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Yamaha TW-E7B

In aller Kürze

Bei den Yamaha TW-E7B TWS handelt es sich um die aktuell neusten In-Ears und zugleich auch um das Topmodell der aktuellen Generation. Diese überzeugen mit einem guten Klangbild, einem hohen Output, ihrem soliden ANC und das Design gefällt mir ebenfalls gut. Der Tragekomfort ist gut und sorgt für einen sichereren Halt und die Leichten schwächen bezüglich der Stimmwiedergabe können zum Glück direkt in der App im Equalizer neutralisiert werden. Somit handelt es sich hier um sehr gute In-Ears aus dem Hause Yamaha, die sich jedoch gegen die Top-Modelle von Sony, Sennheiser und Co. behaupten müssen.

Gefällt uns

  • guter Sitz und sicherer Halt
  • solide Akkulaufzeit
  • gutes Bedienkonzept
  • ANC-/ und Ambient-Modus
  • AAC und aptX Unterstützung

Gefällt uns weniger

  • Stimmwiedergabe muss im EQ-feinjustiert werden
  • hohe UVP

Yamaha TW-E7B

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Beim Design der Verpackung setzt Yamaha auf das bewährte Konzept, eine rundum informative Verpackung mit vielen technischen Daten, Bilder und auch farbenfroh. Die eigentliche stabile Hauptverpackung wurde hierbei in eine bedruckte Umverpackung eingeschoben, welche wir uns wie gewohnt zuvor genauer ansehen. 

Direkt an der Front prangt zum einen sehr auffällig das Yamaha Logo und direkt darunter etwas ungewöhnlich groß steht hier zudem die Modellbezeichnung. Diese beiden Segmente nehme den Großteil der Verpackungsvorderseite ein, während darunter dann die beiden In-Ears in der gewählten Farbe abgebildet sind. Zu guter Letzt erwähnt Yamaha noch, dass es sich um True Wireless Earbuds handelt und zeigt bezüglich der Lizenzen hier auch direkt das Bluetooth-/ und Qualcomm-Logo. Die schmale rechte Seite ziert zum einen erneut der Modellname und eine Abbildung der In-Ears, aber dieses Mal zusammen mit dem Ladecase. Außerdem gibt es hier eine kleine Info zur zugehörigen App und anhand vier Symbole wird man simple und einfach über den Lieferumfang informiert.

Zu guter Letzt hält die Rückseite wie von eigentlich allen Herstellern gewohnt, noch einige wichtige Informationen zum Produkt bereit. Hier präsentiert man nämlich einmal ein Bild, welches das Case in der Hand einer Person zeigt und daneben trägt ein Mann einen der In-Ears im linken Ohr. Darunter folgt das klein Gedruckte, was weniger interessant ist, während die Texte über den Bildern mehr Informationen bereit halten. Hier wird man nämlich über die technischen Daten informiert. Dazu zählen Punkte wie z. B. das Advance ANC, Listening Care und Listening Optimizer und zudem werden hier auch Ausstattungsmerkmale wie IPX5, die Akkulaufzeit von 6+16 Stunden usw. erwähnt.

Nach dem Entfernen des Klebestreifens an der Oberseite kann man das komplette Innenleben der Verpackung herausziehen. Hierbei hat man dann einen schwarzen stabilen Karton in der Hand, welcher den Inhalt gut schützt. Direkt auf der Oberseite kommt dann direkt eine schwarze Mappe zum Vorschein, in welcher Yamaha alle Beschreibungen wie z. B. die Kurzanleitung usw. verstaut hat. Entnimmt man diese Mappe, erblickt man direkt darunter einen schwarzen Stoffbeutel, in welchem das Ladecase eingepackt wurde und welches wie üblich direkt auch die beiden Yamaha TW-E7B In-Ears enthält. Damit der Akku nicht durch die Lagerung beschädigt wird, sind die beiden Ladekontakte mit einer Folie isoliert, diese muss selbstverständlich noch entfernt werden.

