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Nuki Smart Lock 4.0 Pro

In aller Kürze

Mit dem Nuki Smart Lock 4.0 Pro hat das österreichische Unternehmen Nuki eine neue Generation des praktischen Smart Lock vorgestellt. Dabei ähnelt dieses absolut dem Vorgänger, kein Wunder, denn der Unterschied versteckt sich hier im Inneren des Gerätes. Beim neuen Nuki Smart Lock 4.0 Pro hat man nämlich nun Matter bzw. Thread integriert, während alles andere wie gehabt auch verbaut wurde. Somit müsst ihr weder auf das integrierte WLAN noch auf den mitgelieferten Akku-Pack verzichten. Die neue 4. Generation ist sowohl optisch als auch von der Hardware großteils gleich, einziger Unterschied ist eben Matter und Thread. Dies ist für viele vielleicht weniger interessant, aber dies kann und wird sich in einigen Monaten bzw. Jahren ändern, denn immer mehr Produkte bekommen Matter integriert, sodass diese auch untereinander kompatible werden und zusammen arbeiten, was zuvor nicht so wirklich der Fall war.

Gefällt uns

  • Nachrüstlösung
  • einfache Einrichtung und Bedienung
  • App mit vielen Einstellungsmöglichkeit
  • hoher Komfortgewinn
  • Zugriff von der Ferne aus
  • Matter/ Thread integration

Gefällt uns weniger

  • immer noch etwas lauter als die Konkurrenz, aber leiser als der Vorgänger.

Nuki Smart Lock 4.0 Pro

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Nuki liefert das Smart Lock 4.0 Pro wie bereits die Vorgängergeneration in einer großen, stabilen und sichern Verpackung aus. Eine Bridge wird bei der Pro-Version nicht mitgeliefert, da diese bereits direkt im Gerät integriert wurde. Somit benötigt man in der Nähe des Smart Locks keine freie Steckdose, in welcher die Bridge eingesteckt wird. Ein Problem, was gerade in Altbauten zum Problem werden kann, denn oftmals hat man früher nicht so viele Steckdosen verbaut, wie es heute in Neubauten der Fall ist.

Die Verpackung des Nuki Smart Lock 4.0 Pro sieht dem der Vorgängerversion absolut ähnlich. Der Unterschied liegt hier lediglich bei wenigen kleinen Details und an der Farbe des Smart Locks, welche ihr wählt. Denn beim weißen wird das Smart Lock zusammen mit der Haustür in derselben Farbe gezeigt, genau wie bei dem schwarzen Smartlock, wo dann die Haustüre schwarz bzw. anthrazit ist.

Genau wie bereits kurz erwähnt, zeigt Nuki am Deckel der Verpackung das Nuki Smart Lock Pro 4.0, welches an der Tür montiert wurde. In diesem Fall an einer weißen Haustüre passend zum weißen Smart Lock. Des Weitern finde man hier an der unteren rechten Ecke noch das von der Vorgänger-Version bekannten „Wi-Fi build in Logo, da die Bridge wie bereits erwähnt direkt im Smart Lock integriert wurde.

An der rechten Seite wird kurz anhand eines Bildes bzw. einer Skizze gezeigt, wie das Nuki Smart Lock an der Innenseite der Tür montiert wird. Direkt darunter werden noch alle kompatibel Betriebssysteme aufgelistet, mit welchen die Nuki App kompatible ist. Dazu zählen der Google Play Store, der App Store von Apple und die AppGallery von Huawei. Neu ist hier das Matter-Logo direkt darunter, welcher hier in der 4. Generation Einzug erhalten hat.

An der gegenüberliegenden linken Seite erwähnt Nuki die Vorteile des Smart Locks in mehreren kurzen Sätzen auf Englisch. Dazu zählen unter anderem die einfache Installation, die Kontrolle von überall aus, dass man digitale Keys vergeben kann. Neu ist hier auch die Darstellung der ganzen kompatiblen Assistenten an der unteren Stirnseite. Hier informiert Nuki nämlich weiterhin über die Apple HomeKit Kompatibilität, genau so, wie dass Nuki mit Google Home, Amazon Alexa und Samsung SmartThings kompatible ist. Zu guter Letzt befasst man sich an der Unterseite also am Boden mit dem Lieferumfang und den Voraussetzungen, um Nuki nutzen zu können.

Hebt man den Deckel der Nuki Smart Lock 4.0 Pro Verpackung an, dann erblickt man hier an den Seiten der Verpackungsschale noch nur ein paar zusätzliche Informationen. Während man hier links über den verfügbaren Nuki Club mit den gegebenen Vorteilen informiert, präsentiert Nuki an der rechten Seite über zusätzliches Zubehör, was erhältlich ist und den Funktionsumfang bzw. den Komfort erweitern kann. Doch kommen wir nun zum Innenleben der Verpackung.

An der Oberseite der stabilen Verpackung erblickt man ganz wie bisher von Nuki gewohnt zu aller erst eine Mappe mit einem Nuki Aufdruck. Hier drin befindet sich eine kompakte Anleitung in mehreren Sprachen übersetzt, eine Nuki„ get started Karte“ mit QR-Code, welcher bei der Einrichtung hilft und auch hier wird man über den Nuki Club und Support informiert. Außerdem liegt hier auch noch eine große weiße Karte bei, auf welcher man anstelle des bisher gewohnten HomeKit Code den neuen Matter-Code findet, womit man Nuki ins SmartHome System integrieren kann.

