JBL Flip 5

In aller Kürze

Mit dem neuen JBL Flip 5 hat JBL die neuste Generation des sehr beliebten und robusten, mobilen Lautsprecher vorgestellt. Optisch hat man diesen nur minimal verändert, dieser ist nämlich aufgrund des deutlich größeren Akkus etwas größer geworden, bietet zugleich aber auch mehr Gesamtleistung. Zudem wird dieser nun über einen modernen USB-Typ-C Lade-Anschluss aufgeladen, der zudem nicht mehr wie der alte Anschluss mit einer Gummiabdeckung versehen wurde. Klanglich legt JBL auch noch einmal eine Schippe drauf, sodass der neue Flip 5 noch etwas kräftiger klingt.

Gefällt uns

    • robustes Gehäuse (IPX7)
    •  gutes Gewicht und Größe
    •  USB-Typ-C Lade-Anschluss
    • große Farbauswahl
    • guter Klang

Gefällt uns weniger

    •  kein Koppeln mit alten JBL-Produkten
    •  Power-Button reagiert zu direkt

JBL Flip 5

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PUNKT 1

bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die bisherigen Modelle des JBL Flip habe ich bisher leider nicht getestet. Doch Aufgrund dessen, dass ich den Vorgänger inkl. Verpackung bei einem Kollegen gesehen habe, kann ich definitiv von einer größeren Änderung der Verpackung reden. Diese Veränderung verbirgt sich im Inneren, doch wie immer, kommen wir zuerst zum äußeren Erscheinungsbild des neue JBL 5, bzw. dessen Verpackung.

JBL liefert den neuen Flip 5 in der bisher gewohnten zylindrischen Verpackung aus, welche rundum mit Bildern und Texten bedruckt wurde. Die Farben orange und schwarz dürfen bei einem JBL Produkt nicht fehlen und findet man daher auch hier wieder. Zum einen ist die Oberseite, an der sich die Aufhängelasche befindet, in orange gehalten. Der Boden wiederum, an dem unter anderem einiges zum Unternehmen, dem Lieferumfang und die Seriennummer verraten wird, ist schwarz. Die restlichen größeren Seiten bis auf die weiße Vorderseite, hat JBL hier unterschiedlich gefärbt, sodass diese bei meinem roten Gerät rot sind, aber bei einem schwarze z.B, Schwarz usw. Dadurch erkennt man eigentlich egal, ob die Verpackung im Laden steht oder hängt, welche Farbe der Lautsprecher darin hat, nämlich dieselbe wie die Seitenflächen. 

Auf der großen weißen Seite der Verpackung, bei der es sich sozusagen um die Vorderseite handelt, prangen die üblichen Namen bzw. Bezeichnungen. Zu diesen zählen der Name des Unternehmen JBL, sowie der Produktname FLIP 5. Außerdem darf wie für JBL üblich hier eine Abbildung der Flip 5 nicht fehlen, somit hat man diesen so dargestellt, dass dieser gerade ins Wasser eintaucht. Damit möchte der Hersteller gleich zeigen, dass diesem der Kontakt mit Wasser nichts ausmacht, da dieser wasserdicht gefertigt wurde. Zu guter Letzt prangt unten links noch das Bluetooth-Logo und rechts gibt JBL an, dass die Akkulaufzeit für bis zu 12 Stunden Musikwiedergabe ausreichen soll.

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    An der linken Seite prangt der seit 2017 verwendete Slogan „Dare to Listen“, welcher seither bei jedem Produkt auf einer der Verpackungsseiten prangt. Betrachtet man im Uhrzeigersinn die nächste Seite, wird hier ein Teil der Rückseite des JBL Flip 5 gezeigt, zusammen mit drei der wichtigsten Merkmale des neuen Flip 5. Zu guter Letzt geht man auf der letzten Seite noch auf die neue JBL Partyboost-Funktion ein, welche es ermöglicht, die Lautsprecher miteinander zu verbinden (bis zu 100 Stück) oder zwei davon im Stereo-Modus zu nutzen. 

