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Autor: Tobias

Huawei Watch GT 2e

In aller Kürze

Die neue Huawei Watch GT 2e vereint die technischen Merkmale der Huawei Watch GT 2 mit einem neuen, sportlichen Design. Daher bietet die Watch GT 2e insgesamt 85 Trackingmodis, 15 professionell Sportmodis, sowie ein GPS-Modul und ein Höhenbarometer, welche für Sportaktivitäten benötigt werden. Das Aufzeichnen der Aktivitäten funktioniert im Test tadellos und selbst das Aufzeichnen des Schlafes erwies sich im Test als eine praktische Funktion. Außerdem ist die Uhr vom Design keine reinrassige Sportuhr, sodass diese problemlos zu jedem Anlass getragen werden kann. Leider verzichtet Huawei hier auf eine Telefonfunktion, sowie auf NFC, sodass man nicht über die Uhr telefonieren kann, doch auf diese Funktionen kann man aufgrund des niedrigen Preises von unter 170€ sicherlich auch verzichteten.

Gefällt uns

  • hervorragende Akkulaufzeit
  • scharfes AMOLED-Display
  • flüssiges Betriebssystem
  • schönes Design
  • gute Verarbeitung

Gefällt uns weniger

  • kein NFC und WLAN
  • kein AppStore verfügbar
  • keine Telefon-Funktion

Huawei Watch GT 2e

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Äußerlich ähnelt die Verpackung der neuen Huawei Watch GT 2e voll und ganz der Huawei Watch GT 2. Somit ist die Verpackung der Watch GT 2e ebenfalls schlicht gehalten und fällt sehr minimalistisch aus. Die quadratische, komplett in Schwarz gehaltene Verpackung hält soweit kaum Informationen über die Smartwatch bereit. Lediglich an der Oberseite des Deckels findet man eine Hochglanzabbildung der Smartwatch, und zwar in dem Design, in dem diese gewählt wurde. Darüber zieren den Deckel ein goldenes Herstellerlogo sowie der Name der Smartwatch „ Huawei Watch GT 2e“. Betrachtet man wiederum die Unterseite, gibt es hier kaum interessante Dinge, lediglich der große Aufkleber, welcher neben dem der Uhr, auch über die Modellbezeichnung, die gewählte Farbe der Uhr und das Material, sowie die Farbe des Armbands informiert.

Entfernt man den Deckel der Verpackung, kann man direkt die Huawei Watch GT 2e erblicken. Dabei ist die Uhr in einen dünnen Deckel eingesetzt, unter dem sich das restliche Zubehör versteckt. Neben dem Platz, in dem die Uhr eingesetzt war, findet man darunter zwei weitere schwarze Kartonagen, in denen zur rechten die üblichen Beschreibungen verstaut sind und links das Ladekabel inkl. separaten Ladesockel.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Bei der Huawei Watch GT 2e erinnert der Look an eine typische Fitness-Smartwatch. Zwar fällt diese vom Design z. B. deutlich weniger klobig aus, als eine Casio WSD-F20A oder Garmin Fenix 5, doch als klassische Modeuhr, wie die normale Huawei Watch GT 2 kann diese nicht bezeichnet werden.

Huawei bietet die Watch GT 2e in vier Varianten bzw. Farben an. Ein weißes Modell mit einem weißen Fluorelastomer-Band, ein minzgrünes Modell mit einem grünen TPU-Band, welches jedoch hier schwarz gelocht ist, dem roten Modell mit einem rotem TPU-Band mit schwarzen Löchern und zu guter Letzt das schwarze Modell, mein Testgerät, mit einem schwarzen Fluorelastomer-Band.

Die Smartwatch mit einem Gehäusedurchmesser von 46 mm (identisch zu normalen Watch GT 2) bringt ohne Armband 43 g auf die Waage (mit Armband 55 g). Bei der Größe gibt es dieses Mal nur eine Variante und nicht wie bei der Watch GT 2 eine zusätzliche 42 mm Version. Bei allen vier Varianten besteht das Gehäuse aus Edelstahl und Kunststoff, je nachdem welche Farbe man hier wählt, ist dieser dann Silber oder schwarz. 

Wie es sich für eine sportliche Smartwatch gehört, ist die Huawei Watch GT 2e nach der Schutzklasse 5 ATM wasserdicht. Diese Schutzklasse bedeutet jedoch keineswegs, dass man damit 5 Meter tief tauschen kann, sondern lediglich, dass diese beim Duschen getragen werden kann und gegen Schweiß geschützt ist. Jedoch gibt Huawei auch an, dass man mit der Uhr schwimmen gehen kann, was ich soweit auch getestet habe und problemlos geklappt hat.

Beim verbauten Display handelt es sich um exakt dasselbe 1,39 Zoll AMOLED Display mit einer Auflösung von 454 x 454 x 454 Pixeln, wie bei der 46 mm Version der Huawei Watch GT2. Dieses ist bei zwei Modellen von einem einfachen Rahmen und bei den anderen beiden mit einer zusätzlichen aufgedruckten Lünette versehen.

Das Edelstahlgehäuse der Smartwatch besitzt an der rechten Seite zwei dezente, ebenfalls aus demselben Material gefertigte Bedientasten und geht nahtlos in das wechselbare Kunststoffarmband über. Die Unterseite wiederum ist aus einem schwarzen Kunststoff gefertigt, der jedoch einen robusten Eindruck macht. Hier findet man zentral etwas erhaben den Pulssensor und die beiden minimal vertieften Ladekontakte. Ebenso wie das Gehäuse der Uhr besteht die Dornschließe des Lederarmbands aus schwarzem, beschichtetem Edelstahl. Das Armband kann bei Bedarf jederzeit gegen andere 22 mm breite Armbänder von Huawei oder beliebigen anderen Herstellern ausgetauscht werden, welche über denselben Befestigung-Mechanismus verfügen. Der Wechsel erfolgt ganz einfach durch den Schiebemechanismus an der Innenseite der Armbänder.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung der neuen Huawei Watch GT 2e gibt es keine Kritik. Das Display sitzt absolut mittig zwischen der Lünette und fühlt sich sehr angenehm an. Des Weiteren sorgt das hautfreundliche Fluorelastomer-Band durch ein feines Raster dafür, dass dieses möglichst eng ums Handgelenk getragen werden kann, sodass bei jeder Sportart eine präzise Pulsmessung gewährleistet werden kann. Die Gehäuse-Materialien: Edelstahl, Glas und Kunststoff wurden wunderbar miteinander kombiniert und sind allesamt gut verarbeitet.

Zudem ist die Uhr bis 5 ATM (50m) Wasserdicht, daher muss man diese theoretisch beim Duschen, Händewaschen und auch beim Schwimmen nicht ablegen. Dennoch würde ich nicht dazu raten, mit ihr zu tauchen, da dabei eventuell der Maximaldruck von 5 bar überschritten werden könnte. Dass man das Armband der Smartwatch einfach per Schiebemechanismus tauschen kann, ist ebenfalls positiv und funktioniert sehr einfach.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Art der UhrSmartwatch mit Herzfrequenzsensor und integriertem GPS-Modul, sowie Höhenbarometer
Display1,39 Zoll AMOLED 454 x 454 HD
Touch-Displayja
Wasserfestigkeit5 Bar/50 m
SensorenBeschleunigungs-Sensor
Gyroskop-Sensor
Geomagnetischer Sensor
Optischer Herzfrequenz-Sensor
Umgebungslichtsensor
Luftdruck-Sensor
Kapazitiver Sensor
MaterialEdelstahlgehäuse; Armband aus Fluorelastomer
KonnektivitätBluetooth 5.1,BLE / BR / DER
Größe/Gewicht46 mm (runde Form) / 43 Gramm
CPU/RAMHiSilicon Kirin A1
Akkulaufzeit bis zu 14 Tage
Kompatibleab Android 4.4, ab iOS 9
BetriebssystemLiteOS by Huawei
LieferumfangHuawei Watch GT 2e
Ladekabel
Ladesockel
Bedienungsanleitung usw.
Technische Daten der Huawei Watch GT 2e

Tragekomfort

Huawei wirbt die neue Watch GT 2e als sportliche Smartwatch an, was das Unternehmen nicht nur durch die Integrationen zahlreicher Aktivität-/und Trackings-Apps, schafft, sondern auch durch den verbauten Herzfrequenzsensor an der Unterseite und dem sportlichen und robusten Design der Uhr. Daher bietet Huawei von Werk auch nur Armbändern aus hautfreundlicher Kunststoffbasis an, da sich ein Lederarmband beim Sport nicht wirklich eignen würde und schnell kaputt gehen würde. 

