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Autor: Tobias

Nanoleaf Canvas Smarter Kit

In aller Kürze


Mit den Nanoleaf Canvas, hat das Unternehmen  Nanoleaf, eine weitere Version, seines Beleuchtungssystems vorgestellt. Diese bieten gegenüber den Nanoleaf Light Panels nochmals einige Verbesserung. Denn zum einen gibt es bei der neuen quadratische Form keine blinden Bereiche mehr. Außerdem reagieren diese nun auf Berührung und kommen ohne extra Rhythm-Modul und Steuereinheit aus, da diese direkt in einem der Panels integriert wurden. Die Nanoleaf Canvas sind definitiv nur als Deko-Beleuchtung zu sehen, denn um diese z.B, als Arbeitslicht zu sehen, bräuchte man deutlich mehr Panels. Montiert an die Wand, sind die LED-Panels definitiv ein Hingucker und sorgen bei all meinen Besuchern für einen wahren Wow-Effekt.

Gefällt uns

  • Modulare Design
  • einfacher Aufbau und Bedienung
  • Tolles Dekolicht
  • reagiert auf Musik und Klang

Gefällt uns weniger

  • keine  sehr hoher Preis
  • Entfernung der Klebestreifen

Nanoleaf Canvas Smarter Kit

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Nanoleaf Canvas Smarter Kit befindet sich zusammen mit dessen Zubehör in einer kompakten, mit wenigen Infos bedruckten Kartonage. Diese wiederum ist in eine dünnere, rundum bedruckte Hülle eingeschoben.

Die Front, ziert neben den üblichen Informationen zum Hersteller und dem Produktnamen, auch einige Informationen bzw. Merkmale über die Canvas-Panels. Dabei wird erwähnt, dass diese auf Berührung und Musik reagieren können, über 16 Millionen Farben darstellen und per Sprache steuerbar sind. Zudem ist hier eine Abbildung der 9 einzelnen Module (Umfang an Panels in diesem Starter-Kit) zu sehen. Durch das „Works with Apple HomeKit“ Siegel informiert Nanoleaf zudem darüber, dass dieses Nanoleaf Canvas Smarter-Kit direkt über die Apple HomeKit-App gesteuert werden kann.

 An der langen unteren Stirnseite werden einem erneut die Panels gezeigt. Zudem wird man jedoch hier auch noch darüber informiert, dass ein Panel eine Fläche von 150 x 150 mm einnimmt. Des Weiteren wird auch darauf hingewiesen, dass das Set mit weiteren smarten Assistenten funktioniert. So kann man die Lichter auch mit dem Google Assistant, Amazons Alexa und IFTTT ( If This Then That) bedienen. Außerdem wird der Energieverbrauch mit der Klasse „B“ angegeben und das 11 kWh/1000h verbraucht wird. Die gegenüberliegende lange Seite, zeigt erneut einige der bereits bekannten Funktionen und Verbindungsmöglichkeiten. Doch zudem weißt Nanoleaf hier auch auf die Systemanforderungen, sowie den kompletten Lieferumfang hin.

Zu guter Letzt werden auf der Rückseite einige Montagebeispiele der Nanoleaf Canvas gezeigt. Hat man daher genug Geld auf der hohen Kante, kann man damit tolle Motive oder gar eine komplette Wand farblich dekorieren. Außerdem werden hier erneut 6 wichtigen Merkmale der Nanoleaf Canvas gelistet.

Bei der Hauptverpackung und deren Innenleben, muss ich das Unternehmen Nanoleaf erneut sehr loben. Schließlich ist auch hier alles aus umweltfreundlichem Material gefertigt. Alle 9 LED-Panels sind unterhalb einer Kurzanleitung versteckt. Davon ist die obere die Steuereinheit und alle anderen die Erweiterungsmodule. Im abgetrennten Bereich zur rechten befindet sich der Rest des Lieferumfangs, bei dem es sich um das Netzteil inkl. Kabel und den passenden Adapter für EU- und US-Steckdosen handelt. Außerdem sind noch 28 Klebestreifen zum Befestigen der Canvas-Panels und 9 Verknüpfungen in diesem Abschnitt untergebracht. Ach ja, auf der Kurzanleitung findet man einen Aufkleber, dieser informiert nicht nur über die Seriennummer der Panels, sondern beinhaltet ebenso wie das Netzteil den HomeKit Code zum späteren scannen und hinzufügen zur Apple Home-Kit App.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Nanoleaf Canvas Smarter Kit besteht aus insgesamt 9 quadratischen Kunststoff-Panels. Die einzelnen Elemente sind je 15 x 15 Zentimeter groß, wiegen knapp 167 Gramm und werden mit den mitgelieferten dreiadrigen Kontaktplättchen miteinander verknüpft bzw. verbunden. 

Eingesteckt werden die Kontaktplättchen in einen der vier vorhanden Einschüben an der Rückseite der Canvas-Panels. Durch die unterschiedliche Anordnung der Steckpunkte ist es möglich, die Nanoleaf Canvas Panels entweder auf gleicher Höhe, oder versetzt zusammenzustecken und an die Wand zu montieren.

Im ausgeschalteten Zustand leuchten die Nanoleaf Canvas Panels nicht, daher erstrahlen diese hierbei nur in ihrem neutralen weisen Zustand. An der Rückseite befinden sich neben den bereits genanten Steckverbindungen je Panel, auch vier erhabene Flächen. An diesen werden später jeweils vier der mitgelieferten doppelseitigen Klebepads befestigt und anschließend damit an die Wand montiert.

Die Vorderseite, welche nach dem Anbringen an der Wand betrachtet wird, ist wie bereits bei den Nanoleaf Light Panels mit einer matten „Milchglas“ Oberfläche versehen. Jedoch gibt es hier den in den Light Panels vorkommenden „Blinden-Bereich “an den Ecken nicht. Daher leuchten die Nanoleaf Canvas Panels an der kompletten Front durch. Lediglich ein Kreuz, teilt die Front in vier Abschnitte ein und ist im eingeschalteten Zustand etwas heller, als der Rest. Bei der Kombination der Nanoleaf Canvas können sage und Schreibe bis zu 500 Panels über ein Kontrollfeld gestreut werden, daher sind hier eigentlich fast keine Grenzen gesetzt. Die Betonung liegt auf fast, denn jedes Netzteil kann max. 25 Panel (Angabe vom Hersteller) mit Strom versorgen, somit benötigt man in diesem Fall zusätzliche Netzteile.

Das mitgelieferte Netzteil wird ebenfalls über einen der Steckpunkte an der Rückseite eingesteckt. Dabei ist es jedoch völlig egal, in welches der mitgelieferten Panels ihr dieses einsteckt. Somit muss es nicht zwingend das Panel mit der Touch-Steuereinheit sein. Das Netzteil umfasst anders als bei den Nanoleaf Light Panels nur ein Netzteil mit Netzstecker und einem Kabel. Daher gibt es hier kein zusätzliches Netzteil, welches noch zusätzlich zwischen dem Kabel hängt. Das Kabel bietet eine Länge von 2,5 Metern und sollte daher problemlos ausreichen, um nach der Montage an der Wand, problemlos die nächstgelegene freie Steckdose zu erreichen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Zur Verarbeitung des Nanoleaf Canvas Smarter Kit gibt es soweit nicht viel zu sagen. Die einzelnen Panels machen wie bereits bei den Light Panels einen sehr hochwertigen Eindruck, und lassen sich dank des geringen Eigengewichts sehr leicht Mithilfe der beiliegenden doppelseitigen Klebestreifen an die Wand kleben. Zur Montage komm ich jedoch im nächsten Punkt ausführlicher zurück.

Das Verbindungskabel ist ausreichend lang und macht ebenfalls einen guten Eindruck. Beim Netzteil ist mir nur ein minimales Summen aufgefallen, welches ich aber nur beim genauen Hinhören, bei absoluter stille hören konnte. Was man bemängeln könnte, wären die Steckverbindungen, diese werden nämlich nur eingeschoben und nicht eingerastet. Dadurch sollte man wenn man z. B. mehrer Module (3 Stück maximal) an die Wand auf einmal anbringen möchte darauf achten, dass man dies alle sicher hält. Schlichtweg ist es nämlich nicht möglich, alle 3 Module mit einer Hand zu halten, denn dabei verrutscht schnell etwas, oder man knickt die Panels so, dass im schlimmsten Falle die Steckverbindung bricht. Daher sollte man sich bei der Montage an die Wand etwas Zeit lassen und lieber etwas vorsichtiger umgehen. Jedoch hört sich dies jetzt alle empfindlicher an, wie es in Wirklichkeit ist.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lampen-ArtModulare LED-Paneele, welche durch weitere Module erweitert werden können.
Leuchtkraftca. 100 Lm pro Panel
Max. Farben16,7 Millionen
Farbtemperatur2200K – 6000K
Gewicht ca. 167 Gramm pro Panel
Lebensdauerca. 25.000 Stunden
Kommunikations ProtokollWiFi (2.4Ghz b/g/n)
Leuchtmittel TechnologieLED-Leuchtmittel
Lieferumfang8 modulare Lichtpanels
1 Lichtpanel mit Steuereinheit
1 Netzteil mit EU-/ US Steckeradapter
Kurzanleitung
28 doppelseitige Klebestreifen zur Montage
9 Panel- Verbindungsstücke

Einrichtung und Installation

Wie bei den Nanoleaf Light Panels, empfiehlt es sich auch beim Nanoleaf Canvas Smarter Kit dieses zuerst auf dem Boden oder Tisch so zusammenzustecken, wie man diese später an der Wand vorhat, zu befestigen. Dabei kann man natürlich auch bedenkenlos die Stromversorgung anschließen, sodass man gleich nach dem einstecken in der Steckdose sieht, dass alles richtig funktioniert. Schließlich wäre nichts ärgerlicher, wie wenn man nach dem anbringen feststellt, dass z. B. ein Panel defekt wäre.

Nanoleaf stellt in der Anleitung und auf der Webseite einige Beispiele zur Verfügung, wie man die 9 Canvas Panels, welche im Nanoleaf Canvas Smarter Kit (je nach Set auch mehr) zu einem Motiv anordnen kann. Daher muss man sich nicht stundenlang den Kopf zerbrechen, wenn einem keines einfällt. Des Weiteren kann man natürlich auch jederzeit auf die Nanoleaf App zurückgreifen, welche kostenlos für iOS und Android verfügbar ist. In der App erhält man nämlich auch Zugriff auf den Layoutassistenten. Durch diesen ist es nämlich ebenfalls möglich, ein passendes Layout zu kreieren und anschließend vor einem zusammenzubauen. Dazu gibt man einfach die vorhandene Anzahl an Panels an und erhält einen zufällig erstellten Designvorschlag, welchen man jedoch nach belieben via Drag und Drop der einzelnen Elemente, weiter optimieren kann. Um den Assistenten nutzen zu können, muss das Canvas Starter-Kit zuvor mit der App gekoppelt werden, was jedoch sehr einfach vonstattengeht. Den Vorgang dazu, erkläre ich euch im nächsten Punkt ausführlich.

Eine weitere durchaus interessante Funktion, ist die Anordnung der Nanoleaf Canvas Panels via Augmented Reality-Funktion. Damit kann man mithilfe der App, die Anordnung der Panels, über die Kamera an die Wand projizieren lassen. Dazu einfach über die Webseite von Nanoleaf den zur Verfügung gestellten QR-Code ausdrucken und an die Wand hängen. Diesen dann einfach mit dem Smartphone in der App scannen und die Nanoleaf Canvas Panels selbst anordnen.

Um die Nanoleaf Canvas Panels nutzen bzw. via App usw. steuern zu können, ist es erforderlich, dass man sich ein Konto beim Hersteller anlegt. Keine Angst, selbst wenn das Unternehmen mal insolvent wäre oder Ähnliches, müsst ihr euch hier keine Gedanken machen, die Canvas Panels laufen auch ohne Server und können ohne App bedient werden. Zur Registrierung müsst ihr die üblichen Angaben machen, sprich ihr werdet nach eurem Vor-/Zunamen und einer E-Mail-Adresse gefragt. Nach Adressdaten usw. wird hier also nicht verlangt, da es keine ortsabhängige Funktion wie z. B. bei den Hue-Lampen gibt.  

Der Rest der Account Einstellung ist völlig selbsterklärend. Bei mir wurde am iPhone direkt gefragt, ob ich meinen Account direkt mit Apple HomeKit synchronisieren möchte, dem ich zugestimmt habe. Dabei muss man einfach, sobald man dazu aufgefordert wird den HomeKit Code scannen oder eingeben (befindet sich auf der beiliegenden Anleitung oder an der Rückseite der Steuereinheit) und schon verbindet sich das Nanoleaf Canvas Smarter Kit mit dem HomeKit und der App. Somit hat man anschließend den vollen Zugriff über die App, oder als Apple-User auch direkt über die HomeKit App.

Die Nanoleaf Canvas Panels, werden wie bereits erwähnt, an die Wand mithilfe von doppelseitigen 3M-Klebepads befestigt. Diese Klebepads sind ausreichend stark, sodass die Panels auch problemlos an den meisten Tapeten halten (Deckenmontage wäre selbstverständlich auch möglich). Dazu sollten an jedem Panel vier Klebestreifen angebracht werden und wie vom Hersteller angegeben für 30 Sekunden festgedrückt werden. Anschließend an maximal drei Panels auf einmal die Klebestreifen abziehen (sollte die Seite mit Wall-Side sein) und diese drei Panels an der Wand befestigen. Des Weiteren bietet Nanoleaf aber auch wie bei den Light Panels ein Mount-Kit für 24,99 € an. Dabei handelt es sich um mehrere Kunststoffrahmen, die mit je vier Schrauben an der Wand befestigt werden. An diesen wiederum werden anschließend die Canvas Panels befestigt.

Dieses soggenanten Mount-Kit umfasst insgesamt 9 Halterungen, je 36 Dübel und Schraube, in zwei unterschiedlichen Ausführungen, für verschieden Materialien (Trockenbau Wände, Gips Wände und Holz), sowie vier flexible Steckverbindungen und 9 starre Verbindungsstücke. Diese Flex-Verbindungen ermöglichen eine Montage der Canvas Panels über die Ecke. Somit kann man die Panels so anordnen, dass diese von der einen Wand, zur andern übergehen. Ein weiteres Mount-Kit kostet knapp 60€ enthält jedoch 25 Halterung inkl. dem dafür benötigten Befestigungsmaterial. Letzteres ist dann für diejenigen interessant, die sich mehrere Panels kaufen möchten.

Daneben befindet sich die übliche Play/Pause-Taste, mit der man ganz simple die Musik pausieren kann, oder wieder weiterlaufen lassen kann. Direkt nebenan, befindet sich die Stummschalttaste, welche zeitgleich auch dazu dient, den Sprachassistenten auf dem Smartphone zu aktivieren. Bei der letzten Taste, handelt es sich um die Power-Taste, über welche man den Lautsprecher Ein-/ und Ausschalten kann. So viel zu den Bedientasten, es ist jedoch auch möglich, zwei 1More S100BT zu einem Stereo-Paar zu koppeln. Dazu muss man beide Lautsprecher einschalten und an einem der beiden die Power-Taste zweimal hintereinander betätigen. Automatisch koppeln sich beide miteinander und geben die Musik im Stereo-Klang wieder. Die Verbindung wird automatisch getrennt, sobald man beide oder auch nur einen der Lautsprecher ausschaltet.

(Einrichtung und Installation: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung und App

Nanoleaf Smarter-Reihe
Preis: Kostenlos
Nanoleaf Smarter-Reihe
Preis: Kostenlos

Beim Einrichten über das Smartphone stimmt ihr zu, dass euer Smartphone automatisch den Nanoleaf Canvas Smarter Kit die Wi-Fi Daten eures Heim-Netzwerks übermittelt. Durch die Einbindung in das 2,4 GHz-Wi-Fi-Netz (5 GHz wird leider nicht unterstützt), könnt ihr die Canvas Panels jederzeit via App, Apple Home-Kit, Google Assistant, Siri, Amazon Alexa und IFTTT steuern. Jedoch bietet Nanoleaf auch eine würfelähnliche Fernbedienung an, doch diese habe ich bisher noch nicht getestet. Die meisten unter euch, werden jedoch die Bedienung über die App oder direkt über die Touch-Funktion bevorzugen. Auf Letzteres gegen ich später genauer ein, zuvor möchte ich euch die App etwas näher erläutern.

Die App ist dieselbe, wie bei den Nanoleaf Light Panels, daher ist diese logischerweise identisch aufgebaut. Aufgrund der zahlreichen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten, ist die App etwas verschachtelt, da man machen Funktionen gerade am Anfang etwas suchen muss. Auf der Startseite (dem Dashboard), stehen nicht nur einfarbige Farben, sondern auch die so genannten Szenen und Rhythm-Farben zur Auswahl. Bei Letzterem handelt es sich um den Rhythm-Modus, welcher aktiviert werden kann, damit die einzelnen Lichtquadrate auf Musik regieren. Dabei ist anders als bei den Light Panels kein Rhythm-Modul notwendig, denn dieses ist bereits in der Steuereinheit der Canvas Panels integriert. Eine weitere Veränderung, neben der Form der Panels, ist die integrierte Touch-Funktion. Dadurch wird es ermöglicht, dass man durch das Berühren der einzelnen Panels z. B. die Farbe oder die Helligkeit verändern kann. Diese Änderung ist jedoch davon abhängig, welchen Beleuchtungsmodi ihr in der App eingestellt habt. 

Wählt man in der Dashboard-Ansicht einfarbiges Leuchten aus, dann leuchtet sämtliche Canvas Panels, die mit diesem gewählten Netzteil (Controller-Modul) verbunden sind, in der gleichen Farbe auf. Dabei kann natürlich auch die Helligkeit verändert werden, dazu aber unter dem Punkt „Licht“ mehr. Die Möglichkeit der dabei bestimmten Farbe ist natürlich aufgrund der RGB-LEDs riesig und somit kann man aus einer sehr umfangreichen Farbpalette (16,7 Millionen Farben) auswählen und die Farben jederzeit für die Schnellauswahl abspeichern.

Mit den zusätzlichen kreativen Szenen und der Touch-Steuerung machen die Canvas Panels richtig Spaß. Dabei Leuchten die einzelnen Canvas Panels in vielen unterschiedlichen Farben, die via Berührung zudem verändert werden können. Dabei gefällt es mir besonders, wenn ich das Ganze so einstellt habe, dass der Farbverlauf von einem Panel immer weiter verläuft, wie in meinem Beispielvideo unter dem Punkt „Funktion und Licht“ zu sehen. Die Szenen können unter dem Untermenü „Entdecken“ durch zahlreiche Weitere erweitert bzw. ergänzt werden. Regelmäßig kommen hier Neue dazu und zudem kann man natürlich auch welche komplett selbst erstellen.

Ansonsten ähneln sich die Einstellungspunkte sehr, da es sich herbei wie bereits erwähnt um dieselbe App wie bei den Nanoleaf Light Panels handelt. Daher kann man hier in der App jederzeit nach Updates für das Licht-System suchen usw.

(Bedienung und App: 4 von 5 Punkten)

Funktionen und Licht

Bei den Nanoleaf Canvas Panels handelt es sich wie bereits bei den Light Panels um tolle Deko-Leuchtmittel. Um diese zu nutzen, um z. B. einen kompletten Raum zu erleuchten bräuchte man deutlich mehr, als nur 9 Panels, was aber definitiv extrem teuer wird. Das 9-fach Set kann man zwar bei Wunsch auf bis zu 500 Panels erweitern, doch da für 9 weitere Panels 199€ fällig werden, würde man hier z.B, beim Erwerb von zusätzlichen 486 Panels auf einen Preis von knapp 10.800€ (Preis beim Erwerb direkt von Nanoleaf) kommen. 

Kommen wir nun zu einem wichtigen Punkt, dem Licht bzw. dessen Qualität. Dieses kann mich soweit auch bei den Nanoleaf Canvas überzeugen. Schließlich können die Nanoleaf Canvas Panels nicht nur zahlreiche Farben (16,7 Millionen) darstellen, sondern bieten dazu noch eine gute max. Helligkeit.

Klar man kann damit, wie bereits mehrfach erwähnt, keinen kompletten Raum von rund 20 m² beleuchten. Aber stellt man die Lichter z. B. bei maximaler Helligkeit auf die Farbe weiß, dann ist das Licht dennoch so hell, dass es blendet. Die maximale Helligkeit wird von Nanoleaf mit den 9 mitgelieferten Canvas Panels mit 900 Lumen angegeben, die Farbtemperatur wiederum liegt zwischen 1.200 und 6.500 Kelvin und eingestellt können bis zu 16,7 Millionen verschiedene Farben. 

Bei weißem Licht sind die Nanoleaf Canvas Panels am hellsten. Doch die meisten unter euch werden sicherlich die Möglichkeit nutzen, und mehrer Farben darstellen lassen. Dabei können diese mit einer satten und kräftigen farblichen Darstellung überzeugen. Die Ausleuchtung ist wie im Video zu sehen weitestgehend gleichmäßig, und an der Wand montiert wunderschön anzuschauen. Lediglich beim Dimmen nimmt die gleichmäßige Ausleuchtung noch etwas ab. Jedoch sieht das Ganze immer noch sehr schick aus.

(Funktionen und Licht: 4,5 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Ein weiterer interessanter Punkt bei sämtlichen Leuchtmitteln, ist der Stromverbrauch. Schließlich ist dieser ebenfalls wichtig, denn dieser sollte nicht zu hoch sein und daher ist vor allem der Standby-Verbrauch nicht zu unterschätzen. Der Stromverbrauch hängt jedoch von mehreren Faktoren ab, denn hier spielen die eingestellte Helligkeit, die Anzahl der verwendeten Panels und die Lichtfarbe eine Rolle. 

Da wie bereits erwähnt bei kaltweißem Licht die höchste Helligkeit erreicht wird, brauchen die Nanoleaf Canvas Panels auch genau bei dieser Darstellung am meisten Strom und bei Farben etwas weniger. 9 Panels brauchen bei der Darstellung von weißer Farbe rund 12 Watt. Bei einer farblichen Darstellung z. B. blau, benötigen 9 Canvas Panels wiederum knapp 9 Watt. Dies geht soweit in Ordnung und nochmals etwas sparsamer wie die Nanoleaf Light Panels. 

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den Canvas Panels hat Nanoleaf eine neue Version der bereits sehr interessanten Nanoleaf Light Panels auf den Markt gebracht. Auch diese machen im montierten Zustand wieder einiges her und gefallen mir nochmals etwas mehr, als die Light Panels.

Dies liegt daran, dass diese ebenfalls einen modularen Aufbau bieten, der viel Spielraum lässt, um aus zahlreichen Layouts, das herauszufinden, welches einem am besten gefällt. Des Weitern benötigt man nun bei der Stromversorgung nur noch ein Netzteil mit Stecker und hat zwischen dem Kabel kein klobiges Netzteil hängen. Außerdem wurde das Rhythm-Modul nun direkt in die Steuereinheit integriert und die Leuchtmitteln reagiert allesamt auf Touch-Berührungen.

Preis/Leistung

Die UVP des 9 Panels Starter Kit der Canvas Panels, liegt bei 199,99€. Es gibt jedoch auch ein kleines Set, das 4 Panels Smarter Kit Mini für 99,99€.

Mit dem Funktionsumfang, der farblichen Darstellung, Helligkeit usw. bin ich absolut zufrieden. Diese Werte sind hier nochmals etwas umfangreicher als bei den von mir bereits getesteten Nanoleaf Light Panels. Dennoch haben auch die Nanoleaf Canvas Panels ein Schwachpunkt, nämlich den Preis. Schließlich kostet das Starter-Kit mit 9 Panels 200€. Wer daher noch mehr Panels haben möchte, muss tief in den Geldbeutel greifen. Die Erweiterungskits kosten nämlich mit 4 Panels 75,99€ und die alternative Befestigung zum Kleben ist ebenfalls nicht gerade als günstig zu bezeichnen.

Nanoleaf Canvas Smarter Kit

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: nanoleaf.me/de

1More S100BT

In aller Kürze

Mit dem 1More S100BT, ist 1More ein sehr guter Einstand in den mobilen Lautsprechermarkt gelungen. Der Lautsprecher bietet einen natürlichen Klang, der dennoch mit einem soliden Bassfundament überzeugen kann. Lediglich wenn keine Musik wiedergegeben wird, besitzt der Speaker ein deutlich hörbares Grundrauschen und die Stoffbespannung ist ein Staubfänger. Dies sind aber beides Punkte, die den vielen Positiven Aspekten kein Abbruch tun und somit konnte mich persönlich der Lautsprecher sehr überzeugen.

Gefällt uns

  • Gehäuse mit Spritzwasserschutz (IPX4)
  • gutes Gewicht und Größe
  • USB-Typ-C Lade-Anschluss
  • guter Klang

Gefällt uns weniger

  • Stoffbespannung Staubfänger
  • Mono-/ Stereo-Pairing

1More S100BT

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

1More liefert den ersten Lautsprecher in einer quadratischen zweiteiligen Verpackung aus. Diese ist schlicht in den üblichen Farben die 1More bei den bisherigen Verpackungen verwendet hat gehalten, nämlich grau und weiß.

Die Designsprache der Verpackung ähnelt daher sehr den bisherigen 1More Produkten, die ich getestet habe. Dies erkennt man schon wunderbar an der Front der Verpackung, denn diese zeigt die graue Kontur einer eins, in der zudem ein Ausschnitt des Portable BT Speaker zu sehen ist. Im Linken unteren Abschnitt listet 1More unter dem Namen des Bluetooth-Speakers, die für das Unternehmen wichtigsten Merkmale. Dazu zählt die IPX4-Zertifizierung, bis zu 12 Stunden Akkulaufzeit und der Mono- und Stereo-Betrieb. 

An den grauen Seiten des Deckels prangen ebenfalls links und rechts je zwei Merkmale. Zu denen unter anderem das verbaute Bluetooth 4.2 Modul gehört, welches die hochwertige Audioübertragung AAC für Apple-Devices unterstützt. Zu guter Letzt ist wie bei vielen anderen Produkten die Rückseite bzw. Unterseite der Verpackung mit zahlreichen ausführlicheren Merkmalen, technischen Daten und Informationen zum Hersteller und dem Produkt bedruckt.  

 Direkt nach dem Abheben des Deckels von der Unterseite kommt das Hauptprodukt, der 1More portable Bluetooth Speaker zum Vorschein. Welcher von seiner genaueren Bezeichnung eigentlich 1More S1001BT heißt. Dieser ist sicher verpackt in einer dünnen Schaumstofffolie und liegt zentriert in einem Kunststoff-Einsatz. Unter dem 1More S100BT befindet sich eine kleine Vertiefung, in welcher sich das USB-Typ-C Ladekabel und die üblichen Beschreibungen (Kurzanleitung, Garantiekarte und ein 1More-Aufkleber) befinden.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Den runden, flachen Formfaktor, den 1More beim S100BT Lautsprecher gewählt hat, ist soweit nichts Neues. Dieser ähnelt z. B. sehr der Form des deutlich teueren Beoplay A1. Mit einem Durchmesser von knapp 136 mm und einer Höhe von 51 mm ist der knapp 495 Gramm schwere Lautsprecher kompakt gehalten, bietet aber genug Platz, um einen ordentlichen Klang zu erzeugen.

Beim Gehäuse setzt man beim 1More S100BT zum Großteil auf Kunststoff. Die Treiberwand, welche nach oben gerichtet ist, besteht aus Aluminium, ist jedoch nicht sichtbar, da diese mit einem Lautsprechergitter aus Kunststoff verdeckt ist. Diese wiederum ist mit dem aktuellen Trendmaterial bei Lautsprechern bezogen. Die Rede ist von der Stoffbespannung, welche den Lautsprecher rundum umgibt. Diese Bespannung wird lediglich von einem Kunststoffring, welcher den oberen Bereich des 1More S100BT umgibt unterbrochen.

Die Oberseite zeigt lediglich ein präsenter 1More Schriftzug, welcher bündig mit der Stoffbespannung abschließt. Sämtliche Anschlüsse und Tasten befinden sich allesamt am Rand untergebracht. Hier findet man die üblichen Bedientasten, wie z. B. einen Einschaltknopf, lauter/leiser und die Kopplungstaste. Diese Tasten sind jedoch zum Teil mit mehreren Funktionen belegt, doch was welche Taste ausführt, erkläre ich unter Bedienung genauer. Neben den Tasten befindet sich eine gummierte Klappe, unter welcher sich der USB-Typ-C Port zum aufladen des Akkus und ein 3,5 mm AUX-Anschluss befindet.

Ein weiteres Merkmal welches bei vielen anderen kompakten Lautsprecher dieser größer Einklang findet, hat auch im 1More S100BT seine Integration gefunden. Damit meine ich die durchaus praktische Transportschlaufe, welche z. B. beim JBL Flip 5 sehr gerne genutzt wird. Schließlich kann man dadurch den 1More S100BT bequem an einem Rucksack oder den Fahrradlenker befestigen. 

Eine Akkukapazität-Anzeige, wie ich diese von vielen anderen mobilen Lautsprechern kenne, gibt es beim 1More S100BT leider nicht. Hier informiert lediglich beim Einschalten eine Stimme darüber, welche jedoch nur drei Ansagen kennt: Batterie High, Middle und Low. Daher ist diese Angabe etwas unpräzise, aber wenn man den Akku bei der Ansage Low auflädt, sollte das ganze kein Problem sein.

Beim Großteil der Musikwiedergabe wird der mobile Lautsprecher z. B. auf dem Tisch stehen usw. Daher ist die Unterseite abgeflacht und mit einem schmalen gummierten Bereich versehen. Dieser sorgt dafür, dass der Lautsprecher während der Musikwiedergabe sicher an dem Ort stehen beleibt, an den man diesen abgestellt hat und nicht umher wandert.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des 1More S100BT ist soweit sehr gut, es gibt nur wenige Kritikpunkte. Zum einen ist das Gehäuse nach IPX4 geschützt. Dies bedeutet, dass ihr den 1More S100BT definitiv nicht wie z. B. die Lautsprecher von JBL oder Teufel unter Wasser tauchen dürft, sondern, dass diese lediglich gegen leichtes Spritzwasser geschützt sind.

Der Gewebestoff ist an der Oberseite fest verklebt, an der Unterseite wiederum, ist dieser „nur“ bespannt. Dies bedeutet, dass ihr den Stoff hier etwas hin und her bewegen könnt, was aber im allgemeinen Gebrauch kaum stören dürfte. Ebenso ist mir aufgefallen, dass man die Oberseite etwas eindrücken kann. Diese springt jedoch wieder zurück in die ursprüngliche Form, was daran liegt, dass diese aus Kunststoff gefertigt wurde. Je nachdem wie unglücklich etwas auf die Oberseite des 1More S100BT fällt, bzw. wie unglücklich dieser herunterfällt, kann es daher jedoch passieren, dass dieser Kunststoff brechen kann. Daher gibt es hier soweit mir bekannt, keinen rundum Schutz gegen Stoßkräfte.

Sehr gut gefällt mir, dass der Power-Button nicht direkt wie beim JBL Flip5 bereits auf kurzes Drücken reagiert. Dadurch wird gezielt verhindert, dass der mobile Lautsprecher ungewollt z. B. im Rucksack eingeschaltet wird. Gleiches gilt auch für das Ausschalten, denn auch hier muss man den Knopf für mehrer Sekunden gedrückt halten. Positiv ist auch der moderne USB-TYp-C Anschluss, auf den leider immer noch zu wenig Hersteller setzen. Wobei ich glaube, dass sich dies im Jahr 2020 weitestgehend ändern wird.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprechertypmobiler Bluetooth Lautsprecher
Treiber85 mm (Plane Woofer) Tieftöner & einen 27 mm Tweeter (Hochtöner)
KonnektivitätBluetooth-Version 4.2. mit SBC und AAC-Audio-Codec, Reichweite: selbst gemessen bis zu knapp 28 m, Stereo-fähig.
AkkuAkku: 2.600 mAh
Wiedergabezeit: Bis zu 12 Stunden
Ladezeit: Bis zu 3 Stunden
Abmessungen 136 mm x 51 mm
Gewicht495 Gramm
Lieferumfang1More S100BT
Trageschlaufe (bereits befestigt)
USB-Typ-C Ladekabel
Bedienungsanleitung usw.

Bedienung

Wie versprochen, komme ich nun kurz zur Bedienung des 1More S100BT. Die Bedientasten, befinden sich wie bereits Eingangs des Testberichtes erwähnt, am Rand bei der Stoffbespannung. Hierbei handelt es sich um insgesamt fünf Tasten, welche allesamt mit mehreren Funktionen belegt wurden. Über die beiden Tasten „+“ und „ -“ kann man logischerweise die Lautstärke direkt am 1More S100BT erhöhen bzw. absenken. Bei einer erfolgreichen Bluetooth-Verbindung zwischen Smartphone und Speaker, ist es jedoch zudem bequem möglich, die Lautstärke, direkt über die Lautstärke-Tasten am Smartphone zu regeln. Zugleich kann man durch das Betätigen und zwei Sekunden halten der „+“ Taste einen Titel vorspringen und durch die „-“ Taste einen Track zurückspringen.

Daneben befindet sich die übliche Play/Pause-Taste, mit der man ganz simple die Musik pausieren kann, oder wieder weiterlaufen lassen kann. Direkt nebenan, befindet sich die Stummschalttaste, welche zeitgleich auch dazu dient, den Sprachassistenten auf dem Smartphone zu aktivieren. Bei der letzten Taste, handelt es sich um die Power-Taste, über welche man den Lautsprecher Ein-/ und Ausschalten kann. So viel zu den Bedientasten, es ist jedoch auch möglich, zwei 1More S100BT zu einem Stereo-Paar zu koppeln. Dazu muss man beide Lautsprecher einschalten und an einem der beiden die Power-Taste zweimal hintereinander betätigen. Automatisch koppeln sich beide miteinander und geben die Musik im Stereo-Klang wieder. Die Verbindung wird automatisch getrennt, sobald man beide oder auch nur einen der Lautsprecher ausschaltet.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Widmen wir uns nun wie üblich dem wichtigsten Thema, dem Klang. Hier setzt 1More trotz kompakter Bauweise auf einen 85 mm (Plane Woofer) Tieftöner & einen 27 mm Tweeter (Hochtöner). Daher kommt hier ein echtes 2-Wege-System zum Einsatz. Beide Treiber sind im Gehäuse nach oben gerichtet, sodass der Klang nach oben abgestrahlt wird. Daher ist hierbei das Klangbild etwas „schlechter“, als wenn man diesen schräg nach vorne zum Zuhörer aufstellt. 

Schräg zum Zuhörer aufgestellt, empfand ich das Klangbild als überraschend ausbalanciert. Doch lege ich diesen wie von 1More vorgesehen auf die abgeflachte Unterseite, dann wird die Klangcharakteristik etwas geschwächt. Der verbaute DSP-Chip (Digitaler Signalprozessor) sorgt dafür, dass klanglich das Maximum aus dem kompakten 1More S100BT herausgeholt wird, jedoch ohne, dass das Klangbild übertrieben beeinflusst wird. 

Der Bass des 1More S100BT bietet ein ordentliches Fundament. Hier lieferte der Tieftöner eine sehr gute Arbeit ab, sodass dieser ganz ohne zusätzliche Passivmembran, einen druckvollen Bass bietet. Dieser nimmt bei höherer Lautstärke etwas ab, sodass der Bass zwar etwas reduziert wird, aber gezielt verhindert wird, dass dieser bei voller Lautstärke die restlichen Töne überlagert. Beim Gesang macht der 1More S100BT einen guten Job, denn dieser gefällt mit weitestgehend. Lediglich bei höheren Stimmlagen wie z. B. von Frauen, merkt man, dass das Klangbild etwas bassbetont ist und somit begleitet diese eine geringe Basslastigkeit. Dasselbe gilt auch etwas für die Höhen, wenn auch diese sich etwas besser gegen den Bass durchsetzen können. Diese Klangbeschreibung entspricht wie bereits angedeutet, dem Test, bei dem ich den Lautsprecher mit der abgeflachten Fläche vor mich hingestellt habe. Als ich den 1More S100BT Lautsprecher wiederum mit den Treibern zu mir positioniert habe, war das Klangbild nochmals etwas anders. Genauer gesagt, war es dadurch nochmals deutlich besser. Dadurch konnten nämlich auch die Höhen und Mitten besser überzeugen, da diese direkt zu mir, also dem Zuhörer gerichtet waren. 

