OnePlus 7 Pro

Vor Kurzem hat das Unternehmen OnePlus sein neustes Smartphone bzw. die neusten Smartphones vorgestellt. Zum ersten Mal hat man somit gleich zwei Geräte vorgestellt. Das kleinere und günstiger OnePlus 7, welches weiterhin mit Tropfen-Notch daher kommt und das neue Premium Gerät, das OnePlus 7 Pro mit einer sogenannten Pop-up Kamera.

Ich habe mir für euch das neue Premium Smartphone OnePlus 7 Pro näher angeschaut. Dieses kommt mit einer sehr guten Ausstattung und der gewohnten schnellen Software daher. Ob sich der Kauf des ab 709€ (UVP) erhältliche Gerät lohnt erfahrt ihr in folgendem Testbericht. 

PUNKT 1

bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung bleibt OnePlus seinem Design sehr treu. Daher kommt auch das neue OnePlus 7 Pro in einer fast komplett in Weiß gehaltenen Verpackung daher. Diese ist wie üblich mit einer sehr angenehmen Beschichtung versehen. Auch beim neuen Smartphone verrät die Verpackung recht wenig über das Gerät, doch wer möchte hier schon eine mit zahlreichen technischen Daten bedruckte Verpackung haben.

Auf dem Deckel der Verpackung ist dieses Mal nicht die Zahl 6, sondern logischerweise die „7“ zu sehen. Diese steht nämlich, wie soll es auch anders sein, für das OnePlus 7. Diese große Zahl ist etwas vertieft im Deckel eingelassen und mit einer gebürsteten Aluminium Optik versehen. Direkt neben der großen Zahl ist etwas kleiner und schon fast unscheinbar der Schriftzug „PRO“ eingeprägt. Darüber ist im oberen Zentrum das typische rote OnePlus Firmenlogo abgebildet.

  Betrachtet man die linke Seite, kann man hier den Namen des Smartphones OnePlus 7 Pro lesen und auf der gegenüberliegenden Seite den Satz „Go Beyond Speed“. Dieser Satz war dieses Jahr das Motto, mit dem das neue OnePlus 7 Pro in London am 14. Mai 2019 vorgestellt wurde.

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Die rote Unterseite der Verpackung ziert wie bei vielen anderen Smartphone-Herstellern der typische Aufkleber. Dieser ist mit den Informationen zur Farbe des Smartphones, die Speicherkapazität und die Modellbezeichnung bedruckt. Zudem findet man hier natürlich auch die S/N-Nummer, IMEI1 und IMEI2 und einige weitere Siegel.

Entfernt man den Decken der Verpackung, kommt eine rote Kartonage zum Vorschein. In dieser befindet sich neben einer transparenten Hülle, der typische Information-Brief, bei dem sich der Gründer Pete bedankt und kurz etwas zu OnePlus schreibt. Des Weiteren liegen hier noch einige OnePlus Aufkleber, eine Art Kurzanleitung, eine Broschüre mit Sicherheitsinformationen, das Sim-Tool und eine Visitenkarte bei.

Unter dieser roten Kartonage liegt das OnePlus 7 Pro sicher zentriert und somit geschützt in der Verpackung. Zum zusätzlichen Schutz ist das Gerät noch in einer matten Folie verpackt. Diese Folie hält jedoch auch einige Informationen bekannt. Genauer gesagt, findet man diese auf der Rückseite. Dort wird einem mitgeteilt das der NFC-Sensor unterhalb der Kamera platziert wurde und wie die SIM-Karte eingelegt wird. 

Unter dem Smartphone verbirgt sich noch der restliche Zubehör, bei dem es sich um ein rotes USB-Typ-C Ladekabel und ein 30 Watt Netzteil handelt. Ein USB-Typ-C auf Klinke-Adapter, legt das Unternehmen ebenso wenig wie In-Ear Kopfhörer bei.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Während es sich bei dem „normalen“ OnePlus 7 im Prinzip um eine aufgefrischte Version des OnePlus 6 T handel. Hat das Unternehmen mit dem OnePlus 7 Pro ein nahezu komplett neues Gerät vorgestellt. Das neue OnePlus 7 Pro ist aktuell in drei Farben erhältlich: Mirror Gray (hochglänzende dunkelgraue Rückseite), Almond (hochglänzende Beige Rückseite) und die Farbe meines Testgerätes Nebula Blue. Hierbei handelt es sich um eine von oben beginnend dunkelblau Farbe, welche nach unten hinweg in einen helleren Blauton übergeht. Bei allen neun Geräten setzt OnePlus wieder auf eine Glasrückseite, welche je nach Modell hochglänzenden oder mit einem matten Finnisch versehen wurde.

