Teufel Cinebar Ultima

In aller Kürze

Mit der neuen Cinebar Ultima hat Teufel eine weitere klangstarke Soundbar entwickelt. Bei dieser kann man zwar zusätzlich einen Subwoofer anschließen, doch aufgrund ihres voluminösen, kräftigen Basses und der hohen Pegelfestigkeit, braucht man diesen eigentlich nicht unbedingt. Die zusätzlich zuschaltbare Dynamore Ultra-Technologie erweitert die räumliche Darstellung des Klangs nochmals enorm. Typischerweise bekommt man von Teufel hier die gewohnte Anschlussvielfalt geboten und das Design mit den magnetisch angebrachten Lautsprecher-Abdeckungen weiß zu überzeugen. Die Cinebar Ultima ist zwar nicht günstig, aber eine der aktuell besten Soundbars auf dem Markt, die selbst einigen Soundbars mit zusätzlichen Subwoofer Konkurrenz macht.

Gefällt uns

    • gute Verarbeitung + hochwertiges Gehäuse
    • Raumfüllender Klang (Dynamore Ultra)
    •  trotz Kompaktheit, satte Bässe
    •  umfangreiche Anschlussvielfalt
    • HDMI-ARC und Bluetooth

Gefällt uns weniger

      • kein Dolby Atmos
      • Netzkabel mit 1m etwas kurz

Teufel Cinebar Ultima

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PUNKT 1

bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die neusten Soundbars-Generationen aus dem Hause Teufel werden weiterhin wie von Teufel gewohnt, in einer stabilen Verpackung zu einem nach Hause geliefert. Somit trieft dies natürlich auch auf die neue Teufel Cinebar Ultima zu, welche lediglich mit dem Namen des Unternehmens, des Produktes und einigen wenigen technische Daten versehen wurde. Bei den wenigen Auszügen der technischen Daten an zwei Seiten macht Teufel Angaben zum Gewicht, der Farbe und den Abmessungen der Soundbar.  

Direkt nach dem Aufklappen der länglichen Verpackung erblickt man einige Styropor-Einsätze und Kartonage-Leisten, die allesamt dafür sorgen, dass alles an seinem Platz bleibt und somit Geschütz wird. Im mittleren Styropor-Einsatz sind in Ausbuchtungen, die zwei kleinen seitlichen Lautsprecherabdeckungen verstaut. Direkt daneben in einer kleinen Schachtel befindet sich die Aluminium-Fernbedienung inkl. Batterien und das Netzkabel.

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Im Zentrum der Verpackung wird die Teufel Cinebar Ultima sicher durch die Styropor-Einsätze in der Mitte, sowie den beiden Außenseiten gehalten. Zudem wird das lange Front-Lautsprechergitter ebenfalls von denselben Einsätzen gehalten. Beide Elemente, also Lautsprechergitter und Soundbar, sind hier zudem in einer Folie eingepackt. Eine Bedienungsanleitung darf natürlich nicht fehlen, diese legt Teufel natürlich auch bei und befindet sich im unteren Abschnitt der Verpackung.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Bei der Teufel Cinebar Ultima handelt es sich definitiv um eine etwas größere und schwerere Soundbar. Kein Wunder, schließlich wurde die 110 x 16,40 x 13,30 cm (B x T x H) Soundbar anders als die Teufel Cinebar Lux nicht aus Kunststoff, sondern MDF (mitteldichte Holzfaserplatten) hergestellt. Dadurch entsteht auch das stolze Gewicht von knapp 11,2 KG.

Die Größe des MDF-Gehäuses ist jedoch nicht nur der Treiberanzahl geschuldet, auf die ich noch genauer eingehen werden, sondern aufgrund der Resonanz. Schließlich kann aus einem flachen Gehäuse schon physikalisch kein so voluminöser und kräftiger Klang entstehen, wie bei einem, welches deutlich mehr Platz bietet. Genau Letzteres ist Teufel nämlich auch sehr wichtig, schließlich hat man sich mit den neuen Soundbars bewusst gegen das direkte Angebot eines Sets mit Subwoofer entschieden, da diesen viele die zur Miete wohnen, sowieso nicht voll nutzen können. Möchte man den Subwoofer nämlich einmal etwas mehr ausreizen oder einfach etwas lauter den Film anhören, dann bekommt die Person unter einem alles durch die tiefen Bässe mit, was somit schnell zu Beschwerden führen kann. Wer dennoch einen Subwoofer haben möchte, kann diesen natürlich in einem etwas teuren Set oder nachträglich separat erwerben.