Daher hätte 1More beim S100BT eventuell die Fläche anders platzieren sollen, sodass der Lautsprecher leicht schräg aufgestellt wird. Dadurch würde dieser jedoch nicht so sauber bzw. sicher stehen, somit ist dies bei dessen Formfaktor etwas unpraktischer. Fakt ist jedoch, dass das Klangbild auch liegend sehr gut ist, jedoch eben einfach nicht ganz so überzeugen kann, wie wenn die beiden Treiber direkt zum Zuhörer gerichtet sind.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

Beim 1More S100BT gibt es unter der seitlichen Gummiabdeckung, eine bei Smartphones inzwischen immer seltener vorkommende 3,5 mm Klinkenbuchse. Darüber kann man, sofern das eigene Smartphone noch eine Klinkenbuchse besitzen sollte, die Musik via Kabelverbindung zum 1More S100BT übertragen. Das Kabel hierfür muss jedoch separat erworben werden, falls ihr solch eines nicht besitzen solltet. 

Doch die deutlich bessere und einfacher Verbindung zwischen Smartphone und dem 1More S100BT erfolgt via Bluetooth. Hierbei setzt 1More auf Bluetooth der Generation 4.2, welche neben dem herkömmlichen SBC-Audio-Codec, überraschenderweise auch den hochwertigen und nahezu verlustfreien Audio-Codec AAC für Apple-Devices unterstützt.

Inzwischen erfolgt die Verbindung zwischen Smartphone und Bluetooth-Abspielgerät in den meisten Fällen sehr einfach und zuverlässig. So ist es auch beim 1More S100BT der Fall. Direkt nach dem Auspacken und erstmaligen Einschalten, befindet dieser sich automatisch im Pairing-Modus. Danach kann dieser in den Einstellungen-> Bluetooth gesucht werden und durch betätigen automatisch verbunden werden. Möchte man den 1More S100BT wiederum mit einem neuen oder weiteren Gerät koppeln, dann genügt es, die Power-Taste für kurze Zeit gedrückt zu halten, bis ein kurzes Piepen ertönt. Zudem bestätigt ein blau/rotes aufblinken der Status-LED diesen Zustand.

Die maximale Reichweite der Bluetooth-Verbindung liegt beim 1More S100BT bei den üblichen 10 Metern indoor. Im Freien wiederum ohne Hindernisse, war in meinem Test bei knapp 25 Metern Schluss. Je nach Hindernisse zwischen Zuspiel und Wiedergabegerät, variiert die Verbindung natürlich. 

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Der fest verbaute Akku im 1More S100BT bietet eine Kapazität von 2.600 mAh und verspricht eine Akkulaufzeit von bis zu 12 Stunden. Diese Laufzeit ist kein Rekordwert, entspricht jedoch einem guten Wert, der für ein ausreichend lange Musikwiedergabe am Stück ausreicht.

In meinem Test konnte ich diese angegebenen 12 Stunden zwar nicht ganz erreichen, doch zusammengerechnet kam ich auf knapp 11 Stunden, was soweit immer noch ein guter Wert ist. Eine Schnellladefunktion hat 1More leider trotz USB-Typ-C Ladeanschluss nicht integriert. Daher dauert es knapp 3 Stunden, bis der Akku von 0 % wieder auf 100 % aufgeladen ist. Während des Ladevorgangs leuchtet die Status-LED an der Seite rot auf. Sobald der Akku voll aufgeladen wurde, erlischt diese und der Speaker kann wieder genutzt werden.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem S100BT steigt 1More nun neben dem Kopfhörer-Geschäft, in einen weiteren Markt ein, nämlich den, der mobilen Lautsprecher. Dieser Einstieg ist 1More soweit sehr gut gelungen. Das Ergebnis ist ein guter mobiler Lautsprecher, welcher neben einer modernen USB-Typ-C Ladebuchse und Bluetooth 4.2, auch mit dem AAC-Audio-Codec ausgestattet wurde. Das verbaute 2-Wege System mit einem Tief- und Hochtöner kann im Klangcheck soweit überzeugen und durch das Koppeln zweier 1More S100BT Speaker, erhält man einen sehr guten Stereo-Klang.

Preis/Leistung

Zum Marktstart des S100BT, legte 1More den Preis mit einer UVP von 99,90 pro Speaker fest. Für das Stereo-Paar lag der Preis bei 199,80€. Doch inzwischen ist der Preis bereits direkt bei 1More im Shop reduziert worden. Somit verlangt man aktuell für einen Speaker 69,90€ und für zwei 119,90€. 

Für den aktuellen reduzierten Preis ist der 1More S100BT definitiv keine Fehlinvestition, sofern einem das Design zusagt und man mit dem fehlenden Schutz gegen das untertauchen im Wasser klar kommt. Klanglich habe ich am 1More S100BT absolut nichts zu beanstanden und auch abseits von diesem, macht dieser eine sehr gute Figur und kann von seiner Verarbeitung überzeugen.

1More S100BT

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: shop.1more.eu

Activ5

In aller Kürze

Beim kleinen Fitness-Gadget, dem Activ5, handelt es sich um ein kompaktes Tool, welches locker in jeder Tasche verstaut werden kann. Dadurch ist es möglich, dass man mit dem Activ5, im Zusammenspiel mit einem Smartphone oder Tablet von überall aus, an seiner Fitness arbeiten kann. Dank über 100 Work-outs kann man zahlreiche Bereich des Körpers trainieren und somit etwas für die Gesundheit tun. Klar ersetzt der kleine Activ5 kein Joggen im Freien, oder das klassische Fitnessstudio, doch interessant ist es allemal. Schließlich kann man damit gut den Körper trainieren und braucht dabei sehr wenig Platz (keine separaten Geräte), sowie wenig Zeit.

Gefällt uns

  •  kompakte Größe
  •  Stromversorgung
  •  inkl. Smartphone-Halter
  •  motivierend

Gefällt uns weniger

  • kann manipuliert werden
  • kein Sensor fürs richtige halten

Activ5

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Activ5 von Activbody, wird in einer kleinen kompakten Verpackung zu euch nach Hause geliefert. Rundum ist diese mit einigen Infos zum Produkt, dem Activ5 bedruckt. Diese Informationen zeigen und Beschrieben einem, was das Gerät kann und wie man dieses verwendet.

An der Oberseite wird die Verpackung geöffnet, von wo aus man den kompletten Lieferumfang entnehmen kann. Im vorderen Bereich befindet sich zudem ein Klapp-Segment, welches auch innen liegend über weitere Infos informiert. Doch betrachten wir wie immer die Verpackung etwas näher von Außen. An der Vorderseite der weißen Verpackung und der Innenseite dahinter, wird einmal eine Frau und ein Mann gezeigt, die/der gerade mit dem Activ5 trainiert. Dabei wird auch gezeigt, welche Muskelgruppen diese dabei mit dieser Übung gerade trainieren. Die Linke Seite widmet sich kurz der zugehörigen App, sodass man hier einige Screenshots aus der App gezeigt bekommt. Die Rückseite zeigt ein kleines Bild des Activ5 und informiert über den Lieferumfang, sowie den Hersteller. Zu guter Letzt beschreibt der Hersteller auf der Oberseite darüber, dass es sich beim Acitv5 quasi um ein winziges Fitnessstudio handelt, welches in der Hosentasche verstaut werden kann und dieses wie auf der rechten Seite beschrieben über 100 verschiedene Übungen bietet.

Klappt man die Verpackung wie bereits erwähnt an der Oberseite auf, dann kann man aus dieser zwei weitere Verpackungen entnehmen. Bei diesen handelt es sich um eine kleinere schwarze Verpackung und eine weitere etwas größerer Verpackung. Im schwarzen Karton befindet sich, wie man schon auf dessen Außenseite lesen kann, ein Mobile-Stand. Damit kann man z. B. das Tablet oder auch Smartphone aufstellen, sodass man diese immer während des Trainings im Blick hat. Dies ist wichtig, da das Gerät, also der Activ5 nur mit einem Smartphone oder Tablet Sinn macht. In der anderen Verpackung befinden sich nach dem Öffnen nicht nur viele Beschreibungen (Quick Start-Guide usw.) sondern auch der Activ5 und darunter ein weiterer kleiner Ständer, mit welchem ein Smartphone unterwegs aufgestellt werden kann.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Activ5 handelt es sich um ein sehr kompaktes Fitnessgerät, welches mit einer ungewohnten dreieckigen, aber zugleich rundlichen Form daher kommt. Das Gerät besteht rundum aus Kunststoff, welcher mit einem gummierten Material beschichtet wurde. Die Größe beträgt in etwa 90 x 78 x 30 mm und das Gewicht liegt inkl. AAA-Batterie bei 132 Gramm.

Im Inneren des Activ5 befinden sich mehrer Kraftsensoren, welche bis zu 90 KG Kraft messen können. Dies wird ermöglicht, da eine der beiden grau gummierten Seiten fest mit dem orangenen Gehäuse verbunden ist und die andere Gegenüberliegende beweglich gelagert ist. Durch das „zusammendrücken“ nehmen die Sensoren den Druck auf und übermitteln diesen dem Smartphone. Unter dem beweglichen Teil versteckt sich eine einzelne AAA-Batterie, welche selbst ausgewechselt werden kann. Dadurch besitzt der Activ5 im inneren kein Akku, welcher ständig mit einem Ladekabel aufgeladen werden muss. Die Laufzeit der Batterie, soll laut Hersteller zwischen 6 bis 12 Monate liegen.

Damit das Gerät bei eigentlich allen Übungen möglichst bequem zwischen den Händen, Füßen und am Körper anliegt, wurden die grauen gummierten Seiten stark rund ausgeführt. Dies ist soweit sinnvoll, denn ein überall gleichdickes Gerät, würde sich beim Trainieren in der Hand oder am Körper immer irgendwo unangenehmem drücken.

Zwischen den beiden grauen Elementen befindet sich ein orangener Abschnitt. Dieser beherbergt am breiteren Abschnitt eine längliche Status-LED und direkt daneben den Power-Butten. Über diesen wird das Gerät logischerweise Ein-/Ausgeschalte. Vielmehr gibt es hier an dem kleinen kompakten Fitnessgerät nicht zu beschreiben.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung des Activ5 hab ich soweit eigentlich nichts zu beanstanden. Das Gehäuse ist gummiert, sodass dieses selbst beim Schwitzen gut in den Händen usw. hält. Das Gehäuse besitzt kein unschönen Störkanten und liegt dank der runden Form perfekt in der Hand. Vielmehr gibt es zur Verarbeitung nicht zu sagen, denn es gibt daran nichts auszusetzen. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

GerätefunktionIsometrisches mobiles Trainingsgerät
KonnektivitätSmartphone oder Tablet, Apple Watch
AppKostenlose App Namens „Activ5“, kann Trainingsdaten in Apple Health übertragen
Abmessungen/Gewicht90 x 78 x 30 mm/ Gewicht 132 Gramm
FunktionenMisst die Kraft bei jeder Übung und übermittelt die Werte an das Smartphone bzw. die App weiter.
MaterialKunstoff (gummiert)
StromversorgungEine AAA-Betterie
AkkulaufzeitZwischen 6 bis 12 Monate
LieferumfangActiv5 Trainingsgerät
Smartphonehalterung
Tablethalterung
1x AAA (bereits eingebaut)
Quick-Start-Guide usw.

Activ5

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Einrichtung & Inbetriebnahme 

Um den Activ5 nutzen zu können, muss man diesen mit einem Smartphone oder Tablet verbinden. Schließlich wählt man darüber die gewünschte Übung aus und bekommt die hierfür richtige Körperposition sowie das Trainingsergebnis angezeigt. 

Dafür stellt Activbody die Activ5-App zur Verfügung, welche kostenlos für iOS- und Android-Devices im jeweiligen Store angeboten wird. Die Verbindung mit dem Smartphone bzw. der App ist kinderleicht. Einfach die App starten, auswählen ob man das Gerät als Registrierter-Nutzer oder Gast nutzen möchte und schon kann im letzten Punkt der Activ5, welchen man in der Zwischenzeit eingeschaltet hat, verbunden werden. Apple-Nutzer werden während der ersten Verbindung zudem gefragt, ob diese möchten, dass die sportlichen Aktivitäten in die Apple-Health App übertragen werden, sodass diese auch hier jederzeit täglich angesehen werden können. Ob man dies macht ist einem selbst überlassen, ich finde es jedoch praktisch, da während des Trainings gleich der Puls meiner Apple Watch mit übertragen wird.

Um die Trainingserfolge und sonstige Statistiken einsehen zu können, ist es nötig, dass man sich ein Benutzerkonto erstellt. Dafür muss man zum einen den eigenen vollständigen Namen, eine E-Mail-Adresse und ein selbst ausgedachtes Passwort festlegen. Alternativ ist es aber auch möglich, sich via Facebook- oder Google-Konto anzumelden. Im nächsten Menü gibt man einige Daten über sich selbst an, dazu zählen: Geschlecht, Geburtsdatum, Größe, Gewicht und die Maßeinheiten. Anschließend ist das Gerät verbunden und man kann direkt mit den ersten Work-outs loslegen, schließlich hat man die beiden benötigten Geräte direkt bei sich. Das Smartphone und den Activ5. 

Doch wie erwähnt, gibt es auch einen Gastmodus. Wozu dient dieser? Ganz einfach, es handelt sich hier um ein Gerät, welches man vielleicht Freunden zeigen möchte. Dafür ist der Gastmodus gut, denn wählt man zu Beginn diesen, dann hat das Work-out des Bekannten keinen Einfluss auf eure Statistik.

(Einrichtung & Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Software

Unbekannte App
Preis: Kostenlos
Activ5 Classic
Preis: Kostenlos

Nun möchte ich euch noch etwas näher die App bzw. die Software beschreiben. Schließlich bietet diese zahlreichen Work-outs und Statistiken zu euren Trainingserfolgen usw. 

Die App verbindet sich, wenn der Activ5 eingeschaltet ist automatisch mit diesem. Beim ersten Starten der App als neuer Nutzer zeigt einem die App eine 2-minütige Anleitung an. Hierbei wird einem gezeigt, wie man den Activ5 richtig hält und nutzt. Des Weiteren muss man vor jedem Training bzw., jeder Übung das max. Kraftniveau einstellen. Dies erfolgt durch das Zusammendrücken des Activ5, sobald man dazu aufgefordert wird. Ist dies als registrierter Nutzer getan, landet man nach dem automatischen Verbinden direkt auf der Startseite.

Bei der Startseite handelt es sich um die Work-outs. Hier werden einem alle möglichen Work-outs angezeigt, wobei diese hier in verschiedene Bereiche unterteilt sind. So kann man hier z. B. spezielle Übungen für den Unterkörper, Oberkörper, usw. auswählen. Wählt man davon eines aus, folgen weitere Unterteilungen, welche dann die Work-outs weiter eingrenzen. So folgt bei der Wahl Oberkörper z. B. Bizeps, Rücken und weitere Muskeln oder Brust-Crunch usw.

Jedes Work-outs umfasst hier mehrer einzelne Übungen, die in der App mit Bildern und Text erklärt werden. Des Weitern wird dazu immer noch die Zeit, welche man für das jeweilige Trainingsprogramm benötigt angezeigt.

Die App ist jedoch in insgesamt 5 Untermenüs unterteilt. Neben „Work-outs“ gibt es auch noch „Übungen“ als einen weiteren Menüpunkt. Hierbei kann man gezielt den Bereich des Körpers auswählen, den man trainieren möchte. Dabei kann man hier im oberen Bereich wählen, ob man weniger anspruchsvollen Übungen „Sitzend“, mittlere Übungen „Stehend“ oder fortgeschrittene Übungen bevorzugt. Wählt man hier z. B. Bizeps -> Bizeps-Curls Rechts, dann geht es darum, den rechten Bizeps zu trainieren. Dabei wird einem nach der Auswahl gezeigt, wie man selbst die Körperhaltung einnehmen soll und den Activ5 dabei nutzen soll. Durch zweimaliges Zusammendrücken des Activ5 startet man die Übung, doch wie diese vonstattengeht, verrate ich euch erst im nächsten Punkt.

Im dritten Untermenü dreht es sich um Favoriten. Hierbei werden euch alle Work-outs und Übungen angezeigt, welche ihr beim regelmäßigen Trainieren mit einem Herz markiert habt. Somit kann man seine eigenen Lieblingsübungen direkt aus dieser Liste auswählen und muss diese Übung nicht lange suchen. Im Untermenü „Statistik“ wird euch eure Wochenstatistik angezeigt. Sprich, hier seht ihr eure Erfolge bei den Übungen, wie lange ihr trainiert habt, die Genauigkeit der Übung, eure Kraft in KG usw. Beim letzten Untermenü wiederum, handelt es sich um den Punkt „Profil“, bei dem es sich um eurer bei der Registration angegebene Werte und einigen Einstellungspunkte handelt. 

Daher kann man hier z. B. die hinterlegten Daten ändern, die erreichten Abzeichen einsehen und den Zugriff auf Apple Health genehmigen, sowie einiges mehr. Wer einem Bekannten den Activ5 ausführlicher demonstrieren möchte, sodass dieser diesen selbst einmal ausprobieren kann, hat hier zudem ganz oben die Option, den Gastmodus zu aktivieren, sodass die eigene Statistik nicht verändert wird.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Verwendung & Workouts

Vor jedem Work-out oder Übung, muss man die Maximalkraft bestimmen, wenn man diese zum ersten Mal ausführt. Dabei muss man für insgesamt 5 Sekunden, die in der App auf einem Bild vorgegeben Position einnehmen und den Activ5 mit so viel Kraft wie möglich zusammendrücken. 

Dafür ist es natürlich wichtig, dass man den Activ5 richtig in den Händen platziert. Dabei zeigt eine Abbildung mit Zusätzlichem Text, die Körperhaltung, die ihr während der kurzen Übung einnehmen sollt und eine weitere, wie ihr den Activ5 halten bzw. dabei nutzen sollt. Einige Übungen sind hier gut verständlich, sodass ich hier direkt wusste, wie ich den Activ5 halten musste. Doch bei einigen Übungen muss man sich beim ersten Mal etwas Zeit nehmen und genau hinsehen, welche der Rundungen des Gerätes, wohin sollen. Je nach nutzen kann sich dabei nämlich der Druckaufbau aufgrund der gebogenen Form sehr verändern. Beim Training ist es jedoch so, dass es sich für mich so anfühlt, als gebe es hier kein falsch.

Nachdem man die maximale Kraft der jeweiligen Übung bestimmt hat, kann es direkt mit der entsprechenden Übung loslegen. Die verschiedenen Übungen machen mir persönlich sehr Spaß, da man das Gerät nicht einfach nur zwischen die entsprechenden Körperteile klemmt und stur zusammendrückt. Sondern das Ganze ist mit einer kleinen Herausforderung versehen. Man muss mit der Kraft während der kurzen Übung ständig variieren, indem man eine vorgegebene Linie, welche man am Smartphone angezeigt bekommt, versucht, diese möglichst ideal zu verfolgen. Dabei tauchen immer wieder einige orangenen Punkte auf, welche zusätzlich erreicht werden sollten.

Diese Art von Training bezeichnet man als isometrische Übungen, welche vor allem im Yoga und Pilates Einklang finden. Bei dieser Art von Übungen werden die Muskeln im Körper gegeneinander bzw. gegen ein Objekt angespannt, was in diesem Fall der Activ5 ist. Daher trainiert man den Körper mit den eigenen Muskeln, was überraschend gut funktioniert.

Ich hätte nicht gedacht, dass die kurzen Work-outs doch so anstrengend sein können. Wenn man eine der Übungen gewählt hat, und diese Kraftlinie ideal verfolgt, indem man die Kraft der Muskeln auf den Activ5 erhöht, bzw. absenkt, ist man richtig froh, wenn die ca. 30 Sekunden rum sind. Man spürt, dass das Training anspruchsvoll ist und definitiv etwas bringt.

(Verwendung & Workouts: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Activ5 wird vom Hersteller als Trainingsgerät für überall geworben, welches kurze und effektive Work-outs bietet, mit denen man den ganzen Körper trainieren kann. Dieser Aussage, kann ich soweit zustimmen. Beim Activ5 handelt es sich um ein mobiles kleines isometrisches Krafttrainings-Gerät, welches in der Kombination mit einem Smartphone, auf welchem die Activ5 App installiert ist, zum perfekten Trainingsgerät für Daheim, aber auch unterwegs wird. 

Ich war sehr überrascht, wie mich die eigentlich kurzen Work-outs von 5 Minuten dennoch gefordert haben und ich merkte, wie dies meinem Körper und mir guttut. Klar ersetzt der Activ5 kein Fitnessstudio, doch für mich ist es eine sehr gute Möglichkeit, von daheim aus zu trainieren und dafür zu sorgen, dass ich fitter werde.

Preis/Leistung

Für den Activ5, werden inkl. Smartphone- und Tablet-Halter 149,95€ (UVP) fällig. Die gleichnamige Trainings-App für iOS und Android gibt es gratis dazu. Klar ist dies nicht gerade günstig, doch man benötigt hier bis auf ein Smartphone, welches in der heutigen Zeit jeder besitzt, kein weiteres Gerät. Daher entstehen bis auf die absolut geringen Batteriekosten von wenigen Euros, keine weiteren Kosten im Laufe der Zeit.

Klar ersetzt der Activ5 wie bereits erwähnt, nicht das Training im Fitnessstudio und schon gar nicht den sozialen Kontakt, den man dort haben kann. Doch ich persönlich bin ein Fan von solchen Dingen, die ich von daheim aus in jedem Zimmer machen kann, ohne dass ich dabei viel Platz benötige. Zudem ist es für mich motivierend, wenn ich meine Erfolge am Smartphone einsehen kann. Die Work-outs mit dem Activ5 sind absolut unterhaltsam und forderten mich persönlich immer wieder aufs Neue heraus.

Activ5

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: activ5.de

TP-Link Neffos X20

In aller Kürze

Mit dem Neffos X20 hat Tp-Link ein gutes Einsteiger-Smartphone, mit einem schönen Design und einer sehr guten Akkulaufzeit im Sortiment. Ebenso muss man weder auf einen Dual-SIM + Micro-SD-Schacht verzichten, noch auf eine 3,5 mm Klinkenbuchse. Außerdem sind Bluetooth 5.0, sowie aptX HD mit an Bord, was in dieser Preisklasse zur absoluten Seltenheit gehört. Zu den Schwächen gehören jedoch das nicht so helle Display, die schwache Systemgeschwindigkeit und die eher mittelmäßige Kamera.

Gefällt uns

  • Akkulaufzeit
  •  Bluetooth 5.0
  •  aptX HD
  •  tolles Design
  •  Dual-SIM und Micro-SD

Gefällt uns weniger

  • schwache Systemperformance
  • Display-Helligkeit
  • mäßige Kamera
NEFFOS X20

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Neffos bzw. TP-Link, das Unternehmen, welches eigentlich hinter dem Smartphone Hersteller Neffos steckt, liefert das X20 in einer schlichten, Weiß gebleichten Verpackung aus. Diese Verpackung wurde mit einigen farblichen Akzenten und Informationen bedruckt. Die Verpackung ist wie bei Smartphones üblich zweiteilig ausgeführt. Dies bedeutet, es gibt ein Unterteil, über welches der Deckel komplett gestülpt wurde.

Die Grundfarbe der Verpackung, entsprechen den Grundfarben des Logos vom Unternehmen Neffos und zwar Weiß und Lila. Auf der Oberseite, also dem Deckel, wird man wie üblich über den Namen des Unternehmens und des Produktes informiert. Zudem ist hier eine hochglänzende Abbildung des Neffos X20 zu sehen, bei dem es sich einmal um die komplette Vorderseite und einen schmalen Bereich der Rückseite handelt. Die linke Seite behält neben dem Unternehmens-Namen noch vier Merkmale des Neffos X20 bereit. Zu diesen zählt, das 6,26 Zoll Display, die 13 MP+ 5 MP AI-Dual-Kamera, der große 4.100 mAh Akku und die AI-Face Unlock Funktion. Die Unterseite der Verpackung, welche lediglich in Weiß gehalten wurde, wirkt im Vergleich zu den restlichen Seiten der Verpackung fast schon langweilig. Hier zieren nämlich lediglich drei unterschiedlich große Aufkleber die gebleicht Seite, welche auf die technischen Daten bzw. Ausstattung des Smartphones hinweisen. Den bei Android-Smartphones häufig verwendeten Aufkleber, der mit der S/N-, IMEI1- und IMEI2-Nummer usw. versehen ist, findet man hier an der unteren Stirnseite.

Nach dem Abnehmen des Deckels kommt nicht direkt das Neffos X20 zum Vorschein, sondern eine größere Faltschachtel. In dieser befindet sich unter anderem das SIM-Toll, eine Display-Schutzfolie und die üblichen Beschreibungen (Kurzanleitung, Sicherheitsinformationen usw.). Darunter wiederum versteckt sich dann das wichtigste Gerät, um welches sich hier im Test dreht, das Neffos X20. Dieses ist hier von einer bunten Folie mit den Besonderheiten auf der Vorderseite und einer transparenten Folie auf der Rückseite versehen. Unter einem dünnen weißen Einlegeboden, welchen man durch ein Loch sehr leicht entnehmen kann, versteckt sich zu guter Letzt noch das weiße Micro-USB-Ladekabel und das kompakte 10 Watt Netzteil. Trotz verbauter Klinkenbuchse legt Neffos hier jedoch keine Kopfhörer mit in den Lieferumfang bei.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das Neffos X20 besitzt die typische Designsprache, welche dem Trend der Android Smartphones des Jahres 2019 entspricht. Hochglänzende Rückseite, Dual-Kamera und eine tropfenförmige Notch im Display. 

Erhältlich ist das Smartphone in insgesamt vier Farben, einem klassischen Schwarz und für diejenigen die es etwas bunter mögen in einem Blau, Rot und dem mehrfarbigen Aurora Purple. Bei allen vier Modellen ist die Rückseite hochglänzend und der Rahmen matt ausgeführt. Es mag zwar aussehen, als wäre der Rahmen aus Aluminium gefertigt, doch dem ist nicht so, es handelt sich hier lediglich um einen Kunststoffrahmen. Dasselbe gilt auch für die Rückseite, welche zwar auf dem ersten Blick nach Glas aussieht, aber ebenfalls aus einem Kunststoff hergestellt wurde. In dieser Preisklasse unter 150€ hätte ich das aber ehrlich gesagt auch nicht anders erwartet und geht daher soweit absolut in Ordnung.

Die hochglänzende Rückseite hat hier jedoch zwei kleine Nachteile die sich jedoch umgehen lassen. Zu den Nachteilen gehören, die hohe Empfindlichkeit gegenüber Fingerabdrücken und diese aufgrund der Ausführung aus Kunststoff sehr leicht verkratzen. Mit dem Verwenden einer simplen und günstigen Hülle kann man diese beiden Nachteile jedoch problemlos umgehen bzw. vermeiden.

Als kompakt kann ich das Neffos X20 nicht wirklich beschreiben, was aber dem große 6,26 Zoll großen Display zu Schulden ist. Daher muss man hier natürlich diesen Kompromiss aufgrund dessen Größen-Faktor eingehen. Hat man kleinere Hände, kann es hier nämlich zum Problem kommen, dass man das Neffos X20 nicht mehr mit nur einer Hand halten kann. Schließlich ist das Gerät 159,7 x 77,3 x 8,55 mm groß und daher nochmals deutlich größer als z. B. mein iPhone X.

Das Display ist trotz einer kleinen Tropfen-Notch, in welcher sich die Frontkamera befindet, rundum von einem Display-Rahmen umgeben. Dieser fällt an der Oberseite und den beiden langen Seiten gleichmäßig aus. Lediglich an der Unterseite ist das sogenannte „Kinn“ etwas breiter gestaltet, da hier zudem der Name „Neffos“ prangt.

Über der kleinen Tropfen-Notch, befindet sich das sehr schmale Lautsprechergitter, bei dem es sich um eine klassische Hörmuschel, die zum Telefonieren genutzt wird, handelt. Einen zweiten Lautsprecher, der als Stereo-Lautsprecher genutzt wird, bitte das Neffos X20 daher nicht. Direkt neben der Hörmuschel versteckt sich im schmalen Display-Rahmen der Annäherungssensor sowie der Helligkeitssensor, welche dazu dienen, das Display z. B. beim Telefonieren abzuschalten und die Helligkeit des Displays automatisch der aktuellen Umgebungsbeleuchtung anzupassen.

An der großen Kunststoffrückseite findet man an der linken oberen Ecke eine längliche schwarze Kamera-Einheit. In dieser länglichen und untereinander angeordneten Einheit, befinden sich neben zwei verschiedenen Kamera-Sensoren, ein Dual-LED-Blitz. Dieses sogenannte Kamera-Plateau steht minimal vom restlichen Gehäuse hervor. Wenige Millimeter neben dem gerade erwähnten Kamera-Plateau, befindet sich ein Fingerabdrucksensor, welcher zur sicheren Entsprechung des Smartphones genutzt wird. Zwar gibt es auch die Möglichkeit das Neffos X20 via Gesicht zu entsperren. Da hierfür jedoch keine besonderen Sensoren, sondern lediglich die normale Front-Kamera genutzt wird, ist dies nicht wirklich sicher. 

Beim Neffos X20 hat das Entwicklerteam, wie bei vielen Android-Smartphones, alle physische Tasten an der rechten Seite angeordnet. Hier gibt es einen kleinen weniger vorstehenden Power-Button und eine ca. doppelt so große Lautstärke-Wippe. Je nach der Größe eurer Hand könnt ihr hier die beiden Tasten als Rechtshänder gut mit dem Daumen erreichen. Jedoch sollte es hier auch für Linkshänder keine Probleme geben, um die beiden Tasten mit dem Zeige- oder Mittelfinger zu erreichen.

An der oberen Stirnseite wurde von Neffos die inzwischen immer seltener verbaute Klinkenbuchse platziert. Wer daher einen kabelgebunden Kopfhörer besitzt und diesen bevorzug, kann diesen hieran problemlos anschließen. Den SIM-Schacht, hat man hier wie oft bei Android-Smartphones in der linken oberen Ecke versteckt. Hierbei handelt es sich um einen 3-Fach Schacht. Das bedeutet, dass hier gleichzeitig zwei Nano-SIM´s und eine Micro-SD-Karte eingeschoben werden können. Daher kann man hierüber jederzeit den internen Speicher mit einer zusätzlichen bis zu 128 GB großen Micro-SD-Speicherkarte erweitern. 

Die untere Stirnseite beherbergt neben dem zentral positionierten Micro-USB-Anschluss zur rechten, einen Lautsprecher und zur linken ein Mikrofon. Letzteres wird hierbei wie üblich für sämtliche Telefonate und Sprachnachrichten genutzt. Der verbauten Mono-Lautsprecher ist für diese Preisklasse absolut in Ordnung. Es fehlt zwar etwas an Bass, doch da hatte ich bereits schlechtere Geräte im Test. Bei sehr hoher Lautstärke neigt der verbaute Lautsprecher jedoch wie so häufig zum starkem verzerren.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Für den geforderten Preis kann das Neffos X20 mit einer guten Verarbeitung überzeugen. Klar muss man hier Abstriche bei dem verwendeten Materialien hinnehmen, doch wir reden hier auch von einem Smartphone mit einer UVP von unter 150€. Da ist der Einsatz von einem Kunststoff-Gehäuse soweit keine Seltenheit. 

Dass man hier auch auf eine IPX-Zertifizierung gegen Wasser und ein Stereo-Lautsprecherpaar verzichten muss, sollt einem daher ebenfalls vor dem Kauf klar sein. Die Übergänge der verschiedenen Materialien, ist sehr gut, sodass hier beim Zusammenbauen auf gleichmäßige Spalte geachtet wurde.

(Verarbeitung: 3.5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display6.26 Zoll großes, IPS-Display (19:9 Format) 1520 x 720 Pixel, Pixeldichte beträgt 269 ppi
CPU/GPUMediaTek MTK MT6761: 4×2.0GHz / IMG GE8300 660Mhz
RAM2 GB RAM
Speicher32 GB (via Mirco-SD um weitere 128 GB erweiterbar)
BetriebssystemAndroid 9 Pie
Haupt-KameraDual Kamera: 13 MP+5 MP f/2.8, PDAF, Doppelblitzlicht
Front-Kamera8 MP
AnschlüsseMicro-USB Anschluss
Akku4.100 mAh
KonnektivitätWi-Fi 2,4 GHz + 5 GHz 802.11 a/b/g/n/ac, Mobilfunknetz bis 4G, Bluetooth 5.0 (HD codecs: AptX, AptX HD). GPS, A-GPS, GLONASS, Galileo.
Abmessungen (LxBxH)159.7 mm x 77.3 mm x 8.55 mm
Gewicht171 Gramm
LieferumfangNeffos X20
Micro-USB Ladekabel
10 Watt Netzteil
Kurzanleitung
Displayfolie
Schnellstartanleitung
Garantiehinweis
Sicherheitshinweis
SIM-Tool

Performance

Das Neffos X20 wird von einem Helios A22 CPU (MTK MT6761) aus dem Hause MediaTek angetrieben. Das es sich hierbei um einen schwächeren SoC handelt, macht sich nicht nur in den Benchmark-Test, sondern auch im Alltag durchaus bemerkbar.  

Beim MTK MT6761 handelt es sich zwar um einen 64-Bit CPU, doch dieser wurde zum einen noch im 16 nm-Verfahren hergestellt und besitzt lediglich vier Rechenkerne. Davon tacktet alle vier verbauten Cortex-A53 Kerne mit max. 2,0 GHz. Ebenso wie der CPU, ist auch der 2 GB RAM etwas knapp bemessen, dieser sorgt zusammen mit dem CPU und dem GPU IMG GE8300 mit 660 mHz für zu wenig Leistung. Daher hat das Neffos X20 schon im normalen Alltag immer wieder kleine Aussetzer, welche sich schon beim Entsperren via Muster-Code und der zeitlichen Verzögerung beim betätigen von Apps zeigt. Daher braucht man hier erst gar nicht damit rechnen, dass aufwendigere 3D-Games auf dem Smartphone flüssig laufen werden.

  Beim internen Speicher steht lediglich 32 Gigabyte zur Auswahl. Beim Lesen und Schreiben von Dateien erreicht das Neffox X20 akzeptable Werte. Hier schneidet das Neffos X20 laut AndroBench wie folgt ab, bei der Lesegeschwindigkeit bis zu 257 MB/s und beim Schreiben knapp 85 MB/s. Daher ist das Smartphone vom Speicher gesehen zwar nicht langsam, aber natürlich auch keinesfalls als schnell oder rasant zu beschreiben.

Beim Neffos X20 gibt es wie bereits erwähnt lediglich ein Modell mit einem 32 GB eMMC Flash-Speicher. Von diesen 32 GB stehen abzüglich der vorinstallierten Apps und dem Betriebssystem knapp 25 GB frei zur Verfügung. Wem dieser Speicher zu knapp sein sollte, kann dank des Micro-SD-Schacht den Speicher um bis zu zusätzlichen 128 GB erweitern. Bei Antutu konnte das Neffos X20 einen Wert von 75.856 erreichen. Somit befindet sich das Neffos X20 von der Rechenleistung ungefähr etwas über dem Redmi 4X.

(Performance: 2,5 von 5 Punkten)

Display

Das Display des Neffos X20 ist mit 6,26 Zoll definitiv nicht klein bemessen. Schließlich entspricht dies einer Bildschirmdiagonale von 15,90 cm. Beim verbauten Display handelt es sich um ein oft verwendetes IPS-Display, welches eine maximale Auflösung in HD+ bietet, sprich 1520 x 720 Pixel. Dies entspricht einer Pixeldichte von 269 ppi, was im Alltag absolut ausreichend ist.

