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Autor: Tobias

Nanoleaf Shapes Hexagons Starter Kit

In aller Kürze

Beim neuen Nanoleaf Shapes Hexagons Starter Kit handelt es sich um eine weitere Version (Form und Größe) der neusten Shapes. Bei dieser Version gilt, wie es auch bei den Shapes Triangle der Fall ist, dass alle Module der Serie untereinander verbunden werden können und dass diese alle eine berührungsempfindliche Oberfläche und das Rhythm-Modul integriert haben, welches auf Musik bzw. Töne reagiert. Daher gilt auch hier, dass man vor dem Kauf nicht mehr erst überlegen muss, welche Module man sich kaufen möchte, sondern bekommt alle Funktionen im kompletten Sortiment geboten. Zu beachten gilt jedoch auch hier, dass die neuen Shapes-Module weiterhin nur als Deko-Beleuchtung verwendet werden können, denn um diese z.B, als Arbeitslicht nutzen zu können, bräuchte man deutlich mehr Panels, was meiner Meinung nach aber wenig Sinn macht, da dies dann sehr teuer wäre.

Gefällt uns

  • modularer Aufbau
  • vereinfachter Aufbau und Bedienung
  • sehr schönes Licht
  • reagiert auf Musik und Berührung
  • Connect+ (mit anderen Panels der Serie kombinierbar)
  • vereinfachtes entfernen der Module

Gefällt uns weniger

  • hoher Preis

Nanoleaf Shapes Hexagons Starter Kit

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Nanoleaf liefert das Shapes Hexagons Starter Kit in einer etwas größeren Verpackung aus als das Nanoleaf Shapes Triangle Starter Kit, was daran liegt, dass die Module hier etwas größer sind. Rund um die Verpackung werden zum Teil Produktbilder, Anwendungsbeispiele und weiteren Produktinformationen zu den neuen Panels gezeigt.  

Wie bereits beim Nanoleaf Triangle Starter Kit präsentiert Nanoleaf an der Vorderseite ein gewohntes Produktbild, welches die Panels ausführlich zeigt. Selbstverständlich prangen hier an der Front auch der Herstellername sowie die Produktbezeichnung. Außerdem wird man darüber informiert, wie viel der Module enthalten sind, in diesem Fall 9 Stück, dass diese mit der neuen Connect + Technologie kompatible sind und auf die Apple-HomeKit-Kompatibilität wird ebenfalls mit dem typischen Siegel hingewiesen.

An der Rück- und linken Verpackungsseite zeigt Nanoleaf erneut mehrere Bilder, bei denen man die entsprechenden Module in verschiedenen Anordnungen und Farben präsentiert. Außerdem werden hier wie gewohnt die Vorteile der Module erwähnt, man informiert nochmals ausführlicher über die neue Connect+ Technologie und die zahlreichen unterstützten Dienste wie z. B. Google Assistant, Apple HomeKit, Samsung SmartThings, Amazon Alexa und IFTTT.  

Bezüglich der Verpackung muss ich Nanoleaf hier wie bereits bei den restlichen Leuchtmitteln, welche ich von dem Unternehmen getestet habe, sehr loben. Erneut ist dem Unternehmen nämlich bei der Verpackung der Einsatz von umweltfreundlichen Materialien in diesem Fall fast nur Kartonage sehr wichtig, es wird nahezu komplett auf zusätzliche Verpackung verzichtet. Die Module wurden hier anders als beim Nanoleaf Triangle Starter Kit nicht aufrecht, sondern übereinandergestapelt und während man in der einen Ecke die ganzen Verbindungsstücke findet, verstecken sich unter den Modulen das Netzteil mit einer Kabellänge von ca. 2,5 Metern inkl. den Stecker-Adapter für die EU und für UK. Außerdem liegt hier noch das Steuermodul bei, während man die Befestigungsklebestreifen bereits an den Montageplatten an der Rückseite der Modul angebracht hat. Die Kurzanleitung fehlt hier selbstverständlich auch nicht, denn auf dieser befindet sich wie bei Apple HomeKit kompatiblen Produkten üblich der entsprechende Code, um die Leuchten mit der Apple HomeKit-App zu verbinden.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Nanoleaf Shapes Hexagons Starter Kit besteht in meinem Fall aus insgesamt 9 sechseckigen Kunststoff-Panels. Alle Seiten der Module sind dabei 11,4 cm lang bzw. jedes Panel nimmt von der Fläche ca. 20 cm in der Höhe und in der Breite etwa 23 cm ein. Das Gewicht je Panel liegt bei knapp 208 Gramm und die Dicke beträgt knapp 1 cm. Verbunden werden die einzelnen Panels mit denselben neu entwickelten dreiadrigen Kontaktplättchen, die in allen neuen Shapes-Panels zum Einsatz kommen. Über diese Kontakte wird dann nicht nur der Strom übertragen, sondern auch sämtliche Befehle übermittelt usw.

Die neuen Kontaktplättchen gefallen mir sehr gut, denn diese bringen sehr sinnvolle Veränderungen mit sich. Zum einen werden diese nämlich nicht mehr in ein Schubfach eingeschoben, sondern von oben an einem der insgesamt 6 Kontaktflächen eingepresst. Das von den Alten durchaus ärgerliche Problem, dass die Kontaktplättchen nicht eingerastet sind und die Montage somit insgesamt umständlicher war, gehört somit definitiv der Vergangenheit an.

Durch die sechseckige Form können die Nanoleaf Shapes Hexagons sowohl nebeneinander auf einer Höhe, aber auch versetzt nach oben oder unten an der Wand angebracht werden. Hier bringt auch die neu entwickelte, an der Rückseite angebrachten Montageplatte einen großen Vorteil mit sich, denn diese Platte ist nun um 360° drehbar und kann entweder an die Wand geschraubt oder mit dem bereits befestigten Klebestreifen auch ganz einfach aufgeklebt werden. Einer leichten Korrektur nach der Montage steht somit nichts im Wege und zudem können die Panels somit deutlich leichter wieder entfernt werden. Der doppelseitige Klebestreifen ist nämlich wie erwähnt nur an der Montageplatte befestigt und kann nach dem Entfernen des Panels wieder leichter entfernt werden als zuvor, wo die Klebestreifen direkt am Panel befestigt waren. 

Im ausgeschalteten Zustand sind die Panels lediglich in einem neutralen Weiß gehalten, wie es bereits bei den Light Panels und Nanoleaf Canvas der Fall war. Die Oberfläche an der Front ist mit einer matten „Milchglas“ Oberfläche versehen, die so weit gut aussieht und kaum anfällig gegenüber Fingerabdrücke ist. Der Formfaktor der Hexagons ist neu und gefällt mit persönlich gut, da man diese Form wunderbar mit den großen und kleinen Dreiecken der Shapes Triangels kombinieren kann. Der beleuchtete Anteil ist hier relativ groß, sodass man hier eine großflächige beleuchtete Fläche geboten bekommt ohne allzu große „blinde“ Bereiche.

Nanoleaf ist es ebenfalls gelungen, dass die Panels der kompletten Shapes-Serie nahezu komplett gleichmäßig ausgeleuchtet werden, was bei den Generationen davor noch anders war, denn hier leuchtete ein Teil in der Mitte heller als der Rest. Bei der Kombination der max. Anzahl an Nanoleaf Shapes können insgesamt 500 Panels an eine Steuereinheit angeschlossen werden und somit darüber gesteuert werden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass ein Netzteil bis zu 500 Panels mit Strom versorgen kann, ein Netzteil liefert nämlich insgesamt 42 Watt und je nachdem, welche Panels angeschlossen werden, können hier deutlich weniger mit Strom versorgt werden. Daher sollte man, sofern man vorhat, mehrere verschiedene Nanoleaf Shapes Panels miteinander kombinieren zu wollen, auf den Energieverbrauch pro Paneel achten und so berechnen, dass die 42 Watt nicht überschritten werden, sonst muss man ein weiteres Netzteil anschließen, was jedoch auch kein Problem wäre, sofern genug Steckdosen in der Nähe sind. Möchte man hier nur die Shapes Hexagons betreiben, liegt die maximale Anzahl an Panels bei 21, da ein Paneel 2 Watt benötigt und wenn man dies mit 21 multipliziert, kommt man auf genau 42 Watt. 

Das mitgelieferte 42-Watt-Netzteil wird ebenfalls über einen der Steckpunkte an der Rückseite eingesteckt. Dabei ist es jedoch völlig egal, in welches der mitgelieferten Panels ihr dieses einsteckt. Das Netzteil umfasst nur ein Netzteil mit Netzstecker und einem Kabel. Daher gibt es hier kein zusätzliches Netzteil, welches noch zusätzlich zwischen dem Kabel hängt. Das Kabel bietet eine Länge von gut 2,5 Metern und sollte daher problemlos ausreichen, um nach der Montage an der Wand problemlos die nächstgelegene freie Steckdose zu erreichen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung des gesamten Nanoleaf Shape Hexagons Starter Kit gibt es so weit von meiner Seite nichts Gravierendes zu Beanstanden. Die Panels sind sehr hochwertig und vermitteln sowohl in der Hand als auch montiert an der Wand einen sehr schönen Eindruck. Die Montage ist nun deutlich erleichtert worden und die neuen Steckverbindungen halten nun absolut sicher.

Dank der neuen Montageplatte reicht nun sogar ein einzelner Klebestreifen aus, damit das gesamte Panel sicher gehalten wird (sofern es der Untergrund der Wand zulässt). Ebenso ist das Stromkabel ausreichend lang und macht wie der Rest des Zubehörs einen sehr guten Eindruck.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lampen-ArtModulare LED-Panels, welche durch weitere Module der Shapes Serie erweitert werden können.
Leuchtkraftca. 100 Lumen pro Panel
Max. Farbenmehr als 16 Millionen
Farbtemperatur1200–6500 Kelvin
Gewicht ca. 208 Gramm pro Panel
Lebensdauerca. 25.000 Stunden
Kommunikations ProtokollWiFi (2.4Ghz b/g/n)
Leuchtmittel TechnologieLED-Leuchtmittel
Lieferumfang5x / 9x / 15x sechseckige LED-Lichtpanels 
5x / 9x / 15x Montageplatten
6x / 10x / 16x Doppelseitiges Klebeband
5x / 9x / 15x Verbindungsstücke zum Anschluss zwischen Panels und Steuereinheit
1 x Steuereinheit
1 x Netzteil
1 x Schnellstartanleitung
Technische Daten der Nanoleaf Shapes Hexagons

Montage

Das Nanoleaf Hexagons Starter Kit wird wie das Triangels Starter Kit in mehreren Sets angeboten, bei denen die Anzahl der enthaltenen Panels variiert. Wahlweise bietet Nanoleaf hier ein Set mit vier, neun oder 15 Panels an, dabei ist dann selbstverständlich immer das jeweils dafür benötigte Installationsmaterial enthalten. Durch die neue Montageplatte und die ebenfalls überarbeiteten Steckverbindungen wurde die Montage der einzelnen Panels an die Wand nun sehr erleichtert und ist nun absolut kein Problem mehr. Zuvor musst man die kompletten Panels schon mindestens zu zweit an die Wand montieren, was nun auch ebenso problemlos alleine erfolgen kann. 

Durch den neuen Web-Layout-Assistent, den Nanoleaf kostenfrei zur Verfügung stellt, kann man wunderbar aus den gekauften Panels ein Muster für die Wand erstellt und dabei hier genau ausprobieren, was damit alles möglich ist. Außerdem stellt man auch einen Netzteil-Rechner zur Verfügung, damit man genau weiß, wie viel Netzteile für die gewünschte Beleuchtung notwendig sind. Nanoleaf gibt zudem über die eigene Homepage Anregungen zu den verschiedenen Motiven, welche Anzahl an Panels benötigt werden und auch welche der drei neuen Formen dafür notwendig sin. Dieselben Funktionen bekommt man jedoch auch über die Nanoleaf App geboten, welche kostenlos für iOS und Android verfügbar ist. Um in der App den Assistenten richtig nutzen zu können, muss das Starter Kit jedoch zuvor mit der App gekoppelt werden, was jedoch sehr einfach vonstattengeht. 

Um die Nanoleaf Hexagons Panels nutzen bzw. via App usw. steuern zu können, ist es erforderlich, dass man sich ein Konto beim Hersteller anlegt. Hierbei muss man sich keinerlei Sorgen machen, was mit dem Set passiert, wenn der Hersteller jemals insolvent wäre, denn das System funktioniert komplett ohne Cloud bzw. Server. Zudem kann das System problemlos direkt über die Panels bedient werden, selbst dann, wenn die Internetverbindung abbricht usw. 

Bei der Registrierung kann man entweder die klassische Variante mit E-Mail Adresse und einem selbst ausgedachten Passwort nutzen, oder man registriert sich alternativ mit einem bereits vorhanden Konten von Facebook, Google oder Apple. Sofern ihr euch hier über einen der letztgenannten Dienste entscheidet, habt ihr den kleinen Vorteil, dass ihr euch keine weiteren Kontaktdaten merken müsst, was ich durchaus gut finde, denn ich habe inzwischen zahlreiche Login-Daten und bin daher froh, wenn ich mir nicht ständig neue Dinge merken muss. Als Apple-User habt ihr die Option, das ganze Starter Kit über Apple HomeKit einzurichten und darüber zu steuern. Dabei bringt das Ganze nicht nur einen Komfortgewinn in puncto Bedienung, sondern ihr könnt aktivieren, dass euer Smartphone übermittelt, wenn ihr das Haus verlassen habt oder betretet, sodass das Licht automatisch aus bzw. eingeschaltet wird. Als Apple-User wird man während der Anmeldung direkt gefragt, ob man das Starter Kit mit Apple HomeKit synchronisieren möchte, dem ich zugestimmt habe. Dabei muss man einfach, sobald man dazu aufgefordert wird, den bekannten HomeKit Code scannen oder eingeben (befindet sich auf der beiliegenden Anleitung oder an der Rückseite der Steuereinheit) und schon verbindet sich das Nanoleaf Starter Kit mit HomeKit und der App. Somit hat man anschließend den vollen Zugriff über die App oder als Apple-User auch direkt über die HomeKit App.

Die Nanoleaf Shapes Hexagones Panels werden wie das Triangels Starter Kit mithilfe der im Lieferumfang enthaltenen doppelseitigen Klebepads an der Wand befestigt. Diese sind ausreichend stark, sodass die Panels auch problemlos an von Staub befreiten glatten Oberflächen halten. Nanoleaf empfiehlt diese jedoch nicht für strukturierte und poröse Oberflächen wie z. B. Tapeten, Backsteinwände und Spritzputz, da es hier sein kann, dass die Klebefläche nicht ausreichend flächig ist. Dafür könnte man die Halterung bei Bedarf mit je zwei Schrauben an die Wand befestigen. Die dafür benötigten Schrauben müssen jedoch separat gekauft bzw. besorgt werden.

Nun muss man sich eines der im Lieferumfang enthalten Panels aussuchen, welches man als Startpanel bestimmt. An diesem befestigt man dann alle benötigten Verbindungsstücke, bevor man dies an die Wand anbringt. Somit steckt man an diesem auch die Steuereinheit und/oder das Netzteil an einen freien Steckplatz und zieht die Schutzfolie des bereits angebrachten Klebepads ab. Nun das Panel an den gewünschten Bereich an die Wand bringen und für 30 Sekunden in kreisförmigen Bewegungen im Bereich der Mitte andrücken. Dies wiederholt man dann mit den restlichen Modulen und ganz wichtig immer alle Verbindungsstücke anbringen, sonst muss man das jeweilige Panel wieder von der Montageplatte abziehen, was jedoch problemlos möglich ist und daher nicht weiter ärgerlich wäre.  

Nanoleaf bietet im Shop noch Zubehör an, der es ermöglicht, die Panels über Wandecken miteinander zu verbinden. Dabei handelt es sich um die Flex Linkers, welche zwischen den Kontakten etwas länger und wie der Name schon verrät, flexibler sind. Dabei verlangt das Unternehmen für 3 Stück 9,99€, was je nachdem wie viele Panels man über die Wand entlangführen möchte, für weitere hohe Kosten sorgen kann.

(Montage: 5 von 5 Punkten)

Einrichtung, Bedienung und App

Nanoleaf Smarter-Reihe
Preis: Kostenlos
Nanoleaf Smarter-Reihe
Preis: Kostenlos

Beim Einrichten über das Smartphone stimmt ihr zu, dass euer Smartphone automatisch dem Nanoleaf Shapes Hexagons Starter Kit die WiFi-Daten eures Heim-Netzwerks übermittelt. Durch die Einbindung in das 2,4 GHz-Wi-Fi-Netz (5 GHz wird hier leider immer noch nicht unterstützt), könnt ihr die Panels anschließend jederzeit via App, Apple Home-Kit, Google Assistant, Siri, Amazon Alexa und IFTTT steuern. Die meisten unter euch werden jedoch die Bedienung über die Nanoleaf App oder direkt über die Touch-Funktion bevorzugen. 

Bei der App handelt es sich exakt um dieselbe, wie es auch bei den älteren Nanoleaf Light- und Canvas-Panels der Fall war, daher ist diese logischerweise identisch aufgebaut. Aufgrund der zahlreichen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten ist die App etwas verschachtelt aufgebaut, da man eventuell einige Funktionen gerade am Anfang etwas suchen muss. Nachdem starten der App landet man immer auf der Startseite (dem Dashboard), hier sieht man im Überblick alle Leuchtmittel von Nanoleaf oder wie bei mir z. B. auch die Philips-Hue-Leuchtmittel. Bei den Nanoleaf Shapes Produkten sieht man hier dann auch direkt, ob diese grade angeschaltet sind und kann diese bei Bedarf mit dem Schieberegler Aus-/Einschalten. Außerdem kann man hier über das Wassertropfen-Symbol direkt in die Farben-/Szenen-Auswahl navigieren und diese somit schnell und einfach verändern. Der Rahmen um das Shapes Symbol zeigt euch dann direkt, in welcher Farbe bzw. Szene die Panels gerade eingestellt sind. 

Tippt man auf das Symbol der Panels in der App, kann man hier zum einen dieselben Funktionen ausführen und zudem noch die Helligkeit der Panels regulieren. Außerdem bekommt man hier direkt zahlreiche Szenen angezeigt, die einem anhand des Symbols davor direkt zeigen, ob es sich um eine Szene handelt, die einen reinen Farbverlauf bietet, oder eine, die z. B. auf Musik bzw. Töne reagiert. Über das Symbol oben links gelangt man in die Einstellungen der Leuchtmittel. Hier kann man z. B. die berührungsempfindliche Steuerung regulieren und bestimmen, welche Kommandos bei welchen Gesten aktiviert werden sollen. Mit „taktile Aktionen“ kann man die Panels verwenden, um damit das SmartHome zu steuern. Dabei wählt man das gewünschte Panel aus und weißt diesem in Kombination mit HomeKit ein Gerät zu, sodass z. B. beim Berühren dieses einen Panels die Beleuchtung oder Ähnliches eingeschaltet bzw. ausgeschaltet wird. Zudem kann man hier in den Einstellungen die automatische Helligkeitseinstellung aktivieren, sodass sich diese der Helligkeit im Raum anpasst.

Im nächsten Untermenü „Entdecken“ kann man zahlreiche weitere Szenen herunterladen, welche hier kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Im Untermenü „Erfahren“ kann man sich dann über die zahlreichen Nanoleaf Produkte, sowie in die Integration zu den einzelnen Diensten informieren und dem Beta-Programm beitreten. Das vorletzte Untermenü ist „Zeitschaltpläne“, welches wie der Name schon vermuten lässt, ermöglicht, die Panels zeitlich zu steuern und der letzte Menüpunkt befasst sich mit eurem Benutzerkonto und sofern aktiviert mit der Cloud-Synchronisation.

Die Steuerung der Panels ist selbstverständlich auch direkt über die im Lieferumfang enthaltenen Steuereinheit möglich. Hierüber kann man die Panels Ein-/Ausschalten, über die „+“ und „-“ Tasten kann die Helligkeit reguliert werden und mit der Pfeiltaste kann man durch die gespeicherten bzw. vorgegebenen Rhythm-Szenen wechseln. Mit der Taste mit den zwei Pfeilen startet man eine rein zufällige Szene, die vorinstalliert wurden, und durch das Notensymbol startet man die gespeicherten bzw. vergebenen Farbszenen, welche auf Musik und Töne reagieren.

Via Apple HomeKit kann man bei den Nanoleaf Shapes Hexagones schnell und einfach die Farben der Panels verändern und die Automationen „wann ich ankommen, Einschalten “ und wenn ich gehe „Ausschalten“ aktivieren.

(Einrichtung, Bedienung und App: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionen und Licht

Bei den Nanoleaf Shape Hexagones Panels handelt es sich um ein sehr schönes Deko-Leuchtmittel. Um damit ein kompletten Raum zu erleuchten, würde man jedoch deutlich mehr als nur 9 Panels benötigen, was dann nicht gerade günstig wäre. Das Set kann zwar um bis zu 500 Panels pro Steuereinheit erweitert werden, jedoch landet man dann preislich schon alleine beim Starter-Kit bei 199,99€ und durch die zusätzlichen Panels und Netzteile würde man hier schnell bei einem sehr hohen Preis landen, um damit einen Wand ausreichend ausleuchten zu können.

Beim wohl wichtigsten Punkt, der Beleuchtung bzw. deren Qualität und Ausleuchtung können die Nanoleaf Shapes Hexagons absolut überzeugen, denn dabei handelt es sich um die größten Panels und somit auch zugleich um die hellste Version der Shapes. Die einzelnen Panels können wie die Triangles zum einen nämlich mehr als 16 Millionen Farben darstellen und bieten eine Farbtemperatur von 1.200-6.500 Kelvin, sowie einen Farbwiedergabeindex (CRI) von 80. Bei der maximalen Helligkeit erreichen die Shapes Hexagons max. 100 Lumen und sind somit noch etwas heller als die Triangles mit 80 Lumen. Man bekommt mit den in meinem Set enthaltenen 9 Panels jedoch definitiv nicht einen ca. 20 m² großen Raum komplett ausgeleuchtet, aber sofern man die Panels auf max. Helligkeit und eine weiße Lichtfarbe wählt, ist das Licht dennoch sehr hell und sorgt für ein besonders Highlight in dem jeweiligen Raum. 

Bei weißem Licht ist das Nanoleaf Shapes Hexagons Starter Kit wie alle anderen Panels am hellsten. Doch die meisten unter euch werden sicherlich die Möglichkeit nutzen und viel Farben darstellen lassen. Dabei können diese mit einer satten und kräftigen farblichen Darstellung überzeugen. Die Ausleuchtung ist wie im Video zu relativ gleichmäßig und an der Wand montiert wunderschön anzuschauen. Lediglich beim Dimmen nimmt die gleichmäßige Ausleuchtung etwas ab, ist jedoch immer noch sehr gut.

(Funktionen und Licht: 4,5 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Bei sämtlichen Leuchtmitteln ist selbstverständlich auch der Stromverbrauch ein nicht gerade unwichtiger Punkt. Schließlich ist dieser ebenfalls wichtig, denn dieser sollte nicht zu hoch sein. Der Stromverbrauch hängt jedoch von mehreren Faktoren ab, denn hier spielen die eingestellte Helligkeit, die Anzahl der verwendeten Panels und die Lichtfarbe eine Rolle.

Da wie bereits erwähnt bei kaltweißem Licht die höchste Helligkeit erreicht wird, braucht das Nanoleaf Shapes Hexagons Starter Kit auch genau bei dieser Darstellung am meisten Strom und bei Farben etwas weniger. 9 Panels brauchen bei der Darstellung von weißer Farbe rund 20 Watt. Bei einer farblichen Darstellung z. B. blau/rot usw. benötigen 9 Panels wiederum knapp 18 Watt.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den Shapes Hexagons Starter Kit hat Nanoleaf eine weitere Form der smarten Wandbeleuchtung auf den Markt gebracht. Diese überzeugen wie die anderen Formen wie z. B. die Triangles mit einer noch einfacheren Montage sowie Einrichtung und die Beleuchtung ist mit den anderen Shapes Panels kompatible, sodass diese miteinander kombiniert werden können.  

Der modulare Aufbau gefällt mir auch hier sehr gut und bietet einen sehr umfangreichen Spielraum zur individuellen Gestaltung, je nachdem, wie viel Panels man gekauft hat bzw. miteinander kombinieren möchte. Das alle Shapes Leuchtmittel berührungsempfindlich sind und auch auf Töne reagieren können, gefällt mir ebenfalls sehr gut, denn bei den alten Generationen musste man sich beim Kauf noch genau Gedanken machen, welche Funktionen man nutzen möchte, da man die richtigen Module kaufen musste

Preis/Leistung

Die UVP des Shapes Hexagones Starter Kit mit 9 Panels liegt bei 199,99€. Es gibt jedoch auch ein kleines Set, das 5 Panels beinhaltet für 129,99€ und eines mit 15 Panels für 299,99€.

Nanoleaf hat mit den neuen Shapes Leuchtmittel das smarte Licht weiter perfektioniert und die Kritikpunkte, welche ich noch bei den Vorgängergenerationen bemängeln konnte, beseitigt. Die Montage ist dadurch nochmals deutlich einfacher und durch die Connect+ Technologie bieten die Shapes-Generationen nahezu unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten und Möglichkeiten der Beleuchtung.

Dennoch haben auch die neuen Nanoleaf Shapes Triangle Panels einen Schwachpunkt, welchen bereits die Vorgänger hatten, nämlich den Preis. Schließlich kostet das Starter-Kit mit 9 Panels knapp 200€. Wer daher noch mehr Panels haben möchte, muss tief in den Geldbeutel greifen.

Nanoleaf Shapes Hexagons Starter Kit

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: nanoleaf.me/de

1More Dual Driver ANC Pro

In aller Kürze

Beim 1More Dual Driver BT ANC Pro handelt es sich um eine verbesserte Version des von mir bereits getesteten 1More Dual Driver BT ANC aus dem Jahre 2019. Dieser In-Ear Kopfhörer mit Nackenbügel überzeugt mit einem guten Tragekomfort und ebenso gut arbeiteten Noise Cancelling. Der Klang ist wie bereits beim Vorgängermodell ebenso überzeugend. Neu ist die Unterstützung von Bluetooth 5, was für eine etwas längere Akkulaufzeit sorgt und zudem wurden beim Design die Enden des Nackenbügels nun in Mattschwarz gehalten, was direkt erkennen lässt, dass es sich hier um ein anderes Modell handelt und mir persönlich sogar besser gefällt.

Gefällt uns

  • gutes Klangbild
  • LDAC und AAC-Audio-Codec
  • gutes ANC
  • angenehmer Tragekomfort
  • gutes Bedienkonzept
  • gute Sprachqualität

Gefällt uns weniger

  • hoher Preis

1More Dual Driver ANC Pro

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Beim Design der Verpackung setzt 1More auf das altbewährte Konzept, warum sollte man dies auch ändern, schließlich wird damit nicht nur das Produkt sehr gut beworben, sondern man selbst bekommt hier als Käufer/Besitzer auch alle wichtigen Informationen geliefert.

Beim Schließmechanismus setzt 1More wie bei allen Kopfhörern des Unternehmens auf den typischen Magnetverschluss, an dem es keine Kritik gibt, denn dieser ist schnell geöffnet und schließt auch ebenso absolut sicher. Rund um die Verpackung bekommt man, wie bereits erwähnt, zahlreiche Informationen zum Kopfhörer geboten und dies dabei in zahlreichen Sprachen.

Die Vorderseite ziert dann wie gewohnt einen großen Ausschnitt des Kopfhörers, der hier etwas über die Hälfte zu sehen ist. Außerdem findet man hier selbstverständlich auch das Herstellerlogo und die Modellbezeichnung. Im linken unteren Bereich erwähnt der Hersteller zudem noch einige wichtige Merkmale des In-Ear Kopfhörers zu denen die Schnellladefunktion, die Hybrid Dual-Driver und der Support von den beiden Audio-Codecs LDAC/AAC gehören. An der schmalen Seite verrät 1More dann noch durch einige Symbole und einem kleinen Textanteil weitere Details zu dem Kopfhörer und komplett ausführlich wird es dann an der Rückseite, denn hier wird alles dann nochmals in Sätzen in zahlreichen Sprachen beschrieben. 

Nach dem Aufklappen der Verpackung erblickt man, wie man es von 1More gewohnt ist, direkt auf der Innenseite, einige Skizzen der Ohrhörer inkl. Aufbau, was mir persönlich gut gefällt. In der rechten Hälfte wiederum kann man durch ein komplett durchsichtiges Sichtfenster den kompletten In-Ear Kopfhörer erblicken, der hier in einem Kunststoff-Einsatz eingesetzt wurde. Unter diesem Einleger findet man das restliche Zubehör, bei dem es sich zum einen um die vier paar Ohranpassstücke, ein USB-Ladekabel, ein USB- auf 3,5 mm Adapterkabel und ein Tragebeutel handelt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Vom Design ähnelt der neuere 1More Dual Driver BT ANC Pro fast zu 100 % seinem Vorgängermodell, dem Dual Driver BT ANC. Hier hat 1More lediglich etwas die Farbe der Nackenbügel-Enden verändert und das Bedienkonzept etwas überarbeitet.

Erneut sind hier die beiden In-Ears mit einem dünnen Kabel verbunden, welches dann jeweils in einen dickeren sogenannten Nackenbügel übergehen. Damit der Tragekomfort effektiv erhöht wird, hat man das flexible Nackenband mit dem gewohnten Silikon-Material überzogen. Dadurch wird jedoch nicht nur der Tragekomfort erhöht, sondern zugleich fühlt sich das Material auch deutlich hochwertiger an und ist resistent gegenüber Schweiß.

Über die bekannten Vor-/ und Nachteile eines In-Ear Kopfhörer mit Nackenband muss ich euch hier sicherlich nicht mehr aufklären, denn diese sollten inzwischen jedem ausreichend bekannt sein. Der Nackenbügel des 1More Dual Driver ANC Pro ist weiterhin flexible ausgeführt und knapp 9 x 5 mm breit. Der angenehm weiche Bügel geht an beiden Enden dann in zwei breitere Enden über, welche aus Kunststoff gefertigt wurde und wie besagt nun in Mattschwarz gehalten sind. Kurz bevor das flexible Band in die breiter werdenden Enden (15 x 8 mm) übergehen, verlaufen die beiden 1,5 mm dicken und knapp 19 cm langen Kabel der In-Ear Ohrhörer hervor. Zur optischen Auflockerung wird der Übergang von dem flexiblen Band zu den breiteren Enden, durch einen roten Ring unterbrochen.

Die Elektronik des 1More Dual Driver ANC Pro befinden sich sowohl in den dickeren Enden als auch in den In-Ears selbst. Am linken dickeren Ende findet man sämtliche Steuer- und Bedienelemente und im rechten Ende versteck sich wiederum der Akku, welcher die Treiber und die komplette Elektronik mit Strom versorgt. Gesteuert wird beim Kopfhörer alles über fünf gut voneinander getrennte und zudem gut ertastbare Bedienelemente. Auf die ausführliche Bedienung bzw. deren Konzept gehe ich jedoch später unter dem Punkt „Bedienung “ ausführlicher ein. Der Ladeanschluss, bei dem es sich um einen USB-Typ-C Anschluss handelt, verbirgt sich unter der Stirnseiten-Abdeckung ebenfalls an der linken Seite.

Beim Gehäuse der In-Ears selbst, also der Teil, der im Ohr steckt und in dem auch die Treiber sitzen, wurde wie bereits beim Vorgänger aus Aluminium gefertigt. An der Außenseite ist jeweils ein kleines Metallgitter Eingesetz, über welches die Membran im Inneren der Kopfhörer ihre Luft „ansaugen“. Außerdem findet man hier noch eine Öffnung, in denen die Mikrofone stecken, die fürs telefonieren verwendet werden und zudem auch der ANC-Funktion dienen. Zu guter Letzt ist weiterhin wie bereits beim Vorgänger auch die magnetische Zusammenführung integriert worden, sodass beide Ohrstöpsel bei Nichtgebrauch praktisch zu einer „Kette“ zusammengeführt werden können.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung gibt es beim 1More Dual Driver ANC Pro ebenso wie bei dessen Vorgänger nichts Großes zum Beanstanden, schließlich hat das Unternehmen auch hier sehr gute Arbeit geleistet. Die verwendeten Materialien sind gut aufeinander abgestimmt und harmonieren somit sehr gut miteinander. 

Das Gehäuse der Ohrstöpsel aus Aluminium macht einen hochwertigen Eindruck, genauso wie die Kunststoffenden. Ebenso könnten mich die ganzen Bedienelemente mit ihrer Haptik und den Druckpunkten überzeugen, sodass hier eine präzise Bedingung ermöglicht wird.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear Kopfhörer mit Nackenkabel
KategorieBluetooth-Kopfhörer (Bluetooth 5) mit ShareMe-Funktion
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 14 h (mit ANC) und 20 h (ohne ANC)
Ladezeit: ca. 1 Stunden
Schnellladefunktion: 10 Minuten für 3 Stunden Musikwiedergabe.
Gewicht45 g
MaterialNackenbügel aus Kunststoff; Kopfhörer-Gehäuse aus Aluminium
KonnektivitätBluetooth 5.0 mit AAC und LDAC Audio-Codec
Frequenzbereich20 – 20000 Hz
Treibergröße13,6 mm Dual Driver
LieferumfangEcovacs Deebot T9 Saugroboter
Ladestation bzw. in diesem Fall Absaugstation
2x Staub-Beutel einmal in Absaugstation und einer als Ersatz
2x Seitenbürsten
1x Staubbehälter
10 Stück Einweg-Reinigungstücher
elektronisch Wischplatte mit Wassertank
Benutzerhandbuch
1x Reinigungswerkzeug
Technische Daten des 1More Dual Driver ANC Pro

Tragekomfort

Seid es immer mehr True Wireless Kopfhörer auf dem Markt gibt, werden die zuvor durchaus beleibten In-Ear Kopfhörer mit Nackenbügel immer mehr verdrängt, denn die meisten entscheiden sich hier inzwischen für die inzwischen zum Teil auch sehr günstigen True Wireless Kopfhörer.  

Dennoch haben die In-Ear Kopfhörer wie der 1More Dual Driver ANC Pro mit Nackenbügel dennoch ihre Daseinsberechtigung, denn der Tragekomfort ist bei diesen In-Ears ebenso gut wie die gute Akkulaufzeit und der sichere Halt, denn man kann hier nicht versehentlich einen der In-Ears verlieren. 

Dank den zahlreichen Ohrpassstücken, die 1More mit dem Dual Driver ANC Pro mitliefert, kann man die Ohrhörer bestens dem eigenen Ohrkanal anpassen. Dafür sollte man sich jedoch, wie ich es immer empfehle, ausgiebig Zeit nehmen, sodass am Ende nicht nur das Klangbild passt, sondern auch die ANC-Funktion zuverlässig funktioniert.

Der Tragekomfort eines In-Ear Kopfhörer mit Nackenbügel ist besser, da hier die Gewichtsverteilung gleichmäßig über den Nacken verteilt wird. Zudem kann man jederzeit beide oder auch nur einen Ohrhörer baumeln lassen bzw. diese via Magneten zu einer Kette verbinden, was bei True Wireless Kopfhörern nicht möglich ist. Leider bin ich jedoch weiterhin etwas enttäuscht, dass man hier auch bei diesem Modell trotz Magnetverbindung der In-Ear Gehäuse, auf ein automatisches Pausieren der Musik verzichtet hat.

Für sportliche Aktivitäten ist dieses Kopfhörer-Modell weniger geeignet, denn hierfür ist zum einen das Gewicht zu hoch und zudem halten die In-Ears hierfür bei hektischen Bewegungen nicht zuverlässig, da hier spezielle Sicherungen fehlen.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung des 1More Dual Driver ANC Pro ist wie bereits zu Beginn des Testberichtes kurz erwähnt, sehr intuitiv und durchdacht aufgebaut. 

