8 nicht gerade günstig. Grundsätzlich konnten mich die In-Ears vom Klang sehr überzeugen. Doch diese alleine rechtfertigen den hohen Preis nicht, diesen zahlt man aufgrund der komplett kabellosen Ausführung und der Möglichkeit diese im Ladeetui zu verstauen und darin bis zu 4 mal aufzuladen. Wünschenswert wäre jedoch, dass man die Lautstärke bzw. einen Titel direkt über die Knöpfe an den In-Ears steuern könnte.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Teufel Cinebar Duett

In aller Kürze

Lautsprecher Teufel GmbH wurde 1980 in Berlin von Peter Tschimmel gegründet. Teufel fertigt HiFi-Komponenten wie Kopfhörer und Lautsprecher. Bekannt ist die Firma als Hersteller kompletter Audiosystem-Komponenten, wie z.B. kompletten Heimkino-Systemen. Der eine oder andere von euch hat sich sicherlich schon einmal gefragt, warum kein Elektronikfachmarkt Teufel Produkte im Sortiment besitzt. Das liegt daran, das Teufel Produkte im mittleren Preissegment einzuordnen sind. Um die günstigen Preise zu ermöglichen, bietet das Unternehmen ihre Produkte ausschließlich als Direktversender über den eigenen Online-Shop an.

Teufel ist bekannt für seine vielen Produkte im Audiobereich, sei es Kopfhörer, Soundbars oder Heimkino-Anlagen. Es gibt ziemlich alles bei Teufel für den HiFi-Bereich. Vor einiger Zeit habe ich für euch die kleine Cinebar One+ getestet. Nun möchte ich euch die etwas größere Soundbar, die Teufel Cinebar Duett vorstellen. Diese ist deutlich größer als die Cinebar One, kommt aber mit dem gleichen Subwoofer daher. Kann auch die Cinebar Duett vom Klang überzeugen? Dies erfahrt ihr im folgenden Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bestellt man sich die Teufel Cinebar Duett, umfasst die Lieferung zwei Pakete. In der länglichen Verpackung befindet sich die Soundbar und im wesentlich größeren der dazugehörige Subwoofer. 

Beide Geräte kommen in einem sehr einfachen und schlichten Karton daher. Auf denen unter anderem das Teufel Logo, der Name des Produktes und einige technische Daten in schwarzer Farbe aufgedruckt sind.

Fangen wir bei der Verpackung der Teufel Cinebar Duett an. Auf der Ober-/Unterseite ist groß „Teufel“ aufgedruckt. Auf der langen Seite ist der Name „Cinebar Duett“, einige Infos von dem Hersteller, sowie das Gewicht, die Farbe und die Abmessungen der Soundbar aufgedruckt. Dieselben Infos finden wir auch noch auf der kurzen rechten Seite. Zu guter letzt befindet sich auch auf der linken Seite das Teufel Logo.

Öffnet man die Verpackung, sehen wir direkt einen Styropor-Rahmen, der die Cinebar Duett sicher beim Transport schützt. Zudem liegt in verschiedenen Aussparungen die Bedienungsanleitung, Netzteil inkl. Netzkabel und die Fernbedienung inkl. Batterien. Entnimmt man diesen Styropor-Rahmen, ist die Teufel Cinebar Duett zum zusätzlichen Schutz vor Staub und Kratzern in einen Baumwollbeutel eingewickelt.

Der Subwoofer kommt wie bereits die Teufel Cinebar Duett in einem normalen Karton daher. Wir finden jedoch lediglich auf zwei Seiten Infos zum Hersteller, das Gewicht, die Farbe und die Abmessungen aufgedruckt, mehr nicht. Öffnet man die Verpackung, ist dieser ebenfalls sehr sicher mit einem Styropor-Rahmen beim Transport vor Schäden geschützt. Zudem liegt in der inneren Aussparung die Bedienungsanleitung bei. Entfernen wir den oberen Styropor-Rahmen, können wir den Subwoofer von der Folie in der er sich befindet, befreien und schon erblicken wir diesen.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Die Teufel Cinebar Duett ist mit den Maßen 96cm x 8,5cm x 14 cm (L x B x H) nicht nur deutlich größer als die Teufel Cinebar One, sondern mit 2,2 KG deutlich schwerer. Angeboten wird das Soundsystem in der Farbe Schwarz und Weiß. Das Frontgitter ist bei beiden Modellen in Schwarz gehalten. 

Das Gehäuse der Soundbar besteht aus einem sehr stabilen Kunststoffgehäuse, in meinem Fall in Weiß. Die Besonderheit der Soundbar sehen wir an der linken sowie rechten Seite. Hier ist diese leicht schräg, sodass diese nach hinten verlaufend etwa je Seite 3 cm breiter wird. Dieses hat einen wichtigen Grund, denn hier befinden sich bei der Cinebar Duett zusätzlich zu den 6 nach vorne gerichteten Töner noch links und rechts zwei weitere Töner. Diese sind auch leicht schräg untergebracht, um einen wesentlich breiteren Raumklang zu erzeugen. 

An der Front ist zentral hinter dem Meshgitter eine Digitalanzeige untergebracht, welche man nur im eingeschalteten Zustand erkennt. Auf dem Gitter selbst prangt noch ein dezentes Teufel Logo aus Aluminium. Das Display ist sehr praktisch, denn hier kann man direkt das Lautstärke-Level sehen und zudem kann man sich damit durch das Einstellungs-Menü navigieren. Die Bedienelemente an der Cinebar Duett selbst befinden sich mittig an der oberen Kante. Hier ist neben dem Power-Button auch die Tasten zur Lautstärkeregulierung und der Knopf um zwischen den Eingangs-Quellen zu wechseln. Die Soundbar ist im mittleren Bereich 8,5 cm schmal, wird jedoch rechts und links durch die verbauten Treiber breiter.

Auf der Rückseite ist die Teufel Cinebar Duett an den Ecken ebenfalls abgeschrägt, jedoch deutlich schwächer als auf der Vorderseite. Hier befinden sich sämtliche Anschlussmöglichkeiten, welche man verwenden kann, um einen Fernseher oder Computer anzuschließen.

So können wir einen Fernseher, sofern er die Anschlüsse besitzt wahlweise über den 3,5mm-Kininkeneingang, einen optisch-digitalen Toslink (optical) oder über HDMI anschließen. Auf der linken Seite befinden sich die beiden HDMI-Buchsen (Ein- und Ausgang), leider wurde hier die veraltete Version 1.4 verbaut. Dank ARC (Audio Return Channel) genügt ein HDMI-Kabel, um die Teufel Cinebar Duett mit eurem Fernseher zu verbinden. Vorausgesetzt ihr habt an eurem TV eine ARC-Anschluss. Des Weiteren befindet sich auf der Rückseite mittig noch ein USB-Service-Port, dieser dient zur Installation von verfügbaren Firmware-Updates. Zudem befindet sich links und rechts aussen mit einem Abstand von ca. 64 cm Schlüssellochhalterungen um die Teufel Cinebar Duett mit Schrauben an die Wand zu befestigen. Praktisch sind auch die roten Haltegummis, durch diese können die Kabel geführt werden, um die Zuglast zu reduzieren.

Die Unterseite ist an zwei Stellen zusätzlich mit Antirutschgummis versehen, sie gewährleisten einen perfekten Stand auch bei höherer Lautstärke. Des Weiteren finden wir auf der Rückseite einige Vorsichtshinweise und einen Teufel-Aufkleber samt Name der Soundbar.

Kommen wir zu dem Subwoofer, welcher Gesamtpaket des Teufel Cinebar Duett, mit dabei ist. Dieser kommt mit den Maßen 21cm x 40cm x 38cm (B x H x T) und einem Gewicht von knapp 8,6kg daher.

Das Gehäuse des Subwoofers ist aus dickem MDF-Holz gefertigt. Die Abmaße fallen mit 21cm x 40 cm 38 cm (Breite x Höhe x Tiefe) recht kompakt aus. Auf der Front gibt es außer einem kleinen Teufel-Logo weiter nichts zu sehen. An den beiden Seiten und auf der Rückseite sieht man nur schwarz furniertes MDF-Holz. Drehen wir den Subwoofer auf den Kopf, sehen wir hier sämtliche Elektronik. So ist das Netzteil im Inneren des Gehäuses untergebracht. Lediglich das fest verbaute Stromkabel ist hier als Anschlusselement zu finden. Auch die beiden Bedienelemente befinden sich an der Unterseite. Es handelt sich dabei um einen Standby-Knopf und dem Pairing-Button.

Direkt vor den beiden Knöpfen ist der 165mm Subwoofer verschraubt, und da der CB11 Subwoofer mit einem Bassreflex-System arbeitet, ist davor die Plastikhülse untergebracht. Zu guter letzt sind an den vier Ecken noch hochwertige Gummifüße verschraubt, die auch hier für einen sehr guten und sicheren Stand sorgen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Gehäuse der Cinebar Duett wurde zwar nur aus Kunststoff gefertigt, doch dieses macht sie trotz ihrer Größe zu einer sehr leichten Soundbar. Der Subwoofer wurde aus klassischem MDF-Holz gefertigt. Bei der Verarbeitung des Subwoofer und der Teufel Cinebar Duett gibt es wenig zu beanstanden.

Lediglich das etwas kurze Kabel des Subwoofers wäre ein kleiner Kritikpunkt. Zudem finde ich, dass man das Kunststoffgehäuse bei der weißen Variante deutlicher wahrnimmt, als bei der schwarzen. Die an dem Subwoofer und der Soundbar angebrachten „Antirutsch-Elemente“ kann ich wiederum nur loben, denn diese machen ihren Job sehr zuverlässig.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecher Anzahl10 (6x Front und 4x Sidefire)
Treiber-Durchmesser8 x 44mm ; 2 x20mm
Gesamtausgangsleistung (RMS)90 Watt (Soundbar) 60 Watt (Subwoofer)
Gehäuse MaterialKunststoff
AnschlussmöglichkeitenHDMI (ARC + CEC fähig), USB (USB2.0 Soundkarte), Optischer Digitaleingang, 3.5mm Klinke, Stromanschluss
KonnektivitätDolby Digital, DTS, Dolby Pro Logic, Dolby Pro Logic 2, Bluetooth 4.0 aptx
Maße/Gewicht14 x 96 x 8,5 cm (TxBxH)/ 2,2 Kilogramm

Cinebar 11 Subwoofer
Lautsprecher Anzahl (Subwoofer1x 165mm
GehäusematerialMDF (schwarz furniert)
KonnektivitätWireless Kopplung mit Soundbar
Maße/Gewicht38x21x40 cm (TxBxH)/ 8,6KG
LieferumfangTeufel Cinebar DUETT
Cinebar 11 Subwoofer
Netzteil inkl. Netzkabel
Fernbedienung (ink. Batterien)
Anleitungen
Technische Daten des Teufel Cinebar Duett

Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme des Cinebar Duett Systems ist in wenigen Minuten möglich. Wie bereits erwähnt, könnt ihr diese wahlweise per 3,5 mm Klinken-Kabel, Optischen Digitaleingang, HDMI-Kabel oder per Bluetooth mit den verschiedenen Endgeräten verbinden. Für meinen Test hab ich die Soundbar per HDMI-Kabel mit dem TV verbunden. Doch dabei solltet ihr etwas beachten.

Möchtet ihr die Teufel Cinebar Duett per HDMI-Kabel mit eurem TV verbinden, sollte dieser über einen ARC-Anschluss verfügen. Er sieht ebenfalls aus wie die normalen HDMI-Anschlüsse, ist jedoch sofern vorhanden mit ARC anstelle von HDMI-1 usw. beschriftet. Nur dieser Anschluss ist in der Lage ein Signal an die Soundbar zu übermitteln. Zudem ist es auch nur über den ARC-Anschluss möglich die CEC-Steuersignale zu nutzen. Diese ermöglichen es, dass sobald ihr den Fernseher mit eurer normalen Fernbedienung anschaltet, auch automatisch die Teufel Cinebar Duett inkl. Subwoofer eingeschaltet wird. Zudem könnt ihr die Lautstärke ebenfalls über diese verändern.

