Nuki Combo 2.0

Nuki bzw. die Nuki Home Solutions GmbH wurde mit Sitz in Graz, Österreich im Jahr 2014, von den Up to Eleven Digital Solutions GmbH Gründern Martin und Jürgen Pansy gegründet. Im November 2013 wurde von den beiden Gründern die Idee von Nuki, dem smarten Schloss geboren. Damals hieß das Unternehmen noch Noki, welchen man jedoch im Juli 2015 kurz nach dem Riesenerfolg auf Kickstarter ebenfalls auf Nuki änderte. 

Dieses smarte Türschloss wurde damals per Crowdfunding finanziert und nach einer kleinen Designänderung – ab Mai 2016 – an die ersten Unterstützer und ab November 2016 an alle weiteren Besteller ausgeliefert. Inzwischen gehört Nuki zu den Marktführern unter den smarten Türschlössern und im Oktober letzten Jahres stellte man offiziell die 2.0 Generation vor. Diese ist nun unter anderem HomeKit kompatibel, verfügt über einen Türsensor und Bluetooth 5.

In diesem Testbericht möchte ich euch daher die neue 2.0 Generation des smarten Türschloss Nuki vorstellen. Zudem erfahrt ihr in folgendem Testbericht, mit welchen Türen das System in kompatible ist, wie es installiert wird und wie gut dieses funktioniert. Ob sich daher der Kauf des Nuki Combo 2.0 Set lohnt, erfahrt ihr in folgenden Testbericht.

PUNKT 1

bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das smarte elektronische Türschloss Nuki könnt ihr entweder als einzelnes Produkt kaufen, oder direkt als Nuki Combo 2.0 Set. Dabei gibt es einen großen Unterschied, denn nur mit dem Nuki Türschloss, könnt ihr dieses lediglich auf kurzer Distanz, also quasi direkt vor der Tür via Smartphone öffnen. Wollt ihr dagegen das smarte Schloss zusätzlich lieber mit eurem WLAN-Netz verbinden und somit egal wo ihr seid die Tür öffnen, dann benötigt ihr die Bridge, welche im Combo 2.0 Set erhalten ist. Daher kann man mit der zusätzlichen Bridge jederzeit auch einem Freund, der Putzfrau usw. ermöglichen eurer Haus zu betreten, auch wenn ihr nicht daheim seid. 

Bei meinem Test Bundle handelt es sich daher um das Nuki Combo 2.0-Set. Dieses wird in zwei separaten Verpackung geliefert, welche sehr schlicht, aber dennoch mit zahlreichen Informationen zu dem jeweiligen Gerät versehen sind.

Nuki Smart Lock 2.0

Die Oberseite der Nuki Smart Lock 2.0 Verpackung zeigt direkt eine Abbildung des Türschlosses, welches an einer Tür montiert wurde. Zudem wird man auf dieser Seite direkt über einige der neuen Funktionen gegenüber des Vorgängers informiert. Die neue Version ist nämlich mit Alexa, Google Assistant und Apple HomeKit kompatible. Somit kann man das Smart Lock bei Bedarf ganz komfortable via sämtlichen Sprachassistenten bedienen.

An der rechten Seite wird kurz durch drei Bilder erklärt, wie das Set an der Innenseite der Tür montiert wird und via Smartphone geöffnet werden kann. Des Weiteren sind auf der oberen Stirnseite die Vorteile des Nuki Systems in Deutsch und Englisch erklärt. So wird hier auf die Installation von 3 Minuten hingewiesen, das Nuki einem einfach die Tür öffnet, wenn man nach Hause kommt und absperrt, wenn man das Haus verlässt usw.

Nuki SmartLook 2.0 Combo 1
Nuki SmartLook 2.0 Combo 2
Nuki SmartLook 2.0 Combo 3

Zu guter Letzt befasst sich die Unterseite mit dem Lieferumfang und den Voraussetzungen, um Nuki nutzen zu können. Anhand der Google Play und App Store Logos erkennt man zudem sofort, dass es sowohl für Android als auch iOS eine passende und kostenlos App für das Nuki Smart Lock gibt.