Durch die große Unterseite hat die Uhr eine gute Auflagefläche, wodurch der Druck am Handgelenk schön gleichmäßig verteilt wird. Die Uhr konnte ich bei vielen sportlichen Aktivitäten problemlos tragen, ob beim Joggen oder meinen langen Radtouren, die Uhr störte mich nicht. Dass sich hier natürlich unter der Uhr der Schweiß sammelt, ist völlig normal, denn dies liegt daran, dass die Uhr mit der Rückseite so nah auf der Haut aufliegt, dass hier die Luft nicht zirkulieren kann. Dies ist jedoch an meiner Apple Watch 4 ebenfalls der Fall und daher nichts, was man hätte vermeiden können. Sorgen um Schäden muss man sich hier selbstverständlich nicht machen, schließlich ist die UHR bis zu 5 ATM wasserdicht und somit auch gegen Schweiß geschützt.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Einrichtung & Bedienung

Unbekannte App
Preis: Kostenlos
Huawei Health
Preis: Kostenlos

Kommen wir nun zur Einrichtung der Huawei Watch GT 2e. Hier ist es identisch zur bereits getesteten Huawei Watch GT 2. Schließlich läuft auf der Watch GT 2e dasselbe Betriebssystem, und zwar kein Wear OS by Google, sondern eine eigene Software von Huawei mit dem Namen Lite OS. Kompatible ist die Smartwatch mit allen Smartphones ab Android 4.4, sowie iOS 9.0. 

Damit man die Smartwatch und das eigene Smartphone miteinander koppeln kann, sollte man zuvor die kostenlose Huawei Health App (erhältlich für iOS und Android) auf dem Smartphone installieren. Währenddessen kann man natürlich problemlos die Huawei Watch GT 2e einschalten, was durch das längere Drücken der oberen seitlichen Taste erreicht wird. Anschließend muss man hier auf der Uhr die Sprache auswählen und bekommt nun den Hinweis die App herunterzuladen.

Direkt nach dem Starten der App muss man den Nutzungshinweisen und Benutzervereinbarungen zustimmen. Außerdem müsst ihr, sofern ihr keine Huawei-ID besitzt, nun eine erstellen, was jedoch selbstverständlich kostenlos ist. Hierfür sind keine persönlichen Daten wie eure Adresse notwendig, sondern lediglich eine gültige E-Mail-Adresse, sowie ein selbst ausgedachtes Passwort. Anschließend müssen noch einigen weiteren Zugriffsrechten zugestimmt werden und schließlich gelangt man auf eine Seite, bei der man einige grundlegende Informationen über sich selbst angeben sollte. Dazu zählen: das eigene Geschlecht, Körpergröße, Gewicht und Geburtsdatum usw. Ist dies alles eingegeben bzw. ausgewählt worden, gelangt man nach weiteren Zustimmungen, zu dem Punkt, an dem man wie ich als iPhone-User zustimmen kann, dass sämtliche sportlichen Aktivitäten welche das jeweilige Huawei Health-Device aufzeichnet, also Schritte, Puls usw. automatisch in die Apple Health-App importiert werden. 

Anschließend hat man die App soweit eingerichtet, natürlich muss man nun auch noch die Huawei Watch GT 2e über die App einrichten. Dazu auf der Startseite unten rechts „Geräte“ auswählen und auf das „+“ tippen. Daraufhin Smartwatch-> Huawei Watch GT 2 Series auswählen (zu diese zählt auch die Watch GT 2e) und die Smartwatch auswählen, welche euch im Pop-up Fenster eingezeigt wird. Daraufhin wird die Uhr automatisch mit eurem Smartphone gekoppelt und einsatzbereit, jedoch sollte man direkt in den Geräte-Einstellungen wo nun die neue Huawei Watch GT 2e gelistet wurde nach ganz unten scrollen und hier unter „Firmware Aktualisierung“ direkt nach dem neusten Update suchen und dieses installieren.

Nachdem man die Uhr eingerichtet hat, gelangt man bei jedem Starten der App, direkt auf der Startseite. Hier erhält man direkt eine tägliche Übersicht sämtlicher aufgezeichneter Aktivitäten, sprich: Schritte, Work-out-Zeiten, Kalorien, gelaufene Distanz, Herzfrequenz usw. Außerdem wird beim Runterscrollen nach ganz unten automatisch die Qualität des Schlafs angezeigt, also wie lange man täglich geschlafen hat usw. Im nächsten Untermenü dem Punkt „Sport“, können Trainingseinheiten direkt vom Smartphone aus gestartet werden. Daher kann man über das Auswahlfenster oben die gewünschte Trainingseinheit z. B. Radfahren auswählen und darunter ein Ziel auswählen z. B. eine bestimmte Distanz, Kalorien oder eine Zeit. Drückt man auf Start, zählt der Countdown von 3 runter und die Aufzeichnung fängt an. Hier wird einem dann direkt alles wichtige für die jeweilige Sportart angezeigt, beim Radfahren ist dies die Karte, Zeit, Geschwindigkeit und die Herzfrequenz.

Zu guter Letzt gelangt man durch das letzte wichtige Untermenü „Geräte“ zu den Einstellungen der Huawei Watch GT 2e. In diesem Abschnitt kann man nicht nur nach Aktualisierungen suchen, sondern die Funktionen wie Huawei TruSleep, den Aktvitätsalarm und den Wecker einstellen usw. Beim letzten Menüpunkt handelt es sich um das Konto, hier kann man einige Daten, die man zu beginn festgelegt hat ändern, Erfolge einsehen usw.

(Einrichtung & Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Display

Beim verbauten Display handelt es sich haargenau um dasselbe, wie bereits in der Huawei Watch GT 2. Daher handelt es sich auch hier um ein 1,39 Zoll großes AMOLED-Display, welches eine Auflösung von 454 x 453 HD bietet, was wiederum einer Pixeldichte von 326 ppi entspricht.  

Der Einsatz eines AMOLED-Display an einer Smartwatch bietet wie bei einem Smartphone entscheidende Vorteile. Schließlich schafft ein herkömmliches IPS-Display nicht solch ein hervorragenden Schwarzwert, welcher bei AMOLED-Displays für den typischen überragenden Kontrast des Displays sorgt. Der am Display verbaute Umgebungslichtsensor sorgt dafür, dass sich die Display-Helligkeit im aktiviertem Zustand immer der Umgebungsbeleuchtung anpasst. Somit wird z. B. bei Sonnenschein dem etwas blendenden Glas des Displays entgegengewirkt, jedoch reicht die max. Helligkeit an einem sehr sonnigen Tag wie bei vielen anderen Smartwatches nicht ganz aus. Hier muss man daher gelegentlich die Hand zum Schattenspenden nutzen, um die Inhalte auf dem Display besser erkennen zu können. Im Normalen Umgebungslicht ohne direktes Sonnenlicht, welches auf das Display scheint und im Indoor Einsatz, ist das Display jedoch überragend scharf und man kann darauf sämtliche Inhalte gestochen scharf ablesen.

