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Teufel Airy Sports

In aller Kürze

Mit dem neuen Teufel Airy Sports hat Teufel einen tollen Work-out-Partner auf den Markt gebracht, der mit seiner Klanglichen Abstimmung genau weiß, wie er beim Training einen antreiben muss bzw. motiviert. Dank den zusätzlichen Ohrbügeln wird jederzeit ein sicherer Halt gewährleistet und die IPX7-Zertifizierung sorgt dafür, dass man auch beim schlechten Wetter raus kann, um joggen zu gehen oder damit problemlos auch eine Runde Schwimmen gehen kann. 

Beim Design und der Materialanmutung wiederum gibt es keine großen Besonderheiten, welche den Teufel Airy Sports von seiner Konkurrenz abhebt. Was dazu führt, dass die UVP von 120€ meiner Meinung nach etwas hoch angesetzt wurde.

Gefällt uns

  • bequemer Tragekomfort
  • IPX7-Zertifizierung
  • 25h Akkulaufzeit
  • Guter Klang
  • Schnellladetechnologie

Gefällt uns weniger

  • Materialanmutung
  • speziell Ohranpassstücke
  • Transportetui etwas zu klein geraten

Teufel Airy Sports

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung, in der einem Teufel den Airy Sports zuliefert, ist wie vom Unternehmen bekannt sehr schlicht gehalten. Auf der Oberseite hinweg zur vorderen Stirnseite verläuft eine skizzierte Abbildung der Kopfhörer. Des Weiteren liest man hier auch das Teufel-Logo sowie den Produktnamen „AIRY SPORTS“. 

Zur linken Seite hin erfährt man dann direkt, in welchen Farben die Kopfhörer verfügbar sind und welche man selbst erhalten bzw. gewählt ha. Direkt Gegenüber wiederum weißt Teufel lediglich auf die Bluetooth und Qualcomm aptX Lizenzen hin. Die obere Stirnseite beinhaltet zudem ein paar Informationen zum Unternehmen wie z. B. die Firmenadresse usw. Auf der Rückseite widmet sich Teufel neuerdings einigen technischen Details, sodass man hier, falls das Produkt in den neuen Stores steht, direkt vor Ort die technischen Details nachlesen kann. Dazu zählen unter anderem die Impedanz, Empfindlichkeit, Frequenzgang, Treibergröße usw. Zudem gibt es hier auch eine Auflistung, was im Lieferumfang alles enthalten ist. 

Im Inneren der Versandverpackung ist wiederum ein weiterer, nicht ganz so stabiler Karton (China mäßig) enthalten, der von einer Teufel Verpackungsfolie umhüllt wurde, was man sich aufgrund des zusätzlich unnötigen Kunststoffmülls hätte sicherlich auch sparen können. Öffnet man die labilere Verpackung, kommt wiederum überraschend wenig Kunststoff zum Einsatz, doch der Reihe nach. Der Kopfhörer wurde in einen Kartonage-Einsatz eingesetzt, sodass man lediglich die beiden Ohrhörer sieht, der Rest also die Fernbedienung und das Kabel verläuft an dessen Rückseite. Darunter ist eine Öffnung, in der das Transportetui liegt, in diesem hat Teufel das Ladekabel (leider wieder Micro-USB) verstaut und die unterschiedlich großen Ohranpassstücke. Dies sind hier übrigens die einzigen Dinge, die Teufel bis auf die unnötige Folie aus hygienischen Gründen weiterhin in Folie verpackt hat. Zu guter Letzt sind im Boden der Verpackung noch die üblichen Beipackzettel und Form von Kurzanleitungen usw.  

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Der Teufel Airy Sport ist in Schwarz, Weiß, Korallenrosa, Mint und Blau erhältlich und ist mit einem knapp 60 cm langen, dünnen Kabel miteinander verbunden. Daher handelt es sich hierbei um einen sogenannten In-Ear Kopfhörer mit Nackenband. Unterhalb des rechten Ohrhörers baumelt knapp 8 cm, darunter lediglich eine 3-Tasten-Fernbedienung, welche die Steuerung der Musik usw. direkt am Kopfhörer ermöglicht.

