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Autor: Tobias

Huawei Watch Fit

In aller Kürze

Mit der Watch Fit ist Huawei eine gute Mischung aus Fitnesstracker und Smartwatch gelungen. Das Display ist zwar etwas kleiner als bei einer Smartwatch, bietet jedoch eine deutlich bessere Qualität als herkömmliche Fitnesstracker. Zudem ist das Display ausreichend scharf und liefert direkt auf einem Blick viele Informationen. Insgesamt sieht die Hawaii Watch Fit sehr schön und hochwertig aus, auch wenn ich mir hier und da etwas mehr Aluminium anstelle von Kunststoff gewünscht hätte. Die kleine Huawei Watch Fit bietet viele Funktionen, welche auch die Huawei Watch GT 2 beherrscht, den es werden auch hier zahlreiche Sportarten beim Aufzeichnen unterstützt und der Puls kann ebenso permanent überwacht werden. Meiner Meinung nach ist es die perfekte „Smartwatch“ für Frauen, denn durch das kleine rechteckige Display und das insgesamt schmälere Armband macht diese sich wunderbar an zierlicheren Handgelenken von Frauen.

Gefällt uns

  • sehr gute Akkulaufzeit
  • scharfes OLED-Display
  • schönes Design
  • gute Verarbeitung

Gefällt uns weniger

  • NFC und WLAN nicht vorhanden
  • kein AppStore verfügbar
  • Kein Speicher für Musik

Huawei Watch Fit

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Huawei Watch Fit ähnelt sehr deren Display und ist somit rechteckig. Ansonsten wurde diese vom Design weitestgehend dem der Watch GT-Series angepasst, außer dass man hier schon an der Verpackung deutlich mehr zum Produkt verrät. 

Wie bei den Huawei Smartphones kommt die Huawei Watch Fit in einer schlichten, weißen Verpackung daher, welche mit den üblichen Schriftzügen (Herstellername; Modell) und ein paar kurzen Ausstattungsmerkmalen versehen wurde. Außerdem prangt hier wie gewohnt eine Hochglanzabbildung der Watch, in genau dem Design, welches man ausgesucht hat. Anders als bei der Watch GT 2-Serie widmet Huawei die Unterseite nicht nur den rechtlichen Dingen, sondern gibt hier auch zusätzliche dem Verbraucher einige technische Details zum Produkt bekannt. 

 Hebt man den Deckeln von der restlichen Verpackung ab, erblickt man direkt die Huawei Watch Fit. Diese ist hierbei in einen Einleger mit Halteboden eingelegt, welcher durch eine Lasche einfach aus der Verpackung entnommen werden kann. Darunter verstecken sich dann noch auf der linken Seite das 2-Pin-Ladekabel und rechts die üblichen Beschreibungen. Ein passendes Netzteil liegt im Lieferumfang nicht dabei, daher müsst ihr, sofern benötigt, das von eurem Smartphone verwenden.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Bei der Huawei Watch Fit setzt das Unternehmen auf ein anderes Design wie z. B. bei der Watch GT 2 Pro. Dabei setzt man auf kein rundes Display, sondern auf ein rechteckiges, sehr ähnlich dem eines Smartphones. Dies ist gerade am Anfang etwas ungewöhnlich, da man sich bei einer Smartwatch an ein rundes oder wie bei Apple quadratisches Design gewohnt hat, doch nach einigen Tagen lernt man die ungewohnte Form sehr zu schätzen. Auf dem länglichen Display finden nämlich nicht nur viele Informationen platz, sondern es ermöglicht zudem auch eine innovative Bedienung.

Um dies zu ermöglichen, setzt Huawei hier auf ein 1,64 Zoll großes OLED Display mit einer Auflösung von 456 x 280 Pixeln, was einer Pixeldichte von 326 ppi entspricht. Beim Gehäuse setzt man Kunststoff in Metalloptik, ein Material, welches zwar auf den ersten Blick wie Aluminium aussieht, jedoch beim Anfassen einen Unterschied spüren lässt. Aluminium wäre nämlich kälter und Kunststoff bleibt von der Temperatur nahezu immer gleich. Bei der Rückseite setzt man ebenfalls auf ein Material aus haltbaren Polymerfasern, welches den Pulssensor umgibt. Über dem Sensor ist zudem der 2-Pin-Ladekontakt integriert, über den die Smartwatch mit Strom versorgt wird.

Während man bei den meisten Smartwatches auf eine Bedienung via Display und mehreren Druckknöpfen bzw. Koronen setzt, besitzt die Huawei Watch Fit lediglich das Display und eine längliche Taste an der rechten Seite. Neben dem mir zur Verfügung gestellten Model in der Farbe Sakura Pink gibt es auch noch Graphite Black, Mint Green und Cantaloupe Orange. Bei allen vier Modellen ist ein Armband aus Fluorelastomer im Lieferumfang enthalten, welches in der Farbe gehalten ist, welche man gewählt hat. Auf Armbänder von Drittanbietern kann man leider nicht zugreifen, denn Huawei setzt hier zwar optisch auf einen ähnlichen Halteverschluss wie z. B. Apple, doch hier bei der Huawei Watch Fit ist dieser komplett anders ausgeführt. Um das Armband zu entfernen, muss man nämlich nicht den länglichen Verschluss am Gehäuse drücken, sondern mit dem Fingernagel entfernen, was jedoch sehr knifflig ist und mir nicht gelungen ist. Hierfür musste ich dann einen Schlitzschraubendreher nehmen und dabei drauf achten, dass der kleine Verschluss aus Kunststoff nicht bricht. Daher finde ich diese Lösung nicht gerade gut und hätte mir hier eine bessere Lösung zum Wechseln eines Armbands gewünscht. Schließlich möchte man dies eventuell gelegentlich schnell und ohne Werkzeug wechseln, was hier leider nicht so einfach möglich ist. 

Die Größe der Smartwatch ist dank der Fläche von 46 x 30 Millimeter perfekt für zierlichere Handgelenke geeignet, sodass sich die Huawei Watch Fit auch sehr gut an dem Handgelenk einer Frau macht. Mit Armband kommt die Uhr auf knapp 35 Gramm, was zudem auch angenehme leicht ist und mit gerade einmal 11 Millimeter trägt diese zudem nicht so extrem dick auf. 

Das Display der Huawei Watch Fit ist zum länglichen Teil leicht gewölbt, sodass die Form der Uhr etwas der natürlichen Handgelenkrundung entspricht. Zum Rahmen hin ist das Display zudem rundum abgerundet, was für einen edles Aussehen und ein flüssiges wischen über das Display ermöglicht.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

ie Huawei Watch Fit ist angesichts ihres Preises gut verarbeitet. Klar hätte man hier auch auf hochwertige Materialien setzen können, anstelle von Kunststoff, doch dann würde man diese zugleich auch im Preis anheben müssen, was somit so wie es ist, absolut in Ordnung geht. 

Kritik habe ich hier nur beim Armband, denn dieses kann nicht so einfach ausgewechselt werden und außerdem gibt es bisher noch keine Anbieter, welche Ersatz-Armbänder anbieten und ob sich dies noch ändern wird, kann ich leider nicht sagen. 

Dafür wiederum ist die Uhr bis 5 ATM (50m) Wasserdicht, daher muss man diese theoretisch beim Duschen, Händewaschen und auch beim Schwimmen nicht ablegen. Dennoch würde ich nicht dazu raten, mit ihr zu tauchen, da dabei eventuell der Maximaldruck von 5 bar überschritten werden könnte.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Art der Uhrrechteckige Smartwatch mit Herzfrequenzsensor und integriertem GPS-Modul
Display1,64 Zoll AMOLED 456 x 280 HD
Touch-Displayja
Wasserfestigkeit5 Bar/50 m
SensorenBeschleunigungssensor
Gyroskopsensor
Optischer Herzfrequenzsensor
Umgebungslichtsensor
Kapazitätssensor
MaterialKunststoff: haltbare Polymerfaser
KonnektivitätBluetooth 5.0, BLE
Größe/Gewicht46 x 30 x 10,7 mm (rechteckige Form) / 21 Gramm (ohne Armband)
Handgelenkumfang: 13 bis 21 cm (Standard Modell)
11 bis 19 cm (Sakura Pink Modell)
Akkulaufzeit bis zu 10 Tage
Kompatibleab Android 5, ab iOS 9
BetriebssystemLiteOS by Huawei
LieferumfangHuawei Watch Fit
Ladekabel
Bedienungsanleitung usw.
Technische Daten der Huawei Watch Fit

Tragekomfort

Bei der Huawei Watch Fit handelt es sich um eine sportliche Smartwatch, welche jedoch selbstverständlich auch problemlos im Alltag getragen werden kann. 

Beim Aufzeichnen von Aktivitäten hat Huawei bei der Watch Fit keine Abstriche gemacht, denn diese unterstützt über 100 unterschiedliche Sportarten. Außerdem hat das Unternehmen einen Herzfrequenzsensor an der Unterseite integriert, der während dem Training jederzeit die vitalen Daten des Trägers überwacht. Übrigens, für besonders zierliche Armgelenke empfiehlt es sich das Sakura Pink Model näher anzusehen, denn dieses hat ein Armband, welches 2 cm kleiner ausfällt, als die anderen drei Modelle. 

Durch die die längliche, aber zugleich schmale Ausführung liegt die Smartwatch angenehm auf dem Handgelenk auf. Während ich die Huawei Watch Fit den ganzen Tag und auch teilweise nachts in meiner Testzeit getragen habe, hatte diese mich niemals gestört. Unter der Smartwatch sammelt sich jedoch wie bei allen anderen Uhren nach einiger Zeit schweiß, dies liegt daran, dass die Smartwatch mit der Rückseite so dicht auf der Haut aufliegt, dass hier die Luft nicht richtig zirkulieren kann. Dies ist jedoch kein Nachteil, denn dieses Problem hat man bei sämtlichen anderen Smartwatches ebenfalls. 

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Einrichtung & Bedienung

Unbekannte App
Preis: Kostenlos
Huawei Health
Preis: Kostenlos

Die Ersteinrichtung der Huawei Watch Fit ähnelt aufgrund des identischen Betriebssystems „LiteOS“ absolut den bisher von mir getesteten Smarwatches aus dem Hause Huawei. Kompatible ist die Smartwatch mit allen Smartphones ab Android 5.0 sowie iOS 9.0. 

Damit man die Huawei Watch Fit sowie das Smartphone miteinander koppeln kann, muss man sich die von Huawei kostenlos zur Verfügung gestellte Huawei Health App (erhältlich für iOS und Android) auf das Smartphone installieren, dabei handelt es sich exakt um dieselbe App, welche auch für die Watch GT-Series benötigt wird. Während die App installiert wird, kann man natürlich direkt die Huawei Watch Fit einschalten, indem man die Rechte längliche Drucktaste etwas länger gedrückt hält, bis das Huawei-Logo erscheint. Anschließend wählt man hier an der Smartwatch lediglich die Sprache aus und wird auf die kostenfreie App hingewiesen, welche man dementsprechend daraufhin direkt startet.

Nachdem man die App das erste Mal gestartet hat, muss man am iPhone einigen Nutzungshinweisen und den Benutzervereinbarungen zustimmen. Außerdem müsste man noch eine Huawei-ID erstellen, falls man bisher noch keine besitzt, diese zu erstellen ist jedoch selbstverständlich kostenlos. Für die Registrierung benötigt ihr lediglich eine E-Mail Adresse und ein selbst ausgedachtes Passwort, persönliche Kontaktdaten usw. werden hier nämlich nicht verlangt. Sobald man dies getan hat und im Anschluss noch weiteren Zugriffsrechten zugestimmt hat, gelangt man auf eine weitere Seite, bei der man wiederum grundlegende Informationen über sich selbst angeben sollte. Dazu zählen unter anderem: Das eigene Geschlecht, Körpergröße, Gewicht und Geburtsdatum, diese Daten werden natürlich nicht für Euren Account benötigt, sondern damit die wichtigen Messwerte: wie verbrannte Kohlenhydrate usw. möglichst genau berechnet werden können. Ist dies alles eingegeben bzw. ausgewählt worden, gelangt man nach weiteren Zustimmungen zu dem Punkt, an dem man wie ich als iPhone-User zustimmen kann, dass sämtliche sportlichen Aktivitäten, welche die Uhr aufzeichnet, in die Apple Health-App importiert werden. 

Anschließend hat man in der App alle wichtigen Daten angegeben, doch nun muss natürlich auch noch die Huawei Wach Fit eingerichtet bzw. mit der App und dem Smartphone gekoppelt werden. Dazu auf der Startseite unten rechts „Geräte“ auswählen und auf das „+“ tippen. Daraufhin Smart Watch-> Huawei Watch Fit-Reihe auswählen und die Smartwatch auswählen, welche euch im Pop-up Fenster eingezeigt wird. Daraufhin wird die Uhr automatisch mit eurem Smartphone gekoppelt und ist einsatzbereit. Nach dem koppeln wird direkt nach dem Testen Firmware-Update gesucht, welches man daraufhin direkt herunterladen und installieren sollte. Schließlich werden dadurch einige Fehler behoben und Funktionen erweitert.

DDa es sich bei der App um exakt dieselbe wie bei der Huawei Watch GT-Series handelt, ist der Menüaufbau absolut identisch. Somit gelangt man bei jedem Starten der App wie gewohnt direkt auf der Startseite. Hier erhält man direkt eine tägliche Übersicht sämtlicher aufgezeichneter Aktivitäten, sprich: Schritte, Work-out-Zeiten, Kalorien, gelaufene Distanz, Herzfrequenz usw. Außerdem wird beim Runterscrollen nach ganz unten automatisch die Qualität des Schlafs angezeigt, also wie lange man täglich geschlafen hat usw. Im nächsten Untermenü, dem Punkt „Sport“, können Trainingseinheiten direkt vom Smartphone aus gestartet werden. Daher kann man über das Auswahlfenster oben die gewünschte Trainingseinheit z. B. Radfahren auswählen und darunter ein Ziel auswählen z. B. eine bestimmte Distanz, Kalorien oder eine Zeit. Drückt man auf Start, zählt der Countdown von 3 runter und die Aufzeichnung fängt an. Hier wird einem dann direkt alles Wichtige für die jeweilige Sportart angezeigt, beim Radfahren ist dies z. B. die Karte, Zeit, Geschwindigkeit und die Herzfrequenz.

Zu guter Letzt gelangt man durch das letzte wichtige Untermenü „Geräte“ zu den Einstellungen der Huawei Watch Fit. In diesem Abschnitt kann man nicht nur nach Aktualisierungen suchen, sondern auch die Watchfaces verändern, den Gesundheitsüberwachung (z. B. Huawei TruSleep usw. aktivieren) und den Wecker einstellen. Beim letzten Menüpunkt handelt es sich um das Konto, hier kann man z. B. einige Daten, die man zu beginn festgelegt hat, ändern usw.

(Einrichtung & Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Display

Beim verbauten Display handelt es sich wie bereits anfangs erwähnt, um ein hochwertiges OLED-Display mit einer 1,64 Zoll Bildschirmdiagonale. Die Auflösung beträgt stolze 456 x 280 Pixel, was einer Bildschärfe von 326 Pixel pro Zoll entspricht, sodass der Nutzer keine einzelnen Pixel auf dem Display erkennen kann. Außerdem ist das Display exakt so scharf wie bei der Huawei Watch GT Serie 2 Uhren. Das OLED-Display bietet die typischen perfekten Schwarzwerte und hat ein sehr hohen Kontrastwert. Außerdem besticht das OLED-Display mit hervorragend leuchtenden Farben und die Blickwinkelstabilität ist ebenfalls absolut überzeugend.

 Im Displayrand ist ein Umgebungslichtsensor verbaut, der die Helligkeit des Displays stufenlos und völlig automatisch dem aktuellen Umgebungslicht anpasst. Dieser wird soweit eigentlich immer passend reguliert, lediglich bei direkter Sonnenstrahlung reicht die max. Helligkeit nicht ganz aus und somit muss man in diesem Fall wie bei vielen anderen Smartwatches gelegentlich die Hand zum Schattenspenden nutzen, um die Inhalte auf dem Display besser erkennen zu können.

(Display: 4 von 5 Punkten)

Funktionen

Die Huawei Watch Fit ist mit allem wichtigen ausgestattet, was man zum aufzeichnen von Bewegungen, Schlaf und sportlichen Aktivitäten benötigt. Dazu zählen ein Beschleunigungs- Herzfrequenzsensor, ein Gyroskop sowie GPS (ist bei Trainings automatisch aktiviert und lässt sich nicht aktivieren, um etwa Strom zu sparen). Außerdem ganz wichtig Bluetooth 5.0, damit eine sparsame Verbindung zu eurem Smartphone hergestellt werden kann und ein Umgebungslichtsensor, damit das Display immer automatisch an das aktuell Umgebungslicht angepasst wird. 

Musik kann man leider auch auf die neue Watch Fit nicht übertragen, denn hierfür bietet weder das System noch der nur 4 Gigabyte große Speicher die Möglichkeit, da hiervon der Großteil für das Betriebssystem benötigt wird. Daher muss man während des Joggens weiterhin das Smartphone mitnehmen und kann lediglich die Huawei Watch Fit als Fernbedienungen verwenden. Genau so wie bei eingehenden Anrufen über diese werdet ihr zwar direkt an der Watch Fit informiert und könnt diese annehmen oder ablehnen, doch ohne ein Smartphone, welches mit der Uhr verbunden ist, geht dies selbstverständlich dann auch nicht. Dafür wiederum hat Huawei direkt in die Watch Fit ein Mikrofon und Lautsprecher verbaut, dass ihr zumindest beim Telefonieren das Smartphone in der Hosentasche lassen könnt. Die Gesprächsqualität von Mikrofon und Lautsprecher ist soweit in Ordnung, sodass man diese Funktion zumindest in einer ruhigen Umgebung nutzen kann, während es in der Stadt meiner Meinung nach keinen Sinn macht, da es einfach zu laut ist und zu viele Störgeräusche vorhanden sind. Nachrichten via SMS, WhatsApp und Co. werden euch wie bei bisher allen Huawei-Smartwatches gut leserlich angezeigt, können jedoch auch hier leider nicht direkt beantwortet werden.      

Weitere Funktionen, die man bereits von den Smart Watch GT 2 Modellen kennt, ist die permanente Herzfrequenzmessung, Schrittzähler, Schlaftracking, Blutsauerstoffmessung uvm. Natürlich stehen auch die normalen Funktionen wie Timer, Stoppuhr, Wecker, Barometer und Kompass bereit, sodass der Funktionsumfang den normalen Smartwatch-Modellen in nichts nachsteht. Sollte einem jedoch der Funktionsumfang dennoch nicht ausreichen, muss man sich eine Smartwatch mit Apples WatchOS oder WearOS by Google kaufen, denn Huawei setzt auf LiteOS, ein System, das es bisher noch nicht ermöglicht, den Funktionsumfang zu erweitern. Dasselbe trifft übrigens auch auf die Zifferblätter zu. Hier stellt Huawei zwar über 100 Watchfaces zur Verfügung, doch wünscht man sich hier dennoch Weitere, muss man auf Huawei hoffen, denn hier kann man lediglich auf die Zifferblätter zugreifen, die das Unternehmen bereitstellt und eventuell mit einem Update nachreicht. 

Wie es sich für eine Smartwatch mittlerweile gehört, ist auch eine integrierte Schlaftracking-Funktion mit an Bord, die im Test sehr gut funktionierte. Die Smartwatch misst, während man in der Nacht schläft, regelmäßig den Puls, wie sehr man sich bewegt und wie regelmäßig die Atmung ist. Außerdem zeichnet diese auch die Dauer des Schlafes auf und nicht nur das sie ermittelt auch genau, wie viel ihr davon im Tiefschlaf bzw. leichten Schlaf und dem sogenannten REM-Schlaf gewesen seid. Diese Werte, allesamt zusammen kombiniert, ergeben dann zudem eine sogenannte Schlafbewertung für jede Nacht, damit ihr genau Bescheid wisst, wie gut ihr in der jeweiligen Nacht geschlafen habt, und bietet einem in der App Empfehlungen, wie man einen eventuellen schlechteren Schlaf verbessern könnte.

(Funktionen 3,5 von 5)

Akku

Das Gehäuse der Huawei Watch Fit bietet neben der ganzen Elektronik nicht sonderlich viel Platz für den Akku, daher fällt dieser natürlich kleiner aus als bei der Watch GT 2- Series. Dennoch soll der Akku für knapp 10 Tage ausreichen, was man mit dem reduzieren von einigen Funktionen auch sicherlich im Alltag erreichen kann. Somit müsste man dann auf die permanente 24h Pulsmessung, die bewegungsgesteuerte Display-Aktivierung und auf eine hohe Displayhelligkeit verzichten. 

In meinem Test habe ich die Uhr jedoch so verwendet, wie es jeder tun würde, der die Smartwatch im Alltag verwendet, daher habe ich die Funktionen alle aktiv gelassen, da sonst eine Smartwatch kein Sinn machen würde. Das Ergebnis war, dass bei mir definitiv nicht die 10 Tage, sondern 6 Tage erreicht wurde, ehe die Huawei Watch Fit aufgeladen werden musste. Solltet ihr jedoch mehr Aktivitäten aufzeichnen, bei den GPS immer aktiv ist, dann wird die Laufzeit nochmals etwas geringer, geht jedoch immer noch absolut in Ordnung.

Beim Ladekontakt setzt Huawei auf einen magnetischen Ladeanschluss mit zwei Pogo-Pins. Mit denen die Smartwatch nach gut einer Stunde wieder komplett voll aufgeladen ist.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit der Watch Fit hat Huawei eine Smartwatch im Fitnesstracker Design auf den Markt gebracht, welches dem Unternehmen soweit gut gelungen ist. Überzeugen konnte mich vor allem der umfangreiche Funktionsumfang und das rechteckige Display, welches für eine Größe viele Informationen auf einem Blick anzeigt. Insgesamt kann die Smartwatch vom Design sehr überzeugen, doch beim näheren Betrachten wünschte ich mir an einigen Punkten doch bessere Verarbeitung. Zu diesen Punkten zählt unter anderem die Materialwahl, man setzt hier nämlich nicht auf Aluminium, sondern „nur“ auf Kunststoff. Außerdem lässt sich das wechselbare Armband nicht so einfach wechseln und zudem werden aktuell noch keine Alternativen angeboten.

Beachten sollte man jedoch auch hier, dass auf der Smartwatch Huawei´s eigenes Betriebssystem LiteOS läuft. Daher besitzt die Smartwatch keinen AppStore, sodass man deren Funktionsumfang durch zusätzliche sportliche Apps erweitern könnte

Preis/Leistung

Die UVP der Huawei Watch Fit hat das Unternehmen zum Marktstart mit 129€ festgesetzt. Bei verschiednen online Händlern bekommt man diese jedoch je nach Farbe sogar für knapp 108€, doch dafür gibt es zumindest beim online Shop von Huawei Deutschland zum UVP-Preis noch eine Körperfettwaage und den Huawei Mini Speaker gratis dazu. Möchte man die beiden Produkte ebenfalls haben, lohnt es sich daher, direkt bei Huawei zuzugreifen, sofern möglich, ansonsten würde ich dann zum reduzierten Preis greifen. 

Insgesamt bekommt man mit der Huawei Watch Fit ein interessantes Gesamtpaket geliefert zu einem guten Preis. Schließlich kann man mit der Huawei Watch Fit all das machen, was man auch mit der Huawei Watch GT 2-Series machen kann. Die ganzen Funktionen bekommt man lediglich in einem anderen Gehäuse geliefert, welches sich aufgrund der geringeren Ausmaße noch besser für zierlichere Frauen-Handgelenke eignet und dies nicht nur beim Sport, sondern auch im Alltag.

Huawei Watch Fit

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: consumer.huawei.com/at

devolo Magic 2 WiFi next

In aller Kürze

Das neue devolo Magic 2 WiFi next dürfte für alle interessant sein, bei denen das WLAN aufgrund dickeren Wänden nicht ausreichend Reichweite bietet und wo nicht so einfach ein LAN-Kabel verlegt werden kann. Das Set hat mir sehr gut gefallen, da die Einrichtung hierbei wie von devolo gewohnt sehr einfach gelingt und die WLAN-Reichweite sehr ordentlich ist. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass beim Hausbau bzw. der Renovierung die Stromleitungen sauber verlegt wurden und vom Hauptgerät zum Adapter ein Stromkreislauf verläuft. Außerdem ist das devolo Magic 2 WiFi next Set mit fast 300€ nicht gerade günstig.

Gefällt uns

  • gute WiFi 5 Reichweite
  • Steckdose an der Front
  • einfache Einrichtung
  • schlichtes Design

Gefällt uns weniger

  • max. PLC-Geschwindigkeit übertrieben
  • hoher Preis

devolo Magic 2 WiFi next

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

devolo liefert das neue Magic 2 WiFi next Multiroom-Kit in dem gewohnten Verpackungsdesign aus. Hierbei hat sich bei der Gestaltung nicht viel verändert, man wirbt eben nur mit neuen Bildern und aktualisierten Daten zum noch schnellere Powerline-Set.

Die Hauptseite an der Front ziert eine Abbildung der drei Hauptgeräte des devolo Magic 2 WiFi next Multiroom-Kit, dabei ähnelt diese zu 100 % der Vorgängerversion, da es sich quasi „nur um eine neue Version mit aktualisierter Technik handelt. Weiterhin prangen hier natürlich weitere Informationen wie der Herstellername und der Produktname sowie die Info, dass es sich um die schnellsten Adapter auf der Welt handeln soll (max. 2.400 Mbit/s). Ob dies auch wirklich stimmt, werde ich euch im Laufe des Testberichts noch ausführlich verraten.

An den beiden kurzen Seiten rechts und links wird einem kurz der Hinweis gegeben, dass es eine App (inkl. QR-Code Verlinkung) zur einfachen Einrichtung des Systems gibt und rechts bekommt man den kompletten Lieferumfang mit Bildern und Maßen der drei Adapter gezeigt. Direkt darunter wird zudem noch erklärt, mit welchen Geräten das Set kompatibel ist.

Die Rückseite nutzt devolo auch hier wie bereits bekannt, als Auflistung der Vorteile des Produktes und zeigt zudem ein übersichtliches Anwendungsbeispiel. Bei diesem ist ein Beispiel Haus dargestellt, indem die drei Geräte dafür sorgen, dass das Mesh-Netzwerk im kompletten Haus und sogar im Garten empfangbar sein soll, sodass man damit Internet im ganzen Haus bzw. Grundstück bekommt. 

An dem blauen Teil an der Oberseite der Verpackung erwähnt devolo zudem noch weiter Vorteile des Systems bzw. zeigt einem übersichtlich, was Powerline anstelle von nur einem Router oder einem Router mit zusätzlichem Repeater für Vorteile hat.

Beim Durchtrennen des Verschlussaufklebers an einer Seite und dem Herausnehmen der schlichten weißen Hauptverpackung konnte ich direkt feststellen, dass hier alles absolut identisch zum Vorgängermodell verpackt wurde. Kein Wunder, schließlich handelt es sich, wie bereits erwähnt um exakt denselben Lieferumfang und die Gehäuse der Adapter usw. sind absolut identisch. Nach dem Öffnen des Deckels erblickt man direkt eine Installationsanleitung und eine Gutscheinkarte für den devolo Online-Shop. Die Installationsanleitung ist in 7 Sprachen geschrieben, darunter natürlich auch in Deutsch. Unter den beiden Beipackzettel kommt auch das devolo Magic 2 WiFi next Hauptmodul zum Vorschein. Dieses ist mit einer Folie auf der Vorderseite beklebt, sodass dieses vor Kratzern geschützt wird und zudem ist es in einem Karton-Einleger eingesetzt. Entnimmt man diesen Einleger zusammen mit dem Hauptmodul, kommt direkt darunter das LAN-Kabel zum Vorschein. Mit dem später das Hauptmodul mit dem bisher verwendeten Router verbunden wird. Zu guter Letzt findet man links und rechts in der Verpackung noch zwei Unterteilungen aus Karton, unter denen sich die beiden Wi-Fi-Adapter verstecken. Somit ist jedes Gerät in der Verpackung sicher verpackt und bestens vor Beschädigungen geschützt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Design ähnelt 100 % dem Vorgängermodell, da man hier weiterhin auf das bereits bewährte Design setzt und somit lediglich dem Innenleben einige wichtige Updates spendiert hat, sodass hier nun noch schnellere Bandbreiter erreicht werden können. Das Magic 2 next Multiroom-Kit besteht somit wie beim Vorgänger aus drei einzelnen Adaptern. Dabei handelt es sich um einen LAN- und zwei WLAN-Adaptern. Von denen wiederum der LAN-Adapter, also das Hauptmodul mithilfe des LAN-Kabels mit eurem bereits vorhanden Router verbunden wird. Die beiden WLAN-Adapter wiederum werden im Haus verteilt, also z. B. einer davon im ersten und der zweite im dritten Stock, um ein möglichst flächendeckendes Wi-Fi Netz zu erhalten.

Devolo Magic 2 next LAN-Adapter

Beim Hauptgerät, welches die Steuerzentrale ist, handelt es sich um die etwas kleinere Einheit im Vergleich zu den beiden andere Geräten. Dieser ist wie eigentlich nahezu alle Produkte aus dem Hause devolo komplett in Weiß gehalten. Das Gewicht des Adapters beträgt knapp 210 Gramm und die Abmessungen belaufen sich auf 13 cm x 6,6 cm x 4 cm (L x B x T) gemessen ohne Stecker, da dieser in der Steckdose verschwindet.

An der Rückseite, welche später in der Steckdose eingesteckt ist, befindet sich dann logischerweise ein Schukostecker-Typ F, besser bekannt als handelsüblicher Steckdosen-Stecker in Deutschland und Österreich. Etwas unterhalb von diesem wurde wiederum ein Aufkleber aufgebracht, der unter anderem mit der Security-ID und der Modellbezeichnung versehen ist. An der Unterseite des Gerätes befindet sich lediglich ein Anschluss, bei dem es sich um den LAN-Port handelt. Über diesen wird das Hauptgerät via Kabel mit dem Router verbunden. Dadurch, dass die Steuerzentrale direkt in die Steckdose eingesteckt wird, hat man praktischerweise an der Vorderseite einen neuen Steckplatz integriert. Diese Steckdose besitzt eine Belastbarkeit von max. 16 Ampere und einen Netzfilter von 2 – 80 Mhz. 

Das hat den Vorteil, dass keine der teilweise schon rar vorhanden Steckdosen im Haus verloren geht und dank dem Netzfilter werden Störgeräusche von billigen Elektrogeräten nicht mit in das wichtige Powerlinestromnetz eingeschleust. An der Vorderseite ist an der linken unteren Ecke ein grauer Schriftzug mit der Produktbezeichnung „MAGIC LAN“ zu lesen und am rechten Rand nach oben verlaufend spürt und sieht man den leicht erhabenen Firmennamen devolo. Zudem ist zentral in der Mitte im unteren Bereich eine kleine Status-LED ersichtlich, die über den aktuellen Betriebszustand informiert. Zu guter Letzt befindet sich an der rechten unteren hälfte noch eine kleine Taste, Bei der es sich um die Kopplungstaste handelt.

devolo Magic 2 WLAN-Adapter

Im Lieferumfang der Magic 2 WiFi next Multiroom-Kit befinden sich im Gegensatz zum Starter-Kit gleich zwei WLAN-Adapter anstelle von nur einem. 

Hat man somit ein dreistöckiges Haus, kann man in jedem Stockwerk ein Gerät anbringen, sodass ein flächendeckendes Netzwerk erzeugt wird. Die beiden devolo-Adapter ähneln vom Aussehen sehr dem des LAN-Adapters und kommen daher ebenfalls in komplett Weiß daher. Beide Adapter sind jedoch etwas größer als das Hauptmodul und sind somit knapp 350 Gramm schwer sowie 15,2 cm x 7,6 x 4 cm (L x B x T) groß. Die Tiefe des Gerätes ist auch hier ohne Stecker gemessen.

Die beiden Adapter werden ebenfalls wie das Hauptmodul direkt mit dem Schukostecker-Typ F in einen freien Platz in der Steckdose eingesteckt und somit direkt über diesen mit Strom versorgt. Damit auch hier nicht der Steckplatz in der Steckdose verloren geht, wurden auch die beiden Adapter mit einer zusätzlichen verfügbaren Steckdose ausgestattet. An der Innenseite jedes Adapters befindet sich ein Aufkleber, der unter anderem mit dem Wi-Fi Key und der Modellbezeichnung versehen ist.

Am unteren Ende jedes Adapters sind zwei LAN-Ports untergebracht, damit man, sofern ihr noch ein Gerät mit solch einem Anschluss besitzt, dieses direkt via LAN-Kabel mit dem Internet verbinden könnt. Direkt neben den beiden Anschlüssen ist außerdem ein kleines Loch vorhanden, bei dem es sich um den typischen Reset-Knopf handelt. Dieser sitzt aus Sicherheitsgründen, dass dieser nicht versehentlich betätigt wird vertieft, sodass man diesen mit einer Büroklammer oder Ähnlichem drücken muss. Des Weiteren sind die Wi-Fi-Adapter an den Seiten rundum mit Lüftungsschlitzen versehen, sodass darüber die wärme, die im Inneren entsteht, leichter entweichen kann. 

Im Lieferumfang der Magic 2 WiFi next Multiroom-Kit befinden sich im Gegensatz zum Starter-Kit gleich zwei WLAN-Adapter anstelle von nur einem. 