Das Display bietet soweit eine gute Helligkeit, welche für die meisten Momente im Alltag problemlos ausreichen dürfte. Lediglich im Außeneinsatz bei einem sonnigen Tag kommt das Display etwas zu schnell an die Grenzen, da hier zum einen das Display sehr spiegelt und die Helligkeit mit durchschnittlich 450 cd/m² etwas zu knapp ist. Im Bereich Kontrast und der Farbwiedergabe zeigt das Display ein wenig Schwächen, sodass hier jetzt zwar keine Farbverfälschungen stattfinden, aber die Farben dennoch nicht ganz so sättigend und neutral dargestellt werden. Was mir bei meinem Testgerät jedoch auch aufgefallen ist, sind einige Pixelfehler. Diese fallen im Alltag zwar nicht störend auf, doch sieht man diese erst einmal, dann stören diese doch irgendwie. 

(Display: 3 von 5 Punkten)

Akku

Der Akku des Neffos X20 ist mit 4.100 mAh soweit gut bemessen. Klar verbraucht das 6,26 Zoll große IPS-Display je nach eingestellter Helligkeit viel Strom, doch dennoch bietet der verbaute Akku genug Reserven. Aber auch die anderen Sensoren, Chips usw. laufen natürlich nicht ohne Strom, doch im Großen und Ganzen sollte man damit problemlos über den Tag, wenn nicht sogar über zwei kommen. Dies hängt natürlich wie immer davon ab, wie sehr ihr das Smartphone verwendet und was ihr damit den Tag über treibt.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

Kamera

Beim Neffos X20 kommt zwar eine Dual-Kamera zum Einsatz, doch diese bietet weder einen Telezoom noch Ultraweitwinkel. Die zusätzliche zweite Linse dient neben der Standard-Linse lediglich dazu, die Tiefeninformationen zu sammeln, was dem Bokeh (Portrait-Modus) dient.

Beim Standard-Zoom handelt es sich um einen mit 13 Megapixel auflösenden Sensor, mit einer nicht wirklich lichtstarken Blende von f/2.8. Die zweite Kameralinse für den Bokeh löst mit 5 Megapixeln auf und nutz vermutlich dieselbe Blende. Die Kamera wird als sogenannte AI-Kamera beworben, was bedeutet, dass diese einige Motive automatisch erkennt und so z. B. die eingestellten Parameter automatisch verändert. Somit erkennt die Kamera z. B. wenn man eine Landschaft, oder etwas Personen usw. fotografiert. 

Der Zoom beim Neffos X20 erfolgt über ein simples Pinch-to-Zoom. Das heißt, dass man einfach durch die typische Zoom Geste via zwei Finger den digitalen Zoom nutzen kann. Hier nimmt dann natürlich die Qualität ab, da es sich um keinen echten optischen Zoom handelt, sondern um einen digitalen. Eine durchaus praktische Funktion ist das mit einem Finger nach oben wischen, dadurch kann man ganz einfach zwischen der Front- und Haupt-Kamera wechseln. Neben der AI-Funktion, stehen auch ein automatischer HDR-Modus und automatischer Blitz zur Auswahl. Beides kann hier jedoch nicht zusammen aktiviert werden.

Die Frontkamera löst mit 8 Megapixeln auf, und bietet eine Blende von f/2.0. Mit beiden Kamera-Setups erreicht man bei guter Beleuchtung, gute Bilder. Klar können dies nicht mit den Bildern eines iPhone 11 Pro, Huawei P30 Pro oder anderen Flaggschiffen vergleichen, doch angesichts des Preises, ist die Kamera solide. Das Zuschalten der künstlichen Intelligenz ist nicht immer von Vorteil, ist die Beleuchtung nämlich schlecht, möchte die Software das Bild aufhellen, was dann zu einem starken Rauschen führt.

Im punkto Videoaufnahmen sind mit dem Neffos X20 Aufnahmen mit einer maximalen Auflösung von Full-HD möglich, allerdings nur mit max. 30 Bilder pro Sekunde. Bei der Frontkamera sind max. 720p bei ebenfalls 30 Bilder pro Sekunde möglich.

(Kamera: 3 von 5 Punkten)

 Software

Neffos liefert das X20 mit Android 9.0 (Android P) aus. Das Sicherheitsupdate entspricht bei meinem Testgerät dem Stand vom 5. April 2019, was wirklich nicht mehr aktuell ist. Daher kann man hier klar sehen, dass es keine regelmäßigen Updates geben wird. Ein Update auf Android 10 wird es daher mit großer Wahrscheinlichkeit nicht geben, da die verbaute Hardware dafür sicherlich zu schwach wäre. Schließlich hängt das System ja aktuell bei Android 9 schon teilweise. 

 Das Einstellungsmenü ist in mehrer Untermenüs (20 Stück) unterteilt und daher zwar umfangreich, aber dennoch weitestgehend übersichtlich aufgebaut. Findet man z. B. einen Einstellungspunkt zum Display, den man gerade sucht nicht, kann man diesen direkt oben in der Suche eingeben und es werden einem alle Punkte mit „Display“ angezeigt.

Die Bloatware (vorinstallierte Apps) ist beim Neffos X20 umfangreich. So hat das Unternehmen hier zahlreiche Google-Apps, aber auch Spiele und Programme wie Clean Master usw. installiert. Diese Apps kann man jedoch weitestgehend deinstallieren, sodass man dadurch mehr Speicher für Bilder usw. frei hat.

(Software: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Beim Neffos X20 handelt es sich um ein klassisches Einsteiger-Smartphone, welches mir vom Design und der langen Akkulaufzeit gefällt. Außerdem bietet es noch eine 3,5 mm Klinkenbuchse und sehr überraschend in diesem Preissegment ein Bluetooth 5.0 Chip mit aptX-HD Unterstützung. 

Die Kamera wiederum liefert nur mäßige Bildqualität, welche zwar für Schnappschüsse, die man auf Instagram oder Facebook hochlädt, ausreicht, aber bei schlechten Lichtverhältnissen stößt man mit dem Kamera-Set-up schnell an die Grenzen. Außerdem bietet das Display für den Außeneinsatz ein zu schwaches Display, das zudem spiegelt und die Performance des Smartphones ist alles andere als rasant.

Preis/Leistung

Die UVP des Google Pixel 4 liegt bei 749 EUR mit 6 GB RAM und 64 GB Speicher (in D/A). Mit einem Speicher von 128 GB werden 849 € fällig und beim XL Modell beginnt der Preis mit 64 GB bei 899 und endet mit 999€ bei 128 GB. Hier sind die Preise gegenüber den Vorjahresmodellen zwar gefallen, doch im Vergleich zu Konkurrenz ist der Preis nicht günstig.

Ich persönlich vermisse hier für den geforderten Preis einen stärkeren Akku im kleineren Pixel 4, sowie eine dritte Kameralinse (Ultraweitwinkel). Dennoch ist die Kamera soweit gut und kann überzeugen, was das Google Pixel 4 soweit dennoch zu einem guten Android Smartphone macht, mehr aber auch nicht. Schließlich gibt es hier deutlich besserer Smartphones, welche fürs gleiche Geld mehr Leistung bieten können.

NEFFOS X20

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: neffos.de

Urbanista Stockholm

In aller Kürze

Das schwedische Unternehmen Urbanista bietet zahlreiche kabellose Kopfhörer und Lautsprecher an. Eines davon sind die Urbanista Stockholm, welche den Apple Airpods auf dem ersten Blick etwas ähnlich sehen. Dennoch können diese keinesfalls mit diesen mithalten. Dies bezieht sich aber nicht nur auf den Klang, sondern auch auf die Passform und die Akkulaufzeit. Beim Klang fehlt der Bass total, sodass es einfach keinen Spaß macht, damit lange Musik zu hören. Ebenso sind jedoch auch 3,5 Stunden Akkulaufzeit einfach nicht viel und ohne Silikon-Tips, drücken bei mir die Kopfhörer bereits nach kurzer Zeit. Hier muss ich daher leider vom Kauf abraten, schließlich gibt es in dieser Preisklasse deutlich bessere Alternativen.

Gefällt uns

  • Touch-Bedienung
  • geringes Gewicht
  • kompaktes Lade-Case
  • Bluetooth 5.0
  • geringe Latenz

Gefällt uns weniger

  • kein Bass vorhanden
  • Verarbeitung
  • schlechter Tragekomfort

Urbanista Stockholm

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Urbanista liefert die True Wireless In-Ear Kopfhörer Stockholm in einer schlichten, aber soweit schön gestalten Verpackung aus. Auf dieser präsentiert das Unternehmen auf einem weißen Hintergrund, eine große Abbildung von beiden In-Ears, zusammen mit dem darunter befindlichen Ladecase. Ebenso prangt im oberen Bereich der Name „Stockholm“ und das es sich um ein True Wireless Modell handelt. Im rechten unteren Rand ist wiederum der Name des Unternehmens zu sehen und direkt daneben einige goldenen Symbole. Bei diesen goldenen Symbolen handelt es sich um Ausstattungsmerkmale des Urbanista Stockholm.

Rechts und Links verweist der Hersteller nicht nur auf die eigene Webseite, sondern informiert auch nochmals über den Produktnamen und die Farbe der Kopfhörer. Die Rückseite wiederum zeigt erneut ein Bild der In-Ears, welche hier jedoch im Ladecase eingelegt sind. Des Weitern sind hier ausführlich einige der wichtigsten technischen Daten des Kopfhörer-Modells in Textform, auf Englisch und Französisch nachzulesen.

Aufgeklappt wird die Verpackung, welche durch zwei Magnete geschlossen gehalten wird, von rechts nach links. Hat man dies gemacht, erblickt man durch ein großes transparentes Sichtfenster sowohl die beiden In-Ears, als auch das Ladecase. Beides ist hier sicher in einem schwarzen Schaumstoff-Einsatz eingesetzt. Unter diesem Einsatz, versteckt sich in einer Aussparung das wenige Zentimeter lange USB-A auf Micro-USB-Ladekabel, sowie eine Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen, darunter auch Deutsch.

(Verpackung: 2,5 von 5 Punkten)

Design

Zwischen den zahlreichen auf dem Markt erhältlichen True Wireless Kopfhörern wird es immer schwerer, den Durchblick zu behalten. Kein Wunder, schließlich bringt hier regelmäßig ein weiterer Hersteller ein Modell, oder gar mehrer Modelle auf den Markt. Daher ist der True Wireless Kopfhörer-Markt inzwischen sehr umkämpft und umso wichtiger ist es, ein Produkt zu entwickeln, welches sich von den anderen aufgrund eines oder sogar mehreren Merkmalen abheben kann.

Mit dem Urbanista Stockholm hat auch das schwedische Unternehmen Urbanista einen von mehreren True Wireless In-Ear Kopfhörern auf den Markt gebracht. Wie für diese Art von Kopfhörern üblich, werden diese mit einem Ladecase ausgeliefert, welches nicht nur dazu dient, den Akku mehrmals wieder voll aufzuladen, sondern auch, um die In-Ear Kopfhörer aufzubewahren.

In-Ear

Die Grundform der Urbanista Stockholm ähnelt sehr deren, der 1. und 2. Generation der Apple Airpods. Dies liegt daran, dass diese mit ihrem Ohrstück und dem länglichen Abschnitt, der aus dem Ohr hervorsteht, sehr dem Aufbau der sehr beliebte Kopfhörer aus dem Hause Apple ähneln. Dies ist jedoch nur auf dem ersten Blick der Fall, denn beim genaueren ansehen, unterscheiden diese sich dennoch sehr voneinander. 

Urbanista liefert das True Wireless Kopfhörer-Modell Stockholm, komplett ohne Ohrpassstücke aus. Dies bedeutet, dass diese je nach der Größe des Gehörgangs, entweder gut halten, oder eben gar nicht. Das Gehäuse ähnelt wie bereits erwähnt vom Aufbau den Apple Airpods. Schließlich besitzen die Urbanista Stockholm ebenfalls einen länglichen Abschnitt, der aus dem Ohr hervorschaut und die ovale Knospen-Form, welche ins Ohr eingesetzt wird. Dadurch kommen die Urbanista Stockholm ebenfalls wie bei den normalen Apple AirPods komplett ohne Silikon-Ohrtips (Passstücke) daher, was ein individuelles Anpassen unmöglich macht. 

Das Gehäuse der In-Ears besteht aus drei Teilen, welche allesamt aus Kunststoff gefertigt wurden. Dabei wurde der längliche Teil, in dem unter anderem der Akku verbaut ist aus zwei Teil gefertigt und ein weiterer Teil an der Knospe, sodass der Treiber hier von vorne eingesetzt werden konnte. Der verwendete Kunststoff macht hierbei einen guten Eindruck, doch gerade an den Übergängen der Einzel zusammengesetzten Elemente, besitzt mein Testgerät mehrere unschönen Kanten.  

Beim Betrachten der Kopfhörer fällt auf dem ersten Blick nicht auf, von welchem Hersteller diese stammen. Zumindest bei meinem schwarzen Modell erkennt man das kleine Urbanista Logo nämlich nur beim Genauen hinsehen. Am länglichen Gehäuseteil gibt es an jedem In-Ear zwei kleine Löcher. Hierbei handelt es sich zum einen um eine kleine Status-LED, welche an der Außenseite sitz und zum anderen um ein kleines Mikrofon, welches sich am länglichen Teil nach unten gerichtet befindet. Dieses ist logischerweise hier platziert worden, da dieser Bereich beim Einsetzen in das Ohr, am nächsten zum Mund gerichtet ist.

In der Innenseite des länglichen Abschnittes befinden sich jeweils zwei kleine Kontakte. Über diese wird jeder der beiden Kopfhörer beim Einsetzen in das Lade-case mit Strom versorgt und somit wieder aufgeladen. Die Steuerung der Musik erfolgt beim Urbanista Stockholm übrigens via Touch-Bedienfeld, welche sich über den Bereich des kleinen Logos an der Außenseite erstreckt. Auf die Bedienung bzw. welche Funktionen hier geboten werden, gehe ich später unter dem Punkt „Bedienung“ genauer ein. Urbanista bietet das Modell Stockholm in insgesamt vier Farben an. Neben dem von mir getesteten Modell in Schwarz gibt es außerdem noch eins in Olive, Grün, Fluffy Cloud (weiß) und Rose Gold.

Mit dem Urbanista Stockholm unterstützt der Hersteller dank zweier verbauten Mikrofone die sogenannte Stereo-Telefonie. Dies bedeutet, man hört beim Telefonieren den Gesprächspartner auf beiden Seite und nicht wie bei manch anderen Modellen nur auf einer Seite. Dafür wiederum gibt es beim Modell Stockholm einen festen Master- und Slave-Kopfhörer. Von daher wird hier der rechte Ohrhörer als der Master genutzt (Bluetooth-Empfänger). Dieser muss somit immer verwendet werden, da nur dieser die zugespielten Daten Empfangen kann. Der Linke wiederum bekommt das empfangene Signal mit geringster Verzögerung zugesendet und könnte daher falls gewünscht auch im Lade-Case verbleiben.

Ladecase

Genau wie die Kopfhörer besteht auch das Lade- und Aufbewahrungs-Case aus demselben Kunststoff. Das Case wurde besonders flach gestaltet und ist mit 63 x 52 x 22 mm sehr kompakt gehalten. Dadurch lässt sich dieses natürlich ganz gut in der Hosentasche, dem Rucksack oder einer Handtasche verstauen.

An der Außenseite des Deckels vom Ladecase, ist etwas vertieft der Herstellername „Urbanista“ eingelassen. An der rechten Seite sind neben einem Micro-USB-Anschluss um den Akku aufzuladen, eine weitere Status-LED angebracht. Diese informiert unter anderem darüber, wann der Akku des Case voll aufgeladen ist. 

Das Ladecase wird ganz einfach an der Vorderseite aufgeklappt. Hierfür hat Urbanista an der Front eine Öffnungsmulde zum besseren Greifen angebracht. Ist das Case, welches sich knapp über 90° öffnen lässt offen, sieht man hier im Zentrum dasselbe Urbanista-Logo, wie auf den Kopfhörern. Direkt daneben sind die beiden Aussparungen, in welchen die beiden In-Ears zum Aufladen bzw. aufbewahren eingesetzt werden. Legt man die In-Ears in den jeweiligen Platz ein, werden diese durch Magnete automatisch an den richtigen Platz gezogen. Dadurch wird gewährleistet, dass die beiden Kontakte im Case, mit den Kontaktflächen am In-Ear übereinstimmen. 

(Design: 3 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Mit der Verarbeitung der Urbanista Stockholm bin ich leider weniger zufrieden. Dies liegt weniger an der Materialwahl, schließlich setzten hier viele anderen Hersteller auch auf Kunststoff, sondern an dessen Verarbeitung. Dieser Kunststoff ist zwar ausgesprochen leicht, sodass selbst die Ohrhörer mit einem Gewicht von je 3,5 Gramm kaum zu spüren sind. Doch das vermittelt mir persönlich einen eher „billigen“ Eindruck. 

Zudem stören mich persönlich die unschönen Übergänge am Gehäuse, dies sollte bei einem Kopfhörer nicht sein. Hier sind kantige Übergänge einfach ein No-Go und daher für mich nicht akzeptabel. Ebenso etwas enttäuschend ist es auch, dass der Hersteller noch auf Micro-USB setzt. Daher hätte ich mir hier natürlich einen modernen und aktuellen USB-Typ-C Anschluss gewünscht. Betrachte ich jedoch die True-Wireless Ohrhörer vieler anderen Hersteller, die ich bereits getestet habe, dann fällt auf, dass hier einige andere Hersteller ebenfalls noch schlafen und sich nicht wirklich um einen aktuellen Anschluss kümmern.

(Verarbeitung: 2 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz, weitere Farben: Olive, Grün, Fluffy Cloud (weiß) und Rose Gold
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 3,5 h
Akku Ladecase: 10,5 h
Gesamt somit: 14 h
Gewicht 45 g (Ohrhörer und Ladebox)
7 g (beide Ohrhörer)
38 g (Ladebox)
MaterialKunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
LautsprechertypDynamische Treiber mit einer Größe von 10 mm (links und rechts)
Frequenzgangkeine Angaben seitens des Herstellers
LieferumfangUrbanista Stockholm True Wireless Kopfhörer (2 Stk.)
Ladebox
Mikro-USB-Ladekabel (9 cm)
Benutzerhandbuch

Tragekomfort

Das Einsetzen der Urbanista Stockholm gestaltet sich als sehr einfach. Meiner Meinung nach schon zu einfach, sodass ich nach dem Einsetzen immer das Gefühl habe, dass ich jederzeit einen der In-Ears verlieren könnte.

Dies liegt daran, dass diese relativ locker in den Ohren halten, was den fehlenden Silikon-Aufsätzen zu Schulden ist. Urbanista liefert hier nämlich keine mit, sondern setzt wie auch Apple bei den normalen AirPods auf ein „universales“ Gehäuse. Persönlich muss ich jedoch sagen, dass ich die Apple Kopfhörer kenne, da ich diese früher immer genutzt habe. Diese sind jedoch keinesfalls mit diesen von Urbanista zu vergleichen. Die Urbanista sitzen zwar luftiger, doch dies gefällt mir keineswegs. Zudem fehlt es mir hier absolut an der Reduzierung der Umgebungsgeräusche. Somit gelangen die Geräusche auf der Straße fast ohne Umwege ins Ohr und stören sehr den Musikgenuss. Für den Sport würde ich die Ohrhörer ebenfalls nicht empfehlen, da diese nicht sicher genug halten.

(Tragekomfort: 2,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Kommen wir zu Bedienung, welche wie ich bereits angedeutet habe, per Touch-Bedienfeld erfolgt. Dafür befindet sich an jedem der beiden In-Ears unter dem kleinen Urbanista Logo das entsprechend Feld. Je nachdem welche Seite, wie häufig und wie lang man dieses betätigt, werden hierbei verschiedene Befehle ausführt. 

Zuvor möchte ich erklären, wie man die Urbanista Stockholm einschaltet. Dazu nimmt die Ohrhörer einfach aus dem Case und sobald man diese ausgebraucht hat, legt man diese einfach wieder in das Case zurück. Dadurch schalten die Kopfhörer sich automatisch ein bzw. aus. Drückt man das Logo des linken Ohrhörers 2-mal hintereinander, wird die Musik pausiert oder gestartet. Das Berühren des Logos auf der rechten Seite erhöht die Musiklautstärke, möchte man die Musik wiederum leiser stellen, genügt es kurz, die linke Seite anzutippen. Um zum nächsten Titel zu springen muss man das Touch-Feld am rechten In-Ear 2 Sekunden halten. Dasselbe auf der linken Seite führt einen zurück zum Titel davor.  

Mit den Urbanista Stockholm kann man natürlich auch auf eingehende Telefonanrufe reagieren und auf den Sprachassistenten zugreifen. Um Letzteres zu aktivieren, genügt es, das Touch-Bedienfeld (Logo) zweimal zu berühren. Anschließend ist der auf dem Smartphone integrierte Sprachassistent einsatzbereit und nimmt eure Frage über das Mikrofon in den Kopfhörern entgegen.

 Wie bereits angedeutet, kann man mit den Urbanista Stockholm auch eingehen Anrufe annehmen oder ablehnen. Zum Annehmen genügt es bei einem eingehenden Anruf, auf einer der beiden Seite zweimal auf das Logo zu tippen. Ein Berühren und zweisekündiges Halten wiederum führt dazu, dass der Anruf abgelehnt wird und nach dem Gespräch kann man zum Auflegen ebenfalls eines der beiden Logos zweimal antippen.

Soweit kann man über die Urbanista Stockholm alle wichtigen Befehle direkt über die Touch-Bedienung ausführen. Doch gerade am Anfang musste ich häufig überlegen, welche Seite ich nun, für welche Funktion, wie oft bzw. wie lange berühren muss. Daher kommt es gerade am Anfang, wenn man die Kopfhörer neu hat, sehr häufig zu Fehlern bei der Bedienung.

(Bedienung: 3 von 5 Punkten)

Klang

Urbanista verspricht mit den True Wireless In-Ear Kopfhörern „Stockholm“ die Crème de la Crème der kabellosen Ohrhörer. Diese Aussage kann sich nach meinem Test jedoch auf keinen Fall auf den Klang beziehen.

Zwar verbaut Urbanista im Stockholm an jeder Seite einen 10 mm großen Treiber, doch dieser bietet ein unerwartetes Klangbild. Kurz gesagt, ich bin hier total enttäuscht. Trotz den große Treibern erreichen die Urbanista Stockholm keinen Druck, um einen Bass zu erzeugen. Egal wie ich die Ohrhörer ins Ohr eingesetzt habe, oder diese sogar teilweise ins Ohr gedrückt habe, hat sich nichts verändert. Der Bass ist absolut mager und bietet keinerlei Fundament, was total ärgerlich ist. Persönlich bin ich kein Fan von bassbetonten Kopfhörern, doch ein gewisser Tiefgang und ein sattes Bassfundament sollten dennoch gegeben sein. Doch beides fehlt hier und führt für mich dazu, dass Musikhören mit den Urbanista Stockholm keinerlei Spaß macht. Hier sind z. B. selbst die kabelgebundenen Kopfhörer die Apple oder auch andere Hersteller mitliefern um einiges besser.

Daher klingt der Urbanista Stockholm einfach zu schrill und vor allem die Höhen, dominieren die Mitten und die sowieso nicht vorhandenen Tiefen. Die maximale Lautstärke ist an einem stillen Ort zwar ok, doch da es hier weder eine Geräusche-Isolierung, noch Silikon-Ohrtips für ein Abdichten der Umgebungsgeräusche gibt, wird es an lauten Orten unmöglich die Musik zu genießen.

Die Sprachverständlichkeit der beiden Mikrofone ist ebenfalls eher als bescheiden einzustufen. Das liegt daran, dass das Mikrofon quasi am Ohr sitzt und nicht in der Nähe des Mundes. Daher kann der/die Gesprächspartner/in einen zwar in einer ruhigen Umgebung wie z. B. daheim gut verstehen, doch dennoch kommt die Stimme beim Gesprächspartner etwas dumpf an. In lauteren Umgebungen, also unterwegs im Freien, kann das verbaute Mikrofon ebenfalls nicht überzeugen, da es kaum die eigene Sprache von den Umgebungsgeräuschen, wie z. B. einem vorbeifahrenden Auto trennen kann.

Bei der Latenz wiederum schneiden die Urbanista Stockholm sehr gut ab. Dies muss an dem neueren Bluetooth 5.0 Chip liegen. Dieser sorgt dafür, dass die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim ansehen von YouTube Videos usw. sehr gering ist.

(Klang: 2 von 5 Punkten)

Austattung

Akku & Ladecase

Die Energieversorgung der Urbanista Stockholm erfolgt jeweils über einen kleinen 30 mAh Lithium-Ionen-Akku. Dadurch soll laut Urbanista eine Akkulaufzeit von bis zu 3,5 Stunden ohne aufladen möglich sein. Sobald der Akku in den In-Ears leer ist, können diese jederzeit in dem mitgelieferten Transportcase aufgeladen werden. Diese ermöglicht mit insgesamt 300 mAh eine gesamte Akkulaufzeit von bis zu 14 Stunden.  

Die Laufzeit ohne aufladen von 3,5 Stunden, ist natürlich definitiv kein Spitzenwert, hier hatte ich bereits Modelle mit bis zu 9 Stunden im Test. Da die meisten In-Ears jedoch nach dem Gebrauch sowieso direkt in das Ladecase wandern, ist dies für diejenigen die sowieso nicht mehr als 2 oder 3 Stunden am Stück Musikhören nicht weiter schlimm. Für alle anderen, jedoch ist es ratsam, sowieso auf ein anderes Modell zurückzugreifen. In meinem Test kam ich nicht ganz auf die 3,5 Stunden, sondern eher auf knapp 3 Stunden. Dieser Wert variiert jedoch auch hier sehr danach, wie laut ihr persönlich Musik hört.   

Sobald der Akku der In-Ears leer ist, kann man diesen bis zu 3-mal wieder voll aufladen. Für einen kompletten Ladevorgang von 0 auf 100 % benötigt das Ladecase knapp 1,5 Stunden.

Bluetooth & Signalqualität

Bei der kabellosen Verbindung setzt Urbanista auf den neueren Bluetooth-Standard Version 5.0. Dieser ermöglichte bei meinem Test eine stabile Verbindung sowohl zu iOS-, als auch Android-Geräten. Die Verbindung zwischen Smartphone und In-Ears erfolgt automatisch bei der Entnahme aus dem Ladecase. Sobald man die beiden Ohrhörer aus dem Transportcase nimmt, befinden diese sich automatisch im Pairing-Modus und können daher wie bei Bluetooth-Kopfhörer üblich, direkt über die Einstellungen mit dem Smartphone verbunden werden. 

Leider können die Urbanista Stockholm nur mit einem Gerät auf einmal verbunden werden. Nutz ihr z. B. zweierlei Geräte, mit denen ihr gerne über diese Kopfhörer Musikhören wollt, geht dies leider nicht so einfach. Dazu müssen diese nämlich jedes Mal entkoppelt werden. Wofür das Ladecase voll aufgeladen sein muss und die beiden Ohrhörer im Case eingelegt werden müssen. Anschließend muss man das Logo an beiden Ohrhörern für 10 Sekunden gedrückt halten. Ist dies getan, kann man die In-Ears erneut koppeln. Das ist einfach viel zu umständlich und daher sind die Urbanista Stockholm dafür keineswegs empfehlenswert.  

Im Praxistest bieten die Urbanista Stockholm eine stabile Reichweite von bis zu 24 Metern im Freien, ohne Hindernisse. Im Haus wiederum hängt die Reichweite von euren Wänden und Decken ab. Schließlich reduzieren massive dicke Wände und Decken die Reichweite des Funksignals deutlich mehr, als z. B. dünnere. Daher kann man hier grob gesagt von einer Indoor-Reichweite von ca. 10 Metern reden.

(Ausstattung: 3 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Urbanista redet bei dem True Wireless Kopfhörer-Modell: Stockholm, von der Crème de la Crème unter den kabellosen Ohrhörer. Doch dieser Aussage, kann ich hier absolut nicht zustimmen.

Hierfür schneiden die True Wireless Kopfhörer von der Akkulaufzeit, dem Tragekomfort und dem Klang zu schlecht ab. Wenn der Klang beim Bass besser abschneiden würde, könnte ich zwar von der etwas kürzeren Akkulaufzeit absehen. Doch so kann ich es nicht wirklich glauben, dass die Entwickler der Kopfhörer den In-Ear Kopfhörer selbst probegehört haben. Von einem gut abgestimmten Klangbild kann man hier nämlich definitiv nicht reden, dies ist zu höhenlästig.

Preis/Leistung

Die UVP des True Wireless In-Ear Kopfhörer Stockholm hat Urbanista mit 89€ festgesetzt. Online sind diese jedoch inzwischen teilweise für knapp 66€ inkl. Versand erhältlich.

 Dies ist zwar soweit ein interessanter Preis, doch glaubt mir, der geforderte Preis ist für die gebotene Leistung nicht gerechtfertigt. Hier bekommt man bei anderen Herstellern für zum Teil weniger Geld ein klanglich und vom Tragekomfort deutlich besseres Produkt. 

Die Kopfhörer sind zwar kein totaler Müll, doch mich persönlich konnten diese weder von der Verarbeitung, noch dem Tragekomfort überzeugen. Preislich gesehen könnte ich hier zwar noch drüber wegsehen, aber da diese beim Klang zu den aktuell schlechtesten Kopfhörer gehören, die ich bisher genutzt habe, rate ich hier vom Kauf definitiv ab.

Urbanista Stockholm

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: urbanista.com/de

JBL Flip 5

In aller Kürze

Mit dem neuen JBL Flip 5 hat JBL die neuste Generation des sehr beliebten und robusten, mobilen Lautsprecher vorgestellt. Optisch hat man diesen nur minimal verändert, dieser ist nämlich aufgrund des deutlich größeren Akkus etwas größer geworden, bietet zugleich aber auch mehr Gesamtleistung. Zudem wird dieser nun über einen modernen USB-Typ-C Lade-Anschluss aufgeladen, der zudem nicht mehr wie der alte Anschluss mit einer Gummiabdeckung versehen wurde. Klanglich legt JBL auch noch einmal eine Schippe drauf, sodass der neue Flip 5 noch etwas kräftiger klingt.

Gefällt uns

  • robustes Gehäuse (IPX7)
  • gutes Gewicht und Größe
  • USB-Typ-C Lade-Anschluss
  • große Farbauswahl
  • guter Klang

Gefällt uns weniger

  • kein Koppeln mit alten JBL-Produkten
  • Power-Button reagiert zu direkt

JBL Flip 5

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die bisherigen Modelle des JBL Flip habe ich bisher leider nicht getestet. Doch Aufgrund dessen, dass ich den Vorgänger inkl. Verpackung bei einem Kollegen gesehen habe, kann ich definitiv von einer größeren Änderung der Verpackung reden. Diese Veränderung verbirgt sich im Inneren, doch wie immer, kommen wir zuerst zum äußeren Erscheinungsbild des neue JBL 5, bzw. dessen Verpackung.

JBL liefert den neuen Flip 5 in der bisher gewohnten zylindrischen Verpackung aus, welche rundum mit Bildern und Texten bedruckt wurde. Die Farben orange und schwarz dürfen bei einem JBL Produkt nicht fehlen und findet man daher auch hier wieder. Zum einen ist die Oberseite, an der sich die Aufhängelasche befindet, in orange gehalten. Der Boden wiederum, an dem unter anderem einiges zum Unternehmen, dem Lieferumfang und die Seriennummer verraten wird, ist schwarz. Die restlichen größeren Seiten bis auf die weiße Vorderseite, hat JBL hier unterschiedlich gefärbt, sodass diese bei meinem roten Gerät rot sind, aber bei einem schwarze z.B, Schwarz usw. Dadurch erkennt man eigentlich egal, ob die Verpackung im Laden steht oder hängt, welche Farbe der Lautsprecher darin hat, nämlich dieselbe wie die Seitenflächen. 

Auf der großen weißen Seite der Verpackung, bei der es sich sozusagen um die Vorderseite handelt, prangen die üblichen Namen bzw. Bezeichnungen. Zu diesen zählen der Name des Unternehmen JBL, sowie der Produktname FLIP 5. Außerdem darf wie für JBL üblich hier eine Abbildung der Flip 5 nicht fehlen, somit hat man diesen so dargestellt, dass dieser gerade ins Wasser eintaucht. Damit möchte der Hersteller gleich zeigen, dass diesem der Kontakt mit Wasser nichts ausmacht, da dieser wasserdicht gefertigt wurde. Zu guter Letzt prangt unten links noch das Bluetooth-Logo und rechts gibt JBL an, dass die Akkulaufzeit für bis zu 12 Stunden Musikwiedergabe ausreichen soll.

An der linken Seite prangt der seit 2017 verwendete Slogan „Dare to Listen“, welcher seither bei jedem Produkt auf einer der Verpackungsseiten prangt. Betrachtet man im Uhrzeigersinn die nächste Seite, wird hier ein Teil der Rückseite des JBL Flip 5 gezeigt, zusammen mit drei der wichtigsten Merkmale des neuen Flip 5. Zu guter Letzt geht man auf der letzten Seite noch auf die neue JBL Partyboost-Funktion ein, welche es ermöglicht, die Lautsprecher miteinander zu verbinden (bis zu 100 Stück) oder zwei davon im Stereo-Modus zu nutzen. 

 Geöffnet wird die Verpackung an der kleinen Öffnungslasche an der Unterseite. Bevor man dies jedoch macht, sollte man z. B. mit einem Messer die beiden Klebestreifen durchtrennen. Anschließend kann man den Innenteil der Verpackung entnehmen, wobei schon der erste große Unterschied zu den Vorgänger-Geräten sichtbar wird. Statt diesen wie bisher „lose“ in die Verpackung einzulegen, hat JBL den Flip 5 in eine eng anliegende aber sehr stabile Styropor-Schachtel eingelegt. Diese könnte man quasi, als Transportbox nutzt, da diese beim geschlossenen Zustand bombenfest geschlossen hält und beim Öffnen wie eine richtige Box aufgeklappt wird. In einer weiteren, länglichen dünnen schwarzen Verpackung, welche mit zahlreichen hochglänzenden Elementen verziert wurde, befinden sich nicht nur die üblichen Kurzanleitungen, Warnhinweise usw., sondern auch das neue USB-Typ-C Ladekabel. Dieses Ladekabel kann man praktischerweise zusammen mit dem Flip 5 im „Styropor-Case“ verstauen. Somit kann man, sofern man mit den äußeren Beschädigungen die eventuell entstehen können, klar kommt, dies sicherlich als solches zweckentfremden.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Auf dem ersten Blick könnte man zwar meinen, dass sich vom JBL Flip 4 zum nun neuen JBL Flip 5 beim äußeren Design nichts verändert hat. Doch beim genauen Hinsehen sind hier dennoch einige Veränderungen in Form von weiteren Verbesserungen gegenüber den Vorgängergenerationen erkennbar. 

Doch der Reihe nach. Der Flip 5 ist weiterhin in der typischen Röhrenform (Zylinderform) aufgebaut, welche von einer festen Stoffgeflecht Ummantelung umhüllt ist. Dieser Stoff findet gerade bei mobilen Lautsprechern, die robust und wasserdicht gefertigt wurden, immer mehr an Beliebtheit.

Dieser Stoff besitzt dabei bis auf das Camouflage-Modell dieselbe Farbe, wie man den Lautsprecher gewählt hat. Insgesamt stehen hier stolze 11 Farben zur Auswahl, sodass hier eigentlich sämtliche Farbwünsche abgedeckt werden. Der neue JBL FLip 5 ist aufgrund einiger Verbesserungen die im Inneren stattgefunden haben sowohl im Durchmesser, als auch in der Länge etwas gewachsen. Was dafür aber der genauere Grund war, verrate ich euch noch später im Verlaufe des Testberichts. Die neuen Maße des Flip 5 sind somit: 181 x 69 x 74 mm, beim Vorgänger waren es hingegen 175 x 68 x 70 mm. Einige unter euch werden sich nun vermutlich fragen, warum ich hier kein Durchmesser angeben, sondern zwei unterschiedliche Maße. Dies liegt daran, dass an dem gummierten Bereich, an welchem die Anschlüsse und ein Teil der Bedienelemente untergebracht sind, der Durchmesser die besagten 5 mm dicker ist. Die größere Größe hat zusammen mit den neuen Innenleben natürlich auch Einfluss auf das Gewicht des mobilen Lautsprechers, so ist dieser mit 540 Gramm knapp 25 Gramm schwerer geworden.