  Teufel bietet die Soundbar Cinebar Ultima wie gewohnt in zwei Farben an, nämlich zum einen in Schwarz und zum anderen in Weiß. Dabei ist jedoch nur die Farbe des MDF-Gehäuses anders foliiert, die sogenannte Schallwand, an der die verschiedenen Treiber und das DOT-Matrix-Display verbaut sind, ist bei beiden Farbvarianten in Schwarz matt gehalten. Dasselbe gilt auch für die Lautsprecherabdeckungen, denn auch diese gibt es nur in Schwarz.

Bei den drei Abdeckung der Lautsprecher, welche je nach eigenem Geschmack angebracht werden können, setzt Teufel Kunststoffhalterungen, welche mit einer gut anfühlenden Stoffbespannung bespannt wurden. Hier sieht man dann sehr deutlich zu welcher Familie die Soundbar gehört, denn nicht nur das Gehäuse aus MDF-, sondern auch die Treiber und die Lautsprechergitter sind vom Design typisch für die Ultima-Serie. Doch im kompletten Design erkennt man hier sehr viel weitere Merkmale, die ich bereits von den Teufel Ultima 40 Aktiv Standlautsprechern kenn. Da jedoch nicht jeder solch große Lautsprecher stellen mag bzw. kann, ist es sehr sinnvoll, dass Teufel der Ultima-Serie nun auch eine Soundbar spendiert hat.

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Die Gehäuseform der Teufel Cinebar Ultima ist wie für Teufel inzwischen üblich, an den beiden Enden rechts und links abgeschrägt. Dies hat man nicht ohne Grund so gestaltet, dahinter steckt nämlich die sogenannte Dynamore-Technologie. Durch die Schräge wird der abgegebene Schall bzw. Klang der beiden sogenannten Side-Fire-Speaker beeinflusst, was dazu führt, dass der Ton an die Wand projiziert wird und von da, nahezu zu einem Surround-Sound wird, indem er von der Wand reflektiert und zum Hörer, also im Normalfall zu euch übertragen wird. Dabei zeigten mir bereits einige der von mir getesteten Produkte aus dem Hause Teufel, welche über diese Technologie verfügt haben, dass dies dem Unternehmen sehr gut gelingt.

An der Oberseite hat Teufel das von den beiden Ultima 40 Aktiv Standlautsprechern bekannte Touch-Bedienfeld ins Gehäuse eingelassen. Dies ist jedoch hier in einer etwas abgespeckten Funktionsweise ausgeführt, sodass man hier keine einzelnen Quellen-Auswahltasten zur Verfügung hat, sondern eine Multi-Quelle-Taste, mit welcher man durch mehrfaches tippen zwischen den verschiedenen Quellen wechseln kann. Der Vorteil der Tasten an der Oberseite ist, dass man von hier aus, direkt die Lautstärke regulieren kann, somit kann man sich den Weg sparen, falls die Fernbedienung vielleicht weiter Weg liegt. Alternativ kann man die Soundbar jedoch auch über die mitgelieferte Fernbedienung steuern, deren Funktionen ich später noch genauer erklären werden. 

Alle Anschlüsse hat Teufel bei der Cinebar Ultima an der Rückseite angebracht, welche logischerweise wegen einer Montage an der Wand auch von unten erreichbar sind. In der linken Ausbuchtung findet man neben dem Netzanschluss, in den das Stromkabel angeschlossen wird, zwei HDMI-Ports. Dabei handelt es sich einmal um einen HDMI-TV- und einen HDMI-IN-Anschluss. Den Erstgenannten solltet ihr verwenden, sofern ihr die Soundbar mit eurem Fernseher über ein HDMI-Kabel verbinden möchtet.