Direkt über dem Ladecase findet man dann noch eine Abdeckung vor, welche zugleich samt Inhalt entnommen werden kann. In dieser Schachtel hat Yamaha neben dem 20 cm langen USB-C Ladekabel auch die zusätzlichen fünf Größen an Anpassstücke für die Yamaha TW-E7B verpackt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Das Design der Yamaha TW-E7B ist optisch zuerst etwas ungewohnt, denn man setzt hier bei der äußeren Grundform zwar auf eine gewohnte runde Scheibe, jedoch knüpft hier direkt noch eine weitere kleine Scheibe an, welche in die große verläuft. Auf den ersten Blick würde ich das ganze als modern und zeitlos beschreiben, aber diesen direkt ersichtlichen Teil der In-Ears sieht man auch sehr, denn die In-Ears stehen leider etwas weiter aus der Ohrmuschel hervor. Unbequem ist das Ganze jedoch nicht, denn der eigentliche Teil, welcher in der Ohrmuschel sitzt, ist vom Durchmesser kleiner und trägt somit zum bequemen Tragekomfort bei.

Jeder der In-Ears bringt knapp über 7 Gramm auf die Waage und dank des Konzepts des eindrehen ins Ohr sitzen diese bombenfest und absolut sicher. Leider kann es jedoch gerade deswegen dazu kommen, dass nach einiger Zeit die In-Ears an den Ohren etwas leicht drücken, dies muss jedoch nicht unbedingt sein. Dafür wiederum sorgt das Konzept egal bei welchen Bewegungen, ob normal beim Laufen oder sogar beim Sport für einen sicheren Halt. Damit das ANC richtig arbeiten kann, ist es wichtig, dass die In-Ears schon von Grund auf eine vernünftige Abschirmung von den Umgebungsgeräuschen bieten. Dies gelingt bei den Yamaha TW-E7B ganz gut, da Yamaha hier fünf Größen an Silikon-Eartips zum individuellen Anpassen mitliefert. 

Im Prinzip setzt Yamaha hier auf ein Knopf-Design, wenn man dabei nur den Teil betrachtet, welcher im Ohr sitzt. Dieser verläuft dann nach außen hin zu einem zwei Scheiben-Design, bei welchem wie bereits erwähnt, die kleine Scheibe als Exzenter in die große Scheibe integriert wurde. Das Gehäuse wurde aus unterschiedlichen Kunststoffarten gefertigt, denn der Teil, welcher im Ohr sitzt, wurde mit einer Soft-Touch-Oberfläche versehen, welche sich weich anfühlt, während der Teil außen aus einem härteren Kunststoff beseht. Dabei fällt die Außenseite jedoch direkt optisch ins Auge, denn hier wurde z. B. bei meinem weißen Modell nicht auf ein schlichtes weiß gesetzt, sondern man erkennt hier kleine silberne Kunststoffartikel in der Oberfläche, welche diese edler und schöner wirken lassen. Als zusätzlichen Kontrast hat man hier beim weißen Modell die kleine Scheibe in Silber ausgeführt, was die Optik ebenfalls deutlich aufwertet. 

Neben Weiß, der Farbe meines Testgeräts gibt es noch drei weitere Farbkombis, nämlich Schwarz, Beige und Blau. Bei Beige und schwarz sind beide äußere Scheiben in derselben Farbe, während beim blauen Modelle die kleinere Scheibe Braun ist, und bei meinem weißen eben in Silber. Bei allen Modellen ziert selbstverständlich die Front auch das bekannte Yamaha-Logo und zwischen der kleinen Scheibe und dem großen Gehäuseteil sitzt in einer kleinen Aussparung eine versteckte Status-LED, welche dem Nutzer über den Akkustand usw. informiert. Die kleine Scheibe bzw. deren Abdeckung besteht übrigens aus eloxiertem Aluminium und wertet die Haptik noch weiter auf. 

Schaut man sich die Seiten der Yamaha TW-E7B an, erkennt man direkt, dass Yamaha nicht auf eine Touch-Bedienung, sondern auf ein Drei-Tasten-Konzept setzt. Dabei befinden sich zwei Tasten am rechten und eine am linken In-Ear. Um eins vorneweg zunehmen das Konzept der Bedienung gefällt mir dabei sehr gut und warum dies so ist, verrate ich euch wie gewohnt beim Punkt „Bedienung“ ausführlich. 