Der runde Teil des Gehäuses ist fast komplett mit dem festen Gewebestoff umhüllt. Lediglich an den seitlichen Öffnungen der Röhre, wo die beweglichen Passivmembranen untergebracht sind, wurden genauso wie der knapp 28 mm breite Bereich an der Rückseite mit einem festen Kunststoff versehen. An den Seiten steht der Kunststoff knapp 1 cm vor, sodass zum einen die Passivmembrane Geschütz sind und zudem klanglich nicht zu sehr beeinflusst werden, falls man den JBL Flip 5 im Hochformat aufstellt.

Die bereits von den Vorgänger bekannte Transportschlaufe hat weiterhin den Einzug erhalten und befindet sich erneut an der Rückseite. Diese ist soweit sehr praktisch und wird, wie ich es, selbst wenn ich in der Stadt unterwegs bin, sehe oft genutzt. Schließlich kann man dadurch den JBL Flip 5, aber auch denn Vorgänger-Modellen bequem an einem Rucksack oder den Fahrradlenker befestigen.  

Unterhalb dieser Schlaufe hat JBL den Name „FLIP 5“ etwas tiefer in den Kunststoff eingelassen, sodass man als Laie lediglich daran erkennt, welche Version des mobilen Speaker man hier in den Händen hält. Danach folgen einige Änderungen der Bedienelemente, welche mir persönlich so aber auch besser gefallen. In einem Rahmen der im aktivierten Partyboost-Modus aufleuchtet, befinden sich die Power- und Bluetooth-Taste. Beide Knöpfe haben hier einen sehr angenehmen Druckpunkt und sind zudem vertieft eingelassen, sowie beleuchtet. Wenige Zentimeter daneben hat es ebenfalls eine Designänderung gegeben, die bisher bekannten 5 einzelnen LED-Punkte, welche einem den Akkustand anzeigen, sind einem länglichen Lichtbalken gewichen. Dieser sitzt direkt neben dem neuen USB-TYP-C Anschluss, welcher aufgrund des gestrichenen Klinken-Eingang nicht mehr mit einer zusätzlichen Gummi-Abdeckung verschlossen werden muss. 

Gegenüber des eben Beschriebenen gummierten Bereich, sitzt im Gewebestoff ein metallisches JBL Logo, was zugleich das einzige Element ist, welches auf das Unternehmen hindeutet. Doch die Flip-Generation sollte inzwischen bei vielen Leuten bekannt sein und wenn man einen farbigen Speaker sieht, kann man sich schon fast denken, dass es ein JBL Flip Gerät ist. 

Am Flip 5 selbst gibt es natürlich auch die wichtigsten Bedienelemente, welche man zur Musiksteuerung benötigt. Diese eigentlich versteckten Knöpfe unter dem Stoff, sind in Form von verschieden Kunststoff-Symbolen erkenntlich gemacht. Zu diesen Köpfen gehört selbstverständlich die Play/Pause-Taste und ebenso ein „+“ und „-“ Lautstärke-Knopf. Beim vierten Symbol handelt es sich um den neuen Partyboost-Modus, welches nun anstelle des beliebten Connect+ weichen musste. Das dies auch Nachteile mit sich bringt und welche dies sind, erkläre ich euch im weiteren Verlauf des Testberichtes. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des mobilen Bluetooth Lautsprecher aus dem Hause JBL, ist wie bei den bisherigen Flip-Generationen sehr gut. Dank der IPX7-Zertifizierung kann dieser nämlich problemlos bei Regen im Freien genutzt werden oder sogar mit ins Wasser am Pool genommen werden. IPX7 bedeutet nämlich wasserdicht für bis zu 30 Minuten bei einer Tiefe von max. 1 Meter.

Der Gewebestoff ist fest mit einer Schale verklebt und am Gehäuse an mehreren Stellen geklipst. Somit lässt sich dieser Stoff nicht wie bei einigen anderen Herstellern hin und her bewegen. Bemängeln kann ich bei Flip 5 lediglich das Ein- und Ausschaltverhalten. Der Lautsprecher geht nämlich direkt beim Betätigen der Power-Taste an bzw. aus. Daher kann es trotz vertiefter Position des Knopfes im unglücklichsten Fall dazu kommen, dass der Flip 5 ungewollt im Rucksack aktiviert wird. Dann wundert man sich, warum auf einmal der Ton so laut im Rucksack wiedergeben wird. Dafür braucht es aber einen großen Zufall, was nur sehr selten vorkommen wird. Dennoch hätte man dieses Problem zu Sicherheit, durch das gedrückt halten der Power-Taste von zwei oder drei Sekunden eventuell umgehen können.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprechertypmobiler Bluetooth Lautsprecher
Treiberje links und rechts ein kleiner Passivmembran (für Bass zuständig) und ein unter dem Soff versteckte Breitband-Lautsprecher
KonnektivitätBluetooth-Version 4.2. Reichweite: selbst gemessen bis zu knapp 28 m, PartyBoost-fähig
AkkuAkku: 4.800 mAh
Wiedergabezeit: Bis zu 12 Stunden
Ladezeit: Bis zu 2,5 Stunden
Abmessungen18.1 x 6.9 x 7.4
Gewicht540 Gramm (auf der Waage nachgemessen)
LieferumfangJBL Flip 5
Trageschlaufe (bereits befestigt)
USB-Typ-C Ladekabel
Styroporschachtel zur Aufbewahrung
Bedienungsanleitung usw.

Bedienung

Kommen wir nun kurz zur Bedienung des neuen Flip 5. Wie bereits erwähnt, befinden sich hierfür die Tasten vier Stück an der Zahl, an der Vorderseite am Stoffgewebe. Über die beiden Tasten „+ und – kann man logischerweise die Lautstärke direkt am Flip 5 erhöhen bzw. absenken. Bei einer Bluetooth-Verbindung mit dem Smartphone, kann man dies jedoch jederzeit auch direkt über die Lautstärke-Tasten am Smartphone regeln. Die Taste rechts davon ist die Play-/Pause-Taste, welche beim betätigen die Musik stoppt und bei erneuten Drücken weiterlaufen lässt. Drückt man dieselbe Taste zweimal hintereinander, springt man zum nächsten Lied in der Wiedergabeliste. 

Zurückspringen geht hier leider nicht, daher muss man dies über das Smartphone machen. Hier hätte ich mir gewünscht, dass z. B. man durch 3-maliges Betätigen der Play-Taste einen Track zurückspringt. Die letzte Taste ganz Links aktiviert den PartyBoost-Modus. Über diesen kann man entweder zwei Flip 5 zu einem Stereo-Paar koppeln und den Linken und Rechten Ton getrennt wiedergeben oder bis zu 99 weitere Flip 5 miteinander koppeln.

Schade ist hier, dass man den neuen Flip 5 durch diesen neuen Modus nicht mehr mit den alten Modellen, die mit Connect+ daher kommen, koppeln kann. Daher ist es für Besitzer von mehreren Lautsprechern mit Connect+ weniger sinnvoll, ein Upgrade zum neuen Flip 5 zu machen.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Nun zum wichtigsten Thema eines Lautsprechers, dem Klang. An diesem hat JBL ebenfalls etwas geschraubt, sodass hier nun statt 16W RMS, beim Flip 5 20W RMS geliefert werden. Ebenfalls gibt es leichte Veränderungen beim maximalen Frequenzbereich, hier soll der neue JBL Flip 5 nun mit 65Hz noch etwas tiefer agieren können, als die Vorgängermodelle. Die maximale Frequenz nach oben, bei 20 kHz bleibt jedoch weiterhin bestehen. Somit ist der Klang eine der beiden großen Änderungen, welche JBL im Inneren gemacht hat und zudem unter anderem für die neue Größe verantwortlich ist. Wohingegen beim alten JBL Flip 4 noch zwei einzelne Treiber mit je 8 Watt zum Einsatz kamen, ist es nun beim neue JBL Flip 5 ein etwas größerer Breitbandlautsprecher.

Dieser Lautsprecher sitzt zwar im Gehäuse nicht mittig, doch beim allgemeinen Musikhören, stellt man dies soweit keinesfalls fest. Lediglich als ich die Musik etwas leiser gedreht habe und mit dem Ohr hören wollte, wo die Treiber bzw. in diesem Fall der einzelne Treiber verbaut ist, konnte ich dies feststellen. Der Abstrahlwinkel des Klangs geht zwar logischerweise am meisten nach vorne, also in die Richtung, wie der Treiber verbaut ist (neben dem JBL Logo). Dennoch nimmt man den Sound rundum gut wahr, auch wenn hier natürlich nicht mehr so dynamisch. 

Der verbaute Breitbandlautsprecher an der Front, wird aktiv angetrieben, sprich dieser wird mit Strom versorgt und dadurch in Bewegung versetzt. Bei den beiden seitlichen Passivmembran ist diese wiederum anders. Diese Passivmembrane werden, wie der Namen schon vermuten lässt passiv angetrieben. Dies bedeutet, dass diese sich ohne externe Stromversorgung bewegen und durch das geschlossene Gehäuse und den Bewegungen des aktiven Treiber mit in Schwingungen gesetzt werden. Passivmembrane werden sehr häufig und gerne bei mobilen Lautsprechern eingesetzt, da diese zu einer wärmeren, verstärken Klangabstimmung führen und zudem für einen tieferen Bass sorgen.

Schon beim Anschalten des neuen JBL Flip 5 klingt der typische Ton, der dabei wiedergegeben wird voller und eindringlicher. Nicht zu vernachlässigen ist beim Klang die Positionierung des Lautsprechers, doch da hat JBL dafür gesorgt, dass man hier nicht viel falsch machen kann. Legt man den JBl Flip 5 nämlich flach auf das runde Gehäuse auf, dreht sich dieser durch den inneren Schwerpunkt und den gummierten Rand automatisch in die richtige Position. Egal, ob dieser mit dem JBL Logo auf dem Kopf, oder normal aufgelegt wird. Auch hochkant aufgestellt macht das Klangbild eine gute Figur und wird nur minimal beeinflusst. Hier sorgt nämlich der Bumper rund um den Passivmembran für genug Freigang, sodass dieser ausreichend schwingen kann und der erzeugte Ton, weitestgehend frei entweichen kann.

Klanglich hat JBL hier noch mal eine gute Schippe draufgelegt. Der neue JBL Flip 5 klingt, wie man schon an den technischen Daten erahnen kann noch kräftiger. Klar kann man hier keine klanglichen Wunder erwarten, denn zum einen ist das Gehäuse hier weiterhin sehr kompakt und es kommt schließlich nur ein größerer Treiber mit zwei Passivmembrane zum Einsatz. Dennoch ist es für mich erstaunlich, was JBL hier alles heraus kitzeln konnte. Der Flip 5 klingt in den Mitten und Höhen sehr gut, sodass der Breitbandlautsprecher hier seinen Job ordentlich erledigt. Der Tiefton geht hierbei jedoch etwas unter, da hier kein separater Treiber aktiv angesteuert wird, sondern lediglich die beiden Passivmembrane in Schwingungen gesetzt werden. In normaler Lautstärke bis etwas 80- 85 %, kann mich das Set-up, so jedoch aufgrund der Kompaktheit und dem Preis dennoch sehr zufriedenstellen. Schließlich kann auch JBL hier definitiv nicht zaubern oder gar die Physik austricksen. Ist das Gehäuse eines Lautsprechers klein, kann man eben keine Wunder im Klang erwarten, da es einfach an Volumen für den Bass usw. fehlt. Bei sehr hohem Pegel jedoch, also ca. ab 90 bis 100 % funktioniert das Set-up mit den Passivmembranen weniger gut. Dies liegt daran, dass der aktive Part, stärker schwingt und somit die beiden Passiven ebenfalls nochmals deutlich mehr angesprochen werden. Dadurch kommt eine Verzerrung zustande, welche die Tiefen und Mitten etwas durcheinanderwirbelt und zugleich die Höhen etwas deutlicher in den Vordergrund rücken. Dieses Phänomen kommt jedoch nur bei maximaler Lautstärke zum Vorschein.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

Beim neuen Flip 5 fällt die bisherige Möglichkeit, diesen via 3,5 mm Klinkenkabel mit Musik zu versorgt weg. Schließlich hat JBL diesen Anschluss bei der neuen Serie aus dem Konzept verbannt. Für manche mag dies vielleicht doof sein, doch ich persönlich hab den Klinkenanschluss, seid es Bluetooth gibt sowieso nicht mehr verwendet. Letzteres ist genau dies, was es nämlich beim neuen Flip 5, als einzige Verbindungsmöglichkeit gibt. Hierbei setzt JBL auf Bluetooth der Generation 4.2, welche jedoch auch hier weder einen AAC-/ noch aptX-Support bietet. Somit muss man nicht nur als iPhone-User, sonder auch als Android-Nutzer auf eine verlustfreiere Wiedergabe-Qualität verzichten.

Die Bluetooth-Kopplung mit dem Smartphone ist beim JBL Flip 5 sehr einfach. Direkt nach dem Auspacken und erstmaligen Einschalten, befindet dieser sich automatisch im Pairing-Modus. Danach kann dieser in den Einstellungen->Bluetooth gesucht werden und durch betätigen automatisch verbunden werden. Möchte man den Flip 5 wiederum mit einem neuen oder weiteren Gerät koppeln, dann genügt es, die Bluetooth-Taste an der Rückseite kurz zu drücken, worauf ein wiederholender Signalton ertönt. Anschließend kann man wie gehabt den Speaker in den Einstellungen am anderen Gerät suchen und verbinden.

Die maximale Reichweite der Bluetooth-Verbindung liegt beim JBL Flip 5 bei den üblichen 10 bis 12 Metern indoor. Im Freien wiederum ohne Hindernisse, war in meinem Test bei knapp 28 Metern Schluss. Je nach Hindernisse zwischen Zuspiel und Wiedergabegerät, variiert die Verbindung natürlich. Die Bluetooth-Verbindung war in meinem Testzeitraum immer sehr stabil, ohne Aussetzer oder Ähnlichem.

Den neuen JBL Flip 5 kann man wie bereits die Vorgänger mit weiteren Lautsprechern verbinden. Dadurch ist es möglich, bis zu 99 Stück oder auch nur zwei zur Stereo-Wiedergabe koppeln. Managen kann man diese Verbindung dann über die kostenfreie JBL Connect-App, welche sowohl für iOS, als auch Android im jeweiligen Store angeboten wird. Da ich jedoch nur einem Flip 5 im Test hatte, konnte ich hier nur einige Screenshots machen, mehr nicht.

Ein Nachteil hat der neue JBL Flip 5 jedoch mit seiner neuen Verbindungstechnologie. Hier setzt JBL nämlich auf die sogenannte Partyboost-Funktion und nicht mehr auf Connect+. Das Problem hierbei ist, dass diese beiden Technologien untereinander leider nicht kompatible sind. Daher kann man den neuen Flip 5, bisher nur mit anderen Flip 5 Lautsprechern verbinden. Eine Verbindung zu einem älteren JBL Flip 4 oder früher ist somit ausgeschlossen. Das solltet ihr beim Kauf der neuen Generation auf jeden Fall beachten, nicht das ihr euch dann wundert, warum der Flip nicht mit den anderen älteren Lautsprechern harmoniert.

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Ein weiterer Grund, warum der neue JBL Flip 5 größer als seine Vorgänger wurde, ist der neue Akku. Dieser wurde von 3.000 mAh (Flip 4) auf 4.800 mAh erhöht. Daher bringt der Flip 5 auch etwas mehr Gewicht auf die Waage. Die bisherige Akkulaufzeit von 12 Stunden, bleibt jedoch unverändert. Diese konnte ich in meinem Test auch problemlos erreichen.

Zwar gibt es beim Flip 5 keine Schnellladefunktion trotz USB-Typ-C Lade-Anschluss, doch die Ladezeit konnte JBL hier dennoch etwas verkürzen. Bisher waren es knapp 3,5 Stunden, beim neuen Flip 5 dagegen sind es immerhin nur noch knapp 2,5 Stunden. 

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem neuen JBL Flip 5 hat JBL den beliebten mobilen Lautsprecher nicht komplett neu erfunden, sondern an den wichtigsten Punkten weiter optimiert bzw. verbessert. Wichtige Änderungen sind die Gestaltung einiger Bedien- und Anzeige-Elemente, sowie die neue USB-Typ-C Ladebuchse. Das nun keine Klinkenbuchse verbaut wurde, kann ich soweit absolut verkraften, schließlich nutze ich und einige unter euch diese sowieso sicherlich kaum noch.

Weiterhin ist der Flip 5 wie dessen Vorgängermodelle sehr robust aufgebaut, sodass diesem ein Sturz ebenso wenig anhaben kann, wie Wasser in Form von Tropfen oder sogar untertauchen. Klanglich setzt das Unternehmen auf ein größeres Gehäuse und einen anderen Treiber, welcher mich soweit mit einem noch kräftigeren Klang überzeugen konnte.

Preis/Leistung

Zum Marktstart des JBL Flip 5, hat JBL den Preis mit einer UVP von 129€ festgelegt. Doch dieser Preis ist so, wie ich das beobachtet habe schnell gesunken und somit ist der neue Flip 5 aktuell schon zum Teil je nach Farbe für knapp über 80 € erhältlich.

Für diesen Preis muss man meiner Meinung nach nicht lang überlegen, sofern man auf der suchen nach einem mobilen Lautsprecher mit einer kompakten Größe, geringen Gewicht und guten Klangbild ist. Bei diesen Bereich kann der Flip 5 im Gesamtpaket überzeugen und somit macht man hier eigentlich nichts falsch. Hat man jedoch ältere Flip Lautsprecher oder andere Modelle aus dem Hause JBL bei sich zuhause und plant den neuen Flip 5 mit diesen über Connect+ zu koppeln, denjenigen muss ich enttäuschen. Durch die neue Verbindungstechnologie PartyBoost, ist der neue Flip 5 nämlich nicht mit den alten Geräten kompatibel.

JBL Flip 5

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Link zum Hersteller: de.jbl.com

Yamaha MusicCast 50

In aller Kürze

Mit dem MusicCast 50 bietet Yamaha einen weiteren kompakten Netzwerklautsprecher an. Dieser ist im Vergleich zum MusicCast 20 um einiges größer, hat jedoch akustisch noch einiges mehr drauf. Der Yamaha MusicCast 50 eignet sich sowohl als Einzellösung, um einen mittelgroßen Raum zu beschallen, als auch wahlweise mit weiteren Lautsprechen im Stereo- oder sogar im Surround-Betrieb. Bei der Verarbeitung störte mich vor allem die hochglänzende Oberfläche, welche leicht verkratzt und etwas aus der Mitte verbaut wurde.

Gefällt uns

  • Gute Erweiterbarkeit des Systems
  • AirPlay2
  • sehr gutes Klangbild
  • Wecker-Funktion
  • Bluetooth-Empfänger und -Sender

Gefällt uns weniger

  • USB-Anschluss nicht nutzbar (nur Service)
  • App wegen Funktionsvielfalt zu verschachtelt
  • kleiner Verarbeitungsmängel

Yamaha MusicCast 50

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Da der Yamaha MusicCast 50 ebenso wie der von mir bereits getestete Yamaha MusicCast 20 nicht nur derselben Serie entspricht, sondern auch zusammen mit diesem vorgestellt wurde, besitzen beide eine sehr ähnlich gestaltetet Verpackung. Von daher wird auch der Yamaha MusicCast 50 in einer schwarzen Verpackung geliefert. Von dieser konnte ich jedoch auch hier leider nicht so viele Bilder machen, da diese in diesem Fall gleichzeitig als Versandkarton genutzt wurde und somit teils beschädigt oder beklebt war.

Dennoch möchte ich euch einige Information zu dieser verraten. An der Front der Verpackung prangt wie üblich der Hersteller und Produktname. Zudem hat das Design-Team der Verpackung hier eine Abbildung des MusicCast 50 abgelichtet. Dasselbe Bild spiegelt sich auch auf der gegenüberliegenden Seite wieder. Die dritte Seite zeigt wie beim MusicCast 20 ebenfalls lediglich ein Yamaha-Logo. An der Stirnseite gegenüber wiederum gibt Yamaha jedoch einige Informationen zum MusicCast 50 Lautsprecher bekannt. Dabei handelt es sich zum Teil um genauere Hinweise zur MusicCast-Technologie. Besser gesagt wird man hier im klein gedruckten auf die Systemanforderungen dieser besagten Technologie hingewiesen. Zu guter Letzt präsentiert die weiße Oberseite die wichtigsten 12 Dienste, mit denen der Yamaha MusicCast 50 Lautsprecher kompatible ist. Zu diesen Diensten zählt neben MusicCast selbst, Apple AirPlay2, Wi-Fi, Bluetooth, aber auch Dienste wie Spotify, Deezer, Tidal, Napster usw. sind damit problemlos kompatible.

Beim Öffnen ähneln sich die Verpackungen vom MusicCast 50 und MusicCast 20 ebenfalls sehr. Somit muss man auch beim MusicCast 50 beim Öffnen vielen Kartonage-Ebenen aufklappen. Darunter kommt ein größerer Styropor-Einsatz zum Vorschein, in dessen Zentrum sich die Bedienungsanleitung und einige weitere Beschreibungen befinden. Der Styropor-Einsatz dient hier unter anderem als Schutz und als Zentrierung. Schließlich befindet sich direkt darunter der Yamaha MusicCast 50 Lautsprecher, welcher zusätzlich in einer dünnen Polyethylen-Folie eingepackt wurde. Im Zentrum unterhalb des Lautsprechers wiederum ist das fast 3 Meter lange Netzkabel eingelegt.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Yamaha MusicCast 50 handelt es sich um einen etwas größeren WLAN-Lautsprecher der MusicCast Geräte. Dieser ist somit nochmals um einiges größer bzw. breiter als der MusicCast 20. Von der Größe und dem Funktionsumfang möchte Yamaha mit dem MusicCast 50 Z. B. dem Teufel One M und Sonos Play 5 Konkurrenz machen.

Das Gehäuse des MusicCast 50 besitzt wie der MusicCast 20 eine elliptische- Zylinderform, diese ist bei diesem jedoch niedriger, aber deutlich breiter. Steht der MusicCast 50 z. B. mittig auf dem Sideboard, macht dieser selbst einzeln aufgestellt einen sehr guten Eindruck. Aber auch als Surround-Set, wenn dieser von hinten (hinter der Couch) beschallt und die MusicCast Soundbar von vorne, macht dieser Sinn. Der Yamaha MusicCast 50 ist sowohl in Schwarz (wie mein Testgerät) oder alternativ komplett in Weiß erhältlich. Bei bedien Modellen hat das Lautsprechergitter aus Metall dieselbe Farbe, wie man auch die Gehäusefarbe gewählt hat.  

Das Lautsprechergitter verläuft bis auf einen wenigen Zentimeter Breiten Rand an der Ober- und Unterseite über die komplette Front hinweg. Vor hier aus nimmt dieses jedoch auch noch die kompletten Seiten und ein kleinen Teil der Rückseite ein. Das eigentliche Gehäuse besteht beim MusicCast 50 wie oftmals üblich aus Kunststoff. Mit einem Gesamtgewicht von 4,5 kg, ist der Lautsprecher kein Schwergewicht, was im Großen und Ganzen jedoch auch gar keine Rolle spielt. Schließlich handelt es sich hierbei um keinen via. Akku betrieben Bluetooth-Lautsprecher, sondern um einen stationären Netzwerk-Lautsprecher. Mit seinen Abmessungen von 400 x 123 x 200 mm (B x H x T) nimmt der Yamaha MusicCast 50 nicht besonders viel Platz in Anspruch und sollte z. B. im Ess-/Wohnzimmer problemlos aufgestellt werden können.

Auf der Rückseite ist ein größerer Abschnitt vom Lautsprechergitter ausgespart. In diesem Bereich befindet sich ca. Zentral ein MusicCast-Logo. Unterhalb von diesem wiederum ist eine leichte Vertiefung vorhanden, in welcher sämtliche Anschlüsse untergebracht wurden. Hierbei handelt es sich von hinten betrachtet ganz links außen um den Netzanschluss, in welchen das mitgelieferte Netzkabel eingesteckt wird. Das Netzteil ist somit auch hier im Inneren des Lautsprechers integriert. Einige Zentimeter daneben befindet sich der „AUX 1“ Anschluss, bei dem es sich um ein Minibuchsen-Eingang handelt. Über dieses kann man z. B. einen MP3 Player anschließen und die drauf befindliche Musik am Yamaha MusicCast 50 wiedergeben. Daneben wiederum sind die beiden „AUX 2“ Anschlüssen, bei denen es sich um die üblich bekannten rot und weiß gefärbten Stereo-Cinch-Eingänge handelt. Außerdem befindet sich hier noch ein optischer Digitalanschluss, ein USB-Port für den Yamaha-Service und ein Netzwerk-Anschluss.

An der Oberseite kommt im Zentrum eine große hochglänzende Oberfläche aus Kunststoff zum Einsatz, was so auch beim Yamaha MusicCast 20 der Fall war. Hier prangt im Zentrum lediglich der Yamaha Schriftzug, denn anders als beim MusicCast 20 sind die acht berührungsempfindliche „Sensor-Tasten“ nicht hier, sondern im vorderen Rahmen integriert. Mit diesen „Tasten“ kann man durch das tippen auf 1, 2 oder 3 zwischen den in der App bestimmten Favoriten wechseln. Dabei kann es sich z. B. um Radiosender usw. handeln. Anstelle der Play/Pause Taste, hat Yamaha hier links davon, eine Eingangsquellen-Wahlfunktion integriert. Dadurch kann man durch das antippen ganz einfach zwischen Netzwerk, Bluetooth, Digital, AUX 1 und AUX 2 wechseln. Ganz links außen wurde die Power-Taste untergebracht, mit der man nicht nur den Lautsprecher Einschalten kann, sondern auch den Lautsprecher am Anfang einrichtet, dazu aber später mehr. Rechts neben den Favoriten-Tasten folgen zudem noch die beiden Lautstärken-Tasten, mit denen man die Musik erhöhen oder reduzieren kann. Zu guter befindet sich ganz rechts außen noch die Abbildung eines Weckers, bei dem es sich um eine nützliche Funktion handelt. Gemeint ist die Weckfunktion, welche ebenfalls in der App bestimmt wird, aber hier bequem ohne diese aktiviert bzw. deaktiviert werden kann. Am oberen Rand gegenüber gibt es zahlreiche Status-LEDs, die einem anzeigen, welche der zahlreichen Quellen gewählt bzw. aktiv sind.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung mach der Yamaha MusicCast 50 weitestgehend einen guten und hochwertigen Eindruck. Was ich hier etwas bemängeln kann, ist zum einen die nicht zu 100 % mittig angebrachte hochglänzende Kunststoffplatte an der Oberseite. Des Weiteren steht der obere Rand rund um den Lautsprecher teils etwas unterschiedlich vom Lautsprechergitter hervor. Lediglich an der Rückseite zum rückseitig verbauten Kunststoffelement, hat man hier einen sauberen Übergang. Dies macht zwar der Funktion keinen Abbruch, doch für einen Lautsprecher der in der UVP 499€ gekostet hat, sollte dies dennoch etwas besser gelöst sein. 

Dank seinem Eigengewicht von knapp 4,5 kg und den an der Unterseite sehr sauber angebrachten gummierten Klebefüße, bleibt der MusicCast 50 auch bei einem sehr hohen Pegel da stehen, wo man diesen aufgestellt hat. Die Sensortasten reagieren präzise und sehr zuverlässig. Sehr gut finde ich auch, dass Yamaha das Netzteil im Inneren integriert hat, sodass man lediglich ein normales Stromkabel anschließen muss und nicht noch zusätzlich ein großes Netzteil.

Die Oberseite ist jedoch wie beim Yamaha MusicCast 20 dieselbe und somit ebenfalls durch die hochglänzende Ausführung, nicht nur ein Staubmagnet, sondern zudem auch empfindlich gegenüber Fingerabdrucken und Kratzern. Bei meinem Testgerät sieht man nämlich z. B. bei Sonnenlicht sehr stark die vielen feinen Kratzer und vor allem die Fingerabdrücke.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecheranzahl2x 10 cm Tieftöner, 2x 3cm Hochtöner
Gesamtausgangsleistung2 x 35 Watt
MaterialKunststoff
AnschlüsseLAN, WLAN 802.11a/b/g/n 2.4 GHz und 5 GHz, Bluetooth 4.2, Klinkenbuchse, Stereo-Clinch und Toslink-Anschluss
Maße/Gewicht400 x 123 x 200 mm (BxHxT)/ 4,5 kg
WiedergabeformateMP3 / WMA / MPEG-4 AAC: up to 48 kHz / 16-bit,
ALAC: up to 96 kHz / 24-bit, FLAC / WAV / AIFF: up to 192 kHz / 24-bit
LieferumfangYamaha MusicCast 50
Netzkabel
div. Anleitungen

Einrichtung & Installation

Die Einrichtung erfolgt bei allen MusicCast fähigen Geräten aus dem Hause Yamaha identisch. Daher ist hierfür immer die von Yamaha kostenlos zur Verfügung gestellte App Namens „MusicCast“ notwendig. Diese ist sowohl für iOS, als auch Android im jeweiligen AppStore erhältlich.

MusicCast Controller
Preis: Kostenlos
MusicCast Controller
Preis: Kostenlos

Bevor oder während des Downloads der App aus dem jeweiligen AppStore, könnt ihr den Yamaha MusicCast 50 Lautsprecher bedenkenlos einschalten. Dazu genügt es, diesen mit dem beiliegenden Netzkabel an eine Steckdose anzuschließen. Ist die App erfolgreich heruntergeladen, kann man diese direkt starten, woraufhin ihr einigen Benachrichtigungen zustimmen solltet. Zumindest wurde ich an meinem iPhone auf den Zugriff meiner Apple Music-Daten und den Standort gefragt. Diese Zustimmungen kann man natürlich auch beide ablehnen, doch dann muss man damit rechnen, dass einige Funktionen eventuell eingeschränkt sind.

Hat man dies soweit alles erledigt, gelangt man zum Einrichtungspunkt, wo man dazu aufgefordert wir, den MusicCast 50 an der Oberseite auf dem Ein-/Ausschaltknopf einschalten. Danach direkt in der App auf „Weiter“ klicken und wie dort beschrieben wird, die Power-Taste für ca. 5 Sekunden berühren, damit die App den Lautsprecher finden kann. Dieser sollte daraufhin nach kurzer Zeit erfolgreich gefunden werden, woraufhin man sich in die WLAN-Einstellung am Smartphone begeben soll. Wie man zu diesen gelangt, wird in der App erklärt. Hier sucht man nun nach dem Gerät mit der Bezeichnung „MusicCastSetup“ und gibt das zuvor in der App angegeben Passwort (123456778) ein. Ist dies soweit getan, geht man zurück zu MusicCast-App, wählt hier das eigene WLAN-Netz aus und gibt das zugehörige Passwort ein, sodass die App den MusicCast 50 in euer heimisches WiFi-Netz einbinden kann. 

Anschließend hat man den Yamaha MusicCast 50 fast einsatzbereit. Bisher hörte sich das nach viel mehr Schritten an, wie es in Wirklichkeit sind. Glaubt mir, die Einrichtung ist sehr einfach und schnell erledigt. Bevor der MusicCast 50 Einsatzbereit ist, wird man dazu aufgefordert, diesen noch einen Orts- (Raum) und Gerätenamen sowie ein passendes Bild zu vergeben. Dazu stellt Yamaha zahlreiche kostenlose Bilder zur Verfügung, doch wer möchte, kann hier auch selbst ein Bild machen, wo der MusicCast 50 an seinem aufgestellten Ort steht. Die Auswahl der geforderten Punkte wie Ort, Name usw. dient lediglich zu Hilfe, den richtigen Lautsprecher zu wählen, wenn man mehrer MusicCast Geräte nutz. Nach dieser Auswahl ist die Einrichtung fertig abgeschlossen und der Yamaha MusicCast 50 direkt einsatzbereit. Ratsam ist es nun, direkt in die Einstellungen des Lautsprechers zu gehen und das aktuelle Firmware-Update zu laden. Über dies benachrichtig aber auch ein Pop-up Fenster, sobald die Firmware im Hintergrund automatisch geladen wurde.

(Einrichtung und Installation: 4 von 5 Punkten)

Bedienung & Funktion

So kommen wir zur Bedienung und dem Funktionsumfang des Yamaha MusicCast 50. Dieser kann wie bereits angedeutet entweder über die zahlreichen „Sensor-Tasten“ am Lautsprecher direkt, oder deutlich bequemer und umfangreicher über die MusicCast-App gesteuert bzw. bedient werden.

Über die Touch-Bedienfelder am Rand des MusicCast 50, kann man die üblichen Funktionen, wie z. B. Lautstärke erhöhen bzw. absenken, oder Eingangsquelle wählen. Zudem kann aber auch zwischen den drei Favoriten (z. B. Radiosender) gewechselt werden. Diese müssen jedoch zuvor in der App festgelegt werden. Daher ist in den meisten Fällen wie bereits erwähnt, die App die deutlich bequemere Art der Bedienung.

Die App ist meiner Meinung nach gut strukturiert und weitestgehend selbsterklärend aufgebaut. Klar kommt es hier sicherlich anfangs vor, dass man nicht alles direkt findet. Aber dies ist dann dem Funktionsumfang zu Schulden, denn der MusicCast 50 wurde wie auch der MusicCast 20 mit zahlreichen nützlichen Funktionen ausgestattet. Wer mehrer MusicCast Geräte nutzt, hat hier den Vorteil, dass alle Lautsprecher über dieselbe App gesteuert und somit weitestgehend gleich bedient werden.

Der Yamaha MusicCast 50 hat nochmals einige Anschlüsse mehr, als der kleinere MusicCast 20. Somit bietet Yamaha hier zudem zu dem für den Nutzer zugänglichen Netzwerk-Anschluss, noch einen Toslink-Anschluss (Digitaler-Anschluss), ein Stereo-Chinch- und eine 3,5 mm Klinkenbuchse. Somit sollte man auch hier auf jeden Fall die Möglichkeit haben, seine alltägliche Musikplattform, die man bisher genutzt hat, auch auf dem MusicCast 50 zu nutzen zu können. 

Wer unter euch gerne Spotify Connect oder wie z. B. ich Apple Music nutzt, brauch sogar nicht einmal aufzustehen und zum Lautsprecher zu laufen. Schließlich wir der Lautsprecher dank AirPlay2 direkt an meinem iPhone angezeigt und kann so direkt mit Musik versorgt werden.

In der App wiederum kann man sich aus der Liste der zahlreichen Musikdienste genau diesen aussuchen, welchen man bisher immer genutzt hat. Dazu meldet man sich bei der Auswahl des jeweiligen Dienstes einfach mit den Benutzerdaten an und hat anschließend den vollen Zugriff auf die Lieblingsmusik usw. Zu den verfügbaren Diensten zählen unter anderem: TIDAL, qubuz, SiriusXm, Napster, pandora, Amazon Musik, usw.

Die meiste Art wie ich persönlich Musik über den MusicCast 50 wiedergegeben habe, war zu etwas 75 % via Apple Music und zu 25 % über Net Radio. Letzteres könnte man mit TuneIn vergleichen, da hier zahlreiche Radiosender über das Internet zur Verfügung stehen. Man findet hier sowohl Lokale als auch jegliche andere Art von Radiosender. Ich persönlich hab mir hier meine Lieblingssender direkt auf die Favoritenliste gesetzt. Hier kann man insgesamt 40 Quellen bzw. Sender hinterlegen und diese dann schneller finden und mit der Wiedergabe starten. Die ersten drei an dieser Liste sind dabei besonders wichtig, denn diese können hier zudem auch direkt über die Touch-Rand am MusicCast 50 ausgewählt werden. Daher sollte man sich hier beim Bestimmen direkt Gedanken machen, welche man am meisten hört.