In der Ausbuchtung rechts, also von hinten betrachtet, findet man: Einen optischen Toslink-Anschluss, ein AUX-IN Eingang (zum Anschließen eines analogen Audio-Quellgerät) und ein Micro-USB-Anschluss, über den man die Soundbar mit dem PC Verbinden kann, um den Soundkartenbetrieb zu nutzen, oder Software-Updates durchführen kann.

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Übrigens, der HDMI-Port für die Verbindung mit eurem Fernseher ist HDCP 2.2 (High-bandwidth Digital Content Protection) geeignet und unterstützt den ARC-Kanal „Audio Return Channel“ (Audio-Rückkanal). Außerdem unterstützt die Soundbar natürlich wie für Teufel üblich auch die CEC-Funktion, sodass man zur Lautstärkenregulierung nicht zwangsweise an die von Teufel beigelegte Fernbedienung angewiesen ist, sondern die Lautstärke direkt über der Fernbedienung des TV´s regeln kann. Um jedoch Klangeinstellungen vorzunehmen, muss man logischerweise weiterhin die mitgelieferte Fernbedienung nutzen.

Teufel hat die Cinebar Ultima mit insgesamt vier kleine runden Gummifüßen versehen, welche im Stand, auf dem Lowboard für einen ausreichend sicheren Stand sorgen. Zusätzlich kann man die Soundbar natürlich aber auch an die Wand montieren. Dafür besitzt diese an der Rückseite zwei Schlüssellochöffnungen, mit denen die Cinebar Ultima aufgehängt werden kann. Dafür benötigt man jedoch in einer massiven Steinwand zwei Dübel (Durchmesser 6 mm) und zwei Schrauben 5 x 55 mm, deren Schraubenkopf zwischen 9 bis 12 mm groß ist. Anschließend bohrt man mit einem Betonbohrer zwei Löcher mit einem Abstand von 60 cm in die Wand und dreht die Schrauben soweit in den Dübel bis der Abstand von Wand zum Kopf knapp 13 – 15 mm beträgt. An diesem Kopf wird dann die Soundbar, mit den bereits erwähnten Schlüssellochöffnungen aufgehängt. Damit diese gerade und sicher hängt, sind an der Rückseite zusätzlich zwei gummierte Puffer angebracht.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das aus MDF gefertigte Gehäuse der Cinebar Ultima macht durch die typische Folie mit Struktur einen soliden und wertigen Eindruck. Durch die Ausführung der Lautsprecherabdeckungen mit Magnethalterungen, können diese sehr schnell und einfach entfernt bzw. angebracht werden. Kritisieren könnte ich lediglich das mitgelieferte Netzkabel, denn dieses könnte bei manchen mit knapp 1 Meter länge etwas zu kurz sein.

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Das Touchbedienfeld welches ich bereits von den Teufel Ultima 40 Aktiv Standlautsprechern kenne, ermöglicht eine schnelle Bedienung direkt an der Soundbar, doch sitzt man gerade auf der Couch, geht das ganze noch einfacher mit der Fernbedienung. Apropos, Fernbedienung diese macht dank Aluminiumgehäuse einen sehr hochwertigen Eindruck und wirkt keineswegs billig. Zudem gefällt mir die Abdeckung des Batterienfachs, denn diese wird nicht wie so häufig durch einrasten mit Kunststoffhaltenasen geschlossen gehalten, sondern mit einer geschraubten Abdeckung. Dafür legt Teufel nämlich auch den passenden Inbus-Schlüssel bei, denn dieser ist erforderlich, damit man das Fach auf und zu schrauben kann.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

PUNKT 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Technische Daten des Teufel Cinebar Ultima
Lautsprecher Anzahl 6 Stück; 2x Breitbandlautsprecher (Dynamore Ultra)) zwei weitere aussen an der Front, Center-Speaker. Zudem sind an der Front neben dem Display zwei Tieftöner verbaut.
Treiber-Durchmesser 4 x 90mm (Breitbandlautsprecher, 2 x Tieftöner (200 mm x 100 mm)
Gesamtausgangsleistung (RMS) 380 Watt
Gehäuse Material MDF (Foliert & Lackiert)
Anschlussmöglichkeiten HDMI-Ausgang (HDCP 2.2, ARC + CEC fähig), HDMI-Eingang, Bluetooth aptX, Subwoofer-Ausgang (via Funk), Bear-Speaker (via Funk), Micro USB-B, Optischer Digitaleingang, Cinch-Eingang Stereo, Stromanschluss
Maße/Gewicht 16,4 x 110 x 13,3 cm (TxBxH)/ 11,2 Kilogramm
Lieferumfang Teufel Cinebar Ultima

