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Autor: Tobias

KEF Mu3

In aller Kürze

KEF ist im HiFi Lautsprecher-Bereich eine bekannte Marke und hat nun vor Kurzem auch die ersten Kopfhörer vorgestellt, die neuen KEF Mu3. Dabei handelt es sich um sehr stylische True Wireless In-Ears, die mit einem überzeugenden Gesamtpaket daher kommen. Hier stimmt sowohl die Verarbeitung, der Tragekomfort als auch die klangliche Abstimmung. Zudem wurden diese auch mit einem Noise Cancelling ausgestattet, welches hier für In-Ears eine sehr gute Arbeit verrichtet, ohne dabei den Klang im aktivierten Zustand negativ zu beeinflussen.

Gefällt uns

  • hervorragende Klangabstimmung
  • IPX5-Zertifizierung
  • geringes Gewicht
  • AAC-Codec
  • sehr bequemer Sitz
  • gutes ANC

Gefällt uns weniger

  • keine Appunterstützung

KEF Mu3

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

KEF liefert die Mu3 in einer anthrazitfarbenen rauen Pappschachtel aus, bei der das Unternehmen auf die häufig verwendete hochglänzende Oberfläche verzichtet hat. Dies gefällt mir sehr gut, denn somit handelt es sich um eine nachhaltigere Verpackung, da hier anders als bei vielen anderen Herstellern keine spezielle Kunststoffbeschichtung oder Ähnliches zum Einsatz kommt.

An der Oberseite der Verpackung, also am Deckel, erblickt man zum Großteil einen vergrößerten Ausschnitt der beiden In-Ears, von denen man hier nur einen sehr nahen Teilausschnitt zu sehen bekommt. Des Weitern hat KEF an der linken oberen Ecke das Firmenlogo und über der Abbildung die Modellbezeichnung sowie um was es sich hier genau handelt, aufgedruckt. Außerdem wird hier auch der Designer der In-Ears und des Ladecase erwähnt, denn dies war kein unbekannter, sondern Ross Lovegrove, der schon öfters mit KEF zusammenarbeitete und auch mit weiteren großen Unternehmen der Technologie-Branche. 

Am Verpackungsboden bzw. der Rückseite verrät KEF einige Ausstattungsmerkmale, zu denen die Akkulaufzeit, die Schnellladefunktion usw. gehören. Außerdem wurde auch hier wieder die obere linke Ecke mit dem KEF Logo versehen und unten rechts ist eine Abbildung der beiden In-Ears zu sehen, jedoch nur dezent mit weißen Linien gezeichnet.

Durch das Anheben des Deckels vom unteren Teil der Verpackung kommt eine Mappe aus demselben Material wie die restliche Verpackung zum Vorschein, die mit einigen Sätzen des Unternehmens versehen wurden. Dabei beschreibt KEF, was das Unternehmen ausmacht usw. In dieser Mappe befinden sich zugleich sämtliche Papierunterlagen wie z. B. die Kurzanleitung usw. Nach dem Entfernen der Mappe blickt man in einem besonders designten Einlegeboden aus Zellulosematerial das Ladecase in welchem zugleich auch die beiden In-Ears eingesetzt wurde. Diese hat KEF an den Ladekontakten mit einem Kunststoffstreifen versehen, sodass hier beim längeren Lagern usw. nicht der Akku schaden nimmt oder Ähnliches. Unter dem Einleger wiederum befinden sich oben und unten noch zwei weitere Pappschachteln, in welchen einmal das beiliegende USB-A auf USB-C Kabel von KEF zu finden ist und im anderen die restlichen Silikonanpassstücken. Diese beide Schachteln hat KEF dezent mit einer Beschriftung versehen, sodass man eigentlich beim genauen Hinsehen genau weiß, wo was versteckt ist.  

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ears

Direkt auf den ersten Blick hat mir das Design der KEF Mu3 besonders gut gefallen. Hier setzte der Industrie- und Produktdesigner Ross Lovegrove, welcher die In-Ears und das Ladecase designt hat, auf ein komplett abgerundetes Design, also auf ein In-Ear Gehäuse, welches komplett ohne Kanten daher kommt. Die silberne hochglänzende Oberfläche vermittelt auf dem ersten Blick zwar, dass man hier auf ein Gehäuse aus Aluminium oder einem anderen Metall setzen würde, doch dies wird einem hier nur vorgegaukelt. Zum einen wäre Aluminium nämlich schwerer und im Ohr als In-Ears sicherlich etwas unangenehm, da diese beim einsetzten, oftmals am Anfang kalt sind.

Farblich bietet KEF die Mu3 nur in einer einzigen, aber zugleich auch einer besonderen Farbe an, nämlich einem hochglänzenden Silber, welches mir persönlich, obwohl ich eigentlich kein Fan von Hochglanzoberflächen bin, sehr gut gefällt, da es absolut unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken ist. Das Gehäuse der In-Ears ist für In-Ears mit ANC überraschend kompakt gehalten, denn oftmals erfordern diese aufgrund der umfangreichen Elektronik im Gehäuse etwas mehr Platz, was man hier bei den KEF Mu3 nicht direkt auf dem ersten Blick vermuten würde. Durch diese kompakte Form stehen die beiden In-Ears nach dem Einsetzen kaum aus dem Ohr heraus, auch wenn man diese natürlich dennoch bei kurzen Haaren direkt sehen wird. 

Beide In-Ears wurden absolut gespiegelt ausgeführt, was zugleich bedeutet, dass man jeden davon, egal ob den linken oder rechten In-Ears auch getrennt von dem anderen verwenden kann. Damit dies funktioniert, muss im Inneren nicht nur die entsprechende Empfangstechnologie verbaut sein, sondern beide In-Ears erfordern ein und dieselben Mikrofone. Somit findet man am Gehäuse insgesamt drei kleine Öffnungen, in denen sich die Mikrofone verstecken. Davon ist eines nach dem Einsetzen in die Ohren im Inneren des Ohrkanals und eines an der Außenseite nach hinten gerichtet, welche zusammen für das ANC verwendet werden. Das andere Mikrofon, welches ebenfalls an der Außenseite angebracht ist, befindet sich nach vorne zum Mund gerichtet und dient unter anderem der Telefonie, damit einen der Gesprächspartner dabei gut verstehen kann.

Das Gehäuse der KEF Mu3 setzt sich aus zwei hälften zusammen, dem äußeren Teil mit den beiden besagten Mikros, bei dem man auch die größere runde Multifunktionstaste findet, welche zudem mit einem KEF-Logo versehen wurde und je nachdem wie häufig und lange man die Taste betätigt, verschiedene Befehle ausführt. Auf die ausführliche Bedienung gehe ich jedoch wie gewohnt im Abschnitt Bedienung ausführlich ein. Neben dem Knopf versteckt sich zudem auch eine auf dem ersten Blick nicht direkt ersichtliche Status-LED, welche einem den Status der In-Ears im Bezug auf die Kopplung und den Akku liefert. Der innere Teil der In-Ears, der beim einsetzten ins Ohr in der Ohröffnung sitzt, beinhaltet dann das besagte dritte Mikrofon und die beiden Ladekontakte, über welche die beiden In-Ears im Ladecase aufgeladen werden. Hier findet man zudem auch die Seitenbezeichnung (Rechts und Links) sowie selbstverständlich den Ohrkanal mit den Silikonaufsätzen.

Ladecase

Beim Material des Lade-Case setzt KEF exakt auf dasselbe wie auch bei den In-Ears. Außerdem handelt es sich dabei zudem auch um exakt dieselbe Oberflächenbeschichtung, die eine identische Haptik bietet, die mir sehr gut gefällt. Das Ladecase ist mit den Maßen 33,5 x 62 x 52 mm (H x B x T) angenehm kompakt gehalten, sodass sich dieses aufgrund des geringen Gesamtgewichtes inkl. der In-Ears von 58,4 g sehr gut in der Hosentasche, Handtasche oder Rucksack verstauen lässt.

Das Ladecase besitzt ansonsten da Ross Lovegrove dieses designt hat, dieselbe Optik wie die In-Ears, welches sehr edel und schön wirkt. Auf der Oberseite des Deckels ist eine Vertiefung eingelassen, auf der man des KEF-Logo vorfindet. Rückseitig unterhalb des Deckelscharniers befindet sich die USB-C Ladebuchse, über welche das Ladecase wieder mit Strom versorgt wird und an der Front dient eine kleine Griffmulde zum einfacheren Öffnen des Cases. Unterhalb dieser Griffmulde ist zudem noch eine versteckte Status-LED vorzufinden, welche des Status des Ladecase anzeigt. 

Der Schließmechanismus des Ladecase gefällt mir soweit gut, erfordert jedoch aufgrund der glatten Oberfläche trotz vorhandener Griffmulde das Öffnen mit zwei Händen. Ist das Case jedoch geöffnet, werden die beiden In-Ears so wie es sich gehört, absolut sicher an ihrer Position gehalten und dies selbst dann, wenn das Case geöffnet über Kopf gehalten wird. Im Inneren des Case erblickt man eine matte Oberfläche, welche zwar empfindlicher gegen Fingerabdrücken ist, jedoch stört dies soweit keineswegs. Des Weiteren findet man hier die Unterschrift des Designers Ross Lovegrove.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der In-Ears und die des Ladecase sind absolut tadellos, es gibt hier keinerlei Fehler in den Oberflächen. Selbst die Knöpfe der In-Ears sind absolut bündig mit dem restlichen Gehäuse der In-Ears, was dafür sorgt, dass alles perfekt aufeinander abgestimmt wurde und sich auch so zusammenfügt. Selbst das Ladekabel, welches KEF hier mitliefert, ist kein Standard-Kabel, wie man es von vielen In-Ears kennt, sondern eines mit einer weichen Beschichtung, sowie einem Flachkabel und keiner Standardfarbe in Schwarz, sondern Grau wie das Ladecase und die In-Ears. Dank IPX5-Zertifizierung sind die KEF Mu3 auch für robustere Einsätze gewappnet und bietet somit einen Schutz gegen Schweiß und Spritzwasser.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSilber
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 9 h mit ANC
Gesamtlaufzeit mit aufladen: 24 h mit ANC
Gewicht ca. 59 g (Ohrhörer und Ladebox)
11,6 g (beide Ohrhörer)
46,8 g (Ladebox)
MaterialKunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
KonnektivitätBluetooth 5.0 mit AAC/ SBC-Audio-Codec
TreiberVollbereichstreiber mit einer Größe von 8,2 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz bis 20.000 Hz
LieferumfangMu3 Noise Cancelling True Wireless Kopfhörer
Ladebox
USB-C-Ladekabel
4 Sätze Silikon-Ohrstöpsel
Schnellstartanleitung
Garantieinformation
Technische Daten der KEF Mu3

Tragekomfort

Mit der richtigen Auswahl der Silikon-Anpassstücken sitzen die KEF Mu3 sehr gut im Ohr und halten darin auch wunderbar sicher. Außerdem sitzen die In-Ears durch ihre runde Form sehr gut und daher kann ich diese auch sehr lange tragen, ohne das hier etwas drückt oder Ähnliches. Der Tragekomfort ist somit bei mir perfekt und ich hab darin absolut nichts auszusetzen. Hier hatte ich schon In-Ears mit einem sehr ähnlichen Formfaktor getestet und keine davon hatten so bequem im Ohr gesessen und dabei noch zugleich solch einen sicheren Halt im Ohr geboten wie die KEF Mu3.

Die vier unterschiedlich großen Eartips sind von deren Größenunterschied gut gewählt, denn damit kann man die KEF Mu3 individuell auf so ziemlich alle Ohren anpassen, sodass zugleich auch das ANC perfekt arbeiten kann. Schließlich kann nur, wenn die Eartips gut den Ohrkanal abdichten, das ANC gut arbeiten, denn sitzen die In-Ears zu locker oder werden von zu großen Aufsätzen herausgerückt, gelangen die Umgebungsgeräusche dadurch nahezu ungehindert ins Ohr.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Beide Multifunktionstasten an den KEF Mu3 besitzen einen sehr guten und zugleich angenehmen Druckpunkt. Über diese Tasten lassen sich an beiden Seiten unterschiedlich Befehle ausführen, je nachdem wie lange bzw. häufig man die jeweilige Taste betätigt. Man kann direkt über die In-Ears fast alle wichtigen Befehle ausführen, was man jedoch leider nicht machen kann, ist zum Titel davor zurückspringen, denn dafür gibt es hier keine Tastenbelegung, was ich persönlich etwas Schade finde. Schließlich höre ich via Apple Music gerne Playlists von Apple an, die sich regelmäßig automatisch aktualisieren und da kommt es hin und wieder vor, dass ich ein neues Lied so gut finden, dass ich es direkt darauf noch einmal anhören möchte. Dazu muss ich bei den KEF Mu3 jedoch in diesem Fall leider mein Smartphone zur Hand nehmen.

Das Ein- und Ausschalten der In-Ear ist nicht über die Tasten möglich und notwendig, da dies wie bei sämtlichen anderen True Wireless In-Ears, automatisch durch das Entnehmen der In-Ears erfolgt. Beim Ausschalten setzt man diese einfach wieder in das Case ein und automatisch werden diese ausgeschaltet und der Akku aufgeladen.

Kommen wir nun zur Musik und ANC Steuerung der KEF Mu3. Drückt man die Taste am rechten In-Ear kurz, dann wird die Musik direkt angehalten bzw. bei Bedarf ebenso auch wieder am gestoppten Punkt fortgesetzt. Hält man dieselbe Taste wiederum länger gedrückt, dann erhöht man die Lautstärke solange, wie man diese betätigt hält. Beim doppelten Betätigen hintereinander kann man zum nächsten Titel in der Playlist springen.

Über die Taste am linken In-Ear, kann man anders als beim rechten In-Ear durch betätigen und gedrückt Halten die Lautstärke so lange reduzieren, bis einem diese in der jeweiligen Situation passt. Außerdem kann man, während man nicht telefoniert, den Sprachassistenten Aktiveren (Siri, Google Assistant usw.), wenn man die Taste links zweimal kurz betätigt. Zu guter Letzt kann man beim einmaligen Betätigen der linken Taste zwischen ANC an, Umgebungsgeräusche durchlassen und ANC off wählen. 

Neben der Steuerung der Musik und des ANC kann man direkt über die KEF Mu3 auch Anrufe steuern, was hier ebenfalls hervorragend funktioniert. Dabei erfolgen die meisten Befehle über den rechten In-Ear. Drückt man bei einem eingehenden Anruf die Rechte Tasten einmal kurz, dann wird der Anruf angenommen. Beim zweimaligen Bestätigen beendet man diesen oder nimmt den eingehenden Anruf nicht an. Nachdem man angerufen hat, kann man das Mikrofon Stumm-/Lautschalten, wenn man die linke Taste einmal kurz drückt und die Lautstärke des Gespräches wird rechts erhöht und links abgesenkt. Sollte man die In-Ears im Mono-Modus nutzen wollen, was hier durch das Entnehmen von nur einem In-Ear möglich ist, dann hat man hier die Bedienung vom rechten In-Ear auf beiden In-Ears, also egal ob man den rechten oder linken In-Ear verwendet.

Die Bedienung ist soweit sehr gut aufgebaut und nach kurzer Zeit sollte man sich hier an die Bedienung gewöhnen. Natürlich haben physischen Tasten ein typisches Problem und zwar, dass man sich durchs Betätigen von diesen sich die Ohrhörer leicht ins Ohr drückt, was hier jedoch kaum der Fall ist. Außerdem stört mich eine Touch-Bedienung oft, da es nicht nur beim einsetzten ins Ohr schon zu ungewollten Befehlen kommt, sondern auch wenn diese bereits im Ohr eingesetzt wurden.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Klanglich war ich bei den KEF Mu3 sehr gespannt, schließlich ist das Unternehmen gerade für seine sehr edlen und klanglich sehr guten HiFi-Lautsprecher bekannt. Hier wurde ich dann direkt bei der ersten Hörprobe nicht enttäuscht, denn KEF hat hier klanglich wirklich sehr gute In-Ears abgeliefert, die mit einem vollmundigen und tollen Klang beeindrucken.  

Kommen wir jedoch, bevor ich euch den Klang etwas ausführlicher beschreibe noch kurz zu den technischen Daten der KEF Mu3. In jedem der In-Ears steckt ein 8,2 mm großer Vollbereichstreiber, welche einen für das menschliche Gehör völlig ausreichenden Frequenzbereich von 20 Hz – 20 kHz abdecken. Bei den hochwertigen Audio-Codecs haben alle Apple-User ein Vorteil, denn die KEF Mu3 unterstützen den AAC-Audio-Codec (Advance Audio Coding) den alle Apple-Devices nutzen. Somit haben diese den verlustfreieren und besseren Klang, ganz anders als die Android-User, denn deren aptX-Codec, wird hier leider nicht unterstützt, was jedoch nicht heißt, dass hier die Musik schlecht klingt.

Nun zum Klangbild, welches ich wie gewohnt in den Bass, die Mitten und Höhen aufteile. Der Bass bietet eine knackige und druckvolle Wiedergabe und bleibt selbst bei höher Lautstarke stets kontrolliert, ohne schwammig zu wirken oder ein Dröhnen zu verursachen. Die Mitten werden sehr griffig und eindringlich ausgegeben, sodass davon nicht nur der Gesang, sondern auch die Gitarrenriffs sehr profitieren. Zu guter Letzt werden die Höhen sehr detailreich und hochauflösend wiedergegeben, ohne nervende S-Laute zu erzeugen. So ist KEF hier die Abstimmung des Klangs wunderbar gelungen, denn schließlich bieten viele Kopfhörer die typische „Badewannen“ – Charakteristik, bei der die Höhen und Mitten stärker betont werden, während die Mitten doch sehr zurückhaltend sind. Dies ist hier bei den KEF Mu3 absolut nicht der Fall, hier hat der Audio-Spezialist auf alle Dinge geachtet. Die räumliche Wiedergabe ist sehr realistisch und weiträumig und punktet mit einer sehr guten Tiefen- und Breitenstaffelung. Außerdem bieten die In-Ears einen sehr ordentlichen maximalen Output, sodass hier genug Reserven verfügbar sein sollten und es auf Dauer definitiv schädigend für das Gehör sein wird.

Die Qualität der verbauten Mikros habe ich, während ich daheim und unterwegs telefoniert habe, natürlich ebenfalls getestet. Hier waren meine Gesprächspartner-/innen auf Nachfrage positiv überrascht, wie gut diese mich verstehen konnten. Zu Hause in den vier Wänden war hier selbstverständlich alles hervorragend, doch auch unterwegs haben die KEF Mu3 absolute Stärke gezeigt. Man hört hier als Gesprächspartner/-in zwar die Umgebungsgeräusche von vorbeifahrenden Autos und den rauschenden Wind, jedoch konnte diese mich dennoch soweit gut verstehen.

Dank dem Bluetooth 5.0 bieten die KEF Mu3 eine sehr geringe Latenz beim Ansehen von Videos mit Ton, also damit meine ich die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. Die Verzögerung ist absolut nicht feststellbar, sodass sich die Ohrhörer perfekt dazu eigenen, darüber Filme und Videos anzusehen.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Umgebung ein-/ausblenden

KEF hat die ersten True Wireless In-Ears direkt mit ANC ausgestattet. Dieses ist hierbei jedoch anders als bei manchen anderen Modellen nicht in mehrer Stufen regulierbar, sondern kann nur aktiviert und deaktiviert werden.  

Hierbei gefällt mir direkt sehr gut, dass man hier keinerlei Rauschen wahrnehmen kann, was nicht bei allen Modellen der Fall ist, außerdem beeinflusst dies die Klangsignatur kein bisschen und das ANC arbeitet soweit ganz gut. Die aktive Geräuschunterdrückung filtert die Umgebungsgeräusche mit tieferen Frequenzen sehr gut heraus, zu denen z. B. Motorengeräusche von LKW´s und Autos zählen. Bei Frequenzen im höheren Bereich haben die In-Ears jedoch wie viele anderen In-Ears mit ANC teilweise etwas Probleme. 

Anders als ANC arbeitet wiederum das hinzuschalten der Umgebungsgeräusche umgekehrt. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Transparenzmodus, bei dem über die an der Außenseite angebrachten Mikrofone die Umgebungsgeräusche zu euren Ohren durchgelassen werden. Dabei nimmt man jedoch automatisch ein deutlich hörbares Rauschen wahr, was bei dieser Technologie jedoch bei allen In-Ears egal von welche Hersteller der Fall ist.

Akkulaufzeit

Das Lade-Case der KEF Mu3 gefällt mir wie im Punkt Design bereits beschrieben soweit sehr gut. Bei Öffnen des Ladecase wird einem durch eine einzelne LED an der Vorderseite direkt der Akku des Ladecase angezeigt, dabei zeigt blinkend weiß an, dass der Akku bald leer ist oder blinkt, auch während dies aufgeladen wird und sobald die LED ausgeht, ist der Akku komplett aufgeladen. Der Status bzw. Akkustand der In-Ears wird ebenfalls durch die jeweilige LED an den In-Ears angezeigt. Dabei bedeutet ebenfalls eine blinkende Status-LED, dass der Akku bald leer ist oder gerade aufgeladen wird und sollte diese aus gehen, sind die beiden In-Ears voll aufgeladen.

Die Akkulaufzeit der In-Ears variiert logischerweise sehr, je nachdem ob ANC aktiv oder deaktiviert ist. KEF verspricht hier eine bis zu 9 Stunden lange Akkulaufzeit bei aktiviertem ANC, was überraschend lange ist. Dabei wird jedoch nicht angegeben, bei welcher Lautstärke man dabei die Musik eingestellt hat. Hier hat KEF nicht wirklich übertrieben, denn im Test konnte ich bei gehobener Lautstärke eine Akkulaufzeit von knapp 8 Stunden erreichen, was sehr beachtlich ist, daher kann man bei einer vernünftig und völlig ausreichenden Lautstärke der Musik sicherlich auch die 9 Stunden Laufzeit erreichen. Ohne ANC ist die Laufzeit etwas länger, doch hier kann ich keine genau Angabe machen, da ich die KEF Mu3 meist mit ANC verwendet hatte. 

Das Ladecase bietet einen integrierten Akku mit einer Kapazität von 500mAh. Dadurch können die beiden In-Ears noch weitere Male darin aufgeladen werden, sodass zu den 9 Stunden noch 15 weitere Stunden dazukommen. Somit kommt man bei den KEF Mu3 auf eine gesamte Akkulaufzeit mit zwischenzeitlichem Aufladen auf bis zu 24 Stunden mit ANC. Sollte man die In-Ears die gerade leer sind, schnell brauchen, dann ist auch die Schnellladefunktion, welche hier integriert wurde, sehr nützlich, denn diese sorgt dafür, dass die In-Ears im Ladecase bereits nach 5 Minuten Ladezeit für eine Akkulaufzeit von 60 Minuten aufgeladen werden.

Bluetooth

KEF setzt bei den Mu3 auf Bluetooth 5.0. Dabei wird stets eine problemlos und stabile Verbindung zwischen Zuspielgerät (bei mir mein iPhone 11 Pro Max) und den In-Ears geboten. Die Bluetooth-Reichweite beträgt wie bei bei den meisten Bluetooth In-Ears im Haus je nach Aufbau der Wände ca. 10 bis 12 Meter und im Freien ist diese selbstverständlich etwas höher, da hier meist keine Hindernisse im Weg sind. 

Die Verbindung zwischen Smartphone und In-Ears erfolgt wie bei allen Kopfhörer über die Bluetooth-Einstellungen, doch dass diese euch angezeigt werden, müssen diese erst noch in den Kopplungsmodus versetzt werden. Dabei werden diese eigentlich wie bei sämtlichen True Wireless Kopfhörer automatisch bei der Entnahme aus dem Ladecase, in eben genau diesen Modus versetzt. Hierfür muss man diese bei KEF aus dem Case herausnehmen und die kleine Folie an den Ladeflächen abziehen. Anschließend wieder in das Case einsetzten und voll aufladen lassen, sobald dies geschehen ist, kann man diese direkt entnehmen und in den Bluetooth-Einstellungen auswählen.  

Möchte man die KEF Mu3 mit einem weiteren Gerät koppeln, muss man zuerst die Pairing-Liste zurücksetzen. Hierzu muss man zuerst beide Ohrhörer ins Ladecase einsetzen und anschließend die Multifunktionstasten an beiden In-Ears solange gedrückt halten, bis die Status LED abwechselnd blau-weiß blinkt. Anschließend kann man die In-Ears wieder aus dem Case herausnehmen, sodass diese sich direkt miteinander verbinden, dann sollte die Status-LED von blinkend Weiß auf ein durchgehend weißes Leuchten übergehen. Daraufhin kann man die KEF Mu3 wie gewohnt in den Bluetooth-Einstellungen am Zuspielgerät suchen und schon sind dies Ohrhörer mit dem neuen Gerät verbunden. 

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den KEF Mu3 hat der Audio-Spezialist KEF einen beispiellosen Einstand in den True Wireless Markt geschafft. Die Mu3 konnten mit einem hervorragenden Klang, einer langen Akkulaufzeit und einer mangelfreien Sprachqualität und einem guten ANC überzeugen. Bis auf eine App, die eventuell Firmwareupdates ermöglicht, persönlich Anpassung wie die Zuordnung der Tastenbelegung oder EQ-Einstellungen zulässt, liefert KEF hier rundum ein sehr gelungenes Gesamtpaket ab.

Preis/Leistung

Die UVP der KEF Mu3 ist mit 229,99€ festgesetzt. Da diese zum aktuellen Zeitpunkt nur direkt bei KEF erhältlich sind, hat sich im Preis noch nichts getan. Dies ist für ein paar True Wireless In-Ears definitiv nicht günstig, doch dafür bekommt man klanglich sehr starke Kopfhörer, die bis auf die besagte fehlende App keinerlei Kritik meinerseits zulassen.

KEF Mu3

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: de.kef.com

Tester gesucht: Jabra Elite 75t

Wir haben ein neues sonnendes Produkt für euch! Eine Leserin bzw. ein Leser hat die Möglichkeit die Jabra Elite 75t auf Herz und Nieren zu testen.

Wir danken dem Hersteller Jabra für die Bereitstellung des Produktes für den testr Lesertest!

Jabra Elite 75t

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Was wird verlangt?

Die Teilnahme an dem Lesertest ist für dich selbstverständlich freiwillig und kostenlos!

Hast Du dich erfolgreich beworben und wurdest du für den Lesertest ausgewählt, werden wir die Jabra Elite 75t kostenlos an deine Adresse zusenden.

Nun hast du 2 Wochen Zeit um das Produkt kennenzulernen und auszuprobieren. Im Anschluss wollen wir und auch andere Leser deine Meinung dazu hören. Deswegen wird verlangt, dass zu einen Testbericht mit min. 400 Wörtern schreibst und auch Bilder dazu machst. Wie du diesen Bericht aufbaust ist gänzlich dir überlassen, Du musst dich nicht an ein bestimmtes Schema halten – solltest aber natürlich über Einrichtung, Funktionen, Vorteile, Nachteile etc. schreiben. Wir erwarten keine geschönten Berichte, Deine ehrliche Meinung ist wichtig.

Dein Beitrag wird auf testr.at veröffentlicht, eine Veröffentlichung auf einer anderen Plattform, Blogs etc. ist NICHT vorgesehen! Die Rechte des Textes und der Bilder übergehen testr.at!

Hast du den Beitrag übermittelt – wie beschrieben innerhalb der Frist (2 Wochen Testdauer) – dann kannst Du die Jabra Elite 75t – selbstverständlich kostenlos – behalten und weiter damit eine Freude haben. Weigerst du dich dich allerdings die Bedingungen zu erfüllen, musst du das Produkt auf eigene Kosten zurücksenden, oder bekommst dieses in Rechnung gestellt!

Wie kannst Du dich bewerben?

Kommentiere unter diesem warum gerade Du der ideale Lesertester für den Jabra Elite 75t wärst. Zusätzlich solltest du auf einer Social-Media-Plattform deiner Wahl (z.B. Facebook) folgendes posten:

Tester gesucht: Jabra Elite 75t

https://testr.at/tester-gesucht-jabra-elite-75t/

#ichbintestr

Hast Du dies gemacht bist du im Lostopf.

Um deine Chancen zu erhöhen kannst Du das selbe Posting auch auf weiteren Social-Media-Kanälen teilen – musst du aber nicht.

Dauer der Bewerbungsphase

Die Bewerbung beginnt mit Sonntag, 11 April 2020 und endet mit Sonntag, 9. Mai 2020 (23:59 Uhr).

Unter allen korrekten Eintragungen werden wir eine Gewinnerin bzw. einen Gewinner ziehen und diesen kontaktieren. Dieser hat dann 48h Zeit um sich zu melden. Sollte keine Rückmeldung kommen, wird erneut gelost. Teilnahmeberechtigt sind alle aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Viel Glück und viel Spaß!

Jabra Elite 85t

In aller Kürze

Die neuen Jabra Elite 85t sind True Wireless In-Ears, welche mit einer sehr guten Verarbeitung und einem sehr bequemen Tragekomfort punkten können. Das Klangbild könnte zwar noch etwas filigraner sein, lässt sich jedoch in der kostenlosen „Sound+“ App perfekt anpassen. Der Preis der In-Ears ist natürlich nicht gerade niedrig, doch dafür bekommt man neben einem Qi-fähigen Ladecase auch ein sehr gutes ANC geboten und eine App, die viele Einstellungen zulässt.

Gefällt uns

  • guter Klang (anpassbar via App)
  • IPX4-Zertifizierung
  • geringes Gewicht
  • AAC-Codec
  • bequemer Sitz
  • gutes Advance ANC

Gefällt uns weniger

  • Bedienung im Mono-Betrieb eingeschränkt

Jabra Elite 85t

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der neuen Jabra Elite 85t fällt deutlich kompakter und schlichter aus, als von den bisherigen Vorgängern den Jabra Elite 65t und Jabra Elite 75t. Beim Verpackungsdesign wiederum bleibt sich Jabra den typischen Farben treu, denn auch die neuesten True Wireless In-Ears, kommen in der grauen Verpackung daher, welche mit gelben Akzenten versehen wurde. Dabei ist es auch weiterhin so, dass die stabile Hauptverpackung in eine dünnere Umverpackung eingeschoben wurde. Die Umverpackung zeigt dabei wie gewohnt, zahlreiche Informationen über die darin befindlichen Kopfhörer.

An der dezent gehaltenen Vorderseite präsentiert Jabra in der Mitte die beiden Ohrhörer. Außerdem prangt hier in der linken Ecke noch das bekannte gelb/schwarze Jabra Logo und im rechten unteren Bereich die Modellbezeichnung sowie in klein erwähnt, dass es sich um Advance Active Noise Cancellation (Advance ANC) In-Ears handelt. 

An der linken schmalen Seite zeigt man einen kleinen Ausschnitt der Ohrhörer mit dem Case und erwähnt hier, dass man das Produkt in Kopenhagen, dem Firmen-Hauptsitz entwickelt hat. Rechts gegenüber wiederum informiert man darüber, dass in dieser Box ein Produkt enthalten ist, indem man die komplette 150 Jahre Erfahrung hineingesteckt hat usw.

Die Rückseite ist meist die informativste Seite und so ist es auch bei den Jabra Elite 85t der Fall. So sieht man hier zum einen erneut das Herstellerlogo, sowie den Produktnamen und man bekommt zudem eine saubere Übersicht der In-Ears, dem Ladecase und den zusätzlichen ovalen EarGel-Aufsätze gezeigt. Darunter hat Jabra die sechs fürs Unternehmen wichtigsten Merkmale der neuen Kopfhörer aufgelistet, zu denen unter anderem folgenden Punkte zählen: ANC & HearThrough, die 6 Mikrofone mit Windfilter, die 12 mm Treiber, die Akkulaufzeit von 5,5 Stunden + 25 Stunden mit Ladecase usw.    

Durch das Entfernen der beiden Klebestreifen an der Umverpackung, kann man dieses nach oben hinweg entfernen. Darunter kommt eine sehr stabile graue Verpackung zum Vorschein, die man durchs weitere Entfernen eines Klebestreifens an der rechten Seite öffnen kann. Hier weißt Jabra auf der Innenseite des Deckels drauf hin, dass es sich um eine 100 % recycelbare Verpackung handelt und rechts findet man einen Einleger mit dem gewohnten Satz „ Welcome to superior Sound“, was auf Deutsch so viel bedeutet wie: Willkommen zum überlegenen Klang. Darunter wird man drauf hingewiesen, die kostenlose App von Jabra herunterzuladen, um die In-Ears zu personalisieren usw. Auf der Rückseite ist dann noch sozusagen eine kompakte Kurzanleitung versteckt.  

Unter dem Einleger befindet sich ein naturbelassener Einsatz aus Zellulose, indem sich ordentlich im oberen Abschnitt verpackt, das Lade-Case mit den darin befindliche In-Ears befindet. Darunter ist noch ein weiterer Einsatz, indem die zwei zusätzlichen unterschiedlich großen ovalen Paar EarGel-Aufsätze aufbewahrt werden und in der Ebene darunter kann man das USB-C Kabel finden. Unter dem Einleger aus Zellulose findet man dann noch die Sicherheitsinformationen mehr nicht.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ears

Im direkten Vergleich zu dem Vorgängermodell sehen zwar sowohl die beiden In-Ears, als auch das Ladecase nahezu identisch aus, jedoch sind beide Produkte von der Größe etwas gewachsen. Dies liegt jedoch daran, dass nun in den In-Ears noch mehr Mikrofone verbaut wurden und nun auch doppelt so große Treiber zum Einsatz kommen. Zu guter Letzt wurde auch die Akkulaufzeit erhöht, sodass in beiden Produkten (Case und Ohrhörer) mehr Platz notwendig ist. 