Hat man somit ein dreistöckiges Haus, kann man in jedem Stockwerk ein Gerät anbringen, sodass ein flächendeckendes Netzwerk erzeugt wird. Die beiden devolo-Adapter ähneln vom Aussehen sehr dem des LAN-Adapters und kommen daher ebenfalls in komplett Weiß daher. Beide Adapter sind jedoch etwas größer als das Hauptmodul und sind somit knapp 350 Gramm schwer sowie 15,2 cm x 7,6 x 4 cm (L x B x T) groß. Die Tiefe des Gerätes ist auch hier ohne Stecker gemessen.

Die beiden Adapter werden ebenfalls wie das Hauptmodul direkt mit dem Schukostecker-Typ F in einen freien Platz in der Steckdose eingesteckt und somit direkt über diesen mit Strom versorgt. Damit auch hier nicht der Steckplatz in der Steckdose verloren geht, wurden auch die beiden Adapter mit einer zusätzlichen verfügbaren Steckdose ausgestattet. An der Innenseite jedes Adapters befindet sich ein Aufkleber, der unter anderem mit dem Wi-Fi Key und der Modellbezeichnung versehen ist.

die im Am unteren Ende jedes Adapters sind zwei LAN-Ports untergebracht, damit man, sofern ihr noch ein Gerät mit solch einem Anschluss besitzt, dieses direkt via LAN-Kabel mit dem Internet verbinden könnt. Direkt neben den beiden Anschlüssen ist außerdem ein kleines Loch vorhanden, bei dem es sich um den typischen Reset-Knopf handelt. Dieser sitzt aus Sicherheitsgründen, dass dieser nicht versehentlich betätigt wird vertieft, sodass man diesen mit einer Büroklammer oder Ähnlichem drücken muss. Des Weiteren sind die Wi-Fi-Adapter an den Seiten rundum mit Lüftungsschlitzen versehen, sodass darüber die wärme, die im Inneren entsteht, leichter entweichen kann. 

Ansonsten erblickt man an der Front fast wieder das identische Design zum Hauptgerät, unten links der graue Schriftzug „MAGIC LAN“ zu lesen und am rechten Bereich nach oben verlaufend leicht erhaben der Firmenname devolo. Der kleine Unterschied an der Front ist lediglich, dass hier an beiden Adaptern noch jeweils zwei Knöpfe vorhanden sind. Bei diesen handelt es sich um die PLC-Taste (die mit dem Haus) mit dieser kann man zum einen eine manuelle Kopplung zum LAN-Adapter herstellen und zudem weißt diese über eine erfolgreiche Verbindung mit dem LAN-Adapter hin. Jedoch informiert diese auch durch unterschiedliches Blinksignal und rotes sowie weißes Aufleuchten über den aktuellen Betriebszustand. Neben der PLC-Taste befindet sich die WiFi-Taste. Mit dieser kann man entweder durch Längeres betätigen das Wi-Fi abschalten oder nur kurzes drücken die WPS-Funktion aktivieren.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des neuen devolo Magic 2 WiFi next Multiroom-Kit ist sehr gut, hier gibt es keine Kritik zu äußern. Alle Geräte wurden vom Gehäuse betrachtet zwar nur aus Kunststoff hergestellt, doch dies ist bei Produkten im Indoor-Einsatz und Netzwerkprodukten absolut üblich. Schließlich werden diese ausschließlich im Haus eingesetzt und müssen somit keinen Wettereinflüssen ausgesetzt werden. Somit geht die Verarbeitung absolut in Ordnung und daran ist wie bereits erwähnt nichts auszusetzen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

StandardsWLAN:
WLAN 4/5 (IEEE 802.11 a/b/g/n/ac/k/r/v)
2,4GHz + 5GHz Dual Band Dual concurrent
Ethernet:
IEEE 802.3 u/ab/x/az
GeschwindigkeitenWLAN:
2,4 GHz bis zu 300 Mbit/s 5 GHz bis zu 867 Mbit/s
Ethernet:
10/100/1.000 Mbit/s
ReichweiteWLAN: ca. 90 m2
Powerline: 500 Meter
SicherheitWPA/WPA2/WPA3 Personal
Anschlüsseje Gerät ein Typ F Stecker (CEE 7/4) Strombelastbarkeit: 16A
ein LAN-Port an Hauptgerät und zwei an den WiFi-Adaptern
MaterialKunststoff (teilweise hochglanz)
Strom- und LeistungsaufnahmeMaximal: 12,1 W Typisch: 8,9 W Stand-By: 3,1 W
Lieferumfangdevolo Magic 2 WiFi next LAN-Adapter
devolo Magic 2 WiFi next WiFi-Adapter
LAN-Kabel
Anleitung
Technische Daten der devolo Magic 2 WiFi next

Einrichtung und Konfiguration 

Die Einrichtung der einzelnen Geräte ist sehr einfach und selbst für weniger Technik Affine sollte es kein Problem sein. Sollte man dennoch an einem Punkt nicht wirklich weiter wissen, dann kann man sich direkt Hilfe in der beiliegenden Installationsanleitung suchen, denn hier wird alles sehr gut Schritt für Schritt erklärt. Noch einfach geht das ganze jedoch über die bereits vom Vorgängermodell bekannte devolo Home Network App, welche die Einrichtung des Systems sehr verständlich auf dem Smartphone erklärt.

Zur Einrichtung muss man nun zwei oder alle drei Geräte, je nachdem welches Set ihr braucht bzw. gekauft habt, in eine freie Steckdose stecken. Dabei ist wie bereits erwähnt wichtig, dass diese alle mit demselben Stromkreislauf verbunden sind, denn nur dann synchronisieren sich die Geräte ohne Probleme und völlig automatisch, ohne das ein Knopf betätigt werden muss. Außerdem gilt zu beachten, dass alle drei Geräte direkt in eine Steckdose eingesteckt werden und nicht etwa in einen freien Steckplatz in einer Mehrfachsteckdose. Grund hierfür ist das dadurch durch die weiteren Geräte in der Mehrfachsteckdose Störquellen entstehen könnten und somit das Signal geschwächt wird. Außerdem würden die in den Mehrfachsteckdosen verbauten Überspannungs- und Entstörfilter das Powerline-System ebenfalls abschwächen.     

Hier noch kurz der ausführliche Vorgang, wie die einzelnen Geräte mietender verbunden werden, was jedoch wie erwähnt voll automatisch geht. Als Erstes steckt man die beiden devolo Magic 2 WiFi next Adapter in einer freien Wandsteckdose ein und wartet, bis das Haus-Symbol kurz rot aufleuchtet und anschließend für knapp 1 Minute weiß aufblinkt. Nun muss in dieser Zeit der LAN-Adapter (Hauptgerät) mithilfe des LAN-Kabels mit dem vorhandenen Router verbunden werden und ebenfalls in eine freie Steckdose eingesteckt werden.

Nun sollten an allen drei Geräten die Status-LEDs an der Vorderseite aufblinken, was bestätigt, dass diese sich automatisch Verschlüsseln bzw. verbinden. Sobald an allen drei Geräten die entsprechende LED permanent weiß leuchtet, ist der Vorgang erfolgreich abgeschlossen, was bis zu 3 Minuten dauern kann. Bei mir hat dies direkt auf Anhieb geklappt, doch sollte es bei euch zu Problemen kommen, wird in der Installationsanleitung auch das „manuelle Pairing“ erklärt, was dann probiert werden sollte.  

Durchaus sinnvoll ist es meiner Meinung nach die Mesh-Funktion zu aktivieren, sodass beide WLAN-Netze, also das 2,4 GHz und 5 GHz Netzwerk unter derselben SSID laufen, also demselben Netzwerknamen. Damit werden nämlich die WLAN-Zungangsdaten vom Router an den devolo Magic WiFi-Adapter übertragen, der diese dann an die anderen weitergibt und man somit im ganzen Haus, egal ob ganz unten oder ganz oben perfektes WLAN hat, ohne dass man dafür das Netzwerk wechseln muss, denn dies geschieht automatisch im Hintergrund.

Um diese Funktion zu verwenden, nimmt man einen der beiden WiFi-Adapter und steckt diesen max. 10 Meter vom Router entfernt in eine Steckdose ein. Anschließend muss man ca. 1 Minute warten, bis die Status-LED von Rot auf Weiß übergeht. Nun kurz den Haus-Knopf am WiFi-Adapter betätigen, sodass die LED weiß aufblinkt und direkt drauf die WPS-Taste am Router (innerhalb von 2 Minuten). Leuchtet auch hier anschließend die LED des Haus-Knopfes permanent weiß, dann war die Verbindung erfolgreich und der WiFi-Adapter kann zurück an seinen zukünftigen Einsatzort gebracht werden.   

(Einrichtung und Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang und Bedienung

Home Network
Preis: Kostenlos
Home Network
Preis: Kostenlos

Mit dem neuen Magic 2 WiFi next Multiroom-Kit möchte devolo gegenüber dem Vorgängermodell noch mal eine Schippe drauflegen und neue Maßstäbe setzen. 

 Hier hat devolo einige Neuerungen gegenüber dem Vorgängermodell integriert, die für einen deutlichen Mehrwert sorgen. Neu ist nämlich die Multi-User-Mimo-Technologie, von der weniger die neueren, sondern vorrangig die älteren Endgeräte profitieren. Dadurch werden Streams nämlich nicht mehr nacheinander, sondern zeitgleich abgearbeitet, sodass das komplette Heimnetzwerk von einer schnelleren Datengeschwindigkeit profitiert.

Die zweite Neuerung ist das bereits angedeutete Access Point Stellring. Dieser sorgt ganz einfach, aber zugleich auch praktisch dafür, dass euer Endgerät völlig automatisch mit dem stärksten WiFi-Adapter im Haus verbunden wird, und das ohne Aussetzer beim Wechsel.

Die letzte wichtige Neuerung ist der neuste Verschlüsselungsalgorithmus WPA3. Damit ist das devolo Magic 2 WiFi next Set schon jetzt zukunftssicher, denn viele andere Hersteller integrieren diese Verschlüsselung nur bei den aktuellen WiFi 6 Produkten und setzten somit oftmals noch auf den WPA2 Standard.

Ansonsten schein devolo weiterhin auf den bereit vom Vorgänger bekannten G.hn-Chip (HomeGrid Forum) zu setzen, der auch ausreicht, denn dieser erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 2.400 Mbit/s über Powerline (1.200 Mbit/s via WiFi) und bietet eine Powerline einer Reichweite von bis zu 500 Metern.

Im Prinzip ist das devolo Magic 2 Multiroom-Kit schon von Werk aus gut eingestellt. Doch über den Webbrowser, die kostenlose App (erhältlich für iOS und Android) sowie über eine kostenfreie Software für Mac OS, Windows oder Linux kann man das System weiter konfigurieren. Darüber kann man dann ganz einfach ein Gäste-WiFi erstellen, die Kindersicherung aktivieren, Zeitschaltung programmieren und die besonderen Funktionen wie Mesh-WLAN, Airtime Fairness, Access Point Steering und Multi-User MIMO einstellen.

(Funktionsumfang und Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Reichweite und Geschwindigkeit

Das Magic 2 WiFi next bietet wie bei Vorgänger via Stromnetz eine maximale Geschwindigkeit von 2.4000 Mbit/s und über das Wi-Fi-Netz mit bis zu 1.200 Mbit/s. Um diese Werte zu erreichen, müssten jedoch perfekte Bedienungen gewährleistet sein, zu denen vor allem an auch die von eurem Internet-Anbieter bereitgestellte Internetgeschwindigkeit zählt. Außerdem sind bei euch zu Hause sicher viele weitere elektronische Geräte in Betrieb, die zu kleinen Störquellen führen könnten und beim WiFi-Netzwerk spielen natürlich weiterhin die Decken und Wände eine wichtige Rolle. Den hierbei schwächt jede massive und dicke Wand bzw. Decke das Signal sehr.  

Bei der Powerline Datenübertragung setzt man auf die gleiche Technik wie beim Vorgänger, daher sind hier auch nahezu identische Messwert zu erreichen. Hier könnte das System bei mir max. 500 Mbit/s erreichen. Jedoch schwankte dieser Wert, je nachdem, in welcher Steckdose ich den Adapter eingesteckt hatte und ist auch sehr vom alter eurer Stromleitungen abhängig. Bei uns sind noch ältere Stromleitungen vorhanden, somit ist hier die Geschwindigkeit natürlich etwas langsamer als z. B. in einem Neubau. Daher habe ich die Adapter beim besten gemessen Wert in der jeweiligen Wandsteckdose gelassen. Die Geschwindigkeit reicht bei mir für die regelmäßigen Anwendungen wie 4K-Streaming, Übertragung von Back-ups usw. problemlos aus. Jedoch kann die Geschwindigkeit im Vergleich zu den neusten WiFi-6 Routern nicht ganz mithalten und liegt somit im Alltag unter realen Bedienungen doch hinter der beworbenen Rate von 2.400 Mbits/s. Sind zudem mehrere Verbraucher am Stromnetz und mit dem Netzwerk verbunden, dann halbiert sich die Geschwindigkeit teilweise jedoch um gut die hälfte.

Bei der Verbindung via Wi-Fi-Netz bieten das neuen devolo Magic 2 WiFi next einen verbesserten Durchsatz, was unter anderem an der neuen Multi-User-Mimo-Technologie liegen muss. Hierbei konnte ich teils Geschwindigkeiten von bis zu 500 Mbit/s, was für einen zufriedenstellenden Durchsatz sorgt und somit auch stabiler als das Vorgängermodell läuft.

(Reichweite und Geschwindigkeit: 4,5 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Laut devolo benötigt ein Adapter maximal 12,1 Watt, typisch wiederum 8,9 Watt und im Stand-By bis zu 3,1 Watt. Direkt nach dem Einstecken der Adapter und dem Verbinden des Hauptgerätes mit meinem Router konnte ich gesamt einen Stand-By Verbrauch von 18 Watt messen. Sind dann einige Endgeräte mit dem WiFI-Netz verbunden und man surft normal im Internet herum, dann ging der Verbrauch auf 20 Watt hoch. Benötigt man wiederum nur zwei Geräte, also ein WiFi-Adapter weniger, dann sinkt der Verbrauch auf 14 Watt herunter.

(Stromverbrauch: 4 von 5)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das WLAN-Mesh-Netzwerk via Powerline ist für alle interessant, deren aktuelles WiFi-Netzwerk vom Router nicht überall im Haus erreichbar ist und auch nachträglich kein LAN-Kabel gezogen werden kann. Das devolo Magic 2 WiFi next Multiroom-Set überzeugt im Test mit einer sehr schnellen und einfachen Einrichtung, einer besseren WiFi-Reichweite gegenüber dem Vorgänger und einem sehr guten Datendurchsatz.

Um den guten Datendurchsatz zu erreichen, ist es jedoch sehr wichtig, dass das Stromnetz sauber installiert wurde und somit alle benötigten Steckdosen in einem Kreislauf miteinander verbunden sind, was im Altbau nicht immer gegeben ist. Außerdem sorgen andere Geräte, die im Stromnetz angeschlossen sind, für viele kleine Störquellen, die das Netzwerk stören können und somit für einen langsameren Datendurchsatz sorgen. Somit hängen hier sehr viele Faktoren davon ab, ob man den theoretisch angegeben Datendurchsatz zu Hause wirklich erreicht, der meiner Meinung nach jedoch im Alltag unter realen Bedienungen kaum erreicht werden kann.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 299,90€ ist das Devolo Magic 2 WiFi next Multiroom-Kit, bei dem ein LAN- und zwei Wi-Fi-Adapter mitgefeiert werden, genau so teuer wie der Vorgänger und somit das aktuell teuerste Powerline-Kommunikation (PLC-System). Das Set bietet jedoch eine sehr gute Mesh-Funktion, daher ist dieser Preis relativ normal, denn auch andere Hersteller mit dieser Technologie verlangen für ihre Lösungen viel Geld.

Beachten sollte man jedoch auch hier wieder, dass die Magic Produkte nicht mit den alten dLAN Geräten kompatible sind und somit nicht zusammen genutzt werden können. Daher müsste man hier alle anderen Produkte ersetzen, was zum Teil nicht billig ist.

devolo Magic 2 WiFi next

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.devolo.de

Huawei Watch GT 2 Pro

In aller Kürze

Die bisherigen Smartwatches der Huawei Watch GT 2 Generation sind sehr beliebt, was eigentlich etwas überraschend ist, schließlich handelt es sich herbei um keine „echte“ Smartwatch, wie es z. B. bei der Apple Watch oder der Samsung Galaxy Watch. Hierbei fehlt der Smartwatch nämlich „noch“, ein AppStore, mit dem man die Möglichkeit bekommt, weitere Apps auf das Gerät zu laden, um somit den Funktionsumfang zu erweitern. Jedoch hat Huawei hier neue Funktionen integriert und nochmals auf ein deutlich hochwertiges Gehäuse wert gelegt, was die Smartwatch interessant macht, jedoch zugleich auch teuerer als die Huawei Watch GT 2/ GT 2e. Meiner Meinung nach ist es eine schöne Uhr, doch hier zahlt man den Aufpreis vor allem für die hochwertigen Materialien (Titan und Saphirglas), was den deutlich höheren Preis nicht für jeden rechtfertigen wird.

Gefällt uns

  • hervorragende Akkulaufzeit
  • scharfes AMOLED-Display
  • flüssiges Betriebssystem
  • schönes Design
  • hochwertige Verarbeitung

Gefällt uns weniger

  • kein NFC und WLAN
  • (noch) kein AppStore verfügbar
  • Preis

Huawei Watch GT 2 Pro

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Von der Optik und den Abmaßen ist die Verpackung der Huawei Watch GT 2 Pro, den anderen Smartwatches der Serie absolut ähnlich. Somit besticht auch hier die Verpackung erneut mit einem komplett schlichten, schwarzen Design, mit den üblichen goldenen Schriftzügen und einer Hochglanzabbildung der Smartwatch, und zwar in dem Design, indem diese gewählt wurde.

Den Deckel ziert ansonsten lediglich das bereits von den anderen Smartwatches bekannte goldene Herstellerlogo sowie der Name der Smartwatch „ Huawei Watch GT 2 Pro“. Ebenfalls wie gewohnt verrät auch die Unterseite nichts Interessantes über die in der Verpackung befindliche Smartwatch, sondern vielmehr um die rechtlichen Dinge usw.

Hebt man den Deckeln von der restlichen Verpackung ab, erblickt man direkt die edel aussehende Huawei Watch GT 2 Pro. Dabei ist die Uhr wie bereits gewohnt, in eine dünnere Abdeckung eingesetzt, unter dem sich das restliche Zubehör versteckt. Neben dem Platz, in dem die Uhr eingesetzt ist, findet man ein Nebenfach, in dem die üblichen Beschreibungen sowie das USB-A auf USB-C Ladekabel und der neue Induktionssockel verstaut wurden.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Mit der neue Huawei Watch GT 2 Pro hat das Unternehmen eine Smartwatch vorgestellt, mit der Huawei vom bisher sportlichen Look sehr in Richtung elegant und hochwertig geht, ohne dabei jedoch auf die Funktionen einer sportlichen Uhr verzichten zu müssen.   

Bei Gehäuse der Smartwatch setzt man hier nun auf graues Titan anstelle von Edelstahl und das Display ist nun wie von der Edelstahl-Variante der Apple Watch mit einem kratzfesten Saphirglas geschützt. Des Weiteren legt man auch an der Unterseite der Smartwatch auf ein hochwertiges Material, schließlich kommt hier nun Keramik und nicht mehr Kunststoff zum Einsatz, somit sieht die Uhr wie bereits erwähnt rundum deutlich hochwertiger aus, trägt sich angenehmer im Alltag und gefällt mit sehr gut. 

Die neue Huawei Watch GT 2 Pro kann auch problemlos als sportliche Smartwatch genutzt werden, denn hier werden einem die identischen Funktionen zum sportlicheren Modell geboten. Sollte man jedoch die Smartwatch vorrangig für sportliche Aktivitäten nutzen wollen, dann würde ich von den zwei verfügbaren Modellen zur Night Black Variante greifen, denen diese wird anders als die Nebula Gray Variante mit einem schwarzen Fluorelastomer-Band ausgeliefert anstelle dem grauen Lederarmband. In Kürze wird es auch noch die vorgestellte Porsche Design Edition geben, die dann alternativ mit einem Armband aus Titan ausgestattet wird und daher natürlich auch nochmals etwas Edler und zugleich teuerere ausfallen wird. 

Der Gehäusedurchmesser beträgt weiterhin 46 mm, sodass weiterhin dieselbe Armbandbreite verwendet werden können. Zwar kann man aktuell noch keine zusätzlichen Armbänder über Huawei beziehen, doch Besitzer der Uhr können auf sämtliche 22 mm Bänder von Dritthersteller zurückgreifen, bis Huawei diese eventuell ebenfalls direkt zum Erwerb anbieten wird.

Aufgrund der hochwertigeren Materialien hat die Uhr beim Gewicht zugelegt, sodass man nun anstelle von knapp 43 Gramm gut 52 Gramm am Handgelenk trägt plus zusätzlich noch das Gewicht des jeweiligen Armbands.

Die Huawei Watch GT 2 Pro ist wie deren Vorgängermodell nach der Schutzklasse 5 ATM wasserdicht und somit bestens auch als sportliche Smartwatch geeignet. Die Schutzklasse 5 ATM bedeutet jedoch keineswegs, dass man damit 5 Meter tief tauschen kann, sondern lediglich, dass diese beim Duschen getragen werden kann und gegen Schweiß geschützt ist. Jedoch gibt Huawei auch an, dass man mit der Uhr schwimmen gehen kann, was ich soweit auch getestet habe und problemlos geklappt hat.

Das Gehäuse der Smartwatch geht wie bei der Huawei Watch GT 2e direkt in das Armband über, welches wie bereits erwähnt wechselbar ist. Das Display ist absolut identisch zu den bisherigen Modellen der Huawei Watch GT 2, sodass hier ebenfalls ein 1,39 Zoll AMOLED Display mit einer Auflösung von 454 x 454 x 454 Pixeln zum Einsatz kommt. Dieses Display wiederum ist weiterhin von der gewohnten, nicht drehbaren Lünnete umgeben, welche hier jedoch nicht mehr abgeschrägt, sondern flach eingelassen wurde.

Am Titangehäuse befinden sich an der rechten Seite die zwei bereits von der Huawei Watch GT 2 bekannten geriffelten Druckknöpfe. Diese sind hierdurch natürlich deutlich auffallender als die der Huawei Watch GT 2e, doch dies passt hier gut zum Design, auch wenn ich ehrlich sein muss, dass die Rändelung keinen Mehrwert bietet. Schließlich lassen sich beide Tasten nicht drehen – für was die bessere Riffelung sinnvoll wäre, sondern reagieren nur auf Druck.

Endlich hat sich auch Huawei von den Ladekontakten an der Unterseite getrennt und setzt nun ebenfalls wie z. B. Apple bereits seit der ersten Apple Watch auf ein Laden via magnetischen Induktionssockel. Das Armband kann bei Bedarf wie bereits erwähnt jederzeit gegen andere 22 mm breite Armbänder von Huawei (sofern, verfügbar) oder beliebigen anderen Herstellern ausgetauscht werden, welche über denselben Befestigung-Mechanismus verfügen. Der Wechsel erfolgt ganz einfach durch den Schiebemechanismus an der Innenseite der Armbänder.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die neue Huawei Watch GT 2 Pro ist definitiv die gehobenere Variante der Watch GT 2 Serie. Rundum wurden hier nochmals hochwertigere Materialien verwendet – beim Gehäuse Titan und Keramik, anstelle von Edelstahl und Kunststoff, das Armband aus Echtleder und nun auch endlich echtes kabelloses Laden anstelle über Ladekontakte. 

Nachteil wiederum ist nicht nur der gehobenere Preis, sondern auch, dass die Smartwatch dadurch etwas größere bzw. gut 1 mm dicker geworden ist. Dies stört zwar im Alltag nicht, doch bei einer Smartwatch trägt schon 1 mm mehr deutlich dicker auf. Ansonsten lässt die Verarbeitung wie von Huawei bereits gewohnt keine Beanstandung zu, denn hier wurden alle Materialien sehr gut gewählt und zueinander angepasst.

Zudem ist die Uhr bis 5 ATM (50m) Wasserdicht, daher muss man diese theoretisch beim Duschen, Händewaschen und auch beim Schwimmen nicht ablegen. Dennoch würde ich nicht dazu raten, mit ihr zu tauchen, da dabei eventuell der Maximaldruck von 5 bar überschritten werden könnte und zumindest bei dem von mir getesteten Modell mit Lederarmband das Armband nicht gegen Wasser geschützt ist. Schließlich verträgt Leder Wasser weniger gut und würde flecken usw. bekommen, sodass ich hier klar rate, sich noch ein Fluorelastomer-Band zu kaufen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Art der UhrSmartwatch mit Herzfrequenzsensor und integriertem GPS-Modul, sowie Höhenbarometer
Display1,39 Zoll AMOLED 454 x 454 HD
Touch-Displayja
Wasserfestigkeit5 Bar/50 m
SensorenBeschleunigungssensor
Gyroskopsensor
Geomagnetischer Sensor
Optischer Herzfrequenzsensor
Umgebungslichtsensor
Luftdrucksensor
Kapazitätssensor
MaterialTitangehäuse, Saphirglas-Display, Armband aus Leder
KonnektivitätBluetooth 5.1,BLE / BR / DER
Größe/Gewicht46 mm (runde Form) / 52 Gramm (ohne Armband)
CPU/RAMHiSilicon Kirin A1
Akkulaufzeit bis zu 14 Tage
Kompatibleab Android 4.4, ab iOS 9
BetriebssystemLiteOS by Huawei
LieferumfangHuawei Watch GT 2 Pro
Ladekabel
Ladesockel
Bedienungsanleitung usw.
Technische Daten der Huawei Watch GT 2 Pro

Tragekomfort

Trotz ihres edleren Looks hat Huawei hier keineswegs auf die sportlichen Eigenschaften der andere Watch GT 2 Modellen verzichtet. Das sich jedoch die Sport-Edition der Huawei Watch GT 2 Pro deutlich mehr für sportliche Einsätze eignet, sollte selbstverständlich sein, denn nur hier bekommt man von Werk aus ein Wasser uns Schweiß resistentes Fluorelastomer-Band mitgeliefert, was man sich bei der von mir getesteten Classic-Edition noch zusätzlich kaufen müsste. 

Weiterhin hat Huawei erneut zahlreicher Aktivität-/und Trackings-Apps, integriert und den bereits mehrfach bewährten Herzfrequenzsensor an der neuen Unterseite aus Keramik verbaut. Durch die gut 46 mm große Unterseite liegt die Smartwatch sehr angenehm auf dem Arm auf und das Gewicht verteilt sich durch diese große Auflagefläche sehr angenehm über das Handgelenk. Währen ich die Huawei Watch GT 2 Pro den ganzen Tag und auch teilweise nachts in meiner Testzeit getragen habe, hatte diese mich niemals gestört (bis aufs Duschen, was jedoch am Lederarmband lag, weshalb ich die Smartwatch jedes Mal abnehmen musste). 

Unter der Smartwatch sammelt sich wie bei allen anderen Smartwatches schweiß, dies liegt daran, dass die Smartwatch mit der Rückseite so dicht auf der Haut aufliegt, dass hier die Luft nicht richtig zirkulieren kann. Dies ist jedoch an meiner Apple Watch 4 ebenfalls der Fall und daher nichts, was man hätte vermeiden können. Sorgen um Schäden muss man sich hier selbstverständlich nicht machen, schließlich ist die Huawei Watch GT 2 Pro bis zu 5 ATM wasserdicht und somit weiterhin trotz edlerem Look auch automatisch gegen Schweiß geschützt.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Einrichtung & Bedienung

Unbekannte App
Preis: Kostenlos
Huawei Health
Preis: Kostenlos

Die Ersteinrichtung der Huawei Watch GT 2 Pro ähnelt aufgrund des identischen Betriebssystems „LiteOS“ absolut den bisher von mir getesteten Smarwatches der Huawei Watch GT 2-Serie. Kompatible ist die Smartwatch mit allen Smartphones ab Android 4.4 sowie iOS 9.0. 

Damit man die Smartwatch sowie das Smartphone miteinander koppeln kann, muss man sich die von Huawei kostenlos zur Verfügung gestellte Huawei Health App (erhältlich für iOS und Android) auf das Smartphone installieren. Zudem kann man natürlich währenddessen direkt die Huawei Watch GT 2 Pro einschalten, indem man die obere Drucktaste etwas länger gedrückt hält, bis das Huawei-Logo erscheint. Anschließend wählt man hier an der Smartwatch lediglich die Sprache aus, den Rest erledigt man nämlich anschließend direkt über die geladene App.

Nachdem man die App das erste Mal gestartet hat, muss man am iPhone einigen Nutzungshinweisen und den Benutzervereinbarungen zustimmen. Außerdem müsste man noch eine Huawei-ID erstellen, falls man bisher noch keine besitzt, diese zu erstellen ist jedoch selbstverständlich kostenlos. Für die Registrierung benötigt ihr lediglich eine E-Mail Adresse und ein selbst ausgedachtes Passwort, persönliche Kontaktdaten usw. werden hier nämlich nicht verlangt. Sobald man dies getan hat und im Anschluss noch weiteren Zugriffsrechten zugestimmt hat, gelangt man auf eine weitere Seite, bei der man wiederum grundlegende Informationen über sich selbst angeben sollte. Dazu zählen unter anderem: Das eigene Geschlecht, Körpergröße, Gewicht und Geburtsdatum, diese Daten werden natürlich nicht für Euren Account benötigt, sondern damit die wichtigen Messwerte: wie verbrannte Kohlenhydrate usw. möglichst genau berechnet werden können. Ist dies alles eingegeben bzw. ausgewählt worden, gelangt man nach weiteren Zustimmungen zu dem Punkt, an dem man wie ich als iPhone-User zustimmen kann, dass sämtliche sportlichen Aktivitäten, welche die Uhr aufzeichnet, in die Apple Health-App importiert werden. 

Anschließend hat man in der App alle wichtigen Daten angegeben, doch nun muss natürlich auch noch die Huawei Wach GT 2 Pro eingerichtet bzw. gekoppelt werden. Dazu auf der Startseite unten rechts „Geräte“ auswählen und auf das „+“ tippen. Daraufhin Smartwatch-> Huawei Watch GT 2 Series auswählen (zu diese zählt auch die Watch GT 2 Pro) und die Smartwatch auswählen, welche euch im Pop-up Fenster eingezeigt wird. Daraufhin wird die Uhr automatisch mit eurem Smartphone gekoppelt und ist einsatzbereit, jedoch sollte man direkt in den Geräte-Einstellungen, wo nun die neue Huawei Watch GT 2 Pro gelistet wurde, nach ganz unten scrollen und hier unter „Firmware Aktualisierung“ direkt nach dem neusten Update suchen und dieses installieren.

Nachdem man die Uhr eingerichtet hat, gelangt man bei jedem Starten der App direkt auf der Startseite. Hier erhält man direkt eine tägliche Übersicht sämtlicher aufgezeichneter Aktivitäten, sprich: Schritte, Work-out-Zeiten, Kalorien, gelaufene Distanz, Herzfrequenz usw. Außerdem wird beim Runterscrollen nach ganz unten automatisch die Qualität des Schlafs angezeigt, also wie lange man täglich geschlafen hat usw. Im nächsten Untermenü, dem Punkt „Sport“, können Trainingseinheiten direkt vom Smartphone aus gestartet werden. Daher kann man über das Auswahlfenster oben die gewünschte Trainingseinheit z. B. Radfahren auswählen und darunter ein Ziel auswählen z. B. eine bestimmte Distanz, Kalorien oder eine Zeit. Drückt man auf Start, zählt der Countdown von 3 runter und die Aufzeichnung fängt an. Hier wird einem dann direkt alles Wichtige für die jeweilige Sportart angezeigt, beim Radfahren ist dies z. B. die Karte, Zeit, Geschwindigkeit und die Herzfrequenz.

Zu guter Letzt gelangt man durch das letzte wichtige Untermenü „Geräte“ zu den Einstellungen der Huawei Watch GT 2 Pro. In diesem Abschnitt kann man nicht nur nach Aktualisierungen suchen, sondern auch die Funktionen wie Huawei TruSleep, den Aktvitätsalarm und den Wecker einstellen. Beim letzten Menüpunkt handelt es sich um das Konto, hier kann man z. B. einige Daten, die man zu beginn festgelegt hat, ändern usw.

(Einrichtung & Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Display

Beim verbauten Display gibt es absolut keinen Unterschied zur normalen Huawei Watch GT 2 – braucht man meiner Meinung nach auch nicht, denn Huawei bietet seither schon ein sehr gutes 1,39 Zoll großes AMOLED-Display, welches eine Auflösung von 454 x 453 HD bietet, was wiederum einer Pixeldichte von 326 ppi entspricht und somit eine ordentliche Schärfe bietet.  

Dank OLED-Technologie ist das Display erwartungsgemäß sehr kontrastreich und Schwarz ist hier auch im Vergleich zu LCD-Display wirklich tiefschwarz. Farben werden kräftig und leuchtend Dargestellten und die Blickwinkelstabilität ist wie von einem OLED-Display gewohnt absolut überzeugend. Der am Display verbaute Umgebungslichtsensor sorgt außerdem weiterhin dafür, dass sich die Display-Helligkeit im aktivierten Zustand immer der Umgebungsbeleuchtung anpasst. Schaltet man hier den Sensor ab, kann die Helligkeit jedoch nicht stufenlos, sondern lediglich in 5 Helligkeitsstufen reguliert werden, was jedoch dennoch ausreichend sein sollte.