3x Lautsprechergitter (einmal groß, für die Front und zwei kleine für die Seiten)

Stromkabel

Fernbedienung (ink. Batterien und Inbusschlüssel)

Anleitungen

Einrichtung & Funktionen

Die Einrichtung der neuen Teufel Cinebar Ultima ist denkbar einfach und somit selbst für einen Laien ein Kinderspiel. Sollte man dennoch Probleme haben, sollte ein Blick in die mitgelieferte Bedienungsanleitung weiterhelfen, denn hier wird einem alles verständlich erklärt. Anders als die Cinebar Lux hat die Cinebar Ultima kein WLAN-Modul und somit keine Integration ins Raumfeld-System erhalten und keine Funktion, die zur Steuerung via App dient.

Nach dem Auspacken der Cinebar Ultima habt ihr die Wahl, ob ihr diese einfach aufstellt, oder an die Wand hängt. Diese Entscheidung und über welchen Anschluss ihr diese anklemmt, sind jedoch die einzigen und „größten“ Entscheidungen die ihr treffen müsst. Ich persönlich rate euch dazu, die Soundbar via HDMI-Anschluss anzuschließen, denn dann wird die Soundbar automatisch zusammen mit eurem Fernseher eingeschaltet, und ihr könnt mit der Fernbedienung eures Fernsehers die Lautstärke der Soundbar regeln. Klar könnt ihr die Cinebar Ultima auch via Toslink-Kabel anschließen, doch dann müsst ihr im Komfort Einbußen machen, da man hierbei immer beide Fernbedienungen in die Hände nehmen muss.

Ist die Soundbar erfolgreich angeschlossen, kann man bequem über die mitgelieferte Fernbedienung von der Couch aus, an dem Platz wo man im Normalfall immer sitzt, die Klanganpassungen vornehmen. Dazu stehen einige Klanganpassungen wie z. B. der Bass- und die Höhenregelung zur Verfügung. Dies ist eigentlich der einzige Moment, in dem ich die mitgelieferte Fernbedienung in die Hand nehme. Nachdem ich die Klanganpassungen eingestellt habe, regle ich eigentlich zum Großteil nur noch die Lautstärke, was dank HDMI-Anschluss mit Audio Return Channel (ARC), wie bereits erwähnt, direkt mit der Fernbedienung des TV´s erfolgt.

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Neben dem HDMI-Anschluss und Toslink Anschluss, steht wie bereits unter „Design“ erwähnt eine AUX IN- Eingangsbuchse zur Verfügung, über die ihr z. B. einen analogen Plattenspieler anschließen könnt. Wer zusätzlich unbedingt einen Subwoofer zur Cinebar Ultima verwenden möchte, muss zu einem der kabellosen Funkt-Subwoofer aus dem Hause Teufel greifen, denn eine Verbindungsmöglichkeit via Kabel ist bei dieser Soundbar nicht vorgesehen. Daher kann man sich hier zwischen folgenden beiden Modellen von Teufel entscheiden, dem T8 oder T10 Subwoofer. Beide Subwoofer können sowohl als Down- aber auch Frontfire Subwoofer genutzt werden, was durch einen einfachen Umbau der Füße erfolgt.

Für alle die gerne mal Musik direkt vom Smartphone oder Tablet aus über die Cinebar Ultima wiedergeben möchten, ist auch Bluetooth mit aptX-Codec Unterstützung mit an Bord. Zu guter Letzt ist auch noch eine kabellose Schnittstelle für die neuen Teufel Effekt Lautsprecher verbaut. Diese können entweder separat, oder gleich wie z. B. die Cinebar Ultima Power Edition (mit Subwoofer), im Cinebar Ultima Surround 4.0-Set erworben werden. Dabei handelt es sich um zwei kabellos angesteuert Rear-Lautsprecher, welche das System zu einem 4.0-System erweitern. Diese zusätzlichen Rear-Speaker habe ich bereits zusammen mit meinen Teufel Ultima 40 Aktiv Standlautsprecher getestet, wie diese abgeschnitten haben könnt ihr hier nachlesen.