Nuki hat bei der Verpackung des Smart Lock 4.0 Serie weitestgehend auf unnötigen Kunststoff verzichtet. So hat man dieses Mal alles in eine gepresste Pappschachtel verstaut, was mir sehr gut gefällt. In der linken Aussparung befindet sich das Nuki Smart Lock 4.0 Pro mit bereits eingesetzten Power-Pack (Sicherungsstreifen muss jedoch für die Stromversorgung noch entfernt werden). Unter dem Smart Lock ist eine kleine Schachtel mit einem Schraubendreher abgebildet. Hier drin findet man lediglich den kleinen Inbus, mit dessen Hilfe man die zum Anschrauben gedachte Montageplatte an der Haustür anbringen kann. In der rechten Schachtel neben dem Schloss befindet sich die beiden Montageplatten, was man auch gut anhand des aufgedruckten Symbols erkennen kann. Hierbei setzt Nuki wie bereits bei der 3. Generation nur noch auf Kunststoffplatten, aber diese sind von der Haltbarkeit nicht weniger schlecht als dies zuvor verwendeten Metallplatten. Bei der einen Platte handelt es sich wie gewohnt um die Klebe- und bei der anderen um die Schraubvariante, daher auch der kleine Inbus.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Die neuste Nuki Smart Lock 4.0 Generation hat sich optisch gegenüber dem Vorgängermodell nicht verändert, hier setzt Nuki auf das bisher gewohnte Design. Exakt wie bereits bei der Generation davor bietet Nuki das Smart Lock sowohl in schwarz als auch in weiß an.

Weiterhin handelt es sich beim Nuki Smart Lock 4.0 Pro um ein längliches kastenähnliches Gerät, in welcher die ganze Elektronik steckt Dieser Teil besteht aus einem schlichten Kunststoff, genau so, wie man es bereits von den ganzen Vorgängermodellen kennt. Hier findet darum auch weiterhin an der Unterseite das Einschubfach für die Stromversorgung sein Platz, in diesem Fall ist bei der Pro-Version bereits ein Akkupack enthalten, den hier immer wieder aufladen könnt. Die Stromversorgung ist beim Nuki Smart Lock notwendig, da es sich hierbei wie gewohnt um ein elektronisch angetriebenes Motorschloss handelt, welches eben zudem noch smart ist. Das Getriebe, welches die Mechanik antreibt, befindet sich weiterhin in der Kasten-Form am Smart Lock. 

Der Teil mit dem drehbaren Rad, ist hier bei der Pro-Version egal ob man sich für schwarz oder weiß entscheidet in silber gehalten. Dabei handelt es sich aber keineswegs um ein Kunststoff, sondern wie die Optik und Haptik es auch bestätigt um Aluminium. Dies fühlt sich natürlich deutlich hochwertiger an und sorgt insgesamt für ein edles Aussehen und eben die besagte tolle Haptik.Der vordere Teil des besagten Drehknaufes wird vom inneren Getriebe angetrieben, sodass dieser gedreht wird und diese nimmt dabei den im Schließzylinder eingesteckten Schlüssel mit, sodass die Tür auf-/ bzw. zugeschlossen wird. Im Zentrum des Knaufs befindet sich dann noch eine Taste und ein LED-Ring. Letzteres zeigt dem Nutzer bei Bedarf den Status des Smart Locks an, jedoch habe ich die Status-LED in den Einstellungen abgeschaltet, sodass diese nach kurzer Zeit immer automatisch abgeschaltet wird. 

Das weiße Gehäuse mit dem Aluminium-Element gefällt mir sehr gut, vermittelt ein hochwertigen Eindruck und fühlt sich wie bereits erwähnt hochwertig an, als beim normalen Nuki Smart Lock 4.0. Diese Farbkombi passt sehr gut zu den modernen Türen, denn diese sind außen oft dunkel und innen in weiß gehalten. Wer wiederum eine dunkle Tür hat, kann sich dann lieber für das schwarze Modell entscheiden, ganz so, wie es euch selbst am besten gefällt. 

Das Nuki Smart Lock 4.0 Pro fällt aufgrund der absolut identischen Größe zum Vorgänger weiterhin direkt an der Haustüre auf. Da dies aber weiterhin nur an der Innenseite der Tür angebracht wird, ist dies keinesfalls schlimm und der extreme Komfortgewinn ist es meiner Meinung nach absolut Wert. Nuki hat dem Knauf-Element eine runde Form (Durchmesser 52 mm mit einer Länge von 60 mm) und dem restlichen Gehäuse die Maße 80 x 60 x 46 mm (L x x H) verpasst. Da das runde Element in das Kunststoffelement eingelassen ist, betragen die kompletten Abmaße: 110 x 60 x 60 mm und das Gewicht liegt inkl. Akku und Montageplatte bei exakt 580 Gramm. 

Es kann hin und wieder sicherlich mal vorkommen, dass ihr trotz Info in der App vergessen habt den Akku über Nacht aufzuladen. Zudem gibt es vielleicht wie bei mir auch ein Elternteil, der vielleicht kein Smartphone nutzt und so nicht über Nuki in euer Haus gelangen könnte. Dafür gibt es dann entweder den sogenannten Nuki Fob, einen Funksender, den man der Person gibt und so kann auch diese die Tür öffnen oder man nutzt weiterhin einen herkömmlichen Schlüssel. Schließlich kann die Tür von aussen weiterhin wie gewohnt auf und zugeschlossen werden und von Innen dreht man eben einfach am Nuki Smart Lock 4.0 Pro den Drehknauf in den entsprechende Richtung. Einen Schlüssel sollte man dann jedoch auf jeden Fall mitnehmen, denn bei leeren Batterien kann euch das Nuki Smart Lock nicht elektronisch die Tür öffnen, dies sollte so weit jedoch logisch sein. Der Status-Ring im Drehknauf dient dann wie erwähnt weiterhin als Status-LED und zeigt den aufgeschlossenen bzw. zugesperrten Zustand an und blinkt auf, wenn der Akku leer bzw. knapp wird, aber zugleich wird euch dies auf in der App angezeigt, dazu später weitere Details. 

Innerhalb des LED-Rings befindet sich zudem eine große Taste. Mit dieser kann man die Tür ohne Smartphone von innen öffnen bzw. schließen. Dazu einfach diese drücken und schon schließt das Nuki Smart Lock auf bzw. zu. Zudem dient diese Taste dazu, die App bzw. euer Smartphone am Anfang mit dem Nuki Smart Lock zu koppeln.