Schließt man die Soundbar z.B. über den Optischen Ausgang (Toslink-Kabel) an, so kann die Fernbedienung des Fernsehers nicht zum Anschalten und zum verändern der Lautstärke genutzt werden. Daher müsste man in diesem Fall immer mit zwei Fernbedienungen arbeiten. Ich würde euch empfehlen immer den ARC-Anschluss zu nutzen, sofern dieser an eurem TV vorhanden ist.

Ansonsten ist wie bereits erwähnt alles ganz einfach. Das Netzteil mit dem Stromkabel der Soundbar zusammenführen und in die Steckdose einstecken. Anschließend noch den Stecker des Subwoofer einstecken und schon verbinden sich beide Geräte automatisch miteinander. Sollte dies nicht der Fall sein, dann gibt es am Subwoofer einen Paring-Knopf und bei der Cinebar Duett gelangt ihr im Menü zum „SUB Paring“. Beide Geräte müssen nicht mit einem zusätzlichen Kabel miteinander verbunden werden, sondern koppeln sich per Funk.

(Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Kommen wir zu der Bedienung über die Fernbedienung der Teufel Cinebar Duett. Denn auch wenn ihr wie ich das Ganze über den ARC-Anschluss betreibt, bleibt es nicht aus, diese hin und wieder in die Hand zu nehmen. Zwischen den verschiedenen Eingangssignalen müsst ihr nämlich mit der Fernbedienung wechseln. Die Steuerung mit dieser ist sehr einfach. 

 Angefangen im oberen Bereich, wo wir links den Ein-/Ausschaltknopf und direkt rechts den Mute-Knopf haben um den Ton schnell Aus- bzw. Einzuschalten. Direkt darunter befindet sich die„ INFO“ und „MENU“ Tasten, die Info-Taste zeigt beim Betätigen Informationen zum Raumklang und Klangbild an. Mit der MENU-Taste gelangen wir in das Einstellungsmenü der Cinebar Duett, welches an deren Display angezeigt wird. Direkt in der Mitte der Fernbedienung befindet sich das große Steuerkreuz mit dem wir die Lautstärke variabel einstellen können und uns durch das Untermenü navigieren können. Bei der Wiedergabe über Bluetooth können wir hiermit auch die Titel überspringen bzw. zurückspringen. In der Mitte des Steuerkreuzes befindet sich der Pause/ Play Knopf.

 Dann habe wir noch die Tasten, um zwischen den verschiedenen Eingangsquellen zu wechseln. Direkt darunter befinden sich wiederum eine „+“ und „-“ Taste, um die Lautstärke des Subwoofers separat zu regeln. Zu guter Letzt befindet sich daneben noch die TONE-Taste, mit der man die Höhen und Bässe manuell einstellen kann. Ganz unten an der Fernbedienung finden wir noch vier Equalizer-Voreinstellungen (Musik, Stimme, Film oder Nacht (Nachtmodus). Oberhalb dieser Equalizer-Tasten befinden sich die DYNAMORE ULTRA-Knöpfe, mit denen man diese in drei Leveln regeln kann (OFF, Wide und Ultra).

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun zu dem interessantesten Teil einer Soundbar, dem Klang. In der Cinebar Duett selbst sind acht 44 mm Mitteltöner und zwei 20 mm Hochtöner verbaut. Davon sind an der Front je Seite zwei Mitteltöner und ein Hochtöner verbaut (insgesamt 6), zudem kommen jeweils links und recht an den schrägen Seiten zwei weitere Mitteltöner zum Einsatz. Durch die Anordnung der 10 Töner soll ein wesentlich besseres und vor allem breiteres Klangerlebnis ermöglicht werden, da der Schall der von den seitlichen Tönern ausgeht, von den Seitenwänden zu einem reflektiert wird. Dafür setzt Teufel auf die hauseigene Entwicklung „Dynamore Ultra“. Über die Fernbedienung lässt sich diese wie bereits erwähnt einstellen. Eine Bassreflex-Öffnung wie bei der Teufel Cinebar One kommt jedoch nicht zum Einsatz, da es für Tieftöner in dem Gehäuse kein Platz mehr vorhanden war. Dies ist nicht schlimm, da diesen Part der im Lieferumfang enthaltenen Subwoofer CB 11 übenrimmt. Übrigens Teufel gibt die Leistung der Teufel Cinebar Duett mit 90 Watt (RMS) an.

Beim Subwoofer kommt ein Bass-Reflexgehäuse zum Einsatz, bei dem sowohl der 165mm Töner als auch der Bassreflextunnel in der Unterseite eingebaut sind. Die Ausgangsleistung liegt hier bei 60 Watt (Sinus Leistung) und laut Teufel liefert er einen Schalldruck von 104 dB/1m und die untere Grenzfrequenz liegt bei 33 Hz. Zudem hat Teufel eine 90 Watt starke Digitalendstufe im inneren verbaut.

Soviel zu den unterschiedlichen Elementen die für den Klang sorgen sollen. Doch wie ist dieser? Ich habe die Cinebar Duett nun knapp über zwei Monat in Betrieb und dabei verschiedene Musikgenres angehört bzw. Filme angeschaut. 

Wie bereits erwähnt, fehlt es der Teufel Cinebar Duett im Vergleich zur Teufel Cinebar One etwas an Bass, schaltet man aber den Subwoofer dazu, welcher mitgeliefert wird, dann klingt der Sound für diese Preiskategorie hervorragend.  

Durch die verschiedenen Klangprofile, kann man den Klang zudem je nach Geschmack einstellen, doch dieses kann ich nur bei Filmen empfehlen, bei normalen TV-Betrieb macht es meiner Meinung nach weniger Sinn. Ich persönlich hatte beim Filmen meistens das Klangprofil „Movie“ und zusätzlich Dynamore aktiviert. Hier kann man wie bereits zwischen: Aus, Wide und Ultra wählen. Die Technologie würde ich vor allem bei Filmen immer nutzen, ob ihr euch jedoch für „Wide“ oder „Ultra“ entscheidet hängt von eurem persönlichen Geschmack und eventuell vom Raum in dem die Cinebar Duett zum Einsatz kommt ab. 

Der Klang, der von dem Cinebar Duett System wiedergegeben wird, ist sehr gut. Sowohl die Höhen als auch die Mitten werden sehr klar wiedergegeben. Davon profitieren u.a. auch die Stimmen, welche sehr sauber und deutlich wiedergegeben werden. Zusammen mit dem Subwoofer kommen auch die Bässe sehr kräftig rüber. Hier finde ich es toll, dass man gegenüber der Cinebar One+ den Bass und die Lautstärke mit der Fernbedienung getrennt einstellen kann.

Die bereits unter Bedienung angesprochenen vier EQ-Einstellungen verändern das Klangbild auf Wunsch etwas. Mir ist aufgefallen, dass die Musikeinstellung den kräftigsten Klang bietet, jedoch ist mir bei sehr hoher Lautstärke aufgefallen, dass der Bass zum Teil etwas verzerrt wird, jedoch stelle ich selten den Ton auf so eine hohe Lautstärke ein.

Mir persönlich gefiel die EQ-Einstellung „Movie“ am besten, da hier der Sound etwas breiter Klang. Bei der zuschaltbaren Dynamore Technologie ist mir aufgefallen, dass man bei „Ultra“ zwar noch einen deutlich besseren Stereo-Sound geboten bekommt, als bei „Wide“, doch bei „Ultra“ gehen etwas die Details verloren. 

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel wirbt die Cinebar Duett als brachiale Antwort auf all die schlappen Soundbärchen in den akustisch ausgetrockneten Wohnzimmern.

Ich kann diesen Punkten absolut zustimmen. Die Cinebar Duett kann zusammen mit dem Subwoofer in der Mittleren-Preisklasse absolut überzeugen. Das Set beschallt einen Raum wie es bei mir der Fall ist mit knapp 16 qm mehr als ausreichend, Teufel selbst empfiehlt das System bis zu einer Raumgröße von 30 qm. Der Klang, die Verarbeitung und die Inbetriebnahme konnten mich wirklich überzeugen.

Preis/Leistung

Wie bereits erwähnt hat mich das Cinebar Duett System voll und ganz überzeugt. Der Preis von 599,99€ (UVP) ist zwar auf den ersten Blick nicht niedrig. Aber sobald man das Set angeschlossen hat, ist man überrascht, was dieses für einen guten Klang und Leistung bietet. Die Dynamore-Technologie gefällt mir schon bei anderen Produkten sehr gut und konnte mich auch bei der Cinebar Duett absolut überzeugen.

Die Teufel Cinebar Duett ist eine klasse Soundbar ink. Subwoofer für diejenigen unter euch, die ihren schlechten Sound am Fernseher deutlich aufwerten möchten.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Fossil Q Activist

In aller Kürze

Fossil, Inc. ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit Sitz in Richardson, Texas. Sie produzieren unter anderem Uhren und Schmuck für Damen und Herren, aber auch Handtaschen, Kleinlederwaren und Bekleidung hat das Unternehmen im Sortiment. Das Unternehmen wurde 1984 gegründet und beschäftigt weltweit rund 13.000 Mitarbeiter (Stand 2014). Zu der Fossil Group gehören inzwischen viele Marken wie: Misfit, Skagen, Armani Exchange, Diesel, DKNY, Emporio Armani, Michael Kors, Puma und einige mehr. 

Fossil hat inzwischen mit seinen übernommenen Unternehmen und auch selbst zahlreiche Smartwatches und Hybrid-Smartwatches auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich um Uhren, die vom Äußerlichen aussehen wie eine normale analoge Uhr, aber im inneren mit Funktionen einer Smartwatch daher kommen. 

Auch bei der Uhr, welche wir euch heute vorstellen möchten, handelt es sich mit Fossil Q Activist ebenfalls um eine Hybrid-Smartwatch. Diese richtet sich an alle Leute, die nicht auf das Design einer klassischen Uhr verzichten, aber gleichzeitig gerne smarte Funktionen haben möchten. Ob die Fossil Q Activist im Test überzeugen konnte, erfahrt ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Fossil Q-Activist ist sehr schlicht gehalten. Die stabile weiße quadratische Verpackung ist mit nur wenigen Infos bedruckt. Auf der Oberseite ist neben dem Namen „Fossil“  die Uhr von oben betrachtet aufgedruckt. Auf der rechten und linken Seite der Verpackung ist erneut der Herstellername und direkt darunter der Name der Uhr „Q Activist“ zu sehen. Die obere und untere Stirnseite zeigt die wichtigsten Funktionen, welche die Uhr beherrscht, dies wird durch kleine Symbole veranschaulicht. So zeigt z.b. eine kleine Figur, in Form eines kleinen laufenden Männchen, dass die Uhr das Fitness Tracking beherrscht. Das Notensymbol zeigt wiederum, dass man über die Uhr die Musik-Wiedergabe auf dem Smartphone steuern kann. Betrachten wir die Unterseite der Verpackung, dann erfahren wir hier neben den Systemvorrausetzungen der Uhr noch das Herstellungsland und den UVP der Uhr. 

Entfernt man den Deckel von der Box, dann wird sofort die Hybrid-Smartwatch ersichtlich, welche in einer Aussparung in Form eines „Q“ liegt. Die Uhr ist auf der Edelstahl-Rückseite, am Lederarmband und auf dem Glas durch eine Folie bzw. Papier vor Kratzern geschützt. Entnehmen wir den Q-Einsatz, samt der Q Activist, befindet sich darunter das restliche Zubehör (eine Schnellanleitung und eine Garantieinformation). Entnehmen wir diese aus der Verpackung, wird noch eine kleine orangene Schachtel ersichtlich, auf der neben dem Name „Fossil“ auch noch ein Schraubenschlüssel abgebildet ist. In dieser kleinen Schachtel, befindet sich das Werkzeug um die Unterseite der Uhr zu öffnen, wodurch ein Wechsel der Batterie ganz einfach selbst durchgeführt werden kann. Es handelt sich dabei um einen Schlüssel ebenfalls in einer „Q“ Form in einem sehr schönen Design.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Gehäuse der Fossil Q Activist ist flach gehalten, der Durchmesser der Uhr beträgt 42mm. Am rechten Gehäuserand sind drei Knöpfe, untergebracht, welche sich auf den Positionen von zwei, drei und vier Uhr befinden. Dabei handelt es sich um die drei Bedienelemente, um die in der App festgelegten Funktionen auszuführen. Bei den beiden äusseren Knöpfen, handelt es sich um rechteckige Tasten, der mittlere ähnelt einer klassischen Krone und lässt sich drehen, ist aber ebenfalls nur ein Knopf. Neben den drei Knöpfen, ist auch das Gehäuse und die Lünette in schwarz gehalten. Dabei hat das Edelstahlgehäuse selbst eine gebürstete Optik und die Lünette ist in Hochglanz gehalten.

