Zum Hauptinhalt springen

Leseliste

0

Leseliste wird geladen …

Autor: Tobias

Lesertest: Jabra Elite 75t

Wir haben den Zufall entschieden lassen und unser Leser Serhat G. wurde für diesen Lesertest ausgewählt. Er hatte nun Zeit sich mit dem Testprodukt vertraut zu machen und berichtet über seine Erfahrungen.

Wir danken dem Hersteller Jabra für die Bereitstellung des Produktes für den testr Lesertest!

Jabra Elite 75t

Zum Angebot bei

Testbericht

Die Jabra Elite 75t

Ich wurde von testr.at als Tester für die Jabra Elite 75t ausgewählt. Vielen Dank an testr.at für die kostenfreie Bereitstellung des Testgerätes. Dieser Umstand beeinflusst keineswegs meine Meinung. 

Die Kopfhörer kamen in einer robusten und zugleich sehr edlen Verpackung an. Schon anhand der Verpackung kann man sich sicher sein, dass es sich um ein wertiges Gerät handelt. In der Verpackung sind mit enthalten unter anderem die Kopfhörer, das Ladecase und Ohrstöpsel für verschiedene Ohrgrößen. Beim Öffnen der Verpackung wird man direkt mit den beiden Earbuds und der Aufschrift „Welcome to superior Sound“ begrüßt. Ich nehme an, dass Jabra hiermit versucht, einen Hype-Effekt zu erschaffen. Diesen habe ich tatsächlich beim Auspacken empfunden. 

Nach dem Auspacken ging es direkt weiter ans Aufladen der Kopfhörer. Zu dem Ladecase lässt sich sagen, dass es ein schönes haptisches Gefühl hat. Es ist zwar matt, aber nicht im rauen Ton. Dieses Gefühl lässt sich mit einer Kombination aus glänzendem und mattem Material vergleichen. Nicht zu viel von dem einen, aber auch nicht zu wenig vom anderen. Es liegt gut in der Hand und hat auch starke Magneten zum Verschluss verbaut. 

Beim Öffnen und Schließen beweist die Mechanik vom Ladecase feinste Qualität. Es entsteht kein Quietschen oder Klappern. Für mich wirkt das Ladecase sehr langlebig und ich bin mir zuversichtlich, dass ich es noch mehrere Jahre problemlos verwenden kann. Auch beim Einziehen der Kopfhörer werden kräftige Magneten verwendet. Das ist vor allem deshalb gut, weil man auf dieser Weise eigentlich nicht viel falsch machen kann. Zum Laden des Cases wird ein USB-C Anschluss verwendet und kein veralteter Micro USB Anschluss, wie man es sonst von anderen Herstellern gewohnt ist. Neben dem Ladeanschluss ist ein kleines LED, welches den Status des Ladecases anzeigt (z. B. voll aufgeladen, update wird durchgeführt, o. Ä.). Es ist zwar klein und hinten nicht direkt ersichtlich platziert, aber es erfüllt seinen Zweck. Für mich hat ordentliche Qualität und guter Sound mehr Priorität als ein Status-LED. Das Ladecase überzeugt mich zwar sehr, jedoch fehlt mir hier das Qi-Charging (kabelloses aufladen durch Induktion). Leider hat Jabra den Weg eingeschlagen, die Elite 75t zu separieren. Es gibt zwei Varianten: die sog. Classic, die ich getestet habe und die Classic Wireless Charging Variante. Meiner Meinung nach wäre es viel besser, wenn nur eine Variante existieren würde. Diese sollte dann idealerweise Qi-Charging fähig sein. Denn nicht immer schleppt man ein USB-C Kabel mit sich oder hat einen Anschluss an Strom. Jedoch hat man das Handy in der Regel eher dabei und kann es durch neue Innovationen wie Wireless PowerShare (Bezeichnung von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich) zur Ladestation umfunktionieren. 

Die Kopfhörer an sich haben ebenfalls ein ähnliches haptisches Gefühl wie das Ladecase und sehen zudem sehr schick aus. Beide Kopfhörer haben über der Jabra Aufschrift unter dem Kunststoff ein LED platziert, welches ähnlich wie ein Status-LED funktioniert. Sehr begeistert haben mich die LEDs an den Kopfhörern. Diese liegen unter dem Kunststoff der Kopfhörer ohne jegliche Öffnung oder transparenten Material. Trotzdem sind sie gut sichtbar, wenn sie mal aufleuchten. 

Die Inbetriebnahme der Kopfhörer war ein Kinderspiel. Jeweils an beiden Kopfhörer gleichzeitig drei Sekunden lang den Knopf drücken, um in den Kopplungsmodus bzw. Suchmodus überzugehen. Nachdem ich die Kopfhörer mittels Bluetooth mit meinem Handy verbunden habe, habe ich mir bereits ein bisschen zuvor vorbereitet. Ich habe die Sound+ App von Jabra heruntergeladen, mit welcher man die Elite 75t hauptsächlich ansteuert. Diese hat neben der Ansteuerung auch nette Features wie z. B. die sog. „Soundscapes“. Dadurch ist es möglich, harmonische Töne zu wiedergeben, v. a. welcher aus der Natur wie z. B. Regen oder ein Wasserfall. Dann war noch eine kleine Wartezeit vorprogrammiert, da es ein Update für die Kopfhörer gab. Das hat eine Weile gedauert, so ca. um die drei bis fünf Minuten. Nachdem die Kopfhörer eingerichtet waren, war es an der Zeit für die Kopfhörer sich unter Beweis zu stellen. Ab dem Zeitpunkt stand die Frage im Raum, ob ich wirklich superior Sound erleben darf. 

Als die Musik spielte, war die Atmosphäre eine ganz andere. Es hat mich wirklich im positiven Sinne umgehauen. Nachdem mit der Sound+ App das individuelle Profil richtig eingestellt wurde, wird jeder Anhänger verschiedenster Genres glücklich. Es ist möglich, sowohl basslastige Musik zu hören als auch sich mal mit harmonischen Tönen zurückzulehnen und zu entspannen. Sehr früh war mir eines klar: Der Sound ist wirklich sehr überlegen im Vergleich zur Konkurrenz. Jabra hält seine Versprechen. Neben dem Sound ist mir ebenfalls der Tragekomfort sehr wichtig als Nutzer. Ich hatte bis dato keine Schmerzen trotz empfindlicheren Ohren. Auch nach mehreren Stunden sind diese sehr bequem beim Tragen. Die Kopfhörer haben einen sehr guten Halt, wenn die richtigen Ohrstöpsel genutzt werden. Auch nach längerer sportlicher Aktivität sitzen die Elite 75t bombensicher in den Ohren. Das ANC ist nicht wirklich gut. Dass Geräusche unterdrückt werden, ist teilweise bemerkbar. Jedoch werden Geräusche, die aus entgegengesetzten Richtungen stammen, nicht vollständig unterdrückt. Zudem hat das ANC keinen nennenswerten Effekt gegen Hochtöner. Um eine ruhige Geräuschkulisse (z. B. in der Bahn) zu schaffen reicht es allerdings allemal aus. An dem ANC besteht bei Jabra noch eindeutig Verbesserungsbedarf. Das Pendant vom ANC, also der sog. HearThrough-Modus (dt. „hör durch“) ist zu meinem Überraschen erstaunlich gut. Durch diesen Modus höre ich Geräusche noch besser, als ich sie ohne Kopfhörer hören würde. Die MyControls Funktion in der Sound+ App von Jabra ermöglicht einem, individuelle Steuerungen einzustellen. Dies ist sehr praktisch, da für mich gewisse Funktionen wichtiger sind. Somit kann ich mir diese so einstellen, wie ich sie brauche. Zur Akkulaufzeit kann ich nichts Negatives berichten, die versprochenen Werte werden eingehalten. 

Abschließend kann ich zu den Jabra Elite 75t sagen, dass diese vor allem in Aspekten wie Verarbeitung, Soundqualität, langer Akkulaufzeit und sicherem Halt punkten. Sehr lobenswert ist, dass Jabra viel Individualität mit den Elite 75t ermöglicht. Es ist einem möglich nahezu alles bis in die kleinsten Details zu konfigurieren. Jedoch ist leider das ANC nicht wirklich nennenswert und bedauernswerterweise gibt es Qi-Charging in der Basisvariante. Die Kopfhörer sind für Sport gut geeignet. Klare Empfehlung meinerseits für Nutzer denen ANC nicht so wichtig ist. Ich werde die Jabra Elite 75t noch eine sehr lange Zeit nutzen, da diese erstaunlich gut sind. 

tado° Funk-Temperatursensor

In aller Kürze

Vor Kurzem hat tado° eine nützliche Erweiterung der hauseigenen smarten Heizkörperthermostate vorgestellt, den sogenannten Funk-Temperatursensor. Bei diesem handelt es sich wie von tado° gewohnt, um ein schnell und einfach eingerichtetes Thermostat, welches dafür sorgt, dass die Raumtemperatur nicht mehr am Heizkörper, sondern direkt im Raum gemessen wird. Dazu kann dieses entweder an die Wand montiert werden oder mit einem zusätzlichen Halter z. B. auf ein Möbelstück gestellt werden. Dabei können z. B. mehrer tado° Heizkörperthermostate, welche sich in einem gemeinsamen Raum befinden, mit einem Funk-Temperatursensor verbunden werden und man kann auf Wunsch direkt am Temperatursensor die gewünschte Raumtemperatur einstellen, ohne dabei das Smartphone zur Hand nehmen zu müssen. 

Voraussetzung, um dieses Produkt aus dem Hause tado° verwenden zu können, ist jedoch der Besitz von mindestens einem tado° Heizkörperthermostat und einer tado° Bridge. Der tado° Funk-Temperatursensor funktioniert hervorragend und ich bin hier soweit vom Produkt begeistert. Bemängeln kann ich hier lediglich den Preis, denn mit knapp 80€ ist das Produkt nicht grade günstig.

Gefällt uns

  • zeitloses und schönes Design
  • sehr einfache Einrichtung
  • ideal für Räume mit vielen Heizkörpern
  • Unterstützung von vielen Assistenten
  • exakte Temperaturregelung

Gefällt uns weniger

  • hohe Anschaffungskosten

tado° Funk-Temperatursensor

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Beim Funk-Temperatursensor hat tado° wie beim smarte Heizkörperthermostat Starter Kit V3+ eine schlichte weiße Verpackung gewählt, welche rundum einige Informationen zum Produkt verrät. 

Die Oberseite präsentiert den Funk-Temperatursensor zusammen mit dem großen tado°-Logo. Zudem wird hier in Englisch darüber informiert, wie das Produkt heißt und im unteren Bereich wird darauf hingewiesen, dass für den Funk-Temperatursensor eine tado° Internet Bridge benötigt wird. An der linke schmalen Seite informiert tado° auf mehren Sprachen, darunter auch auf Deutsch über den Lieferumfang. Während einem an der schmalen Seite verraten wird, wo tado° sein Firmensitz hat und zudem ist diese Seite mit einem Aufkleber versehen, welcher einem die Seriennummer des Produktes zeigt. Die meisten Informationen beinhaltet jedoch wie bei den meisten Produkten die Rückseite, hier wird einem nämlich erneut ein Bild des Funk-Temperatursensors gezeigt und man wird über dessen Funktionsumfang informiert.

Zum Öffnen der Verpackung muss die Lasche an der perforierten Kante abgetrennt werden. Anschließend erblickt man direkt den Funk-Temperatursensor, welcher in eine Folie eingepackt wurde. Auf der Oberfläche des Sensors klebt ein QR-Code, über welchen man das Produkt später einrichten kann und an der Rückseite ist direkt schon die Montageplatte befestigt. Direkt unter dem Thermostat findet man das Befestigungsmaterial (Schrauben und Klebestreifen), was alles zusammen in einem kleinen Kunststoffbeutel verpackt wurde. Zu guter Letzt sind unter dem Einleger, in welchem der Funk-Temperatursensor eingelegt wurden, die Kurzanleitung und Sicherheitshinweise zu finden. Die Batterien für die Stromversorgung (3x AAA) sind bereits eingesetzt, damit diese sich jedoch nicht entladen, befindet sich am Kontakt ein Papierstreifen. 

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Der Funk-Temperatursensor ist typisch für tado° in einem komplett weißen Kunststoffgehäuse gehalten, was sehr modern und schön aussieht. Die Form des Gerätes ist quadratisch und somit 104 x 104 x 19 Millimeter groß und das Gewicht beträgt knapp 140 Gramm. Ausgeschaltete sieht man an der Front links unten lediglich ein dezenten, knapp 1 mm tief eingelassener tado° Schriftzug und an der rechten Ecke einen runden Knopf. Über diesen Knopf kann man durch dessen betätigen, das nicht direkt sichtbare Matrix-Display aktivieren, welches aus 10 x 19 einzelnen LEDs besteht. Dadurch kann man dann nach der Einrichtung über die Sensor-Tasten, welche an der Front versteckt sind, die Temperatur regulieren. 

Der Funk-Temperatursensor wird Mithilfe der Montageplatte an der Wand befestigt, da hier zur Stromversorgung 3 AAA Batterien eingesetzt werden, benötigt man keine weitere Stromversorgung. Die Montageplatte kann entweder an den beiden länglichen Streifen mit den Klebestreifen versehen werden oder durch as Lochbild mit den beiden Schrauben direkt an die Wand verschraubt werden, ganz so, wie man es möchte bzw. wie es die Oberfläche der Wand erlaubt. Bei Rauputz muss man hier wohl definitiv zu der Variante mit dem Bohren und Schrauben greifen, während man bei einer Tapete zur schnelleren und einfachen Monate via Klebestreifen greifen kann.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Der tado°Funk-Temperatursensor wurde wie vom Unternehmen gewohnt schön und hochwertig verarbeitet. Das Gehäuse wurde durchdacht aufgebaut und bei den Montagemöglichkeiten wurde an alles gedacht. Angebracht an die Wand sieht das Produkt gut aus und es handelt sich hier um keinen billigen Kunststoff. 

Das Matrix-Display gefällt mir hier gut, lässt sich immer gut ablesen und leuchtet nicht permanent, sonder nur dann, wenn man den runden Knopf betätigt. Leuchtet das Display nicht, dann verschwindet die Anzeige quasi nahezu unsichtbar ins Gehäuse. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Sensorentado° misst die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit. Die Genauigkeit des Temperatursensors beträgt 0,01°C.
Funkverbindung868 MHz, Mesh (6LoWPAN)
Anzeige und BedienungLED Matrix Display bestehend aus 10 x 19 LEDs. Eine mechanische und zwei Touch-Tasten.
GrößeSmartes Heizkörperthermostat: 104 x 104 x 18 mm
Stromversorgung4.5V DC (3 AAA Batterien, 1,200 mAh)
MaterialKunststoff (matt weiß)
Maximale Anzahl der tado° Geräte pro Zuhausebis zu 25 Gerät
Lieferumfangtado° Bridge
tado° Heizkörper-Thermostat
kurzes Ethernet Kabel
kurzes USB-A auf Micro-USB Kabel
kompaktes Netzteil
Steckeradapter EU-/UK
viele verschiedene Adapter
Welcome-Guide

Einrichtung und Konfiguration

Um den tado°Funk-Temperatursensor nutzen zu können, muss dieser über die tado° App eingerichtet werden, doch zuvor kann man die Wandhalterung von diesem an die Wand anbringen. Dazu wie bereits erwähnt entweder die Klebestreifen an die vorhergesehenen Punkte anbringen oder bei einer rauen Wand das Ganze auch mithilfe der beiliegenden Dübel und Schrauben befestigen. Ist dies getan, kann man sofern noch nicht geschehen, die kostenlose tado°-App auf das Smartphone herunterladen, welche sowohl auf iOS im AppStore oder bei Android im Google PlayStore zum Download bereitsteht.

tado°
Preis: Kostenlos+
tado°
Preis: Kostenlos

In der tado° App wählt man im unteren Reiter „Einstellungen“ aus, navigiert zum Menüpunkt „Räume & Geräte“ und tippt auf den blauen Button „Gerät hinzufügen“. Daraufhin kommt eine neue Seite, bei der man aus den vorgeschlagenen Produkten der Funk-Temperatursensor auswählt und nun scannt man direkt mit der Kamera des Smartphones den QR-Code auf der Außenseite des Funk-Temperatursensors. Alternativ kann man hier auch den Code in der Innenseite unmittelbar neben dem Batteriefach scannen, denn hier handelt es sich exakt um denselben Code. Ist dies erledigt, startet automatisch der Registrierungsprozess und der tado° Funk-Temperatursensor wird in euer SmartHome Netzwerk eingebunden. Dabei begleitet euch die App Schritt für Schritt durch die restliche Einrichtung und somit sollte dies jeder hinbekommen, da es wirklich sehr einfach ist.

Beachten sollte man hier jedoch, dass einem der Funk-Temperatursensor von tado° nichts bringt, wenn ihr kein Heizkörperthermostat des Herstellers besitzt bzw. nicht einmal die Bridge für die Internetverbindung zu Hause habt. Dies müsst ihr somit direkt z. B. im Starter Kit dazu kaufen oder bereits besitzen. Bei der Einrichtung muss man zudem den tado° Funk-Temperatursensor zu einem Raum zuordnen, indem logischerweise bereits ein Heizkörperthermostat von tado° im Betrieb ist. Außerdem kann man selbstverständlich in einem Raum, indem z. B. gleich drei Heizkörper mit smarten Heizkörperthermostaten von tado° im Einsatz sind, diese alle zusammen einem tado° Funk-Temperatursensor zuweisen, der somit allen Thermostaten seine gemessene Temperatur im Raum mitteilt und diese somit reguliert.

(Einrichtung & Konfiguration: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang und Bedienung

Betätigt man den runden Knopf am tado° Funk Thermometer, leuchten die einzelnen LEDs auf dem Display und zeigen einem die aktuelle Raumtemperatur an. Kurz darauf wechselt diese Anzeige auf die vom Nutzer gewünschte Temperatur und man kann bei Bedarf über die beiden Sensor-Pfeiltasten die Temperatur, die man wünscht, direkt am Sensor in 0,1 °C Schritten individuell einstellen. Dazu muss man dann weder das Smartphone zur Hand nehmen noch zum Heizkörperthermostat an der Heizung laufen. 

Nutzt man das neue tado° Funk Thermometer, kann man die Temperatur über die tado° App noch präziser einstellen, denn dadurch ist dies hier nicht mehr nur in 0,5 °C Schritten, sondern in 0,1 °C Schritten möglich, was eine noch exaktere Einstellung auf die gewünschte Wohlfühltemperatur ermöglicht. Außerdem zeigt die App durch den Einsatz des Funk Thermometer die Raumtemperatur, in denen Räumen, in welchem solch eines eingesetzt wird, ebenfalls in der feineren Abstimmung an und zudem wird hier auch die Luftfeuchtigkeit iim Raum gezeigt.

Sämtliche bereits von den tado° Heizkörperthermostaten bekannte Funktionen bleiben ansonsten selbstverständlich ebenfalls erhalten. Daher kann man in der App weiterhin wie gewohnt Zeitpläne erstellen, sodass man angibt, wann genau welche Temperatur in dem jeweiligen Raum erreicht werden soll und wann diese abgesenkt werden darf. Des Weiteren kann man auch einen der Sprachassistenten verwenden, um die Temperatur zu steuern usw.

(Funktionsumfang und Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Sicherheit

Bei der Funkverbindung des tado° Funk Temperatursensor setzt man auf exakt dieselbe sichere Verbindung wie auch bei den Heizkörper-Thermostaten. Die einzelnen Geräte funken nach dem 6LoWPAN-Protokoll auf einem 868-MHz-Band, was zudem energiesparend sein soll. Die Verbindung der tado° Bridge über den Server erfolgt verschlüsselt via TSL 1.2. Somit sollte das System weitergehen sicher ausgelegt sein, sofern sich tado° hier keine groben Fehler bei der Programmierung erlaubt hat.

Den tado° Funk-Temperatursensor kann man als Nutzer eigenständig zurücksetzen. Dazu muss man die Internet Bridge manuell in den Pairing-Modus versetzen, wie das geht, erfahrt ihr hier. Anschließend betätigt man die Taste am Funk-Temperatursensor für drei Sekunden, sodass auf dem Display das Pairing Zeichen aufleuchtet, nun aber direkt erneut die Taste für drei Sekunden betätigen, sodass nun auf dem Display ein Schraubenschlüssel und Schraubenzieher zu sehen sein sollte. Anschließend navigiert man durch die Pfeiltaste durch das Menü des Displays und tippt solange, bis die Kettenglieder mit einem kleinen Pfeil zu sehen sind. Nun die Taste erneut betätigen und das Pairing wird ausgeführt. Dabei sucht der tado° Funk-Temperatursensor automatisch nach der Bridge und verbindet sich mit dieser, was durch das Symbol der Kettenglieder signalisiert wird.

(Sicherheit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der neuen tado° Funk-Temperatursensor ist eine durchaus nützliche Ergänzung für Besitzer des tado° smartes Heizen Starter-Kit und diejenigen, die mehrere tado° Heizkörper-Thermostate verwenden. Dadurch wird die Messung der Raumtemperatur, welche bisher direkt am Heizkörper gemessen wurde, sinnvoll entkoppelt und fortan im Raum, also am tado° Funk-Temperatursensor gemessen. Sinnvoll ist dieses neue Produkt eigentlich für alle tado° Nutzer mit tado° Heizkörperthermostaten, doch besonders dürfte es für diejenigen interessant sein, die z. B. in einem Raum gleich drei oder mehr Heizkörper haben und alle direkt über dieses Gerät reguliert haben möchten. Das Produkt sorgt für einen echten Komfortgewinn, ist dafür jedoch nicht ganz günstig.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 79,99€ ist der tado° Funk-Temperatursensor kein günstiger Zubehör, sorgt jedoch für eine bessere Temperaturregulierung und einen hohen Komfortgewinn. In diversen Onlineshops ist der Funk-Temperatursensor jedoch bereits etwas günstiger und liegt aktuell bei ca. 69,99€. Dies ist zwar weiterhin nicht günstig, doch da man dieses Produkt nicht in jedem Raum brauchen wird, ist es dennoch interessant. Schließlich macht dies vor allem in einem großen Wohnzimmer oder Wohn-/Esszimmer, indem mehrere Heizkörper vorhanden sind, durchaus Sinn, sofern man hier dann an allen auch ein tado° Heizkörper-Thermostat im Einsatz hat. 

tado° Funk-Temperatursensor

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: tado.com/de

Google Nest Hub (2. Generation)

Vor Kurzem hat Google die 2. Generation des Nest Hub vorgestellt, der auf dem ersten Blick identisch wie sein Vorgänger aussieht. Neuerungen gibt es hier unter anderem bei den Mikros, damit die neue Generation euch noch besser versteht, wurde hier nun noch ein drittes Mikrofon verbaut. Außerdem hat Google etwas am Klang geschraubt, sodass dieser im direkten Vergleich etwas voluminöser klingt. Dadurch resultiert auch das etwas höhere Gewicht, was der Zusätzlichen und leicht veränderten Hardware zu Schulden ist. Zu guter Letzt hat auch der Soli-Sensor denn Einzug in den Nest Hub der 2. Generation erhalten. Dieser Sensor ist unter anderem in der Lage, auf Wunsch den Schlaf der Person, welche vor dem Display schläft, zu analysieren. Sollte dies gewünscht sein, müsste das smarte Display in diesem Fall auf eurem Nachtisch neben euch stehen, denn in der Küche oder dem Esszimmer bringt es euch nichts, sofern ihr nicht vorhabt, in diesen Räumen zu schlafen. Außerdem ermöglicht der Sensor euch den Nest Hub der 2. Generation mithilfe von Gesten zu steuern, wie es z. B. auch im Google Pixel 4 der Fall war. 

Gefällt uns

  • umfangreicher Funktionsumfang dank Display
  • zahlreiche Sensoren
  • sehr guter Sprachassistent

Gefällt uns weniger

  • Klang besser als beim Vorgänger, aber immer noch schwach
  • Schlaftracking eventuell nur 1 Jahr kostenlos
  • kein ZigBee
  • alter Hohlstecker-Anschluss

Google-Store bei Amazon

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Den Nest Hub der 2. Generation liefert Google in einer nahezu identischen Verpackung wie dessen Vorgänger aus, nur dass man hier bei der neuen Generation die Darstellung etwas verändert hat. 

Angefangen an der Vorderseite, hier präsentiert sich der neu Google Nest Hub der 2. Generation mit seinem neuen Interface, bei dem nun mehrere Kacheln gezeigt werden, welche zugleich mehrere Informationen anzeigen. Das Google-Logo und die Bezeichnung des Produktes findet man direkt an derselben Stelle wie beim alten Hub, nämlich oben links, während man nun neue, im unteren linken Rand informiert wird, dass es sich um die 2. Generation des Nest Hub handelt und dieser weiterhin ein 7-Zoll Display besitzt. Zu guter Letzt sieht man in der rechten Ecke noch den bekannten Sprachbefehl für den Google Assistant „Hey Google“, bei dem dieser einem daraufhin die Frage beantwortet oder den Befehle ausführt. 

An der rechten Seite erwähnt Google zahlreiche Funktionen, welche man mit dem Nest Hub der 2. Generation ausführen kann, zu denen zum einen der neue Tageslichtwecker und der neue Schlafsensor zählen. Direkt gegenüber an der linken Seite werden zahlreiche Beispiele aufgezählt, welche man den Google Assistant fragen kann und zudem sind hier einig der wichtige kompatiblen Apps aufgelistet, zu denen Youtube, Netflix, Spotify und einig weitere zählen.

Betrachtet man die Rückseite, wird hier einem ein großes Bild dargestellt, auf dem man den Nest Hub der 2. Generation auf einem Sideboard stehen sieht, jedoch macht er eigentlich aufgrund des neuen Schlafsensors auch weiterhin wie sein Vorgänger auf dem Nachttisch eine sehr gute Figur. Zu guter Letzt findet man an der Unterseite noch die üblichen technischen Anforderungen im klein gedruckten sowie die Farbe des Gerätes und eine Auflistung des Lieferumfangs.

Hebt man den Deckel an, erblickt man direkt den neuen Google Nest Hub der 2. Generation, welcher in der bereits vom Vorgänger bekannten Schutzfolie verpackt wurde. Das Display zeigt dabei nach oben und wird durch die Verpackung bestens geschützt. Entnimmt man den Nest Hub samt Zellulose-Einleger aus der Verpackung, findet man darunter noch eine kleine Kurzanleitung sowie Sicherheitshinweise und das bereits vom alten Nest Hub bekannte 1,50 Meter lange Netzkabel.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Bei der Größe und dem Design hat sich auf den ersten Blick beim neuen Google Nest Hub der 2. Generation nichts gegenüber seinem Vorgänger verändert, dieser nimmt weiterhin eine Standfläche von ca. 180 x 120 mm ein. Auch dieses Modell wird von Google in der Farbe Carbon (mein Modell) und Kreide angeboten. Außerdem setzt Google hier den Trend von recycelten Kunststoff fort und so kommt auch hier wie bereits beim Google Nest Mini und dem Google Nest Audio rund 54 Prozent wiederverwerteter Kunststoff zum Einsatz. 

Durch sein schlichtes Design lässt sich der Nest Hub nahezu überall im gesamten Haus oder der Wohnung platzieren, vorausgesetzt ihr habt am Wunschort eine Steckdose vorhanden, von denen es im Altbau gelegentlich gerne mal knapp zugeht. An der Vorderseite erblickt man direkt das kompakt 7 Zoll (knapp 18 cm) große Touch-Display, um welches weiterhin der knapp 12 mm breite weiße Rahmen verläuft. Hier findet man mittig im oberen Teil den Umgebungslichtsensor sowie zwei der insgesamt drei Mikrofone und eine kleine rote LED. Letzteres zeigt einem dabei direkt an, wenn die Mikrofone stummgeschaltet wurden, von denen das zusätzliche neue Mikrofon vermutlich im Stoff am Fuß integriert wurde, denn im Bereich des Displays konnte ich hier keine neue Öffnung dafür finden.

Der Umgebungslichtsensor passt, wie der Name schon vermuten lässt, die Helligkeit des Displays automatisch an das Umgebungslicht des Nest Hub der 2. Generation an. Die drei verbauten Mikrofone wiederum dienen wohl der wichtigsten Funktion, nämlich der, dass euch der Sprachassistenten im Raum verstehen kann. Damit dies nun noch zuverlässiger funktioniert, hat Google hier wie bei den anderen neuen Sprachassistenten nun auch hier noch ein drittes Mikrofon verbaut. Da Google den eigenen Aussagen nach die Privatsphäre sehr wichtig ist, hat man an der Rückseite des Displays einen Schieberegler integriert, über welchen man mechanisch die Mikrofone Stummschalten kann. Zudem findet man hier neben der Lautstärkeregulierung via Touch am Display auch eine Lautstärkewippe an der Rückseite.

Von hinten betrachtet erblickt man den mit Stoff bespannten Standfuß, indem an der Rückseite der neue Breitbandlautsprecher verbaut wurde, welcher einen kräftigeren Klang erzeugen soll, ob dies auch wirklich so ist, verrate ich euch im weiteren Verlauf des Testberichts. Die Rückseite bzw. der Stoff ist mit dem des Google Nest Audio identisch, sodass es sich beim „Kreide“ Modell um einen hellgrauen und beim „Carbon“ Modell um einen dunkelgrauen Stoff handelt, während das Display bei beiden Modellen in Weiß gehalten wurde.

Der Google Nest Hub wurde sehr schlicht gehalten, sodass man als Laie im ausgeschalteten Zustand vielleicht nicht direkt erkennen würde, dass es sich um ein Produkt aus dem Hause Google handelt. Hier gibt einem nur das sehr kleine und dezent platzierte „G“ an der Rückseite auf dem Standfuß einen kleinen Hinweis, wobei ein Laie hierbei sicherlich nicht direkt auf Google tippen würde. Sehr Schade finde ich persönlich, dass Google hier weiterhin auf denselben Hohlstecker mit dickem Netzteil setzt. Nicht nur ärgerlich, dass hier das Netzteil in der Steckdose sehr klobig ist und bei einer Mehrfachsteckdose gerne direkt mehrere Steckplätze abdeckt, sondern auch, dass man hier immer noch auf diesen sehr exotischen Anschluss setzt, anstelle von USB-C. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Mit der Verarbeitung des Google Nest Hub der ersten Generation war ich bereits zufrieden und da sich hier rein äußerlich nichts Gravierendes verändert hat, bin ich damit auch bei der neuen 2. Generation zufrieden. Klar, hier gibt es noch etwas Luft nach oben, man hätte den Rand des Displays reduzieren können und dabei zugleich das Display vergrößern können oder eben endlich von dem Hohlstecker auf USB-C umstellen können, doch beides stört im Alltag beim Nest Hub der 2. Generation nicht sonderlich.  

Schließlich ist es hier so hat man das Gerät mithilfe des 150 cm langen Kabel erst einmal angeschlossen und aufgestellt, dann bleibt dieses eigentlich auch an diesem Ort und wird nicht umhergetragen. Damit ein sicherer Stand gewährleistet wird, hat Google auch hier wie bei sämtlichen anderen smarten Lautsprechern die komplette Unterseite mit einer weißen Gummischicht versehen, die für ausreichend halt sorgt.  