Bei Letzteren (auch mein Testgerät) verwendet OnePlus erneut ein spezielles Herstellungsverfahren, bei dem das Glas mit einer milchigen Oberfläche versehen wurde. Diese Oberfläche gefällt mit persönlich sehr gut, denn diese Oberfläche ist nicht nur leichter zu fotografieren, sondern auch deutlich immuner gegen Fingerabdrücke. Hier sind hochglänzende Geräte der ganzen anderen Hersteller, sowie die beiden anderen OnePlus 7 Pro Geräte, die auf hochglänzenden Glasrückseiten setzen deutlich anfälliger. Doch das ganze hat auch einen Nachteil, so neigt meiner Meinung nach das Gerät sehr, aus der Hand zu gleiten. Dies wird jedoch zudem durch die Abgerundete langen Seiten an Vorder-, sowie Rückseite verstärkt. Wie bereits beim OnePlus 6T und dessen Vorgänger verzichtet das Unternehmen trotz des Einsatzes einer Glasrückseite auf die Möglichkeit des kabellosen Ladens. 

Genau wie die meisten anderen Smartphone-Hersteller besteht der Rahmen des OnePlus 7 Pro aus Aluminium, welcher mit einer dickeren hochglänzenden Lackierung versehen wurde. Dieser Rahmen hält wie bei aktuell sämtlichen Smartphones mit Glas Vorder- und Rückseite beide hälften sicher zusammen und sorgt zudem für eine hohe Stabilität. 

Beim OnePlus 7 Pro handelt es sich um das bisher größte Smartphone des Unternehmens. Wer hier wie z. B. ich der Meinung ist, ein aktuelles iPhone XS Max mit 6,5 Zoll oder das Huawei P30 Pro mit 6,47 Zoll sei zu groß, für denjenigen ist das neu OnePlus 7 Pro sicherlich zu groß. Schließlich wurde dies mit einem 6,67 Zoll großen Display ausgestattet. Dies sind in cm stolze 19,64 cm und somit gehört es aktuell zu den größten Smartphones, welche im Jahr 2019 auf den Europäischen-Markt gekommen ist. 

Durch das große Display ist das OnePlus 7 Pro auf ein großes Gerät gewachsen, was sich mit den Abmessungen von: 162.6 mm x 75.9 mm x 8.8 mm selbst für Leute (Männer) mit großen Händen nicht wirklich mit einer Hand bedienen lässt. Jedoch ist der Display Rand rund um das Display wirklich sehr schmal gehalten. An den langen Seiten links und rechts ist dieser lediglich 1 mm und an der Ober- und Unterseite beträgt dieser knapp 2 mm. Wie man nun auf den Bildern sehen kann, ist nicht nur das Display zu den Rändern abgerundet, sondern man hat dem OnePlus 7 Pro eine Besonderheit spendiert, welche so aktuell in wenigen Smartphones verbaut wurde.

Damit meine ich das Display, welches komplett ohne dicken Rahmen und ohne eine Notch, welche einige bei den aktuellen Smartphones stört, bestückt wurde. Durch die fehlende Frontkamera, welch bei herkömmlichen Smartphone wie z. B. auch beim normalen OnePlus 7 im Notch oder Display verbaut ist. Musste natürlich eine Alternative her, an der man die Frontkamera unterbringen konnte und genau hier, hat sich OnePlus für die sogenannte Pop-Up Kamera entschieden. Diese ist im Gehäuse versteckt und fährt nur dann aus, wenn man einen Videoanruf startet, im Kamera-Modus auf die Frontkamera wechselt oder die Entsperrung via Gesicht nutzt

Das Seitenverhältnis der 6,67 Zoll großen Fluid AMOLED Display liegt bei einem aktuell beliebten Seitenverhältnis von 19,5:9. Dadurch ist das Display mehr in der Höhe gewachsen, anstellen in die Breite. Auf die Waage bringt das OnePlus 7 Pro ein Gewicht von immerhin 206 Gramm. Dies ist zwar ein paar Gramm schwerer als z. B. das Huawei P30 Pro, jedoch 2 Gramm leichter als das etwas kleinere iPhone XS Max. 

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 Der Fingerabdrucksensor ist wie bereits beim Vorgänger dem OnePlus 6T im unteren Viertel des AMOLED-Display verbaut. Hebt man das Smartphone an, oder tippe auf das Display, leuchtet im entsprechenden Teil ein grüner Kreis mit den sogenannten Papillarlinien auf. Der Screen Unlock wurde gegenüber dem OnePlus 6T noch einmal verbessert und so arbeitet diese bis zu 38 % schneller.