Dennoch stehen die beiden In-Ears nach dem Einsetzen kaum weniger aus dem Ohr heraus und zudem hat das gering höhere Gewicht ebenfalls keinen negativen Einfluss aus das Tragegefühl. Der bereits von den Vorgängern bekannte Steg an den Seiten wurde noch etwas filigraner gestaltet, was man auch gut an den neuen, noch kleineren Löchern für die Mikrofone sehen kann. Die spezielle mattierte und weich anfühlende Beschichtung des Kunststoffgehäuses hat sich bereits bei den Vorgängermodellen durchgesetzt und wurde auch hier bei den neuen Jabra Elite 85t eingesetzt.

Die länglichen Öffnungen an den Seiten, die bei den Vorgängern noch zum Einsatz kamen, sind nun ebenfalls filigraner eingearbeitet geworden, denn nun wurden diese ebenfalls im seitlichen Teil als mehrere kleine Öffnungen integriert. Dabei besitzt jeder In-Ear ein Lochpaar, von denen eines im hinteren Bereich nach oben und eines am unteren Teil integriert wurde, hinter dieser Öffnung sind die wuchtigen Mikrofone versteckt, die z. B. für die zusätzliche HearThrough- und ANC-Funktion genutzt werden. 

Das Gehäuse der Jabra Elite 85t wurde wie bereits bei den Vorgängermodellen aus insgesamt drei Teilen gefertigt. Hierbei fällt mir jedoch im Vergleich zum Vorgänger ein etwas verkürzter Ohrkanal auf, der nun zudem nicht mehr rund, sonder oval geformt wurde genauso wie auch die neuen speziellen EarGel-Aufsätze. Daraufhin folgt der mittlere Teil, der wie gehabt die komplette Technik (Akku, Sensoren, Treiber, Mikrofone usw. beherbergt. Zu guter Letzt folgt der äußere Teil, welcher nicht nur die Mikrofone abdeckt, sondern zugleich auch die Tasten an jedem Ohrhörer an der jeweiligen Position fixiert. Die runde Taste mit dem Jabra Schriftzug, schließt an beiden In-Ears bündig mit dem Gehäuse ab und ermöglichen ein umfangreiches Bedienen über die In-Ears, ohne das man hierzu das Smartphone zur Hand nehmen muss.

True Wireless In-Ears werden wie gewöhnlich über das zugehörige Lade-Case aufgeladen, daher befinden sich an beiden In-Ears, an der Innenseite wie gehabt je zwei goldene Ladekontakte. Außerdem ist weiterhin ein Annäherungssensor verbaut, den man nicht direkt sieht, der jedoch sehr praktisch ist, da dieser dafür sorgt, dass die Musik automatisch gestoppt wird, sobald man einen der beiden Ohrhörer aus den Ohren heraus nimmt.

Bei der Farbauswahl stehen seit kurzem zusätzliche Farben zur Auswahl, denn direkt zum Marktstart waren es nur zwei Versionen. Zur Auswahl steht nun neben „Titanium Black“ der Farbe meines Testgerätes auch noch: Grau, Gold-Beige, Schwarz und Kupfer-Schwarz. Bei dem letzt genannten Modell ist der Biedenkopf an den In-Ears nicht in derselben Farbe wir der äußere Teil des Gehäuses, sondern Kupferfarben. Bei den anderen vier Varianten wiederum ist das komplette äussere Gehäuse und der Bedienknopf in einer Farbe gehalten.

Was ich etwas Schade finde, ist das Jabra erneut auf dieselbe Verbindungstechnologie setzt. Somit kann man zwar wie gehabt die In-Ears auch im Mono-Betrieb verwenden, jedoch hat man hierbei nicht die freie Auswahl wie bei den meisten anderen Anbieter, sondern muss zwingend den rechten In-Ear benutzen. Dies liegt daran, dass nur der rechte Ohrhörer ein Bluetooth-Chip verbaut hat und es sich somit dabei um den sogenannten Master handelt. Der linke In-Ear wiederum, baut mit diesem via NFMI (Near Field Magnetic Induktion) eine Verbindung auf und empfängt darüber die Daten mit einer möglichst geringen Verzögerung, welche ein Mensch nicht wahrnehmen kann.

Ladecase

Beim Material des Lade-Case setzt Jabra auf exakt dasselbe wie auch bei den In-Ears. Außerdem handelt es sich dabei zudem um exakt dieselbe Oberflächenbeschichtung, die eine identische Haptik bietet, welche mir sehr gut gefällt. Anders als das Case und die In-Ears der Active-Modelle, wird hier kein kompletter Schutz gegen Staub und Wasser geboten, sondern „nur“ nach IPX4, was soviel bedeutet, dass ein Schutz gegen das Eindringen von Spritzwasser und Schweiß geboten wird. 

Das Case fällt mit den Maßen: 664,8 x 41,1 x 28,5 mm (L x B x T) etwas größer als das des Vorgängermodells (Jabra 75t) aus, jedoch finde ich das noch absolut im Rahmen und keineswegs negativ. Das Ladecase kann man dennoch als kompakt bezeichnen und es lässt sich wunderbar in der Hosentasche oder Rucksack usw. verstauen.

Das Ladecase besitzt ansonsten exakt dasselbe Design wie gewohnt, sodass es sich um ein rundum schlichtes Ladecase handelt, welches bis auf den ca. 1 mm tief eingeprägten Jabra Schriftzug keine weiteren Erkennungsmerkmale besitzt. Durchaus praktisch ist hier weiterhin der leicht konkav ausgeführte Boden, denn da dieser nun zusätzlich mit einer Qi-Ladetechnologie bestückt wurde, wird dafür gesorgt, dass das Case beim aufstellen sehr sicher steht. Die USB-C Ladebuchse an der Rückseite hat man nun etwas weiter nach oben versetzt, sodass hier ein sauberes anschließen an das beiliegenden USB-C Ladekabel erfolgen kann. Neu und ebenfalls absolut sinnvoll ist der neue Standort der kleinen Staus-LED, denn diese ist von der Rückseite nach vorne gewandert. Dies ist soweit sehr sinnvoll, da man somit den aktuellen Ladezustand jederzeit von vorne einsehen kann, egal ob man das Case via Kabel oder über die Qi-Technologie auflädt. 

Der Schließmechanismus hat mir bereits beim Vorgängermodell sehr gut gefallen, wurde daher unverändert übernommen und überzeugt somit auch wieder bei den Jabra Elite 85t. Hier hält ein praktischer Magnet das Case wunderbar geschlossen und zudem werden auch die In-Ears selbst direkt nach dem einsetzten in das Ladecase perfekt an ihren Platz zentriert und via Magneten auch genau an dieser Stelle gehalten. Somit könnte man bei eingesetzten In-Ears das Case einfach auf den Kopf drehen und nichts fällt dabei heraus.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der In-Ears und die des Ladecase sind mal wieder wie von Jabra gewohnt auf einem sehr hohen Niveau. Alle Einzelteile und Übergänge wurden hervorragend aufeinander abgestimmt, sodass es keine Störkanten gibt und ich bezüglich der Haptik absolut nichts kritisieren kann. 

Man bekommt bei dem nicht Active-Modell zwar „nur“ einen Schutz nach IPX4, was bedeutet, dass diese nur gegen Schweiß und Spritzwasser geschützt sind, doch das reicht eigentlich auch absolut aus. Sollte der Tragekomfort bei euch gut sein und der halt auch noch bei sportlichen Bewegungen sicher sein, spricht daher eigentlich nichts dagegen, dass man die neuen Jabra Elite 85t auch ohne die Bezeichnung „Active“ als Sportliche In-Ears nutzen kann.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.1)
FarbeTitanium Black, weitere Farbe: Schwarz, Kupfer-Schwarz, Gold-Beige, Grau.
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 5,5 h mit ANC
Akku Ohrhörer: 7 H ohne ANC
Gesamtlaufzeit mit aufladen: 25 h mit ANC
Gesamtlaufzeit mit aufladen: 31 h mit ohne ANC
Gewicht ca. 59 g (Ohrhörer und Ladebox)
14 g (beide Ohrhörer)
45,1 g (Ladebox)
MaterialKunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
KonnektivitätBluetooth 5.1 mit AAC/ SBC-Audio-Codec
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 12,0 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz bis 20.000 Hz (Ohrhörer)
LieferumfangJabra Elite 85t True Wireless Kopfhörer (2 Stk.)
Silikonaufsätze: S, M (an Kopfhörern befestigt), L
Ladebox
USB-Typ-C-Ladekabel
Warnhinweise
Technische Daten der Jabra Elite 85t

Tragekomfort

Da sowohl die Ausgangsöffnung der Treiber, als auch die Silikon-EarGels eine neue Form erhalten haben, hat sich beim Tragekomfort etwas getan. Die Ohranpassstücke sind nun nicht mehr rund sondern oval, was dazu führen soll, dass eine noch bessere Abschottung von den Umgebungsgeräuschen selbst ohne ANC erreicht wird. Sofern hier bei euch die Öffnung eueres Ohrkanals passen sollte, also sodass ihr mit einem der neuen EarGels zurechtkommt, dann wird das versprochene Feature auch gut erreicht. Sollte man jedoch aufgrund der Abstufung der unterschiedlich großen EarGels das Problem haben, dass die eine Sorte zu klein, aber die andere dann wiederum zu groß ist, dann wird dies dazu führen, dass die In-Ears unter Umständen nach einiger Zeit aus den Ohren herauswanden, was zu einem häufigeren nachjustieren führen wird. Bei mir hat soweit jedoch alles gut gepasst, jedoch wäre ich hier als Hersteller vielleicht Nummer sicher gegangen und hätte anstellen drei Größen zur Sicherheit noch eine feinere Abstufung mit 5 oder 6 Aufsätzen mitgeliefert. 

Der Tragekomfort war bei mir jedoch wie bereits erwähnt sehr angenehm und dies auch nach einem längeren Zeitraum. Man bekommt hier erneut einen sicheren Halt geboten, an dem ich persönlich nichts auszusetzen habe. Jabra hat das neue Design erneut wie das Vorgängermodell an Tausenden von Ohren getestet und dies laut eigener Aussage bis zur perfekten Passform ausgearbeitet.

Bei den Elite 85t liefert Jabra insgesamt drei verschieden große EerGel Silikon-Aufsätze mit. Dabei handelt es sich wie gewohnt um die Größen: S; M und L, von denen die Mittleren bereits vormontiert wurden. Mit diesen kann man die Ohrhörer wie gewohnt weitestgehend dem eigenen Ohrkanal anpassen und dafür sorgen, dass man den perfekten Kompromiss zwischen sicherem Halt und bestem Klang erreicht.

Durch die ohrfüllende Form und die richtige Wahl an EarGels-Aufsätzen decken die Jabra Elite Active 85t sehr gut den Ohrkanal ab, was dazu führt, dass wie bereits erwähnt auch ohne die aktivierte ANC-Funktion eine sehr gute Umgebungsreduzierung erreicht wird. Mit ANC wird das ganze natürlich nochmals deutlich besser, mehr dazu verrate ich jedoch im weiteren Verlauf des Testberichts.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Beide Multifunktionstasten an den Jabra Elite 85t besitzen einen sehr angenehmen Druckpunkt. Über diese Tasten lassen sich an beiden Seiten unterschiedliche Befehle ausführen, je nachdem wie lange bzw. häufig man die jeweilige Taste betätigt. Sollte man vielleicht mal gerade nicht wissen, welche Taste hier wann und wie genau welchen Befehl ausführt, wird einem dies auch wunderbar in der App erklärt, auf die ich im weiteren Verlauf des Testberichtes noch genauer eingehen werde. Praktisch und für mich persönlich sehr wichtig ist es, dass man alle Befehle direkt über die In-Ears steuern kann, sodass man definitiv das Smartphone in der Hosentasche lassen kann, was leider bei vielen In-Ears immer noch nicht der Fall ist.

Zum Ein- und Ausschalten genügt es wie bei eigentlich allen True Wireless In-Ears, die Ohrhörer einfach aus dem Ladecase zu entnehmen und am Ende wieder genau darin einzusetzen. Das ist definitiv die einfachere Methode und wird in den meisten Fällen gemacht, denn anschließend sind die In-Ears direkt sicher aufbewahrt und werden zudem automatisch wieder voll aufgeladen. Alternativ kann man zum Ausschalten auch an beiden Ohrhörern die Multifunktionstaste kurz gedrückt halten. Zum Einschalten wiederum dann beide Tasten (Rechts und Links zugleich) für ca. 1 Sekunde betätigen.

Kommen wir nun zur restlichen Bedienung der Jabra Elite 85t, die von Werk aus wie folgt eingestellt wurde, jedoch in der kostenlosen Jabra „Sound+“ App über MyControls auch komplett neu zugewiesen werden kann. Drückt man die Taste am rechten In-Ear kurz, dann wird die Musik direkt gestartet bzw. bei Bedarf ebenso auch wieder pausiert. Hält man dieselbe Taste wiederum länger gedrückt, dann erhöht man die Lautstärke solange, wie man diese betätigt. Beim doppelten Tippen hintereinander kann man wiederum, während man nicht telefoniert, denn Sprachassistenten aktiveren (Siri, Google Assistant usw.)

Über die Taste am linken In-Ear, kann man anders als beim rechten In-Ear durchs Betätigen und gedrückt Halten die Lautstärke so lange reduzieren, bis einem diese in der jeweiligen Situation passt. Außerdem steuert man darüber die Titel-Auswahl, sodass man beim zweimaligen Drücken um einen Musiktitel vorspringt und beim dreimaligen Antippen den eben abgespielten Titel erneut wiedergibt bzw. beim erneuten dreifachen Drücken einen Titel davor abspielt. Zu guter Letzt kann man beim einmaligen Betätigen der linken Taste zwischen HearThrough, ANC und ANC off wählen. 

Neben der Steuerung der Musik und des ANC usw. kann man direkt über die Jabra Elite 85t auch Anrufe durchführen, was hier ebenfalls hervorragend funktioniert. Dabei ist es bis auf die Regulierung der Lautstärke absolut egal, ob ihr die folgenden Befehle am rechten oder linken In-Ear ausführt. Die Lautstärke des Telefonats wird wiederum wie bei der Musiklautstärke am rechten In-Ear erhöht und links reduziert. Drückt man bei einem eingehenden Anruf eine der beiden Tasten einmal kurz, dann wird der Anruf angenommen, beim zweimaligen Bestätigen beendet man diesen oder nimmt den eingehenden Anruf nicht an. Nachdem man angerufen hat oder wurde, kann man das Mikrofon Stumm-/Lautschalten, wenn man eine der Tasten einmal kurz drückt.

Die Bedienung ist soweit sehr durchdacht aufgebaut und nach kurzer Zeit sollte man sich hier an die Bedienung gewöhnen bzw. kann dieses auf Wunsch, wie bereits angedeutet in der App anders belegen. Natürlich haben physischen Tasten ein typisches Problem, und zwar, dass man sich durchs Betätigen von diesen sich die Ohrhörer leicht ins Ohr hinein drückt, was durchaus unangenehm sein kann. Doch da kommt man als Hersteller nicht anders drumherum, als wenn man dann lieber auf eine Touch-Steuerung zurückgreift, jedoch hat auch diese ihre Nachteile, denn damit kommt es sehr häufig zu Fehleingaben usw.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Klanglich bieten auch die neuen Jabra Elite 85t  eine sehr gute Punktladung ab, denn durch die kostenfrei zur Verfügung gestellte App „Sound+“ kann man das Klangbild den eigenen Vorlieben anpassen, indem man entweder aus mehreren voreingestellten Soundprofilen seinen Favoriten auswählt oder das Klangbild selbst via 5-Band-Equalizer in der App anpasst, bis die In-Ears genau so klingen, wie man es möchte. Hier bietet Jabra viel Möglichkeiten, sodass man damit klanglich definitiv keinen Kompromiss eingehen muss.  

Bei der Klangbeschreibung konzentriere ich mich jedoch trotz den umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten wie gewohnt auf das Klangbild, wie dies der Hersteller von Werk aus abgestimmt hat. Schließlich bevorzugt hier meiner Erfahrung nach jeder einen etwas anderen Klang und daher ist es hier mehr oder weniger sinnlos, den Klang nach meinen Einstellungen zu beschreiben.

Kommen wir jedoch, bevor ich den Klang beschreibe noch kurz zu den technischen Daten, denn hier hat sich einiges getan. In jedem der In-Ears steckt nämlich unter anderem ein doppelt so großer dynamischer Treiber, also wurden diese gegenüber dem Vorgänger von 6 mm auf 12 mm vergrößert. Den Frequenzbereich, den diese wiederum abdecken, bleibt weiterhin unverändert bei 20 Hz – 20 kHz. Bei den hochwertigen Audio-Codecs haben alle Apple-User ein Vorteil, denn die Jabra Elite 85t unterstützen wie bereits deren Vorgänger den AAC-Audio-Codec (Advance Audio Coding). Somit haben diese den verlustfreieren und besseren Klang, ganz anders als die Android-User, denn deren aptX-Codec wird hier leider nicht unterstützt, was jedoch nicht heißt, dass hier die Musik schlecht klingt.

Das Klangbild der Jabra Elite 85t gefällt mir direkt nach dem ersten Probehören soweit sehr gut. Es gibt zwar hier und da ein paar kleine Schwächen, diese lassen sich jedoch schnell und einfach über den EQ fast komplett neutralisieren. Der Bass bietet einen sehr voluminösen Tiefgang, der druckvoll und knackig wiedergegeben wird. Dieser ist aber auch zugleich keineswegs aufdringlich oder zu sehr im Vordergrund. Die Mitten sind ebenfalls gut abgestimmt und punkten mit eindringlichen und raumfüllenden Tönen. Lediglich die Höhen schwächen bei der Abstimmung von Werk etwas, denn diese wirken leicht vernebelt, über den besagten Equalizer kann man diese jedoch etwas anheben, sodass dies weitestgehend gut abgestimmt klingt. Die räumliche Wiedergabe ist absolut gegeben und punktet wie bei den Vorgängern mit einer guten Tiefen- und Breitenstaffelung. Außerdem bieten die In-Ears weiterhin einen ordentlichen maximalen Output, sodass hier genug Reserven verfügbar sein sollten.

Erneut zeigt Jabra, dass man nicht nur gut Kopfhörer bauen kann, sondern vor allem auch für die guten Headsets mit Mikrofonen bekannt ist. Somit sorgen in den Jabra Elite 85t je In-Ear gleich drei Mikrofone für ein störungsfreies und verständliches telefonieren. Dabei filtern die Mikros die aus den Umgebungsgeräuschen anfallende Störgeräusche wie Auto- und LKW-Motoren heraus und lassen zugleich die eigene Stimme durch, sodass hierbei eine wunderbares Telefonat geboten wird, was man leider von wenigen In-Ears geboten bekommt. Außerdem gefällt mir auch hier wieder die bereits von den Jabra Elite Active 75t bekannte „Sidestone-Funktion“ sehr, denn diese sorgt dafür, dass ich während Telefonaten meine eigene Stimme im Ohr hören kann. Somit passiert es hier nicht, dass ich versehentlich zu laut in der Stadtbahn rede und es wird somit insgesamt für ein natürlicheres Telefonieren gesorgt. 

Dank dem neusten Bluetooth 5.1 bieten die Jabra Elite 85t eine absolut geringe Latenz beim ansehen von Videos mit Ton, also damit meine ich die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. Die Verzögerung ist absolut nicht feststellbar, sodass sich die Ohrhörer perfekt dazu eigenen, darüber Filme und Videos anzusehen.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

App

Jabra bietet für sämtliche Kopfhörer egal ob In-Ear oder Over-Ear Modelle, eine App Namens „Jabra Sound+“ kostenlos zum Download an. Prinzipiell könnte man sämtliche Kopfhörer auch unabhängig von dieser verwenden, doch mit der App wird vieles deutlich besser, da man zahlreiche Einstellungsmerkmale zur Verfügung gestellt bekommt. Egal ob es um das ändern der Tastenbelegung geht, darum das ANC zu regulieren oder die individuelle Klanganpassungen vorzunehmen, das alles und noch viel mehr wird einem hier umfangreich angeboten. Außerdem könnt ihr nur so die neusten Firmwareupdates installieren und werdet über die neusten Funktionen informiert. 

Jabra Sound+
Preis: Kostenlos
Jabra Sound+
Preis: Kostenlos

Zum Einrichten wählt man aus einer Auswahl an kompatiblen Produkten das aus der Liste aus, welches man verbinden möchte, in meinem Fall sind es die Jabra Elite 85t. Anschließen wird einem sehr verständlich und Schritt-für-Schritt eine Anleitung gezeigt, die einem dabei hilft, die Ohrhörer in den Pairing-Modus versetzt und daraufhin einzurichten. Ist dies soweit getan und die In-Ears sind erfolgreich eingerichtet, landet man beim Starten der App immer auf der Startseite mit dem Namen „Headset“.

In diesem Menü kann man direkt ganz oben nicht nur die beiden In-Ears sehen, sondern zudem auch den Akkustand der beiden In-Ears und den des Ladecase in einzelnen Prozent-Schritten einsehen. Das bedeutet, dass euch hier der Akkustand der In-Ears zwar zusammen angezeigt wird, jedoch nicht wie häufig angewendet in 10 % Schritten, sondern in genaueren 1 % Schritten. Unmittelbar darunter kann man die Einstellungen „Mein Moment, Pendeln oder Fokus auswählen. Dabei sind diese vom Werk aus alle identisch, doch der Clou dabei ist, dass man damit drei Profile erstellen kann, kurz gesagt, man kann z. B. je nach Situation den EQ so einstellen, wie er einem dabei gefällt und dann direkt über die Schaltfläche „Speichern“ auf das jeweils zuvor gewählte Profil absichern. Direkt dazwischen befindet sich der Schieberegler, um den ANC- und HearThrough-Modus zu aktiveren und anschließend auch in der Intensität in je fünf Stufen zu regeln. Also man kann dann bestimmen, wie sehr die Umgebungsgeräusche durchgelassen werden sollen oder eben nicht. 

Direkt darunter wiederum folgt der 5-Band Equalizer, bei dem man wahlweise auch aus fertigen Musik-Voreinstellungen wählen kann. Daher einfach einmal alles durchprobieren oder wenn nichts dabei sein sollte, einfach selbst sein Profil erstellen. Zu guter Letzt findet man ganz unten noch die bereits bekannte Soundscape-Funktion, mit der man sich verschiedene Klänge wie. Z. B. Regen, Wasserfall usw. in die Kopfhörer übertragen und dabei eventuell entspannen kann. Ob man dies braucht, ist jedoch jedem selbst überlassen. 

Sofern man auf der „Headset-Seite“ ganz oben ist, sieht man rechts ein Zahnrad-Symbol, über welches man ins Einstellungsmenü gelangt. Hier kann man z. B. prüfen, ob es eine neue Firmware für die In-Ears gibt oder Klangerlebnis-, Anruferlebnis- oder Headset-Unterstützungs-Einstellungen vornehmen.

Beim zweiten Untermenü mit der Bezeichnung „Entdecken“ werden einem ein paar Infos angezeigt z. B. ob es aktuell ein Firmwareupdate für die Kopfhörer gibt, oder man kann die Kopfhörer nach einer Registrierung hier jederzeit orten usw. Unter dem Punkt „Über“ kann man wiederum das Benutzerhandbuch oder die Kurzanleitung einsehen sowie auf technische Informationen zugreifen usw.

(App: 4,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / HearThrough

Jabra hat bei den Elite 85t ein Advance ANC integriert, welches eine Fünf Stufen Regulierung zulässt, die jedoch bei maximaler Stufe nicht komplett alles herausfiltert, wie es z. B. bei dem Testvideo von Jabra demonstriert wird. Das neutralisieren von tiefen Frequenzen funktioniert hierbei jedoch sehr gut, sodass die tiefen Motorengeräusche, welche man beim Laufen, am Straßenrand täglich hört, nahezu komplett verschwinden. Bei Geräuschen, die im mittleren oder hohen Frequenzgang liegen, haben die In-Ears jedoch teils Probleme, denn diese gelangen ein wenig ins Gehör hinein. Dennoch wird hier ein gutes und solides Advance ANC geboten, welches jedoch eben „nur gut und solide“ und nicht als perfekt oder exzellent bezeichnet werden kann. Beim verwendeten ANC gefällt mir jedoch sehr gut, dass hierbei ein sehr geringes Grundrauschen herrscht. Hier hatte ich schon viele andere ANC Kopfhörer im Test, die ein deutlich lauteres Grundrauschen geboten hatte, daher hat Jabra hier gute Arbeit geleistet. 

Anders als Advance ANC arbeitet wiederum das HearThrough umgekehrt. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Transparenzmodus, bei dem über die an der Außenseite angebrachten Mikrofone an den beiden In-Ears in fünf Stufen reguliert werden kann, wie sehr die Umgebungsgeräusche zu euren Ohren durchgelassen werden. Dabei werden diese umso stärker durchgelassen, je höher ihr die Stufe in der Sound+ App eingestellt habt. Hierbei wird jedoch umso höher wie ihr die Stufe wählt, auch zugleich das Rauschen erhöht, was bei dieser Technologie jedoch bei allen In-Ears vorkommt, egal von welche Hersteller diese sind.

Akkulaufzeit

Das Lade-Case der Jabra Elite 85t fällt etwas größer aus als das beim Vorgängermodell, den Jabra Elite 75t. Dies war hier auch erforderlich, schließlich erfordert das Advance ANC mit mehr Mikros auch zugleich mehr Stromreserven. Das Ladecase passt jedoch weiterhin problemlos in jede Hosentasche, egal ob Jeans oder Jogginghose. Beim Öffnen des Ladecase wird einem durch die einzelne LED an der Vorderseite direkt der Akku des Ladecase angezeigt, der Status bzw. Akkustand der In-Ears wird ebenfalls durch die jeweilige LED an den beiden In-Ears angezeigt. Dabei steht eine grüne LED für einen vollen Akku, gelb für halb voll und rot für einen niedrigen Akku, sodass man die In-Ears bzw. das Case bald aufladen sollte.

Die Akkulaufzeit variiert je nachdem ob ANC aktiv oder deaktiviert ist. Hat man ANC an, dann beträgt die Laufzeit bis zu 5,5 Stunden, ohne ANC sind es wiederum gute 7 Stunden. Anschließend kann man die In-Ears bis zu dreimal wieder voll aufladen, sodass man hier beim Verwenden mit ANC auf max. 25 Stunden und ohne ANC auf 31 Stunden kommt. Die von Jabra angegebene Laufzeit konnte ich im Test auch ganz gut erreichen und lag im Schnitt je nachdem, wie man die Kopfhörer bezüglich der Lautstärke usw. nutzt bei einer sehr guten Gesamtakkulaufzeit. 

Das volle Aufladen des Ladecase dauert mit einem 500mAh Netzteil, welches jedoch nicht im Lieferumfang enthalten ist, knapp 3 Stunden. Da Jabra hier jedoch direkt auch eine Wireless-Charging-Technologie integriert hat, kann man das Ladecase auch auf einem entsprechenden Wireless-Charger aufladen, bei dem jedoch eine Ladedauer von 3,5 Stunden notwendig wird. Weiterhin hat Jabra eine Schnellladefunktion integriert, die dafür sorgt, dass die In-Ears im Ladecase bereits nach 15 Minuten Ladezeit für einen Musikhörgenuss von 60 Minuten aufgeladen werden.

Bluetooth & Signalqualität

Jabra setzt bei den Elite 85t auf das neuste Bluetooth 5.1. Dabei wird stets eine problemlose und stabile Verbindung zwischen Zuspielgerät und den In-Ears geboten.

Die Verbindung zwischen Smartphone und In-Ears erfolgt wie bei allen Kopfhörer über die Bluetooth-Einstellungen, doch dass diese in den Einstellungen angezeigt werden, müssen diese erst noch in den Kopplungsmodus versetzt werden. Dabei werden diese eigentlich wie bei sämtlichen True Wireless Kopfhörer automatisch bei der Entnahme aus dem Ladecase in genau diesen Modus versetzt. Hierfür muss man diese dann bei Jabra aus der Verpackung nehmen und ins Case einsetzen und erstmal voll aufladen lassen. Sobald dies geschehen ist, kann man diese direkt entnehmen und in den Bluetooth-Einstellungen auswählen.  

Möchte man die Jabra In-Ears mit einem weiteren Gerät koppeln, ist dies problemlos möglich, hierzu kann sich jedes Jabra-Produkt nämlich weiterhin bis zu 8 verschiedene Geräte merken. Sobald man wiederum ein neuntes Gerät damit koppelt, wird das Gerät gelöscht, welches am wenigsten verwendet wurde. Außerdem können die Jabra Elite 85t eine Multipoint-Verbindung eingehen was bedeutet, dass diese mit zwei Geräten gleichzeitig eine Bluetooth-Verbindung aufbauen können, während wiederum nur ein Gerät zur Musikübertragung genutzt werden kann.

Sofern man ein zusätzliches bluetoothfähiges Gerät mit den Jabra Elite 85t koppeln möchte, muss man diese zuvor in den Pairing-Modus versetzen. Dazu nimmt man ganz einfach beide In-Ears aus dem Lade-Case und betätigt direkt an beiden Ohrhörern die Multifunktionstaste für 3 Sekunden, bis die Status LED blau aufblinkt. Anschließend werden die In-Ears in den Einstellungen angezeigt und können wie gewohnt mit dem jeweiligen Device verbunden werden.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den Jabra Elite 85t hat Jabra einen würdigen Nachfolger mit sinnvollen Verbessrungen der bereits sehr guten Jabra Elite 75t vorgestellt. Das Ergebnis sind soweit sehr gut klingenden In-Ear Kopfhörer, die mit einem fortschrittlichen ANC ausgestattet wurden, welches zwar keine perfekte Arbeit leistet, jedoch dennoch im Test gut überzeugen konnte. Die perfekte Ergänzung der In-Ears ist wieder einmal die sehr gute App „Sound+“, denn diese ermöglicht es, den Klang und zahlreiche weitere Dinge individuell anzupassen.

Preis/Leistung

Die UVP der Jabra Elite 85t ist mit 229,99€ festgesetzt. Online sind diese jedoch je nach Farbe aktuell bereits für knapp über 184€ inkl. Versand erhältlich, was zwar ebenfalls nicht wenig Geld ist, doch an In-Ears mit ANC-Funktion kommt man eigentlich kaum günstiger ran, hier liegt man oft bei rund 200€. Für mich liefern die Jabra Elite 85t ein absolut überzeugendes Gesamtpaket ab, welches bis auf das ANC, was im Test nicht ganz so gut war.

Jabra Elite 85t

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Jabra.com/de

JBL Clip 4

In aller Kürze

Mit dem JBL Clip 4 hat man gegenüber dessen Vorgänger vieles verändert. Dabei betrifft dies vor allem das neue Gehäuse bzw. den neuen Formfaktor und allem voran der komplett überarbeitete Karabinerhaken. Dabei wirkt das mit Stoffmesh überzogene Gehäuse sehr hochwertig und die neue gummierte Rückseite gefällt mir ebenfalls gut. Die Bedienung ist über die angebrachten Buttons einfach gehalten und die Akkulaufzeit mit 10 Stunden kann sich ebenso sehen lassen wie das Klangbild. Klar kann der kompakte JBL Clip 4 keinen vom Volumen überlegenen Lautsprecher ersetzen, doch dafür ist dieser sehr leicht und perfekt für den mobilen Einsatz gemacht.

Gefällt uns

  • staub- und wasserdicht nach IP67
  • robust Bauweise und hochwertig Verarbeitet
  • für seine Größe ein guter Klang
  • USB-C Anschluss
  • gute Akkulaufzeit
  • praktischer Karabiner

Gefällt uns weniger

  • nicht im Stereo-Modus usw. verwendbar

JBL Clip 4

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des JBL Clip 4 entspricht zwar der typischen JBL Designsprache, jedoch kommt hier anders als bei anderen Lautsprechern an der Vorderseite ein großes Sichtfenster zum Einsatz, durch welches man den Großteil des neuen JBL Clip 4 sehen kann. Ansonsten setzt man rundum auf die typisch von JBL verwendeten Farben: grau, weis und orange und hat die einzelnen Seiten teils mit kurzen Informationen zum Lautsprecher versehen.  

Die Vorderseite zeigt anders als gewohnt kein Bild vom Produkt, sondern man kann dieses wie bereits erwähnt durch ein transparentes Sichtfenster erblicken. Außerdem findet man hier selbstverständlich noch das bekannte JBL Firmenlogo, sowie den Namen „Clip 4“ und man bekommt am unteren Abschnitt den Hinweis, dass JBL hierbei auf die neue Bluetooth 5.1 Technologie setzt, dass der Lautsprecher einen praktischen Karabiner besitzt und eine Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden bietet.  

An der schmalen rechten Seite geht JBL erneut kurz auf den integrierten Karabiner ein, der dem kompakten Lautsprecher auch seinen Namen gegeben hat, denn seit jeher kommt dieser mit einem Karabiner zum Aufhängen daher und wurde lediglich vom Design teils verändert. Die linke kurze Seite zeigt nichts Interessantes zum Lautsprecher, denn hier findet man nur die von jedem Produkte bekannte Seite, die auf den Slogan „Dare to Listen!“ Zu guter Letzt zeigt die Rückseite den JBL Clip 4 in einer etwas kleineren Darstellung. Außerdem erblickt man auch hier das JBL-Logo sowie den Namen Clip 4 und man wird in mehreren Sprachen auf die 10 Stunden Akkulaufzeit und dem IP67 zertifizierten Schutz gegen Wasser und Staub informiert.   

Nach dem Öffnen der Verpackung an der Unterseite kann man den kompletten Inhalt herausziehen. Dabei kommt natürlich ganz oben ein sehr durchdachter Kunststoffeinsatz zum Vorschein, der im oberen Abschnitt den JBL Clip 4 präsentiert und an dem unten Teil ein kleines Fach besitzt, indem man das USB-C Ladekabel versteckt hat. Unter dem Einschub aus Kunststoff befindet sich dann noch eine weiße Mappe, in der man die üblichen Verpackungsbeilagen wie eine Kurzanleitung, Garantieschein und ein Sicherheitsdatenblatt findet.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Gegenüber den JBL Clip 3 hat sich der neue Clip 4 wieder mal sehr verändert. Sodass dieser nun nicht mehr rund wie sein Vorgänger ist, sondern mehr oder weniger oval gehalten wurde. Dabei fällt nun direkt der große gummierte JBL Schriftzug auf, was beim Vorgänger noch eine kleine orangene, ins Gehäuse eingelassene Aluminiumplatte war.  