Das hinzufügen von euren Lieblingssender gestaltet sich als sehr einfach. Dazu den gewünschten Sender auswählen und im Wiedergabemenü auf die drei Punkte im 2/3 unten rechts drücken. Hier kann man dann „zu Favoriten hinzufügen“ wählen und den gewünschten Platz unter den 40 freien Speicherplätzen auswählen.  

Sofern man möchte, kann man an dem hinteren LAN-Port des Yamaha MusicCast 50, wie auch beim MusicCast 20 eine Netzwerkfestplatte anschließen. Dadurch kann man direkt die darauf gespeicherte Musik wiedergeben und zudem auch ganz einfach auf die anderen MusicCast Geräte übertragen. Ansonsten bietet Yamaha hier noch die Übertragung via Toslink-Kabel oder Stereo-Clinch, worüber man in beiden fällen z. B. einen CD-Player anschließen kann. Außerdem gibt es noch eine herkömmliche 3,5 mm Klinkenbuchse, über die man ein Smartphone (mit Klinkenbuchse) oder einen MP3-Player anschließen kann und dessen Musik direkt über den MusicCast 50 abspielen kann. Leider hat man keinen Zugriff auf den USB-Port an der Rückseite, denn dieser dient nicht wie z. B. beim Teufel One S zur Musikübertragung via USB-Stick usw., sondern lediglich für den Yamaha-Service.

Für mich besonders wichtig ist jedoch der verbaute Bluetooth-Empfänger, denn damit kann ich, jederzeit auch wenn ich keine WiFi-Netz habe, Musik via. Smartphone zuspielen. Doch Yamaha hat nicht nur einen Empfänger von Bluetooth-Signalen verbaut, sondern auch noch gleich einen Sender. Daher kann man nämlich gegenüber vielen anderen Konkurrenzprodukten die MusicCast Lautsprecher mit einem separaten Kopfhörer oder sogar einem anderen bluetooth-fähigen Lautsprecher koppeln. Dies kommt soweit mir bekannt in keinem weiteren Netzwerklautsprecher in dieser Preisklasse zum Einsatz.

Yamaha bietet bei dem MusicCast 50 eine große Anzahl an möglichen Wiedergabe-Formaten. So stehen neben den unkomprimierten Audiodateien wie z. B. WAV, FLAC und AIFF für ein Hi-Res-Audio-Streaming mit bis zu 192 kHz und 24 Bit auch die komprimierten Audioformate MP3, MPED-4 AAC und WMA mit bis zu 48 kHz und 16 Bit zur Verfügung.

Der Vorteil solcher Multiroom-Lautsprecher ist, dass diese zusammen mit mehren Lautsprechern zu einem Stereopaar, aber auch als vollwertige Surround-Anlage für den Fernseher miteinander gekoppelt werden können. Natürlich kann man auch in jedem Raum verschiedene Musikgenres laufen lassen, hier sind einem also keinerlei Grenzen gesetzt. 

(Bedienung & Funktion: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Beim Yamaha MusicCast 50 handelt es sich um ein Zwei-Wege-Lautsprechersystem, bei dem der verbaute digital Verstärker eine maximale Ausgangsleistung von 2 x 35 Watt liefert. Für den Klang sorgen zwei 10 cm große Tieftöner, welche hier zentral mittig nebeneinander verbaut wurden. Direkt daneben befinden sich noch die beiden links und recht platzierten 3 cm soft Dome Tweeter (Hochtöner).

Soweit zur Theorie, doch da uns diese wenig zum eigentlichen Klangbild preisgibt, folgt daher nun meine persönliche Klangbeschreibung, so wie ich diesen wahrnehme. Dabei kann dieser bei den Yamaha Netzwerklautsprechern, wie bei vielen anderen Herstellern, via Equalizer in der App individuell angepasst werden. Doch ich gehe im Test eigentlich immer von der Klangabstimmung aus, wie der Lautsprecher vom Hersteller ausgeliefert wird. 

Quelle: Yamaha

Insgesamt würde ich sagen, dass der Yamaha MusicCast 50 sehr angenehm und ausgewogen klingt. Beim ersten Wiedergeben meiner Musik war ich von dem voluminösen Bass, welches zudem einen ordentlichen Tiefgang bietet überrascht. Dies hätte ich so trotz zwei dafür zuständige 10 cm Tieftöner, aufgrund des doch kompakten Gehäuse so definitiv nicht erwartet. Selbst bei höheren Pegeln ist dieser absolut Souverän und verzerrt kaum die Töne. Durch die breite Anordnung der verbauten Treiber, erreicht Yamaha hier eine gute Raumabbildung, welche mit einer guten Tiefen- und Breitenstaffelung überzeugt. Überraschend ist hier für mich jedoch auch die hervorragende Wiedergabe von Stimmen, und Instrumente. Hier leisten die beiden Hochtöner zusammen mit den beiden Tieftöner ordentliche Arbeit und sorgen für einen sehr ausgewogenen Klang.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Die von Yamaha bereitgestellte App für die MusicCast-Geräte ist wie bereits angedeutet sehr umfangreich. Daher ist diese vielleicht für den ein oder anderen zu Beginn etwas unübersichtlich. Einige Funktionen verstecken sich hier nämlich in sogenannten Untermenüs, doch glaubt mir, nach einigen Tagen findet man hier alles und zudem braucht man in den Einstellungen nicht jederzeit etwas verändern. Die Grundeinrichtung usw. ist meiner Meinung nach nämlich nicht wirklich umständlicher, als bei Teufel oder Sonos. 

Startet man die App, befindet man sich direkt auf der Übersichtsseite. Auf dieser werden einem alle eigenen MusicCast Geräte mit dem selbst vergeben Namen und dem gewählten Bild dargestellt. Hier kann man zudem direkt von der App aus, die einzelnen Lautsprecher Ein- bzw. Ausschalten. Klickt man auf die Abbildung de jeweilige Lautsprecher wie z. B. bei mir auf den MusicCast 50, dann gelangt man in das „My Music“ Menü. Hier kann man auf die zahlreichen Musikdienste und Eingangsquellen wie Bluetooth, Server usw. zugreifen.  

Zurück im Hauptmenü kann man über das „Link-Symbol“ links oben bestimmen, welche Geräte miteinander gekoppelt werden. Sofern man mehrer Yamaha MusicCast Geräte sein eigenen nennen darf. Über das Zahnrad rechts gelangt man in das allgemeine Einstellungsmenü. Hier kann man entweder neue Geräte hinzufügen oder auf die Raumeinstellungen des jeweiligen Gerätes zugreifen. Ebenso kann man jedoch auch auf die Music/Cast, Surround / Stereo-Funktion zugreifen, durch die man beim besitzt von z. B. zwei MusicCast 20 oder MusicCast 50 Geräten diese zu einem Stereopaar zusammenfügen kann usw. In den App-Einstellungen wiederum, kann man einige Veränderungen in der App-Ansicht vornehmen wie z. B. die Systemfarbe von schwarz auf weiß ändern, oder bestimmen, dass man die Lautstärke direkt über die Lautstärketasten am iPhone regeln kann. Denn diese Funktion ist von Werk aus deaktiviert.

  Betrachten wir nun das Untermenü des MusicCast 50 an. Hier kann man die üblichen Einstellungen vornehmen wie z. B. den Raumnamen oder das Raumfoto ändern. Direkt darunter wird einem mitgeteilt, dass die Firmware aktuell ist. Sollte dies nicht der Fall sein, dann wird hier „neue Firmware ist verfügbar“ angezeigt, zudem erhält man aber auch per Push-Benachrichtigung eine Info, sollte es der Fall sein, dass es ein neues Update für den jeweiligen Lautsprecher gibt. Im weiteren Verlauf in diesem Untermenü kann man dann noch auf die Accounteinstellungen zugreifen, bei denen man sich unter anderem bei den Streaming-Diensten wie z. B. Deezer oder Spotify anmelden kann. Als besondere Funktion kann man beim Yamaha MusicCast 50 wie auch bei, MusicCast 20, einen Wecker programmieren. Dafür kann wie bei herkömmlichen Weckern bestimmen, wann und wie regelmäßig der Wecker klingeln soll. Doch als Besonderheit kann man sich direkt mit seiner Lieblingsmusik vom jeweiligen Streaming-Dienst oder auch direkt vom jeweiligen Radiosender der eigenen Vorlieben aus dem Schlaf wecken lassen.

(App: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Yamaha verspricht mit dem MusicCast 50 einen unerwarteten raumfüllenden und dynamischen Klang. Außerdem wird mit jeder Menge an praxisnahen Features geworben. Dies stimmt soweit alles, denn mit dem Yamaha MusicCast 50 erhält man schon im Solo-Betrieb, einen klanglich sehr guten Netzwerk-Lautsprecher, der mit einem besonders raumfüllenden und gut abgestimmten Klang zu überzeugen weiß. Damit kann man problemlos einen Raum von 25 m² oder auch etwas mehr beschallen. Aber auch im Stereo- oder gar als Surround-Lautsprecher in Verbindung mit weiteren MusicCast kompatiblen Geräten macht dieser richtig viel Spaß. Dank den vielen integrierten Musik-Streaming-Diensten und den Anschlussmöglichkeiten an der Rückseite, bietet der MusicCast 50 viele Möglichkeit, diesen mit Musik zu füttern. 

Preis/Leistung

Yamaha setzt die UVP des MusicCast 50 bei einem Preis von 499€ an. Dies ist natürlich deutlich teuerer als der kleine MusicCast 20. Hier siedelt man sich jedoch bei den beiden größten Konkurrenten dem Sonos Play:5 und dem Teufel One M ein. Inzwischen ist der Yamaha MusicCast 50, auf dem Markt bereits zu einem Preis von knapp über 370€ erhältlich und somit nochmals deutlich interessanter. Klanglich muss ich nämlich sagen, dass ich bereits alle drei Lautsprecher gehört habe und auch wenn alle drei soweit gut klingen, finde ich persönlich, dass der MusicCast 50 klanglich von Werk aus am besten abgestimmt ist. 

Der MusicCast 50 von Yamaha eignet sich wie bereits erwähnt nicht nur perfekt zum Solo-Betrieb, sondern auch als Stereopaar oder zur Integration ins Surround-Set. Lediglich bei der Verarbeitung habe ich aufgrund der kratzempfindlichen Oberseite aus Kunststoff, welche zudem leicht versetzt angebracht ist und dem Rand, der im Bereich des Lautsprechergitters unterschiedlich hervorsteht Kritik anzumerken. Ansonsten weiß der Yamaha MusicCast 50 aufgrund seines schlichten und eleganten Designs zu überzeugen.

Yamaha MusicCast 50

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: de.yamaha.com

Google Pixel 4

In aller Kürze

Google hat vor einigen Wochen das neue Google Pixel 4 vorgestellt. Dieses kann mich mit seinem guten 90 Hz OLED-Display, der neuen Kamera-Performance, und der schönen Verarbeitung überzeugen. Jedoch gibt es ebenso einige Punkte, die mich im Test enttäuscht haben. Dazu zählen unter anderem der deutlich zu klein Akku, das Display mit dem nicht mehr zeitgemäßen breiten Rand und der nicht erweiterbare Speicher. Von daher ist das Google Pixel 4 ein konkurrenzfähiges Gerät, jedoch keinesfalls das beste Android basierende Device auf dem Markt.

Gefällt uns

  • gutes OLED-Display (90Hz)
  •  gutes Kamerasetup
  •  hochwertige Verarbeitung
  • tolles Design
  • schnelle Gesichtsentperrung

Gefällt uns weniger

  • zu kleiner Akku bei zu hohem Verbrauch
  • Radar-Sensor aktuell nicht ausgereizt
  • keine Speichererweiterung
  • Display-Helligkeit und Design
Google Pixel 4

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Google Pixel 4 kommt in einer schlichten zweiteiligen weißen Verpackung daher. Deren Design mich sehr an die Nest-Produkte erinnert. Dies ist soweit auch kein Wunder, schließlich sind Nest und Google inzwischen ein Unternehmen.

Auf der Oberseite der Verpackung wird das aktuelle bunte Google Logo in Form eines „G“ dargestellt. Direkt darunter ist der Name des Smartphones „Pixel 4“ zu lesen und eine große Abbildung des Smartphones. Das abgebildete Gerät hat dabei die Farbe, in welches man dieses bestellt bzw. gekauft hat. An der rechten Seite präsentiert Google das Pixel 4 von der Seite abfotografiert, sodass man hier unter anderem die beiden Tasten gezeigt bekommt. Die Ober- sowie linke Seite wiederum zeigt einem lediglich erneut die Google Logos. Zu guter Letzt ziert die Rückseite eine schöne Ablichtung des Smartphones, mit dem Hashtag „Teampixel“ und die Unterseite zeigt neben dem Lieferumfang, die Farbe des Smartphones, die Speicherkapazität und die Modellbezeichnung. Zudem findet man hier natürlich auch die IMEI1-Nummer usw.

Nach dem Abnehmen des Deckels kommt direkt das Google Pixel 4 in einer Folie verpackt, zum Vorschein. Dieses wird hier von einem recycelbaren Zellulose-Material sicher an seiner Position gehalten. Darunter wieder befindet sich eine kleine Kartonage, in welcher neben dem SIM-Tool, wie üblich auch eine Kurzanleitung und ein Garantieheft verpackt wurde. In der untersten Ebene hat Google im oberen Bereich das USB-Typ-C Ladekabel und ein USB-A auf USB-Typ-C Adapter eingepackt. Zudem befindet sich in der kleinen Kartonage mit dem grau abgebildeten Blitz, das 18 Watt Netzteil mit dem entsprechenden USB-Typ-C Lade-Anschluss. Kopfhörer liefert Google beim Pixel 4 leider nicht mit aus.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Google setzt beim neuen Pixel 4 auf ein schlichtes, aber zugleich elegantes Design. Das von mir getestete Google Pixel 4 kommt in der limitierten Farbe „Oh so Orange“ (ja, so heißt diese Farbe wirklich) daher. Zudem gibt es das Pixel 4 noch in der Farbe „Just Black“ und Clearly White.

Bei allen Modellen kommt ein Aluminium-Rahmen zum Einsatz, die Rückseite ist wiederum wie auch das Displayglas, aus hochwertigem Gorilla Glas 5 gefertigt. Den Aluminium Rahmen hat Google mit einer mattschwarzen Beschichtung versehen, welche mir soweit sehr gut gefällt. Oft stört mich hier bei Hochglanz polierten und Beschichteten Rahmen, dass diese ständig voller Fingerabdrücke sind und durch ihre glatte Oberfläche sehr gerne aus der Hand gleiten. Ebenso froh war ich, dass Google sich auch bei der Glasrückseite für eine matte Ausführung entschieden hat. Diese kommt jedoch nur beim orangenen und weißen Modell zum Einsatz. Beim schwarzen Smartphone ist die Rückseite weiterhin in Hochglanz-Optik ausgeführt. Eigentlich bin ich schon immer ein großer Fan von schwarzen Smartphones. Doch beim Pixel 4 find ich persönlich das matte Weiß und sogar das limitierte orangene Gerät deutlich interessanter. Beim Power-Button unterscheiden sich die Geräte je nach Farbauswahl ebenfalls, wählt man Schwarz, dann ist dieser weiß und bei orange und weiß, ist dieser wiederum orange (hautfarben).

Das Google Pixel 4 liegt wirklich sehr gut in der Hand, sodass ich es wahrlich als richtigen Handschmeichler bezeichnen würde. Das liegt daran, da das kleine Google Pixel 4 mit seinem 5,7 Zoll großen OLED-Display genau die richtige Größe (147,1 x 68,8 x 82 Millimeter) bietet. Durch diese Abmaße kann man als Nutzer das Smartphone problemlos mit einer Hand halten und problemlos bedienen. . 

Der leicht abgerundete Rahmen aus Aluminium erzeugt eine sehr harmonische Übergangsfläche zur Glasrückseite, sowie dem Display. Die beiden Glassegmente sind dabei zu den Rändern minimal abgerundet. Dies sorgt in Verbindung mit der rutschhemmenden organischen Oberfläche am Rahmen und Glas für ein sicheren griff. Das tolle an der weißen und orangenen Farbvariante ist die wirklich sehr gut anfühlende, fast schon als weich zu bezeichnende matte Glasrückseite. Dies fiel mir direkt nach dem Auspacken des Google Pixel 4 ins Auge und hat mir dabei sehr gut gefallenen, auch wenn diese definitiv etwas rutschiger ist, als der Rahmen. . 

Neben dem Google Pixel 4 gibt es noch ein „XL“ Modell. Bei diesem handelt es sich lediglich um ein größeres Gerät, mit mehr Akkukapazität und einem größeren Display (6,2 Zoll). Dieses ist genauso dick, wie das kleine Pixel 4, nimmt jedoch in der Länge 160,4 mm und in der Breite 75,1 mm ein. Dadurch ist dieses nicht mehr ganz so kompakt wie der kleine Bruder, schließlich ist es zugleich mit 193 g knapp 31 g schwerer.

Das Google Pixel 4 unterstützt das Qi-zertifizierte kabellose Laden. Daher kann man das Smartphone durch das einfach auflegen auf ein entsprechendes Ladegerät, aufladen. Hierzu legt man dieses natürlich mit der Rückseite auf das Pad, da die Ladespule am Google Pixel 4 wie üblich auf der Rückseite verbaut ist.

Das OLED-Display des Google Pixel 4 misst eine Bildschirmdiagonale von 5,7 Zoll. Etwas ungewohnt war für mich die breite Stirn an der Oberseite, womit ich den breiteren „Display-Rahmen meine. In den Zeiten, wo fast alle Hersteller auf eine kleine Tropfen-Notch usw. setzen, ist dies ungewöhnlich. Doch diese hat definitiv ihren Grund, weil hier nämlich nicht nur eine Frontkamera und Hörmuschel verbaut wurden, sondern zahlreiche weitere interessante Sensoren auf engstem Raum. Damit ist der breite Rand am Ende zum Großteil eine Geschmacksache und ob ihr von den zusätzlichen Funktionen, gebrauch macht.

 Einen Fingerabdrucksensor gibt es beim Google Pixel 4 nicht. Hier setzt man wie beim iPhone voll und ganz auf die Entsprechung via Gesicht. Dank der sogenannten „Motion Sense“ erkennt das Smartphone, wenn man danach greift, und aktiviert automatisch das Display. Danach genügt ein Blick zum Pixel 4 und schon ist das Smartphone in rasanter Geschwindigkeit entsperrt.

Beim Pixel 4 hat Google sämtliche physische Tasten auf der rechten Seite angeordnet. Hier gibt es einen kleinen farbigen Power-Button und eine doppelt so große Lautstärke-Wippe. Beide Tasten lassen sich als Rechtshänder mit dem Daumen sehr gut bedienen, jedoch haben auch Linkshänder mit dem Zeige- und oder Mittelfinger keinerlei Einschränkungen. An der oberen Stirnseite befindet sich lediglich ein kleines Loch, in dem sich eines der vielen Mikrofone versteckt. Einen Dual-SIM-Karten-Slot gibt es beim neuen Pixel 4 nicht. Google hat hier lediglich an der linken Seite einen Nano-SIM-Karten-Schacht verbaut, der somit lediglich Platz für eine kleine Nano-SIM-Karte bietet. Wer auf zwei Netze angewiesen ist, muss auf die integrierte e-SIM-Karte zugreifen, sofern euer Anbieter diese Funktion anbietet. Außerdem hat man somit beim Pixel 4 leider nicht die Möglichkeit den Speicher via Micro-SD-Karte zu erweitern. Von daher sollt man sich vor dem Kauf genau entscheiden, ob man 64 GB oder doch gleich 128 GB benötigt.

Wie bereits bei den Vorgängermodellen, kommt natürlich auch beim neuen Pixel 4 ein Stereo-Lautsprecher zum Einsatz. Hierfür wir zum einen klassisch der Lautsprecher unter rechts neben dem USB-Typ-C Anschluss genutzt und als zweiter die Hörmuschel. Der Klang ist soweit in Ordnung und ist fürs Games Spielen und Videos anschauen absolut ausreichend. Hier konnte mich das Google Pixel mit einem hohen klanglichen Volumen und einer hohen maximalen Lautstärke überraschen. Bei der max. Lautstärke jedoch neigt das Gerät sehr, das Klangbild zu stark zu verzerren.

Die Rückseite ist soweit sehr dezent gehalten. Bei dem von mir getesteten Modell handelt es sich, wie Google angibt um eine Sonderedition, welche etwas „Bunter“ daher kommt. Regulär sind es wie z. B. beim XL Modell lediglich das Schwarze und weiße Modell. Das auffälligste Merkmal an der Rückseite ist selbst auf dem orangenen Modell zweifelsohne das quadratische Plateau in der linken oberen Ecke des Smartphones. Hier versteckt sich die Kameraeinheit, auf welche ich später im Verlaufe des Testberichts noch näher eingehen werde.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Google Pixel 4 kann ich im Großen und Ganzen als gut bezeichnen. Dennoch hab ich hier ein paar kleine Kritikpunkte zu bemängeln. Zum einen Klappern nämlich die beiden Tasten an der rechten Seite etwas, sobald man das Smartphones in der Hand schüttelt. Mit einem Case von Google oder einer anderen Hülle ist dieses Problem jedoch neutralisiert. Doch dies war noch nicht alles, weiter geht es nämlich beim Power-Button. Dessen Farbe hebt sich beim Organen Modell von der Gehäusefarbe ab. Google hat hier nämlich nicht dieselbe Farbe gewählt, sondern eher einen Hautton, statt der orangenen Rückseite.

Der Aluminiumrahmen mit seiner matten schwarzen Hybridbeschichtung und das Corning® Gorilla® Glass 5 an Vorder-, sowie Rückseite sorgen für ein angenehmes Gefühl in der Hand. Auch die IP68-Zertifzierung sorgt für ein staubabweisendes und wasserbeständiges Gehäuse. Dank der Unterstützung des kabellosen laden via Qi, ist es möglich, das Google Pixel 4 mit einem Ladestrom von maximal 11 Watt aufzuladen. Daher ist dies deutlich schneller als z. B. beim Pixel 3, bei dem max. 5 Watt möglich waren.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display5,7 Zoll großes, flexibles OLED-Display (19:9 Format) 1.080 x 2.280 Pixel, Pixeldichte beträgt 444 ppi
CPU/GPUQualcomm Snapdragon 855: 1x 2,84 GHz, 3x 2,42 GHz und 4x 1,8 GHz /Adreno 640
RAM6 GB RAM
Speicher64 GB (Alternativ auch mit 128 GB verfügbar)
BetriebssystemAndroid 10
Haupt-Kamera12,2 MP f/1.7 Blende, Tele-Linse mit 16 MP f/2.4  mit Dual-LED-Blitz
Frontkamera8MP f/2.0 Blende; Erfassungswinkel: 90°
AnschlüsseUSB-Typ-C Anschluss
Akku2.800 mAh; Schnellladefunktion mit 18 Watt, Qi-zertifiziertes kabelloses Laden
KonnektivitätWi-Fi 2,4 GHz + 5 GHz 802.11 a/b/g/n/ac 2×2 MIMO, Mobilfunknetz bis 4G, Bluetooth 5.0 + LE (HD codecs: AptX, AptX HD, LDAC). NFC, GPS, A-GPS, GLONASS, BeiDou, Galileo, Google Cast.
Abmessungen
(LxBxH)
147,1 mm x 68,8 mm x 8,2 mm
Gewicht162 Gramm
LieferumfangGoogle Pixel 4
USB-Typ-C Ladekabel
18 Watt Schnellladegerät
Kurzanleitung
USB-Typ-C auf USB-A Adapter
Sicherheitsinformationen und Garantiekarte
SIM-Tool

Performance

Google setzt beim neuen Smartphone auf den bereits vom OnePlus 7 Pro bekannten Qualcomm Snapdragon 855 SoC. Diesen Prozessor hatte Qualcomm bereits zum Jahresbeginn vorgestellt, im Sommer 2019 wiederum hatte dieser CPU, ein kleines Update in Form des minimal Besseren, Snapdragon 855+ erhalten. Auch wenn hier der Unterschied zwischen den beiden CPU´s nur minimal ist, hätte Google bei seinem neusten Flaggschiff-Smartphone auf den neueren Prozessor setzen können. 

 Beim Snapdragon 855 handelt es sich um einen modernen 64-Bit CPU, welcher im 7 nm-Verfahren hergestellt wurde und mit insgesamt acht Rechenkernen bestückt ist. Davon tacktet ein Kern mit 2,84 GHz (Kryo 485 / Cortex-A76), drei mit 2,42 GHz (Kryo 485 / Cortex-A76) und die restlichen vier mit bis zu 1,80 GHz (Kyro 485 / Cortex A55). Beim Arbeitsspeicher bietet Google lediglich 6 Gigabyte an. Dies ist natürlich im Vergleich zu dem mit bis zu 12 Gigabyte bestückten, Smartphones aus dem Hause OnePlus wenig, aber ausreichend. Schließlich läuft das neue Android 10 soweit absolut flüssig.

Wie üblich wird der Qualcomm Snapdragon 855 noch von seinem integrierten GPU unterstützt. In diesem Fall handelt es sich dabei um den Adreno 640. Google hat jedoch noch zwei neue Chips integriert, zum einen ein sogenannter Titan-M-Sicherheitschip und ein Pixel Neural Core. Beim Titan M-Sicherheitschip handelt es sich, wie diesen Bezeichnung schon vermuten lässt um einen Chip, der die Nutzerdaten des Besitzers vom Google Pixel 4 vor Dritten schützt, indem dieser diese nicht ohne Erlaubnis freigibt. Der Neural Core kümmert sich soweit um die künstliche Intelligenz, womit es ermöglicht wird, mithilfe der neuen Audiorecorder-App den gesprochenen Text direkt auf dem Smartphone, in Textform umzuwandeln. Außerdem unterstütz dieser direkte Befehle zur Steuerung des Smartphones, wobei bei beiden Anwendungsbeispielen keine Internetverbindung vorhanden sein muss. Ein Nachteil hat das Ganze jedoch noch, die Funktionen sind aktuell nur auf Englisch möglich und werden im Laufe der Zeit freigeschaltet. 

Beim internen Speicher stehen 64 GB und 128 GB zur Auswahl. Beide basieren in diesem Fall auf den älteren UFS 2.1 Standard und nicht auf den neuen UFS 3.0. Dennoch erreicht das Smartphone beim Lesen und Schreiben von Dateien gut Werte. Laut AndroBench erreicht der verbaute Speicher im Google Pixel 4 direkt nach dem Neustart eine Lesegeschwindigkeit von bis zu 648 MB/s und beim Schreiben fast 245 MB/s. Daher ist der Speicher zwar definitiv langsamer als der neue UFS 3.0 Standard, doch gerade beim Systemstart ist das Google Pixel 4 rasant schnell.

Das Google Pixel 4 ist mit seiner Hardware ausreichend bestückt. Google hätte hier zwar wie bereits angedeutet auf den etwas besseren CPU und Speicher-Standard greifen können, doch das Betriebssystem läuft soweit flüssig, ohne Anzeichen von Aussetzern. Lediglich beim knipsen von Bildern musste ich beim Direkten betrachten etwas Warten, da die Software das Bild noch einmal nachbearbeitet. Bei den von mir durchzogenen Benchmarktests schneidet das neue Google Pixel 4 wie folgt ab: Bei Antutu konnte es im Test, einen sehr guten Wert von 399.797 erreichen und liegt somit knapp vor dem Samsung Galaxy S10+.

Mein Testgerät des Google Pixel 4 besitzt, wie bereits erwähnt einen Speicher von 64 Gigabyte. Von diesem sind abzüglich des Betriebssystems und den vorinstallierten Apps noch knapp 50 Gigabyte frei zur Verfügung. Der Speicher kann jedoch nicht erweitert werden, daher sollten all diejenigen unter euch, die wissen, dass sie viel Bilder, Videos und Musik auf dem Gerät abspeichern, lieber direkt zum größeren Modell mit 128 Gigabyte greifen.

(Performance: 4 von 5 Punkten)

Display

Der Hauptunterschied vom Pixel 4 und Pixel 4 XL ist zum einen der Akku und zum anderen das Display. Bei meinem Testgerät, dem Google Pixel 4 misst die Displaydiagonale des OLED-Touchscreens eine Diagonale von 5,7 Zoll und bietet eine Auflösung von max. FHD+. Die Bildschirmauflösung liegt bei 1.080 x 2.280, was einer Darstellung von insgesamt 2.462.400 Pixel entspricht und einer Pixeldichte von 444ppi. Beim etwas größeren Google Pixel 4 XL entspricht die Pixeldichte aufgrund der höheren QHD-Auflösung, bei 537 ppi, was nochmals etwas schärfer ist. Doch selbst beim kleineren Pixel 4 erkennt ihr mit Sicherheit alles sehr scharf, da mit hier definitiv keiner sagen kann, dass er bei diesem Gerät einen der Pixel mit bloßem Auge erkennen kann.

Das OLED-Display kann im Test mit kräftigen Farben und dem typischen tiefschwarz überzeugen. Dies liegt daran, da bei OLED-Displays jeder der Pixel einzeln abgeschaltet werden kann. Durch diesen hohen Schwarzwert erhält man auf dem Display kräftige Farben, die mit einer guten Leuchtkraft überzeugen können. Ebenso resultiert dadurch auch das hervorragende Kontrastverhältnis von 100.000:1, was nahezu unendlich entspricht.

Weiterhin bietet das Google Pixel 4 wie bereits dessen Vorgängern ein Always-on-Display und als Neuerung die neue höherer Bildwiederholungsrate von 90 Hz. Dies gehört aktuell noch zur Seltenheit, schließlich unterstützen die meisten aktuellen Smartphones lediglich einen Support mit bis zu 60 Hz. Die Erhöhung der Bildwiederholungsrate hat zufolge, dass das Display Bewegungen deutlich flüssiger darstellt. Dies ist vor allem beim Spielen und Scrollen von Texten von Vorteil. Beachten sollte man hier jedoch, dass die 90 Hz zu einem deutlich höherem Akku verbrauch führen und diese sowieso nur bei einer Displayhelligkeit von über 75 % unterstützt werden. Ist das Display manuell oder auch automatisch niedriger eingestellt, dann reduziert das Google Pixel 4 die Frequenz automatisch auf die herkömmlichen 60 Hz.

Bei der maximalen Helligkeit des OLED-Displays schneidet das Google Pixel leider nicht so gut ab. Hier reichen knapp über 450 cd/m² definitiv nicht aus, um das Display auch bei direkter Sonneneinstrahlung ablesen zu können. Im Indoor-Bereich und im Schatten reich es jedoch problemlos aus. Der Screen-to-Body-Ratio Wert ist beim neuen Google Pixel 4 definitiv nicht hoch, was an der breiten „Stirn“ an der Oberseite des Displays liegt. Das man hier jedoch nicht auf einen schmäleren Rand, oder gar eine Notch setzt, hat definitiv seinen Grund.

Google hat hier in der breiteren Fläche nämlich nicht nur eine einfach Frontkamera, eine Hörmuschel mit integriertem Lautsprecher und die üblichen Sensoren verbaut, sondern eine große Anzahl weitere Sensoren. Aufgrund des schwarzen Rahmens sieht man diese nicht direkt. Zum einen gehören dazu viele Sensoren, welche zu einem echten 3-D-Verfahren des Face-Unlocks führen. Der verbaute Radar-Sensor z. B. erkenn schon die zum Smartphone nähernde Hand und aktiviert das Display direkt. Nimmt man dieses in die Hand, wird das Smartphone beim Blick auf das Display direkt entsperrt, sodass man kaum noch den gewohnten Sperrbildschirm registriert. Beim Entsperren des Google Pixel 4 und Pixel 4XL gibt es aktuell jedoch noch ein Problem, sodass dieses auch bei geschlossen Augen entriegelt wird. Das führt dazu, dass man z. B. das Smartphone ganz einfach entsperren kann, wenn man das Smartphone vor das Gesicht des schlafenden Besitzers hält. Dies sollte so eigentlich nicht sein und Google hat hier bereits ein Update versprochen, welches unter anderem dieses Problem ausmerzen soll.

Der neu verbaute Radar-Sensor hat jedoch auch noch eine weitere Funktion, und zwar dient dieser der Gestensteuerung Namens „Motion Sense“. Diese Funktion kann beim Aktivieren z. B. dazu genutzt werden, um einen Musiktitel zu überspringen, indem man ganz einfach mit der Hand über das Display von rechts nach links wischt. Klingelt der Wecker oder es geht gerade ein Anruf am Smartphone ein, dann kann man diesen ebenfalls durch das einfach wischen über das Display deaktivieren, bzw. ablehnen. Dieser Sensor ist von der Technik, bzw. seinem Funktionsumfang sehr spannend, doch aktuell bietet die „Motion Sense“ noch zu wenige Funktionen. Hier wird Google jedoch sicherlich noch weiter an zusätzlichen Funktionen arbeiten. 

(Display: 4 von 5 Punkten)

Akku

Ein großer Schwachpunkt beim Google Pixel 4 ist der verbaute Akku. Dieser ist mit lediglich 2.800 mAh einfach zu gering bemessen. Dies bestätigt sich auch in meinem Alltagstest, hier konnte ich im Vergleich zu vielen bisher von mir getesteten Android-Geräten keine vernünftige Akkulaufzeit erreichen. Hier wird es beim alltäglichen Gebrauch einfach knapp, sodass der Akku bei mir nicht einmal für einen ganzen Tag ausgereicht hat.

Natürlich hängt die Akkulaufzeit auch beim Google Pixel 4 sehr davon ab, wie ihr das Smartphone nutzt. Dazu zähle unter anderem die Displayhelligkeit, wie oft die 90 Hz Bildwiederholungsrate genutzt wird usw. Wer viele dieser Funktionen nur dafür deaktiviert, damit er eine möglichst lange Akkulaufzeit erreicht, soll das tun. Doch ich persönlich lasse in meinem Test die Funktionen, die von Werk aktiviert sind aktiv und dann verbraucht das Gerät eben mehr Strom. Beim Pixel 4 hat Google jedoch viele Funktionen und Sensoren integriert, die permanent Strom verbrauchen und dafür ist der verbaute Akku zumindest im kleineren Pixel 4 einfach nicht stark genug, sodass man das Gerät definitiv am späten Abend wieder aufladen muss. Beim Google Pixel 4 XL wiederum ist der Akku mit 3.700 mAh deutlich größer und sollte dementsprechend länger durchhalten. Da ich das XL Modell jedoch nicht bei mir zum Testen habe, kann ich dies soweit offiziell nicht bestätigen.

(Akku: 3 von 5 Punkten)

Kamera

Beim neuen Pixel 4 setzt Google erstmals auf ein komplett neues Kamera-Setup. Hier kommt anders wie bei den bisherigen Modellen nicht nur eine Single-Kamera zum Einsatz, sondern ein Dual-Kamera-Setup. Dieses Setup ist zusammen mit einem Dual-LED-Blitz und dem Spektral- und Flickersensor in dem quadratischen Plateau auf der Rückseite integriert. Während die Konkurrenz inzwischen auf eine Normal- Tele und Weitwinkellinse setzen, handelt es sich beim Pixel 4 lediglich um eine Normale- und Telelinse.

Beim Hauptsensor der „Normalen“ Linse handelt es sich um ein mit 12,2 Megapixel auflösenden Sensor mit einer Pixelgröße von 1,4 µm und einer Blende von f/1.7. Die zweite Kameralinse löst mit 16 Megapixeln auf, bietet 1,0 µm große Pixel und eine Blende von f/2.4. Letztere Linse ermöglicht eine 1,8-fache Vergrößerung per Festbrennweite, via sogenannter Hybridvergrößerung ist jedoch eine 3-fache und eine bis zu 8-fache Vergrößerung mit dem sogenannten Super Resolution Zoom möglich. Beide Kameralinsen sind sowohl optisch, als auch elektronisch bildstabilisiert. 

Normalerweise bin ich es in der Kamera-App gewohnt, dass man hier ganz einfach via virtuellen Bedienelementen zwischen den beiden Brennweiten bzw. dem Zoom wechseln kann. Dies ist beim Pixel 4 jedoch nicht der Fall, Google setzt hier auf ein simples Pinch-to-Zoom. Das heißt, dass man einfach durch die typische Zoom Geste via zwei Finger den stufenlosen Zoom nutzen kann. Alternativ genügt es aber auch kurz auf das Bild bzw. das Motiv zu tippen, woraufhin im unteren Bereich der Zoom-Balken, sowie rechts die Helligkeit und HDR-Intensität reguliert werden können.  