     Geöffnet wird die Verpackung an der kleinen Öffnungslasche an der Unterseite. Bevor man dies jedoch macht, sollte man z. B. mit einem Messer die beiden Klebestreifen durchtrennen. Anschließend kann man den Innenteil der Verpackung entnehmen, wobei schon der erste große Unterschied zu den Vorgänger-Geräten sichtbar wird. Statt diesen wie bisher „lose“ in die Verpackung einzulegen, hat JBL den Flip 5 in eine eng anliegende aber sehr stabile Styropor-Schachtel eingelegt. Diese könnte man quasi, als Transportbox nutzt, da diese beim geschlossenen Zustand bombenfest geschlossen hält und beim Öffnen wie eine richtige Box aufgeklappt wird. In einer weiteren, länglichen dünnen schwarzen Verpackung, welche mit zahlreichen hochglänzenden Elementen verziert wurde, befinden sich nicht nur die üblichen Kurzanleitungen, Warnhinweise usw., sondern auch das neue USB-Typ-C Ladekabel. Dieses Ladekabel kann man praktischerweise zusammen mit dem Flip 5 im „Styropor-Case“ verstauen. Somit kann man, sofern man mit den äußeren Beschädigungen die eventuell entstehen können, klar kommt, dies sicherlich als solches zweckentfremden.

    (Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

    Design

    Auf dem ersten Blick könnte man zwar meinen, dass sich vom JBL Flip 4 zum nun neuen JBL Flip 5 beim äußeren Design nichts verändert hat. Doch beim genauen Hinsehen sind hier dennoch einige Veränderungen in Form von weiteren Verbesserungen gegenüber den Vorgängergenerationen erkennbar. 

    Doch der Reihe nach. Der Flip 5 ist weiterhin in der typischen Röhrenform (Zylinderform) aufgebaut, welche von einer festen Stoffgeflecht Ummantelung umhüllt ist. Dieser Stoff findet gerade bei mobilen Lautsprechern, die robust und wasserdicht gefertigt wurden, immer mehr an Beliebtheit.

    Dieser Stoff besitzt dabei bis auf das Camouflage-Modell dieselbe Farbe, wie man den Lautsprecher gewählt hat. Insgesamt stehen hier stolze 11 Farben zur Auswahl, sodass hier eigentlich sämtliche Farbwünsche abgedeckt werden. Der neue JBL FLip 5 ist aufgrund einiger Verbesserungen die im Inneren stattgefunden haben sowohl im Durchmesser, als auch in der Länge etwas gewachsen. Was dafür aber der genauere Grund war, verrate ich euch noch später im Verlaufe des Testberichts. Die neuen Maße des Flip 5 sind somit: 181 x 69 x 74 mm, beim Vorgänger waren es hingegen 175 x 68 x 70 mm. Einige unter euch werden sich nun vermutlich fragen, warum ich hier kein Durchmesser angeben, sondern zwei unterschiedliche Maße. Dies liegt daran, dass an dem gummierten Bereich, an welchem die Anschlüsse und ein Teil der Bedienelemente untergebracht sind, der Durchmesser die besagten 5 mm dicker ist. Die größere Größe hat zusammen mit den neuen Innenleben natürlich auch Einfluss auf das Gewicht des mobilen Lautsprechers, so ist dieser mit 540 Gramm knapp 25 Gramm schwerer geworden.

    Der runde Teil des Gehäuses ist fast komplett mit dem festen Gewebestoff umhüllt. Lediglich an den seitlichen Öffnungen der Röhre, wo die beweglichen Passivmembranen untergebracht sind, wurden genauso wie der knapp 28 mm breite Bereich an der Rückseite mit einem festen Kunststoff versehen. An den Seiten steht der Kunststoff knapp 1 cm vor, sodass zum einen die Passivmembrane Geschütz sind und zudem klanglich nicht zu sehr beeinflusst werden, falls man den JBL Flip 5 im Hochformat aufstellt.