Der Stoff an der Rückseite fühlt sich soweit ebenfalls sehr gut an, lediglich die matte graue Kunststoffrückseite neigt meiner Meinung zu leicht zum Verkratzen und ist etwas zu anfällig gegenüber fettige Finger. Bei mir z. B. ist es auch hier wie beim Vorgänger schon beim Entfernen der Folie dazu gekommen, dass ich hier teils einige feine Kratzer erkennen konnte.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Sprachassistenten-ArtSprachassistent mit Touch-Display
FarbenCarbon (Grau) und Kreide (Weiß)
Displaygröße7 Zoll (ca. 17,8 cm)
Abmessungen/Gewicht120,4 x 177,4 x 69,5 mm (HxBxT) / Gewicht: 558 Gramm
LautsprecherBreitbandlautsprecher mit 43,5-mm-Treiber (nach hinten gerichtet)
MaterialKunststoff/Stoff
KonnektivitätIEEE802.11 b/g/n/ac (2,4 und 5 GHz) Wireless-Netzwerk, Bluetooth 5, integrierte Chromecast-Technologie und 802.15.4 (bei 2,4 GHz) Thread – Funktionalität noch nicht verfügbar
Stromversorgung15 Watt Netzteil mit einer länge von 150cm
SensorenSoli-Sensor für Motion Sense 
EQ-Umgebungslichtsensor
Temperatursensor
Lieferumfang1x Google Nest Hub (2.Generation)
1x 15 Watt Netzteil (150 cm lang)
1x Kurzanleitung
technische Daten des Google Nest Hub (2.Generation)

Installation und Einrichtung 

Bereits die Einrichtung des ersten Google Nest Hub war wirklich sehr einfach, doch die des neuen ist nochmals etwas einfacher geworden. Um den Google Nest Hub der 2. Generation einzurichten, benötigt man wie für alle Smart Home Produkte aus dm Hause Google die kostenlos Google Home-App. Dies App steht kostenlos im Appstore für iOS-Geräte und im Google Play Store für Android-Geräte zur Verfügung.

Google Home
Preis: Kostenlos
Google Home
Preis: Kostenlos

Zur Einrichtung versorgt man den Google Nest Hub der 2. Generation direkt mit Strom und wartet, bis dieser hochgefahren wurde und den Hinweis anzeigt, dass man die Google Home App herunterladen soll. Dies hatte ich soweit schon zuvor, da ich die App schon für andere Geräte von Google nutze. Neu ist, dass wir direkt im Stadtbildschirm gefragt wird, ob ihr den Nest Hub anrichten wollt, was noch direkter und einfacher den Einrichtungsvorgang startet. Anschließend wählt man in der App, dass man ein neues Gerät einrichten bzw. verbinden möchte und schon sucht die App nach einem neuen Gerät. Ist der Nest Hub gefunden, muss man den QR-Code auf dem Display abscannen und schon richtet man den Hub einfach ein und befolgt hierzu die Anweisungen in der App, bei der man dann z. B. den Aufstellungsort (Raum) angibt, indem der Nest Hub aufgestellt wird. Während der Einrichtung müsst ihr auch kurz euer WLAN-Netzwerk auswählen, das Passwort wiederum, übermittelt automatisch euer Smartphone und sobald danach die Verbindung erfolgreich hergestellt wurde, macht der Google Nest Hub automatisch ein Firmwareupdate auf die neuste Software.

In dieser Zeit darf man auf dem Smartphone den Google Assistant für den Nest Hub einrichten. Dazu muss/darf man hier einigen Zugriffsberechtigungen zustimmen und kann Voice-Match einrichten, sodass der Nest Hub der 2. Generation bzw. der darin integrierte Google Assistant automatisch weiß, dass ihr einen Befehl ausgesprochen habt und nicht der/die Partner/-in bzw. die Kinder einen Befehl gegeben bzw. ausgesprochen haben. Danach wird man gefragt, ob man einen der kompatiblen Musikdienste mit dem Google Nest Hub der 2. Generation verknüpfen möchte. Hierbei steht Spotify, Youtube Music, Google Play Musik, Deezer und inzwischen auch Apple Music zur Auswahl. Im nächsten Schritt folgen dann noch die Streaming-Dienste wie Maxdom, Amazon Prime und Netflix, welche man dann ebenso wie die verknüpften Musikdienste direkt über den Nest Hub via Sprachbefehl anhören bzw. anschauen kann. 

Im weiteren Verlauf der Einrichtung kann man dann den Dienst Google Duo einrichten, sodass man mit anderen mit dem Dienst kompatiblen Produkten telefonieren kann (in diesem Fall dann aber nur im Audio-Format, da keine Kamera verbaut ist). Anschließend werdet ihr noch gefragt, ob der Nest Hub im Standby-Modus Bilder eurer Galerie, die ihr ausgewählt hab, anzeigen soll, also quasi ähnlich eines digitalen Bilderrahmens.

Zu guter Letzt kann das neue Schlaftracking, welches über den neuen Soli-Sensor aufgezeichnet wird, auf Wunsch aktiviert werden und man wird noch ausführlich auf dessen Funktion hingewiesen. Diese soll laut den Angaben in der App auch das Schnarchen usw. aufzeichnen und wird mit Google Fit synchronisiert. Dabei muss man dann auch einen Schlafrhythmus einstellen, wodurch ihr dann morgens durch den Tageslichtwecker sanft aus dem Schlaf geholt werdet. Für das Schlaftracking zeigt euch danach der Nest Hub noch, wie die neuen Funktionen funktionieren und auf was man dabei genau achten sollte.

(Installation & Einrichtung: 4 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Würde man beide Google Nest Hub Generationen nebeneinanderstellen, dann würde ein Laie den kleinen Äußerlichen unterschied, unter Umständen gar nicht feststellen. Neu ist hier nämlich das nahtlosere Design des Displays, da beim Nest Hub der 2. Generation die graue Lippe rund und um das Display verschwunden ist. 

Im Inneren hat sich dagegen etwas mehr getan, denn hier hat man nun einen 43,5 mm großen Breitbandlautsprecher verbaut, der laut Google einer Steigerung des Basses von 50 Prozent gegenüber dem Vorgängermodell bieten soll. Dies war auch zwingend erforderlich, denn der Nest Hub der 1. Generation klang insgesamt doch sehr höhenbetont und von Bass konnte man hier nicht wirklich reden. Auch der interne Prozessor wurde verbessert und so werkelt im Inneren nun ein Quad-Core-ARM-CPU mit 64 Bit und 1,9 GHz, sodass Befehle insgesamt etwas schneller ausgeführt werden. Dennoch habe ich hier im Test teils festgestellt, dass alles noch minimal verzögert abläuft, was jedoch hoffentlich via Software-Updates verbessert wird.   

Der Nest Hub der 2. Generation hat zahlreiche Funktionen, die man zum Teil jedoch bereits auch in der 1. Generation geboten bekam, aber es gibt auch einige neue Funktionen doch der Reihe nach. Beim Nest Hub der 2. Generation kann man den Übersetzungsmodus nutzen, hat die Möglichkeit, direkt am Nest Hub Filme und Serien via Netflix und Co. anzusehen, kann Smarthome-Geräte steuern, einfach Musik hören, YouTube Videos ansehen, Nachrichten, die auf dem Smartphone eingehen, lesen und selbstverständlich all das tun, was man auch mit einem anderen Produkt mit integriertem Google Assistant machen kann. Zudem kann der Nest Hub selbstverständlich als digitaler Fotorahmen verwendet werden, was bei diesen Produkten, also Smart-Speaker mit großem Display sehr beliebt ist. 

Neu ist beim Google Nest Hub 2 gegenüber dessen Vorgänger, dass man nun dank des neuen Soli-Sensors den eigenen Schlaf aufzeichnen kann, sofern man diese Funktion aktiviert hat und diesen auf den Nachtisch neben dem Bett platziert. Dabei nutzt der Nest Hub die drei Mikrofone und den neuen Soli-Sensor, bei dem es sich um ein Radar handelt, um den Schlaf der Person vor dem Display zu analysieren. Außerdem werden zudem noch der EQ-und Umgebungslicht- und ein Temperatursensor dazu verwendet, um euch unter anderem am Morgen, sobald ihr von dem sanft weckenden Tageslichtwecker geweckt worden seid, mit den Daten, die aufgezeichnet wurden, zu versorgen. Zudem werden diese sofern vorhanden mit Google Fit synchronisiert, bei dem es sich um eine App handelt wie bei Apple die App Namens „Health“, in der sämtliche Daten wie der Puls usw. der über kompatible Geräte aufgezeichnet wird, übertragen werden. Sleep Sensing, wie das Aufzeichnen des Schlafes bei Google genannt wird, verwendet Motion Sense und erkennt, wenn ihr euch in der nachts bewegt, schnarcht oder hustet und dies erfahrt ihr dann am nächsten Morgen ebenfalls. 

Weitere neue Funktionen des Google Nest Hub der 2. Generation ist die Gestensteuerung, welche ebenfalls durch den Soli-Sensor erkannt wird. Dadurch kann man z. B. durchs Heben der flachen Hand vor das Display die Musikwiedergabe stoppen. Dabei sendet der Radar (Soli-Sensor) sogenannte elektromagnetische Welle ab, welche dann auf die Hand, die vor das Display gehalten wird, treffen und dadurch kann der Sensor erkennen, was für eine Geste es ist und führt den entsprechenden Befehl aus. Dabei ist es jedoch sehr wichtig, dass ihr die Geste schnell ausführt, also mit eurer Hand schneller auf das Display zukommt. Ansonsten wird der Befehl nicht erkannt, was auch gut ist, denn sonst würde jedes Mal, wenn ihr mit der Hand am Display vorbeikommt, die Musik angehalten werden. 

Zu guter Letzt beherrscht der neue Nest Hub noch das Netzwerkprotokoll Thread, welches z. B. auch beim HomePod mini zum Einsatz kommt. Damit kann man später smarte Geräte noch einfacher verbinden und steuern. Die Betonung liegt hier jedoch bei Später, denn hier handelt es sich aktuell nur um eine Vorbereitung, die Funktion ist aktuell noch nicht freigeschaltet. Google Duo-Anrufe sind wie beim Vorgängermodell weiterhin möglich, aufgrund der fehlenden Kamera am Nest Hub bleibt euer Bild jedoch bei eurem Gegenüber leer, während ihr eure Gesprächspartner/-in sehen könnt.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Display und Lautsprecher

Das Display des Google Nest Hub der 2. Generation ist unverändert und somit weiterhin 7-Zoll groß. Ebenso beträgt die Auflösung weiterhin 1024 x 600 Pixel, was einer Pixeldichte von 170 PPI entspricht. Das ist natürlich weiterhin kein gestochen scharfes Display, doch für die alltäglichen Anwendungen, welche man mit dem Google Nest Hub tun kann, absolut ausreichend. Man kann hier zwar wie erwähnt auch Filme oder Serien über Netflix usw. ansehen, doch aufgrund des doch sehr spiegelnden Displays und dessen Größe vermute ich, dass dies nicht jeder machen wird, sondern lieber den Fernseher oder ein Tablet zur Hand nimmt.  

Der Displayrand ist weiterhin rund um das Display relativ breit gehalten, was mich zwar schon beim Vorgänger etwas gestört hat, doch da dies bisher noch kein anderer Hersteller bei diesen Geräten besser gemacht hat, lasse ich dies nicht negativ in die Rezension einfließen. 

Beim Aufstellort solltet ihr beim Nest Hub weiterhin darauf achten, dass sich hier keine direkte Lichtquelle gegenüber befindet, wie z. B. ein Fenster oder eine Lampe. Diese Dinge würden sich nämlich teils sehr im Display spiegeln, was je nachdem, was ihr mit dem Nest Hub machen möchtet, etwas stören könnte. Ansonsten lässt sich das Display dank einer hohen max. Helligkeit gut ablesen und passt sich dank Helligkeitssensor immer dem aktuellen Umgebungslicht an.

Beim Lautsprecher verspricht Google bei max- Lautstärke eine Verbesserung des Basses um 50 % gegenüber dem Vorgängermodell. Der Lautsprecher ist weiterhin nach hinten gerichtet, somit finde ich dies weiterhin nicht optimal gelöst, denn wenn der Treiber nach vorne gerichtet wäre, würde das gesamte Klangbild besser zum Hörer kommen. Bei uns, wo der Nest Hub in der Küche auf der Kücheninsel steht, ist dies zwar wiederum gut, da so der Klang in die Richtung Wohn-/Esszimmer gerichtet wird, doch dies ist nicht bei jedem von Vorteil. 

Viel hat sich klanglich leider jedoch nicht getan, der Klang ist zwar ausreichend, mehr aber auch nicht. Für die dezente Beschallung im Schlafzimmer oder im Büro auf dem Schreibtisch reicht der solide Klang zwar aus, aber bei der allgemeinen Musikwiedergabe sind viele andere reinen Lautsprecher deutlich besser geeignet. Das Klangbild klingt zwar allgemein voluminöser und der Bass ist wirklich kräftiger, aber da dieser beim Vorgänger echt sehr mager war, sind 50 % Steigerung nicht gerade viel.

(Display und Lautsprecher: 3,5 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Der neue Google Nest Hub lässt sich weiterhin nicht manuell oder via Sprachbefehl abschalten. Sodass dieser, sofern dieser permanent am Stromnetz angeschlossen ist, auch Strom verbraucht. Sagt man hier „Hey Google schalte das Display aus“, dann wird zwar das Display auf den ersten Blick abgeschaltet, jedoch merkt man dann schnell, dass es nur sehr stark abgedunkelt wurde. Ausschalten lässt sich der Google Nest Hub nur, wenn man diesen vom Stromnetz trennt.

Das Netzteil, welches Google hier mit im Lieferumfang beilegt, liefert eine maximale Leistung von 15 Watt. Im Stand-by-Modus benötigt der Google Nest Hub der 2. Generation im Schnitt etwas über 3 Watt (bei 100 % Helligkeit). Im alltäglichen Gebrauch hab ich mit meinem Stromkostenmessgerät einen Wert von 4 bis 5 Watt erreicht. Sodass der Stromverbrauch aufgrund der neuen Sensoren, zusätzlichen Mikros und des neuen Treibers minimal gestiegen ist.

Hier eine kleine Tabelle, welche zeigt, was der Google Nest Hub (2.Generation) im Einsatz im Stand-by und durchschnittlichen Betrieb verbraucht.

pro Tag0,10 kWh/ bei 24 h im Standby-Betrieb0,15 kWh/ beim alltäglichen Betrieb (realistischer Wert)
in der Woche (7 Tage)0,67 kWh/ bei 24 h im Standby-Betrieb0,90 kWh/ beim alltäglichen Betrieb (realistischer Wert)
im Monat (4 Wochen) 2,69 kWh/ bei 24 h im Standby-Betrieb4 kWh/ beim alltäglichen Betrieb (realistischer Wert)
im Jahr34,94 kWh/ bei 24 h im Standby-Betrieb45 kWh/ beim alltäglichen Betrieb (realistischer Wert)

(Stromverbrauch: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Nest Hub der 2. Generation bietet Google den Nachfolger des ersten Sprachassistenten mit Display an. Dieser wurde teils mit neuen Funktion und Verbesserungen versehen, welche die neue Generation zwar besser, aber nicht perfekt machen. 

Man kann mit diesem Produkt natürlich mehr machen als mit einem reinen Sprachassistenten ohne Display, doch diese Stärken reizt Google meiner Meinung nicht ganz aus. Hier hätte man das Gerät noch etwas größer bauen können, damit ein besser Klang geboten wird und zudem wäre eine Kamera wünschenswert, sodass man bei Google-Duo usw. auch dem gegenüber ein Live-Bild liefern kann. Zudem sollte man endlich vom Hohlstecker auf USB-C umrüsten, denn dieser Anschluss ist aktuell die Zukunft und leichter bei einem defekt zu ersetzen.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 99,99 € ist der Google Nest Hub (2. Generation) günstiger als das Vorgängermodell zu seinem damaligen Marktstart und zudem auch das aktuell günstigste smarte Display. Knapp dahinter folgt hier erst der Amazon Echo Show 8 mit knapp 130€ (UVP). Der Preis des Nest Hub ist hier bisher sehr stabil, sodass die UVP auch aktuell noch der Bestpreis ist. 

Zwar wurde der Google Nest Hub 2. Generation gegenüber seinen Vorgänger verbessert, doch dennoch hat dieser weiterhin ein paar schwächen. Als Rezept-Assistent, der mir zudem meine Playlist beim Kochen und Backen abspielt, eignet sich dieser zwar wunderbar, doch um ein großes Zimmer zu beschallen, fehlt diesem einfach das Volumen. Dafür kann die neue Generation nun via Gesten gestreut werden, was überraschend gut funktioniert hat und er kann durch den Soli-Sensor und seinen Mikros den Schlaf sehr gut aufzeichnen. Jedoch müsste ich mich somit zwei Geräte kaufen, da ich diesen zu Schade finde, um ihn nur auf dem Nachtisch stehen zu haben, um meinen Schlaf aufzuzeichnen und unter dem Tag dann wiederum in die Küche zu tragen und dort anzuschließen. Außerdem vermisse ich hier eine Kamera, die ich z. B. bei Google-Duo usw. nutzen könnte, denn hier liefern andere Hersteller bei einem geringfügig höheren Preis ein besseres Gesamtpaket.

Google-Store bei Amazon

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: store.google.de

Teufel Supreme On

In aller Kürze

Der Teufel Supreme On überzeugt im Test mit einer hochwertigen Verarbeitung und einem schönen Design. Zudem gefällt mir die Steuerung über den kleinen Joystick sehr gut, erspart man sich doch das lange Suchen der vielen seitlichen Tasten oder Fehleingaben, welche häufig bei einer Touch-Bedienung vorkommen. Klangtechnisch zeigt Teufel auch hier erneut, was einen guten Klang ausmacht, der in vielen Musik-Genres positiv überzeugen kann. Trotz Aluminiumgehäuse ist der On-Ear Kopfhörer überraschend leicht und lässt sich für den Transfort kompakt zusammenklappen. Meiner Meinung nach ein gelungener On-Ear Kopfhörer von Teufel, der zudem in überraschend vielen Farbvarianten erhältlich ist.

Gefällt uns

  • bequemer Tragekomfort
  • einfache Bedienung
  • bis zu 30h Akkulaufzeit
  • kraftvoller Klang
  • Schnellladetechnologie
  • Design

Gefällt uns weniger

  • Preisklasse vergleichbar mit Kopfhörern mit ANC
  • je nach Brillengestell auf Dauer etwas unangenehm

Teufel Supreme On

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Teufel liefert seine Produkte schon lange Zeit in einem neutralen, ungebleichten Karton aus, welcher mit dezenten Informationen über das jeweilige Produkt versehen wird. Dies ist soweit auch absolut logisch, schließlich bietet Teufel die hauseigenen Produkte nicht in normalen Läden an, sondern nur in den eigenen Stores und im Online-Shop. Somit zieren die äußeren Flächen der kompakten Verpackung des Teufel Supreme On die üblichen Informationen, zu denen die Teufel-Logos, der Produktname, einige technischen Details (Gewicht, Maße usw.) und die Farbe des Kopfhörers zählen.

Beim Aufklappen der Verpackung erblickt man direkt den Teufel Supreme On, der hier zum Schutz in eine Kunststofffolie geschoben wurde. Inzwischen hat mir auch Teufel bei den letzten Produkten gezeigt, dass einem das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit bei der Verpackung wichtig ist, sodass man auch hier weniger Kunststoff einsetzt. Der Einleger, der nämlich sonst häufig aus Kunststoff gefertigt war, besteht hier nun aus demselben Material wie der Rest der Verpackung, nämlich aus Kartonage. Unter diesem Einleger ist eine zusätzliche kleine Schachtel verstaut, die schon anhand der Beschriftung verrät, dass sich darin die Zubehörteile des Teufel Supreme On befinden. Somit findet man darin neben dem weichen Kopfhörer-Beutel, in welchen man den Supreme On samt Zubehör verstauen kann, auch ein 1,20 Meter langes 3,5 mm Klinkenkabel mit einer Multifunktion-Tasten-Fernbedienung und ein ca. 1 Meter lange USB-A auf USB-C Ladekabel, von denen das Klinkenkabel in derselben Farbe galten wurde, wie man den Kopfhörer gewählt hat. Beide Kabel sind hier nochmals in einem kleinen Kunststoffbeutel verpackt, was man sich jedoch meiner Meinung nach hätte sparen können, denn diese Dinge hätte man direkt in dem Beutel für den Kopfhörer oder einfach so in der Kartonage verstauen können.

Zu guter Letzt liegt im Boden der Verpackung noch eine ausführliche Bedienungsanleitung bei, welche einem jederzeit weiterhilft, wenn man Probleme hat oder etwas im Bezug der Bedienung nicht verstehen sollte.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Supreme On wagt Teufel etwas Neues, denn dieser Kopfhörer ist anders als die bisherigen Kopfhörer deutlich auffälliger und moderner angehaucht und wird nicht mehr nur in Schwarz und Weiß angeboten. Nun stehen wie bereits beim neuen Teufel Motiv Go Bluetooth-Lautsprecher auch etliche Farben zur Auswahl. Die da wären: Night Black, Sand White, Space Blue, Moon Gray, Ivy Green und Pate Gold handelt. 

Der Teufel Supreme On ist außerdem ein Leichtgewicht, denn mit nur 176 Gramm ist dieser nur minimal schwerer als der komplett aus Kunststoff gefertigte Teufel Airy On-Ear Kopfhörer. Bis auf den Ring an der Außenseite von beiden Ohrmuscheln ist der Kopfhörer komplett in der Farbe gehalten, die man gewählt hat. Die Farbe des Ringes unterscheidet sich hier je nachdem, welches Modell man gewählt hat. Ist die Farbe heller, ist dieser silber und bei dunkleren Farben in einem dunkelgrauen Farbton gehalten.

Die Aufhängung der Ohrbügel besteht beim Teufel Supreme On aus Aluminium, genauso wie der Teil der Klappscharniere. Dadurch kann man den On-Ear Kopfhörer sehr kompakt zusammenklappen, sodass dieser platzsparend zusammen mit dem Ladekabel usw. in dem beiliegenden Transportbeutel verstaut werden kann. Im Inneren des Kopfbügels verläuft wie bei allen On-/Over-Ear Kopfhörern ein Federstahl-Kern, welcher eine 11-stufige Bügelverstellung bietet und zudem für einen angenehmen Anpressdruck sorgt. 

Überraschend für mich ist, dass man trotz der großen freien Fläche, die an den beiden Ohrmuscheln-Außenseiten vorhanden sind, nicht dafür genutzt wurden, das große bekannte Teufel-Logo hier aufzubringen. Hier hat man sich schließlich auch gegen eine Bedienung via Touch entschieden, sondern setzt auf die Präzision eines Joysticks, auf den ich später noch eingehen werde. Somit handelt es sich beim Supreme On um einen dezent gehaltenen On-Ear Kopfhörer, bei dem lediglich an beiden Enden des Kopfbügels ein Hochglanz „Teufel“-Schriftzug auf dem matten Kunststoff eingelassen wurde. Was mir bereits bei einigen Lautsprechern von Teufel gut gefallen hat, wurde nun auch im ersten Kopfhörer integriert, denn beim Teufel Supreme On hat das schicke angenähte Etikett Einzug erhalten, welches man hier an der linken Seite findet. Damit möchte Teufel auf die neue Kopfhörer-Serie hindeuten, denn auf diesem Etikett steht „Supreme“.

Der Kopfbügel wurde mit einem schönen Textilstoff überzogen, während die Innenseite wie auch die Ohrpolster mit einem Kunstleder versehen wurden. Unter diesem Kunstleder findet man, wie üblich die angenehm weiche Memory-Foam Polsterung. Der Innenseite des Kopfbügels gilt hier ebenfalls ein genauer Blick, denn diese wurde hierbei zu den beiden Enden hin mit einer eingelassenen Wabenstruktur versehen und in der Mitte mit einem Teufel Logo. 

Das Design des Teufel Supreme On gefällt mir soweit sehr gut, denn es handelt sich um ein sehr modernen und zugleich schlichten On-Ear Kopfhörer. Sämtliche Firmenlogos sind nicht aufdringlich platziert, sondern nur beim direkten Betrachten zu erkennen. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Teufel Supreme On ist soweit sehr gut, hier gibt es nur einen Punkt, welchen ich bemängeln kann, jedoch durchaus an meinem Vor-Serienprodukt liegen kann. Bei meinem Kopfhörer ist es nämlich so, dass der linke Scharnier etwas mehr Spiel hat als die andere Seite. Dies stört im täglichen Einsatz jedoch nicht und sollte bei den Geräten für die Endkunden nicht mehr der Fall sein.

Die Kombi aus Aluminium, Kunststoff und Textil gefällt mir beim Supreme On sehr gut und dank den beiden beweglich gelagerten Ohrmuscheln und des flexible Kopfbügels passt sich der Kopfhörer wunderbar an den Kopf an. Außerdem ist der Kopfhörer wie der Teufel Airy On-Ear Kopfhörer fallgeprüft, was bedeutet, dass dieser einen Sturz aus 1,5 Meter problemlos überstehen kann. Klar gilt jedoch auch hier wie beim Airy, wenn er blöde im Freien auf den Asphalt oder Bordstein fällt, hat er sicher irgendwo eine Schramme, aber das ist bei jedem anderen Kopfhörer ebenfalls der Fall.

Dank des neuen Steuer-Joysticks ist die Bedienung voll und ganz über den Kopfhörer möglich, sodass man das Smartphone bei der Bedienung getrost in der Hosentasche lassen kann. Hierbei kommt es zudem nicht so sehr zu Fehlbedienungen, wie es bei Touch der Fall wäre und man muss hier nicht so lange die gewünschte Taste suchen, wie es sonst oftmals der Fall ist. 

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOn-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth-Kopfhörer (Bluetooth 5) mit ShareMe-Funktion
FarbeSpace blue; weitere Farben: Sand white, Night black, Moon gray, Ivy green und Pale gold
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: bis zu 30 Stunden
Ladezeit: 2 Stunden
Schnellladefunktion: 15 Minuten für 60 Minuten Musikwiedergabe.
Gewicht 176 g
MaterialKunststoff/Aluminium/ Textil
KonnektivitätBluetooth 5.0
LieferumfangSupreme On Kopfhörer
1,20 Meter langes 3,5mm Klinkenkabel (blau)
1 Meter langes USB-C-Ladekabel
Kopfhörer-Beutel
Technische Daten des Teufel Supreme On

Tragekomfort

Beim Teufel Supreme On handelt es sich, wie schon dessen Bezeichnung vermuten lässt, um einen On-Ear Kopfhörer. Daher liegt dieser direkt auf den Ohren auf und besitzt kleinere Ohrmuscheln (65 mm) als ein Over-Ear Kopfhörer, der mit seinen größeren Ohrmuscheln und meisten dickeren Polstern die Ohren umschließt. 

Durch den flexiblen Kopfbügel und des geringe Anpressdruckes, der durch die Ohrpolster aus Memory-Foam und Kunstleder resultiert, drückt bei dem Teufel Supreme On selbst nach mehreren Stunden nichts und dies angeblich selbst bei Brillenträgern. In der Realität ist dies jedoch sehr von den Bügeln eurer Brille abhängig und im direkten Vergleich hat mit der Teufel Airy On-Ear Kopfhörer in der Kombination mit einer Brille besser gefallen. Ohne Brille wiederum hat der Supreme On selbst beim Joggen sehr gut gehalten, wodurch ich behaupten kann, dass es sich hierbei um ein On-Ear Kopfhörer handelt, den man auch im Sportstudio usw. tragen könnte.

Versehentlich ist es mir beim Aufsetzen passiert, dass ich den Kopfhörer falsch herum aufgesetzt habe, sodass die linke Ohrmuschel rechts und die rechte Ohrmuschel links auf dem Ohr aufgelegen war. Hierbei hatte ich das Gefühl, dass sowohl der Anpressdruck als auch der Tragekomfort nochmals minimal besser waren. Ist zwar etwas komisch, warum dies so ist, jedoch ist der Tragekomfort wie bereits erwähnt auch schon beim richtigen Tragen ganz gut. Als Linkshänder könnt es doch von Vorteil sein, den Kopfhörer andersherum aufzusetzen, warum verrate ich euch im nächsten Punkt „Bedienung“.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Teufel setzt beim Supreme On auf die Steuerung via Joystick, was nichts Unbekanntes und neu Erfundenes ist, sondern mir persönlich bereits vom Marshall Mid ANC bekannt war. Dabei kann man diesen kleinen Joystick in vier Richtungen bewegen und drücken, sodass man je nachdem in welche Richtung man diesen betätigt, verschiedene Befehle ausführt. Für mich ist dies das beste Bedienkonzept, da man sich zum einen das mühsame Ertasten der vielen ähnlichen Tasten an den Ohrhörern spart und es zu keinen Fehleingaben wie bei der Touch-Bedienung kommt.

An der linken Seite des Teufel Supreme On gibt es neben der mittig nach unten gerichteten 3,5 mm Klinkenbuchse ein nach vorne gerichtetes Mikrofon für Telefonate usw. sowie eine nach hinten ausgerichtete USB-C Ladebuchse und direkt daneben der leicht vertiefte Power-Button inkl. Status-LED. Über diesen Knopf schaltet man durch 2 Sekunden gedrückt, halten den Kopfhörer ein-/ aus oder kann auch durch Zweimaliges betätigen, den Bluetooth-Kopplungsmodus aktivieren. Die kleine Status-LED gibt Informationen über den Batterie-/Ladezustand des Supreme On. Direkt nach dem Einschalten zeigt einem die LED nämlich direkt den Ladestand des Akkus an. Dabei steht ein durchgängiges weißes Aufleuchten für 3 Sekunden dafür, dass die Kapazität des Akkus noch hoch ist (45 – 100 %, dasselbe in Gelb leuchtend bedeutet mittlere Kapazität (21 – 44 %), während rot pulsierend eine niedrige Kapazität anzeigt (11 – 20 %) und sobald die LED schnell rot aufblinken sollte, ist der Akku nur noch gering (1 – 10 %). Spätestes dann sollte man den Akku aufladen, denn sobald sich der Akku nach dem roten Licht ausschaltet, ist der Akku zu leer.  

Die rechte Ohrmuschel beherbergt den besagten und von mir bereits groß gelobten Joystick. Darüber kann man durch dessen betätigen, also dann, wenn man diesen drückt, die Musikwiedergabe pausieren oder fortsetzen. Drückt man den Joystick wiederum nach oben, sprich nach hinten, dann wird die Lautstärke der Musik stufenweise erhöht oder solange, bis man den Joystick nicht mehr in diese Richtung drückt hält. Um die Lautstärke wiederum zu verringern, drückt man den Joystick nach unten bzw. nach vorne. Um den aktuell wiedergegebenen Musiktitel zu überspringen, betätigt man den Joystick nach rechts, also nach außen und sobald man dies in die entgegengesetzte Richtung macht, spielt man den vorherigen Titel erneut ab. Das in der Bedienungsanleitung beschriebene vor-und zurückspulen klappt bei mir in Verbindung mit meinem iPhone und Apple Music jedoch leider nicht, jedoch nutze ich diese Funktion sowieso nicht. 

Über den Teufel Supreme On kann man jedoch nicht nur die Musik steuern, sondern auch den Sprachassistenten aktivieren und Telefonieren. Sofern man, während man den Kopfhörer verwendet, auf den Sprachassistenten zugreifen möchte, drückt man zweimal den Joystick, was jedoch nur geht, wenn man gerade nicht telefoniert. Sobald ein Anruf eingeht, wird eure Musik automatisch angehalten und wieder am selben Punkt fortgesetzt, sobald man aufgelegt hat. Geht gerade ein Anruf ein, kann man diesen durch einmaligen betätigen des Bedienknopfes annehmen und ablehnen, wenn man diesen zweimal drückt.

Dank der Funktion Smart-Pause wird die Musik automatisch pausiert, wenn ihr den Kopfhörer absetzt und wieder fortgesetzt, wenn dieser wieder aufgesetzt wird. Dies gelingt Teufel dadurch, dass man hier im Kopfhörer Annäherungssensoren verbaut hat, die erkenne, ob man den Kopfhörer trägt oder nicht. Diese Funktion kann jedoch in der App oder via Tastenkombination deaktiviert werden, sofern diese von euch nicht gewünscht wird. Meiner Meinung nach ist diese Funktion jedoch sehr praktisch, da diese durchaus dabei hilft, Akkukapazität einzusparen.