Der JBL Clip 3 war noch rundlich und nur an der Vorderseite mit dem von JBL bekannten Stoffmesh bezogen. Beim JBL Clip 4 dagegen hat man auf die Kunststoffrückseite verzichtet und diese ebenfalls mit dem Stoffmesh versehen, was dafür sorgt, dass dieser deutlich hochwertigen und stimmiger wirkt. Die Rückseite hat man hier mit mehreren diagonal verlaufenden Gummistreifen ausgestattet, die dafür sorgen, dass der kleine Speaker rutschsicher auf nahezu jeder Oberfläche liegen bleibt. Der neue JBL Clip 4 ist zwar in weniger Farben als der Clip 3 erhältlich, doch unter den insgesamt 7 verschiedenen Farben sollte dennoch jeder eine passende Farbe finden, die einem gefällt. Zur Auswahl stehen hier einfache Farben wie weiß, schwarz, blau, pink, rot und zwei mehrfarbige Modelle dem Grünen (mit violetten und gelben Akzenten) sowie dem blau/pink farbigen Modell.  

Der Karabiner gibt der JBL Clip-Reihe schon seit der 1. Generation ihren Namen und somit hat JBL diesen nun in der 4. Generation nochmals deutlich größer und präsenter ausgelegt, da dieser nun schon als Aluminiumrahmen rund um das ovale Gehäuse verläuft. Durch den noch besser ausgeklügelteren Mechanismus, der dafür sorgt, dass der gefederte Verschluss des Karabiners bis ins Gehäuse eingelassen wurde, gelingt das anbringen des JBL Clip 4 noch einfacher und sicherer. Hier ist das Anbringen ab sofort problemlos nur mit einer Hand möglich, was zuvor nicht in allen Situationen der Fall war. Ab ca. der Mitte an der rechten Seite, geht der Aluminium-Rahmen (Karabiner) in seinen gummierten Teil über, der dann auch zugleich etwas weiter oben in den beweglichen Teil des Karabiners übergeht. Hierbei findet man an der Seite auch die Modellbezeichnung des neuen Clip 4, welche hier leicht erhaben ausgeführt wurde. 

Der alte JBL Clip 3 war an der Unterseite trotz IPX7 noch mit einer Gummiabdeckung versehen, da dadurch nicht nur der Micro-USB-Anschluss, sondern auch die damals noch verbaute 3,5 mm Klinkenbuchse vor Wasser geschützt wurde. Dies ist nun beim JBL Clip 4 nicht mehr der Fall und notwendig, da man sich hier von der 3,5 mm Klinkenbuchse verabschiedet hat und somit nur noch auf eine Verbindung via Bluetooth setzt. Der Micro-USB-Port musste ebenfalls weichen und wurde durch einen zeitgemäßen und wasserdichten USB-C-Anschluss ersetzt. Dabei ist das sehr Praktische, dass dieser komplett freiliegend ist und einem dennoch einen Schutz nach IP67 gegen Staub und Wasser bietet.     

Die Maße des JBL Clip 4 sind von 137 x 97 x 46 und knapp 220 Gramm auf 134,5 x 86,3 x 46 geschrumpft, jedoch ist dieser durch das insgesamt dennoch größere Gehäuse mit 240 Gramm gut 20 Gramm schwerer geworden. Dies kann sich jedoch dennoch absolut sehen lassen, zumal der die Ausgangsleistung beim neuen JBL Clip 4 höher ist und der Akku ebenfalls etwas mehr Leistung bietet.  

Die Tastenbelegung bzw. die Anordnung ist beim neuen JBL Clip 4 identisch zum Vorgänger. So findet man hier an der linken Seite unterhalb des Aluminiumrahmens zwei nicht direkt ersichtliche Bedientasten, bei denen es sich um die Power- und Bluetooth-Taste handelt. Diese Tasten haben meiner Meinung nach jedoch einen etwas weniger guten Druckpunkt als die an der Front. Die Akkuanzeige wurde wiederum dezent als Balken neben der Aussparung für den beweglichen Karabiner integriert und zeigt lediglich an, ob der Akku voll oder bald geladen werden muss.

Die wichtigen Bedienelemente zur Steuerung der Musik findet man beim JBL Clip 4 allesamt an einem Ort beisammen und zwar an der Fron über dem großen JBL-Logo. So handelt es sich hierbei wie bei allen Knöpfen am Clip 4 um eigentlich versteckten Knöpfe unter dem Stoff, welche jedoch in Form von verschiedenen Kunststoff-Symbolen erkenntlich gemacht wurde. Zu diesen Köpfen gehört selbstverständlich die Play/Pause-Taste und ebenso ein „+“ und „-“ Lautstärke-Knopf.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des JBL Clip 4 gefällt mir sehr gut. Hierbei ist die Materialanmutung absolut stimmig und man bekommt einen IP67 zertifizierten Lautsprecher, der vor Staub und Wasser geschützt ist. Dabei gefällt mit persönlich sehr gut, dass man bei dem neuen Modell für diesen Schutz nicht immer drauf achten muss, dass die bekannte Gummiabdeckung geschlossen ist, denn diese kommt hier nicht zum Einsatz, da der USB-C Einsatz im inneren abgedichtete wurde. Somit bekommt man beim JBL Clip 4 einen kompletten Schutz gegen Staub und sonstigen Fremdkörpern und kann den Lautsprecher auch für bis zu 30 Minuten bei einer Tiefe von max. 1 Meter ins Wasser untertauchen.

Der Gewebestoff ist fest mit einer Schale bzw. dem Gehäuse verklebt, sodass sich dieser fest anfühlt, robust wirkt und sich nicht wie bei billigen Geräten bewegen lässt. Schade finde ich jedoch auch hier wie bereits beim JBL Flip 5 und Xtreme 3, dass der Lautsprecher zu schnell auf den Power-Button reagiert. Tippt man hier nur kurz drauf, schaltet dieser sich Ein bzw. Aus, sodass der Lautsprecher im ungünstigen Fall ungewollt bzw. versehentlich angeschaltet wird. Diesem Problem hätte man meiner Meinung nach eventuell entgegenwirken können, indem man das Ganze so geregelt hätte, das 2 Sekunden gedrückt halten den Lautsprecher Ein- und 4 Sekunden wieder Ausschalten oder so ähnlich.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprechertypmobiler Bluetooth Lautsprecher
Treiber1 x 40 mm-Treiber, nach vorne gerichtet.
1 x 40 mm Passivmembran, nach hinten gerichtet.
KonnektivitätBluetooth-Version 5.1, Bluetooth-Profil: A2DP 1.3, AVRCP 1.6
Frequenzgang100 Hz–20 kHz
AkkuAkku: Li-Ion 3,885 Wh.
Wiedergabezeit: Bis zu 10 Stunden (bei Zimmerlautstärke)
Ladezeit: Bis zu 3 Stunden
Abmessungen86,3 x 134,5 x 46,0 mm (B x H x T)
Gewicht239 g
Lieferumfang1 x JBL Clip 4
1 x Typ-C-USB-Kabel
1 x Kurzanleitung
1 x Garantieschein
Technische Daten des JBL Clip 4

Bedienung

Nun möchte ich noch kurz etwas ausführlicher und die Bedienung des JBL Clip 4 eingehen. Dafür hat JBL den kompakten Lautsprecher mit eigentlich allen wichtigen Tasten ausgestattet. Die beiden Tasten „+ und – an der Vorderseite dienen logischerweise dazu, um die Lautstärke direkt am Clip 4 zu erhöhen bzw. absenken zu können. Bei einer Bluetooth-Verbindung mit dem Smartphone kann man dies jedoch wie von Kopfhörern usw. gewohnt auch problemlos und jederzeit direkt über die Lautstärke-Tasten am Smartphone regeln. Die Taste zwischen der Lautstärkeregulierung ist die Play-/Pause-Taste, welche beim einmaligen Betätigen die Musik stoppt und bei erneuten Drücken diese weiterlaufen lässt. Drückt man dieselbe Taste zweimal hintereinander, springt man zum nächsten Lied in der Wiedergabeliste. 

Zurückspringen geht hier leider wie bei den anderen JBL Lautsprecher nicht, was meiner Meinung nach etwas Schade ist, daher muss man dies leider über das Smartphone tun. Hier hätte ich mir gewünscht, dass man z. B. durch 3-maliges Betätigen der Play-Taste einen Track zurückspringt.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun zum Klang, dem wohl eigentlich wichtigsten Thema eines Lautsprechers. Hier hat JBL trotz der gleichen Lautsprechergröße von 40 mm mehr Leistung herausgeholt. Somit hat man die Ausgangsleistung von 3,3 Watt RMS (Clip 3) auf 5 Watt RMS (Clip 4) erhöhen können. Ebenfalls gibt es leichte Veränderungen beim maximalen Frequenzbereich, hier soll der neue JBL Clip 4 nun mit 100 Hz noch etwas tiefer agieren können als das Vorgängermodell mit 120 Hz, was vermutlich auch an dm überarbeiteten Passivmembran liegen kann. Die maximale Frequenz nach oben bei 20 kHz bleibt jedoch weiterhin bestehen.

Der Passivmembran ist auf gleicherer Höhe wie der aktive Treiber angeordnet, findet sich jedoch an der Rückseite des Gehäuses. Der Passivmembran wird, wie der Name schon vermuten lässt, nicht elektronisch angetrieben, sondern durch die Schwingungen des Aktiven, also den an der Vorderseite. Passivmembrane werden sehr häufig und gerne bei mobilen Lautsprechern eingesetzt, da diese zu einer wärmeren Klangabstimmung führen und zudem für einen tieferen Bass sorgen. Da der Single Treiber an der Front im Bereich des JBL Logo untergebracht wurde, ist der Abstrahlwinkel des Klanges logischerweise am meisten nach vorne gerichtet, jedoch nimmt man den Sound dennoch gut rund um den Lautsprecher wahr, auch wenn er hier dann natürlich nicht mehr so dynamisch zu hören ist. 

Vom Klangbild des JBL Clip 4 bin ich soweit sehr zufrieden. Klar kommt dieser aufgrund seiner kompakten Bauweise, die weniger Volumen und auch weniger Platz für große Treiber bietet, schneller an seine Grenzen als größere Lautsprecher, aber für seine Größe klingt dieser dennoch ordentlich. Der Bass, der vom Passivmembran erzeugt wird, ist soweit gut und man merkt hier klar einen Vorteil zu „billigeren“ mobilen Lautsprecher, denen ein passiver Membran fehlt. Der Bass ist soweit knackig und hörbar, sodass dieser aufgrund der Lautsprechergröße meiner Meinung nach sehr ordentlich ist. Die Höhen werden von dem 40 mm Treiber sauber und klar wiedergeben, sodass ich mich hierbei nicht beklagen kann und die Mitten sind ebenfalls präsent, sodass diese für eine gute Sprachverständlichkeit und Wiedergabe von Gesangstimmen sorgen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Bluetooth & Reichweite

Beim JBL Clip 4 hat man nur die Möglichkeit, diesen via Bluetooth mit Musik zu bespielen, denn eine 3,5 mm Klinkenbuchse gibt es hier nicht mehr. JBL setzt nun auch beim fast kleinsten mobilen Lautsprecher, welchen man im Sortiment hat, auf das neuste Bluetooth 5.1, was unter anderem bedeutet, dass eine energiesparendere Musikübertragung ermöglicht wird. Eine Verbindung mit zwei Smartphones zeitgleich ist hier jedoch nicht möglich, daher muss man hier beim Wechsel kurz die Bluetooth-Taste drücken und dann in den Bluetooth-Einstellungen am gewünschten Zuspielgerät den JBL Clip 4 auswählen. Ebenfalls nicht mit an Bord ist wie bei den anderen mobilen Lautsprechern aus dem Hause JBL der Support für einen AAC-/ oder aptX-Codec. Somit muss man nicht nur als iPhone-User, sonder auch als Android-Nutzer auf eine verlustfreiere Wiedergabe-Qualität verzichten.

Die Bluetooth-Kopplung mit dem Smartphone ist beim JBL Clip 4 wiederum sehr einfach. Direkt nach dem Auspacken und erstmaligen Einschalten befindet sich dieser automatisch im Pairing-Modus. Danach kann dieser in den Einstellungen-> Bluetooth gesucht werden und durchs Betätigen automatisch verbunden werden. Möchte man den Clip 4 wiederum mit einem neuen oder weiteren Gerät koppeln, dann genügt es, die Bluetooth-Taste an der linken Seite kurz zu drücken, worauf ein wiederholender Signalton ertönt. Anschließend kann man wie gehabt den Speaker in den Einstellungen am anderen Gerät suchen und verbinden.

Die maximale Reichweite der Bluetooth-Verbindung ist beim JBL Clip 4 dank Bluetooth 5.1 sehr gut. Selbst durch mehrere Wände war hier der Empfang wunderbar, was sehr von Vorteil ist, denn somit kann man sich auch ohne das man sein Smartphone beim Lautsprecher lässt, im Haus bewegen. Im Freien wiederum ohne Hindernisse, ist die Reichweite natürlich nochmals etwas höher, da seltener Wände zwischen dem Zuspielgerät und dem JBL Clip 4 sind. Hier war bei mir im Test auf unserem Grundstück der Empfang durchgängig gut. Leider ist es wiederum nicht möglich, den JBL Clip 4 mit anderen mobilen Lautsprechern aus dem Hause JBL zu koppeln, denn dieser unterstützt weder die neue PartyBoost-Funktion, noch die älteren Versionen davor.

(Bluetooth & Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Der Akku des neuen JBL Clip 4 ist minimal gewachsen und so ist dieser von 3,700 Wh auf 3,885 Wh vergrößert worden, was sehr gering ist und für keine spürbare Veränderung der Akkulaufzeit sorgt. Hier sind somit weiterhin bis zu 10 Stunden Musikwiedergabe drin, je nach Wiedergabequelle, Musikrichtung und Lautstärke. Somit sollte man bei hoher Lautstärke und eher basslastiger Musik eher von 8 bis 9 Stunden ausgehen, was jedoch immer noch ein Top wert ist. Die Akkuladezeit bleibt wiederum identisch und somit dauert es gut 3 Stunden, bis der Akku komplett aufgeladen wurde.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem JBL Clip 4 hat das Unternehmen einen würdigen Nachfolger des JBL Clip 3 auf den Markt gebracht. Von diesem darf man natürlich keinen Klang erwarte, der eine HiFi-Anlage ersetzen kann, doch für seine kompakte Größe und dank des Karabiners ist dieser perfekt für unterwegs geeignet und klanglich immer noch deutlich besser als der Klang eines Smartphones. Klanglich stufe ich diesen zu den besseren Modellen seiner Größe ein, denn er bietet einen wärmeren und volleren Klang als andere kompakte Lautsprecher, die ich teils schon gehört hab.

Preis/Leistung

Die UVP von 59,99€ ist beim JBL Clip 4 absolut fair, denn hier bekommt man die neusten Schnittstellen und Verbindungstechnologien geboten und da dieser inzwischen bereits für unter 48€ verfügbar ist, macht dies den kompakten Lautsprecher noch empfehlenswerter. Das neue überarbeitete Design mit dem besseren Karabiner gefällt mir sehr gut und die Verarbeitung ist wieder einmal absolut tadellos, sodass ich hier nichts beanstanden kann.

JBL Clip 4

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: de.jbl.com

Klipsch T5 II True Wireless Sport

In aller Kürze

Bei den Klipsch T5 II True Wireless Sport handelt es sich um die Neuauflage der bereits von mir getesteten T5 True Wirless Serie, welche rundum verbessert wurde und fortan auch sehr gut für sportliche Aktivitäten geeignet ist. Beim Design sind sich die Kopfhörer etwas ähnlich, kommen jedoch nun mit noch mehr Silikon-Ohranpassstücken und zusätzlichen Sport-Einsätzen daher. Das Ladecase wurde bei diesem Modell komplett neu entwickelt und so bietet dieses dank Gummidichtung und speziellen Verschluss einen Schutz nach IP 67.  Dabei find ich die Feuchtigkeitsabsorbierendekristalle im inneren des Deckels sehr interessant, denn diese saugen den Schweiß nach dem Sport oder das Wasser von einem Regenschauer auf, sodass die In-Ears keinen Schaden nehmen. 

Punkten können die True Wireless In-Ears weiterhin mit einer Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden am Stück + weitere 24 Stunden mit Ladecase. Die passende App bietet zudem die Möglichkeit, Einstellungen via Equalizer vorzunehmen, den Akkustand der einzelnen In-Ears einsehen usw.

Gefällt uns

  • sehr guter Klang
  • angenehmer Tragekomfort
  • rundum IP67 Schutz (Case + In-Ears)
  • Qi-Ladefähig
  • Transparenz-Modus

Gefällt uns weniger

  • kein Noise-Cancelling
  • hoher Preis
  • großes Ladecase

Klipsch T5 II True Wireless Sport

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Verpackungsdesign der neuen Klipsch T5 II True Wireless Sport ähnelt bis auf wenige Änderungen dem der 1. Generation (normales Modell). Somit wurde auch hier die schwarze Hauptverpackung, wie es beim Vorgängermodell der Fall war, in eine bedruckte stabile Hülle eingeschoben.

Auf der Vorderseite der weiß/grauen Verpackungshülle erblickt man wie bei den ersten Klipsch T5 True Wireless eine hochauflösende Darstellung der T5 II True Wireless Sport Kopfhörer zusammen mit dem zugehörigen Transportcase, was hier zusammen mit Wasser gezeigt wird, da Klipsch dabei auf den Schutz gegen Staub und Wasser anspielt. Zudem sieht man selbstverständlich an der Front den Herstellernamen sowie die Produktbezeichnung und Klipsch informiert im unteren Abschnitt auf eine Akkulaufzeit von 8 Stunden + zusätzliche 24 Stunden mit dem Ladecase, dass diese via Bluetooth mit eurem Zuspielgerät verbunden werden und es eine App Namens „Klipsch Connect“ geben soll, welche weitere Einstellungen zulässt.

Die rechte schmale Seite der Umverpackung erklärt in 6 Sprachen einige der Besonderheiten der neuen Klipsch T5 II True Wireless Sport Kopfhörer. Zu diesen zählt erneut die erwähnte Akkulaufzeit, dass diese staub- und wassergeschützt (IP67) sind und einen hervorragenden Tragekomfort dank oval geformten Ohrtips bieten sollen. Ob dies soweit wirklich zutrifft, werdet ihr noch im Laufe des Testberichts erfahren. Zuvor geht es jedoch mit den restlichen Seiten der Umverpackung weiter, denn hier werden noch einige weitere Informationen präsentiert. Die linke Seite z. B. zeigt einem die Abmessungen der Ohrhörer und die des Transport- und Ladecase. Außerdem wird man hier durch kleine Abbildungen über den Lieferumfang informiert.

Zu guter Letzt gibt es auf der Rückseite einige bereits bekannte, aber auch neue Infos zu den Kopfhörern. So kann man hier nicht nur eine neue Abbildung der beiden In-Ear Kopfhörer erblicken, sondern auch eine vom geschlossenen Ladecase. Des Weiteren geht man hier nochmals in Englisch auf die staub- und wassergeschützte Bauweise des Case und der Ohrhörer ein und die speziellen Ohrtips, welche einen hohen Tragekomfort und Geräusche-Isolierung bieten sollen.

Um das Innenleben aus der Umverpackung herausziehen zu können, muss man das goldenen Klipsch-Siegel entfernen. Danach kann man den Innenteil einfach durch das hochheben, herausgleiten lassen. Daraufhin erblickt man eine schlichte schwarze Verpackung, auf der Folgendes steht: True Comfort, True Performance, True Spirit und True You. Damit spricht Klipsch alle Vorteile der sogenannten True Wireless In-Ear Kopfhörer an. Der Deckel wiederum wird von vorne nach hinten hochgeklappt und ist an der Innenseite mit eine kleinen „True Story“ vom Unternehmen Klipsch bedruckt.

Auf der Oberseite der Verpackung findet man nach dem öffnen unmittelbar die hochwertige Produktbeschreibung, welche an der Vorderseite mit dem typischen Klipsch Siegel versehen wurde. Unter dieser wiederum befinden sich direkt die beiden In-Ear Ohrhörer und das Ladecase, welche hier allesamt in einem Schaumstoff-Einsatz eingesetzt wurde. In der oberen Hälfte wiederum befindet sich noch eine kleine Kartonage, die nicht nur mit einer Kurzanleitung bedruckt wurde, welche einem beschreibt, wie man die Kopfhörer einschaltet und mit dem Smartphone verbindet, sondern zudem das restliche Zubehör enthält. Zu diesem zählen die zahlreichen zusätzlichen Ohrtips, ein langes doppelseitiges USB-Typ-C Ladekabel, einen USB-Typ-C auf USB-A Adapter und die zusätzliche Earhooks (Sporteinsätze).

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Der Formfaktor der neuen Klipsch T5 II True Wireless Sport Ohrhörer ist dem der Vorgänger sehr ähnlich, sodass es sich auch hier keineswegs um kompakte In-Ears handelt, sondern um ein Modell, welches im Ohr auffallen wird. Die Gehäuseform ist weiterhin leicht trichterförmig zum Ohrkanal hin und an der Außenseite oval. Neu ist hier, dass es diese nun in Weiß einem schönen Grün und Schwarz gibt, wovon das letztgenannte meinem Modell entspricht.

Das Gehäuse setzt sich wie vorm Vorgängermodell bereits gewohnt aus mehren Bauteilen zusammen, jedoch hat Klipsch hier nun auf die damals noch verwendete matten Soft-Touch-Oberfläche verzichtet, was jedoch auf die Haptik und den Tragkomfort keinerlei negativen Einfluss hat. Die Außenseite hat sich sehr verändert, denn wo man beim Vorgänger noch einen komplett über die Außenfläche verlaufenden Bedienknopf hatte, ist es nun ein deutlich kleiner und somit dezenterer Knopf geworden, der jedoch weiterhin mit dem „Klipsch“ Schriftzug versehen wurde. Diesen Bedienknopf umgibt ein dunkelbraunen Rahmen, der im vorderen Bereich eine Unterbrechung vorweist. Darin versteckt sich eine Status LED, welche aufblinkt, wen man die In-Ears einschaltet und allgemein über den aktuellen Status der Ohrhörer informiert. Am Trichterförmigen ovalen Teil der In-Ears befindet sich exzentrisch nach außen versetzt der schräg angebrachte Ohrkanal, an dem der Klang ausgegeben wird und ins Ohr gelangt. Am Gehäuse der In-Ears befinden sich zudem nach vorn zum Mund gerichtet und nach hinten oben ein Mikrofon, von denen das nach vorne gerichtete, die gesprochenen Worte beim telefonieren übermittelt und das nach hinten die Umgebungsgeräusche herausfiltert.

Da es sich hier um sportliche In-Ears handelt, besitzen die Klipsch T5 II True Wireless Sport sogenannte O-Hook, welche in diesem Fall über das Gehäuse gestülpt werden. Hierbei wurde jedoch darauf geachtet, dass dabei die Mikrofone frei bleiben bzw. schlitze vorgesehen sind, sodass die Geräusche dennoch zu diesen gelangen. Die Ohrtips werden wie beim Vorgänger nicht am Ohrkanal übergestülpt, wie man es auch von vielen anderen In-Ears kennt, sondern aufgesteckt, sodass es sich hier um spezielle Ohrtips handelt, die mit einem harten, streckbaren Kern ausgestattet wurde, den man beim Tragen jedoch keineswegs spürt.

Zu guter Letzt sind Richtung Innenseite neben der Seitenbeschriftung noch zwei Ladekontakte untergebracht, über welche die beiden Ohrhörer im Ladecase mit Strom versorgt werden.

Ladecase

Anders als die In-Ear wurde das Ladecase komplett neu entwickelt. Hierbei handelt es sich nun um ein schönes, hochwertiges Ladecase, welches jedoch deutlich größer als das der Klipsch T5 True Wireless ausfällt. 

Beim Ladecase der neuen Klipsch T5 II True Wireless Sport setzt man nicht mehr auf ein edles Edelstahl-Case in einer Zippo-Feuerzeug-Form, sondern auf ein großes Kunststoffgehäuse mit speziellen Verschluss, der dafür sorgt, dass das Outdoor taugliche Ladecase auch immer schön geschlossen bleibt, sodass darin kein Wasser oder Staub eindringen kann. Doch betrachten wird dies der Reihe nach. Das Ladecase besitzt eine transparente Außenhülle, durch welches man ein schwarzes Kunststoffgehäuse erblicken kann, dass an den Seiten ein schönes Wabenmuster besitzt. An der Vorderseite wurde dabei am unteren Teil dezent in derselben Farbe das Klipsch Firmenlogo ausgedruckt. 

Beim Verschluss setzt man auf einen speziellen Klemmverschluss, den der ein oder andere z. B. auch von den alten GoPro Kameras kennt, welche noch mit einem wasserdichten Case ausgestattet waren. Dasselbe Prinzip ist auch hier vorhanden, denn durch den speziellen Verschluss wird der Deckel des Case auf die Gummidichtung im unteren Teil gedrückt, sodass in das Case keine Fremdkörper und Flüssigkeiten eindringen können. Gegenüber des Verschlusses ist ein Metallscharnier im Kunststoff eingepresst und zudem findet man hier auch eine kleine Transportschlaufe im Klipsch Design.  

In der Innenseite des Ladecase findet man im linken Teil die beiden Plätze für die Ohrhörer und direkt darüber ein USB-C Anschluss. Dieser wurde hier aufgrund des Wasser- und Staubschutz in der Innenseite untergebracht, was jedoch einen kleinen Nachteil mit sich bringt, denn somit muss man das Ladecase während dem Laden immer offen haben. Dafür wiederum gibt es eine praktische Lösung, denn das Ladecase kann auch dank Qi-Ladefähigkeit geschlossen auf einem Ladepad aufladen werden. In der rechten hälfte des Case, also dem Deckel, steckt wiederum eine tolle Technologie bzw. Idee, denn hier hat Klipsch unter einem Kunststoffeinsatz die von vielen in Elektronikgeräten-Verpackungen bekannte feuchtigkeitsabsorbierende Kristalle integriert, welche die Restfeuchtigkeit der Ohrhörer einsaugen soll. Somit wird z. B. der Schweiß, der nach dem Training an den Ohrhörer haftet oder die Regentropfen vom Regenschauer problemlos absorbiert, sodass man immer trockene Ohrhörer hat. Als Ladeanzeige des Case dient die LED im Inneren zwischen den beiden In-Ears, welche anhand von drei LEDs den Akkustand anzeigt und die LEDs an den Ohrhörer, welche den Ladezustand der Ohrhörer anzeigen.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Klipsch T5 II True Wireless Sport ist sehr gut, sowohl die In-Ears, als auch das robuste Outdoor-Ladecase machen einen gut verarbeiteten Eindruck.

Das Ladecase gehört jedoch nicht gerade zu den Kompaktesten und passt somit eventuell nicht in jede Hosentasche hinein, denn vor allem bei einer eng anliegenden Jeans wird es hier sicherlich unbequem. Dafür wiederum bietet dies einen Schutz nach IP67 gegen Staub und Wasser und kann zudem nicht nur via USB-C aufgeladen werden, sondern unterstützt zudem noch das drahtlose aufladen. 

Die Ohrhörer wiederum sind mit 6 Gramm sehr leicht und bieten nun in der neuen Generation nicht mehr nur eine IPX4-Zertifizierung, welche diese nur gegen Spritzwasser schützt, sondern ab sofort eine IP67-Zertifizierung wie das Ladecase, sodass diese staubdicht und gegen zeitweiliges Untertauchen geschützt sind. Weiterhin setzt man wie bei der ersten Generation auf einen USB-TYP-C Ladeport und liefert direkt ein passendes doppelseitiges USB-C Ladekabel inkl. Adapter mit, sodass ich das Case direkt über mein MacBook Pro ohne Adapter aufladen kann.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz, weiteres Farben weiß und grün
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 8 h
Akku Ladecase: ca. 24 h
Gesamt somit: 32 h
Gewicht 94 g (Ohrhörer und Ladebox)
12 g (beide Ohrhörer)
82 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC, AAC, aptX. Unterstützte Profile: A2DP 1.3, AVRCP 1.6, HSP 1.2, HFP 1.7
Treiberje In-Ear ein dynamischer 5mm großer Treiber
Frequenzbereich10Hz-19kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben
LieferumfangKlipsch T5 II True Wireless Sport
USB-C-Ladekabel
USB-C auf USB-A Adapter
Ladebox
6 Paar verschieden große Silikon Ohrtips
3 Paar verschiedene Ausführungen an O-Hooks
1 x Kurzanleitung in mehreren Sprachen
Technische Daten der Klipsch T5 II True Wireless Sport

Tragekomfort

Da die neuen Klipsch T5 II True Wireless Sport weiterhin von der Größe und der Form der ersten Generation ähnlich sind, handelt es sich auch hier nicht wirklich um kompakte In-Ear Ohrhörer, sondern um ein paar, das man zumindest mit kurzen Haaren nicht wirklich verstecken kann. Dadurch eigenen sich diese nicht dazu, diese unter einer Mütze im Winter oder einem Helm zu tragen, da diese damit zu stark in den Gehörgang gedrückt werden, was definitiv unbequem wäre. 

Dafür ist der Tragekomfort ansonsten absolut top, denn Klipsch liefert die T5 II True Wireless Sport mit sechs verschieden großen Paar Ohrtips aus, welche allesamt oval ausgeführt sind, sodass dabei in Kombination mit den drei großen an O-Hooks ein sehr guter Tragekomfort sowie eine hervorragende Abdichtung der Umgebungsgeräusche erreicht wird. Etwas schade ist jedoch weiterhin, dass Klipsch hier auf spezielle Ohrtips setzt. Diese werden über ein Kunststoffring, der mit dem Silikon der Ohrtips verschmolzen wurde, in den Ohrkanal durch leichtes einrücken befestigt. Da es hier nicht wie üblich einen Flansch mit Kerbe gibt, über den die üblichen Standard-Ohrtips übergestülpt werden können, kann man bei den Klipsch T5 II True Wireless Sport keine separaten Ohrtips befestigen. Diesen Punkt sollte man auf jeden Fall beachten, denn einige bevorzugen sicherlich die so genannten Memory-Foam Passstück, welche sich somit mit den Klipsch T5 II True Wireless Sport wie bereits beim Vorgänger nicht verwenden lassen. 

Mit den mitgelieferten ovalen Silikon Ohrtips bin ich soweit dennoch äußerst zufrieden, schließlich bietet Klipsch hier eine große Auswahl, welche gut abgestuft wurde, sodass hier für jeden eine passende Größe enthalten sein sollte. Bei der richtigen Größe sorgen die ovalen Ohrtips mit den zusätzlichen O-Hooks für einen sehr sicheren Halt. Durch eigenen sich die neuen Klipsch T5 II True Wireless Sport perfekt für sportliche Aktivitäten, sodass ich diese problemlos beim Radfahren und joggen tragen konnte, ohne das diese dabei verrutscht sind oder ich diese nachjustieren musste.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung der Musik usw. erfolgt, wie es für sogenannte True Wireless Kopfhörer üblich ist, entweder via Touch oder wie es bei den Klipsch T5  II True Wireless Sport der Fall ist, über die beiden Bedientasten direkt an den Ohrhörern. Die Bedienung über die Bedientasten sorgt zwar weniger für die typischen Fehleingaben, wie es bei einer Touch-Bedienung der Fall ist, doch dafür drückt man sich bei normalen Tasten oft die In-Ears unangenehm ins Ohr. Bei den Klipsch T5 II True Wireless Sport hält sich dies jedoch soweit in Grenzen, sodass es hier nicht ganz so unangenehm ausfällt. Klipsch setzt bei dem Bedienkonzept weiterhin auf eine Taste an jedem In-Eear, von denen jede mehrere Aufgaben erledigt, je nachdem, wie lange und häufig man diese betätigt.

Fürs Einschalten der Ohrhörer hat man bei den Klipsch T5 II True Wireless Sport zwei Möglichkeiten. Die einfachste und komfortablere Methode ist die einfache Entnahme der beiden Ohrhörer aus dem Ladecase. Dabei befinden sich die Ohrhörer beim ersten Entnehmen automatisch im Pairing-Modus und können somit mit dem Smartphone gekoppelt werden. Eine weitere Möglichkeit, die Klipsch T5 II True Wireless Sport einzuschalten, wäre, dass man die beiden Tasten für jeweils 1 Sekunde gedrückt hält, was ich persönlich etwas zu wenig finde, denn somit passiert es schnell, dass die Ohrhörer ungewollt angeschaltet werden. Das manuelle Einschalten ist jedoch nur notwendig, wenn man die Ohrhörer nach dem letzten Musikhören nicht ins Ladecase verstaut hat oder wenn man die Ohrhörer manuell durch jeweils 4 Sekunden drücken, der Taste ausgeschaltet hat. Setzt man die beiden Kopfhörer nämlich wie üblich einfach in das Ladecase ein, werden diese nicht nur aufgeladen, sondern zugleich auch ausgeschaltet. 

Bei den Klipsch T5 II True Wireless Sport wurde in beiden Ohrhörern ein Bluetooth 5.0 Chip verbaut, sodass hierbei anders wie bei vielen anderen True Wireless Kopfhörer beide Ohrhörer sowohl als Master als auch Slave genutzt werden können. Der Vorteil darin ist, dass man hier somit sowohl den rechten als auch den linken im Solo-Betrieb nutzen kann. Der Ohrhörer, der als Master genutzt wird, geht eine direkte Verbindung mit eurem Smartphone ein, der zweite wiederum nur mit dem anderen Ohrhörer. Welchen Ohrhörer man bei den Klipsch T5 II True Wireless Sport zuerst anschaltet, ist völlig egal, dies macht keinerlei Unterschiede bei der Tastenzuordnung oder anderen dingen. Lediglich wenn man einen der Ohrhörer im Solo-Betrieb nutzt, verändert sich die Tastenbelegung etwas. Sodass man hierbei z.B. nichtmehr die Lautstärke regulieren kann.  