Weiterhin handelt es sich beim Nuki Smart Lock 4.0 Pro um ein längliches kastenähnliches Gerät, in welcher die ganze Elektronik steckt. Dieser Teil besteht aus einem schlichten Kunststoff, genau so, wie man es bereits von den ganzen Vorgängermodellen kennt. Hier findet darum auch weiterhin an der Unterseite das Einschubfach für die Stromversorgung sein Platz. Im Falle der Pro Version ist der Akkupack bereits enthalten, diesen könnt ihr immer wieder aufladen. Die Stromversorgung ist beim Nuki Smart Lock notwendig, da es sich hierbei wie gewohnt um ein elektronisch angetriebenes Motorschloss handelt, welches eben zudem noch smart ist. Das Getriebe, welches die Mechanik antreibt, befindet sich weiterhin in der Kasten-Form am Smart Lock.

Der Teil mit dem drehbaren Rad ist hier bei der Pro-Version egal ob man sich für schwarz oder weiß entscheidet in silber gehalten. Dabei handelt es sich aber keineswegs um ein Kunststoff, sondern wie die Optik und Haptik es auch bestätigt um Aluminium. Dies fühlt sich natürlich deutlich hochwertiger an und sorgt insgesamt für ein edles Aussehen und eben die besagte tolle Haptik. Der vordere Teil des besagten Drehknaufes wird vom inneren Getriebe angetrieben, sodass dieser gedreht wird und diese nimmt dabei den im Schließzylinder eingesteckten Schlüssel mit, sodass die Tür auf-/ bzw. zugeschlossen wird. Im Zentrum des Knaufes befindet dann noch eine Taste und ein LED-Ring. Letzteres zeigt dem Nutzer bei Bedarf den Status des Smart Locks an, jedoch habe ich die Status-LED in den Einstellungen abgeschaltet, sodass diese nach kurzer Zeit immer automatisch abgeschaltet wird.

Das weiße Gehäuse mit dem Aluminium-Element gefällt mir sehr gut, vermittelt einen hochwertigen Eindruck und fühlt sich wie bereits erwähnt hochwertig an als beim normalen Nuki Smart Lock 4.0. Diese Farbkombi passt sehr gut zu den modernen Türen, denn diese sind außen oft dunkel und innen in weiß gehalten. Wer wiederum eine dunkle Tür hat, kann sich dann lieber für das schwarze Modell entscheiden, ganz so, wie es euch selbst am besten gefällt. Das Nuki Smart Lock 4.0 Pro fällt aufgrund der absolut identischen Größe zum Vorgänger weiterhin direkt an der Haustüre auf. Da dies aber weiterhin nur an der Innenseite der Tür angebracht wird, ist dies keinesfalls schlimm und der extreme Komfortgewinn ist es meiner Meinung nach absolut Wert. Nuki hat dem Knauf-Element eine runde Form (Durchmesser 52 mm mit einer Länge von 60 mm) und dem restlichen Gehäuse die Maße 80 x 60 x 46 mm (L x x H) verpasst. Da das runde Element in das Kunststoffelement eingelassen ist, betragen die kompletten Abmaße: 110 x 60 x 60 mm und das Gewicht liegt inkl. Akku und Montageplatte bei exakt 580 Gramm.

Es kann hin und wieder sicherlich mal vorkommen, dass ihr trotz Info in der App vergessen habt, den Akku über Nacht aufzuladen. Zudem gibt es vielleicht wie bei mir auch ein Elternteil, der vielleicht kein Smartphone nutzt und so nicht über Nuki in euer Haus gelangen könnte. Dafür gibt es dann entweder den sogenannten Nuki Fob, einen Funksender, den man der Person gibt und so kann auch diese die Tür öffnen oder man nutzt weiterhin einen herkömmlichen Schlüssel. Schließlich kann die Tür von außen weiterhin wie gewohnt auf und zugeschlossen werden und von innen dreht man eben einfach am Nuki Smart Lock 4.0 Pro den Drehknauf in die entsprechende Richtung. Einen Schlüssel sollte man dann jedoch auf jeden Fall mitnehmen, denn bei leeren Batterien kann euch das Nuki Smart Lock nicht elektronisch die Tür öffnen, dies sollte so weit jedoch logisch sein.

Der Status-Ring im Drehknauf dient dann wie erwähnt weiterhin als Status-LED und zeigt den aufgeschlossenen bzw. zugesperrten Zustand an und blinkt auf, wenn der Akku leer bzw. knapp wird, aber zugleich wird euch dies auf in der App angezeigt, dazu später weitere Details. Innerhalb des LED-Rings befindet sich zudem eine große Taste. Mit dieser kann man die Tür ohne Smartphone von innen öffnen bzw. schließen. Dazu einfach diese drücken und schon schließt das Nuki Smart Lock auf bzw. zu. Zudem dient diese Taste dazu, die App bzw. euer Smartphone am Anfang mit dem Nuki Smart Lock zu koppeln.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung gibt es so weit eigentlich nichts zu beanstanden. Das Gehäuse des Smart Lock wurde aus hochwertigen Materialien gefertigt. Das gebürstete Aluminium fühlt sich gut an und sieht wie bereits erwähnt auch sehr gut aus. Der untere Teil wurde zwar „nur“ aus Kunststoff gefertigte, aber auch dieser fühlt sich sehr wertig an und da das Gerät ausschließlich an der Innenseite montiert wird, macht der Einsatz von Kunststoff hier auch keinerlei Probleme.

