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Autor: Tobias

JBL Xtreme 3

In aller Kürze

Mit dem JBL Xtreme 3 hat man den großen Bruder des JBL Flip 5 in der nun 3. Generation vorgestellt. Dieser unterscheidet sich von der Form kaum vom Vorgänger, JBL hat hier lediglich am Design etwas Hand angelegt, außerdem wurden leicht modifizierte Treiber verbaut und endlich gibt es einen USB-C Anschluss, sowie Bluetooth 5.1.

Einen drastisch verbesserten Klang sollte man sich hier jedoch nicht erhoffen, dieser ist nur minimal besser als beim Vorgänger, welchen ich bei einem Bekannten Probehören durfte. Erneut kann dieser als Powerbank genutzt werden, wofür man wahlweise den USB-A Anschluss oder den neuen USB-C Anschluss nutzen kann. Weiterhin ist es bei dem großen Portfolio an mobilen Lautsprechern, die JBL anbietet, sehr zu begrüßen, dass man diese untereinander koppeln kann. Hier ärger ich mich jedoch etwas darüber, dass man ständig den Standard verändert, denn zuerst war es die Connect-Technologie, dann Connect+ und nun PartyBoost. Dies wäre ja soweit nicht schlimm, wenn alle Technologie zusammenarbeiten würden, doch dem ist nicht so, denn nur die Lautsprecher mit derselben Technologie können miteinander gekoppelt werden. Ansonsten handelt es sich hier wieder einmal um einen guten Speaker, der dank Tragegurt mit Flaschenöffner perfekt fürs Musikhören im Park, mit Freunden oder auch Daheim geeignet ist. Für diejenigen, die jedoch bereits ein Vorgängermodell oder einen anderen Speaker von JBL besitzen, die nur Connect/Connect+ unterstützen, würde ich vom Kauf abraten, schließlich kann man den neuen JBL Xtreme 3 nicht mit den älteren Modellen koppeln.

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  • staub- und wasserdicht nach IP67
  • robust Bauweise und hochwertig Verarbeitet
  • guter und pegelsicherer Klang
  • USB-C Anschluss
  • kann als Powerbank genutzt werden
  • gute Akkulaufzeit
  • Tragegurt mit Flaschenöffner

Gefällt uns weniger

  • neue PartyBoost-Funktion nicht mit Connect (+) Produkten kompatible

JBL Xtreme 3

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des JBL Xtreme 3 entspricht der typischen Designsprache von JBL, da man hier auf dieselben Farben wie bei allen Produkten setzt und ebenfalls wie gewohnt auf die bekannte Aufdrucke rund um die einzelnen Verpackungsseiten. 

Die Vorderseite zeigt dabei wie von allen JBL Produkten gewohnt ein großes Bild des JBL Xtreme 3, der dabei in der Farbe dargestellt wird, die man auch gewählt hat. Dabei wird dieser auf einem neutralen weißen Hintergrund dargestellt, während man an den anderen drei Seiten ebenfalls auf die Grundfarbe des in der Verpackung befindlichen Lautsprecher setzt. Zurück zur Vorderseite, hier findet man noch das bekannte JBL Firmenlogo, sowie den Namen „Xtreme 3“ und man bekommt an einer Ecke den Hinweis auf die neue Bluetooth 5.1 Technologie sowie auf die Akkulaufzeit von bis zu 15 Stunden. 

An der kurzen rechten Seite zeigt JBL ein Teil von zwei JBL Xtreme 3 Lautsprechern, die mit dem JBL PartyBoost-Modus verbunden wurden. Daher geht JBL hier auf dieser Seite in mehreren Sprachen und kurz zusammengefasst auf die neu Verbindungstechnologie ein. Die linke kurze Seite zeigt nichts Interessantes zum Lautsprecher, denn hier findet man nur die von jedem Produkte bekannte Seite, die auf den Slogan „Dare to Listen!“ Hinweist. Anders sieht es wiederum mit der Rückseite aus, denn diese verrät weitere Details zum Produkt. Zu diesen zählt die Powerbank-Funktion, die Akkulaufzeit von bis zu 15 Stunden, der IP67 Schutz gegen Staub und Wasser sowie zu guter Letzt die neue Funktion JBL PartyBoost. 

Nach dem Öffnen des Deckels, an dem sich praktischerweise ein Transportgriff befindet, erblickt man Zellulose-Einsätze, welche den JBL Xtreme 3 sicher im Zentrum der Verpackung zentrieren. Dieser wurden zudem zum Schutz vor Staub usw. in eine Folie eingewickelt. Nach der Entnahme des JBL Xtreme 3 findet man dann noch eine Mappe mit der Kurzanleitung und den restlichen Beipackzetteln. Außerdem ist in den beiden Kartonabdeckung am Boden noch das restliche Zubehör verstaut, zu dem der Tragegurt mit Flaschenöffner gehört, sowie ein Netzteil mit EU-Adapter und dem neuen USB-C Anschluss.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Auf dem ersten Blick ähnelt der neue JBL Xtreme 3 seinem Vorgänger, jedoch erkennt man hier beim genauen Betrachten einige Veränderungen bzw. Dinge, die man meiner Meinung nach verbessert hat bzw. auch musste, da es dafür Zeit wurde. Doch der Reihe nach. Der JBL Xtreme 3 besitzt weiterhin die von JBL gern genutzt Röhrenform (Zylinderform), welche wie auch beim JBL Flip 5 mit einer festen Stoffgeflechtummantelung umhüllt ist. Diese Art von Stoff findet inzwischen bei zahlreichen robusten und wasserdichten mobilen Lautsprechern den Einsatz und daher macht JBL hier nichts verkehrt, den man setzt auf dieses bewährte Material schon seit gut 6 Jahren.   

Der Stoff ist dabei wie gewohnt, bis auf das Camouflage-Modell in derselben Farbe, wie man auch dein Lautsprecher gewählt hat. Insgesamt bietet JBL hier jedoch nur noch in drei Farbvarianten an, einem Schwarz, Camouflage und die Farbe meines Testgerätes in Blau. Die Maße des JBL Xtreme 3 sind 200 mm x 136 mm x 134 mm (B x H x T), vermutlich fragt sich nun der ein oder andere, warum ich hier keinen Durchmesser bei den Maßen angebe, schließlich ist das Gehäuse des JBL Xtreme 3 rund, das stimmt soweit auch, doch durch die beiden Bügel, an denen später der Tragegurt befestigt werden kann, ist der Lautsprecher hier trotzt Abflachung an der gegenüberliegenden Seite gut 2 mm breiter. Beim Gewicht ist der JBL Xtreme 3 selbstverständlich auch nicht gerade ein Leichtgewicht, denn die Treiber und der große Akku haben natürlich ein ordentliches Gewicht und somit bringt der Lautsprecher fast 2 KG auf die Waage. Dies ist wiederum dennoch ein gutes Gewicht, denn der JBL Xtreme 2 war hier immerhin gut 400 g schwerer, was nicht gerade wenig ist.

Der runde Teil des Gehäuses wurde nahezu komplett mit dem festen Gewebestoff umhüllt. Lediglich die beiden seitlichen Öffnungen der Röhre, an denen die beiden beweglichen Passivmembranen untergebracht sind und ein paar weitere Elemente wurden hierbei freigespart, dazu gleich weitere Informationen. An den Seitlichen „Öffnungen“ wurde der Kunststoff, der darum verläuft, gut 1,5 cm hervorstehend ausgeführt, sodass die Passivmembrane perfekt geschützt werden und da diese mit je drei erhabenen Punkten versehen wurden, kann der Speaker optional auch auf diesen Seiten aufgestellt werden. Normalerweise wird dieser nämlich auf die leicht abgeflachte Fläche aufgestellt, die mit den gummierten Linien versehen wurde, sodass der JBL Xtreme 3 selbst auf max. Lautstärke an Ort und Stelle stehen bleibt.  

Durch das große JBL Logo an der Vorderseite sollte eigentlich selbst ein Laie auf Anhieb erkennen, dass es sich hier Lautsprecher von JBL handelt. Dieser Schriftzug gefällt mir optisch sehr gut, da dieser nicht nur in Blau, sondern von der Seite betrachtet Orange hervorgehoben wurde. JBL setzt beim kleinen Bruder dem JBL Flip auf eine typische Transportschlaufe, die hier beim Xtreme 3 aber definitiv zu klein wäre und zudem noch lächerlich aussehen würde. Daher setzt man bei einem deutlich größeren Lautsprecher auf einen stabilen und breiten Tragegurt. Dieser wurde praktischerweise am Verstell-Element mit einem Flaschenöffner versehen, sodass man unterwegs, wenn man sich mit seinen Freunden treffen sollte, sehr elegant die Bierflaschen oder eine Cola-Flasche öffnen kann.  

Etwas hinter der abgeflachten Standfläche befindet sich eine gummierte Klappe, die mit einem dezenten XTREME 3 Aufdruck versehen wurde. Unter dieser einfach zu öffnenden Klappe versteckt sich neben dem neuen USB-C Anschluss, eine USB-A Anschluss über welche man beide die Powerbank-Funktion nutzen kann und eine 3,5 mm-Klinkenbuchse. An der Oberseite findet man zwischen den beiden Befestigungspunkten für den Tragegurt sämtliche Bedienelemente. Diese sind zwar in der Anordnung anders als beim JBL Flip 5, jedoch sind deren Funktionen absolut identisch, da beide Lautsprechergenerationen demselben Stand entsprechen. Im Zentrum befinden sich die Power- und Bluetooth-Taste in einem gummierten Bereich und sind beide von einem Rahmen umgeben. Dieser leuchtet auf, sobald man den PartyBoost-Modus aktiviert, also den Lautsprecher mit einem anderen PartybBoost-fähigen Lautsprecher verbinden möchte. Beide Tasten haben hier einen sehr angenehmen Druckpunkt und sind anders als die restlichen Tasten beleuchtet. Die Akkuanzeige wurde auch hier wie beim Flip 5 als Balken integriert, diesen findet man hier jedoch nicht direkt im Bereich der Bedientasten, sondern unmittelbar an der Front unterhalb des JBL Logos.

Die wichtigen Bedienelemente zur Steuerung der Musik usw. findet man beim JBL Xtreme 3 allesamt in einem Ort beisammen. So handelt es sich hierbei jedoch um eigentlich versteckten Knöpfe unter dem Stoff, welche jedoch in Form von verschiedenen Kunststoff-Symbolen erkenntlich gemacht wurde. Zu diesen Köpfen gehört selbstverständlich die Play/Pause-Taste und ebenso ein „+“ und „-“ Lautstärke-Knopf. Beim vierten Symbol ganz links handelt es sich um den neuen PartyBoost-Modus, welcher nun anstelle des beliebten Connect+ weichen musste. Das dies auch Nachteile mit sich bringt und welche dies sind, erkläre ich euch im weiteren Verlauf des Testberichtes.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des JBL Xtreme 3 ist soweit sehr gut. Man bekommt hier anders als beim JBL Flip 5 keinen IPX7-Zertifizierung, sonder eine IP67. Dazu muss jedoch immer die Gummiabdeckung sicher geschlossen sein, denn sonst würde Wasser durch die Anschlüsse in den Lautsprecher gelangen. Somit bekommt man beim JBL Xtreme 3 einen kompletten Schutz gegen Staub und sonstigen Fremdkörpern und kann den Lautsprecher auch für bis zu 30 Minuten bei einer Tiefe von max. 1 Meter ins Wasser untertauchen.

Der Gewebestoff ist fest mit einer Schale verklebt und am Gehäuse an mehreren Stellen geklipst. Somit lässt sich dieser Stoff nicht wie bei einigen anderen Herstellern hin und her bewegen. Schade finde ich auch hier wie bereits beim JBL Flip 5, dass der Lautsprecher zu schnell auf den Power-Button reagiert. Tippt man hier nur kurz drauf, schaltet dieser sich Ein bzw. Aus, was zwar etwas höheren Druck auf die Taste erfordert, doch im unglücklichen Fall kann diese ungewollt passieren. Dies wird zwar dann nur selten vorkommen, doch man hätte dem Probleme dennoch gut entgegenwirken können, indem man das Ganze so geregelt hätte, das 2 Sekunden gedrückt halten den Lautsprecher Ein- und 4 Sekunden wieder Ausschalten oder so ähnlich.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprechertypmobiler Bluetooth Lautsprecher
Treiber2 x 70 mm-Tieftöner,
2 x 20 mm-Hochtöner
2x 70 mm Passivmembrane zu den Seiten gerichtet.
KonnektivitätBluetooth-Version 5.1, Bluetooth-Profil: A2DP 1.3, AVRCP 1.6.
3,5 mm Klinkenbuchse
Frequenzgang53,5 Hz – 20 kHz
AkkuAkku: Li-Ion 36,3 Wh.
Wiedergabezeit: Bis zu 15 Stunden (bei Zimmerlautstärke)
Ladezeit: Bis zu 2,5 Stunden
Abmessungen298,5 x 136 x 134 mm (B x T x H)
Gewicht2 kg
LieferumfangJBL Xtreme 3 Lautsprecher
Kurzanleitung
JBL-Adapter mit Netzkabel + Regionalstecker JBL Xtreme 3 Tragegurt
1 x Garantie
Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten des JBL Xtreme 3

Bedienung

Nun möchte ich noch etwas ausführlicher und die Bedienung des JBL Xtreme 3 eingehen. Dafür hat JBL den großen Lautsprecher, wie ich bereits erwähnt habe, mit allen notwendigen Tasten an der Oberseite ausgestattet. Die beiden Tasten „+ und – dienen logischerweise dazu, um die Lautstärke direkt am Xtreme 3 zu erhöhen bzw. absenken zu können. Bei einer Bluetooth-Verbindung mit dem Smartphone kann man dies jedoch jederzeit auch direkt über die Lautstärke-Tasten am Smartphone regeln. Die Taste rechts davon ist die Play-/Pause-Taste, welche beim betätigen die Musik stoppt und bei erneuten Drücken diese weiterlaufen lässt. Drückt man dieselbe Taste zweimal hintereinander, springt man zum nächsten Lied in der Wiedergabeliste. 

Zurückspringen geht hier leider nicht, was meiner Meinung nach etwas Schade ist, daher muss man dies leider über das Smartphone tun. Hier hätte ich mir gewünscht, dass z. B. man durch 3-maliges Betätigen der Play-Taste einen Track zurückspringt. Die letzte Taste ganz Links aktiviert den PartyBoost-Modus. Über diesen kann man entweder zwei Xtreme 3 zu einem Stereo-Paar koppeln, um den linken und rechten Ton getrennt wiedergeben oder bis zu 99 weitere PartyBoost-fähige JBL Lautsprecher miteinander koppeln.

Schade ist hier nur, dass man den neuen Xtreme 3 durch diesen neuen Modus nicht mehr mit den alten Modellen, die mit Connect und Connect+ daher kommen, koppeln kann. Daher ist es für Besitzer von mehreren Lautsprechern mit Connect+ oder älter weniger sinnvoll, ein Upgrade zum neuen Xtreme 3 zu machen.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Nun zum wichtigsten Thema eines Lautsprechers, dem Klang. An diesem hat JBL ebenfalls etwas geschraubt, sodass hier nun statt 20 Watt RMS, beim neuen JBL Xtreme 25 Watt RMS geliefert werden. Ebenfalls gibt es leichte Veränderungen beim maximalen Frequenzbereich, hier soll der neue JBL Xtreme 3 nun mit 53,5 Hz noch etwas tiefer agieren können als die Vorgängermodelle mit 55 Hz. Die maximale Frequenz nach oben bei 20 kHz bleibt jedoch weiterhin bestehen. Die Anzahl der Treiber mit 2 Tief- und 2 Hochtöner sowie den beiden Passivmebrane bleibt absolut identisch. Die Treiberanordnung ist dabei so geregelt, dass der JBL Xtreme 3 nach vorne die Musik abspielt, kurz gesagt, alle aktiven Treiber sind an der Front auf der Höhe des JBL Logo angeordnet. Dabei wurden die Tieftöner nebeneinander in der Mitte und die beiden Hochtöner jeweils außen angeordnet, wovon Letztere jedoch für einen etwas breiteren Klang leicht schräg ausgerichtet wurden. Die Passivmebrane sind weiterhin wie von Außen ersichtlich an den beiden Enden der Röhre angeordnet und werden, wie der Namen schon vermuten lässt, passiv angetrieben. Dies bedeutet, dass diese sich ohne externe Stromversorgung bewegen und durch das geschlossene Gehäuse und den Bewegungen der aktiven Treiber mit in Schwingungen gesetzt werden. Passivmembrane werden sehr häufig und gerne bei mobilen Lautsprechern eingesetzt, da diese zu einer wärmeren, verstärken Klangabstimmung führen und zudem für einen tieferen Bass sorgen.

Die Lautsprecher sitzen zwar im Gehäuse mittig, doch beim allgemeinen Musikhören stellt man dies soweit nur bei ganz nahen ans Ohr ranhalten fest. Der Abstrahlwinkel des Klangs geht zwar logischerweise am meisten nach vorne, also in die Richtung, wie die Treiber verbaut sind. Dennoch nimmt man den Sound rundum gut wahr, auch wenn hier natürlich nicht mehr so dynamisch. 

Beim Aufstellen habt ihr beim Xtreme 3 wie bereits beim JBL Flip die Möglichkeit, diesen auf die abgeflachte Fläche aufzustellen oder alternativ hochkant auf eine der beiden Seiten. Am besten klingt der JBL Xtreme 3 jedoch flach aufgelegt, schließlich können dann die Passivmembrane sich absolut frei entfalten. Jedoch klingt der Xtreme 3 auch hochkant gut und das Klangbild wird nur minimal beeinflusst. Hier sorgt nämlich der Bumper mit seinen Auflageflächen rund um den Passivmembrane für genug Freigang, sodass dieser ausreichend schwingen kann und der erzeugte Ton weitestgehend frei entweichen kann.

Klanglich wurde der JBL Xtreme 3 gut abgestimmt, sodass dieser einen sehr tiefen Bass besitzt, der jedoch jederzeit, also auch im hohen Pegel sauber und kontrolliert wiedergeben wird. Dabei bemerkt man natürlich direkt die großen Tieftöner, die zusätzlich noch von den beiden Passivmebranen unterstützt werden und allesamt im großen Gehäuse viel Volumen zur Verfügung haben, sodass der DSP (Digitaler Signalprozessor) nicht wie häufig bei kleineren Gehäusen den Bass bei hohen Pegeln drosselt. Stimmen werden hier ebenso klar wiedergegeben, sodass der JBL Xtreme 3 nicht nur bei basslastiger Musik wie HipHop, RnB und elektronischer Musik eine gute Figur macht, sondern auch durchaus bei Rockmusik mit viel Instrumenten viel Spaß macht.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Bluetooth & Reichweite

Vorrangig wird man den JBL Xtreme 3 via Bluetooth mit Musik bespielen. Es gibt zwar auch weiterhin eine 3,5 mm Klinkenbuchse, doch ehrlich gesagt, diese nutze ich schon lange bei keinem Gerät mehr, da mein Smartphone diesen Anschluss sowieso nicht mehr besitzt und ich nicht ständig einen Adapter mit mir führen möchte. Außerdem verliert der JBL Xtreme 3 beim Anschluss des Klinkenkabels seinen Schutz gegen Staub und Wasser, denn um ein Klinkenkabel anzuschließen, muss man die Schutzkappe an der Rückseite öffnen.  

Endlich setzt JBL bei den Lautsprechern auf das neuste Bluetooth 5.1, das bedeutet unter anderem, dass eine energiesparendere Musikübertragung ermöglicht wird und nun fortan gleich 2 Streaming-Geräte mit dem Lautsprecher koppeln und dann abwechseln von beiden Geräten Musik hören kann. Wiederum fehlt weiterhin bei JBL der Support für einen AAC-/ oder aptX-Codec. Somit muss man nicht nur als iPhone-User, sonder auch als Android-Nutzer auf eine verlustfreiere Wiedergabe-Qualität verzichten.

Die Bluetooth-Kopplung mit dem Smartphone ist beim JBL Xtreme 3 sehr einfach. Direkt nach dem Auspacken und erstmaligen Einschalten befindet dieser sich automatisch im Pairing-Modus. Danach kann dieser in den Einstellungen-> Bluetooth gesucht werden und durch betätigen automatisch verbunden werden. Möchte man den Xtreme 3 wiederum mit einem neuen oder weiteren Gerät koppeln, dann genügt es, die Bluetooth-Taste an der Oberseite kurz zu drücken, worauf ein wiederholender Signalton ertönt. Anschließend kann man wie gehabt den Speaker in den Einstellungen am anderen Gerät suchen und verbinden.

Die maximale Reichweite der Bluetooth-Verbindung ist beim JBL Xtreme 3 dank Bluetooth 5.1 sehr gut. Selbst durch mehrere Wände war hier der Empfang wunderbar, was sehr von Vorteil ist, denn somit kann man sich auch ohne das man sein Smartphone beim Lautsprecher lässt, im Haus bewegen. Im Freien wiederum ohne Hindernisse, ist die Reichweite natürlich nochmals etwas höher, da seltener Wände zwischen dem Zuspielgerät und dem JBL Xtreme 3 sind. Hier war bei mir im Test auf unserem Grundstück der Empfang durchgängig gut vorausgesetzt, die beiden Geräte sind zueinander gerichtet, befinde ich mich z. B. mit dem Smartphone zum Rücken des Lautsprechers, dann ist die Reichweite etwas kürzer.

Die Bluetooth-Verbindung war in meinem Testzeitraum immer sehr stabil, ohne Aussetzer oder Ähnlichem. Wer möchte, kann den JBL Xtreme 3 wie bereits den Vorgänger mit weiteren Lautsprechern verbinden. Dadurch ist es möglich, bis zu 99 Stück oder auch nur zwei zur Stereo-Wiedergabe zu koppeln. Managen kann man diese Verbindung dann über die kostenfreie JBL Connect-App, welche sowohl für iOS als auch Android im jeweiligen Store angeboten wird. Da ich jedoch nur einem Xtreme 3 im Test hatte, konnte ich hier nur einige Screenshots machen, mehr nicht.

Ein Nachteil hat der neue JBL Xtreme 3 jedoch mit seiner neuen Verbindungstechnologie. Hier setzt JBL nämlich auf die sogenannte PartyBoost-Funktion und nicht mehr auf Connect+. Das Problem hierbei ist, dass diese beiden Technologien untereinander leider nicht kompatible sind. Daher kann man den neuen Xtreme 3, nur mit anderen PartyBoost-fähigen Lautsprechern verbinden. Eine Verbindung zu einem älteren JBL Flip 4 oder JBL Xtreme 2 ist somit ausgeschlossen. Das solltet ihr beim Kauf der neuen Generation auf jeden Fall beachten, nicht das ihr euch dann wundert, warum der Xtreme 3 nicht mit den anderen älteren Lautsprechern harmoniert.

(Bluetooth & Reichweite: 4,5 von 5 Punkten)

Akku

Der Akku des neuen JBL Xtreme 3 ist nahezu unverändert zum Vorgänger. Man hat den Akku nämlich lediglich von 36 Wh auf 36,3 Wh „vergrößert“, was wirklich sehr gering ist und für keine spürbare Veränderung der Akkulaufzeit sorgt. Hier sind somit weiterhin bis zu 15 Stunden Musikwiedergabe drin, je nach Wiedergabequelle, Musikrichtung und Lautstärke. Somit sollte man bei hoher Lautstärke und eher basslastiger Musik eher von 13 bis 14 Stunden ausgehen, was jedoch immer noch ein Top wert ist. . 

Was JBL wiederum verbessern konnte, war die Akkuladezeit, denn fortan braucht man nicht mehr 3,5 Stunden, bis der große Akku voll aufgeladen wurde, sondern nur noch 2,5 Stunden. Außerdem kann man den JBL Xtreme 3 als Powerbank nutzen, sodass man über die Anschlüsse an der Rückseite das Smartphone oder ein anderes Gerät aufladen kann. Dabei unterstützt der USB-A Ausgang max. 10 Watt und der USB-C Anschluss 7,5 Watt. 

(Akku: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem JBL Xtreme 3 hat das Unternehmen einen klangstarken Bluetooth-Lautsprecher auf den Markt gebracht, der vom Design und seiner Verarbeitung punkten kann, da man diesen sowohl daheim als auch unterwegs im Park mit Freunden nutzen kann. Dank des beiliegenden Netzteils mit USB-C Anschluss kann man den JBL Xtreme 3 Z. B. im Haus permanent mit Strom versorgen. Schließlich kann man, während man diesen auflädt, weiterhin im vollen Funktionsumfang nutzen. 

Dafür wiederum ist das Update des JBL Xtreme 3 bis auf einige kleinere äußerliche Veränderungen und einem minimal besseren Klang zum JBL Xtreme 2 doch sehr gering und vor allem Besitzer älterer JBL Bluetooth-Lautsprecher werden sich darüber ärgern. Denn der neue PartyBoost-Standard mag zwar Vorteile bringen, bietet jedoch keine Möglichkeit, die älteren Lautsprecher mit den neuen zu verbinden.

Preis/Leistung

Die UVP von 299€ ist beim neuen JBL Xtreme 3 absolut gleich wie beim Vorgängermodell. Hierfür bekommt man einen sinnvollen Nachfolger des Xtreme 2, der mit den neusten Schnittstellen und Verbindungstechnologien ausgestattet wurde. Inzwischen hat jedoch selbst JBL diesen im Preis auf 240€ gesenkt, was diesen somit etwas interessanter macht. Das Design wurde nämlich in einigen Punkten verbessert, was mir persönlich nochmals etwas besser gefällt, denn durch den neuen abgeflachten Standfuß kann man diesen nun auch auf schmälere Flächen stellen, was beim Vorgänger aufgrund der beiden Füße mit einem breiteren Abstand nicht der Fall war. Größtes Manko ist hier jedoch die besagte PartyBoost-Funktion, denn besitzt man bereits mehrere JBL Lautsprecher die Connect+ beherrschen, wird man den neuen JBL Xtreme 3 nicht mit in das Set einbinden können. Daher lohnt sich hier der Kauf für diejenigen eher nicht, sofern man diese Funktion nutzen möchte. Wäre der JBL Xtreme 3 jedoch der erste Lautsprecher, welchen man sich kauft, macht man hier sicherlich nicht viel verkehrt, wenn man auf der Suche nach einem pegelsicheren mobilen Bluetooth-Lautsprecher ist, der Staub und wasserdicht ist.

JBL Xtreme 3

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: jbl.de

Eve Cam

Eve setzt bei sämtlichen Produkten ausschließlich auf Apple HomeKit, daher ist dasselbe auch bei der Eve Cam der Fall und somit lohnt sich diese nur für Apple-User. Dabei greift Eve auf HomeKit Secure Video von Apple zu, sodass die Daten verschlüsselt übermittelt werden, das Speichern der Videos auf der iCloud von Apple ermöglicht wird und einigen weitere Funktionen. Dank HomeKit ist die Einrichtung sehr schnell und einfach erledigt, sodass dies jedem gelingen sollte. Nachteil an der Eve Cam ist die etwas verwaschene Videoqualität und das hierzu mindestens ein iCloud Speicherplan von 200 GB erforderlich ist. Doch das größte Manko ist der Preis von 150 € UVP, denn hier bietet z. B. Logitech mit der Circle View für ein paar Euro mehr eine Kamera an, die zusätzlich ein wetterfestes Gehäuse bietet und Ring ein deutlich günstigeres Modell.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Eve System GmbH oder kurz Eve liefert die Eve Cam in der vom Unternehmen gewohnten stabilen weißen Verpackung aus. Diese hat das Unternehmen natürlich rundum mit einigen Informationen und einem Produktbild der Kamera versehen. 

Direkt an der Vorderseite erblickt man neben einer großen Abbildung der Eve Cam auch den Produktnamen und die Produktbezeichnung „ smarte Innenkamera“. Da Eve ausschließlich Produkte für Apple HomeKit entwickelt und diese somit nur mit Apple-Devices genutzt werden können, ziert die untere linke Ecke der Vorderseite wie bereits von anderen Produkten aus dem Hause Eve das typische Siegel “ works with Apple HomeKit“.

An der rechten schmalen Seite befasst man sich in drei Sprachen mit der Unterstützung von HomeKit Secure Video. Somit werden hier einem die Vorteile des Systems erläutert und das ausschließlich auf diese Speicherung der Aufnahmen gesetzt wird. Des Weiteren ist für eine Eve Cam ein 200 GB Cloud Speicherplan vorausgesetzt, dem jedoch die Aufnahmen der Kamera nicht angerechnet werden, mehr dazu im Laufe des Testberichts. Die Linke Seite zeigt uns relativ wenig, denn hier sieht man lediglich das Übersichtsmenü der App in Verbindung mit der Eve Cam sowie das App-Logo.

Zum Schluss zeigt einem die Rückseite noch wie bereits von den bisher von mir getesteten Eve Produkten gewohnt zwei Bilder mit Anwendungsbeispielen. Dabei wird einmal die montierte Kamera an der Wand im Innenbereich gezeigt und einmal ein Bild, auf dem der Besitzer mit dem Smartphone auf die Kamera zugreift und deren Live-Bild betrachtet. Außerdem wird hier auf einige Vorteile und auf die Voraussetzungen zur erfolgreichen Verwendung der Eve Cam hingewiesen. 

Nach dem Öffnen der Verpackung kann man das komplette Innenleben aus der Verpackung herausziehen und hat einen Karton in der Hand, der mit einem bedruckten Deckel ausgestattete wurde. Auf diesem Deckel ist die Eve Cam zu sehen, wie diese auf einem Regal steht und den Raum, in dem diese steht, überwacht. Klappt man den Deckel auf, befindet sich in dessen Innenseite eine Kurzanleitung mit dem wichtigen Apple HomeKit Code, über den man die Kamera später ganz schnell und einfach über die HomeKit App einrichten kann. In dem Karton selbst erblickt man in der rechten Hälfte die Eve Cam, welche hier an vielen Stellen mit einer Schutzfolie geschützt wird und sicher in einem Zellulose-Einsatz eingesetzt wurde, der diese wunderbar schützt. Daneben befindet sich ein Karton, in dem das Unternehmen das Netzteil mit insgesamt vier Adaptern verstaut hat, wovon für uns lediglich der EU-Stecker wichtig ist. Außerdem mit an Bord ist ein 2,20 Meter langes USB-A auf Micro-USB Kabel, sowie eine Stahl-Montageplatte, die an die Wand gebohrt wird oder geklebt werden kann, sodass die Eve Cam mit ihrem Magnetfuß sauber daran befestigt werden kann.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Die Eve Cam wurde sehr schlicht gehalten, was so weit auch absolut ok ist, schließlich soll eine Kamera von der Bildqualität und weniger mit einem auffälligen Design überzeugen. Jedoch setzt Eve hier auf ein Kunststoffgehäuse, welches z. B. anders als bei der Nest Cam IQ Innenkamera deutlich billiger wirkt. Der große runde Hauptkörper der Kamera mit einem Durchmesser von 60 cm und einer tiefe von knapp 40 cm beinhaltet die komplette Elektronik und setzt sich aus zwei Außenschalen zusammen. Der Rückseite mit den vielen kleinen Löchern, hinter dem sich der Lautsprecher, das Mikrofon und der Reset Knopf versteckt und die Hochglanz Front, die im Zentrum die Kamera-Einheit, die Bewegungssensoren im unteren gräulichen Element beherbergt und die Nachtsicht LEDs sowie eine kleine Status-LED. Die vordere Schale verläuft am unteren Abschnitt zu einem 10 mm breiten, runden Fuß über der sowohl gedreht als auch mit einem Gelenk geknickt werden kann, sodass eigentlich jederzeit einer perfekten Ausrichtung nach der Montage nichts im Wege steht.