Nutzt man wie in den meisten Fällen beide Ohrhörer zusammen, dann sorgt ein einmaliges kurzes Drücken der Taste am rechten Ohrhörer dafür, dass die Musik angehalten bzw. bei erneutem Betätigen wieder am gestoppten Punkt fortgesetzt wird. Ein langes Drücken und Halten erhöht die Lautstärke stufenlos, bis man die Taste loslässt und zweimal hintereinander drücken sorgt dafür, dass man zum nächsten Titel vorspringt. Möchte man auf den im Smartphone integrierten Sprachassistenten zugreifen, dann muss die Musik zuvor unterbrochen werden und dann die Taste am rechten In-Ear zweimal kurz hintereinander antippen. An der linken Seite wird durch einmaliges Betätigen der Transparent-Modus aktiviert, bei dem die Umgebungsgeräusche verstärkt zu euch durchgelassen werden. Ein langes gedrückt halten wiederum reduziert die Lautstärke solange, bis man die Taste loslässt und ein zweimaliges Drücken ruft den zuletzt wiedergegebenen Titel auf.

Anrufe können ebenfalls direkt über die Ohrhörer angenommen werden, was beim eingehenden Anruf durch einmaliges Betätigen der Taste am rechten Ohrhörer erfolgt und ebenso wieder beendet werden kann. Möchte man jedoch aktuell gerade nicht telefonieren, dann kann der Anruf auch ganz einfach durch Zweimaliges betätigen abgewiesen werden und beim doppelten tippen auf der linken Seite kann bei Bedarf das Mirko stumm geschaltet werden.

Klipsch hat somit den T5 II True Wireless Sport an alle wichtige Funktionen gedacht, sodass man während der Musikwiedergabe und beim Telefonieren eigentlich das Smartphone getrost in der Hosentasche lassen kann. Hier kenne ich einige andere Hersteller, bei deren In-Ears man z. B. auf die Lautstärkeregulierung verzichten muss, was mich dann etwas ärgert. Die beiden Tasten der T5 II True Wireless Sport reagiert sehr präzise und zuverlässig beim Betätigen.

Sofern man nur einen der beiden Ohrhörer nutzen möchte, verändert sich die Aufteilung der Bedienung etwas. Im Single-Betrieb ist das Bedienkonzept egal ob man den linken oder rechten Ohrhörer nutzt nahezu identisch zum rechten In-Ear im Stereo-Betrieb, nur mit dem Unterschied, dass man dabei nicht die Lautstärke regulieren kann und auf die Titel Vor- und Zurück-Funktion zugreifen kann.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Klipsch spricht bei den T5 II True Wireless Sport von In-Ear Kopfhörer, die einen legendären Klang liefern sollen und die mit einer wahren Performance überzeugen. Hier gibt Klipsch an, dass der Frequenzbereich, welchen die neuen Treiber abdecken, von 10Hz-19kHz reicht. Die neuen Treiber sind in meinen Augen schon etwas Besonderes, schließlich hat Klipsch hier die jahrelange Erfahrung genutzt und sogenannte High Clarity Dynamic Moving Coil Micro Treiber verbaut, deren Membran einen Durchmesser von knapp 5 mm besitzt und gerade einmal 3 μm dick ist, was so selten der Fall ist. Außerdem werden bei der Bluetooth-Übertragung sowohl aptX (für Android) als auch AAC (für iOS) unterstützt. So viel zu einigen der technischen Daten, doch nun möchte ich meinen persönlichen Eindruck vom Klangbild beschreiben.

Das Klangbild gefällt mir persönlich hier sehr gut, denn die neuen Klipsch T5 II True Wireless Sport klingen frisch und unaufdringlich. Hierbei zeigt Klipsch ganz klar, dass man in all den Jahren viele Erfahrung sammeln konnte und somit auch im Audio-Bereich, in dem es deutlich kompakter vom Platz zugeht, sehr gut Fuß fassen konnte. Solltet ihr Fans von knackigem und druckvollen Bass sein, werdet ihr bei den neuen Klipsch T5 II True Wireless Sport definitiv nicht enttäuscht sein, denn hier blühen die kleinen True Wireless In-Ears richtig auf. Dabei ist der Bass sehr zupackend und bietet ein sattes Fundament, sollte es dennoch etwas mehr sein, kann dies bei Bedarf in den EQ-Einstellungen in der App auf die eigenen Vorlieben angepasst werden. 

Das positiv abgestimmte Klangbild setzt sich auch sonst weiter, denn die Grundton-Wiedergabe ist vollmundig und von Grund auf warm abgestimmt. Was zugleich dafür sorgt, dass die Mitten sehr griffig und mit blühenden Klangfarben überzeugen und die Höhen detailreich wiedergeben werden. Zu guter Letzt ist sowohl das Stereobild als auch die räumliche Darstellung sehr realistisch und weiträumig gehalten, sodass mich das Klangbild durchweg überzeugen konnte.

Das Telefonieren über die Klipsch T5 II True Wireless ist natürlich, wie es sich für gute In-Ears gehört, möglich und damit dies gute gelingt, hat Klipsch hier pro Seite vier Mikrofone verbaut. Dabei punktet die Sprachverständlichkeit mit einer guten Übertragung und Aufnahme der gesprochenen Worte, was unter anderem an der cVc-Technik von Qualcomm liegt. Die Sprachverständlichkeit ist soweit sehr gut, auch wenn die Stimme leicht dumpf klingt, was jedoch noch voll im Rahmen ist. 

Dank den hochwertigen Audio-Codecs aptX und AAC, sowie dem neuen Bluetooth 5.0 Chip liefern die Klipsch T5 II True Wireless Sport bei der Latenz, also die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. eine sehr gute Arbeit ab. Hierbei konnte ich keine Verzögerung feststellen, sodass ich die Ohrhörer für Serien und Filmfreaks absolut empfehlen kann.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

App

Die Klipsch T5 II True Wireless Sport können problemlos ohne die kostenlose App „Klipsch Connect“ verwendet werden, jedoch würde ich dennoch raten, diese zu installieren, da man darüber unter anderem sofern verfügbar Firmware-Updates installieren kann. Für individuelle Klanganpassungen steht in der App zudem ein Fünf-Band Equalizer zur Verfügung, oder es kann aus sechs verschiedenen Voreinstellungen gewählt werden, ganz nachdem, was einem persönlich bei der Lieblingsmusik zusagt.  

Auf der Startseite werden einem direkt ein Bild der In-Ears mit dem Ladecase gezeigt, über dem einem dann wiederum einzeln die restliche Akkukapazität des linken und rechten In-Ear getrennt voneinander in Prozent angezeigt wird. Der des Ladecase erfährt man hier jedoch leider nicht, diesen muss man über die LEDs im Ladecase ablesen. Auf der Startseite wird zudem direkt auf einem Blick gezeigt, ob der EQ aktiv ist, man gelangt hierüber direkt in die Einstellungen und man kann einsehen und auswählen, ob der Transparenz-Modus aktiv sein soll, was man jedoch auch direkt über die Ohrhörer zuschalten bzw. abschalten kann.

(App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akkulaufzeit

Für die Energieversorgung der Klipsch T5 II True Wireless Sport ist in jedem Ohrhörer ein 50 mAh Akku zuständig, die eine Akkulaufzeit wie beim Vorgänger von guten 8 Stunden am Stück möglich. Dies ist sehr gut, da es zeigt, dass Klipsch das Energiemanagement verbessert hat, denn nun wird mit einem minimal kleineren Akku eine gleichbleibende Akkulaufzeit erreicht. Sobald der interne Akku der Ohrhörer leer sein sollte, können diese bis zu dreimal hintereinander mit dem mitgelieferten Transportcase aufgeladen werden. Diese ermöglicht mit insgesamt 360 mAh eine weitere Musikspielzeit von 24 Stunden, sodass man gesamt auf eine Laufzeit von 32 Stunden kommt, was eine ordentliche Akkulaufzeit ist.

Diese von Klipsch angegebene Laufzeit kann man bei vernünftiger (und ausreichender) Lautstärke auf jeden Fall erreichen. Bis der 360 mAh Akku des Ladecase und der Ohrhörer wiederum voll aufgeladen ist, vergingen in meinem Test knapp 2 Stunden.

Bluetooth

Klipsch hat in den T5 II True Wireless Sport einen Bluetooth 5.0 Chip integriert, der Musik, wie bereits erwähnt in den Audio-Codec SBC-, aptX- oder AAC-Codec wiedergebe kann. Da jeder der beiden In-Ear-Ohrhörer mit je einer eigenen Bluetooth-Antenne bestückt wurde, liefern die Klipsch T5 II True Wireless eine sehr stabile und vor allem eine ausfallfreie Musikwiedergabe zum Zuspielgerät. 

Im Praxistest bieten die Klipsch T5 II True Wireless Sport zum Smartphone (bei mir ein iPhone 11 Pro Max) eine stabile und gute Reichweite von bis zu 12 Metern im Haus. Im Freien wiederum ist die Reichweite höher, mach jedoch wenig Sinn, da sich kaum jemand mehrer Meter ohne Blick auf sein Smartphone entfernen wird, außer man hat ein großes Grundstück und ist im Garten unterwegs.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Klipsch T5 II True Wireless Sport gefallen mir wirklich sehr gut. Hier stimmt die Verarbeitung sowie die Materialanmutung. Auch im Klang können die neuen True Wireless In-Ears mit einer hervorragenden Abstimmung punkten und haben mich persönlich mit ihrem Ein-Weg-Treibersystem mehr als überrascht, denn hier kann Klipsch problemlos mit In-Ears mithalten, die inzwischen auf ein Aufbau mit dynamischen- und Balanced-Armature-Treiber setzen. Des Weiteren ist der halt absolut sicher, sodass bei mir die Ohrhörer sowohl beim Joggen als auch beim Radfahren ohne nachzujustieren gehalten haben. 

Preis/Leistung

Die UVP der neun Klipsch T5 II True Wireless Sport hat Klipsch mit 229€ festgesetzt und selbst online sind die noch recht neuen In-Ears nicht viel günstiger zu erhalten.

Für diesen Preis bekommt man sehr gut klingende True Wireless Kopfhörer geliefert, die mich persönlich rundum sehr überzeugen konnten und für mich inzwischen meine Lieblingskopfhörer geworden sind, die ich sowohl beim Sport als auch in der Freizeit sehr gerne nutze. Ich kann hier persönlich keine großen Kritikpunkte feststellen, außer vielleicht das Ladecase, welches nicht gerade kompakt ausfällt.

Klipsch T5 II True Wireless Sport

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Klipsch.com

JBL Xtreme 3

In aller Kürze

Mit dem JBL Xtreme 3 hat man den großen Bruder des JBL Flip 5 in der nun 3. Generation vorgestellt. Dieser unterscheidet sich von der Form kaum vom Vorgänger, JBL hat hier lediglich am Design etwas Hand angelegt, außerdem wurden leicht modifizierte Treiber verbaut und endlich gibt es einen USB-C Anschluss, sowie Bluetooth 5.1.

Einen drastisch verbesserten Klang sollte man sich hier jedoch nicht erhoffen, dieser ist nur minimal besser als beim Vorgänger, welchen ich bei einem Bekannten Probehören durfte. Erneut kann dieser als Powerbank genutzt werden, wofür man wahlweise den USB-A Anschluss oder den neuen USB-C Anschluss nutzen kann. Weiterhin ist es bei dem großen Portfolio an mobilen Lautsprechern, die JBL anbietet, sehr zu begrüßen, dass man diese untereinander koppeln kann. Hier ärger ich mich jedoch etwas darüber, dass man ständig den Standard verändert, denn zuerst war es die Connect-Technologie, dann Connect+ und nun PartyBoost. Dies wäre ja soweit nicht schlimm, wenn alle Technologie zusammenarbeiten würden, doch dem ist nicht so, denn nur die Lautsprecher mit derselben Technologie können miteinander gekoppelt werden. Ansonsten handelt es sich hier wieder einmal um einen guten Speaker, der dank Tragegurt mit Flaschenöffner perfekt fürs Musikhören im Park, mit Freunden oder auch Daheim geeignet ist. Für diejenigen, die jedoch bereits ein Vorgängermodell oder einen anderen Speaker von JBL besitzen, die nur Connect/Connect+ unterstützen, würde ich vom Kauf abraten, schließlich kann man den neuen JBL Xtreme 3 nicht mit den älteren Modellen koppeln.

Gefällt uns

  • staub- und wasserdicht nach IP67
  • robust Bauweise und hochwertig Verarbeitet
  • guter und pegelsicherer Klang
  • USB-C Anschluss
  • kann als Powerbank genutzt werden
  • gute Akkulaufzeit
  • Tragegurt mit Flaschenöffner

Gefällt uns weniger

  • neue PartyBoost-Funktion nicht mit Connect (+) Produkten kompatible

JBL Xtreme 3

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des JBL Xtreme 3 entspricht der typischen Designsprache von JBL, da man hier auf dieselben Farben wie bei allen Produkten setzt und ebenfalls wie gewohnt auf die bekannte Aufdrucke rund um die einzelnen Verpackungsseiten. 

Die Vorderseite zeigt dabei wie von allen JBL Produkten gewohnt ein großes Bild des JBL Xtreme 3, der dabei in der Farbe dargestellt wird, die man auch gewählt hat. Dabei wird dieser auf einem neutralen weißen Hintergrund dargestellt, während man an den anderen drei Seiten ebenfalls auf die Grundfarbe des in der Verpackung befindlichen Lautsprecher setzt. Zurück zur Vorderseite, hier findet man noch das bekannte JBL Firmenlogo, sowie den Namen „Xtreme 3“ und man bekommt an einer Ecke den Hinweis auf die neue Bluetooth 5.1 Technologie sowie auf die Akkulaufzeit von bis zu 15 Stunden. 

An der kurzen rechten Seite zeigt JBL ein Teil von zwei JBL Xtreme 3 Lautsprechern, die mit dem JBL PartyBoost-Modus verbunden wurden. Daher geht JBL hier auf dieser Seite in mehreren Sprachen und kurz zusammengefasst auf die neu Verbindungstechnologie ein. Die linke kurze Seite zeigt nichts Interessantes zum Lautsprecher, denn hier findet man nur die von jedem Produkte bekannte Seite, die auf den Slogan „Dare to Listen!“ Hinweist. Anders sieht es wiederum mit der Rückseite aus, denn diese verrät weitere Details zum Produkt. Zu diesen zählt die Powerbank-Funktion, die Akkulaufzeit von bis zu 15 Stunden, der IP67 Schutz gegen Staub und Wasser sowie zu guter Letzt die neue Funktion JBL PartyBoost. 

Nach dem Öffnen des Deckels, an dem sich praktischerweise ein Transportgriff befindet, erblickt man Zellulose-Einsätze, welche den JBL Xtreme 3 sicher im Zentrum der Verpackung zentrieren. Dieser wurden zudem zum Schutz vor Staub usw. in eine Folie eingewickelt. Nach der Entnahme des JBL Xtreme 3 findet man dann noch eine Mappe mit der Kurzanleitung und den restlichen Beipackzetteln. Außerdem ist in den beiden Kartonabdeckung am Boden noch das restliche Zubehör verstaut, zu dem der Tragegurt mit Flaschenöffner gehört, sowie ein Netzteil mit EU-Adapter und dem neuen USB-C Anschluss.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Auf dem ersten Blick ähnelt der neue JBL Xtreme 3 seinem Vorgänger, jedoch erkennt man hier beim genauen Betrachten einige Veränderungen bzw. Dinge, die man meiner Meinung nach verbessert hat bzw. auch musste, da es dafür Zeit wurde. Doch der Reihe nach. Der JBL Xtreme 3 besitzt weiterhin die von JBL gern genutzt Röhrenform (Zylinderform), welche wie auch beim JBL Flip 5 mit einer festen Stoffgeflechtummantelung umhüllt ist. Diese Art von Stoff findet inzwischen bei zahlreichen robusten und wasserdichten mobilen Lautsprechern den Einsatz und daher macht JBL hier nichts verkehrt, den man setzt auf dieses bewährte Material schon seit gut 6 Jahren.   

Der Stoff ist dabei wie gewohnt, bis auf das Camouflage-Modell in derselben Farbe, wie man auch dein Lautsprecher gewählt hat. Insgesamt bietet JBL hier jedoch nur noch in drei Farbvarianten an, einem Schwarz, Camouflage und die Farbe meines Testgerätes in Blau. Die Maße des JBL Xtreme 3 sind 200 mm x 136 mm x 134 mm (B x H x T), vermutlich fragt sich nun der ein oder andere, warum ich hier keinen Durchmesser bei den Maßen angebe, schließlich ist das Gehäuse des JBL Xtreme 3 rund, das stimmt soweit auch, doch durch die beiden Bügel, an denen später der Tragegurt befestigt werden kann, ist der Lautsprecher hier trotzt Abflachung an der gegenüberliegenden Seite gut 2 mm breiter. Beim Gewicht ist der JBL Xtreme 3 selbstverständlich auch nicht gerade ein Leichtgewicht, denn die Treiber und der große Akku haben natürlich ein ordentliches Gewicht und somit bringt der Lautsprecher fast 2 KG auf die Waage. Dies ist wiederum dennoch ein gutes Gewicht, denn der JBL Xtreme 2 war hier immerhin gut 400 g schwerer, was nicht gerade wenig ist.

Der runde Teil des Gehäuses wurde nahezu komplett mit dem festen Gewebestoff umhüllt. Lediglich die beiden seitlichen Öffnungen der Röhre, an denen die beiden beweglichen Passivmembranen untergebracht sind und ein paar weitere Elemente wurden hierbei freigespart, dazu gleich weitere Informationen. An den Seitlichen „Öffnungen“ wurde der Kunststoff, der darum verläuft, gut 1,5 cm hervorstehend ausgeführt, sodass die Passivmembrane perfekt geschützt werden und da diese mit je drei erhabenen Punkten versehen wurden, kann der Speaker optional auch auf diesen Seiten aufgestellt werden. Normalerweise wird dieser nämlich auf die leicht abgeflachte Fläche aufgestellt, die mit den gummierten Linien versehen wurde, sodass der JBL Xtreme 3 selbst auf max. Lautstärke an Ort und Stelle stehen bleibt.  

Durch das große JBL Logo an der Vorderseite sollte eigentlich selbst ein Laie auf Anhieb erkennen, dass es sich hier Lautsprecher von JBL handelt. Dieser Schriftzug gefällt mir optisch sehr gut, da dieser nicht nur in Blau, sondern von der Seite betrachtet Orange hervorgehoben wurde. JBL setzt beim kleinen Bruder dem JBL Flip auf eine typische Transportschlaufe, die hier beim Xtreme 3 aber definitiv zu klein wäre und zudem noch lächerlich aussehen würde. Daher setzt man bei einem deutlich größeren Lautsprecher auf einen stabilen und breiten Tragegurt. Dieser wurde praktischerweise am Verstell-Element mit einem Flaschenöffner versehen, sodass man unterwegs, wenn man sich mit seinen Freunden treffen sollte, sehr elegant die Bierflaschen oder eine Cola-Flasche öffnen kann.  

Etwas hinter der abgeflachten Standfläche befindet sich eine gummierte Klappe, die mit einem dezenten XTREME 3 Aufdruck versehen wurde. Unter dieser einfach zu öffnenden Klappe versteckt sich neben dem neuen USB-C Anschluss, eine USB-A Anschluss über welche man beide die Powerbank-Funktion nutzen kann und eine 3,5 mm-Klinkenbuchse. An der Oberseite findet man zwischen den beiden Befestigungspunkten für den Tragegurt sämtliche Bedienelemente. Diese sind zwar in der Anordnung anders als beim JBL Flip 5, jedoch sind deren Funktionen absolut identisch, da beide Lautsprechergenerationen demselben Stand entsprechen. Im Zentrum befinden sich die Power- und Bluetooth-Taste in einem gummierten Bereich und sind beide von einem Rahmen umgeben. Dieser leuchtet auf, sobald man den PartyBoost-Modus aktiviert, also den Lautsprecher mit einem anderen PartybBoost-fähigen Lautsprecher verbinden möchte. Beide Tasten haben hier einen sehr angenehmen Druckpunkt und sind anders als die restlichen Tasten beleuchtet. Die Akkuanzeige wurde auch hier wie beim Flip 5 als Balken integriert, diesen findet man hier jedoch nicht direkt im Bereich der Bedientasten, sondern unmittelbar an der Front unterhalb des JBL Logos.

Die wichtigen Bedienelemente zur Steuerung der Musik usw. findet man beim JBL Xtreme 3 allesamt in einem Ort beisammen. So handelt es sich hierbei jedoch um eigentlich versteckten Knöpfe unter dem Stoff, welche jedoch in Form von verschiedenen Kunststoff-Symbolen erkenntlich gemacht wurde. Zu diesen Köpfen gehört selbstverständlich die Play/Pause-Taste und ebenso ein „+“ und „-“ Lautstärke-Knopf. Beim vierten Symbol ganz links handelt es sich um den neuen PartyBoost-Modus, welcher nun anstelle des beliebten Connect+ weichen musste. Das dies auch Nachteile mit sich bringt und welche dies sind, erkläre ich euch im weiteren Verlauf des Testberichtes.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des JBL Xtreme 3 ist soweit sehr gut. Man bekommt hier anders als beim JBL Flip 5 keinen IPX7-Zertifizierung, sonder eine IP67. Dazu muss jedoch immer die Gummiabdeckung sicher geschlossen sein, denn sonst würde Wasser durch die Anschlüsse in den Lautsprecher gelangen. Somit bekommt man beim JBL Xtreme 3 einen kompletten Schutz gegen Staub und sonstigen Fremdkörpern und kann den Lautsprecher auch für bis zu 30 Minuten bei einer Tiefe von max. 1 Meter ins Wasser untertauchen.

Der Gewebestoff ist fest mit einer Schale verklebt und am Gehäuse an mehreren Stellen geklipst. Somit lässt sich dieser Stoff nicht wie bei einigen anderen Herstellern hin und her bewegen. Schade finde ich auch hier wie bereits beim JBL Flip 5, dass der Lautsprecher zu schnell auf den Power-Button reagiert. Tippt man hier nur kurz drauf, schaltet dieser sich Ein bzw. Aus, was zwar etwas höheren Druck auf die Taste erfordert, doch im unglücklichen Fall kann diese ungewollt passieren. Dies wird zwar dann nur selten vorkommen, doch man hätte dem Probleme dennoch gut entgegenwirken können, indem man das Ganze so geregelt hätte, das 2 Sekunden gedrückt halten den Lautsprecher Ein- und 4 Sekunden wieder Ausschalten oder so ähnlich.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprechertypmobiler Bluetooth Lautsprecher
Treiber2 x 70 mm-Tieftöner,
2 x 20 mm-Hochtöner
2x 70 mm Passivmembrane zu den Seiten gerichtet.
KonnektivitätBluetooth-Version 5.1, Bluetooth-Profil: A2DP 1.3, AVRCP 1.6.
3,5 mm Klinkenbuchse
Frequenzgang53,5 Hz – 20 kHz
AkkuAkku: Li-Ion 36,3 Wh.
Wiedergabezeit: Bis zu 15 Stunden (bei Zimmerlautstärke)
Ladezeit: Bis zu 2,5 Stunden
Abmessungen298,5 x 136 x 134 mm (B x T x H)
Gewicht2 kg
LieferumfangJBL Xtreme 3 Lautsprecher
Kurzanleitung
JBL-Adapter mit Netzkabel + Regionalstecker JBL Xtreme 3 Tragegurt
1 x Garantie
Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten des JBL Xtreme 3

Bedienung

Nun möchte ich noch etwas ausführlicher und die Bedienung des JBL Xtreme 3 eingehen. Dafür hat JBL den großen Lautsprecher, wie ich bereits erwähnt habe, mit allen notwendigen Tasten an der Oberseite ausgestattet. Die beiden Tasten „+ und – dienen logischerweise dazu, um die Lautstärke direkt am Xtreme 3 zu erhöhen bzw. absenken zu können. Bei einer Bluetooth-Verbindung mit dem Smartphone kann man dies jedoch jederzeit auch direkt über die Lautstärke-Tasten am Smartphone regeln. Die Taste rechts davon ist die Play-/Pause-Taste, welche beim betätigen die Musik stoppt und bei erneuten Drücken diese weiterlaufen lässt. Drückt man dieselbe Taste zweimal hintereinander, springt man zum nächsten Lied in der Wiedergabeliste. 

Zurückspringen geht hier leider nicht, was meiner Meinung nach etwas Schade ist, daher muss man dies leider über das Smartphone tun. Hier hätte ich mir gewünscht, dass z. B. man durch 3-maliges Betätigen der Play-Taste einen Track zurückspringt. Die letzte Taste ganz Links aktiviert den PartyBoost-Modus. Über diesen kann man entweder zwei Xtreme 3 zu einem Stereo-Paar koppeln, um den linken und rechten Ton getrennt wiedergeben oder bis zu 99 weitere PartyBoost-fähige JBL Lautsprecher miteinander koppeln.

Schade ist hier nur, dass man den neuen Xtreme 3 durch diesen neuen Modus nicht mehr mit den alten Modellen, die mit Connect und Connect+ daher kommen, koppeln kann. Daher ist es für Besitzer von mehreren Lautsprechern mit Connect+ oder älter weniger sinnvoll, ein Upgrade zum neuen Xtreme 3 zu machen.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Nun zum wichtigsten Thema eines Lautsprechers, dem Klang. An diesem hat JBL ebenfalls etwas geschraubt, sodass hier nun statt 20 Watt RMS, beim neuen JBL Xtreme 25 Watt RMS geliefert werden. Ebenfalls gibt es leichte Veränderungen beim maximalen Frequenzbereich, hier soll der neue JBL Xtreme 3 nun mit 53,5 Hz noch etwas tiefer agieren können als die Vorgängermodelle mit 55 Hz. Die maximale Frequenz nach oben bei 20 kHz bleibt jedoch weiterhin bestehen. Die Anzahl der Treiber mit 2 Tief- und 2 Hochtöner sowie den beiden Passivmebrane bleibt absolut identisch. Die Treiberanordnung ist dabei so geregelt, dass der JBL Xtreme 3 nach vorne die Musik abspielt, kurz gesagt, alle aktiven Treiber sind an der Front auf der Höhe des JBL Logo angeordnet. Dabei wurden die Tieftöner nebeneinander in der Mitte und die beiden Hochtöner jeweils außen angeordnet, wovon Letztere jedoch für einen etwas breiteren Klang leicht schräg ausgerichtet wurden. Die Passivmebrane sind weiterhin wie von Außen ersichtlich an den beiden Enden der Röhre angeordnet und werden, wie der Namen schon vermuten lässt, passiv angetrieben. Dies bedeutet, dass diese sich ohne externe Stromversorgung bewegen und durch das geschlossene Gehäuse und den Bewegungen der aktiven Treiber mit in Schwingungen gesetzt werden. Passivmembrane werden sehr häufig und gerne bei mobilen Lautsprechern eingesetzt, da diese zu einer wärmeren, verstärken Klangabstimmung führen und zudem für einen tieferen Bass sorgen.

Die Lautsprecher sitzen zwar im Gehäuse mittig, doch beim allgemeinen Musikhören stellt man dies soweit nur bei ganz nahen ans Ohr ranhalten fest. Der Abstrahlwinkel des Klangs geht zwar logischerweise am meisten nach vorne, also in die Richtung, wie die Treiber verbaut sind. Dennoch nimmt man den Sound rundum gut wahr, auch wenn hier natürlich nicht mehr so dynamisch. 

Beim Aufstellen habt ihr beim Xtreme 3 wie bereits beim JBL Flip die Möglichkeit, diesen auf die abgeflachte Fläche aufzustellen oder alternativ hochkant auf eine der beiden Seiten. Am besten klingt der JBL Xtreme 3 jedoch flach aufgelegt, schließlich können dann die Passivmembrane sich absolut frei entfalten. Jedoch klingt der Xtreme 3 auch hochkant gut und das Klangbild wird nur minimal beeinflusst. Hier sorgt nämlich der Bumper mit seinen Auflageflächen rund um den Passivmembrane für genug Freigang, sodass dieser ausreichend schwingen kann und der erzeugte Ton weitestgehend frei entweichen kann.

Klanglich wurde der JBL Xtreme 3 gut abgestimmt, sodass dieser einen sehr tiefen Bass besitzt, der jedoch jederzeit, also auch im hohen Pegel sauber und kontrolliert wiedergeben wird. Dabei bemerkt man natürlich direkt die großen Tieftöner, die zusätzlich noch von den beiden Passivmebranen unterstützt werden und allesamt im großen Gehäuse viel Volumen zur Verfügung haben, sodass der DSP (Digitaler Signalprozessor) nicht wie häufig bei kleineren Gehäusen den Bass bei hohen Pegeln drosselt. Stimmen werden hier ebenso klar wiedergegeben, sodass der JBL Xtreme 3 nicht nur bei basslastiger Musik wie HipHop, RnB und elektronischer Musik eine gute Figur macht, sondern auch durchaus bei Rockmusik mit viel Instrumenten viel Spaß macht.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Bluetooth & Reichweite

Vorrangig wird man den JBL Xtreme 3 via Bluetooth mit Musik bespielen. Es gibt zwar auch weiterhin eine 3,5 mm Klinkenbuchse, doch ehrlich gesagt, diese nutze ich schon lange bei keinem Gerät mehr, da mein Smartphone diesen Anschluss sowieso nicht mehr besitzt und ich nicht ständig einen Adapter mit mir führen möchte. Außerdem verliert der JBL Xtreme 3 beim Anschluss des Klinkenkabels seinen Schutz gegen Staub und Wasser, denn um ein Klinkenkabel anzuschließen, muss man die Schutzkappe an der Rückseite öffnen.  

Endlich setzt JBL bei den Lautsprechern auf das neuste Bluetooth 5.1, das bedeutet unter anderem, dass eine energiesparendere Musikübertragung ermöglicht wird und nun fortan gleich 2 Streaming-Geräte mit dem Lautsprecher koppeln und dann abwechseln von beiden Geräten Musik hören kann. Wiederum fehlt weiterhin bei JBL der Support für einen AAC-/ oder aptX-Codec. Somit muss man nicht nur als iPhone-User, sonder auch als Android-Nutzer auf eine verlustfreiere Wiedergabe-Qualität verzichten.

Die Bluetooth-Kopplung mit dem Smartphone ist beim JBL Xtreme 3 sehr einfach. Direkt nach dem Auspacken und erstmaligen Einschalten befindet dieser sich automatisch im Pairing-Modus. Danach kann dieser in den Einstellungen-> Bluetooth gesucht werden und durch betätigen automatisch verbunden werden. Möchte man den Xtreme 3 wiederum mit einem neuen oder weiteren Gerät koppeln, dann genügt es, die Bluetooth-Taste an der Oberseite kurz zu drücken, worauf ein wiederholender Signalton ertönt. Anschließend kann man wie gehabt den Speaker in den Einstellungen am anderen Gerät suchen und verbinden.

Die maximale Reichweite der Bluetooth-Verbindung ist beim JBL Xtreme 3 dank Bluetooth 5.1 sehr gut. Selbst durch mehrere Wände war hier der Empfang wunderbar, was sehr von Vorteil ist, denn somit kann man sich auch ohne das man sein Smartphone beim Lautsprecher lässt, im Haus bewegen. Im Freien wiederum ohne Hindernisse, ist die Reichweite natürlich nochmals etwas höher, da seltener Wände zwischen dem Zuspielgerät und dem JBL Xtreme 3 sind. Hier war bei mir im Test auf unserem Grundstück der Empfang durchgängig gut vorausgesetzt, die beiden Geräte sind zueinander gerichtet, befinde ich mich z. B. mit dem Smartphone zum Rücken des Lautsprechers, dann ist die Reichweite etwas kürzer.

Die Bluetooth-Verbindung war in meinem Testzeitraum immer sehr stabil, ohne Aussetzer oder Ähnlichem. Wer möchte, kann den JBL Xtreme 3 wie bereits den Vorgänger mit weiteren Lautsprechern verbinden. Dadurch ist es möglich, bis zu 99 Stück oder auch nur zwei zur Stereo-Wiedergabe zu koppeln. Managen kann man diese Verbindung dann über die kostenfreie JBL Connect-App, welche sowohl für iOS als auch Android im jeweiligen Store angeboten wird. Da ich jedoch nur einem Xtreme 3 im Test hatte, konnte ich hier nur einige Screenshots machen, mehr nicht.

Ein Nachteil hat der neue JBL Xtreme 3 jedoch mit seiner neuen Verbindungstechnologie. Hier setzt JBL nämlich auf die sogenannte PartyBoost-Funktion und nicht mehr auf Connect+. Das Problem hierbei ist, dass diese beiden Technologien untereinander leider nicht kompatible sind. Daher kann man den neuen Xtreme 3, nur mit anderen PartyBoost-fähigen Lautsprechern verbinden. Eine Verbindung zu einem älteren JBL Flip 4 oder JBL Xtreme 2 ist somit ausgeschlossen. Das solltet ihr beim Kauf der neuen Generation auf jeden Fall beachten, nicht das ihr euch dann wundert, warum der Xtreme 3 nicht mit den anderen älteren Lautsprechern harmoniert.

(Bluetooth & Reichweite: 4,5 von 5 Punkten)

Akku

Der Akku des neuen JBL Xtreme 3 ist nahezu unverändert zum Vorgänger. Man hat den Akku nämlich lediglich von 36 Wh auf 36,3 Wh „vergrößert“, was wirklich sehr gering ist und für keine spürbare Veränderung der Akkulaufzeit sorgt. Hier sind somit weiterhin bis zu 15 Stunden Musikwiedergabe drin, je nach Wiedergabequelle, Musikrichtung und Lautstärke. Somit sollte man bei hoher Lautstärke und eher basslastiger Musik eher von 13 bis 14 Stunden ausgehen, was jedoch immer noch ein Top wert ist. . 

