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Autor: Tobias

Earebel Headphones „Sound by JBL“

In aller Kürze

Das Konzept von Earebel mit der Mütze, welche über integrierte Kopfhörer verfügt, gefällt mir sehr gut. Bei der ersten Version setzte man noch auf Sound aus dem Hause AKG, doch nun bei der neuen Version sind es welche von JBL. Klar sieht man beim genauen hinsehen, dass es sich um keine herkömmliche Mütze handelt und bei hoher Lautstärke nimmt das Umfeld, die Musik war, doch im Tragekomfort überzeugt die Kombi. Es ist deutlich bequemer unterwegs eine Mütze zu tragen, in der die Kopfhörer integriert sind, als irgendwelche In-Ear, On-Ear oder Over-Ear Kopfhörer. Lediglich die Bedienung ist etwas negativ, da man die Tasten nicht klar erfühlen kann, sodass man gelegentlich länger an der Außenseite nach der richtigen Taste suchen muss.

Gefällt uns

  • ausgewogener Klang
  • Spritzwasserschutz
  • perfekte Kombi für den Winter
  • Tragekomfort

Gefällt uns weniger

  • veralteter Micro-USB Anschluss
  • Soft-Touch Bedienung

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei meinen Testmustern von Earebel, welche ich zur Verfügung gestellt bekommen habe, waren neben den eigentlichen Headphones, gleich drei verschiedene Mützen-Modelle enthalten. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Presse-Kit, welches für Testberichte zusammengestellt wurde. Dieses Presse-Kit wurde in einer kompakte schwarzen Verpackung angeliefert, welche somit nicht der Verkaufsverpackung, so wie ihr diese erhalten würdet, entspricht. Daher kann ich euch die Verkaufspackung in diesem Fall nicht beschreiben, da ich diese nicht erhalten habe. 

Meine drei Mützen, wurden wie bereits erwähnt, in einer schwarzen stabilen Verpackung geliefert, die lediglich an der Ober-/ und Unterseite ein hochglänzendes Earebel-Logo aufgedruckt hat. Zudem wurde auf der Unterseite ein paar wenige Infos zum Unternehmen und dem Kooperationspartner JBL erwähnt. 

Das Set im Lieferumfang meines Presse-Kits setzt sich aus der Dock Beanie (Style-Serie), einem Stirnband Namens Impulse Headband (Sport-Serie) und der winterlichen Striped Beanie (Prime-Serie) zusammen. Diese Mützen möchte ich euch natürlich einzeln etwas näher beschreiben. Den hat man sich die Earebel Bluetooth Headphones mit Sound by JBL einmal gekauft, kann man diese mit allen Earebel-Mützen verwenden. Dafür werden diese einfach in das gewünschte Modell eingesetzt, dazu aber später mehr.

Im Lieferumfang sind natürlich nicht nur die Mützen enthalten, sondern auch ein Lautsprecher-Paar, sowie ein Micro-USB-Ladekabel um den integrierten Akku aufzuladen, sowie zwei zusätzliche Fleece-Aufkleber, welche dazu dienen, den Tragekomfort bei „offenen Mützen, wie z. B. dem Stirnband, welches zu den Ohren nicht zusätzlich abgedeckt ist, zu verbessern. Natürlich sind in der Verpackung auch eine Kurzanleitung sowie die üblichen Garantiebestimmungen beigelegt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Earebel Headphones müsst ihr nach dem Erhalt eures gewählten Starter-Kits selbst in die Mütze einsetzen. Dass man diese herausnehmen kann, ist wichtig, denn sollte man die Mütze einmal waschen wollen, würde ansonsten die Elektronik im Lautsprecher einen Schaden nehmen.

Die beiden Lautsprecher (Headphones) sind mit einem dünnen Kabel miteinander verbunden. Dieses Kabel ist für einen besseren Schutz zusätzlich mit etwas Nylon umhüllt. Hier sollte man jedoch dennoch sorgfältig umgehen, nicht das dieses an einem der Kopfhörer abknickt. Die Earebel Headphones haben beide einen Durchmesser von 50 mm und sind ohne Fleece-Polsterung knapp 15 mm dick. Am Rand sind diese rundum von einer ca. 7 mm breiten Nut umgeben, in der später die Mütze sitzt. 

Der linke Lautsprecher beinhaltet an dessen Außenseite eine Bedieneinheit, welche sich aus drei Knöpfen zusammensetzt. Dabei handelt es sich um sogenannte Soft-Tasten, welche jedoch einen definierten Druckpunkt besitzen. An der bereits erwähnten Aussparung an der Seite, findet man zudem am linken Lautsprecher einen Micro-USB Ladeport, über den der Akku der Earebel Headphones aufgeladen wird. Auf die Bedienung gehe ich wie gewohnt später ausführlicher ein, kommen wir zunächst etwas zu den verschiedenen Mützen.

Earebel Impulse Stirnband

Dieses Stirnband gehört der Sport-Serie an und wurde zu 100 % aus soft Polyacryl hergestellt. Erhältlich ist das 10 cm breite Stirnband in zwei Farben, einem klassischen Schwarz und einem hellblau (Cyan). Der Vorteil von Acryl ist, dass dieser Stoff sehr leicht ist und sich beim Tragen warm und durchaus wollähnlich anfühlt. Dennoch kommt dieser Stoff natürlich nicht an ein echtes Wollmaterial ran, da es sich um eine chemische Faser handelt. Keine Angst nach der Herstellung ist der Stoff nicht schädlich, sondern resistenter gegenüber Sonnenlicht, Chemikalien und gegen Motten.

Die Innenseite des Stirnbands ist mit einem Fleece-Material versehen, sodass sich dieses beim Tragen besonders angenehm anfühlt. Dieses Fleece-Material setzt sich aus 51 % Polyamid, 33 % Polyester und 16 % Elastan zusammen. Dadurch eignet sich dieses, wie bereits erwähnt besonders für den sportlichen Einsatz. Außerdem verspricht Earebel durch das elastische Material eine Einheitsgröße für alle Kopfgrößen und dass man das Band problemlos unter einem Helm tragen kann (Fahrrad-, Ski- und Snowboardhelm tauglich). 

Das Eaerbel Stirnband ist ansonsten schlicht gehalten, lediglich an der Front wurde ein dezentes Herstelleretikett angenäht und an den Seiten fällt links und recht eine runde Öffnung auf. In diese Öffnung werden später die beiden Lautsprecher eingesetzt und das Kabel, welches diese verbindet, wird durch den Gummizug an der hinteren Innenseite gezogen.

Earebel Street Beanie

Diese schlichte Beanie gehört der Style-Serie an und wurde komplett aus Polyacryl gefertigt. Erhältlich ist die Street-Beanie in drei Farben: Rot, Grün und Schwarz. Die Street Beanie ist die „längere“ Variante der Beanie, welche für Erwachsene gedacht ist. Hierbei handelt es sich ebenfalls um eine Einheitsgröße und ein Unisex-Modell. Für Leute mit einem kleineren Kopfumfang, also auch Kindern, empfiehlt es sich die Dock Beanie zu wählen, denn diese ist etwas kleiner.

Das Earbel Street Beanie ist wie das Stirnband ebenfalls schlicht gehalten. Lediglich an der Front wurde ein kleines Earebel Logo aufgenäht und an den Seiten fällt links und recht logischerweise ebenfalls eine runde Öffnung auf. In diese Öffnungen werden später die beiden Lautsprecher eingesetzt und das Kabel, welches diese verbindet, wird durch den Gummizug an der hinteren Innenseite gezogen.

Earebel Striped Beanie

Bei der Striped Beanie handelt es sich um eine handgefertigte Mütze der Prime-Kollektion. Diese werden unter der Aufsicht der ersten Earebel-Strickerin und Mutter des Mitgründers Manuel Reisacher aus 100 % Schurwolle gestrickt und auf ihre Qualität kontrolliert. 

Erhältlich ist die Striped-Beanie in sieben Farben: Pink, Grau, Weiß, Schwarz und den gestreiften Mützen: Blau/Rot/Weiß, Lila/Pink/Weiß und Schwarz/Grau/Weiß. Letzteres entspricht meiner Variante. Mit ihrem weichen 10 cm hohen Innenfleece, welches aus 100 % Polyester hergestellt wurde und der warmhaltenden Schurwolle, handelt es sich hierbei um eine perfekte Wintermütze.

Die Striped Beanie ist laut Earebel das Flaggschiff unter der handgefertigten Prime-Kollektion. Mit dem schön gerippten Strickbund und der farblich passenden Bommel (kann einfach entfernt werden) ist es wirklich eine sehr schöne Mütze. Diese unterscheidet sich ansonsten von herkömmlichen bzw. anderen Strick-Beanie lediglich aufgrund ihrer beiden seitlichen Öffnungen für die Lautsprecher und dem kleinen Leder-Streifen mit dem Earebel-Logo. Die Lautsprecher einzusetzen gestaltet sich hier jedoch etwas schwieriger, da diese zwischen Fleece und Wollstoff eingeführt werden müssen. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Mützen ist so weit es gut. Sowohl die maschinell gefertigten, also auch die handgestrickte Variante aus Wolle, können mich soweit von ihrer Verarbeitung absolut überzeugen. Bei der Earebel Striped Beanie, die ich im kälteren Dezember getragen habe, kann ich ganz klar sagen, dass diese den Kopf schön warm hält und man somit definitiv auch durch die kalten Tage ohne frieren kommt. 

Bei den Lautsprechern wiederum finde ich das dünne Kabel etwas kritisch, dieses ist nämlich sehr dünn. Hier hätte ich z. B. bedenken, dass dieses beim häufigeren Wechsel eventuell kaputt geht. Eine getrennte Bauweise wäre hier zwar besser, doch dann würde sich dies definitiv negativ auf die Größe der Lautsprecher und die Akkulaufzeit auswirken.

Die Earebel Headphones machen weitestgehend einen guten Eindruck. Da es im Winter gerne mal schneit und auch in den sonstigen Jahreszeiten mal regnen kann, sind die Lautsprecher spritzwassergeschützt. Lediglich der Kunststoff macht einen minimal billigen Eindruck, doch dieser tut der Funktion keinerlei Abbruch. . 

Zum Thema Reinigung und Pflege, gibt Earebel an, dass die Mützen natürlich gewaschen werden können. Jedoch sollte man dies nicht in der Waschmaschine erledigen, sondern lediglich mit schonender Handwäsche und natürlich nur, wenn zuvor die Lautsprecher entnommen wurden.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-Artwechselbare Kopfhörer in Mütze
FarbeSchwarz
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku mit 8 h Akkulaufzeit
MaterialKunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
KonnektivitätBluetooth 5.0 mit AAC-Audio-Codec
Lautsprechertypoffener Kopfhörer (links und rechts).
Frequenzbereich 20 Hz bis 20.000 Hz
LieferumfangEarebel Headphones (Sound by JBL)
Fleece-Polster
Micro-USB-Ladekabel
Benutzerhandbuch
Warnhinweise
Mütze (beim kauf eines Sets)

Tragekomfort

Ob einem die handgestrickter Wollmütze, ein Stirnband oder einer der zahlreichen anderen Mützen die Earebel im Sortiment hat am Ende besser gefällt, entscheidet am Ende der persönliche Geschmack. Wer die Earebel Headphones nicht nur im Winter, sondern auch in den anderen Jahreszeiten nutzen möchte, wird sich sicherlich sowieso zwei oder sogar mehr Modelle bestellen. 

Die drei verschiedenen Mützen die ich zum Testen erhalten haben, waren allesamt bequem und zusammen mit den eingesetzten Earebel Headphones, boten diese einen ganz guten Tragekomfort. Jedoch muss ich erwähnen, dass die Mützen mir persönlich aufgrund dessen, dass ich einen großen Kopfumfang habe, zumindest am Anfang etwas eng waren bzw. besser gesagt etwas um den Kopf gespannt haben. Doch dieses Problem war nach einigen Tagen komplett weg. Diesen Kompromiss muss man hier jedoch eingehen, da es sich um Einheitsgrößen handelt. 

Die Variante mit dem Stirnband habe ich, da Earebel verspricht, dass diese mit Helmen harmonieren auf jeden Fall bei meinen Radtouren getestet. Hierbei störten diese mich selbst nach einer längeren Fahrt nicht und hielten meine Ohren schön warm. Natürlich sind die Earebel Lautsprecher in den Mützen, also zumindest beim Stirnband und der normalen Beanie ziemlich ersichtlich, da diese aufgrund ihrer breite etwas mehr als der sonstige Stoff hervorstehen, doch diesen Kompromiss gehe ich persönlich lieber ein, als wenn ich hier Over-Ear oder In-Ear Kopfhörer über bzw. unter der Mütze tragen müsste.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung der Earebel Headphones kann, muss aber nicht über die Earebel Headphones erfolgen. Zur Steuerung hat Earebel am linken Kopfhörer ein Soft-Touch Bedienfeld integriert, welches drei Funktionsknöpfe beinhaltet. Zum einen wäre hier zentral unter dem Earebel-Logo der Power-Button, mit dem man die Kopfhörer durch etwas Längeres gedrückt halten An- bzw. Ausschaltet. Außerdem kann man hiermit während der Musikwiedergabe die Musik anhalten und beim Erneuten betätigen wieder weiterlaufen lassen. Da in den Lautsprechern zudem ein Mikrofon verbaut wurde, kann damit zudem telefoniert werden, eingehende Anrufe nimmt man daher ebenfalls über die mittlere Taste an und beendet diese auch darüber. 

Direkt recht und links neben dieser eben beschriebenen Taste, sind die Skip-Tasten. Wenn man diese etwas länger gedrückt hält, dann springt man einen Track vor, bzw. zurück. Betätigt man die Taste wiederum nur kurz, dann kann man darüber die Lautstärke regulieren, was jedoch etwas umständlich ist, da man hierfür immer wieder die Taste antippen muss und diese dafür nicht gedrückt halten kann. Schließlich sorgt ein langes Drücken für ein Überspringen der Titel.

(Bedienung: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Earebel verspricht mit der neuen Generation der Bluetoothkopfhörer mit „Sound by JBL“ ein verbessertes Klangergebnis mit Radial Sound Comfort. Wer von der ersten Generation zur neuen wechseln möchte, kann, dies lediglich durch den Kauf der neuen Kopfhörer tun, denn dank identischen Abmaßen, passen auch die neuen in alle alten Mützen.

Eine genau Angabe, wie groß die Treiber in den Lautsprechern sind, macht Earebel leider nicht. Jedoch gibt man an, dass diese einen gewöhnlichen Frequenzgang von 20 Hz – 20.000 Hz wiedergeben. Außerdem wurde das verbaute Mikrofon verbessert. Doch wie klingt der Sound mit den neuen Lautsprechern, die mit JBL entwickelt wurden?

Die Mitten der beiden Speaker bieten meiner Meinung nach blühende Klangfarben und sind die Stärken der neuen Earebel Lautsprecher. Jedoch brauchen sich die Höhen davor nicht verstecken, denn diese sind zwar nicht hochauflösend, bieten aber dennoch eine detailreiche und ausgewogene Wiedergabe. Zu guter Letzt kommt auch der Bass nicht zu kurz, dieser bietet ein energiereiches Bassfundament, welches keineswegs übertrieben klingt.

Wichtig anzumerken ist, dass die Isolierung der Lautsprecher vom Earebel gewollt nicht komplett abschirmen. Dem Unternehmen ist nämlich die Sicherheit sehr wichtig, sodass man trotz Musikhören sein Umfeld immer noch ganz gut wahrnehmen kann. Schließlich wäre es fatal, wenn ein Fußgänger wegen zu lauter Musik nichts vom Umfeld mitbekommt und somit Unfälle passieren. Somit leidet darunter natürlich etwas die Audioqualität, welche dadurch eben nicht so gut sein kann, wie ein deutlich besser isolierender In-Ear oder Over-Ear Kopfhörer. 

Da in den Lautsprecher wie bereits bei den Vorgängern ein Mikrofon verbaut wurde, kann man drüber problemlos anrufe annehmen. Je nach Windstärke ermöglichen die Lautsprecher eine sehr gute Sprachverständlichkeit. Also an einem relativ windstillen Tag, könnt ihr darüber sehr gut telefonieren, fährt man hingegen schneller mit dem Rad, oder der Wind ist an dem Tag stärker, dann sollte man irgendwo anhalten, denn dann wird es für einen selbst, aber auch für den Gesprächspartner schwerer, einen deutlich zu verstehen. 

Was die Latenz angeht, hatte ich bei mir mit meinem iPhone X keinerlei Probleme. Somit waren bei mir das Bild und der Ton sehr synchron zueinander, sodass man damit unterwegs in der Bahn oder im Bus problemlos einige Videos über YouTube oder einen Film via Netflix und Co. ansehen kann. Während man keinen Ton über die Earebel Lautsprecher wiedergibt, geben diese ein hörbares Summen von sich, dieses verschwindet jedoch während der Musikwiedergabe komplett und stört daher nicht.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akkulaufzeit

Earebel verspricht mit den neuen Lautsprechern eine Akkulaufzeit von 8 Stunden, bei maximaler Lautstärke. Da ich persönlich jedoch eher bei ca. 70% Musik gehört habe, kam ich bei meinem Test auf knapp 11 bis 12 Stunden, was soweit sehr gut und absolut ausreichend ist. 

Die Ladezeit beträgt in etwas 2 Stunden und erfolgt via mitgeliefertem Micro-USB Ladekabel am PC, oder z.B. mit dem Netzteil eures Smartphones an einer Steckdose.

Bluetooth & Signalqualität

Beim Bluetooth setzt Earebel anders als auf der Webseite angegeben auf Version 5.0, welches eine stabile und schnelle Verbindung von bis zu 10 Metern, sowohl zu iOS-, als auch Android-Geräten ermöglicht. Die erstmalige Verbindung erfolgt ganz einfach, indem man die Kopfhörer lediglich einschaltet. Schließlich befinden diese sich im neuen Zustand automatisch im Kopplungsmodus.

Möchte man die Earebel Headphones wiederum mit einem weiteren oder neuen Gerät koppeln, dann muss man diese manuell, in den Verbindungsmodus versetzten. Dies erfolgt durch das 5 Sekunden lange Drücken der Play-/Pause-Taste, bis die LED´s unterhalb der Bedienelemente blau und rot aufleuchten. Nun wie gewohnt in die Bluetooth-Einstellungen des Smartphones gehen und dort das Gerät mit der Bezeichnung „Earebel Speaker“ auswählen. Daraufhin sollte die LED nur noch blau aufleuchten und eine Stimme teilt einem über die Lautsprecher zudem mit, dass die Verbindung erfolgreich war.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den neuen Earebel Headphones „Sound by JBL“, verspricht das Unternehmen aus Bayern eine perfekte Passform und perfekten Sound bei jeder Bewegung. Außerdem ist man sehr stolz, beim Klang mit der äußerst beliebten Audiofirma JBL zusammenzuarbeiten und das man mit den Lautsprechern nicht nur Musik hören kann, sondern auch telefonieren. 

Soweit kann ich Earebel hier absolut zustimmen. Die verschiedenen Mützen, die ich erhalten habe, bieten allesamt einen sehr bequemen Tragekomfort und gefallen mir im Winter wo es kälter ist definitiv besser als normale Kopfhörer. Schließlich müsste ich On-/ und Over-Ear Kopfhörer über der Mütze tragen, sodass hier immer wieder mal etwas verrutscht und In-Ear Kopfhörer mit Mützen vertragen sich auch nicht wirklich. 

Preis/Leistung

Die UVP der Earebel Headphones „Sound by JBL“ liegt bei 49,95€. Das Vorgängermodell wiederum ist 10€ billiger. Doch wenn man nur die Lautsprecher kauft, bringt es wenig, denn zudem benötigt ihr noch eine oder mehrer Mützen. Daher gibt es für den Anfang sogenannte Sets, bei denen beides dabei ist. Diese kosten je nach gewählter Mütze zwischen 59,95€ bis 99,95€. Die Preise der einzelnen Mützen schwanken ebenfalls sehr nach der Kollektion bzw. der Herstellungsart. Daher ist natürlich die handgefertigte Prime-Kollektion etwas teuer, aber insgesamt kann man sich bei Earebel Mützen zwischen 19,95€ und 59,95€ zusätzlich zum Starter-Set kaufen.

Für diesen Preis bekommt man sehr gute Mützen, die meiner Meinung nach im Winter, zum Musik hören, die beste Lösung sind. Schließlich gibt es genug unter uns, die im Winter, wenn es kälter wird, meistens eine Mütze tragen, aber am liebsten nicht auf ihre Musik verzichten möchten.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: earebel.com

Jabra Elite Active 65t

In aller Kürze

Mit den Jabra Elite Active 65t, hat Jabra, dasUnternehmen aus Dänemark vor einiger Zeit ein interessanter Paar True Wireless-Kopfhörer präsentiert. Diese bieten einen sehr sicheren halt, einen guten Klang, den man zudem via Equalizer anpassen kann und einen Schutz gegen Schweiß und Staub, gemäß der Schutzklasse IP56. Dies macht die Jabra Elite Active 65t zu einem guten Alltag und Sport In-Ear Kopfhörer. Jedoch konnten diese mich beim Tragekomfort nicht überzeugen, denn zumindest an meinen Ohren sitzen diese nicht ganz so bequem. Nach etwas über einer Stunde musste ich die Ohrhörer kurz aus den Ohren entfernen, da diese zu sehr drückten.

Gefällt uns

  • guter ausgewogener Klang
  • IP56-Zertifizierung
  • geringes Gewicht (ca. 6 Gramm pro In-Ear)
  • AAC-Codec
  • integrierte Beschleunigungssensor

Gefällt uns weniger

  • nach längerem Trage unbequem
  • veralteter Micro-USB Anschluss
  • Gesamt-Akkulaufzeit

Jabra Elite Active 65T

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei dem Design der Produktverpackungen bleibt sich Jabra absolut treu, denn wie die Jabra Elite 85h, kommen auch die Jabra Elite Active 65t in einer grau/gelben Verpackung daher. Dabei ist es auch so, dass die eigentliche stabile Hauptverpackung, in mehrer Umverpackung eingeschoben wurde. Die äußere Umverpackung zeigt dabei wie immer zahlreiche Informationen über das darin befindlich Produkt.

 Auf der Vorderseite der Verpackung liest man nicht nur die üblichen Angaben wie den Namen des Herstellers und des Produktes, sondern erblickt zudem eine vergrößerte Ansicht der beiden True Wireless Kopfhörer. Diese sind dabei zudem von Spritzwasser umgeben, was auf den Schutz gegen dieses nach der Norm IP56 anspielt. Außerdem wird im unteren Abschnitt damit geworben, dass es sich um True Wireless Kopfhörer für Musik, Anrufe und Sport handelt, die zudem komplett ohne ein störendes Kabel auskommen. 

Die gelbe rechte Seite, ziert eine Abbildung der beiden Jabra Elite Active 65t Ohrhörer, welche hier im zugehörigen Transportcase eingelegt sind. Außerdem werden davor die mitgelieferten Secure-Fitting-Ohrtips präsentiert. Außerdem wird damit geworben, dass der Kopfhörer in Kopenhagen, dem Firmen-Hauptsitz entwickelt und entworfen wurde.

So kommen wir zur wichtigsten bzw. informativsten Seite der Verpackung, die Rückseite. Diese zeigt wie von Jabra gewohnt erneut eine Darstellung der beiden Ohrhörer inkl. Ladecase. Außerdem wurden hier 6 Merkmale der Kopfhörer aufgelistet, zu denen unter anderem die mitgelieferten Secure-Fitting-Earbuds, 2 Jahre garantierter Schutz gegen Staub und Wasser, bis zu 5 Stunden Akkulaufzeit (15 Stunden mit aufladen über das Ladecase) und die Klang-Personalisierung via Equalizer zählen. Letzteres wird durch die kostenlose App Jabra Sound+ ermöglicht, welche den vollen Funktionsumfang der True Wireless Kopfhörer ermöglicht. Auf diese gehe ich später im Verlaufe des Testberichts noch ausführlich ein.

Durch das entfernen/durchtrennen zweier Klebestreifen an der Unterseite, kann man die Umverpackung nach oben hinweg entfernen. Darunter kommt eine stabile gelbe Verpackung zum Vorschein, in der von rechts eine weitere stabile, graufarbige Kartonage eingeschoben ist. Auf dieser grauen Schachtel liegt ein Einleger als Abdeckung drauf, durch welchen man lediglich die beiden Ohrhörer erblicken kann. Zudem prangt hier in Gelb der Satz „ Welcome to superior Sound“ was auf Deutsch so viel bedeutet wie: Willkommen zum überlegenen Klang.  

Unter dem Einleger befindet sich ein matt beschichteter Einsatz, in dem schön ordentlich im oberen Abschnitt das Transportcase, mittig die beiden In-Ear Ohrhörer und zu guter Letzt unten eine Mappe eingesetzt wurde. In dieser Mappe, befinden sich neben den üblichen Beschreibungen (Kurzanleitung und einige Warnhinweise), ein Micro-USB-Ladekabel und zwei weitere Größen der Ohrtips.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Mit den Jabra Elite Active 65t, hat Jabra nicht das erste True Wireless Kopfhörer-Modell im Sortiment. Das dänische Unternehmen hat nämlich mit den Jabra Elite Sport bereits Anfang 2017 die erste echten True Wireless Kopfhörer vorgestellt. Darauf folgte gegen Ende 2017 bereits ein verbessertes Modell und mit den nun von mir getesteten Jabra Elite Active 65t sozusagen die 3. Generation.

Der Boom der True Wireless In-Ear Kopfhörer ist aktuell nicht mehr zu stoppen, daher hat eigentlich inzwischen so ziemlich jeder Audio-Hersteller eines oder sogar zum Teil gleich mehrer komplett kabellose In-Ear Kopfhörer im Sortiment. Daher ist es für die Hersteller inzwischen nicht nur wichtig, ein vom Klang gutes Modell auf den Markt zu bringen, sondern eines, welches vom Design, Tragekomfort und weiteren besonderen Funktionen überzeugen kann.

In-Ear

Angefangen bei den In-Ear Ohrhörern. Diese sind mit knapp 6 g zwar sehr leicht, doch von der Größe, fallen diese etwas klobiger aus. Doch alles der Reihe nach. Der von Jabra verwendete Kunststoff wurde mattiert, dadurch bieten die Jabra Elite Active 65t eine gute Griffigkeit, was sich positiv beim Entnehmen aus dem Case und beim Einsetzen ins Ohr auswirkt.

Auffallend bei der Form der Jabra Elite Active 65t sind die beiden Äußeren Vorläufe an beiden Ohrhörern. An deren Ende, sowie an der nach außen zeigenden Seite, befinden sich Mikrofone. Diese sind somit etwas in Richtung des Mundes vorgezogen, sodass die Sprachverständlichkeit deutlich verbessert wird. Die Mikrofone seitlich wiederum werden für die hinzu schaltbare HearThrough-Funktion genutzt. Dabei werden sofern gewünscht, via Knopfdruck die Außengeräusche zum Teil zur Musik beigemischt, sodass man z. B. unterwegs auf den Straßen nicht komplett abgeschirmt ist. 

Das Gehäuse der Jabra Elite Active 65t wurde aus drei Teilen gefertigt. Der innere Teil, der nicht nur den Ohrkanal umfasst, sondern auch anatomisch geformt wurde, sodass dieser in nahezu sämtliche Ohrkanalöffnungen passt. Der mittlere Teil, in dem zusammen mit dem inneren Teil die komplette Technik (Akku, Sensoren, Treiber usw.) verbaut wurde und der äußere Teil, welcher nicht nur die Mikrofone abdeckt, sondern zugleich auch die Tasten an jedem Ohrhörer an ihrer Position fixieren. Auffallend gestaltet sind an beiden In-Ear Kopfhörern jeweils der runde Button, die nicht nur zur Steuerung dienen, sondern zugleich mit einem Jabra-Logo versehen wurden. Auf die Bedienung, gehe ich natürlich wie gewohnt später im Punkt „Bedienung“ ausführlich ein. 

Da die Jabra Elite Active 65t über das Transportcase aufgeladen werden, findet man die dafür nötigen Ladekontakte in der Innenseite der Ohrhörer. Dabei handelt es sich um zwei goldene Kontakte, welche im eingesetzten Zustand nicht stören. Unmittelbar unter diesen beiden Ladekontakten ist eine kleine Aussparung ersichtlich, hierbei könnte man meinen, dass es sich um ein Mikrofon handelt, doch dem ist in diesem Fall nicht so. Das ist nämlich ein Sensor, welcher dafür sorgt, dass die Musik automatisch gestoppt wird, sobald man einen der beiden Ohrhörer aus den Ohren nimmt.

Durch die klobigere bzw. fülligere Bauweise der In-Ear Kopfhörer werden diese in das Ohr eingedreht. Dies erfolgt durch ein leichtes nach oben orientiertes Einsetzen der In-Ears und anschließendes nach unten drehen. Anschließend halten die Jabra Elite Active 65t absolut fest, was an der gut durchdachten anatomischen Gehäuseform liegt. Dank den zusätzlichen beiliegenden drei Paar von Jabra getauften„EarGels“ Silikoneinsätzen in den Größen: S; M und L, wird dieser gute halt nochmals verstärkt.

Die Jabra Elite Active 65t gibt es aktuell in vier Farben, Titanium Schwarz, Schwarz-Kupfer, Rot-Kupfer und Navy (einem schönen Blau). Letztere Farbe entspricht genau meinem Modell, dabei gefällt es mir besonders, dass Jabra das Gehäuse in einem dunkeln Blauton gehalten hat und die Bedientasten wie bei den anderen Modellen in einer schönen Kupfer-Färbung. Lediglich beim Titanium Schwarz sind die Knöpfe in Silber.  

Bei den Jabra Elite Active 65t ist es wie häufig der Fall, dass nur einer der Ohrhörer ein Bluetooth Chip verbaut hat. Bei diesem Modell ist es der rechte In-Ear, der somit die Verbindung mit eurem Smartphone als Master eingeht. Der linke wiederum, baut mit diesem via NFMI (Near Field Magnetic Induktion) eine Verbindung auf und empfängt darüber die Daten vom rechten Ohrhörer mit einer möglichst geringen Verzögerung, die man nicht wahrnehmen kann. Da daher nur der rechte In-Ear als Master arbeitet, kann man nur diesen im Monobetrieb nutzen. Der Linke wiederum kann nicht alleine genutzt werden, sondern nur, wenn auch der rechte verwendet wird.

Ladecase

Das Ladecase besteht aus demselben mattierten Kunststoff, wie bei den In-Ear Kopfhörern. Dabei hat das Case in diesem Fall dieselbe Farbe, wie man auch die Kopfhörer gewählt hat.

Das Case fällt mit den Maßen: 60 x 45 x 33 mm (L x B x T) sehr kompakt aus und lässt sich somit ganz gut in der Hosentasche verstauen, ohne dass dies gleich blöde ausschaut. Außerdem fällt das Case mit einem Gewicht von 53 Gramm inkl. den beiden eingesetzten True Wireless In-Ears angenehm leicht aus. Die Vorderseite des Ladecase prägt lediglich der ca. 1 mm tief eingelassene Jabra Schriftzug und eine leichte Griffkante am Deckel. Ansonsten befindet sich an der Unterseite ein Micro-USB Anschluss, bei dem ich mir natürlich ein USB-C Anschluss gewünscht hätte, doch der Funktion tut dies soweit keinen Abbruch. Unmittelbar neben dem Anschluss zum Aufladen befindet sich noch eine kleine LED, welche je nachdem wie diese leuchtet, darauf hinweist, ob der Akku voll ist, oder noch geladen wird. 

Das Ladecase wird nicht wie bei einigen anderen Herstellern via Magneten oder einem Knopf geöffnet, sondern durch drücken. Also man drückt sozusagen den über eine Achse und einen Scharnier gelagerten Deckel nach hinten, sodass die Verriegelung im Inneren frei wird. Dadurch wird das Case sehr gut geschlossen gehalten, lässt sich aber jederzeit mit der richtigen Technik ohne großen Kraftaufwand öffnen. Beim geöffneten Zustand können die beiden Ohrhörer an ihrem jeweiligen Platz eingelegt werden, um diese über die beiden goldenen Kontakt-Pins aufzuladen. Achten sollte man darauf, dass man das Case immer geschlossen hält, denn die Jabra Elite Active 65t werden nicht via zusätzliche Magnete an ihrer Position gehalten und würden daher einfach herausfallen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung liefert Jabra wie gewohnt sehr gute Arbeit ab. Sowohl der Gehäuse der True Wireless In-Ears, als auch das dazugehörende Ladecase, können mich persönlich soweit von deren Verarbeitung sowie Materialwahl überzeugen. 

Hier stimmen sowohl die einzelnen Übergänge der verschiedenen Kunststoffbauteile und außerdem sind sowohl die Ohrhörer als auch das Case sehr sauber verarbeitet. Beim Einsetzen der Ohrhörer ins Ohr konnte ich z. B. keinerlei unsaubere Kanten oder Ähnliches bemerken. Das Ladecase ist kompakt gehalten, fällt aber z.B, dennoch Größer als das der Apple AirPods aus. Etwas Schade ist dies nämlich aus dem Grund, dass man diese im Case nur zweimal aufladen kann, wo man bei anderen Herstellern teils deutlich mehr Gesamtlaufzeit geboten bekommt. Dazu aber später unter dem Punkt Akku mehr.

Da Jabra die Elite Active 65t mit der Schutzklasse IP56 versehen hat, bieten diese einen Schutz gegen Schweiß und Staub. Damit sind die True Wireless Ohrhörer für jeden Einsatz gewappnet und können problemlos in der Freizeit oder auch beim Sport im Fitnessstudio usw. getragen werden.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5)
FarbeNavy (blau), weitere Farbe: Titanium Black, Kupfer Schwarz, Kupfer Rot.
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 5 h
Akku Ladecase: 10 h
Gesamt somit: 15 h
Gewicht 53 g (Ohrhörer und Ladebox)
12 g (beide Ohrhörer)
41 g (Ladebox)
MaterialKunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
KonnektivitätBluetooth 5.0 mit AAC-Audio-Codec
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 6,0 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz bis 20.000 Hz (Ohrhörer)
LieferumfangJabra Elite Active 65t True Wireless Kopfhörer (2 Stk.)
Silikonaufsätze: S, M (an Kopfhörern befestigt), L
Ladebox
Mikro-USB-Ladekabel
Benutzerhandbuch
Warnhinweise

Tragekomfort

Das Gehäuse der Jabra Elite Active 65t fällt etwas größer aus, dies beizieht sich weniger auf das Herausstehen aus den Ohren, sondern um den Platz, welchen diese eingesetzt einnehmen. Dadurch bieten diese jedoch selbst ohne sogenannt Sport-Einsätzen einen extrem guten halt. Dies ist Jabra dadurch gelungen, dass man die Gehäuseinnenseite wie bereits erwähnt so geformt hat, dass diese dem Menschlichen Ohr nahezu perfekt passt. Außerdem wird das Gehäuse im unteren Abschnitt etwas breite und durch die klobigere Form, werden diese sozusagen in das Ohr geklemmt bzw. eingedreht.

Doch diese klobige Bauweise sorgt bei mir für einen minimalen Druck am Ohr, der dazu führt, dass ich beide Ohrhörer nach knapp einer Stunde wieder kurz aus den Ohren nehmen muss. Dieses Problem hatte ich bei vielen anderen bereits getesteten In-Ear Kopfhörern nicht. Dies kann natürlich gut möglich sein, denn meine Ohren fallen etwas kleiner aus, daher kann für mich die Größe etwas zu groß sein. Hier hätte man vielleicht doch lieber auf Silikon-Einsätze greifen sollen, die man einfach wechseln kann, schließlich kann sich dadurch jeder das richtige Paar aussuchen und zudem sollte Silikon bzw. Gel nochmals etwas bequemer sein.