Hebt man den Deckel der Nuki smart Lock 2.0 Verpackung an, dann erblickt man in einer schwarzen Kartonage eingelassen sämtliches Zubehör. Rechts Z. B. befindet sich direkt das Nuki Smart Lock 2.0 inkl. den bereits eingelegten vier AA-Batterien. Direkt daneben sind auf dem ersten Blick die üblichen Beipackzettel dabei. Dabei handelt es sich um eine mehrsprachige Kurzanleitung und einem weißen Zettel, der mit dem dem HomeKit Code versehen ist. Dieser dient dazu, als Apple-User, das smarte Schloss in die HomKit App zu integrieren und fortan sehr einfach von dort zu bedienen. 

Zudem befinden sich zwei unterschiedliche Montageplatten dabei, ein kleiner Magnet und ein Inbusschlüssel. Woher man weiß, welche Montageplatte davon benötigt wird, und für was der kleine Magnet dient, erkläre ich euch unter dem Punkt Installation und Einrichtung genauer.

Nuki Bridge

Die Verpackung der Bridge ähnelt, wie bereits erwähnt der des Nuki Smart Lock 2.0. Somit ist hier ebenfalls auf der Oberseite der Name des Herstellers, des Gerätes und die Bridge selbst abgebildet. Auf der rechten langen Seite der Verpackung wird einem zudem anhand von drei einzelnen Bilder symbolisiert, dass man durch die Bridge, das Schloss auch von unterwegs öffnen kann. Also quasi weltweit egal, ob man gerade in Amerika, Asien oder wo anders in der Welt ist. Das selbst wird einem an der oberen Stirnseite noch einmal in einem Satz erklärt. An der Unterseite der Verpackung ist wie bereits bei dem Smart Lock 2.0 der Inhalt und die Systemvoraussetzung aufgelistet.  

Nuki SmartLook 2.0 Combo 21
Nuki SmartLook 2.0 Combo 22
Nuki SmartLook 2.0 Combo 25

Hebt man den Deckel der Verpackung an, stellt man zuerst einmal fest, dass es sich hierbei eigentlich um fast mehr Verpackung wie Produkt handelt. Im Inneren ist nämlich lediglich die kleine Bridge und eine mehrsprachige Kurzanleitung eingelegt. Da die Bridge direkt in die Steckdose gesteckt wird und mit dem WLAN verbunden wird, sind keine Kabel notwendig. Die Verpackung hätte aufgrund der kleinen Bridge definitiv halb so groß  gestaltetet werden können. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Nuki Smart Lock 2.0

Das Nuki Smart Lock 2.0 kommt wie bereits die 1. Generation in einem silbernen und einen schwarzen Element daher. In dem unteren Schwarzen rechteckigen Element aus Kunststoff befindet sich neben der ganzen Elektronik auch das Einschubfach für die vier AA-Batterien. Diese sind nötig, damit das Nuki Smart Lock 2.0 mit Strom versorgt wird und die Tür mechanisch mithilfe des Motors geöffnet werden kann. Dieser Motor befindet sich im runden silbernen Aluminium Teil des Schlosses. Diese Kombi aus den beiden Werkstoffen und Farben wirkt sehr modern und edel, zudem passt diese Kombi quasi an jede Tür, egal ob eine alte Holztür oder eine moderne aus Aluminium.

Das Schloss fällt durch seine Größe natürlich direkt an der Tür auf, da dieses jedoch nur an der Innenseite der Tür angebracht wird, ist dies keinesfalls schlimm. Nuki hat dem Aluminium Element eine runde Form (Durchmesser 52 mm mit einer länge von 63 mm) und dem schwarzen Kunststoffelement 80 x 60 x 46 mm (L x x H) verpasst. Da das runde Element in das Kunststoffelement eingelassen ist, betragen die kompletten Abmaße: 110 x 60 x 63 mm und das Gewicht beträgt inkl. Batterien knapp 330 Gramm (ohne 228 Gramm) und inkl. Batterien und Montageplatte knapp 450 Gramm. 