Was JBL wiederum verbessern konnte, war die Akkuladezeit, denn fortan braucht man nicht mehr 3,5 Stunden, bis der große Akku voll aufgeladen wurde, sondern nur noch 2,5 Stunden. Außerdem kann man den JBL Xtreme 3 als Powerbank nutzen, sodass man über die Anschlüsse an der Rückseite das Smartphone oder ein anderes Gerät aufladen kann. Dabei unterstützt der USB-A Ausgang max. 10 Watt und der USB-C Anschluss 7,5 Watt. 

(Akku: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem JBL Xtreme 3 hat das Unternehmen einen klangstarken Bluetooth-Lautsprecher auf den Markt gebracht, der vom Design und seiner Verarbeitung punkten kann, da man diesen sowohl daheim als auch unterwegs im Park mit Freunden nutzen kann. Dank des beiliegenden Netzteils mit USB-C Anschluss kann man den JBL Xtreme 3 Z. B. im Haus permanent mit Strom versorgen. Schließlich kann man, während man diesen auflädt, weiterhin im vollen Funktionsumfang nutzen. 

Dafür wiederum ist das Update des JBL Xtreme 3 bis auf einige kleinere äußerliche Veränderungen und einem minimal besseren Klang zum JBL Xtreme 2 doch sehr gering und vor allem Besitzer älterer JBL Bluetooth-Lautsprecher werden sich darüber ärgern. Denn der neue PartyBoost-Standard mag zwar Vorteile bringen, bietet jedoch keine Möglichkeit, die älteren Lautsprecher mit den neuen zu verbinden.

Preis/Leistung

Die UVP von 299€ ist beim neuen JBL Xtreme 3 absolut gleich wie beim Vorgängermodell. Hierfür bekommt man einen sinnvollen Nachfolger des Xtreme 2, der mit den neusten Schnittstellen und Verbindungstechnologien ausgestattet wurde. Inzwischen hat jedoch selbst JBL diesen im Preis auf 240€ gesenkt, was diesen somit etwas interessanter macht. Das Design wurde nämlich in einigen Punkten verbessert, was mir persönlich nochmals etwas besser gefällt, denn durch den neuen abgeflachten Standfuß kann man diesen nun auch auf schmälere Flächen stellen, was beim Vorgänger aufgrund der beiden Füße mit einem breiteren Abstand nicht der Fall war. Größtes Manko ist hier jedoch die besagte PartyBoost-Funktion, denn besitzt man bereits mehrere JBL Lautsprecher die Connect+ beherrschen, wird man den neuen JBL Xtreme 3 nicht mit in das Set einbinden können. Daher lohnt sich hier der Kauf für diejenigen eher nicht, sofern man diese Funktion nutzen möchte. Wäre der JBL Xtreme 3 jedoch der erste Lautsprecher, welchen man sich kauft, macht man hier sicherlich nicht viel verkehrt, wenn man auf der Suche nach einem pegelsicheren mobilen Bluetooth-Lautsprecher ist, der Staub und wasserdicht ist.

JBL Xtreme 3

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: jbl.de

Eve Cam

Eve setzt bei sämtlichen Produkten ausschließlich auf Apple HomeKit, daher ist dasselbe auch bei der Eve Cam der Fall und somit lohnt sich diese nur für Apple-User. Dabei greift Eve auf HomeKit Secure Video von Apple zu, sodass die Daten verschlüsselt übermittelt werden, das Speichern der Videos auf der iCloud von Apple ermöglicht wird und einigen weitere Funktionen. Dank HomeKit ist die Einrichtung sehr schnell und einfach erledigt, sodass dies jedem gelingen sollte. Nachteil an der Eve Cam ist die etwas verwaschene Videoqualität und das hierzu mindestens ein iCloud Speicherplan von 200 GB erforderlich ist. Doch das größte Manko ist der Preis von 150 € UVP, denn hier bietet z. B. Logitech mit der Circle View für ein paar Euro mehr eine Kamera an, die zusätzlich ein wetterfestes Gehäuse bietet und Ring ein deutlich günstigeres Modell.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Eve System GmbH oder kurz Eve liefert die Eve Cam in der vom Unternehmen gewohnten stabilen weißen Verpackung aus. Diese hat das Unternehmen natürlich rundum mit einigen Informationen und einem Produktbild der Kamera versehen. 

Direkt an der Vorderseite erblickt man neben einer großen Abbildung der Eve Cam auch den Produktnamen und die Produktbezeichnung „ smarte Innenkamera“. Da Eve ausschließlich Produkte für Apple HomeKit entwickelt und diese somit nur mit Apple-Devices genutzt werden können, ziert die untere linke Ecke der Vorderseite wie bereits von anderen Produkten aus dem Hause Eve das typische Siegel “ works with Apple HomeKit“.

An der rechten schmalen Seite befasst man sich in drei Sprachen mit der Unterstützung von HomeKit Secure Video. Somit werden hier einem die Vorteile des Systems erläutert und das ausschließlich auf diese Speicherung der Aufnahmen gesetzt wird. Des Weiteren ist für eine Eve Cam ein 200 GB Cloud Speicherplan vorausgesetzt, dem jedoch die Aufnahmen der Kamera nicht angerechnet werden, mehr dazu im Laufe des Testberichts. Die Linke Seite zeigt uns relativ wenig, denn hier sieht man lediglich das Übersichtsmenü der App in Verbindung mit der Eve Cam sowie das App-Logo.

Zum Schluss zeigt einem die Rückseite noch wie bereits von den bisher von mir getesteten Eve Produkten gewohnt zwei Bilder mit Anwendungsbeispielen. Dabei wird einmal die montierte Kamera an der Wand im Innenbereich gezeigt und einmal ein Bild, auf dem der Besitzer mit dem Smartphone auf die Kamera zugreift und deren Live-Bild betrachtet. Außerdem wird hier auf einige Vorteile und auf die Voraussetzungen zur erfolgreichen Verwendung der Eve Cam hingewiesen. 

Nach dem Öffnen der Verpackung kann man das komplette Innenleben aus der Verpackung herausziehen und hat einen Karton in der Hand, der mit einem bedruckten Deckel ausgestattete wurde. Auf diesem Deckel ist die Eve Cam zu sehen, wie diese auf einem Regal steht und den Raum, in dem diese steht, überwacht. Klappt man den Deckel auf, befindet sich in dessen Innenseite eine Kurzanleitung mit dem wichtigen Apple HomeKit Code, über den man die Kamera später ganz schnell und einfach über die HomeKit App einrichten kann. In dem Karton selbst erblickt man in der rechten Hälfte die Eve Cam, welche hier an vielen Stellen mit einer Schutzfolie geschützt wird und sicher in einem Zellulose-Einsatz eingesetzt wurde, der diese wunderbar schützt. Daneben befindet sich ein Karton, in dem das Unternehmen das Netzteil mit insgesamt vier Adaptern verstaut hat, wovon für uns lediglich der EU-Stecker wichtig ist. Außerdem mit an Bord ist ein 2,20 Meter langes USB-A auf Micro-USB Kabel, sowie eine Stahl-Montageplatte, die an die Wand gebohrt wird oder geklebt werden kann, sodass die Eve Cam mit ihrem Magnetfuß sauber daran befestigt werden kann.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Die Eve Cam wurde sehr schlicht gehalten, was so weit auch absolut ok ist, schließlich soll eine Kamera von der Bildqualität und weniger mit einem auffälligen Design überzeugen. Jedoch setzt Eve hier auf ein Kunststoffgehäuse, welches z. B. anders als bei der Nest Cam IQ Innenkamera deutlich billiger wirkt. Der große runde Hauptkörper der Kamera mit einem Durchmesser von 60 cm und einer tiefe von knapp 40 cm beinhaltet die komplette Elektronik und setzt sich aus zwei Außenschalen zusammen. Der Rückseite mit den vielen kleinen Löchern, hinter dem sich der Lautsprecher, das Mikrofon und der Reset Knopf versteckt und die Hochglanz Front, die im Zentrum die Kamera-Einheit, die Bewegungssensoren im unteren gräulichen Element beherbergt und die Nachtsicht LEDs sowie eine kleine Status-LED. Die vordere Schale verläuft am unteren Abschnitt zu einem 10 mm breiten, runden Fuß über der sowohl gedreht als auch mit einem Gelenk geknickt werden kann, sodass eigentlich jederzeit einer perfekten Ausrichtung nach der Montage nichts im Wege steht.

Die Stromversorgung der Eve Cam erfolgt über das beiliegende 2,20 Meter lange Micro-USB Kabel und das Netzteil. Dies wird ganz einfach an der Rückseite direkt an der abgeflachten Fläche am Kameragehäuse eingesteckt. Die Eve Cam gehört definitiv zu den leichtesten Indoor Kameras, denn mit gut 100 Gramm ist diese wesentlich leichter als z. B. die Nest Cam IQ Innenkamera, die fast 360 Gramm auf die Waage brachte.

Die besagte Status-LED an der Front zeigt direkt den momentanen Aufnahmestatus an. Leuchtet die LED nicht, dann ist die Aufnahme und das Streaming deaktiviert, da aktuell jemand zu Hause ist und nichts überwacht werden muss. Leuchtet diese Blau, dann ist das Streaming möglich, jedoch wird gerade nicht aufgezeichnet und rot bedeutet Streaming aktiv und Aufnahme erlaubt, da man gerade das Haus verlassen hat und niemand zu Hause ist. 

Der 10 mm Sockel ist mit einem Standfuß, der eine Fläche 65 x 60 mm und in der Höhe 10 mm einnimmt, verbunden. Dieser sorgt zum einen für einen sicheren Stand und wurde an der Unterseite mit einem Gummiring versehen, sodass die Eve Cam zusätzlich noch gegen verrutschen gesichert ist. Für einen bombenfesten halt kann die Eve Cam jederzeit oder vor allem zur Wandmontage auch mit der Stahlplatte montiert werden, sodass diese sich durch den im Standfuß verbauten starken Magneten absolut sicher mit dieser Platte verbindet. Diese Platte kann wahlweise verschraubt werden oder mithilfe des Klebe-Pads auch nur an die gewünschte Fläche geklebt werden. Zu guter Letzt befindet sich an der Unterseite noch der HomeKit-Code, mit dem die Kamera über die HomeKit App eingerichtet werden kann. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Eve Cam ist so weit in Ordnung. Klar wirkt hier die Eve Cam im Vergleich zur Nest Cam IQ Innenkamera, die ich bereits vor längerer Zeit getestet habe, nicht ganz so hochwertig, doch es handelt sich hier bei beiden Geräten um eine reine Innenkamera und die Eve Cam kostet um einiges weniger und ist so weit für den Indoor-Einsatz bestens gerüstet. 

Es wäre hier zwar wünschenswert gewesen, dass man anstelle von Micro-USB auf USB-C setzt, doch einmal angeschlossen stört einen das eigentlich hier nicht mehr, da dann alles so an Ort und stelle bleibt. Bei einem Gerät, welches ich ständig aufladen müsste, wäre dies dann natürlich etwas anderes. Eine Akku-Variante gibt es hier bei der Eve Cam ebenso nicht, da dies bei kaum einer Indoor-Kamera der Fall ist, denen auch hier gilt eigentlich einmal am gewünschten Ort platziert, bleibt die Kamera meist sehr lange dort und eine permanente Stromversorgung ist definitiv besser, als wenn man ständig nachsehen muss, dass der Akku noch voll genug ist und die Kamera nicht ausgerechnet über die Zeit, wenn man mal eine Woche weg ist, abschaltet.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kamera-Artkabelgebundene Überwachungskamera (2,20 cm Kabel)
Auflösung/ Sensor1920×1080 (24fps) (1080p), H.264-Codierung
Weitwinkel150° (Sichtfeld)
Infrarot-LEDsja, zwei Infrarot-LEDs
Zoomkein Zoom
MaterialKunststoff
KonnektivitätWLAN 2,4/5 GHz, HomeKit Support, HomeKit Secure Video
FunktionenPersonen-/Tiererkennung, Bewegungserkennung, IR-Beleuchtung, integriertes Mikrofon und ein Lautsprecher, per App steuerbar (iOS), Magnetbefestigung, HomeKit Support
LieferumfangEve Cam
USB-Netzteil
Austauschbarer Steckerschuh (EU, UK, US, AU)
220 cm USB-Kabel
Metallplatte für magnetische Wandmontage
Schraube und Dübel für Metallplatte
Klebepad für Metallplatte
Quick Start Guide
Technische Daten der Eve Cam

Einrichtung und Konfiguration

Kommen wir zur Einrichtung, welche dank HomeKit sehr einfach ist und bei allen Geräten, die diesen Dienst von Apple unterstützen, nahezu identisch abläuft. Da die Eve Cam wie sämtliche andere vom Unternehmen entwickelten Produkte ausschließlich mit HomeKit arbeitet, ist für die Inbetriebnahme bzw. die Einrichtung ein Apple-Device zwingend erforderlich. Somit kann, wer ein iPhone oder iPad besitzt, auf dem das iOS bzw. iPadOS System läuft, bei dem die Apple HomeKit von Werk aus installiert ist, direkt mit der Einrichtung loslegen. In meinem Fall beschreibe ich hier die Einrichtung via iPhone, doch via iPad ist es nicht wirklich anders, eben nur etwas größer. Da Apple mit dem Update Namens Mojave, die HomeKit App auch auf den Mac gebracht hat, kann man, sofern man einen entsprechenden Mac mit diesem bzw. MacOS Catalina oder Big Sur besitzt, die Kamera später auch bequem vom Mac steuern.

Bei der Einrichtung gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder klassisch und mit umfangreichen Funktionen direkt über die Eve-App (für ein Update der Firmware notwendig) oder schnell und kompakt über die HomeKit App. Dabei habe ich mich für Letzteres entschieden, da es einfach vonstattengeht und kein Download einer zusätzlichen App erfordert. Um die Eve Cam einzurichten, öffnet man wie bei allen HomeKit fähigen Geräten die HomeKit App wählt hier beim klick auf das „+“ im oberen rechten Bildschirmrand „Gerät hinzufügen“, scannt den Code an der Unterseite der Kamera oder an der beiliegenden Kurzanleitung. Daraufhin muss man kurz warten, bis die Kamera erkannt wurde, ordnet diese einem entsprechenden Raum zu bzw. erstellt einen neuen und schon ist die Kamera einsatzbereit. Absolut einfach und man muss keine WLAN- und Personen-Daten eingeben oder ähnliches. 

(Einrichtung & Konfiguration: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang und Bedienung

In der HomeKit-App kann man neben dem aktuell Live-Bild direkt in die Einstellungen navigieren, wo man einige Einstellungen vornehmen kann. Sodass man hier selbst festlegen kann, wann ihr eine Push-Benachrichtigung auf euer iPhone erhalten wollt. Dabei seht zur Auswahl, dass ihr nur bei einer Veränderung des Kamerastatus, also wenn die Kamera offline geht usw. benachrichtigt werdet oder wenn diese eine Person oder ein Tier erkennt, welches sich im Bewegungsbereich bewegt hat. 

Des Weiteren kann man in den Einstellungen festlegen, wie die Kamera sich in verschiednen Situationen verhalten soll. Sodass ihr selbst entscheidet, ob die Eve Cam nur Streamen oder Streamen und Aufnehmen soll oder ob alles ausgeschaltet sein soll und die Kamera nur aktiv ist, wenn diese eine Bewegung durch die Bewegungssensoren registriert hat. Dabei kann man natürlich zudem entscheiden, was die Eve Cam bei der eigenen Anwesen- oder Abwesenheit in eurem Zuhause tun soll. Ich z. B. hab die Eve Cam nämlich wenn ich zu Hause bin, deaktiviert und nur wenn ich das Haus verlassen habe, ist alles aktiv. 

Mit iOS 14 neu dazu kam die Möglichkeit, eine Gesichtserkennung zu aktivieren. Dabei werden die erkannten Gesichter aus der eigenen Foto-Mediathek verwendet bzw. verglichen, um bekannte Personen, darunter natürlich auch euch selbst zu indizieren. Dann erscheint hier nicht mehr nur der Hinweis Bewegung bzw. Person erkannt, sondern z. B. Tobias erkannt usw. Ebenso können praktischerweise nun auch mehrere oder einzelne Aktivitätszonen erstellt werden. Dabei wählt man diesen Menüpunkt in den Einstellungen in der HomeKit App aus und erstellt nun durch das tippen auf das Display mehrere Punkte, die sich dann automatisch zu einem Bereich verbinden, der fortan bewacht wird, daraufhin ignoriert die Kamera alle anderen Bewegungen, die außerhalb des Bereiches stattfinden. 

Nebenbei kann man in der HomeKit App noch die Status-LED abschalten oder die Nachsicht deaktivieren, was ich jedoch für mich persönlich beides aktiviert gelassen habe. Zudem ist natürlich auch eine Zwei-Wege-Kommunikation mit an Bord, sodass man selbst mit dem eignen Smartphone, mit dem man gerade auf die Kamera zugreift, mit einer Person zu Hause reden könnte. Da dabei der Lautsprecher eure Worte wiedergibt und das Mikrofon die Antworten eures Partners oder der Kinder usw. überträgt.

(Funktionsumfang und Bedienung: 3,5 von 5 Punkten)

Software

Eve für Matter & HomeKit
Preis: Kostenlos

Hier möchte ich euch noch kurz etwas die Eve Home App näher vorstellen bzw. auf die Funktionen, welche euch bei der Eve Cam zur Verfügung stehen, erläutern. Die Eve Home App ist kostenlos im AppStore verfügbar und es ist ratsam, diese zu installieren, da man darüber Software-Updates durchführen kann, was bei mir nämlich direkt der Fall war. 

Als ich die Eve Cam via HomeKit eingerichtet hatte und in die Eve Home App gegangen bin, war unten rechts im Punkt Einstellungen direkt eine rote „1“ zu sehen. Als ich darauf geklickt hatte, wurde mir direkt mitgeteilt, dass für die Eve Cam ein Firmwareupdate mit der Version 1.0.3 zu Verfügung steht, welches neben allgemeinen Verbesserungen für eine verbesserte WLAN-Verbindung und Stabilität sorgen soll und es ermöglicht, die Kameraausrichtung umzukehren. Letzteres ist vor allem dann sinnvoll, wenn man die Kamera z. B. über Kopf an der Decke montiert hat. 

Ansonsten kann man auch hier das Live-Bild einsehen sowie einen Verlauf der Bewegungserkennung einsehen, eben nur mit einem etwas anderen Layout bzw. Design. Hat man die Eve Cam mehrere Tage in Betrieb, kann man jederzeit die Timeline der letzten Tage nach verschiednen Ereignissen durchforschen und das ganze bei Bedarf noch schneller durch die Kalenderansicht durchführen. 

Sehr praktisch finde ich, dass der Bewegungssensor der Eve Cam nicht nur rein für die Kameraaufzeichnung genutzt werden kann, sondern man kann diesen für Automationen nutzen. Somit kann man z. B. wenn die Eve Cam den Hauseingang überwacht, einstellen, dass beim Erkennen einer Bewegung automatisch das Licht im Flur oder einem anderen Raum, in dem smarte Leuchten im Betrieb sind, eingeschaltet werden. Oder man bestimmt das, sobald man das Haus verlässt, automatisch das smarte Türschloss verschlossen wir, was bei mir bei Nuki jedoch sowieso automatisch der Fall ist.

(Software: 3,5 von 5 Punkten)

Bild-/ Videoqualität und Speicherlösung

Bei der Eve Cam setzt man auf einen Bildsensor mit einer Auflösung von 1080p/ bei 24 fps (Bilder in der Sekunde). Ein direkter Zoom wird zwar nicht ermöglicht, doch bei einem doppelten tippen auf das Live-Bild erfolgt eine Vergrößerung der Aufnahme. Das Sichtfeld der Kamera liegt bei 150°, was soweit für den Indoor-Einsatz mehr als ausreichend ist, schließlich kann man damit einen großen Raum problemlos und weiträumig überwachen. Für die Aufnahme bei Dunkelheit und Nacht hat Eve die Kamera mit zwei sichtbaren Infrarot-LEDs ausgestattet, die eine ausreichende Beleuchtung bis zu 5 Meter ermöglichen sollen.  

eDie Bildqualität der Eve Cam ist eher mittelmäßig. Schließlich konnte in der Vergangenheit bereits einige Kameras für den Innen- und Außenbereich testen und mir somit ein klares Bild verschaffen, was bei einer Überwachungskamera ein gutes Bild ist und was nicht. Hier bei der Eve Cam ist das Bild doch etwas zu sehr unscharf und dem Bild fehlt es eindeutig an Farbe. Die Lichtverhältnisse sind dabei einfach zu hell abgestimmt, sodass alle Farben wesentlich blasser wirken, als diese es in echt sind. Anfangs dachte ich noch, dass ich vielleicht vergessen habe, eine Folie auf der Linse zu entfernen, doch dem war nicht so. Bei aktiviertem Nachtsicht-Modus ist das Bild zwar ebenfalls etwas unscharf im Vergleich zur Konkurrenz, doch man erkennt auf die vom Hersteller versprochenen 5 Meter, soweit alles ganz gut. Kommt dabei jedoch Dunkelheit und Licht zusammen, dann wird es vor allem im hellen Bereich zur Überbelichtung, sodass ich mir hier persönlich einen Modus wünsche, der die Nachsicht in Farbe ermöglicht wie z. B. bei Ring. Dabei werden die hellen Bereiche, die ausreichend beleuchtet werden, teils mit Farbe dargestellt, während der dunklere Bereich schwarz/weiß bleibt. Somit würde man meiner Meinung nach sehr gut dem Problem entgehen, dass in einem helleren Bereich eine Überbelichtung stattfindet, wobei dies im indoor Einsatz, sofern man nicht zu Hause ist und dann erst die Kamera aktiviert wird, kein Problem darstellen sollte.

Speicherlösung 

Die Aufnahmen, welche die Eve Cam aufzeichnet, werden nicht auf irgendeinem Server von Eve gespeichert und können ebenso wenig auf eine Micro-SD Speicherkarte gespeichert werden. Eve Home setzt hier nämlich voll und ganz auf Apple HomeKit, was auch bedeutet, dass die Kamera HomeKit Secure Video unterstützt. Dafür wiederum ist ein iCloud Speicherplan notwendig, habt ihr solch einen von Apple nicht abgeschlossen bzw. wollt dies nicht, dann könnt ihr nur das Live Bild betrachten und man wird über jede Art von Bewegungen vor der Kamera informiert. Möchte man die Kamera jedoch voll nutzen, also sowohl Aufnahmen im Nachhinein betrachten und Push-Benachrichtigungen über spezifische Bewegungen wie z. B. ein Mensch oder Tier usw. erhalten, dann ist ein iCloud Speicherplan mit min. 200 GB notwendig. Dieser kostet bei Apple monatlich 2,99 Euro, solltet ihr mehrer kompatible Kameras (max. 5 Stück) verwenden, die HomeKit Secure Video unterstützen, dann muss man sogar monatlich 9,99 Euro bezahlen, bekommt aber im Gegenzug 2 TB iCloud-Speicher, den man selbstverständlich auch mit der Familie teilen kann. Dabei werden alle Aufnahmen, die von der oder den Kameras aufgenommen werden, nicht eurem Speicher-Limit angerechnet.

(Bild-/ Videoqualität und Speicherlösung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Sämtliche Produkte von Eve Home funktionieren ausschließlich mit Apple HomeKit, daher sind die Produkte, darunter auch die von mir hier getestete Eve Cam nur für Apple-Nutzer sinnvoll. Nutzer von Android-Geräten bzw. wenn verschiedene Devices im Haushalt vorhanden sind, sollten vielleicht eher zu einem anderen Produkt greifen. Doch nutzt ihr und eure Familie sowieso ausschließlich Apple-Geräte, dann ist die Eve Cam bzw. sind die Produkte von Eve perfekt in eurer Wohnung bzw. Haus.  

Die Einrichtung ist absolut einfach und dank HomeKit sehr durchdacht und verständlich aufgebaut. Die Eve Home App wird eigentlich kaum benötigt, lediglich dann, wenn ein Firmwareupdate verfügbar ist, denn darüber wird man nur in der App informiert und kann es auch nur darüber installieren. Ansonsten bekommt man über HomeKit denselben Funktionsumfang wie über die Eve Home App geboten.  

Die Kamera hat bei mir ohne Aussetzer funktioniert und erledigt nach der Einrichtung zuverlässig ihren Dienst. Der Funktionsumfang ist absolut ausreichend und als Apple-User wird man hier durch die Möglichkeit, die Eve Cam ins SmartHome zu integrieren, voll auf seine Kosten. Dafür wiederum muss man, um diese voll nutzen zu können zusätzlich mit den Kosten von mindestens 2,99€ für den Cloud Dienst rechnen und die Anschaffungskosten der Kamera und genau da hat die Eve Cam es schwer. Schließlich ist der Markt inzwischen gut umkämpft und man bekommt hier für gut 60€ sehr gute Alternativen, die mit einem besseren Bild punkten können.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 149,95 € bzw. inzwischen 119,95€ ist die Eve Cam wirklich nicht gerade günstig. Schließlich gibt es hier bereits für 60€ sehr gute Alternativen, die mich in machen Punkten mehr überzeugen konnten. Leider gibt es jedoch auch hier wie bei vielen anderen Herstellern keine Möglichkeit, die Aufnahmen auf eine separate Micro-SD Speicherkarte abzuspeichern.  

Somit muss man hier zwar ebenfalls auf eine Cloud zurückgreifen, jedoch handelt es sich hier um die iCloud von Apple, sodass man hier mit den Daten bei einem Unternehmen bleiben kann. Die zusätzlichen Kosten der Cloud basieren hier auf 2,99€ im Monat, dafür erhält man dann wie von Apple gewohnt 200 GB iCloud Speicher, welchen man zusammen mit der Familie teilen kann, und zudem wird der Speicher nicht von den Aufnahmen der Kamera belastet. Für alle diejenigen, die keinen Cloud-Dienst zum Speichern der Aufnahmen nutzen wollen, müssen natürlich auch hier abstand nehmen und zu einem anderen Modell greifen, außer man vertraut hier zumindest Apple, was das Thema Daten angeht.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: evehome.de

1More True Wireless ANC

In aller Kürze

Mit den neuen True Wireless In-Ear Kopfhörern EHD9001TA oder einfacher zu merken 1More True Wireless ANC hat 1More eine weiterentwickelte Version der positiv überzeugenden 1More E1026BT-I True Wireless In-Ear Ohrhörer vorgestellt. Diese können mit einer sehr guten Verbindung, einem schönen Design und einer überzeugenden Verarbeitung punkten. Die Passform der Ohrhörer ist trotz klobigerem Design sehr gut, da man die Ohrhörer durch zahlreiche Ohranpassstücke individuell anpassen kann. Sehr gut gefallen hat mir zudem das hochwertige Ladecase, denn dessen Gehäuse wurde aus Aluminium gefertigt und ist somit zudem Qi-Ladefähig.

Gefällt uns

  • 2 Treiber-Aufbau
  • angenehmer Tragekomfort
  • hochwertiges Aluminum-Ladecase
  • Qi-Ladefähig
  • ANC

Gefällt uns weniger

  • keine genaue Akkuanzeige
  • unpräzise Touch-Oberfläche

1More True Wireless ANC

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der 1More True Wireless ANC In-Ear Ohrhörer ist im Vergleich zu den normalen 1More E1026BT-I True Wireless In-Ear Ohrhörern, die ich bereits getestet habe, deutlich größer geworden. Dabei setzt man jedoch weiterhin auf die typische von 1More gewohnte Verpackung, die auf der Vorder- und Rückseite mit den technischen Daten der 1More True Wireless ANC In-Ear Ohrhörer versehen wurde. 

Die Vorderseite der Verpackung der 1More True Wireless ANC In-Ear Ohrhörer ziert eine vergrößerte Abbildung der beiden In-Ear Kopfhörer. Außerdem ist hier wie von eigentlich jedem Hersteller gewohnt auch das Herstellerlogo, die Modellbezeichnung und im unteren Teil sind einige technische Ausstattungsmerkmale in Englisch zu lesen.

  Weitere Informationen zu den Ohrhörern gibt es zudem noch auf der Rückseite, dabei handelt es sich sogar um sehr viele Informationen. Hier werden nämlich in der oberen Hälfte die für 1More wichtigen Eigenschaften, welche bereits auf der Vorderseite erwähnt wurden, in zahlreichen Sprachen aufgelistet. Des Weiteren sind hier einige technischen Daten wie z.B, das Gewicht, die Maße der In-Ears und vom Case aufgelistet und man kann hier genau erfahren, welche Akkukapazität im Case und in den Ohrhörern verbaut wurde.    

Die Verpackung wird wie bei den ersten True Wireless In-Ear Kopfhörer aus dem Hause 1More von rechts nach links aufgeklappt. Hierbei setzt man beim Verschlussmechanismus erneut auf die bereits bewährten Magnete in der Verpackung, welche diese sicher geschlossen halten. Nach dem Aufklappen erblickt man direkt auf der Innenseite der Verpackung Skizzen der Ohrhörer und von dem Case.

An der rechten Seite der aufgeklappten Verpackung erblickt man ein transparentes Sichtfenster, durch welches man die beiden True Wireless In-Ears und direkt darunter das Ladecase erkennen kann. Das Sichtfenster hat 1More hierbei direkt noch mit einer Kurzanleitung bedruckt, denn hier werden einem alle wichtige Funktionen der Tasten und von der Touch-Oberfläche erklärt. Unter dem Einsatz der Ohrhörer und des Lasecase befindet sich eine kleine Kartonage, in welcher 1More den üppigen Lieferumfang verstaut hat.

Hierbei handelt es sich um das USB-C Ladekabel, 7 Paar Ohranpassstücken, 4 Paar O-Hooks und ein Transportbeutel. Auf den In-Ears selbst sind wie bei vielen Herstellern bereits die Ohranpassstücke und O-Hooks in der mittleren Größe vormontiert. Unter der Kartonage mit den In-Ears und dem Ladecase verbirgt sich zudem noch eine kleine Mappe, in der sich die üblichen Beschreibungen befinden.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Bei der Form der 1More True Wireless ANC In-Ear Ohrhörer orientiert sich das Unternehmen an der Grundform der bereits von mir getesteten 1More Stylisch TWS. Auffällig ist hierbei jedoch, dass die neuen In-Ears etwas klobiger ausfallen und nun äußerlich in einer Carbon-Optik daher kommen. Trotz der größeren Form handelt es sich hierbei um relativ kompakt True Wireless In-Ear Ohrhörer, die weniger stark auffallen als z. B. die Apple AirPods. 

O-Das Gehäuse der In-Ear Ohrhörer wurde wie die meisten Modelle aus Kunststoff gefertigt und setzt sich aus mehreren Teilen zusammen, die allesamt sauber zusammengesetzt wurden, sodass hier keinerlei unschöne Übergänge oder störende Kanten zu erkennen bzw. zu spüren sind. Der Gehäuseteil, der später nach dem Einsetzen der In-Ears aus dem Ohr hervorsteht, hat eine ovale (Eierförmige) Form und ist knapp 26 x 18 mm (L x B) groß. Das größere Gehäuse der neuen 1More True Wireless ANC ist notwendig, da man hier nun nicht mehr auf nur einen, sondern gleich auf zwei Treiber setzt. Diese benötigen dementsprechend genau so wie die zusätzlichen Sensoren und das ANC mehr Platz. Vom äußeren Gehäuse ab wird der innere Teil, der in der Ohröffnung sitzt kleiner, bis dieser dann in den typischen, exzentrisch angeordneten Ohrkanal übergeht, der hierbei jedoch auch eine ovale Form besitzt. Damit jederzeit ein sicherer Halt in den Ohren gewährleistet wird, bietet 1More bei den In-Ear Ohrhörern wie beim Vorgänger nicht nur die Möglichkeit, die Ohrtips individuell anzupassen, sondern auch die sehr bewährten O-Hooks.   

Die äußere Carbon-Oberfläche ist wie gehabt gewölbt und beherbergt direkt in Zentrum einen silbernen 1More Schriftzug sowie direkt neben dem „E“ eine runde Status-LED. Neu ist hier die Anordnung des Äußeren kleinen Lautsprechergitter in Rot, welches nun am anderen Ende des Herstellernamens platziert wurde. Dieses beinhaltet fortan nun nicht mehr die Status-LED, sondern „nur“ die Mikrofone für die neue ANC-Funktion. Ein weiteres Mikrofon befindet sich an der Seite der Ohrhörer, welches jedoch vorrangig für die Sprachübertragung beim Telefonieren genutzt wird und eines im Inneren des Ohrkanals. Direkt Gegenüber von dem eben erwähnten Mikrofon für Telefonate befindet sich die bereits von dem Vorgängermodell bekannte Multifunktionstaste, welche zahlreiche Funktionen unterstützt, je nachdem wie häufig bzw. wie lange man die jeweilige Taste gedrückt hält. Auf diese Bedienung gehe ich jedoch etwas später beim Punkt „Bedienung“ ausführlicher ein. Eine weitere Neuerung der 1More True Wireless ANC ist der in der Innenseite verbaute Annäherungssensor, der dafür sorgt, dass die Musik bei der entnehme der Ohrhörer automatisch pausiert und beim einsetzten auf Wunsch fortgesetzt wird. Zudem hat 1More nun eine Touchbedienung integriert, die sich unter der Carbon-Oberfläche versteckt und zum Steuern des ANC dient.

Ladecase

Das Aufbewahrungs- bzw. Lade-Case wurde von 1More von Grund auf neue entwickelt. Somit setzt man nun auf eine komplett neue längliche Form sowie ein Case, welches nicht mehr komplett aus Kunststoff gefertigt wurde, sondern aus Aluminium. Der Vorteil an dem neuen Case ist, dass dieses meiner Meinung nach besser in die Hosentasche passt, hochwertiger wirkt und deutlich unempfindlicher gegenüber Kratzer ist.