(Einrichtung & Funktionen: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang der Fernbedienung

Die Bedienung der Cinebar Ultima erfolgt entweder direkt über das Touch-Bedienfeld an deren Oberseite, oder via Fernbedienung. An der Touch-Oberfläche erfolgt der Wechsel der Eingangsquelle mit der Source-Taste. Mit der man bei jedem berühren, solange zwischen den verfügbaren Quellen wechselt, bis die gewünschte Quelle erreicht wurde. Außerdem kann man über das Bedienfeld, die Soundbar Ein-/Ausschalten, die Lautstärke änder und die Wiedergabe stoppen. Alles andere und deutlich ausführlicher (Klanganpassung usw.) wird, bzw. kann über die Aluminiumfernbedienung geregelt werden.

Die Fernbedienung ähnelt bis auf wenig Tasten sehr der, von den Ultima 40 Aktiv Standlautsprechern. Ganz oben angefangen, findet man links die Ein-/Ausschalt-Taste. Damit kann man logischerweise die Soundbar Ein-/Ausschalten. Hat man die Cinebar Ultima jedoch wie ich, via HDMI-ARC-Anschluss mit dem Fernseher verbunden, schaltet sich das System automatisch mit dem Fernseher ein, bzw. aus. Direkt daneben befindet sich die Taste, auf dem ein Mond, zusammen mit einer Wolke abgebildet ist. Dabei handelt es sich um die Nachtmodus-Taste. Betätigt man diese, wird die Lautstärke abgesenkt und die Mitten werden etwas angehoben. Dadurch soll man den Partner oder Mitbewohner beim Schlaf weniger stören, sodass man, damit auch wenn die Kinder oder die Frau schläft, problemlos eine weitere Folge der Lieblingsserie auf Netflix weiterschauen kann. Bei der dritten Taste ganz oben, handelt es sich um eine simple Mute-Taste, die wie der Name schon sagt, dazu dient, schnell den Ton stumm zu schalten und bei Bedarf wieder zu aktiveren.

Direkt darunter hat Teufel das 5-Tasten Steuerkreuz platziert. Hierüber lässt sich die Lautstärke regulieren, oder die Musik beim Wiedergeben über ein Streaming-Anbieter pausieren. Ebenso sind hier jedoch auch die beiden Titel-Navigationstasten vorhanden, mit welchen man im Bluetooth-Modus oder beim Streamen jederzeit zum nächsten Titel vor-/zurückspringen kann. Des Weitern navigiert man mit dem Steuerkreuz durch das Menü der Soundbar, mit der man die bereits erwähnten Klanganpassungen usw. vornehmen kann. 

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Um in das besagte Menü der Soundbar zu gelangen, muss man die mittlere Taste, direkt unter dem Steuerkreuz betätigen. Anschließend werden euch sämtliche Einstellungspunkte auf dem DOT-Matrix-Display an der Front der Schallwand angezeigt. Das erste Menü, welches einem hier angezeigt wird, ist „Klang“. Hier kann man die Höhen und die Mitten im Bereich von -10 dB und + 10 dB absenken, bzw. anheben. Das Menü Klang ist jedoch in noch einige weitere Untermenüs unterteilt, zu denen man gelangt, indem man mit dem Steuerkreuz nach oben bzw. unten navigiert. So folgt z. B. die Modus-Auswahl, bei der das Klangbild „Normal“ und „Sprache“ (klarer Ton für Nachrichten) zur Auswahl stehen. In der Regel lässt man hier jedoch den von Werk eingestellten Wert „Normal“ eingestellt. Es folgt die Option, Teufels Dynamore-Technologie hinaufzuschalten oder wieder zu deaktivieren. Dadurch wird im aktivierten Zustand ein breiterer und räumlicher Klang erzeugt, auf den ich im nächsten Punkt ausführlich eingehen werde. Dynamore kann man jedoch deutlich einfacher über die Direktwahl-Taste neben der Menü-Taste steuern, daher muss man hierfür nicht immer umständlich ins Menü navigieren. Der nächste Punkt ist „Nacht-Modus“, welcher wie bereits erwähnt ebenfalls direkt mit der Direktwahl-Taste geregelt werden kann. Des Weiteren steht im letzten Menüpunkt unter Klang noch die erweiterte Klang-Einstellungen zur Auswahl, mit denen man der Surroundsound regeln kann und DRC (Dynamic Range Compression) An- oder Ausschalten kann. Bei Letzterem werden bei entsprechend codierten Inhalten leise Passagen angehoben und laute abgesenkt.