An dem linken Bügelende des Nackenbands befindet sich nicht nur der bereits erwähnte USB-Typ-C Ladeanschluss unter einer Abdeckung, sondern auch sämtliche Bedienelemente. Von oben betrachtet findet man hier zum einen den länglichen Ein-/Ausschaltknopf, über welche man den Kopfhörer durch das gedrückt halten, von zwei Sekunden aktivieren und ebenso auch Ausschalten kann, indem man dieselbe Taste für vier Sekunden gedrückt hält. Direkt davor findet man zwei weitere dicht aneinander sitzende Tasten, welche minimal kleiner als der Power-Button sind. Hierbei handelt es sich zum einen um die Noise Cancelling- und Wind Noise Reduction-Tasten. Bei erstem kann man hier die Intensität des ANC in zwei Stufen regulieren und die neue Taste ist sehr nützlich an einem windigen Tag. 

Kommen wir nun zur Musiksteuerung, welche über die Tasten in der Innenseite des In-Ears gesteuert wird. Dabei findet man hier zum einen die Multifunktionstaste für das Starten und Pausieren der Musik. Außerdem kann man durch dieselbe Taste auch durch die Musiktitel skippen, denn drückt man den Play-Button zweimal hintereinander, dann gelangt man ein Titel vor und bei dreimaligen tippen springt man zum Titel davor zurück. Außerdem wird dieselbe Taste auch verwendet, um z. B. eingehende Anrufe anzunehmen bzw. zu Beenden und man kann darüber den Sprachassistenten aufrufen. Zu guter Letzt findet man als letztes Bedienelement noch die Schaltwippe für die Lautstärke, über welche man die Lautstärke direkt am Kopfhörer regulieren kann und man findet dazwischen eine simple Status-LED.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun zum Klangcheck des 1More Dual Driver ANC Pro, welche ich mit meinem iPhone 11 Pro Max getestet habe. Die LDAC-Fähigkeit konnte ich daher jedoch leider nicht ausprobieren, da ich leider kein Smartphone besitze, welches diesen Audio-Codec unterstützt.

Ebenso wie beim Vorgängermodell setzt 1More beim Dual Driver ANC Pro auf ein Set aus zwei Treibern je In-Ear, hierbei handelt es sich um einen dynamischen 13,6-mm-Composit-Treiber und einen so genanten Balanced-Armature-Treiber für den Hochtonbereich. Bei einem dynamischen Treiber handelt es sich um den typischen Lautsprecher Treiber der häufig zum Einsatz kommt, doch beim Balanced-Armature-Treiber hingegen ist der Aufbau anders. Dabei wird ein kleiner zusätzlicher Metall-Anker zum Schwingen gebracht, welcher ebenfalls einen Klang erzeugt. Beide Treiber-Arten haben hier ihre Vorteile, doch im Endeffekt möchte ich euch hier nicht zu viel Informationen an den Kopf werfen, sondern das Klangbild beschreiben. 

Der 1More Dual Driver ANC Pro Kopfhörer wurde mit dem neuen Bluetooth 5.0 ausgestattet und unterstützt den hochwertigen Audio-Codec AAC. Android-User muss ich jedoch zum Großteil enttäuschen, denn diese können lediglich auf den Audiocodec SBC oder sofern verfügbar auf den hochwertigen LDAC zugreifen, aptx bzw. aptX HD wird leider nicht unterstützt. 

Bei eingeschaltetem Noise Cancelling ist der ist der Klang des 1More Dual Driver ANC Pro recht ausgewogen, aber im Vergleich zu einigen anderen teils teureren Modellen ist der Klang dennoch etwas schwächer. Der Bass ist sehr solide, füllig und wird kontrolliert wiedergegeben. Hier bekommt man kein wummerndes Bass geliefert, sondern knackige und präzise Bässe. Sollte einem der Klang jedoch nicht zusagen, bietet 1More hier leider in der App keine Möglichkeit eines Equalizers, um den Klang individuell einzustellen. 

Die Mitten werden natürlich wiedergegeben, sodass davon sowohl die Stimmen und auch Instrumente sehr sauber wiedergegeben werden. Außerdem gefällt mir hier die Stimmwiedergabe sehr gut, sodass man darüber auch gut Hörbücher usw. hören kann. Zu guter Letzt können auch die Höhen mit einer guten Wiedergabe punkten, schließlich ist hierfür auch ein einzelner Treiber allein verantwortlich. Die Feinauflösung der Höhen ist zwar gut, doch gerade in dem höhen Bereich fehlt mir das gewisse Etwas und die Stereo-Bühne ist ebenfalls etwas mau und könnte definitiv etwas breiter sein.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC

In der Bezeichnung der 1More Dual Driver ANC Pro steckt das Wort „ANC“, was für„Aktiv Noise Cancelling“ steht, daher wird hier dank vier Mikrofonen ein Hybrid ANC ermöglicht, welches gut von der Umgebung abschottet. 

Die In-Ears dämpfen zwar die Umgebungsgeräusche schon ohne das aktive ANC gut, doch wer komplett von der Umgebung abgeschottet sein möchte, aktiviert definitiv das Noise Cancelling. Dieses kann man wie erwähnt in zwei Stufen direkt über den Kopfhörer oder alternativ auch in der App steuern. Das ANC ist mit einer Dämpfung von bis zu 35 dB sehr ordentlich und sorgt für eine sehr gute Abschottung, wenn auch zugleich in den leiseren Phasen und Pause ein leichtes Grundrauschen erzeugt wird. Das ANC ist sehr ordentlich, aber keineswegs so gut wie bei einem großen Over-Ear Kopfhörer.

1More setzt beim neuen Dual Driver ANC Pro auf Hybrid ANC daher nicht nur auf die äußeren Mikros, die Umgebungsgeräusche erfassen und diese kompensieren, sondern zusätzlich noch die Geräusche im Ohrkanal mit jeweils einem weiteren Mikrofon erfassen. 

Das ANC arbeitet insbesondere bei linearen tiefen Tönen wie z. B. brummende Motoren, wie z. B. bei Triebwerk Geräusche von Flugzeugen und die bekannte Geräusche, die in einem Zug oder der Bahn entstehen, sehr zuverlässig. Bei Stimmen und anderen variierenden Geräuschpegeln hat das ANC wiederum Probleme, sodass hier kaum eine Reduzierung bemerkbar ist. Das ANC funktioniert auch ohne Musikwiedergabe und auch dann, wenn man die Kopfhörer im Kabelbetrieb mit dem Adapter-Kabel (USB-C auch Miniklinke) betreibt. 

Etwas Schade wiederum ist, dass man beim neuen Modell auf die Möglichkeit zum Einblenden von Außengeräuschen verzichten muss. Eine Funktion, die ich persönlich hin und wieder sehr gerne verwende. 

Zubehör

1More liefert den Dual Driver BT ANC Pro In-Ear Kopfhörer mit einem schlichten Kunststoffbeutel aus. Dieser ermöglicht es, den Kopfhörer inkl. sämtlichen Kabeln usw. sauber zu verstauen. Ansonsten ist der Lieferumfang wie bereits beim Punkt „Verpackung“ erwähnt, sehr umfangreich. Schließlich legt 1More hier genügend Ohrpassstücke bei, sodass man die Kopfhörer den eigenen Ohren anpassen kann.

(Ausstattung: 3,5 von 5 Punkten)

Bluetooth

1More setzt beim Dual Driver BT ANC Pro In-Ear Kopfhörer auf einen neuen Bluetooth 5.0 Chip. Die Verbindung erfolgt hier zuverlässig und schnell, ist jedoch leider nur auf ein Gerät zugleich begrenzt. Der Kopfhörer merkt sich somit wie andere Bluetooth-Kopfhörer die letzte Verbindung zu einem Gerät und verbindet sich automatisch damit, wenn dieser eingeschaltet wird.

Die Kopplung via Bluetooth ist wie üblich nicht sonderlich schwer und daher in wenigen Sekunden erledigt. Nach dem ersten Einschalten befindet sich der Kopfhörer automatisch im sogenannten „Pairing-Modus“ und ist somit bereit, sich mit einem Zuspielgerät zu koppeln. Nach dem Einschalten navigiert man am Smartphone direkt in die Bluetooth-Einstellungen und sucht hier die Kopfhörer aus der Liste aus. Anschließend sollten sich die beiden Gerät innerhalb kurzer Zeit miteinander verbinden.

Die maximale Reichweite der Bluetooth-Verbindung beträgt hier in den eigenen vier Wenden ca. 12 Meter, während im Außeneinsatz eine deutlich höhere Reichweite von weit über 20 Metern drin waren.

(Bluetooth: 4 von 5 Punkten)

Akku

1More verspricht bei dem neuen Dual Driver BT ANC Pro eine verbesserte Akkulaufzeit von bis zu 14 Stunden beim Musikhören mit ANC und bis zu 20 Stunden ohne ANC. Bei diesen Werten geht 1More jedoch von einer Lautstärke von 50 % aus, dreht man diese lauter, reduziert sich diese logischerweise etwas. 

In der Praxis haben sich diese Angaben jedoch durchaus als realistisch erwiesen und im Alltag vollkommen ausgereicht. Ebenso hat mir hier die Schnellladefunktion gut gefallen, denn dadurch wird es ermöglicht, dass die Kopfhörer bereits nach 10 Minute Ladezeit für eine Musikwiedergabe von bis zu 3 Stunden aufgeladen sind. Daher ist es nicht so schlimm, dass man die Kopfhörer, während diese gerade aufgeladen werden, nicht nutzen kann.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

App

1MORE MUSIC
Preis: Kostenlos
1MORE MUSIC
Preis: Kostenlos

Die App mit den Namen „1moreMusik“, welche 1More hier kostenlos für iOS und Android zur Verfügung stellt, ist recht überschaubar gehalten. Diese bietet zu Beginn ein kleines Tutorial, welches euch zeigt, welche Funktionen am Kopfhörer für welche Funktionen dienen. Ansonsten hat man hier dann direkt die Möglichkeit, ein Firmwareupdate durchzuführen, was bei mir die Version 1.02.03 war. Dieses Update bietet jedoch keine relevanten Veränderungen, sondern soll nur kleine Fehler beseitigen. 

In der Übersichtsseite wird dem Nutzer dann noch die Batterieanzeige in Prozent dargestellt und man kann zwischen den Noise-Cancelling Funktionen wechseln, was jedoch ebenso auch direkt am Kopfhörer möglich ist. 

Hier vermisse ich wirklich einen Equalizer, wie man diesen eigentlich ansonsten von vielen Herstellern geboten bekommt, denn die Kopfhörer nochmals etwas auf die eigenen Vorlieben anzupassen wäre wünschenswert gewesen. 

(App: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Dual Driver BT ANC Pro hat 1More eine leicht optisch, aber vor allem technisch gesehen einen würdigen Nachfolger des 1More E1004BA Dual Driver BT ANC vorgestellt. Dieser überzeugt mit einem alltagstauglichen ANC, langer Akkulaufzeit und einer stabilen Bluetooth-Verbindung. 

Überzeugen kann der Kopfhörer im Test auf jeden Fall, doch wirklich entscheidend ist hier vielmehr, ob ihr ein Nackenband-Kopfhörer haben möchtet. Schließlich gibt es hier inzwischen viele Kopfhörer mit dünnerem Verbindungskabel oder sogar ganz ohne Kabel wie bei den ganzen True-Wireless Kopfhörer, welche inzwischen auch deutlich günstiger zu haben sind.

Preis/Leistung

Die UVP des 1More Dual Driver BT ANC Pro liegt aktuell bei 159,99€. Bei einigen Anbietern ist der Kopfhörer jedoch für knapp über 100€ erhältlich.  

Wer einen In-Ear Kopfhörer mit Dual-Treiber und zusätzlichem ANC sucht, erhält hier einen ganz guten Kopfhörer. Das ANC ist gut, aber kann technisch gesehen nicht mit einem Over-Ear Kopfhörer mit ANC mithalten. Letztendlich ist es vor allem entscheidend, ob ihr mit dieser Art des Tragens mit dem dickeren Nackenband über den Hals klarkommen könnt oder nicht. Wer hier ein dünneres Kabel bevorzugt oder komplett ohne Kabelverbindung auskommen möchte, sollte zu einem anderen Modell greifen, ansonsten erhaltet ihr hier einen tollen Kopfhörer mit ANC.

1More Dual Driver ANC Pro

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://usa.1more.com

Ecovacs Deebot T9+

In aller Kürze

Der Ecovacs Deebot T9+ ist das neuste Flaggschiff der Saugroboter aus dem Hause Ecovacs, was sich auch im Preis widerspiegelt, denn es ist zugleich auch das aktuell teuerste Modell. Ob man sich hier das normale Modell ohne oder das Plus-Modell mit Absaugstation kauft, muss man selbst entscheiden. Mit ist der Saugroboter logischerweise teuerer, aber falls man diese später nachkaufen möchte, zahlt man dadurch jedoch deutlich mehr im Gesamtpreis. 

Der Ecovacs Deebot T9 ist auf jeden Fall aktuell einer der führenden Saugroboter, zusammen mit dem Roborock S7, den ich von meiner Schwiegermutter kenne. Der Ecovacs Deebot T9 bietet auf jeden Fall viele Funktionen und die Hinderniserkennung ist sehr gut. Die elektronisch ausgeführt Wischplatte die bereits im Vorgängermodell Einzug erhalten hat, liefert im Alltag eine gründliche Reinigung, jedoch sorgt die Vibration dafür, dass der Saugroboter deutlich lauter ist als ohne die Wischfunktion.

Gefällt uns

  • sehr schnell und einfache Einrichtung
  • gutes Reinigungsergebnis
  • gute Navigation
  • tolle Wischfunktion
  • viel Spielraum bei der Kartenerstellung
  • Lufterfrischer
  • aktuell beste Hinderniserkennung auf dem Markt
  • praktische Absaugstation mit Beutel

Gefällt uns weniger

  • hoher Preis
  • etwas lauter da elektronische Wischplatte

Ecovacs Deebot T9+

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Ecovacs Deebot T9+ wird aufgrund der zusätzlichen Absaugstation in einem deutlich größeren Karton geliefert, als wenn man sich z. B. nur für den Saugroboter alleine entscheidet. Die Verpackung wurde an den Seiten mit zwei Transportlaschen versehen, sodass man das üppige und somit auch etwas schwerere Paket leichter Transportieren kann.   

Die Verpackung kommt im gewohnten blau/weis daher und ist rundum mit einigen Details und Bildern zum Produkt versehen worden. Daher geht Ecovacs hier in diesem Fall nicht nur auf den Saugroboter, sondern auch auf die Vorteile der zusätzlichen hier enthaltenen Absaugstation ein.

Nachdem man die Verpackung an der Oberseite geöffnet hat, findet man, wie ich es von Ecovacs bereits gewohnt bin, alles schön säuberlich verpackt. Hier wurde alles so gut verpackt, sodass man, sofern man alles wieder sicher verstaut bekommt, die Verpackung quasi zum Transport des Saugroboters samt Station nutzen könnte, doch diese wird hier glaub kaum jemand damit vorhaben, sondern den Saugroboter schön fleißig zu Hause das Haus reinigen lassen. 

In den einzelnen Kartons ist dann wie bereits erwähnt der Zubehör verpackt und damit man direkt Bescheid weis, wo sich was verbirgt, hat Ecovacs an der Außenseite entsprechende Symbole angebracht. Anders als ich es von den bisherigen Saugrobotern aus dem Hause Ecovacs gewohnt bin, ist der Lieferumfang des Ecovacs Deebot T9+ etwas kleiner ausgefallen, bis auf die hier in diesem Set enthaltene Absaugstation und deren Zubehör.

Im mittleren Teil mit dem Transportgriff erkennt man schon anhand des Symbols, dass sich darin der Ecovacs Deebot T9 befindet, während man schon direkt daneben den oberen Teil der neuen Absaugstation sehen kann, welche durch die Entnahme der Kartons komplett herausgenommen werden kann. Im Karton davor verbirgt sich dann das restliche Zubehör wie z. B. die Seitenbürsten, Wischtücher, Wischplatte mit Tank, Netzteil usw. Somit kommt man hier komplett auf folgenden Lieferumfang: Die im Ecovacs Deebot T9+ enthaltenen Absaugstation inkl. Netzkabel, einem eingesetzten Staubbeutel und einen zusätzlichen Ersatzbeutel. Der eigentliche Deebot T9, der Ozmo Pro Wassertank mit Wischaufsatz sowie einen 10-er Pack Einwegwischtücher, zwei Seitenbürste, der neue Lufterfrischer-Duft „Wild Bluebell“ und die üblichen Beipackzettel in Form einer ausführlichen Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Saugroboter

Der Ecovacs Deebot T9 ähnelt sehr dem Deebot T8, außer dass dieser damals in meinem Test das schwarze Modell war und der Deebot T9 nun das weiße Modell ist. Vom Formfaktor ist dieser weiterhin Rund und nimmt im Durchmesser etwas mehr als 35 cm ein und in der Höhe ist dieser wie das Vorgängermodell inkl. Laserabdeckung knapp 9,3 cm hoch. Das Gesamtgewicht liegt auch hier bei knapp 3,6 kg, was soweit absolut in Ordnung ist, da man dadurch den Saugroboter leichter von Stock zu Stock tragen kann.

Beim Gehäuse setzt Ecovacs weiterhin auf einen hochwertigen Kunststoff, der pflegeleicht ist, da man diesen zum Großteil mit einem matten Oberflächenfinish versehen hat und das ganze weder einen billigen Eindruck hinterlässt, noch dazu neigt, denn Staub zu sehr anzuziehen.

An der Oberseite des Saugroboters befindet sich weiterhin wie auch bei den Modellen davor eine große Klappe, welche knapp 2/3 der gesamten Oberfläche einnimmt. Unter dieser Klappe verbirgt sich unter anderem der Staubbehälter sowie der Hauptschalter zum Ein- und Ausschalten des Roboters und ein Sync-/Reset-Knopf. Dieser kleine Reset-Knopf wird dafür benötigt, den Saugroboter später beim Einrichtungsvorgang mit dem Wi-Fi zu verbinden. Als sehr praktisches Tool hat sich bei mir das kleine Reinigungswerkzeug erweisen, welches man hier ebenfalls unter der Abdeckung findet. Damit lassen sich z. B. lange Frauenhaare, welche sich sehr gerne um die Hauptbürste wickeln, sehr einfach von der Hauptbürste an der Unterseite entfernen.

An der Oberseite versteckt sich unter der erhöhten Abdeckung mit dem Ecovacs Logo der sehr wichtige Laserdistanzsensor (LDS), welcher für die genau Navigation unverzichtbar ist. Durch diesen wird eine präzisere Navigation ermöglicht, sodass der Roboter beim Abfahren des Raumes eine Karte erstellt und nach dem ersten kompletten Reinigen immer genau weiß, wo dieser gerade steht oder hinfahren soll. Doch wie bereits beim Vorgängermodell, dem Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi ,setzt Ecovacs nicht nur auf den bewerten LDS, sondern ebenfalls wieder auf eine an der Front verbaute Kamera inkl. Sensoren. Dadurch soll die Navigation noch präziser werden, da der Roboter somit problemlos z. B. ein Kleidungsstück, welches noch auf dem Boden liegt, erkennen soll. Direkt neben der LDS-Abdeckung, befindet sich noch ein Ein-/Ausschaltknopf, mit welchem man z. B. den Reinigungsvorgang manuell starten bzw. stoppen kann. 

An dem vorderen Bereich verläuft zu den Seiten hinweg der typische halbrunde Stoßfänger, mit dem der Saugroboter durch das gelegentlich leichte Anfahren der Kanten im Raum bzw. Gegenstände wie z. B. Tischfüße usw. erkennt, wo etwas steht und wo die Wand im Raum endet und er in eine andere Richtung weiterfahren muss. Direkt frontal vorne befindet sich hinter einer Scheibe die bereits erwähnte Kamera, welche beim Navigieren helfen soll, die Zusätzlichen an den Seiten integrierten schwarzen Sensoren sollen ebenfalls dabei helfen, Wände usw. besser zu erkennen.

Von unten betrachtet befindet sich direkt vorne die Ausgleichsrolle und daneben die beiden Ladekontakte, mit welchen der Saugroboter beim Aufladen auf die Ladestation bzw. Absaugstation fährt. Direkt davor findet man wie vom Vorgängermodell gewohnt, zwei der insgesamt 6 Sensoren, mit denen der Saugroboter Abgründe erkennen kann, sodass verhindert wird, dass dieser eine Treppe herunterfährt und zudem erkennt er mit diesen Sensoren Teppiche. Die restlichen Sensoren sind links und recht neben den großen Antriebsrädern und die letzten zwei kurz vor dem Wassertank-/ Lufterfrischer-Einsatz. Damit der Staub aus den Ecken zu der Hauptbürste geleitet wird, besitzt der Ecovacs Deebot T9 die typischen rotierenden Seitenbürsten, von denen eine rechts und eine weitere links angebracht wird. Diese muss man selbst anbringen, dies ist jedoch kein Problem, da diese nur gesteckt werden. 

Etwas mittig des Saugroboters befindet sich dann noch die sehr wichtige rotierende Haupt-Reinigungsbürste unter eine Abdeckung, welche zur Reinigung leicht demontiert werden kann. Direkt daneben sind zwei kleine Klappen integriert, über welche die Absaugstation direkt den Staub aus dem Staubauffangbehälter aussaugen kann. An der Rückseite kann dann bei Bedarf entweder der Einsatz, welcher von Werk eingesetzt wurde, verwendet werden und sofern vorhanden ein Lufterfrischer eingesetzt werden oder man setzt den Wischaufsatz mit dem Wassertank ein, der so genante OZMO-Pro- Wischaufsatz, damit der Saugroboter neben dem Saugen im gleichen Schritt auch feucht wischt. Die Modellbezeichnung OZMO hat Ecovacs nicht mehr im Namen des Saugroboters, da die Wischfunktion mittlerweile in allen Saugrobotern Einzug erhalten hat und somit nicht mehr extra erwähnt werden muss.

Absaugstation

Die neue Absaugstation welche in zum ersten Mal im Einsatz habe, ist natürlich deutlich größer als die herkömmliche und einfach gehaltene Ladestation, wie diese z. B. beim normalen Ecovacs Deebot T9 enthalten ist. Anfangs, als ich gelesen habe, dass nun die ersten Hersteller eine zusätzliche Absaugstation mit anbieten, dachte ich, was ist das denn nun für ein unnötiges Teil, doch inzwischen habe ich die Station einige Zeit im Gebrauch und muss ganz klar sagen, ich wurde nun etwas anderem belehrt und finde die Station klasse.

Die automatische Absaugstation entleert den kleinen Staubbehälter des Depot T9 nämlich automatisch und dies sehr gründlich, ohne dass der Nutzer etwas tun muss. Die Absaugstation kommt bei mir wie der Saugroboter in einem komplett weißen Design daher und ist knapp 43 cm hoch, 30 cm breit und 40 cm tief. Im Deckel der Station ist bereits bei der Anlieferung ein Einweg-Staubbeutel eingesetzt, so wie man es von herkömmlichen Staubsaugern mit Beutel kennt. Diese fasst insgesamt 2,5 Liter und besteht aus umweltfreundlichen Materialien. Der Beutel besteht aus drei Schichten und sorgt somit dafür, dass 99 % der Staubpartikel aus der Luft herausgefiltert werden. Sobald der Saugroboter fertig ist, fährt dieser auf die Ladestation und wird direkt und voll automatisch von der Station leergesaugt, was für wenig Sekunden dafür sorgt, dass diese sehr laut ist.

Durch die Absauglöcher am Staubsaugerroboter wird der Staub von hier aus unten entlang und dann auch oben in den Staubbeutel transportiert und darin sicher aufbewahrt. Somit ist die Absaugstation auch sehr gut für Allergiker geeignet, denn der Staub muss nicht mehr selbst aus dem Behälter herausgeholt werden, sondern landet wie erwähnt sicher im Beutel. Beim Herausziehen des Beutels zieht man an dem blauen Bereich, sodass dieser dabei automatisch verschlossen wird und kein Staub austreten kann.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der beiden im Ecovacs Deebot T9+ Set enthaltenen Produkte ist wie von Ecovacs gewohnt sehr gut. Hier konnte ich an keinen der beiden Produkten Verarbeitungsmängel feststellen und der Kunststoff fühlt sich hochwertig an und vermittelt eine lange Lebensdauer. Die Kunststoffoberfläche rundum wurde zum Glück großteils in matt gehalten, sodass der Staub nicht so sehr davon angezogen wird und zudem nicht direkt so schnell auffällt. Die obere Klappe hingegen hat man dann wiederum in Hochglanz gehalten, sodass darauf wiederum den Staub, der darauf haften bzw. liegen bleibt, direkt etwas mehr ausfällt.

Sämtliche pflegebedürftigen Elemente können wunderbar ausgebaut und somit einfach gereinigt werden. Dies betrifft unter anderem den Wassertank, Staubauffangbehälter, die Haupt- und Seitenbürsten usw. Alles kann hier problemlos ohne zusätzliches Werkzeug ausgebaut werden.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

StromversorgungAkku
Akku-ArtLi-Ionen (5.200 mAh)
NavigationTrueDetect 2.0 mit dToF-Lasersensor, Kamera, weiteren Sensoren und Puffer
Farbeweiß
Lautstärke47 bis 67 dB (je nach eingestellter Saugstufe und ob mit oder ohne elektronische Wischplatte)
Formklassische runde Form mit zwei Seitenbürsten
Betriebszeitbis zu 3 Stunden bzw. 300 m²
SensorenHebesensor; Sturzsensoren und automatische Teppicherkennung, Kamera zum erkennen von Objekten
Maße35,00 cm x 9,3 cm (Durchmesser x Höhe)
Gewicht3,5 kg
Akkulaufzeitmax. 3 Stunden
Saugleistung3.000 pa
Absaugstation-Behälter2,5 Liter
LieferumfangEcovacs Deebot T9 Saugroboter
Ladestation bzw. in diesem Fall Absaugstation
2x Staub-Beutel einmal in Absaugstation und einer als Ersatz
2x Seitenbürsten
1x Staubbehälter
10 Stück Einweg-Reinigungstücher
elektronisch Wischplatte mit Wassertank
Benutzerhandbuch
1x Reinigungswerkzeug
Technische Daten des Ecovacs Deebot T9+

Ersteinrichtung und Inbetriebnahme 

Die Ersteinrichtung des Ecovacs Deebot T9 bzw. beim T9+ Modell ist wie von Ecovacs gewohnt sehr einfach und wird in der App, die kostenlos angeboten wird, sehr verständlich Schritt für Schritt erklärt.  

Nachdem man den Saugroboter und die Absaugstation ausgepackt und alle Verpackungselemente entfernt hat, kann man am Saugroboter direkt die beiden Seitenbürsten montieren. Diese findet man im separaten großen Karton, wo auch der ganze restliche Zubehör verstaut wurde. Vertauschen kann man die beiden Seitenbürsten eigentlich nicht, den um dies zu vermeiden, hat Ecovacs den Halter und die Bürsten paarweise in gleichen Farben gehalten. Somit gibt es hier eine rote und grüne Bürste, die jeweils am passenden Halter aufgesteckt wird.  

Den Staubauffangbehälter muss man nicht mehr einsetzen, denn dieser wurde bereits vom Hersteller an seinem entsprechenden Platz unter der Abdeckung platziert. Von Werk aus ist an der Rückseite also von hinten nicht der Wassertank, sondern der Lufterfrischer-Aufsatz eingesetzt. Wenn man nicht feucht Rauschwischen möchte, kann man hier bei Bedarf die im Lieferumfang beiliegenden Duft-Patrone einsetzen, dann verbreitet der Staubsauger beim Saugen zeitgleich einen dezenten frische Duft. Sofern man aber zusätzlich zum Saugen auch feucht wischen möchte, muss man den Wassertank auffüllen und diesen anstelle des Lufterfrischer einsetzen. Bei den älteren Modellen konnte man wahlweise noch zwischen der starren und elektrisch angetriebenen Wischplatte entscheiden, doch nun setzt Ecovacs wie die anderen Hersteller nur noch auf eine elektrische Ausführung. Den Wassertank muss man dann noch selbstverständlich auffüllen und eines der 10 beiliegenden Einweg-Wischtücher befestigen. Ein Mehrweg-Tuch, welches man immer wieder auswaschen kann, liegt leider nicht mehr im Lieferumfang bei, was somit nachgekauft werden muss, aber beim Preis von weit über 500€ wäre es sicherlich drin gewesen, entsprechend mindestens eines mit in den Lieferumfang zu geben. 

Bevor man den Saugroboter startet, sollte man diesen noch über die App einrichten, da dieser ein paar Firmware-Updates bekommt und zudem muss man die Ladestation bzw. in meinem Fall die Absaugstation noch aufstellen und mit dem Netzkabel verbinden. Schließlich soll der Roboter diese finden und sein Akku wieder aufladen können, sofern dieser leer sein sollte.

Anschließend kann man den Ecovacs Deebot T9 eigentlich auch ohne die von Ecovacs zur Verfügung gestellte App verwenden, doch meiner Meinung macht solch ein Saugroboter natürlich nur dann Sinn, wenn man dieser Programmieren kann und auch die Einstellungen vornehmen kann, was logischerweise nur über die App möglich ist.  

Die Einrichtung über die kostenlose App „EcovacsHome“, welche kostenlos für Android im GooglePlay Store und für iOS im Apple Store zur Verfügung gestellt wird, ist schnell und einfach erledigt, da diese sehr ausführlich und Schritt für Schritt erklärt wird. Nachdem man den alles ausgepackt hat und der Saugroboter auf die angeschlossene Absaugstation/Ladestation gestellt hat, kann man diesen am Hauptschalter unter der Abdeckung einschalten. 

Anschließend startet man die App und erlaubt der App, dass diese dem Nutzer-/in Push-Benachrichtigungen senden darf, sodass man z.B. Benachrichtigt wird, wenn der Reinigungsvorgang abgeschlossen wurde usw. Außerdem muss man sofern noch nicht vorhanden einen kostenlosesten Nutzer-Account erstellen, hierfür reichen jedoch die eigenen E-Mail-Adresse und ein selbst ausgedachtes Passwort aus. Danach landet man auf der Einrichtungsseite, wo es um die Einrichtung des Saugroboters geht. Hier klickt man dann einfach oben auf „Zum Hinzufügen QR-Code scannen“ und scannt den Code ab, welcher sich direkt unter der Klappe neben dem Hauptschalter befindet.

Nun geht es darum, den Ecovacs Deebot T9 mit dem eigenen WLAN zu verbinden. Dazu den Hauptschalter auf ein stellen, falls noch nicht geschehen und sobald man in der App darauf hingewiesen wird, kurz den Reset-Knopf daneben betätigen. Daraufhin sollte der Saugroboter einen kurzen Signalton von sich geben und bei der daraufhin erscheinenden Push-Benachrichtigung zustimmen, dass der Saugroboter sich mit eurem WLAN verbinden darf, welches ihr zuvor bei der Einrichtung ausgewählt habt und das Passwort eingegeben habt. Daraufhin wird der Saugroboter in euer Netzwerk eingebunden und der Roboter wird zudem in der App hinterlegt, sodass ihr diesem nun auch einen eigenen Namen geben könnt, sofern gewünscht. Anschließend kann man noch die Sprache von Englisch auf Deutsch usw. verändern und dann kommen schon die Hinweise, die aktuellen Firmware-Updates zu installieren, was bei mir zuerst von Version 1.2.7 auf 1.4.1 war und dann noch von 1.4.1 auf 1.4.8. 

(Ersteinrichtung und Inbetriebnahme: 5 von 5 Punkten)

Reinigungsleistung

Bei der Reinigungsleistung liefert der Ecovacs Deebot T9 ein hervorragendes Ergebnis ab. Was unter anderem daran liegt, dass Ecovacs die max. Saugleistung von 1.500 pa verdoppelt hat und diese nun bei max. 3.000 pa liegt. Für eine präzisiere Navigation setzt man weiterhin auf die Kombi aus DToF-Laser-Sensor und die Kamera inkl. ihren Sensoren an der Front und an den Seiten. Letzteres hat man hier weiterentwickelt und somit trägt dies die Bezeichnung TrueDetect 3D 2.0. Die elektronische Wischplatte hat mir wiederum bereits beim Vorgängermodell sehr gut gefallen und entspricht auch soweit ich dies beurteilen kann absolut der, des Vorgängers. Hier ist es somit gut, dass Ecovacs hier nichts weiter verändert hat, denn wie heißt es so schön „ Never Change a running System“. Da sich die Reinigungsleistung meiner Meinung nach aus der intelligenten Navigation und der Saug- und Wischleistung zusammensetzt, möchte ich dies hier wie gewohnt in mehrere Unterkategorien unterordnen.

Navigation

Beim neuen Deebot T9 kombiniert Ecovacs die bereits sehr überzeugende Navigation via Laserdistanzsensor (DToF) zusammen mit der überarbeiteten, an der Front verbauten Kamera und ihren zusätzlichen Sensoren rund um den Saugroboter. Durch die weiterentwickelten Sensoren erstellt der Saugroboter eine sehr genaue Karte eurer Räume und diese kann in der App nun auf Wunsch auch in 3D angezeigt werden.

Der Ecovacs Deebot T9 erkennt meiner Meinung nach im Vergleich zum Vorgängermodell, dem Ecovacs Deebot Ozmo T8 Aivi Hindernisse noch präziser und beim Beobachten konnte ich oft feststellen, das dieser die Tischbeine, Stühle und sogar Vorhänge gar nicht angefahren hat, sondern kurz vor dem Hindernis stehen blieb und an diesem vorbei gefahren ist. Durch die bereits vom Vorgänger bekannte Kamera, welche nun noch weiter verbessert wurde, erkennt der Deebot T9 kleinere Objekte wie das Spielzeug der Kinder, Socken, Schuhe usw. noch zuverlässiger. Dies konnte ich im Test sehr gut beobachten, wie gut dies inzwischen funktioniert, denn ein herkömmlicher Roboter fährt gegen diesen Gegenstand und sofern diese nicht den Stoßdämpfer auslöst, schiebt der Saugroboter diese einige Zeit vor sich her, was hier nicht passiert.

Mit dem bekannten rotierenden Laserdistanzsensor misst der Roboter permanent den Abstand um sich herum, und zwar in alle Richtungen. Aus diesen Informationen bzw. Messwerten erstellt dieser schließlich die Raumkarte eurer Wohnung oder dem Stock vom Haus, wo dieser arbeitet, wodurch dieser dann deutlich präziser navigieren kann als ohne diesen Sensor. Dadurch weiß der Deebot T9 eigentlich zu jeder Zeit, wo genau er sich gerade befindet, sofern dieser zuvor einmal den kompletten Stock gereinigt hat und eine Raumkarte erstellt hat. 

Die grundlegende Navigation des Ecovacs Deebot T9 ist jedoch nicht sonderlich anders als bei den bisher von mir getesteten Saugrobotern von Ecovacs. Startet man die Reinigung, unterteilt der Roboter die Wohnung bzw. größere Räume im Haus automatisch in mehrere kleine Bereiche bzw. Sektoren. Diese umfährt dieser dann an der Wand komplett herum, bis der äußere Bereich einmal komplett umfahren und dabei gereinigt wurde. Direkt danach beginnt dieser dann den inneren Teil in geraden Bahnen abzufahren, sofern dazwischen keine Hindernisse sind. Sind diese vorhanden, dann umfährt dieser diese selbstverständlich.

Die Navigation während des Reinigungsvorgangs ist sehr effizient. Der Roboter weiß durch den ersten kompletten Reinigungsvorgang, bei dem man vorher alle Gegenstände wie Schuhe usw. entfernt hat jederzeit, wo sich diese gerade beim Reinigen befindet. Somit lässt dieser, auch wenn es manchmal so aussieht, keinen Bereich aus, schließlich kommt dieser im Laufe der Reinigung zu dem zuvor ausgelassenen Bereich zurück und schließt damit die komplette Reinigung ab. 

Als Nutzer-/in kann man, während der Saugroboter reinigt, jederzeit live nachverfolgen, wo der Roboter schon entlanggefahren ist und wo er noch nicht war. Hat man im ersten Reinigungsvorgang festgestellt, dass der Roboter an einem Punkt oder mehren Probleme hatte und sich dabei festfahren kann, könnt ihr über die App Bereiche bestimmen, die er beim Reinigen nicht mehr befahren soll.