Die Stromversorgung der Eve Cam erfolgt über das beiliegende 2,20 Meter lange Micro-USB Kabel und das Netzteil. Dies wird ganz einfach an der Rückseite direkt an der abgeflachten Fläche am Kameragehäuse eingesteckt. Die Eve Cam gehört definitiv zu den leichtesten Indoor Kameras, denn mit gut 100 Gramm ist diese wesentlich leichter als z. B. die Nest Cam IQ Innenkamera, die fast 360 Gramm auf die Waage brachte.

Die besagte Status-LED an der Front zeigt direkt den momentanen Aufnahmestatus an. Leuchtet die LED nicht, dann ist die Aufnahme und das Streaming deaktiviert, da aktuell jemand zu Hause ist und nichts überwacht werden muss. Leuchtet diese Blau, dann ist das Streaming möglich, jedoch wird gerade nicht aufgezeichnet und rot bedeutet Streaming aktiv und Aufnahme erlaubt, da man gerade das Haus verlassen hat und niemand zu Hause ist. 

Der 10 mm Sockel ist mit einem Standfuß, der eine Fläche 65 x 60 mm und in der Höhe 10 mm einnimmt, verbunden. Dieser sorgt zum einen für einen sicheren Stand und wurde an der Unterseite mit einem Gummiring versehen, sodass die Eve Cam zusätzlich noch gegen verrutschen gesichert ist. Für einen bombenfesten halt kann die Eve Cam jederzeit oder vor allem zur Wandmontage auch mit der Stahlplatte montiert werden, sodass diese sich durch den im Standfuß verbauten starken Magneten absolut sicher mit dieser Platte verbindet. Diese Platte kann wahlweise verschraubt werden oder mithilfe des Klebe-Pads auch nur an die gewünschte Fläche geklebt werden. Zu guter Letzt befindet sich an der Unterseite noch der HomeKit-Code, mit dem die Kamera über die HomeKit App eingerichtet werden kann. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Eve Cam ist so weit in Ordnung. Klar wirkt hier die Eve Cam im Vergleich zur Nest Cam IQ Innenkamera, die ich bereits vor längerer Zeit getestet habe, nicht ganz so hochwertig, doch es handelt sich hier bei beiden Geräten um eine reine Innenkamera und die Eve Cam kostet um einiges weniger und ist so weit für den Indoor-Einsatz bestens gerüstet. 

Es wäre hier zwar wünschenswert gewesen, dass man anstelle von Micro-USB auf USB-C setzt, doch einmal angeschlossen stört einen das eigentlich hier nicht mehr, da dann alles so an Ort und stelle bleibt. Bei einem Gerät, welches ich ständig aufladen müsste, wäre dies dann natürlich etwas anderes. Eine Akku-Variante gibt es hier bei der Eve Cam ebenso nicht, da dies bei kaum einer Indoor-Kamera der Fall ist, denen auch hier gilt eigentlich einmal am gewünschten Ort platziert, bleibt die Kamera meist sehr lange dort und eine permanente Stromversorgung ist definitiv besser, als wenn man ständig nachsehen muss, dass der Akku noch voll genug ist und die Kamera nicht ausgerechnet über die Zeit, wenn man mal eine Woche weg ist, abschaltet.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kamera-Artkabelgebundene Überwachungskamera (2,20 cm Kabel)
Auflösung/ Sensor1920×1080 (24fps) (1080p), H.264-Codierung
Weitwinkel150° (Sichtfeld)
Infrarot-LEDsja, zwei Infrarot-LEDs
Zoomkein Zoom
MaterialKunststoff
KonnektivitätWLAN 2,4/5 GHz, HomeKit Support, HomeKit Secure Video
FunktionenPersonen-/Tiererkennung, Bewegungserkennung, IR-Beleuchtung, integriertes Mikrofon und ein Lautsprecher, per App steuerbar (iOS), Magnetbefestigung, HomeKit Support
LieferumfangEve Cam
USB-Netzteil
Austauschbarer Steckerschuh (EU, UK, US, AU)
220 cm USB-Kabel
Metallplatte für magnetische Wandmontage
Schraube und Dübel für Metallplatte
Klebepad für Metallplatte
Quick Start Guide
Technische Daten der Eve Cam

Einrichtung und Konfiguration

Kommen wir zur Einrichtung, welche dank HomeKit sehr einfach ist und bei allen Geräten, die diesen Dienst von Apple unterstützen, nahezu identisch abläuft. Da die Eve Cam wie sämtliche andere vom Unternehmen entwickelten Produkte ausschließlich mit HomeKit arbeitet, ist für die Inbetriebnahme bzw. die Einrichtung ein Apple-Device zwingend erforderlich. Somit kann, wer ein iPhone oder iPad besitzt, auf dem das iOS bzw. iPadOS System läuft, bei dem die Apple HomeKit von Werk aus installiert ist, direkt mit der Einrichtung loslegen. In meinem Fall beschreibe ich hier die Einrichtung via iPhone, doch via iPad ist es nicht wirklich anders, eben nur etwas größer. Da Apple mit dem Update Namens Mojave, die HomeKit App auch auf den Mac gebracht hat, kann man, sofern man einen entsprechenden Mac mit diesem bzw. MacOS Catalina oder Big Sur besitzt, die Kamera später auch bequem vom Mac steuern.

Bei der Einrichtung gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder klassisch und mit umfangreichen Funktionen direkt über die Eve-App (für ein Update der Firmware notwendig) oder schnell und kompakt über die HomeKit App. Dabei habe ich mich für Letzteres entschieden, da es einfach vonstattengeht und kein Download einer zusätzlichen App erfordert. Um die Eve Cam einzurichten, öffnet man wie bei allen HomeKit fähigen Geräten die HomeKit App wählt hier beim klick auf das „+“ im oberen rechten Bildschirmrand „Gerät hinzufügen“, scannt den Code an der Unterseite der Kamera oder an der beiliegenden Kurzanleitung. Daraufhin muss man kurz warten, bis die Kamera erkannt wurde, ordnet diese einem entsprechenden Raum zu bzw. erstellt einen neuen und schon ist die Kamera einsatzbereit. Absolut einfach und man muss keine WLAN- und Personen-Daten eingeben oder ähnliches. 

(Einrichtung & Konfiguration: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang und Bedienung

In der HomeKit-App kann man neben dem aktuell Live-Bild direkt in die Einstellungen navigieren, wo man einige Einstellungen vornehmen kann. Sodass man hier selbst festlegen kann, wann ihr eine Push-Benachrichtigung auf euer iPhone erhalten wollt. Dabei seht zur Auswahl, dass ihr nur bei einer Veränderung des Kamerastatus, also wenn die Kamera offline geht usw. benachrichtigt werdet oder wenn diese eine Person oder ein Tier erkennt, welches sich im Bewegungsbereich bewegt hat. 

Des Weiteren kann man in den Einstellungen festlegen, wie die Kamera sich in verschiednen Situationen verhalten soll. Sodass ihr selbst entscheidet, ob die Eve Cam nur Streamen oder Streamen und Aufnehmen soll oder ob alles ausgeschaltet sein soll und die Kamera nur aktiv ist, wenn diese eine Bewegung durch die Bewegungssensoren registriert hat. Dabei kann man natürlich zudem entscheiden, was die Eve Cam bei der eigenen Anwesen- oder Abwesenheit in eurem Zuhause tun soll. Ich z. B. hab die Eve Cam nämlich wenn ich zu Hause bin, deaktiviert und nur wenn ich das Haus verlassen habe, ist alles aktiv. 

Mit iOS 14 neu dazu kam die Möglichkeit, eine Gesichtserkennung zu aktivieren. Dabei werden die erkannten Gesichter aus der eigenen Foto-Mediathek verwendet bzw. verglichen, um bekannte Personen, darunter natürlich auch euch selbst zu indizieren. Dann erscheint hier nicht mehr nur der Hinweis Bewegung bzw. Person erkannt, sondern z. B. Tobias erkannt usw. Ebenso können praktischerweise nun auch mehrere oder einzelne Aktivitätszonen erstellt werden. Dabei wählt man diesen Menüpunkt in den Einstellungen in der HomeKit App aus und erstellt nun durch das tippen auf das Display mehrere Punkte, die sich dann automatisch zu einem Bereich verbinden, der fortan bewacht wird, daraufhin ignoriert die Kamera alle anderen Bewegungen, die außerhalb des Bereiches stattfinden. 

Nebenbei kann man in der HomeKit App noch die Status-LED abschalten oder die Nachsicht deaktivieren, was ich jedoch für mich persönlich beides aktiviert gelassen habe. Zudem ist natürlich auch eine Zwei-Wege-Kommunikation mit an Bord, sodass man selbst mit dem eignen Smartphone, mit dem man gerade auf die Kamera zugreift, mit einer Person zu Hause reden könnte. Da dabei der Lautsprecher eure Worte wiedergibt und das Mikrofon die Antworten eures Partners oder der Kinder usw. überträgt.

(Funktionsumfang und Bedienung: 3,5 von 5 Punkten)

Software

Eve für Matter & HomeKit
Preis: Kostenlos

Hier möchte ich euch noch kurz etwas die Eve Home App näher vorstellen bzw. auf die Funktionen, welche euch bei der Eve Cam zur Verfügung stehen, erläutern. Die Eve Home App ist kostenlos im AppStore verfügbar und es ist ratsam, diese zu installieren, da man darüber Software-Updates durchführen kann, was bei mir nämlich direkt der Fall war. 

Als ich die Eve Cam via HomeKit eingerichtet hatte und in die Eve Home App gegangen bin, war unten rechts im Punkt Einstellungen direkt eine rote „1“ zu sehen. Als ich darauf geklickt hatte, wurde mir direkt mitgeteilt, dass für die Eve Cam ein Firmwareupdate mit der Version 1.0.3 zu Verfügung steht, welches neben allgemeinen Verbesserungen für eine verbesserte WLAN-Verbindung und Stabilität sorgen soll und es ermöglicht, die Kameraausrichtung umzukehren. Letzteres ist vor allem dann sinnvoll, wenn man die Kamera z. B. über Kopf an der Decke montiert hat. 

Ansonsten kann man auch hier das Live-Bild einsehen sowie einen Verlauf der Bewegungserkennung einsehen, eben nur mit einem etwas anderen Layout bzw. Design. Hat man die Eve Cam mehrere Tage in Betrieb, kann man jederzeit die Timeline der letzten Tage nach verschiednen Ereignissen durchforschen und das ganze bei Bedarf noch schneller durch die Kalenderansicht durchführen. 

Sehr praktisch finde ich, dass der Bewegungssensor der Eve Cam nicht nur rein für die Kameraaufzeichnung genutzt werden kann, sondern man kann diesen für Automationen nutzen. Somit kann man z. B. wenn die Eve Cam den Hauseingang überwacht, einstellen, dass beim Erkennen einer Bewegung automatisch das Licht im Flur oder einem anderen Raum, in dem smarte Leuchten im Betrieb sind, eingeschaltet werden. Oder man bestimmt das, sobald man das Haus verlässt, automatisch das smarte Türschloss verschlossen wir, was bei mir bei Nuki jedoch sowieso automatisch der Fall ist.

(Software: 3,5 von 5 Punkten)

Bild-/ Videoqualität und Speicherlösung

Bei der Eve Cam setzt man auf einen Bildsensor mit einer Auflösung von 1080p/ bei 24 fps (Bilder in der Sekunde). Ein direkter Zoom wird zwar nicht ermöglicht, doch bei einem doppelten tippen auf das Live-Bild erfolgt eine Vergrößerung der Aufnahme. Das Sichtfeld der Kamera liegt bei 150°, was soweit für den Indoor-Einsatz mehr als ausreichend ist, schließlich kann man damit einen großen Raum problemlos und weiträumig überwachen. Für die Aufnahme bei Dunkelheit und Nacht hat Eve die Kamera mit zwei sichtbaren Infrarot-LEDs ausgestattet, die eine ausreichende Beleuchtung bis zu 5 Meter ermöglichen sollen.  

eDie Bildqualität der Eve Cam ist eher mittelmäßig. Schließlich konnte in der Vergangenheit bereits einige Kameras für den Innen- und Außenbereich testen und mir somit ein klares Bild verschaffen, was bei einer Überwachungskamera ein gutes Bild ist und was nicht. Hier bei der Eve Cam ist das Bild doch etwas zu sehr unscharf und dem Bild fehlt es eindeutig an Farbe. Die Lichtverhältnisse sind dabei einfach zu hell abgestimmt, sodass alle Farben wesentlich blasser wirken, als diese es in echt sind. Anfangs dachte ich noch, dass ich vielleicht vergessen habe, eine Folie auf der Linse zu entfernen, doch dem war nicht so. Bei aktiviertem Nachtsicht-Modus ist das Bild zwar ebenfalls etwas unscharf im Vergleich zur Konkurrenz, doch man erkennt auf die vom Hersteller versprochenen 5 Meter, soweit alles ganz gut. Kommt dabei jedoch Dunkelheit und Licht zusammen, dann wird es vor allem im hellen Bereich zur Überbelichtung, sodass ich mir hier persönlich einen Modus wünsche, der die Nachsicht in Farbe ermöglicht wie z. B. bei Ring. Dabei werden die hellen Bereiche, die ausreichend beleuchtet werden, teils mit Farbe dargestellt, während der dunklere Bereich schwarz/weiß bleibt. Somit würde man meiner Meinung nach sehr gut dem Problem entgehen, dass in einem helleren Bereich eine Überbelichtung stattfindet, wobei dies im indoor Einsatz, sofern man nicht zu Hause ist und dann erst die Kamera aktiviert wird, kein Problem darstellen sollte.

Speicherlösung 

Die Aufnahmen, welche die Eve Cam aufzeichnet, werden nicht auf irgendeinem Server von Eve gespeichert und können ebenso wenig auf eine Micro-SD Speicherkarte gespeichert werden. Eve Home setzt hier nämlich voll und ganz auf Apple HomeKit, was auch bedeutet, dass die Kamera HomeKit Secure Video unterstützt. Dafür wiederum ist ein iCloud Speicherplan notwendig, habt ihr solch einen von Apple nicht abgeschlossen bzw. wollt dies nicht, dann könnt ihr nur das Live Bild betrachten und man wird über jede Art von Bewegungen vor der Kamera informiert. Möchte man die Kamera jedoch voll nutzen, also sowohl Aufnahmen im Nachhinein betrachten und Push-Benachrichtigungen über spezifische Bewegungen wie z. B. ein Mensch oder Tier usw. erhalten, dann ist ein iCloud Speicherplan mit min. 200 GB notwendig. Dieser kostet bei Apple monatlich 2,99 Euro, solltet ihr mehrer kompatible Kameras (max. 5 Stück) verwenden, die HomeKit Secure Video unterstützen, dann muss man sogar monatlich 9,99 Euro bezahlen, bekommt aber im Gegenzug 2 TB iCloud-Speicher, den man selbstverständlich auch mit der Familie teilen kann. Dabei werden alle Aufnahmen, die von der oder den Kameras aufgenommen werden, nicht eurem Speicher-Limit angerechnet.

(Bild-/ Videoqualität und Speicherlösung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Sämtliche Produkte von Eve Home funktionieren ausschließlich mit Apple HomeKit, daher sind die Produkte, darunter auch die von mir hier getestete Eve Cam nur für Apple-Nutzer sinnvoll. Nutzer von Android-Geräten bzw. wenn verschiedene Devices im Haushalt vorhanden sind, sollten vielleicht eher zu einem anderen Produkt greifen. Doch nutzt ihr und eure Familie sowieso ausschließlich Apple-Geräte, dann ist die Eve Cam bzw. sind die Produkte von Eve perfekt in eurer Wohnung bzw. Haus.  

Die Einrichtung ist absolut einfach und dank HomeKit sehr durchdacht und verständlich aufgebaut. Die Eve Home App wird eigentlich kaum benötigt, lediglich dann, wenn ein Firmwareupdate verfügbar ist, denn darüber wird man nur in der App informiert und kann es auch nur darüber installieren. Ansonsten bekommt man über HomeKit denselben Funktionsumfang wie über die Eve Home App geboten.  

Die Kamera hat bei mir ohne Aussetzer funktioniert und erledigt nach der Einrichtung zuverlässig ihren Dienst. Der Funktionsumfang ist absolut ausreichend und als Apple-User wird man hier durch die Möglichkeit, die Eve Cam ins SmartHome zu integrieren, voll auf seine Kosten. Dafür wiederum muss man, um diese voll nutzen zu können zusätzlich mit den Kosten von mindestens 2,99€ für den Cloud Dienst rechnen und die Anschaffungskosten der Kamera und genau da hat die Eve Cam es schwer. Schließlich ist der Markt inzwischen gut umkämpft und man bekommt hier für gut 60€ sehr gute Alternativen, die mit einem besseren Bild punkten können.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 149,95 € bzw. inzwischen 119,95€ ist die Eve Cam wirklich nicht gerade günstig. Schließlich gibt es hier bereits für 60€ sehr gute Alternativen, die mich in machen Punkten mehr überzeugen konnten. Leider gibt es jedoch auch hier wie bei vielen anderen Herstellern keine Möglichkeit, die Aufnahmen auf eine separate Micro-SD Speicherkarte abzuspeichern.  

Somit muss man hier zwar ebenfalls auf eine Cloud zurückgreifen, jedoch handelt es sich hier um die iCloud von Apple, sodass man hier mit den Daten bei einem Unternehmen bleiben kann. Die zusätzlichen Kosten der Cloud basieren hier auf 2,99€ im Monat, dafür erhält man dann wie von Apple gewohnt 200 GB iCloud Speicher, welchen man zusammen mit der Familie teilen kann, und zudem wird der Speicher nicht von den Aufnahmen der Kamera belastet. Für alle diejenigen, die keinen Cloud-Dienst zum Speichern der Aufnahmen nutzen wollen, müssen natürlich auch hier abstand nehmen und zu einem anderen Modell greifen, außer man vertraut hier zumindest Apple, was das Thema Daten angeht.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: evehome.de

1More True Wireless ANC

In aller Kürze

Mit den neuen True Wireless In-Ear Kopfhörern EHD9001TA oder einfacher zu merken 1More True Wireless ANC hat 1More eine weiterentwickelte Version der positiv überzeugenden 1More E1026BT-I True Wireless In-Ear Ohrhörer vorgestellt. Diese können mit einer sehr guten Verbindung, einem schönen Design und einer überzeugenden Verarbeitung punkten. Die Passform der Ohrhörer ist trotz klobigerem Design sehr gut, da man die Ohrhörer durch zahlreiche Ohranpassstücke individuell anpassen kann. Sehr gut gefallen hat mir zudem das hochwertige Ladecase, denn dessen Gehäuse wurde aus Aluminium gefertigt und ist somit zudem Qi-Ladefähig.

Gefällt uns

  • 2 Treiber-Aufbau
  • angenehmer Tragekomfort
  • hochwertiges Aluminum-Ladecase
  • Qi-Ladefähig
  • ANC

Gefällt uns weniger

  • keine genaue Akkuanzeige
  • unpräzise Touch-Oberfläche

1More True Wireless ANC

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der 1More True Wireless ANC In-Ear Ohrhörer ist im Vergleich zu den normalen 1More E1026BT-I True Wireless In-Ear Ohrhörern, die ich bereits getestet habe, deutlich größer geworden. Dabei setzt man jedoch weiterhin auf die typische von 1More gewohnte Verpackung, die auf der Vorder- und Rückseite mit den technischen Daten der 1More True Wireless ANC In-Ear Ohrhörer versehen wurde. 

Die Vorderseite der Verpackung der 1More True Wireless ANC In-Ear Ohrhörer ziert eine vergrößerte Abbildung der beiden In-Ear Kopfhörer. Außerdem ist hier wie von eigentlich jedem Hersteller gewohnt auch das Herstellerlogo, die Modellbezeichnung und im unteren Teil sind einige technische Ausstattungsmerkmale in Englisch zu lesen.

  Weitere Informationen zu den Ohrhörern gibt es zudem noch auf der Rückseite, dabei handelt es sich sogar um sehr viele Informationen. Hier werden nämlich in der oberen Hälfte die für 1More wichtigen Eigenschaften, welche bereits auf der Vorderseite erwähnt wurden, in zahlreichen Sprachen aufgelistet. Des Weiteren sind hier einige technischen Daten wie z.B, das Gewicht, die Maße der In-Ears und vom Case aufgelistet und man kann hier genau erfahren, welche Akkukapazität im Case und in den Ohrhörern verbaut wurde.    

Die Verpackung wird wie bei den ersten True Wireless In-Ear Kopfhörer aus dem Hause 1More von rechts nach links aufgeklappt. Hierbei setzt man beim Verschlussmechanismus erneut auf die bereits bewährten Magnete in der Verpackung, welche diese sicher geschlossen halten. Nach dem Aufklappen erblickt man direkt auf der Innenseite der Verpackung Skizzen der Ohrhörer und von dem Case.

An der rechten Seite der aufgeklappten Verpackung erblickt man ein transparentes Sichtfenster, durch welches man die beiden True Wireless In-Ears und direkt darunter das Ladecase erkennen kann. Das Sichtfenster hat 1More hierbei direkt noch mit einer Kurzanleitung bedruckt, denn hier werden einem alle wichtige Funktionen der Tasten und von der Touch-Oberfläche erklärt. Unter dem Einsatz der Ohrhörer und des Lasecase befindet sich eine kleine Kartonage, in welcher 1More den üppigen Lieferumfang verstaut hat.

Hierbei handelt es sich um das USB-C Ladekabel, 7 Paar Ohranpassstücken, 4 Paar O-Hooks und ein Transportbeutel. Auf den In-Ears selbst sind wie bei vielen Herstellern bereits die Ohranpassstücke und O-Hooks in der mittleren Größe vormontiert. Unter der Kartonage mit den In-Ears und dem Ladecase verbirgt sich zudem noch eine kleine Mappe, in der sich die üblichen Beschreibungen befinden.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Bei der Form der 1More True Wireless ANC In-Ear Ohrhörer orientiert sich das Unternehmen an der Grundform der bereits von mir getesteten 1More Stylisch TWS. Auffällig ist hierbei jedoch, dass die neuen In-Ears etwas klobiger ausfallen und nun äußerlich in einer Carbon-Optik daher kommen. Trotz der größeren Form handelt es sich hierbei um relativ kompakt True Wireless In-Ear Ohrhörer, die weniger stark auffallen als z. B. die Apple AirPods. 

O-Das Gehäuse der In-Ear Ohrhörer wurde wie die meisten Modelle aus Kunststoff gefertigt und setzt sich aus mehreren Teilen zusammen, die allesamt sauber zusammengesetzt wurden, sodass hier keinerlei unschöne Übergänge oder störende Kanten zu erkennen bzw. zu spüren sind. Der Gehäuseteil, der später nach dem Einsetzen der In-Ears aus dem Ohr hervorsteht, hat eine ovale (Eierförmige) Form und ist knapp 26 x 18 mm (L x B) groß. Das größere Gehäuse der neuen 1More True Wireless ANC ist notwendig, da man hier nun nicht mehr auf nur einen, sondern gleich auf zwei Treiber setzt. Diese benötigen dementsprechend genau so wie die zusätzlichen Sensoren und das ANC mehr Platz. Vom äußeren Gehäuse ab wird der innere Teil, der in der Ohröffnung sitzt kleiner, bis dieser dann in den typischen, exzentrisch angeordneten Ohrkanal übergeht, der hierbei jedoch auch eine ovale Form besitzt. Damit jederzeit ein sicherer Halt in den Ohren gewährleistet wird, bietet 1More bei den In-Ear Ohrhörern wie beim Vorgänger nicht nur die Möglichkeit, die Ohrtips individuell anzupassen, sondern auch die sehr bewährten O-Hooks.   

Die äußere Carbon-Oberfläche ist wie gehabt gewölbt und beherbergt direkt in Zentrum einen silbernen 1More Schriftzug sowie direkt neben dem „E“ eine runde Status-LED. Neu ist hier die Anordnung des Äußeren kleinen Lautsprechergitter in Rot, welches nun am anderen Ende des Herstellernamens platziert wurde. Dieses beinhaltet fortan nun nicht mehr die Status-LED, sondern „nur“ die Mikrofone für die neue ANC-Funktion. Ein weiteres Mikrofon befindet sich an der Seite der Ohrhörer, welches jedoch vorrangig für die Sprachübertragung beim Telefonieren genutzt wird und eines im Inneren des Ohrkanals. Direkt Gegenüber von dem eben erwähnten Mikrofon für Telefonate befindet sich die bereits von dem Vorgängermodell bekannte Multifunktionstaste, welche zahlreiche Funktionen unterstützt, je nachdem wie häufig bzw. wie lange man die jeweilige Taste gedrückt hält. Auf diese Bedienung gehe ich jedoch etwas später beim Punkt „Bedienung“ ausführlicher ein. Eine weitere Neuerung der 1More True Wireless ANC ist der in der Innenseite verbaute Annäherungssensor, der dafür sorgt, dass die Musik bei der entnehme der Ohrhörer automatisch pausiert und beim einsetzten auf Wunsch fortgesetzt wird. Zudem hat 1More nun eine Touchbedienung integriert, die sich unter der Carbon-Oberfläche versteckt und zum Steuern des ANC dient.

Ladecase

Das Aufbewahrungs- bzw. Lade-Case wurde von 1More von Grund auf neue entwickelt. Somit setzt man nun auf eine komplett neue längliche Form sowie ein Case, welches nicht mehr komplett aus Kunststoff gefertigt wurde, sondern aus Aluminium. Der Vorteil an dem neuen Case ist, dass dieses meiner Meinung nach besser in die Hosentasche passt, hochwertiger wirkt und deutlich unempfindlicher gegenüber Kratzer ist.

Die Materialanmutung ist hier sehr gut und das Ladecase gibt beim Schließen einen satten Ton von sich, der mir direkt bestätigt, dass das Case absolut sicher durch den Magneten verschlossen wird. Das Case ist nun knapp 8 x 2,5 x 4 cm (L x T x H) groß und besitzt an der Rückseite einen modernen USB-C Ladeanschluss. 1More zeigt jedoch, dass einem ein zeitgemäßes Produkt wichtig ist und somit hat man dem Case direkt auch noch eine Wireless-Charging Funktion spendiert, sodass man das Ladecase sofern gewünscht und vorhanden auch über ein Qi-Ladepad aufladen kann.

Das Ladecase muss nun mit zwei Händen geöffnet werden, was weiter jedoch nicht schlimm ist, so ist dies ja bei ziemlich vielen anderen Herstellern ebenfalls der Fall. Direkt unterhalb der länglichen Griffmulde ist eine kleine Status-LED untergebracht, welche anzeigt, ob der Akku des Case geladen wird und ausgeht, wenn dieser voll ist. Die beiden In-Ears werden über die Ladekontakte an der Innenseite geladen und damit der Kontakt nicht unterbricht, halten diese Magnete sicher an der richtigen Position.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der neuen 1More True Wireless ANC ist wieder einmal sehr gut. Hier stimmt die Haptik des Case und der beiden Ohrhörer sowie das Gewicht der einzelnen Komponenten. Endlich gehören die Kratzer, die beim matten Ladecase der ersten True Wireless In-Ear Ohrhörer von 1More noch ein Problem waren, der Vergangenheit an, den das Aluminium-Case ist dahin absolut unempfindlich. Lediglich ein Herunterfallen auf den Boden würde natürlich auch hier einen Schaden anrichten und so würden hier logischerweise schnell Macken oder Kratzer entstehen.   

Das Case und die Ohrhörer fühlen sich rundum sehr gut an und es gibt daran meiner Meinung kaum Kritik. Wünschenswert wäre für mich lediglich eine andere Akkuanzeige, denn z. B. vier einzelne LEDs würden mir hier deutlich einfacher den Akkustand vom Case usw. anzeigen als nur eine einzelne LED. Wenn hier dann jeder der LEDs für 25 % stehen würde, wäre dies meiner Meinung nach die bessere Lösung.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 5 h (mit ANC)
Akku Ohrhörer: 6 h (ohne ANC)
Akku Ladecase: ca. 15 h
Gesamt somit: 22 h
Gewicht 79 g (Ohrhörer und Ladebox)
16 g (beide Ohrhörer)
63 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer aus Kunststoff
Ladecase aus Aluminium
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC. Unterstützte Profile: HFP / A2DP / AVRCP
Treiber2-Wege-System, bestehend aus einem dynamischen und einen Balanced Armature Treiber (links und rechts)
Frequenzbereichkeine Angaben
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)32 Ohm
Lieferumfang1More True Wireless ANC Ohrhörer
USB-C-Ladekabel
Ladebox
6 x verschieden große Silikon Ohrtips
3 x verschiedene Ausführungen an O-Hooks
1 x Kurzanleitung in mehreren Sprachen
Technische Daten der 1More True Wireless ANC

Tragekomfort

Vom Tragekomfort der In-Ear Ohrhörer hängt zum einen deren Passform ab, also die Gehäuseform bzw. wie gut diese sich mithilfe der Silikon-Anpassstücke den eigenen Ohren anpassen lassen. Schließlich dichten zu kleine Silikon-Anpassstücke das Ohr nicht richtig ab, sodass sich der Bass nicht voll entfalten kann und zudem würden so unter Umständen Umgebungsgeräusche ungestört zum Ohr durchgegangen. 

Bei der Wahl der richtigen paar Ohrtips und O-Hooks sollte man sich wie immer am Anfang besonders viel Zeit nehmen, den wie bereits angedeutet hängt davon nicht nur der sichere Halt, sondern auch das beste klangliche Ergebnis ab.  

Ich persönlich bin bei der Wahl der richtigen Anpassstücke wie folgt vorgegangen. Zuerst habe ich die In-Ears ohne O-Hooks anprobiert. Dann habe ich erst mal die richtige Ohrtips gewählt, mit denen ich den sichersten, aber zugleich auch beim Kompromiss auf den Klang den besten Sitz habe. Anschließend habe ich noch die verschiedenen O-Hooks aufgezogen und auch hier ausprobiert, bis ich den sichersten halt hatte und selbst beim Kopf bewegen und schütteln, nichts herausfällt bzw. sich aus dem Ohr zu lösen versucht.

Mithilfe der insgesamt 6 unterschiedlich großen Silikon-Anpassstücke resultiert zusammen mit den zusätzlichen O-Hooks ein hervorragender Halt in den Ohren, der dafür sorgt, dass bei mir die In-Ears problemlos in der Freizeit, beim Laufen, aber auch beim Joggen und Radfahren problemlos gehalten haben. Hier hatte ich in keinem Moment das Gefühl, als würde sich einer der Ohrhörer demnächst verabschieden wollen, was zudem sehr ärgerlich wäre. Klar spürt man die In-Ears definitiv im Ohr, aber diesen Kompromiss muss man hier definitiv eingehen, ansonsten muss man eben zu einem On-/Over-Ear Kopfhörer greifen, die meiner Meinung nach bei Sport im Sommer jedoch weniger zu empfehlen sind, da man hier dann sehr schnell warme Ohren bekommt, was wiederum im Winter von Vorteil sein kann.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

1More setzt bei der Bedienung auf eine Kombination von Touch und einer Multifunktionstaste an jedem In-Ear Ohrhörer. 

