Beats Powerbeats Pro

In aller Kürze

Mit den Powerbeats Pro, hat nun auch Beats die ersten True Wireless In-Ears im Sortiment. Die Powerbeats Pro besitzen quasi dieselbe Technik, die Apple in den AirPods 2 verbaut hat, schließlich gehört Beats, seit einigen Jahren zu Apple. Dank dem zusätzlichen Bügel, den man bereits von den Powerbeats3 kennt, eignen die Powerbeats Pro sich nicht nur für die Freizeit, sondern auch perfekt für den Sport. Beats hat dabei an alles Wichtige gedacht, einen sehr guten Klang, eine schweiß- und wasserbeständige Verarbeitung, sowie einen schnellladefähigen Akku. Das einzige Manko könnte eventuell das große und dadurch nicht wirklich handliche Transportcase, sowie der hoch angesetzte Preis sein.

Gefällt uns

    • top Tragekomfort
    • staub- und wasserbeständig
    • vollwertiger Singel-Betrieb
    • Akkulaufzeit (24 h mit Ladecase)
    • guter Klang
    • Automatische Trageerkennung
    • Fast-Fuel-Charge

Gefällt uns weniger

    • Größe des Transportcase
    • Preis

Beats Powerbeats Pro

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PUNKT 1

bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Beats liefert die neuen Powerbeats Pro in einer typischen robusten Verpackung aus, welche wie man es z. B. auch von Apple kennt, mit wenig Schnickschnack verziert wurde. Zudem bietet diese auch die gewohnte, sehr ordentlich durchdachte Unterbringung des Lieferumfangs. Die eigentliche Hauptverpackung ist dabei von unten in eine Umverpackung geschoben, die ich euch nun ausführlicher beschreiben möchte, schließlich zieren diese einige Infos zum Produkt.

Die Verpackung ist von sämtlichen Verpackungen von Kopfhörern, die ich bisher getestet habe die kompakteste. Die fast schon würfelförmige schwarze Verpackung, ziert an der Front die Abbildung des rechten In-Ear Ohrhörer. Dieser hat dabei die Farbe, in der man sich die Powerbeats Pro ausgesucht hat, was in meinem Fall schwarz ist. Unter der etwas vergrößerten Abbildung des In-Ears, steht in weißer Schrift auch noch der Name der In-Ears und zwar „Powerbeats Pro“. Überraschenderweise befindet sich hier kein direktes auffallendes rotes Beats Logo, sondern lediglich das, welches man am Kopfhörer sieht. Dafür wiederum ziert der Name „Beats“ zusammen mit diesem eben erwähnten roten Beats-Logo die rechte Seite. An der gegenüberliegenden Seite erwähnt Beats wiederum vier der wichtigste Merkmale der Powerbeats Pro. Dazu zählt z. B. die Akkulaufzeit von 9 Stunden (24 Stunden mit Case), dass es sich um schweiß- und wasserresistente Kopfhörer handelt und diese mit anpassbaren Ohrbügeln ausgestattet sind.

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Die Rückseite der stabilen Umverpackung ziert wiederum eine Abbildung der Ohrhörer, die hierbei beide im offenen Transportcase eingelegt sind. Des Weiteren wird hier auf die Art der Kopfhörer hingewiesen und dass diese Made for Apple tv, iPhone und iPad gemacht sind, aber auch mit Android-Smartphone und Android-Tablets harmonieren.