Vorhin habe ich kurz erwähnt, dass es von Vorteil sein kann, als Linkshänder den Kopfhörer verkehrt herum aufzusetzen. Dies liegt daran, dass der Joystick an der rechten Ohrmuschel platziert wurde und so als Linkshänder etwas umständlich zu bedienen bzw. zu erreichen ist. Daher kann es meiner Meinung nach von Vorteil sein, den Kopfhörer verkehrt herum aufzusetzen. 

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun zum Wohl wichtigsten Themen eines Audio-Produktes, dem Klang. Diesen habe ich ja zu Beginn des Testberichtes bereits gelobt, doch nun möchte ich diesen hier natürlich ausführlich erläutern.  

Doch der Reihe nach zuvor Beginnen wir wie gewohnt mit den technischen Details. Hierbei setzt Teufel auf die bereits bewährten 40-mm-Linear-HD-Treiber, welche mit einem leichten Neodym-Magneten und einer verkupferten Aluminiumschwingspule angetrieben werden. Dieses Setup kam so bereits im Teufel Airy On-Ear Kopfhörer zu Einsatz und hatte hier bereits trotz eines geringeren Volumens der Ohrmuscheln positiv überzeugen könne. Hier beim Teufel Supreme On steht dem Setup noch etwas mehr Gehäusevolumen zur Verfügung, sodass sich dies positiv auf den Klang auswirken sollte. Den Frequenzgang gibt man wiederum mit guten 10 – 20.000 Hz (Webseite) an, während man in der Bedienungsanleitung von 20 Hz bis 20.000 Hz spricht, die Nennimpedanz beträgt wiederum 26 Ohm, sodass der Kopfhörer bei sämtlichen Zuspiel-Geräten einen lauten Output bietet. Damit eine qualitativ und verlustfreie Musikwiedergabe unterstützt wird, unterstützt der Teufel Supreme On sowohl aptX für Android- und AAC für Apple Devices.

Für Teufel typisch punktet der Supreme On mit einer knackigen und druckvollen Basswiedergabe. Die Mitten sind griffig, verstecken sich meiner Meinung nach jedoch etwas zu sehr hinter den kräftigen Bässen. Den Höhen geht es hier zwar ähnlich wie den Mitteln, aber anders als die Mitten können diese sich mit einer sauberen Klangwiedergabe behaupten und sorgen für eine gute, transparente Raumabbildung. Die Wiedergabe des Klangbilds ist im Bluetooth-Modus allgemein frisch und unaufdringlich, jedoch kann ich davon bei der Wiedergabe mit Kabel nicht reden, denn über das Klinkenkabel, sofern man dieses überhaupt noch nutzt, überzeugt der Teufel Supreme On leider nicht ganz so sehr, hier fand ich die Abstimmung etwas verwaschen. 

Klanglich kann Teufels Supreme On zwar bei vielen Musik-Genres verwendet werden, doch gefallen hat mir der Kopfhörer vor allem bei Musik, die von einem kräftigen Bass profitiert, zu der Rock und Pop zählen. Ebenso hat mir die Stimmwiedergabe gut gefallen, sodass ich den Kopfhörer sehr gerne genutzt habe, um darüber einige Podcasts anzuhören.

Beim Telefonieren war ich im Test mit dem Supreme On soweit sehr zufrieden, das integrierte Mikrofon sorgt soweit für eine sehr gute Sprachqualität. Beim Ansehen von Videos und Filmen konnte ich zudem keine Verzögerungen feststellen, sodass die Latenz hier ebenfalls sehr gering ist.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Mit der Teufel Headphones App für iOS und Android bietet Teufel fortan die Möglichkeit, einige Einstellungen an den Kopfhörern vorzunehmen. Hier kann man dann unter andrem im Equalizer einen der folgenden Presets auswählen: Neutral, Klassik, Rock und Techno. Außerdem kann man auch ein benutzerdefiniertes Preset erstellen, was über die App auf den Kopfhörer übertragen wird und somit auch ohne die App genutzt werden kann.

Teufel Go
Preis: Kostenlos
Teufel Go
Preis: Kostenlos

Zudem wird es darüber ermöglicht, einige weitere Feinabstimmungen vorzunehmen, sodass man die automatische Pausenfunktion beim Abnehmen der Kopfhörer de-/aktivieren oder den Timer für die automatische Abschaltung bestimmen kann. 

(App: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Zubehör

Neben dem Supreme On ist im Lieferumfang ein Transportbeutel aus Stoff mit Kordelzug enthalten. Dieser macht soweit einen guten Eindruck und sorgt dafür, dass darin der Kopfhörer inkl. der Zubehör verstaut werden kann und gut geschützt werden. Außerdem hat Teufel noch ein 1,20 Meter langes 3,5 mm Klinkenkabel mit einer Multifunktion-Tasten-Fernbedienung und ein ca. 1 Meter lange USB-A auf USB-C Ladekabel mit in die Verpackung gepackt.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

Bluetooth & Signalqualität

Bei der Verbindung zwischen Kopfhörer und Zuspielgerät setzt man beim Supreme On auf das aktuelle Bluetooth 5.0, bei dem im Test eine gute Verbindung sowohl zu iOS- als auch Android Gräten geboten wird. Die Verbindung der Geräte erfolgt beim ersten Mal sehr einfach und schnell, da sich die Kopfhörer nach dem Einschalten direkt im Kopplungsmodus befinden. Anschließend muss man wie von allen Bluetooth-Geräten gewohnt in die Einstellung ins Smartphone navigieren und hier die Kopfhörer „Teufel Supreme On“ auswählen. Anschließend sind die beiden Geräte miteinander gekoppelt und die Ohrhörer verbinden sich nach dem Einschalten fortan automatisch mit dem Smartphone. Die noch einfacher und schnellere Verbindung erfolgt über NFC, was jedoch vom Zuspielgerät unterstützt werden muss, was bei Apple leider nicht der Fall ist.

Im Praxistest bietet der Teufel Supreme On zum Smartphone (bei mir ein iPhone 11 Pro Max), eine stabile Reichweite und unterbrechungsfreie Musikwiedergabe bzw. Verbindung. Die Reichweite liegt indoor bei knapp 12 Metern und outdoor war nach gut 30 Metern Schluss. Allesamt sehr gute Werte, die sich absolut sehen lassen können. Bei der Wiedergabe via Bluetooth profitieren Android- und Apple-User, denn hier wird sowohl der aptX- als auch der AAC-Codec unterstützt, welches eine Musikübertragung in nahezu CD-Qualität ermöglicht.

Der Teufel Supreme On unterstützt die neue Share-Me-Funktion aus dem Hause Teufel. Somit können zwei Kopfhörer völlig kabellos mit einem Smartphone verbunden werden, sodass jeder für sich mit dem eigenen Kopfhörer einen Film auf Netflix am Smartphone ansehen können. Vorausgesetzt, beide haben denselben Kopfhörer. Die Party-Funktion wiederum ermöglicht es, einen Kopfhörer mit zwei Zuspielgeräten zu verbinden, um dabei abwechseln die Musik von einem und dann vom anderen Gerät wiederzugeben. 

(Bluetooth & Signalqualität: 4,5 von 5 Punkten)

Akku

Teufel verspricht beim Teufel Supreme On eine Akkulaufzeit von bis zu 30 h. Hier gibt man jedoch im genauen Detail an, dass diese Laufzeit bei ca. 50 % der Lautstärke erreicht wird. Beim Verwenden von hochwertigen Audio-Codecs und normaler Lautstärke liegt die Laufzeit bei ca. 25 Stunden. Im Alltagstest, bei dem ich dann zudem noch gelegentlich telefoniert habe und Musik über 50 % der Lautstärke gehört habe, kam ich auf knapp über 20 Stunden. Mit dem USB-C Ladekabel kann der Kopfhörer innerhalb von 15 Minuten für ein Stunden Laufzeit aufgeladen werden, während man für eine komplette Aufladung des Akkus knapp 2 Stunden warten muss. Praktisch dabei finde ich, dass man den Teufel Supreme On anders als einige andere Kopfhörer während dieser aufgeladen wird, weiterhin nutzen kann.

(Akku: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel wirbt den Supreme On als On-Ear Kopfhörer, welcher nicht nur verdammt gut aussehen soll, sondern als den bisher leistungsstärksten Bluetooth-Kopfhörer aus dem Hause Teufel. 

Bei diesen Aussagen stimme ich Teufel soweit auch zu, denn der Supreme On ist vom Design sehr schick, die Steuerung mit dem Joystick gefällt mit sehr gut und zudem bieten der Kopfhörer einen guten Klang, welcher mir bei vielen Genres gut gefallen hat. Des Weiteren ist der Kopfhörer angenehm leicht, bietet einen bequemen Tragekomfort und lässt sich zum Platz im Rucksack sehr kompakt zusammenklappen. Meiner Meinung nach ein sehr gelungener Kopfhörer aus dem Hause Teufel. 

Preis/Leistung

Teufel hat mit dem Supreme On einen überzeugenden On-Ear Kopfhörer im Sortiment, der aufgrund seines Preises von 149,99€ und dessen Ausstattung im Test gut abscheiden konnte. Vor einiger Zeit galten In-Ear Kopfhörer bei mir immer als unbequem und somit waren diese bei mir nie die erste Wahl. Hier hat sich inzwischen auch viel getan und gerade mit dem Supreme On zeigt Teufel, dass ein On-Ear Kopfhörer auch schick und vor allem noch nach mehreren Stunden sehr bequem sein kann.

Teufel Supreme On

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: teufel.de

Nanoleaf Shapes Triangle Starter Kit

In aller Kürze

Mit den Nanoleaf Shapes, hat das gleichnamige Unternehmen Nanoleaf, vor einiger Zeit eine neue Serie des meiner Meinung nach sehr interessanten Beleuchtungssystems vorgestellt. Bei diesem handelt es sich dieses Mal nicht nur um eine einzige Version, sondern um gleich drei verschiedene Modell in unterschiedlichen Formen bzw. Größen. Das tolle daran ist, man kann diese dank der neuen Connect + Technologie untereinander verbinden, was zuvor nicht der Fall war, außerdem sind die LED-Module insgesamt noch smarter und der beleuchtete Teil der Module wurde etwas verbessert.

Beim neuen Nanoleaf Shapes Triangle Starter Kit, welches ich euch hier näher vorstellen möchte, ist wie in allen Modulen der Serie „Shapes“ bereits eine berührungsempfindliche Oberfläche und das Rhythm-Modul integriert. Somit muss man sich hier dementsprechend nicht mehr zuvor für das richtige Modul beim Kauf entscheiden, sondern hat alle Funktionen direkt im kompletten Sortiment. Die Nanoleaf Module sind jedoch meiner Meinung nach weiterhin nur als Deko-Beleuchtung zu sehen, denn um diese z.B, als Arbeitslicht zu können, bräuchte man deutlich mehr Panels, was meiner Meinung nach aber wenig Sinn macht, da diese nicht gerade günstig wäre.

Gefällt uns

  • modularer Aufbau
  • vereinfachter Aufbau und Bedienung
  • sehr schönes Licht
  • reagiert auf Musik und Berührung
  • Connect+ (mit anderen Panels der Serie kombinierbar)
  • vereinfachtes entfernen der Module

Gefällt uns weniger

  • hoher Preis

Nanoleaf Shapes Triangle Starter-Kit

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Nanoleaf liefert das Shapes Triangle Starter Kit in einer Verpackung aus, welche rundum mit zahlreichen Aufdrucken versehen wurde. Dabei handelt es sich zum Teil um Produktbilder, Anwendungsbeispiele und weiteren Produktinformationen.  

Auf der Vorderseite hinweg zur rechten Seite des Nanoleaf Triangle Starter Kit, befindet sich neben einem Produktbild, welches die Panels zeigt, selbstverständlich auch der Herstellername sowie die Produktbezeichnung. Außerdem wird man darüber informiert, wie viel der Module enthalten sind, in diesem Fall 9 Stück, dass diese mit der neuen Connect + Technologie kompatible sind und auf die Apple-HomeKit-Kompatibilität wird ebenfalls mit dem typischen Siegel hingewiesen. 

An der Rück- und linken Verpackungsseite zeigt Nanoleaf mehrere Bilder, bei denen man die entsprechenden Module in verschiedenen Anordnungen und Farben sehen kann. Außerdem erwähnt man hier die Vorteile der Module, weißt zudem nochmals ausführlicher auf die neue Connect+ Technologie und die zahlreichen unterstützten Dienste wie z. B. Google Assistant, Apple HomeKit, Samsung SmartThings, Amazon Alexa und IFTTT sind hier ebenfalls aufgelistet worden.  

Bezüglich der Verpackung muss ich Nanoleaf wie bereits bei den Vorgängermodulen sehr loben, denn hier wurde erneut alles aus umweltfreundlichem Material in diesem Fall Kartonage gefertigt. Alle Panels stehen in diesem Fall aufrecht in der Verpackung und werden von einem Kartonage-Einsatz an der Position gehalten. Klappt man den Einsatz auf, findet man darunter das Netzteil mit einer Kabellänge von 2,5 Metern inkl. den Stecker-Adapter für die EU und für UK. Außerdem liegt hier noch das Steuermodul, 10 Befestigungsklebestreifen und 10 Verbindungsstücke im Lieferumfang bei. Ach ja, die Kurzanleitung fehlt hier selbstverständlich auch nicht, denn auf dieser befindet sich wie bei Apple HomeKit kompatiblen Produkten der entsprechende Code, um die Leuchten mit der App zu verbinden.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Das Nanoleaf Triangle Starter Kit besteht aus insgesamt 9 dreieckigen Kunststoff-Panels. Alle drei Seiten der Dreiecke sind 23 cm lang, sodass ein Panel eine Fläche von 23 x 20 cm einnimmt und ein Gewicht von je 141 g auf die Waage bringt. Verbunden werden die Panels über die überarbeiteten und somit neu entwickelten dreiadrigen Kontaktplättchen, über welche dann logischerweise auch die Stromversorgung und die Befehle übertragen werden.

Die Kontaktplättchen werden nun nicht mehr in ein Schubfach eingeschoben, sondern von oben an einem der insgesamt 6 Kontaktflächen eingepresst. Somit hat man hier nicht mehr das Problem des lockeren Sitzes der Kantate, wie bei den Vorgänger Panels von Nanoleaf, denn nun halten die Kontaktplättchen sehr fest an dem Kontakt. Durch die dreieckige Form können die Nanoleaf Shapes Triangle sowohl versetzt auf einer Höhe oder gedreht zueinander und auf einigen weiteren Varianten an der Wand befestigt werden. Neu ist hier außerdem die an der Rückseite angebrachte um 360° drehbare Montageplatte, an den später dann auch der doppelseitige Klebestreifen angebracht werden kann. Dadurch können die Panels nämlich nicht nur noch etwas nach der Montage korrigiert werden, sondern noch einfacher entfernt werden. Der doppelseitige Klebestreifen ist nämlich wie erwähnt nur an der Montageplatte befestigt und kann nach dem Entfernen des Panels noch leichter entfernt werden. 

Im ausgeschalteten Zustand erstrahlen die Panels in einem neutralen weisen Zustand, wie es bereits bei den Light Panels und Nanoleaf Canvas der Fall war. Die Oberfläche an der Front ist mit einer matten „Milchglas“ Oberfläche versehen. Gegenüber den normalen Nanoleaf Light Panels, welche ebenfalls Dreiecke waren, fallen die Nanoleaf Shape Triangle Panels zwar etwas kleiner aus, jedoch wurde hier der beleuchtete Anteil am Gehäuse erhöht, also kurz gesagt, die Ecken, die „Blind“ sind und somit später nicht ausgeleuchtet werden, fallen nun dezenter und kleiner aus.  

Neu ist hier auch, dass die Panels nun im beleuchteten Bereich komplett gleichmäßig ausgeleuchtet werden, was zuvor noch anders war, denn hier leuchtete ein Teil in der Mitte heller als der Rest. Bei der Kombination der max. Anzahl an Nanoleaf Shapes können insgesamt 500 Panels an eine Steuereinheit angeschlossen werden, was ziemlich erstaunlich ist und dies nicht nur im Bezug auf den Preis. Die max. 500 Panels betrifft jedoch nur die maximale Anzahl an Panels, welche eine Steuereinheit versorgen kann, was bei der Stromversorgung jedoch nicht der Fall ist, denn hier wäre ein Netzteil mit 500 Panels schlichtweg überfordert. Daher können hier mit dem mitgeliefert 42 Watt Netzteil, je nachdem, welche Panels angeschlossen werden, deutlich weniger betrieben werden. Hierzu sollte man, sofern man verschiedene Nanoleaf Shapes Panels miteinander kombinieren möchte, auf den Energieverbrauch pro Paneel achten und so berechnen, dass die 42 Watt nicht überschritten werden, sonst muss man ein weiteres Netzteil anschließen. Möchte ihr nur die Shapes Triangle betreiben, liegt die maximale Anzahl bei 28, da ein Paneel 1,5 Watt benötigt und wenn man dies mit 28 multipliziert, kommt man auf genau 42 Watt. 

Das mitgelieferte 42 Watt Netzteil wird ebenfalls über einen der Steckpunkte an der Rückseite eingesteckt. Dabei ist es jedoch völlig egal, in welches der mitgelieferten Panels ihr dieses einsteckt. Das Netzteil umfasst nur ein Netzteil mit Netzstecker und einem Kabel. Daher gibt es hier kein zusätzliches Netzteil, welches noch zusätzlich zwischen dem Kabel hängt. Das Kabel bietet eine Länge von 2,5 Metern und sollte daher problemlos ausreichen, um nach der Montage an der Wand problemlos die nächstgelegene freie Steckdose zu erreichen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

An der Verarbeitung des gesamten Nanoleaf Shape Triangle Starter Kit gibt es soweit nicht viel zu kritisieren. Die Panels machen wie bereits von den Vorgängermodellen gewohnt einen sehr hochwertigen und schönen Eindruck. Die Montage ist nun noch leichter, da die neuen Steckverbindungen nun sicher halten und dank der Montageplatte genügt nun nur noch ein doppelseitiger Klebestreifen. Ebenso ist das Stromkabel ausreichend lang und macht wie der Rest des Zubehörs einen sehr guten Eindruck.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lampen-ArtModulare LED-Panels, welche durch weitere Module der Shapes Serie erweitert werden können.
Leuchtkraftca. 80 Lumen pro Panel
Max. Farbenmehr als 16 Millionen
Farbtemperatur1200–6500 Kelvin
Gewicht ca. 141 Gramm pro Paneel
Lebensdauerca. 25.000 Stunden
Kommunikations ProtokollWiFi (2.4Ghz b/g/n)
Leuchtmittel TechnologieLED-Leuchtmittel
Lieferumfang4x / 9x / 15x dreieckige LED-Lichtpanels 
4x / 9x / 15x Montageplatten
5x / 10x / 16x Doppelseitiges Klebeband
4x / 9x / 15x Verbindungsstücke zum Anschluss zwischen Panels und Steuereinheit
1 x Steuereinheit
1 x Netzteil
1 x Schnellstartanleitung
Technische Daten der Nanoleaf Shapes Triangle

Montage

Das Nanoleaf Triangle Starter Kit wird mit vier, neun oder 15 Panels angeboten und enthalten ist darüber hinaus auch direkt das jeweils dafür benötigte Installationsmaterial. Durch die neue Verbindungstechnologie der einzelnen Panels, welche nun gesteckt werden, ist das anbringen an die Wand deutlich einfacher. Durch den neuen Web-Layout-Assistent, den Nanoleaf kostenfrei zur Verfügung stellt, kann man wunderbar aus den gekauften Panels ein Muster für die Wand erstellt und dabei hier genau ausprobieren, was möglich ist. Außerdem stellt man auch einen Netzteil-Rechner zur Verfügung, damit man genau weiß, wie viel Netzteile für die gewünschte Beleuchtung notwendig sind. Über die eigene Webseite gibt Nanoleaf auch Anregungen zu verschiedenen Motiven, indem man angibt, welche Anzahl an Panels man hat und welche, sodass man sich hier keinesfalls stundenlang den Kopf zerbrechen muss. Dieselben Funktionen bekommt man jedoch auch über die Nanoleaf App geboten, welche kostenlos für iOS und Android verfügbar ist. Um in der App den Assistenten richtig nutzen zu können, muss das Starter Kit jedoch zuvor mit der App gekoppelt werden, was jedoch sehr einfach vonstattengeht. 

Um die Nanoleaf Triangel Panels nutzen bzw. via App usw. steuern zu können, ist es erforderlich, dass man sich ein Konto beim Hersteller anlegt. Keine Angst, selbst wenn das Unternehmen mal insolvent wäre oder Ähnliches müsst ihr euch hier keine Gedanken machen, die Panels laufen auch ohne Server und können ohne App bedient werden. Bei der Registrierung könnt ihr euch neben dem üblichen Verfahren mit Mail und Passwort sofern vorhanden altnativ auch mit eurem Facebook-, Google- oder Apple-Konto anmelden, sodass ihr euch unter Umständen nicht noch weitere Login-Daten merken müsst. Da es bei Nanoleaf keine Ortsabhängige Steuerungsmöglichkeiten gibt, also z. B. dass das Licht angeht, wenn ihr euch eurem Haus nähert, müsst ihr keine angeben zu eurer Adresse usw. machen. Sofern ihr jedoch wie z. B. ich Apple HomeKit nutzt, könnt ihr jedoch aktivieren, dass euer Smartphone übermittelt, wenn ihr das Haus verlassen habt oder betretet, sodass das Licht automatisch aus bzw. eingeschalt wird. Direkt bei der Anmeldung wurde ich gefragt, ob ich meinen Account direkt mit Apple HomeKit synchronisieren möchte, dem ich zugestimmt habe. Dabei muss man einfach, sobald man dazu aufgefordert wird, den HomeKit Code scannen oder eingeben (befindet sich auf der beiliegenden Anleitung oder an der Rückseite der Steuereinheit) und schon verbindet sich das Nanoleaf Starter Kit mit HomeKit und der App. Somit hat man anschließend den vollen Zugriff über die App oder als Apple-User auch direkt über die HomeKit App.

Die Nanoleaf Shapes Triangle Panels werden mit den im Lieferumfang enthaltenen doppelseitigen Klebepads an der Wand befestigt. Diese sind ausreichend stark, sodass die Panels auch problemlos an von Staub befreiten glatten Oberflächen halten. Nanoleaf empfiehlt diese jedoch nicht für strukturierte und poröse Oberflächen wie z. B. Tapeten, Backsteinwände und Spritzputz, da es hier sein kann, dass die Klebefläche nicht ausreichend flächig ist. Dafür könnte man die Halterung bei Bedarf mit je zwei Schrauben an die Wand befestigen, die benötigten Schrauben müssen jedoch separat gekauft werden.

Nun muss man sich eines der im Lieferumfang enthalten Paneel aussuchen, welches man als Startpaneel bestimmt. An diesem befestigt man dann alle benötigten Verbindungsstücke, bevor man dies an die Wand anbringt. Somit steckt man an diesem auch die Steuereinheit und das Netzteil an einen freien Steckplatz und bringt eine Seite des doppelseitigen Klebebands an der 360° drehbaren Montageplatte an. Diese sollte so ausgerichtet sein, dass diese sich zwischen den beiden Löchern befindet und an einem Abschnitt etwas herausschaut, sodass man dies später jederzeit wieder entfernen kann. Nun das Panel an den gewünschten Bereich an die Wand bringen und für 30 Sekunden in kreisförmigen Bewegungen im Bereich der Mitte andrücken. Dies wiederholt man dann mit den restlichen Modulen und ganz wichtig immer alle Verbindungsstücke anbringen, sonst muss man das jeweilige Panel wieder von der Montageplatte abziehen, was jedoch problemlos möglich ist und daher nicht weiter ärgerlich wäre.  

Nanoleaf bietet im Shop noch Zubehör an, der es ermöglicht, die Panels über Wandecken miteinander zu verbinden. Dabei handelt es sich um die Flex Linkers, welche zwischen den Kontakten etwas länger und wie der Name schon verrät, flexibler sind. Dabei verlangt das Unternehmen für 3 Stück 9,99€, was je nachdem wie viele Panels man über die Wand entlangführen möchte, für weitere hohe Kosten sorgen kann.

(Montage: 5 von 5 Punkten)

Einrichtung, Bedienung und App

Nanoleaf Smarter-Reihe
Preis: Kostenlos
Nanoleaf Smarter-Reihe
Preis: Kostenlos

Beim Einrichten über das Smartphone stimmt ihr zu, dass euer Smartphone automatisch dem Nanoleaf Shapes Triangle Starter Kit die WiFi-Daten eures Heim-Netzwerks übermittelt. Durch die Einbindung in das 2,4 GHz-Wi-Fi-Netz (5 GHz wird leider immer noch nicht unterstützt), könnt ihr die Panels anschließend jederzeit via App, Apple Home-Kit, Google Assistant, Siri, Amazon Alexa und IFTTT steuern. Die meisten unter euch werden jedoch die Bedienung über die Nanoleaf App oder direkt über die Touch-Funktion bevorzugen. 

Bei der App handelt es sich exakt um dieselbe wie bei den Nanoleaf Light- und Canvas-Panels, daher ist diese logischerweise identisch aufgebaut. Aufgrund der zahlreichen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten ist die App etwas verschachtelt aufgebaut, da man eventuell einige Funktionen gerade am Anfang etwas suchen muss. Nachdem starten der App landet man immer auf der Startseite (dem Dashboard), hier sieht man im Überblick alle Leuchtmittel von Nanoleaf oder wie bei mir z. B. auch die Philips-Hue-Leuchtmittel. Bei den Nanoleaf Shapes Triangle sieht man hier dann auch direkt, ob diese grade angeschaltet sind und kann diese bei Bedarf mit dem Schieberegler Aus-/Einschalten. Außerdem kann man hier über das Wassertropen-Symbol direkt in die Farben-/Szenen-Auswahl navigieren und diese somit schnell und einfach verändern. Der Rahmen um das Shapes Symbol zeigt euch dann direkt, in welcher Farbe bzw. Szene die Panels gerade eingestellt sind. 

Tippt man auf das Symbol der Panels in der App, kann man hier zum einen dieselben Funktionen ausführen und zudem noch die Helligkeit der Panels regulieren. Außerdem bekommt man hier direkt zahlreiche Szenen angezeigt, die einem anhand des Symbols davor direkt zeigen, ob es sich um eine Szene handelt, die einen reinen Farbverlauf bietet, oder eine, die z. B. auf Musik bzw. Töne reagiert. Über das Symbol oben links gelangt man in die Einstellungen der Leuchtmittel. Hier kann man z. B. die berührungsempfindliche Steuerung regulieren und bestimmen, welche Kommandos bei welchen Gesten aktiviert werden sollen. Mit taktile Aktionen kann man die Panels verwenden, um damit das SmartHome zu steuern. Dabei wählt man das gewünschte Paneel aus und weißt diesem in Kombination mit HomeKit ein Gerät zu, sodass z. B. beim Berühren dieses einen Panels die Beleuchtung oder Ähnliches eingeschaltet bzw. ausgeschaltet wird. Zudem kann man hier in den Einstellungen die automatische Helligkeitseinstellung aktivieren, sodass sich diese der Helligkeit im Raum anpasst.

Im nächsten Untermenü „Entdecken“ kann man zahlreiche weitere Szenen herunterladen, welche hier kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Im Untermenü „Erfahren“ kann man sich dann über die zahlreichen Nanoleaf Produkte, sowie in die Integration zu den einzelnen Diensten informieren und dem Beta-Programm beitreten. Das vorletzte Untermenü ist „Zeitschaltpläne“, welches wie der Name schon vermuten lässt, ermöglicht, die Panels zeitlich zu steuern und der letzte Menüpunkt befasst sich mit eurem Benutzerkonto und sofern aktiviert mit der Cloud-Synchronisation.  

Die Steuerung der Panels ist selbstverständlich auch direkt über die im Lieferumfang enthaltenen Steuereinheit möglich. Hierüber kann man die Panels Ein-/Ausschalten, über die „+“ und „-“ Tasten kann die Helligkeit reguliert werden und mit der Pfeiltaste kann man durch die gespeicherten bzw. vorgegebenen Rhythm-Szenen wechseln. Mit der Taste mit den zwei Pfeilen startet man eine rein zufällige Szene, die vorinstalliert wurden und durch das Notensymbol startet man die gespeicherten bzw. vergebenen Farbszenen, welche auf Musik und Töne reagieren.

Via Apple HomeKit kann man bei den Nanoleaf Shapes Triangle schnell und einfach die Farben der Panels verändern und die Automationen „wann ich ankommen, Einschalten “ und „wenn ich gehe- Ausschalten“ aktivieren.

(Einrichtung, Bedienung und App: 4,5 von 5 Punkten)

Funktionen und Licht

Bei den Nanoleaf Shape Triangle Panels handelt es sich wie bei den Vorgänger-Panels um ein sehr schönes Deko-Leuchtmittel. Um damit ein kompletten Raum zu erleuchten, würde man deutlich mehr als nur 9 Panels benötigen, was dann nicht gerade günstig wäre. Das Set kann zwar um bis zu 500 Panels pro Steuereinheit erweitert werden, jedoch dann landet man preislich schon alleine beim Starter-Kit bei 199,99€ + die zusätzlichen Panels und Netzteile würde man hier schnell bei knapp über 10.000€ landen, was definitiv nicht gerade wenig ist. 

Beim wohl wichtigsten Punkt, der Beleuchtung bzw. dessen Qualität können die Nanoleaf Shapes Triangel absolut überzeugen. Die einzelnen Panels können zum einen nämlich mehr als 16 Millionen Farben darstellen und bieten eine Farbtemperatur von 1.200-6.500 Kelvin sowie einen Farbwiedergabeindex (CRI) von 80. Von der max. Helligkeit pro Paneel ist die Helligkeit jedoch gegenüber den ähnlichen Nanoleaf Light Panels von 100 Lumen auf 80 Lumen gesunken, wobei dies im direkten Vergleich den ich gemacht habe, kaum wahrnehmbar ist, da die 20 Lumen mehr ca. pro Paneel nur 0,5 Watt mehr bedeutet. Man bekommt mit z. B. 9 Panels definitiv nicht einen rund 20 m² großen Raum komplett beleuchten, aber sofern man die Panels auf max. Helligkeit und einen weißen Lichtton wählt, ist das Licht dennoch sehr hell und sorgt für ein besonders Highlight in dem jeweiligen Raum. 

Bei weißem Licht ist das Nanoleaf Shapes Triangle Starter Kit am hellsten. Doch die meisten unter euch werden sicherlich die Möglichkeit nutzen und viel Farben darstellen lassen. Dabei können diese mit einer satten und kräftigen farblichen Darstellung überzeugen. Die Ausleuchtung ist wie im Video zu sehen sehr gleichmäßig und an der Wand montiert wunderschön anzuschauen. Lediglich beim Dimmen nimmt die gleichmäßige Ausleuchtung etwas ab, ist jedoch immer noch sehr gut.

(Funktionen und Licht: 4,5 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Ein weiterer interessanter Punkt bei sämtlichen Leuchtmitteln, ist der Stromverbrauch. Schließlich ist dieser ebenfalls wichtig, denn dieser sollte nicht zu hoch sein und daher ist vor allem der Standby-Verbrauch nicht zu unterschätzen. Der Stromverbrauch hängt jedoch von mehreren Faktoren ab, denn hier spielen die eingestellte Helligkeit, die Anzahl der verwendeten Panels und die Lichtfarbe eine Rolle. 

Da wie bereits erwähnt bei kaltweißem Licht die höchste Helligkeit erreicht wird, brauchen die Nanoleaf Canvas Panels auch genau bei dieser Darstellung am meisten Strom und bei Farben etwas weniger. 9 Panels brauchen bei der Darstellung von weißer Farbe rund 12 Watt. Bei einer farblichen Darstellung z. B. blau, benötigen 9 Canvas Panels wiederum knapp 9 Watt. Dies geht soweit in Ordnung und nochmals etwas sparsamer wie die Nanoleaf Light Panels. 