Die Steuerung über die kleine Taste an den Ohrhörern ist sehr simple und solle nach einer kurzen Eingewöhnungszeit für jeden fehlerfrei gelingen. Das Einschalten der beiden Ohrhörer erfolgt wie bei sämtlichen True Wireless In-Ear Ohrhörer, indem man diese aus dem Ladecase entnimmt. Da 1More diese bei der Lieferung jedoch wie viele andere Hersteller nicht direkt ins Ladecase eingesetzt hat, kann man dies beim ersten Mal direkt selbst machen, damit der Akku zu aller erst voll aufgeladen wird. Somit würde ich in diesem Zug auch gleich das Ladecase mit aufladen, sodass man vor dem ersten Mal Musikhören direkt alle Akkus voll aufgeladen hat. Alternativ kann man die beiden In-Ears auch manuell einschalten, indem man die Taste an jedem der Ohrhörer für 2 Sekunden gedrückt hält, bis die blaue Status LED für eine Sekunde aufblinkt. Beim Ausschalten genügt es, die beiden Ohrhörer wieder in das Ladecase einzusetzen oder jeden Knopf für 4 Sekunden gedrückt zu halten bzw. bis die Status LED kurz für eine Sekunde rot aufblinkt. 

Betätigt man den Knopf (egal ob am rechten oder linken Ohrhörer), wenn ein Anruf eingeht, zweimal hintereinander, dann kann hiermit das Telefonat angenommen bzw. gestartet werden. Drückt man die Taste länger, dann legt man sozusagen auf. Natürlich kann man über die Tasten auch die Musik steuern. So springt man zum nächsten Titel durch ein zweimaliges Betätigen der Taste am rechten In-Ear und ein macht man dasselbe am linken In-Ear, springt man zum Titel davor zurück. Die Lautstärke der Musik wird durch Einmaliges klicken am rechten In-Ear erhöht und links reduziert und Play/Pause erfolgt durch ein doppeltes betätigen der Taste. 

Den Sprachassistenten Siri (iOS) oder Google Assistent (Android) kann man ebenfalls nutzen, dazu muss jedoch die Musik pausiert sein. Nun kann man bei angehaltener Musik dreimal die Taste betätigen und der Sprachassistent auf dem Smartphone nimmt eure Kommandos entgegen.

Anfangs hatte ich euch jedoch auch erzählt, dass man bei den neuen 1More True Wireless ANC nun auch auf eine zusätzliche Touch-Bedienung setzt, sodass man hier von einer Hybrid-Steuerung reden könnte. Dabei dient das Touch-Bedienfeld, welches ebenfalls an beiden In-Ear integriert wurde, eine Funktion und zwar zum Regulieren des ANC. Bei doppeltem Antippen schaltet man von ANC Stufe 1 auf Stufe 2, dann beim erneuten doppelten Antippen aktiviert man Pass-Through und ein erneutes doppeltes Tippen schaltet dieses wieder ab. Möchte man dann wiederum ANC Aktiveren muss man erneut doppelt das Touch-Bedienfeld antippen usw. Diese Steuerungsmethode funktioniert recht gut, doch ab und an musste ich die Berührung doppelt wiederholen, bis der Befehl ausgeführt bzw. erkannt wurde. 

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Während man bei den ersten True Wireless In-Ear Kopfhörern bei 1More noch auf einen einzelnen Breitband-Treiber gesetzt hat, was aktuell üblich ist, setzt man bei den neuen 1More True Wireless ANC auf ein 2-Wege-System, bestehend aus einem dynamischen und einen Balanced Armature Treiber.

Sogenannte Balanced Armature Treiber haben gegenüber den üblichen, oft verwendeten dynamischen Treiber einige Vorteile, jedoch auch Nachteile. Zum einen hört sich der Klang von Balanced Armature Treibern deutlich detailreicher an, sodass sich oftmals Höhen deutlich klarer und detailreicher anhören. Zudem brauchen diese weniger Platz, daher wurde das Gehäuse der In-Ears nicht enorm Größer als das vom 1More Stylish True Wireless Earbuds. Dafür wiederum ist der Bass von den häufig verwendeten dynamischen Treibern oftmals etwas kerniger (besser) und zudem sind dynamische Treiber im Einzelbetrieb beim Klangbild ausgewogener als ein einzelner Balanced Armature Treiber. Zu guter Letzt sind dynamische Treiber günstiger als die hochwertigeren Balanced Armature Treiber und da 1More hier auf eine Kombi aus beiden Treibern je In-Ear setzt, sollte das Klangbild durchaus überzeugen können.  

Viele technischen Details verrät 1More über die neuen True Wireless In-Ears mit ANC nicht. So erfährt man auch hier nichts über den Frequenzbereich, welchen diese abdecken, geschweige den, wie groß die verbauten Treiber sind. Doch da diese Werte zumeist sowieso nicht viel über den realistischen Klang aussagen, beschreibe ich euch mein persönlichen empfinden des Klangbilds. Sehr gut gefällt mir hier, dass 1More nicht nur den Standard Codec SBC, sondern erneut auch die wichtigen aptX (Android) und AAC (iOS) unterstützt. Daher soll die drahtlose Audioübertragung in nahezu perfekter Audiowiedergabe mit Android und iOS-Geräte gewährleistet werden.

Sofern man die richtigen Ohrtips und O-Hooks ausgesucht hat, sodass der richtige Sitz der In-Ears gewährleistet wird, punkten die neuen 1More True Wireless mit einem kräftigen Klang und einer soliden rühmlichen Wiedergabe, jedoch schwächelt die Pegelfestigkeit etwas. Der Bassbereich besitzt einen guten Tiefgang und gefällt mir insgesamt mit einer satten und druckvollen Wiedergabe. Zugleich verzeichnen die In-Ears jedoch in den sehr tiefen Frequenzen eine leichte überzogene Wiedergabe, die für eine leicht unsaubere Tiefbass-Frequenz sorgt. Die Mitten sind etwas zurückhaltender, geben jedoch Gesang und Stimmen klar und definiert wieder. Die Höhen sind wiederum wie der Bass angehoben worden, sodass man hier von einem typischen Badewannen-Set-up sprechen kann, da die Höhen und der Bass angehoben sind, während die Mitten zurückhaltender sind. Die Höhen Punkten zwar mit einer luftigen Wiedergabe, jedoch könnten diese noch etwas detailreicher sein, den gegen das markante Bassfundament haben diese es dennoch sehr schwer, sich durchzusetzen. 

Was mir im Test jedoch direkt aufgefallen ist, war die klangliche Abstimmung, wenn ich das ANC deaktiviert habe. Denn die eben erwähnte Klangbeschreibung entspricht dem Klangbild mit aktivem ANC. Ohne ANC wird der Bass etwas reduziert. Das es hier bei ANC Kopfhörern zu einer klanglichen Veränderung kommt, ist für mich jedoch nicht neu, denn dies ist sehr häufig der Fall und muss mit der Technologie zusammenhängen, da nicht nur 1More dieses Phänomen hat. 

Die Gesprächsqualität der verbauten Mikros in den 1More True Wireless ANC In-Ear Ohrhörern ist soweit sehr gut, sodass mich meine Gesprächspartner auf Nachfrage bestätigt haben, dass diese mich deutlich verstehen konnten, auch wenn hier natürlich ein Unterschied zum direkten Vergleich zum Telefonieren direkt über das Mikrofon am Smartphone zu hören war. Dies ist soweit jedoch absolut im Rahmen, da beim Smartphone das Mikro deutlich näher am Mund ist als mit den In-Ears. 

Bei der Latenz (Verzögerung zwischen Ton und Video-Bild) konnte ich persönlich kaum Verzögerungen feststellen. Was eigentlich inzwischen so gut wie alle Hersteller dank des Einsatzes von Bluetooth 5 in den Griff bekommen haben. Somit eignen sich die In-Ears wunderbar dazu, Videos auf Youtube anzuschauen oder auch einen Film auf Netflix, Amazon, Disney usw.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Mit der 1More Music App für iOS und Android bietet 1More eine neue App an, die übersichtlicher gestaltet wurde und einen besseren Funktionsumfang bietet. 

In der App sieht man den Akkustand in 10 % Schritten von den beiden In-Ears getrennt voneinander. Außerdem kann man hier die Stufe des ANC regulieren, Pass-Through aktivieren, nach Updates suchen und das smart Playback einstellen. Bei Letzterem kann man wählen, dass bei der Entnahme der In-Ears nur die Musik angehalten werden soll oder zudem auch beim Einsetzen wieder automatisch weitergespielt werden soll. 

Diese Funktionen sowie einige weitere Dinge wie eine Kurzanleitung bekommt man jedoch auch unter dem Punkt „Quick Guide to Product“ geliefert. Eine Möglichkeit der Equalizer-Einstellung gibt es hier jedoch leider nicht, was ich etwas vermisse.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC

1More hat hier ein 2 Stufiges ANC integriert, dass bei Bedarf auch ausgeschaltet werden kann oder umgekehrt genutzt werden kann (Pass-Through), sodass euch die Umgebungsgeräusche verstärkt ins Ohr zugespielt werden, anstelle von reduziert. ANC ist dabei zu Beginn immer auf der Stufe 1 aktiviert (-20 dB) tippt man wie im Punkt Bedienung erwähnt doppelt auf die Außenseite, bei einem der In-Ears wechselt man in die Stufe 2 (-35 dB). Dieses doppelte Antippen ist leicht störend, da sich jedes Mal ein dumpfes Klopfen in den Gehörgang überträgt, was vor allem dann nervig ist, wenn man von ANC Stufe 1 auf ANC aus wechseln möchte, denn dabei muss man zuerst mindestens dreimal doppelt auf die Touch-Oberfläche tippen und da es hier nicht immer auf Anhieb richtig klappt, rede ich hier auch klar von „mindestens“.    

Das ANC ist zwar wirksam und reduziert die Umgebungsgeräusche, sodass in einer lauteren Umgebung ein besserer Musikhörgenuss erreicht wird, doch gerade in einer Stadt, in der viel Verkehr ist und somit viele Autos fahren, hat das ANC seine Schwächen. Man hört die Geräusche der Motoren nämlich sowohl auf ANC Stufe 1, als auch auf Stufe 2. Hier hätte ich trotz In-Ear Kopfhörer eine etwas bessere Wirksamkeit erhofft, da 1More mit einer Hybrid ANC Technik wirbt, die mit ihren Mikros sowohl die Außengeräusche als auch die Geräusche, die ins Ohr hinein gelangen, misst und dabei reguliert, was durchgelangt oder nicht. Außerdem hört man in beiden Stufen des ANC ein deutliches Grundrauschen, welches jedoch bei der Musikwiedergabe problemlos überspielt bzw. abgeschaltet wird. Der Pass-Through-Modus ist im Alltag durchaus nützlich, da das Umfeld über die Mikros, die im ANC-Modus dafür sorgen, dass keine Geräusche reinkommen, umgekehrt werden und die Geräusche verstärkt durchlassen. Somit verpasst man z. B. am Bahnsteig keine wichtigen Ansagen, die man ansonsten durch die laute Musik und das ANC nicht hören würde.

Akku & Ladecase

Bei den neuen 1More True Wireless ANC wurde die gleiche Akkukapazität verbaut und zwar nicht nur in den beiden In-Ears, sondern auch im Ladecase. Dies hat zufolge, dass die Akkulaufzeit aufgrund der zusätzlichen Technik (mehr Treiber, ANC, Annäherungssensor usw.) bei diesem Modell definitiv kürzer ausfallen wird, was sich so auch im Test bestätigt hat.  

Man konnte hier zwar im Energiemanagement einiges verbessern, sodass die Akkulaufzeit nicht gravierend schlechter wurde, doch zaubern kann 1More auch nicht. Somit hält der 55 mAh Akku in den beiden In-Ears für knapp 4 bis 5 Stunden durch, während es ohne ANC zwischen 5 bis 6 Stunden sind. Diese Laufzeit ist dann wie immer sehr davon abhängig, wie laut ihr die Musik eingestellt habt usw. 

Sofern die Akkulaufzeit von 4 bis 6 Stunden nicht ausreichen sollte, kann bzw. müssen die In-Ears ins Ladecase eingesetzt werden, damit deren Akku wieder aufgeladen wird. Dabei ist es sicherlich sehr praktisch, dass 1More eine Schnellladefunktion integriert hat, sodass der Akku schon nach 15 Minuten aufladen für eine Musikwiedergabe für 2 Stunden aufgeladen wird. Während eine komplette Aufladung der In-Ear Ohrhörer knapp 1 Stunde dauert und um den 410 mAh Akku des Ladecase aufzuladen, vergeben 2 Stunden.

Bluetooth

Die Verbindung der 1More True Wireless ANC In-Ear Ohrhörer mit dem Smartphone geht sehr schnell und einfach. Sobald man die beiden Ohrstöpsel aus dem Case genommen hat, kann man diese wie gewohnt mit dem Smartphone koppeln. Dabei gilt jedoch zu beachten, dass es auch hier wie beim Vorgänger, keine feste Master-Slave-Verbindung gibt. Jedes Mal nach der entnehme aus dem Case, findet der Verbindungsaufbau neu statt und es wird auch nach bestimmend Kriterien entschieden, welcher der beiden Ohrhörer als Master fungiert.

Dies hat den besonderen Vorteil, dass man auch nur mit einem In-Ear Musik hören kann und dabei nicht drauf achten muss, welcher es ist. Beide können schließlicht Daten empfangen, aber auch an den anderen senden. Dies geht bei vielen anderen True Wireless In-Ears nicht, da hier oft z. B. der linke In-Ear als Master fest bestimmt ist. Verliert man dann versehentlich den Master True Wireless In-Ohrhörer, kann man keine Musik mehr hören, da der andere keine direkte Verbindung zum Smartphone aufbauen kann.

Einen klitzekleinen Nachteil hat das Ganze, denn man sollte, wenn möglich beide Ohrhörer auf einmal aus dem Case herausholen. Wenn man sich nämlich zu viel Zeit lässt, meint der zuerst entnommen In-Ear, das dieser alleine genutzt wird und der Zweite bleibt aus bzw. geht nicht automatisch mit an. Daraufhin muss man diese am Knopf manuell einschalten. Dies ist jedoch keinesfalls ein Problem und zudem nimmt man im Idealfall sowieso beide Ohrhörer auf einmal aus dem Case.

Kommen wir jedoch zu Reichweite der True-Wireless Ohrhörer in Verbindung zum Smartphone. 1More verspricht eine übliche Bluetoothreichweite von bis zu 10 Metern. Genau diesen Wert konnte ich indoor auch in meinem Test nachmessen, zudem ist die Verbindung sehr stabil und so konnte ich in meinem Testzeitraum keine Verbindungsunterbrechungen oder Aussetzer feststellen.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Bei True Wireless In-Ear-Kopfhörer unter 200€ ist ANC aktuell noch eine absolute Seltenheit, denn viele Modelle kosten hier deutlich mehr als 200€. 1More ist es hier gelungen, das Ganze zu unterbieten und hat gute In-Ears vorgestellt, die mit einer sehr guten Verarbeitung und einer guten Ausstattung überzeugen. Jedoch ist das ANC etwas schwächer als bei den Apple Airpods aber immer noch angesichts eines Preisunterschieds von gut 70€ ganz gut.

Sehr gut gefällt mir hier das neue Aluminium-Ladecase, welches zudem kabelloses Aufladen ermöglicht und der gute Klang, der trotz einigen Schwächen gut abschneidet. Dafür wiederum nervt mich etwas die ANC-Steuerung, denn da dies via Touch erfolgt und dies nicht immer zuverlässig reagiert, kann dass ganz etwas nervig sein, da man zudem durch alle Stufen wechseln muss, wenn man z. B. von ANC Stufe 1, auf ANC off wechseln möchte.

Preis/Leistung

Die UVP des 1More True Wireless ANC In-Ear Ohrhörer liegt zum Marktstart bei 199€, was gut doppelt so teuer ist wie die normalen True Wireless Modelle, die ich bereits von 1More getestet habe. Jedoch sind die In-Ears aktuell bereits schon günstiger zu haben, sodass für diese „nur“ noch 130€ fällig werden. 

Für den UVP hätten die 1More True Wireless ANC es etwas schwer, sich gegen die Konkurrenz von Apple und Sony durchzusetzen, denn beide schneiden beim ANC besser ab. Jedoch spricht der aktuelle Marktpreis von knapp unter 130€ für die 1More True Wireless ANC, denn zu diesem Preis, der dennoch nicht günstig ist, bekommt man meiner Meinung nach klanglich gute und vom Funktionsumfang überzeugende True Wireless In-Ear Kopfhörer geboten.

1More True Wireless ANC

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://usa.1more.com

Teufel Motiv Go

In aller Kürze

Mit dem Teufel Motiv Go hat der Audio-Spezialist aus Berlin einen besonders hochwertigen Lautsprecher vorgestellt. Bei diesem hat man sich jedoch trotz verbauten Akku und der damit eigentlich vorhanden Mobilität mehr oder weniger auf den Einsatz im Haus oder der Terrasse/Balkon konzentriert. Dies liegt daran, dass man hier anstelle von einem unempfindlicheren und vor Stößen geschützten Kunststoff-/Silikon-Gehäuse für eines aus hochwertigem und edlen aussehenden Aluminium entschieden hat. Überrascht hat mich auch ein wenig der Lieferumfang, denn hier liefert Teufel anders als bisher von Teufel selbst, aber auch von vielen anderen Herstellern gewohnt, nicht nur ein Ladekabel, sondern gleich eines mit Netzteil mit. Klanglich hat der doch recht kompakte Lautsprecher auch ordentlich Punkten können und überzeugt mit einem für seine Größe sehr guten Klangbild, was für ein zwei Kanal System bei diesem Volumen mehr als Beeindrucken wirkt.  

Sollte man wiederum einen günstigeren und mehr für den Outdoor-Einsatz geeigneten Lautsprecher in einer ähnlichen Größe suchen, dann kann man sich vielleicht den Teufel Rockster Go anschauen, denn dieser konnte mich im Test ebenfalls positiv überraschen, kostete jedoch auch gut die Hälfte vom neue Teufel Motiv Go.

Gefällt uns

  • geschützt gegen Strahlwasser (IPX5)
  • schönes Design und hochwertig Verarbeitet
  • guter und pegelsicherer Klang
  • Dynamore-Funktion

Gefällt uns weniger

  • keine Tragschlaufe
  • Ladekabel mit Netzteil, jedoch mit seltenem Hohlstecker-Anschluss
  • durch das hohe Gewicht und dem Aluminiumgehäuse nicht wirklich portable.

Teufel Motiv Go

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Von Teufel bin ich es gewohnt, dass die Produkte direkt in ihrer Verpackung versendet werden, also ohne zusätzliche Umverpackung. Dies ist so weiter auch nicht schlimm, denn die Hauptverpackung schützt das Produkt mehr als ausreichend.  

Den Lautsprecher Motiv Go liefert Teufel daher wie bisher gewohnt in dem naturbelassenen Karton aus, an dem rundum wenige Informationen zum Produkt zu sehen sind. Teufel hat die Verpackung nämlich lediglich mit dem Firmenlogo, dem Namen des Produktes sowie den üblichen kurzen Angaben zum Produkt versehen. Dazu zählt auf der Rückseite wie gewohnt das Gewicht sowie die Größe des Teufel Motiv Go sowie dessen Seriennummer und ein Feld, an dem alle verfügbaren Farben aufgelistet wurde, bei dem dann an der Farbe, die man gewählt hat, ein Hacken ist.

Nach dem Aufklappen der Verpackung erblickt man wie von Teufel meist gewohnt, die Bedienungsanleitung. Darunter befindet sich dann ein gepresster Karton-Einsatz, der mir soweit sehr gut gefällt, da man daran merkt, dass Teufel ebenfalls Abschied von Styropor und Kunststoff nehmen will, denn bisher wurde hier oft ein Verpackungsmaterial aus irgendeinem Kunststoffmaterial genommen. Zudem ist dieser Einsatz mit einem dezent eingelassen Teufel-Logo versehen, was zwar nicht wichtig ist, mir persönlich gefallen so Kleinigkeiten dennoch sehr gut.

Nach der Entnahme des besagten Einsatzes kommt das ein wenig Kunststoff zu Einsatz, denn zum einen wurde der Teufel Motiv Go zum Schutz vor Staub und Abrieb des Verpackungsmaterials damit umhüllt und das zusätzlich beiliegende Netzteil mit Hohlstecker. Mehr ist in der Verpackung nicht zu finden, denn vielmehr braucht man auch gar nicht dafür, denn man muss den Lautsprecher nur aufladen, mit dem Smartphone verbinden und dann kann das Abspielen der Musik beginnen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Teufel Motiv Go handelt es sich anders als bei den Rockster-Lautsprechern um keinen reinen Kunststoff und Silikon-Lautsprecher, der robust sein soll und auch einen gröberen Umgang abhaben kann. Sondern um einen eher eleganten Lautsprecher, bei dem man mit hochwertigeren Oberflächen aus Aluminium und Stoff überzeugen möchte. Somit kann ich den Teufel Motiv Go weniger als portablen Lautsprecher empfehlen, sondern als Lautsprecher für den Einsatz zu Hause, den man vielleicht hier von der Küche raus auf die Terrasse tragen möchte, mehr aber nicht.

Der Rahmen des Teufel Motiv Go verläuft rundum und besteht aus hochwertigem Aluminium, welches hier bei meinem Modell in Schwarz eloxiert wurde. Weiterhin gibt es jedoch noch drei weitere Farben und zwar ein schlichtes Silber sowie die auffälligeren Farben Grün und Blau, was meiner Meinung nach ebenfalls wunderschöne Farben sind. An der Front ziert den 20 x 11 x 6 Zentimeter großen Lautsprecher ein Lautsprechergitter mit einem Kunststoff-Gerüst und einem verklebten Stoffgewebe, welches hier in derselben Farbe gehalten wurde, wie man den Teufel Motiv Go gewählt hat. Hier wurde dann auch im unteren Bereich des Gitters das typische, von den größeren Lautsprechern bekannte Teufel Logo angebracht. 

Die Rückseite zeigt wiederum die für mich bereits vom Teufel Boomster Go bekannte Rückseite aus Kunststoff mit demselben Muster. Jedoch findet man auch hier ein großes Kunststoffgitter, hinter der sich eines der beiden im Inneren verbauten passive Membrane bewegt bzw. darüber die Luft einsaugt und wieder nach außen stößt. Damit der knapp 900 Gramm schwere mobile Lautsprecher während der Musikwiedergabe sauber an seinem Platz stehen bleibt und nicht ungewollt weg hüpft, hat man an der Unterseite zwei längliche Gummifüße integriert, die auf einer ebenen Fläche für einen sehr guten Stand sorgen. 

Anders als bei allen bisher von Teufel angebotenen Lautsprechern besitzt der neue Teufel Motiv Go zwar einen integrierten Akku, der es ermöglicht, diesen überall mit hinzunehmen. Jedoch würde ich dies bei diesem Modell weniger empfehlen, da es keine Möglichkeit gibt, eine Transportschlaufe anzubringen. Außerdem besitzt der Motiv Go „nur“ einen Schutz gegen Strahlwasser nach IPX5-Norm, anstelle der IPX7 Norm, bei der sogar ein kurzzeitiges Untertauchen unter Wasser möglich wäre.

An der Oberseite hat Teufel sämtlich Bedientasten integriert, welche hierbei gummiert sind, sodass darin kein Wasser eindringen kann. Hier hätte ich mir eventuell eine bessere Kennzeichnung der Tasten gewünscht, denn zwar wurde dies von Teufel eigentlich sauber gemacht, doch gerade bei dem schwarzen Modell, welches ich hier bei mit habe, erkennt man auf dem matten Hintergrund die kleinen glänzenden Symbole nicht aus jedem Blickwinkel. Zu guter Letzt verstecken sich auch an der rechten Seite unter einem ebenfalls mit einer Gummikappe versehenen Bereich zwei weitere Anschlüsse, auf die ich dann noch später zusammen mit den Bedientasten im Punkt „Bedienung“ eingehen werden.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung des Teufel Motiv Go hat Teufel weitestgehend gute Arbeit geleistet. Hierbei handelt es sich um einen schönen Lautsprecher, der mit einem zeitlosen und hochwertigen Gehäuse punkten kann. Lediglich die Rückseite aus Kunststoff ist eher funktionell gestaltet, denn meiner Meinung nach passt diese nicht 100 % zum restlichen Aussehen des mobilen Lautsprechers. Das Gehäuse ist wie bei den meisten Lautsprechern mit einem nach IPX5 oder IPX7 geschützten Gehäuse rein äußerlich betrachtet nur verklebt worden, was bei diesen Geräten eine Reparatur unmöglich macht, da man dabei das Gehäuse zerstören müsste. Das ist zwar sehr schade, dass hier keine Möglichkeit einer Reparatur geboten wird, doch dies ist bei so gut wie allen anderen Herstellern und Produkt-Kategorien der Fall, siehe z.B. auch sämtliche Kopfhörer usw.

Die Kennzeichnung der Bedientasten könnte wie im Punkt „Design“ erwähnt etwas auffälliger sein, geht jedoch soweit noch in Ordnung. Der Druckpunkt sämtlicher Tasten ist zwar auch spürbar, könnte meiner Meinung nach jedoch noch etwas spürbarer sein, denn gerade bei der Play-/Pause-Taste ist dieser etwas schwammiger gelagert. Dies kann jedoch auch gut an meinem Vorserienmodelle liegen und bei dem Teufel Motiv Go, die Teufel den Kunden zusendet, inzwischen behoben sein. 

Der Power-Button wurde glücklicherweise so ausgeführt, dass dieses erst durch längeres Drücken reagiert. Somit wird bewusst verhindert, dass der mobile Lautsprecher ungewollt z. B. im Rucksack eingeschaltet wird. Gleiches gilt auch für das Ausschalten, denn auch hier muss man den Knopf für mehrer Sekunden gedrückt halten. 

Beim Ladenschluss finde ich es etwas Schade, dass man hier nicht auf USB-C gesetzt hat. Immerhin, es ist auch kein Micro-USB Port verbaut, doch durch den hier verwendeten Hohlstecker-Anschluss muss ich nun wieder ein weiteres Ladekabel in meiner Schublade mit sämtlichen Ladekabeln verstauen oder unterwegs mitnehmen. Zwar liefert Teufel hier dann wiederum direkt ein Kabel mit festem Netzteil aus, doch hätte man hier ein langes USB-C Kabel mit in die Verpackung gelegt und dann noch ein separates Netzteil, dann würde mir das deutlich besser gefallen.teil, dann würde mir das deutlich besser gefallen. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprechertypmobiler Bluetooth Lautsprecher (aufgrund der genanten Punkte jedoch eher ein Indoor-Speaker).
Treiber2x 50 mm Breitbandlautsprecher & zwei Passivmembran (nach vorne und hinten gerichtet
KonnektivitätBluetooth-Version 5.0. mit SBC und aptX-Audio-Codec, Reichweite: bis zu 10 Meter
AkkuAkku: keine Angaben zur Größe
Wiedergabezeit: Bis zu 16 Stunden (bei Zimmerlautstärke)
Ladezeit: Bis zu 3,5 Stunden
Abmessungen20 cm x 6 cm x 11 cm (B x T x H)
Gewicht900 g
LieferumfangTeufel Motiv Go
Netzteil mit Hohlstecker
Bedienungsanleitung
Technische Daten des Teufel Motiv Go

Bedienung

Die Bedientasten auf der Oberseite des Teufel Motiv Go sind zwar wie bereits erwähnt nicht so gut gekennzeichnet, doch beim Bedienkonzept und der Anordnung hat sich Teufel dennoch Gedanken gemacht. 

Direkt in der Mitte sitzt die leicht erhöhte Play-/Pause-Taste, über welche man die Musikwiedergabe via Bluetooth pausieren oder weiterlaufen lassen kann. Jeweils rechts und links daneben hat Teufel wiederum die Tasten für den Titelsprung rückwärts und vorwärts integriert, während man ganz rechts außen die beiden Lautstärketasten positioniert hat, mit denen man logischerweise die Lautstärke regulieren kann. Ganz links aussen hat man den Power-Button platziert, der durch längere gedrückt halten den Teufel Motiv Go Ein-/Ausschaltet. Zwischen der Power-Taste und der Titel Zurücktaste ist zudem noch die Dynamore-Taste vorhanden, über die man den Dynamore-Raumklang hinzuschalten kann. Den Knopf, um das Bluetooth-Pairing durchzuführen, hat Teufel wiederum separat auf der rechten Seite beim Ladeanschluss versteckt, sodass oben sämtliche Bedienelemente und an der rechten Seite alle Verbindungsmöglichkeiten platziert wurden. 

Anders als bei dem Teufel Rockster und Boomster Lautsprechern setzt Teufel hier bei der Akkuanzeige nicht auf vier einzelne LEDs, bei der jede für 25 % Restladung steht, sondern auf eine mehrfarbige Status-LED direkt neben dem Power-Button. Diese leuchtet direkt zu Beginn auf und zeigt durch grünes Aufleuchten an, dass der Akku noch eine Kapazität von 100 bis 45 % bietet. Leuchtet diese gelb, sind es zwischen 44 % und 21 %, während es bei einem Warnton und langsames rotes Aufblinken noch 20 % bis 11 % sind. Sobald die LED dann schnell rot blinkt, ist der Akku unter 11 % uns sollte somit wieder aufgeladen werden, hierbei blinken die LEDs dann in der jeweiligen Farbe wie eben erwähnt auf, je nachdem wie voll der Akku gerade aufgeladen wurde.

Sofern man den Sprachassistenten auf dem Smartphone aktivieren möchte, kann man dazu direkt am Teufel Motiv Go die Play-/Pause Taste für einige Sekunden gedrückt halten und über das im Teufel Motiv Go integrierte Mikrofon direkt reden. Sollte zudem ein Anruf eingehen, dann kann der Anruf ebenfalls über diese Taste angenommen werden und am Ende auflegt werden. Drückt man die Taste wiederum ca. 2 Sekunden lang, dann wird der Anruf abgelehnt.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun wie gewohnt zum wichtigsten Punkt des Teufel Motiv Go dem Klang schließlich bringt selbst das beste Aussehen nichts, wenn am Ende der Lautsprecher schlecht klingt.

Hier setzt Teufel trotz eines sehr kompakten Gehäuses und einer „kleinen“ Bauweise auf vier Treiber, von denen zwei aktiv und zwei passiv angetrieben werden. Bei den aktiven handelt es sich um sehr strapazierfähige 50 mm Breitband-Lautsprecher, welche dank einer Membran aus Aluminium für einen verzerrungsfreien Pegel sorgen sollen. Diese werden von einer Class-D-Endstufe (20 Watt/RMS) angetrieben, was für einen klaren Sound bei geringem Stromverbrauch sorgt. Mittig an der Front unter dem Stoffgewebe und direkt an der Rückseite hinter dem Kunststoffgitter sitzt jeweils ein Passiv-Radiator (passiv angetrieben Membrane). Diese dienen dazu, aus dem eigentlich kompakt gehaltenen Gehäuse ein hohes Maximum an Klangfülle herauszukitzeln. Dafür werden die beiden passive Membrane nicht mit Strom versorgt, sondern durch die Schwingungen bzw. die Ansteuerung der beiden aktiv angetriebenen Treiber bewegt, sodass am Ende ein überragend guter Klang beim Teufel Motiv Go resultiert. 