Nuki SmartLook 2.0 Combo 13
Nuki SmartLook 2.0 Combo 11
Nuki SmartLook 2.0 Combo 19

Direkt an der Vorderseite befindet sich das drehbare Aluminium-Element. Dieses auch im montierten Zustand drehbare Element dient dazu, dass man bei Bedarf, falls z. B. die Batterien überraschend leer sein sollten, die Tür immer noch manuell aufschließen kann. Da der Schlüssel sich im inneren befindet, kann man die Tür einfach durch das drehen in die jeweilige Richtung wie gewohnt öffnen oder schließen. Des Weiteren ist auf dieser Fläche, welche sich beim Öffnen und Schließen dreht ein weiß leuchtender LED-Ring angebracht. Dieser Ring dient als Art Status-Anzeige. Je nachdem, wie dieser leuchtet oder aufblickt, weißt dieser z. B. drauf hin, dass sich das Nuki smart Lock im Kopplungsmodus befindet, die Tür auf oder zugesperrt ist oder die Batterien bald leer sind usw. 

Innerhalb des LED-Rings befindet sich zudem eine große Taste. Mit dieser kann man die Tür ohne Smartphone von innen öffnen bzw. schließen. Zudem dient diese Taste dazu, die App bzw. euer Smartphone mit dem Nuki Smart Lock zu koppeln.

Nuki Bridge

Die Nuki Bridge ist ein quadratisches aus schwarzem Kunststoff gefertigtes Kästchen. Dieses wird wie bereits erwähnt direkt in eine Steckdose eingesteckt. Daher befindet sich auf der Rückseite der Stecker. Eingesteckt in der Steckdose ist die Bridge 60 x 60 x 44 mm groß (L x B x T). Auf der Vorderseite befindet sich neben einem großen Knopf noch eine kleine Status-LED. Der große Knopf dient lediglich dazu die Bridge mit dem Nuki Smart Lock zu koppeln, dazu später mehr. Die Status-LED leuchtet nur solange sich die Bridge im Pairing-Modus befindet und kurz nach dem erfolgreichen verbinden. Anschließend bleibt diese aus, sodass hier kein Licht am Abend stören kann.

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(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es kaum etwas zu bemängeln. Das Gehäuse beider Geräte wurde aus Kunststoff und das des Smart Lock zum Teil auch aus Aluminium gefertigt. Da beide Geräte im Innenbereich eingesetzt werden, macht der Einsatz von Kunststoff hier keinerlei Probleme. 

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Lediglich der Druckpunkt am Nuki Smart Lock 2.0 könnte meiner Meinung nach etwas definiert sein. Dieser gibt bei leichtem Berühren etwas nach und beim stärken Drücken hört man erst das Klicken, welches den Befehl ausführt. Hier wäre ein etwas besser Druckpunkt gut. Aber da man diesen Knopf lediglich zum Pairing und zum Öffnen ohne Smartphone nutzt, geht dies soweit in Ordnung. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

PUNKT 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Technische Daten der Nuki Combo 2.0
Türschloss-Art Smartes Türschloss (Batteriebetrieben)
Kompatible Türgriffe Knauf außen; Griff oder Stange außen
Geschwindigkeit bei 720° Drehung  knapp 5,8 Sekunden
Abmessungen Nuki Smart Lock 2.0: 110 x 60 x 60 mm  Nuki Bridge 60 x 60 x 50
Sperrmodi Aufsperren
Tür öffnen (bei Türen mit Knauf auf der Außenseite)
Zusperren
Auto Unlock
Lock ’n’ Go
Material Kunstoff/ Aluminium
Konnektivität IEEE802.11 b/g/n (2,4GHz) Wireless-Netzwerk, Bluetooth 4.0 und höher
Akkulaufzeit Smart Lock ≥6 Monate bei 8 Sperrvorgängen pro Tag
Sicherheit End-to-End-Verschlüsselung mit Challenge-Response (wie bei eBanking).
Lieferumfang 1x Nuki Smart Lock
1x Montageplatte – Klemmvariante
1x Montageplatte – Klebevariante
1x Inbusschlüssel für Klemmplatte
4x AA-Batterien
1x Smart Lock Anleitung
1x Nuki Bridge
1x Bridge Anleitung
1x Türsensor-Magnet

Vorraussetzungen für die erfolgreiche Installation 

Beim Nuki Smart Lock handelt es sich quasi um einen Motor, welcher den zwischen der Montageplatte und dem Smart Lock befindlichen Türschlüssel dreht und somit, die öffnet. Um die Stromversorgung müsst ihr euch soweit keine Gedanken machen, denn diese erfolgt via vier AA-Batterien. Diese müssen lediglich, sobald diese leer sind (halten bis zu 6 Monate) ersetzt werden. Smart macht das Nuki Schloss die darin befindlich Elektronik, denn diese wird via Bluetooth mit eurem Smartphone verbunden oder bei der Combo mit eurem Wi-Fi-Netzwerk.