Wie ich es bereits zuvor erwähnt habe, wurde der innere Teil des Gehäuses aus einem Kunststoff gefertigt, welcher mit einer sogenannten Soft-Touch-Oberfläche versehen wurde. Hier hat Yamaha auch insgesamt je vier Mikros integriert, welche unter anderem bei Telefonaten verwendet werden, aber auch großteils dem ANC dienen. Die In-Ears sind nach der IPX5 Norm gegen Strahlwasser geschützt, sollte euch also ein Regenschauer überraschen, keine Panik, die In-Ears halten das problemlos aus. 

An der Innenseite fällt auf jeden Fall noch die längliche Kerbe an der Seite auf, diese ist wichtig, denn diese sorgt beim Eindrehen der In-Ears ins Ohr für einen sicheren Halt. Somit halten die Yamaha TW-E7B sehr gut im Ohr und fallen auf jeden Fall nicht so einfach heraus. Neben dem Treiberkanal mit dem Silikonanpassstücken findet man hier im Zentrum der vier Ladekontakte einen schwarzen Kreis. Hierbei handelt es sich um einen Annäherungssensor, sodass bei den Yamaha TW-E7B automatisch die Musik angehalten wird, wenn man die In-Ears aus dem Ohr nimmt und wieder fortgesetzt wird, wenn diese wieder im Ohr sind. Außerdem hat Yamaha an den In-Ears selbstverständlich auch eine Seitenbeschriftung aufgedruckt, sodass diese nicht vertauscht werden können.

Die Yamaha TW-E7B können auch einzeln als Mono In-Ear verwendet werden, hierbei muss man sich jedoch im Klaren sein, dass dann die Bedienung je nachdem, welchen In-Ear man nutzt, etwas eingeschränkt ist. Schließlich sind die Tasten an den beiden In-Ears unterschiedlich und je nachdem, welchen In-Ear man verwendet, stehen bestimmte Tasten eben nicht zur Verfügung. In diesem Fall müsste man dann teilweise auf die Steuerung übers Smartphone zurückgreifen. Da bei den Yamaha TW-E7B an beiden Ohrhörern die gleiche Anzahl an Mikrofone verbaut wurden, ist es natürlich ebenso möglich, beide bei Bedarf einzeln für Telefonate zu nutzen.

Ladecase

Das Ladecase der Yamaha TW-E7B ist exakt aus demselben Material wie die Außenseite der In-Ears gefertigt worden. Daher kommt auch diese in dem weißen Look mit den silbernen Pigmenten daher, was dem Case ein hübsches Äußeres beschert. Als klein würde ich das Ladecase wiederum nicht unbedingt einstufen, denn es fällt mit den Maßen von 60 x 40 x 45 mm (L x B x H) nicht unbedingt kompakt aus. Vom Gewicht bringt das Case ohne In-Ears gut 53 Gramm auf die Waage, kein Leichtgewicht, aber auch nicht sehr schwer.

Optisch wäre das Case ohne die spezielle Oberfläche recht schlicht gehalten, denn ansonsten gibt es hier wenig Überraschungen. Die Oberseite des Deckels ziert lediglich ein kleines Yamaha-Logo und über die vier Status-LEDS, welche den aktuellen Akkustand des Case zeigen, gibt es nur noch eine kleine Griffmulde. Letzteres erleichtert das Öffnen des Case, welches wie üblich durch Magnete geschlossen gehalten wird. Zu guter Letzt gibt es an der Rückseite noch einen USB-C Anschluss, über welchen der im Case verbaute Akku wieder aufgeladen werden kann. 

