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Autor: Tobias

Jabra Elite Active 75t

In aller Kürze

Die neuen Jabra Elite Active 75t können im Test in vielen Punkten überzeugen. Schließlich hat Jabra hier gegenüber den Jabra Elite 65t an vielen wichtige Punkte Hand angelegt und die neue Generation somit sinnvoll verbessert. Angefangen bei der neuen kompakteren Form der In-Ears und des Lade-Case. Hier ist es Jabra gelungen, beides noch kompakter herzustellen, aber zugleich auch die Akkulaufzeit zu erhöhen. Die gute klangliche Grundabstimmung weiß im Test ebenso gut zu gefallen wie die kostenfrei Sound+ App, die via Klanganpassung noch zusätzliche Individualisierungsmöglichkeiten bietet. Als Letzter wichtiger Pluspunkt bekommen die Kopfhörer ab Ende Oktober 2020 ein gratis ANC-Upgrade via Firmware über die Sound+ App zur Verfügung gestellt. Dies macht die In-Ear Kopfhörer somit für mich noch interessanter.

Gefällt uns

  • guter ausgewogener Klang
  • IP57-Zertifizierung
  • geringes Gewicht (ca. 5,5 Gramm pro In-Ear)
  • AAC-Codec
  • bequemer Sitz

Gefällt uns weniger

  • (noch) ohne ANC
  • Bedienung im Mono-Betrieb eingeschränkt

Jabra Elite Active 75t

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Beim Verpackungsdesign ähnelt sich die Verpackung der neuen Jabra Elite Active 75t, nahezu komplett der Verpackung der von mir bereits getesteten Jabra Elite Active 65t. Jabra setzt hierbei wie bei allen Kopfhörern auf die typische grau/gelben Verpackung. Dabei ist es auch so, dass die eigentliche stabile Hauptverpackung in mehrer Umverpackung eingeschoben wurde. Die äußere Umverpackung zeigt dabei wie immer zahlreiche Informationen über das darin befindlich Produkt.

 An der Vorderseite hat Jabra sehr präsent die beiden True Wireless In-Kopfhörer abgebildet. Diese sind dabei von einigen Wassertropfen umgeben, was auf den Schutz nach der Norm IP57 anspielt, somit bieten diese unter anderem einen Schutz gegen Schweiß usw. Was natürlich bei keiner Produktverpackung fehlen darf, ist das Herstellerlogo, welches man hier oben links findet. Der Produktname wiederum verläuft groß am rechten Rand von unten nach oben. Im unteren Abschnitt erwähnt man außerdem ein paar Vorteile und Eigenschaften der Ohrhörer.

Die rechte Seite ziert wie bei dem Vorgängermodell eine Abbildung der beiden Jabra Elite Active 75t Ohrhörer, welche hier zusammen mir dem Lade-Case und den im Lieferumfang enthaltenen Secure-Fitting-Ohrtips präsentiert werden. Außerdem wird damit geworben, dass die In-Ears und das Lade-Case in Kopenhagen, dem Firmen-Hauptsitz entwickelt wurden.

So kommen wir zur meist wichtigen bzw. informativsten Seite einer Produktverpackung die Rückseite. Diese zeigt wie von Jabra gewohnt erneut eine Darstellung der beiden Ohrhörer inkl. Lade-Case. Außerdem wurden hier 6 Merkmale der Kopfhörer aufgelistet, zu denen unter anderem der Hear-Through Modus, 2 Jahre garantierter Schutz gegen Staub und Wasser bis zu 7,5 Stunden Akkulaufzeit (28 Stunden mit aufladen über das Lade-Case) und die Klang-Personalisierung via Equalizer zählen. Letzteres wird durch die kostenlose App Jabra Sound+ ermöglicht, welche den vollen Funktionsumfang der True Wireless Kopfhörer ermöglicht.

Durch das Entfernen zweier Klebestreifen an der Unterseite kann man die Umverpackung nach oben hinweg entfernen. Darunter kommt eine stabile gelbe Verpackung zum Vorschein, in der von rechts eine weitere stabile, graufarbige Kartonage eingeschoben ist. Auf dieser inneren Hauptverpackung ohne Deckel liegt ein Einleger drauf, durch welchen man lediglich die beiden Ohrhörer erblicken kann. Zudem prangt hier in Gelb der Satz „ Welcome to superior Sound“ was auf Deutsch so viel bedeutet wie: Willkommen zum überlegenen Klang.   

Unter dem Einleger befindet sich ein matt beschichteter Einsatz, in dem schön ordentlich im oberen Abschnitt das Lade-Case, mittig die beiden In-Ear Ohrhörer und zu guter Letzt unten eine kleine Faltschachtel eingesetzt wurden. In dieser Schachtel ist neben den üblichen Beschreibungen (Kurzanleitung und einige Warnhinweise) ein USB-C-Ladekabel und die beiden anderen EarGel-Aufsätze.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ears

Durch neuste Miniaturisierungstechniken ist es Jabra gelungen, die kleinen Bauteile in den In-Ears noch kleiner zu konstruieren bzw. zu fertigen, sodass man die Elektronik in ein neues, kompakteres Design verpacken konnte.

Das Resultat sind 5,5 Gramm leichte Ohrhörer, die weniger aus dem Ohr hervorstehen und somit insgesamt unauffälliger wirken. Dies liegt vor allem auch daran, dass an beiden Seiten der Steg, in dem das Mikrofon verbaut ist, deutlich kleiner ausfällt. Das Kunststoffgehäuse hat Jabra wieder wie bereits bei dem Vorgängermodell mit einer speziellen mattierten Beschichtung versehen, die für eine sehr gute Griffigkeit sorgt, was sich auch positiv bei der Entnehmen der In-Ears aus dem Case sowie beim Einsetzen ins Ohr auswirkt.

Wie bereits erwähnt, ist der Steg an beiden In-Ears deutlich kleiner geworden und nur noch als kleine, fast spitz zulaufende Form am äußeren Teil des Gehäuses zu sehen. In den kleinen länglichen Öffnungen im blauen Teil des Gehäuses befinden sich wiederum ebenfalls an jeder Seite ein Mikrofon. Diese werden jedoch für die zusätzliche HearThrough-Funktion genutzt. Dabei werden, sofern gewünscht via Knopfdruck die Außengeräusche zum Teil zur Musik beigemischt, sodass man z. B. unterwegs auf den Straßen nicht komplett abgeschirmt ist. 

Das Gehäuse der Jabra Elite Active 75t wurde wie bereits beim Vorgängermodell aus drei Teilen gefertigt. Dem inneren Teil, der unter anderem den Ohrkanal umfasst, welcher leicht geschwungen verläuft, sodass dieser in nahezu sämtliche Ohrkanalöffnungen passt. Der mittlere Teil, in dem zusammen mit dem inneren Teil die komplette Technik (Akku, Sensoren, Treiber usw.) verbaut wurde und der äußere Teil, welcher nicht nur die Mikrofone abdeckt, sondern zugleich auch die Tasten an jedem Ohrhörer an der jeweiligen Position fixiert. Die runde Taste mit dem Jabra Schriftzug, schließt an beiden In-Ears bündig mit dem Gehäuse ab und ermöglicht somit umfangreiches Bedienen über die In-Ears, ohne das man das Smartphone zur Hand nehmen muss.

True Wireless In-Ears werden wie gewöhnlich über das zugehörige Lade-Case aufgeladen, daher befinden sich an beiden In-Ears, an der Innenseite je zwei Golde Ladekontakte. Direkt daneben ist ein kleines rundes Loch, in dem sich an beiden In-Ears der Annäherungssensor befindet. Dieser Sensor ist sehr praktisch, da dieser dafür sorgt, dass die Musik automatisch gestoppt wird, sobald man einen der beiden Ohrhörer aus den Ohren heraus nimmt.

Jabra bietet die Elite Active 75t aktuell in sechs umfangreichen Farben an, sodass für jeden etwas Passendes dabei sein sollte. Zur Auswahl steht neben „Navy“ der Farbe meines Testgeräte auch noch: Titan-Schwarz, Kupfer-Schwarz, Grau, Mint, Sienna. Bei den beiden mehrfarbigen Modellen ist der Knopf nicht schwarz, sondern dann eben Titan- oder Kupfer-farben, bei den anderen vier Geräten, wie auch bei meinem Testgerät, ist dann die komplette Außenseite in einer Farbe gehalten.

Bei den neuen Jabra Elite Active 75t setzt Jabra erneut auf die gleiche Verbindungstechnologie, sodass man die Ohrhörer zwar auch hier problemlos im Mono-Betrieb verwenden kann, jedoch hat man hierbei nicht die freie Wahl, sondern muss den rechten In-Ear immer nutzen. Dies liegt daran, dass nur der rechte Ohrhörer ein Bluetooth-Chip verbaut hat und es sich somit dabei um den sogenannten Master handelt. Der linke In-Ear wiederum baut mit diesem via NFMI (Near Field Magnetic Induktion) eine Verbindung auf und empfängt darüber die Daten mit einer möglichst geringen Verzögerung, die ein Mensch nicht wahrnehmen kann.

Ladecase

Beim Material des Lade-Case setzt Jabra auf exakt dasselbe wie auch bei den In-Ears. Kurz gesagt, das Case hat nicht nur exakt dieselbe Farbe, sondern auch Oberflächenstruktur bzw. in diesem Fall die spezielle gummiartige Beschichtung. Diese sorgt dafür, dass das Case nicht nur robuster gegen Kratzer ist, sondern auch gegen Schweiß, Wasser und Staub geschützt wird.

Das Case fällt mit den Maßen: 62,4 x 36,6 x 27 mm (L x B x T) nochmals etwas kompakter als das von dem Vorgängermodell aus. Dadurch kann man das Case sehr gut in der Hosentasche verstauen, ohne das es hierbei gleich bescheiden Aussehen würde. Trotz das Jabra die Akkukapazität erhöht hat, ist das Gesamtgewicht des Case inkl. der beiden In-Ears von 53 g auf 46 g gesunken. Das ist sehr gut, denn so was ist nicht selbstverständlich, schließlich bringt ein größerer Akku eigentlich auch mehr Gewicht mit sich.

Das Case ist wie viele andere recht unspektakulär gehalten worden. Bis auf den dezent gehaltenen ca. 1 mm tief eingeprägte Jabra Schriftzug gibt es keine weiteren Erkennungsmerkmale, die bei Case direkt auf Jabra deuten würden. Praktisch finde ich im Vergleich zum Vorgänger, dass man das Case nun nicht mehr hinlegen muss, sondern durch den konkav ausgeführten Boden, dies nun direkt auf den Schreibtisch oder Nachttisch abstellen kann. Zudem hat man dadurch den Ladenanschluss bewusst nicht mehr an der Unterseite platziert, sondern nach hinten unterhalb des Scharniers gesetzt. Dabei handelt es sich außerdem um einen modernen USB-C-Anschluss, was ich aufgrund meiner vielen USB-C Geräte sehr schätze. Unmittelbar neben dem Lade-Anschluss befindet sich noch eine kleine LED, welche je nachdem wie diese leuchtet, darauf hinweist, ob der Akku vom Case voll ist, oder noch geladen wird. 

Beim Schließmechanismus hat Jabra ebenfalls nachgebessert. Dieser wird nun nicht mehr durch einen Riegel, der einrastet verschlossen, sondern wie es die meisten Hersteller machen, über praktische Magnete im Case. Diese halten das Case absolut sicher geschlossene, jedoch fehlt mir hier eine kleine Griffmulde, sodass ich beim Öffnen entweder beide Hände nehmen muss oder den unteren Teil vom Case nach unten abstützen muss, wehrend ich den Deckel nach hinten öffnen. Eine weiter Neuerung ist nun, dass auch die beiden In-Ears sicher in ihren Plätzen gehalten werden, was hier natürlich selbstverständlich auch über ausreichend starke Magnete realisiert wird. So kennt man es inzwischen von zahlreichen Herstellern und das System hat sich absolut durchgesetzt.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung ist, wie ich es bereits von den bisher getesteten Produkten aus dem Hause Jabra kenne, sehr gut. Alle Bauteile der neuen Jabra Elite Active 75t wurden sehr sauber verarbeitet, sodass es keine unschönen Übergänge gibt, und die Kunststoffbauteile fühlen sich haptisch sehr gut an.  

Da Jabra die Elite Active 75t mit der höheren Schutzklasse IP57 versehen hat, bieten diese nun weiterhin einen sehr guten Staubschutz, jedoch wurde der Schutz gegen Wasser erhöht, sodass diese zeitweise sogar ohne Problem ins Wasser untergetaucht werden können. Zuvor gab es bei den Vorgängern „nur“ einen Schutz gegen Strahlwasser. Daher handelt es sich hier vom Schutz um den perfekten In-Ear Kopfhörer für den Sport, denn auch Schweiß kann den In-Ears kein Schaden zufügen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5)
FarbeNavy (blau), weitere Farbe: Titan-Schwarz, Kupfer-Schwarz, Grau, Mint, Sienna.
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 7,5 h
Gesamt somit: 28 h
Gewicht 46 g (Ohrhörer und Ladebox)
11 g (beide Ohrhörer)
35 g (Ladebox)
MaterialKunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
KonnektivitätBluetooth 5.0 mit AAC/ SBC-Audio-Codec
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 6,0 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz bis 20.000 Hz (Ohrhörer)
LieferumfangJabra Elite Active 75t True Wireless Kopfhörer (2 Stk.)
Silikonaufsätze: S, M (an Kopfhörern befestigt), L
Ladebox
USB-Typ-C-Ladekabel
Benutzerhandbuch
Warnhinweise
Technische Daten der Jabra Elite Active 75t

Tragekomfort

Die kompakteren Maße der Jabra Elite Active 75t sorgen dafür, dass diese deutlich unauffälliger in den Ohren sitzen. Außerdem finde ich das neue Gehäuse auf Dauer angenehmer zu tragen, ohne das man dabei auf den sicheren Halt, welchen man bei den Vorgängern hatte, verzichten muss. Jabra hat das neue Design an Tausenden von Ohren getestet und dies laut eigener Aussage bis zur perfekten Passform ausgearbeitet. Die neue Form gewährleistet im Zusammenspiel mit den verbesserte earGels-Aufsätzen einen sicheren und zugleich bequemen Halt und dies selbst ohne sogenannt Sport-Einsätzen. Damit beim Sport die Ohrhörer da bleiben, wo diese hingehören, wurde die Innenseite mit einer Griffbeschichtung versehen, welche ihren Job sehr gut macht.

Durch das neue Design ist es Jabra erfolgreich gelungen, den Druck auf die Ohren deutlich spürbar zu reduzieren, sodass man die In-Ears nun problemlos über mehrere Stunden tragen kann. Was bei mir beim Vorgängermodell nicht wirklich der Fall war. 

Bei den Elite Active 75t liefert Jabra insgesamt drei verschieden große EerGel Silikon-Aufsätze mit. Dabei handelt es sich wie gewohnt um die Größen: S; M und L, von denen die Mittleren, also M, bereits vormontiert wurden. Damit kann man die Ohrhörer wie gewohnt weitestgehend dem eigenen Ohrkanal anpassen und dafür sorgen, dass man den perfekten Kompromiss zwischen sicherem Halt und bestem Klang erreicht.

Durch die ohrfüllende Form und die richtige Wahl an EarGels-Aufsätzen decken die Jabra Elite Active 75t sehr gut den Ohrkanal ab, was dazu führt, dass die beiden Ohrhörer selbst ohne verbaute ANC-Funktion eine grundsolide Umgebungsreduzierung bieten. Diese ist jedoch natürlich nicht mit einem echten ANC zu vergleichen, doch wie bereits erwähnt wird diese tolle Funktion mit einem Software-Update gegen Ende Oktober kostenlos nachgereicht. 

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Beide Multifunktionstasten an den Jabra Elite Active 75t besitzen einen sehr angenehmen Druckpunkt. Über diese Tasten lassen sich an beiden Seiten unterschiedlich Befehle ausführen, je nachdem wie lange bzw. häufig man die jeweilige Taste betätigt. Sollte man vielleicht mal gerade nicht wissen, welche Taste hier wann und wie welchen Befehl ausführt, wird einem dies auch wunderbar in der App erklärt. Praktisch und für mich persönlich sehr wichtig ist es, dass man alle Befehle direkt über die In-Ears steuern kann, sodass man definitiv das Smartphone in der Hosentasche lassen kann.

Zum Ein- und Ausschalten genügt es wie bei eigentlich allen True Wireless In-Ears, die Ohrhörer einfach in das Ladecase einzusetzen bzw. diese zu entnehmen. Das ist definitiv die einfachere Methode und wird in den meisten Fällen gemacht, denn anschließend sind die In-Ears direkt sicher aufbewahrt und werden direkt aufgeladen. Alternativ kann man zum Ausschalten auch an beiden Ohrhörern die Multifunktionstaste kurz gedrückt halten. Zum Einschalten wiederum dann beide Tasten für ca. 1 Sekunde betätigen.

Nun weiter zur Bedienung, betätigt man die Taste am rechten In-Ear kurz, dann wird die Musik direkt gestartet bzw. wenn diese gerade schon gespielt hat, pausiert. Drückt man dieselbe Taste wiederum, während ein Anruf eingeht, kann man diesen annehmen und später ebenso bequem darüber beenden. Sollte man jedoch gerade nicht ans Telefon rangehen wollen, dann kann man die Taste Zweimals antippen und der eingehende Anruf wird einfach abgewiesen. Sofern man nicht gerade telefoniert, kann man durch Zweimaliges hintereinander Antippen am rechten In-Ear auf den Sprachassistenten zugreifen. Dabei stehen sowohl die integrierten Assistenten wie z. B. bei iOS Devices (Siri) und bei Android-Smartphones (Google Assistant) als auch der zusätzliche Sprachassistent aus dem Hause Amazon (Alexa) zur Verfügung. Zu guter Letzt wir auf der rechten Seite auch die Lautstärke erhöht, dazu die Taste solange betätigt halten, bis die gewünschte Lautstärke erreicht wurde.

Kommen wir zur linken Taste, diese führt ebenfalls mehrer Funktionen aus. Die Lautstärke zu reduzieren erfolgt hier identisch zur rechten Seite, dazu einfach länger die Taste am linken In-Ear betätigen. Die Titel-Auswahl erfolgt ebenfalls hier auf der linken Seite, dazu genügt ein zweimaliges drücken, um einen Musiktitel vorzuspringen und ein dreimaliges, um den eben angespielten Titel erneut wiederzugeben. Drückt man anschließend direkt erneut dreimal die Taste, dann gelangt man zum Musiktitel davor. Zu guter Letzt bedient man hier noch die HearThrough- und Sidetone-Funktion, um HEarThrough zu aktiveren bzw. zu deaktivieren, drückt man die linke Taste einmalig und ein erneutes betätigt, deaktiviert diese wieder. Sidestone wird aktiviert, indem man die linke Taste zweimal antippt, dadurch hört man sofern gewünscht beim Telefonieren die eigene Stimme, damit man vielleicht nicht unnötig laut in der S-Bahn brüllt, da man durch die Isolierung der In-Ears eventuell automatisch und völlig unbewusst lauter redet als normalerweise üblich.

Die Bedienung ist soweit logisch durchdacht aufgebaut und nach kurzer Zeit sollte man sich hier an die Bedienung gewöhnen. Natürlich haben physischen Tasten ein typisches Problem, und zwar, dass man sich durchs betätigen von diesen sich die Ohrhörer leicht ins Ohr drückt, was durchaus unangenehm sein kann. Doch da kommt man als Hersteller nicht anders drumherum, als wenn man dann lieber auf eine Touch-Steuerung zurückgreift, jedoch hat auch diese ihre Nachteile.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Klanglich sollen die Jabra Elite Active 75t keine Wünsche offenlassen, denn nach der kostenfrei zur Verfügung gestellten App „Sound+“ kann man das Klangbild den eigenen Vorlieben anpassen, indem man entweder aus mehreren voreingestellten Soundprofilen seinen Favoriten auswählt oder das Klangbild selbst via 5-Band-Equalizer in der App anpasst, bis die In-Ears genau so klingen, wie man es möchte. Hier bietet Jabra viel Möglichkeiten, sodass man damit klanglich definitiv keinen Kompromiss eingehen muss.  

Bei der Klangbeschreibung konzentriere ich mich persönlich jedoch rein auf das von Werk eingestellte Klangbild. Schließlich bevorzugt hier jeder einen etwas anderen Klang und daher ist es hier meiner Meinung sinnlos, den Klang nach meinen Einstellungen zu beschreiben.

Doch bevor ich euch den Klang der Jabra Elite Active 75t ausführlich beschreiben werde, möchte ich noch kurz einige technische Daten der In-Ears verraten. In jedem der In-Ear sitzt neben einem Akku und einiges an anderer, sehr kleinen Elektronikteilen auch ein 6 mm großer dynamischer Treiber. Diese Treiber decken die reguläre und völlig ausreichende Bandbreite von 20 Hz – 20.000 Hz ab. Bei den hochwertigen Audio-Codecs haben alle Apple-User ein Vorteil, denn die Jabra Elite Active 75t unterstützen wie bereits deren Vorgänger den AAC-Audio-Codec (Advance Audio Coding). Somit haben diese den verlustfreieren und besseren Klang, ganz anders als die Android-User, denn deren aptX-Codec, wird hier leider nicht unterstützt, was jedoch nicht heißt, dass hier die Musik schlecht klingt.

Zunächst möchte ich erwähnen, dass ich beim zuspielen der Musik über mein iPhone, bei dem der AAC-codierte Inhalt übertragen wird, ein dezentes Grundrauschen vorhanden war. Dieses ist jedoch nur bei absoluter Stille wie z. B. daheim zu hören, sobald man unterwegs ist oder Musik wiedergibt, wird dieses vollständig überdeckt.

Von Werk aus hat Jabra den Klang des 6 mm Treiber so abgestimmt, dass dieser einen guten und ausgewogenen Klang wiedergibt. Hier gibt es definitiv keine Kritik zu äußern, denn selbst wenn euch der Bass hier zu mau sein sollte, kann man mit der richtigen EQ-Kurve die Schwächen problemlos anpassen. Ich persönlich habe den Bass via Equalizer etwas angepasst, denn von Werk aus hat es mir hier etwas am Tiefgang gefehlt. Die Mitten sind soweit eindringlich, könnten meiner Meinung nach jedoch auch etwas kräftiger sein, doch auch hier ist es kein Problem, diese Schwäche in der App auszubessern. Zu guter Letzt kann ich die Höhen als sehr detailreich, aber zugleich schön luftig bezeichnen. Diese rundum gut gelungene Abstimmung sorgt zudem dafür, dass die räumliche Bühne sehr weiträumig ist. Außerdem bieten die In-Ears einen ordentlichen maximalen Output, sodass hier genug Reserven verfügbar sein sollten.

Jabra versteht aufgrund der Erfahrung mit Headsets sehr gut, wie man Produkte entwickelt, die eine sehr gute Sprachverständlichkeit bieten. Hierfür hat Jabra seine verbesserte 4-Mikrofontechnologie verbaut, welche störende Hintergrundgeräusche herausfiltern soll. Dies ist hier nicht nur ein Versprechen, sondern gelingt hier erstaunlich gut, selbst in lärmintensiven Bereichen und einer windigen Umgebung kann man ohne große Störungen Anrufe entgegennehmen. Klar, 100 % lässt sich das Windrauschen definitiv nicht herausfiltern, denn hierfür wäre ein anderes Mikrofon mit speziellem Windschutz notwendig.

Dank der Unterstützung von Bluetooth 5.0 bieten die Jabra Elite Active 75t eine stabile und zudem unterbrechungsfreie Verbindung zum Zuspielgerät. Was die Latenz angeht, also die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. kann ich mich definitiv nicht beklagen. Die Verzögerung ist nicht wirklich feststellbar, sodass sich die Ohrhörer perfekt dazu eigenen, darüber Filme und kurze Videos anzusehen.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

App

Jabra bietet für sämtliche Kopfhörer egal ob In-Ear oder Over-Ear Modelle, eine App Namens „Jabra Sound+“ kostenlos zum Download an. Prinzipiell kann man alle Kopfhörer problemlos auch ohne diese nutzen, doch um die In-Ears mit den vielen tollen und nützlichen Funktionen zu nutzen oder um verfügbare Updates zu installieren, ist die App absolut unerlässlich. Um die App nutzen zu können, ist es nicht nötig, sich zu registrieren oder persönliche Daten anzugeben.

Jabra Sound+
Preis: Kostenlos
Jabra Sound+
Preis: Kostenlos

Zum Einrichten wählt man aus einer Auswahl an kompatiblen Produkten das aus der Liste aus, welches man verbinden möchte. Anschließen wird einem sehr verständlich und Schritt-für-Schritt eine Anleitung gezeigt, die einem dabei hilft, die Ohrhörer in den Pairing-Modus versetzt und einzurichten. Ist dies soweit getan und die In-Ears sind erfolgreich eingerichtet, landet man beim Starten der App immer auf der Startseite mit dem Namen „Headset“.

In diesem Menü kann man direkt ganz oben nicht nur die beiden In-Ears sehen, sondern zudem deren Akkustand in % und auch der vom Lade-Case. Direkt darunter kann man die Einstellungen „Mein Moment, Pendeln oder Fokus auswählen. Dabei sind diese vom Werk aus alle identisch, doch der Clou dabei ist, dass man damit drei Profile erstellen kann, kurz gesagt, man kann z. B. je nach Situation den EQ so einstellen, wie er einem dabei gefällt und dann direkt über die Schaltfläche „Speichern) auf das jeweils zuvor gewählte Profil Speicher. Direkt dazwischen befindet sich der Schieberegler, um den HearThrough-Modus zu aktiveren und anschließend auch in der Intensität zu regeln. Also man kann dann bestimmen, wie sehr die Umgebungsgeräusche durchgelassen werden sollen oder eben nicht. 

Direkt unterhalb des 5-Band Equalizer kann man auch aus fertigen Musik-Voreinstellungen wählen. Daher einfach einmal alles durchprobieren oder wenn nichts dabei sein sollte, einfach selbst sein Profil erstellen. Zu guter Letzt findet man ganz unten noch die bereits bekannte Soundscape-Funktion, mit der man sich verschiedene Klänge wie. Z. B. Regen, Wasserfall usw. in die Kopfhörer übertragen und dabei eventuell entspannen kann. Ob man dies braucht, ist jedoch jedem selbst überlassen. 

Sofern man auf der „Headset-Seite“ ganz oben ist, sieht man rechts ein Zahnrad-Symbol, über welches man ins Einstellungsmenü gelangt. Hier kann man z. B. prüfen, ob es neue Firmware für die In-Ears gibt oder Klangerlebnis-, Anruferlebnis- oder Headset-Unterstützungs- Einstellungen vornehmen.

Beim zweiten Untermenü mit der Bezeichnung „Entdecken“ werden einem ein paar Infos angezeigt z. B. ob es aktuell ein Firmwareupdate für die Kopfhörer gibt, oder man kann die Kopfhörer nach einer Registrierung hier jederzeit orten usw. Unter dem Punkt „Über“ kann man wiederum das Benutzerhandbuch oder die Kurzanleitung einsehen sowie auf technische Informationen zugreifen usw.

(App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akkulaufzeit

Das Lade-Case, in welchem die Ohrhörer aufbewahrt und zudem aufgeladen werden, wurde nochmals etwas kompakter als das der Jabra Elite Active 65t gefertigt. Das Lade-Case passt bei mir problemlos in jede Hosentasche, egal ob Jeans oder Jogginghose. Zwei unterschiedliche LEDs, eine an der Rückseite vom Case und je eine an den beiden In-Ears informieren über den Ladestand der Kopfhörer bzw. vom Case, sodass man immer sehen kann, wenn der Akku aufgeladen werden sollte, sofern man sich die Farben eingeprägt hat.

Bedeutung der Batterieanzeige am Case und an den In-Ears

Das neue Design und die neue Technik vom Case und den beiden In-Ears erhöht die Akkulaufzeit von 5 Stunden (Jabra Elite Active 65t) auf ausreichende 7,5 Stunden am Stück. Durch die zusätzliche Möglichkeit, die Ohrhörer im Case dreimal wieder voll aufzuladen, kommt man dadurch auf eine Akkulaufzeit von max. 28 Stunden. Hiermit kann man deutlich besser leben als mit der doch knapp bemessen Laufzeit der Vorgängers.  

Für eine volle Aufladung des Ladecase benötigt man mit einem zusätzlichen 500 mAh Netzteil knapp 2 Stunden und 20 Minuten. Für diejenigen, die jedoch vergessen haben, die In-Ears aufzuladende und in Kürze ins Fitnessstudio wollen, ist die integrierte Schnellladefunktion sehr praktisch. Dank dieser kann man nämlich innerhalb von 15 Minuten die In-Ears soweit aufladen, dass diese wieder für gut 60 Minuten Audiowiedergabe bereit sind.

Bluetooth & Signalqualität

Jabra setzt bei den Elite Active 75t auf einen aktuellen Bluetooth 5.0 Chip. Dieser liefert in meinem Test eine stabile Verbindung von knapp über 10 Metern. Die Verbindung zwischen Smartphone und In-Ears erfolgt wie bei allen Kopfhörer über die Bluetooth-Einstellungen, doch dass diese euch angezeigt werden, müssen diese erst noch in den Kopplungsmodus versetzt werden. Dabei werden diese eigentlich wie bei sämtlichen True Wireless Kopfhörer automatisch bei der Entnahme aus dem Ladecase, in eben genau diesen Modus versetzt. Hierfür muss man diese dann bei Jabra aus der Verpackung nehmen und ins Case einsetzten und voll aufladen lassen, sobald dies geschehen ist, kann man diese direkt entnehmen und in den Bluetooth-Einstellungen auswählen.  

Möchte man die Jabra In-Ears mit einem weiteren Gerät Koppeln, ist dies problemlos möglich, hierzu kann sich jedes Jabra-Produkt nämlich bis zu 8 verschiedene Geräte merken. Sobald man wiederum ein 9 Geräte damit koppelt, wird das Gerät gelöscht, welches am wenigsten genutzt wurde. Außerdem kann man mit den Jabra Elite Aktiv 75t mit zwei Geräten gleichzeitig eine Bluetooth-Verbindung aufbauen, während wiederum nur ein Gerät zur Musikübertragung genutzt werden kann.

Sofern man ein zusätzliches bluetoothfähiges Gerät mit den Jabra Elite Aktiv 75t koppeln möchte, muss man diese in den Pairing-Modus versetzen. Dazu einfach die beiden In-Ears aus dem Lade-Case entnehmen und direkt an beiden Ohrhörern die Multifunktionstaste für 3 Sekunden gedrückt halten, bis die Status LED blau aufblinkt. Anschließend werden die In-Ears in den Einstellungen angezeigt und können wie gewohnt mit dem jeweiligen Device verbunden werden.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den neusten Jabra Elite Active 75t hat Jabra ein sehr gutes paar True Wireless In-Ears im Sortiment, bei denen man genau an den richtigen Stellen nachgebessert hat. Das Ergebnis sind rundum noch überzeugende In-Ear Kopfhörer, welche mit einem sehr guten Funktionsumfang punkten können und bequem im Ohr sitzen. Apropos Funktionsumfang, dieser wird ja, so wie ich bereits angekündigt habe, in den nächsten vier Wochen durch eine zusätzliche ANC-Funktion erweitert. Daher sind die Jabra Elite Aktiv 75t besonders interessant, denn klanglich und von vielen weiteren Punkten konnten diese mich soweit schon sehr überzeugen und Jabra hat hier in vielen Punkten nicht zu viel versprochen.

Preis/Leistung

Die UVP der Jabra Elite Active 75t ist mit 199,99€ festgesetzt. Online sind diese jedoch je nach Farbe aktuell bereits für knapp über 180€ inkl. Versand erhältlich. Nicht gerade wenig Geld, denn ab 150€ kann man inzwischen schon gut klingende True Wireless In-Ear Kopfhörer mit ANC erwarten. Hier bessert Jabra jedoch auch nach und integriert genau diese Funktion, was den Preis meiner Meinung nach mehr rechtfertigt. Die In-Ears überzeugen soweit rundum sehr und auch die App wurde sinnvoll designt und ist sehr übersichtlich gestaltet, trotzt eines üppigen Funktionsumfangs.

Jabra Elite Active 75t

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Jabra.com/de

Teufel Airy True Wireless

In aller Kürze

Mit den Airy True Wireless hat nun auch Teufel die ersten True Wireless In-Ear Kopfhörer auf den Markt gebracht. Diese können soweit mit ihrem geringen Gewicht, dem bequemen Sitz und einem guten Klang punkten. Jedoch gibt es auch ein paar kleine Kritikpunkte, denn Teufel setzt hier zum einen noch auf einen veralteten Micro-USB Anschluss, von dem sich das Unternehmen nun jedoch bald auch immer mehr verabschieden wird. Außerdem bin ich von der Verarbeitung etwas enttäuscht, denn hier wirkt alles etwas zu sehr „billig“, was zum Großteil am verwendeten Kunststoff liegt. Hier gefallen mir nämlich z.B. die rundum verlaufende Seitenfläche am Ladecase weniger, da diese in Hochglanz gehalten wurden, sodass diese extrem anfällig gegenüber Fingerabdrücken sind

Auch wenn sich dies nun sehr negativ anhört, handelt es sich hier technisch gesehen um tolle True Wireless In-Ear Kopfhörer, die zum geforderten Preis eine sehr gute Gesamtakkulaufzeit und einen sehr ordentlichen Klang bieten. 

Gefällt uns

  • sehr leichte Ohrhörer
  • bequemer Tragekomfort
  • Schnellladefunktion
  • lange Akkulaufzeit
  • Solo-Betrieb

Gefällt uns weniger

  • Materialanmutung des Ladecase
  • keine Lautstärkeregulierung
  • Micro-USB

Teufel Airy True Wireless

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Beim Design der Verpackung bleibt Teufel sich absolut treu, denn auch die neuen Airy True Wireless werden in der typischen ungebleichten Verpackung ausgeliefert, die mit ein paar wenigen Infos zum Produkt versehen wurde. 

Auffallend ist hier jedoch die kompakte Form, denn bisher hatte ich keine True Wireless Kopfhörer im Test, die in einer solchen kompakten Verpackung geliefert wurden. An der Oberseite erblickt man groß den Teufel Schriftzug und im schwarzen Zierstreifen den Modellnamen „Airy True Wireless“. Auf der kurzen linken Seite prangen lediglich ein paar wenige Informationen zum Unternehmen und über welche Webseiten man zum Teufel Shop gelangt. Die gegenüberliegende Seite verrät die üblichen Details wie die Seriennummer, die Modellfarbe, das Gewicht und die Verpackungsmaße. 