Um Nuki Smart Lock Combo 2.0 nutzen zu können, erfordert es einige Voraussetzungen mehr, als nur ein Smartphone. Zum einen ist nämlich wichtig, dass ihr in eurer Haustüre ein Türschloss mit Europrofil Doppelzylinder (meistens in Türen verbaut) der zudem über eine Not- und Gefahrenfunktion verfügt. Diese Funktion erlaubt es nämlich, dass ihr eure Tür auch dann aufschließen könnt, wenn bereits ein Schlüssel, also in dem Fall der im Nuki Smart Lock befindliche im Inneren steckt. Ob ihr diese Funktion habt, könnt ihr ganz leicht prüfen, indem ihr bei offener Tür einen Schlüssel von innen in das Schloss steckt und probiert, ob ihr gleichzeitig auch einen von außen einstecken könnt. Sollte dies nicht gehen, dann müsst ihr dieses durch einen neuen Doppeltzylinder mit Not- und Gefahrenfunktion ersetzen. Diese sind bereits ab ca. 30 Euro erhältlich. 

Solch ein Türschließzylinder kann man ohne Probleme selbst wechseln. Dazu muss man einfach bei offener Tür die Stellschraube unterhalb der Türfalle komplett herausdrehen. Nun den vorhanden Schlüssel des alten Zylinders in das Schloss stecken, und auf etwa ein Uhr (20-Grad) nach links oder rechts drehen. Anschließend sollte man den alten Türschließzylinder einfach entnehmen können.

Installation und Einrichtung 

Die Montage und Einrichtung des Nuki Smart Lock ist, wie der Hersteller selbst angibt sehr einfach und in wenigen Minuten erledigt.

Zuerst geht es darum, die richtige Montageplatte auszuwählen. Hier liefert Nuki bei der europäischen Schließzylinder-Variante zwei Varianten mit. Welche davon die Richtige ist, hängt davon ab, ob euer Schließzylinder an der Innenseite der Tür weniger als 3 mm oder mehr als 3 mm von der Tür hervorsteht.

Nuki SmartLook 2.0 Combo 8
Nuki SmartLook 2.0 Combo 9
Nuki SmartLook 2.0 Combo 10

Sollte dieser weniger als 3 mm vorstehen, dann müsst ihr euch für die Montageplatte mit der Beschriftung „B“ entscheiden. Diese besitzt an der Rückseite eine Doppelseite Klebefläche und wird mithilfe dieser an der Tür festgeklebt. Keine Angst der Kleber hebt sehr gut, lässt sich aber laut Nuki rückstandslos entfernen.

Sollte der bei euch vorhanden Türschließzylinder jedoch wie bei mir mehr als 3 mm vorstehen, dann müsst ihr die Montageplatte „A“ nehmen. Diese wird in diesem Fall nicht geklebt, da diese zum Teil etwas weiter von der Tür absteht. Sondern mit drei Madenschrauben am Zylinder festgeklemmt. Diese Variante lässt sich natürlich noch etwas besser und rückstandsloser entfernen als die geklebte.

Nuki Combo 2.0 Montage 1
Nuki Combo 2.0 Montage 3
Nuki Combo 2.0 Montage 4

Nun muss man noch einen Schlüssel am besten den Ersatzschlüssel, da man den eigenen eventuell zum herkömmlichen aufschließen im Notfall benötigt in das Schloss von innen stecken. Zu guter Letzt wird nun noch das Nuki Smart Lock einfach auf die Montageplatte aufgesetzt und schon ist die Montage erledigt. Anschließend lädt man sich am besten schon einmal die kostenlose Nuki Smart Lock App auf das Smartphone (erhältlich für iOS und Android).

Startet man diese, muss man zunächst der Datenschutzerklärung zustimmen. Anschließend wird man gefragt, ob man das Smart Lock Einrichten möchte oder eventuell den Einladungscode welchen man vom Partner erhalten hat, eingeben möchte. Letzteres dient dazu, dass z. B. der PartnerIn ebenfalls Zugriff auf das smarte Türschloss erhält. 