Im Inneren des Case gibt es nichts Atemberaubendes zu sehen, hier findet man die beiden Plätze, in welchen die In-Ears zum Aufladen eingesetzt werden und dabei über je zwei Ladekontakte mit Strom versorgt werden. Zu guter Letzt findet man auch hier im oberen Bereich die dezent klein gehalten Buchstaben, welche einem zeigen, wo welcher In-Ear seinen Platz hat. Der bereits erwähnte Magnetverschluss, welcher das Case verschlossen hält, sorgt dafür, dass auch beim sehr starken schütteln über Kopf nichts herausfällt. Aber auch wenn der Deckel offen ist und man das Case schüttelt, werden beide Ohrhörer dank der magnetischen Sicherung problemlos an ihrer Position gehalten.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Yamaha TW-E7B und deren Case ist sehr gut, hier habe ich eigentlich absolut nichts zu bemängeln. Die einzelnen Kunststoffelemente gehen sauber ineinander über und auch so fühlt sich hier alles geschmeidig an. Da Yamaha bei den TW-E7B auf physische Tasten setzt, kommt es kaum zu Fehlbedienungen, aber dafür überträgt sich leicht das Klickgeräusch der Tasten, was jedoch nur bei sehr leiser Musik auffällt. Zudem ist es beim Laufen hin und wieder der Fall, dass man beim betätigen der Tasten die In-Ears etwas leicht nachjustieren muss, aber dies war nur zu Beginn der Fall und bei einem richtigen Sitz sollte hier alles sicher im Ohr verbleiben.

Positiv gefällt mir an dem gewählten matten Kunststoff, dass dieser hier bei meinem weißen Modell absolut unempfindlich gegenüber Fingerabdrücke ist, ein Punkt der bei einigen anderen Modellen nicht so gut gelöst wurde.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.2)
FarbeWeiß, weitere Farben: Schwarz, Blau und Beige
Akkuintegrierter, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 6 h (mit ANC)
Akku Ladecase: 16 h
Gesamt somit: bis zu 22 h
Gewicht 68 g (Ohrhörer und Ladebox)
15 g (beide Ohrhörer)
53 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.2 Audio-Codec: SBC. Unterstützte Profile: A2DP, AVRCP, HFP, HSP. Fast Pairing von Google wird unterstützt.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 10 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz–20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine angaben, aber vermutlich 16 Ohm
LieferumfangYamaha TW-E7B
1 x Silikonanpassstücke in 5 Größen
1 x 20cm USB-C-Ladekabel
1 x Ladecase
Kurzanleitungen usw.
Technische Daten der Yamaha TW-E7B

Tragekomfort

Für einen bequemen und sicheren Halt sorgen bei den Yamaha TW-E7B unter anderem die unterschiedlich großen Ohranpassstücke aus dem angenehmen Silikon-Material. Hier liefert Yamaha insgesamt fünf Größen mit, sodass eigentlich für jeden eine passende Größe enthalten sein sollte. Des Weiteren werden die Yamaha TW-E7B sozusagen in das Ohr eingedreht und verankern sich durch ihre leichte Kerbung im Gehäuse im Ohr. Dies sorgt dafür, dass die In-Ears absolut sicher im Ohr halten und schon von Werk aus eine gute Isolierung bieten. 

Auf jeden Fall rate ich dazu, mehrere Größen auszuprobieren, denn der richtige Halt durch die Silikon-Anpassstücke ist sehr wichtig. Schließlich ist es sonst wie immer bei In-Ears mit Silikon-Anpassstücken der Fall, dass bei zu groß gewählten diese sich nach kurzer Zeit aus dem Ohr herausdrücken, während zu kleine nicht wirklich sicher halten und der Klang sich dann nicht voll und ganz entfalten kann.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Yamaha setzt bei den Yamaha TW-E7B auf eine normale Bedienung mit Tasten, davon befinden sich zwei am rechten und eine am linken In-Ear. Das Konzept mit den drei Tasten finde ich interessant, da man somit im Falle der Yamaha TW-E7B genau weiß, dass man rechts alles bezüglich der Lautstärke und Titelauswahl ausführt und links nimmt man Anrufe an, pausiert die Musik und steuert das ANC.