Das Zifferblatt ist ebenfalls komplett in Schwarz gehalten.Es sind lediglich die Zahlen Drei, Sechs, Neun und Zwölf zu dargestellt, die restlichen Uhrzeiten sind mit Strichen ersichtlich. Die Zeiger, die Ziffern und Buchstaben sind in einem senfgelben Farbton gehalten, was sich sehr gut von dem schwarzen Hintergrund abhebt. Der Stunden-/Minutenzeiger und die Uhrzeiten leuchten übrigens im Dunkeln, somit kann man auch nachts ohne Licht die Uhrzeit ablesen. 

Das braune Lederarmband harmoniert hervorragend mit dem schwarzen Gehäuse der Fossil Q Activist. Zusätzliche senffarbene Stoffnähte sorgen für einen weiteren edlen Look. Der Grundkörper bzw. die Innenseite des wechselbaren Armbandes besteht übrigens aus Kunststoff (Gummi), dadurch wird verhindert, dass der Schweiß das Lederarmband angreift. Die Dornschließe ist ebenfalls aus Edelstahl gefertigt, welches auch hier schwarz beschichtet wurde. Das Design der Fossil Q Aktivist gefällt mir sehr gut, alle Farben und Materialien harmonieren hervorragend miteinander.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Fossil Q Activist macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Die drei Tasten an den Seiten haben einen sehr guten Druckpunkt, welcher zudem durch Vibration bemerkbar wird. Das Lederarmband mit der Kunststoffunterseite macht einen guten und langlebigen Eindruck. Dadurch kann die Uhr auch problemlos bei leichten sportlichen Tätigkeiten getragen werden. Zudem kann das Armband dank Schiebemechanismus an der Unterseite sehr schnell gegen andere Armbänder gewechselt werden. Dabei muss man jedoch die Breite von 22mm beachten.

Des Weiteren ist die Uhr auf eine Wasserdichtigkeit bis 5 ATM gemäß DIN 8310 geprüft und kann somit beim Duschen oder Händewaschen problemlos getragen werden, fürs Schwimmen ist sie meiner Meinung nach nicht geeignet, unter anderem wegen dem Lederarmband. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Art der UhrHybrid-Smartwatch
ZifferblattAnalog
Maße-Gehäuse (Gewicht)42 x 12 mm/ 88 Gramm
Wasserfestigkeit5 ATM (Duschen/Händewachen)
SensorenBeschleunigungsmesser
MaterialEdelstahl, Metall, Leder
KonnektivitätBluetooth 4.1 Low Energy
BatterieCR2412, bis zu 6 Monate Laufzeit
KompatibilitätAndroid 5.0+, iOS 9+
LieferumfangFossil Q Activist Smartwatch
Kurzanleitung
Werkzeug
Technische Daten der Fossil Q Activist

Tragekomfort

Der Tragekomfort der Fossil Q Activist ist sehr angenehm. Die Uhr kann nicht nur als Alltags-, sondern auch Problemlos als Business-Uhr  getragen werden. Durch die große Edelstahlunterseite hat die Uhr eine größere Auflagefläche und verteilt den Druck schön gleichmässig auf dem Handgelenk. Ihr Gewicht von 88 Gramm trägt zu dem angenehmen Tragekomfort ebenfalls positiv bei.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Einrichtung & Bedienung

[appcode appstore id1027370544]

[appcode googleplay com.fossil.wearables.fossil]

Bevor man die Fossil Q Activist in Betrieb nehmen kann, muss man diese mit dem Smartphone koppeln.

Dazu muss die kostenlose „Fossil Q“ App (erhältlich für iOS und Android) auf das Smartphone geladen werden. Sobald man die App startet, leitet diese einen Schritt für Schritt durch die Einrichtung der Uhr durch. Zuerst muss man sich registrieren oder falls vorhanden mit seinem Fossil-Q-Konto anmelden. Anschließend erfolgt die Verbindung der Uhr mit dem Smartphone. 

So müsst ihr diese zuerst via Bluetooth mit eurem Smartphone koppeln, dazu erst einmal Bluetooth auf eurem Smartphone aktivieren. Anschließend drückt man wie in der Schritt für Schritt-Anleitung beschrieben den mittleren Knopf für einige Sekunden, bis die Uhr vibriert und die Zeiger sich im Kreis bewegen. Nun in der App den virtuellen Button “Koppeln Beginnen“ drücken und schon wird nach einer Uhr in der Nähe gesucht. Anschließend wird euch die Uhr, in meinem Fall die Q Activist, mit dem Namen und der Seriennummer angezeigt. Zum Schluss nur noch durch drücken des „Koppel“ Button bestätigen, dass es sich um die richtige Uhr handelt und schon ist diese eingerichtet und stellt sich auf die aktuelle Uhrzeit um. 

Die Einrichtung ist inkl. Kontoerstellung in wenigen Minuten erledigt und wirklich sehr einfach. Sobald die Uhr eingerichtet ist, wird noch das aktuellste Update heruntergeladen. Die Bedienung erfolgt fortan zum Großteil direkt mit den drei Tasten an der Q Activist selbst. Lediglich um die Tastenbelegung zu ändern, oder die täglichen Aktivitäten einzusehen wird die App benötigt.

(Einrichtung & Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionen

Die drei Tasten an den Seiten lassen sich wie bereits erwähnt, alle nach Belieben belegen. Dafür stehen in der App verschiedene Verknüpfungen zur Auswahl. Die Hybrid Smartwatch kann per Knopfdruck das Datum, eine gewählte zweite Zeitzone, oder den aktuellen Aktivitätsfortschritt anzeigen. 

Ihr könnt z.B. unterwegs mit Kopfhörern ihm Ohr bequem über die Hybrid Smartwatch die Musikwiedergabe auf dem Mobiltelefon steuern. In meinem Fall habe ich die beiden äußeren rechteckigen Tasten mit Lautstärke erhöhen bzw. senken und die mittlere Krone wiederum habe ich mit „Musik (Steuerung) “belegt. Dabei könnt ihr mit dieser Taste durch einmaliges Drücken nicht nur die Musik pausieren oder fortsetzen, sondern durch zweimaliges kurzes Drücken zum nächsten Track springen oder durch langes gedrückt halten einen Titel zurück springen. 

Eine weitere nützliche Funktion ist die „Foto machen“ Funktion. Belegt ihr in der App eine von euch selbst festgelegte Taste mit dieser Funktion, könnt ihr durch Drücken dieser die Fossil Q Activist als Fernauslöser nutzen. Natürlich darf selbst bei einer Hybrid-Smartwatch eine Stoppuhr-Funktion nicht fehlen, diese könnt ihr ebenfalls einem Knopf zuweisen. Es können noch ein paar weitere Funktionen ausgewählt werden, die von mir erwähnten, sind jedoch meiner Meinung nach die wichtigsten. Egal welche Taste ich mit welcher Aufgabe bzw. Funktion belegt habe, die Fossil Q Activist reagiert auf alle Befehle sehr schnell und zuverlässig. Natürlich können nur maximal drei Funktionen auf einmal genutzt werden, da nur drei Knöpfe vorhanden sind, aber in der App kann man die Belegung sehr schnell verändern.  

Für mich persönlich eine sehr wichtige Information, ist die Anzahl der täglichen Schritte die ich absolviert habe. Dies ist ebenfalls eine Funktion welche die Fossil Q Activist beherrscht. Bei jedem Tragen zählt sie automatisch die Schritte mit, zudem erfasst sie dabei die gelaufene Distanz und berechnet den ungefähren Kalorienverbrauch. Diese Werte sind jedoch nur in der App einsehbar.

Eine weitere sehr interessante Funktion der Hybrid-Smartwatch besteht darin, dass diese den Träger darüber Informiert, sobald es Neuigkeiten gibt. So macht der integrierte Vibrationsalarm nicht nur auf eingehende Anrufe aufmerksam, sondern kann auch über eingehende Nachrichten in festgelegten Apps informieren. Dabei kann man z.b. verschiedene Personen und Apps auf die Uhrzeiten zwischen eins und zwölf zuweisen. Geht eine Nachricht von einer der Personen ein, dann wandern die beiden Zeiger auf diese festgelegt Uhrzeit. Somit weiß der Nutzer genau, wer sich gerade gemeldet hat ohne auf das Smartphone schauen zu müssen.

(Funktionen: 4 von 5 Punkten)

App

Startet man die Fossil Q App, befindet man sich direkt auf der Startseite. Hier sehen wir in der oberen Hälfte mit welchen Funktionen die Tasten aktuell belegt sind. Wischen wir dieses Fenster von rechts nach links, sehen wir die aktuelle Belegung der Uhrzeiten. Mit einem Klick darauf, gelangen wir direkt zu dem Untermenü, um diese Belegung zu verändern. Ein erneutes wischen von recht nach links zeigt uns die bereits absolvierten Schritte bis zu unserem Ziel. In der zweiten Hälfte befindet sich ein Fenster, durch dieses man direkt zum Armband-Shop gelangt. Hier können weitere Armbänder gekauft werden, jedoch landet man leider im US-amerikanischen Store.

Im rechten oberen Rand ist ein kleines Fenster, in dem die Uhr und daneben das eigene Profilbild abgebildet ist. Durch klicken auf das Uhren-Symbol gelangt man zur Übersicht der Uhr, in der neben der Akkukapaziät auch noch die Firmware, der Akkutyp und die Seriennummer ersichtlich sind. Mit Klick auf das eigene Profilbild, gelangt man in die Einstellungen, in denen man sein Gewicht, Größe Geburtsdatum usw. eintragen kann.

Im zweiten Untermenü „Gerät“ können die Tastenbelegungen wie bereits erwähnt nach den eigenen Bedürfnissen geändert werden. Der dritte Untermenüpunkt „Benachrichtigungen“  befasst sich mit den Belegungen der Uhrzeiten. Hier können wie bereits erwähnt die Uhrzeiten mit Personen oder Apps belegt werden.  

Beim letzten Untermenü handelt es sich um „Statistik“. Hier können neben den absolvierten Schritten auch der aufgezeichnete Schlafrhythmus eingesehen werden. Diese Aufzeichnungen können mithilfe eines Kalenders längere Zeit eigesehen werden. Beim Schlaf werden übrigens nicht nur die Schlafzeiten aufgezeichnet, sondern auch die Wachzeiten.

Die App ist übersichtlich gestaltet, jedoch hätte ich auf der Startseite lieber die Statistikübersicht gehabt, anstelle der Verlinkung zum Fossil-Armband Shop. 

(App: 4 von 5)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Bilder auf der Webseite der Fossil Q Activist entsprechen der Realität. Fossil wirbt die Q Activist als individuelles Must-have fürs Handgelenk, welches den Look einer klassischen Uhr mit den Funktionen einer Smartwatch verbindet.

Dem kann ich absolut zustimmen, denn wie bereits erwähnt, kann die Uhr problemlos im Alltag, aber auch als Business-Uhr getragen werden.    Klar kommt die Hybrid-Smartwatch nicht an den Funktionsumfang einer echten Smartwatch heran, aber dafür hält der Akku je nach Nutzung bis zu 6 Monaten durch. Das Design gefällt mir ausgesprochen gut und auch die Verarbeitung ist hervorragend. 

Preis/Leistung

Die Fossil Q Activist ist mit einem UVP von 179€ in Ordnung. Man bekommt hier einige Funktionen mehr, als es eine klassische Uhr bietet. Die hochwertigen Materialien und die Verarbeitung der Fossil Q Activist rechtfertigen meiner Meinung nach den Preis.  

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Motorola Moto G6

Motorola Mobility wurde 2011 gegründet. Das Unternehmen, dessen Firmensitz sich in Illinois in den USA befindet entstand nach der Aufspaltung der Motorola Inc. welche bereits 1928 gegründet wurde. Das Unternehmen fertigte bis dahin Handys, Modems und Set-Top-Boxen. 