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den Shapes Triangle Starter Kit hat Nanoleaf die neuste Generation seiner smarten Wandbeleuchtung auf den Markt gebracht. Diese überzeugen mit einer noch einfacheren Montage sowie Einrichtung und die Beleuchtung ist mit den anderen Shapes Panels kompatible, sodass diese miteinander kombiniert werden können.  

Der modulare Aufbau gefällt mir auch hier erneut sehr gut und bietet einen sehr umfangreichen Spielraum zur individuellen Gestaltung, je nachdem, wie viel Panels man zur Verfügung hat. Toll finde ich nun, dass alle Versionen der Shapes Leuchtmittel berührungsempfindlich sind und auch auf Töne reagieren, was bei den Vorgängermodellen nicht der Fall war.

Preis/Leistung

Die UVP des Shapes Triangle Starter Kit mit 9 Panels liegt bei 199,99€. Es gibt jedoch auch ein kleines Set, das 4 Panels beinhaltet für 99,99€ und eines mit 15 Panels für 299,99€.

Nanoleaf hat mit den neuen Shapes Triangle Set das smarte Licht weiter perfektioniert und die Kritikpunkte, welche ich noch bei den Vorgängergenerationen bemängeln konnte, beseitigt. Die Montage ist dadurch nochmals deutlich einfacher und durch die Connect+ Technologie bieten die Shapes-Generation nahezu unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten und Beleuchtungsmodis.

Dennoch haben auch die neuen Nanoleaf Shapes Triangle Panels einen Schwachpunkt, welchen bereits die Vorgänger hatten, nämlich den Preis. Schließlich kostet das Starter-Kit mit 9 Panels knapp 200€. Wer daher noch mehr Panels haben möchte, muss tief in den Geldbeutel greifen.

Nanoleaf Shapes Triangle Starter-Kit

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: nanoleaf.me/de

Google Nest Audio

Im Vergleich zu den meisten bisherigen smarten Google-Lautsprechern klingt der Google Nest Audio nicht nur bei Nachrichten und Podcast anhören gut, sondern klingt auch beim Wiedergeben von verschiedenen Musikgenres deutlich besser, auch wen der Bass dennoch etwas zu sehr schwächelt. Das Ganze reicht dann problemlos aus, um ein großes Zimmer zu beschallen, in dem man alleine oder vielleicht zu zweit Musik hören möchte, doch wenn es darum geht, ein großes Wohn-/Esszimmer mit offener Küche zu beschallen, reicht der einzelne Google Nest Audio nicht wirklich aus. Daher sollte man in diesem Fall dann doch lieber direkt zu einem Stereo-Paar greifen, was hier auch problemlos geht oder man sucht sich ein anderes System, welches hierfür besser geeignet wäre.

Dafür überzeugt mich beim Google Nest Audio wieder einmal wie vom Unternehmen gewohnt die sehr einfache Einrichtung und die nahezu selbsterklärende Bedienung des smarten Lautsprechers. Für unter 100€ macht man hier, sofern man einen smarten Lautsprecher mit integriertem Mikrofon kaufen möchte, nicht viel verkehrt vorausgesetzt man kann auf den perfekten Klang verzichten.

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Google liefert den smarten Lautsprecher Nest Audio in einer stabilen weißen Verpackung aus, welche im typischen Design daher kommt, wie ich es von den bisher getestet Google Produkten kenne.  

Die Vorderseite der Verpackung, bei der es sich zugleich um den Deckel handelt, wurde zum einen mit dem bekannten bunten Google-Logo versehen und zudem ziert diese eine größere Abbildung des Google Nest Audio leicht schräg betrachtet. Was außerdem auf der Hauptseite von Produkten aus dem Hause Google nicht fehlen darf, ist der Produktname unterhalb des Google-Logos und die Produktbezeichnung etwas unterhalb der Abbildung des Lautsprechers. Die linke Seite zeigt einem lediglich den typischen Befehl, damit der Google Assistant einem zuhört bzw. auf die Anfrage reagiert, nämlich „Ok Google“. An der gegenüberliegenden Seite sind einige Dienste aufgelistet, welche mit dem Google Nest Audio verwendet werden können, dazu zählt z. B. TuneIn, Google Duo, Philips Hue, Ikea Home smart usw. Betrachtet man die Rückseite, wird hier einem wie gewohnt ein vollflächiges Bild gezeigt, auf dem man den Google Nest Audio Lautsprecher auf einem Lowboard stehen sieht. Somit wird einem hierbei wie gewohnt das Produkt in Aktion bzw. in diesem Fall in Bild gezeigt. Zu guter Letzt sind an der Unterseite noch einige technische Anforderungen im Kleingedruckten nachzulesen sowie die Farbe des Gerätes und eine Auflistung des Lieferumfangs.

Öffnet man die Verpackung, erblickt man im Inneren direkt den Google Nest Audio, der sicher in einem perfekt an den Lautsprecher angepassten, gebleichten Kartonage-Einsatz liegt. Somit wird gewährleistet, dass dieser während dem Transport und Versand nicht beschädigt wird. Außerdem befindet sich unterhalb des Nest Audio Lautsprecher eine kleine Kartonage, indem man das 1,50 Meter lange Netzteil mit Hohlstecker-Anschluss vorfindet und direkt unter dem speziellen Einsatz findet man nach dessen Entnahme noch die übliche Kurzanleitung, die Google seinen Produkten beilegt. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Design setzt Google wie bereits beim Nest Mini auf eine komplette Stoffummantelung, die zusammen mit einem Großteil des inneren Gehäuses, dem Standfuß und einigen kleineren Teilen im Inneren zu 70 % aus recyceltem Plastik gefertigt wurde. Von außen betrachtet erkennt man als Kunde beim Google Nest Audio jedoch nur die komplette Textilummantelung und die gummierte Standfußfläche, die permanent für einen absolut sicheren Stand des kompakte Lautsprechers sorgt. Trotz der hohen Bauweise mit einer verhältnismäßig kleinen Standfläche und den Maßen von 124 x 175 x 78 mm steht der Lautsprecher absolut unfallsicher, da er mit exakt 1.165 g ein stolzes Standgewicht mit sich bringt. 

Beim Nest Audio hat Google kein Display integriert, sondern lediglich die vom Nest Mini bekannten vier LEDs integriert, welche sich unsichtbar an der Vorderseite auf mittlerer Höhe unter der Stoffummantelung verstecken. Diese dienen wie beim Nest Mini dazu, den Status des Lautsprechers anzuzeigen, zu dem z. B. die Anzeige der Lautstärken-Stufe direkt nach dem Regulieren zählt und außerdem wird darüber dem Nutzer direkt optisch gezeigt, dass der Google Assistant eine Interaktion durchführt. Im vorderen Bereich an der Oberseite des zweiteiligen Stoffgehäuses wurde der Google Nest Audio mit drei Touchbereichen versehen, die man äußerlich durch das Stoffgehäuse nicht sehe kann. Auf deren Funktionsweise werde ich etwas später noch genauer eingehen.  

Rückseitig am Gehäuse gibt es wie allgemein am Google Nest Audio nicht viel zu sehen. Hier findet man lediglich ein kleines, sehr dezentes Google-Logo am rechten unteren Bereich sowie den Anschluss für die Stromversorgung, bei dem man auf einen Anschluss mit rundem Hohlstecker gesetzt hat. Außerdem findet man im obersten Abschnitt den bei jedem mit Mikrofonen und Lautsprechern bestückten Produkt aus dem Hause Google bekannten Stummschalter, bei dem es sich um einen einfachen Schieberegler handelt.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Google Nest Audio ist wie von den bisher von mir getesteten Produkten aus dem Hause Google gewohnt, insgesamt auf einem guten Level. Die Stoffummantelung ist fest mit der Gehäuseschale verklebt und macht somit einen wertigen Eindruck, jedoch gibt es außer dieser Ummantelung und den Gummifuß nicht viel Weiteres am Nest Audio bezüglich der Verarbeitung zu bewerten. 

Das Kabel bietet mit der bereits erwähnten Länge von 150 cm eine ausreichende Reserve, sodass man damit eigentlich problemlos die nächstgelegene Steckdose erreichen sollte. Damit der Google Nest Audio nicht so leicht verrutscht bzw. dass für einen sicheren Stand gesorgt wird, hat Google die Unterseite komplett mit einer weißen Gummischicht versehen.

Die Stromversorgung erfolgt via Rund-Stecker, warum Google hier nicht wie bei einigen anderen Produkten auf den besseren USB-Typ-C Anschluss setzt, verstehe ich jedoch nicht wirklich, doch auf die reine Funktion des smarten Lautsprechers hat dies wiederum keinerlei Einfluss.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Sprachassistenten-ArtSprachassistent ohne Display
FarbenKreide (Weiß); weitere Farben Carbon (Grau)
Abmessungen/Gewicht175 x 124 x 78 mm (HxBxT) / Gewicht: knapp 1,2 Kilogramm
Lautsprecher75 mm Tieftöner und 19 mm Hochtöner
MaterialKunststoff/Stoff
KonnektivitätIEEE802.11 b/g/n/ac (2,4 und 5 GHz) Wireless-Netzwerk, Bluetooth 5.0, Integrierte Chromecast-Technologie
Stromversorgung30 Watt Netzteil mit einer länge von 150cm
SensorenKapazitive Touchbedienung (3 Touchbereiche), 3 Far Field-Mikrofone
Lieferumfang1x Google Nest Audio
1x 30 Watt Netzteil (150 cm lang)
1x Kurzanleitung
technische Daten des Google Nest Audio

Installation und Einrichtung 

Die Einrichtung des Google Nest Audio ist wirklich kinderleicht, da diese Schritt für Schritt in der kostenlosen Google-Home-App erklärt wird. Diese App wird von Google kostenlos im Appstore für iOS-Geräte und im Google Play Store für Android-Geräte zur Verfügung gestellt. 

[appcode appstore id680819774]

[appcode googleplay com.google.android.apps.chromecast.app]

Bei der Einrichtung des Nest Audio kommt man um die Installation der App nicht drumherum, denn diese wird von Google vorgeschrieben. Dieses Problem hat man aber nicht nur bei Geräten, die direkt von Google stammen, sondern auch bei allen anderen Geräten, die via Google Assistant genutzt werden können. Dies liegt daran, dass es eine Vorschrift von Google ist, damit man den Dienst nutzen kann, wie es z. B. auch bei den Produkten von Amazon und Apple der Fall ist.

Die Google Home App dient dazu, den smarten Lautsprecher Google Nest Audio mit eurem Google-Konto zu verbinden, daher ist genau auch solch eines notwendig, welches sofern nicht vorhanden, kostenfrei erstellt werden muss. Zur Inbetriebnahme ist es dann neben dem Herunterladen der App und dem anschließenden direkten Erstellen eines Benutzerkontos, sofern nicht bereits vorhanden, notwendig, den Nest Audio mit dem Netzteil mit Strom zu versorgen. Hat man diesen eingesteckt, leuchten die vorderen Status-LEDs auf und man kann in der App schon einmal durch das tippen, auf das im Startbildschirm vorhanden kleine „Plus-Symbol“ und dann auf Gerät einrichten, ein neues Gerät suchen. Zuvor muss man jedoch noch ein Zuhause auswählen, zu dem das neue Produkt hinzugefügt werden soll oder sofern noch keines vorhanden, muss man zuerst noch eins erstellen.  Daraufhin erfolgt automatisch die Suche und es sollte euch innerhalb von wenigen Sekunden angezeigt werden, dass die App in diesem Fall den „Nest Audio“ gefunden hat. Hier tippt man dann auf Gerät und wird daraufhin durch die weitere Einrichtung geführt. Dazu wird man dann zum einen gefragt, ob man den eben vom Nest Audio wiedergegebenen kurzen Ton gehört hat und kann den Raum, indem man das Produkt aufstellen möchte, angeben sowie einen Namen vergeben, was vor allem bei mehren Google Nest Produkten sinnvoll ist, damit man immer weiß, auf welchen man gerade zugreift usw. 

Anschließend geht es darum, den Google Nest Audio mit eurem WLAN-Netzwerk zu verbinden, bei dem ihr kein Passwort eingeben müsst, da dies automatisch euer Smartphone übermittelt, sofern ihr dem zustimmt. Anschließend wird man nur noch gefragt, ob bzw. welchen Musikdienst man nutzen möchte. Hierbei steht Spotify, Youtube Music, Google Play Musik und Deezer, Apple Music usw. zur Auswahl. Besitzt man einen dieser Dienste, kann man diesen hier mit dem Nest Audio verknüpfen und fortan direkt über diesen z.B. via Sprachbefehl Musik darauf wiedergeben.

Im weiteren Verlauf kann man dann noch die Google Funktion „Google Duo nutzen, über die man jederzeit mit anderen Personen telefonieren kann, die diese Funktion ebenfalls nutzen. Außerdem kann man von unterwegs oder daheim die eigenen intelligenten Lautsprecher anrufen, um z. B.  mit den Kindern oder dem Partner im Haus zu reden. Zum Schluss wird noch das aktuelle Softwareupdate installiert und euch wird kurz erklärt, wie die Steuerung des Nest Audio über das Touch-Bedienfeld erfolgt.

(Installation & Einrichtung: 4 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Da Google den smarten Lautsprecher Nest Audio nicht mit einem Display ausgestattet hat, erfolgt die Bedienung des Gerätes zum Großteil über die Google Home App oder alternativ auch über die direkte Sprachsteuerung. Sofern man wiederum Musik über den Nest Audio wiedergibt, kann dieser teils auch direkt über die Touchoberflächen an der Oberseite gesteuert werden. Dabei kann man jedoch lediglich die Musik anhalten oder wieder am zuvor gestoppten Punkt fortsetzen und die Lautstärke regulieren. Zum Erhöhen der Lautstärke tippt man dann so oft auf die Touchoberfläche an der Vorderseite im rechten oberen Bereich, bis die gewünschte Lautstärke erreicht wird und zum Absenken macht man dasselbe am linken Bereich. Die aktuelle Lautstärke wird dabei über die vier LEDs an der Mitte des Lautsprechers angezeigt. Dabei kann man dies über die jeweilige Anzahl der hell erleuchteten LEDs ungefähr erkennen. Möchte man eine genau Information über die Lautstärke haben, muss man dazu in die Google Home App navigieren. 

Damit der smarte Lautsprecher Google Nest Audio den Nutzer klar und deutlich versteht, setzt man auch hier wie bereits beim Nest Mini auf gleich drei Far Field-Mikrofone, die auch dann den Nutzer gut verstehen, wenn der Lautsprecher gerade etwas lauter die Musik wiedergibt. Sofern die Musik jedoch über 60 % der max. Lautstärke läuft, muss man die Worte „Ok, Google“ etwas lauter aussprechen und näher am Lautsprecher stehen, damit Nest Audio die Musik reduziert, um eure Anfrage entgegenzunehmen. 

Neben dem WLAN 802.11b/g/n/ac mit 2,4 GHz und 5 GHz bietet Nest Audio auch eine integrierte Chromecast-Technologie sowie Bluetooth 5.0. Dadurch kann man zahlreiche Inhalte aus den kompatiblen Apps auf den smarten Lautsprecher übertragen. Welche Apps hier genau unterstütz werden, kann man sehr gut auf der Übersichtsseite „Apps und Partner“ unter folgendem Link einsehen. Da ich z. B. vorrangig Apple Music verwende, muss ich diesen Dienst in der Google Home App verknüpfen und das ganze über das WiFi-Netzwerk wiedergeben, denn dies ist darüber einfacher, da AirPlay/ AirPay 2 logischerweise nicht unterstützt werden. 

Als Prozessor für die smarte Steuerung werkelt im Inneren ein ARM-basierter Prozessor, bei dem es sich um ein A53 Quad Core handelt, der je Kern mit 1,8 GHz arbeitet. Bezüglich des Arbeitsspeichers usw. gibt es jedoch keine weiteren Details. Bei der Bluetooth-Verbindung wird keine Multi-Connect-Verbindung erlaubt, sodass immer nur ein Endgerät mit dem Nest Audio gekoppelt werden kann. Möchte man daher ein anderes Gerät mit dem Lautsprecher verbinden, muss zuvor die des gerade verbunden getrennt werden. Was es leider ebenfalls nicht am Nest Audio gibt, ist ein zusätzlicher USB-Anschluss, über den man z. B. das Smartphone direkt aufladen könnte und eine Klinkenbuchse, wobei ich gerade Letztres nicht wirklich vermisse, da man diesen Anschluss meiner Meinung nach heutzutage in Zeiten von gutem Bluetooth und WiFi sowieso nichtmehr wirklich benötigt. 

Wie von so ziemlich alle anderen smarten Lautsprecher mit Netzwerkverbindung gewohnt, kann auch Google Nest Audio nicht nur im Einzelbetrieb verwendet werden, sondern z.B, mit einem weiteren Nest Audio zu einem Stereo-Paar verbunden werden. Außerdem ist es auch möglich, den Lautsprecher in eine Multiroom-Gruppe bestehen aus mehreren kompatiblen Lautsprechern zu integrieren. Dadurch kann man die Musik, die gerade auf einem der Lautsprecher wiedergeben wird, auch auf den anderen laufen lassen oder alternativ auch auf jedem Speaker eine andere Musik. 

Im Google Nest Audio hat man wie bei allen anderen smarten Lautsprechern aus dem Hause Google den hauseigenen Sprachassistenten Google Assistant integriert. Daher stehen einem hier sämtliche, vom Dienst bekannten Funktionen zur Verfügung, welche sehr umfangreich sind. Dabei wird das ganze nämlich nicht nur auf die Musikwiedergabe beschränkt, sondern sofern man der Synchronisierung der Kalender-/ Terminplanung eures Smartphones zustimmt, kann man auch diese drüber abfragen und natürlich auch neue Termine erstellen. Da Google zudem seit einiger Zeit auf „Voice Match“ setzt wird die Stimme bei unterschiedlichen Nutzern erkannt und der Google Assistent liest dann auch nur die Termine des jeweiligen Nutzers vor usw. Die Sprachverständlichkeit und Beantwortung des Google Assistant zählen dabei weiterhin zu den Stärken des Sprachassistenten, während wiederum die reine Stimmwiedergabe des Google Assistant der Konkurrenz noch etwas hinterherhinkt und somit noch etwas zu künstlich klingt.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Klang

Der Google Nest Audio zählt bei Google intern als der Nachfolger des Google Home und im direkten Vergleich hat sich hier natürlich vom Klang einiges getan. Schließlich wurde der Lautsprecher nicht nur ohne Grund größer gefertigt, denn es wurde neben einem großer Tieftöner auch noch ein zusätzlicher Hochtöner integriert, die gemeinsam für eine gute klangliche Wiedergabe sorben und dementsprechend auch ein größeres Gehäusevolumen benötigen. Daher verspricht Google hier aufgrund des neuen Treiberaufbau mit dem großen 75 mm Tieftöner und dem 19 mm Hochtöner einen rund 50 Prozent kräftigeren Bass im Vergleich zum Google Home und außerdem soll die max. Lautstärke um 75% gestiegen sein.  

Google hat beim Nest Audio jedoch nicht nur einen neuen Treiberaufbau integriert, sondern auch die Audio-Software zur Klanganpassung weiter entwickelt, sodass hier nun „Media EQ“ und „Ambient IQ“ Einzug erhaltene haben. Ambient IQ dient dazu, die Umgebungsgeräusche um den Lautsprecher zu erfassen, um dadurch z. B. Podcasts, welche ihr euch vom Google Assistant vorlesen lasst immer verständlich und laut genug vorgelesen werden. Media EQ wiederum nimmt wiederum, wie man schon am Namen vermuten könnte Einstellungen am Equalizer vor und passt diesen somit immer an die grade wiedergegebenen Inhalte an. 

Doch zurück zum Klang, wie ist dieser nun im Test? Google verspricht hier einen Bass, der 50 % höher sein soll als beim Nest Home. Somit muss dieser wirklich sehr Bassarm gewesen sein, denn wer hier denkt, dass der Google Nest Audio ein Bassmonster ist, den muss ich hier klar enttäuschen, denn von Werk aus klingt dieser sehr klar. Der Bass hält sich hier sehr im Hintergrund versteckt, daher fehlt es diesem sehr an Kraft und an Tiefgang. Meiner Meinung nach ist der Bass sehr zurückhaltend, was man vor allem bei Musiktiteln mit einem eigentlich sehr tiefen Bassanteil feststellen kann und auch bei dezenterer Musikwiedergabe fehlt es mir hier an knackigen Bässen, die leider auch durch das Einstellen des Equalizer nicht ausreichend angepasst werden können. Bei hoher Lautstärke über 75% hat mir das Klangbild auch nicht ganz so gut gefallen, da hier die Höhen zu glasig wiedergeben werden und es für mich zu unangenehm schrill klingt.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Bei einem Produkt, welches in der Regel permanent am Stromanschluss angeschlossen ist und nicht via Netzstecker komplett vom Stromnetz getrennt werden kann, ist meiner Meinung nach auch der Stromverbrauch ein wichtiger Punkt, den man berücksichtigen sollte. Schließlich werden die Strompreise von Jahr zu Jahr immer höher und somit steigern auch die Kosten für die ganzen Geräte im Haushalt die man verwendet.  

Das mitgelieferte Netzteil verrät einem schon ungefähr einen groben Richtwert, wieviel der Google Nest Audio im Alltag verbrauchen wird. Doch der Verbrauch ist dabei natürlich sehr davon abhängig wie oft und für was genau ihr den smarten Lautsprecher alles nutzt und außerdem spielt natürlich die Lautstärke bei der Musikwiedergabe eine sehr große Rolle. 

Im Standby-Modus benötigt der Google Nest Audio mit 0,3 Watt äusserst wenig Strom, was selten der Fall ist, denn viele Netzwerklautsprecher und smart Lautsprecher benötigen hier im Schnitt meist 2 – 3 Watt. Beim Streamen von Musik schwank der Stromverbrauch je Lautstärke zwischen 2 – 4 Watt und bei max. Lautstärke und erhöhtem Bass via Equalizer kommt man mit gut 10 – 11 Watt an den maximalen Verbrauch des Nest Audio. 

(Stromverbrauch: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Google Nest Audio ist ein würdiger Nachfolger des kleineren Google Home. Doch die Konkurrenz an smarten Lautsprechern ist stark gewachsen und daher hat es der Nest Audio hier sicherlich nicht besonders leicht. Klanglich gibt des hier nämlich besser alternativen, welche den Großteil der Zielgruppe besser gefallen wird, doch Google hat hier einen Vorteil nämlich dein Preis, der ist nämlich mit unter 100€ ganz gut.

Den großartigen Sound den Google hier verspricht, konnte ich persönlich hier leider nicht finden, denn dafür fehlt es dem Nest Audio doch zu sehr an Volumen und gerade am Ende der max. Lautstärke fängt das ganze dann doch sehr an zu stark zu dröhnen. Sucht man jedoch einen smarten Lautsprecher, mit dem man ein wenig während dem Kochen usw. für Musik sorgen kann und darüber auch verschieden Produkte des smart Home steuern möchte usw. dann ist der kompakte Lautsprecher für unter 100€ eine Überlegung Wert.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 99,99 € bietet Google mit dem Nest Audio zwar einen smarten Speaker zum attraktiven Preis an, doch hier hat Amazon und Co. im gleichen Preissegment ebenfalls Konkurrenzprodukte im Sortiment, die es dem Nest Audio nicht gerade leicht machen. Am Ende muss der Nutzer selbst entscheiden, ob einem hier die Skills von Amazon wichtiger sind oder einem die umfangreichere Beantwortung von Fragen und die Terminplanung, die für den Nest Audio Sprechen wichtiger sind. Klanglich gesehen konnte ich den Echo Dot nur von einem Bekannten probe hören und hier sind beide nahezu auf einem gleichen Level.

Der Nest Audio ist zwar ein guter smart Speaker, doch wer viel Wert auf guten Klang legt, ist bei diesem Produkt falsch, denn hier gibt es deutlich bessere alternativen, die dann eben etwas teuer sind, aber auch besser Klingen. Alternativ besteht ja immer die Möglichkeit, sich z. B. ein Lautsprecher von Teufel z. B. den Teufel One S zu kaufen und daran dann einen Google Nest Mini dranzuhängen, damit man auch hier die Funktionen eines smarten Speakers geboten bekommt. Diese Lösung ist zwar dann gut doppelt so teuer, aber dann hat man einen sehr ausgewogenen Klang, ein kompaktes Produkt und zusätzlich die identischen smarten Funktionen.

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: store.google.de

Prêt à Pousser Lilo

In aller Kürze

Beim Prêt à Pousser Lilo handelt es sich um einen sogenannten smarten Indoor-Garten. Dieser gefällt mir von der Verarbeitung und auch so rein optisch sehr gut, da man hier nicht nur ein komplett aus Kunststoff gefertigtes Produkt erhält, sondern eins, bei dem auch Bambus zum Einsatz kommt. 

Mit dem Indoor-Garten ist es mir ohne großen Aufwand gelungen, meine Testpflanzen Minze, Schnittlauch und Basilikum zu schönen und vor allem ertragreichen Pflanzen großzuziehen und dies schon vom kleinen Samen ab. Die Pflanzen werden von Beginn an automatisch mit Licht und „halb automatisch“ mit Wasser versorgt. Halb automatisch daher, da man gelegentlich wieder Wasser nachgießen muss. Ansonsten ist der restliche Aufwand absolut überschaubar, wenn die Pflanzen größer werden, die LED-Leiste in der Höhe anpassen, nach dem Wasser schauen und die Pflanzen regelmäßig zurückschneiden, damit diese größer bzw. mehr Triebe erzeugen.

Das ganze Konzept funktioniert soweit ganz gut, doch von smart kann man hier nicht wirklich reden. Die App liefert zwar Infos, wann man die Pflanze das erste Mal ernten kann bzw. wann diese zurückgeschnitten werden müssen, damit diese sich besser verzweigen, doch dies beruht hier nur auf geschätzte Wert und wird somit nicht über zusätzliche Sensoren überprüft. Außerdem ist das Ganze mit der Anzucht über die Pflanzenkapseln nicht günstig, denn für eine Einheit werden zwischen 3,95€ bis 6,95€ fällig.

Gefällt uns

  • sehr schönes Design und gute Verarbeitung
  • einfache Anzucht
  • gute Ergebnisse
  • schnelles und sicheres Wachstum

Gefällt uns weniger

  • App bitte kaum Mehrwert
  • nicht wirklich smart

Prêt à Pousser Lilo

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung von dem smarten indoor Garten Lilo setzt Prêt à Pousser auf eine große ungebleichte Kartonage, welche rundum von einer bedrucken dünnen Umverpackung umhüllt ist. Auf dieser wird vorne groß der Prêt à Pousser Lilo smart Garden abgebildet. Hierbei sieht man auch gut, wie das Ganze später bei einem aussehen wird, denn im abgebildeten Smart Garden sind hier bereits drei Pflanzen zu sehen. Dabei kann man mit diesem Produkt zahlreiche verschiedene Pflanzen anpflanzen bzw. großziehen. Eine kleine Übersicht, was man darin anpflanzen kann, zeigt Prêt à Pousser z. B. an der linken Seite der Verpackung. Die Rückseite zeigt den Aufbau des Prêt à Pousser Lilo bzw. beschreibt hier ausführlich in Englisch, was das Produkt genau ausmacht. Zu guter Letzt zeigt man noch kurz auf der rechten Seite eine Karte von Frankreich und erwähnt, dass es bereits über 70.000 Indoor-Gärtner gibt, die auf Prêt à Pousser setzen.

Nachdem man den inneren Karton der Verpackung herausgeholt und geöffnet hat, erkennt man direkt das Prêt à Pousser hier viel Wert auf Nachhaltigkeit legt. Schließlich besteht das komplette Verpackungsmaterial usw. nicht aus Kunststoff, sondern aus Kartonage. Im oberen Abschnitt kommt direkt die LED-Beleuchtung zum Vorschein, die hier sauber in einem Kartonage-Einsatz eingerastet wurde. Entnimmt man diesen, befindet sich darunter die Bambusbodenplatte mit den drei Töpfen, die hier perfekt eingepasst wurden. Damit diese nicht verkratzen, wurde dazwischen ein feines Papier eingesetzt. Außerdem findet man hier noch den Bambus Stiel, an dem die LED-Beleuchtung befestigt wird, das Netzteil mit dem langen Micro-USB Kabel und eine kurze Anleitung. 

Die drei zum Beginn gewünschten Kräuter werden separat verpackt geliefert, da Prêt à Pousser hier beim Kauf des Prêt à Pousser Lilo nicht vorgibt, welche Pflanzen man beim Starter-Kit erwerben muss, sondern diese kann man sich hier beim Kauf beim Händler direkt selbst heraussuchen. Die Verpackung der Pflanzkapseln ist ebenfalls sehr nachhaltig gehalten. Hier sieht man direkt, welche Pflanze enthalten ist, dass es sich um Bio Produkte handelt und bekommt ein gezeichnetes Bild der Pflanze gezeigt. Öffnet man die Verpackung, befindet sich darin zum einen die Pflanzkapsel mit der Erde und dem Bio-Kunststoffhalter und eine kurze Beschreibung. Diese Beschreibung informiert einen ausführlich über die jeweilige Pflanze, dazu zählen z. B. die benötigte Lichteinstellungen, die durchschnittliche Keimzeit, der Erntebeginn und die Erntezeit.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Prêt à Pousser bietet den smarten Indoor-Garden Lilo nicht wie manch andere Hersteller in mehreren Farben an, sondern lediglich in einem weiß, das jedoch auch zugleich wunderbar und meiner Meinung nach am besten mit dem Bambus harmoniert. Außerdem handelt es sich hier um eine Farbkombi, die eigentlich in jede Küche passt, egal ob Modern, Landhausstil usw.  

Der Aufbau des Prêt à Pousser Lilo ist sehr einfach und nach dem Auspacken aller Teile innerhalb von einer Minute erledigt. Im Basis-Set sind neben der Bambusbodenplatte noch drei Töpfe, ein Bambus-Stiel, das Lichtmodul und ein Netzteil mit separaten USB-A auf Micro-USB-Kabel enthalten. Zusammengebaut gefällt mir das Design sehr gut, da Prêt à Pousser Lilo sehr modern und schön aussieht.

Der Standfuß (Bodenplatte) besteht wie der Stiel für die LED-Beleuchtung aus Holz, in diesem Fall ein robuster Bambus. Die drei Töpfe wiederum wurden aus dickwandigem und sehr robusten ABS-Kunststoff gefertigt, dabei handelt es sich beim äußeren Teil um einen weißen Kunststoff und bei dem inneren Teil dem Schwimmer, indem später die Pflanzkapsel eingesetzt wird um einen braunen ABS-Kunststoff. Die Lampe aus Aluminium wird einfach über den Bambusstiel geschoben und ist dadurch später je nach Wachstum bzw. Höhe der Pflanzen stufenlos über dessen Länge verstellbar.

Direkt an der LED-Lampe befindet sich der Anschluss für die Stromversorgung. Dieses hängt hier jedoch nach dem anbringen einfach von der Lampe herunter, was jedoch weiter nicht stört, da es, wenn die Pflanzen größer sind, sowieso nicht mehr so sehr sichtbar ist. 