Zieht man die Hauptverpackung aus der Umverpackung heraus, erblickt man eine Schachtel, auf deren Oberseite im Zentrum, dezent ein Beats-Logo eingeprägt ist. Nach dem Anheben des Deckels erblickt man direkt das verhältnismäßig große Transportcase, in dem sich die beiden Powerbeats Pro In-Ears befinden. Das Ladecase ist in einer Verpackungszentrierung eingelegt und wird auch von oben mit solch einer Zentrierung an seiner Position gehalten, sodass hier beim Transport ja nichts Hin und Her wackelt. Unter dem Einsatz, in dem das Transportcase liegt, hat Beats das restliche Zubehör verstaut. Hierbei handelt es sich um einen weiteren Einsatz aus Kartonage, in welchem neben den üblichen Beats bekannten Appförmigen Beschreibungen und Kurzanleitung auch der bekannte Beats-Aufkleber eingeschoben wurde. Darauf wiederum ist das Lighting-Kabel aufgewickelt und im Zentrum von diesem sind noch weitere Größen der Silikon-Ohrtips verstaut.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Mit den neuen Powerbeats Pro hat Beats, das Tochterunternehmen von Apple, nun ebenfalls die ersten True Wireless In-Ear Kopfhörer auf den Markt gebracht. Diese richten sich aufgrund ihrer Bauweise an alle, die nicht nur im Alltag beim Weg zur Schule Musik hören möchten, sondern auch beim Sport. Schließlich haben gerade bei Letzterem, also beim Sport, einige True Wireless Kopfhörer-Modelle ihre Probleme. Oftmals bieten diese nämlich bei hektischen und schnellen Kopfbewegungen keinen allzu sicheren Halt. Genau hierbei profitieren die Powerbeats Pro, denn diese besitzen den von den Powerbeats 3 bekannten anpassbaren Ohrbügel, sodass die In-Ears für alle Work-outs gewappnet sind. Zusammen mit der Technologie, welche auch in den AirPods der 2. Generation zum Einsatz kommt, sollen die Powerbeats Pro rundum überzeugen.

In-Ear

Bei den Beats Powerbeats Pro, handelt es sich definitiv nicht um unauffällige True Wireless In-Ear Kopfhörer. Schließlich schauen diese nach dem Einsetzen in die Ohren definitiv aus den Ohren hervor. Doch diese Ausführung hat definitiv seine Gründe, zum einen bietet das Gehäuse nämlich genug Platz für den Akku und außerdem bieten diese dank der praktischen Ohrbügel einen sehr guten Tragekomfort.

Dank diesem bereits erwähnten Ohrbügel, welcher sich beim Einsetzen hinter das Ohr legt, sowie den mitgelieferten verschieden großen Ohrtips, bieten die neue Powerbeats Pro einen sehr sicheren halt. Das Gehäuse der In-Ears besteht wie bei eigentlich fast allen True Wireless In-Ears aus Kunststoff. Dabei ist das Gehäuse aus insgesamt fünf Teile gefertigt. Den äußeren Abschnitt, in dem sich der Großteil der Elektronik befindet und der zudem auch die Lautstärketasten, sowie die Auflade-Kontakte beherbergt. Außerdem sind hier jeweils an der Ober- und Unterseite jeweils ein Mikrofon integriert. Auf dieses Gehäuseteil ist wiederum eine dünne Abdeckung aufgesetzt, welche zudem den dezenten Play/Pause-Knopf mit Beats-Logo beherbergt. 

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Zum Gehörteil hin, verläuft der In-Ear etwas eingeschnürter und wird dann wieder typisch für den Teil, der im Ansatz des Gehörgangs sitzt kapselförmig. Dieser Abschnitt setzt sich zusammen mit dem Endteil mit dem Gehörkanal ebenfalls aus zwei Teilen zusammen. In der Kapsel sitzt natürlich der Treiber, eine nach außen gerichtete längliche Bassreflexöffnung und der nach innen zum Ohr gerichtete Annäherungssensor. Dieser Sensor sorgt dafür, dass die Musik automatisch pausiert wird, sobald man die Ohrhörer aus dem Ohr nimmt und wieder weiterläuft, sobald man diese eingesetzt hat. Zu guter Letzt ist der fünfte Teil des Gehäuses der Ohrbügel, welcher ca. 1/3 starr und 2/3 flexible ist, sodass man sich diesen dem eigenen Ohr anpassen kann.

Beats bietet die Powerbeats Pro aktuell in insgesamt vier Farben an. Neben dem von mir getesteten schlichten Schwarz gibt es noch: Elfenbeinweiß, Marineblau und Moosgrün. Beim weißen und schwarzen Modell ist das äußere Beats-Logo schwarz und bei den beiden anderen in Gold gehalten.

