JBL Tune 225TWS

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In aller Kürze

Mit den JBL Tune 225TWS hat JBL recht überraschend ein Nachfolger der von mir bereits getesteten JBL Tune 220TWS auf den Markt gebracht, die rein äußerlich den Vorgänger fast komplett ähnlich sind. Änderungen soll es hier vor allem bei der Akkulaufzeit, der Steuerung und auch beim Klang geben. 

Weiterhin punkten die In-Ear Kopfhörer mit einem angenehmen Tragekomfort, da diese wie die Apple-Airpods lockerer im Ohr sitzen, was an den fehlenden Silikon-Aufsätzen liegt. Also sind die In-Ears eine gute Alternative, wenn euch die normalen In-Ears vom Tragekomfort unangenehm in den Ohren sind. Jedoch sorgt genau dieser Luftige sitzt dafür, dass sich das Klangbild der Treiber nicht zu 100 % entfalten kann. Hier merkt man, dass aufgrund der Versiegelung der fehlenden Silikon-Aufsätzen der Druck etwas fehlt, was jedoch auch Apple an den normalen AirPods ebenso nicht gelingt, zu vermeiden. Gut gefällt mir nun wiederum, dass man hier auf einen USB-C-Ladeanschluss gesetzt hat und man die Akkulaufzeit bei gleicher Größe der In-Ears von 3 auf 5 Stunden anheben konnte. 

Gefällt uns

  • sehr leicht
  • angenehmer Tragekomfort
  • gute Sprachwiedergabe

Gefällt uns weniger

  • keine genaue Akkuanzeige
  • Akkulaufzeit (<5h)
  • keine hochwertigen Audio-Codecs

JBL Tune 225TWS

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der neuen JBL Tune 225TWS entspricht bis auf wenige Veränderungen der Aufdrucke absolut der von den JBL Tune 220TWS. Die Gestaltung der Verpackung entspricht hier der typischen JBL Designsprache, sodass man hier eine kompakte Verpackung geboten bekommt, die in den typischen, von JBL genutzten Farben weiß, grau und orange daher kommt.

Die Vorderseite der Verpackung ziert wie von JBL gewohnt, ein großer Aufdruck der beiden In-Ear Kopfhörer, welche dabei genau in der Farbe gehalten wurden, welche man gekauft hat. Außerdem dürfen hier an der Front natürlich wie bei allen Herstellern weder der Herstellername in Form des Logos und die Modellbezeichnung der Kopfhörer fehlen. Direkt unterhalb der Modellbezeichnung der Kopfhörer werden die für JBL wichtigsten Merkmale der Kopfhörer erwähnt und wie üblich informiert JBL unten rechts über die Gesamtakkulaufzeit 25h sowie die reine Laufzeit der Ohrhörer von bis zu 5 h bzw. zusätzliche 20 Stunden mit dem mehrfachen aufladen zwischen den einzelnen Musikwiedergaben.

Die schmale rechte Seite zeigt die beiden Ohrhörer und geht auf die Bedienung ein bzw. zeigt genau, welche der beiden Tasten welchen Befehl ausführt. Darunter wird zudem noch erwähnt, dass eine Steuerung mit der eigenen Stimme möglich ist, und der Lieferumfang wird hier in Form von kleinen Skizzen aufgelistet.

Zu guter Letzt konzentriert sich JBL bei der Rückseite um die wichtigsten Ausstattungsmerkmale der JBL Tune 225TWS. Somit weißt das Unternehmen hier auf den typischen JBL Pure Bass Sound hin, dass die Ohrhörer mit Universal-Ohranpassstücken versehen sind und eine echte Stereotelefonie möglich ist. Als kleine Besonderheit wird hier das Ladecase der Ohrhörer durch ein transparentes Sichtfenster dargestellt und direkt darunter ist eine Ablichtung der Ohrhörer, die im Ladecase eingesetzt sind, zu sehen. Hierbei ähnelt die Rückseite absolut der des Vorgängermodells. 