Bei der längeren Seite hinten hat sich Teufel auf den Lieferumfang konzentriert, denn diese wurde hier in mehreren Sprachen aufgelistet. Die direkt gegenüberliegende Seite hat man mit einem großen Aufkleber versehen, der dem Nutzer genau zeigen soll, wie der richtige Sitz der Teufel Airy True Wireless im Ohr sein soll und zu guter Letzt konzentriert man sich an der Unterseite auf einige wichtige Technischen Details der True Wireless In-Ear Kopfhörer, welche auch hier in insgesamt 8 Sprachen übersichtlich aufgelistet wurden.

Beim Öffnen der Verpackung erblickt man in einem neutralen Kartoneinsatz zuallererst das Ladecase. In diesem hat Teufel direkt die beiden Ohrhörer eingesetzt, bei denen man jedoch wie am Aufkleber darüber zu lesen ist, direkt die Schutzfolie der Ladekontakte entfernen muss. Zwischen zwei Hohlräumen des Kartoneinsatzes, befindet sich im linken das Mikro-USB-Ladekabel und rechts die anderen beiden Größen an Ohranpassstücken. Im Boden der Verpackung liegen dann wie immer noch die üblichen Beipackzettel in Form von einer kleinen Kurzanleitung und die üblichen Warnhinweise. 

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Das Design der Teufel Airy True Wireless ist mehr oder weniger unspektakulär. Man setzt hier nicht auf das typische Knospen-Design, sondern auf das von den Apple AirPods bekannte Design, dass sich aus einer kompakten Knospe und einem Steg, der aus dem Ohr herausragt zusammensetzt. Vorteil ist hier, dass der Hersteller dabei etwas mehr Platz für die Elektronik hat und die Antennen, sowie Mikrofone oftmals besser ausgerichtet werden können als bei In-Ears, die weniger aus dem Ohr herausragen. Der Nachteil wiederum ist, dass diese natürlich deutlich auffälliger aus den Ohren hervorstehen. Schaut man jedoch unterwegs in der Stadt, wie viele Leute die Apple AirPods im Ohr tragen, dann wird diese Trageart definitiv wenig stören. 

Die Teufel Airy True Wireless gehören definitiv zu den leichteren True Wireless auf dem Markt, denn jeder der beiden In-Ears wiegt gerade einmal knapp 5 Gramm. Dieses leichte Gewicht kann man jedoch nur dann erreichen, wenn man beim Gehäuse auf schwere Materialen verzichtet und ausschließlich auf Kunststoff setzt, was Teufel hier auch getan hat. Dies muss jedoch keineswegs negativ sein, denn dies bedeutet nicht, dass diese „billig“ wirken. 

Neben dem von mit getesteten „Night Black“ gibt es die neuen Teufel Airy True Wireless auch in einem schlichten „Silver White“ und einem farbigen Modell „Steel Blue“. Somit sollte für jeden eine passende Farbe erhältlich sein. 

Die Innenseite der In-Ears kommt komplett in einem Mattschwarz daher, während der äussere Teil sich in einem schönen Grauton hält. Der innere Teil der Knospe wurde bewusst etwas oval ausgeführt, sodass die In-Ear Kopfhörer sicher im Ohr gehalten werden. Als kleines Highlight wurde die Lautsprecherabdeckung typisch für Teufel in Rot gehalten, und der Äussere Teil verläuft am Steg zur Mitte hin leicht abgeschrägt. Außerdem befindet sich hier zentral im oberen Teil innerhalb einer dezenten Vertiefung ein eingeprägter Teufel-Schriftzug, der unmittelbar darüber in dem schmalen Loch eine Status-LED enthält. Der Bereich um das Teufel-Logo ist nicht ohne Grund vertieft, denn hierbei handelt es sich zugleich um das Touch-Sensor-Feld, kurz gesagt Teufel setzt bei den Airy True Wireless auf eine reine Touch-Bedienung.

Der Treiberkanal ist typisch kurz und schräg ausgerichtet, sodass dieser beim Einsetzten direkt in den Ohrkanal verläuft. Die üblichen Ladekontakte von True Wireless In-Ears befinden sich wie für diese Art von Ohrhörer üblich, an der Unterseite der Stabantenne. Bei den Teufel Airy True Wireless gibt es keinen festen Master und Slave In-Ear, daher könnt ihr hier problemlos einen der In-Ears alleine nutzen, nachdem ihr diese in den Bluetooth-Einstellungen mit eurem Smartphone verbunden habt.

Ladecase

Genauso wie die In-Ears, kann auch das Ladecase mit einem sehr leichten Gewicht punkten. Um das geringe Gewicht auch hier erreichen zu können, setzt Teufel beim Material rein äusserlich auf Kunststoff. Das Case ist insgesamt sehr schlicht gehalten und setzt sich aus einem matten Kunststoff an der Vorder- und Rückseite zusammen, während der seitliche Rahmen rundum in Hochglanz gewählt wurde. Die Verarbeitung des Kunststoff-Case ist soweit nicht schlecht, jedoch hatte ich bereits einige andere Kunststoff-Cases in der Hand, welche sich hierbei doch deutlich hochwertiger angefühlt hatten.

Viel Besonderes gibt es am 55,3 x 50 x 27,3 mm (B x H x T) großen Case nicht zu sehen, denn dieses ist sehr schlicht gehalten. Am auffälligsten ist hier wohl rein Äusserlich nur der eingelassene Teufel-Schriftzug an der Vorderseite, über den eine kleine schmale Akku Kapazitätsanzeige platziert wurde. Beim Öffnen wird einen dadurch jederzeit die restliche Kapazität des Ladecase angezeigt. Durch die an der Front angebrachte kleine Griffmulde lässt sich das Case wunderbar mit dem Daumen öffnen, sodass man dieses problemlos mit nur einer Hand öffnen kann.

Der Ladeanschluss wurde anders als man es auf anhieb vermuten würde nicht an der Rückseite unterhalb der Modellbezeichnung platziert, sonder am rechten Rahmen. Leider setzt Teufel hier noch auf den veralteten Micro-USB Anschluss, doch hier sollte es bei den Kopfhörern das letzte Modell sein. Ab sofort setzt man in Berlin dann auch auf USB-Typ-C. 

Der Deckel ist durch den Metallscharnier leichtgängig gelagert und rastet in der Endstellung ein, sodass sich das Case nicht ungewollt schließt. Der Deckel wird wie von vielen True Wireless In-Ears magnetisch geschlossen gehalten, genau so wie auch die beiden In-Ears. Somit kann hier selbst beim geöffneten Deckel über Kopf nichts herausfallen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Materialanmutung der Ohrhörer und vom Case ist zwar gut, aber als besonders hochwertig wirkend, wie ich es von den bisherigen Teufel Produkten gewohnt bin, kann ich beides leider nicht beschreiben. Das Gehäuse der Teufel Airy True Wireless wurde sehr sauber verarbeitet, sodass man hier trotz, dass dieses aus mehreren Teilen gefertigt wurde, keine unschönen Übergänge oder Kanten spürt.

Beim Case kann ich natürlich vor allem wieder einen Punkt kritisieren und zwar, dass Teufel hier immer noch auf Micro-USB setzt, hier wird es dann beim nächsten Produkt allerhöchste Zeit endlich auch auf USB-C umzusteigen, was auch dann wie bereits verraten auch bald soweit ist. Der Scharnier des Case geht sehr leicht und durch das geringe Eigengewicht wirkt dieser auf eine bestimmte Art und Weise „billig“, was auch am Kunststoff liegen kann. Was mich persönlich vielmehr am Case stört ist jedoch, dass man an den Seiten rundherum auf Hochglanz Kunststoff gesetzt hat, während man die Front und Rückseite schön matt gewählt hat. Hier hätte ich mir ein komplett mattes Gehäuse gewünscht, denn bei der glatten Oberfläche sieht man einfach jeden Fingerabdruck und Kratzer. 

So wie ich die Verarbeitung beschrieben habe klingt das ganze jetzt wahrscheinlich für euch wesentlich kritischer, als es dann in Wirklichkeit ist. Schließlich setzt Apple z.B. ebenfalls auf ein komplettes Gehäuse aus Kunststoff und das ist sogar komplett in Hochglanz gehalten. Daher wird diese Kritikpunkte nicht jeden stören, jedoch möchte ich euch dies definitiv nicht verheimlichen, was ich durch den Vergleich mit vielen anderen In-Ears feststellen konnte und hier vermisse oder bemängeln kann.

Im Alltag als sehr praktisch kann sich der IPX5 Schutz der Ohrhörer (nicht beim Case) bewähren. Dies bedeutet, dass die Ohrhörer auch problemlos bei einem Regenschauer getragen werden können, da diese einen Schutz gegen Strahlwasser (Düse) aus beliebigen Winkel besitzen.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeNight Black, weitere Farben: Silver White und Steel Blue
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku : 6 h (AAC)
Gesamtlaufzeit: 25 h (AAC)
Gewicht 50 g (Ohrhörer und Ladebox)
10 g (beide Ohrhörer)
40 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC und AAC.
Treiber5,8 mm Linear-HD-Neodym-Treiber (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz–20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dB92,5 +/- 3dB
Impedanz (Ohm)32 Ohm
LieferumfangTeufel Airy True Wireless
Ladecase
Micro-USB-Ladekabel
Ohr-Passstücke: S/M/L (M aufgesetzt)
Kurzanleitung und Warnhinweise
Technische Daten der Teufel Airy True Wireless

Tragekomfort

Teufel liefert bei den Airy True Wireless ingesamt drei unterschiedlich große Ohranpassstücken aus Silikon mit. Damit kann man die In-Ears wie es sich gehört, perfekt dem eigenen Ohrkanal anpassen, sodass bei der richtigen Größenwahl zugleich eine hervorragende Isolierung der Umgebungsgeräusche, als auch ein kräftiges Klangbild entstehen sollte. Zudem gewährleisten nur die richtigen Silikon-Ohradapter einen bequemen Sitz im Ohr und einen sicheren halt.

Die In-Ears sitzen keinesfalls unbequem im Ohr und störten mich selbst nach längerer Zeit nicht. Bei manch klobigen In-Ears hatte ich das Problem, dass ich nach einiger Zeit ein leichtes drücken im Ohr spürte, was ich vor allem dann bemerken konnte, wenn ich die In-Ears aus dem Ohr genommen habe. Dies ist hier bei den Teufel Airy True Wireless jedoch definitiv nicht der Fall.

Sollte man Kopfhörer suchen die sich auch für sportliche Aktivitäten eignen, dann würde ich die Teufel Airy True Wireless nur bedingt empfehlen. Sagen wir so, die Ohrhörer eignen sich weniger für hektische Kopfbewegungen, solltet ihr z.B. damit Radfahren wollen oder auf das Laufband gehen, würde ich die In-Ears weniger empfehlen, denn hier muss man je nachdem, wie gut diese bei euch sitzen gelegentlich die Ohrhörer nachjustieren. Bei weniger aktiven Sportarten, bei denen man keine hektischen Bewegungen ausführt, kann ich diese jedoch soweit gut weiterempfehlen, da diese z.B. an der Handelbank oder beim Bankdrücken weniger dazu neigen aus dem Ohr herauszufallen.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Teufel setzt bei den Airy True Wireless auf eine reine Bedienung via Touch, daher besitzen weder die beiden Ohrhörer, noch das zugehörige Ladecase eine physische Taste. Solch eine Touch-Bedienung birgt jedoch sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich und ist daher nicht bei jedem gern gesehen.

Bei der Erkennung von Befehlen, die durch unterschiedlich langes und häufiges Tippen ausgeführt werden, kommt es nämlich gelegentlich und vor allem am Anfang, bis man den Dreh raus hat zu falschen erkennen bzw. ausführen der Funktionen. Dies geschieht vor allem dann, wenn viele Gesten auf einen Ohrhörer gelegt sind und zudem untereinander sehr ähnlich sind. Zudem funktioniert das Ganze mit nassen Händen ebenso wenig wie im Winter mit Handschuhen. Dafür wiederum drückt man sich die Ohrhörer normalerweise nicht wie bei normalen Tasten tiefer in den Ohrkanal, da bei Touch ein sanftes Tippen ausreicht und zudem sieht das Design so meist schöner aus.

Das erste Pairing der Teufel Airy True Wireless erfolgt eigentlich wie bei allen anderen True Wireless Kopfhörern automatisch, indem man die Ohrhörer aus dem Case entnimmt. Doch davor sollte man erst einmal die Folie an den Ladekontakten der Ohrhörer entfernen, damit diese ihren verbauten Akku über das Case aufladen können. Während man die Ohrhörer im Case auflädt, würde ich auch direkt das Ladecase aufladen, damit alle Akkus von sämtlichen Geräten voll aufgeladen sind und die volle Musikwiedergabe ohne lange Pausen dazwischen ermöglichen.

Sobald alles voll aufgeladen ist, werden einem die Ohrhörer beim Entnehmen aus dem Case automatisch in den Bluetooth-Einstellungen angezeigt und man kann diese wie gewohnt mit dem Smartphone koppeln. Sollte man die Kopfhörer mit einem weiteren Gerät koppeln wollen, z.B. zusätzlich zum Smartphone noch mit dem Tablet, muss man an beiden In-Ears direkt das Touch-Bedienfeld für zwei einhalb Sekunden gedrückt halten. Dabei wechseln diese automatisch in den Kopplungsmodus und sind dann für das Tablet ebenfalls in der Bluetooth-Liste sichtbar. Die Teufel Airy True Wireless können sich insgesamt bis zu 7 Geräte merken, dass heißt dass die Verbindung nach dem Einschalten automatisch mit diesen Geräten erfolgt. Dabei verbinden diese sich, sofern alle bereits verbunden Geräte in der Nähe sind, immer mit dem zuerst gekoppelten Gerät, wie bei mir z.B. meinem iPhone. Sollte davon wiederum kein Gerät in der Reichweite sein, wechseln die Ohrhörer nach 60 Sekunden in den Verbindungsmodus, sodass man eines der anderen, zuvor bereits gekoppelte Geräte mit den Ohrhörern verbinden kann. Sollt man die Kopplungsliste löschen und neu anlegen wollen, müssen die Ohrhörer ins Case eingesetzt werden und an beiden In-Ears das Touch-Bedienfeld für 8 Sekunden betätigt werden, anschließend kann die Kopplungsliste neu erstellt werden.

Das Ausschalten erfolgt wie bei allen True Wireless In-Ears völlig automatisch, sobald man diese wieder ins Case einlegt. Alternativ ist ein Timer für den Standby-Modus integriert. Dieser sorgt dafür, dass die In-Ears automatisch nach 15 Minuten ohne Wiedergabe von Musik in den Standby-Modus wechseln, dabei darf man jedoch keine Taste drücken, denn sonst werden diese wieder aktiv, bzw. die Musik wird gestartet, was dein Standby-Modus verhindern kann.

Bei der Bedienung setzt Teufel glücklicherweise auf eine symmetrische Steuerung, dies bedeutet, dass man an beide In-Ears dieselbe Steuerung integriert hat. Dies macht hier auch soweit absolut Sinn, schließlich kann man  somit problemlos auch jeden der beiden Ohrhörer völlig alleine nutzen.

 Kommen wir nun zur Bedienung, welche wie bereits erwähnt auf beiden Seiten absolut identisch ist. Ein einfaches einmaliges berühren sorgt dafür, dass die Musik pausiert wird, bis man erneut auf die Außenfläche tippt. Während der Musikwiedergabe kann man durch zweimaliges Tippen einen Musiktitel vor- und durch dreimaliges antippen einen Musiktitel zurückspringen. Was leider nicht direkt über die Kopfhörer geht, ist die Regulierung der Lautstärke, denn diese muss man hier leider über das Smartphone regulieren, was ich etwas Schade finde, den unterwegs in der Stadt, passe ich die Lautstärke gerne an mein Umfeld an. 

Sollte ein Anruf eingehen, kann man diesen durch ein einmaliges antippen der Aussenfläche annehmen. Möchte man gerade nicht Telefonieren genügt es, das Bedienfeld etwas länger berührt halten, sollte man am Ende des Anrufes auflegen wollen, genügt ein einmaliges kurzes Tippen auf die Touch-Oberfläche und schon ist der Anruf beendet. Sofern ein weiterer Anruf während ihr gerade telefoniert bei euch eingehen sollte, dann könnt ihr durch ein doppeltes Tippen zwischen den Anrufen wechseln und sobald ihr dann den zweiten Anruf aus der Warteschleifen holen wollt, genügt es die Oberfläche lange berührt zu halten.

Die Bedienung über die Touch-Oberfläche funktioniert soweit sehr gut und es kam bei mir nur selten zu Bedienfehler. Doch gerade, wenn man kurz die Ohrhörer nachjustieren möchte, berührt man diese schnell an der Touch-Oberfläche, was dann natürlich ungewollt zum Pausieren der Musik führen kann, was bei mir jedoch selten der Fall war.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Teufel hat in jedem In-Ear einen 5,8 mm großen Linear-HD-Neodym-Treiber verbaut, welcher einen gewöhnlichen Frequenzbereich von 20 – 20.000 Hz abdecken.Bei den Audio-Codecs setzt man nicht nur auf das Standardformat SBC, sondern zur Freude aller Apple-User auch auf den hochwertigen Audio-Code AAC, welcher von allen iOS-Devices unterstützt wird. Somit wird einem hierbei eine verbesserte bzw. verlustfreiere Bluetooth-Musikwiedergabe ermöglicht.

Der Klang, den die Teufel Airy True Wireless mit dem richtigen Sitz im Ohr wiedergeben, ist sehr gut und weitestgehend ausgeglichen. Die Höhen sind angenehm abgestimmt, sodass diese detailreich und sauber wiedergeben werden. Hierbei konnte ich keinerlei S-laute wahrnehmen und ebenso verzerrt der Ton auch nicht im hören Pegel. 

Die Mitten können mit einer eindringlichen Wiedergabe und blühenden Klangfarben punkten, sodass diese bei der Wiedergabe von Instrumenten und Gesang sich voll entfallen. Kurz gesagt, das Klangbild ist ausbalanciert und keineswegs anstrengend. 

Nun zum Bass, bei dem Teufel bisher wie bei vielen Produkten gewohnt, eine sehr gute klangliche Abstimmung abliefert. Der Bass ist gegenüber den Mitten und Höhen minimal angehoben und überzeugt durch seine Stärke. Der Tiefbass reicht sehr tief hinab, sodass dieser sehr voluminös zur Geltung kommt. Das Klangbild gefällt mir einfach sehr gut, knackige und präzise Bässe sind hier garantiert und das alles führt auch zu einem lebendigen Stereobild, sodass die Raumabbildung sehr gut ist und eine gute Tiefen- und Breitenstaffelung erreicht wird.

Teufel hat jeden In-Ear der Airy True Wireless mit einem separaten Mikrofon ausgestattet. Diese Mikrofone wurden beide mit einer Geräusch- und Echounterdrückung ausgestattet, sodass problemlos zum Telefonieren z.B. auch nur ein In-Ear genutzt werden kann. Im Test liefert die Geräuschunterdrückung eine sehr gute Arbeit ab, sodass Störgeräusche weitestgehend effektiv herausgefiltert werden. Die Mikrofonqualität kann ich somit als sehr gut einstufen, da mich meine Gesprächspartner-/innen alle gut und verständlich hören konnten und das auch, wenn ich gerade an einer viel befahrenen Straße unterwegs war oder es an einem Tag etwas windiger war. Hier schein das bereits erwähnte Stieldesign ein großer Vorteil zu sein, denn somit sind die Mikros perfekt zum Mund gerichtet und zudem auch etwas näher dran, als bei einem Knospen-Kopfhörer, bei denen das Mikro oft noch mehr oder weniger im Ohr steckt.  

Was die Latenz angeht, diese ist nur minimal, wenn man ganz genau hinhört erkennbar, dabei muss man sich jedoch sehr stark konzentrieren, wie ich das im Test immer mache. Doch wenn man direkt ein Video über YouTube oder einen Film auf Netflix und Co. anschaut, merkt ihr dabei definitiv keine Verzögerung zwischen Bild und Ton.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Aufgrund des Stildesigns, hatte Teufel mehr Platz für die Elektronik im Gehäuse. Daher konnte man sich hier im Knospen-Bereich voll und ganz auf die Treiber usw. konzentrieren, während man den Akku vermutlich im Stil-Segment untergebracht hat. Somit war hier in jedem Ohrhörer Platz, für einen 60 mAh Akku, welcher laut Teufel bei mittlerer Lautstärke eine Laufzeit von knapp 6 Stunden ermöglichen soll. Zusammen mit dem zusätzlichen 500mAh Akku im Case, erreicht man  hierbei eine Gesamtlaufzeit von knapp über 25 Stunden, sofern die Lautstärke bei 50% liegt.

Die von Teufel angegeben Akkulaufzeit konnte ich im Test auch sehr gut erreichen, hört man jedoch etwas lauter Musik, dann reduziert sich Laufzeit bei 75 % auf gut viereinhalb bis fünf Stunden und bei 100 % sogar auf knapp dreieinhalb Stunden. 

Für spontane Einsätze, wenn man z. B. eine kleine Radtour machen möchte, jedoch vergessen hat, die Kopfhörer aufzuladen, besteht die Möglichkeit, auf die integrierte Schnellladefunktion zuzugreifen. Diese ermöglicht es, die beiden Ohrhörer innerhalb von nur 15 Minuten für gut eine Stunden Musikwiedergabe, mit Energie zu versorgen. Da bieten andere Hersteller zwar in derselben Zeit eine etwas längere Laufzeit, doch eine Stunde ist besser als gar nichts. Dafür wiederum hat Teufel die Ladegeschwindigkeit allgemein hoch gehalten, denn eine komplette Aufladung der Ohrhörer, dauert nur etwas über zwei Stunden. Bis der Akku des Case vollständig aufgeladen ist, vergehen knapp drei Stunden, doch solltet ihr die In-Ears währenddessen im Case eingesetzt haben, werden natürlich auch diese aufgeladen und die Ladezeit verlängert sich etwas.

Bluetooth & Signalqualität

Teufel hat bei den neuen Airy True Wireless den aktuellsten Bluetooth 5 Chip verbaut. Dieser liefert in meinem Test eine sehr stabile Verbindung sowohl zu iOS- als auch Android-Geräten. Die Verbindung zwischen Smartphone und In-Ears erfolgt wie bei eigentlich sämtlichen True Wireless Kopfhörer automatisch bei der Entnahme aus dem Ladecase. 

Sobald man die beiden Ohrhörer zum ersten Mal aus dem Transportcase nimmt, befinden diese sich automatisch im Pairing-Modus und können daher wie bei Bluetooth-Kopfhörer üblich, direkt über die Einstellungen mit dem Smartphone verbunden werden. 

Ein koppeln mit einem weiteren Gerät ist wie bereits unter Bedienung erwähnt problemlos möglich, denn der Speicher in den Ohrhörern merkt sich die letzten 7 Geräte automatisch. Öffnet man nach dem koppeln das Case, verbinden sich die beiden In-Ear automatisch mit dem zuerst verbunden Geräte, sofern hier das Bluetooth eingeschaltet wurde.

Die max. Bluetooth-Reichweite der Teufe Airy True Wireless ist soweit nicht schlecht. Ich kam bei uns im Haus auf gut 12 Meter, trotz einigen dünneren massiven Wänden und einer dickeren Aussenwand, die vom Alt- in den Neubau führt. Dies ist soweit sehr gut und somit etwas besser, als der Durchschnitt meiner bisher getesteten Kopfhörer. Im Freien ist die Reichweite natürlich dann nochmals deutlich höher, doch wer läuft hier viellicht ausser auf dem eigenen Grundstück gut 30 Meter oder mehr von seinem Smartphone weg? Daher spielt diese Reichweite für mich persönlich keine wichtige Rolle, jedoch sei gesagt, dass man hier gut die 30 Meter erreichen könnte.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den ersten True Wireless In-Ears, den Airy True Wireless liefert Teufel gute Kopfhörer ab, welche jedoch nicht rundum perfekt sind. Da wäre z.B, die etwas kratzanfällige Oberfläche rund um das Ladecase, hier hätte man meiner Meinung nach komplett auf ein mattiertes Design Wert legen sollen. Hinzu kommt hier auch der veraltete Micro-USB Anschluss, wo doch mittlerweile fast alle anderen Hersteller zumindest seid diesem Jahr komplett auf USB-C umgestiegen sind. Bei der Bedienung wiederum finde ich es schade, dass man die Lautstärke nicht direkt über die Ohrhörer verändern kann, sondern dazu jedesmal das Zuspielgerät zur Hand nehmen muss.

Positiv ist Teufel wiederum die Klangabstimmung gelungen, welche die oben genannten Schwächen meiner Meinung nach fast schon wieder komplett neutralisieren. Dies wird dann auch noch von einem sehr guten Tragekomfort und einer stabilen Bluetooth 5.0 Verbindung abgerundet. Somit machen die technischen Details die optischen Mängel wieder gut und sorgen dafür, dass die Teufel Airy True Wireless ein ganz guter Einstieg für Teufel in den True Wireless Markt ist. 

Preis/Leistung

Die UVP der Airy True Wireless hat Teufel mit 150 € festgesetzt, wobei diese sich je nach Land aufgrund der MwSt. Senkung minimal verändert, sodass man hier z.B. in Deutschland von knapp über 146 € sprechen kann. 

Für diesen Preis erhält man technisch und klanglich sehr gute True Wireless Kopfhörer, die trotz der kleineren Kritikpunkte, einige Konkurrenzprodukte problemlos im Schatten stehen lassen. Mehr als 150 € hätten diese jedoch auch nicht kosten dürfen, denn bei diesem Preis fangen dann auch schon gute True-Wireless In-Ears mit ANC an, daher hat sich Teufel hier für einen guten Preis entschieden, bei dem man meiner Meinung nach ein gutes Gesamtpaket geliefert bekommt.

Teufel Airy True Wireless

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://teufel.de

Qbo Touch

In aller Kürze

Mit der neue Qbo Touch liefert Tchibo eine schöne kompakte Kapselmaschine ab, welche in jeder Küche eine sehr gute Figur macht. Die Bauweise ist typisch für ein Kapselautomat sehr kompakt und somit benötigt diese natürlich nicht so viel Platz wie ein deutlich größerer Kaffeevollautomat. Da es sich um eine Kapselmaschine handelt, eignet sich diese vor allem für Gelegenheitskaffeetrinker oder als Kaffeemaschine, die man vielleicht mit in die Ferienwohnung mitnehmen möchte. 

Die Bedienung und Einrichtung der Maschine ist sehr einfach und erfolgt direkt über Touch-Sensoren an der Oberseite sowie zusätzlich über die passende App, die jedoch nicht zwingend erforderlich ist. Gehört ihr jedoch zu denjenigen, die sehr viele Tassen Kaffee am Tag trinken, also auch dann, wenn ihr z. B. zu dritt oder viert im Haushalt seid und jeder einen oder zwei Kaffee am Tag trinkt, lohnt sich das System natürlich nicht, denn dann ist nicht nur der Preis der Folgekosten (Kapseln) zu hoch, sonder auch der Abfall ist aufgrund der Kapseln nicht gerade klein. 

Gefällt uns

  • schönes Design
  • kompakte Bauform
  • Kaffeesorten Auswahl
  • einfache Pflege
  • leichte Bedienung
  • per App steuerbar

Gefällt uns weniger

  • Kaffeepreis teuer als Bohnen
  • höheres Müllaufkommen
  • nur für Gelegenheitstrinker

Qbo Touch

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Qbo Touch ist aufgrund der kompakten Kapselmaschine verhältnismäßig „klein“ gehalten. Insgesamt macht diese eine guten Eindruck, sodass die Maschine darin sicher geschützt wird. 

An der Vorderseite wird eine etwas größere Abbildung der Qbo Touch von vorne gezeigt, während diese gerade einen Kaffee zubereitet. Außerdem prangt darüber der Name der Maschine und Qbo wirbt rechts daneben mit der PressBrew Technologie mit 19 Bar und einem Wi-Fi Symbol. Letzteres soll hier direkt zeigen, dass diese Maschine mit dem WLAN verbunden werden kann, um diese mit Updates zu versehen und einige weitere nützliche Funktionen auszuführen. Außerdem wird hier klein und auf der Oberseite ganz groß mit der Farbe der Maschine geworben, in meinem Fall Onyx Black. Auf der Rückseite konzentrierte man sich voll und ganz auf die Auswahl an Kapseln, die es aktuell gibt und die drei Getränke-Arten, die mit der Qbo Touch zubereitet werden können.

Beim Aufklappen des Deckels gibt es eine kurze Beschreibung, die einem direkt zeigt, welche der fünf Sensor-Tasten für was zuständig ist bzw. was diese anzeigt oder ausführt. Beim Aufklappen der restlichen Deckel-Elemente kommt dann ein Pappkarton zum Vorschein, auf dem die kleine Tropfschale mit dem Edelstahl Tropfgitter eingelegt wurde. Entnimmt man diesen Pappkarton mit dem Zubehör, ist eine kompakte Bedienungsanleitung vorhanden und natürlich die eigentliche Kapselmaschine, welche in einer Folie eingepackt wurde. 

Nach dem Auspacken muss man an der Maschine nur wenige Klebestreifen am Wassertank usw. entfernen und die Tropfschale einsetzten. Dann wäre die Maschine soweit schon einsatzbereit bzw. kann mit Wasser gefüllt werden.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Qbo bietet die neue Touch-Kapselmaschine aktuell in drei Farbvarianten an: einem Basalt Grey, Auburn Red und Onyx Black. Letzteres entspricht hier wie bereits im Punkt Verpackung erwähnt meinem Testgerät.

Die neue Qbo Touch ist sehr kompakt gehalten, daher benötigt diese in der Fläche nur 20 x 28,5 cm (B x T) und in der Höhe 23 cm. Dieses kompakte Design gelang Qbo dadurch, dass man sich gegenüber der Qbo You-Rista den Milchaufschäumer gespart hat, den diese Funktion gibt es hier nicht. Aufgrund der kompakteren Bauweise resultiert auch ein deutlich geringeres Gewicht, denn die Maschine ist mit 3,5 kg gut halb so schwer wie die You-Rista mit Milk-Master.  

Alle drei Gehäusefarben hat man matt ausgeführt, was sehr modern und edel wirkt. Ehrlich gesagt bin ich auch kein Fan von Hochglanzoberflächen, insbesondere bei Kaffeevollautomaten usw. denn dann sieht man darauf jeden Fingerabdruck und Kaffeespritzer. Direkt an der Vorderseite befindet sich der 1.300 ml Wassertank, welcher einfach von oben über die Klappe aufgefüllt werden kann oder auch bequem zum Auffüllen entnommen werden kann. Der Wassertank ist auch leicht mattiert ausgeführt, sodass man dennoch hervorragend jederzeit den aktuellen Wasserstand im Blick hat. Einen täglichen Blick um die Maschine herum oder ein Beachten der Wasserstand-Anzeige kann man sich somit auf jeden Fall sparen, den dies erkennt man direkt, wenn man vor der Maschine steht. Neben dem Wassertank ist unter dem Qbo Schriftzug Platz für die Tasse, denn hier versteckt sich der Kaffeeauslauf sowie eine LED-Beleuchtung, welche beim zubereitendes Kaffees das Arbeitsfeld ausleuchtet. Ganz unten in der Aussparung wird die kleine Tropfschale samt mattem Edelstahlgitter eingesetzt. Letzteres meiner Meinung nach auch sehr praktisch, denn von Hochglanzedelstahl kenn ich es zu gut, dass dieser aufgrund des Keramik der Tassen nach der Zeit stark verkratzt.

Bei der Funktionalität hat sich Qbo Gedanken gemacht, man muss zwar bei der maximalen Höhe der Tassen mit 14,5 cm abstriche machen, doch dafür hat man an eine zweite ausklappbare Ebene gedacht, auf die eine bis zu 9 cm hohe Espresso-Tasse ihren Platz findet. Sehr praktisch, denn somit spritz der Espresso aufgrund der geringeren Höhe nicht an die Ausgabewand am Kapselautomat. Hinter der ausklappbaren Ebene für Espresso-Tassen ist der Auffangbehälter für das Tropfwasser und ein zusätzlich eingesetzter Auffangkorb für bis zu 9 gebrachte Kapseln. 

Das Stromkabel ist knapp 0,8 Meter lang, sodass dieses überall ausreichend sein sollte. Keine Angst, wenn es bei euch beim Auspacken kürzer sein sollte, schaut mal unter die Maschine, hier ist das Kabel gut im Boden aufgewickelt. Zu guter Letzt zur wichtigen Oberseite, hier befindet sich zum einen der große, aus Aluminium-Druckguss hergestellte Kapseleinschub. Dieser gibt direkt vor, wie dieser geöffnet wird und wie herum die Kapsel eingesetzt werden muss. Ein falsches Einsetzen wird hier somit sicher verhindert. 

Vor dem Hebel befinden sich insgesamt fünf Sensor-Tasten mit Symbolen und jeweils einer LED-Statusleuchte. Dabei handelt es sich rechts um die Status-LED fürs WLAN sowie daneben um die drei verschiedenen großen Getränkearten bzw. Größen und zu guter Letzt ganz Links um die Wassertropfen-Taste, die zum Reinigen und Entkalken benötigt wird.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Qbo Touch ist wie von Qbo bzw. Tchibo gewohnt sehr gut und daher gibt es hier von mir keine Kritik. Das Gehäuse besteht zwar wie bei nahezu allen Kapselmaschinen komplett aus Kunststoff, wirkt aber dennoch sehr hochwertig und robust. Die massive Aluminium-Druckguss-Klappe, in der die Kapsel eingelegt wird, funktioniert geschmeidig und problemlos. Außerdem reagieren die Touch-Sensoren auf der Oberseite sehr präzise und sind hier selbsterklärend. 

Der Wasserbehälter und der Kapsel-Auffangbehälter an der Front lassen sich sehr einfach entnehmen und wieder einsetzen. Praktisch erwies sich für mich als Espresso-Trinker am Mittag die praktische ausklappbare Tassenausgabe. Damit verspritzt die Maschine nämlich weniger, wenn der Espresso in die Tasse läuft. Das Kabel ist bei der Anlieferung ebenfalls ordentlich an der Unterseite in eine Wickelhilfe aufgewickelt, sodass dieses z. B. auch beim Transport in die Ferienwohnung sauber verstaut werden könnte.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Maschinen-ArtKapselmaschine
Kapsel-ArtKapseln aus recyceltem Kunststoff
FarbenBasalt Grey, Auburn Red und Onyx Black
Wassertank1300 ml für ca. 7 Tassen Caffè oder 22 Tassen Espresso
Größe/ Gewicht(H x B x T): 23 x 20 x 28,5 cm, Gewicht: ca. 3,5 kg
MaterialKunststoff
KonnektivitätBluetooth WiFi
Leistung1600 Watt
Tassenhöhe14,5 cm, mit ausklappbarem Espressotisch bis 9 cm
Kabellänge0,8 m
BedienungTouch-Bedienoberfläche mit LED, und via App
LieferumfangQbo Touch
Technische Daten der Qbo Touch

Einrichtung/ Inbetriebnahme

Die Einrichtung einer Kapselmaschine gestaltet sich in der Regel immer etwas einfacher als die eines Kaffeevollautomaten. Dies liegt daran, dass man nur Strom, Wasser und die passenden Kapseln benötigt. Im Falle der Qbo Touch ist das ganze jedoch nochmals einfacher als bei der Qbo You-Rista, da diese ohne Display daher kommt und quasi direkt einsatzbereit wäre, außer man möchte die Kaffeemenge bzw. Tassengröße verändern, was über die App jedoch sehr einfach erledigt wird, doch der Reihen nach.