Bei den Elite Active 65t liefert Jabra insgesamt drei verschieden große Silikon-Aufsätze mit. Dabei handelt es sich wie gewohnt um die Größen: S; M und L, von denen die Mittleren, also M bereits vormontiert wurden. Damit kann man die Ohrhörer wie gewohnt weitestgehend dem eigenen Ohrkanal anpassen, um dafür zu sorgen, dass man den sichersten halt und besten Klang geliefert bekommt. Durch ihre etwas klobigere Form und den richtig gewählten Silikon-Aufsätzen, decken die Jabra Elite Active 65t gut den Ohrkanal ab, dies führt dazu, dass die beiden Ohrhörer selbst ohne verbaute ANC-Funktion eine grundsolide Umgebungsreduzierung bieten. Diese ist jedoch natürlich nicht mit einem echten ANC zu vergleichen.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Beide In-Ears hat Jabra wie bereits unter „Design“ erwähnt, mit einem runden kupferfarbenen Knopf versehen. Diese führen an jeder Seite verschiedene Funktionen aus, da es sich hier zum einen um zwei Lautstärketasten am linken und eine Multifunktionstaste am rechten Ohrhörer handelt. Dazu gleich noch genauere Informationen.

Zuvor möchte ich jedoch noch erklären, wie man die Jabra Elite Active 65t einschaltet, sofern diese bereits mit einem Zuspiel-Gerät verbunden wurde. Wie man diese wieder mit einem Gerät koppelt, erkläre ich unter „Bluetooth“. Zum Einschalten der In-Ears gibt es wie in den meisten Fällen von sogenannten True Wireless In-Ear Kopfhörern zwei Möglichkeiten. Entweder man nimmt die Ohrhörer einfach aus dem Case, oder man schaltet diese ein, indem man die Taste an jedem der Ohrhörer für 2 Sekunden gedrückt hält. Dazu sollte man zuerst den Rechten und anschließend den Linken einschalten. Eine kurz grün aufblinkende LED bestätigt einem das erfolgreiche Einschalten. Zum Ausschalten genügt es, einfach die beiden Ohrhörer wieder in das Ladecase einzusetzen, oder die Multifunktionstaste am rechten und die „(-) Taste“ am linken In-Ear solange zu drücken, bis die LED kurz rot aufblinkt.

Wie ich euch bereits erzählt habe, fungiert bei den Jabra Elite Active 65t nur der rechte In-Ear als sogenannter „Master“ und der linke ausschließlich als „Slave“ Gerät. Beim Master handelt es sich somit um den Ohrhörer, der den Bluetooth 5.0 Chip enthält, während der andere nur die Daten von diesem ohne Verzögerung weitergeleitet bekommt. Somit geht der linke keine direkte Verbindung mit einem Smartphone ein und kann nicht im Solo-Betrieb genutzt werden.

Nun gehe ich wie bereits versprochen auf Bedienung über die beiden äußeren Tasten ausführlicher ein. Beim rechten In-Ear ist die sogenannte Multifunktionstaste integriert, welche je nachdem wie häufig man diese drückt, verschiedene Befehle ausführt. Drückt man die Taste z.B einmalig, dann wird die Musik direkt gestartet und ein erneutes Betätigen setzt diese wieder am gestoppten Punkt fort. Drückt man die Taste wiederum während eines eingehenden Anrufs, kann man diesen annehmen und später ebenso bequem darüber beenden. Sollte man jedoch gerade nicht ans Telefon rangehen wollen, dann kann man die Taste Zweimals antippen und schon wird der eingehende Anruf abgewiesen. Hält man die Multifunktionstaste beim Betätigen für ca. 1 Sekunde gedrückt, dann kann man außer während Telefonaten, auf den Sprachassistenten zugreifen. Dabei stehen sowohl die integrierten Assistenten sprich, bei iOS Devices (Siri) und bei Android-Smartphones (Google Assistant) als auch der zusätzliche Sprachassistent aus dem Hause Amazon (Alexa)zur Verfügung. Letzteres kann man über die App aktivieren, dazu später mehr. Zu guter Letzt kann man durch zweimaliges Drücken der Multifunktionstaste die Hear-Through-Funktion an-/ausschalten. Dabei werden einem die Umgebungsgeräusche im eingeschalteten Zustand mit zur Musik eingespielt und im ausgeschalteten Zustand nicht bzw. weniger.

Kommen wir zur linken Taste, bei der es sich wie bereits erwähnt um eine Lautstärke-Wippe handelt. Somit besitzt dieser auf dem ersten Blick als einzelne Taste erkennbare Knopf, eigentlich zwei Tasten. Diese sind soweit wunderbar erkennbar an ihrer leicht erhöhten Stelle. Die Leiser-Taste befindet sich dabei in Richtung Mikrofon und die Lauter-Taste gegenüber der Leiser-Taste. Betätigt man dann logischerweise eine der beiden Tasten, erhöht oder senkt man die Gesamtlautstärke. Hält man hingegen eine der beiden Tasten für ca. 2 Sekunden gedrückt, dann springt man während der Musikwiedergabe mit Plus einen Titel vor und mit Minus ein Titel zurück. Sollte man gerade nicht telefonieren und keine Musik hören, sagen die In-Ears ihren Akkuladestand an, indem man eine der beiden Lautstärketasten betätigt. Dies erfolgt jedoch lediglich durch die Ansagen: Hoch, Mittel und Niedrig.

Die Bedienung ist soweit logisch durchdacht aufgebaut und nach kurzer Zeit sollte man sich hier an die Bedienung gewöhnen. Jabra hat hier an alle Funktionen gedacht, die man dazu benötigt die Musik zu steuern und zu regeln, ohne dass man das Smartphone aus der Hosentasche nehmen muss. Natürlich haben physischen Tasten ein typisches Problem, und zwar, dass man sich durch das betätigen von diesen, sich die Ohrhörer leicht ins Ohr drückt, was durchaus unangenehm sein kann. Doch da kommt man als Hersteller nicht anders drumherum, als wenn man dann lieber auf eine Touch-Steuerung zurückgreift, jedoch hat auch diese ihre Nachteile.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Jabra verspricht mit den Elite Active 65t einen Sound, der den eigenen Bedürfnissen und der Umgebung angepasst werden kann. Dies wird durch die zusätzliche App „Jabra Sound+“ ermöglicht, denn darüber kann man via Equalizer das Frequenzband der Musik, mithilfe von zahlreichen voreingestellten Presets ändern, oder man nimmt den Eingriff manuell vor und stellt die Schieber der fünf Frequenz-Bänder manuell ein. Bei der Klangbeschreibung konzentrieren ich mich persönlich auf das von Werk eingestellte Klangbild, denn jeder bevorzugt ein etwas anderen Klang und daher ist es hier meiner Meinung sinnlos, den Klang nach meinen Einstellungen zu beschreiben.

Doch bevor ich euch den Klang der Jabra Elite Active 65t ausführlich beschreiben werde, möchte ich noch kurz einige technische Daten der In-Ears verraten. In jedem der In-Ear sitzt neben einem Akku und einiges an anderer kleiner Elektronikteile, auch ein 6 mm großer dynamischer Treiber. Diese wird von Jabra mit einem gewöhnlichen Frequenzgang von 20 Hz – 20.000 Hz angegeben. Bei den hochwertigen Audio-Codec haben alle Apple-User ein Vorteil, denn die Jabra Elite Active 65t unterstützen den AAC-Codec (Advance Audio Coding). Somit haben diese den verlustfreieren und besseren Klang, ganz anders als die Android-User, denn deren aptX-Codec, wird leider nicht unterstützt.  

Vom Klangbild liefern die Jabra Elite Active 65t von Werk aus eine sehr ausgeglichene und detailreiche Abstimmung der Töne. Hier gibt es meinerseits kein Grund zu meckern, denn ist einem persönlich der Bass doch zu schwach, da man es richtig wummernd mag, muss man nur via App das Frequenzband im Equalizer anpassen. Der Bass ist knackig und dies selbst dann, wenn man diesen noch weiter erhöht, keinesfalls dröhnend oder überzogen. Die Mitten-Wiedergabe kann mich durch die eindringliche Abstimmung ebenso überzeugen, wie die Höhen, die detailreich aber zugleich schön luftig abgestimmt wurde. Diese klangliche Abstimmung sorgt dafür, dass die räumliche Bühne sehr weiträumig ist. Beim maximalen Output haben die Jabra Elite Active 65t ebenfalls ordentlich etwas zu bieten, denn diese kann man meiner Meinung nach so laut stellen, dass es auf jeden Fall auf Dauer ungesund für das Gehör ist. Wer daher besonders laute True Wireless In-Ears sucht, kann hier zugreifen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Jabra bietet für sämtliche Kopfhörer egal ob In-Ear oder Over-Ear Modelle, eine App Namens „Jabra Sound+“ kostenlos zum Download an. Prinzipiell könnt ihr die Jabra Elite Active 65t natürlich auch ohne die App nutzen, doch um den vollen Funktionsumfang zu erhalten, sprich Updates zu installieren und Equalizer-Einstellungen vorzunehmen, ist die App unerlässlich. Um die App nutzen zu könne, ist es nicht nötig, sich zu registrieren oder sonstige Daten anzugeben.

Jabra Sound+
Preis: Kostenlos
Jabra Sound+
Preis: Kostenlos

Nach dem downloaden der App aus dem AppStore, welche sowohl für iOS-Geräte, als auch Android Devices kostenlos zum Download bereitsteht, kann man die App wie gewohnt starten. Daraufhin muss man die True Wireless In-Ears die man verbinden möchte, aus einer Liste sämtlicher kompatibler Kopfhörer auswählen. Nun bekommt man eine Schritt-für-Schritt Anleitung, die einem zeigt, wie man die Ohrhörer in den Pairing-Modus versetzt.

Anschließend sucht man die Kopfhörer wie gewohnt in den Bluetooth-Einstellungen und geht nach der Verbindung zurück in die App. Daraufhin befindet man sich auf der Startseite der App. Die auch „Momente“ genannt wird. 

Hier kann man den HearThrough-Modus aktiveren, aber auch den 5-Band Equalizer einstellen und aus fertigen Musik-Voreinstellungen wählen. Zur linken Seite hin, sieht man einen Zug, eine Person die am Schreibtisch sitzt und ein Läufer. Dabei handelt es sich um sogenannte Widgets, mit denen man z.B, beim Schreibtisch zum Fokus-Menü wechselt. Bei diesem Widget kann man sich via Soundscape-Funktion verschiedene Klänge wie. Z. B. Regen, Wasserfall usw. in die Kopfhörer übertragen und dabei eventuell entspannen. Ob man dies braucht, ist jedoch jedem selbst überlassen. Das letzte Widget ist die Aktiv-Funktion, bei der automatisch der HearThrough-Modus aktiviert wird. Außerdem kann man hier direkt einen Timer für Workouts starten. 

Beim nächsten Reiter (Untermenü) handelt es sich um Headset. Hier wird einem direkt der Akkuzustand der Ohrhörer angezeigt. Außerdem kann man prüfen, ob es z. B. neue Firmware für die In-Ears gibt, oder die Sprache der Ansagestimmen von Englisch auf Deutsch ändern usw.. Im dritten Reiter geht es um das „Entdecken“ hier wird einem z. B. angezeigt, ob es ein Firmwareupdate für die Kopfhörer gibt, oder man kann die Kopfhörer nach einer Registrierung hier jederzeit orten usw.. Unter dem Punkt „Über“ kann man wiederum einige weitere Einstellungen ändern und das Benutzerhandbuch oder die Kurzanleitung einsehen.

(App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Das Ladecase, in welchem die Ohrhörer nicht nur aufgeladen, sondern auch aufbewahrt werden, ist sehr kompakt gehalten. Somit passt das Case problemlos in jede Hosentasche (bis auf enge Röhrenjeans). Zwei LED´s, eines an der Außenseite und eines in der Innenseite, informiert einen über den Ladestand der Kopfhörer. Besser gesagt, das Äußere zeigt den des Cases und die innere LED, den Zustand der Ohrhörer.

Jabra verspricht bei den Elite Active 65t eine Akkulaufzeit von bis zu 5 Stunden am Stück. Durch die Möglichkeit die Ohrhörer im Case zwei-mal wieder voll aufzuladen, kommt man dadurch auf eine Akkulaufzeit von max. 15 Stunden. Die 5 Stunden sind zwar kein Bestwert, dürften für die meisten jedoch vollkommen ausreichend sein. Leidlich die gesamte Laufzeit von 15 Stunden ist etwas schwach ausgelegt. 

Für eine volle Aufladung des Ladecase benötigt man mit einem zusätzlichen 500 mAh Netzteil knapp 2 Stunden. Praktisch ist jedoch, dass Jabra eine Schnellladefunktion integriert hat, denn so kann man die beiden Kopfhörer beim einlegen in das Case in 15 Minuten soweit aufladen, dass diese wieder 1,5 Std. Audiowiedergabe bieten.

Etwas Schade ist für mich, dass Jabra womöglich aufgrund des möglichst geringsten Gewichts keine Magnete im Case eingebaut hat. Dadurch werden die In-Ears nämlich nur ins Case gelegt und durch den Deckel gehalten. Würde man das Case öffnen, dann fallen die Ohrhörer direkt heraus. Gut ist dabei jedoch, dass der Öffnungsmechanismus nicht so leicht aufgeht, sonst würden beide Ohrhörer im Rucksack oder der Trainingstasche irgendwo hin rutschen.

Bluetooth & Signalqualität

Jabra setzt bei den Elite Active 65t auf einen Bluetooth 5.0 Chip. Dieser liefert in meinem Test eine stabile Verbindung von 10 Metern, sowohl zu iOS-, als auch Android-Geräten. Die Verbindung zwischen Smartphone und In-Ears erfolgt wie bei eigentlich sämtlichen True Wireless Kopfhörer, die neu sind, automatisch bei der Entnahme aus dem Ladecase. Schließlich sollten sich beide Ohrhörer, wenn diese neu sind, automatisch im Pairing-Modus befinden. Dadurch können diese wie bei Bluetooth-Kopfhörer üblich direkt über die Einstellungen, mit dem Smartphone verbunden werden.  

Möchte man die beiden Ohrhörer wiederum mit einem weiteren Gerät verbinden, muss man bei ausgeschalteten Kopfhörern die Taste am rechten Ohrhörer für knapp 5 Sekunden gedrückt halten. Dabei sollte eine Stimme das Zurücksetzen bestätigen und die blaue LED an der Taste sollte aufblinken. Anschließend kann man wie gewohnt zu den Bluetooth-Einstellungen im Smartphone gehen und wählt hier den Kopfhörer „Jabra Elite Active 65t“ aus. Direkt danach nimmt man auch den linken In-Ear aus dem Case oder schaltet diesen manuell ein, indem man die Lautstärketasten (-) für eine Sekunde betätigt. Anschließend sollte dieser sich automatisch mit dem Rechten verbinden.

Im Praxistest bieten die Jabra Elite Active 65t zwischen Kopfhörer und meinem Smartphone (iPhone X) eine sehr stabile und gute Reichweite von bis zu 25 Metern im Freien, ohne Hindernisse. Im Haus wiederum hängt die Reichweite von euren Wänden und Decken ab. Schließlich reduzieren massive dicke Wände und Decken die Reichweite des Funksignals deutlich mehr, als z. B. dünnere. Daher kann man hier grob gesagt von einer Indoor-Reichweite von ca. 9 Metern reden.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den Jabra Elite Active 65t hat Jabra ein gutes True Wireless In-Ear Modell im Sortiment. Diese können mit einem sehr guten Klang und Funktionsumfang überzeugen. Dass man den Klang der Musikwiedergabe in der App individuell via App anpassen kann, ist ebenfalls hervorragend. Des Weiteren macht die Verarbeitung einen sehr guten Eindruck und Jabra hat das Gehäuse nach IP56 gegen Wasser und Staub geschützt.

Preis/Leistung

Die UVP des Jabra Elite Active 65t ist mit 189,99€ festgesetzt. Online sind diese jedoch je nach Farbe aktuell bereits ab 106€ inkl. Versand erhältlich.  

Für diesen Preis bekommt man sehr gute True Wireless Kopfhörer, welche klanglich zumindest am iPhone sehr überzeugen können. Abstriche muss man bei den Elite Activ 65t jedoch bei der kompletten Akkulaufzeit inkl. Aufladung im Ladecase machen. Hier sind 15 Stunden zwar nicht schlecht, aber definitiv kein Spitzenwert. Aber was mich deutlich mehr stört, ist der Tragekomfort, denn dieser ist anscheinend an kleineren Ohren auf Dauer nicht angenehm. Bei mir persönlich drückten die Ohrhörer nach knapp einer Stunde so sehr, dass ich diese kurz aus den Ohren nehmen musste.

Jabra Elite Active 65T

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Jabra.com/de

Beats Powerbeats Pro

In aller Kürze

Mit den Beats Powerbeats Pro, hat nun auch Beats die ersten True Wireless In-Ears im Sortiment. Die Powerbeats Pro besitzen quasi dieselbe Technik, die Apple in den AirPods 2 verbaut hat, schließlich gehört Beats, seit einigen Jahren zu Apple. Dank dem zusätzlichen Bügel, den man bereits von den Powerbeats3 kennt, eignen die Powerbeats Pro sich nicht nur für die Freizeit, sondern auch perfekt für den Sport. Beats hat dabei an alles Wichtige gedacht, einen sehr guten Klang, eine schweiß- und wasserbeständige Verarbeitung, sowie einen schnellladefähigen Akku. Das einzige Manko könnte eventuell das große und dadurch nicht wirklich handliche Transportcase, sowie der hoch angesetzte Preis sein.

Gefällt uns

  • top Tragekomfort
  • staub- und wasserbeständig
  • vollwertiger Singel-Betrieb
  • Akkulaufzeit (24 h mit Ladecase)
  • guter Klang
  • Automatische Trageerkennung
  • Fast-Fuel-Charge

Gefällt uns weniger

  • Größe des Transportcase
  • Preis

Beats Powerbeats Pro

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Beats liefert die neuen Powerbeats Pro in einer typischen robusten Verpackung aus, welche wie man es z. B. auch von Apple kennt, mit wenig Schnickschnack verziert wurde. Zudem bietet diese auch die gewohnte, sehr ordentlich durchdachte Unterbringung des Lieferumfangs. Die eigentliche Hauptverpackung ist dabei von unten in eine Umverpackung geschoben, die ich euch nun ausführlicher beschreiben möchte, schließlich zieren diese einige Infos zum Produkt.

Die Verpackung ist von sämtlichen Verpackungen von Kopfhörern, die ich bisher getestet habe die kompakteste. Die fast schon würfelförmige schwarze Verpackung, ziert an der Front die Abbildung des rechten In-Ear Ohrhörer. Dieser hat dabei die Farbe, in der man sich die Powerbeats Pro ausgesucht hat, was in meinem Fall schwarz ist. Unter der etwas vergrößerten Abbildung des In-Ears, steht in weißer Schrift auch noch der Name der In-Ears und zwar „Powerbeats Pro“. Überraschenderweise befindet sich hier kein direktes auffallendes rotes Beats Logo, sondern lediglich das, welches man am Kopfhörer sieht. Dafür wiederum ziert der Name „Beats“ zusammen mit diesem eben erwähnten roten Beats-Logo die rechte Seite. An der gegenüberliegenden Seite erwähnt Beats wiederum vier der wichtigste Merkmale der Powerbeats Pro. Dazu zählt z. B. die Akkulaufzeit von 9 Stunden (24 Stunden mit Case), dass es sich um schweiß- und wasserresistente Kopfhörer handelt und diese mit anpassbaren Ohrbügeln ausgestattet sind.

Die Rückseite der stabilen Umverpackung ziert wiederum eine Abbildung der Ohrhörer, die hierbei beide im offenen Transportcase eingelegt sind. Des Weiteren wird hier auf die Art der Kopfhörer hingewiesen und dass diese Made for Apple tv, iPhone und iPad gemacht sind, aber auch mit Android-Smartphone und Android-Tablets harmonieren.

Zieht man die Hauptverpackung aus der Umverpackung heraus, erblickt man eine Schachtel, auf deren Oberseite im Zentrum, dezent ein Beats-Logo eingeprägt ist. Nach dem Anheben des Deckels erblickt man direkt das verhältnismäßig große Transportcase, in dem sich die beiden Powerbeats Pro In-Ears befinden. Das Ladecase ist in einer Verpackungszentrierung eingelegt und wird auch von oben mit solch einer Zentrierung an seiner Position gehalten, sodass hier beim Transport ja nichts Hin und Her wackelt. Unter dem Einsatz, in dem das Transportcase liegt, hat Beats das restliche Zubehör verstaut. Hierbei handelt es sich um einen weiteren Einsatz aus Kartonage, in welchem neben den üblichen Beats bekannten Appförmigen Beschreibungen und Kurzanleitung auch der bekannte Beats-Aufkleber eingeschoben wurde. Darauf wiederum ist das Lighting-Kabel aufgewickelt und im Zentrum von diesem sind noch weitere Größen der Silikon-Ohrtips verstaut.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Mit den neuen Powerbeats Pro hat Beats, das Tochterunternehmen von Apple, nun ebenfalls die ersten True Wireless In-Ear Kopfhörer auf den Markt gebracht. Diese richten sich aufgrund ihrer Bauweise an alle, die nicht nur im Alltag beim Weg zur Schule Musik hören möchten, sondern auch beim Sport. Schließlich haben gerade bei Letzterem, also beim Sport, einige True Wireless Kopfhörer-Modelle ihre Probleme. Oftmals bieten diese nämlich bei hektischen und schnellen Kopfbewegungen keinen allzu sicheren Halt. Genau hierbei profitieren die Powerbeats Pro, denn diese besitzen den von den Powerbeats 3 bekannten anpassbaren Ohrbügel, sodass die In-Ears für alle Work-outs gewappnet sind. Zusammen mit der Technologie, welche auch in den AirPods der 2. Generation zum Einsatz kommt, sollen die Powerbeats Pro rundum überzeugen.

In-Ear

Bei den Beats Powerbeats Pro, handelt es sich definitiv nicht um unauffällige True Wireless In-Ear Kopfhörer. Schließlich schauen diese nach dem Einsetzen in die Ohren definitiv aus den Ohren hervor. Doch diese Ausführung hat definitiv seine Gründe, zum einen bietet das Gehäuse nämlich genug Platz für den Akku und außerdem bieten diese dank der praktischen Ohrbügel einen sehr guten Tragekomfort.

Dank diesem bereits erwähnten Ohrbügel, welcher sich beim Einsetzen hinter das Ohr legt, sowie den mitgelieferten verschieden großen Ohrtips, bieten die neue Powerbeats Pro einen sehr sicheren halt. Das Gehäuse der In-Ears besteht wie bei eigentlich fast allen True Wireless In-Ears aus Kunststoff. Dabei ist das Gehäuse aus insgesamt fünf Teile gefertigt. Den äußeren Abschnitt, in dem sich der Großteil der Elektronik befindet und der zudem auch die Lautstärketasten, sowie die Auflade-Kontakte beherbergt. Außerdem sind hier jeweils an der Ober- und Unterseite jeweils ein Mikrofon integriert. Auf dieses Gehäuseteil ist wiederum eine dünne Abdeckung aufgesetzt, welche zudem den dezenten Play/Pause-Knopf mit Beats-Logo beherbergt. 

Zum Gehörteil hin, verläuft der In-Ear etwas eingeschnürter und wird dann wieder typisch für den Teil, der im Ansatz des Gehörgangs sitzt kapselförmig. Dieser Abschnitt setzt sich zusammen mit dem Endteil mit dem Gehörkanal ebenfalls aus zwei Teilen zusammen. In der Kapsel sitzt natürlich der Treiber, eine nach außen gerichtete längliche Bassreflexöffnung und der nach innen zum Ohr gerichtete Annäherungssensor. Dieser Sensor sorgt dafür, dass die Musik automatisch pausiert wird, sobald man die Ohrhörer aus dem Ohr nimmt und wieder weiterläuft, sobald man diese eingesetzt hat. Zu guter Letzt ist der fünfte Teil des Gehäuses der Ohrbügel, welcher ca. 1/3 starr und 2/3 flexible ist, sodass man sich diesen dem eigenen Ohr anpassen kann.

Beats bietet die Powerbeats Pro aktuell in insgesamt vier Farben an. Neben dem von mir getesteten schlichten Schwarz gibt es noch: Elfenbeinweiß, Marineblau und Moosgrün. Beim weißen und schwarzen Modell ist das äußere Beats-Logo schwarz und bei den beiden anderen in Gold gehalten.

Das interessante bzw. besser gesagt Besondere bei den Powerbeats Pro ist, dass beide Tue Wireless In-Ears absolut identisch aufgebaut sind. Klar, kann man hier rechts und links nicht miteinander vertauschen, aber beide besitzen dieselben Tasten, Mikrofone usw. Daher ist es möglich einen In-Ear Kopfhörer egal welchen, im Ladecase zu lassen und nur mit einem zu telefonieren oder Musik zu hören. Daher können bei den Powerbeats Pro beide Ohrhörer als Master verwendet werden und nicht wie bei vielen anderen nur der, welcher vom Hersteller bestimmt wurde. 

Ladecase

Das Transport- und zugleich Ladecase der Powerbeats Pro besteht wie so häufig, aus robustem Kunststoff. Das schwarze Case ist jedoch das große Manko der Powerbeats Pro, denn dieses ist aufgrund der üppigen Größe der In-Ears, eines der größten Transportcases auf dem Markt. Wer daher ein True Wireless In-Ear Modell mit einem kompakten Ladecase sucht, muss sich definitiv ein anderes Modell suchen. 

Das Case lässt sich nämlich mit den Maßen: 75 x 75 x 42 mm (L x T x H) nicht wirklich bequem in der Hosentasche verstauen. Im Vergleich zum sehr kompakten Case der Apple Airpods der 2. Generation ist das Casemehr als doppelt so groß. Zumindest als Frau kann man das Case jedoch in der Handtasche verstauen, sofern man nicht nur eine kleine Clutch mit sich herumträgt.

An der Rückseite des Ladecase befindet sich unterhalb des breiten Klappscharniers ein leicht vertiefter Ladeanschluss. Dabei handelt es sich nicht um einen Micro-USB oder USB-C-Anschluss, sondern wie für Beats bekannt, um einen Lightning-Port. Daher ist es für Apple Device Nutzer sehr vorteilhaft, denn diese können das Ladekabel ihres iPhones und iPad zum Aufladen verwenden. Daher benötigen zumindest diejenigen kein extra Kabel wie z. B. Android Smartphone und Tablet-User, außer man verwendet das neue iPad Pro mit USB-C-Ladeanschluss. An der Front des Cases befindet sich eine einfache, aber breite Griffmulde, um das Ladecase einfach öffnen zu können. Unmittelbar darunter wiederum, versteckt sich eine kleine LED, welche beim Öffnen aufleuchtet, um zu zeigen, dass es sich im Verbindungs-Modus befindet. Während des aufladen wiederum leuchtet es rot, bis der Akku voll aufgeladen ist, denn dann geht es aus.   

Ein Magnetverschluss, der das Case verschlossen hält, sorgt wiederum dafür, dass auch beim sehr starken schütteln über Kopf, nichts herausfällt. Selbst auch dann, wenn der Deckel offen sein sollte und das Case geschüttelt wird, werden beide Ohrhörer dank dieser magnetischen Sicherung problemlos an ihrer Position gehalten. Im Inneren befindet sich natürlich eine große Mulde, in dem die beide True Wireless Ohrhörer eingesetzt werden und mit Strom versorgt werden. Sollte man die In-Ears zurücksetzten wollen, dann muss man beide Ohrhörer ins Case einlegen und den Systemknopf, der dich an der Fläche von den Ohrhörern befindet für bis zu 15 Sekunden gedrückt halten.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Sowohl die Powerbeats Pro selbst, als auch das dazugehörende Ladecase, können mich persönlich soweit von deren Verarbeitung und Materialwahl überzeugen. Klar ist das Ladecase nicht gerade klein und mit 130 Gramm (inkl. Ohrhörer) auch nicht leicht, doch diesen Kompromiss muss man hier aufgrund der sportlichen Bauweise der Powerbeats Pro eingehen. Die Übergänge der einzelnen Kunststoffbauteile bei den Ohrhörern sind hervorragend. Alles ist hier sauber verarbeitet, sodass es hier keine unschönen und störenden Kanten gibt.

Außerdem überzeugen mich die Powerbeats Pro aufgrund der Sensoren, die automatisch beim entnehmen aus dem Ohr die Musik pausieren, sowie dass die Kopfhörer gegen Schweiß und Wasser beständig sind.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5) mit Apple H1 Chip
FarbeSchwarz
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 9 h
Akku Ladecase: 15 h
Gesamt somit: 24 h
Gewicht 130 g (Ohrhörer und Ladebox)
21 g (beide Ohrhörer)
109 g (Ladebox)
MaterialKunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
KonnektivitätBluetooth 5.0 Klasse:1 (Apple H1 Chip)
LieferumfangBeats Powerbeats Pro True Wireless Kopfhörer (2 Stk.)
Silikonaufsätze: XS, S, M (an Kopfhörern befestigt), L
Ladebox
Lightning auf USB-A Ladekabel
Kurzanleitung
Beats-Aufkleber
Garantiekarte

Tragekomfort

Da Beats die Powerbeats Pro mit den bereits mehrfach erwähnten anpassbaren Ohrbügeln ausgestattet hat, besitzen diese einen sehr sicheren halt. Zum Anlegen benötigt man jedoch unter Umständen gerade am Anfang vielleicht beide Hände, da man damit den Silikonbügel leichter um das Ohr führen kann. Nach einiger Übung sollte das Ganze jedoch auch ganz gut mit nur einer Hand vonstattengehen.

Nach dem anlegen sollte man diese dennoch leicht wie von anderen Ohrhörern gewohnt, leicht in den Ohrkanal drücken. Die Betonung liegt hier joch auf „leicht“ nicht fest. Schließlich soll das Ganze nicht wehtun, sondern es soll nur der typische Unterdruck-Effekt der beim Andrücken der Silikon-Ohrtips erzeugt wird stattfinden. Macht man dies nämlich nicht, dann stimmt das Klangbild unter Umständen nicht richtig. Nach dem Einsetzen und „leichten“ festdrücken, halten die Powerbeats Pro wirklich bombenfest. Egal wie ich den Kopf hin und her geschüttelt habe, die Ohrhörer bewegen sich null.

Beats liefert bei den Powerbeats Pro insgesamt vier verschiedene Silikon-Aufsätze in der Größe XS; S; M und L mit, von denen ein paar bereits montiert wurde, und zwar das Paar in der Größe M. Genau dies war auch das Paar, was bei mir für den besten halt und zugleich Klang gesorgt hat. Aufgrund der Ausführung mit Ohrbügel, kann es natürlich für Brillenträger zu Problemen kommen, da die Brille dann auf den Bügel aufliegt. Mit meiner Sonnenbrille hatte ich hierbei jedoch keinerlei Probleme. Das lässt sich jedoch nicht verallgemeinern, denn ob es euch stört, liegt zum einen an eurem Schmerz- bzw. Störempfinden, denn dieses ist bei jedem anders. Außerdem spielt es auch eine Rolle, wie die Brillenbügel eurer Brille ausgeführt sind.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Kommen wir nun noch kurz zur Bedienung zurück, denn diese kann bei einigen True Wireless In-Ears, da die Bedienung direkt über diese und nicht über eine Fernbedienung erfolgt, teilweise sehr störend sein. Das liegt daran, das hier manche Hersteller auf eine Touch-Steuerung und machen wiederum auf physische Tasten setzten, die aber teilweise stärker gedrückt werden müssen. Oftmals empfinden einige daher das Betätigen der Tasten als störend, da man sich dadurch ungewollt, den True Wireless In-Ear fester ins Ohr drückt. Bei einer Touch-Steuerung wiederum kommt es häufig dazu, dass man sich die Ganzen befehle durch antippen und streichen, nicht alle merken kann und es gelegentlich zudem zu Fehleingaben kommt.

Bei den Powerbeats Pro kommt anders als bei den Apple Airpods keine Touch-Bedienung zum Einsatz, sondern eine, über einfach Tasten. Das Besondere bei den Powerbeats Pro ist jedoch, dass hier die Knöpfe an beiden Seiten, also an jedem In-Ear dieselben sind und somit auch dieselben Funktionen ausführen. Somit kann man ohne Probleme nur einen In-Ear nutzen und den anderen im Case belassen.

Um einen oder beide Ohrhörer einzuschalten, genügt es wie gewohnt, die True Wireless Ohrhörer einfach aus dem Case zu nehmen. Wie man diese mit dem Smartphone verbindet, verrate ich euch unter dem Punkt „Bluetooth“ doch soviel sei gesagt, als Apple-Device Nutzer, ist es wie von Beats und Apple Kopfhörern gewohnt total einfach. Zum Ausschalten der Powerbeats Pro genügt es wiederum, diese einfach wieder in das Ladecase einzusetzen.

An jedem Ohrhörer der Powerbeats Pro gibt es zwei Bedienelemente. Zum einen den runde Knopf mit dem Beats-Logo, welcher mehrere Funktionen ausführt und die längliche Lautstärke-Wippe. Bei dieser Wippe senkt man durch das Betätigen der Taste in der Richtung des Beats-Logo die Musiklautstärke ab und am anderen Ende wird diese erhöht. Sobald man die Lautstärke an einem In-Ear Kopfhörer verändert, wird diese natürlich automatisch auch beim anderen geregelt.

Nun zum Beats-Logo (Knopf) betätigt man dieses einmal, dann wird die Musik angehalten oder gestartet. Ebenfalls kann man hier jedoch auch problemlos die Musik steuern, indem man nämlich das Logo zweimal drückt, springt man zum nächsten Titel in der Playlist und beim dreimaligen Betätigen einen Titel zurück. 

Mithilfe der beiden Tasten mit dem Beats-Logo, kann man natürlich auch Anrufe annehmen. Somit genügt es, die Taste bei einem eingehenden Anruf einmal zu betätigen und ein erneutes betätigen am Ende eures Telefonats führt dazu, dass der Anruf beendet wird. Sollte wiederum, während man telefoniert ein weiterer Anruf eingehen, dann kann man den ersten anhalten, indem man das Beats-Logo einmal betätigt. Während zwei Anrufe aktiv sind, kann man durch das Einmalige betätigen der Taste, zwischen den Telefongesprächen hin- und her wechseln. Einen eingehenden Anruf kann man ablehnen, indem man die Beats-Taste für eine Sekunde gedrückt hält. 