Obwohl eine App verfügbarer ist, hat Yamaha es nicht vorgesehen, dass man die Tastenbelegung wie bei manchen anderen Herstellern nach den eigenen Wünschen verändern kann. Jedoch ist dies nicht wirklich schlimm, denn ich finde die Tastenbelegung bzw. die Steuerung sehr gut, wie diese von Yamaha festgelegt wurde. Am rechten In-Ear, handelt es sich sozusagen bei der oberen Taste um die Plustaste und bei der direkt daneben um die Minustaste. Daher steuert man hierüber direkt die Lautstärke, ein einmaliges Betätigen erhöht die Lautstärke und mit der anderen Taste wird diese wieder reduziert. Tippt man wiederum zweimal hintereinander auf die Tasten, springt man durch die Plustaste einen Titel vor und die Minustaste sorgt dafür, dass man einen Titel zurückspringt. Die Plustaste bietet ansonsten keine weiteren Funktionen, aber die Minustaste aktiviert durch dreimaliges Tippen den Gaming-Modus. Ist dieser Modus aktiv, wird die Verzögerung zwischen Audio und Video verringert, sodass die Latenz perfekt für das Anschauen von Videos und dem Spielen von Games ausgelegt wird. Zu guter Letzt aktiviert das ca. eine Sekunde gedrückt halten der Minustaste den Sprachassistenten, was bei iOS Devices Siri und bei Android-Geräten der Google Assistant ist.

Kommen wird nun noch zum Multifunktionsknopf am linken In-Ear. Hierüber kann man durch einmaliges Betätigen der Taste die Musik anhalten und beim erneuten Betätigen wieder am zuvor angehaltenen Punkt fortsetzen. Außerdem steuert man darüber auch das ANC, sodass man durch das doppelte drücken von Ambiente Sound, zu Advance ANC und beides Aus wechselt. Dies geschieht hier über die In-Ears immer in der beschriebenen Reihenfolge, aber über die App ist auch ein direktes Wechseln zwischen den Modis möglich. Während eines Telefonats können Anrufe ebenso über den linken In-Ear durch einmaliges Betätigen der Taste angenommen werden und auflegt wird ganz einfach durch eine Sekunde gedrückt halten. Die Lautstärke kann dann wiederum über die beiden Tasten am rechten In-Ear reguliert werden. 

Die Bedienung bzw. das von Yamaha gewählte Konzept gefällt mir so weit sehr gut, denn zu Fehlbedienungen kam es bei mir nicht. Hier muss man jedoch beachten, dass man die In-Ears beim Betätigen zusätzlich neben dem Finger, welchen man zum Betätigen nutzt, noch mit zwei Weiteren unterstützt, denn sonst Drehen die In-Ears aus dem Ohrkanal zu rutschen. Hierfür benötigt man eine recht kurze Gewöhnungsphase und dann hat man aber den richtigen Griff raus und es ist kein Problem mehr.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Yamaha setzt bei den TW-E7B je In-Ear auf einen recht großen 10 mm Treiber, in der Regel sind hier nämlich meistens 6 mm Treiber verbaut. Hochwertige Audio-Codecs sind, wie man es zu dem geforderten Preis erwarten würde, ebenfalls mit an Bord und so wir neben aptX (Android) auch AAC (iOS) unterstützt. Selbstverständlich ist auch der Standard-Codec SBC mit integriert, aber automatisch wird hier der hochwertigere Codec verwendet. Beim Frequenzgang gibt Yamaha die gewöhnlichen 20 Hz bis 20 kHz an, also genau den Bereich, welchen ein menschliches Gehör in der Regel auch wahrnehmen kann, denn alles, was darüber bzw. darunter liegt, hören sowieso nur die wenigsten unter uns. 

Yamaha verspricht hier ein unvergessliches Hörerlebnis, welches durch hochwertige Komponenten und die einzigartige Technologie des Unternehmens entstanden sei. Doch ist dies auch so? Dies verrate ich euch genau hier in meinem Eindruck des Klangbilds. 

Eins vorne Weg, das Klangbild kann hier in der zugehörigen App noch angepasst werden, jedoch beschriebe ich das Klangbild so, wie es von Werk abgestimmt wurde und vom Hersteller somit auch als gut befunden wurde. Mit dem richtigen sitzt der In-Ears entfaltet sich ein ganz gutes Klangbild, die Bässe sind satt, knackig und bieten einen ordentlichen Tiefgang. Die Mitten und Höhen gehen hierbei jedoch von der Grundeinstellung etwas unter und somit fehlt es beiden etwas an Fülle. Die Mitten sind nämlich etwas diffus und die Höhen leicht vernebelt, aber beides kann man durch den vorhandenen Equalizer gut neutralisieren. Die Raumabbildung gefällt mir gut, denn diese ist weiträumig und bietet eine gute Tiefen- und Breitenstaffelung. Also out of the Box sind die Yamaha TW-E7B etwas schwach, was die Höhen und Mitten angeht, aber angepasst im 5 Band-Equalizer merkt man davon nichtsmehr.    