Beide Ohrhörer sind wie z. B. die Powerbeats 4 mit einem sogenannten „Ohrbügel“ versehen, der dafür sorgt, dass die beiden In-Ears auch beim Sport sicher am bzw. im Ohr halten. Die Materialanmutung beim Gehäuse ist Geschmacksache, doch mein Fall ist es eher weniger. Hier setzt Teufel auf ein Hochglanz-Kunststoff, der mir selbst durch die besondere Struktur einfach nicht richtig gefallen mag. Es fühlt sich einfach irgendwie billig an und nicht nach einem 120€ Kopfhörer. Die Kabelummantelung ist auch leider nicht hochwertig, sonder sehr dünn und sollte eigentlich fester sein. Bei meinem Testexemplar sieht man nämlich den Knick, wo das Kabel in der Verpackung von vorne nach hinten verlegt war. Dieser ist noch schon seit mehreren Wochen im Kabel und bleibt daher vermutlich auch so drin. Teufel setzt bei den Ohranpassstücken auf ein Sonderformat, das ist etwas Schade, denn somit ist es etwas Bescheiden, falls man Ersatz benötig. Hier muss man lange suchen oder hoffen, dass Teufel bald welche als Ersatz im Shop anbietet, was auch bald sicherlich sein wird. Somit kann man keine anderen Memory-Foam Anpassstücke anbringen, was ich etwas schade finde. Teufel setzt hier auf eine Kombi aus Knospenhülle und den klassischen Ohr-Anpassstück, nimmt man das Silikonstück ab, sehen die Kosten darunter aus wie die der JBL Tune 220TWS.

Am Kabel nahe des rechten In-Ear hängt wie bereits erwähnt, die Fernbedienung. Dabei handelt es sich um eine typische Drei-Tasten Fernbedienung, die an der Rückseite mit einem Teufel Logo und einem Mikrofon versehen wurde, welches für Telefonate verwendet wird. Seitlich von der Fernbedienung befindet sich dann noch eine Abdeckung, unter der sich die Micro-USB Ladebuchse befindet und direkt darüber eine kleine Status-LED. Damit das Nackenkabel beim Sport nicht stört, kann dies mit der praktischen Kabelzusammenführung enge um den Nacken angelegt werden oder ganz so angepasst werden, wie es einem selbst gefällt.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Teufel Airy Sports ist gut, mehr aber auch nicht wirklich. Enttäuscht war ich zum einen von der verwendeten Silikon-Umhüllung des Kabels, denn dieses hat, wie ich schon zuvor erwähnt habe, schon vom Lagern in der Verpackung zwei Knicke an beiden Enden, welche nicht mehr herausgehen. Wie wird es dann nach einiger Zeit in dem kleinen mitgelieferten Case aussehen, in das die Ohrhörer förmlich gequetscht werden müssen? Da bin ich etwas skeptisch. Apropos Case, wenn ich gerade da bin, der Reißverschluss ist ok, doch diesen musste ich am Schiebekörper nach biegen, damit die Griffplatte im Schiebekörper hält, nicht schlimm, jedoch hätte man dies vermeiden können. 

Weiterhin besitzt die Fernbedienung wie bereits erwähnt, drei Tasten. Davon bietet die Mittlere einen guten und die beiden Äußeren einen etwas schlechteren Druckpunkt, dies kann jedoch auch an meinem Vorserienmodelle liegen, doch bei mir ist es zumindest so, dass man bei der Mittleren das typische Klicken hört und spürt und bei den beiden außen weniger bis gar nicht. 

Zu guter Letzt fühlt sich der an den In-Ears angebrachte Bügel im Vergleich zu den Powerbeats 4 etwas billig an. Klar, er erledigt sein Job ebenfalls zuverlässig, doch bei Teufel ist es so, dass diese zwar flexibel sind, jedoch abgelegt immer an ihre Ursprungsform zurückspringen. Bei Beats wiederum kann man diese am Ende biegen und die bleiben dann auch so. Für einen sicheren halt sorgen die Ohrbügel an den Teufel Airy Sport jedoch allemal. Außerdem bieten die Airy Spsorts eine IPX7-Zertifizierung, die es erlaubt, die Kopfhörer sogar beim Schwimmen zu tragen. Tauchen kann man damit auch, jedoch nur bis zu 30 Minuten bei maximal einem Meter Wassertiefe.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-Art In-Ear Kopfhörer mit Nackenkabel
KategorieBluetooth-Kopfhörer (Bluetooth 5) mit ShareMe-Funktion
FarbeSchwarz; weitere Farben: Weiß, Korallenrosa, Mint und Blau
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 25 h
Ladezeit: 2 und 30 Minuten
Schnellladefunktion: 10 Minuten für 90 Minuten Musikwiedergabe.
Gewicht 20 g
MaterialKunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0
LieferumfangTeufel Airy Sports
Silikonaufsätze: S, M (an Kopfhörern befestigt), L
Micro-USB Ladekabel
Transportetui
Kurzanleitung
Technische Daten des Teufel Airy Sports