Die Materialanmutung ist hier sehr gut und das Ladecase gibt beim Schließen einen satten Ton von sich, der mir direkt bestätigt, dass das Case absolut sicher durch den Magneten verschlossen wird. Das Case ist nun knapp 8 x 2,5 x 4 cm (L x T x H) groß und besitzt an der Rückseite einen modernen USB-C Ladeanschluss. 1More zeigt jedoch, dass einem ein zeitgemäßes Produkt wichtig ist und somit hat man dem Case direkt auch noch eine Wireless-Charging Funktion spendiert, sodass man das Ladecase sofern gewünscht und vorhanden auch über ein Qi-Ladepad aufladen kann.

Das Ladecase muss nun mit zwei Händen geöffnet werden, was weiter jedoch nicht schlimm ist, so ist dies ja bei ziemlich vielen anderen Herstellern ebenfalls der Fall. Direkt unterhalb der länglichen Griffmulde ist eine kleine Status-LED untergebracht, welche anzeigt, ob der Akku des Case geladen wird und ausgeht, wenn dieser voll ist. Die beiden In-Ears werden über die Ladekontakte an der Innenseite geladen und damit der Kontakt nicht unterbricht, halten diese Magnete sicher an der richtigen Position.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der neuen 1More True Wireless ANC ist wieder einmal sehr gut. Hier stimmt die Haptik des Case und der beiden Ohrhörer sowie das Gewicht der einzelnen Komponenten. Endlich gehören die Kratzer, die beim matten Ladecase der ersten True Wireless In-Ear Ohrhörer von 1More noch ein Problem waren, der Vergangenheit an, den das Aluminium-Case ist dahin absolut unempfindlich. Lediglich ein Herunterfallen auf den Boden würde natürlich auch hier einen Schaden anrichten und so würden hier logischerweise schnell Macken oder Kratzer entstehen.   

Das Case und die Ohrhörer fühlen sich rundum sehr gut an und es gibt daran meiner Meinung kaum Kritik. Wünschenswert wäre für mich lediglich eine andere Akkuanzeige, denn z. B. vier einzelne LEDs würden mir hier deutlich einfacher den Akkustand vom Case usw. anzeigen als nur eine einzelne LED. Wenn hier dann jeder der LEDs für 25 % stehen würde, wäre dies meiner Meinung nach die bessere Lösung.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 5 h (mit ANC)
Akku Ohrhörer: 6 h (ohne ANC)
Akku Ladecase: ca. 15 h
Gesamt somit: 22 h
Gewicht 79 g (Ohrhörer und Ladebox)
16 g (beide Ohrhörer)
63 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer aus Kunststoff
Ladecase aus Aluminium
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC. Unterstützte Profile: HFP / A2DP / AVRCP
Treiber2-Wege-System, bestehend aus einem dynamischen und einen Balanced Armature Treiber (links und rechts)
Frequenzbereichkeine Angaben
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)32 Ohm
Lieferumfang1More True Wireless ANC Ohrhörer
USB-C-Ladekabel
Ladebox
6 x verschieden große Silikon Ohrtips
3 x verschiedene Ausführungen an O-Hooks
1 x Kurzanleitung in mehreren Sprachen
Technische Daten der 1More True Wireless ANC

Tragekomfort

Vom Tragekomfort der In-Ear Ohrhörer hängt zum einen deren Passform ab, also die Gehäuseform bzw. wie gut diese sich mithilfe der Silikon-Anpassstücke den eigenen Ohren anpassen lassen. Schließlich dichten zu kleine Silikon-Anpassstücke das Ohr nicht richtig ab, sodass sich der Bass nicht voll entfalten kann und zudem würden so unter Umständen Umgebungsgeräusche ungestört zum Ohr durchgegangen. 

Bei der Wahl der richtigen paar Ohrtips und O-Hooks sollte man sich wie immer am Anfang besonders viel Zeit nehmen, den wie bereits angedeutet hängt davon nicht nur der sichere Halt, sondern auch das beste klangliche Ergebnis ab.  

Ich persönlich bin bei der Wahl der richtigen Anpassstücke wie folgt vorgegangen. Zuerst habe ich die In-Ears ohne O-Hooks anprobiert. Dann habe ich erst mal die richtige Ohrtips gewählt, mit denen ich den sichersten, aber zugleich auch beim Kompromiss auf den Klang den besten Sitz habe. Anschließend habe ich noch die verschiedenen O-Hooks aufgezogen und auch hier ausprobiert, bis ich den sichersten halt hatte und selbst beim Kopf bewegen und schütteln, nichts herausfällt bzw. sich aus dem Ohr zu lösen versucht.

Mithilfe der insgesamt 6 unterschiedlich großen Silikon-Anpassstücke resultiert zusammen mit den zusätzlichen O-Hooks ein hervorragender Halt in den Ohren, der dafür sorgt, dass bei mir die In-Ears problemlos in der Freizeit, beim Laufen, aber auch beim Joggen und Radfahren problemlos gehalten haben. Hier hatte ich in keinem Moment das Gefühl, als würde sich einer der Ohrhörer demnächst verabschieden wollen, was zudem sehr ärgerlich wäre. Klar spürt man die In-Ears definitiv im Ohr, aber diesen Kompromiss muss man hier definitiv eingehen, ansonsten muss man eben zu einem On-/Over-Ear Kopfhörer greifen, die meiner Meinung nach bei Sport im Sommer jedoch weniger zu empfehlen sind, da man hier dann sehr schnell warme Ohren bekommt, was wiederum im Winter von Vorteil sein kann.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

1More setzt bei der Bedienung auf eine Kombination von Touch und einer Multifunktionstaste an jedem In-Ear Ohrhörer. 

Die Steuerung über die kleine Taste an den Ohrhörern ist sehr simple und solle nach einer kurzen Eingewöhnungszeit für jeden fehlerfrei gelingen. Das Einschalten der beiden Ohrhörer erfolgt wie bei sämtlichen True Wireless In-Ear Ohrhörer, indem man diese aus dem Ladecase entnimmt. Da 1More diese bei der Lieferung jedoch wie viele andere Hersteller nicht direkt ins Ladecase eingesetzt hat, kann man dies beim ersten Mal direkt selbst machen, damit der Akku zu aller erst voll aufgeladen wird. Somit würde ich in diesem Zug auch gleich das Ladecase mit aufladen, sodass man vor dem ersten Mal Musikhören direkt alle Akkus voll aufgeladen hat. Alternativ kann man die beiden In-Ears auch manuell einschalten, indem man die Taste an jedem der Ohrhörer für 2 Sekunden gedrückt hält, bis die blaue Status LED für eine Sekunde aufblinkt. Beim Ausschalten genügt es, die beiden Ohrhörer wieder in das Ladecase einzusetzen oder jeden Knopf für 4 Sekunden gedrückt zu halten bzw. bis die Status LED kurz für eine Sekunde rot aufblinkt. 

Betätigt man den Knopf (egal ob am rechten oder linken Ohrhörer), wenn ein Anruf eingeht, zweimal hintereinander, dann kann hiermit das Telefonat angenommen bzw. gestartet werden. Drückt man die Taste länger, dann legt man sozusagen auf. Natürlich kann man über die Tasten auch die Musik steuern. So springt man zum nächsten Titel durch ein zweimaliges Betätigen der Taste am rechten In-Ear und ein macht man dasselbe am linken In-Ear, springt man zum Titel davor zurück. Die Lautstärke der Musik wird durch Einmaliges klicken am rechten In-Ear erhöht und links reduziert und Play/Pause erfolgt durch ein doppeltes betätigen der Taste. 

Den Sprachassistenten Siri (iOS) oder Google Assistent (Android) kann man ebenfalls nutzen, dazu muss jedoch die Musik pausiert sein. Nun kann man bei angehaltener Musik dreimal die Taste betätigen und der Sprachassistent auf dem Smartphone nimmt eure Kommandos entgegen.

Anfangs hatte ich euch jedoch auch erzählt, dass man bei den neuen 1More True Wireless ANC nun auch auf eine zusätzliche Touch-Bedienung setzt, sodass man hier von einer Hybrid-Steuerung reden könnte. Dabei dient das Touch-Bedienfeld, welches ebenfalls an beiden In-Ear integriert wurde, eine Funktion und zwar zum Regulieren des ANC. Bei doppeltem Antippen schaltet man von ANC Stufe 1 auf Stufe 2, dann beim erneuten doppelten Antippen aktiviert man Pass-Through und ein erneutes doppeltes Tippen schaltet dieses wieder ab. Möchte man dann wiederum ANC Aktiveren muss man erneut doppelt das Touch-Bedienfeld antippen usw. Diese Steuerungsmethode funktioniert recht gut, doch ab und an musste ich die Berührung doppelt wiederholen, bis der Befehl ausgeführt bzw. erkannt wurde. 

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Während man bei den ersten True Wireless In-Ear Kopfhörern bei 1More noch auf einen einzelnen Breitband-Treiber gesetzt hat, was aktuell üblich ist, setzt man bei den neuen 1More True Wireless ANC auf ein 2-Wege-System, bestehend aus einem dynamischen und einen Balanced Armature Treiber.

Sogenannte Balanced Armature Treiber haben gegenüber den üblichen, oft verwendeten dynamischen Treiber einige Vorteile, jedoch auch Nachteile. Zum einen hört sich der Klang von Balanced Armature Treibern deutlich detailreicher an, sodass sich oftmals Höhen deutlich klarer und detailreicher anhören. Zudem brauchen diese weniger Platz, daher wurde das Gehäuse der In-Ears nicht enorm Größer als das vom 1More Stylish True Wireless Earbuds. Dafür wiederum ist der Bass von den häufig verwendeten dynamischen Treibern oftmals etwas kerniger (besser) und zudem sind dynamische Treiber im Einzelbetrieb beim Klangbild ausgewogener als ein einzelner Balanced Armature Treiber. Zu guter Letzt sind dynamische Treiber günstiger als die hochwertigeren Balanced Armature Treiber und da 1More hier auf eine Kombi aus beiden Treibern je In-Ear setzt, sollte das Klangbild durchaus überzeugen können.  

Viele technischen Details verrät 1More über die neuen True Wireless In-Ears mit ANC nicht. So erfährt man auch hier nichts über den Frequenzbereich, welchen diese abdecken, geschweige den, wie groß die verbauten Treiber sind. Doch da diese Werte zumeist sowieso nicht viel über den realistischen Klang aussagen, beschreibe ich euch mein persönlichen empfinden des Klangbilds. Sehr gut gefällt mir hier, dass 1More nicht nur den Standard Codec SBC, sondern erneut auch die wichtigen aptX (Android) und AAC (iOS) unterstützt. Daher soll die drahtlose Audioübertragung in nahezu perfekter Audiowiedergabe mit Android und iOS-Geräte gewährleistet werden.

Sofern man die richtigen Ohrtips und O-Hooks ausgesucht hat, sodass der richtige Sitz der In-Ears gewährleistet wird, punkten die neuen 1More True Wireless mit einem kräftigen Klang und einer soliden rühmlichen Wiedergabe, jedoch schwächelt die Pegelfestigkeit etwas. Der Bassbereich besitzt einen guten Tiefgang und gefällt mir insgesamt mit einer satten und druckvollen Wiedergabe. Zugleich verzeichnen die In-Ears jedoch in den sehr tiefen Frequenzen eine leichte überzogene Wiedergabe, die für eine leicht unsaubere Tiefbass-Frequenz sorgt. Die Mitten sind etwas zurückhaltender, geben jedoch Gesang und Stimmen klar und definiert wieder. Die Höhen sind wiederum wie der Bass angehoben worden, sodass man hier von einem typischen Badewannen-Set-up sprechen kann, da die Höhen und der Bass angehoben sind, während die Mitten zurückhaltender sind. Die Höhen Punkten zwar mit einer luftigen Wiedergabe, jedoch könnten diese noch etwas detailreicher sein, den gegen das markante Bassfundament haben diese es dennoch sehr schwer, sich durchzusetzen. 

Was mir im Test jedoch direkt aufgefallen ist, war die klangliche Abstimmung, wenn ich das ANC deaktiviert habe. Denn die eben erwähnte Klangbeschreibung entspricht dem Klangbild mit aktivem ANC. Ohne ANC wird der Bass etwas reduziert. Das es hier bei ANC Kopfhörern zu einer klanglichen Veränderung kommt, ist für mich jedoch nicht neu, denn dies ist sehr häufig der Fall und muss mit der Technologie zusammenhängen, da nicht nur 1More dieses Phänomen hat. 

Die Gesprächsqualität der verbauten Mikros in den 1More True Wireless ANC In-Ear Ohrhörern ist soweit sehr gut, sodass mich meine Gesprächspartner auf Nachfrage bestätigt haben, dass diese mich deutlich verstehen konnten, auch wenn hier natürlich ein Unterschied zum direkten Vergleich zum Telefonieren direkt über das Mikrofon am Smartphone zu hören war. Dies ist soweit jedoch absolut im Rahmen, da beim Smartphone das Mikro deutlich näher am Mund ist als mit den In-Ears. 

Bei der Latenz (Verzögerung zwischen Ton und Video-Bild) konnte ich persönlich kaum Verzögerungen feststellen. Was eigentlich inzwischen so gut wie alle Hersteller dank des Einsatzes von Bluetooth 5 in den Griff bekommen haben. Somit eignen sich die In-Ears wunderbar dazu, Videos auf Youtube anzuschauen oder auch einen Film auf Netflix, Amazon, Disney usw.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Mit der 1More Music App für iOS und Android bietet 1More eine neue App an, die übersichtlicher gestaltet wurde und einen besseren Funktionsumfang bietet. 

In der App sieht man den Akkustand in 10 % Schritten von den beiden In-Ears getrennt voneinander. Außerdem kann man hier die Stufe des ANC regulieren, Pass-Through aktivieren, nach Updates suchen und das smart Playback einstellen. Bei Letzterem kann man wählen, dass bei der Entnahme der In-Ears nur die Musik angehalten werden soll oder zudem auch beim Einsetzen wieder automatisch weitergespielt werden soll. 

Diese Funktionen sowie einige weitere Dinge wie eine Kurzanleitung bekommt man jedoch auch unter dem Punkt „Quick Guide to Product“ geliefert. Eine Möglichkeit der Equalizer-Einstellung gibt es hier jedoch leider nicht, was ich etwas vermisse.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC

1More hat hier ein 2 Stufiges ANC integriert, dass bei Bedarf auch ausgeschaltet werden kann oder umgekehrt genutzt werden kann (Pass-Through), sodass euch die Umgebungsgeräusche verstärkt ins Ohr zugespielt werden, anstelle von reduziert. ANC ist dabei zu Beginn immer auf der Stufe 1 aktiviert (-20 dB) tippt man wie im Punkt Bedienung erwähnt doppelt auf die Außenseite, bei einem der In-Ears wechselt man in die Stufe 2 (-35 dB). Dieses doppelte Antippen ist leicht störend, da sich jedes Mal ein dumpfes Klopfen in den Gehörgang überträgt, was vor allem dann nervig ist, wenn man von ANC Stufe 1 auf ANC aus wechseln möchte, denn dabei muss man zuerst mindestens dreimal doppelt auf die Touch-Oberfläche tippen und da es hier nicht immer auf Anhieb richtig klappt, rede ich hier auch klar von „mindestens“.    

Das ANC ist zwar wirksam und reduziert die Umgebungsgeräusche, sodass in einer lauteren Umgebung ein besserer Musikhörgenuss erreicht wird, doch gerade in einer Stadt, in der viel Verkehr ist und somit viele Autos fahren, hat das ANC seine Schwächen. Man hört die Geräusche der Motoren nämlich sowohl auf ANC Stufe 1, als auch auf Stufe 2. Hier hätte ich trotz In-Ear Kopfhörer eine etwas bessere Wirksamkeit erhofft, da 1More mit einer Hybrid ANC Technik wirbt, die mit ihren Mikros sowohl die Außengeräusche als auch die Geräusche, die ins Ohr hinein gelangen, misst und dabei reguliert, was durchgelangt oder nicht. Außerdem hört man in beiden Stufen des ANC ein deutliches Grundrauschen, welches jedoch bei der Musikwiedergabe problemlos überspielt bzw. abgeschaltet wird. Der Pass-Through-Modus ist im Alltag durchaus nützlich, da das Umfeld über die Mikros, die im ANC-Modus dafür sorgen, dass keine Geräusche reinkommen, umgekehrt werden und die Geräusche verstärkt durchlassen. Somit verpasst man z. B. am Bahnsteig keine wichtigen Ansagen, die man ansonsten durch die laute Musik und das ANC nicht hören würde.

Akku & Ladecase

Bei den neuen 1More True Wireless ANC wurde die gleiche Akkukapazität verbaut und zwar nicht nur in den beiden In-Ears, sondern auch im Ladecase. Dies hat zufolge, dass die Akkulaufzeit aufgrund der zusätzlichen Technik (mehr Treiber, ANC, Annäherungssensor usw.) bei diesem Modell definitiv kürzer ausfallen wird, was sich so auch im Test bestätigt hat.  

Man konnte hier zwar im Energiemanagement einiges verbessern, sodass die Akkulaufzeit nicht gravierend schlechter wurde, doch zaubern kann 1More auch nicht. Somit hält der 55 mAh Akku in den beiden In-Ears für knapp 4 bis 5 Stunden durch, während es ohne ANC zwischen 5 bis 6 Stunden sind. Diese Laufzeit ist dann wie immer sehr davon abhängig, wie laut ihr die Musik eingestellt habt usw. 

Sofern die Akkulaufzeit von 4 bis 6 Stunden nicht ausreichen sollte, kann bzw. müssen die In-Ears ins Ladecase eingesetzt werden, damit deren Akku wieder aufgeladen wird. Dabei ist es sicherlich sehr praktisch, dass 1More eine Schnellladefunktion integriert hat, sodass der Akku schon nach 15 Minuten aufladen für eine Musikwiedergabe für 2 Stunden aufgeladen wird. Während eine komplette Aufladung der In-Ear Ohrhörer knapp 1 Stunde dauert und um den 410 mAh Akku des Ladecase aufzuladen, vergeben 2 Stunden.

Bluetooth

Die Verbindung der 1More True Wireless ANC In-Ear Ohrhörer mit dem Smartphone geht sehr schnell und einfach. Sobald man die beiden Ohrstöpsel aus dem Case genommen hat, kann man diese wie gewohnt mit dem Smartphone koppeln. Dabei gilt jedoch zu beachten, dass es auch hier wie beim Vorgänger, keine feste Master-Slave-Verbindung gibt. Jedes Mal nach der entnehme aus dem Case, findet der Verbindungsaufbau neu statt und es wird auch nach bestimmend Kriterien entschieden, welcher der beiden Ohrhörer als Master fungiert.

Dies hat den besonderen Vorteil, dass man auch nur mit einem In-Ear Musik hören kann und dabei nicht drauf achten muss, welcher es ist. Beide können schließlicht Daten empfangen, aber auch an den anderen senden. Dies geht bei vielen anderen True Wireless In-Ears nicht, da hier oft z. B. der linke In-Ear als Master fest bestimmt ist. Verliert man dann versehentlich den Master True Wireless In-Ohrhörer, kann man keine Musik mehr hören, da der andere keine direkte Verbindung zum Smartphone aufbauen kann.

Einen klitzekleinen Nachteil hat das Ganze, denn man sollte, wenn möglich beide Ohrhörer auf einmal aus dem Case herausholen. Wenn man sich nämlich zu viel Zeit lässt, meint der zuerst entnommen In-Ear, das dieser alleine genutzt wird und der Zweite bleibt aus bzw. geht nicht automatisch mit an. Daraufhin muss man diese am Knopf manuell einschalten. Dies ist jedoch keinesfalls ein Problem und zudem nimmt man im Idealfall sowieso beide Ohrhörer auf einmal aus dem Case.

Kommen wir jedoch zu Reichweite der True-Wireless Ohrhörer in Verbindung zum Smartphone. 1More verspricht eine übliche Bluetoothreichweite von bis zu 10 Metern. Genau diesen Wert konnte ich indoor auch in meinem Test nachmessen, zudem ist die Verbindung sehr stabil und so konnte ich in meinem Testzeitraum keine Verbindungsunterbrechungen oder Aussetzer feststellen.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Bei True Wireless In-Ear-Kopfhörer unter 200€ ist ANC aktuell noch eine absolute Seltenheit, denn viele Modelle kosten hier deutlich mehr als 200€. 1More ist es hier gelungen, das Ganze zu unterbieten und hat gute In-Ears vorgestellt, die mit einer sehr guten Verarbeitung und einer guten Ausstattung überzeugen. Jedoch ist das ANC etwas schwächer als bei den Apple Airpods aber immer noch angesichts eines Preisunterschieds von gut 70€ ganz gut.

Sehr gut gefällt mir hier das neue Aluminium-Ladecase, welches zudem kabelloses Aufladen ermöglicht und der gute Klang, der trotz einigen Schwächen gut abschneidet. Dafür wiederum nervt mich etwas die ANC-Steuerung, denn da dies via Touch erfolgt und dies nicht immer zuverlässig reagiert, kann dass ganz etwas nervig sein, da man zudem durch alle Stufen wechseln muss, wenn man z. B. von ANC Stufe 1, auf ANC off wechseln möchte.

Preis/Leistung

Die UVP des 1More True Wireless ANC In-Ear Ohrhörer liegt zum Marktstart bei 199€, was gut doppelt so teuer ist wie die normalen True Wireless Modelle, die ich bereits von 1More getestet habe. Jedoch sind die In-Ears aktuell bereits schon günstiger zu haben, sodass für diese „nur“ noch 130€ fällig werden. 

Für den UVP hätten die 1More True Wireless ANC es etwas schwer, sich gegen die Konkurrenz von Apple und Sony durchzusetzen, denn beide schneiden beim ANC besser ab. Jedoch spricht der aktuelle Marktpreis von knapp unter 130€ für die 1More True Wireless ANC, denn zu diesem Preis, der dennoch nicht günstig ist, bekommt man meiner Meinung nach klanglich gute und vom Funktionsumfang überzeugende True Wireless In-Ear Kopfhörer geboten.

1More True Wireless ANC

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://usa.1more.com

Teufel Motiv Go

In aller Kürze

Mit dem Teufel Motiv Go hat der Audio-Spezialist aus Berlin einen besonders hochwertigen Lautsprecher vorgestellt. Bei diesem hat man sich jedoch trotz verbauten Akku und der damit eigentlich vorhanden Mobilität mehr oder weniger auf den Einsatz im Haus oder der Terrasse/Balkon konzentriert. Dies liegt daran, dass man hier anstelle von einem unempfindlicheren und vor Stößen geschützten Kunststoff-/Silikon-Gehäuse für eines aus hochwertigem und edlen aussehenden Aluminium entschieden hat. Überrascht hat mich auch ein wenig der Lieferumfang, denn hier liefert Teufel anders als bisher von Teufel selbst, aber auch von vielen anderen Herstellern gewohnt, nicht nur ein Ladekabel, sondern gleich eines mit Netzteil mit. Klanglich hat der doch recht kompakte Lautsprecher auch ordentlich Punkten können und überzeugt mit einem für seine Größe sehr guten Klangbild, was für ein zwei Kanal System bei diesem Volumen mehr als Beeindrucken wirkt.  

Sollte man wiederum einen günstigeren und mehr für den Outdoor-Einsatz geeigneten Lautsprecher in einer ähnlichen Größe suchen, dann kann man sich vielleicht den Teufel Rockster Go anschauen, denn dieser konnte mich im Test ebenfalls positiv überraschen, kostete jedoch auch gut die Hälfte vom neue Teufel Motiv Go.

Gefällt uns

  • geschützt gegen Strahlwasser (IPX5)
  • schönes Design und hochwertig Verarbeitet
  • guter und pegelsicherer Klang
  • Dynamore-Funktion

Gefällt uns weniger

  • keine Tragschlaufe
  • Ladekabel mit Netzteil, jedoch mit seltenem Hohlstecker-Anschluss
  • durch das hohe Gewicht und dem Aluminiumgehäuse nicht wirklich portable.

Teufel Motiv Go

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Von Teufel bin ich es gewohnt, dass die Produkte direkt in ihrer Verpackung versendet werden, also ohne zusätzliche Umverpackung. Dies ist so weiter auch nicht schlimm, denn die Hauptverpackung schützt das Produkt mehr als ausreichend.  

Den Lautsprecher Motiv Go liefert Teufel daher wie bisher gewohnt in dem naturbelassenen Karton aus, an dem rundum wenige Informationen zum Produkt zu sehen sind. Teufel hat die Verpackung nämlich lediglich mit dem Firmenlogo, dem Namen des Produktes sowie den üblichen kurzen Angaben zum Produkt versehen. Dazu zählt auf der Rückseite wie gewohnt das Gewicht sowie die Größe des Teufel Motiv Go sowie dessen Seriennummer und ein Feld, an dem alle verfügbaren Farben aufgelistet wurde, bei dem dann an der Farbe, die man gewählt hat, ein Hacken ist.

Nach dem Aufklappen der Verpackung erblickt man wie von Teufel meist gewohnt, die Bedienungsanleitung. Darunter befindet sich dann ein gepresster Karton-Einsatz, der mir soweit sehr gut gefällt, da man daran merkt, dass Teufel ebenfalls Abschied von Styropor und Kunststoff nehmen will, denn bisher wurde hier oft ein Verpackungsmaterial aus irgendeinem Kunststoffmaterial genommen. Zudem ist dieser Einsatz mit einem dezent eingelassen Teufel-Logo versehen, was zwar nicht wichtig ist, mir persönlich gefallen so Kleinigkeiten dennoch sehr gut.

Nach der Entnahme des besagten Einsatzes kommt das ein wenig Kunststoff zu Einsatz, denn zum einen wurde der Teufel Motiv Go zum Schutz vor Staub und Abrieb des Verpackungsmaterials damit umhüllt und das zusätzlich beiliegende Netzteil mit Hohlstecker. Mehr ist in der Verpackung nicht zu finden, denn vielmehr braucht man auch gar nicht dafür, denn man muss den Lautsprecher nur aufladen, mit dem Smartphone verbinden und dann kann das Abspielen der Musik beginnen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Teufel Motiv Go handelt es sich anders als bei den Rockster-Lautsprechern um keinen reinen Kunststoff und Silikon-Lautsprecher, der robust sein soll und auch einen gröberen Umgang abhaben kann. Sondern um einen eher eleganten Lautsprecher, bei dem man mit hochwertigeren Oberflächen aus Aluminium und Stoff überzeugen möchte. Somit kann ich den Teufel Motiv Go weniger als portablen Lautsprecher empfehlen, sondern als Lautsprecher für den Einsatz zu Hause, den man vielleicht hier von der Küche raus auf die Terrasse tragen möchte, mehr aber nicht.

Der Rahmen des Teufel Motiv Go verläuft rundum und besteht aus hochwertigem Aluminium, welches hier bei meinem Modell in Schwarz eloxiert wurde. Weiterhin gibt es jedoch noch drei weitere Farben und zwar ein schlichtes Silber sowie die auffälligeren Farben Grün und Blau, was meiner Meinung nach ebenfalls wunderschöne Farben sind. An der Front ziert den 20 x 11 x 6 Zentimeter großen Lautsprecher ein Lautsprechergitter mit einem Kunststoff-Gerüst und einem verklebten Stoffgewebe, welches hier in derselben Farbe gehalten wurde, wie man den Teufel Motiv Go gewählt hat. Hier wurde dann auch im unteren Bereich des Gitters das typische, von den größeren Lautsprechern bekannte Teufel Logo angebracht. 

Die Rückseite zeigt wiederum die für mich bereits vom Teufel Boomster Go bekannte Rückseite aus Kunststoff mit demselben Muster. Jedoch findet man auch hier ein großes Kunststoffgitter, hinter der sich eines der beiden im Inneren verbauten passive Membrane bewegt bzw. darüber die Luft einsaugt und wieder nach außen stößt. Damit der knapp 900 Gramm schwere mobile Lautsprecher während der Musikwiedergabe sauber an seinem Platz stehen bleibt und nicht ungewollt weg hüpft, hat man an der Unterseite zwei längliche Gummifüße integriert, die auf einer ebenen Fläche für einen sehr guten Stand sorgen. 

Anders als bei allen bisher von Teufel angebotenen Lautsprechern besitzt der neue Teufel Motiv Go zwar einen integrierten Akku, der es ermöglicht, diesen überall mit hinzunehmen. Jedoch würde ich dies bei diesem Modell weniger empfehlen, da es keine Möglichkeit gibt, eine Transportschlaufe anzubringen. Außerdem besitzt der Motiv Go „nur“ einen Schutz gegen Strahlwasser nach IPX5-Norm, anstelle der IPX7 Norm, bei der sogar ein kurzzeitiges Untertauchen unter Wasser möglich wäre.

An der Oberseite hat Teufel sämtlich Bedientasten integriert, welche hierbei gummiert sind, sodass darin kein Wasser eindringen kann. Hier hätte ich mir eventuell eine bessere Kennzeichnung der Tasten gewünscht, denn zwar wurde dies von Teufel eigentlich sauber gemacht, doch gerade bei dem schwarzen Modell, welches ich hier bei mit habe, erkennt man auf dem matten Hintergrund die kleinen glänzenden Symbole nicht aus jedem Blickwinkel. Zu guter Letzt verstecken sich auch an der rechten Seite unter einem ebenfalls mit einer Gummikappe versehenen Bereich zwei weitere Anschlüsse, auf die ich dann noch später zusammen mit den Bedientasten im Punkt „Bedienung“ eingehen werden.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung des Teufel Motiv Go hat Teufel weitestgehend gute Arbeit geleistet. Hierbei handelt es sich um einen schönen Lautsprecher, der mit einem zeitlosen und hochwertigen Gehäuse punkten kann. Lediglich die Rückseite aus Kunststoff ist eher funktionell gestaltet, denn meiner Meinung nach passt diese nicht 100 % zum restlichen Aussehen des mobilen Lautsprechers. Das Gehäuse ist wie bei den meisten Lautsprechern mit einem nach IPX5 oder IPX7 geschützten Gehäuse rein äußerlich betrachtet nur verklebt worden, was bei diesen Geräten eine Reparatur unmöglich macht, da man dabei das Gehäuse zerstören müsste. Das ist zwar sehr schade, dass hier keine Möglichkeit einer Reparatur geboten wird, doch dies ist bei so gut wie allen anderen Herstellern und Produkt-Kategorien der Fall, siehe z.B. auch sämtliche Kopfhörer usw.

Die Kennzeichnung der Bedientasten könnte wie im Punkt „Design“ erwähnt etwas auffälliger sein, geht jedoch soweit noch in Ordnung. Der Druckpunkt sämtlicher Tasten ist zwar auch spürbar, könnte meiner Meinung nach jedoch noch etwas spürbarer sein, denn gerade bei der Play-/Pause-Taste ist dieser etwas schwammiger gelagert. Dies kann jedoch auch gut an meinem Vorserienmodelle liegen und bei dem Teufel Motiv Go, die Teufel den Kunden zusendet, inzwischen behoben sein. 

Der Power-Button wurde glücklicherweise so ausgeführt, dass dieses erst durch längeres Drücken reagiert. Somit wird bewusst verhindert, dass der mobile Lautsprecher ungewollt z. B. im Rucksack eingeschaltet wird. Gleiches gilt auch für das Ausschalten, denn auch hier muss man den Knopf für mehrer Sekunden gedrückt halten. 

Beim Ladenschluss finde ich es etwas Schade, dass man hier nicht auf USB-C gesetzt hat. Immerhin, es ist auch kein Micro-USB Port verbaut, doch durch den hier verwendeten Hohlstecker-Anschluss muss ich nun wieder ein weiteres Ladekabel in meiner Schublade mit sämtlichen Ladekabeln verstauen oder unterwegs mitnehmen. Zwar liefert Teufel hier dann wiederum direkt ein Kabel mit festem Netzteil aus, doch hätte man hier ein langes USB-C Kabel mit in die Verpackung gelegt und dann noch ein separates Netzteil, dann würde mir das deutlich besser gefallen.teil, dann würde mir das deutlich besser gefallen. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprechertypmobiler Bluetooth Lautsprecher (aufgrund der genanten Punkte jedoch eher ein Indoor-Speaker).
Treiber2x 50 mm Breitbandlautsprecher & zwei Passivmembran (nach vorne und hinten gerichtet
KonnektivitätBluetooth-Version 5.0. mit SBC und aptX-Audio-Codec, Reichweite: bis zu 10 Meter
AkkuAkku: keine Angaben zur Größe
Wiedergabezeit: Bis zu 16 Stunden (bei Zimmerlautstärke)
Ladezeit: Bis zu 3,5 Stunden
Abmessungen20 cm x 6 cm x 11 cm (B x T x H)
Gewicht900 g
LieferumfangTeufel Motiv Go
Netzteil mit Hohlstecker
Bedienungsanleitung
Technische Daten des Teufel Motiv Go

Bedienung

Die Bedientasten auf der Oberseite des Teufel Motiv Go sind zwar wie bereits erwähnt nicht so gut gekennzeichnet, doch beim Bedienkonzept und der Anordnung hat sich Teufel dennoch Gedanken gemacht. 

Direkt in der Mitte sitzt die leicht erhöhte Play-/Pause-Taste, über welche man die Musikwiedergabe via Bluetooth pausieren oder weiterlaufen lassen kann. Jeweils rechts und links daneben hat Teufel wiederum die Tasten für den Titelsprung rückwärts und vorwärts integriert, während man ganz rechts außen die beiden Lautstärketasten positioniert hat, mit denen man logischerweise die Lautstärke regulieren kann. Ganz links aussen hat man den Power-Button platziert, der durch längere gedrückt halten den Teufel Motiv Go Ein-/Ausschaltet. Zwischen der Power-Taste und der Titel Zurücktaste ist zudem noch die Dynamore-Taste vorhanden, über die man den Dynamore-Raumklang hinzuschalten kann. Den Knopf, um das Bluetooth-Pairing durchzuführen, hat Teufel wiederum separat auf der rechten Seite beim Ladeanschluss versteckt, sodass oben sämtliche Bedienelemente und an der rechten Seite alle Verbindungsmöglichkeiten platziert wurden. 