Treppen kann der Ecovacs Deebot T9 nicht versehentlich herunterstürzen, denn um dies zuverlässig zu verhindern, hat Ecovacs wie viele andere Hersteller den Saugroboter am Boden mit mehren Absturzsensoren ausgestattet. Durch diese besagten Sensoren, welche an Rand um den Unterboden des Saugroboters angebracht wurden, erkennt der Deebot T9 einen Abgrund, bremst davor ab und fährt die Kante entlang ab. Durch genau diese Sensoren kann es jedoch wie bei zahlreichen anderen Saugrobotern zu Problemen mit Teppichen kommen. Habt ihr z. B. einen weißen Boden und einen dunklen kurzhaarigen Teppich, dann passiert es meistens, dass die Sensoren dies als Abgrund erkennen und der Roboter somit nicht über bzw. auf den Teppich fährt.

Was mir bei der Navigation des Ecovacs Deebot T9 ebenfalls positiv aufgefallen ist, war das dieser im Vergleich zu den bisher von mir getesteten Saugrobotern auch häufiger rückwärts fährt, sodass dieser auch in besonders engen Stellen, die zudem etwas knifflig sind, hineinkommt. Jedoch hat dieser dann dennoch hin und wieder das Problem, dass dieser zwar hinein kommt, aber beim herausfahren aus den kniffligen Ecken wiederum ein Problem hat und sich gelegentlich festfahren kann. Wenn dies der Fall ist, hilft es hier entweder sofern möglich das Möbelstück oder den Gegenstand etwas zu versetzen oder man muss hier eine virtuelle Barriere in der Karte über die App einfügen.

Hindernisüberwindung

Neben einer präzisen Navigation ist auch eine Hindernisüberwindung beim Saugroboter sehr wichtig, denn ebenso wie Teppiche können dem Saugroboter auch Übergangsleisten zwischen den Räumen usw. im Weg sein.

Einen Teppich sollte der Ecovacs Deebot T9 daher problemlos überwinden, denn diesen ständig vor dem Reinigungsvorgang wegzuräumen, wird wohl niemand auf Dauer machen und wenn auf dem Teppich die Couch oder das Sofa steht, erst recht nicht. Ecovacs setzt daher auf die bereits von den Vorgängermodellen bekannte Antriebstechnik, durch welche auch der Deebot T9 keinerlei Probleme hat, einen Höhenunterschied von bis zu 2 cm zu überwinden. Damit dies jedoch problemlos gelingt, sollte die Kante leicht abgerundet sein, denn bei harten Kanten ist schon bei gut 1-1,5 cm Schluss. 

Sofern man eine die elektronisch gesteuerte Wischplatte montiert hat, erkennt der Roboter dies und überfährt dann automatisch keine Teppiche und somit müssen diese nicht weggeräumt werden. Möchte man diese wiederum abgesaugt haben, dann kann man die Wischplatte nach der Reinigung entfernen und den Saugroboter mithilfe der Karte den Bereich des Teppichs zeigen und ihm das Kommando geben, dass dieser nur den Bereich nochmals reinigt, aber ohne Wischplatte.

Saugleistung

Der Deebot T9 hat in meinem Test eine sehr gute Saugleistung bzw. ein sehr gutes Reinigungsergebnis erzielt. Der Saugroboter reinigte die verschiedenen Böden (Granit, Fließen, Parkett und Vinyl) sehr gut und sehr gründlich. Teppiche haben wir zwar wenige im Haus, aber den im Eingangsbereich hat der Saugroboter ebenso sehr gründlich gereinigt, da hier automatisch die Saugleistung erhöht wird. Dies ist absolut sinnvoll, da man hier auch mehr Power benötigt, damit der Staub aus den Teppich-Haaren herausgesaugt wird.  

Man kann als Nutzer-/in in der App frei wählen, wie stark die Saugleistung ist. Hierbei hat man die Wahl zwischen: Leise, Standard, Maximal und Maximal+, dabei ist Standard von Werk aus eingestellt. Je nach gewählter Saugleistung erhöht sich selbstverständlich auch die Lautstärke des Roboters, doch gerade die beiden Stufen Leise und Standard kann man getrost auch dann nutzen, wenn man gerade zuhause ist. 

Wischfunktion

Kommen wir nun zur Wischfunktion, mit der inzwischen fast jeder Saugroboter ausgestattet wird. Bei dieser muss man sich jedoch ganz klar sein, dass diese keineswegs das regelmäßige Wischen bzw. schrubben, mit der Hand ersetzt, denn hierfür fehlt der Wischplatte der nötige Anpressdruck usw. Man bekommt mit der Wischplatte jedoch definitiv den feinen Staub, der sonst so fein ist, dass dieser nicht eingesaugt wird eingefangen und zudem kann die rotierende Wischplatte leichte bis mittlere Flecken ebenfalls problemlos entfernen. Beim Wischmodus stehen in der App unter den Einstellungen zwei Wischfunktionen zur Auswahl, Schnellschrubben standardmäßig aktiv und „Tiefenschrubben“, damit der Boden noch gründlich geschrubbt wird. 

Der Nachteil dieser mechanischen Wischplatte ist jedoch weiterhin wie bereits beim Vorgängermodell die Lautstärke, denn mit der aktiven Wischplatte ist der Reinigungsvorgang deutlich lauter. Hier liegt der Unterschied bei knapp 20 dB, was dementsprechend schon einiges ist, schließlich gilt hier, dass 10 dB mehr gut doppelt so laut bedeutet. Sollte man zu Hause sein und den Roboter mit der elektronischen Wischplatte laufen lassen wollen, dann kann ich hiervon jedenfalls abraten, denn dies ist akustisch zu laut, sodass man damit im Hintergrund nicht TV sehen kann bzw. sich ordentlich unterhalten. Die Wasserdurchflussmenge kann in der App konfiguriert werden, dabei steht die Option: niedrig, Mittel, Hoch und sehr Hoch zur Auswahl.

Durchaus sinnvoll ist die bereits erwähnte automatische Teppicherkennung des Deebot T9. Dadurch müssen nämlich Teppiche und Fußmatten vor dem Wischen nicht weggeräumt werden, sondern der Saugroboter erkennt diese automatisch, fährt diese langsam an und umfährt diese dann zuverlässig. Dafür nutz der Deebot T9 wie sein Vorgänger die Teppicherkennung, sodass man dafür keine „Nicht-Wischen-Funktion“ in der Karte über die App einzeichnen muss. Die Wisch-Funktion wird automatisch aktiviert, sobald der Wassertank mit der Wischplatte mit Wasser gefüllt wurde und am Saugroboter angebracht wurde. Möchte man nicht das gewischt wird, kann man den Roboter problemlos auch ohne Wassertank laufen und stattdessen der Air-Fresher anbringen, sodass dieser durch das Einsetzen der Duft-Kartusche einen angenehmen frische Duft im Haus verteilt. 

Etwas Schade finde ich persönlich, dass Ecovacs hier nur einen 10er-Pack Einwegwischtücher mit in den Lieferumfang beilegt, denn für den Preis des Deebot T9 wäre es meiner Meinung nach angebracht gewesen, ein waschbareres Mikrofaser-Wischtuch mit in den Zubehör-Karton einzulegen. Der Austausch des Wischtuchs ist wiederum sehr einfach, da dieses ganz einfach via Klettverschluss befestigt werden und dadurch bombenfest halten, bis es wieder abgezogen wird.

(Reinigungsleistung: 4,5 von 5 Punkten)

App

ECOVACS HOME
Preis: Kostenlos
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Wie bereits im Laufe des Testberichts erwähnt, können sämtliche Einstellungen des Ecovacs Deebot T9+, mithilfe der umfangreichen App eingestellt werden. Hier hat Ecovacs in der App nachgebessert, denn meiner Meinung nach sind die wichtigen Einstellungen nun übersichtlicher untergebracht und somit ist die App insgesamt benutzerfreundlicher gestaltet.

Beim Starten der App landet man direkt auf der Übersichtsseite, bei der einem normalerweise alle Ecovacs Geräte aufgelistet werden, sofern man mehrere Geräte aus dem Hause Ecovacs besitzt. Ist man auf der Übersichtsseite des Deebot T9, kann man von hier aus direkt eine automatische Reinigung starten oder den Saugroboter zur Ladestation zurücksenden. Tippt man hier jedoch auf intelligente Reinigung, gelangt man in das ausführlichere Menü, wo einem nach der ersten kompletten Reinigung automatisch die Raumkarte mit den automatisch vom Saugroboter unterteilten Bereichen (Räumen) gezeigt werden. Hier kann man dann ebenfalls durch den Play-Button automatisch die komplette Reinigung starten oder die Karten bearbeiten und den Staubsauger bei Bedarf manuell dazu auffordern, dass dieser zur Absaugstation fährt, damit sein Staubauffangbehälter geleert wird. 

Wischt man hier jedoch von unten nach oben, kommt ein erweitertes Einstellungsmenü zum Vorschein. Hier kann man dann noch die Saugkraft regulieren, die Wasserdurchflussrate des OZMO Pro (Wischplatte) bestimmen, die Wischeinstellungen bestimmen (Standard oder Tiefenreinigung), den Lufterfrischer aktivieren, sofern dieser eingesetzt wurde, auf den eventuell erstellten Reinigungsplan zugreifen und die Lautstärke der Sprachansagen einstellen. Dies sind eigentlich die wichtigsten Einstellungen, welche man regelmäßig brauchen wird, doch über den Button ganz unten gelangt man noch zu den weiteren Einstellungen. Im Menüpunkt „ Reinigungsplan“ gelangt man in eine durchaus sinnvolle und von mir häufig genutzt Funktion. Dabei kann man nämlich genau bestimmen, an welchen Tagen und welcher Uhrzeit usw. der Deebot T9 mit der Reinigung der eigenen Räumlichkeiten beginnen soll.

In diesen Einstellungen kann man das Reinigungsprotokoll ansehen, also genau nachsehen, wann und wo zuletzt gereinigt wurde, man kann den erweiterten Modus aktivieren, sodass man die Bereichsreinigung, benutzerdefinierte Reinigung und die Kartenbearbeitung verwenden kann, und man kann den Status der einzelnen Zubehörteile ansehen, sodass man nachsehen kann, wann es Zeit wird, die Bürsten, Filter oder Lufterfrischerkapsel zu ersetzen. Außerdem kann man bei Bedarf den „Ruhemodus“ aktivieren, dann startet der Deebot T9 weder die eventuell geplanten Reinigungen noch fortgesetzte Reinigungen und auch die Sprachmeldungen sowieLeuchten am Saugroboter sind deaktiviert.

Im Untermenü intelligente Reinigung sollte man die Auto-Saugkraftverstärkung bei Teppichen auf jeden Fall aktiviert lassen, sofern man möchte, dass der Roboter diese selbstständig erhöht, wenn dieser auf einen Teppich fährt. Kontinuierliche Reinigung wiederum sollte man noch aktivieren, da diese meiner Meinung nach besonders sinnvoll ist. Sollte nämlich der Akku während der Reinigung leer gehen, fährt der Roboter zur Ladestation und setzt die Reinigung fort, sobald dieser wieder voll aufgeladen ist.

Kartenerstellung

Wie jeder aktuelle Saugroboter mit einem Laserdistanzsensor (LDS) erstellt auch der neue Ecovacs Deebot T9 voll automatisch während der Reinigung eine sehr genaue Karte der eigenen Räumlichkeiten. Dabei kann man während bzw. nach dem Saugen unter anderem auch direkt erkennen, wo man z. B. einen Teppich (erkennbar durch graue Schraffierungen) liegen hat oder die Füße des Tisches und der Stühle sind. Nach einmaligem Saugen aller Räume hat man somit direkt eine Karte der kompletten Räumlichkeiten im Haus und kann anschließend die Räume benennen, virtuelle Wände einzeichnen oder Nicht-Wischen-Zone einfügen. 

Diese Nicht-Wisch-Zone dient dazu, dass der Deebot T9 hier eben nicht die Wischfunktion aktiviert, falls es eben in diesem Bereich aufgrund eines empfindlicheren Bodens nicht ideal wäre. Ebenfalls genial finde ich die Go-To-Zonen, welche ich häufig verwende, da man damit z. B. wenn die Kinder am Tisch gegessen haben, wo viele Krümel auf dem Boden laden, einfach den Ecovacs Deebot T9 den Auftrag geben kann, dass dieser den Bereich saugt und wischt. 

Kommen wir noch kurz zur Erstellung und Verwendung der Mehrgeschosskarten. Diese ist nämlich vor allem für Hausbesitzer von Vorteil, denn somit kann man die tollen Kartenfunktionen auch problemlos bei mehreren Stockwerken (bis zu 3 Karten/Stockwerke) verwenden. Hierzu muss man keine Änderungen in den Einstellungen vornehmen, den jeder erstellten Karte kann man einen Namen vergeben, so wie ich das EG logischerweise auch als Erdgeschoss bezeichnet habe und das OG als Obergeschoss. 

Hat der Saugroboter den ersten Stock, also den Bereich im Erdgeschoss komplett gereinigt und ist wieder an der Ladestation/ Absaugstation angekommen, erstellt dieser die erste Karte vom Erdgeschoss. Anschließend muss man den Saugroboter inkl. Ladestation in den nächsten Stock tragen und dort aufstellen. Ist der Saugroboter voll aufgeladen, kann man umgehend die Reinigung vom zweiten Stock starten, dies sollte jedoch auch von der Ladestation aus erfolgen. Ist der Roboter auch hier fertig, dann kann man auch dieses Geschoss abspeichern. Anschießend kann man die Karten in der Karten-Verwaltung jederzeit aufrufen und hier virtuelle Wände einzeichnen usw.

(App: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke

Die Lautstärke des Ecovacs Deebot Ozmo T9 ist sehr gut. Denn dieser gehört, wenn man nur das reine Saugen betrachtet zu den leisesten Saugrobotern auf dem Markt. Trotz verdoppelter maximaler Saugleistung von 1.500 pa auf 3.000 pa ist die max. Lautstärke unverändert gegenüber dem Vorgängermodell bei 67 dB geblieben. Je nach gewählter Saugleistung ist der Saugroboter jedoch logischerweise auch leiser, sodass dieser auf der Schwächsten Stufe bei ca. 47 dB liegt und bei jeder erhöhten Stufe zu 52 dB, 57 dB und zu guter Letzt bei den besagten 67 dB landet. Am lautesten beim Saugen ist der Ecovacs Deebot daher auf Teppichen, denn hat man hier die automatische Teppicherkennung aktiviert erhöht dieser die Saugleistung und landet bei seiner max. Leistung.  

Bei der elektronischen Wischplatte ist dies mit der Lautstärke jedoch wie bereits angedeutet anders, denn diese hat einen deutlichen Einfluss auf die max. Lautstärke. Durch hier ständige schnelle Bewegung ist die Reinigungslautstärke deutlich lauter, sodass der Roboter nun nicht mehr nur 50 dB wie beim Saugen erreicht, sondern etwas über 70 dB. Was wie bereits erwähnt, deutlich lauter ist.

(Lautstärke: 4,5 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Damit der Ecovacs Deebot T9 die Ladestation schnellstmöglich nach dem Ende des Reinigungsvorgangs findet, solltet ihr diesen direkt von der Station aus starten lassen. Dies ist immer sehr von Vorteil, denn ansonsten kann es vorkommen, dass dieser teils etwas länger durch eure Räumlichkeiten umher irrt und diese eventuell gar nicht findet, bis dieser euch mitteilt, dass ihr ihn bitte zu dieser bringen sollt. Doch dieses Problem hatte ich in meinem Test nicht, der Roboter fuhr zwar gelegentlich erst in die falsche Richtung, doch dann wendete er direkt und machte sich auf den direkten Weg zu Ladestation. Hatte ich diesen, wie es normalerweise üblich ist, direkt von der Ladestation aus gestartet, dann hat er diese immer zu 100 % gefunden. 

Ecovacs liefert den Deebot T9 entweder mit der normalen kleinen Ladestation aus wie von den bisher von mir getesteten Saugrobotern oder wie hier bei meinem Deebot T9+ Modell mit der deutlich größeren Absaugstation. Der im Saugroboter integrierte Akku ist weiterhin 5.200 mAh groß und ermöglicht die gewohnte Betriebszeit von bis zu 3 Stunden bzw. ca. 300 m². Ob diese reine Arbeitszeit für eure komplette Wohnung bzw. Haus ausreicht, hängt dabei natürlich von euren Räumlichkeiten ab, also von der Größe eurer Wohnung oder dem Haus und wie verwinkelt die einzelnen Räume sind. Habt ihr viele rechteckige Zimmer, welche der Saugroboter nach dem Rand abfahren, möglichst im inneren Feld gerade abfahren kann, dann reicht die Akkulaufzeit weiter aus, als wenn hier viele Tischfüße usw. im Weg sind.

Sollte der Akku jedoch während des Reinigungsvorgangs fast leer gehen, aber die Etage noch nicht fertig gereinigt sein, dann setzt der Ecovacs Deebot T9 die Reinigung wie bereits erwähnt nach dem aufladen automatisch fort (sofern in den Einstellungen aktiviert). Für eine volle Akkuladung benötigt der Deebot T9 genauso wie sein Vorgänger gut 5 Stunden, was daran liegt, dass der Akku verhältnismäßig groß ausfällt. Schließlich muss dieser nicht nur den Antrieb, sondern auch die ganzen Sensoren, die Kamera, den Saugmotor, die Reinigungsbürsten und die Wischplatte antreiben. Dies alles braucht einiges an Strom und daher ist dieser große Akku auch absolut wichtig.

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Laut Ecovacs ist der Deebot T9+ die nächste Entwicklung für intelligente Roboter mit Saug- und Wischtechnologie, dem ich so weit aus zustimmen kann. Es handelt sich schließlich technisch gesehen um einen sehr gut ausgestatteten Saugroboter, der durch seine vielen Sensoren sehr präzise navigiert, viele Einstellungen ermöglicht und dank der neuen Absaugstation entfällt dem Nutzer-/in seine regelmäßige Aufgabe, den Staubauffangbehälter zu entleeren, denn dies macht die Station voll automatisch.

Liegen hier im Reinigungsbereich Gegenstände wie das Spielzeug der Kinder, Schuhe oder Ähnliches umfährt diese der Roboter sehr präzise und bremst auch da, wenn eine Person vor seinen Sensoren vorbeiläuft. Hier würden andere Saugroboter gegen diese Gegenstände fahren und diese vor sich herschieben, was natürlich nicht sinnvoll wäre, da hat Ecovacs sehr gute Arbeit geleistet. Der eingebaute Lufterfrischer ist tatsächlich wie Ecovacs damit wirbt, eine Branchenneuheit, man kann hier aktuell aus drei verschiedenen Düften wählen und es hilft tatsächlich schlechte Gerüche zu beseitigen, wie es z. B. bei uns gelegentlich der Fall ist, da wir eine offene Küche haben.

Der Ecovacs Deebot T9+ ersetzt zwar trotz Wischfunktion weiterhin nicht komplett das gelegentliche händische Wischen im Haus, aber wenn ich betrachte, wie dreckig das Wischtuch nach dem Einsatz ist, hat es definitiv einen Effekt und reinigt dennoch überraschend gut.

Preis/Leistung

Für den neusten und fortschrittlichsten Saugroboter Ecovacs Deebot T9 muss man aktuell ordentlich in die Taschen greifen, denn Ecovacs hat die UVP mit stolzen 699,00 € ohne Absaugstation und 899,00€ mit Absaugstation angesetzt. Inzwischen sind beide Varianten bei verschiedenen Online-Händlern jedoch schon etwas günstiger zu haben, sodass man beim normalen Ecovacs Deebot T9 bei ca. 600€ und beim Ecovacs Deebot T9+ bei knapp 725€ landet.

Der Ecovacs Deebot T9+ ist aktuell nicht nur das Flaggschiff von Ecovacs, sondern zugleich auch mit unter der beste Saugroboter, welcher auf dem Markt erhältlich ist. Den sowohl beim Reinigungsergebnis als auch beim Erkennen von zahlreichen Hindernissen macht diesem kaum ein anderer Saugroboter etwas vor. Der Funktionsumfang ist sehr üppig und mit komplexeren Räumen hat der Saugroboter zumindest meist keine Probleme. 

Natürlich ist dies dennoch ein sehr stolzer Preis und nicht jeder kann bzw. will sich ein Saugroboter für rund 700€ kaufen, für viel ist hier 300 bis 400€ schon sehr viel. Man bekommt von Ecovacs jedoch auch den Deebot T8 (Testbericht) und N8 mit oder ohne Absaugstation die ebenfalls sehr ordentlich ausgestattet sind, aber ein paar 100 Billiger sind und zudem gibt es auch noch den Ecovacs Deebot OZMO 950, der bei mir im Test im Jahr 2019 ebenfalls sehr gut abgeschnitten hat. 

Ecovacs Deebot T9+

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.ecovacs.com/de

Google Nest Doorbell

In aller Kürze

Mit der neuen Nest Doorbell mit Akku hat Google eine neue Video-Türklingel auf den Markt gebracht, bei der man auf ein rundum erneuertes Produkt setzt. Anders als z. B. Ring, bei den die Türklingel seit den letzten Generationen sich kaum im Design verändert haben, hat Google die Nest Doorbell vom Design komplett gegenüber dem Vorgängermodell der Nest Hallo verändert. Zudem hat Google auch die Hardware überarbeitet und setzt nun etwas weniger auf die Cloud, sodass der Großteil der Daten nun direkt über die Türklingel bearbeitete werden. Wie es sich für eine smarte Video-Türklingel gehört, kann die Nest Doorbell dabei nicht nur ein Live-Bild erzeugen, wenn jemand geklingelt hat, sonder kann auf Wunsch auch den Nutzer benachrichtigen, wenn eine Bewegung in ihrem Sichtfeld erkannt wurde. 

Die Video- und Sprachqualität der Nest Doorbell ist für eine Video-Türklingel gut und auch absolut ausreichend. Benachrichtigungen über Ereignisse, welche die Kamera registriert, werden zuverlässig an die Nutzer gesendet, jedoch erhält man z. B. auf dem Smartphone nur Push-Benachrichtigungen, die gerne versehentlich unter mehreren Benachrichtigungen untergehen können. Praktisch finde ich bei der neuen Nest Doorbell dass man nun auch einen Akku integriert hat, sodass die Kamera wahlweise kabelgebunden oder rein über den Akku betrieben werden kann. 

Gefällt uns

  • Gute Videoqualität
  • sehr gute Audiowiedergabe
  • top Personen- und Objekterkennung
  • ohne zusätzliche Cloud kosten nutzbar
  • drahtloser oder kabelgebundener Betrieb möglich
  • mit Google Nest Hub und Lautsprechern nutzbar
  • vorhandener Türgong kann genutzt werden

Gefällt uns weniger

  • App bietet weniger Einstellungsmöglichkeiten als die Konkurrenz
  • Aufnahmen können nicht lokal gespeichert werden

Google-Store bei Amazon

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Nest Doorbell wird in einer kompakten länglichen Verpackung geliefert, welche im identischen Design wie die bisherigen Produkte von Google daher kommt. Somit erhält man hier eine rundum weiße Verpackung, welche mit einigen Informationen zum neuen Produkt aus dem Hause Google versehen wurde.

Angefangen an der Vorderseite, hier wird einem direkt eine große Abbildung der neuen Nest Doorbell (mit Akku) präsentiert und selbstverständlich dürfen hier an der Front das Google-Firmenlogo und der Produktname nicht fehlen. In der linken unteren Ecke kann man dann noch wie gewohnt die Bezeichnung des Produktes auf Deutsch und Französisch lesen. 

An der rechten Verpackungsseite kann man sehr viel Text lesen, bei dem es sich jedoch um die Produktbezeichnung, den Lieferumfang, die technischen Daten und die Anforderungen der Google Nest Doorbell mit Akku handelt. Dies wird hier alles sehr ausführlich in Deutsch und Französisch beschrieben. Die linke Seite wiederum zieren mehrere für Google wichtige Ausstattungsmerkmale der Nest Doorbell mit Akku. Zu guter Letzt zeigt einem die Unterseite noch wie immer ein von Google gerne verwendetes Anwendungsbild, welches das jeweilige Produkt in Aktion zeigt. In diesem Fall sieht man das Google Pixel Smartphone auf dem Tisch liegend und kann auf dem Display sehen, wie der Nutzer des Smartphones dabei gerade ein Live-Bild der Kamera betrachtet und so sehen kann, dass der Paketbote vor der Tür steht und geklingelt hat.   

Hebt man den Deckel von der zweiteiligen Verpackung ab, kommt direkt die neue Google Nest Doorbell zum Vorschein. Die Kamera befindet sich hier wie von Google und Nest gewohnt in einem Einleger aus weißem, recyceltem Papier, welches zu einer Art Kartonage gepresst wurde, diese hält die Kamera sicher zentriert, sodass beim Versand nichts an der Kamera beschädigt wird. Nimmt man die Türklingel samt dem Einleger aus der Verpackung heraus, kommt eine kompakte Kurzanleitung zum Vorschein, diese wird jedoch nicht unbedingt benötigt, da die Inbetriebnahme im sehr ausführlichen Umfang auch in der App erklärt wird.

Unter dieser blauen Anleitung hat Google das restliche Zubehör verstaut, bei dem es sich zum einen um das 0,9 Meter lange USB-A auf USB-C-Ladekabel handelt, mit dem man den integrierten Akku der Video-Türklingel aufladen kann. Daneben findet man die Montageplatte aus Metall, welche auf jedem Fall montiert werden muss, zusammen mit einem zusätzlichen 20° Kunststoff-Keil, der je nachdem wie man die Kamera montieren möchte auch noch gebraucht wird. In dem kleinen Karton hat Google noch die Kleinteile verstaut, bei dem es sich zum einen um das Werkzeug handelt, mit dem man die Klingel wieder von der Montageplatte trennen kann, zudem findet man hier noch 2 Dübel mit den passenden Befestigungsschrauben, den Leistungsverbinder, zwei Abstandshalter und zwei paar Schrauben (einmal für die Montageplatte und ein weiteres Paar für den Keil. 

Was man somit noch zur Montage benötigt, ist eine Bohrmaschine inkl. passenden Bohrer für die Dübel, ein Kreuzschlitz-Schraubendreher und eventuell einen Stift zum anzeichnen der Löcher sowie eine kleine Wasserwaage, um die Türklingel im Wasser auszurichten.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Die Nest Doorbell von Google hat sich vom Design wie bereits erwähnt, grundlegend gegenüber der Vorgängerversion verändert, hier ist eigentlich absolut nichts gleich geblieben. Die Kamera ist nun um einiges größer geworden und somit ist die neue Nest Doorbell vor allem in der Länge deutlich gewachsen. Im direkten Vergleich ist die Nest Doorbell (mit Kabel) 43,2 x 25,4 x 116,8 mm groß während die neue Nest Dorbell mit Akku nun die Maße 46 x 24,1 x 160 mm besitz. Somit erweist sich die Google Nest Doorbell als angenehm schlanke Video-Türklingel in einem schlichten matt-weiß, was eigentlich zu jeder Hausfarbe passen sollte. Die Nest Doorbell fühlt sich trotz ihres Kunststoffgehäuse sehr hochwertig an, was daran liegt, dass das Gehäuses fest verbaut wurde und der Akku dadurch nicht so einfach durch den Nutzer ausgetauscht werden kann, wie z.B. bei der Ring Doorbell.  

An der Front der Türklingel ist mittig sehr dezent ein „G“ für Google eingelassen, sodass ein Laie nicht direkt erkennen wird, dass es sich hier um eine Video-Türklingel aus dem Hause Google handelt. Im unteren Bereich ist ein ca. 41 mm großer Druckknopf integriert, welcher hier logischerweise als Klingeltaster dient. Diesen umgibt rundum ein knapp 1 mm breiter Spalt, unter welchem ein weißer LED-Ring versteckt ist, welcher bei Annäherung an die Klingel automatisch pulsierend weiß aufleuchtet.

An der Oberseite befindet sich wiederum das 2,5 mm hervorstehende Kameraplateau, in dessen Zentrum sich die Kameralinse befindet, welche ebenfalls minimal hervorsteht. Diese Kamera überträgt logischerweise das Bild von der Klingel auf das Smartphone, Tablet oder sofern vorhanden auch auf den Nest Hub. Unterhalb der Kameralinse findet man eine kleine RGB-LED-Statusleuchte, die je nach Status, in verschiedenen Farben aufleuchtet. Des Weiteren findet man hier noch eine kleine Öffnung für ein Mikrofon, welches dazu dient, dass man mit der Person, welche vor der Haustüre steht bei Bedarf reden kann. Damit ihr wiederum auch von der Person die geklingelt hat gehört werdet, hat man hier wie bereits beim Vorgängermodell einen Lautsprecher verbaut, der sich an der Unterseite befindet.

An der schwarzen Rückseite aus Kunststoff befindet sich oberhalb eine USB-C Ladebuchse, über welche der integrierte Akku aufgeladen werden kann. Zudem findet man hier zwei Schrauben, an der die Anschlussklemmen der Klingel befestigt werden, sodass die Nest Doorbell bei Bedarf auch mit einer vorhandenen Stromversorgung angeschlossen werden kann. Zu guter Letzt findet man hier an der Rückseite auch die Befestigungsmechanismen, über welche man die Türklingel an die Montageplatte befestigen kann und sofern man diese von dieser trennen möchte bzw. muss, hat man an der Oberseite die Möglichkeit, das Entriegelungswerkzeug einzustecken, sodass der Mechanismus entriegelt wird und man die Nest Doorbell entfernen kann.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung der Google Nest Doorbell mit Akku gibt es so weit eigentlich nichts zu bemängeln. Diese ist so weit wie bereits erwähnt sehr gut verarbeitet und ja auch hier setzt Google wie bei den Google Assistant Lautsprechern großen wert auf Nachhaltigkeit und so bestehen 45 % der Kunststoffteile aus recyceltem Material. 

Die Front wurde nun mit einem matten Finish versehen, sodass man sich von der Hochglanz-Oberfläche der Nest Hello verabschiedet hat. Somit ist die Oberfläche insgesamt pflegeleichter, denn man ist dadurch nicht ständig, wenn man nach Hause kommt, mit dem beseitigen von Fingerabdrücken beschäftigt, denn dies war teils ein Problem, welches mir bei der alten Türklingel nicht so gut gefallen hat.

Die Nest Doorbell mit Akku ist laut Google witterungsbeständig nach IP54, jedoch informiert Google während der Einrichtung der Türklingel, dass diese nicht wasserdicht sei. Die Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und + 40 C° bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 20 bis 85 Prozent. Hier gibt es jedoch Konkurrenzprodukte, welche bezüglich der max. Temperatur noch ein paar Grad mehr Reserven bieten, doch ebenso gibt es hier auch schlechtere Modelle.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Klingel-ArtIntelligente Türklingel (Akkubetrieben oder Kabelgebunden)
AuflösungHD, 960 x 1.280 Pixel, bis zu 30 fps
Weitwinkel145° diagonal
Abmessungen160 x 46 x 24,1 mm (H x B x T)
Zoom6-facher digitaler Zoom
MaterialKunststoff (45 % der Kunststoffteile bestehen aus recyceltem Material)
Konnektivität802.11b/g/n (2,4 GHz). Unterstützung für WEP-, WPA-, WPA2- und WPA3-Verschlüsselung, Bluetooth Low Energy (BLE)
FunktionenPIR (Bewegungs- und Näherungssensor)
Magnetometer
Weisser LED-Lichtring zur Statusanzeige
RGB-LED-Statusleuchte
Hochwertiger Lautsprecher und hochwertiges Mikrofon
Zweiwege-Audiofunktion mit Geräuschunterdrückung
BetriebsbedienungWitterungsbeständig nach IP54 · Relative Luftfeuchtigkeit: 20 bis 85 %
Temperatur: -20 bis 40 °C
NachtsichtmodusBis zu 3 m Sichtweite
Infrarot-LEDs (850 nm) mit IR-Sperrfilter
Kamera1/3″ Farbsensor mit 1,3 Megapixel 
Bildverhältnis: 3:4
Lieferumfang1 Nest Doorbell
1 Halterung
Lösewerkzeug
2 Dübel
2 Wandschrauben
Leitungsverbinder
20°-Keil
Abstandshalter
Keilschrauben
1 Ladekabel (0,9 m)
Kurzanleitung
Informationen zur Sicherheit und beschränkten Garantie
Technische Daten der Google Nest Doorbell

Einrichtung und Installation

Bevor man die Google Nest Doorbell an die Wand schraubt, sollt man diese zuerst über die App einrichten, denn dabei wird die Vorgehensweise der Montage auch schön ausführlich und Schritt für Schritt erklärt. Zum Einrichten benötigt man hier jedoch nicht wie bei der Nest Hello (die erste Türklingel von Google bzw. Nest) die kostenlose Nest App, sonder die inzwischen für alle SmartHome Produkte die von Google stammen, die ebenfalls kostenlose Google Home App (erhältlich für iOS und Android). Zudem wird natürlich auch ein Google-Konto benötigt, welches kostenlos erstellt werden kann, sofern man noch keines besitzen sollte.

Wählt man in der Google Home App aus, dass man ein neues Gerät einrichten möchte, muss man hier im Laufe der Einrichtung einfach den QR-Code an der schwarzen Rückseite der Türklingel abscannen, alternativ ist der Code jedoch auch auf der Vorderseite der Kurzanleitung aufgedruckt. Anhand von diesem Code weiß die App nämlich, welches Produkt ihr einrichten möchtet und führt euch dann wie bereits erwähnt, Schritt für Schritt durch den Installationsprozess, welchen Google hier auch für Android und separat für iOS ausführlich hier beschreibt. Während der Einrichtung werdet ihr dann ziemlich zu Beginn gefragt, wie ihr die Türklingel verwendet möchtet (Akku-Betrieben oder mit einer vorhandenen Stromversorgung), denn je nachdem, was ihr hier auswählt, ist die Installation in wenigen Punkten anders. Dieser Einrichtungsprozess ist wirklich kein großer Akt und sollte dank denn animierten Bilder und den Videos selbst für einen Laien kein Problem sein.

Mit Akku oder herkömmliche Montage mit Transformator und Türgong

 Ob ihr euch während der Einrichtung für den Betrieb über den Akku oder eine separate Stromversorgung entscheidet, ist euch überlassen bzw. hängt davon ab, ob ihr eine vorhandene Stromversorgung habt oder nicht. Selbst wenn ihr euch hier für die verkabelte Variante entscheidet, ist der Akku jedoch nicht überflüssig verbaut, sondern somit müsst ihr die Türklingel nicht abmontieren, wenn der Akku langsam zuneige geht und zudem wird über das eventuell vorhandene Kabel ermöglicht, dass euer bisheriger Türgong auch weiterhin aktiv bleibt und klingelt, wenn jemand den Knopf an der Nest Doorbell betätigt. Dabei habt ihr dann über die App die Möglichkeit, die Klingeldauer des Gongs anzupassen, falls dieser nicht ordnungsgemäß nach der Inbetriebnahme der Nest Doorbell funktionieren sollte. Da wir uns in unserem Neubau jedoch nur für eine Verkabelung ohne Gong entschieden haben, konnte ich diese Einstellungsmöglichkeit nicht testen. Wir haben uns nämlich dafür entschieden, in jedem Stockwerk ein Nest Hub zu nutzen, über den wir beim Klingen sehen können, wer vor der Tür steht und zudem werden wir auch über unsere Smartphones und Tablets informiert, wann jemand vor der Tür steht. 