Schauen wir uns nun noch die restlichen Bedienelemente und Kameramodule an. Schließlich hat sich hier bei der Anordnung zum Teil ebenfalls etwas verändert. Gleich geblieben ist die Lautstärke-Wippe, welche man wie bereits beim Vorgänger an der linken Seite findet. Der Dual-SIM-Karten-Slot hatte an der linken Seite, aufgrund des schmalen Rahmens keinen Platz mehr. Daher ist dieser nun an die linke Unterseite, direkt neben dem Mikrofon für Telefonate, dem USB-Typ-C-Anschluss und dem Lautsprecher (rechts Außen) gewandert. Hier können jedoch erneut nur zwei Nano-SIM Karten eingelegt werden und keine Micro-SD Speicherkarte. Daher sollte man sich vor dem Kauf genau Entscheiden, wie viel Speicher man benötigt, denn ein späteres erweitern via Speicherkarte ist daher nicht möglich. 

Den Powerbutton hat OnePlus leicht nach oben versetzt platziert, dieser ist jedoch sehr gut, für Rechtshänder mit dem Daumen und Linkshänder mit dem Zeigefinger zu erreichen. Nur weniger Millimeter darüber ist der beliebte „Alert Slider“ zum Festlegen der Benachrichtigungen platziert. Dies ist unter den Android-Smartphones ein Alleinstellungsmerkmal für OnePlus, denn kein anderer Hersteller setzt auf dieses doch so praktische Bedienelement. Schließlich kann man den Regler einfach in drei Stufen verschieben und dabei ganz einfach bestimmen ob das Gerät stumm, lautlos mit Vibration oder mit Ton und Vibration über Anrufe und Benachrichtigungen Informieren soll.   

Zu guter Letzt ist an der Oberseite links noch die eingefahren Pop-Up Kamera zu erkennen und ein weiteres Mikrofon, welches bei Videos für den Stereoklang genutzt wird usw. Viele OnePlus Fans dürfte es freuen, denn endlich gibt es das erste Smartphone mit dem lang ersehnten Stereo-Lautsprecher. Davon befindet sich der eine im unteren rechten Bereich des Smartphones und der zweite, ist wie bei vielen anderen Geräten in der Hörmuschel integriert. Der Klang ist dadurch vor allem beim Spielen von Games und Videos anschauen von Vorteil. Zusammen mit Dolby Atmos wird hier ein sehr zufriedenstellendes Klangbild erzeugt, welches qualitativ gut gelungen ist. Lediglich der Bass fehlt etwas, doch dies ist bei den anderen Smartphones von Apple, Huawei, Samsung und Co. auch nicht merklich besser. Hier kann man aufgrund des schmalen Gehäuses der Geräte keine Wunder erwarten. Für die Beschallung während des duschen reicht das OnePlus 7 Pro jedenfalls vollkommen aus. 

Im oberen Drittel der Rückseite befindet sich die neue Triple-Kamera, welche knapp 2 mm hervorsteht und direkt darunter befindet sich der Dual-LED-Blitz. Zudem ist wie bei OnePlus üblich das Firmenlogo im Zentrum und im unteren Drittel der Schriftzug OnePlus abgebildet.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

OnePlus hat das neue 7 Pro sehr hochwertig verarbeitet. So fühlt sich das Smartphone durch die abgerundete Vorder- und Rückseite, sowie der besonderen matten Glasoberfläche sehr gut an. Zum Schutz setzt OnePlus auf 3D Corning® Gorilla® Glass, dass wie eben erwähnt für einen guten Sitz in der Hand, abgerundet ist.

Die beiden Glassegmente gehen quasi nahtlos in den farbliche verlaufenden Aluminiumrahmen über. Des Weiteren sind die Spaltmaße überall schön gleichmassig und es wurde kein Kunststoff am Gehäuse des Smartphones verwendet. 

Die Abrundungen und die glatten Glasoberflächen, vor allem die Rückseite haben jedoch einen Nachteil, und zwar sind diese etwas rutschig. So sollte man das Smartphone „nackt“ ohne Hülle oder Case immer sicher im Griff haben. Oder man kauft sich eine der schönen Hüllen von OnePlus, welche zwar die schöne Rückseite bedecken, jedoch erhöhen diese den Grip und den Schutz bei einem Sturz.

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Zwar hat OnePlus auch beim neuen OnePlus 7 Pro auf das Aufladen des Akkus via Qi-Lademöglichkeit verzichtet, doch dafür besitzt es nun wie bereits erwähnt ein Stereo-Lautsprecher. Eine IP-Zertifizierung, welche nachweißt, dass das OnePlus 7 Pro gegen Staub und Wasser geschützt ist, gibt es zwar erneut nicht, doch laut OnePlus solle es dennoch staub- und wasserfest sein. Laut eigenen Aussagen hat man sich hier lediglich die teueren Kosten für entsprechenden Test gespart, was jedoch nicht bedeutet, dass es nicht wie andere Smartphones mit entsprechenden Dichtungen geschützt sei. Somit sollte das OnePlus 7 Pro ein Wasserdampf vom heißen Duschen genauso gut überstehen wie ein Regenschauer oder ein versehentliches Wasserglas, welches über das Gerät geschüttet wurde. Man sollte hier jedoch beachten, dass zwar versprochen wird, dass das Gerät wasserdicht und staubgeschützt sei. Doch ausdrücklich weißt man auch drauf hin, dass man dennoch für Schäden die durch Wasser entstehen, keine Garantie übernehmen werde.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)