Hier gibt es zwar z. B. das Yale Smart Lock, welches ich ebenfalls getestet habe und komplett aus Aluminium gefertigt wurde, was zwar nochmals etwas hochwertiger wirkt, aber dafür ist dies nochmals etwas größer und eben auch nochmals deutlich schwerer, wobei letzteres im Alltag keine Rolle spielt.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Türschloss-ArtSmartes Türschloss (Batteriebetrieben)
Kompatible TürgriffeKnauf außen; Griff oder Stange außen
Geschwindigkeit bei 360° Drehungknapp 4 Sekunden
AbmessungenNuki Smart Lock 4.0 Pro: 110 x 60 x 60 mm
SperrmodiAufsperren
Zusperren
Tür öffnen
Auto Lock
Zeitsteuerung
Auto Unlock 
Lock ‘n’ Go
Zugriff aus der Ferne
MaterialKunststoff/Aluminium
KonnektivitätWiFi Wireless-Netzwerk IEEE802.11 b/g/n (2,4GHz), Bluetooth 5.0; Matter/Thread
Akkulaufzeit Smart Lock≥6 Monate bei rund 8 Sperrvorgängen pro Tag (bei schwergängigen Türen eher weniger)
SicherheitEnd-to-End-Verschlüsselung mit Challenge-Response (wie bei eBanking).
LieferumfangNuki Smart Lock 4.0 Pro
Montageplatte – Klemmvariante
Montageplatte – Klebevariante
Inbusschlüssel für Klemmplatte
Battery Pack
Smart Lock Anleitung
Technische Daten Nuki Smart Lock 4.0 Pro

Vorraussetzungen für die erfolgreiche Installation 

Das Nuki Smart Lock 4.0 Pro ist im Prinzip exakt wie dessen Vorgängermodelle quasi ein Getriebe-Motor, welcher von den eingesetzten Batterien bzw. im Falle der Pro-Version vom Battery Pack angetrieben wird. Dieser Antrieb (Motor) dreht wiederum den runden Drehknauf und nimmt dabei den zwischen der Montageplatte und dem Smart Lock befindlichen Türschlüssel mit. Somit wird der darin befindliche Schlüssel entsprechend der Drehrichtung in Schließ-/ Öffnungsrichtung gedreht und die Tür ganz ohne das ihr einen Schlüssel in das Schloss zu stecken müsst, geschlossen bzw. geöffnet. 

Bezüglich der Stromversorgung seid ihr mit der Pro-Version gut aufgestellt, denn hier ist direkt ein wiederaufladbarer Battery Pack enthalten. Dieser muss lediglich, sobald dieser leer ist, wieder für rund 10 Stunden aufgeladen werden, hält jedoch bei rund 8 Sperr- bzw. Öffnungsvorgängen bis zu 6 Monate. Für die Rechtfertigung, das Smart Lock auch wirklich smart nennen zu dürfen, ist wiederum die im Kunststoffgehäuse verbaute Elektronik verantwortlich. Diese sorgt nämlich dafür, dass dieses mit eurem Wi-Fi verbunden ist und so von überall darauf zugegriffen werden kann. Alternativ erfolgt die Verbindung zu Hause auch via Bluetooth oder durch die neuste Generation via Matter.

Um das Nuki Smart Lock 4.0 Pro wiederum erfolgreich nutzen zu können, erfordert es einige Voraussetzungen mehr als nur ein Smartphone. Zum einen ist nämlich wichtig, dass ihr in eurer Haustüre ein Türschloss mit Europrofil-Doppelzylinder habt (meistens in Türen verbaut), welcher zudem über eine Not- und Gefahrenfunktion verfügt. Diese Funktion erlaubt es nämlich, dass ihr eure Tür auch dann aufschließen könnt, wenn bereits ein Schlüssel, also in dem Fall der im Nuki Smart Lock befindliche im Inneren steckt. Ob ihr diese Funktion habt, könnt ihr ganz leicht prüfen, indem ihr bei offener Tür einen Schlüssel von innen in das Schloss steckt und probiert, ob ihr gleichzeitig auch einen von außen einstecken könnt. Sollte dies nicht gehen, dann müsst ihr dieses durch einen neuen Doppeltzylinder mit Not- und Gefahrenfunktion ersetzen. Diese sind bereits ab ca. 30 Euro erhältlich und können ganz einfach selbst ausgetauscht werden.  

Solch ein Türschließzylinder kann man ohne Probleme selbst wechseln. Dazu muss man einfach bei offener Tür die Stellschraube unterhalb der Türfalle komplett herausdrehen. Nun den vorhanden Schlüssel des alten Zylinders in das Schloss stecken und auf etwa ein Uhr (20-Grad) nach links oder rechts drehen. Anschließend sollte man den alten Türschließzylinder einfach entnehmen können.

Installation & Einrichtung 

Die Montage und Einrichtung des Nuki Smart Lock 4.0 Pro ist, wie der Hersteller selbst angibt, zum einen sehr einfach und ebenso recht schnell erledigt. Zuerst geht es darum, die richtige Montageplatte auszuwählen. Hier liefert Nuki bei der europäischen Schließzylinder-Variante zwei Varianten mit. Welche davon die richtige ist, hängt davon ab, ob euer Schließzylinder an der Innenseite der Tür weniger als 3 mm oder mehr als 3 mm von der Tür hervorsteht.

Sollte dieser weniger als 3 mm vorstehen, dann müsst ihr euch für die Montageplatte mit der Beschriftung „B“ entscheiden. Diese besitzt an der Rückseite eine Doppelseite Klebefläche und wird mithilfe dieser an der Tür festgeklebt. Keine Angst, der Kleber hebt sehr gut, lässt sich aber laut Nuki rückstandslos entfernen.

Sollte der bei euch vorhanden Türschließzylinder jedoch wie bei mir mehr als 3 mm vorstehen, dann müsst ihr die Montageplatte „A“ nehmen. Diese wird in diesem Fall nicht geklebt, da diese zum Teil etwas weiter von der Tür absteht. Sondern mit drei Madenschrauben am Zylinder festgeklemmt. Diese Variante lässt sich natürlich noch etwas besser und rückstandsloser entfernen als die geklebte und wird bei den meisten unter euch ebenfalls die richtige Montageplatte sein.