Anders als bei dem Teufel Rockster und Boomster Lautsprechern setzt Teufel hier bei der Akkuanzeige nicht auf vier einzelne LEDs, bei der jede für 25 % Restladung steht, sondern auf eine mehrfarbige Status-LED direkt neben dem Power-Button. Diese leuchtet direkt zu Beginn auf und zeigt durch grünes Aufleuchten an, dass der Akku noch eine Kapazität von 100 bis 45 % bietet. Leuchtet diese gelb, sind es zwischen 44 % und 21 %, während es bei einem Warnton und langsames rotes Aufblinken noch 20 % bis 11 % sind. Sobald die LED dann schnell rot blinkt, ist der Akku unter 11 % uns sollte somit wieder aufgeladen werden, hierbei blinken die LEDs dann in der jeweiligen Farbe wie eben erwähnt auf, je nachdem wie voll der Akku gerade aufgeladen wurde.

Sofern man den Sprachassistenten auf dem Smartphone aktivieren möchte, kann man dazu direkt am Teufel Motiv Go die Play-/Pause Taste für einige Sekunden gedrückt halten und über das im Teufel Motiv Go integrierte Mikrofon direkt reden. Sollte zudem ein Anruf eingehen, dann kann der Anruf ebenfalls über diese Taste angenommen werden und am Ende auflegt werden. Drückt man die Taste wiederum ca. 2 Sekunden lang, dann wird der Anruf abgelehnt.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun wie gewohnt zum wichtigsten Punkt des Teufel Motiv Go dem Klang schließlich bringt selbst das beste Aussehen nichts, wenn am Ende der Lautsprecher schlecht klingt.

Hier setzt Teufel trotz eines sehr kompakten Gehäuses und einer „kleinen“ Bauweise auf vier Treiber, von denen zwei aktiv und zwei passiv angetrieben werden. Bei den aktiven handelt es sich um sehr strapazierfähige 50 mm Breitband-Lautsprecher, welche dank einer Membran aus Aluminium für einen verzerrungsfreien Pegel sorgen sollen. Diese werden von einer Class-D-Endstufe (20 Watt/RMS) angetrieben, was für einen klaren Sound bei geringem Stromverbrauch sorgt. Mittig an der Front unter dem Stoffgewebe und direkt an der Rückseite hinter dem Kunststoffgitter sitzt jeweils ein Passiv-Radiator (passiv angetrieben Membrane). Diese dienen dazu, aus dem eigentlich kompakt gehaltenen Gehäuse ein hohes Maximum an Klangfülle herauszukitzeln. Dafür werden die beiden passive Membrane nicht mit Strom versorgt, sondern durch die Schwingungen bzw. die Ansteuerung der beiden aktiv angetriebenen Treiber bewegt, sodass am Ende ein überragend guter Klang beim Teufel Motiv Go resultiert. 

Wieder einmal hat mir Teufel hier ganz klar gezeigt, dass man selbst aus einem kleinen Gehäuse mit dem technischen Know-how viel herauskitzeln kann und hat mit dem Motiv Go einen kompakten Lautsprecher im Sortiment, der mit einem sehr hohen max. Pegel daher kommt. Dieser bleibt selbst auf hoher Lautstärke pegelfest und fängt erst ab ca. 80 % (was hier wirklich sehr laut ist) an das Klangbild etwas zu verzerren. Dabei kann man die zuschaltbare Dynamore-Raumklang-Funktion eigentlich bei so gut wie allen Musiktiteln aktiviert lassen, denn diese sorgt wie bereits von anderen Teufe-Produkten bekannt für ein deutlich breiteres Klangbild, was sich hier nicht sonderlich negativ auf die Präzision des Klangbilds auswirkt. Hier merkt man lediglich, dass der Klang im normalen Modus etwas präziser und beim aktivieren von Dynamore mehr dem Raumklang zugutekommt. Dabei sollte man jedoch dennoch beachte, dass die beiden Treiber nur wenige Zentimeter voneinander entfernt sind und somit natürlich kein Stereo-Klangbild wie von einem echten Stereo-System erzeugen können. Jedoch ist es für die kompakte Bauweise dennoch überraschend gut, was Teufel hier geleistet hat. 

Sehr zufrieden war ich mit der Stimmwiedergabe der beiden Breitbandlautsprecher, welche die Gesangs- und gesprochenen Inhalten von Hörbüchern mit einer klangneutral und keinesfalls anstrengenden oder künstlich Wiedergabe von Stimmen wiedergeben. Doch besonders im Vordergrund beim Teufel Motiv Go ist überraschenderweise der Bass, denn dieser überzeugt mit einer satten und sehr sauberen Wiedergabe von Bässen, die einen guten Tiefgang bieten. Hierbei hat Teufel das aktuell technische Maximum aus dem kleinen Gehäuse heraus gekitzelt, sodass ich direkt nach der ersten Wiedergabe vom Klang absolut begeistert war.   

Die Gehäuseform des Teufel Motiv Go ist so ausgelegt, dass man diesen stehend auf die am Aluminiumrahmen angebrachten Gummifüße aufstellen kann. Dabei hat man dann eigentlich auch automatisch das beste Klangbild, da alle wichtigen Treiber nach vorne gerichtet sind. Alternativ wäre auch ein Auflegen auf der Rückseite möglich, da hierfür zwei erhabene Stellen vorgesehen sind, doch dann wird der Klang mehr oder weniger nur nach oben gestrahlt, was weniger Sinn machen würde.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Bluetooth & Reichweite

Den Teufel Motiv Go kann man entweder über Bluetooth oder via Klinkenkabel mit dem gewünschten Zuspielgerät verbunden werden. Die meisten werden hierbei jedoch die Bluetoothmethode bevorzugen. Dabei setzt Teufel auf Bluetooth 5.0, welches neben dem herkömmlichen SBC-Audio-Codec auch den hochwertigeren aptX-Codec unterstützt. Somit profitieren alle Android-Nutzer bei der Musikwiedergabe via Bluetooth mit einer verlustfreieren Wiedergabe. 

Um den Teufel Motiv Go mit einem Smartphone verbinden zu können, muss dieser zuvor in den Pairing-Modus versetzt werden, was beim ersten Einschalten eigentlich automatisch der Fall sein sollte. Sollte dies nicht der Fall sein oder ihr möchtet ein weiteres Gerät mit dem Lautsprecher verbinden, dann geht ihr wie folgt vor. Im eingeschalteten Zustand die rechte Bluetooth-Taste über den Anschlüssen für 2 Sekunden gedrückt halten. Danach kann dieser in den Einstellungen-> Bluetooth gesucht werden und durchs Betätigen automatisch verbunden werden. Dabei kann sich der Lautsprecher bis zu 7 Geräte merken, mit denen dieser dann eine Verbindung ohne erneutes Pairing eingehen kann.

Die maximale Reichweite der Bluetooth-Verbindung liegt beim Teufel Motiv Go bei den üblichen 10 Metern im Haus. Im Freien wiederum ohne Hindernisse, war in meinem Test bei knapp 25 Metern Schluss. Je nach Hindernisse zwischen Zuspiel und Wiedergabegerät variiert die Verbindung natürlich. Bei der Latenz, also der Synchronität zwischen Video-Bild und Ton, schneidet der Teufel Motiv Go sehr gut ab, sodass ich hier keinen direkten Versatz von Bild- und Tonwiedergabe erkennen konnte.

Bei Bedarf kann man einen Teufel Motiv Go mit zwei Smartphones verbinden, um somit den Party-Modus zu starten und somit im Wechsel ein Titel von dem einen und dann von dem anderen Smartphone wiederzugeben.

(Bluetooth & Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Eine genaue Angabe, wie groß der Akku im Teufel Motiv Go ist, wird leider nicht gemacht, es wird nur verraten, dass dieser hochkapazitiv ist und eine Laufzeit von 16 Stunden bei Zimmerlautstärke ermöglichen soll. In meinem Test kam ich hier jedoch auf mittlerer Lautstärke auf gut 12 Stunden, was soweit ausreichend ist und für einen langen Wiedergabe von Musik sorgt.

Sobald der Akku komplett leer sein sollte, kann dieser mithilfe des mitgelieferten Netzteils mit Hohlstecker aufgeladen werden. Bis der Akku von 0 % wieder auf 100 % aufgeladen ist, dauert es knapp 3,5 Stunden. Praktisch finde ich, dass man zu Hause den Teufel Motiv Go auch permanent mit dem Netzteil während der Musikwiedergabe betreiben kann, sodass die Musik ohne Pause angehört werden kann.

(Akku: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Teufel Motiv Go hat man einen klanglich sehr guten Bluetooth-Lautsprecher entwickelt, der trotz kompakter Bauweise mit einem sehr hohen max. Output, einer sehr guten Verarbeitung und einem tollen Design Punkten kann. Das Gehäuse ist unter anderem dank des Aluminiumrahmens sehr stabil und hochwertig und dank dem beiliegenden Netzteil kann dieser im Haus permanent mit Strom versorgt werden. Apropos ein Netzteil sucht man bei der Konkurrenz eigentlich vergeblich, denn dies ist hier selten bis gar nicht im Lieferumfang dabei.

Dafür wiederum muss man in der Mobilität trotz Akku abstriche machen, den das hochwertige Gehäuse eignet, sich mehr für den heimischen Gebrauch und einer eventuellen Mitnahme in der Reisetasche, während der Outdoor-Einsatz im Park mit Freunden (sofern wieder möglich) weniger sinnvoll sein dürfte, zumal der Preis dafür auch höher ist wie für die anderen Outdoor-Speaker von Teufel.

Preis/Leistung

Für seine Größe mag der Teufel Motiv Go mit einer UVP von 249,99€ nicht gerade günstig sein, denn hier bekommt man selbst bei Teufel, aber auch bei der Konkurrenz günstigere Modelle. Jedoch ist der Teufel Motiv Go klanglich und von seiner Verarbeitung das Geld wert, er bietet ein schönes, elegantes Design, sodass dieser dadurch und auch aufgrund seiner max. Lautstärke problemlos einen großen Raum ausreichend beschallen kann. Wo die billigeren Modelle bei dieser Lautstärke anfangen, stärker zu verzerren, legt der Teufel Motiv Go erst so richtig los.

Ich war direkt von Beginn ab überrascht, wie laut der kleine Lautsprecher aufdrehen kann und dabei zudem ein ordentliches Stereobild zaubert, obwohl die beiden Speaker, die für den Hauptteil des Klangs zuständig sind, nur wenige Zentimeter entfernt platziert wurde. Praktisch ist hier, dass man den Motiv Go z. B. zu Hause permanent mit Strom versorgen kann, sodass dieser auch bei bedarf als stationärer Lautsprecher in der Küche usw. genutzt werden kann. Für eine sichere Aufbewahrung bietet Teufel eine separat erhältliche Motiv Go Bag an, die 24,99€ kostet, sodass dieser jederzeit bestens geschützt wird.

Teufel Motiv Go

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Teufel.de

devolo WLAN Repeater+ ac

In aller Kürze

Beim neun devolo WLAN Repeater+ ac handelt es sich um ein Produkt, mit dem man das WLAN-Netz in das komplette Haus bzw. in jede Ecke der Wohnung bekommt. Dabei benötigt das Gerät lediglich einen freien Platz in der Steckdose, wobei dieser Platz nicht verloren geht, da es am Repeater selbst eine integrierte Steckdose gibt. Der Repeater verbindet sich wie viel andere Produkte dieser Art via WLAN mit eurem Router und erweitert das Netzwerk an die Bereiche, die zuvor nicht so gut bzw. gar nicht von eurem WLAN-Netzwerk abgedeckt waren. Dabei ist auch praktisch, dass devolo hier an der Unterseite zwei LAN-Port integriert hat, sodass man bei Bedarf hierüber zwei Geräte direkt via LAN-Kabel mit dem Repeater verbinden kann. Die Ausstattung kann sich soweit absolut sehen lassen, denn mit an Bord ist auch das neue WPA3, was für eine noch höhere WLAN-Verschlüsselung sorgt.

Gefällt uns

  • zahlreiche Funktionen zur WLAN Optimierung
  • Steckdose an der Front
  • einfache Einrichtung
  • schlichtes Design
  • WPA3

Gefällt uns weniger

  • eine etwas sperrige Größe
  • eher mittelmässiges WLAN und etwas langsame LAN-Ports

devolo WLAN Repeater+ ac

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Lieferumfang des devolo WLAN Repeater+ ac ist relativ überschaubar, daher ist auch die Verpackung dementsprechend etwas kompakter gehalten. Dennoch heißt dies nicht, das devolo nicht im bekannten Verpackungsdesign festhält, denn wie gewohnt ist diese in dem typischen weißen Design gehalten. 

Die Hauptseite an der Front ziert eine Abbildung des Produktes und zwar den devolo WLAN Repeater+ ac, der hierbei etwas kleiner abgebildet wurde, damit man hier auch schön groß den Herstellernamen, die Produktbezeichnung und den gewohnten Satz„ devolo, stoppt die WLAN schwäche“ aufdrucken konnte. Unter der Abbildung wirbt man zudem noch mit der 3-jährigen Garantie, dass der Repeater in Deutschland entwickelt wurde und eine Plug & Play Lösung ist.

An den beiden kurzen Seiten rechts und links wird einem kurz der Hinweis gegeben, dass es eine App (inkl. QR-Code Verlinkung) zur einfachen Einrichtung des Systems gibt und rechts bekommt man den kompletten Lieferumfang mit Bildern und Maßen des devolo WLAN Repeater+ ac gezeigt.

Die Rückseite nutzt devolo auch hier wie bereits bekannt, als Auflistung der Vorteile des Produktes, während man aufgrund der kompakten Verpackungsmaße das bekannte Anwendungsbeispiel nun auf die Oberseite verlagert hat. Bei diesem Beispiel ist die Grundfläche eines kompletten Stocks von einem Haus dargestellt, indem der normale Router und der devolo WLAN Repeater+ ac dafür sorgen, dass euer WLAN im kompletten Haus empfangbar sein soll.

Beim Durchtrennen des Verschlussaufklebers an der Oberseite und dem Herausnehmen aus der schlichten Hauptverpackung erblickt man einen ungebleichten braunen Karton. Nachdem man auch diesen aufgemacht hat, kommt zu aller erst eine Installationsanleitung zum Vorschein und man erahnt unter einer Abtrennung das eigentliche Produkt, den devolo WLAN Repeater+ ac. Unter dieser Abtrennung wieder befinden sich noch die gewohnten Sicherheitshinweise, mehr gibt es im Lieferumfang nicht, denn es wird auch nicht viel mehr benötigt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim devolo WLAN Repeater+ ac handelt es sich vom Design und der Größe um ein nahezu identisches Gerät zu den devolo Magic 2 WLAN-Adaptern. Die Maße sind absolut identisch, sodass auch der devolo WLAN Repeater+ ac 15,2 cm x 7,6 cm x 4 cm (L x B x T) einnimmt und ein Gewicht von knapp 350 Gramm auf die Waage bringt.

Der devolo WLAN Repeater+ ac wird wie die Produkte aus der Magic-Serie ein direkt mit dem Schukostecker-Typ F in einen freien Platz in der Steckdose eingesteckt und somit direkt über diesen mit Strom versorgt. Damit auch hier nicht der Steckplatz in der Steckdose verloren geht, wurde der Repeater mit einer zusätzlichen verfügbaren Steckdose ausgestattet. An der Innenseite befindet sich zudem ein Aufkleber, der unter anderem mit der Modellbezeichnung versehen wurde.

Am unteren Ende des devolo WLAN Repeater+ ac befinden sich zwei LAN-Ports, damit man bei Bedarf ein Gerät wie z. B. einen Fernseher oder eine Konsole direkt über den LAN-Port mit dem Internet verbinden kann. Direkt neben den beiden Anschlüssen ist außerdem ein kleines Loch vorhanden, bei dem es sich um den typischen Reset-Knopf handelt. Dieser sitzt aus Sicherheitsgründen, dass dieser nicht versehentlich betätigt wird vertieft, sodass man diesen mit einer Büroklammer oder Ähnlichem drücken muss. Des Weiteren sind die Wi-Fi-Adapter an den Seiten rundum mit Lüftungsschlitzen versehen, sodass darüber die wärme, die im Inneren entsteht, leichter entweichen kann.  

Soweit ähnelt der devolo WLAN Repeater+ ac absolut den devolo-Magic-Produkten. Lediglich an der Front gibt es minimale Unterschiede, hierbei handelt es sich jedoch nur um die Beschriftung, denn schließlich handelt es sich um ein anderes Produkt. So verläuft hier unten links nicht der graue Schriftzug „MAGIC LAN“, sondern „Repeater“. Der Rest ist mir bereits bestens von den devolo Magic-Adaptern bekannt, denn am rechten Rand an der Front verläuft von unten nach oben leicht erhaben der Firmenname devolo. Außerdem befinden sich an der Front zwei kleine Drucktasten, bei denen es sich zum einen um die PLC-Taste und die WiFi-Taste handelt. Mit dieser kann man entweder durch Längeres betätigen, das Wi-Fi abschalten oder die WPS-Funktion aktivieren.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des devolo WLAN Repeater+ ac ist sehr gut, hier gibt es keine Kritik zu äußern. Der Repeater wurde zwar weitestgehend aus Kunststoff hergestellt, doch dies ist bei Produkten im Indoor-Einsatz und Netzwerkprodukten absolut üblich und machen sämtliche andere Anbieter von solchen Produkten nicht anders. Schließlich werden diese Produkte ausschließlich im Haus eingesetzt und müssen somit keinen Wettereinflüssen ausgesetzt werden. Somit geht die Verarbeitung absolut in Ordnung und daran ist wie bereits erwähnt nichts auszusetzen. 

Sehr praktisch finde ich hier wie bereits unter „Design“ erwähnt, dass man bei diesem Repeater von devolo keinen Steckplatz für einen Stromstecker verliert und man hierüber nicht nur Geräte via WLAN ins Heimnetzwerk einbinden kann, sondern 2 stationärere Geräte problemlos auch via LAN-Kabel anschließen könnte. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

StandardsWLAN:
WLAN 4/5 (IEEE 802.11 a/b/g/n/ac/k/r/v)
2,4GHz + 5GHz Dual Band Dual concurrent
Ethernet:
IEEE 802.3 u/ab/x/az
GeschwindigkeitenWLAN:
2,4 GHz bis zu 300 Mbit/s 5 GHz bis zu 867 Mbit/s
Ethernet:
10/100 Mbit/s
ReichweiteWLAN: ca. 90 m2
SicherheitWPA/WPA2/WPA3 Personal
Anschlüsseje Gerät ein Typ F Stecker (CEE 7/4) Strombelastbarkeit: 16A
zwei LAN-Port (RJ45)
MaterialKunststoff (teilweise hochglanz)
Strom- und LeistungsaufnahmeMaximal: 5,6 W Typisch: 4,6 W
Lieferumfangdevolo WLAN Repeater+ ac
Anleitung
Technische Daten der devolo WLAN Repeater+ ac

Einrichtung und Konfiguration 

Die Einrichtung des devolo WLAN Repeater+ ac ist eigentlich sehr einfach und sollte problemlos auch von weniger technikaffine Leute eingerichtet werden können. Sollte man dennoch an einem Punkt nicht wirklich weiter wissen, dann kann man sich direkt Hilfe in der beiliegenden Installationsanleitung suchen, denn hier wird alles sehr gut Schritt für Schritt erklärt. Noch einfach geht das ganze jedoch über die bereits vom Vorgängermodell bekannte devolo Home Network App, welche die Einrichtung des Systems sehr verständlich auf dem Smartphone erklärt.

Zur Einrichtung muss man selbstverständlich den devolo WLAN Repeater+ ac in eine freie Steckdose stecken. Dabei muss man anders als bei den devolo Magic 2 WiFi next nicht darauf achten, dass der Repeater im selben Stromkreislauf eingesteckt wird wie euer Router, denn hierbei handelt es sich um kein Powerlineprodukt. In der App wir euch, wie bereits erwähnt alles sehr gut Schritt für Schritt erklärt, sodass euch diese auch durch die Einrichtung und Konfiguration des devolo WLAN Repeater+ ac hilft. Zu Beginn der Einrichtung werden euch zwei Optionen geboten, mithilfe der ihr den Repeater mit eurem Router verbinden könnt, entweder via WPS-Funktion, was schneller und einfach erledigt ist oder die herkömmliche Einrichtung via App. Beides dauert nicht sehr lange, wobei die WPS-Variante die etwas schnellere ist. Dazu müsst ihr nämlich zuerst den WPS-Knopf am Repeater (der mit dem Haus) kurz betätigen und dann noch innerhalb von 2 Minuten den WPS-Knopf an eurem Router (je nach Router unterschiedlich). Anschließend verbinden sich beide Netzwerke innerhalb von wenigen Sekunden miteinander, ohne dass ihr dazu noch extra euren Netzwerkschlüssel eingeben müsst.

Die andere Möglichkeit der Einrichtung ist die minimal aufwendiger. Dazu wählt man in der App, sobald man gefragt wird, die Einrichtung via App-Assistent benutzen aus. Anschließend in die WLAN-Einstellungen euers Smartphones navigieren und dort das Netzwerk mit dem Namen „devolo WiFi Repeater+ ac“ auswählen. Daraufhin wird kurz nach verfügbaren Netzwerken in der Umgebung gesucht und ihr solltet dabei das bisher von euch verwendete bzw. das, welches euer Router ausgibt, auswählen und das passende Passwort eingeben. Anschließend wird das System eingerichtet und ist einsatzbereit.

(Einrichtung und Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Home Network
Preis: Kostenlos
Home Network
Preis: Kostenlos

Der devolo WLAN Repeater+ ac hat eigentlich dasselbe Prinzip wie alle anderen Repeater auf dem Markt. Er empfängt das ursprüngliche Signal euers Routers und gibt dies verstärkt von seinem Standort weiter, sodass das heimische drahtlose Netzwerk deutlich erweitert wird. 

In der Übersichtsseite der App wird euch der verbundene Repeater angezeigt, der mit eurem WLAN-Router verbunden ist. Klickt man hier auf das Symbol des Repeaters, dann sieht man direkt, mit welchem Router dieser verbunden ist und wie hoch der aktuelle Durchsatz in „Mbs“ ist. Hier kann man dann unter anderem einstellen, dass man den Repeater neu positionieren möchte, kann sich eine Erklärung der LED anzeigen lassen und die Konfiguration des Geräts öffnen.

Hier in diesem Menü man dann viele Informationen zur Verbindung des Netzwerks einsehen usw. Tippt man auf die drei Striche oben links, kann man dann zum Menüpunkt „Assistent“ navigieren, bei dem Punkt, an dem man dann die Möglichkeit geboten bekommt, das Gerät als Repeater oder als neuen Zugangspunkt zu konfigurieren. Dies hat man jedoch eigentlich zu Beginn der Einrichtung bestimmt und somit nimmt man hier eigentlich keine Änderung mehr vor.

Im Menüpunkt „WLAN“ wird einem ein Überblick über die mit dem Repeater verbunden Gerät angezeigt. Als weiteres Untermenüs des Punktes kann man im Abschnitt „Repeater-Netzwerke“ Einstellungen des Repeater Netzwerk vornehmen. Sodass man hier z. B. statt dem Standard eingestellten In-Band Modus den Crossband-Modus laufen lassen kann, außerdem kann das Mesh-WLAN Netzwerk bei Bedarf deaktiviert werden usw.

Sofern man ein LAN Gerät angeschlossen hat, kann man im Menüpunkt „LAN“ die Übersicht der angeschlossenen Geräte einsehen und die IPv4 / IPv6 – Adresse des Repeaters anschauen. Der letzte Menüpunkt „System“ befasst sich mit der Konfiguration des Repeaters selbst, denn hier kann man dessen Namen umbenenne, die LEDs bei Bedarf, falls diese stören sollte abschalten und nach einer neuen Firmware suchen lassen.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Reichweite und Geschwindigkeit

Beim devolo WLAN Repeater+ ac wird das sogenannte Crossband-Repeating genutzt, also der Repeater von devolo funkt sowohl in der 2,4 und 5 GHz Frequenz. Die zusätzliche Multi-User-MIMO-Technologie sorgt außerdem dafür, dass eure Geräte jederzeit das beste WLAN-Netz geboten bekommen, also seid ihr in der Nähe des Repeaters, surft ihr normalerweise im 5GHz Netz und weiter weg im 2,4 GHz.  

Um die Geschwindigkeit und Reichweite meines WiFi-Netz zu verbessern, habe ich den devolo WLAN Repeater+ ac im zentralen Hausflur angebracht, sodass dieser von dort aus unser Netzwerk bis ans Ende vom Haus erweitert. Auf unserer Terrasse, auf der ich zuvor eine Download-Geschwindigkeit von knapp 100 Mbit/s erreichen konnte, betrug die Geschwindigkeit, nachdem ich den Repeater eingerichtet habe, fast 185 Mbit/s. Auch in den anderen Räumen, die bei uns im Haus etwas weiter vom Router entfernt waren, wurden mir durch den Repeater eine bessere und schnellere Downloadrate geboten, was mich soweit sehr freute und bestätigte, dass der Repeater seinen Job soweit gut erledigt. 

Laut devolo sollen hier jedoch eigentlich im 2,4 GHz bis zu 300 Mbit/s und im 5 GHz bis zu 867 Mbit/s drin sein, doch in der Praxis schaffte der Repeater bei mir selbst unter besten Bedienungen und als ich ganz nah bei diesem stand nur max. 450 Mbit/s. Das ist soweit ein guter Wert, doch im Vergleich zur Konkurrenz ist dies mehr oder weniger nur mittelmäßig. Dafür wiederum geht beim devolo Repeater zum einen keine Steckdose verloren und zudem besitzt der Repeater gleich zwei LAN-Anschlüsse, wo die Konkurrenz oft keinen oder nur einen LAN-Port bieten. 

Solltet ihr bei euch zu Hause bereits auf ein devolo Mesh-Netzwerk setzen, kann der Repeater euer bisheriges Mesh-Netzwerk problemlos erweitern, denn die Funktion besitzt dieser. Da der devolo WLAN Repeater+ ac mit allen Routern von sämtlichen Herstellern kompatibel ist, kann dieser jedes Netzwerk erweitern oder selbstverständlich auch euer devolo Powerline-Netzwerk. Durchaus positiv ist meiner Meinung nach auch der neue Verschlüsselungsstandard WPA3, der für eine erhöhte Sicherheit euerer WLAN-Verbindung sorgt.

Die beiden LAN-Anschlüsse bieten eine Geschwindigkeit von bis zu 100 Mbps, das ist zwar ok, doch beim Vorgänger dem devolo WiFi Repeater ac war es mit einem 1.000 Mbps (Gigabit-Anschluss) war deutlich mehr drin, auch wen man hier nur einen anstelle von nun zwei LAN-Ports zur Verfügung hatte.

(Reichweite und Geschwindigkeit: 4 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Laut devolo benötigt der devolo WiFi Repeater+ ac max. Watt, typisch wiederum 4,6 Watt. Direkt nach dem Einstecken der Adapter und dem Verbinden des Hauptgerätes mit meinem Router konnte ich gesamt einen Stand-By Verbrauch von ca. 2,5 Watt messen. Sind dann einige Endgeräte mit dem WiFi-Netz verbunden und man surft normal im Internet herum, dann ging der Verbrauch auf knapp 7 Watt hoch.

(Stromverbrauch: 4 von 5)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der devolo WiFi Repeater+ ac zeichnet sich durch eine sehr einfache Einrichtung aus, schließlich führt einen die kostenlos zur Verfügung gestellte devolo Home Network App, Schritt für Schritt durch die Einrichtung. Zudem wird das heimische WLAN erfolgreich erweitert und zugleich verstärkt. Durch sein weißes und recht unauffällig gehaltenes Design lässt sich der devolo WiFi Repeater+ ac nahezu in jeden Raum im Haus integrieren, einzig dabei etwas schade ist dessen wuchtige Maße, denn im Vergleich zu seiner Konkurrenz ist der Repeater von devolo nicht wirklich klein. Dafür wiederum bietet dieser gleich 2 LAN Steckplätze (RJ45) und eine im Gerät integrierte Steckdose.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 69,90€ ist der devolo WiFi Repeater+ ac ein guter Repeater, der seinen Job gut erledigt. Der Kauf lohnt sich durchaus bei euch, wenn euer WLAN nicht im gesamten Haus empfangbar ist und ihr mit einer guten Internetgeschwindigkeit zurechtkommt, die für die alltäglichen Dinge wie Surfen usw. ausreicht. Außerdem macht der Repeater bei euch Sinn, wenn bei euch sowieso schon Mesh-netzwerkfähige Produkte wie z. B. die devolo Magic Adapter im Einsatz sind. Setzt man wiederum auch einen anderen Hersteller bei der bisherigen Hardware und möchte das Maximale aus dem Internet herausholen, dann würde ich eventuelle zu einem anderen Repeater greifen, der eine schnellere WLAN-Übertragung bietet.   

devolo WLAN Repeater+ ac

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 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.devolo.de

Innr Outdoor Flex Light Colour

In aller Kürze

Beim Innr Outdoor Flex Light Colour handelt es sich um einen wasser- und staubgeschützten RGB LED-Streifen für den Garten, der mithilfe einer passenden Bridge z. B. die von Philips Hue ganz einfach über das eigene Smartphone gesteuert werden kann. Damit kann man im Garten für ein tolles Highlight sorgen, denn mit den vielen verfügbaren Farben kann man z. B. einen schöne Baumscheibe, die man mit Pflastersteinen umrandet hat, besonders in Szene setzen. Die Lichtqualität der Farben gefällt mir dabei sehr gut und die Einrichtung ist wie von smarten Lampen gewohnt sehr einfach gehalten. Aufgrund der geringeren Helligkeit eignet sich solch ein Outdoor-LED Streifen jedoch eher als Deko-Licht und nicht als Beleuchtung im Garten oder als helle Wegebeleuchtung. Der Preis ist mit 60€ für 2 Meter auch fast 50% billiger wie bei der Version von Philips Hue.

Gefällt uns

  • einfache Einrichtung
  • IP67 geschützt (Stecker IP44)
  • komplette Ausleuchtung des LED-Streifen
  • Einfache Montage

Gefällt uns weniger

  • kein HomeKit-Support

Innr Outdoor Flex Light Color

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Innr liefert das Outdoor Flex Light Colour in einer relativ kompakten Verpackung aus, die rundum mit einige Informationen bedruckt wurde. An der Oberseite ist wie bei eigentlich allen Herstellern der Produkt- und Herstellername zu lesen. Außerdem weißt innr hier durch das grüne Logo mit dem Haus direkt darauf hin, dass es sich um ein Outdoor-Leuchtmittel handelt. Zu guter Letzt ist hier dann auch noch ein Teilabschnitt des Flex Light zu sehen, der von dort aus weiter durch die linke Verpackungsseite verläuft. Links ist dabei zudem noch ein Rasen abgebildet, sodass man dezent erkennt, was der Einsatzzweck sein sollte. An der rechten Verpackungsseite werden einem einige Ausstattungsmerkmale in mehreren Sprachen aufgelistet, hierbei geht Innr auf die smarte Steuerung via Smartphone ein, dass man diese zudem automatisieren kann und das ganze energiesparend sein soll. Zum letzt genannten findet man an der Front, an dem die Verpackung geöffnet wird, ein typisches für Leuchtmittel verwendetes Energie-Label, das hierbei aussagt, das dieses Leuchtmittel der Klasse B entspricht. 

Zu guter Letzt geht Innr auf der Rückseite auf den Lieferumfang ein, sodass man erfährt, dass 6 Montageclips im Lieferumfang enthalten sind, ein Netzteil und das Innr Light Strip selbst. Außerdem wird man hier zudem darüber informiert, wie lang die einzelnen Kabel sind, um z. B. direkt vor Ort im Laden herauszufinden, ob die gedachte Länge auch für den gewünschten Einsatzzweck im Garten ausreicht oder ob man die längere Version benötigt. Unter der Abbildung folgen dann noch zahlreiche weitere technische Details in Form von Symbolen, sodass man hier unter anderem erfährt, dass zigbee unterstützt wird (daher auch mit der Hue Bridge kompatible), das Leuchtmittel nach IP67 geschützt wird, der Stecker wiederum „nur“ IP44, eine max. Helligkeit von 550 Lumen geboten wird und neben eine RGB (farbigen Beleuchtung) auch normales Licht mit 1.800K – 6.500K unterstützt wird.

Nach dem öffnen der Verpackung befindet sich direkt auf der Oberseite das Hauptprodukt, das Innr Outdoor Light Strip, welches hier aufgrund der kompakten Abmessungen der Verpackung aufgewickelt und mit Kabelbindern gesichert verpackt wurde. Von dem innr Outdoor Light Strip verläuft das Anschlusskabel unter die obere Ebene der Verpackung, unter der das restliche Zubehör versteckt wurde. Dabei handelt es sich um den Controller mit der smarten Elektronik inkl. Kabel, der Netzstecker, die 6 Befestigungsclips mit Schrauben und eine kleine Kurzanleitung. Das alles wurde hierbei jedoch leider relativ lieblos verstaut. Somit spart man sich zwar unnötiges Verpackungsmaterial, doch für den Kunden selbst sieht dies etwas unordentlicher aus, auch wenn die Funktion des Produktes dann wiederum wichtiger ist, wie eine schöne Verpackung.  

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Zum Design des Innr Outdoor Light Strip gibt es nicht sonderlich viel zu sagen, es handelt sich dabei um keine herkömmlichen LED-Streifen, sonder wie bereits erwähnt um ein spezielles Modell, welches für den Outdoor-Einsatz gedacht ist. Somit ist natürlich auch ein Witterungs- und Wasserschutz unerlässlich, der hier als Art Gummischlauch ausgeführt wurde, der das eigentlichen im inneren verlaufenden LED-Band zuverlässig schützt. Darunter verläuft zudem ein weiterer fest verbundener weißer gummierter Kunststoff, der ebenfalls als Schutz dient und zugleich auch als Montagepunkt für die daran flexible anzubringende Befestigungsclips. Somit misst der gesamte leuchtende Teil der Innr Outdoor Light Strip 22 x 12 mm (H x B) und ist in der Länge in 2 Meter oder 4 Meter erhältlich. 