Nach dem Menüpunkt „Klang“, folgen die Lautsprecher-Einstellungen. Hierbei sollte man auf jeden Fall beim ersten Untermenü, den Abstand zur Cinebar Ultima einstellen. Je nach Entfernung kann der räumliche Klang nämlich beeinflusst werden. Daher solltet ihr hier angeben wie weit ihr im Normalfall, also auf der Couch von der Cinebar entfernt sitzt. Dabei kann ein Wert zwischen 0,3 bis 12 Meter gewählt werden.   

Möchte man aus einem Menü zurück, bzw. dieses verlassen, erfolgt dies einfach durch die Taste direkt links neben der Menü-Tate, mit dem Return-Pfeil. Rechts neben der „Menü-Taste“ befindet sich die Dynamore Taste, über welche man die Stereo-Verbreitung des Klangs aktiveren bzw. deaktivieren kann. Für Nutzer der Effekt-Speakers sind übrigens die Menüpunkte Rear wichtig, denn hier kann man diese mit der Soundbar koppeln, die relative Lautstärke anheben bzw. absenken (+/- 10 dB und die Distanz zum jeweiligen Speaker ebenfalls von 0,3 bis 12 Meter einstellen. Nutzt ihr die Cinebar Ultima mit einem externen Subwoofer aus dem Hause Teufel, dann könnt ihr dieselben Werte im Punkt „externer Sub“ regulieren. Im letzten Menüpunkt „System“ können Einstellungen vorgenommen werden wie z. B. Auto-On An-/Aus, also dass die Soundbar automatisch beim Erkennen einer Wiedergabequelle angeht, die Software Versionen eingesehen werden usw.

Die nächste Tastenreihe, bestehend aus drei Knöpfen, befasst sich ebenfalls mit den Klanganpassungen, denn durch diese kann man ohne ins Menü zu navigieren den Bass, die Höhen einstellen und den gewünschten Klangmodus wählen. Zu guter Letzt folgen darunter noch drei weitere Reihen mit je zwei Tasten im Doppelpack. Hierbei handelt es sich um die Quellen-Tasten, mit denen man z. B. zwischen TV (HDMI), Bluetooth usw. wechseln kann. Mit der sinnvollen Bluetooth-Taste kann man in diesem Fall nicht nur die Quelle wählen, sondern durch längeres Betätigen komfortable das Bluetooth-Pairing startet.

(Funktionsumfang der Fernbedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Nun komme ich zum wichtigsten Abschnitt einer Soundbar, und zwar dem Klang. Wie gewohnt möchte ich euch zuvor jedoch noch einige technische Details zu den verbauten Treibern usw. verraten. Schließlich hat Teufel davon einiges verbaut, sodass die Soundbar selbst ohne Subwoofer ordentlich Power besitzen soll.

Teufel hat in der Cinebar Ultima insgesamt vier 90 mm Breitbandlautsprecher verbaut, von denen sich zwei an den äußeren Seiten befinden. Diese dienen unter anderem für die Dynamore-Technologie, was durch den erzeugten Schall geschieht, der an die Wand gestrahlt wird und von da zu einem reflektiert wird, sodass ein räumlicher und deutlich breiterer Klangcharakter entsteht. Die zwei anderen Breitbandspeaker wurden jeweils links und rechts, im äußeren Abschnitt der Schallwand platziert und dienen als Art Center-Speaker. Neben diese beiden Breitbandlautsprechern und dem DOT-Matrix-Display hat Teufel an der schwarzen Schallwand zudem noch zwei Tieftöner integriert, die mit einer breite von 200 mm und einer Höhe von 100 mm nicht klein geraten sind. Diese beiden Tieftöner sollen für einen präzisen und druckvollen Sound sorgen. 