Nun muss man noch einen Schlüssel in das Schloss von innen stecken. Da man jedoch im Notfall noch die Tür normal aufschließen kann, sollte man auf jeden Fall einen Ersatzschlüssel nutzen bzw. noch haben. Zu guter Letzt wird nun noch das Nuki Smart Lock 4.0 Pro einfach auf die Montageplatte aufgesetzt, sodass dieses einrastet und schon ist die Montage erledigt. Anschließend lädt man sich am besten schon einmal die kostenlose Nuki App auf das Smartphone (erhältlich für iOS, Android und auf alles Huawei Smartphones mit AppGallery).

Startet man die App das erste Mal, muss man zunächst der Datenschutzerklärung zustimmen. Anschließend wird man gefragt, ob man das Smart Lock einrichten möchte oder den Einladungscode, welchen man vom Partner oder den Eltern erhalten hat, eingeben möchte. Letzteres dient dazu, dass z. B. der/die Partner-/In ebenfalls Zugriff auf das smarte Türschloss erhält. Zudem kann man somit auch den Eltern und Schwiegereltern Zugriff geben und ebenso haben wir dafür auch bei diesen einen Zugriff eingerichtet. Daher ist es bei uns so, dass wir ohne Schlüssel bei uns und den Schwiegereltern reinkönnen, genauso, wie diese es bei uns können.

Habt ihr das smarte Türschloss wie oben erwähnt bereits montiert, könnt ihr gleich mit dem nächsten Schritt fortfahren. Ansonsten klickt man bei der Frage „Hast du dein Smart Lock bereits an deiner Tür montiert? “Auf „Nein“ und die App zeigt einen daraufhin Schritt für Schritt, wie die Montage durchgeführt wird und welche Montageplatte man genau in welchem Fall benötigt. Das Ganze ist dann wie gesagt sehr einfach, da alles schön ausführlich in der App erklärt und gezeigt wird.

Sobald man dazu aufgefordert wird, drückt man die runde Taste am Nuki Smart Lock 4.0 Pro für ca. 5 Sekunden. Dadurch wird dieser in den Kopplungsmodus versetzt. Direkt im Anschluss sucht die App dann automatisch nach dem Türschloss und nach wenigen Sekunden sollte dies gefunden werden. Daraufhin dem Schloss noch einen Namen geben wie z. B. Haustür, den Ortungsdiensten des Smartphones zustimmen (Voraussetzung für die Funktion Auto-Unlock) und daraufhin den Standort bestimmen bzw. automatisch orten lassen.

Zu guter Letzt muss das Türschloss noch einmalig kalibriert werden. Dies erfolgt fast komplett automatisch. Mann muss lediglich auswählen, ob man an der Außenseite der Tür einen Drücker oder nur einen Knauf bzw. eine Stange besitzt (Letzteres trifft bei der Mehrheit zu). Anschließend die Tür kurz aufmachen und einmal sobald dazu aufgefordert schließen, schon startet die Kalibrierung. Dabei schließt das Schloss die Tür einmal zu und gleich wieder auf.

Wollte ihr nun noch den neuen Nuki Door Sensor des Nuki Smart Lock 4.0 Pro verwenden, könnt ihr dies im nächsten Schritt auswählen. Zuvor würde ich jedoch noch die Liste der zu erledigenden Punkte direkt im Anschluss der erfolgreichen Einrichtung des Smart Locks abarbeiten. Dazu habe ich zuerst das integrierte WLAN aktiviert, was auch hier wie gewohnt Schritt für Schritt erklärt wird.

Da ich bereits ein Nuki Keypad der 2. Generation bei mir hatte, habe ich dies auch direkt hier mit dem neuen Smart Lock gekoppelt, was wie alle Abschnitte der Einrichtung absolut einfach geht. Direkt im Anschluss habe ich mich dann mit dem Koppeln des Door Sensors beschäftigt. Dazu wählt man dessen Einrichtung in der App aus und schon wird auch hier alles Schritt für Schritt erklärt. Zuerst entfernt man am Sensor den Klebestreifen an der Rückseite, danach klebt man den Türsensor an den Türrahmen und den kleinen Magneten an die Tür. Dabei muss beachtet werden, dass die Markierung (eine kleine Kerbe) am Sensor zum Magneten zeigt und diese zwischen 0,5 bis 3 cm voneinander entfernt sind, mehr nicht. Hier stellt Nuki direkt bei der Einrichtung sofern benötigt auch eine tolle Installationsanleitung bei, welche das ganze sehr gut auch mit Bildern zeigt.

(Installation & Einrichtung: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Entscheidet ihr euch nur für das Nuki Smart Lock 4.0 Pro, habt ihr auf jeden Fall schon einmal den Vorteil, dass ihr keine zusätzliche Bridge kaufen müsst. Schließlich ist diese bzw. alles weitere fürs WLAN, Matter und Bluetooth direkt im Smart Lock integriert. Bei der normalen Version benötigt ihr dann eben weiterhin eine Bridge, damit ihr auch von der Ferne direkt auf das Smart Lock zugreifen könnt, ansonsten geht das Öffnen und Schließen eben nur, wenn ihr via Bluetooth direkt vor der Haustür steht.

Beim Nuki Smart Lock 4.0 Pro sollte man jedoch prinzipiell beachten, dass die Reichweite des WiFi nicht so weit bzw. groß ist wie bei der normalen Variante mit separater Bridge. Aber in einem modernen Haus reicht die Reichweite problemlos aus, und da ich das Ganze auf Matter umgestellt habe, ist die Reichweite aufgrund zahlreicher weiterer Matter bzw. Thread-fähigen Geräten absolut kein Problem bei uns.

Nachdem man das Nuki Smart Lock 4.0 Pro montiert hat, kann man problemlos weiterhin wie gewohnt die Tür mit einem weiteren Schlüssel von außen aufschließen. Zudem ist es auch möglich, die Tür von innen durchs einfache Drehen des Aluminiumrings am Smart Lock wie gewohnt zu öffnen bzw. auch zu schließen. Dies ist z. B. sehr nützlich, falls völlig unerwartet der Akku leer sein sollte, aber im Normalfall kommt dies kaum vor, da ihr in diesem Fall mehrere Hinweise bekommt, den Akku aufzuladen. Wer morgens sein Smartphone nicht so schnell findet oder nur mal kurz raus möchte, kann zudem das Schloss mit einem Knopfdruck öffnen und wieder schließen. Doch das Nuki Smart Lock 4.0  Pro von Nuki kann wie dessen Vorgängermodell noch viel mehr, was man über die App einrichten kann.