Die Nest Doorbell verfügt im Inneren über einen 6 Ah, 3,6 Volt Akku, der wie bereits erwähnt nicht einfach ausgetauscht werden kann, wie es z. B. bei Ring der Fall ist. Durch den Akku kann die Nest Doorbell sofern ihr euch für den reinen Betrieb über diesen entscheiden solltet an einem beliebigen Ort angebracht werden, sofern es hier ein ausreichend starkes WLAN-Signal gibt und ihr natürlich auch die Vorschriften beinhaltet, sodass ihr am gedachten Platz nicht das Grundstück anderer Personen filmt. Entscheidet man sich für den Betrieb über den Akku muss man sich jedoch im Klaren sein, dass sich der Ladeanschluss an der Rückseite der Doorbell befindet und die Türklingel somit immer demontiert werden muss, wenn man den Akku aufladen muss. Dies bedeutet zugleich, dass ihr in dieser Zeit für einige Stunden auf eure Türklingel verzichten müsst.  

Hat man jedoch sowieso eine Verkabelung für eine Klingel vorhanden und die Höhe passt so weit (Google empfiehlt hier eine Höhe von ca. 1,20 Meter), sodass auch Paket erfolgreich erkannt werden können, dann würde ich auf diese zurückgreifen, da somit das Ständige aufladen entfällt. Hier muss jedoch darauf geachtet werden, dass ihr ein Klingel-Transformator mit einer Spannung zwischen 8 und 24 VAC bei einer Scheinleistung von 10 VA und einer Frequenz von 50/60 Hz montiert habt, was jedoch den handelsüblichen Daten der meisten verbauten Transformatoren entspricht.

Mit oder ohne Keil

Die Nest Doorbell wird immer mit der stabilen Metall-Montageplatte an der Wand befestigt. Unter dieser kann bei Bedarf, sofern notwendig der im Lieferumfang beiliegende 20°-Kunststoffkeil montiert werden, sodass die Türklingel geneigt wird, um das Sichtfeld dieser an die Montagesituation bei eurem Haus anzupassen. Für diese Situation legt Google alle notwendigen Dübel und Schraube bei, sodass man dafür nichts extra kaufen muss. Die Verkabelung wird dann einfach mithilfe der Steckverbinder und Klemmen mit der Nest Doorbell verbunden und dann so fertig an die Wand befestigt.

Nicht viel Platz fürs Kabel

Wie es auch bei Ring der Fall ist, bietet auch die Nest Doorbell mit Akku kaum Platz, um das Kabel, welches an dieser angeschlossen wird, hinter dieser zu verstauen. Der eng bemessen Platz reicht auch hier gerade so, um das Kabel aus der Wand relativ kurz abzumachen und die mitgelieferten Verbinder dahinter zu verstecken. Die Umhüllung des Wandkabels muss daher komplett bündig mit der Wand entfernt werden, da diese nicht in den dünnen Bereich hinter der Montageplatte passt. Hier wird es bei einigen sicherlich etwas knapp bei der Montage, sodass man unter Umständen für etwas Platz sorgen muss, was man jedoch sicherlich auch direkt etwas großzügiger konstruieren hätte können.

Die Befestigung der Nest Doorbell ist relativ einfach. Diese wird einfach leicht nach oben versetzt, an der Montageplatte angesetzt und dann mit leichtem Druck dagegen nach unten geschoben, bis die zwei Fixierpunkte einrasten. Im unteren Bereich handelt es sich hier um einen Aluminium-Bajonett, der sich an der Montageplatte einhackt und oben ist es ein kleiner beweglicher Kunststoff-Pin, der auch beweglich sein muss, da man durch diesen die Klingel wieder entfernen kann. Dazu muss man an der Oberseite in der kleinen schmalen Öffnung das Lösewerkzeug ansetzen und leicht einschieben, sodass der Pin wieder einfährt und die Klingel nach oben hinweg abgenommen werden kann. Dieses Tool sollte man dann am besten in der Verpackung aufbewahren, da man sonst schlecht zwischen die Wand und Türklingel rankommt, um diese zu demontieren. 

(Einrichtung und Installation: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang und Bedienung

Das Herzstück der Nest Doorbell mit Akku ist der 1,3 Megapixel starke Farbsensor, der von der Größe wie bereits beim Vorgänger 1/3 Zoll groß ist und hier auch absolut ausreichend ist, um die Personen vor der Videotürklingel scharf zu sehen.

Damit man möglichst den kompletten Eingangsbereich mit der Kamera erfassen kann, ist ein relativ weiter Blickwinkel wichtig, der bei der Nest Doorbell diagonal bei 145 Grad liegt und ein Bildverhältnis von 3:4 anzeigt. Diese bedeutet zwar, dass euch hier in der Höhe im Blickfeld mehr Bild angezeigt wird, aber dadurch resultiert auch, dass ihr auf allen Geräten, egal ob am Smartphone, Tablet oder Nest Hub mit schwarzen Rändern links und rechts leben müsst. Videos werden euch somit mit einer Auflösung von 960 x 1.280 Pixel und mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde inkl. HDR-Modus angezeigt.  

Damit man nicht nur bei Tag sieht, wer gerade vor der Tür seht und die Klingel betätigt hat, wurde die Türklingel natürlich auch mit den bereits von den Nest Überwachungskameras bekannten vier 850-nm-Infarot-LEDs mit IR-Sperrfilter ausgestattet. Diese Aktiveren sich automatisch bei Nacht und sorgen selbst bei Dunkelheit für eine ausreichende Ausleuchtung vor der Kameralinse. 

Des Weiteren hat Google die Nest Doorbell mit PIR (Bewegungs- und Näherungssensor) ausgestattet, der dafür sorgt, dass die Doorbell aktiviert wird bzw. der weiße LED Ring um die Klingeltaste aufleuchtet, wenn der Sensor bemerkt, dass sich jemand der Klingel annähert. Dann wird, sofern aktiviert eine Aufnahme gestartet und die kleine RGB-LED-Statusanzeige leuchtet auf, die jedoch nicht in den Einstellungen deaktiviert werden kann. Die Daten überträgt die Kamera über das WLAN-Netzwerk mit 802.11b/g/n jedoch nur im 2,4-GHz-Band, damit eine größere Reichweite gewährleistet wird. Hier ist zwar etwas Schade, dass man das 5-GHz-Band nicht unterstützt aber immerhin ist das WLAN mit WPA3 geschützt.

Die Einrichtung zu Beginn wird jedoch voll automatisch über das integrierte Bluetooth Low Energy abgeschlossen, bis dann über die Einstellungen die WLAN-Daten automatisch übermittelt werden.  

Bewegungserkennung

Die Bewegungssensoren können in den Einstellungen der Kamera eingestellt werden, sodass man hier genau die Zone einstellen kann, welche überwacht werden soll, sodass z. B. verhindert werden kann, dass man über eine Bewegung benachrichtigt wird, wenn des Nachbars Katze oder etwas anderes ständig im Eckbereich der Kamera vorbeiläuft. 

Eine wichtige Neuerung der Nest Doorbell ist, dass Google hier von der Cloud gesteuerten Bewegungserkennung hin zu einer lokal auf dem Gerät arbeitenden Lösung gewechselt hat. Dies hat Google geschafft, da der neue Prozessor und Algorithmus so entwickelt wurde, das dieser deutlich schneller die Pixel des Bildes verarbeiten kann als bisher und somit werden Personen und Objekte schneller erkannt und die Privatsphäre ist ebenfalls etwas besser, da hier weniger Daten in der Cloud landen. 

Die Gesichtserkennung bei der Nest Doorbell mit Akku ist sehr praktisch, da dadurch der Nutzer der Türklingel benachrichtigt wird, wer vor der Kamera erkannt wurde. Diese Option kann in den Einstellungen optional aktivieren, da es aus Datenschutzgründen ein Punkt ist, welcher hier im Land nicht zu 100 % zulässig bzw. erlaubt ist. Die Daten landen dabei jedoch wie bereits erwähnt nicht in der Cloud, sondern lokal auf dem Gerät. Das abspeichern von Gesichtern bzw. Personen, über deren Erkennung man benachrichtigt werden möchte, kann man ganz einfach in der Google Home App festlegen. Sobald die Kamera ein Gesicht, also eine Person erkannt hat, kann man als Nutzer der Nest Doorbell in die Google Home App navigieren und das entsprechende Gesicht mit einem Namen versehen. Sobald die Person dann anschließend wieder erkannt wird, benachrichtig einen die App nicht mehr mit der Meldung „Unbekanntes Gesicht wurde erkannt“, sondern der eingegebene Name wird angezeigt.  

Die Gesichtserkennung funktioniert im Alltag sehr gut, sodass tagsüber alle Personen zuverlässig erkannt wurden, doch in der Nacht funktioniert das ganze bei der reinen Nachtsicht ohne zusätzliche Beleuchtung nicht mehr ganz so zuverlässig. Wenn man dann aber der Kamera mitteilt, wer die Person ist, also dass man dann ein Gesicht bei Tageslicht und eines mit Nachtsicht abgespeichert hat, funktioniert dies wiederum ganz gut.

Neue Objekterkennung

Google hat die neue Nest Doorbell mit einer erweiterten Objekterkennung ausgestattet, die nun laut Google zwischen Personen, Fahrzeugen, Tieren und sogar Paketen unterscheiden können soll. Über welche Objekte man hier genau benachrichtigt werden möchte, kann man ebenfalls in der App einstellen, sodass sofern gewünscht, die Anzahl an den täglichen Benachrichtigungen reduziert werden kann, wenn man z. B. nicht über jedes Tier, Fahrzeug benachrichtigt werden möchte. Die Erkennung funktioniert sehr gut, jedoch habe ich persönlich die Paket-Erkennung deaktiviert, da ich diese nicht benötige, und zudem werden hier viele rechteckige Objekte als Paket erkannt, sodass es hier hin und wieder, wenn hier zufällig ein rechteckiges Objekt im Blickfeld abgestellt wird, öfters zu Falschmeldungen kommen kann.  

Nest Produkte als Türsprechanlage bzw. Türgong Ersatz

Wie bereits erwähnt, könnt ihr nicht nur über euer Smartphone benachrichtigen lassen, wenn jemand an der Tür geklingelt hat, sondern wer ein Nest Hub oder einen Nest-/Google-Lautsprecher besitzt, kann sich auch über diese benachrichtigen lassen. Dabei könnt Ihr euch zum aktuellen Zeitpunkt jedoch selbst wenn ihr es so haben wollen würdet, nicht über erfasste Bewegungen vor der Kamera Benachrichtigen lassen, was mich auch soweit nicht stört, denn wenn hier ständig Benachrichtigungen über sämtliche Bewegungen am Nest Hub erscheinen, würde mir das auf Dauer auf die Nerven gehen.

Bei Nest Hub der 1. und 2. Generation könnt ihr euch dafür jedoch aufgrund des verbauten Display jederzeit ein Livebild der Kamera anzeigen lassen. So habe ich z. B. im Erdgeschoss den Nest Hub der 2. Generation zentral in der offenen Küche mit Wohn-/Essbereich platziert, sodass ich hier jederzeit wie bei einer normalen Videosprechanlage über den Nest Hub alles betrachten kann, ohne dabei jedes Mal mein Smartphone zur Hand nehmen zu müssen. Ebenso hab ich im Obergeschoss auch zentral den Nest Hub der 1. Generation aufgestellt, sodass ich auch hier jederzeit, wenn ich gerade im Obergeschoss bin, auf die Türklingel zugreifen kann. Klingelt jemand an der Nest Doorbell, dann aktiviert der Nest Hub automatisch eine Live-Ansicht und falls man hier die Gesichtserkennung aktiviert hat und Personen abgespeichert hat, wird einem zudem der Name der Person, die geklingelt hat angesagt.  

Somit kann man über den Nest Hub problemlos wie auch am Smartphone direkt mit der Person vor der Haustüre sprechen. Beim Klingeln ertönen dann jedoch immer alle aktiv verbunden Displays und Lautsprecher und nicht nur einzelne. Möchte man hier z. B. im Obergeschoss nicht, dass es klingelt, hilft es hier aktuell nur, dass man den entsprechenden Lautsprecher von der Stromversorgung über diesen Zeitraum trennt oder leiser stellt. Den beim Aktivieren von „Bitte nicht stören“, sind alle Lautsprecher und Displays im ganzen Haus über die gewählte Zeit stummgeschaltet.  

(Funktionsumfang und Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Software

Die Nest Doorbell wird nicht mehr über die Nest-App gesteuert und eingestellt, sondern wie bei allen neuen Produkten aus dem Hause Google wurde diese von der Google Home App abgelöst. Beim Öffnen der App befindet man sich hier wie gewohnt auf der Übersichtsseite, wo einem alle verbunden Geräte angezeigt werden, tippt man hier auf die Kamera, gelangt man in deren Menü, wo man sozusagen das Live-Bild betrachten kann und in das Einstellungsmenü gelangt, doch der Reihe nach. 

In der Live-Ansicht kann man auf Wunsch das Mikrofon aktivieren, indem man auf das entsprechende blaue Symbol tippt und kann dann direkt mit der Person vor der Türklingel sprechen. Zudem wird einem oben direkt der Akkustand mitgeteilt, sofern man die Türklingel über den Akku betreibt, sodass man jederzeit nachsehen kann, wann es wieder Zeit wird, den Akku aufzuladen. Ebenso kann man hier den Ereignisverlauf einsehen, welcher hier in einem Zeitleisten-Verlauf dargestellt wird. Hier kann man dann unter weitere Details die Aufnahmen bei Bedarf herunterladen und man kann bei Bedarf in den vollständigen Verlauf navigieren und diesen umfangreich einsehen.  

Klingel-Benachrichtigungen deaktivieren

Im Untermenü „Mehr“ kann man eine sehr nützliche Funktion einstellen, welche vor allem Eltern gefallen wird. Gemeint ist hier die Option, eine Ruhezeit einzustellen, von 30 Minuten bis 3 Stunden, sodass in diesem Zeitraum Benachrichtigungen und die Klingel deaktiviert wird. Somit wird ein Kind, welches gerade erst eingeschlafen ist oder noch seinen Mittagsschlaf halten soll, nicht unerwartet aufgeweckt. Ebenso kann man in dem Menü Kurzantworten auswählen, sodass die Google Assistant Stimme drei vordefinierte Sätze über den Lautsprecher der Türklingel der Person davor mitteilt, dass z. B. gerade niemand da ist oder man gleich an die Tür kommt usw.  

Aktivitätszonen und Push-Benachrichtigungen

Über das Zahnrad in der rechten oberen Ecke gelangt man schließlich in das Einstellungsmenü der Google Nest Doorbell, hier können einige Dinge bestimmt und eingestellt werden. Sofern gewünscht, kann man hier z.B. Einstellen, dass ihr nur dann Push-Benachrichtigungen auf euer Smartphone erhaltet, wenn ihr abwesend seid, bzw. ob ihr überhaupt welche erhalten möchtet. Zudem kann man hier wie bereits erwähnt angeben, über welche Ereignisse (Paket, Tiere, Personen, Fahrzeuge) ihr überhaupt benachrichtigt werden wollt. 

Des Weiteren ist es für manche sinnvoll, im Ereignis-Menü Aktivitätszonen festzulegen, um genau die gewünschten Bereiche (aktuell bei Android bis zu vier Zonen bei iOS wiederum aktuell nur eine Zone) festzulegen, in denen die Kamera der Türklingel auf Bewegungen reagieren soll. Auf die Funktionen der Türklingel hat diese Veränderung jedoch keinen Einfluss, dies betrifft hier dann nur die Kamera, wobei diese logischerweise weiterhin das komplette Blickfeld aufzeichnet, aber eben nur innerhalb den gewünschten Bereichen bei einer Objekterkennung eine Push-Nachricht versendet. 

Video-Einstellungen 

Im Untermenü „Video“ kann man die max. Aufnahmelänge, die Empfindlichkeit für die Beendung des Ruhemodus einstellen und die Videoauflösung anpassen. Dabei kann man z. B. bei der Videoqualität entscheiden, ob man hier die höchstmögliche Videoqualität haben möchte oder lieber eine länge Akkulaufzeit bevorzugt, was jedoch nur wichtig ist, wenn man die Kamera mit Akku betreibt, denn falls nicht, würde ich hier auf jeden Fall maximale Qualität einstellen. Übrigens die App hat hier und da noch einige Übersetzungsfehler, denn im Videoqualität-Menü kann man zwischen „maximale Qualität und Laut“ unterscheiden. Letzteres hat hier definitiv nichts verloren, hier gehört vielleicht max. Akkulaufzeit hin oder Ähnliches. 

Audio-Einstellungen

Ein weiterer Punkt im Einstellungsmenü ist der Bereich „Audio“. Hier kann man bei Bedarf das Mikrofon deaktivieren und die Ausgabe-Lautstärke des Kamera-Lautsprechers einstellen. Außerdem kann hier das Mikrofon deaktiviert werden, was jedoch zugleich dazu führen wird, dass Live-Audio und Audioaufnahmen deaktiviert werden.

(Software: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit der Nest Doorbell ist schwierig einzuschätzen, da hier viele Faktoren eine wichtige Rolle spielen. Betreibt man die Nest Doorbell rein über den integrierten Akku, wird einem, nachdem man die Kamera einige Zeit bzw. Tage im Betrieb hat, eine ungefähre Akkulaufzeit basierend auf die aktuelle Nutzung der Kamera angezeigt. Greift man hier jedoch dann zwischendurch öfters auf das Livebild zu oder spricht öfter über die Klingel, dann variiert die Laufzeit natürlich.  

Im Einstellungsmenü unter „Akku“ kann man sofern gewünscht ein Energiesparmodus aktiviert werden und durch die Reduzierung der Videoqualität kann ebenso die Akkulaufzeit verlängert werden. 

(Akkulaufzeit: 4,5 von 5 Punkten)

Ton- /Videoqualität

Sprachqualität 

Die Aufnahmen der Google Nest Doorbell ist im Bezug auf der Videoqualität gut und bei der Sprachqualität sogar sehr gut. Hier finde ich die Nest Doorbell von der Wiedergabe meiner gesprochenen Worte sogar nochmals etwas besser als die Ring Doorbell. Sowohl ich konnte die Person vor der Türklingel klar und deutlich verstehen und auch mich konnte man über den Lautsprecher der Türklingel problemlos und ohne Aussetzer hören. Da bei mir die Kamera in einem windgeschützten Bereich montiert ist, habe ich kein Problem bezüglich eines Windrauschens, denn gerade gegenüber diesem ist das Mikro der Google Nest Doorbell in wenig anfällig.  

Videoqualität

Die Qualität der Videoaufnahmen ist zwar nicht überragend gut, aber für eine Video-Türklingel sowohl bei Tageslicht als auch bei aktivierter Nachsicht absolut ausreichend und als gut einzustufen. Die Aufnahmen sind bei uns persönlich scharf und alles ist gut erkennbar, doch hat man hier z. B. ein paar Sträucher im Blickfeld der Aufnahme, dann kann es hier aufgrund der schnelleren Bewegungen von einem etwas stärkeren Wind gelegentlich zu einer leichten Artefaktbildung kommen. Die Verzerrung durch den Weitwinkel der Kamera ist zwar klar erkennbar, jedoch hält dieser sich so weit absolut in Grenzen und fällt im Alltag nicht negativ auf. Was mir am Abend jedoch teilweise aufgefallen ist, war das die Nest Doorbell schneller in den Nachtsichtmodus wechselt, wie z. B. die Ring Doorbell. Dies stört jedoch nicht wirklich, den selbst im typischen schwarz/weiß Nachtsichtmodus erkennt man hier alles sehr gut. 

Ob es bei euch eine Verzögerung zwischen Bild und Sprache gibt, hängt logischerweise von der Geschwindigkeit eurer Netzwerkverbindung ab. Bei einem Neubau (Holzständerbauweise) wie bei uns mit dünneren Wänden wird das WLAN wenig gestört und somit ist die Verbindung ausreichend schnell, sodass es kaum zu einer Verzögerung kommt. Über den Nest Hub wiederum konnte ich eine leichte Verzögerung feststellen, da hier zum einen dir Verzögerung der Klingel und dann noch des Nest Hub zusammenkommen, da beide die Daten über das Netzwerk senden und empfangen müssen. 

Mehr Funktionen ohne Nest-Aware Abo

Google hat mit der Nest Doorbell bezüglich der Cloud einiges verändert. Der kostenlose Funktionsumfang wurde nämlich durch die Google-Home-App erweitert. So bietet man nun neben der bereits von mir erwähnten erweiterten Personen- und Objekterkennung nun auch die Möglichkeit, die besagten Aktivitätszonen zu definieren. Dadurch können einzelnen Bereich im Sichtfeld der Kamera definiert werden, welche auf Bewegungen reagieren sollen bzw. der Nutzer über die Registrierung von Bewegung benachrichtigt wird. Außerdem gut finde ich hier, dass man nun auf die Ereignisse bzw. die Videoaufnahmen der letzten 3 Stunden auch komplett ohne kostenpflichtiges Nest-Aware-Abo zugreifen kann, was bei mir im Alltag auch absolut ausreicht.  

 Nest-Aware-Abo 

Sollten euch der Videoverlauf der letzten 3 Stunden jedoch nicht ausreichen, müsst ihr ein kostenpflichtiges Nest-Aware-Abo abschließen, sodass man je nachdem, wie viel man im Monat bezahlt bis zu 30 bzw. 60 Tage Videoverlauf geboten bekommt. Hier sind die Preise wie bereits bei der Nest Hello (1. Generation) für 30 Tage Videoverlauf werden 5 Euro im Monat bzw. 50 Euro im Jahr fällig, während man für den jeweils doppelten Preis einen 60-tägigen Videoverlauf bekommt. Dieser Service gilt dann jedoch nicht nur allein für die Nest Doorbell, sondern für alle im Heimnetzwerk integrierten Überwachungskameras aus dem Hause Google. Die Aufnahmen werden alle verschlüsselt gespeichert und übertragen.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit der neuen Nest Doorbell bietet Google eine Video-Türklingel mit viel potenzial an, die jedoch auch teils noch etwas Verbesserungsbedarf besitzt. Gut gefällt mir hier die neue, sehr zuverlässige Objekterkennung, die nun komplett ohne Cloud Anbindung direkt über die Türklingel verarbeitet wird. Ebenso bietet man nun auch eine 3-stündige Aufzeichnung ohne Cloud, sodass hier keine weiteren monatliche Kosten anfallen, wenn euch diese Aufzeichnungsdauer ausreicht. Wer wiederum einen längeren Videoverlauf benötigt, kommt jedoch weiterhin über das kostenpflichtige Nest-Aware-Abo nicht herum. Eine lokale Speicherung der Videos ist jedoch auch hier weiterhin nicht möglich. 

Die Video- und Audioqualität ist sehr gut und die Montage der Kamera ist sehr einfach und relativ schnell erledigt. Die Möglichkeit, die Google Nest Doorbell mit meinem vorhanden Nest Hub und Google Nest Lautsprechern zu verbinden, hat mir sehr gut gefallen, sodass ich die Nest Doorbell mit Akku trotz leichten schwächen gerne an unserem Neubau verwende.  

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 199 € ist die Google Nest Doorbell preislich günstiger als ihr Vorgängermodell. Google hat hier endlich auch dafür gesorgt, dass diese nicht nur über einen Stromanschluss verwendet werden kann, sondern auch endlich via Akku. Die Inbetriebnahme wird sehr gut Schritt für Schritt erklärt und sollte somit auch ohne große technische Kenntnisse möglich sein. Wie andere Video-Türklingel kann die Nest Doorbell auch problemlos mit einem vorhanden Türgong verwendet werden oder man macht es wie wir ohne und setzt auf Google Lautsprecher bzw. Nest Hub. 

Google Store bei Amazon

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https:store.google.com

Tile Bluetooth-Tracker

Bei den Produkten aus dem Hause Tile handelt es sich um kleine Bluetooth-Tracker, welche man an verschiedenen Gegenständen befestigen kann, um dies wiederzufinden. Aktuell gibt es hier den Tile Slim, Tile Sticker, Tile Pro und Tile Mate, die sich in ihrer Befestigungsart dem Format, der Reichweite und der Stromversorgung voneinander unterscheiden.

So eignet sich der Tile Slim z. B. ideal für den Geldbeutel, da dieser genau die Maße einer Kreditkarte hat, während man Tile Sticker an etwas festkleben kann und Tile Mate und Pro kann man z. B. am Schlüsselbund befestigen. In diesem testr LITE Testbericht möchte ich euch alle vier Modelle etwas ausführlicher vorstellen und deren idealen Einsatzzweck erklären und verraten, welches Modell sich für was am besten eignet.

Tile Sortiement

Tile Sticker

Tile Slim

Tile Mate

Tile Pro

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JBL Live Pro+ TWS

In aller Kürze

Bei den JBL Live Pro+ TWS handelt es sich um sehr bequeme True Wireless In-Ears, die mir im Alltag unter anderem durch ihr warmes Klangbild und dem ANC gefallen haben. Dank den vielen verbauten Mikros pro Ohrhörer kann man nicht nur auswählen, dass man von der Umgebung weitestgehend abgeschirmt wird, sondern kann zudem auch wählen, ob man die inzwischen von JBL sehr gern integrierte TalkThru- oder Ambient-Aware Funktion nutzen möchte. Des Weiteren bietet JBL durch die kostenlose App die Möglichkeit, Firmware-Updates zu installieren, Klanganpassungen via EQ vorzunehmen oder den Google Assistant bzw. Amazon Alexa einzurichten. Zu guter Letzt sind die In-Ears auch spritzwassergeschützt gemäß IPX4, sodass diesen weder ein Regenschauer noch der Schweiß der z. B. bim Training entsteht, etwas anhaben kann.

Gefällt uns

  • sehr beqeumer Sitz
  • gute Akkulaufzeit
  • Case kan via USB-C oder kabellos via Qi aufgeladen werden
  • Amazon Alexa und Google Assistant unterstützung
  • Umgebungs- und Talkthru-Funktion
  • AAC-Support

Gefällt uns weniger

  • kein aptX
  • manuelles Ausschalten nicht möglich
  • keine Ladestand-Anzeige an den Kopfhörern

JBL Live Pro+ TWS

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Kopfhörer-Serie LIVE aus dem Hause JBL handelt es sich um keine neue Serie, denn von dieser gab es schon andere In-Ears, sowie On-/ und Over-Ear Kopfhörer. Nichtsdestotrotz handelt es sich bei den JBL Live Pro+ TWS um neue In-Ears welche auch mit der neusten Technik bestückt sind.

Das Design der Verpackung gefällt mit bei den neuen Kopfhörer wieder einmal ganz gut, denn hier setzt JBL wieder auf das schon öfters verwendete Sichtfenster, durch welches man an der Rückseite ein Teil des Innenlebens der Verpackung erblicken kann, doch der Reihe nach.

Nichts Neues ist hier mal wieder, das JBL auf die typischen weiß-orange und graue Farben bei der Verpackung setzt und auch sonst ist man dem gewohnten Design treu geblieben. An der Vorderseite präsentier JBL direkt eine große Abbildung der neuen In-Ears zusammen mit dem geöffneten Case. Des Weiteren hat man hier selbstverständlich das Firmenlogo und seitlich nach unten verlaufend den Produktnamen platziert. Direkt darunter erwähnt JBL dann wie gewohnt die wichtigen Funktionen der Ohrhörer, zu denen das ANC, Wireless Charging und Dual Connect + Sync zählen. In der rechten Ecke erfährt man dann noch direkt, dass die In-Ears eine max. Akkulaufzeit von bis zu 7 Stunden bieten und das Case zusätzlich nochmals 21 Stunden. Zusammen kommt man so mit mehrfachem Aufladen auf eine Akkulaufzeit von maximal 28 Stunden ein guter Wert.

Die schmale rechte Seite zeigt zum einen durch kleine Skizzen den Lieferumfang, welchen einen dann in der Verpackung erwartet. Zudem wirbt man darüber mit der Möglichkeit, dass man Amazons Alexa oder den Google Assistant direkt über die In-Ears nutzen kann. Zu guter Letzt kommen wir noch zur wichtigen Rückseite, denn diese zeigt einem die meisten Informationen zum Produkt. Hier gibt es zum einen ein direkt auffallendes Sichtfenster, durch welches man die beiden In-Ears, welche in der Verpackung sind, betrachten kann. Zudem zeigt JBL hier nochmals die In-Ears gemeinsam mit dem Case und geht auf die vier wichtigen Ausstattungsmerkmale der In-Ears ein. Zu diesen zählt der integrierte JBL Signature Sound, das ANC mit Smart Ambient, die gute Sprachqualität dank je drei Mikrofonen und dem wasserabweisenden Gehäuse mit bequemen Tragekomfort.

Nach dem Durchtrennen des Klebestreifens an der Unterseite kann man das komplette Innenleben der Verpackung an der Unterseite herausziehen. Dabei hat man dann eine schwarze stabile Kartonage in der Hand, welche direkt nach dem Aufklappen eine Abdeckung parat hält, die eine in drei Schritten den Vorgang erklärt, wie man die In-Ears mit dem Smartphone koppelt. Darunter kommt dann zum einen direkt das sicher verstaute Ladecase zum Vorschein und darüber ist eine kleine Mappe, die alle Beschreibungen enthält. Entnimmt man diese Mappe, findet man darunter zwei weitere Kartonage, welche ebenfalls mit Symbolen versehen sind, sodass man daran direkt erkennen kann, dass im oberen Teil die In-Ears versteckt sind und darunter das USB-C Ladekabel zusammen mit den unterschiedlich großen Ohranpassstücken verstaut wurde.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Die JBL Live Pro+ TWS ähneln von der Größe und dem Design den Apple AirPods Pro. Jeder der In-Ears bringt gerade einmal fünf Gramm auf die Waage und dank des kompakten Designs und der ovalen Knospe schmiegen sich die In-Ears nahezu in die Ohrmuschel und stören dabei selbst bei langen Einsätzen nicht. Damit das ANC richtig arbeiten kann, ist es wichtig, dass die In-Ears schon von Grund auf eine vernünftige Abschirmung von den Umgebungsgeräuschen bieten, was selbstverständlich am besten über die mitgelieferten Silikon-Eartips funktioniert, welche JBL in insgesamt fünf großen mitliefert.

Vom Design setzen sich die JBL Live Pro+ TWS aus der Knospenform, an welcher der Treiberausgang sitzt und dem kurzen Steg zusammen, welcher nach dem Einsetzen ins Ohr herausragt. Hier hat JBL dann auch die nicht sichtbaren berührungsempfindlichen Sensoren integriert, über welche die Steuerung der Ohrhörer erfolgt und zudem versteckt sich in diesem Part auch der wichtige Akku und ein Teil der Mikrofone. Das Gehäuse wurde aus hochwertig anfühlenden Kunststoff gefertigt, was für das entsprechend geringe Gewicht sorgt und zudem robust gegen Schweiß und Spritzwasser ist.

An der Innenseite des „Stiels“ hat JBL je In-Ear drei goldene Ladekontakte platziert, über welche die In-Ears beim Einsetzen in das Ladecase mit Strom versorgt werden. Zudem hat man hier direkt darunter doch die unterschiedlich farbigen Richtungsbeschreibungen aufgedruckt, sodass man direkt daran erkennen kann, welcher In-Ear ins rechte und welcher ins linke Ohr gehört. Vertauschen kann man diese jedoch aufgrund ihres Aufbaus nicht, denn falsch eingesetzt sitzen diese sehr unbequem und der Klang kommt nicht richtig ins Ohr.

Neben dem von mir getesteten Modell ist schwarz, gibt es die JBL Live Pro+ TWS auch noch in folgenden Farben: Weiß, Pink und Beige. Daher sollte hier für jeden eine passende Farbe dabei sein, in welcher einem die JBL Live Pro+ TWS gefallen sollten. Die von den JBL Tune 225 TWS verwendete Dual-Connect Technologie hat auch hier in die neuen Kopfhörer Einzug erhalten und so ist es möglich, die In-Ears auch einzeln als Mono In-Ear zu verenden. Daher sind beide Ohrhörer nun in der Lage, sich direkt untereinander oder auch einzeln mit eurem Smartphone zu verbinden. Somit macht es hier auch Sinn, dass JBL an beiden Ohrhörern die gleiche Anzahl an Mikrofone verbaut hat, sodass beide bei Bedarf einzeln für Telefonate genutzt werden können.

Ladecase

Das Ladecase der JBL Live Pro+ TWS ist sehr kompakt und klein gehalten. Es sieht aufgrund des Kunststoffgehäuses mit mattem Finish und dem hochglänzenden JBL Schriftzug sehr ansprechend aus, doch leider ist gerade diese Oberfläche etwas zu ihr anfällig für Fingerabdrücke. Das Case liefert JBL dabei immer in der Farbe mit, in welcher man die Kopfhörer ausgesucht hat.

Das Case kann dank seiner geringen Maße von: 55 x 50 x 30 mm (L x B x H) problemlos in die Hosentasche verstaut werden und bringt gerade einmal 50 g auf die Waage (mit Ohrhörer 57g). Insgesamt ist es relativ schlicht gehalten, während man an der Rückseite das USB-C Kabel zum Aufladen des Akkus einsteckt, wird einem an der Vorderseite an der Griffmulde anhand von drei einzelnen LEDs der Ladezustand anzeigt. Dies geschieht sowohl während des Aufladens, als auch wenn man das Case öffnet. Im Inneren des Case gibt es sonst auch nichts Atemberaubendes zu sehen, hier findet man die beiden Plätze, in welchen die In-Ears zum Aufladen eingesetzt werden und dabei über die je drei Ladekontakte mit Strom versorgt werden. Zu guter Letzt findet man auch hier, die dezent klein gehalten Buchstaben, welche einem zeigen, wo welcher In-Ear seinen Platz hat, doch wirklich wichtig ist dieser Hinweis nicht, denn man bekommt den rechten nicht in die Aussparung des linken In-Ear hinein. In der Mitte gibt es zudem noch eine Aussparung für eine Büroklammer, wenn man diese betätigt, während die In-Ears eingesetzt sind, werden diese auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Ein Magnetverschluss, welcher das Case verschlossen hält, sorgt dafür, dass auch beim sehr starken schütteln über Kopf nichts herausfällt. Aber auch wenn der Deckel offen ist und man das Case schüttelt, werden beide Ohrhörer dank der magnetischen Sicherung problemlos an ihrer Position gehalten.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der JBL Live Pro+ TWS ist sehr gut, das Gehäuse der In-Ears wurde sehr sauber verarbeitet, der Kunststoff fühlt sich sehr angenehm an und die einzelnen Übergänge der Bauteile spürt man kaum bis gar nicht. Da JBL hier nicht auf physische Tasten setzt, sondern auf Touch-Sensoren, drückt man sich die In-Ears beim Betätigen nicht unangenehm ins Ohr. Hier habe ich daher nichts zu bemängeln, denn angesichts des Preises stimmt die Verarbeitung der In-Ears voll und ganz.

Das leichte Kunststoff-Case ist mit einer sogenannten Soft-Touch-Oberfläche versehen, welches wie die Kopfhörer selbst ebenfalls matt gehalten wurde. Negativ an dieser matten Soft-Touch-Oberfläche ist jedoch, dass diese je nach gewählter Farbe sehr anfällig gegenüber Fingerabdrücke ist. Somit sammelten sich bei mir bereits nach einem Tag sehr viele Abdrücke rund um das Ladecase, welche schnell durch leicht fettige Finger entstehen können. Bis auf diesen Punkt habe ich daran dann jedoch nichts zu Bemängeln, JBL hat hier ebenfalls auch eine saubere Verarbeitung achtet und der Deckel und der untere Teil des Gehäuses schließen bündig.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz, weitere Farben: Pink, Weiß und Beige
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 7 h (ohn ANC) 6 Stunden (mit ANC)
Akku Ladecase: 21 h
Gesamt somit: 28 h
Gewicht 59,5 g (Ohrhörer und Ladebox)
10 g (beide Ohrhörer)
49,5 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC und AAC. Unterstützte Profile: AA2DP V1.3, AVRCP V1.6, HFP V1.7
Fast Pairing von Google wird unterstützt.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 11 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz–20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dB102 dB
Impedanz (Ohm)16 Ohm
LieferumfangJBL Live Pro+ TWS
1 x Ohrstöpsel in 5 Größen
1 x USB-C-Ladekabel
1 x Ladestation
1 x Garantie/Warnung (W/!)
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt (S/i)
Technische Daten der JBL Live Pro+ TWS

Tragekomfort

Durch ihr sehr geringes Gewicht und den angenehm leichten Sitz bieten die JBL Live Pro+ TWS einen sehr angenehmen Tragekomfort. JBL liefert zum Anpassen der In-Ears insgesamt fünf Silikon-Eartips mit, welche in den Standard-Größen S, M und L sowie zusätzlich noch in zwei flacheren Ausführungen in M und L beiliegen. Dadurch kann man den sitzt der beiden In-Ears ziemlich genau auf die eigene Ohröffnung anpassen, sodass daraus eigentlich ein sehr guter halt entsteht.