(Display: 4 von 5 Punkten)

Funktionen

Huawei wirbt die Watch GT 2e wie bereits anfangs des Testberichts erwähnt, als Smartwatch für den sportlichen Einsatz, welche jedoch bedenkenlos auch im Alltag getragen werden kann. Da es sich vorrangig um eine Sport-Smartwatch handelt, ist es naheliegend, dass hier ein Herzfrequenzsensor verbaut ist, schließlich kommt dieser ebenso in der „normalen“ Version zum Einsatz. Dieser Sensor überwacht kontinuierlich den Puls des Trägers und dies nicht nur bei sportlichen Aktivitäten, sondern auch völlig automatisch im Alltag. Dieser Wert bzw. die Werte, werden dann sofern ihr zugestimmt habt, automatisch am iPhone in der Huawei Health-App abgespeichert, sowie auf Wunsch, mit der Apple HealthKit-App synchronisiert. Dabei sind natürlich die zusätzlichen Messwerte wie VO2 max (maximale Rate vom Sauerstoffverbrauch beim Training), der aerob/ anaerober Trainingseffekt und die Erholungszeit, zu der die Uhr vor der nächsten Trainingseinheit rät, weitere hilfreiche Funktionen. 

Damit eine Smartwatch jedoch für Sportler Sinn macht, ist nicht nur ein robustes Design wichtig, welches gegen Schweiß und Wasser schützt, sondern auch, dass diese viele Trainingsoptionen bietet. Bei der neuen Huawei Watch GT 2e sind dies nun nicht mehr nur 15 Sportarten wie bei der Watch GT2, sondern stolze 85 Stück, zu denen die Klassiker wie Laufen, Radfahren und Schwimmen zählen, aber auch besondere Exoten wie Federball, Billard, Dart usw.

Sofern es euch wichtig ist, dass ihr während der Trainingseinheit immer den aktuellen Puls in Echtzeit angezeigt bekommt, solltet ihr in den Einstellungen die kontinuierliche Messung des Pulses von „smart“ auf „in Echtzeit“ ändern. Dies könnt ihr jedoch nicht direkt über die Smartwatch festlegen, sondern nur über die Huawei Health-App. Bei smart ist die Häufigkeit der Pulsmessung abhängig nach dem jeweiligen Aktivitätslevel. Bei einer Trainingseinheit wird der Puls somit natürlich regelmäßiger gemessen als im Alltag beim Normalen laufen.  

Da die Huawei Watch GT 2e über ein integriertes GPS-Modul und ein Höhenbarometer verfügt, können die zurückgelegten Distanzen beim Radfahren, Laufen usw. komplett über die Smartwatch aufgezeichnet werden. Dadurch kann man das Smartphone problemlos bei der täglichen Laufrunde zuhause lassen, denn das Aufzeichnen der Aktivitäten funktioniert komplett unabhängig vom Smartphone.

Eine Neuerung der Huawei Watch GT 2e ist der interne Speicher von 4 GB, von dem ca. 2,3 GB für Musik zur Verfügung stehen. Somit kann man den internen Speicher mit der eigenen Lieblingsmusik bespielen (Spotify usw.), um diese dann unterwegs über die gekoppelten Kopfhörer anzuhören. Die Huawei Watch GT 2e kann nämlich direkt mit Bluetooth-Kopfhörern gekoppelt werden, sodass man das Smartphone tatsächlich zuhause lassen kann, außer man muss unterwegs telefonieren. Schließlich besitzt die Huawei Watch keine Sim-Funktion, über die man die Smartwatch auch zum Telefonieren über den vorhandenen Smartphone-Vertrag nutzen könnte. Doch selbst wenn dies möglich wäre, würde es nicht gehen, da Huawei anders als bei der Watch GT 2 auf ein entsprechendes Mikrofon und den Lautsprecher verzichtet hat.

Wie viele andere Smartwatches und Fitnesstracker verfügt auch die Huawei Watch GT 2e über eine integrierte Schlaftracking-Funktion, welche im Test sehr gut funktionierte. Die Smartwatch misst in der Nacht, während man schläft nämlich regelmäßig den Puls, wie sehr man sich bewegt und wie regelmäßig die Atmung ist. Außerdem zeichnet diese auch die Dauer des Schlafes auf und nicht nur dass, sie ermittelt auch genau, wie viel ihr davon im Tiefschlaf bzw. leichten Schlaf und dem sogenannten REM-Schlaf gewesen seid. Diese Werte allesamt zusammen kombiniert ergeben dann zudem eine sogenannte Schlafbewertung für jede Nacht, damit ihr genau Bescheid wisst, wie gut ihr in der jeweiligen Nacht geschlafen habt, und bietet einem in der App Empfehlungen, wie man einen eventuellen schlechteren Schlaf verbessern könnte. 

Zu guter Letzt kann eingestellt werden, dass man auf der Huawei Watch GT 2e diverse Benachrichtigungen erhält, wenn z.B, eine Nachricht bei WhatsApp eingeht usw. Diese werden einem auf dem Display angezeigt und zudem macht ein vibrieren oder auf Wunsch sogar ein Hinweiston darauf aufmerksam. Schade ist, dass man die Nachrichten zwar auf dem Display der Smartwatch lesen kann, doch zum Antworten muss man das Smartphone zur Hand nehmen, denn dies geht leider nicht über die Uhr.

(Funktionen 3,5 von 5)

Akku

Huawei gibt an, dass der verbaute Kirin A1 Prozessor eine hohe Leistung bei einem gleichzeitig niedrigen Stromverbrauch ermöglicht. Das dabei verwendete Dual-Chip-Design und die selbst entwickelten Stromspar-Algorithmen sorgen zudem, dass die Huawei Watch GT 2e eine Akkulaufzeit von bis zu zwei Wochen erreichen soll. Diese Laufzeit ist jedoch wie immer sehr davon abhängig, wie oft man das Display aktiviert, wie viele Aktivitäten man aufzeichnet usw. Daher sind die 14 Tage Laufzeit zwar sicherlich möglich, jedoch nur dann, wenn man die Uhr weniger für sportliche Aktivitäten nutzt und die Herzfrequenzmessung auf smart gestellt lässt. Möchte man die Uhr wiederum intensiv nutzen, wovon ich eher ausgehe, dann sollte man mit einer Laufzeit von gut 6 bis 7 Tagen rechnen, was dennoch ein sehr guter Wert ist. Nutzt man die Uhr dementsprechend weniger, sind natürlich mehr Tage kein Problem.  

Der Akku der Huawei Watch GT 2e wird über einen magnetischen Ladesockel aufgeladen. Dieser besitzt zwei goldene Ladekontakte, welche beim anbringen an die Unterseite der Uhr, automatisch richtig zentriert werden. Somit erfolgt die Aufladung der Uhr nicht wie z. B. bei Apple kabellos, sondern über die Kontakt-Pins. Dabei hält die magnetische Verbindung jedoch sehr sicher, sodass beim kompletten Ladevorgang dieser Sockel ohne Kontaktverlust an seiner Position fixiert ist. Eine volle Aufladung auf 100 % dauert knapp ein Weinviertel Stunden, was ebenfalls ziemlich flott ist, vor allem wenn man überlegt, wie lange der Akku dann ausreicht.

(Akku: 5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Huawei wirbt die neue Watch GT 2e als elegante und stilvolle Smartwatch, die perfekt für sportliche Aktivitäten geeignet ist. Dafür hat das Unternehmen gegenüber der Huawei Watch GT 2 zahlreiche weitere Trainingsoptionen (Sportarten) integriert und dank des GPS-Moduls und einem Höhenbarometer zeichnet diese die absolvierten Aktivitäten auch vollkommen alleine ohne Smartphone auf.  

Das zusätzliche ausgeklügelte Energiekonzept sorgt zudem für eine lange Akkulaufzeit, die in dieser Kategorie und zu dem geforderten Preis kaum ein anderer Hersteller bieten kann. Zwar wurde bei dem neuen Modell auf eine Telefoniefunktion verzichtet, doch dies dürfte aufgrund des günstigen Preises zu verschmerzen sein. 