PUNKT 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Technische Daten des OnePlus 7 Pro
Display 6,67 Zoll, Fluid AMOLED (19,5:9 Format) 3120 x 1440 Pixel, Pixeldichte beträgt 516 ppi
CPU/GPU Qualcomm Snapdragon 855: 1x 2,84 GHz, 3x 2,42 GHz und 4x 1,8 GHz /Adreno 640
RAM 12 GB RAM (Alternativ auch mit 6 und 8GB erhältlich)
Speicher 256 GB (Alternativ auch mit 128 GB verfügbar)
Betriebssystem  Android 9 “Pie”
Haupt-Kamera 48MP f/1.6 Blende, Telezoom-Linse mit 8 MP f/2.4  und Ultra-Weitwinkel-Linse mit 16 MP f/2.2 mit Dual-LED-Blitz
Front-Kamera 16MP f/2.0 Blende
Anschlüsse USB-Typ-C Anschluss
Akku 4.000 mAh Warp Charge 30 Fast Charging (5V/6A), fest verbaut
Konnektivität Wi-Fi 802.11a/b/g/n/ac MIMO, Mobilfunknetz bis 4G, Wi-Fi Direct, Bluetooth 5 mit aptX & aptX HD & LDAC & AAC Unterstützung. NFC, GPS, A-GPS, GLONASS, BeiDou, Galileo
Abmessungen (LxBxH) 162.6×75.9×8.8mm
Gewicht  206 Gramm
Lieferumfang
  • One Plus 7 Pro
  • USB-Typ-C Ladekabel
  • 30 Watt Schnellladegerät
  • Kurzanleitung
  • Willkommensbrief
  • Sicherheitsinformationen und Garantiekarte
  • Sticker-Set
  • SIM-Tool
  • graues Silikoncase

Performance

OnePlus setzt auf den aktuellsten Snapdragon 855 SoC vom Unternehmen Qualcomm. Beim Nachfolger des Snapdragon 845 handelt es sich ebenfalls um einen 64-Bit CPU, welcher im 7 nm-Verfahren hergestellt wurde und mit insgesamt acht Rechenkernen bestückt ist. Davon tacktet ein Kern mit 2,84 GHz (Kryo 485 / Cortex-A76), drei mit 2,42 GHz (Kryo 485 / Cortex-A76) und die restlichen vier mit bis zu 1,80 GHz (Kyro 485 / Cortex A55). Je nach gewählter Ausstattungsvariante besitzt das OnePlus 7 Pro 6, 8 oder sogar 12 GByte RAM sowie wahlweise 128 oder 256 GByte Speicher. Im Prozessor ist wie üblich auch ein GPU integriert, in diesem Fall der Adreno 640.

Der interne Speicher, der sich bei meinem Testgerät auf 256 GByte beläuft (alternativ 128 GByte), basiert auf den neuen UFS 3.0 Standard. Dadurch erreicht das OnePlus 7 Pro deutlich schnellere Geschwindigkeiten beim Lesen und Schreiben von Dateien. Laut AndroBench erreicht der neue Speicher-Standard im OnePlus 7 Pro direkt nach dem Neustart eine Lesegeschwindigkeit von bis zu 1.500 MB/s und beim Schreiben fast 390 MB/s. Somit ist der neue Speicher beim Lesen von Daten fast doppelt so schnell wie der alte UFS 2.1 Standard.

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Durch die hohe Leistung des OnePlus 7 Pro (vor allem die meines Testgerätes mit 256 GByte Speicher und 12 GByte RAM), läuft das Gerät mit den alltäglichen Aufgaben absolut flüssig. So hat es mit dem täglichen Verfassen von Mails und Nachrichten über WhatsApp, dem Streamen von Filmen über Netflix und Amazon, sowie dem Surfen im Web null Probleme. Genauso, wie mit rechenintensiven 3D-Games. Hierfür hat OnePlus um den Turbo-Takt des CPU länger auszunutzen sich etwas einfallen lassen. Bei der Kühlung des Systems setzt man auf eine Flüssigkeitskühlung, welche jedoch laut den Benchmarks keinen allzu großen Leistungsvorteil bringt, hier sorgt vielmehr der UFS 3-0 Speicher für einen positiven Leistungsschub.