Bei sportlichen Aktivitäten sollte man jedoch auf jeden Fall beachten, dass hier keine zusätzliche Absicherung in Form von Ear-Hooks oder Flügeln vorhanden sind. Ob die In-Ears richtig im Ohr sitzen, könnt ihr entweder selbst entscheiden oder über die App prüfen, hier gibt es im Untermenü eine Funktion, die einen kurzen Ton wiedergibt und euch dann direkt mitteilt, ob alles richtig sitzt oder z. B. einer und der Ohrhörer nachjustiert werden sollte. Dies funktioniert über die verbauten Mikros in der Innenseite der Ohrhörer, die dabei prüfen können, ob Geräusche von außen durchkommen bzw. ob der Ton durch einen falschen oder zu lockeren sitzt leicht entweicht.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

JBL setzt bei diesen In-Ears auf eine berührungsempfindliche Oberfläche zur Bedienung. Dies hat zwar den Vorteil, dass man sich die In-Ears nicht ins Ohr drückt, wenn man z. B. eine Taste drücken muss, doch ein Nachteil hat dies auch. Man kann die In-Ears nämlich nicht über die Touch-Funktion einschalten und benötigt so stets das Ladecase. Zudem ist es dann auch so, dass der Akku beim Einsetzen immer geladen wird, wie es z. B. auch bei den AirPods der Fall ist, was zudem auf Dauer dafür sorgt, das der Akku schneller verschleißen wird.

Über die JBL Headphones App kann man bei Bedarf die Belegung der Touch-Zuweisung etwas verändern, jedoch hat man hier dann nicht komplett die freie Wahl, sondern kann aus verschiedenen Settings das passende Auswählen. Von Werk aus ist die Bedienung so gewählt, dass man durch das antippen der linken Oberfläche zwischen ANC und dem Umgebungsmodus wechseln kann, während man durch ein zweimaliges antippen die TalkThru-Funktion ein- und ausschalten kann. Die Musiksteuerung erfolgt wiederum am rechten In-Ear, sodass ein einmaliges berühren, die Musik pausiert und ein doppeltes zum Vor- und dreimaliges Antippen einen Musiktitel zurückspringt. Einen eingehenden Anruf kann man bei den JBL Live Pro+ TWS über beide Seiten annehmen, indem man einmal auf einen der beiden In-Ears tippt und möchte man den Sprachassistenten nutzen, muss man eine Seite der In-Ears länger berührt halten.

Von den Werkseinstellungen muss man auf eine Lautstärkeregulierung verzichten, doch wenn man in den Einstellungen der App z. B. auf die Titelauswahl verzichtet, kann man anstelle von dieser die Lautstärke regulieren.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

JBL setzt bei den Live Pro+ TWS je In-Ear auf einen 11 mm Treiber, der somit wie von JBL inzwischen gewohnt gut doppelt so groß ist wie bei einigen Mitbewerbern. Die klangliche Abstimmung ist hier typisch für JBL, denn die Live Pro+ TWS trumpfen von Werk aus mit einem warmen Klangbild auf, welches von kräftigen Bässen mit einem sehr ordentlichen Tiefgang begleitet wird.

Dabei gefällt es mir gut, wie gut sich die Tieftöne entfalten können und mir diese bei zahlreichen Musik-Genres sehr gut gefallen haben. Der Bass wird kontrolliert abgespielt, ohne dabei zu sehr aus der Reihe zu tanzen und bleibt eigentlich weitestgehend präzise. Die Höhen und Mitte bleiben jedoch aufgrund des satten Basses und den großen Treibern etwas zu sehr verborgen. Hier fehlt es mir persönlich etwas an Detailreichtum und die Mitten könnten definitiv etwas eindringlicher sein. Die Stimmwiedergabe ist hier wiederum gut, denn ich hab über die In-Ears gerne Hörbücher gehört, doch Instrumente und Gesang werden hier leider nicht ganz so detailreich wiedergegeben, wie ich es über gute Kopfhörer gewohnt bin.

Bei der Sprachverständlichkeit der JBL Live Pro+ TWS habe ich nichts zu beanstanden, denn hier sorgen die zahlreichen je In-Ear verbauten Mikrofone dafür, dass die eigene Stimme klar und sehr gut verständlich übertragen wird und dies selbst im Freien, denn auch hier werden Störgeräusche wie z. B. die sonst häufig vorkommenden und störenden Windgeräusche sehr zuverlässig eliminiert. Lediglich im lauteren Straßenverkehr, also dann, wenn man an einer viel befahrenen Straße entlangläuft, beklagte sich meine Gesprächsperson hin und wieder aufgrund von Rauschen im Hintergrund, was jedoch von der Elektronik übermittelt wird, weil diese versucht, die lauten Geräusche des Verkehrs zu neutralisieren. Zu guter Letzt versteht man selbst die Gesprächsperson sehr klar und deutlich und auch sonst gibt es hier nichts zu beanstanden.

Die Latenz beim ansehen von Filmen und Videos haben eigentlich inzwischen alle Hersteller im Griff und so konnte ich auch bei den JBL Live Pro+ TWS keine Verzögerungen zischen dem auf dem Smartphone dargestellten Bild und dem Ton, der über die Kopfhörer wiedergegeben wird, feststellen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

JBL bietet für viele Kopfhörer eine kostenlose App-Anbindung für iOS und Android Smartphones an, über die man weitere Personalisierung vornehmen kann.

Dazu zählt z. B. die Möglichkeit, dass man bei der Bluetooth-Übertragung auswählen kann, ob einem die Stabilität der Verbindung, der Klang oder die Synchronität von Bild und Ton wichtiger ist. Zudem kann man dasselbe auch bei der Geräuschunterdrückung wählen bzw. man kann hier zischen drei Profilen wählen. Zu Auswahl seht der Alltagsmodus, welcher auch von Werk eingestellt ist und ich so belassen habe und zudem gibt es noch den Reise- und Aktivmodus.

In dem Einstellungsmenü kann zudem bestimmt werden, ob man den am Smartphone integrierten Sprachassistenten nutzen möchte oder alternativ kann man auch sowohl Amazons Alexa und den Google Assistant darüber nutzen und einrichten. Die üblichen Einstellungen wie z. B. der Equalizer stehen hier natürlich auch zur Verfügung und ermöglicht es entweder zwischen einigen voreingestellten EQ-Settings zu wählen oder eigene zu erstellen und diese abzuspeichern.

Außerdem können über die App selbstverständlich wie gewohnt Firmware-Updates installiert werden, oder man kann die automatische Abschaltung aktivieren und bei Bedarf die integrierte Kopfhörer-Suchfunktion verwenden. Dabei geben die Kopfhörer einen permanenten Piepton von sich, der beim Finden der In-Ears sehr hilfreich ist und und der Passformtest ist ebenfalls nützlich, damit man prüfen kann, ob die In-Ears mit den gewählten Anpassstücken richtig sitzen.

App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Umgebung ein-/ausblenden

JBL hat die Live Pro+ TWS mit ANC ausgestattet, was so weit gut ist, jedoch ist mir dabei aufgefallen, dass wohl alle drei Profile der Geräuschunterdrückung als auch die Funktionen Ambient Aware und TalkThru zu einer hörbaren Verstärkung des Bassbereichs führen. Der Bass ist zwar auch ohne ANC und Co. präsent und gut, doch aktiviert man einen der Modi, wird dieser nochmals etwas markanter.

Das ANC führt jedoch zudem zu einem dezent leicht hörbaren Grundrauschen, was bei vielen Kopfhörern mit ANC der Fall ist. Im Umgebungsmodus ist das Rauschen dann noch etwas stärker wahrnehmbar und man hört es z. B. bei ruhigen Passagen teilweise schon deutlich hervor. Dafür sorgt der Modus dafür, dass die Geräusche um einen herum verstärkt zu einem durchgelassen werden und bei einer mittleren Lautstärke kann man je nach Musikrichtung die Mitmenschen noch gut verstehen.

Das ANC arbeiten gut, aber dies nur bei sehr tiefen bis mittleren Frequenzen, sodass es Motorgeräusche zuverlässig herausfiltert, aber bei hohen Frequenzen teils sehr Probleme hat. Zudem finde ich es etwas Schade, dass einem nicht angesagt wird, welchen Modus man gerade eingestellt hat, sondern dies dann in der App prüfen muss.

Akkulaufzeit

Bei der Energieversorgung der JBL Live Pro+ TWS setzt JBL auf einen 55 mAh großen Akku, der im Stiel sitzt und in dieser Größe notwendig ist, da dieser trotz ANC usw. für einen ausreichend lange Akkulaufzeit von bis zu 7 Stunden am Stück sorgen soll. Dies ist zwar sicherlich kein Spitzenwert, aber meiner Meinung nach eine absolut ausreichende Laufzeit, denn ich glaube, kaum jemand wird hier mehr als 7 Stunden am Stück Musik über die Kopfhörer hören. Je nach gewählter Lautstärke pendelt sich die Laufzeit ohne ANC bei knapp über 7 Stunden und mit ANC bei etwa sechseinhalb Stunden Laufzeit ein, ehe die In-Ears wieder in das Ladecase eingesetzt werden müssen, damit deren Akku wieder aufgeladen wird.

Da die Kopfhörer im Case wie üblich nicht nur aufbewahrt werden können, sondern automatisch wieder aufgeladen werden, ist es wichtig, diese hier drin zu verstauen, was auch nicht anders möglich ist, denn sind die In-Ears leer, können diese nur durch das einsetzen und der Anschließenden entnehme aus dem Case eingeschaltet werden. Das Etui mit seinem 500 mAh Akku bietet die Möglichkeit, die In-Ears insgesamt bis zu drei Mal von komplett leer auf voll aufzuladen, sodass man mit ANC auf eine gesamte Akkulaufzeit von ca. 25 Stunden und ohne ANC auf knapp 31 Stunden kommen sollte.

Sofern man die In-Ears spontan aufladen muss, da man diese z. B. vergessen hat ins Ladecase einzusetzen, dann ist die integrierte Schnellladefunktion durchaus praktisch, denn diese sorgt dafür, dass man innerhalb von gerade einmal 10 Minuten aufladen für gut eine Stunde im ANC-Modus Musik hören kann. Außerdem meiner Meinung nach sehr praktisch ist es beim Ladecase, dass man dieses entweder kabelgebunden über das USB-C Ladekabel aufladen kann oder induktiv via Qi. Dabei gilt jedoch zu beachten, dass die Ladezeit bei Qi oftmals länger dauert als mit Kabel, sodass die In-Ears mit USB-C bereits nach gut 2 Stunden komplett aufgeladen sind und beim induktiven Laden insgesamt knapp 3 Stunden vergehen.

Schade finde ich hier leider etwas, dass JBL auf eine Status-LED an den In-Ears verzichtet hat, denn somit weiß ich im Alltag nicht direkt, wann die In-Ears komplett aufgeladen sind, sondern muss ungefähr auf die Uhr schauen und warten, bis die 75 Minuten um sind. Am Ladecase wiederum hat man drei LEDs integriert, die einen während des Ladens vom Case den Ladezustand anzeigen.

Sinnvoll finde ich auch die automatische Play/Pause Funktion, welche man in der App aktivieren kann, denn dadurch wird die Musik automatisch bei der Entnahme der beiden In-Ears aus dem Ohr angehalten und wider fortgesetzt, wenn man diese einsetzt. Des wird im Alltag sehr zuverlässig von dem nicht sichtbaren Annäherungssensor erkannt und hilft enorm dabei, den Akku zu schonen.

Bluetooth

Beim Bluetooth setzt JBL auf den Bluetooth-Standard 5.0 mit Fast Pair, welches ein schnelles Verbinden mit kompatiblen Android-Geräten unterstützt. Dabei handelt es sich um das Pedant zur Apple-Technologie, die es ermöglicht, dass direkt durch das Öffnen des Case, die In-Ears mit dem Android Smartphone schnell und einfach gekoppelt werden können. Die Kopfhörer können jedoch nicht nur im Stereo, sondern bei Bedarf auch einzeln im Single-Modus verwendet werden und dabei ist es völlig egal, ob man den rechten oder linken In-Ear bevorzugt.

Das Koppeln mit einem iPhone ist hingegen wie gewohnt auch nicht sonderlich umständlich, denn dies erfolgt ganz normal über die Einstellungen->Bluetooth und hier wählt man dann, nachdem man die Kopfhörer aus dem Case genommen hat die „JBL Live Pro+ TWS“ aus. Die Bluetooth-Reichweite hat mir im Test gut gefallen, denn diese war zum einen sehr stabil und zudem auch mit gut 13 Metern indoor überraschend hoch.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die JBL Live Pro+ TWS wurden vom Klang her soweit gut abgestimmt, sodass diese der Mehrheit sicherlich gefallen wird, denn ein warmes Klangbild mit kräftigen Bass passt zu der aktuellen Musik absolut. Des Weiteren bieten die In-Ears zusammen mit dem Ladecase einen sehr ordentlich Akkulaufzeit und über die kostenlose App können zudem noch einige interessante Einstellungen vorgenommen werden. Vergessen zu erwähnen sollte ich auch nicht den Schutz gemäß IPX4, denn dadurch kann den kompakten In-Ears weder ein überraschender Regenschauer noch der Schweiß bei einem kleinen Training etwas anhaben.

Leider schwächelt das ANC wiederum etwas bei den hohen Frequenzen, die es fast komplett ungefiltert durchlässt, während es in den tieferen Frequenzen top arbeitet. Gut gefallen haben mit wiederum sowohl TalkTru, als auch AmbientAware, denn beide Funktionen sorgen dafür, dass ihr euer Umfeld auf Wunsch sehr gut wahrnehmen könnt, auch wenn beide Funktionen hier von einem etwas höheren Grundrauschen begleitet werden.

Preis/Leistung

Die UVP der Live Pro+ TWS hat JBL bei 179€ angesetzt, jedoch sind diese direkt bei JBL und diversen weiteren Online-Shop inzwischen für 163€ erhältlich.

Dies ist zwar dennoch nicht gerade wenig Geld, doch aufgrund des bequemen Tragekomforts, der langen Akkulaufzeit und des guten Klangbilds glaube ich nicht, dass man den Kauf hier bereuen wird. Im Klaren muss man sich hier jedoch ganz klar sein, dass es beim ANC noch schwächen gibt und mir persönlich die Ansagen fehlen, die mir mitteilen, welche Modus ich gerade gewählt. Des Weiteren vermisse ich eine LED, welche mir im eingesetzten Zustand zeigt, wann der Akku der In-Ears voll aufgeladen ist.

JBL Live Pro+ TWS

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.jbl.com

Eizo FlexScan EV3895

In aller Kürze

Beim Eizo FlexScan EV3895 handelt es sich um einen sehr guten Monitor für sämtliche Anwendungen im Office-Bereich, jedoch hat dieser zugleich auch einen sehr stolzen Preis. Neben zahlreichen Anschlussmöglichkeiten überzeugt der Curved Ultrawide-Monitor mit seiner Größe von 37,5 Zoll (95,3 cm), einer sehr hohen Auflösung von 3.840 x 1.600 Pixel, der 5-Jahre-Garantie, der sehr hohen Ergonomie und zahlreichen weiteren Features.

Jedoch hätte man für einen Monitor zu diesem Preis auch eine etwas höher Bildwiederholrate sowie ein insgesamt helleres Display erwarten können. Zudem sollte man von den integrierten Lautsprechern wirklich nicht sonderlich viel erwarten, denn diese haben mich persönlich ebenso etwas enttäuscht wie die teils etwas umständliche Bedienung über die Tasten, doch dazu später mehr.

Gefällt uns

  • sehr gute Bildqualität
  • umfangreiche Ergonomiefunktionen
  • viele aktuelle Anschlüsse
  • KVM-Switch
  • geeringer Stromverbrauch
  • sehr gute Verarbeitung
  • 5 Jahre Garantie

Gefällt uns weniger

  • max. Helligkeit etwas gering
  • nur 60 Hertz
  • Lautsprecher sehr enttäuschend

Eizo FlexScan EV3895

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Eizo FlexScan EV3895 wird in einem sehr großen Karton geliefert, was auch soweit kein allzu großes Wunder sein dürfte, schließlich benötigt der sehr große Monitor dementsprechend auch eine sehr große Verpackung. Der Karton kann zwar auch alleine getragen werden, doch aufgrund der üppigen Größe, dem etwas hohen Gewicht und vor allem aufgrund des hohen Preises, würde ich diesen dann jedoch sicherheitshalber zu zweit Tragen, denn hierfür hat der Hersteller auch an beiden Seiten eine Transportschlaufe integriert. Der zweiteilige Karton wird durch vier Kunststoff Transportsicherungen zusammengehalten, was so weit auch hervorragend funktioniert und schnell und einfach entfernt werden kann.

Der Karton ist nicht wirklich mit Informationen zum Produkt versehen, da man sich bei solch einem Artikel in der Regel sowieso zuvor im Internet informiert bzw. auch direkt vor Ort im Laden. Die Verpackung erfüllt hier somit eigentlich vor allem nur einen Zweck, dafür zu sorgen, dass der Transport sicher ist, was diese auch mit Bravour macht. Hebt man den Deckel des Kartons vom Rest hab, dann kommen direkt zwei Styroporteile zum Vorschein, welche dafür sorgen, dass im Inneren alles sicher verpackt bzw. geschützt wird. Der Monitor ist dann wiederum zusätzlich durch eine Folie geschützt und kann nach dem Auspacken direkt herausgehoben werden. Hier muss man nichts zusammenbauen, alles ist bereits montiert, lediglich noch die Kabel anschließen und schon kann man mit der Arbeit beginnen. Im seitlichen Teil hat Eizo noch den Zubehör verstaut, bei dem es sich um ein HDMI-Kabel, ein DisplayPort-Kabel, 2 USB Typ B zu USB Typ A Kabel handelt und zudem findet man hier noch ein USB-C Kabel, welches zudem in der Lage ist, ein am Monitor angeschlossenes Gerät mit bis zu 85 Watt aufzuladen. Eine Kurzanleitung ist natürlich ebenso im Lieferumfang enthalten wie die Kabelabdeckung für die Rückseite.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der Eizo FlexScan EV3895 kommt fix und fertigt montiert zu euch nach Hause und nimmt inklusive Standfuß 893,9 x 411 bis 603,7 x 240 Millimeter (Bereite x Höhe x Tiefe ein. Da die Höhe hier stufenlos verstellbar ist, habe ich hier die Höhe mit der Angabe „von/bis“ angegeben. Beim Gewicht bringt der sehr große Monitor insgesamt 13,2 Kilogram auf die Waage.

Definitiv handelt es sich hier um keinen kleinen Monitor, doch aufgrund der sehr großen Bildschirmdiagonale von 37,5 Zoll, würde der Monitor z. B. problemlos das Dual-Monitor-Setup (z. B. 2 x 24 Zoll-Monitor) von meiner Arbeit ersetzen. Der Runde im Inneren offene Standfuß gefällt mir sehr gut, denn dieser nimmt wenig Fläche ein, sorgt jedoch dennoch für eine sehr hohe Standfestigkeit, sodass den großen Curved Ultrawide-Monitor nichts so leicht umschmeißen kann.

Der Rahmen, welcher rund um das Display verläuft, ist bis an den Teil an der Unterseite sehr schmal gehalten und fällt somit kaum auf. Curved steht, wie viele untere euch sicherlich wissen für einen gebogenen Monitor und bei diesem Modell reden wir von einer Krümmung von 2.300 Millimeter. Diese Krümmung sorgt dafür, dass man hier selbst am äußeren Bereich alles etwas besser im Blick hat, als wenn man die gleiche Displaygröße bei einem flachen Monitor betrachten würde.

Am besagten unteren Rand, der etwas breiter ausgeführt ist, sind in der Mitte nach vorne ausgerichtete Bedienungssensoren angeordnet, außerdem findet man hier auch noch links und recht jeweils ein Lautsprecher und einen Helligkeitssensor. Das Design ist durch das matt-schwarze Kunststoffgehäuse sehr schlicht gehalten, macht jedoch dennoch einen hochwertigen Eindruck, da Eizo die zahlreichen Anschlüsse an der Rückseite so platziert hat, dass diese fast alle mit einer Abdeckung abgedeckt werden. Dadurch können die an der Rückseite angeschlossenen Kabel ganz einfach mithilfe des Kabelmanagement sauber am Fuß entlang nach unten hinter den Schreibtisch verlegt werden.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung habe ich eigentlich nichts, was ich hier an diesem gut durchdachten Monitor bemängeln könnte. Man hat hier nicht nur an eine einfach verstellbare Höhe und die Neigbarkeit von 5° nach vorne und 35° nach hinten gedacht, sondern zudem im Fuß ein Drehgelenk integriert, sodass der Monitor ebenso leicht um bis zu 70° gedreht werden kann. Die Anschlüsse sind sehr üppig bemessen, sodass hier eigentlich keine Wünsche offenbleiben sollten und zudem wird eine Garantie von bis zu 5 Jahren geboten. Der Monitor steht durch den runden Standfuß sehr stabil und wackelt nur minimal bis gar nicht beim Tippen auf der Tastatur.

Die einzige und zugleich größte Enttäuschung sind jedoch die zwei verbauten Lautsprecher, denn deren Klang ist leider wirklich eine große Enttäuschung, welche angesichts des Preises zum Gesamtpaket nicht passt. Hier fehlt es absolut an Volumen, sodass man damit absolut kein Spaß haben wird, hier empfiehlt es sich auch externe Lautsprecher zurückzugreifen, denn die Verbauten reichen lediglich für die Wiedergabe von herkömmlichen Systemtönen mehr nicht.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Diagonale38 Zoll (37,5 Zoll)
Krümmung2.300 mm
Farbeschwarz
Format24:10
PanelIPS-Panel
Auflösung3.840 x 1.600 Pixel
Kontrastwert1.000:1
Helligkeitmax. 300 cd/m²
Reaktionszeit5 ms
Bildwiederholrate60 Hz
Blickwinkelhorizontal: 178°
vertikal: 178°
Anschlüsse:1x DisplayPort
2x HDMI
1x USB-C
6x USB 3.0 (2 up, 4 down)
1x RJ45
Abmessungen (B x H x T)93,9 x (411 bis 603,7) x 240
Gewicht13,2 kg
ErgonomieHöhenverstellung: 192,7 mm
Neigung: -5° – 35°
integrierte Lautsprecherja
LieferumfangEizo FlexScan EV3895 Monitor
Netzkabel
Signalkabel USB-C – USB-C (5 A)
Signalkabel HDMI – HDMI
Signalkabel DisplayPort – DisplayPort
2x USB-Kabel (Typ A – Typ B)
Kurzanleitung
Kabelabdeckung
technische Daten des Eizo FlexScan EV3895

Ergonomie und Anschlüsse

Beim Eizo FlexScan EV3895 hat das Unternehmen sowohl im punkto Ergonomie als auch bei den verfügbaren Anschlüssen an alles Wichtige gedacht. Eizo hat dem ergonomischen Monitor einen um 70 Grad nach rechts und links drehbaren Standfuß spendiert, zudem lässt sich der Monitor um 5 Grad nach vorne und 35 Grad nach hinten neigen und zu guter Letzt kann der Monitor um knapp 19 Zentimeter in der Höhe individuelle je nach Vorlieben in der Höhe angepasst werden. Somit kann man den gekrümmten 38 Zoll Monitor perfekt seinem Arbeitsplatz anpassen und lässt im Bezug auf der Ergonomie meiner Meinung nach keine Wünsche offen.

Die zahlreichen Anschlüsse hat Eizo an der Rückseite versteckt und werden zum Großteil von einer Abdeckung überdeckt. Von hinten betrachtet, findet man hier an der linken inneren Seite vom Standfuß aus betrachtet den Anschluss für das Stromkabel und einen zusätzlichen Netzschalter. Somit kann, sofern der Monitor nicht benötigt wird, der Schalter auf „Aus“ gestellt werden und dann wird hier auch 0 Watt Strom benötigt. Auf der gegenüberliegenden Seite also rechts davon, findet man von oben beginnend direkt zwei Anschlüsse für HDMI, darunter ein DisplayPort, dann ein USB-C, 2 x USB-B und ein Ethernet-Anschluss. Die USB-C Buchs ist für mich dabei die wichtigste, denn darüber hab ich nicht nur das Bild meines MacBooks auf den Monitor übertragen, sondern zudem überträgt diese auch zugleich den Ton, Daten und Strom mit einer max. Leistung von 85 Watt, sodass ich mein MacBook direkt über den Monitor mit Strom versorgen konnte, ohne dass ich dieses mit dem normalen Netzteil noch an einer weiteren Steckdose anschließen musste. Permanent zugänglich sind die hinten rechts an der Außenseite platzierten vier USB-A-Ports (USB 3.0) und die zusätzliche 3,5 mm Klinkenbuchse.

Zu guter Letzt wirbt Eizo beim FlexScan EV3895 noch mit einer KVM-Switch-Funktion, welche einen sehr großen Vorteil bringt, wenn man den Monitor samt den daran angeschlossenen Eingabegeräten (Maus und Tastatur) sowohl am Home-Office Laptop von der Arbeit als auch zugleich mit dem eigenen PC nutzen möchte. Das Arbeiten ist darüber somit viel angenehmer, völlig ohne Unterbrechungen und zudem hat man hier kein Chaos auf dem Schreibtisch.

(Ergonomie und Anschlüsse: 5 von 5 Punkten)

Bildqualität

Eizo hat dem FlexScan EV3895 ein mattes, jedoch nicht komplett spiegelfreies IPS-Panel aus dem Hause LG spendiert, welches mit einer Auflösung von 3.840 x 1.600 Pixel daher kommt. Somit resultiert im Zusammenhang mit dem 37.5 Zoll Display eine Pixeldichte von 111 Pixel pro Zoll, also relativ scharfes Bild. In einem leicht abgedunkelten Zimmer habt ihr bezüglich der Spiegelungen im Display kein Problem, solltest ihr jedoch im Hintergrund ein Fenster haben, durch welches im Verlaufe des Tages teils starkes Sonnenlicht einfallen kann, könnte es dazu kommen, das leichte reflektieren unvermeidbar sind, diese halten sich jedoch im Rahmen. Die max. Helligkeit gibt Eizo mit bis zu 300 Nits an, dies reicht im normalen Home- und Büroeinsatz auch eigentlich aus, doch arbeitet man z. B. von zu Hause in einem lichtdurchfluteten Bürozimmer, dann würde eine etwas höher Helligkeit dennoch nicht Schaden, denn gerade beim Preis von über 1.500€ hätte ich mir hier noch etwas mehr Reserven gewünscht. Die Helligkeit ist über das Display gut verteilt, lediglich nach außen hin kann man beim Genauen betrachten erkennen, dass hier das Display etwas Heller wird, was jedoch sehr gering ist und nicht jedem auffallen wird.

Bezüglich der Bildwiederholfrequenz schneidet der Monitor nur durchschnittlich ab, denn die 60 Hertz sind hier, wenn ich diese mit der Konkurrenz von LG und Co. vergleiche, nicht gerade ein Spitzenwert. Jedoch reichen euch die 60 Hertz für die alltäglichen Office-Anwendungen voll und ganz aus, nur zum Zocken ist dies logischerweise dann weniger ratsam, denn sucht man sich für diesen Bereich ein Monitor, sollte man auf eine höhere Bildwiederholfrequenz achten. Im Allgemeinen würde ich den Eizo FlexScan EV3895 daher nicht als Gaming-Monitor bezeichnen, denn zum einen gibt es hier preislich sinnvollere Modelle und zudem bewirbt Eizo diesen auch nicht als solches, sondern als überzeugenden Office-Monitor, für was dieser auch ideal gemacht ist.

Die Bildqualität des Eizo FlexScan EV3895 ist sehr gut, das große Curved-Design im Sonderformat von 24:10 gefällt mir sehr gut, denn so kann ich damit problemlos mehrere Fenster öffnen ohne den Überblick zu verlieren. In der einen Ecke das Word-Dokument, in der unteren rechten den Webbrowser und dabei noch rechts in der Ecke die Konferenz mit den Kollegen, das ist damit absolut kein Problem.

(Bildqualität: 4 von 5 Punkten)

Stromverbrauch 

Eizo legt viel Wert auf Monitore mit einem möglichst geringen Stromverbrauch, daher setzt man hier zum einen auf einen Helligkeitssensor, der automatisch die Helligkeit dem aktuellen Umgebungslicht anpasst und verbaut auch einen Netzschalter, der die Stromversorgung komplett unterbricht. Der Helligkeitssensor passt dabei logischerweise die Helligkeit ideal an, doch sollte es dem Nutzer nicht passen, kann man diese selbst regulieren und der Sensor merkt sich die Einstellung dann anschließend.

Im Alltag habe ich den Monitor mit dem automatischen EcoView-Optimizer verwendet. Dabei reduziert der Helligkeitssensor im dunklen vollautomatisch bei dunklerem Bild die Hintergrundbeleuchtung, was dazu führt, dass zusätzlich bis zu 30 % Strom gespart wird, ohne dabei im Bezug auf die Bildqualität Einbußen erleben zu müssen. Ich musste hier eigentlich zu keiner Zeit die Helligkeit im Nachgang manuell ändern, sodass ich die verbauten Sensoren nur loben kann, denn diese Arbeit sehr gut.

Im Schnitt kann man somit von einem Stromverbrauch von knapp 30 Watt ausgehen, schaltet man die zusätzlichen Funktionen ab und möchte einfach permanent die max. Helligkeit geboten bekommen, dann muss man hingegen mit knapp 50 Watt leben, was jedoch bedingt auf die Größe des Monitors immer noch ein sehr guter Wert ist. Im Standby-Modus beläuft sich der Verbrauch, ohne dass man ein Gerät mit Strom versorgt auf 0,5 bis 0 Watt.

(Stromverbrauch: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Bei der Bedienung des Eizo EV3895-BK setzt man auf elektrostatischen Bedienelementen anstelle von mechanischen Tasten, dies lässt sich zwar angenehmer bedienen und schaut eleganter aus, doch schade ist hier der Nachteil, dass sich die Tasten nicht voneinander unterscheiden lassen. Abgesehen davon wiederum ist das Einstellungsmenü sinnvoll und durchdacht aufgebaut, doch aufgrund des Umfangs kann man hier dann vor allem am Anfang etwas den Überblick verlieren.

Im Menü können die üblichen Werte wie z. B. Helligkeit, Kontrast, Gamma-Werte eingestellt werden, doch dabei ist beim Eizo EV3895-BK natürlich bei Weitem noch nicht Schluss. Insgesamt stehen euch hier nämlich sechs einstellbare Displaymodi zur Verfügung (2x frei einstellbare Profile, sRGB, Paper, Movie und DICOM). Den meisten würde ich hier zum sRGB-Modi raten, denn dadurch wird Windows im Farbraum sRGB dargestellt.

Besonders praktisch hat sich bei mir im Alltag die Picture-in-Picture Funktion herausgestellt, denn dadurch ist es problemlos möglich, mehrere Geräte an dem Monitor zu verwenden. Somit kann man bis zu drei Signalquellen auf dem Bildschirm Anzeige lassen. Dies erspart einem zum einen viel Zeit und der Wechsel von den Wiedergabequellen entfällt. Dabei kann man verschiedene Layouts wählen und somit ganz selbst entscheiden, welche Signalquelle größer als die anderen dargestellt werden soll usw.

(Bedienung 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Beim Eizo EV3895-BK handelt es sich um einen hervorragenden Office-Monitor, der kaum Schwächen zeigt, aber zugleich lässt sich dies der Hersteller auch sehr gut bezahlen. Zu den Stärken zählen definitiv das sehr schöne und hochauflösende Display, welches dank der idealen Krümmung das Arbeiten mit mehreren Programmen auf einmal ermöglicht. Zudem überzeugt der Monitor mit einem intelligenten Strommanagement, denn dank der guten Software und dem Helligkeitssensor verbraucht der Monitor für seine Größe nicht viel Strom, überzeugt aber dennoch jederzeit mit einer gestochen scharfen und ideal beleuchteten Darstellung. Der Monitor ist zudem eine enorme Erleichterung, wenn man diesen mit mehreren Geräten nutzen möchte, denn dank KVM-Switch mit Picture-by-Picture Funktion kann man die Darstellung des jeweiligen Geräts perfekt anpassen und zudem auf allen Geräten die gleiche Eingabegeräte verwenden, welche am Monitor angeschlossen sind.

Preis/Leistung

Die UVP des Eizo EV3895-BK hat das Unternehmen zum damaligen Marktstart mit stolzen 1.784€ festgesetzt, inzwischen ist der Monitor jedoch einige Zeit erhältlich und kostet zum Testzeitpunkt rund 1.465 €. Das ist natürlich immer noch relativ viel Geld, doch dafür zeigt der Monitor nur wenige Schwächen, bietet 5 Jahre Garantie und zahlreiche Anschlussmöglichkeiten. Zu den Schwächen zählen wiederum die enttäuschenden integrierten Lautsprecher und die teils etwas umständliche Bedienung über die Sensor-Tasten. Außerdem eignet sich der Monitor aufgrund der geringeren Helligkeit und der Bildwiederholungsrate von nur 60 Hertz kaum zum Zocken.

Eizo FlexScan EV3895

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.eizo.de/

Ecovacs Winbot 920

In aller Kürze

Beim Ecovacs Winbot 920 handelt es sich um einen sehr interessanten Fensterputzroboter, der seinen Job so weit überraschend gut erledigt, auch wenn es nicht ganz so perfekt sauber wird, wie wenn man die Fenster herkömmlich putzt. Der Putzroboter arbeitet natürlich nicht komplett autonom, schließlich kann dieser im Haus nicht von Fenster zu Fenster wandert und diese dann reinigen. Als Besitzer muss man den Roboter selbstverständlich an jedem Fenster andrücken und dann saugt dieser sich fest und reinigt das Fenster. Am Ende teilt er mit, dass er fertig ist und muss dann wieder entfernt werden. Des Weiteren müsst ihr das Reinigungsmittel manuell auftragen und den Roboter am besten immer mit dem Sicherungsseil absichern.

Sinnvoll ist der smarte Fenster-Putzroboter vor allem bei Neubauten, wo viele großflächige Verglasungen und Fenster verbaut sind, oder auch bei einem Wintergarten. In einem Altbau, wo die Fenster kleiner sind, würde der Roboter weniger Sinn machen, da man dann ständig den Roboter umsetzen müsste und somit die herkömmliche Reinigung definitiv viel schneller wäre.

Gefällt uns

  • gründliche Reinigung von Blütenstaub
  • gute Verarbeitung
  • sicherer Halt am Fenster
  • einfache Bedienung

Gefällt uns weniger

  • Manuele Handriffe notwenig
  • Steckdose in der nähe erforderlich
  • absicherung über Karabinder nicht immer möglich
  • sehr Hartnäckiger Schmutz wird nicht entfernt

Ecovacs Winbot 920

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Ecovacs Winbot 920 wird ebenso wie ich es bereits von Winbot X kenne, in einer stabilen Verpackung geliefert, die rundum mit Informationen zum Produkt bedruckt ist und zudem mit einem praktischen Transportgriff ausgestattet wurde.