Neben den eben genanten Remote-Tasten verfügen die Powerbeats Pro über eine Sensorunterstütze Wiedergabe. Diese sorgt dafür, dass nach dem Entnehmen der Powerbeats Pro automatisch die Musik pausiert wird und sobald man diese wieder einsetzt, automatisch weitergespielt wird. Diese Einstellung kann man sofern nicht gewünscht, in den iOS Bluetooth-Einstellungen jederzeit deaktivieren. Diese „Ohrenerkennung“ funktioniert ausgesprochen gut und gefällt mir sehr gut, da diese nicht nur für einen großen Komfortgewinn sorgt, sondern auch dabei hilft, Akkukapazität einzusparen. Ein weiteres Highlight welches man z. B. auch von den Apple AirPods kennt, ist die „Hey Siri-Funktion“. Diese ist besonders beim Sport nützlich und wenn man das Smartphone nicht im selben Raum daheim liegen hat. Dadurch kann man nämlich ohne die Hände vom Trainingsgerät nehmen zu müssen, durch die Aussprache der zwei Wörter auf Siri zugreifen und dieser mitteilen, man möchte die Lautstärke erhöhen oder vieles mehr. Alternativ kann man jedoch jederzeit auch über die Beats-Taste zugreifen, indem man diese solange gedrückt hält, bis das gewohnte Siri-Signal ertönt.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Informationen zu der verbauten Treibergröße und welche Frequenzen usw. wiedergegeben werden können, gibt Beats wie gewohnt nicht an. Daher kann ich nur so viel sagen, Beats verspricht bei den Powerbeats Pro einen Top-Sound für Top-Workouts. Doch ist dem auch so? Das zeigt mir wie gewohnt der Klangcheck. Das Klangbild der Beats Powerbeats Pro ist vollmundig und sehr harmonisch. Das Bassfundament ist wie für Sportkopfhörer dennoch druckvoll und besitzt einen kräftig zupackenden Tiefgang. Letzteres ist jedoch nicht zu dominant, sodass hier die Mitten oder gar die Höhen überspielt werden. Teilweise konnte ich jedoch feststellen, dass die Powerbeats Pro beim Tiefgang etwas an ihrem knackigen Klangcharakter verlieren und die Höhen ebenfalls etwas an Detailreichtum verlieren. Dennoch gefällt mir das Klangbild sehr gut, da diese zum einen mit ihrem sehr hohen Output genug Lautstärkereserven bieten und für den Sportlichen-Einsatz perfekt geeignet sind, da das druckvolle Klangbild einem absolut beim Sport zur Motivation hilft.

Was die Sprachverständlichkeit der Powerbeats Pro angeht, kann ich soviel sagen, dass diese gut ist. Man kann zwar gut direkt über die Powertest Pro telefonieren, jedoch kommt die eigene Stimme beim Gesprächspartner etwas dazu leise an. Das kann gut an der Ausrichtung der Mikrofone liegen, doch was mir auffiel, dass Problem wird bei einer ruhigen Umgebung nahezu neutralisiert.

Was die Latenz angeht, also die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. können die Powerbeats Pro überzeugen. Dies liegt an dem Apple H1 Chip, welcher für eine schnelle und sehr stabile Verbindung der Geräte sorgt.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Beats gibt die Akkulaufzeit der Powerbeats Pro mit bis zu 9 Stunden an. Dies ist trotz der Bauweise eine sehr gute Laufzeit, was nicht nur dem verbauten Akku, sondern ebenfalls dem sparsamen Apple H1 Chip zu Schulden ist. Bei meinem Alltagstest kam ich zusammengerechnet jedoch sogar auf meiner gewählten Lautstärke auf knapp über 10 Stunden. 

Sobald der Akku der Powerbeats Pro In-Ears leer ist, können diese jederzeit im mitgelieferten Transportcase aufgeladen werden. Dies ermöglicht bei vollem Akku der In-Ear Kopfhörer und Ladecase eine gesamte Laufzeit von gut 24 Stunden oder je nach eingestellter Lautstärke sogar etwas mehr. Praktisch ist die integrierte Fast-Fuel-Technologie (Schnellladefunktion), diese ermöglicht es nämlich, dass wenn man vergessen hat die leeren Powerbeats Pro zurück ins Transportcase zurückzulegen, diese innerhalb von 5 Minuten für etwas mehr, als eine Stunde Musikwiedergabe aufzuladen. Um das Ladecase wiederum komplett aufzuladen, benötigt es knapp eine Stunde und 20 Minuten.

Nutzer eines iOS-Device haben zwei Möglichkeit sich über den Akkustand der In-Ears und des Ladecase zu informieren. Öffnet man das Ladecase z. B. erscheint das typische Pop-up-Fenster, welches über die verbleibenden Kapazitäten der einzelnen Komponenten informiert. Außerdem könnt ihr den Akku natürlich jederzeit über das Batterien-Widget einsehen.

Bluetooth & Signalqualität

Bei den Powerbeats Pro hat der von Apple neu entwickelte H1 Chip Einzug erhalten. Dieser soll nochmals für eine deutlich stabilere und schnellere Verbindung der Geräte sorgen. Dadurch erfolgt das Koppeln mit allen aktuellen Apple-Devices auf denen auch das neuste iOS-Betriebssystem läuft sehr einfach.

 Nun zur Verbindung der Powerbeats Pro, als iOS-Device Benutzer ist das ganze Total easy. Hier reicht es, das Case, indem die beiden Powerbeats Pro eingelegt sind, nah an das Gerät zu halten, mit denen man diese verbinden möchte. Anschließend klappt man das Case auf und automatisch erscheint ein Pop-Up-Fenster am Smartphone. Dieses zeigt die Kopfhörer mit dem Case an und man wird gefragt, ob man die Kopfhörer verbinden möchte. Sobald man nun auf „Verbinden“ tippt, sind die Kopfhörer mit dem iOS-Device gekoppelt. Das praktische hierbei ist, dass ihr die Kopfhörer nicht mit euren weiteren Apple-Geräten koppeln müsst. Automatisch werden diese euch auch bei den anderen Geräten in den Bluetooth-Einstellungen angezeigt und ihr könnt innerhalb weniger Sekunden bei der Wiedergabe zwischen den einzelnen Geräten wechseln.

Seid ihr Nutzer eines Android-Smartphones oder Tablet, könnt ihr die Powerbeats Pro natürlich ebenfalls nutzen, denn auch mit diesen Geräten sind die Powerbeats Pro kompatible. Dabei ist der Kopplungsvorgang jedoch etwas „aufwendiger“, aber keineswegs komplizierter als bei einer herkömmlichen Bluetooth-Verbindung. Um die Powerbeats Pro mit eurem Android-Smartphone zu koppeln, müssen beide Ohrhörer im magnetischen Ladecase eingelegt sein. Anschließend betätigt man den kleinen Pairing-Knopf, der sich in der Innenseite der Ladeschale befindet. Daraufhin sollte die LED an der Vorderseite aufblinken. Nun wie gewohnt in die Bluetooth-Einstellungen eures Gerätes gehen und aus der Liste die Powerbeats Pro suchen, darauf klicken und schon koppeln sich beide Geräte miteinander.

Die Reichweite der Powerbeats Pro ist überraschend hoch. Apple gibt an einen Bluetooth-Chip (Bluetooth 5.0) der Klasse 1 verbaut zu haben und dies merkt man auch. Bisher hatte ich noch keine True Wireless Kopfhörer in meinem Test, die solch eine große Bluetooth-Reichweite bieten konnten. In Räumlichkeiten mit zwei dickeren Beton-Wänden fing die Musik erst ab ca. 30 Metern an zu stocken, im freien Feld sind wiederum bis zu 50 Metern kein Problem.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den neuen Powerbeats Pro verspricht Beats Top-Sound für Top-Workouts und dank des neuen Apple H1 Chip eine schnellere, stabilere kabellose Verbindung zu den Geräten, welche eine noch höhere Reichweite mit weniger Unterbrechungen bieten. Des Weiteren soll das Design mit flexiblen Ohrbügel, sowie die Ausführung mit einem Schweiß- und Wasserbeständigen Gehäuse dafür sorgen, dass die Powerbeats Pro nicht nur im Alltag, sondern auch für jedes sportliche Workout gewappnet sind. Diesen Aussagen kann ich soweit zustimmen, denn das Konzept der Powerbeats Pro ist absolut gelungen.

Preis/Leistung

Die UVP der Powerbeats Pro ist mit 249,95€ festgesetzt und somit nicht gerade günstig. Online sind diese jedoch je nach Farbe „etwas“ günstiger für knapp 222€ inkl. Versand erhältlich.

Für den Preis bekommt man den aktuell besten und bequemsten Halt bei True Wireless In-Ear Kopfhörer. Ebenso ist die Akkulaufzeit sehr gut und für jedes Workout ausreichend und der Klang kann nicht nur laut, sondern zugleich auch gut. Wer die Kopfhörer beim Sport oder auch im Alltag viel nutzen möchte, für denjenigen lohnen sich die Powerbeats Pro auf jeden Fall, doch sucht ihr dagegen Kopfhörer, die ihr vielleicht nur 3-mal im Monat nutz, dann lohnen sich diese für euch meiner Meinung nach nicht. 

Den Kompromiss welchen man aufgrund ihrer Bauweise machen muss, könnte jedoch neben dem Preis ein weiteres K.O-Kriterium sein, denn dieses zählt zu den größten seiner Art.

Beats Powerbeats Pro

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: beatsbydre.com/de

Gigaset GS195

In aller Kürze

Mit dem Gigaset GS195 hat das Unternehmen aus Bocholt ein neues „Made in Germany“ Smartphones im Sortiment. Dieses gefällt mir von der Optik sehr gut und macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Auch beim großen Display mit Notch, kann das Gigaset GS195 Punkten. Im Alltag macht die verbaute Hardware sicherlich einen guten Job, doch für 199 € sind 2 GB RAM und 32 GB Speicher einfach etwas mager bemessen. Des Weiteren schnitt die Kamera nicht sonderlich gut ab, was zum Teil an den übersättigten Farben und dem zu stark rauschenden Bildern bei schlechten Lichtverhältnissen lag.

Gefällt uns

  • Gute Akku-Leistung
  • gutes Design + Verarbeitung
  • Kopfhörerbuchse
  • USB-Typ-C Anschluss

Gefällt uns weniger

  • schwache Hardware
  • mäßige Foto- und Videoqualität
  • keine Kopfhörer im Lieferumfang

Gigaset GS195

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Mit dem neuen Gigaset GS195 hat das Unternehmen erneut das Design der Verpackung überarbeitet. Bei dieser neuen Verpackung erkennt man direkt, dass für Gigaset Nachhaltigkeit ein wichtig Thema ist. Dies zeigt einem nämlich zum einen das Material, aus dem diese hergestellt wurde und dass man mit dem nun 3 Smartphone „Made in Germany“ komplett auf Plastik beim Verpacken verzichtet hat. Optisch mag die Verpackung für einige sicherlich nicht so „schön“ aussehen, wie die gebleichten und beschichteten Verpackungen der großen Hersteller. Doch für die Umwelt ist es ein richtiger Schritt. 

Die Verpackung wurde nämlich erstmals auf Basis einer zellstoffbasierten Verpackung aus Graspapier gefertigt. Diese setzt sich aus Altpapier und 30 % schnell wachsenden Grasfasern zusammen. Dabei wird das „Heu“ von heimischen Wiesen aus Deutschland geliefert. Ebenso spart man sich die zusätzlichen Kabelbinder und Folien (bis auf die, auf dem Display) und ersetzt diese z. B. beim Kabel, durch ein Papierband. Smartphone und Netzteil, werden komplett ohne zusätzliche Umverpackung geliefert.

So genug zur neun umweltbewussten Verpackung, auch wenn dies ein wichtiges Thema der heutigen Zeit ist. Doch schauen wird uns nun den Rest der Verpackung etwas genauer an. 

Bei der Wahl der Verpackungsfarben, bleibt Gigaset sich weiterhin treu und so setzt man auch hier auf einige orangenen und schwarzen Farbakzente. Der Verpackungsaufbau ähnelt dem des Gigaset GS110 großteils, somit wird diese ebenfalls von rechts nach links, wie bei einem herkömmlichen Versandkarton geöffnet. Auf der Oberseite hat sich Gigaset für den einen Aufdruck im 1:1 Maßstab, der Konturen des Smartphones inkl. Displayrahmen entschieden. Im Zentrum davon erblickt man dann sinnbildlich für die Darstellung des Displays, den Herstellernamen, die Modellbezeichnung und das „Made in Germany“ Logo. An den Stirnseiten wird wie gewohnt rundherum im Zentrum der Name „Gigaset“ präsentiert. Wovon jedoch die obere Stirnseite mit einem Aufkleber versehen wurde, welcher wie üblich über die IMEI 1-/2-Nummer, die Seriennummer, den Modellnamen und dessen Farbe informiert.

Das Design-Konzept der Front hat das Team der Verpackungsentwicklung (Gestaltung) ebenfalls auf der Rückseite integriert. So wird einem hier die Rückseite der Smartphones ebenfalls im Maßstab 1:1 dargestellt. Dabei sieht man hier neben den äußeren Konturen des Gigaset GS195 auch die Dual-Kamera und den Fingerabdrucksensor. Im Zentrum des dabei dargestellten Smartphones erwähnt Gigaset außerdem wie gewohnt einige technische Ausstattungsmerkmale in Text- und Symbol-Form. Außerdem bekommt man hier einige Informationen zum Unternehmen und der Materialzusammensetzung der neuen Verpackung. 

Nach dem Öffnen der Verpackung kommt auf der Oberseite direkt das Gigaset GS195 zum Vorschein. Dabei bekommt man zugleich das erste und einzige Plastik-Element zu Gesicht, und zwar die Display-Schutzfolie. Diese muss jedoch entfernt werden, da diese zum einen matt ist und nur zum Schutz des Displays beim Transport dient. Zugleich informiert dies jedoch auch über die einzelnen Hardwareteile, bzw. zeigt, wo diese verbaut sind.

Das restliche Zubehör verbirgt sich unter einem Trennboden, der erneut über die Zusammensetzung und umweltfreundlichen Vorteile der Verpackung informiert. Unter dem Trennboden versteckt sich eine überraschend „umfangreiche“ Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen, gefertigt aus 100 % recycelten Papier, ein USB-Typ-C Ladekabel und ein 10 Watt Netzteil. Das SIM-Tool wiederum welches zum Öffnen des SIM- und Micro-SD-Schacht benötigt wird, befindet sich seitlich in den Trennboden.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Beim neuen Gigaset GS195 hat Gigaset das Design seiner „Mittelklasse-Smartphones“ deutlich verändert. Wo man bei den bisherigen Smartphones noch auf ein komplettes Aluminium-Gehäuse oder zum Teil auch auf Kunststoff gesetzt hat, kommt nun sowohl an Vorder- als auch auf der Rückseite kratzresistentes 2.5d Glas zum Einsatz. Wer zwar den Begriff 2.5d schon einmal gehört hat, aber bisher nicht wusste, was diese Bezeichnung bedeutet, bekommt hier eine kurze Info meinerseits. Es handelt sich dabei um ein Glas, was zu den Rändern leicht abgerundet ist. Also so wie z. B. bei Apple Smartphones und allen anderen moderneren Smartphones. Diese Rundung sollte man aber nicht mit dem sogenannten Infinity Display aus dem Hause Samsung verwechseln, denn dies ist mehr oder weniger ein 3d Glas (Curved).

Das Display ziert eine Notch, welche der Größe nach, der von den aktuellen Apple iPhone Modellen sehr ähnelt. Hier versteckt sich neben der Hörmuschel, die 8MP Front-Kamera, ein LED-Blitz und der kleine runde Annäherungssensor, sowie Helligkeitssensor. Im unteren Bereich ist der Rahmen mit 13 mm jedoch weiterhin deutlich breiter gehalten. Was etwas Schade ist, denn hier sind keinerlei Sensoren oder ähnliches integriert. Das verbaute Display wirkt weiterhin bei den Gigaset Smartphones nicht in den Aluminium-Rahmen integriert, sondern vielmehr aufgesetzt. Dies dürfte jedoch nach dem anbringen eines Cases definitiv nicht mehr stören. Der Rahmen der die Vorder- und Rückseite fest zusammenhält, besteht wie gewohnt aus Aluminium. Dieser ist bei meinem Testgerät in der Farbe Dark Purple eloxiert, jedoch gibt es auch noch ein schlichteres Modell in einem sogenannten Titanium Grey. Beide Farbvarianten sind hier unter der Glasrückseite mit einem Metallic-Finish versehen.

Aufgrund des 6,18 Zoll Display, dem zusätzlichen Glas und den größeren Akku, kommt das 156,1 x 76,1 x 8,4 mm große Smartphone auf ein Gewicht von knapp 180 Gramm. Dennoch liegt es aufgrund des bereits erwähnten 2.5d Glas ausgesprochen gut in der Hand. Bei den seitlichen Anschlüssen und Bedienelementen gibt es soweit keine Veränderungen bei der Anordnung. Somit findet man wie gewohnt zur rechten, die beiden getrennten Lautstärketasten und etwas darunter versetzt ein gleichgroßer Einschaltknopf. Dieser ist geriffelt ausgeführt, sodass man diesen direkt beim Vorbeistreifen mit dem Finger erkennt. Der SIM-Karten und Micro-SD-Slot findet man bei diesem Modell wieder direkt auf der linken Seite im oberen Bereich. Hier kann man neben zwei Nano-SIM-Karten (Dual-SIM) zeitgleich auch noch eine Micro-SD-Speicherkarte einlegen, um den internen Speicher um bis zu 256 GB zu erweitern.

An der oberen Stirnseite hat Gigaset lediglich die Klinkenbuchse platziert, sodass sofern man noch kabelgebunden Kopfhörer nutzt, diese hierüber anschließen kann. Dieser Anschluss wird ja inzwischen immer seltener verbaut, somit wird es hier sicherlich noch einige freuen, dass zumindest Gigaset den Anschluss noch verbaut. Zu guter Letzt findet man an der Unterseite, zentral einen modernen zeitgemäßen USB-Typ-C Anschluss zum Aufladen, welcher rechts von einem Mono-Lautsprecher und links von einem Mikrofon (für Telefonate) umgeben ist. Die Löcher, welche hier links und rechts neben dem Lade-Anschluss eingebracht sind, gelten dabei nur der Optik bzw. der Symmetrie. Schließlich handelt es sich beim Mikrofon lediglich um ein kleines Loch. 

Die Rückseite kann man soweit eigentlich als unspektakulär bezeichnen. Es ist eben eine große glänzende Glasrückseite, welche ein Gigaset Logo ziert. Auf Wunsch kann diese aber zudem mit einem Aufpreis von 5€ mit max. 26 Zeichen lasergraviert werden. Der Fingerabdrucksensor wurde wie üblich, gut erreichbar im oberen drittel integriert. Lediglich die Dual-Kamera samt LED-Blitz wurde quasi in die linke obere Ecke hineingequetscht, als hätte man sonst keinen Platz gehabt. Doch da dies viele andere Hersteller auch nicht viel besser machen, ist dieser Punkt ein häufiger Fall.

Nun möchte ich wie gewohnt, noch einige Wörter zum Mono-Lautsprecher sagen. Dieser ist von der maximalen Lautstärke zwar gut, doch wie immer, sollte man auch hier beim Gigaset GS195, klangliche keine Wunder erwarten. Musikhören im Bad, ist damit zwar gut möglich, aber einen Film über Netflix, oder ein Video über Youtube anschauen würd ich persönlich meistens mit Kopfhörer bevorzugen. Der Klang ist nämlich was den Tiefgang, also den Bassbereich angeht sehr mager aufgestellt. Hier hören sich Explosionen nicht tief genug an und daher fehlt es hier an Kraft.

Der USB-Typ-C-Ladeanschluss an der Unterseite unterstützt weiterhin wie die bisherigen Gigaset Smartphones die USB-on-the-go (OTG) Funktion. Dies bedeutet, dass man mit dem passenden Kabel ein angeschlossenes Gerät mit Strom versorgen kann. Dabei dient das Gigaset GS195 wie bereits dessen Vorgänger, als Art Power-Bank.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Gigaset GS195 ist wie bereits angedeutet sehr gut. Vor allem angesichts des Preises von unter 200€ kann man sich hier, keinesfalls beklagen. Schließlich bekommt man hier ein modernes Smartphone mit einer Notch, einem großen Display und kratzunempfindlichen Glasrückseite. Doch ein Nachteil hat natürlich die hochglänzende Glasrückseite, denn dadurch sieht man auf der Rückseite ohne eine Hülle, quasi jeden Fingerabdruck.

Bei den Tasten setzt das Unternehmen zwar leider auf Kunststoff, jedoch besitzen diese einen sehr guten Druckpunkt und sind zudem verwicklungsfrei eingebaut. Bei der Notch handelt es sich zwar um keinen kleinere Tropfen-Notch, doch dafür wurden hier einige Sensoren und sonstige Hardware-Elemente verbaut. Das die Kamera auf der Rückseite, knapp 1 mm vorsteht, möchte ich zwar anmerken, doch da es aktuell kein anderer Hersteller besser macht, gilt dies nicht wirklich  als Kritikpunkt.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display6,18 Zoll (19:9 Format) 2246 x 1080 Pixel (Full HD plus), Pixeldichte beträgt 404 ppi
CPUSpreadtrum SC9863A Octa-Core, 64bit, 4x 1.60 GHz 4x 1.20 GHz Cortex-A55 / GPU: IMG8322
RAM2 GB RAM
BetriebssystemPure Android™ 9.0 Pie
Haupt-Kamera Dual-Kamera: 13 MP f/2.0 Blende und 5 MP für Bokeh-Effekt, Mono-LED-Blitz.
Front-Kamera8 Megapixel; mit LED-Blitz
AnschlüsseUSB-Typ-C-Ladenaschluss, 3.5mm-Klinke
Akku4000 mAh fest verbaut
FarbenDark Purple; weitere Farben: Titanium Grey
KonnektivitätWi-Fi 802.11 b/g/n 2,4 GHz. Mobilfunknetz bis 4G, Wi-Fi Direct, Bluetooth 4.2 und GPS, A-GPS, GLONASS
Abmessungen156,1 mm x 76,1 mm x 8,4 mm
Gewicht180 Gram
LieferumfangGigaset GS195
10 Watt-Netzteil
USB-Typ-C-Ladekabel
Bedienungsanleitung

Performance

Betrachtet man die technischen Daten des Gigaset Gs195, dann zeigen diese einem zwar einige positive, aber zugleich auch negative Ausstattungsdetails. Eines der weniger Positiven ist z. B. der Prozessor. Dieser stammt weder von Qualcomm noch von MediaTek, sondern von einem hierzulande weniger bekannten Unternehmen Namens „Unisoc“. Von diesem Hersteller verbaute Gigaset übrigens bereits bei dem von mir getesteten Gigaset GS110 Prozessoren und wenn man die technischen Daten beider Geräte vergleicht, stellt man fest, dass es sogar derselbe CPU ist.

Die genaue Bezeichnung des CPU im Gigaset GS195 lautet: Spreadtrum SC9863A. Dies ist ein Octa-Core (8-Kern) Prozessor, welcher Anfang 2019 vorgestellt wurde. Dieser ARM-SoC welchen Unisoc im Sortiment hat, verwendet die Cortex-A55-Technologie. Bei der Taktrate, laufen von den insgesamt 8-Kernen, vier mit jeweils 1,2 GHz und die anderen vier mit bis zu 1,6 GHz. Zwar handelt es sich hier um ein 64-Bit CPU, jedoch wurde dieser im 28 nm Verfahren hergestellt. Andere Hersteller wie Samsung, Qualcomm und Huawei stellen ihre CPU´s bereits im deutlich besseren 7-Nanometer-Verfahren her. Wie bereits im Gigaset GS110 wird der verbaute CPU, vom selben IMG8322 GPU unterstützt. Leistungstechnisch macht hier nur der doppelte Arbeitsspeicher von 2 GB einen Unterschied aus. Jedoch ist auch dies nicht wirklich zeitgemäß.

Beim verbauten Flash-Speicher hat man den Speicher auf 32 GB erweitert, was für die meisten Ausreichend sein dürfte. Entsprechend der Kamera-Auflösung usw. fallen daher logischerweise, sowieso nicht so riesige Dateien an. Natürlich wäre mehr Speicher immer gut, doch dafür kann man diesen mit einer zusätzlichen Micro-SD Speicherkarte um bis zu 256 GB erweitern. Daher sollte es vom Speicher hier definitiv kein Problem geben, eher wird es beim Prozessor oder dem Arbeitsspeicher kritisch. 

Beim Gigaset GS195 sollte man soweit keinen rasanten Speicher erwarten, schließlich sind wir auch nicht bei einem High-End Smartphone, sondern bei einem Einsteiger- bis maximal mittelmäßigen Mittelklasse Smartphone. Daher handelt es sich auch hier wie bereits beim Gigaset GS110 um ein ideales Gerät die Eltern oder die Ureltern, die ihr Smartphone nur gelegentlich für Anrufe nutzen und hin und wieder via WhatsApp Nachrichten senden möchten. Schließlich reicht hierbei die Geschwindigkeit des Gerätes problemlos aus. Beim Gigaset GS195 handelt es sich lediglich um das Minimal besser ausgestattete Gerät, welches von der Optik deutlich modernerer als das GS110 gehalten ist.

 Laut AndroBench erreicht der interne Speicher beim Schreiben einen Wert von knapp 85 MB/s und beim Lesen fast 98 MB/s, daher schneidet das Gerät hier wie bereits angedeutet eher mittelmäßig ab. Gut finde ich wiederum, dass von dem intern verbauten 32 GB Speicher, das Android Pure 9 System wenig Platz beansprucht. Das liegt auch daran, dass das Gerät mit sehr wenig Bloatware daher kommt. Somit stehen dem Käufer von 32 GB knapp 26 GB frei zur Verfügung, welche wie bereits erwähnt via Micro-SD-Speicherkarte erweitert werden können.

Schon die technischen Daten des Gigaset GS195 zeigten mir ganz klar, dass ich hier bei der Performance, was den Bereich Spiele angeht, nicht besonders viel erwarten sollte. Normale Anwendungen starten recht flott, doch anspruchsvolle Games, kann man hier eigentlich vergessen. Daher hab ich die besonders anspruchsvollen Spiele auch gar nicht erst installiert. Das ist ja soweit auch ok, denn schließlich wird sich dies jeder von euch soweit eigentlich denken können, dass dieses Einsteiger-Smartphone nicht dafür ausgelegt ist.

Der verbaute CPU, GPU und 2 GB RAM ist dafür einfach zu schwach auf der Brust. Somit laufen auf dem Gigaset GS195 lediglich Spiele, bei denen sich die grafischen Leistungen und Animationen in Grenzen halten. So viel zu den technischen Daten und meiner Einschätzung der Rechenleistung in meinem Alltagstest. Doch einige legen hier natürlich Wert auf die Zahlen einiger Benchmark Tests und daher schauen wir uns diese wie gewohnt ebenfalls an. Bei Antutu konnte das Gigaset GS280 einen Wert von 94.802 erreichen und bei PCMark for Android kam es auf eine Score von 4446.

(Performance: 2,5 von 5 Punkten)

Display

Gigaset verbaut in das GS195 ein 6,18 Zoll IPS-LCD-Display, mit einer Auflösung von 2246 x 1080 Pixeln. Dies ergibt eine Pixelschärfe von knapp 403 ppi, was somit für ein Mittelklasse-Smartphone überraschend gut ist.

Die Helligkeit ist mit knapp 450 cd/m² zwar nicht die beste, geht aber im Alltag absolut in Ordnung. Somit ist die Helligkeit wie üblich im Indoor-Einsatz und im Schatten gut, doch bei direkter Sonneneinstrahlung hat man beim Ablesen durchaus seine Probleme. 

Dass es sich beim verbauten Display jedoch um kein allzu hochwertiges handelt, fällt mir insbesondere beim Betrachten einer weißen Seite auf. Diese besitzt hierbei nämlich einen deutlichen Grünstich, welcher im Alltag vielleicht nicht stören mag, doch dennoch hat dieser auch auf die farbliche Darstellung einen Einfluss. Außerdem ist die Ausleuchtung des Displays eher ungleichmäßig verteilt, was anderen Herstellern in dieser Preisklasse teils besser hinbekommen.

(Display: 3,5 von 5 Punkten)

Akku

Beim fest verbauten Akku im Gigaset GS195 handelt es sich um einen 4.000 mAh Lithium Polymer Akku. Dieser fällt somit wie von Gigaset gewohnt, zumindest von den technischen Daten betrachtet, ausreichend bemessen aus. Schließlich handelt es sich ihr um eine eher schwache Hardware, doch anders als erwartet, hält der Akku max. zwei Tage bei normaler Nutzungsintensität aus. Dies liegt daran, dass eine „billige“ Ausstattung, leider wie so häufig, zwar weniger Energie benötigen mag, doch angesichts der Leistung, ist diese Hardware weitaus nicht so energiesparend wie die technisch deutlich leistungsstärkeren Prozessoren.

Etwas verblüfft war ich von Gigaset´s Angabe, dass der Akku eine Schnellladefunktion besitzen soll. Eine volle Aufladung dauert nämlich mit dem mitgelieferten Netzteil, welches eine Ladeleistung von 10 Watt bietet, stolze 3 Stunden, was wohl kaum als schnell zu bezeichnen ist. Dafür setzt das Unternehmen jedoch sowie es aussieht zukünftig bei allen neuen Geräten auf einen USB-Typ-C Ladeanschluss.

(Akku: 4,5 von 5 Punkten)

Kamera

Bei der Hauptkamera am Gigaset GS195, handelt es sich um eine klassische Dual-Kamera. Diese setzt sich aus einem 13 MP f/2.0 und 5 Megapixel Sensor zusammen, wobei Letzteres lediglich für den Bokeh-Effekt (Tiefenschärfe) genutzt wird. Somit hat man hier auf der Rückseite zwar optisch wie bei anderen Geräten mit einer Dual-Kamera, zwei Kamera-Linsen, doch davon kann man effektiv nur eine nutzen, sprich die 13 Megapixel-Linse.

Während meiner Testaufnahmen stellte ich zum einen Fest, dass der Phasenvergleich-Autofokus, etwas träge arbeitet. Daher eignet sich die verwendete Kamera weniger dazu, um sportliche Bilder aufzunehmen, oder Bilder vom Kind. Schließlich wird man damit den richtigen Zeitpunkt der idealen Aufnahme verpassen, da bis der Fokus scharf gestellt ist der süße oder schöne Moment schon vorbei sein kann. 

Bei normalen Lichtbedienungen, also im Sommer, wo es lange hell ist und die Sonne scheint, sind die Aufnahmen, die mit dem Gigaset GS195 gelingen durchaus verwendbar. Wer diese Aufnahmen jedoch zuhause oder im lokal auf Fotopapier ausdrucken möchte, wird merken, dass sich bei der Vergrößerung schnell Unschärfen zeigen. Außerdem sind die Bilder teilweise etwas überbelichtet, doch mit der aktivierten automatischen HDR-Funktion bessert sich dieser Effekt etwas. Doch genau Letzteres führt zum Teil zu einer verstärkten Sättigung der Farben, sodass diese nicht mehr ganz so viel mit den natürlichen Farben der Umgebung zu tun haben. Für die schwache abendliche Beleuchtung taugt die Kamera des Gigaset GS195, unter anderem durch den fehlenden optischen Bildstabilisator, nicht wirklich. Hier verlieren die Bilder sehr schnell an Details und Schärfe, sodass die Fotos in meinen Augen zu sehr verrauschen und kaum brauchbar sind. 

Die Frontkamera löst mit maximal 8 MP auf. Beim Blitzlicht setzt Gigaset hier nicht auf das Aufhellen des Displays, sondern auf einen Mono-LED-Blitz, wie übrigens auch auf der Rückseite. Die Bildschärfe der Selfie-Kamera mag zwar ok sein, doch bei der Dynamik ist diese sehr enttäuschend. HDR-Aufnahmen würde ich hierbei nicht empfehlen, denn dabei entstehen total unnatürliche Bilder, die den Hintergrund abdunkeln, aber zeitgleich einen weißen Rahmen um die Person erzeugen. Ebenso sollte man den Manuel regelbaren Bokeh-Effekt sowohl an der Haupt-, als auch bei der Frontkamera nicht überstrapazieren, dabei erzeugt die Kamera nämlich schnell einige Bildfehler.

Videos können mit dem Gigaset GS195 wie bisher bei sämtlichen anderen Gigaset Smartphones lediglich mit maximal 1.080p und 30 fps aufgenommen werden. 4K-Videos werden daher ebenso wenig unterstützt, wie Slow-Motion aufnahmen.

(Kamera: 2,5 von 5 Punkten)

Software

Auf dem Gigaset GS195 hat das Unternehmen Android 9 in der Pure-Edition vorinstalliert. Dabei handelt es sich um eine reine (pure) Version des Android 9. Der auf meinem Testgerät installierte Sicherheitspatch stammt vom 5. Dezember 2019 und ist daher zumindest zum Zeitpunkt meines Tests „noch“ sehr aktuell.

Android 9 in der reinen Version, kommt kaum mit sogenannter Bloatware daher. Daher verbraucht das System wie bereits erwähnt nicht so viel Speicher. Neben den üblichen Apps wie Google Chrome, Kalender, Rechner usw. sind auch Google Apps wie YouTube, Gmail, Google Fotos und Google Maps vorinstalliert. Jedoch werden einem hier auch zeitgemäße Funktionen wie z.B Eye comfort, unter dem Menüpunkt Display angeboten. Dabei handelt es sich um die durchaus für mich sinnvolle Blaulichtfilter-Funktion, welche dafür sorgt, dass das Display auch abends angenehm bzw. schonenden für die Augen angesehen werden kann, da dabei das blaue Licht in Weißtönen reduziert wird.

(Software: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Gigaset beschreibt das GS195 als Smartphone für alle, die beim Design und der Funktionalität keine Abstriche machen wollen. Beim Design gehe ich hier voll und ganz mit Gigaset mit, denn dieses gefällt mir dank der modernen Front mit einer Notch und der Glasrückseite sehr gut. Auch das Gigaset die Umwelt sehr wichtig ist und das Gerät mit einer umweltfreundlichen Verpackung ausliefert, welches zudem beides in Deutschland produziert wird, gefällt mir sehr gut. Doch bei der Aussage „Funktionalität“, trennen sich die Meinungen, denn hier hat es kleine aber auch zum Teil größere Schwächen. Zu diesen zählen unter anderem die Kamera, welche bei dunkler Umgebung kaum zu gebrauchen ist, der langsame Speicher und das allgemein etwas leistungsschwache Gerät, welches schneller mal etwas wärmer werden kann. 

Preis/Leistung

Das Gigaset GS195 kann man direkt bei Gigaset für 199,00 EUR inkl. kostenlosem Versand bestellen. Im Preisvergleich ist dieses jedoch bereits für knapp 160€ bei einigen online Shops erhältlich.

Das Smartphone ist angesichts des Preises von knapp unter 200€ nicht schlecht, doch leider ist hier die Konkurrenz aus Fernost ebenfalls sehr stark aufgestellt. Sodass man hier zum Teil für nur wenige Euro mehr, ein deutlich besseres Smartphone erhält. Wem das Gerät jedoch von der Leistung ausreicht, da man dies nur zum gelegentlich telefonieren usw. nutz und ein Smartphone kaufen möchte, welches zumindest noch bzw. wieder in Deutschland zusammengebaut wird, kann hier eventuell ein gutes Gerät kaufen. Doch bedenke sollte man, das Gigaset vor Kurzem das neue Gigaset GS290 vorgestellt hat, welches technisch besser aufgestellt ist und zudem „nur“ 70€ mehr kostet. Dieses versuche ich für euch natürlich direkt als Testgerät zu besorgen. 

Gigaset GS195

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Gigaset.de

JBL Reflect Flow

In aller Kürze

Mit den JBL Reflect Flow, hat das Audio-Unternehmen JBL ein weiteres komplett kabellose True Wireless In-Ear-Kopfhörer-Modell im Sortiment. Diese bieten nach der Schutzklasse IPX7, eine Beständigkeit gegen Schweiß und Wasser und bieten einen sicheren Halt auch bei sportlichen Tätigkeiten. Des Weiteren fällt die Laufzeit ohne Aufladen von über 10 Stunden sehr ordentlich aus und dank Aware- und TalkThru-Technologie kann man auch jederzeit die Umgebung um sich wahrnehmen. Auf was man hier jedoch leider weiterhin Verzichten muss, ist eine Lautstärkeregelung direkt über die Ohrhörer und auf hochwertige Audio-Codecs.