Beachten sollte man jedoch, dass auf der Smartwatch aus dem Hause Huawei das eigene Betriebssystem Lite OS läuft. Daher besitzt die Smartwatch keinen AppStore, sodass man deren Funktionsumfang durch zusätzliche sportliche Apps nicht erweitern kann. Dennoch sollten die von Werk aus vorinstallierten Apps für Hobbysportler auf jeden Fall ausreichen, schließlich wurde hier an alle beliebten Sportarten gedacht und selbst exotische Sportarten wie Drachensteigen ist mit dabei.

Preis/Leistung

Die UVP der Huawei Watch GT 2e hat das Unternehmen zum Marktstart mit 169€ festgesetzt. Bei Huawei Deutschland bekommt ihr aktuell jedoch für knapp 166€ einen kostenlosen Huawei Mini Speaker im Wert von knapp 70€ gratis dazu. Bei verschiedenen Shops ist die Uhr alleine jedoch aktuell auch günstiger zu haben und liegt preislich bereits bei unter 130€.

Für diesen Preis bekommt meine eine Smartwatch mit einer langen Akkulaufzeit, eine gute Ausstattung (Trainingsprogramme) und einem Prozessor, der für einen flüssigen Betrieb sorgt. Abstriche muss man hier jedoch bei der Erweiterung machen, denn da es keinen AppStore gibt, kann man den Funktionsumfang nicht selbst erweitern und da kein Mikrofon und Lautsprecher verbaut wurde, kann man über die Huawei Watch GT 2e leider nicht direkt telefonieren.

Huawei Watch GT 2e

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: consumer.huawei.com/at

JBL CLUB 700BT

In aller Kürze

Der neue JBL CLUB 700BT ist einer der drei neuen Kopfhörer der CLUB-Serie. Dieser erweist sich in meinem Test als rundum guter On-Ear Kopfhörer, da dieser sowohl von der Verarbeitung, als auch vom Design und dem Klang positiv Punkten kann. Da auch die neue Kopfhörer-Serie wie z. B. die Kopfhörer der LIVE-Serie mit der JBL Headphones App kompatible sind, kann man hier weitere Einstellungen via Equalizer vornehmen und eventuell verfügbare Firmware-Updates installieren. Mit unter 150 macht man hier nicht viel verkehrt, denn auch der Tragekomfort ist nach mehreren Stunden bequem und die Akkulaufzeit von 50 Stunden sorgt dafür, dass man diesen problemlos auf längeren Reisen mitnehmen kann.

Gefällt uns

  •  Tragekomfort
  •  Akkulaufzeit inkl. Schnelllade-Technologie
  •  geringes Gewicht
  •  Ohrpolster wechselbar

Gefällt uns weniger

  • keine hochwertigen Audio-Codecs
  • Bass Booster neigt zum Übersteuern
  • Grundrauschen bei TalkThru und Ambient Aware
JBL CLUB 700BT

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Zwar handelt es sich beim JBL CLUB 700BT um ein Mitglied der neuen CLUB-Serie, doch dennoch blieb sich JBL hier vom Verpackungsdesign absolut treu, denn auch diese Serie ähnelt bei der Verpackung, sehr den bisherigen Kopfhörern.

Somit ist es hier wie häufig bei On-Ear Kopfhörern aus dem Hause JBL gewohnt so, dass die eigentliche stabile Hauptverpackung (schwarz) in eine rundum farbig bedruckte Umverpackung eingeschoben wurde. Diese Umverpackung informiert wie gewohnt über das Produkt und zeigt einige Ansichten von dem darin befindliche Produkt. Auf der Vorderseite erblickt man die üblichen Dinge, das JBL Firmenlogo in der linken oberen Ecke, sowie der Modellname und einige Ausstattungsmerkmale nach unten verlaufen rechts. Dazwischen befindet sich zudem noch eine große Hochglanzabbildung der Ohrmuschel des JBL CLUB 700BT. Zudem wird unten recht auf eine Akkulaufzeit von bis zu 50 Stunden hingewiesen, sowie links, dass der Bluetooth-Kopfhörer mit einer intelligenten AmbientAware-Funktion ausgestattet wurde und neben Bluetooth auch eine Hi-Res-Audio Zertifizierung besitzt.  

Die rechte schmale Seite der Umverpackung zeigt vor einem schwarzen Hintergrund eine der beiden Ohrmuscheln von innen, sodass man darin ein großen Teil des verbauten Treibers sieht. Zudem wird hier unten ganz klein auf die verfügbare App „My JBL Headphones“ hingewiesen. Zu guter Letzt handelt es sich bei der ebenfalls dunkelgrauen Rückseite wieder einmal um die informative Rückseite. Daher präsentiert JBL hier einmal groß von der Seite betrachten den JBL CLUB 700BT, außerdem darf natürlich auch hier weder der Name des Unternehmens „JBL“ noch der, Name des Kopfhörers fehlen. Im linken Bereich listet JBL zudem wie von jedem Kopfhörer gewohnt, einige fürs Unternehmen wichtige Merkmale des Kopfhörers in Textform auf. Unten recht gibt es zudem die Information, dass es eine Schnellladefunktion gibt, sprich 15 Min aufladen reichen für 2 Stunden Musikwiedergabe aus. Des Weitern informiert JBL, dass die Akkulaufzeit wie bereits an der Vorderseite angegeben für 50 h ausreicht und das neben den Sprachassistenten Siri und Bixby, in der App auch Amazons Alexa und der Google Assistant eingerichtet werden können.

Direkt nach dem Durchtrennen der Versiegelung an der Unterseite kann das Innenleben aus der Umverpackung herausgezogen werden. Anschließend wird der Deckel der Verpackung ganz einfach von vorne nach hinten aufgeklappt. Daraufhin erblickt man direkt den JBL CLUB 700BT, welcher in einem schlichten schwarzen Kunststoffeinleger eingelegt wurde. Unter diesem Einleger ist ein kleiner schwarzer Karton versteckt, indem sich das restliche Zubehör befindet. Hierbei handelt es sich zum einen um die gewohnte Kurzanleitung, sowie einige weitere Hinweise. Zudem legt JBL noch einen dünnen Transportbeutel aus einem Neoprenartigen Material bei, sowie ein langes 3,5 auf 2,5 mm Klinken Kabel mit einer Ein-Tasten-Fernbedienung und ein USB-A auf USB-C Ladekabel.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim neuen JBL CLUB 700BT handelt es sich um den günstigsten Kopfhörer der neuen Serie. Anders als die beiden anderen Modelle handelt es sich hierbei nämlich um das einzige On-Ear Modell der Serie und zudem besitzt dieser kein Noise-Cancelling, was die anderen beiden Modelle wiederum besitzen. Somit handelt es sich hierbei anders als bei den Over-Ear Modellen um einen On-Ear Kopfhörer, der nicht mit seinen weichen Polstern um das Ohr aufliegt, sondern direkt auf dem Ohr. Eigentlich bin ich persönlich kein Fan solcher Ohrhörer, doch die mit Leder bezogenen und mit Memory-Foam sehr weich gepolsterten Ohrpolster sorgen dafür, dass der Kopfhörer auch nach längerer Zeit sehr bequem sitzt. 

Beim Design erkennt man direkt, dass die neuen Premium Kopfhörer der CLUB-Serie allesamt nichtmehr so sehr an die breite Masse gerichtet sind, sondern man mit dem neuen erwachseneren Design versucht, nun auch eben diese Zielgruppe, also die Erwachsenen zu gewinnen. Dies zeigt sich direkt darin, dass man die neue Serie nichtmehr in zahlreiche Farben anbietet, sondern alle nur in einem schlichten Schwarz. Anders wie bisher gewohnt, kommt hierbei auch nichtmehr nur Kunststoff zum Einsatz, sondern auch viel Aluminium, welches für einen edleren Look und für mehr Wertigkeit sorgt.