Im Jahr 2012 kaufte Google Motorola Mobility für 12,5 Milliarden US-Dollar. Doch bereits ein Jahr später wurde der Bereich Motorola Home, in dem Modems und Set-Top-Boxen gefertigt wurden wieder verkauft. Fortan fertigte Motorola Mobile nur noch Handys.

Im Jahr 2014 gab Google bekannt, dass man Motorola Mobility für knapp 3 Milliarden Euro an den chinesischen PC-Hersteller Lenovo verkauft hat. Jedoch blieben sämtliche Patente des Unternehmen Motorola in den Händen von Google.

Die moto Smartphones werden mittlerweile ausschließlich unter der Marke Motorola vermarktet. Daher lautet die korrekte Bezeichnung Motorola moto g6, was bedeutet Motorola (Hersteller) moto (Marke) g6 (Modell). Dasselbe gilt auch für sämtliche anderen Smartphones wie z.B. dem Motorola moto x4, Motorola moto Z2, Motorola moto C.

Die g-Serie ist bekannt für ihr sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit dem Smartphone moto g6 bringt der Hersteller sein neuestes Mittelklasse-Smartphone auf den Markt und möchte dieses Image fortführen, doch gelingt es Motorola erneut? Dies erfahrt ihr in folgendem Testbericht. 

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des moto g6 ist sehr schön gestaltet. Auf der oberen Seite der in verschieden Grüntönen gehaltenen Verpackung ist das M-Logo inkl. den Namen motorola, sowie der Name des Gerätes in Silber aufgedruckt. Am oberen rechten Rand befindet sich ein pinkfarbener Aufkleber, welcher darüber informiert, dass eine gratis Schutzhülle mit im Lieferumfang enthalten ist. Die Rückseite ist mit den wichtigsten technischen Daten über das Smartphone versehen.

Auf der unteren Seite befindet sich ein großer Aufkleber, der unter anderem über die IMEI-Nummer, P/N-Nummer, Modellbezeichnung, Speichergröße, sowie die Farbe des moto g6 informiert. Auf der rechten Seite ist erneut der Name „moto g6“ in Silber aufgedruckt. Auf der oberen Stirnseite und der rechten Seite ist die Oberfläche der Verpackung grau und schräg gemustert. Zudem befindet sich an der rechten Seite ein Klebestreifen mit einem M-Logo, welcher als Siegel dient.

Bei der Verpackung handelt es sich um eine einfache Box mit Deckel. Nach dem Öffnen der Verpackung kommt direkt das moto g6-Smartphone in der gratis Schutzhülle und mit einer Folie auf dem Display versehen zum Vorschein. Entnimmt man das Smartphone samt Einleger, erkennt man, dass sich das restliche Zubehör unter dem Gerät verbirgt. Beim Lieferumfang gibt es kaum Überraschungen, es ist im wesentlichen alles dabei, was man für den täglichen Smartphone-Einsatz benötigt. USB-C Ladekabel, Schnelllade-Netzteil, SIM-Tool und die üblichen Beschreibungen. Etwas schade finde ich, dass Motorola keine Kopfhörer mitliefert, obwohl das moto g6 mit einer Klinke-Buchse ausgestattet ist. Jedoch ist es für mich nicht schlimm, da ich persönlich sowieso immer separate Bluetooth-Kopfhörer benutze.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das moto g6, folgt dem aktuellen Smartphone-Trend und kommt somit nicht nur mit einem 18:9 Display-Format daher, sondern auch mit einem Hochglanz-Gehäuse. Das Design des moto g6 gefällt mir sehr gut, zudem liegt es dank der etwas stärker abgerundeten Seiten auf der Rückseite sehr angenehm in der Hand. Jedoch empfehle ich es in einer Hülle zu benutzen, da es aufgrund der glatten Rückseite ein wenig rutschig ist. Zudem hat die hochglänzende Rückseite das Problem, welches sich nicht vermeiden lässt, die Rede ist von Fingerabdrücken, denn diese lassen sich ohne Hülle nicht vermeiden. Mir ist auch aufgefallen, dass sich gerade um das Plateau der Kamera sehr gerne Staub sammelt. Selbst als ich mit meiner Kamera Bilder von der Rückseite gemacht habe, hatte ich Probleme, die Rückseite komplett sauber abzufotografieren. 

Das moto g6 besitzt ein 5,7 Zoll großes Display mit einem 18:9 Formfaktor (2:1). Es ist 153,8 × 72,3 × 8,3 Millimeter (LxBxH) und daher zwar kompakter als das moto z2 Force (5,5-Zoll), welches ich bereits getestet habe, aber dennoch ist eine Einhand-Bedienung nur mit wirklich sehr großen Händen möglich. 

Der Rahmen besteht aus Kunststoff, wirkt aber dank einer NCVM-Beschichtung fast so, als wäre dieser aus Aluminium. Die Rückseite des moto g6 ist aus dreidimensionalen Cornig Gorilla Glass 3 gefertigt und macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Auch die Vorderseite besteht aus einen widerstandsfähigen Glas. Erhältlich ist das moto g6 in der Farbe Deep Indigo, Black, Blush und Silver. Das 5,7 Zoll große Smartphone bringt 167 Gramm auf die Waage. 

Kommen wir zu den Bedienelementen. Angefangen bei der rechten Seite des Smartphone, hier finden wir oben rechts, die Lautstärke-Wippe und direkt darunter den Ein-/Ausschaltknopf. Dieser besitzt eine geriffelte Oberfläche und ist dadurch sehr gut tastbar. Den SIM- und MicroSD-Slot finden wir auf der oberen rechten Seite. Beide Fächer sind mittlerweile wie bei den meisten Android Smartphones zum Standard geworden und in einem kombiniert. So können beim moto g6 zwei Sim-Karten und eine Micro-SD-Speicherkarte gleichzeitig eingelegt werden.  Ein Fingerabdrucksensor befindet sich direkt im Homebutton auf der Vorderseite integriert. Mit diesem Sensor kann man das Smartphone nicht nur entsperren, sondern auch durch längeres drücken wieder sperren. Bei der Aktivierung in den Einstellungen, kann man darüber aber auch die auf dem Bildschirm dargestellten Android-Taste: Home-, Zurück- und App-Wechsel-Taste ersetzen.

Auf der Rückseite befindet sich ein sehr markantes rundes Plateau. Dieses steht 2mm von der Rückseite hervor, und ist von einer Lünette umgeben, was einiges hermacht. In diesem Plateau sind die Dual-Kameralinsen nebeneinander, ein Dual-LED Blitz unten und ein Phasenvergleich-Autofokus untergebracht. Die Frontkamera befindet sich links neben der Ohrmuschel und auf der rechten Seite gibt es ebenfalls einen LED-Blitz. Als Lautsprecher dient übrigens nur die Ohrmuschel, einen weiteren Lautsprecher gibt es nicht. Zu guter letzt befindet sich rechts unten neben dem Fingerabdrucksensor und direkt auf der Rückseite noch ein Mikrofon. An der Unterseite des Gerätes befindet sich neben dem USB-C Anschluss noch eine 3,5-mm-Klinke.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Sobald man das moto g6 das erste mal in den Händen hält und es einschaltet, fällt einem der relativ schmale Displayrand auf. Durch das 18:9 Format ist das Smartphone nicht wirklich größer als das moto Z2 Play mit 5,5 Zoll, sondern wie bereits erwähnt, wurden lediglich die Ränder am oberen und unteren Rand wesentlich verschmälert. 

Dennoch ist eine Bedienung mit nur einer Hand durch das 5,7 Zoll große Display, wie bei fast allen aktuellen Geräten nur relativ eingeschränkt möglich. Leider wurde beim moto g6 auf ein wasser- und staubdichtes Gehäuse mit IP-Zertifizierung verzichtet. Jedoch hat man es mit einer wasserabweisenden Nanobeschichtung des Herstellers P2i versehen. Daher verträgt es nur Tropfwasser, mit ihm ins Wasser gehen, solltet ihr definitiv nicht. 

Negativ an der Verarbeitung des moto g6 ist mir aufgefallen, dass der Power-Button etwas zu viel Spiel hat. Dadurch klappert dieser, wenn man das Smartphone schüttelt. Des Weiteren ist die mitgelieferte Hülle nicht gerade schön und zudem fast noch anfälliger gegen Fingerabdrücke, als die Hochglanz-Rückseite des moto g6. Zudem ist die Hülle minimal zu dünn, denn trotz der im Lieferumfang enthaltenen Hülle, steht der Rand des Kamera-Plateau immer noch minimal vor. Ich empfehle euch daher mit dem Kauf des moto g6 gleich eine gut passende Hülle zu kaufen.  

Bis auf die erwähnten Punkte mit der Hülle und dem etwas wackligen Power-Button, bin ich mit der Verarbeitung ansonsten zufrieden. Natürlich wäre ein Stereo-Sound wünschenswert, aber dies bietet bei dem Preis kein Hersteller.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display
5,7 Zoll (18:9 Format) 2160×1080 Pixel, Pixeldichte beträgt 424 ppi
CPUQualcomm Snapdragon 450 8x 1,8 GHz und Adreno 506 GPU
RAM3 GB RAM
Speicher32 GB (mit microSD bis zu 400 GB Terrabyte erweiterbar)
BetriebssystemAndroid 8.0 Oreo
Haupt-KameraDual-Kamera mit jeweils 12MP f/1.8 Blende, Dual-LED-Blitz, Phasenvergleich-Autofokus
Front-Kamera8MP f/2.0 Blende mit LED Blitz
AnschlüsseUSB-C Anschluss
Akku3.000 mAh nicht austauschbar
KonnektivitätWi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac 2,4 GHz + 5 GHz. Mobilfunknetz bis 4G, Wi-Fi Direct, Bluetooth 4.2 und GPS, A-GPS, GLONASS, Beidou , NFC
Abmessungen (LxBxH)153,8 mm x 72,3 mm x 8,3 mm
Gewicht167 Gramm
LieferumfangMoto G6
USB-C Ladekabel
Schnelllade-Netzteil
SIM-Tool
Technische Daten des moto g6

Performance

Im Inneren des moto g6 arbeitet ein Snapdragon 450 Prozessor von Qualcomm. Dabei handelt es sich um einen acht Kern Prozessor, bei dem jeder Kern mit jeweils bis zu 1,8 GHz taktet. Unterstützt wird dieser von einem Adreno 506 GPU und 3 Gigabyte RAM. Zwar ist der interne Flash-Speicher mit 32 Gigabyte (Netto ca. 22,5 Gigabyte) nicht allzu groß bemessen, kann aber bei Bedarf mit einer micro-SD-Speicherkarte um bis zu 128 GB (400 GB gehen ebenfalls) erweitert werden. Als Betriebssystem ist Android 8.0 vorinstalliert.

Beim mobilen Internet wird Cat 4 LTE unterstützt, dieses erlaubt einen Downloadgeschwindigkeit von bis zu 150 Mbps und 50 Mbps im Upload. Bei der Wi-Fi Unterstützung wird folgendes unterstützt 802.11 a/b/g/n im 2,4-GHz/ 5 GHz-Band.

Wie schneidet das moto g6 im Benchmark Test ab? Das haben wir natürlich für euch getestet. Die Benchmarks sagen — 70.681 Punkte bei Antut, bei Geekbench 4 kommt es im Singel-Core Test auf 748 Punkte und beim Multi-Core-Test auf 3934Punkte.

Im Alltag dürfte die Leistung der verbauten Hardware den meisten ausreichen,  Mails verfassen, WhatsApp Nachrichten schreiben und im Internet surfen ist damit kein Problem. Jedoch merkt man die etwas schwächere Leistung bei grafisch anspruchsvollen Games, bei denen es gelegentlich zu rucklern kommen kann. Das ist nicht wirklich anders zu erwarten, denn schließlich handelt es sich beim moto g6 um ein Mittelklasse-Smartphone. Falls dies der Fall sein sollte, einfach die Grafikqualität herunterdrehen, doch dies machen inzwischen die meisten Spiele automatisch.