Das Gesamtpaket an Treibern wir von einem für Teufel typischen Klasse-D Verstärker mit insgesamt 6 Verstärkerkanälen angetrieben, die eine Gesamtausgangsleistung von bis zu 380 Watt (RMS) erreichen können. Dabei wird ein Frequenzbereich von 44 – 18.000 Hz erreicht und der Schalldruck soll bei 99 dB/1 m liegen. So viel zu den technischen Daten. Wie ihr seht, bietet die neue Teufel Cinebar Ultima einiges an Leistung, denn durch ihr beachtliches 9 Liter Netto-Innen-Volumen, sollte diese genug Kraft für ein ordentliches Klangbild sorgen, doch ist dem auch so? Das verrate ich euch nun in meinem Eindruck vom Klangbild.

Die Stärken der Teufel Cinebar Ultima liegen schon beim Betrachten des Aufbaus und der Treiber, ganz klar in den Tiefen, also dem Bass. Kein Wunder, denn selbst Teufel verspricht hier einen kräftigen Bass und fulminanten Sound. Dennoch schauen wir uns wie gewohnt zuerst die Höhen an. Die Höhen, welche von den Breitbandlautsprechern erzeugt werden, sind überraschend gut. Diese werden äußerst präzise und klar wiedergegeben, sodass diese keineswegs anstrengend sind und nicht nur für Filme einiges her machen, sondern auch beim normalen täglichen Fernsehen überzeugen. Lediglich in einigen wenigen Passagen, bei Filmen, die ich am Anfang während meiner Testphase angesehen habe, konnte ich feststellen, dass die Höhen es etwas schwer haben, sich doch gegen die etwas dominantere Abstimmung der Tiefen durchzusetzen.Solltet ihr hier ebenfalls den Eindruck nach dem Probehören haben, dann ist das soweit nicht weiter problematisch, denn das von Werk abgestimmte Klangbild, lässt sich wie bereits im Laufe des Testberichtes erwähnt, in den Höhen und Tiefen noch manuell feinabstimmen. Erhöht ihr hier z. B. die Höhen um einige dB, dann neutralisiert sich dieses Problem vollständig.  

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Für die Mitten, also unter anderem auch für die Stimmwiedergabe, sind zum Großteil, die zwei an der Front angebrachten Breitbandlautsprecher (Frontfiring-Töner) verantwortlich. Diese geben äußerst eindringlich und griffige Mitten von sich, sodass diese bei der Wiedergabe von Stimmen in Filmen, aber auch beim Gesang bei Musik, hervorragende Arbeit leisten. Bei einigen Filmen kommt es jedoch vor, dass Dialoge etwas untergehen und Effekte etwas verstärkt wiedergegeben werden, doch dieses Problem liegt in der klanglichen Abstimmung des jeweiligen Films und nicht bei Teufel. Da wahrscheinlich viele unter euch, nicht nur TV-Serie ansehen, sondern auch Filme streamen, hat Teufel neben dem normalen Modus auch ein Sprach-Modus integriert. Zwischen diese beiden kann man einfach durch die Mode-Taste auf der Fernbedienung wechseln. Wer daher z. B. eine Serie im Free-TV anschaut, kann jederzeit den Sprach-Modus aktivieren, bei dem die Höhen und die Mitten im oberen Bereich etwas stärker angehoben werden. Dadurch gelingt eine angenehme Sprachverständlichkeit, welche mir hier sogar etwas besser, als die normale Einstellung gefallen hat. Bei den meisten Filmen habe ich jedoch den normalen Modus aktiviert, da ich hier die angehobenen Höhen und Mitten nicht benötige.

Die Paradedisziplin der Teufel Cinebar Ultima liegt ganz klar in den Tiefen, also unter anderem beim Bass. Hier kann meiner Meinung nach der Cinebar Ultima, aktuell keine andere Soundbar im Solo-Betrieb das Wasser reichen. Klar bietet ein zusätzlicher Subwoofer im direkten Vergleich ein größeres Netto-Volumen, doch seien wir mal ehrlich, wie viele unter euch, können diesen richtig ausreizen? In einer Mietwohnung ist dies eigentlich kaum der Fall und hat man daheim Kinder, dann muss man den Bass abends zurückdrehen, da sonst die Kinder vom Scheppern der Möbel wach werden.