Das interessante bzw. besser gesagt Besondere bei den Powerbeats Pro ist, dass beide Tue Wireless In-Ears absolut identisch aufgebaut sind. Klar, kann man hier rechts und links nicht miteinander vertauschen, aber beide besitzen dieselben Tasten, Mikrofone usw. Daher ist es möglich einen In-Ear Kopfhörer egal welchen, im Ladecase zu lassen und nur mit einem zu telefonieren oder Musik zu hören. Daher können bei den Powerbeats Pro beide Ohrhörer als Master verwendet werden und nicht wie bei vielen anderen nur der, welcher vom Hersteller bestimmt wurde. 

Ladecase

Das Transport- und zugleich Ladecase der Powerbeats Pro besteht wie so häufig, aus robustem Kunststoff. Das schwarze Case ist jedoch das große Manko der Powerbeats Pro, denn dieses ist aufgrund der üppigen Größe der In-Ears, eines der größten Transportcases auf dem Markt. Wer daher ein True Wireless In-Ear Modell mit einem kompakten Ladecase sucht, muss sich definitiv ein anderes Modell suchen. 

Das Case lässt sich nämlich mit den Maßen: 75 x 75 x 42 mm (L x T x H) nicht wirklich bequem in der Hosentasche verstauen. Im Vergleich zum sehr kompakten Case der Apple Airpods der 2. Generation ist das Casemehr als doppelt so groß. Zumindest als Frau kann man das Case jedoch in der Handtasche verstauen, sofern man nicht nur eine kleine Clutch mit sich herumträgt.

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An der Rückseite des Ladecase befindet sich unterhalb des breiten Klappscharniers ein leicht vertiefter Ladeanschluss. Dabei handelt es sich nicht um einen Micro-USB oder USB-C-Anschluss, sondern wie für Beats bekannt, um einen Lightning-Port. Daher ist es für Apple Device Nutzer sehr vorteilhaft, denn diese können das Ladekabel ihres iPhones und iPad zum Aufladen verwenden. Daher benötigen zumindest diejenigen kein extra Kabel wie z. B. Android Smartphone und Tablet-User, außer man verwendet das neue iPad Pro mit USB-C-Ladeanschluss. An der Front des Cases befindet sich eine einfache, aber breite Griffmulde, um das Ladecase einfach öffnen zu können. Unmittelbar darunter wiederum, versteckt sich eine kleine LED, welche beim Öffnen aufleuchtet, um zu zeigen, dass es sich im Verbindungs-Modus befindet. Während des aufladen wiederum leuchtet es rot, bis der Akku voll aufgeladen ist, denn dann geht es aus.   

Ein Magnetverschluss, der das Case verschlossen hält, sorgt wiederum dafür, dass auch beim sehr starken schütteln über Kopf, nichts herausfällt. Selbst auch dann, wenn der Deckel offen sein sollte und das Case geschüttelt wird, werden beide Ohrhörer dank dieser magnetischen Sicherung problemlos an ihrer Position gehalten. Im Inneren befindet sich natürlich eine große Mulde, in dem die beide True Wireless Ohrhörer eingesetzt werden und mit Strom versorgt werden. Sollte man die In-Ears zurücksetzten wollen, dann muss man beide Ohrhörer ins Case einlegen und den Systemknopf, der dich an der Fläche von den Ohrhörern befindet für bis zu 15 Sekunden gedrückt halten.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Sowohl die Powerbeats Pro selbst, als auch das dazugehörende Ladecase, können mich persönlich soweit von deren Verarbeitung und Materialwahl überzeugen. 

Klar ist das Ladecase nicht gerade klein und mit 130 Gramm (inkl. Ohrhörer) auch nicht leicht, doch diesen Kompromiss muss man hier aufgrund der sportlichen Bauweise der Powerbeats Pro eingehen. Die Übergänge der einzelnen Kunststoffbauteile bei den Ohrhörern sind hervorragend. Alles ist hier sauber verarbeitet, sodass es hier keine unschönen und störenden Kanten gibt.