(Funktionsumfang: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Nuki Smart Lock
Preis: Kostenlos

[appcode googleplay id=io.nuki&hl=de&gl=US]

Die App hat sich in der Zeit weiterhin durch Updates von Nuki verbessert und wurde meiner Meinung nach trotz zahlreichen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten noch weiter verbessert und sogar noch übersichtlicher. Nach einiger Zeit der Gewöhnung findet man sich darin schnell zurecht und man findet eingleich recht schnell die Funktion, wo man etwas verändern möchte.

Auf der Startseite kann man direkt den Status des Smart Locks erkennen bzw. erfahren, ob das jeweilige Nuki Smart Lock die Tür aktuell zugesperrt hat oder aufgesperrt ist. Kauft man sich direkt oder im Nachgang noch den Door Sensor, dann wird einem hier nach erfolgreicher Einrichtung das Ganze noch präziser in der App angezeigt. Der Sensor erkennt nämlich nicht nur offen bzw. geschlossen oder auch, ob die Tür nur angelehnt wurde. In den Einstellungen kann man z. B. definieren, dass man, sofern die Tür nur angelehnt oder nicht richtig geschlossen wurde, automatisch eine Push-Benachrichtigung aufs Smartphone erhält.

Doch alles der Reihe nach, denn auf der Startseite kann man direkt auf die wichtigsten Funktionen zugreifen, welche man sofern man nicht noch ein Nuki Keypad dazu gekauft hat, eigentlich täglich benötigt. Wir haben uns für den höchsten Komfort entschieden und nutzen auch noch ein aussen an der Tür angebrachtes Nuki Keypad der 2. Generation. Dadurch erfolgt das Öffnen der Tür einfach über den Fingerabdruck oder alternativ über eine selbst festgelegten Code. Zum Zuschließen drückt man hier am Keypad wiederum die Pfeil-Taste und damit sind wir sehr glücklich, da wir im Alltag alles ohne Smartphone machen können. Einfach Finger-Scannen, die Tür öffnet und beim Haus verlassen, die Pfeil-Taste drücken und schon wird abgeschlossen. Ein Komfort, welchen wir nicht mehr missen möchten.

So nun weiter mit der App bzw. der besagten Startseite. Habt ihr wie ich den Zugriff auf mehrere Smartlocks wie z. B. das der Eltern/ Schwiegereltern, dann sehr ihr hier direkt alle Startblocks auf der Startseite. Tippt man hier nun auf das eigene Smart Lock, kann man direkt auswählen, ob man die Tür öffnen oder zusperren möchte. Beim Öffnen wird zugleich auch die Falle gezogen, sodass man nach dem die Tür aufgeschlossen ist, nur noch die Tür durchs nach innen bewegen wie herkömmlich öffnen kann. Zieht man hier im Auswahlmenü das untere Fenster nach oben, hat man noch zusätzliche Direktzugriffe zur Auswahl. Dazu zählen, das einfache Aufsperren also ohne das die Falle mit betätigt wird und Lock ´n´go. Bei Letzterem handelt es sich um eine Komfortfunktion, dabei wird die Tür aufgesperrt und automatisch wieder verschlossen, wenn man die Tür wieder schließt. Wischt man auf der Startseite beim Smart Lock nach rechts oder links, erscheint bei geöffnetem Schloss direkt „zusperren“, sodass man direkt mit einer kurzen Wischgeste in der App die Tür bei Bedarf zusperren lassen kann.

Über den gelben Schriftzug „Einstellungen“ gelangt man zu sämtlichen Einstellungen des Nuki smart Lock 4.0 Pro. Hier ist alles schön unterteilt in die unterschiedlichen Funktionen, sodass man hier eigentlich recht schnell herausfindet, welche Einstellungen man wo findet. Angefangen bei „Funktionen & Konfiguration“ hier dreht sich alles um die wichtigen Einstellungen. Hier kann man sehr viele Einstellungen vornehme, zu welchen unteren anderem Dinge zählen, wie viel Umdrehungen geschlossen werden soll. Bei uns reicht hier 360° also eine komplette Umdrehung, aber bei anderen Türen sind hier zwei Umdrehungen notwendig. Außerdem kann hier bestimmt werden, wie lange die Falle gehalten werden soll und man kann das Smart Lock neu kalibrieren. Des Weiteren kann man hier das integrierte WLAN ändern, Nuki ins Smart Home integrieren, den Batterie bzw. Akkustand einsehen und bestimmen, was beim Betätigen des Button am Smart Lock ausgeführt werden soll.

Nachtmodus

Für mich bzw. uns sehr wichtig ist der Nachtmodus. Diese habe ich bisher immer aktiviert, sodass automatisch um 22:00 Uhr das Nuki Smart Lock die Tür abschließt und der Nachtmodus um 6:00 Uhr beendet wird. Öffnet man in diesem Zeitraum wie ich z. B. morgens um 5:00 Uhr die Tür und verlässt das Haus, schließt Nuki die Tür in dem festgelegte Zeitraum automatisch wieder ab. 

Weitere Nutzer einladen

Das Tolle bei Nuki ist, man benötigt hier keinen Account, lediglich die App reicht aus und man kann entweder das eigene Smart Lock damit verknüpfen oder das von anderen, sofern diese einem Zugriff geben. Im Einstellungsmenü unter „Nutzer“ kann man diese einladen und zugleich auch direkt bestimmen, ob die jeweiligen Nutzer aus der Ferne Zugriff, auf das Nuki Smart Lock 4.0 Pro bekommen, Auto-Unlock de-/aktiveren könne oder der Zugang zeitlich begrenzt wird. Hat man z. B. eine Putzfrau, die einmal wöchentlich oder öfters vorbeikommt, kann man genau bestimmen, über welchen Zeitraum, also an welchen Tagen und in welchem Zeitfenster (z. B. 2 Stunden, also von 9:00 bis 11:00 Uhr) Zugriff erhält. Somit müsst ihr dieser Person keinen extra Schlüssel anfertigen bzw. aushändigen und der Zugang läuft völlig automatisch ab.