Zuerst sucht man sich in der Küche einen geeigneten Platz für die Qbo Touch Kapselmaschine aus, was normalerweise kein Problem sein sollte, denn viele Platz benötigt diese ja wie bereits erwähnt nicht. Ist dies getan, kann man das massive Edelstahlgitter in die Tropfschale einlegen und dies zusammen in die Qbo Touch einschieben. Der Kapselauffangbehälter, die kleine ausklappbare Abstellfläche für Espressotassen und der Wassertank befinden sich bei der Anlieferung bereits in bzw. an der Maschine.

Bei der Tropfschale handelt es wie beim Kapselauffangbehälter um einfach zu entnehmende Einschubfächer und beim Wassertank um einen, den man entweder von oben über die Klappe auffüllt oder diesen bei geöffneter Klappe direkt entnimmt und dann so unterm Wasserhahn füllt.

So kommen wir nun zum Einrichten der Qbo Touch Kapselmaschine. Diese kann wie bereits erwähnt, eigentlich direkt nachdem man diese mit Wasser gefüllt hat und am Stromnetz angeschlossen hat, verwendet werden. Dazu schaltet man diese an der Oberseite an, indem man eine der fünf Bedientasten betätigt. Daraufhin blinken die LEDs der drei Tassensymbole 2x pulsierend auf und die Pflege-LED beim Wassertropfen blinkt auf, welche man dann berührt, damit die Maschine die Leitungen im Inneren mit Wasser füllt und automatisch stoppt, wenn dies kurz darauf geschehen ist. Anschließend ist die Maschine direkt einsatzbereit und kann die vorprogrammierte Menge an Kaffee zubereiten.  

Sollte man jedoch die smarte Funktion der Maschine nutzen wollen und z. B. die Portionengröße der drei Getränkegrößen einsehen bzw. verändern wollen, muss man dies über die APP machen, denn nur dann wird diese dauerhaft gespeichert. Voreingestellt sind hier beim Espresso 40 ml, beim Kaffee 125 ml und Kaffee Grande 280 ml. Nun noch kurz zum Einbinden der Maschine ins heimische WLAN-Netz, ist diese eingeschaltet und die kostenlose App auf dem Smartphone installiert, dann kann man die Maschine hier einfach verknüpfen. Dies geht wirklich sehr einfach und wird eine sehr verständlich erklärt. Sofern ein Software-Update für die Maschine verfügbar ist, führt sie dies automatisch nach der Einrichtung aus.

(Einrichtung/ Inbetriebnahme: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Ist die Qbo Touch eingerichtet, mit dem WLAN verbunden und alle Getränke nach der Portionsgrößen eingestellt, braucht man die App eigentlich nicht mehr. Schließlich kann man anschließend alle Getränke (Espresso, Kaffee und Kaffee Grande) direkt an der Maschine auswählen. Die App wird anschließend nur noch zur Programmierung von Ausgabezeiten benötigt, wenn es Updates gibt oder man den Pflegestatus einsehen möchte benötigt. 

Ist die Qbo Touch eingeschaltet und der Wassertank ausreichend voll, geht man beim Zubereiten wie folgt vor: Zuerst die gewünschte Kapsel wählen, hierbei stehen insgesamt 12 Sorten zur Auswahl und der Hersteller schreibt direkt auf die Kapselverpackung und auf die Kapsel, ob es sich dabei um eine für Espresso oder Kaffe handelt. Damit weiß man direkt, dass man bei einer Espresso-Kapsel eher die linke oder eventuell auch die mittlere Taste tippen sollte. Bei einer Kaffee-Kapsel wiederum sollte man die mittlere Taste für einen kleinere Kaffee und die rechte für einen großen Kaffee Grande wählen, also sehr einfach das Ganze.

Genauso einfach wie die Getränkeauswahl ist auch das Einlegen der Kapsel in die Qbo Touch. Man öffnet dazu den langen Hebel an der Oberseite und dann sieht man direkt am vorderen Abschnitt in der Maschine eine Öffnung, die genau die Form der Kapsel hat und somit genau vorgibt, wie diese eingesetzt werden muss. Ist dies getan, dann den Hebel wieder schließen, Tasse unter den Auslauf stellen und den gewünschte Getränkegröße auswählen und schon startet die Zubereitung.

Ist das Getränk fertig ausgeben, erlischt die Tassenbeleuchtung und die verbrauchte Kapsel fällt nach dem Brühvorgang automatisch in den Kapselbehälter, welcher ca. 9 Kapseln fassen soll. Sobald der Behälter voll ist, meldet dies ein Sensor der Maschine, die euch ein optisches Zeichen gibt, indem alle drei Kaffeezubereitungstasten aufblinken. Wann der Wassertank gefüllt werden muss, erkennt man trotz fehlenden Sensor dennoch sehr gut, denn da der Wassertank zentral vorne angebracht ist, sieht man jederzeit beim Betrachten der Maschine, wie voll der Wassertank noch ist. 

Manch einer fragt sich nun sicherlich, warum der Kapselauffangbehälter bei einer Kapselmaschine Wasser enthält und dieses darum geleert werden muss. Ganz einfach, die Maschine nutzt bei der Zubereitung eine kleine Menge Wasser, um den Heizkreislauf wieder herunterzukühlen. Dieses Wasser fliest dann in den Auffangbehälter und muss zwischendurch genauso wie die Tropfschale gelegentlich ausgeleert und gereinigt werden.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

App

So kommen wir nun zur smarten Funktion der Qbo Touch, denn hat man diese erfolgreich mit dem heimischen WLAN verbunden, kann man diese eigentlich fast komplett über die App steuern. Diese App mit dem Namen „Qbo – create your coffee“ ist sowohl für Android als auch iOS kostenlos im jeweiligen AppStore verfügbar.

Hat man die Qbo Touch mit der App verknüpft und damit auch ins WLAN eingebunden, kann man die App als eine Art Fernbedienung für die Kapselmaschine verwenden. Doch kommen wir der Reihe nach zu den Vorteilen, wenn man die Maschine in Verbindung mit der App verwendet.

Startet man die App nach der Einrichtung, landet man immer direkt auf der ersten Unterseite „Getränke“. Hier werden einem überraschend nicht nur drei Getränke wie auf den Bedientasten an der Qbo Touch gezeigt, sondern eines mehr. Dabei handelt es sich um das zusätzliche Getränk Ristretto, der nur 20 ml beinhaltet und somit nochmals etwas kleiner als die 40 ml des Espresso ist. Wählt man hier eines der Getränke aus, kann man durch das tippen auf das Symbolbild die Wassermenge verändern, welche die Kapsel beim Brühvorgang durchläuft, sodass dadurch im Endeffekt das Getränk größer wird. Hat man hier die Getränkegröße nach den eigenen Vorlieben im grafisch sehr schön dargestellten Menü verändert, kann man diese direkt an die Maschine senden, damit diese das Getränk bei bereits eingesetzter Kapsel direkt zubereitet. Alternativ kann man auch die Uhrzeiten der Zubereitung planen und das Getränk bzw. die veränderte Portionsgröße auf dem Touch-Tasten übertragen.

Beim Menüpunkt „Maschine“ sieht man direkt die Kapselmaschine und deren Pflegestatus. Drückt man auf die Maschine, bekommt man noch mehr Infos zum Pflegestatus. Sofort wird einem angezeigt, wie viel Kapseln noch zubereitet werden können, bis die Maschine mit einer Qbo-Reinigungskapsel gereinigt werden muss. Direkt daneben steht, wie viel Liter Wasser noch verbraucht werden kann, bis eine Entkalkung notwendig ist.

Außerdem ist es in diesem Menü möglich, einige Einstellungen an der Maschine vorzunehmen, sodass man auch hier das Getränkemenü bearbeiten kann und z. B. bestimmen kann, ob die Qbo-Maschine Pusch-Benachrichtigungen an das Smartphone bzw. an die Apple Watch senden soll usw.

Der dritte Menüpunkt „Profil“ widmet sich dem Qbo-Account und das Kaffee-Logbuch. Hier seht ihr, wie viel Getränke und wie viel Koffein ihr heute konsumiert habt. Außerdem gibt es einige Erfolge, die man z. B. über eine bestimmte Anzahl an zubereiteten Kaffeegetränken freischalten kann. Auch wird einem der soggenante Qbo-Rang (Qbo-Einsteiger, Qbo-Freund etc.) angezeigt sowie die letzten Getränke, die mit der Qbo Touch bereits zubereitet wurden.

Kommen wir nun zum vorletzten Menüpunkt, bei diesem gelangen wir in den Qbo-Store um z.B. Zubehör wie Löffel, Gläser oder Kapsel nachzubestellen. Der Letzte und somit fünfte Menüpunkt beherbergt einen Qbo-Finder, zum Finden von Qbo-Stores in der Nähe und einige weitere Punkte wie Datenschutz, Impressum usw.

(App: 4 von 5 Punkten)

Reinigung, Pflege, Entkalkung

Zwar ist der Reinigungs- und Pflegeaufwand bei einer Kapselmaschine deutlich geringer als bei einem Kaffeevollautomaten, doch dennoch muss dies auch hier regelmäßig getan werden und geschieht nicht von selbst. Da jedoch nicht alle Teile der Qbo-Touch mit Wasser und Kaffee in Berührung kommen, ist dieser Umfang recht überschaubar. 

Die Maschine und dessen Zubehör wie Wasserbehälter, Kapsel-Auffangbehälter inkl. Auffangkorb können mit einem milden Reiniger besprüht und mit frischem Wasser abgespült werden. Sämtliche Teile der Qbo Touch sollten nicht in Geschirrspülern gereinigt werden, da diese auf langer Sicht auf jeden Fall dem Kunststoff schaden würde.

Sobald eine Reinigung notwendig ist, wird dies in der App angezeigt oder auch an der Maschine gut ersichtlich, wenn die Pflege-Taste ganz links direkt nach dem Einschalten ca. 3 Sekunden blau leuchtet. Die genauere Angabe, wann eine Reinigung notwendig ist, erhält man jedoch über die App, denn hier wird euch direkt angezeigt, wie viele Kapseln man noch bis zu Reinigung zubereiten kann. 

Ist dies notwendig, dann den Auffangbehälter usw. leeren, wieder einsetzten und den Wassertank, falls noch nicht geschehen auffüllen. Anschließend nimmt mein eine der Reinigungskapseln, die immer im 4er-Pack verkauft werden, und legt diese wie eine normale Kapsel in die Qbo Touch ein. Ist dies getan, dann kurz 1x die Pflege-Taste drücken und direkt darauf diese 3 Sekunden gedrückt halten, damit die Reinigung beginnt. Die Pflege-Taste bzw. LED leuchtet anschleifend solange, bis die Reinigung abgeschlossen ist. Sobald die Maschine fertig ist, fällt die Reinigungskapsel in den Auffangbehälter. Da der Inhalt der Reinigungskapsel nicht mit dem Wassertank in Kontakt kommt, muss dieser nicht ausgespült werden. Somit kann direkt danach der nächste Kaffee zubereitet werden.

Nach ca. 40- 60 Liter Wasser, abhängig vom Härtegrad, muss die Maschine auch einmal entkalkt werden. Eine Entkalkung dauert ca. 30 Minuten und benötigt 2 Entkalkungstabletten, diese werden in den bereits bis zur seitlichen Markierung gefüllten Wassertank gegeben. Nun warten, bis die beiden Entkalkungstabletten sich vollständig aufgelöst haben und auch hier die Pflege-Taste 3 Sekunden gedrückt halten. Anschließend pumpt die Maschine in 1-Minuten Abständen regelmäßig Wasser durch den Kreislauf, bis diese fertig ist und dies zeigt, indem die Kontrollleuchte der Pflege-Taste weiß aufblinkt. Nun das den Kapsel-Auffangbehälter leeren und den Wassertank mit klarem Wasser ausspülen. Nun diesen wieder bis zur Markierung mit Wasser füllen und das ganze mit frischem Wasser durchspülen lassen. Achtung Auffangbehälter unter den Auslauf stellen nicht vergessen.

(Reinigung, Pflege, Entkalkung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Qbo Touch ist eine kleine kompakte Kapselmaschine, die in der Küche wenig Platz wegnimmt und sehr einfach zu bedienen ist. Bei der Zubereitung konzentriert man sich hier voll und ganz auf die Standardkaffeegetränke wie Ristretto, Espresso, Kaffee und Kaffee Grande. 

Bei einer Kapselmaschine ist natürlich auch der Geschmack des Kaffees sowie die Auswahl sehr wichtig und die ist bei Qbo nicht gerade klein. Mit je 7 Kaffee- und 5 Espresso-Sorten in verschiedenen Intensitäten sowie einer koffeinfreien Espresso-Sorte dürfte jeder eine Kapsel nach seinen Geschmack finden. Der Kaffee schmeckt mir persönlich sehr und wer diesen bei mir probiert hat, war auch sehr Zufriednen mit dem Geschmack. Der tägliche Kaffeegenuss ist daher absolut garantiert.

Preis/Leistung

Die Qbo Touch kostet direkt bei Tchibo/ Eduscho aktuell nur 77€ bzw. 79€ anstelle von 96€, was diese Maschine somit sehr interessant macht. Solltet ihr jedoch Fan von Cappuccino und Latte Macchiato sein, dann solltet ihr, falls euch die Qbo Touch gefällt, lieber zur Qbo Your-Rita + Milk Master greifen, denn diese kann, wie ich für euch vor einiger Zeit bereits getestet hatte, sehr leckere Milchgetränke zubereiten. 

Übrigens eine Packung Kapseln, in der 8 Stück drin sind, kostet 2,95 Euro. Das ist natürlich für 7,5 Gramm Kaffee viel Geld, aber wie gesagt für diejenigen, die zu Hause nur ab und zu Kaffe trinken möchten, ist so eine Kapselmaschine sicherlich sinnvoller als ein Kaffeevollautomat. Doch der Aspekt Umwelt bleibt auch hier ein wichtiges Thema, schließlich fallen bei allen Kapselmaschinen deutlich mehr Müll an als bei einem großen Beutel Kaffeebohnen und am Ende muss der Kunde oder Verbraucher entscheiden, ob dies für ihn ok ist, denn auch wen die Kapseln aus recyceltem Kunststoff bestehen, ist dies nicht besser für die Umwelt und auch im Betracht auf die dabei verbuchte Energie nicht immer gut.

Qbo Touch

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.qbo.coffee/de/de/touch

Panasonic RZ-S300W

In aller Kürze

Mit den RZ-S300W steigt Panasonic dieses Jahr auch in den Markt der True Wireless In-Ear Kopfhörer ein. Bei diesem Modell muss man jedoch gegenüber dem ebenfalls neuen Modell RZ-S500W auf das zusätzliche Noise-Cancelling verzichten. Dafür wieder sind die Ohrhörer kompakter und leichter als die NC-Version, bietet eine längere Akkulaufzeit und sind knapp 50€ günstiger. 

Die Kopfhörer fallen besonders durch ihr sehr geringes Gewicht von nur je 4 g auf, wodurch diese sehr angenehm im Ohr sitzen. Apropos angenehmer halt, dieser ist zudem auch sicher, sodass bei mir selbst beim Joggen keiner der beiden Ohrhörer herausgefallen ist. Im Punkto Klang, der zumindest einer der wichtigsten Punkte bei Kopfhörern ist, wissen diese ebenfalls zu gefallen, das Ergebnis ist ein guter Klang mit einem kräftigen Pegel. Das Lade-Case ist zwar nicht das kompaktestes, stört in der Hosentasche jedoch keineswegs. Bemängeln könnte ich hier lediglich dessen Verarbeitung, denn hier bin ich bezüglich dessen Einfachheit von der Haptik und Wertigkeit etwas enttäuscht.

Gefällt uns

  • sehr leichte Ohrhörer
  • bequemer Tragekomfort
  • Schnellladefunktion
  • USB-C Anschluss
  • lange Akkulaufzeit
  • Interaktionsmodus

Gefällt uns weniger

  • Verarbeitung des Ladecase
  • Klang fehlt es etwas an wärme
  • Sprachqualität

Panasonic RZ-S300W

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung setzt Panasonic wie zahlreiche andere Hersteller auf eine herkömmliche Faltschachtel, die zum Großteil im schwarz/weißen Look gehalten ist. Eine wirklich Hauptseite würd ich dabei gar nicht festlegen, denn auf einer Seite setzt man auf eine große Abbildung der Ohrhörer und bei der anderen auf ein transparentes Sichtfenster, doch alles der Reihe nach.

An der „Vorderseite“, die mit einer Abbildung der beiden True-Wireless In-Ears versehen wurde, verläuft ganz unten der weiße Panasonic-Schriftzug auf einem schwarzen Hintergrund. Etwas darüber befindet sich eine kleine App-Kachel, die über die mit den Kopfhörer kompatible App informiert. Direkt darunter steht außerdem etwas dezent die Modellbezeichnung „RZ-S300W“. Im blauen Streifen in der linken Ecke erwähnt Panasonic einige besondere Ausstattungsmerkmale, die hier als Symbol, aber weiter verlaufend auf der linken Verpackungsseite auch in Textform erklären, was damit jeweils gemeint ist. Dazu zählen die Dinge wie die Akkulaufzeit, Schnellladefunktion, IPX 4 Schutzklasse usw., auf was ich Schritt für Schritt noch genauer im Verlaufe des Testberichtes eingehen werde.

Wo wir gerade auf der linken Seite angekommen sind, hier wird von Panasonic auch der Lieferumfang an Zubehör, sprich Anpassstücken, Ladekabel usw. aufgelistet. Darüber zeigt das Unternehmen eine Abbildung von einem der beiden Ohrhörer, der dabei mit einer Art Röntgenblick gezeigt wird. Dabei möchte man zum einen auf die wichtigsten Merkmale: Treibergröße, Mikrofon und Touch-Sensor eingehen und zeigt zudem, wo diese Teile verbaut sind. 

Weiter geht es direkt auf der gegenüberliegenden Seite. Hier gibt es wenig Neues, man wird lediglich nochmals über die verfügbare App informiert und dass diese selbstverständlich sowohl für iOS als auch für Android verfügbar ist. Außerdem geht man hier kurz auf die Spezifikationen ein, zu denen hier jedoch lediglich das Bluetooth Version 5.0 gehört und die unterstützten Audio-Codec: SBC und AAC.    

Nun zur letzten Seite der mit dem bereits erwähnten Sichtfenster. Durch dieses sieht man ein Teil des Innenlebens der Verpackung bzw. die beiden Ohrhörer und den Großteil des Ladecase, welche hier in einem grauen Schaumstoff eingesetzt wurden. Ansonsten erblickt man hier einige Information in einer abgespeckt Version der gegenüberliegenden Seite.

Im Inneren der Verpackung hat man sich leider etwas weniger Mühe gegeben. Hier hat man sich für einen Zwischenteiler entscheiden, welcher den überraschend groß ausfallenden Teil an Beschreibungen, Sicherheitshinweise usw. vom restlichen Teil trennt. Soweit auch vollkommen ok. Jedoch ist der restliche Teil, sprich die beiden Ohrhörer und das Ladecase in einem Schaumstoffeinsatz eingesetzt, der sich wiederum in einem Blistereinschub befindet. Der restliche Lieferumfang wiederum ist fast schon lieblos in einzelnen Tüten unter diesem eingeschoben. Dazu zählen die verschiedenen Ohrtips in der Größe XS; S und L (M ist bereits auf den Ohrhörer) und das 50 cm lange USB-A auf USB-C Ladekabel.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Wie bereits eingangs erwähnt, sind die Panasonic RZ-S300W sehr leicht, genauer gesagt wiegt jeder der Ohrhörer nur 4 Gramm, was für mich persönlich die aktuell leichtesten True-Wireless In-Ears sind, die ich getestet habe. Dieses Gewicht wird natürlich nur dann erreicht, wenn man auf schwere Materialien verzichtet, sodass hier wie jedoch meist üblich nur Kunststoff zum Einsatz kommt. Neben dem von mir getesteten schwarzen Modell gibt es die Ohrhörer auch noch in einem schlichten Weiß und einem auffälligeren Mint.

Das Design der Panasonic RZ-S300W ist soweit schlicht. Das komplett schwarze Design lockert lediglich ein gerändelter silberner Kunststoffring auf, der die Touch-Oberfläche umfasst. Die Größe der In-Ear kann man definitiv als klein und kompakter einstufen, auch wenn diese dennoch eingesetzt im Ohr leicht herausstehen. Dennoch gibt es hier In-Ears die deutlich weiter herausstehen wie z. B. die Klipsch T5 True Wireless oder die JBL Tune 120 TWS.

 Überraschend dezent ist das Firmen-Branding nicht direkt sichtbar, denn dieses wurde nicht noch zusätzlich auf die Touch-Oberfläche aufgedruckt, sondern seitlich nahe dem Gehörkanal.  

Innerhalb des silbernen Kunststoffrings befinden sich an beiden In-Ears eine kleine Öffnung bzw. Lücke. Dabei handelt es sich zum einen um eine Status-LED, die z. B. über den Ladezustand informiert und direkt gegenüber jeweils ein Mikrofon, welches beim einsetzten, leicht nach vorne jedoch tendenziell nach oben zeigt. Dieses beiden Mikros werden jedoch nicht nur während man telefoniert genutzt, sondern dienen auch dem Interaktionsmodus, der die Umgebungsgeräusche auf Wunsch zum Gehör durchlässt.

Am inneren Teil der In-Ears, befindet sich der typische kurze und leicht geschwungene Treiber-Kanal und die üblichen Ladekontakte, über welche die In-Ears selbstverständlich im Ladecase aufgeladen werden können. Einen festen Master uns Slave In-Ear gibt es bei Panasonic nicht, hier setzt das Unternehmen auf eine separate Signalübertragung zu beiden In-Ears. Dies bedeutet, dass beide das Audio-Signal übermittelt bekommen, sodass problemlos der linke oder der rechte Ohrhörer auch alleine verwendet werden kann.

Ladecase

Genauso wie die In-Ears, kann auch das Ladecase mit einem sehr leichten Gewicht punkten. Um das geringe Gewicht auch hier erreich zu können, setzt Panasonic beim Material lediglich auf Kunststoff, was man jedoch auch wirklich merkt. Hier wirken andere voll aus Kunststoff gefertigte Cases einfach deutlich robuster und hochwertiger, dazu gehe ich jedoch beim Punkt Verarbeitung nochmals genauer ein. 

Viel gibt es am 73 x 30 x 39 mm (L x T x H) großen Case nicht zu sehen, denn dieses ist genauso wie die In-Ears selbst sehr schlicht gehalten. Das Auffälligste ist hier lediglich der eingelassene Panasonic-Schriftzug auf der Oberseite des Deckels, welcher dabei in Hochglanz gehalten wurde. An der Front gibt es eine längliche Griffmulde, in der zudem drei weiße LEDs eingebracht wurden. Beim Aufklappen des Deckels leuchten diese auf und informieren direkt über die Rest-Akkukapazität des Lade-Case. 

Beim Ladeanschluss setzt Panasonic glücklicherweise auf einen modernen USB-C Anschluss, nicht wie noch manch andere Kopfhörer Hersteller auf Micro-USB. Der Ladeanschluss zum aufladen des Akkus befindet sich schlicht an der Rückseite, direkt unterhalb des Scharniers des Case. Der Deckel wird anders wie in den meisten Fällen nicht magnetisch geschlossen gehalten, sondern einfach durch einen zuverlässigen Scharnier, was hier sehr gut funktioniert. Die Ohrhörer selbst werden in ihren beiden Plätzen wiederum sicher von einem Magnetischen-System gehalten, sodass hier selbst beim geöffneten Case, wenn man dies über Kopf hält, nichts herausfallen kann.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Ohrhörer und vom Case ist zwar gut, aber als besonders hochwertig wirkend, kann ich beides nicht beschreiben. Bei beiden Ohrhörer passt soweit zwar noch alles, diese hat man ja sowieso meistens im Ohr und ansonsten im Ladecase verstaut. Das Gehäuse der In-Ears wurde wie meistens aus mehren Teilen zusammengebaut, welche jedoch alle einen sehr sauberen Übergang zueinander haben.

Anders sieht es beim Lade-Case aus, hier wirkt das Ganze nicht sonderlich hochwertig. Dies bedeutet jetzt nicht, dass es absolut schlecht verarbeitet ist, sondern es gibt einige Punkte, die man meiner Meinung nach definitiv anders bzw. schöner hätte lösen können. Dazu zählt z. B. der Hauptteil des Case, der rundherum außen verläuft, dieser besitzt an den Rundungen vier Linien, die darauf deuten, dass die Spritzgussform „billiger“ hergestellt wurde oder dieser Teil des Cases aus vier Teilen gefertigt wurde. Ich gehe jedoch vom erstgenannten Fall aus, doch hier hätte ich mir eine optisch schönere Ausführung ohne diese kleinen Linien gewünscht. Auch insgesamt macht das Case beim Anfassen keinen wertigen Eindruck, dies muss an dem verwendeten Kunststoff und dessen leicht rauen Oberfläche liegen. Hier setzten andere wie z. B. Cambridge beim Melomania 1 auch auf Kunststoff, doch dieser wirkt einfach deutlich hochwertiger. 

Keine Angst, die Beschreibung der Verarbeitung vom Case klingt wahrscheinlich viel schlimmer, als diese ist und wird vermutlich nicht jeden stören, doch ich möchte darauf dennoch hinweisen, da es natürlich auch besser gehen würde. Durchaus praktisch ist wiederum der IPX4 Schutz der Ohrhörer (nicht beim Ladecase), dieser schützt diese gegen allseitiges Spritzwasser, was bedeutet, dass diese gegen Schweiß und z. B. einem Regenschauer geschützt sind.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz, weitere Farben: Mint und Weiß
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku : 7,5 h (AAC); 7 h (SBC)
Gesamtlaufzeit: 30 h (AAC); 28 h (SBC)
Gewicht 53 g (Ohrhörer und Ladebox)
8 g (beide Ohrhörer)
45 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC und AAC. Unterstützte Profile: A2DP, AVRCP, HSP, HFP
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 6 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz–20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben vom Hersteller
Impedanz (Ohm)keine Angaben vom Hersteller
LieferumfangPanasonic RZ-S300W True Wireless In-Ear Kopfhörer
Ladecase
USB-C-Ladekabel: Ca. 0,5 m
Ohr-Passstücke: XS/S/M/L (M aufgesetzt)
Technische Daten der Panasonic RZ-S300W

Tragekomfort

Die Panasonic RZ-S300W werden mit insgesamt vier unterschiedlich großen Ohranpassstücken angeliefert. Damit kann man dies In-Ears perfekt den eigenen Ohren anpassen, sodass bei der richtigen Wahl eine sehr gute Isolierung der Umgebungsgeräusche erreicht wird. Außerdem erreicht man mit der richtigen Wahl einen bequemen sitzt und sicheren halt, der sich aufgrund des geringen Gewichts der In-Ears auch nach längerer Zeit kaum bemerkbar macht. 

Durch die bereits erwähnte kompaktere Bauweise stehen diese zwar ebenfalls leicht aus dem Ohr hervor, doch das ist hier aktuell nahezu unvermeidbar. Für Mützenträger sind diese In-Ears auch geeignet, denn je nach Mütze sind die dabei entstehenden Druckbeschwerden nur leicht oder sogar gar nicht vorhanden

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Panasonic setzt bei den RZ-S300W auf eine reine Bedienung via Touch, daher besitzt weder das Case noch die Ohrhörer eine physische Taste. Solch eine Touch-Bedienung birgt jedoch sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich und ist daher nicht bei jedem gern gesehen.

Bei der Erkennung von Befehlen, die durch unterschiedlich langes und häufiges Tippen ausgeführt werden, kommt es nämlich gelegentlich und vor allem am Anfang, bis man den Dreh raus hat zu falschen erkennen bzw. ausführen der Funktionen. Dies geschieht vor allem dann, wenn viele Gesten auf einen Ohrhörer gelegt sind und zudem untereinander sehr ähnlich sind. Zudem funktioniert das Ganze mit nassen Händen ebenso wenig wie im Winter mit Handschuhen. Dafür wiederum drückt man sich die Ohrhörer nicht wie bei normalen Tasten tiefer in den Ohrkanal, da bei Touch ein sanftes Tippen ausreicht und zudem sieht das Design so meist schöner aus.

Das erste Pairing der Panasonic RZ-S300W erfolgt automatisch, indem man die Ohrhörer aus dem Case entnimmt. Doch davor sollte man erst einmal die Ohrhörer ins Case Einsetzen und dieses mit dem Beiliegen Ladekabel voll aufladen, den Panasonic lädt dies bi der Auslieferung nicht voll. Sobald alles voll aufgeladen ist, werden einem die Ohrhörer beim Entnehmen aus dem Case automatisch in den Bluetooth-Einstellungen angezeigt und man kann diese wie gewohnt mit dem Smartphone koppeln. Möchte man die Panasonic RZ-S300W wiederum mit einem anderen Gerät koppeln, muss man zuvor die Verbindung zum aktuellen Gerät trennen, denn eine sogenannt Mulitpoint-Verbindung mit mehren Geräten auf einmal geht hier leider nicht. Um die In-Ear Kopfhörer erneut in den Pairing-Modus zu versetzten, muss man die beiden Ohrhörer ins Case einsetzen und innerhalb von drei Sekunden nach deren entnehme aus dem Case die beiden Touch-Oberflächen für 7 Sekunden gedrückt halten. Das Ausschalten erfolgt wie bei allen True Wireless In-Ears völlig automatisch, sobald man diese wieder ins Case einlegt. Alternativ kann man jedoch in der App auch die automatische Abschaltung aktivieren, doch ich persönlich würde die Ohrhörer immer im Case aufbewahren, damit diese nicht verloren gehen.

Die meisten Funktionen waren über den linken Ohrhörer ausgeführt, daher sorgt ein einmaliges Tippen dafür, dass die Musik pausiert wird, bis man erneut auf die Außenfläche des linke In-Ear tippt. Ein dreimaliges schnelles Tippen erhöht wiederum die Lautstärke und ein zweimaliges senkt diese ab. Dadurch ist es leider nicht möglich, die Lautstärke schnell in mehreren Stufen zu verändern, sondern man müsste jedes Mal erneut den Befehl aufführen. Hält man den Finger 2 Sekunden auf dem linken In-Ear, dann kann man dem im Smartphone integrierten Sprachassistenten aktiveren oder auch auf Amazon Alexa, welchen man in der Panasonic App einrichten kann, dazu später mehr.

Mit dem rechten In-Ear kann man wiederum die Musik steuern, dies bedeutet, dass zweimal antippen, den nächsten Titel spielt und dreimal hintereinander den vorherigen Titel. Hält man die Touch-Oberfläche zwei Sekunden berührt, schaltet dies die Umgebungsgeräusche hinzu und auf Wunsch wieder weg.

Anrufe können über beide Seite angenommen werden, einfach während ein Anruf eingeht eine der beiden Seiten antippen und möchte man gerade nicht Telefonieren oder einfach nur auflegen, dann einfach zwei Sekunden berührt halten.  

Möchte man nur einen der In-Ears benutzen, egal ob nur rechts oder links, ist dies wie bereits erwähnt möglich. Jedoch muss man dann beachten, dass bei der Steuerung auch nur dessen Funktionen bereitstehen. Dies heißt soviel, dass wenn ihr den linken In-Ear nutzt, ihr nicht zum nächsten Titel springen könnt und andersrum mit dem rechten nicht die Lautstärke regulieren könnt, geschweige den die Musik pausieren. Daher muss man in diesem Fall meistens öfters das Smartphone zur Hand nehmen. 

Die Bedienung über die Touch-Oberfläche funktioniert soweit sehr gut und besitzt lediglich eine Verzögerung von knapp einer Sekunde. Mit beiden In-Ears kann man alle notwendigen Funktionen direkt ohne das Smartphone steuern, was mir sehr wichtig ist. Was mir jedoch manchmal gefehlt hat, ist eine Sperrung der Touch-Oberfläche, denn schon beim Einsetzen der Ohrhörer oder sofern man diese nur leicht in den Ohrkanal nachjustieren möchte, führt man direkt ungewollt einen Befehl aus.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Panasonic macht bei den RZ-S300W keine genauen angeben, wie diese klanglich abgestimmt sind, daher hab ich mir das Ganze für euch wie bei jedem Test genauer angehört. Doch fassen wir zuerst kurz die technischen Daten zusammen: Neben dem Akku, der in jedem der beiden Ohrhörer den größten Anteil im Gehäuse einnimmt, befindet sich darin noch je ein 6 mm Neodym-Treiber, die auf beiden Seiten einen gewöhnlichen Frequenzgang von 20 Hz – 20.000 Hz ausgeben. 

Bei den Audio-Codecs setzt Panasonic nicht nur auf das Standardformat SBC, sondern zur Freude aller Apple-User auch auf den hochwertigen Audio-Code AAC, welche von allen iOS-Devices unterstützt wird. Somit wir einem hierbei eine verbesserter bzw. verlustfreie Bluetooth-Musikwiedergabe ermöglicht.

Das Klangbild der Panasonic RZ-S300W klingt, ohne diese in der App anzupassen, ungewöhnlich nüchtern. Für einen 6 mm Treiber hätte ich einen druckvolleren Bass mit mehr Tiefgang erwartet. Hier scheint das kompakte und kleine Gehäuse, indem weniger Volumen für die Bassentwicklung vorhanden ist, dafür zu sorgen, dass sich der eigentlich wichtige Bass nicht richtig entfalten kann. Typisch für einen Single-Treiber In-Ear Kopfhörer sind auch die Mitten zurückhaltender und weniger griffig. Das Ganze setzt sich so auch bei den Höhen fort, diese sind soweit auch etwas dezenter betont, neigen jedoch bei sehr hoher Lautstärke je nach Musikrichtung dazu, dass diese gelegentlich zu leichten s-Lauten tendieren. Durch diese „schwächen“ bzw. der klanglichen Abstimmung von Werk aus klingen die Panasonic RZ-S300W bei der Musikwiedergabe zwar nicht so stark wie andere von mir bereits getesteten Modelle, doch einige unter euch werden beim Klang wiederum keine Probleme haben, schließlich ist Klang ebenfalls eine Geschmacksache und was mir hier weniger gut gefällt, mögen andere vielleicht. Für mich eigenen sich die Panasonic RZ-S300W vor allem bei der Wiedergabe von Hörbüchern, da mir die Sprachverständlichkeit sehr gut gefällt.