   Zudem muss ich ganz klar sagen, dass die wenigsten unter euch nach dem ersten Probehören der Cinebar Ultima einen Subwoofer vermissen werden. Die Soundbar zaubert durch ihr 9 Liter Nettovolumen, den beiden Tieftönern und den seitlichen Bassreflexöffnungen, einen absolut voluminösen Bass mit ordentlichem Tiefgang, der selbst einige Soundbars mit Subwoofer-Kombi alt aussehen lassen. Der Bass ist definitiv nochmals etwas kräftiger als bei der ebenfalls neuen Teufel Cinebar Lux.

Teufel setzt seit einigen Jahren auf einen virtuellen Raumklang, den das Unternehmen Dynamore genannt hat. Im Falle der Teufel Cinebar Ultima handelt es sich um Dynamore Ultra, welcher durch die beiden seitlichen, schräg abstrahlenden Breitbandlautsprechern gelingt. Aktiviert man diesen, dann wird die Lautstärke der beiden seitlichen Treiber erhöht und deren Klang wird zur nah gelegenen Wand gestrahlt und von dort zum Hörer reflektiert. Das Ergebnis ist ein breiterer Klang, der den Raumklang ungemein verbessert, ohne dabei das Klangbild zu verschlechtern. Beim ansehen von Filmen hatte ich diesen Modus z. B. immer aktiv, da man dadurch den Eindruck bekommt, als würden die Geräusche seitlich von einem kommen. Bei Musik wiederum ist das Ganze Geschmacksache und auch vom Musik-Genre abhängig. Ich persönlich habe Dynamore Ultra hier meistens deaktiviert, doch dies hängt von eurem Raum ab und wie weit ihr von der Cinebar Ultima entfernt sitzt. Der Raumklang ist bei der Cinebar Ultima dank Dynamore Ultra sehr gut, doch wer hier noch mehr haben möchte, sollte vielleicht einen Blick auf die Teufel Cinebar Lux werfen, denn diese bietet dank Dynamore 3D nochmals etwas mehr Raumklang, was durch die zusätzlich auch noch nach oben reflektierenden Treiber realisiert wurde.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

PUNKT 3

bestehend aus „Beschreibung und Preis-/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Cinebar Ultima wird von Teufel als leistungsstarke Soundbar der Spitzenklasse für eine TV-, Musik-, und Gaming-Wiedergabe auf hohem Niveau angepriesen. Ebenso muss man hier aufgrund des integrierten Subwoofer-Systems, keinen separaten Subwoofer aufstellen, da die Cinebar Ultima mit ihren 6 High-Performance-Töner viele Soundbars mit zusätzlichem Subwoofer blass aussehen lässt.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 699,99€ ist die Teufel Cinebar Ultima nicht unbedingt ein Produkt, welches man sich mal einfach so kauft. Doch glaubt mir, seid ihr auf der Suche nach einer Soundbar, die einen sehr guten Klang, sowie umfangreiche Verbindungsmöglichkeiten bietet, dann ist die Cinebar Ultima genau die richtige für euch. Diese kann nämlich klanglich absolut überzeugen und das selbst bei sehr hohen Pegeln, denn auch dann bleibt diese absolut pegelfest.   

Mit den zusätzlichen Effekt Rear-Speakern kann man sich zum Preis von 1.099,98€ einen echten 4.0 Surround-Sound erzeugen. Wer dabei jedoch nur mehr Bass benötigt greift zur 1.119,98€ Variante, mit zusätzlichem T10 Subwoofer oder mit dem 4.1 Surround-Set Power-Edition für 1.519,,97 € mit den beiden Effekt-Speakern und dem zusätzlichen T10 Subwoofer, zum rundum sorglos Paket.

Teufel Cinebar Ultima

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Somit ergibt sich unter Berücksichtigung aller Teilwertungen folgende testr – Bewertung:

Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen.

Link zum Hersteller: teufel.de

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