Sämtliche Teile, die beim Verwenden der On-Ear Kopfhörer täglich beansprucht werden, wurden aus massiven Metall gefertigt. Dies betrifft nicht nur den Federstahl im Inneren der Kopfbands, sonder auch der verstellmechanismus des Kopfbands, sowie die bewegliche Aufhängung der Ohrmuscheln und deren Scharniere zum Einklappen. Das üblicherweise bei modernen Kopfhörern oft versteckte Audiokabel, welches von dem Kopfbügel zur jeweiligen Ohrmuschel verläuft, ist hier deutlich sichtbar, da man sich hier auf das typische Retro-Design festgelegt hat. Wie jedoch von den bisherigen Kopfhörern gewohnt, prangt an beiden Aussenseiten der Ohrmuscheln ein silber-mattes JBL Logo, sowie ein dezentes in Hochglanz auf der Kunststoffoberseite des Kopfbügels und der Name der Serie an beiden Enden des Bügels.

Die metallische Kopf-Bügelverstellung verfügt über insgesamt 24 gut einrastende Raster, zudem lassen sich die beiden Ohrmuscheln sowohl um ca. 20° drehen, als auch einklappen. Dadurch lässt sich der Kopfhörer bei nicht Gebrauch relativ platzsparend in die mitgelieferte ungepolsterte Aufbewahrungstasche verstauen und nimmt eingepackt in einem Rucksack nicht mehr ganz so viel Platz in Anspruch.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des neuen JBL CLUB 700BT kann soweit sehr überzeugen. Hier stimmen sowohl die einzelnen Spaltmaße, als auch von der Materialqualität. Der Kunststoff wirkt keineswegs billig und die Polsterung des Kopfbügels aus Leder punkten bei der Verarbeitung. Außerdem wurden die häufig bei vielen Kopfhörern verwendeten Klapp- und Drehscharniere nicht aus Kunststoff, sondern aus langlebigem Metall gefertigt. Die beiden Ohrpolster sind beim JBL CLUB 700BT über einen Steckmechanismus befestigt und können somit bei Bedarf jederzeit durch neue ersetzt werden. Sollt man hier Ersatz benötigen, sollte man sich am besten direkt an den JBL Support wenden, denn aktuell werden diese noch nicht direkt im Shop als Ersatzteil angeboten. 

Bei den Bedienelementen setzt JBL ausschließlich auf konventionelle Drucktasten, keine Touch-Bedienung. Dies halte ich auch soweit für kein Nachteil bei einem On-Ear Kopfhörer, sondern gefällt mir persönlich deutlich besser. Von Kopfhörern mit Touch-Bedienfeldern bin ich weniger überzeugt, da es hier oft zu einem Falschen ansprechen kommt, da die Befehle teils ähnlich sind und somit die Bedienung oftmals mehr erschwert, als erleichtert wird. Natürlich erzeugt das Suchen der Tasten um die Hörmuscheln für die typischen Reibegeräusche, die sich in das Innere der Kopfhörer übertragen, doch beim Musikhören mit normaler Lautstärke stört dies keineswegs.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtOn-Ear-Kopfhörer
KategorieOn-Ear-Kopfhörer mit Bluetooth 5.0
FarbeSchwarz
AkkulaufzeitLaufzeit Bluetooth®… bis zu 50 Std.
Schnellladefunktion integriert: 15 min = 2 h Musikwiedergabe.
Gewicht 283 Gramm
MaterialHochflexibler Kunststoff und Aluminium
TreiberJeweils links und rechts ein 40 mm dynamic Treiber
Bluetooth5.0
FrequenzgangFrequenzbereich (passiv)16 Hz – 40 kHz
Frequenzbereich (aktiv)16 Hz – 22 kHz
Lieferumfang1x JBL CLUB 700BT On-Ear-Kopfhörer
1x Klinkenkabel mit Mikrofon
1x USB-C Ladekabel
Kurzanleitungen
Transporttasche
Technische Daten des JBL CLUB 700BT

Tragekomfort

Da es sich beim JBL CLUB 700BT um einen On-Ear Kopfhörer handelt, ist der Tragekomfort sehr von den eigenen Vorlieben abhängig. On-Ear Kopfhörer liegen mit ihrem Anpressdruck nämlich nicht um die Ohren herum auf, sondern direkt auf dem Ohr. Das On-Ear Kopfhörer nicht jedem gefallen liegt unter anderem daran, dass diese oftmals dafür bekannt sind, dass ein zu hoher Anpressdruck auf eine unbequeme bzw. zu geringe Polsterung der Ohrpolster treffen. Dadurch resultiert häufig ein unangenehmer Druck auf die Ohren, was dazu führt, dass diese Art der Kopfhörer für viele als unbequem abgestempelt wird.  

Ein On-Ear Kopfhörer kommt typischerweise mit einer dünneren Polsterung, als ein Over-Ear Kopfhörer aus. Dies liegt daran, dass ein On-Ear Kopfhörer nicht den Höhenunterschied zwischen dem Kopf und dem Ohr ausgleiche muss. Somit kann man eigentlich klar aussagen, dass ein On-Ear Kopfhörer beim Transport etwas komfortabler ist, da dieser meist auch etwas leichter ist. Beim JBL CLUB 700BT sind dies z.B. knapp 280 Gramm was gut 100 Gram weniger ist, als bei den beiden Over-Ear Kopfhörern der CLUB-Serie ist. Dank insgesamt 24 Raster bei der Verstellung des Kopfbands, können die On-Ear Kopfhörer an viele Kopfgrößen angepasst werden, sodass diese sowohl kleineren, als auch größeren Köpfen problemlos passen sollten.

Durch die sehr angenehm weichen Polster, sind die neuen JBL CLUB 700BT auch für Brillenträger geeignet. Als ich z.b. an sonnigen Tagen häufig mit einer Sonnenbrille unterwegs war und die Kopfhörer dabei aufhatte, hatte ich kein unangenehmes drücken auf den Brillenbügel. Für sportlich Aktivitäten im Sportstudio sind die Ohrhörer ebenfalls nutzbar, denn dank einem Lederbezug lassen diese sich einfach wieder reinigen. Natürlich schwitzt man hier Bauartbedingt etwas unter den Ohren, doch dies ist bei den zahlreichen anderen On-Ear Kopfhörern nicht anders.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Am neuen JBL CLUB 700BT gibt es an jeder Seite jeweils vier Tasten. Diese Trennung voneinander gefällt mir sehr gut, denn somit wird gut vermieden, dass man durch die vielen ähnlichen Tasten durcheinander kommt. An der Rechten Seite gibt es neben einem USB-C Anschluss eine einzelne Taste, um den zusätzlichen Bass Boost hinaufzuschalten, dadurch wird der Bass besonders hervorgehoben, was bei Bassbetonten Tracks für noch mehr Spaß sorgen soll. Darüber befinden sich drei nah beinander platzierte Tasten, bei denen die mittlere Taste für ein besseres ertasten mit einem erhaben Punkt versehe wurde. Mit dieser mittleren Taste kann die Musik pausiert werden oder man kann diese darüber wieder fortsetzt. Außerdem kann man darüber eigehende Anrufe annehmen und beenden und durch 2 Sekunden gedrückt halten den Anruf ablehnen. Zudem ist es auch möglich dass man hierüber auf Bixby oder Siri zugreift, indem man dieselbe Taste zweimal hintereinander betätigt. Über die beiden anderen Tasten daneben, welche jeweils mit einem Plus und Minus versehen sind, kann kann logischerweise die Lautstärke verändern oder durch 2 Sekunden gedrückt halten eine Titel vor- bzw. zurückspringen.

An der linken Seite findet die 2,5 mm Klinke ihren Platz, über die man bei Bedarf den Kopfhörer auch problemlos kabelgebunden betreiben kann. Darüber befindet sich die Ambient Aware / Talkthru-Taste, mit dieser kann man diese Funktion aktiveren bzw. deaktivieren. Der Wechsel von TalkThru und Ambient Aware erfolgt jedoch über die App, und nicht wie gewohnt über die Tasten, daher ist das Ganze hier etwas umständlicher gehalten, dazu aber später mehr. Sofern man den Kopfhörer mit einem neuen oder weiteren Device wechseln möchte, dann gibt es daneben die separate Bluetooth-Taste, mit der man ganz einfach das Bluetooth-Pairing starten kann. Zu guter Letzt ist direkt daneben der Power-Button, über den der Kopfhörer Ein-/ und Ausgeschaltet wird.