Damit ihr als Besitzer wisst, wer z. B. wann das smarte Schloss geöffnet hat, gibt es in der App ein Protokoll. Hier könnt ihr genau alles einsehen, wann die Tür geöffnet wurde und sofern dies mit dem Smartphone geschehen ist, sieht man sogar, wer die Tür zuletzt geöffnet bzw. geschlossen hat.

Lock ´n´Go

Außerdem ist auch Lock ´n´Go eine tolle Komfortfunktion. Dabei wird die Tür aufgesperrt und automatisch wieder verschlossen, wenn man die Tür wieder schließt. Dasselbe kann man auch direkt über das Nuki Smart Lock ausführen, indem man 2x den Button am Schloss betätigt.

Auto-Unlock

Eine weitere sehr nützliche und praktische Funktion des Nuki Smart Lock 4.0 Pro ist die Auto-Unlock Funktion, welche man ebenso in diesem Menü findet. Damit ist es möglich (sofern ihr der Freigabe der Ortungsdienste zugestimmt habt), dass Nuki automatisch die Haustür öffnet, sobald ihr euch dieser nähert.

Dies funktioniert sehr gut und bei uns absolut zuverlässig. Hat man in der App den Standort des Smart Locks festgelegt, dann checkt die App in regelmäßigen Abständen nach, wo euer aktueller Standort ist. Sollte man daher weiter weg sein, dann bleibt die Tür abgeschlossen. Nähert ihr euch dagegen der Tür und seid innerhalb von 100 Metern davon entfernt, dann wird die Tür aufgeschlossen oder auf Wunsch sogar geöffnet, also die Türfalle gezogen (Zeitraum bestimmbar). Hierbei ist Standard mäßig, die Ortung via GPS ausgewählt. In den Einstellungen kann man jedoch auch Wi-Fi auswählen, doch dies ist nicht so genau. Die Reichweite, in der Nuki die Auto-Unlock Funktion aktiviert wird, kann auf 500 Meter erhöht werden, doch dazu rate ich nicht, denn Nuki erwähnt auch, dass bei Änderungen der Werte kein Support geleistet wird, wenn hier dann z.B, jemand ungewollt ins Haus kommen sollte. Inzwischen kann bei Auto-Unlock auch bestimmt werden, dass diese Funktion verzögert ausgeführt wird, sodass es nicht mehr vorkommen kann, dass euere Tür schon aufgeschlossen wird, wenn ich noch gar nicht an der Tür seid.

Matter

Viele unter euch haben sicherlich wenig oder noch gar nichts über Matter gehört. Matter ist ein noch recht junger Smart Home Kommunikationsstandard, für welchen sich zahlreiche große Unternehmen zusammen getan haben und auf denselben Standard geeinigt haben. Dazu zählen Bosch, Ikea, Apple, Samsung, Google, Philips und zahlreiche weitere Unternehmen.

Doch was ist der Vorteil an Matter und was bringt dieser? Hat man z. B. mehrere Smart Home Produkte unterschiedlicher Unternehmen, würde man bisher für jeden Hersteller eine eigene Basis-Station benötigen. Somit musste man bisher immer wenn man z.B. ein Produkt fürs Smarthome von Bosch haben wollte, auch die Basis-Station kaufen und möchte man etwas anderes von Ikea, dann benötigte man z.B. auch die Basis-Station von Ikea. Dies bedeutet zum einen ihr müsst mehr Geld ausgeben und benötigt für die ganzen Geräte auch Platz und eine freie Steckdose. Das ist sehr nervig und hier kommt Matter ins Spiel.

Unterstützt das Thermostat von Bosch oder der Schalter bzw. Bewegungsmelder usw. Matter, dann kann man die Produkte alle mit einer Bridge steuern, also man kann die Produkte viel leichter untereinander mixen. Matter ist ein nützlicher Kommunikationsstandard ähnlich wie Apple Home Kit, alles kommuniziert dann über WLAN bzw. dem Thread Netzwerk untereinander.

Matter ist dabei zwar, wie kommuniziert wird, aber dessen Funkstandard ist Thread, ähnlich wie Zigbee und eben dass dies nun immer mehr Hersteller in ihre Smart Home Geräte integrieren, sei es per Update oder durch neue Generationen. Der Vorteil im Nuki Smart Lock 4.0 Pro nun Matter zu integrieren ist unter anderem die Akkulaufzeit, denn diese wird dadurch verlängert, da Matter bzw. Threads deutlich weniger Energie benötigt als WLAN.

Das Nuki Smart Lock 4.0 Pro kann dabei entweder direkt über die Nuki App gesteuert werden, aber ebenso geht es auch durch das angeboten Zubehör, die Apple Home Kit App usw. Ich als Apple User nutze als Steuerzentrale einen Apple HomePod Mini, aber natürlich gehen auch weitere Matter fähige Hubs und Geräte. 

Mit der neusten Firmware ist das Nuki Smart Lock 4.0 über Matter nun auch in der Lage zu unterscheiden, ob die Tür aufgesperrt oder geöffnet werden soll bzw. ist. Somit kann man nun auch fortan die Tür aufsperren, ohne dass dabei direkt auch die Falle gezogen wird, was zuvor nicht möglich war.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke & Geschwindigkeit

Nuki gibt zwar nicht direkt an, dass man an der Lautstärke des Smart Locks gearbeitet hat, aber ich persönlich empfinde das Nuki Smart Lock 4.0 Pro im direkten Vergleich mit dem Nuki Smart Lock 3.0 Pro dennoch minimal leiser. Hörbar ist das Smart Lock dennoch, denn hier werkelt eben weiterhin ein elektrischer Motor, der eine Kraft aufwenden muss, damit die Tür auf bzw. zugeschlossen wird. Weiterhin hört man hierbei natürlich auch den normalen Ton des Riegels, welcher sich durch das Drehen des Türschlosses bewegt und zusätzlich noch das Summen des Motors. Dieses hört sich quasi wie ein kleiner Akkuschrauber an, ist aber wirklich nochmals deutlich leiser als beim Vorgängermodell.