Habt ihr das smarte Türschloss wie oben erwähnt bereits montiert, könnt ihr gleich mit dem nächsten Schritt fortfahren. Ansonsten klickt man bei der Frage „Hast du dein Smart Lock bereits an deiner Tür montiert? “ Auf „Nein“ und die App zeigt einen daraufhin Schritt für Schritt, wie die Montage durchgeführt wird und welche Montageplatte man genau benötigt. 

Nun noch den eigenen Namen eingeben und sobald man dazu aufgefordert wird, die runde Taste am Nuki Smart Lock für 5 Sekunden gerückt halten. Daraufhin sucht die App via Bluetooth automatisch nach dem Türschloss und nach wenigen Sekunden sollte dies gefunden worden sein. Daraufhin dem Schloss noch einen Namen geben wie z. B. Haustür, den Ortungsdiensten des Smartphones zustimmen (Voraussetzung für die Funktion Auto-Unlock) und daraufhin den Standort bestimmen bzw. automatisch orten lassen.

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    Zu guter Letzt muss das Türschloss noch einmalig kalibriert werden. Dies erfolgt fast komplett automatisch. Mann muss lediglich auswählen, ob man an der Außenseite der Tür, einen Drücker oder nur einen Knauf bzw. eine Stange besitzt. Anschließend die Tür kurz aufmachen und einmal sobald dazu aufgefordert schließen, schon startet die Kalibrierung. Dabei schließt das Schloss die Tür einmal zu und gleich wieder auf.  

    Wollte ihr nun noch den Öffnungssensor des Nuki Smart Lock verwenden, könnt ihr dies im nächsten Schritt auswählen. Dazu wird der kleine Magnet mit dem Klebestreifen an der Rückseite, welcher im Lieferumfang dabei ist am Türanschlag, nahe des unteren Teil des Schlosses geklebt. Daraufhin muss man wie Beschrieben nur einmal kurz die Tür komplett öffnen und im nächsten Schritt am Türrahmen anlehnen, sodass diese leicht offen ist, und schon ist das Ganze erledigt. Sofern verfügbar kann man nun noch ein Softwareupdate herunterladen und wie in der App erklärt, installieren.

    Die Bridge ist ebenfalls sehr schnell in Betrieb genommen. Diese wird einfach in die Steckdose, möglichst nahe des Nuki Smart Lock 2.0 gesteckt und sobald dazu aufgefordert betätigt man für 10 Sekunden den Knopf an der Bridge bis diese anfängt zu blinken. Nun sucht die App nach dieser und man muss noch schnell das Wi-Fi-Netzwerk aussuchen, den Netzwerkschlüssel eingeben und schon ist das ganze verbunden und einsatzbereit.

    (Installation & Einrichtung: 4 von 5 Punkten)

    Funktionsumfang

    Entscheidet ihr euch nur für das Nuki Smart Lock 2.0. Könnt ihr auf das Schloss wie bereits eingangs erwähnt, nicht von unterwegs aus zugreifen, sondern lediglich in einem kleinen Radius via Bluetooth oder Zigbee-Standard. Somit könnt ihr dies quasi nur wenn ihr im Haus oder kurz davor seid steuern. Solltet ihr jedoch gerne das Smart Lock via ALEXA, Google Assistant oder HomeKit usw. bedienen wollen und zudem auch von unterwegs, dann benötigt ihr die Bridge. Diese könnt ihr entweder einzelne oder direkt in dem Nuki Combo 2.0 Set erwerben. Die Bridge dient sozusagen, als Kommunikation zischen eurem WLAN und dem Smart Lock.  

    Selbst wenn man das Nuki Smart Lock 2.0 montiert hat, kann man weiterhin wie gewohnt die Tür mit einem weiteren Schlüssel von außen aufschließen. Zudem ist es auch möglich, die Tür von innen durch drehen des Aluminiumrings am Schloss wie gewohnt zu schließen oder zu öffnen. Dies ist z. B. sehr nützlich, falls völlig unerwartet die Batterien leer sein sollten. Wer morgens sein Smartphone nicht so schnell findet oder nur mal kurz raus möchte, kann zudem das Schloss mit einem Knopfdruck öffnen und wieder schließen. Doch das Smart Lock 2.0 von Nuki kann noch viel mehr, was man über die App einrichten kann.