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     Die bereits von den Vorgänger bekannte Transportschlaufe hat weiterhin den Einzug erhalten und befindet sich erneut an der Rückseite. Diese ist soweit sehr praktisch und wird, wie ich es, selbst wenn ich in der Stadt unterwegs bin, sehe oft genutzt. Schließlich kann man dadurch den JBL Flip 5, aber auch denn Vorgänger-Modellen bequem an einem Rucksack oder den Fahrradlenker befestigen.  

    Unterhalb dieser Schlaufe hat JBL den Name „FLIP 5“ etwas tiefer in den Kunststoff eingelassen, sodass man als Laie lediglich daran erkennt, welche Version des mobilen Speaker man hier in den Händen hält. Danach folgen einige Änderungen der Bedienelemente, welche mir persönlich so aber auch besser gefallen. In einem Rahmen der im aktivierten Partyboost-Modus aufleuchtet, befinden sich die Power- und Bluetooth-Taste. Beide Knöpfe haben hier einen sehr angenehmen Druckpunkt und sind zudem vertieft eingelassen, sowie beleuchtet. Wenige Zentimeter daneben hat es ebenfalls eine Designänderung gegeben, die bisher bekannten 5 einzelnen LED-Punkte, welche einem den Akkustand anzeigen, sind einem länglichen Lichtbalken gewichen. Dieser sitzt direkt neben dem neuen USB-TYP-C Anschluss, welcher aufgrund des gestrichenen Klinken-Eingang nicht mehr mit einer zusätzlichen Gummi-Abdeckung verschlossen werden muss. 

    Gegenüber des eben Beschriebenen gummierten Bereich, sitzt im Gewebestoff ein metallisches JBL Logo, was zugleich das einzige Element ist, welches auf das Unternehmen hindeutet. Doch die Flip-Generation sollte inzwischen bei vielen Leuten bekannt sein und wenn man einen farbigen Speaker sieht, kann man sich schon fast denken, dass es ein JBL Flip Gerät ist. 

    Am Flip 5 selbst gibt es natürlich auch die wichtigsten Bedienelemente, welche man zur Musiksteuerung benötigt. Diese eigentlich versteckten Knöpfe unter dem Stoff, sind in Form von verschieden Kunststoff-Symbolen erkenntlich gemacht. Zu diesen Köpfen gehört selbstverständlich die Play/Pause-Taste und ebenso ein „+“ und „-“ Lautstärke-Knopf. Beim vierten Symbol handelt es sich um den neuen Partyboost-Modus, welches nun anstelle des beliebten Connect+ weichen musste. Das dies auch Nachteile mit sich bringt und welche dies sind, erkläre ich euch im weiteren Verlauf des Testberichtes. 

    (Design: 4 von 5 Punkten)

    Verarbeitung

    Die Verarbeitung des mobilen Bluetooth Lautsprecher aus dem Hause JBL, ist wie bei den bisherigen Flip-Generationen sehr gut. Dank der IPX7-Zertifizierung kann dieser nämlich problemlos bei Regen im Freien genutzt werden oder sogar mit ins Wasser am Pool genommen werden. IPX7 bedeutet nämlich wasserdicht für bis zu 30 Minuten bei einer Tiefe von max. 1 Meter.