Gefällt uns

  • Tragekomfort
  • IPX7-Zertifizierung (wasserbeständig)
  • geringes Gewicht (8 Gramm pro In-Ear)
  • Akkulaufzeit (30 h mit Ladecase)
  • guter Klang

Gefällt uns weniger

  • keine Lautstärkeregulierung
  • veralteter Micro-USB Anschluss

JBL Reflect Flow

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

JBL bleibt seiner kompakten und stabilen Hauptverpackung treu und so kommen die neuen JBL Reflect Flow in einer bunt bedruckten Verpackung daher. Bevor wir uns das Innenleben und somit den Lieferumfang näher ansehen, möchte ich auch hier wieder wie gewohnt die äußere Verpackung näher beschreiben. Schließlich erfährt man hier viele wichtige Informationen über die darin befindlichen True Wireless In-Ears.

Die Front, welche später nach links aufgeklappt wird, beinhaltet die Üblichen aufdrucke. Zu diesen zählen der Name des Unternehmens und der des Produktes, aber auch eine Ablichtung der beiden True Wireless In-Ear darf hier nicht fehlen. Diese werden hier übrigens in der Farbe, in der man diese gewählt hat gezeigt. Außerdem haben die Seiten der Verpackung ebenfalls die gewählte Farbe. Unter dem Namen des Produktes (Reflect Flow) wirbt JBL ebenso wie gewohnt, mit den wichtigsten Merkmalen des Produktes. In dem Fall der neuen JBL Sport Kopfhörer Reflect Flow, zählt dazu unter anderem, dass diese wasser- und schweißresistent sind und Ambient Aware bieten sollen. Rechts unten in der Ecke wird außerdem wie gehabt, auf die komplette Akkulaufzeit hingewiesen, was bei diesem Modell 30 Stunden inkl. Ladecase aufladung entspricht.

Die linke schmale Seite ziert wir gewohnt lediglich der von JBL bekannte Slogan „Dare to Listen!“. Außerdem ist hier eine sportliche Frau abgebildet, welche die JBL Reflect Flow beim Sport bzw. besser gesagt beim warm machen trägt. Die schmale Seite gegenüber beinhaltet ein großzügiges Sichtfenster, durch welche man ein Teil der Ohrtips und Sport-Einsätze sehen kann. Zudem wird hier darunter mit dem Lieferumfang geworben, der hier in Form von kleinen Skizzen aufgelistet ist.

Nun zur häufig wichtigen Seite jedes Produktes, da diese in der Regel mit den meisten Informationen versehen ist. Neben den üblichen Abbildungen, dem JBL-Logo und den Namen der True Wireless In-Ears, ist hier eine größere Abbildung der In-Ears hau sehen. Diese werden hierbei jedoch zusätzlich zusammen mit dem Ladecase abgebildet. Außerdem beschreibt JBL hier die bereits von der Vorderseite genannten Merkmale der JBL Reflect Flow in mehreren Sprachen und informiert darüber, dass der Akku in den Ohrhörern genau genommen 10 Stunden hält, und dank dem Ladecase um insgesamt weitere 20 h erweitert werden kann.

Beim Aufklappen der Verpackung sieht man sowohl die True Wireless In-Ear Kopfhörer, als auch das Ladecase durch ein transparentes Sichtfenster. In der Innenseite des Deckels wiederum, sieht man erneut die Frau von der linken schmalen Seite, die hier erneut die JBL Reflect Flow bei ihren Work-outs trägt. Auf dem mehrschichtigen Schaumstoff-Einsatz in der Hauptverpackung, in welchem sich die Ohrhörer und das Ladecase befinden, ist eine dünne Kartonage aufgeklebt. Diese informiert darüber, mit welchem Knopf am jeweiligen In-Ear man, welche Funktionen ausführen kann, dazu aber später unter Bedienung mehr. Direkt rechts neben diesem Einsatz befindet sich eine weitere Kartonage, in der ein grauer Kunststoff-Einsatz eingeschoben ist. Hier sind die bereits von dem seitlichen Sichtfenster kurz erblickten Ohr-Anpassstücke verstaut. Zu guter Letzt sind unter im Boden der Verpackung noch das kurze Micro-USB-Ladekabel und die üblichen Beschreibungen verstaut.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Regelmäßig kommen neue True Wireless Kopfhörer auf den Markt, von daher ist dieser weiterhin schwerer umkämpft. Somit ist es hier wichtig, nicht nur klanglich ein starkes Produkt im Sortiment zu haben, sondern eines, dass auch mit einer langen Akkulaufzeit, einem guten Tragekomfort und einem fairen Preis punkten kann. 

Mit den neuen JBL Reflect Flow hat JBL ein weiteres True Wireless Kopfhörer-Modell vorgestellt. Diese richten sich vor allem an sportliche Aktivitäten, da diese mit sogenannten Sport-Einsätzen ausgestattet wurden. Doch dennoch sind diese auch für den alltäglichen Alltag, problemlos geeignet. Wie üblich werden die sogenannten True Wireless In-Ears zusammen mit einem Ladecase ausgeliefert. Dieses Ladecase ermöglicht zum einen die lange Gesamt-Akkulaufzeit und zudem können bzw. sollte die In-Ears auch darin aufbewahrt werden.

In-Ear

Bei den JBL Reflect Flow handelt es sich um etwas klobigere In-Ear Kopfhörer, welche von der Form sehr den Sennheiser Momentum True Wireless ähneln. Somit hat man hier definitiv ein paar True Wireless In-Ears in den Ohren, welche etwas mehr aus den Ohren hervorstehen. Doch definitiv ist dies soweit nicht störend, lediglich im Winter mit Mütze könnte diese etwas auf die Ohrhörer drücken, was dabei unangenehm wird.

Dank den zusätzlichen von JBL getauften„Freebit“ Sporteinsätzen in den Größen: S; M und L, halten die In-Ears, nach dem einsetzen ins Ohr sehr gut, dazu aber später mehr. Das Gehäuse selbst würde ich persönlich als Knopf-Design bezeichnen, da es definitiv klobiger ausgelegt ist, als z. B. Apples Airpods. Doch nach dem eindrehen in das Ohr, spürt man direkt, dass diese bombenfest in den Ohren halten werden.

Das Gehäuse der In-Ears besteht wie bei eigentlich fast allen True Wireless In-Ears aus Kunststoff. Dabei ist das Gehäuse in drei Teile unterteilt. Den mittleren breiten silbernen Rahmen, in welchem jeweils, die Mikrofone für die TalkTruh/Ambient Aware-Funktion und für Telefonate integriert sind. Dem äußeren blauen Teil mit dem JBL-Logo, welches an jeder Seite ein Multifunktion-Knopf verbirgt und dem Inneren ebenfalls blauen Teil, in dem sich der Treiber verbirgt. Daher findet man hier nicht nur den Treiber-Kanal, sondern auch die drei goldenen Ladekontakte, über welche die In-Ears im Ladecase aufgeladen werden. Auf die Bedienung komme ich später im Verlauf dieses Testberichtes unter dem Punkt „Bedienung“ noch ausführlicher zurück.

JBL bietet den Reflect Flow sowohl in dem von mir getesteten Blau (Teal), als auch einem schlichten schwarz (Anthrazit) an. Beim dunkleren Modell ist der mittlere Teil nicht Silber, sondern eher Anthrazit ausgelegt und die anderen Elemente sind eben schwarz, nicht blau.

Am rechten Ohrhörer befindet sich am silbernen Rahmen nicht nur ein Mikrofon, sondern gegenüber dem einen ein weiteres, welches in Richtung Wange (bzw. Mund) gerichtet ist. In bzw. hinter dieser Aussparung verbirgt sich das Mikrofon, welches für Telefonate genutzt wird. Außerdem ist dies zugleich für die Bedienung des im Smartphone integrierten Sprachassistenten zuständig. Daher ist es bei den JBL Reflect Flow so, dass der rechte Ohrhörer der Master (Bluetooth-Empfänger) ist und somit immer verwendet werden muss. Der Linke wiederum bekommt das empfangene Signal mit geringster Verzögerung zugesendet und könnte daher falls gewünscht auch im Ladecase verbleiben.  

Ladecase

Das Ladecase besteht wie die In-Ear, aus Kunststoff. Dabei hat JBL dieses farblich an die gewählte Farbe der True Wireless Ohrhörer angepasst. Somit ist das Case bei meinem Testgerät in einem matten türkisfarbenen Farbton gehalten. Die Vorder- und Rückseite wiederum, ist in silberner Aluminiumoptik ausgeführt, wobei hier an der Vorderseite das JBL-Logo in demselben türkischen Farbton prangt.    

Das Case ist nicht das kompakteste, aber dennoch lässt dieses sich mit den Maßen: 84 x 31 x 38 mm (L x T x H) gut in der Hosentasche verstauen. Lediglich bei eng anliegenden Hosen könnte es hier auf Dauer etwas unbequem drücken. An der Rückseite des Ladecase befindet sich unterhalb des Klappscharniers ein türkis umrandeter Micro-USB Anschluss, über den logischerweise das Case mit Strom versorgt wird. Direkt darunter ist eine Akku-Anzeige, welche durch vier einzelne weiße LED´s anzeigt, wie voll der Akku des Cases ist. Daher steht hier jede LED für 25 % Akku Restkapazität. Ein Magnetverschluss, der das Case verschlossen hält, sorgt dafür, dass auch beim sehr starken schütteln über Kopf, nichts herausfällt. Aber auch wenn der Deckel offen ist und man das Case schüttelt, werden beide Ohrhörer dank der magnetischen Sicherung problemlos an ihrer Position gehalten.  

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Sowohl die True Wireless In-Ears, als auch das dazugehörende Ladecase, können mich persönlich soweit von deren Verarbeitung und Materialwahl überzeugen. 

Die Übergänge der einzelnen Materialien sowohl an den Ohrhörer, als auch beim Ladecase, wurden sauber verarbeitet. Es gibt hier keinerlei unsaubere Kanten oder Ähnliches. Ebenfalls gefällt mir die Größe bzw. Form des Ladecase. Dieses ist zwar im Vergleich zu manch anderen True Wireless Modellen etwas klobiger, doch dafür bietet dies die Möglichkeit, den Akku im Case 2-mal aufzuladen, was zu einer zusätzlichen Musikspielzeit von 20 Stunden führt. Zusammen mit den beiden In-Ears, bringt das Ladecase ein Gewicht von 89 Gramm auf die Waage, was soweit völlig ok ist.

JBL hat die Reflect Flow für den Sporteinsatz gebaut, daher sind diese wasserdicht gemäß der Schutzklasse IPX7. Etwas Schade ist natürlich für mich, dass JBL bei diesem Modell immer noch auf einen etwas in die Zeit gekommenen Micro-USB Ladenschluss setzt. Hier hätte ich mir natürlich einen modernen und aktuellen USB-Typ-C Anschluss gewünscht.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5)
FarbeTeal (blau), weitere Farbe: Anthrazit
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 10 h
Akku Ladecase: 20 h
Gesamt somit: 30 h
Gewicht 89 g (Ohrhörer und Ladebox)
16 g (beide Ohrhörer)
73 g (Ladebox)
MaterialKunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
KonnektivitätBluetooth 5
unterstützte Profile: A2DP 1.3; AVRCP 1.5; HFP 1.6
LautsprechertypDynamische Treiber mit einer Größe von 5,8 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz bis 20.000 Hz (Ohrhörer)
Empfindlichkeit Mikrofon96 dB SPL (1 kHz / 1 mW)
LieferumfangJBL Free Reflect Flow True Wireless Kopfhörer (2 Stk.)
Silikonaufsätze: S, M, L.
Drei paar Sport-Einsätze: S, M, L
Ladebox
Mikro-USB-Ladekabel (10 cm)
Benutzerhandbuch
Sicherheitshinweise
Garantiekarte

Tragekomfort

Da das Gehäuse der JBL Reflect Flow etwas größer als die Ohrmuschel bzw. der Eingang des Ohrkanals ist, werden diese aus diesem, und dem Grund der Sport-Einsätze in das Ohr eingedreht. Dadurch muss man die In-Ears beim Einsetzen etwas ins Ohr drücken und kurz nach hinten und wieder nach vorne eindrehen. Dadurch legt sich der „Hacken“ des Sport-Einsatzes in die Ohrmuschel-Windung, was zusammen mit den normalen Ohrtips für einen sehr sicheren halt sorgt.

 JBL liefert beim Reflect Flow insgesamt drei verschiedene Silikon-Aufsätze in der Größe S; M und L und drei passende Sport-Einsätze in denselben Größen mit. Damit kann man die Ohrhörer dem eigenen Ohrkanal und Ohrmuschel problemlos individuell anpassen. Bei mir persönlich haben die vormontierten in der Größe M perfekt gepasst, denn dabei stimmte sowohl der Halt, als auch die Isolierung der Umgebung. Die JBL Reflect Flow bieten einen absolut sichern halt und eigenen sich sowohl für sportliche Aktivitäten, als auch für den Alltag.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Grundsätzlich erfolgt die Bedienung der JBL Reflect Flow über die beiden Tasten, mit dem JBL Logo an den Außenseiten der beiden In-Ears. Davon erledigt jede Taste mehrere Aufgaben, die ich euch gleich noch genauer erläutern werde. Zuvor möchte ich erklären, wie man die JBL Reflect Flow einschaltet. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten, entweder man nimmt die Ohrhörer einfach aus dem Case, oder man schaltet diese ein, indem man die Taste an jedem der In-Ears für 2 Sekunden gedrückt hält. Zum Ausschalten genügt es, einfach die beiden Ohrhörer wieder in das Ladecase einzusetzen, oder die Taste an beiden Ohrhörer für 5 Sekunden gedrückt zu halten.

Bei True-Wireless In-Ears ist es meist üblich, dass ein Ohrhörer als ein sogenannter „Master“ und der andere als „Slave“ Gerät fungiert. Beim Master handelt es sich quasi um den Daten-Empfänger, also der Kopfhörer, der sich direkt mit dem Smartphone verbindet und die Musik via Bluetooth übertragen bekommt. Der andere wiederum, der Slave, empfängt die Daten lediglich vom Master und kann sich daher nicht direkt mit dem Smartphone verbinden. Somit kann man wie bei JBL üblich, den rechten In-Ear quasi komplett alleine nutzen, da dieser sowohl Musik empfangen kann, als auch ein Mikrofon verbaut hat.

Zurück zur Bedienung über die beiden äußeren Tasten. Drückt man die Taste am rechten Ohrhörer einmalig, dann wird die Musik direkt gestartet. Ein erneutes Betätigen pausiert wiederum die Musikwiedergabe. Drückt man die Taste bei einem eingehenden Anruf, kann man diesen annehmen und später auch so beenden. Drückt man diese Taste wiederum zweimal hintereinander, dann kann man auf die Sprachsteuerung zugreifen. Bei der Sprachsteuerung handelt es sich quasi um den Sprachassistenten, welcher in eurem Smartphone integriert ist. So ist es bei mir am iPhone Siri und bei allen Android-Nutzern der Google Assistant oder Bixby (bei Samsung).

Betätigt man den Knopf an der linken Seite zweimal hintereinander, dann überspringt man das gerade abgespielte Lied um einen Titel. Durch das einmalige drücken, wechselt man zwischen: TalkThru, Ambiente Aware umher oder kann die beiden Funktionen beim erneuten betätigen wieder deaktivieren. Die Bedienung ist soweit logisch durchdacht aufgebaut und nach kurzer Zeit sollte man sich hier an die Bedienung gewöhnen. Lediglich eine Möglichkeit, die Musiklautstärke direkt über die Reflect Flow In-Ears zu steuern, vermisste ich etwas. Daher muss man hier jedes Mal zum Smartphone greifen, was für mich persönlich etwas nervig ist, da ich die Lautstärke öfters meinem Umfeld anpasse. Was mir außerdem weniger gut gefällt, sind die etwas schwergängige Knöpfe. Dadurch drückt man sich die In-Ears zum Teil etwas tiefer in den Gehörgang, was durchaus unangenehm sein kann.

(Bedienung: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

JBL verspricht beim Reflect Flow den typischen JBL Signatur Sound, der hier jedoch mit einem kraftvollen Sound überzeugen soll. Doch ist dem auch so, oder gibt dieser nur einen Brei wieder? Bevor ich dies beantworte, betrachten wir doch erst einmal die technischen Daten etwas genauer.

In jedem der In-Ear sitzt neben einem Akku und einiges an anderer kleiner Elektronikteile, auch ein 5,8 mm großer dynamischer Treiber. Diese besitzen einen gewöhnlichen Frequenzgang von 20 Hz – 20.000 Hz, was jedoch zum Klang nur soviel aussagt, dass dieser ausgewogen mit einer leichten Bassbetonung abgestimmt ist. Auf was man bei den JBL Reflect Flow jedoch leider weiterhin wie bei vielen anderen JBL Kopfhörern verzichten muss, ist die Unterstützung eines hochwertigen Audio-Codes. Schließlich wird auch bei diesem Modell weder aptX für (Android), noch AAC für (iOS) unterstützt.

Beim Klangbild stellt man fest, dass es sich hier um einen sportlich In-Ear handelt. Schließlich bietet dieser zum einen ein kraftvollen Output, sprich, er bietet eine hohe max. Lautstärke, welche zudem nahezu voll ausgereizt werden kann, ohne zu verzehren. Ebenfalls erkennt man es beim richtigen Sitz der In-Ears, an dem Bass, denn dieser ist voluminös und druckvoll, bietet zudem aber auch einen ordentlichen Tiefgang. Jedoch ist die klangliche Abstimmung JBL hier gut gelungen, denn werden die Höhen, noch die Mitten werden hier nicht wie so oft bei anderen In-Ears dominiert. 

Beim JBL Reflect Flow zeigt JBL mal wieder, dass es nicht unbedingt notwendig ist, dass Kopfhörer die hochwertigen Audiocodecs wie z. B. AAC und aptX usw. unterstützen müssen. Schließlich bieten die Reflect Flow auch ohne diese Codecs einen gut auflösenden Klang, welcher weitestgehend klar und ausgewogen wiedergegeben wird. Dennoch muss ich hier klar sagen, dass die JBL Reflect Flow bei bassbetonter Musik ihr wahres Können zeigen und daher genau hier ihre Stärke liegt.

Die Sprachverständlichkeit der Kopfhörer ist gut. Klar gelingt es den verbauten Mikros, welche es versuchen, die Umgebungsgeräusche etwas zu minimieren nicht ganz, alles um einen herum während Telefonaten zu neutralisieren. Daher hört der eigenen Gesprächspartner z. B. ein vorbeifahrendes Auto oder einen Zug. Aber gegenüber den JBL Free X ist das verbaute Mikrofon besser und so verstanden mich meine Gesprächspartner-/innen bei mäßigem Umgebungslärm durchaus gut. Übrigens unterstützen die Reflect Flow auch beim Telefonieren den Stereomodus. Das heißt, dass während dem Telefonieren beiden In-Ears den Ton wiedergeben, was ich persönlich deutlich besser finde, als bei einer Mono-Wiedergabe. Außerdem kann TalkThru und Ambient Aware, während Telefonaten nicht genutzt werden, was durchaus Sinn macht. Schließlich werden die dafür genutzten Mikros für die Reduzierung der Umgebungsgeräusche genutzt und würden zudem den Ton zum Gehör durchlassen, was bei der Verständlichkeit nur für ein durcheinander sorgen würde.

Was die Latenz angeht, also die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. können die Reflect Flow überzeugen. Das muss unter anderem am Bluetooth 5.0 Chip liegen, denn bei den von mir bereits getestet JBL Free X mit Bluetooth 4.2 war die Latenz doch sehr enttäuschend.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Für die Energieversorgung der JBL Reflect Flow, hat JBL in jedem Ohrhörer einen 110 mAh Lithium-Ionen-Akku verbaut, welche zudem eine Schnellladefunktion besitzen. Diese 110 mAh Akkus ermöglichen laut JBL eine Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden am Stück. Dies ist soweit ein sehr guter Wert, schließlich halten viele anderen Modelle zum Teil deutlich weniger durch (4 bis 6 Stunden). Sobald der Akku der JBL Reflect Flow In-Ears leer ist, können diese jederzeit in dem mitgelieferten Transportcase aufgeladen werden. Diese ermöglicht mit insgesamt 850 mAh eine gesamte Akkulaufzeit von bis zu 30 Stunden. 

(App: 3,5 von 5 Punkten)

Im Alltag ermöglichen die Reflect Flow je nach eingestellter Lautstärke sogar eine etwas längere Akkulaufzeit, wie von JBL angegeben. Somit kam ich sogar bei einem etwas angehobenen Pegel auf fast 11 Stunden Akkulaufzeit. Dank der zusätzlichen Schnellladefunktion, reichen bereits 10 Minuten Ladezeit im Transportcase aus, um damit gut über eine Stunde am Stück wieder Musik hören zu können. Während eine volle Aufladung im Transportcase knapp 1 Stunde und 45 Minuten beansprucht. Das Aufladen erfolgt übrigens via Micro-USB-Kabel, wobei mir hier sehr gut gefällt, dass einem der Ladefortschritt durch die vier LED´s an der Rückseite angezeigt wird.

Bluetooth & Signalqualität

Beim Reflect Flow setzt JBL auf den neuen Bluetooth 5 Chip. Dieser liefert in meinem Test eine stabile Verbindung sowohl zu iOS-, als auch Android-Geräten. Die Verbindung zwischen Smartphone und In-Ears erfolgt wie bei eigentlich sämtlichen True Wireless Kopfhörer, automatisch bei der Entnahme aus dem Ladecase. Sobald man die beiden Ohrhörer zum ersten Mal aus dem Transportcase nimmt, befinden diese sich automatisch im Pairing-Modus und können daher wie bei Bluetooth-Kopfhörer üblich direkt über die Einstellungen mit dem Smartphone verbunden werden.  

Möchte man die beiden Ohrhörer wiederum mit einem weiteren Gerät verbinden, muss man die Taste am rechten Ohrhörer für knapp 5 Sekunden gedrückt halten. Anschließend geht man wie gewohnt zu den Bluetooth-Einstellungen im Smartphone und wählt hier den Kopfhörer „JBL Reflect Flow“ aus. Anschließend kann man auch den linken In-Ear aus dem Case nehmen, der sich darauf automatisch mit dem Rechten verbindet.

Im Praxistest bieten die JBL Reflect Flow zwischen Kopfhörer und Smartphone (bei mir ein iPhone X) eine sehr stabile und gute Reichweite von bis zu 30 Metern im Freien, ohne Hindernisse. Im Haus wiederum hängt die Reichweite von euren Wänden und Decken ab. Schließlich reduzieren massive dicke Wände und Decken die Reichweite des Funksignals deutlich mehr, als z. B. dünnere. Daher kann man hier grob gesagt von einer Indoor-Reichweite von ca. 9 Metern reden, was ein guter Wert ist.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den neuen Reflect Flow verspricht JBL komplett kabellose In-Ear Kopfhörer, welche absolute Freiheit sowohl im Fitnessstudio, als auch im Freien bieten sollen. Des Weiteren wird mit einem wasserdichten und schweißresistenten Gehäuse nach Schutzklasse IPX7 geworben und eine ununterbrochene Musikwiedergabe von mehr als 10 Stunden. 

Preis/Leistung

Die UVP des Reflect Flow hat JBL mit 149€ festgesetzt. Online sind diese jedoch inzwischen teilweise für 119,90€ inkl. Versand erhältlich.  

Für diesen Preis bekommt man sehr gute True Wireless Kopfhörer, welche zwar klanglich nicht High-End sind, aber dennoch rundum mit einem guten Gesamtpaket überzeugen können. JBL liefert hier ein paar True Wireless Kopfhörer, welche mit einem guten Klang, einem sehr sicheren Tragekomfort und einer sehr guten Akkulaufzeit am Stück überzeugen.

Die Mängel, die ich noch beim JBL Free X hatte, hat man beim Reflect Flow neutralisiert. Daher gibt es hier von mir weder bei der Latenz, noch von bei der Sprachverständlichkeit Kritik. Lediglich auf eine Lautstärkeregelung direkt über die Kopfhörer, muss man verzichten. Daher muss man dazu leider immer noch ständig das Smartphone zur Hand nehmen oder man erledigt es via Sprachsteuerung, was durchaus gut funktioniert.

JBL Reflect Flow

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: de.jbl.com

Nanoleaf Canvas Smarter Kit

In aller Kürze


Mit den Nanoleaf Canvas, hat das Unternehmen  Nanoleaf, eine weitere Version, seines Beleuchtungssystems vorgestellt. Diese bieten gegenüber den Nanoleaf Light Panels nochmals einige Verbesserung. Denn zum einen gibt es bei der neuen quadratische Form keine blinden Bereiche mehr. Außerdem reagieren diese nun auf Berührung und kommen ohne extra Rhythm-Modul und Steuereinheit aus, da diese direkt in einem der Panels integriert wurden. Die Nanoleaf Canvas sind definitiv nur als Deko-Beleuchtung zu sehen, denn um diese z.B, als Arbeitslicht zu sehen, bräuchte man deutlich mehr Panels. Montiert an die Wand, sind die LED-Panels definitiv ein Hingucker und sorgen bei all meinen Besuchern für einen wahren Wow-Effekt.

Gefällt uns

  • Modulare Design
  • einfacher Aufbau und Bedienung
  • Tolles Dekolicht
  • reagiert auf Musik und Klang

Gefällt uns weniger

  • keine  sehr hoher Preis
  • Entfernung der Klebestreifen

Nanoleaf Canvas Smarter Kit

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Nanoleaf Canvas Smarter Kit befindet sich zusammen mit dessen Zubehör in einer kompakten, mit wenigen Infos bedruckten Kartonage. Diese wiederum ist in eine dünnere, rundum bedruckte Hülle eingeschoben.

Die Front, ziert neben den üblichen Informationen zum Hersteller und dem Produktnamen, auch einige Informationen bzw. Merkmale über die Canvas-Panels. Dabei wird erwähnt, dass diese auf Berührung und Musik reagieren können, über 16 Millionen Farben darstellen und per Sprache steuerbar sind. Zudem ist hier eine Abbildung der 9 einzelnen Module (Umfang an Panels in diesem Starter-Kit) zu sehen. Durch das „Works with Apple HomeKit“ Siegel informiert Nanoleaf zudem darüber, dass dieses Nanoleaf Canvas Smarter-Kit direkt über die Apple HomeKit-App gesteuert werden kann.

 An der langen unteren Stirnseite werden einem erneut die Panels gezeigt. Zudem wird man jedoch hier auch noch darüber informiert, dass ein Panel eine Fläche von 150 x 150 mm einnimmt. Des Weiteren wird auch darauf hingewiesen, dass das Set mit weiteren smarten Assistenten funktioniert. So kann man die Lichter auch mit dem Google Assistant, Amazons Alexa und IFTTT ( If This Then That) bedienen. Außerdem wird der Energieverbrauch mit der Klasse „B“ angegeben und das 11 kWh/1000h verbraucht wird. Die gegenüberliegende lange Seite, zeigt erneut einige der bereits bekannten Funktionen und Verbindungsmöglichkeiten. Doch zudem weißt Nanoleaf hier auch auf die Systemanforderungen, sowie den kompletten Lieferumfang hin.

Zu guter Letzt werden auf der Rückseite einige Montagebeispiele der Nanoleaf Canvas gezeigt. Hat man daher genug Geld auf der hohen Kante, kann man damit tolle Motive oder gar eine komplette Wand farblich dekorieren. Außerdem werden hier erneut 6 wichtigen Merkmale der Nanoleaf Canvas gelistet.

Bei der Hauptverpackung und deren Innenleben, muss ich das Unternehmen Nanoleaf erneut sehr loben. Schließlich ist auch hier alles aus umweltfreundlichem Material gefertigt. Alle 9 LED-Panels sind unterhalb einer Kurzanleitung versteckt. Davon ist die obere die Steuereinheit und alle anderen die Erweiterungsmodule. Im abgetrennten Bereich zur rechten befindet sich der Rest des Lieferumfangs, bei dem es sich um das Netzteil inkl. Kabel und den passenden Adapter für EU- und US-Steckdosen handelt. Außerdem sind noch 28 Klebestreifen zum Befestigen der Canvas-Panels und 9 Verknüpfungen in diesem Abschnitt untergebracht. Ach ja, auf der Kurzanleitung findet man einen Aufkleber, dieser informiert nicht nur über die Seriennummer der Panels, sondern beinhaltet ebenso wie das Netzteil den HomeKit Code zum späteren scannen und hinzufügen zur Apple Home-Kit App.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Nanoleaf Canvas Smarter Kit besteht aus insgesamt 9 quadratischen Kunststoff-Panels. Die einzelnen Elemente sind je 15 x 15 Zentimeter groß, wiegen knapp 167 Gramm und werden mit den mitgelieferten dreiadrigen Kontaktplättchen miteinander verknüpft bzw. verbunden. 

Eingesteckt werden die Kontaktplättchen in einen der vier vorhanden Einschüben an der Rückseite der Canvas-Panels. Durch die unterschiedliche Anordnung der Steckpunkte ist es möglich, die Nanoleaf Canvas Panels entweder auf gleicher Höhe, oder versetzt zusammenzustecken und an die Wand zu montieren.

Im ausgeschalteten Zustand leuchten die Nanoleaf Canvas Panels nicht, daher erstrahlen diese hierbei nur in ihrem neutralen weisen Zustand. An der Rückseite befinden sich neben den bereits genanten Steckverbindungen je Panel, auch vier erhabene Flächen. An diesen werden später jeweils vier der mitgelieferten doppelseitigen Klebepads befestigt und anschließend damit an die Wand montiert.

Die Vorderseite, welche nach dem Anbringen an der Wand betrachtet wird, ist wie bereits bei den Nanoleaf Light Panels mit einer matten „Milchglas“ Oberfläche versehen. Jedoch gibt es hier den in den Light Panels vorkommenden „Blinden-Bereich “an den Ecken nicht. Daher leuchten die Nanoleaf Canvas Panels an der kompletten Front durch. Lediglich ein Kreuz, teilt die Front in vier Abschnitte ein und ist im eingeschalteten Zustand etwas heller, als der Rest. Bei der Kombination der Nanoleaf Canvas können sage und Schreibe bis zu 500 Panels über ein Kontrollfeld gestreut werden, daher sind hier eigentlich fast keine Grenzen gesetzt. Die Betonung liegt auf fast, denn jedes Netzteil kann max. 25 Panel (Angabe vom Hersteller) mit Strom versorgen, somit benötigt man in diesem Fall zusätzliche Netzteile.

Das mitgelieferte Netzteil wird ebenfalls über einen der Steckpunkte an der Rückseite eingesteckt. Dabei ist es jedoch völlig egal, in welches der mitgelieferten Panels ihr dieses einsteckt. Somit muss es nicht zwingend das Panel mit der Touch-Steuereinheit sein. Das Netzteil umfasst anders als bei den Nanoleaf Light Panels nur ein Netzteil mit Netzstecker und einem Kabel. Daher gibt es hier kein zusätzliches Netzteil, welches noch zusätzlich zwischen dem Kabel hängt. Das Kabel bietet eine Länge von 2,5 Metern und sollte daher problemlos ausreichen, um nach der Montage an der Wand, problemlos die nächstgelegene freie Steckdose zu erreichen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Zur Verarbeitung des Nanoleaf Canvas Smarter Kit gibt es soweit nicht viel zu sagen. Die einzelnen Panels machen wie bereits bei den Light Panels einen sehr hochwertigen Eindruck, und lassen sich dank des geringen Eigengewichts sehr leicht Mithilfe der beiliegenden doppelseitigen Klebestreifen an die Wand kleben. Zur Montage komm ich jedoch im nächsten Punkt ausführlicher zurück.

Das Verbindungskabel ist ausreichend lang und macht ebenfalls einen guten Eindruck. Beim Netzteil ist mir nur ein minimales Summen aufgefallen, welches ich aber nur beim genauen Hinhören, bei absoluter stille hören konnte. Was man bemängeln könnte, wären die Steckverbindungen, diese werden nämlich nur eingeschoben und nicht eingerastet. Dadurch sollte man wenn man z. B. mehrer Module (3 Stück maximal) an die Wand auf einmal anbringen möchte darauf achten, dass man dies alle sicher hält. Schlichtweg ist es nämlich nicht möglich, alle 3 Module mit einer Hand zu halten, denn dabei verrutscht schnell etwas, oder man knickt die Panels so, dass im schlimmsten Falle die Steckverbindung bricht. Daher sollte man sich bei der Montage an die Wand etwas Zeit lassen und lieber etwas vorsichtiger umgehen. Jedoch hört sich dies jetzt alle empfindlicher an, wie es in Wirklichkeit ist.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lampen-ArtModulare LED-Paneele, welche durch weitere Module erweitert werden können.
Leuchtkraftca. 100 Lm pro Panel
Max. Farben16,7 Millionen
Farbtemperatur2200K – 6000K
Gewicht ca. 167 Gramm pro Panel
Lebensdauerca. 25.000 Stunden
Kommunikations ProtokollWiFi (2.4Ghz b/g/n)
Leuchtmittel TechnologieLED-Leuchtmittel
Lieferumfang8 modulare Lichtpanels
1 Lichtpanel mit Steuereinheit
1 Netzteil mit EU-/ US Steckeradapter
Kurzanleitung
28 doppelseitige Klebestreifen zur Montage
9 Panel- Verbindungsstücke

Einrichtung und Installation

Wie bei den Nanoleaf Light Panels, empfiehlt es sich auch beim Nanoleaf Canvas Smarter Kit dieses zuerst auf dem Boden oder Tisch so zusammenzustecken, wie man diese später an der Wand vorhat, zu befestigen. Dabei kann man natürlich auch bedenkenlos die Stromversorgung anschließen, sodass man gleich nach dem einstecken in der Steckdose sieht, dass alles richtig funktioniert. Schließlich wäre nichts ärgerlicher, wie wenn man nach dem anbringen feststellt, dass z. B. ein Panel defekt wäre.

Nanoleaf stellt in der Anleitung und auf der Webseite einige Beispiele zur Verfügung, wie man die 9 Canvas Panels, welche im Nanoleaf Canvas Smarter Kit (je nach Set auch mehr) zu einem Motiv anordnen kann. Daher muss man sich nicht stundenlang den Kopf zerbrechen, wenn einem keines einfällt. Des Weiteren kann man natürlich auch jederzeit auf die Nanoleaf App zurückgreifen, welche kostenlos für iOS und Android verfügbar ist. In der App erhält man nämlich auch Zugriff auf den Layoutassistenten. Durch diesen ist es nämlich ebenfalls möglich, ein passendes Layout zu kreieren und anschließend vor einem zusammenzubauen. Dazu gibt man einfach die vorhandene Anzahl an Panels an und erhält einen zufällig erstellten Designvorschlag, welchen man jedoch nach belieben via Drag und Drop der einzelnen Elemente, weiter optimieren kann. Um den Assistenten nutzen zu können, muss das Canvas Starter-Kit zuvor mit der App gekoppelt werden, was jedoch sehr einfach vonstattengeht. Den Vorgang dazu, erkläre ich euch im nächsten Punkt ausführlich.

Eine weitere durchaus interessante Funktion, ist die Anordnung der Nanoleaf Canvas Panels via Augmented Reality-Funktion. Damit kann man mithilfe der App, die Anordnung der Panels, über die Kamera an die Wand projizieren lassen. Dazu einfach über die Webseite von Nanoleaf den zur Verfügung gestellten QR-Code ausdrucken und an die Wand hängen. Diesen dann einfach mit dem Smartphone in der App scannen und die Nanoleaf Canvas Panels selbst anordnen.

Um die Nanoleaf Canvas Panels nutzen bzw. via App usw. steuern zu können, ist es erforderlich, dass man sich ein Konto beim Hersteller anlegt. Keine Angst, selbst wenn das Unternehmen mal insolvent wäre oder Ähnliches, müsst ihr euch hier keine Gedanken machen, die Canvas Panels laufen auch ohne Server und können ohne App bedient werden. Zur Registrierung müsst ihr die üblichen Angaben machen, sprich ihr werdet nach eurem Vor-/Zunamen und einer E-Mail-Adresse gefragt. Nach Adressdaten usw. wird hier also nicht verlangt, da es keine ortsabhängige Funktion wie z. B. bei den Hue-Lampen gibt.  