Bei Sonnenschein wird durch den Umgebungslichtsensor dem etwas blendenden Displayglas entgegengewirkt, jedoch reicht die max. Helligkeit an einem sehr sonnigen Tag wie bei vielen anderen Smartwatches nicht ganz aus. Hier muss man daher gelegentlich die Hand zum Schattenspenden nutzen, um die Inhalte auf dem Display besser erkennen zu können. Im normalen Umgebungslicht ohne direktes Sonnenlicht ist das Display jedoch hell genug und punktet mit einer sehr guten schärfe und man kann darauf sämtliche Inhalte problemlos ablesen.

(Display: 4 von 5 Punkten)

Funktionen

Nicht nur das Display, sondern auch die Restliche in der Huawei Watch GT 2 Pro verbaute Hardware ist grundsätzlich zur Watch GT 2 identisch. Dementsprechend werkelt auch hier im Inneren der bereits bekannte Kirin A1 Prozessor, der zusammen mit dem 32 Megabyte großen Arbeitsspeicher für eine flüssige Bedienung sorgt.

Die neue Huawei Watch GT 2 Pro eignet sich sowohl als elegante Smartwatch für den Alltag mit dem Lederarmband oder als sportliche und robuste Smartwatch mit dem Fluorelastomer-Band. Damit die Smartwatch überhaupt als echte Sport-Smartwatch verwendet werden kann, ist an der Keramik-Unterseite, wie bereits schon erwähnt ein Herzfrequenzsensor verbaut, dieser wird von Huawei TrueSeen-Sensor genannt und entspricht der neuen Generation 4.0+. Durch den neuen Sensor misst die Smartwatch den Puls ihres Trägers nach Aussage von Huawei noch genauer. Einen direkten Unterschied zum TrueSeen-Sensor der 3. Generation, der noch in den bisherigen Huawei Watch Series 2 Generationen zum Einsatz kam, konnte ich jedoch nicht feststellen. Dies liegt aber auch unter anderem daran, dass der Sensor in den bisherigen Modellen schon sehr gut war und zuverlässige Ergebnisse ablieferte.      

Der TrueSeen-Sensor überwacht kontinuierlich den Puls des Trägers und dies nicht nur bei sportlichen Aktivitäten, sondern auch völlig automatisch im Alltag und in der Nacht, wenn man schläft. Diese Werte werden, sofern ihr zugestimmt habt, automatisch am iPhone in der Huawei Health-App und mit der Apple HealthKit-App synchronisiert. Dabei sind natürlich die zusätzlichen Messwerte wie VO2 max. (maximale Rate vom Sauerstoffverbrauch beim Training), der aerob/ anaerober Trainingseffekt und die Erholungszeit, zu der die Uhr vor der nächsten Trainingseinheit rät, weitere hilfreiche Funktionen.  

Huawei hat nun noch weitere Sportarten hinzugefügt, sodass die Huawei Watch GT 2 Pro nun theoretisch über 100 Sportarten automatisch erkennen kann. Die Betonung liegt hier jedoch auf theoretisch, denn in der Praxis klappt dies nicht immer zuverlässig und daher empfiehlt es sich hier, lieber auf den manuellen Start zurückzugreifen. Neben den bisher bekannten klassischen Sportarten wie Laufen, Radfahren und Schwimmen zählen nun bei der Watch GT 2 Pro nun auch Skifahren, Snowboarden und Golfen.

Die Künstliche-Intelligenz zeigt euch beim Golfen z. B. anhand des Beschleunigungssensors unter anderem die Geschwindigkeit eures Schlages an, und beim Ski- und Snowboarden liefert euch die Smartwatch umfassende Daten wie Herzfrequenz, Geschwindigkeit, Distanz und einige weitere interessant Daten. Sofern es euch persönlich jedoch wichtig ist, dass ihr während der Trainingseinheiten immer den aktuellen Puls in Echtzeit angezeigt bekommt, solltet ihr in den Einstellungen die kontinuierliche Messung des Pulses von „smart“ auf „in Echtzeit“ ändern. Dies muss man jedoch direkt über die Huawei Health-App erledigen und kann man leider nicht direkt über die Smartwatch ändern. Wählt man hier anstelle „Echtzeit“ nur „smart“aus, ist die Häufigkeit der Pulsmessung abhängig nach dem jeweiligen Aktivitätslevel. Bei einer Trainingseinheit wird der Puls somit natürlich regelmäßiger gemessen als im Alltag beim Normalen laufen.  

Da die Huawei Watch GT 2 Pro wie bereits die Vorgängerversion über ein integriertes GPS-Modul und mit zahlreichen weiteren Sensoren wie z. B. Beschleunigungssensor, Gyroskopsensor, geomagnetischer Sensor, Luftdrucksensor verfügt, werden einem während den Workouts zahlreiche Daten wie die zurückgelegten Distanzen beim Radfahren und beim Laufen angezeigt. Dadurch kann man das Smartphone problemlos bei der täglichen Laufrunde zu Hause lassen, denn das Aufzeichnen der Aktivitäten funktioniert komplett unabhängig vom Smartphone. Außerdem erkennt das eingebaute Höhenbarometer starke Unterschiede des Luftdrucks in Echtzeit und meldet dies per Push-Benachrichtigung, sodass ihr vorgewarnt werdet, sollte sich währen eurer Reise ein Unwetter zusammenbrauen.  

Die neue Funktion „Route Back“ ist sehr praktisch, wenn man sich während des Trainings verläuft. Dabei wird einem, sofern das GPS-Signal zu schwach wird, eine Warnung angezeigt und die bereitet aufgezeichnete Strecke wird automatisch verwendet, um einen zu helfen, wieder zurück auf den ursprünglichen Weg zurückzufinden. 

Der interne Speicher beträgt weiterhin 4 GB, von dem ca. 2,3 GB für Musik zur Verfügung stehen. Somit kann man den internen Speicher mit der eigenen Lieblingsmusik bespielen (Spotify usw.), um diese dann unterwegs über die gekoppelten Kopfhörer anzuhören. Die Huawei Watch GT 2 Pro kann nämlich direkt mit Bluetooth-Kopfhörern gekoppelt werden, sodass man das Smartphone tatsächlich zu Hause lassen könnte. Neu ist hier zwar, dass nun am Gehäuse auch ein Mikrofon und ein Lautsprecher verbaut wurden, doch da eine E-SIM Integration fehlt, muss man beim Telefonieren weiterhin das Smartphone in der Nähe haben. Das telefonieren über die Smartwatch, die via Bluetooth 5.1 LE mit dem Smartphone verbunden ist, funktioniert ganz gut, jedoch muss man sich dafür auf jeden Fall in einer ruhigen Umgebung befinden. 

Wie es sich für eine Smartwatch mittlerweile gehört, ist auch eine integrierte Schlaftracking-Funktion mit an Bord, die im Test sehr gut funktionierte. Die Smartwatch misst, während man in der Nacht schläft, regelmäßig den Puls, wie sehr man sich bewegt und wie regelmäßig die Atmung ist. Außerdem zeichnet diese auch die Dauer des Schlafes auf und nicht nur das sie ermittelt auch genau, wie viel ihr davon im Tiefschlaf bzw. leichten Schlaf und dem sogenannten REM-Schlaf gewesen seid. Diese Werte, allesamt zusammen kombiniert, ergeben dann zudem eine sogenannte Schlafbewertung für jede Nacht, damit ihr genau Bescheid wisst, wie gut ihr in der jeweiligen Nacht geschlafen habt, und bietet einem in der App Empfehlungen, wie man einen eventuellen schlechteren Schlaf verbessern könnte.

(Funktionen 3,5 von 5)

Akku

Die Akkulaufzeit der Huawei Watch GT 2 Pro bleibt gegenüber den Vorgängermodellen bei bis zu 14 Tagen und ist somit unverändert. Hierzu gibt jedoch selbst Huawei an, dass diese einer normalen Nutzung ansprechen und je nach Nutzungsverhalten deutlich kürzer ausfallen können. Der größte Stromfresser ist demnach wie bei jeder Smartwatch das integrierte GPS, dies bedeutet logischerweise, wer häufig Work-outs ausführt, wird mit einer kürzen Laufzeit rechnen müssen, als wenn man die Smartwatch nur im Alltag trägt und das GPS kaum verwendet. Bei intensiven Nutzen mit gelegentlichen Laufrunden und beim tragen im Alltag kam ich auf eine Akkulaufzeit von 6 Tage, was dennoch weiterhin ein hervorragender Wert ist. 

Beim Ladesockel hat Huawei nun endlich auch auf ein reines magnetisches Induktionsladen ohne die sogenannten Pogo-Pins gesetzt. Dadurch muss man beim Auflegen der Smartwatch nicht mehr wie zuvor drauf achten, dass man die Uhr mit den Ladekontakten richtig ausgerichtet hat, was für mich ein hoher Komfortgewinn ist.

Eine volle Aufladung auf 100 % dauert knapp eine Stunde und innerhalb von nur 5 Minuten ist die Smartwatch für bis zu 10 Stunden Nutzungszeit aufgeladen. Solltet ihr zudem im Besitz eines Huawei Smartphones sein, welches die umgekehrte Aufladung unterstützt, dann könnt ihr die Smartwatch auch ohne Ladegerät aufladen, indem ihr diese einfach auf die Rückseite des entsprechenden Huawei Smartphone auflegt.

(Akku: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Huawei wirbt die neue Watch GT 2 Pro als eleganten Fitnessprofi. Dies trieft hier auch absolut zu, denn die Smartwatch überzeugt vom Design und der Verarbeitung mit einem verschleißfesten Saphirdisplay und einem schönen Titanrahmen. Jedoch bietet die Watch GT 2 Pro außer dem Design bzw. der Verarbeitung kaum mehr Funktionen als die normale Huawei Watch GT 2, welche deutlich günstiger ist. Die neuen Sportarten sind zwar aktuell nur den GT 2 Pro Besitzern vorenthalten, könnten jedoch jederzeit auch via Update auch auf die älteren Smartwatches folgen.

Beachten sollte man jedoch, dass auf der Smartwatch aus dem Hause Huawei das eigene Betriebssystem LiteOS läuft. Daher besitzt die Smartwatch „aktuell“ noch immer keinen echten AppStore, sodass man deren Funktionsumfang durch zusätzliche sportliche Apps zusätzlich erweitern könnte. Aktuell stehen hier, sofern man ein Huawei Smartphone besitzt, zwei Spiele zur Erweiterung bereit „Wodpuz“ und „Infinity Loop Lite“, welche ich jedoch aktuell aufgrund eines fehlend Huawei Smartphones selbst nicht ausprobieren konnte. Dennoch wäre dies ein Anfang und zeigt, das Huawei nun auch an der wichtigen Funktionen deiner echten Smartwatch arbeitet, und zwar den AppStore dafür.

Preis/Leistung

Die UVP der Huawei Watch GT 2 Pro hat das Unternehmen zum Marktstart mit 299€ festgesetzt. Aktuell bekommt man diese zwar sogar schon für knapp über 260€, doch dass ist dennoch gut 140€ teuer als die Huawei Watch GT 2, welche für die meisten immer noch mehr als ausreichend ist und einen nahezu identischen Funktionsumfang bietet. 

Bei diesem Preis zahlt man wie bereits erwähnt, vor allem das neue Design bzw. die hochwertigeren Materialien und den neuen Ladesockel via Induktion. Ansonsten bietet diese keinen Mehrwert, was die Huawei Watch GT 2 Pro eigentlich hinfällig machen, wenn da nicht das hochwertigere Design wäre. Ob einem die neue Smartwatch der höhere Preis wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Ich persönlich kann jedoch für weniger Geld auch die günstigere Huawei Watch GT 2 empfehlen oder die Huawei Watch GT 2e

Huawei Watch GT 2 Pro

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: consumer.huawei.com/at

FIBARO Flood Sensor

Ich habe euch in der letzten Zeit bereits in diversen testr LITE Testberichten Produkte aus dem Hause FIBARO vorgestellt, heute folgt hier ein weiteres Produkt, und zwar der Flood Sensor. Dieser wird z. B. in der Waschküche, bei der Waschmaschine oder in der Küche beim Geschirrspüler auf dem Boden positioniert und meldet euch umgehend per Pushnachricht, sofern hier ein Wasserleck vorhanden sein sollte. Außerdem zeigt euch dieser wie alle anderen FIBARO-Produkte auch die Raumtemperatur an.

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TrueLife FitScale W5 BT

In diesem testr LITE Testbericht möchte ich die FitScale W5 BT eine smarte Personenwaage von TrueLife näher vorstellen. TruLife ist ein Unternehmen, welches sich auf Gesundheitsprodukte spezialisiert hat, zu denen neben smarten Waagen auch Zahnbürsten, Blutdruckmessgeräte, Thermometer und einige weitere Dinge zählen.

Mit der TrueLife FitScale W5 BT hat das Unternehmen eine smarte Personenwaage mit Bluetooth im Sortiment, die auf der Grundlage der bioelektrischen Impedanzanalyse (BIA) arbeitet und einem somit nicht nur das Gewicht verrät, sonder bis zu 14 weitere durchaus nützliche Messdaten. Diese Daten werden sehr praktisch und übersichtlich in der App oder auch auf Wunsch mit einer anderen Plattform synchronisiert, sodass man diese auch nach längerer Zeit jederzeit einsehen kann.

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Jabra Elite Active 75t

In aller Kürze

Die neuen Jabra Elite Active 75t können im Test in vielen Punkten überzeugen. Schließlich hat Jabra hier gegenüber den Jabra Elite 65t an vielen wichtige Punkte Hand angelegt und die neue Generation somit sinnvoll verbessert. Angefangen bei der neuen kompakteren Form der In-Ears und des Lade-Case. Hier ist es Jabra gelungen, beides noch kompakter herzustellen, aber zugleich auch die Akkulaufzeit zu erhöhen. Die gute klangliche Grundabstimmung weiß im Test ebenso gut zu gefallen wie die kostenfrei Sound+ App, die via Klanganpassung noch zusätzliche Individualisierungsmöglichkeiten bietet. Als Letzter wichtiger Pluspunkt bekommen die Kopfhörer ab Ende Oktober 2020 ein gratis ANC-Upgrade via Firmware über die Sound+ App zur Verfügung gestellt. Dies macht die In-Ear Kopfhörer somit für mich noch interessanter.

Gefällt uns

  • guter ausgewogener Klang
  • IP57-Zertifizierung
  • geringes Gewicht (ca. 5,5 Gramm pro In-Ear)
  • AAC-Codec
  • bequemer Sitz

Gefällt uns weniger

  • (noch) ohne ANC
  • Bedienung im Mono-Betrieb eingeschränkt

Jabra Elite Active 75t

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Beim Verpackungsdesign ähnelt sich die Verpackung der neuen Jabra Elite Active 75t, nahezu komplett der Verpackung der von mir bereits getesteten Jabra Elite Active 65t. Jabra setzt hierbei wie bei allen Kopfhörern auf die typische grau/gelben Verpackung. Dabei ist es auch so, dass die eigentliche stabile Hauptverpackung in mehrer Umverpackung eingeschoben wurde. Die äußere Umverpackung zeigt dabei wie immer zahlreiche Informationen über das darin befindlich Produkt.

 An der Vorderseite hat Jabra sehr präsent die beiden True Wireless In-Kopfhörer abgebildet. Diese sind dabei von einigen Wassertropfen umgeben, was auf den Schutz nach der Norm IP57 anspielt, somit bieten diese unter anderem einen Schutz gegen Schweiß usw. Was natürlich bei keiner Produktverpackung fehlen darf, ist das Herstellerlogo, welches man hier oben links findet. Der Produktname wiederum verläuft groß am rechten Rand von unten nach oben. Im unteren Abschnitt erwähnt man außerdem ein paar Vorteile und Eigenschaften der Ohrhörer.

Die rechte Seite ziert wie bei dem Vorgängermodell eine Abbildung der beiden Jabra Elite Active 75t Ohrhörer, welche hier zusammen mir dem Lade-Case und den im Lieferumfang enthaltenen Secure-Fitting-Ohrtips präsentiert werden. Außerdem wird damit geworben, dass die In-Ears und das Lade-Case in Kopenhagen, dem Firmen-Hauptsitz entwickelt wurden.

So kommen wir zur meist wichtigen bzw. informativsten Seite einer Produktverpackung die Rückseite. Diese zeigt wie von Jabra gewohnt erneut eine Darstellung der beiden Ohrhörer inkl. Lade-Case. Außerdem wurden hier 6 Merkmale der Kopfhörer aufgelistet, zu denen unter anderem der Hear-Through Modus, 2 Jahre garantierter Schutz gegen Staub und Wasser bis zu 7,5 Stunden Akkulaufzeit (28 Stunden mit aufladen über das Lade-Case) und die Klang-Personalisierung via Equalizer zählen. Letzteres wird durch die kostenlose App Jabra Sound+ ermöglicht, welche den vollen Funktionsumfang der True Wireless Kopfhörer ermöglicht.

Durch das Entfernen zweier Klebestreifen an der Unterseite kann man die Umverpackung nach oben hinweg entfernen. Darunter kommt eine stabile gelbe Verpackung zum Vorschein, in der von rechts eine weitere stabile, graufarbige Kartonage eingeschoben ist. Auf dieser inneren Hauptverpackung ohne Deckel liegt ein Einleger drauf, durch welchen man lediglich die beiden Ohrhörer erblicken kann. Zudem prangt hier in Gelb der Satz „ Welcome to superior Sound“ was auf Deutsch so viel bedeutet wie: Willkommen zum überlegenen Klang.   

Unter dem Einleger befindet sich ein matt beschichteter Einsatz, in dem schön ordentlich im oberen Abschnitt das Lade-Case, mittig die beiden In-Ear Ohrhörer und zu guter Letzt unten eine kleine Faltschachtel eingesetzt wurden. In dieser Schachtel ist neben den üblichen Beschreibungen (Kurzanleitung und einige Warnhinweise) ein USB-C-Ladekabel und die beiden anderen EarGel-Aufsätze.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ears

Durch neuste Miniaturisierungstechniken ist es Jabra gelungen, die kleinen Bauteile in den In-Ears noch kleiner zu konstruieren bzw. zu fertigen, sodass man die Elektronik in ein neues, kompakteres Design verpacken konnte.

Das Resultat sind 5,5 Gramm leichte Ohrhörer, die weniger aus dem Ohr hervorstehen und somit insgesamt unauffälliger wirken. Dies liegt vor allem auch daran, dass an beiden Seiten der Steg, in dem das Mikrofon verbaut ist, deutlich kleiner ausfällt. Das Kunststoffgehäuse hat Jabra wieder wie bereits bei dem Vorgängermodell mit einer speziellen mattierten Beschichtung versehen, die für eine sehr gute Griffigkeit sorgt, was sich auch positiv bei der Entnehmen der In-Ears aus dem Case sowie beim Einsetzen ins Ohr auswirkt.

Wie bereits erwähnt, ist der Steg an beiden In-Ears deutlich kleiner geworden und nur noch als kleine, fast spitz zulaufende Form am äußeren Teil des Gehäuses zu sehen. In den kleinen länglichen Öffnungen im blauen Teil des Gehäuses befinden sich wiederum ebenfalls an jeder Seite ein Mikrofon. Diese werden jedoch für die zusätzliche HearThrough-Funktion genutzt. Dabei werden, sofern gewünscht via Knopfdruck die Außengeräusche zum Teil zur Musik beigemischt, sodass man z. B. unterwegs auf den Straßen nicht komplett abgeschirmt ist. 

Das Gehäuse der Jabra Elite Active 75t wurde wie bereits beim Vorgängermodell aus drei Teilen gefertigt. Dem inneren Teil, der unter anderem den Ohrkanal umfasst, welcher leicht geschwungen verläuft, sodass dieser in nahezu sämtliche Ohrkanalöffnungen passt. Der mittlere Teil, in dem zusammen mit dem inneren Teil die komplette Technik (Akku, Sensoren, Treiber usw.) verbaut wurde und der äußere Teil, welcher nicht nur die Mikrofone abdeckt, sondern zugleich auch die Tasten an jedem Ohrhörer an der jeweiligen Position fixiert. Die runde Taste mit dem Jabra Schriftzug, schließt an beiden In-Ears bündig mit dem Gehäuse ab und ermöglicht somit umfangreiches Bedienen über die In-Ears, ohne das man das Smartphone zur Hand nehmen muss.

True Wireless In-Ears werden wie gewöhnlich über das zugehörige Lade-Case aufgeladen, daher befinden sich an beiden In-Ears, an der Innenseite je zwei Golde Ladekontakte. Direkt daneben ist ein kleines rundes Loch, in dem sich an beiden In-Ears der Annäherungssensor befindet. Dieser Sensor ist sehr praktisch, da dieser dafür sorgt, dass die Musik automatisch gestoppt wird, sobald man einen der beiden Ohrhörer aus den Ohren heraus nimmt.

Jabra bietet die Elite Active 75t aktuell in sechs umfangreichen Farben an, sodass für jeden etwas Passendes dabei sein sollte. Zur Auswahl steht neben „Navy“ der Farbe meines Testgeräte auch noch: Titan-Schwarz, Kupfer-Schwarz, Grau, Mint, Sienna. Bei den beiden mehrfarbigen Modellen ist der Knopf nicht schwarz, sondern dann eben Titan- oder Kupfer-farben, bei den anderen vier Geräten, wie auch bei meinem Testgerät, ist dann die komplette Außenseite in einer Farbe gehalten.

Bei den neuen Jabra Elite Active 75t setzt Jabra erneut auf die gleiche Verbindungstechnologie, sodass man die Ohrhörer zwar auch hier problemlos im Mono-Betrieb verwenden kann, jedoch hat man hierbei nicht die freie Wahl, sondern muss den rechten In-Ear immer nutzen. Dies liegt daran, dass nur der rechte Ohrhörer ein Bluetooth-Chip verbaut hat und es sich somit dabei um den sogenannten Master handelt. Der linke In-Ear wiederum baut mit diesem via NFMI (Near Field Magnetic Induktion) eine Verbindung auf und empfängt darüber die Daten mit einer möglichst geringen Verzögerung, die ein Mensch nicht wahrnehmen kann.

Ladecase

Beim Material des Lade-Case setzt Jabra auf exakt dasselbe wie auch bei den In-Ears. Kurz gesagt, das Case hat nicht nur exakt dieselbe Farbe, sondern auch Oberflächenstruktur bzw. in diesem Fall die spezielle gummiartige Beschichtung. Diese sorgt dafür, dass das Case nicht nur robuster gegen Kratzer ist, sondern auch gegen Schweiß, Wasser und Staub geschützt wird.

Das Case fällt mit den Maßen: 62,4 x 36,6 x 27 mm (L x B x T) nochmals etwas kompakter als das von dem Vorgängermodell aus. Dadurch kann man das Case sehr gut in der Hosentasche verstauen, ohne das es hierbei gleich bescheiden Aussehen würde. Trotz das Jabra die Akkukapazität erhöht hat, ist das Gesamtgewicht des Case inkl. der beiden In-Ears von 53 g auf 46 g gesunken. Das ist sehr gut, denn so was ist nicht selbstverständlich, schließlich bringt ein größerer Akku eigentlich auch mehr Gewicht mit sich.

Das Case ist wie viele andere recht unspektakulär gehalten worden. Bis auf den dezent gehaltenen ca. 1 mm tief eingeprägte Jabra Schriftzug gibt es keine weiteren Erkennungsmerkmale, die bei Case direkt auf Jabra deuten würden. Praktisch finde ich im Vergleich zum Vorgänger, dass man das Case nun nicht mehr hinlegen muss, sondern durch den konkav ausgeführten Boden, dies nun direkt auf den Schreibtisch oder Nachttisch abstellen kann. Zudem hat man dadurch den Ladenanschluss bewusst nicht mehr an der Unterseite platziert, sondern nach hinten unterhalb des Scharniers gesetzt. Dabei handelt es sich außerdem um einen modernen USB-C-Anschluss, was ich aufgrund meiner vielen USB-C Geräte sehr schätze. Unmittelbar neben dem Lade-Anschluss befindet sich noch eine kleine LED, welche je nachdem wie diese leuchtet, darauf hinweist, ob der Akku vom Case voll ist, oder noch geladen wird. 

Beim Schließmechanismus hat Jabra ebenfalls nachgebessert. Dieser wird nun nicht mehr durch einen Riegel, der einrastet verschlossen, sondern wie es die meisten Hersteller machen, über praktische Magnete im Case. Diese halten das Case absolut sicher geschlossene, jedoch fehlt mir hier eine kleine Griffmulde, sodass ich beim Öffnen entweder beide Hände nehmen muss oder den unteren Teil vom Case nach unten abstützen muss, wehrend ich den Deckel nach hinten öffnen. Eine weiter Neuerung ist nun, dass auch die beiden In-Ears sicher in ihren Plätzen gehalten werden, was hier natürlich selbstverständlich auch über ausreichend starke Magnete realisiert wird. So kennt man es inzwischen von zahlreichen Herstellern und das System hat sich absolut durchgesetzt.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung ist, wie ich es bereits von den bisher getesteten Produkten aus dem Hause Jabra kenne, sehr gut. Alle Bauteile der neuen Jabra Elite Active 75t wurden sehr sauber verarbeitet, sodass es keine unschönen Übergänge gibt, und die Kunststoffbauteile fühlen sich haptisch sehr gut an.  

Da Jabra die Elite Active 75t mit der höheren Schutzklasse IP57 versehen hat, bieten diese nun weiterhin einen sehr guten Staubschutz, jedoch wurde der Schutz gegen Wasser erhöht, sodass diese zeitweise sogar ohne Problem ins Wasser untergetaucht werden können. Zuvor gab es bei den Vorgängern „nur“ einen Schutz gegen Strahlwasser. Daher handelt es sich hier vom Schutz um den perfekten In-Ear Kopfhörer für den Sport, denn auch Schweiß kann den In-Ears kein Schaden zufügen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5)
FarbeNavy (blau), weitere Farbe: Titan-Schwarz, Kupfer-Schwarz, Grau, Mint, Sienna.
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 7,5 h
Gesamt somit: 28 h
Gewicht 46 g (Ohrhörer und Ladebox)
11 g (beide Ohrhörer)
35 g (Ladebox)
MaterialKunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
KonnektivitätBluetooth 5.0 mit AAC/ SBC-Audio-Codec
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 6,0 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz bis 20.000 Hz (Ohrhörer)
LieferumfangJabra Elite Active 75t True Wireless Kopfhörer (2 Stk.)
Silikonaufsätze: S, M (an Kopfhörern befestigt), L
Ladebox
USB-Typ-C-Ladekabel
Benutzerhandbuch
Warnhinweise
Technische Daten der Jabra Elite Active 75t

Tragekomfort

Die kompakteren Maße der Jabra Elite Active 75t sorgen dafür, dass diese deutlich unauffälliger in den Ohren sitzen. Außerdem finde ich das neue Gehäuse auf Dauer angenehmer zu tragen, ohne das man dabei auf den sicheren Halt, welchen man bei den Vorgängern hatte, verzichten muss. Jabra hat das neue Design an Tausenden von Ohren getestet und dies laut eigener Aussage bis zur perfekten Passform ausgearbeitet. Die neue Form gewährleistet im Zusammenspiel mit den verbesserte earGels-Aufsätzen einen sicheren und zugleich bequemen Halt und dies selbst ohne sogenannt Sport-Einsätzen. Damit beim Sport die Ohrhörer da bleiben, wo diese hingehören, wurde die Innenseite mit einer Griffbeschichtung versehen, welche ihren Job sehr gut macht.

Durch das neue Design ist es Jabra erfolgreich gelungen, den Druck auf die Ohren deutlich spürbar zu reduzieren, sodass man die In-Ears nun problemlos über mehrere Stunden tragen kann. Was bei mir beim Vorgängermodell nicht wirklich der Fall war. 

Bei den Elite Active 75t liefert Jabra insgesamt drei verschieden große EerGel Silikon-Aufsätze mit. Dabei handelt es sich wie gewohnt um die Größen: S; M und L, von denen die Mittleren, also M, bereits vormontiert wurden. Damit kann man die Ohrhörer wie gewohnt weitestgehend dem eigenen Ohrkanal anpassen und dafür sorgen, dass man den perfekten Kompromiss zwischen sicherem Halt und bestem Klang erreicht.

Durch die ohrfüllende Form und die richtige Wahl an EarGels-Aufsätzen decken die Jabra Elite Active 75t sehr gut den Ohrkanal ab, was dazu führt, dass die beiden Ohrhörer selbst ohne verbaute ANC-Funktion eine grundsolide Umgebungsreduzierung bieten. Diese ist jedoch natürlich nicht mit einem echten ANC zu vergleichen, doch wie bereits erwähnt wird diese tolle Funktion mit einem Software-Update gegen Ende Oktober kostenlos nachgereicht. 

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Beide Multifunktionstasten an den Jabra Elite Active 75t besitzen einen sehr angenehmen Druckpunkt. Über diese Tasten lassen sich an beiden Seiten unterschiedlich Befehle ausführen, je nachdem wie lange bzw. häufig man die jeweilige Taste betätigt. Sollte man vielleicht mal gerade nicht wissen, welche Taste hier wann und wie welchen Befehl ausführt, wird einem dies auch wunderbar in der App erklärt. Praktisch und für mich persönlich sehr wichtig ist es, dass man alle Befehle direkt über die In-Ears steuern kann, sodass man definitiv das Smartphone in der Hosentasche lassen kann.

Zum Ein- und Ausschalten genügt es wie bei eigentlich allen True Wireless In-Ears, die Ohrhörer einfach in das Ladecase einzusetzen bzw. diese zu entnehmen. Das ist definitiv die einfachere Methode und wird in den meisten Fällen gemacht, denn anschließend sind die In-Ears direkt sicher aufbewahrt und werden direkt aufgeladen. Alternativ kann man zum Ausschalten auch an beiden Ohrhörern die Multifunktionstaste kurz gedrückt halten. Zum Einschalten wiederum dann beide Tasten für ca. 1 Sekunde betätigen.

Nun weiter zur Bedienung, betätigt man die Taste am rechten In-Ear kurz, dann wird die Musik direkt gestartet bzw. wenn diese gerade schon gespielt hat, pausiert. Drückt man dieselbe Taste wiederum, während ein Anruf eingeht, kann man diesen annehmen und später ebenso bequem darüber beenden. Sollte man jedoch gerade nicht ans Telefon rangehen wollen, dann kann man die Taste Zweimals antippen und der eingehende Anruf wird einfach abgewiesen. Sofern man nicht gerade telefoniert, kann man durch Zweimaliges hintereinander Antippen am rechten In-Ear auf den Sprachassistenten zugreifen. Dabei stehen sowohl die integrierten Assistenten wie z. B. bei iOS Devices (Siri) und bei Android-Smartphones (Google Assistant) als auch der zusätzliche Sprachassistent aus dem Hause Amazon (Alexa) zur Verfügung. Zu guter Letzt wir auf der rechten Seite auch die Lautstärke erhöht, dazu die Taste solange betätigt halten, bis die gewünschte Lautstärke erreicht wurde.

Kommen wir zur linken Taste, diese führt ebenfalls mehrer Funktionen aus. Die Lautstärke zu reduzieren erfolgt hier identisch zur rechten Seite, dazu einfach länger die Taste am linken In-Ear betätigen. Die Titel-Auswahl erfolgt ebenfalls hier auf der linken Seite, dazu genügt ein zweimaliges drücken, um einen Musiktitel vorzuspringen und ein dreimaliges, um den eben angespielten Titel erneut wiederzugeben. Drückt man anschließend direkt erneut dreimal die Taste, dann gelangt man zum Musiktitel davor. Zu guter Letzt bedient man hier noch die HearThrough- und Sidetone-Funktion, um HEarThrough zu aktiveren bzw. zu deaktivieren, drückt man die linke Taste einmalig und ein erneutes betätigt, deaktiviert diese wieder. Sidestone wird aktiviert, indem man die linke Taste zweimal antippt, dadurch hört man sofern gewünscht beim Telefonieren die eigene Stimme, damit man vielleicht nicht unnötig laut in der S-Bahn brüllt, da man durch die Isolierung der In-Ears eventuell automatisch und völlig unbewusst lauter redet als normalerweise üblich.

Die Bedienung ist soweit logisch durchdacht aufgebaut und nach kurzer Zeit sollte man sich hier an die Bedienung gewöhnen. Natürlich haben physischen Tasten ein typisches Problem, und zwar, dass man sich durchs betätigen von diesen sich die Ohrhörer leicht ins Ohr drückt, was durchaus unangenehm sein kann. Doch da kommt man als Hersteller nicht anders drumherum, als wenn man dann lieber auf eine Touch-Steuerung zurückgreift, jedoch hat auch diese ihre Nachteile.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Klanglich sollen die Jabra Elite Active 75t keine Wünsche offenlassen, denn nach der kostenfrei zur Verfügung gestellten App „Sound+“ kann man das Klangbild den eigenen Vorlieben anpassen, indem man entweder aus mehreren voreingestellten Soundprofilen seinen Favoriten auswählt oder das Klangbild selbst via 5-Band-Equalizer in der App anpasst, bis die In-Ears genau so klingen, wie man es möchte. Hier bietet Jabra viel Möglichkeiten, sodass man damit klanglich definitiv keinen Kompromiss eingehen muss.  

Bei der Klangbeschreibung konzentriere ich mich persönlich jedoch rein auf das von Werk eingestellte Klangbild. Schließlich bevorzugt hier jeder einen etwas anderen Klang und daher ist es hier meiner Meinung sinnlos, den Klang nach meinen Einstellungen zu beschreiben.