Die Frontkamera löst mit 8 Megapixeln auf, bei einem 1,22 µm großen Sensor, sowie eine Blende von f/2.0. Der Erfassungswinkel bzw. Aufnahmewinkel liegt hier bei 90°. Die Aufnahmen der Frontkamera weißen soweit eine gute Qualität und Bilddynamik auf. Auch der zugeschaltete Portraitmodus arbeitet zuverlässig und das Bokeh ist weich, ohne dabei überzogen künstlich zu wirken. Leider bekommt der Nutzer das Bokeh nicht live in der Kamera-App vor der Aufnahme angezeigt, sondern erst nach dem Auslösen des Fotos. Dafür wiederum bekommt man vor dem Knipsen das zugeschaltete HDR direkt in der Live-Ansicht angezeigt, da Google nun auf die sogenannte Live-HDR+ Funktion setzt. Was mir bei der Frontkamera ebenfalls etwas fehlt, ist ein Autofokus, hier setz Google nämlich lediglich auf einen Fixfokus.

Nun zurück zur Hauptkamera, wie schneidet diese im Test ab? Auf den ersten Blick können die Aufnahmen zumindest auf dem Smartphone als Vollbild betrachtet mit einer scharfen Darstellung mit blühenden Farben und einer tollen Dynamik überzeugen. Bei der vergrößerten Darstellung auf dem PC oder Notebook sieht es natürlich etwas anders aus, was aber unter anderem an den geringen Megapixel liegt. Zoomt man nämlich in das Bild z. B. zum Bearbeiten, dann wird das Bild logischerweise deutlich schneller grobkörniger als bei einer Kamera mit doppelt so viel Megapixeln.

Was beim zoomen in das Bild vor der Aufnahme auffällt, ist dass beim genauen Hinsehen ab einem Zoom von über 1,8-fach eine Farbänderung stattfindet. Dies liegt an dem vollautomatischen wechseln von der einen zur anderen Kameralinse, die beide eine unterschiedliche Blende und Sensor Größe besitzen. Bei der Tele-Linse z. B. wird das Bild von den Farben merklich wärmer als beim Standard-Zoom. Ansonsten kann mich die Hauptkamera mit einem guten Weißabgleich, und einer natürlichen Farbwiedergabe überzeugen. Ebenso erstaunlich ist es für mich, wie gut der 8-fach Hybrid-Zoom funktioniert. Die vergrößerten fotografierten Objekte werden schnell fokussiert und überraschend scharf dargestellt, hier leistet die Software soweit ordentliche Arbeit, denn diese schärft das ganze Bild gut nach. Was beim Betrachten direkt nach dem Auslösen jedoch zu leichten Wartezeiten führt.

Im punkto Videoaufnahmen hat Google soweit gegenüber dem Vorgängermodell nichts verändert. Aufnahmen sind hier mit einer maximalen Auflösung von 4K möglich, allerdings weiterhin nur mit max. 30 Bilder pro Sekunde. Hier hätte ich mir persönlich zumindest 60 fps gewünscht. Dafür arbeitet jedoch der Stabilisator sehr sauber, sodass die Aufnahmen ohne große verwackler gelingen. Diejenigen unter euch, die auf Zeitlupenvideos stehen, müssen entweder die Auflösung auf Full-HD (1080p) reduzieren, sodass diese mit max. 120 fps aufgenommen werden oder bei Super Zeitlupe (240 fps), die Auflösung auf 720p reduzieren. Mir persönlich gefällt der automatische Folgefokus sehr gut, welcher sowohl bei Fotos, als auch bei Videos genutzt wird.

(Kamera: 4 von 5 Punkten)

 Software

Das Google Pixel 4 liefert Google natürlich mit dem neusten Android 10 aus. Diese Version liefert unter anderem den neuen Dark-Mode und neue Wischgesten. Diese neue Gesten erinnern mich persönlich sehr an die Bedienung meines iPhone X, denn diese sind weitestgehend identisch. Hat man nämlich eine App auf und möchte diese verlassen, dann genügt ein einfaches Fingerwisch von unten am Displayrand nach oben. Zieht man den Finger wiederum nur bis zur Mitte und hält diesen kurz bis zum leichten Vibrieren des Smartphones an diesem Punkt, dann erscheinen alle bisher geöffneten Apps. Diese kann man anschließend durch das nach oben wischen, ganz einfach via TaskSwitcher schließen. Die bisher typischen Android-Tasten gehören beim Google Pixel 4 definitiv der Vergangenheit an, können auf Wunsch jedoch in den Einstellungen jederzeit wieder im Displayrand eingeblendet werden.

Google verspricht beim Pixel 4, dass dieses für mindestens 3 Jahre ab der Aufnahme in den Google US-Store Betriebssystem- und Sicherheitsupdates kostenlos erhält. Zudem werden diese deutlich schneller zur Verfügung gestellt, da Google seine eigenen Smartphones natürlich möglichst schnell mit neusten Funktionen und Sicherheitspatches versorgen möchte. Die Bloatware (vorinstallierte Apps) halten sich weitestgehend in Grenzen. Google hat hier nämlich lediglich die üblichen hauseigenen Apps wie z. B. YT Music, Play Filme, Google Maps, Google Drive usw. vorinstalliert.

(Software: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem neuen Pixel 4 hat Google sein neustes Smartphone vorgestellt. Dieses kommt soweit mit einigen interessanten Neuerungen und Funktionen daher. Jedoch kann mich persönlich zum aktuellen Zeitpunkt die neue Radar Gestensteuerung Namens „Motion Sense“ noch nicht 100 % überzeugen, da der Funktionsumfang noch sehr beschränkt ist. Enttäuscht hat mich ebenfalls der „kleine“ Akku, dieser ist für die Anzahl an Sensoren und sonstiger Technik einfach zu knapp bemessen. Vom Design/Verarbeitung, der guten Kamera und dem OLED-Display kann es mich wiederum soweit überzeugen.

Preis/Leistung

Die UVP des Google Pixel 4 liegt bei 749 EUR mit 6 GB RAM und 64 GB Speicher (in D/A). Mit einem Speicher von 128 GB werden 849 € fällig und beim XL Modell beginnt der Preis mit 64 GB bei 899 und endet mit 999€ bei 128 GB. Hier sind die Preise gegenüber den Vorjahresmodellen zwar gefallen, doch im Vergleich zu Konkurrenz ist der Preis nicht günstig.

Ich persönlich vermisse hier für den geforderten Preis einen stärkeren Akku im kleineren Pixel 4, sowie eine dritte Kameralinse (Ultraweitwinkel). Dennoch ist die Kamera soweit gut und kann überzeugen, was das Google Pixel 4 soweit dennoch zu einem guten Android Smartphone macht, mehr aber auch nicht. Schließlich gibt es hier deutlich besserer Smartphones, welche fürs gleiche Geld mehr Leistung bieten können.

Google Pixel 4

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: store.google.com/de

JBL LIVE 650BTNC

In aller Kürze

Mit dem JBL LIVE 650BTNC hat JBL einen weiteren Kopfhörer der LIVE-Serie vorgestellt. Dieser Over-Ear Kopfhörer konnte mich mit einem sehr guten Tragekomfort und dank ANC, mit einer guten Geräuschunterdrückung überzeugen. Zudem bitte dieser mit bis zu 20 Stunden Akkulaufzeit mit aktivem ANC eine ausreichende Spielzeit. Mit dem Google Assistant, sowie Amazons Alexa hat man zudem den Zugriff auf zwei nützliche Sprachassistenten. Lediglich die eng beinander liegenden Tasten, sowie der Verzicht auf einen aktuellen USB-C Anschluss hat mich persönlich etwas enttäuscht.

Gefällt uns

  •  Tragekomfort
  •  Akkulaufzeit inkl. Schnelllade-Technologie
  •  geringes Gewicht
  •  gutes ANC

Gefällt uns weniger

  • keine hochwertigen Audio-Codecs
  •  Bedienungstasten zu identisch gestaltet
  •  dumpfes Mikrofon
JBL LIVE 650BTNC

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des JBL LIVE 650 BTNC ähnelt vom Design weitestgehende der, vom JBL LIVE 400BT. Dies ist soweit auch gar nicht anders zu erwarten, schließlich handelt es sich hier um zwei Kopfhörer-Modelle, aus derselben Serie. 

Die eigentliche stabile, schwarze Hauptverpackung ist daher auch beim Over-Ear Modell LIVE 650BTNC in eine rundum farbig bedruckte Umverpackung eingeschoben. Auf der Front dieser Umverpackung ist wie bei eigentlich allen von mir bisher getesteten JBL Produkten, ein Teil einer Hochglanz Abbildung vom Kopfhörer zu sehen. Des Weitern darf natürlich auch hier weder das JBL Firmenlogo zur Linken, noch der Modellname zur Rechten fehlen. Nach unten verlaufend unter dem Namen des Modells, erwähnt JBL zudem ein Teil der wichtigsten Merkmale des JBL LIVE 650BTNC auf. Zu guter Letzt sind unten links noch die Logos, der beiden Sprachassistenten (Amazon Alexa und Google Assistant) abgebildet und in der Rechten Ecke wird auf eine Laufzeit von 20 h mit ANC hingewiesen.

Die rechte schmale Seite der Umverpackung widmet sich den Sprachassistenten. Daher werden hier zu jedem der beiden Assistenten ein Beispiel genannt, wie man diesem z. B. sagen kann, dass man Hip-Hop Musik hören möchte usw. Unter diesen Beispielen ist eine Abbildung der linken Außenfläche vom LIVE 650 BTNC zu sehnen, die auf eine Touch-Oberfläche hinweist. Doch wie auch beim LIVE 400BT dient diese nicht zur Steuerung der Lautstärke und Musik, sondern zum Aktivieren des Sprachassistenten. Dieser muss jedoch zuvor in der App ausgewählt und eingerichtet werden.

Auf der schwarz/grau gehaltenen, informativen Rückseite wird der JBL LIVE 650BTNC zum ersten Mal komplett dargestellt. Natürlich dürfen auch hier weder der Name des Unternehmens „JBL“ noch der, des Kopfhörers fehlen. Im linken Drittel der Verpackung sind hier erneut einige für JBL wichtige Merkmale des Kopfhörers in Textform aufgedruckt. Unten recht gibt es zudem die Information, dass es eine Schnellladefunktion gibt, sprich 15 Min aufladen reichen für 2 Stunden Musikwiedergabe. Des Weitern informiert JBL, dass die Akkulaufzeit wie bereits an der Vorderseite angegeben mit ANC für 20 h reicht und ohne ANC für 30 h.

Direkt nach dem Durchtrennen der Versiegelung an der Unterseite kann das Innenleben aus der Umverpackung herausgezogen werden. Anschließend wird der Deckel der Verpackung ganz einfach von vorne nach hinten aufgeklappt. Dabei erblickt man direkt den JBL LIVE 650BTNC, welcher in einem schlichten schwarzen Kunststoffeinleger eingelegt wurde. Des Weitern findet man in einer kleinen Aussparung darunter das typische orangefarbene JBL Ladekabel (USB-A auf Micro-USB), sowie das 120 cm lange, 2,5 mm auf 3,5 mm Klinkenkabel. Dieses Kabel ist mit einem Mikrofon ausgestattet, sodass man bei verbinden mit dem Kabel, über dieses telefonieren würde. Zu guter Letzt befindet sich unter dem Einleger noch ein Transportbeutel, in welchem sich die üblichen Papierzettel in Form einer Kurzanleitung und verschiedene Hinweise befinden.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim neuen JBL LIVE 650BTNC handelt es sich um das „Flaggschiff Modell“ unter den LIVE-Kopfhörern. Präziser gesagt, handelt es sich um ein Over-Ear Kopfhörer mit ANC (active Noise Cancelling). Daher unterscheidet dieser sich von einem On-Ear Modell unter anderem von den deutlich größeren und ovalen Ohrmuscheln. Gleichzeitig sind die mit Kunstleder bezogenen Ohrpolster dicker ausgeführt, da diese nicht auf, sondern um das Ohr aufliegen. Somit wird beim Over-Ear Modell das komplette Ohr abgedeckt, was schon von Grund auf für eine bessere Reduzierung der Umgebungsgeräusche sorgt. 

Das Design des JBL LIVE 650BTNC entspricht sehr dem LIVE 400BT. Dies liegt wie bereits angedeutet, daran, dass beide Kopfhörer-Modelle aus derselben Serie stammen. Beim Gehäuse des Kopfhörers kommt viel Kunststoff zum Einsatz, sodass JBL hier einen überraschen leichten Over-Ear Kopfhörer anbieten kann. Das Gehäuse komplett aus Kunststoff zu fertigen ist jedoch nichts Besonderes, schließlich setzen zahlreiche andere Unternehmen ebenfalls auf das robuste, aber doch leichte Material. 

Die wichtigen Elemente, welche regelmäßig beansprucht bzw. bewegt werden, sind jedoch aus Stahl gefertigt. Zu diesen zählen unter anderem der Verstellmechanismus des Kopfbügels und der innere Kern im Kopfband. Der Look des LIVE 650BTNC erscheint aufgrund dessen Kopfband aus Textilmaterial sportlich, aber zugleich auch modern. Wie üblich prangt das JBL Logo auf den beiden Ohrmuschel-Außenseiten, in Form eines hochglänzenden Logos und auf dem Kopfband als Kunststoff Aufdruck.

Das mattschwarze Modell, mit leichten kupferfarbenen Akzenten, welches meinem Modell entspricht, würde ich als elegant und zeitlos beschreiben. Mögt ihr persönlich jedoch lieber einen farbigeren Kopfhörer, dann stehen neben Mattschwarz noch ein Modell in Weiß und Blau zur Auswahl.

Bei allen drei Farbmodellen sind sämtliche sichtbaren Kunststoffelemente in einem matten Finish ausgeführt. Lediglich der bereits erwähnte JBL Schriftzug im Zentrum der Ohrmuscheln, ist als besser sichtbarer Kontrast in Hochglanz ausgeführt. Der schmälere Ring an den Außenseiten der Ohrmuscheln und die Enden der Kopfbügel sind zur Auflockerung des Designs in einem leichten kupferfarbenen Farbton gehalten. 

Die metallische Kopf-Bügelverstellung verfügt über insgesamt 11 Raster, zudem lassen sich die beiden Ohrmuscheln sowohl um 90° drehen, als auch einklappen. Dadurch lässt sich der Kopfhörer bei nicht Gebrauch relativ platzsparend in die mitgelieferte ungepolsterte Aufbewahrungstasche verstauen und nimmt eingepackt in einem Rucksack nicht mehr ganz so viel Platz in Anspruch.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Für einen Over-Ear Kopfhörer fühlt sich der JBL LIVE 650BTNC aufgrund der doch recht leichten Bauweise und dem gewählten Kunststoff etwas „billig“ an. Keine Ahnung warum ich genau dieses Empfinden habe, doch streiche ich über den Kunststoff um die JBL Logos, dann hab ich dabei irgendwie das Gefühl, als würde sich unter dem Bauteil nichts befinden. Doch dafür fühlt sich der Kopfhörer zumindest beim Halten an den beiden Ohrmuscheln sehr angenehm und leicht an.

Ein weiterer Punkt, der mich stört, sind die allesamt an der rechten Ohrmuschel untergebrachten Bedienelemente. Somit brauch ich selbst nach einer Woche tragen, immer noch Zeit, bis ich die richtigen Tasten finde. Selbst das funktioniert dann aber sehr selten, da ich anstelle von ANC an/aus, oft auf die Bluetooth-Taste komm. Hier muss ich mit aufgrund der sehr identischen Haptik immer mit dem Daumen suchen, wo die jeweilige Taste ist. Dieses Suchen ist ebenfalls nervig, da das entlangfahren mit dem Daumen am Kunststoff ein Reibegeräusch erzeugt, welches man beim Musikhören in diesem Moment störend wahrnimmt. Des Weitern verursachen die Tasten ein Klicken, was zwar soweit als haptisches Feedback sehr gut ist, doch genau eben dieses Klicken überträgt sich in das Innere der Treiber, sodass man auch dieses beim Musikhören hört.

JBL setzt beim Bezug der Ohrpolster wie oftmals in der Branche üblich nicht auf echtes Leder, sonder auf ein sogenanntes PU-Leder. Dabei handelt es sich um ein Kunstleder Imitat, welches sich sehr weich anfühlt und ebenso wie der Textilbezug des Kopfbands eine angenehm weiche Memory-Schaum Polsterung besitz. 

(Verarbeitung: 3 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOver-Ear-Kopfhörer
KategorieOver-Ear-Kopfhörer mit Bluetooth 4.2
FarbeSchwarz; weitere Farben: blau und weiß
AkkulaufzeitLaufzeit Bluetooth®… bis zu 30 Std. (ohne ANC); bis zu 20 Std. (mit ANC).
Schnellladefunktion integriert: 15 min = 2 h Musikwiedergabe.
Gewicht 249 Gramm
MaterialHochflexibler Kunststoff
TönerJeweils links und rechts ein 40-mm Treiber
Bluetooth4.2
Frequenzgang20Hz – 20kHz
Lieferumfang1x JBL LIVE 650BTNC Over-Ear-Kopfhörer
1x Klinkenkabel mit Mikrofon
1x Micro-USB-Ladekabel
Kurzanleitungen
Transporttasche

Tragekomfort

Kommen wir zum Tragekomfort, einen der wichtigsten Punkte eines Kopfhörers nach der Optik und natürlich dem Klang. Da es sich beim JBL LIVE 650BTNC um einen Over-Ear Kopfhörer handelt, fallen die Polster vor den Treibern und die Aussparungen für die Ohren deutlich größer aus, als bei einem On-Ear Modell. Dies liegt daran, dass der Kopfhörer nicht auf dem Ohr, sondern um das Ohr aufliegt. 

Aufgrund dessen, dass der Kopfhörer meiner Meinung nach etwas kleiner ausfällt, habe ich den Verstellmechanismus für den Kopfbügel an jeder Seite um zwei Raster vergrößern müssen. Daher sollten hier diejenigen unter euch, die wissen, dass sie eine höhere oder breitere Kopfform haben, dies eventuell berücksichtigen und den LIVE 650BTNC vorher im lokalen Elektronikmarkt Probe tragen. Ansonsten fällt der Anpressdruck meiner Meinung nach etwas höher aus, doch aufgrund der Ohrpolster verteilt sich dieser Druck sehr gleichmäßig um die Ohren. Positiv durch diesen Anpressdruck ist jedoch, dass der Kopfhörer schon ohne aktivem ANC für eine deutliche Reduzierung der Umgebungsgeräusche sorgt.

Mit einem Gesamtgewicht von knapp 250 Gramm gehört der JBL LIVE 650BTNC wie bereits erwähnt zu den leichteren Over-Ear Kopfhörern. Aufgrund des erhöhten Anpressdruckes eignet sich der Kopfhörer wiederum weniger für Brillenträger. Dies wäre soweit bei diesem Modelle mit ANC auch kontraproduktiv, denn durch die Bügel der Brille würde der Kopfhörer nicht mehr 100 % abdichten und die Störgeräusche finden trotz ANC den Weg ins innere des Kopfhörers. Für sportliche Tätigkeit würde ich den Over-Ear Kopfhörer schon allein aufgrund seiner Bauweise weniger empfehlen. Schließlich deckt dieser die Ohren komplett ab und man bekommt kaum noch kühle Luft an die Ohren. Des Weitern würde sich der fest angebrachte Textilbügel schnell mit Schweiß vollsaugen und nicht mehr auswaschen lassen. 

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Am JBL LIVE 650BTNC gibt es insgesamt sechs Tasten bzw. Schieberegler. Diese befinden sich allesamt auf der rechten Seite des Kopfhörers. Dies ist zwar für Rechtshänder gut, aber Linkshänder haben hier vielleicht einen Nachteil. Lediglich die Touch-Oberfläche zum sprechen mit dem aktivierten Sprachassistenten, sowie der Micro-USB-Ladeanschluss und eine kleine Status-LED daneben, sind an der linken Seite zu finden. Letzteres zeigt hier an, dass der Akku gerade erfolgreich geladen wird und wann dieser voll ist.

Zum Starten der Musik und zum Regulieren der Lautstärke setzt JBL bei diesem Modell weiterhin auf physische Tasten. Angefangen nach unter gerichtet, zeigt die 2,5 mm Klinkenbuchse, über die man bei Bedarf jederzeit das mitgeliefert AUX-Kabel anschließen kann. Anschließend folgt nach hinten hinweg, die gleiche Anordnung der Tasten wie beim JBL LIVE 400BT. Somit befindet sich nur wenige Millimeter daneben die 3-Tasten-Bedienung, über welche man die Lautstärke erhöht, absenkt oder die Musik pausiert. Drückt man die Lauter-Taste für 2 Sekunden, dann springt man einen Titel vor und mit der Leiser-Taste einen Track zurück. Ebenfalls nur wenige Millimeter weiter, folgt der Power ON/OFF Schieber. Über diesen wird der Kopfhörer durch nach oben Schieben und anschließendem zwei Sekunden halten Ein-/ bzw. Ausgeschaltet. Mit den Plus und Minus-Tasten könne zudem eingehende Anrufe angenommen oder abgewiesen werden.

Zurück bei der Klinkenbuchse findet man zwischen dieser und zwei weiteren Tasten ein Mikrofon. Dieses wird nicht nur beim Telefonieren genutzt, sondern auch beim reden mit dem Sprachassistenten. Neben diesem Mikrofon folgt die Bluetooth-Taste, über die man den Kopfhörer durch zwei Sekunden gedrückt halten in den Pairing-Modus versetzen kann. Bei der letzten Taste direkt daneben, auf der eine Art Puls-Zeichen zu sehen ist, wird ANC zugeschaltet oder deaktiviert.

Beim Sprachassistenten ist es so, dass dieser in der JBL Headphones App bestimmt werden muss. Hat man sich anschließend mit den Log-in-Daten von Amazon bzw. Google angemeldet, kann man direkt die Fragen stellen. Dies geschieht, indem man ungefähr zentral auf der linken Seite das JBL Logo antippt. Blöde ist hier nur, dass man den Finger solange auf der Oberfläche aufliegen lassen muss, bis man die eigene Frage fertiggestellt hat. Nutzer von iOS-Geräten können neben den bereits genannten Assistenten zeitgleich auch auf Siri zugreifen. Dazu muss man jedoch die Play-/Pause-Taste zweimal hintereinander betätigen.

(Bedienung: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Wie üblich für Over-Ear Kopfhörer setzt JBL beim LIVE 650BTNC auf einen 40 mm Treiber auf jeder Seite. Den Frequenzbereich, welchen diese Treiber abdecken, soll laut JBL bei den Standardwerten von 20-20.00 Hertz liegen. Dies geht soweit in Ordnung, schließlich kann ein durchschnittliches menschliches Gehör alles, was im Frequenzbereich darüber oder darunter liegt, sowieso nicht hören. Die Impedanz gibt JBL wie auch beim On-Ear Modell, dem JBL LIVE 400BT mit 32 Ohm an, womit auch hier eine kabelgebunden Musikwiedergabe via Smartphone problemlos möglich ist (sofern euer aktuelles Smartphone noch einen Klinkenanschluss besitzt). 

Bei der Treiberempfindlichkeit (Schalldruckpegel) schneidet der LIVE 650BTNC etwas schwächer ab. Dennoch geht die max. Lautstärke soweit in Ordnung und dürfte für die meisten immer noch ausreichend laut sein. Ich persönlich hatte jedoch schon teils Kopfhörer-Modelle im Test, die hier noch etwas mehr Reserven beim max. Pegel bieten konnten. Was bei sämtlichen Kopfhörern der LIVE-Serie fehlt, sind hochwertige Audio-Codecs. Schließlich beherrscht auch der LIVE 650BTNC nur den Standard-Codec SBC und kein aptX  (Android) bzw. AAC (Apple).

Für die reine Musikwiedergabe ist es nicht erforderlich, die JBL Headphones App zu installieren. Diese benötigt ihr lediglich, wenn ihr Klanganpassungen via 10 stufigem EQ-Regler vornehmen oder die Firmware des Kopfhörers updaten wollt. In meinem Test möchte ich mich bei meiner Klang-Bewertung jedoch, auf den von Werk abgestimmten Klang konzentrieren.

Von der klanglichen Abstimmung von Werk aus, klingt der JBL LIVE 650BTNC typisch nach JBL. Anders ausgedrückt: Der Kopfhörer hat eine etwas Tiefton verstärkte Klangcharakteristik, wodurch man einen vollen warmen Sound geliefert bekommt. Der Bass bietet ein gutes Volumen und einen ordentlichen Tiefgang, doch genau dieses gelingt soweit auch vielen anderen Herstellern. Schließlich ist es mit den großen 40 mm Treibern leichter, einen warmen bassbetonten Klang zu erzeugen, als ein ausgewogenes Klangbild mit einer guten Dynamik bei der die Tiefen, Mitten und Höhen nahezu gleichauf sind.

Daher lässt sich beim JBL LIVE 650BTNC sagen, dass auch hier die Höhen und Mitten gut sind, aber der kräftige Bass der bei vielen Liedern sehr präsent ist, diese regelmäßig überlagert. Kommen in einem Musikstück Trommeln oder ein Schlagzeug vor, dann ist der JBL LIVE 650BTNC in seinem Element, doch wenn es gerade bei Rockmusik in den Abschnitt Gesang geht und die Gitarren einsetzen, wird mir das Ganze etwas zu dumpf und verwaschen. Dennoch wird das Klangbild aufgrund seiner wärmeren Abstimmung vielen Leuten gefallen, denn vor allem der Jugend kann ein Kopfhörer quasi nie genug Bass haben. 

Beim Telefonieren konnte ich meine Gesprächspartner sehr deutlich und klar verstehen, meine Stimme wiederum wurde aufgrund des schlechten Mikrofons nicht so gut übertragen. Auf Nachfrage teilte man mir mit, dass meine Stimme etwas dumpf klingt, mich man soweit aber gut verstehen konnte. Bei der Latenz wiederum kann ich nichts kritisieren. Der am Smartphone abgespielte Film und der wiedergegebene Ton der Kopfhörer, war sehr synchron (getestet mit einem iPhone X).

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Beim JBL LIVE 650BTNC handelt es sich wie bereits angedeutet um einen Over-Ear Kopfhörer mit einer Aktive Noise Cancelling-Funktion. Daher werden hier nicht nur die Umgebungsgeräusche durch die dicken Polster reduziert, sondern durch zusätzliche Mikrofone. Diese an der Außenseite der Ohrmuscheln angebrachte Mikrofone, nehmen wie üblich die äußeren Umgebungsgeräusche auf, und spielen diese phasenversetzt ein. Dadurch wird das Störgeräusch wie z. B. ein Flugzeugtriebwerk oder Motoren deutlich verringert. Das ANC wiederum verursacht ein wahrnehmbares Grundrauschen, welches erst durch Erhöhen der Lautstärke übertönt wird. Wer daher dezent leise Musik daheim hören möchte, sollte ANC lieber deaktivieren.

Anders als bei einigen teuren Kopfhörern mit ANC, kann das ANC beim LIVE 650BTNC nicht in mehren Stufen reguliert werden. Hier gilt daher, entweder ist das ANC aktiv, oder nicht. Ohne ANC kann der Kopfhörer aufgrund dessen geschlossenen Bauweise bereits mit einer guten Abschirmung der Außengeräusche punkten. Schaltet man ANC zu, wird der Straßenlärm noch einmal deutlicher reduziert, jedoch auf keinem Fall so gut wie z. B. bei Bose oder Sony. Dennoch geht das ANC für den Preis soweit in Ordnung. Wer aber Wert auf ein sehr gutes ANC legt, sollte eventuell zu einem anderen Modell greifen, was jedoch teuer sein kann.

Zubehör

JBL liefert den LIVE 650BTNC nicht wie die Everest-Serie in einem stabilen und hochwertigem Hardcase aus, sondern lediglich mit einer dünnen ungepolsterten Transporttasche. Diese erfüllt jedoch ihren Zweck und schützt den Kopfhörer beim Verstauen im Rucksack oder Koffer sicher vor Kratzern. Zudem lässt sich der Kopfhörer dadurch, dass dieser zusammengeklappt und die Ohrmuscheln eingedreht werden können deutlich flexibler in der Tasche verstauen. Praktisch ist zudem, dass neben dem Kopfhörer darin auch problemlos das Ladekabel und Klinkenkabel versaut werden können.

(Ausstattung: 3,5 von 5 Punkten)

App

Da der JBL LIVE 650BTNC, wie dessen Name verrät zur LIVE-Serie gehört, ist dieser wie bereits der JBL 400BT ebenfalls mit der App Namens „My Headphones“ kompatible. Diese App steht sowohl für iOS, als auch Android Smartphones als kostenloser Download im jeweiligen AppStore bereit.

JBL Headphones
Preis: Kostenlos
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ofern ihr Firmware-Updates des Kopfhörers durchführen, oder persönliche Einstellungen via Equalizer vornehmen möchtet, ist die App zwingend erforderlich. Wer auf dies verzichten kann bzw. möchte, muss die App nicht installieren.

Startet man die App das erste Mal, wird man sehr einfach Schritt für Schritt durch die Einrichtung und das Menü navigiert. Zudem wird einem in jedem Einstellungsfenster alles ganz gut erklärt. Ist dies soweit durchgeführt, landet man nach jedem Start der App auf dem Startbildschirm, auf dem sämtliche kompatiblen Kopfhörer die man selbst besitzt angezeigt werden. Zumindest sofern diese angeschaltet sind und man diese vorher mit dem Smartphone via Bluetooth gekoppelt hat.

Klickt man hier auf den JBL LIVE 650BTNC, landet man in dessen Einstellungsmenü, wo man direkt unter der Abbildung des Kopfhörers, dessen restliche Akkulaufzeit in Prozent angezeigt bekommt. Unmittelbar darunter kann man zudem die ANC-Funktion zu- oder abschalten. Zudem ist es direkt von hier aus im unteren Bereich möglich, die EQ-Einstellungen vorzunehmen oder ein eigenes Klangprofil zu erstellen und abzusichern. Über das Zahnrad im rechten oberen Bereich gelangt man in ein weiteres Untermenü. In diesem kann man die automatische Abschaltung bei 10 Minuten ohne Musikwiedergabe Aktiveren bzw. Deaktivieren und die Assistenten einrichten, oder auf die Gerätehilfe zugreifen. Vielmehr Wichtiges gibt es hier in der App jedoch nicht zu sehen.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

JBL setzt beim LIVE 650BTNC auf Bluetooth 4.2, was in diesem Fall jedoch wie bereits angedeutet kein aptX und AAC zulässt. Daher unterstützt dieses Modell lediglich den SBC-Audio-Codec mit einer niedrigeren Bitrate. Die Bluetooth-Reichweite liegt bei knapp 12 bis 15 Metern, was soweit ein guter bzw. ausreichender Wert ist.

Der JBL LIVE 650BTNC bietet die Möglichkeit einer sogenannten Multi-Point-Verbindung. Dies ist vor allem für Leute, die gerne mehrere Geräte gleichzeitig bzw. nebenher nutzen von Vorteil. Dies gelingt dadurch, dass sich der JBL LIVE 650BTNC mit zwei Geräten gleichzeitig verbinden kann. Schaut ihr z. B. auf dem iPad ein Video und erhaltet zufällig einen Anruf, wird in diesem Fall automatisch die Musik pausiert und das Telefonat über das Smartphone geführt, da Telefonate immer bevorzugt behandelt werden. Wollt ihr z. B. von der Musikwiedergabe vom iPad zum iPhone wechseln, genügt es, auf dem iPad die Musik zu pausieren und am iPhone auf Play zu drücken. Voraussetzung ist hier jedoch, dass man zuvor bereits beide Geräte per Bluetooth mit dem JBL LIVE 650BTNC gekoppelt hat. 

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Beim LIVE 650BTNC verspricht JBL eine Akkulaufzeit von bis zu 20 Stunden mit aktiviertem ANC. Ohne ANC wiederum hält der Akku knapp 10 Stunden länger durch, sodass somit max. 30 h möglich sind. Dies ist soweit nicht schlecht, denn es handelt sich um denselben Akku wie auch im LIVE 400BT, einen Lithium-Polymer-Akku (3,7 V DC, 700 mAh). Die angegebene Laufzeit hängt natürlich von zwei Faktoren ab, zum einen wie hoch ihr die Lautstärke eingestellt habt und ob ihr ANC nutzt oder nicht. Im Großen und Ganzen kam ich zusammengerechnet zwar nicht auf die 20 Stunden mit ANC, doch die von mir erreichten 18 Stunden sind dennoch absolut ausreichend.

Sobald der Akku des Kopfhörers leer sein sollte, dauert es für eine komplette Aufladung knapp 2 Stunden. Zudem hat JBL auch noch eine Schnellladefunktion integriert, sodass der Akku von 0 % bereits nach 15 Minuten, wieder für knapp 2 Stunden Musikwiedergabe aufgeladen ist. Wie bei vielen anderen Kopfhörern ist es auch beim JBL LIVE 650BTNC so, dass man diesen leider währenden des Auflade-Vorgangs nicht zum Musikhören nutzen kann.

(Akku: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das Design des JBL LIVE 650BTNC gefällt mir persönlich gut. Allerdings fühlt sich der Kunststoff zum Teil etwas billig an, was den haptischen Eindruck bei mir etwas stört. JBL wirbt beim Klang mit einem verstärken Bass, was dem Unternehmen auf jeden Fall gelungen ist. Doch dafür schneiden sowohl die Höhen, als auch die Mitten etwas schlechter ab, denn diese verschwinden etwas im Hintergrund. 

Bei der Verarbeitung haben mir z.B, die zu eng beinander liegenden und sehr gleich anfühlenden Bedientasten nicht so gut gefallen. Diese führen nämlich zu oft zur Fehleingabe, da man diese teils länger am Gehäuserand ertasten muss. Sinnvoller wäre hier gewesen die Bluetooth- und ANC-Taste auf die andere Seite zu verlegen, damit man weniger Tasten auf einer Seite hat. Besser wäre natürlich unter Umständen auch, dass sowieso verbaute Touch-Bedienfeld auf der linken Seite zur Steuerung zu nutzen.

Preis/Leistung

Der JBL LIVE 650BTNC kann im Test mit einem guten Tragekomfort und Akkulaufzeit überzeugen. Beim Klang trennen sich natürlich die Geschmäcker, aber für mein Geschmack hat es JBL hier etwas zu gut mit dem „verstärken“ Bassbereich gemeint. Es gibt jedoch sicherlich einige, denen genau dieses gefällt. Trotz ein paar Schwächen handelt es sich beim JBL LIVE 650BTNC um ein guten Mittelklasse Over-Ear Kopfhörer, der mit einer UVP von 199€ nicht allzu teuer ausfällt. Inzwischen ist der Kopfhörer übrigens bei einigen online Händlern je nach Farbe, bereits für knapp 170€ verfügbar.

JBL LIVE 650BTNC

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: de.jbl.com

Teufel Cinebar Lux

In aller Kürze

Mit der neuen Cinebar Lux hat Teufel eine beachtlich gute Soundbar entwickelt. Diese kann soweit mit einer großen Anzahl an Anschlüssen und Zuspielmöglichkeiten überzeugen. Ein Subwoofer kann separat erworben und angeschlossen werden, doch dieser ist gar nicht unbedingt nötig. Die eigentlich kompakte Soundbar, hat nämlich einen tollen und kräftigen Bass zu bieten, der in diesem Format seinesgleichen sucht. Des Weiteren ist es Teufel durch die Dynamore 3D-Technologie gelungen ein Stand-alone-Gerät zu entwickeln, dass nicht den Eindruck macht, als würde der Ton von einem Gerät kommen.