(Performance: 3,5 von 5 Punkten)

Display

Das IPS-Display des moto g6 ist 5,7 Zoll groß und löst mit (Full-HD) 2160×1080 Pixeln auf. Die Pixeldichte beträgt somit 424 ppi, dies ist für ein Mittelklasse-Smartphone ein sehr guter Wert. In Sachen Farbe, Kontrast und Bildschärfe hat mir das Display des Moto g6 sehr gut gefallen. Mit der Blickwinkelstabilität bin ich ebenfalls zufrieden, erst bei einem relativ flachen Betrachtungswinkel konnte ich ein leichtes verblassen der Farben feststellen.

Die maximale Bildschirmhelligkeit geht für den Alltag in Ordnung, klar könnte diese besser sein, aber ein ablesen im Freien, bei direkter Sonneneinstrahlung ist gut möglich. Zwar benötigte der Umgebungslichtsensor etwas länger um sich an die aktuelle Lichtsituation anzupassen, dafür arbeitete dieser aber sehr zuverlässig. Etwas mehr dagegen störte mich das spiegelnde Display, denn bei direkter Sonneneinstrahlung viel es mir schwer, etwas darauf zu erkennen. Bei etwas stärkerem Druck auf die Mitte des Displays gibt dieses etwas nach, sodass neben dem Finger eine sogenannte „Welle“ erscheint, was aber nicht weiter stört. 

(Display: 4 von 5 Punkten)

Akku

Der fest verbaute Akku hat eine Kapazität von 3.000 mAh. Dieser reicht je nach Nutzungsintensität für bis zu zwei Tag aus. In dem Testzeitraum hatte ich teilweise über das mobile Datennetz und abends über das WLAN im Internet gesurft, einige Videos angeschaut, Nachrichten versendet und gelegentlich telefoniert.

Im Lieferumfang des moto g6 liegt ein Schnellladegerät mit Motorola TurboPower-Ladestandard bei. Daher dauert es mit dem 5V 3,0A (15Watt) Netzteil gut 90 Minuten, bis der Akku wieder auf 100% aufgeladen ist. 50% werden schon nach knapp 30 Minuten erreicht.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

Kamera

Wie bereits erwähnt, gibt es auf der Rückseite zwei Hauptkameras. Die primäre Kamera hat eine Auflösung von 12 Megapixel, die sekundäre 5 Megapixel. Die zweite Linse ist lediglich dafür da, den zuschaltbaren Bokeh-Effek zu erzeugen, welcher im Porträt-Modus genutzt wird. Eine Zoom-Linse ist somit nicht verbaut.

Die zusätzlichen von Hörluchs beigelegten „Smart Caps“ in Rot, sind mit einem schlichten Hörluchs-Logo versehen und verleihen den Ohrhörern ein optisches Highlight. Zudem legt Hörluchs noch ein Reinigungstuch bei, mit dem man jederzeit die Kopfhörer reinigen kann und ein

 Die 12 Megapixel Hauptkamera kommt mit einer lichtstarken f/1.8 Blende daher, was bei einem Mittelklasse-Smartphone nicht der Regelfall ist. Diese besitzt neben einem Dual-Tone-LED-Blitz auch einen Phasenvergleich-Autofokus. Im Porträt-Modus, wird automatisch auch die zweite Kamera auf der Rückseite zugeschaltet, um wie bereits erwähnt den Bokeh-Effekt zu erzeugen. Eine feine Sache dabei ist, dass der Bokeh-Effekt über einen Onscreen-Schieberegler reguliert werden kann. Hier solle man die Stärke aber auf keinen Fall übertreiben, denn bei über 50% ist das Bild deutlich unscharf. 

Die Kamera liefert unter anderem durch den automatischen HDR-Modus bei Tageslicht eine sehr gute Bildschärfe. Auch mit der Farbwiedergabe war ich bei meinen Testaufnahmen sehr zufrieden, die Farben sind sehr satt und leuchtend. Doch leider ist die Auslösegeschwindigkeit des moto g6 im Vergleich zu anderen Mittleklasse-Smartphones etwas zu langsam. Dadurch hat man vor allem bei Motiven, welche sich bewegen Probleme, denn oft sind diese verwackelt. Bei etwas schlechteren Lichtverhältnissen bekommt man mit dem moto g6 ebenfalls brauchbare Bilder hin. Der Dual-Tone-LED-Blitz auf der Rückseite sorgt hierbei für eine gute Ausleuchtung und natürliche Farben. 

Die Front-Kamera hat Motorola mit einer 8 Megapixel-Linse ausgestattet, welche Blende verbaut ist, hat Motorola jedoch nicht angegeben, ich gehe jedoch von einer f/2.0 Blende aus. Bei dunklen Umgebungen kann sogar ein LED-Licht als Blitzlicht zugeschaltet werden. Mit der Fotoqualität der Front-Kamera war ich in meinem Test zufrieden, der Beauty-Modus ist keineswegs übertrieben und somit gelingen ganz ordentliche Selfie-Bilder. Videos könnten mit der vorderen Kamera lediglich in Full-HD mit 30 FPS aufgenommen werden. Ein Bildstabilisator gibt es hier jedoch nicht.

Mit der Hauptkamera auf der Rückseite können Videos maximal in Full HD mit bis zu 60 Bilder pro Sekunde aufgenommen werden. Das reicht für den Großteil aus, doch wer sehr viele Videos macht und auf eine gute Bildqualität Wert legt, sollte zu einem anderen Smartphone greifen. In meinen Testaufnahmen könnte ich bei 60 FPS leichte Artefakte feststellen, zudem steht die Bildstabilisierung nur bis 30 Bilder in der Sekunde zur Verfügung. Der Ton wird in Stereo aufgenommen und kann überzeugen.

(Kamera: 4 von 5 Punkten)

Software

Das moto g6 kommt mit Android 8.0 Oreo als Betriebssystem und dem Google-Sicherheitspatch vom März 2018 daher. Die Oberfläche des Betriebssystem entspricht großteils dem reinen Android, daher kommt das moto g6 von Werk aus mit relativ wenig Bloatware. Lediglich Apps wie z.B. LinkedIn, Dolby-Audio-Equlizer und Microsoft Outlook sind vorinstalliert, lassen sich aber leider nicht deinstallieren. 

Es lassen sich teilweise praktische Moto-Gesten aktivieren wie z.B. durch das schütteln des Smartphones geht die Taschenlampe an oder durch zweimaliges drehen des Handgelenkes öffnet automatisch die Kamera-App. Erneutes drehen wechselt von der Hauptkamera zur Frontkamera. Es ist auch möglich den Fingerabdrucksensor zur Navigation zu verwenden, was nach ein wenig Übung sehr gut funktioniert. Diese Möglichkeiten lassen sich alle über die Moto-App verwalten.

(Software: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die online präsentierten Produktbilder des moto g6 entsprechen durchaus der Realität. Motorola beschreibt das Moto G6 mit den Sätzen wie: „Mehr Display. Weniger Rand“ oder „gestochen scharfe Porträts in Studio-Qualität“. Diesen Aussagen kann ich soweit zustimmen. Das Display ist durch den schmäleren Rand  gegenüber dem Vorgänger etwas größer geworden. Man kann zwar bei so einem Gerät nicht mehr wirklich von kompakt reden, aber dennoch geht das moto g6 von der Größe in Ordnung. 

Mit der Kamera bin ich bei dieser Preisklasse sehr zufrieden. Der Porträt -Modus kann per Schieberegler selbst bestimmt werden. Doch zu hoch würde ich diesen nicht einstellen, denn sonst wirkt es zu stark künstlich. Zudem stört mich etwas die zu langsame Zeit, bis die Kamera ausgelöst hat und das Bild abgespeichert ist.

Natürlich muss man sich schon beim Kaufpreis im klaren sein, dass es sich beim moto g6 um ein Mittelklasse-Smartphone handelt. Daher kommt es mit einer schwächeren Leistung als ein Flaggschiff-Smartphones daher. 

Preis/Leistung

Der Preis des moto g6 ist mit 250 EUR (in D/A) sehr gut. Das Gesamtpaket bzw. das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt auf jeden Fall, man bekommt hier gute Hardware und Software für einen guten Preis geboten. Für Leute, die ihr Smartphone lediglich für Bilder machen, Nachrichten schreiben oder im Internet surfen nutzen, für den reicht das Moto g6 auf jeden Fall aus.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

150

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

HTC Desire 12+

High Tech Computer Corporation, besser bekannt unter dem Namen HTC, wurde 1997 von Peter Chou, H.T.Cho und Cher Wang gegründet. Das Unternehmen, dessen Firmensitz sich in Taoyuan (Taiwan) befindet, ist vor allem für seine Mobiltelefone bekannt. 

Nachdem HTC im Jahr 2012/13 mit einem starken Umsatzrückgang zu kämpfen hatte, verließen einige leitende Angestellte das Unternehmen. Auch der Mitgründer Peter Chou übergab 2015 seinen Posten als CEO an die Mitgründerin Cher Wang. 

Mit dem HTC Desire 12+ bringt der Hersteller das neuste Gerät aus der Smartphone Serie „Desire“ auf den Markt. Diese kommt mit einem 6-Zoll-Display im 18:9 Formfaktor daher und besitzt das gleiche elegante Design, wie das der U-Smartphones. Doch kann das neue Desire 12+ auch im Test überzeugen, dies erfahrt ihr in folgendem Testbericht? 

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des HTC Desire 12+ ist sehr schlicht gehalten. Auf der oberen Seite, hinweg zur rechten Seite ist das Gerät in der gewählten Farbe von hinten abgebildet. Auf der linken Seite sehen wir die beiden aktuell erhältlichen Farben.

Auf der Oberseite sehen wir noch den Namen des Smartphones und auf der Rückseite die wichtigsten technischen Daten über das Smartphone. Zudem befindet sich hier ein großer Aufkleber, der unter anderem über die IMEI-Nummer, S/N-Nummer, Modellbezeichnung, sowie die Farbe des HTC Desire 12+ informiert.

Bei der Verpackung handelt es sich um eine einfache Box mit Deckel. Nach dem Öffnen der Verpackung kommt direkt das HTC Desire 12+ Smartphone, welches mit einer matten Schutzfolie auf dem Display versehen ist, zum Vorschein. Die Folie ist unter anderm mit dem Namen des Smartphones und dem Hinweis wo sich der Power-Button befindet gekennzeichnet. Das restliche Zubehör verbirgt sich in der Box unter dem Gerät. Beim Lieferumfang gibt es wenige Überraschungen, es ist im wesentlichen alles dabei, was man für den täglichen Smartphone-Einsatz benötigt. Ladekabel, Netzteil, SIM-Tool, die üblichen Beschreibungen und als kleine Beigabe zwei HTC Aufkleber. Da das HTC Desire 12+ noch mit einer Klinken-Buchse versehen ist, befinden sich im Lieferumfang ein paar klassische In-Ear Kopfhörer. Leider handelt es sich hierbei um eine sehr billige Ausführung ohne Ohranpassstücke.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das HTC Desire 12+ kommt im sogenannten Liquid-Surface-Design daher. Damit ist das Hochglanz-Gehäuse gemeint, welches je nach Lichteinfall die Farbe verändert. Dieses Design gefällt mir persönlich sehr gut und zudem liegt das Smartphone dank der leicht abgerundeten Kanten auf der Rückseite sehr gut in der Hand. Leider hat die hochglänzende Rückseite ein großes Problem mit Fingerabdrücken, denn diese sieht man darauf sehr stark. Selbst als ich mit meiner Kamera Bilder von der Rückseite gemacht habe, hatte ich Probleme, die Rückseite komplett sauber abzufotografieren.

 Betrachten wir die Front des HTC Desire 12+, fällt direkt das 6,0 Zoll große Display auf, welches mit einem 18:9 Formfaktor daher kommt. Bei dem Gehäuse handelt es sich leider nicht um Aluminium oder Glas, sondern lediglich um Kunststoff. Dennoch füllt sich die Oberfläche hochwertig an, auch wenn ich ganz klar sagen muss, dass die Rückseite dadurch sehr anfällig gegen Kratzer ist. 

Das Design meines Testgerätes in der Farbe „Cool Black“ gefällt mir sehr gut. Erhältlich ist es aber auch noch in den Farben „Warm Silver“ und inzwischen neu in  „Royal Gold“.  