Doch bevor ich euch den Klang der Jabra Elite Active 75t ausführlich beschreiben werde, möchte ich noch kurz einige technische Daten der In-Ears verraten. In jedem der In-Ear sitzt neben einem Akku und einiges an anderer, sehr kleinen Elektronikteilen auch ein 6 mm großer dynamischer Treiber. Diese Treiber decken die reguläre und völlig ausreichende Bandbreite von 20 Hz – 20.000 Hz ab. Bei den hochwertigen Audio-Codecs haben alle Apple-User ein Vorteil, denn die Jabra Elite Active 75t unterstützen wie bereits deren Vorgänger den AAC-Audio-Codec (Advance Audio Coding). Somit haben diese den verlustfreieren und besseren Klang, ganz anders als die Android-User, denn deren aptX-Codec, wird hier leider nicht unterstützt, was jedoch nicht heißt, dass hier die Musik schlecht klingt.

Zunächst möchte ich erwähnen, dass ich beim zuspielen der Musik über mein iPhone, bei dem der AAC-codierte Inhalt übertragen wird, ein dezentes Grundrauschen vorhanden war. Dieses ist jedoch nur bei absoluter Stille wie z. B. daheim zu hören, sobald man unterwegs ist oder Musik wiedergibt, wird dieses vollständig überdeckt.

Von Werk aus hat Jabra den Klang des 6 mm Treiber so abgestimmt, dass dieser einen guten und ausgewogenen Klang wiedergibt. Hier gibt es definitiv keine Kritik zu äußern, denn selbst wenn euch der Bass hier zu mau sein sollte, kann man mit der richtigen EQ-Kurve die Schwächen problemlos anpassen. Ich persönlich habe den Bass via Equalizer etwas angepasst, denn von Werk aus hat es mir hier etwas am Tiefgang gefehlt. Die Mitten sind soweit eindringlich, könnten meiner Meinung nach jedoch auch etwas kräftiger sein, doch auch hier ist es kein Problem, diese Schwäche in der App auszubessern. Zu guter Letzt kann ich die Höhen als sehr detailreich, aber zugleich schön luftig bezeichnen. Diese rundum gut gelungene Abstimmung sorgt zudem dafür, dass die räumliche Bühne sehr weiträumig ist. Außerdem bieten die In-Ears einen ordentlichen maximalen Output, sodass hier genug Reserven verfügbar sein sollten.

Jabra versteht aufgrund der Erfahrung mit Headsets sehr gut, wie man Produkte entwickelt, die eine sehr gute Sprachverständlichkeit bieten. Hierfür hat Jabra seine verbesserte 4-Mikrofontechnologie verbaut, welche störende Hintergrundgeräusche herausfiltern soll. Dies ist hier nicht nur ein Versprechen, sondern gelingt hier erstaunlich gut, selbst in lärmintensiven Bereichen und einer windigen Umgebung kann man ohne große Störungen Anrufe entgegennehmen. Klar, 100 % lässt sich das Windrauschen definitiv nicht herausfiltern, denn hierfür wäre ein anderes Mikrofon mit speziellem Windschutz notwendig.

Dank der Unterstützung von Bluetooth 5.0 bieten die Jabra Elite Active 75t eine stabile und zudem unterbrechungsfreie Verbindung zum Zuspielgerät. Was die Latenz angeht, also die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. kann ich mich definitiv nicht beklagen. Die Verzögerung ist nicht wirklich feststellbar, sodass sich die Ohrhörer perfekt dazu eigenen, darüber Filme und kurze Videos anzusehen.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

App

Jabra bietet für sämtliche Kopfhörer egal ob In-Ear oder Over-Ear Modelle, eine App Namens „Jabra Sound+“ kostenlos zum Download an. Prinzipiell kann man alle Kopfhörer problemlos auch ohne diese nutzen, doch um die In-Ears mit den vielen tollen und nützlichen Funktionen zu nutzen oder um verfügbare Updates zu installieren, ist die App absolut unerlässlich. Um die App nutzen zu können, ist es nicht nötig, sich zu registrieren oder persönliche Daten anzugeben.

Jabra Sound+
Preis: Kostenlos
Jabra Sound+
Preis: Kostenlos

Zum Einrichten wählt man aus einer Auswahl an kompatiblen Produkten das aus der Liste aus, welches man verbinden möchte. Anschließen wird einem sehr verständlich und Schritt-für-Schritt eine Anleitung gezeigt, die einem dabei hilft, die Ohrhörer in den Pairing-Modus versetzt und einzurichten. Ist dies soweit getan und die In-Ears sind erfolgreich eingerichtet, landet man beim Starten der App immer auf der Startseite mit dem Namen „Headset“.

In diesem Menü kann man direkt ganz oben nicht nur die beiden In-Ears sehen, sondern zudem deren Akkustand in % und auch der vom Lade-Case. Direkt darunter kann man die Einstellungen „Mein Moment, Pendeln oder Fokus auswählen. Dabei sind diese vom Werk aus alle identisch, doch der Clou dabei ist, dass man damit drei Profile erstellen kann, kurz gesagt, man kann z. B. je nach Situation den EQ so einstellen, wie er einem dabei gefällt und dann direkt über die Schaltfläche „Speichern) auf das jeweils zuvor gewählte Profil Speicher. Direkt dazwischen befindet sich der Schieberegler, um den HearThrough-Modus zu aktiveren und anschließend auch in der Intensität zu regeln. Also man kann dann bestimmen, wie sehr die Umgebungsgeräusche durchgelassen werden sollen oder eben nicht. 

Direkt unterhalb des 5-Band Equalizer kann man auch aus fertigen Musik-Voreinstellungen wählen. Daher einfach einmal alles durchprobieren oder wenn nichts dabei sein sollte, einfach selbst sein Profil erstellen. Zu guter Letzt findet man ganz unten noch die bereits bekannte Soundscape-Funktion, mit der man sich verschiedene Klänge wie. Z. B. Regen, Wasserfall usw. in die Kopfhörer übertragen und dabei eventuell entspannen kann. Ob man dies braucht, ist jedoch jedem selbst überlassen. 

Sofern man auf der „Headset-Seite“ ganz oben ist, sieht man rechts ein Zahnrad-Symbol, über welches man ins Einstellungsmenü gelangt. Hier kann man z. B. prüfen, ob es neue Firmware für die In-Ears gibt oder Klangerlebnis-, Anruferlebnis- oder Headset-Unterstützungs- Einstellungen vornehmen.

Beim zweiten Untermenü mit der Bezeichnung „Entdecken“ werden einem ein paar Infos angezeigt z. B. ob es aktuell ein Firmwareupdate für die Kopfhörer gibt, oder man kann die Kopfhörer nach einer Registrierung hier jederzeit orten usw. Unter dem Punkt „Über“ kann man wiederum das Benutzerhandbuch oder die Kurzanleitung einsehen sowie auf technische Informationen zugreifen usw.

(App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akkulaufzeit

Das Lade-Case, in welchem die Ohrhörer aufbewahrt und zudem aufgeladen werden, wurde nochmals etwas kompakter als das der Jabra Elite Active 65t gefertigt. Das Lade-Case passt bei mir problemlos in jede Hosentasche, egal ob Jeans oder Jogginghose. Zwei unterschiedliche LEDs, eine an der Rückseite vom Case und je eine an den beiden In-Ears informieren über den Ladestand der Kopfhörer bzw. vom Case, sodass man immer sehen kann, wenn der Akku aufgeladen werden sollte, sofern man sich die Farben eingeprägt hat.

Bedeutung der Batterieanzeige am Case und an den In-Ears

Das neue Design und die neue Technik vom Case und den beiden In-Ears erhöht die Akkulaufzeit von 5 Stunden (Jabra Elite Active 65t) auf ausreichende 7,5 Stunden am Stück. Durch die zusätzliche Möglichkeit, die Ohrhörer im Case dreimal wieder voll aufzuladen, kommt man dadurch auf eine Akkulaufzeit von max. 28 Stunden. Hiermit kann man deutlich besser leben als mit der doch knapp bemessen Laufzeit der Vorgängers.  

Für eine volle Aufladung des Ladecase benötigt man mit einem zusätzlichen 500 mAh Netzteil knapp 2 Stunden und 20 Minuten. Für diejenigen, die jedoch vergessen haben, die In-Ears aufzuladende und in Kürze ins Fitnessstudio wollen, ist die integrierte Schnellladefunktion sehr praktisch. Dank dieser kann man nämlich innerhalb von 15 Minuten die In-Ears soweit aufladen, dass diese wieder für gut 60 Minuten Audiowiedergabe bereit sind.

Bluetooth & Signalqualität

Jabra setzt bei den Elite Active 75t auf einen aktuellen Bluetooth 5.0 Chip. Dieser liefert in meinem Test eine stabile Verbindung von knapp über 10 Metern. Die Verbindung zwischen Smartphone und In-Ears erfolgt wie bei allen Kopfhörer über die Bluetooth-Einstellungen, doch dass diese euch angezeigt werden, müssen diese erst noch in den Kopplungsmodus versetzt werden. Dabei werden diese eigentlich wie bei sämtlichen True Wireless Kopfhörer automatisch bei der Entnahme aus dem Ladecase, in eben genau diesen Modus versetzt. Hierfür muss man diese dann bei Jabra aus der Verpackung nehmen und ins Case einsetzten und voll aufladen lassen, sobald dies geschehen ist, kann man diese direkt entnehmen und in den Bluetooth-Einstellungen auswählen.  

Möchte man die Jabra In-Ears mit einem weiteren Gerät Koppeln, ist dies problemlos möglich, hierzu kann sich jedes Jabra-Produkt nämlich bis zu 8 verschiedene Geräte merken. Sobald man wiederum ein 9 Geräte damit koppelt, wird das Gerät gelöscht, welches am wenigsten genutzt wurde. Außerdem kann man mit den Jabra Elite Aktiv 75t mit zwei Geräten gleichzeitig eine Bluetooth-Verbindung aufbauen, während wiederum nur ein Gerät zur Musikübertragung genutzt werden kann.

Sofern man ein zusätzliches bluetoothfähiges Gerät mit den Jabra Elite Aktiv 75t koppeln möchte, muss man diese in den Pairing-Modus versetzen. Dazu einfach die beiden In-Ears aus dem Lade-Case entnehmen und direkt an beiden Ohrhörern die Multifunktionstaste für 3 Sekunden gedrückt halten, bis die Status LED blau aufblinkt. Anschließend werden die In-Ears in den Einstellungen angezeigt und können wie gewohnt mit dem jeweiligen Device verbunden werden.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den neusten Jabra Elite Active 75t hat Jabra ein sehr gutes paar True Wireless In-Ears im Sortiment, bei denen man genau an den richtigen Stellen nachgebessert hat. Das Ergebnis sind rundum noch überzeugende In-Ear Kopfhörer, welche mit einem sehr guten Funktionsumfang punkten können und bequem im Ohr sitzen. Apropos Funktionsumfang, dieser wird ja, so wie ich bereits angekündigt habe, in den nächsten vier Wochen durch eine zusätzliche ANC-Funktion erweitert. Daher sind die Jabra Elite Aktiv 75t besonders interessant, denn klanglich und von vielen weiteren Punkten konnten diese mich soweit schon sehr überzeugen und Jabra hat hier in vielen Punkten nicht zu viel versprochen.

Preis/Leistung

Die UVP der Jabra Elite Active 75t ist mit 199,99€ festgesetzt. Online sind diese jedoch je nach Farbe aktuell bereits für knapp über 180€ inkl. Versand erhältlich. Nicht gerade wenig Geld, denn ab 150€ kann man inzwischen schon gut klingende True Wireless In-Ear Kopfhörer mit ANC erwarten. Hier bessert Jabra jedoch auch nach und integriert genau diese Funktion, was den Preis meiner Meinung nach mehr rechtfertigt. Die In-Ears überzeugen soweit rundum sehr und auch die App wurde sinnvoll designt und ist sehr übersichtlich gestaltet, trotzt eines üppigen Funktionsumfangs.

Jabra Elite Active 75t

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Jabra.com/de

Teufel Airy True Wireless

In aller Kürze

Mit den Airy True Wireless hat nun auch Teufel die ersten True Wireless In-Ear Kopfhörer auf den Markt gebracht. Diese können soweit mit ihrem geringen Gewicht, dem bequemen Sitz und einem guten Klang punkten. Jedoch gibt es auch ein paar kleine Kritikpunkte, denn Teufel setzt hier zum einen noch auf einen veralteten Micro-USB Anschluss, von dem sich das Unternehmen nun jedoch bald auch immer mehr verabschieden wird. Außerdem bin ich von der Verarbeitung etwas enttäuscht, denn hier wirkt alles etwas zu sehr „billig“, was zum Großteil am verwendeten Kunststoff liegt. Hier gefallen mir nämlich z.B. die rundum verlaufende Seitenfläche am Ladecase weniger, da diese in Hochglanz gehalten wurden, sodass diese extrem anfällig gegenüber Fingerabdrücken sind

Auch wenn sich dies nun sehr negativ anhört, handelt es sich hier technisch gesehen um tolle True Wireless In-Ear Kopfhörer, die zum geforderten Preis eine sehr gute Gesamtakkulaufzeit und einen sehr ordentlichen Klang bieten. 

Gefällt uns

  • sehr leichte Ohrhörer
  • bequemer Tragekomfort
  • Schnellladefunktion
  • lange Akkulaufzeit
  • Solo-Betrieb

Gefällt uns weniger

  • Materialanmutung des Ladecase
  • keine Lautstärkeregulierung
  • Micro-USB

Teufel Airy True Wireless

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Beim Design der Verpackung bleibt Teufel sich absolut treu, denn auch die neuen Airy True Wireless werden in der typischen ungebleichten Verpackung ausgeliefert, die mit ein paar wenigen Infos zum Produkt versehen wurde. 

Auffallend ist hier jedoch die kompakte Form, denn bisher hatte ich keine True Wireless Kopfhörer im Test, die in einer solchen kompakten Verpackung geliefert wurden. An der Oberseite erblickt man groß den Teufel Schriftzug und im schwarzen Zierstreifen den Modellnamen „Airy True Wireless“. Auf der kurzen linken Seite prangen lediglich ein paar wenige Informationen zum Unternehmen und über welche Webseiten man zum Teufel Shop gelangt. Die gegenüberliegende Seite verrät die üblichen Details wie die Seriennummer, die Modellfarbe, das Gewicht und die Verpackungsmaße. 

Bei der längeren Seite hinten hat sich Teufel auf den Lieferumfang konzentriert, denn diese wurde hier in mehreren Sprachen aufgelistet. Die direkt gegenüberliegende Seite hat man mit einem großen Aufkleber versehen, der dem Nutzer genau zeigen soll, wie der richtige Sitz der Teufel Airy True Wireless im Ohr sein soll und zu guter Letzt konzentriert man sich an der Unterseite auf einige wichtige Technischen Details der True Wireless In-Ear Kopfhörer, welche auch hier in insgesamt 8 Sprachen übersichtlich aufgelistet wurden.

Beim Öffnen der Verpackung erblickt man in einem neutralen Kartoneinsatz zuallererst das Ladecase. In diesem hat Teufel direkt die beiden Ohrhörer eingesetzt, bei denen man jedoch wie am Aufkleber darüber zu lesen ist, direkt die Schutzfolie der Ladekontakte entfernen muss. Zwischen zwei Hohlräumen des Kartoneinsatzes, befindet sich im linken das Mikro-USB-Ladekabel und rechts die anderen beiden Größen an Ohranpassstücken. Im Boden der Verpackung liegen dann wie immer noch die üblichen Beipackzettel in Form von einer kleinen Kurzanleitung und die üblichen Warnhinweise. 

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Das Design der Teufel Airy True Wireless ist mehr oder weniger unspektakulär. Man setzt hier nicht auf das typische Knospen-Design, sondern auf das von den Apple AirPods bekannte Design, dass sich aus einer kompakten Knospe und einem Steg, der aus dem Ohr herausragt zusammensetzt. Vorteil ist hier, dass der Hersteller dabei etwas mehr Platz für die Elektronik hat und die Antennen, sowie Mikrofone oftmals besser ausgerichtet werden können als bei In-Ears, die weniger aus dem Ohr herausragen. Der Nachteil wiederum ist, dass diese natürlich deutlich auffälliger aus den Ohren hervorstehen. Schaut man jedoch unterwegs in der Stadt, wie viele Leute die Apple AirPods im Ohr tragen, dann wird diese Trageart definitiv wenig stören. 

Die Teufel Airy True Wireless gehören definitiv zu den leichteren True Wireless auf dem Markt, denn jeder der beiden In-Ears wiegt gerade einmal knapp 5 Gramm. Dieses leichte Gewicht kann man jedoch nur dann erreichen, wenn man beim Gehäuse auf schwere Materialen verzichtet und ausschließlich auf Kunststoff setzt, was Teufel hier auch getan hat. Dies muss jedoch keineswegs negativ sein, denn dies bedeutet nicht, dass diese „billig“ wirken. 

Neben dem von mit getesteten „Night Black“ gibt es die neuen Teufel Airy True Wireless auch in einem schlichten „Silver White“ und einem farbigen Modell „Steel Blue“. Somit sollte für jeden eine passende Farbe erhältlich sein. 

Die Innenseite der In-Ears kommt komplett in einem Mattschwarz daher, während der äussere Teil sich in einem schönen Grauton hält. Der innere Teil der Knospe wurde bewusst etwas oval ausgeführt, sodass die In-Ear Kopfhörer sicher im Ohr gehalten werden. Als kleines Highlight wurde die Lautsprecherabdeckung typisch für Teufel in Rot gehalten, und der Äussere Teil verläuft am Steg zur Mitte hin leicht abgeschrägt. Außerdem befindet sich hier zentral im oberen Teil innerhalb einer dezenten Vertiefung ein eingeprägter Teufel-Schriftzug, der unmittelbar darüber in dem schmalen Loch eine Status-LED enthält. Der Bereich um das Teufel-Logo ist nicht ohne Grund vertieft, denn hierbei handelt es sich zugleich um das Touch-Sensor-Feld, kurz gesagt Teufel setzt bei den Airy True Wireless auf eine reine Touch-Bedienung.

Der Treiberkanal ist typisch kurz und schräg ausgerichtet, sodass dieser beim Einsetzten direkt in den Ohrkanal verläuft. Die üblichen Ladekontakte von True Wireless In-Ears befinden sich wie für diese Art von Ohrhörer üblich, an der Unterseite der Stabantenne. Bei den Teufel Airy True Wireless gibt es keinen festen Master und Slave In-Ear, daher könnt ihr hier problemlos einen der In-Ears alleine nutzen, nachdem ihr diese in den Bluetooth-Einstellungen mit eurem Smartphone verbunden habt.

Ladecase

Genauso wie die In-Ears, kann auch das Ladecase mit einem sehr leichten Gewicht punkten. Um das geringe Gewicht auch hier erreichen zu können, setzt Teufel beim Material rein äusserlich auf Kunststoff. Das Case ist insgesamt sehr schlicht gehalten und setzt sich aus einem matten Kunststoff an der Vorder- und Rückseite zusammen, während der seitliche Rahmen rundum in Hochglanz gewählt wurde. Die Verarbeitung des Kunststoff-Case ist soweit nicht schlecht, jedoch hatte ich bereits einige andere Kunststoff-Cases in der Hand, welche sich hierbei doch deutlich hochwertiger angefühlt hatten.

Viel Besonderes gibt es am 55,3 x 50 x 27,3 mm (B x H x T) großen Case nicht zu sehen, denn dieses ist sehr schlicht gehalten. Am auffälligsten ist hier wohl rein Äusserlich nur der eingelassene Teufel-Schriftzug an der Vorderseite, über den eine kleine schmale Akku Kapazitätsanzeige platziert wurde. Beim Öffnen wird einen dadurch jederzeit die restliche Kapazität des Ladecase angezeigt. Durch die an der Front angebrachte kleine Griffmulde lässt sich das Case wunderbar mit dem Daumen öffnen, sodass man dieses problemlos mit nur einer Hand öffnen kann.

Der Ladeanschluss wurde anders als man es auf anhieb vermuten würde nicht an der Rückseite unterhalb der Modellbezeichnung platziert, sonder am rechten Rahmen. Leider setzt Teufel hier noch auf den veralteten Micro-USB Anschluss, doch hier sollte es bei den Kopfhörern das letzte Modell sein. Ab sofort setzt man in Berlin dann auch auf USB-Typ-C. 

Der Deckel ist durch den Metallscharnier leichtgängig gelagert und rastet in der Endstellung ein, sodass sich das Case nicht ungewollt schließt. Der Deckel wird wie von vielen True Wireless In-Ears magnetisch geschlossen gehalten, genau so wie auch die beiden In-Ears. Somit kann hier selbst beim geöffneten Deckel über Kopf nichts herausfallen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Materialanmutung der Ohrhörer und vom Case ist zwar gut, aber als besonders hochwertig wirkend, wie ich es von den bisherigen Teufel Produkten gewohnt bin, kann ich beides leider nicht beschreiben. Das Gehäuse der Teufel Airy True Wireless wurde sehr sauber verarbeitet, sodass man hier trotz, dass dieses aus mehreren Teilen gefertigt wurde, keine unschönen Übergänge oder Kanten spürt.

Beim Case kann ich natürlich vor allem wieder einen Punkt kritisieren und zwar, dass Teufel hier immer noch auf Micro-USB setzt, hier wird es dann beim nächsten Produkt allerhöchste Zeit endlich auch auf USB-C umzusteigen, was auch dann wie bereits verraten auch bald soweit ist. Der Scharnier des Case geht sehr leicht und durch das geringe Eigengewicht wirkt dieser auf eine bestimmte Art und Weise „billig“, was auch am Kunststoff liegen kann. Was mich persönlich vielmehr am Case stört ist jedoch, dass man an den Seiten rundherum auf Hochglanz Kunststoff gesetzt hat, während man die Front und Rückseite schön matt gewählt hat. Hier hätte ich mir ein komplett mattes Gehäuse gewünscht, denn bei der glatten Oberfläche sieht man einfach jeden Fingerabdruck und Kratzer. 

So wie ich die Verarbeitung beschrieben habe klingt das ganze jetzt wahrscheinlich für euch wesentlich kritischer, als es dann in Wirklichkeit ist. Schließlich setzt Apple z.B. ebenfalls auf ein komplettes Gehäuse aus Kunststoff und das ist sogar komplett in Hochglanz gehalten. Daher wird diese Kritikpunkte nicht jeden stören, jedoch möchte ich euch dies definitiv nicht verheimlichen, was ich durch den Vergleich mit vielen anderen In-Ears feststellen konnte und hier vermisse oder bemängeln kann.

Im Alltag als sehr praktisch kann sich der IPX5 Schutz der Ohrhörer (nicht beim Case) bewähren. Dies bedeutet, dass die Ohrhörer auch problemlos bei einem Regenschauer getragen werden können, da diese einen Schutz gegen Strahlwasser (Düse) aus beliebigen Winkel besitzen.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeNight Black, weitere Farben: Silver White und Steel Blue
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku : 6 h (AAC)
Gesamtlaufzeit: 25 h (AAC)
Gewicht 50 g (Ohrhörer und Ladebox)
10 g (beide Ohrhörer)
40 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC und AAC.
Treiber5,8 mm Linear-HD-Neodym-Treiber (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz–20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dB92,5 +/- 3dB
Impedanz (Ohm)32 Ohm
LieferumfangTeufel Airy True Wireless
Ladecase
Micro-USB-Ladekabel
Ohr-Passstücke: S/M/L (M aufgesetzt)
Kurzanleitung und Warnhinweise
Technische Daten der Teufel Airy True Wireless

Tragekomfort

Teufel liefert bei den Airy True Wireless ingesamt drei unterschiedlich große Ohranpassstücken aus Silikon mit. Damit kann man die In-Ears wie es sich gehört, perfekt dem eigenen Ohrkanal anpassen, sodass bei der richtigen Größenwahl zugleich eine hervorragende Isolierung der Umgebungsgeräusche, als auch ein kräftiges Klangbild entstehen sollte. Zudem gewährleisten nur die richtigen Silikon-Ohradapter einen bequemen Sitz im Ohr und einen sicheren halt.

Die In-Ears sitzen keinesfalls unbequem im Ohr und störten mich selbst nach längerer Zeit nicht. Bei manch klobigen In-Ears hatte ich das Problem, dass ich nach einiger Zeit ein leichtes drücken im Ohr spürte, was ich vor allem dann bemerken konnte, wenn ich die In-Ears aus dem Ohr genommen habe. Dies ist hier bei den Teufel Airy True Wireless jedoch definitiv nicht der Fall.

Sollte man Kopfhörer suchen die sich auch für sportliche Aktivitäten eignen, dann würde ich die Teufel Airy True Wireless nur bedingt empfehlen. Sagen wir so, die Ohrhörer eignen sich weniger für hektische Kopfbewegungen, solltet ihr z.B. damit Radfahren wollen oder auf das Laufband gehen, würde ich die In-Ears weniger empfehlen, denn hier muss man je nachdem, wie gut diese bei euch sitzen gelegentlich die Ohrhörer nachjustieren. Bei weniger aktiven Sportarten, bei denen man keine hektischen Bewegungen ausführt, kann ich diese jedoch soweit gut weiterempfehlen, da diese z.B. an der Handelbank oder beim Bankdrücken weniger dazu neigen aus dem Ohr herauszufallen.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Teufel setzt bei den Airy True Wireless auf eine reine Bedienung via Touch, daher besitzen weder die beiden Ohrhörer, noch das zugehörige Ladecase eine physische Taste. Solch eine Touch-Bedienung birgt jedoch sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich und ist daher nicht bei jedem gern gesehen.

Bei der Erkennung von Befehlen, die durch unterschiedlich langes und häufiges Tippen ausgeführt werden, kommt es nämlich gelegentlich und vor allem am Anfang, bis man den Dreh raus hat zu falschen erkennen bzw. ausführen der Funktionen. Dies geschieht vor allem dann, wenn viele Gesten auf einen Ohrhörer gelegt sind und zudem untereinander sehr ähnlich sind. Zudem funktioniert das Ganze mit nassen Händen ebenso wenig wie im Winter mit Handschuhen. Dafür wiederum drückt man sich die Ohrhörer normalerweise nicht wie bei normalen Tasten tiefer in den Ohrkanal, da bei Touch ein sanftes Tippen ausreicht und zudem sieht das Design so meist schöner aus.

Das erste Pairing der Teufel Airy True Wireless erfolgt eigentlich wie bei allen anderen True Wireless Kopfhörern automatisch, indem man die Ohrhörer aus dem Case entnimmt. Doch davor sollte man erst einmal die Folie an den Ladekontakten der Ohrhörer entfernen, damit diese ihren verbauten Akku über das Case aufladen können. Während man die Ohrhörer im Case auflädt, würde ich auch direkt das Ladecase aufladen, damit alle Akkus von sämtlichen Geräten voll aufgeladen sind und die volle Musikwiedergabe ohne lange Pausen dazwischen ermöglichen.

Sobald alles voll aufgeladen ist, werden einem die Ohrhörer beim Entnehmen aus dem Case automatisch in den Bluetooth-Einstellungen angezeigt und man kann diese wie gewohnt mit dem Smartphone koppeln. Sollte man die Kopfhörer mit einem weiteren Gerät koppeln wollen, z.B. zusätzlich zum Smartphone noch mit dem Tablet, muss man an beiden In-Ears direkt das Touch-Bedienfeld für zwei einhalb Sekunden gedrückt halten. Dabei wechseln diese automatisch in den Kopplungsmodus und sind dann für das Tablet ebenfalls in der Bluetooth-Liste sichtbar. Die Teufel Airy True Wireless können sich insgesamt bis zu 7 Geräte merken, dass heißt dass die Verbindung nach dem Einschalten automatisch mit diesen Geräten erfolgt. Dabei verbinden diese sich, sofern alle bereits verbunden Geräte in der Nähe sind, immer mit dem zuerst gekoppelten Gerät, wie bei mir z.B. meinem iPhone. Sollte davon wiederum kein Gerät in der Reichweite sein, wechseln die Ohrhörer nach 60 Sekunden in den Verbindungsmodus, sodass man eines der anderen, zuvor bereits gekoppelte Geräte mit den Ohrhörern verbinden kann. Sollt man die Kopplungsliste löschen und neu anlegen wollen, müssen die Ohrhörer ins Case eingesetzt werden und an beiden In-Ears das Touch-Bedienfeld für 8 Sekunden betätigt werden, anschließend kann die Kopplungsliste neu erstellt werden.

Das Ausschalten erfolgt wie bei allen True Wireless In-Ears völlig automatisch, sobald man diese wieder ins Case einlegt. Alternativ ist ein Timer für den Standby-Modus integriert. Dieser sorgt dafür, dass die In-Ears automatisch nach 15 Minuten ohne Wiedergabe von Musik in den Standby-Modus wechseln, dabei darf man jedoch keine Taste drücken, denn sonst werden diese wieder aktiv, bzw. die Musik wird gestartet, was dein Standby-Modus verhindern kann.

Bei der Bedienung setzt Teufel glücklicherweise auf eine symmetrische Steuerung, dies bedeutet, dass man an beide In-Ears dieselbe Steuerung integriert hat. Dies macht hier auch soweit absolut Sinn, schließlich kann man  somit problemlos auch jeden der beiden Ohrhörer völlig alleine nutzen.

 Kommen wir nun zur Bedienung, welche wie bereits erwähnt auf beiden Seiten absolut identisch ist. Ein einfaches einmaliges berühren sorgt dafür, dass die Musik pausiert wird, bis man erneut auf die Außenfläche tippt. Während der Musikwiedergabe kann man durch zweimaliges Tippen einen Musiktitel vor- und durch dreimaliges antippen einen Musiktitel zurückspringen. Was leider nicht direkt über die Kopfhörer geht, ist die Regulierung der Lautstärke, denn diese muss man hier leider über das Smartphone regulieren, was ich etwas Schade finde, den unterwegs in der Stadt, passe ich die Lautstärke gerne an mein Umfeld an. 

Sollte ein Anruf eingehen, kann man diesen durch ein einmaliges antippen der Aussenfläche annehmen. Möchte man gerade nicht Telefonieren genügt es, das Bedienfeld etwas länger berührt halten, sollte man am Ende des Anrufes auflegen wollen, genügt ein einmaliges kurzes Tippen auf die Touch-Oberfläche und schon ist der Anruf beendet. Sofern ein weiterer Anruf während ihr gerade telefoniert bei euch eingehen sollte, dann könnt ihr durch ein doppeltes Tippen zwischen den Anrufen wechseln und sobald ihr dann den zweiten Anruf aus der Warteschleifen holen wollt, genügt es die Oberfläche lange berührt zu halten.

Die Bedienung über die Touch-Oberfläche funktioniert soweit sehr gut und es kam bei mir nur selten zu Bedienfehler. Doch gerade, wenn man kurz die Ohrhörer nachjustieren möchte, berührt man diese schnell an der Touch-Oberfläche, was dann natürlich ungewollt zum Pausieren der Musik führen kann, was bei mir jedoch selten der Fall war.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Teufel hat in jedem In-Ear einen 5,8 mm großen Linear-HD-Neodym-Treiber verbaut, welcher einen gewöhnlichen Frequenzbereich von 20 – 20.000 Hz abdecken.Bei den Audio-Codecs setzt man nicht nur auf das Standardformat SBC, sondern zur Freude aller Apple-User auch auf den hochwertigen Audio-Code AAC, welcher von allen iOS-Devices unterstützt wird. Somit wird einem hierbei eine verbesserte bzw. verlustfreiere Bluetooth-Musikwiedergabe ermöglicht.

Der Klang, den die Teufel Airy True Wireless mit dem richtigen Sitz im Ohr wiedergeben, ist sehr gut und weitestgehend ausgeglichen. Die Höhen sind angenehm abgestimmt, sodass diese detailreich und sauber wiedergeben werden. Hierbei konnte ich keinerlei S-laute wahrnehmen und ebenso verzerrt der Ton auch nicht im hören Pegel. 

Die Mitten können mit einer eindringlichen Wiedergabe und blühenden Klangfarben punkten, sodass diese bei der Wiedergabe von Instrumenten und Gesang sich voll entfallen. Kurz gesagt, das Klangbild ist ausbalanciert und keineswegs anstrengend. 

Nun zum Bass, bei dem Teufel bisher wie bei vielen Produkten gewohnt, eine sehr gute klangliche Abstimmung abliefert. Der Bass ist gegenüber den Mitten und Höhen minimal angehoben und überzeugt durch seine Stärke. Der Tiefbass reicht sehr tief hinab, sodass dieser sehr voluminös zur Geltung kommt. Das Klangbild gefällt mir einfach sehr gut, knackige und präzise Bässe sind hier garantiert und das alles führt auch zu einem lebendigen Stereobild, sodass die Raumabbildung sehr gut ist und eine gute Tiefen- und Breitenstaffelung erreicht wird.

Teufel hat jeden In-Ear der Airy True Wireless mit einem separaten Mikrofon ausgestattet. Diese Mikrofone wurden beide mit einer Geräusch- und Echounterdrückung ausgestattet, sodass problemlos zum Telefonieren z.B. auch nur ein In-Ear genutzt werden kann. Im Test liefert die Geräuschunterdrückung eine sehr gute Arbeit ab, sodass Störgeräusche weitestgehend effektiv herausgefiltert werden. Die Mikrofonqualität kann ich somit als sehr gut einstufen, da mich meine Gesprächspartner-/innen alle gut und verständlich hören konnten und das auch, wenn ich gerade an einer viel befahrenen Straße unterwegs war oder es an einem Tag etwas windiger war. Hier schein das bereits erwähnte Stieldesign ein großer Vorteil zu sein, denn somit sind die Mikros perfekt zum Mund gerichtet und zudem auch etwas näher dran, als bei einem Knospen-Kopfhörer, bei denen das Mikro oft noch mehr oder weniger im Ohr steckt.  