Der Rest der Account Einstellung ist völlig selbsterklärend. Bei mir wurde am iPhone direkt gefragt, ob ich meinen Account direkt mit Apple HomeKit synchronisieren möchte, dem ich zugestimmt habe. Dabei muss man einfach, sobald man dazu aufgefordert wird den HomeKit Code scannen oder eingeben (befindet sich auf der beiliegenden Anleitung oder an der Rückseite der Steuereinheit) und schon verbindet sich das Nanoleaf Canvas Smarter Kit mit dem HomeKit und der App. Somit hat man anschließend den vollen Zugriff über die App, oder als Apple-User auch direkt über die HomeKit App.

Die Nanoleaf Canvas Panels, werden wie bereits erwähnt, an die Wand mithilfe von doppelseitigen 3M-Klebepads befestigt. Diese Klebepads sind ausreichend stark, sodass die Panels auch problemlos an den meisten Tapeten halten (Deckenmontage wäre selbstverständlich auch möglich). Dazu sollten an jedem Panel vier Klebestreifen angebracht werden und wie vom Hersteller angegeben für 30 Sekunden festgedrückt werden. Anschließend an maximal drei Panels auf einmal die Klebestreifen abziehen (sollte die Seite mit Wall-Side sein) und diese drei Panels an der Wand befestigen. Des Weiteren bietet Nanoleaf aber auch wie bei den Light Panels ein Mount-Kit für 24,99 € an. Dabei handelt es sich um mehrere Kunststoffrahmen, die mit je vier Schrauben an der Wand befestigt werden. An diesen wiederum werden anschließend die Canvas Panels befestigt.

Dieses soggenanten Mount-Kit umfasst insgesamt 9 Halterungen, je 36 Dübel und Schraube, in zwei unterschiedlichen Ausführungen, für verschieden Materialien (Trockenbau Wände, Gips Wände und Holz), sowie vier flexible Steckverbindungen und 9 starre Verbindungsstücke. Diese Flex-Verbindungen ermöglichen eine Montage der Canvas Panels über die Ecke. Somit kann man die Panels so anordnen, dass diese von der einen Wand, zur andern übergehen. Ein weiteres Mount-Kit kostet knapp 60€ enthält jedoch 25 Halterung inkl. dem dafür benötigten Befestigungsmaterial. Letzteres ist dann für diejenigen interessant, die sich mehrere Panels kaufen möchten.

Daneben befindet sich die übliche Play/Pause-Taste, mit der man ganz simple die Musik pausieren kann, oder wieder weiterlaufen lassen kann. Direkt nebenan, befindet sich die Stummschalttaste, welche zeitgleich auch dazu dient, den Sprachassistenten auf dem Smartphone zu aktivieren. Bei der letzten Taste, handelt es sich um die Power-Taste, über welche man den Lautsprecher Ein-/ und Ausschalten kann. So viel zu den Bedientasten, es ist jedoch auch möglich, zwei 1More S100BT zu einem Stereo-Paar zu koppeln. Dazu muss man beide Lautsprecher einschalten und an einem der beiden die Power-Taste zweimal hintereinander betätigen. Automatisch koppeln sich beide miteinander und geben die Musik im Stereo-Klang wieder. Die Verbindung wird automatisch getrennt, sobald man beide oder auch nur einen der Lautsprecher ausschaltet.

(Einrichtung und Installation: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung und App

Nanoleaf Smarter-Reihe
Preis: Kostenlos
Nanoleaf Smarter-Reihe
Preis: Kostenlos

Beim Einrichten über das Smartphone stimmt ihr zu, dass euer Smartphone automatisch den Nanoleaf Canvas Smarter Kit die Wi-Fi Daten eures Heim-Netzwerks übermittelt. Durch die Einbindung in das 2,4 GHz-Wi-Fi-Netz (5 GHz wird leider nicht unterstützt), könnt ihr die Canvas Panels jederzeit via App, Apple Home-Kit, Google Assistant, Siri, Amazon Alexa und IFTTT steuern. Jedoch bietet Nanoleaf auch eine würfelähnliche Fernbedienung an, doch diese habe ich bisher noch nicht getestet. Die meisten unter euch, werden jedoch die Bedienung über die App oder direkt über die Touch-Funktion bevorzugen. Auf Letzteres gegen ich später genauer ein, zuvor möchte ich euch die App etwas näher erläutern.

Die App ist dieselbe, wie bei den Nanoleaf Light Panels, daher ist diese logischerweise identisch aufgebaut. Aufgrund der zahlreichen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten, ist die App etwas verschachtelt, da man machen Funktionen gerade am Anfang etwas suchen muss. Auf der Startseite (dem Dashboard), stehen nicht nur einfarbige Farben, sondern auch die so genannten Szenen und Rhythm-Farben zur Auswahl. Bei Letzterem handelt es sich um den Rhythm-Modus, welcher aktiviert werden kann, damit die einzelnen Lichtquadrate auf Musik regieren. Dabei ist anders als bei den Light Panels kein Rhythm-Modul notwendig, denn dieses ist bereits in der Steuereinheit der Canvas Panels integriert. Eine weitere Veränderung, neben der Form der Panels, ist die integrierte Touch-Funktion. Dadurch wird es ermöglicht, dass man durch das Berühren der einzelnen Panels z. B. die Farbe oder die Helligkeit verändern kann. Diese Änderung ist jedoch davon abhängig, welchen Beleuchtungsmodi ihr in der App eingestellt habt. 

Wählt man in der Dashboard-Ansicht einfarbiges Leuchten aus, dann leuchtet sämtliche Canvas Panels, die mit diesem gewählten Netzteil (Controller-Modul) verbunden sind, in der gleichen Farbe auf. Dabei kann natürlich auch die Helligkeit verändert werden, dazu aber unter dem Punkt „Licht“ mehr. Die Möglichkeit der dabei bestimmten Farbe ist natürlich aufgrund der RGB-LEDs riesig und somit kann man aus einer sehr umfangreichen Farbpalette (16,7 Millionen Farben) auswählen und die Farben jederzeit für die Schnellauswahl abspeichern.

Mit den zusätzlichen kreativen Szenen und der Touch-Steuerung machen die Canvas Panels richtig Spaß. Dabei Leuchten die einzelnen Canvas Panels in vielen unterschiedlichen Farben, die via Berührung zudem verändert werden können. Dabei gefällt es mir besonders, wenn ich das Ganze so einstellt habe, dass der Farbverlauf von einem Panel immer weiter verläuft, wie in meinem Beispielvideo unter dem Punkt „Funktion und Licht“ zu sehen. Die Szenen können unter dem Untermenü „Entdecken“ durch zahlreiche Weitere erweitert bzw. ergänzt werden. Regelmäßig kommen hier Neue dazu und zudem kann man natürlich auch welche komplett selbst erstellen.

Ansonsten ähneln sich die Einstellungspunkte sehr, da es sich herbei wie bereits erwähnt um dieselbe App wie bei den Nanoleaf Light Panels handelt. Daher kann man hier in der App jederzeit nach Updates für das Licht-System suchen usw.

(Bedienung und App: 4 von 5 Punkten)

Funktionen und Licht

Bei den Nanoleaf Canvas Panels handelt es sich wie bereits bei den Light Panels um tolle Deko-Leuchtmittel. Um diese zu nutzen, um z. B. einen kompletten Raum zu erleuchten bräuchte man deutlich mehr, als nur 9 Panels, was aber definitiv extrem teuer wird. Das 9-fach Set kann man zwar bei Wunsch auf bis zu 500 Panels erweitern, doch da für 9 weitere Panels 199€ fällig werden, würde man hier z.B, beim Erwerb von zusätzlichen 486 Panels auf einen Preis von knapp 10.800€ (Preis beim Erwerb direkt von Nanoleaf) kommen. 

Kommen wir nun zu einem wichtigen Punkt, dem Licht bzw. dessen Qualität. Dieses kann mich soweit auch bei den Nanoleaf Canvas überzeugen. Schließlich können die Nanoleaf Canvas Panels nicht nur zahlreiche Farben (16,7 Millionen) darstellen, sondern bieten dazu noch eine gute max. Helligkeit.

Klar man kann damit, wie bereits mehrfach erwähnt, keinen kompletten Raum von rund 20 m² beleuchten. Aber stellt man die Lichter z. B. bei maximaler Helligkeit auf die Farbe weiß, dann ist das Licht dennoch so hell, dass es blendet. Die maximale Helligkeit wird von Nanoleaf mit den 9 mitgelieferten Canvas Panels mit 900 Lumen angegeben, die Farbtemperatur wiederum liegt zwischen 1.200 und 6.500 Kelvin und eingestellt können bis zu 16,7 Millionen verschiedene Farben. 

Bei weißem Licht sind die Nanoleaf Canvas Panels am hellsten. Doch die meisten unter euch werden sicherlich die Möglichkeit nutzen, und mehrer Farben darstellen lassen. Dabei können diese mit einer satten und kräftigen farblichen Darstellung überzeugen. Die Ausleuchtung ist wie im Video zu sehen weitestgehend gleichmäßig, und an der Wand montiert wunderschön anzuschauen. Lediglich beim Dimmen nimmt die gleichmäßige Ausleuchtung noch etwas ab. Jedoch sieht das Ganze immer noch sehr schick aus.

(Funktionen und Licht: 4,5 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Ein weiterer interessanter Punkt bei sämtlichen Leuchtmitteln, ist der Stromverbrauch. Schließlich ist dieser ebenfalls wichtig, denn dieser sollte nicht zu hoch sein und daher ist vor allem der Standby-Verbrauch nicht zu unterschätzen. Der Stromverbrauch hängt jedoch von mehreren Faktoren ab, denn hier spielen die eingestellte Helligkeit, die Anzahl der verwendeten Panels und die Lichtfarbe eine Rolle. 

Da wie bereits erwähnt bei kaltweißem Licht die höchste Helligkeit erreicht wird, brauchen die Nanoleaf Canvas Panels auch genau bei dieser Darstellung am meisten Strom und bei Farben etwas weniger. 9 Panels brauchen bei der Darstellung von weißer Farbe rund 12 Watt. Bei einer farblichen Darstellung z. B. blau, benötigen 9 Canvas Panels wiederum knapp 9 Watt. Dies geht soweit in Ordnung und nochmals etwas sparsamer wie die Nanoleaf Light Panels. 

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den Canvas Panels hat Nanoleaf eine neue Version der bereits sehr interessanten Nanoleaf Light Panels auf den Markt gebracht. Auch diese machen im montierten Zustand wieder einiges her und gefallen mir nochmals etwas mehr, als die Light Panels.

Dies liegt daran, dass diese ebenfalls einen modularen Aufbau bieten, der viel Spielraum lässt, um aus zahlreichen Layouts, das herauszufinden, welches einem am besten gefällt. Des Weitern benötigt man nun bei der Stromversorgung nur noch ein Netzteil mit Stecker und hat zwischen dem Kabel kein klobiges Netzteil hängen. Außerdem wurde das Rhythm-Modul nun direkt in die Steuereinheit integriert und die Leuchtmitteln reagiert allesamt auf Touch-Berührungen.

Preis/Leistung

Die UVP des 9 Panels Starter Kit der Canvas Panels, liegt bei 199,99€. Es gibt jedoch auch ein kleines Set, das 4 Panels Smarter Kit Mini für 99,99€.

Mit dem Funktionsumfang, der farblichen Darstellung, Helligkeit usw. bin ich absolut zufrieden. Diese Werte sind hier nochmals etwas umfangreicher als bei den von mir bereits getesteten Nanoleaf Light Panels. Dennoch haben auch die Nanoleaf Canvas Panels ein Schwachpunkt, nämlich den Preis. Schließlich kostet das Starter-Kit mit 9 Panels 200€. Wer daher noch mehr Panels haben möchte, muss tief in den Geldbeutel greifen. Die Erweiterungskits kosten nämlich mit 4 Panels 75,99€ und die alternative Befestigung zum Kleben ist ebenfalls nicht gerade als günstig zu bezeichnen.

Nanoleaf Canvas Smarter Kit

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: nanoleaf.me/de

1More S100BT

In aller Kürze

Mit dem 1More S100BT, ist 1More ein sehr guter Einstand in den mobilen Lautsprechermarkt gelungen. Der Lautsprecher bietet einen natürlichen Klang, der dennoch mit einem soliden Bassfundament überzeugen kann. Lediglich wenn keine Musik wiedergegeben wird, besitzt der Speaker ein deutlich hörbares Grundrauschen und die Stoffbespannung ist ein Staubfänger. Dies sind aber beides Punkte, die den vielen Positiven Aspekten kein Abbruch tun und somit konnte mich persönlich der Lautsprecher sehr überzeugen.

Gefällt uns

  • Gehäuse mit Spritzwasserschutz (IPX4)
  • gutes Gewicht und Größe
  • USB-Typ-C Lade-Anschluss
  • guter Klang

Gefällt uns weniger

  • Stoffbespannung Staubfänger
  • Mono-/ Stereo-Pairing

1More S100BT

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

1More liefert den ersten Lautsprecher in einer quadratischen zweiteiligen Verpackung aus. Diese ist schlicht in den üblichen Farben die 1More bei den bisherigen Verpackungen verwendet hat gehalten, nämlich grau und weiß.

Die Designsprache der Verpackung ähnelt daher sehr den bisherigen 1More Produkten, die ich getestet habe. Dies erkennt man schon wunderbar an der Front der Verpackung, denn diese zeigt die graue Kontur einer eins, in der zudem ein Ausschnitt des Portable BT Speaker zu sehen ist. Im Linken unteren Abschnitt listet 1More unter dem Namen des Bluetooth-Speakers, die für das Unternehmen wichtigsten Merkmale. Dazu zählt die IPX4-Zertifizierung, bis zu 12 Stunden Akkulaufzeit und der Mono- und Stereo-Betrieb. 

An den grauen Seiten des Deckels prangen ebenfalls links und rechts je zwei Merkmale. Zu denen unter anderem das verbaute Bluetooth 4.2 Modul gehört, welches die hochwertige Audioübertragung AAC für Apple-Devices unterstützt. Zu guter Letzt ist wie bei vielen anderen Produkten die Rückseite bzw. Unterseite der Verpackung mit zahlreichen ausführlicheren Merkmalen, technischen Daten und Informationen zum Hersteller und dem Produkt bedruckt.  

 Direkt nach dem Abheben des Deckels von der Unterseite kommt das Hauptprodukt, der 1More portable Bluetooth Speaker zum Vorschein. Welcher von seiner genaueren Bezeichnung eigentlich 1More S1001BT heißt. Dieser ist sicher verpackt in einer dünnen Schaumstofffolie und liegt zentriert in einem Kunststoff-Einsatz. Unter dem 1More S100BT befindet sich eine kleine Vertiefung, in welcher sich das USB-Typ-C Ladekabel und die üblichen Beschreibungen (Kurzanleitung, Garantiekarte und ein 1More-Aufkleber) befinden.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Den runden, flachen Formfaktor, den 1More beim S100BT Lautsprecher gewählt hat, ist soweit nichts Neues. Dieser ähnelt z. B. sehr der Form des deutlich teueren Beoplay A1. Mit einem Durchmesser von knapp 136 mm und einer Höhe von 51 mm ist der knapp 495 Gramm schwere Lautsprecher kompakt gehalten, bietet aber genug Platz, um einen ordentlichen Klang zu erzeugen.

Beim Gehäuse setzt man beim 1More S100BT zum Großteil auf Kunststoff. Die Treiberwand, welche nach oben gerichtet ist, besteht aus Aluminium, ist jedoch nicht sichtbar, da diese mit einem Lautsprechergitter aus Kunststoff verdeckt ist. Diese wiederum ist mit dem aktuellen Trendmaterial bei Lautsprechern bezogen. Die Rede ist von der Stoffbespannung, welche den Lautsprecher rundum umgibt. Diese Bespannung wird lediglich von einem Kunststoffring, welcher den oberen Bereich des 1More S100BT umgibt unterbrochen.

Die Oberseite zeigt lediglich ein präsenter 1More Schriftzug, welcher bündig mit der Stoffbespannung abschließt. Sämtliche Anschlüsse und Tasten befinden sich allesamt am Rand untergebracht. Hier findet man die üblichen Bedientasten, wie z. B. einen Einschaltknopf, lauter/leiser und die Kopplungstaste. Diese Tasten sind jedoch zum Teil mit mehreren Funktionen belegt, doch was welche Taste ausführt, erkläre ich unter Bedienung genauer. Neben den Tasten befindet sich eine gummierte Klappe, unter welcher sich der USB-Typ-C Port zum aufladen des Akkus und ein 3,5 mm AUX-Anschluss befindet.

Ein weiteres Merkmal welches bei vielen anderen kompakten Lautsprecher dieser größer Einklang findet, hat auch im 1More S100BT seine Integration gefunden. Damit meine ich die durchaus praktische Transportschlaufe, welche z. B. beim JBL Flip 5 sehr gerne genutzt wird. Schließlich kann man dadurch den 1More S100BT bequem an einem Rucksack oder den Fahrradlenker befestigen. 

Eine Akkukapazität-Anzeige, wie ich diese von vielen anderen mobilen Lautsprechern kenne, gibt es beim 1More S100BT leider nicht. Hier informiert lediglich beim Einschalten eine Stimme darüber, welche jedoch nur drei Ansagen kennt: Batterie High, Middle und Low. Daher ist diese Angabe etwas unpräzise, aber wenn man den Akku bei der Ansage Low auflädt, sollte das ganze kein Problem sein.

Beim Großteil der Musikwiedergabe wird der mobile Lautsprecher z. B. auf dem Tisch stehen usw. Daher ist die Unterseite abgeflacht und mit einem schmalen gummierten Bereich versehen. Dieser sorgt dafür, dass der Lautsprecher während der Musikwiedergabe sicher an dem Ort stehen beleibt, an den man diesen abgestellt hat und nicht umher wandert.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des 1More S100BT ist soweit sehr gut, es gibt nur wenige Kritikpunkte. Zum einen ist das Gehäuse nach IPX4 geschützt. Dies bedeutet, dass ihr den 1More S100BT definitiv nicht wie z. B. die Lautsprecher von JBL oder Teufel unter Wasser tauchen dürft, sondern, dass diese lediglich gegen leichtes Spritzwasser geschützt sind.

Der Gewebestoff ist an der Oberseite fest verklebt, an der Unterseite wiederum, ist dieser „nur“ bespannt. Dies bedeutet, dass ihr den Stoff hier etwas hin und her bewegen könnt, was aber im allgemeinen Gebrauch kaum stören dürfte. Ebenso ist mir aufgefallen, dass man die Oberseite etwas eindrücken kann. Diese springt jedoch wieder zurück in die ursprüngliche Form, was daran liegt, dass diese aus Kunststoff gefertigt wurde. Je nachdem wie unglücklich etwas auf die Oberseite des 1More S100BT fällt, bzw. wie unglücklich dieser herunterfällt, kann es daher jedoch passieren, dass dieser Kunststoff brechen kann. Daher gibt es hier soweit mir bekannt, keinen rundum Schutz gegen Stoßkräfte.

Sehr gut gefällt mir, dass der Power-Button nicht direkt wie beim JBL Flip5 bereits auf kurzes Drücken reagiert. Dadurch wird gezielt verhindert, dass der mobile Lautsprecher ungewollt z. B. im Rucksack eingeschaltet wird. Gleiches gilt auch für das Ausschalten, denn auch hier muss man den Knopf für mehrer Sekunden gedrückt halten. Positiv ist auch der moderne USB-TYp-C Anschluss, auf den leider immer noch zu wenig Hersteller setzen. Wobei ich glaube, dass sich dies im Jahr 2020 weitestgehend ändern wird.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprechertypmobiler Bluetooth Lautsprecher
Treiber85 mm (Plane Woofer) Tieftöner & einen 27 mm Tweeter (Hochtöner)
KonnektivitätBluetooth-Version 4.2. mit SBC und AAC-Audio-Codec, Reichweite: selbst gemessen bis zu knapp 28 m, Stereo-fähig.
AkkuAkku: 2.600 mAh
Wiedergabezeit: Bis zu 12 Stunden
Ladezeit: Bis zu 3 Stunden
Abmessungen 136 mm x 51 mm
Gewicht495 Gramm
Lieferumfang1More S100BT
Trageschlaufe (bereits befestigt)
USB-Typ-C Ladekabel
Bedienungsanleitung usw.

Bedienung

Wie versprochen, komme ich nun kurz zur Bedienung des 1More S100BT. Die Bedientasten, befinden sich wie bereits Eingangs des Testberichtes erwähnt, am Rand bei der Stoffbespannung. Hierbei handelt es sich um insgesamt fünf Tasten, welche allesamt mit mehreren Funktionen belegt wurden. Über die beiden Tasten „+“ und „ -“ kann man logischerweise die Lautstärke direkt am 1More S100BT erhöhen bzw. absenken. Bei einer erfolgreichen Bluetooth-Verbindung zwischen Smartphone und Speaker, ist es jedoch zudem bequem möglich, die Lautstärke, direkt über die Lautstärke-Tasten am Smartphone zu regeln. Zugleich kann man durch das Betätigen und zwei Sekunden halten der „+“ Taste einen Titel vorspringen und durch die „-“ Taste einen Track zurückspringen.

Daneben befindet sich die übliche Play/Pause-Taste, mit der man ganz simple die Musik pausieren kann, oder wieder weiterlaufen lassen kann. Direkt nebenan, befindet sich die Stummschalttaste, welche zeitgleich auch dazu dient, den Sprachassistenten auf dem Smartphone zu aktivieren. Bei der letzten Taste, handelt es sich um die Power-Taste, über welche man den Lautsprecher Ein-/ und Ausschalten kann. So viel zu den Bedientasten, es ist jedoch auch möglich, zwei 1More S100BT zu einem Stereo-Paar zu koppeln. Dazu muss man beide Lautsprecher einschalten und an einem der beiden die Power-Taste zweimal hintereinander betätigen. Automatisch koppeln sich beide miteinander und geben die Musik im Stereo-Klang wieder. Die Verbindung wird automatisch getrennt, sobald man beide oder auch nur einen der Lautsprecher ausschaltet.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Widmen wir uns nun wie üblich dem wichtigsten Thema, dem Klang. Hier setzt 1More trotz kompakter Bauweise auf einen 85 mm (Plane Woofer) Tieftöner & einen 27 mm Tweeter (Hochtöner). Daher kommt hier ein echtes 2-Wege-System zum Einsatz. Beide Treiber sind im Gehäuse nach oben gerichtet, sodass der Klang nach oben abgestrahlt wird. Daher ist hierbei das Klangbild etwas „schlechter“, als wenn man diesen schräg nach vorne zum Zuhörer aufstellt. 

Schräg zum Zuhörer aufgestellt, empfand ich das Klangbild als überraschend ausbalanciert. Doch lege ich diesen wie von 1More vorgesehen auf die abgeflachte Unterseite, dann wird die Klangcharakteristik etwas geschwächt. Der verbaute DSP-Chip (Digitaler Signalprozessor) sorgt dafür, dass klanglich das Maximum aus dem kompakten 1More S100BT herausgeholt wird, jedoch ohne, dass das Klangbild übertrieben beeinflusst wird. 

Der Bass des 1More S100BT bietet ein ordentliches Fundament. Hier lieferte der Tieftöner eine sehr gute Arbeit ab, sodass dieser ganz ohne zusätzliche Passivmembran, einen druckvollen Bass bietet. Dieser nimmt bei höherer Lautstärke etwas ab, sodass der Bass zwar etwas reduziert wird, aber gezielt verhindert wird, dass dieser bei voller Lautstärke die restlichen Töne überlagert. Beim Gesang macht der 1More S100BT einen guten Job, denn dieser gefällt mit weitestgehend. Lediglich bei höheren Stimmlagen wie z. B. von Frauen, merkt man, dass das Klangbild etwas bassbetont ist und somit begleitet diese eine geringe Basslastigkeit. Dasselbe gilt auch etwas für die Höhen, wenn auch diese sich etwas besser gegen den Bass durchsetzen können. Diese Klangbeschreibung entspricht wie bereits angedeutet, dem Test, bei dem ich den Lautsprecher mit der abgeflachten Fläche vor mich hingestellt habe. Als ich den 1More S100BT Lautsprecher wiederum mit den Treibern zu mir positioniert habe, war das Klangbild nochmals etwas anders. Genauer gesagt, war es dadurch nochmals deutlich besser. Dadurch konnten nämlich auch die Höhen und Mitten besser überzeugen, da diese direkt zu mir, also dem Zuhörer gerichtet waren. 

Daher hätte 1More beim S100BT eventuell die Fläche anders platzieren sollen, sodass der Lautsprecher leicht schräg aufgestellt wird. Dadurch würde dieser jedoch nicht so sauber bzw. sicher stehen, somit ist dies bei dessen Formfaktor etwas unpraktischer. Fakt ist jedoch, dass das Klangbild auch liegend sehr gut ist, jedoch eben einfach nicht ganz so überzeugen kann, wie wenn die beiden Treiber direkt zum Zuhörer gerichtet sind.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

Beim 1More S100BT gibt es unter der seitlichen Gummiabdeckung, eine bei Smartphones inzwischen immer seltener vorkommende 3,5 mm Klinkenbuchse. Darüber kann man, sofern das eigene Smartphone noch eine Klinkenbuchse besitzen sollte, die Musik via Kabelverbindung zum 1More S100BT übertragen. Das Kabel hierfür muss jedoch separat erworben werden, falls ihr solch eines nicht besitzen solltet. 

Doch die deutlich bessere und einfacher Verbindung zwischen Smartphone und dem 1More S100BT erfolgt via Bluetooth. Hierbei setzt 1More auf Bluetooth der Generation 4.2, welche neben dem herkömmlichen SBC-Audio-Codec, überraschenderweise auch den hochwertigen und nahezu verlustfreien Audio-Codec AAC für Apple-Devices unterstützt.

Inzwischen erfolgt die Verbindung zwischen Smartphone und Bluetooth-Abspielgerät in den meisten Fällen sehr einfach und zuverlässig. So ist es auch beim 1More S100BT der Fall. Direkt nach dem Auspacken und erstmaligen Einschalten, befindet dieser sich automatisch im Pairing-Modus. Danach kann dieser in den Einstellungen-> Bluetooth gesucht werden und durch betätigen automatisch verbunden werden. Möchte man den 1More S100BT wiederum mit einem neuen oder weiteren Gerät koppeln, dann genügt es, die Power-Taste für kurze Zeit gedrückt zu halten, bis ein kurzes Piepen ertönt. Zudem bestätigt ein blau/rotes aufblinken der Status-LED diesen Zustand.

Die maximale Reichweite der Bluetooth-Verbindung liegt beim 1More S100BT bei den üblichen 10 Metern indoor. Im Freien wiederum ohne Hindernisse, war in meinem Test bei knapp 25 Metern Schluss. Je nach Hindernisse zwischen Zuspiel und Wiedergabegerät, variiert die Verbindung natürlich. 

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Der fest verbaute Akku im 1More S100BT bietet eine Kapazität von 2.600 mAh und verspricht eine Akkulaufzeit von bis zu 12 Stunden. Diese Laufzeit ist kein Rekordwert, entspricht jedoch einem guten Wert, der für ein ausreichend lange Musikwiedergabe am Stück ausreicht.

In meinem Test konnte ich diese angegebenen 12 Stunden zwar nicht ganz erreichen, doch zusammengerechnet kam ich auf knapp 11 Stunden, was soweit immer noch ein guter Wert ist. Eine Schnellladefunktion hat 1More leider trotz USB-Typ-C Ladeanschluss nicht integriert. Daher dauert es knapp 3 Stunden, bis der Akku von 0 % wieder auf 100 % aufgeladen ist. Während des Ladevorgangs leuchtet die Status-LED an der Seite rot auf. Sobald der Akku voll aufgeladen wurde, erlischt diese und der Speaker kann wieder genutzt werden.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem S100BT steigt 1More nun neben dem Kopfhörer-Geschäft, in einen weiteren Markt ein, nämlich den, der mobilen Lautsprecher. Dieser Einstieg ist 1More soweit sehr gut gelungen. Das Ergebnis ist ein guter mobiler Lautsprecher, welcher neben einer modernen USB-Typ-C Ladebuchse und Bluetooth 4.2, auch mit dem AAC-Audio-Codec ausgestattet wurde. Das verbaute 2-Wege System mit einem Tief- und Hochtöner kann im Klangcheck soweit überzeugen und durch das Koppeln zweier 1More S100BT Speaker, erhält man einen sehr guten Stereo-Klang.

Preis/Leistung

Zum Marktstart des S100BT, legte 1More den Preis mit einer UVP von 99,90 pro Speaker fest. Für das Stereo-Paar lag der Preis bei 199,80€. Doch inzwischen ist der Preis bereits direkt bei 1More im Shop reduziert worden. Somit verlangt man aktuell für einen Speaker 69,90€ und für zwei 119,90€. 

Für den aktuellen reduzierten Preis ist der 1More S100BT definitiv keine Fehlinvestition, sofern einem das Design zusagt und man mit dem fehlenden Schutz gegen das untertauchen im Wasser klar kommt. Klanglich habe ich am 1More S100BT absolut nichts zu beanstanden und auch abseits von diesem, macht dieser eine sehr gute Figur und kann von seiner Verarbeitung überzeugen.

1More S100BT

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: shop.1more.eu

Activ5

In aller Kürze

Beim kleinen Fitness-Gadget, dem Activ5, handelt es sich um ein kompaktes Tool, welches locker in jeder Tasche verstaut werden kann. Dadurch ist es möglich, dass man mit dem Activ5, im Zusammenspiel mit einem Smartphone oder Tablet von überall aus, an seiner Fitness arbeiten kann. Dank über 100 Work-outs kann man zahlreiche Bereich des Körpers trainieren und somit etwas für die Gesundheit tun. Klar ersetzt der kleine Activ5 kein Joggen im Freien, oder das klassische Fitnessstudio, doch interessant ist es allemal. Schließlich kann man damit gut den Körper trainieren und braucht dabei sehr wenig Platz (keine separaten Geräte), sowie wenig Zeit.

Gefällt uns

  •  kompakte Größe
  •  Stromversorgung
  •  inkl. Smartphone-Halter
  •  motivierend

Gefällt uns weniger

  • kann manipuliert werden
  • kein Sensor fürs richtige halten

Activ5

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Activ5 von Activbody, wird in einer kleinen kompakten Verpackung zu euch nach Hause geliefert. Rundum ist diese mit einigen Infos zum Produkt, dem Activ5 bedruckt. Diese Informationen zeigen und Beschrieben einem, was das Gerät kann und wie man dieses verwendet.

An der Oberseite wird die Verpackung geöffnet, von wo aus man den kompletten Lieferumfang entnehmen kann. Im vorderen Bereich befindet sich zudem ein Klapp-Segment, welches auch innen liegend über weitere Infos informiert. Doch betrachten wir wie immer die Verpackung etwas näher von Außen. An der Vorderseite der weißen Verpackung und der Innenseite dahinter, wird einmal eine Frau und ein Mann gezeigt, die/der gerade mit dem Activ5 trainiert. Dabei wird auch gezeigt, welche Muskelgruppen diese dabei mit dieser Übung gerade trainieren. Die Linke Seite widmet sich kurz der zugehörigen App, sodass man hier einige Screenshots aus der App gezeigt bekommt. Die Rückseite zeigt ein kleines Bild des Activ5 und informiert über den Lieferumfang, sowie den Hersteller. Zu guter Letzt beschreibt der Hersteller auf der Oberseite darüber, dass es sich beim Acitv5 quasi um ein winziges Fitnessstudio handelt, welches in der Hosentasche verstaut werden kann und dieses wie auf der rechten Seite beschrieben über 100 verschiedene Übungen bietet.

Klappt man die Verpackung wie bereits erwähnt an der Oberseite auf, dann kann man aus dieser zwei weitere Verpackungen entnehmen. Bei diesen handelt es sich um eine kleinere schwarze Verpackung und eine weitere etwas größerer Verpackung. Im schwarzen Karton befindet sich, wie man schon auf dessen Außenseite lesen kann, ein Mobile-Stand. Damit kann man z. B. das Tablet oder auch Smartphone aufstellen, sodass man diese immer während des Trainings im Blick hat. Dies ist wichtig, da das Gerät, also der Activ5 nur mit einem Smartphone oder Tablet Sinn macht. In der anderen Verpackung befinden sich nach dem Öffnen nicht nur viele Beschreibungen (Quick Start-Guide usw.) sondern auch der Activ5 und darunter ein weiterer kleiner Ständer, mit welchem ein Smartphone unterwegs aufgestellt werden kann.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Activ5 handelt es sich um ein sehr kompaktes Fitnessgerät, welches mit einer ungewohnten dreieckigen, aber zugleich rundlichen Form daher kommt. Das Gerät besteht rundum aus Kunststoff, welcher mit einem gummierten Material beschichtet wurde. Die Größe beträgt in etwa 90 x 78 x 30 mm und das Gewicht liegt inkl. AAA-Batterie bei 132 Gramm.

Im Inneren des Activ5 befinden sich mehrer Kraftsensoren, welche bis zu 90 KG Kraft messen können. Dies wird ermöglicht, da eine der beiden grau gummierten Seiten fest mit dem orangenen Gehäuse verbunden ist und die andere Gegenüberliegende beweglich gelagert ist. Durch das „zusammendrücken“ nehmen die Sensoren den Druck auf und übermitteln diesen dem Smartphone. Unter dem beweglichen Teil versteckt sich eine einzelne AAA-Batterie, welche selbst ausgewechselt werden kann. Dadurch besitzt der Activ5 im inneren kein Akku, welcher ständig mit einem Ladekabel aufgeladen werden muss. Die Laufzeit der Batterie, soll laut Hersteller zwischen 6 bis 12 Monate liegen.

Damit das Gerät bei eigentlich allen Übungen möglichst bequem zwischen den Händen, Füßen und am Körper anliegt, wurden die grauen gummierten Seiten stark rund ausgeführt. Dies ist soweit sinnvoll, denn ein überall gleichdickes Gerät, würde sich beim Trainieren in der Hand oder am Körper immer irgendwo unangenehmem drücken.

Zwischen den beiden grauen Elementen befindet sich ein orangener Abschnitt. Dieser beherbergt am breiteren Abschnitt eine längliche Status-LED und direkt daneben den Power-Butten. Über diesen wird das Gerät logischerweise Ein-/Ausgeschalte. Vielmehr gibt es hier an dem kleinen kompakten Fitnessgerät nicht zu beschreiben.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung des Activ5 hab ich soweit eigentlich nichts zu beanstanden. Das Gehäuse ist gummiert, sodass dieses selbst beim Schwitzen gut in den Händen usw. hält. Das Gehäuse besitzt kein unschönen Störkanten und liegt dank der runden Form perfekt in der Hand. Vielmehr gibt es zur Verarbeitung nicht zu sagen, denn es gibt daran nichts auszusetzen. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

GerätefunktionIsometrisches mobiles Trainingsgerät
KonnektivitätSmartphone oder Tablet, Apple Watch
AppKostenlose App Namens „Activ5“, kann Trainingsdaten in Apple Health übertragen
Abmessungen/Gewicht90 x 78 x 30 mm/ Gewicht 132 Gramm
FunktionenMisst die Kraft bei jeder Übung und übermittelt die Werte an das Smartphone bzw. die App weiter.
MaterialKunstoff (gummiert)
StromversorgungEine AAA-Betterie
AkkulaufzeitZwischen 6 bis 12 Monate
LieferumfangActiv5 Trainingsgerät
Smartphonehalterung
Tablethalterung
1x AAA (bereits eingebaut)
Quick-Start-Guide usw.