Der Innr Outdoor Light Strip wird mithilfe des fest angeschlossen kurzen Stück des 5 Pin Anschlusses an den Controller (das schwarze Kästchen zwischen dem Kabel) angeschlossen. Dieser Controller beinhaltet die Steuerungshardware, also die smarten Funktionen die zum Programmieren und steuern des LED-Streifen benötigt werden. Dieses kleine schwarze Kunststoffkästchen ist 80 x 41 x 22 mm (L x B x H) groß und ist anders als der Stecker nach IP67 gegen Wasser und Staub geschützt. Von diesem Controller aus verläuft ein weiteres Kabel, welche in einen 2 Pin Kontakt über geht, der dann schlussendlich mit dem Netzteil verbunden und verschraubt wird. Das Netzteil ist, wie man bereits auf der Verpackung erfahren hat, nur nach IP44 geschützt, sodass man hier schauen sollte, dass die Steckdose am besten überdacht ist.

Das Kabel von der Steckdose aus hat eine Länge von knapp 3 Meter und von dort aus hat man dann je nach Modell einen 2 Meter oder 4 Meter langen LED-Leuchtsreifen, den man je nach Wunsch, sofern es die Flexibilität des Streifens zulässt, verlegen kann.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Innr Outdoor Light Strip sind der gut verarbeitet, sodass hier alle Stellen, an denen Wasser eindringe könnte, bestens abgedichtet wurden. Der Streifen selbst ist im Vergleich zu der Version von Philips Hue sogar nochmals deutlich steifer ausgelegt, was mir persönlich einen hochwertigeren Eindruck vermittelt. Außerdem kann ich somit den LED-Streifen deutlich einfacher um eine flache und rund verlaufende Baumscheibe legen, da der Streifen hier mit weniger Befestigungsclips deutlich besser an der Position hält. Zudem leuchtet der Streifen bei innr wirklich bis auf ca. 2 cm von Anfang bis Ende auf, dies ist bei Philips auch nicht der Fall, denn hier leuchten am Ende deutlich mehr als 10 cm nicht, was mich beim verlegen um einige Objekte wie z. B. der bereits erwähnten Baumscheibe stören würde. 

Der Schutz für den Außeneinsatz ist wie bereits erwähnt sehr gut gegeben. Man sollte dabei auf jeden Fall beachten, dass der IP44 geschützte Stecker überdacht bzw. vor Regen geschützt ist, denn diese Schutzklasse sagt aus, dass der Stecker „nur“ gegen Fremdkörper, die größer als 1 mm sind, geschützt ist und gegen Sprüh- und Spritzwasser von beliebiger Seite. Ab dem Controller ist das System dann nach IP67 geschützt, was einen vollständigen Schutz gegen Staub bietet und sogar ein zeitweiliges Untertauchen unter Wasser ermöglichen würde.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Leuchtmittel-ArtOutdoor-Licht
LichtfarbeRGBW
Farbtemperatur1800K – 6500K
Lichtqualität (CRI)>80
Lumen2 Meter: 550lm
4 Meter: 100lm
Anzahl der LEDs96 LED’s / meter
Abstrahlwinkel270°
Nennlebensdauer30.000h
Dimmbereich1% – 100%
Wattzahl2 Meter: 24W
4 Meter: 46 Watt
ProtokollZigbee Lightlink
LieferumfangInnr Outdoor Flex Light Colour
Controller mit Kabel
Netzteil
6 x Befestigungsclip mit Schraube
1 x Kurzanleitung
Technische Daten der Innr Outdoor Flex Light Colour

Einrichtung und Steuerung

Die Einrichtung bzw. das verlegen des Innr Outdoor Flex Light Colour ist sehr einfach. Man muss eben nur beachten, dass man in der Nähe zum späteren Einsatzzweck eine geschützte Steckdose hat, anschließend alles miteinander verbinden und das LED-Band mithilfe der 6 Befestigungsclips an den gewünschten stellen Fixieren. 

Die anschließende Einrichtung ist ebenso einfach, schließlich unterstützt das Innr Outdoor Flex Light Colour den Zigbee Funkstandard. Somit kann der LED Streifen mit den Systemen von Philips Hue, Ikea TRÅDFRI oder Amazon Echo Plus usw. verknüpft bzw. gestreut werden. Daher muss man sich, um das Innr Outdoor Flex Light Colour steuern zu können, nicht noch zusätzlich eine Bridge von Innr kaufen, sofern man bereits Leuchtmittel von Philips Hue besitzt, denn dann hat man in der Regel bereits die Hue Bridge im Haus installiert und kann somit darüber auch die Produkte von Innr steuern.

Jedoch gibt es zwei Einschränkungen, die man mit den Produkten von Innr in Kombination von Philips Hue nicht machen kann. Zum einen die Leuchtmittel direkt via Apple Homekit steuern und diese mit Hue Sync nutzen, wobei Letztres für das hier gebotene Leuchtmittel sowieso die wenigsten nutzen würden.

Da viele unter euch sicherlich schon ein Philips Hue Produkt bei sich zu Hause haben und somit auch die Bridge, die am meist verwendete ist, möchte ich mich bei der Einrichtung auf diese konzentrieren, da auch ich nur diese bei mir zu Hause habe. 

  1. Philips Hue App kostenlos aus dem Appstore herunterladen (verfügbar für iOS- und Android-Smartphones).
  2. Philips Hue App starten und die Einstellungen öffnen.
  3. Hier dann in die Lampeneinstellungen navigieren und Leuchte Hinzufügen auswählen.
  4. Nun sollte das neue Leuchtmittel gefunden werden und schon kann dieses in der Farbe wie die anderen Leuchtmittel verändert werden usw.

(Einrichtung und Steuerung: 4,5 von 5 Punkten)

Licht

Innr gibt an, dass die Helligkeit des Outdoor Flex Light Colour bei max. 550lm liegt bzw. 24 Watt. Dies reicht jetzt natürlich nicht aus, um eure Terrasse voll und ganz auszuleuchten, sondern ist eher dazu gedacht, am Abend ein Highlight im Garten schön auszuleuchten. Das hier keine so hohe Helligkeit wie bei den normalen Indoor LED-Streifen erreicht wird, liegt an dem hohen Schutz vor den Witterungseinflüssen usw. Schließlich umgibt die einzelnen LED, welche man hier auf kleinster Weise einzeln erkennen kann, ein milchglasiger Gummi, der die Helligkeit logischerweise trübt. 

Die farbliche Darstellung der insgesamt 16 Millionen Farben ist hervorragend. Hierbei kann ich mich keins Wegs beklagen, denn die Farben sind durchgehend gleichmäßig, satt und sättigend. Klar, der Milchglas-Kunststoff trübt das ganze wie gesagt etwas, doch dies hat seinen genannten Grund und zum einen reicht das für ein Deko-Licht im Garten voll und ganz aus und zudem bekommen dies andere Hersteller auch nicht besser hin.

Im Test zeigte sich, dass die max. Helligkeit des Innr Outdoor Flex Light Colour bei weißem Licht erreicht wird, da hierfür anders als für die farbliche Darstellung alle LED (RGB, also roter, gelbe und blau LEDs zugleich) benötigt werden, somit ist auch dann der höchste Stromverbrauch vorhanden. 

(Licht: 4,5 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Kommen wir noch kurz zum Thema Stromverbrauch, denn dieser ist bei einem Leuchtmittel, welches häufig angeschaltet ist, ebenfalls ein wichtiger Faktor, welchen man nicht vergessen sollte. Der Verbrauch schwankt wie bereits sehr stark, je nachdem, welche Farbe und Helligkeit man eingestellt hat. 

Das weiße Licht ist wie bereits zuvor angemerkt heller und benötigt im Stromverbrauch auch deutlich mehr Strom als die farblichen Darstellungen. So braucht weißes Licht im Schnitt 17 Watt, während die Farben zwischen 6 bis 7 Watt verbrauchen. Das ist alles soweit noch im Rahmen, da die anderen Hersteller hier bei einem nahezu identischen Verbrauch liegen. 

(Stromverbrauch: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Innr Smart Outdoor Flex Light Colour verspricht Innr ein langes, smart steuerbares und flexibles Lichtband für den Außenbereich, mit dem man für ein besonderes Highlight im Garten oder auf dem Balkon sorgen kann. Über die App von innr oder auch von Philips (sofern mit der Hue-Bridge verbunden), kann man zwischen 16 Millionen Farben wählen oder auch helles weißes Licht oder warmweißes Licht erzeugen. 

Somit kann man damit eigentlich alles machen, was man auch mit den Philips Hue White and Color Ambiance LED Outdoor Lightstrip machen kann, jedoch meiner Meinung nach mit einer besseren Ausleuchtung und zu einem günstigeren Preis. Verzichten muss man dahingegen jedoch auf den HomeKit Support und die Hue-Sync-Kompatibilität.

Preis/Leistung

Die UVP des Innr Smart Outdoor Flex Light Colour hat Innr mit 59,99€ bei 2 Meter länge und mit 99,99€ bei 4 Meter festgesetzt. In manchen Online-Shops bekommt man beide Versionen jedoch aktuell zumindest gut 10€ günstiger.   

Dafür erhält man ein wassergeschützten LED-Streifen, der in eurem Garten oder auf dem Balkon für eine schönere Atmosphäre sorgt. Die Lichtqualität ist sehr gut und die Helligkeit für ein Deko-Licht absolut ausreichend.

Innr Outdoor Flex Light Color

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.innr.com/de/

JBL Tune 225TWS

In aller Kürze

Mit den JBL Tune 225TWS hat JBL recht überraschend ein Nachfolger der von mir bereits getesteten JBL Tune 220TWS auf den Markt gebracht, die rein äußerlich den Vorgänger fast komplett ähnlich sind. Änderungen soll es hier vor allem bei der Akkulaufzeit, der Steuerung und auch beim Klang geben. 

Weiterhin punkten die In-Ear Kopfhörer mit einem angenehmen Tragekomfort, da diese wie die Apple-Airpods lockerer im Ohr sitzen, was an den fehlenden Silikon-Aufsätzen liegt. Also sind die In-Ears eine gute Alternative, wenn euch die normalen In-Ears vom Tragekomfort unangenehm in den Ohren sind. Jedoch sorgt genau dieser Luftige sitzt dafür, dass sich das Klangbild der Treiber nicht zu 100 % entfalten kann. Hier merkt man, dass aufgrund der Versiegelung der fehlenden Silikon-Aufsätzen der Druck etwas fehlt, was jedoch auch Apple an den normalen AirPods ebenso nicht gelingt, zu vermeiden. Gut gefällt mir nun wiederum, dass man hier auf einen USB-C-Ladeanschluss gesetzt hat und man die Akkulaufzeit bei gleicher Größe der In-Ears von 3 auf 5 Stunden anheben konnte. 

Gefällt uns

  • sehr leicht
  • angenehmer Tragekomfort
  • gute Sprachwiedergabe

Gefällt uns weniger

  • keine genaue Akkuanzeige
  • Akkulaufzeit (<5h)
  • keine hochwertigen Audio-Codecs

JBL Tune 225TWS

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der neuen JBL Tune 225TWS entspricht bis auf wenige Veränderungen der Aufdrucke absolut der von den JBL Tune 220TWS. Die Gestaltung der Verpackung entspricht hier der typischen JBL Designsprache, sodass man hier eine kompakte Verpackung geboten bekommt, die in den typischen, von JBL genutzten Farben weiß, grau und orange daher kommt.

Die Vorderseite der Verpackung ziert wie von JBL gewohnt, ein großer Aufdruck der beiden In-Ear Kopfhörer, welche dabei genau in der Farbe gehalten wurden, welche man gekauft hat. Außerdem dürfen hier an der Front natürlich wie bei allen Herstellern weder der Herstellername in Form des Logos und die Modellbezeichnung der Kopfhörer fehlen. Direkt unterhalb der Modellbezeichnung der Kopfhörer werden die für JBL wichtigsten Merkmale der Kopfhörer erwähnt und wie üblich informiert JBL unten rechts über die Gesamtakkulaufzeit 25h sowie die reine Laufzeit der Ohrhörer von bis zu 5 h bzw. zusätzliche 20 Stunden mit dem mehrfachen aufladen zwischen den einzelnen Musikwiedergaben.

Die schmale rechte Seite zeigt die beiden Ohrhörer und geht auf die Bedienung ein bzw. zeigt genau, welche der beiden Tasten welchen Befehl ausführt. Darunter wird zudem noch erwähnt, dass eine Steuerung mit der eigenen Stimme möglich ist, und der Lieferumfang wird hier in Form von kleinen Skizzen aufgelistet.

Zu guter Letzt konzentriert sich JBL bei der Rückseite um die wichtigsten Ausstattungsmerkmale der JBL Tune 225TWS. Somit weißt das Unternehmen hier auf den typischen JBL Pure Bass Sound hin, dass die Ohrhörer mit Universal-Ohranpassstücken versehen sind und eine echte Stereotelefonie möglich ist. Als kleine Besonderheit wird hier das Ladecase der Ohrhörer durch ein transparentes Sichtfenster dargestellt und direkt darunter ist eine Ablichtung der Ohrhörer, die im Ladecase eingesetzt sind, zu sehen. Hierbei ähnelt die Rückseite absolut der des Vorgängermodells. 

Nach dem Durchtrennen des Klebestreifens an der Unterseite kann man das komplette Innenleben der Verpackung an der Unterseite herausziehen. Dabei kommt ein transparenter Kunststoffeinsatz zum Vorschein, in dem man an der Oberseite direkt das Ladecase, sowie die beiden Ohrhörer herausnehmen kann. Darunter wiederum befindet sich das neue orangefarbene USBC-C-Ladekabel, sowie die üblichen Beschreibungen in einer kleinen Mappe.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Bei den JBL Tune 225TWS handelt es sich wie bei dem Vorgängermodell um sogenannte Semi-In-Ear Ohrhörer. Damit werden Kopfhörer bezeichnet, welche ohne die von vielen anderen In-Ear Kopfhörer verwendeten Silikon-Aufsätze ausgestattet sind. Somit werden die JBL Tune 225TWS  lediglich ins Ohr gelegt, was für einen sehr luftigen sitzt sorgt, der zwar reine Geschmacksache ist, doch das diese Trageart ebenfalls sehr beleibt ist, sieht man ja an den Apple AirPods, denn dabei handelt es sich ebenfalls und Semi-In-Ear Ohrhörer.  

Die In-Ear Ohrhörer selbst setzen sich aus der Kapsel, die im Ohr sitzt, und dem Steg-Design, der aus dem Ohr herausragt, zusammen. Dieser Steg reicht etwas bis zum Ohrläppchen herunter und beinhaltet neben dem Mikrofon auch die Steuerungstasten. Dadurch, dass JBL hier nicht wie gewohnt auf wechselbare Silikon-Aufsätze verzichtet, setzt man auf eine Universalgröße der Knospe, die im Ohr sitzt. Laut JBL sollen die Ohrhörer durch die anatomisch geformte Ohrknospe quasi perfekt in jedem Ohr halten, ohne das man hierfür wie sonst gewohnt erst mal die richtigen Ohranpassstücke herausfinden muss. Hierbei geht das Unternehmen jedoch einen Kompromiss ein, denn ohne die sonst üblich verwendeten Ohranpassstücke aus Silikon usw. kann natürlich die ansonsten bei klassischen In-Ears Gegebene Isolationseigenschaft keineswegs erreicht werden.

Die Kopfhörer wurden selbstverständlich wie üblich in dieser Preisklasse nahezu komplett aus Kunststoff gefertigt. Die Knospe ist absolut ähnlich zu den der Apple AirPods gehalten, lediglich der Treiberausgang ist bei den JBL Tune 225TWS noch etwas mehr geschwungener ausgelegt, also mehr in Richtung Ohrkanal geschwungen. Der Stiel-Teil beinhaltet wie bereits erwähnt auf der Außenfläche die Bedienelemente, auf die ich später noch im Punkt „Bedienung“ ausführlicher eingehen werde. Im unteren Bereich befinden sich jedoch hier auch noch an beiden Ohrhörern je drei Ladekontakte, über die der Akku, der an beiden In-Ears im besagten Stiel verbaut wurde, aufgeladen wir und zudem findet man hier auch noch an jeder Seite ein Mikrofon.

Neben dem von mir getesteten Modell ist schwarz, gibt es die neuen JBL Tune 225TWS auch noch in zahlreichen weiteren Farben wie: Blau, Weiß, Grau, Pink und Gold. Daher sollte hier für jeden eine passende Farbe dabei sein, in der einem die JBL Tune 225TWS gefallen. 

Neu ist nun, dass man beide Ohrhörer, egal ob der rechts oder links auch problemlos dank der Dual-Connect Technologie auch einzeln als Mono In-Ear verwenden kann. Somit sind beide Ohrhörer nun in der Lage, sich direkt untereinander oder auch einzeln mit eurem Smartphone zu verbinden. Daher macht es hier auch Sinn, dass JBL an beiden Ohrhörern je ein Mikrofon verbaut hat, sodass beide bei Bedarf einzeln für Telefonate genutzt werden können.

Ladecase

Beim Ladecase gibt es gegenüber dem Vorgängermodell nur wenige Unterschiede. Schließlich wurde das Case aus demselben Material gefertigt und zwar komplett aus Kunststoff. Dabei hat JBL dieses wie immer farblich an die gewählte Farbe der True Wireless Ohrhörer angepasst. Somit ist das Case bei meinem Testgerät in einem matten Schwarz gehalten. Wobei hier wie an der Umrandung der Kopfhörer-Knospe auf zwei verschiedenen Farbtöne gesetzt wurde (Scharnier in Grau, der Rest mattschwarz). Wie für JBL üblich, darf natürlich an der Vorderseite der immer verwendete, leicht in den Kunststoff eingelassene JBL Schriftzug nicht fehlen.   

Das Case ist mit den Maßen: 55 x 50 x 30 mm (L x B x H) durchaus handlich und lässt sich somit gut in der Hosentasche verstauen. Mit einem Gesamtgewicht von 47 g (mit Ohrhörer 57g) ist das Gewicht absolut identisch zum Vorgängermodell, den JBL Tune 220TWS. Daher konnte JBL hier eine bessere Akkulaufzeit durch ein besseres Energiemanagement erreichen, was ich sehr gut finde. An der Unterseite des Ladecase befindet sich direkt zentral ein USB-C-Anschluss, über den logischerweise das Case mit Strom versorgt wird. Eine Anzeige, die über den Akkustand der Ohrhörer bzw. über den des Ladecase informiert, gibt es an der Außenseite nicht. Diese hat JBL nämlich dieses Mal im Inneren des Case und direkt an den Ohrhörern integriert. So zeigten drei einzelne LEDs zwischen den beiden Ohrhörern den aktuellen Zustand vom Case und die kleinen LED am hintern Lautsprechergitter den von beiden Ohrhörern.

Ein Magnetverschluss, welcher das Case verschlossen hält, sorgt dafür, dass auch beim sehr starken schütteln über Kopf nichts herausfällt. Aber auch wenn der Deckel offen ist und man das Case schüttelt, werden beide Ohrhörer dank der magnetischen Sicherung problemlos an ihrer Position gehalten. Apropos offen, das Öffnen des Case wurde sehr gut gelöst, denn dieses lässt sich problemlos mit nur einer Hand öffnen, was mir persönlich sehr gut gefällt. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der JBL Tune 225 TWS ist im Allgemeinen solide, jedoch erkennt man wie bereits erwähnt direkt, dass hierbei das Gehäuse aus mehreren einzelnen Kunststoffteilen zusammengefügt wurde. Dies ist bei den Huawei FreeBuds 3 zwar auch der Fall, jedoch keineswegs so direkt zu erkennen.  

Beide Ohrhörer sind außen mit einer kleinen länglichen Taste versehen. Diese bietet haptisch einen guten Druckpunkt, doch es gibt natürlich einen entscheidenden Nachteil einer solchen Physischen-Taste gegenüber eine Touch-Bedienung. Man drückt sich nämlich beim Betätigen der Taste mit nur einem Finger ständig den In-Ear in den Gehörgang, sodass man hier, um diesen Druck zu vermeiden, immer mehrer Finger nehmen muss und dabei den Stiel der Ohrhörer mit den restlichen Fingern stabilisiert. Das übertragen des klicken der Tasten lässt sich zudem auch leider nicht vermeiden, was jedoch alle In-Ear Ohrhörer mit echten Tasten als Problem haben.

Das leicht rundlich ausgeführte Kunststoff-Case ist mit einer sogenannten Soft-Touch-Oberfläche versehen, welches wie die Kopfhörer selbst ebenfalls matt gehalten wurde. Negativ an dieser matten Soft-Touch-Oberfläche ist jedoch, dass diese je nach gewählter Farbe sehr anfällig gegenüber Fingerabdrücke ist. Somit sammelten sich bei mir bereits nach einem Tag sehr viele Abdrücke rund um das Ladecase, welche schnell durch leicht fettige Finger entstehen können.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz, weitere Farben: Grau, Weiß, Blau, Pink und Gold
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 5 h
Akku Ladecase: 20 h
Gesamt somit: 25 h
Gewicht 57 g (Ohrhörer und Ladebox)
11 g (beide Ohrhörer)
46 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC. Unterstützte Profile: A2DP 1.3, AVRCP 1.5, HFP 1.7. Fast Pairing von Google wird unterstützt.
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 12 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz–20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dB105 dB
Impedanz (Ohm)32 Ohm
LieferumfangJBL TUNE 225TWS Ohrhörer
USB-C-Ladekabel
Ladebox
1 x Garantieschein/Warnungshinweise
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten der JBL Tune 225TWS

Tragekomfort

Der Tragekomfort vieler In-Ear Kopfhörer ist wie beim Essen reine Geschmacksache. Den einen gefällt es besser, wenn In-Ear Kopfhörer mit ihren Silikon-Anpassstücken eine perfekte Abschirmung der Umgebungsgeräusche bieten, die anderen mögen es wiederum luftiger. Ich kann hier ganz klar sagen, mögt ihr das typisch Unterdruckgefühl von herkömmlichen In-Ear Kopfhörern nicht, dann könnten die JBL Tune 225TWS eine interessante Alternative für euch sein. 

Praktisch bei den JBL Tune 225TWS ist eben, dass man diese wie alle anderen Semi-In-Ear Ohrhörer direkt nach dem auspacken, ins Ohr einsetzen kann, ohne dass man dabei unter Umständen lange die richtigen Silikon-Anpassstücke raussuchen muss oder diese unbequem ins Ohr eindrehen muss. Der Tragekomfort ist wie bereits erwähnt unglaublich luftig und angenehm. Somit stören die Kopfhörer einem selbst nach längerem Musikhören nicht, was unter anderem auch an deren geringem Gewicht von knapp 5 Gramm pro Ohrhörer liegt. Dabei halte die In-Ear Ohrhörer wunderbar in den Ohren, sodass ich mir zur keiner Zeit sorgen machen müsste, dass diese sich unbemerkt aus dem Ohr herausdrücken und im schlimmsten Fall sogar herausfallen. Somit eigenen sich die JBL Tune 225TWS auch wunderbar für den Sport, auch wenn es keine expliziten Sport-In-Ear Ohrhörer sind.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

JBL hat laut eigenen Angaben die Bedienung etwas verbessert, doch was genau hat JBL dabei genau verändert? Weiterhin setzt JBL nämlich auf eine Bedienung mit den beiden länglichen Tasten, die je nachdem, wie oft man diese betätigt, verschiedene Befehle ausgeführt werden.  

Das Einschalten erfolgt eigentlich wie bei allen True-Wireless In-Ear Ohrhörern, indem man diese aus dem Ladecase entnimmt. Ebenso werden diese beim Einlegen wieder ausgeschaltet und automatisch aufgeladen. Alternativ betätigt man an jedem der In-Ear Ohrhörer den Knopf für 2 Sekunden beim Ein- und 5 Sekunden beim Ausschalten. Drückt man die kleine längliche Taste am rechten Ohrhörer einmalig, dann wird die Musik direkt gestartet, ein erneutes Betätigen pausiert diese wiederum. Drückt man die Taste bei einem eingehenden Anruf, kann man diesen annehmen und später auch so beenden. Möchte man wiederum auf den im Smartphone integrierten Sprachassistenten zugreifen, dann sollte man dieselbe Taste zweimal hintereinander drücken. Hier stehen einem dann am iPhone, Siri und bei allen Android-Nutzern der Google Assistant oder Bixby (bei Samsung) zur Seite.

Die Taste am linken Ohrhörer wiederum bietet nur eine Funktion, und zwar der Musiktitel Auswahl. Betätigt man den Knopf z. B. einmal, dann überspringt man das gerade abgespielte Lied und gelangt zum nächsten Track. Durch das Zweimalige hintereinander Betätigen wiederum gelangt man zum zuvor wiedergegebenen Musiktitel. 

Somit bleibt bei den JBL Tune 225TWs weiterhin das Problem, dass man nicht direkt über die In-Ear Ohrhörer die Musiklautstärke regulieren kann. Daher muss man hierfür weiterhin das Smartphone zur Hand nehmen, was ich persönlich etwas umständlich und auf Dauer nervig finde, da ich gerne oft die Lautstärke meiner Umgebung anpasse. Alternativ muss man dies dann via Sprachassistenten machen, indem man diesen über die Kopfhörer aufruft und diesen bittet, die Lautstärke zu reduzieren usw. 

Verändere wurde bei der Bedienung nur, dass man nun, wie bereits eingangs erwähnt, beide Ohrhörer und nicht mehr nur einen im Mono-Modus, also einzeln nutzen kann. Weiterhin gibt es jedoch das Problem, dass man im Monobetrieb dann nicht mehr die Musik steuern kann, also man kann keinen Titel mehr vor- oder zurückspringen, sondern muss dies dann via Sprachassistenten tun oder direkt am Smartphone. Dies ist für mich persönlich weiterhin sehr ärgerlich und bei der Bedienung ein großer Minus-Punkt.

(Bedienung: 3 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir zum wohl wichtigsten Thema bei Kopfhörern, dem Klang. Hier setzt JBL bei den Tune 220TWS auf einen 12, mm Treiber, der natürlich gut doppelt so groß ist wie bei den meisten herkömmlichen In-Ear Ohrhörer, was daran liegt, dass man die hier fehlenden Silikon-Aufsätze damit wieder ausgleichen muss. Schließlich fehlt es hier bei den Tune 225TWS definitiv an der Versiegelung eurer Ohren, also die Umgebungsgeräusche gelangen hier dennoch fast ungestört in euren Gehörgang. Daher müssen die Treiber mehr Power bieten können, um eben genau dieses Defizit zu komprimieren.

Keine Frage, die JBL Tune 225TWS bieten einen ordentlichen, druckvollen Bass, doch dieser ist der Bauform zu Schulden, denn diese hat Probleme, einen richtigen Druck zu erzeugen. Der Bass geht eben durch den luftigen Sitz und die fehlende Abschirmung und Abdichtung des Gehörgangs auf dem Weg ins Innenohr deutlich verloren. Für mich persönlich besitzen die JBL Tune 225TWS jedoch dennoch einen besseren und wärmeren Klang als die Apple AirPods.

Die Höhen sind überraschend luftig und geschmeidig und neigen nie dazu, anstrengend zu wirken. Dies trifft wiederum auf die Mitten nicht zu, denn dieses vermisse ich bei den JBL Tune 225TWS doch sehr. Insgesamt wirken diese für mich etwas verwaschen und zu schwach, sodass diese sich nicht gegen die Höhen und den Bass durchsetzten können. Die Stimmwiedergabe ist wiederum gut, denn Hörbücher darüber hören gefiel mir im Test sehr gut, da Stimmen sehr natürlich und gut verständlich wiedergegeben werden.

Die Sprachverständlichkeit der Kopfhörer ist wiederum überraschend gut, was auch an der Stereo-Telefonie liegt. Hier schneiden die neuen JBL Tune 225TWs sogar etwas besser bei der Verständlichkeit ab als die Vorgängerversion, was daran liegt, dass nun nicht mehr nur ein, sondern gleich zwei Mikrofone verbaut wurden. Dennoch gelingt es den beiden Mikros in einer lauteren Umgebung nur schwer, die Umgebungsgeräusche zu minimieren, sodass mein Gesprächspartner mich teils nicht direkt auf Anhieb verstehen konnte, doch dieses Problem haben viele anderen In-Ear Kopfhörer auch und ist kein Problem, das nur JBL hat. An einem stilleren Ort konnte wiederum sowohl ich als auch mein Gesprächspartner mich laut genug und deutlich hören. Auf Nachfrage erwähnte mein Testgesprächspartner lediglich, dass meine Stimme ein leichter Hall begleitete, was bei der Verständlichkeit jedoch keine Probleme verursacht hatte.

Was die Latenz angeht, sind die Ohrhörer gut fürs Video und Filme ansehen geeignet. Die Verzögerung zwischen Ton und Bild ist beim Ansehen von YouTube Videos usw. sehr gering, sodass ich hier nur sehr minimale Verzögerungen feststellen konnte.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Bei der Energieversorgung der JBL Tune 225TWS setzt JBL exakt auf dieselbe Akkukapazität wie beim Vorgängermodell. In jedem Ohrhörer sitzt im Bereich des Stiels einen kleiner 22 mAh Lithium-Ionen-Akku. Hierbei find ich es überraschend, dass JBL bei gleich großem Akku die Laufzeit von bis zu 3 Stunden auf max. 5 Stunden erhöhen konnte. Dies ist zwar kein Spitzenwert, jedoch sollte diese Laufzeit für die meisten mehr als ausreichend sein. Je nach gewählter Lautstärke pendelt sich die Laufzeit jedoch bei mir im Test bei etwas mehr als vier Stunden ein, was jedoch immer noch das doppelte ist als bei dem Vorgängermodell.

Da die Kopfhörer im Case nicht nur aufbewahrt werden können, sondern automatisch wieder aufgeladen werden, ist es wichtig, diese hier drin zu verstauen. Das Etui bietet eine zusätzliche Laufzeit von bis zu 20 Stunden (ca. 4 einhalb Mal aufladen) für jeden Ohrhörer. Dafür sorgt der 410 mAh große Akku, welcher gut 2 Stunden benötigt, bis dieser wieder voll aufgeladen wurde. Das Aufladen der Akkus in den Ohrhörer wiederum dauerte im Test von komplett leer auf voll knapp eineinhalb Stunden.

Bluetooth

Bei den JBL Tune 225TWS setzt der Hersteller wie bereits bei allen neuen Kopfhörer-Modellen auf einen zeitgemäßen Bluetooth 5.0 Chip. Dieser sorgt für eine sichere und stabile Verbindung zwischen Ohrhörer und Smartphone. Hierbei ist nun neu, dass man bei den JBL Tune 225TWS beide Ohrhörer im Monobetrieb verwenden kann, sodass der andere bei Bedarf weiterhin im Ladecase verbleiben kann.

Die Einrichtung bzw. das Koppeln der Ohrhörer mit dem Smartphone gestaltet sich wie üblich sehr einfach. Die Ohrhörer versetzen sich nämlich beim ersten Einlegen in das Case und der anschließenden Direkten entnehme automatisch in den Pairing-Modus. Anschließend können diese wie alle Bluetooth-Geräte direkt über das entsprechende Einstellungsmenü am Smartphone miteinander verbunden werden. Die Übertragungsreichweite des Bluetooth Chip beträgt im Schnitt knapp 11 Meter, was indoor je nach Hausgegebenheiten etwas variieren kann.

Möchte man die beiden Ohrhörer wiederum mit einem weiteren Gerät verbinden wie z. B. dem neuen Smartphone, muss man zuerst die aktive Verbindung zum eventuell bereits verbundenen Gerät trennen, da hier leider keine Multipoint-Verbindung unterstützt wird. Somit muss man erst die beiden Ohrhörer in das Case einsetzen und dann den rechten wieder herausholen und direkt die Taste am Ohrhörer für 5 Sekunden gedrückt halten. Daraufhin sind die Ohrhörer bereit, sich mit dem neuen Gerät zu verbinden.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Ob die neuen JBL Tune 225TWS für einen persönlich etwas sind oder nicht, hängt sehr vom Tragekomfort ab, also was ihr bevorzugt. Seid ihr kein Fan von den normalen In-Ears mit Silikon-Tips, da euch das Unterdruckgefühl stört, dann solltet ihr die Ohrhörer ausprobieren, denn hier werdet ihr von dem bequemen Sitz erstaunt sein. Zudem eignen sich diese hier perfekt, wenn ihr bisher AirPods genutzt habt, bei denen aber der Akku defekt ist oder ihr gerne welche hättet euch diese jedoch zu teuer sind. Für unter 100€ sind die JBL Tune 225TWs nämlich sehr gut und meiner Meinung nach klanglich betrachtet sogar besser als die AirPods von Apple.   

Das nun auch etwas am Akku geschraubt wurde, sodass dieser je nach nutzen bis zu 5 Stunden am Stück durchhält, ist sehr wichtig, denn dies war gegenüber dem Vorgängermodell der größte Kritikpunkt für mich.

Preis/Leistung

Die UVP der Tune 225TWS hat JBL unverändert bei 99,99€ belassen. Online sind diese jedoch aktuell für 78,00€ inkl. Versand erhältlich und somit nochmals etwas interessanter geworden.  

Der große Pluspunkt, welcher für die JBL Tune 225TWS spricht, ist deren angenehm leichtes Gewicht und der lockerere Tragekomfort, welcher somit auch für diejenigen geeignet ist, die empfindlich auf Druck in den Ohren reagieren. Klanglich richten diese sich weniger an Genres wie Hip-Hop und Co., sondern vielmehr an die, die von Stimmen profitieren wie z. B. Hörbücher. Dies ist soweit alles wie gehabt vom Vorgängermodell bekannt, doch zum Glück hat man hier nicht nur ein überarbeitetes Modell mit USB-C Anschluss auf den Markt gebracht, sondern auch meinen größten Kritikpunkt behoben und zwar die Akkulaufzeit. Schließlich sind bis zu 5 Stunden deutlich besser als bis zu 3 Stunden.

JBL Tune 225TWS

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.jbl.com