Gefällt uns

  • gute Verarbeitung + hochwertiges Gehäuse
  •  Raumfüllender Klang dank 3D-Dynamore
  •  trotz Kompaktheit, satte Bässe
  •  umfangreiche Anschlussvielfalt
  • HDMI-ARC und Bluetooth

Gefällt uns weniger

  • kein Dolby Atmos
TEUFEL CINEBAR LUX

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Teufel liefert auch die neue Generation der Soundbars in den üblichen schlichten, wenig bedruckten Verpackungen aus. Diese ist auch im Falle der Teufel Cinebar Lux lediglich mit dem Namen des Unternehmens, des Produktes und einigen wenigen technische Daten versehen.

Bei der Cinebar Lux wurden die Aufdrucke jedoch gegenüber den bisherigen Produkten noch etwas reduziert. Es prangt nämlich lediglich links das „Teufel“ Firmenlogo und rechts sind einige wenige Auszüge der technischen Daten zu finden. Zu diesen zählen: das Gewicht, die Farbe und die Abmessungen der Soundbar.

Direkt nach dem Aufklappen der länglichen Verpackung erblickt man einen großen Styropor-Einsatz, in dem der Zubehör verteilt wurde. Hier findet man im linken Bereich, die Batterien für die Fernbedienung, welche sich rechts befindet und das Stromkabel. In der Mitte wiederum befinden sich die üblichen Beschreibungen (Bedienungsanleitung usw.). Nach dem Entfernen des Styropor-Elements erblickt man die Cinebar Lux Soundbar, welche hier zum zusätzlichen Schutz vor Staub und Kratzern in eine Kunststofffolie eingewickelt wurde.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Bei der Teufel Cinebar Lux handelt es sich wie bereits Eingangs des Testberichtes erwähnt um eine kompakte Soundbar, welcher man ihren Funktionsumfang, Zuspiel- und Anschlussmöglichkeit nicht auf den ersten Blick ansieht. Die Teufel Cinebar Lux ist wie die anderen Lautsprecher der Raumfeld-Familie in zwei Farben, Schatz und Weiß erhältlich. Ich persönlich finde die weiße Variante deutlich schöner, da dadurch der Kontrast zwischen Stoffbespannung und dem Weißen Gehäuse besser zur Geltung kommt. 

Bei der der Abdeckung der Lautsprecher setzt Teufel dieses Mal nicht auf ein schwarzes Lautsprechergitter, sondern ein großflächige, hochwertig anfühlende Stoffbespannung. Die Gehäuseform der Cinebar Lux ist zwar typisch länglich, doch an den beiden seitlichen Ende ist diese nicht ohne Grund abgeschrägt bzw. Trapezförmig. Dahinter bzw. an diesen Seite befinden sich nämlich jeweils ein Side-Fire-Speaker, welcher den Ton an die Wand projiziert und von da nahezu zu einem Surround-Sound wird.

Vor dem Fernseher nimmt die Teufel Cinebar Lux eine Fläche von 114 cm (hinten) bzw. vorne 107,5 cm ein. In der Tiefe sind es wiederum 13,5 cm und in der Höhe 7,5 cm. Daher ist die Cinebar Lux wie bereits erwähnt zwar nicht gerade kurz, aber wenn ich euch unter Klang die verbauten Lautsprecher usw. aufliste, dann werdet ihr verstehen, warum ich hier dennoch von einer kompakten Soundbar rede.

An der Oberseite der Teufel Cinebar Lux findet man zentral die Steuerelemente. Diese erinnern mich persönlich zum Teil an die Bedientasten am Teufel One S und One M, was einen Grund hat. Schließlich kann die Soundbar ebenfalls in die Raumfeld App integriert werden, dazu später weitere Details. Der Vorteil der Tasten an der Oberseite ist, dass man hier direkt die Lautstärke regulieren kann. Jedoch hat man hier ebenfalls noch eine Play/Pause Taste und zwei Skip-Tasten zum Titel vor- oder zurückzuspringen. Ganz links befindet sich zudem eine Bluetooth-Taste um dies direkt zu aktiveren und daneben den Knopf, um das Eingangssignal auszuwählen. Die Tasten zur Navigation der Musik (Skip und Play/Pause) lassen sich natürlich am besten nutzen, wenn man die Teufel Cinebar Lux in das Multiroom-System von Teufel integriert.

Sämtliche Anschlüsse an der Teufel Cinebar Lux sind auf zwei Kammern an der Unterseite angebracht, welche aber logischerweise wegen dem verlegen der Kabel ebenso von der Rückseite erreichbar sind. Für den Audio-Bereich findet man hier einen optischen Toslink-Anschluss, ein Subwoofer-Out-Anschluss für einen kabelgebunden Subwoofer und eine 3,5 mm Klinkenbuchse. Zudem sind natürlich auch ein HDMI-In und ein HDMI-Out Port vorhanden. Letzteres ist hier den Anschluss, mit dem ihr im Regelfall die Soundbar mit eurem Fernseher verbindet. Der Anschluss ist HDCP 2.2 (High-bandwidth Digital Content Protection) geeignet und unterstützt den ARC-Kanal „Audio Return Channel“ (Audio-Rückkanal).Natürlich unterstützt die Soundbar wie für Teufel üblich auch die CEC-Funktion, sodass man zur Lautstärkenregulierung nicht zwangsweise an die von Teufel beigelegte Fernbedienung angewiesen ist, sondern die Lautstärke direkt über der Fernbedienung des TV´s regeln kann. Um jedoch Klangeinstellungen vorzunehmen, muss man logischerweise weiterhin die mitgelieferte Fernbedienung nutzen. Bei den restlichen beiden Anschlüssen an der Rückseite handelt es sich um ein LAN-Port und ein USB-A-Anschluss, über den man entweder via USB-Stick Musik zuspielen kann oder auch ohne Netzwerk ein Update installieren könnte.

Die Teufel Cinebar Lux besitzt insgesamt vier kleine runde Füße, die gummiert sind und somit für einen absolut sicheren Stand sorgen. Zusätzlich kann man die Soundbar natürlich aber auch an die Wand montieren. Dafür besitzt diese an der Rückseite zwei Schlüssellochöffnungen, mit denen die Cinebar Lux aufgehängt werden kann. Dafür benötigt man jedoch in einer massiven Steinwand zwei Dübel (Durchmesser 6 mm) und zwei Schrauben 4 x 55 mm, deren Schraubenkopf zwischen 7 bis 9 mm groß ist. Anschließend bohrt man mit einem Betonbohrer zwei Löcher mit einem Abstand von 68 cm in die Wand und dreht die Schrauben soweit in den Dübel bis der Abstand von Wand zum Kopf knapp 13 – 15 mm beträgt. An diesem Kopf wird dann die Soundbar mit den bereits erwähnten Schlüssellochöffnungen aufgehängt. Damit diese gerade und sicher hängt, sind an der Rückseite zusätzlich zwei gummierte Puffer angebracht. Wie ich es bereits von anderen Soundbars aus dem Hause Teufel gewohnt bin, hat auch die Cinebar Lux die zwei roten Gummi-Schlaufen neben den Anschlüssen. Diese sind soweit sehr praktisch, da in diese die Kabel durchgezogen werden und somit als Art Kabel-Manager agieren.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Gehäuse, sowie die Stoffbespannung der Teufel Cinebar Lux gefällt mir sehr gut. Hier macht alles einen hochwertigen Eindruck. Die Druckknöpfe an der Oberseite haben einen angenehmen Druckpunkt, ebenso wie die der Fernbedienung. Apropos, die Fernbedienung sieht der meiner Teufel Ultima 40 Aktiv Lautsprecher sehr ähnlich, ist jedoch von den Tasten anders, da die Soundbar andere Funktionen besitzt. 

Die Fernbedienung macht übrigens dank ihrem aus Aluminiumgehäuse einen hochwertigen Eindruck und wirkt dadurch keineswegs billig. Zudem gefällt mir die Abdeckung des Batterienfachs, denn diese wird nicht wie so häufig durch einrasten mit Kunststoffhaltenase geschlossen gehalten, sondern mit einer geschraubten Abdeckung. Dafür legt Teufel nämlich auch den passenden Inbus-Schlüssel bei, denn dieser ist erforderlich, damit man das Fach auf und zu schrauben kann.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecher Anzahl16 (4x Breitbandlautsprecher von (Aussen) zwei weitere in der Mitte als Center-Speaker, sowie zwei als Sidefire-Speaker. Des weitern sind vorne vier Passiv Membrane, zwei Hochtöner an der Front und zwei Sidefire-Speaker.
Treiber-Durchmesser8 x 50mm ; 2 x 25 mm, 4 x Passiv-Membrane (48 mm x 105 mm)
Gesamtausgangsleistung (RMS)150 Watt
Gehäuse-MaterialKunststoff
AnschlussmöglichkeitenHDMI-Ausgang (HDCP 2.2, ARC + CEC fähig), HDMI-Eingang, Bluetooth, LAN, WLAN, Subwoofer-Eingang, USB 2.0, Optischer Digitaleingang, 3.5mm Klinke, Stromanschluss
Maße/Gewicht13,5 x 114 x 7,5 cm (TxBxH)/ 4,4 Kilogramm
LieferumfangTeufel Cinebar Lux
Stromkabel
Fernbedienung (ink. Batterien und Inbusschlüssel)
Anleitungen

Einrichtung & Funktion (App)

Die Einrichtung der Teufel Cinebar Lux ist sehr einfach und erfolgte daher bei mir ohne Probleme. Man kann die Cinebar Lux natürlich direkt mit dem Fernseher via HDMI-Kabel verbinden. Dan wird der Ton logischerweise direkt über die Soundbar wiedergeben. Doch mit der Raumfeld App habt ihr den vollen Funktionsumfang inkl. Updates und der Multiroom-Funktion.

Die Raumfeld App wir von Teufel kostenlos im Apple Store (iOS), aber auch im GooglePlay Store (Android) angeboten. Habt ihr diese geladen, könnt ihr die Teufel Cinebar Lux mit den bisherigen Geräten in das Multiroom-Netz einbinden oder falls dies euer einziges Gerät wäre, auch im Solo-Betrieb betreiben. Die Einrichtung ist auch hier denkbar einfach. Dazu einfach nach dem Verbinden des Netzkabels den kleinen runden Set-up-Knopf kurz drücken. Dann sollte die längliche weiße LED pulsieren, welche einige unter euch bereits vom Teufel One S und One M kennen. Im nächsten Schritt sucht die App nach einem neuen Gerät und sollte die Cinebar Lux finden, sofern ihr alles richtig gemacht habt. Anschließend noch kurz mit dem Netzwerk, welches die Cinebar Lux erstellt hat Verbinden und anschließen geht es direkt zurück in die App, um sich hier mit dem eigentlich heimischen Wi-Fi-Netz verbinden. Dabei übermittelt euer Smartphone im Normalfall das Passwort automatisch, zumindest war dies bei mir so. Anschließend ist die Teufel Cinebar Lux direkt für ihren Multiboom-Betrieb bereit, außer dass diese eventuell noch das neuste Firmware-Update herunterlädt. Daraufhin könnt ihr der Cinebar Lux direkt Musik über die App zuspielen und müsstet diese nicht mit einem weiteren Kabel anschließen, da diese alles übers Wi-Fi-Netzwerk bezieht.

Die App ist in den typischen Farben die Teufel häufig verwendet gehalten, roter Teufel Schriftzug, schwarz/grauer Hintergrund und weiße Akzente. Da ich bereits den Teufel One S und One M daheim nutze, kann ich aus eigenen Erfahrungen sagen, dass Teufel hier regelmäßig Updates für die App und die Geräte zur Verfügung stellt. Optisch macht die App einiges her und auch die Menüführung hat Teufel ständig weiter verbessert. Daher findet man sich hier relativ schnell zurecht und kann sehr einfach gruppen, neue Playlists usw. erstellen. Über die App kann man ebenso sehr schnell und einfach die Lautstärke via Schieberegler regulieren, oder übersichtlich die Gruppenverwaltung organisieren. Letzteres gilt sofern man, wie ich z. B. im Besitz weitere Raumfeld kompatiblen Geräten ist und diese eventuell auch zusammen die Musik oder den Ton wiedergeben möchte. Gegenüber dem Teufel One S und One M hat die Cinebar Lux aufgrund ihrer Fernbedienung einen Vorteil. Um z. B. auf die Schnellwahltasten zuzugreifen muss man nämlich nicht zum Lautsprecher laufen, sondern kann diese direkt an der Fernbedienung auswählen. Schließlich hat Teufel die Tasten dafür direkt an dieser integriert und nicht wie bei den anderen Raumfeld-Geräten, an deren Oberseite.

Als Lautsprecherspezialist bietet Teufel seinen Kunden natürlich auch bei der Cinebar Lux die Möglichkeit, klangliche Anpassungen selbst vorzunehmen. Dazu hat man z. B. in der App im Menü jedes Gerätes die Möglichkeit auf einen 3-Kanal-Equalizer zugreifen. Die Klanganpassung kann natürlich auch ohne Smartphone durchgeführt werden, und zwar über die Fernbedienung. Dazu muss man sich nur durch das Menü navigieren und hier die Werte für die Höhen, Mitten und Tiefen unter dem Punkt „Klang“ erhöhen oder absenken.

(Einrichtung & Funktionen (App): 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang der Fernbedienung

Kommen wir zu der Bedienung über die Fernbedienung der Cinebar Lux. Diese kommt nämlich mit vielen Köpfen daher, was den Grund hat, dass die Cinebar Lux viele Funktionen besitzt, die man vielleicht auf den ersten Blick gar nicht sieht. 

Oben angefangen, findet man hier links die Ein-/Ausschalt-Taste und ganz rechts den Stumm-Schalter. Zwischen den beiden Tasten ist die SOURCE-Taste, mit welcher man die Wiedergabequelle wählen kann. Letzteres findet man jedoch auch alternativ direkt an der Oberseite der Cinebar Lux. 

Direkt darunter hat Teufel das 5-Tasten Steuerkreuz platziert. Hierüber lässt sich die Lautstärke regulieren, die Musik beim Wiedergeben über ein Streaming-Anbieter pausieren. Ebenso sind hier die beiden Titel-Navigationstasten vorhanden, mit welchen man im Bluetooth-Modus oder beim Streamen jederzeit zum nächsten Titel vor-/zurückspringen kann. Zudem erfolgt darüber die Navigation durch das Menü der Soundbar. 

  •  High / Mid / Bass
  • Balance-Einstellung der Rear-Kanäle (Effekt-Speaker)
  • DRC – Dynamic Range Control
  • Abstand zur Sitzposition (0,3m bis 12m)
  • Abstand der Rear-Speaker zur Sitzposition (jeweils separat)
  • LipSnyc – Audioverzögerung von 0-250ms lassen sich einstellen
  • Kalibrierung mitsamt Testton

Unter dem Steuerkreutz folgt mittig die Menü Taste, über welche man in das eben erwähnte Einstellungsmenü der Teufel Cinebar Lux gelangt. Möchte man dieses wiederum verlassen oder aus einem Untermenü heraus, erfolgt dies durch die Taste direkt links daneben mit dem Return-Pfeil. Rechts neben der „Menü-Taste“ befindet sich die Dynamore Taste, über welche man die Stereo-Verbreitung des Klangs aktiveren bzw. deaktivieren kann.

Eine weitere Reihe darunter folgen drei weitere Tasten. Ganz links die durchaus sinnvolle Bluetooth-Taste, mit welcher man nicht nur zum Bluetooth-Modus wechselt, sonder durch längeres Betätigen komfortable das Bluetooth-Pairing startet. Zentral daneben folgt die Wahltaste, um direkt in die Raumfeld-Quelle zu wechseln, dabei startet im Normalfall automatisch die Wiedergabe der letzten gewählten Quelle. Über die „MODE-Taste“ daneben kann man zwischen den vorgewählten Klangbilder wechseln, dabei stehen folgende zu Auswahl: PURE (normale), VOICE (Sprache) und NIGHT (Nachtmodus).

Zu guter Letzt folgt ganz unten noch ein eingerahmter vier Tasten Bereich, welcher sich ebenfalls wie darunter stehend um den Raumfeld-Bereich dreht. Damit können wie bereits vorhin angedeutet die drei selbst bestimmten Raumfeld-Favoriten gewählt und eingestellt werden. Also hat man in der App z. B. eine Quelle gefunden, die man regelmäßig hören möchte, genügt es die jeweilige Taste, z. B. die 1 etwas länger zu drücken, und schon ist auf dieser Taste der Sender z. B. vom TuneIn-Radio gesichert. Der Knopf mit dem Viereck ganz unten, ist in der Raumfeld-App ganz frei programmierbar. Von Werk aus ist dieser aber so programmiert, das einem beim Betätigen die Information zum Raumklang, dem Klangbild und den Systeminformationen angezeigt werden. 

(Funktionsumfang der Fernbedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Nun zum eigentlich wichtigsten Punkt bei einer Soundbar, dem Klang. Zuvor machte ich euch noch einige technische Details zu den verbauten Treibern usw. machen. Schließlich hat Teufel davon eine große Anzahl verbaut.

Zum Einsatz kommen insgesamt acht, 50 mm Breitbandlautsprecher, von denen sich zwei an den Seiten befinden. Diese dienen unter anderem für die Dynamore-Technologie, was durch den erzeugten Schall geschieht, der an die Wand gestrahlt wird und von da zu einem reflektiert wird. Zwei weitere Breitbandspeaker sitzen als doppelt Mitteltöner für natürlich Mitten an jeder Seite vorne, im Äußeren Bereich. Die anderen beiden sind als Center-Speaker für eine besonders gute Sprachverständlichkeit jeweils links und recht neben dem Display integriert. Unmittelbar am Rand außen, befinden sich neben den doppelt Mitteltönern jeweils ein 25 mm Hochtöner für qualitativ hochwertige Höhen. Da die Cinebar Lux ohne Subwoofer daher kommt, ist natürlich auch ein Bass wichtig. Hierfür hat Teufel gleich vier Passivmembrane verbaut, diese sind 105 mm lang und 48 mm breit. Verbaut sind diese jeweils im Doppelpack zwischen doppelt Mitteltöner und Center-Speakern. Zu guter Letzt preist Teufel die Cinebar Lux mit einem 3D-Dynamore Sound an. Damit dieses gelingt, reflektiert die Teufel Cinebar Lux den Ton auch nach oben zur Decke hoch, von der dieser dann ebenfalls zu einem an die Couch gelangt. Diesen Job erledigen jeweils links und recht oben unter der Stoffabdeckung ein sogenannter 50 mm Upfiring-Töner. Angetrieben wird das Ganze von einem typischen Klasse-D Verstärker mit insgesamt 9 Verstärkerkanälen. Dabei wird ein Frequenzbereich von 45 – 20.000 Hz erreicht und der Schalldruck soll bei 100 dB/1 m liegen.

So viel zu den technischen Daten. Wie ihr seht, ist hier wirklich sehr viel verbaut, doch nun die Frage, wie klingt das ganze Set-up eigentlich?

Fangen wir mit den Höhen an, diese spielt die Teufel Cinebar Lux sehr klar, detailreich und luftig wieder. Keineswegs erwarten euch hier zu helle Höhen, sondern saubere Höhen, die sehr gut auch für das normale Fernsehen überzeugen. Die Mitten können im Klangcheck durch die vielen Treiber ebenfalls positiv überraschen. Die Mitten der Cinebar Lux sind warm und vollmundig, sodass diese sowohl bei der Wiedergabe von Stimmen bzw. Gesang bei Musik, aber auch bei der Sprachverständlichkeit bei Filmen sehr gute Arbeit leisten. Dies gelingt Teufel hier durch die beiden zentral verbauten Center-Speaker, welche hier für einen guten Raumklang sorgen.

Nun noch zu den Tiefen bzw. dem Bass. Von diesem denken sicherlich die ein oder anderen unter euch, dass man nicht besonders viel erwarten kann, da eine so kompakte Soundbar keine großen Treiber bzw. Volumen bieten kann. Zudem liefert Teufel bei der Cinebar Lux keinen Subwoofer mit, da man diesen laut den Aussagen von Teufel aufgrund dessen Integration in der Soundbar nicht unbedingt benötigt. Doch hier wurde selbst ich überrascht, und zwar im positiven Sinne. Der Bass ist durchaus als kräftig zu bezeichnen und bietet einen ordentlichen Tiefgang. Der Bass ist jedoch keinesfalls zu kräftig abgestimmt, sodass dieser die restliche Klangleistung negativ übertönt. Einen Subwoofer habe ich persönlich bei der Cinebar Lux nicht vermisst, denn sowohl dezent leiser, aber auch auf höheren Pegeln machte die Soundbar sehr Spaß. Jedoch genau bei hohen Pegeln überzeugt die Teufel Cinebar Lux mit ihrem wahren klanglichen potenzial. Persönlich gehört die Cinebar Lux aktuell zu der Soundbar mit dem besten Bass im Solobetrieb.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel wirbt die Cinebar Lux als schlanke Soundbar der Spitzenklasse für eine TV-, Musik-, und Gaming-Wiedergabe mit hohem Niveau. Ebenso muss mit dieser kein separater Subwoofer aufgestellt, geschweige denn zusätzliche gekauft werden, da vier passive Bassmembrane für ein stimmiges Bassfundament sorgen. Die zusätzlichen umfangreichen Anschlüsse und die zahlreichen Streaming-Möglichkeiten dank Raumfeld, runden das Gesamtpaket ab. Hier verspricht Teufel definitiv nicht zu viel, das Entwicklerteam hat hier sehr gute Arbeit geleistet und zeigt mal wieder, dass man selbst aus einem relativ kompakten Gehäuse viel mehr rausholen kann, als man auf den ersten Blick vermutet.

Preis/Leistung

Die UVP der Teufel Cinebar Lux wurde bei 799,99 € angesetzt. Dies ist ganz klar ein ordentlicher Preis für eine Soundbar allein, ganz ohne zusätzlichen Subwoofer. Doch wie bereits unter dem Punkt „Klang“ erwähnt, braucht man diesen gar nicht wirklich. Mit der Cinebar Lux stellt man sich ein Gerät mit einem kräftigen, vollen und gut ausbalancierten Klang vor den Fernseher. Zudem bietet diese dank integriertem Wi-Fi-Empfänger und den zahlreichen Anschlussmöglichkeiten eine große Auswahl an Wiedergabemöglichkeiten. Wer eine kompakte Soundbar mit beeindruckendem breit klingenden 3-D-Sound sucht, findet mit der Cinebar Lux genau das richtige Gerät. Mit den zusätzlichen Effekt Rear-Speakern kann man sich zum Preis von 1099,99€ einen echten 5.0 Surround-Sound erzeugen. Wer dabei jedoch noch mehr Bass benötigt greift gleich zur 1399,99€ Variante, einem 5.1 Surround-Set mit den beiden Effekt-Speakern und dem zusätzlichen T8 Subwoofer, welcher als Frontfire- aber auch Downfire  Sub genutzt werden kann. 

TEUFEL CINEBAR LUX

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: teufel.de

1MORE E1001BT Triple Driver BT

In aller Kürze

Mit den 1MORE E1001BT Triple Driver BT In-Ear Kopfhörer hat 1More ein klanglich sehr starkes Kopfhörer-Modell auf den Markt gebracht. Hier setzt 1More den Fokus auf einen mobilen Kopfhörer, der zeitgleich eine hervorragende Klangqualität bietet. Lediglich die Ausführung mit dem Nackenband und die Akkulaufzeit von max. 7 Stunden könnte hier den ein oder anderen vom Kauf abhalten. 

Gefällt uns

  •  sehr gute Klangqualität
  •  Schnellladefunktion
  •  tolles Design und Verarbeitung
  •  Triple Driver-Technologie
  •  AAC und LDAC-Codec Unterstützung

Gefällt uns weniger

  • „nur“ 7 Stunden Akkulaufzeit
  • keine aptX-Unterstützung

1MORE E1001BT Triple Driver BT

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Auf dem ersten Blick ist die Verpackung identisch mit dem des 1More E1004BA Dual Driver BT ANC In-Ear Kopfhörer den ich bereits getestet habe. Kein Wunder, schließlich ähneln sich die beiden In-Ear Kopfhörer auch sehr vom Design. 

Dennoch gibt es äußerlich bei der Verpackung kleine Unterschiede. Schließlich handelt es sich um einen anderen Kopfhörer, der einen anderen technischen Aufbau besitzt. Daher prangt an der Vorderseite der Verpackung neben den üblichen Dingen wie z. B. der Abbildung des Kopfhörers auch einige Infos zu dessen Ausstattung. Zu diesen zählen unter anderem: ein dynamischer Treiber + 2 Balanced-Armature-Treibern, sowie die Möglichkeit der Hi-Res LDAC Bluetooth Übertragung. Dieselben Eigenschaften des Kopfhörers sind jedoch zudem noch ausführlicher inkl. einigen weiteren auf der Rückseite aufgelistet. 

Der Verschlussmechanismus ist auch bei diesem Kopfhörer-Modell als Magnetverschluss ausgeführt. Direkt nach dem Öffnen der Verpackung erblickt man wie für 1More gewohnt an der Innenseite des Deckels einige Skizzen zum jeweiligen Kopfhörer-Modell. Im rechten Teil wiederum, präsentiert sich der 1More Triple Driver BT In-Ear Kopfhörer durch ein transparentes Sichtfenster.

Unter dem Einleger, in dem der In-Ear Kopfhörer eingelegt ist, verbirgt sich wie beim 1More Dual Driver Modell mit ANC der Rest des Lieferumfangs. Davon befindet sich links unten das USB-Typ-C Ladekabel, direkt darüber sind wiederum sämtlichen Beschreibungen, ein Aufkleber und eine Kunststofftasche mit einem 1More Schriftzug untergebracht. Zu guter Letzt legt 1More rechts ein großes Arsenal an unterschiedlich großen Ohrpassstücken (6 paar, inkl. den bereits montierten Paar) und zudem drei paar Memory-Foam Anpassstücke bei.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Wie bereits angedeutet, ähneln sich die beiden In-Ear Kopfhörer nicht nur bei der Verpackung, sondern auch beim Design. Lediglich das Gehäuse der Ohrhörer unterscheidet sich hier deutlich voneinander. Daher ist der 1More Triple Driver BT In-Ear Kopfhörer ebenfalls als Nackenband-Kopfhörer ausgeführt, welches die Elektronik der beiden Kopfhörer miteinander verbindet und locker um den Hals bzw. Nacken getragen wird. Damit dieses sich besser anfühlt und zudem angenehmer auf Dauer zu tragen ist, wurde dies wie bei einigen anderen Unternehmen mit einem weichen Silikon-Material überzogen. Der Vorteil dieses Materials ist auch, dass dieses abweisend gegenüber Schweiß ist und einfacher gereinigt werden kann.

Wie üblich ist diese Ausführung als Nackenband-Kopfhörer eine reine Geschmacksache, denn unbequem ist dieses wie bereits erwähnt auf keinem Fall. Lediglich bei sportlichen Tätigkeit wie z. B. auf dem Laufband joggen oder bei einigen Übungen im Sportstudio könnte dies stören, da das Nackenband schwerer ist, als ein dünnes Kabel. Dadurch kann es durchaus sein, dass das Nackenband beim rennen oft auf und ab springt und beim durchführen von Übungen im Liegen, könnte es vom Hals rutschen und so eventuell Zugspannung auf die In-Ears ausüben. Beim herkömmlichen stehen bzw. laufen in der Stadt wiederum verteilt sich das Gewicht des In-Ear Kopfhörer gleichmäßig durch den Nackenbügel über den Hals und lastet nicht an den Ohren. 

Der etwas dünnere Silikon überzogene Teil des Nackenbügels verläuft nach vorne auf der linken und rechten Seite in zwei etwas breitere Enden. Zwar sehen diese beiden besagten Enden durch ihre silberne Optik aus, als wären diese aus Aluminium gefertigt, doch dieser Eindruck täuscht. Es handelt sich dabei nämlich lediglich um Kunststoff, der in einer Aluminium-Struktur (Optik) gestaltet wurde. Anders ist dies jedoch bei dem Gehäuse der Ohrhörer selbst, denn hierbei handelt es sich um echtes Aluminium. In dem Bereich, an dem die beiden Enden dicker werden, verlaufen die beiden knapp 1,5 mm dicken und 19 cm langen Kabel der In-Ear Ohrhörer hervor.

Bei der Ausführung mit einem Nackenband, befindet sich der Großteil der Elektronik in den dickeren Enden des Nackenbügels. Dadurch kann sich 1More beim Gehäuse der Ohrhörer, voll und ganz auf die Klangtechnologie konzentrieren. Sämtliche Steuerelemente findet man beim 1More Triple Driver BT In-Ear Kopfhörer an der linken Seite und der Akku in der rechten Seite der beiden dickeren Enden. Wie bereits beim Dual Treiber Modell wird die Musik über einzelne Tasten bequem gesteuert. Dies ist soweit in meinem Test sowohl mit T-Shirt als auch mit einem Hemd problemlos möglich. Im Winter wiederum hat man hier aufgrund einer Jacke oder einem zusätzlichen Schal seine Probleme, denn dadurch kommt man nicht mehr so gut an die Steuerungselemente heran. Auf die Bedienung gehe ich wie immer etwas später unter dem Punkt „Bedienung “ ausführlicher ein. Der Ladeanschluss, bei dem es sich um einen USB-Typ-C Anschluss handelt, verbirgt sich unter der Stirnseiten-Abdeckung an der linken Seite.

Das Aluminium-Gehäuse der In-Ear selbst fällt im Übergang zum Kabel relativ dünn aus, verläuft aber dann in ein etwas breiteren Bereich über, in welchem sich die Elektronik, also die Treiber befinden. Von dort aus verläuft der Treiberausgang exzentrisch und schräg nach innen, sodass dieser beim einsetzen in das Ohr, direkt in den Ohrkanal verläuft. Damit das Ganze bequem ist, befinden sich an der Vorderseite natürlich noch die üblichen Ohranpassstück, welches sich bei diesem Modell sehr einfach ohne Kraftaufwand wechseln lassen. Damit man direkt erkennt, welcher Stöpsel in welches Ohr gehört, sind sowohl die beiden Nackenband-Enden als auch die Ohrhörer mit einem entsprechenden Buchstaben bedruckt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der 1More Triple Driver BT In-Ear Kopfhörer kann ebenso wie desen Dual Driver Pendant mit ANC sehr überzeugen. Schon beim Auspacken und betrachten der Verpackung fällt auf, dass 1More hier nicht nur schöne und ordentliche Verpackungen gestalten kann, sondern auch hochwertige Produkte entwickelt. Sowohl das Aluminiumgehäuse der In-Ears selbst, als auch das Silikon-Nackenband mit den Kunststoffenden macht einen hochwertigen Eindruck. Zudem harmonieren die verschiedenen Materialien, die gewählt wurden sehr gut miteinander. Ebenso können mich die Knöpfe und Schiebeelemente mit einer guten Haptik überzeugen und auch die Abdeckung des Lade-Anschlusses, lässt sich sehr einfach öffnen. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear Kopfhörer mit Nackenbügel
KategorieBluetooth Kopfhörer ohne ANC
FarbeSchwarz/Grau
Gewicht42,5 g
MaterialKunststoff, Gehäuse Ohrhörer aus Aluminium
Tönerje Seite, ein dynamischer Treiber und zwei Balanced-Armature-Treiber
Akkulaufzeitbis zu 7 Stunden, mit Schnellladefunktion (10 Minuten laden, für 2 Stunden Musikwiedergabe)
Frequenzbereichkeine Angaben
Lieferumfang1x 1More Triple Driver BT
1x Aufbewahrungsbeutel
6x Silikon-Ohrhörer
3x Memory-Foam-Passstücke (in verschiedenen Größen)
1x Bedienungsanweisung
1x USB-Typ-C-Ladekabel
Technische Daten der 1More E1001BT Triple Driver BT

Tragekomfort

Die Vor- und Nachteile eines In-Ear Kopfhörers in der Ausführung mit Nackenband habe ich bereits unter Design erwähnt. Daher müsst ihr schlussendlich selbst entscheiden, ob euch diese Art des Tragens gefällt und was ihr alles mit dem Kopfhörer machen wollt. Plant ihr persönlich euch, einen Kopfhörer für den Sport zuzulegen, ist vielleicht ein In-Ear Kopfhörer mit dünner Kabel-Verbindung oder sogar in einer True Wireless Ausführung sinnvoller. Macht ihr kein Sport und legt Wert auf ein gutes Klangbild und einen angenehmen Tragekomfort beim durch die Stadt laufen, dann wäre der 1More Triple Driver BT In-Ear Kopfhörer durchaus eine interessante Wahl.

Da beim 1MORE E1001BT Triple Driver BT In-Ear Kopfhörer ein sehr großer Lieferumfang an verschieden großen Silikon-Anpassstücke und sogar drei paar in Memory-Foam Ausführungen beiliegen kann man den Kopfhörer bestens dem eigenen Ohrkanal anpassen. Wie immer sollte man sich für das erste anpassen genug Zeit lassen, denn am Ende sollte weder der Klang, noch der halt unter der falschen Wahl an Ohrtips leiden. Erfahrungsgemäß kann ich hier aber viel Lob für die zusätzlichen Memory-Foam Anpassstücke aussprechen, denn damit bin ich persönlich, sofern diese im Lieferumfang enthalten sind immer am zufriedensten. 

Der halt in den Ohren ist mit der richtigen Wahl der Ohrtips exzellent. Dank dem Nackenband wir das Gewicht des Kopfhörers angenehm gleichmäßig verteilt und man hat durch das geringe Gewicht der Kopfhörer keinerlei Zug an den Ohrhörern. 1More hat an dem In-Ear Kopfhörer bereits eine Kabelzusammenführung montiert, sodass man diese jederzeit nutzen kann, falls man dies möchte, bzw. braucht.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Wie bereits zu Beginn des Testberichtes unter „Design“ angesprochen, möchte ich euch nun die Bedienelemente am 1More Triple Driver BT In-Ear Kopfhörer genauer erklären. 

Trägt man den 1More Triple Driver BT In-Ear Kopfhörer über dem Nacken, dann befinden sich die Bedienelemente allesamt auf der linken Seite. Von oben direkt ersichtlich ist wie auch beim Dual Driver Modell der kleine längliche Ein-/Ausschaltknopf. Drückt man diesen 2 Sekunden, dann wird der In-Ear Kopfhörer eingeschaltet und sobald man diesen Ausschalten möchte, dann betätigt man dieselbe Taste für 4 Sekunden. Davor befindet sich eine LED, welche durch rotes oder auch blaues aufblinken, den aktuellen Betriebsstatus anzeigt.

Die Bedienelemente, welche man wiederum zur Musiksteuerung benötigt, sind in der Innenseite angeordnet. Zur Lautstärken-Regulierung dient die längliche mit „+ und -“ gekennzeichnete Wippe. Davor ist die runde Play/Pause-Taste untergebracht, welche sozusagen gleichzeitig als Multifunktion-Taste dient. Schließlich steuert man damit auch ganz einfach die Track Auswahl. Durch zweisekündiges Drücken und halten springt man nämlich einen Titel vor und drei Sekunden einen Track zurück. Ebenso kann man darüber übrigens jederzeit einen eingehenden Anruf annehmen oder auch ablehnen. Zwischen der Lautstärke-Wippe und der Play/Pause-Taste ist zudem noch ein kleines Mikrofon integriert.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Die 1More Triple Driver BT In-Ear Kopfhörer verfügen wie deren Name schon vermuten lässt, an jeder Seite eine Einheit, bestehend aus drei Treibern. Es handelt sich dabei jedoch nicht um drei separat angesteuerte dynamische Treiber, sondern um einen dynamischen und zwei so genante Balanced-Armature-Treiber.

Ein dynamischer Treiber kommt eigentlich in jedem In-Ear Kopfhörer zum Einsatz. Da diese „meistens“ ein gutes Klangbild mit einem guten Bassfundament bieten können. Bei einem bzw. sogar zwei Balanced-Armature-Treiber hingegen ist der Aufbau etwas anders. Dabei werden in diesem Fall, zwei kleine zusätzliche Metall-Anker zum Schwingen gebracht, welche ebenfalls einen Klang erzeugen. Ein Balanced-Armature-Treiber gibt seinen Klang wesentlich klarer und hochauflösender wieder, ganz anders, als ein druckvoller dynamischer Treiber. Daher haben hier beide Treiber-Arten ihre Vor- und Nachteile, doch im Endeffekt möchte ich euch hier nicht zu viel Informationen an den Kopf werfen, sondern das Klangbild beschreiben. 