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Außerdem überzeugen mich die Powerbeats Pro aufgrund der Sensoren, die automatisch beim entnehmen aus dem Ohr die Musik pausieren, sowie dass die Kopfhörer gegen Schweiß und Wasser beständig sind.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

PUNKT 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Technische Daten der Beats Powerbeats Pro
Art True-Wireless In-Ear Kopfhörer
Kategorie Bluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5) mit dem Apple H1 Chip
Farbe Schwarz, weitere Farbe: Elfenbeinweiß, Marineblau und Moosgrün
Akku integriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 9 h
Akku Ladecase: 15 h
Gesamt somit: 24 h
Gewicht 130 g (Ohrhörer und Ladebox)
21 g (beide Ohrhörer)
109 g (Ladebox)
Material Kunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
Konnektivität Bluetooth 5.0 Klasse:1 (Apple H1 Chip)
Lieferumfang
  • Beats Powerbeats Pro True Wireless Kopfhörer (2 Stk.)
  • Silikonaufsätze: XS, S, M (an Kopfhörern befestigt), L
  • Ladebox
  • Lightning auf USB-A Ladekabel
  • Kurzanleitung
  • Beats-Aufkleber
  • Garantiekarte

Tragekomfort

Da Beats die Powerbeats Pro mit den bereits mehrfach erwähnten anpassbaren Ohrbügeln ausgestattet hat, besitzen diese einen sehr sicheren halt. Zum Anlegen benötigt man jedoch unter Umständen gerade am Anfang vielleicht beide Hände, da man damit den Silikonbügel leichter um das Ohr führen kann. Nach einiger Übung sollte das Ganze jedoch auch ganz gut mit nur einer Hand vonstattengehen.

Nach dem anlegen sollte man diese dennoch leicht wie von anderen Ohrhörern gewohnt, leicht in den Ohrkanal drücken. Die Betonung liegt hier joch auf „leicht“ nicht fest. Schließlich soll das Ganze nicht wehtun, sondern es soll nur der typische Unterdruck-Effekt der beim Andrücken der Silikon-Ohrtips erzeugt wird stattfinden. Macht man dies nämlich nicht, dann stimmt das Klangbild unter Umständen nicht richtig. Nach dem Einsetzen und „leichten“ festdrücken, halten die Powerbeats Pro wirklich bombenfest. Egal wie ich den Kopf hin und her geschüttelt habe, die Ohrhörer bewegen sich null.

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Beats liefert bei den Powerbeats Pro insgesamt vier verschiedene Silikon-Aufsätze in der Größe XS; S; M und L mit, von denen ein paar bereits montiert wurde, und zwar das Paar in der Größe M. Genau dies war auch das Paar, was bei mir für den besten halt und zugleich Klang gesorgt hat. Aufgrund der Ausführung mit Ohrbügel, kann es natürlich für Brillenträger zu Problemen kommen, da die Brille dann auf den Bügel aufliegt. Mit meiner Sonnenbrille hatte ich hierbei jedoch keinerlei Probleme. Das lässt sich jedoch nicht verallgemeinern, denn ob es euch stört, liegt zum einen an eurem Schmerz- bzw. Störempfinden, denn dieses ist bei jedem anders. Außerdem spielt es auch eine Rolle, wie die Brillenbügel eurer Brille ausgeführt sind.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Kommen wir nun noch kurz zur Bedienung zurück, denn diese kann bei einigen True Wireless In-Ears, da die Bedienung direkt über diese und nicht über eine Fernbedienung erfolgt, teilweise sehr störend sein. Das liegt daran, das hier manche Hersteller auf eine Touch-Steuerung und machen wiederum auf physische Tasten setzten, die aber teilweise stärker gedrückt werden müssen. Oftmals empfinden einige daher das Betätigen der Tasten als störend, da man sich dadurch ungewollt, den True Wireless In-Ear fester ins Ohr drückt. Bei einer Touch-Steuerung wiederum kommt es häufig dazu, dass man sich die Ganzen befehle durch antippen und streichen, nicht alle merken kann und es gelegentlich zudem zu Fehleingaben kommt.