An der Hauptseite präsentiert Ecovacs den neusten Zuwachs der Winbot-Familie, den Ecovacs Winbot 920. Diesen kann man hier von oben betrachtet sehen und bekommt zudem mitgeteilt, um welches Modell es sich handelt und zu welcher Produktkategorie dieser zählt. Außerdem informiert Ecovacs in dem blauen Bereich über die für das Unternehmen wichtigsten Ausstattungsmerkmale, zu denen die intelligente WIN-SLAM 2.0 Navigation, die sichere Reinigung mit Sicherungsseil, das schlanke Design und die Randerkennung zählen. Somit hat der Winbot 920 kein Problem damit, Verglasungen ohne Rahmen zu reinigen. Bei der linke schmalen Seite zeigt Ecovacs nicht nur den Roboter erneut, sondern geht hier auch noch mal auf das sehr durchdachte Sicherheitssystem des Winbot 920 ein, welches eine zuverlässige Reinigung ermöglicht.

An der Rückseite geht Ecovacs erneut auf die Vorteile des Winbot 920 ein, jedoch dieses Mal ausführlicher in mehreren Sprachen. Hier wird dann zudem auf die neue benutzerfreundliche Interaktion hingewiesen, da man nun eine App Steuerung ermöglicht, dazu später mehr. Zu guter Letzt geht man an der rechten schmalen Seite noch einmal etwas genauer auf die WIN-SLAM 2.0-Navigation ein.

In der Verpackung hat Ecovacs alles schön in einer Laptoptaschen ähnelnden Transporttasche verstaut, sodass ich beim Nichtgebrauch den Fensterputzroboter wunderbar darin verstauen konnte und somit auch problemlos transportieren kann. So habe ich den Roboter darin sehr gut im Auto verladen können und auch die Fenster im Neubau meiner Schwester reinigen können, was so einfach ein wenig besser zu transportieren ist, als jedes Mal alles in der Verpackung zu verstauen.

Im Inneren der zeitweilige Transporttasche findet man den Fensterputzroboter mit einem bereits angebrachten Mikrofaserwischtuch und dem am Stromkabel befestigten Sicherungsseil, ein Netzteil mit EU-Stecker, drei Ersatz Mikrofaserwischtücher, eine Reinigungslösung sowie ein kleines Poliertuch und die üblichen Bedienungsanleitungen in verschiedenen Sprachen

(Verpackung: 5 von 5 Punkten)

Design

Beim Ecovacs Winbot 920 handelt es sich wie bei allen Fensterputzrobotern aus dem Hause Ecovacs um einen quadratischen Fensterputzroboter, der in einem schlichten Weißen-Farbton daher kommt und soweit einen soliden und wertigen Eindruck macht. Da der Robert anders als der Winbot X keinen reinen Akkubetrieb ermöglich, ist dieser gut 100 Gramm leichter und kommt somit auf ein Gesamtgewicht von 1,7 kg. Die Größe des Winbot 920 beträgt 247 x 248 x 78 mm (L x B x H), daher ist der Winbot 920 wenige Millimeter größer als der Winbot X, dies macht bei der Reinigung jedoch keinen merklichen Unterschied. Das Mikrofaserwischtuch wird einfach, aber zugleich absolut sicher an der Unterseite des Roboters mit den Klett-Punkten gehalten und deckt den Rahmen des Roboters ab. Der innere Teil muss dabei logischerweise frei bleiben, da hier der wichtige Bereich sitzt, über den der Wischroboter den Ansaugdruck erzeugt, mit dem er sich an die Scheibe festsaugt.

Der Ecovacs Winbot 920 kommt in die Ecken der Fenster natürlich deutlich besser ran als seine runde Konkurrenz, doch ganz perfekt kann dies natürlich selbst der Winbot 920 nicht. Dies liegt daran, dass er an allen Ecken mit Sensoren ausgestattet wurde, die verhindern, dass der Roboter bei rahmenlosen Fenstern nicht über das Glas hinwegfährt und zudem erkennt der Putzroboter so auch den Rahmen der Fenster. Bei diesen Sensoren handelt es sich um gefederte Kunststoffelemente, die beim Überfahren eines rahmenlosen Glases ausfedern, wodurch der Ecovacs Winbot 920 das Signal bekommt, er muss wieder in die andere Richtung fahren, da hier das Glas endet. Des Weiteren besitzt der Putzroboter an zwei Seiten (in die Richtung, in der er fahren kann) je einen Bumper (Stoßfänger), wie man es bereits von den herkömmlichen Saugrobotern kennt. Damit fährt der Fensterputzroboter den Fensterrahmen an und erkennt dessen Konturen.

An der Oberseite, welche man beim verwenden des Roboters immer sieht, befindet sich auffällig in der Mitte ein länglicher blauer Griff, mit dem man den Roboter wunderbar an das Fenster ansetzen kann und daraufhin beginnt dieser automatisch mit der Reinigung bzw. erzeugt sein Ansaugdruck. Hier findet man im oberen Bereich des Griffes auch ein Power-Knopf, der dazu dient, den Roboter am Ende wieder von der Scheibe zu entfernen. Links unten sind ein paar kleine Löcher, unter der sich ein Lautsprecher versteckt. Über diesen Lautsprecher teilt euch der Ecovacs Winbot 920 mit, wann er fertig ist und von der Scheibe entfernt werden kann und informiert zudem über seinen Status, sodass dieser euch auf Englisch mitteilt, wenn ihr z. B. vergessen habt, das Stromkabel anzuschließen.

Im Zentrum des Reinigungstuches an der Unterseite befinden sich zwei gummierte Antriebsstränge, die je Antriebsstrang von zwei verzahnten Rollen angetrieben werden. Diese gummierten Antriebe sind wichtig, denn durch das erzeugt Vakuum muss sich der Putzroboter zwar sicher an die Scheibe saugen, aber zugleich auch noch bewegen können. Zu guter Letzt findet man hier im inneren Bereich auch den von den Ecovacs Produkten bereits bekannten roten Hauptschalter, über welchen man den Winbot 920 einschaltet kann und eine LED, welche auf eine korrekte Anwendung hinweisen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Ecovacs Winbot 920 ist so weit sehr gut, sodass ich hier nichts sonderlich viel bemängeln könnte. Der Klett an der Unterseite hält das Reinigungstuch absolut sicher an seiner Stelle und auch sonst macht das Gehäuse einen wertigen Eindruck. Was ich jedoch etwas Schade finde, ist das Ecovacs beim Winbot 920 auf den elektronischen Saugnapf des Winbot X verzichtet hat, denn diesen konnte ich immer an einer haftenden Oberfläche befestigen, was mit dem herkömmlichen Sicherungsseil leider nicht immer möglich ist.

Des Weiteren erfordert es beim Winbot 920 immer, dass eine Steckdose in der Nähe ist, da hier kein permanenter Akkubetrieb möglich ist. Das Kabel hat Ecovacs hier jedoch lang genug bemessen (4,2 Meter), sodass man eigentlich immer eine Steckdose in der Nähe findet sollte und falls es mal während der Reinigung ein Stromausfall geben sollte, hat Ecovacs ebenfalls vorgesorgt. Für diesen Fall hat man nämlich einen kleinen Pufferspeicher integriert, sodass die Stromversorgung sofern dieser ausfallen sollte für bis zu 30 Minuten gesichert ist.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

AntriebsartStromversorgung über Steckdose
ReinigungsmodusAutomatisch, X2, Punktuell, mit Kantenerkennungssensoren und Puffer
Farbeweiß
Lautstärkeca. 70 dB
FormEckige Form mit großem flächigem Reinigungstuch
Betriebszeitunbegrenzt
SensorenAusschaltschutz, Kantenerkennung, Sensoren zur Erkennung Rahmenloser Glasoberflächen, Alarm, Sicherungsseil.
Maße & Gewicht24.7 cm x 24,8 cm; Gewicht knapp 1,7 kg
Länge des Stromkabels
4,2 m
Länge des Sicherungsseils1,5 m
LieferumfangFensterreinigungsroboter WINBOT 920
Reinigungslösung
Poliertuch
Netzadapter inkl.Verlängerungskabel
4 Reinigungspads
Sicherungsseil mit Karabiner
Benutzerhandbuch
technische Daten des Ecovacs Winbot 920

Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme des Ecovacs Winbot 920 ist eigentlich sehr einfach und erfordert nur wenige Schritte. Zuerst verbindet man des Winbot 920 mit dem Netzteil und Stromkabel, sodass dieser mit Strom versorgt wird. Dann kann man bei Bedarf auch die Ecovacs Home App, welche kostenlos für Android und iOS verfügbar ist, aus dem jeweiligen AppStore herunterladen. Hat man den Roboter nämlich über die App eingerichtet, was sehr einfach vonstattengeht, kann man darüber z. B. einstellen, ob der Roboter beim Reinigungsvorgang eine automatische Reinigung, eine Tiefenreinigung oder Punktreinigung ausführt. Unbedingt notwendig ist die App jedoch nicht, denn vor Werk aus reinigt der Putzroboter die Fenster dann im Automatischen-Modus.

Nachdem der Winbot 920 mit dem Stromnetz verbunden wurde und ihr den Roboter bei Bedarf eingerichtet habt, kann das Sicherungsseil an einem festen Gegenstand wie z. B. einer Gardinenstange, einem Möbelstück usw. befestigen. Anschließend muss man das beiliegende Reinigungsmittel jeweils achtmal auf die zwei breiten Seiten des Wischtuchs aufsprühen. Dabei jedoch unbedingt drauf achten, dass man nicht zu viel aufträgt und dies nicht auf den gummierten Antrieben landet, denn sonst würde der Roboter rutschen und den Reinigungsvorgang eventuell nicht starten, da er nicht sicher halten würde. Anschließend den Hauptschalter einschalten und den Roboter an die Scheibe drücken, bis dieser sich daraufhin selbstständig festsaugt und mit der Reinigung vollautomatisch beginnt. Dies teilt einem der Roboter auch durch ein Signalton mit und informiert euch zudem, wenn er den Vorgang abgeschlossen hat, sodass ihr diesen wieder am Griff haltet und dabei einig Sekunden den Knopf betätigt, sodass er dabei das Vakuum bzw. das Ansaugen an die Scheibe beendet.

Die Sicherung des Ecovacs Winbot 920 ist eigentlich der aufwendigste und zugleich nervigste Teil des Roboters. Den gerade im Neubau stell ich mir hier bei so gut wie jedem Fenster die Frage, wo mach ich dies am besten Fest? In der Beschreibung steht, dass man den Karabiner an einem festen und sicheren Metallgeländer befestigen soll, was ich bei mir jedoch nirgends finde. Doch ich habe mir hier etwas Gedanken gemacht und habe den Roboter teils am Griff der Fenster befestigen können.

(Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Reinigung & Navigation

Sobald der Roboter sicher am Fenster angebracht wurde, beginnt dieser mit dem zuvor in der App festgelegten Reinigungsmodus. Von Werk aus ist hier „Auto“ eingestellt, sodass der Roboter je nachdem, wie man diesen ansetzt, einmal alle Bereiche abfährt und dann fertig ist. Hat man hingegen Tiefenreinigung in der App ausgewählt, fährt der Roboter erst das Fenster in der Senkrechten und dann horizontal ab. Es ist sehr faszinieren, dem Fensterputzroboter das erste Mal zuzusehen, denn wenn man so etwas noch nicht kennt, ist man schon erstaunt, wie das ganze funktioniert, wie dieser sich so einfach an dem Fenster festsaugt und dann seine Bahnen abfährt. Dabei erreicht der Roboter eigentlich bis auf die Ecken all Bereiche, was für deine überraschend gründliche Reinigung sorgt.

Natürlich kann der Winbot 920 nicht wie ein Saugroboter komplett autonom arbeiten. Man muss nämlich zum einen regelmäßig das Reinigungstuch mit dem Reiniger besprühen und den Roboter von Fenster zu Fenster transportieren und zudem absichern.

Grundsätzlich war ich von der Reinigungsleistung des Ecovacs Winbot 920 positiv überrascht. Besprüht man das Reinigungstuch gleichmäßig, dann gelingt dem Winbot 920 eine nahezu streifenfrei und überraschend gründliche Fensterreinigung. Sehr hartnäckige Verschmutzungen beseitigt das Gerät jedoch nicht so gut, dafür ist der Anpressdruck einfach nicht ausreichend, sodass einem sowieso geraten wird, die Fenster einmal gründlich manuell zu reinigen, bevor man den Fensterputzroboter benutzt. Anschließend kann man die Fenster regelmäßig mit dem Roboter reinigen und bekommt so die besten Reinigungsergebnisse. Leichtere Verschmutzungen wie Fingerabdrücken von Kinder und der häufig anfallende Blütenstaub entfernt der Winbot 920 wiederum sehr zuverlässig.

(Reinigung & Navigation: 4 von 5 Punkten)

Sicherheit  

Während der Reinigung muss man sich keine Sorgen machen, dass der Winbot 920 die Haftung verliert und zu Boden stürzt. Schließlich würde dieser sich zum einen melden, wenn er keinen sicheren Halt erzeugen kann, wäre zudem in den meisten Fällen mit dem Sicherungsseil gesichert und besitzt einen 30 Minuten Puffer-Akku, der automatisch eingreift, falls die Stromversorgung ausfallen sollte.

Eine völlig autonome Angelegenheit ist der Ecovacs Winbot 920 sowieso nicht, denn schließlich müsst ihr diesen nach dem Reinigen selbst entfernen und zum nächsten Fenster transportieren. Daher solltet ihr beim Reinigen immer anwesend sein bzw. euch nicht weit vom Roboter entfernen, da dieser je nach Fenstergröße nach gut 10 Minuten fertig ist und abgenommen werden sollte.

(Sicherheit: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke

Von der Lautstärke her ist der Ecovacs Winbot 920 bis zu 70 dB laut, was zwar nicht gerade leise ist, doch viel lauter als ein guter Saugroboter ist dies nicht. Die Lautstärke wurde ich daher als normale und absolut ertragbar bezeichnen.

(Lautstärke: 4 von 5 Punkten)

App

Die Einrichtung über die App ist wie von Ecovacs gewohnt sehr einfach und somit auch schnell erledigt. Dazu wählt man einfach zu Beginn das Produkt aus, welches man mit der App einrichten möchte und folgt dann der Schritt für Schritt Anleitung, welche einem zeigt, wie man den Roboter einschaltet usw. Anschließend sollte euch der Roboter direkt in der App angezeigt werden, wählt man diesen aus, wird diese in der App hinterlegt und kann bei Bedarf mit einem Namen versehen werden, was eventuell bei mehren Produkten Sinn macht. Im Anschluss folgt noch kurz eine kurze Anleitung, welche einem die wichtigen Handgriffe des Roboters zeigt uns schon ist man auf der Hauptseite, auf der man alles wichtige Einstellen kann.

Die App ist unerlässlich, wenn man die Tiefen- und Punktreinigung nutzen möchte, denn diese beiden Funktionen und die Steuerung via Smartphone ist nur darüber möglich. Selbstverständlich können über die App auch Firmwareupdates heruntergeladen und installiert werden, sofern der Hersteller eventuelle Fehler beheben möchte oder den Funktionsumfang erweitern will.

In der App kann man dann zwischen den drei Modis auswählen und man kann die Fernbedienung über das Smartphone verwenden. Außerdem ist es möglich, die Reinigung kurz zu pausieren oder den Roboter an einen vorgegebenen Punkt zurückzuschicken, was praktisch ist, wenn man den Roboter am aktuell Punkt nicht erreichen kann.

Die App ist so weit gut aufgebaut, doch gerade für die Auswahl der Modi hätte man eventuell auch entsprechende Tasten am Gerät integrieren können, sodass auch diejenigen, die kein Smartphone haben, alle Modis nutzen könnten.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Winbot 920 von Ecovacs soll die Fenster im Haus einfach und sicher strahlend sauber putzen. Ganz so einfach ist es dann jedoch leider nicht und ganz ohne menschliches Zutun funktioniert dies dann aktuell nicht. Von einem völlig autonomen reinigen, wie wir es inzwischen von Saugrobotern kennen, sind wir hier noch weit weg, doch das es hier jemals eine Lösung gibt, bezweifle ich zum jetzigen Zeitpunkt. Dennoch hat Ecovacs mit dem Winbot 920 einen ausgetüftelten und soweit gut funktionierenden Fensterputzroboter entwickelt, der mich gerade beim Reinigen von vielen großen Fensterfronten, die normalerweise nicht so einfach zu reinigen sind, überzeugt hat. Wir haben einen Neubau, wo all Fenster sehr groß sind, hier macht der Roboter bei den Fenstern mit Festverglasung durchaus einen sehr guten Job. Natürlich muss ich hier bei der Reinigung permanent anwesend sein, aber dies müsste ich bei der normalen Reinigung mit der Hand auch und während der Roboter das Fenster wischt, sauge ich die Räume oder ähnliches.

In einem Altbau mit vielen kleinen Fenster, die man auch so also händisch sehr gut reinigen kann, lohnt sich der Putzroboter meiner Meinung nach nicht, denn in der Zeit, in welcher der Roboter zum Reinigen von einem Fenster mehrer Minuten benötigt, hat man sicherlich zwei oder mehr Fenster von außen und innen gereinigt. Warum Ecovacs mit dem Winbot 920 nun nach dem von mir bereits getesteten Winbot X wieder ein kabelgebunden Modell auf den Markt gebracht hat, ist für mich zwar ein kleines Rätsel, doch vermutlich war hier die Akkulaufzeit von max. 50 Minuten ein Punkt, welchen man umgehen wollte und so lieber ein Modell mit einem sehr langen Kabel entwickelt hat.

Preis/Leistung

Die UVP des Ecovacs Winbot 920 hat das Unternehmen mit 399 € angesetzt, was ein wenig günstiger ist als der Winbot X. Preislich hat sich hier bei dem noch relativ neuen Modell nicht viel getan und so bekommt man diesen auch nicht wesentlich günstiger.

Der kleine Putzhelfer ist somit ganz klar kein Schnäppchen, doch wer viele große und schwer erreichbare Fenster besitzt, wird damit sicher einen treuen Putzhelfer finden, der sich schnell bezahlt macht. Durch seine große Kabelreichweite und den Netzbetrieb kann dieser problemlos große Flächen reinigen, sodass selbst ein Wintergarten mit viel Verglasung kein Problem ist. Man darf hier jedoch nicht erwarten, dass man den Fensterputzroboter direkt auf ein stark verschmutztes Fenster, welches man sehr lange nicht gereinigt hat, anbringt und dieser alles perfekt reinigt. Es wird empfohlen, stark verschmutzte Fenster das erste Mal manuell vorzureinigen und dann regelmäßig mit dem Roboter zu reinigen, denn dann ist das Ergebnis am Besten, da der Winbot 920 keinerlei Probleme mit Blütenstaub und Fingerabdrücken hat.

Ecovacs Winbot 920

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller:Ecovacs.com/at

Aftershokz Aeropex

In aller Kürze

Aftershokz setzt bei seinen Kopfhörern auf die sogenannte Bone-Conduction-Technolgie. Dabei handelt es sich definitiv nicht um einen klassischen Kopfhörer, der die Musik direkt durch den Ohrkanal ins Gehör überträgt, sondern um einen Kopfhörer, der den Klang über die Wangenknochen zum Innenohr leitet. Der Vorteil ist dabei, dass die Ohren frei bleiben und man so sein Umfeld deutlich besser wahrnimmt, einen Punkt, der vor allem beim Sport im Freien von Vorteil ist. Zudem hat man hier einen sehr angenehmen Tragekomfort, was bei klassischen In-Ears nicht der Fall ist. Außerdem tragen sich die besonderen Kopfhörer auch sehr gut in der Kombination mit einer Brille und Mütze und dank Bluetooth kann man die Lieblingsmusik direkt aus dem Internet streamen. Nachteil, der Klang kann hier bezüglich der max. Lautstärke und der Klangqualität nicht ganz mit den klassischen In-Ears mithalten.

Gefällt uns

  • Tragekomfort
  • IP67-Zertifizierung
  • geringes Gewicht (26 Gramm)
  • Bone-Conduction-Technolgie (Ohren bleiben frei)

Gefällt uns weniger

  • Klang nicht so wie bei In-Ears

Aftershokz Aeropex

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Aftershokz liefert den neuen Aeropex wie ich es bereits von den Xtrainerz gewohnt war, in einer komplett weißen Verpackung aus. Dabei wurde die eigentlich stabil Hauptverpackung von der Seite in eine dünnere, rundum bedruckte Umverpackung eingeschoben.

Auf der Vorderseite ist hier bei meinem Modell eine junge Frau nach ihrem sportlichen Workout abgebildet, welche die Kopfhörer in der Farbe, die ich gewählt habe, trägt. Natürlich darf an der Vorderseite keinesfalls der dezente Herstellername an der oberen Ecke und der deutlich größer aufgedruckte Name der Kopfhörer „Aeropex“ nicht fehlen. Des Weiteren weißt Aftershokz wie gewohnt direkt darunter darauf hin, dass es sich um kabellose Bone-Conduction Kopfhörer handelt und man wird direkt darüber informiert, dass man auf das Produkt die üblichen 2 Jahre Garantie gibt. Weiter Informationen zu den Kopfhörern gibt es hier dann noch auf der Rückseite, an der Unterseite widmet man sich nämlich wie üblich nur einigen Details zum Unternehmen.

Neben einer ausführlicheren Darstellung der Kopfhörer erblickt man an der Rückseite selbstverständlich erneut der Hersteller- und Modellname, zudem verrät man hier jedoch auch noch ein paar technische Details. Dabei konzentriert sich Aftershokz auf die 7 für das Unternehmen wichtigsten Ausstattungsmerkmale. Zu diese zählen: Das Open-Eear Design, sodass man weiterhin sein Umfeld wahrnehmen kann, eine hohe Klangqualität durch PremiumPitch 2.0 Stereo Sound, die gleichziehe Kopplung mit mehren Geräten, 8 Stunden Akkulaufzeit, der Schutz nach IP67, das geringe Gewicht und der Warnhinweis, der einen mitteilt, dass man den Akku aufladen soll.

Entfernt man die Hülle von der Hauptverpackung, kann man diese an der Seite aufklappen, denn diese wird lediglich von zwei Magneten geschlossen gehalten. In der Innenseite verläuft dann ein großes Bild, welches zwei sportliche Menschen zeigt, die Kopfhörer von Aftershokz beim Laufen tragen. Klappt man hier nun den dicken Teil der Verpackung nach rechts auf, erblickt man direkt die Aftershokz Aeropex Kopfhörer, welche hier schön präsentiert werden. Im rechten Teil findet man eine Abdeckung mit dem Titel „Accessoires“, sodass man direkt weiß hier darunter versteckt sich der Lieferumfang. Hierbei handelt es sich um eine Kurzanleitung sowie um eine Garantiekarte und im Inneren findet man eine wertige Silikon-Tasche mit einem Magnetverschluss. Darin hat Aftershokz das restliche Zubehör versteckt, bei dem es sich um zwei Ladekabel handelt, einen weiteren ausführlicheren User-Guide und zwei wasserdichte Ohrstöpsel, welche in einem praktischen Etui verstaut wurden.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Aftershokz Aeropex handelt es wie bereits angedeutet um keinen herkömmlichen Kopfhörer, denn allen Modellen, welche Aftershokz im Sortiment hat, bezeichnet man als sogenannten Bone-Conduction Kopfhörer. Der Unterschied dabei besteht darin, dass die Kopfhörer hierbei nicht im Ohrkanal stecken, sonder außen vor dem Ohr am Wangenknochen sitzen. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass beide Ohren frei bleiben und man zum einen kein permanentes Druckgefühl im Ohr hat und zudem das Umfeld um sich herum nahezu ungestört wahrnehmen kann. Nachteil daran ist jedoch, dass der Klang anders übertragen wird und sich somit nicht ganz so gut entfallen kann wie bei tief im Ohr sitzende In-Ears.

Wie bei allen anderen Kopfhörer von Aftershokz sind auch beim Aeropex beide Transducer (Klangerzeuger) mit einem ca. 3 mm dicken Federstahlkern mit Titanlegierung verbunden. Damit sich die Kopfhörer angenehm tragen und zudem perfekt gegen Wasser geschützt sind, wurden diese mit einem sehr angenehm anfühlenden Gummimaterial überzogen. Sieht man die Aftershokz Aeropex das erste Mal und kennt diese Art von Kopfhörer nicht, würde man meinen, dass diese wie ein In-Ear Kopfhörer mit Nackenband am Hals bzw. Nacken verlaufen, doch dem ist nicht so, denn die Kopfhörer liegen nicht am Hinterkopf auf, sondern stehen hier für einen angenehmeren Tragekomfort etwas ab. Diese wurde von Aftershokz nicht ohne Grund so gemacht, denn somit konnte das Unternehmen sehr gut verhindern, dass die Kopfhörer bei Sport stören. Schließlich kleben diese somit beim Schwitzen nicht an den Körper fest und zudem wird auch verhindert, dass das sonst übliche Nackenband am Hals reibt bzw. klopft.

Hinter dem Ohr verläuft das „Nackenband“ auf beiden Seiten in ein dickeres Element. Dieses ist 35 x 15 x 8 (L x B x T) mm dick und beherbergt links lediglich den Akku und auf der rechten Seite ein weiteren Teil des Akkus sowie ein paar Steuerungsknöpfe und direkt daneben die offenen Ladekontakte. Von dem gerade eben erwähnten dickeren Elemente verlaufen die Kopfhörer wieder etwas dünner über das Ohr, bis diese an zwei dickeren Elemente enden. Diese sind knapp 24 x 15 x 11 (L x B x T) groß und beinhalten die Transducer, die Technologie der Bone-Conduction Klangübertragung. Am linken Transducer findet man zudem eine Multifunktionalste, über die man die Musik steuern kann, wie das funktioniert, erkläre ich jedoch später beim Punkt „Bedienung“.

Das Design der Aftershokz Aeropex, welche insgesamt in vier Farben erhältlich sind, darunter: Schwarz, Blau, türkis und rot, gefällt mir sehr gut. Man setzt hier bei allen Farbvarianten auf ein zweifarbiges Gehäuse, sodass bei fast allen Modellen der vordere Teil in einem helleren Farbton gehalten wurde wie der hintere Teil. Eine sehr tolle Idee, was dazu führt, das die Kopfhörer schöner aussehen, als wenn diese nur in einer Farbe ausgeführt wären.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Aftershokz Aeropex ist sehr gut. Ich habe hier bei diesem Kopfhörer nichts zu bemängeln, der Kopfhörer ist sehr leicht, wurden angenehm weich beschichtet und ist zudem nach IP67 geschützt gegen Schweiß, Staub und Wasser. Somit kann man mit den Kopfhörern problemlos Schwimmen gehen, bloß tauschen sollte man damit nicht. Praktisch finde ich dabei zudem, dass man nicht wie bei manchen anderen Modellen darauf achten muss, dass der Ladeanschluss geschlossen ist, denn durch die spezielle PIN-Aufladung kann in das Gehäuse kein Wasser eindringen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtBone-Conduction Kopfhörer
Besonderheitensehr leichte Bluetooth-Kopfhörer, wasserdicht nach IP67
FarbeSchwarz, blau, türkis und rot
AkkuMusiklaufzeit: bis zu 8 Stunden
Ladezeit: ca. 2 Stunden
Gewicht 26 g
Übertragungsbereich20- 20.000 Hz
TönerJeweils links und rechts ein Knochenleitungswandler
Lieferumfang· Aeropex Bluetooth-Kopfhörer
· Zwei magnetische Ladekabel 
· Silikontasche 
· Ohrstöpsel
Technische Daten des Aftershokz Aeropx

Tragekomfort

Als ich den Aftershokz Aeropex das erste Mal in der Hand gehalten habe, bemerkte ich direkt dessen sehr geringes Gewicht, was sich auch positiv auf den Tragekomfort auswirkt, denn auch hier sitzt das Modell sehr leicht. Definitiv übt der Kopfhörer durch die spezielle Konstruktion und die weiße, wie man diesen trägt, einen geringen Druck an der Schläfe aus, doch dieser ist meiner Meinung nach auf längerer Zeit betrachte deutlich angenehmer als bei vielen In-Ears, bei denen bei mir ein permanentes Drücken im Ohr ansteht. Durch den federnden Nackenbügel möchte der Aftershokz Aeropex eigentlich immer in seine kompakte Ursprungsform zurückspringen, was beim Halt des Kopfhörers für einen positiven Effekt sorgt, denn der Druck ist hier genau richtig bemessen, sodass hier nichts drückt, aber zugleich für einen hervorragenden Halt beim Joggen usw. gesorgt wird.

Der Tragekomfort ist hier dank den beiden sehr dünnen Bügeln so gut, dass es zudem ganz egal ist, ob man z. B. beim Joggen eine Mütze und Brille trägt. Man spürt den Kopfhörer nach kurzer Zeit eigentlich nicht mehr, sodass man den Aftershokz Aeropex selbst dann noch problemlos Tragen kann, wenn man gerade beim Workout gar keine Musik mehr hört. Die Auflageflächen der Transducer hat Aftershokz hier sehr weich ausgeführt, sodass hier der Tragekomfort für sportliche Aktivitäten absolut hervorragend ist.

(Tragekomfort: 5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung hat Aftershokz beim Aeropex sehr gut gelöst. Eingeschaltet werden die Kopfhörer durch langes Drücken auf den Volume-Plus-Knopf, dabei kann man dann auch direkt das gewünschte Smartphone mit den Kopfhörern koppeln, denn von Werk aus befinden sich di Kopfhörer nach dem ersten Einschalten automatisch im Bluetooth-Kopplungsmodus. Sollte dies nicht der Fall sein, dann einfach die Kopfhörer kurz noch einmal Ausschalten, indem man dieselbe Taste drei Sekunden betätigt und dann noch einmal Einschalten, dieses Mal aber die Taste 4 Sekunden betätigen.

Über die direkt daneben liegende Lautstärke Minus-Taste kann man diese logischerweise nach unten regulieren. Zudem wird diese Taste benötigt, wenn man das Mikrofon während eines Telefonats stummschalten möchte, denn dann muss man beide Tasten zusammen für 2 Sekunden drücken und wenn man die EQ-Einstellung verändern möchte, muss man während der Musikwiedergabe beide Tasten 3 Sendungen benötigen. Leider wird einem hier nicht mitgeteilt, in welchen EQ man gewechselt hat, sondern nur, dass dieser gewechselt wurde. Somit ist es leider eine Überraschung, welcher EQ gerade eingestellt ist bzw. kommt und daher etwas nervig geregelt, sodass ich hier zum Großteil nur den Standard-EQ genutzt habe.

Am linken Ende befindet sich noch eine dritte nahezu versteckte Taste am Aftershokz Aeropex. Dabei handelt es sich um die Multifunktionstaste, welche dementsprechend mehrere Befehle ausführt. Beim Einmaligen betätigen wird die Musik angehalten bzw. beim erneuten Betätigen an der zuvor pausierten Stelle fortgesetzt. Zweimal hintreibender betätigen sorgt dann dafür, dass der nächste Titel wiedergegeben wird und dreimal hintereinander spielt den vorherigen Song ab.

Neben der Musiksteuerung kann man den Aftershokz Aeropex selbstverständlich auch zum Telefonieren nutzen, was wunderbar funktioniert. Das einmalige Betätigen der Multifunktionstaste nimmt den eingehenden Anruf an, während das halt für zwei Sekunden dazu führt, dass der eingehende Anruf ablehnt wird. Zum Ende des Telefonats kann man einfach einmal die Taste drücken und legt dabei auf.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Die große Frage, welche sich die meisten sicherlich stellen werde, welche den Hersteller Aftershokz bisher noch nicht kannten, wie klingt ein Kopfhörer, bei dem der Schall nicht durch das Trommelfell, sondern über die Schädelknochen ins Gehör übertragen wird.

Aftershokz gibt zwar an, dass hier ein Frequenzgang von 20 Hz bis 20 kHz wiedergegeben werden soll, doch was am Ende im Gehör landet, ist dann doch etwas Ernüchternder und ist mehr oder weniger hauptsächlich auf die Mitten beschränkt. Gerade dies gefällt mir jedoch dann sehr gut, wenn man z. B. ein Hörbuch oder Podcasts anhört, denn hierbei und bei Telefonaten überzeugt der Aftershokz Aeropex mit einer hervorragenden Stimmwiedergabe.

Als ich die Kopfhörer mal höher aufgedreht habe, habe ich die Lautstärke direkt wieder reduziert, denn hier verschlechtert sich der Klang dann doch sehr, sodass ein unangenehmes Vibrieren übertragen wird und der Bass nicht da landet, wo er eigentlich sollte, nämlich im Gehörgang. Steckt man sich jedoch die mitgelieferten, etwas günstig wirkenden Ohrstöpsel ins Ohr, dann wird der Bass, der zuvor etwas enttäuschend war, deutlich besser übertragen und ist sogar hörbar, doch dafür leiden darunter die Höhen, denn diese werden dabei verschluckt.

Der Vorteil des Systems ist hier jedoch ganz klar der, dass man sein Umfeld dank den freien Ohren weiterhin mitbekommt, vorausgesetzt, man dreht die Lautstärke nicht zu hoch auf, denn dann geht dieser Effekt komplett verloren. Bei normaler Lautstärke wiederum kann man den Personen im Umfeld noch eine Antwort geben, sollten diese einen Fragen oder Ähnliches.

Über der Lautstärke von 75 % würde ich die Kopfhörer klanglich nicht wirklich empfehlen, da diese wie bereits erwähnt, dann anfangen, sehr zu vibrieren, was sehr unangenehm ist und klanglich nichts verbessert, sondern verschlechtert. Dafür wiederum kann man die Kopfhörer auch zum Video anschauen nutzen, denn der Klang wird wie beim Telefonieren sehr synchron wiedergegeben. Filme ansehen macht dabei jedoch nicht so viel Sinn, denn klanglich ins Geschehen eintauschen wie mit klassischen Over-Ear Kopfhörer usw. kann man hiermit nicht wirklich.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Akku

Der verbaute Akku im Aeropex ist insgesamt 145 mAh groß. Durch diesen Akku verspricht das Unternehmen eine max. Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden am Stück. Dieser Wert hängt dabei natürlich wie bei allen Kopfhörern mit integriertem Akku davon ab, wie laut die Kopfhörer eingestellt sind. In meinem Test habe ich zwar nie 8 Stunden am Stück Musik gehört, doch zusammengerechnet mit allen Workouts bei denen ich Musik hörte usw. kam ich auf knapp 7 Stunden ran, was vollkommen ausreichend ist.

Aufgeladen bzw. wieder mit Strom versorgt wird der Aftershokz Aeropex über einen speziellen magnetischen PIN-Ladekontakt. Das entsprechende Ladekabel legt Aftershokz direkt mit in den Lieferumfang, dabei muss man sich jedoch nicht wundern, ob hier beim verpacken versehentlich zwei Ladekabel in der Box geladene sind, dies ist von Aftershokz so vorgesehen. Somit hat man immer ein Ladekabel zu Hause und ein zusätzliches für unterwegs, was eine sinnvolle Idee ist, auch wenn hier wieder manch einer meckern wird, dass man dafür wiederum ein zusätzliches Kabel auf Reisen wie z. B. beim Urlaub einpacken muss. Dafür wieder entfällt hier anders als bei einer herkömmlichen Ladebuchse die Abdeckung für den Ladekontakt, die zum Schutz immer geschlossen sein muss, denn dies ist hier bei diesem Anschluss nicht erforderlich. Die im Kopfhörer verstecke LED zeigt währende dem Aufladen den Ladezustand an und somit weiß man genau, wenn der Akku nach ca. 2 Stunden voll aufgeladen wurde.

Bluetooth

Bei der Verbindungstechnologie setzt Aftershokz auf einen Bluetooth 5.0 Chip, der im Test eine gute Verbindung sowohl zu iOS- als auch Android-Geräten geboten hat. Das Koppeln erfolgt beim ersten Mal sehr einfach, da sich der Kopfhörer nach dem Einschalten direkt im Kopplungsmodus befinden. Anschließend wie von allen Bluetooth-Geräten gewohnt in die Einstellung ins Smartphone navigieren und die Kopfhörer „Aeropex by Aftershokz“ auswählen. Anschließend sind die beiden Geräte miteinander gekoppelt und die Ohrhörer verbinden sich nach dem Einschalten fortan automatisch mit dem Smartphone.
 