Tragekomfort

Mit gerade einmal 20 Gramm, ist der Teufel Airy Sports sehr leicht und sitzt durch die Ohrbügel sehr sicher und bequem im Ohr. Teufel liefert insgesamt drei Größen an Silikon-Anapssstücke mit, von denen bereits die „Größe M“ vormontiert wurde. Hat man hier die richtige Größe gefunden, wird man wie erwähnt mit einem Bequemen und permanent Sicheren halt belohnt, ohne Druckbeschwerden. Die Dämpfung der Umgebungsgeräusche ist gut, jedoch gibt es hier einige In-Ears die dies noch besser bewerkstelligen können.

Für Brillenträger eignen sich die In-Ears aufgrund des Bügels nur bedingt, denn hier ist es von eurem Druckempfinden und euren Brillenbügel abhängig, ob die Kopfhörer unangenehm drücken oder nicht. Aufgrund der deutlich aus dem Ohr hervorstehenden Bauweise inkl. Bügel eignet sich der Teufel Airy Sports jedoch nicht bei eng anliegenden Mützen, denn bei diesen drückt der Bund zu sehr auf die In-Ears. Das Tragen eines Helmes gehet jedoch wiederum problemlos, doch trägt man dann auch hier wieder eine Brille, hat man natürlich wieder je nach Brillenmodell und Bügel Probleme.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung der Musik bzw. des Kopfhörers erfolgt bequem über die Drei-Taste-Fernbedienung, kann jedoch auch logischerweise direkt am Smartphone erfolgen. Das Einschalten erfolgt ganz simple, indem man die mittlere Taste (Multifunktionstaste) für ca. 2 Sekunden gedrückt hält und zum Ausschalten betätigt man dieselbe Taste für 4 Sekunden. Nach dem ersten Einschalten befinden sich der Teufel Airy Sports automatisch im Pairing-Modus, sodass dieser mit eurem Smartphone, Tablet oder Co. verbunden werden können. Möchte man den Kopfhörer mit einem weiteren Gerät koppeln, muss man im ausgeschalteten Zustand die Multifunktionstaste für 4 Sekunden gedrückt halten und im Anschluss den Kopfhörer mit dem neuen Gerät koppeln. Die Kopfhörer können sich bis zu 7 gekoppelte Geräte merken und unterstützen zwei gleichzeitig angeschlossene intelligente Geräte. Somit kann man z. B. schneller vom Smartphone auf das Tablet wechseln, um dort Musik weiter zu hören, ohne dass man die Kopfhörer zuvor noch jedes Mal neu mit dem Smartphone verbinden muss.

Außerdem bietet Teufel eine neue Funktion bei Kopfhörern, die sogenannte „ShareMe“ Funktion. Damit wird z. B. nach einmaliger Einrichtung in der App das Signal, welches ihr auf eurem Teufel Airy Sports erhaltet, automatisch an das zweite paar Airy Sports eures Partners übertragen, sodass nur ein Gerät mit dem Zuspielgerät verbunden sein muss. Dies funktioniert jedoch nur unter den gleichen Kopfhörer, also hat der Partner-/in einen anderen Kopfhörer, geht dies logischerweise nicht.

Weiter mit der Bedienung über die Fernbedienung. Die Plus- und Minus- Taste sollte selbsterklärend sein, über diese regelt man logischerweise die Lautstärke der Kopfhörer. Die mittlere Taste wiederum ist wie bereits erwähnt, eine Multifunktionstaste mit mehreren Funktionen. Betätigt man die mittlere Taste, wenn die Kopfhörer eingeschaltet sind, dann wird die Musik gestartet bzw. bei Erneutem betätigen, pausiert. Zweimal hintreibender drücken sorgt dafür, dass ihr zum nächsten Titel springt und drei Mal bedeutet wiederum, dass ihr zum Titel davor zurückspringt. Möchte man auf den im Smartphone integrierten Sprachassistenten zugreifen, genügt es, die Taste zwei Sekunden gedrückt zu halten und beim Beenden reicht es diese einmal kurz zu drücken. Anrufe wiederum kann man ebenfalls durch einmaliges Drücken derselben Taste annehmen und beenden, das Ablehnen eines Anrufs wiederum erfolgt durch ein zweisekündiges betätigen.