Was die Latenz angeht, diese ist nur minimal, wenn man ganz genau hinhört erkennbar, dabei muss man sich jedoch sehr stark konzentrieren, wie ich das im Test immer mache. Doch wenn man direkt ein Video über YouTube oder einen Film auf Netflix und Co. anschaut, merkt ihr dabei definitiv keine Verzögerung zwischen Bild und Ton.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Aufgrund des Stildesigns, hatte Teufel mehr Platz für die Elektronik im Gehäuse. Daher konnte man sich hier im Knospen-Bereich voll und ganz auf die Treiber usw. konzentrieren, während man den Akku vermutlich im Stil-Segment untergebracht hat. Somit war hier in jedem Ohrhörer Platz, für einen 60 mAh Akku, welcher laut Teufel bei mittlerer Lautstärke eine Laufzeit von knapp 6 Stunden ermöglichen soll. Zusammen mit dem zusätzlichen 500mAh Akku im Case, erreicht man  hierbei eine Gesamtlaufzeit von knapp über 25 Stunden, sofern die Lautstärke bei 50% liegt.

Die von Teufel angegeben Akkulaufzeit konnte ich im Test auch sehr gut erreichen, hört man jedoch etwas lauter Musik, dann reduziert sich Laufzeit bei 75 % auf gut viereinhalb bis fünf Stunden und bei 100 % sogar auf knapp dreieinhalb Stunden. 

Für spontane Einsätze, wenn man z. B. eine kleine Radtour machen möchte, jedoch vergessen hat, die Kopfhörer aufzuladen, besteht die Möglichkeit, auf die integrierte Schnellladefunktion zuzugreifen. Diese ermöglicht es, die beiden Ohrhörer innerhalb von nur 15 Minuten für gut eine Stunden Musikwiedergabe, mit Energie zu versorgen. Da bieten andere Hersteller zwar in derselben Zeit eine etwas längere Laufzeit, doch eine Stunde ist besser als gar nichts. Dafür wiederum hat Teufel die Ladegeschwindigkeit allgemein hoch gehalten, denn eine komplette Aufladung der Ohrhörer, dauert nur etwas über zwei Stunden. Bis der Akku des Case vollständig aufgeladen ist, vergehen knapp drei Stunden, doch solltet ihr die In-Ears währenddessen im Case eingesetzt haben, werden natürlich auch diese aufgeladen und die Ladezeit verlängert sich etwas.

Bluetooth & Signalqualität

Teufel hat bei den neuen Airy True Wireless den aktuellsten Bluetooth 5 Chip verbaut. Dieser liefert in meinem Test eine sehr stabile Verbindung sowohl zu iOS- als auch Android-Geräten. Die Verbindung zwischen Smartphone und In-Ears erfolgt wie bei eigentlich sämtlichen True Wireless Kopfhörer automatisch bei der Entnahme aus dem Ladecase. 

Sobald man die beiden Ohrhörer zum ersten Mal aus dem Transportcase nimmt, befinden diese sich automatisch im Pairing-Modus und können daher wie bei Bluetooth-Kopfhörer üblich, direkt über die Einstellungen mit dem Smartphone verbunden werden. 

Ein koppeln mit einem weiteren Gerät ist wie bereits unter Bedienung erwähnt problemlos möglich, denn der Speicher in den Ohrhörern merkt sich die letzten 7 Geräte automatisch. Öffnet man nach dem koppeln das Case, verbinden sich die beiden In-Ear automatisch mit dem zuerst verbunden Geräte, sofern hier das Bluetooth eingeschaltet wurde.

Die max. Bluetooth-Reichweite der Teufe Airy True Wireless ist soweit nicht schlecht. Ich kam bei uns im Haus auf gut 12 Meter, trotz einigen dünneren massiven Wänden und einer dickeren Aussenwand, die vom Alt- in den Neubau führt. Dies ist soweit sehr gut und somit etwas besser, als der Durchschnitt meiner bisher getesteten Kopfhörer. Im Freien ist die Reichweite natürlich dann nochmals deutlich höher, doch wer läuft hier viellicht ausser auf dem eigenen Grundstück gut 30 Meter oder mehr von seinem Smartphone weg? Daher spielt diese Reichweite für mich persönlich keine wichtige Rolle, jedoch sei gesagt, dass man hier gut die 30 Meter erreichen könnte.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den ersten True Wireless In-Ears, den Airy True Wireless liefert Teufel gute Kopfhörer ab, welche jedoch nicht rundum perfekt sind. Da wäre z.B, die etwas kratzanfällige Oberfläche rund um das Ladecase, hier hätte man meiner Meinung nach komplett auf ein mattiertes Design Wert legen sollen. Hinzu kommt hier auch der veraltete Micro-USB Anschluss, wo doch mittlerweile fast alle anderen Hersteller zumindest seid diesem Jahr komplett auf USB-C umgestiegen sind. Bei der Bedienung wiederum finde ich es schade, dass man die Lautstärke nicht direkt über die Ohrhörer verändern kann, sondern dazu jedesmal das Zuspielgerät zur Hand nehmen muss.

Positiv ist Teufel wiederum die Klangabstimmung gelungen, welche die oben genannten Schwächen meiner Meinung nach fast schon wieder komplett neutralisieren. Dies wird dann auch noch von einem sehr guten Tragekomfort und einer stabilen Bluetooth 5.0 Verbindung abgerundet. Somit machen die technischen Details die optischen Mängel wieder gut und sorgen dafür, dass die Teufel Airy True Wireless ein ganz guter Einstieg für Teufel in den True Wireless Markt ist. 

Preis/Leistung

Die UVP der Airy True Wireless hat Teufel mit 150 € festgesetzt, wobei diese sich je nach Land aufgrund der MwSt. Senkung minimal verändert, sodass man hier z.B. in Deutschland von knapp über 146 € sprechen kann. 

Für diesen Preis erhält man technisch und klanglich sehr gute True Wireless Kopfhörer, die trotz der kleineren Kritikpunkte, einige Konkurrenzprodukte problemlos im Schatten stehen lassen. Mehr als 150 € hätten diese jedoch auch nicht kosten dürfen, denn bei diesem Preis fangen dann auch schon gute True-Wireless In-Ears mit ANC an, daher hat sich Teufel hier für einen guten Preis entschieden, bei dem man meiner Meinung nach ein gutes Gesamtpaket geliefert bekommt.

Teufel Airy True Wireless

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://teufel.de

Qbo Touch

In aller Kürze

Mit der neue Qbo Touch liefert Tchibo eine schöne kompakte Kapselmaschine ab, welche in jeder Küche eine sehr gute Figur macht. Die Bauweise ist typisch für ein Kapselautomat sehr kompakt und somit benötigt diese natürlich nicht so viel Platz wie ein deutlich größerer Kaffeevollautomat. Da es sich um eine Kapselmaschine handelt, eignet sich diese vor allem für Gelegenheitskaffeetrinker oder als Kaffeemaschine, die man vielleicht mit in die Ferienwohnung mitnehmen möchte. 

Die Bedienung und Einrichtung der Maschine ist sehr einfach und erfolgt direkt über Touch-Sensoren an der Oberseite sowie zusätzlich über die passende App, die jedoch nicht zwingend erforderlich ist. Gehört ihr jedoch zu denjenigen, die sehr viele Tassen Kaffee am Tag trinken, also auch dann, wenn ihr z. B. zu dritt oder viert im Haushalt seid und jeder einen oder zwei Kaffee am Tag trinkt, lohnt sich das System natürlich nicht, denn dann ist nicht nur der Preis der Folgekosten (Kapseln) zu hoch, sonder auch der Abfall ist aufgrund der Kapseln nicht gerade klein. 

Gefällt uns

  • schönes Design
  • kompakte Bauform
  • Kaffeesorten Auswahl
  • einfache Pflege
  • leichte Bedienung
  • per App steuerbar

Gefällt uns weniger

  • Kaffeepreis teuer als Bohnen
  • höheres Müllaufkommen
  • nur für Gelegenheitstrinker

Qbo Touch

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der Qbo Touch ist aufgrund der kompakten Kapselmaschine verhältnismäßig „klein“ gehalten. Insgesamt macht diese eine guten Eindruck, sodass die Maschine darin sicher geschützt wird. 

An der Vorderseite wird eine etwas größere Abbildung der Qbo Touch von vorne gezeigt, während diese gerade einen Kaffee zubereitet. Außerdem prangt darüber der Name der Maschine und Qbo wirbt rechts daneben mit der PressBrew Technologie mit 19 Bar und einem Wi-Fi Symbol. Letzteres soll hier direkt zeigen, dass diese Maschine mit dem WLAN verbunden werden kann, um diese mit Updates zu versehen und einige weitere nützliche Funktionen auszuführen. Außerdem wird hier klein und auf der Oberseite ganz groß mit der Farbe der Maschine geworben, in meinem Fall Onyx Black. Auf der Rückseite konzentrierte man sich voll und ganz auf die Auswahl an Kapseln, die es aktuell gibt und die drei Getränke-Arten, die mit der Qbo Touch zubereitet werden können.

Beim Aufklappen des Deckels gibt es eine kurze Beschreibung, die einem direkt zeigt, welche der fünf Sensor-Tasten für was zuständig ist bzw. was diese anzeigt oder ausführt. Beim Aufklappen der restlichen Deckel-Elemente kommt dann ein Pappkarton zum Vorschein, auf dem die kleine Tropfschale mit dem Edelstahl Tropfgitter eingelegt wurde. Entnimmt man diesen Pappkarton mit dem Zubehör, ist eine kompakte Bedienungsanleitung vorhanden und natürlich die eigentliche Kapselmaschine, welche in einer Folie eingepackt wurde. 

Nach dem Auspacken muss man an der Maschine nur wenige Klebestreifen am Wassertank usw. entfernen und die Tropfschale einsetzten. Dann wäre die Maschine soweit schon einsatzbereit bzw. kann mit Wasser gefüllt werden.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Qbo bietet die neue Touch-Kapselmaschine aktuell in drei Farbvarianten an: einem Basalt Grey, Auburn Red und Onyx Black. Letzteres entspricht hier wie bereits im Punkt Verpackung erwähnt meinem Testgerät.

Die neue Qbo Touch ist sehr kompakt gehalten, daher benötigt diese in der Fläche nur 20 x 28,5 cm (B x T) und in der Höhe 23 cm. Dieses kompakte Design gelang Qbo dadurch, dass man sich gegenüber der Qbo You-Rista den Milchaufschäumer gespart hat, den diese Funktion gibt es hier nicht. Aufgrund der kompakteren Bauweise resultiert auch ein deutlich geringeres Gewicht, denn die Maschine ist mit 3,5 kg gut halb so schwer wie die You-Rista mit Milk-Master.  

Alle drei Gehäusefarben hat man matt ausgeführt, was sehr modern und edel wirkt. Ehrlich gesagt bin ich auch kein Fan von Hochglanzoberflächen, insbesondere bei Kaffeevollautomaten usw. denn dann sieht man darauf jeden Fingerabdruck und Kaffeespritzer. Direkt an der Vorderseite befindet sich der 1.300 ml Wassertank, welcher einfach von oben über die Klappe aufgefüllt werden kann oder auch bequem zum Auffüllen entnommen werden kann. Der Wassertank ist auch leicht mattiert ausgeführt, sodass man dennoch hervorragend jederzeit den aktuellen Wasserstand im Blick hat. Einen täglichen Blick um die Maschine herum oder ein Beachten der Wasserstand-Anzeige kann man sich somit auf jeden Fall sparen, den dies erkennt man direkt, wenn man vor der Maschine steht. Neben dem Wassertank ist unter dem Qbo Schriftzug Platz für die Tasse, denn hier versteckt sich der Kaffeeauslauf sowie eine LED-Beleuchtung, welche beim zubereitendes Kaffees das Arbeitsfeld ausleuchtet. Ganz unten in der Aussparung wird die kleine Tropfschale samt mattem Edelstahlgitter eingesetzt. Letzteres meiner Meinung nach auch sehr praktisch, denn von Hochglanzedelstahl kenn ich es zu gut, dass dieser aufgrund des Keramik der Tassen nach der Zeit stark verkratzt.

Bei der Funktionalität hat sich Qbo Gedanken gemacht, man muss zwar bei der maximalen Höhe der Tassen mit 14,5 cm abstriche machen, doch dafür hat man an eine zweite ausklappbare Ebene gedacht, auf die eine bis zu 9 cm hohe Espresso-Tasse ihren Platz findet. Sehr praktisch, denn somit spritz der Espresso aufgrund der geringeren Höhe nicht an die Ausgabewand am Kapselautomat. Hinter der ausklappbaren Ebene für Espresso-Tassen ist der Auffangbehälter für das Tropfwasser und ein zusätzlich eingesetzter Auffangkorb für bis zu 9 gebrachte Kapseln. 

Das Stromkabel ist knapp 0,8 Meter lang, sodass dieses überall ausreichend sein sollte. Keine Angst, wenn es bei euch beim Auspacken kürzer sein sollte, schaut mal unter die Maschine, hier ist das Kabel gut im Boden aufgewickelt. Zu guter Letzt zur wichtigen Oberseite, hier befindet sich zum einen der große, aus Aluminium-Druckguss hergestellte Kapseleinschub. Dieser gibt direkt vor, wie dieser geöffnet wird und wie herum die Kapsel eingesetzt werden muss. Ein falsches Einsetzen wird hier somit sicher verhindert. 

Vor dem Hebel befinden sich insgesamt fünf Sensor-Tasten mit Symbolen und jeweils einer LED-Statusleuchte. Dabei handelt es sich rechts um die Status-LED fürs WLAN sowie daneben um die drei verschiedenen großen Getränkearten bzw. Größen und zu guter Letzt ganz Links um die Wassertropfen-Taste, die zum Reinigen und Entkalken benötigt wird.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Qbo Touch ist wie von Qbo bzw. Tchibo gewohnt sehr gut und daher gibt es hier von mir keine Kritik. Das Gehäuse besteht zwar wie bei nahezu allen Kapselmaschinen komplett aus Kunststoff, wirkt aber dennoch sehr hochwertig und robust. Die massive Aluminium-Druckguss-Klappe, in der die Kapsel eingelegt wird, funktioniert geschmeidig und problemlos. Außerdem reagieren die Touch-Sensoren auf der Oberseite sehr präzise und sind hier selbsterklärend. 

Der Wasserbehälter und der Kapsel-Auffangbehälter an der Front lassen sich sehr einfach entnehmen und wieder einsetzen. Praktisch erwies sich für mich als Espresso-Trinker am Mittag die praktische ausklappbare Tassenausgabe. Damit verspritzt die Maschine nämlich weniger, wenn der Espresso in die Tasse läuft. Das Kabel ist bei der Anlieferung ebenfalls ordentlich an der Unterseite in eine Wickelhilfe aufgewickelt, sodass dieses z. B. auch beim Transport in die Ferienwohnung sauber verstaut werden könnte.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Maschinen-ArtKapselmaschine
Kapsel-ArtKapseln aus recyceltem Kunststoff
FarbenBasalt Grey, Auburn Red und Onyx Black
Wassertank1300 ml für ca. 7 Tassen Caffè oder 22 Tassen Espresso
Größe/ Gewicht(H x B x T): 23 x 20 x 28,5 cm, Gewicht: ca. 3,5 kg
MaterialKunststoff
KonnektivitätBluetooth WiFi
Leistung1600 Watt
Tassenhöhe14,5 cm, mit ausklappbarem Espressotisch bis 9 cm
Kabellänge0,8 m
BedienungTouch-Bedienoberfläche mit LED, und via App
LieferumfangQbo Touch
Technische Daten der Qbo Touch

Einrichtung/ Inbetriebnahme

Die Einrichtung einer Kapselmaschine gestaltet sich in der Regel immer etwas einfacher als die eines Kaffeevollautomaten. Dies liegt daran, dass man nur Strom, Wasser und die passenden Kapseln benötigt. Im Falle der Qbo Touch ist das ganze jedoch nochmals einfacher als bei der Qbo You-Rista, da diese ohne Display daher kommt und quasi direkt einsatzbereit wäre, außer man möchte die Kaffeemenge bzw. Tassengröße verändern, was über die App jedoch sehr einfach erledigt wird, doch der Reihen nach.

Zuerst sucht man sich in der Küche einen geeigneten Platz für die Qbo Touch Kapselmaschine aus, was normalerweise kein Problem sein sollte, denn viele Platz benötigt diese ja wie bereits erwähnt nicht. Ist dies getan, kann man das massive Edelstahlgitter in die Tropfschale einlegen und dies zusammen in die Qbo Touch einschieben. Der Kapselauffangbehälter, die kleine ausklappbare Abstellfläche für Espressotassen und der Wassertank befinden sich bei der Anlieferung bereits in bzw. an der Maschine.

Bei der Tropfschale handelt es wie beim Kapselauffangbehälter um einfach zu entnehmende Einschubfächer und beim Wassertank um einen, den man entweder von oben über die Klappe auffüllt oder diesen bei geöffneter Klappe direkt entnimmt und dann so unterm Wasserhahn füllt.

So kommen wir nun zum Einrichten der Qbo Touch Kapselmaschine. Diese kann wie bereits erwähnt, eigentlich direkt nachdem man diese mit Wasser gefüllt hat und am Stromnetz angeschlossen hat, verwendet werden. Dazu schaltet man diese an der Oberseite an, indem man eine der fünf Bedientasten betätigt. Daraufhin blinken die LEDs der drei Tassensymbole 2x pulsierend auf und die Pflege-LED beim Wassertropfen blinkt auf, welche man dann berührt, damit die Maschine die Leitungen im Inneren mit Wasser füllt und automatisch stoppt, wenn dies kurz darauf geschehen ist. Anschließend ist die Maschine direkt einsatzbereit und kann die vorprogrammierte Menge an Kaffee zubereiten.  

Sollte man jedoch die smarte Funktion der Maschine nutzen wollen und z. B. die Portionengröße der drei Getränkegrößen einsehen bzw. verändern wollen, muss man dies über die APP machen, denn nur dann wird diese dauerhaft gespeichert. Voreingestellt sind hier beim Espresso 40 ml, beim Kaffee 125 ml und Kaffee Grande 280 ml. Nun noch kurz zum Einbinden der Maschine ins heimische WLAN-Netz, ist diese eingeschaltet und die kostenlose App auf dem Smartphone installiert, dann kann man die Maschine hier einfach verknüpfen. Dies geht wirklich sehr einfach und wird eine sehr verständlich erklärt. Sofern ein Software-Update für die Maschine verfügbar ist, führt sie dies automatisch nach der Einrichtung aus.

(Einrichtung/ Inbetriebnahme: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Ist die Qbo Touch eingerichtet, mit dem WLAN verbunden und alle Getränke nach der Portionsgrößen eingestellt, braucht man die App eigentlich nicht mehr. Schließlich kann man anschließend alle Getränke (Espresso, Kaffee und Kaffee Grande) direkt an der Maschine auswählen. Die App wird anschließend nur noch zur Programmierung von Ausgabezeiten benötigt, wenn es Updates gibt oder man den Pflegestatus einsehen möchte benötigt. 

Ist die Qbo Touch eingeschaltet und der Wassertank ausreichend voll, geht man beim Zubereiten wie folgt vor: Zuerst die gewünschte Kapsel wählen, hierbei stehen insgesamt 12 Sorten zur Auswahl und der Hersteller schreibt direkt auf die Kapselverpackung und auf die Kapsel, ob es sich dabei um eine für Espresso oder Kaffe handelt. Damit weiß man direkt, dass man bei einer Espresso-Kapsel eher die linke oder eventuell auch die mittlere Taste tippen sollte. Bei einer Kaffee-Kapsel wiederum sollte man die mittlere Taste für einen kleinere Kaffee und die rechte für einen großen Kaffee Grande wählen, also sehr einfach das Ganze.

Genauso einfach wie die Getränkeauswahl ist auch das Einlegen der Kapsel in die Qbo Touch. Man öffnet dazu den langen Hebel an der Oberseite und dann sieht man direkt am vorderen Abschnitt in der Maschine eine Öffnung, die genau die Form der Kapsel hat und somit genau vorgibt, wie diese eingesetzt werden muss. Ist dies getan, dann den Hebel wieder schließen, Tasse unter den Auslauf stellen und den gewünschte Getränkegröße auswählen und schon startet die Zubereitung.

Ist das Getränk fertig ausgeben, erlischt die Tassenbeleuchtung und die verbrauchte Kapsel fällt nach dem Brühvorgang automatisch in den Kapselbehälter, welcher ca. 9 Kapseln fassen soll. Sobald der Behälter voll ist, meldet dies ein Sensor der Maschine, die euch ein optisches Zeichen gibt, indem alle drei Kaffeezubereitungstasten aufblinken. Wann der Wassertank gefüllt werden muss, erkennt man trotz fehlenden Sensor dennoch sehr gut, denn da der Wassertank zentral vorne angebracht ist, sieht man jederzeit beim Betrachten der Maschine, wie voll der Wassertank noch ist. 

Manch einer fragt sich nun sicherlich, warum der Kapselauffangbehälter bei einer Kapselmaschine Wasser enthält und dieses darum geleert werden muss. Ganz einfach, die Maschine nutzt bei der Zubereitung eine kleine Menge Wasser, um den Heizkreislauf wieder herunterzukühlen. Dieses Wasser fliest dann in den Auffangbehälter und muss zwischendurch genauso wie die Tropfschale gelegentlich ausgeleert und gereinigt werden.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

App

So kommen wir nun zur smarten Funktion der Qbo Touch, denn hat man diese erfolgreich mit dem heimischen WLAN verbunden, kann man diese eigentlich fast komplett über die App steuern. Diese App mit dem Namen „Qbo – create your coffee“ ist sowohl für Android als auch iOS kostenlos im jeweiligen AppStore verfügbar.

Hat man die Qbo Touch mit der App verknüpft und damit auch ins WLAN eingebunden, kann man die App als eine Art Fernbedienung für die Kapselmaschine verwenden. Doch kommen wir der Reihe nach zu den Vorteilen, wenn man die Maschine in Verbindung mit der App verwendet.

Startet man die App nach der Einrichtung, landet man immer direkt auf der ersten Unterseite „Getränke“. Hier werden einem überraschend nicht nur drei Getränke wie auf den Bedientasten an der Qbo Touch gezeigt, sondern eines mehr. Dabei handelt es sich um das zusätzliche Getränk Ristretto, der nur 20 ml beinhaltet und somit nochmals etwas kleiner als die 40 ml des Espresso ist. Wählt man hier eines der Getränke aus, kann man durch das tippen auf das Symbolbild die Wassermenge verändern, welche die Kapsel beim Brühvorgang durchläuft, sodass dadurch im Endeffekt das Getränk größer wird. Hat man hier die Getränkegröße nach den eigenen Vorlieben im grafisch sehr schön dargestellten Menü verändert, kann man diese direkt an die Maschine senden, damit diese das Getränk bei bereits eingesetzter Kapsel direkt zubereitet. Alternativ kann man auch die Uhrzeiten der Zubereitung planen und das Getränk bzw. die veränderte Portionsgröße auf dem Touch-Tasten übertragen.

Beim Menüpunkt „Maschine“ sieht man direkt die Kapselmaschine und deren Pflegestatus. Drückt man auf die Maschine, bekommt man noch mehr Infos zum Pflegestatus. Sofort wird einem angezeigt, wie viel Kapseln noch zubereitet werden können, bis die Maschine mit einer Qbo-Reinigungskapsel gereinigt werden muss. Direkt daneben steht, wie viel Liter Wasser noch verbraucht werden kann, bis eine Entkalkung notwendig ist.

Außerdem ist es in diesem Menü möglich, einige Einstellungen an der Maschine vorzunehmen, sodass man auch hier das Getränkemenü bearbeiten kann und z. B. bestimmen kann, ob die Qbo-Maschine Pusch-Benachrichtigungen an das Smartphone bzw. an die Apple Watch senden soll usw.

Der dritte Menüpunkt „Profil“ widmet sich dem Qbo-Account und das Kaffee-Logbuch. Hier seht ihr, wie viel Getränke und wie viel Koffein ihr heute konsumiert habt. Außerdem gibt es einige Erfolge, die man z. B. über eine bestimmte Anzahl an zubereiteten Kaffeegetränken freischalten kann. Auch wird einem der soggenante Qbo-Rang (Qbo-Einsteiger, Qbo-Freund etc.) angezeigt sowie die letzten Getränke, die mit der Qbo Touch bereits zubereitet wurden.

Kommen wir nun zum vorletzten Menüpunkt, bei diesem gelangen wir in den Qbo-Store um z.B. Zubehör wie Löffel, Gläser oder Kapsel nachzubestellen. Der Letzte und somit fünfte Menüpunkt beherbergt einen Qbo-Finder, zum Finden von Qbo-Stores in der Nähe und einige weitere Punkte wie Datenschutz, Impressum usw.

(App: 4 von 5 Punkten)

Reinigung, Pflege, Entkalkung

Zwar ist der Reinigungs- und Pflegeaufwand bei einer Kapselmaschine deutlich geringer als bei einem Kaffeevollautomaten, doch dennoch muss dies auch hier regelmäßig getan werden und geschieht nicht von selbst. Da jedoch nicht alle Teile der Qbo-Touch mit Wasser und Kaffee in Berührung kommen, ist dieser Umfang recht überschaubar. 

Die Maschine und dessen Zubehör wie Wasserbehälter, Kapsel-Auffangbehälter inkl. Auffangkorb können mit einem milden Reiniger besprüht und mit frischem Wasser abgespült werden. Sämtliche Teile der Qbo Touch sollten nicht in Geschirrspülern gereinigt werden, da diese auf langer Sicht auf jeden Fall dem Kunststoff schaden würde.

Sobald eine Reinigung notwendig ist, wird dies in der App angezeigt oder auch an der Maschine gut ersichtlich, wenn die Pflege-Taste ganz links direkt nach dem Einschalten ca. 3 Sekunden blau leuchtet. Die genauere Angabe, wann eine Reinigung notwendig ist, erhält man jedoch über die App, denn hier wird euch direkt angezeigt, wie viele Kapseln man noch bis zu Reinigung zubereiten kann. 

Ist dies notwendig, dann den Auffangbehälter usw. leeren, wieder einsetzten und den Wassertank, falls noch nicht geschehen auffüllen. Anschließend nimmt mein eine der Reinigungskapseln, die immer im 4er-Pack verkauft werden, und legt diese wie eine normale Kapsel in die Qbo Touch ein. Ist dies getan, dann kurz 1x die Pflege-Taste drücken und direkt darauf diese 3 Sekunden gedrückt halten, damit die Reinigung beginnt. Die Pflege-Taste bzw. LED leuchtet anschleifend solange, bis die Reinigung abgeschlossen ist. Sobald die Maschine fertig ist, fällt die Reinigungskapsel in den Auffangbehälter. Da der Inhalt der Reinigungskapsel nicht mit dem Wassertank in Kontakt kommt, muss dieser nicht ausgespült werden. Somit kann direkt danach der nächste Kaffee zubereitet werden.

Nach ca. 40- 60 Liter Wasser, abhängig vom Härtegrad, muss die Maschine auch einmal entkalkt werden. Eine Entkalkung dauert ca. 30 Minuten und benötigt 2 Entkalkungstabletten, diese werden in den bereits bis zur seitlichen Markierung gefüllten Wassertank gegeben. Nun warten, bis die beiden Entkalkungstabletten sich vollständig aufgelöst haben und auch hier die Pflege-Taste 3 Sekunden gedrückt halten. Anschließend pumpt die Maschine in 1-Minuten Abständen regelmäßig Wasser durch den Kreislauf, bis diese fertig ist und dies zeigt, indem die Kontrollleuchte der Pflege-Taste weiß aufblinkt. Nun das den Kapsel-Auffangbehälter leeren und den Wassertank mit klarem Wasser ausspülen. Nun diesen wieder bis zur Markierung mit Wasser füllen und das ganze mit frischem Wasser durchspülen lassen. Achtung Auffangbehälter unter den Auslauf stellen nicht vergessen.

(Reinigung, Pflege, Entkalkung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Qbo Touch ist eine kleine kompakte Kapselmaschine, die in der Küche wenig Platz wegnimmt und sehr einfach zu bedienen ist. Bei der Zubereitung konzentriert man sich hier voll und ganz auf die Standardkaffeegetränke wie Ristretto, Espresso, Kaffee und Kaffee Grande. 

Bei einer Kapselmaschine ist natürlich auch der Geschmack des Kaffees sowie die Auswahl sehr wichtig und die ist bei Qbo nicht gerade klein. Mit je 7 Kaffee- und 5 Espresso-Sorten in verschiedenen Intensitäten sowie einer koffeinfreien Espresso-Sorte dürfte jeder eine Kapsel nach seinen Geschmack finden. Der Kaffee schmeckt mir persönlich sehr und wer diesen bei mir probiert hat, war auch sehr Zufriednen mit dem Geschmack. Der tägliche Kaffeegenuss ist daher absolut garantiert.

Preis/Leistung

Die Qbo Touch kostet direkt bei Tchibo/ Eduscho aktuell nur 77€ bzw. 79€ anstelle von 96€, was diese Maschine somit sehr interessant macht. Solltet ihr jedoch Fan von Cappuccino und Latte Macchiato sein, dann solltet ihr, falls euch die Qbo Touch gefällt, lieber zur Qbo Your-Rita + Milk Master greifen, denn diese kann, wie ich für euch vor einiger Zeit bereits getestet hatte, sehr leckere Milchgetränke zubereiten. 

Übrigens eine Packung Kapseln, in der 8 Stück drin sind, kostet 2,95 Euro. Das ist natürlich für 7,5 Gramm Kaffee viel Geld, aber wie gesagt für diejenigen, die zu Hause nur ab und zu Kaffe trinken möchten, ist so eine Kapselmaschine sicherlich sinnvoller als ein Kaffeevollautomat. Doch der Aspekt Umwelt bleibt auch hier ein wichtiges Thema, schließlich fallen bei allen Kapselmaschinen deutlich mehr Müll an als bei einem großen Beutel Kaffeebohnen und am Ende muss der Kunde oder Verbraucher entscheiden, ob dies für ihn ok ist, denn auch wen die Kapseln aus recyceltem Kunststoff bestehen, ist dies nicht besser für die Umwelt und auch im Betracht auf die dabei verbuchte Energie nicht immer gut.

Qbo Touch

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.qbo.coffee/de/de/touch

Panasonic RZ-S300W

In aller Kürze

Mit den RZ-S300W steigt Panasonic dieses Jahr auch in den Markt der True Wireless In-Ear Kopfhörer ein. Bei diesem Modell muss man jedoch gegenüber dem ebenfalls neuen Modell RZ-S500W auf das zusätzliche Noise-Cancelling verzichten. Dafür wieder sind die Ohrhörer kompakter und leichter als die NC-Version, bietet eine längere Akkulaufzeit und sind knapp 50€ günstiger. 

Die Kopfhörer fallen besonders durch ihr sehr geringes Gewicht von nur je 4 g auf, wodurch diese sehr angenehm im Ohr sitzen. Apropos angenehmer halt, dieser ist zudem auch sicher, sodass bei mir selbst beim Joggen keiner der beiden Ohrhörer herausgefallen ist. Im Punkto Klang, der zumindest einer der wichtigsten Punkte bei Kopfhörern ist, wissen diese ebenfalls zu gefallen, das Ergebnis ist ein guter Klang mit einem kräftigen Pegel. Das Lade-Case ist zwar nicht das kompaktestes, stört in der Hosentasche jedoch keineswegs. Bemängeln könnte ich hier lediglich dessen Verarbeitung, denn hier bin ich bezüglich dessen Einfachheit von der Haptik und Wertigkeit etwas enttäuscht.

Gefällt uns

  • sehr leichte Ohrhörer
  • bequemer Tragekomfort
  • Schnellladefunktion
  • USB-C Anschluss
  • lange Akkulaufzeit
  • Interaktionsmodus

Gefällt uns weniger

  • Verarbeitung des Ladecase
  • Klang fehlt es etwas an wärme
  • Sprachqualität

Panasonic RZ-S300W

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung setzt Panasonic wie zahlreiche andere Hersteller auf eine herkömmliche Faltschachtel, die zum Großteil im schwarz/weißen Look gehalten ist. Eine wirklich Hauptseite würd ich dabei gar nicht festlegen, denn auf einer Seite setzt man auf eine große Abbildung der Ohrhörer und bei der anderen auf ein transparentes Sichtfenster, doch alles der Reihe nach.

An der „Vorderseite“, die mit einer Abbildung der beiden True-Wireless In-Ears versehen wurde, verläuft ganz unten der weiße Panasonic-Schriftzug auf einem schwarzen Hintergrund. Etwas darüber befindet sich eine kleine App-Kachel, die über die mit den Kopfhörer kompatible App informiert. Direkt darunter steht außerdem etwas dezent die Modellbezeichnung „RZ-S300W“. Im blauen Streifen in der linken Ecke erwähnt Panasonic einige besondere Ausstattungsmerkmale, die hier als Symbol, aber weiter verlaufend auf der linken Verpackungsseite auch in Textform erklären, was damit jeweils gemeint ist. Dazu zählen die Dinge wie die Akkulaufzeit, Schnellladefunktion, IPX 4 Schutzklasse usw., auf was ich Schritt für Schritt noch genauer im Verlaufe des Testberichtes eingehen werde.

Wo wir gerade auf der linken Seite angekommen sind, hier wird von Panasonic auch der Lieferumfang an Zubehör, sprich Anpassstücken, Ladekabel usw. aufgelistet. Darüber zeigt das Unternehmen eine Abbildung von einem der beiden Ohrhörer, der dabei mit einer Art Röntgenblick gezeigt wird. Dabei möchte man zum einen auf die wichtigsten Merkmale: Treibergröße, Mikrofon und Touch-Sensor eingehen und zeigt zudem, wo diese Teile verbaut sind. 