Bei den Powerbeats Pro kommt anders als bei den Apple Airpods keine Touch-Bedienung zum Einsatz, sondern eine, über einfach Tasten. Das Besondere bei den Powerbeats Pro ist jedoch, dass hier die Knöpfe an beiden Seiten, also an jedem In-Ear dieselben sind und somit auch dieselben Funktionen ausführen. Somit kann man ohne Probleme nur einen In-Ear nutzen und den anderen im Case belassen.

Um einen oder beide Ohrhörer einzuschalten, genügt es wie gewohnt, die True Wireless Ohrhörer einfach aus dem Case zu nehmen. Wie man diese mit dem Smartphone verbindet, verrate ich euch unter dem Punkt „Bluetooth“ doch soviel sei gesagt, als Apple-Device Nutzer, ist es wie von Beats und Apple Kopfhörern gewohnt total einfach. Zum Ausschalten der Powerbeats Pro genügt es wiederum, diese einfach wieder in das Ladecase einzusetzen.

An jedem Ohrhörer der Powerbeats Pro gibt es zwei Bedienelemente. Zum einen den runde Knopf mit dem Beats-Logo, welcher mehrere Funktionen ausführt und die längliche Lautstärke-Wippe. Bei dieser Wippe senkt man durch das Betätigen der Taste in der Richtung des Beats-Logo die Musiklautstärke ab und am anderen Ende wird diese erhöht. Sobald man die Lautstärke an einem In-Ear Kopfhörer verändert, wird diese natürlich automatisch auch beim anderen geregelt.

Nun zum Beats-Logo (Knopf) betätigt man dieses einmal, dann wird die Musik angehalten oder gestartet. Ebenfalls kann man hier jedoch auch problemlos die Musik steuern, indem man nämlich das Logo zweimal drückt, springt man zum nächsten Titel in der Playlist und beim dreimaligen Betätigen einen Titel zurück. 

Mithilfe der beiden Tasten mit dem Beats-Logo, kann man natürlich auch Anrufe annehmen. Somit genügt es, die Taste bei einem eingehenden Anruf einmal zu betätigen und ein erneutes betätigen am Ende eures Telefonats führt dazu, dass der Anruf beendet wird. Sollte wiederum, während man telefoniert ein weiterer Anruf eingehen, dann kann man den ersten anhalten, indem man das Beats-Logo einmal betätigt. Während zwei Anrufe aktiv sind, kann man durch das Einmalige betätigen der Taste, zwischen den Telefongesprächen hin- und her wechseln. Einen eingehenden Anruf kann man ablehnen, indem man die Beats-Taste für eine Sekunde gedrückt hält. 

Neben den eben genanten Remote-Tasten verfügen die Powerbeats Pro über eine Sensorunterstütze Wiedergabe. Diese sorgt dafür, dass nach dem Entnehmen der Powerbeats Pro automatisch die Musik pausiert wird und sobald man diese wieder einsetzt, automatisch weitergespielt wird. Diese Einstellung kann man sofern nicht gewünscht, in den iOS Bluetooth-Einstellungen jederzeit deaktivieren. Diese „Ohrenerkennung“ funktioniert ausgesprochen gut und gefällt mir sehr gut, da diese nicht nur für einen großen Komfortgewinn sorgt, sondern auch dabei hilft, Akkukapazität einzusparen. Ein weiteres Highlight welches man z. B. auch von den Apple AirPods kennt, ist die „Hey Siri-Funktion“. Diese ist besonders beim Sport nützlich und wenn man das Smartphone nicht im selben Raum daheim liegen hat. Dadurch kann man nämlich ohne die Hände vom Trainingsgerät nehmen zu müssen, durch die Aussprache der zwei Wörter auf Siri zugreifen und dieser mitteilen, man möchte die Lautstärke erhöhen oder vieles mehr. Alternativ kann man jedoch jederzeit auch über die Beats-Taste zugreifen, indem man diese solange gedrückt hält, bis das gewohnte Siri-Signal ertönt.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Informationen zu der verbauten Treibergröße und welche Frequenzen usw. wiedergegeben werden können, gibt Beats wie gewohnt nicht an. Daher kann ich nur so viel sagen, Beats verspricht bei den Powerbeats Pro einen Top-Sound für Top-Workouts. Doch ist dem auch so? Das zeigt mir wie gewohnt der Klangcheck.