Die Abmessungen des HTC Desire 12+ betragen 158,2 × 76,6 × 8,4 Millimeter (LxBxH) bei einem Gewicht von 156 Gramm. Dank dem 18:9 Formfaktor und den relativ schmalen Displayrändern, liegt das HTC Desire 12+ trotz seinem 6,0 Zoll Display insgesamt recht gut in der Hand. Jedoch empfehle ich es in einer Hülle zu benutzen, da es aufgrund der glatten Rückseite ein wenig rutschig ist.

Kommen wir zu den Bedienelementen. Angefangen bei der rechten Seite des Smartphones, hier finden wir die Lautstärkewippe und direkt darunter den Ein-/Ausschaltknopf. Der Power-Knopf besitzt eine leicht geriffelte Oberfläche und ist dadurch sehr gut tastbar. Den SIM- und MicroSD-Slot finden wir auf der oberen linken Seite. Beide Fächer sind mittlerweile wie bei den meisten Android Smartphones zum Standard geworden und in einem kombiniert. So können beim HTC Desire 12+ zwei Sim-Karten und eine Micro-SD-Speicherkarte gleichzeitig eingelegt werden. 

An der Unterseite finden wir rechts neben dem Micro-USB-Anschluss ein Lautsprechergitter und direkt daneben ein kleineres Loch. Dabei handelt es sich um das Mikrofon welches für Telefonate genutzt wird. Auf der Unterseite links neben dem Micro-USB-Anschluss befindet sich noch der Klinken-Anschluss.

Auf der Rückseite befindet sich in der linken oberen Ecke eine Dual-Kamera. Die Linsen sind nebeneinander angeordnet in einem knapp 0,5mm vorstehenden Plateau. Direkt daneben befindet sich ein Mono-LED-Blitz, was leider aktuell nicht mehr wirklich zeitgemäß ist. Des Weiteren befindet sich auf gleicher Höhe etwa in der Mitte ein weiteres Mikrofon, welches bei Videoaufnahmen genutzt wird. Ebenfalls auf der Rückseite ungefähr mittig im oberen Drittel, befindet sich noch ein Fingerabdrucksensor, welcher sehr gut erreichbar ist. Die Frontkamera befindet sich links neben der Ohrmuschel neben der auch der Helligkeitssensor, Annäherungssensor, die Benachrichtigungs-LED und ein LED-Blitzlicht steckt.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Sobald man das HTC Desire 12+ das erste mal in den Händen hält und es einschaltet, fällt einem der relativ schmale Displayrand auf. Durch das 18:9 Format ist das Smartphone nicht wirklich größer als das HTC U11 mit 5,5 Zoll, sondern wie bereits erwähnt, wurden lediglich die Ränder am oberen und unteren Rand wesentlich verschmälert. 

Eine Bedienung mit nur einer Hand, wie HTC auf der Webseite angibt,  ist durch das große 6,0 Zoll Display nach meinem Test nur relativ eingeschränkt möglich. Die Verarbeitung des HTC Desire 12+ hat ein paar Schwächen, die ich euch natürlich nicht enthalten möchte. So fehlt leider ein Dual-LED Blitz, was sich negativ auf Fotos mit Blitzlicht auswirkt. Darauf gehe ich aber unter dem Punkt Kamera genauer ein.

icherlich kennen einige von euch den Begriff „Bendgate“. Dieser wurde ja durch das iPhone 6 Plus sehr bekannt, dieses ließ sich nämlich trotz Aluminium-Body mit geringem Kraftaufwand verbiegen. Dieses Thema spreche ich an, da das HTC Desire 12+ das gleiche Problem hat, jedoch liegt dies meiner Meinung nach an der Kunststoffrückseite. 

(Verarbeitung: 3 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display6,0 Zoll (18:9 Format) 1440 x 720 Pixel, Pixeldichte beträgt 268 ppi
CPUQualcommSnapdragon 450, 64bit, 8x 1.80GHz / GPU: Adreno 506
RAM3 GB RAM
Speicher32 GB (mit microSD bis zu 2 TB erweiterbar)
BetriebssystemAndroid 8.0 „Oreo“
Hauptkamera13MP f/2.2 Blende, Bokeh-Linse mit 2MP f/2.4 Blende; LED-Blitz vorne und hinten
Frontkamera8 Megapixel
AnschlüsseMicro-USB-B, 3.5mm-Klinke
Akku2.965 mAh nicht austauschbar
KonnektivitätWi-Fi 802.11 b/g/n. Mobilfunknetz bis 4G, Wi-Fi Direct, Bluetooth 4.2, GPS, GLONASS
Abmessungen (L x B x H)158,2mm x 76,6mm x 8.4mm
Gewicht156 Gramm
LieferumfangHTC Desire 12+
Netzteil
Micro-USB-Kabel
SIM-Karten Tool
In-Ear Kopfhörer
Bedienungsanleitung
2x HTC Aufkleber
Technische Daten des HTC Desire 12+

Performance

Zum Einsatz kommt ein Qualcomm-Prozessor welcher mit acht Kernen ausgestattet ist. Beim verbauten Prozessor handelt es sich um den 64bit Snapdragon 450, jeder der 8 Kerne taktet mit maximal 1,8 GHz . Unterstützt wird der Octa-Core Prozessor von 3 Gigabyte RAM und einem Adreno 506 GPU. Zwar ist der interne Flash-Speicher mit 32 Gigabyte (Netto ca. 20 Gigabyte) nicht allzu groß bemessen, kann aber bei Bedarf mit einer mircoSD-Speicherkarte um bis zu 2 TB erweitert werden. Als Betriebssystem ist Android 8.0 vorinstalliert. 

Beim mobilen Internet wird Cat 4 LTE unterstützt, dieses erlaubt einen Downloadgeschwindigkeit von bis zu 150 Mbps und 50 Mbps im Upload. Bei der Wi-Fi Unterstützung war ich etwas verwundert, denn hier ist die kleine Variante, also das HTC Desire 12 besser ausgestattet. Das Desire 12+ unterstützt 802.11 b/g/n lediglich im 2,4-GHz-Band, das kleiner Desire 12 unterstützt zusätzlich noch das 5-GHz-Band.

Im Alltag dürfte die Leistung der verbauten Hardware den meisten ausreichen, den Mails verfassen, WhatsApp Nachrichten schreiben und im Internet surfen ist damit kein Problem. Jedoch merkt man die etwas schwächere Leistung bei grafisch anspruchsvollen Games, falls es zu rucklern/nachladen kommt, sollte man die Grafikqualität herunterdrehen, doch dies machen inzwischen die meisten Spiele automatisch. Das ist nicht wirklich anders zu erwarten, denn schließlich handelt es sich beim HTC Desire 12+ um ein ein Mittelklasse-Smartphone.

Wie schneidet das HTC Desire 12+ im Benchmark Test ab? Das haben wir natürlich für euch getestet. Die Benchmarks sagen — 70.600 Punkte bei Antut, bei Geekbench 4 kommt es im Singel-Core Test auf 774 Punkte und beim Multi-Core-Test auf 3920 Punkte.

(Performance: 3,5 von 5 Punkten)

Display

Das 6,0 Zoll große Display, besitzt wie bereits erwähnt einen 18:9 Formfaktor, der Screen-to-Body-Ratio Wert liegt bei 76,7%. Dieser Wert gibt an, wieviel der Vorderseite mit einem Display abgedeckt ist. Beim verbauten Display handelt es sich um ein HD+ IPS-Panel, welches mit 1440×720 Pixel auflöst. Die Pixeldichte beträgt somit lediglich 268 ppi, was wirklich nicht mehr zeitgemäß ist, es gibt deutlich schärfere Displays in anderen Mittelklassegeräten. Mit der Blickwinkelstabilität bin ich relativ zufrieden, diese kann aber ganz klar nicht mit OLED-Display mithalten. Betrachtet man das Display leicht schräg, dann konnte ich einen leicht verstärken Blauton wahrnehmen.

Die maximale Bildschirmhelligkeit geht für den Alltag in Ordnung. Im Outdoor-Einsatz bei direkter Sonneneinstrahlung auf das Display, hatte ich jedoch bei maximaler Hintergrundbeleuchtung gelegentlich Probleme, alles zu erkennen. Die Spiegelungen des Displays halten sich jedoch in Grenzen.

(Display: 3,5 von 5 Punkten)

Akku

Der fest verbaute Akku hat eine Kapazität von 2.965 mAh. Dieser reicht je nach Nutzungsintensität für gut einen Tag aus, mehr aber leider nicht. In dem Testzeitraum hatte ich teilweise über das mobile Datennetz und Abends über das WLAN im Internet gesurft, einige Videos angeschaut, Nachrichten versendet und gelegentlich telefoniert.

Leider unterstützt des verbaute Akku keine Schnellladefunktion. Daher dauert es mit dem 5V 1,5A Netzteil gut zwei Stunden, bis der Akku wieder auch 100% aufgeladen ist.

(Akku: 3,5 von 5 Punkten)

Kamera

Wie bereits erwähnt, gibt es auf der Rückseite eine Dual-Kamera. Diese besitzt neben einem LED-Blitz auch einen Phasenvergleich-Autofokus. Ausgestattet ist die Dual-Hauptkamera mit einer 13-Megapixel-Linse mit  f/2.2-Blende und einer 2-Megapixel-Linse mit 2.4-Blende. Die zweite Linse ist lediglich dafür da, den zuschaltbaren Bokeh-Effek zu erzeugen. Eine Zoom-Linse ist somit nicht verbaut. 

Die Kamera liefert eine gute Bildschärfe, auch mit der Farbwiedergabe war ich bei meinen Testaufnahmen sehr zufrieden, selbst bei etwas schlechteren Lichtverhältnissen bekommt man durchaus brauchbare Bilder hin. Jedoch sind die Bilder mit Blitzlicht durch den Mono-Blitz nicht überzeugend. Ein Dual-LED Blitz, welcher über eine zusätzliche gelbliche LED verfügt, macht wesentlich natürlichere Bilder als nur ein weißer Blitz. Diese hinterlassen bei den Bildern oftmals einen leichten Blaustich, wodurch die Menschen oft wie Zombies aussehen. 

Bei meinen Testaufnahmen ist mir aufgefallen, dass es der Kamera bzw.  Software gelegentlich nicht perfekt gelingt, zwischen dem Hintergrund und dem Motiv zu unterscheiden. Großteils passte es jedoch und die erzeugte Unschärfe wirkte keinesfalls künstlich. Teilweise bekam ich durch den Bokeh-Effekt ganz gute Ergebnisse hin.

Die Front-Kamera hat HTC mit einer 8 Megapixel-Linse und einer f/2.0 Blende ausgestattet. Leider war ich mit den Ergebnissen, welche die Selfie-Kamera liefert weniger zufrieden. Bei hellem Licht geht die Bildqualität zwar noch in Ordnung, aber sobald das Licht etwas schlechter wird, nimmt diese trotzt automatisch zugeschaltetem LED-Blitzlicht rapide ab. Die Bilder werden zunehmend unscharf und das Bildrauschen nimmt ebenfalls zu.

Videos können mit dem HTC Desire 12+ nicht mit 4K sondern lediglich in Full-HD (1080p) und 30 fps aufgenommen werden. Das reicht für den Großteil aus, doch wer sehr viel Videos macht und auf eine gute Bildqualität Wert legt, sollte zu einem anderen Smartphone greifen. Bei meinen Testaufnahmen konnte ich zudem feststellen, dass der Autofokus ständig pulsiert (nachfokussiert), dies sieht man sehr gut in folgendem Video.

(Kamera: 3,5 von 5 Punkten)

Software

Das HTC Desire 12+ kommt mit Android 8.0 Oreo als Betriebssystem und dem Google-Sicherheitspatch vom März 2018 daher. HTC verpasst seinen Smartphones üblicherweise eine eigene Benutzeroberfläche mit dem Namen „HTC Sense“. Mir persönlich wirkt das Ganze etwas zu viel, es ist eine große Anzahl an vorinstallierten Apps installiert. Dadurch geht einiges an Speicher verloren, denn die Apps, welche vorinstalliert sind, können nicht gelöscht werden.

Der ebenfalls vorinstallierte App „HTC Sense Companion“ informiert über einige Dinge, so kann dieser unter anderem daran erinnern das Smartphone zu laden, zeigt die zurückgelegten Schritte und Kilometer am Tag an und das Wetter. Dies ist zwar eine nette Sache, aber ich persönlich bräuchte diese App nicht unbedingt.