Weiter geht es direkt auf der gegenüberliegenden Seite. Hier gibt es wenig Neues, man wird lediglich nochmals über die verfügbare App informiert und dass diese selbstverständlich sowohl für iOS als auch für Android verfügbar ist. Außerdem geht man hier kurz auf die Spezifikationen ein, zu denen hier jedoch lediglich das Bluetooth Version 5.0 gehört und die unterstützten Audio-Codec: SBC und AAC.    

Nun zur letzten Seite der mit dem bereits erwähnten Sichtfenster. Durch dieses sieht man ein Teil des Innenlebens der Verpackung bzw. die beiden Ohrhörer und den Großteil des Ladecase, welche hier in einem grauen Schaumstoff eingesetzt wurden. Ansonsten erblickt man hier einige Information in einer abgespeckt Version der gegenüberliegenden Seite.

Im Inneren der Verpackung hat man sich leider etwas weniger Mühe gegeben. Hier hat man sich für einen Zwischenteiler entscheiden, welcher den überraschend groß ausfallenden Teil an Beschreibungen, Sicherheitshinweise usw. vom restlichen Teil trennt. Soweit auch vollkommen ok. Jedoch ist der restliche Teil, sprich die beiden Ohrhörer und das Ladecase in einem Schaumstoffeinsatz eingesetzt, der sich wiederum in einem Blistereinschub befindet. Der restliche Lieferumfang wiederum ist fast schon lieblos in einzelnen Tüten unter diesem eingeschoben. Dazu zählen die verschiedenen Ohrtips in der Größe XS; S und L (M ist bereits auf den Ohrhörer) und das 50 cm lange USB-A auf USB-C Ladekabel.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Wie bereits eingangs erwähnt, sind die Panasonic RZ-S300W sehr leicht, genauer gesagt wiegt jeder der Ohrhörer nur 4 Gramm, was für mich persönlich die aktuell leichtesten True-Wireless In-Ears sind, die ich getestet habe. Dieses Gewicht wird natürlich nur dann erreicht, wenn man auf schwere Materialien verzichtet, sodass hier wie jedoch meist üblich nur Kunststoff zum Einsatz kommt. Neben dem von mir getesteten schwarzen Modell gibt es die Ohrhörer auch noch in einem schlichten Weiß und einem auffälligeren Mint.

Das Design der Panasonic RZ-S300W ist soweit schlicht. Das komplett schwarze Design lockert lediglich ein gerändelter silberner Kunststoffring auf, der die Touch-Oberfläche umfasst. Die Größe der In-Ear kann man definitiv als klein und kompakter einstufen, auch wenn diese dennoch eingesetzt im Ohr leicht herausstehen. Dennoch gibt es hier In-Ears die deutlich weiter herausstehen wie z. B. die Klipsch T5 True Wireless oder die JBL Tune 120 TWS.

 Überraschend dezent ist das Firmen-Branding nicht direkt sichtbar, denn dieses wurde nicht noch zusätzlich auf die Touch-Oberfläche aufgedruckt, sondern seitlich nahe dem Gehörkanal.  

Innerhalb des silbernen Kunststoffrings befinden sich an beiden In-Ears eine kleine Öffnung bzw. Lücke. Dabei handelt es sich zum einen um eine Status-LED, die z. B. über den Ladezustand informiert und direkt gegenüber jeweils ein Mikrofon, welches beim einsetzten, leicht nach vorne jedoch tendenziell nach oben zeigt. Dieses beiden Mikros werden jedoch nicht nur während man telefoniert genutzt, sondern dienen auch dem Interaktionsmodus, der die Umgebungsgeräusche auf Wunsch zum Gehör durchlässt.

Am inneren Teil der In-Ears, befindet sich der typische kurze und leicht geschwungene Treiber-Kanal und die üblichen Ladekontakte, über welche die In-Ears selbstverständlich im Ladecase aufgeladen werden können. Einen festen Master uns Slave In-Ear gibt es bei Panasonic nicht, hier setzt das Unternehmen auf eine separate Signalübertragung zu beiden In-Ears. Dies bedeutet, dass beide das Audio-Signal übermittelt bekommen, sodass problemlos der linke oder der rechte Ohrhörer auch alleine verwendet werden kann.

Ladecase

Genauso wie die In-Ears, kann auch das Ladecase mit einem sehr leichten Gewicht punkten. Um das geringe Gewicht auch hier erreich zu können, setzt Panasonic beim Material lediglich auf Kunststoff, was man jedoch auch wirklich merkt. Hier wirken andere voll aus Kunststoff gefertigte Cases einfach deutlich robuster und hochwertiger, dazu gehe ich jedoch beim Punkt Verarbeitung nochmals genauer ein. 

Viel gibt es am 73 x 30 x 39 mm (L x T x H) großen Case nicht zu sehen, denn dieses ist genauso wie die In-Ears selbst sehr schlicht gehalten. Das Auffälligste ist hier lediglich der eingelassene Panasonic-Schriftzug auf der Oberseite des Deckels, welcher dabei in Hochglanz gehalten wurde. An der Front gibt es eine längliche Griffmulde, in der zudem drei weiße LEDs eingebracht wurden. Beim Aufklappen des Deckels leuchten diese auf und informieren direkt über die Rest-Akkukapazität des Lade-Case. 

Beim Ladeanschluss setzt Panasonic glücklicherweise auf einen modernen USB-C Anschluss, nicht wie noch manch andere Kopfhörer Hersteller auf Micro-USB. Der Ladeanschluss zum aufladen des Akkus befindet sich schlicht an der Rückseite, direkt unterhalb des Scharniers des Case. Der Deckel wird anders wie in den meisten Fällen nicht magnetisch geschlossen gehalten, sondern einfach durch einen zuverlässigen Scharnier, was hier sehr gut funktioniert. Die Ohrhörer selbst werden in ihren beiden Plätzen wiederum sicher von einem Magnetischen-System gehalten, sodass hier selbst beim geöffneten Case, wenn man dies über Kopf hält, nichts herausfallen kann.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Ohrhörer und vom Case ist zwar gut, aber als besonders hochwertig wirkend, kann ich beides nicht beschreiben. Bei beiden Ohrhörer passt soweit zwar noch alles, diese hat man ja sowieso meistens im Ohr und ansonsten im Ladecase verstaut. Das Gehäuse der In-Ears wurde wie meistens aus mehren Teilen zusammengebaut, welche jedoch alle einen sehr sauberen Übergang zueinander haben.

Anders sieht es beim Lade-Case aus, hier wirkt das Ganze nicht sonderlich hochwertig. Dies bedeutet jetzt nicht, dass es absolut schlecht verarbeitet ist, sondern es gibt einige Punkte, die man meiner Meinung nach definitiv anders bzw. schöner hätte lösen können. Dazu zählt z. B. der Hauptteil des Case, der rundherum außen verläuft, dieser besitzt an den Rundungen vier Linien, die darauf deuten, dass die Spritzgussform „billiger“ hergestellt wurde oder dieser Teil des Cases aus vier Teilen gefertigt wurde. Ich gehe jedoch vom erstgenannten Fall aus, doch hier hätte ich mir eine optisch schönere Ausführung ohne diese kleinen Linien gewünscht. Auch insgesamt macht das Case beim Anfassen keinen wertigen Eindruck, dies muss an dem verwendeten Kunststoff und dessen leicht rauen Oberfläche liegen. Hier setzten andere wie z. B. Cambridge beim Melomania 1 auch auf Kunststoff, doch dieser wirkt einfach deutlich hochwertiger. 

Keine Angst, die Beschreibung der Verarbeitung vom Case klingt wahrscheinlich viel schlimmer, als diese ist und wird vermutlich nicht jeden stören, doch ich möchte darauf dennoch hinweisen, da es natürlich auch besser gehen würde. Durchaus praktisch ist wiederum der IPX4 Schutz der Ohrhörer (nicht beim Ladecase), dieser schützt diese gegen allseitiges Spritzwasser, was bedeutet, dass diese gegen Schweiß und z. B. einem Regenschauer geschützt sind.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz, weitere Farben: Mint und Weiß
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku : 7,5 h (AAC); 7 h (SBC)
Gesamtlaufzeit: 30 h (AAC); 28 h (SBC)
Gewicht 53 g (Ohrhörer und Ladebox)
8 g (beide Ohrhörer)
45 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC und AAC. Unterstützte Profile: A2DP, AVRCP, HSP, HFP
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 6 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz–20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben vom Hersteller
Impedanz (Ohm)keine Angaben vom Hersteller
LieferumfangPanasonic RZ-S300W True Wireless In-Ear Kopfhörer
Ladecase
USB-C-Ladekabel: Ca. 0,5 m
Ohr-Passstücke: XS/S/M/L (M aufgesetzt)
Technische Daten der Panasonic RZ-S300W

Tragekomfort

Die Panasonic RZ-S300W werden mit insgesamt vier unterschiedlich großen Ohranpassstücken angeliefert. Damit kann man dies In-Ears perfekt den eigenen Ohren anpassen, sodass bei der richtigen Wahl eine sehr gute Isolierung der Umgebungsgeräusche erreicht wird. Außerdem erreicht man mit der richtigen Wahl einen bequemen sitzt und sicheren halt, der sich aufgrund des geringen Gewichts der In-Ears auch nach längerer Zeit kaum bemerkbar macht. 

Durch die bereits erwähnte kompaktere Bauweise stehen diese zwar ebenfalls leicht aus dem Ohr hervor, doch das ist hier aktuell nahezu unvermeidbar. Für Mützenträger sind diese In-Ears auch geeignet, denn je nach Mütze sind die dabei entstehenden Druckbeschwerden nur leicht oder sogar gar nicht vorhanden

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Panasonic setzt bei den RZ-S300W auf eine reine Bedienung via Touch, daher besitzt weder das Case noch die Ohrhörer eine physische Taste. Solch eine Touch-Bedienung birgt jedoch sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich und ist daher nicht bei jedem gern gesehen.

Bei der Erkennung von Befehlen, die durch unterschiedlich langes und häufiges Tippen ausgeführt werden, kommt es nämlich gelegentlich und vor allem am Anfang, bis man den Dreh raus hat zu falschen erkennen bzw. ausführen der Funktionen. Dies geschieht vor allem dann, wenn viele Gesten auf einen Ohrhörer gelegt sind und zudem untereinander sehr ähnlich sind. Zudem funktioniert das Ganze mit nassen Händen ebenso wenig wie im Winter mit Handschuhen. Dafür wiederum drückt man sich die Ohrhörer nicht wie bei normalen Tasten tiefer in den Ohrkanal, da bei Touch ein sanftes Tippen ausreicht und zudem sieht das Design so meist schöner aus.

Das erste Pairing der Panasonic RZ-S300W erfolgt automatisch, indem man die Ohrhörer aus dem Case entnimmt. Doch davor sollte man erst einmal die Ohrhörer ins Case Einsetzen und dieses mit dem Beiliegen Ladekabel voll aufladen, den Panasonic lädt dies bi der Auslieferung nicht voll. Sobald alles voll aufgeladen ist, werden einem die Ohrhörer beim Entnehmen aus dem Case automatisch in den Bluetooth-Einstellungen angezeigt und man kann diese wie gewohnt mit dem Smartphone koppeln. Möchte man die Panasonic RZ-S300W wiederum mit einem anderen Gerät koppeln, muss man zuvor die Verbindung zum aktuellen Gerät trennen, denn eine sogenannt Mulitpoint-Verbindung mit mehren Geräten auf einmal geht hier leider nicht. Um die In-Ear Kopfhörer erneut in den Pairing-Modus zu versetzten, muss man die beiden Ohrhörer ins Case einsetzen und innerhalb von drei Sekunden nach deren entnehme aus dem Case die beiden Touch-Oberflächen für 7 Sekunden gedrückt halten. Das Ausschalten erfolgt wie bei allen True Wireless In-Ears völlig automatisch, sobald man diese wieder ins Case einlegt. Alternativ kann man jedoch in der App auch die automatische Abschaltung aktivieren, doch ich persönlich würde die Ohrhörer immer im Case aufbewahren, damit diese nicht verloren gehen.

Die meisten Funktionen waren über den linken Ohrhörer ausgeführt, daher sorgt ein einmaliges Tippen dafür, dass die Musik pausiert wird, bis man erneut auf die Außenfläche des linke In-Ear tippt. Ein dreimaliges schnelles Tippen erhöht wiederum die Lautstärke und ein zweimaliges senkt diese ab. Dadurch ist es leider nicht möglich, die Lautstärke schnell in mehreren Stufen zu verändern, sondern man müsste jedes Mal erneut den Befehl aufführen. Hält man den Finger 2 Sekunden auf dem linken In-Ear, dann kann man dem im Smartphone integrierten Sprachassistenten aktiveren oder auch auf Amazon Alexa, welchen man in der Panasonic App einrichten kann, dazu später mehr.

Mit dem rechten In-Ear kann man wiederum die Musik steuern, dies bedeutet, dass zweimal antippen, den nächsten Titel spielt und dreimal hintereinander den vorherigen Titel. Hält man die Touch-Oberfläche zwei Sekunden berührt, schaltet dies die Umgebungsgeräusche hinzu und auf Wunsch wieder weg.

Anrufe können über beide Seite angenommen werden, einfach während ein Anruf eingeht eine der beiden Seiten antippen und möchte man gerade nicht Telefonieren oder einfach nur auflegen, dann einfach zwei Sekunden berührt halten.  

Möchte man nur einen der In-Ears benutzen, egal ob nur rechts oder links, ist dies wie bereits erwähnt möglich. Jedoch muss man dann beachten, dass bei der Steuerung auch nur dessen Funktionen bereitstehen. Dies heißt soviel, dass wenn ihr den linken In-Ear nutzt, ihr nicht zum nächsten Titel springen könnt und andersrum mit dem rechten nicht die Lautstärke regulieren könnt, geschweige den die Musik pausieren. Daher muss man in diesem Fall meistens öfters das Smartphone zur Hand nehmen. 

Die Bedienung über die Touch-Oberfläche funktioniert soweit sehr gut und besitzt lediglich eine Verzögerung von knapp einer Sekunde. Mit beiden In-Ears kann man alle notwendigen Funktionen direkt ohne das Smartphone steuern, was mir sehr wichtig ist. Was mir jedoch manchmal gefehlt hat, ist eine Sperrung der Touch-Oberfläche, denn schon beim Einsetzen der Ohrhörer oder sofern man diese nur leicht in den Ohrkanal nachjustieren möchte, führt man direkt ungewollt einen Befehl aus.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Panasonic macht bei den RZ-S300W keine genauen angeben, wie diese klanglich abgestimmt sind, daher hab ich mir das Ganze für euch wie bei jedem Test genauer angehört. Doch fassen wir zuerst kurz die technischen Daten zusammen: Neben dem Akku, der in jedem der beiden Ohrhörer den größten Anteil im Gehäuse einnimmt, befindet sich darin noch je ein 6 mm Neodym-Treiber, die auf beiden Seiten einen gewöhnlichen Frequenzgang von 20 Hz – 20.000 Hz ausgeben. 

Bei den Audio-Codecs setzt Panasonic nicht nur auf das Standardformat SBC, sondern zur Freude aller Apple-User auch auf den hochwertigen Audio-Code AAC, welche von allen iOS-Devices unterstützt wird. Somit wir einem hierbei eine verbesserter bzw. verlustfreie Bluetooth-Musikwiedergabe ermöglicht.

Das Klangbild der Panasonic RZ-S300W klingt, ohne diese in der App anzupassen, ungewöhnlich nüchtern. Für einen 6 mm Treiber hätte ich einen druckvolleren Bass mit mehr Tiefgang erwartet. Hier scheint das kompakte und kleine Gehäuse, indem weniger Volumen für die Bassentwicklung vorhanden ist, dafür zu sorgen, dass sich der eigentlich wichtige Bass nicht richtig entfalten kann. Typisch für einen Single-Treiber In-Ear Kopfhörer sind auch die Mitten zurückhaltender und weniger griffig. Das Ganze setzt sich so auch bei den Höhen fort, diese sind soweit auch etwas dezenter betont, neigen jedoch bei sehr hoher Lautstärke je nach Musikrichtung dazu, dass diese gelegentlich zu leichten s-Lauten tendieren. Durch diese „schwächen“ bzw. der klanglichen Abstimmung von Werk aus klingen die Panasonic RZ-S300W bei der Musikwiedergabe zwar nicht so stark wie andere von mir bereits getesteten Modelle, doch einige unter euch werden beim Klang wiederum keine Probleme haben, schließlich ist Klang ebenfalls eine Geschmacksache und was mir hier weniger gut gefällt, mögen andere vielleicht. Für mich eigenen sich die Panasonic RZ-S300W vor allem bei der Wiedergabe von Hörbüchern, da mir die Sprachverständlichkeit sehr gut gefällt.

Die Sprachverständlichkeit beim Telefonieren ist gut, aber definitiv nicht hervorragend. Ich konnte dabei während dem reden meine Gesprächspartner hervorragend verstehen, soweit auch nichts Überraschendes, doch mein Gegenüber verstand mich eher nur gut. Das liegt daran, dass die verbauten Mikrofone zur Rauschunterdrückung der Umgebungsgeräusche währenddessen verwendet werden. Dadurch versucht die Elektronik diese Geräusche zu eliminieren, was jedoch auch dazu führt, dass eure gesprochene Worten abgehackt dem Gesprächspartner übermittelt werden. Diesen Effekt hat man am stärksten, wen die Umgebung etwas lauter ist oder wenn es an dem Tag sehr windig ist.

Was die Latenz angeht, diese ist nur minimal, wenn man ganz genau hinhört erkennbar, dabei muss man sich jedoch sehr stark drauf konzentrieren, wie ich das im Test immer mache. Doch wenn man direkt ein Video über YouTube oder einen Film auf Netflix und Co. anschaut, merkt ihr dabei definitiv keine Verzögerung zwischen Bild und Ton.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

App

Panasonic stellt für die eigenen True Wireless In-Ear Ohrhörer eine passende App kostenlos zur Verfügung. Diese App hört auf den Namen „Panasonic Audio Connect“ und steht sowohl für iOS als auch Android Smartphones kostenlos im jeweiligen AppStore zum Download bereit.

Diese App ist jedoch wie bei vielen anderen Herstellern nicht unbedingt zwingend erforderlich, da die Kopfhörer auch ohne diese problemlos genutzt werden könnten. Wer jedoch Firmware-Updates (stand bei mir direkt eins zur Verfügung) oder persönliche Einstellungen via 5-Band-Equalizer vornehmen möchtet und den Amazons Alexa als Sprachassistent nutzen will, kommt um die App nicht drumherum.

Startet man die App das erste Mal, wird man sehr einfach Schritt für Schritt durch die Einrichtung bzw. die erste Verbindung mit den Kopfhörern geführt und kann einige Funktionen der App direkt aktivieren, was man jedoch auch problemlos später noch in den Einstellungen machen kann. Wichtig ist hier nur, dass man die Sprache auf Deutsch stellt, damit die Status-Ansagen der Kopfhörer auf deutsch sind.

Beim Startbildschirm werdet ihr beim ersten Start der App speziell informiert, dass man direkt über das obere Symbol Alexa als Sprachassistenten einrichten kann. Sollte euch jedoch Google oder Siri lieber sein, müsst ihr nichts weiter tun, denn diese erreicht ihr einfach so über die Kopfhörer. Ansonsten sieht man hier im Startbildschirm direkt die beiden Panasonic RZ-S300W Kopfhörer und zudem wird einem hier der Akkustand des linken und rechten In-Ear getrennt gezeigt. Des Weiteren erfährt man über diese Seite direkt, welcher Klangmodus gewählt ist. Tippt man auf das Symbol darunter, kann man zwischen vordefinierten Klanganpassungen wählen, oder man erstellt sich ein eigenes mithilfe eines 5-Band Equalizer. Das Gute dabei ist, die selbst eingestellte Klanganpassung wird sogar abgespeichert und ist somit immer aktiv. Im weiteren Symbol darunter wird angezeigt, ob die Umgebungsgeräusche aktuell durchgelassen werden oder nicht. Da ich meine Panasonic RZ-S300W direkt mit meinem iPhone X verbunden habe, zeigt es mir oben link direkt unter dem Namen automatisch AAC an, da am iPhone dieser Audio-Codec unterstütz wird. Hat man ein Android Smartphone, steht hier natürlich SBC.

Durch das Symbol oben rechts mit dem abgebildeten Schraubenschlüssel gelangt man ins Einstellungsmenü, bei dem man alle wichtigen Einstellungen der In-Ear vornehmen kann. Hier angelangt, kann man zum einen direkt auf die Online-Bedienungsanleitung zugreifen, sofern man was nachsehen möchte, aber die Anleitung gerade nicht findet oder unterwegs ist. Ansonsten zählen hier zu den wichtigsten Einstellungen die automatische Abschaltung, welche hier mit: Aus 5, 10, 30 oder 60 Minuten bestimmt werden kann. Ob man die Klangqualität (AC-Codec) oder Konnektivität (Codec SBC) priorisieren möchte. Zu guter Letzt ist auch die Finden-Funktion nützlich, denn damit kann man den Standort der Ohrhörer auf einer Karte einsehen oder zusätzlich einen Signalton abspielen, damit dieser einem eventuell bei der suche helfen kann, diese wieder zu finden.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

In jedem der PanasonicRZ-S300W In-Ears hat Panasonic einen 55 mAh Lithium-Polymer Akku verbaut. Diese sollten laut Panasonic eine max. Laufzeit im AAC-Codec Betrieb von ca. 7,5 Stunden ermöglichen und zusammen mit dem 800 mAh Akku im Case eine mehrmaliges aufladen (Max vier Mal), sodass sogar max. 30 Stunden erreicht werden sollten.  

Im Alltag lieferten bei mir die Akkus der Ohrhörer bei etwas 75 % der maximalen Lautstärke eine Laufzeit von knapp über 6,5 Stunden, was soweit zwar nicht ganz der angegeben Wert ist, doch ausreichend sollte dieser allemal sein. 

Für spontane Einsätze, wenn man z. B. eine Runde Radfahren möchte, jedoch vergessen hat, die Kopfhörer aufzuladen, besteht die Möglichkeit, auf die integrierte Schnellladefunktion zuzugreifen. Diese ermöglicht es, die beiden Ohrhörer innerhalb von nur 15 Minuten für gut 1 Stunden und 30 Minuten wieder mit Energie zu versorgen. Möchte man die beiden Ohrhörer wiederum komplett aufladen, muss man knapp eine Stunde und 20 Minuten warten und beim Ladecase welches übrigens via USB-C aufgeladen wird, dauert es gut dreieinhalb Stunden.

Bluetooth & Signalqualität

Panasonic setzt bei den RZ-S300W auf den neuen Bluetooth 5 Chip. Dieser liefert in meinem Test eine sehr stabile Verbindung sowohl zu iOS- als auch Android-Geräten. Die Verbindung zwischen Smartphone und In-Ears erfolgt wie bei eigentlich sämtlichen True Wireless Kopfhörer automatisch bei der Entnahme aus dem Ladecase. Sobald man die beiden Ohrhörer zum ersten Mal aus dem Transportcase nimmt, befinden diese sich automatisch im Pairing-Modus und können daher wie bei Bluetooth-Kopfhörer üblich, direkt über die Einstellungen mit dem Smartphone verbunden werden. 

Möchte man die beiden Ohrhörer wie bereits eingangs meines Berichtes erwähnt mit einem weiteren Gerät koppeln, muss man zuvor erst einmal die aktuelle Verbindung trennen und dann die beiden Ohrhörer ins Case einsetzten. Anschließend direkt die beiden Ohrhörer entnehmen und schnell innerhalb von 3 Sekunden die beiden Touch-Oberflächen für 7 Senkungen gedrückt halten. Anschließend können die Ohrhörer mit dem nächsten Gerät gekoppelt werden.

Kommen wir nun zur Bluetooth-Reichweite hier bin ich von der max. Reichweite sehr überrascht, denn diese ist zum einen sehr stabil und im Freien war hier ohne Hindernis erst nach knapp über 33 Meter Schluss. Im Haus oder der Wohnung ist die Reichweite ebenfalls gut, denn hier war es selbst im nächsten Stock noch problemlos möglich, ohne Aussetzer Musik weiter zuhören.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den ersten True Wireless In-Ears, den Panasonic RZ-S300W liefert Panasonic gut Kopfhörer ab, die mit einer sehr guten Bluetooth-Reichweite, einer langen Akkulaufzeit und einem sehr geringen Gewicht punkten können. Wer jedoch auf der Suche nach bassbetonten Kopfhörer mit einer warmen Abstimmung ist, sollte lieber zu einem anderen Modell greifen. Doch dies muss definitiv nicht negativ sein, denn der Klang ist nicht schlecht und zudem ist jedem sein Geschmack bzw. Klangeindruck anders.

Preis/Leistung

Die UVP der RZ-S300W hat Panasonic mit 120€ festgesetzt. Online sind diese jedoch inzwischen teilweise für etwas mehr als 90€ inkl. Versand erhältlich.  

Für diesen Preis bekommt man gute True Wireless In-Ear Kopfhörer, welche zwar klanglich definitiv nicht High-End sind, aber dennoch in einigen Punkten gut sind. Dazu zählt z. B. der sehr leichte Tragekomfort, die lange Akkulaufzeit und die äußert geringe Latenz. Zudem hat Panasonic an alle Bedienungsfunktion gedacht und somit kann man sämtliche Funktionen direkt über die Ohrhörer steuern und bei Bedarf auch problemlos jeden der Ohrhörer alleine nutzen. 

Panasonic RZ-S300W

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.panasonic.com/de/

Google Nest Wifi

In aller Kürze

Das Nest WiFi von Google ist ein sehr einfach einzurichtendes Mesh-System, sodass dieses auch weniger Technik-Affine Laien ohne größere Probleme hinbekommen sollten. Im Praxistest ist es ein zuverlässiges Router-Setup, welches mir in meiner Testphase keinerlei Probleme bereitet hat. Praktisch ist dabei, dass der zusätzliche Mesh-Zugangspunkt nicht nur ein weiteres Gerät ist, das irgendwo z. B. im nächsten Stockwerk steht und dafür sorgt, dass auch hier mit dem WiFi alles abgedeckt wird, sondern das diese einen Lautsprecher integriert hat. Dadurch kann man darüber z. B. Radio hören oder auch einfach ein Hörbuch anhören.

Etwas Schade ist wiederum, dass man am Router nur einen freien Ethernet-Port zur Verfügung hat. Daher muss man, sofern man hier mehr braucht, diese am externen Modem anschließen. Happig ist aber auch der Preis, denn für ein Setup mit einem Router und einem Mesh-Zugangspunkt werden knapp 250€ fällig.

Gefällt uns

  • schlichtes Design
  • Mikrofon und Lautsprecher integriert
  • Einstellungen auch von unterwegs möglich
  • Google Duo kompatible

Gefällt uns weniger

  • Cloud-Zwang
  • nicht gerade günstig
  • kein WiFi 6

Google Nest WiFi

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung hat Google identisch zu den bisher von mir getesteten Google bzw. Nest Produkten designt. Das Ergebnis ist eine schlichte weiße Verpackung, welche nicht wie bei vielen anderen Herstellern mit zahlreichen Bildern und Texten bedruckt ist. Hier legt Google auf ein dezentes und übersichtliches Design wert, welches lediglich einige Bildern zum Produkt und dessen Ausstattungsmerkmalen beinhaltet.

An der Vorderseite wird neben dem aktuellen bunten „G“ (Google-Logo) der Name des Produktes und eine Abbildung der beiden Geräte von vorne gezeigt. Zur rechten Seite wird einem kurz das System erklärt, also um was es sich hierbei handelt, was es genau macht und für wen oder welchen Einsatzzweck es gedacht ist. Die Rückseite zeigt wie bei den Produkten von Google üblich ein flächendeckendes Bild, welches einem das entsprechende Produkt oder manchmal auch einen Teil in Aktion bzw. in Verwendung zeigt. So sieht man hier z. B. den Mesh-Zugangspunkt, wie dieser auf einer schön dekorierten Anrichte bzw. Sideboard steht.

Die Linke Seite erwähnt unter anderem einige Vorteile des Nest-WiFi und deutet schon an, dass dieses dank integrierten Google Assistent mit zahlreichen Smart-Home-Geräten von bekannten Marken kompatible ist. Zu guter Letzt verrät einem die Unterseite noch einige wichtige technische Daten zum Google Nest WiFi und gibt im klein gedruckten Informationen zum Lieferumfang bekannt. Außerdem werden hierbei auch noch die Anforderungen für das System aufgelistet.

Hebt man den Deckel von der Verpackung ab, erblickt man direkt die beiden Hauptgeräte, den Google Nest WiFi-Router und den zusätzlichen Mesh-Zugangspunkt. Diese wurden hier, wie von Google gewohnt sicher in einer Vorrichtung aus Zellulose-Material fixiert, sodass beim Transport alles sicher an seinem Platz bleibt. Unter diesem Einsatz, den man leicht durch eine Lasche entnehmen kann, verbirgt sich das restliche Zubehör. Angefangen bei der kleinen kompakten Kurzanleitung. Darunter ist wiederum ein kleinerer Kartoneinleger, unter dem sich dann die beiden Netzteile inkl. fest angebrachtem Kabel mit Hohlstecker befinden, welche beide mit jeweils 2 Meter ausreichend lange bemessen sein sollten. Zu guter Letzt befindet sich neben den Netzteilen noch eine kleine Faltschachtel, in dem sich das 2 Meter lange Netzwerkkabel befindet, welches dazu dient, den Nest WiFi-Router mit dem Modem eueres Internetanbieters zu verbinden.  

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Google versteht es sehr gut, ein Produkt modern und zugleich einfach schön zu gestaltet. So auch beim Nest WiFi, welches hier bei meinem Set aus zwei nahezu identisch großen, etwa Tassengroße runde Geräte besteht. Diese bietet Google jedoch nur in einem matten Weiß an, was jedoch dafür sorgt, dass diese sich nahezu unauffällig in die Deko im Haus integrieren lassen.

Durch das minimalistisch und zugleich schlichte Design verzichtet Google rundum auf Knöpfe, die das Design unterbrechen würden und auch die wenigen vorhanden Anschlüsse hat man an der Rückseite im unteren Abschnitt versteckt. Der Router des Google Nest WiFi-Set, bei dem es sich um das Hauptgerät handelt, besitzt eine kleinere Aussparung an der Unterseite, hinter der sich drei Anschlüsse verstecken. Der Stromanschluss mittig und rechts sowie links daneben einen 1-Gigabit-Ethernet-Port. Der linke davon von unten betrachtet, bleibt einem jedoch nicht frei zur Verfügung, denn dieser muss mit einem Modem verbunden werden. An der Unterseite des Nest-WiFi ist zudem der QR-Code eingebracht, der benötigt wird, um das System einzurichten. Im Anti-Tusch Gummi ist zudem im vorderen Bereich ein Reset Knopf versteckt, der lediglich dazu dient, das System z. B. beim Verkauf oder bei einem Fehler zurückzusetzen. Das es sich hierbei um ein Google Produkt handelt, erkennt man hier definitiv nicht auf dem ersten Blick. Erst vom Nahen betrachten erkennt man das leicht eingeprägte „G“ an der Oberseite des Routers, welches jedoch nur wenige als ein Produkt von Google deuten würden.

Der Mesh-Zugangspunkt ist von der Form und der Größe dem Router nahezu ähnlich, der Router ist 90,4 mm hoch und nimmt im Durchmesser 110 mm ein, während der zusätzliche Mesh-Zugangspunkt 87,2 mm hoch ist und im Durchmesser einen Platz von 102,2 mm benötigt. Beim Design und dem Funktionsumfang gibt es hier wiederum deutlich größere und vor allem entscheidende Unterschiede. Der Mesh-Zungangspunkt kommt nämlich nur mit einem Stromanschluss aus, verfügt dafür jedoch an der Rückseite über einen mechanischen Schieberegler, welchen den internen Google Assistenten deaktivieren kann bzw. das Mikrofon im Gerät deaktiviert. Diese Mikrofone befinden sich hier an der Oberseite des Mesh-Zugangspunktes, gut zu erkennen an den vier kleinen Schlitzen. Am unteren Teil des Gehäuses ist der Mesh-Zugangspunkt rundherum gelocht, da sich hier im inneren ein 40 mm Treiber befindet. Dies ist nicht ohne Grund so, denn wie bereist erwähnt ist im inneren des Zugangspunktes ein 40 mm Treiber integriert. Dieser kann z. B. für Musik genutzt werden oder man kommuniziert darüber mit dem Google Assistenten. Zu guter Letzt ist auch die Unterseite des zusätzlichen Zugangspunkt mit einem Anti-Rutsch-Gummi versehen worden. Der Zwischenring, auf dem das rutschhemmende Gummi befestigt wurde, ist ein rundum leuchtender LED-Ring, der über den Status des Gerätes informiert und beim Sprachassistenten als optisches Feedback genutzt wird.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung konnte ich nicht wirklich etwas Negatives feststellen. Die verschiedenen Bauteile der Gehäuse gehen nahtlos ineinander über und insgesamt fühlen sich die beiden Geräte sehr wertig an. Wunderbarer gefällt mir auch weiterhin der nachhaltige Aspekt von Google, denn wie bereits beim Nest Mini setzt man auch beim Gehäuse des neue Nest WiFi-Sets auf recycelten Kunststoff. Im Falle des WiFi-Routers sind es beim Gehäuse 45 % und beim WiFi-Zugangspunkt 40 %.