Das Klangbild der Beats Powerbeats Pro ist vollmundig und sehr harmonisch. Das Bassfundament ist wie für Sportkopfhörer dennoch druckvoll und besitzt einen kräftig zupackenden Tiefgang. Letzteres ist jedoch nicht zu dominant, sodass hier die Mitten oder gar die Höhen überspielt werden. Teilweise konnte ich jedoch feststellen, dass die Powerbeats Pro beim Tiefgang etwas an ihrem knackigen Klangcharakter verlieren und die Höhen ebenfalls etwas an Detailreichtum verlieren. Dennoch gefällt mir das Klangbild sehr gut, da diese zum einen mit ihrem sehr hohen Output genug Lautstärkereserven bieten und für den Sportlichen-Einsatz perfekt geeignet sind, da das druckvolle Klangbild einem absolut beim Sport zur Motivation hilft.

Was die Sprachverständlichkeit der Powerbeats Pro angeht, kann ich soviel sagen, dass diese gut ist. Man kann zwar gut direkt über die Powertest Pro telefonieren, jedoch kommt die eigene Stimme beim Gesprächspartner etwas dazu leise an. Das kann gut an der Ausrichtung der Mikrofone liegen, doch was mir auffiel, dass Problem wird bei einer ruhigen Umgebung nahezu neutralisiert.

Was die Latenz angeht, also die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. können die Powerbeats Pro überzeugen. Dies liegt an dem Apple H1 Chip, welcher für eine schnelle und sehr stabile Verbindung der Geräte sorgt.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Beats gibt die Akkulaufzeit der Powerbeats Pro mit bis zu 9 Stunden an. Dies ist trotz der Bauweise eine sehr gute Laufzeit, was nicht nur dem verbauten Akku, sondern ebenfalls dem sparsamen Apple H1 Chip zu Schulden ist. Bei meinem Alltagstest kam ich zusammengerechnet jedoch sogar auf meiner gewählten Lautstärke auf knapp über 10 Stunden. 

Sobald der Akku der Powerbeats Pro In-Ears leer ist, können diese jederzeit im mitgelieferten Transportcase aufgeladen werden. Dies ermöglicht bei vollem Akku der In-Ear Kopfhörer und Ladecase eine gesamte Laufzeit von gut 24 Stunden oder je nach eingestellter Lautstärke sogar etwas mehr. Praktisch ist die integrierte Fast-Fuel-Technologie (Schnellladefunktion), diese ermöglicht es nämlich, dass wenn man vergessen hat die leeren Powerbeats Pro zurück ins Transportcase zurückzulegen, diese innerhalb von 5 Minuten für etwas mehr, als eine Stunde Musikwiedergabe aufzuladen. Um das Ladecase wiederum komplett aufzuladen, benötigt es knapp eine Stunde und 20 Minuten.

Nutzer eines iOS-Device haben zwei Möglichkeit sich über den Akkustand der In-Ears und des Ladecase zu informieren. Öffnet man das Ladecase z. B. erscheint das typische Pop-up-Fenster, welches über die verbleibenden Kapazitäten der einzelnen Komponenten informiert. Außerdem könnt ihr den Akku natürlich jederzeit über das Batterien-Widget einsehen.

Bluetooth & Signalqualität

Bei den Powerbeats Pro hat der von Apple neu entwickelte H1 Chip Einzug erhalten. Dieser soll nochmals für eine deutlich stabilere und schnellere Verbindung der Geräte sorgen. Dadurch erfolgt das Koppeln mit allen aktuellen Apple-Devices auf denen auch das neuste iOS-Betriebssystem läuft sehr einfach.

 Nun zur Verbindung der Powerbeats Pro, als iOS-Device Benutzer ist das ganze Total easy. Hier reicht es, das Case, indem die beiden Powerbeats Pro eingelegt sind, nah an das Gerät zu halten, mit denen man diese verbinden möchte. Anschließend klappt man das Case auf und automatisch erscheint ein Pop-Up-Fenster am Smartphone. Dieses zeigt die Kopfhörer mit dem Case an und man wird gefragt, ob man die Kopfhörer verbinden möchte. Sobald man nun auf „Verbinden“ tippt, sind die Kopfhörer mit dem iOS-Device gekoppelt. Das praktische hierbei ist, dass ihr die Kopfhörer nicht mit euren weiteren Apple-Geräten koppeln müsst. Automatisch werden diese euch auch bei den anderen Geräten in den Bluetooth-Einstellungen angezeigt und ihr könnt innerhalb weniger Sekunden bei der Wiedergabe zwischen den einzelnen Geräten wechseln.