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    Der Gewebestoff ist fest mit einer Schale verklebt und am Gehäuse an mehreren Stellen geklipst. Somit lässt sich dieser Stoff nicht wie bei einigen anderen Herstellern hin und her bewegen. Bemängeln kann ich bei Flip 5 lediglich das Ein- und Ausschaltverhalten. Der Lautsprecher geht nämlich direkt beim Betätigen der Power-Taste an bzw. aus. Daher kann es trotz vertiefter Position des Knopfes im unglücklichsten Fall dazu kommen, dass der Flip 5 ungewollt im Rucksack aktiviert wird. Dann wundert man sich, warum auf einmal der Ton so laut im Rucksack wiedergeben wird. Dafür braucht es aber einen großen Zufall, was nur sehr selten vorkommen wird. Dennoch hätte man dieses Problem zu Sicherheit, durch das gedrückt halten der Power-Taste von zwei oder drei Sekunden eventuell umgehen können.

    (Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

    PUNKT 2

    bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

    Technische Daten des JBL Flip 5
    Lautsprechertyp mobiler Bluetooth Lautsprecher
    Treiber je links und rechts ein kleiner Passivmembran (für Bass zuständig) und ein unter dem Soff versteckte Breitband-Lautsprecher.
    Konnektivität Bluetooth-Version 4.2. Reichweite: selbst gemessen bis zu knapp 28 m, PartyBoost-fähig.
    Akku Akku: 4.800 mAh
    Wiedergabezeit: Bis zu 12 Stunden
    Ladezeit: Bis zu 2,5 Stunden
    Abmessungen 18.1 x 6.9 x 7.4
    Gewicht 540 Gramm (auf der Waage nachgemessen)
    Lieferumfang
    • JBL Flip 5
    • Trageschlaufe (bereits befestigt)
    • USB-Typ-C Ladekabel
    • Styropors zur Aufbewahrung
    • Bedienungsanleitung usw.

    Bedienung

    Kommen wir nun kurz zur Bedienung des neuen Flip 5. Wie bereits erwähnt, befinden sich hierfür die Tasten vier Stück an der Zahl, an der Vorderseite am Stoffgewebe. Über die beiden Tasten „+ und – kann man logischerweise die Lautstärke direkt am Flip 5 erhöhen bzw. absenken. Bei einer Bluetooth-Verbindung mit dem Smartphone, kann man dies jedoch jederzeit auch direkt über die Lautstärke-Tasten am Smartphone regeln. Die Taste rechts davon ist die Play-/Pause-Taste, welche beim betätigen die Musik stoppt und bei erneuten Drücken weiterlaufen lässt. Drückt man dieselbe Taste zweimal hintereinander, springt man zum nächsten Lied in der Wiedergabeliste. 

    Zurückspringen geht hier leider nicht, daher muss man dies über das Smartphone machen. Hier hätte ich mir gewünscht, dass z. B. man durch 3-maliges Betätigen der Play-Taste einen Track zurückspringt. Die letzte Taste ganz Links aktiviert den PartyBoost-Modus. Über diesen kann man entweder zwei Flip 5 zu einem Stereo-Paar koppeln und den Linken und Rechten Ton getrennt wiedergeben oder bis zu 99 weitere Flip 5 miteinander koppeln.

    Schade ist hier, dass man den neuen Flip 5 durch diesen neuen Modus nicht mehr mit den alten Modellen, die mit Connect+ daher kommen, koppeln kann. Daher ist es für Besitzer von mehreren Lautsprechern mit Connect+ weniger sinnvoll, ein Upgrade zum neuen Flip 5 zu machen.

    (Bedienung: 4 von 5 Punkten)

    Klang

    Nun zum wichtigsten Thema eines Lautsprechers, dem Klang. An diesem hat JBL ebenfalls etwas geschraubt, sodass hier nun statt 16W RMS, beim Flip 5 20W RMS geliefert werden. Ebenfalls gibt es leichte Veränderungen beim maximalen Frequenzbereich, hier soll der neue JBL Flip 5 nun mit 65Hz noch etwas tiefer agieren können, als die Vorgängermodelle. Die maximale Frequenz nach oben, bei 20 kHz bleibt jedoch weiterhin bestehen. Somit ist der Klang eine der beiden großen Änderungen, welche JBL im Inneren gemacht hat und zudem unter anderem für die neue Größe verantwortlich ist. Wohingegen beim alten JBL Flip 4 noch zwei einzelne Treiber mit je 8 Watt zum Einsatz kamen, ist es nun beim neue JBL Flip 5 ein etwas größerer Breitbandlautsprecher.