Wieder einmal hat mir Teufel hier ganz klar gezeigt, dass man selbst aus einem kleinen Gehäuse mit dem technischen Know-how viel herauskitzeln kann und hat mit dem Motiv Go einen kompakten Lautsprecher im Sortiment, der mit einem sehr hohen max. Pegel daher kommt. Dieser bleibt selbst auf hoher Lautstärke pegelfest und fängt erst ab ca. 80 % (was hier wirklich sehr laut ist) an das Klangbild etwas zu verzerren. Dabei kann man die zuschaltbare Dynamore-Raumklang-Funktion eigentlich bei so gut wie allen Musiktiteln aktiviert lassen, denn diese sorgt wie bereits von anderen Teufe-Produkten bekannt für ein deutlich breiteres Klangbild, was sich hier nicht sonderlich negativ auf die Präzision des Klangbilds auswirkt. Hier merkt man lediglich, dass der Klang im normalen Modus etwas präziser und beim aktivieren von Dynamore mehr dem Raumklang zugutekommt. Dabei sollte man jedoch dennoch beachte, dass die beiden Treiber nur wenige Zentimeter voneinander entfernt sind und somit natürlich kein Stereo-Klangbild wie von einem echten Stereo-System erzeugen können. Jedoch ist es für die kompakte Bauweise dennoch überraschend gut, was Teufel hier geleistet hat. 

Sehr zufrieden war ich mit der Stimmwiedergabe der beiden Breitbandlautsprecher, welche die Gesangs- und gesprochenen Inhalten von Hörbüchern mit einer klangneutral und keinesfalls anstrengenden oder künstlich Wiedergabe von Stimmen wiedergeben. Doch besonders im Vordergrund beim Teufel Motiv Go ist überraschenderweise der Bass, denn dieser überzeugt mit einer satten und sehr sauberen Wiedergabe von Bässen, die einen guten Tiefgang bieten. Hierbei hat Teufel das aktuell technische Maximum aus dem kleinen Gehäuse heraus gekitzelt, sodass ich direkt nach der ersten Wiedergabe vom Klang absolut begeistert war.   

Die Gehäuseform des Teufel Motiv Go ist so ausgelegt, dass man diesen stehend auf die am Aluminiumrahmen angebrachten Gummifüße aufstellen kann. Dabei hat man dann eigentlich auch automatisch das beste Klangbild, da alle wichtigen Treiber nach vorne gerichtet sind. Alternativ wäre auch ein Auflegen auf der Rückseite möglich, da hierfür zwei erhabene Stellen vorgesehen sind, doch dann wird der Klang mehr oder weniger nur nach oben gestrahlt, was weniger Sinn machen würde.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Bluetooth & Reichweite

Den Teufel Motiv Go kann man entweder über Bluetooth oder via Klinkenkabel mit dem gewünschten Zuspielgerät verbunden werden. Die meisten werden hierbei jedoch die Bluetoothmethode bevorzugen. Dabei setzt Teufel auf Bluetooth 5.0, welches neben dem herkömmlichen SBC-Audio-Codec auch den hochwertigeren aptX-Codec unterstützt. Somit profitieren alle Android-Nutzer bei der Musikwiedergabe via Bluetooth mit einer verlustfreieren Wiedergabe. 

Um den Teufel Motiv Go mit einem Smartphone verbinden zu können, muss dieser zuvor in den Pairing-Modus versetzt werden, was beim ersten Einschalten eigentlich automatisch der Fall sein sollte. Sollte dies nicht der Fall sein oder ihr möchtet ein weiteres Gerät mit dem Lautsprecher verbinden, dann geht ihr wie folgt vor. Im eingeschalteten Zustand die rechte Bluetooth-Taste über den Anschlüssen für 2 Sekunden gedrückt halten. Danach kann dieser in den Einstellungen-> Bluetooth gesucht werden und durchs Betätigen automatisch verbunden werden. Dabei kann sich der Lautsprecher bis zu 7 Geräte merken, mit denen dieser dann eine Verbindung ohne erneutes Pairing eingehen kann.

Die maximale Reichweite der Bluetooth-Verbindung liegt beim Teufel Motiv Go bei den üblichen 10 Metern im Haus. Im Freien wiederum ohne Hindernisse, war in meinem Test bei knapp 25 Metern Schluss. Je nach Hindernisse zwischen Zuspiel und Wiedergabegerät variiert die Verbindung natürlich. Bei der Latenz, also der Synchronität zwischen Video-Bild und Ton, schneidet der Teufel Motiv Go sehr gut ab, sodass ich hier keinen direkten Versatz von Bild- und Tonwiedergabe erkennen konnte.

Bei Bedarf kann man einen Teufel Motiv Go mit zwei Smartphones verbinden, um somit den Party-Modus zu starten und somit im Wechsel ein Titel von dem einen und dann von dem anderen Smartphone wiederzugeben.

(Bluetooth & Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Eine genaue Angabe, wie groß der Akku im Teufel Motiv Go ist, wird leider nicht gemacht, es wird nur verraten, dass dieser hochkapazitiv ist und eine Laufzeit von 16 Stunden bei Zimmerlautstärke ermöglichen soll. In meinem Test kam ich hier jedoch auf mittlerer Lautstärke auf gut 12 Stunden, was soweit ausreichend ist und für einen langen Wiedergabe von Musik sorgt.

Sobald der Akku komplett leer sein sollte, kann dieser mithilfe des mitgelieferten Netzteils mit Hohlstecker aufgeladen werden. Bis der Akku von 0 % wieder auf 100 % aufgeladen ist, dauert es knapp 3,5 Stunden. Praktisch finde ich, dass man zu Hause den Teufel Motiv Go auch permanent mit dem Netzteil während der Musikwiedergabe betreiben kann, sodass die Musik ohne Pause angehört werden kann.

(Akku: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Teufel Motiv Go hat man einen klanglich sehr guten Bluetooth-Lautsprecher entwickelt, der trotz kompakter Bauweise mit einem sehr hohen max. Output, einer sehr guten Verarbeitung und einem tollen Design Punkten kann. Das Gehäuse ist unter anderem dank des Aluminiumrahmens sehr stabil und hochwertig und dank dem beiliegenden Netzteil kann dieser im Haus permanent mit Strom versorgt werden. Apropos ein Netzteil sucht man bei der Konkurrenz eigentlich vergeblich, denn dies ist hier selten bis gar nicht im Lieferumfang dabei.

Dafür wiederum muss man in der Mobilität trotz Akku abstriche machen, den das hochwertige Gehäuse eignet, sich mehr für den heimischen Gebrauch und einer eventuellen Mitnahme in der Reisetasche, während der Outdoor-Einsatz im Park mit Freunden (sofern wieder möglich) weniger sinnvoll sein dürfte, zumal der Preis dafür auch höher ist wie für die anderen Outdoor-Speaker von Teufel.

Preis/Leistung

Für seine Größe mag der Teufel Motiv Go mit einer UVP von 249,99€ nicht gerade günstig sein, denn hier bekommt man selbst bei Teufel, aber auch bei der Konkurrenz günstigere Modelle. Jedoch ist der Teufel Motiv Go klanglich und von seiner Verarbeitung das Geld wert, er bietet ein schönes, elegantes Design, sodass dieser dadurch und auch aufgrund seiner max. Lautstärke problemlos einen großen Raum ausreichend beschallen kann. Wo die billigeren Modelle bei dieser Lautstärke anfangen, stärker zu verzerren, legt der Teufel Motiv Go erst so richtig los.

Ich war direkt von Beginn ab überrascht, wie laut der kleine Lautsprecher aufdrehen kann und dabei zudem ein ordentliches Stereobild zaubert, obwohl die beiden Speaker, die für den Hauptteil des Klangs zuständig sind, nur wenige Zentimeter entfernt platziert wurde. Praktisch ist hier, dass man den Motiv Go z. B. zu Hause permanent mit Strom versorgen kann, sodass dieser auch bei bedarf als stationärer Lautsprecher in der Küche usw. genutzt werden kann. Für eine sichere Aufbewahrung bietet Teufel eine separat erhältliche Motiv Go Bag an, die 24,99€ kostet, sodass dieser jederzeit bestens geschützt wird.

Teufel Motiv Go

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Teufel.de

devolo WLAN Repeater+ ac

In aller Kürze

Beim neun devolo WLAN Repeater+ ac handelt es sich um ein Produkt, mit dem man das WLAN-Netz in das komplette Haus bzw. in jede Ecke der Wohnung bekommt. Dabei benötigt das Gerät lediglich einen freien Platz in der Steckdose, wobei dieser Platz nicht verloren geht, da es am Repeater selbst eine integrierte Steckdose gibt. Der Repeater verbindet sich wie viel andere Produkte dieser Art via WLAN mit eurem Router und erweitert das Netzwerk an die Bereiche, die zuvor nicht so gut bzw. gar nicht von eurem WLAN-Netzwerk abgedeckt waren. Dabei ist auch praktisch, dass devolo hier an der Unterseite zwei LAN-Port integriert hat, sodass man bei Bedarf hierüber zwei Geräte direkt via LAN-Kabel mit dem Repeater verbinden kann. Die Ausstattung kann sich soweit absolut sehen lassen, denn mit an Bord ist auch das neue WPA3, was für eine noch höhere WLAN-Verschlüsselung sorgt.

Gefällt uns

  • zahlreiche Funktionen zur WLAN Optimierung
  • Steckdose an der Front
  • einfache Einrichtung
  • schlichtes Design
  • WPA3

Gefällt uns weniger

  • eine etwas sperrige Größe
  • eher mittelmässiges WLAN und etwas langsame LAN-Ports

devolo WLAN Repeater+ ac

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Lieferumfang des devolo WLAN Repeater+ ac ist relativ überschaubar, daher ist auch die Verpackung dementsprechend etwas kompakter gehalten. Dennoch heißt dies nicht, das devolo nicht im bekannten Verpackungsdesign festhält, denn wie gewohnt ist diese in dem typischen weißen Design gehalten. 

Die Hauptseite an der Front ziert eine Abbildung des Produktes und zwar den devolo WLAN Repeater+ ac, der hierbei etwas kleiner abgebildet wurde, damit man hier auch schön groß den Herstellernamen, die Produktbezeichnung und den gewohnten Satz„ devolo, stoppt die WLAN schwäche“ aufdrucken konnte. Unter der Abbildung wirbt man zudem noch mit der 3-jährigen Garantie, dass der Repeater in Deutschland entwickelt wurde und eine Plug & Play Lösung ist.

An den beiden kurzen Seiten rechts und links wird einem kurz der Hinweis gegeben, dass es eine App (inkl. QR-Code Verlinkung) zur einfachen Einrichtung des Systems gibt und rechts bekommt man den kompletten Lieferumfang mit Bildern und Maßen des devolo WLAN Repeater+ ac gezeigt.

Die Rückseite nutzt devolo auch hier wie bereits bekannt, als Auflistung der Vorteile des Produktes, während man aufgrund der kompakten Verpackungsmaße das bekannte Anwendungsbeispiel nun auf die Oberseite verlagert hat. Bei diesem Beispiel ist die Grundfläche eines kompletten Stocks von einem Haus dargestellt, indem der normale Router und der devolo WLAN Repeater+ ac dafür sorgen, dass euer WLAN im kompletten Haus empfangbar sein soll.

Beim Durchtrennen des Verschlussaufklebers an der Oberseite und dem Herausnehmen aus der schlichten Hauptverpackung erblickt man einen ungebleichten braunen Karton. Nachdem man auch diesen aufgemacht hat, kommt zu aller erst eine Installationsanleitung zum Vorschein und man erahnt unter einer Abtrennung das eigentliche Produkt, den devolo WLAN Repeater+ ac. Unter dieser Abtrennung wieder befinden sich noch die gewohnten Sicherheitshinweise, mehr gibt es im Lieferumfang nicht, denn es wird auch nicht viel mehr benötigt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim devolo WLAN Repeater+ ac handelt es sich vom Design und der Größe um ein nahezu identisches Gerät zu den devolo Magic 2 WLAN-Adaptern. Die Maße sind absolut identisch, sodass auch der devolo WLAN Repeater+ ac 15,2 cm x 7,6 cm x 4 cm (L x B x T) einnimmt und ein Gewicht von knapp 350 Gramm auf die Waage bringt.

Der devolo WLAN Repeater+ ac wird wie die Produkte aus der Magic-Serie ein direkt mit dem Schukostecker-Typ F in einen freien Platz in der Steckdose eingesteckt und somit direkt über diesen mit Strom versorgt. Damit auch hier nicht der Steckplatz in der Steckdose verloren geht, wurde der Repeater mit einer zusätzlichen verfügbaren Steckdose ausgestattet. An der Innenseite befindet sich zudem ein Aufkleber, der unter anderem mit der Modellbezeichnung versehen wurde.

Am unteren Ende des devolo WLAN Repeater+ ac befinden sich zwei LAN-Ports, damit man bei Bedarf ein Gerät wie z. B. einen Fernseher oder eine Konsole direkt über den LAN-Port mit dem Internet verbinden kann. Direkt neben den beiden Anschlüssen ist außerdem ein kleines Loch vorhanden, bei dem es sich um den typischen Reset-Knopf handelt. Dieser sitzt aus Sicherheitsgründen, dass dieser nicht versehentlich betätigt wird vertieft, sodass man diesen mit einer Büroklammer oder Ähnlichem drücken muss. Des Weiteren sind die Wi-Fi-Adapter an den Seiten rundum mit Lüftungsschlitzen versehen, sodass darüber die wärme, die im Inneren entsteht, leichter entweichen kann.  

Soweit ähnelt der devolo WLAN Repeater+ ac absolut den devolo-Magic-Produkten. Lediglich an der Front gibt es minimale Unterschiede, hierbei handelt es sich jedoch nur um die Beschriftung, denn schließlich handelt es sich um ein anderes Produkt. So verläuft hier unten links nicht der graue Schriftzug „MAGIC LAN“, sondern „Repeater“. Der Rest ist mir bereits bestens von den devolo Magic-Adaptern bekannt, denn am rechten Rand an der Front verläuft von unten nach oben leicht erhaben der Firmenname devolo. Außerdem befinden sich an der Front zwei kleine Drucktasten, bei denen es sich zum einen um die PLC-Taste und die WiFi-Taste handelt. Mit dieser kann man entweder durch Längeres betätigen, das Wi-Fi abschalten oder die WPS-Funktion aktivieren.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des devolo WLAN Repeater+ ac ist sehr gut, hier gibt es keine Kritik zu äußern. Der Repeater wurde zwar weitestgehend aus Kunststoff hergestellt, doch dies ist bei Produkten im Indoor-Einsatz und Netzwerkprodukten absolut üblich und machen sämtliche andere Anbieter von solchen Produkten nicht anders. Schließlich werden diese Produkte ausschließlich im Haus eingesetzt und müssen somit keinen Wettereinflüssen ausgesetzt werden. Somit geht die Verarbeitung absolut in Ordnung und daran ist wie bereits erwähnt nichts auszusetzen. 

Sehr praktisch finde ich hier wie bereits unter „Design“ erwähnt, dass man bei diesem Repeater von devolo keinen Steckplatz für einen Stromstecker verliert und man hierüber nicht nur Geräte via WLAN ins Heimnetzwerk einbinden kann, sondern 2 stationärere Geräte problemlos auch via LAN-Kabel anschließen könnte. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

StandardsWLAN:
WLAN 4/5 (IEEE 802.11 a/b/g/n/ac/k/r/v)
2,4GHz + 5GHz Dual Band Dual concurrent
Ethernet:
IEEE 802.3 u/ab/x/az
GeschwindigkeitenWLAN:
2,4 GHz bis zu 300 Mbit/s 5 GHz bis zu 867 Mbit/s
Ethernet:
10/100 Mbit/s
ReichweiteWLAN: ca. 90 m2
SicherheitWPA/WPA2/WPA3 Personal
Anschlüsseje Gerät ein Typ F Stecker (CEE 7/4) Strombelastbarkeit: 16A
zwei LAN-Port (RJ45)
MaterialKunststoff (teilweise hochglanz)
Strom- und LeistungsaufnahmeMaximal: 5,6 W Typisch: 4,6 W
Lieferumfangdevolo WLAN Repeater+ ac
Anleitung
Technische Daten der devolo WLAN Repeater+ ac

Einrichtung und Konfiguration 

Die Einrichtung des devolo WLAN Repeater+ ac ist eigentlich sehr einfach und sollte problemlos auch von weniger technikaffine Leute eingerichtet werden können. Sollte man dennoch an einem Punkt nicht wirklich weiter wissen, dann kann man sich direkt Hilfe in der beiliegenden Installationsanleitung suchen, denn hier wird alles sehr gut Schritt für Schritt erklärt. Noch einfach geht das ganze jedoch über die bereits vom Vorgängermodell bekannte devolo Home Network App, welche die Einrichtung des Systems sehr verständlich auf dem Smartphone erklärt.

Zur Einrichtung muss man selbstverständlich den devolo WLAN Repeater+ ac in eine freie Steckdose stecken. Dabei muss man anders als bei den devolo Magic 2 WiFi next nicht darauf achten, dass der Repeater im selben Stromkreislauf eingesteckt wird wie euer Router, denn hierbei handelt es sich um kein Powerlineprodukt. In der App wir euch, wie bereits erwähnt alles sehr gut Schritt für Schritt erklärt, sodass euch diese auch durch die Einrichtung und Konfiguration des devolo WLAN Repeater+ ac hilft. Zu Beginn der Einrichtung werden euch zwei Optionen geboten, mithilfe der ihr den Repeater mit eurem Router verbinden könnt, entweder via WPS-Funktion, was schneller und einfach erledigt ist oder die herkömmliche Einrichtung via App. Beides dauert nicht sehr lange, wobei die WPS-Variante die etwas schnellere ist. Dazu müsst ihr nämlich zuerst den WPS-Knopf am Repeater (der mit dem Haus) kurz betätigen und dann noch innerhalb von 2 Minuten den WPS-Knopf an eurem Router (je nach Router unterschiedlich). Anschließend verbinden sich beide Netzwerke innerhalb von wenigen Sekunden miteinander, ohne dass ihr dazu noch extra euren Netzwerkschlüssel eingeben müsst.

Die andere Möglichkeit der Einrichtung ist die minimal aufwendiger. Dazu wählt man in der App, sobald man gefragt wird, die Einrichtung via App-Assistent benutzen aus. Anschließend in die WLAN-Einstellungen euers Smartphones navigieren und dort das Netzwerk mit dem Namen „devolo WiFi Repeater+ ac“ auswählen. Daraufhin wird kurz nach verfügbaren Netzwerken in der Umgebung gesucht und ihr solltet dabei das bisher von euch verwendete bzw. das, welches euer Router ausgibt, auswählen und das passende Passwort eingeben. Anschließend wird das System eingerichtet und ist einsatzbereit.

(Einrichtung und Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Home Network
Preis: Kostenlos
Home Network
Preis: Kostenlos

Der devolo WLAN Repeater+ ac hat eigentlich dasselbe Prinzip wie alle anderen Repeater auf dem Markt. Er empfängt das ursprüngliche Signal euers Routers und gibt dies verstärkt von seinem Standort weiter, sodass das heimische drahtlose Netzwerk deutlich erweitert wird. 

In der Übersichtsseite der App wird euch der verbundene Repeater angezeigt, der mit eurem WLAN-Router verbunden ist. Klickt man hier auf das Symbol des Repeaters, dann sieht man direkt, mit welchem Router dieser verbunden ist und wie hoch der aktuelle Durchsatz in „Mbs“ ist. Hier kann man dann unter anderem einstellen, dass man den Repeater neu positionieren möchte, kann sich eine Erklärung der LED anzeigen lassen und die Konfiguration des Geräts öffnen.

Hier in diesem Menü man dann viele Informationen zur Verbindung des Netzwerks einsehen usw. Tippt man auf die drei Striche oben links, kann man dann zum Menüpunkt „Assistent“ navigieren, bei dem Punkt, an dem man dann die Möglichkeit geboten bekommt, das Gerät als Repeater oder als neuen Zugangspunkt zu konfigurieren. Dies hat man jedoch eigentlich zu Beginn der Einrichtung bestimmt und somit nimmt man hier eigentlich keine Änderung mehr vor.

Im Menüpunkt „WLAN“ wird einem ein Überblick über die mit dem Repeater verbunden Gerät angezeigt. Als weiteres Untermenüs des Punktes kann man im Abschnitt „Repeater-Netzwerke“ Einstellungen des Repeater Netzwerk vornehmen. Sodass man hier z. B. statt dem Standard eingestellten In-Band Modus den Crossband-Modus laufen lassen kann, außerdem kann das Mesh-WLAN Netzwerk bei Bedarf deaktiviert werden usw.

Sofern man ein LAN Gerät angeschlossen hat, kann man im Menüpunkt „LAN“ die Übersicht der angeschlossenen Geräte einsehen und die IPv4 / IPv6 – Adresse des Repeaters anschauen. Der letzte Menüpunkt „System“ befasst sich mit der Konfiguration des Repeaters selbst, denn hier kann man dessen Namen umbenenne, die LEDs bei Bedarf, falls diese stören sollte abschalten und nach einer neuen Firmware suchen lassen.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Reichweite und Geschwindigkeit

Beim devolo WLAN Repeater+ ac wird das sogenannte Crossband-Repeating genutzt, also der Repeater von devolo funkt sowohl in der 2,4 und 5 GHz Frequenz. Die zusätzliche Multi-User-MIMO-Technologie sorgt außerdem dafür, dass eure Geräte jederzeit das beste WLAN-Netz geboten bekommen, also seid ihr in der Nähe des Repeaters, surft ihr normalerweise im 5GHz Netz und weiter weg im 2,4 GHz.  

Um die Geschwindigkeit und Reichweite meines WiFi-Netz zu verbessern, habe ich den devolo WLAN Repeater+ ac im zentralen Hausflur angebracht, sodass dieser von dort aus unser Netzwerk bis ans Ende vom Haus erweitert. Auf unserer Terrasse, auf der ich zuvor eine Download-Geschwindigkeit von knapp 100 Mbit/s erreichen konnte, betrug die Geschwindigkeit, nachdem ich den Repeater eingerichtet habe, fast 185 Mbit/s. Auch in den anderen Räumen, die bei uns im Haus etwas weiter vom Router entfernt waren, wurden mir durch den Repeater eine bessere und schnellere Downloadrate geboten, was mich soweit sehr freute und bestätigte, dass der Repeater seinen Job soweit gut erledigt. 

Laut devolo sollen hier jedoch eigentlich im 2,4 GHz bis zu 300 Mbit/s und im 5 GHz bis zu 867 Mbit/s drin sein, doch in der Praxis schaffte der Repeater bei mir selbst unter besten Bedienungen und als ich ganz nah bei diesem stand nur max. 450 Mbit/s. Das ist soweit ein guter Wert, doch im Vergleich zur Konkurrenz ist dies mehr oder weniger nur mittelmäßig. Dafür wiederum geht beim devolo Repeater zum einen keine Steckdose verloren und zudem besitzt der Repeater gleich zwei LAN-Anschlüsse, wo die Konkurrenz oft keinen oder nur einen LAN-Port bieten. 

Solltet ihr bei euch zu Hause bereits auf ein devolo Mesh-Netzwerk setzen, kann der Repeater euer bisheriges Mesh-Netzwerk problemlos erweitern, denn die Funktion besitzt dieser. Da der devolo WLAN Repeater+ ac mit allen Routern von sämtlichen Herstellern kompatibel ist, kann dieser jedes Netzwerk erweitern oder selbstverständlich auch euer devolo Powerline-Netzwerk. Durchaus positiv ist meiner Meinung nach auch der neue Verschlüsselungsstandard WPA3, der für eine erhöhte Sicherheit euerer WLAN-Verbindung sorgt.

Die beiden LAN-Anschlüsse bieten eine Geschwindigkeit von bis zu 100 Mbps, das ist zwar ok, doch beim Vorgänger dem devolo WiFi Repeater ac war es mit einem 1.000 Mbps (Gigabit-Anschluss) war deutlich mehr drin, auch wen man hier nur einen anstelle von nun zwei LAN-Ports zur Verfügung hatte.

(Reichweite und Geschwindigkeit: 4 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Laut devolo benötigt der devolo WiFi Repeater+ ac max. Watt, typisch wiederum 4,6 Watt. Direkt nach dem Einstecken der Adapter und dem Verbinden des Hauptgerätes mit meinem Router konnte ich gesamt einen Stand-By Verbrauch von ca. 2,5 Watt messen. Sind dann einige Endgeräte mit dem WiFi-Netz verbunden und man surft normal im Internet herum, dann ging der Verbrauch auf knapp 7 Watt hoch.

(Stromverbrauch: 4 von 5)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der devolo WiFi Repeater+ ac zeichnet sich durch eine sehr einfache Einrichtung aus, schließlich führt einen die kostenlos zur Verfügung gestellte devolo Home Network App, Schritt für Schritt durch die Einrichtung. Zudem wird das heimische WLAN erfolgreich erweitert und zugleich verstärkt. Durch sein weißes und recht unauffällig gehaltenes Design lässt sich der devolo WiFi Repeater+ ac nahezu in jeden Raum im Haus integrieren, einzig dabei etwas schade ist dessen wuchtige Maße, denn im Vergleich zu seiner Konkurrenz ist der Repeater von devolo nicht wirklich klein. Dafür wiederum bietet dieser gleich 2 LAN Steckplätze (RJ45) und eine im Gerät integrierte Steckdose.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 69,90€ ist der devolo WiFi Repeater+ ac ein guter Repeater, der seinen Job gut erledigt. Der Kauf lohnt sich durchaus bei euch, wenn euer WLAN nicht im gesamten Haus empfangbar ist und ihr mit einer guten Internetgeschwindigkeit zurechtkommt, die für die alltäglichen Dinge wie Surfen usw. ausreicht. Außerdem macht der Repeater bei euch Sinn, wenn bei euch sowieso schon Mesh-netzwerkfähige Produkte wie z. B. die devolo Magic Adapter im Einsatz sind. Setzt man wiederum auch einen anderen Hersteller bei der bisherigen Hardware und möchte das Maximale aus dem Internet herausholen, dann würde ich eventuelle zu einem anderen Repeater greifen, der eine schnellere WLAN-Übertragung bietet.   

devolo WLAN Repeater+ ac

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.devolo.de

Innr Outdoor Flex Light Colour

In aller Kürze

Beim Innr Outdoor Flex Light Colour handelt es sich um einen wasser- und staubgeschützten RGB LED-Streifen für den Garten, der mithilfe einer passenden Bridge z. B. die von Philips Hue ganz einfach über das eigene Smartphone gesteuert werden kann. Damit kann man im Garten für ein tolles Highlight sorgen, denn mit den vielen verfügbaren Farben kann man z. B. einen schöne Baumscheibe, die man mit Pflastersteinen umrandet hat, besonders in Szene setzen. Die Lichtqualität der Farben gefällt mir dabei sehr gut und die Einrichtung ist wie von smarten Lampen gewohnt sehr einfach gehalten. Aufgrund der geringeren Helligkeit eignet sich solch ein Outdoor-LED Streifen jedoch eher als Deko-Licht und nicht als Beleuchtung im Garten oder als helle Wegebeleuchtung. Der Preis ist mit 60€ für 2 Meter auch fast 50% billiger wie bei der Version von Philips Hue.

Gefällt uns

  • einfache Einrichtung
  • IP67 geschützt (Stecker IP44)
  • komplette Ausleuchtung des LED-Streifen
  • Einfache Montage

Gefällt uns weniger

  • kein HomeKit-Support

Innr Outdoor Flex Light Color

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Innr liefert das Outdoor Flex Light Colour in einer relativ kompakten Verpackung aus, die rundum mit einige Informationen bedruckt wurde. An der Oberseite ist wie bei eigentlich allen Herstellern der Produkt- und Herstellername zu lesen. Außerdem weißt innr hier durch das grüne Logo mit dem Haus direkt darauf hin, dass es sich um ein Outdoor-Leuchtmittel handelt. Zu guter Letzt ist hier dann auch noch ein Teilabschnitt des Flex Light zu sehen, der von dort aus weiter durch die linke Verpackungsseite verläuft. Links ist dabei zudem noch ein Rasen abgebildet, sodass man dezent erkennt, was der Einsatzzweck sein sollte. An der rechten Verpackungsseite werden einem einige Ausstattungsmerkmale in mehreren Sprachen aufgelistet, hierbei geht Innr auf die smarte Steuerung via Smartphone ein, dass man diese zudem automatisieren kann und das ganze energiesparend sein soll. Zum letzt genannten findet man an der Front, an dem die Verpackung geöffnet wird, ein typisches für Leuchtmittel verwendetes Energie-Label, das hierbei aussagt, das dieses Leuchtmittel der Klasse B entspricht. 

Zu guter Letzt geht Innr auf der Rückseite auf den Lieferumfang ein, sodass man erfährt, dass 6 Montageclips im Lieferumfang enthalten sind, ein Netzteil und das Innr Light Strip selbst. Außerdem wird man hier zudem darüber informiert, wie lang die einzelnen Kabel sind, um z. B. direkt vor Ort im Laden herauszufinden, ob die gedachte Länge auch für den gewünschten Einsatzzweck im Garten ausreicht oder ob man die längere Version benötigt. Unter der Abbildung folgen dann noch zahlreiche weitere technische Details in Form von Symbolen, sodass man hier unter anderem erfährt, dass zigbee unterstützt wird (daher auch mit der Hue Bridge kompatible), das Leuchtmittel nach IP67 geschützt wird, der Stecker wiederum „nur“ IP44, eine max. Helligkeit von 550 Lumen geboten wird und neben eine RGB (farbigen Beleuchtung) auch normales Licht mit 1.800K – 6.500K unterstützt wird.

Nach dem öffnen der Verpackung befindet sich direkt auf der Oberseite das Hauptprodukt, das Innr Outdoor Light Strip, welches hier aufgrund der kompakten Abmessungen der Verpackung aufgewickelt und mit Kabelbindern gesichert verpackt wurde. Von dem innr Outdoor Light Strip verläuft das Anschlusskabel unter die obere Ebene der Verpackung, unter der das restliche Zubehör versteckt wurde. Dabei handelt es sich um den Controller mit der smarten Elektronik inkl. Kabel, der Netzstecker, die 6 Befestigungsclips mit Schrauben und eine kleine Kurzanleitung. Das alles wurde hierbei jedoch leider relativ lieblos verstaut. Somit spart man sich zwar unnötiges Verpackungsmaterial, doch für den Kunden selbst sieht dies etwas unordentlicher aus, auch wenn die Funktion des Produktes dann wiederum wichtiger ist, wie eine schöne Verpackung.  

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Zum Design des Innr Outdoor Light Strip gibt es nicht sonderlich viel zu sagen, es handelt sich dabei um keine herkömmlichen LED-Streifen, sonder wie bereits erwähnt um ein spezielles Modell, welches für den Outdoor-Einsatz gedacht ist. Somit ist natürlich auch ein Witterungs- und Wasserschutz unerlässlich, der hier als Art Gummischlauch ausgeführt wurde, der das eigentlichen im inneren verlaufenden LED-Band zuverlässig schützt. Darunter verläuft zudem ein weiterer fest verbundener weißer gummierter Kunststoff, der ebenfalls als Schutz dient und zugleich auch als Montagepunkt für die daran flexible anzubringende Befestigungsclips. Somit misst der gesamte leuchtende Teil der Innr Outdoor Light Strip 22 x 12 mm (H x B) und ist in der Länge in 2 Meter oder 4 Meter erhältlich. 