Nach dem Durchtrennen des Klebestreifens an der Unterseite kann man das komplette Innenleben der Verpackung an der Unterseite herausziehen. Dabei kommt ein transparenter Kunststoffeinsatz zum Vorschein, in dem man an der Oberseite direkt das Ladecase, sowie die beiden Ohrhörer herausnehmen kann. Darunter wiederum befindet sich das neue orangefarbene USBC-C-Ladekabel, sowie die üblichen Beschreibungen in einer kleinen Mappe.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Bei den JBL Tune 225TWS handelt es sich wie bei dem Vorgängermodell um sogenannte Semi-In-Ear Ohrhörer. Damit werden Kopfhörer bezeichnet, welche ohne die von vielen anderen In-Ear Kopfhörer verwendeten Silikon-Aufsätze ausgestattet sind. Somit werden die JBL Tune 225TWS  lediglich ins Ohr gelegt, was für einen sehr luftigen sitzt sorgt, der zwar reine Geschmacksache ist, doch das diese Trageart ebenfalls sehr beleibt ist, sieht man ja an den Apple AirPods, denn dabei handelt es sich ebenfalls und Semi-In-Ear Ohrhörer.  

Die In-Ear Ohrhörer selbst setzen sich aus der Kapsel, die im Ohr sitzt, und dem Steg-Design, der aus dem Ohr herausragt, zusammen. Dieser Steg reicht etwas bis zum Ohrläppchen herunter und beinhaltet neben dem Mikrofon auch die Steuerungstasten. Dadurch, dass JBL hier nicht wie gewohnt auf wechselbare Silikon-Aufsätze verzichtet, setzt man auf eine Universalgröße der Knospe, die im Ohr sitzt. Laut JBL sollen die Ohrhörer durch die anatomisch geformte Ohrknospe quasi perfekt in jedem Ohr halten, ohne das man hierfür wie sonst gewohnt erst mal die richtigen Ohranpassstücke herausfinden muss. Hierbei geht das Unternehmen jedoch einen Kompromiss ein, denn ohne die sonst üblich verwendeten Ohranpassstücke aus Silikon usw. kann natürlich die ansonsten bei klassischen In-Ears Gegebene Isolationseigenschaft keineswegs erreicht werden.

Die Kopfhörer wurden selbstverständlich wie üblich in dieser Preisklasse nahezu komplett aus Kunststoff gefertigt. Die Knospe ist absolut ähnlich zu den der Apple AirPods gehalten, lediglich der Treiberausgang ist bei den JBL Tune 225TWS noch etwas mehr geschwungener ausgelegt, also mehr in Richtung Ohrkanal geschwungen. Der Stiel-Teil beinhaltet wie bereits erwähnt auf der Außenfläche die Bedienelemente, auf die ich später noch im Punkt „Bedienung“ ausführlicher eingehen werde. Im unteren Bereich befinden sich jedoch hier auch noch an beiden Ohrhörern je drei Ladekontakte, über die der Akku, der an beiden In-Ears im besagten Stiel verbaut wurde, aufgeladen wir und zudem findet man hier auch noch an jeder Seite ein Mikrofon.

Neben dem von mir getesteten Modell ist schwarz, gibt es die neuen JBL Tune 225TWS auch noch in zahlreichen weiteren Farben wie: Blau, Weiß, Grau, Pink und Gold. Daher sollte hier für jeden eine passende Farbe dabei sein, in der einem die JBL Tune 225TWS gefallen. 

Neu ist nun, dass man beide Ohrhörer, egal ob der rechts oder links auch problemlos dank der Dual-Connect Technologie auch einzeln als Mono In-Ear verwenden kann. Somit sind beide Ohrhörer nun in der Lage, sich direkt untereinander oder auch einzeln mit eurem Smartphone zu verbinden. Daher macht es hier auch Sinn, dass JBL an beiden Ohrhörern je ein Mikrofon verbaut hat, sodass beide bei Bedarf einzeln für Telefonate genutzt werden können.