Seid ihr Nutzer eines Android-Smartphones oder Tablet, könnt ihr die Powerbeats Pro natürlich ebenfalls nutzen, denn auch mit diesen Geräten sind die Powerbeats Pro kompatible. Dabei ist der Kopplungsvorgang jedoch etwas „aufwendiger“, aber keineswegs komplizierter als bei einer herkömmlichen Bluetooth-Verbindung. Um die Powerbeats Pro mit eurem Android-Smartphone zu koppeln, müssen beide Ohrhörer im magnetischen Ladecase eingelegt sein. Anschließend betätigt man den kleinen Pairing-Knopf, der sich in der Innenseite der Ladeschale befindet. Daraufhin sollte die LED an der Vorderseite aufblinken. Nun wie gewohnt in die Bluetooth-Einstellungen eures Gerätes gehen und aus der Liste die Powerbeats Pro suchen, darauf klicken und schon koppeln sich beide Geräte miteinander.

Die Reichweite der Powerbeats Pro ist überraschend hoch. Apple gibt an einen Bluetooth-Chip (Bluetooth 5.0) der Klasse 1 verbaut zu haben und dies merkt man auch. Bisher hatte ich noch keine True Wireless Kopfhörer in meinem Test, die solch eine große Bluetooth-Reichweite bieten konnten. In Räumlichkeiten mit zwei dickeren Beton-Wänden fing die Musik erst ab ca. 30 Metern an zu stocken, im freien Feld sind wiederum bis zu 50 Metern kein Problem.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

PUNKT 3

bestehend aus „Beschreibung und Preis-/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den neuen Powerbeats Pro verspricht Beats Top-Sound für Top-Workouts und dank des neuen Apple H1 Chip eine schnellere, stabilere kabellose Verbindung zu den Geräten, welche eine noch höhere Reichweite mit weniger Unterbrechungen bieten. Des Weiteren soll das Design mit flexiblen Ohrbügel, sowie die Ausführung mit einem Schweiß- und Wasserbeständigen Gehäuse dafür sorgen, dass die Powerbeats Pro nicht nur im Alltag, sondern auch für jedes sportliche Workout gewappnet sind. Diesen Aussagen kann ich soweit zustimmen, denn das Konzept der Powerbeats Pro ist absolut gelungen.

Preis/Leistung

Die UVP der Powerbeats Pr ist mit 249,95€ festgesetzt und somit nicht gerade günstig. Online sind diese jedoch je nach Farbe „etwas“ günstiger für knapp 222€ inkl. Versand erhältlich.

Für den Preis bekommt man den aktuell besten und bequemsten Halt bei True Wireless In-Ear Kopfhörer. Ebenso ist die Akkulaufzeit sehr gut und für jedes Workout ausreichend und der Klang kann nicht nur laut, sondern zugleich auch gut. Wer die Kopfhörer beim Sport oder auch im Alltag viel nutzen möchte, für denjenigen lohnen sich die Powerbeats Pro auf jeden Fall, doch sucht ihr dagegen Kopfhörer, die ihr vielleicht nur 3-mal im Monat nutz, dann lohnen sich diese für euch meiner Meinung nach nicht. 

Den Kompromiss welchen man aufgrund ihrer Bauweise machen muss, könnte jedoch neben dem Preis ein weiteres K.O-Kriterium sein, denn dieses zählt zu den größten seiner Art.

Beats Powerbeats Pro

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Somit ergibt sich unter Berücksichtigung aller Teilwertungen folgende testr – Bewertung:

TESTR GESAMTWERTUNG:
4,4 von 5

Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen.

Link zum Hersteller: beatsbydre.com/de

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