 Über spezielle Tastenkombinationen“ bietet die Remote des Teufel Airy Sports zudem noch weitere Funktionen. So kann man durch drücken mehrere Tasten direkt am Kopfhörer die ShareMe-Funktion aktivieren, die Bluetooth-Geräteliste zurücksetzten und die automatisch starteten Wiedergabefunktion de- bzw. aktivieren.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Teufel hat in jedem In-Ear des Airy Sports einen großen 12 mm Linear-HD Treiber verbaut, die zusammen mit der eingesetzten Aluminiumschwingspule und dem Neodym-Magneten für ein hohes Output sorgen soll, dass zugleich einen kräftigen Sound mit einem verzerrungsfreien Pegel bietet. Der Frequenzgang beträgt wiederum 10 – 20.000 Hz und die Nennimpedanz liegt bei 32 Ohm. Damit man sowohl als iOS-/ und Android-User einen hochwertigen Klang geboten bekommen, hat Teufel hier überraschenderweise nicht nur den Audio-Code aptX für Android, sondern auch AAC für alle iOS-Devices integriert. Somit profitieren hier alle von einer verbesserter bzw. verlustfreie Bluetooth-Musikwiedergabe.

Getestet habe ich das Klangbild der Teufel Airy Sports mit neutralen Equalizereinstellungen, sodass ich dies so bewerte, wie Teufel das Produkt auf den Markt gebracht hat. Natürlich kann man hier noch das Klangbild etwas anpassen, doch das ist dann je nach eigenen Vorlieben im entsprechenden EQ anzupassen.

Das Klangbild der Teufel Airy Sport ist, wie der Name schon vermuten lässt, für den Sport abgestimmt, sprich man bekommt hier von den 12 Millimeter Treibern ein sattes Bassfundament geliefert. Hier hat Teufel gute Arbeit geleistet, denn der Tiefbass ist kräftig und energiereich, ohne dabei große Schwächen zu zeigen. Zudem werden auch die Mitten griffig und körperhaft ausgegeben, sodass davon Stimmen und alle akustischen Instrumente sehr profitieren. Die Höhen runden das Gesamtpaket ab, denn diese sind ebenfalls sauber und detailreich, ohne zisch-Laute oder Ähnliches zu erzeugen. 

Dreht man die Lautstärke höher, wird jedoch der Bass dominanter und die Höhen und Mitten haben es gegen die Tiefen etwas schwerer, sich durchzusetzen. Aber für Techno, Metal, Rock und Pop ist das Klangbild sehr gut geeignet. 

An der Sprachverständlichkeit beim Telefonieren kann ich nichts Negatives berichten, denn dank cVc-Technik von Qualcomm ist hier eine gute Technologie verbaut worden. Ich konnte während des telefonieren meine Gesprächspartner hervorragend verstehen und mein Gegenüber verstand mich ebenfalls sehr gut. Diese gute Verständlichkeit liegt jedoch auch daran, dass das Mikro aufgrund der Integration in der Fernbedienung sehr nahe am Mund „hängt“, was z. B. bei sogenannten True Wireless In-Ear Kopfhörern immer etwas Schwieriger ist, da hier das Mikrofon deutlich weiter vom Mund weg ist. Telefoniert man jedoch an einem windigen Tag, kommt es auch hier zu dem Problem, dass mein Gesprächspartner-/in mich teils nicht ganz so gut versehen konnte, da Wörter teils abgehackt werden, was jedoch an dem starken Wind liegt, der in Mikro bläst. Dieses Problem haben denn jedoch zahlreiche andere Hersteller an ihren Kopfhörer ebenfalls, daher ist dieser Punkt nicht wirklich als Negativ anzusehen.

Was die Latenz angeht, hier hat Teufel versprochen, dass die Kopfhörer lippensynchron sind, was sich auch im Test bestätigt hat. Hier passte beim Ansehen von Filmen und Musikvideos alles genau so, wie es sein soll.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Mit der Teufel Headphones App für iOS und Android bietet Teufel nun ebenfalls eine Möglichkeit, einige Einstellungen an den Kopfhörern vorzunehmen. Hier kann man dann unter andrem im Equalizer einen der folgenden Presets auswählen: Neutral, Klassik, Rock und Techno. Außerdem kann man auch ein benutzerdefiniertes Preset erstellen, was über die App auf den Kopfhörer übertragen wird und somit auch ohne die App genutzt werden kann. Eine sehr feine Sache, die nicht bei jedem Hersteller so gelöst wird. 