1More setzt beim E1001BT Triple Driver In-Ear Kopfhörer, wie bereits beim ANC Modell auf eine Bluetooth 4.2 Verbindung, bei der zwischen einem iOS-Geräte wie in meinem Fall mit meinem iPhone X der hochwertige Audiocodec AAC unterstützt wird. Wie bereits beim Dual Treiber Modell mit ANC, muss ich auch hier Android-User enttäuschen, denn diese können lediglich auf den Standard Audiocodec SBC zugreifen. Bei diesem Modell werden nämlich aptX, geschweige den aptX HD unterstützt. Ist man wiederum im Besitz eines Android-Smartphones, welches den LDAC-Codec mit bis zu 990 kbps unterstützt, hat man einen wahren Hi-Res Audio-Sound. Zu den Geräten, welche diesen Audio-Codec mit einer deutlich höheren Datenrate gegenüber AAC, aptX und aptX HD unterstützten, gehören unter anderem die Smartphones von Sony.

Genug zu den technischen Daten, nun möchte ich euch wie üblich noch mein Fazit zum Klangbild etwas beschreiben. Das sich die beiden zusätzlichen Balanced-Armature-Treiber um die Höhen, sowie Mitten kümmern und der dynamische Treiber voll und ganz auf die Tiefen konzentriert, merkt man direkt beim Probehören. Denn das Klangbild ist selbst mit meinem iPhone X das „nur“ den AAC-Codec unterstützt sehr ausgewogen und hochauflösend.

Hier stimmt einfach die gesamte Abstimmung des Klangbilds. Beim 1More E1001BT Triple Driver In-Ear Kopfhörer fehlt bei der Raumabbildung nichts an der Transparenz, denn dieser bietet ein weiträumiges Klangspektrum mit einer sehr guten Tiefen- und Breitenstaffelung. Die Höhen sind luftig, detailreich und kristallklar. Daher habe ich hier persönlich genauso wenig auszusetzen, wie bei den überraschend griffigen und prägnanten Mitten. Dennoch kann ich den 1More E1001BT Triple Driver In-Ear Kopfhörer nicht als neutral abgestimmten Kopfhörer einstufen. Dafür bietet dieser ein zu kräftig zupackenden Tiefbass mit einem ordentlichen Tiefgang, welcher sich etwas über die Höhen und Mitten legt. Das Ganze ist jedoch keineswegs negativ, denn somit macht der 1More E1001BT Triple Driver In-Ear Kopfhörer unterwegs bei Titeln mit einem kräftigen Bass absolut Spaß und die klangliche Auflösung überzeugt mich wie bereits erwähnt mit der hohen Detailwiedergabe.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Zubehör

1More liefert den E1001BT Triple Driver In-Ear Kopfhörer mit demselben schlichten Kunststoffbeutel aus, wie auch beim Dual Driver Modell mit BT. Klar hätte ich mir hier ein Hardcase bzw. zumindest ein Baumwollbeutel gewünscht. Schließlich würden diese einen langlebigeren bzw. robusteren Eindruck machen, doch dennoch wird der Zweck hier erfüllt. In diesem Beutel lässt sich eigentlich problemlos der Kopfhörer inkl. sämtlichen Kabeln usw. verstauen. 

Ansonsten legt 1More wie bereits Eingangs des Testberichtes erwähnt ein großes Arsenal an verschiednen und unterschiedlich große Ohrpassstücke bei. Somit kann man den In-Ear Kopfhörer ganz einfach den eigenen Ohren anpassen.

(Zubehör: 3,5 von 5 Punkten)

Bluetooth

1More hat im E1001BT Triple Driver In-Ear Kopfhörer denselben Bluetooth 4.2 Chip integriert, wie im Dual Driver Pendant mit ANC. Daher unterstützt auch der Triple Driver eine Mehrfachverbindung, jedoch lediglich mit einem Gerät zur gleichen Zeit.

Ansonsten erfolgt das Pairing zwischen Smartphone und Kopfhörer wie üblich und ist von daher in wenigen Schritten bzw. Sekunden erledigt. Beim ersten Mal Anschalten befindet sich der Kopfhörer sowieso automatisch im Pairing-Modus und daher sollte es hier sehr einfach vonstattengehen. Die max. Reichweite der Bluetooth-Verbindung beträgt im Freien ca. 14 Meter. Indoor, also im Haus usw. reduziert sich die Reichweite logischerweise etwas. Dabei spielen jedoch einige Faktoren eine Rolle, welche die Reichweite beeinflussen. Dazu zähle unter anderem die Dicke und die Beschaffenheit (Material usw.) der Wände und in welcher Richtung ihr zum Smartphone steht Bluetooth-Sender). 

(Bluetooth: 4 von 5 Punkten)

Akku

Die Akkulaufzeit gibt 1More beim E1001BT Triple Driver In-Ear Kopfhörer mit bis zu 7 Stunden an. Das ist zwar im Vergleich mit anderen Kopfhörern nur ein durchschnittlicher Wert, doch für die meisten dürfte diese Laufzeit dennoch ausreichend sein. Natürlich hängt die Laufzeit wie immer von der eingestellten Lautstärke ab. Hört ihr persönlich lauter Musik und dreht die Lautstärke bis auf den Anschlag auf, müsst ihr logischerweise mit eher 5 Stunden rechnen. Wer dagegen leiser Musik hört, kann die 7 Stunden durchaus erreichen. Ich persönlich kam bei etwas über mittlerer Lautstärke jedoch auf gut über 6 Stunden.

Da die Akkulaufzeit wie bereits angedeutet mehr oder weniger als durchschnittlich einzustufen ist, dürfte die zusätzliche Schnellladefunktion für einige interessant sein. Bereits das aufladen von 10 Minuten reichen aus, damit ihr mit dem 1More E1001BT Triple Driver In-Ear Kopfhörer wieder für zwei Stunden Musikhören könnt. Für einen vollen Ladevorgang wiederum benötigt man knapp 1 Stunde, was ebenfalls ein guter Wert ist.

(Akku: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem E1001BT Triple Driver BT In-Ear Kopfhörer hat 1More ein ähnliches Modell zu dem von mir bereits getesteten 1More E1004BA Dual Driver mit ANC im Sortiment. Bei diesem legt man anstelle des ANC auf eine nochmals deutlich höher Klangqualität wert, was dem Unternehmen dank dem zweiten zusätzlichen Balanced-Armature-Treiber sehr gut gelungen ist. 

Ebenso kann der Kopfhörer wie bereits der Dual-Treiber mit einem modernen Design und einer sehr guten Verarbeitung überzeugen. 

Preis/Leistung

Die UVP des 1More E1001BT Triple Driver BT liegt eigentlich bei 129,00€. Bei Amazon ist dieser In-Ear Kopfhörer jedoch aktuell zu einem Preis von 99€ gelistet.

Wer von einem In-Ear Kopfhörer mit Nackenband nicht abgeneigt ist und ein Modell mit einem sehr guten Klang sucht, sollte sich den 1More E1001BT Triple Driver BT genauer anschauen. Wer jedoch lieber ein dünneres Kabel oder gar eine True Wireless Modell als Verbindung bevorzugen würde, sollte zu einem anderen Modell greifen. Dafür hat man jedoch nur bei wenigen und wenn dann deutlich teurer Modellen einen vergleichsweise guten Klang, wie bei diesem Modell.

1More E1001BT Triple Driver BT

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: shop.1more.eu

JBL Free X

In aller Kürze

Mit den JBL Free X bietet der gleichnamige Hersteller komplett kabellose True Wireless In-Ear-Kopfhörer an. Diese überzeugen im Test mit einem bequemen, sowie sicheren Sitz und einem Transportcase, welches zwar etwas größer ausfällt, doch dafür eine Gesamtlaufzeit (inkl. aufladen) von 24 h ermöglicht. Auf was man hier jedoch leider Verzichten muss, ist eine Lautstärkeregelung direkt über die Ohrhörer, doch dafür stimmt wiederum der Klang.

Gefällt uns

  • Tragekomfort
  •  IPX5-Zertifizierung (Spritzwasserschutz)
  •  geringes Gewicht (6,5 Gramm pro In-Ear)
  •  Akkulaufzeit (24 h mit Ladecase)
  •  guter Klang

Gefällt uns weniger

  •  keine Lautstärkeregeleung
  •  hohe Latenz
  •  dumpfes Mikrofon (nur Mono)
JBL FREE X

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

JBL liefert die JBL Free X wie gewohnt in einer stabilen Hauptverpackung aus, welche wiederum in eine mit zahlreichen bedruckten Umverpackung eingeschoben ist. Bevor wir uns das Innenleben und somit den Lieferumfang näher ansehen, möchte ich auch hier wieder wie gewohnt die Umverpackung näher beschreiben. Schließlich erfährt man hier die wichtigsten Merkmale der True Wireless In-Ears.

Wie ich es bereits von den bisher getesteten JBL Produkten gewohnt bin, ziert die Vorderseite nicht nur der Name des Unternehmens und des Produktes, sondern auch eine großen Abbildung der beiden Ohrhörer. Unter dem Namen des Produktes (Free X) wirbt JBL ebenso gewohnt, mit den wichtigsten Merkmalen des jeweiligen Produktes. In dem Fall der JBL Free X, zählt dazu unter anderem, dass diese schweißresistent sind und einen Tragekomfort mit sicherem Sitz bieten sollen. Rechts unten in der Ecke wird außerdem darauf hingewiesen, dass das True Wireless Modell eine komplette Akkulaufzeit von 24 Stunden inkl. Ladecase ermöglicht.

Die linke Seite hält wenig Informationen bereit, denn hier ist lediglich ein Bild von einer Frau mit dem JBL Slogan „Dare to Listen!“ Abgebildet. Dafür hält die Seite gegenüber (rechts) einige weitere Infos bereit. Hier ist nämlich erneut eine Abbildung der True Wireless In-Ears zu sehen und darunter ist der Lieferumfang in Form von kleinen Skizzen aufgelistet.

Kommen wir nun noch zur Rückseite. An dieser fällt direkt die längliche Aussparung auf, durch welche man die beiden True Wireless Ohrhörer erkennen kann. Dies ist möglich, da JBL hier in der Hauptverpackung ein transparentes Sichtfenster eingesetzt hat. Des Weiteren prangen hier natürlich die bereits von der Vorderseite bekannten Infos, wie z. B. der Herstellername und der des Produktes. Unterhalb des Sichtfensters ist eine Abbildung zu sehen, bei denen die beiden Ohrhörer in dem geöffneten Ladecase eingelegt sind. Darunter gibt JBL anders wie vorne an, dass der Akku in den Ohrhörern genau genommen 4 Stunden hält, und dank dem Ladecase um insgesamt 20 h erweitert werden kann. Zudem werden hier erneut drei für JBL wichtige Ausstattungsmerkmale genannt.

Direkt nach dem Durchtrennen der Versiegelung an der Unterseite kann das Innenleben der Umverpackung durch eine schwarze Stoffschlaufe herausgezogen werden. Anschließend wird der Deckel der Verpackung ganz einfach von vorne nach hinten aufgeklappt. Dabei stellt man direkt fest, dass hier viel mit Schaumstoff gearbeitet wurde, sodass hier alles gut geschützt wird. In dem untern 2/3 der Verpackung liegt im Zentrum einer Schaumstoff-Zentrierung das runde Ladecase, zu dem ich im nächsten Punkt noch ausführlich eingehen werde, genauso wie auf die Ohrhörer selbst. Darüber befindet sich eine kleine flache, schwarze Kartonage, in welcher sich neben einer Kurzanleitung auch die üblichen Beschreibungen befinden. Darunter wiederum befinden sich zwei weitere kleine Schachteln. In einer davon befinden sich die beiden Ohrhörer, welche hier ebenfalls in Schaumstoff eingelassen sind und in der Zweiten sind neben den verschiedenen großen Ohrtips und Gel-Einsätze auch ein kurzes Micro-USB Kabel verstaut. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der Markt der True Wireless Kopfhörer wird immer schwerer umkämpft. Kein Wunder, denn inzwischen sind zahlreiche Modelle auf den Markt gekommen, welche dank guter Akkulaufzeit und gutem Klang, immer mehr die herkömmlichen via Kabel verbunden Modelle verdrängen. 

Mit den Free X hat JBL ebenfalls ein komplett kabelloses In-Ear Modell auf den Markt gebracht. Diese werden, wie für True Wireless In-Ears üblich zusammen mit einem Ladecase ausgeliefert. Dieses Ladecase ermöglicht zum einen die lange Gesamt-Akkulaufzeit und zudem können bzw. sollte die In-Ears auch darin aufbewahrt werden. Schließlich gibt es nichts Ärgerlicheres, als wenn man ständig die In-Ear Kopfhörer suchen muss. Bevor ich euch das Ladecase näher vorstelle, möchte ich euch zuvor die In-Ear Ohrhörer selbst ausführlich präsentieren.

In-Ear

JBL hat die Free X ergonomisch geformt, sodass diese selbst ohne zusätzliche Sport-Einsätze sehr gut in den Ohren halten. Das Gehäuse selbst ist tropfenförmig und auf den ersten Blick etwas „klobiger“ ausgelegt. Doch eingesetzt in den Ohrkanal, stehen diese nicht übermäßig aus dem Ohr hervor. Der Ohrkanal verläuft geschwungen in einem neutralen Bogen, sodass die Ohrhörer sich zusammen mit den aufgezogenen Ohrtips perfekt dem Ohrkanal anpassen und wie bereits erwähnt sehr sicher halten.

Das Gehäuse besteht wie bei eigentlich fast allen True Wireless In-Ears aus Kunststoff. Dieser Kunststoff fühlt sich soweit sehr gut an, sodass selbst an den Übergängen der beiden Gehäuseteilen keine gravierenden und unschönen Kanten spürbar sind. Insgesamt besteht das Gehäuse nämlich aus zwei Teilen, wobei beim äußeren Teil, welcher später nach außen zeigt zusätzlich noch links und rechts ein Druckknopf eingelassen ist. Diese Druckknöpfe, welche an jeder Seite beim betätigen unterschiedliche Kommandos ausführen, sind von einem silber-matten Ring umgeben, hinter dem sich ein Leuchtring befindet. Dieser leuchtet je nach Status weiß oder blau. Beim Laden leuchtet der Ring z. B. weiß, und direkt nach dem Drücken der Taste pulsiert dieser kurze Zeit blau auf. Auf die Bedienung komme ich später im Verlauf dieses Testberichtes unter dem Punkt „Bedienung“ noch ausführlicher zurück.

JBL bietet den Free X sowohl in dem von mir getesteten Schwarz, als auch einem schlichten Weiß an. Beim weißen ist der innere Teil des Gehäuses nicht wie an der Außenseite weiß, sondern gräulich und zudem sind die mitgelieferten Ohrtips und das Ladecase bei diesem Modell in Weiß gehalten. Ansonsten sind sich beide Modelle identisch gestaltet.

Am rechten Ohrhörer befindet sich an der äußeren Seite in Richtung Wange (bzw. Mund) eine kleine Aussparung. In bzw. hinter dieser Aussparung verbirgt sich ein kleines Mikrofon. Dieses wird unter anderem für die Bedienung des im Smartphone integrierten Sprachassistenten bzw. auch zum Telefonieren genutzt. Daher ist es bei den JBL Free X auch so, dass der rechte Ohrhörer der Master (Bluetooth-Empfänger) ist und somit immer verwendet werden muss. Der Linke wiederum bekommt das empfangene Signal mit geringster Verzögerung zugesendet und könnte daher falls gewünscht auch im Ladecase verbleiben.  

Vertauschen kann man die beiden In-Ears eigentlich nicht, denn falsch eingesetzt würde dieser nicht wirklich bequem Sitzen, geschweige denn halten. Doch damit man dennoch gleich erkennt, welcher Ohrhörer wo hinein gehört, ist an der Innenseite ein großes „R“ für rechts und „L“ für links eingeprägt. Direkt neben den Buchstaben ist eine Fläche eingebracht, welche zwei vertiefte goldene Flächen beinhaltet. In diese beiden Aussparungen dringen die goldenen Kontaktstifte des Ladecases ein und versorgen den im Ohrhörer integrierten Akku beim Einsetzen wieder automatisch mit Strom. Die beiden Kontakte umgibt eine kleine Fläche, in der ein Gegenkontakt integriert, sodass die In-Ears beim einsetzen in das Ladecase automatisch durch Magnete an ihre Position fixiert werden.

Ladecase

Genau wie die Kopfhörer besteht auch das Lade- und Aufbewahrungs-Case aus einem Kunststoff. Hierbei kommen jedoch unterschiedliche Materien bzw. Oberflächenstrukturen zum Einsatz. Beim Deckel handelt es sich z. B. um zu ca. 70 % getönten Kunststoff, der im geschlossenen Zustand wie komplett eingefärbter Kunststoff aussieht. Doch legt man die beiden In-Ear Ohrhörer ein, dann sieht man dadurch deren Status-Ring und die vier Akku Status-LED´s aufleuchten. Das sieht gerade beim Aufladen im dunkeln sehr schick aus. Die unter hälfte des Cases wiederum ist zusätzlich mit einer Oberflächenstruktur versehen, welche sich nicht nur angenehm anfühlt, sondern zudem die Gefahr vor Kratzer deutlich vermindert. 

Das Ladecase liefert JBL wie bereits angedeutet in der gleichen Farbe mit, in der man auch die True Wireless In-Ears wählt. Die Form und die Größe erinnert mich persönlich an die des JBL Clip, bloß ohne Karabiner. Mit einem Durchmesser von 75 mm und einer Höhe von 32 mm ist das Case zwar nicht wirklich klein, doch in eine Tasche oder Rucksack passt es auf jeden Fall hinein. Bei einer Jeanshose würde ich das nicht mehr behaupten, denn bei den eng anliegenden Hosen an Frauen und teils auch bei Männern, wird es da in der Hosentasche schnell eng bzw. es würde teils blöde aussehen.  

Ein Magnetverschluss, der das Case automatisch geschlossen hält, oder einen Knopf, den man zum öffnen drücken muss, gibt es bei dieser Ausführung von Case nicht. Doch dies ist auch gar nicht nötig, denn öffnet man das Case nicht über ca. 65°, dann klappt dieses automatisch durch das Gelenk wieder kraftvoll zu. Öffnet man es weiter, dann springt der Deckel automatisch auf ein Öffnungswinkel von ca. 90° auf. Dieser Verschlussmechanismus hat jedoch auch seine Nachteile. Denn durch die Federspannung am Gelenk ist es eigentlich unmöglich, das Case mit nur einer Hand zu öffnen. Daher muss man dies immer mit zwei Händen öffnen, was sich etwas Negativ auf den Komfort auswirkt. 

Im inneren des Case sind einige Zeichen wie z. B. links: Track vor- zurück und rechts Play/Paus, sowie ein Telefonhörer und ein Bluetooth-Logo. Diese sind hier nicht ohne Grund. Denn diese Zeichen geben genau an, was man durch das Betätigen des Knopfes, an welchem Ohrhörer ausführt. Dazu aber später unter „Bedienung“ mehr.

 Die vier weißen LEDs vorne, in der Innenseite zeigen einem den Ladestand des Akkus im Case an. Daher steht in diesem Fall jede einzelne LED für 25 % Energie. Eingesetzt in das Ladecase halten die beiden Ohrhörer bombenfest, hier kann man das Case problemlos im offenen Zustand Überkopf halten, ohne das einer der beiden Ohrhörer herausfällt. Sollte der Akku des Lade Case leer sein, dann wird dieser mithilfe des mitgelieferten Micro-USB-Ladekabel aufgeladen. Der Anschluss hierfür befindet sich hinten rechts unter einer Silikon-Abdeckung, welche sich dank Griffmulde einfach öffnen lässt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Mit der Verarbeitung und Materialwahl der JBL Free X bin ich soweit zufrieden. Die Übergänge an den In-Ears sind sehr gut verarbeitet, sodass man hier zwar die Unterbrechung sieht, aber nicht spürt. Ebenfalls gefällt mit das Ladecase, dieses ist zwar im Vergleich zu manch anderen True Wireless Modellen etwas klobiger, doch dafür bietet es die Möglichkeit der Akku bis zu 5-mal aufzuladen. Sprich, es ermöglicht zu den 4 Stunden Laufzeit der In-Ear zusätzliche 20 Stunden Musikwiedergabe.

Lediglich der Deckel des Ladecase ist hier etwas empfindlicher gegenüber Fingerabdrücken. Doch diese lassen sich hier relativ gut wieder mit einem Tuch wegwischen. Zusammen mit den In-Ear und dem Case, kommt man auf ein Gewicht von 99 Gramm. Somit sind es klar nicht die leichtesten True-Wireless In-Ears, doch wir reden hier von Gramm, was verstaut in einem Rucksack oder einer Tasche eigentlich kaum negativ auffallen sollte.

 JBL hat die Free X so gebaut, dass diese gegen Spritzwasser geschützt sind. Das bedeutet, dass diese nach der Norm IPX5-Zertifiziert wurden und somit gegen Schweiß und Spritzwasser geschützt sind. Etwas Schade wiederum finde ich persönlich, dass JBL bei diesem Modell immer noch auf einen etwas in die Zeit gekommenen Micro-USB Ladenschluss setzt. Hier hätte ich mir natürlich einen modernen und aktuellen USB-Typ-C Anschluss gewünscht. Betrachte ich jedoch die True-Wireless Ohrhörer vieler anderen Hersteller, die ich bereits getestet habe, dann fällt auf, dass hier JBL kein Einzelfall ist. Immer noch verbauen auch viele andere Unternehmen bei ihren Kopfhörern ein Micro-USB Anschluss. Natürlich hat der Micro-USB Anschluss auf den Ladeprozess keinen negativen Einfluss, hier geht es einfach um die vielen verschiedenen Kabel die ich bei mir daheim haben muss.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 4.2)
FarbeSchwarz, weitere Farbe: Weiß
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 4 h
Akku Ladecase: 20 h
Gesamt somit: 24 h
Gewicht99 g (Ohrhörer und Ladebox)
13 g (beide Ohrhörer)
86 g (Ladebox)
MaterialKunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
KonnektivitätBluetooth 4.2
unterstützte Profile: A2DP V1.3, AVRCP V1.6, HFP V1.6, HSP V1.2
LautsprechertypDynamische Treiber mit einer Größe von 5,6 mm (links und rechts)
Frequenzbereich10 Hz bis 22.000 Hz (Ohrhörer)
Empfindlichkeit Mikrofon95 dB SPL (1 kHz / 1 mW)
LieferumfangJBL Free X True Wireless Kopfhörer (2 Stk.)
Silikonaufsätze: S, M (an Kopfhörern befestigt), L
2 paar Gel-Aufsätze in unterschiedlicher Größe
Ladebox
Mikro-USB-Ladekabel (10 cm)
Benutzerhandbuch
Sicherheitshinweise
Garantiekarte
Technische Daten der JBL Free X

Tragekomfort

Die JBL Free X sind etwas größer als die Ohrmuschel bzw. der Eingang des Ohrkanals. Dadurch wird der Tragus (der kleine Knorpel vor dem Ohr) etwas nach vorne gedrückt. Dies spürt man jedoch keineswegs, sorgt aber dafür, dass der In-Ear Ohrhörer beim Einsetzen automatisch sicher in der Öffnung der Ohrmuschel gehalten wird. 

JBL liefert insgesamt drei verschiedene Silikon-Aufsätze in der Größe S; M und L mit. Damit man die Ohrhörer dem eigenen Ohrkanal individuell anpassen kann. Bei mir persönlich haben die vormontierten in der Größe M perfekt gepasst, denn dabei stimmte sowohl der Halt, als auch die Isolierung der Umgebung. Sollten die Kopfhörer bei euch nicht halten, dann solltet ihr noch die beiden zusätzlichen Gel-Einsätze ausprobieren. Diese werden ganz einfach auf den inneren Teil des Gehäuses gezogen und vergrößern so deren Durchmesser, was in diesem Fall bei größeren Ohren ebenfalls für einen sicheren halt sorgt. 

Obwohl JBL bei diesem Modell keine zusätzlichen Sport-Einsätze anbietet, war ich von deren halt überrascht. Ich musste während meine Runde, die ich regelmäßig jogge, nur einmal kurz zwischendrin den sitzt nachjustieren, ansonsten war der halt absolut sicher.  

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Nun gehe ich wie bereits versprochen auf die Bedienung der JBL Free X näher ein. Grundsätzlich erfolgt die Bedienung über die beiden Tasten mit dem JBL Logo an der Außenseite an jedem Ohrhörer. Davon erledigt jede Taste zwei Aufgaben, die ich euch gleich noch genauer erläutere. Zuvor möchte ich erklären, wie man die Free X einschaltet. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten, entweder man nimmt die Ohrhörer einfach aus dem Case, oder man schaltet diese ein, indem man die Taste am rechten In-Ear ca. 3 Sekunden gedrückt hält und die des linken für 6 Sekunden. Warum man diese in diesem Fall unterschiedlich lange drücken muss, kann ich leider nicht sagen. Doch ich habe es mehrfach ausprobiert und kam immer auf dieselbe Zeit. Zum Ausschalten genügt es, einfach die beiden Ohrhörer wieder in das Ladecase einzusetzen, oder  die Taste am rechten Ohrhörer für 6 Sekunden gedrückt zu halten.

Bei True-Wireless In-Ears ist es meist üblich, dass ein Ohrhörer als ein sogenannter „Master“ und der andere als „Slave“ Gerät fungiert. Beim Master handelt es sich quasi um den Daten-Empfänger, also der Kopfhörer, der sich direkt mit dem Smartphone verbindet und die Musik via Bluetooth übertragen bekommt. Der andere wiederum, der Slave, empfängt die Daten lediglich vom Master und kann sich daher nicht direkt mit dem Smartphone verbinden. Somit kann man beim JBL Free X im Prinzip den rechten In-Ear komplett alleine nutzen, da dieser sowohl Musik empfangen kann, als auch ein Mikrofon verbaut hat. Beim Linken trifft beides nicht zu und so kann dieser keine direkte Verbindung mit dem Smartphone eingehen.

Zurück zur Bedienung über die beiden äußeren Tasten. Drückt man die rechte Taste einmalig, dann wird die Musik direkt gestartet. Ein erneutes Betätigen pausiert wiederum die Musikwiedergabe. Drückt man die Taste zweimal hintereinander, dann kann man entweder bei einem eingehenden Anruf, diesen annehmen, oder währen des Musikhören jederzeit auf die Sprachsteuerung zugreifen. Bei der Sprachsteuerung handelt es sich quasi um den Sprachassistenten, welcher in eurem Smartphone integriert ist. So ist es bei mir am iPhone Siri und bei allen Android-Nutzern der Google Assistant. 

Betätigt man den Knopf an der linken Seite, dann überspringt man das gerade abgespielte Lied um einen Titel. Drückt man diese Taste wiederum direkt zweimal hintereinander, dann gelangt man wieder zum Lied davor. Die Bedienung ist soweit logisch durchdacht aufgebaut und nach kurzer Zeit sollte man sich hier an die Bedienung gewöhnen. Eine für mich wichtige Funktion vermisse ich jedoch, es gibt nämlich an den JBL Free X keine Möglichkeit, die Lautstärke der Kopfhörer zu regulieren. Möchte man daher z. B. die Lautstärke absenken, dann muss man jedes Mal zum Smartphone greifen, was für mich persönlich etwas nervig ist, da ich die Lautstärke öfters meinem Umfeld anpasse. 

(Bedienung: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

JBL verspricht beim Free X den typischen JBL Signatur Sound, der überzeugen soll, doch ist dem auch so? Bevor ich dies beantworte, betrachten wir doch erst einmal die technischen Daten etwas genauer.  

Den Klang erzeugt in jedem Ohrhörer ein 5,6 mm großer dynamischer Treiber. Diese besitzen einen erweiterten Frequenzgang von 10 Hz – 22.000 Hz, was im Vergleich zum gewöhnlichen Frequenzgang von 20 Hz – 20.000 Hz andeutet, dass hier ein angehobener Bassbereich (Tiefbass) vorliegt. Auf was man bei den JBL Free X jedoch leider verzichten muss, ist die Unterstützung eines hochwertigen Audio-Codes, denn bei diesem Modell werden weder aptX für (Android), noch AAC für (iOS) unterstützt.

Kommen wir zum Klangbild, wie bereits erwähnt bezeichnet dies JBL als „Signatur Sound“. Nach dem Probehören würde ich das Klangbild so beschreiben, dass die Höhen und besonders die Tiefen besonders präsent sind, während die Mitten sich wie es öfters der Fall, etwas im Hintergrund verstecken. Daher kann man, wie schon der Frequenzgang vermuten lässt definitiv von einem warmen Klangcharakter reden. Dennoch ist das wiedergegebene Klangbild keineswegs als negativ einzustufen, möchte man nämlich ein rundum besseres Klangbild haben, ist man preislich deutlich höher angesiedelt. 

 Mit den JBL Free X werden Fans von Hip-Hop, R’n’B und jegliche Art von elektronischer Musik (House usw.) sicher ihren Spaß haben. Hier kommt das knackige Bassfundament, welches mit einem druckvollen Tiefgang daher kommt, am besten zu Geltung. Wichtig dabei ist jedoch, dass das präsente Bassfundament nicht die Höhen und Mitten verschluckt. Dies ist zum Glück bei den JBL Free X nicht der Fall, sowohl die Höhen, als auch die Mitten können sich immer noch durchsetzen, wodurch sich eine gute räumliche Darstellung ergibt. Der maximale Output, also die Lautstärke der JBL Free X, ist mehr als ausreichend. Sucht ihr also einen True Wireless In-Ear Kopfhörer, der eine hohe max. Lautstärke bietet, wäre der Free X ein Kandidat, den ihr berücksichtigen solltet. 

Die Sprachverständlichkeit ist eher bescheiden einzustufen. Das liegt daran, dass das Mikrofon quasi am Ohr sitzt und nicht in der Nähe des Mundes. Daher kann der/die Gesprächspartner/in einen zwar in einer ruhigen Umgebung wie z. B. daheim gut verstehen, doch dennoch kommt die Stimme beim Gesprächspartner etwas dumpf und mit wenigen Details an. In lauteren Umgebungen, also unterwegs im Freien, kann das verbaute Mikrofon jedoch kaum die Sprache von den Umgebungsgeräuschen, wie z. B. einem vorbeifahrenden Auto trennen. Beim Telefonieren wechseln die JBL Free X übrigens direkt vom Stereo- und den Mono-Modus. Das heißt, dass während dem Telefonieren der linke In-Ear still bleibt und man nur über den rechten die Person hört.

Enttäuschend schneidet der JBL Free X auch bei der Latenz ab. Diese ist viel zu hoch, sodass die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim ansehen von YouTube Videos usw. zur groß ist. Hier muss man sich Nichtmal drauf konzentrieren, die Verzögerung liegt bei ca. 3 Sekunden, was beim ansehen von Videos und Filmen einfach viel zu groß ist, sodass es keinen Spaß macht, diese mit den JBL Free X anzusehen.

(Klang: 3 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Die Energieversorgung der JBL Free X erfolgt jeweils über einen 85 mAh Lithium-Ionen-Akku, welcher eine Schnellladefunktion besitzt. Diese 85 mAh Akkus sollen laut JBL eine Akkulaufzeit von bis zu 4 Stunden ohne aufladen ermöglichen. Sobald der Akku in den In-Ears leer ist, können diese jederzeit in dem mitgelieferten Transportcase aufgeladen werden. Diese ermöglicht mit insgesamt 1.500 mAh eine gesamte Akkulaufzeit von bis zu 24 Stunden. 

Die reinen 4 Stunden Laufzeit sind jetzt zwar kein Bestwert, doch die meisten dürften sowieso nicht 4 Stunden am Stück Musik hören. Meistens wandern die In-Ears sowieso nach dem Musikhören direkt in das Ladecase. In meinem Test kam ich jedoch nicht ganz auf die 4 Stunden, sondern auf ca. 3,5 Stunden. Dieser Wert variiert jedoch auch hier sehr danach, wie laut ihr persönlich Musik hört.  

Ist der Akku der In-Ears leer, kann man diesen dank der bereits erwähnten Schnellladefunktion innerhalb von 15 Minuten für eine weitere Stunde Musikwiedergabe aufladen. Eine volle Aufladung wiederum benötigt knapp 2 Stunden und erfolgt über das mitgefeiert Micro-USB Ladekabel. 

Bluetooth & Signalqualität

Bei der kabellosen Verbindung setzt JBL auf den Bluetooth-Standard 4.2. Dieser ermöglichte bei meinem Test eine stabile Verbindung sowohl zu iOS-, als auch Android-Geräten. Die Verbindung zwischen Smartphone und In-Ears erfolgt automatisch bei der Entnahme aus dem Ladecase. Sobald man die beiden Ohrhörer aus dem Transportcase nimmt, befinden diese sich automatisch im Pairing-Modus und können daher wie bei Bluetooth-Kopfhörer üblich direkt über die Einstellungen mit dem Smartphone verbunden werden. 

Möchte man wiederum die Ohrhörer mit einem weiteren Gerät verbinden, muss man die Taste am rechten Ohrhörer für knapp 8 Sekunden gedrückt halten. Anschließend geht man wie gewohnt zu den Bluetooth-Einstellungen im Smartphone und wählt hier den Kopfhörer „JBL Free“ aus. Anschließend kann man auch den linken In-Ear aus dem Case nehmen, der sich darauf automatisch mit dem Rechten verbindet.

Im Praxistest bieten die JBL Free X eine stabile Reichweite von bis zu 30 Metern im Freien, ohne Hindernisse. Im Haus wiederum hängt die Reichweite von euren Wänden und Decken ab. Schließlich reduzieren massive dicke Wände und Decken die Reichweite des Funksignals deutlich mehr, als z. B. dünnere. Daher kann man hier grob gesagt von einer Indoor-Reichweite von ca. 12 Metern reden, was ein guter Wert ist.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

JBL verspricht mit den Free X komplett kabellose In-Ear Kopfhörer, welche sich als flexibler Partner für Telefonate, Musik und einen aktiven Lebensstil eigenen. Zudem möchte man mit einer Gesamtlaufzeit von 24 Stunden punkten, sowie mit einem spritzwasserfesten IPX5-zertifizierten Gehäuse. 

Soweit kann ich hier fast allen Aussagen zustimmen. Bis auf die Aussage als flexibler Partner für Telefonate. Klar, man kann damit telefonieren, aber qualitativ ist dies nicht wirklich erstklassig. Um daheim mit jemand zu telefonieren, mag dies trotz dumpfen Klang gehen, doch unterwegs muss man oft das gesprochene wiederholen, da die Gesprächsperson nicht immer alles verständlich gehört hat. Daher macht das telefonieren mit den JBL Free X weniger Sinn.

Preis/Leistung

Die UVP der JBL Free X hat JBL mit 129€ festgesetzt. Online sind diese jedoch inzwischen teilweise für 99€ inkl. Versand erhältlich.  

Für diesen Preis bekommt man universelle True Wireless Kopfhörer, welche mit einem guten, stabilen Sitz und einem Transportcase mit ausreichender Akkureserve kommen. Des Weitern könne diese klanglich und durch ihr geringes Gewicht überzeugen.  

Was mir wiederum gar nicht gut gefällt ist die viel zu hohe Latenz, denn dadurch eigene sich die In-Ear nicht zum Filme und Videos, während der Zugfahrt schauen. Außerdem bin ich von dem verbauten Mikrofon etwas enttäuscht, denn dieses überträgt den Ton sehr dumpf und nimmt zu sehr die Umgebungsgeräusche auf. Verzichten muss man außerdem auf eine Lautstärkeregelung direkt über die Kopfhörer, dazu muss man nämlich leider immer ständig das Smartphone zur Hand nehmen. Das finde ich besonders im Winter durch das tragen von Handschuhen sehr nervig. Toll ist wiederum, dass JBL die Möglichkeit bietet ein neues Set der True Wireless In-Ears für 69,99€ nachzukaufen. Dies ist vor allem interessant, wenn ein Ohrhörer nach der Garantie kaputt geht, oder man einen davon verlieren sollte.

JBL FREE X

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: teufel.de