Ladecase

Beim Ladecase gibt es gegenüber dem Vorgängermodell nur wenige Unterschiede. Schließlich wurde das Case aus demselben Material gefertigt und zwar komplett aus Kunststoff. Dabei hat JBL dieses wie immer farblich an die gewählte Farbe der True Wireless Ohrhörer angepasst. Somit ist das Case bei meinem Testgerät in einem matten Schwarz gehalten. Wobei hier wie an der Umrandung der Kopfhörer-Knospe auf zwei verschiedenen Farbtöne gesetzt wurde (Scharnier in Grau, der Rest mattschwarz). Wie für JBL üblich, darf natürlich an der Vorderseite der immer verwendete, leicht in den Kunststoff eingelassene JBL Schriftzug nicht fehlen.   

Das Case ist mit den Maßen: 55 x 50 x 30 mm (L x B x H) durchaus handlich und lässt sich somit gut in der Hosentasche verstauen. Mit einem Gesamtgewicht von 47 g (mit Ohrhörer 57g) ist das Gewicht absolut identisch zum Vorgängermodell, den JBL Tune 220TWS. Daher konnte JBL hier eine bessere Akkulaufzeit durch ein besseres Energiemanagement erreichen, was ich sehr gut finde. An der Unterseite des Ladecase befindet sich direkt zentral ein USB-C-Anschluss, über den logischerweise das Case mit Strom versorgt wird. Eine Anzeige, die über den Akkustand der Ohrhörer bzw. über den des Ladecase informiert, gibt es an der Außenseite nicht. Diese hat JBL nämlich dieses Mal im Inneren des Case und direkt an den Ohrhörern integriert. So zeigten drei einzelne LEDs zwischen den beiden Ohrhörern den aktuellen Zustand vom Case und die kleinen LED am hintern Lautsprechergitter den von beiden Ohrhörern.

Ein Magnetverschluss, welcher das Case verschlossen hält, sorgt dafür, dass auch beim sehr starken schütteln über Kopf nichts herausfällt. Aber auch wenn der Deckel offen ist und man das Case schüttelt, werden beide Ohrhörer dank der magnetischen Sicherung problemlos an ihrer Position gehalten. Apropos offen, das Öffnen des Case wurde sehr gut gelöst, denn dieses lässt sich problemlos mit nur einer Hand öffnen, was mir persönlich sehr gut gefällt. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der JBL Tune 225 TWS ist im Allgemeinen solide, jedoch erkennt man wie bereits erwähnt direkt, dass hierbei das Gehäuse aus mehreren einzelnen Kunststoffteilen zusammengefügt wurde. Dies ist bei den Huawei FreeBuds 3 zwar auch der Fall, jedoch keineswegs so direkt zu erkennen.  

Beide Ohrhörer sind außen mit einer kleinen länglichen Taste versehen. Diese bietet haptisch einen guten Druckpunkt, doch es gibt natürlich einen entscheidenden Nachteil einer solchen Physischen-Taste gegenüber eine Touch-Bedienung. Man drückt sich nämlich beim Betätigen der Taste mit nur einem Finger ständig den In-Ear in den Gehörgang, sodass man hier, um diesen Druck zu vermeiden, immer mehrer Finger nehmen muss und dabei den Stiel der Ohrhörer mit den restlichen Fingern stabilisiert. Das übertragen des klicken der Tasten lässt sich zudem auch leider nicht vermeiden, was jedoch alle In-Ear Ohrhörer mit echten Tasten als Problem haben.

Das leicht rundlich ausgeführte Kunststoff-Case ist mit einer sogenannten Soft-Touch-Oberfläche versehen, welches wie die Kopfhörer selbst ebenfalls matt gehalten wurde. Negativ an dieser matten Soft-Touch-Oberfläche ist jedoch, dass diese je nach gewählter Farbe sehr anfällig gegenüber Fingerabdrücke ist. Somit sammelten sich bei mir bereits nach einem Tag sehr viele Abdrücke rund um das Ladecase, welche schnell durch leicht fettige Finger entstehen können.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

Der Testbericht ist in drei Teile unterteilt, klicke dich hier durch:

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