    (Funktionsumfang: 4,5 von 5 Punkten)

    Software

    Nuki Smart Lock
    Nuki Smart Lock
    Preis: Kostenlos

    Nuki Smart Lock
    Nuki Smart Lock
    Preis: Kostenlos

    Die App ist meiner Meinung nach sehr modern und übersichtlich gestaltete. Man findet sich nach kurzer Zeit zurecht und die wichtigsten Funktionen sind schnell zu finden. 

    Auf der Startseite sieht man direkt den aktuellen Staus. So erfährt man hier im oberen Bereich in dem Kreis, ob Nuki die Tür aktuell abgeschlossen oder aufgeschlossen hat und direkt darunter, sofern ihr den Magnet Sensor montiert und eingerichtet habt, ob die Tür zu oder offen steht. Sehr nützlich ist hier, dass ihr einstellen könnt, dass die App euch eine Push-Benachrichtigung zusenden, falls ihr euch zu weit von der Tür entfernt, aber versehentlich vergessen habt, diese richtig zu schließen. Dies könnt ihr unter den Einstellungen (Auto-Lock) einstellen, jedoch funktioniert dies nur in der Kombination mit einer Nuki Combo 2.0 (Bridge).

    Nuki Combo 2.0 Software 1 1
    Nuki Combo 2.0 Software 1 2

    Auf der Startseite habt ihr durch das betätigen des Kreises die Möglichkeit die Tür abzuschließen / aufzuschließen. Hierbei gibt es jedoch eine minimale Verzögerung die je nach der Verbindung bei 2 bis 11 Sekunden liegen kann.

    Wie im Punkt „Einrichtung und Konfiguration“ erwähnt, könnt ihr hier auch weitere Benutzer, also Familienmitglieder verwalten und einladen. Da ihr dafür einen Pin eingeben müsst bzw. könnt, wird verhindert, dass dieser Nutzer weitere Nutzer einladen kann usw. Bei der Einladung könnt ihr unter anderem bestimmen, ob dieser Nutzer aus der Ferne zugriff, auf das Nuki Smart Lock bekommt, Auto-Unlock de-/aktiveren kann oder der Zugang zeitlich begrenzt wird. Hat man z. B. eine Putzfrau, die einmal wöchentlich oder öfters vorbeikommt, kann man genau bestimmen über welchen Zeitraum, also Monate, an welchen Tagen und in welchem Zeitfenster (z. B. 2 Stunden also von 9:00 bis 11:00 Uhr) diese Zugriff erhält. Somit müsst ihr dieser Person keinen extra Schlüssel anfertigen bzw. aushändigen und der Zugang läuft völlig automatisch ab.

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    • Nuki Combo 2.0 Software 2 11
    • Nuki Combo 2.0 Software 2 12
    • Nuki Combo 2.0 Software 2 13
    • Nuki Combo 2.0 Software 2 14
    • Nuki Combo 2.0 Software 2 15
    • Nuki Combo 2.0 Software 2 16
    • Nuki Combo 2.0 Software 2 17
    • Nuki Combo 2.0 Software 2 18
    • Nuki Combo 2.0 Software 2 19
    • Nuki Combo 2.0 Software 2 20

      Damit ihr als Besitzer wisst, wer z. B. wann das smarte Schloss geöffnet hat, gibt es in der App ein Protokoll. Hier könnt ihr genau alles einsehen, wann die Tür geöffnet wurde usw. 

      Auto-Unlock

      Eine meiner Lieblingsfunktionen des Nuki Combo 2.0 ist die Auto-Unlock Funktion. Damit ist es möglich (sofern ihr der Freigabe der Ortungsdienste zugestimmt habt) dass sich Nuki automatisch öffnet, sobald ihr euch eurer Haustüre nähert.

      Dies funktioniert ähnlich wie bei Nello One, habt ihr euren Standort in der App festgelegt, dann checkt die App in regelmäßigen Abständen nach, wo euer aktueller Standort ist. Sollte man daher weiter weg sein, dann bleibt die Tür abgeschlossen. Nähert ihr euch dagegen der Tür und seid innerhalb von 100 Metern davon entfernt, dann wird die Tür aufgeschlossen oder auf Wunsch sogar geöffnet, also die Türfalle gezogen (Zeitraum bestimmbar). Hierbei ist Standard mäßig die Ortung via GPS ausgewählt. In den Einstellungen kann man jedoch auch Wi-Fi auswählen, doch dies ist nicht so genau. Die Reichweite in der Nuki die Auto-Unlock Funktion aktiviert kann jedoch auch auf 50 Meter reduziert oder bis auf 500 Meter erhöht werden doch dazu rate ich nicht, denn Nuki erwähnt auch, dass bei Änderungen der Werte kein Support geleistet wird.