Die hohe Leistung des OnePlus 7 Pro bestätigt sich auch in den von mir durchzogenen Benchmarktests. Bei Antutu konnte es im Test einen sehr guten Wert von 372.597 erreichen und bei Geekbench 4 kam es beim Single-Core Test auf 3.512 und beim Multi-Core Test auf 11.030 Punkte. Somit sichert sich das neu OnePlus 7 Pro einen der ganz vorderen Plätze, mit einem guten Vorsprung zum Samsung Galaxy S10+ und Co.

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    Das Testgerät von mir besitzt wie bereits erwähnt einen 256 GByte großen UFS 3.0 Speicher. Von diesem sind knapp 215 GByte, abzüglich des Betriebssystems und der vorinstallierten Software frei zur Verfügung. Erweitert werden kann der Speicher jedoch nicht, denn im SIM-Karten Slot finden lediglich zwei Nano-Simkarten platz und keine Micro-SD-Speicherkarte.

    (Performance: 5 von 5 Punkten)

    Display

    Ein besonderes Highlight des OnePlus 7 Pro ist das sogenannte „Fluid AMOLED“ Display, welches komplett ohne Notch auskommt. Dieses bietet eine Bildschirmdiagonale von 6,67 Zoll und löst mit 3.120 x 1.440 Pixeln auf. Bei einer Darstellung von insgesamt 4.492.800  Pixeln entspricht dies einer hervorragenden Pixeldichte von 515 ppi. Was übrigens einer Auflösung in QHD+ entspricht.

    Durch die wirklich sehr schmalen Ränder um das Display und dem Verlagern der Frontkamera in den Pop-Up Slider, gelingt es OnePlus, einen sehenswerten Screen-to-Body-Ratio Wert von knapp 93,22 % zu erreichen.

    Gegenüber dem Vorgänger dem OnePlus 6 T hat sich hier nicht nur bei der Größe des Displays einiges getan, sondern auch bei der Auflösung. Somit kann es dank dem noch schärfer auflösenden AMOLED-Display mit einer sehr natürlichen Farbwiedergabe und dem für OLED-Panels typischen hervorragenden Kontrastverhältnis überzeugen. Der Kontrast ist hier nahezu unendlich hoch und so ist schwarz auf dem Display auch wirklich schwarz, da bei OLED-Displays jeder einzelne Pixel abgeschaltet werden kann. Durch diesen hohen Schwarzwert erhält man auf dem Display kräftige Farben, die mit einer guten Leuchtkraft überzeugen können. In den Einstellungen—> Display kann man verschiednen Einstellungen bei der Darstellung vornehmen und zudem aus zwei voreingestellte Einstellungsprofile wählen. Zu Auswahl stehen hier Lebendig (für kräftige leuchtende Farbe) und Natürlich (für realistische neutrale Farben). 

    Doch das neue Display im OnePlus 7 Pro besitzt noch ein weiteres wichtiges Merkmal, welches erst beim in den Händen Halten auffällt. Die Rede ist von der erhöhten Bildwiederholungsrate von 90 Hz. Herkömmliche Display wie z. B. das im alten OnePlus 6T waren noch mit 60 Hz ausgestattet. Die Erhöhung der Bildwiederholrate hat zufolge, dass das Display Bewegungen deutlich flüssiger darstellt. Dies ist vor allem beim Spielen (Vorausgesetzt das jeweilige Game unterstützt 90 Hz) von Vorteil und hier deutlich sichtbar. Jedoch fällt es auch beim Scrollen durch die Bildergalerie usw. auf. Wer daher runter euch immer wieder mal gerne das Smartphone zum Zocken von grafisch anspruchsvollen Games nutzen möchte, dem dürfte das tolle AMOLED-Display von der Darstellung und auch dank der 90 Hz Bildwiederholungsfrequenz, sowie der HDR 10+ Unterstützung gefallen.

    Die maximale Helligkeit des OnePlus 7 Pro kann im Alltagstest sehr überzeugen. Diese liegt bei einem durchschnittlichen Wert von 584 cd/m² und somit schlägt sich das Display bereits mit etwa mittlerer Helligkeit im Freien beeindrucken. Bei max. Helligkeit erkennt man selbst bei einem sonnigen Tag alles gut auf dem Display. Vorausgesetzt man schauen direkt frontal auf das Display und nicht schräg, denn beim Schrägen betrachten können eventuelle Spiegelungen das ganze etwas negativ beeinträchtigen.  