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung des Lilo smart Garden von Prêt à Pousser, gibt es soweit von meiner Seite wenig zu bemängeln. Die Materialanmutung ist sehr gut, denn der Kunststoff macht einen sehr wertigen Eindruck und anders als die Konkurrenz kommt hier sogar Bambus zum Einsatz. Was mir jedoch etwas weniger gut gefallen hat, ist der Kraftaufwand, der notwendig ist, um den Bambus-Stiel in den Halter einzuschieben. Dies bekommt meiner Meinung nach eine Frau nicht so einfach hin, da dieser stärker eingepresst werden muss. Außerdem hängt das bereits erwähnte Kabel für die Stromversorgung einfach so an der Leuchte herunter, was man optisch etwas besser Lössen hätte können, jedoch im weiteren Betrieb absolut nicht stört. Vorteil daran ist wiederum, dass sowohl das Netzteil als auch das Micro-USB Kabel einfach ausgetauscht werden kann, sollte dies jemals eine defekt vorweisen.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

max. PflanzenanzahlPlatz für drei Pflanzen gleichzeitig
MaterialBoden und der Stiel: Bambus
Töpfe und Schwimmer: ABS (Kunststoff)
Leuchte: Aluminium
Pflanz-Kapseln: biologisch abbaubarem, pflanzlichen Kunststoff
Kabellänge2 Meter
Wassertankgröße3 x 750ml
Leistungsaufnahme4.5 im Frühlings- und 6.5W im Sommermodus
Stromkosten Stromkosten von etwa 5-7€ pro Jahr
BeleuchtungLED (Vollspektrumleuchtmittel)
Gewichtohne Wasser knapp 2,35 Kg
FarbenWeißen Gehäuse, Pfanzbehälter braun.
Abmessungen (HxBxT)47 cm x 30,5 cm x 13,5 cm
LieferumfangPrêt à Pousser Lilo
Netzteil und 2 Meter langem Micro-USB-Kabel
Bambus Stiefel und Bodenplatte
3x Wasserbehälter
3x Schwimmer
LED Beleuchtung verstellbar über Stiel
3 Anzuchtkapseln (frei Auswahl)
Bedienungsanleitung usw.
Technische Daten des Prêt à Pousser Lilo

Einrichtung und Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahmen bzw. der Aufbau des Prêt à Pousser Lilo ist sehr schnell erledigt. Man stellt lediglich die Bambusbodenplatte auf, steckt den Bambusstab in den Halter (erfordert etwas mehr Kraft), setzt die Pflanztöpfe auf ihre Position und hängt die LED an den Stiel. Durch das kopflastige (Front) Übergewicht der LED-Leiste hält dies automatisch an der gewünschten Höhe, was sehr ausgeklügelt ist.

Nun geht es direkt an das „Einpflanze“. Dazu packt man die länglichen Saatkapseln aus und setzt diese in die entsprechende Öffnung in die Schwimmer ein. Dann kann man direkt in jeden der Töpfe ca. 0,4 Liter Wasser einfüllen bzw. soviel, bis der Schwimmer bündig mit dem weißen Topf abschließt. Ist dies alles erledigt, schließt man noch das LED-Licht an die Steckdose an und schon ist alles einsatzbereit.   

In jedem der Pflanzenkapseln befindet sich nicht nur die notwendige Anzuchterde, bei der es sich um nährstoffreiche Kokosfaser- und Torf-Erde handelt, sondern zugleich das Saatgut. Dabei war es bei meinen Pflanzen (Basilikum, Schnittlauch und Minze) so, dass in jedem Set je drei Kammern mit Samen enthalten waren. Somit erhält man beim Prêt à Pousser Lilo sofern alles richtig keimt, je Kapsel gleich 3-mal die gewünschte Pflanze. Das Kapseln entsprechen der Bioqualität, das heißt, diese sind frei von Pestiziden, Fungiziden und Gentechnik.

Beim Aufstellungsort muss man aufgrund der Beleuchtung nicht darauf achten, dass tagsüber ausreichend Licht an die Pflanzen kommt, denn dies macht die besagte Beleuchtung absolut ausreichend. Beim Prêt à Pousser Lilo kann man zwischen Sommer- und Frühlingszeit wählen, beim erst genannten leuchten die LEDs nicht nur etwas heller, sondern auch mit 14 Stunden am längsten. Beim Frühlingsmodus sind die LEDs denn dementsprechend dunkler und leuchten nur 12 Stunden, ehe diese dann wieder für 12 Stunden ausgeschaltet bleiben. Welchen Modus man hier wählt, ist nicht abhängig von der aktuellen Jahreszeit, sondern von den Pflanzen, die man anpflanzen möchte. Daher wäre es hier ratsam, drauf zu achten, dass man immer alle drei Pflanzen in einer Belichtungszeit auswählt, also so wie z. B. bei mir Schnittlauch, Basilikum und Minze, die alle drei den Sommermodus erfordern. 

Somit wird die Beleuchtung nicht automatisch geregelt, sondern folgt vielmehr einem Rhythmus, sodass man z. B. wie ich es gemacht habe, so vorgehen kann, dass man Prêt à Pousser Lilo nicht direkt ans Stromnetz anschließt, wenn man diese am Abend eingepflanzt hat, sondern am Morgen, wenn man das Haus verlässt. Bei mir war es dann so, dass die Beleuchtung morgens direkt nach dem einstecken in die Steckdose anging und dann 14 Stunden leuchtet, also bis 20 Uhr und dann automatisch ausgeschaltet wurde, bis es am nächsten Tag um exakt dieselbe Zeit wieder eingeschaltet wurde und dies jeden Tag erneut.

(Einrichtung und Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Anzucht (Wachstum und Erfolg)

Sobald man den Prêt à Pousser Lilo in die Steckdose einsteckt, leuchten die LEDs wie besagt bei mir im Sommermodus für 14 Stunden am Stück und gehen dann für 20 Stunden aus. Daher sollte man wie bereits im Punkt davor erwähnt, genau planen, wann man den Garten an den Strom hängt. Morgens um 6 Uhr wäre ideal, da die Beleuchtung dann um 20 Uhr ausgeschaltet wird. Steckt man den Garden wiederum viel später ein, dann würden die Pflanzen eventuell zu viel Licht bekommen, falls diese auf einer Fensterbank in Südausrichtung stehen. Das wäre dann nicht ganz so gut, da gesund und gut wachsend Pflanze nicht nur Licht benötigen, sondern auch ausreichend Ruhe (Dunkelheit).

Nachdem ich die Pflanzen bzw. Pflanzenkapseln eingesetzt habe (bei mit Minze, Schnittlauch und Basilikum), vergingen nur 5 bis 6 Tage, bis ich die ersten Keimlinge bzw. deren zwei Keimblätter gesehen habe, interessanterweise keimten die Samen in den Kapseln nicht gleichmäßig, sondern unterschiedlich, was jedoch nicht weiter schlimm war, sondern nur eine reine Feststellung. Die Keimblätter der kleinen Keimlinge sind sehr wichtig, denn diese versorgen diese zu Beginn an mit Nährstoffen, da diese am Anfang noch nicht selbstständig die sogenannte Photosynthese betreiben können. Sobald die Primärblätter (richtigen Blätter der jeweiligen Pflanze) die Arbeit richtig aufgenommen haben, wirft die Pflanze diese Keimblätter in den meisten Fällen automatisch ab.

So viel zur Theorie eines Keimlings, doch wie entwickelten sich die Pflanzen weiter? Nach gut 12 Tagen zeigten sich die dünnen, aber schon deutlich höheren Halme des Schnittlauches, die restlichen Pflanze zeigten dann zu diesem Zeitpunkt allesamt mehr Keimling, die ihr erstes Keimblattpaar bekommen hatten. Was jedoch an allen Pflanzkapseln dazu kam, war ein Schimmelpilz auf der Erdoberfläche. Dabei machte ich mir jedoch weniger sorgen, da die Pflanzen dennoch sehr gut gewachsen sind und mit den geernteten Blättern keinen direkten Kontakt hatten. Außerdem mag dieser Schimmel zwar anfangs etwas befremdlich aussehen, schadet jedoch der Pflanze nicht, denn von der Pilzzucht kenne ich es auch sehr gut, dass hier die Erde gerne etwas schimmelt, was an der permanent feuchten Erde liegt, was auch hier der Fall ist. 

An Tag 15 kamen bei den ersten Basilikum-Keimling das zweite Blattpaar und am Tag 20, war der Schnittlauch schon doppelt so hoch wie wenige Tage davor, die Minze zeigte vielen kleinen Keimlingen und der Basilikum erstrahlte ebenfalls mit mehreren größeren Blättern.

Am Tag 25 waren alle Pflanzen schon deutlich größer, sodass die Minze nun deutlich schneller Wuchs und mehrere neue Blattpaare vorwies, genauso wie der Basilikum, denn ich nun zum ersten Mal auf das erste Richtige Blattpaar runtergeschnitten habe. Dazu habe ich mit der Schere etwas oberhalb des ersten richtigen Blattpaares alles abgeschnitten, sodass sich die Pflanze von hier aus der Blattachsel mit zwei neuen Trieben verzweigen kann. Den Schnittlauch habe ich zu diesem Zeitpunkt dann ebenfalls gekürzt, dazu habe ich alles, was länger als 15 cm war, abgeschnitten, sodass sich dieser von unten her vermehrt bzw. breite wird. 

Am 30 Tag waren die Pflanzen allesamt sehr gut und sehr buschig. Sodass ich nun auch die Minze etwas zurückgeschnitten habe, dazu hab ich auch dies über einem größeren Blattpaar abgeschnitten, sodass auch diese sich besser verzweigen. 

Fortan verbrauchten die Pflanzen auch mehr Wasser, denn mehr Blätter bedeutet auch automatisch, dass die jeweilige Pflanze mehr Wasser benötigt, sodass vorrangig die Minze und der Basilikum spätestens all 2 Wochen wieder gegossen werden müssen, da diese sonst schnell kein Wasser mehr haben und dies einem so übel nehmen, dass diese teils eingehen würden bzw. länger benötigen, ehe diese sich wieder davon erholt haben. 

Die Pflanzen habe ich in den folgenden Tagen regelmäßig zurückgeschnitten und diesen Rückschnitt beim Kochen und Zubereiten von Gerichten wunderbar verwenden können. Zudem kann der Rückschnitt natürlich auch problemlos eingefroren werden. Die Pflanzen sehen alle sehr gut aus und wachsen soweit sehr gleichmäßig in die Höhe und durch den regelmäßigen Rückschnitt auch in die Breite. Wichtig dabei ist es, immer die Höhe der LED zu beachten, denn diese dürfen mit den Blättern auf Dauer nicht an diese kommen, da diese sonst etwas verbrennen würden. Daher immer jeden Morgen die Höhe kontrollieren und falls die LED nicht mehr höher geht, ist es sowieso an der Zeit, die Pflanzen zurückzuschneiden.

(Anzucht (Wachstum und Erfolg: 4 von 5 Punkten)

App

Prêt à Pousser bezeichnet das Produkt als smart indoor Garden. In dieser Bezeichnung steckt zwar das Wort „smart“, was auf eine App-Anbindung hoffen lässt, doch wirklich geben tut es diese nicht, möchte man solch ein Modell, dann sollt man zum neuen Lilo Connect greifen, bei dem man dann z. B. die Beleuchtung über die App steuern kann. 

Eine App für den normalen Lilo indoor Garten gibt es zwar schon, diese ist soweit auch kostenlos sowohl im AppStore bei iOS-Geräten, als auch im Google PlayStore für Android-User verfügbar, doch wirklich notwendig ist die App mit dem Namen „PrêtàPousser “ nicht wirklich. Diese gibt einem jedoch grundlegende Informationen zu den Pflanzen und wie man den ersten Rückschnitt und Ernteschnitt durchführt.

Ansonsten bietet die App natürlich keine exakten Hintergrundinformationen zum Status der Pflanzen. Es werden lediglich Informationen auf der Basis des Alters der Pflanzen angeboten. Über den Wasserstand oder Ähnliches gibt es in der App leider ebenfalls keine Infos, schließlich wurde hierfür keine Sensoren verbaut. Daher muss man sowohl täglich den Wasserstand optisch überprüfen (Schwimmerhöhe beobachten) und den Kontakt zu den LEDs prüfen.

(App: 2 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Bei einem Produkt, das länger bzw. permanent am Stromnetz hängt, ist natürlich ein wichtiger Punkt der Stromverbrauch. Beim Prêt à Pousser Lilo ist dieser abhängig, wie lange die LEDs Leuchten. Hier hatte ich ja bereits erwähnt, dass diese bei mir am Tag 14 Stunden angeschaltet waren, was der höheren Leuchtstufe entspricht. Bei der Messung verrät mir mein Messgerät einen Stromverbrauch von knapp 8 Watt. Würde Prêt à Pousser Lilo bei euch das ganze Jahr über am Stromnetz hängen, dann wären diese bei einem kWh Preis von 30 Cent rund 12,27€ im ganzen Jahr. Was somit absolut im Rahmen liegt und durchaus als sparsam zu bezeichnen ist. 

(Stromverbrauch: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Prêt à Pousser verspricht mit dem smart indoor Garden Lilo das einfache anbauen von Kräutern, Salate, Mini-Gemüse und Blumen in den eigenen vier Wänden und das über das ganze Jahr über. Der autonome Indoor-Kräutergarten kümmert sich laut der Aussage des Herstellers um die Beleuchtung und in den Kapseln sind schon alle Pflanzensamen und Nährstoffe erhalten, sodass der Anzucht nicht viel im Weg steht. 

Völlig autonom geht das Ganze jedoch dann doch nicht, denn man muss natürlich zum einen regelmäßig den Wasserstand prüfen und je nach Pflanze, die man großziehen möchte, diese regelmäßig zurückschneiden. Daher ist hier die Bezeichnung Smart nicht zu 100 % zutreffend, auch wenn der Garten funktionell sehr durchdacht ist und rein optisch direkt zeigt, ob noch genug Wasser in den einzelnen Pflanzen vorhanden ist. Möchte man ein etwas smarteren Garten, dann sollte man zum teueren Lilo Connect greifen. 

Der anfangs immer flächendeckend werdende Schimmel hat den Pflanzen nichts angetan und diese sind dennoch wunderschön und vor allem groß geworden. Außerdem ist dieser nicht schädlich, da es aufgrund der unbehandelten Erde und da diese permanent feucht ist, gerne zum Schimmel neigt, denn genau dieser liebt eben genau diese Voraussetzungen.

Preis/Leistung

Stolze 99,95 €, soviel kostet der smarte Garten Lilo direkt bei Prêt à Pousser. Hier sind im Starter-Paket drei Pflanzkapseln enthalten, welche man im Online-Shop von Prêt à Pousser nach der Auswahl des smarten Garten Lilo zusätzlich auswählen kann. Online ist das „Starter-Kit“ jedoch bereits für unter 90€ erhältlich, dabei hat man dann jedoch nicht die Auswahl, welche Kapseln enthalten sind, sondern muss dann Basilikum, Minze und Schnittlauch wählen.

Ich hatte mich zufällig genau für diese drei Kräuter entscheiden und bei mir sind alle drei Sorten wunderbar angewachsen und groß geworden. Ich war zuvor, als ich die kleinen kompakten Kapseln mit der wenigen Erde gesehen hatte, sehr überrascht und hätte ehrlich gesagt niemals erwartet, dass sich hieraus so gesunde und große Pflanzen entwickeln würden. Allerdings legt man für die frischen Kräuter in den eignen vier Wänden nicht gerade wenig Geld auf den Tisch, denn zum Gerät kommen auch die Pflanzkapseln und die Wasser- und die Stromkosten hinzu. Somit würde man zwar mit den Kräutern vom Supermarkt definitiv günstiger fahren, doch mit dem smarten Garten Lilo von Prêt à Pousser erhält man sehr gesunde und während des Wachstums unbehandelte Pflanzen, was man so im Supermarkt nicht erwarten kann.

Prêt à Pousser Lilo

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: pretapousser.de

KEF Mu3

In aller Kürze

KEF ist im HiFi Lautsprecher-Bereich eine bekannte Marke und hat nun vor Kurzem auch die ersten Kopfhörer vorgestellt, die neuen KEF Mu3. Dabei handelt es sich um sehr stylische True Wireless In-Ears, die mit einem überzeugenden Gesamtpaket daher kommen. Hier stimmt sowohl die Verarbeitung, der Tragekomfort als auch die klangliche Abstimmung. Zudem wurden diese auch mit einem Noise Cancelling ausgestattet, welches hier für In-Ears eine sehr gute Arbeit verrichtet, ohne dabei den Klang im aktivierten Zustand negativ zu beeinflussen.

Gefällt uns

  • hervorragende Klangabstimmung
  • IPX5-Zertifizierung
  • geringes Gewicht
  • AAC-Codec
  • sehr bequemer Sitz
  • gutes ANC

Gefällt uns weniger

  • keine Appunterstützung

KEF Mu3

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

KEF liefert die Mu3 in einer anthrazitfarbenen rauen Pappschachtel aus, bei der das Unternehmen auf die häufig verwendete hochglänzende Oberfläche verzichtet hat. Dies gefällt mir sehr gut, denn somit handelt es sich um eine nachhaltigere Verpackung, da hier anders als bei vielen anderen Herstellern keine spezielle Kunststoffbeschichtung oder Ähnliches zum Einsatz kommt.

An der Oberseite der Verpackung, also am Deckel, erblickt man zum Großteil einen vergrößerten Ausschnitt der beiden In-Ears, von denen man hier nur einen sehr nahen Teilausschnitt zu sehen bekommt. Des Weitern hat KEF an der linken oberen Ecke das Firmenlogo und über der Abbildung die Modellbezeichnung sowie um was es sich hier genau handelt, aufgedruckt. Außerdem wird hier auch der Designer der In-Ears und des Ladecase erwähnt, denn dies war kein unbekannter, sondern Ross Lovegrove, der schon öfters mit KEF zusammenarbeitete und auch mit weiteren großen Unternehmen der Technologie-Branche. 

Am Verpackungsboden bzw. der Rückseite verrät KEF einige Ausstattungsmerkmale, zu denen die Akkulaufzeit, die Schnellladefunktion usw. gehören. Außerdem wurde auch hier wieder die obere linke Ecke mit dem KEF Logo versehen und unten rechts ist eine Abbildung der beiden In-Ears zu sehen, jedoch nur dezent mit weißen Linien gezeichnet.

Durch das Anheben des Deckels vom unteren Teil der Verpackung kommt eine Mappe aus demselben Material wie die restliche Verpackung zum Vorschein, die mit einigen Sätzen des Unternehmens versehen wurden. Dabei beschreibt KEF, was das Unternehmen ausmacht usw. In dieser Mappe befinden sich zugleich sämtliche Papierunterlagen wie z. B. die Kurzanleitung usw. Nach dem Entfernen der Mappe blickt man in einem besonders designten Einlegeboden aus Zellulosematerial das Ladecase in welchem zugleich auch die beiden In-Ears eingesetzt wurde. Diese hat KEF an den Ladekontakten mit einem Kunststoffstreifen versehen, sodass hier beim längeren Lagern usw. nicht der Akku schaden nimmt oder Ähnliches. Unter dem Einleger wiederum befinden sich oben und unten noch zwei weitere Pappschachteln, in welchen einmal das beiliegende USB-A auf USB-C Kabel von KEF zu finden ist und im anderen die restlichen Silikonanpassstücken. Diese beide Schachteln hat KEF dezent mit einer Beschriftung versehen, sodass man eigentlich beim genauen Hinsehen genau weiß, wo was versteckt ist.  

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ears

Direkt auf den ersten Blick hat mir das Design der KEF Mu3 besonders gut gefallen. Hier setzte der Industrie- und Produktdesigner Ross Lovegrove, welcher die In-Ears und das Ladecase designt hat, auf ein komplett abgerundetes Design, also auf ein In-Ear Gehäuse, welches komplett ohne Kanten daher kommt. Die silberne hochglänzende Oberfläche vermittelt auf dem ersten Blick zwar, dass man hier auf ein Gehäuse aus Aluminium oder einem anderen Metall setzen würde, doch dies wird einem hier nur vorgegaukelt. Zum einen wäre Aluminium nämlich schwerer und im Ohr als In-Ears sicherlich etwas unangenehm, da diese beim einsetzten, oftmals am Anfang kalt sind.

Farblich bietet KEF die Mu3 nur in einer einzigen, aber zugleich auch einer besonderen Farbe an, nämlich einem hochglänzenden Silber, welches mir persönlich, obwohl ich eigentlich kein Fan von Hochglanzoberflächen bin, sehr gut gefällt, da es absolut unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken ist. Das Gehäuse der In-Ears ist für In-Ears mit ANC überraschend kompakt gehalten, denn oftmals erfordern diese aufgrund der umfangreichen Elektronik im Gehäuse etwas mehr Platz, was man hier bei den KEF Mu3 nicht direkt auf dem ersten Blick vermuten würde. Durch diese kompakte Form stehen die beiden In-Ears nach dem Einsetzen kaum aus dem Ohr heraus, auch wenn man diese natürlich dennoch bei kurzen Haaren direkt sehen wird. 

Beide In-Ears wurden absolut gespiegelt ausgeführt, was zugleich bedeutet, dass man jeden davon, egal ob den linken oder rechten In-Ears auch getrennt von dem anderen verwenden kann. Damit dies funktioniert, muss im Inneren nicht nur die entsprechende Empfangstechnologie verbaut sein, sondern beide In-Ears erfordern ein und dieselben Mikrofone. Somit findet man am Gehäuse insgesamt drei kleine Öffnungen, in denen sich die Mikrofone verstecken. Davon ist eines nach dem Einsetzen in die Ohren im Inneren des Ohrkanals und eines an der Außenseite nach hinten gerichtet, welche zusammen für das ANC verwendet werden. Das andere Mikrofon, welches ebenfalls an der Außenseite angebracht ist, befindet sich nach vorne zum Mund gerichtet und dient unter anderem der Telefonie, damit einen der Gesprächspartner dabei gut verstehen kann.

Das Gehäuse der KEF Mu3 setzt sich aus zwei hälften zusammen, dem äußeren Teil mit den beiden besagten Mikros, bei dem man auch die größere runde Multifunktionstaste findet, welche zudem mit einem KEF-Logo versehen wurde und je nachdem wie häufig und lange man die Taste betätigt, verschiedene Befehle ausführt. Auf die ausführliche Bedienung gehe ich jedoch wie gewohnt im Abschnitt Bedienung ausführlich ein. Neben dem Knopf versteckt sich zudem auch eine auf dem ersten Blick nicht direkt ersichtliche Status-LED, welche einem den Status der In-Ears im Bezug auf die Kopplung und den Akku liefert. Der innere Teil der In-Ears, der beim einsetzten ins Ohr in der Ohröffnung sitzt, beinhaltet dann das besagte dritte Mikrofon und die beiden Ladekontakte, über welche die beiden In-Ears im Ladecase aufgeladen werden. Hier findet man zudem auch die Seitenbezeichnung (Rechts und Links) sowie selbstverständlich den Ohrkanal mit den Silikonaufsätzen.

Ladecase

Beim Material des Lade-Case setzt KEF exakt auf dasselbe wie auch bei den In-Ears. Außerdem handelt es sich dabei zudem auch um exakt dieselbe Oberflächenbeschichtung, die eine identische Haptik bietet, die mir sehr gut gefällt. Das Ladecase ist mit den Maßen 33,5 x 62 x 52 mm (H x B x T) angenehm kompakt gehalten, sodass sich dieses aufgrund des geringen Gesamtgewichtes inkl. der In-Ears von 58,4 g sehr gut in der Hosentasche, Handtasche oder Rucksack verstauen lässt.

Das Ladecase besitzt ansonsten da Ross Lovegrove dieses designt hat, dieselbe Optik wie die In-Ears, welches sehr edel und schön wirkt. Auf der Oberseite des Deckels ist eine Vertiefung eingelassen, auf der man des KEF-Logo vorfindet. Rückseitig unterhalb des Deckelscharniers befindet sich die USB-C Ladebuchse, über welche das Ladecase wieder mit Strom versorgt wird und an der Front dient eine kleine Griffmulde zum einfacheren Öffnen des Cases. Unterhalb dieser Griffmulde ist zudem noch eine versteckte Status-LED vorzufinden, welche des Status des Ladecase anzeigt. 

Der Schließmechanismus des Ladecase gefällt mir soweit gut, erfordert jedoch aufgrund der glatten Oberfläche trotz vorhandener Griffmulde das Öffnen mit zwei Händen. Ist das Case jedoch geöffnet, werden die beiden In-Ears so wie es sich gehört, absolut sicher an ihrer Position gehalten und dies selbst dann, wenn das Case geöffnet über Kopf gehalten wird. Im Inneren des Case erblickt man eine matte Oberfläche, welche zwar empfindlicher gegen Fingerabdrücken ist, jedoch stört dies soweit keineswegs. Des Weiteren findet man hier die Unterschrift des Designers Ross Lovegrove.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der In-Ears und die des Ladecase sind absolut tadellos, es gibt hier keinerlei Fehler in den Oberflächen. Selbst die Knöpfe der In-Ears sind absolut bündig mit dem restlichen Gehäuse der In-Ears, was dafür sorgt, dass alles perfekt aufeinander abgestimmt wurde und sich auch so zusammenfügt. Selbst das Ladekabel, welches KEF hier mitliefert, ist kein Standard-Kabel, wie man es von vielen In-Ears kennt, sondern eines mit einer weichen Beschichtung, sowie einem Flachkabel und keiner Standardfarbe in Schwarz, sondern Grau wie das Ladecase und die In-Ears. Dank IPX5-Zertifizierung sind die KEF Mu3 auch für robustere Einsätze gewappnet und bietet somit einen Schutz gegen Schweiß und Spritzwasser.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSilber
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 9 h mit ANC
Gesamtlaufzeit mit aufladen: 24 h mit ANC
Gewicht ca. 59 g (Ohrhörer und Ladebox)
11,6 g (beide Ohrhörer)
46,8 g (Ladebox)
MaterialKunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
KonnektivitätBluetooth 5.0 mit AAC/ SBC-Audio-Codec
TreiberVollbereichstreiber mit einer Größe von 8,2 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz bis 20.000 Hz
LieferumfangMu3 Noise Cancelling True Wireless Kopfhörer
Ladebox
USB-C-Ladekabel
4 Sätze Silikon-Ohrstöpsel
Schnellstartanleitung
Garantieinformation
Technische Daten der KEF Mu3

Tragekomfort

Mit der richtigen Auswahl der Silikon-Anpassstücken sitzen die KEF Mu3 sehr gut im Ohr und halten darin auch wunderbar sicher. Außerdem sitzen die In-Ears durch ihre runde Form sehr gut und daher kann ich diese auch sehr lange tragen, ohne das hier etwas drückt oder Ähnliches. Der Tragekomfort ist somit bei mir perfekt und ich hab darin absolut nichts auszusetzen. Hier hatte ich schon In-Ears mit einem sehr ähnlichen Formfaktor getestet und keine davon hatten so bequem im Ohr gesessen und dabei noch zugleich solch einen sicheren Halt im Ohr geboten wie die KEF Mu3.

Die vier unterschiedlich großen Eartips sind von deren Größenunterschied gut gewählt, denn damit kann man die KEF Mu3 individuell auf so ziemlich alle Ohren anpassen, sodass zugleich auch das ANC perfekt arbeiten kann. Schließlich kann nur, wenn die Eartips gut den Ohrkanal abdichten, das ANC gut arbeiten, denn sitzen die In-Ears zu locker oder werden von zu großen Aufsätzen herausgerückt, gelangen die Umgebungsgeräusche dadurch nahezu ungehindert ins Ohr.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Beide Multifunktionstasten an den KEF Mu3 besitzen einen sehr guten und zugleich angenehmen Druckpunkt. Über diese Tasten lassen sich an beiden Seiten unterschiedlich Befehle ausführen, je nachdem wie lange bzw. häufig man die jeweilige Taste betätigt. Man kann direkt über die In-Ears fast alle wichtigen Befehle ausführen, was man jedoch leider nicht machen kann, ist zum Titel davor zurückspringen, denn dafür gibt es hier keine Tastenbelegung, was ich persönlich etwas Schade finde. Schließlich höre ich via Apple Music gerne Playlists von Apple an, die sich regelmäßig automatisch aktualisieren und da kommt es hin und wieder vor, dass ich ein neues Lied so gut finden, dass ich es direkt darauf noch einmal anhören möchte. Dazu muss ich bei den KEF Mu3 jedoch in diesem Fall leider mein Smartphone zur Hand nehmen.

Das Ein- und Ausschalten der In-Ear ist nicht über die Tasten möglich und notwendig, da dies wie bei sämtlichen anderen True Wireless In-Ears, automatisch durch das Entnehmen der In-Ears erfolgt. Beim Ausschalten setzt man diese einfach wieder in das Case ein und automatisch werden diese ausgeschaltet und der Akku aufgeladen.

Kommen wir nun zur Musik und ANC Steuerung der KEF Mu3. Drückt man die Taste am rechten In-Ear kurz, dann wird die Musik direkt angehalten bzw. bei Bedarf ebenso auch wieder am gestoppten Punkt fortgesetzt. Hält man dieselbe Taste wiederum länger gedrückt, dann erhöht man die Lautstärke solange, wie man diese betätigt hält. Beim doppelten Betätigen hintereinander kann man zum nächsten Titel in der Playlist springen.

Über die Taste am linken In-Ear, kann man anders als beim rechten In-Ear durch betätigen und gedrückt Halten die Lautstärke so lange reduzieren, bis einem diese in der jeweiligen Situation passt. Außerdem kann man, während man nicht telefoniert, den Sprachassistenten Aktiveren (Siri, Google Assistant usw.), wenn man die Taste links zweimal kurz betätigt. Zu guter Letzt kann man beim einmaligen Betätigen der linken Taste zwischen ANC an, Umgebungsgeräusche durchlassen und ANC off wählen. 

Neben der Steuerung der Musik und des ANC kann man direkt über die KEF Mu3 auch Anrufe steuern, was hier ebenfalls hervorragend funktioniert. Dabei erfolgen die meisten Befehle über den rechten In-Ear. Drückt man bei einem eingehenden Anruf die Rechte Tasten einmal kurz, dann wird der Anruf angenommen. Beim zweimaligen Bestätigen beendet man diesen oder nimmt den eingehenden Anruf nicht an. Nachdem man angerufen hat, kann man das Mikrofon Stumm-/Lautschalten, wenn man die linke Taste einmal kurz drückt und die Lautstärke des Gespräches wird rechts erhöht und links abgesenkt. Sollte man die In-Ears im Mono-Modus nutzen wollen, was hier durch das Entnehmen von nur einem In-Ear möglich ist, dann hat man hier die Bedienung vom rechten In-Ear auf beiden In-Ears, also egal ob man den rechten oder linken In-Ear verwendet.

Die Bedienung ist soweit sehr gut aufgebaut und nach kurzer Zeit sollte man sich hier an die Bedienung gewöhnen. Natürlich haben physischen Tasten ein typisches Problem und zwar, dass man sich durchs Betätigen von diesen sich die Ohrhörer leicht ins Ohr drückt, was hier jedoch kaum der Fall ist. Außerdem stört mich eine Touch-Bedienung oft, da es nicht nur beim einsetzten ins Ohr schon zu ungewollten Befehlen kommt, sondern auch wenn diese bereits im Ohr eingesetzt wurden.

(Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Klang

Klanglich war ich bei den KEF Mu3 sehr gespannt, schließlich ist das Unternehmen gerade für seine sehr edlen und klanglich sehr guten HiFi-Lautsprecher bekannt. Hier wurde ich dann direkt bei der ersten Hörprobe nicht enttäuscht, denn KEF hat hier klanglich wirklich sehr gute In-Ears abgeliefert, die mit einem vollmundigen und tollen Klang beeindrucken.  

Kommen wir jedoch, bevor ich euch den Klang etwas ausführlicher beschreibe noch kurz zu den technischen Daten der KEF Mu3. In jedem der In-Ears steckt ein 8,2 mm großer Vollbereichstreiber, welche einen für das menschliche Gehör völlig ausreichenden Frequenzbereich von 20 Hz – 20 kHz abdecken. Bei den hochwertigen Audio-Codecs haben alle Apple-User ein Vorteil, denn die KEF Mu3 unterstützen den AAC-Audio-Codec (Advance Audio Coding) den alle Apple-Devices nutzen. Somit haben diese den verlustfreieren und besseren Klang, ganz anders als die Android-User, denn deren aptX-Codec, wird hier leider nicht unterstützt, was jedoch nicht heißt, dass hier die Musik schlecht klingt.