      Die Auto-Unlock Funktion habe ich mit dem Nuki Smart Lock 2.0 absolut lieben gelernt. Diese funktioniert mit meinem iPhone dank Bluetooth 5.0 in wenigen Sekunden. Beim Test mit einem Android Smartphone viel mir jedoch auf, dass es hier Probleme gibt. Hier wird die App im Hintergrund nach einiger Zeit nicht mehr aktualisiert und somit erhält diese nicht mehr den aktuellen Standort. Daher stellt diese unter Umständen nicht fest, dass ihr euch bereits vor der Tür befindet und führt daher nicht die Auto-Unlock Funktion aus. Hier muss man unter Umständen, sobald man weiß, dass man sich auf dem nach Hause weg befinde kurz die App starten. Dieses Problem liegt jedoch an den jeweiligen Smartphone Herstellern und nicht an Nuki selbst.

      (Software: 4,5 von 5 Punkten)

      Lautstärke und Geschwindigkeit des Ab-/Aufschließen

      Zur Lautstärke liest man im Netz oft, dass die Nuki Combo 2.0 sehr laut sei. Die erste Generation des Smart Lock, konnte ich leider nicht testen, daher kann ich hier nicht sagen, ob die 2. Generation leiser ist. Doch was ich klar sagen kann, ist, dass man Nuki ganz klar hört. Dies ist aber natürlich logisch, denn es handelt sich dabei um einen elektronischen Motor, welcher hier die Tür öffnen und schließt. Man hört zum einen den normalen Ton des Riegels, welcher sich durch das Drehen des Türschlosses bewegt und das Summen des Motors. Dieses hört sich quasi wie ein kleiner Akkuschrauber (Bosch IXO) an. Wenn man vor der Tür steht, hört man dieses natürlich sehr, somit hören es auch die Leute vor der Tür, doch sobald man sich im nächsten Raum befindet, ist es deutlich weniger wahrnehmbar.

      Das Türschloss wird von Werk aus komplett abgeschlossen, spricht zwei Umdrehungen. Man kann jedoch auch zugunsten der Geschwindigkeit und der Batterielaufzeit unter dem Punkt „Smart Lock Optimieren“ das Schloss soweit einstellen, dass dieses nur eine Umdrehung abschließt. Für einen kompletten Schließ- oder Öffnungsvorgang braucht das neue Nuki Smart Lock 2.0 knapp 6 Sekunden.

      (Lautstärke und Geschwindigkeit des Ab-/Aufschließen: 3,5 von 5 Punkten)

      Sicherheit

      Da Nuki Smart Lock 2.0 eine Lösung ist, um das Türschloss smart zu machen, ist natürlich für einige Nutzer die Frage nach der Sicherheit sehr wichtig. Denn wenn das System nicht sicher sein sollte, kann jemand einfach so ins Haus eindringen usw. 

      Hierbei müsst ihr euch wirklich keine Sorgen machen. Das System ist sehr sicher, denn das Unternehmen legt hier viel Wert drauf. So ist die Kommunikation zwischen eurem Smartphone bzw. besser gesagt der Nuki App und dem Nuki Smart Lock 2.0 permanent verschlüsselt. Daher bekommt jede mit dem Schloss verbundene App einen sogenannten Schlüsselcode zugeordnet, welcher nur der App und dem Nuki Smart Lock bekannt ist. 

      Sendet man daher via App den Befehl an das Nuki Smart Lock, dass dieses das Türschloss aufsperrt. Wird dieser als verschlüsselte Nachricht per Bluetooth zum Nuki Smart Lock versendet. Da nur das Smart Lock und die App den Verschlüsselungscode kennt, kann dieses diese Nachricht entschlüsseln und den Befehl „ Haustüre aufschließen“ ausführen.