Die Sprachverständlichkeit der Yamaha TW-E7B ist insgesamt gut. Meine Gesprächspartner haben auf Nachfrage meine Stimme rauschfrei und verständlich wahrgenommen, jedoch wurde ein leichter Hall-Effekt mit übertragen. Dies mag daran liegen, dass die für Telefonate verwendete Mikros recht empfindlich sind, denn auch als ich nebenher den Bericht am Laptop getippt habe, hat man dies durch das Übertragen der Tippgeräusche von der Tastatur gehört. Ich selbst als Hörer mit den Yamaha TW-E7B habe beim Telefonieren jedoch keine Kritik, denn ich konnte meine Gesprächspartner hervorragend verstehen ohne Einschränkungen. 

Die Latenz beim ansehen von Filmen und Videos haben eigentlich inzwischen alle Hersteller im Griff und so konnte ich auch bei den Yamaha TW-E7B keine Verzögerungen zischen dem auf dem Smartphone dargestellten Bild und dem Ton, der über die Kopfhörer wiedergegeben wird, feststellen. In der App kann man hier den Gaming-Modus aktivieren, was für eine bessere Lippensynchronisierung beim spielen dun Filme anschauen sorgen soll, ob man das benötigt, kann jeder dann selbst entscheiden. 

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

App

Die Yamaha TW-E7B können problemlos auch ohne die App genutzt werden, jedoch macht es dennoch Sinn, diese aufs Smartphone (Android oder iOS) zu installieren und auszuprobieren, denn einige Funktionen davon sind recht nützlich.

Headphones Controller
Preis: Kostenlos
Headphones Controller
Preis: Kostenlos

Die Yamaha TW-E7B können problemlos auch ohne die App genutzt werden, jedoch macht es dennoch Sinn, diese aufs Smartphone (Android oder iOS) zu installieren und auszuprobieren, denn einige Funktionen davon sind recht nützlich.

Zum einen wird einem nämlich nur in der App der Akkustand in Prozent angezeigt und außerdem kann man nur darüber die Funktionen „Listening Care“ und „Listening Optimizer“ an-/ausschalten, nach Firmware-Updates suchen und diese dann aufspielen. Zudem kann man auch nur über die App die Sandy-Zeit einstellen, also nach wie langer Zeit ohne zuspielen von Musik usw. der Kopfhörer automatisch ausgeschaltet werden soll usw.  

Dabei gelangt man direkt bei Starten der App auf die Hauptseite, auf welcher einem die beiden In-Ears mit der jeweiligen Akkuanzeige in Prozent für die rechte und linke Seite separat dargestellt werden. Darunter kann man dann direkt auf den 5-Band-Equalizer zugreifen oder aus den fünf voreingestellten Presets ein Passendes auswählen. Direkt unter dem Equalizer folgen dann noch die Möglichkeit, zwischen Ambient Sound, ANC bzw. Off zu wechseln, indem man auf das entsprechend Symbol tippt und danach hat man noch die Option: Listening Care und Listening Optimaler sowie den Gaming Modus zu aktivieren. 

Über das Zahnrad Symbol an der oberen linken Ecke gelangt man dann zum Untermenü, in dem man unter anderem die automatische Abschaltung bestimmen kann, hier steht zur Auswahl: Aus, 5 min, 30 min, 1 Stunde oder sogar 3 Stunden. Direkt darunter ist es zu empfehlen, die Im-Ohr-Erkennung aktiv zu lassen, denn dies bringt den Komfort mit sich, dass die Musik automatisch angehalten wird, wenn man einen der In-Ears aus dem Ohr nimmt und wieder weiterläuft, wenn man diesen wieder einsetzt.