(Software: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die online präsentierten Produktbilder des HTC Desire 12+ entsprechen durchaus der Realität. HTC beschreibt das Desire 12+ mit den Sätzen wie: „Großes Display, kompaktes Gerät“ oder „Mache Fotos wie ein Profi“. Diesen Aussagen kann ich nur beendigt zustimmen, denn zwar ist das Display mit 6,0 Zoll sehr groß, da es aber sowohl unten, als auch oben einen Rand besitzt, fällt das HTC Desire 12+ ebenfalls relativ groß aus. Daher kann man meiner Meinung nach hier nicht mehr von kompakt reden. Zudem macht die Kamera zwar gute Bilder, aber nur bei guten Bedienungen. Dafür konnte mich der Bokeh-Modus durchaus überzeugen, denn dieser arbeitet zum Großteil sehr zuverlässig.

Natürlich muss man sich schon beim Kaufpreis im Klaren sein, dass es sich beim HTC Desire 12+ um ein Mittelklasse-Smartphone handelt. Daher kommt es mit einer schwächeren Leistung als ein Flaggschiff-Smartphones daher. Lediglich die Punkte wie z.B. der fehlende Dual-LED Blitz, ein veralteter Mircro-USB Anschluss und das nicht ganz so scharfe Display sind Dinge, die zu meinen großen Kritikpunkten gehören.

Preis/Leistung

Die UVP des HTC Desire 12+ ist mit 249 EUR (in D/A) etwas hoch angesetzt. Die Ausstattung, die man beim HTC Desire 12+ geboten bekommt, ist zwar in Ordnung. Doch dafür besitzt es einige Punkte, mit denen ich bei dem Preis nicht zufrieden bin. Es gibt inzwischen einige andere Mittleklasse-Smartphones, welche teilweise einen besseren Preis oder mehr Ausstattung für das gleiche Geld bieten.

Wer nur besondere Momente in Schnappschüssen festhalten, Nachrichten schreiben oder im Internet stöbert, für den reicht das Desire 12+ dennoch auf jeden Fall aus. Wer vorhat immer die neusten Spiele auf dem Smartphone zu zocken, die mehr Power brauchen, sollte zu einem anderen Gerät greifen.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Casio Pro Trek Smart WSD-F20A

Casio (Casio Computer Co.,Ltd. ist ein japanisches Unternehmen mit Sitz in Shibuya, Tokio. Sie produzieren unter anderem Digitalkameras, Taschenrechner, Mobiltelefone, elektronische Musikinstrumente und Digitaluhren. Das Vorgängerunternehmen Kashio Seisakujo wurde 1946 von den vier Kashio Brüdern gegründet. Um international agieren zu können, nannten sie das Unternehmen 1957 in den heutigen Namen Casio Computer Co.,Ltd um. Im selben Jahr begann man auch ich mit der Produktion der ersten Rechenmaschinen.  

Casio ist inzwischen vor allem für seine Armbanduhren bekannt, in die das Unternehmen zahlreiche Funktionen integriert. Zu diesen gehören eine Stoppuhr, Höhen- und Luftdruckmesser, Thermometer, GPS, Digitalkompass usw. 

Mit der neuen Pro Trek Smart Modell: WSD-F20A hat das Unternehmen eine neue überarbeitete Version seiner Outdoor-Smartwatch auf den Markt gebracht. Diese wurde optisch ein wenig bearbeitet und der Preis wurde ebenfalls gesenkt. Ob die Neuauflage der Pro Trek Smart WSD-F20A im Test überzeugen konnte, erfahrt ihr in diesem Testbericht.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der WSD-F20A ist sehr schlicht gehalten. Die eigentliche stabile Verpackung ist in eine Umverpackung geschoben, bei der lediglich ein großer Aufkleber und die beiden Seiten ausgespart sind. Auf der Oberseite ist neben dem Namen „Casio“ und „Pro Trek Smart“ ersichtlich. Zudem erkennt man sofort, dass auf der Uhr Google´s Wear OS als Betriebssystem installiert ist.

Nehmen wir die Hauptverpackung aus der olivfarbenen Hülle, kommt eine hellgrün gemusterte Box zum Vorschein, welche wir einfach aufklappen können. Sofort sieht man die Pro Trek WSD-F20A und direkt daneben ein Aufkleber, welcher über einige Funktionen informiert. Entnehmen wir den olivfarbenen Einsatz, in dem die Uhr befestigt ist, befindet sich darunter das restliche Zubehör. So finden wir in einer kleinen Pappschachtel neben dem Ladekabel auch ein Netzteil und direkt daneben einige Broschüren und Anleitungen. Leider findet man weder auf der Verpackung, noch in der Anleitung technische Daten der Uhr. Dafür kann man meiner Meinung nach die Verpackung auch sehr gut zur Aufbewahrung der WSD-F20A nutzen, falls diese eventuell mal über einen längeren Zeitraum nicht benötigt werden sollte.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die neue Casio WSD-F20A hat gegenüber dem Modell 2017 eine neue Farbe bekommen. Diese ist in schwarz/indigoblauen gehalten. Somit ist sie wesentlich neutraler als das schwarz/orange der alten Uhr. Sowohl das Armband als auch die Lünette ist komplett in schwarz gehalten. Die Oberseite des Gehäuses ist in einem indigoblauen Ton gehalten, was ebenfalls sehr gut mit den markanten silbernen Schrauben am Gehäuse harmoniert. Ebenfalls sind die drei Bedienknöpfe auf der rechten Seite in Silber gehalten. Die Knöpf sind relativ groß, was sehr gut zu dem restlichen Design der Outdoor-Smartwatch passt. Zudem ist die WSD-F20A für Sportarten ausgelegt, bei denen man eventuell Handschuhe trägt und durch die großen Knöpfe, lässt sie sich wesentlich besser bedienen. 

Das Design der WSD-F20A ist Casio sehr gut gelungen, auch wenn ich klar sagen muss, dass mir persönlich die Uhr zum Tragen in der Freizeit zu klobig ist. Das die Casio Smartwatch mit den Abmessungen 61,7 mm x 57,7 mm x15,3 mm (H x B x T) etwas größer ausfällt, liegt aber unter anderem auch an der verbauten Technik, dazu aber später mehr. Das Gewicht von 90 Gramm fällt aufgrund der Größe nicht wirklich negativ auf.

Die obere Seite der Smartwatch besteht aus einer Kunststofflünette und wurde mit 4 deutlich sichtbaren, jedoch aus Aluminium gefertigten Inbusschrauben verschraubt. Das Display der Uhr ist durch ein kratzresistentes Mineralglas geschützt. Eine Variante mit Saphirglas gibt es nicht.

Das Gehäuse und das Armband bestehen aus Resin, dabei handelt es sich um ein Kunstharz, welches durch eine extreme Haltbarkeit und Flexibilität ideal für Armbänder sein soll. Die Lünette um das Display steht knapp 2mm hervor, dadurch ist das Displayglas bei einem Sturz zusätzlich geschützt. Wie bereits erwähnt, wird die Uhr mit den drei Knöpfen auf der rechten Seite bedient, oder direkt über das Touchscreen. An der linken Seite der Uhr befindet sich die Ladebuchse und einige Sensoren. Die Unterseite der Uhr ist mit einer Edelstahlabdeckung versehen, auf der u.a. die Modellbezeichnung und die wichtigsten Infos zur Uhr eingraviert sind.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung ist sehr hochwertig. Das Resin-Armband ist sehr stabil man kann es knicken und biegen, in jede Richtung, es entstehen keine Risse oder ähnliches. Somit macht das Armband sicherlich jede sportliche Aktivität mit ohne kaputt zu gehen. Dasselbe gilt auch für die Casio WSD-F20A selbst, denn diese besteht aus dem gleichen Material.

Des Weiteren ist die Uhr auf eine Wasserdichtigkeit bis 5 Bar gemäß ISO 22810 geprüft und somit kann diese problemlos beim Baden oder Duschen angelassen werden. Wer jedoch vorhat, damit ins offene Meer zu schwimmen oder sogar tauschen zu gehen, sollte diese in diesem Fall ablegen, denn diese Aktion würde die Uhr nicht unbeschadet überleben. Das die Uhr sehr robust sein soll, bestätigt auch der US-Militärstandard MIL-STD-810G. Diese Norm definiert Tests, die Verträglichkeit von Geräten mit extremen Luftdrücken, Temperaturen, Sonnenstrahlung, Feuchtigkeit, Vibrationen, Beschleunigungskräften und Chemikalien geprüft wurde.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Uhren-ArtOutdoor-Smartwatch mit GPS
DisplayDual-Layer-Display:
Display 1: 1,32 Zoll großes Farb-TFT-LCD-Display (Auflösung 320 x 300 Pixel)
Display 2: Monochrom-LCD-Display
Touch-Displayja; mit schmutzabweisender Beschichtung
Wasserfestigkeit5 Bar/50 m (Duschen und Baden problemlos möglich)
SensorenSensor für Luftdruck und Höhe, Beschleunigungsmesser, Gyrometer und Kompass, Barometer
Materialrobuster Resin-Kunststoff
KonnektivitätBluetooth und WLAN
Größe/ Gewicht61,7 mm x 57,7 mm x15,3 mm (H x B x T) / 90 Gramm
BetriebssystemWear OS by Google
LieferumfangCasio Pro Trek WSD-F20A
Ladekabel
Netzteil
Garantiekarte
Bedienungsanleitung
Technische Daten der Casio Pro Trek WSD-F20A

Tragekomfort

Das es sich bei der Casio Pro Trek Smart WSD-F20A um eine Outdoor-Uhr erkennt man schon an ihrem Aussehen. Dieses fällt direkt durch das große Gehäuse, das Display und die relativ großen Bedienknöpfe auf. Ich kann dennoch den sehr guten Tragekomfort loben. Durch die große Edelstahlunterseite hat die Uhr eine größere Auflagefläche und verteilt den Druck schön gleichmässig auf dem Handgelenk.

Obwohl es sich um eine Outdoor-Smartwatch handelt, kann man die Pro Trek ohne Probleme im Alltag als auch bei sportlichen Aktivitäten bequem tragen, sofern einem die Größe der Uhr nicht stört. Mit dem leichten Gewicht wäre sie gut zu tragen.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Einrichtung & Bedienung

Wear OS by Google
Preis: Kostenlos
Wear OS by Google
Preis: Kostenlos

Bevor man die WSD-F20A in Betrieb nehmen kann, muss diese erst einmal aufgeladen werden. Mit dem Ladeanschluss bin ich nicht wirklich zufrieden, dazu gehe ich aber unter dem Punkt Akku genauer ein. Erfreulich ist, dass auf der neuen Casio Pro Trek Wear OS läuft. Es handelt sich dabei zwar um ein Google (Android) Betriebssystem, doch dieses funktioniert auch mit iOS-Devices ohne Probleme. Jedoch muss man als iOS-Nutzer auf ein paar Funktionen verzichten. 

Um das Smartphone mit der Uhr zu verbinden, muss die Wear OS App (erhältlich für iOS und Android) geladen werden. Sobald man die App startet, leitet diese einen Schritt für Schritt durch die Einrichtung der Uhr durch. So müsst ihr diese zuerst via Bluetooth mit eurem Smartphone koppeln, um anschließend auch das WLAN-Modul der Pro Trek zu nutzen, denn die Uhr besitzt beides. Zuvor muss die Uhr aber auch noch mit eurem Google-Account verbunden werden. Um die Uhr mit dem W-LAN zu koppeln, müsst ihr an der Uhr einfach, sobald ihr dazu aufgefordert werdet, euer WiFi-Netzwerk auswählen um dann anschließend das Passwort am Smartphone einzugeben. Dies funktioniert wunderbar und ohne Probleme, innerhalb von knapp 10 Minuten ist die Pro Trek eingerichtet und einsatzbereit. 

Die Bedienung erfolgt dann fortan vorrangig auf der Pro Trek selbst mit den drei Bedientasten und dem Touchscreen. Lediglich um Google-Fit das erste Mal einzurichten usw. wird noch das Smartphone benötigt.