    Dieser Lautsprecher sitzt zwar im Gehäuse nicht mittig, doch beim allgemeinen Musikhören, stellt man dies soweit keinesfalls fest. Lediglich als ich die Musik etwas leiser gedreht habe und mit dem Ohr hören wollte, wo die Treiber bzw. in diesem Fall der einzelne Treiber verbaut ist, konnte ich dies feststellen. Der Abstrahlwinkel des Klangs geht zwar logischerweise am meisten nach vorne, also in die Richtung, wie der Treiber verbaut ist (neben dem JBL Logo). Dennoch nimmt man den Sound rundum gut wahr, auch wenn hier natürlich nicht mehr so dynamisch. 

    Der verbaute Breitbandlautsprecher an der Front, wird aktiv angetrieben, sprich dieser wird mit Strom versorgt und dadurch in Bewegung versetzt. Bei den beiden seitlichen Passivmembran ist diese wiederum anders. Diese Passivmembrane werden, wie der Namen schon vermuten lässt passiv angetrieben. Dies bedeutet, dass diese sich ohne externe Stromversorgung bewegen und durch das geschlossene Gehäuse und den Bewegungen des aktiven Treiber mit in Schwingungen gesetzt werden. Passivmembrane werden sehr häufig und gerne bei mobilen Lautsprechern eingesetzt, da diese zu einer wärmeren, verstärken Klangabstimmung führen und zudem für einen tieferen Bass sorgen.

    Schon beim Anschalten des neuen JBL Flip 5 klingt der typische Ton, der dabei wiedergegeben wird voller und eindringlicher. Nicht zu vernachlässigen ist beim Klang die Positionierung des Lautsprechers, doch da hat JBL dafür gesorgt, dass man hier nicht viel falsch machen kann. Legt man den JBl Flip 5 nämlich flach auf das runde Gehäuse auf, dreht sich dieser durch den inneren Schwerpunkt und den gummierten Rand automatisch in die richtige Position. Egal, ob dieser mit dem JBL Logo auf dem Kopf, oder normal aufgelegt wird. Auch hochkant aufgestellt macht das Klangbild eine gute Figur und wird nur minimal beeinflusst. Hier sorgt nämlich der Bumper rund um den Passivmembran für genug Freigang, sodass dieser ausreichend schwingen kann und der erzeugte Ton, weitestgehend frei entweichen kann.

    Klanglich hat JBL hier noch mal eine gute Schippe draufgelegt. Der neue JBL Flip 5 klingt, wie man schon an den technischen Daten erahnen kann noch kräftiger. Klar kann man hier keine klanglichen Wunder erwarten, denn zum einen ist das Gehäuse hier weiterhin sehr kompakt und es kommt schließlich nur ein größerer Treiber mit zwei Passivmembrane zum Einsatz. Dennoch ist es für mich erstaunlich, was JBL hier alles heraus kitzeln konnte. Der Flip 5 klingt in den Mitten und Höhen sehr gut, sodass der Breitbandlautsprecher hier seinen Job ordentlich erledigt. Der Tiefton geht hierbei jedoch etwas unter, da hier kein separater Treiber aktiv angesteuert wird, sondern lediglich die beiden Passivmembrane in Schwingungen gesetzt werden. In normaler Lautstärke bis etwas 80- 85 %, kann mich das Set-up, so jedoch aufgrund der Kompaktheit und dem Preis dennoch sehr zufriedenstellen. Schließlich kann auch JBL hier definitiv nicht zaubern oder gar die Physik austricksen. Ist das Gehäuse eines Lautsprechers klein, kann man eben keine Wunder im Klang erwarten, da es einfach an Volumen für den Bass usw. fehlt. Bei sehr hohem Pegel jedoch, also ca. ab 90 bis 100 % funktioniert das Set-up mit den Passivmembranen weniger gut. Dies liegt daran, dass der aktive Part, stärker schwingt und somit die beiden Passiven ebenfalls nochmals deutlich mehr angesprochen werden. Dadurch kommt eine Verzerrung zustande, welche die Tiefen und Mitten etwas durcheinanderwirbelt und zugleich die Höhen etwas deutlicher in den Vordergrund rücken. Dieses Phänomen kommt jedoch nur bei maximaler Lautstärke zum Vorschein.