Das Türschloss wird von Werk aus komplett abgeschlossen. In der Regel sind dies zwei komplette Umdrehungen. Bei uns reicht jedoch, wie schon erwähnt, eine Umdrehung, da dann schon alle Riegel die Tür komplett verriegelt haben. Dadurch arbeitet Nuki bei uns zu Hause deutlich schneller und zudem wird der Akku geschont, da der Motor weniger arbeiten muss. Dies kann man aber nach blieben in den Einstellungen unter dem Punkt „Smart Lock Optimieren“ so weit einstellen, dass dieses nur eine Umdrehung abschließt. Für einen kompletten Schließ- oder Öffnungsvorgang braucht das neue Nuki Smart Lock 4.0 Pro bei uns knapp 4 Sekunden (bei einer Umdrehung).

(Lautstärke und Geschwindigkeit des Ab-/Aufschließen: 4,5 von 5 Punkten)

Sicherheit

Das Nuki Smart Lock 4.0 Pro ist natürlich wie dessen Generationen davor ein Produkt, welches euer Heim smart macht, in diesem Fall eure Haustür. Daher ist hier auch die Frage berechtigt, ist das Ganze auch sicher? Nicht, dass dadurch einfach jemand Zugriff erhalten kann und so problemlos ins Haus gelangt, wenn ihr z. B. gerade weg seid.

Hierbei müsst ihr euch wirklich keine Sorgen machen. Zum einen erkennt von außen niemand, dass es sich bei eurer Tür um eine smarte Tür handelt, so müsste ein potenzieller Einbrecher erst mal auch wissen, dass ihr ein Smart Lock an der Haustür montiert habt. Des Weiteren ist das System bzw. die Software und Hardware von Nuki sehr sicher, denn das Unternehmen legt hier viel Wert drauf. So ist die Kommunikation zwischen eurem Smartphone bzw. besser gesagt der Nuki App und dem Nuki Smart Lock 4.0 Pro permanent verschlüsselt. Daher bekommt jede mit dem Schloss verbundene App einen sogenannten Schlüsselcode zugeordnet, welcher nur der App und dem Nuki Smart Lock bekannt ist. Hierbei dann als Einbrecher das Bluetooth-Protokoll knacken oder das WLAN, wäre viel zu zeitaufwendig und wie gesagt, der oder die Einbrecher müssten auch noch wissen, ob ihr überhaupt ein Smart Lock habt.

Sendet man via Nuki App den Befehl an das Nuki Smart Lock, dass dieses das Türschloss aufsperrt. Wird dieser als verschlüsselte Nachricht per Bluetooth oder übers Netzwerk bei WiFi und Matter-Betrieb zum Nuki Smart Lock versendet. Da nur das Smart Lock und die App den Verschlüsselungscode kennt, kann dieses diese Nachricht entschlüsseln und den Befehl „ Haustüre aufschließen“ ausführen.

Des Weiteren ist es doch in den meisten Fällen so, das bei Wohnungs- und Häusereinbrüchen meistens Einbrecherbanden dahinter stecken. Diese brechen sehr selten bei modernen Türen mit ihren zusätzlichen Sicherheitselementen ein. Zu gut wissen diese Banden nämlich, dass es hier bei abgeschlossener Tür schwierig wird, ohne großen Lärm einzudringen. 

(Sicherheit: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das neue Nuki Smart Lock 4.0 Pro kann ich erneut nur empfehlen. Wir schätzen den Komfort des Smart Locks sehr, denn keinen Schlüssel mit sich herumzuschleppen müssen ist einfach toll. Durch das zusätzliche Keypad 2.0 haben wir unser Smart Lock weiter ergänzt, sodass wir, meine Eltern, Schwiegereltern und Geschwister ebenfalls bei Bedarf ins Haus reinkönnen. So müssen wir nicht jeder Familie einen Schlüssel geben, sondern alle haben eben Zugriff auf unser Smart Lock.

Das Getriebe bzw. der Motor des Smart Loks finde ich im Vergleich zum Vorgänger noch ein wenig leiser. Die Montage und Einrichtung ist wie von Nuki beschrieben absolut einfach und schnell erledigt und ebenso funktioniert alles sehr einfach und ohne Probleme. Mich hat Nuki schon mit den Generationen davor absolut überzeugt und so nutze ich das Smart Lock täglich und wir hatten in nun knapp 3 Jahren kein Problem mit den verschiedenen Generationen des Nuki Smart Lock.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 289 € ist das Nuki Smart Lock 4.0  Pro absolut zu empfehlen. Wenn man hier bedenkt, was dieses für einen enormen Komfortgewinn mit sich bringt, so möchten wir diesen nicht mehr missen und somit ist es sein Geld absolut wert. Der Power Pack ist in diesem Preis bereits direkt erhalten, wer aber noch den Door Sensor und/ oder das Keypad haben möchte, muss diese eben noch zusätzlich erwerben. Mit der 4 Generation hat Nuki die Batterie-Lebensdauer verbessert und eben Matter integriert, für viele ist letzteres vielleicht noch weniger interessant, aber gerade für mich als Smart Home Freak ist es wichtig und ich hab Nuki Smart Lock 4.0 Pro direkt in mein Thread Netzwerk integriert. Mit Nuki Smart Lock 4.0 Pro ist man eben auf jeden Fall bestens für die Zukunft gewappnet, wenn Matter in noch zahlreichen weiteren Produkten Einzug erhalten wird.

Nuki Smart Lock 4.0 Pro

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