Die Reichweite der Kopfhörer ist dabei gut und vollkommen ausreichend, hier kann man sich gut 10 Meter vom Zuspielgerät entfernen, bis die Verbindung unterbrochen wird. Im Alltag hat man jedoch beim Joggen und Radfahren das Smartphone immer dabei und daher spielt die Reichweite hier keine so große Rolle.

Der Aftershokz Aeropex unterstützt Multipoint-Pairing, sodass man den Kopfhörer mit zwei Geräten gleichzeitig koppeln kann. Daher kann man hier bei Bedarf einfach von dem einen zum anderen Device wechseln, was dann sinnvoll ist, wenn man z. B. vom Smartphone zum Tablet wechseln möchte. Das Multipoint-Pairing muss über eine Tastenkombination zuvor jedoch erst aktiviert werden, doch dies geht relativ einfach und wird ausführlich im Benutzerhandbuch der Kopfhörer erklärt.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Beim Aftershokz Aeropex handelt es sich um einen interessanten Kopfhörer, denn die Übertragungsart also wie die Musik in das Gehör gelangt, ist ungewohnt. Die schlanke Bauform sowie das geringe Gewicht sorgen für einen bequemen Tragekomfort und der Klang kommt gut im Gehör an, obwohl man sein Umfeld weiterhin fast unverändert hört. Dafür wiederum geht beim Übertragen des Klangs einiges verloren, sodass am Ende vorrangig die Mitteln übertragen werden. Beim hören von Hörbüchern und Podcast haben mir die Kopfhörer jedoch mit einer sehr guten Stimmwiedergabe gefallen, ebenso wie beim Telefonieren. Für Sportler, die jetzt nicht die heftigen Bässe beim Traning brauchen und vielmehr Wert auf wasserdichte und vom Tragekomfort angenehmen Kopfhörer suchen, sollten sich die Aftershokz Aeropex genauer anschauen, denn da man damit das Umfeld um sich weiterhin hören kann, waren diese für mich ein hervorragender Begleiter auf meinen Radtouren. Schließlich darf man dies anders als die klassischen In-Ears tragen, da man damit weiterhin sein Umfeld wahrnehmen kann.

Preis/Leistung

Die UVP des Aftershokz Aeropex liegt bei 169,95€. Teilweise ist dieser online aber auch bereits für knapp unter 140€ erhältlich. Dies ist zwar definitiv nicht gerade wenig Geld, doch da man hier auf eine komplett andere Technologie als bei herkömmlichen In-Ears setzt und der Tragekomfort beim Sport einfach sehr gut ist, sollte der Preis gerechtfertigt sein.

Negativ ist hier klar etwas der Klang, der jetzt nicht extrem schlecht ist, aber natürlich nicht mit rundum abdichtenden In-Ears mithalten kann. Die Bluetoothübertragung ist wiederum sehr gut und auch so kann der Kopfhörer in vielen Punkten positiv überraschen.

Aftershokz Aeropex

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: aftershokz.com.de

Eve Window Guard

Wer einen unauffälligen Sensor sucht, der anders als der Eve Door & Window nicht direkt am Fenster auffällt und zudem nicht nur erkennen kann, wenn ein Fester geöffnet oder geschlossen ist, sollte sich den Eve Window Guard näher ansehen. Dieser HomeKit fähige Sensor wird nämlich unauffällig im Fensterrahmen befestigt und ist somit im Alltag nicht sichtbar. Außerdem erkennt dieser zuverlässig, ob das Fenster gerade nur gekippt, ganz geöffnet bzw. geschlossen ist oder ob ein Einbruchversuch vorgenommen wurde. Insgesamt ein sehr gutes Gerät von Eve, doch leider ist die Montage aufwendig, denn diese erfordert es, am Fensterrahmen zu bohren und den Sensor dort festzuschrauben, etwas was für diejenigen, die in einer Mietwohnung leben, nicht infrage kommen wird, da es sicherlich von den wenigsten Vermietern gerne gesehen wird.

Gefällt uns

  • arbeitet zuverlässig
  • unsichtbare Montage
  • einfache Einrichtung
  • Funktionsumfang dank Himekit umfangreich

Gefällt uns weniger

  • hoher Preis
  • für Mieter nicht geeignet

Eve Window Guard

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Eve liefert den Eve Window Guard in einer kompakten, komplett in weiß gehaltener Verpackung aus. Diese hat Eve wie bereits von den anderen von mir getesteten Produkten gewohnt, rundum mit einigen Informationen und einem Produktbild des Sensors versehen.

Direkt an der Vorderseite erblickt man neben dem gewohnten Produktnamen und dessen Bezeichnung „ Contact Sensor with Bereak-in Detection“ auch eine große Abbildung des am Fensterrahmen montierten Eve Window Guard. Somit handelt es sich hier um eine erweiterte Version des Eve Door & Window, welcher einen umfangreicheren Funktionsumfang bietet, mehr dazu im weiteren Verlauf des Testberichts. Da Eve weiterhin ausschließlich Produkte für Apple HomeKit entwickelt und diese somit nur mit Apple-Devices genutzt werden können, ziert den unteren Abschnitt der Vorderseite das typische Siegel “ works with Apple HomeKit“. Eve verleugnet hier nicht, dass man beim Produkt mit einem weiteren Unternehmen zusammengearbeitet hat, denn hier prangt direkt der Hinweis, dass man für den Eve Window Guard eine Partnerschaft mit Eimsig eingegangen ist, sodass auch dieses Unternehmen den Sensor in seinem eigenen Shop mit diversen eigenen Sicherheitssystemen anbietet.

An der linken schmalen Seite befasst sich Eve mit einigen kleineren Besonderheiten des Sensors. Somit informiert man hier, dass man mit dem Sensor Regeln bzw. Automationen erstellen kann, sodass z. B. das smarte Thermostat der Heizung die Heizphase pausiert, so lange, bis der Sensor übermittelt, dass das Fenster nicht mehr gekippt oder offen ist, sondern geschlossen wurde. Weiterhin wirbt man damit, dass trotz des kompakten Gehäuses die CR2032 Batterien ausgetauscht werden können und der Sensor für europäische Fensterprofile geeignet ist.

Zum Schluss zeigt einem die Rückseite noch wie bereits von den bisher von mir getesteten Eve Produkten ein Bild mit einem Anwendungsbeispiel. Dabei wird einem ein Ausschnitt der App gezeigt, bei der man genau sehen kann, wann und wie lange das Fenster offen war usw. Außerdem erwähnt Eve hier die Vorteile des Produktes, zu denen folgende Punkte zählen – der Sensor lässt sich unsichtbar in den Fenster-/ oder Türrahmen befestigen, man kann darüber direkt prüfen, ob das Fenster offen, gekippt oder geschlossen ist und man erhält über alle Ereignisse Push-Benachrichtigungen, sodass man, wenn z. B. ein einbruchversucht unternommen wurde, man umgehend darüber benachrichtigt wird.

Nach dem Öffnen der Verpackung kann man das komplette Innenleben aus der Verpackung herausziehen und hat einen Karton in der Hand, der mit einem bedruckten Deckel ausgestattete wurde. Auf diesem Deckel ist der Eve Window Guard am Fenster montiert zu sehen, sodass man direkt sehen kann, wie dies später bei einem aussehen wird. Klappt man diesen Deckel auf, befindet sich in dessen Innenseite eine Kurzanleitung mit dem wichtigen Apple HomeKit Code, über den man die Kamera später ganz schnell und einfach über die HomeKit App einrichten kann. In dem Karton selbst erblickt man dann das Hauptprodukt und ein paar Beschreibungen. Entnimmt man hier beides, kann man dann sehen, dass in dem Zellulose-Einsatz noch unter dem Sensor die zwei benötigten CR2032 Batterien verstaut wurden und unter den Papierzetteln auch noch das benötigte Befestigungsmaterial zu finden ist.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Eve Window Guard handelt es sich um einen schlichten Sensor mit den Maßen 135 x 26 x 9 mm. Somit passt der Sensor perfekt in alle Fenster mit Europrofilen, was eigentlich nahezu allen hierzulande montierten Fenstern entspricht. Das Gehäuse ist komplett in Weiß gehalten und wurde an beiden Seiten mit einem dezent gehaltnen silbernen eve Firmenlogo versehen. Auf einer Seite findet man hier zudem noch den HomeKit Code, bei dem es sich um denselben handelt, der auch auf der Kurzanleitung zu finden ist.

Die Stromversorgung erfolgt über zwei CR2032 Batterien, welche in der Abdeckung an der schmalen Seiten eingesetzt werden. Dazu muss man mit einem kleinen Schraubenzieher die Abdeckung öffnen, was sehr einfach vonstattengeht und schon kann man beide Batterien wie angegeben mit dem Plus und Minuspol einschieben. Das Entnehmen gelingt, sofern ein Batteriewechsel notwendig ist, ebenso einfach, indem man einfach den kleinen Hebel, welcher sich zwischen den Batterien befindet, etwas nach vorne herauszieht, sodass man im Anschluss die Batterien problemlos greifen kann.

Der wichtige Teil des Eve Window Guard ist der bewegliche Schiebemechanismus, der je nachdem, wie sehr dieser betätigt wird, bestimmt kann, ob das Fenster gerade offen, geschlossen oder gekippt ist. Um zuverlässig zu funktionieren, liefert Eve drei verschiedene Adapter mit, die an der Vorderseite des viereckigen Mechanismus befestigt werden müssen und eine unterschiedliche Länge und Absatz bieten. Welcher hier wann benötigt wird, verrate ich euch im weiteren Verlauf beim Punkt „Montage und Einrichtung“.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Zur Verarbeitung des Eve Window Guard gibt es nichts zu beanstanden, das Produkt wirkt solide, macht somit insgesamt einen sehr guten Eindruck und arbeitet sehr zuverlässig. Sehr wichtig finde ich, dass man hier auf Batterien setzt, die man einfach sobald die alten leer sein sollten, gegen Neue ersetzen kann und man rein für die Montage alles Notwendige mitgeliefert hat. Für die Montage wird je nach Fensterrahmen lediglich noch ein Schraubenzieher und ein 2,5 mm Bohrer benötigt, was man jedoch beides bei Bedarf günstig erwerben kann.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Sensor-ArtFenster und Türsensor mit Einbruchserkennung und HomeKit Support
Stromversorgung2 x Austauschbaree CR 2032 Batterien
Konnektvität Bluetooth
Abmessungene135 x 26 x 9 mm
KompatibilitätEin- und Zweiflügelige Fenster und Türen mit Europrofil
MaterialKunststoff
Benötigtes WerkzeugKreuzschraubendreher,Schlitzschraubendreher,2,5mmBohrer
LieferumfangEve Window Guard
Austauschbare Batterien
Quick Start Guidee
Technische Daten des Eve Window Guard

Montage und Einrichtung

Die Einrichtung des Eve Window Guard ist dank HomeKit denkbar einfach, doch bevor wir zur Einrichtung kommen, möchte ich euch die Montage ausführlicher erklären, denn diese benötigt etwas mehr Zeit.

Eve gibt an, dass der Sensor mit allen Eurofalz-Fensterrahmen kompatibel sei, dabei kann man diesen jedoch nicht nur an Fenstern, sondern auch an zahlreichen kompatiblen Türen verbauen. Sofern man sich hier nicht wirklich sicher ist, ob der Sensor bei dem eigenen Fenster oder der Tür passt, sollte man die Funktion zuvor ausprobieren und falls etwas nicht passen sollte vom Widerrufsrecht gebrauch machen. Dazu solltet ihr den Sensor jedoch zuvor nicht unbedingt am Fensterrahmen festschrauben, da ihr dann Löcher Bohren müsst, sondern erst mit einem stark klebenden doppelseitigen Klebeband das ganze an die gewünschte Stelle fixieren. Erst wenn hier dann alles wunschgemäß funktioniert, würde ich den Sensor fest verschrauben, denn auf Dauer wäre das Klebeband keine sichere Lösung.

Eve gibt an, dass man pro Fenstergriff ein Eve Window Guard benötigt, sodass man logischerweise an einem zweiteiligen Fenster mit Kämpfer zwei Sensoren benötigen würde, während man bei einem zweiflügligen Fenster mit nur einem Griff nur ein Sensor benötigen würde. Für die Montage ist ein wenig handwerkliches Geschick notwendig, denn man benötigt neben einem Kreuzschlitzschraubendreher auch noch einen Akkuschrauber und einen 2,5 mm Bohrer um die Befestigungslöcher in den Rahmen vorzubohren.

Anschließend kann man direkt die zwei Batterien, welche im Lieferumfang enthaltene sind, in den Schlitten einsetzen und dieses Fach verschließen. Daraufhin wählt man wie in der Anleitung Beschrieben eine geeignete Montageposition, welche sich bei Fenster mit zusätzlicher Kippfunktion ideal am unteren Bereich auf der Seite, an der sich ein Griff befindet, eignet. Hat man wiederum vor, den Sensor an einer Tür, welche ohne Kippfunktion daher kommt, zu montieren, dann kann der Eve Window Guard auch im oberen Bereich installiert werden.

Wichtig ist es auf jeden Fall, dass der Sensor waagerecht verbaut wird und mit der vorderen Rahmenkante abschließt. Hier sollte man somit zuvor, wie bereits erwähnt kurz mit doppelseitigem Klebeband testen, wo der Sensor am besten befestigt werden muss. Hat man nämlich die Löcher erst einmal gebohrt, ist es etwas Bescheiden, wenn man den Sensor nun doch noch etwas versetzen muss, sodass dieser zuverlässig die Kipp-Funktion usw. erkennt. Falls alles mit dem doppelseitigen Klebeband funktioniert hat und somit alle Funktionen zuverlässig erkannt werden, kann man sich an die Arbeit machen und die Löcher für die Schrauben gegebenenfalls vorbohren. Sollte euer Rahmen keine vollflächige Auflage besitzen und z. B. im hinteren Teil einen Versatz vorweisen, kann man mithilfe der mitgelieferten Kunststoffelemente die Höhenunterschiede ausgleichen.

Zum Schluss muss man am Stößel noch den richtigen Kopf aufstecken, bei denen Eve insgesamt drei unterschiedliche Längen mitliefert. Die kurze Version ist hier für alte Holzfenster ohne Dichtung vorgesehen, während die mittlere Länge für ältere Fenster mit einer 3 mm Dichtung gedacht ist und der lange Kopf ist für die meisten aktuellen Fenster notwendig. Eve empfiehlt hierbei, die längere Seite des Stößelkopfes nach oben bzw. zur Fensteröffnung auszurichten, ist es bei euch jedoch so, dass die Kippfunktion nicht richtig erkannt wird, kann es gut sein, dass ihr den Kopf um 180° drehen müsst. Anschließend ist die Montage erledigt und der Sensor ist so weit betriebsbereit und montiert, sodass dieser nun in der App eingerichtet werden kann.

Dank der HomeKit Integration ist die Einrichtung des Eve Window Guard sehr einfach und wie bei allen Geräten, welche diese Funktion unterstützen, nahezu identisch aufgebaut. Da der Eve Window Guard wie sämtliche andere vom Unternehmen entwickelten Produkte ausschließlich mit HomeKit arbeitet, ist für die Inbetriebnahme bzw. die Einrichtung ein Apple-Device zwingend erforderlich. Somit kann, wer ein iPhone oder iPad besitzt, auf dem das iOS bzw. iPadOS System läuft, bei dem die Apple HomeKit von Werk aus installiert ist, direkt mit der Einrichtung loslegen. In meinem Fall beschreibe ich hier die Einrichtung via iPhone, doch via iPad ist es nicht wirklich anders, eben nur etwas größer. Da Apple mit dem Update Namens Mojave im Jahr 2018, die HomeKit App auch auf den Mac gebracht hat, kann man, sofern man einen entsprechenden Mac mit diesem bzw. einem neueren System besitzt, die Funktionen des Window Guard auch am Mac nutzen.

Bei der Einrichtung gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder klassisch und mit umfangreichen Funktionen direkt über die Eve-App (für ein Update der Firmware notwendig) oder schnell und kompakt über die HomeKit App. Dabei habe ich mich für Letzteres entschieden, da es einfacher vonstattengeht und eigentlich kein Download einer zusätzlichen App erfordert. Um Eve Window Guard einzurichten, öffnet man wie bei allen HomeKit fähigen Geräten die HomeKit App wählt hier beim klick auf das „+“ im oberen rechten Bildschirmrand „Gerät hinzufügen“ und scannt den Code an der Unterseite des Sensors oder an der beiliegenden Kurzanleitung. Daraufhin muss man kurz warten, bis der Sensor erkannt wurde, ordnet diese einem entsprechenden Raum zu bzw. erstellt einen neuen und schon ist der Sensor einsatzbereit. Absolut einfach und man muss keine WLAN- und Personen-Daten eingeben oder ähnliches.

(Montagee und Einrichtung: 4 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Eve Window Guard ist anders als der Eve Door & Window Sensor nicht nur in der Lage zu erkennen, wann ein Fenster oder eine Tür offen bzw. geschlossen ist, sondern auch das Kippen sowie eine Manipulation oder ein Glasbruch soll hierbei registriert werden. Dabei kann der Sensor auch gut erkennen, ob es ein Einbruchsversuch war oder ob z. B. versehentlich das eigene oder ein Nachbarskind einen Ball an das Fenster geschossen hat. Dank HomeKit könnt ihr euch hier per Push-Benachrichtigung über alle relevanten Geschehnisse informieren lassen und zwar auf allen kompatiblen Apple Devices (iPhone, iPad, Mac und Apple Watch).

Das Praktische an diesem Sensor mit HomeKit Integration ist, dass ihr hier Automationen erstellen könnt. Sollte es z. B. so sein, dass bei euch ein Einbruchsversuch an dem entsprechenden Fenster registriert wird, kann man hier zuvor direkt bestimmen, dass in diesem Fall das smarte Licht z. B. von Philips Hue im Außen- oder im Innenbereich eingeschaltet wird, wodurch der Einbrecher sicherlich direkt die Flucht antritt. Zudem wäre ein weiteres regelmäßig nutzbares Feature dasselbe wie z. B. beim Eve Door & Window, sodass beim geöffneten oder gekippten Fenster automatisch die Heizung, welche mit einem smarten Thermostat versehen ist, abgeschaltet wird, bis das Fenster wieder geschlossen wird.

In der Eve Home App sollte man direkt nach der Montage sofern gewünscht die „Kipperkennung“ kalibrieren, dazu muss man wie in der App angefordert zum angegeben Zeit das Fenster zuerst öffnen, dann schließen und im Anschluss Kippen. Dadurch weiß der Sensor genau, in welchem Zustand er wie vom beweglichen Kolben steht und gibt dadurch Auskunft über den aktuellen Zustand des Fensters. In meinem Test habe ich das Fenster regelmäßig geöffnet und gekippt und zudem habe ich auch zum Test mehrmals etwas heftiger gegen die Scheibe und den Fensterrahmen gehauen, sodass dies auch vom Sensor registriert wurde. Ein Aufbruchversuch des Fensters habe ich jedoch nicht unternommen, schließlich möchte ich mir für diesen Test nicht unbedingt mein Fenster beschädigen.

Um die bereits erwähnten Automationen von HomeKit auch unterwegs steuern zu können, benötigt man entweder einen HomePod, eine Apple TV mit Version 13.4 oder ein iPad, welches man in den Einstellungen als Steuerzentrale bestimmt.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Software

In diesem Punkt möchte ich noch kurz etwas auf die hauseigene App von Eve eingehen. Diese hört auf den Namen „Eve Home“ und ist kostenlos im AppStore für iOS verfügbar. Es ist definitiv ratsam, die App auf das eigene Smartphone zu installieren, denen nur darüber können Software-Updates durchgeführt werden und die Kippfunktion kann ebenso nur darüber kalibriert werden.

Eve für Matter & HomeKit
Preis: Kostenlos

Als ich den Eve Window Guard via HomeKit eingerichtet hatte und in die Eve Home App gegangen bin, war unten rechts im Punkt Einstellungen direkt eine rote „1“ zu sehen. Als ich darauf geklickt hatte, wurde mir direkt mitgeteilt, dass für den Sensor ein Firmwareupdate mit der Version 1.2.11 zur Verfügung steht, welches für allgemeine Verbesserungen sorgen soll. Ansonsten kann man hier in den Einstellungen die besagte Kipp-Funktion Kalibrieren und auch hier einsehen, ob das Fenster gerade geschlossen, geöffnet der gekippt ist.

(Software: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Eve Window Guard funktioniert wie alle Produkte aus dem Hause Eve Home ausschließlich mit Apple HomeKit, daher sind die Produkte nur für Apple-Nutzer sinnvoll. Anders als der günstigere Eve Door & Window Sensor erkennt Eve Window Guard einen Einbruch noch präziser und informiert zudem nicht nur, ob ein Fenster geöffnet oder geschlossen ist, sonder auch, ob es gekippt ist.

Die Einrichtung ist wie bei allen Produkten aus dem Hause Eve einfach, jedoch erfordert die Montage ein wenig handwerkliches Geschick, was jedoch nur das Bohren von vier kleinen Löchern und das Verschrauben des Sensors bedeutet. Eve Window Guard hat in meinem Testzeitraum sehr gute Arbeit vollbrachtet und hat mich immer umgehend über den Status des Fensters informiert. Ich habe das Produkt dann zudem noch mit meiner smarten Beleuchtung im Innen- und Außenbereich verknüpft, sodass diese im Falle eines Einbruchversuchs angeht und im Alltag diente der Sensor dazu, die Heizung herunter zu regulieren, sobald ich das Fenster geöffnet habe. Sollte man jedoch nur letztere Funktion benötigen, dann solltet ihr euch den Sensor Eve Door & Windows näher ansehen, denn dieser ist günstiger und würde in diesem Fall absolut ausreichen.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 149,94 € bzw. inzwischen bei verschiedenen Online-Shops auch schon für 125€ inkl. Versand erhältlich ist der Eve Window Guard nicht gerade günstig. Das Alleinstellungsmerkmal ist hier die nahezu unsichtbare Montage im Fenster- oder Türrahmen und dass der Sensor nicht nur offen und geschlossen kennt, sondern auch ein gekipptes Fester ebenso gut erkennt, wie ein Einbruchsversuch.

Hier muss man ganz klar überlegen, welche Funktionen man davon nutzen möchte, denn geht es bei euch nur um einen Einbruchschutz und der Möglichkeit, Automationen in Form von einer automatischen Abschaltung der Heizung beim Öffnen des Fensters zu erstellen, dann reicht in diesem Fall auch der deutlich günstigere Eve Door & Windows Sensor aus. Bei diesem bekommt man z. B. bei Amazon für exakt denselben Preis direkt drei Sensoren oder auch nur einen einzelnen für knapp unter 40€.

Eve Window Guard

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: evehome.de

Teufel Supreme In

In aller Kürze

Teufels Supreme In kann mit einem sicheren und bequemen Sitz punkten, der sich unter anderem auch für diejenigen eignet, welche unter druckempfindlicheren Ohren leiden. Durch die IPX4 Zertifizierung sind die In-Ears zudem für kurze sportliche Einsätze geeignet, da diese sowohl schweiß- als auch wasserbeständig sind. Im Alltag erwies sich auch der Magnetverschluss als sehr nützlich, denn somit kann man die In-Ears als Kette tragen, ohne dass man diese beim Laufen verlieren kann. Mit dem Teufel Supreme In erhält man definitiv gut klingenden Kopfhörer, die bei vielen Musik-Genres überzeugen. Lediglich die leichten Kabelgeräusche, welche sich hin und wieder ins Gehör übertragen, stören mich ein wenig genauso, dass man hier leider mal wieder auf USB-C verzichtet hat.

Gefällt uns

  • bequemer Tragekomfort
  • IPX5-Zertifizierung
  • 16h Akkulaufzeit
  • Guter Klang
  • Schnellladetechnologie

Gefällt uns weniger

  • veraltete Micro-USB-Ladebuchse
  • kabelgräusche können stören

Teufel-Store auf Amazon

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung, in welcher einem Teufel den Supreme In zuliefert, ist wie vom Unternehmen bekannt sehr schlicht gehalten. Hierbei wurde die Verpackung der Kopfhörer auch zugleich als Versandkarton verwendet, geschadet hat dies der Verpackung jedoch nicht, denn bei mir kam diese absolut unversehrt an. Typisch für Teufel präsentiert man auf der Oberseite hinweg zur vorderen Stirnseite eine skizzierte Abbildung der Kopfhörer. Des Weiteren sieht man hier auch ein dezent kleines Teufel-Logo sowie den deutlich größeren Produktnamen „SUPREME IN“.

An der hinteren Stirnseite erfährt man direkt, in welchen Farben die Kopfhörer verfügbar sind und welche man selbst erhalten bzw. gewählt hat. Rechts davon weißt Teufel wiederum lediglich auf die Bluetooth und Qualcomm aptX Lizenzen hin und links gegenüber erfährt man ein paar Informationen zum Unternehmen wie z. B. die Firmenadresse usw. Auf der Unterseite widmet sich Teufel neuerdings wie bereits bei dem Teufel Airy Sports einigen technischen Details, sodass man hier, falls das Produkt in einem der neuen Store steht, direkt vor Ort die technischen Details nachlesen kann. Dazu zählen unter anderem die Impedanz, Empfindlichkeit, Frequenzgang, Treibergröße usw. Zudem gibt es hier auch eine Auflistung, was im Lieferumfang alles enthalten ist.

Im Inneren der Versandverpackung ähnelt das Konzept dem Teufel Airy Sport, denn auch hier findet man einen weiteren, nicht ganz so stabilen Karton (China mäßig), der von einer Teufel Verpackungsfolie umhüllt wurde, was man sich aufgrund des zusätzlich unnötigen Kunststoffmülls hätte sicherlich auch sparen können. Öffnet man die labilere Verpackung, kommt wiederum überraschend wenig Kunststoff zum Einsatz, doch der Reihe nach. Der Kopfhörer wurde in einen Kartonage-Einsatz eingesetzt, sodass man lediglich die beiden Ohrhörer mit dem kleinen SUPREME-Label sieht, der Rest also die Fernbedienung und das Kabel verläuft an dessen Rückseite. Rechts daneben ist direkt ein beige-farbenes Etui ersichtlich, in dem man das Ladekabel (leider wieder Micro-USB) verstaut hat, die unterschiedlich großen Ohranpassstücke hat Teufel wiederum in der Pappschachtel verstaut, in welcher auch das restliche Kabel der In-Ears verläuft. Zu guter Letzt sind im Boden der Verpackung noch die üblichen Beipackzettel und Form von Kurzanleitungen usw. eingelegt.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Mit dem Teufel Supreme In, hat das Unternehmen seine neuste Supreme-Serie bei der es bisher nur ein On-Ear Modell gab, um ein In-Ear Modell erweitert. Dieser In-Ear Kopfhörer bietet Teufel in insgesamt sechs verschiedenen Farben an, neben dem von mir getesteten Night Black gibt es den Kopfhörer noch in Moon Gray, Space Blue, Ivy Green, Sand White und Pale Gold. Im Gegensatz zu den meisten In-Ears die aktuell auf den Markt gebracht werde, setzt Teufel hier auf zwei mit einem Textil-Kabel verbundene In-Ears, welches knapp 60 cm lang ist. Somit handelt es sich hier um ein sogenannten In-Ear Kopfhörer mit Nackenband, der in einigen Situation für einen besseren Komfort sorgen kann.

Anders als bei True Wireless In-Ears, bei denen man wenig Platz für Bedienelemente hat, da diese direkt an den Ohrhörern integriert sein müssen, hat man bei solche einer Ausführung wie bei den Teufel Supreme In den Vorteil, dass diese zwischen dem Kabel, welches beide verbindet, platziert werden kann. Somit findet man wenige Zentimeter unterhalb des rechten Ohrhörers eine simple 3-Tasten-Fernbedienung, welche die Steuerung der Musik usw. direkt am Kopfhörer ermöglicht.

Damit die In-Ears auch bei Bewegungen sicher in den Ohren halten, hat sich Teufel etwas einfallen lassen, was jedoch so nicht komplett neu erfunden ist, denn dieselbe Art hat bereits Marschall bei den Minor II In-Ears verwendet. Dabei verläuft das Kabel, welches mit einem Textilgewebe umhüllt wurde, durch einen Teil der beiden In-Ears und erzeugt dadurch, dass dieses dann von dort aus in das Innere der In-Ears läuft eine Schlaufe. Diese Schlaufe ist individuell verstellbar, indem man von unten etwas Kabel nach oben schiebt und sorgt somit für einen Bequemen, aber zugleich sicheren Halt. Eine tolle Methode, um den In-Ear Kopfhörer auch perfekt für sportliche Einsätze zu wappnen, denn somit kann man den Supreme In auch beim Fahrrad fahren tragen, ohne das hier wie bei einem Modell mit Bügel die Brille unangenehm am Ohr drückt.

Teufel setzt hier leider wie bereits beim Airy Sports auf ein Sonderformat der Ohranpassstücken, das ist soweit etwas Schade, denn somit kann man hier zum einen keine Memory-Foam Aufsätze verwenden und falls ein Ersatz benötigt werden sollte, muss man das Set für 6,99 zzgl. Versand bei Teufel erwerben.

Am Kabel nahe des rechten In-Ear hängt wie bereits erwähnt, die Fernbedienung. Dabei handelt es sich um eine typische Drei-Tasten-Fernbedienung, die an der Rückseite mit einem Teufel Logo und einem Mikrofon versehen wurde. Seitlich von der Fernbedienung findet man eine offene Ladebuchse, warum man diese nicht geschlossen ausgeführt hat, ist mir jedoch ein Rätsel, denn somit kann hier Staub und Wasser eindringen. Des Weiteren hat man hier dann zudem wieder auf eine veraltete Micro-USB Ladebuchse gesetzt, obwohl im Supreme On einem Produkt aus derselben Serie ein USB-C Anschluss zum Einsatz kam.

Beide In-Ears hat Teufel mit Magneten versehen, sodass deren Außenseite automatisch beim Zusammenführen zueinander gezogen werden. Praktisch dabei, die In-Ears werden dabei automatisch ausgeschaltet, jedoch hat Teufel leider die automatische Einschaltfunktion vergessen, denn trennt man beide In-Ears voneinander, muss man die Kopfhörer wieder über die Fernbedienung einschalten.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Teufel Supreme In ist sehr gut, hier habe ich bis auf den veralteten Micro-USB Anschluss, der zudem offen liegt, nicht sonderlich viel zu beanstanden. Das Kabel, welches beide In-Ears miteinander verbindet, wurde hochwertig ausgeführt, denn hier setzt man nicht nur auf eine billig wirkende Silikonumhüllung, sondern eine aus angenehm anfühlenden Textil.

Die Druckpunkte der Drei-Tasten-Fernbedienung sind exakt gleich, sodass man hier durch ein spürbares und zugleich hörbares Klacken direkt Feedback bekommt, ob man die jeweilige Taste richtig betätigt hat. Das Etui, welches Teufel mitliefert, gefällt mir gut, denn dieses ist groß genug, sodass man darin den Kopfhörer problemlos verstaut bekommt und da es innen angenehm weich ausgeführt wurd, schützt dies die In-Ears sehr gut.

Insgesamt liefert Teufel mit dem Supreme In einen guten In-Ear Ohrhörer ab, der dank IPX5-Zertifizierung, ideal beim Sport getragen werden kann, denn somit ist dieser gegen Schweiß und Strahlwasser geschützt (bis auf die Ladebuchse) und dank der Schlaufe halten die In-Ears sehr gut im Ohr. Natürlich machen die In-Ears auch im Alltag eine gute Figur, denn dank den vielen verfügbaren Farben handelt es sich hier schon fast um ein modisches Accessoire.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-Art In-Ear Kopfhörer mit Nackenkabel
KategorieBluetooth-Kopfhörer (Bluetooth 5) mit ShareMe-Funktion
FarbeNight Black; weitere Farben: Ivy Green, Space Blue, Moon Gray, Sand White und Pale Gold
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 16 h
Ladezeit: 2 Stunden
Schnellladefunktion: 60 Minuten für 8 Stunden Musikwiedergabe.
Gewicht 18 g
MaterialKunststoff IPX4 geschützt
KonnektivitätBluetooth 5.0 mit AAC und aptX Audio-Codec
Frequenzbereich20 – 20000 Hz
Treibergröße10,70 mm
LieferumfangTeufel Supreme In
Silikonaufsätze: S, M
Micro-USB Ladekabel
Transportetui
Kurzanleitung
Technische Daten des Teufel Supreme In

Tragekomfort

Mit einem angenehmen Gewicht von gerade einmal 18 Gramm ist der Teufel Supreme In wirklich sehr leicht, sodass man dieses z. B. um den Hals getragen kaum spürt. Der Tragekomfort ist sehr gut, denn die Schlaufe an beiden In-Ears sorgt für den wichtigen Halt, während die Earbuds mit den richtigen Silikonaufsätzen bequem im Ohr sitzen. Das Einsetzen erfolgt hier durch leichtes Eindrehen ins Ohr, ohne dass die In-Ears den Gehörgang dabei unangenehm versiegeln, was häufig zu einem dezent vorhandenen Druck sorgen kann. Der Supreme In sitzen nämlich leicht vor dem Gehöreingang und verbleiben selbst bei hektischen Bewegungen immer an dieser Stelle.

Definitiv gehören die Teufel Supreme In zu den bequemsten In-Ears, welche ich bisher getragen habe, schließlich sorgt der luftige sitzt hier auf Dauer für ein angenehmes Musikhören, wo ich bei komplett isolierenden In-Ears gelegentlich kurz eine Pause benötige. Das es hier keine Bügel gibt, die Brillenträger stören könnten, eignet sich dieses In-Ear Modell auch wunderbar für die Brillenträger unter uns und auch Mützenträger sollten hier kaum Probleme haben.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung der Musik bzw. des Kopfhörers erfolgt bequem über die Drei-Taste-Fernbedienung, kann jedoch auch logischerweise direkt am Smartphone erfolgen. Das Einschalten erfolgt ganz simple, indem man die mittlere Taste (Multifunktionstaste) für ca. 2 Sekunden gedrückt hält und zum Ausschalten betätigt man dieselbe Taste für 4 Sekunden. Nach dem ersten Einschalten befinden sich der Teufel Supreme In wie ich es von allen Kopfhörern gewohnt bin, automatisch im Pairing-Modus, sodass dieser direkt mit dem Smartphone, Tablet oder Co. verbunden werden kann.

Möchte man den Kopfhörer mit einem weiteren Gerät koppeln, muss man im ausgeschalteten Zustand die Multifunktionstaste für 4 Sekunden gedrückt halten und im Anschluss den Kopfhörer mit dem neuen Gerät koppeln. Die Kopfhörer können sich bis zu 7 gekoppelte Geräte merken und unterstützen zwei gleichzeitig angeschlossene intelligente Geräte. Somit kann man z. B. schneller vom Smartphone auf das Tablet wechseln, um dort z. B. die Musik weiter anhören zu können, ohne dass man die Kopfhörer zuvor noch jedes Mal neu mit dem jeweiligen Gerät verbinden muss.

Außerdem bietet Teufel bei den neusten Kopfhörern eine neue Funktion, die sogenannte „ShareMe“ Funktion. Damit wird z. B. nach einmaliger Einrichtung in der App das Signal, welches ihr auf eurem Teufel Supreme In erhaltet automatisch an das zweite paar Supreme In eures Partners übertragen, sodass nur ein Gerät mit dem Zuspielgerät verbunden sein muss. Dies funktioniert jedoch nur unter den gleichen Kopfhörer, also hat der/die Partner-/in einen anderen Kopfhörer, geht dies logischerweise nicht.