Des Weitern sieht man in der App auf der Startseite direkt die restliche Akkukapazität und kann in den Einstellungen die automatische Wiedergabe de-/ aktivieren, den Timer des automatischen Abschaltens einstellen usw.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Im Kopfhörer-Gehäuse des Teufel Airy Sports befindet sich ein voll versiegelter und sehr leichter Lithium-Ionen-Akku, der eine Akkulaufzeit von bis zu 25 Stunden bei mittlerer Lautstärke bitten soll. In meinem Test kam ich an diese Laufzeit vom Hersteller jedoch nicht ganz ran, was an meiner angehobenen Lautstärke lag. Ich konnte damit knapp 20 Stunden Musik hören, was meiner Meinung nach dennoch eine absolut gute und ausreichende Laufzeit ist.  

Durchaus praktisch ist wiederum die Schnellladefunktion, denn hat man mal vergessen, die leeren Kopfhörer nach dem letzten Musikhören aufzuladen, ist dies sehr praktisch, wenn man schnell wegmuss. Hier kann man den Teufel Airy Sport innerhalb von nur 10 Minuten für 90 Minuten Musikwiedergabe aufladen, was über den Micro-USB Anschluss erfolgt. Schade, dass man hier leider nicht auf USB-C setzt, denn dies wäre bei einem Produkt, das Ende 2020 auf den Markt gekommen ist, definitiv wünschenswert gewesen. Das volle Aufladen des Kopfhörers benötigt wiederum knapp 2,5 Stunden, danach kann man jedoch wieder bis zu 25 Stunden Musikgenuss erleben.

Bluetooth & Signalqualität

Bei der Verbindungstechnologie setzt Teufel auf einen Bluetooth 5.0 Chip, der im Test eine gute Verbindung sowohl zu iOS- als auch Android-Geräten geboten hat. Das Koppeln erfolgt beim ersten Mal sehr einfach, da sich die Kopfhörer nach dem Einschalten direkt im Kopplungsmodus befinden. Anschließend wie von allen Bluetooth-Geräten gewohnt in die Einstellung ins Smartphone navigieren und die Kopfhörer „Teufel Airy Sports“ auswählen. Anschließend sind die beiden Geräte miteinander gekoppelt und die Ohrhörer verbinden sich nach dem Einschalten fortan automatisch mit dem Smartphone.

 Im Praxistest bietet der Teufel Airy Sports zum Smartphone (bei mir ein iPhone 11 Pro Max), eine stabile Reichweite und unterbrechungsfreie Musikwiedergabe bzw. Verbindung. Die Reichweite liegt indoor bei knapp 12 Metern und Outdoor war nach gut 30 Metern Schluss. Allesamt sehr gute Werte

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel wirbt den Airy Sport als professioneller Partner für sportliche Work-outs mit bester Klangqualität. Diesen Punkt kann ich soweit auch bestätigen, klanglich hat Teufel hier sehr gute Arbeit geleistet und einen treuen Trainingsbegleiter auf den Markt gebracht. Dank der IPX7-Zertifizierung kann man die Kopfhörer zudem problemlos beim Regen und sogar beim Schwimmen tragen. 

Dafür wiederum gibt es etwas Kritik an der Materialanmutung und dem altbackenen Micro-USB Anschluss. Außerdem ist das Case zwar nett gemeint, doch hier muss man die Ohrhörer förmlich hineinquetschend, was diesen bzw. dem Kabel auf daher sicherlich nicht guttun wird.

Preis/Leistung

Beim Teufel Airy Sports handelt es sich klanglich und rein funktionell um einen sehr guten Kopfhörer, doch mit einer UVP von 119,99€ ist dieser leider auch nicht ganz günstig und man muss leider zudem einige Abstriche bei der Materialanmutung und Verarbeitung hinnehmen. Wäre es neben dem Klang und dem Funktionsumfang auch sonst noch ein guter Kopfhörer mit USB-C Anschluss usw. dann würde ich sagen, der hohe Preis hat seine Berechtigung, doch so macht es sich Teufel selbst etwas schwer, schließlich hat in den eigenen Reihen auch ganz gute Kopfhörer, die ebenfalls gut für den Sport geeignet sind. Da wäre z. B. ein Kandidat, die reduzierten und somit aktuell zum selben Preis erhältliche Teufel Airy True Wireless, welche dann wirklich komplett kabellos sind.

Teufel Airy Sports

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: teufel.de

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