Minimale Kritik könnte ich hier vielleicht am Stromanschluss aussetzten, denn hier hätte man meiner Meinung nach auf einen USB-C-Port setzen sollen, anstelle des Hohlsteckers. Schließlich könnte man so ein eventuell defektes USB-C Kabel, welches ich hier dann auch abnehmbar ausgeführt hätte, deutlich einfacher austauschen, also solch ein seltener verwendeter Hohlstecker. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Stromversorgungjeweils ein 15-W-Netzteil mit Hohlstecker (fest mit Netzteil verbunden)
WLAN-StandardWiFi-Router
AC2200 MU-MIMO Wi-Fi
4×4 (5 GHz)
2×2 (2,4 GHz

WiFi-Zugangspunkt
AC1200 MU-MIMO Wi-Fi
2×2 (2,4 GHz/5 GHz) 

WiFi-Router & Wifi-Zugangspunkt
Simultanes Dualband-WLAN (2,4 GHz/5 GHz) mit Unterstützung für IEEE 802.11a/b/g/n/ac
Smart-Home-KonnektivitätBluetooth® Low Energy (BLE)
IEEE 802.15.4 Thread (2,4 GHz) – Funktionalität noch nicht verfügbar (Zigbee)
FarbeWeiß
GeschwindigkeitenGoogle Nest WiFi bis zu 2.2000 Mbit/s
Google WiFi Zugangspunkt bis zu 1.200 Mbit/s
ReichweiteGoogle Nest WiFi bis zu 120 m²
Google WiFi Zugangspunkt bis zu 80 m²
SicherheitWiFi-Router
WPA3-Verschlüsselung 
Automatische Sicherheitsupdates
Trusted Platform Module

WiFi-Zugangspunkt
WPA3-Verschlüsselung 
Automatische Sicherheitsupdates
Stromverbrauchjeweils 8 Watt im Stand-by und knapp 12 Watt aktiv
Abmessungen & GewichtWiFi-Router
Durchmesser: 110 mm
Höhe: 90,4 mm
Gewicht: 380 g

WiFi-Zugangspunkt
Durchmesser: 102,2 mm
Höhe: 87,2 mm
Gewicht: 350 g
Lautsprecher & Mikrofonenur beim WiFi-Zugangspunkt
360°-Sound mit 40-mm-Treiber
Bluetooth 4.2
Far Field-Mikrofone für Google Assistant
Lieferumfang• 1 Nest WiFi-Router
• 1 Nest WiFi-Zugangspunkt
• 1 Ethernetkabel (2 m)
• 2 Netzteile
Technische Daten des Google Nest WiFi

Einrichtung und Konfiguration 

Die Ersteinrichtung des Google Nest WiFi ist wie von Google Produkten gewohnt erstaunlich einfach. Zuerst geht es darum, den Google Nest WiFi-Router anzuschließen und einzurichten. Dazu muss dieser direkt an das bisher verwendete Modem bzw. Router angeschlossen werden. Das WiFi-Netzwerk des bisher genutzten Routers würde ich in dessen Einstellungen, nachdem man das Google Nest WiFi eingerichtet hat, deaktivieren, denn sonst strahlt dieser und das neue System ein separates WiFi-Netz aus, was man fortan natürlich nicht mehr benötigt. Wie das geht, unterscheidet sich je nach Router, doch im Internet oder der Bedienungsanleitung wird euch da sicherlich geholfen.

Nun zur Einrichtung des Systems dazu sollte bzw. muss man zuvor die kostenlose Google-Home-App auf das eigene Smartphone herunterladen. Diese stellt Google kostenlos im App Store für iOS – Nutzer und im Playstore für Android-User bereit. Um Google Home nutzen zu können, muss man sich im Laufe der Einrichtung ein Konto erstellen, sofern man dies wie ich nicht schon bereits von anderen Geräten, sei es ein weiteres Google-Produkt oder ein Android basierendem Smartphone besitzt.

Direkt nachdem man die App gestartet hat und auf dem Hauptmenü gelandet ist, klickt man oben auf das Plus und wählt anschließend „neues Gerät hinzufügen“ aus. Daraufhin sucht die App automatisch nach einem neuen, noch nicht eingerichteten Google-Gerät und daher sollte spätestens zu diesem Zeitpunkt der Router des Nest-Wifi an seinem Standort stehen und mit Strom sowie dem alten Router verbunden sein. Dabei sollte, sofern ihr alles richtig gemacht habt, der Nest WiFi Router automatisch gefunden werden, sodass z. B. wie bei mir „Setup5BAB.ybd“ gefunden steht. Daraufhin wird man aufgefordert bzw. gefragt, ob man der App den Kamerazugriff gewähren möchte, was man auch tun sollen, denn nur dann kann man den QR-Code an der Unterseite des Routers einlesen, damit anschließend eine Verbindung erfolgen kann und das WLAN-Netz erstellt wird. Sobald dieser Schritt erledigt ist, geht es darum, dem ab sofort neuen WLAN-Netzt einen Namen und ein Passwort zu geben, dass dann nach der Einrichtung gilt und eingegeben werden muss, wenn man ein weiteres Gerät mit dem Google Nest WiFi verbinden möchte. Zu guter Letzt erscheinen noch einige Hinweise und man zur besseren Zuordnung angeben, in welchem Raum bzw. Zimmer der Router steht. Anschließend wird das Netzwerk erstellt und die Einrichtung des Routers ist abgeschlossen.

Sofern man wie ich im Test noch direkt einen Zugangspunkt mit im Paket erwirbt, kann man anschließend direkt auch diesen einrichten. Somit wird man nach der abgeschlossenen Einrichtung des Nest-WiFi Routers direkt gefragt, ob man ein weiteres WiFi-Gerät einrichten möchte, was ich hier mit „ja“ bestätigt habe. Die Einrichtung des WiFi-Zugangspunkt ist nahezu identisch zum Router, daher muss man auch diesen mit dem beiliegenden Netzkabel verbinden. Daraufhin erfolgt die restliche Einrichtung identisch zum Router, das heißt, dass Gerät wird automatisch in der App gesucht, angezeigt und dann muss man den Code auf dem Aufkleber abscannen. Anschließend kommen jedoch hier noch ein paar zusätzliche bzw. Extra Einstellungen, die erledigt werden können, schließlich ist im Zugangspunkt ein Lautsprecher mit Google Assistant integriert, der eingerichtet werden möchte oder besser gesagt kann. Dies geht hier jedoch wie von Google gewohnt sehr einfach und wird sehr verständlich Schritt für Schritt erklärt.

(Einrichtung und Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Netzwerk und Sicherheit

Google setzt beim Nest WiFi nicht auf den neusten WiFi 6 Standard. Dies hat laut Google den Grund, dass diesen Standard aktuell noch zu wenige Geräte unterstützen bzw. nutzen und zudem wäre damit der Preis des Nest-WiFi deutlich teuerer ausgefallen. 

Beim Nest WiFi setzt Google auf ein simultanes Dualband-Wlan (2,4 GHz/5GHz), was bedeutet das sowohl das 2,4 GHz und das 5 GHz gleichzeitig verwendet werden. Wäre es „nur ein Dualband-Wlan, kann man auch nur eine der beiden Frequenzen nutzen, doch da meisten auch noch ältere Geräte zuhause sind oder welche, die kein 5 GHz unterstützen, ist beides gleichzeitig meist die bessere Option. Beim WiFi Standard ist alles Wichtige dabei, es werden nämlich IEEE 802.11 a/b/g/n/ac unterstützt. Im Nest WiFi Router sind 4 x 4 Antennen für das 5 GHz und 2 x 2 für das 2,4 GHz verbaut, beim Zugangspunkt sind es 2 x 2 Antennen für beide Netze.

Beim Verschlüsselungsstandard setzt man auf die neusten Standard WPA3. Doch da jeder in seinem Haushalt noch zahlreiche Geräte besitzen, welche diesen Standard nicht unterstützen, kann man die vollen Vorteile des neusten Verschlüsselungsstandard nicht ausreizen. Jedoch ist das System mit einem guten Passwort sicher geschützt und dadurch, dass Google regelmäßig voll automatisch Software-Updates freigibt, ist hier alles sicher und es werden sicherlich noch einige neue bzw. zusätzliche Funktionen dazukommen. Hier könnte ich mir z. B. in Zukunft vorstellen, dass man z.B. Philips Hue Leuchtmittel direkt über das Google Nest WiFi steuern könnte, ohne eine zusätzliche Bridge von Philips nutzen zu müssen. Schließlich besitzt das System neben WiFi 5 auch Bluetooth LE und Zigbee, was Philips Hue verwendet. Letzteres wird hier von Google jedoch im Funkstandard nicht so bezeichnet, sondern bezeichnet diesen lediglich als IEEE 802.15.4-Thread.

Lautsprecher

Im Nest WiFi Zugangspunkt ist, wie bereits eingangs erwähnt ein zusätzlicher 40 Millimeter-Lautsprecher verbaut. Von diesem sollte man natürlich bauartbedingt keine klanglichen Wunder erwarten, doch um für eine Hintergrundmusik zu sorgen, oder für den Sprachassistenten reicht der Klang vollkommen aus und ist klanglich sogar etwas besser als der Nest Mini. Damit der integrierte Google-Assistent einen versteht, benötigt dieser natürlich auch Mikrofone, hierfür hat Google an der Oberseite vier Far Field-Mikrofone verbaut. Das Besondere daran ist, dass man darüber nicht nur mit dem Google-Assistent quatschen kann, sondern auch das WLAN-System via Sprache steuern kann. Somit kann man z.B. Befehle wie: Hey Google führe einen Speedtest aus, eröffne ein Gastzugang, wie wird das Wetter heute und sperre alle Kindergeräte ab 22 Uhr bis XY, verschiedene Aktionen ohne Smartphone ausführen.

Hat jemand jedoch Angst, dass man aufgrund der verbauten Mikrofone überwacht wird, kann man diese durch den kleinen Schieberegler an der Rückseite des Nest-WiFi Zugangspunkt deaktivieren. Hat man jedoch, wie ich zuhause die Far Field-Mikrofone aktiviert, funktionieren diese ausgesprochen gut, selbst wenn gerade Musik wiedergegeben wird, reagiert der Zugangspunkt sehr schnell auf „Hey Google“ und reduziert die Musik, während diese zuhört. Nutzer von Google Duo können den Zugangspunkt dadurch übrigens auch zum Telefonieren verwenden, sodass man darüber weltweit mit anderen Nutzern von Duo-kompatiblen Geräten telefonieren kann. Sollte man z.B. wie ich in der Küche den Google Nest Hub und im Obergeschoss den Nest-WiFi Zugangspunkt stehen haben, kann man dadurch sogar intern mit den Personen im Erdgeschoss reden, ohne gleich durchs ganze Haus brüllen zu müssen, sodass die gerade schlafenden Kinder nicht aufwachen. Die Lautstärke des Google Nest WiFi Zugangspunkt wird übrigens über eine Touch-Oberfläche reguliert, alternativ ist dies natürlich auch über die App möglich.

Funktionen

Damit die Sprachbefehle wie „sperre ab 22 Uhr alle Kindergeräte“ funktionieren, sollte Google Nest WiFi natürlich wissen, welche Geräte dies sind. Dies kann man dem System ganz einfach mitteilen, denn man kann hierbei mehrere Geräte, also z.B, alle der Kinder zu einer Gruppe zusammenfassen und diese dann dementsprechend benenn, sprich „Kindergeräte“. Dadurch kann man jedoch auch in der App einstellen, dass der Zugriff der Geräte zu bestimmten Zeiten unterbrochen wird oder bezüglich des Jugendschutzes bestimmte Seite blockiert werden. 

Ein Gastnetzwerk kann über die App ebenfalls schnell und einfach eröffnet werden und das sogar von unterwegs aus. Was dabei sehr praktisch ist, der WLAN-Passwortschlüssel kann direkt via Mail dem Gast zugesendet werden, ohne dass dieser den vollen Zugriff auf das System erhält, da dies ein anders Passwort erfordert.

(Funktionsumfang: 4,5 von 5 Punkten)

Reichweite und Geschwindigkeit

Laut Google liegt die theoretische maximale Geschwindigkeit des Google Nest WiFi bei 2.2000 Mbit/s und über beim WiFi Zugangspunkt bei bis zu 1.200 Mbit/s an. Bei diesen Werten redet man natürlich von perfekten Voraussetzungen, sprich, keine Wand oder Decke dazwischen, was bei einem Haus einfach nicht möglich ist. Außerdem hängt dies natürlich auch von der gebuchten bzw. max. erreichbaren Netzwerk-Geschwindigkeit eures Anbieters ab. Hierbei kann das Nest WiFi System natürlich nicht schneller übertragen, als diesem von der Eingangsleitung geboten wird. 

Hierbei konnte ich im Test beim Nest WiFi Router, der selbstverständlich direkt neben unserem bisherigen Router steht und dem zusätzlichen Zugangspunkt im Obergeschoss feststellen, dass das Netzwerk nicht schneller ist, sondern vielmehr logischerweise flächendeckender ist. Dies ist soweit auch logisch, denn mehr als die max. Leistung des bisherigen Router (250 Mbit/s) kann das Nest WiFi nicht herausholen, was im Erdgeschoss jedoch nahezu überall erreicht wird. Hier verspricht Google eine Abdeckung von 120 m² und bei jedem Zugangspunkt knapp 84 m². Oben im Obergeschoss ist das WiFi zwar weiter weg vom Router etwas schwächer, doch für die gewohnten Dinge wie Streaming usw. reicht die Geschwindigkeit auch hier vollkommen aus.

(Reichweite und Geschwindigkeit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das neue Google Nest WiFi System ist mattweiß und fügt sich somit absolut dezent in jedem Raum im Haus oder der Wohnung ein. Wie ich es bereits von denen Produkten aus dem Hause Google kenne, ist auch hier die Einrichtung über die gewohnte Google Home-App sehr einfach, da die Einrichtung sehr verständlich Schritt für Schritt erklärt wird. 

Praktisch ist die Software, auch wenn dieses teils für einen Laien etwas unübersichtlich ist. Arbeitet man sich jedoch etwas rein oder informiert sich im Internet darüber, findet man schnell die gewünschte Funktion. Dabei kann man einige nützliche Dinge einstellen, was zwar nur übers Smartphone nicht am PC geht, doch dies reicht aus und einmal eingestellt, kann man viele Funktionen des Systems auch via Sprache steuern.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 259€ ist das Google Nest WiFi -Set bestehend aus eine WiFi Router und – Zugangspunkt. Reicht wiederum nur der Router bei euch aus, dann werden bei Google 159€ und für jeden weiteren Zugangspunkt 139€ fällig. Verwendet man alle aktuellen Vorteile des Sets wie die einfach Einrichtung und den zusätzlichen Funktionsumfang, der teilweise auch noch erweitert wird, ist dies im Betracht zu Konkurrenz kein unrealistischer Preis.  

Jedoch braucht man, um das Set überhaupt zu betreiben, einen Modem, dass man in den meisten Fällen vom Anbieter zur Verfügung gestellt bekommt. Handelt es sich hier um eine Fritzbox und man kann auf die zusätzlichen Funktionen des Google Systems verzichten, dann reicht euch sicherlich auch ein zusätzlicher Repeater aus, mit dem ihr dann billiger seid. Doch habt ihr wie ich ein von der Funktion eingeschränkten Eigenmarken-Router von eurem Anbieter, greife ich gerne auf was Zuverlässiges zurück, dass einfach einzurichten ist und mehr Funktionen bietet, die ich so nicht vom Router des Anbieters geboten bekomme.

Google Nest WiFi

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: google.com/de

Garmin Edge 1030 Plus

In aller Kürze

Mit dem neuen Garmin Edge 1030 Plus hat Garmin das neuste Top-Modell der Garmin Edge Navi-Serie vorgestellt, welches zugleich der Nachfolger des normalen Edge 1030 ist. Um es kurz zu sagen, das Garmin Edge 1030 Plus ist der aktuell am besten ausgestattete GPS-Fahrradcomputer, der zudem den größten Funktionsumfang auf dem Markt bietet. Kleine Kritik gibt es lediglich beim Menüaufbau, was jedoch dem sehr üppigen Funktionsumfang geschuldet ist.

Ansonsten erhält man hier ein technisch und vom Funktionsumfang top GPS-Fahrrad-Navigationsgerät, welches jedoch auch seinen Preis hat, diesen aber meiner Meinung nach absolut Wert ist. Schließlich ist es das aktuelle beste GPS-Fahrrad-Navigationsgerät auf dem Markt, welches in allen zweirädrigen Sportarten einen hervorragende Arbeit leistet.

Gefällt uns

  • sehr einfache Einrichtung
  • lange Akkulaufzeit
  • top Verarbeitung
  • umfangreicher Funktionsumfang
  • sehr gute Navigation

Gefällt uns weniger

  • Menü etwas unübersichtlich
  • hoher Preis

Garmin Edge 1030 Plus

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Garmin Edge 1030 Plus liefert Garmin wie ich es bereits von anderen Produkten des Unternehmens kenne, in einer sehr stabilen grauen Verpackung aus. Dabei zieren die Verpackung einige Abbildungen des darin befindlichen Gerätes und einige wenige Informationen zu diesem.  

Auf der Oberseite des Deckels wir das Garmin Edge 1030 Plus von oben betrachtet dargestellt. Dabei handelt es sich um eine original große Abbildung des Gerätes, welche hier einen Kartenabschnitt darstellt. Direkt neben dem Navi verläuft von oben nach unten groß der Herstellername sowie links unter dem Navi der Produktname. An der rechten und linken Seite ist erneut der Name des Navis zu lesen und darüber sieht man links das Garmin Edge 1030 Plus von links und auf der rechten Seite von rechts. Die untere Stirnseite ist weniger interessant, den hier gibt es nur das Kleingedruckte zum Unternehmen sowie die ganzen Infos zu den Lizenzen usw. 

Wichtig wäre hier wiederum die Rückseite, denn diese hält zahlreiche Informationen zum Edge 1030 Plus bereit. Dazu zählen, um einige Beispiele zu nennen: die Akkulaufzeit, die Displaygröße und das Gewicht sowie einige fürs Unternehmen wichtige Ausstattungsmerkmale des neueste Fahrrad-Navigationsgerätes.    

Direkt nach dem Entfernen des Deckels erblickt man das Garmin Edge 1030 Plus, welches in einer Folie eingepackt ist und zudem in einem Karton-Einsatz eingesetzt wurde. Darunter wiederum liegt das restliche Zubehör lose in mehren Verpackungen herum. Dazu zählen verschiedene Teile für die unterschiedlich großen Lenker-Halterungen und eine Aero-Halterung, ein Micro-USB-Ladekabel, ein Befestigungsband (Handschlaufe) und verschiedene Handbücher.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Design des Garmin Edge 1030 Plus setz Garmin auf ein einheitliches schwarzes Gehäuse. Das Vorgängermodell (ohne Plus) kam noch in einem schwarz/weisen Look daher, der nicht jedem gefallen hatte.

Der mattschwarze Look des Gehäuses, welches rundum mit einer leichten rauen Oberfläche versehen wurde, gefällt mit sehr gut. Somit liegt das Gerät nämlich auch mit nassen bzw. schwitzigen Händen hervorragend in der Hand. Bringt man zudem die Halteschlaufe an der Unterseite an, welche im Lieferumfang enthalten ist, dann kann man hier für noch einen zusätzliche Sicherheit sorgen, indem man beim Wegnehmen vom Halter automatisch durch die Schlaufe durchgreift oder das Band am Lenker befestigt.   

Die Oberseite des Garmin Edge 1030 Plus nimmt das ausreichend große 3,5 Zoll Display ein, welches an den Seiten mit einem schmalen und oben sowie unten mit einem etwas breiteren Displayrahmen versehen wurde. Am unteren Rand des Displayrands wurde das typische silberne Garmin-Logo integriert und im oberen Rand verbiegen sich einige Sensoren wie z. B. der Helligkeitssensor, der die automatische Display-Helligkeit reguliert.  

Sämtliche Bedienknöpfe hat Garmin wie beim Edge 1030 an den Seiten verteilt, somit bleibt das Display komplett überschaubar. Soweit ganz gut, doch mit der Aero-Halterung wird es da z. B. bei mir etwas eng zwischen Lenker und Navi, sodass man die Knöpfe nicht mehr so leicht erreichen kann. An der linken Seite ca. im oberen Drittel ist der Power-Button platziert worden. Damit wird das Gerät durch Längeres gedrückt Halten, angeschaltet und wenn man den Kopf im eingeschalteten Zustand länger gedrückt hält, kann man die Displaysperre aktiveren, in den Ruhestand wechseln oder das Gerät komplett Ausschalten. 

Unten an der kurzen Seite findet man zentral eine Abdeckung, unter der sich im Falle des Garmin Edge 1030 Plus lediglich ein Micro-USB-Anschluss zum Aufladen des Akkus und zur Datenübertragung verbaut wurde. Der noch beim Garmin Edge 1030 eingesetzte Micro-SD Karten-Einschub wurde entfernt, dafür hat man wiederum den internen Speicher erhöht. Links neben der Abdeckung des Lade-Anschlusses ist die Zurück-Taste und rechts die Start-/Stop-Taste, mit der man das Aufzeichnen der Strecke schnell starten und pausieren kann.

An der kurzen Stirnseite oben wurde das Gerät bewusst nach oben hinweg leicht schräg designt, sodass man hier das Gerät z. B. zusätzlich für mehr Sicherheit noch mit dem Zeigefinger halten kann, und zudem ist hier das Herstellerlogo aufgedruckt. Somit sehen andere Personen von vorne direkt, dass es sich hierbei um ein Garmin-Navigationsgerät handelt. Zu guter Letzt befindet sich an der Unterseite ziemlich mittig vom Gerät der gewohnte Garmin-Vierteldrehungs-Befestigungszapfen.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung des Garmin Edge 1030 Plus hat Garmin soweit sehr gute Arbeit geleistet. Das Gehäuse sitzt fest und es knarzt beim leichten Zusammendrücken nichts. Außerdem besitzen alle Knöpfe einen angenehmen Druckpunkt, sodass die Knöpfe bei jedem Drücken zuverlässig reagieren. Das Gerät ist nach dem Standard IPX7 geschützt, dies bedeutet, dass es auch mal versehentlich ins Wasser untergetaucht werden kann, allerdings nur bis zu einer tiefe von 1 Meter und max. 30 Minuten. Das zusätzliche X vor der 7 zeigt, dass entsprechende Tests für die Staubdichtigkeit fehlen, denn oftmals wird auch hier eine Zahl angegeben, doch bei einem Navigationsgerät für den Outdoor-Einsatz ist meistens nur der Schutz gegen Wasser angegeben. Dank IPX 7 ist man hier auf jeden Fall auf der sicheren Seite, denn somit macht auch ein überraschender Regenschauer dem Garmin Edge 1030 Plus nichts aus.

Apropos Regen sollte dieser stärker sein und dadurch auf dem Display landen, was selbstverständlich nahezu unvermeidlich ist, gibt es hier keinerlei Probleme. Das Display macht sich weder selbstständig, noch lässt es sich durch die Regentropfen nicht mehr bedienen. Dabei kann man zudem zwischen drei Empfindlichkeitsstufen wählen, wie empfindlich das Display reagieren soll.

Der Lieferumfang an Halterungen bzw. Befestigungsmaterial ist sehr umfangreich und macht einen sehr stabilen Eindruck. Angebracht am Lecker, dem Vorbau am Mountainbike oder beim Rennrad mit der Aero-Lenkerhalterung, macht das Gerät nicht nur eine gute Figur, sondern hält anschließend auch bombenfest (an der Aero-Halterung am sichersten). Beim Lade- und Daten-Übertragungs-Anschluss handelt es sich leider um einen in die Jahre gekommenen Micro-USB-Anschluss hier hätte ich mir natürlich einen USB-C-Anschluss gewünscht. Schließlich habe ich auf langen Touren immer ein USB-C Kabel  dabei. Somit muss ich persönlich nun halt noch ein weiteres Kabel mitnehmen, jedoch hält sich dessen Platzbedarf und Gewicht bei der Radtour absolut in Grenzen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

StromversorgungAkku
Akku-Art (Laufzeit)Li-Ionen (bis zu 24 Stunden)
GPSUnterstützung für GPS / GLONASS / GALILEO
FarbeSchwarz
DisplayTouchscreen, farbig, 282 x 470  Pixel, 8.9 cm (3,5″) Zoll
AbmessungenBreite: 58 mm; Höhe: 114 mm; Tiefe: 19 mm
Gewicht124 g.
Speicher32 GB (nicht erweiterbar)
IP-Klasse (Wasserdichte)IPX7
Vorinstallierte Kartenweltweite Karte
LieferumfangGarmin Edge 1030 Plus
Halterungen für verschieden Lenkerdruchmesser und Arten (Standard- und Aero-Halterung) 
Micro-USB-Kabel
Befestigungsband
Handbücher
Technische Daten des Garmin Edge 1030 Plus

Ersteinrichtung und Montage

Vor der Ersteinrichtung ist es eigentlich wie bei allen Geräten mit einem fest verbauten Akku zu empfehlen, das Garmin Edge 1030 Plus erst einmal komplett aufzuladen. Damit wird dafür gesorgt, dass der Akku direkt weiß, wann er komplett voll ist und wann dieser leer ist. Somit findet dann quasi direkt eine Kalibrierung des Akkus statt.

Die Montage des Garmin Edge 1030 Plus ist soweit sehr einfach und schnell erledigt. Dazu können die unterschiedlich großen Lenkerhalterung mithilfe von den beiliegenden verschieden großen Halte-Gummis am Lenker oder dem Vorbau befestigt werden. Außerdem liegt die sogenannte Aero-Lenkerhalterung bei, die dafür sorgt, das das Navi leicht vor dem Lenker hängt und das absolut sicher, da diese mir einer Schraube befestigt wird. Der benötigte Inbusschüssel liegt hier im Lieferumfang übrigens bei. Letztere Halterung empfiehlt sich vor allem bei Rennrädern, da man hier sowieso meist kürzer entfernt vom Lenker sitzt, ob man zusätzlich noch eine der Gummiringe in die Aero-Halterung einlegen muss und vor allem welche, hängt hier vom Lenkerdurchmesser ab. 

Sollte man sich für das Garmin Edge 1030 Bundle entschieden haben, dann liegen im Lieferumfang auch ein Herzfrequenzsensor, ein Trittfrequenz- und Geschwindigkeitssensor bei. Die zwei letzt genanten Sensoren sind ebenfalls schnell angebracht und können auch bei Bedarf schnell von einem zum anderen Rad gewechselt werden, da diese lediglich via Gummis am Rad und der Kurbel befestigt werden.

Nun zur Einrichtung des Garmin Edge 1030 Plus. Direkt nach dem Einschalten muss man erst einmal die Sprache einstellen, dann soll man sich die „Garmin Connect-App“ aus dem Appstore laden, welche kostenlos für iOS (Apple-User) und im Google Play Store (Android-User) erhältlich ist. Durch das Tippen auf fortfahren auf dem Display des Garmin Edge 1030 Plus sucht das Navi nach einem Smartphone, dazu sollte jedoch Bluetooth eingeschaltet sein. Nun in die Garmin Connect App gehen und dort sollte einem direkt angezeigt werden, dass eine Verbindung zum Garmin Edge 1030 Plus möglich ist. Hier im Menü dann auf Verbinden tippen und anschließend auf Start. Sobald der Bluetooth-Code an beiden Geräten angezeigt wird und identisch ist beim Smartphone auf Koppeln tippen, damit beide eine Bluetooth-Verbindung miteinander eingehen können.  

Ist dies getan, muss man noch die Maßeinheit (Metrisch) und das Zeitform (12 oder 24 Stunden) auswählen. Das eigene Geschlecht auswählen sowie das Geburtsdatum, Gewicht und Größe. Anschließend kann man bei Bedarf die Sensoren, wenn man z. B. das Bundle gekauft hat, direkt mit dem Gerät koppeln oder andere Geräte wie z. B. den Garmin Varia Radar, den ich übrigens auch gerade teste. Im darauffolgenden Untermenü kann man Aktivitätsprofile anlegen, was ich natürlich gemacht habe und man so direkt wählen kann, welche Radtypen man fährt (bei mir Rennrad, Mountainbike und Indoor). Zu guter Letzt kommen dann noch die Warnhinweise, dass man das Navi wegen der Ablenkung nicht währen dem Fahren bedienen soll usw. und schon ist das Gerät einsatzbereit. 

Ich würde in den Einstellungen direkt das Garmin Edge 1030 Plus mit eurem WLAN daheim verbinden, denn dadurch könnt ihr direkt das aktuelle Software-Update mit zahlreichen Fehlerbehebungen und einigen neuen Funktionen installieren. Aktuelle Version Mitte August ist hier die kurz vor meinem Test veröffentlichte Version 3.0.

(Ersteinrichtung und Montage: 4,5 von 5 Punkten)

Display

Beim Display des Garmin Edge 1030 Plus handelt es sich um 3,5 Zoll (8,9 cm)  kapazitives Farbdisplay. Dieses lässt sich, wie ich es bereits von anderen Garmin Outdoor-Navigationsgeräten kenne, nahezu unter allen Lichtbedienungen sehr gut ablesen und das auch beim Tragen einer Sonnenbrille. Der verbaute Helligkeitssensor, den ich auf jeden Fall aktivieren würde, arbeitet sehr zuverlässig und sorgt somit dafür, dass der Licht-Schatten-Wechsel hervorragend funktioniert. Fährt man z. B. von der sonnigen Straße in einen dunklen Tunnel, wird automatisch und sehr schnell die Hintergrundbeleuchtung des Displays hinzugeschaltet bzw. erhöht. Die Kontrastverhältnisse werden somit immer perfekt angepasst und man hat so auch in der Nacht alle wichtigen Daten und die Route im Blick.

Das 3,5 Zoll große Display löst mit 282 x 470 Pixeln auf, was zwar etwas geringer als beim vor Kurzem getesteten Mio Cyclo Discover ist, doch fürs Navigieren auf dem Rad ist diese Auflösung absolut ausreichend. Wäre die Auflösung nämlich höher, dann würde dies sehr der Akkulaufzeit zulasten fallen und wie gesagt, die Auflösung reicht hier vollkommen aus. Positiv für mich als Mountainbiker, da ich häufig mit Handschuhen fahren, dass der Touchscreen auch mit Handschuhen steuerbar ist. Dabei spielt es jedoch eine Rolle, wie dick die Handschuhe sind, also ein dünner Sommerhandschuh ermöglicht eine sehr gute Bedienung, während ein dickerer Handschuh dies wiederum nicht ermöglicht.

(Display: 4,5 von 5 Punkten)

Navigation

Neu beim Garmin Edge 1030 Plus ist, dass die vorinstallierten Karten nicht mehr nur regionsspezifisch sind, sodass man hierzulande z. B. nur die Europa Karten verwenden kann. Jetzt sind auch weitere weltweite Fahrradkarten verfügbar, welche man ganz einfach über Garmin Express am PC oder Mac auf das Gerät installieren kann. Dafür gibt es mit dem neusten Update der Software ein neues Menü zum Verwalten der ganzen karten. Somit hat man, egal wo man ist, immer die richtigen Karten auf dem Gerät bzw. kann, bevor man z. B. nach Amerika oder wo anders außerhalb von Europa plant, mit dem Rad fahren zu gehen, die Karten zuvor im Gerät installieren.   

Beim Navigieren erwies sich der neue Pieper als besonders praktisch. Dieser soll lauter als beim Garmin Edge 1030 sein, was ich so auch bestätigen kann, denn ein Kollege hat das normale Garmin Edge 1030 und der Unterschied ist echt überraschend groß. Dieser Pieper ist sozusagen der Lautsprecher auf der Unterseite, der bei einem Navi sich dann bemerkbar macht, wenn man z. B. in Kürze abbiegen muss und bei einigen weiteren Hinweisen ertönt.   

Bei der Navigation ist das Garmin Edge 1030 Plus ein hervorragendes Gerät. Endlich gibt es beim falsch Abbiegen nicht mehr ständig die Meldung, dass man wenden soll. Sollte man nämlich mit dem Gerät falsch abbiegen, dann hört man den typischen Piepton für den Hinweis, das es was Neues auf dem Display gibt, dann hat man in den meisten Fällen die Wahl, dass man die Navigation anhält oder umleitet. Wählt man hier nichts aus, dann fühlt sich das Anzeige-Element des Umleitungs-Button und dann wird automatisch eine Umleitung bzw. alternative berechnet. Im oberen Display-Rand erscheint dann die Meldung „Routing to Course“, sodass zusätzlich zur Lila-Strecke (berechnete Strecke) noch ein Teil violett wird (die Umleitung-Strecke). 

Was bei Rennradtouren wie oben beschrieben wunderbar funktioniert hat, klappte beim Fahren mit dem Mountainbike (Mountainbike-Aktivitätsprofil) nicht immer so hervorragend. Hier kommt es gelegentlich bei Streckenabweichungen zur oben genanten Neuberechnung, was mir sehr gut gefallen hat, doch gelegentlich war es auch anders. Das bedeutet, es werden euch drei andere Varianten vorgeschlagen:

  • Variante 1- „Auf andere Route tre“: Hierbei wird man schnell zur ursprünglichen Route zurückgeführt. Meist korrekt, indem man entweder Wenden muss oder in einem kleinen extra Bogen zum letzten Punkt, an dem man die Strecke verlassen hat, navigiert wird.
  • Variante 2- „Punkte überspringen“: Hier wird man meiner Meinung nach am besten auf die Strecke zurückgeführt und muss nicht zuvor zum letzten Punkt der Strecke zurückfahren.
  • Variante 3- „Abkürzung“: Diese Variante wird selten vorgeschlagen und macht meiner Meinung nach auch weniger Sinn. Wählt man diese Option, wird nämlich ein großer Teil der ursprünglichen Strecke übersprungen. So kann es durchaus auch vorkommen, dass die Strecke komplett ignoriert wird und man direkt zum letzten Punkt dem Ziel geführt wird.