Eine weitere versteckte Taste gibt es auf der Linken Seite noch, denn die Aussenseite mit dem JBL Logo dient links auch als Bedienelement. Hierüber kann man durch einmaliges drücken auf den Google Assistant oder Alexa zugreifen. Beide Assistenten müssen jedoch zuvor erst noch in der App eingerichtet werden.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

JBL setzt beim On-Ear Kopfhörer CLUB 700BT auf die typische Treibergröße von 40 mm. Dabei handelt es sich wie meist üblich um dynamische Treiber, bzw. in diesem Fall sogar Graphentreiber. Vorteil von diesem Material ist dessen unglaublich hohe Steifigkeit, die bei den schnellen Bewegung, um aus Luft einen Ton zu erzeugen benötigt wird. Bei Graphen-Membran wir nicht der herkömmliche Lautsprecherhohlraum benötigt, sodass trotz kleinerem Platzbedarf ein besserer Sound erreicht wird.  

Den Frequenzbereich, welchen diese Treiber abdecken, soll laut JBL aktiv bei 16-22.00 Hertz und passiv bei 16-40.00 Hertz liegen. Somit zeigt sich schon, dass die Graphen-Treiber hier einen verbesserten Frequenzgang wiedergeben. Die Impedanz gibt JBL mit 32 Ohm an, sodass hier problemlos eine kabelgebunden Musikwiedergabe via Smartphone möglich ist (sofern euer aktuelles Smartphone noch einen Klinkenanschluss besitzt).

Bei der Treiberempfindlichkeit (Schalldruckpegel) schneidet der CLUB 700BT mit 93 dB ganz gut ab. Er ist zwar klar nicht der lauteste Kopfhörer auf dem Markt, jedoch dennoch mehr als ausreichend laut, um auf Dauer für Gehörschäden sorgen zu können. Zwar fehlen erneut bei den neuen Kopfhörer der CLUB-Serie die bekannten hochwertigen Audio-Codecs wie z.B. aptX  (Android) bzw. AAC (Apple), dafür wiederum haben diese eine Hi-Res Sound Zertifizierung. Diese Zertifizierung hat JBL erreicht, da im Test des JAS (Japan Audio Society) eine Frequenzgang von über 40 kHz erreicht wurde. Um diesen verlustfreien Klang jedoch erreich zu können muss die Wiedergabequelle stimmen, an einem iPhone oder Android Smartphone bei dem ihr dem Kopfhörer mit dem Standardformat via Apple Music und Co. zuspielt, werdet ihr diese Qualität nicht erreichen.

Für die reine Musikwiedergabe ist es nicht erforderlich, die JBL Headphones App zu installieren. Diese benötigt ihr lediglich, wenn ihr Klanganpassungen via EQ-Regler vornehmen oder die Firmware des Kopfhörers updaten wollt. In meinem Test möchte ich mich bei meiner Klang-Bewertung jedoch, auf den von Werk abgestimmten Klang konzentrieren.

Von der klanglichen Abstimmung von Werk aus, klingt der JBL CLUB 700BT sehr universal ausgerichtet und verfügt über ein fülliges Klangbild, mit druckvollen Bässen und detailreichen Höhen. Das Bassfundament klingst insgesamt sauber und ist energiereich, auch wenn für mich gerade im im HipHop und Elektronikbereich noch etwas mehr Tiefgang vorhanden sein könnte. Sämtliche Kopfhörer der CLUB-Serie besitzen auf der rechten Seite eine Taste, über welche man die Bass Boost-Funktion hinzuschalten kann, die daraufhin den Tieftonbereich des Bass auf Knopfdruck verstärkt. Allerdings ist deren nutzen nur Beschränkt empfehlenswert, da diese Funktion meiner Meinung nach sehr zum Übersteuern neigt.

Gegenüber dem Bass sind die Mitten wie häufig in diesem Preissegment eher etwas zurückhaltenderer, jedoch besitzen die Mitten einen leichten warmen Klang, sodass sich Stimmen und Gesang sich sehr lebendig anhört. Zu guter Letzt besitzen die Höhen eine klare und luftige Wiedergabe, wobei im hochfrequenten Bereich doch schneller die grenzen erreicht werden.

Bei der neuen JBL CLUB-Serie setzt JBL auf eine sogenannte Dual-Mikrofon-Technologie, wodurch Umgebungsgeräusche während des Anrufs weitestgehend unterdrückt werden. Hier merkt man direkt deren Unterschied zu einigen anderen On-/Over-Ear Kopfhörern von JBL, bei denen diese Technologie noch nicht verwendet wurde. Meine Gesprächspartner/-innen konnte ich wie gewohnt sehr deutlich und klar verstehen und auch meine Stimme wurde klar und deutlich übertragen. Bei der Latenz wiederum kann ich soweit wie von den letzten neuen Kopfhörer aus dem Hause JBL nichts kritisieren. Seit JBL auf Bluetooth 5.0 setzt, hat man die anfänglichen Probleme mit der Latenz im Griff und daher werden die am Smartphone abgespielte Filme und der wiedergegebene Ton der Kopfhörer, absolut synchron wiedergegeben (getestet mit einem iPhone X).

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Zubehör

Bei dem On-Ear Kopfhörer CLUB 700BT liefert JBL lediglich einen dünnen Transportbeutel mit. Darin lässt sich der Kopfhörer jedoch sehr gut und platzsparend verstauen. Zudem wird der Kopfhörer darin ausreichend vor Beschädigungen in Form von Kratzern geschützt. Bei den beiden teuereren Over-Ear Kopfhörern wird jedoch ein größeres Hardcase mitgeliefert, sodass dieses zwar mehr Platz im Koffer oder Rocksack einnimmt, jedoch dafür einen noch besseren Schutz bieten. Bei allen Kopfhörer der CLUB-Serie können die Ohrmuscheln eingeklappt werden, dadurch sind diese nochmals deutlich kompakter und nehmen nochmals weniger Platz weg.

(Ausstattung: 3 von 5 Punkten)

App

Wie bereits bei den Kopfhörern der LIVE-Serie, bietet JBL auch für die neue CLUB-Serie die bereits bekannte App Namens „My Headphones“ an. Diese App steht sowohl für iOS, als auch Android Smartphones als kostenloser Download im jeweiligen AppStore bereit.

JBL Headphones
Preis: Kostenlos
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Da es sich um dieselbe App wie bei den anderen Kopfhörern handelt, ist es auch hier unerlässlich diese zu installieren, wenn ihr Firmware-Updates des Kopfhörers durchführen, oder persönliche Einstellungen via Equalizer vornehmen möchtet. Denn nur über die App habt ihr den vollen Funktionsumfang und könnt auch nur dann zwischen TalkThru und AmbientAware wechseln.

Startet man die App das erste Mal, wird man sehr einfach Schritt für Schritt durch die Einrichtung und das Menü navigiert. Zudem wird einem in jedem Einstellungsfenster alles ganz gut erklärt. Ist dies soweit durchgeführt, landet man nach jedem Start der App auf dem Startbildschirm, auf dem sämtliche kompatiblen Kopfhörer die man selbst besitzt angezeigt werden. Zumindest sofern diese angeschaltet sind und man diese vorher mit dem Smartphone via Bluetooth gekoppelt hat.

Wählt man hier den JBL CLUB 700BT aus, landet man in dessen Einstellungsmenü, wo man direkt unter der Abbildung des Kopfhörers, dessen restliche Akkulaufzeit in Prozent angezeigt bekommt. Diese wird hier jedoch lediglich in 10 Prozent Schritten angezeigt. 