Nun zum Klangbild, welches ich wie gewohnt in den Bass, die Mitten und Höhen aufteile. Der Bass bietet eine knackige und druckvolle Wiedergabe und bleibt selbst bei höher Lautstarke stets kontrolliert, ohne schwammig zu wirken oder ein Dröhnen zu verursachen. Die Mitten werden sehr griffig und eindringlich ausgegeben, sodass davon nicht nur der Gesang, sondern auch die Gitarrenriffs sehr profitieren. Zu guter Letzt werden die Höhen sehr detailreich und hochauflösend wiedergegeben, ohne nervende S-Laute zu erzeugen. So ist KEF hier die Abstimmung des Klangs wunderbar gelungen, denn schließlich bieten viele Kopfhörer die typische „Badewannen“ – Charakteristik, bei der die Höhen und Mitten stärker betont werden, während die Mitten doch sehr zurückhaltend sind. Dies ist hier bei den KEF Mu3 absolut nicht der Fall, hier hat der Audio-Spezialist auf alle Dinge geachtet. Die räumliche Wiedergabe ist sehr realistisch und weiträumig und punktet mit einer sehr guten Tiefen- und Breitenstaffelung. Außerdem bieten die In-Ears einen sehr ordentlichen maximalen Output, sodass hier genug Reserven verfügbar sein sollten und es auf Dauer definitiv schädigend für das Gehör sein wird.

Die Qualität der verbauten Mikros habe ich, während ich daheim und unterwegs telefoniert habe, natürlich ebenfalls getestet. Hier waren meine Gesprächspartner-/innen auf Nachfrage positiv überrascht, wie gut diese mich verstehen konnten. Zu Hause in den vier Wänden war hier selbstverständlich alles hervorragend, doch auch unterwegs haben die KEF Mu3 absolute Stärke gezeigt. Man hört hier als Gesprächspartner/-in zwar die Umgebungsgeräusche von vorbeifahrenden Autos und den rauschenden Wind, jedoch konnte diese mich dennoch soweit gut verstehen.

Dank dem Bluetooth 5.0 bieten die KEF Mu3 eine sehr geringe Latenz beim Ansehen von Videos mit Ton, also damit meine ich die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. Die Verzögerung ist absolut nicht feststellbar, sodass sich die Ohrhörer perfekt dazu eigenen, darüber Filme und Videos anzusehen.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / Umgebung ein-/ausblenden

KEF hat die ersten True Wireless In-Ears direkt mit ANC ausgestattet. Dieses ist hierbei jedoch anders als bei manchen anderen Modellen nicht in mehrer Stufen regulierbar, sondern kann nur aktiviert und deaktiviert werden.  

Hierbei gefällt mir direkt sehr gut, dass man hier keinerlei Rauschen wahrnehmen kann, was nicht bei allen Modellen der Fall ist, außerdem beeinflusst dies die Klangsignatur kein bisschen und das ANC arbeitet soweit ganz gut. Die aktive Geräuschunterdrückung filtert die Umgebungsgeräusche mit tieferen Frequenzen sehr gut heraus, zu denen z. B. Motorengeräusche von LKW´s und Autos zählen. Bei Frequenzen im höheren Bereich haben die In-Ears jedoch wie viele anderen In-Ears mit ANC teilweise etwas Probleme. 

Anders als ANC arbeitet wiederum das hinzuschalten der Umgebungsgeräusche umgekehrt. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Transparenzmodus, bei dem über die an der Außenseite angebrachten Mikrofone die Umgebungsgeräusche zu euren Ohren durchgelassen werden. Dabei nimmt man jedoch automatisch ein deutlich hörbares Rauschen wahr, was bei dieser Technologie jedoch bei allen In-Ears egal von welche Hersteller der Fall ist.

Akkulaufzeit

Das Lade-Case der KEF Mu3 gefällt mir wie im Punkt Design bereits beschrieben soweit sehr gut. Bei Öffnen des Ladecase wird einem durch eine einzelne LED an der Vorderseite direkt der Akku des Ladecase angezeigt, dabei zeigt blinkend weiß an, dass der Akku bald leer ist oder blinkt, auch während dies aufgeladen wird und sobald die LED ausgeht, ist der Akku komplett aufgeladen. Der Status bzw. Akkustand der In-Ears wird ebenfalls durch die jeweilige LED an den In-Ears angezeigt. Dabei bedeutet ebenfalls eine blinkende Status-LED, dass der Akku bald leer ist oder gerade aufgeladen wird und sollte diese aus gehen, sind die beiden In-Ears voll aufgeladen.

Die Akkulaufzeit der In-Ears variiert logischerweise sehr, je nachdem ob ANC aktiv oder deaktiviert ist. KEF verspricht hier eine bis zu 9 Stunden lange Akkulaufzeit bei aktiviertem ANC, was überraschend lange ist. Dabei wird jedoch nicht angegeben, bei welcher Lautstärke man dabei die Musik eingestellt hat. Hier hat KEF nicht wirklich übertrieben, denn im Test konnte ich bei gehobener Lautstärke eine Akkulaufzeit von knapp 8 Stunden erreichen, was sehr beachtlich ist, daher kann man bei einer vernünftig und völlig ausreichenden Lautstärke der Musik sicherlich auch die 9 Stunden Laufzeit erreichen. Ohne ANC ist die Laufzeit etwas länger, doch hier kann ich keine genau Angabe machen, da ich die KEF Mu3 meist mit ANC verwendet hatte. 

Das Ladecase bietet einen integrierten Akku mit einer Kapazität von 500mAh. Dadurch können die beiden In-Ears noch weitere Male darin aufgeladen werden, sodass zu den 9 Stunden noch 15 weitere Stunden dazukommen. Somit kommt man bei den KEF Mu3 auf eine gesamte Akkulaufzeit mit zwischenzeitlichem Aufladen auf bis zu 24 Stunden mit ANC. Sollte man die In-Ears die gerade leer sind, schnell brauchen, dann ist auch die Schnellladefunktion, welche hier integriert wurde, sehr nützlich, denn diese sorgt dafür, dass die In-Ears im Ladecase bereits nach 5 Minuten Ladezeit für eine Akkulaufzeit von 60 Minuten aufgeladen werden.

Bluetooth

KEF setzt bei den Mu3 auf Bluetooth 5.0. Dabei wird stets eine problemlos und stabile Verbindung zwischen Zuspielgerät (bei mir mein iPhone 11 Pro Max) und den In-Ears geboten. Die Bluetooth-Reichweite beträgt wie bei bei den meisten Bluetooth In-Ears im Haus je nach Aufbau der Wände ca. 10 bis 12 Meter und im Freien ist diese selbstverständlich etwas höher, da hier meist keine Hindernisse im Weg sind. 

Die Verbindung zwischen Smartphone und In-Ears erfolgt wie bei allen Kopfhörer über die Bluetooth-Einstellungen, doch dass diese euch angezeigt werden, müssen diese erst noch in den Kopplungsmodus versetzt werden. Dabei werden diese eigentlich wie bei sämtlichen True Wireless Kopfhörer automatisch bei der Entnahme aus dem Ladecase, in eben genau diesen Modus versetzt. Hierfür muss man diese bei KEF aus dem Case herausnehmen und die kleine Folie an den Ladeflächen abziehen. Anschließend wieder in das Case einsetzten und voll aufladen lassen, sobald dies geschehen ist, kann man diese direkt entnehmen und in den Bluetooth-Einstellungen auswählen.  

Möchte man die KEF Mu3 mit einem weiteren Gerät koppeln, muss man zuerst die Pairing-Liste zurücksetzen. Hierzu muss man zuerst beide Ohrhörer ins Ladecase einsetzen und anschließend die Multifunktionstasten an beiden In-Ears solange gedrückt halten, bis die Status LED abwechselnd blau-weiß blinkt. Anschließend kann man die In-Ears wieder aus dem Case herausnehmen, sodass diese sich direkt miteinander verbinden, dann sollte die Status-LED von blinkend Weiß auf ein durchgehend weißes Leuchten übergehen. Daraufhin kann man die KEF Mu3 wie gewohnt in den Bluetooth-Einstellungen am Zuspielgerät suchen und schon sind dies Ohrhörer mit dem neuen Gerät verbunden. 

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den KEF Mu3 hat der Audio-Spezialist KEF einen beispiellosen Einstand in den True Wireless Markt geschafft. Die Mu3 konnten mit einem hervorragenden Klang, einer langen Akkulaufzeit und einer mangelfreien Sprachqualität und einem guten ANC überzeugen. Bis auf eine App, die eventuell Firmwareupdates ermöglicht, persönlich Anpassung wie die Zuordnung der Tastenbelegung oder EQ-Einstellungen zulässt, liefert KEF hier rundum ein sehr gelungenes Gesamtpaket ab.

Preis/Leistung

Die UVP der KEF Mu3 ist mit 229,99€ festgesetzt. Da diese zum aktuellen Zeitpunkt nur direkt bei KEF erhältlich sind, hat sich im Preis noch nichts getan. Dies ist für ein paar True Wireless In-Ears definitiv nicht günstig, doch dafür bekommt man klanglich sehr starke Kopfhörer, die bis auf die besagte fehlende App keinerlei Kritik meinerseits zulassen.

KEF Mu3

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: de.kef.com

Tester gesucht: Jabra Elite 75t

Wir haben ein neues sonnendes Produkt für euch! Eine Leserin bzw. ein Leser hat die Möglichkeit die Jabra Elite 75t auf Herz und Nieren zu testen.

Wir danken dem Hersteller Jabra für die Bereitstellung des Produktes für den testr Lesertest!

Jabra Elite 75t

Zum Angebot bei

Was wird verlangt?

Die Teilnahme an dem Lesertest ist für dich selbstverständlich freiwillig und kostenlos!

Hast Du dich erfolgreich beworben und wurdest du für den Lesertest ausgewählt, werden wir die Jabra Elite 75t kostenlos an deine Adresse zusenden.

Nun hast du 2 Wochen Zeit um das Produkt kennenzulernen und auszuprobieren. Im Anschluss wollen wir und auch andere Leser deine Meinung dazu hören. Deswegen wird verlangt, dass zu einen Testbericht mit min. 400 Wörtern schreibst und auch Bilder dazu machst. Wie du diesen Bericht aufbaust ist gänzlich dir überlassen, Du musst dich nicht an ein bestimmtes Schema halten – solltest aber natürlich über Einrichtung, Funktionen, Vorteile, Nachteile etc. schreiben. Wir erwarten keine geschönten Berichte, Deine ehrliche Meinung ist wichtig.

Dein Beitrag wird auf testr.at veröffentlicht, eine Veröffentlichung auf einer anderen Plattform, Blogs etc. ist NICHT vorgesehen! Die Rechte des Textes und der Bilder übergehen testr.at!

Hast du den Beitrag übermittelt – wie beschrieben innerhalb der Frist (2 Wochen Testdauer) – dann kannst Du die Jabra Elite 75t – selbstverständlich kostenlos – behalten und weiter damit eine Freude haben. Weigerst du dich dich allerdings die Bedingungen zu erfüllen, musst du das Produkt auf eigene Kosten zurücksenden, oder bekommst dieses in Rechnung gestellt!

Wie kannst Du dich bewerben?

Kommentiere unter diesem warum gerade Du der ideale Lesertester für den Jabra Elite 75t wärst. Zusätzlich solltest du auf einer Social-Media-Plattform deiner Wahl (z.B. Facebook) folgendes posten:

Tester gesucht: Jabra Elite 75t

https://testr.at/tester-gesucht-jabra-elite-75t/

#ichbintestr

Hast Du dies gemacht bist du im Lostopf.

Um deine Chancen zu erhöhen kannst Du das selbe Posting auch auf weiteren Social-Media-Kanälen teilen – musst du aber nicht.

Dauer der Bewerbungsphase

Die Bewerbung beginnt mit Sonntag, 11 April 2020 und endet mit Sonntag, 9. Mai 2020 (23:59 Uhr).

Unter allen korrekten Eintragungen werden wir eine Gewinnerin bzw. einen Gewinner ziehen und diesen kontaktieren. Dieser hat dann 48h Zeit um sich zu melden. Sollte keine Rückmeldung kommen, wird erneut gelost. Teilnahmeberechtigt sind alle aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Viel Glück und viel Spaß!

Jabra Elite 85t

In aller Kürze

Die neuen Jabra Elite 85t sind True Wireless In-Ears, welche mit einer sehr guten Verarbeitung und einem sehr bequemen Tragekomfort punkten können. Das Klangbild könnte zwar noch etwas filigraner sein, lässt sich jedoch in der kostenlosen „Sound+“ App perfekt anpassen. Der Preis der In-Ears ist natürlich nicht gerade niedrig, doch dafür bekommt man neben einem Qi-fähigen Ladecase auch ein sehr gutes ANC geboten und eine App, die viele Einstellungen zulässt.

Gefällt uns

  • guter Klang (anpassbar via App)
  • IPX4-Zertifizierung
  • geringes Gewicht
  • AAC-Codec
  • bequemer Sitz
  • gutes Advance ANC

Gefällt uns weniger

  • Bedienung im Mono-Betrieb eingeschränkt

Jabra Elite 85t

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der neuen Jabra Elite 85t fällt deutlich kompakter und schlichter aus, als von den bisherigen Vorgängern den Jabra Elite 65t und Jabra Elite 75t. Beim Verpackungsdesign wiederum bleibt sich Jabra den typischen Farben treu, denn auch die neuesten True Wireless In-Ears, kommen in der grauen Verpackung daher, welche mit gelben Akzenten versehen wurde. Dabei ist es auch weiterhin so, dass die stabile Hauptverpackung in eine dünnere Umverpackung eingeschoben wurde. Die Umverpackung zeigt dabei wie gewohnt, zahlreiche Informationen über die darin befindlichen Kopfhörer.

An der dezent gehaltenen Vorderseite präsentiert Jabra in der Mitte die beiden Ohrhörer. Außerdem prangt hier in der linken Ecke noch das bekannte gelb/schwarze Jabra Logo und im rechten unteren Bereich die Modellbezeichnung sowie in klein erwähnt, dass es sich um Advance Active Noise Cancellation (Advance ANC) In-Ears handelt. 

An der linken schmalen Seite zeigt man einen kleinen Ausschnitt der Ohrhörer mit dem Case und erwähnt hier, dass man das Produkt in Kopenhagen, dem Firmen-Hauptsitz entwickelt hat. Rechts gegenüber wiederum informiert man darüber, dass in dieser Box ein Produkt enthalten ist, indem man die komplette 150 Jahre Erfahrung hineingesteckt hat usw.

Die Rückseite ist meist die informativste Seite und so ist es auch bei den Jabra Elite 85t der Fall. So sieht man hier zum einen erneut das Herstellerlogo, sowie den Produktnamen und man bekommt zudem eine saubere Übersicht der In-Ears, dem Ladecase und den zusätzlichen ovalen EarGel-Aufsätze gezeigt. Darunter hat Jabra die sechs fürs Unternehmen wichtigsten Merkmale der neuen Kopfhörer aufgelistet, zu denen unter anderem folgenden Punkte zählen: ANC & HearThrough, die 6 Mikrofone mit Windfilter, die 12 mm Treiber, die Akkulaufzeit von 5,5 Stunden + 25 Stunden mit Ladecase usw.    

Durch das Entfernen der beiden Klebestreifen an der Umverpackung, kann man dieses nach oben hinweg entfernen. Darunter kommt eine sehr stabile graue Verpackung zum Vorschein, die man durchs weitere Entfernen eines Klebestreifens an der rechten Seite öffnen kann. Hier weißt Jabra auf der Innenseite des Deckels drauf hin, dass es sich um eine 100 % recycelbare Verpackung handelt und rechts findet man einen Einleger mit dem gewohnten Satz „ Welcome to superior Sound“, was auf Deutsch so viel bedeutet wie: Willkommen zum überlegenen Klang. Darunter wird man drauf hingewiesen, die kostenlose App von Jabra herunterzuladen, um die In-Ears zu personalisieren usw. Auf der Rückseite ist dann noch sozusagen eine kompakte Kurzanleitung versteckt.  

Unter dem Einleger befindet sich ein naturbelassener Einsatz aus Zellulose, indem sich ordentlich im oberen Abschnitt verpackt, das Lade-Case mit den darin befindliche In-Ears befindet. Darunter ist noch ein weiterer Einsatz, indem die zwei zusätzlichen unterschiedlich großen ovalen Paar EarGel-Aufsätze aufbewahrt werden und in der Ebene darunter kann man das USB-C Kabel finden. Unter dem Einleger aus Zellulose findet man dann noch die Sicherheitsinformationen mehr nicht.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

In-Ears

Im direkten Vergleich zu dem Vorgängermodell sehen zwar sowohl die beiden In-Ears, als auch das Ladecase nahezu identisch aus, jedoch sind beide Produkte von der Größe etwas gewachsen. Dies liegt jedoch daran, dass nun in den In-Ears noch mehr Mikrofone verbaut wurden und nun auch doppelt so große Treiber zum Einsatz kommen. Zu guter Letzt wurde auch die Akkulaufzeit erhöht, sodass in beiden Produkten (Case und Ohrhörer) mehr Platz notwendig ist. 

Dennoch stehen die beiden In-Ears nach dem Einsetzen kaum weniger aus dem Ohr heraus und zudem hat das gering höhere Gewicht ebenfalls keinen negativen Einfluss aus das Tragegefühl. Der bereits von den Vorgängern bekannte Steg an den Seiten wurde noch etwas filigraner gestaltet, was man auch gut an den neuen, noch kleineren Löchern für die Mikrofone sehen kann. Die spezielle mattierte und weich anfühlende Beschichtung des Kunststoffgehäuses hat sich bereits bei den Vorgängermodellen durchgesetzt und wurde auch hier bei den neuen Jabra Elite 85t eingesetzt.

Die länglichen Öffnungen an den Seiten, die bei den Vorgängern noch zum Einsatz kamen, sind nun ebenfalls filigraner eingearbeitet geworden, denn nun wurden diese ebenfalls im seitlichen Teil als mehrere kleine Öffnungen integriert. Dabei besitzt jeder In-Ear ein Lochpaar, von denen eines im hinteren Bereich nach oben und eines am unteren Teil integriert wurde, hinter dieser Öffnung sind die wuchtigen Mikrofone versteckt, die z. B. für die zusätzliche HearThrough- und ANC-Funktion genutzt werden. 

Das Gehäuse der Jabra Elite 85t wurde wie bereits bei den Vorgängermodellen aus insgesamt drei Teilen gefertigt. Hierbei fällt mir jedoch im Vergleich zum Vorgänger ein etwas verkürzter Ohrkanal auf, der nun zudem nicht mehr rund, sonder oval geformt wurde genauso wie auch die neuen speziellen EarGel-Aufsätze. Daraufhin folgt der mittlere Teil, der wie gehabt die komplette Technik (Akku, Sensoren, Treiber, Mikrofone usw. beherbergt. Zu guter Letzt folgt der äußere Teil, welcher nicht nur die Mikrofone abdeckt, sondern zugleich auch die Tasten an jedem Ohrhörer an der jeweiligen Position fixiert. Die runde Taste mit dem Jabra Schriftzug, schließt an beiden In-Ears bündig mit dem Gehäuse ab und ermöglichen ein umfangreiches Bedienen über die In-Ears, ohne das man hierzu das Smartphone zur Hand nehmen muss.

True Wireless In-Ears werden wie gewöhnlich über das zugehörige Lade-Case aufgeladen, daher befinden sich an beiden In-Ears, an der Innenseite wie gehabt je zwei goldene Ladekontakte. Außerdem ist weiterhin ein Annäherungssensor verbaut, den man nicht direkt sieht, der jedoch sehr praktisch ist, da dieser dafür sorgt, dass die Musik automatisch gestoppt wird, sobald man einen der beiden Ohrhörer aus den Ohren heraus nimmt.

Bei der Farbauswahl stehen seit kurzem zusätzliche Farben zur Auswahl, denn direkt zum Marktstart waren es nur zwei Versionen. Zur Auswahl steht nun neben „Titanium Black“ der Farbe meines Testgerätes auch noch: Grau, Gold-Beige, Schwarz und Kupfer-Schwarz. Bei dem letzt genannten Modell ist der Biedenkopf an den In-Ears nicht in derselben Farbe wir der äußere Teil des Gehäuses, sondern Kupferfarben. Bei den anderen vier Varianten wiederum ist das komplette äussere Gehäuse und der Bedienknopf in einer Farbe gehalten.

Was ich etwas Schade finde, ist das Jabra erneut auf dieselbe Verbindungstechnologie setzt. Somit kann man zwar wie gehabt die In-Ears auch im Mono-Betrieb verwenden, jedoch hat man hierbei nicht die freie Auswahl wie bei den meisten anderen Anbieter, sondern muss zwingend den rechten In-Ear benutzen. Dies liegt daran, dass nur der rechte Ohrhörer ein Bluetooth-Chip verbaut hat und es sich somit dabei um den sogenannten Master handelt. Der linke In-Ear wiederum, baut mit diesem via NFMI (Near Field Magnetic Induktion) eine Verbindung auf und empfängt darüber die Daten mit einer möglichst geringen Verzögerung, welche ein Mensch nicht wahrnehmen kann.

Ladecase

Beim Material des Lade-Case setzt Jabra auf exakt dasselbe wie auch bei den In-Ears. Außerdem handelt es sich dabei zudem um exakt dieselbe Oberflächenbeschichtung, die eine identische Haptik bietet, welche mir sehr gut gefällt. Anders als das Case und die In-Ears der Active-Modelle, wird hier kein kompletter Schutz gegen Staub und Wasser geboten, sondern „nur“ nach IPX4, was soviel bedeutet, dass ein Schutz gegen das Eindringen von Spritzwasser und Schweiß geboten wird. 

Das Case fällt mit den Maßen: 664,8 x 41,1 x 28,5 mm (L x B x T) etwas größer als das des Vorgängermodells (Jabra 75t) aus, jedoch finde ich das noch absolut im Rahmen und keineswegs negativ. Das Ladecase kann man dennoch als kompakt bezeichnen und es lässt sich wunderbar in der Hosentasche oder Rucksack usw. verstauen.

Das Ladecase besitzt ansonsten exakt dasselbe Design wie gewohnt, sodass es sich um ein rundum schlichtes Ladecase handelt, welches bis auf den ca. 1 mm tief eingeprägten Jabra Schriftzug keine weiteren Erkennungsmerkmale besitzt. Durchaus praktisch ist hier weiterhin der leicht konkav ausgeführte Boden, denn da dieser nun zusätzlich mit einer Qi-Ladetechnologie bestückt wurde, wird dafür gesorgt, dass das Case beim aufstellen sehr sicher steht. Die USB-C Ladebuchse an der Rückseite hat man nun etwas weiter nach oben versetzt, sodass hier ein sauberes anschließen an das beiliegenden USB-C Ladekabel erfolgen kann. Neu und ebenfalls absolut sinnvoll ist der neue Standort der kleinen Staus-LED, denn diese ist von der Rückseite nach vorne gewandert. Dies ist soweit sehr sinnvoll, da man somit den aktuellen Ladezustand jederzeit von vorne einsehen kann, egal ob man das Case via Kabel oder über die Qi-Technologie auflädt. 

Der Schließmechanismus hat mir bereits beim Vorgängermodell sehr gut gefallen, wurde daher unverändert übernommen und überzeugt somit auch wieder bei den Jabra Elite 85t. Hier hält ein praktischer Magnet das Case wunderbar geschlossen und zudem werden auch die In-Ears selbst direkt nach dem einsetzten in das Ladecase perfekt an ihren Platz zentriert und via Magneten auch genau an dieser Stelle gehalten. Somit könnte man bei eingesetzten In-Ears das Case einfach auf den Kopf drehen und nichts fällt dabei heraus.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der In-Ears und die des Ladecase sind mal wieder wie von Jabra gewohnt auf einem sehr hohen Niveau. Alle Einzelteile und Übergänge wurden hervorragend aufeinander abgestimmt, sodass es keine Störkanten gibt und ich bezüglich der Haptik absolut nichts kritisieren kann. 

Man bekommt bei dem nicht Active-Modell zwar „nur“ einen Schutz nach IPX4, was bedeutet, dass diese nur gegen Schweiß und Spritzwasser geschützt sind, doch das reicht eigentlich auch absolut aus. Sollte der Tragekomfort bei euch gut sein und der halt auch noch bei sportlichen Bewegungen sicher sein, spricht daher eigentlich nichts dagegen, dass man die neuen Jabra Elite 85t auch ohne die Bezeichnung „Active“ als Sportliche In-Ears nutzen kann.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.1)
FarbeTitanium Black, weitere Farbe: Schwarz, Kupfer-Schwarz, Gold-Beige, Grau.
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 5,5 h mit ANC
Akku Ohrhörer: 7 H ohne ANC
Gesamtlaufzeit mit aufladen: 25 h mit ANC
Gesamtlaufzeit mit aufladen: 31 h mit ohne ANC
Gewicht ca. 59 g (Ohrhörer und Ladebox)
14 g (beide Ohrhörer)
45,1 g (Ladebox)
MaterialKunststoff (Ohrhörer und Ladecase)
KonnektivitätBluetooth 5.1 mit AAC/ SBC-Audio-Codec
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 12,0 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz bis 20.000 Hz (Ohrhörer)
LieferumfangJabra Elite 85t True Wireless Kopfhörer (2 Stk.)
Silikonaufsätze: S, M (an Kopfhörern befestigt), L
Ladebox
USB-Typ-C-Ladekabel
Warnhinweise
Technische Daten der Jabra Elite 85t

Tragekomfort

Da sowohl die Ausgangsöffnung der Treiber, als auch die Silikon-EarGels eine neue Form erhalten haben, hat sich beim Tragekomfort etwas getan. Die Ohranpassstücke sind nun nicht mehr rund sondern oval, was dazu führen soll, dass eine noch bessere Abschottung von den Umgebungsgeräuschen selbst ohne ANC erreicht wird. Sofern hier bei euch die Öffnung eueres Ohrkanals passen sollte, also sodass ihr mit einem der neuen EarGels zurechtkommt, dann wird das versprochene Feature auch gut erreicht. Sollte man jedoch aufgrund der Abstufung der unterschiedlich großen EarGels das Problem haben, dass die eine Sorte zu klein, aber die andere dann wiederum zu groß ist, dann wird dies dazu führen, dass die In-Ears unter Umständen nach einiger Zeit aus den Ohren herauswanden, was zu einem häufigeren nachjustieren führen wird. Bei mir hat soweit jedoch alles gut gepasst, jedoch wäre ich hier als Hersteller vielleicht Nummer sicher gegangen und hätte anstellen drei Größen zur Sicherheit noch eine feinere Abstufung mit 5 oder 6 Aufsätzen mitgeliefert. 

Der Tragekomfort war bei mir jedoch wie bereits erwähnt sehr angenehm und dies auch nach einem längeren Zeitraum. Man bekommt hier erneut einen sicheren Halt geboten, an dem ich persönlich nichts auszusetzen habe. Jabra hat das neue Design erneut wie das Vorgängermodell an Tausenden von Ohren getestet und dies laut eigener Aussage bis zur perfekten Passform ausgearbeitet.

Bei den Elite 85t liefert Jabra insgesamt drei verschieden große EerGel Silikon-Aufsätze mit. Dabei handelt es sich wie gewohnt um die Größen: S; M und L, von denen die Mittleren bereits vormontiert wurden. Mit diesen kann man die Ohrhörer wie gewohnt weitestgehend dem eigenen Ohrkanal anpassen und dafür sorgen, dass man den perfekten Kompromiss zwischen sicherem Halt und bestem Klang erreicht.

Durch die ohrfüllende Form und die richtige Wahl an EarGels-Aufsätzen decken die Jabra Elite Active 85t sehr gut den Ohrkanal ab, was dazu führt, dass wie bereits erwähnt auch ohne die aktivierte ANC-Funktion eine sehr gute Umgebungsreduzierung erreicht wird. Mit ANC wird das ganze natürlich nochmals deutlich besser, mehr dazu verrate ich jedoch im weiteren Verlauf des Testberichts.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Beide Multifunktionstasten an den Jabra Elite 85t besitzen einen sehr angenehmen Druckpunkt. Über diese Tasten lassen sich an beiden Seiten unterschiedliche Befehle ausführen, je nachdem wie lange bzw. häufig man die jeweilige Taste betätigt. Sollte man vielleicht mal gerade nicht wissen, welche Taste hier wann und wie genau welchen Befehl ausführt, wird einem dies auch wunderbar in der App erklärt, auf die ich im weiteren Verlauf des Testberichtes noch genauer eingehen werde. Praktisch und für mich persönlich sehr wichtig ist es, dass man alle Befehle direkt über die In-Ears steuern kann, sodass man definitiv das Smartphone in der Hosentasche lassen kann, was leider bei vielen In-Ears immer noch nicht der Fall ist.

Zum Ein- und Ausschalten genügt es wie bei eigentlich allen True Wireless In-Ears, die Ohrhörer einfach aus dem Ladecase zu entnehmen und am Ende wieder genau darin einzusetzen. Das ist definitiv die einfachere Methode und wird in den meisten Fällen gemacht, denn anschließend sind die In-Ears direkt sicher aufbewahrt und werden zudem automatisch wieder voll aufgeladen. Alternativ kann man zum Ausschalten auch an beiden Ohrhörern die Multifunktionstaste kurz gedrückt halten. Zum Einschalten wiederum dann beide Tasten (Rechts und Links zugleich) für ca. 1 Sekunde betätigen.

Kommen wir nun zur restlichen Bedienung der Jabra Elite 85t, die von Werk aus wie folgt eingestellt wurde, jedoch in der kostenlosen Jabra „Sound+“ App über MyControls auch komplett neu zugewiesen werden kann. Drückt man die Taste am rechten In-Ear kurz, dann wird die Musik direkt gestartet bzw. bei Bedarf ebenso auch wieder pausiert. Hält man dieselbe Taste wiederum länger gedrückt, dann erhöht man die Lautstärke solange, wie man diese betätigt. Beim doppelten Tippen hintereinander kann man wiederum, während man nicht telefoniert, denn Sprachassistenten aktiveren (Siri, Google Assistant usw.)

Über die Taste am linken In-Ear, kann man anders als beim rechten In-Ear durchs Betätigen und gedrückt Halten die Lautstärke so lange reduzieren, bis einem diese in der jeweiligen Situation passt. Außerdem steuert man darüber die Titel-Auswahl, sodass man beim zweimaligen Drücken um einen Musiktitel vorspringt und beim dreimaligen Antippen den eben abgespielten Titel erneut wiedergibt bzw. beim erneuten dreifachen Drücken einen Titel davor abspielt. Zu guter Letzt kann man beim einmaligen Betätigen der linken Taste zwischen HearThrough, ANC und ANC off wählen. 

Neben der Steuerung der Musik und des ANC usw. kann man direkt über die Jabra Elite 85t auch Anrufe durchführen, was hier ebenfalls hervorragend funktioniert. Dabei ist es bis auf die Regulierung der Lautstärke absolut egal, ob ihr die folgenden Befehle am rechten oder linken In-Ear ausführt. Die Lautstärke des Telefonats wird wiederum wie bei der Musiklautstärke am rechten In-Ear erhöht und links reduziert. Drückt man bei einem eingehenden Anruf eine der beiden Tasten einmal kurz, dann wird der Anruf angenommen, beim zweimaligen Bestätigen beendet man diesen oder nimmt den eingehenden Anruf nicht an. Nachdem man angerufen hat oder wurde, kann man das Mikrofon Stumm-/Lautschalten, wenn man eine der Tasten einmal kurz drückt.

Die Bedienung ist soweit sehr durchdacht aufgebaut und nach kurzer Zeit sollte man sich hier an die Bedienung gewöhnen bzw. kann dieses auf Wunsch, wie bereits angedeutet in der App anders belegen. Natürlich haben physischen Tasten ein typisches Problem, und zwar, dass man sich durchs Betätigen von diesen sich die Ohrhörer leicht ins Ohr hinein drückt, was durchaus unangenehm sein kann. Doch da kommt man als Hersteller nicht anders drumherum, als wenn man dann lieber auf eine Touch-Steuerung zurückgreift, jedoch hat auch diese ihre Nachteile, denn damit kommt es sehr häufig zu Fehleingaben usw.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Klanglich bieten auch die neuen Jabra Elite 85t  eine sehr gute Punktladung ab, denn durch die kostenfrei zur Verfügung gestellte App „Sound+“ kann man das Klangbild den eigenen Vorlieben anpassen, indem man entweder aus mehreren voreingestellten Soundprofilen seinen Favoriten auswählt oder das Klangbild selbst via 5-Band-Equalizer in der App anpasst, bis die In-Ears genau so klingen, wie man es möchte. Hier bietet Jabra viel Möglichkeiten, sodass man damit klanglich definitiv keinen Kompromiss eingehen muss.  