App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Ambient Sound

Die Yamaha TW-E7B wurde mit einem aktiven Noise Cancelling ausgestattet. Hierbei kann man entweder direkt am Kopfhörer oder in der App zwischen ANC, dem Ambient-Sound-Modus oder alles „Aus“ wechseln. Beim Ambient-Sound-Modus werden wie üblich die Außengeräusche um einen herum automatisch über die außen angebrachten Mikrofone in den Hörkanal bzw. die Ohrmuscheln eingespielt, so wie man es von vielen andren Herstellern ebenso kennt. Regulieren lässt sich das ANC jedoch z. B. nicht, also weder über die App noch am Kopfhörer, hier gibt es dann entweder „an“ oder „aus“ mehr nicht.

Das ANC sorgt für eine gute akustische Isolierung von den Umgebungsgeräuschen, was für In-Ears bauartbedingt oftmals schwieriger ist als für Over-Ear Modelle. Sitzt man im Flugzeug, sorgen diese ebenso für eine Ruhephase wie beim Musikhören zu Hause. Hier herrschte schon von Grund auf durch die richtige Wahl der Ohranpassstücke eine gute Isolierung, welche das ANC nochmals etwas, wenn auch nicht extrem hörbar erweitert. Hier konnte ich glücklicherweise nur ein ganz leichtes Grundrauschen wahrnehmen, was jedoch nur dann zu hören ist, wenn keine Musik wiedergeben wird. Hier liefern zwar die teuren In-Ears von Sony bezüglich des ANC eine noch etwas bessere Leistung, aber schlecht ist das von Yamaha hier keineswegs. Beim Aktivieren von Ambient Sound habe ich festgestellt, dass hierbei das Klangbild leicht höhenlästig wird, hier hilft es den EQ in dem entsprechenden Bereich etwas zurückzunehmen und dann passt es auch hier klanglich gut.

Listening Care und Listening Optimizer

Listening Care wirkt unabhängig zur eingestellten Lautstärke, hierbei passt der Kopfhörer in Echtzeit die Musik an die Umgebung an, sodass man nicht wie sonst häufig einfach nur die Lautstärke erhöht, wenn die Umgebung einen stört, sondern der Kopfhörer bzw. dessen Technologie passt gezielt den Bereich an, der darunter leidet. Somit soll der Träger der In-Ears geschützt werden, also daher auch der Begriff Care, denn wenn man einfach nur die Lautstärke erhöht, ist dies nicht gut für das Gehör. Hier konnte ich beim Aktivieren jedoch nur einen minimalen Unterschied feststellen, aber auf keinen Fall verschlechtert sich das Klangbild dadurch.  

Bei Listening Optimizer setzt Yamaha auf die intern verbauten Mikros, welche alle 20 Sekunden die Abdichtung und den Luftaustritt messen. Dabei wird die Wiedergabe in Echtzeit optimiert, sodass die daraus gemessene Abweichungen zwischen Quelle und der tatsächlichen Hörsituation ausgeglichen werden. Veränderungen konnte ich dabei jedoch nicht feststellen, aber da bei mir die In-Ears sehr gut im Ohr sitzen, kann es auch gut sein, dass es hier nichts zu verbessern gibt.

Akkulaufzeit

Bezüglicher der Akkukapazität macht Yamaha bei den Yamaha TW-E7B zwar keine Angaben, aber viel wichtiger sind hierbei die Laufzeit und dazu hat Yamaha, wie es sein muss, auch Angaben gemacht. Der Akku in den beiden In-Ears bietet eine Laufzeit von bis zu 6 Stunden am Stück, bei etwas angehobener Lautstärke und aktivem ANC. Kein Spitzenwert, aber eine Laufzeit, die sicherlich in den meisten Fällen absolut ausreichend sein wird. Je nach Nutzungsverhalten variiert die Laufzeit noch ein wenig nach oben bzw. unten, aber im Großen und Ganze erreicht man hier die angegebenen 6 Stunden.