    Wie bereist beim OnePlus 6T sitzt der Fingerabdrucksensor wieder direkt im unteren Drittel des Displays. Laut OnePlus hat man jedoch das System verbessert und somit den Fingerabdrucksensor im Display vergrößert. Damit soll das Gerät nach dem Auflegen auf den Sensor in nur 0,21 Sekunden entsperrt werden und der Sensor soll bis zu 38 % schneller arbeiten. Somit arbeitet der Fingerabdrucksensor im Display quasi genauso schnell wie ein herkömmlicher Sensor am Gehäuse. Dabei muss man jedoch beachten, dass man die grün-blaue Markierung, welche beim Anheben des Smartphones oder beim Betätigen des Einschaltknopfes erscheint, ziemlich zentral trieft. Dies mag zwar wie bei mir, selbst am Anfang immer wieder mal nicht funktionieren, aber nach einer gewissen (kurzen) Gewöhnungszeit, hat man sich genau dran gewähnt, wie man den Sensor berühren muss und schon geht es wie erwähnt sehr flott.

    (Display: 4,5 von 5 Punkten)

    Akku

    Die Zeiten von wechselbaren Akkus bei Android-Smartphones ist schon seid längerer Zeit vorbei. Daher ist es wichtig, dass das entsprechende Smartphone ein lange Akkulaufzeit (großer Akku) bietet, der jedoch aufgrund seiner große nicht mehrer Stunden zum Laden benötigt, sondern möglichst schnell wieder volle aufgeladen ist.

    Beim OnePlus 7 Pro hat das Unternehmen einen 4.000 mAh Akku eingebaut,. Dieser unterstützt zwar nich das kabellose Aufladen via Qi-Standard, jedoch „Warp Charge“ mit bis zu 30 Watt. Laut der Aussage von Pete Lau, hat man aus einem entscheidenden Grund auf das kabellose Laden erneut verzichtet. Man hält von dem langsamen Aufladen via Ladepad nichts, da dies zu ineffektiv sei und man mit der „ Warp Charge“ Technologie mit stolzen 30 Watt das Smartphone deutlich schneller wieder auflädt. Dies bestätigt sich auch in meinem Test, nach bereits 20 Minuten am original Netzteil und Ladekabel hängen, war der Akku von 0 auf 50 % aufgeladen. Bis dieser anschließend voll aufgeladen war, vergingen etwas weniger als 70 Minuten.

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    Bei der Akkulaufzeit hängt es natürlich wie immer von eurem nutzungsverhalten aus. Wer das OnePlus 7 Pro jedoch am Tag normal benutzt, für WhatsApp Nachrichten verfassen, einige Mails lesen und schreiben, sowie im Internet surft, kann das Gerät locker zwei Tage nutzen, ohne es aufzuladen. Aber auch wenn man es an einem Tag mal intensiver nutzt, und damit zockt usw., kommt man damit sicherlich über den Tag hinweg, bis man es in der Nacht wieder aufladen kann.

    (Akku: 4 von 5 Punkten)

    Kamera

    Beim neuen 7 Pro setzt OnePlus auf eine komplett neue Kamera. Zum ersten Mal kommt eine Triple-Kamera mit drei unterschiedlichen Brennweiten zum Einsatz. Diese sollen einen verlustfreien 3-fachen optischen Zoom ermöglichen (in echt nur 2,2-fach) und die Frontkamera ist nun an der Oberseite ausfahrbar, sodass beim Display keine Notch mehr stört. 

    Bei der Hauptkamera handelt es sich um den 0.8 µm großen IMX586 Sensor aus dem Hause Sony, welcher mit 48 Megapixeln auflöst und eine f/1.6 Blende besitzt. Die Auflösung wird jedoch in den Standardeinstellungen auf ein 12-Megapixel-Bild verrechnet. Dies bedeutet, dass bei diesem Vorgang immer vier Pixel zu einem kombiniert werden. Dies hat den Vorteil, dass dabei deutlich mehr Details eingefangen werden und die Bilder heller sind. Damit die Fotos möglichst verwacklungsfrei aufgenommen werden könne, ist in der 48 MP-Linse ein OIS (optischer Bildstabilisator) integriert. Die 12 Megapixel aufnahmen reichen, wie man in meiner Bildergalerie sehen kann auch vollkommen aus. Wer dennoch lieber die vollen 48 Megapixel des Sensors nutzen möchte, kann einfach in den Kamera-Einstellungen zum Pro-Modus wechseln. 

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    One Plus 7 Pro 14

    Bei den beiden anderen Kamera-Linsen handelt es sich um die Tele-Linse (1.0 µm) mit 8 Megapixeln f/2.4 (OIS) und einer Weitwinkel-Linse (117°, OIS) mit 16 Megapixeln f/2.2. 

    Mit der Hauptkamera bin ich mit der Standard-Einstellung, bei der mit 12 MP Bilder geknipst werden soweit sehr zufrieden. Bisher war die Kamera der OnePlus Gerät zwar nicht schlecht, jedoch konnte diese kaum mit den guten Kameras von Samsung, Apple und Huawei mithalten. Dies ist nun zumindest bei der Hauptkamera gelungen, denn hier ist OnePlus auf Augenhöhe mit den teils teureren Geräten. Die Bilder können mit kräftigen Farben und einer sehr guten Detailtreue überzeugen. Auch im Low-Light Bereich schneidet die Kameralinse aufgrund der f/1.6 Blende gut ab.