Die Sprachverständlichkeit beim Telefonieren ist gut, aber definitiv nicht hervorragend. Ich konnte dabei während dem reden meine Gesprächspartner hervorragend verstehen, soweit auch nichts Überraschendes, doch mein Gegenüber verstand mich eher nur gut. Das liegt daran, dass die verbauten Mikrofone zur Rauschunterdrückung der Umgebungsgeräusche währenddessen verwendet werden. Dadurch versucht die Elektronik diese Geräusche zu eliminieren, was jedoch auch dazu führt, dass eure gesprochene Worten abgehackt dem Gesprächspartner übermittelt werden. Diesen Effekt hat man am stärksten, wen die Umgebung etwas lauter ist oder wenn es an dem Tag sehr windig ist.

Was die Latenz angeht, diese ist nur minimal, wenn man ganz genau hinhört erkennbar, dabei muss man sich jedoch sehr stark drauf konzentrieren, wie ich das im Test immer mache. Doch wenn man direkt ein Video über YouTube oder einen Film auf Netflix und Co. anschaut, merkt ihr dabei definitiv keine Verzögerung zwischen Bild und Ton.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

App

Panasonic stellt für die eigenen True Wireless In-Ear Ohrhörer eine passende App kostenlos zur Verfügung. Diese App hört auf den Namen „Panasonic Audio Connect“ und steht sowohl für iOS als auch Android Smartphones kostenlos im jeweiligen AppStore zum Download bereit.

Diese App ist jedoch wie bei vielen anderen Herstellern nicht unbedingt zwingend erforderlich, da die Kopfhörer auch ohne diese problemlos genutzt werden könnten. Wer jedoch Firmware-Updates (stand bei mir direkt eins zur Verfügung) oder persönliche Einstellungen via 5-Band-Equalizer vornehmen möchtet und den Amazons Alexa als Sprachassistent nutzen will, kommt um die App nicht drumherum.

Startet man die App das erste Mal, wird man sehr einfach Schritt für Schritt durch die Einrichtung bzw. die erste Verbindung mit den Kopfhörern geführt und kann einige Funktionen der App direkt aktivieren, was man jedoch auch problemlos später noch in den Einstellungen machen kann. Wichtig ist hier nur, dass man die Sprache auf Deutsch stellt, damit die Status-Ansagen der Kopfhörer auf deutsch sind.

Beim Startbildschirm werdet ihr beim ersten Start der App speziell informiert, dass man direkt über das obere Symbol Alexa als Sprachassistenten einrichten kann. Sollte euch jedoch Google oder Siri lieber sein, müsst ihr nichts weiter tun, denn diese erreicht ihr einfach so über die Kopfhörer. Ansonsten sieht man hier im Startbildschirm direkt die beiden Panasonic RZ-S300W Kopfhörer und zudem wird einem hier der Akkustand des linken und rechten In-Ear getrennt gezeigt. Des Weiteren erfährt man über diese Seite direkt, welcher Klangmodus gewählt ist. Tippt man auf das Symbol darunter, kann man zwischen vordefinierten Klanganpassungen wählen, oder man erstellt sich ein eigenes mithilfe eines 5-Band Equalizer. Das Gute dabei ist, die selbst eingestellte Klanganpassung wird sogar abgespeichert und ist somit immer aktiv. Im weiteren Symbol darunter wird angezeigt, ob die Umgebungsgeräusche aktuell durchgelassen werden oder nicht. Da ich meine Panasonic RZ-S300W direkt mit meinem iPhone X verbunden habe, zeigt es mir oben link direkt unter dem Namen automatisch AAC an, da am iPhone dieser Audio-Codec unterstütz wird. Hat man ein Android Smartphone, steht hier natürlich SBC.

Durch das Symbol oben rechts mit dem abgebildeten Schraubenschlüssel gelangt man ins Einstellungsmenü, bei dem man alle wichtigen Einstellungen der In-Ear vornehmen kann. Hier angelangt, kann man zum einen direkt auf die Online-Bedienungsanleitung zugreifen, sofern man was nachsehen möchte, aber die Anleitung gerade nicht findet oder unterwegs ist. Ansonsten zählen hier zu den wichtigsten Einstellungen die automatische Abschaltung, welche hier mit: Aus 5, 10, 30 oder 60 Minuten bestimmt werden kann. Ob man die Klangqualität (AC-Codec) oder Konnektivität (Codec SBC) priorisieren möchte. Zu guter Letzt ist auch die Finden-Funktion nützlich, denn damit kann man den Standort der Ohrhörer auf einer Karte einsehen oder zusätzlich einen Signalton abspielen, damit dieser einem eventuell bei der suche helfen kann, diese wieder zu finden.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

In jedem der PanasonicRZ-S300W In-Ears hat Panasonic einen 55 mAh Lithium-Polymer Akku verbaut. Diese sollten laut Panasonic eine max. Laufzeit im AAC-Codec Betrieb von ca. 7,5 Stunden ermöglichen und zusammen mit dem 800 mAh Akku im Case eine mehrmaliges aufladen (Max vier Mal), sodass sogar max. 30 Stunden erreicht werden sollten.  

Im Alltag lieferten bei mir die Akkus der Ohrhörer bei etwas 75 % der maximalen Lautstärke eine Laufzeit von knapp über 6,5 Stunden, was soweit zwar nicht ganz der angegeben Wert ist, doch ausreichend sollte dieser allemal sein. 

Für spontane Einsätze, wenn man z. B. eine Runde Radfahren möchte, jedoch vergessen hat, die Kopfhörer aufzuladen, besteht die Möglichkeit, auf die integrierte Schnellladefunktion zuzugreifen. Diese ermöglicht es, die beiden Ohrhörer innerhalb von nur 15 Minuten für gut 1 Stunden und 30 Minuten wieder mit Energie zu versorgen. Möchte man die beiden Ohrhörer wiederum komplett aufladen, muss man knapp eine Stunde und 20 Minuten warten und beim Ladecase welches übrigens via USB-C aufgeladen wird, dauert es gut dreieinhalb Stunden.

Bluetooth & Signalqualität

Panasonic setzt bei den RZ-S300W auf den neuen Bluetooth 5 Chip. Dieser liefert in meinem Test eine sehr stabile Verbindung sowohl zu iOS- als auch Android-Geräten. Die Verbindung zwischen Smartphone und In-Ears erfolgt wie bei eigentlich sämtlichen True Wireless Kopfhörer automatisch bei der Entnahme aus dem Ladecase. Sobald man die beiden Ohrhörer zum ersten Mal aus dem Transportcase nimmt, befinden diese sich automatisch im Pairing-Modus und können daher wie bei Bluetooth-Kopfhörer üblich, direkt über die Einstellungen mit dem Smartphone verbunden werden. 

Möchte man die beiden Ohrhörer wie bereits eingangs meines Berichtes erwähnt mit einem weiteren Gerät koppeln, muss man zuvor erst einmal die aktuelle Verbindung trennen und dann die beiden Ohrhörer ins Case einsetzten. Anschließend direkt die beiden Ohrhörer entnehmen und schnell innerhalb von 3 Sekunden die beiden Touch-Oberflächen für 7 Senkungen gedrückt halten. Anschließend können die Ohrhörer mit dem nächsten Gerät gekoppelt werden.

Kommen wir nun zur Bluetooth-Reichweite hier bin ich von der max. Reichweite sehr überrascht, denn diese ist zum einen sehr stabil und im Freien war hier ohne Hindernis erst nach knapp über 33 Meter Schluss. Im Haus oder der Wohnung ist die Reichweite ebenfalls gut, denn hier war es selbst im nächsten Stock noch problemlos möglich, ohne Aussetzer Musik weiter zuhören.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den ersten True Wireless In-Ears, den Panasonic RZ-S300W liefert Panasonic gut Kopfhörer ab, die mit einer sehr guten Bluetooth-Reichweite, einer langen Akkulaufzeit und einem sehr geringen Gewicht punkten können. Wer jedoch auf der Suche nach bassbetonten Kopfhörer mit einer warmen Abstimmung ist, sollte lieber zu einem anderen Modell greifen. Doch dies muss definitiv nicht negativ sein, denn der Klang ist nicht schlecht und zudem ist jedem sein Geschmack bzw. Klangeindruck anders.

Preis/Leistung

Die UVP der RZ-S300W hat Panasonic mit 120€ festgesetzt. Online sind diese jedoch inzwischen teilweise für etwas mehr als 90€ inkl. Versand erhältlich.  

Für diesen Preis bekommt man gute True Wireless In-Ear Kopfhörer, welche zwar klanglich definitiv nicht High-End sind, aber dennoch in einigen Punkten gut sind. Dazu zählt z. B. der sehr leichte Tragekomfort, die lange Akkulaufzeit und die äußert geringe Latenz. Zudem hat Panasonic an alle Bedienungsfunktion gedacht und somit kann man sämtliche Funktionen direkt über die Ohrhörer steuern und bei Bedarf auch problemlos jeden der Ohrhörer alleine nutzen. 

Panasonic RZ-S300W

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.panasonic.com/de/

Google Nest Wifi

In aller Kürze

Das Nest WiFi von Google ist ein sehr einfach einzurichtendes Mesh-System, sodass dieses auch weniger Technik-Affine Laien ohne größere Probleme hinbekommen sollten. Im Praxistest ist es ein zuverlässiges Router-Setup, welches mir in meiner Testphase keinerlei Probleme bereitet hat. Praktisch ist dabei, dass der zusätzliche Mesh-Zugangspunkt nicht nur ein weiteres Gerät ist, das irgendwo z. B. im nächsten Stockwerk steht und dafür sorgt, dass auch hier mit dem WiFi alles abgedeckt wird, sondern das diese einen Lautsprecher integriert hat. Dadurch kann man darüber z. B. Radio hören oder auch einfach ein Hörbuch anhören.

Etwas Schade ist wiederum, dass man am Router nur einen freien Ethernet-Port zur Verfügung hat. Daher muss man, sofern man hier mehr braucht, diese am externen Modem anschließen. Happig ist aber auch der Preis, denn für ein Setup mit einem Router und einem Mesh-Zugangspunkt werden knapp 250€ fällig.

Gefällt uns

  • schlichtes Design
  • Mikrofon und Lautsprecher integriert
  • Einstellungen auch von unterwegs möglich
  • Google Duo kompatible

Gefällt uns weniger

  • Cloud-Zwang
  • nicht gerade günstig
  • kein WiFi 6

Google Nest WiFi

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung hat Google identisch zu den bisher von mir getesteten Google bzw. Nest Produkten designt. Das Ergebnis ist eine schlichte weiße Verpackung, welche nicht wie bei vielen anderen Herstellern mit zahlreichen Bildern und Texten bedruckt ist. Hier legt Google auf ein dezentes und übersichtliches Design wert, welches lediglich einige Bildern zum Produkt und dessen Ausstattungsmerkmalen beinhaltet.

An der Vorderseite wird neben dem aktuellen bunten „G“ (Google-Logo) der Name des Produktes und eine Abbildung der beiden Geräte von vorne gezeigt. Zur rechten Seite wird einem kurz das System erklärt, also um was es sich hierbei handelt, was es genau macht und für wen oder welchen Einsatzzweck es gedacht ist. Die Rückseite zeigt wie bei den Produkten von Google üblich ein flächendeckendes Bild, welches einem das entsprechende Produkt oder manchmal auch einen Teil in Aktion bzw. in Verwendung zeigt. So sieht man hier z. B. den Mesh-Zugangspunkt, wie dieser auf einer schön dekorierten Anrichte bzw. Sideboard steht.

Die Linke Seite erwähnt unter anderem einige Vorteile des Nest-WiFi und deutet schon an, dass dieses dank integrierten Google Assistent mit zahlreichen Smart-Home-Geräten von bekannten Marken kompatible ist. Zu guter Letzt verrät einem die Unterseite noch einige wichtige technische Daten zum Google Nest WiFi und gibt im klein gedruckten Informationen zum Lieferumfang bekannt. Außerdem werden hierbei auch noch die Anforderungen für das System aufgelistet.

Hebt man den Deckel von der Verpackung ab, erblickt man direkt die beiden Hauptgeräte, den Google Nest WiFi-Router und den zusätzlichen Mesh-Zugangspunkt. Diese wurden hier, wie von Google gewohnt sicher in einer Vorrichtung aus Zellulose-Material fixiert, sodass beim Transport alles sicher an seinem Platz bleibt. Unter diesem Einsatz, den man leicht durch eine Lasche entnehmen kann, verbirgt sich das restliche Zubehör. Angefangen bei der kleinen kompakten Kurzanleitung. Darunter ist wiederum ein kleinerer Kartoneinleger, unter dem sich dann die beiden Netzteile inkl. fest angebrachtem Kabel mit Hohlstecker befinden, welche beide mit jeweils 2 Meter ausreichend lange bemessen sein sollten. Zu guter Letzt befindet sich neben den Netzteilen noch eine kleine Faltschachtel, in dem sich das 2 Meter lange Netzwerkkabel befindet, welches dazu dient, den Nest WiFi-Router mit dem Modem eueres Internetanbieters zu verbinden.  

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Google versteht es sehr gut, ein Produkt modern und zugleich einfach schön zu gestaltet. So auch beim Nest WiFi, welches hier bei meinem Set aus zwei nahezu identisch großen, etwa Tassengroße runde Geräte besteht. Diese bietet Google jedoch nur in einem matten Weiß an, was jedoch dafür sorgt, dass diese sich nahezu unauffällig in die Deko im Haus integrieren lassen.

Durch das minimalistisch und zugleich schlichte Design verzichtet Google rundum auf Knöpfe, die das Design unterbrechen würden und auch die wenigen vorhanden Anschlüsse hat man an der Rückseite im unteren Abschnitt versteckt. Der Router des Google Nest WiFi-Set, bei dem es sich um das Hauptgerät handelt, besitzt eine kleinere Aussparung an der Unterseite, hinter der sich drei Anschlüsse verstecken. Der Stromanschluss mittig und rechts sowie links daneben einen 1-Gigabit-Ethernet-Port. Der linke davon von unten betrachtet, bleibt einem jedoch nicht frei zur Verfügung, denn dieser muss mit einem Modem verbunden werden. An der Unterseite des Nest-WiFi ist zudem der QR-Code eingebracht, der benötigt wird, um das System einzurichten. Im Anti-Tusch Gummi ist zudem im vorderen Bereich ein Reset Knopf versteckt, der lediglich dazu dient, das System z. B. beim Verkauf oder bei einem Fehler zurückzusetzen. Das es sich hierbei um ein Google Produkt handelt, erkennt man hier definitiv nicht auf dem ersten Blick. Erst vom Nahen betrachten erkennt man das leicht eingeprägte „G“ an der Oberseite des Routers, welches jedoch nur wenige als ein Produkt von Google deuten würden.

Der Mesh-Zugangspunkt ist von der Form und der Größe dem Router nahezu ähnlich, der Router ist 90,4 mm hoch und nimmt im Durchmesser 110 mm ein, während der zusätzliche Mesh-Zugangspunkt 87,2 mm hoch ist und im Durchmesser einen Platz von 102,2 mm benötigt. Beim Design und dem Funktionsumfang gibt es hier wiederum deutlich größere und vor allem entscheidende Unterschiede. Der Mesh-Zungangspunkt kommt nämlich nur mit einem Stromanschluss aus, verfügt dafür jedoch an der Rückseite über einen mechanischen Schieberegler, welchen den internen Google Assistenten deaktivieren kann bzw. das Mikrofon im Gerät deaktiviert. Diese Mikrofone befinden sich hier an der Oberseite des Mesh-Zugangspunktes, gut zu erkennen an den vier kleinen Schlitzen. Am unteren Teil des Gehäuses ist der Mesh-Zugangspunkt rundherum gelocht, da sich hier im inneren ein 40 mm Treiber befindet. Dies ist nicht ohne Grund so, denn wie bereist erwähnt ist im inneren des Zugangspunktes ein 40 mm Treiber integriert. Dieser kann z. B. für Musik genutzt werden oder man kommuniziert darüber mit dem Google Assistenten. Zu guter Letzt ist auch die Unterseite des zusätzlichen Zugangspunkt mit einem Anti-Rutsch-Gummi versehen worden. Der Zwischenring, auf dem das rutschhemmende Gummi befestigt wurde, ist ein rundum leuchtender LED-Ring, der über den Status des Gerätes informiert und beim Sprachassistenten als optisches Feedback genutzt wird.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung konnte ich nicht wirklich etwas Negatives feststellen. Die verschiedenen Bauteile der Gehäuse gehen nahtlos ineinander über und insgesamt fühlen sich die beiden Geräte sehr wertig an. Wunderbarer gefällt mir auch weiterhin der nachhaltige Aspekt von Google, denn wie bereits beim Nest Mini setzt man auch beim Gehäuse des neue Nest WiFi-Sets auf recycelten Kunststoff. Im Falle des WiFi-Routers sind es beim Gehäuse 45 % und beim WiFi-Zugangspunkt 40 %.

Minimale Kritik könnte ich hier vielleicht am Stromanschluss aussetzten, denn hier hätte man meiner Meinung nach auf einen USB-C-Port setzen sollen, anstelle des Hohlsteckers. Schließlich könnte man so ein eventuell defektes USB-C Kabel, welches ich hier dann auch abnehmbar ausgeführt hätte, deutlich einfacher austauschen, also solch ein seltener verwendeter Hohlstecker. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Stromversorgungjeweils ein 15-W-Netzteil mit Hohlstecker (fest mit Netzteil verbunden)
WLAN-StandardWiFi-Router
AC2200 MU-MIMO Wi-Fi
4×4 (5 GHz)
2×2 (2,4 GHz

WiFi-Zugangspunkt
AC1200 MU-MIMO Wi-Fi
2×2 (2,4 GHz/5 GHz) 

WiFi-Router & Wifi-Zugangspunkt
Simultanes Dualband-WLAN (2,4 GHz/5 GHz) mit Unterstützung für IEEE 802.11a/b/g/n/ac
Smart-Home-KonnektivitätBluetooth® Low Energy (BLE)
IEEE 802.15.4 Thread (2,4 GHz) – Funktionalität noch nicht verfügbar (Zigbee)
FarbeWeiß
GeschwindigkeitenGoogle Nest WiFi bis zu 2.2000 Mbit/s
Google WiFi Zugangspunkt bis zu 1.200 Mbit/s
ReichweiteGoogle Nest WiFi bis zu 120 m²
Google WiFi Zugangspunkt bis zu 80 m²
SicherheitWiFi-Router
WPA3-Verschlüsselung 
Automatische Sicherheitsupdates
Trusted Platform Module

WiFi-Zugangspunkt
WPA3-Verschlüsselung 
Automatische Sicherheitsupdates
Stromverbrauchjeweils 8 Watt im Stand-by und knapp 12 Watt aktiv
Abmessungen & GewichtWiFi-Router
Durchmesser: 110 mm
Höhe: 90,4 mm
Gewicht: 380 g

WiFi-Zugangspunkt
Durchmesser: 102,2 mm
Höhe: 87,2 mm
Gewicht: 350 g
Lautsprecher & Mikrofonenur beim WiFi-Zugangspunkt
360°-Sound mit 40-mm-Treiber
Bluetooth 4.2
Far Field-Mikrofone für Google Assistant
Lieferumfang• 1 Nest WiFi-Router
• 1 Nest WiFi-Zugangspunkt
• 1 Ethernetkabel (2 m)
• 2 Netzteile
Technische Daten des Google Nest WiFi

Einrichtung und Konfiguration 

Die Ersteinrichtung des Google Nest WiFi ist wie von Google Produkten gewohnt erstaunlich einfach. Zuerst geht es darum, den Google Nest WiFi-Router anzuschließen und einzurichten. Dazu muss dieser direkt an das bisher verwendete Modem bzw. Router angeschlossen werden. Das WiFi-Netzwerk des bisher genutzten Routers würde ich in dessen Einstellungen, nachdem man das Google Nest WiFi eingerichtet hat, deaktivieren, denn sonst strahlt dieser und das neue System ein separates WiFi-Netz aus, was man fortan natürlich nicht mehr benötigt. Wie das geht, unterscheidet sich je nach Router, doch im Internet oder der Bedienungsanleitung wird euch da sicherlich geholfen.

Nun zur Einrichtung des Systems dazu sollte bzw. muss man zuvor die kostenlose Google-Home-App auf das eigene Smartphone herunterladen. Diese stellt Google kostenlos im App Store für iOS – Nutzer und im Playstore für Android-User bereit. Um Google Home nutzen zu können, muss man sich im Laufe der Einrichtung ein Konto erstellen, sofern man dies wie ich nicht schon bereits von anderen Geräten, sei es ein weiteres Google-Produkt oder ein Android basierendem Smartphone besitzt.

Direkt nachdem man die App gestartet hat und auf dem Hauptmenü gelandet ist, klickt man oben auf das Plus und wählt anschließend „neues Gerät hinzufügen“ aus. Daraufhin sucht die App automatisch nach einem neuen, noch nicht eingerichteten Google-Gerät und daher sollte spätestens zu diesem Zeitpunkt der Router des Nest-Wifi an seinem Standort stehen und mit Strom sowie dem alten Router verbunden sein. Dabei sollte, sofern ihr alles richtig gemacht habt, der Nest WiFi Router automatisch gefunden werden, sodass z. B. wie bei mir „Setup5BAB.ybd“ gefunden steht. Daraufhin wird man aufgefordert bzw. gefragt, ob man der App den Kamerazugriff gewähren möchte, was man auch tun sollen, denn nur dann kann man den QR-Code an der Unterseite des Routers einlesen, damit anschließend eine Verbindung erfolgen kann und das WLAN-Netz erstellt wird. Sobald dieser Schritt erledigt ist, geht es darum, dem ab sofort neuen WLAN-Netzt einen Namen und ein Passwort zu geben, dass dann nach der Einrichtung gilt und eingegeben werden muss, wenn man ein weiteres Gerät mit dem Google Nest WiFi verbinden möchte. Zu guter Letzt erscheinen noch einige Hinweise und man zur besseren Zuordnung angeben, in welchem Raum bzw. Zimmer der Router steht. Anschließend wird das Netzwerk erstellt und die Einrichtung des Routers ist abgeschlossen.

Sofern man wie ich im Test noch direkt einen Zugangspunkt mit im Paket erwirbt, kann man anschließend direkt auch diesen einrichten. Somit wird man nach der abgeschlossenen Einrichtung des Nest-WiFi Routers direkt gefragt, ob man ein weiteres WiFi-Gerät einrichten möchte, was ich hier mit „ja“ bestätigt habe. Die Einrichtung des WiFi-Zugangspunkt ist nahezu identisch zum Router, daher muss man auch diesen mit dem beiliegenden Netzkabel verbinden. Daraufhin erfolgt die restliche Einrichtung identisch zum Router, das heißt, dass Gerät wird automatisch in der App gesucht, angezeigt und dann muss man den Code auf dem Aufkleber abscannen. Anschließend kommen jedoch hier noch ein paar zusätzliche bzw. Extra Einstellungen, die erledigt werden können, schließlich ist im Zugangspunkt ein Lautsprecher mit Google Assistant integriert, der eingerichtet werden möchte oder besser gesagt kann. Dies geht hier jedoch wie von Google gewohnt sehr einfach und wird sehr verständlich Schritt für Schritt erklärt.

(Einrichtung und Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Netzwerk und Sicherheit

Google setzt beim Nest WiFi nicht auf den neusten WiFi 6 Standard. Dies hat laut Google den Grund, dass diesen Standard aktuell noch zu wenige Geräte unterstützen bzw. nutzen und zudem wäre damit der Preis des Nest-WiFi deutlich teuerer ausgefallen. 

Beim Nest WiFi setzt Google auf ein simultanes Dualband-Wlan (2,4 GHz/5GHz), was bedeutet das sowohl das 2,4 GHz und das 5 GHz gleichzeitig verwendet werden. Wäre es „nur ein Dualband-Wlan, kann man auch nur eine der beiden Frequenzen nutzen, doch da meisten auch noch ältere Geräte zuhause sind oder welche, die kein 5 GHz unterstützen, ist beides gleichzeitig meist die bessere Option. Beim WiFi Standard ist alles Wichtige dabei, es werden nämlich IEEE 802.11 a/b/g/n/ac unterstützt. Im Nest WiFi Router sind 4 x 4 Antennen für das 5 GHz und 2 x 2 für das 2,4 GHz verbaut, beim Zugangspunkt sind es 2 x 2 Antennen für beide Netze.

Beim Verschlüsselungsstandard setzt man auf die neusten Standard WPA3. Doch da jeder in seinem Haushalt noch zahlreiche Geräte besitzen, welche diesen Standard nicht unterstützen, kann man die vollen Vorteile des neusten Verschlüsselungsstandard nicht ausreizen. Jedoch ist das System mit einem guten Passwort sicher geschützt und dadurch, dass Google regelmäßig voll automatisch Software-Updates freigibt, ist hier alles sicher und es werden sicherlich noch einige neue bzw. zusätzliche Funktionen dazukommen. Hier könnte ich mir z. B. in Zukunft vorstellen, dass man z.B. Philips Hue Leuchtmittel direkt über das Google Nest WiFi steuern könnte, ohne eine zusätzliche Bridge von Philips nutzen zu müssen. Schließlich besitzt das System neben WiFi 5 auch Bluetooth LE und Zigbee, was Philips Hue verwendet. Letzteres wird hier von Google jedoch im Funkstandard nicht so bezeichnet, sondern bezeichnet diesen lediglich als IEEE 802.15.4-Thread.

Lautsprecher

Im Nest WiFi Zugangspunkt ist, wie bereits eingangs erwähnt ein zusätzlicher 40 Millimeter-Lautsprecher verbaut. Von diesem sollte man natürlich bauartbedingt keine klanglichen Wunder erwarten, doch um für eine Hintergrundmusik zu sorgen, oder für den Sprachassistenten reicht der Klang vollkommen aus und ist klanglich sogar etwas besser als der Nest Mini. Damit der integrierte Google-Assistent einen versteht, benötigt dieser natürlich auch Mikrofone, hierfür hat Google an der Oberseite vier Far Field-Mikrofone verbaut. Das Besondere daran ist, dass man darüber nicht nur mit dem Google-Assistent quatschen kann, sondern auch das WLAN-System via Sprache steuern kann. Somit kann man z.B. Befehle wie: Hey Google führe einen Speedtest aus, eröffne ein Gastzugang, wie wird das Wetter heute und sperre alle Kindergeräte ab 22 Uhr bis XY, verschiedene Aktionen ohne Smartphone ausführen.

Hat jemand jedoch Angst, dass man aufgrund der verbauten Mikrofone überwacht wird, kann man diese durch den kleinen Schieberegler an der Rückseite des Nest-WiFi Zugangspunkt deaktivieren. Hat man jedoch, wie ich zuhause die Far Field-Mikrofone aktiviert, funktionieren diese ausgesprochen gut, selbst wenn gerade Musik wiedergegeben wird, reagiert der Zugangspunkt sehr schnell auf „Hey Google“ und reduziert die Musik, während diese zuhört. Nutzer von Google Duo können den Zugangspunkt dadurch übrigens auch zum Telefonieren verwenden, sodass man darüber weltweit mit anderen Nutzern von Duo-kompatiblen Geräten telefonieren kann. Sollte man z.B. wie ich in der Küche den Google Nest Hub und im Obergeschoss den Nest-WiFi Zugangspunkt stehen haben, kann man dadurch sogar intern mit den Personen im Erdgeschoss reden, ohne gleich durchs ganze Haus brüllen zu müssen, sodass die gerade schlafenden Kinder nicht aufwachen. Die Lautstärke des Google Nest WiFi Zugangspunkt wird übrigens über eine Touch-Oberfläche reguliert, alternativ ist dies natürlich auch über die App möglich.

Funktionen

Damit die Sprachbefehle wie „sperre ab 22 Uhr alle Kindergeräte“ funktionieren, sollte Google Nest WiFi natürlich wissen, welche Geräte dies sind. Dies kann man dem System ganz einfach mitteilen, denn man kann hierbei mehrere Geräte, also z.B, alle der Kinder zu einer Gruppe zusammenfassen und diese dann dementsprechend benenn, sprich „Kindergeräte“. Dadurch kann man jedoch auch in der App einstellen, dass der Zugriff der Geräte zu bestimmten Zeiten unterbrochen wird oder bezüglich des Jugendschutzes bestimmte Seite blockiert werden. 

Ein Gastnetzwerk kann über die App ebenfalls schnell und einfach eröffnet werden und das sogar von unterwegs aus. Was dabei sehr praktisch ist, der WLAN-Passwortschlüssel kann direkt via Mail dem Gast zugesendet werden, ohne dass dieser den vollen Zugriff auf das System erhält, da dies ein anders Passwort erfordert.

(Funktionsumfang: 4,5 von 5 Punkten)

Reichweite und Geschwindigkeit

Laut Google liegt die theoretische maximale Geschwindigkeit des Google Nest WiFi bei 2.2000 Mbit/s und über beim WiFi Zugangspunkt bei bis zu 1.200 Mbit/s an. Bei diesen Werten redet man natürlich von perfekten Voraussetzungen, sprich, keine Wand oder Decke dazwischen, was bei einem Haus einfach nicht möglich ist. Außerdem hängt dies natürlich auch von der gebuchten bzw. max. erreichbaren Netzwerk-Geschwindigkeit eures Anbieters ab. Hierbei kann das Nest WiFi System natürlich nicht schneller übertragen, als diesem von der Eingangsleitung geboten wird. 

Hierbei konnte ich im Test beim Nest WiFi Router, der selbstverständlich direkt neben unserem bisherigen Router steht und dem zusätzlichen Zugangspunkt im Obergeschoss feststellen, dass das Netzwerk nicht schneller ist, sondern vielmehr logischerweise flächendeckender ist. Dies ist soweit auch logisch, denn mehr als die max. Leistung des bisherigen Router (250 Mbit/s) kann das Nest WiFi nicht herausholen, was im Erdgeschoss jedoch nahezu überall erreicht wird. Hier verspricht Google eine Abdeckung von 120 m² und bei jedem Zugangspunkt knapp 84 m². Oben im Obergeschoss ist das WiFi zwar weiter weg vom Router etwas schwächer, doch für die gewohnten Dinge wie Streaming usw. reicht die Geschwindigkeit auch hier vollkommen aus.

(Reichweite und Geschwindigkeit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das neue Google Nest WiFi System ist mattweiß und fügt sich somit absolut dezent in jedem Raum im Haus oder der Wohnung ein. Wie ich es bereits von denen Produkten aus dem Hause Google kenne, ist auch hier die Einrichtung über die gewohnte Google Home-App sehr einfach, da die Einrichtung sehr verständlich Schritt für Schritt erklärt wird. 

Praktisch ist die Software, auch wenn dieses teils für einen Laien etwas unübersichtlich ist. Arbeitet man sich jedoch etwas rein oder informiert sich im Internet darüber, findet man schnell die gewünschte Funktion. Dabei kann man einige nützliche Dinge einstellen, was zwar nur übers Smartphone nicht am PC geht, doch dies reicht aus und einmal eingestellt, kann man viele Funktionen des Systems auch via Sprache steuern.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 259€ ist das Google Nest WiFi -Set bestehend aus eine WiFi Router und – Zugangspunkt. Reicht wiederum nur der Router bei euch aus, dann werden bei Google 159€ und für jeden weiteren Zugangspunkt 139€ fällig. Verwendet man alle aktuellen Vorteile des Sets wie die einfach Einrichtung und den zusätzlichen Funktionsumfang, der teilweise auch noch erweitert wird, ist dies im Betracht zu Konkurrenz kein unrealistischer Preis.  

Jedoch braucht man, um das Set überhaupt zu betreiben, einen Modem, dass man in den meisten Fällen vom Anbieter zur Verfügung gestellt bekommt. Handelt es sich hier um eine Fritzbox und man kann auf die zusätzlichen Funktionen des Google Systems verzichten, dann reicht euch sicherlich auch ein zusätzlicher Repeater aus, mit dem ihr dann billiger seid. Doch habt ihr wie ich ein von der Funktion eingeschränkten Eigenmarken-Router von eurem Anbieter, greife ich gerne auf was Zuverlässiges zurück, dass einfach einzurichten ist und mehr Funktionen bietet, die ich so nicht vom Router des Anbieters geboten bekomme.

Google Nest WiFi

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: google.com/de

Garmin Edge 1030 Plus

In aller Kürze

Mit dem neuen Garmin Edge 1030 Plus hat Garmin das neuste Top-Modell der Garmin Edge Navi-Serie vorgestellt, welches zugleich der Nachfolger des normalen Edge 1030 ist. Um es kurz zu sagen, das Garmin Edge 1030 Plus ist der aktuell am besten ausgestattete GPS-Fahrradcomputer, der zudem den größten Funktionsumfang auf dem Markt bietet. Kleine Kritik gibt es lediglich beim Menüaufbau, was jedoch dem sehr üppigen Funktionsumfang geschuldet ist.

Ansonsten erhält man hier ein technisch und vom Funktionsumfang top GPS-Fahrrad-Navigationsgerät, welches jedoch auch seinen Preis hat, diesen aber meiner Meinung nach absolut Wert ist. Schließlich ist es das aktuelle beste GPS-Fahrrad-Navigationsgerät auf dem Markt, welches in allen zweirädrigen Sportarten einen hervorragende Arbeit leistet.

Gefällt uns

  • sehr einfache Einrichtung
  • lange Akkulaufzeit
  • top Verarbeitung
  • umfangreicher Funktionsumfang
  • sehr gute Navigation

Gefällt uns weniger

  • Menü etwas unübersichtlich
  • hoher Preis

Garmin Edge 1030 Plus

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Garmin Edge 1030 Plus liefert Garmin wie ich es bereits von anderen Produkten des Unternehmens kenne, in einer sehr stabilen grauen Verpackung aus. Dabei zieren die Verpackung einige Abbildungen des darin befindlichen Gerätes und einige wenige Informationen zu diesem.  

Auf der Oberseite des Deckels wir das Garmin Edge 1030 Plus von oben betrachtet dargestellt. Dabei handelt es sich um eine original große Abbildung des Gerätes, welche hier einen Kartenabschnitt darstellt. Direkt neben dem Navi verläuft von oben nach unten groß der Herstellername sowie links unter dem Navi der Produktname. An der rechten und linken Seite ist erneut der Name des Navis zu lesen und darüber sieht man links das Garmin Edge 1030 Plus von links und auf der rechten Seite von rechts. Die untere Stirnseite ist weniger interessant, den hier gibt es nur das Kleingedruckte zum Unternehmen sowie die ganzen Infos zu den Lizenzen usw. 