 Das Case dient wie üblich nicht nur zum Aufbewahren der beiden In-Ears, sondern versorgt diese beim Einsetzen auch automatisch wieder mit Strom. Ist das Case komplett voll aufgeladen, erweitert es die Laufzeit von 6 Stunden um weitere 16 Stunden, sodass daraus ohne zusätzliche Stromquelle eine Laufzeit von bis zu 22 Stunden ermöglicht wird. Insgesamt kann das Ladecase die beiden In-Ears somit fast drei Mal komplett aufladen, dabei zeigen die vier LEDs an der Front des Cases den aktuellen Akkustand in 25 % Schritten an. Leuchten alle permanent ist das Case zu 100 % voll, während bei drei permanent und einer blinkenden noch 75 bis 100 % verfügbar sind. Jede weitere LED, welche ausgeht, zeigt somit an, dass der Akkustand um weitere 25 % gefallen ist. Eine komplette Aufladung der beiden In-Ears im Case dauert knapp 2 Stunden und beim Case sind es knapp 3 Stunden. 

Eine Schnellladefunktion wird hier leider nicht unterstützt. Dafür hat man jedoch eine automatische Play/Pause Funktion integriert, was durch die beiden schwarzen Annäherungssensoren an beiden In-Ears ermöglicht wird. Diese erkenn, wenn einer der beiden In-Ears aus dem Ohr genommen wird und halten dann die Musik an und setzen diese wieder fort, wenn der entnommen In-Ear wieder eingesetzt wird. Des Weiteren kann man wie bereits erwähnt in der App bestimmen, dass die In-Ears automatisch nach der festgelegten Zeit ohne Aktivität bzw. Wiedergabequelle in den Standby-Betrieb übergehen.

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt Yamaha auf den Bluetooth-Standard 5.2 mit Fast Pair, welches ein schnelles Verbinden mit kompatiblen Android-Geräten unterstützt. Dabei handelt es sich um das Pedant zur Apple-Technologie, die es ermöglicht, dass direkt durch das Öffnen des Case, die In-Ears mit dem Android Smartphone schnell und einfach gekoppelt werden können. Die Kopfhörer können jedoch nicht nur im Stereo, sondern bei Bedarf auch einzeln im Single-Modus verwendet werden und dabei ist es völlig egal, ob man den rechten oder linken In-Ear bevorzugt. 

Das Koppeln mit einem iPhone ist hingegen wie gewohnt auch nicht sonderlich umständlich, denn dies erfolgt ganz normal über die Einstellungen->Bluetooth und hier wählt man dann, nachdem man die Kopfhörer aus dem Case genommen hat die „Yamaha TW-W7B“ aus. Die Bluetooth-Reichweite hat mir im Test gut gefallen, denn diese war zum einen sehr stabil und zudem auch mit gut 14 Metern indoor mit einigen Wänden dazwischen sehr gut.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Yamaha TW-E7B bieten ein gutes Gesamtpaket. Der Klang ist gut abgestimmt, sodass man hier vor allem knackige und präzise Bässe geliefert bekommt. Das ANC macht eine gute Arbeit, auch wenn ich ganz ehrlich zugeben muss, dass es nicht ganz mit den führenden Modellen von Sony und Co. mithalten kann. Der Tragekomfort ist gut, sodass ein sehr sicherer Halt geboten wird und absolut nichts verrutscht und ebenso gefällt mir das Design gut. Dank IPX5-Zertifizierung muss man sich zudem keinerlei sorgen bezüglich eines Regenschauers oder Schweiß machen, was die Yamaha TW-E7B eigentlich zu den idealen Begleitern macht, wäre da nicht der Preis.

Preis/Leistung

Die UVP der Yamaha TW-E7B hat Yamaha nämlich mit stolzen 269,00€ angesetzt, was im Vergleich zur direkten Konkurrenz definitiv etwas zu hoch angesetzt ist. Jedoch sind die In-Ears nun schon ein paar Monate auf dem Markt und so wurde der Preis angepasst und man bekommt diese je nach Farbe für 179€, was natürlich immer noch viel Geld ist, aber ein deutlich passender Preis zur gebotenen Leistung bzw. Ausstattung ist. Die Leistung bezüglich des Klangs, ANC und der Tragekomfort gefällt mir gut und auch das Bedienkonzept weiß zu überzeugen, sodass man, sofern man bereit ist, das Geld auszugeben, gerne einen Blick auf die Yamaha TW-E7B werfen kann.

Yamaha TW-E7B

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.yamaha.com/de

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