    Mit den Fotos der Tele-Linse war ich bei meinen Testaufnahmen bei einem hellen sonnigen Tag ebenfalls zufrieden. Sind jedoch die Lichtbedienungen schlechter, dann nimmt die Qualität der Bilder aufgrund der geringeren Blende deutlich ab. Die dritte Kamera, mit dem Ultraweitwinkel-Sensor bietet ein sehr gutes Sichtfeld von 117°. Somit können problemlos mehrer Menschen auf ein Bild festgehalten werden, aber auch Bauobjekte, die sehr groß sind passen so, ohne Panorama-Aufnahme auf ein Bild. Lediglich von der Farbdarstellung der Weitwinkel-Kamera war ich etwas enttäuscht, denn die Bilder wirken im Vergleich zum Originalmotiv deutlich blasser. Der Nachtmodus wiederum ist ebenfalls etwas enttäuschend, denn in einer Testaufnahme konnte ich keinen großen Unterschied zwischen Nachtmodus und ohne Nachmodus feststellen.

    Wie bereits beim Vorgängermodell dem OnePlus 6 T können Videos mit der Hauptkamera in 4K mit bis zu 60 Bilder in der Sekunde aufgenommen werden. Jedoch ist bei 60 fps der optische Bildstabilisator deaktiviert, denn dieser kann nur bei 4K mit 30 Bilder in der Sekunden genutzt werden. Weiterhin können Super Zeitlupenvideos mit 240 fps bei 1080p (Full-HD) und 480 fps bei 720p aufgenommen werden. Der Autofokus reagiert bei Videos sehr präzise und auch die automatisch Belichtungseinstellung reagiert auf Lichtänderungen sehr schnell und genau. 

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 1

      Hauptkamera

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 2

      Ultra Weitwinkel-Kamera

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 3

      Hauptkamera

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 4

      Telelinse

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 5
    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 6
    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 7

      Weitwinkel-Linse

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 8

      Hauptkamera

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 9

      Telelinse

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 10
    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 12

      Makro Aufnhame

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 13

      ohne Porträtmodus

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 14

      Porträtmodus

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 16
    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 17
    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 19
    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 25

      Ultra Weitwinkel

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 26

      Standard-Kamera

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 27

      Telezoom

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 28

      10-fach Zoom digital

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 29

      Weitwinkel

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 30

      Hauptkamera

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 31

      Telezoom

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 32

      Standard-Kamera

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 33

      Weitwinkel-Linse

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 34

      Telezoom

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 35

      Weitwinkel-Linse

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 36

      Standard-Kamera

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 37

      Telezoom

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 39

      Frontkamera

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 40
    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 42
    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 43

      Weitwinkel-Linse

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 44

      Standard-Kamera

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 45

      Telezoom

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 46

      10-fach digital Zoom

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 49

      Front Kamera mit HDR

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 50

      Front Kamera Porträtmodus

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 51

      Front Kamera ohne HDR

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 52
    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 53
    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 54

      Weitwinkel-Linse

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 55

      Standard-Kamera

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 56

      Telezoom

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 57

      10-fach digital Zoom

    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 58
    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 59
    • OnePlus 7 Pro Kamera 1 60

      Kommen wir nun zu der neuen Pop-Up-Kamera. Diese fährt beim Aktiveren schnell aus dem Gehäuse heraus. Dabei ist diese nur leicht bei genauem Hinhören zu hören. Sollte einem das Gerät aus der Hand rutschen, erkennen entsprechende Sensoren dies und sorgen dafür, dass die Kamera blitzschnell einfährt, sodass bei einem Sturz zumindest diese nicht kaputt geht. Laut OnePlus soll der Mechanismus der Pop-Up-Kamera für bis zu 300.000-maliges Ein-und Ausfahren halten.  

      Beim Sensor der Frontkamera handelt es sich um den 1.0 µm großen Sony IMX471 Sensor, welche mit 16 Megapixeln auflöst und mit einer Blende f/2.0 ausgestattet ist. Einen separaten Blitz besitzt die Frontkamera nicht, wird jedoch einer zum Aufhellen benötigt, wird wie bei vielen anderen Herstellern das Display weiß aufgehellt und somit als Blitz genutzt. Einen OIS (optischen Bildstabilisator gibt es hier natürlich nicht, hier muss man sich mit einem elektronischen Stabilisator zufriedengeben, genau so, wie mit deinem Fixfokus. Bei der Frontkamera sollte man bis auf den Mechanismus, wie diese aus- und einfährt keine allzu großen Wunder erwarten. In dunkleren Bereichen bei Bildern mangelt es etwas an der Dynamik und zudem neigt der Hintergrund, etwas an schärfe zu verlieren. Ansonsten gelingen bei einem guten sonnigen Tag gute Bilder, die mit einer neutralen Farbdarstellung und Schärfe Punkten können.