    (Klang: 4 von 5 Punkten)

    Koppeln und Reichweite

    Beim neuen Flip 5 fällt die bisherige Möglichkeit, diesen via 3,5 mm Klinkenkabel mit Musik zu versorgt weg. Schließlich hat JBL diesen Anschluss bei der neuen Serie aus dem Konzept verbannt. Für manche mag dies vielleicht doof sein, doch ich persönlich hab den Klinkenanschluss, seid es Bluetooth gibt sowieso nicht mehr verwendet. Letzteres ist genau dies, was es nämlich beim neuen Flip 5, als einzige Verbindungsmöglichkeit gibt. Hierbei setzt JBL auf Bluetooth der Generation 4.2, welche jedoch auch hier weder einen AAC-/ noch aptX-Support bietet. Somit muss man nicht nur als iPhone-User, sonder auch als Android-Nutzer auf eine verlustfreiere Wiedergabe-Qualität verzichten.

    Die Bluetooth-Kopplung mit dem Smartphone ist beim JBL Flip 5 sehr einfach. Direkt nach dem Auspacken und erstmaligen Einschalten, befindet dieser sich automatisch im Pairing-Modus. Danach kann dieser in den Einstellungen->Bluetooth gesucht werden und durch betätigen automatisch verbunden werden. Möchte man den Flip 5 wiederum mit einem neuen oder weiteren Gerät koppeln, dann genügt es, die Bluetooth-Taste an der Rückseite kurz zu drücken, worauf ein wiederholender Signalton ertönt. Anschließend kann man wie gehabt den Speaker in den Einstellungen am anderen Gerät suchen und verbinden.

    • JBL Flip 5 App 1
    • JBL Flip 5 App 2
    • JBL Flip 5 App 3
    • JBL Flip 5 App 4
    • JBL Flip 5 App 5
    • JBL Flip 5 App 6
    • JBL Flip 5 App 7
    • JBL Flip 5 App 10
    • JBL Flip 5 App 9
    • JBL Flip 5 App 8

      Die maximale Reichweite der Bluetooth-Verbindung liegt beim JBL Flip 5 bei den üblichen 10 bis 12 Metern indoor. Im Freien wiederum ohne Hindernisse, war in meinem Test bei knapp 28 Metern Schluss. Je nach Hindernisse zwischen Zuspiel und Wiedergabegerät, variiert die Verbindung natürlich. Die Bluetooth-Verbindung war in meinem Testzeitraum immer sehr stabil, ohne Aussetzer oder Ähnlichem.

      Den neuen JBL Flip 5 kann man wie bereits die Vorgänger mit weiteren Lautsprechern verbinden. Dadurch ist es möglich, bis zu 99 Stück oder auch nur zwei zur Stereo-Wiedergabe koppeln. Managen kann man diese Verbindung dann über die kostenfreie JBL Connect-App, welche sowohl für iOS, als auch Android im jeweiligen Store angeboten wird. Da ich jedoch nur einem Flip 5 im Test hatte, konnte ich hier nur einige Screenshots machen, mehr nicht.