Activ5

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Einrichtung & Inbetriebnahme 

Um den Activ5 nutzen zu können, muss man diesen mit einem Smartphone oder Tablet verbinden. Schließlich wählt man darüber die gewünschte Übung aus und bekommt die hierfür richtige Körperposition sowie das Trainingsergebnis angezeigt. 

Dafür stellt Activbody die Activ5-App zur Verfügung, welche kostenlos für iOS- und Android-Devices im jeweiligen Store angeboten wird. Die Verbindung mit dem Smartphone bzw. der App ist kinderleicht. Einfach die App starten, auswählen ob man das Gerät als Registrierter-Nutzer oder Gast nutzen möchte und schon kann im letzten Punkt der Activ5, welchen man in der Zwischenzeit eingeschaltet hat, verbunden werden. Apple-Nutzer werden während der ersten Verbindung zudem gefragt, ob diese möchten, dass die sportlichen Aktivitäten in die Apple-Health App übertragen werden, sodass diese auch hier jederzeit täglich angesehen werden können. Ob man dies macht ist einem selbst überlassen, ich finde es jedoch praktisch, da während des Trainings gleich der Puls meiner Apple Watch mit übertragen wird.

Um die Trainingserfolge und sonstige Statistiken einsehen zu können, ist es nötig, dass man sich ein Benutzerkonto erstellt. Dafür muss man zum einen den eigenen vollständigen Namen, eine E-Mail-Adresse und ein selbst ausgedachtes Passwort festlegen. Alternativ ist es aber auch möglich, sich via Facebook- oder Google-Konto anzumelden. Im nächsten Menü gibt man einige Daten über sich selbst an, dazu zählen: Geschlecht, Geburtsdatum, Größe, Gewicht und die Maßeinheiten. Anschließend ist das Gerät verbunden und man kann direkt mit den ersten Work-outs loslegen, schließlich hat man die beiden benötigten Geräte direkt bei sich. Das Smartphone und den Activ5. 

Doch wie erwähnt, gibt es auch einen Gastmodus. Wozu dient dieser? Ganz einfach, es handelt sich hier um ein Gerät, welches man vielleicht Freunden zeigen möchte. Dafür ist der Gastmodus gut, denn wählt man zu Beginn diesen, dann hat das Work-out des Bekannten keinen Einfluss auf eure Statistik.

(Einrichtung & Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Software

Unbekannte App
Preis: Kostenlos
Activ5 Classic
Preis: Kostenlos

Nun möchte ich euch noch etwas näher die App bzw. die Software beschreiben. Schließlich bietet diese zahlreichen Work-outs und Statistiken zu euren Trainingserfolgen usw. 

Die App verbindet sich, wenn der Activ5 eingeschaltet ist automatisch mit diesem. Beim ersten Starten der App als neuer Nutzer zeigt einem die App eine 2-minütige Anleitung an. Hierbei wird einem gezeigt, wie man den Activ5 richtig hält und nutzt. Des Weiteren muss man vor jedem Training bzw., jeder Übung das max. Kraftniveau einstellen. Dies erfolgt durch das Zusammendrücken des Activ5, sobald man dazu aufgefordert wird. Ist dies als registrierter Nutzer getan, landet man nach dem automatischen Verbinden direkt auf der Startseite.

Bei der Startseite handelt es sich um die Work-outs. Hier werden einem alle möglichen Work-outs angezeigt, wobei diese hier in verschiedene Bereiche unterteilt sind. So kann man hier z. B. spezielle Übungen für den Unterkörper, Oberkörper, usw. auswählen. Wählt man davon eines aus, folgen weitere Unterteilungen, welche dann die Work-outs weiter eingrenzen. So folgt bei der Wahl Oberkörper z. B. Bizeps, Rücken und weitere Muskeln oder Brust-Crunch usw.

Jedes Work-outs umfasst hier mehrer einzelne Übungen, die in der App mit Bildern und Text erklärt werden. Des Weitern wird dazu immer noch die Zeit, welche man für das jeweilige Trainingsprogramm benötigt angezeigt.

Die App ist jedoch in insgesamt 5 Untermenüs unterteilt. Neben „Work-outs“ gibt es auch noch „Übungen“ als einen weiteren Menüpunkt. Hierbei kann man gezielt den Bereich des Körpers auswählen, den man trainieren möchte. Dabei kann man hier im oberen Bereich wählen, ob man weniger anspruchsvollen Übungen „Sitzend“, mittlere Übungen „Stehend“ oder fortgeschrittene Übungen bevorzugt. Wählt man hier z. B. Bizeps -> Bizeps-Curls Rechts, dann geht es darum, den rechten Bizeps zu trainieren. Dabei wird einem nach der Auswahl gezeigt, wie man selbst die Körperhaltung einnehmen soll und den Activ5 dabei nutzen soll. Durch zweimaliges Zusammendrücken des Activ5 startet man die Übung, doch wie diese vonstattengeht, verrate ich euch erst im nächsten Punkt.

Im dritten Untermenü dreht es sich um Favoriten. Hierbei werden euch alle Work-outs und Übungen angezeigt, welche ihr beim regelmäßigen Trainieren mit einem Herz markiert habt. Somit kann man seine eigenen Lieblingsübungen direkt aus dieser Liste auswählen und muss diese Übung nicht lange suchen. Im Untermenü „Statistik“ wird euch eure Wochenstatistik angezeigt. Sprich, hier seht ihr eure Erfolge bei den Übungen, wie lange ihr trainiert habt, die Genauigkeit der Übung, eure Kraft in KG usw. Beim letzten Untermenü wiederum, handelt es sich um den Punkt „Profil“, bei dem es sich um eurer bei der Registration angegebene Werte und einigen Einstellungspunkte handelt. 

Daher kann man hier z. B. die hinterlegten Daten ändern, die erreichten Abzeichen einsehen und den Zugriff auf Apple Health genehmigen, sowie einiges mehr. Wer einem Bekannten den Activ5 ausführlicher demonstrieren möchte, sodass dieser diesen selbst einmal ausprobieren kann, hat hier zudem ganz oben die Option, den Gastmodus zu aktivieren, sodass die eigene Statistik nicht verändert wird.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Verwendung & Workouts

Vor jedem Work-out oder Übung, muss man die Maximalkraft bestimmen, wenn man diese zum ersten Mal ausführt. Dabei muss man für insgesamt 5 Sekunden, die in der App auf einem Bild vorgegeben Position einnehmen und den Activ5 mit so viel Kraft wie möglich zusammendrücken. 

Dafür ist es natürlich wichtig, dass man den Activ5 richtig in den Händen platziert. Dabei zeigt eine Abbildung mit Zusätzlichem Text, die Körperhaltung, die ihr während der kurzen Übung einnehmen sollt und eine weitere, wie ihr den Activ5 halten bzw. dabei nutzen sollt. Einige Übungen sind hier gut verständlich, sodass ich hier direkt wusste, wie ich den Activ5 halten musste. Doch bei einigen Übungen muss man sich beim ersten Mal etwas Zeit nehmen und genau hinsehen, welche der Rundungen des Gerätes, wohin sollen. Je nach nutzen kann sich dabei nämlich der Druckaufbau aufgrund der gebogenen Form sehr verändern. Beim Training ist es jedoch so, dass es sich für mich so anfühlt, als gebe es hier kein falsch.

Nachdem man die maximale Kraft der jeweiligen Übung bestimmt hat, kann es direkt mit der entsprechenden Übung loslegen. Die verschiedenen Übungen machen mir persönlich sehr Spaß, da man das Gerät nicht einfach nur zwischen die entsprechenden Körperteile klemmt und stur zusammendrückt. Sondern das Ganze ist mit einer kleinen Herausforderung versehen. Man muss mit der Kraft während der kurzen Übung ständig variieren, indem man eine vorgegebene Linie, welche man am Smartphone angezeigt bekommt, versucht, diese möglichst ideal zu verfolgen. Dabei tauchen immer wieder einige orangenen Punkte auf, welche zusätzlich erreicht werden sollten.

Diese Art von Training bezeichnet man als isometrische Übungen, welche vor allem im Yoga und Pilates Einklang finden. Bei dieser Art von Übungen werden die Muskeln im Körper gegeneinander bzw. gegen ein Objekt angespannt, was in diesem Fall der Activ5 ist. Daher trainiert man den Körper mit den eigenen Muskeln, was überraschend gut funktioniert.

Ich hätte nicht gedacht, dass die kurzen Work-outs doch so anstrengend sein können. Wenn man eine der Übungen gewählt hat, und diese Kraftlinie ideal verfolgt, indem man die Kraft der Muskeln auf den Activ5 erhöht, bzw. absenkt, ist man richtig froh, wenn die ca. 30 Sekunden rum sind. Man spürt, dass das Training anspruchsvoll ist und definitiv etwas bringt.

(Verwendung & Workouts: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Activ5 wird vom Hersteller als Trainingsgerät für überall geworben, welches kurze und effektive Work-outs bietet, mit denen man den ganzen Körper trainieren kann. Dieser Aussage, kann ich soweit zustimmen. Beim Activ5 handelt es sich um ein mobiles kleines isometrisches Krafttrainings-Gerät, welches in der Kombination mit einem Smartphone, auf welchem die Activ5 App installiert ist, zum perfekten Trainingsgerät für Daheim, aber auch unterwegs wird. 

Ich war sehr überrascht, wie mich die eigentlich kurzen Work-outs von 5 Minuten dennoch gefordert haben und ich merkte, wie dies meinem Körper und mir guttut. Klar ersetzt der Activ5 kein Fitnessstudio, doch für mich ist es eine sehr gute Möglichkeit, von daheim aus zu trainieren und dafür zu sorgen, dass ich fitter werde.

Preis/Leistung

Für den Activ5, werden inkl. Smartphone- und Tablet-Halter 149,95€ (UVP) fällig. Die gleichnamige Trainings-App für iOS und Android gibt es gratis dazu. Klar ist dies nicht gerade günstig, doch man benötigt hier bis auf ein Smartphone, welches in der heutigen Zeit jeder besitzt, kein weiteres Gerät. Daher entstehen bis auf die absolut geringen Batteriekosten von wenigen Euros, keine weiteren Kosten im Laufe der Zeit.

Klar ersetzt der Activ5 wie bereits erwähnt, nicht das Training im Fitnessstudio und schon gar nicht den sozialen Kontakt, den man dort haben kann. Doch ich persönlich bin ein Fan von solchen Dingen, die ich von daheim aus in jedem Zimmer machen kann, ohne dass ich dabei viel Platz benötige. Zudem ist es für mich motivierend, wenn ich meine Erfolge am Smartphone einsehen kann. Die Work-outs mit dem Activ5 sind absolut unterhaltsam und forderten mich persönlich immer wieder aufs Neue heraus.

Activ5

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 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: activ5.de

TP-Link Neffos X20

In aller Kürze

Mit dem Neffos X20 hat Tp-Link ein gutes Einsteiger-Smartphone, mit einem schönen Design und einer sehr guten Akkulaufzeit im Sortiment. Ebenso muss man weder auf einen Dual-SIM + Micro-SD-Schacht verzichten, noch auf eine 3,5 mm Klinkenbuchse. Außerdem sind Bluetooth 5.0, sowie aptX HD mit an Bord, was in dieser Preisklasse zur absoluten Seltenheit gehört. Zu den Schwächen gehören jedoch das nicht so helle Display, die schwache Systemgeschwindigkeit und die eher mittelmäßige Kamera.

Gefällt uns

  • Akkulaufzeit
  •  Bluetooth 5.0
  •  aptX HD
  •  tolles Design
  •  Dual-SIM und Micro-SD

Gefällt uns weniger

  • schwache Systemperformance
  • Display-Helligkeit
  • mäßige Kamera
NEFFOS X20

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Neffos bzw. TP-Link, das Unternehmen, welches eigentlich hinter dem Smartphone Hersteller Neffos steckt, liefert das X20 in einer schlichten, Weiß gebleichten Verpackung aus. Diese Verpackung wurde mit einigen farblichen Akzenten und Informationen bedruckt. Die Verpackung ist wie bei Smartphones üblich zweiteilig ausgeführt. Dies bedeutet, es gibt ein Unterteil, über welches der Deckel komplett gestülpt wurde.

Die Grundfarbe der Verpackung, entsprechen den Grundfarben des Logos vom Unternehmen Neffos und zwar Weiß und Lila. Auf der Oberseite, also dem Deckel, wird man wie üblich über den Namen des Unternehmens und des Produktes informiert. Zudem ist hier eine hochglänzende Abbildung des Neffos X20 zu sehen, bei dem es sich einmal um die komplette Vorderseite und einen schmalen Bereich der Rückseite handelt. Die linke Seite behält neben dem Unternehmens-Namen noch vier Merkmale des Neffos X20 bereit. Zu diesen zählt, das 6,26 Zoll Display, die 13 MP+ 5 MP AI-Dual-Kamera, der große 4.100 mAh Akku und die AI-Face Unlock Funktion. Die Unterseite der Verpackung, welche lediglich in Weiß gehalten wurde, wirkt im Vergleich zu den restlichen Seiten der Verpackung fast schon langweilig. Hier zieren nämlich lediglich drei unterschiedlich große Aufkleber die gebleicht Seite, welche auf die technischen Daten bzw. Ausstattung des Smartphones hinweisen. Den bei Android-Smartphones häufig verwendeten Aufkleber, der mit der S/N-, IMEI1- und IMEI2-Nummer usw. versehen ist, findet man hier an der unteren Stirnseite.

Nach dem Abnehmen des Deckels kommt nicht direkt das Neffos X20 zum Vorschein, sondern eine größere Faltschachtel. In dieser befindet sich unter anderem das SIM-Toll, eine Display-Schutzfolie und die üblichen Beschreibungen (Kurzanleitung, Sicherheitsinformationen usw.). Darunter wiederum versteckt sich dann das wichtigste Gerät, um welches sich hier im Test dreht, das Neffos X20. Dieses ist hier von einer bunten Folie mit den Besonderheiten auf der Vorderseite und einer transparenten Folie auf der Rückseite versehen. Unter einem dünnen weißen Einlegeboden, welchen man durch ein Loch sehr leicht entnehmen kann, versteckt sich zu guter Letzt noch das weiße Micro-USB-Ladekabel und das kompakte 10 Watt Netzteil. Trotz verbauter Klinkenbuchse legt Neffos hier jedoch keine Kopfhörer mit in den Lieferumfang bei.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das Neffos X20 besitzt die typische Designsprache, welche dem Trend der Android Smartphones des Jahres 2019 entspricht. Hochglänzende Rückseite, Dual-Kamera und eine tropfenförmige Notch im Display. 

Erhältlich ist das Smartphone in insgesamt vier Farben, einem klassischen Schwarz und für diejenigen die es etwas bunter mögen in einem Blau, Rot und dem mehrfarbigen Aurora Purple. Bei allen vier Modellen ist die Rückseite hochglänzend und der Rahmen matt ausgeführt. Es mag zwar aussehen, als wäre der Rahmen aus Aluminium gefertigt, doch dem ist nicht so, es handelt sich hier lediglich um einen Kunststoffrahmen. Dasselbe gilt auch für die Rückseite, welche zwar auf dem ersten Blick nach Glas aussieht, aber ebenfalls aus einem Kunststoff hergestellt wurde. In dieser Preisklasse unter 150€ hätte ich das aber ehrlich gesagt auch nicht anders erwartet und geht daher soweit absolut in Ordnung.

Die hochglänzende Rückseite hat hier jedoch zwei kleine Nachteile die sich jedoch umgehen lassen. Zu den Nachteilen gehören, die hohe Empfindlichkeit gegenüber Fingerabdrücken und diese aufgrund der Ausführung aus Kunststoff sehr leicht verkratzen. Mit dem Verwenden einer simplen und günstigen Hülle kann man diese beiden Nachteile jedoch problemlos umgehen bzw. vermeiden.

Als kompakt kann ich das Neffos X20 nicht wirklich beschreiben, was aber dem große 6,26 Zoll großen Display zu Schulden ist. Daher muss man hier natürlich diesen Kompromiss aufgrund dessen Größen-Faktor eingehen. Hat man kleinere Hände, kann es hier nämlich zum Problem kommen, dass man das Neffos X20 nicht mehr mit nur einer Hand halten kann. Schließlich ist das Gerät 159,7 x 77,3 x 8,55 mm groß und daher nochmals deutlich größer als z. B. mein iPhone X.

Das Display ist trotz einer kleinen Tropfen-Notch, in welcher sich die Frontkamera befindet, rundum von einem Display-Rahmen umgeben. Dieser fällt an der Oberseite und den beiden langen Seiten gleichmäßig aus. Lediglich an der Unterseite ist das sogenannte „Kinn“ etwas breiter gestaltet, da hier zudem der Name „Neffos“ prangt.

Über der kleinen Tropfen-Notch, befindet sich das sehr schmale Lautsprechergitter, bei dem es sich um eine klassische Hörmuschel, die zum Telefonieren genutzt wird, handelt. Einen zweiten Lautsprecher, der als Stereo-Lautsprecher genutzt wird, bitte das Neffos X20 daher nicht. Direkt neben der Hörmuschel versteckt sich im schmalen Display-Rahmen der Annäherungssensor sowie der Helligkeitssensor, welche dazu dienen, das Display z. B. beim Telefonieren abzuschalten und die Helligkeit des Displays automatisch der aktuellen Umgebungsbeleuchtung anzupassen.

An der großen Kunststoffrückseite findet man an der linken oberen Ecke eine längliche schwarze Kamera-Einheit. In dieser länglichen und untereinander angeordneten Einheit, befinden sich neben zwei verschiedenen Kamera-Sensoren, ein Dual-LED-Blitz. Dieses sogenannte Kamera-Plateau steht minimal vom restlichen Gehäuse hervor. Wenige Millimeter neben dem gerade erwähnten Kamera-Plateau, befindet sich ein Fingerabdrucksensor, welcher zur sicheren Entsprechung des Smartphones genutzt wird. Zwar gibt es auch die Möglichkeit das Neffos X20 via Gesicht zu entsperren. Da hierfür jedoch keine besonderen Sensoren, sondern lediglich die normale Front-Kamera genutzt wird, ist dies nicht wirklich sicher. 

Beim Neffos X20 hat das Entwicklerteam, wie bei vielen Android-Smartphones, alle physische Tasten an der rechten Seite angeordnet. Hier gibt es einen kleinen weniger vorstehenden Power-Button und eine ca. doppelt so große Lautstärke-Wippe. Je nach der Größe eurer Hand könnt ihr hier die beiden Tasten als Rechtshänder gut mit dem Daumen erreichen. Jedoch sollte es hier auch für Linkshänder keine Probleme geben, um die beiden Tasten mit dem Zeige- oder Mittelfinger zu erreichen.

An der oberen Stirnseite wurde von Neffos die inzwischen immer seltener verbaute Klinkenbuchse platziert. Wer daher einen kabelgebunden Kopfhörer besitzt und diesen bevorzug, kann diesen hieran problemlos anschließen. Den SIM-Schacht, hat man hier wie oft bei Android-Smartphones in der linken oberen Ecke versteckt. Hierbei handelt es sich um einen 3-Fach Schacht. Das bedeutet, dass hier gleichzeitig zwei Nano-SIM´s und eine Micro-SD-Karte eingeschoben werden können. Daher kann man hierüber jederzeit den internen Speicher mit einer zusätzlichen bis zu 128 GB großen Micro-SD-Speicherkarte erweitern. 

Die untere Stirnseite beherbergt neben dem zentral positionierten Micro-USB-Anschluss zur rechten, einen Lautsprecher und zur linken ein Mikrofon. Letzteres wird hierbei wie üblich für sämtliche Telefonate und Sprachnachrichten genutzt. Der verbauten Mono-Lautsprecher ist für diese Preisklasse absolut in Ordnung. Es fehlt zwar etwas an Bass, doch da hatte ich bereits schlechtere Geräte im Test. Bei sehr hoher Lautstärke neigt der verbaute Lautsprecher jedoch wie so häufig zum starkem verzerren.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Für den geforderten Preis kann das Neffos X20 mit einer guten Verarbeitung überzeugen. Klar muss man hier Abstriche bei dem verwendeten Materialien hinnehmen, doch wir reden hier auch von einem Smartphone mit einer UVP von unter 150€. Da ist der Einsatz von einem Kunststoff-Gehäuse soweit keine Seltenheit. 

Dass man hier auch auf eine IPX-Zertifizierung gegen Wasser und ein Stereo-Lautsprecherpaar verzichten muss, sollt einem daher ebenfalls vor dem Kauf klar sein. Die Übergänge der verschiedenen Materialien, ist sehr gut, sodass hier beim Zusammenbauen auf gleichmäßige Spalte geachtet wurde.

(Verarbeitung: 3.5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display6.26 Zoll großes, IPS-Display (19:9 Format) 1520 x 720 Pixel, Pixeldichte beträgt 269 ppi
CPU/GPUMediaTek MTK MT6761: 4×2.0GHz / IMG GE8300 660Mhz
RAM2 GB RAM
Speicher32 GB (via Mirco-SD um weitere 128 GB erweiterbar)
BetriebssystemAndroid 9 Pie
Haupt-KameraDual Kamera: 13 MP+5 MP f/2.8, PDAF, Doppelblitzlicht
Front-Kamera8 MP
AnschlüsseMicro-USB Anschluss
Akku4.100 mAh
KonnektivitätWi-Fi 2,4 GHz + 5 GHz 802.11 a/b/g/n/ac, Mobilfunknetz bis 4G, Bluetooth 5.0 (HD codecs: AptX, AptX HD). GPS, A-GPS, GLONASS, Galileo.
Abmessungen (LxBxH)159.7 mm x 77.3 mm x 8.55 mm
Gewicht171 Gramm
LieferumfangNeffos X20
Micro-USB Ladekabel
10 Watt Netzteil
Kurzanleitung
Displayfolie
Schnellstartanleitung
Garantiehinweis
Sicherheitshinweis
SIM-Tool

Performance

Das Neffos X20 wird von einem Helios A22 CPU (MTK MT6761) aus dem Hause MediaTek angetrieben. Das es sich hierbei um einen schwächeren SoC handelt, macht sich nicht nur in den Benchmark-Test, sondern auch im Alltag durchaus bemerkbar.  

Beim MTK MT6761 handelt es sich zwar um einen 64-Bit CPU, doch dieser wurde zum einen noch im 16 nm-Verfahren hergestellt und besitzt lediglich vier Rechenkerne. Davon tacktet alle vier verbauten Cortex-A53 Kerne mit max. 2,0 GHz. Ebenso wie der CPU, ist auch der 2 GB RAM etwas knapp bemessen, dieser sorgt zusammen mit dem CPU und dem GPU IMG GE8300 mit 660 mHz für zu wenig Leistung. Daher hat das Neffos X20 schon im normalen Alltag immer wieder kleine Aussetzer, welche sich schon beim Entsperren via Muster-Code und der zeitlichen Verzögerung beim betätigen von Apps zeigt. Daher braucht man hier erst gar nicht damit rechnen, dass aufwendigere 3D-Games auf dem Smartphone flüssig laufen werden.

  Beim internen Speicher steht lediglich 32 Gigabyte zur Auswahl. Beim Lesen und Schreiben von Dateien erreicht das Neffox X20 akzeptable Werte. Hier schneidet das Neffos X20 laut AndroBench wie folgt ab, bei der Lesegeschwindigkeit bis zu 257 MB/s und beim Schreiben knapp 85 MB/s. Daher ist das Smartphone vom Speicher gesehen zwar nicht langsam, aber natürlich auch keinesfalls als schnell oder rasant zu beschreiben.

Beim Neffos X20 gibt es wie bereits erwähnt lediglich ein Modell mit einem 32 GB eMMC Flash-Speicher. Von diesen 32 GB stehen abzüglich der vorinstallierten Apps und dem Betriebssystem knapp 25 GB frei zur Verfügung. Wem dieser Speicher zu knapp sein sollte, kann dank des Micro-SD-Schacht den Speicher um bis zu zusätzlichen 128 GB erweitern. Bei Antutu konnte das Neffos X20 einen Wert von 75.856 erreichen. Somit befindet sich das Neffos X20 von der Rechenleistung ungefähr etwas über dem Redmi 4X.

(Performance: 2,5 von 5 Punkten)

Display

Das Display des Neffos X20 ist mit 6,26 Zoll definitiv nicht klein bemessen. Schließlich entspricht dies einer Bildschirmdiagonale von 15,90 cm. Beim verbauten Display handelt es sich um ein oft verwendetes IPS-Display, welches eine maximale Auflösung in HD+ bietet, sprich 1520 x 720 Pixel. Dies entspricht einer Pixeldichte von 269 ppi, was im Alltag absolut ausreichend ist.

Das Display bietet soweit eine gute Helligkeit, welche für die meisten Momente im Alltag problemlos ausreichen dürfte. Lediglich im Außeneinsatz bei einem sonnigen Tag kommt das Display etwas zu schnell an die Grenzen, da hier zum einen das Display sehr spiegelt und die Helligkeit mit durchschnittlich 450 cd/m² etwas zu knapp ist. Im Bereich Kontrast und der Farbwiedergabe zeigt das Display ein wenig Schwächen, sodass hier jetzt zwar keine Farbverfälschungen stattfinden, aber die Farben dennoch nicht ganz so sättigend und neutral dargestellt werden. Was mir bei meinem Testgerät jedoch auch aufgefallen ist, sind einige Pixelfehler. Diese fallen im Alltag zwar nicht störend auf, doch sieht man diese erst einmal, dann stören diese doch irgendwie. 

(Display: 3 von 5 Punkten)

Akku

Der Akku des Neffos X20 ist mit 4.100 mAh soweit gut bemessen. Klar verbraucht das 6,26 Zoll große IPS-Display je nach eingestellter Helligkeit viel Strom, doch dennoch bietet der verbaute Akku genug Reserven. Aber auch die anderen Sensoren, Chips usw. laufen natürlich nicht ohne Strom, doch im Großen und Ganzen sollte man damit problemlos über den Tag, wenn nicht sogar über zwei kommen. Dies hängt natürlich wie immer davon ab, wie sehr ihr das Smartphone verwendet und was ihr damit den Tag über treibt.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

Kamera

Beim Neffos X20 kommt zwar eine Dual-Kamera zum Einsatz, doch diese bietet weder einen Telezoom noch Ultraweitwinkel. Die zusätzliche zweite Linse dient neben der Standard-Linse lediglich dazu, die Tiefeninformationen zu sammeln, was dem Bokeh (Portrait-Modus) dient.

Beim Standard-Zoom handelt es sich um einen mit 13 Megapixel auflösenden Sensor, mit einer nicht wirklich lichtstarken Blende von f/2.8. Die zweite Kameralinse für den Bokeh löst mit 5 Megapixeln auf und nutz vermutlich dieselbe Blende. Die Kamera wird als sogenannte AI-Kamera beworben, was bedeutet, dass diese einige Motive automatisch erkennt und so z. B. die eingestellten Parameter automatisch verändert. Somit erkennt die Kamera z. B. wenn man eine Landschaft, oder etwas Personen usw. fotografiert. 

Der Zoom beim Neffos X20 erfolgt über ein simples Pinch-to-Zoom. Das heißt, dass man einfach durch die typische Zoom Geste via zwei Finger den digitalen Zoom nutzen kann. Hier nimmt dann natürlich die Qualität ab, da es sich um keinen echten optischen Zoom handelt, sondern um einen digitalen. Eine durchaus praktische Funktion ist das mit einem Finger nach oben wischen, dadurch kann man ganz einfach zwischen der Front- und Haupt-Kamera wechseln. Neben der AI-Funktion, stehen auch ein automatischer HDR-Modus und automatischer Blitz zur Auswahl. Beides kann hier jedoch nicht zusammen aktiviert werden.

Die Frontkamera löst mit 8 Megapixeln auf, und bietet eine Blende von f/2.0. Mit beiden Kamera-Setups erreicht man bei guter Beleuchtung, gute Bilder. Klar können dies nicht mit den Bildern eines iPhone 11 Pro, Huawei P30 Pro oder anderen Flaggschiffen vergleichen, doch angesichts des Preises, ist die Kamera solide. Das Zuschalten der künstlichen Intelligenz ist nicht immer von Vorteil, ist die Beleuchtung nämlich schlecht, möchte die Software das Bild aufhellen, was dann zu einem starken Rauschen führt.

Im punkto Videoaufnahmen sind mit dem Neffos X20 Aufnahmen mit einer maximalen Auflösung von Full-HD möglich, allerdings nur mit max. 30 Bilder pro Sekunde. Bei der Frontkamera sind max. 720p bei ebenfalls 30 Bilder pro Sekunde möglich.

(Kamera: 3 von 5 Punkten)

 Software

Neffos liefert das X20 mit Android 9.0 (Android P) aus. Das Sicherheitsupdate entspricht bei meinem Testgerät dem Stand vom 5. April 2019, was wirklich nicht mehr aktuell ist. Daher kann man hier klar sehen, dass es keine regelmäßigen Updates geben wird. Ein Update auf Android 10 wird es daher mit großer Wahrscheinlichkeit nicht geben, da die verbaute Hardware dafür sicherlich zu schwach wäre. Schließlich hängt das System ja aktuell bei Android 9 schon teilweise. 

 Das Einstellungsmenü ist in mehrer Untermenüs (20 Stück) unterteilt und daher zwar umfangreich, aber dennoch weitestgehend übersichtlich aufgebaut. Findet man z. B. einen Einstellungspunkt zum Display, den man gerade sucht nicht, kann man diesen direkt oben in der Suche eingeben und es werden einem alle Punkte mit „Display“ angezeigt.

Die Bloatware (vorinstallierte Apps) ist beim Neffos X20 umfangreich. So hat das Unternehmen hier zahlreiche Google-Apps, aber auch Spiele und Programme wie Clean Master usw. installiert. Diese Apps kann man jedoch weitestgehend deinstallieren, sodass man dadurch mehr Speicher für Bilder usw. frei hat.

(Software: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Beim Neffos X20 handelt es sich um ein klassisches Einsteiger-Smartphone, welches mir vom Design und der langen Akkulaufzeit gefällt. Außerdem bietet es noch eine 3,5 mm Klinkenbuchse und sehr überraschend in diesem Preissegment ein Bluetooth 5.0 Chip mit aptX-HD Unterstützung. 

Die Kamera wiederum liefert nur mäßige Bildqualität, welche zwar für Schnappschüsse, die man auf Instagram oder Facebook hochlädt, ausreicht, aber bei schlechten Lichtverhältnissen stößt man mit dem Kamera-Set-up schnell an die Grenzen. Außerdem bietet das Display für den Außeneinsatz ein zu schwaches Display, das zudem spiegelt und die Performance des Smartphones ist alles andere als rasant.

Preis/Leistung

Die UVP des Google Pixel 4 liegt bei 749 EUR mit 6 GB RAM und 64 GB Speicher (in D/A). Mit einem Speicher von 128 GB werden 849 € fällig und beim XL Modell beginnt der Preis mit 64 GB bei 899 und endet mit 999€ bei 128 GB. Hier sind die Preise gegenüber den Vorjahresmodellen zwar gefallen, doch im Vergleich zu Konkurrenz ist der Preis nicht günstig.

Ich persönlich vermisse hier für den geforderten Preis einen stärkeren Akku im kleineren Pixel 4, sowie eine dritte Kameralinse (Ultraweitwinkel). Dennoch ist die Kamera soweit gut und kann überzeugen, was das Google Pixel 4 soweit dennoch zu einem guten Android Smartphone macht, mehr aber auch nicht. Schließlich gibt es hier deutlich besserer Smartphones, welche fürs gleiche Geld mehr Leistung bieten können.

NEFFOS X20

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: neffos.de

Urbanista Stockholm

In aller Kürze

Das schwedische Unternehmen Urbanista bietet zahlreiche kabellose Kopfhörer und Lautsprecher an. Eines davon sind die Urbanista Stockholm, welche den Apple Airpods auf dem ersten Blick etwas ähnlich sehen. Dennoch können diese keinesfalls mit diesen mithalten. Dies bezieht sich aber nicht nur auf den Klang, sondern auch auf die Passform und die Akkulaufzeit. Beim Klang fehlt der Bass total, sodass es einfach keinen Spaß macht, damit lange Musik zu hören. Ebenso sind jedoch auch 3,5 Stunden Akkulaufzeit einfach nicht viel und ohne Silikon-Tips, drücken bei mir die Kopfhörer bereits nach kurzer Zeit. Hier muss ich daher leider vom Kauf abraten, schließlich gibt es in dieser Preisklasse deutlich bessere Alternativen.

Gefällt uns

  • Touch-Bedienung
  • geringes Gewicht
  • kompaktes Lade-Case
  • Bluetooth 5.0
  • geringe Latenz

Gefällt uns weniger

  • kein Bass vorhanden
  • Verarbeitung
  • schlechter Tragekomfort

Urbanista Stockholm

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Urbanista liefert die True Wireless In-Ear Kopfhörer Stockholm in einer schlichten, aber soweit schön gestalten Verpackung aus. Auf dieser präsentiert das Unternehmen auf einem weißen Hintergrund, eine große Abbildung von beiden In-Ears, zusammen mit dem darunter befindlichen Ladecase. Ebenso prangt im oberen Bereich der Name „Stockholm“ und das es sich um ein True Wireless Modell handelt. Im rechten unteren Rand ist wiederum der Name des Unternehmens zu sehen und direkt daneben einige goldenen Symbole. Bei diesen goldenen Symbolen handelt es sich um Ausstattungsmerkmale des Urbanista Stockholm.

Rechts und Links verweist der Hersteller nicht nur auf die eigene Webseite, sondern informiert auch nochmals über den Produktnamen und die Farbe der Kopfhörer. Die Rückseite wiederum zeigt erneut ein Bild der In-Ears, welche hier jedoch im Ladecase eingelegt sind. Des Weitern sind hier ausführlich einige der wichtigsten technischen Daten des Kopfhörer-Modells in Textform, auf Englisch und Französisch nachzulesen.

Aufgeklappt wird die Verpackung, welche durch zwei Magnete geschlossen gehalten wird, von rechts nach links. Hat man dies gemacht, erblickt man durch ein großes transparentes Sichtfenster sowohl die beiden In-Ears, als auch das Ladecase. Beides ist hier sicher in einem schwarzen Schaumstoff-Einsatz eingesetzt. Unter diesem Einsatz, versteckt sich in einer Aussparung das wenige Zentimeter lange USB-A auf Micro-USB-Ladekabel, sowie eine Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen, darunter auch Deutsch.

(Verpackung: 2,5 von 5 Punkten)

Design

Zwischen den zahlreichen auf dem Markt erhältlichen True Wireless Kopfhörern wird es immer schwerer, den Durchblick zu behalten. Kein Wunder, schließlich bringt hier regelmäßig ein weiterer Hersteller ein Modell, oder gar mehrer Modelle auf den Markt. Daher ist der True Wireless Kopfhörer-Markt inzwischen sehr umkämpft und umso wichtiger ist es, ein Produkt zu entwickeln, welches sich von den anderen aufgrund eines oder sogar mehreren Merkmalen abheben kann.

Mit dem Urbanista Stockholm hat auch das schwedische Unternehmen Urbanista einen von mehreren True Wireless In-Ear Kopfhörern auf den Markt gebracht. Wie für diese Art von Kopfhörern üblich, werden diese mit einem Ladecase ausgeliefert, welches nicht nur dazu dient, den Akku mehrmals wieder voll aufzuladen, sondern auch, um die In-Ear Kopfhörer aufzubewahren.

In-Ear

Die Grundform der Urbanista Stockholm ähnelt sehr deren, der 1. und 2. Generation der Apple Airpods. Dies liegt daran, dass diese mit ihrem Ohrstück und dem länglichen Abschnitt, der aus dem Ohr hervorsteht, sehr dem Aufbau der sehr beliebte Kopfhörer aus dem Hause Apple ähneln. Dies ist jedoch nur auf dem ersten Blick der Fall, denn beim genaueren ansehen, unterscheiden diese sich dennoch sehr voneinander. 