Doch so viel sei gesagt, die erste Option ganz am Anfang, bei der man nichts wählen muss, ist für mich am sinnvollsten. Schließlich möchte ich Radfahren und das am Stück und nicht absteigen oder anhalten, da ich bei den anderen 3 Varianten jedoch erst eine Auswahl treffen muss und dabei im Idealfall noch anschauen möchte, wie die neue Route verläuft, macht dies für mich weniger Sinn. Hier sollte Garmin in den Einstellungen ermöglichen, dass man beim Verlassen der Route in den Einstellungen direkt wählen kann, welche Option der Neuberechnung man selbst haben möchte, und gut ist es. 

Während der Radtour macht das Garmin Edge 1030 Plus, wie bereits gesagt sehr spaß, sodass es für mich von der Navigation das bisher beste Navi des Unternehmens ist. Toll ist z. B., dass bei einem langen Anstieg von der Kartenansicht automatisch in das Höhenprofil gewechselt wird, bei dem man dann genau mitgeteilt bekommt, wann der Anstieg beginnt, welche Steigung in % man gerade davon fährt und jederzeit sieht, wie viel Steigung man noch vor sich hat. Damit konnte ich meine Kräfte ideal für den Anstieg einteilen, wovon ich sehr begeistert war.

Der verbaute GPS-Chipsatz im Garmin Edge 1030 Plus ist sehr genau. Hierbei unterstützt das Gerät sowohl das amerikanische GPS, das russische GLONASS und das deutsche Galileo. In den Einstellungen kann man hier bequem wählen, welches Signal man nutzen möchte, zur Auswahl stehet hier nur GPS, welche immer genutzt werden muss, oder GPS in Kombination mit GLONASS oder GPS mit GALILEO. 

Das Garnis Edge 1030 Plus kann wie die anderen Edge-Modelle mit weiteren Sensoren verbunden werden. Dazu zählt nicht nur der Lieferumfang des Bundles, bei dem nicht nur das Navi, sondern auch der Herzfrequenz-Brustgurt, Trittfrequenz- und Geschwindigkeits-Sensor dabei ist, sondern zahlreiche weitere Sensoren. Somit können z. B., zahlreiche Sensoren, die ANT+, Ant+ FE-C und Bluetooth unterstützen, mit dem Edge verbunden werden. Dazu zählt dann z.B auch das sehr praktische Garmin VARIA Licht & Radar oder eine elektronische Schaltung von Shimano Di2 und bzw. Sram.

Weite kompatible Geräte sind:

  • Edge-Fernbedienung
  • E-Bike (Shim. Steps)
  • inReach
  • VIRB
  • VARIA Licht & Radar
  • VARIA Vision
  • Elektr. Schaltungen
  • Shimano Di2
  • Herzfrequenz
  • Geschw./Trittfreqz. komb.
  • Geschwindigkeit
  • Trittfrequenz
  • Leistungsmesser
  • Smart-Trainer (FE-C)

Routen Planung

Zur Routen-Planung hat man beim Garmin Edge 1030 Plus einige Möglichkeiten, welche man jedoch direkt über den Startbildschirm wählen kann. Bevor man die Navigation startet, sollte man jedoch, sofern man beim Einrichten, wie ich mehrere Aktivität-Profile gewählt hat, erst die richtige Fortbewegungsart wählen, sprich ob Rennrad, Mountainbike usw. Schließlich berechnet das Edge 1030 Plus nach der gewählten Fortbewegungsart die Strecke, was beim Rennrad vor allem Straße und beim Mountainbike wiederum Waldweg sein wird.

Im Menüpunkt „Navigation“ kann man verschiedene Streckenberechnungen wählen, sodass man das Ziel direkt über die Karte wählen kann. Im weiteren Untermenü „Strecken“ kann man eine Strecke, die man gespeichert hat, auswählen, eine Route Planen, indem man den Standort, ein POI-Punkt oder zahlreiche andere Auswahlmöglichkeiten wählt oder was ich bevorzug, verwende einen Round-Trip (Rundkurs) plant. Mit Letzterem kann man z.B die Distanz, die man fahren möchte, bestimmt und bekommt automatisch mehrere Routen in der Umgebung vorgeschlagen, die den gewählten Kriterien entsprechen. 

Speziell für Mountainbike gibt es die tolle Streckensuche, die sich „Mountainbike- Trailnavigation“ nennt. Dabei werden einem, nachdem man das Menü ausgewählt hat, mehrere Ortschaften und Städte in der Nähe gezeigt und die gefunden Single-Trails. Wählt man hier eine der Strecken aus, wird praktischerweise direkt die Distanz und der Schwierigkeitsgrad angezeigt bzw. man kann diese hierbei bestimmen. Sehr gut finde ich auch, dass man die Trails, welche oftmals nicht allzu lang sind, über den Routenplaner direkt mir einer längeren Tour verbinden kann.

(Navigation + Routen Planung: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Garmin konnte die Akkulaufzeit des fest verbauten Akkus von 20 Stunden (Edge 1030) auf 24 Stunden erhöhen. Dies sind natürlich hervorragenden Laufzeiten für ein GPS-Gerät, welche ich so am Stück kaum prüfen kann. 

Wenn ich jedoch nach mehren Routen die prozentuale Reduzierung der Laufzeit pro Stunden beachte, kommt diese versprochen Laufzeit absolut hin. Jedoch hängt die Laufzeit sehr von den Einstellungen ab und welche Sensoren ihr damit verbunden habt bzw. natürlich auch auf die Helligkeit des Displays. Doch bei einer Stunde Fahrzeit verlor ich nur knapp 7 Prozenten, obwohl ich das Garmin Edge 1030 Plus mit meiner elektronischen Sram Force E-Tap Schaltung am Rennrad und dem Garmin Varia RTL516 verbunden hatte. Meiner Meinung nach eine hervorragende Laufzeit und sollte die einem doch nicht ausreichen, kann man sich noch zusätzlichen den Garmin Charge Power Pack kaufen, der an der Unterseite des Navis angeschlossen wird und die Laufzeit nahezu verdoppelt. Daher auch die goldenen Kontakte am Halter an der Rückseite.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

App

Garmin Connect™
Preis: Kostenlos
Garmin Connect™
Preis: Kostenlos

Die Garmin Connect-App ist wie bereits erwähnt kostenlos sowohl für iOS als auch für Android erhältlich und bietet neben einer tollen Übersicht auch einige Zusatzfunktionen.

In der App kann man zum einen schön übersichtlich die Aktivitäten, die man absolviert hat einsehen, zu denen man dann beim Auswählen zahlreiche Informationen wie die gefahrenen Kilometer, verbrauchte Kalorien und die Fahrzeit angezeigt bekommt. Außerdem kann man hier das Höhenprofil und die gefahrene Strecke auf der Karte betrachten. Ansonsten kann man im Kalender jeden Trainingstag einsehen und somit wird automatisch festgehalten, an welchem Tag man wie und wo gefahren ist usw. 

Wählt man oben das Garmin Edge aus, in meinem Fall die Abbildung des Edge 1030 Plus, bekommt man zusätzliche Funktionen zum Gerät geboten. Hierbei gibt es jedoch einige Spielereien, von denen für mich persönlich vor allem der Fahrradalarm wichtig ist. Diesen kann ich nämlich direkt über das Smartphone aktivieren, sobald ich mich weiter vom Rad entferne. Wird ein Diebstahl festgestellt, schlägt das Edge 1030 Plus Alarm, der darauf, solange Alarm schlägt, bis man den Alarm am Smartphone deaktiviert hat oder diesen am Navi mithilfe des vorher festgelegten PIN deaktiviert hat. 

Natürlich bietet das Garmin Edge in Verbindung mit dem Smartphone die Möglichkeit, dass man z. B. über einen angehenden Anruf benachrichtigt wird und der Kalender des Smartphones wird, sofern bei der Einrichtung zugestimmt, miteinander synchronisiert. Praktisch ist auch die Unfall-Benachrichtigung, welche über das Smartphone eingerichtet wird, dabei kann man genau bestimmen, welcher Kontakt eine Notfallbenachrichtigung erhalten soll, sofern das Garmin Edge einen Unfall erkennen konnte. Diese Funktion ist bei mir standardmäßig beim Rennradfahrer aktiviert, doch beim Mountainbike muss man dies manuell aktivieren, sofern gewünscht. Wählt man dies aus, erscheint jedoch der Hinweis, dass es hierbei aufgrund der hektischen Bewegungen im Gelände zu Fehlalarmen kommen kann, daher würde ich es hier eher deaktivieren, denn hier löst der Alarm nach meinem Test echt schon sehr leicht aus.

(App: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Wenn man auf der Suche nach dem perfekten Navi fürs Training und der perfekten Navigation ist, dann ist man beim Garmin Edge 1030 Plus genau richtig. Hier wird einem ein sehr umfangreicher Funktionsumfang geboten, ein tolles 3,5 Zoll Display und ein Gerät, welches sich durch zahlreiche weitere Sensoren und kompatible Geräte erweitern lässt. 

Durch den umfangreichen Funktionsumfang ist dies jedoch anfangs etwas unübersichtlich bzw. man braucht definitiv seine Zeit, bis man sich hier eingearbeitet hat. Doch wer einfach Touren fahren möchte und nur Wert auf die zusätzlichen Sensoren und die Navigation legt, wird sich sehr schnell mit dem Gerät anfreunden, da man dann nicht ins umfangreiche Menü navigieren muss. Insgesamt handelt es sich hier um ein tolles Navigationsgerät mit einer top Hardware und Software, die Garmin lediglich noch an wenigen Punkten verbessern könnte und auch macht.

Preis/Leistung

Die UVP des Garmin Edge 1030 Plus hat das Unternehmen mit stolzen 599€ festgesetzt. Im Bundle mit den zusätzlichen Sensoren (Trittfrequenz-, Geschwindigkeit- und Herzfrequenz-Sensor) kostet es sogar noch 100€ mehr.

Das ist definitiv nicht gerade günstig, doch es handelt sich hier, wie bereits erwähnt, technisch um das aktuell beste Gerät auf dem Markt, welches euch lange Zeit zuverlässige Dienste leisten wird. Für Besitzer des Edge 1030 (nicht Plus Modell) lohnt sich das Update weniger, denn diese müssen auf den Micro-SD Steckplatz verzichten, bekommen dafür jedoch ein etwas besseres Display, eine längere Akkulaufzeit und eine neue Routen-Alterantivberechnung.

Garmin Edge 1030 Plus

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.garmin.com/de-DE/

Klipsch T5 Sport

In aller Kürze

Bei den Klipsch T5 Sport handelt es sich quasi um kabellose Kopfhörer, die jedoch mit einem Nackenband verbunden sind, in dem der Akku sowie die Bedieneinheit integriert wurde. Durch die IPX4 Zertifizierung soll der Klipsch T5 Sport gegen Schweiß und Regen geschützt sein, was natürlich bei einem Sport-Kopfhörer auch sehr wichtig ist, schließlich schwitzt man hier oft. Der Lieferumfang lässt keine Wünsche offen, eine wertige Stofftasche, viele Silikon-Aufsätze inkl. Sport-Aufsätzen und sogar Memory-Foam, meine absoluten Favoriten unter den Ohrstöpsel.

Jedoch gibt es auch negative Punkte, die ich hier bemängeln konnte. So wird die Bluetooth-Reichweite mit den üblichen 10 Metern angegeben, doch bei mir kam es hier bereits bei etwas 7 bis 8 Metern zu starken Aussetzern. Hier gibt es einige Kopfhörer, die ich bereits testen konnte und sogar mehr Reichweite geboten hatten, als vom Hersteller angegeben. Außerdem überträgt das mit Stoff ummantelte Kabel zu sehr Geräusche, die sich ins Klangbild mit übertragen werden.

Außerdem hätte ich beim Klang etwas mehr erwartet, hier ist der Bass etwas schwach und die Höhen sind etwas zu sehr zurückhaltend. Dies muss meiner Meinung nach an dem kleinen Ohrhörer-Gehäuse liegen, denn dies ist im Vergleich zahlreicher anderen In-Ear-Kopfhörer eines der kompaktesten auf dem Markt. Doch hierauf hätte man für einen besseren Klang, auch getrost darauf verzichten können. Zu guter Letzt wird auf der Verpackung mit der Klipsch Connect-App geworben, die zwar inzwischen erhältlich ist (mit sehr langer Verzögerung), aber zu meiner Enttäuschung, die Kopfhörer lassen sich enttäuschenderweise nicht mit der App koppeln.

Gefällt uns

  • sehr sicherer Halt
  • geringes Gewicht der Ohrhörer
  • IPX4

Gefällt uns weniger

  • funktionieren nicht mit der App
  • Klang sehr mau
  • Bluetooth-Reichweite gering
  • Akkulaufzeit wird nicht erreicht

Klipsch T5 Sport

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung der Klipsch T5 Sport hat sich Klipsch für dasselbe Design wie bei den Klipsch T5 True Wireless entschieden. Soweit nichts Negatives, denn diese passt zum Unternehmen und zudem handelt es sich um ein Produkt derselben Familie, welche bei vielen Unternehmen häufig ähnlich verpackt werden. Die stabile schwarze Hauptverpackung wurde hierbei, wie es öfters bei Kopfhörern der Fall ist, in eine bedruckte stabile Umverpackung eingeschoben.

Die Vorderseite der Umverpackung präsentier eine komplette Darstellung der Klipsch T5 True Sport Kopfhörer. Darüber prangt wiederum der Herstellername sowie die Produktbezeichnung. Unter dem Kopfhörer verrät Klipsch direkt, dass die Kopfhörer eine Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden bieten sollen und diese via Bluetooth mit eurem Zuspielgerät verbunden werden. Außerdem soll es eine App Namens „Klipsch Connect“ geben, welche weitere Feinabstimmungen der Ohrhörer zulässt. Letzteres gibt es zwar inzwischen endlich, doch verbinden lassen diese sich nicht bzw. diese werden mir in der App nicht angezeigt.

Die rechte schmale Seite der Umverpackung erwähnt Klipsch wie bereits von den Klipsch T5 True Wireless, in 6 Sprachen einige der Besonderheiten der Klipsch T5 Sport Kopfhörer. Die linke Seite wiederum, zeigt hier unter anderem durch kleine Abbildungen den Inhalt in der Verpackung, sprich den Lieferumfang der Klipsch T5 Sport. Zu guter Letzt gibt es auf der Rückseite einige bereits bekannte, aber auch neue Infos zu den Kopfhörern. So kann man hier nicht nur eine weitere Abbildung der In-Ear Kopfhörer erblicken, sondern erfährt noch einige weitere Dinge bezüglich der Ausstattung.

Um das Innenleben aus der Umverpackung herausziehen zu können, muss man das bereits von den Klipsch T5 True Wireless gewohnte, goldenen Klipsch-Siegel entfernen. Danach kann man den Innenteil einfach nach unten herausziehen. Daraufhin erblickt man eine schlichte schwarze Verpackung, auf der Folgendes steht: True Comfort, True Performance, True Spirit und True You. Damit spricht Klipsch alle Vorteile der In-Ear Kopfhörer für den Sport-Sektor an. Die Abdeckung wiederum ist zweiteilig und wird jeweils nach oben und unten aufgeklappt.

Direkt nach dem Öffnen der Hauptverpackung findet man die längliche Verpackung, die zwar in mehreren Sprachen ausgeführt wurde, aber insgesamt doch etwas kurz gehalten ist. Na ja, ist auch nicht weiter schlimm, denn das Produkt ist eigentlich nahezu selbsterklärend, was die Bedienung usw. angeht. Unter dieser Kurzanleitung kommt wiederum direkt eine kleine Kartonage zum Vorschein, indem die schöne Stofftasche mit Zugverschluss verstaut wurde. Unter dieser wiederum befinden sich die Kopfhörer und darunter die zahlreichen Ohrstöpsel, Sport-Einsätze und die wichtigen ComplyFoam-Einsätze. 

Zu guter Letzt ist ganz unten in der Verpackung das Micro-USB Ladekabel, mit dem der Akku der Kopfhörer aufgeladen wird. Warum man hier nicht dasselbe USB-C auf USB-C Kabel inkl. USB-A Adapter wie bei der True Wireless Variante mitliefert, ist mir jedoch ein Rätsel, denn somit könnte ich die Kopfhörer direkt am MacBook aufladen und falls man doch kein USB-C Anschluss besitzt, wäre der passende USB-A Adapter direkt dabei.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Klipsch T5 Sport werden in zwei Farben angeboten: weiß und schwarz. Dabei werden die beiden Ohrstöpsel mit einem Kabel, welches mit einem Synthetikstoff überzogen wurde miteinander verbunden. Sofern euch das Nackenkabel zu lang sein sollte, kann dies durch das kleine Kabelmanagement-Tool welches im Lieferumfang beigefügt ist verkürzt werden.   

Das Gehäuse der In-Ear Kopfhörer selbst ist erstaunlich schlank ausgeführt und wurde, auch wenn es am Treiberende nach Edelstahl aussieht, komplett aus Kunststoff gefertigt. Dieses kompakte Gehäuse der Ohrhörer selbst, konnte Klipsch hier jedoch nur realisieren, da im Inneren nur Platz für den 5 mm Treiber an jeder Seite gewährleistet werden musste. Schließlich befindet sich der Rest der Elektronik in den beiden dickeren Enden zwischen dem Nackenkabel. Kommen wir nochmals kurz zu den Ohrhörern zurück, hier ist an der Außenseite ein kupferfarbenes Element eingesetzt, welches sehr gut zu dem kupferfarbenen Faden der im Nackenkabel mit eingebracht wurde harmoniert. Jedoch ist dieses Element etwa nicht aus Metall, sondern auch aus Kunststoff.

Die beiden Kunststoffelemente zwischen dem Nackenkabel sind gut 9 cm vom Ohrstöpsel entfernt, sodass diese sich beim Tragen ca. mittig am Hals befinden. Diese runden „Kunststoffhüllen“ sind im Druckmesser knapp 10 mm groß und genau 45 mm lang. Hierbei befindet sich im Linken nur der Akku und rechten Element der Micro-USB-Anschluss um diesen aufzuladen, ein Mikrofon für Telefonate und eine 3-Tasten-Fernbedienung. Auf Letzteres gehe ich wie gewohnt beim Punkt „Bedienung“ ausführlicher ein.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Optik entspricht beim Klipsch T5 Sport zwar dem typischen Klipsch-Design, doch bei der Verarbeitung bin ich es dann doch eigentlich anders vom Unternehmen gewohnt.

Zum einen wurde das Kabel für die Optik mit einem zwar schöneren Synthetikstoff versehen, doch dieser ist bei der Geräuschübertragung vom Körper deutlich anfälliger. Klar kann man das reiben eines Kabels bei solch einem Nackenkabel kaum vermeiden, doch dass es dennoch besser geht zeigen manch andere Hersteller. Des Weitern fühlen sich dich beiden Zwischenstücke am Nackenkabel nicht sonderlich hochwertig an. Diese sind sehr leicht, das ist gut, doch der Kunststoff wirkt einfach nicht sonderlich hochwertig. Hier würde sich die leichte Soft-Touch-Oberfläche, die an den beiden Ohrhörern genutzt wurde meiner Meinung nach besser bewähren, da sich das insgesamt etwas besser anfühlt. Noch besser währe hier natürlich zwei Elemente aus Aluminium, auch wenn man dann mit einigen Gramm mehr leben müsste, was für mich jedoch zu verschmerzen wäre.   

Positiv wiederum ist die ovale Ausführung der Ohrtips, da diese somit eine bessere Isolierung bieten als herkömmliche runde Ohrtips. Außerdem legt man direkt ComplyFoam Ohrstöpsel bei, was nicht jeder Hersteller macht. Lobenswert ist auch der sichere Schutz gegen Spritzwasser und Schweiß, nach der Schutzklasse IPX4, dadurch können die Ohrhörer, problemlos bei sportlichen Aktivitäten getragen werden.

(Verarbeitung: 3 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtIn-Ear Kopfhörer mit Nackenkabel
KategorieBluetooth Kopfhörer
FarbeSchwarz mit Kupferakzenten; weitere Farben: weiß mit silbernen Farbakzenten.
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 10 h
Gewicht13 g
MaterialOhrhörer aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC, aptX und aptX HD.
Unterstützte Profile: A2DP 1.3, AVRCP 1.6, HSP 1.2, HFP 1.7
LautsprechertypDynamische Treiber mit einer Größe von 5,0 mm (links und rechts)
Frequenzbereich10 Hz bis 19.000 Hz (Ohrhörer)
LieferumfangKlipsch T5 Sport Kopfhörer
Silikonaufsätze: S, M (an Kopfhörern befestigt), L
ComplyFoam Aufsätze und EarHooks in mehreren Größen.
Micro-USB-Ladekabel
Benutzerhandbuch

Tragekomfort

Bei den Klipsch T5 Sport handelt es sich um sportliche Kopfhörer, die mit einem dünnen Nackenband miteinander verbunden sind. Durch deren sehr geringes Gesamtgewicht von gerade einmal 13 Gramm, machen diese sich soweit beim Sport zumindest vom Gewicht kaum bemerkbar. Lediglich das typische Kabelgeräusch (kratzen und Reiben des Kabels) welches oftmals bei dieser Art von Kopfhörer vorhanden ist, konnte Klipsch hier nicht vermeiden. Es ist sogar meiner Meinung nach stärker als bei anderen Kopfhörern dieser Art, was an dem zusätzlichen Textilband liegen muss, dass am Kragen meines T-Shirts reibt. 

Klipsch liefert die T5 Sport mit einer großen Auswahl an ovalen Ohrtips aus. Zusätzlich legt Klipsch hier jedoch auch noch Stöpseln aus Memory-Schaum (ComplyFoam) mit. Eine sehr gute Sache, denn diese zusätzlichen Ohrtips liefern nicht alle Kopfhörer-Hersteller mit, sondern müssen oftmals separat gekauft werden. Normalerweise findet man unter den verschieden großen ovalen Ohrtips ein richtiges Paar, den Klipsch hat hier eigentlich alle Größen im Lieferumfang beigelegt.

Der Vorteil der oval ausgeführten Ohrtips sind, ein höherer Tragekomfort, sowie eine bessere Abdichtung der Umgebungsgeräusche. Was soweit zwar gut erreicht wird, doch an die ComplyFoam Ohrtips kommen diese natürlich keinesfalls ran. Gut ist, dass Klipsch hier nicht wie bei den T5 True Wireless auf eine spezielle Art der Ohrtips setzt, sondern auf eine normale Befestigung, sodass man auch andere Ohrtips nachkaufen kann.  

Für meinen Test habe ich mich für die Memory-Schaum Ohrtips entschieden mit den zusätzlichen für mich passenden Sport-Einsetzen (Ear-Hooks). Diese sorgen, wie ich es erwartet habe für eine sehr gute Abschirmung und vor allem einen absolut sicheren Halt auch beim Sport. Durch die kleinen und kompakten Ohrstöpsel sind diese soweit in den Ohren sehr dezent, was mir deutlich besser gefällt, als die großen Modelle, hierbei gehören die Klipsch T5 Sport meiner Meinung nach sogar zu einer der kleinsten Sorte.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung der Musik bzw. der Kopfhörer erfolgt bequem und eigentlich selbsterklärend über die 3-Taste-Fernbedienung. Ist jedoch auch logischerweise auch direkt am Smartphone möglich. Das Ein- und Ausschalten erfolgt ganz simple, indem man die mittlere Taste (runder Knopf) für ca. 5 Sekunden gedrückt hält. Sobald man einen Musiktitel wiedergegeben hat, kann man diesen anhalten, indem man die mittlere Taste einmal kurz drückt, und möchte man diese wieder an derselben Stelle weiterlaufen lassen, dann einfach erneut denselben Knopf drücken. Über die gleiche Taste nimmt man auch eingehende Anrufe an, dazu einmal drücken und beim Auflegen am Ende ebenso.

Die Steuerung der Musik, sowie Lautstärke erfolgt logischerweise über die beiden anderen Tasten, die mit einem Plus und Minus versehen wurden. Völlig selbsterklärend dient daher die obere Plus-Taste dazu, die Lautstärke zu erhöhen, dies ist hier jedoch nur in mehren einzelnen Stufen möglich, denn hält man die Taste länger gedrückt, verändert dies nicht mehr die Lautstärke, sondern wechselt zum nächsten Titel. Mithilfe der Minus-Taste kann man somit logisch die Lautstärke reduzieren oder durch Längeres betätigen einen Titel zurückspringen.  

Hier hätte ich mir sinnvollerweise eine etwas andere Steuerung gewünscht, sodass man z. B. beim einmaligen Tippen wie vorhanden, die Lautstärke verändert und durch ein doppeltes Drücken hintereinander einen Titel vor- bzw. zurückspringt. Dadurch könnte man durch das lange gedrückt halten die Lautstärke auch problemlos um mehrere Stufen erhöhen. Schließlich ist es sehr nervig, dass man somit von minimaler Lautstärke zur max. sehr oft die Plus-Taste drücken muss.

(Bedienung: 3 von 5 Punkten)

Klang

Klipsch spricht bei den T5 Sport von dem typischen legendären Klang des Unternehmens – detailreich, dynamisch und eine kristallklar Klangübertragung. Wenn ich dabei nur die technischen Daten betrachten würde, dann könnte ich dem technisch gesehen sogar eigentlich zustimmen, denn Klipsch gibt einen ausgeprägten Frequenzgang von 10 Hz bis 19 kHz an und die Treiber sind jeweils 5 Millimeter groß. Außerdem werden bei der Bluetooth-Übertragung nicht nur der normale Audio-Codec aptX unterstützt, sondern direkt auch der noch hochwertigere aptX HD (beides für Android). So viel zu einigen der technischen Daten, die sich soweit gut lesen, doch nun möchte ich meinen persönlichen Eindruck vom Klangbild beschreiben.

Klipsch für mich definitiv kein unbekanntes Unternehmen, sondern vor allem für die erstklassigen HiFi-Lautsprecher sehr bekannt. Hier liefert Klipsch soweit immer sehr hochwertige Produkte, die zudem klanglich extrem gut Klingen. Doch genau dies hat mich hier doch sehr enttäuscht, schließlich handelt es sich hier um einen Kopfhörer für 120€, dessen Klang meiner Meinung nach diesem Preis nicht entspricht.

Die Treiber sind zwar nicht zu klein, doch vermutlich mitunter das kleine Gehäuse sorgt hierbei für eine etwas schwache Bassperformance. Der wichtige Bass, welcher für viele beim Sport unerlässlich ist, um für die nötige Motivation zu sorgen, schwächelt hier, was leider doch etwas enttäuschend ist. Hier muss vermutlich im Gehäuse nicht genug Druck entstehen können, sodass sich der Bass dadurch nicht voll und im Tiefgang entfalten kann. Insgesamt würde ich die Performance des Basses als etwas unsauber und schwammig beschreiben. Die Mitten wiederum sind so, wie man es sich wünscht, und zwar eindringlich und absolut präsent, sodass der Klang von Stimmen sehr gut ist. Doch leider wiederum schwächen die Sport-Kopfhörer wieder bei den Höhen, diese sind etwas zu sehr vernebelt und keineswegs detailreich. 

Dieses doch eher maue Klangbild, was eines der wichtigen Merkmale eines Kopfhörers ist, macht auch der sehr ordentliche max. Output nicht mehr weg. So gehören die Klipsch T5 Sport zwar zu den lautesten Kopfhörer, die ich aktuell getestet habe, doch zum einem ist Lautstärke nicht alles und zu laut sollte man die True Wireless Kopfhörer sowieso aus Gesundheitlichen Gründen nicht einstellen.

Die Sprachverständlichkeit der Kopfhörer ist leider auch eher mittelmäßig. Beim Telefonieren hört man den Gesprächspartner zwar deutlich über beide Ohrhörer, doch das einzelne verbaute Geräuscheunterdrückende Mikrofon (cVc 8.0 Single-Mic) ist beim Tragen über den Nacken einfach zu weit hinten am Hals, sodass die eigenen Worte beim Gesprächspartner doch etwas dumpf und blechern ankommen.

Dank den hochwertigen Audio-Codecs aptX und aptX HD, sowie dem neuen Bluetooth 5.0 Chip, liefern die Klipsch T5 Sport bei der Latenz, also die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. eine sehr gute Arbeit ab. Hierbei konnte ich keine Verzögerung feststellen, sodass ich die Ohrhörer für Serien und Filmfreaks absolut empfehlen kann.

(Klang: 2 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Für die Energieversorgung des Klipsch T5 Sport ist zwischen dem Kabel ein 80 mAh Akku verbaut, dieser sorgt für eine Akkulaufzeit von max. 10 Stunden am Stück. Doch auf eben diese Laufzeit bin ich im Test nicht gekommen, bei ca. 70 % der max. Lautstärke konnte ich in der Regel ca. 7 bis max. 8 Stunden erreichen. Für die meisten einsetze sollte die Laufzeit jedoch dennoch ausreichen, denn ein Work-out welches über 8 Stunden geht, machen sicherlich nur wenige unter euch. 

Das Aufladen des Akkus erfolgt über das mitgelieferte Micro-USB Kabel, ja richtig hier setzt Klipsch auf den alten Micro-USB Standard. Für mich sehr komisch und unerklärliche, da man doch beim True Wireless Modell, welches exakt zur selben Zeit auf den Markt kam auf USB-C gesetzt hat. Dies ist zwar nur eine Kleinigkeit, aber doch sehr Schade da man es beim einen Kopfhörer-Modell so macht und beim anderen wieder anders. Bis der 80 mAh Akku der Ohrhörer von 0 auf 100 % aufgeladen ist, vergingen in meinem Test knapp 2 Stunden.

Bluetooth & Signalqualität

Bei der Verbindungstechnologie setzt Klipsch auf einen Bluetooth 5.0 Chip, der im Test eine gute Verbindung sowohl zu iOS-, als auch Android-Geräten geboten hat. Das Koppeln erfolgt beim ersten Mal sehr einfach, da sich die Kopfhörer nach dem Einschalten direkt im Kopplungsmodus befinden. Anschließend wie von allen Bluetooth-Geräten gewohnt in die Einstellung ins Smartphone navigieren und die Kopfhörer Klipsch T5 Sport auswählen. Anschließend sind die beiden Geräte miteinander gekoppelt und die Ohrhörer verbinden sich nach dem Einschalten fortan automatisch mit dem Smartphone. Möchte man die Ohrhörer wiederum mit einem weiteren Gerät Koppeln z. B. mit dem iPad, damit man auch mal zwischen den beiden Geräten wechseln kann, dann muss leider zuerst die Verbindung zum ersten Gerät beendet werden, da die Kopfhörer nur eine Verbindung zeitgleich ermöglichen.  

 Im Praxistest bieten die Klipsch T5 Sport zum Smartphone (bei mir ein iPhone X) eine weitestgehend stabile Reichweite, nicht immer, aber zu ca. 90 %. Das geht definitiv besser, doch was sehr schwach ist, ist die Reichweite. Hierbei wird nämlich die versprochene Reichweite von bis zu 10 Metern selten erreicht. Schon wenn sich zwei dünne Wände zwischen dem Smartphone und euch bzw. den Kopfhörern verbinden, kommt es zu starken Aussetzern. Dies hängt dann jedoch davon ab, wie ihr euch zum Smartphone gedreht habt, bzw. wie die Antennen von Smartphone und Kopfhörer zueinander gerichtet sind.

(Ausstattung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den Klipsch T5 Sport verspricht das Unternehmen sportliche Kopfhörer, die perfekt zu einem aktiven Lebensstil passen sollen. Außerdem spricht man von einem unübertroffenen Tragekomfort, einer langen Akkulaufzeit und einem legendären kristallklaren Klang.

Diesen Aussagen kann ich so jedoch nur zum Teil zustimmen. Der Tragekomfort ist wirklich sehr gut, hier fällt bei keinerlei Bewegung, egal ob rennen, joggen oder jegliche andere Sportart nichts aus den Ohren. Doch einigen von euch wird sicherlich das Verbindungskabel stören, denn dies stört zwar nicht wegen dem auf- und abspringen, sondern dadurch, dass dieses aufgrund der Ummantelung aus Synthetikstoff vor allem am T-Shirt oder am Bart kratzt und dadurch störende Geräusche mit ins Klangbild überträgt. Außerdem überträgt sich gefühlt jeder Schritt, welchen mal läuft durch das Kabel und ich rede hier nur vom Laufen, nicht vom Rennen, wo es dann noch schlimmer wird.

Doch das ist leider nicht alles, zu den Schwächen zählt auch der magere Klang und die geringe Bluetooth-Reichweite von ca. 8 Metern, wobei man Letzteres bei einem Sport-Kopfhörer, bei dem man das Smartphone immer in der Nähe hat noch, verkraften könnte.

Inzwischen gibt es nun nach dreimaligem Verschieben die Klipsch Connect App (nach gut einem halben Jahr Verzögerung), doch hier ist es für mich sehr enttäuschend, dass man auf der Verpackung mit der App wirbt, diese aber zum aktuellen Zeitpunkt nicht mit den Kopfhörern kompatible ist. Sprich, die App kann die Kopfhörer aktuell nicht erkennen.

Preis/Leistung

Die UVP der Klipsch T5 Sport hat Klipsch mit 129€ festgesetzt. Online sind diese jedoch inzwischen teilweise für knapp unter 100€ inkl. Versand erhältlich.  

Doch angesichts der Schwächen sind die Kopfhörer hier meiner Meinung nach das Geld nicht wert. Wenn diese vielleicht mal auf 60€ fallen, dann könnte man nochmals darüber reden, doch aufgrund der Konkurrenz die hier für teilweise knapp unter 50 Euro eine bessere Leistung, Verarbeitung usw. liefert, kann ich die Klipsch T5 Sport leider so nicht weiterempfehlen, was meiner Meinung nach leider sehr Schade ist.

Klipsch T5 Sport

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 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: klipsch.com