      (Kamera: 4 von 5 Punkten)

       Software

      Aktuell läuft auf dem OnePlus 7 Pro Android 9 Pie, welches wie üblich für das Unternehmen mit der hauseigenen Benutzeroberfläche Oxygen OS, Stand: 9.5.8 versehen ist. Das Sicherheit-Update ist vom Mai 2019. OnePlus ist dafür bekannt, dass man mit der Community zusammenarbeitet und vorschlage sammelt und davon immer wieder gerne welche in das System mit integriert. So wurden auch im neuen OnePlus 7 Pro einige neue Funktionen integriert. Dazu gehört z. B. das Entfernen der herkömmliche Benachrichtigungs-LED, welche nun durch das kurz aufleuchten des Displayrandes ersetzt wurde. Zudem können Gamer nun den Inhalt auf dem Display und den Ton aufnehmen, um damit Gaming-Videos zu erstellen. Diese kann man bei Bedarf zudem mit einem Mikrofon kommentieren.

      Das System gefällt mir soweit sehr gut. Vor allem mit der Hochfahrzeit bin ich sehr zufrieden, denn hier ist es in kürzester Zeit einsatzbereit. Das Design der Oxygen OS Oberfläche gefällt mit ausgesprochen gut. Das System ist sehr schnell und man findet sich trotz vieler Einstellungsmöglichkeiten sehr schnell zurecht.

      • OnePlus 7 Pro Software 1
      • OnePlus 7 Pro Software 2
      • OnePlus 7 Pro Software 3
      • OnePlus 7 Pro Software 4
      • OnePlus 7 Pro Software 5
      • OnePlus 7 Pro Software 6
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        Die vorinstallierten Apps (Bloatware) halten sich beim OnePlus 7 Pro in grenzen, es sind lediglich die hauseigenen Apps wie OnePlus Switch, OnePlus Community, Dateienmanager, Wetter und Netflix vorinstalliert. Leider lässt sich z. B. Netflix nur ausblenden und nicht deinstallieren, dadurch wird für manch einer, unnötiger Speicher belegt. Doch egal ob 128 oder 256 GB dürfte dies paar MB von Netflix kaum einem etwas ausmachen.

        (Software: 4,5 von 5 Punkten)


        PUNKT 3

        bestehend aus „Beschreibung und Preis-/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

        Beschreibung

        Mit dem neuen OnePlus 7 Pro möchte OnePlus in der oberen Liga unter den Smartphones mitspiele. Somit präsentiert das Unternehmen ein sehr gut ausgestattetes Gerät, welches rundum erneuert wurde. 

        Besonders Highlights sind das hoch auflösende 90 Hz Fluid AMOLED Display, welches 6,67 Zoll groß ist und mit 3.120 x 1.440 Pixeln auflöst. Auch die Rechenleistung kann nicht nur im Alltag, sondern auch bei sämtlichen Games und sonstigen rechenintensiven Anwendungen überzeugen. Mit dem neuen Qualcomm Snapdragon 855 und bis zu 12 GB RAM, sowie 128 bzw. 256 GB Speicher, ist das Gerät aktuell Top bestückt. Auch der neu sehr schnell UFS 3.0 Speicher sorgt für einen rasant schnellen internen Speicher. 

        Preis/Leistung

        Der UVP des OnePlus 7 Pro liegt bei 709 EUR mit 6 GB RAM und 128 GB (in D/A ). Bei 8 GB RAM und 256 GB verlangt der Hersteller 759€ und bei 12 GB RAM, sowie 256 GB werden 829 fällig. Beachten sollte man, dass nicht jede Farbe in allen Speichergrößen erhältlich ist.

        Auch wenn einige sicherlich das fehlende Wireless Charging oder die fehlende Klinkenbuchse vermissen werden, ist das neue OnePlus 7 Pro preislich im Vergleich zur Konkurrenz sehr interessant, da es selbst in der teuersten Variante noch einiges unter 1.000€ kostet. OnePlus hat mit dem 7 Pro ein nahezu komplett neu entwickeltes (designtes) Smartphone auf den Markt gebracht, welches in zahlreichen Bereichen optimiert und verbessert wurde. Daher ist es ein absolut würdiger Nachfolger und konnte mich im Test soweit sehr überzeugen. 

        Oneplus 7 Pro

        Zum Angebot bei


        Somit ergibt sich unter Berücksichtigung aller Teilwertungen folgende testr – Bewertung:

        TESTR GESAMTWERTUNG:
        4.4 von 5

        Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen.

        Tags:

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