Der Innr Outdoor Light Strip wird mithilfe des fest angeschlossen kurzen Stück des 5 Pin Anschlusses an den Controller (das schwarze Kästchen zwischen dem Kabel) angeschlossen. Dieser Controller beinhaltet die Steuerungshardware, also die smarten Funktionen die zum Programmieren und steuern des LED-Streifen benötigt werden. Dieses kleine schwarze Kunststoffkästchen ist 80 x 41 x 22 mm (L x B x H) groß und ist anders als der Stecker nach IP67 gegen Wasser und Staub geschützt. Von diesem Controller aus verläuft ein weiteres Kabel, welche in einen 2 Pin Kontakt über geht, der dann schlussendlich mit dem Netzteil verbunden und verschraubt wird. Das Netzteil ist, wie man bereits auf der Verpackung erfahren hat, nur nach IP44 geschützt, sodass man hier schauen sollte, dass die Steckdose am besten überdacht ist.

Das Kabel von der Steckdose aus hat eine Länge von knapp 3 Meter und von dort aus hat man dann je nach Modell einen 2 Meter oder 4 Meter langen LED-Leuchtsreifen, den man je nach Wunsch, sofern es die Flexibilität des Streifens zulässt, verlegen kann.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Innr Outdoor Light Strip sind der gut verarbeitet, sodass hier alle Stellen, an denen Wasser eindringe könnte, bestens abgedichtet wurden. Der Streifen selbst ist im Vergleich zu der Version von Philips Hue sogar nochmals deutlich steifer ausgelegt, was mir persönlich einen hochwertigeren Eindruck vermittelt. Außerdem kann ich somit den LED-Streifen deutlich einfacher um eine flache und rund verlaufende Baumscheibe legen, da der Streifen hier mit weniger Befestigungsclips deutlich besser an der Position hält. Zudem leuchtet der Streifen bei innr wirklich bis auf ca. 2 cm von Anfang bis Ende auf, dies ist bei Philips auch nicht der Fall, denn hier leuchten am Ende deutlich mehr als 10 cm nicht, was mich beim verlegen um einige Objekte wie z. B. der bereits erwähnten Baumscheibe stören würde. 

Der Schutz für den Außeneinsatz ist wie bereits erwähnt sehr gut gegeben. Man sollte dabei auf jeden Fall beachten, dass der IP44 geschützte Stecker überdacht bzw. vor Regen geschützt ist, denn diese Schutzklasse sagt aus, dass der Stecker „nur“ gegen Fremdkörper, die größer als 1 mm sind, geschützt ist und gegen Sprüh- und Spritzwasser von beliebiger Seite. Ab dem Controller ist das System dann nach IP67 geschützt, was einen vollständigen Schutz gegen Staub bietet und sogar ein zeitweiliges Untertauchen unter Wasser ermöglichen würde.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Leuchtmittel-ArtOutdoor-Licht
LichtfarbeRGBW
Farbtemperatur1800K – 6500K
Lichtqualität (CRI)>80
Lumen2 Meter: 550lm
4 Meter: 100lm
Anzahl der LEDs96 LED’s / meter
Abstrahlwinkel270°
Nennlebensdauer30.000h
Dimmbereich1% – 100%
Wattzahl2 Meter: 24W
4 Meter: 46 Watt
ProtokollZigbee Lightlink
LieferumfangInnr Outdoor Flex Light Colour
Controller mit Kabel
Netzteil
6 x Befestigungsclip mit Schraube
1 x Kurzanleitung
Technische Daten der Innr Outdoor Flex Light Colour

Einrichtung und Steuerung

Die Einrichtung bzw. das verlegen des Innr Outdoor Flex Light Colour ist sehr einfach. Man muss eben nur beachten, dass man in der Nähe zum späteren Einsatzzweck eine geschützte Steckdose hat, anschließend alles miteinander verbinden und das LED-Band mithilfe der 6 Befestigungsclips an den gewünschten stellen Fixieren. 

Die anschließende Einrichtung ist ebenso einfach, schließlich unterstützt das Innr Outdoor Flex Light Colour den Zigbee Funkstandard. Somit kann der LED Streifen mit den Systemen von Philips Hue, Ikea TRÅDFRI oder Amazon Echo Plus usw. verknüpft bzw. gestreut werden. Daher muss man sich, um das Innr Outdoor Flex Light Colour steuern zu können, nicht noch zusätzlich eine Bridge von Innr kaufen, sofern man bereits Leuchtmittel von Philips Hue besitzt, denn dann hat man in der Regel bereits die Hue Bridge im Haus installiert und kann somit darüber auch die Produkte von Innr steuern.

Jedoch gibt es zwei Einschränkungen, die man mit den Produkten von Innr in Kombination von Philips Hue nicht machen kann. Zum einen die Leuchtmittel direkt via Apple Homekit steuern und diese mit Hue Sync nutzen, wobei Letztres für das hier gebotene Leuchtmittel sowieso die wenigsten nutzen würden.

Da viele unter euch sicherlich schon ein Philips Hue Produkt bei sich zu Hause haben und somit auch die Bridge, die am meist verwendete ist, möchte ich mich bei der Einrichtung auf diese konzentrieren, da auch ich nur diese bei mir zu Hause habe. 

  1. Philips Hue App kostenlos aus dem Appstore herunterladen (verfügbar für iOS- und Android-Smartphones).
  2. Philips Hue App starten und die Einstellungen öffnen.
  3. Hier dann in die Lampeneinstellungen navigieren und Leuchte Hinzufügen auswählen.
  4. Nun sollte das neue Leuchtmittel gefunden werden und schon kann dieses in der Farbe wie die anderen Leuchtmittel verändert werden usw.

(Einrichtung und Steuerung: 4,5 von 5 Punkten)

Licht

Innr gibt an, dass die Helligkeit des Outdoor Flex Light Colour bei max. 550lm liegt bzw. 24 Watt. Dies reicht jetzt natürlich nicht aus, um eure Terrasse voll und ganz auszuleuchten, sondern ist eher dazu gedacht, am Abend ein Highlight im Garten schön auszuleuchten. Das hier keine so hohe Helligkeit wie bei den normalen Indoor LED-Streifen erreicht wird, liegt an dem hohen Schutz vor den Witterungseinflüssen usw. Schließlich umgibt die einzelnen LED, welche man hier auf kleinster Weise einzeln erkennen kann, ein milchglasiger Gummi, der die Helligkeit logischerweise trübt. 

Die farbliche Darstellung der insgesamt 16 Millionen Farben ist hervorragend. Hierbei kann ich mich keins Wegs beklagen, denn die Farben sind durchgehend gleichmäßig, satt und sättigend. Klar, der Milchglas-Kunststoff trübt das ganze wie gesagt etwas, doch dies hat seinen genannten Grund und zum einen reicht das für ein Deko-Licht im Garten voll und ganz aus und zudem bekommen dies andere Hersteller auch nicht besser hin.

Im Test zeigte sich, dass die max. Helligkeit des Innr Outdoor Flex Light Colour bei weißem Licht erreicht wird, da hierfür anders als für die farbliche Darstellung alle LED (RGB, also roter, gelbe und blau LEDs zugleich) benötigt werden, somit ist auch dann der höchste Stromverbrauch vorhanden. 

(Licht: 4,5 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Kommen wir noch kurz zum Thema Stromverbrauch, denn dieser ist bei einem Leuchtmittel, welches häufig angeschaltet ist, ebenfalls ein wichtiger Faktor, welchen man nicht vergessen sollte. Der Verbrauch schwankt wie bereits sehr stark, je nachdem, welche Farbe und Helligkeit man eingestellt hat. 

Das weiße Licht ist wie bereits zuvor angemerkt heller und benötigt im Stromverbrauch auch deutlich mehr Strom als die farblichen Darstellungen. So braucht weißes Licht im Schnitt 17 Watt, während die Farben zwischen 6 bis 7 Watt verbrauchen. Das ist alles soweit noch im Rahmen, da die anderen Hersteller hier bei einem nahezu identischen Verbrauch liegen. 

(Stromverbrauch: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Innr Smart Outdoor Flex Light Colour verspricht Innr ein langes, smart steuerbares und flexibles Lichtband für den Außenbereich, mit dem man für ein besonderes Highlight im Garten oder auf dem Balkon sorgen kann. Über die App von innr oder auch von Philips (sofern mit der Hue-Bridge verbunden), kann man zwischen 16 Millionen Farben wählen oder auch helles weißes Licht oder warmweißes Licht erzeugen. 

Somit kann man damit eigentlich alles machen, was man auch mit den Philips Hue White and Color Ambiance LED Outdoor Lightstrip machen kann, jedoch meiner Meinung nach mit einer besseren Ausleuchtung und zu einem günstigeren Preis. Verzichten muss man dahingegen jedoch auf den HomeKit Support und die Hue-Sync-Kompatibilität.

Preis/Leistung

Die UVP des Innr Smart Outdoor Flex Light Colour hat Innr mit 59,99€ bei 2 Meter länge und mit 99,99€ bei 4 Meter festgesetzt. In manchen Online-Shops bekommt man beide Versionen jedoch aktuell zumindest gut 10€ günstiger.   

Dafür erhält man ein wassergeschützten LED-Streifen, der in eurem Garten oder auf dem Balkon für eine schönere Atmosphäre sorgt. Die Lichtqualität ist sehr gut und die Helligkeit für ein Deko-Licht absolut ausreichend.

Innr Outdoor Flex Light Color

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

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Link zum Hersteller: https://www.innr.com/de/

JBL Tune 225TWS

In aller Kürze

Mit den JBL Tune 225TWS hat JBL recht überraschend ein Nachfolger der von mir bereits getesteten JBL Tune 220TWS auf den Markt gebracht, die rein äußerlich den Vorgänger fast komplett ähnlich sind. Änderungen soll es hier vor allem bei der Akkulaufzeit, der Steuerung und auch beim Klang geben. 

Weiterhin punkten die In-Ear Kopfhörer mit einem angenehmen Tragekomfort, da diese wie die Apple-Airpods lockerer im Ohr sitzen, was an den fehlenden Silikon-Aufsätzen liegt. Also sind die In-Ears eine gute Alternative, wenn euch die normalen In-Ears vom Tragekomfort unangenehm in den Ohren sind. Jedoch sorgt genau dieser Luftige sitzt dafür, dass sich das Klangbild der Treiber nicht zu 100 % entfalten kann. Hier merkt man, dass aufgrund der Versiegelung der fehlenden Silikon-Aufsätzen der Druck etwas fehlt, was jedoch auch Apple an den normalen AirPods ebenso nicht gelingt, zu vermeiden. Gut gefällt mir nun wiederum, dass man hier auf einen USB-C-Ladeanschluss gesetzt hat und man die Akkulaufzeit bei gleicher Größe der In-Ears von 3 auf 5 Stunden anheben konnte. 

Gefällt uns

  • sehr leicht
  • angenehmer Tragekomfort
  • gute Sprachwiedergabe

Gefällt uns weniger

  • keine genaue Akkuanzeige
  • Akkulaufzeit (<5h)
  • keine hochwertigen Audio-Codecs

JBL Tune 225TWS

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der neuen JBL Tune 225TWS entspricht bis auf wenige Veränderungen der Aufdrucke absolut der von den JBL Tune 220TWS. Die Gestaltung der Verpackung entspricht hier der typischen JBL Designsprache, sodass man hier eine kompakte Verpackung geboten bekommt, die in den typischen, von JBL genutzten Farben weiß, grau und orange daher kommt.

Die Vorderseite der Verpackung ziert wie von JBL gewohnt, ein großer Aufdruck der beiden In-Ear Kopfhörer, welche dabei genau in der Farbe gehalten wurden, welche man gekauft hat. Außerdem dürfen hier an der Front natürlich wie bei allen Herstellern weder der Herstellername in Form des Logos und die Modellbezeichnung der Kopfhörer fehlen. Direkt unterhalb der Modellbezeichnung der Kopfhörer werden die für JBL wichtigsten Merkmale der Kopfhörer erwähnt und wie üblich informiert JBL unten rechts über die Gesamtakkulaufzeit 25h sowie die reine Laufzeit der Ohrhörer von bis zu 5 h bzw. zusätzliche 20 Stunden mit dem mehrfachen aufladen zwischen den einzelnen Musikwiedergaben.

Die schmale rechte Seite zeigt die beiden Ohrhörer und geht auf die Bedienung ein bzw. zeigt genau, welche der beiden Tasten welchen Befehl ausführt. Darunter wird zudem noch erwähnt, dass eine Steuerung mit der eigenen Stimme möglich ist, und der Lieferumfang wird hier in Form von kleinen Skizzen aufgelistet.

Zu guter Letzt konzentriert sich JBL bei der Rückseite um die wichtigsten Ausstattungsmerkmale der JBL Tune 225TWS. Somit weißt das Unternehmen hier auf den typischen JBL Pure Bass Sound hin, dass die Ohrhörer mit Universal-Ohranpassstücken versehen sind und eine echte Stereotelefonie möglich ist. Als kleine Besonderheit wird hier das Ladecase der Ohrhörer durch ein transparentes Sichtfenster dargestellt und direkt darunter ist eine Ablichtung der Ohrhörer, die im Ladecase eingesetzt sind, zu sehen. Hierbei ähnelt die Rückseite absolut der des Vorgängermodells. 

Nach dem Durchtrennen des Klebestreifens an der Unterseite kann man das komplette Innenleben der Verpackung an der Unterseite herausziehen. Dabei kommt ein transparenter Kunststoffeinsatz zum Vorschein, in dem man an der Oberseite direkt das Ladecase, sowie die beiden Ohrhörer herausnehmen kann. Darunter wiederum befindet sich das neue orangefarbene USBC-C-Ladekabel, sowie die üblichen Beschreibungen in einer kleinen Mappe.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Bei den JBL Tune 225TWS handelt es sich wie bei dem Vorgängermodell um sogenannte Semi-In-Ear Ohrhörer. Damit werden Kopfhörer bezeichnet, welche ohne die von vielen anderen In-Ear Kopfhörer verwendeten Silikon-Aufsätze ausgestattet sind. Somit werden die JBL Tune 225TWS  lediglich ins Ohr gelegt, was für einen sehr luftigen sitzt sorgt, der zwar reine Geschmacksache ist, doch das diese Trageart ebenfalls sehr beleibt ist, sieht man ja an den Apple AirPods, denn dabei handelt es sich ebenfalls und Semi-In-Ear Ohrhörer.  

Die In-Ear Ohrhörer selbst setzen sich aus der Kapsel, die im Ohr sitzt, und dem Steg-Design, der aus dem Ohr herausragt, zusammen. Dieser Steg reicht etwas bis zum Ohrläppchen herunter und beinhaltet neben dem Mikrofon auch die Steuerungstasten. Dadurch, dass JBL hier nicht wie gewohnt auf wechselbare Silikon-Aufsätze verzichtet, setzt man auf eine Universalgröße der Knospe, die im Ohr sitzt. Laut JBL sollen die Ohrhörer durch die anatomisch geformte Ohrknospe quasi perfekt in jedem Ohr halten, ohne das man hierfür wie sonst gewohnt erst mal die richtigen Ohranpassstücke herausfinden muss. Hierbei geht das Unternehmen jedoch einen Kompromiss ein, denn ohne die sonst üblich verwendeten Ohranpassstücke aus Silikon usw. kann natürlich die ansonsten bei klassischen In-Ears Gegebene Isolationseigenschaft keineswegs erreicht werden.

Die Kopfhörer wurden selbstverständlich wie üblich in dieser Preisklasse nahezu komplett aus Kunststoff gefertigt. Die Knospe ist absolut ähnlich zu den der Apple AirPods gehalten, lediglich der Treiberausgang ist bei den JBL Tune 225TWS noch etwas mehr geschwungener ausgelegt, also mehr in Richtung Ohrkanal geschwungen. Der Stiel-Teil beinhaltet wie bereits erwähnt auf der Außenfläche die Bedienelemente, auf die ich später noch im Punkt „Bedienung“ ausführlicher eingehen werde. Im unteren Bereich befinden sich jedoch hier auch noch an beiden Ohrhörern je drei Ladekontakte, über die der Akku, der an beiden In-Ears im besagten Stiel verbaut wurde, aufgeladen wir und zudem findet man hier auch noch an jeder Seite ein Mikrofon.

Neben dem von mir getesteten Modell ist schwarz, gibt es die neuen JBL Tune 225TWS auch noch in zahlreichen weiteren Farben wie: Blau, Weiß, Grau, Pink und Gold. Daher sollte hier für jeden eine passende Farbe dabei sein, in der einem die JBL Tune 225TWS gefallen. 

Neu ist nun, dass man beide Ohrhörer, egal ob der rechts oder links auch problemlos dank der Dual-Connect Technologie auch einzeln als Mono In-Ear verwenden kann. Somit sind beide Ohrhörer nun in der Lage, sich direkt untereinander oder auch einzeln mit eurem Smartphone zu verbinden. Daher macht es hier auch Sinn, dass JBL an beiden Ohrhörern je ein Mikrofon verbaut hat, sodass beide bei Bedarf einzeln für Telefonate genutzt werden können.

Ladecase

Beim Ladecase gibt es gegenüber dem Vorgängermodell nur wenige Unterschiede. Schließlich wurde das Case aus demselben Material gefertigt und zwar komplett aus Kunststoff. Dabei hat JBL dieses wie immer farblich an die gewählte Farbe der True Wireless Ohrhörer angepasst. Somit ist das Case bei meinem Testgerät in einem matten Schwarz gehalten. Wobei hier wie an der Umrandung der Kopfhörer-Knospe auf zwei verschiedenen Farbtöne gesetzt wurde (Scharnier in Grau, der Rest mattschwarz). Wie für JBL üblich, darf natürlich an der Vorderseite der immer verwendete, leicht in den Kunststoff eingelassene JBL Schriftzug nicht fehlen.   

Das Case ist mit den Maßen: 55 x 50 x 30 mm (L x B x H) durchaus handlich und lässt sich somit gut in der Hosentasche verstauen. Mit einem Gesamtgewicht von 47 g (mit Ohrhörer 57g) ist das Gewicht absolut identisch zum Vorgängermodell, den JBL Tune 220TWS. Daher konnte JBL hier eine bessere Akkulaufzeit durch ein besseres Energiemanagement erreichen, was ich sehr gut finde. An der Unterseite des Ladecase befindet sich direkt zentral ein USB-C-Anschluss, über den logischerweise das Case mit Strom versorgt wird. Eine Anzeige, die über den Akkustand der Ohrhörer bzw. über den des Ladecase informiert, gibt es an der Außenseite nicht. Diese hat JBL nämlich dieses Mal im Inneren des Case und direkt an den Ohrhörern integriert. So zeigten drei einzelne LEDs zwischen den beiden Ohrhörern den aktuellen Zustand vom Case und die kleinen LED am hintern Lautsprechergitter den von beiden Ohrhörern.

Ein Magnetverschluss, welcher das Case verschlossen hält, sorgt dafür, dass auch beim sehr starken schütteln über Kopf nichts herausfällt. Aber auch wenn der Deckel offen ist und man das Case schüttelt, werden beide Ohrhörer dank der magnetischen Sicherung problemlos an ihrer Position gehalten. Apropos offen, das Öffnen des Case wurde sehr gut gelöst, denn dieses lässt sich problemlos mit nur einer Hand öffnen, was mir persönlich sehr gut gefällt. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der JBL Tune 225 TWS ist im Allgemeinen solide, jedoch erkennt man wie bereits erwähnt direkt, dass hierbei das Gehäuse aus mehreren einzelnen Kunststoffteilen zusammengefügt wurde. Dies ist bei den Huawei FreeBuds 3 zwar auch der Fall, jedoch keineswegs so direkt zu erkennen.  

Beide Ohrhörer sind außen mit einer kleinen länglichen Taste versehen. Diese bietet haptisch einen guten Druckpunkt, doch es gibt natürlich einen entscheidenden Nachteil einer solchen Physischen-Taste gegenüber eine Touch-Bedienung. Man drückt sich nämlich beim Betätigen der Taste mit nur einem Finger ständig den In-Ear in den Gehörgang, sodass man hier, um diesen Druck zu vermeiden, immer mehrer Finger nehmen muss und dabei den Stiel der Ohrhörer mit den restlichen Fingern stabilisiert. Das übertragen des klicken der Tasten lässt sich zudem auch leider nicht vermeiden, was jedoch alle In-Ear Ohrhörer mit echten Tasten als Problem haben.

Das leicht rundlich ausgeführte Kunststoff-Case ist mit einer sogenannten Soft-Touch-Oberfläche versehen, welches wie die Kopfhörer selbst ebenfalls matt gehalten wurde. Negativ an dieser matten Soft-Touch-Oberfläche ist jedoch, dass diese je nach gewählter Farbe sehr anfällig gegenüber Fingerabdrücke ist. Somit sammelten sich bei mir bereits nach einem Tag sehr viele Abdrücke rund um das Ladecase, welche schnell durch leicht fettige Finger entstehen können.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz, weitere Farben: Grau, Weiß, Blau, Pink und Gold
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 5 h
Akku Ladecase: 20 h
Gesamt somit: 25 h
Gewicht 57 g (Ohrhörer und Ladebox)
11 g (beide Ohrhörer)
46 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC. Unterstützte Profile: A2DP 1.3, AVRCP 1.5, HFP 1.7. Fast Pairing von Google wird unterstützt.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 12 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz–20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dB105 dB
Impedanz (Ohm)32 Ohm
LieferumfangJBL TUNE 225TWS Ohrhörer
USB-C-Ladekabel
Ladebox
1 x Garantieschein/Warnungshinweise
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten der JBL Tune 225TWS

Tragekomfort

Der Tragekomfort vieler In-Ear Kopfhörer ist wie beim Essen reine Geschmacksache. Den einen gefällt es besser, wenn In-Ear Kopfhörer mit ihren Silikon-Anpassstücken eine perfekte Abschirmung der Umgebungsgeräusche bieten, die anderen mögen es wiederum luftiger. Ich kann hier ganz klar sagen, mögt ihr das typisch Unterdruckgefühl von herkömmlichen In-Ear Kopfhörern nicht, dann könnten die JBL Tune 225TWS eine interessante Alternative für euch sein. 

Praktisch bei den JBL Tune 225TWS ist eben, dass man diese wie alle anderen Semi-In-Ear Ohrhörer direkt nach dem auspacken, ins Ohr einsetzen kann, ohne dass man dabei unter Umständen lange die richtigen Silikon-Anpassstücke raussuchen muss oder diese unbequem ins Ohr eindrehen muss. Der Tragekomfort ist wie bereits erwähnt unglaublich luftig und angenehm. Somit stören die Kopfhörer einem selbst nach längerem Musikhören nicht, was unter anderem auch an deren geringem Gewicht von knapp 5 Gramm pro Ohrhörer liegt. Dabei halte die In-Ear Ohrhörer wunderbar in den Ohren, sodass ich mir zur keiner Zeit sorgen machen müsste, dass diese sich unbemerkt aus dem Ohr herausdrücken und im schlimmsten Fall sogar herausfallen. Somit eigenen sich die JBL Tune 225TWS auch wunderbar für den Sport, auch wenn es keine expliziten Sport-In-Ear Ohrhörer sind.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

JBL hat laut eigenen Angaben die Bedienung etwas verbessert, doch was genau hat JBL dabei genau verändert? Weiterhin setzt JBL nämlich auf eine Bedienung mit den beiden länglichen Tasten, die je nachdem, wie oft man diese betätigt, verschiedene Befehle ausgeführt werden.  

Das Einschalten erfolgt eigentlich wie bei allen True-Wireless In-Ear Ohrhörern, indem man diese aus dem Ladecase entnimmt. Ebenso werden diese beim Einlegen wieder ausgeschaltet und automatisch aufgeladen. Alternativ betätigt man an jedem der In-Ear Ohrhörer den Knopf für 2 Sekunden beim Ein- und 5 Sekunden beim Ausschalten. Drückt man die kleine längliche Taste am rechten Ohrhörer einmalig, dann wird die Musik direkt gestartet, ein erneutes Betätigen pausiert diese wiederum. Drückt man die Taste bei einem eingehenden Anruf, kann man diesen annehmen und später auch so beenden. Möchte man wiederum auf den im Smartphone integrierten Sprachassistenten zugreifen, dann sollte man dieselbe Taste zweimal hintereinander drücken. Hier stehen einem dann am iPhone, Siri und bei allen Android-Nutzern der Google Assistant oder Bixby (bei Samsung) zur Seite.

Die Taste am linken Ohrhörer wiederum bietet nur eine Funktion, und zwar der Musiktitel Auswahl. Betätigt man den Knopf z. B. einmal, dann überspringt man das gerade abgespielte Lied und gelangt zum nächsten Track. Durch das Zweimalige hintereinander Betätigen wiederum gelangt man zum zuvor wiedergegebenen Musiktitel. 

Somit bleibt bei den JBL Tune 225TWs weiterhin das Problem, dass man nicht direkt über die In-Ear Ohrhörer die Musiklautstärke regulieren kann. Daher muss man hierfür weiterhin das Smartphone zur Hand nehmen, was ich persönlich etwas umständlich und auf Dauer nervig finde, da ich gerne oft die Lautstärke meiner Umgebung anpasse. Alternativ muss man dies dann via Sprachassistenten machen, indem man diesen über die Kopfhörer aufruft und diesen bittet, die Lautstärke zu reduzieren usw. 

Verändere wurde bei der Bedienung nur, dass man nun, wie bereits eingangs erwähnt, beide Ohrhörer und nicht mehr nur einen im Mono-Modus, also einzeln nutzen kann. Weiterhin gibt es jedoch das Problem, dass man im Monobetrieb dann nicht mehr die Musik steuern kann, also man kann keinen Titel mehr vor- oder zurückspringen, sondern muss dies dann via Sprachassistenten tun oder direkt am Smartphone. Dies ist für mich persönlich weiterhin sehr ärgerlich und bei der Bedienung ein großer Minus-Punkt.

(Bedienung: 3 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir zum wohl wichtigsten Thema bei Kopfhörern, dem Klang. Hier setzt JBL bei den Tune 220TWS auf einen 12, mm Treiber, der natürlich gut doppelt so groß ist wie bei den meisten herkömmlichen In-Ear Ohrhörer, was daran liegt, dass man die hier fehlenden Silikon-Aufsätze damit wieder ausgleichen muss. Schließlich fehlt es hier bei den Tune 225TWS definitiv an der Versiegelung eurer Ohren, also die Umgebungsgeräusche gelangen hier dennoch fast ungestört in euren Gehörgang. Daher müssen die Treiber mehr Power bieten können, um eben genau dieses Defizit zu komprimieren.

Keine Frage, die JBL Tune 225TWS bieten einen ordentlichen, druckvollen Bass, doch dieser ist der Bauform zu Schulden, denn diese hat Probleme, einen richtigen Druck zu erzeugen. Der Bass geht eben durch den luftigen Sitz und die fehlende Abschirmung und Abdichtung des Gehörgangs auf dem Weg ins Innenohr deutlich verloren. Für mich persönlich besitzen die JBL Tune 225TWS jedoch dennoch einen besseren und wärmeren Klang als die Apple AirPods.

Die Höhen sind überraschend luftig und geschmeidig und neigen nie dazu, anstrengend zu wirken. Dies trifft wiederum auf die Mitten nicht zu, denn dieses vermisse ich bei den JBL Tune 225TWS doch sehr. Insgesamt wirken diese für mich etwas verwaschen und zu schwach, sodass diese sich nicht gegen die Höhen und den Bass durchsetzten können. Die Stimmwiedergabe ist wiederum gut, denn Hörbücher darüber hören gefiel mir im Test sehr gut, da Stimmen sehr natürlich und gut verständlich wiedergegeben werden.

Die Sprachverständlichkeit der Kopfhörer ist wiederum überraschend gut, was auch an der Stereo-Telefonie liegt. Hier schneiden die neuen JBL Tune 225TWs sogar etwas besser bei der Verständlichkeit ab als die Vorgängerversion, was daran liegt, dass nun nicht mehr nur ein, sondern gleich zwei Mikrofone verbaut wurden. Dennoch gelingt es den beiden Mikros in einer lauteren Umgebung nur schwer, die Umgebungsgeräusche zu minimieren, sodass mein Gesprächspartner mich teils nicht direkt auf Anhieb verstehen konnte, doch dieses Problem haben viele anderen In-Ear Kopfhörer auch und ist kein Problem, das nur JBL hat. An einem stilleren Ort konnte wiederum sowohl ich als auch mein Gesprächspartner mich laut genug und deutlich hören. Auf Nachfrage erwähnte mein Testgesprächspartner lediglich, dass meine Stimme ein leichter Hall begleitete, was bei der Verständlichkeit jedoch keine Probleme verursacht hatte.

Was die Latenz angeht, sind die Ohrhörer gut fürs Video und Filme ansehen geeignet. Die Verzögerung zwischen Ton und Bild ist beim Ansehen von YouTube Videos usw. sehr gering, sodass ich hier nur sehr minimale Verzögerungen feststellen konnte.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Bei der Energieversorgung der JBL Tune 225TWS setzt JBL exakt auf dieselbe Akkukapazität wie beim Vorgängermodell. In jedem Ohrhörer sitzt im Bereich des Stiels einen kleiner 22 mAh Lithium-Ionen-Akku. Hierbei find ich es überraschend, dass JBL bei gleich großem Akku die Laufzeit von bis zu 3 Stunden auf max. 5 Stunden erhöhen konnte. Dies ist zwar kein Spitzenwert, jedoch sollte diese Laufzeit für die meisten mehr als ausreichend sein. Je nach gewählter Lautstärke pendelt sich die Laufzeit jedoch bei mir im Test bei etwas mehr als vier Stunden ein, was jedoch immer noch das doppelte ist als bei dem Vorgängermodell.

Da die Kopfhörer im Case nicht nur aufbewahrt werden können, sondern automatisch wieder aufgeladen werden, ist es wichtig, diese hier drin zu verstauen. Das Etui bietet eine zusätzliche Laufzeit von bis zu 20 Stunden (ca. 4 einhalb Mal aufladen) für jeden Ohrhörer. Dafür sorgt der 410 mAh große Akku, welcher gut 2 Stunden benötigt, bis dieser wieder voll aufgeladen wurde. Das Aufladen der Akkus in den Ohrhörer wiederum dauerte im Test von komplett leer auf voll knapp eineinhalb Stunden.

Bluetooth

Bei den JBL Tune 225TWS setzt der Hersteller wie bereits bei allen neuen Kopfhörer-Modellen auf einen zeitgemäßen Bluetooth 5.0 Chip. Dieser sorgt für eine sichere und stabile Verbindung zwischen Ohrhörer und Smartphone. Hierbei ist nun neu, dass man bei den JBL Tune 225TWS beide Ohrhörer im Monobetrieb verwenden kann, sodass der andere bei Bedarf weiterhin im Ladecase verbleiben kann.

Die Einrichtung bzw. das Koppeln der Ohrhörer mit dem Smartphone gestaltet sich wie üblich sehr einfach. Die Ohrhörer versetzen sich nämlich beim ersten Einlegen in das Case und der anschließenden Direkten entnehme automatisch in den Pairing-Modus. Anschließend können diese wie alle Bluetooth-Geräte direkt über das entsprechende Einstellungsmenü am Smartphone miteinander verbunden werden. Die Übertragungsreichweite des Bluetooth Chip beträgt im Schnitt knapp 11 Meter, was indoor je nach Hausgegebenheiten etwas variieren kann.