Wichtig wäre hier wiederum die Rückseite, denn diese hält zahlreiche Informationen zum Edge 1030 Plus bereit. Dazu zählen, um einige Beispiele zu nennen: die Akkulaufzeit, die Displaygröße und das Gewicht sowie einige fürs Unternehmen wichtige Ausstattungsmerkmale des neueste Fahrrad-Navigationsgerätes.    

Direkt nach dem Entfernen des Deckels erblickt man das Garmin Edge 1030 Plus, welches in einer Folie eingepackt ist und zudem in einem Karton-Einsatz eingesetzt wurde. Darunter wiederum liegt das restliche Zubehör lose in mehren Verpackungen herum. Dazu zählen verschiedene Teile für die unterschiedlich großen Lenker-Halterungen und eine Aero-Halterung, ein Micro-USB-Ladekabel, ein Befestigungsband (Handschlaufe) und verschiedene Handbücher.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Design des Garmin Edge 1030 Plus setz Garmin auf ein einheitliches schwarzes Gehäuse. Das Vorgängermodell (ohne Plus) kam noch in einem schwarz/weisen Look daher, der nicht jedem gefallen hatte.

Der mattschwarze Look des Gehäuses, welches rundum mit einer leichten rauen Oberfläche versehen wurde, gefällt mit sehr gut. Somit liegt das Gerät nämlich auch mit nassen bzw. schwitzigen Händen hervorragend in der Hand. Bringt man zudem die Halteschlaufe an der Unterseite an, welche im Lieferumfang enthalten ist, dann kann man hier für noch einen zusätzliche Sicherheit sorgen, indem man beim Wegnehmen vom Halter automatisch durch die Schlaufe durchgreift oder das Band am Lenker befestigt.   

Die Oberseite des Garmin Edge 1030 Plus nimmt das ausreichend große 3,5 Zoll Display ein, welches an den Seiten mit einem schmalen und oben sowie unten mit einem etwas breiteren Displayrahmen versehen wurde. Am unteren Rand des Displayrands wurde das typische silberne Garmin-Logo integriert und im oberen Rand verbiegen sich einige Sensoren wie z. B. der Helligkeitssensor, der die automatische Display-Helligkeit reguliert.  

Sämtliche Bedienknöpfe hat Garmin wie beim Edge 1030 an den Seiten verteilt, somit bleibt das Display komplett überschaubar. Soweit ganz gut, doch mit der Aero-Halterung wird es da z. B. bei mir etwas eng zwischen Lenker und Navi, sodass man die Knöpfe nicht mehr so leicht erreichen kann. An der linken Seite ca. im oberen Drittel ist der Power-Button platziert worden. Damit wird das Gerät durch Längeres gedrückt Halten, angeschaltet und wenn man den Kopf im eingeschalteten Zustand länger gedrückt hält, kann man die Displaysperre aktiveren, in den Ruhestand wechseln oder das Gerät komplett Ausschalten. 

Unten an der kurzen Seite findet man zentral eine Abdeckung, unter der sich im Falle des Garmin Edge 1030 Plus lediglich ein Micro-USB-Anschluss zum Aufladen des Akkus und zur Datenübertragung verbaut wurde. Der noch beim Garmin Edge 1030 eingesetzte Micro-SD Karten-Einschub wurde entfernt, dafür hat man wiederum den internen Speicher erhöht. Links neben der Abdeckung des Lade-Anschlusses ist die Zurück-Taste und rechts die Start-/Stop-Taste, mit der man das Aufzeichnen der Strecke schnell starten und pausieren kann.

An der kurzen Stirnseite oben wurde das Gerät bewusst nach oben hinweg leicht schräg designt, sodass man hier das Gerät z. B. zusätzlich für mehr Sicherheit noch mit dem Zeigefinger halten kann, und zudem ist hier das Herstellerlogo aufgedruckt. Somit sehen andere Personen von vorne direkt, dass es sich hierbei um ein Garmin-Navigationsgerät handelt. Zu guter Letzt befindet sich an der Unterseite ziemlich mittig vom Gerät der gewohnte Garmin-Vierteldrehungs-Befestigungszapfen.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung des Garmin Edge 1030 Plus hat Garmin soweit sehr gute Arbeit geleistet. Das Gehäuse sitzt fest und es knarzt beim leichten Zusammendrücken nichts. Außerdem besitzen alle Knöpfe einen angenehmen Druckpunkt, sodass die Knöpfe bei jedem Drücken zuverlässig reagieren. Das Gerät ist nach dem Standard IPX7 geschützt, dies bedeutet, dass es auch mal versehentlich ins Wasser untergetaucht werden kann, allerdings nur bis zu einer tiefe von 1 Meter und max. 30 Minuten. Das zusätzliche X vor der 7 zeigt, dass entsprechende Tests für die Staubdichtigkeit fehlen, denn oftmals wird auch hier eine Zahl angegeben, doch bei einem Navigationsgerät für den Outdoor-Einsatz ist meistens nur der Schutz gegen Wasser angegeben. Dank IPX 7 ist man hier auf jeden Fall auf der sicheren Seite, denn somit macht auch ein überraschender Regenschauer dem Garmin Edge 1030 Plus nichts aus.

Apropos Regen sollte dieser stärker sein und dadurch auf dem Display landen, was selbstverständlich nahezu unvermeidlich ist, gibt es hier keinerlei Probleme. Das Display macht sich weder selbstständig, noch lässt es sich durch die Regentropfen nicht mehr bedienen. Dabei kann man zudem zwischen drei Empfindlichkeitsstufen wählen, wie empfindlich das Display reagieren soll.

Der Lieferumfang an Halterungen bzw. Befestigungsmaterial ist sehr umfangreich und macht einen sehr stabilen Eindruck. Angebracht am Lecker, dem Vorbau am Mountainbike oder beim Rennrad mit der Aero-Lenkerhalterung, macht das Gerät nicht nur eine gute Figur, sondern hält anschließend auch bombenfest (an der Aero-Halterung am sichersten). Beim Lade- und Daten-Übertragungs-Anschluss handelt es sich leider um einen in die Jahre gekommenen Micro-USB-Anschluss hier hätte ich mir natürlich einen USB-C-Anschluss gewünscht. Schließlich habe ich auf langen Touren immer ein USB-C Kabel  dabei. Somit muss ich persönlich nun halt noch ein weiteres Kabel mitnehmen, jedoch hält sich dessen Platzbedarf und Gewicht bei der Radtour absolut in Grenzen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

StromversorgungAkku
Akku-Art (Laufzeit)Li-Ionen (bis zu 24 Stunden)
GPSUnterstützung für GPS / GLONASS / GALILEO
FarbeSchwarz
DisplayTouchscreen, farbig, 282 x 470  Pixel, 8.9 cm (3,5″) Zoll
AbmessungenBreite: 58 mm; Höhe: 114 mm; Tiefe: 19 mm
Gewicht124 g.
Speicher32 GB (nicht erweiterbar)
IP-Klasse (Wasserdichte)IPX7
Vorinstallierte Kartenweltweite Karte
LieferumfangGarmin Edge 1030 Plus
Halterungen für verschieden Lenkerdruchmesser und Arten (Standard- und Aero-Halterung) 
Micro-USB-Kabel
Befestigungsband
Handbücher
Technische Daten des Garmin Edge 1030 Plus

Ersteinrichtung und Montage

Vor der Ersteinrichtung ist es eigentlich wie bei allen Geräten mit einem fest verbauten Akku zu empfehlen, das Garmin Edge 1030 Plus erst einmal komplett aufzuladen. Damit wird dafür gesorgt, dass der Akku direkt weiß, wann er komplett voll ist und wann dieser leer ist. Somit findet dann quasi direkt eine Kalibrierung des Akkus statt.

Die Montage des Garmin Edge 1030 Plus ist soweit sehr einfach und schnell erledigt. Dazu können die unterschiedlich großen Lenkerhalterung mithilfe von den beiliegenden verschieden großen Halte-Gummis am Lenker oder dem Vorbau befestigt werden. Außerdem liegt die sogenannte Aero-Lenkerhalterung bei, die dafür sorgt, das das Navi leicht vor dem Lenker hängt und das absolut sicher, da diese mir einer Schraube befestigt wird. Der benötigte Inbusschüssel liegt hier im Lieferumfang übrigens bei. Letztere Halterung empfiehlt sich vor allem bei Rennrädern, da man hier sowieso meist kürzer entfernt vom Lenker sitzt, ob man zusätzlich noch eine der Gummiringe in die Aero-Halterung einlegen muss und vor allem welche, hängt hier vom Lenkerdurchmesser ab. 

Sollte man sich für das Garmin Edge 1030 Bundle entschieden haben, dann liegen im Lieferumfang auch ein Herzfrequenzsensor, ein Trittfrequenz- und Geschwindigkeitssensor bei. Die zwei letzt genanten Sensoren sind ebenfalls schnell angebracht und können auch bei Bedarf schnell von einem zum anderen Rad gewechselt werden, da diese lediglich via Gummis am Rad und der Kurbel befestigt werden.

Nun zur Einrichtung des Garmin Edge 1030 Plus. Direkt nach dem Einschalten muss man erst einmal die Sprache einstellen, dann soll man sich die „Garmin Connect-App“ aus dem Appstore laden, welche kostenlos für iOS (Apple-User) und im Google Play Store (Android-User) erhältlich ist. Durch das Tippen auf fortfahren auf dem Display des Garmin Edge 1030 Plus sucht das Navi nach einem Smartphone, dazu sollte jedoch Bluetooth eingeschaltet sein. Nun in die Garmin Connect App gehen und dort sollte einem direkt angezeigt werden, dass eine Verbindung zum Garmin Edge 1030 Plus möglich ist. Hier im Menü dann auf Verbinden tippen und anschließend auf Start. Sobald der Bluetooth-Code an beiden Geräten angezeigt wird und identisch ist beim Smartphone auf Koppeln tippen, damit beide eine Bluetooth-Verbindung miteinander eingehen können.  

Ist dies getan, muss man noch die Maßeinheit (Metrisch) und das Zeitform (12 oder 24 Stunden) auswählen. Das eigene Geschlecht auswählen sowie das Geburtsdatum, Gewicht und Größe. Anschließend kann man bei Bedarf die Sensoren, wenn man z. B. das Bundle gekauft hat, direkt mit dem Gerät koppeln oder andere Geräte wie z. B. den Garmin Varia Radar, den ich übrigens auch gerade teste. Im darauffolgenden Untermenü kann man Aktivitätsprofile anlegen, was ich natürlich gemacht habe und man so direkt wählen kann, welche Radtypen man fährt (bei mir Rennrad, Mountainbike und Indoor). Zu guter Letzt kommen dann noch die Warnhinweise, dass man das Navi wegen der Ablenkung nicht währen dem Fahren bedienen soll usw. und schon ist das Gerät einsatzbereit. 

Ich würde in den Einstellungen direkt das Garmin Edge 1030 Plus mit eurem WLAN daheim verbinden, denn dadurch könnt ihr direkt das aktuelle Software-Update mit zahlreichen Fehlerbehebungen und einigen neuen Funktionen installieren. Aktuelle Version Mitte August ist hier die kurz vor meinem Test veröffentlichte Version 3.0.

(Ersteinrichtung und Montage: 4,5 von 5 Punkten)

Display

Beim Display des Garmin Edge 1030 Plus handelt es sich um 3,5 Zoll (8,9 cm)  kapazitives Farbdisplay. Dieses lässt sich, wie ich es bereits von anderen Garmin Outdoor-Navigationsgeräten kenne, nahezu unter allen Lichtbedienungen sehr gut ablesen und das auch beim Tragen einer Sonnenbrille. Der verbaute Helligkeitssensor, den ich auf jeden Fall aktivieren würde, arbeitet sehr zuverlässig und sorgt somit dafür, dass der Licht-Schatten-Wechsel hervorragend funktioniert. Fährt man z. B. von der sonnigen Straße in einen dunklen Tunnel, wird automatisch und sehr schnell die Hintergrundbeleuchtung des Displays hinzugeschaltet bzw. erhöht. Die Kontrastverhältnisse werden somit immer perfekt angepasst und man hat so auch in der Nacht alle wichtigen Daten und die Route im Blick.

Das 3,5 Zoll große Display löst mit 282 x 470 Pixeln auf, was zwar etwas geringer als beim vor Kurzem getesteten Mio Cyclo Discover ist, doch fürs Navigieren auf dem Rad ist diese Auflösung absolut ausreichend. Wäre die Auflösung nämlich höher, dann würde dies sehr der Akkulaufzeit zulasten fallen und wie gesagt, die Auflösung reicht hier vollkommen aus. Positiv für mich als Mountainbiker, da ich häufig mit Handschuhen fahren, dass der Touchscreen auch mit Handschuhen steuerbar ist. Dabei spielt es jedoch eine Rolle, wie dick die Handschuhe sind, also ein dünner Sommerhandschuh ermöglicht eine sehr gute Bedienung, während ein dickerer Handschuh dies wiederum nicht ermöglicht.

(Display: 4,5 von 5 Punkten)

Navigation

Neu beim Garmin Edge 1030 Plus ist, dass die vorinstallierten Karten nicht mehr nur regionsspezifisch sind, sodass man hierzulande z. B. nur die Europa Karten verwenden kann. Jetzt sind auch weitere weltweite Fahrradkarten verfügbar, welche man ganz einfach über Garmin Express am PC oder Mac auf das Gerät installieren kann. Dafür gibt es mit dem neusten Update der Software ein neues Menü zum Verwalten der ganzen karten. Somit hat man, egal wo man ist, immer die richtigen Karten auf dem Gerät bzw. kann, bevor man z. B. nach Amerika oder wo anders außerhalb von Europa plant, mit dem Rad fahren zu gehen, die Karten zuvor im Gerät installieren.   

Beim Navigieren erwies sich der neue Pieper als besonders praktisch. Dieser soll lauter als beim Garmin Edge 1030 sein, was ich so auch bestätigen kann, denn ein Kollege hat das normale Garmin Edge 1030 und der Unterschied ist echt überraschend groß. Dieser Pieper ist sozusagen der Lautsprecher auf der Unterseite, der bei einem Navi sich dann bemerkbar macht, wenn man z. B. in Kürze abbiegen muss und bei einigen weiteren Hinweisen ertönt.   

Bei der Navigation ist das Garmin Edge 1030 Plus ein hervorragendes Gerät. Endlich gibt es beim falsch Abbiegen nicht mehr ständig die Meldung, dass man wenden soll. Sollte man nämlich mit dem Gerät falsch abbiegen, dann hört man den typischen Piepton für den Hinweis, das es was Neues auf dem Display gibt, dann hat man in den meisten Fällen die Wahl, dass man die Navigation anhält oder umleitet. Wählt man hier nichts aus, dann fühlt sich das Anzeige-Element des Umleitungs-Button und dann wird automatisch eine Umleitung bzw. alternative berechnet. Im oberen Display-Rand erscheint dann die Meldung „Routing to Course“, sodass zusätzlich zur Lila-Strecke (berechnete Strecke) noch ein Teil violett wird (die Umleitung-Strecke). 

Was bei Rennradtouren wie oben beschrieben wunderbar funktioniert hat, klappte beim Fahren mit dem Mountainbike (Mountainbike-Aktivitätsprofil) nicht immer so hervorragend. Hier kommt es gelegentlich bei Streckenabweichungen zur oben genanten Neuberechnung, was mir sehr gut gefallen hat, doch gelegentlich war es auch anders. Das bedeutet, es werden euch drei andere Varianten vorgeschlagen:

  • Variante 1- „Auf andere Route tre“: Hierbei wird man schnell zur ursprünglichen Route zurückgeführt. Meist korrekt, indem man entweder Wenden muss oder in einem kleinen extra Bogen zum letzten Punkt, an dem man die Strecke verlassen hat, navigiert wird.
  • Variante 2- „Punkte überspringen“: Hier wird man meiner Meinung nach am besten auf die Strecke zurückgeführt und muss nicht zuvor zum letzten Punkt der Strecke zurückfahren.
  • Variante 3- „Abkürzung“: Diese Variante wird selten vorgeschlagen und macht meiner Meinung nach auch weniger Sinn. Wählt man diese Option, wird nämlich ein großer Teil der ursprünglichen Strecke übersprungen. So kann es durchaus auch vorkommen, dass die Strecke komplett ignoriert wird und man direkt zum letzten Punkt dem Ziel geführt wird.

Doch so viel sei gesagt, die erste Option ganz am Anfang, bei der man nichts wählen muss, ist für mich am sinnvollsten. Schließlich möchte ich Radfahren und das am Stück und nicht absteigen oder anhalten, da ich bei den anderen 3 Varianten jedoch erst eine Auswahl treffen muss und dabei im Idealfall noch anschauen möchte, wie die neue Route verläuft, macht dies für mich weniger Sinn. Hier sollte Garmin in den Einstellungen ermöglichen, dass man beim Verlassen der Route in den Einstellungen direkt wählen kann, welche Option der Neuberechnung man selbst haben möchte, und gut ist es. 

Während der Radtour macht das Garmin Edge 1030 Plus, wie bereits gesagt sehr spaß, sodass es für mich von der Navigation das bisher beste Navi des Unternehmens ist. Toll ist z. B., dass bei einem langen Anstieg von der Kartenansicht automatisch in das Höhenprofil gewechselt wird, bei dem man dann genau mitgeteilt bekommt, wann der Anstieg beginnt, welche Steigung in % man gerade davon fährt und jederzeit sieht, wie viel Steigung man noch vor sich hat. Damit konnte ich meine Kräfte ideal für den Anstieg einteilen, wovon ich sehr begeistert war.

Der verbaute GPS-Chipsatz im Garmin Edge 1030 Plus ist sehr genau. Hierbei unterstützt das Gerät sowohl das amerikanische GPS, das russische GLONASS und das deutsche Galileo. In den Einstellungen kann man hier bequem wählen, welches Signal man nutzen möchte, zur Auswahl stehet hier nur GPS, welche immer genutzt werden muss, oder GPS in Kombination mit GLONASS oder GPS mit GALILEO. 

Das Garnis Edge 1030 Plus kann wie die anderen Edge-Modelle mit weiteren Sensoren verbunden werden. Dazu zählt nicht nur der Lieferumfang des Bundles, bei dem nicht nur das Navi, sondern auch der Herzfrequenz-Brustgurt, Trittfrequenz- und Geschwindigkeits-Sensor dabei ist, sondern zahlreiche weitere Sensoren. Somit können z. B., zahlreiche Sensoren, die ANT+, Ant+ FE-C und Bluetooth unterstützen, mit dem Edge verbunden werden. Dazu zählt dann z.B auch das sehr praktische Garmin VARIA Licht & Radar oder eine elektronische Schaltung von Shimano Di2 und bzw. Sram.

Weite kompatible Geräte sind:

  • Edge-Fernbedienung
  • E-Bike (Shim. Steps)
  • inReach
  • VIRB
  • VARIA Licht & Radar
  • VARIA Vision
  • Elektr. Schaltungen
  • Shimano Di2
  • Herzfrequenz
  • Geschw./Trittfreqz. komb.
  • Geschwindigkeit
  • Trittfrequenz
  • Leistungsmesser
  • Smart-Trainer (FE-C)

Routen Planung

Zur Routen-Planung hat man beim Garmin Edge 1030 Plus einige Möglichkeiten, welche man jedoch direkt über den Startbildschirm wählen kann. Bevor man die Navigation startet, sollte man jedoch, sofern man beim Einrichten, wie ich mehrere Aktivität-Profile gewählt hat, erst die richtige Fortbewegungsart wählen, sprich ob Rennrad, Mountainbike usw. Schließlich berechnet das Edge 1030 Plus nach der gewählten Fortbewegungsart die Strecke, was beim Rennrad vor allem Straße und beim Mountainbike wiederum Waldweg sein wird.

Im Menüpunkt „Navigation“ kann man verschiedene Streckenberechnungen wählen, sodass man das Ziel direkt über die Karte wählen kann. Im weiteren Untermenü „Strecken“ kann man eine Strecke, die man gespeichert hat, auswählen, eine Route Planen, indem man den Standort, ein POI-Punkt oder zahlreiche andere Auswahlmöglichkeiten wählt oder was ich bevorzug, verwende einen Round-Trip (Rundkurs) plant. Mit Letzterem kann man z.B die Distanz, die man fahren möchte, bestimmt und bekommt automatisch mehrere Routen in der Umgebung vorgeschlagen, die den gewählten Kriterien entsprechen. 

Speziell für Mountainbike gibt es die tolle Streckensuche, die sich „Mountainbike- Trailnavigation“ nennt. Dabei werden einem, nachdem man das Menü ausgewählt hat, mehrere Ortschaften und Städte in der Nähe gezeigt und die gefunden Single-Trails. Wählt man hier eine der Strecken aus, wird praktischerweise direkt die Distanz und der Schwierigkeitsgrad angezeigt bzw. man kann diese hierbei bestimmen. Sehr gut finde ich auch, dass man die Trails, welche oftmals nicht allzu lang sind, über den Routenplaner direkt mir einer längeren Tour verbinden kann.

(Navigation + Routen Planung: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Garmin konnte die Akkulaufzeit des fest verbauten Akkus von 20 Stunden (Edge 1030) auf 24 Stunden erhöhen. Dies sind natürlich hervorragenden Laufzeiten für ein GPS-Gerät, welche ich so am Stück kaum prüfen kann. 

Wenn ich jedoch nach mehren Routen die prozentuale Reduzierung der Laufzeit pro Stunden beachte, kommt diese versprochen Laufzeit absolut hin. Jedoch hängt die Laufzeit sehr von den Einstellungen ab und welche Sensoren ihr damit verbunden habt bzw. natürlich auch auf die Helligkeit des Displays. Doch bei einer Stunde Fahrzeit verlor ich nur knapp 7 Prozenten, obwohl ich das Garmin Edge 1030 Plus mit meiner elektronischen Sram Force E-Tap Schaltung am Rennrad und dem Garmin Varia RTL516 verbunden hatte. Meiner Meinung nach eine hervorragende Laufzeit und sollte die einem doch nicht ausreichen, kann man sich noch zusätzlichen den Garmin Charge Power Pack kaufen, der an der Unterseite des Navis angeschlossen wird und die Laufzeit nahezu verdoppelt. Daher auch die goldenen Kontakte am Halter an der Rückseite.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

App

Garmin Connect™
Preis: Kostenlos
Garmin Connect™
Preis: Kostenlos

Die Garmin Connect-App ist wie bereits erwähnt kostenlos sowohl für iOS als auch für Android erhältlich und bietet neben einer tollen Übersicht auch einige Zusatzfunktionen.

In der App kann man zum einen schön übersichtlich die Aktivitäten, die man absolviert hat einsehen, zu denen man dann beim Auswählen zahlreiche Informationen wie die gefahrenen Kilometer, verbrauchte Kalorien und die Fahrzeit angezeigt bekommt. Außerdem kann man hier das Höhenprofil und die gefahrene Strecke auf der Karte betrachten. Ansonsten kann man im Kalender jeden Trainingstag einsehen und somit wird automatisch festgehalten, an welchem Tag man wie und wo gefahren ist usw. 

Wählt man oben das Garmin Edge aus, in meinem Fall die Abbildung des Edge 1030 Plus, bekommt man zusätzliche Funktionen zum Gerät geboten. Hierbei gibt es jedoch einige Spielereien, von denen für mich persönlich vor allem der Fahrradalarm wichtig ist. Diesen kann ich nämlich direkt über das Smartphone aktivieren, sobald ich mich weiter vom Rad entferne. Wird ein Diebstahl festgestellt, schlägt das Edge 1030 Plus Alarm, der darauf, solange Alarm schlägt, bis man den Alarm am Smartphone deaktiviert hat oder diesen am Navi mithilfe des vorher festgelegten PIN deaktiviert hat. 

Natürlich bietet das Garmin Edge in Verbindung mit dem Smartphone die Möglichkeit, dass man z. B. über einen angehenden Anruf benachrichtigt wird und der Kalender des Smartphones wird, sofern bei der Einrichtung zugestimmt, miteinander synchronisiert. Praktisch ist auch die Unfall-Benachrichtigung, welche über das Smartphone eingerichtet wird, dabei kann man genau bestimmen, welcher Kontakt eine Notfallbenachrichtigung erhalten soll, sofern das Garmin Edge einen Unfall erkennen konnte. Diese Funktion ist bei mir standardmäßig beim Rennradfahrer aktiviert, doch beim Mountainbike muss man dies manuell aktivieren, sofern gewünscht. Wählt man dies aus, erscheint jedoch der Hinweis, dass es hierbei aufgrund der hektischen Bewegungen im Gelände zu Fehlalarmen kommen kann, daher würde ich es hier eher deaktivieren, denn hier löst der Alarm nach meinem Test echt schon sehr leicht aus.

(App: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Wenn man auf der Suche nach dem perfekten Navi fürs Training und der perfekten Navigation ist, dann ist man beim Garmin Edge 1030 Plus genau richtig. Hier wird einem ein sehr umfangreicher Funktionsumfang geboten, ein tolles 3,5 Zoll Display und ein Gerät, welches sich durch zahlreiche weitere Sensoren und kompatible Geräte erweitern lässt. 

Durch den umfangreichen Funktionsumfang ist dies jedoch anfangs etwas unübersichtlich bzw. man braucht definitiv seine Zeit, bis man sich hier eingearbeitet hat. Doch wer einfach Touren fahren möchte und nur Wert auf die zusätzlichen Sensoren und die Navigation legt, wird sich sehr schnell mit dem Gerät anfreunden, da man dann nicht ins umfangreiche Menü navigieren muss. Insgesamt handelt es sich hier um ein tolles Navigationsgerät mit einer top Hardware und Software, die Garmin lediglich noch an wenigen Punkten verbessern könnte und auch macht.

Preis/Leistung

Die UVP des Garmin Edge 1030 Plus hat das Unternehmen mit stolzen 599€ festgesetzt. Im Bundle mit den zusätzlichen Sensoren (Trittfrequenz-, Geschwindigkeit- und Herzfrequenz-Sensor) kostet es sogar noch 100€ mehr.

Das ist definitiv nicht gerade günstig, doch es handelt sich hier, wie bereits erwähnt, technisch um das aktuell beste Gerät auf dem Markt, welches euch lange Zeit zuverlässige Dienste leisten wird. Für Besitzer des Edge 1030 (nicht Plus Modell) lohnt sich das Update weniger, denn diese müssen auf den Micro-SD Steckplatz verzichten, bekommen dafür jedoch ein etwas besseres Display, eine längere Akkulaufzeit und eine neue Routen-Alterantivberechnung.

Garmin Edge 1030 Plus

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.garmin.com/de-DE/

Klipsch T5 Sport

In aller Kürze

Bei den Klipsch T5 Sport handelt es sich quasi um kabellose Kopfhörer, die jedoch mit einem Nackenband verbunden sind, in dem der Akku sowie die Bedieneinheit integriert wurde. Durch die IPX4 Zertifizierung soll der Klipsch T5 Sport gegen Schweiß und Regen geschützt sein, was natürlich bei einem Sport-Kopfhörer auch sehr wichtig ist, schließlich schwitzt man hier oft. Der Lieferumfang lässt keine Wünsche offen, eine wertige Stofftasche, viele Silikon-Aufsätze inkl. Sport-Aufsätzen und sogar Memory-Foam, meine absoluten Favoriten unter den Ohrstöpsel.

Jedoch gibt es auch negative Punkte, die ich hier bemängeln konnte. So wird die Bluetooth-Reichweite mit den üblichen 10 Metern angegeben, doch bei mir kam es hier bereits bei etwas 7 bis 8 Metern zu starken Aussetzern. Hier gibt es einige Kopfhörer, die ich bereits testen konnte und sogar mehr Reichweite geboten hatten, als vom Hersteller angegeben. Außerdem überträgt das mit Stoff ummantelte Kabel zu sehr Geräusche, die sich ins Klangbild mit übertragen werden.

Außerdem hätte ich beim Klang etwas mehr erwartet, hier ist der Bass etwas schwach und die Höhen sind etwas zu sehr zurückhaltend. Dies muss meiner Meinung nach an dem kleinen Ohrhörer-Gehäuse liegen, denn dies ist im Vergleich zahlreicher anderen In-Ear-Kopfhörer eines der kompaktesten auf dem Markt. Doch hierauf hätte man für einen besseren Klang, auch getrost darauf verzichten können. Zu guter Letzt wird auf der Verpackung mit der Klipsch Connect-App geworben, die zwar inzwischen erhältlich ist (mit sehr langer Verzögerung), aber zu meiner Enttäuschung, die Kopfhörer lassen sich enttäuschenderweise nicht mit der App koppeln.

Gefällt uns

  • sehr sicherer Halt
  • geringes Gewicht der Ohrhörer
  • IPX4

Gefällt uns weniger

  • funktionieren nicht mit der App
  • Klang sehr mau
  • Bluetooth-Reichweite gering
  • Akkulaufzeit wird nicht erreicht

Klipsch T5 Sport

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung der Klipsch T5 Sport hat sich Klipsch für dasselbe Design wie bei den Klipsch T5 True Wireless entschieden. Soweit nichts Negatives, denn diese passt zum Unternehmen und zudem handelt es sich um ein Produkt derselben Familie, welche bei vielen Unternehmen häufig ähnlich verpackt werden. Die stabile schwarze Hauptverpackung wurde hierbei, wie es öfters bei Kopfhörern der Fall ist, in eine bedruckte stabile Umverpackung eingeschoben.

Die Vorderseite der Umverpackung präsentier eine komplette Darstellung der Klipsch T5 True Sport Kopfhörer. Darüber prangt wiederum der Herstellername sowie die Produktbezeichnung. Unter dem Kopfhörer verrät Klipsch direkt, dass die Kopfhörer eine Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden bieten sollen und diese via Bluetooth mit eurem Zuspielgerät verbunden werden. Außerdem soll es eine App Namens „Klipsch Connect“ geben, welche weitere Feinabstimmungen der Ohrhörer zulässt. Letzteres gibt es zwar inzwischen endlich, doch verbinden lassen diese sich nicht bzw. diese werden mir in der App nicht angezeigt.

Die rechte schmale Seite der Umverpackung erwähnt Klipsch wie bereits von den Klipsch T5 True Wireless, in 6 Sprachen einige der Besonderheiten der Klipsch T5 Sport Kopfhörer. Die linke Seite wiederum, zeigt hier unter anderem durch kleine Abbildungen den Inhalt in der Verpackung, sprich den Lieferumfang der Klipsch T5 Sport. Zu guter Letzt gibt es auf der Rückseite einige bereits bekannte, aber auch neue Infos zu den Kopfhörern. So kann man hier nicht nur eine weitere Abbildung der In-Ear Kopfhörer erblicken, sondern erfährt noch einige weitere Dinge bezüglich der Ausstattung.

Um das Innenleben aus der Umverpackung herausziehen zu können, muss man das bereits von den Klipsch T5 True Wireless gewohnte, goldenen Klipsch-Siegel entfernen. Danach kann man den Innenteil einfach nach unten herausziehen. Daraufhin erblickt man eine schlichte schwarze Verpackung, auf der Folgendes steht: True Comfort, True Performance, True Spirit und True You. Damit spricht Klipsch alle Vorteile der In-Ear Kopfhörer für den Sport-Sektor an. Die Abdeckung wiederum ist zweiteilig und wird jeweils nach oben und unten aufgeklappt.

Direkt nach dem Öffnen der Hauptverpackung findet man die längliche Verpackung, die zwar in mehreren Sprachen ausgeführt wurde, aber insgesamt doch etwas kurz gehalten ist. Na ja, ist auch nicht weiter schlimm, denn das Produkt ist eigentlich nahezu selbsterklärend, was die Bedienung usw. angeht. Unter dieser Kurzanleitung kommt wiederum direkt eine kleine Kartonage zum Vorschein, indem die schöne Stofftasche mit Zugverschluss verstaut wurde. Unter dieser wiederum befinden sich die Kopfhörer und darunter die zahlreichen Ohrstöpsel, Sport-Einsätze und die wichtigen ComplyFoam-Einsätze. 

Zu guter Letzt ist ganz unten in der Verpackung das Micro-USB Ladekabel, mit dem der Akku der Kopfhörer aufgeladen wird. Warum man hier nicht dasselbe USB-C auf USB-C Kabel inkl. USB-A Adapter wie bei der True Wireless Variante mitliefert, ist mir jedoch ein Rätsel, denn somit könnte ich die Kopfhörer direkt am MacBook aufladen und falls man doch kein USB-C Anschluss besitzt, wäre der passende USB-A Adapter direkt dabei.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Klipsch T5 Sport werden in zwei Farben angeboten: weiß und schwarz. Dabei werden die beiden Ohrstöpsel mit einem Kabel, welches mit einem Synthetikstoff überzogen wurde miteinander verbunden. Sofern euch das Nackenkabel zu lang sein sollte, kann dies durch das kleine Kabelmanagement-Tool welches im Lieferumfang beigefügt ist verkürzt werden.   

Das Gehäuse der In-Ear Kopfhörer selbst ist erstaunlich schlank ausgeführt und wurde, auch wenn es am Treiberende nach Edelstahl aussieht, komplett aus Kunststoff gefertigt. Dieses kompakte Gehäuse der Ohrhörer selbst, konnte Klipsch hier jedoch nur realisieren, da im Inneren nur Platz für den 5 mm Treiber an jeder Seite gewährleistet werden musste. Schließlich befindet sich der Rest der Elektronik in den beiden dickeren Enden zwischen dem Nackenkabel. Kommen wir nochmals kurz zu den Ohrhörern zurück, hier ist an der Außenseite ein kupferfarbenes Element eingesetzt, welches sehr gut zu dem kupferfarbenen Faden der im Nackenkabel mit eingebracht wurde harmoniert. Jedoch ist dieses Element etwa nicht aus Metall, sondern auch aus Kunststoff.

Die beiden Kunststoffelemente zwischen dem Nackenkabel sind gut 9 cm vom Ohrstöpsel entfernt, sodass diese sich beim Tragen ca. mittig am Hals befinden. Diese runden „Kunststoffhüllen“ sind im Druckmesser knapp 10 mm groß und genau 45 mm lang. Hierbei befindet sich im Linken nur der Akku und rechten Element der Micro-USB-Anschluss um diesen aufzuladen, ein Mikrofon für Telefonate und eine 3-Tasten-Fernbedienung. Auf Letzteres gehe ich wie gewohnt beim Punkt „Bedienung“ ausführlicher ein.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Optik entspricht beim Klipsch T5 Sport zwar dem typischen Klipsch-Design, doch bei der Verarbeitung bin ich es dann doch eigentlich anders vom Unternehmen gewohnt.

Zum einen wurde das Kabel für die Optik mit einem zwar schöneren Synthetikstoff versehen, doch dieser ist bei der Geräuschübertragung vom Körper deutlich anfälliger. Klar kann man das reiben eines Kabels bei solch einem Nackenkabel kaum vermeiden, doch dass es dennoch besser geht zeigen manch andere Hersteller. Des Weitern fühlen sich dich beiden Zwischenstücke am Nackenkabel nicht sonderlich hochwertig an. Diese sind sehr leicht, das ist gut, doch der Kunststoff wirkt einfach nicht sonderlich hochwertig. Hier würde sich die leichte Soft-Touch-Oberfläche, die an den beiden Ohrhörern genutzt wurde meiner Meinung nach besser bewähren, da sich das insgesamt etwas besser anfühlt. Noch besser währe hier natürlich zwei Elemente aus Aluminium, auch wenn man dann mit einigen Gramm mehr leben müsste, was für mich jedoch zu verschmerzen wäre.   

Positiv wiederum ist die ovale Ausführung der Ohrtips, da diese somit eine bessere Isolierung bieten als herkömmliche runde Ohrtips. Außerdem legt man direkt ComplyFoam Ohrstöpsel bei, was nicht jeder Hersteller macht. Lobenswert ist auch der sichere Schutz gegen Spritzwasser und Schweiß, nach der Schutzklasse IPX4, dadurch können die Ohrhörer, problemlos bei sportlichen Aktivitäten getragen werden.

(Verarbeitung: 3 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtIn-Ear Kopfhörer mit Nackenkabel
KategorieBluetooth Kopfhörer
FarbeSchwarz mit Kupferakzenten; weitere Farben: weiß mit silbernen Farbakzenten.
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 10 h
Gewicht13 g
MaterialOhrhörer aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC, aptX und aptX HD.
Unterstützte Profile: A2DP 1.3, AVRCP 1.6, HSP 1.2, HFP 1.7
LautsprechertypDynamische Treiber mit einer Größe von 5,0 mm (links und rechts)
Frequenzbereich10 Hz bis 19.000 Hz (Ohrhörer)
LieferumfangKlipsch T5 Sport Kopfhörer
Silikonaufsätze: S, M (an Kopfhörern befestigt), L
ComplyFoam Aufsätze und EarHooks in mehreren Größen.
Micro-USB-Ladekabel
Benutzerhandbuch

Tragekomfort

Bei den Klipsch T5 Sport handelt es sich um sportliche Kopfhörer, die mit einem dünnen Nackenband miteinander verbunden sind. Durch deren sehr geringes Gesamtgewicht von gerade einmal 13 Gramm, machen diese sich soweit beim Sport zumindest vom Gewicht kaum bemerkbar. Lediglich das typische Kabelgeräusch (kratzen und Reiben des Kabels) welches oftmals bei dieser Art von Kopfhörer vorhanden ist, konnte Klipsch hier nicht vermeiden. Es ist sogar meiner Meinung nach stärker als bei anderen Kopfhörern dieser Art, was an dem zusätzlichen Textilband liegen muss, dass am Kragen meines T-Shirts reibt. 

Klipsch liefert die T5 Sport mit einer großen Auswahl an ovalen Ohrtips aus. Zusätzlich legt Klipsch hier jedoch auch noch Stöpseln aus Memory-Schaum (ComplyFoam) mit. Eine sehr gute Sache, denn diese zusätzlichen Ohrtips liefern nicht alle Kopfhörer-Hersteller mit, sondern müssen oftmals separat gekauft werden. Normalerweise findet man unter den verschieden großen ovalen Ohrtips ein richtiges Paar, den Klipsch hat hier eigentlich alle Größen im Lieferumfang beigelegt.

Der Vorteil der oval ausgeführten Ohrtips sind, ein höherer Tragekomfort, sowie eine bessere Abdichtung der Umgebungsgeräusche. Was soweit zwar gut erreicht wird, doch an die ComplyFoam Ohrtips kommen diese natürlich keinesfalls ran. Gut ist, dass Klipsch hier nicht wie bei den T5 True Wireless auf eine spezielle Art der Ohrtips setzt, sondern auf eine normale Befestigung, sodass man auch andere Ohrtips nachkaufen kann.  

Für meinen Test habe ich mich für die Memory-Schaum Ohrtips entschieden mit den zusätzlichen für mich passenden Sport-Einsetzen (Ear-Hooks). Diese sorgen, wie ich es erwartet habe für eine sehr gute Abschirmung und vor allem einen absolut sicheren Halt auch beim Sport. Durch die kleinen und kompakten Ohrstöpsel sind diese soweit in den Ohren sehr dezent, was mir deutlich besser gefällt, als die großen Modelle, hierbei gehören die Klipsch T5 Sport meiner Meinung nach sogar zu einer der kleinsten Sorte.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung der Musik bzw. der Kopfhörer erfolgt bequem und eigentlich selbsterklärend über die 3-Taste-Fernbedienung. Ist jedoch auch logischerweise auch direkt am Smartphone möglich. Das Ein- und Ausschalten erfolgt ganz simple, indem man die mittlere Taste (runder Knopf) für ca. 5 Sekunden gedrückt hält. Sobald man einen Musiktitel wiedergegeben hat, kann man diesen anhalten, indem man die mittlere Taste einmal kurz drückt, und möchte man diese wieder an derselben Stelle weiterlaufen lassen, dann einfach erneut denselben Knopf drücken. Über die gleiche Taste nimmt man auch eingehende Anrufe an, dazu einmal drücken und beim Auflegen am Ende ebenso.

Die Steuerung der Musik, sowie Lautstärke erfolgt logischerweise über die beiden anderen Tasten, die mit einem Plus und Minus versehen wurden. Völlig selbsterklärend dient daher die obere Plus-Taste dazu, die Lautstärke zu erhöhen, dies ist hier jedoch nur in mehren einzelnen Stufen möglich, denn hält man die Taste länger gedrückt, verändert dies nicht mehr die Lautstärke, sondern wechselt zum nächsten Titel. Mithilfe der Minus-Taste kann man somit logisch die Lautstärke reduzieren oder durch Längeres betätigen einen Titel zurückspringen.  

Hier hätte ich mir sinnvollerweise eine etwas andere Steuerung gewünscht, sodass man z. B. beim einmaligen Tippen wie vorhanden, die Lautstärke verändert und durch ein doppeltes Drücken hintereinander einen Titel vor- bzw. zurückspringt. Dadurch könnte man durch das lange gedrückt halten die Lautstärke auch problemlos um mehrere Stufen erhöhen. Schließlich ist es sehr nervig, dass man somit von minimaler Lautstärke zur max. sehr oft die Plus-Taste drücken muss.

(Bedienung: 3 von 5 Punkten)

Klang

Klipsch spricht bei den T5 Sport von dem typischen legendären Klang des Unternehmens – detailreich, dynamisch und eine kristallklar Klangübertragung. Wenn ich dabei nur die technischen Daten betrachten würde, dann könnte ich dem technisch gesehen sogar eigentlich zustimmen, denn Klipsch gibt einen ausgeprägten Frequenzgang von 10 Hz bis 19 kHz an und die Treiber sind jeweils 5 Millimeter groß. Außerdem werden bei der Bluetooth-Übertragung nicht nur der normale Audio-Codec aptX unterstützt, sondern direkt auch der noch hochwertigere aptX HD (beides für Android). So viel zu einigen der technischen Daten, die sich soweit gut lesen, doch nun möchte ich meinen persönlichen Eindruck vom Klangbild beschreiben.

Klipsch für mich definitiv kein unbekanntes Unternehmen, sondern vor allem für die erstklassigen HiFi-Lautsprecher sehr bekannt. Hier liefert Klipsch soweit immer sehr hochwertige Produkte, die zudem klanglich extrem gut Klingen. Doch genau dies hat mich hier doch sehr enttäuscht, schließlich handelt es sich hier um einen Kopfhörer für 120€, dessen Klang meiner Meinung nach diesem Preis nicht entspricht.

Die Treiber sind zwar nicht zu klein, doch vermutlich mitunter das kleine Gehäuse sorgt hierbei für eine etwas schwache Bassperformance. Der wichtige Bass, welcher für viele beim Sport unerlässlich ist, um für die nötige Motivation zu sorgen, schwächelt hier, was leider doch etwas enttäuschend ist. Hier muss vermutlich im Gehäuse nicht genug Druck entstehen können, sodass sich der Bass dadurch nicht voll und im Tiefgang entfalten kann. Insgesamt würde ich die Performance des Basses als etwas unsauber und schwammig beschreiben. Die Mitten wiederum sind so, wie man es sich wünscht, und zwar eindringlich und absolut präsent, sodass der Klang von Stimmen sehr gut ist. Doch leider wiederum schwächen die Sport-Kopfhörer wieder bei den Höhen, diese sind etwas zu sehr vernebelt und keineswegs detailreich. 

Dieses doch eher maue Klangbild, was eines der wichtigen Merkmale eines Kopfhörers ist, macht auch der sehr ordentliche max. Output nicht mehr weg. So gehören die Klipsch T5 Sport zwar zu den lautesten Kopfhörer, die ich aktuell getestet habe, doch zum einem ist Lautstärke nicht alles und zu laut sollte man die True Wireless Kopfhörer sowieso aus Gesundheitlichen Gründen nicht einstellen.

Die Sprachverständlichkeit der Kopfhörer ist leider auch eher mittelmäßig. Beim Telefonieren hört man den Gesprächspartner zwar deutlich über beide Ohrhörer, doch das einzelne verbaute Geräuscheunterdrückende Mikrofon (cVc 8.0 Single-Mic) ist beim Tragen über den Nacken einfach zu weit hinten am Hals, sodass die eigenen Worte beim Gesprächspartner doch etwas dumpf und blechern ankommen.

Dank den hochwertigen Audio-Codecs aptX und aptX HD, sowie dem neuen Bluetooth 5.0 Chip, liefern die Klipsch T5 Sport bei der Latenz, also die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. eine sehr gute Arbeit ab. Hierbei konnte ich keine Verzögerung feststellen, sodass ich die Ohrhörer für Serien und Filmfreaks absolut empfehlen kann.

(Klang: 2 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Für die Energieversorgung des Klipsch T5 Sport ist zwischen dem Kabel ein 80 mAh Akku verbaut, dieser sorgt für eine Akkulaufzeit von max. 10 Stunden am Stück. Doch auf eben diese Laufzeit bin ich im Test nicht gekommen, bei ca. 70 % der max. Lautstärke konnte ich in der Regel ca. 7 bis max. 8 Stunden erreichen. Für die meisten einsetze sollte die Laufzeit jedoch dennoch ausreichen, denn ein Work-out welches über 8 Stunden geht, machen sicherlich nur wenige unter euch. 

Das Aufladen des Akkus erfolgt über das mitgelieferte Micro-USB Kabel, ja richtig hier setzt Klipsch auf den alten Micro-USB Standard. Für mich sehr komisch und unerklärliche, da man doch beim True Wireless Modell, welches exakt zur selben Zeit auf den Markt kam auf USB-C gesetzt hat. Dies ist zwar nur eine Kleinigkeit, aber doch sehr Schade da man es beim einen Kopfhörer-Modell so macht und beim anderen wieder anders. Bis der 80 mAh Akku der Ohrhörer von 0 auf 100 % aufgeladen ist, vergingen in meinem Test knapp 2 Stunden.

Bluetooth & Signalqualität

Bei der Verbindungstechnologie setzt Klipsch auf einen Bluetooth 5.0 Chip, der im Test eine gute Verbindung sowohl zu iOS-, als auch Android-Geräten geboten hat. Das Koppeln erfolgt beim ersten Mal sehr einfach, da sich die Kopfhörer nach dem Einschalten direkt im Kopplungsmodus befinden. Anschließend wie von allen Bluetooth-Geräten gewohnt in die Einstellung ins Smartphone navigieren und die Kopfhörer Klipsch T5 Sport auswählen. Anschließend sind die beiden Geräte miteinander gekoppelt und die Ohrhörer verbinden sich nach dem Einschalten fortan automatisch mit dem Smartphone. Möchte man die Ohrhörer wiederum mit einem weiteren Gerät Koppeln z. B. mit dem iPad, damit man auch mal zwischen den beiden Geräten wechseln kann, dann muss leider zuerst die Verbindung zum ersten Gerät beendet werden, da die Kopfhörer nur eine Verbindung zeitgleich ermöglichen.  

 Im Praxistest bieten die Klipsch T5 Sport zum Smartphone (bei mir ein iPhone X) eine weitestgehend stabile Reichweite, nicht immer, aber zu ca. 90 %. Das geht definitiv besser, doch was sehr schwach ist, ist die Reichweite. Hierbei wird nämlich die versprochene Reichweite von bis zu 10 Metern selten erreicht. Schon wenn sich zwei dünne Wände zwischen dem Smartphone und euch bzw. den Kopfhörern verbinden, kommt es zu starken Aussetzern. Dies hängt dann jedoch davon ab, wie ihr euch zum Smartphone gedreht habt, bzw. wie die Antennen von Smartphone und Kopfhörer zueinander gerichtet sind.

(Ausstattung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den Klipsch T5 Sport verspricht das Unternehmen sportliche Kopfhörer, die perfekt zu einem aktiven Lebensstil passen sollen. Außerdem spricht man von einem unübertroffenen Tragekomfort, einer langen Akkulaufzeit und einem legendären kristallklaren Klang.

Diesen Aussagen kann ich so jedoch nur zum Teil zustimmen. Der Tragekomfort ist wirklich sehr gut, hier fällt bei keinerlei Bewegung, egal ob rennen, joggen oder jegliche andere Sportart nichts aus den Ohren. Doch einigen von euch wird sicherlich das Verbindungskabel stören, denn dies stört zwar nicht wegen dem auf- und abspringen, sondern dadurch, dass dieses aufgrund der Ummantelung aus Synthetikstoff vor allem am T-Shirt oder am Bart kratzt und dadurch störende Geräusche mit ins Klangbild überträgt. Außerdem überträgt sich gefühlt jeder Schritt, welchen mal läuft durch das Kabel und ich rede hier nur vom Laufen, nicht vom Rennen, wo es dann noch schlimmer wird.

Doch das ist leider nicht alles, zu den Schwächen zählt auch der magere Klang und die geringe Bluetooth-Reichweite von ca. 8 Metern, wobei man Letzteres bei einem Sport-Kopfhörer, bei dem man das Smartphone immer in der Nähe hat noch, verkraften könnte.

Inzwischen gibt es nun nach dreimaligem Verschieben die Klipsch Connect App (nach gut einem halben Jahr Verzögerung), doch hier ist es für mich sehr enttäuschend, dass man auf der Verpackung mit der App wirbt, diese aber zum aktuellen Zeitpunkt nicht mit den Kopfhörern kompatible ist. Sprich, die App kann die Kopfhörer aktuell nicht erkennen.

Preis/Leistung

Die UVP der Klipsch T5 Sport hat Klipsch mit 129€ festgesetzt. Online sind diese jedoch inzwischen teilweise für knapp unter 100€ inkl. Versand erhältlich.  

Doch angesichts der Schwächen sind die Kopfhörer hier meiner Meinung nach das Geld nicht wert. Wenn diese vielleicht mal auf 60€ fallen, dann könnte man nochmals darüber reden, doch aufgrund der Konkurrenz die hier für teilweise knapp unter 50 Euro eine bessere Leistung, Verarbeitung usw. liefert, kann ich die Klipsch T5 Sport leider so nicht weiterempfehlen, was meiner Meinung nach leider sehr Schade ist.

Klipsch T5 Sport

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: klipsch.com

FIBARO Motion Sensor

In diesem testr LITE Testbericht möchte ich euch den kleinen Motion Sensor (Bewegungsmelder) von FIBARO vorstellen. Damit kann man sich z.B. Benachrichtigen lassen, wenn jemand einen bestimmten Bereich betreten bzw. durchquert hat. Praktischerweise ist darin auch ein Licht- und Temperatursensor verbaut, was zwar für weitere Automatisierung im SmartHome sehr nützlich wären, doch leider hat man darauf keinen Zugriff. Daher wird hier nicht das volle Potenzial des Motion Sensor ausgereizt bzw. ist nicht so einfach zugänglich.

Zum Angebot bei

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Beats Powerbeats 4

In aller Kürze

Die neuen Beats Powerbeats der 4. Generation, unterscheiden sich zu den bereits getesteten Powerbeats Pro an nur zwei Punkten. Zum einen sind diese mit einem Kabel, welches über den Nacken verläuft miteinander verbunden und somit sind es keine True Wireless Kopfhörer. Macht auch Sinn, sonst währen es ja nahezu dieselben In-Ear Kopfhörer. Des Weiteren ist ein wichtiger Unterschied der Preis, denn die Powerbeats sind gut 100€ billiger was beim Kauf meist einer der wichtigsten Punkte ist. 

Ansonsten liefern die Powerbeats denselben gewohnten Klang der Powerbeats Pro, sowie dieselbe Steuerung und die tolle H1 Apple Chip Technologie, welche eine schnelle und stabile Verbindung zum iPhone bietet.

Gefällt uns

  • Top Tragekomfort
  • Staub- und Wasserbeständig
  • 15h Akkulaufzeit
  • Guter Klang
  • Fast-Fuel-Charge

Gefällt uns weniger

  • keine automatische Trageerkennung

Beats Powerbeats 4

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Powerbeats ähnelt nahezu komplett der Verpackung von den Powerbeats Pro, da sich beide Produkte auch sehr ähnlich sind. Unterschied ist hier lediglich die Höhe der Verpackung, denn aufgrund dessen, dass bei den Powerbeats das große Ladecase entfällt, konnte Beats bzw. Apple die Verpackung noch etwas kompakter ausführen. 

Die Verpackung ist typisch für Beats sehr robust und wie ich es bereits von Apple Produkte kenne mit wenig Schnickschnack verziert worden. Der Lieferumfang im Inneren lässt wie gewohnt keine Wünsche offen, denn hier hat das Unternehmen nicht nur an alles Wichtige gedacht, sondern das Zubehör zudem sehr ordentlich in der kompakten Verpackung untergebracht. Die eigentliche Hauptverpackung ist dabei von unten in eine Umverpackung geschoben, die ich euch nun etwas ausführlicher beschreiben möchte.

Die Vorderseite der schwarzen Verpackung, ziert an der Front die Abbildung des rechten In-Ear Ohrhörer in der Farbe, in der man sich die Powerbeats ausgesucht hat, was in meinem Fall schwarz ist. Unter der etwas vergrößerten Abbildung des In-Ears, steht in weißer Schrift auch noch der Name der In-Ears und zwar „Powerbeats“. Wie bereits von der Verpackung der Powerbeats Pro gewohnt, prangt auch hier kein auffälliges rotes Beats Logo an der Vorderseite, sondern lediglich ein graues, welches man am Kopfhörer sieht. 

Dafür wiederum ziert das bekannte rote Beats-Logo die rechte und linke Seite der Hülle. Hierbei erwähnt Beats jedoch zu linken wie üblich, vier der wichtigste Merkmale der neusten Powerbeats. Dazu zählt z. B. die Akkulaufzeit von 15 Stunden, dass es sich um schweiß- und wasserresistente Kopfhörer handelt und diese mit anpassbaren Ohrbügeln ausgestattet sind.

Die Rückseite der schwarzen Umverpackung ziert wiederum eine kleine, jedoch komplette Abbildung der Ohrhörer. Des Weiteren wird hier auf die Art der Kopfhörer hingewiesen und dass diese Made for Apple tv, iPhone und iPad gemacht sind, aber auch mit Android-Smartphone und Android-Tablets harmonieren.

Zieht man die Hauptverpackung aus der Umverpackung heraus, erblickt man eine Schachtel, auf deren Oberseite im Zentrum, dezent ein Beats-Logo eingeprägt ist. Nach dem Anheben des Deckels erblickt man direkt die Powerbeats in einer Verpackungszentrierung, welche die Ohrhörer sicher an ihrer Position halten, sodass hier beim Transport ja nichts Hin und Her wackelt. Unter genau diesem Einsatz, hat Beats das restliche Zubehör verstaut. Hierbei handelt es sich um einen weiteren Einsatz aus Kartonage, in welchem neben den üblichen Beats bekannten App-förmigen Beschreibungen und Kurzanleitung auch der bekannte Beats-Aufkleber eingeschoben wurde. Darauf wiederum wird das Lighting-Kabel und die verschieden großen Silikon-Ohrtips sicher an der Position gehalten. Zu guter Letzt ist in der Untersten Ebene der Verpackung noch eine kleine Aufbewahrungstasche mit Kordel.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Betrachten der neuen Powerbeats fällt mir direkt die sehr hohe Ähnlichkeit zu den Powerbeats Pro auf. Kein Wunder schließlich handelt es sich hierbei um nahezu die identischen Kopfhörer, welche lediglich nicht komplett kabellos ausgeführt sind, sondern mit einem dünnen Nackenkabel miteinander verbunden sind. Dafür wiederum kann man hier auf das große Case von den Powerbeats Pro verzichten, ein Kompromiss, den ich gerne eingehe, da diese zudem gut 100€ günstiger sind.

Durch die sehr große Ähnlichkeit zu den Powerbeats Pro, setzt Beats bzw. Apple auf das bewährte Bügel-Design, was besonders beim Sport für eine hervorragenden und sicheren halt sorgt. Die beiden Bügel sind festsitzend, jedoch flexibel genug, um diese den Ohren anzupassen. Wie bei dem Großteil aller In-Ear Kopfhörer, besteht auch bei den Beats Powerbeats das Gehäuse aus Kunststoff, welcher z. B. bei den Ohrbügeln mit einem zusätzlichen Softmaterial versehen wurde.

Beats bietet die Powerbeats aktuell in drei Farben an, einem weiß, rot und schwarz, wovon Letzteres meinem Testgerät entspricht. Wie es bei In-Ear Kopfhörern mit Nackenkabel üblich ist, steckt auch hier die Elektronik, wie Treiber, Akku, Bluetooth-Modul usw. im Gehäuse der Ohrhörer. Das Silikon-Kabel zwischen beiden Ohrhörern sorgt wiederum dafür, dass die Stromversorgung und die Datenübertragung vom rechten zum linken Ohrhörer unterbrechungsfrei ermöglicht wird. Außerdem ist der praktische Nebeneffekt dabei, dass man die Powerbeats aus dem Ohr nehmen kann und um den Hals hängen lassen kann, sodass diese nicht herunterfallen, sondern um den Nacken bzw. Hals baumeln.

Anders wie bei den Powerbeats Pro, bei denen die Bedienelemente an beiden Ohrhörern egal ob links oder rechts, identisch waren, ist dies bei den normalen Powerbeats nicht der Fall. Bei den True Wireless Kopfhörern war dies der Grund, da man hier auch jederzeit nur einen der beiden Kopfhörern nutzen konnte, was hier bei den Powerbeats wiederum nicht so ist. Daher befindet sich am linken Ohrhörer der kleinere Power Button und am rechten die etwas größere Lautstärkewippe und das Beats-Logo, welches hier ebenfalls als Knopf dient. Auf die ausführliche Bedienung, also welche Taste welche Funktion ausführt, komm ich später unter „Bedienung“ noch mal zurück. 

Am Gehörteil, also da, wo auch die Treiber sitzen, kommt eine nach außen gerichtete längliche Bassreflexöffnung zum Einsatz. Dies war genau so auch schon bei der Powerbeats Pro der Fall. Der bei diesen jedoch verwendete Annäherungssensor in der Innenseite kommt hier jedoch leider nicht mehr zum Einsatz. Der Sensor war bei dem True Wireless Modell dazu da, dass die Musik automatisch pausiert wird, sobald man die Ohrhörer aus dem Ohr nimmt und wieder weiterläuft, sobald man diese eingesetzt hat. Daher ist dies auch mit einer der Gründe, warum die Beats Powerbeats deutlich billiger sind, als die Powerbeats Pro.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung der Powerbeats konnte ich keine Mängel feststellen. Alles wirkt hier sehr stabil und robust, sodass die Kopfhörer sicherlich auch einen Sturz aus 1 Meter oder mehr bis auf eventuell wenige Kratzer unbeschadet überstehen würden.

Die Übergänge der einzelnen Kunststoffbauteile bei den Ohrhörern sind hervorragend. Alles ist hier sauber verarbeitet, sodass es hier keine unschönen und störenden Kanten vorhanden sind. Außerdem sind die Powerbeats schweißbeständig und bieten einen Wasserschutz. Diese Aussage sollte man jedoch keinesfalls mit schweißfest und wasserdicht verwechseln, denn dies sind zwei gravierende Unterschiede. Sollte die Kopfhörer mit einer Flüssigkeit in Kontakt kommen, sollte man dies mit einem trockenen und fusselfreien Tuch abwischen. Zu einem Untertauchen oder reinigen unter fließendem Wasser, ist daher absolut abzuraten.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-Art In-Ear Kopfhörer mit Nackenkabel
KategorieBluetooth-Kopfhörer (Bluetooth 5) mit Apple H1 Chip
FarbeSchwarz; weitere Farben: Weiß und Rot.
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 15 h
Ladezeit: 1 und 30 Minuten
Schnellladefunktion: 5 Minuten für 1 Stunden Musikwiedergabe.
Gewicht 26 g
MaterialKunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0 Klasse:1 (Apple H1 Chip)
LieferumfangBeats Powerbeats
Silikonaufsätze: XS, S, M (an Kopfhörern befestigt), L
Lightning auf USB-A Ladekabel
Kurzanleitung
Beats-Aufkleber
Garantiekarte

Tragekomfort

Beats liefert bei den Powerbeats insgesamt vier verschiedene Größen an Aufsätzen (Ear-Tips) mit, in der Größe XS; S; M und L mit, von denen ein paar bereits montiert wurde, und zwar das Paar in der Größe „M“. Mit diesen Aufsätzen kann man die Ohrhörer eigentlich an nahezu alle Ohr-Typen bzw. Ohrkanal-Größen anpassen. Außerdem setzt man hier wie bereits erwähnten nicht auf Sport-Einsätze, die sich im inneren des Ohrs verankern, sondern auf anpassbaren Ohrbügel, welche sich hinten um das Ohr legen bzw. daran angepasst werden.

Zum Anlegen benötigt man jedoch unter Umständen gerade am Anfang vielleicht beide Hände, da man damit den Silikonbügel leichter um das Ohr führen kann. Nach einiger Übung sollte das Ganze jedoch auch ganz gut mit nur einer Hand vonstattengehen. Das Nackenkabel wurde von Beats übrigens überarbeitet, dies ist nun nicht mehr flach, wie es bei den Powerbeats 3 der Fall war, sondern rund, was die Reibung deutlich mindert. Kommt jedoch Schweiß dazu, was beim Sport eigentlich nicht ausbleibt, klebt das mit Silikon überzogene Kabel gerne mal am Nacken fest, was dazu führen kann, dass ein kurzer Zug am Kopfhörer bzw. Ohr entsteht.

Nachdem anlegen, sollte man diese dennoch wie von anderen Ohrhörern gewohnt, leicht in den Ohrkanal drücken. Die Betonung liegt hier joch auf „leicht“ nicht fest. Schließlich soll das Ganze nicht wehtun, sondern es soll nur der typische Unterdruck-Effekt entstehen, der beim Andrücken der Silikon-Ohrtips erzeugt wird. Macht man dies nämlich nicht, dann stimmt das Klangbild unter Umständen nicht richtig. Anschließend halten die Powerbeats hervorragend in den Ohren und dies nicht nur beim Laufen, sondern auch beim Sport.

Aufgrund der Ausführung mit Ohrbügel, kann es natürlich für Brillenträger zu Problemen kommen, da die Brille dann auf den Bügel aufliegt. Mit meiner Sonnenbrille beim Radfahren hatte ich hierbei jedoch keinerlei Probleme. Das lässt sich jedoch nicht verallgemeinern, denn ob es euch stört, liegt nämlich zum einen an eurem Schmerz- bzw. Störempfinden, denn dieses ist bei jedem anders. Außerdem spielt es auch eine Rolle, wie die Brillenbügel eurer Brille ausgeführt sind.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Bei vielen In-Ear Kopfhörern mit einem sogenannten Nackenband erfolgt deren Bedienung meist über eine Drei-Tasten-Fernbedienung, die zwischen dem Kabel hängt. Dabei kenn ich es selbst zu gut, dass dies bei Sport oftmals gegen den Hals klopft und somit ein dumpfes Störgeräusch verursachen kann. Außerdem muss man somit oftmals seitlich am Gesicht rumfuchteln und den richtigen Knopf suchen, der z. B. die Musik pausiert usw. So erfolgte auch die Bedienung an den alten Powerbeats 3, welche eben genau über solch eine kleine Fernbedienung verfügten. 

Bei den neuen Powerbeats 4 hat Beats das Bedienkonzept jedoch komplett überarbeitet und meiner Meinung nach deutlich einfacher bzw. komfortabler. Hier wird nämlich alles direkt über die vorhanden Tasten an den In-Ear Ohrhörer gesteuert. Auf eine Touch-Bedienung wie man es z. B. von den Apple AirPods kennt, hat Beats hier jedoch verzichtet. Jedoch bin ich sowieso eher Fan von echten Hardware-Tasten, denn bei diesen funktioniert die Steuerung meist deutlich präziser, wie die Touch-Gesten.

Um die Powerbeats ein- auszuschalten, muss man die kleine Taste am linken Ohrhörer für eine Sekunde betätigen. Das Koppeln der Kopfhörer mit dem Smartphone ist ebenfalls sehr einfach, doch darauf gehe ich später unter dem Punkt „Bluetooth“ genauer ein. Jedoch mag ich so viel dazu hier verraten, als Apple-Device Nutzer, ist es wie von Beats und Apple Kopfhörern gewohnt, total einfach.

Anders als bei den Powerbeats Pro, ist bei den Powerbeats 4 lediglich das rechte Beats-Logo eine Taste. Betätigt man dieses einmal, dann wird die Musik angehalten oder gestartet. Ebenfalls kann man hierüber jedoch auch problemlos die Musik steuern. Drückt man hier z. B. die Taste zweimal, springt man zum nächsten Titel in der Playlist und beim dreimaligen Betätigen einen Titel zurück.

Mithilfe derselben Taste, kann man jedoch auch eingehende Anrufe annehmen. Somit genügt es, die Taste bei einem eingehenden Anruf einmal zu betätigen und ein erneutes betätigen am Ende eures Telefonats führt dazu, dass der Anruf beendet wird. Sollte wiederum, während man gerade schon telefoniert, ein zweiter Anruf eingehen, kann man den ersten anhalten, indem man das Beats-Logo einmal betätigt. Während zwei Anrufe aktiv sind, kann man durch das einmalige Betätigen der Taste, zwischen den Telefongesprächen hin- und her wechseln. Einen eingehenden Anruf kann man ablehnen, indem man die Beats-Taste für eine Sekunde gedrückt hält.

Mithilfe der länglichen Taste am rechten In-Ear, bei der es sich um die Lautstärke-Wippe handelt, senkt man durch das Betätigen der Taste in der Richtung des Beats-Logo die Musiklautstärke ab und am anderen Ende wird diese erhöht. Neben dem Power-Knopf befindet sich übrigens eine kleine Status-LED, diese informiert durch zwei Farben, wie voll der Akku der In-Ear Kopfhörer noch ist. Weiß bedeutet: Bis zu 15 Stunden Restlaufzeit, Rot weniger als eine Stunde verbleibend und sobald die LED rot blinkt, sollte man diese unbedingt aufladen. Das Aufladen erfolgt hier wie von Apple Devices und Kopfhörer gewohnt über ein Lightning-Kabel, dieser Anschluss befindet sich am rechten Ohrhörer an der Unterseite, neben welchem sich direkt das Mikrofon für die Telefonate befindet.

Die neusten Apple und Beats Kopfhörer unterstützen allesamt die Sprachsteuerung, so auch die neuen Powerbeats der 4. Generation. Diese sogenannte „Hey Siri-Funktion“ welche im Zusammenhang mit iOS-Geräten unterstützt wird, ist besonders beim Sport nützlich und wenn man das Smartphone nicht im selben Raum daheim liegen hat. Dadurch kann man nämlich ohne die Hände vom Trainingsgerät nehmen zu müssen, durch die Aussprache der zwei Wörter auf Siri zugreifen und dieser mitteilen, man möchte die Lautstärke erhöhen oder vieles mehr. Alternativ kann man jedoch jederzeit auch über die Beats-Taste zugreifen, indem man diese solange gedrückt hält, bis das gewohnte Siri-Signal ertönt.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Von Apple bzw. auch von Beats bin ich es bereits gewohnt, dass man bezüglich den genauen klanglichen Spezifikationen keine Angaben macht. Somit wird auch hier nicht verraten, wie groß die verbauten Treiber sind und welche Frequenzen diese wiedergeben können. Doch hierbei handelt es sich um dasselbe Set-up wie bereits in den Powerbeats Pro. Daher wirbt Beats hier auch mit demselben kraftvollen Sound wie auch in dem Familienmitglied den Powerbeats Pro. Ob dies auch wirklich so ist, hab ich natürlich für euch im Klangcheck geprüft.

Vom Klangbild hat Beats hier genau das versprochen, was man geboten bekommt. Die Powerbeats bieten ein kraftvolles Bassfundament mit einem gut zupackenden Tiefgang, wie man es sich von einem Sportkopfhörer wünscht. Wiederum ist der wiedergegebene Bass nicht so aufdringlich bzw. dominant, sodass dabei die Mitten oder gar die Höhen überspielt werden. Da jedoch dasselbe Klang-Set-up wie bereits bei den Powerbeats Pro zum Einsatz kommt, konnte ich auch hier feststellen, dass vor allem im unteren Bereich, also dem Tiefgang teilweise etwas an dem sonst so knackigen Klangcharakter verloren geht und die Höhen und Mitten sich etwas zurückziehen. Jedoch gefällt mir das Klangbild dennoch gut, da die Kopfhörer wie bereits angedeutet perfekt für den Sportsektor abgestimmt wurden. Der Output passt hier nämlich absolut zum Sporteinsatz, denn hier wird eine sehr gute und ausreichende Lautstärkereserve geboten und das Klangbild ist sehr druckvoll, was für viele beim Sport zur Motivation bzw. zum Pushen hilft.

Was die Sprachverständlichkeit der Powerbeats angeht, kann ich soviel sagen, dass diese sehr gut ist. Die beiden verbauten wellenbündelnde Mikrofone am rechten Ohrhörer, sowie die beidseitig verbauten Beschleunigungsmesser mit Bewegungserkennung und Spracherkennung filtern hier sämtliche Hintergrundgeräusche exzellent raus, sodass der Gesprächspartner einen sehr gut versteht. 

Was die Latenz angeht, also die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. können die Powerbeats ebenso überzeugen. Dies liegt an dem Apple H1 Chip, welcher für eine schnelle und sehr stabile Verbindung der Geräte sorgt.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Bei der Akkulaufzeit verspricht Beats bis zu 15 Stunden am Stück. Diesen versprochenen Wert kann man auch soweit selbst bei etwas angehobener Lautstärke gut erreichen. Hört man jedoch deutlich lauter Musik, also bei über 75 % der max. Lautstärke, dann reduziert sich der Wert dementsprechend etwas und pendelt sich bei ca. 12 bis 13 Stunden ein. 

Die Ladezeit von null auf hundert wird mit 90 Minuten angegeben, was ich hier mit dem mitgelieferten Ladekabel über meinen Mac auch ziemlich exakt erreichen konnte. Als äußert praktisch, erwies sich bereits bei älteren Beats-Produkten die integrierte Schnellladefunktion – hier „Fast-Fuel“ genannt. Diese ermöglicht es, dass man die Powerbeats innerhalb von 5 Minuten für etwas mehr, als eine Stunde Musikwiedergabe aufladen kann, was ich im Praxistest auch so unterschreiben kann. 

Nutzer eines iOS-Device haben bei Beats Kopfhörern wie gewohnt zwei Möglichkeit sich über den Akkustand der In-Ears zu informieren. Schaltet man die Kopfhörer ein, erscheint das typische Pop-up-Fenster, welches über die verbleibenden Kapazitäten der Powerbeats informiert. Außerdem könnt ihr den Akku natürlich jederzeit über das Batterien-Widget einsehen.

Bluetooth & Signalqualität

In den neuen Powerbeats wurde Apples hauseigener H1 Chip verbaut, der nicht nur eine rasante Verbindung mit Apple-Devices erlaubt, sondern auch ermöglicht, das zwei Beats- oder Apple-Kopfhörer mit nur einem iPad oder iPhone verbunden werden können. Dadurch kann man zusammen mit dem Partner der z. B. über Apple Music verfügt dieselbe Musik hören, bzw. sozusagen unterwegs miteinander teilen.

Die Verbindung zwischen Kopfhörern und iOS-Device, ist wie gewohnt total easy. Hier reicht es, die Powerbeats anzuschalten und nahe an das iPhone oder iPad zu halten, mit dem man die Ohrhörer koppeln möchte. Anschließend erscheint direkt das von Beats- und Apple-Kopfhörern bekannte Pop-Up-Fenster am Smartphone. Dieses zeigt einem direkt die Kopfhörer an und man wird gefragt, ob man die Kopfhörer verbinden möchte. Sobald man nun auf „Verbinden“ tippt, sind die Kopfhörer mit dem iOS-Device gekoppelt und der Akkustand wird direkt angezeigt. Das praktische hierbei ist, dass ihr die Kopfhörer nicht mit euren weiteren Apple-Geräten koppeln müsst. Automatisch werden diese euch nämlich auch bei den anderen Geräten in den Bluetooth-Einstellungen angezeigt und ihr könnt innerhalb weniger Sekunden bei der Wiedergabe zwischen den einzelnen Geräten wechseln.

Seid ihr Nutzer eines Android-Smartphones oder Tablet, könnt ihr die Powerbeats natürlich ebenfalls nutzen, denn auch mit diesen Geräten sind die Kopfhörer kompatible. Dabei ist der Kopplungsvorgang jedoch etwas „aufwendiger“, aber keineswegs komplizierter als bei einer herkömmlichen Bluetooth-Verbindung. Um die neuen Powerbeats mit eurem Android-Smartphone zu koppeln, müssen diese selbstverständlich eingeschaltet sein. Sodass diese sich automatisch im Verbindungsmodus befinden. Nun wie gewohnt in die Bluetooth-Einstellungen eures Gerätes gehen und aus der Liste die Powerbeats suchen, darauf klicken und schon koppeln sich beide Geräte miteinander.

Die Reichweite der Powerbeats ist wie bei dem Pro-Modell sehr hoch. Apple gibt an einen Bluetooth-Chip (Bluetooth 5.0) der Klasse 1 verbaut zu haben und dies merkt man auch. In Räumlichkeiten mit zwei dickeren Beton-Wänden fing die Musik erst ab ca. 30 Metern an zu stocken, im freien Feld sind wiederum bis zu 50 Metern kein Problem.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den neuen Powerbeats der 4. Generation hat Beats die Sport-Kopfhörer sinnvoll überarbeitet. Die Ähnlichkeit zu den bereits getesteten Powerbeats Pro sieht man nicht nur, sondern man spürt und hört es auch in vielen Bereichen. Jedoch können dies nicht nur beim Sport getragen werden, sondern eigenen sich auch perfekt für den Alltag. Durch das bereits bewährte Design mit den Ohrbügeln halten diese perfekt in den Ohren und sind noch dazu schweiß- und wasserfest, was dafür sorgt, dass diese nicht so leicht kaputt gehen.

Preis/Leistung

Die UVP der Powerbeats hat Beats mit 149,95€ festgesetzt. Somit sind diese genau 100€ billiger als die True Wireless Variante, die Powerbeats Pro. Online sind diese jedoch je nach Farbe aktuell bereits günstiger für knapp unter 120€ inkl. Versand erhältlich und somit noch etwas interessanter.

Für diesen Preis erhält man quasi die bewährten Powerbeats Pro, nur eben für 100€ weniger. Dafür muss man jedoch auf die Freiheit ohne Kabel verzichten und auf die automatische Play-/Pause-Funktion bei der Entnahme der In-Ear Kopfhörer. Von der Verarbeitung und dem Klang entsprechen diese meiner Meinung nach wiederum voll und ganz dem großen Familienmitglied, den Powerbeats Pro.

Beats Powerbeats 4

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: beatsbydre.com/de

Mio Cyclo Discover

In aller Kürze

Mit dem neuen Mio Cyclo Discover und einer zusätzlichen „Plus“-Version, hat der Navigationsgeräte-Hersteller Mio zwei neue Outdoornavis speziell für Fahrradfahrer vorgestellt. Ich habe das Basismodell Mio Discover für euch getestet, welches ein 3,5 Zoll Display verbaut hat. Das kapazitive Display ermöglicht zwar eine flüssige Bedienung selbst bei Regen, doch bei hellem Umgebungslicht, kommt es schneller an seine Grenzen, wie ich es z. B. von Garmin Geräten kenne. Bei der Navigation, einem sehr wichtigen Punkt eines Navis, schneidet das Mio Discover sehr gut ab, Abbiegevorgänge werden einem durch akustische Signale angedeutet und sollte man falsch abbiegen, wird umgehend eine Neuberechnung durchgeführt. Im Lieferumfang ist alles Wichtige für die Befestigung am Lanker dabei. Lediglich die Akkulaufzeit könnte bei sehr langen Touren knapp werden. 

Gefällt uns

  • sehr einfache Einrichtung
  • gute Navigation
  • schnelle Neuberechnung bei abweichen der Route
  • komoot-Unterstützung
  • Preis

Gefällt uns weniger

  • max. Displayhelligkeit
  • Akkulaufzeit bei langen Touren knapp

Mio Cyclo Produkte

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Mio Cyclo Discover setzt sich aus zwei Teilen zusammen, der orangenen Hauptverpackung und der schwarzen informativen rundum bedruckten Verpackungshülle. Hierbei wird an der Vorderseite eine kleine Abbildung des Navigationsgerätes gezeigt und dessen Name, außerdem weißt das Unternehmen hier auf die neue Funktion NeverMiss und Surprise Me hin und das bei den Karten das komplette Europa mit an Bord ist. 

An der schmalen rechten Seite widmet sich Mio einigen wenigen technischen Daten, bei denen es sich jedoch lediglich um die Maße des Mio Discover handelt und dessen Gewicht. Darunter folgen noch die Systemvorraussetzungen für das „Mio Share“ Programm und eine kleine Auflistung des Lieferumfangs. Die etwas größere Rückseite der Verpackung verrät einem einige der wichtigen Funktionen und Eigenschaften des Mio Cyclo Discover mit Symbolen und Text, zu denen z. B. auch die für mich wichtige Integration von komoot gehört.

An der orangenen Hauptverpackung informiert das Unternehmen über die insgesamt 38 EU-Länder, für die auf dem Gerät Karten vorinstalliert wurde. Außerdem ist hier auch unmittelbar darunter, die Firmenadresse ersichtlich. Zu guter Letzt gibt es an der Unterseite mehrere Barcodes, doch für den Käufer ist hier lediglich der Start Up Key wichtig, denn diesen muss man zu Beginn bei der Einrichtung des Mio Discover eingeben, dass unter anderem überhaupt die Karten freigegeben werden. 

Direkt nachdem man die Hauptverpackung geöffnet hat, erblickt man das Mio Cyclo Discover, welches hier in einem Einleger zentriert wird. Auf dem Display befindet sich eine Folie, welche mit einem QR-Code versehen ist, scannt man diesen, gelangt man z. B. direkt über das Smartphones zur Mio Share Webseite, dazu später weitere Informationen. Unter dem Gerät befindet sich das restliche Zubehör, bei dem es sich um den Lenkerhalter mit zwei Kabelbindern und zwei verschiedenen Silikon-Anpassstücken handelt, ein Micro-USB-Ladekabel und eine Kurzanleitung.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das Gehäuse des Mio Cyclo Discover setzt sich aus zwei unterschiedlich farbigen Kunststoffgehäuse zusammen. Einer mattschwarzen Unterseite und einer grauen Oberseite. Das 3,5 Zoll große Display nimmt an der Oberseite den Großteil der Fläche ein. Diese umgibt ein schwarzer Rahmen, an dem unten gut lesbar ein „Mio“ Schriftzug integriert wurde und in der oberen linken Ecke findet man eine kleine Status-LED. Direkt im untersten Bereich unter dem Display befindet sich zentral der einzige Knopf am Gerät, bei dem es sich sozusagen wie bei einem iPhone um den Home-Button handelt. Mit diesem wird hier jedoch durch Langes gedrückt halten, das Navigationsgerät Ein-/Ausgeschaltet und man kommt damit jederzeit im eingeschalteten Zustand zum Startbildschirm zurück.

An der kurzen Stirnseite oben wurde das Gerät bewusst nach oben hinweg schräg designt, sodass man hier präsent ebenfalls das Herstellerlogo aufdrucken konnte. Somit sehen andere Personen von vorne direkt, dass es sich hierbei um ein Mio Navigationsgerät handeln muss.

An der schwarzen Rückseite gibt es nicht allzu viel zu Entdecken. Hier steht nur ziemlich zentral der Fahrradhalterung-Sockel hervor, mit dem man das Navi ganz einfach durch eine leichte achtel Umdrehung an der Lenkerhalterung befestigen kann. Direkt darüber sieht man je nach Lichteinfall das Wort Cyclo und in Grau darunter den Modellnamen des Gerätes, nämlich Discover. An der Unterseite befindet sich hinter einer Gummiabdeckung die micro-USB-Buchse, der Steckplatz für einen Micro-SD Speicherkarte und eine kleine Öffnung, hinter der sich der Reset Knopf befindet. Die Gummiabdeckung sorgt dafür, dass die Anschlüsse vor Wasser geschützt sind, daher am besten beim anbringen des Geräts immer nachsehen, dass diese Abdeckung richtig geschlossen ist. Das Micro-SD Fach ist leider nicht dazu gedacht, den internen Speicher zu erweitern, sondern lediglich für Debugging-Zwecke reserviert. Daher ist dieser für den Endverbraucher nicht zugänglich.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Mio Cyclo Discover ist auf einem sehr guten Niveau. Das Gerät ist nach dem Standard IPX5 geschützt, dies bedeutet, dass diesem ein Regenschauer nichts anhaben kann. Absolut sinnvoll diese Schutzklasse hier am Mio Cyclo Discover einzusetzen, schließlich wäre es absolut blöd, wenn es während der Radtour anfängt zu regnen und man Angst haben muss, dass das Navi einen Wasserschaden erleidet.  

Apropos Regen, man kennt es am Smartphone, sobald es regnet und das Display nass wird, regiert der Touchscreen nicht mehr zuverlässig. Dies ist hier beim Mio Cyclo Discover anders, denn dieses regiert selbst bei Regen, als wäre das Display trocken. Dies ist für mich auch ein wichtiger Punkt, denn es ist für mich sehr störend, wenn ich jedes Mal beim Bedienen erst einmal das Display trocken wischen muss.

Ansonsten kann die Verarbeitung soweit sehr überzeugen. Die Halterung ist durchdacht, sowie sehr kompakt ausgeführt, hält jedoch, sobald man das Navi befestigt sehr gut. Beim Lade- und Daten-Übertragungs-Anschluss handelt es sich leider um einen in die Jahre gekommenen Micro-USB Anschluss, hier hätte ich mir natürlich einen USB-C Anschluss gewünscht. Schließlich habe ich auf langen Touren immer ein USB-C Kabel  dabei. Somit muss ich persönlich nun halt noch ein weiteres Kabel mitnehmen, jedoch hält sich dessen Platzbedarf und Gewicht bei der Radtour absolut in Grenzen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

StromversorgungAkku
Akku-Art (Laufzeit)Li-Ionen (bis zu 10 Stunden)
GPSU-blox 7; Unterstützung für GPS / GLONASS / QZSS 
FarbeSchwarz/grau
DisplayTouchscreen, farbig, 320 X 480 Pixel, 8.9cm cm (3,5″)
AbmessungenBreite: 68; Höhe:114; Tiefe: 18.6
Gewicht151 g.
Speicher8 GB
IP-Klasse (Wasserdichte)IPX5
Vorinstallierte KartenFull Europe
LieferumfangMio Cyclo™ Discover
Micro-USB Kabel
Fahrradhalterung
Bedienungsanleitung
Technische Daten des Mio Cyclo Discover

Ersteinrichtung und Inbetriebnahme 

Bevor man das Mio Cyclo Discover das erste Mal einschaltet, sollte man dieser erst einmal komplett aufladen, da der Akku unter Umständen nicht mehr voll sein kann. 

Sobald das Mio Cyclo Discover voll aufgeladen wurde, kann man dieses vom Ladekabel trennen und an dem Knopf unter dem Display anschalten, dafür den Knopf für 3 Sekunden gedrückt halten. Sobald das Gerät hochgefahren wurde, muss man noch ein paar wenige Dinge einstellen. Dazu zählen die gewünschte Sprache, das Datum und die Uhrzeit, das Einheitsformat und man muss ein Benutzerprofil erstellen (Name, Größe, Gewicht und Geburtsdatum usw.). Zu guter Letzt wird man noch dazu aufgefordert, den Startcode einzugeben, welchen man an der Unterseite der Verpackung findet. Nachdem man diese eingegeben hat, ist das Navi einsatzbereit und sucht nach verfügbaren Satelliten. 

Die Montage der Lenker- bzw. Vorbau-Halterung erklärt sich eigentlich selbst. Hierfür gibt es zwei verschiedene Ausführung an Silikon-Unterbauten, die je nach Lenkerdurchmesser unter den Halter gesetzt werden und dieser wird dann mit den beiden Kabelbindern am Lenker befestigt.

(Ersteinrichtung und Inbetriebnahme: 4,5 von 5 Punkten)

Display

Beim Display handelt es sich um 3,5 Zoll (8,9 cm) transflektiven TFT-Farbdisplay. Dieses besitzt eine besondere Eigenschaft nämlich, dass diese halbdurchlässig für einfallendes Licht ist. Dadurch wird das auf das Display einfallende Licht, also das Sonnenlicht welches darauf scheint durch das Display geleitet, ohne die gewohnten Reflexionen auf der Oberseite des Displays zu erzeugen. Kommt dieses an der Rückseite des Displays an, wird es jedoch hier reflektiert und mit der Hintergrundbeleuchtung wieder durch das Display bzw. dessen Anzeigenebene gestrahlt. Dadurch wird das Umgebungslicht dazu benutzt, die Hintergrundbeleuchtung zu verstärken und die Ablesbarkeit bei hellerem Umgebungslicht zu erzeugen, was auch Strom sparen kann. 

Doch das ganze hat auch ein Nachteil, denn solch ein Display wird nicht so gleichmäßig ausgeleuchtet, wie ein herkömmliches Display, welches nur via Hintergrundbeleuchtung beleuchtet wird. Außerdem schwächelt dabei auch die Farbintensität, sowie deren Brillanz. Dies erkennt man auch hier sehr gut am Mio Cyclo Discover, denn schon bei leichter Veränderung des Blickwinkels können die Farben komplett verblassen, sodass z. B. die Person mit der man unterwegs zusammen aufs Navi blicken will, nicht viel erkennen kann. Die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung kann jedoch auch hier in mehren Stufen geregelt werden. 

Das 3,5 Zoll große Display löst mit 320 x 480 Pixeln auf, was fürs navigieren auf dem Rad, absolut ausreichend ist. Wäre die Auflösung nämlich höher, dann würde dies sehr der Akkulaufzeit zulasten fallen und wie gesagt die Auflösung reicht hier vollkommen aus.

(Display: 3,5 von 5 Punkten)

Navigation

Das Mio Cyclo Discover verfügt über ein Kartennetz von 38 EU-Staaten. Das bedeutet, dass man, auch wenn man mal eine Tour in einem anderen Land oder durch ein oder mehrere Länder plant, nicht erst noch nach der passenden Karte suchen muss bzw. diese zuvor aufs Gerät übertragen muss. Dabei ist das Kartenbild klassisch an die für die Fahrradnavigation angepasst, sodass man die Strecke bei navigieren jederzeit klar auf dem Display angezeigt bekommt und zudem wird jeder Abbiegevorgang durch ein akustisches Signal angekündigt. So wird ca. 50 bis 40 Meter, bevor man abbiegen muss der Abbiegevorgang durch ein piepsen angekündigt und wenn es dann so weit ist, piepst das Navi erneut. Sollte man eventuell wie ich anfangs gelegentlich der Strecke abweichen, wird man darauf hingewiesen und der neue Weg wird sehr schnell neu berechnet. Durch die großen Menüfelder und Tasten ist die Eingabe bzw. Zielsuche sehr einfach gehalten. 

Beim verwendeten GPS-Chipsatz handelt es sich um den U-Blox 7-Empfänger, der sowohl das amerikanische GPS, das russische GLONASS und das japanische QZSS unterstützt. Letzteres bringt uns im europäischen Raum jedoch recht wenig, denn dieses GPS ist kein weltweit empfangbar GPS-Signal. Der europäische Standard Galileo wird jedoch aktuell auch noch nicht unterstützt, jedoch ist dies nicht weiter schlimm, denn hierzulande ist das GPS-Netz mehr als ausreichend empfangbar.

Anders wie z. B. Garmin, bietet Mio bei seinen Navigationsgeräten kein Bundle mit verschiedenen Sport-Sensoren an. Dennoch bietet Mio mit der eigenen Software, während der Navigation und Aufzeichnung der gefahrenen Strecke einige sportlichen Daten auf dem Display an. Logischerweise werden euch hier keine Daten zur Herzfrequenz oder Trittfrequenz geliefert, denn hierfür fehlen definitiv die beiden notwendigen Sensoren. Dafür wiederum wir einem die durchschnittliche Geschwindigkeit, die maximal gefahren Geschwindigkeit, das Höhenprofil inkl. max. Anstieg und Gefälle angezeigt.

Routen Planung

Zur Routen Planung stehen viele Möglichkeiten bzw. Optionen zur Auswahl. Für einige Dienste ist es jedoch erforderlich, das Gerät zu registrieren, was jedoch durch eine einfach Klick im entsprechenden Feld des Cyclo-Agent geschieht. 

Direkt auf dem Startbildschirm werden einem zur Navigation mehrere Kacheln angezeigt. Angefangen beim größten mit dem Namen „Touren“. Hierbei kann man direkt auf drei Dienstag zugreifen MioShare, komoot und routeyou, von denen der zweitgenannte Dienst sicherlich einigen bekannt sein dürfte, diesen Dienst nutzte ich z. B. auf meinem Smartphone regelmäßig. Um komoot jedoch nutzten zu können, muss man wie bereits erwähnt, das Gerät registriert haben und dann auf MioShare unter dem Punkt Konto zu Synchronisierungseinstellungen wechseln. Hier kann man dann die Konten der gewünschten Drittanbieter-Diensten mit dem Gerät welches man am PC angeschlossen hat verknüpfen. So habe ich persönlich es z. B. bei Strava und komoot gemacht. Die anderen Dienste wie TrainingPeaks, endomondo, today´s plan und routeyou nutze ich aktuell nicht. Hat man z. B. das eigene komoot-Konto mit dem Navi verknüpft, kann man auf alle gespeicherten Routen direkt vom Mio Cyclo Discover zugreifen und die Routen somit sehr einfach starten.

Im Navigationsmenü „Navigieren“ hat man zahlreiche Arten zum Eingeben des Ziels. Man kann sich hier, wenn man von irgendwo nach Hause will, einfach nach Hause navigieren lassen, wenn man „Heimatort“ antippt. Hier muss man beim ersten Mal die Adresse eingeben und dann startet automatisch die Navigation nach Hause. Außerdem kann man direkt eine Adresse im nächsten Menü eingeben oder auch in diesem Untermenü auf die Touren-Funktion im Startbildschirm zugreifen. Zu guter Letzt kann man bei Wunsch auch direkt einen Kartenpunkt bestimmen, um dort hin eine Route berechnen zu lassen oder eine POI-Navigation (Point-Of-Interest) starten.

Eine tolle Funktion, welche ich gerne nutze ist „Surprise-Me“. Damit kann man nämlich immer wieder neu Routen entdecken, die man so wahrscheinlich noch gar nicht kennt. Hierbei kann man dann wählen, ob die Tour von A nach B verläuft oder einen Rundkurs sein soll, sodass man vom aktuellen Standort gleich drei Routen angezeigt bekommt, die der gewünschten Kilometer-Reichweite, die man zuvor gewählt hat, entspricht und man am Ende wieder beim Startpunkt ladet.

Damit eine genau Routenplanung möglich ist, sollten sowohl die Karten als auch die die Firmware immer aktuell sein. Beides wird hierbei automatisch überprüft, sobald man das Mio Cyclo Discover am PC anschließt und den CycloAgent gestartet hat. Damit das Navi auch nach mehren Jahren noch immer nach den richtigen Routen navigiert, verspricht Mio bei der Registration ein lebenslanges Update der installierten Karten.

(Navigation + Routen Planung: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Zur Kapazität des fest verbauten Akkus des Mio Cyclo Discover, macht der Hersteller Mio keine Angaben, es wird nur auf der Produktseite verraten, dass dieser für eine Laufzeit von bis zu 15 Stunden ausreichen soll. Bei Bike24 wiederum stehen 10 Stunden Akkulaufzeit beim normalen Mio Cyclo Discover und beim „Plus“ Modell 15 Stunden, vielleicht ist hier etwas durcheinandergeraten. Im Test kommt der 10 Stunden Wert eher an den realen Wert ran, denn nach einer Rennradtour von knapp 5 Stunden, hatte ich noch gut 30 % des voll aufgeladen Akkus übrig. Dabei hatte ich nicht nur die Navigationsfunktion, sondern auch die Aufzeichnungsfunktion aktiviert und die Helligkeit auf einem mittleren Wert eingestellt. Nutzt man hier nur die Navigationsfunktion und nicht das zusätzliche Aufzeichnen, kommt die Laufzeit näher an die 10 Stunden ran. Ist beides aktiv und die Helligkeit auf max. gestellt, was ich meistens so eingestellt habe, sind es eher weniger als ca. 6 Stunden, was immer noch meistens ausreichend wird, jedoch währe eine längere Akkulaufzeit dennoch wünschenswert gewesen.

(Akkulaufzeit: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Mio Cyclo Discover hat Mio ein Fahrrad-Navi auf den Markt gebracht, welches vor allem in den Bereichen, Bedienung, Navigation und der einfachen Einrichtung punkten kann. Dadurch eignet sich das Gerät vor allem für Tourenradler und dank der Suprise-Me Funktion lernt man immer wieder mal neue und vor allem Teil schöne Radstrecken kennen. 

Zu den Schwächen zählen meiner Meinung nach das etwas zu schwache Display, welches sich zwar beim direkten Betrachten gut ablesen lässt, doch je nach Sonneneinfall ist die max. Helligkeit etwas zu schwach und von der Hardware bedingt ist hier die Blickwinkelstabilität nicht gerade hoch.

Preis/Leistung

Die UVP des Mio Cyclo Discover hat das Unternehmen mit 249€ festgesetzt. Viel günstiger bekommt man das Gerät aktuell noch nicht, denn dafür ist es noch zu neu auf dem Markt. Der Schwachpunkt ist neben der bereits erwähnten Displaybeleuchtung, die ich daher immer sehr hoch gestellt habe, auch die Akkulaufzeit. Denn hier kann es bei einer besonders langen Tour dazu kommen, dass der Akku doch einmal knapp werden kann. Wer jedoch Touren von max. 6 bis 7 Stunden plant, was bei sehr vielen der Fall sein dürfte, reicht die Akkulaufzeit bedenkenlos aus.

Mio Cyclo Produkte

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.ecovacs.com/de

Ecovacs Deebot Ozmo T8 AIVI

In aller Kürze

Beim neuen Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi handelt es sich um das neuste Saugroboter-Flaggschiff aus dem Hause Ecovacs. In meinem mehrwöchigen Test konnte mich der neue Saugroboter in vielen Punkten überzeugen. Das Saugergebnis ist wie beim Ecovacs OZMO 950 absolut tadellos, überarbeitet wurde die Wischfunktion, denn diese wischt nun nicht mehr nur feucht, sondern wurde elektronisch ausgeführt, sodass der Boden durch schnelle Vibrationen effektiver gereinigt wird. Dies funktionierte im Test ebenfalls hervorragend und so bietet dies aktuell noch kein anderer Hersteller. Nachteil wiederum, der Reinigungsvorgang ist etwas lauter wie beim Ozmo 950. Eine weitere Neuerung ist die Navigation, denn dank einer zusätzlich verbauten Kamera und der künstlichen Intelligenz, erkennt dieser z. B. Socken auf dem Boden und kann diesen dann ausweichen, was bei den bisherigen Saugrobotern nicht der Fall war. Der neue Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi ist definitiv ein hervorragender Saugroboter, jedoch kostet dieser aktuell gut 300€ mehr, als der ebenfalls sehr überzeugende Ozmo 950.

Gefällt uns

  • sehr einfache Einrichtung
  • gutes Reinigungsergebniss
  • gute Navigation
  • tolle Wischfunktion
  • Erkennt Hindernisse zuverlässig

Gefällt uns weniger

  • etwas lauter als der Vorgänger
  • Preis

Ecovacs Deebot Ozmo T8 AIVI

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die gewohnte stabile Verpackung des Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi ähnelt zum Großteil der vom Ecovacs Deebot Ozmo 950. Irgendwie auch logisch, denn von der Form und dem Design, sind sich beide Geräte zu 90 % identisch. Praktischerweise wurde auch diese Verpackung wieder mit einem Transportgriff versehen, sodass man den Saugroboter zusammen mit dem Lieferumfang deutlich leichter transportieren kann.

Die Verpackung wurde von Ecovacs wie gewohnt nicht nur mit einigen Bildern des Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi versehen, sondern informiert zudem über einige für das das Unternehmen wichtige Funktionen. Somit erhält man selbst im Laden, wo man unter Umständen nur die Verpackung sehen kann, viele Informationen zum Saugroboter und was an diesem unter anderem so besonders ist. Nachdem man die Verpackung geöffnet hat, kann man direkt sehen, dass der Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi beim Transport, rundum sicher von geschützt wird. Wie gewohnt hat Ecovacs auch hier wieder alles sehr gut durchdacht in der Verpackung untergebracht. Damit die Sensoren und Stoßdämpfer beim Transport, nicht beschädigt werden, wird der Roboter rundum von einer Folie geschützt und alle bewegliche Teile wurden mit Schaumstoff gesichert.

Direkt oberhalb des Saugroboters befindet sich ein größerer Karton, indem die neue elektronische Wischplatte, zusammen mit mehreren Ersatz-Wischtüchern und dem Wassertank verstaut wurde. Als gratis Beigabe liegt direkt neben dem Deebot Ozmo T8 Aivi noch ein „bot Clean“ Pack bei, bei dem es sich um zwei Fläschchen mit Reinigungsmittel handelt, die in den Wassertank für eine bessere Reinigungskraft eingefüllt werden können.

Das restliche Zubehör ist absolut identisch zum Ecovacs Deebot Ozmo 950, sodass man unter dem Saugroboter direkt die Wisch-Platte mit dem bereits montierten blauen Wischtuch (waschbar) findet. Unter dem grauen Schaumstoff-Einsatz wiederum, findet man einige weitere kleiner Verpackungen, in denen sich einige weitere Teile des Lieferumfangs befinden.

So befindet sich direkt im vorderen Bereich die Ladestation und unmittelbar daneben das dazugehörige Netzkabel in der europäischen Ausführung. Mittig darüber sind sicher zentriert die beiden kleinen Seitenbürsten und zwei weitere Ersatzbürsten, sind ebenfalls direkt im Lieferumfang bei, diese findet man im hinteren Teil der Verpackung. Hier gibt es zudem auch noch einen weiteren HEPA-Filter für den Saugbehälter, der andere ist bereits im Saugbehälter montiert.

Der Staubauffangbehälter, sowie der 0,2 Liter Wassertank befindet sich bei der Anlieferung bereits an ihrer Position, am bzw. im Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi eingesetzt. Weiterhin verbirgt sich am Saugroboter versteckt ein kleines Reinigungswerkzeug, mit dem man die Bürste usw. leicht reinigen kann. Natürlich legt Ecovacs dem Saugroboter auch eine ausführliche Bedienungsanleitung in vielen Sprachen und einen kurzen Quick-Start-Guide bei.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Unternehmen Ecovacs setzt bei seinen Saugrobotern wie viele anderer Hersteller auch, auf eine runde Gehäuse-Form. Es gibt hier zwar auch Hersteller wie z. B. Neato, die auf eine D-Form setzen, doch beides hat hier seine Vor- und Nachteile. 

Bei einem Saugroboter mit einer D-Form ist es z.B so, dass dich die Hauptbürste fast ganz vorne am Saugroboter befindet und deutlich größer bzw. länger ausgeführt ist, wie bei einem runden Modell. Somit kann ein Saugroboter mit der D-Form deutlich einfacher die Ecken reinigen. Mit den rotierenden seitlichen kleinen Seitenbürsten holt dieses Modell den Staub aus den Ecken und führt diese zur großen rotierenden Hauptbürste hin, welche den Staub dann wiederum zur Saugöffnung befördert. Doch solch eine D-Form ist etwas schwerer als eine runde Form und nicht so gut geeignet für engere Ecken, denn hier kommt dieser oftmals nicht so tief rein und tritt daher oftmals schon vor dem runden Modell den Weg in eine andere Richtung an.

Bei einem runden Modell wie beim Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi, welche die Mehrheit unter den Saugrobotern ausmacht, sieht das Ganze etwas anders aus. Man könnte meinen, dass solch ein runder Saugroboter gegenüber einem Eckigen Modell weniger gut die Ecken reinigen kann, denn Ecken sind schließlich eckig und der Roboter rund. Also wie soll dieser dann in die Ecken kommen? Dies erfolgt hier durch die seitlichen rotierenden Fühler, welche hier lang genug ausgeführt wurden, sodass diese eigentlich sehr gut den Dreck aus den Ecken herausholen. Dies passiert soweit auch beim Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi sehr gut, doch weitere Infos dazu verrate ich im Untermenü „Navigation“. 

Die Robotergröße des Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi ist identisch zum Deebot Ozmo 950 und daher nimmt dieser im Durchmesser ebenfalls eine runde Fläche von 35 cm ein und in der Höhe ist dieser inkl. Laserabdeckung 9,3 cm hoch. Da Gesamtgewicht liegt auch hier aufgrund der vielen Technik usw. bei knapp 4,5 kg. 

Das Gehäuse des Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi besteht wie bei sämtlichen anderen Saugrobotern aus einem robusten Kunststoff. Da mir Design bereits beim Ozmo 950 sehr gut gefallen hat, gefällt mir auch das sehr identische Design des Deebot Ozmo T8 Aivi. Durch das matte Oberflächenfinish macht der Saugroboter definitiv keinen billigen Eindruck und zieht zudem nicht so sehr den Staub an, wie die oftmals verwendeten Hochglanz-Modelle.   

An der Oberseite des Saugroboters befindet sich eine große Klappe, welche knapp 2/3 der gesamten Oberfläche einnimmt. Unter dieser Klappe verbirgt sich unter anderem der Staubbehälter sowie der Hauptschalter zum Ein- und Ausschalten des Roboters und ein Sync-/Reset-Knopf. Dieser kleine Reset-Knopf wird dafür benötigt, den Saugroboter später beim Einrichtungsvorgang, mit dem Wi-Fi zu verbinden. Als sehr praktisches Tool hat sich bei mir das kleine Reinigungswerkzeug erweisen, welches man hier ebenfalls unter der Abdeckung findet. Damit lassen sich z. B. lange Frauenhaare, welche sich sehr gerne um die Hauptbürste wickeln sehr einfach entfernen.

Unmittelbar vor der Klappe befindet sich der sehr wichtige Laserdistanzsensor (LDS), welcher für die genau Navigation unverzichtbar ist. Schließlich navigierten die ersten Saugroboter ohne diesen im Zick-Zack Modus, sodass hier beim Starten des Saugvorgangs kein wirkliches Muster bzw. System dahinter steckte. Doch beim neuen Deebot Ozmo T8 Aivi ,setzt Ecovacs nicht nur auf den bewerten LDS, sondern als Neuerung auch noch auf eine an der Front verbaute Kamera. Dadurch soll die Navigation noch präziser werden, da der Roboter somit problemlos z. B. ein Kleidungsstück welches noch auf dem Boden liegt, erkennen soll. Doch ob dies im Test soweit zuverlässig funktionierte, verrate ich euch wie gewohnt beim Punkt „Navigation“. Direkt neben der LDS-Abdeckung, befindet sich noch ein Ein-/Ausschaltknopf, mit welchem man z. B. den Reinigungsvorgang manuell starten bzw. stoppen kann. 

An dem vorderen Bereich verläuft zu den Seiten hinweg der typische halbrunde Stoßfänger, mit dem der Saugroboter durch teilweise leichtes Anfahren der Kanten, den Rand des Raums oder sonstige Hindernisse wie z. B. Tischfüße usw. erkennt. Direkt frontal vorne, befindet sich hinter einer Scheibe die bereits erwähnte Neuerung, nämlich die Kamera, welche beim Navigieren helfen soll, aber zudem auch als mobile Überwachungskamera genutzt werden kann, dazu später mehr Details.

Von unten betrachtet befindet sich direkt vorne die schwarz-weiße Ausgleichsrolle und daneben die beiden Ladekontakte, mit welchen der Saugroboter beim Aufladen, auf die Ladestation fährt. Davor wiederum befinden sich zwei der insgesamt 6 Sturzsensoren, damit der Saugroboter keine Treppen herunterfährt. Die restlichen vier befinden sich spiegelbildlich neben den Antriebsrädern und kurz vor dem Wassertank. Vor den gefederten Rädern sind die beiden seitlichen rotierenden Büsten angebracht. Diese müsst ihr jedoch beim Kauf des Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi selbst anbringen, was wiederum kein Problem ist, da diese nur gesteckt werden.

Etwas mittig des Saugroboters befindet sich die rotierende Haupt-Reinigungsbürste unter eine Abdeckung, welche zur Reinigung leicht demontiert werden kann. Zu guter Letzt ist an der Rückseite noch der Wassertank eingeschoben, welcher mit Wasser gefüllt wird und durch das Anbringen der beiliegenden Wisch-Platte dafür sorgt, dass nicht nur gesaugt, sondern auch feucht gewischt wird.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Ecovacs Deebot Immo T8 Aivi ist wieder einmal hervorragend. Da nicht nur das Design zum Deebot Ozmo 950 identisch ist, sondern auch dessen Verarbeitung, konnte ich auch hier keine Mängel bei der Verarbeitung feststellen. Das Gehäuse besteht zwar aus Kunststoff, doch hier hat man glücklicherweise auf eine hochglänzende Oberfläche verzichtet. Sonst würde dieser den Staub sehr anziehen und würde sofort auf dem Saugroboter auffallen.

Sämtliche Elemente, egal ob Wassertank, Staubauffangbehälter lassen sich wunderbar einsetzen und wieder entnehmen, ohne dass man Angst haben muss, dass die Halte- bzw. Klipp-Elemente abbrechen. Ebenso wurde daran gedacht, dass alle Bürsten und Elemente, um welche sich während des Saugens gerne Haare herumwickeln, komplett ohne Zusätzliches Werkzeug entfernt werden können, da hierbei alles gesteckt oder via Schiebemechanismen gesichert wird. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

StromversorgungAkku
Akku-ArtLi-Ionen (5.200 mAh)
NavigationSmart-Navigation 2.0 mit Lasernavigation, Kamera (AI-Reinigung) und Puffer
FarbeSchwarz
Lautstärke45 bis 70 dB (je nach eingestellter Saugstufe und ob mit oder ohne elektronische Wischplatte)
Formklassische runde Form mit zwei Seitenbürsten
Betriebszeitbis zu 3 Stunden bzw. 300 m²
SensorenHebesensor; Sturzsensoren und automatische Teppicherkennung, Kamera zum erkennen von Objekten
Maße35,00 cm x 9,3 cm (Durchmesser x Höhe)
Gewicht4,5 kg
LieferumfangEcovacs Deebot Ozmo T8 Aivi Saugroboter
Ladestation
4x Seitenbürsten
1x Staubbehälter
mehrere Reinigungstücher
Wischplatte (normal und elektronisch; inkl. jeweils einem Wassertank)
2x Hochleistungsfilter 
Benutzerhandbuch
1x Reinigungswerkzeug
Technische Daten des Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi

Ersteinrichtung und Inbetriebnahme 

Die Ersteinrichtung des Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi ist sehr einfach gestaltet und sollte somit von jedem zu Meistern sein.  

Nachdem man den Saugroboter ausgepackt und alle Verpackungselemente entfernt hat, kann man direkt die beiden Seitenbürsten montieren. Damit man diese nicht vertauscht, sind diese einmal in Rot und in Grün ausgeführt. Dementsprechend befestigt man die rote Bürste an der roten Halterung und die andere an der grünen. 

Den Staubauffangbehälter muss man wie bereist eingangs erwähnt nicht mehr einsetzen, da dieser bereits vom Hersteller an seinem Platz eingesetzt wurde. Lediglich den Wassertank muss man eventuell noch entnehmen oder direkt den Elektronischen einsetzten und natürlich, sofern man nach der Einrichtung direkt das Haus reinigen möchte, mit Wasser auffüllen. Sollte man sich für die normale Wischplatte entscheiden, dann muss man diese noch anbringen, denn diese ist anders als die elektrische nicht fest montiert. Ach ja, bevor man den ersten Saugvorgang startet, sollte man auch gleich noch die Ladestation mit dem Netzkabel verbinden und an eine geeignete Stelle hinstellen. Schließlich soll der Roboter diese finden und sein Akku wieder aufladen können, sofern diese leer sein sollte.

Nun könnte man den Saugroboter eigentlich auch ohne die vom Hersteller zur Verfügung gestellte App verwenden. Dazu muss man diesen unter der Klappe, per Schieberegler anschaltet und kurz nach dem Ton, den Knopf an der Oberseite betätigt. Über denselben Knopf kann man den Reinigungsvorgang dann auch jederzeit manuell stoppen. Jedoch macht der Deebot Ozmo T8 Aivi erst richtig Sinn, wenn man diesen zusammen mit der App nutzt, denn somit kann man viele Einstellungen vornehmen und sogar Firmware-Updates installieren usw.

Selbstverständlich nimmt die ausführliche Einrichtung über die App etwas mehr Zeit in Anspruch, doch dieser Aufwand hält sich total im Rahmen und ist wie bereits erwähnt einfach und lohnt sich im Betracht auf die vielen Funktionen auf jeden Fall. Nachdem man dafür gesorgt hat, dass der Saugroboter direkt einsatzbereit ist, sollte man, damit man den Roboter über die App einrichten kann, diese App aufs Smartphone laden. Die App mit dem Namen „Ecovacs Home“ (verfügbar für Android und iOS) steht im jeweiligen AppStore kostenlos zum Download bereit. Nachdem diese komplett heruntergeladen und installiert wurde, kann man den Deebot Ozmo T8 Aivi am Hauptschalter unter der Abdeckung aktiveren und natürlich auch direkt auf die Ladestation platzieren.

In der App kann man direkt nach dem ersten Mal Starten erlauben, dass Ecovacs einem Push-Benachrichtigungen senden darf, sodass man z.B. Benachrichtigt wird, wenn der Reinigungsvorgang abgeschlossen wurde usw. Zudem muss man direkt anschließend einen kostenlosen Account erstellen. Hierfür genügt es jedoch, eine E-Mail und ein selbst ausgedachtes Passwort zu bestimmen. Anschließend landet man auf der Einrichtungsseite, wo es um die Einrichtung des Saugroboters geht. Dafür wählt man diesen entweder selbstständig aus den dargestellten Geräten aus, oder man klickt einfach oben auf „Zum Hinzufügen QR-Code scannen“. Diesen zu scannenden QR-Code findet man direkt unter der Klappe, neben dem Hauptschalter.

Nun geht es darum, den Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi mit dem eigenen WLAN zu verbinden. Dazu erst einmal den kleinen grauen Reset-Knopf neben dem Hauptschalter für eine Sekunde drücken, bis der Saugroboter ein Signalton von sich gibt. Anschließend sollte man wie in der App beschrieben in die WLAN-Einstellungen gehen und erst einmal das Netzwerk mit dem Namen „ECOVACS_….“ Auswählen. Danach geht es zurück in die App und wählt hier das heimische WiFi-Netz aus und gibt das dafür benötigte Passwort ein. Anschließend kommt die Meldung in der App, dass die Verbindung bzw. Einrichtung mit dem Smartphone erfolgreich war, und schon hat man den vollen Zugriff auf alle Funktionen des Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi.

(Ersteinrichtung und Inbetriebnahme: 4,5 von 5 Punkten)

Reinigungsleistung

Bei der Reinigungsleistung liefert der Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi ein sehr gutes Ergebnis ab. Für mich persönlich auch wenig überraschend, schließlich wurde hier auf die nahezu identische Technik, wie im Deebot Ozmo 950 zurückgegriffen, bei dem ich bereits überzeugt wurde. Jedoch hat Ecovacs nun noch eine Kamera und die neue elektronische Wischplatte entwickelt und in den Saugroboter integriert, sodass dieser eigentlich noch bessere Reinigungs- und Navigationsergebnisse abliefern sollte. Da sich die Reinigungsleistung meiner Meinung nach aus der intelligenten Navigation und der Saug- und Wischleistung zusammensetzt, möchte ich dies hier in mehrere Unterkategorien unterordnen.

Navigation

Beim neuen Deebot Ozmo T8 Aivi kombiniert Ecovacs die bereits sehr überzeugende Navigation via Laserdistanzsensor (LDS), zusammen mit der neuen an der Front verbauten Kamera. Dadurch erstellt dieser mithilfe des Laserdistanzsensors weiterhin wie beim Ozmo 950 eine Karte eures Hauses bzw. eurer Räumlichkeiten.

Dadurch erkennt der Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi sehr gut zahlreiche Hindernisse wie Wände, Schränke und Stuhlbeine. Bei kleineren Objekten wie z. B. dem Spielzeug der Kinder, Socken oder Schuhe haben zahlreiche Saugroboter jedoch Probleme, denn diese erkennen viele Saugroboter nicht und schieben diese quer durch den Raum vor sich her. Hier soll die neue künstliche Intelligenz (KI) des Ozmo T8 für deutliche Besserung sorgen, denn genau diese soll auch die kleinen Hindernisse erkennen.

Mit dem rotierenden Laserdistanzsensor misst der Roboter permanent den Abstand um sich, und zwar in alle Richtungen. Aus diesen Informationen bzw. Messwerten erstellt dieser schließlich die Raumkarte eurer Wohnung oder dem Stock vom Haus, wodurch dieser dann deutlich präziser navigieren kann, als ohne diesen Sensor. Dadurch weiß der Deebot Ozmo T8 Aivi jederzeit, wo er sich befindet, sofern dieser zuvor einmal den kompletten Stock gereinigt hat und eine Raumkarte erstellt hat. 

Bei der grundlegenden Navigation unterscheidet sich der neue intelligente Ozmo T8 Aivi jedoch kaum von den anderen Ecovacs Robotern mit einem Laserdistanzsensor. Startet man die Reinigung, unterteilt der Roboter die Wohnung bzw. größere Räume im Haus automatisch in mehrere kleine Bereiche bzw. Sektoren. Diese umfährt dieser dann an der Wand komplett herum, bis der äußere Bereich einmal komplett umfahren und dabei gereinigt wurde. Direkt danach beginnt dieser dann den inneren Teil in geraden Bahnen abzufahren, sofern dazwischen keine Hindernisse sind. Sind diese vorhanden, dann umfährt dieser diese selbstverständlich.

Die Navigation während des Reinigungsvorgangs ist sehr effizient. Der Roboter weiß durch den ersten kompletten Reinigungsvorgang, bei dem man vorher alle Gegenstände wie Schuhe usw. entfernt hat jederzeit, wo sich diese gerade beim Reinigen befindet. Somit lässt dieser, auch wenn es manchmal so aussieht keinen Bereich aus, schließlich kommt dieser im Laufe der Reinigung zu dem zuvor ausgelassenen Bereich zurück und schließt damit die komplette Reinigung ab.  

Nach der Reinigung bzw. auch während dessen kann man in der App Live auf der Karte verfolgen, wo der Saugroboter bereits seine Bahnen gezogen hat und wo dieser noch nicht war. Sollte es zu Problemen kommen, bei denen es passiert, dass der Roboter sich festfährt, kann man in der App Bereiche bestimmen, welche dieser zukünftig nicht mehr befahren soll. Dies kann z. B. das Holz-Ablagefach unter dem Holzkamin sein oder ein Stuhl in der Ecke, unter den dieser kommt, jedoch Probleme hat, wieder heraus zu navigieren. 

Ihr müsst euch keine Sorgen machen, dass der Deebot Ozmo T8 Aivi Treppenstufen herunterstürzt. Schließlich hat Ecovacs diesem wie bereits den Ozmo 950 und zahlreichen anderen Modellen mit mehreren Absturzsensoren an der Unterseite ausgestattet. Dadurch erkennt diese einen Abgrund und bremst davor ab und fährt diesen an der Kante entlang ab. Durch genau diese Sensoren kann es jedoch wie bei zahlreichen anderen Saugrobotern zu Problemen mit Teppichen kommen. Habt ihr z. B. einen weißen Boden und einen dunklen kurzhaarigen Teppich, dann passiert es meistens, dass die Sensoren dies als Abgrund erkennen und der Roboter somit nicht über bzw. auf den Teppich fährt. Dies ist jedoch z. B. beim Roborock S5 meiner Schwiegermutter auch der Fall und somit kein Einzelfall mit dem nur Ecovacs zu kämpfen hat.

Hindernisüberwindung

Ebenso wichtig, wie eine gute Navigation, ist auch die Hindernisüberwindung. Schließlich habe viele unter euch, wie auch wir, einen Teppich im Wohnzimmer liegen. Diesen sollte der Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi jedenfalls ohne Probleme überwinden, denn diesen ständig wegzuräumen, würde einen auf Dauer natürlich absolut stören. Damit der Deebot Ozmo T8 Aivi damit keine Probleme hat, setzt Ecovacs hier auf die bereits beim Deebot Ozmo 950 bewährte Antriebstechnik, durch die es für den Roboter kein Problem ist, Hindernisse bis zu einer Höhe von 2 cm zu überwindet. Damit dies jedoch problemlos gelingt, sollte die Kante leicht abgerundet sein, denn bei harten Kanten ist schon bei gut 1 bis 1,5 cm Schluss. 

Sofern man eine der beiden Wischplatten montiert hat, egal ob die normale oder die elektronische, erkennt der Roboter dies und überfährt dann keine Teppiche, somit muss man diese logischerweise entfernen, sofern man auch diesen abgesaugt haben möchte. 

Saugleistung

Der Deebot Ozmo T8 Aivi hat in meinem Test eine sehr gute Saugleistung bzw. ein sehr gutes Reinigungsergebnis erzielt. Den Schmutz auf Hartböden wie z.B. Fließen, Parkett, Vinyl, usw.) hat dieser sehr gründlich entfernt. Auch mit Teppichböden hatte dieser keinerlei Probleme, doch damit auch hier eine tiefe und gründliche Reinigung gewährleistet wird, sollte man in der App dementsprechend die Saugleistung erhöhen bzw. anpassen. Hier Stehen nämlich mehrere Stufen (Leise, Standard, Maximal und Maximal+) zur Auswahl, von denen von Werk aus Standard eingestellt ist. Je nach festgelegter Saugleistung erhöht sich selbstverständlich auch die Lautstärke des Roboters, doch gerade die beiden Stufen Leise und Standard kann man getrost auch dann nutzen, wenn man gerade zuhause ist. 

Die wunderbare automatische Teppicherkennung aus dem Deebot Ozmo T8 Aivi hat auch im neuen Saugroboter wieder Einzug erhalten. Hat man diese in den Einstellungen aktiviert, dann erhöht der Saugroboter beim befahren von Teppichen völlig automatisch die Saugleistung und reduziert diese wieder, sobald er diesen verlässt. 

Da der Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi nicht nur einmal durch den Raum saugt, sondern gleich zwei Reinigungsvorgänge durchführt, ist das Reinigungsergebnis sehr gut. 

Wischfunktion

Inzwischen gibt es einige Saugroboter mit einer Wischfunktion, die jedoch das normale händische Wischen keineswegs ersetzten. So war dies z.B. auch beim Ecovacs Deebot Ozmo 950 der Fall, für feinen Staub und leichte Flecken war dies vielleicht ok, doch bei angetrockneten Flüssigkeiten hatte dieser keine Chance. Hier macht der neue T8 Aivi einen großen Unterscheid, denn neben einer einfachen Wischplatte mit Wassertank, kann die mitgelieferte elektrisch gesteuerte Wischplatte (ebenfalls mit Wassertank) angebracht werden, welche auch hartnäckigen Schmutz entfernt bekommt. Mit dieser elektronischen Wischplatte bearbeitet der Deebot Ozmo T8 Aivi den Boden beim Wischen mit hochfrequenten Vibrationen bzw. schnellen vor und zurück Bewegungen der Wischplatte.

Der Unterschied zur normalen Wischplatte ist dabei, dass der Boden nicht nur mit dem feuchten Tuch leicht abgewischt wird, sondern durch die schnellen Bewegungen regelrecht weggeschrubbt wird. Klar kann diese Methode immer noch nicht mit einer händischen Reinigung mithalten, doch das Ergebnis ist dennoch deutlich besser als bei der aktuellen Konkurrenz mit einer einfachen Wischfunktion. Beim Wischmodus stehen in den Einstellungen zwei Wischfunktionen zur Auswahl, Schnellschrubben (standardmäßig aktiviert) und „Tiefenschrubben“ damit der Boden noch gründlich geschrubbt wird. 

Nachteil dieser neuen Wischplatte ist jedoch, dass der Deebot Ozmo T8 Aivi sofern diese angebracht ist, deutlich lauter ist. Hier liegt der Unterschied bei knapp 20 dB, was dementsprechend schon einiges ist, schließlich gilt hier, dass 10 dB mehr, gut doppelt so laut bedeutet. Sollte man zuhause sein und den Roboter mit der elektronischen Wischplatte laufen lassen wollen, dann kann ich hier jedenfalls abraten, denn dies ist akustisch zu laut, sodass man damit im Hintergrund nicht Fernsehen kann oder Ähnliches. Dafür wiederum legt Ecovacs neben der elektrisch gesteuerten Wischplatte auch einen Aufsatz inkl. Wassertank für den normalen Wischvorgang bei. Somit kann man je nach Verschmutzungsgrad und ob man gerade unterwegs oder daheim ist, selbst entscheiden, ob man den Boden intensiver feucht reinigen möchte oder nur feucht ausgewischt haben möchte. Die Wasserdurchflussmenge kann man bei beiden Wischplatten in der App selbst konfigurieren, dabei steht die Option: niedrig, Mittel, Hoch und sehr Hoch zur Auswahl.

Durchaus sinnvoll ist die bereits erwähnte automatische Teppicherkennung des Deebot Ozmo T8 Aivi. Dadurch müssen nämlich Teppiche und Fußmatten vor dem Wischen nicht weggeräumt werden, sondern der Saugroboter erkennt diese automatisch und umfährt diese. Dafür nutz der Deebot Ozmo T8 Aivi die Teppicherkennung und man muss nicht mal eine „Nicht-Wischen-Funktion“ einzeichnen, dazu aber unter App mehr. Die Wisch-Funktion wird automatisch aktiviert, sobald der Wassertank mit Wasser gefüllt wurde und man eine der beiden Wisch-Platte angebracht hat. Möchte man nicht das gewischt, wird, kann man den Roboter problemlos auch ohne Wassertank laufen lassen.

(Reinigungsleistung: 4,5 von 5 Punkten)

App

ECOVACS HOME
Preis: Kostenlos
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Wie bereits im Laufe des Testberichts erwähnt, können sämtliche Einstellungen des Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi, mithilfe der umfangreichen App eingestellt werden. Jedoch wurde die App sehr vielen Einstellungsmöglichkeiten sehr übersichtlich gestaltet.

Beim Starten der App landet man direkt auf der Übersichtsseite, bei der einem normalerweise alle Ecovacs Geräte aufgelistet werden. Bei mir ist dies jedoch aktuell lediglich der Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi. Hier kann man dann entweder auf „Intelligente Reinigung“ oder „Videomanager“ tippen, je nachdem, ob man Einstellungen am Roboter vornehmen möchte oder diesen als Überwachungskamera nutzen möchte. 

Die Funktion „Videomanager“ ist eine durchaus interessante Zusatzfunktion, welche sich durch die Frontkamera am Saugroboter ergibt. Mit dieser Funktion ist es möglich, den Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi als mobile- und fernsteuerbare Überwachungskamera nutzen zu können. Somit kann man auch von unterwegs, wenn man möchte nach dem rechten sehen, indem man quasi zu jedem Raum im Haus fährt, sofern diese alle auf einer Etage sind. Zudem kann man darüber bei Bedarf auch über den verbauten Lautsprecher z. B. den Partner-/in fragen, ob alles daheim ok ist. Nutzt man diese Funktion nicht, kann man die von Ecovacs beigelegte Kameraabdeckung aufkleben, damit man hier seine Privatsphäre hat. Während des Ladevorgangs geht diese Funktion übrigens nicht, da die Kamera logischerweise von der Ladestation abgedeckt wird. Dies wird euch jedoch auch am Smartphone angezeigt, denn dies erkennt die Ladestation bzw. der Roboter automatisch.

Wählt man im Startbildschirm intelligente Reinigung aus, dann gelangt man in das Untermenü des Saugroboters. In diesem Menü, würde ich direkt den erweiterten Modus aktivieren, dadurch erhält man nämlich noch einmal deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten dazu. Im Menü „Grundeinstellungen“ kann man unter anderem die Saugkraft von „Standard“ auf: Leise, maximal und maximal+ verändern. Bedenken sollte man hier jedoch, dass eine höhere Saugkraft zwar besser saugt, jedoch zeitgleich auch die Lautstärke des Saugroboters erhöht. Im Menüpunkt darunter regelt man die Wasserdurchflussrate, bei der man wie schon erwähnt zwischen dem Standard-Wert „Mittel“, auch niedrig, Hoch und sehr Hoch einstellen kann. Hier könnt ihr frei wählen, passt jedoch darauf auf, dass ein Parkettboden nur feucht und nicht nass gewischt werden darf, und zudem sollte man auch auf den Hinweis von Ecovacs achten, denn der Hersteller informiert in diesem Menü darüber, dass ein hoher Wasserdurchfluss dazu führen kann, dass der Roboter mit seinen Rändern wegrutschen könnte. Beim verwenden der elektronisch gesteuerten Wischplatte kann man im Menü „Schrubbmuster“ wählen, ob dieser einen normalen S-fömigen Pendelwischbetrieb (Schnellschrubben) oder den Vor- und Zurück-Pendelwischbetrieb (Tiefenschrubben) ausführen soll. Das Schnellschrubben ähnelt dabei dem normalen Saugen, bei dem der Saugroboter einzelne Bahnen abfährt, während er bei Tiefenschrubben die einzelnen Bahnen doppelt befährt, was somit eine doppelt so gründliche Reinigung ermöglicht.

Beim Punkt Reinigungstuch-Erinnerung kann man aktiveren, dass man per Push-Benachrichtigung informiert wird, das Reinigungstuch an der Unterseite zu entfernen und kurz sauber zu machen bzw. bei der elektronischen Wischplatte dieses gegen ein neues austauscht. Beim normalen waschbaren Mikrofasertuch kann dieses problemlos gereinigt werden, dazu dies einfach am Klettverschluss entfernen und von der Halterung abziehen. Bei der elektronischen Wischplatte handelt es sich um Tücher, die nicht gewaschen werden können und somit müssen diese wie erwähnt ausgetauscht werden. Dies geht ebenfalls sehr einfach, da diese lediglich via Klett an der Wischplatte gehalten werden.  

Die Auto-Saugkraftverstärkung sollte man im entsprechenden Menüpunkt auf jeden Fall auch aktivieren, sofern man möchte, dass der Roboter diese selbstständig erhöht, wenn dieser auf einen Teppich fährt. Kontinuierliche Reinigung wiederum habe ich ebenfalls aktiviert, da diese meiner Meinung nach besonders sinnvoll ist. Ist nämlich der Akku leer, fährt der Roboter zur Ladestation und setzt die Reinigung fort, sobald dieser wieder voll aufgeladen ist.

Aktiviert man den „Ruhemodus“ dann startet dieser weder die eventuell geplanten Reinigungen, noch fortgesetzte Reinigungen und auch die Sprachmeldungen, sowie Leuchten am Saugroboter sind deaktiviert. Im Menüpunkt darunter kommt man in einer durchaus sinnvolle und von mir häufig genutzt Funktion, die Reinigungsplanung. Dabei kann man nämlich genau bestimmen, an welchen Tagen und welcher Uhrzeit usw. der Deebot Ozmo T8 Aivi mit der Reinigung der eigenen Räumlichkeiten beginnen soll.

In den restlichen Menüpunkten kann man sich noch anzeigen lassen, wann man den Zubehör reinigen bzw. wechseln sollte, das Reinigungsprotokoll einsehen, die Sprachmeldung aktivieren (ganz wichtig, diese von Englisch auch Deutsch umstellen) oder den Saugroboter suchen. Drückt man hier auf das obere rechte Symbol, teilt der Deebot Ozmo T8 Aivi einem mit, wo dieser gerade ist, indem er durch den verbauten Lautsprecher „ich bin hier“ sagt.

Kartenerstellung

Wie jeder aktuelle Saugroboter mit einem Laserdistanzsensor (LDS), erstellt auch der neue Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi automatisch während der Reinigung eine Karte der eigenen Räumlichkeiten. Dabei kann man während bzw. nach dem saugen unter anderem auch direkt erkennen, wo man z. B. einen Teppich liegen hat, oder die Füße des Tisches und der Stühle sind usw. Nach einmaligem Saugen aller Räume hat man somit direkt eine Karte der kompletten Räumlichkeiten im Haus. Anschließend kann man in der Karte jederzeit eine virtuelle Wand, die der Roboter nicht befahren soll bestimmen oder auch eine Nicht-Wischen-Zone einfügen. Diese Nicht-Wisch-Zone dient dazu, dass der Deebot hier eben nicht die Wischfunktion aktiviert, falls es eben in diesem Bereich aufgrund eines empfindlicheren Bodens nicht ideal wäre.Ebenfalls genial finde ich die Go-To-Zonen, diese dienen dazu, dass man dem Deebot Ozmo T8 Aivi direkt mitteilt, dass dieser zur in der Karten gekennzeichnete Fläche fährt und diese dann reinigt. Dies ist sehr vorteilhaft, wenn man z. B. etwas Zucker oder Mehl in der Küche verschüttet hat und zu faul ist, den herkömmlichen Staubsauger herzuholen. Dasselbe geht übrigens auch im Überwachungsmodus mit dem Videomanager, hier kann man auch dem Roboter mitteilen, dass dieser an einen bestimmten Ort hinfährt, um dort das aktuelle Live Bild von der Kamera betrachten zu können.

Kommen wir noch zur bereits angedeuteten Erstellung der Mehrgeschosskarten. Diese ist nämlich vor allem für Hausbesitzer von Vorteil, denn somit kann man die tollen Kartenfunktionen auch problemlos auf zwei Etagen nutzen. Um diese Funktion nutzen zu können, muss man jedoch den „Erweiterten Modus“ in den Einstellungen aktiviert haben und es muss die Mehrgeschossreinigung im Menü des Roboters und die Ortung am Smartphone aktiv sein. 

Hat der Saugroboter den ersten Stock, also den Bereich im Erdgeschoss komplett gereinigt und ist wieder an der Ladestation angekommen erstellt dieser die erste Karte vom Erdgeschoss. Anschließend muss man wie in der Anleitung in der App beschrieben, den Saugroboter inkl. Ladestation in den nächsten Stock tragen und dort aufstellen. Ist der Saugroboter voll aufgeladen, kann man umgehend die Reinigung vom zweiten Stock starten, dies sollte jedoch auch von der Ladestation aus erfolgen. Ist der Roboter auch hier fertig, dann kann man auch dieses Geschoss abspeichern. Anschießend kann man die Karten in der Kartenverwaltung jederzeit aufrufen und hier virtuelle Wände einzeichnen usw.

(App: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke

Die Lautstärke des Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi ist sehr gut. Denn dieser gehört rein vom Saugen zu den leisesten Saugrobotern auf dem Markt. Die Lautstärke hängt hier jedoch logischerweise von der gewählten Saugstufe ab, daher bewegt sich diese auch hier beim neuen Saugroboter aufgrund desselben Motors, zwischen 45 bis 66 dB. Bei der eingestellten Saugstärke „normal“ liegt dies etwa bei knapp über 50 dB, sodass man sich hier dennoch gut unterhalten kann. Beim Saugen von Teppichen erhöht der Saugroboter natürlich seine Saugleistung, sofern aktiviert, und somit ist er hier etwas lauter mit knapp 65 dB.

Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi: Lautstärke mit der neuen elektronischen Wischplatte.

Beim zusätzlichen Wischen hat die normale Wischplatte keinerlei Einfluss auf die Lautstärke, schließlich schleift bzw. gleitet diese lediglich leicht über dem Boden. Im Gegenteil, da der Roboter bei angebrachter Wischplatte keine Teppiche überfährt, ist dieser somit eigentlich sogar leiser, da die Saugleistung nicht erhöht wird.

Bei der elektronischen Wischplatte ist dies mit der Lautstärke jedoch wie bereits angedeutet anders, denn diese hat einen deutlichen Einfluss auf die max. Lautstärke. Durch hier ständige schnelle Bewegung ist diese deutlich lauter, sodass der Roboter nun nicht mehr nur 50 dB wie beim Saugen erreicht, sondern 70 dB. Was wie bereits erwähnt deutlich lauter ist. 

(Lautstärke: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Damit der Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi die Ladestation schnellstmöglich nach dem Ende des Reinigungsvorgangs findet, solltet ihr diesen, direkt von der Station aus starten lassen. Dies ist immer sehr von Vorteil, denn ansonsten irrt dieser teils etwas länger umher oder findet diese gar nicht, bis dieser euch mitteilt, dass ihr ihn bitte zu dieser bringen sollt. Doch dieses Problem hatte ich in meinem Test nicht, der Roboter fuhr zwar gelegentlich erst in die falsche Richtung, doch dann wendete er direkt und machte sich auf den direkten Weg zu Ladestation.

Da der neue Deebot Ozmo T8 Aivi auf derselben Basis wie der von mir bereits getestete Deebot Ozmo 950 basiert, besitzt dieser exakt denselben Akku. Dieser ist 5.200 mAh groß und ermöglicht eine Betriebszeit von bis zu 3 Stunden bzw. 300 m². Ob diese reine Arbeitszeit für eure komplette Wohnung bzw. Haus ausreicht, hängt dabei natürlich von euren Räumlichkeiten, also von der Größe eurer Wohnung oder dem Haus und wie verwinkelt diese sind. Habt ihr viele rechteckige Zimmer, welche der Saugroboter nach dem Rand abfahren, möglichst im inneren Feld gerade abfahren kann, dann reicht dies weiter aus, als wenn hier viele Tischfüße usw. im Weg sind.

Sollte der Akku jedoch während des Reinigen fast leer gehen, aber die Etage noch nicht fertig gereinigt sein, dann setzt der Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi die Reinigung wie bereits erwähnt nach dem aufladen automatisch fort (sofern in den Einstellungen aktiviert). Für eine volle Akkuladung benötigt der Deebot Ozmo T8 Aivi knapp 5 Stunden, was daran liegt, dass der Akku verhältnismäßig groß ausfällt. Schließlich muss dieser nicht nur den Antrieb, sondern auch die ganzen Sensoren, die Kamera, den Saugmotor, die Reinigungsbürsten und die Wischplatte antreiben. Dies alles braucht einiges an Strom und daher ist dieser große Akku auch absolut wichtig.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Ecovacs wirbt den Deebot Ozmo T8 Aivi als den fortschrittlichsten AI-gesteuerten Deebot. Damit hat das Unternehmen auch absolut recht, schließlich handelt es sich hierbei technisch gesehen um den neusten und somit intelligenteste Saugroboter des Unternehmens.  

Der Deebot Ozmo T8 Aivi reinigt dank Laserdistanzsensor sehr präzise und erkennt mit der Kamera einige Gegenstände wie Socken, Schuhe und Kabel. Dadurch gelingt es diesem möglichst jeden Abschnitt im Raum abzufahren, sofern er in alle Lücken hineinpasst. Bei noch unbekannten Dingen wie kleines Kinderspielzeug, hat dieser jedoch noch Probleme. Hier lernt der Roboter jedoch selbst dazu und Ecovacs erweitert zudem die Erkennung von Objekten regelmäßig, sodass immer mehr Dinge erkannt werden sollen. Zusätzlich kann dieser wie bereits der Deebot 950 auch im selben Arbeitsgang direkt noch feucht wischen und somit noch gründlicher reinigen. Mit der neuen elektronisch gesteuerten Wischplatte gelingt es diesem sogar, noch effektiver den Boden zu reinigen, was jedoch zugleich für eine erhöhte Lautstärke sorgt. Dank intelligenten Sensoren an der Unterseite, erkennt dieser automatisch Teppiche, auf diesen er dann die Saugleistung erhöht, aber auch, sofern angebracht die Wischfunktion automatisch deaktiviert.

Preis/Leistung

Für den neusten und fortschrittlichsten Saugroboter Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi muss man aktuell ordentlich in die Taschen greifen, denn Ecovacs hat die UVP mit stolzen 799,00 € angesetzt. Auch online ist dieser zumindest aktuell noch nicht besonders billiger erhältlich, denn ich hier liegt dieser preislich bei knapp 770€.

Keine Frage, der Saugroboter ist aktuell einer der Besten auf dem Markt, den bei Reinigungsergebnis ist dieser ebenso hervorragend wie beim Erkennen von zahlreichen Hindernissen. Der Funktionsumfang ist sehr üppig und lässt genauso wenig Wünsche offen wie der ordentliche Lieferumfang. Den Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi kann ich als Saugroboter mit einem der besten Reinigungsergebnisse mit gleichzeitigem Wischvorgang empfehlen, welcher sich auch für komplexere Räume sehr gut eignet. Vorausgesetzt, man muss nicht auf den Preis achten.

Wer wiederum auf die zusätzliche Kamera, sowie die elektronische Wischplatte verzichten kann und etwas mehr aufs Geld achten muss, dem empfehle ich den von mir getesteten Ecovacs Deebot Ozmo 950. Dieser bietet nämlich einen nahezu identischen Leistungsumfang und das Reinigungsergebnis war auch hier überzeugend. Verzichten muss man hier jedoch auf die bessere Objekterkennung bei der Reinigung, denn die künstliche Intelligenz ist hier nicht mit an Bord. Dafür werden hierfür jedoch auch „nur“ 470€ fällig.

Ecovacs Deebot Ozmo T8 AIVI

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.ecovacs.com/de

Gardena smart Sensor

In diesem testr LITE Testbericht möchte ich euch ein weiteres Smart Home Produkt aus dem Hause Gardena vorstellen, welches für viele Gartenbesitzer interessant ist. Die Rede ist von dem Gardena smart Sensor, der euch wichtige Informationen zu eurem Boden liefert bzw. diese, dem eventuell vorhanden Gardena Mähroboter oder der Gardena smart Water Control übermittelt. Dadurch wissen die anderen smarten Geräte ganz genau, ob ein Mähen des Rasens nach der aktuellen Programmierung gerade Sinn macht oder der Rasen heute überhaupt gewässert werden muss. Ob der Bodensensor sein Geld wert ist und das smarte System sinnvoll erweitert, verrate ich euch im folgenden Testbericht.

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