Bei der Klangbeschreibung konzentriere ich mich jedoch trotz den umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten wie gewohnt auf das Klangbild, wie dies der Hersteller von Werk aus abgestimmt hat. Schließlich bevorzugt hier meiner Erfahrung nach jeder einen etwas anderen Klang und daher ist es hier mehr oder weniger sinnlos, den Klang nach meinen Einstellungen zu beschreiben.

Kommen wir jedoch, bevor ich den Klang beschreibe noch kurz zu den technischen Daten, denn hier hat sich einiges getan. In jedem der In-Ears steckt nämlich unter anderem ein doppelt so großer dynamischer Treiber, also wurden diese gegenüber dem Vorgänger von 6 mm auf 12 mm vergrößert. Den Frequenzbereich, den diese wiederum abdecken, bleibt weiterhin unverändert bei 20 Hz – 20 kHz. Bei den hochwertigen Audio-Codecs haben alle Apple-User ein Vorteil, denn die Jabra Elite 85t unterstützen wie bereits deren Vorgänger den AAC-Audio-Codec (Advance Audio Coding). Somit haben diese den verlustfreieren und besseren Klang, ganz anders als die Android-User, denn deren aptX-Codec wird hier leider nicht unterstützt, was jedoch nicht heißt, dass hier die Musik schlecht klingt.

Das Klangbild der Jabra Elite 85t gefällt mir direkt nach dem ersten Probehören soweit sehr gut. Es gibt zwar hier und da ein paar kleine Schwächen, diese lassen sich jedoch schnell und einfach über den EQ fast komplett neutralisieren. Der Bass bietet einen sehr voluminösen Tiefgang, der druckvoll und knackig wiedergegeben wird. Dieser ist aber auch zugleich keineswegs aufdringlich oder zu sehr im Vordergrund. Die Mitten sind ebenfalls gut abgestimmt und punkten mit eindringlichen und raumfüllenden Tönen. Lediglich die Höhen schwächen bei der Abstimmung von Werk etwas, denn diese wirken leicht vernebelt, über den besagten Equalizer kann man diese jedoch etwas anheben, sodass dies weitestgehend gut abgestimmt klingt. Die räumliche Wiedergabe ist absolut gegeben und punktet wie bei den Vorgängern mit einer guten Tiefen- und Breitenstaffelung. Außerdem bieten die In-Ears weiterhin einen ordentlichen maximalen Output, sodass hier genug Reserven verfügbar sein sollten.

Erneut zeigt Jabra, dass man nicht nur gut Kopfhörer bauen kann, sondern vor allem auch für die guten Headsets mit Mikrofonen bekannt ist. Somit sorgen in den Jabra Elite 85t je In-Ear gleich drei Mikrofone für ein störungsfreies und verständliches telefonieren. Dabei filtern die Mikros die aus den Umgebungsgeräuschen anfallende Störgeräusche wie Auto- und LKW-Motoren heraus und lassen zugleich die eigene Stimme durch, sodass hierbei eine wunderbares Telefonat geboten wird, was man leider von wenigen In-Ears geboten bekommt. Außerdem gefällt mir auch hier wieder die bereits von den Jabra Elite Active 75t bekannte „Sidestone-Funktion“ sehr, denn diese sorgt dafür, dass ich während Telefonaten meine eigene Stimme im Ohr hören kann. Somit passiert es hier nicht, dass ich versehentlich zu laut in der Stadtbahn rede und es wird somit insgesamt für ein natürlicheres Telefonieren gesorgt. 

Dank dem neusten Bluetooth 5.1 bieten die Jabra Elite 85t eine absolut geringe Latenz beim ansehen von Videos mit Ton, also damit meine ich die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. Die Verzögerung ist absolut nicht feststellbar, sodass sich die Ohrhörer perfekt dazu eigenen, darüber Filme und Videos anzusehen.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

App

Jabra bietet für sämtliche Kopfhörer egal ob In-Ear oder Over-Ear Modelle, eine App Namens „Jabra Sound+“ kostenlos zum Download an. Prinzipiell könnte man sämtliche Kopfhörer auch unabhängig von dieser verwenden, doch mit der App wird vieles deutlich besser, da man zahlreiche Einstellungsmerkmale zur Verfügung gestellt bekommt. Egal ob es um das ändern der Tastenbelegung geht, darum das ANC zu regulieren oder die individuelle Klanganpassungen vorzunehmen, das alles und noch viel mehr wird einem hier umfangreich angeboten. Außerdem könnt ihr nur so die neusten Firmwareupdates installieren und werdet über die neusten Funktionen informiert. 

Jabra Sound+
Preis: Kostenlos
Jabra Sound+
Preis: Kostenlos

Zum Einrichten wählt man aus einer Auswahl an kompatiblen Produkten das aus der Liste aus, welches man verbinden möchte, in meinem Fall sind es die Jabra Elite 85t. Anschließen wird einem sehr verständlich und Schritt-für-Schritt eine Anleitung gezeigt, die einem dabei hilft, die Ohrhörer in den Pairing-Modus versetzt und daraufhin einzurichten. Ist dies soweit getan und die In-Ears sind erfolgreich eingerichtet, landet man beim Starten der App immer auf der Startseite mit dem Namen „Headset“.

In diesem Menü kann man direkt ganz oben nicht nur die beiden In-Ears sehen, sondern zudem auch den Akkustand der beiden In-Ears und den des Ladecase in einzelnen Prozent-Schritten einsehen. Das bedeutet, dass euch hier der Akkustand der In-Ears zwar zusammen angezeigt wird, jedoch nicht wie häufig angewendet in 10 % Schritten, sondern in genaueren 1 % Schritten. Unmittelbar darunter kann man die Einstellungen „Mein Moment, Pendeln oder Fokus auswählen. Dabei sind diese vom Werk aus alle identisch, doch der Clou dabei ist, dass man damit drei Profile erstellen kann, kurz gesagt, man kann z. B. je nach Situation den EQ so einstellen, wie er einem dabei gefällt und dann direkt über die Schaltfläche „Speichern“ auf das jeweils zuvor gewählte Profil absichern. Direkt dazwischen befindet sich der Schieberegler, um den ANC- und HearThrough-Modus zu aktiveren und anschließend auch in der Intensität in je fünf Stufen zu regeln. Also man kann dann bestimmen, wie sehr die Umgebungsgeräusche durchgelassen werden sollen oder eben nicht. 

Direkt darunter wiederum folgt der 5-Band Equalizer, bei dem man wahlweise auch aus fertigen Musik-Voreinstellungen wählen kann. Daher einfach einmal alles durchprobieren oder wenn nichts dabei sein sollte, einfach selbst sein Profil erstellen. Zu guter Letzt findet man ganz unten noch die bereits bekannte Soundscape-Funktion, mit der man sich verschiedene Klänge wie. Z. B. Regen, Wasserfall usw. in die Kopfhörer übertragen und dabei eventuell entspannen kann. Ob man dies braucht, ist jedoch jedem selbst überlassen. 

Sofern man auf der „Headset-Seite“ ganz oben ist, sieht man rechts ein Zahnrad-Symbol, über welches man ins Einstellungsmenü gelangt. Hier kann man z. B. prüfen, ob es eine neue Firmware für die In-Ears gibt oder Klangerlebnis-, Anruferlebnis- oder Headset-Unterstützungs-Einstellungen vornehmen.

Beim zweiten Untermenü mit der Bezeichnung „Entdecken“ werden einem ein paar Infos angezeigt z. B. ob es aktuell ein Firmwareupdate für die Kopfhörer gibt, oder man kann die Kopfhörer nach einer Registrierung hier jederzeit orten usw. Unter dem Punkt „Über“ kann man wiederum das Benutzerhandbuch oder die Kurzanleitung einsehen sowie auf technische Informationen zugreifen usw.

(App: 4,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC / HearThrough

Jabra hat bei den Elite 85t ein Advance ANC integriert, welches eine Fünf Stufen Regulierung zulässt, die jedoch bei maximaler Stufe nicht komplett alles herausfiltert, wie es z. B. bei dem Testvideo von Jabra demonstriert wird. Das neutralisieren von tiefen Frequenzen funktioniert hierbei jedoch sehr gut, sodass die tiefen Motorengeräusche, welche man beim Laufen, am Straßenrand täglich hört, nahezu komplett verschwinden. Bei Geräuschen, die im mittleren oder hohen Frequenzgang liegen, haben die In-Ears jedoch teils Probleme, denn diese gelangen ein wenig ins Gehör hinein. Dennoch wird hier ein gutes und solides Advance ANC geboten, welches jedoch eben „nur gut und solide“ und nicht als perfekt oder exzellent bezeichnet werden kann. Beim verwendeten ANC gefällt mir jedoch sehr gut, dass hierbei ein sehr geringes Grundrauschen herrscht. Hier hatte ich schon viele andere ANC Kopfhörer im Test, die ein deutlich lauteres Grundrauschen geboten hatte, daher hat Jabra hier gute Arbeit geleistet. 

Anders als Advance ANC arbeitet wiederum das HearThrough umgekehrt. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Transparenzmodus, bei dem über die an der Außenseite angebrachten Mikrofone an den beiden In-Ears in fünf Stufen reguliert werden kann, wie sehr die Umgebungsgeräusche zu euren Ohren durchgelassen werden. Dabei werden diese umso stärker durchgelassen, je höher ihr die Stufe in der Sound+ App eingestellt habt. Hierbei wird jedoch umso höher wie ihr die Stufe wählt, auch zugleich das Rauschen erhöht, was bei dieser Technologie jedoch bei allen In-Ears vorkommt, egal von welche Hersteller diese sind.

Akkulaufzeit

Das Lade-Case der Jabra Elite 85t fällt etwas größer aus als das beim Vorgängermodell, den Jabra Elite 75t. Dies war hier auch erforderlich, schließlich erfordert das Advance ANC mit mehr Mikros auch zugleich mehr Stromreserven. Das Ladecase passt jedoch weiterhin problemlos in jede Hosentasche, egal ob Jeans oder Jogginghose. Beim Öffnen des Ladecase wird einem durch die einzelne LED an der Vorderseite direkt der Akku des Ladecase angezeigt, der Status bzw. Akkustand der In-Ears wird ebenfalls durch die jeweilige LED an den beiden In-Ears angezeigt. Dabei steht eine grüne LED für einen vollen Akku, gelb für halb voll und rot für einen niedrigen Akku, sodass man die In-Ears bzw. das Case bald aufladen sollte.

Die Akkulaufzeit variiert je nachdem ob ANC aktiv oder deaktiviert ist. Hat man ANC an, dann beträgt die Laufzeit bis zu 5,5 Stunden, ohne ANC sind es wiederum gute 7 Stunden. Anschließend kann man die In-Ears bis zu dreimal wieder voll aufladen, sodass man hier beim Verwenden mit ANC auf max. 25 Stunden und ohne ANC auf 31 Stunden kommt. Die von Jabra angegebene Laufzeit konnte ich im Test auch ganz gut erreichen und lag im Schnitt je nachdem, wie man die Kopfhörer bezüglich der Lautstärke usw. nutzt bei einer sehr guten Gesamtakkulaufzeit. 

Das volle Aufladen des Ladecase dauert mit einem 500mAh Netzteil, welches jedoch nicht im Lieferumfang enthalten ist, knapp 3 Stunden. Da Jabra hier jedoch direkt auch eine Wireless-Charging-Technologie integriert hat, kann man das Ladecase auch auf einem entsprechenden Wireless-Charger aufladen, bei dem jedoch eine Ladedauer von 3,5 Stunden notwendig wird. Weiterhin hat Jabra eine Schnellladefunktion integriert, die dafür sorgt, dass die In-Ears im Ladecase bereits nach 15 Minuten Ladezeit für einen Musikhörgenuss von 60 Minuten aufgeladen werden.

Bluetooth & Signalqualität

Jabra setzt bei den Elite 85t auf das neuste Bluetooth 5.1. Dabei wird stets eine problemlose und stabile Verbindung zwischen Zuspielgerät und den In-Ears geboten.

Die Verbindung zwischen Smartphone und In-Ears erfolgt wie bei allen Kopfhörer über die Bluetooth-Einstellungen, doch dass diese in den Einstellungen angezeigt werden, müssen diese erst noch in den Kopplungsmodus versetzt werden. Dabei werden diese eigentlich wie bei sämtlichen True Wireless Kopfhörer automatisch bei der Entnahme aus dem Ladecase in genau diesen Modus versetzt. Hierfür muss man diese dann bei Jabra aus der Verpackung nehmen und ins Case einsetzen und erstmal voll aufladen lassen. Sobald dies geschehen ist, kann man diese direkt entnehmen und in den Bluetooth-Einstellungen auswählen.  

Möchte man die Jabra In-Ears mit einem weiteren Gerät koppeln, ist dies problemlos möglich, hierzu kann sich jedes Jabra-Produkt nämlich weiterhin bis zu 8 verschiedene Geräte merken. Sobald man wiederum ein neuntes Gerät damit koppelt, wird das Gerät gelöscht, welches am wenigsten verwendet wurde. Außerdem können die Jabra Elite 85t eine Multipoint-Verbindung eingehen was bedeutet, dass diese mit zwei Geräten gleichzeitig eine Bluetooth-Verbindung aufbauen können, während wiederum nur ein Gerät zur Musikübertragung genutzt werden kann.

Sofern man ein zusätzliches bluetoothfähiges Gerät mit den Jabra Elite 85t koppeln möchte, muss man diese zuvor in den Pairing-Modus versetzen. Dazu nimmt man ganz einfach beide In-Ears aus dem Lade-Case und betätigt direkt an beiden Ohrhörern die Multifunktionstaste für 3 Sekunden, bis die Status LED blau aufblinkt. Anschließend werden die In-Ears in den Einstellungen angezeigt und können wie gewohnt mit dem jeweiligen Device verbunden werden.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den Jabra Elite 85t hat Jabra einen würdigen Nachfolger mit sinnvollen Verbessrungen der bereits sehr guten Jabra Elite 75t vorgestellt. Das Ergebnis sind soweit sehr gut klingenden In-Ear Kopfhörer, die mit einem fortschrittlichen ANC ausgestattet wurden, welches zwar keine perfekte Arbeit leistet, jedoch dennoch im Test gut überzeugen konnte. Die perfekte Ergänzung der In-Ears ist wieder einmal die sehr gute App „Sound+“, denn diese ermöglicht es, den Klang und zahlreiche weitere Dinge individuell anzupassen.

Preis/Leistung

Die UVP der Jabra Elite 85t ist mit 229,99€ festgesetzt. Online sind diese jedoch je nach Farbe aktuell bereits für knapp über 184€ inkl. Versand erhältlich, was zwar ebenfalls nicht wenig Geld ist, doch an In-Ears mit ANC-Funktion kommt man eigentlich kaum günstiger ran, hier liegt man oft bei rund 200€. Für mich liefern die Jabra Elite 85t ein absolut überzeugendes Gesamtpaket ab, welches bis auf das ANC, was im Test nicht ganz so gut war.

Jabra Elite 85t

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Jabra.com/de

JBL Clip 4

In aller Kürze

Mit dem JBL Clip 4 hat man gegenüber dessen Vorgänger vieles verändert. Dabei betrifft dies vor allem das neue Gehäuse bzw. den neuen Formfaktor und allem voran der komplett überarbeitete Karabinerhaken. Dabei wirkt das mit Stoffmesh überzogene Gehäuse sehr hochwertig und die neue gummierte Rückseite gefällt mir ebenfalls gut. Die Bedienung ist über die angebrachten Buttons einfach gehalten und die Akkulaufzeit mit 10 Stunden kann sich ebenso sehen lassen wie das Klangbild. Klar kann der kompakte JBL Clip 4 keinen vom Volumen überlegenen Lautsprecher ersetzen, doch dafür ist dieser sehr leicht und perfekt für den mobilen Einsatz gemacht.

Gefällt uns

  • staub- und wasserdicht nach IP67
  • robust Bauweise und hochwertig Verarbeitet
  • für seine Größe ein guter Klang
  • USB-C Anschluss
  • gute Akkulaufzeit
  • praktischer Karabiner

Gefällt uns weniger

  • nicht im Stereo-Modus usw. verwendbar

JBL Clip 4

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des JBL Clip 4 entspricht zwar der typischen JBL Designsprache, jedoch kommt hier anders als bei anderen Lautsprechern an der Vorderseite ein großes Sichtfenster zum Einsatz, durch welches man den Großteil des neuen JBL Clip 4 sehen kann. Ansonsten setzt man rundum auf die typisch von JBL verwendeten Farben: grau, weis und orange und hat die einzelnen Seiten teils mit kurzen Informationen zum Lautsprecher versehen.  

Die Vorderseite zeigt anders als gewohnt kein Bild vom Produkt, sondern man kann dieses wie bereits erwähnt durch ein transparentes Sichtfenster erblicken. Außerdem findet man hier selbstverständlich noch das bekannte JBL Firmenlogo, sowie den Namen „Clip 4“ und man bekommt am unteren Abschnitt den Hinweis, dass JBL hierbei auf die neue Bluetooth 5.1 Technologie setzt, dass der Lautsprecher einen praktischen Karabiner besitzt und eine Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden bietet.  

An der schmalen rechten Seite geht JBL erneut kurz auf den integrierten Karabiner ein, der dem kompakten Lautsprecher auch seinen Namen gegeben hat, denn seit jeher kommt dieser mit einem Karabiner zum Aufhängen daher und wurde lediglich vom Design teils verändert. Die linke kurze Seite zeigt nichts Interessantes zum Lautsprecher, denn hier findet man nur die von jedem Produkte bekannte Seite, die auf den Slogan „Dare to Listen!“ Zu guter Letzt zeigt die Rückseite den JBL Clip 4 in einer etwas kleineren Darstellung. Außerdem erblickt man auch hier das JBL-Logo sowie den Namen Clip 4 und man wird in mehreren Sprachen auf die 10 Stunden Akkulaufzeit und dem IP67 zertifizierten Schutz gegen Wasser und Staub informiert.   

Nach dem Öffnen der Verpackung an der Unterseite kann man den kompletten Inhalt herausziehen. Dabei kommt natürlich ganz oben ein sehr durchdachter Kunststoffeinsatz zum Vorschein, der im oberen Abschnitt den JBL Clip 4 präsentiert und an dem unten Teil ein kleines Fach besitzt, indem man das USB-C Ladekabel versteckt hat. Unter dem Einschub aus Kunststoff befindet sich dann noch eine weiße Mappe, in der man die üblichen Verpackungsbeilagen wie eine Kurzanleitung, Garantieschein und ein Sicherheitsdatenblatt findet.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Gegenüber den JBL Clip 3 hat sich der neue Clip 4 wieder mal sehr verändert. Sodass dieser nun nicht mehr rund wie sein Vorgänger ist, sondern mehr oder weniger oval gehalten wurde. Dabei fällt nun direkt der große gummierte JBL Schriftzug auf, was beim Vorgänger noch eine kleine orangene, ins Gehäuse eingelassene Aluminiumplatte war.  

Der JBL Clip 3 war noch rundlich und nur an der Vorderseite mit dem von JBL bekannten Stoffmesh bezogen. Beim JBL Clip 4 dagegen hat man auf die Kunststoffrückseite verzichtet und diese ebenfalls mit dem Stoffmesh versehen, was dafür sorgt, dass dieser deutlich hochwertigen und stimmiger wirkt. Die Rückseite hat man hier mit mehreren diagonal verlaufenden Gummistreifen ausgestattet, die dafür sorgen, dass der kleine Speaker rutschsicher auf nahezu jeder Oberfläche liegen bleibt. Der neue JBL Clip 4 ist zwar in weniger Farben als der Clip 3 erhältlich, doch unter den insgesamt 7 verschiedenen Farben sollte dennoch jeder eine passende Farbe finden, die einem gefällt. Zur Auswahl stehen hier einfache Farben wie weiß, schwarz, blau, pink, rot und zwei mehrfarbige Modelle dem Grünen (mit violetten und gelben Akzenten) sowie dem blau/pink farbigen Modell.  

Der Karabiner gibt der JBL Clip-Reihe schon seit der 1. Generation ihren Namen und somit hat JBL diesen nun in der 4. Generation nochmals deutlich größer und präsenter ausgelegt, da dieser nun schon als Aluminiumrahmen rund um das ovale Gehäuse verläuft. Durch den noch besser ausgeklügelteren Mechanismus, der dafür sorgt, dass der gefederte Verschluss des Karabiners bis ins Gehäuse eingelassen wurde, gelingt das anbringen des JBL Clip 4 noch einfacher und sicherer. Hier ist das Anbringen ab sofort problemlos nur mit einer Hand möglich, was zuvor nicht in allen Situationen der Fall war. Ab ca. der Mitte an der rechten Seite, geht der Aluminium-Rahmen (Karabiner) in seinen gummierten Teil über, der dann auch zugleich etwas weiter oben in den beweglichen Teil des Karabiners übergeht. Hierbei findet man an der Seite auch die Modellbezeichnung des neuen Clip 4, welche hier leicht erhaben ausgeführt wurde. 

Der alte JBL Clip 3 war an der Unterseite trotz IPX7 noch mit einer Gummiabdeckung versehen, da dadurch nicht nur der Micro-USB-Anschluss, sondern auch die damals noch verbaute 3,5 mm Klinkenbuchse vor Wasser geschützt wurde. Dies ist nun beim JBL Clip 4 nicht mehr der Fall und notwendig, da man sich hier von der 3,5 mm Klinkenbuchse verabschiedet hat und somit nur noch auf eine Verbindung via Bluetooth setzt. Der Micro-USB-Port musste ebenfalls weichen und wurde durch einen zeitgemäßen und wasserdichten USB-C-Anschluss ersetzt. Dabei ist das sehr Praktische, dass dieser komplett freiliegend ist und einem dennoch einen Schutz nach IP67 gegen Staub und Wasser bietet.     

Die Maße des JBL Clip 4 sind von 137 x 97 x 46 und knapp 220 Gramm auf 134,5 x 86,3 x 46 geschrumpft, jedoch ist dieser durch das insgesamt dennoch größere Gehäuse mit 240 Gramm gut 20 Gramm schwerer geworden. Dies kann sich jedoch dennoch absolut sehen lassen, zumal der die Ausgangsleistung beim neuen JBL Clip 4 höher ist und der Akku ebenfalls etwas mehr Leistung bietet.  

Die Tastenbelegung bzw. die Anordnung ist beim neuen JBL Clip 4 identisch zum Vorgänger. So findet man hier an der linken Seite unterhalb des Aluminiumrahmens zwei nicht direkt ersichtliche Bedientasten, bei denen es sich um die Power- und Bluetooth-Taste handelt. Diese Tasten haben meiner Meinung nach jedoch einen etwas weniger guten Druckpunkt als die an der Front. Die Akkuanzeige wurde wiederum dezent als Balken neben der Aussparung für den beweglichen Karabiner integriert und zeigt lediglich an, ob der Akku voll oder bald geladen werden muss.

Die wichtigen Bedienelemente zur Steuerung der Musik findet man beim JBL Clip 4 allesamt an einem Ort beisammen und zwar an der Fron über dem großen JBL-Logo. So handelt es sich hierbei wie bei allen Knöpfen am Clip 4 um eigentlich versteckten Knöpfe unter dem Stoff, welche jedoch in Form von verschiedenen Kunststoff-Symbolen erkenntlich gemacht wurde. Zu diesen Köpfen gehört selbstverständlich die Play/Pause-Taste und ebenso ein „+“ und „-“ Lautstärke-Knopf.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des JBL Clip 4 gefällt mir sehr gut. Hierbei ist die Materialanmutung absolut stimmig und man bekommt einen IP67 zertifizierten Lautsprecher, der vor Staub und Wasser geschützt ist. Dabei gefällt mit persönlich sehr gut, dass man bei dem neuen Modell für diesen Schutz nicht immer drauf achten muss, dass die bekannte Gummiabdeckung geschlossen ist, denn diese kommt hier nicht zum Einsatz, da der USB-C Einsatz im inneren abgedichtete wurde. Somit bekommt man beim JBL Clip 4 einen kompletten Schutz gegen Staub und sonstigen Fremdkörpern und kann den Lautsprecher auch für bis zu 30 Minuten bei einer Tiefe von max. 1 Meter ins Wasser untertauchen.

Der Gewebestoff ist fest mit einer Schale bzw. dem Gehäuse verklebt, sodass sich dieser fest anfühlt, robust wirkt und sich nicht wie bei billigen Geräten bewegen lässt. Schade finde ich jedoch auch hier wie bereits beim JBL Flip 5 und Xtreme 3, dass der Lautsprecher zu schnell auf den Power-Button reagiert. Tippt man hier nur kurz drauf, schaltet dieser sich Ein bzw. Aus, sodass der Lautsprecher im ungünstigen Fall ungewollt bzw. versehentlich angeschaltet wird. Diesem Problem hätte man meiner Meinung nach eventuell entgegenwirken können, indem man das Ganze so geregelt hätte, das 2 Sekunden gedrückt halten den Lautsprecher Ein- und 4 Sekunden wieder Ausschalten oder so ähnlich.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprechertypmobiler Bluetooth Lautsprecher
Treiber1 x 40 mm-Treiber, nach vorne gerichtet.
1 x 40 mm Passivmembran, nach hinten gerichtet.
KonnektivitätBluetooth-Version 5.1, Bluetooth-Profil: A2DP 1.3, AVRCP 1.6
Frequenzgang100 Hz–20 kHz
AkkuAkku: Li-Ion 3,885 Wh.
Wiedergabezeit: Bis zu 10 Stunden (bei Zimmerlautstärke)
Ladezeit: Bis zu 3 Stunden
Abmessungen86,3 x 134,5 x 46,0 mm (B x H x T)
Gewicht239 g
Lieferumfang1 x JBL Clip 4
1 x Typ-C-USB-Kabel
1 x Kurzanleitung
1 x Garantieschein
Technische Daten des JBL Clip 4

Bedienung

Nun möchte ich noch kurz etwas ausführlicher und die Bedienung des JBL Clip 4 eingehen. Dafür hat JBL den kompakten Lautsprecher mit eigentlich allen wichtigen Tasten ausgestattet. Die beiden Tasten „+ und – an der Vorderseite dienen logischerweise dazu, um die Lautstärke direkt am Clip 4 zu erhöhen bzw. absenken zu können. Bei einer Bluetooth-Verbindung mit dem Smartphone kann man dies jedoch wie von Kopfhörern usw. gewohnt auch problemlos und jederzeit direkt über die Lautstärke-Tasten am Smartphone regeln. Die Taste zwischen der Lautstärkeregulierung ist die Play-/Pause-Taste, welche beim einmaligen Betätigen die Musik stoppt und bei erneuten Drücken diese weiterlaufen lässt. Drückt man dieselbe Taste zweimal hintereinander, springt man zum nächsten Lied in der Wiedergabeliste. 

Zurückspringen geht hier leider wie bei den anderen JBL Lautsprecher nicht, was meiner Meinung nach etwas Schade ist, daher muss man dies leider über das Smartphone tun. Hier hätte ich mir gewünscht, dass man z. B. durch 3-maliges Betätigen der Play-Taste einen Track zurückspringt.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun zum Klang, dem wohl eigentlich wichtigsten Thema eines Lautsprechers. Hier hat JBL trotz der gleichen Lautsprechergröße von 40 mm mehr Leistung herausgeholt. Somit hat man die Ausgangsleistung von 3,3 Watt RMS (Clip 3) auf 5 Watt RMS (Clip 4) erhöhen können. Ebenfalls gibt es leichte Veränderungen beim maximalen Frequenzbereich, hier soll der neue JBL Clip 4 nun mit 100 Hz noch etwas tiefer agieren können als das Vorgängermodell mit 120 Hz, was vermutlich auch an dm überarbeiteten Passivmembran liegen kann. Die maximale Frequenz nach oben bei 20 kHz bleibt jedoch weiterhin bestehen.

Der Passivmembran ist auf gleicherer Höhe wie der aktive Treiber angeordnet, findet sich jedoch an der Rückseite des Gehäuses. Der Passivmembran wird, wie der Name schon vermuten lässt, nicht elektronisch angetrieben, sondern durch die Schwingungen des Aktiven, also den an der Vorderseite. Passivmembrane werden sehr häufig und gerne bei mobilen Lautsprechern eingesetzt, da diese zu einer wärmeren Klangabstimmung führen und zudem für einen tieferen Bass sorgen. Da der Single Treiber an der Front im Bereich des JBL Logo untergebracht wurde, ist der Abstrahlwinkel des Klanges logischerweise am meisten nach vorne gerichtet, jedoch nimmt man den Sound dennoch gut rund um den Lautsprecher wahr, auch wenn er hier dann natürlich nicht mehr so dynamisch zu hören ist. 

Vom Klangbild des JBL Clip 4 bin ich soweit sehr zufrieden. Klar kommt dieser aufgrund seiner kompakten Bauweise, die weniger Volumen und auch weniger Platz für große Treiber bietet, schneller an seine Grenzen als größere Lautsprecher, aber für seine Größe klingt dieser dennoch ordentlich. Der Bass, der vom Passivmembran erzeugt wird, ist soweit gut und man merkt hier klar einen Vorteil zu „billigeren“ mobilen Lautsprecher, denen ein passiver Membran fehlt. Der Bass ist soweit knackig und hörbar, sodass dieser aufgrund der Lautsprechergröße meiner Meinung nach sehr ordentlich ist. Die Höhen werden von dem 40 mm Treiber sauber und klar wiedergeben, sodass ich mich hierbei nicht beklagen kann und die Mitten sind ebenfalls präsent, sodass diese für eine gute Sprachverständlichkeit und Wiedergabe von Gesangstimmen sorgen.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Bluetooth & Reichweite

Beim JBL Clip 4 hat man nur die Möglichkeit, diesen via Bluetooth mit Musik zu bespielen, denn eine 3,5 mm Klinkenbuchse gibt es hier nicht mehr. JBL setzt nun auch beim fast kleinsten mobilen Lautsprecher, welchen man im Sortiment hat, auf das neuste Bluetooth 5.1, was unter anderem bedeutet, dass eine energiesparendere Musikübertragung ermöglicht wird. Eine Verbindung mit zwei Smartphones zeitgleich ist hier jedoch nicht möglich, daher muss man hier beim Wechsel kurz die Bluetooth-Taste drücken und dann in den Bluetooth-Einstellungen am gewünschten Zuspielgerät den JBL Clip 4 auswählen. Ebenfalls nicht mit an Bord ist wie bei den anderen mobilen Lautsprechern aus dem Hause JBL der Support für einen AAC-/ oder aptX-Codec. Somit muss man nicht nur als iPhone-User, sonder auch als Android-Nutzer auf eine verlustfreiere Wiedergabe-Qualität verzichten.

Die Bluetooth-Kopplung mit dem Smartphone ist beim JBL Clip 4 wiederum sehr einfach. Direkt nach dem Auspacken und erstmaligen Einschalten befindet sich dieser automatisch im Pairing-Modus. Danach kann dieser in den Einstellungen-> Bluetooth gesucht werden und durchs Betätigen automatisch verbunden werden. Möchte man den Clip 4 wiederum mit einem neuen oder weiteren Gerät koppeln, dann genügt es, die Bluetooth-Taste an der linken Seite kurz zu drücken, worauf ein wiederholender Signalton ertönt. Anschließend kann man wie gehabt den Speaker in den Einstellungen am anderen Gerät suchen und verbinden.