Urbanista liefert das True Wireless Kopfhörer-Modell Stockholm, komplett ohne Ohrpassstücke aus. Dies bedeutet, dass diese je nach der Größe des Gehörgangs, entweder gut halten, oder eben gar nicht. Das Gehäuse ähnelt wie bereits erwähnt vom Aufbau den Apple Airpods. Schließlich besitzen die Urbanista Stockholm ebenfalls einen länglichen Abschnitt, der aus dem Ohr hervorschaut und die ovale Knospen-Form, welche ins Ohr eingesetzt wird. Dadurch kommen die Urbanista Stockholm ebenfalls wie bei den normalen Apple AirPods komplett ohne Silikon-Ohrtips (Passstücke) daher, was ein individuelles Anpassen unmöglich macht. 

Das Gehäuse der In-Ears besteht aus drei Teilen, welche allesamt aus Kunststoff gefertigt wurden. Dabei wurde der längliche Teil, in dem unter anderem der Akku verbaut ist aus zwei Teil gefertigt und ein weiterer Teil an der Knospe, sodass der Treiber hier von vorne eingesetzt werden konnte. Der verwendete Kunststoff macht hierbei einen guten Eindruck, doch gerade an den Übergängen der Einzel zusammengesetzten Elemente, besitzt mein Testgerät mehrere unschönen Kanten.  

Beim Betrachten der Kopfhörer fällt auf dem ersten Blick nicht auf, von welchem Hersteller diese stammen. Zumindest bei meinem schwarzen Modell erkennt man das kleine Urbanista Logo nämlich nur beim Genauen hinsehen. Am länglichen Gehäuseteil gibt es an jedem In-Ear zwei kleine Löcher. Hierbei handelt es sich zum einen um eine kleine Status-LED, welche an der Außenseite sitz und zum anderen um ein kleines Mikrofon, welches sich am länglichen Teil nach unten gerichtet befindet. Dieses ist logischerweise hier platziert worden, da dieser Bereich beim Einsetzen in das Ohr, am nächsten zum Mund gerichtet ist.

In der Innenseite des länglichen Abschnittes befinden sich jeweils zwei kleine Kontakte. Über diese wird jeder der beiden Kopfhörer beim Einsetzen in das Lade-case mit Strom versorgt und somit wieder aufgeladen. Die Steuerung der Musik erfolgt beim Urbanista Stockholm übrigens via Touch-Bedienfeld, welche sich über den Bereich des kleinen Logos an der Außenseite erstreckt. Auf die Bedienung bzw. welche Funktionen hier geboten werden, gehe ich später unter dem Punkt „Bedienung“ genauer ein. Urbanista bietet das Modell Stockholm in insgesamt vier Farben an. Neben dem von mir getesteten Modell in Schwarz gibt es außerdem noch eins in Olive, Grün, Fluffy Cloud (weiß) und Rose Gold.

Mit dem Urbanista Stockholm unterstützt der Hersteller dank zweier verbauten Mikrofone die sogenannte Stereo-Telefonie. Dies bedeutet, man hört beim Telefonieren den Gesprächspartner auf beiden Seite und nicht wie bei manch anderen Modellen nur auf einer Seite. Dafür wiederum gibt es beim Modell Stockholm einen festen Master- und Slave-Kopfhörer. Von daher wird hier der rechte Ohrhörer als der Master genutzt (Bluetooth-Empfänger). Dieser muss somit immer verwendet werden, da nur dieser die zugespielten Daten Empfangen kann. Der Linke wiederum bekommt das empfangene Signal mit geringster Verzögerung zugesendet und könnte daher falls gewünscht auch im Lade-Case verbleiben.

Ladecase

Genau wie die Kopfhörer besteht auch das Lade- und Aufbewahrungs-Case aus demselben Kunststoff. Das Case wurde besonders flach gestaltet und ist mit 63 x 52 x 22 mm sehr kompakt gehalten. Dadurch lässt sich dieses natürlich ganz gut in der Hosentasche, dem Rucksack oder einer Handtasche verstauen.

An der Außenseite des Deckels vom Ladecase, ist etwas vertieft der Herstellername „Urbanista“ eingelassen. An der rechten Seite sind neben einem Micro-USB-Anschluss um den Akku aufzuladen, eine weitere Status-LED angebracht. Diese informiert unter anderem darüber, wann der Akku des Case voll aufgeladen ist. 

Das Ladecase wird ganz einfach an der Vorderseite aufgeklappt. Hierfür hat Urbanista an der Front eine Öffnungsmulde zum besseren Greifen angebracht. Ist das Case, welches sich knapp über 90° öffnen lässt offen, sieht man hier im Zentrum dasselbe Urbanista-Logo, wie auf den Kopfhörern. Direkt daneben sind die beiden Aussparungen, in welchen die beiden In-Ears zum Aufladen bzw. aufbewahren eingesetzt werden. Legt man die In-Ears in den jeweiligen Platz ein, werden diese durch Magnete automatisch an den richtigen Platz gezogen. Dadurch wird gewährleistet, dass die beiden Kontakte im Case, mit den Kontaktflächen am In-Ear übereinstimmen. 

(Design: 3 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Mit der Verarbeitung der Urbanista Stockholm bin ich leider weniger zufrieden. Dies liegt weniger an der Materialwahl, schließlich setzten hier viele anderen Hersteller auch auf Kunststoff, sondern an dessen Verarbeitung. Dieser Kunststoff ist zwar ausgesprochen leicht, sodass selbst die Ohrhörer mit einem Gewicht von je 3,5 Gramm kaum zu spüren sind. Doch das vermittelt mir persönlich einen eher „billigen“ Eindruck. 

Zudem stören mich persönlich die unschönen Übergänge am Gehäuse, dies sollte bei einem Kopfhörer nicht sein. Hier sind kantige Übergänge einfach ein No-Go und daher für mich nicht akzeptabel. Ebenso etwas enttäuschend ist es auch, dass der Hersteller noch auf Micro-USB setzt. Daher hätte ich mir hier natürlich einen modernen und aktuellen USB-Typ-C Anschluss gewünscht. Betrachte ich jedoch die True-Wireless Ohrhörer vieler anderen Hersteller, die ich bereits getestet habe, dann fällt auf, dass hier einige andere Hersteller ebenfalls noch schlafen und sich nicht wirklich um einen aktuellen Anschluss kümmern.

(Verarbeitung: 2 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz, weitere Farben: Olive, Grün, Fluffy Cloud (weiß) und Rose Gold
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 3,5 h
Akku Ladecase: 10,5 h
Gesamt somit: 14 h
Gewicht 45 g (Ohrhörer und Ladebox)
7 g (beide Ohrhörer)
38 g (Ladebox)
MaterialKunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
LautsprechertypDynamische Treiber mit einer Größe von 10 mm (links und rechts)
Frequenzgangkeine Angaben seitens des Herstellers
LieferumfangUrbanista Stockholm True Wireless Kopfhörer (2 Stk.)
Ladebox
Mikro-USB-Ladekabel (9 cm)
Benutzerhandbuch

Tragekomfort

Das Einsetzen der Urbanista Stockholm gestaltet sich als sehr einfach. Meiner Meinung nach schon zu einfach, sodass ich nach dem Einsetzen immer das Gefühl habe, dass ich jederzeit einen der In-Ears verlieren könnte.

Dies liegt daran, dass diese relativ locker in den Ohren halten, was den fehlenden Silikon-Aufsätzen zu Schulden ist. Urbanista liefert hier nämlich keine mit, sondern setzt wie auch Apple bei den normalen AirPods auf ein „universales“ Gehäuse. Persönlich muss ich jedoch sagen, dass ich die Apple Kopfhörer kenne, da ich diese früher immer genutzt habe. Diese sind jedoch keinesfalls mit diesen von Urbanista zu vergleichen. Die Urbanista sitzen zwar luftiger, doch dies gefällt mir keineswegs. Zudem fehlt es mir hier absolut an der Reduzierung der Umgebungsgeräusche. Somit gelangen die Geräusche auf der Straße fast ohne Umwege ins Ohr und stören sehr den Musikgenuss. Für den Sport würde ich die Ohrhörer ebenfalls nicht empfehlen, da diese nicht sicher genug halten.

(Tragekomfort: 2,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Kommen wir zu Bedienung, welche wie ich bereits angedeutet habe, per Touch-Bedienfeld erfolgt. Dafür befindet sich an jedem der beiden In-Ears unter dem kleinen Urbanista Logo das entsprechend Feld. Je nachdem welche Seite, wie häufig und wie lang man dieses betätigt, werden hierbei verschiedene Befehle ausführt. 

Zuvor möchte ich erklären, wie man die Urbanista Stockholm einschaltet. Dazu nimmt die Ohrhörer einfach aus dem Case und sobald man diese ausgebraucht hat, legt man diese einfach wieder in das Case zurück. Dadurch schalten die Kopfhörer sich automatisch ein bzw. aus. Drückt man das Logo des linken Ohrhörers 2-mal hintereinander, wird die Musik pausiert oder gestartet. Das Berühren des Logos auf der rechten Seite erhöht die Musiklautstärke, möchte man die Musik wiederum leiser stellen, genügt es kurz, die linke Seite anzutippen. Um zum nächsten Titel zu springen muss man das Touch-Feld am rechten In-Ear 2 Sekunden halten. Dasselbe auf der linken Seite führt einen zurück zum Titel davor.  

Mit den Urbanista Stockholm kann man natürlich auch auf eingehende Telefonanrufe reagieren und auf den Sprachassistenten zugreifen. Um Letzteres zu aktivieren, genügt es, das Touch-Bedienfeld (Logo) zweimal zu berühren. Anschließend ist der auf dem Smartphone integrierte Sprachassistent einsatzbereit und nimmt eure Frage über das Mikrofon in den Kopfhörern entgegen.

 Wie bereits angedeutet, kann man mit den Urbanista Stockholm auch eingehen Anrufe annehmen oder ablehnen. Zum Annehmen genügt es bei einem eingehenden Anruf, auf einer der beiden Seite zweimal auf das Logo zu tippen. Ein Berühren und zweisekündiges Halten wiederum führt dazu, dass der Anruf abgelehnt wird und nach dem Gespräch kann man zum Auflegen ebenfalls eines der beiden Logos zweimal antippen.

Soweit kann man über die Urbanista Stockholm alle wichtigen Befehle direkt über die Touch-Bedienung ausführen. Doch gerade am Anfang musste ich häufig überlegen, welche Seite ich nun, für welche Funktion, wie oft bzw. wie lange berühren muss. Daher kommt es gerade am Anfang, wenn man die Kopfhörer neu hat, sehr häufig zu Fehlern bei der Bedienung.

(Bedienung: 3 von 5 Punkten)

Klang

Urbanista verspricht mit den True Wireless In-Ear Kopfhörern „Stockholm“ die Crème de la Crème der kabellosen Ohrhörer. Diese Aussage kann sich nach meinem Test jedoch auf keinen Fall auf den Klang beziehen.

Zwar verbaut Urbanista im Stockholm an jeder Seite einen 10 mm großen Treiber, doch dieser bietet ein unerwartetes Klangbild. Kurz gesagt, ich bin hier total enttäuscht. Trotz den große Treibern erreichen die Urbanista Stockholm keinen Druck, um einen Bass zu erzeugen. Egal wie ich die Ohrhörer ins Ohr eingesetzt habe, oder diese sogar teilweise ins Ohr gedrückt habe, hat sich nichts verändert. Der Bass ist absolut mager und bietet keinerlei Fundament, was total ärgerlich ist. Persönlich bin ich kein Fan von bassbetonten Kopfhörern, doch ein gewisser Tiefgang und ein sattes Bassfundament sollten dennoch gegeben sein. Doch beides fehlt hier und führt für mich dazu, dass Musikhören mit den Urbanista Stockholm keinerlei Spaß macht. Hier sind z. B. selbst die kabelgebundenen Kopfhörer die Apple oder auch andere Hersteller mitliefern um einiges besser.

Daher klingt der Urbanista Stockholm einfach zu schrill und vor allem die Höhen, dominieren die Mitten und die sowieso nicht vorhandenen Tiefen. Die maximale Lautstärke ist an einem stillen Ort zwar ok, doch da es hier weder eine Geräusche-Isolierung, noch Silikon-Ohrtips für ein Abdichten der Umgebungsgeräusche gibt, wird es an lauten Orten unmöglich die Musik zu genießen.

Die Sprachverständlichkeit der beiden Mikrofone ist ebenfalls eher als bescheiden einzustufen. Das liegt daran, dass das Mikrofon quasi am Ohr sitzt und nicht in der Nähe des Mundes. Daher kann der/die Gesprächspartner/in einen zwar in einer ruhigen Umgebung wie z. B. daheim gut verstehen, doch dennoch kommt die Stimme beim Gesprächspartner etwas dumpf an. In lauteren Umgebungen, also unterwegs im Freien, kann das verbaute Mikrofon ebenfalls nicht überzeugen, da es kaum die eigene Sprache von den Umgebungsgeräuschen, wie z. B. einem vorbeifahrenden Auto trennen kann.

Bei der Latenz wiederum schneiden die Urbanista Stockholm sehr gut ab. Dies muss an dem neueren Bluetooth 5.0 Chip liegen. Dieser sorgt dafür, dass die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim ansehen von YouTube Videos usw. sehr gering ist.

(Klang: 2 von 5 Punkten)

Austattung

Akku & Ladecase

Die Energieversorgung der Urbanista Stockholm erfolgt jeweils über einen kleinen 30 mAh Lithium-Ionen-Akku. Dadurch soll laut Urbanista eine Akkulaufzeit von bis zu 3,5 Stunden ohne aufladen möglich sein. Sobald der Akku in den In-Ears leer ist, können diese jederzeit in dem mitgelieferten Transportcase aufgeladen werden. Diese ermöglicht mit insgesamt 300 mAh eine gesamte Akkulaufzeit von bis zu 14 Stunden.  

Die Laufzeit ohne aufladen von 3,5 Stunden, ist natürlich definitiv kein Spitzenwert, hier hatte ich bereits Modelle mit bis zu 9 Stunden im Test. Da die meisten In-Ears jedoch nach dem Gebrauch sowieso direkt in das Ladecase wandern, ist dies für diejenigen die sowieso nicht mehr als 2 oder 3 Stunden am Stück Musikhören nicht weiter schlimm. Für alle anderen, jedoch ist es ratsam, sowieso auf ein anderes Modell zurückzugreifen. In meinem Test kam ich nicht ganz auf die 3,5 Stunden, sondern eher auf knapp 3 Stunden. Dieser Wert variiert jedoch auch hier sehr danach, wie laut ihr persönlich Musik hört.   

Sobald der Akku der In-Ears leer ist, kann man diesen bis zu 3-mal wieder voll aufladen. Für einen kompletten Ladevorgang von 0 auf 100 % benötigt das Ladecase knapp 1,5 Stunden.

Bluetooth & Signalqualität

Bei der kabellosen Verbindung setzt Urbanista auf den neueren Bluetooth-Standard Version 5.0. Dieser ermöglichte bei meinem Test eine stabile Verbindung sowohl zu iOS-, als auch Android-Geräten. Die Verbindung zwischen Smartphone und In-Ears erfolgt automatisch bei der Entnahme aus dem Ladecase. Sobald man die beiden Ohrhörer aus dem Transportcase nimmt, befinden diese sich automatisch im Pairing-Modus und können daher wie bei Bluetooth-Kopfhörer üblich, direkt über die Einstellungen mit dem Smartphone verbunden werden. 

Leider können die Urbanista Stockholm nur mit einem Gerät auf einmal verbunden werden. Nutz ihr z. B. zweierlei Geräte, mit denen ihr gerne über diese Kopfhörer Musikhören wollt, geht dies leider nicht so einfach. Dazu müssen diese nämlich jedes Mal entkoppelt werden. Wofür das Ladecase voll aufgeladen sein muss und die beiden Ohrhörer im Case eingelegt werden müssen. Anschließend muss man das Logo an beiden Ohrhörern für 10 Sekunden gedrückt halten. Ist dies getan, kann man die In-Ears erneut koppeln. Das ist einfach viel zu umständlich und daher sind die Urbanista Stockholm dafür keineswegs empfehlenswert.  

Im Praxistest bieten die Urbanista Stockholm eine stabile Reichweite von bis zu 24 Metern im Freien, ohne Hindernisse. Im Haus wiederum hängt die Reichweite von euren Wänden und Decken ab. Schließlich reduzieren massive dicke Wände und Decken die Reichweite des Funksignals deutlich mehr, als z. B. dünnere. Daher kann man hier grob gesagt von einer Indoor-Reichweite von ca. 10 Metern reden.

(Ausstattung: 3 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Urbanista redet bei dem True Wireless Kopfhörer-Modell: Stockholm, von der Crème de la Crème unter den kabellosen Ohrhörer. Doch dieser Aussage, kann ich hier absolut nicht zustimmen.

Hierfür schneiden die True Wireless Kopfhörer von der Akkulaufzeit, dem Tragekomfort und dem Klang zu schlecht ab. Wenn der Klang beim Bass besser abschneiden würde, könnte ich zwar von der etwas kürzeren Akkulaufzeit absehen. Doch so kann ich es nicht wirklich glauben, dass die Entwickler der Kopfhörer den In-Ear Kopfhörer selbst probegehört haben. Von einem gut abgestimmten Klangbild kann man hier nämlich definitiv nicht reden, dies ist zu höhenlästig.

Preis/Leistung

Die UVP des True Wireless In-Ear Kopfhörer Stockholm hat Urbanista mit 89€ festgesetzt. Online sind diese jedoch inzwischen teilweise für knapp 66€ inkl. Versand erhältlich.

 Dies ist zwar soweit ein interessanter Preis, doch glaubt mir, der geforderte Preis ist für die gebotene Leistung nicht gerechtfertigt. Hier bekommt man bei anderen Herstellern für zum Teil weniger Geld ein klanglich und vom Tragekomfort deutlich besseres Produkt. 

Die Kopfhörer sind zwar kein totaler Müll, doch mich persönlich konnten diese weder von der Verarbeitung, noch dem Tragekomfort überzeugen. Preislich gesehen könnte ich hier zwar noch drüber wegsehen, aber da diese beim Klang zu den aktuell schlechtesten Kopfhörer gehören, die ich bisher genutzt habe, rate ich hier vom Kauf definitiv ab.

Urbanista Stockholm

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: urbanista.com/de

JBL Flip 5

In aller Kürze

Mit dem neuen JBL Flip 5 hat JBL die neuste Generation des sehr beliebten und robusten, mobilen Lautsprecher vorgestellt. Optisch hat man diesen nur minimal verändert, dieser ist nämlich aufgrund des deutlich größeren Akkus etwas größer geworden, bietet zugleich aber auch mehr Gesamtleistung. Zudem wird dieser nun über einen modernen USB-Typ-C Lade-Anschluss aufgeladen, der zudem nicht mehr wie der alte Anschluss mit einer Gummiabdeckung versehen wurde. Klanglich legt JBL auch noch einmal eine Schippe drauf, sodass der neue Flip 5 noch etwas kräftiger klingt.

Gefällt uns

  • robustes Gehäuse (IPX7)
  • gutes Gewicht und Größe
  • USB-Typ-C Lade-Anschluss
  • große Farbauswahl
  • guter Klang

Gefällt uns weniger

  • kein Koppeln mit alten JBL-Produkten
  • Power-Button reagiert zu direkt

JBL Flip 5

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die bisherigen Modelle des JBL Flip habe ich bisher leider nicht getestet. Doch Aufgrund dessen, dass ich den Vorgänger inkl. Verpackung bei einem Kollegen gesehen habe, kann ich definitiv von einer größeren Änderung der Verpackung reden. Diese Veränderung verbirgt sich im Inneren, doch wie immer, kommen wir zuerst zum äußeren Erscheinungsbild des neue JBL 5, bzw. dessen Verpackung.

JBL liefert den neuen Flip 5 in der bisher gewohnten zylindrischen Verpackung aus, welche rundum mit Bildern und Texten bedruckt wurde. Die Farben orange und schwarz dürfen bei einem JBL Produkt nicht fehlen und findet man daher auch hier wieder. Zum einen ist die Oberseite, an der sich die Aufhängelasche befindet, in orange gehalten. Der Boden wiederum, an dem unter anderem einiges zum Unternehmen, dem Lieferumfang und die Seriennummer verraten wird, ist schwarz. Die restlichen größeren Seiten bis auf die weiße Vorderseite, hat JBL hier unterschiedlich gefärbt, sodass diese bei meinem roten Gerät rot sind, aber bei einem schwarze z.B, Schwarz usw. Dadurch erkennt man eigentlich egal, ob die Verpackung im Laden steht oder hängt, welche Farbe der Lautsprecher darin hat, nämlich dieselbe wie die Seitenflächen. 

Auf der großen weißen Seite der Verpackung, bei der es sich sozusagen um die Vorderseite handelt, prangen die üblichen Namen bzw. Bezeichnungen. Zu diesen zählen der Name des Unternehmen JBL, sowie der Produktname FLIP 5. Außerdem darf wie für JBL üblich hier eine Abbildung der Flip 5 nicht fehlen, somit hat man diesen so dargestellt, dass dieser gerade ins Wasser eintaucht. Damit möchte der Hersteller gleich zeigen, dass diesem der Kontakt mit Wasser nichts ausmacht, da dieser wasserdicht gefertigt wurde. Zu guter Letzt prangt unten links noch das Bluetooth-Logo und rechts gibt JBL an, dass die Akkulaufzeit für bis zu 12 Stunden Musikwiedergabe ausreichen soll.

An der linken Seite prangt der seit 2017 verwendete Slogan „Dare to Listen“, welcher seither bei jedem Produkt auf einer der Verpackungsseiten prangt. Betrachtet man im Uhrzeigersinn die nächste Seite, wird hier ein Teil der Rückseite des JBL Flip 5 gezeigt, zusammen mit drei der wichtigsten Merkmale des neuen Flip 5. Zu guter Letzt geht man auf der letzten Seite noch auf die neue JBL Partyboost-Funktion ein, welche es ermöglicht, die Lautsprecher miteinander zu verbinden (bis zu 100 Stück) oder zwei davon im Stereo-Modus zu nutzen. 

 Geöffnet wird die Verpackung an der kleinen Öffnungslasche an der Unterseite. Bevor man dies jedoch macht, sollte man z. B. mit einem Messer die beiden Klebestreifen durchtrennen. Anschließend kann man den Innenteil der Verpackung entnehmen, wobei schon der erste große Unterschied zu den Vorgänger-Geräten sichtbar wird. Statt diesen wie bisher „lose“ in die Verpackung einzulegen, hat JBL den Flip 5 in eine eng anliegende aber sehr stabile Styropor-Schachtel eingelegt. Diese könnte man quasi, als Transportbox nutzt, da diese beim geschlossenen Zustand bombenfest geschlossen hält und beim Öffnen wie eine richtige Box aufgeklappt wird. In einer weiteren, länglichen dünnen schwarzen Verpackung, welche mit zahlreichen hochglänzenden Elementen verziert wurde, befinden sich nicht nur die üblichen Kurzanleitungen, Warnhinweise usw., sondern auch das neue USB-Typ-C Ladekabel. Dieses Ladekabel kann man praktischerweise zusammen mit dem Flip 5 im „Styropor-Case“ verstauen. Somit kann man, sofern man mit den äußeren Beschädigungen die eventuell entstehen können, klar kommt, dies sicherlich als solches zweckentfremden.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Auf dem ersten Blick könnte man zwar meinen, dass sich vom JBL Flip 4 zum nun neuen JBL Flip 5 beim äußeren Design nichts verändert hat. Doch beim genauen Hinsehen sind hier dennoch einige Veränderungen in Form von weiteren Verbesserungen gegenüber den Vorgängergenerationen erkennbar. 

Doch der Reihe nach. Der Flip 5 ist weiterhin in der typischen Röhrenform (Zylinderform) aufgebaut, welche von einer festen Stoffgeflecht Ummantelung umhüllt ist. Dieser Stoff findet gerade bei mobilen Lautsprechern, die robust und wasserdicht gefertigt wurden, immer mehr an Beliebtheit.

Dieser Stoff besitzt dabei bis auf das Camouflage-Modell dieselbe Farbe, wie man den Lautsprecher gewählt hat. Insgesamt stehen hier stolze 11 Farben zur Auswahl, sodass hier eigentlich sämtliche Farbwünsche abgedeckt werden. Der neue JBL FLip 5 ist aufgrund einiger Verbesserungen die im Inneren stattgefunden haben sowohl im Durchmesser, als auch in der Länge etwas gewachsen. Was dafür aber der genauere Grund war, verrate ich euch noch später im Verlaufe des Testberichts. Die neuen Maße des Flip 5 sind somit: 181 x 69 x 74 mm, beim Vorgänger waren es hingegen 175 x 68 x 70 mm. Einige unter euch werden sich nun vermutlich fragen, warum ich hier kein Durchmesser angeben, sondern zwei unterschiedliche Maße. Dies liegt daran, dass an dem gummierten Bereich, an welchem die Anschlüsse und ein Teil der Bedienelemente untergebracht sind, der Durchmesser die besagten 5 mm dicker ist. Die größere Größe hat zusammen mit den neuen Innenleben natürlich auch Einfluss auf das Gewicht des mobilen Lautsprechers, so ist dieser mit 540 Gramm knapp 25 Gramm schwerer geworden.

Der runde Teil des Gehäuses ist fast komplett mit dem festen Gewebestoff umhüllt. Lediglich an den seitlichen Öffnungen der Röhre, wo die beweglichen Passivmembranen untergebracht sind, wurden genauso wie der knapp 28 mm breite Bereich an der Rückseite mit einem festen Kunststoff versehen. An den Seiten steht der Kunststoff knapp 1 cm vor, sodass zum einen die Passivmembrane Geschütz sind und zudem klanglich nicht zu sehr beeinflusst werden, falls man den JBL Flip 5 im Hochformat aufstellt.

Die bereits von den Vorgänger bekannte Transportschlaufe hat weiterhin den Einzug erhalten und befindet sich erneut an der Rückseite. Diese ist soweit sehr praktisch und wird, wie ich es, selbst wenn ich in der Stadt unterwegs bin, sehe oft genutzt. Schließlich kann man dadurch den JBL Flip 5, aber auch denn Vorgänger-Modellen bequem an einem Rucksack oder den Fahrradlenker befestigen.  

Unterhalb dieser Schlaufe hat JBL den Name „FLIP 5“ etwas tiefer in den Kunststoff eingelassen, sodass man als Laie lediglich daran erkennt, welche Version des mobilen Speaker man hier in den Händen hält. Danach folgen einige Änderungen der Bedienelemente, welche mir persönlich so aber auch besser gefallen. In einem Rahmen der im aktivierten Partyboost-Modus aufleuchtet, befinden sich die Power- und Bluetooth-Taste. Beide Knöpfe haben hier einen sehr angenehmen Druckpunkt und sind zudem vertieft eingelassen, sowie beleuchtet. Wenige Zentimeter daneben hat es ebenfalls eine Designänderung gegeben, die bisher bekannten 5 einzelnen LED-Punkte, welche einem den Akkustand anzeigen, sind einem länglichen Lichtbalken gewichen. Dieser sitzt direkt neben dem neuen USB-TYP-C Anschluss, welcher aufgrund des gestrichenen Klinken-Eingang nicht mehr mit einer zusätzlichen Gummi-Abdeckung verschlossen werden muss. 

Gegenüber des eben Beschriebenen gummierten Bereich, sitzt im Gewebestoff ein metallisches JBL Logo, was zugleich das einzige Element ist, welches auf das Unternehmen hindeutet. Doch die Flip-Generation sollte inzwischen bei vielen Leuten bekannt sein und wenn man einen farbigen Speaker sieht, kann man sich schon fast denken, dass es ein JBL Flip Gerät ist. 

Am Flip 5 selbst gibt es natürlich auch die wichtigsten Bedienelemente, welche man zur Musiksteuerung benötigt. Diese eigentlich versteckten Knöpfe unter dem Stoff, sind in Form von verschieden Kunststoff-Symbolen erkenntlich gemacht. Zu diesen Köpfen gehört selbstverständlich die Play/Pause-Taste und ebenso ein „+“ und „-“ Lautstärke-Knopf. Beim vierten Symbol handelt es sich um den neuen Partyboost-Modus, welches nun anstelle des beliebten Connect+ weichen musste. Das dies auch Nachteile mit sich bringt und welche dies sind, erkläre ich euch im weiteren Verlauf des Testberichtes. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des mobilen Bluetooth Lautsprecher aus dem Hause JBL, ist wie bei den bisherigen Flip-Generationen sehr gut. Dank der IPX7-Zertifizierung kann dieser nämlich problemlos bei Regen im Freien genutzt werden oder sogar mit ins Wasser am Pool genommen werden. IPX7 bedeutet nämlich wasserdicht für bis zu 30 Minuten bei einer Tiefe von max. 1 Meter.

Der Gewebestoff ist fest mit einer Schale verklebt und am Gehäuse an mehreren Stellen geklipst. Somit lässt sich dieser Stoff nicht wie bei einigen anderen Herstellern hin und her bewegen. Bemängeln kann ich bei Flip 5 lediglich das Ein- und Ausschaltverhalten. Der Lautsprecher geht nämlich direkt beim Betätigen der Power-Taste an bzw. aus. Daher kann es trotz vertiefter Position des Knopfes im unglücklichsten Fall dazu kommen, dass der Flip 5 ungewollt im Rucksack aktiviert wird. Dann wundert man sich, warum auf einmal der Ton so laut im Rucksack wiedergeben wird. Dafür braucht es aber einen großen Zufall, was nur sehr selten vorkommen wird. Dennoch hätte man dieses Problem zu Sicherheit, durch das gedrückt halten der Power-Taste von zwei oder drei Sekunden eventuell umgehen können.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprechertypmobiler Bluetooth Lautsprecher
Treiberje links und rechts ein kleiner Passivmembran (für Bass zuständig) und ein unter dem Soff versteckte Breitband-Lautsprecher
KonnektivitätBluetooth-Version 4.2. Reichweite: selbst gemessen bis zu knapp 28 m, PartyBoost-fähig
AkkuAkku: 4.800 mAh
Wiedergabezeit: Bis zu 12 Stunden
Ladezeit: Bis zu 2,5 Stunden
Abmessungen18.1 x 6.9 x 7.4
Gewicht540 Gramm (auf der Waage nachgemessen)
LieferumfangJBL Flip 5
Trageschlaufe (bereits befestigt)
USB-Typ-C Ladekabel
Styroporschachtel zur Aufbewahrung
Bedienungsanleitung usw.

Bedienung

Kommen wir nun kurz zur Bedienung des neuen Flip 5. Wie bereits erwähnt, befinden sich hierfür die Tasten vier Stück an der Zahl, an der Vorderseite am Stoffgewebe. Über die beiden Tasten „+ und – kann man logischerweise die Lautstärke direkt am Flip 5 erhöhen bzw. absenken. Bei einer Bluetooth-Verbindung mit dem Smartphone, kann man dies jedoch jederzeit auch direkt über die Lautstärke-Tasten am Smartphone regeln. Die Taste rechts davon ist die Play-/Pause-Taste, welche beim betätigen die Musik stoppt und bei erneuten Drücken weiterlaufen lässt. Drückt man dieselbe Taste zweimal hintereinander, springt man zum nächsten Lied in der Wiedergabeliste. 

Zurückspringen geht hier leider nicht, daher muss man dies über das Smartphone machen. Hier hätte ich mir gewünscht, dass z. B. man durch 3-maliges Betätigen der Play-Taste einen Track zurückspringt. Die letzte Taste ganz Links aktiviert den PartyBoost-Modus. Über diesen kann man entweder zwei Flip 5 zu einem Stereo-Paar koppeln und den Linken und Rechten Ton getrennt wiedergeben oder bis zu 99 weitere Flip 5 miteinander koppeln.

Schade ist hier, dass man den neuen Flip 5 durch diesen neuen Modus nicht mehr mit den alten Modellen, die mit Connect+ daher kommen, koppeln kann. Daher ist es für Besitzer von mehreren Lautsprechern mit Connect+ weniger sinnvoll, ein Upgrade zum neuen Flip 5 zu machen.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Nun zum wichtigsten Thema eines Lautsprechers, dem Klang. An diesem hat JBL ebenfalls etwas geschraubt, sodass hier nun statt 16W RMS, beim Flip 5 20W RMS geliefert werden. Ebenfalls gibt es leichte Veränderungen beim maximalen Frequenzbereich, hier soll der neue JBL Flip 5 nun mit 65Hz noch etwas tiefer agieren können, als die Vorgängermodelle. Die maximale Frequenz nach oben, bei 20 kHz bleibt jedoch weiterhin bestehen. Somit ist der Klang eine der beiden großen Änderungen, welche JBL im Inneren gemacht hat und zudem unter anderem für die neue Größe verantwortlich ist. Wohingegen beim alten JBL Flip 4 noch zwei einzelne Treiber mit je 8 Watt zum Einsatz kamen, ist es nun beim neue JBL Flip 5 ein etwas größerer Breitbandlautsprecher.

Dieser Lautsprecher sitzt zwar im Gehäuse nicht mittig, doch beim allgemeinen Musikhören, stellt man dies soweit keinesfalls fest. Lediglich als ich die Musik etwas leiser gedreht habe und mit dem Ohr hören wollte, wo die Treiber bzw. in diesem Fall der einzelne Treiber verbaut ist, konnte ich dies feststellen. Der Abstrahlwinkel des Klangs geht zwar logischerweise am meisten nach vorne, also in die Richtung, wie der Treiber verbaut ist (neben dem JBL Logo). Dennoch nimmt man den Sound rundum gut wahr, auch wenn hier natürlich nicht mehr so dynamisch. 

Der verbaute Breitbandlautsprecher an der Front, wird aktiv angetrieben, sprich dieser wird mit Strom versorgt und dadurch in Bewegung versetzt. Bei den beiden seitlichen Passivmembran ist diese wiederum anders. Diese Passivmembrane werden, wie der Namen schon vermuten lässt passiv angetrieben. Dies bedeutet, dass diese sich ohne externe Stromversorgung bewegen und durch das geschlossene Gehäuse und den Bewegungen des aktiven Treiber mit in Schwingungen gesetzt werden. Passivmembrane werden sehr häufig und gerne bei mobilen Lautsprechern eingesetzt, da diese zu einer wärmeren, verstärken Klangabstimmung führen und zudem für einen tieferen Bass sorgen.

Schon beim Anschalten des neuen JBL Flip 5 klingt der typische Ton, der dabei wiedergegeben wird voller und eindringlicher. Nicht zu vernachlässigen ist beim Klang die Positionierung des Lautsprechers, doch da hat JBL dafür gesorgt, dass man hier nicht viel falsch machen kann. Legt man den JBl Flip 5 nämlich flach auf das runde Gehäuse auf, dreht sich dieser durch den inneren Schwerpunkt und den gummierten Rand automatisch in die richtige Position. Egal, ob dieser mit dem JBL Logo auf dem Kopf, oder normal aufgelegt wird. Auch hochkant aufgestellt macht das Klangbild eine gute Figur und wird nur minimal beeinflusst. Hier sorgt nämlich der Bumper rund um den Passivmembran für genug Freigang, sodass dieser ausreichend schwingen kann und der erzeugte Ton, weitestgehend frei entweichen kann.