Möchte man die beiden Ohrhörer wiederum mit einem weiteren Gerät verbinden wie z. B. dem neuen Smartphone, muss man zuerst die aktive Verbindung zum eventuell bereits verbundenen Gerät trennen, da hier leider keine Multipoint-Verbindung unterstützt wird. Somit muss man erst die beiden Ohrhörer in das Case einsetzen und dann den rechten wieder herausholen und direkt die Taste am Ohrhörer für 5 Sekunden gedrückt halten. Daraufhin sind die Ohrhörer bereit, sich mit dem neuen Gerät zu verbinden.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Ob die neuen JBL Tune 225TWS für einen persönlich etwas sind oder nicht, hängt sehr vom Tragekomfort ab, also was ihr bevorzugt. Seid ihr kein Fan von den normalen In-Ears mit Silikon-Tips, da euch das Unterdruckgefühl stört, dann solltet ihr die Ohrhörer ausprobieren, denn hier werdet ihr von dem bequemen Sitz erstaunt sein. Zudem eignen sich diese hier perfekt, wenn ihr bisher AirPods genutzt habt, bei denen aber der Akku defekt ist oder ihr gerne welche hättet euch diese jedoch zu teuer sind. Für unter 100€ sind die JBL Tune 225TWs nämlich sehr gut und meiner Meinung nach klanglich betrachtet sogar besser als die AirPods von Apple.   

Das nun auch etwas am Akku geschraubt wurde, sodass dieser je nach nutzen bis zu 5 Stunden am Stück durchhält, ist sehr wichtig, denn dies war gegenüber dem Vorgängermodell der größte Kritikpunkt für mich.

Preis/Leistung

Die UVP der Tune 225TWS hat JBL unverändert bei 99,99€ belassen. Online sind diese jedoch aktuell für 78,00€ inkl. Versand erhältlich und somit nochmals etwas interessanter geworden.  

Der große Pluspunkt, welcher für die JBL Tune 225TWS spricht, ist deren angenehm leichtes Gewicht und der lockerere Tragekomfort, welcher somit auch für diejenigen geeignet ist, die empfindlich auf Druck in den Ohren reagieren. Klanglich richten diese sich weniger an Genres wie Hip-Hop und Co., sondern vielmehr an die, die von Stimmen profitieren wie z. B. Hörbücher. Dies ist soweit alles wie gehabt vom Vorgängermodell bekannt, doch zum Glück hat man hier nicht nur ein überarbeitetes Modell mit USB-C Anschluss auf den Markt gebracht, sondern auch meinen größten Kritikpunkt behoben und zwar die Akkulaufzeit. Schließlich sind bis zu 5 Stunden deutlich besser als bis zu 3 Stunden.

JBL Tune 225TWS

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.jbl.com

LAMAX Street2

Der Bereich portable Bluetooth-Lautsprecher ist mittlerweile ein stark umkämpfter Markt, bei dem die Auswahl extrem groß geworden ist. Dabei gibt es sowohl extrem schöne als auch teure Speaker und Modelle mit besonderen Funktionen oder Ausstattungen. Jedoch muss es für viele nichts Extravagantes sein, sondern ein zuverlässiger Lautsprecher mit einer guten Akkulaufzeit, einem guten Klang und dies alles zusammengepackt in einem tollen Design. 

Genau die letzt genannten Punkte treffen auf das Produkt zu, welches ich euch in diesem testr LITE Testbericht vorstellen möchte, der LAMAX Street2. Dieser Lautsprecher ist kompakt, bietet ein tolles Design und kostet aktuell knapp 35€ (ohne Versand). Hier stimmt das Gesamtpaket, denn er bietet zudem neben den bereits genannten Argumenten eine gute Verarbeitung eine Zeitgemäße Bluetooth 5.0 Verbindung und als zusätzliche Option kann dieser auch via microSD-Karte mit Musik gefüttert werden.

Zum Angebot bei

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Google Stadia Premiere Edition

Bereits vor etwas mehr als ein Jahr erschien in einigen Ländern, darunter auch in Deutschland, Googles Cloud-Gaming-Service Stadia. Die Österreicher und Schweizer mussten jedoch etwas länger warten und dürfen nun gut 1 Jahr später auch auf den Dienst zugreife. Doch warum handelt es sich bei „Stadia“ genau? Es handelt sich um ein Dienst für Spiele-Streaming, der dafür sorgt, dass ihr zahlreiche Spiele nicht über eine Konsole spielt, auf der die Spiele berechnet und auf den Fernseher übertragen werden, sondern hier laufen diese über Server von Google, die das jeweilige Spiel über das Internet als Video zu euch Streamen. Somit spart ihr euch den Kauf von teurer Hardware, denn hier benötigt ihr lediglich die Google Stadia Premiere Edition, die einen Stadia Controller und ein Google Chromecast Ultra beinhaltet. Nach der Einrichtung könnt ihr direkt durch den Controller und der angeschlossenen Chromecast am TV mit dem Zocken beginnen und das in guter Grafik und ohne dass ihr euch sorgen um den Speicher auf der Hardware machen müsst. Nachteil hier ist jedoch die Internetverbindung, ist diese schlecht oder unterbrochen, könnt ihr nicht mal offline zocken, da die Spiele wie erwähnt alle über einen Server laufen.

Gefällt uns

  • guter Controller
  • sehr einfach Einrichtung
  • keine hohe Anschaffungskosten
  • Grafik überraschend gut
  • nicht nur für den Fernseher geeignet

Gefällt uns weniger

  • noch wenig Spiele
  • Grafik kommt nicht an Next-Gen-Konsolen ran
  • Risiko das Dienst eingestellt wird, dann sind die gekauften Spiele verloren.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung von der Google Stadia Premiere Edition setzt der Konzern auf eine absolut ähnliche Gestaltung wie bei den bisher von mir getesteten Produkten aus dem Hause Google. Somit handelt es sich auch hier um eine komplett in Weiß gehaltene Verpackung, die lediglich mit einigen wenigen Aufdrucken versehen wurde. Direkt auf der Oberseite des Deckels wird dabei wie gewohnt das eigentliche Produkt präsentiert, was hier bei der Google Stadia Premiere Edition der Controller ist. Zusätzlich erblickt man hier dann noch darüber das Stadia Logo und im unteren Bereich das farbenfrohe Google Logo. An drei der seitlichen Flächen sieht man ebenfalls lediglich ein Stadia Logo, während man an der vierten Fläche viel Text geboten bekommt in Form vom Lieferumfang und einigen technischen Details. Zu guter Letzt ist an der Unterseite noch wie von Google gewohnt noch ein großes Bild zu sehen, an dem man den Controller in Aktion sieht, in diesem Fall erblickt man hier gerade, wie jemand den Controller in der Hand hält und damit spielt.

Nach dem Abnehmen des Deckels kommt direkt der Stadia Controller zum Vorschein, welcher hier schön präsentiert wird und in einem von Google typischen Einleger aus Zellulose-Material eingesetzt wurde. Entnimmt man den Einleger zusammen mit dem Controller, kommt darunter eine weitere Ebene zum Vorschein, in der ebenfalls alles ordentlich verstaut wurde. Hier findet man dann ein langes USB-A auf USB-C Ladekabel und das 7,5 Watt Netzteil, um den Akku des Controllers aufzuladen. Dazwischen hat Google in dem Einleger aus Pappe sämtliche Beipackzettel eingesetzt (Kurzanleitung usw.). Unter diesem Einleger wiederum ist noch eine letzte Ebene, in welcher man dann direkt die Google Chromecast Ultra sowie das für die Stromversorgung benötigte Netzteil mit Micro-USB-Anschluss findet.

 (Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Controller

Beim Google Stadia Controller handelt es sich definitiv nicht um einen billigen Controller, sondern um ein hochwertiges Modell, welches den Controllern von Microsoft und Sony in nichts nachsteht.

Als ich den Controller das erste mal in die Hände genommen hatte, war dieser für mich kein bisschen fremd oder gewöhnungsbedürftig, da dieser von den Tasten und der Form sehr dem meiner Xbox One X ähneln. Lediglich die zentralen Tasten sowie die Anordnung der Analogsticks ist hier etwas anders, wobei Letzteres der Anordnung des Sony Playstation Controllern entspricht. Das Oberflächenmaterial des Controllers fühlt sich sehr hochwertig an, während man die Oberehälfte des Controllers glatt gehalten hat, wurde die komplette Unterhälfte mit einer Strukturierung versehen. So kenne ich es persönlich auch von meinem Xbox Controller, sodass auch hier beim Google Stadia Controller ein angenehmes Griffgefühl gewährleistet wird. 

Der Akku des Google Stadia Controller ist fest verbaut und befindet sich vermutlich wie bei allen andere mir bekannten Controllern ebenfalls im dickeren Teil des Controllers dort, wo man auch den USB-C Anschluss findet, um selbigen wieder aufzuladen. Zusammen mit der gesamten Elektronik, die definitiv umfangreicher als bei herkömmlichen Spiele-Konsolen ist, kommt der Controller auf ein Gesamtgewicht von 265 Gramm. Auf die besondere Elektronik, die der Stadia Controller besitzt, gehe ich im Verlauf des Testberichts noch genauer ein. 

Die einzelnen Tasten, Trigger und die beiden Analogsticks fühlen sich gut an und besitzen einen angenehmen Druckpunkt. Beide Analogsticks wurden am Rand mit einem griffigen Material versehen, sodass man auch hier immer volle Kontrolle beim Spielen hat und nicht versehentlich bei schwitzigen Fingern vom Stick rutscht. 

Bei dem Steuerkreuz und den vier rechten Tasten (X;Y;B und A) handelt es sich um keine unbekannten Tasten, denn diese kenn ich bereits wie erwähnt von meiner Xbox One X. Jedoch besitzt der Controller im Zentrum noch 5 Tasten, die teils speziell sind. So gibt es ganz links oben die Optionstaste, darunter wiederum eine extra Taste für den Google Assistant. Mit dem man dank dem im Controller integrierten Mikrofon an der Unterseite unterhalb des 3,5 mm direkt sprechen kann und somit dem Google Chromecast usw. befehle erteilen kann. Symmetrische gegenüber ist recht oben die Menü-Taste und darunter die Aufnahme-Taste integriert. Diese dient dazu, dass man direkt während man Spiel für ein kurzes drücken, einen Screenshot und bei langem Drücken für eine 30 Sekunden Aufnahme starten bzw. ausführen kann. Zu guter Letzt befindet sich zwischen den beiden Analogsticks die Stadia-Taste, mit der man den Controller bzw. Google Stadia Ein-/Ausschalten kann und welche durch die integrierte Beleuchtung über den aktuellen Status informiert. Rechts und links haben wir natürlich an der Front neben dem USB-C Port noch die üblichen Trigger und Bumper (L1,L2 und R1, R2), welche man so in der Art auch von allen bekannten Controllern kennt.

Chromecast Ultra

Die bei der Google Stadia mitgeliefert Google Chromecast Ultra ist keine spezielle Version, sondern wird lediglich in der App mit dem Controller verknüpft, sodass ihr die Inhalte, also die Spiele direkt auf euren Fernseher übertragen bekommt. Im Vergleich zur aktuell noch verfügbaren Google Chromecast streamt die Ultra Version Inhalte in 4K und HDR, was die günstigere nicht kann. Sozusagen handelt es sich hier beim Lieferumfang um die Vorgängerversion der neuen Google Chromecast mit Google TV nur eben in einem andere Design und einem abgespeckten Funktionsumfang. Schließlich kann die neue Chromecast mit Google TV nun nicht mehr nur als reiner Streaming-Stick verwendet werden, sondern bietet nun die Funktionen eines eigenständigen Media Players mit Google Assistent, AppStore usw.

Das Design ist hier ein klassisches Eishockey-Puck Form mit einem kurzen, fest integrierte Kabel mit HDMI-Anschluss, über den der Chromecast an euren Fernseher angeschlossen wird. Der Chromecast selbst ist nach dem anschließen nicht mehr direkt ersichtlich, da dieser fortan hinterm Fernseher versteckt ist. Damit dieser nicht einfach so am Kabel hängt, wurden der HDMI-Anschluss und die Rückseite des Chromecast magnetisch ausgeführt, sodass sofern euer HDMI-Port es am TV zulässt, dieser sauber aufgeräumt am Anschluss hängt. Anders als seine Vorgängermodelle muss der Google Chromecast jedoch über einen separaten Micro-USB- Port mit Strom versorgt werden daher braucht man hier auch einen freien Steckplatz in der Steckdose, was jedoch kein Problem sein sollte, da das Kabel hierfür knapp 2 Meter lang ist.

An dem Google Chromecast gibt es recht wenig Köpfe, lediglich ein kleiner Knopf, der dafür benötigt wird, sofern man einen Reset durchführen möchte, falls man z. B. diesen mit einem neuen WLAN verbinden möchte usw.. Da nicht jeder ein WLAN-Netz bevorzugt, gibt es am Netzteil des Chromecast einen Netzwerkanschluss, sodass man den Google Chromecast auch über ein Netzwerkkabel ins heimische Netzwerk einbinden kann.  

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung beider Geräte ist soweit vollkommen in Ordnung. Am Controller selbst habe ich nichts zu beanstanden, hier bekommt man die gewohnte, sehr gute Google-Qualität geliefert, bei der sowohl die Haptik als auch das Design sehr zu überzeugen weiß. Man setzt hier auf aktuelle Anschlüsse (USB-C), die Tasten sind gut erreichbar und besitzen einen guten Druckpunkt.

Was man eventuell Kritisieren könnte, wäre am Google Chromecast Ultra die Hochglanzoberfläche aus Kunststoff, denn diese verkratz sehr leicht. Jedoch hängt die Chromecast nach dem Einrichten permanent hinter dem Fernseher und daher ist diese anfällige Oberfläche eigentlich egal. Was ich jedoch Schade finde, ist, dass man die Chromecast über ein Netzteil mit Micro-USB mit Strom versorgen muss, schließlich setzt Google sonst inzwischen überall auf USB-C, warum hier nicht. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Konsolen-ArtCloud-Gaming, ohne Konsole, man benötigt nur den Stadia-Controller und am TV eine Google Chromecast
AuflösungDownloadrate von 10 Mbit/s: max 720p mit 60fps.
Downloadrate von 20 Mbit/s: max 1080p (Full-HD) mit HDR, 60fps.
Downloadrate von 35 Mbit/s: 4K (UHD), HDR, 60fps.
SoundDownloadrate von 10 Mbit/s: nur Stereo-Sound
Downloadrate von 20 Mbit/s: 5.1 Sound
Downloadrate von 35 Mbit/s: 5.1 Sound
Monatlicher PreisStadia ohne Pro (nur mit max. Full-HD) kostenlos.
Stadia Pro mit Rabatteen und 4K-AUflösung: 9,99€ im Monat.
Controller-Gewicht 265 Gramm
MaterialKunststoff
KonnektivitätWLAN, Controller verbindet sich über euer Netzwerk direkt mit dem Stadia Server.
LieferumfangGoogle Stadia Controller
USB-C Ladekabel
7,5 Watt Netzteil
Google Chromecast Ultra
Netzteil mit Netzwerkanschluss und einem 2m langen Micro USB-Kabel
Kurzanleitungen usw.
Technische Daten der Google Stadia Premiere Edition

Einrichtung & Inbetriebnahme

Unbekannte App
Preis: Kostenlos
Stadia
Preis: Kostenlos

Es ist egal, ob man Stadia später auf dem Smartphone, dem PC oder am Fernseher nutzen möchte, schließlich ist dies alles möglich, was man jedoch dafür unabdingbar benötigt, ist ein Gmail-Konto. Am PC wird jedoch zudem noch der Chrome-Webbrowser sowie eine schnelle Internetverbindung vorausgesetzt. Hierbei empfiehlt Google minimum eine Downloadrate von 10 Mbit/s, was jedoch nur fürs zocken mit 720p mit 60fps und Stereo-Sound ausreichen wird. Sinnvoller wäre hier schon die doppelte Downloadrate von 20 Mbit/s, denn dann erreicht man 1080p (Full-HD) mit HDR, 60fps und 5.1 Sound. Auf die volle Grafikleistung kann man bei einer Downloadrate von 35 Mbit/s zugreifen, denn damit sind 4K, 60fps und der 5.1 Sound kein Problem. Damit ihr bevor ihr Google Stadia kauft und später eventuell nicht enttäuscht seid, wenn die Leistung eures Internets zu langsam ist, könnt ihr hier einen von Google bereitgestellten Speedtest durchführen, der euch im Anschluss direkt aussagt, ob und auf welcher Leistung Stadia bei euch laufen wird. 

 Da ihr die Spiele über die Server von Google spielt, fällt hierbei natürlich auch ein sehr hoher Datenverbrauch an, sodass ich hier vor allem beim mobilen Zocken am Smartphone entweder viel Datenvolumen haben solltet, oder eine Gaming-Flat, bei der euch Datenvolumen, welches beim Zocken anfällt, nicht berechnet wird. Schließlich sollte man hier bei 720p mit 4,5 GB bzw. 20 GB pro Stunden bei 4K-Auflösung rechnen.  

Die Google Stadia App aus dem AppStore dient lediglich der Einrichtung und der Account-Verwaltung, wollt ihr auf eurem Smartphone z. B. direkt am iPhone über den Browser Safari zocken, könnt ihr dies nach dem Einloggen auf folgender Seite (Link setzten auf https://stadia.google.com/) tun. Am meisten zock ich jedoch zu Hause am Fernseher, was dank der im Lieferumfang der Google Stadia Premiere Edition beiliegenden Google Chromecast und dem Stadia Controller einfach und schnell nach der Einrichtung geht. Sofern euer Fernseher jedoch über ein integriertes Chromecast verfügt, würde es selbstverständlich auch reichen, wenn ihr nur den Stadia Controller kauft, was etwas Günstiger wäre.

Die Einrichtung von Google Stadia ist etwas umfangreicher als bei einer herkömmlichen Konsole, doch keineswegs etwas, was man selbst als Laie nicht hinbekommt, schließlich wird hier bei der Einrichtung alles sehr gut über die App erklärt. Dabei könnt ihr zu Beginn direkt die Google Chromecast Ultra in einen freien HDMI-Anschluss an eurem Fernseher anschließen und diese dann mit dem beiliegenden Netzteil mit Strom versorgen. Ob ihr hier dann zudem ein Netzwerkkabel an das Netzteil der Chromecast hängt oder das integrierte WLAN nutzt, ist euch überlassen. Anschließend geht es dann noch darum, den Controller über Google Home bzw. die Google Stadia App mit der Chromecast zu verbinden, was wie der komplette Einrichtungsvorgang jederzeit sehr verständlich und Schritt für Schritt erklärt wird. Sofern ihr dann noch in den Genuss kommen möchte, Stadia Pro für 30 Tage kostenlos ausprobieren, benötigt man zusätzlich noch ein gültiges Zahlungsmittel (Kreditkarte usw.).

(Einrichtung & Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Das Besondere an Google Stadia gegenüber den Spielekonsolen Xbox, Playstation und Nintendo ist, dass man hier rein auf das so genante Cloud-Gaming setzt. Dies bedeutet, wie bereits eingangs des Testberichtes erwähnt, dass ihr hier weder Discs im lokalen Geschäft kaufen könnt/müsst noch, dass ihr hier eine Konsole mit integriertem Prozessor, Speicher usw. benötigt. Bei dem sogenannten Cloud-Gaming ist jedoch eine Internetverbindung erforderlich, denn ist diese bei euch unterbrochen, da eine Störung vorliegt, funktioniert das ganze in dieser Zeit nicht, egal ob Multiplayer oder Einzelspieler, da alles über das Internet läuft. 

Google Stadia gibt es wie bereits zuvor erwähnt in einer 30-tägigen Pro Version, diese kostet nach dem Ablauf jedoch 9,99€. Dies beinhaltet jedoch dann die Gaminggrafik in 4K mit 60fps, HDR und 5.1 Sound. Außerdem erhält man jedem Monat neuen gratis Spiele und Rabatte, die man solange nutzen kann, wie man für den Dienst bezahlt. Alternativ gibt es nach den 30 Tagen die Möglichkeit, in den kostenlosen Service zu wechseln, indem man das Abo nicht verlängert. Dies hat jedoch ein Manko und zwar wird eure Grafik auf Full HD 1080p reduziert, was daher einen wahrscheinlich dazu zwingen wird, den Stadia Pro-Dienst zu abonnieren, sofern man einen 4K Fernseher besitzt.

Doch wie funktioniert das sogenannte Cloud-Gaming? Also das Spiel, welches man z. B. am Fernseher spielt, läuft eigentlich über einen leistungsstarken Server von Google. Dabei erfolgt sowohl die Steuerung als auch die Eingabe der Befehle bei euch zu Hause über den Controller, der direkt mit eurem WiFi Netzwerk verbunden ist. Die Berechnung jedoch also, wie sich eure Figur bewegt, erfolgt dann wiederum auf dem Server von Google. Der Vorteil dabei ist, ihr müsst keine Updates installieren, welche bei normalen Konsolen teils sehr lange dauern und ihr müsst ein Spiel nicht zuvor noch installieren. 

Im Vergleich zu anderen Konsolen, die ebenfalls auf Cloud-Gaming setzten, konnte ich bei Google Stadia bei sehr guter Internetverbindung kein Ruckeln oder Verzögerungen bei der Eingabe von Befehlen feststellen. Man merkt während des Spielens eigentlich nicht wirklich das, dass Spiel auf einem Server von Google läuft, anstelle direkt bei euch zu Hause. Um die gewohnten Ladezeiten kommt man jedoch nicht herum, denn diese fallen hier leider auch nicht weg, sind jedoch absolut im Rahmen und auf dem Niveau von Xbox One X und Playstation 4.

Da der Controller während der Einrichtung direkt mit eurem WLAN verbunden wird, braucht ihr nach der Einrichtung nicht mehr euer Smartphone, denn sobald ihr den Einschaltknopf an dem Controller drückt, startet automatisch die Google Chromecast und ihr könnt mit dem zocken beginnen. Somit kommuniziert hier bei Google Stadia direkt der Controller mit dem Server und es wird kein weiteres Gerät mehr benötigt. Die Google Chromecast wird schließlich nur dazu benötigt, dass das Bild auf eueren Fernseher übertragen wird.

Für den Controller gibt es übrigens einen praktischen Halter fürs Smartphone, der Power Support CLAW. Dieser sorgt dafür, dass ihr das Smartphone in Kombination mit dem Controller nutzen könnt und somit auch unterwegs mit dem Stadia Controller zocken könnt. Dieser könnt eich jedoch aktuell in keinem Shop im DACH-Bereich entdecken und daher wird es hier noch etwas dauern, bis dieser Zubehör auch hier erhältlich sein wird. Preislich liegt dieser dann bei 15 bis 20€.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Grafik/Sound

Ich habe das Google Cloud Stadia bei mir zu Hause mit einem 250 Mbit/s Anschluss übers Kabelnetz getestet, bei dem ich beim Test von Google die max. Leistung erreichen konnte. Zudem habe ich das System an meinem LG OLED55C8 Fernseher mit dem Teufel Ultima 40 Aktiv und den Teufel Effekt Rear-Lautsprechern getestet, sodass ich sowohl die Grafik als auch den Klang gut testen konnte.

Die von mir getesteten Games liefen wie bereits angedeutet allesamt sehr flüssig, jedoch konnte ich gelegentlich leichte Grafikfragmente während des Spielen feststellen. Hier werden normale Gamer wohl mit leben können, doch für echte Pro-Gamer ist dies sicherlich ein absolutes No-Go. Die Grafikleistung in 4K ist zwar durchaus gut, doch an die Grafik der Next-Gen Konsolen oder einen gut ausgestatteten PC kommt diese dennoch nicht heran, was mich persönlich jedoch auch extrem überrascht hätte. Die Größten einbüßen beim Google Stadia Pro muss man jedoch meiner Meinung nach bei Spielen machen, die eine offene Welt bieten wie z. B. Assassins Creed Valhalla, denn hier leidet die Weitsicht doch sehr. Der Sound wiederum ist wie versprochen sehr gut und steht den aktuellen Konsolen usw. in nichts nach.

(Grafik/Sound: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit Google Stadia verspricht Google einen schnellen Zugriff auf Games, ohne dass man sich noch großartig Hardware kaufen muss. Sofern man dies jedoch auf dem Fernseher machen möchte, muss man die Google Stadia Premiere Edition kaufen, welche knapp 100€ kostet. Dazu kommen dann zusätzlich noch neben dem kostenlosen Spielen die aktuellen Bekannten Games, für die man dann ebenfalls bis zu 70€ bezahlen muss. Somit spart man sich zwar mehrere Hunderte Euro für die neuste Konsole, doch ein Hacken hat das Ganze. Gibt man hier nämlich viel Geld für Games aus und Google beschließt irgendwann spontan den Dienst wie viele andere in der Vergangenheit einzustellen, dann könnt ihr die Games nicht mehr spielen und habt somit das Geld eventuell umsonst ausgegeben.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 99,99 € (in Deutschland aktuell auf reduziert 79,99€) ist die Google Stadia Premiere Edition eine günstige Alternative für all diejenigen, die gerne zocken, dabei jedoch nicht extrem viel Geld für eine Konsole ausgeben möchten, jedoch auf die perfekte Grafik verzichten können.

Ein großer Vorteil des Cloud-Gamings ist hier, dass man beim Zocken nicht unbedingt an den Fernseher gebunden ist, sondern dies auch ohne Probleme am PC, Notebook oder am Smartphone machen kann. Weiterhin ist hier auch der Vorteil, dass man kein leistungsstarken PC/Laptop benötigt, sondern dies am normal ausgestatteten PC, Fernseher oder sonst wo spielen kann.

Der größte Nachteil wiederum ist wie bereits erwähnt die Cloud selbst. Den das System läuft wie bereits mehrfach erwähnt über einen Server von Google. Beendet Google irgendwann den Dienst aus irgendeinem Grund, dann ist das Geld, was ihr für eure Spiele-Sammlung investiert habt, weg.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Google.com

Ring Video Doorbell 3

Mit der Ring Doorbell 3 hat man den Nachfolger der bereits von mir getesteten 2. Generation auf den Markt gebracht. Auf den ersten Blick würde man meinen, dass es hier keine Änderungen gibt, jedoch ist dem nicht wirklich so. Neu sind die neue Schraubenfestigkeit, die neue Frontplatte, welche einfacher entfernt werden kann und mit neuen Gummidichtungen versehen wurde, sowie die neue einfachere Inbetriebnahme. Das zudem neue Dualband-WLAN sorgt für eine bessere Internetverbindung und die neue einstellbare Bewegungszone, die sogenannte Nah-Bewegungszone, lässt es zu, das Bewegungen im Bereich von 1,5 bis 4,5 Meter vor der Haustüre erkannt werden. Ob diese kleiner Veränderungen für einen persönlich Sinn machen muss jeder selbst überlegen, denn gegenüber der Doorbell 2 gibt es hier nur minimale Änderungen, sodass man sofern verfügbar auch zur Ring Doorbell 2 greifen kann.

Gefällt uns

  • gute Verarbeitung und Design
  • übersichtliche App
  • Sehr gute Personenerkennung
  • sehr einfach Inbetriebnahme
  •  Ersetzt alte Klingel vollständig

Gefällt uns weniger

  • relativ hohe Anschaffungskosten
  • kaum Neuerungen gegenüber der Doorbell 2

Ring Video Doorbell 3

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die neue Ring Video Doorbell 3 kommt in einer vom Design identisch gehaltenen Verpackung daher, macht jedoch rein äußerlich einen etwas übersichtlicheren Eindruck. Dabei setzt man auch hier wieder auf eine stabile grau Hauptverpackung, welche wiederum in eine rundum bedruckte Umverpackung eingeschoben wurde.

Die Vorderseite der Umverpackung ziert wie bereits vom Vorgängermodell der Ring Doorbell 2 gewohnt, eine große Abbildung der smarten Video-Türklingel und einem horizontal abgebildeten Apple iPhone. Darüber präsentieren sich an der Front selbstverständlich noch das Herstellerlogo und der Produktname sowie im unteren Bereich der Hinweis, dass die Ring Doorbell 3 eine verbesserte Sicherheit für das eigenen Zuhause bietet.

An der linken Seite wiederum widmet man sich einem kleinen Statement vom Firmengründer Jamie Siminoff, der hier in einigen Sätzen auf Englisch erzählt, was dem Unternehmen wichtig ist, während man sich auf der gegenüberliegenden rechten Seite einige technischen Details widmet. Hier erwähnt Ring unter anderem die Video-Auflösung von 1080p, die verfügbare Gegensprechfunktion, Infrarot-Nachtsicht, Echtzeit-Benachrichtigungen und über den herausnehmbaren Akku.

Die Rückseite der Ring Doorbell 2 zierte noch eine Abbildung der Türklingel, welche von zahlreichen technischen Daten in mehreren Sprachen umgeben war. Hier hat sich Ring nun für eine übersichtlichere Gestaltung entschieden, welche ein kleines Bild der montierten Türklingel neben der Haustüre zeigt und darunter wird mit den für Ring wichtigsten Merkmalen der Ring Doorbell 3 geworben. Dazu zählen die Momentaufnahmen (hierfür ist ein zahlungspflichtiges Abonnement notwendig) die neue Dual-WLAN-Verbindung und die Videoaufzeichnung und Speicherung. 

Nach dem Herausschieben der Hauptverpackung aus der Umhüllung und dem öffnen des Verpackungsdeckels erblickt man direkt auf der linken Seite die Ring Video Doorbell 3 und daneben einen blauen Umschlag, welcher mit „Say Hello to Ring“ beschriftet ist. In diesem Umschlag befinden sich wie bereits bei der Vorgängerversion, sämtliche Kurzanleitungen und mehrere Aufkleber, welche darauf hinweist, dass man den Bereich, indem dieser angebracht wurde, rund um die Uhr von Ring überwacht wird. 

Direkt unter der Ring Video Doorbell 3 befindet sich ein Karton, unter dem sich wiederum wie gewohnt der Akku befindet. In dem rechten Teil unterhalb des blauen Umschlags sind dann wiederum der restliche umfangreiche Zubehör verstaut, der wie alles im Karton in einem umweltfreundlichen Einsatz aus Zellulose-Material eingesetzt wurde. Dabei handelt es sich um eine weitere dunkelgraue Frontabdeckung sowie zwei unterschiedliche Montagerahmen inkl. Schrauben und Montageanleitung. Diese beiden Montagerahmen werden jedoch nur dann benötigt, wenn man die Türklingel schräg nach unten oder schräg zur Seite hin anbringen muss bzw. möchte, da schließlich nicht bei jedem Haushalt eine gerade Türklingel Sinn macht. Schrauben und passende Dübel für die Montage der Klingel sind ebenso dabei wie ein Schraubendreher, Betonbohrer, eine kleine Wasserwaage und weitere Montagemittel, um die Ring Video Doorbell 3 direkt mit der Stromversorgung der alten Türklingel zu versorgen.

Da die Ring Video Doorbell 3 jedoch wie alle andern bisherigen Türklingeln von Ring einfach via Akku betrieben werden kann, ist man bei der späteren Montage sehr flexibel aufgestellt. Damit man den Akku natürlich auch aufladen kann, befindet sich im Lieferumfang auch das passende kurze Micro-USB-Ladekabel.

 (Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Im direkten Vergleich zur Ring Doorbell 2 hat sich am Gehäuse recht wenig verändert. Die Neuerungen betreffen hier mehr die inneren Werte, sprich die neuen WLAN-Chips usw. sowie eine neue Abdichtung der Drucktaste.

Im Vergleich zu einer herkömmlichen Türklingel ist die Ring Video Doorbell 3 relativ dick und wird direkt auf die Hauswand befestigt. Sprich, es handelt sich um eine Aufputz-Variante, sodass die komplette Elektronik, die um einiges umfangreiche als bei einer herkömmlichen Klingel ist, hier drin versteckt wird. 