Die maximale Reichweite der Bluetooth-Verbindung ist beim JBL Clip 4 dank Bluetooth 5.1 sehr gut. Selbst durch mehrere Wände war hier der Empfang wunderbar, was sehr von Vorteil ist, denn somit kann man sich auch ohne das man sein Smartphone beim Lautsprecher lässt, im Haus bewegen. Im Freien wiederum ohne Hindernisse, ist die Reichweite natürlich nochmals etwas höher, da seltener Wände zwischen dem Zuspielgerät und dem JBL Clip 4 sind. Hier war bei mir im Test auf unserem Grundstück der Empfang durchgängig gut. Leider ist es wiederum nicht möglich, den JBL Clip 4 mit anderen mobilen Lautsprechern aus dem Hause JBL zu koppeln, denn dieser unterstützt weder die neue PartyBoost-Funktion, noch die älteren Versionen davor.

(Bluetooth & Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Der Akku des neuen JBL Clip 4 ist minimal gewachsen und so ist dieser von 3,700 Wh auf 3,885 Wh vergrößert worden, was sehr gering ist und für keine spürbare Veränderung der Akkulaufzeit sorgt. Hier sind somit weiterhin bis zu 10 Stunden Musikwiedergabe drin, je nach Wiedergabequelle, Musikrichtung und Lautstärke. Somit sollte man bei hoher Lautstärke und eher basslastiger Musik eher von 8 bis 9 Stunden ausgehen, was jedoch immer noch ein Top wert ist. Die Akkuladezeit bleibt wiederum identisch und somit dauert es gut 3 Stunden, bis der Akku komplett aufgeladen wurde.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem JBL Clip 4 hat das Unternehmen einen würdigen Nachfolger des JBL Clip 3 auf den Markt gebracht. Von diesem darf man natürlich keinen Klang erwarte, der eine HiFi-Anlage ersetzen kann, doch für seine kompakte Größe und dank des Karabiners ist dieser perfekt für unterwegs geeignet und klanglich immer noch deutlich besser als der Klang eines Smartphones. Klanglich stufe ich diesen zu den besseren Modellen seiner Größe ein, denn er bietet einen wärmeren und volleren Klang als andere kompakte Lautsprecher, die ich teils schon gehört hab.

Preis/Leistung

Die UVP von 59,99€ ist beim JBL Clip 4 absolut fair, denn hier bekommt man die neusten Schnittstellen und Verbindungstechnologien geboten und da dieser inzwischen bereits für unter 48€ verfügbar ist, macht dies den kompakten Lautsprecher noch empfehlenswerter. Das neue überarbeitete Design mit dem besseren Karabiner gefällt mir sehr gut und die Verarbeitung ist wieder einmal absolut tadellos, sodass ich hier nichts beanstanden kann.

JBL Clip 4

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: de.jbl.com

Klipsch T5 II True Wireless Sport

In aller Kürze

Bei den Klipsch T5 II True Wireless Sport handelt es sich um die Neuauflage der bereits von mir getesteten T5 True Wirless Serie, welche rundum verbessert wurde und fortan auch sehr gut für sportliche Aktivitäten geeignet ist. Beim Design sind sich die Kopfhörer etwas ähnlich, kommen jedoch nun mit noch mehr Silikon-Ohranpassstücken und zusätzlichen Sport-Einsätzen daher. Das Ladecase wurde bei diesem Modell komplett neu entwickelt und so bietet dieses dank Gummidichtung und speziellen Verschluss einen Schutz nach IP 67.  Dabei find ich die Feuchtigkeitsabsorbierendekristalle im inneren des Deckels sehr interessant, denn diese saugen den Schweiß nach dem Sport oder das Wasser von einem Regenschauer auf, sodass die In-Ears keinen Schaden nehmen. 

Punkten können die True Wireless In-Ears weiterhin mit einer Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden am Stück + weitere 24 Stunden mit Ladecase. Die passende App bietet zudem die Möglichkeit, Einstellungen via Equalizer vorzunehmen, den Akkustand der einzelnen In-Ears einsehen usw.

Gefällt uns

  • sehr guter Klang
  • angenehmer Tragekomfort
  • rundum IP67 Schutz (Case + In-Ears)
  • Qi-Ladefähig
  • Transparenz-Modus

Gefällt uns weniger

  • kein Noise-Cancelling
  • hoher Preis
  • großes Ladecase

Klipsch T5 II True Wireless Sport

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Verpackungsdesign der neuen Klipsch T5 II True Wireless Sport ähnelt bis auf wenige Änderungen dem der 1. Generation (normales Modell). Somit wurde auch hier die schwarze Hauptverpackung, wie es beim Vorgängermodell der Fall war, in eine bedruckte stabile Hülle eingeschoben.

Auf der Vorderseite der weiß/grauen Verpackungshülle erblickt man wie bei den ersten Klipsch T5 True Wireless eine hochauflösende Darstellung der T5 II True Wireless Sport Kopfhörer zusammen mit dem zugehörigen Transportcase, was hier zusammen mit Wasser gezeigt wird, da Klipsch dabei auf den Schutz gegen Staub und Wasser anspielt. Zudem sieht man selbstverständlich an der Front den Herstellernamen sowie die Produktbezeichnung und Klipsch informiert im unteren Abschnitt auf eine Akkulaufzeit von 8 Stunden + zusätzliche 24 Stunden mit dem Ladecase, dass diese via Bluetooth mit eurem Zuspielgerät verbunden werden und es eine App Namens „Klipsch Connect“ geben soll, welche weitere Einstellungen zulässt.

Die rechte schmale Seite der Umverpackung erklärt in 6 Sprachen einige der Besonderheiten der neuen Klipsch T5 II True Wireless Sport Kopfhörer. Zu diesen zählt erneut die erwähnte Akkulaufzeit, dass diese staub- und wassergeschützt (IP67) sind und einen hervorragenden Tragekomfort dank oval geformten Ohrtips bieten sollen. Ob dies soweit wirklich zutrifft, werdet ihr noch im Laufe des Testberichts erfahren. Zuvor geht es jedoch mit den restlichen Seiten der Umverpackung weiter, denn hier werden noch einige weitere Informationen präsentiert. Die linke Seite z. B. zeigt einem die Abmessungen der Ohrhörer und die des Transport- und Ladecase. Außerdem wird man hier durch kleine Abbildungen über den Lieferumfang informiert.

Zu guter Letzt gibt es auf der Rückseite einige bereits bekannte, aber auch neue Infos zu den Kopfhörern. So kann man hier nicht nur eine neue Abbildung der beiden In-Ear Kopfhörer erblicken, sondern auch eine vom geschlossenen Ladecase. Des Weiteren geht man hier nochmals in Englisch auf die staub- und wassergeschützte Bauweise des Case und der Ohrhörer ein und die speziellen Ohrtips, welche einen hohen Tragekomfort und Geräusche-Isolierung bieten sollen.

Um das Innenleben aus der Umverpackung herausziehen zu können, muss man das goldenen Klipsch-Siegel entfernen. Danach kann man den Innenteil einfach durch das hochheben, herausgleiten lassen. Daraufhin erblickt man eine schlichte schwarze Verpackung, auf der Folgendes steht: True Comfort, True Performance, True Spirit und True You. Damit spricht Klipsch alle Vorteile der sogenannten True Wireless In-Ear Kopfhörer an. Der Deckel wiederum wird von vorne nach hinten hochgeklappt und ist an der Innenseite mit eine kleinen „True Story“ vom Unternehmen Klipsch bedruckt.

Auf der Oberseite der Verpackung findet man nach dem öffnen unmittelbar die hochwertige Produktbeschreibung, welche an der Vorderseite mit dem typischen Klipsch Siegel versehen wurde. Unter dieser wiederum befinden sich direkt die beiden In-Ear Ohrhörer und das Ladecase, welche hier allesamt in einem Schaumstoff-Einsatz eingesetzt wurde. In der oberen Hälfte wiederum befindet sich noch eine kleine Kartonage, die nicht nur mit einer Kurzanleitung bedruckt wurde, welche einem beschreibt, wie man die Kopfhörer einschaltet und mit dem Smartphone verbindet, sondern zudem das restliche Zubehör enthält. Zu diesem zählen die zahlreichen zusätzlichen Ohrtips, ein langes doppelseitiges USB-Typ-C Ladekabel, einen USB-Typ-C auf USB-A Adapter und die zusätzliche Earhooks (Sporteinsätze).

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Der Formfaktor der neuen Klipsch T5 II True Wireless Sport Ohrhörer ist dem der Vorgänger sehr ähnlich, sodass es sich auch hier keineswegs um kompakte In-Ears handelt, sondern um ein Modell, welches im Ohr auffallen wird. Die Gehäuseform ist weiterhin leicht trichterförmig zum Ohrkanal hin und an der Außenseite oval. Neu ist hier, dass es diese nun in Weiß einem schönen Grün und Schwarz gibt, wovon das letztgenannte meinem Modell entspricht.

Das Gehäuse setzt sich wie vorm Vorgängermodell bereits gewohnt aus mehren Bauteilen zusammen, jedoch hat Klipsch hier nun auf die damals noch verwendete matten Soft-Touch-Oberfläche verzichtet, was jedoch auf die Haptik und den Tragkomfort keinerlei negativen Einfluss hat. Die Außenseite hat sich sehr verändert, denn wo man beim Vorgänger noch einen komplett über die Außenfläche verlaufenden Bedienknopf hatte, ist es nun ein deutlich kleiner und somit dezenterer Knopf geworden, der jedoch weiterhin mit dem „Klipsch“ Schriftzug versehen wurde. Diesen Bedienknopf umgibt ein dunkelbraunen Rahmen, der im vorderen Bereich eine Unterbrechung vorweist. Darin versteckt sich eine Status LED, welche aufblinkt, wen man die In-Ears einschaltet und allgemein über den aktuellen Status der Ohrhörer informiert. Am Trichterförmigen ovalen Teil der In-Ears befindet sich exzentrisch nach außen versetzt der schräg angebrachte Ohrkanal, an dem der Klang ausgegeben wird und ins Ohr gelangt. Am Gehäuse der In-Ears befinden sich zudem nach vorn zum Mund gerichtet und nach hinten oben ein Mikrofon, von denen das nach vorne gerichtete, die gesprochenen Worte beim telefonieren übermittelt und das nach hinten die Umgebungsgeräusche herausfiltert.

Da es sich hier um sportliche In-Ears handelt, besitzen die Klipsch T5 II True Wireless Sport sogenannte O-Hook, welche in diesem Fall über das Gehäuse gestülpt werden. Hierbei wurde jedoch darauf geachtet, dass dabei die Mikrofone frei bleiben bzw. schlitze vorgesehen sind, sodass die Geräusche dennoch zu diesen gelangen. Die Ohrtips werden wie beim Vorgänger nicht am Ohrkanal übergestülpt, wie man es auch von vielen anderen In-Ears kennt, sondern aufgesteckt, sodass es sich hier um spezielle Ohrtips handelt, die mit einem harten, streckbaren Kern ausgestattet wurde, den man beim Tragen jedoch keineswegs spürt.

Zu guter Letzt sind Richtung Innenseite neben der Seitenbeschriftung noch zwei Ladekontakte untergebracht, über welche die beiden Ohrhörer im Ladecase mit Strom versorgt werden.

Ladecase

Anders als die In-Ear wurde das Ladecase komplett neu entwickelt. Hierbei handelt es sich nun um ein schönes, hochwertiges Ladecase, welches jedoch deutlich größer als das der Klipsch T5 True Wireless ausfällt. 

Beim Ladecase der neuen Klipsch T5 II True Wireless Sport setzt man nicht mehr auf ein edles Edelstahl-Case in einer Zippo-Feuerzeug-Form, sondern auf ein großes Kunststoffgehäuse mit speziellen Verschluss, der dafür sorgt, dass das Outdoor taugliche Ladecase auch immer schön geschlossen bleibt, sodass darin kein Wasser oder Staub eindringen kann. Doch betrachten wird dies der Reihe nach. Das Ladecase besitzt eine transparente Außenhülle, durch welches man ein schwarzes Kunststoffgehäuse erblicken kann, dass an den Seiten ein schönes Wabenmuster besitzt. An der Vorderseite wurde dabei am unteren Teil dezent in derselben Farbe das Klipsch Firmenlogo ausgedruckt. 

Beim Verschluss setzt man auf einen speziellen Klemmverschluss, den der ein oder andere z. B. auch von den alten GoPro Kameras kennt, welche noch mit einem wasserdichten Case ausgestattet waren. Dasselbe Prinzip ist auch hier vorhanden, denn durch den speziellen Verschluss wird der Deckel des Case auf die Gummidichtung im unteren Teil gedrückt, sodass in das Case keine Fremdkörper und Flüssigkeiten eindringen können. Gegenüber des Verschlusses ist ein Metallscharnier im Kunststoff eingepresst und zudem findet man hier auch eine kleine Transportschlaufe im Klipsch Design.  

In der Innenseite des Ladecase findet man im linken Teil die beiden Plätze für die Ohrhörer und direkt darüber ein USB-C Anschluss. Dieser wurde hier aufgrund des Wasser- und Staubschutz in der Innenseite untergebracht, was jedoch einen kleinen Nachteil mit sich bringt, denn somit muss man das Ladecase während dem Laden immer offen haben. Dafür wiederum gibt es eine praktische Lösung, denn das Ladecase kann auch dank Qi-Ladefähigkeit geschlossen auf einem Ladepad aufladen werden. In der rechten hälfte des Case, also dem Deckel, steckt wiederum eine tolle Technologie bzw. Idee, denn hier hat Klipsch unter einem Kunststoffeinsatz die von vielen in Elektronikgeräten-Verpackungen bekannte feuchtigkeitsabsorbierende Kristalle integriert, welche die Restfeuchtigkeit der Ohrhörer einsaugen soll. Somit wird z. B. der Schweiß, der nach dem Training an den Ohrhörer haftet oder die Regentropfen vom Regenschauer problemlos absorbiert, sodass man immer trockene Ohrhörer hat. Als Ladeanzeige des Case dient die LED im Inneren zwischen den beiden In-Ears, welche anhand von drei LEDs den Akkustand anzeigt und die LEDs an den Ohrhörer, welche den Ladezustand der Ohrhörer anzeigen.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Klipsch T5 II True Wireless Sport ist sehr gut, sowohl die In-Ears, als auch das robuste Outdoor-Ladecase machen einen gut verarbeiteten Eindruck.

Das Ladecase gehört jedoch nicht gerade zu den Kompaktesten und passt somit eventuell nicht in jede Hosentasche hinein, denn vor allem bei einer eng anliegenden Jeans wird es hier sicherlich unbequem. Dafür wiederum bietet dies einen Schutz nach IP67 gegen Staub und Wasser und kann zudem nicht nur via USB-C aufgeladen werden, sondern unterstützt zudem noch das drahtlose aufladen. 

Die Ohrhörer wiederum sind mit 6 Gramm sehr leicht und bieten nun in der neuen Generation nicht mehr nur eine IPX4-Zertifizierung, welche diese nur gegen Spritzwasser schützt, sondern ab sofort eine IP67-Zertifizierung wie das Ladecase, sodass diese staubdicht und gegen zeitweiliges Untertauchen geschützt sind. Weiterhin setzt man wie bei der ersten Generation auf einen USB-TYP-C Ladeport und liefert direkt ein passendes doppelseitiges USB-C Ladekabel inkl. Adapter mit, sodass ich das Case direkt über mein MacBook Pro ohne Adapter aufladen kann.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz, weiteres Farben weiß und grün
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 8 h
Akku Ladecase: ca. 24 h
Gesamt somit: 32 h
Gewicht 94 g (Ohrhörer und Ladebox)
12 g (beide Ohrhörer)
82 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC, AAC, aptX. Unterstützte Profile: A2DP 1.3, AVRCP 1.6, HSP 1.2, HFP 1.7
Treiberje In-Ear ein dynamischer 5mm großer Treiber
Frequenzbereich10Hz-19kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dBkeine Angaben
Impedanz (Ohm)keine Angaben
LieferumfangKlipsch T5 II True Wireless Sport
USB-C-Ladekabel
USB-C auf USB-A Adapter
Ladebox
6 Paar verschieden große Silikon Ohrtips
3 Paar verschiedene Ausführungen an O-Hooks
1 x Kurzanleitung in mehreren Sprachen
Technische Daten der Klipsch T5 II True Wireless Sport

Tragekomfort

Da die neuen Klipsch T5 II True Wireless Sport weiterhin von der Größe und der Form der ersten Generation ähnlich sind, handelt es sich auch hier nicht wirklich um kompakte In-Ear Ohrhörer, sondern um ein paar, das man zumindest mit kurzen Haaren nicht wirklich verstecken kann. Dadurch eigenen sich diese nicht dazu, diese unter einer Mütze im Winter oder einem Helm zu tragen, da diese damit zu stark in den Gehörgang gedrückt werden, was definitiv unbequem wäre. 

Dafür ist der Tragekomfort ansonsten absolut top, denn Klipsch liefert die T5 II True Wireless Sport mit sechs verschieden großen Paar Ohrtips aus, welche allesamt oval ausgeführt sind, sodass dabei in Kombination mit den drei großen an O-Hooks ein sehr guter Tragekomfort sowie eine hervorragende Abdichtung der Umgebungsgeräusche erreicht wird. Etwas schade ist jedoch weiterhin, dass Klipsch hier auf spezielle Ohrtips setzt. Diese werden über ein Kunststoffring, der mit dem Silikon der Ohrtips verschmolzen wurde, in den Ohrkanal durch leichtes einrücken befestigt. Da es hier nicht wie üblich einen Flansch mit Kerbe gibt, über den die üblichen Standard-Ohrtips übergestülpt werden können, kann man bei den Klipsch T5 II True Wireless Sport keine separaten Ohrtips befestigen. Diesen Punkt sollte man auf jeden Fall beachten, denn einige bevorzugen sicherlich die so genannten Memory-Foam Passstück, welche sich somit mit den Klipsch T5 II True Wireless Sport wie bereits beim Vorgänger nicht verwenden lassen. 

Mit den mitgelieferten ovalen Silikon Ohrtips bin ich soweit dennoch äußerst zufrieden, schließlich bietet Klipsch hier eine große Auswahl, welche gut abgestuft wurde, sodass hier für jeden eine passende Größe enthalten sein sollte. Bei der richtigen Größe sorgen die ovalen Ohrtips mit den zusätzlichen O-Hooks für einen sehr sicheren Halt. Durch eigenen sich die neuen Klipsch T5 II True Wireless Sport perfekt für sportliche Aktivitäten, sodass ich diese problemlos beim Radfahren und joggen tragen konnte, ohne das diese dabei verrutscht sind oder ich diese nachjustieren musste.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung der Musik usw. erfolgt, wie es für sogenannte True Wireless Kopfhörer üblich ist, entweder via Touch oder wie es bei den Klipsch T5  II True Wireless Sport der Fall ist, über die beiden Bedientasten direkt an den Ohrhörern. Die Bedienung über die Bedientasten sorgt zwar weniger für die typischen Fehleingaben, wie es bei einer Touch-Bedienung der Fall ist, doch dafür drückt man sich bei normalen Tasten oft die In-Ears unangenehm ins Ohr. Bei den Klipsch T5 II True Wireless Sport hält sich dies jedoch soweit in Grenzen, sodass es hier nicht ganz so unangenehm ausfällt. Klipsch setzt bei dem Bedienkonzept weiterhin auf eine Taste an jedem In-Eear, von denen jede mehrere Aufgaben erledigt, je nachdem, wie lange und häufig man diese betätigt.

Fürs Einschalten der Ohrhörer hat man bei den Klipsch T5 II True Wireless Sport zwei Möglichkeiten. Die einfachste und komfortablere Methode ist die einfache Entnahme der beiden Ohrhörer aus dem Ladecase. Dabei befinden sich die Ohrhörer beim ersten Entnehmen automatisch im Pairing-Modus und können somit mit dem Smartphone gekoppelt werden. Eine weitere Möglichkeit, die Klipsch T5 II True Wireless Sport einzuschalten, wäre, dass man die beiden Tasten für jeweils 1 Sekunde gedrückt hält, was ich persönlich etwas zu wenig finde, denn somit passiert es schnell, dass die Ohrhörer ungewollt angeschaltet werden. Das manuelle Einschalten ist jedoch nur notwendig, wenn man die Ohrhörer nach dem letzten Musikhören nicht ins Ladecase verstaut hat oder wenn man die Ohrhörer manuell durch jeweils 4 Sekunden drücken, der Taste ausgeschaltet hat. Setzt man die beiden Kopfhörer nämlich wie üblich einfach in das Ladecase ein, werden diese nicht nur aufgeladen, sondern zugleich auch ausgeschaltet. 

Bei den Klipsch T5 II True Wireless Sport wurde in beiden Ohrhörern ein Bluetooth 5.0 Chip verbaut, sodass hierbei anders wie bei vielen anderen True Wireless Kopfhörer beide Ohrhörer sowohl als Master als auch Slave genutzt werden können. Der Vorteil darin ist, dass man hier somit sowohl den rechten als auch den linken im Solo-Betrieb nutzen kann. Der Ohrhörer, der als Master genutzt wird, geht eine direkte Verbindung mit eurem Smartphone ein, der zweite wiederum nur mit dem anderen Ohrhörer. Welchen Ohrhörer man bei den Klipsch T5 II True Wireless Sport zuerst anschaltet, ist völlig egal, dies macht keinerlei Unterschiede bei der Tastenzuordnung oder anderen dingen. Lediglich wenn man einen der Ohrhörer im Solo-Betrieb nutzt, verändert sich die Tastenbelegung etwas. Sodass man hierbei z.B. nichtmehr die Lautstärke regulieren kann.  

Nutzt man wie in den meisten Fällen beide Ohrhörer zusammen, dann sorgt ein einmaliges kurzes Drücken der Taste am rechten Ohrhörer dafür, dass die Musik angehalten bzw. bei erneutem Betätigen wieder am gestoppten Punkt fortgesetzt wird. Ein langes Drücken und Halten erhöht die Lautstärke stufenlos, bis man die Taste loslässt und zweimal hintereinander drücken sorgt dafür, dass man zum nächsten Titel vorspringt. Möchte man auf den im Smartphone integrierten Sprachassistenten zugreifen, dann muss die Musik zuvor unterbrochen werden und dann die Taste am rechten In-Ear zweimal kurz hintereinander antippen. An der linken Seite wird durch einmaliges Betätigen der Transparent-Modus aktiviert, bei dem die Umgebungsgeräusche verstärkt zu euch durchgelassen werden. Ein langes gedrückt halten wiederum reduziert die Lautstärke solange, bis man die Taste loslässt und ein zweimaliges Drücken ruft den zuletzt wiedergegebenen Titel auf.

Anrufe können ebenfalls direkt über die Ohrhörer angenommen werden, was beim eingehenden Anruf durch einmaliges Betätigen der Taste am rechten Ohrhörer erfolgt und ebenso wieder beendet werden kann. Möchte man jedoch aktuell gerade nicht telefonieren, dann kann der Anruf auch ganz einfach durch Zweimaliges betätigen abgewiesen werden und beim doppelten tippen auf der linken Seite kann bei Bedarf das Mirko stumm geschaltet werden.

Klipsch hat somit den T5 II True Wireless Sport an alle wichtige Funktionen gedacht, sodass man während der Musikwiedergabe und beim Telefonieren eigentlich das Smartphone getrost in der Hosentasche lassen kann. Hier kenne ich einige andere Hersteller, bei deren In-Ears man z. B. auf die Lautstärkeregulierung verzichten muss, was mich dann etwas ärgert. Die beiden Tasten der T5 II True Wireless Sport reagiert sehr präzise und zuverlässig beim Betätigen.

Sofern man nur einen der beiden Ohrhörer nutzen möchte, verändert sich die Aufteilung der Bedienung etwas. Im Single-Betrieb ist das Bedienkonzept egal ob man den linken oder rechten Ohrhörer nutzt nahezu identisch zum rechten In-Ear im Stereo-Betrieb, nur mit dem Unterschied, dass man dabei nicht die Lautstärke regulieren kann und auf die Titel Vor- und Zurück-Funktion zugreifen kann.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Klipsch spricht bei den T5 II True Wireless Sport von In-Ear Kopfhörer, die einen legendären Klang liefern sollen und die mit einer wahren Performance überzeugen. Hier gibt Klipsch an, dass der Frequenzbereich, welchen die neuen Treiber abdecken, von 10Hz-19kHz reicht. Die neuen Treiber sind in meinen Augen schon etwas Besonderes, schließlich hat Klipsch hier die jahrelange Erfahrung genutzt und sogenannte High Clarity Dynamic Moving Coil Micro Treiber verbaut, deren Membran einen Durchmesser von knapp 5 mm besitzt und gerade einmal 3 μm dick ist, was so selten der Fall ist. Außerdem werden bei der Bluetooth-Übertragung sowohl aptX (für Android) als auch AAC (für iOS) unterstützt. So viel zu einigen der technischen Daten, doch nun möchte ich meinen persönlichen Eindruck vom Klangbild beschreiben.

Das Klangbild gefällt mir persönlich hier sehr gut, denn die neuen Klipsch T5 II True Wireless Sport klingen frisch und unaufdringlich. Hierbei zeigt Klipsch ganz klar, dass man in all den Jahren viele Erfahrung sammeln konnte und somit auch im Audio-Bereich, in dem es deutlich kompakter vom Platz zugeht, sehr gut Fuß fassen konnte. Solltet ihr Fans von knackigem und druckvollen Bass sein, werdet ihr bei den neuen Klipsch T5 II True Wireless Sport definitiv nicht enttäuscht sein, denn hier blühen die kleinen True Wireless In-Ears richtig auf. Dabei ist der Bass sehr zupackend und bietet ein sattes Fundament, sollte es dennoch etwas mehr sein, kann dies bei Bedarf in den EQ-Einstellungen in der App auf die eigenen Vorlieben angepasst werden. 

Das positiv abgestimmte Klangbild setzt sich auch sonst weiter, denn die Grundton-Wiedergabe ist vollmundig und von Grund auf warm abgestimmt. Was zugleich dafür sorgt, dass die Mitten sehr griffig und mit blühenden Klangfarben überzeugen und die Höhen detailreich wiedergeben werden. Zu guter Letzt ist sowohl das Stereobild als auch die räumliche Darstellung sehr realistisch und weiträumig gehalten, sodass mich das Klangbild durchweg überzeugen konnte.

Das Telefonieren über die Klipsch T5 II True Wireless ist natürlich, wie es sich für gute In-Ears gehört, möglich und damit dies gute gelingt, hat Klipsch hier pro Seite vier Mikrofone verbaut. Dabei punktet die Sprachverständlichkeit mit einer guten Übertragung und Aufnahme der gesprochenen Worte, was unter anderem an der cVc-Technik von Qualcomm liegt. Die Sprachverständlichkeit ist soweit sehr gut, auch wenn die Stimme leicht dumpf klingt, was jedoch noch voll im Rahmen ist. 

Dank den hochwertigen Audio-Codecs aptX und AAC, sowie dem neuen Bluetooth 5.0 Chip liefern die Klipsch T5 II True Wireless Sport bei der Latenz, also die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. eine sehr gute Arbeit ab. Hierbei konnte ich keine Verzögerung feststellen, sodass ich die Ohrhörer für Serien und Filmfreaks absolut empfehlen kann.

(Klang: 4,5 von 5 Punkten)

App

Die Klipsch T5 II True Wireless Sport können problemlos ohne die kostenlose App „Klipsch Connect“ verwendet werden, jedoch würde ich dennoch raten, diese zu installieren, da man darüber unter anderem sofern verfügbar Firmware-Updates installieren kann. Für individuelle Klanganpassungen steht in der App zudem ein Fünf-Band Equalizer zur Verfügung, oder es kann aus sechs verschiedenen Voreinstellungen gewählt werden, ganz nachdem, was einem persönlich bei der Lieblingsmusik zusagt.  

Auf der Startseite werden einem direkt ein Bild der In-Ears mit dem Ladecase gezeigt, über dem einem dann wiederum einzeln die restliche Akkukapazität des linken und rechten In-Ear getrennt voneinander in Prozent angezeigt wird. Der des Ladecase erfährt man hier jedoch leider nicht, diesen muss man über die LEDs im Ladecase ablesen. Auf der Startseite wird zudem direkt auf einem Blick gezeigt, ob der EQ aktiv ist, man gelangt hierüber direkt in die Einstellungen und man kann einsehen und auswählen, ob der Transparenz-Modus aktiv sein soll, was man jedoch auch direkt über die Ohrhörer zuschalten bzw. abschalten kann.

(App: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akkulaufzeit

Für die Energieversorgung der Klipsch T5 II True Wireless Sport ist in jedem Ohrhörer ein 50 mAh Akku zuständig, die eine Akkulaufzeit wie beim Vorgänger von guten 8 Stunden am Stück möglich. Dies ist sehr gut, da es zeigt, dass Klipsch das Energiemanagement verbessert hat, denn nun wird mit einem minimal kleineren Akku eine gleichbleibende Akkulaufzeit erreicht. Sobald der interne Akku der Ohrhörer leer sein sollte, können diese bis zu dreimal hintereinander mit dem mitgelieferten Transportcase aufgeladen werden. Diese ermöglicht mit insgesamt 360 mAh eine weitere Musikspielzeit von 24 Stunden, sodass man gesamt auf eine Laufzeit von 32 Stunden kommt, was eine ordentliche Akkulaufzeit ist.

Diese von Klipsch angegebene Laufzeit kann man bei vernünftiger (und ausreichender) Lautstärke auf jeden Fall erreichen. Bis der 360 mAh Akku des Ladecase und der Ohrhörer wiederum voll aufgeladen ist, vergingen in meinem Test knapp 2 Stunden.

Bluetooth

Klipsch hat in den T5 II True Wireless Sport einen Bluetooth 5.0 Chip integriert, der Musik, wie bereits erwähnt in den Audio-Codec SBC-, aptX- oder AAC-Codec wiedergebe kann. Da jeder der beiden In-Ear-Ohrhörer mit je einer eigenen Bluetooth-Antenne bestückt wurde, liefern die Klipsch T5 II True Wireless eine sehr stabile und vor allem eine ausfallfreie Musikwiedergabe zum Zuspielgerät. 

Im Praxistest bieten die Klipsch T5 II True Wireless Sport zum Smartphone (bei mir ein iPhone 11 Pro Max) eine stabile und gute Reichweite von bis zu 12 Metern im Haus. Im Freien wiederum ist die Reichweite höher, mach jedoch wenig Sinn, da sich kaum jemand mehrer Meter ohne Blick auf sein Smartphone entfernen wird, außer man hat ein großes Grundstück und ist im Garten unterwegs.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Die Klipsch T5 II True Wireless Sport gefallen mir wirklich sehr gut. Hier stimmt die Verarbeitung sowie die Materialanmutung. Auch im Klang können die neuen True Wireless In-Ears mit einer hervorragenden Abstimmung punkten und haben mich persönlich mit ihrem Ein-Weg-Treibersystem mehr als überrascht, denn hier kann Klipsch problemlos mit In-Ears mithalten, die inzwischen auf ein Aufbau mit dynamischen- und Balanced-Armature-Treiber setzen. Des Weiteren ist der halt absolut sicher, sodass bei mir die Ohrhörer sowohl beim Joggen als auch beim Radfahren ohne nachzujustieren gehalten haben. 

Preis/Leistung

Die UVP der neun Klipsch T5 II True Wireless Sport hat Klipsch mit 229€ festgesetzt und selbst online sind die noch recht neuen In-Ears nicht viel günstiger zu erhalten.

Für diesen Preis bekommt man sehr gut klingende True Wireless Kopfhörer geliefert, die mich persönlich rundum sehr überzeugen konnten und für mich inzwischen meine Lieblingskopfhörer geworden sind, die ich sowohl beim Sport als auch in der Freizeit sehr gerne nutze. Ich kann hier persönlich keine großen Kritikpunkte feststellen, außer vielleicht das Ladecase, welches nicht gerade kompakt ausfällt.

Klipsch T5 II True Wireless Sport

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Klipsch.com