Weiter mit der Bedienung über die Fernbedienung. Die Plus- und Minus- Taste sollte selbsterklärend sein, über diese regelt man logischerweise die Lautstärke der Kopfhörer. Die mittlere Taste wiederum ist wie bereits erwähnt, eine Multifunktionstaste mit mehreren Funktionen. Betätigt man die mittlere Taste, wenn die Kopfhörer eingeschaltet sind, dann wird die Musik gestartet bzw. bei Erneutem betätigen, pausiert. Zweimal hintreibender drücken sorgt dafür, dass ihr zum nächsten Titel springt und drei Mal bedeutet wiederum, dass ihr zum Titel davor zurückspringt. Möchte man auf den im Smartphone integrierten Sprachassistenten zugreifen, genügt es, die Taste zwei Sekunden gedrückt zu halten und beim Beenden reicht es, diese einmal kurz zu drücken. Anrufe wiederum kann man ebenfalls durch einmaliges Drücken derselben Taste annehmen und beenden, das Ablehnen eines Anrufs wiederum erfolgt durch ein zweisekündiges betätigen.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

In den Teufel Supreme In hat Teufel an jeder Seite einen 10,7 mm Linear-HD Treiber verbaut, die zusammen mit der eingesetzten Aluminiumschwingspule und dem Neodym-Magneten für ein hohes Output sorgen soll, dass zugleich einen kräftigen Sound mit einem verzerrungsfreien Pegel bietet. Der Frequenzgang liegt bei den üblichen 20 – 20.000 Hz und die Nennimpedanz liegt bei 32 Ohm. Damit man sowohl als iOS-/ und Android-User einen hochwertigen Klang geboten bekommen, hat Teufel hier überraschenderweise nicht nur den Audio-Code aptX für Android, sondern auch AAC für alle iOS-Devices integriert. Somit profitieren hier alle von einer verbesserter bzw. verlustfreie Bluetooth-Musikwiedergabe.

Das Klangbild des Teufel Supreme In habe ich mit neutraler Equalizer-Einstellung getestet, sodass ich dies so bewerte, wie Teufel das Produkt auf den Markt gebracht hat. Natürlich kann man hier noch das Klangbild etwas anpassen, doch da mir persönlich die Abstimmung schon von Werk aus gut gefallen hat, habe ich hier nichts verändert.

Teufel hat dafür gesorgt, dass die Musik, welche über den Supreme In wiedergegeben wird mit von Grund auf etwas wärmer abgestimmt ist, ohne dabei verwaschen zu klingen. Insgesamt handelt es sich hier um ein harmonisches Klangbild, bei der die energiereichen und handfesten Bässe etwas im Vordergrund stehen. Die Stimmwiedergaben und der Gesang profitieren von der eindringlichen und realistischen Wiedergabe der Mitten, sodass ich den Teufel Supreme In im Testzeitraum auch sehr gerne beim ansehen von Filmen und anhören von Hörbüchern verwendet habe. Der Höhenbereich ist luftig und zart, jedoch dabei zugleich keineswegs zu dominant abgestimmt, dennoch neigt der Supreme In gerade im hohen Lautstärkepegel dazu gelegentlich leichte S-laute mit in das Klangbild einzuspielen. Dies hält sich soweit jedoch in Grenzen und ist wirklich nur bei sehr hoher Lautstärke der Fall, einen Pegel, der mir persönlich aus Dauer zu laut ist. Die räumliche Abbildung des Klangs ist absolut gegeben und überzeugt mit ausreichend Luft zwischen den Instrumenten und einer weiträumigen Bühne.

Beim Telefonieren also dann, wenn gerade keine Musik übertragen wird, kam es bei mir immer wieder vor, dass sich die Kabelgeräusche als dumpfe Klopfgeräusche in mein Gehör übertragen haben, da diese jedoch zudem auch vom Mikrofon aufgenommen werden, welches am Kabel platziert wurde, bekommt dieses Geräusche ebenso euer Gegenüber mit. Umgebungsgeräusche dämpft das verbaute Mikrofon mit cVc-Technik von Qualcomm wiederum sehr gut ab, allerdings hat dies auch Auswirkungen auf die eigene Stimme, denn auch diese wird leicht reduziert und wird zudem leider von einem Permanenten vorhanden Grundrauschen begleitet. Ebenso könnte die Sprachwiedergabe vom Gesprächspartner etwas klarer sein, denn dieses wirkt insgesamt ein wenig verwaschen und dumpf. An einem windigen Tag konnte mich mein Gegenüber leider nicht so gut verstehen, da hier der Wind, der zu einem bläst, dafür sorgt, dass teilweise die Wörter abgehackt werden. Dieses Problem haben jedoch zahlreiche andere Hersteller an ihren Kopfhörer ebenfalls, daher ist dieser Punkt nicht wirklich als Negativ anzusehen.

Was die Latenz angeht, hier hat Teufel versprochen, dass die Kopfhörer lippensynchron sind, was sich auch im Test bestätigt hat. Hier passte beim Ansehen von Filmen und Musikvideos alles genau so, wie es sein soll, sodass man den Teufel Supreme In wunderbar auch unterwegs zum ansehen von Filmen und Serien verwenden kann.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Mit der Teufel Headphones App für iOS und Android bietet Teufel für die neusten Kopfhörer, darunter auch den Supreme In die Möglichkeit, einige Einstellungen an den Kopfhörern vorzunehmen. Hier kann man dann unter andrem im Equalizer einen der folgenden voreingestellten Presets auswählen: Neutral, Klassik, Rock und Techno oder alternativ auch eine benutzerdefiniertes Preset erstellen, was über die App auf den Kopfhörer übertragen wird und somit auch ohne die App genutzt werden kann. Eine sehr feine Sache, die nicht bei jedem Hersteller so gelöst wird.

Des Weitern sieht man in der App auf der Startseite direkt die restliche Akkukapazität und kann in den Einstellungen die automatische Wiedergabe de-/ aktivieren, den Timer des automatischen Abschaltens einstellen usw.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku

Beim Teufel Supreme In hat man einen sehr leichten Lithium-Ionen-Akku verbaut, der eine Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden bei mittlerer Lautstärke bitten soll. In meinem Test kam ich an diese Laufzeit vom Hersteller jedoch nicht ganz ran, was unter anderem an meiner angehobenen Lautstärke lag. Ich konnte damit knapp 14 bis 15 Stunden Musik hören, was dennoch eine sehr ordentliche und ausreichende Laufzeit ist, die für die meisten unter euch problemlos ausreichen sollte.

Für eine komplette Ladung des Akkus benötigt man beim Supreme In knapp 2 Stunden, während bereits 60 Minuten aufladen, für eine Musikspielzeit von bis zu 8 Stunden ausreicht. Aufgeladen wird der Akku leider nicht über einen USB-C-Anschluss, sondern über ein Micro-USB Port, der leider einfach total veraltet ist, hier hätte ich im Jahr 2021 definitiv etwas anderes erwartet. Dafür wiederum löblich finde ich die Möglichkeit, dass man den Kopfhörer während dieser aufgeladen wird, ungestört nutzen kann. Die Lösung mit der Status-LED gefällt mir hier ebenfalls gut, denn dies zeigt einem direkt, wie voll der Akku in etwa gerade ist, denn ist der Akku leer, pulsiert diese rot, während dieser bei mittlerer Aufladung weiß und dann auf grün übergeht.

Bluetooth

Bei der Verbindungstechnologie setzt Teufel auf einen Bluetooth 5.0 Chip, der im Test eine gute Verbindung sowohl zu iOS- als auch Android-Geräten geboten hat. Das Koppeln erfolgt beim ersten Mal sehr einfach, da sich die Kopfhörer nach dem Einschalten direkt im Kopplungsmodus befinden. Anschließend wie von allen Bluetooth-Geräten gewohnt in die Einstellung ins Smartphone navigieren und die Kopfhörer „Teufel Supreme In“ auswählen. Anschließend sind die beiden Geräte miteinander gekoppelt und die Ohrhörer verbinden sich nach dem Einschalten fortan automatisch mit dem Smartphone.
 

Im Praxistest bietet der Teufel Supreme In zum Smartphone (bei mir ein iPhone 11 Pro Max), eine stabile Reichweite und unterbrechungsfreie Musikwiedergabe bzw. Verbindung. Die Reichweite liegt indoor bei knapp 13 Metern und Outdoor war nach gut 30 Metern Schluss. Allesamt sehr gute Werte.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Beim Teufel Supreme In handelt es sich um ein schönen In-Ear Kopfhörer, welchen Teufel klanglich sehr gut abgestimmt hat. Allem voran hat mich hier auch der sehr bequeme Sitz im Ohr überzeugen können, denn da die In-Ears nicht den sonst so gewohnten Unterdruck im Ohr erzeugen. Dadurch kann man den Supreme In mehrer Stunden lang tragen, was diesen nicht nur zum idealen Begleiter beim Musikhören macht, sondern auch beim Ansehen von Serie usw.

Schade, dass man hier nicht auf USB-C gesetzt hat, denn bis auf diesen Punkt kann der Supreme In mit einem sehr schönen Design und einer guten Verarbeitung punkten.

Preis/Leistung

Die UVP des Supreme In hat Teufel mit 119,99€ festgesetzt, jedoch ist dieser aktuell direkt bei Teufel auf 99,99€ reduziert. Bis auf wenig kleine Kritikpunkte habe ich an dem In-Ear Kopfhörer nichts Gravierendes auszusetzen. Man bekommt hier klangstarke Partner für den Alltag und für den Sport, bei denen man jedoch beachten sollte, dass diese wie Teufel selbst aussagt, relativ viel Schall von außen nach innen durchlassen. Somit eignet sich der Kopfhörer ideal für den Straßenverkehr, denn ihr werdet hier nicht komplett von eurer Umgebung abgeschottet, was dazu führen kann, dass ihr den Verkehr um euch nicht mehr wahrnehmen könnt. Wer es hingegen komplett kabellos mag, sollte sich vielleicht die nur wenige Euro teueren Teufel Airy True Wireless anschauen, denn diese hatten mich im Test soweit Klanglich ebenfalls sehr überzeugt und tragen sich sehr angenehm.

Teufel-Store auf Amazon

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: teufel.de

Cambridge Melomania 1+

Cambridge hat den von mir bereits getesteten Melomania 1 einen Nachfolger spendiert. Das neue Modell wird Cambridge Melomania 1+ genannt, ein Name, der nicht unbegründet lediglich mit einem zusätzlichen Plus versehen wurde, denn man setzt hier auf ein identisches Gehäuse und die gleichen dynamischen Treiber. Neu ist hier die Möglichkeit, die In-Ear Kopfhörer mit der neuen App von Cambridge zu verbinden, aus welcher ein erhöhter Bedienkomfort resultieren soll und der neue High Performance-Mode, welcher für eine verbesserte Klangqualität sorgt. Zudem besitzt das Ladecase nun einen modernen USB-C Anschluss, anstelle des Micro-USB-Anschluss wie beim alten Modell.

Mit den Cambridge Melomania 1+ erhält man klanglich erneut sehr gute In-Ear Kopfhörer, welche bei den geringen Kritikpunkten, die ich am Vorgänger noch hatte, verbessert wurden. Da man hier jedoch auf dasselbe Design setzt, sollte man die In-Ear auf jeden Fall im Bezug auf den Tragekomfort testen, denn hier wird sicherlich nicht jeder mit den Ohrhörern klarkommen, aber falls diese sicher bei euch halten sollten, sind es für den Preis hervorragende In-Ear Kopfhörer.

Gefällt uns

  • lange Akkulaufzeit
  • gutes Klangbild
  • IPX5 (Wasserfest)
  • App-Anbindung
  • umfangreicher Lieferumfang

Gefällt uns weniger

  • Tragekomfort nicht bei jedem gut

Camebridge Melomania 1+

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Cambridge Audio liefert die Melomania 1+ wie bereits das Vorgängermodell in einer sehr stabilen Verpackung aus, welche soweit schlicht gehalten wurde. Dieses Mal ist die Verpackung von der Grundfarbe nicht weiß, sondern schwarz, informiert den Käufer jedoch weiterhin ausreichend über das Produkt.

Auf der Vorderseite der Verpackung ist wie oft üblich, der Name des Herstellers und die Modellbezeichnung zu finden. Soweit gibt es hier keinen großen Unterschied gegenüber dem Vorgängermodell. Direkt fällt auf, dass die Abbildung der In-Ears verändert wurde, denn diese ist hier größer, aber zugleich werden die In-Ears nicht mehr so detailgetreu dargestellt. Außerdem wird hier nicht mehr die reine Akkulaufzeit von max. 9 Stunden am Stück angeben, sondern die max. Akkulaufzeit inkl. mehrfachen Aufladen von bis zu 45 Stunden.

An der linken schmalen Seite der Verpackung geht Cambridge auf die neue Melomania App ein. Hierbei zeigt man ein kleines Bild von einem Smartphone, welches die Startseite der App zeigt und informiert, dass die App im Google Play Store für Android und Appstore für iOS verfügbar ist. Außerdem wird man noch darauf hingewiesen, dass man hier EQ-Einstellungen vornehmen kann und Firmware Upgrades ausführen kann. Die rechte Seite hat Cambridge weiterhin mit folgendem Satz versehen, den ich bereits vom Vorgängermodell kenne „ 50 Years of Award-Winning Great British Sound in every Pair“. Mit diesem Satz möchte der Hersteller das erwähnen, womit man auch auf der Produktseite wirbt. Die 50 Jahre preisgekrönte britische Tontechnik, welche auch hier in jedem der beiden Ohrhörer zu finden ist.

Die Rückseite hat Cambridge am meisten verändert, denn hier bekommt man eine hochglänzende Abbildung der beiden Ohrhörer zusammen mit dem Ladecase geboten und zudem zahlreiche technische Daten. So erwähnt Cambridge hier unter anderem die vier wichtigsten Merkmale zu den In-Ears, bei denen es sich und das geringe Gewicht, der neue High Performance Audio Modus und die lange Akkulaufzeit handelt. Zudem zeigt man mit entsprechenden Symbolen, dass die In-Ear nach IPX 5 Schweiß und wassergeschützt sind und man informiert darüber, dass diese neben dem Standard Audio-Codec SBC auch aptX und AAC unterstützt werden.

Klappt man die Verpackung, welche via zwei Magnete verschlossen gehalten wird, von rechts nach links auf, erblickt man auf der linken Innenseite einen Begrüßungstext auf Englisch von dem Cambridge Audio CEO James Johnson-Flint. Im rechten Teil wiederum befindet sich ein Quick Start Guide, welcher in Englisch kurz eine Einführung über die Cambridge Melemonia 1+ gibt. Darunter wiederum findet man wie gewohnt einen stabilen Einlegeboden aus einem Karton-/ Kunststoff-Mix, indem sich das Ladecase und die beiden Ohrhörer separat zentriert befinden. Entnimmt man Einlegeboden, findet man darunter das restliche Zubehör, bei dem es sich um das kurze USB-C Ladekabel, sowie 6 x Paar Silikon Ohranpassstücke, 2x Memory Foam Tips in der Größe M und L handelt. In einer weiteren kleine Mappe sind noch einige der üblichen Beilagen (Benutzerhandbuch, Kurzanleitungen, Sicherheitsinformationen) verstaut. Zudem hat Cambridge in die Mappe noch eine kleine Broschüre, welche sich mit der Firmengeschichte befasst, sowie eine kleine Visitenkarte, auf der die Tastenfunktionen erklärt werden, beigelegt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ears

Bei den neuen Cambridge Audio Melomania 1+ handelt es sich wie beim Vorgängermodell um besonders leichte, kompakte True Wireless In-Ear Kopfhörer, welche erneut vom Design an ein Projektil von einer kleinen Handfeuerwaffe erinnern. Die kompakten In-Ears welche eingesetzt ins Ohr relativ wenig aus dem Ohr hervorstehen, werden wie bereits das Vorgängermodell in Schwarz und Weiß angeboten und sind mit derselben matten Oberfläche versehen.

Das Gehäuse besteht weiterhin zum Großteil aus Kunststoff, welcher sich jedoch soweit hochwertig verarbeitet anfühlt und dafür sorgt, dass die In-Ears weiterhin sehr leicht sind und nur 4,9 Gramm auf die Waage bringen. Dies ist nur minimal schwerer als das Vorgängermodell und wirklich so gering, dass man dies keineswegs bemerken würde.

Bei den Cambridge Melomania 1+ setzt der Hersteller auf die gewohnte ein Tasten Bedienung, welche je nachdem wie lange und häufig diese betätigt wird, verschiedene Befehle ausführt. Die rund um die Taste versteckte beleuchtete Status-LED zeigt dabei wiederum den Status der In-Ears an. Die kleine Runde nach außen versetzte Vertiefung in der Taste fällt beim genauen Betrachten als Cambridge-Logo auf, was exakt so auch bereits beim Vorgängermodell der Fall war. Die Bedientaste steht an beiden Seiten knapp 1 mm hervor und besitzt einen angenehmen Druckpunkt.

An beiden In-Ears befinden sich an der Außenseite zwei gegenüberliegende Mikrofone, was soweit auch praktisch ist, da man die beiden In-Ears aufgrund ihres runden Designs prinzipiell beliebig einsetzen könnte. Somit wäre es rein von der Funktion betrachtet, egal welchen In-Ear man in welches Ohr einsetzt, da immer eines der Mikros zur Nähe des Mundes gerichtet ist und das andere mit seinem Störgeräusche-Filter die Umgebungsgeräusche beim Telefonieren herausfiltert. Da es jedoch bei der Musikwiedergabe wichtig ist, den Wiedergabekanal zu beachten, sollte man die In-Ears dennoch immer richtig ins Ohr einsetzten, denn nicht umsonst hat Cambridge hier beide In-Ear jeweils mit einem kleinen blau aufgedruckten „R und L“ versehen.

Nach vorne zum Treiber hin verlaufend, werden die In-Ears schmäler bis an den Punkt, wo sich der rundum verlaufende metallische Ring befindet. Dieser Ring ist nicht ohne Funktion bzw. nicht ohne Grund hier verbaut, denn dieser dient als Magnetkörper. Daher wird diese Fläche von dem Ladecase in dem ein Ring (magnetisch) eingebaut ist, angezogen und während dem Laden sicher an seiner Position gehalten.

Das Treibergehäuse, welches unter dem Ohrpassstück sitzt, ist knapp 6 mm dick und wiederum aus Kunststoff gefertigt. Lediglich die Treiberabdeckung ist nicht ohne Grund mit einem Metallgitter versehen, denn über dieses Gitter werden die Akkus der beiden In-Ears mit Strom versorgt.

Ladecase

Das Lade- und Aufbewahrungs-Case wurde exakt wie die In-Ear indisch zum Vorgängermodell gefertigt. Somit wurde auch hier das Ladecase aus demselben Kunststoff gefertigt, der auch bei den Ohrhörern verwendet wurde. Das Gewicht ist ebenfalls exakt gleich und liegt bei 37 Gramm, daher liegt das Gewicht inkl. In-Ears bei knapp unter 50 Gramm, was wirklich sehr leicht ist.

Das Case ähnelt weiterhin den Apple AirPods, denn es ist nicht nur von der Form nahezu identisch, sondern es wird ebenfalls an der Oberseite nach hinten weg aufgeklappt und wird mit einem Magnetverschluss geschlossen gehalten. Am vorderen Bereich des Deckels ist erneut das etwas eingelassen Cambridge-Logo zu sehen, welches zugleich als Griffkerbung dient, sodass man damit das Case einfacher öffnen kann. Die direkt unter dem Deckel platzierten fünf LEDs zeigen direkt beim Öffnen des Deckels den Ladezustand des Case an, sodass hier jede einzelne LED für 20 % Restkapazität steht. Das Ladecase lässt sich wie bereits das der Melomania 1 sehr angenehm in der Hosentasche verstauen, da auch hier das Ladecase wieder zu den kompaktesten seiner Klasse gehört.

Eingesetzt in das Ladecase halten die beiden Ohrhörer bombenfest, hier kann man das Case problemlos im offenen Zustand überkopf halten, ohne das einer der beiden Ohrhörer herausfällt. Da das Case zudem via Magneten geschlossen gehalten wird, ist es ausgeschlossen, dass dieses versehentlich geöffnet wird, falls z. B. wie bei anderen Cases mit Knopf dieser betätigt wird. Aufgeladen wird das Ladecase über den neuen, an der linken Seite befindlichen USB-C-Anschluss.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung legt Cambridge sowohl beim Ladecase, als auch bei den beiden In-Ears auf ein gewohntes hohes Niveau. Die Materialien wurden alle aufeinander abgestimmt, die Spaltmaße stimmen exakt und die Verarbeitung ist rundum überzeugend.

Probleme macht hier eigentlich weiterhin nur das matte Gehäuse, denn dieses ist nicht nur empfindlich gegenüber Fingerabdrücken, sondern ebenso kratzanfällig. Dagegen kann man jedoch etwas entgegenwirken, denn die bereits vom Vorgängermodell bekannten Silikon-Cover passen auch beim neuen Modell. Die Cover kosten zusätzliche je 10€, bieten einen klasse rundum Schutz und sind in insgesamt 6 Farben verfügbar.

Aufgrund des Kunststoffgehäuses erreicht Cambridge mit dem Melomania 1+ ein sehr geringes Gesamtgewicht von unter 50 Gramm. Des Weitern können die In-Ears problemlos bei sportlichen Tätigkeiten genutzt werden, denn dank IPX5-Zertifizierung, sind diese geschützt gegen Schweiß und Spritzwasser. Außerdem setzt man mit dem neuen Modell nun auf einen modernen USB-C Anschluss, ein Ladekabel, welches inzwischen in zahlreichen meiner Produkte zum Einsatz kommt, sodass ich auf Reisen dann nicht mehr zahlreiche verschiedene Ladekabel mitnehmen muss.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5 Klasse 2)
FarbeSchwarz, weitere Farbe: Weiß
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 9h (im Energiesparmodus)
Akku Ladecase: 36h (im Energiesparmodus)
Gesamt somit: 45 h
Gewicht46,8 g (Ohrhörer und Ladebox)
9,8 g (beide Ohrhörer)
37 g (Ladebox)
MaterialKunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
KonnektivitätBluetooth 5, Klasse 2
unterstützte Profile: A2DP, AVRCP, HSP, HFP
Codec: aptX™, AAC, SBC
LautsprechertypGraphen-Membrane mit 5,8 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz bis 20.000 Hz (Ohrhörer)
Empfindlichkeit-Mikrofon96 dB SPL (1 kHz / 1 mW)
Frequenzgang (Mikrofon)100 Hz bis 8 kHz
Lieferumfang2x In-Ear-Kopfhörer
1x Ladebox
1x USB-A-zu-USB-C-Ladekabel
4x Silikonaufsätze Small
4x Silikonaufsätze Medium
4x Silikonaufsätze Large
4x Memory-Schaum-Aufsätze Medium
4x Memory-Schaum-Aufsätze Comply (2 x an Kopfhörern, 2 x in Comply-Polybeutel)
Technische Daten der Cambridge Melomania 1+

Tragekomfort

Cambridge setzt bei den Melomania 1+ weiterhin nicht auf spezielle Einsätze, welche die In-Ears bei sportlichen Aktivitäten gegen versehentliches Herausrutschen sichern. Dennoch sitzen bei mir persönlich die In-Ears sehr gut im Ohr und Fallen hier auch nicht so leicht heraus. Dies liegt unter anderem auch daran, das Cambridge eine beachtliche Auswahl an Silikon- und sogar Memory-Schaumstoff-Ohrstöpsel beim Lieferumfang beilegt, mit denen man die In-Ears perfekt auf das eigene Ohr abstimmen kann. Mit der richtigen Auswahl der Größe und des Materials gewährleisten die Melomania 1+ wie bereits deren Vorgänger eine sehr gute Isolierung von Außengeräuschen und eine hohe Passgenauigkeit. Hier verspürte ich auch nach längerer Zeit kein unangenehmes Druckgefühl und die In-Ears haben bei mir sehr gut in den Ohren gehalten. Hier rate ich wie immer bei In-Ears dazu, sich am Anfang ausreichend Zeit zu nehmen, um die verschiedenen Größen an Ohranpassstücke auszuprobieren, denn wählt man zu kleine, dann Fallen die In-Ears direkt wieder heraus und sind die Anpassstücke zu groß, werden diese sich nach einiger Zeit ebenfalls aus dem Gehörgang herausdrücken.

Ich persönlich habe das beste Ergebnis mit den zusätzlichen, von Cambridge beigelegten Memory-Foam Ohranpassstücken erreicht. Denn diese kann man sich im Prinzip wie einen simplen Ohropax (Gehörschutz) vorstellen. Diese bieten nicht nur die beste Isolierung der Umgebungsgeräusche, sondern passen sich dem Ohrkanal auch am besten an. Je nach Ohrform bzw. Öffnung kann es hier jedoch sein, dass bei euch der Halt der In-Ears nicht so gut ist. Daher empfehle ich euch die In-Ears sofern möglich zuvor probeweise beim Tragekomfort auszuprobieren.
se nicht bei jedem sicher halten.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Das Einschalten der Cambridge Melomania 1+ erfolgt wie bei allen True Wireless In-Ears ganz simple durchs Entnehmen aus dem Lade-Case, während zum Ausschalten diese einfach wieder zurück in das Lade-Case eingesetzt werden können.

Soweit funktioniert das Bedienungskonzept der Cambridge Melomania 1+ wie bei deren Vorgänger sehr gut, denn man setzt hier anstelle von Touch-Oberflächen auf leichtgängig mechanische Tasten. Somit wird ein versehentliches Auslösen von Funktionen, welche man nicht ausführen möchte, verhindert. Zugleich bringt dies jedoch den Nachteil mit sich, dass man besonders bei den Mehrfachklicks sich die In-Ears mit einem dumpfen Klickgeräusch tiefer ins Ohr hineindrückt.

Betätigt man an einem der In-Ears, egal ob rechts oder links die Taste einmal, dann wird die Musik pausiert, bis man diese erneut betätigt, damit die Musik wieder an der angehaltenen Stelle fortgesetzt wird, auf dieselbe Art können auch eingehende Anrufe entgegengenommen werden. Um bei der Musikwiedergabe einen Titel vorzuspringen, muss man den Knopf an der rechten Seite schnell zweimal hintereinander drücken und zum Zurückspringen dasselbe, jedoch in diesem Fall an der linken Seite. Um die Lautstärke zu erhöhen, genügt es, die rechte Taste für mindestens 2 Sekunden gedrückt zu halten. Anschließend wird die Lautstärke solange erhöht, bis man die Taste wieder loslässt. Geht es darum, die Lautstärke abzusenken, dann dasselbe Spiel auf der linken Seite ausführen.

Wird man gerade angerufen, wenn man keine Zeit hat oder möchte aus einem anderen Grund nicht mit der Person oder dem unbekannten Anrufer telefoniert, dann genügt es einfach an einem der In-Ears den Knopf 2 Sekunde gedrückt zu halten. Hat man den Anruf wiederum wie bereits oben erwähnt angenommen, dann kann man den Anruf jederzeit durch Zweimaliges drücken beenden. Über die Cambridge Melomania 1+ kann man, sofern gerade keine Musikwiedergabe läuft, auch auf den im Smartphone integrierten Sprachassistenten zugreifen, dafür muss man die Taste egal ob links oder rechts zweimal hintereinander betätigen.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Ich habe die Cambridge Melomania 1+ eigentlich nur im neuen High-Performance-Modus getestet, da dieser auch von Werk automatisch aktiviert ist. Da hier dieselben dynamischen 5,8 mm Graphen beschichteten Treibern zum Einsatz kommen, ist das Klangbild wie bei den Vorgängern sehr überzeugend.

Beim Frequenzbereich gibt Cambridge die typischen 20 Hz – 20 kHz an, was soweit auch absolut ausreicht, schließlich ist dies genau der Bereich, den ein menschliches Gehör hören kann. Wichtig für eine möglichst qualitative Bluetooth-Übertragung wäre noch zu wissen, welche Audio-Codes die Melomania 1+ unterstützen. Hier werden neben dem Standard Codec SBC auch die hochwertigeren aptX (Android) und AAC (iOS) unterstützt, welche automatisch von den Kopfhörern ausgewählt werden.

Das Klangbild der Cambridge Melomania 1+ ist weiterhin überzeugend, denn es punktet mit einem gut abgestimmten Klangbild, satten Bässen und sehr kräftigen tiefen Pegeln. Die Tiefen können mit einer knackigen und präzisen Wiedergabe überzeugen, ohne dabei zu kräftig aufzutragen. Auch die Mitten werden neutral ausgewogenen wiedergegeben, sodass davon zahlreiche Instrumente und Stimmen profitieren. Ebenso stellen mich im Klangcheck auch die detailreichen und sehr passend abgestimmten Höhen zufrieden. Kurz gesagt, die Cambridge Melomania 1+ können im Klangcheck bei zahlreichen Musik-Genres überzeugen, denn die In-Ears bieten auch ein hervorragendes Stereoklangbild und diese zu einem insgesamt sehr guten Preis. Zu guter Letzt punkten die Kopfhörer weiterhin mit einem hohen maximalen Output, ohne dabei negativen Einfluss auf das Klangbild auszuüben. Schließlich ist es oft so, dass einige Kopfhörer bei höherer Lautstärke zum Übersteuern neigen.

Bezüglich der Sprachverständlichkeit kann Cambridge mit den Melomania 1+ ebenfalls punkten, denn die verbauten Clear Calling Mikrofone mit CVC Noise Cancellation ( Umgebungsgeräusche Filter) sind gut, sodass man vom Gesprächspartner ganz gut verstanden wird. Lediglich in etwas lauterer Umgebung schwächeln die In-Ears etwas, jedoch haben hier viele andere In-Ears auch Probleme.

Bei der Latenz (Verzögerung zwischen Ton und Video-Bild) schneiden die Melomania 1+ wie bereits deren Vorgängermodell gut ab. Hier kann ich im Test mit meinem iPhone keine Verzögerung feststellen.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

App

Ein großer Unterschied der neuen Cambridge Melomania 1+ ist die Unterstützung der kostenlosen und übersichtlich gestalteten App „Melomania von Cambridge Audio“, welche für iOS und Android Smartphones angeboten wird.

Diese bietet einige nützliche Zusatzfunktionen, die man so beim Vorgängermodell, den Cambridge Melomania 1 nicht geboten bekam. Zu diese zählt allem voran das individuell einstellen eines fünfbändigen Equalizers mit drei freien Speicherplätzen und mehreren voreingestellten Presets. Außerdem wird über die App ermöglicht, Firmware-Updates auf die In-Ears aufzuspielen, man kann hier jederzeit den Status des Ladezustands einsehen und man kann manuell den gewünschten Audio-Codec auswählen oder zwischen der Audio-Betriebsart „High Performance“ oder „Lower Power“ wählen. Der Wechsel in den gewünschten Modus ist jedoch nicht so einfach bzw. schnell erledigt, sondern erfordert einen Neustart der In-Ears. Dadurch kann ich den Klangunterschied zwar nicht direkt feststellen, aber man kann definitiv feststellen, dass der High Performance Modus klanglich bessere ist, auch wenn dabei klar sein muss, dass hierbei zugleich die Akkulaufzeit verkürzt wird.

In den Einstellungen der App kann man dann zudem noch auf das Handbuch zu den Cambridge Melomania 1+ zugreifen und die Sprache der Sprachansagen und Mitteilungen auf die gewünschte Sprache einstellen. Außerdem kann man auch auf die „Finde meiner Kopfhörer“ Funktion zugreifen, bei der mithilfe einer Karte der letzte Standort eurer Kopfhörer eingezeigt wird.

(App: 4,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akkulaufzeit

Mit den neuen Cambridge Audio Melomania 1+ verspricht der Hersteller eine unveränderte Akkulaufzeit gegenüber dem Vorgängermodell. Somit landet man hier weiterhin bei max. 9 Stunden Musikwiedergabe und wenn man die In-Ears noch mehrmals im Case auflädt, kommen dazu noch weitere 36 Stunden dazu, sodass die max. Akkulaufzeit bis zu 45 Stunden Musikwiedergabe beträgt.

Die Akkulaufzeit von bis zu 9 Stunden ist je nachdem, wie laut man die In-Ears eingestellt hat, auch gut möglich lässt man jedoch in der App den High Performance Mode aktiviert, dann sind es „nur“ noch bis zu 7 Stunden, die ich erreichen konnte, was jedoch immer noch eine sehr ordentliche Laufzeit ist. Sobald der Akku leer sein sollte, kann man diesen insgesamt vier weitere Male komplett aufladen.

Cambridge hat die Melomanie 1+ weiterhin mit einem Energiesparmodus versehen, sodass sich die In-Ear automatisch nach 10 Minuten abschalten, wenn diese nicht ins Case eingesetzt werden und keine Audiowiedergabe vorliegt. Die Ladezeit, bis der Akku des Case voll aufgeladen wurde, beträgt knapp 120 Minuten, während der Akku der In-Ears nach gut 1 Stunde voll aufgeladen wurde.

Bluetooth

Die erste Verbindung der Cambridge Audio Melomania 1+ mit eurem Smartphone ist, wie man es von Bluetooth Kopfhörern jeder Art kennt, schnell und einfach erledigt. Schließlich befinden sich die In-Ears nachdem man diese in das Ladecase zum kompletten Aufladen eingesetzt hat und anschließend entnimmt, automatisch im Kopplungsmodus.

Ob man dabei zuerst den rechten oder den linken In-Ear aus dem Case nimmt, ist bei den Cambridge Melomania 1+ eigentlich egal. Schließlich kann man sich sowohl mit dem rechten als auch Linken In-Ear verbinden. Dementsprechend muss man, nachdem man das Bluetooth am Smartphone aktiviert hat, falls dies nicht bereits aktiv war, in den Einstellungen nach dem Gerät mit dem Namen „Melomania 1+ R“ oder „Melomania 1+ L“ Ausschau halten. Anschließend verbindet sich nach dem auswählen des einen In-Ear, automatisch der andere mit diesem und der Master mit eurem Smartphone. Dabei verbleibt der gewählte In-Ear solange der Master, bis man die Kopfhörer neu mit dem Smartphone koppelt.

Die Reichweite der Cambridge Melomania 1+ ist dank Bluetooth 5.0 der Klasse 2 sehr gut, sodass man im Außenbereich ohne Hindernisse zwischen Smartphone und Kopfhörern auf max. 30 Meter kommen kann. Im Haus oder der Wohnung hängt die Reichweite wiederum von euren Wänden und Decken ab. Schließlich reduzieren massive dicke Wände und Decken die Reichweite des Funksignals deutlich mehr, als z. B. sehr dünne Wände. Dennoch konnte ich hier bei unserem älteren Haus immer noch eine Reichweite von knapp 14 Metern erreichen und dies trotz mehren dicken Wänden.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit der überarbeiteten Version der bereits überzeugenden Cambridge Melomania 1 hat das gleichnamige Unternehmen die wenigen Kritikpunkte, welche ich noch beim Vorgänger hatte, verbessert. Man setzt hier beim Ladecase auf einen modernen USB-C Anschluss, die In-Ears haben nun auch eine App-Anbindung, sodass man nicht nur Firmware-Updates, sondern auch Equalizer-Einstellungen vornehmen kann und es werden noch weitere nützliche Funktionen geboten.

Klanglich sind die Melomania 1+ nochmals minimal besser geworden und betrachtet von der Akkulaufzeit können die In-Ears erneut überzeugen. Das Resultat sind erneut rundum gut entwickelte In-Ear Kopfhörer, welche lediglich beim Tragekomfort bzw. dem Halt im Ohr zuvor ausprobiert werden sollte, da es sein kann, dass diese nicht bei jedem sicher halten.

Preis/Leistung

Die UVP der Melomania 1+ hat Cambridge unverändert gegenüber damaligen Vorgängermodell festgesetzt, sodass man hier erneut 129€ verlangt. Dies ist weiterhin ein sehr interessanter Preis, denn betrachtet man die ganzen Funktionen, welche die Cambridge Melomania 1+ bieten, dann erhält man hier klangstarke und IPX5 geschützte In-Ears, welche zudem eine lang Akkulaufzeit, gering Latenz und mit einer guten Verarbeitung punkten können. Hier stimmt meiner Meinung nach wie bereits bim Vorgängermodell der Preis, sodass ich diese erneut empfehlen kann. Möchte man jedoch ein paar Euros sparen und kann auf die App-Anbindung sowie auf den neuen USB-C-Anschluss verzichten, dann könnte man sich auch die alten Melomania 1 direkt bei Cambridge kaufen, diese sind mit unter 100€ etwas günstiger, jedoch sind diese aktuell nicht auf Lager.

Camebridge Melomania 1+

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: cambridgeaudio.de