Im Bereich ganz unten kann man wie gewohnt verschiedenen Klanganpassungen per Equalizer vornehmen und diese abzuspeichern oder aus voreingestellten Presets zu wählen. Darüber hinaus bietet das mit der CLUB-Serie integrierte „Stage+“ die Möglichkeit, auf Klangprofile der bekannten DJ´s wie Armin van Buuren, Nicky Romero, Sunnery James, Tigerlily und Ryan Marciano zu wählen. Hier kam es je nach gewählten Preset und der wiedergebetenen Musik zum selben Problem wie beim Bass-Booster, nämlich dazu, dass der Bass sehr zum übersteuern neigte.

Über das Zahnrad im rechten oberen Bereich gelangt man in wie von der LIVE-Serie gewohnt, ein weiteres Untermenü. In diesem kann man die automatische Abschaltung bei 10 Minuten ohne Musikwiedergabe Aktiveren bzw. Deaktivieren und die Assistenten einrichten, oder auf die Gerätehilfe zugreifen. Vielmehr Wichtiges gibt es hier in der App jedoch nicht zu sehen.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

Koppeln und Reichweite

JBL setzt beim CLUB 700BT auf das neuere Bluetooth 5.0, was in diesem Fall jedoch weiterhin wie bereits angedeutet kein aptX und AAC unterstützt. Daher unterstützt dieses Modell lediglich den SBC-Audio-Codec mit einer niedrigeren Bitrate. Die Bluetooth-Reichweite beträgt laut JBL bis zu 30 Metern, doch diese Reichweite bezieht sich im Outdoor-Einsatz und wird auch nur dann erreicht, wenn die Antennen der beiden Geräte ideal zueinander gerichtet sind. Da man jedoch an beiden Geräten keine sichtbare Antenne sieht, wie z.b. bei den alten WLAN-Routern, ist es eher dem Zufall überlassen, dass ihr diese Reichweite erreichen werdet. Im Test kämm ich im Aussenbreich ohne Hindernisse dazwischen, auf gut 25 Meter, Indoor also im Haus lag die Reichweite wie meist üblich bei ca. 13 bis 16 Metern, was soweit ein guter bzw. ausreichender Wert ist.

JBL bietet bei der CLUB-Serie wie von bereits anderen Kopfhörern bekannt, die Möglichkeit einer sogenannten Multi-Point-Verbindung. Dies ist vor allem für Leute interessant, die gerne mehrere Geräte gleichzeitig bzw. nebenher nutzen. Dies gelingt dadurch, dass sich der JBL CLUB 700BT mit zwei Geräten gleichzeitig verbinden kann. Schaut ihr z. B. auf dem iPad ein Video und erhaltet zufällig einen Anruf, wird in diesem Fall automatisch die Musik pausiert und das Telefonat über das Smartphone geführt, da Telefonate immer bevorzugt behandelt werden. Wollt ihr z. B. von der Musikwiedergabe vom iPad zum iPhone wechseln, genügt es, auf dem iPad die Musik zu pausieren und am iPhone auf Play zu drücken. Voraussetzung ist hier jedoch, dass man zuvor bereits beide Geräte per Bluetooth mit dem JBL CLUB 700BT gekoppelt hat. 

(Koppeln und Reichweite: 4 von 5 Punkten)

Akku

Beim CLUB 700BT verspricht JBL eine Akkulaufzeit von bis zu 50 Stunden. Dies ist soweit  ein hervorragender Wert, welcher dafür sorgt, dass ihr die Kopfhörer sehr lange verwenden könnt, ohne  diese jedesmal gleich wieder aufladen zu müssen.

Beim verbauten Akku handelt es sich um einen Lithium-Ionen-Polymer-Akku (3,7 V DC, 610 mAh). Die angegebene Laufzeit hängt natürlich sehr davon ab, wie hoch ihr die Lautstärke eingestellt habt. Im Großen und Ganzen kam ich zusammengerechnet zwar nicht auf die 50 Stunden, doch die von mir erreichten 46 Stunden sind dennoch absolut ausreichend.

Sobald der Akku des Kopfhörers leer sein sollte, dauert es für eine komplette Aufladung knapp 2 Stunden. Zudem hat JBL auch noch eine Schnellladefunktion integriert, sodass der Akku von 0 % bereits nach 15 Minuten, wieder für knapp 2 Stunden Musikwiedergabe aufgeladen ist. Wie bei vielen anderen Kopfhörern ist es auch beim JBL CLUB 700BT so, dass man diesen leider währenden des Auflade-Vorgangs nicht zum Musikhören nutzen kann.

(Akku: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Das neue erwachsenere Design der JBL CLUB-Serie gefällt mir persönlich sehr gut. Der JBL CLUB 700BT kann mich persönlich z.B. bei der Verarbeitung überzeugen, denn sowohl das Leder, als auch die Kunststoffteile fühlen sich hochwertig an. JBL wirbt den CLUB 700BT als On-Ear Kopfhörer an, der professionelle Sound-Qualität und Sound-Leistung bieten soll. Der Klang ist soweit ausgewogen und gut, klar sind die Mitten zurückhaltender als der präsente Bass, doch dies ist häufig der Fall. Nicht zu gebrauchen ist meiner Meinung nach wiederum der Bass-Boost, denn dieser führt zu einer übermässigen Bassbetonung, die zu sehr zum Übersteuern neigt.

Preis/Leistung

Der JBL CLUB 700BT kann im Test mit einem guten Tragekomfort und Akkulaufzeit überzeugen. Auch des Design und die Verarbeitung ist soweit sehr gut. Preislich hat JBL die UVP mit 149 € festgesetzt, da dieser noch relativ neu auf dem Markt ist, bekommt man diesen online nicht viel günstiger denn auch hier werden aktuell knapp unter 146€ fällig. Für diesen Preis bekommt man einen gut klingenden Kopfhörer, bei dem jedoch leider weiterhin nicht auf die Unterstützung von hochwertigen Audio-Codecs gesetzt wird.

JBL CLUB 700BT

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: de.jbl.com

Huawei P40 Pro+

In aller Kürze

Das Huawei P40 Pro+ wurde im März zwar zusammen mit den Huawei P40 und dem P40 Pro vorgestellt, doch anders wie bei den beiden anderen Modellen, musste man hier einige Monate länger warten. Doch das Warten hat nun ein Ende, denn das Huawei P40 Pro Plus ist ab sofort verfügbar, doch lohnt der Kauf sich? Ein zusätzliches Plus Modell hat bei jedem Hersteller ein größeres Display oder eine besser Ausstattung, oftmals sogar beides. Bei Huawei hat das P40 Pro Plus jedoch dasselbe Display, bessere ausgestattet bezieht sich hier lediglich auf das neue Teleobjektiv in der Kamera, welches einen bis zu 100-fachen Digitalzoom erlaubt, die neu Keramikrückseite und der doppelte Speicher.  Jedoch verlangt Huawei hierfür auch 400€ mehr, was für ein Smartphone ohne Google-Dienste ein sehr hoher Preis ist, zumal meiner Meinung nach das normale Huawei P40 Pro für die meistens absolut ausreichend ausgestattet sein dürfte.

Gefällt uns

  • überragende Kamera
  • überzeugendes Design + Verarbeitung
  • rundum überzeugende Hardware

Gefällt uns weniger

  • keine Dienste von Google und noch wenig Apps verfügbar

Huawei P40 Pro Plus

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung des Huawei P40 Pro Plus ist soweit absolut identisch zum normalen P40 Pro, schließlich handelt es sich hierbei auch um nahezu das identische Produkt. Daher gibt es auch hier wieder die typischen weiße Verpackung, welche lediglich rundherum mit goldenen Schriftsegmenten in Form des Firmenlogos bzw. mit dem Namen des Produktes versehen wurde. Hierbei darf natürlich ebenfalls nicht der Hinweis auf die Zusammenarbeit bei der Kamera mit Leica fehlen und der Hinweis auf den neuen Huawei „App Store“ alternative, Namens AppGallery.  