 (Einrichtung & Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Display

Bei der Casio PRO Trek Smart WSD-F20A kommt ein Dual-Layer-Display zum Einsatz. Dabei handelt es sich um zwei voneinander unabhängige LC-Displays, welche übereinander angeordnet sind. Zum einen kommt ein typisches Smartwatch Farb-TFT-LCD-Display mit einer kapazitiven Touchoberfläche zum Einsatz. Dabei handelt es sich um ein rundes 1,32 Zoll große Display, welches mit einer Auflösung von 320 x 300 Pixeln auflöst. 

Bei der zweiten Displayebene handelt es sich um ein monochromes LCD-Display mit festen Segmenten. Dieses zeigt unter anderem die Uhrzeit, Datum und den Wochentag an. Die Idee des Dual-Layer-Displays gefällt mir sehr gut, denn beide Displaytechnologien haben ihre Vor- und Nachteile.

Farb-TFT-LCD-Display

Das typische Farb-TFT-LCD bietet eine gute Auflösung und ebenso tolle Farben. Dies ist vor allem in Innenräumen hervorragend, es ist sehr hell und einigen anderen Outdoor-Smartwatches überlegen. Im Outdooreinsatz, hat es mich dagegen etwas enttäuscht. Bei hellem Licht, vor allem bei direktem Sonnenlicht, erkennt man selbst auf maximaler Displayhelligkeit (regelbar in 5 Stufen) kaum noch etwas auf dem Display. 

Selbst im Halbschatten lassen sich die Daten auf dem Display nicht so gut ablesen, dies liegt an der automatischen Abdunkelung des Farb-TFT-LCD-Displays. Selbst wenn es in den Einstellungen dauerhaft aktiviert ist, wird dieses nach knapp 5 Sekunden in den Energiesparmodus geschaltet und somit abgedunkelt. Da die ganzen tollen Funktionen wie z.B. die Training-Funktionen und Kartenansicht nur mit dem Farb-Display funktionieren, ist dies etwas ärgerlich. Im hellen Outdooreinsatz, macht dies weniger Spaß, wenn man beim Blick auf die Uhr nicht gleich alle Daten wegen der Abdunkelung erkennt. Leider besteht keine Möglichkeit das Display dauerhaft mit maximaler Helligkeit zu betreiben, dies würde jedoch auch deutlich die Akkulaufzeit verkürzen.

Monochromes LCD-Display

Im Gegensatz zum Farb-TFT-LCD-Display macht das monochrome LCD-Display bei direktem Sonnenlicht einen hervorragenden Job. Es bietet selbst bei schlechten Lichtverhältnissen eine sehr gute Ablesbarkeit. Jedoch hat auch dieses einen Nachteil, es besitzt keine Hintergrundbeleuchtung und ist somit im Dunkeln nicht wirklich nutzbar. 

Eine Ausnahme macht hier jedoch der Zeitmesser-Modus (Uhren-Modus). In diesem kann durch kurzes Drücken der mittleren Taste an der rechten Seite eine schwache Hintergrundbeleuchtung kurzzeitig aktiviert werden, um die Uhrzeit auch bei Nacht ablesen zu können. Ein schneller Wechsel zwischen dem Uhren- und Smartwatch-Modus ist jedoch leider nicht möglich, da dieser immer mit einem Neustart der Uhr verbunden ist. Zudem lassen sich auf dem monochromen LCD-Display lediglich die Uhrzeit und das Datum anzeigen. Betreibt ihr die Uhr im reinen Uhren-Modus, ist übrigens eine Laufzeit von mehr als einem Monat möglich.

Ein weiterer Vorteil des monochromen LCD-Displays ist, dass es kaum Energie braucht. Ich persönlich habe in den Einstellungen deaktiviert, dass das Farb-TFT-LCD-Display nicht dauerhaft aktiviert ist und somit schaltet die Uhr nach wenigen Sekunden automatisch auf das monochrome LCD-Display um. Dadurch wird der Energieverbrauch deutlich gesenkt. 

Insgesamt gefällt mir das Dual-Layer-Display sehr gut, denn beide Display haben wie bereits erwähnt ihre Vor-und Nachteile. Wenn man frei entscheiden könnte, wann man welches Display nutzen möchte, wäre das ganze für mich noch nützlicher. Doch leider ist dies nicht möglich, da das monochrome Display nur feste Segmente anzeigen kann.

(Display: 4 von 5 Punkten)

Funktionen

Sofern man ein Android-Smartphone besitzt, würde ich euch empfehlen die zur Casio WSD-F20A gehörende „Moment Setter“ App aus dem Play Store herunterladen. Diese richtet sich nämlich an die Sportarten, welche man mit der Smartwatch tätigen kann. Zudem lassen sich hier verschiedene Einstellung für die Uhr vornehmen. 

Casio hat auf der WSD-F20A unter der Funktion „Aktivitäten“ fünf Sportarten vorinstalliert. Dabei handelt es sich um Trekking, Angeln, Radfahren, Paddeln sowie Schnee (Wintersport). In den Anwendungen werden dann je nach Sportart die wichtigsten Infos angezeigt. So sind es z.B. beim Radfahren die Geschwindigkeit, die gefahrenen Kilometer, die gefahrene Zeit und die aktuelle Uhrzeit. Wischt man von rechts nach links, dann werden die Höchstgeschwindigkeit und durchschnittliche Geschwindigkeit angezeigt. Eine erneutes wischen von rechts nach links zeigt einem die zurückgelegte Strecke auf der Karte an. Es besteht auch die Möglichkeit, das Tracking vorübergehend zu pausieren und zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen bzw. zu beenden.

Dank Google Fit Training können aber auch noch zahlreiche weitere Sportarten aufgezeichnet werden. Hier werden einem beispielsweise Sportarten wie Laufen, Kraftsport, Boxen usw. angeboten. Positiv ist mir aufgefallen, dass in sehr wenigen Sekunden ein GPS Signal gefunden wurde. Des Weiteren kann man Kartenmaterial im Vorfeld (max 40 x40km) auf die Uhr laden, um selbst bei einem eventuellen Verlust des GPS-Signals weiterhin den Überblick zu haben. Mit dem Aufzeichnen der Werte bin ich sehr zufrieden, was mir jedoch bei der Casio WSD-F20A fehlt, ist ein optischer Pulsmesser. Ich persönlich würde bei Sportarten wie Radfahren, Laufen usw. sehr gerne meine Herzfrequenzen im Auge behalten.

Die Casio WSD-F20A beherrscht auch noch weitere Funktionen ausser das Aufzeichnen von Sportlichen-Aktivitäten, denn schließlich ist sie nicht umsonst als Smartwatch deklariert. So informiert diese auch über eingehende Nachrichten auf einem Smartphone, diese zeigt sie nicht nur auf dem Display an, sondern macht durch Vibration auf diese aufmerksam. Bei Android Smartphones bestehen hier keinerlei Einschränkungen, auch auf dem iPhone wurde ich über eingehende News, WhatsApp-Nachrichten usw. informiert und kann diese mit einem  Klick komplett auf der Smartwatch lesen.

Casio hat auch die sog. „TOOL“ App vorinstalliert, in diese gelangt man ganz schnell durch das betätigen des Tool-Knopfes. Mit diesem kann man sich unter anderem einen Kompass, Höhenmesser, Barometer, Sonnenauf-/Untergang anzeigen lassen. Ebenfalls interessant ist das Programm „Moment Setter“ bei diesem kann man einstellen, dass man beim Erreichen von bestimmten Zielen bzw. Ereignissen eine Benachrichtigung erhält. So kann man hier festlegen, dass nach jeder zurückgelegten Strecke von einem Kilometer die aktuelle Höhe angezeigt wird usw. Dank einem verbauten Mikrofon kann man eine Spracheingabe oder einen Satz den man spricht in eine andere Sprache übersetzen lassen. Die Spracheingabe aktiviert man durch langes drücken der mittleren Hardwaretaste.

Der Funktionsumfang der Casio WSD-F20A ist sehr umfangreich, selbst nach zwei Wochen Benutzung, fand ich immer noch weitere Funktionen. Mir persönlich ist die Bedienung etwas zu umständlich, oftmals musste ich etwas länger suchen, bis ich die gewünschte Funktion gefunden hatte, was daran lag, dass diese oft versteckt sind. So war mir nicht gleich ersichtlich, dass es bei den Sportarten durch das Wischen von rechts nach links weitere Informationen gibt und ich die Aktion dadurch auch abbrechen bzw. pausieren konnte. Es ist einfach schwierig, in so einem kleinen Display diese ganzen Funktionen übersichtlich unterzubringen. 

(Funktionen 4,5 von 5)

Akku

Die Akkulaufzeit variiert sehr stark von der Nutzungsintensität. Dies ist natürlich bei allen Smartwatches und Smartphones der Fall. Nutzt man die Uhr als reine Smartwatch, um eingehende Nachrichten zu empfangen und Schritte zählen lassen, dann reicht der Akku gut zwei Tage aus. Stellt man die Uhr jedoch zusätzlich ein, dass diese den Standort alle 6 Minuten speichert, dann ist bereits nach gut einem Tag der Akku leer. Dies ist ja verständlich, da das GPS-Modul viel Energie benötigt und dabei öfters aktiviert wird. 

Bei einer Radtour über eine Stunde, bei der natürlich das GPS-Modul aktiviert ist, war die Uhr bereits nach 24 Stunden wieder zum Aufladen bereit. Im Test hatte ich einmal vergessen die Uhr aufzuladen, dabei viel mir auf, dass diese dauerhaft bis zur Aufladung das Farb-TFT-Display deaktivierte und mir noch zwei Tage mit dem monochrom-LCD-Display die Uhrzeit anzeigte. 

Aufgeladen wird der Akku mit dem magnetischen Ladekabel und eines Netzteils. Dafür muss ich Casio loben, denn ein Netzteil im Lieferumfang sparen sich die meisten Hersteller bei ihren Smartwatches. Mit dem Ladeanschluss selbst, bin ich jedoch unzufrieden. Das Ladekabel mit dem Ladeanschluss an der Uhr zu verbinden ist durch die  Magnet- Vorrichtung sehr einfach, jedoch hält es daran sehr schlecht und fällt schnell ab. Unbedingt darauf achten, dass die Lade-LED neben dem Display aufleuchtet und dann die Uhr möglichst nicht mehr bewegen, denn ein leichter Zug auf dem Kabel löst dieses und der Ladevorgang ist unterbrochen. Meiner Meinung nach müsste der Magnet stärker sein.

Des Weiteren ist die Ladebuchse an der linken Seite des Gehäuses untergebracht. Diese ist hier offen und nicht durch eine Abdeckung oder ähnliches geschützt. Die Uhr ist zwar wasserdicht und staubresistent, doch in der Buchse kann sich dennoch Sand oder ähnliches absetzen und dafür sorgen, das ein korrektes einsetzen des Ladekabels erschwert wird. Den Ladeanschluss eventuell an der Unterseite unterzubringen, wäre eventuell besser gewesen.

(App: 3 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Casio wirbt die Pro Trek Smart WSD-F20A als robuste Uhr mit GPS und farbigen Offline-Karten, wodurch sie sich ideal für alle Outdoor- und Wassersport-Aktivitäten eignet. Dem kann ich so absolut zustimmen, es gibt eine sehr große Auswahl an Sportarten, die mit der Casio WSD-F20A aufgezeichnet werden können. Somit kann man eigentlich so ziemlich alle Aktivitäten aufzeichnen. Zudem informiert die Uhr per Vibration über eingehende Nachrichten, hat eine sehr gute Verarbeitung und das Dual-Layer-Display konnte mich ebenfalls überzeugen. 

Preis/Leistung

Die Casio WSD-F20A ist mit einem UVP von 399€ genau 100€ günstiger als ihr Vorgänger und somit deutlich interessanter geworden. Die gebotenen Funktionen, verbauten Sensoren und die Apps welche vorinstalliert sind können überzeugen. Zudem können im Play Store direkt auf der Uhr weitere Apps, welche für Wear OS verfügbar sind geladen werden. Die Casio WSD-F20A ist vom Design durch und durch eine Outdoor-Smartwatch, daher ist sie keine Smartwatch für jedermann. Doch gerade diejenigen, welche oft Sport im Freien tätigen, sollten sich die Uhr eventuell mal genauer anschauen.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen