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Autor: Tobias

Panasonic RZ-S500W

In aller Kürze

Mit den RZ-S300W brachte Panasonic bereits ein normales True Wireless In-Ear Kopfhörer Modell auf den Markt, jedoch war dies nicht das Einzige, denn zusätzlich stellte man zur selben Zeit auch ein weiteres Modell mit zusätzlichem Noise-Cancelling vor. Dabei handelt es sich um das gut 50€ teurere Modell Panasonic RZ-S500W.

Da in den RZ-S500W eine aufwendigere Technologie sowie ein größerer Treiber und ein etwas größerer Akku verbaut wurde, sind beide Ohrhörer nicht nur etwas größer, sondern auch mit 7 g je Ohrhörer knapp 3 g schwerer. Dennoch wird man hier ebenfalls wie bei den RZ-S300W mit einem bequemen Tragekomfort belohnt und einem sicheren Halt. Im Klang schneiden diese vor allem beim Bass sehr gut ab, die Höhen und Mitten können jedoch mit dem EQ angepasst werden. Jedoch kommt hier dasselbe Lade-Case wie bei den Panasonic RZ-S300W zum Einsatz und daher ist dies zwar kompakt gehalten, doch die Verarbeitung bzw. Materialanmutung könnte hier deutlich besser sein.

Gefällt uns

  • sehr leichte Ohrhörer
  • bequemer Tragekomfort
  • Schnellladefunktion
  • USB-C Anschluss
  • lange Akkulaufzeit
  • Interaktionsmodus und NC

Gefällt uns weniger

  • Verarbeitung des Ladecase
  • Klang etwas Bassbetont
  • Sprachqualität

Panasonic RZ-S500W

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung setzt Panasonic bis auf einige andere Aufdrucke auf die exakt selbe Faltschachtel wie bei den Panasonic RZ-S300W, die zum Großteil im schwarz/weißen Look gehalten ist. Daher kann ich auch hier nicht wirklich eine Hauptseite festlegen, denn auf einer Seite setzt man auf eine große Abbildung der Ohrhörer und bei der anderen auf ein transparentes Sichtfenster.

An der „Vorderseite“, die mit einer Abbildung der beiden True-Wireless In-Ears versehen wurde, verläuft ganz unten der weiße Panasonic-Schriftzug auf einem schwarzen Hintergrund. Etwas darüber befindet sich eine kleine App-Kachel, die über die mit den Kopfhörern kompatible App „ Panasonic Audio-Connect“ informiert. Direkt darunter steht außerdem noch dezent die Modellbezeichnung „RZ-S500W“. Im blauen Streifen, der von oben nach unter verläuft, erwähnt Panasonic einige besondere Ausstattungsmerkmale, die hier als Symbol, aber weiter verlaufend auf der linken Verpackungsseite auch in Textform erklären, was damit jeweils gemeint ist. Dazu zählen die Dinge wie die Akkulaufzeit, Schnellladefunktion, IPX 4 Schutzklasse usw., auf was ich Schritt für Schritt noch genauer im Verlaufe des Testberichtes eingehen werde.

Wo wir gerade auf der linken Seite angekommen sind, hier listet Panasonic unter anderem den Lieferumfang an Zubehör auf, sprich Ohranpassstücke, Ladekabel usw. Darüber zeigt das Unternehmen eine Abbildung von einem der beiden Ohrhörer, der dabei mit einer Art Röntgenblick gezeigt wird. Dabei möchte man zum einen auf die wichtigsten Merkmale: Treibergröße, Mikrofon und Touch-Sensor eingehen und zeigt zudem, wo diese Teile verbaut sind.

Die rechte Seite zeigt wenige Informationen bzw. nicht viel Neues. Panasonic informiert hier lediglich noch mal über die verfügbare App und das diese selbstverständlich sowohl für iOS als auch für Android verfügbar ist. Außerdem geht man hier kurz auf die Spezifikationen ein, zu denen hier jedoch lediglich das Bluetooth in der Version 5.0 gehört und die unterstützten Audio-Codec: SBC und AAC.     

Nun zur letzten Seite der mit dem bereits erwähnten Sichtfenster. Durch dieses sieht man ein Teil des Innenlebens der Verpackung bzw. die beiden Ohrhörer und den Großteil des Ladecase, welche hier in einem grauen Schaumstoff eingesetzt wurden. Ansonsten erblickt man hier einige Information in einer abgespeckt Version der gegenüberliegenden Seite, mehr nicht.

Im Inneren der Verpackung hat man sich leider etwas weniger Mühe gegeben. Hier hat man sich für einen Zwischenteiler entscheiden, welcher den überraschend groß ausfallenden Teil an Beschreibungen, Sicherheitshinweise usw. vom restlichen Teil trennt. Soweit auch vollkommen ok. Jedoch ist der restliche Teil, sprich die beiden Ohrhörer und das Ladecase in einem Schaumstoffeinsatz eingesetzt, der sich wiederum in einem Blistereinschub befindet. Der restliche Lieferumfang wiederum ist fast schon lieblos in einzelnen Tüten unter diesem eingeschoben. Dazu zählen die verschiedenen Ohrtips in der Größe XS; S und L (M ist bereits auf den Ohrhörer) und das 50 cm lange USB-A auf USB-C Ladekabel.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Auf das Design bzw. das Gehäuse der RZ-S500W muss ich eigentlich nicht sonderlich groß eingehen, denn diese sind nahezu identisch mit den von mir bereits getesteten Panasonic RZ-S300W

Die beiden Ohrhörer sind rein optisch sehr absolut ähnlich zu ihren kleinen Brüdern. Lediglich aufgrund der verbauten Technik Noise-Cancelling usw. fallen diese wie bereits erwähnt etwas größer aus und wiegen gut 3 Gramm mehr, also 7 Gramm pro In-Ear. Neben dem von mir getesteten schwarzen Modell gibt es die Ohrhörer auch noch in einem schlichten Weiß, das Mint-Modell von den RZ-S300W gibt es hier nicht.

Das Design ist wie bei den Panasonic RZ-S300W soweit sehr schlicht gehalten. Das komplett schwarz-matt gehaltene Gehäuse wird lediglich von einem gelochten, nicht ganz rundum verlaufenden silberner Kunststoffring aufgelockert, in dem unter anderem die Mikros für das ANC verbaut wurde und zugleich die Touch-Oberfläche umfass. Von kompakten In-Ear Kopfhörern kann man hier nicht mehr ganz klar reden, denn diese fallen eher etwas Klobier aus, besitzen jedoch auf einiges an verbauter Technologie, die eben ihren Platz benötigt.

Bereits bei den Panasonic RZ-S300W hat es mich ein wenig überrascht, dass man das Firmen-Branding nicht direkt sichtbar platziert hat, sondern dies lediglich dezent seitlich nahe dem Gehörkanal platziert hat. So ziemlich alle andere Hersteller machen die anders und platzieren das Firmenlogo direkt auf die Außenseite, in diesem Fall auf die Touch-Oberfläche.

Innerhalb des silbernen Kunststoffrings mit den vielen kleinen Öffnungen befindet sich eine kleine Status-LED, die z. B. über den Ladezustand informiert und zudem wurden hier auch einige der insgesamt sechs Hochleistungs-MEMS-Mikrofone verbaut. Diese Mikros werden jedoch nicht nur für die Dual Hybrid Noise Cancelling-Technologie genutzt, sondern auch zum Telefonieren, damit Umgebungsgeräusche herausgefiltert werden und für den Interaktionsmodus, der die Umgebungsgeräusche auf Wunsch zum Gehör durchlässt.

Am inneren Teil der In-Ears, befindet sich der typische kurze und leicht geschwungene Treiber-Kanal und die üblichen Ladekontakte, über welche die In-Ears selbstverständlich im Ladecase aufgeladen werden können. Einen festen Master uns Slave In-Ear gibt es bei Panasonic nicht, hier setzt das Unternehmen auf eine separate Signalübertragung zu beiden In-Ears. Dies bedeutet, dass beide das Audio-Signal übermittelt bekommen, sodass problemlos der linke oder der rechte Ohrhörer auch alleine verwendet werden kann.

Ladecase

Das Ladecase entspricht nicht nur optisch, sondern auch von der Größe absolut dem der Panasonic RZ-S300W. Daher ist selbstverständlich auch hier mein Eindruck identisch, das Case ist zwar sehr weich, doch dafür kommt hier ein voll Kunststoff Case zum Einsatz, dessen Materialanmutung meiner Meinung nach weniger hochwertig wirkt. Hier wirken, wie ich bereits im Testbericht zu den Panasonic RZ-S300W bemängeln konnte, andere voll aus Kunststoff gefertigt Lade-Cases deutlich robuster und hochwertiger.

Viel gibt es am 73 x 30 x 39 mm (L x T x H) großen Case nicht zu sehen, denn dieses ist genauso wie die In-Ears selbst sehr schlicht gehalten. Das Auffälligste ist hier lediglich der eingelassene Panasonic-Schriftzug der Deckel-Oberseite. Ansonsten gibt es an der Front lediglich eine längliche Griffmulde, in der zudem drei weiße LEDs eingebracht wurden. Beim Aufklappen des Deckels leuchten diese auf und informieren direkt über die Rest-Akkukapazität des Lade-Case. 

Beim Ladeanschluss setzt Panasonic glücklicherweise auf einen modernen USB-C Anschluss, nicht wie noch manch andere Kopfhörer Hersteller auf Micro-USB. Der Ladeanschluss zum aufladen des Akkus befindet sich schlicht an der Rückseite, direkt unterhalb des Scharniers des Case. Der Deckel wird anders wie in den meisten Fällen nicht magnetisch geschlossen gehalten, sondern einfach durch einen zuverlässigen Scharnier, was hier sehr gut funktioniert. Die Ohrhörer selbst werden in ihren beiden Plätzen wiederum sicher von einem Magnetischen-System gehalten, sodass hier selbst beim geöffneten Case, wenn man dies über Kopf hält, nichts herausfallen kann.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung vom Ladecase und der beiden In-Ear Kopfhörer ist zwar gut, aber als hochwertige In-Ear Kopfhörer kann ich diese leider dennoch nicht bezeichnen. Hier haben mir viele andere Kopfhörer und deren Case leider dann doch noch mehr überzeugen können. Das Gehäuse der In-Ears wurde wie bei fast allen In-Ear Ohrhörern aus mehren Teilen zusammengebaut, welche jedoch alle einen sehr sauberen Übergang zueinander haben, sodass man hier keine scharfe Kanten oder Ähnliches feststellen kann.

Das Ladecase kann mich leider weniger überzeugen, hier hätte man meiner Meinung nach etwas mehr den Fokus drauf setzten könne, damit dieses nicht nur schöner, sondern auch hochwertiger aussieht und sich auch so anfühlt. Dies bedeutet jetzt nicht, dass es absolut schlecht verarbeitet ist, sondern es gibt einige Punkte, die man meiner Meinung nach definitiv anders bzw. schöner hätte lösen können. Dazu zählt z. B. der Hauptteil des Case, der rundherum außen verläuft, dieser besitzt an den Rundungen vier Linien, die darauf deuten, dass die Spritzgussform „billiger“ hergestellt wurde oder dieser Teil des Cases aus vier Teilen gefertigt wurde. Ich gehe jedoch vom erstgenannten Fall aus, doch hier hätte ich mir eine optisch schönere Ausführung ohne diese kleinen Linien gewünscht. Auch insgesamt macht das Case beim Anfassen keinen wertigen Eindruck, dies muss an dem verwendeten Kunststoff und dessen leicht raue Oberfläche liegen. Hier setzten andere wie z. B. Cambridge beim Melomania 1 auch auf Kunststoff, doch dieser wirkt einfach deutlich hochwertiger. 

Keine Angst, die Beschreibung der Verarbeitung vom Case klingt wahrscheinlich viel schlimmer, als diese ist und wird vermutlich nicht jeden stören, doch ich möchte darauf dennoch hinweisen, da es natürlich auch besser gehen würde. Durchaus praktisch ist wiederum der IPX4 Schutz der Ohrhörer (nicht beim Ladecase), dieser schützt diese gegen allseitiges Spritzwasser, was bedeutet, dass diese gegen Schweiß und z. B. einem Regenschauer geschützt sind.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer mit Noise Cancelling (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz, weitere Farben: Weiß
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku : 6,5 h (AAC); 6 h (SBC)
Gesamtlaufzeit: 19,5 h (AAC); 19 h (SBC)
Gewicht 59 g (Ohrhörer und Ladebox)
14 g (beide Ohrhörer)
45 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC und AAC. Unterstützte Profile: A2DP, AVRCP, HSP, HFP
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 8 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz–20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben vom Hersteller
Impedanz (Ohm)keine Angaben vom Hersteller
LieferumfangPanasonic RZ-S500W True Wireless In-Ear Kopfhörer
Ladecase
USB-C-Ladekabel: Ca. 0,5 m
Ohr-Passstücke: XS/S/M/L/XL (M aufgesetzt)
Technische Daten der Panasonic RZ-S500W

Tragekomfort

Nachdem man aus den fünf unterschiedlich großen mitgelieferten Ohranpassstücken die richtige Größe gefunden hat, wird man mit einer sehr guten passiven Isolierung der Umgebungsgeräusche und einem sicheren sitzt belohnt. Mit knapp 7 Gramm pro Ohrhörer gehören die Panasonic RZ-S500W mit zu den leichteren In-Ear Ohrhörer, auch wenn hier die kleinen Brüder die RZ-S300W mit 4 Gramm nochmals gut 3 Gramm pro Ohrhörer leichter sind. Die In-Ear stehen eingesetzt ins Ohr doch etwas mehr heraus als ihre kleineren Brüder (Schrek Ohren) und daher können diese bei Mützenträger auf Dauer etwas stören, da hier je nach Mütze deutliche Druckbeschwerden entstehen können. 

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Panasonic setzt bei den RZ-S500W wie bei den RZ-S300W auf eine reine Bedienung via Touch, daher besitzt weder das Case noch die Ohrhörer eine physische Taste. Solch eine Touch-Bedienung birgt jedoch sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich und ist daher nicht bei jedem gern gesehen.

Bei der Erkennung von Befehlen, die durch unterschiedlich langes und häufiges Tippen ausgeführt werden, kommt es nämlich gelegentlich und vor allem am Anfang, bis man den Dreh raus hat zu falschen erkennen bzw. ausführen der Funktionen. Dies geschieht vor allem dann, wenn viele Gesten auf einen Ohrhörer gelegt sind und zudem untereinander sehr ähnlich sind. Zudem funktioniert das Ganze mit nassen Händen ebenso wenig wie im Winter mit Handschuhen. Dafür wiederum drückt man sich die Ohrhörer nicht wie bei normalen Tasten tiefer in den Ohrkanal, da bei Touch ein sanftes Tippen ausreicht und zudem sieht das Design so meist schöner aus.

Das erste Pairing der Panasonic RZ-S500W erfolgt automatisch, indem man die Ohrhörer aus dem Case entnimmt. Doch davor sollte man erst einmal die Ohrhörer ins Case Einsetzen und dieses mit dem beiliegenden Ladekabel komplett aufladen, den Panasonic lädt dies bei der Auslieferung nicht voll auf, da dies den Akku schaden würde. Sobald alles voll aufgeladen ist, werden einem die Ohrhörer beim Entnehmen aus dem Case automatisch in den Bluetooth-Einstellungen angezeigt und man kann diese wie gewohnt mit dem Smartphone koppeln. Möchte man die Panasonic RZ-S500W wiederum mit einem anderen Gerät koppeln, muss man zuvor die Verbindung zum aktuellen Gerät trennen, denn eine sogenannt Mulitpoint-Verbindung mit mehren Geräten auf einmal geht hier leider nicht. Um die In-Ear Kopfhörer erneut in den Pairing-Modus zu versetzten, muss man die beiden Ohrhörer ins Case einsetzen und innerhalb von drei Sekunden nach deren entnehme aus dem Case die beiden Touch-Oberflächen für 7 Sekunden gedrückt halten. Das Ausschalten erfolgt wie bei allen True Wireless In-Ears völlig automatisch, sobald man diese wieder ins Case einlegt. Alternativ kann man jedoch in der App auch die automatische Abschaltung aktivieren, doch ich persönlich würde die Ohrhörer immer im Case aufbewahren, damit diese nicht verloren gehen, auch wenn dies auf Dauer natürlich nicht so gut für den Akku ist.

Die meisten Funktionen werden über den linken Ohrhörer ausgeführt, daher sorgt ein einmaliges Tippen dafür, dass die Musik pausiert wird, bis man erneut auf die Außenfläche des linke In-Ear tippt. Ein dreimaliges schnelles Tippen erhöht wiederum die Lautstärke und ein zweimaliges senkt diese ab. Dadurch ist es leider nicht möglich, die Lautstärke schnell in mehreren Stufen zu verändern, sondern man müsste jedes Mal erneut den Befehl aufführen. Hält man den Finger 2 Sekunden auf dem linken In-Ear, dann kann man dem im Smartphone integrierten Sprachassistenten aktiveren oder auch auf Amazon Alexa, welchen man in der Panasonic App einrichten kann, dazu später mehr.

Mit dem rechten In-Ear kann man wiederum die Musik steuern, dies bedeutet, dass zweimal antippen, den nächsten Titel spielt und dreimal hintereinander den vorherigen Titel. Hält man die Touch-Oberfläche zwei Sekunden berührt, schaltet dies die Umgebungsgeräusche hinzu, aktiviert das Noise Cancelling oder deaktiviert diese Funktionen wieder.  Anrufe können über beide Seite angenommen werden, einfach während ein Anruf eingeht eine der beiden Seiten antippen und möchte man gerade nicht Telefonieren oder einfach nur auflegen, dann einfach zwei Sekunden berührt halten.  

Möchte man nur einen der In-Ears benutzen, egal ob nur rechts oder links, ist dies wie bereits erwähnt möglich. Jedoch muss man dann beachten, dass bei der Steuerung auch nur dessen Funktionen bereitstehen. Dies heißt soviel, dass wenn ihr den linken In-Ear nutzt, ihr nicht zum nächsten Titel springen könnt und andersrum mit dem rechten nicht die Lautstärke regulieren könnt, geschweige den die Musik pausieren. Daher muss man in diesem Fall meistens öfters das Smartphone zur Hand nehmen. 

Die Bedienung über die Touch-Oberfläche funktioniert soweit sehr gut und besitzt lediglich eine Verzögerung von knapp einer Sekunde. Mit beiden In-Ears kann man alle notwendigen Funktionen direkt ohne das Smartphone steuern, was mir sehr wichtig ist. Was mir jedoch manchmal gefehlt hat, ist eine Sperrung der Touch-Oberfläche, denn schon beim Einsetzen der Ohrhörer oder sofern man diese nur leicht in den Ohrkanal nachjustieren möchte, führt man direkt ungewollt einen Befehl aus.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Panasonic macht bei den RZ-S500W keine genauen angeben, wie diese klanglich abgestimmt sind, daher hab ich mir das Ganze für euch wie bei jedem Test genauer angehört. Doch fassen wir zuerst kurz die technischen Daten zusammen: Neben dem Akku, der in jedem der beiden Ohrhörer den größten Anteil im Gehäuse einnimmt, befindet sich darin noch je ein 8 mm Neodym-Treiber (2 mm größer als bei den RZ-S300W), die auf beiden Seiten einen gewöhnlichen Frequenzgang von 20 Hz – 20.000 Hz ausgeben. 

Bei den Audio-Codecs setzt Panasonic nicht nur auf das Standardformat SBC, sondern zur Freude aller Apple-User auch auf den hochwertigen Audio-Code AAC, welche von allen iOS-Devices unterstützt wird. Somit wir einem hierbei eine verbesserter bzw. verlustfreie Bluetooth-Musikwiedergabe ermöglicht.

Das Klangbild der Panasonic RZ-S500W klingt, ohne diese in der App anzupassen, leicht bassbetont, was an den größeren Treibern liegt, welche ein größeres Volumen bzw. mehr Power besitzen. Der Bassbereich des beiden dynamischen 8 mm großen Treiber ist kräftig und sehr gut definiert. Diese kommen hier beim richtigen Sitz der Ohrhörer gut zur Geltung, ohne dass diese die anderen Frequenzen (Höhen und Mitten) überspielen bzw. sich in den Vordergrund stellen. Hier profitiert das Klangbild vor allem von bassintensiven Musikrichtungen, aber auch Rock und Pop Songs profitieren von dieser Klangabstimmung.  

Es fällt mir jedoch auch auf, dass die Mitten und Höhen dennoch etwas Dominanter sein könnten, diese halten sich hier leider etwas mehr im Hintergrund, sind jedoch hörbar. Schlecht klingen die Panasonic RZ-S500W keinesfalls, diese sind lediglich für audiophile Musikliebhaber weniger geeignet.

Die Sprachverständlichkeit beim Telefonieren ist gut, aber definitiv nicht hervorragend. Ich konnte dabei während dem reden meine Gesprächspartner hervorragend verstehen, soweit auch nichts Überraschendes, doch mein Gegenüber verstand mich eher nur gut. Das liegt daran, dass die verbauten Mikrofone zur Rauschunterdrückung der Umgebungsgeräusche währenddessen verwendet werden. Dadurch versucht die Elektronik diese Geräusche zu eliminieren, was jedoch auch dazu führt, dass eure gesprochenen Worte abgehackt dem Gesprächspartner übermittelt werden. Diesen Effekt hat man am stärksten, wen die Umgebung etwas lauter ist oder wenn es an dem Tag sehr windig ist.

Was die Latenz angeht, diese ist nur minimal, wenn man ganz genau hinhört erkennbar, dabei muss man sich jedoch sehr stark drauf konzentrieren, wie ich das im Test immer mache. Doch wenn man direkt ein Video über YouTube oder einen Film auf Netflix und Co. anschaut, merkt ihr dabei definitiv keine Verzögerung zwischen Bild und Ton.

Beim Noise Cancelling spricht Panasonic von einer marktführenden Technologie, welche in meinem Test sehr gut funktioniert hat. Man setzt hier auf das sogenannte Dual Hybrid Noise Cancelling (Feedforward- und Feedback Noise Cancelling). Dabei nehmen die außen an den Ohrhörern und innen zum Ohrkanal gerichteten Mikrofone Geräusche auf und löschen diese mit einem entsprechenden Gegensignal aus. Das Ergebnis ist eine deutlich effektiveres Voice Cancelling, als wen die Mikrofone nur außen angebracht wären. Somit werden vorbeifahrende Motorengeräusche von Autos und LKWs sehr gut herausgefiltert, genau so gut wie das nervende Geräusch in der Stadtbahn und U-Bahn usw. Die Intensität des Noise Cancelling kann zwar in der App reguliert werden, doch zwischen niedrig und hoch kann ich persönlich hier nur einen sehr geringen Unterscheid feststellen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Panasonic stellt für die eigenen True Wireless In-Ear Ohrhörer eine passende App kostenlos zur Verfügung. Diese App hört auf den Namen „Panasonic Audio Connect“ und steht sowohl für iOS als auch Android Smartphones kostenlos im jeweiligen AppStore zum Download bereit.

Diese App ist jedoch wie bei vielen anderen Herstellern nicht unbedingt zwingend erforderlich, da die Kopfhörer auch ohne diese problemlos genutzt werden könnten. Wer jedoch Firmware-Updates (stand bei mir direkt eins zur Verfügung) oder persönliche Einstellungen via 5-Band-Equalizer vornehmen möchtet und den Amazons Alexa als Sprachassistent nutzen will, kommt um die App nicht drumherum.

Startet man die App das erste Mal, wird man sehr einfach Schritt für Schritt durch die Einrichtung bzw. die erste Verbindung mit den Kopfhörern geführt und kann einige Funktionen der App direkt aktivieren, was man jedoch auch problemlos später noch in den Einstellungen machen kann. Wichtig ist hier nur, dass man die Sprache auf Deutsch stellt, damit die Status-Ansagen der Kopfhörer auf deutsch sind.

Beim Startbildschirm werdet ihr beim ersten Start der App speziell informiert, dass man direkt über das obere Symbol Alexa als Sprachassistenten einrichten kann. Sollte euch jedoch Google oder Siri lieber sein, müsst ihr nichts weiter tun, denn diese erreicht ihr einfach so über die Kopfhörer. Ansonsten sieht man hier im Startbildschirm direkt die beiden Panasonic RZ-S500W Kopfhörer und zudem wird einem hier der Akkustand des linken und rechten In-Ear getrennt gezeigt. Des Weiteren erfährt man über diese Seite direkt, welcher Klangmodus gewählt ist. Tippt man auf das Symbol darunter, kann man zwischen vordefinierten Klanganpassungen wählen, oder man erstellt sich ein eigenes mithilfe eines 5-Band Equalizer. Das Gute dabei ist, die selbst eingestellte Klanganpassung wird sogar abgespeichert und ist somit immer aktiv. Im weiteren Symbol darunter wird angezeigt, ob die Umgebungsgeräusche aktuell durchgelassen werden, das Hybrid Noise Cancelling aktiv ist oder nicht. Da ich meine Panasonic RZ-S500W direkt mit meinem iPhone 11 Pro MAX verbunden habe, zeigt es mir oben link direkt unter dem Namen automatisch AAC an, da am iPhone dieser Audio-Codec unterstütz wird. Hat man ein Android Smartphone, steht hier natürlich SBC.

Durch das Symbol oben rechts mit dem abgebildeten Schraubenschlüssel gelangt man ins Einstellungsmenü, bei dem man alle wichtigen Einstellungen der In-Ear vornehmen kann. Hier angelangt, kann man zum einen direkt auf die Online-Bedienungsanleitung zugreifen, sofern man was nachsehen möchte, aber die Anleitung gerade nicht findet oder unterwegs ist. Ansonsten zählen hier zu den wichtigsten Einstellungen die automatische Abschaltung, welche hier mit: Aus 5, 10, 30 oder 60 Minuten bestimmt werden kann. Ob man die Klangqualität (AAC-Codec) oder Konnektivität (Codec SBC) priorisieren möchte. Zu guter Letzt ist auch die Finden-Funktion nützlich, denn damit kann man den Standort der Ohrhörer auf einer Karte einsehen oder zusätzlich einen Signalton abspielen, damit dieser einem eventuell bei der suche helfen kann, diese wieder zu finden.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akkulaufzeit

In jedem der Panasonic RZ-S500W In-Ears hat Panasonic einen 85 mAh Lithium-Polymer Akku verbaut und somit ein genau 30 mAh größerer Akku als bei den kleineren RZ-S300W. Dies liegt wie bereits eingangs erwähnt daran, dass der größere Treiber und die zusätzliche Dual Hybrid Noise Cancelling-Technologie mehr Strom verbraucht, daher muss man diesen liefern, indem man einen größeren Akku verbaut. Der größere Akku soll laut Panasonic eine max. Laufzeit im AAC-Codec Betrieb von ca. 6,5 Stunden ermöglichen, wenn zusätzlich Noise-Cancelling aktiv ist. Ist diese deaktiviert, resultiert natürlich eine etwas längere Laufzeit. Der Akku im Ladecase ist wiederum exakt derselbe wie bei den RZ-S300W und daher handelt es sich hier ebenfalls um einen 800 mAh Akku, der es ermöglicht, die Ohrhörer zwei Mal voll aufzuladen und man somit eine max. Laufzeit von bis zu 19,5 Stunden erreichen kann.

Im Alltag lieferten bei mir die Akkus der Ohrhörer bei etwas 75 % der maximalen Lautstärke eine Laufzeit von knapp über 5,5 bis 6 Stunden, was soweit zwar nicht ganz der angegeben Wert ist, doch ausreichend sollte dieser allemal sein. 

Für spontane Einsätze, wenn man z. B. eine Runde Radfahren möchte, jedoch vergessen hat, die Kopfhörer aufzuladen, besteht die Möglichkeit, auf die integrierte Schnellladefunktion zuzugreifen. Diese ermöglicht es, die beiden Ohrhörer innerhalb von nur 15 Minuten für gut 1 Stunden und 10 Minuten wieder mit Energie zu versorgen. Möchte man die beiden Ohrhörer wiederum komplett aufladen, muss man knapp 2 Stunden warten und beim Ladecase, welches übrigens via USB-C aufgeladen wird, dauert es gut 2,5 Stunden und lädt man alles auf einmal auf muss man fast 4 Stunden warten.

Bluetooth & Signalqualität

Panasonic setzt bei den RZ-S500W auf den neuen Bluetooth 5 Chip. Dieser liefert in meinem Test eine sehr stabile Verbindung sowohl zu iOS- als auch Android-Geräten. Die Verbindung zwischen Smartphone und In-Ears erfolgt wie bei eigentlich sämtlichen True Wireless Kopfhörer automatisch bei der Entnahme aus dem Ladecase. Sobald man die beiden Ohrhörer zum ersten Mal aus dem Transportcase nimmt, befinden diese sich automatisch im Pairing-Modus und können daher wie bei Bluetooth-Kopfhörer üblich, direkt über die Einstellungen mit dem Smartphone verbunden werden. 

Möchte man die beiden Ohrhörer wie bereits eingangs meines Berichtes erwähnt mit einem weiteren Gerät koppeln, muss man zuvor erst einmal die aktuelle Verbindung trennen und dann die beiden Ohrhörer ins Case einsetzten. Anschließend direkt die beiden Ohrhörer entnehmen und schnell innerhalb von 3 Sekunden die beiden Touch-Oberflächen für 7 Senkungen gedrückt halten. Anschließend können die Ohrhörer mit dem nächsten Gerät gekoppelt werden.

Kommen wir nun zur Bluetooth-Reichweite hier bin ich von der max. Reichweite sehr überrascht, denn diese ist zum einen sehr stabil und im Freien war hier ohne Hindernis erst nach knapp über 33 Meter Schluss. Im Haus oder der Wohnung ist die Reichweite ebenfalls gut, denn hier war es selbst im nächsten Stock noch problemlos möglich, ohne Aussetzer Musik weiter zuhören.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den ersten True Wireless In-Ears mit Noise Cancelling, den Panasonic RZ-S500W liefert Panasonic ein recht gutes Produkt ab. Von einer marktführenden Geräuschunterdrückung kann man hier zwar nicht reden, doch diese leistet dennoch eine sehr gute Arbeit ab, die zum Preis der In-Ear Kopfhörer mich persönlich positiv überrascht. Fans von moderner und elektronischer Musik werden mit den Panasonic RZ-S500W ihren Spaß haben, ein der kräftige Bass kommt hier besonders gut zur Geltung. Die Mitten und Höhen sind jedoch nicht ganz zu präsent, können jedoch jederzeit im Equalizer angehoben werden, dass diese ebenfalls etwas mehr in den Vordergrund rutschen. 

Preis/Leistung

Die UVP der RZ-S500W hat Panasonic mit 180€ festgesetzt. Online sind diese jedoch inzwischen teilweise für 125€ inkl. Versand erhältlich, was die Kopfhörer noch interessanter macht.  

Für diesen Preis bekommt man sehr gute True Wireless In-Ear Kopfhörer, welche zwar klanglich definitiv nicht High-End sind, aber dennoch in einigen Punkten überzeugen können. Dazu zählt z. B. der sehr leichte Tragekomfort, das für unter 180€ Noise Cancelling mit an Bord ist, die lange Akkulaufzeit und die äußert geringe Latenz. Zudem hat Panasonic an alle Bedienungsfunktion gedacht und somit kann man sämtliche Funktionen direkt über die Ohrhörer steuern und bei Bedarf auch problemlos jeden der Ohrhörer alleine nutzen kann. 

Panasonic RZ-S500W

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.panasonic.com/de/

Google Pixel 4a 5G

In aller Kürze

Mit den letzten Pixel-Phones wollte Google noch mit Smartphones punkten, die mit der Flaggschiff-Konkurrenz mithalten konnten. Dies gelang Google mehr oder weniger nur bedingt und die Smartphones waren preislich eher im oberen Bereich angesiedelt. Hier geht Google unter anderem mit dem neuen Google Pixel 4a 5G einen neuen Weg, denn das Smartphone kostet nur 499€, kann jedoch dennoch zu diesem Preis mit einer guten Ausstattung überzeugen.

Gefällt uns

  • gutes OLED-Display
  • handliches Gerät
  • hochwertige Verarbeitung
  • tolles Design
  • schneller Fingerabdrucksensor

Gefällt uns weniger

  • kabelloses Laden wird nicht Unterstützt
  • keine Speichererweiterung
Google Pixel 4a 5G

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Google Pixel 4a 5G ist zum Vorgänger, dem Pixel 4 sehr ähnlich. Wie für Google gewohnt, ist die Verpackung komplett in Weiß gehalten und zeigt an der Front einen Ausschnitt des Pixel 4a 5G. Außerdem wird hier ganz oben wie gewohnt das aktuelle bunte Google-Logo in Form eines „G“ dargestellt. Darunter prangt der Name des Smartphones „Pixel 4a“ und ein kleines 5G-Logo, schließlich unterstützen die beiden „teueren“ Google Smartphones das neue 5G-Netz. Zu guter Letzt ziert die Rückseite lediglich der bekannte Hashtag #teampixel und die Unterseite zeigt neben dem Lieferumfang die Farbe des Smartphones, die Speicherkapazität und die Modellbezeichnung. Zudem findet man hier natürlich auch die IMEI-1-Nummer usw.

Nach dem Abnehmen des Deckels kommt direkt das Google Pixel 4a 5G in einer Folie verpackt zum Vorschein. Dieses wird hier von einem recycelbaren Zellulose-Material sicher an seiner Position gehalten. Darunter wiederum befindet sich eine Kurzanleitung sowie das kleine SIM-Tool. Nachdem entnehmen von diesen Beipackzetteln kommt im Boden noch das USB-Typ-C Ladekabel, ein USB-A auf USB-Typ-C Adapter sowie ein 18 Watt Netzteil mit dem entsprechenden USB-Typ-C Lade-Anschluss zum Vorschein. Kopfhörer wiederum liefert Google beim Pixel 4a 5G wie bereits bei den Vorgängergeräten leider nicht mit aus.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das neue Google Pixel 4a 5G kommt gegenüber dem Pixel 4 etwas schlichter daher kein Wunder, schließlich kostet das Smartphone bei gleicher Speicherausstattung auch ca. 300€ weniger. Bei der Farbauswahl ist der Name Programm, denn „Just Black“ ist die einzige Farbe, in der Google, das neue Pixel 4a 5G anbietet.  

Beim Gehäuse setzt man bei dem Preis von unter 500€ nicht auf Aluminium/Edelstahl und Glas, sondern auf Kunststoff. Was im Premium-Sektor ein absolutes No-Go ist, erweist dich hier beim Google Pixel 4a 5G definitiv als sehr gute Wahl. Schließlich bietet dieses Material den Vorteil, dass der Empfang von Grund auf etwas besser ist, schließlich kommt man auch ohne die Antennenunterbrechungen im Rahmen aus und beim Gerät zerbricht nicht gleich die Rückseite, wenn das Smartphone auf den Boden fällt. Dank der zusätzlichen matt-seidigen Oberflächenstruktur fühlt sich das Google Pixel 4a 5G außerdem sehr gut in den Händen an und besitzt eine tolle Haptik. Das Smartphone ist deutlich weniger rutschig als der Großteil der bekannten Smartphones mit einer Vorder- und Rückseite aus Glas und fühlt sich durch die Rundungen zu den Seiten hin richtig gut an. Ein weiterer toller Nebeneffekt des matten Kunststoffes ist es, dass das leidige Thema mit den vielen Fingerabdrücken auf der Rückseite ebenfalls der Vergangenheit angehören, lediglich bei fettigen Fingern sieht dann natürlich auch die matte Oberfläche nicht mehr ganz so hübsch aus. 

Das Google Pixel 4 war eigentlich schon kompakt gehalten, doch das Pixel 4a 5G besitzt ein nochmals größeres Display von 6,2 Zoll, sodass das Smartphone einige Millimeter größer wurde. Das Pixel 4a 5G misst somit 153,9 x 74 x 8,2 Millimeter und ist somit exakt so dick wie das Pixel 4, jedoch etwas breiter und länger. In der Hosentasche fällt das Google Pixel 4a 5G jedoch deutlich weniger auf als mein aktuelles Apple iPhone 11 Pro Max, sodass hier Fans von „kleineren“ Smartphones ihre Freude haben würden, wenn man dies z. B. mit den nochmals deutlich größeren Smartphones von Samsung und Co. vergleicht. 

Das OLED-Display des Google Pixel 4a 5G misst eine Bildschirmdiagonale von 6,2 Zoll. Sehr schön finde ich, dass sich Google nun wieder von dem sehr breiten Displayrahmen an der Oberseite verabschiedet hat, denn dies sah in der Zeit in der nahezu alles neuen Smartphones mit einer Notch und ansonsten „fast“ Rahmenlosen Display daher kamen schon etwas komisch aus. Doch der Nachteil daran ist, dass man sich von den Sensoren, die hier noch im Pixel 4 verbaut waren, verabschiedet hat. Somit setzt Google hier jetzt auf die sogenannte „Punch hole Kamera“ eine kleine runde Frontkamera im linken Displayrand. Zudem sind im schmalen oberen Rahmen noch die Hörmuschel und der Annäherungs- und Helligkeitssensor verbaut.   

Anders als beim Google Pixel 4 kommt beim neuen Pixel 4a 5G wieder ein Fingerabdrucksensor zum Einsatz. Die Möglichkeit der Entsperrung via Face-Unlock gibt es hier leider nicht mehr, da man diese entsprechenden Sensoren dafür nicht mehr verbaut hat. Der Fingerabdrucksensor ist an der Rückseite und sehr gut erreichbar, zudem geht dieser nahtlos in das Kunststoffgehäuse über.

Beim Pixel 4a 5G hat Google wie bereits beim Vorgängermodell alle physische Tasten auf der rechten Seite angeordnet. Hier gibt es einen kleinen, weiß hervorgehobenen Power-Button und eine doppelt so große schwarze Lautstärke-Wippe. Beide Tasten lassen sich als Rechtshänder mit dem Daumen sehr gut bedienen, jedoch haben auch Linkshänder mit dem Zeige- und oder Mittelfinger keinerlei Einschränkungen. An der oberen Stirnseite hat neben dem bereits vom Vorgänger bekannten kleinen Mikrofon nun auch wieder eine 3,5 mm Klinkenbuchse den Einzug erhalten, welche beim Vorgängermodell bereits gestrichen war.  

Einen Dual-SIM-Karten-Slot gibt es jedoch auch beim neuen Pixel 4a 5G nicht. Google hat hier lediglich an der linken Seite einen Nano-SIM-Karten-Schacht verbaut, der somit lediglich Platz für eine kleine Nano-SIM-Karte bietet, mehr nicht. Wer auf zwei Netze angewiesen ist, muss auf die integrierte e-SIM-Karte zugreifen, sofern euer Anbieter diese Funktion anbietet. Außerdem hat man somit beim Pixel 4a 5G leider erneut nicht die Möglichkeit, den Speicher via Micro-SD-Karte zu erweitern. Jedoch sollten die zur Verfügung gestellten 128 GB Speicher für die meisten mehr als Ausreichend sein.

Wie bereits bei den Vorgängermodellen kommt natürlich auch beim neuen Pixel 4a ein Stereo-Lautsprecher zum Einsatz. Hierfür wird zum einen klassisch auf den Lautsprecher unten rechts neben dem USB-Typ-C Anschluss gesetzt und als zweiter die Hörmuschel. Der Klang ist soweit in Ordnung und ist fürs Zocken und Videos anschauen absolut ausreichend. Hier konnte mich das Google Pixel 4a 5G mit einem hohen klanglichen Volumen und einer hohen maximalen Lautstärke überraschen. Bei der max. Lautstärke jedoch neigt das Gerät dazu, das Klangbild etwas zu sehr zu verzerren.

Die Rückseite ist soweit sehr dezent gehalten. Das auffälligste Merkmal der schwarzen Rückseite ist das quadratische Plateau in der linken oberen Ecke des Smartphones. Hier versteckt sich die Kameraeinheit, auf welche ich später im Verlaufe des Testberichts noch näher eingehen werde. Das Google Logo prangt hier sehr dezent im unteren Drittel in einem dunkelgrauen Farbton und fällt erst bei näherer Betrachtung genau auf.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Google Pixel 4a 5G ist für den Preis absolut angemessen. Die Tasten besitzen einen angenehmen Druckpunkt, jedoch klappert die Lautstärkewippe minimal, wenn man das Smartphone hin und her schüttelt. Im Alltag merkt man hiervon jedoch eigentlich nicht wirklich etwas, außerdem wird dieses Problem mit einem Case von Google oder einer anderen Hülle neutralisiert. 

Das Soft-Touch-Polycarbonat-Unibody-Gehäuse verleiht dem Smartphone einen modernen und zudem hochwertigen Gesamteindruck, der in Kombination mit dem Corning® Gorilla® Glass 3 an der Vorderseite abgerundet wird. Dafür wiederum muss man auf die IP68-Zertifzierung verzichten, die noch beim Pixel 4 zum Einsatz kam, doch dies kann man sich angesichts des Gehäuses und des Preises vom Gerät eigentlich schon denken, dass man hier ein paar Abstriche machen muss.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display6,2 Zoll großes OLED-Display (19,5:9 Format) 1.080 x 2.340 Pixel, Pixeldichte beträgt 413 ppi
CPU/GPUQualcomm Snapdragon 765G: 1x 2,4 GHz, 1x 2,2 GHz und 4x 1,8 GHz /Adreno 620
RAM6 GB RAM
Speicher128 GB (nicht erweiterbar)
BetriebssystemAndroid 11
Haupt-Kamera12,2 MP f/1.7 Blende; Erfassungswinkel: 77°; 1,4 μm Pixelgröße, 16-MP-Ultraweitwinkelobjektiv; Blende: ƒ/2.2; 1,0 μm Pixelgröße; Erfassungswinkel: 107° mit Dual-LED-Blitz
Frontkamera8 MP Blende: ƒ/2.0; 1,12 μm Pixelgröße; Erfassungswinkel: 83°
AnschlüsseUSB-Typ-C Anschluss und 3,5 mm Klinkenbuchse
Akku3.885 mAh; Schnellladefunktion mit 18 Watt
KonnektivitätWLAN 2,4 GHz + 5 GHz, 802.11 a/b/g/n/ac, 2×2 MIMO, Mobilfunknetz bis 5G, Bluetooth® 5.0 + LE, A2DP (HD-Codecs: AptX, AptX HD, LDAC, AAC). NFC, GPS, GLONASS, Galileo, QZSS, BeiDou; Google Cast.
Abmessungen
(LxBxT)
153,9 x 74 x 8,2 mm
Gewicht168 Gramm
LieferumfangGoogle Pixel 4a 5G
USB-C-Netzteil (18 W)
1-m-Kabel, USB-C auf USB-C (USB 2.0)
Kurzanleitung
Quick-Switch-Adapter
SIM-Tool
Technische Daten Google Pixel 4a 5G

Performance

Als Herzstück werkelt im Google Pixel 4a 5G ein Snapdragon 765G von Qualcomm, derselbe Achtkern-SoC wie im ebenfalls neuen Google Pixel 5. Dabei handelt es sich, wie die Zahlen schon vermuten lassen, um einen soliden Mittelklassen-Prozessor, der für den Großteil aller Alltagsaufgaben locker ausreichen sollte.

Der Snapdragon 765G wurde wie der im Pixel 4 verbaute Snapdragon 855 im 7 nm-Verfahren hergestellt und ebenso handelt es sich hier um einen 64-Bit CPU. Der CPU beinhaltet wie bereits erwähnt acht Kerne (Karo 475), welche hier auf zwei sogenannte Cluster aufgeteilt wurden. Einmal gibt es den ARM Cortex-A76 der mit bis zu 2,4 GHz taktet und einen Gold-Kern mit bis zu 2,2 GHz. Die restlichen sechs Kerne des CPU basieren auf die A55 Architektur und takten mit bis zu 1,8 GHz. Beim Arbeitsspeicher bietet Google „lediglich“ 6 Gigabyte an, bei Google Pixel 5 sind es jedoch 8 GB. Wie üblich wird der Qualcomm Snapdragon 765G noch von seinem integrierten GPU unterstützt. In diesem Fall handelt es sich dabei um den Adreno 620.

Beim internen Speicher stehen lediglich 128 GB zur Auswahl, was jedoch ausreichend bemessen sein sollte. Dieser Speicher basiert auf den älteren UFS 2.1 Standard und nicht auf den neuen UFS 3.0. Dennoch erreicht das Smartphone beim Lesen und Schreiben von Dateien gut Werte. 

Laut AndroBench erreicht der verbaute Speicher im Google Pixel 4 a 5G direkt nach dem Neustart eine Lesegeschwindigkeit von bis zu 977 MB/s und beim Schreiben ein Schnitt von 228 MB/s. Daher ist der Speicher zwar definitiv langsamer als der neue UFS 3.0 Standard, doch gerade beim Systemstart ist das Google Pixel 4a 5G sehr schnell und schneller einsatzbereit als viele andere Smartphones.

Das Google Pixel 4a 5G ist mit seiner Hardware ausreichend bestückt, sodass das Mittelklasse-Smartphone im Alltag ausreichend Power bietet. Das Betriebssystem läuft soweit flüssig, ohne Anzeichen von Aussetzern und wie bereits erwähnt, startet das System rasant schnell. Jedoch konnte ich bei Google Pixel 4a 5G ebenfalls wie bereits beim Pixel 4 feststellen, dass die Bilder, die man nach dem knipsen direkt betrachten möchte, zuerst kurz nachgearbeitet werden müssen. Bei den von mir durchzogenen Benchmarktests schneidet das neue Google Pixel 4a 5G wie folgt ab: Bei Geekbench 5 konnte es im Test einen guten Wert von 591 Punkte im Single-Core und 1.623 im Multi-Score erreichen. Bei 3D Mark betrug die Gesamtscore 1.427 Punkte und die Bildwiederholrate betrug im Schnitt bei 8.50.

(Performance: 3,5 von 5 Punkten)

Display

Das OLED-Display des Google Pixel 4a 5G löst mit einer Auflösung von 2.340 x 1.080 Pixeln auf, was bei dem eingesetzten 6,2 Zoll großen Display für eine hohe und ausreichend scharfe Pixeldichte von 413 ppi sorgt. Auf dem Display sieht man mit Sicherheit alles ausreichend scharf und mir kann hier definitiv keiner sagen, dass er oder sie bei diesem Gerät einen der Pixel mit bloßem Auge erkennen kann.

Typisch für ein OLED-Display kann dieses im Test mit kräftigen Farben und dem typischen Kontrastwerten und einem tiefschwarzen Display überzeugen. Dies liegt daran, da bei OLED-Displays jeder der Pixel einzeln abgeschaltet werden kann. Durch diesen hohen Schwarzwert erhält man auf dem Display kräftige Farben, die mit einer guten Leuchtkraft überzeugen können. Ebenso resultiert dadurch auch das hervorragende Kontrastverhältnis von OLED-Displays von 100.000:1, was nahezu unendlich entspricht.

Praktisch beim Google Pixel 4a 5G ist wie bereits bei den Vorgängermodellen das Always-on-Display, was jedoch von Werk aus nicht aktiviert ist. Um diese Funktion zu aktivieren, muss man in die Einstellungen -> Display -> Erweitert -> Sperrbildschirm und hier dann Zeit und Informationen immer anzeigen aktivieren. Dies reduziert jedoch selbstverständlich die Akkulaufzeit, jedoch hat dies nun auch wieder keine allzu große Auswirkung darauf. Bei der Bildwiederholungsrate bietet das Google Pixel 4a 5G nur 60 Hz, was beim geforderten Preis des Smartphones jedoch eigentlich klar sein sollte. Möchte man ein 90 Hz Display, dann muss man zum Google Pixel 5 greifen.

Normalerweise hat fast jeder den automatisch regulierenden Display-Helligkeitssensor aktiviert, der das Display auf eine durchschnittliche Helligkeit von 670 cd/m² auffällt. Dabei wird das Display schön gleichmäßig ausgeleuchtet, also ohne dass z. B. die Ränder schwächer aufgehellt werden, was jedoch bei einem OLED-Display sowieso kaum vorkommt. Deaktiviert man den Umgebungslichtsensor, wird die Helligkeit auf max. 440 cd/m² reduziert.

Wer gerne Face-Unlock nutzt, den muss ich beim neuen Google Pixel 4a enttäuschen, denn diese Funktion gibt es hier nicht mehr, da der entsprechende Sensor nicht mehr verbaut wurde. Doch da der Fingerabdrucksensor an der Rückseite rasant schnell reagiert und das Gerät zuverlässig entsperrt, ist dies nicht wirklich schlimm und zudem ist es in der aktuellen COVID-19-Zeit besser unterwegs, ein Smartphone mit Fingerabdrucksensor zu besitzen, den sonst muss man wie ich bei meinem iPhone 11 Pro jedes Mal den Code zum Entsperren eingeben.

(Display: 4 von 5 Punkten)

Akku

Im Gegensatz zum Pixel 4 kommt beim neuen Google Pixel 4a 5G ein gut 1.000 mAh größerer Akku zum Einsatz. Somit ist dieser nun 3.885 mAh groß und bietet eine Ausreichend lange Akkulaufzeit für den Tagesverlauf. Somit hält der Akku beim normalen Einsatz im Alltag problemlos für einen, wenn nicht sogar für zwei Tage am Stück durch, ohne dass man das Smartphone wieder aufladen muss. 

Aufgeladen wird der Akku des Google Pixel 4a 5G über das mitgelieferte 18 Watt Netzteil und dem USB-C Ladekabel. Für eine volle Aufladung von 0 auf 100 % benötigt man damit knapp 2 Stunden, was völlig in Ordnung ist. Ein kontaktloses Aufladen via Qi- Ladegerät gibt es beim Pixel 4a 5G jedoch nicht, denn dafür fehlt dem Smartphone die benötigte Spule – dies gibt es nur beim Google Pixel 5.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

Kamera

Die Dual-Kamera des Pixel 4a 5G ist exakt dieselbe wie im ebenfalls neuen Pixel 5. Das Kamera-Setup besteht aus dem Sony IMX363 Hauptsensor, der bereits im Pixel 4 zum Einsatz kam. Der mit 12,2 Megapixel auflösenden Sensor mit einer Pixelgröße von 1,4 µm und einer Blende von f/1.7 bietet außerdem einen Erfassungswinkel von 77°, sowie einen Zwei-Phasen-Autofokus und eine optische sowie elektronische Bildstabilisierung. Die zweite Kameralinse, bei der es sich um ein Ultraweitwinkelobjektiv handelt, löst mit 16 Megapixeln auf, bietet eine 1,0 µm große Pixelgröße, eine Blende von f/2.2 und deckt einen Blickwinkel von 107° ab.

Bei gutem Tageslicht knipst das Pixel 4a 5G sehr gute Fotos mit natürlichen Farben und einer guten Dynamik. Bei schlechten Lichtverhältnissen wie z. B. in der Abenddämmerung erkennt die Kamera Software dies automatisch und wechselt in den Nachtmodus, der auch beim Pixel 4a 5G mit sehr guten Bilder punkten kann. Auf ein Teleobjektiv wurde zwar verzichtet, jedoch hat Google hier sauber an der Software der Kamera gearbeitet, sodass man den fehlenden Sensor gut kompensieren kann und selbst bei einem 4- bis 5-fachen Zoom gute brauchbare Bilder entstehen können.

Neu ist, dass man in der Software schnell mit den virtuellen Bedienelementen zwischen dem 0,6 Zoom (Ultraweitwinkel-Linse) und dem Standardzoom 1x und einem 2x Zoom wechseln kann. Möchte man jedoch noch weiter, also bis max. 6-fach an das Objekt heranzoomen, erfolgt dies mit einer simples Pinch-to-Zoom Geste. Das heißt, dass man einfach durch die typische Zoomgeste mit zwei Finger (Daumen und Zeigefinger) den stufenlosen Zoom nutzen kann. Tippt man auf das Bild bzw. das Motiv erscheinen im Rechten Bereich weitere Einstellungen, mit denen man via Schieberegler z. B. die Helligkeit manuell regulieren oder die AF/AE sperre setzen kann.  

Die Frontkamera löst mit 8 Megapixeln auf, bei einem 1,22 µm großen Sensor sowie eine Blende von f/2.0, was somit von den technischen Daten der Kamera aus dem Pixel 4 entspricht. Lediglich der Betrachtungswinkel ist von 90° auf 83° gesunken, was vermutlich an der neuen Punch-Hole-Kamera liegen muss, welche zudem nun nicht mittig, sondern am Rand positioniert wurde. Diese kann im Test ebenfalls mit einer guten Bildqualität punkten und überzeugt mich mit der neuen Porträtbeleuchtung. Damit kann man im Nachgang noch eine Lichtquelle einfügen, um die fotografierte Person bzw. deren Gesicht ins perfekte Licht zu rücken.

Im punkto Videoaufnahmen hat Google ebenfalls für eine Verbesserung gesorgt, erstmals in einem Google Pixel Smartphone sind nämlich nun 4K Aufnahmen mit 60 fps möglich. Der Video-Stabilisator arbeitet sehr sauber, sodass die Aufnahmen ohne großes Verwackeln gelingen. Bei Zeitlupenvideos sind nun ebenfalls Aufnahmen mit 1080p (Full-HD) möglich mit 120 fps und 240 fps. Mir persönlich gefällt der automatische Folgefokus sehr gut, welcher sowohl bei Fotos als auch bei Videos genutzt wird.

(Kamera: 4 von 5 Punkten)

 Software

Das Google Pixel 4a 5G liefert Google natürlich mit dem neusten Android 11 aus. Dabei handelt es sich um die Android Pure Version, was soviel bedeutet, dass diese schlank gehalten ist und ohne Bloatware daher kommt. Somit verzichtet Google darauf von Werk aus darauf, dass Smartphone mir Apps von Drittanbietern und sonstigen Werbe-Apps wie „“Bild usw. Sehr gut ist, dass Google bei sämtlichen Smartphones verspricht, dass Betriebssystem- und Sicherheitsupdates für mindestens 3 Jahre für das jeweilige Gerät bereitgestellt werden. Dabei gilt jedoch natürlich nicht das Kaufdatum, sondern der Marktstart des Smartphones, welcher beim Google Pixel 4a 5G Mitte Oktober 2020 war. 

Neuerungen von Android 11 ist unter anderem, dass Android Auto nun kabellos funktioniert. Die neue Multitasking-Funktion „Bubbles, welche den Nutzer ermöglicht, direkt auf Nachrichten zu antworten, ohne dafür zwischen den Apps zu switchen. Außerdem können nun auch hier Bildschirminhalte ohne zusätzliche App aufgezeichnet werden uvw.

(Software: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem neuen Google Pixel 4a 5G hat Google eine günstigere Variante des Google Pixel 5 auf den Markt gebracht, welches mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen kann. In diesem „günstigen“ Modell steckt derselbe Prozessor und die gleiche Dual-Kamera wie beim fast 150€ teueren Google Pixel 5. Jedoch bietet das Pixel 4a 5G sogar noch eine 3,5 mm Klinkenbuchse, die das Pixel 5 nicht besitzt. Das Gerät überzeugt mit einer guten Ausstattung und tollen Verarbeitung.

Preis/Leistung

Die UVP des Google Pixel 4a 5G liegt bei 499 in Deutschland und Österreich, jedoch ist das Smartphone zumindest in Deutschland noch mindestens bis zum Ende des Jahres bereits für 486,42 EUR erhältlich aufgrund er aktuellen MwSt. von 19 % auf 16 %.

Hierfür bekommt man meiner Meinung nach ein Smartphone, in dem ein flotter und alltagstauglicher Mittelklasseprozessor werkelt, eine überraschend gute Kamera sowie ein Akku, der lange durchhält. Verzichten muss man hingegen auf ein 90 Hz-Display, das kabellose Laden und die Zertifizierung zum Schutz hegen Staub und Wasser.

Google Pixel 4a 5G

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: store.google.com/de

TrueLife Pulse

In diesem testr LITE Testbericht möchte ich das digitale Blutdruckmessgerät „Pulse“ aus dem Hause TrueLife näher vorstellen. Das Unternehmen TruLife hat sich auf die Entwicklung von Gesundheitsprodukten spezialisiert, zu denen neben dem digitalen Blutdruckmessgerät auch smarte Körper-Waagen, Zahnbürsten, Thermometer und einige weitere Dinge zählen.

Mit dem TrueLife Pulse hat das Unternehmen ein digitales Blutdruckmessgerät im Sortiment, welches rein von den technischen Daten sehr interessant klingt. So wurde an alles wichtige gedacht, große, gut ablesbare Zahlen, damit auch Senioren damit kein Problem haben, eine zusätzliche Kontrolllampe, die aufblinkt, wenn der Blutdruckwert zu hoch ist und eine sehr einfache Einrichtung. Außerdem sehr praktisch, das Gerät kann entweder über das mitgelieferte Micro-USB-Kabel verwendet werden oder unterwegs auch mit AA-Batterien.

Zum Angebot bei

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Garmin Varia RTL516

In aller Kürze

Mit dem neuen Garmin Varia RTL516 hat Garmin nun die 3. Generation des Varia Radarsystem für Fahrräder auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich um ein Radar, welches einen vor hinten heranfahrenden Autos warnt und zugleich als StVZO-konformes Rücklicht arbeitet. Dieses Assistenzsystem ist vor allem an Rennradfahrer gerichtet und erhöht meiner Meinung nach die Sicherheit für Radfahrer enorm. Mit dem Gerät weiß man direkt, wann und wie schnell ein Auto angefahren kommt und ist somit besser drauf vorbereitet.

Gefällt uns

  • sehr einfache Einrichtung
  • lange Akkulaufzeit
  • zuverlässige Funktion
  • Licht und Radar in einem

Gefällt uns weniger

  • hoher Preis

Garmin Varia RTL516

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Garmin Varia RTL516 liefert Garmin wie von eigentlich bisher allen Produkten, die ich vom Unternehmen getestet habe, in einer sehr stabilen grauen Verpackung aus. Dabei zieren die Verpackung einige Abbildungen des darin befindlichen Gerätes und einige wenige Informationen zu diesem. 

Auf der Oberseite der Faltschachtel wir das Garmin Varia RTL516 von vorne betrachtet dargestellt. Dabei handelt es sich um eine minimal kleinere Abbildung des Gerätes, bei der das Licht eingeschaltet ist. Direkt neben dem Garmin Varia RTL516 verläuft von oben nach unten groß der Herstellername sowie direkt unter dem Gerät der Produktname. 

An der linken Seite ist erneut der Name des Radars zu lesen. Außerdem sieht man auch hier eine Abbildung der Garmin Varia RTL516, welches jedoch hier von der linken Seite betrachtet gezeigt wird. Die beiden kleinen Stirnseiten zeigen lediglich ein dezentes Garmin Logo, während die rechte Seite neben dem Produktnamen einige weitere Infos zum Produkt verrät. Dabei wird unter anderem die Akkulaufzeit, die Helligkeit des Rücklichts und mit welche Funk-Standards bzw. Geräten das Garmin Varia RTL516 verbunden werden kann. 

Die Verpackung des Garmin Varia RTL516 kann wahlweise von beiden kurzen Stirnseiten geöffnet werden. Dabei wird das gesamte Innere einfach komplett herausgezogen und man erkennt direkt an der Oberseite das Garmin Varia RTL516, welches hierbei zum Schutz wie alle weiteren Elemente in eine separate Folie eingepackt wurde. In demselben Kartonage-Einsatz versteckt sich in der eben darunter das restliche Zubehör, bei dem es sich zum einen um die üblichen Beschreibungen bzw. Kurzanleitungen handelt und die Befestigungselemente. Dabei setzt Garmin auf den typischen Garmin Drehverschluss-Mechanisums, welcher auch an allen Garmin Edge Geräten zu Einsatz kommt. Um den Halter sowohl an klassischen runden Sattelstützen als auch an Aerosattelstützen befestigen zu können, liefert Garmin hier drei verschiedene Gummiadapter mit und zwei unterschiedlich große Gummis, mit dem die Halterung dann sicher am Sattel befestigt wird.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Design hat Garmin bei der nun 3. Generation des Radarsystems weniger auf äußerliche Veränderungen gesetzt, sondern vielmehr an den inneren Elementen Hand angelegt.

Das Garmin Varia RTL516 ist von der Größe gerade einmal 39, 6 x 98,6 x 19,7 mm (B x H x T) groß und das Gewicht liegt bei knapp 72 g. Somit fällt das Radarsystem bei einer langen Tour nicht wirklich ins Gewicht und lässt sich durch seine längliche und zudem abgerundete Form perfekt hinter der Sattelstütze integrieren. Damit dürfte das System keinen allzu großen Einfluss auf die Aerodynamik haben und macht insgesamt einen aufgeräumten und optischen schönen Eindruck. 

Beim Gehäuse des Garmin Varia RTL516 ist nur eine einzige Taste an der Oberseite vorhanden, mit welcher das Garmin Varia RTL516 ein- und ausgeschaltet wird. Ansonsten ist lediglich an der rechten Seite beim dezenten Garmin Schriftzug eine kleine LED verbaut, welche über den aktuelle Status informiert. 

Der Gehäuse des Garmin Varia RTL516 ist aus einem matt-schwarzen Kunststoff gefertigt, der zum hinteren Teil durch ein umlaufendes rotes Lichtband unterbrochen wird. Dieses Lichtband wird im eingeschalteten Zustand jedoch nicht komplett beleuchtet, sondern nur das große runde LED-Element vorne sowie die beiden etwas breiteren Aussparungen rechts und links daneben. Zu guter Letzt ist an der Rückseite nicht nur der bereits erwähnte Garmin-Befestigungsmechanisum vorzufinden, sondern auch ein Aufkleber mit der Modellbezeichnung sowie der Ladeanschluss, bei dem es sich um ein Micro-USB-Anschluss handelt. Dieser ist zum Schutz vor Spritzwasser mit einer Gummiabdeckung verschlossen, welcher vor jedem Fahrtantritt geschlossen sein sollte, bzw. am besten schon direkt nach dem Aufladen geschlossen wird.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung des Garmin Varia RTL516 hab ich soweit nichts auszusetzen. Das Gehäuse wirkt solide und ist zudem nach dem Standard IPX7 geschützt. Dies bedeutet, dass es auch mal versehentlich ins Wasser untergetaucht werden könnte, allerdings nur bis zu einer tiefe von 1 Meter und max. 30 Minuten. Das zusätzliche X vor der 7 zeigt, dass entsprechende Tests für die Staubdichtigkeit fehlen, denn oftmals wird auch hier eine Zahl angegeben, doch bei einem Rücklicht mit Radarsensor sollte dieser Schutz gegen Wasser ausreichend sein. Zu guter Letzt ist das Garmin Varia RTL516 schnell und sicher dank des Garmin-Befestigungsmechanisums am Sattel angebracht.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

StromversorgungAkku
Akku-Art (Laufzeit)Li-Ionen (bis zu 9 Stunden)
FarbeSchwarz
ModiStändiger Lichtmodus
Abmessungen98,6 x 19,7 x 39,6 mm (L x T B)
Gewicht71 g.
Lumen5
KonnektivitätANT+®; Bluetooth
Schutzklasse IPX7
Betrachtungswinkel220 Grad
LieferumfangGarmin Varia RTL516
Halterungen für verschieden Satteldurchmesser und Arten (Standard- und Aero-Stütze) 
Micro-USB-Kabel
Handbücher
Technische Daten des Garmin Varia RTL516

Ersteinrichtung und Montage

Das Garmin Varia RTL516 kann mit unterschiedlichen Geräten verbunden werden, entweder via kostenloser Garmin Varia App mit eurem Smartphone, mit einer kompatiblen Garmin Smartwatch, oder wie ich es gemacht habe mit einem Gerät der Garmin Edge-Serie.

Mit meinem Garmin Edge 1030 Plus erfolgt die Kopplung genau so, wie man es auch von den sonstigen Sensoren wie z. B. dem zusätzliche verfügbaren Trittfrequenz- und Herzfrequenzsensor kennt. Dazu navigiert man in das Einstellungsmenü des Garmin Edge-Gerät und wählt hier „Sensor hinzufügen“ aus und darauf hin wählt man hier „ Alle durchsuchen“ oder scrollt direkt zum Menüpunkt „Radar“. Anschließend sollte man direkt das Garmin Varia RTL516 eingeschaltet haben und beide Geräte koppeln sich automatisch miteinander. 

Nachdem die Verbindung erfolgreich durchgeführt wurde, erstellt das Garmin Edge automatisch ein sogenanntes Lichtnetzwerk, zu dem ich im nächsten Punkt noch ausführlicher eingehen werde. Ab sofort werden euch in der Sensor-Liste nun auch direkt zwei neue Sensoren bzw. Geräte angezeigt, dass Varia RTL516 als Radsensor und die Beleuchtung separat. Außerdem erschein ab sofort in der oberen rechten Ecke ein neues Symbol mit einem schwatzen Halbkreis und drei gebogenen Linien (wie ein Empfangssymbol)

(Ersteinrichtung und Montage: 4,5 von 5 Punkten)

Einstellungen und Praxis

Nachdem das Garmin Varia RTL516 erfolgreich mit dem Garmin Edge-Gerät verbunden wurde. Können auf dem Navi verschiedene Einstellungen vorgenommen werden.  

Über die Auswahl Sensor -> Netzwerkoption kann man zwischen vier verschiedenen Lichteinstellungen wählen, wobei ich hier im Alltag lediglich automatisch verwendet habe. Zur Auswahl stehen automatisch, ohne Licht, gute Sichtbarkeit und Trail. Bei gute Sichtbarkeit ist die Beleuchtung zwar nochmals etwas heller als bei Automatik, doch dafür reduziert sich logischerweise auch die max. Akkulaufzeit und ehrlich gesagt, der Automatikmodus ist hell genug, um im dunkeln erkannt zu werden. Ein Blinkmodus besitzt das Garmin Varia RTL516 nicht in jedem Land, das liegt daran, dass es z. B. in Deutschland nach der StVZO zugelassen ist und dies hierbei gesetzlich verboten wird. In anderen internationalen Ländern wird die Möglichkeit des blinkenden Lichts wiederum erlaubt, was meiner Meinung nach auch die Sichtbarkeit eines Radfahrers deutlich erhöht.  

Neben den Lichtmodi kann auch bestimmt werden, ob das Licht direkt beim Einschalten angehen soll oder automatisch, wenn man eine Aktivität aufzeichnet. Ich hab mich hier jedoch für das Erste entschieden, was von Werk aus eingestellt ist, da ich in der der Nacht bzw. Dämmerung immer gesehen werden möchte. 

Während meines Testzeitraums von mehreren Wochen konnte ich mich auf das Garmin Varia RTL516 immer verlassen. Die erkennen von heranfahrenden Autos funktionierte immer sehr verlässlich, sofern ein Auto im Radarbereich von 140 Meter hinter einem ist und schneller als 10 km/h fährt. Die max. Geschwindigkeit, die das Garmin Varia RTL516 erkennen soll, liegt laut Beschreibung bei 160 km/h, sollte ein Auto schneller an euch heranfahren, würde der Fahrer zum einen eine absolute Maise haben und das Gerät würde das Auto nicht oder zu spät erkennen. 

Die Erkennung funktioniert nicht nur bei Autos, sondern auch bei Rollern und anderen Radfahrern, sofern diese schneller als 10 km/h sind. Außerdem sehr praktisch finde ich die Möglichkeit, dass Varia Radar mit mehreren Headunits (Garmin-Geräten) gleichzeitig zu koppeln, sodass bei Gruppenausfahrten jeder Teilnehmer die Informationen auf seinem Gerät erhält, obwohl nur der hinterste Radfahrer der Gruppe mit einem Radarsensor ausgestattet ist.

Beim Garmin Edge 1030 Plus wurde ich auf heranfahrende Fahrzeuge akustisch durch Piepsen des Gerätes und durch das rote Aufblinken der beiden Display-Ränder hingewiesen. Somit konnte ich direkt einen Blick auf das Display werfen, um nachzusehen, wie weit das Auto noch entfernt ist. Dies wird einem nämlich im rechten Bereich durch einen Streifen gezeigt, bei dem man selbst den obersten Punkt darstellt, während der immer näher kommende weiße Punkt ein Fahrzeug ist bzw. auch mehrere. Hier sollen laut Garmin bis zu 6 Fahrzeuge erkennt werden, was ich jedoch nicht testen konnte, da dies bei mir nie der Fall war. Bei mir waren es max. 3 Fahrzeuge, was das Gerät gut erkannt hatte und jedes Fahrzeug durch einen extra Punkt angezeigt hatte.  

(Einstellungen und Praxis: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit gibt Garmin beim Varia RTL516 mit bis zu 9 Stunden an. Diese kann man im Automatikmodus auch problemlos erreichen, sodass das Rücklicht sicherlich für mehrere Touren durchhalten sollte. 

Auf dem Garmin Edge 1030 Plus habe ich mir ein Datenfeld anzeigen lassen, welches mir immer den Akkustand in Prozent zeigt. Dafür muss man sich jedoch ein sogenanntes Widget installieren, denn von Werk aus erscheint lediglich im unteren Rand ein Hinweis, das Gerät bald möglichst aufzuladen. Das komplette Aufladen des Akkus dauert an der Steckdose knapp 3 einhalb Stunden, was soweit ganz gut ist.

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Garmin Varia RTL516 bietet Garmin ein interessantes Sicherheitszubehör für Radsportfans bzw. vorrangig für Rennradfahrer, die viel auf der Straße unterwegs sind, an. Die Erkennung von annähernden Fahrzeugen funktioniert dabei sehr zuverlässig und hinterlässt bei mir ein sichereres Gefühl auf der Straße. Als begeisterter Rennradfahrer habe ich das Gerät absolut lieben gelernt und möchte es auf keiner Tour mehr missen.

Preis/Leistung

Die UVP des Garmin Varia RTL516 hat das Unternehmen mit stolzen 199,99€ festgesetzt. Aufgrund der aktuellen MwST senkung in Deutschland ist dieses zumindest dort für 195€ etwas billiger. Sehr viel mehr lässt sich hier jedoch aktuell auch bei anderen Händlern nicht sparen, da das Produkt noch sehr frisch auf dem Markt ist bzw. erst noch verfügbar sein wird.  

Sollte man jedoch auf die zusätzliche Rücklichtfunktion verzichten könne, dann kann man auch zum Varia RVR315 greifen. Dies kostet nämlich nur 150€, jedoch muss man dabei auf die zusätzliche Rücklichtfunktion verzichten.

Garmin Varia RTL516

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.garmin.com/de-DE/

Tester gesucht: devolo Magic 2 WiFi next Multiroom Kit

Wir haben ein neues sonnendes Produkt für euch! Eine Leserin bzw. ein Leser hat die Möglichkeit das devolo Magic 2 WiFi next Multiroom Kit auf Herz und Nieren zu testen.

Wir danken dem Hersteller devolo für die Bereitstellung des Produktes für den testr Lesertest!

devolo Magic 2 WiFi next

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Was wird verlangt?

Die Teilnahme an dem Lesertest ist für dich selbstverständlich freiwillig und kostenlos!

Hast Du dich erfolgreich beworben und wurdest du für den Lesertest ausgewählt, werden wir das devolo Magic 2 WiFi next Multiroom Kit kostenlos an deine Adresse zusenden.

Nun hast du 2 Wochen Zeit um das Produkt kennenzulernen und auszuprobieren. Im Anschluss wollen wir und auch andere Leser deine Meinung dazu hören. Deswegen wird verlangt, dass zu einen Testbericht mit min. 400 Wörtern schreibst und auch Bilder dazu machst. Wie du diesen Bericht aufbaust ist gänzlich dir überlassen, Du musst dich nicht an ein bestimmtes Schema halten – solltest aber natürlich über Einrichtung, Funktionen, Vorteile, Nachteile etc. schreiben. Wir erwarten keine geschönten Berichte, Deine ehrliche Meinung ist wichtig.

Dein Beitrag wird auf testr.at veröffentlicht, eine Veröffentlichung auf einer anderen Plattform, Blogs etc. ist NICHT vorgesehen! Die Rechte des Textes und der Bilder übergehen testr.at!

Hast du den Beitrag übermittelt – wie beschrieben innerhalb der Frist (2 Wochen Testdauer) – dann kannst Du den devolo Magic 2 WiFi next Multiroom Kit – selbstverständlich kostenlos – behalten und weiter damit eine Freude haben. Weigerst du dich dich allerdings die Bedingungen zu erfüllen, musst du das Produkt auf eigene Kosten zurücksenden, oder bekommst dieses in Rechnung gestellt!

Wie kannst Du dich bewerben?

Kommentiere unter diesem warum gerade Du der ideale Lesertester für den devolo Magic 2 WiFi next Multiroom Kit wärst. Zusätzlich solltest du auf einer Social-Media-Plattform deiner Wahl (z.B. Facebook) folgendes posten:

Tester gesucht: devolo Magic 2 WiFi next Multiroom Kit

https://testr.at/tester-gesucht-devolo-magic-2-wifi-next-multiroom-kit/

#ichbintestr

Hast Du dies gemacht bist du im Lostopf.

Um deine Chancen zu erhöhen kannst Du das selbe Posting auch auf weiteren Social-Media-Kanälen teilen – musst du aber nicht.

Dauer der Bewerbungsphase

Die Bewerbung beginnt mit Dienstag, 17. November 2020 und endet mit Samstag, 19. Dezember 2020 (23:59 Uhr).

Unter allen korrekten Eintragungen werden wir eine Gewinnerin bzw. einen Gewinner ziehen und diesen kontaktieren. Dieser hat dann 48h Zeit um sich zu melden. Sollte keine Rückmeldung kommen, wird erneut gelost.

Viel Glück und viel Spaß!

FIBARO The Button

In diesem testr LITE Testbericht möchte ich euch The Button (Der Knopf) von FIBARO vorstellen. Ein kleines HomeKit fähiges Gadget, welches individuell genutzt werden kann, um z. B. smarte Lampen im Haus oder sonstige Smarthome-Geräte steuern zu können.

Zum Angebot bei

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Teufel Radio 3SIXTY 2020

In aller Kürze

Mit der 2. Generation des Radio 3SIXTY hat Teufel eine überarbeitete Version des durchaus beliebten Radios auf den Mark gebracht. Dabei gehören zu den primären Veränderungen das neu hochauflösende Farbdisplay, dass diese nun noch mehr Musikquellen empfangen kann und auch via „Sprache“ gesteuert werden kann. Zu guter Letzt gibt es das Teufel Radio 3SIXTY nun nicht mehr only in Black, sonder mit der 2. Generation nun auch in einem weißen Engelsgewand. Das Klangbild bleibt weitestgehend unverändert und kann hierbei erneut absolut überzeugen.

Gefällt uns

  • sehr guter Klang
  • tolles Farbdisplay
  • viele Zuspiel-Quellen
  • tolles Design

Gefällt uns weniger

  • Bass von Werk aus etwas dominant

Teufel Radio 3SIXTY

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die 2. Generation des Teufel Radio 3SIXTY kommt in einer fast indischen Verpackung daher. Kein Wunder, schließlich sind sich die beiden Geräte rein äußerlich und somit auch von den Abmessungen absolut identisch. Dennoch gibt es einige kleine Veränderungen an der Beschriftung der Verpackung, denn neben den üblichen Aufdrucken wie dem Teufel-Logo, dem Namen des Produktes und einigen technischen Daten, sehen wir hier neu zum einen das „Works with Alexa“ Logo und nun auch die neue Farbauswahl weiß. Schließlich gibt es den neuen Teufel Radio 3SIXTY nun wie bereits erwähnt auch in einem reinen Weiß.

Im Inneren der Verpackung ist wiederum „fast“ alles wie von der 1. Generation gewohnt. Daher ist auch hier das Radio in einer Folie eingepackt und wird für den sicheren Transport links und rechts jeweils von einer Schaumstoffpolsterung in der Mitte des Kartons fixiert. Im Hohlraum zwischen dem Radio 3SIXTY sowie der Verpackung liegt zudem noch eine Bedienungsanleitung inkl. der neuen flachen und äußerst kompakten Fernbedienung bei. Das bisher bekannte Netzteil inkl. EU-Stecker befindet sich wiederum erneut sicher verstaut in einem Bereich in der Schaumstoffpolsterung.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Rein äußerlich betrachtet ist die neue 2020-er Version der Teufel Radio 3SIXTY kaum von der Vorgänger-Version zu Unterscheiden. Der einzige Unterschied fällt erst nach dem Einschalten an, denn dabei erblickt man das neue verbesserte und farbige Display. 

Das Radio misst weiterhin die identischen Maße von 28 x 16 x 17,5 cm (B x H x T) und kann somit wunderbar auf die Kücheninsel in der offenen Küche, dem Schlafzimmer oder einfach im Hobbyraum für Geburtstage aufgestellt werden. Der Transport gestaltet sich soweit nicht schwer, denn das Radio 3SIXTY wiegt weiterhin 2,5 KG und benötigt am aufgestellten Ort lediglich eine freie Steckdose in der Umgebung.

Das Gehäuse des Radio 3SIXTY besteht weiterhin aus einem sehr stabilen und soweit schönen ABS-Kunststoff, der hierbei komplett schwarzmatt daher kommt. Die große Auffälligkeit ist dabei jedoch die Oberseite, welche komplette mit Stoff bespannt wurde. Die Technik, die sich hier versteckt, gibt dem Radio auch direkt seinen eigentlichen Namen. Teufel setzt hier nämlich auf ein Kunststoff-Käfig, welcher nicht nur die beiden nach oben ausgerichteten Treiber schützt. Sondern auch mit zwei speziellen „Kegel“ über den Treibern versehen wurde, welche den Klang in einem sehr guten 360°Radius abstrahlen. Sodass Teufel dem Radio den Namen Radio 3SIXTY gegeben hat. Jedoch setzt man nicht nur auf zwei Treiber an der Oberseite, sondern zusätzlich noch auf einen 90 mm Tieftöner auf der Unterseite, der als Downfire-Subwoofer arbeitet und mit einem großen Bassreflexkanal ausgestattet ist. 

Die Front, an dem nicht nur das neue Display, sondern auch sämtliche Bedienelemente angeordnet sind, nimmt zum Großteil eine Hochglanz-Acrylglasplatte ein, welche bündig in das matte ABS-Kunststoffgehäuse eingelassen wurde. Betrachtet man die Front, stechen direkt die zwei großen Drehregler ins Auge, von denen der linke zur Lautstärkeregulierung und der rechte zur Menü-Navigation dient. Direkt zwischen diesen Drehreglern befindet sich das neue Farbdisplay und rechts von diesem die Menü- und Back-Taste.  

Da Teufel das Radio 3SIXTY wie bereits die erste Generation mit einer sehr großen Anzahl an Funktionen versehen hat, braucht man dafür auch einige Knöpfe, denn man möchte ja möglichst alles direkt am Gerät steuern. Diese Tasten sind direkt unterhalb des Acrylglas in einer Reihe untergebracht. Hierbei ist die Bedienung am Gerät nahezu identisch zum Teufel Radio 3SIXTY der 1. Generation. Neu ist jedoch, dass es inzwischen auch eine App zur Steuerung des Radios gibt, die zum Testzeitpunkt, als ich die 1. Generation getestete hatte, noch nicht verfügbar war. Außerdem legt Teufel bei der 2. Generation inzwischen auch eine kompakte Fernbedienung bei, mit der das Radio ebenfalls von der Entfernung aus gestreut werden kann.   

Auf der Rückseite des Teufel Radio 3SIXTY findet man neben dem Anschluss für das Netzteil einen USB-Port und eine Klinkenbuchse. Außerdem ist hier weiterhin die schwarze Teleskopantenne untergebracht, welche eingefahren 16 cm und ausgefahren maximal 76 cm lang ist. Der USB-Anschluss kann übrigens als Ladebuchse genutzt werden, um z. B. das Smartphone, Tablet usw. mit bis zu 1,5 Ampere aufzuladen.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Teufel Radio 3SIXTY ist wie bereits beim Vorgängermodell aus einem sehr guten Niveau. Beim Gehäuse wurde erneut komplett auf ABS-Kunststoff gesetzt, der somit auch hier für einen sehr robusten und zudem hochwertigen Eindruck sorgt. 

Die Hochglanz-Acrylglas-Oberfläche an der Front ist natürlich sehr schön, zugleich jedoch auch leider sehr anfällig gegenüber Fingerabdrücke. Da man das Radio im Normalfall jedoch nur über die Knöpfe und Drehregler bedient und kein Touch-Display verbaut ist, sollte dies nicht stören. Die vier an dem Radio 3SIXTY montierten Antirutsch-Elemente kann ich nur loben, denn diese machen ihren Job sehr zuverlässig. Selbst bei voll aufgedrehter Lautstärke bleibt das Radio an Ort und Stelle stehen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecher Anzahl3 (2x nach oben abstrahlend und ein Downfire-Subwoofer )
Treiber-Durchmesser2 x 50mm ; 1 x 90mm
Gesamtausgangsleistung (RMS)30 Watt
Gehäuse MaterialKunststoff/ Stoff
AnschlussmöglichkeitenAUX; Klinkenbuchsen-Eingang 3,5 mm; Bluetooth 4.0; Kombinierbar mit Google Home‌; USB 2.0; WLAN
KonnektivitätDAB+, Internet-Radio, FM-Radio, RDS, Spotify Connect; Amazon Music
Maße/Gewicht16 x 28 x 17,5 cm (TxBxH)/ 2,5 Kilogramm
LieferumfangTeufel Radio 3sixty
Netzteil
Fernbedienung
Anleitung
Technische Daten der Teufel Radio 3SIXTY

Inbetriebnahme

Teufel Remote
Preis: Kostenlos
Teufel Remote
Preis: Wird angekündigt

Teufel hat das Radio 3SIXTY wie bereits erwähnt, mit vielen Funktionen ausgestattet, darunter unter andere auch WLAN, welches für Internet Radio, Spotify Connect usw. benötigt wird. Daher erfordert es direkt nach dem Einschalten des Radio 3SIXTY eine kleine Einrichtung. Dies kann hier wahlweise direkt am Radio erfolgen oder über die kostenlose Teufel Remote App.

Für welche Einrichtung ihr euch entscheidet, ist völlig egal, beides ist einfach und bietet exakt dasselbe Ergebnis. Ich würde jedoch im Normalfall zur Einrichtung via App raten, denn dann kann man das Radio direkt darüber steuern und die Verbindung mit eurem WLAN ist ebenfalls noch etwas Einfacher. In der App wird man genauso wie bei der Einrichtung über das Radio 3SIXTY Schritt für Schritt geführt, sodass es hierbei zu kleinen Problemen kommen sollte.

(Inbetriebnahme: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die 1. Generation des Teufel Radio 3SIXTY konnte man zu Beginn nur über das Gerät selbst bedienen, erst etwas später stellte Teufel dann eine App zur Verfügung, sodass man die ganzen Funktionen auch auswählen kann, ohne dass man jedes Mal zum Radio laufen muss. 

Egal, für welche Bedienung ihr euch entscheidet, habt ihr exakt dieselben Funktionen zur Verfügung. Die Bedienung direkt am Gerät habe ich bereits im Testbericht zum Radio 3SIXTY der 1. Generation erklärt, daher konzentriere ich mich hier dieses Mal auf die zwei neuen Möglichkeiten, und zwar via Fernbedienung und App.

Über die sehr flache, via Knopfzelle betriebene Fernbedienung kann man alle wichtigen Funktionen des Radios steuern. Egal ob man die Lautstärke regulieren möchte, zum nächsten Titel springen will oder die Quelle wechseln möchte, alles kein Problem. Außerdem kann man auf dieselben vier Favoriten wie direkt am Radio zugreifen, welche man mit den Lieblingsradiosendern belegt und dann direkt mit nur einem einzigen Tastendruck auswählt. 

Mit der Teufel Remote App kann ebenfalls wie bereits angedeutet alles sehr einfach steuern. Direkt nach dem Einrichten kann auf der Startseite ganz unten die Lautstärke reguliert werden. Über das Untermenü „Quelle“ oben links kann man direkt auf die 9 zur Verfügung stehenden Wiedergabequellen zugreifen und im rechten oberen Zahnradsymbol können die Einstellungen des Radios eingestellt werden wie z. B. der Sleep-Timer, Equalizer, Sprache usw.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionen

DAB+ / FM-Radio / Web-Radio

Das Teufel Radio 3SIXTY unterstützt insgesamt drei Radio-Quellen: 

  • Klassisches analoges FM Radio
  • Digital Radio (DAB+)
  • Web-Radio

Dabei ist das Web-Radio die beste Wahl, denn damit könnt ihr Radio-Sender aus ganz Deutschland empfangen und dies in hervorragender Qualität. Im Test funktionierte das Web-Radio ohne Probleme und ich konnte meine Lieblingssender auf Anhieb direkt über die App oder auch über das Display am Radio heraussuchen bzw. finden. Habt ihr eure Sender gefunden, würde ich dazu raten, diese direkt auf die Favoriten-Tasten zu legen, dies spart euch nämlich in Zukunft die lange Suche und somit auch viel Zeit, denn glaubt mir, es gibt extrem viele Radiosender im Web.

Alternativ kann man neben dem Web-Radio wie bereits angedeutet auch auf das klassische Radio oder Digital-Radio zugreifen. Hierbei ist der Empfang jedoch vor allem beim Digital-Radio abhängig davon, wo ihr wohnt, denn in der ländlichen Region ist dieser Teil mehr oder weniger Bescheiden, während man in den Städten sehr guten Empfang hat. Dank der langen Antenne schlägt sich das Teufel Radio 3SIXTY dennoch gut in ländlichen Regionen, doch zaubern kann dieses dennoch nicht, und so werdet ihr hier auf dem Land nicht alle Sender empfangen. Zu guter Letzt ist der Standard FM-Radio sehr zuverlässig und bietet selbst in der ländlichen Region einen sehr guten Empfang. 

Digitale Empfangsquellen

Neben den oben genannten Empfangsquellen für Radiosender könnt ihr über das Radio 3SIXTY noch zahlreiche weitere Quellen verwenden, um eure Lieblingsmusik direkt über das Radio anzuhören. Dazu gehören unter anderem:

  • Musik hören via USB-Stick
  • Spotify Connect
  • Amazon Music
  • Bluetooth
  • AUX-Klinkenbuchse

Somit hat man hier eigentlich die identischen Wiedergabequellen wie beim Radio 3SIXTY der 1. Generation. Die ich bereits im Testbericht zu diesem ausführlich erklärt habe.

Neu ist hingegen die von Teufel geworbene ALEXA Integration, wobei diese nicht so vorhanden ist, wie man es von einem klassischen smarten Speaker gewohnt ist. Dafür fehlen dem Teufel Radio 3SIXTY zum einen die entsprechenden Mikrofone von Amazon und ein entsprechender Prozessor, welcher das ganze verarbeitet. 

Daher benötigt man, sofern man ALEXA auf dem Teufel Radio 3SIXTY haben möchte, einen zusätzlichen Amazon Echo Dot, denn man via Kabel mit dem Radio verbindet. Dadurch könnt ihr dann durch die Aussprache von folgendem Satz „ Alexa gib Song XY auf dem Teufel Radio 3SIXTY wieder“ den gewünschten Song auf dem Radio wiedergeben. Die Tonausgabe des Amazon Echo Dot erfolgt dann direkt über den Teufel Radio 3SIXTY und man kann direkt vor dem Radio mit Alexa reden.

(Funktionen 4,5 von 5)

Klang

Kommen wir nun zu dem interessantesten Teil des Teufel Radio 3SIXTY, dem Klang. Teufel setzt hierbei auf das 2-Wege-System, das bereits in der ersten Generation zum Einsatz kam. Somit setzt sich das Treibersystem aus zwei 50 mm Breitbandlautsprecher (Hochmitteltöner) und ein Tieftöner (Downfire-Subwoofer) zusammen. Zudem ist noch ein nach unten gerichteter Bassreflexkanal verbaut, welcher den Bass noch zusätzlich nach unten drückt. 

Die beiden 50 mm Hochtöner sind wie bereits anfangs erwähnt, nach oben ausgerichtet und mit einem Kegel darüber ausgestattet, damit der Klang gleichmäßig in alle Richtungen verteilt bzw. reflektiert wird. Der 90 mm Subwoofer ist wiederum nach unten gerichtet und soll für eine tiefe und kräftige Basswiedergabe sorgen. Den maximalen Schallpegel gibt Teufel mit 95 dB an, somit steckt in dem kleinen Radio ordentlich Kraft. Die Gesamtausgangsleistung (RMS) liegt wiederum bei 30 Watt.

Soviel zur Theorie der technischen Elemente, die für den Klang im Teufel Radio 3SIXTY zuständig sind, doch wie klingt das ganze in der Hörprobe? Um ehrlich zu sein, der Klang ist extrem gut und sorgt weiterhin dafür, dass man hier eines der klangstärksten Radios in seiner Größe daheim hat.

Beginnen wir bei den Höhen, diese wirken sehr klar und sauber, was soweit überraschend ist, da die Treiber eigentlich nicht direkt zu meinem gerichtet sind, sondern nach oben und von da aus in die Breite reflektiert werden. Der 360-Grad Klang funktioniert hervorragend und sorgt dafür, dass man rund um das Radio ein identisches Klangbild geliefert bekommt. 

Die Mitten sind nicht so eindringlich und außerdem fehlt es diesen etwas an Klangfarbe, doch für Gesang sowie für die Stimmen bei Hörbüchern usw. ist die Abstimmung soweit gut. 

Beim Bass wiederum kann das Teufel Radio 3SIXTY wieder voll überzeugen. Hier sorgt der Tieftöner mit dem Bassreflexkanal für einen schönen und vor allem satten und kräftigen Bass. Klar kann dieser im Tiefgang aufgrund des Volumens und der Treibergröße nicht mit einem großen Lautsprecher mithalten, doch für seine Größe ist es dennoch beachtlich, was man hier geboten bekommt.

Die maximale Lautstärke hat es ebenfalls in sich. Der kompakte Teufel Radio 3SIXTY kann richtig lauf brüllen, ohne dass man dabei Qualitätseinbüßen eingehen muss.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das Teufel Radio 3SIXTY verbindet ein tolles Design mit einer überragenden Technologie. Zudem kann man das Radio nicht nur direkt am Gerät bedienen, sonder auch bequem via App oder der beiliegenden Fernbedienung.  

Ich kann Teufel hier allen versprochenen Aussagen zum Gerät auf der Webseite zustimmen. Mit dem Radio 3SIXTY bietet man einen raumfüllenden 360-Grad-Sound, der zudem mit einer sehr hohen max. Lautstärke Punkten kann. Abgerundet wird das Ganze von zahlreichen Wiedergabequellen, die eigentlich keine Wünsche offenlassen.

Preis/Leistung

Der Preis von 299,99€ (UVP) respektive 292,42 durch die aktuelle in Deutschland geltende Mehrwertsteuersenkung ist der Preis des Teufel Radio 3SIXTY definitiv nicht günstig, jedoch bekommt man hier klanglich und funktionell ein hervorragendes Produkt geliefert. 

Sofern ihr euch überlegt, ein Radio mit FM, DAB+, WLAN, Bluetooth usw. anzuschaffen, dann würde ich euch raten, das Teufel Radio 3SIXTY 2020 auszuprobieren, denn damit erhaltet ihr eine leicht verbesserte Version des schon überzeugenden Vorgängers, welches nun ein klasse Farbdisplay bietet und zudem nun auch in weiß verfügbar ist.

Teufel Radio 3SIXTY

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://teufel.de

Huawei Watch Fit

In aller Kürze

Mit der Watch Fit ist Huawei eine gute Mischung aus Fitnesstracker und Smartwatch gelungen. Das Display ist zwar etwas kleiner als bei einer Smartwatch, bietet jedoch eine deutlich bessere Qualität als herkömmliche Fitnesstracker. Zudem ist das Display ausreichend scharf und liefert direkt auf einem Blick viele Informationen. Insgesamt sieht die Hawaii Watch Fit sehr schön und hochwertig aus, auch wenn ich mir hier und da etwas mehr Aluminium anstelle von Kunststoff gewünscht hätte. Die kleine Huawei Watch Fit bietet viele Funktionen, welche auch die Huawei Watch GT 2 beherrscht, den es werden auch hier zahlreiche Sportarten beim Aufzeichnen unterstützt und der Puls kann ebenso permanent überwacht werden. Meiner Meinung nach ist es die perfekte „Smartwatch“ für Frauen, denn durch das kleine rechteckige Display und das insgesamt schmälere Armband macht diese sich wunderbar an zierlicheren Handgelenken von Frauen.

Gefällt uns

  • sehr gute Akkulaufzeit
  • scharfes OLED-Display
  • schönes Design
  • gute Verarbeitung

Gefällt uns weniger

  • NFC und WLAN nicht vorhanden
  • kein AppStore verfügbar
  • Kein Speicher für Musik

Huawei Watch Fit

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Huawei Watch Fit ähnelt sehr deren Display und ist somit rechteckig. Ansonsten wurde diese vom Design weitestgehend dem der Watch GT-Series angepasst, außer dass man hier schon an der Verpackung deutlich mehr zum Produkt verrät. 

Wie bei den Huawei Smartphones kommt die Huawei Watch Fit in einer schlichten, weißen Verpackung daher, welche mit den üblichen Schriftzügen (Herstellername; Modell) und ein paar kurzen Ausstattungsmerkmalen versehen wurde. Außerdem prangt hier wie gewohnt eine Hochglanzabbildung der Watch, in genau dem Design, welches man ausgesucht hat. Anders als bei der Watch GT 2-Serie widmet Huawei die Unterseite nicht nur den rechtlichen Dingen, sondern gibt hier auch zusätzliche dem Verbraucher einige technische Details zum Produkt bekannt. 

 Hebt man den Deckeln von der restlichen Verpackung ab, erblickt man direkt die Huawei Watch Fit. Diese ist hierbei in einen Einleger mit Halteboden eingelegt, welcher durch eine Lasche einfach aus der Verpackung entnommen werden kann. Darunter verstecken sich dann noch auf der linken Seite das 2-Pin-Ladekabel und rechts die üblichen Beschreibungen. Ein passendes Netzteil liegt im Lieferumfang nicht dabei, daher müsst ihr, sofern benötigt, das von eurem Smartphone verwenden.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Bei der Huawei Watch Fit setzt das Unternehmen auf ein anderes Design wie z. B. bei der Watch GT 2 Pro. Dabei setzt man auf kein rundes Display, sondern auf ein rechteckiges, sehr ähnlich dem eines Smartphones. Dies ist gerade am Anfang etwas ungewöhnlich, da man sich bei einer Smartwatch an ein rundes oder wie bei Apple quadratisches Design gewohnt hat, doch nach einigen Tagen lernt man die ungewohnte Form sehr zu schätzen. Auf dem länglichen Display finden nämlich nicht nur viele Informationen platz, sondern es ermöglicht zudem auch eine innovative Bedienung.

Um dies zu ermöglichen, setzt Huawei hier auf ein 1,64 Zoll großes OLED Display mit einer Auflösung von 456 x 280 Pixeln, was einer Pixeldichte von 326 ppi entspricht. Beim Gehäuse setzt man Kunststoff in Metalloptik, ein Material, welches zwar auf den ersten Blick wie Aluminium aussieht, jedoch beim Anfassen einen Unterschied spüren lässt. Aluminium wäre nämlich kälter und Kunststoff bleibt von der Temperatur nahezu immer gleich. Bei der Rückseite setzt man ebenfalls auf ein Material aus haltbaren Polymerfasern, welches den Pulssensor umgibt. Über dem Sensor ist zudem der 2-Pin-Ladekontakt integriert, über den die Smartwatch mit Strom versorgt wird.

Während man bei den meisten Smartwatches auf eine Bedienung via Display und mehreren Druckknöpfen bzw. Koronen setzt, besitzt die Huawei Watch Fit lediglich das Display und eine längliche Taste an der rechten Seite. Neben dem mir zur Verfügung gestellten Model in der Farbe Sakura Pink gibt es auch noch Graphite Black, Mint Green und Cantaloupe Orange. Bei allen vier Modellen ist ein Armband aus Fluorelastomer im Lieferumfang enthalten, welches in der Farbe gehalten ist, welche man gewählt hat. Auf Armbänder von Drittanbietern kann man leider nicht zugreifen, denn Huawei setzt hier zwar optisch auf einen ähnlichen Halteverschluss wie z. B. Apple, doch hier bei der Huawei Watch Fit ist dieser komplett anders ausgeführt. Um das Armband zu entfernen, muss man nämlich nicht den länglichen Verschluss am Gehäuse drücken, sondern mit dem Fingernagel entfernen, was jedoch sehr knifflig ist und mir nicht gelungen ist. Hierfür musste ich dann einen Schlitzschraubendreher nehmen und dabei drauf achten, dass der kleine Verschluss aus Kunststoff nicht bricht. Daher finde ich diese Lösung nicht gerade gut und hätte mir hier eine bessere Lösung zum Wechseln eines Armbands gewünscht. Schließlich möchte man dies eventuell gelegentlich schnell und ohne Werkzeug wechseln, was hier leider nicht so einfach möglich ist. 

Die Größe der Smartwatch ist dank der Fläche von 46 x 30 Millimeter perfekt für zierlichere Handgelenke geeignet, sodass sich die Huawei Watch Fit auch sehr gut an dem Handgelenk einer Frau macht. Mit Armband kommt die Uhr auf knapp 35 Gramm, was zudem auch angenehme leicht ist und mit gerade einmal 11 Millimeter trägt diese zudem nicht so extrem dick auf. 

Das Display der Huawei Watch Fit ist zum länglichen Teil leicht gewölbt, sodass die Form der Uhr etwas der natürlichen Handgelenkrundung entspricht. Zum Rahmen hin ist das Display zudem rundum abgerundet, was für einen edles Aussehen und ein flüssiges wischen über das Display ermöglicht.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

ie Huawei Watch Fit ist angesichts ihres Preises gut verarbeitet. Klar hätte man hier auch auf hochwertige Materialien setzen können, anstelle von Kunststoff, doch dann würde man diese zugleich auch im Preis anheben müssen, was somit so wie es ist, absolut in Ordnung geht. 

Kritik habe ich hier nur beim Armband, denn dieses kann nicht so einfach ausgewechselt werden und außerdem gibt es bisher noch keine Anbieter, welche Ersatz-Armbänder anbieten und ob sich dies noch ändern wird, kann ich leider nicht sagen. 

Dafür wiederum ist die Uhr bis 5 ATM (50m) Wasserdicht, daher muss man diese theoretisch beim Duschen, Händewaschen und auch beim Schwimmen nicht ablegen. Dennoch würde ich nicht dazu raten, mit ihr zu tauchen, da dabei eventuell der Maximaldruck von 5 bar überschritten werden könnte.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Art der Uhrrechteckige Smartwatch mit Herzfrequenzsensor und integriertem GPS-Modul
Display1,64 Zoll AMOLED 456 x 280 HD
Touch-Displayja
Wasserfestigkeit5 Bar/50 m
SensorenBeschleunigungssensor
Gyroskopsensor
Optischer Herzfrequenzsensor
Umgebungslichtsensor
Kapazitätssensor
MaterialKunststoff: haltbare Polymerfaser
KonnektivitätBluetooth 5.0, BLE
Größe/Gewicht46 x 30 x 10,7 mm (rechteckige Form) / 21 Gramm (ohne Armband)
Handgelenkumfang: 13 bis 21 cm (Standard Modell)
11 bis 19 cm (Sakura Pink Modell)
Akkulaufzeit bis zu 10 Tage
Kompatibleab Android 5, ab iOS 9
BetriebssystemLiteOS by Huawei
LieferumfangHuawei Watch Fit
Ladekabel
Bedienungsanleitung usw.
Technische Daten der Huawei Watch Fit

Tragekomfort

Bei der Huawei Watch Fit handelt es sich um eine sportliche Smartwatch, welche jedoch selbstverständlich auch problemlos im Alltag getragen werden kann. 

Beim Aufzeichnen von Aktivitäten hat Huawei bei der Watch Fit keine Abstriche gemacht, denn diese unterstützt über 100 unterschiedliche Sportarten. Außerdem hat das Unternehmen einen Herzfrequenzsensor an der Unterseite integriert, der während dem Training jederzeit die vitalen Daten des Trägers überwacht. Übrigens, für besonders zierliche Armgelenke empfiehlt es sich das Sakura Pink Model näher anzusehen, denn dieses hat ein Armband, welches 2 cm kleiner ausfällt, als die anderen drei Modelle. 

Durch die die längliche, aber zugleich schmale Ausführung liegt die Smartwatch angenehm auf dem Handgelenk auf. Während ich die Huawei Watch Fit den ganzen Tag und auch teilweise nachts in meiner Testzeit getragen habe, hatte diese mich niemals gestört. Unter der Smartwatch sammelt sich jedoch wie bei allen anderen Uhren nach einiger Zeit schweiß, dies liegt daran, dass die Smartwatch mit der Rückseite so dicht auf der Haut aufliegt, dass hier die Luft nicht richtig zirkulieren kann. Dies ist jedoch kein Nachteil, denn dieses Problem hat man bei sämtlichen anderen Smartwatches ebenfalls. 

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Einrichtung & Bedienung

Unbekannte App
Preis: Kostenlos
Huawei Health
Preis: Kostenlos

Die Ersteinrichtung der Huawei Watch Fit ähnelt aufgrund des identischen Betriebssystems „LiteOS“ absolut den bisher von mir getesteten Smarwatches aus dem Hause Huawei. Kompatible ist die Smartwatch mit allen Smartphones ab Android 5.0 sowie iOS 9.0. 

Damit man die Huawei Watch Fit sowie das Smartphone miteinander koppeln kann, muss man sich die von Huawei kostenlos zur Verfügung gestellte Huawei Health App (erhältlich für iOS und Android) auf das Smartphone installieren, dabei handelt es sich exakt um dieselbe App, welche auch für die Watch GT-Series benötigt wird. Während die App installiert wird, kann man natürlich direkt die Huawei Watch Fit einschalten, indem man die Rechte längliche Drucktaste etwas länger gedrückt hält, bis das Huawei-Logo erscheint. Anschließend wählt man hier an der Smartwatch lediglich die Sprache aus und wird auf die kostenfreie App hingewiesen, welche man dementsprechend daraufhin direkt startet.

Nachdem man die App das erste Mal gestartet hat, muss man am iPhone einigen Nutzungshinweisen und den Benutzervereinbarungen zustimmen. Außerdem müsste man noch eine Huawei-ID erstellen, falls man bisher noch keine besitzt, diese zu erstellen ist jedoch selbstverständlich kostenlos. Für die Registrierung benötigt ihr lediglich eine E-Mail Adresse und ein selbst ausgedachtes Passwort, persönliche Kontaktdaten usw. werden hier nämlich nicht verlangt. Sobald man dies getan hat und im Anschluss noch weiteren Zugriffsrechten zugestimmt hat, gelangt man auf eine weitere Seite, bei der man wiederum grundlegende Informationen über sich selbst angeben sollte. Dazu zählen unter anderem: Das eigene Geschlecht, Körpergröße, Gewicht und Geburtsdatum, diese Daten werden natürlich nicht für Euren Account benötigt, sondern damit die wichtigen Messwerte: wie verbrannte Kohlenhydrate usw. möglichst genau berechnet werden können. Ist dies alles eingegeben bzw. ausgewählt worden, gelangt man nach weiteren Zustimmungen zu dem Punkt, an dem man wie ich als iPhone-User zustimmen kann, dass sämtliche sportlichen Aktivitäten, welche die Uhr aufzeichnet, in die Apple Health-App importiert werden. 

Anschließend hat man in der App alle wichtigen Daten angegeben, doch nun muss natürlich auch noch die Huawei Wach Fit eingerichtet bzw. mit der App und dem Smartphone gekoppelt werden. Dazu auf der Startseite unten rechts „Geräte“ auswählen und auf das „+“ tippen. Daraufhin Smart Watch-> Huawei Watch Fit-Reihe auswählen und die Smartwatch auswählen, welche euch im Pop-up Fenster eingezeigt wird. Daraufhin wird die Uhr automatisch mit eurem Smartphone gekoppelt und ist einsatzbereit. Nach dem koppeln wird direkt nach dem Testen Firmware-Update gesucht, welches man daraufhin direkt herunterladen und installieren sollte. Schließlich werden dadurch einige Fehler behoben und Funktionen erweitert.

DDa es sich bei der App um exakt dieselbe wie bei der Huawei Watch GT-Series handelt, ist der Menüaufbau absolut identisch. Somit gelangt man bei jedem Starten der App wie gewohnt direkt auf der Startseite. Hier erhält man direkt eine tägliche Übersicht sämtlicher aufgezeichneter Aktivitäten, sprich: Schritte, Work-out-Zeiten, Kalorien, gelaufene Distanz, Herzfrequenz usw. Außerdem wird beim Runterscrollen nach ganz unten automatisch die Qualität des Schlafs angezeigt, also wie lange man täglich geschlafen hat usw. Im nächsten Untermenü, dem Punkt „Sport“, können Trainingseinheiten direkt vom Smartphone aus gestartet werden. Daher kann man über das Auswahlfenster oben die gewünschte Trainingseinheit z. B. Radfahren auswählen und darunter ein Ziel auswählen z. B. eine bestimmte Distanz, Kalorien oder eine Zeit. Drückt man auf Start, zählt der Countdown von 3 runter und die Aufzeichnung fängt an. Hier wird einem dann direkt alles Wichtige für die jeweilige Sportart angezeigt, beim Radfahren ist dies z. B. die Karte, Zeit, Geschwindigkeit und die Herzfrequenz.

Zu guter Letzt gelangt man durch das letzte wichtige Untermenü „Geräte“ zu den Einstellungen der Huawei Watch Fit. In diesem Abschnitt kann man nicht nur nach Aktualisierungen suchen, sondern auch die Watchfaces verändern, den Gesundheitsüberwachung (z. B. Huawei TruSleep usw. aktivieren) und den Wecker einstellen. Beim letzten Menüpunkt handelt es sich um das Konto, hier kann man z. B. einige Daten, die man zu beginn festgelegt hat, ändern usw.

(Einrichtung & Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Display

Beim verbauten Display handelt es sich wie bereits anfangs erwähnt, um ein hochwertiges OLED-Display mit einer 1,64 Zoll Bildschirmdiagonale. Die Auflösung beträgt stolze 456 x 280 Pixel, was einer Bildschärfe von 326 Pixel pro Zoll entspricht, sodass der Nutzer keine einzelnen Pixel auf dem Display erkennen kann. Außerdem ist das Display exakt so scharf wie bei der Huawei Watch GT Serie 2 Uhren. Das OLED-Display bietet die typischen perfekten Schwarzwerte und hat ein sehr hohen Kontrastwert. Außerdem besticht das OLED-Display mit hervorragend leuchtenden Farben und die Blickwinkelstabilität ist ebenfalls absolut überzeugend.

 Im Displayrand ist ein Umgebungslichtsensor verbaut, der die Helligkeit des Displays stufenlos und völlig automatisch dem aktuellen Umgebungslicht anpasst. Dieser wird soweit eigentlich immer passend reguliert, lediglich bei direkter Sonnenstrahlung reicht die max. Helligkeit nicht ganz aus und somit muss man in diesem Fall wie bei vielen anderen Smartwatches gelegentlich die Hand zum Schattenspenden nutzen, um die Inhalte auf dem Display besser erkennen zu können.

(Display: 4 von 5 Punkten)

Funktionen

Die Huawei Watch Fit ist mit allem wichtigen ausgestattet, was man zum aufzeichnen von Bewegungen, Schlaf und sportlichen Aktivitäten benötigt. Dazu zählen ein Beschleunigungs- Herzfrequenzsensor, ein Gyroskop sowie GPS (ist bei Trainings automatisch aktiviert und lässt sich nicht aktivieren, um etwa Strom zu sparen). Außerdem ganz wichtig Bluetooth 5.0, damit eine sparsame Verbindung zu eurem Smartphone hergestellt werden kann und ein Umgebungslichtsensor, damit das Display immer automatisch an das aktuell Umgebungslicht angepasst wird. 

Musik kann man leider auch auf die neue Watch Fit nicht übertragen, denn hierfür bietet weder das System noch der nur 4 Gigabyte große Speicher die Möglichkeit, da hiervon der Großteil für das Betriebssystem benötigt wird. Daher muss man während des Joggens weiterhin das Smartphone mitnehmen und kann lediglich die Huawei Watch Fit als Fernbedienungen verwenden. Genau so wie bei eingehenden Anrufen über diese werdet ihr zwar direkt an der Watch Fit informiert und könnt diese annehmen oder ablehnen, doch ohne ein Smartphone, welches mit der Uhr verbunden ist, geht dies selbstverständlich dann auch nicht. Dafür wiederum hat Huawei direkt in die Watch Fit ein Mikrofon und Lautsprecher verbaut, dass ihr zumindest beim Telefonieren das Smartphone in der Hosentasche lassen könnt. Die Gesprächsqualität von Mikrofon und Lautsprecher ist soweit in Ordnung, sodass man diese Funktion zumindest in einer ruhigen Umgebung nutzen kann, während es in der Stadt meiner Meinung nach keinen Sinn macht, da es einfach zu laut ist und zu viele Störgeräusche vorhanden sind. Nachrichten via SMS, WhatsApp und Co. werden euch wie bei bisher allen Huawei-Smartwatches gut leserlich angezeigt, können jedoch auch hier leider nicht direkt beantwortet werden.      

Weitere Funktionen, die man bereits von den Smart Watch GT 2 Modellen kennt, ist die permanente Herzfrequenzmessung, Schrittzähler, Schlaftracking, Blutsauerstoffmessung uvm. Natürlich stehen auch die normalen Funktionen wie Timer, Stoppuhr, Wecker, Barometer und Kompass bereit, sodass der Funktionsumfang den normalen Smartwatch-Modellen in nichts nachsteht. Sollte einem jedoch der Funktionsumfang dennoch nicht ausreichen, muss man sich eine Smartwatch mit Apples WatchOS oder WearOS by Google kaufen, denn Huawei setzt auf LiteOS, ein System, das es bisher noch nicht ermöglicht, den Funktionsumfang zu erweitern. Dasselbe trifft übrigens auch auf die Zifferblätter zu. Hier stellt Huawei zwar über 100 Watchfaces zur Verfügung, doch wünscht man sich hier dennoch Weitere, muss man auf Huawei hoffen, denn hier kann man lediglich auf die Zifferblätter zugreifen, die das Unternehmen bereitstellt und eventuell mit einem Update nachreicht. 

Wie es sich für eine Smartwatch mittlerweile gehört, ist auch eine integrierte Schlaftracking-Funktion mit an Bord, die im Test sehr gut funktionierte. Die Smartwatch misst, während man in der Nacht schläft, regelmäßig den Puls, wie sehr man sich bewegt und wie regelmäßig die Atmung ist. Außerdem zeichnet diese auch die Dauer des Schlafes auf und nicht nur das sie ermittelt auch genau, wie viel ihr davon im Tiefschlaf bzw. leichten Schlaf und dem sogenannten REM-Schlaf gewesen seid. Diese Werte, allesamt zusammen kombiniert, ergeben dann zudem eine sogenannte Schlafbewertung für jede Nacht, damit ihr genau Bescheid wisst, wie gut ihr in der jeweiligen Nacht geschlafen habt, und bietet einem in der App Empfehlungen, wie man einen eventuellen schlechteren Schlaf verbessern könnte.

(Funktionen 3,5 von 5)

Akku

Das Gehäuse der Huawei Watch Fit bietet neben der ganzen Elektronik nicht sonderlich viel Platz für den Akku, daher fällt dieser natürlich kleiner aus als bei der Watch GT 2- Series. Dennoch soll der Akku für knapp 10 Tage ausreichen, was man mit dem reduzieren von einigen Funktionen auch sicherlich im Alltag erreichen kann. Somit müsste man dann auf die permanente 24h Pulsmessung, die bewegungsgesteuerte Display-Aktivierung und auf eine hohe Displayhelligkeit verzichten. 

In meinem Test habe ich die Uhr jedoch so verwendet, wie es jeder tun würde, der die Smartwatch im Alltag verwendet, daher habe ich die Funktionen alle aktiv gelassen, da sonst eine Smartwatch kein Sinn machen würde. Das Ergebnis war, dass bei mir definitiv nicht die 10 Tage, sondern 6 Tage erreicht wurde, ehe die Huawei Watch Fit aufgeladen werden musste. Solltet ihr jedoch mehr Aktivitäten aufzeichnen, bei den GPS immer aktiv ist, dann wird die Laufzeit nochmals etwas geringer, geht jedoch immer noch absolut in Ordnung.

Beim Ladekontakt setzt Huawei auf einen magnetischen Ladeanschluss mit zwei Pogo-Pins. Mit denen die Smartwatch nach gut einer Stunde wieder komplett voll aufgeladen ist.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit der Watch Fit hat Huawei eine Smartwatch im Fitnesstracker Design auf den Markt gebracht, welches dem Unternehmen soweit gut gelungen ist. Überzeugen konnte mich vor allem der umfangreiche Funktionsumfang und das rechteckige Display, welches für eine Größe viele Informationen auf einem Blick anzeigt. Insgesamt kann die Smartwatch vom Design sehr überzeugen, doch beim näheren Betrachten wünschte ich mir an einigen Punkten doch bessere Verarbeitung. Zu diesen Punkten zählt unter anderem die Materialwahl, man setzt hier nämlich nicht auf Aluminium, sondern „nur“ auf Kunststoff. Außerdem lässt sich das wechselbare Armband nicht so einfach wechseln und zudem werden aktuell noch keine Alternativen angeboten.

Beachten sollte man jedoch auch hier, dass auf der Smartwatch Huawei´s eigenes Betriebssystem LiteOS läuft. Daher besitzt die Smartwatch keinen AppStore, sodass man deren Funktionsumfang durch zusätzliche sportliche Apps erweitern könnte

Preis/Leistung

Die UVP der Huawei Watch Fit hat das Unternehmen zum Marktstart mit 129€ festgesetzt. Bei verschiednen online Händlern bekommt man diese jedoch je nach Farbe sogar für knapp 108€, doch dafür gibt es zumindest beim online Shop von Huawei Deutschland zum UVP-Preis noch eine Körperfettwaage und den Huawei Mini Speaker gratis dazu. Möchte man die beiden Produkte ebenfalls haben, lohnt es sich daher, direkt bei Huawei zuzugreifen, sofern möglich, ansonsten würde ich dann zum reduzierten Preis greifen. 

Insgesamt bekommt man mit der Huawei Watch Fit ein interessantes Gesamtpaket geliefert zu einem guten Preis. Schließlich kann man mit der Huawei Watch Fit all das machen, was man auch mit der Huawei Watch GT 2-Series machen kann. Die ganzen Funktionen bekommt man lediglich in einem anderen Gehäuse geliefert, welches sich aufgrund der geringeren Ausmaße noch besser für zierlichere Frauen-Handgelenke eignet und dies nicht nur beim Sport, sondern auch im Alltag.

Huawei Watch Fit

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: consumer.huawei.com/at

devolo Magic 2 WiFi next

In aller Kürze

Das neue devolo Magic 2 WiFi next dürfte für alle interessant sein, bei denen das WLAN aufgrund dickeren Wänden nicht ausreichend Reichweite bietet und wo nicht so einfach ein LAN-Kabel verlegt werden kann. Das Set hat mir sehr gut gefallen, da die Einrichtung hierbei wie von devolo gewohnt sehr einfach gelingt und die WLAN-Reichweite sehr ordentlich ist. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass beim Hausbau bzw. der Renovierung die Stromleitungen sauber verlegt wurden und vom Hauptgerät zum Adapter ein Stromkreislauf verläuft. Außerdem ist das devolo Magic 2 WiFi next Set mit fast 300€ nicht gerade günstig.

Gefällt uns

  • gute WiFi 5 Reichweite
  • Steckdose an der Front
  • einfache Einrichtung
  • schlichtes Design

Gefällt uns weniger

  • max. PLC-Geschwindigkeit übertrieben
  • hoher Preis

devolo Magic 2 WiFi next

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

devolo liefert das neue Magic 2 WiFi next Multiroom-Kit in dem gewohnten Verpackungsdesign aus. Hierbei hat sich bei der Gestaltung nicht viel verändert, man wirbt eben nur mit neuen Bildern und aktualisierten Daten zum noch schnellere Powerline-Set.

Die Hauptseite an der Front ziert eine Abbildung der drei Hauptgeräte des devolo Magic 2 WiFi next Multiroom-Kit, dabei ähnelt diese zu 100 % der Vorgängerversion, da es sich quasi „nur um eine neue Version mit aktualisierter Technik handelt. Weiterhin prangen hier natürlich weitere Informationen wie der Herstellername und der Produktname sowie die Info, dass es sich um die schnellsten Adapter auf der Welt handeln soll (max. 2.400 Mbit/s). Ob dies auch wirklich stimmt, werde ich euch im Laufe des Testberichts noch ausführlich verraten.

An den beiden kurzen Seiten rechts und links wird einem kurz der Hinweis gegeben, dass es eine App (inkl. QR-Code Verlinkung) zur einfachen Einrichtung des Systems gibt und rechts bekommt man den kompletten Lieferumfang mit Bildern und Maßen der drei Adapter gezeigt. Direkt darunter wird zudem noch erklärt, mit welchen Geräten das Set kompatibel ist.

Die Rückseite nutzt devolo auch hier wie bereits bekannt, als Auflistung der Vorteile des Produktes und zeigt zudem ein übersichtliches Anwendungsbeispiel. Bei diesem ist ein Beispiel Haus dargestellt, indem die drei Geräte dafür sorgen, dass das Mesh-Netzwerk im kompletten Haus und sogar im Garten empfangbar sein soll, sodass man damit Internet im ganzen Haus bzw. Grundstück bekommt. 

An dem blauen Teil an der Oberseite der Verpackung erwähnt devolo zudem noch weiter Vorteile des Systems bzw. zeigt einem übersichtlich, was Powerline anstelle von nur einem Router oder einem Router mit zusätzlichem Repeater für Vorteile hat.

Beim Durchtrennen des Verschlussaufklebers an einer Seite und dem Herausnehmen der schlichten weißen Hauptverpackung konnte ich direkt feststellen, dass hier alles absolut identisch zum Vorgängermodell verpackt wurde. Kein Wunder, schließlich handelt es sich, wie bereits erwähnt um exakt denselben Lieferumfang und die Gehäuse der Adapter usw. sind absolut identisch. Nach dem Öffnen des Deckels erblickt man direkt eine Installationsanleitung und eine Gutscheinkarte für den devolo Online-Shop. Die Installationsanleitung ist in 7 Sprachen geschrieben, darunter natürlich auch in Deutsch. Unter den beiden Beipackzettel kommt auch das devolo Magic 2 WiFi next Hauptmodul zum Vorschein. Dieses ist mit einer Folie auf der Vorderseite beklebt, sodass dieses vor Kratzern geschützt wird und zudem ist es in einem Karton-Einleger eingesetzt. Entnimmt man diesen Einleger zusammen mit dem Hauptmodul, kommt direkt darunter das LAN-Kabel zum Vorschein. Mit dem später das Hauptmodul mit dem bisher verwendeten Router verbunden wird. Zu guter Letzt findet man links und rechts in der Verpackung noch zwei Unterteilungen aus Karton, unter denen sich die beiden Wi-Fi-Adapter verstecken. Somit ist jedes Gerät in der Verpackung sicher verpackt und bestens vor Beschädigungen geschützt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Design ähnelt 100 % dem Vorgängermodell, da man hier weiterhin auf das bereits bewährte Design setzt und somit lediglich dem Innenleben einige wichtige Updates spendiert hat, sodass hier nun noch schnellere Bandbreiter erreicht werden können. Das Magic 2 next Multiroom-Kit besteht somit wie beim Vorgänger aus drei einzelnen Adaptern. Dabei handelt es sich um einen LAN- und zwei WLAN-Adaptern. Von denen wiederum der LAN-Adapter, also das Hauptmodul mithilfe des LAN-Kabels mit eurem bereits vorhanden Router verbunden wird. Die beiden WLAN-Adapter wiederum werden im Haus verteilt, also z. B. einer davon im ersten und der zweite im dritten Stock, um ein möglichst flächendeckendes Wi-Fi Netz zu erhalten.

Devolo Magic 2 next LAN-Adapter

Beim Hauptgerät, welches die Steuerzentrale ist, handelt es sich um die etwas kleinere Einheit im Vergleich zu den beiden andere Geräten. Dieser ist wie eigentlich nahezu alle Produkte aus dem Hause devolo komplett in Weiß gehalten. Das Gewicht des Adapters beträgt knapp 210 Gramm und die Abmessungen belaufen sich auf 13 cm x 6,6 cm x 4 cm (L x B x T) gemessen ohne Stecker, da dieser in der Steckdose verschwindet.

An der Rückseite, welche später in der Steckdose eingesteckt ist, befindet sich dann logischerweise ein Schukostecker-Typ F, besser bekannt als handelsüblicher Steckdosen-Stecker in Deutschland und Österreich. Etwas unterhalb von diesem wurde wiederum ein Aufkleber aufgebracht, der unter anderem mit der Security-ID und der Modellbezeichnung versehen ist. An der Unterseite des Gerätes befindet sich lediglich ein Anschluss, bei dem es sich um den LAN-Port handelt. Über diesen wird das Hauptgerät via Kabel mit dem Router verbunden. Dadurch, dass die Steuerzentrale direkt in die Steckdose eingesteckt wird, hat man praktischerweise an der Vorderseite einen neuen Steckplatz integriert. Diese Steckdose besitzt eine Belastbarkeit von max. 16 Ampere und einen Netzfilter von 2 – 80 Mhz. 

Das hat den Vorteil, dass keine der teilweise schon rar vorhanden Steckdosen im Haus verloren geht und dank dem Netzfilter werden Störgeräusche von billigen Elektrogeräten nicht mit in das wichtige Powerlinestromnetz eingeschleust. An der Vorderseite ist an der linken unteren Ecke ein grauer Schriftzug mit der Produktbezeichnung „MAGIC LAN“ zu lesen und am rechten Rand nach oben verlaufend spürt und sieht man den leicht erhabenen Firmennamen devolo. Zudem ist zentral in der Mitte im unteren Bereich eine kleine Status-LED ersichtlich, die über den aktuellen Betriebszustand informiert. Zu guter Letzt befindet sich an der rechten unteren hälfte noch eine kleine Taste, Bei der es sich um die Kopplungstaste handelt.

devolo Magic 2 WLAN-Adapter

Im Lieferumfang der Magic 2 WiFi next Multiroom-Kit befinden sich im Gegensatz zum Starter-Kit gleich zwei WLAN-Adapter anstelle von nur einem. 

Hat man somit ein dreistöckiges Haus, kann man in jedem Stockwerk ein Gerät anbringen, sodass ein flächendeckendes Netzwerk erzeugt wird. Die beiden devolo-Adapter ähneln vom Aussehen sehr dem des LAN-Adapters und kommen daher ebenfalls in komplett Weiß daher. Beide Adapter sind jedoch etwas größer als das Hauptmodul und sind somit knapp 350 Gramm schwer sowie 15,2 cm x 7,6 x 4 cm (L x B x T) groß. Die Tiefe des Gerätes ist auch hier ohne Stecker gemessen.

Die beiden Adapter werden ebenfalls wie das Hauptmodul direkt mit dem Schukostecker-Typ F in einen freien Platz in der Steckdose eingesteckt und somit direkt über diesen mit Strom versorgt. Damit auch hier nicht der Steckplatz in der Steckdose verloren geht, wurden auch die beiden Adapter mit einer zusätzlichen verfügbaren Steckdose ausgestattet. An der Innenseite jedes Adapters befindet sich ein Aufkleber, der unter anderem mit dem Wi-Fi Key und der Modellbezeichnung versehen ist.

Am unteren Ende jedes Adapters sind zwei LAN-Ports untergebracht, damit man, sofern ihr noch ein Gerät mit solch einem Anschluss besitzt, dieses direkt via LAN-Kabel mit dem Internet verbinden könnt. Direkt neben den beiden Anschlüssen ist außerdem ein kleines Loch vorhanden, bei dem es sich um den typischen Reset-Knopf handelt. Dieser sitzt aus Sicherheitsgründen, dass dieser nicht versehentlich betätigt wird vertieft, sodass man diesen mit einer Büroklammer oder Ähnlichem drücken muss. Des Weiteren sind die Wi-Fi-Adapter an den Seiten rundum mit Lüftungsschlitzen versehen, sodass darüber die wärme, die im Inneren entsteht, leichter entweichen kann. 

Im Lieferumfang der Magic 2 WiFi next Multiroom-Kit befinden sich im Gegensatz zum Starter-Kit gleich zwei WLAN-Adapter anstelle von nur einem. 

Hat man somit ein dreistöckiges Haus, kann man in jedem Stockwerk ein Gerät anbringen, sodass ein flächendeckendes Netzwerk erzeugt wird. Die beiden devolo-Adapter ähneln vom Aussehen sehr dem des LAN-Adapters und kommen daher ebenfalls in komplett Weiß daher. Beide Adapter sind jedoch etwas größer als das Hauptmodul und sind somit knapp 350 Gramm schwer sowie 15,2 cm x 7,6 x 4 cm (L x B x T) groß. Die Tiefe des Gerätes ist auch hier ohne Stecker gemessen.

Die beiden Adapter werden ebenfalls wie das Hauptmodul direkt mit dem Schukostecker-Typ F in einen freien Platz in der Steckdose eingesteckt und somit direkt über diesen mit Strom versorgt. Damit auch hier nicht der Steckplatz in der Steckdose verloren geht, wurden auch die beiden Adapter mit einer zusätzlichen verfügbaren Steckdose ausgestattet. An der Innenseite jedes Adapters befindet sich ein Aufkleber, der unter anderem mit dem Wi-Fi Key und der Modellbezeichnung versehen ist.

die im Am unteren Ende jedes Adapters sind zwei LAN-Ports untergebracht, damit man, sofern ihr noch ein Gerät mit solch einem Anschluss besitzt, dieses direkt via LAN-Kabel mit dem Internet verbinden könnt. Direkt neben den beiden Anschlüssen ist außerdem ein kleines Loch vorhanden, bei dem es sich um den typischen Reset-Knopf handelt. Dieser sitzt aus Sicherheitsgründen, dass dieser nicht versehentlich betätigt wird vertieft, sodass man diesen mit einer Büroklammer oder Ähnlichem drücken muss. Des Weiteren sind die Wi-Fi-Adapter an den Seiten rundum mit Lüftungsschlitzen versehen, sodass darüber die wärme, die im Inneren entsteht, leichter entweichen kann. 

Ansonsten erblickt man an der Front fast wieder das identische Design zum Hauptgerät, unten links der graue Schriftzug „MAGIC LAN“ zu lesen und am rechten Bereich nach oben verlaufend leicht erhaben der Firmenname devolo. Der kleine Unterschied an der Front ist lediglich, dass hier an beiden Adaptern noch jeweils zwei Knöpfe vorhanden sind. Bei diesen handelt es sich um die PLC-Taste (die mit dem Haus) mit dieser kann man zum einen eine manuelle Kopplung zum LAN-Adapter herstellen und zudem weißt diese über eine erfolgreiche Verbindung mit dem LAN-Adapter hin. Jedoch informiert diese auch durch unterschiedliches Blinksignal und rotes sowie weißes Aufleuchten über den aktuellen Betriebszustand. Neben der PLC-Taste befindet sich die WiFi-Taste. Mit dieser kann man entweder durch Längeres betätigen das Wi-Fi abschalten oder nur kurzes drücken die WPS-Funktion aktivieren.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des neuen devolo Magic 2 WiFi next Multiroom-Kit ist sehr gut, hier gibt es keine Kritik zu äußern. Alle Geräte wurden vom Gehäuse betrachtet zwar nur aus Kunststoff hergestellt, doch dies ist bei Produkten im Indoor-Einsatz und Netzwerkprodukten absolut üblich. Schließlich werden diese ausschließlich im Haus eingesetzt und müssen somit keinen Wettereinflüssen ausgesetzt werden. Somit geht die Verarbeitung absolut in Ordnung und daran ist wie bereits erwähnt nichts auszusetzen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

StandardsWLAN:
WLAN 4/5 (IEEE 802.11 a/b/g/n/ac/k/r/v)
2,4GHz + 5GHz Dual Band Dual concurrent
Ethernet:
IEEE 802.3 u/ab/x/az
GeschwindigkeitenWLAN:
2,4 GHz bis zu 300 Mbit/s 5 GHz bis zu 867 Mbit/s
Ethernet:
10/100/1.000 Mbit/s
ReichweiteWLAN: ca. 90 m2
Powerline: 500 Meter
SicherheitWPA/WPA2/WPA3 Personal
Anschlüsseje Gerät ein Typ F Stecker (CEE 7/4) Strombelastbarkeit: 16A
ein LAN-Port an Hauptgerät und zwei an den WiFi-Adaptern
MaterialKunststoff (teilweise hochglanz)
Strom- und LeistungsaufnahmeMaximal: 12,1 W Typisch: 8,9 W Stand-By: 3,1 W
Lieferumfangdevolo Magic 2 WiFi next LAN-Adapter
devolo Magic 2 WiFi next WiFi-Adapter
LAN-Kabel
Anleitung
Technische Daten der devolo Magic 2 WiFi next

Einrichtung und Konfiguration 

Die Einrichtung der einzelnen Geräte ist sehr einfach und selbst für weniger Technik Affine sollte es kein Problem sein. Sollte man dennoch an einem Punkt nicht wirklich weiter wissen, dann kann man sich direkt Hilfe in der beiliegenden Installationsanleitung suchen, denn hier wird alles sehr gut Schritt für Schritt erklärt. Noch einfach geht das ganze jedoch über die bereits vom Vorgängermodell bekannte devolo Home Network App, welche die Einrichtung des Systems sehr verständlich auf dem Smartphone erklärt.

Zur Einrichtung muss man nun zwei oder alle drei Geräte, je nachdem welches Set ihr braucht bzw. gekauft habt, in eine freie Steckdose stecken. Dabei ist wie bereits erwähnt wichtig, dass diese alle mit demselben Stromkreislauf verbunden sind, denn nur dann synchronisieren sich die Geräte ohne Probleme und völlig automatisch, ohne das ein Knopf betätigt werden muss. Außerdem gilt zu beachten, dass alle drei Geräte direkt in eine Steckdose eingesteckt werden und nicht etwa in einen freien Steckplatz in einer Mehrfachsteckdose. Grund hierfür ist das dadurch durch die weiteren Geräte in der Mehrfachsteckdose Störquellen entstehen könnten und somit das Signal geschwächt wird. Außerdem würden die in den Mehrfachsteckdosen verbauten Überspannungs- und Entstörfilter das Powerline-System ebenfalls abschwächen.     

Hier noch kurz der ausführliche Vorgang, wie die einzelnen Geräte mietender verbunden werden, was jedoch wie erwähnt voll automatisch geht. Als Erstes steckt man die beiden devolo Magic 2 WiFi next Adapter in einer freien Wandsteckdose ein und wartet, bis das Haus-Symbol kurz rot aufleuchtet und anschließend für knapp 1 Minute weiß aufblinkt. Nun muss in dieser Zeit der LAN-Adapter (Hauptgerät) mithilfe des LAN-Kabels mit dem vorhandenen Router verbunden werden und ebenfalls in eine freie Steckdose eingesteckt werden.

Nun sollten an allen drei Geräten die Status-LEDs an der Vorderseite aufblinken, was bestätigt, dass diese sich automatisch Verschlüsseln bzw. verbinden. Sobald an allen drei Geräten die entsprechende LED permanent weiß leuchtet, ist der Vorgang erfolgreich abgeschlossen, was bis zu 3 Minuten dauern kann. Bei mir hat dies direkt auf Anhieb geklappt, doch sollte es bei euch zu Problemen kommen, wird in der Installationsanleitung auch das „manuelle Pairing“ erklärt, was dann probiert werden sollte.  

Durchaus sinnvoll ist es meiner Meinung nach die Mesh-Funktion zu aktivieren, sodass beide WLAN-Netze, also das 2,4 GHz und 5 GHz Netzwerk unter derselben SSID laufen, also demselben Netzwerknamen. Damit werden nämlich die WLAN-Zungangsdaten vom Router an den devolo Magic WiFi-Adapter übertragen, der diese dann an die anderen weitergibt und man somit im ganzen Haus, egal ob ganz unten oder ganz oben perfektes WLAN hat, ohne dass man dafür das Netzwerk wechseln muss, denn dies geschieht automatisch im Hintergrund.

Um diese Funktion zu verwenden, nimmt man einen der beiden WiFi-Adapter und steckt diesen max. 10 Meter vom Router entfernt in eine Steckdose ein. Anschließend muss man ca. 1 Minute warten, bis die Status-LED von Rot auf Weiß übergeht. Nun kurz den Haus-Knopf am WiFi-Adapter betätigen, sodass die LED weiß aufblinkt und direkt drauf die WPS-Taste am Router (innerhalb von 2 Minuten). Leuchtet auch hier anschließend die LED des Haus-Knopfes permanent weiß, dann war die Verbindung erfolgreich und der WiFi-Adapter kann zurück an seinen zukünftigen Einsatzort gebracht werden.   

(Einrichtung und Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang und Bedienung

Home Network
Preis: Kostenlos
Home Network
Preis: Kostenlos

Mit dem neuen Magic 2 WiFi next Multiroom-Kit möchte devolo gegenüber dem Vorgängermodell noch mal eine Schippe drauflegen und neue Maßstäbe setzen. 

 Hier hat devolo einige Neuerungen gegenüber dem Vorgängermodell integriert, die für einen deutlichen Mehrwert sorgen. Neu ist nämlich die Multi-User-Mimo-Technologie, von der weniger die neueren, sondern vorrangig die älteren Endgeräte profitieren. Dadurch werden Streams nämlich nicht mehr nacheinander, sondern zeitgleich abgearbeitet, sodass das komplette Heimnetzwerk von einer schnelleren Datengeschwindigkeit profitiert.

Die zweite Neuerung ist das bereits angedeutete Access Point Stellring. Dieser sorgt ganz einfach, aber zugleich auch praktisch dafür, dass euer Endgerät völlig automatisch mit dem stärksten WiFi-Adapter im Haus verbunden wird, und das ohne Aussetzer beim Wechsel.

Die letzte wichtige Neuerung ist der neuste Verschlüsselungsalgorithmus WPA3. Damit ist das devolo Magic 2 WiFi next Set schon jetzt zukunftssicher, denn viele andere Hersteller integrieren diese Verschlüsselung nur bei den aktuellen WiFi 6 Produkten und setzten somit oftmals noch auf den WPA2 Standard.

Ansonsten schein devolo weiterhin auf den bereit vom Vorgänger bekannten G.hn-Chip (HomeGrid Forum) zu setzen, der auch ausreicht, denn dieser erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 2.400 Mbit/s über Powerline (1.200 Mbit/s via WiFi) und bietet eine Powerline einer Reichweite von bis zu 500 Metern.

Im Prinzip ist das devolo Magic 2 Multiroom-Kit schon von Werk aus gut eingestellt. Doch über den Webbrowser, die kostenlose App (erhältlich für iOS und Android) sowie über eine kostenfreie Software für Mac OS, Windows oder Linux kann man das System weiter konfigurieren. Darüber kann man dann ganz einfach ein Gäste-WiFi erstellen, die Kindersicherung aktivieren, Zeitschaltung programmieren und die besonderen Funktionen wie Mesh-WLAN, Airtime Fairness, Access Point Steering und Multi-User MIMO einstellen.

(Funktionsumfang und Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Reichweite und Geschwindigkeit

Das Magic 2 WiFi next bietet wie bei Vorgänger via Stromnetz eine maximale Geschwindigkeit von 2.4000 Mbit/s und über das Wi-Fi-Netz mit bis zu 1.200 Mbit/s. Um diese Werte zu erreichen, müssten jedoch perfekte Bedienungen gewährleistet sein, zu denen vor allem an auch die von eurem Internet-Anbieter bereitgestellte Internetgeschwindigkeit zählt. Außerdem sind bei euch zu Hause sicher viele weitere elektronische Geräte in Betrieb, die zu kleinen Störquellen führen könnten und beim WiFi-Netzwerk spielen natürlich weiterhin die Decken und Wände eine wichtige Rolle. Den hierbei schwächt jede massive und dicke Wand bzw. Decke das Signal sehr.  

Bei der Powerline Datenübertragung setzt man auf die gleiche Technik wie beim Vorgänger, daher sind hier auch nahezu identische Messwert zu erreichen. Hier könnte das System bei mir max. 500 Mbit/s erreichen. Jedoch schwankte dieser Wert, je nachdem, in welcher Steckdose ich den Adapter eingesteckt hatte und ist auch sehr vom alter eurer Stromleitungen abhängig. Bei uns sind noch ältere Stromleitungen vorhanden, somit ist hier die Geschwindigkeit natürlich etwas langsamer als z. B. in einem Neubau. Daher habe ich die Adapter beim besten gemessen Wert in der jeweiligen Wandsteckdose gelassen. Die Geschwindigkeit reicht bei mir für die regelmäßigen Anwendungen wie 4K-Streaming, Übertragung von Back-ups usw. problemlos aus. Jedoch kann die Geschwindigkeit im Vergleich zu den neusten WiFi-6 Routern nicht ganz mithalten und liegt somit im Alltag unter realen Bedienungen doch hinter der beworbenen Rate von 2.400 Mbits/s. Sind zudem mehrere Verbraucher am Stromnetz und mit dem Netzwerk verbunden, dann halbiert sich die Geschwindigkeit teilweise jedoch um gut die hälfte.

Bei der Verbindung via Wi-Fi-Netz bieten das neuen devolo Magic 2 WiFi next einen verbesserten Durchsatz, was unter anderem an der neuen Multi-User-Mimo-Technologie liegen muss. Hierbei konnte ich teils Geschwindigkeiten von bis zu 500 Mbit/s, was für einen zufriedenstellenden Durchsatz sorgt und somit auch stabiler als das Vorgängermodell läuft.

(Reichweite und Geschwindigkeit: 4,5 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Laut devolo benötigt ein Adapter maximal 12,1 Watt, typisch wiederum 8,9 Watt und im Stand-By bis zu 3,1 Watt. Direkt nach dem Einstecken der Adapter und dem Verbinden des Hauptgerätes mit meinem Router konnte ich gesamt einen Stand-By Verbrauch von 18 Watt messen. Sind dann einige Endgeräte mit dem WiFI-Netz verbunden und man surft normal im Internet herum, dann ging der Verbrauch auf 20 Watt hoch. Benötigt man wiederum nur zwei Geräte, also ein WiFi-Adapter weniger, dann sinkt der Verbrauch auf 14 Watt herunter.

(Stromverbrauch: 4 von 5)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das WLAN-Mesh-Netzwerk via Powerline ist für alle interessant, deren aktuelles WiFi-Netzwerk vom Router nicht überall im Haus erreichbar ist und auch nachträglich kein LAN-Kabel gezogen werden kann. Das devolo Magic 2 WiFi next Multiroom-Set überzeugt im Test mit einer sehr schnellen und einfachen Einrichtung, einer besseren WiFi-Reichweite gegenüber dem Vorgänger und einem sehr guten Datendurchsatz.

Um den guten Datendurchsatz zu erreichen, ist es jedoch sehr wichtig, dass das Stromnetz sauber installiert wurde und somit alle benötigten Steckdosen in einem Kreislauf miteinander verbunden sind, was im Altbau nicht immer gegeben ist. Außerdem sorgen andere Geräte, die im Stromnetz angeschlossen sind, für viele kleine Störquellen, die das Netzwerk stören können und somit für einen langsameren Datendurchsatz sorgen. Somit hängen hier sehr viele Faktoren davon ab, ob man den theoretisch angegeben Datendurchsatz zu Hause wirklich erreicht, der meiner Meinung nach jedoch im Alltag unter realen Bedienungen kaum erreicht werden kann.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 299,90€ ist das Devolo Magic 2 WiFi next Multiroom-Kit, bei dem ein LAN- und zwei Wi-Fi-Adapter mitgefeiert werden, genau so teuer wie der Vorgänger und somit das aktuell teuerste Powerline-Kommunikation (PLC-System). Das Set bietet jedoch eine sehr gute Mesh-Funktion, daher ist dieser Preis relativ normal, denn auch andere Hersteller mit dieser Technologie verlangen für ihre Lösungen viel Geld.

Beachten sollte man jedoch auch hier wieder, dass die Magic Produkte nicht mit den alten dLAN Geräten kompatible sind und somit nicht zusammen genutzt werden können. Daher müsste man hier alle anderen Produkte ersetzen, was zum Teil nicht billig ist.

devolo Magic 2 WiFi next

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.devolo.de

Huawei Watch GT 2 Pro

In aller Kürze

Die bisherigen Smartwatches der Huawei Watch GT 2 Generation sind sehr beliebt, was eigentlich etwas überraschend ist, schließlich handelt es sich herbei um keine „echte“ Smartwatch, wie es z. B. bei der Apple Watch oder der Samsung Galaxy Watch. Hierbei fehlt der Smartwatch nämlich „noch“, ein AppStore, mit dem man die Möglichkeit bekommt, weitere Apps auf das Gerät zu laden, um somit den Funktionsumfang zu erweitern. Jedoch hat Huawei hier neue Funktionen integriert und nochmals auf ein deutlich hochwertiges Gehäuse wert gelegt, was die Smartwatch interessant macht, jedoch zugleich auch teuerer als die Huawei Watch GT 2/ GT 2e. Meiner Meinung nach ist es eine schöne Uhr, doch hier zahlt man den Aufpreis vor allem für die hochwertigen Materialien (Titan und Saphirglas), was den deutlich höheren Preis nicht für jeden rechtfertigen wird.

Gefällt uns

  • hervorragende Akkulaufzeit
  • scharfes AMOLED-Display
  • flüssiges Betriebssystem
  • schönes Design
  • hochwertige Verarbeitung

Gefällt uns weniger

  • kein NFC und WLAN
  • (noch) kein AppStore verfügbar
  • Preis

Huawei Watch GT 2 Pro

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Von der Optik und den Abmaßen ist die Verpackung der Huawei Watch GT 2 Pro, den anderen Smartwatches der Serie absolut ähnlich. Somit besticht auch hier die Verpackung erneut mit einem komplett schlichten, schwarzen Design, mit den üblichen goldenen Schriftzügen und einer Hochglanzabbildung der Smartwatch, und zwar in dem Design, indem diese gewählt wurde.

Den Deckel ziert ansonsten lediglich das bereits von den anderen Smartwatches bekannte goldene Herstellerlogo sowie der Name der Smartwatch „ Huawei Watch GT 2 Pro“. Ebenfalls wie gewohnt verrät auch die Unterseite nichts Interessantes über die in der Verpackung befindliche Smartwatch, sondern vielmehr um die rechtlichen Dinge usw.

Hebt man den Deckeln von der restlichen Verpackung ab, erblickt man direkt die edel aussehende Huawei Watch GT 2 Pro. Dabei ist die Uhr wie bereits gewohnt, in eine dünnere Abdeckung eingesetzt, unter dem sich das restliche Zubehör versteckt. Neben dem Platz, in dem die Uhr eingesetzt ist, findet man ein Nebenfach, in dem die üblichen Beschreibungen sowie das USB-A auf USB-C Ladekabel und der neue Induktionssockel verstaut wurden.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Mit der neue Huawei Watch GT 2 Pro hat das Unternehmen eine Smartwatch vorgestellt, mit der Huawei vom bisher sportlichen Look sehr in Richtung elegant und hochwertig geht, ohne dabei jedoch auf die Funktionen einer sportlichen Uhr verzichten zu müssen.   

Bei Gehäuse der Smartwatch setzt man hier nun auf graues Titan anstelle von Edelstahl und das Display ist nun wie von der Edelstahl-Variante der Apple Watch mit einem kratzfesten Saphirglas geschützt. Des Weiteren legt man auch an der Unterseite der Smartwatch auf ein hochwertiges Material, schließlich kommt hier nun Keramik und nicht mehr Kunststoff zum Einsatz, somit sieht die Uhr wie bereits erwähnt rundum deutlich hochwertiger aus, trägt sich angenehmer im Alltag und gefällt mit sehr gut. 

Die neue Huawei Watch GT 2 Pro kann auch problemlos als sportliche Smartwatch genutzt werden, denn hier werden einem die identischen Funktionen zum sportlicheren Modell geboten. Sollte man jedoch die Smartwatch vorrangig für sportliche Aktivitäten nutzen wollen, dann würde ich von den zwei verfügbaren Modellen zur Night Black Variante greifen, denen diese wird anders als die Nebula Gray Variante mit einem schwarzen Fluorelastomer-Band ausgeliefert anstelle dem grauen Lederarmband. In Kürze wird es auch noch die vorgestellte Porsche Design Edition geben, die dann alternativ mit einem Armband aus Titan ausgestattet wird und daher natürlich auch nochmals etwas Edler und zugleich teuerere ausfallen wird. 

Der Gehäusedurchmesser beträgt weiterhin 46 mm, sodass weiterhin dieselbe Armbandbreite verwendet werden können. Zwar kann man aktuell noch keine zusätzlichen Armbänder über Huawei beziehen, doch Besitzer der Uhr können auf sämtliche 22 mm Bänder von Dritthersteller zurückgreifen, bis Huawei diese eventuell ebenfalls direkt zum Erwerb anbieten wird.

Aufgrund der hochwertigeren Materialien hat die Uhr beim Gewicht zugelegt, sodass man nun anstelle von knapp 43 Gramm gut 52 Gramm am Handgelenk trägt plus zusätzlich noch das Gewicht des jeweiligen Armbands.

Die Huawei Watch GT 2 Pro ist wie deren Vorgängermodell nach der Schutzklasse 5 ATM wasserdicht und somit bestens auch als sportliche Smartwatch geeignet. Die Schutzklasse 5 ATM bedeutet jedoch keineswegs, dass man damit 5 Meter tief tauschen kann, sondern lediglich, dass diese beim Duschen getragen werden kann und gegen Schweiß geschützt ist. Jedoch gibt Huawei auch an, dass man mit der Uhr schwimmen gehen kann, was ich soweit auch getestet habe und problemlos geklappt hat.

Das Gehäuse der Smartwatch geht wie bei der Huawei Watch GT 2e direkt in das Armband über, welches wie bereits erwähnt wechselbar ist. Das Display ist absolut identisch zu den bisherigen Modellen der Huawei Watch GT 2, sodass hier ebenfalls ein 1,39 Zoll AMOLED Display mit einer Auflösung von 454 x 454 x 454 Pixeln zum Einsatz kommt. Dieses Display wiederum ist weiterhin von der gewohnten, nicht drehbaren Lünnete umgeben, welche hier jedoch nicht mehr abgeschrägt, sondern flach eingelassen wurde.

Am Titangehäuse befinden sich an der rechten Seite die zwei bereits von der Huawei Watch GT 2 bekannten geriffelten Druckknöpfe. Diese sind hierdurch natürlich deutlich auffallender als die der Huawei Watch GT 2e, doch dies passt hier gut zum Design, auch wenn ich ehrlich sein muss, dass die Rändelung keinen Mehrwert bietet. Schließlich lassen sich beide Tasten nicht drehen – für was die bessere Riffelung sinnvoll wäre, sondern reagieren nur auf Druck.

Endlich hat sich auch Huawei von den Ladekontakten an der Unterseite getrennt und setzt nun ebenfalls wie z. B. Apple bereits seit der ersten Apple Watch auf ein Laden via magnetischen Induktionssockel. Das Armband kann bei Bedarf wie bereits erwähnt jederzeit gegen andere 22 mm breite Armbänder von Huawei (sofern, verfügbar) oder beliebigen anderen Herstellern ausgetauscht werden, welche über denselben Befestigung-Mechanismus verfügen. Der Wechsel erfolgt ganz einfach durch den Schiebemechanismus an der Innenseite der Armbänder.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die neue Huawei Watch GT 2 Pro ist definitiv die gehobenere Variante der Watch GT 2 Serie. Rundum wurden hier nochmals hochwertigere Materialien verwendet – beim Gehäuse Titan und Keramik, anstelle von Edelstahl und Kunststoff, das Armband aus Echtleder und nun auch endlich echtes kabelloses Laden anstelle über Ladekontakte. 

Nachteil wiederum ist nicht nur der gehobenere Preis, sondern auch, dass die Smartwatch dadurch etwas größere bzw. gut 1 mm dicker geworden ist. Dies stört zwar im Alltag nicht, doch bei einer Smartwatch trägt schon 1 mm mehr deutlich dicker auf. Ansonsten lässt die Verarbeitung wie von Huawei bereits gewohnt keine Beanstandung zu, denn hier wurden alle Materialien sehr gut gewählt und zueinander angepasst.

Zudem ist die Uhr bis 5 ATM (50m) Wasserdicht, daher muss man diese theoretisch beim Duschen, Händewaschen und auch beim Schwimmen nicht ablegen. Dennoch würde ich nicht dazu raten, mit ihr zu tauchen, da dabei eventuell der Maximaldruck von 5 bar überschritten werden könnte und zumindest bei dem von mir getesteten Modell mit Lederarmband das Armband nicht gegen Wasser geschützt ist. Schließlich verträgt Leder Wasser weniger gut und würde flecken usw. bekommen, sodass ich hier klar rate, sich noch ein Fluorelastomer-Band zu kaufen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Art der UhrSmartwatch mit Herzfrequenzsensor und integriertem GPS-Modul, sowie Höhenbarometer
Display1,39 Zoll AMOLED 454 x 454 HD
Touch-Displayja
Wasserfestigkeit5 Bar/50 m
SensorenBeschleunigungssensor
Gyroskopsensor
Geomagnetischer Sensor
Optischer Herzfrequenzsensor
Umgebungslichtsensor
Luftdrucksensor
Kapazitätssensor
MaterialTitangehäuse, Saphirglas-Display, Armband aus Leder
KonnektivitätBluetooth 5.1,BLE / BR / DER
Größe/Gewicht46 mm (runde Form) / 52 Gramm (ohne Armband)
CPU/RAMHiSilicon Kirin A1
Akkulaufzeit bis zu 14 Tage
Kompatibleab Android 4.4, ab iOS 9
BetriebssystemLiteOS by Huawei
LieferumfangHuawei Watch GT 2 Pro
Ladekabel
Ladesockel
Bedienungsanleitung usw.
Technische Daten der Huawei Watch GT 2 Pro

Tragekomfort

Trotz ihres edleren Looks hat Huawei hier keineswegs auf die sportlichen Eigenschaften der andere Watch GT 2 Modellen verzichtet. Das sich jedoch die Sport-Edition der Huawei Watch GT 2 Pro deutlich mehr für sportliche Einsätze eignet, sollte selbstverständlich sein, denn nur hier bekommt man von Werk aus ein Wasser uns Schweiß resistentes Fluorelastomer-Band mitgeliefert, was man sich bei der von mir getesteten Classic-Edition noch zusätzlich kaufen müsste. 

Weiterhin hat Huawei erneut zahlreicher Aktivität-/und Trackings-Apps, integriert und den bereits mehrfach bewährten Herzfrequenzsensor an der neuen Unterseite aus Keramik verbaut. Durch die gut 46 mm große Unterseite liegt die Smartwatch sehr angenehm auf dem Arm auf und das Gewicht verteilt sich durch diese große Auflagefläche sehr angenehm über das Handgelenk. Währen ich die Huawei Watch GT 2 Pro den ganzen Tag und auch teilweise nachts in meiner Testzeit getragen habe, hatte diese mich niemals gestört (bis aufs Duschen, was jedoch am Lederarmband lag, weshalb ich die Smartwatch jedes Mal abnehmen musste). 

Unter der Smartwatch sammelt sich wie bei allen anderen Smartwatches schweiß, dies liegt daran, dass die Smartwatch mit der Rückseite so dicht auf der Haut aufliegt, dass hier die Luft nicht richtig zirkulieren kann. Dies ist jedoch an meiner Apple Watch 4 ebenfalls der Fall und daher nichts, was man hätte vermeiden können. Sorgen um Schäden muss man sich hier selbstverständlich nicht machen, schließlich ist die Huawei Watch GT 2 Pro bis zu 5 ATM wasserdicht und somit weiterhin trotz edlerem Look auch automatisch gegen Schweiß geschützt.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Einrichtung & Bedienung

Unbekannte App
Preis: Kostenlos
Huawei Health
Preis: Kostenlos

Die Ersteinrichtung der Huawei Watch GT 2 Pro ähnelt aufgrund des identischen Betriebssystems „LiteOS“ absolut den bisher von mir getesteten Smarwatches der Huawei Watch GT 2-Serie. Kompatible ist die Smartwatch mit allen Smartphones ab Android 4.4 sowie iOS 9.0. 

Damit man die Smartwatch sowie das Smartphone miteinander koppeln kann, muss man sich die von Huawei kostenlos zur Verfügung gestellte Huawei Health App (erhältlich für iOS und Android) auf das Smartphone installieren. Zudem kann man natürlich währenddessen direkt die Huawei Watch GT 2 Pro einschalten, indem man die obere Drucktaste etwas länger gedrückt hält, bis das Huawei-Logo erscheint. Anschließend wählt man hier an der Smartwatch lediglich die Sprache aus, den Rest erledigt man nämlich anschließend direkt über die geladene App.

Nachdem man die App das erste Mal gestartet hat, muss man am iPhone einigen Nutzungshinweisen und den Benutzervereinbarungen zustimmen. Außerdem müsste man noch eine Huawei-ID erstellen, falls man bisher noch keine besitzt, diese zu erstellen ist jedoch selbstverständlich kostenlos. Für die Registrierung benötigt ihr lediglich eine E-Mail Adresse und ein selbst ausgedachtes Passwort, persönliche Kontaktdaten usw. werden hier nämlich nicht verlangt. Sobald man dies getan hat und im Anschluss noch weiteren Zugriffsrechten zugestimmt hat, gelangt man auf eine weitere Seite, bei der man wiederum grundlegende Informationen über sich selbst angeben sollte. Dazu zählen unter anderem: Das eigene Geschlecht, Körpergröße, Gewicht und Geburtsdatum, diese Daten werden natürlich nicht für Euren Account benötigt, sondern damit die wichtigen Messwerte: wie verbrannte Kohlenhydrate usw. möglichst genau berechnet werden können. Ist dies alles eingegeben bzw. ausgewählt worden, gelangt man nach weiteren Zustimmungen zu dem Punkt, an dem man wie ich als iPhone-User zustimmen kann, dass sämtliche sportlichen Aktivitäten, welche die Uhr aufzeichnet, in die Apple Health-App importiert werden. 

Anschließend hat man in der App alle wichtigen Daten angegeben, doch nun muss natürlich auch noch die Huawei Wach GT 2 Pro eingerichtet bzw. gekoppelt werden. Dazu auf der Startseite unten rechts „Geräte“ auswählen und auf das „+“ tippen. Daraufhin Smartwatch-> Huawei Watch GT 2 Series auswählen (zu diese zählt auch die Watch GT 2 Pro) und die Smartwatch auswählen, welche euch im Pop-up Fenster eingezeigt wird. Daraufhin wird die Uhr automatisch mit eurem Smartphone gekoppelt und ist einsatzbereit, jedoch sollte man direkt in den Geräte-Einstellungen, wo nun die neue Huawei Watch GT 2 Pro gelistet wurde, nach ganz unten scrollen und hier unter „Firmware Aktualisierung“ direkt nach dem neusten Update suchen und dieses installieren.

Nachdem man die Uhr eingerichtet hat, gelangt man bei jedem Starten der App direkt auf der Startseite. Hier erhält man direkt eine tägliche Übersicht sämtlicher aufgezeichneter Aktivitäten, sprich: Schritte, Work-out-Zeiten, Kalorien, gelaufene Distanz, Herzfrequenz usw. Außerdem wird beim Runterscrollen nach ganz unten automatisch die Qualität des Schlafs angezeigt, also wie lange man täglich geschlafen hat usw. Im nächsten Untermenü, dem Punkt „Sport“, können Trainingseinheiten direkt vom Smartphone aus gestartet werden. Daher kann man über das Auswahlfenster oben die gewünschte Trainingseinheit z. B. Radfahren auswählen und darunter ein Ziel auswählen z. B. eine bestimmte Distanz, Kalorien oder eine Zeit. Drückt man auf Start, zählt der Countdown von 3 runter und die Aufzeichnung fängt an. Hier wird einem dann direkt alles Wichtige für die jeweilige Sportart angezeigt, beim Radfahren ist dies z. B. die Karte, Zeit, Geschwindigkeit und die Herzfrequenz.

Zu guter Letzt gelangt man durch das letzte wichtige Untermenü „Geräte“ zu den Einstellungen der Huawei Watch GT 2 Pro. In diesem Abschnitt kann man nicht nur nach Aktualisierungen suchen, sondern auch die Funktionen wie Huawei TruSleep, den Aktvitätsalarm und den Wecker einstellen. Beim letzten Menüpunkt handelt es sich um das Konto, hier kann man z. B. einige Daten, die man zu beginn festgelegt hat, ändern usw.

(Einrichtung & Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Display

Beim verbauten Display gibt es absolut keinen Unterschied zur normalen Huawei Watch GT 2 – braucht man meiner Meinung nach auch nicht, denn Huawei bietet seither schon ein sehr gutes 1,39 Zoll großes AMOLED-Display, welches eine Auflösung von 454 x 453 HD bietet, was wiederum einer Pixeldichte von 326 ppi entspricht und somit eine ordentliche Schärfe bietet.  

Dank OLED-Technologie ist das Display erwartungsgemäß sehr kontrastreich und Schwarz ist hier auch im Vergleich zu LCD-Display wirklich tiefschwarz. Farben werden kräftig und leuchtend Dargestellten und die Blickwinkelstabilität ist wie von einem OLED-Display gewohnt absolut überzeugend. Der am Display verbaute Umgebungslichtsensor sorgt außerdem weiterhin dafür, dass sich die Display-Helligkeit im aktivierten Zustand immer der Umgebungsbeleuchtung anpasst. Schaltet man hier den Sensor ab, kann die Helligkeit jedoch nicht stufenlos, sondern lediglich in 5 Helligkeitsstufen reguliert werden, was jedoch dennoch ausreichend sein sollte.

Bei Sonnenschein wird durch den Umgebungslichtsensor dem etwas blendenden Displayglas entgegengewirkt, jedoch reicht die max. Helligkeit an einem sehr sonnigen Tag wie bei vielen anderen Smartwatches nicht ganz aus. Hier muss man daher gelegentlich die Hand zum Schattenspenden nutzen, um die Inhalte auf dem Display besser erkennen zu können. Im normalen Umgebungslicht ohne direktes Sonnenlicht ist das Display jedoch hell genug und punktet mit einer sehr guten schärfe und man kann darauf sämtliche Inhalte problemlos ablesen.

(Display: 4 von 5 Punkten)

Funktionen

Nicht nur das Display, sondern auch die Restliche in der Huawei Watch GT 2 Pro verbaute Hardware ist grundsätzlich zur Watch GT 2 identisch. Dementsprechend werkelt auch hier im Inneren der bereits bekannte Kirin A1 Prozessor, der zusammen mit dem 32 Megabyte großen Arbeitsspeicher für eine flüssige Bedienung sorgt.

Die neue Huawei Watch GT 2 Pro eignet sich sowohl als elegante Smartwatch für den Alltag mit dem Lederarmband oder als sportliche und robuste Smartwatch mit dem Fluorelastomer-Band. Damit die Smartwatch überhaupt als echte Sport-Smartwatch verwendet werden kann, ist an der Keramik-Unterseite, wie bereits schon erwähnt ein Herzfrequenzsensor verbaut, dieser wird von Huawei TrueSeen-Sensor genannt und entspricht der neuen Generation 4.0+. Durch den neuen Sensor misst die Smartwatch den Puls ihres Trägers nach Aussage von Huawei noch genauer. Einen direkten Unterschied zum TrueSeen-Sensor der 3. Generation, der noch in den bisherigen Huawei Watch Series 2 Generationen zum Einsatz kam, konnte ich jedoch nicht feststellen. Dies liegt aber auch unter anderem daran, dass der Sensor in den bisherigen Modellen schon sehr gut war und zuverlässige Ergebnisse ablieferte.      

Der TrueSeen-Sensor überwacht kontinuierlich den Puls des Trägers und dies nicht nur bei sportlichen Aktivitäten, sondern auch völlig automatisch im Alltag und in der Nacht, wenn man schläft. Diese Werte werden, sofern ihr zugestimmt habt, automatisch am iPhone in der Huawei Health-App und mit der Apple HealthKit-App synchronisiert. Dabei sind natürlich die zusätzlichen Messwerte wie VO2 max. (maximale Rate vom Sauerstoffverbrauch beim Training), der aerob/ anaerober Trainingseffekt und die Erholungszeit, zu der die Uhr vor der nächsten Trainingseinheit rät, weitere hilfreiche Funktionen.  

Huawei hat nun noch weitere Sportarten hinzugefügt, sodass die Huawei Watch GT 2 Pro nun theoretisch über 100 Sportarten automatisch erkennen kann. Die Betonung liegt hier jedoch auf theoretisch, denn in der Praxis klappt dies nicht immer zuverlässig und daher empfiehlt es sich hier, lieber auf den manuellen Start zurückzugreifen. Neben den bisher bekannten klassischen Sportarten wie Laufen, Radfahren und Schwimmen zählen nun bei der Watch GT 2 Pro nun auch Skifahren, Snowboarden und Golfen.

Die Künstliche-Intelligenz zeigt euch beim Golfen z. B. anhand des Beschleunigungssensors unter anderem die Geschwindigkeit eures Schlages an, und beim Ski- und Snowboarden liefert euch die Smartwatch umfassende Daten wie Herzfrequenz, Geschwindigkeit, Distanz und einige weitere interessant Daten. Sofern es euch persönlich jedoch wichtig ist, dass ihr während der Trainingseinheiten immer den aktuellen Puls in Echtzeit angezeigt bekommt, solltet ihr in den Einstellungen die kontinuierliche Messung des Pulses von „smart“ auf „in Echtzeit“ ändern. Dies muss man jedoch direkt über die Huawei Health-App erledigen und kann man leider nicht direkt über die Smartwatch ändern. Wählt man hier anstelle „Echtzeit“ nur „smart“aus, ist die Häufigkeit der Pulsmessung abhängig nach dem jeweiligen Aktivitätslevel. Bei einer Trainingseinheit wird der Puls somit natürlich regelmäßiger gemessen als im Alltag beim Normalen laufen.  

Da die Huawei Watch GT 2 Pro wie bereits die Vorgängerversion über ein integriertes GPS-Modul und mit zahlreichen weiteren Sensoren wie z. B. Beschleunigungssensor, Gyroskopsensor, geomagnetischer Sensor, Luftdrucksensor verfügt, werden einem während den Workouts zahlreiche Daten wie die zurückgelegten Distanzen beim Radfahren und beim Laufen angezeigt. Dadurch kann man das Smartphone problemlos bei der täglichen Laufrunde zu Hause lassen, denn das Aufzeichnen der Aktivitäten funktioniert komplett unabhängig vom Smartphone. Außerdem erkennt das eingebaute Höhenbarometer starke Unterschiede des Luftdrucks in Echtzeit und meldet dies per Push-Benachrichtigung, sodass ihr vorgewarnt werdet, sollte sich währen eurer Reise ein Unwetter zusammenbrauen.  

Die neue Funktion „Route Back“ ist sehr praktisch, wenn man sich während des Trainings verläuft. Dabei wird einem, sofern das GPS-Signal zu schwach wird, eine Warnung angezeigt und die bereitet aufgezeichnete Strecke wird automatisch verwendet, um einen zu helfen, wieder zurück auf den ursprünglichen Weg zurückzufinden. 

Der interne Speicher beträgt weiterhin 4 GB, von dem ca. 2,3 GB für Musik zur Verfügung stehen. Somit kann man den internen Speicher mit der eigenen Lieblingsmusik bespielen (Spotify usw.), um diese dann unterwegs über die gekoppelten Kopfhörer anzuhören. Die Huawei Watch GT 2 Pro kann nämlich direkt mit Bluetooth-Kopfhörern gekoppelt werden, sodass man das Smartphone tatsächlich zu Hause lassen könnte. Neu ist hier zwar, dass nun am Gehäuse auch ein Mikrofon und ein Lautsprecher verbaut wurden, doch da eine E-SIM Integration fehlt, muss man beim Telefonieren weiterhin das Smartphone in der Nähe haben. Das telefonieren über die Smartwatch, die via Bluetooth 5.1 LE mit dem Smartphone verbunden ist, funktioniert ganz gut, jedoch muss man sich dafür auf jeden Fall in einer ruhigen Umgebung befinden. 

Wie es sich für eine Smartwatch mittlerweile gehört, ist auch eine integrierte Schlaftracking-Funktion mit an Bord, die im Test sehr gut funktionierte. Die Smartwatch misst, während man in der Nacht schläft, regelmäßig den Puls, wie sehr man sich bewegt und wie regelmäßig die Atmung ist. Außerdem zeichnet diese auch die Dauer des Schlafes auf und nicht nur das sie ermittelt auch genau, wie viel ihr davon im Tiefschlaf bzw. leichten Schlaf und dem sogenannten REM-Schlaf gewesen seid. Diese Werte, allesamt zusammen kombiniert, ergeben dann zudem eine sogenannte Schlafbewertung für jede Nacht, damit ihr genau Bescheid wisst, wie gut ihr in der jeweiligen Nacht geschlafen habt, und bietet einem in der App Empfehlungen, wie man einen eventuellen schlechteren Schlaf verbessern könnte.

(Funktionen 3,5 von 5)

Akku

Die Akkulaufzeit der Huawei Watch GT 2 Pro bleibt gegenüber den Vorgängermodellen bei bis zu 14 Tagen und ist somit unverändert. Hierzu gibt jedoch selbst Huawei an, dass diese einer normalen Nutzung ansprechen und je nach Nutzungsverhalten deutlich kürzer ausfallen können. Der größte Stromfresser ist demnach wie bei jeder Smartwatch das integrierte GPS, dies bedeutet logischerweise, wer häufig Work-outs ausführt, wird mit einer kürzen Laufzeit rechnen müssen, als wenn man die Smartwatch nur im Alltag trägt und das GPS kaum verwendet. Bei intensiven Nutzen mit gelegentlichen Laufrunden und beim tragen im Alltag kam ich auf eine Akkulaufzeit von 6 Tage, was dennoch weiterhin ein hervorragender Wert ist. 

Beim Ladesockel hat Huawei nun endlich auch auf ein reines magnetisches Induktionsladen ohne die sogenannten Pogo-Pins gesetzt. Dadurch muss man beim Auflegen der Smartwatch nicht mehr wie zuvor drauf achten, dass man die Uhr mit den Ladekontakten richtig ausgerichtet hat, was für mich ein hoher Komfortgewinn ist.

Eine volle Aufladung auf 100 % dauert knapp eine Stunde und innerhalb von nur 5 Minuten ist die Smartwatch für bis zu 10 Stunden Nutzungszeit aufgeladen. Solltet ihr zudem im Besitz eines Huawei Smartphones sein, welches die umgekehrte Aufladung unterstützt, dann könnt ihr die Smartwatch auch ohne Ladegerät aufladen, indem ihr diese einfach auf die Rückseite des entsprechenden Huawei Smartphone auflegt.

(Akku: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Huawei wirbt die neue Watch GT 2 Pro als eleganten Fitnessprofi. Dies trieft hier auch absolut zu, denn die Smartwatch überzeugt vom Design und der Verarbeitung mit einem verschleißfesten Saphirdisplay und einem schönen Titanrahmen. Jedoch bietet die Watch GT 2 Pro außer dem Design bzw. der Verarbeitung kaum mehr Funktionen als die normale Huawei Watch GT 2, welche deutlich günstiger ist. Die neuen Sportarten sind zwar aktuell nur den GT 2 Pro Besitzern vorenthalten, könnten jedoch jederzeit auch via Update auch auf die älteren Smartwatches folgen.

Beachten sollte man jedoch, dass auf der Smartwatch aus dem Hause Huawei das eigene Betriebssystem LiteOS läuft. Daher besitzt die Smartwatch „aktuell“ noch immer keinen echten AppStore, sodass man deren Funktionsumfang durch zusätzliche sportliche Apps zusätzlich erweitern könnte. Aktuell stehen hier, sofern man ein Huawei Smartphone besitzt, zwei Spiele zur Erweiterung bereit „Wodpuz“ und „Infinity Loop Lite“, welche ich jedoch aktuell aufgrund eines fehlend Huawei Smartphones selbst nicht ausprobieren konnte. Dennoch wäre dies ein Anfang und zeigt, das Huawei nun auch an der wichtigen Funktionen deiner echten Smartwatch arbeitet, und zwar den AppStore dafür.

Preis/Leistung

Die UVP der Huawei Watch GT 2 Pro hat das Unternehmen zum Marktstart mit 299€ festgesetzt. Aktuell bekommt man diese zwar sogar schon für knapp über 260€, doch dass ist dennoch gut 140€ teuer als die Huawei Watch GT 2, welche für die meisten immer noch mehr als ausreichend ist und einen nahezu identischen Funktionsumfang bietet. 

Bei diesem Preis zahlt man wie bereits erwähnt, vor allem das neue Design bzw. die hochwertigeren Materialien und den neuen Ladesockel via Induktion. Ansonsten bietet diese keinen Mehrwert, was die Huawei Watch GT 2 Pro eigentlich hinfällig machen, wenn da nicht das hochwertigere Design wäre. Ob einem die neue Smartwatch der höhere Preis wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Ich persönlich kann jedoch für weniger Geld auch die günstigere Huawei Watch GT 2 empfehlen oder die Huawei Watch GT 2e

Huawei Watch GT 2 Pro

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: consumer.huawei.com/at

FIBARO Flood Sensor

Ich habe euch in der letzten Zeit bereits in diversen testr LITE Testberichten Produkte aus dem Hause FIBARO vorgestellt, heute folgt hier ein weiteres Produkt, und zwar der Flood Sensor. Dieser wird z. B. in der Waschküche, bei der Waschmaschine oder in der Küche beim Geschirrspüler auf dem Boden positioniert und meldet euch umgehend per Pushnachricht, sofern hier ein Wasserleck vorhanden sein sollte. Außerdem zeigt euch dieser wie alle anderen FIBARO-Produkte auch die Raumtemperatur an.

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TrueLife FitScale W5 BT

In diesem testr LITE Testbericht möchte ich die FitScale W5 BT eine smarte Personenwaage von TrueLife näher vorstellen. TruLife ist ein Unternehmen, welches sich auf Gesundheitsprodukte spezialisiert hat, zu denen neben smarten Waagen auch Zahnbürsten, Blutdruckmessgeräte, Thermometer und einige weitere Dinge zählen.

Mit der TrueLife FitScale W5 BT hat das Unternehmen eine smarte Personenwaage mit Bluetooth im Sortiment, die auf der Grundlage der bioelektrischen Impedanzanalyse (BIA) arbeitet und einem somit nicht nur das Gewicht verrät, sonder bis zu 14 weitere durchaus nützliche Messdaten. Diese Daten werden sehr praktisch und übersichtlich in der App oder auch auf Wunsch mit einer anderen Plattform synchronisiert, sodass man diese auch nach längerer Zeit jederzeit einsehen kann.

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