      Des Weiteren ist es doch in den meisten Fällen so, das bei Wohnungs- und Häusereinbrüchen meistens Einbrecherbanden dahinter stecken. Diese brechen sehr selten bei modernen Türen mit ihren zusätzlichen Sicherheitselementen ein. Zu gut wissen diese Banden nämlich, dass es hier bei abgeschlossener Tür schwierig wird, ohne großen Lärm einzudringen. 

      Ein Einbrecher allein oder selbst eine Bande wird selten einen Experten dabei haben, welcher sich mit dem Hacken solch eines Systems auskennt. Falls dies doch der Fall sein sollte, woher sollten die Einbrecher wissen, dass ihr das Nuki Combo 2.0 Set verwendet? Dazu müsste diese davor eure Tür von innen sehen und selbst dann ist es nicht einfach, das System aufgrund der Verschlüsselung zu hacken.

      (Sicherheit: 5 von 5 Punkten)

      PUNKT 3

      bestehend aus „Beschreibung und Preis-/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

      Beschreibung

      Mit der Nuki Combo 2.0 verspricht das Unternehmen ein sicheres elektronisches Türschloss, welches automatisch die Tür abschließt, wenn man das Haus verlässt und aufschließt, wenn man nach Hause kommt. Des Weiteren kann das Nuki Smart Lock ganz einfach an das vorhandene Türschloss (Voraussetzungen müssen jedoch gegeben sein) innerhalb von drei Minuten montiert werden. Zudem muss dazu nicht gebohrt werden, sondern es wird je nach Montageplatte geklebt oder geklemmt. Daher ist das Set ebenso schnell wieder abmontiert.

      Was sich für einige vielleicht als Spielerei anhört, ist für mich eine praktische Funktion, denn ich kann seither meinen Schlüssel getrost daheim lassen. Ich habe das Schloss nun knapp über einem Monat im Gebrauch und es absolut lieben gelernt. Die Funktion des Auto-Unlock ist eine sehr feine Sache. Ich kann nun ohne Schlüssel aus dem Haus gehen und das Nuki Smart Lock schließt automatisch ab und wenn ich abends nach Hause komme, öffnet es mir automatisch die Tür. 

      Preis/Leistung

      Mit einer UVP von 299 € ist das Nuki Combo 2.0 Set, bei dem nicht nur das Türschloss, sondern auch die Bridge im Lieferumfang dabei ist eine sinnvolle Möglichkeit die Tür, bzw. das Türschloss Smarthome fähig zu machen.<

      Außer die Batterien, welche man je nachdem, wie oft man die Tür auf und zuschließt, ersetzen muss, hat man keine Folgekosten. Die Einrichtung ist dank der sehr guten Beschreibung in der App ebenso einfach erledigt wie die Montage. Diese dauert, wie Nuki verspricht, keine 3 Minuten und für die Konfiguration in der App benötigt man ebenfalls knapp 3 bis 5 Minuten. Daher ist das Set wirklich sehr einfach und schnell in Betrieb genommen.

      Das System bietet einige praktischen Funktionen. Neben der Auto-Unlock Funktion, könnt ihr andere Nutzer einladen, welche dann einen Code von euch erhalten und somit das Schloss auch öffnen können. Dabei kann man diesen Zeitraum des Zugriffes bestimmen und im Protokoll genau einsehen, wann die Tür geöffnet wurde und falls gewünscht die Berechtigung für den Zugriff jederzeit wieder entziehen.  

      Bei mir persönlich haben alle Geräte sehr gut miteinander harmoniert und ich hatte keinerlei Probleme. Die Bridge hat von der Ferne sehr gut funktioniert, genauso wie der Türsensor immer genau angezeigt hat, ob die Tür offen oder zu ist.

      Wer zudem im Besitz eines Nello One Türöffner ist und seine Gegensprechanlage smart gemacht hat. Kann beide Geräte miteinander betreiben. Somit können selbst Wohnungsbesitzer das Set soweit konfigurieren, dass Nello die Eingangstür ins Haus öffnet und sobald man vor der Wohnungstür steht, öffnet Nuki das Türschloss. 

      Nuki Combo 2.0 (Smart-Lock & Bridge)

      Zum Angebot bei


      Somit ergibt sich unter Berücksichtigung aller Teilwertungen folgende testr – Bewertung:

      Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen.

      Tags:

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