Klanglich hat JBL hier noch mal eine gute Schippe draufgelegt. Der neue JBL Flip 5 klingt, wie man schon an den technischen Daten erahnen kann noch kräftiger. Klar kann man hier keine klanglichen Wunder erwarten, denn zum einen ist das Gehäuse hier weiterhin sehr kompakt und es kommt schließlich nur ein größerer Treiber mit zwei Passivmembrane zum Einsatz. Dennoch ist es für mich erstaunlich, was JBL hier alles heraus kitzeln konnte. Der Flip 5 klingt in den Mitten und Höhen sehr gut, sodass der Breitbandlautsprecher hier seinen Job ordentlich erledigt. Der Tiefton geht hierbei jedoch etwas unter, da hier kein separater Treiber aktiv angesteuert wird, sondern lediglich die beiden Passivmembrane in Schwingungen gesetzt werden. In normaler Lautstärke bis etwas 80- 85 %, kann mich das Set-up, so jedoch aufgrund der Kompaktheit und dem Preis dennoch sehr zufriedenstellen. Schließlich kann auch JBL hier definitiv nicht zaubern oder gar die Physik austricksen. Ist das Gehäuse eines Lautsprechers klein, kann man eben keine Wunder im Klang erwarten, da es einfach an Volumen für den Bass usw. fehlt. Bei sehr hohem Pegel jedoch, also ca. ab 90 bis 100 % funktioniert das Set-up mit den Passivmembranen weniger gut. Dies liegt daran, dass der aktive Part, stärker schwingt und somit die beiden Passiven ebenfalls nochmals deutlich mehr angesprochen werden. Dadurch kommt eine Verzerrung zustande, welche die Tiefen und Mitten etwas durcheinanderwirbelt und zugleich die Höhen etwas deutlicher in den Vordergrund rücken. Dieses Phänomen kommt jedoch nur bei maximaler Lautstärke zum Vorschein.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

Beim neuen Flip 5 fällt die bisherige Möglichkeit, diesen via 3,5 mm Klinkenkabel mit Musik zu versorgt weg. Schließlich hat JBL diesen Anschluss bei der neuen Serie aus dem Konzept verbannt. Für manche mag dies vielleicht doof sein, doch ich persönlich hab den Klinkenanschluss, seid es Bluetooth gibt sowieso nicht mehr verwendet. Letzteres ist genau dies, was es nämlich beim neuen Flip 5, als einzige Verbindungsmöglichkeit gibt. Hierbei setzt JBL auf Bluetooth der Generation 4.2, welche jedoch auch hier weder einen AAC-/ noch aptX-Support bietet. Somit muss man nicht nur als iPhone-User, sonder auch als Android-Nutzer auf eine verlustfreiere Wiedergabe-Qualität verzichten.

Die Bluetooth-Kopplung mit dem Smartphone ist beim JBL Flip 5 sehr einfach. Direkt nach dem Auspacken und erstmaligen Einschalten, befindet dieser sich automatisch im Pairing-Modus. Danach kann dieser in den Einstellungen->Bluetooth gesucht werden und durch betätigen automatisch verbunden werden. Möchte man den Flip 5 wiederum mit einem neuen oder weiteren Gerät koppeln, dann genügt es, die Bluetooth-Taste an der Rückseite kurz zu drücken, worauf ein wiederholender Signalton ertönt. Anschließend kann man wie gehabt den Speaker in den Einstellungen am anderen Gerät suchen und verbinden.

Die maximale Reichweite der Bluetooth-Verbindung liegt beim JBL Flip 5 bei den üblichen 10 bis 12 Metern indoor. Im Freien wiederum ohne Hindernisse, war in meinem Test bei knapp 28 Metern Schluss. Je nach Hindernisse zwischen Zuspiel und Wiedergabegerät, variiert die Verbindung natürlich. Die Bluetooth-Verbindung war in meinem Testzeitraum immer sehr stabil, ohne Aussetzer oder Ähnlichem.

Den neuen JBL Flip 5 kann man wie bereits die Vorgänger mit weiteren Lautsprechern verbinden. Dadurch ist es möglich, bis zu 99 Stück oder auch nur zwei zur Stereo-Wiedergabe koppeln. Managen kann man diese Verbindung dann über die kostenfreie JBL Connect-App, welche sowohl für iOS, als auch Android im jeweiligen Store angeboten wird. Da ich jedoch nur einem Flip 5 im Test hatte, konnte ich hier nur einige Screenshots machen, mehr nicht.

Ein Nachteil hat der neue JBL Flip 5 jedoch mit seiner neuen Verbindungstechnologie. Hier setzt JBL nämlich auf die sogenannte Partyboost-Funktion und nicht mehr auf Connect+. Das Problem hierbei ist, dass diese beiden Technologien untereinander leider nicht kompatible sind. Daher kann man den neuen Flip 5, bisher nur mit anderen Flip 5 Lautsprechern verbinden. Eine Verbindung zu einem älteren JBL Flip 4 oder früher ist somit ausgeschlossen. Das solltet ihr beim Kauf der neuen Generation auf jeden Fall beachten, nicht das ihr euch dann wundert, warum der Flip nicht mit den anderen älteren Lautsprechern harmoniert.

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Ein weiterer Grund, warum der neue JBL Flip 5 größer als seine Vorgänger wurde, ist der neue Akku. Dieser wurde von 3.000 mAh (Flip 4) auf 4.800 mAh erhöht. Daher bringt der Flip 5 auch etwas mehr Gewicht auf die Waage. Die bisherige Akkulaufzeit von 12 Stunden, bleibt jedoch unverändert. Diese konnte ich in meinem Test auch problemlos erreichen.

Zwar gibt es beim Flip 5 keine Schnellladefunktion trotz USB-Typ-C Lade-Anschluss, doch die Ladezeit konnte JBL hier dennoch etwas verkürzen. Bisher waren es knapp 3,5 Stunden, beim neuen Flip 5 dagegen sind es immerhin nur noch knapp 2,5 Stunden. 

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem neuen JBL Flip 5 hat JBL den beliebten mobilen Lautsprecher nicht komplett neu erfunden, sondern an den wichtigsten Punkten weiter optimiert bzw. verbessert. Wichtige Änderungen sind die Gestaltung einiger Bedien- und Anzeige-Elemente, sowie die neue USB-Typ-C Ladebuchse. Das nun keine Klinkenbuchse verbaut wurde, kann ich soweit absolut verkraften, schließlich nutze ich und einige unter euch diese sowieso sicherlich kaum noch.

Weiterhin ist der Flip 5 wie dessen Vorgängermodelle sehr robust aufgebaut, sodass diesem ein Sturz ebenso wenig anhaben kann, wie Wasser in Form von Tropfen oder sogar untertauchen. Klanglich setzt das Unternehmen auf ein größeres Gehäuse und einen anderen Treiber, welcher mich soweit mit einem noch kräftigeren Klang überzeugen konnte.

Preis/Leistung

Zum Marktstart des JBL Flip 5, hat JBL den Preis mit einer UVP von 129€ festgelegt. Doch dieser Preis ist so, wie ich das beobachtet habe schnell gesunken und somit ist der neue Flip 5 aktuell schon zum Teil je nach Farbe für knapp über 80 € erhältlich.

Für diesen Preis muss man meiner Meinung nach nicht lang überlegen, sofern man auf der suchen nach einem mobilen Lautsprecher mit einer kompakten Größe, geringen Gewicht und guten Klangbild ist. Bei diesen Bereich kann der Flip 5 im Gesamtpaket überzeugen und somit macht man hier eigentlich nichts falsch. Hat man jedoch ältere Flip Lautsprecher oder andere Modelle aus dem Hause JBL bei sich zuhause und plant den neuen Flip 5 mit diesen über Connect+ zu koppeln, denjenigen muss ich enttäuschen. Durch die neue Verbindungstechnologie PartyBoost, ist der neue Flip 5 nämlich nicht mit den alten Geräten kompatibel.

JBL Flip 5

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: de.jbl.com

Yamaha MusicCast 50

In aller Kürze

Mit dem MusicCast 50 bietet Yamaha einen weiteren kompakten Netzwerklautsprecher an. Dieser ist im Vergleich zum MusicCast 20 um einiges größer, hat jedoch akustisch noch einiges mehr drauf. Der Yamaha MusicCast 50 eignet sich sowohl als Einzellösung, um einen mittelgroßen Raum zu beschallen, als auch wahlweise mit weiteren Lautsprechen im Stereo- oder sogar im Surround-Betrieb. Bei der Verarbeitung störte mich vor allem die hochglänzende Oberfläche, welche leicht verkratzt und etwas aus der Mitte verbaut wurde.

Gefällt uns

  • Gute Erweiterbarkeit des Systems
  • AirPlay2
  • sehr gutes Klangbild
  • Wecker-Funktion
  • Bluetooth-Empfänger und -Sender

Gefällt uns weniger

  • USB-Anschluss nicht nutzbar (nur Service)
  • App wegen Funktionsvielfalt zu verschachtelt
  • kleiner Verarbeitungsmängel

Yamaha MusicCast 50

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Da der Yamaha MusicCast 50 ebenso wie der von mir bereits getestete Yamaha MusicCast 20 nicht nur derselben Serie entspricht, sondern auch zusammen mit diesem vorgestellt wurde, besitzen beide eine sehr ähnlich gestaltetet Verpackung. Von daher wird auch der Yamaha MusicCast 50 in einer schwarzen Verpackung geliefert. Von dieser konnte ich jedoch auch hier leider nicht so viele Bilder machen, da diese in diesem Fall gleichzeitig als Versandkarton genutzt wurde und somit teils beschädigt oder beklebt war.

Dennoch möchte ich euch einige Information zu dieser verraten. An der Front der Verpackung prangt wie üblich der Hersteller und Produktname. Zudem hat das Design-Team der Verpackung hier eine Abbildung des MusicCast 50 abgelichtet. Dasselbe Bild spiegelt sich auch auf der gegenüberliegenden Seite wieder. Die dritte Seite zeigt wie beim MusicCast 20 ebenfalls lediglich ein Yamaha-Logo. An der Stirnseite gegenüber wiederum gibt Yamaha jedoch einige Informationen zum MusicCast 50 Lautsprecher bekannt. Dabei handelt es sich zum Teil um genauere Hinweise zur MusicCast-Technologie. Besser gesagt wird man hier im klein gedruckten auf die Systemanforderungen dieser besagten Technologie hingewiesen. Zu guter Letzt präsentiert die weiße Oberseite die wichtigsten 12 Dienste, mit denen der Yamaha MusicCast 50 Lautsprecher kompatible ist. Zu diesen Diensten zählt neben MusicCast selbst, Apple AirPlay2, Wi-Fi, Bluetooth, aber auch Dienste wie Spotify, Deezer, Tidal, Napster usw. sind damit problemlos kompatible.

Beim Öffnen ähneln sich die Verpackungen vom MusicCast 50 und MusicCast 20 ebenfalls sehr. Somit muss man auch beim MusicCast 50 beim Öffnen vielen Kartonage-Ebenen aufklappen. Darunter kommt ein größerer Styropor-Einsatz zum Vorschein, in dessen Zentrum sich die Bedienungsanleitung und einige weitere Beschreibungen befinden. Der Styropor-Einsatz dient hier unter anderem als Schutz und als Zentrierung. Schließlich befindet sich direkt darunter der Yamaha MusicCast 50 Lautsprecher, welcher zusätzlich in einer dünnen Polyethylen-Folie eingepackt wurde. Im Zentrum unterhalb des Lautsprechers wiederum ist das fast 3 Meter lange Netzkabel eingelegt.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Yamaha MusicCast 50 handelt es sich um einen etwas größeren WLAN-Lautsprecher der MusicCast Geräte. Dieser ist somit nochmals um einiges größer bzw. breiter als der MusicCast 20. Von der Größe und dem Funktionsumfang möchte Yamaha mit dem MusicCast 50 Z. B. dem Teufel One M und Sonos Play 5 Konkurrenz machen.

Das Gehäuse des MusicCast 50 besitzt wie der MusicCast 20 eine elliptische- Zylinderform, diese ist bei diesem jedoch niedriger, aber deutlich breiter. Steht der MusicCast 50 z. B. mittig auf dem Sideboard, macht dieser selbst einzeln aufgestellt einen sehr guten Eindruck. Aber auch als Surround-Set, wenn dieser von hinten (hinter der Couch) beschallt und die MusicCast Soundbar von vorne, macht dieser Sinn. Der Yamaha MusicCast 50 ist sowohl in Schwarz (wie mein Testgerät) oder alternativ komplett in Weiß erhältlich. Bei bedien Modellen hat das Lautsprechergitter aus Metall dieselbe Farbe, wie man auch die Gehäusefarbe gewählt hat.  

Das Lautsprechergitter verläuft bis auf einen wenigen Zentimeter Breiten Rand an der Ober- und Unterseite über die komplette Front hinweg. Vor hier aus nimmt dieses jedoch auch noch die kompletten Seiten und ein kleinen Teil der Rückseite ein. Das eigentliche Gehäuse besteht beim MusicCast 50 wie oftmals üblich aus Kunststoff. Mit einem Gesamtgewicht von 4,5 kg, ist der Lautsprecher kein Schwergewicht, was im Großen und Ganzen jedoch auch gar keine Rolle spielt. Schließlich handelt es sich hierbei um keinen via. Akku betrieben Bluetooth-Lautsprecher, sondern um einen stationären Netzwerk-Lautsprecher. Mit seinen Abmessungen von 400 x 123 x 200 mm (B x H x T) nimmt der Yamaha MusicCast 50 nicht besonders viel Platz in Anspruch und sollte z. B. im Ess-/Wohnzimmer problemlos aufgestellt werden können.

Auf der Rückseite ist ein größerer Abschnitt vom Lautsprechergitter ausgespart. In diesem Bereich befindet sich ca. Zentral ein MusicCast-Logo. Unterhalb von diesem wiederum ist eine leichte Vertiefung vorhanden, in welcher sämtliche Anschlüsse untergebracht wurden. Hierbei handelt es sich von hinten betrachtet ganz links außen um den Netzanschluss, in welchen das mitgelieferte Netzkabel eingesteckt wird. Das Netzteil ist somit auch hier im Inneren des Lautsprechers integriert. Einige Zentimeter daneben befindet sich der „AUX 1“ Anschluss, bei dem es sich um ein Minibuchsen-Eingang handelt. Über dieses kann man z. B. einen MP3 Player anschließen und die drauf befindliche Musik am Yamaha MusicCast 50 wiedergeben. Daneben wiederum sind die beiden „AUX 2“ Anschlüssen, bei denen es sich um die üblich bekannten rot und weiß gefärbten Stereo-Cinch-Eingänge handelt. Außerdem befindet sich hier noch ein optischer Digitalanschluss, ein USB-Port für den Yamaha-Service und ein Netzwerk-Anschluss.

An der Oberseite kommt im Zentrum eine große hochglänzende Oberfläche aus Kunststoff zum Einsatz, was so auch beim Yamaha MusicCast 20 der Fall war. Hier prangt im Zentrum lediglich der Yamaha Schriftzug, denn anders als beim MusicCast 20 sind die acht berührungsempfindliche „Sensor-Tasten“ nicht hier, sondern im vorderen Rahmen integriert. Mit diesen „Tasten“ kann man durch das tippen auf 1, 2 oder 3 zwischen den in der App bestimmten Favoriten wechseln. Dabei kann es sich z. B. um Radiosender usw. handeln. Anstelle der Play/Pause Taste, hat Yamaha hier links davon, eine Eingangsquellen-Wahlfunktion integriert. Dadurch kann man durch das antippen ganz einfach zwischen Netzwerk, Bluetooth, Digital, AUX 1 und AUX 2 wechseln. Ganz links außen wurde die Power-Taste untergebracht, mit der man nicht nur den Lautsprecher Einschalten kann, sondern auch den Lautsprecher am Anfang einrichtet, dazu aber später mehr. Rechts neben den Favoriten-Tasten folgen zudem noch die beiden Lautstärken-Tasten, mit denen man die Musik erhöhen oder reduzieren kann. Zu guter befindet sich ganz rechts außen noch die Abbildung eines Weckers, bei dem es sich um eine nützliche Funktion handelt. Gemeint ist die Weckfunktion, welche ebenfalls in der App bestimmt wird, aber hier bequem ohne diese aktiviert bzw. deaktiviert werden kann. Am oberen Rand gegenüber gibt es zahlreiche Status-LEDs, die einem anzeigen, welche der zahlreichen Quellen gewählt bzw. aktiv sind.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung mach der Yamaha MusicCast 50 weitestgehend einen guten und hochwertigen Eindruck. Was ich hier etwas bemängeln kann, ist zum einen die nicht zu 100 % mittig angebrachte hochglänzende Kunststoffplatte an der Oberseite. Des Weiteren steht der obere Rand rund um den Lautsprecher teils etwas unterschiedlich vom Lautsprechergitter hervor. Lediglich an der Rückseite zum rückseitig verbauten Kunststoffelement, hat man hier einen sauberen Übergang. Dies macht zwar der Funktion keinen Abbruch, doch für einen Lautsprecher der in der UVP 499€ gekostet hat, sollte dies dennoch etwas besser gelöst sein. 

Dank seinem Eigengewicht von knapp 4,5 kg und den an der Unterseite sehr sauber angebrachten gummierten Klebefüße, bleibt der MusicCast 50 auch bei einem sehr hohen Pegel da stehen, wo man diesen aufgestellt hat. Die Sensortasten reagieren präzise und sehr zuverlässig. Sehr gut finde ich auch, dass Yamaha das Netzteil im Inneren integriert hat, sodass man lediglich ein normales Stromkabel anschließen muss und nicht noch zusätzlich ein großes Netzteil.

Die Oberseite ist jedoch wie beim Yamaha MusicCast 20 dieselbe und somit ebenfalls durch die hochglänzende Ausführung, nicht nur ein Staubmagnet, sondern zudem auch empfindlich gegenüber Fingerabdrucken und Kratzern. Bei meinem Testgerät sieht man nämlich z. B. bei Sonnenlicht sehr stark die vielen feinen Kratzer und vor allem die Fingerabdrücke.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecheranzahl2x 10 cm Tieftöner, 2x 3cm Hochtöner
Gesamtausgangsleistung2 x 35 Watt
MaterialKunststoff
AnschlüsseLAN, WLAN 802.11a/b/g/n 2.4 GHz und 5 GHz, Bluetooth 4.2, Klinkenbuchse, Stereo-Clinch und Toslink-Anschluss
Maße/Gewicht400 x 123 x 200 mm (BxHxT)/ 4,5 kg
WiedergabeformateMP3 / WMA / MPEG-4 AAC: up to 48 kHz / 16-bit,
ALAC: up to 96 kHz / 24-bit, FLAC / WAV / AIFF: up to 192 kHz / 24-bit
LieferumfangYamaha MusicCast 50
Netzkabel
div. Anleitungen

Einrichtung & Installation

Die Einrichtung erfolgt bei allen MusicCast fähigen Geräten aus dem Hause Yamaha identisch. Daher ist hierfür immer die von Yamaha kostenlos zur Verfügung gestellte App Namens „MusicCast“ notwendig. Diese ist sowohl für iOS, als auch Android im jeweiligen AppStore erhältlich.

MusicCast Controller
Preis: Kostenlos
MusicCast Controller
Preis: Kostenlos

Bevor oder während des Downloads der App aus dem jeweiligen AppStore, könnt ihr den Yamaha MusicCast 50 Lautsprecher bedenkenlos einschalten. Dazu genügt es, diesen mit dem beiliegenden Netzkabel an eine Steckdose anzuschließen. Ist die App erfolgreich heruntergeladen, kann man diese direkt starten, woraufhin ihr einigen Benachrichtigungen zustimmen solltet. Zumindest wurde ich an meinem iPhone auf den Zugriff meiner Apple Music-Daten und den Standort gefragt. Diese Zustimmungen kann man natürlich auch beide ablehnen, doch dann muss man damit rechnen, dass einige Funktionen eventuell eingeschränkt sind.

Hat man dies soweit alles erledigt, gelangt man zum Einrichtungspunkt, wo man dazu aufgefordert wir, den MusicCast 50 an der Oberseite auf dem Ein-/Ausschaltknopf einschalten. Danach direkt in der App auf „Weiter“ klicken und wie dort beschrieben wird, die Power-Taste für ca. 5 Sekunden berühren, damit die App den Lautsprecher finden kann. Dieser sollte daraufhin nach kurzer Zeit erfolgreich gefunden werden, woraufhin man sich in die WLAN-Einstellung am Smartphone begeben soll. Wie man zu diesen gelangt, wird in der App erklärt. Hier sucht man nun nach dem Gerät mit der Bezeichnung „MusicCastSetup“ und gibt das zuvor in der App angegeben Passwort (123456778) ein. Ist dies soweit getan, geht man zurück zu MusicCast-App, wählt hier das eigene WLAN-Netz aus und gibt das zugehörige Passwort ein, sodass die App den MusicCast 50 in euer heimisches WiFi-Netz einbinden kann. 

Anschließend hat man den Yamaha MusicCast 50 fast einsatzbereit. Bisher hörte sich das nach viel mehr Schritten an, wie es in Wirklichkeit sind. Glaubt mir, die Einrichtung ist sehr einfach und schnell erledigt. Bevor der MusicCast 50 Einsatzbereit ist, wird man dazu aufgefordert, diesen noch einen Orts- (Raum) und Gerätenamen sowie ein passendes Bild zu vergeben. Dazu stellt Yamaha zahlreiche kostenlose Bilder zur Verfügung, doch wer möchte, kann hier auch selbst ein Bild machen, wo der MusicCast 50 an seinem aufgestellten Ort steht. Die Auswahl der geforderten Punkte wie Ort, Name usw. dient lediglich zu Hilfe, den richtigen Lautsprecher zu wählen, wenn man mehrer MusicCast Geräte nutz. Nach dieser Auswahl ist die Einrichtung fertig abgeschlossen und der Yamaha MusicCast 50 direkt einsatzbereit. Ratsam ist es nun, direkt in die Einstellungen des Lautsprechers zu gehen und das aktuelle Firmware-Update zu laden. Über dies benachrichtig aber auch ein Pop-up Fenster, sobald die Firmware im Hintergrund automatisch geladen wurde.

(Einrichtung und Installation: 4 von 5 Punkten)

Bedienung & Funktion

So kommen wir zur Bedienung und dem Funktionsumfang des Yamaha MusicCast 50. Dieser kann wie bereits angedeutet entweder über die zahlreichen „Sensor-Tasten“ am Lautsprecher direkt, oder deutlich bequemer und umfangreicher über die MusicCast-App gesteuert bzw. bedient werden.

Über die Touch-Bedienfelder am Rand des MusicCast 50, kann man die üblichen Funktionen, wie z. B. Lautstärke erhöhen bzw. absenken, oder Eingangsquelle wählen. Zudem kann aber auch zwischen den drei Favoriten (z. B. Radiosender) gewechselt werden. Diese müssen jedoch zuvor in der App festgelegt werden. Daher ist in den meisten Fällen wie bereits erwähnt, die App die deutlich bequemere Art der Bedienung.

Die App ist meiner Meinung nach gut strukturiert und weitestgehend selbsterklärend aufgebaut. Klar kommt es hier sicherlich anfangs vor, dass man nicht alles direkt findet. Aber dies ist dann dem Funktionsumfang zu Schulden, denn der MusicCast 50 wurde wie auch der MusicCast 20 mit zahlreichen nützlichen Funktionen ausgestattet. Wer mehrer MusicCast Geräte nutzt, hat hier den Vorteil, dass alle Lautsprecher über dieselbe App gesteuert und somit weitestgehend gleich bedient werden.

Der Yamaha MusicCast 50 hat nochmals einige Anschlüsse mehr, als der kleinere MusicCast 20. Somit bietet Yamaha hier zudem zu dem für den Nutzer zugänglichen Netzwerk-Anschluss, noch einen Toslink-Anschluss (Digitaler-Anschluss), ein Stereo-Chinch- und eine 3,5 mm Klinkenbuchse. Somit sollte man auch hier auf jeden Fall die Möglichkeit haben, seine alltägliche Musikplattform, die man bisher genutzt hat, auch auf dem MusicCast 50 zu nutzen zu können. 

Wer unter euch gerne Spotify Connect oder wie z. B. ich Apple Music nutzt, brauch sogar nicht einmal aufzustehen und zum Lautsprecher zu laufen. Schließlich wir der Lautsprecher dank AirPlay2 direkt an meinem iPhone angezeigt und kann so direkt mit Musik versorgt werden.

In der App wiederum kann man sich aus der Liste der zahlreichen Musikdienste genau diesen aussuchen, welchen man bisher immer genutzt hat. Dazu meldet man sich bei der Auswahl des jeweiligen Dienstes einfach mit den Benutzerdaten an und hat anschließend den vollen Zugriff auf die Lieblingsmusik usw. Zu den verfügbaren Diensten zählen unter anderem: TIDAL, qubuz, SiriusXm, Napster, pandora, Amazon Musik, usw.

Die meiste Art wie ich persönlich Musik über den MusicCast 50 wiedergegeben habe, war zu etwas 75 % via Apple Music und zu 25 % über Net Radio. Letzteres könnte man mit TuneIn vergleichen, da hier zahlreiche Radiosender über das Internet zur Verfügung stehen. Man findet hier sowohl Lokale als auch jegliche andere Art von Radiosender. Ich persönlich hab mir hier meine Lieblingssender direkt auf die Favoritenliste gesetzt. Hier kann man insgesamt 40 Quellen bzw. Sender hinterlegen und diese dann schneller finden und mit der Wiedergabe starten. Die ersten drei an dieser Liste sind dabei besonders wichtig, denn diese können hier zudem auch direkt über die Touch-Rand am MusicCast 50 ausgewählt werden. Daher sollte man sich hier beim Bestimmen direkt Gedanken machen, welche man am meisten hört.

Das hinzufügen von euren Lieblingssender gestaltet sich als sehr einfach. Dazu den gewünschten Sender auswählen und im Wiedergabemenü auf die drei Punkte im 2/3 unten rechts drücken. Hier kann man dann „zu Favoriten hinzufügen“ wählen und den gewünschten Platz unter den 40 freien Speicherplätzen auswählen.  

Sofern man möchte, kann man an dem hinteren LAN-Port des Yamaha MusicCast 50, wie auch beim MusicCast 20 eine Netzwerkfestplatte anschließen. Dadurch kann man direkt die darauf gespeicherte Musik wiedergeben und zudem auch ganz einfach auf die anderen MusicCast Geräte übertragen. Ansonsten bietet Yamaha hier noch die Übertragung via Toslink-Kabel oder Stereo-Clinch, worüber man in beiden fällen z. B. einen CD-Player anschließen kann. Außerdem gibt es noch eine herkömmliche 3,5 mm Klinkenbuchse, über die man ein Smartphone (mit Klinkenbuchse) oder einen MP3-Player anschließen kann und dessen Musik direkt über den MusicCast 50 abspielen kann. Leider hat man keinen Zugriff auf den USB-Port an der Rückseite, denn dieser dient nicht wie z. B. beim Teufel One S zur Musikübertragung via USB-Stick usw., sondern lediglich für den Yamaha-Service.

Für mich besonders wichtig ist jedoch der verbaute Bluetooth-Empfänger, denn damit kann ich, jederzeit auch wenn ich keine WiFi-Netz habe, Musik via. Smartphone zuspielen. Doch Yamaha hat nicht nur einen Empfänger von Bluetooth-Signalen verbaut, sondern auch noch gleich einen Sender. Daher kann man nämlich gegenüber vielen anderen Konkurrenzprodukten die MusicCast Lautsprecher mit einem separaten Kopfhörer oder sogar einem anderen bluetooth-fähigen Lautsprecher koppeln. Dies kommt soweit mir bekannt in keinem weiteren Netzwerklautsprecher in dieser Preisklasse zum Einsatz.

Yamaha bietet bei dem MusicCast 50 eine große Anzahl an möglichen Wiedergabe-Formaten. So stehen neben den unkomprimierten Audiodateien wie z. B. WAV, FLAC und AIFF für ein Hi-Res-Audio-Streaming mit bis zu 192 kHz und 24 Bit auch die komprimierten Audioformate MP3, MPED-4 AAC und WMA mit bis zu 48 kHz und 16 Bit zur Verfügung.

Der Vorteil solcher Multiroom-Lautsprecher ist, dass diese zusammen mit mehren Lautsprechern zu einem Stereopaar, aber auch als vollwertige Surround-Anlage für den Fernseher miteinander gekoppelt werden können. Natürlich kann man auch in jedem Raum verschiedene Musikgenres laufen lassen, hier sind einem also keinerlei Grenzen gesetzt. 

(Bedienung & Funktion: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Beim Yamaha MusicCast 50 handelt es sich um ein Zwei-Wege-Lautsprechersystem, bei dem der verbaute digital Verstärker eine maximale Ausgangsleistung von 2 x 35 Watt liefert. Für den Klang sorgen zwei 10 cm große Tieftöner, welche hier zentral mittig nebeneinander verbaut wurden. Direkt daneben befinden sich noch die beiden links und recht platzierten 3 cm soft Dome Tweeter (Hochtöner).

Soweit zur Theorie, doch da uns diese wenig zum eigentlichen Klangbild preisgibt, folgt daher nun meine persönliche Klangbeschreibung, so wie ich diesen wahrnehme. Dabei kann dieser bei den Yamaha Netzwerklautsprechern, wie bei vielen anderen Herstellern, via Equalizer in der App individuell angepasst werden. Doch ich gehe im Test eigentlich immer von der Klangabstimmung aus, wie der Lautsprecher vom Hersteller ausgeliefert wird. 

Quelle: Yamaha

Insgesamt würde ich sagen, dass der Yamaha MusicCast 50 sehr angenehm und ausgewogen klingt. Beim ersten Wiedergeben meiner Musik war ich von dem voluminösen Bass, welches zudem einen ordentlichen Tiefgang bietet überrascht. Dies hätte ich so trotz zwei dafür zuständige 10 cm Tieftöner, aufgrund des doch kompakten Gehäuse so definitiv nicht erwartet. Selbst bei höheren Pegeln ist dieser absolut Souverän und verzerrt kaum die Töne. Durch die breite Anordnung der verbauten Treiber, erreicht Yamaha hier eine gute Raumabbildung, welche mit einer guten Tiefen- und Breitenstaffelung überzeugt. Überraschend ist hier für mich jedoch auch die hervorragende Wiedergabe von Stimmen, und Instrumente. Hier leisten die beiden Hochtöner zusammen mit den beiden Tieftöner ordentliche Arbeit und sorgen für einen sehr ausgewogenen Klang.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Die von Yamaha bereitgestellte App für die MusicCast-Geräte ist wie bereits angedeutet sehr umfangreich. Daher ist diese vielleicht für den ein oder anderen zu Beginn etwas unübersichtlich. Einige Funktionen verstecken sich hier nämlich in sogenannten Untermenüs, doch glaubt mir, nach einigen Tagen findet man hier alles und zudem braucht man in den Einstellungen nicht jederzeit etwas verändern. Die Grundeinrichtung usw. ist meiner Meinung nach nämlich nicht wirklich umständlicher, als bei Teufel oder Sonos. 

Startet man die App, befindet man sich direkt auf der Übersichtsseite. Auf dieser werden einem alle eigenen MusicCast Geräte mit dem selbst vergeben Namen und dem gewählten Bild dargestellt. Hier kann man zudem direkt von der App aus, die einzelnen Lautsprecher Ein- bzw. Ausschalten. Klickt man auf die Abbildung de jeweilige Lautsprecher wie z. B. bei mir auf den MusicCast 50, dann gelangt man in das „My Music“ Menü. Hier kann man auf die zahlreichen Musikdienste und Eingangsquellen wie Bluetooth, Server usw. zugreifen.  

Zurück im Hauptmenü kann man über das „Link-Symbol“ links oben bestimmen, welche Geräte miteinander gekoppelt werden. Sofern man mehrer Yamaha MusicCast Geräte sein eigenen nennen darf. Über das Zahnrad rechts gelangt man in das allgemeine Einstellungsmenü. Hier kann man entweder neue Geräte hinzufügen oder auf die Raumeinstellungen des jeweiligen Gerätes zugreifen. Ebenso kann man jedoch auch auf die Music/Cast, Surround / Stereo-Funktion zugreifen, durch die man beim besitzt von z. B. zwei MusicCast 20 oder MusicCast 50 Geräten diese zu einem Stereopaar zusammenfügen kann usw. In den App-Einstellungen wiederum, kann man einige Veränderungen in der App-Ansicht vornehmen wie z. B. die Systemfarbe von schwarz auf weiß ändern, oder bestimmen, dass man die Lautstärke direkt über die Lautstärketasten am iPhone regeln kann. Denn diese Funktion ist von Werk aus deaktiviert.

  Betrachten wir nun das Untermenü des MusicCast 50 an. Hier kann man die üblichen Einstellungen vornehmen wie z. B. den Raumnamen oder das Raumfoto ändern. Direkt darunter wird einem mitgeteilt, dass die Firmware aktuell ist. Sollte dies nicht der Fall sein, dann wird hier „neue Firmware ist verfügbar“ angezeigt, zudem erhält man aber auch per Push-Benachrichtigung eine Info, sollte es der Fall sein, dass es ein neues Update für den jeweiligen Lautsprecher gibt. Im weiteren Verlauf in diesem Untermenü kann man dann noch auf die Accounteinstellungen zugreifen, bei denen man sich unter anderem bei den Streaming-Diensten wie z. B. Deezer oder Spotify anmelden kann. Als besondere Funktion kann man beim Yamaha MusicCast 50 wie auch bei, MusicCast 20, einen Wecker programmieren. Dafür kann wie bei herkömmlichen Weckern bestimmen, wann und wie regelmäßig der Wecker klingeln soll. Doch als Besonderheit kann man sich direkt mit seiner Lieblingsmusik vom jeweiligen Streaming-Dienst oder auch direkt vom jeweiligen Radiosender der eigenen Vorlieben aus dem Schlaf wecken lassen.

(App: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Yamaha verspricht mit dem MusicCast 50 einen unerwarteten raumfüllenden und dynamischen Klang. Außerdem wird mit jeder Menge an praxisnahen Features geworben. Dies stimmt soweit alles, denn mit dem Yamaha MusicCast 50 erhält man schon im Solo-Betrieb, einen klanglich sehr guten Netzwerk-Lautsprecher, der mit einem besonders raumfüllenden und gut abgestimmten Klang zu überzeugen weiß. Damit kann man problemlos einen Raum von 25 m² oder auch etwas mehr beschallen. Aber auch im Stereo- oder gar als Surround-Lautsprecher in Verbindung mit weiteren MusicCast kompatiblen Geräten macht dieser richtig viel Spaß. Dank den vielen integrierten Musik-Streaming-Diensten und den Anschlussmöglichkeiten an der Rückseite, bietet der MusicCast 50 viele Möglichkeit, diesen mit Musik zu füttern. 

Preis/Leistung

Yamaha setzt die UVP des MusicCast 50 bei einem Preis von 499€ an. Dies ist natürlich deutlich teuerer als der kleine MusicCast 20. Hier siedelt man sich jedoch bei den beiden größten Konkurrenten dem Sonos Play:5 und dem Teufel One M ein. Inzwischen ist der Yamaha MusicCast 50, auf dem Markt bereits zu einem Preis von knapp über 370€ erhältlich und somit nochmals deutlich interessanter. Klanglich muss ich nämlich sagen, dass ich bereits alle drei Lautsprecher gehört habe und auch wenn alle drei soweit gut klingen, finde ich persönlich, dass der MusicCast 50 klanglich von Werk aus am besten abgestimmt ist. 

Der MusicCast 50 von Yamaha eignet sich wie bereits erwähnt nicht nur perfekt zum Solo-Betrieb, sondern auch als Stereopaar oder zur Integration ins Surround-Set. Lediglich bei der Verarbeitung habe ich aufgrund der kratzempfindlichen Oberseite aus Kunststoff, welche zudem leicht versetzt angebracht ist und dem Rand, der im Bereich des Lautsprechergitters unterschiedlich hervorsteht Kritik anzumerken. Ansonsten weiß der Yamaha MusicCast 50 aufgrund seines schlichten und eleganten Designs zu überzeugen.

Yamaha MusicCast 50

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: de.yamaha.com