Die Maße der Ring Video Doorbell 3 sind nahezu identisch zur 2. Generation, weiterhin bleibt somit das rechteckige Hochformat mit den leicht veränderten Maßen von 128 x 62 x 28 mm (H x B x T). Am Frontgehäuse nimmt knapp 1/3 die schwarze Hochglanz-Kunststoffoberfläche ihren Platz ein, in der neben der zentral liegenden Kameralinse auch die zahlreichen Sensoren wie z. B. die Bewegungssensoren, die beiden IR-LEDs sowie das Mikrofon integriert wurden. Diese Hochglanz-Oberfläche hat jedoch das typische Problem, dass dies sehr empfindlich gegenüber Fingerabdrücken ist und auch Kratzer sieht man dadurch darauf deutlich schneller als auf einer matteren Oberfläche.

Ring legt der Video Doorbell 3 wie gehabt zwei Frontabdeckungen bei: Silber (bereits vormontiert) und Braun/Schwarz. Die gewählte Blende überdeckt nach der Montage die unteren zwei Drittel des Gehäuses. Auf dieser Blende findet man mittig den späteren Klingelknopf und auf der rechten und linken Seite jeweils mehrere Schlitze, durch welche man die Lautsprecher hört. Entfernt man die Frontabdeckung von der Ring Video Doorbell 3, wird auch hier direkt klar, warum diese relativ dick ausfällt. Hier findet man nämlich an der Unterseite das große Einschubfach, in den der Akku eingeschoben wird. Auf der linken und rechten Seite wiederum sieht man dann bei entfernter Abdeckung die bereits erwähnten Lautsprecher und über dem abgedichteten Klingelknopf an der Front noch den neue gestalteten orangenen Setup-Kopf.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Ring Video Doorbell 2 ist soweit sehr gut, hier gibt es kaum etwas zu bemängeln. Hier kommt zwar sehr viel Kunststoff zum Einsatz, was zwar nicht ganz so hochwertig ist wie Aluminium oder Glas, doch das Material ist dennoch sehr wetterbeständig, was ich so auch bestätigen kann, denn nach gut zweieinhalb Jahren sieht die Ring Video Doorbell 2 an unserer Haustür noch aus wie am Anfang. Da diese jedoch an der Nordseite angebracht ist, kann ich leider nicht sagen, wie es hier an einer Südseite aussieht, bei der nahezu täglich die Sonne draufknallt usw.

Alle Bereich, an denen Wasser bzw. Feuchtigkeit eindringen könnten, sind mit entsprechenden Dichtungen und Membranen geschützt, sodass auch hier nicht passieren kann. Die Ring Video Doorbell 3 kann wie Ring angibt, sehr einfach montiert werden, da man alles was dafür benötigt wir (bis auf die Bohrmaschine) mitliefert.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Klingel-ArtIntelligente Türklingel (Akkubetrieben oder Kabelgebunden)
AuflösungFull-HD (1080p)
Weitwinkel160° horizontal und 84° vertikal
Abmessungen128 x 62 x 28 mm (H x B x T)
Zoomnur digital
MaterialKunststoff
Konnektivität802.11Verbindung: 802.11 b/g/n Dualband-WLAN-Funktion, 2,4 GHz/5 GHz
FunktionenBewegungserkennung, IR-Beleuchtung, integriertes Mikrofon und Lautsprecher, per App steuerbar (Android & iOS)
BetriebsbedienungTemperatur:-20 °C bis 48 °C, wasserbeständig
LieferumfangRing Video Doorbell 3
Schnellwechsel-Akku
Nickelsatinierte und venezianische Blenden
Adapterstück
Installationssatz für Winkel und Ecken
Bedienungsanleitung
Sicherheitsaufkleber
Installationswerkzeuge und Schrauben
Technische Daten der Ring Video Doorbell 3

Einrichtung & Konfiguration

Ring liefert wie bereits erwähnt alle benötigten Teile mit, die man zur Montage der Ring Video Doorbell 3 benötigt mit. Somit benötigt man lediglich noch eine Bohrmaschine, denn schließlich muss man zum Befestigen im Normalfall auch Löcher in die Wand bohren.

Somit beginnt man bei der Ring Video Doorbell 3 wie bereits bei der Doorbell 2 mit der Montage der neuen Türklingel, bzw. sofern vorhanden, beginnt man zuvor damit, die alte Klingel abzumontieren. Im Lieferumfang sind wie angedeutet verschiedene Montageplatten, Schrauben und Dübel dabei, aber auch eine kleine Wasserwaage, ein Steinbohrer und sogar die Klemmverbinder, eine Diode und ein Widerstand sind enthalten.  

Sofern man die Ring Video Doorbell 3 nur über den Akku betreiben möchte, gestaltet sich die Installation am einfachsten. Dazu wird zuerst die gewünschte bzw. benötigte Montageplatte an die Wand verschraubt. Darauf setzt man dann das Ring-Gehäuse (die Frontabdeckung davor entfernen) und befestigt diese auf der Montageplatte mit vier Schrauben. Danach den vollgeladenen Akku in das Gehäuse einsetzen, die Frontabdeckung anbringen und ebenfalls mit einer Schraube von unten anbringen, fertig. Danach geht es direkt an die Einrichtung in der App, wohingegen es bei der fest verkabelten Variante etwas umfangreicher ist, jedoch ebenfalls recht schnell vonstatten geht.

Sollte man die Türklingel permanente mit Strom versorgen wollen, sollte man natürlich zuvor die Anleitung durchlesen, bevor man hier etwas falsch macht. Wie die Ring Video Doorbell 3 dann bei euch angeschlossen wird, hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen ist ein klassischer Kingeltrafo mit Wechselstrom zwingend erforderlich. Sofern ihr einen mechanischen Gong habt, wird die Ring Video Doorbell 3 einfach mit den beiliegenden Kabeln und Verbindungsstücken angeschlossen. Hat man wiederum einen elektronischen Gong im Haus, so muss man zusätzlich noch die mitgelieferte Diode mit anklemmen. Sollte wiederum gar kein Gong vorhanden sein, muss man den Widerstand mit anbringen. 

Sofern man handwerklich begabt ist und sich etwas mit Elektronik auskennt, ist das ganze dank der Anleitungen kein Problem. Wer sich jedoch mit der Elektronik nicht auskennt, sollte es von einem Fachmann (Elektriker) durchführen lassen oder sich doch für die Variante mit dem reinen Akku-Betrieb entscheiden. Hier gilt dann wie immer bei Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihren Fachmann oder Elektriker. 

Die Einrichtung der Türklingel wird sehr gut und Schritt für Schritt in der kostenlosen Ring-App erklärt, hierbei kann es sogar hilfreich sein, die App vor der Montage der Klingel auf das Smartphone zu installieren, da dabei sogar noch ausführlichere Hilfe geboten wird, in Form von Videos und Antworten auf euere zuvor angegebene Einbausituation. 

Sobald die App erfolgreich heruntergeladen wurde, kann man diese wie gewohnt starten. Kurz darauf muss man einigen Push-Mitteilungen zustimmen und sich im Anschluss einen Benutzeraccount erstellen, darum kommt man leider nicht drumherum. Dabei muss der Vor-/Zuname, die Telefonnummer und das Land angegeben werden. Zudem muss man zustimmen, dass die Daten außerhalb der EU gespeichert werden dürfen. Klickt man auf „Weiter“, muss man zudem noch die E-Mail-Adresse und ein selbst festgelegtes Passwort eingeben. Im nächsten Schritt darf man entscheiden, ob die App bzw. Ring die Rechte erhält, auf die Ortungsdienste zuzugreifen, verbietet man dies wiederum verliert man dadurch einige Funktionen. 

Anschließend sollte der runde Kreis an der Ring Doorbell kreisen, sodass man visuell weiß, dass die Klingel im Einrichtungsmodus versetzt ist und sich nun über die App mit eurem WLAN verbinden kann. Den Set-up-Knopf muss man hier nicht mehr unbedingt verwenden, lediglich wenn man die Doorbell mit dem Chime oder allgemein neu einrichten möchte. Somit muss man hier nicht mehr zuerst euer WLAN-Netz aus einer teils großen Liste heraussuchen und dann noch das Passwort eingeben, sondern das Ganze bekommt die Ring Video Doorbell 3 direkt von eurem Smartphone übermittelt. Die Einrichtung ist wirklich nochmals deutlich einfacher gestaltet und sollte in ca. 5 Minuten erledigt sein

(Einrichtung & Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Der Funktionsumfang der Ring Video Doorbell 3 ist nahezu identisch zur Ring Video Doorbell 2. Das Hauptmerkmal ist der mit Full HD (1080p) Auflösung auflösenden Kamera-Sensor, was absolut ausreichend ist und bei gutem Licht für sehr scharfe aufnahmen sorgt. Die Kamera-Linse, die man wiederum an der Front sieht und das Licht einfängt und zum Sensor leitet, bietet einen breiten Blickwinkel von 160° horizontal und 84° in der vertikalen Achse.

Für eine Türklingel mit Videofunktion ist nicht nur meine gute Kamera, sondern auch ein Nachtsicht-Modus wichtig, denn ansonsten erkennt man auf der Kamera nur etwas, wenn es Tag ist und in der Nacht, sofern keine ausreichende externe Beleuchtung vorhanden ist, nichts. Damit man auch hier etwas auf dem Video erkennt, sitzen rund um die Kameralinse mehrere Infrarot-LEDs, welche das Bild für die Kamera aufleuchten, während man selbst das Ganze nur durch die rot aufleuchteten LEDs sieht. Zudem sind die bereits bekannten Bewegungssensoren, ein Lautsprecher und ein Mikrofon ebenfalls mit an Bord. Neu gegenüber dem Vorgänger ist hier die zusätzliche „Nah“-Bewegungszone, die einen Bewegungserkennung von bis zu max. 5 Metern vor der Kameralinse ermöglicht. Somit muss man nun nicht mehr aus 6 von Ring festgelegten Bereichen des Blickfeldes die auswählen, die man nutzen möchte, sondern man kann diese in dem 5 Meter Bereich sehr genau markieren durch das Einfache verschieben von mehren Punkten in den gewünschten Abschnitt im zuvor aufgenommenen Live-Bild.

 Drückt jemand den Knopf an der Klingel, bekommt man innerhalb weniger Sekunden eine Push-Benachrichtigung auf dem Smartphone. Hier kann man dann sehen, wer vor der Tür steht und falls gewünscht eine Live-Videoübertragung starten. Da die Video Doorbell 3 zudem über ein 2-Wege Audio-System verfügt, können sowohl Sprachansagen durch den verbauten Lautsprecher ausgegeben werden und durch das Mikrofon zugleich empfangen werden. Daher kann man die Person vor der Haustüre nicht nur Live sehen, sondern auch mit dieser reden und wie von einer Gegensprechanlage gewohnt vor dem Öffnen der Tür Fragen, was die Person möchte usw.

Das bereits für die Ring Doorbell 2 verfügbare Solar-Ladegerät, welches hinter die Video Doorbell geschraubt wird, gibt es auch für die Ring Video Doorbell 3. Ring gibt auch hier an, dass bereits wenige Stunden Sonnenschein am Tag ausreichen würden, um den Akku dauerhaft mit Strom zu versorgen. Somit sollte man an der Haustüre einen von der Sonne gut erreichbaren Standort haben, denn sonst macht das Solarmodul für 59€ keinen Sinn.

Als Weiteres extra gibt es den überarbeiteten Chime/ Chime Pro. Dabei wurde das Design grundlegend überarbeitet, sodass dieser nun nicht mehr wie ein billiger Repeater aussieht, sondern wie ein kleiner smarter Speaker, der in der Steckdose steckt. Das Design fügt sich deutlich besser in das Haus bzw. die Wohnung ein und erweitert zum einen das WLAN-Signal (Dual-Band) des Ring-Systems und sorgt zudem dafür, dass man die Klingel im ganzen Haus hört. Betätigt jemand die Klingeltaste an der Ring Video Doorbell 2/3, ertönt am Chime Pro kurz danach der Gong. Dabei kann man in den Einstellungen nicht nur den Klingelton ändern, sondern zudem auch die Lautstärke festlegen. Des Weiteren kann man hier bequem in den “Bitte nicht Stören-Modus wechseln, ein Modus, der vor allem dann ratsam ist, wenn man seine Ruhe haben möchte, bzw. wenn die Kinder schlafen. Beim Chemie Pro gibt es zudem an der Unterseite ein kleinen LED-Streifen, der als praktisches Nachtlicht genutzt werden kann, was ebenfalls sehr nützlich ist. Die Preise der beiden Chime-Modelle sind unverändert, für den normalen werden 35€ fällig und für den Chime Pro 59€.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

App

Ring - Always Home
Preis: Kostenlos
Ring - Always Home
Preis: Kostenlos

Sämtliche Einstellungen der Ring Video Doorbell 3 und der Chime/Pro, erfolgt ausschließlich über die App. Diese wurde von Ring in der letzten Zeit weiter verbessert, sodass diese nochmals etwas übersichtlicher und somit einfach gestaltet wurde.

Beim Öffnen der App befindet man sich direkt im Dashboard, hier werden einem direkt die registrierten Geräte und sämtliche Ereignisse (Bewegungen vor der Ring Doorbell 3 usw.) angezeigt. Durch das Symbol mit den drei Strichen oben links erscheint eine Menü-Übersicht. Durch Tippen auf den Menüpunkt „Geräte“ gelangt man in die Übersicht der bereits eingerichteten Geräte bzw. kann auch darüber neue Geräte ins System einbinden. Hier werden bei mir auch der Einrichtung die Ring Video Doorbell 3 und die neue Chime Pro angezeigt. 

Wählt man nun eines der beiden Geräte z. B. die Türklingel aus, kommt man in deren Untermenü. Hier sehen wir oben rechts relativ dezent die restliche Akkukapazität und kann bequem die Ring-Alarme (Klingelton) und Bewegungsalarme und Bewegungserfassungen aktivieren/deaktivieren. Zudem kann man hier den Gerätestatus einsehen und direkt die Bewegungszonen einstellen. Dabei kann man hier genau den blauen Erfassungsbereich festlegen, indem man die Bewegungspunkte an die gewünschten Bereiche verschiebt. Des Weiteren kann man bestimmen, ob die Bewegungsalarme eine bestimmte Zeit, also mehrere Stunden oder sogar zu fest geplanten Tagen und Uhrzeiten deaktiviert bzw. aktiviert werden soll.

Weiterhin kann man selbstverständlich auch aus mehreren Klingeltönen den persönlichen Favoriten heraussuchen und dessen Lautstärke bestimmen. Außerdem kann man in der „Live-Ansicht-Einstellungen“ die permanente Live-Ansicht aktiveren. Damit kann man auch ohne das eine Person die Klingel betätigt, jederzeit auch von unterwegs auf die Kamera zugreifen, was jedoch beim Akku-Betrieb nicht ideal wäre, da dies natürlich auch die Akkulaufzeit reduzieren wird. Sinnvoll ist es jedoch, in den Einstellungen oder direkt während der Einrichtung weitere Personen einzuladen, sodass diese ebenfalls zugriff auf die Ring Video Doorbell 3 erhalten. Schließlich würde es keinen Sinn machen, wenn nur ihr beim Klingeln an der Tür seht, wer davor steht, aber euer Partner usw. nicht.

Die Übertragung des Live-Bildes ist minimal zeitversetzt, was natürlich daran leiert, dass der Zugriff über das WLAN Netz erfolgt und minimale Zeit ca. 1 Sekunden benötigt, bis ihr das Bild seht. Greift man wiederum von unterwegs aus auf die Live-Ansicht der Ring Video Doorbell 3 zu, dauert es etwas länger, bis das Live-Bild erscheint. Aber dennoch geht diese Zeit meiner Meinung nach vollkommen in Ordnung.

Die Möglichkeit, über den verbauten Lautsprecher mit der Person davor zu kommunizieren, ist eine feine Sache, da diese durch das verbaute Mikrofon sogar mit einem reden kann. Zudem kann ich die Push-Benachrichtigungsinformationen loben, denn diese erscheinen Zeitnahe direkt, nachdem etwas vor der Tür bzw. Türklingel passiert ist.

(App: 4,5 von 5 Punkten)

Ton-/Videoqualität

Die Bild- bzw. Videoqualität ist unverändert, was auch nicht weiter schlimm ist, schließlich reicht die Full-HD-Auflösung (1080p) für den Anwendungszweck voll und ganz aus. Schließlich möchte man die Bilder der Ring Video Doorbell nicht ausdrucken und an die Wand hängen, sondern nur bei Bedarf sehen, wer vor der Tür ist bzw. war. Durch den 160° Weitwinkel in der horizontalen und 84° Blickwinkel in der Vertikalen erkennt man zudem problemlos mehrere Personen vor der Haustüre.

Der Bewegungssensor kann wie bereits erwähnt bei der Ring Video Doorbell 3 genauestens eingestellt werden, sodass man auch nur dann benachrichtigt wird, wenn sich jemand durch den gewünschten Bereich im Blickfeld der Kamera bewegt hat. Damit man auch in der Nacht bei Dunkelheit vor der Tür bestens sieht, wer vor der Tür steht, bestimmt die Ring Video Doorbell 3 wie deren Vorgängermodell rund um die Kamera-Linse vier Infrarot-LED´s, die dafür sorgen, dass die Kamera euch auch in dieser Situation ein ausgesprochen gutes Live-Bild überträgt bzw. zeigt. Somit kann sich die Ring Video Doorbell 3 genauso wie die anderen aktuell verfügbaren smarten Video Türklingeln ideal jeder Lichtsituation anpassen und man sieht eigentlich immer alles, was vor der Haustür geschieht. 

Die Video- und Tonqualität der Ring ist hervorragend, bei gutem Licht erkennt man Gesichter sehr klar und deutlich. Jedoch erkennt man auch in der Dunkelheit problemlos Gesichter und alles im nahen Bereich der Kamera, lediglich am Rand hin, also was weiter Weg ist, wird etwas geringer von den Infrarot-LED´s ausgelichtet, sodass hier die Konturen usw. etwas verloren gesehen. Dies bekommen jedoch andere Hersteller nicht ganz so gut hin, daher leistet Ring hier sehr gute Arbeit ab.

Die Tonqualität die von der Ring Video Doorbell 3 übertragen werden sind ebenfalls sehr gut. Man versteht selbst an einer gut befahrenen Straße, zu der eventuelle eure Haustüre gerichtet ist gut die Person von der Klingel. Ebenso gut ist auch die Übertragung euerer Stimme durch die verbauten Lautsprecher. Hier kann man ganz normal in das Smartphone reden und man versteht das gesprochenen problemlos und laut genug vor der Klingel. 

(Ton-/ Videoqualität: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit der neuen Ring Video Doorbell 3 hat das Unternehmen wie auf der eigenen Webseite beschrieben, eine überarbeitete Version der 2. Generation vorgestellt. Diese bietet die versprochenen zusätzlichen Sicherheitsfunktionen mit noch genauer regulierbaren Bewegungserkennung sowie endlich eine WLAN-Verbindung im 2,4 und 5 GHz Standard. Die andern Funktionen sind ansonsten wie gehabt und somit wie bei der Ring Video Doorbell 2. Somit lohnt sich der Kauf meiner Meinung nach nicht für diejenigen, die bereits die 2. Generation besitzen, sondern lediglich für diejenigen, die eine Neue smarte Video Türklingel haben möchten.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 199 € (aktuell reduziert auf 159€) ist die Ring Video Doorbell 3 eine sehr gute und rundum zufriedenstellend Video Türklingel. Empfehlenswert ist diese für all diejenigen, die auf der Suche nach einer Klingel mit Videoüberwachung mit Gegensprechanlagen-Funktion sind, die es zulässt, dass man genau bestimmen kann, welcher Bereich überwacht werden soll, sodass man nur dann eine Push-Benachrichtigung erhält, wenn sich in diesem Feld etwas bewegt.

Der einzige Kritikpunkt bleibt jedoch weiterhin die kostenpflichtigen Cloud-Funktionen, denn alle Aufzeichnungen laden bei Ring darauf. Hier stellt das Unternehmen aktuell die Cloud-Pläne zur Verfügung. In der kostenfreien Version gibt es Benachrichtigungen bei Bewegungen, eine Live-Videoansicht, Gegensprechfunktion und einen Diebstahlschutz. Ist man wiederum bereit, jeden Monat Geld zu bezahlen, erhält man für 3€ monatlich den Zugriff auf den Videoverlauf der letzten 30 Tage und kann die Aufzeichnungen zudem teilen und abspeichern. Für 10€ monatlich sind in dem Abo eine unbegrenzte Anzahl an Geräten abgedeckt und zudem kann die Ring Video Doorbell 3 auf das eventuell vorhandenen Ring Alarm und dessen SIM-Karte zugreifen. Sollte man wiederum kein Fan von einer Cloud-basierten Speicherlösung sein, muss man hier abstand nehmen und auf einen anderen Hersteller zurückgreifen.

Somfy Heizkörper-Thermostat io

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de-de.ring.com

Somfy Heizkörper-Thermostat io

In aller Kürze

Das smarte Heizkörper-Thermostat io von Somfy sieht stilvoll aus und lässt sich dank io-Funk bequem über die Smart-Home Zentrale TaHoma Premium von Somfy programmieren oder auch manuelle und per Sprache steuern. Die Verarbeitung ist sehr gut und da Somfy hier viele Adapter mitliefert, ist das Thermostat mit zahlreichen Heizkörpern bzw. Ventilen kompatibel. Jedoch hat das System einen Nachteil für den vollen Funktionsumfang benötigt man nämlich die sogenannte TaHome Steuerzentrale, die zudem weitere knapp 300€ kostet. Möchte man jedoch sein Haus komplett auf Somfy umrüsten, dann machen die Heizkörper-Thermostat io durchaus Sinn, denn dann kann man viele Geräte untereinander programmieren und aufeinander abstimmen.

Gefällt uns

  • gute Verarbeitung
  • schönes Design
  • übersichtliche App/Webseite
  • Unterstützung von Sprachsteuerung
  • sehr einfach Inbetreibnahme

Gefällt uns weniger

  • höhere Anschaffungskosten
  • für vollen Funktionsumfang ist die 300€ Zentrale notwenig

Somfy Heizkörper-Thermostat io

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Thermostat

Somfy liefert das smarte Heizkörperthermostat io in einer schlichten Verpackung aus, welche in denselben Farben wie die Webseite gehalten wurde, nämlich weiß, grau und gelb. Außerdem gibt es rundum einige Informationen zum Produkt sowie Bilder zum Thermostat.

reAngefangen bei der Oberseite, hier sieht man direkt auffallend eine leicht schräge Ablichtung des Heizkörper-Thermostats. Des Weiteren wurde diese Seite selbstverständlich auch mit dem Produktnamen und dem des Unternehmens „Somfy“ versehen. An den schmalen Seiten hat Somfy auf der linken Seite den Produktnamen in mehrere Sprachen aufgelistet und weißt drauf hin, dass auf dem Produkt eine Garantie von 2 Jahren gewährt wird. Die lange Stirnseite unten hält lediglich eine kleine Ablichtung des Thermostats von oben bereit und einige wenige Informationen zum Unternehmen. An der rechten Stirnseite wiederum erwähnt man in Englisch und Französisch einige Vorteile des Produktes. Zu guter Letzt informiert die Rückseite über den kompletten Lieferumfang mit Bildern sowie für welche Ventile-Anschlüsse die passenden Adapter beigelegt wurden und man bekommt durch ein räumliches Bild dargestellt, wie die Multiroom-Heizungssteuerung funktioniert, sodass man hier in jedem Raum die gewünschte Raumtemperatur unabhängig voneinander bestimmen bzw. regulieren kann. 

Nach dem Öffnen der Verpackung erblickt man direkt das Somfy Heizkörper Thermostat io, welches sicher in einem Einleger aus Kartonage gehalten wird. Die benötigten Batterien, welche für den späteren Betrieb des Thermostats notwendig sind, hat Somfy bereits eingelegt, damit diese sich jedoch nicht entleeren, hat der Hersteller hier wie viele andere ein Papierstreifen zwischen die Kontaktflächen der Batterien eingesetzt, dazu späte mehr. Im Kartoneinleger im vorderen Bereich sind zudem in zwei Kunststofftüten zahlreichen Adapter verstaut, mit denen man die Heizkörperthermostate an die verschiedenen Heizkörperventile anschließen kann und die üblichen schriftlichen Dinge wie eine Kurzanleitung usw.

TaHoma-Zentrale

Damit man die smarten Produkte aus dm Hause Somfy programmieren bzw. smart steuern kann, ist die Steuerzentrale TaHoma erforderlich. Damit kann man dann sämtliche Produkte des Herstellers und auch von weiteren Herstellern verknüpfen und steuern bzw. untereinander vernetzte.

 Diese wird in einer in einer identisch gestalten Verpackung angeliefert, die aufgrund der Größe gut doppelt so groß wie die des Thermostats. Hierbei wurde die Vorderseite, an der man die Verpackung nach oben hinweg aufklappt, sowie die direkt gegenüberliegende Rückseite identisch gestaltete. Hier sieht man ein Abbildung der Zentrale sowie dem Herstellername, den der Zentrale und ein kleines Bild, welches die App auf dem iPad bzw. iPhone zeigt. Auf der rechten Seite wiederum wird ebenfalls ein Smartphone gezeigt, um welches darum zahlreiche Symbole abgebildet sind, mit dem Somfy zeigen möchte, welche Geräte im Smarthome man damit alles bedienen bzw. verknüpfen kann. Außerdem prangen darunter die Funktechnologien, welche die Somfy TaHoma-Zentrale unterstützt. Zu guter Letzt wird gegenüber noch auf die verfügbaren Apps im GooglePlay- und AppleStore hingewiesen sowie welche Geräte darauf zugreifen können wie z. B. Smartwatches, Smartphones, Tablets und Notebooks. 

Nach dem Öffnen der Verpackung kommt direkt die Somfy TaHoma Zentrale zum Vorschein, welche hier zum Schutz vor Kratzern mit einer Folie abgeklebt ist und in einem Kartonage-Einsatz eingesetzt wurde. Zwischen diesem Einsatz befinden sich sowohl das Netzteil als auch ein separates USB-A auf Micro-USB-Kabel. Darunter wiederum ist noch das Netzwerkkabel versteckt, mit welchem die Zentrale mit dem Router verbunden wird, sowie die üblichen Kurzanleitungen usw.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Somfy Heizkörper-Thermostat io

Das knapp 70 mm lange, aus weißem matten Kunststoff gefertigten Heizkörper-Thermostat hat einen Durchmesser von 56 mm und ist an der Ober- sowie Unterseite abgeflacht, sodass es in der Höhe knapp 46 mm hoch ist. An der Front befindet sich mittig ein Somfy Schriftzug, neben dem sich wiederum rechts ein leicht in den Kunststoff eingeprägtes Plus und links ein Minus befindet. Dabei handelt es sich nicht um Touch-Oberflächen, sondern um zwei Drucktasten, die jeweils am äußeren Bereich der Front sitzen. Somit kann man darüber manuell die Temperatur regulieren und zum Teil werden die Tasten auch zur Einrichtung benötigt, dazu aber später mehr. Die flache Oberseite mit dem polierten Plexiglas sollte nach der Montage an der Heizung nach oben zeigen, da hier das Display integriert ist. Hierüber wird der Zustand des Thermostats angezeigt und beim Verstellen der Temperatur an den Tasten leuchtet gut lesbar das weiße LED-Display auf, verschwinden aber anschließend wieder unsichtbar in dem weißen Gehäuse. 

An der Unterseite befinden sich lediglich zwei längliche Öffnungen, in der sich vermutlich der Temperatursensor versteckt, da dieser im smarten Thermostat integriert wurde, sodass man zugleich auch immer weiß, wie warm es im Raum bzw. am Thermostat ist.

Die Stromversorgung des smarten Heizkörper-Thermostats aus dem Hause Somfy erfolgt wie bei eigentlich allen smarten Thermostaten via Batterie-Stromversorgung. In diesem Fall sind es zwei AA-Batterien, welche bei der Anlieferung bereits Eingesetz sind. Damit diese während der Lagerung jedoch nicht leer gehen, hat man den Kontakt mit einem Papierstück unterbrochen, des vor dem Anbringen selbstverständlich entfernt werden muss. Dazu muss man die Rückseite mit dem Ventilanschluss vom Gehäuse trennen, was durch das Drehen des Rückteils gegen den Uhrzeiger erfolgt.

Im Lieferumfang liegt, wie bereits erwähnt eine große Anzahl an verschiedenen Adaptern bei, mit denen man das Thermostat an dem Großteil aller bekannten Heizkörpern anschließen kann. Dabei sind folgende: M28 x 1,5, ein RA- und RAV-Adapter oder man montiert das Thermostat wie bei mir direkt mit dem Standard Gewinde M30 x 1,5.

Somfy TaHoma-Zentrale

Wie viele andere Hersteller von smarten Heizkörper-Thermostaten setzt auch Somfy eine Steuer-Zentrale bzw. Bridge voraus. Diese dient dazu, eine kabellose Verbindung zwischen WLAN-Router und den smarten Geräten aus dem Hause Somfy herzustellen. 

Die Somfy TaHoma Premium Steuerzentrale muss damit eine Steuerung von überall aus möglich ist logischerweise wie andere Produkte ihrer Art mit dem im Lieferumfang beiliegenden Netzwerkkabel mit eurem Router verbunden werden und natürlich auch mit Strom versorgt werden. Wirklich als kompakt ist die Zentrale nicht zu bezeichnen, doch ein großes Gerät ist es nun auch wieder nicht. Die Zentrale nimmt einen Platz von 95 x 109 x 115 mm (H x B x T) in Anspruch und bringt nur 240 Gramm auf die Waage.

An der Unterseite bietet die kompakte Station vier gummierte Füße, die für einen relativ sicheren Stand sorgen. Nach hinten hinweg verlaufen dann später alle angeschlossen Kabel, da hier auch die Anschlüsse angebracht wurden. Dazu zählt ganz unten der Micro-USB-Anschluss, an dem das Netzteil bzw. das beiliegende Kabel für die Stromversorgung angeschlossen wird. Direkt darüber ist auch noch der Anschluss für das Ethernet-Kabel, über den wie bereits angedeutet, die Somfy TaHoma Premium Zentrale mit dem Router verbunden wird. Zu guter Letzt ist ganz oben ein USB-Anschluss, welchen ich jedoch nicht für den Betrieb benötigt habe, genauso wie der spezielle Anschluss an der Unterseite, an den man die zusätzlich erhältliche Sicherheitsstation anschließen kann.

Man kann später auf der Weboberfläche einstellen, dass durch das Berühren der versteckten Touch-Oberfläche an der Front der Zentrale verschiedenen Aktionen ausgeführt werden. Damit man auch immer über den Status der Zentrale informiert wird, befindet sich direkt an der Rückseite der Touch-Oberfläche eine LED-Beleuchtung, welche ihren Status in mehreren Farben anzeigt und dabei relativ stylish zwischen dem Spalt der Station leuchtet.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der beiden Geräte, also sowohl die des smarten Heizkörper-Thermostats als auch die der TaHoma Premium Zentrale, ist soweit sehr gut. Klar sind hier die Hochglanzoberflächen anfällig gegenüber Fingerabdrucke, doch diese halten sich in Grenzen da man die Geräte hier nach der Einrichtung nur noch wenig an diesen stellen anfassen wird. Die Displayoberfläche des Thermostats ist jedoch auch etwas anfällig gegenüber Kratzer, sodass ich hier nach der Montage und bei gutem Licht feststellen konnte, dass hier feine Kratzer vorhanden sind.