      Ein Nachteil hat der neue JBL Flip 5 jedoch mit seiner neuen Verbindungstechnologie. Hier setzt JBL nämlich auf die sogenannte Partyboost-Funktion und nicht mehr auf Connect+. Das Problem hierbei ist, dass diese beiden Technologien untereinander leider nicht kompatible sind. Daher kann man den neuen Flip 5, bisher nur mit anderen Flip 5 Lautsprechern verbinden. Eine Verbindung zu einem älteren JBL Flip 4 oder früher ist somit ausgeschlossen. Das solltet ihr beim Kauf der neuen Generation auf jeden Fall beachten, nicht das ihr euch dann wundert, warum der Flip nicht mit den anderen älteren Lautsprechern harmoniert.

      (Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

      Akku

      Ein weiterer Grund, warum der neue JBL Flip 5 größer als seine Vorgänger wurde, ist der neue Akku. Dieser wurde von 3.000 mAh (Flip 4) auf 4.800 mAh erhöht. Daher bringt der Flip 5 auch etwas mehr Gewicht auf die Waage. Die bisherige Akkulaufzeit von 12 Stunden, bleibt jedoch unverändert. Diese konnte ich in meinem Test auch problemlos erreichen.

      Zwar gibt es beim Flip 5 keine Schnellladefunktion trotz USB-Typ-C Lade-Anschluss, doch die Ladezeit konnte JBL hier dennoch etwas verkürzen. Bisher waren es knapp 3,5 Stunden, beim neuen Flip 5 dagegen sind es immerhin nur noch knapp 2,5 Stunden. 

      (Akku: 4 von 5 Punkten)

      PUNKT 3

      bestehend aus „Beschreibung und Preis-/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

      Beschreibung

      Mit dem neuen JBL Flip 5 hat JBL den beliebten mobilen Lautsprecher nicht komplett neu erfunden, sondern an den wichtigsten Punkten weiter optimiert bzw. verbessert. Wichtige Änderungen sind die Gestaltung einiger Bedien- und Anzeige-Elemente, sowie die neue USB-Typ-C Ladebuchse. Das nun keine Klinkenbuchse verbaut wurde, kann ich soweit absolut verkraften, schließlich nutze ich und einige unter euch diese sowieso sicherlich kaum noch.

      Weiterhin ist der Flip 5 wie dessen Vorgängermodelle sehr robust aufgebaut, sodass diesem ein Sturz ebenso wenig anhaben kann, wie Wasser in Form von Tropfen oder sogar untertauchen. Klanglich setzt das Unternehmen auf ein größeres Gehäuse und einen anderen Treiber, welcher mich soweit mit einem noch kräftigeren Klang überzeugen konnte.

      Preis/Leistung

      Zum Marktstart des Flip 5, hat JBL den Preis mit einer UVP von 129€ festgelegt. Doch dieser Preis ist so, wie ich das beobachtet habe schnell gesunken und somit ist der neue Flip 5 aktuell schon zum Teil je nach Farbe für knapp über 80 € erhältlich.

      Für diesen Preis muss man meiner Meinung nach nicht lang überlegen, sofern man auf der suchen nach einem mobilen Lautsprecher mit einer kompakten Größe, geringen Gewicht und guten Klangbild ist. Bei diesen Bereich kann der Flip 5 im Gesamtpaket überzeugen und somit macht man hier eigentlich nichts falsch. Hat man jedoch ältere Flip Lautsprecher oder andere Modelle aus dem Hause JBL bei sich zuhause und plant den neuen Flip 5 mit diesen über Connect+ zu koppeln, denjenigen muss ich enttäuschen. Durch die neue Verbindungstechnologie PartyBoost, ist der neue Flip 5 nämlich nicht mit den alten Geräten kompatible.

      JBL Flip 5

      Zum Angebot bei


      Somit ergibt sich unter Berücksichtigung aller Teilwertungen folgende testr – Bewertung:

      Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen.

      Link zum Hersteller: de.jbl.com

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