Die einzelnen Geräte (Thermostat und Zentrale) sind zwar wie bereits erwähnt aus Kunststoff hergestellt, doch dieser wirkt keineswegs billig und ist bei sämtlichen herkömmlichen Thermostaten ebenfalls der Fall. Die Tasten an der Vorderseite des Thermostats, die zur manuellen Regulierung der Raumtemperatur dienen, bieten einen angenehmen und direkt ansprechenden Druckpunkt und das Display leuchtet hell genug, sodass man es gut ablesen kann und verschwindet beim Abschalten wieder unsichtbar unter dem Kunststoff.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

SensorenTemperatursensor
Datenverschlüsselunghttps-domain und individuellen Sicherheitsschlüssel
Funkverbindung868 – 879 MHz io homecontrol
GrößeSmartes Heizkörperthermostat: 70 x 56 mm / Bridge: 95 x 109 x 115 mm (H x B x T)
Strom- und LeistungsaufnahmeZentrale: Versorgung über USB-A auf micro-USB-Anschluss (Netzteil)
Heizkörperthermostat (Betrieb über 2 AA-Batterien)
MaterialKunststoff (matt weiß)
LieferumfangSomfy TaHome Zentrale:
Somfy TaHome Zentrale
USB-A auf Micro-USB Kabel
kompaktes Netzteil
Steckeradapter EU

Somfy Heizkörper-Thermostat io:
Somfy Heizkörper-Thermostat io
viele verschiedene Adapter
Welcome-Guide usw.
technische Daten des Somfy Heizkörper-Thermostat io

Einrichtung und Konfiguration

TaHoma Classic By Somfy
Preis: Kostenlos
TaHoma Classic by Somfy
Preis: Wird angekündigt

Um das Heizkörper-Thermostat io von Somfy nutzen zu können, muss man, wie bereits mehrfach erwähnt auch die Somfy TaHoma Premium Zentrale erwerben. Diese gilt es somit zuerst einzurichten, was jedoch recht einfach gestaltet wurde.

Hierfür kann man dies entweder über das Smartphone, Tablet oder den PC erledigen. Dabei habe ich mich für die Einrichtung über die App entschieden und somit habe ich zuerst die kostenlose „TaHoma by Somfy“ App aus dem AppStore heruntergeladen.

Ist die App erfolgreich geladen, kann man diese direkt starten und muss kurz zustimmen, dass die App einem Push-Benachrichtigungen senden darf. Zudem bekommt man im Anschluss eine kurze Einweisung bzw. Erklärung, was die besonderen Funktionen und Vorteile des Systems sind und mit welchen Herstellern die Zentrale auch zusammenarbeitet, darunter sind z. B. auch Philips Hue, Sonos und Velux uvm. Anschließend geht es darum, sich einen Account bei Somfy zu erstellen, was ebenfalls über die App gemacht werden kann. Dazu wählt man in der App aus, welches Gerät man einrichten möchte, in diesem Fall die TaHoma Zentrale und muss anschließend den PIN eingeben, der auf dem beiliegenden Zettel steht oder auch am Aufkleber an der Zentrale selbst. Damit diese jedoch gefunden und erfolgreich verbinden kann, muss man dies nun auch anschalten und mit dem Router verbinden, was man problemlos hinbekommen sollte. Nun in der nächsten Seite noch eine E-Mail Adresse sowie ein paar Daten wie Name, Adresse und Postleitzahl angeben und schon ist die Einrichtung eurerseits erledigt, die Zentrale macht dann den Rest automatisch. Nun sollt man den Account noch bestätigen, indem man in der E-Mail die man erhalten hat, auf den Link klickt. 

Nun geht es darum, auch das Somfy Heizkörper-Thermostat io mit der Zentrale zu verbinden, was jedoch leider nicht über die App, sondern nur über die Webseiten-Domain funktioniert. Das spätere Bedienen und Programmieren wiederum geht dann wiederum über die App, eben nur das hinzufügen von Geräten funktioniert somit leider nur über die Homepage. Dazu geht man auf folgende Seite: somfy-connect.com und logt sich hier mit den zuvor selbst festgelegten Nutzerdaten ein. Auf der Benutzeroberfläche angekommen klickt man nun auf die drei Striche oben rechts und wählt dann im neuen Menü „Sonstige Somfy“ aus. Hier dann auf das Hinzufügen Symbol und im neuen Untermenü das Symbol Heizung auswählen und hinzufügen. Nun wird man Schritt für Schritt in die Einrichtung des Heizkörper-Thermostat io geführt was sehr einfach erfolgt und jeder hinbekommen sollte Hat man die Schritt alle erledigt, ist das Thermostat mit der Zentrale verbunden und einsatzbereit.

(Einrichtung & Konfiguration: 4 von 5 Punkten)

Funktionsumfang und Bedienung

Die Temperatur des Thermostats kann selbstverständlich direkt am Heizkörperthermostat reguliert werden, doch deutlich komfortabler ohne aufstehen und dem zusätzlichen Zugriff auf sämtliche weitere Funktionen erhält man nur über die App oder ein optisch ebenfalls sehr hübsches Web-Interface am Rechner. Egal wofür ihr euch persönlich entscheidet, bekommt man eine ordentliche und aufgeräumte Benutzeroberfläche zur Verfügung gestellt.

Direkt über die App kann man beim Heizthermostat über den Schieberegler die manuelle Bedienung oder auf die Programmierung wechseln. Hierbei kann man dann genau bestimmen, welche Temperaturen man in den Zuhause-, Abwesend- und Nacht-Zonen haben möchte.

Ausführlicher bzw. übersichtlicher geht das Ganze jedoch meiner Meinung nach über die Webseite bzw. dem Webintraface. Hie kann man dann beim Tippen auf das Thermostat, dem man zuvor beim Einrichten auch sicherlich einen Namen gegeben hat, einen internen Zeitplan bestimmen. Dabei kann man hier wie ich am Heizplan „P1“ festlegen, an welchen Tagen man zu Hause (rotes Haus), abwesend (grünes Haus) und wann man schläft bzw. die Heizphase beendet sein soll (Lila Kästchen mit Mond). Dabei habe ich „P1“ als Tage unter der Woche sprich Montag bis Freitag bestimmt und bei „P2“ habe ich Samstag und Sonntag programmiert, da wir da meistens alle zu Hause sind. Dann kann man in den weiteren Einstellungen noch die jeweilige Temperaturen Einstellen und schon ist das ganze sehr einfach und verständlich gestaltet programmiert. 

In den Thermostateinstellungen kann man weitere kurze Einstellungen vornehmen, wie die Fenster offen Erkennung aktivieren bzw. deaktivieren. Sodass das Thermostat nach ca. 10 Minuten automatisch die Heizleistung in dem entsprechenden Raum herabsenkt, wenn die Temepratur um 2 Grad abfällt. Zudem kann man hier die MAX und MIN Temperatur Einstellungen bestimmen, die Kindersicherung mit gesperrter Displayanzeige aktivieren und das Offset vornehmen. Das Letztere dient dazu, den eventuell herrschenden Temperaturunterschiede, welche man mit einem externen Thermometer im Raum und dem des Thermostats aufeinander anpassen könnte, sodass ihr das Offset entsprechend hochsetzt bzw. reduziert. Der Unterschied, den das Thermostat misst, ist in der Regel höher, was daran liegt, das beim Somfy Heizkörper-Thermostat io wie bei den meisten anderen smarten Heizthermostaten die Temperatur bzw. der Sensor direkt am Thermostat sitzt und gemessen wird.

Des Weitern kann man auf der Webseite verschiedene Wenn-Dann Bedienungen festlegen, doch dazu sind meist mehrere Somfy Produkte notwendig. Kauft man sich so z. B. die Rollladensteuerung und den Sonnensensor„ Sunis Wirefree“, dann kann man bestimmen, dass bei Sonnenschein die Rollläden geöffnet werden und die Heizung automatisch abgesenkt wird usw.

(Funktionsumfang und Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Reichweite und Sicherheit

Die Reichweite der einzelnen Thermostate zur Zentrale ist sehr gut. Selbst über mehrer Stockwerke funktionierte die Steuerung schnell und präzise. Bezüglicher Sicherheit setzt Somfy sowohl bei der App als auch bei der Webseite auf einen hohen Sicherheitsstandard. Die Webseite ist wie beim Online-Banking via https-Verbindung verschlüsselt und zudem ist jede io-Funkstation mit einem individuellen Sicherheitsschlüssel versehen und die regelmäßigen Sicherheit und Software-Updates halten das System immer auf den sicheren Stand.

(Reichweite und Sicherheit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das Somfy Heizkörper-Thermostat io punktet mit einem schönen Design und einer guten Verarbeitung. Das Display lässt sich sehr gut ablesen und stört auch abends nicht, da es nach wenigen Sekunden wieder unsichtbar im Gehäuse verschwindet. Zudem ist die Programmierung sehr einfach und übersichtlich gestaltet und der Funktionsumfang ist durch die zahlreiche weitere smarten Somfy Produkte enorm erweiterbar.  

Nachteil wiederum am System von Somfy ist der Preis, denn zwar sind die Thermostate nicht übermässig teuer, doch um diese smart steuern zu können, ist die Somfy TaHoma Zentrale notwendig, welche nicht gerade günstig ist. Sodass sich das System von Somfy definitiv erst lohnt, wenn man sehr viel Geräte im Haus auf die smarten Produkte von Somfy umrüsten möchte.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von knapp 83€ ist das Somfy Heizkörper-Thermostat io eigentlich gar nicht allzu teuer, wenn man dies mit der Konkurrenz vergleicht. Jedoch bleibt es bei den meisten leider nicht bei diesem Preis, denn zum Programmieren und dem smarten Nutzen des Thermostats ist die Somfy TaHoma Premium Zentrale notwendig, für die nochmals fast 300€ fällig werden. Somit sind natürlich sofern man lediglich eine smarte Heizkörpersteuerung in den einzelnen Räumen wünscht, die Konkurrenzprodukte die bessere Alternative. Möchte man jedoch zusätzlich auch smarte Rollläden, eine intelligente Lichtsteuerung usw. haben, was z. B. vor allem im Neubau Sinn macht, lohnt sich die Investition in das Somfy System sicherlich eher.    

Somfy Heizkörper-Thermostat io

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.somfy.de

Teufel Airy Sports

In aller Kürze

Mit dem neuen Teufel Airy Sports hat Teufel einen tollen Work-out-Partner auf den Markt gebracht, der mit seiner Klanglichen Abstimmung genau weiß, wie er beim Training einen antreiben muss bzw. motiviert. Dank den zusätzlichen Ohrbügeln wird jederzeit ein sicherer Halt gewährleistet und die IPX7-Zertifizierung sorgt dafür, dass man auch beim schlechten Wetter raus kann, um joggen zu gehen oder damit problemlos auch eine Runde Schwimmen gehen kann. 

Beim Design und der Materialanmutung wiederum gibt es keine großen Besonderheiten, welche den Teufel Airy Sports von seiner Konkurrenz abhebt. Was dazu führt, dass die UVP von 120€ meiner Meinung nach etwas hoch angesetzt wurde.

Gefällt uns

  • bequemer Tragekomfort
  • IPX7-Zertifizierung
  • 25h Akkulaufzeit
  • Guter Klang
  • Schnellladetechnologie

Gefällt uns weniger

  • Materialanmutung
  • speziell Ohranpassstücke
  • Transportetui etwas zu klein geraten

Teufel Airy Sports

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung, in der einem Teufel den Airy Sports zuliefert, ist wie vom Unternehmen bekannt sehr schlicht gehalten. Auf der Oberseite hinweg zur vorderen Stirnseite verläuft eine skizzierte Abbildung der Kopfhörer. Des Weiteren liest man hier auch das Teufel-Logo sowie den Produktnamen „AIRY SPORTS“. 

Zur linken Seite hin erfährt man dann direkt, in welchen Farben die Kopfhörer verfügbar sind und welche man selbst erhalten bzw. gewählt ha. Direkt Gegenüber wiederum weißt Teufel lediglich auf die Bluetooth und Qualcomm aptX Lizenzen hin. Die obere Stirnseite beinhaltet zudem ein paar Informationen zum Unternehmen wie z. B. die Firmenadresse usw. Auf der Rückseite widmet sich Teufel neuerdings einigen technischen Details, sodass man hier, falls das Produkt in den neuen Stores steht, direkt vor Ort die technischen Details nachlesen kann. Dazu zählen unter anderem die Impedanz, Empfindlichkeit, Frequenzgang, Treibergröße usw. Zudem gibt es hier auch eine Auflistung, was im Lieferumfang alles enthalten ist. 

Im Inneren der Versandverpackung ist wiederum ein weiterer, nicht ganz so stabiler Karton (China mäßig) enthalten, der von einer Teufel Verpackungsfolie umhüllt wurde, was man sich aufgrund des zusätzlich unnötigen Kunststoffmülls hätte sicherlich auch sparen können. Öffnet man die labilere Verpackung, kommt wiederum überraschend wenig Kunststoff zum Einsatz, doch der Reihe nach. Der Kopfhörer wurde in einen Kartonage-Einsatz eingesetzt, sodass man lediglich die beiden Ohrhörer sieht, der Rest also die Fernbedienung und das Kabel verläuft an dessen Rückseite. Darunter ist eine Öffnung, in der das Transportetui liegt, in diesem hat Teufel das Ladekabel (leider wieder Micro-USB) verstaut und die unterschiedlich großen Ohranpassstücke. Dies sind hier übrigens die einzigen Dinge, die Teufel bis auf die unnötige Folie aus hygienischen Gründen weiterhin in Folie verpackt hat. Zu guter Letzt sind im Boden der Verpackung noch die üblichen Beipackzettel und Form von Kurzanleitungen usw.  

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Der Teufel Airy Sport ist in Schwarz, Weiß, Korallenrosa, Mint und Blau erhältlich und ist mit einem knapp 60 cm langen, dünnen Kabel miteinander verbunden. Daher handelt es sich hierbei um einen sogenannten In-Ear Kopfhörer mit Nackenband. Unterhalb des rechten Ohrhörers baumelt knapp 8 cm, darunter lediglich eine 3-Tasten-Fernbedienung, welche die Steuerung der Musik usw. direkt am Kopfhörer ermöglicht.

Beide Ohrhörer sind wie z. B. die Powerbeats 4 mit einem sogenannten „Ohrbügel“ versehen, der dafür sorgt, dass die beiden In-Ears auch beim Sport sicher am bzw. im Ohr halten. Die Materialanmutung beim Gehäuse ist Geschmacksache, doch mein Fall ist es eher weniger. Hier setzt Teufel auf ein Hochglanz-Kunststoff, der mir selbst durch die besondere Struktur einfach nicht richtig gefallen mag. Es fühlt sich einfach irgendwie billig an und nicht nach einem 120€ Kopfhörer. Die Kabelummantelung ist auch leider nicht hochwertig, sonder sehr dünn und sollte eigentlich fester sein. Bei meinem Testexemplar sieht man nämlich den Knick, wo das Kabel in der Verpackung von vorne nach hinten verlegt war. Dieser ist noch schon seit mehreren Wochen im Kabel und bleibt daher vermutlich auch so drin. Teufel setzt bei den Ohranpassstücken auf ein Sonderformat, das ist etwas Schade, denn somit ist es etwas Bescheiden, falls man Ersatz benötig. Hier muss man lange suchen oder hoffen, dass Teufel bald welche als Ersatz im Shop anbietet, was auch bald sicherlich sein wird. Somit kann man keine anderen Memory-Foam Anpassstücke anbringen, was ich etwas schade finde. Teufel setzt hier auf eine Kombi aus Knospenhülle und den klassischen Ohr-Anpassstück, nimmt man das Silikonstück ab, sehen die Kosten darunter aus wie die der JBL Tune 220TWS.

Am Kabel nahe des rechten In-Ear hängt wie bereits erwähnt, die Fernbedienung. Dabei handelt es sich um eine typische Drei-Tasten Fernbedienung, die an der Rückseite mit einem Teufel Logo und einem Mikrofon versehen wurde, welches für Telefonate verwendet wird. Seitlich von der Fernbedienung befindet sich dann noch eine Abdeckung, unter der sich die Micro-USB Ladebuchse befindet und direkt darüber eine kleine Status-LED. Damit das Nackenkabel beim Sport nicht stört, kann dies mit der praktischen Kabelzusammenführung enge um den Nacken angelegt werden oder ganz so angepasst werden, wie es einem selbst gefällt.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Teufel Airy Sports ist gut, mehr aber auch nicht wirklich. Enttäuscht war ich zum einen von der verwendeten Silikon-Umhüllung des Kabels, denn dieses hat, wie ich schon zuvor erwähnt habe, schon vom Lagern in der Verpackung zwei Knicke an beiden Enden, welche nicht mehr herausgehen. Wie wird es dann nach einiger Zeit in dem kleinen mitgelieferten Case aussehen, in das die Ohrhörer förmlich gequetscht werden müssen? Da bin ich etwas skeptisch. Apropos Case, wenn ich gerade da bin, der Reißverschluss ist ok, doch diesen musste ich am Schiebekörper nach biegen, damit die Griffplatte im Schiebekörper hält, nicht schlimm, jedoch hätte man dies vermeiden können. 

Weiterhin besitzt die Fernbedienung wie bereits erwähnt, drei Tasten. Davon bietet die Mittlere einen guten und die beiden Äußeren einen etwas schlechteren Druckpunkt, dies kann jedoch auch an meinem Vorserienmodelle liegen, doch bei mir ist es zumindest so, dass man bei der Mittleren das typische Klicken hört und spürt und bei den beiden außen weniger bis gar nicht. 

Zu guter Letzt fühlt sich der an den In-Ears angebrachte Bügel im Vergleich zu den Powerbeats 4 etwas billig an. Klar, er erledigt sein Job ebenfalls zuverlässig, doch bei Teufel ist es so, dass diese zwar flexibel sind, jedoch abgelegt immer an ihre Ursprungsform zurückspringen. Bei Beats wiederum kann man diese am Ende biegen und die bleiben dann auch so. Für einen sicheren halt sorgen die Ohrbügel an den Teufel Airy Sport jedoch allemal. Außerdem bieten die Airy Spsorts eine IPX7-Zertifizierung, die es erlaubt, die Kopfhörer sogar beim Schwimmen zu tragen. Tauchen kann man damit auch, jedoch nur bis zu 30 Minuten bei maximal einem Meter Wassertiefe.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-Art In-Ear Kopfhörer mit Nackenkabel
KategorieBluetooth-Kopfhörer (Bluetooth 5) mit ShareMe-Funktion
FarbeSchwarz; weitere Farben: Weiß, Korallenrosa, Mint und Blau
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 25 h
Ladezeit: 2 und 30 Minuten
Schnellladefunktion: 10 Minuten für 90 Minuten Musikwiedergabe.
Gewicht 20 g
MaterialKunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0
LieferumfangTeufel Airy Sports
Silikonaufsätze: S, M (an Kopfhörern befestigt), L
Micro-USB Ladekabel
Transportetui
Kurzanleitung
Technische Daten des Teufel Airy Sports

Tragekomfort

Mit gerade einmal 20 Gramm, ist der Teufel Airy Sports sehr leicht und sitzt durch die Ohrbügel sehr sicher und bequem im Ohr. Teufel liefert insgesamt drei Größen an Silikon-Anapssstücke mit, von denen bereits die „Größe M“ vormontiert wurde. Hat man hier die richtige Größe gefunden, wird man wie erwähnt mit einem Bequemen und permanent Sicheren halt belohnt, ohne Druckbeschwerden. Die Dämpfung der Umgebungsgeräusche ist gut, jedoch gibt es hier einige In-Ears die dies noch besser bewerkstelligen können.

Für Brillenträger eignen sich die In-Ears aufgrund des Bügels nur bedingt, denn hier ist es von eurem Druckempfinden und euren Brillenbügel abhängig, ob die Kopfhörer unangenehm drücken oder nicht. Aufgrund der deutlich aus dem Ohr hervorstehenden Bauweise inkl. Bügel eignet sich der Teufel Airy Sports jedoch nicht bei eng anliegenden Mützen, denn bei diesen drückt der Bund zu sehr auf die In-Ears. Das Tragen eines Helmes gehet jedoch wiederum problemlos, doch trägt man dann auch hier wieder eine Brille, hat man natürlich wieder je nach Brillenmodell und Bügel Probleme.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung der Musik bzw. des Kopfhörers erfolgt bequem über die Drei-Taste-Fernbedienung, kann jedoch auch logischerweise direkt am Smartphone erfolgen. Das Einschalten erfolgt ganz simple, indem man die mittlere Taste (Multifunktionstaste) für ca. 2 Sekunden gedrückt hält und zum Ausschalten betätigt man dieselbe Taste für 4 Sekunden. Nach dem ersten Einschalten befinden sich der Teufel Airy Sports automatisch im Pairing-Modus, sodass dieser mit eurem Smartphone, Tablet oder Co. verbunden werden können. Möchte man den Kopfhörer mit einem weiteren Gerät koppeln, muss man im ausgeschalteten Zustand die Multifunktionstaste für 4 Sekunden gedrückt halten und im Anschluss den Kopfhörer mit dem neuen Gerät koppeln. Die Kopfhörer können sich bis zu 7 gekoppelte Geräte merken und unterstützen zwei gleichzeitig angeschlossene intelligente Geräte. Somit kann man z. B. schneller vom Smartphone auf das Tablet wechseln, um dort Musik weiter zu hören, ohne dass man die Kopfhörer zuvor noch jedes Mal neu mit dem Smartphone verbinden muss.

Außerdem bietet Teufel eine neue Funktion bei Kopfhörern, die sogenannte „ShareMe“ Funktion. Damit wird z. B. nach einmaliger Einrichtung in der App das Signal, welches ihr auf eurem Teufel Airy Sports erhaltet, automatisch an das zweite paar Airy Sports eures Partners übertragen, sodass nur ein Gerät mit dem Zuspielgerät verbunden sein muss. Dies funktioniert jedoch nur unter den gleichen Kopfhörer, also hat der Partner-/in einen anderen Kopfhörer, geht dies logischerweise nicht.

Weiter mit der Bedienung über die Fernbedienung. Die Plus- und Minus- Taste sollte selbsterklärend sein, über diese regelt man logischerweise die Lautstärke der Kopfhörer. Die mittlere Taste wiederum ist wie bereits erwähnt, eine Multifunktionstaste mit mehreren Funktionen. Betätigt man die mittlere Taste, wenn die Kopfhörer eingeschaltet sind, dann wird die Musik gestartet bzw. bei Erneutem betätigen, pausiert. Zweimal hintreibender drücken sorgt dafür, dass ihr zum nächsten Titel springt und drei Mal bedeutet wiederum, dass ihr zum Titel davor zurückspringt. Möchte man auf den im Smartphone integrierten Sprachassistenten zugreifen, genügt es, die Taste zwei Sekunden gedrückt zu halten und beim Beenden reicht es diese einmal kurz zu drücken. Anrufe wiederum kann man ebenfalls durch einmaliges Drücken derselben Taste annehmen und beenden, das Ablehnen eines Anrufs wiederum erfolgt durch ein zweisekündiges betätigen.

 Über spezielle Tastenkombinationen“ bietet die Remote des Teufel Airy Sports zudem noch weitere Funktionen. So kann man durch drücken mehrere Tasten direkt am Kopfhörer die ShareMe-Funktion aktivieren, die Bluetooth-Geräteliste zurücksetzten und die automatisch starteten Wiedergabefunktion de- bzw. aktivieren.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Teufel hat in jedem In-Ear des Airy Sports einen großen 12 mm Linear-HD Treiber verbaut, die zusammen mit der eingesetzten Aluminiumschwingspule und dem Neodym-Magneten für ein hohes Output sorgen soll, dass zugleich einen kräftigen Sound mit einem verzerrungsfreien Pegel bietet. Der Frequenzgang beträgt wiederum 10 – 20.000 Hz und die Nennimpedanz liegt bei 32 Ohm. Damit man sowohl als iOS-/ und Android-User einen hochwertigen Klang geboten bekommen, hat Teufel hier überraschenderweise nicht nur den Audio-Code aptX für Android, sondern auch AAC für alle iOS-Devices integriert. Somit profitieren hier alle von einer verbesserter bzw. verlustfreie Bluetooth-Musikwiedergabe.

Getestet habe ich das Klangbild der Teufel Airy Sports mit neutralen Equalizereinstellungen, sodass ich dies so bewerte, wie Teufel das Produkt auf den Markt gebracht hat. Natürlich kann man hier noch das Klangbild etwas anpassen, doch das ist dann je nach eigenen Vorlieben im entsprechenden EQ anzupassen.

Das Klangbild der Teufel Airy Sport ist, wie der Name schon vermuten lässt, für den Sport abgestimmt, sprich man bekommt hier von den 12 Millimeter Treibern ein sattes Bassfundament geliefert. Hier hat Teufel gute Arbeit geleistet, denn der Tiefbass ist kräftig und energiereich, ohne dabei große Schwächen zu zeigen. Zudem werden auch die Mitten griffig und körperhaft ausgegeben, sodass davon Stimmen und alle akustischen Instrumente sehr profitieren. Die Höhen runden das Gesamtpaket ab, denn diese sind ebenfalls sauber und detailreich, ohne zisch-Laute oder Ähnliches zu erzeugen. 

Dreht man die Lautstärke höher, wird jedoch der Bass dominanter und die Höhen und Mitten haben es gegen die Tiefen etwas schwerer, sich durchzusetzen. Aber für Techno, Metal, Rock und Pop ist das Klangbild sehr gut geeignet. 

An der Sprachverständlichkeit beim Telefonieren kann ich nichts Negatives berichten, denn dank cVc-Technik von Qualcomm ist hier eine gute Technologie verbaut worden. Ich konnte während des telefonieren meine Gesprächspartner hervorragend verstehen und mein Gegenüber verstand mich ebenfalls sehr gut. Diese gute Verständlichkeit liegt jedoch auch daran, dass das Mikro aufgrund der Integration in der Fernbedienung sehr nahe am Mund „hängt“, was z. B. bei sogenannten True Wireless In-Ear Kopfhörern immer etwas Schwieriger ist, da hier das Mikrofon deutlich weiter vom Mund weg ist. Telefoniert man jedoch an einem windigen Tag, kommt es auch hier zu dem Problem, dass mein Gesprächspartner-/in mich teils nicht ganz so gut versehen konnte, da Wörter teils abgehackt werden, was jedoch an dem starken Wind liegt, der in Mikro bläst. Dieses Problem haben denn jedoch zahlreiche andere Hersteller an ihren Kopfhörer ebenfalls, daher ist dieser Punkt nicht wirklich als Negativ anzusehen.

Was die Latenz angeht, hier hat Teufel versprochen, dass die Kopfhörer lippensynchron sind, was sich auch im Test bestätigt hat. Hier passte beim Ansehen von Filmen und Musikvideos alles genau so, wie es sein soll.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Mit der Teufel Headphones App für iOS und Android bietet Teufel nun ebenfalls eine Möglichkeit, einige Einstellungen an den Kopfhörern vorzunehmen. Hier kann man dann unter andrem im Equalizer einen der folgenden Presets auswählen: Neutral, Klassik, Rock und Techno. Außerdem kann man auch ein benutzerdefiniertes Preset erstellen, was über die App auf den Kopfhörer übertragen wird und somit auch ohne die App genutzt werden kann. Eine sehr feine Sache, die nicht bei jedem Hersteller so gelöst wird. 

Des Weitern sieht man in der App auf der Startseite direkt die restliche Akkukapazität und kann in den Einstellungen die automatische Wiedergabe de-/ aktivieren, den Timer des automatischen Abschaltens einstellen usw.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Im Kopfhörer-Gehäuse des Teufel Airy Sports befindet sich ein voll versiegelter und sehr leichter Lithium-Ionen-Akku, der eine Akkulaufzeit von bis zu 25 Stunden bei mittlerer Lautstärke bitten soll. In meinem Test kam ich an diese Laufzeit vom Hersteller jedoch nicht ganz ran, was an meiner angehobenen Lautstärke lag. Ich konnte damit knapp 20 Stunden Musik hören, was meiner Meinung nach dennoch eine absolut gute und ausreichende Laufzeit ist.  

Durchaus praktisch ist wiederum die Schnellladefunktion, denn hat man mal vergessen, die leeren Kopfhörer nach dem letzten Musikhören aufzuladen, ist dies sehr praktisch, wenn man schnell wegmuss. Hier kann man den Teufel Airy Sport innerhalb von nur 10 Minuten für 90 Minuten Musikwiedergabe aufladen, was über den Micro-USB Anschluss erfolgt. Schade, dass man hier leider nicht auf USB-C setzt, denn dies wäre bei einem Produkt, das Ende 2020 auf den Markt gekommen ist, definitiv wünschenswert gewesen. Das volle Aufladen des Kopfhörers benötigt wiederum knapp 2,5 Stunden, danach kann man jedoch wieder bis zu 25 Stunden Musikgenuss erleben.

Bluetooth & Signalqualität

Bei der Verbindungstechnologie setzt Teufel auf einen Bluetooth 5.0 Chip, der im Test eine gute Verbindung sowohl zu iOS- als auch Android-Geräten geboten hat. Das Koppeln erfolgt beim ersten Mal sehr einfach, da sich die Kopfhörer nach dem Einschalten direkt im Kopplungsmodus befinden. Anschließend wie von allen Bluetooth-Geräten gewohnt in die Einstellung ins Smartphone navigieren und die Kopfhörer „Teufel Airy Sports“ auswählen. Anschließend sind die beiden Geräte miteinander gekoppelt und die Ohrhörer verbinden sich nach dem Einschalten fortan automatisch mit dem Smartphone.

 Im Praxistest bietet der Teufel Airy Sports zum Smartphone (bei mir ein iPhone 11 Pro Max), eine stabile Reichweite und unterbrechungsfreie Musikwiedergabe bzw. Verbindung. Die Reichweite liegt indoor bei knapp 12 Metern und Outdoor war nach gut 30 Metern Schluss. Allesamt sehr gute Werte

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel wirbt den Airy Sport als professioneller Partner für sportliche Work-outs mit bester Klangqualität. Diesen Punkt kann ich soweit auch bestätigen, klanglich hat Teufel hier sehr gute Arbeit geleistet und einen treuen Trainingsbegleiter auf den Markt gebracht. Dank der IPX7-Zertifizierung kann man die Kopfhörer zudem problemlos beim Regen und sogar beim Schwimmen tragen. 

Dafür wiederum gibt es etwas Kritik an der Materialanmutung und dem altbackenen Micro-USB Anschluss. Außerdem ist das Case zwar nett gemeint, doch hier muss man die Ohrhörer förmlich hineinquetschend, was diesen bzw. dem Kabel auf daher sicherlich nicht guttun wird.

Preis/Leistung

Beim Teufel Airy Sports handelt es sich klanglich und rein funktionell um einen sehr guten Kopfhörer, doch mit einer UVP von 119,99€ ist dieser leider auch nicht ganz günstig und man muss leider zudem einige Abstriche bei der Materialanmutung und Verarbeitung hinnehmen. Wäre es neben dem Klang und dem Funktionsumfang auch sonst noch ein guter Kopfhörer mit USB-C Anschluss usw. dann würde ich sagen, der hohe Preis hat seine Berechtigung, doch so macht es sich Teufel selbst etwas schwer, schließlich hat in den eigenen Reihen auch ganz gute Kopfhörer, die ebenfalls gut für den Sport geeignet sind. Da wäre z. B. ein Kandidat, die reduzierten und somit aktuell zum selben Preis erhältliche Teufel Airy True Wireless, welche dann wirklich komplett kabellos sind.

Teufel Airy Sports

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: teufel.de