Im Inneren der Verpackung verbirgt sich direkt auf der obersten Ebene auf einem stabilen Einlegeboden das neue Huawei P40 Pro Plus, welches zum zusätzlichem Schutz in eine Kunststofffolie eingepackt wurde. Unter diesem wiederum, befindet sich eine Kartonage, in der man eigentlich die üblichen Beschreibungen vorfindet, doch diese waren beim Testgerät nicht dabei. An der Oberseite dieser Kartonage ist jedoch in einem Halter das wichtige SIM-Karten-Auswurfwerkzeug befestigt, ohne dies müsst ihr den SIM-Schacht nämlich mit einer Büroklammer öffnen. Zu guter Letzt findet man im untersten Teil der Verpackung noch das USB-C Ladekabel, ein 40 Watt Schnelllade-Netzteil und In-Ear Kopfhörer mit einem USB-C Anschluss.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Bereits das Huawei P40 Pro (Testbericht) konnte mich vor kurzem vom Design sehr überzeugen. Dem ist es beim neuen Huawei P40 Plus ebenso, denn dieses unterscheidet sich hierbei nur minimal. Rein Optisch liegt der Unterschiede der beiden Modellen nämlich nur bei der Kameraeinheit auf der Rückseite, denn hier ist eine zusätzliche Tele-Linse hinzugekommen und die Anordnung der Sensoren wurde ebenfalls etwas verändert. Der zweite Unterschied liegt am gewählten Material der Rückseite, denn anders als beim Huawei P40 Pro mit Glasrückseite, gibt es beim Huawei P40 Pro Plus eine Rückseite, die mit einer Nano Beschichtung aus Keramik versehen wurde. Hierbei gibt es nun auch keine matten Modelle mehr, sondern ausschließlich zwei Modelle mit einem Hochglanz-Finish und zwar Schwarz und Weiß. Letzteres entspricht dabei auch genau meinem Testgerät. 

Große Vorteile bringt die aktuell noch selten eingesetzte Rückseite aus Keramik beim Smartphones wenig. Die Rückseite fühlt sich im direkten Vergleich mit dem Huawei P40 Pro minimal kühler an. Jedoch gibt es keine besondere Eigenschaften die von der Funktion für das Material sprechen, im Gegenteil, der Werkstoff ist durch das Hochglanz-Finish anfälligere gegenüber Fettfingern und zudem spröder, sowie etwas schwerer.

Der Rest wiederum bleibt wie bereits erwähnt absolut gleich gegenüber dem P40 Pro. Beim Display hat man auch hier die stark abgerundeten Rändern zu den langen Seiten hin gewählt und hat zudem auch die Displayränder im oberen und unteren Bereich mit der wichtigen Rundung versehen. Dies ist soweit ein wichtiges Detail, sodass man beim wischen von oben nach unten nicht über eine störende Kante stößt, sondern nahezu schmeichelhaft über das Display gleitet. In der linken oberen Ecke findet ebenfalls die Punchhole-Notch ihren Platz, welche auch hier deutlich sichtbar und meiner Meinung nach schon etwas Aufdringlich wirkt.

Das dominante Leica-Hauptkamera-Plateau nimmt mit insgesamt 5 einzelnen Kamerasensoren und dem verbauten LED-Blitz eine stolze Fläche von von 46 x 25 mm ein und ist daher etwas größer als die Kamera-Einheit des P40 Pro. Beim Display handelt es sich um genau dasselbe, welches auch im Huawei P40 Pro verbaut wurde, nämlich ein 6,58 Zoll (16,7 cm) OLED-Display. Mit knapp 226 Gramm ist das neue Huawei P40 Pro Plus nochmals etwas schwerer als das P40 Pro, was an einigen leichten Veränderungen gegenüber dem alten Modell liegen muss.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bereits beim Huawei P40 Pro konnte ich bei der Verarbeitung nicht wirklich etwas beanstanden, und da das P40 Pro Plus nahezu identisch aussieht und bis auf das andere Material der Rückseite identisch ist, gibt es auch hier keine Kritik.

Daher haben wir auch hier die zusätzliche abgerundete Ober- und Unterseite des Displays, welche sich beim täglichen nutzen sehr positiv bemerkbar macht. Die Finger gleiten beim ausführen sämtlicher Wischgesten über das Display deutlich angenehmer vom Rahmen aus, über das Display. Die IP68-Schutzklasse gehört beim Pro Modell jedes Huawei Gerät inzwischen auch zum Standard und so ist auch das P40 Pro Plus nicht nur gegen Spritzwasser, sonder auch gegen Staub und zeitweises Untertauschen ins Wasser geschützt. Genauer gesagt bis zu 1,5 Metern für max. 30 Minuten.

(Verarbeitung: 5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display6,58 Zoll 2.640 x 1.200 Pixel (Full HD+), Pixeldichte beträgt 441 ppi
CPU/ GPU / NPUHUAWEI Kirin 990 5G, 64bit, Octa-Core-Prozessor
2 x 2,86 GHz basierend auf Cortex-A76 + 2 x 2,36 GHz basierend auf Cortex-A76 + 4 x 1,95 GHz basierend auf Cortex-A55 / GPU: 16-Core Mali-G76 / NPU: Dual Big Core + Tiny Core NPUs (Neural-network Processing Unit)
RAM8 GB RAM
Speicher512 GB (mit NM-Karte, bis zu weitere 256 GB erweiterbar)
BetriebssystemEMUI 10.1 (basiert auf AndroidTM 10)
Haupt-KameraUltra Vision Leica 4-fach Kamera:
50 MP Ultra Vision Kamera (Weitwinkel, f/1.9 Blende, OIS) + 40 MP Ultraweitwinkel Kamera (f/1.8 Blende) + SuperZoom Kamera (10x optischer Zoom, f/4.4 Blende, OIS) + 8 MP Teleobjektiv Kamera (3x optischer Zoom, f/2.4 Blende, OIS) + 3D-Tiefensensor
Fokus: Octa PD-Autofokus
Bildstabilisierung: OIS / AIS
Zoom: Digitaler, Optischer Zoom, Hybrid Zoom, Zoom
Bildauflösung: Unterstützt bis zu 8.192 x 6.144 Pixel
Videoauflösung: Unterstützt bis zu 3.840 x 2.160 Pixel
Videoaufnahmen: Unterstützt 4K (3.840 x 2.160 Pixel) 60fps Videoaufnahmen
Front-Kamera32 MP Selfie Kamera (f/2.2 Blende) + Tiefensensor*
Autofokus Modus
Bildauflösung: bis zu 6.528 x 4.896 Pixel
Videoauflösung: bis zu 3.840 x 2.160 Pixel
Videoaufnahmen: Unterstützt 4K (3.840 x 2.160 Pixel) 60fps Videoaufnahmen
*Tiefensensor unterstützt zusätzlich Face Unlock
AnschlüsseUSB-Typ-C-Ladenaschluss
Akku4.200 mAh; fest verbaut
FarbenWhite Ceramic, weitere Farben: Black Ceramic.
Konnektivität802.11a/b/g/n/ac/ax, 2 × 2 MIMO, HE160, 1024 QAM, MU-MIMO. Mobilfunknetz bis 5G, Wi-Fi Direct, Bluetooth 5.1: Unterstützt BLE, SBC, AAC, LDAC.
GPS (L1 + L5 Dualband), AGPS, Glonass, BeiDou (B1I + B1C + B2a Tri-Band), Galileo 
(E1 + E5a Dualband). QZSS (L1 + L5 Dualband), NavIC. NFC und kabelloses Laden
Abmessungen (LxBxH)158,2 mm mm x 72,6 mm x 9 mm
Gewicht226 g
LieferumfangHuawei P40 Pro Plus 
40 Watt Netzteil
USB-Typ-C-Kabel 
USB-Typ-C-Kopfhörer
Kurzanleitung 
SIM-Karten-Auswurfwerkzeug 
Garantiekarte 
Technische Daten des Huawei P40 Pro Plus

Performance

Der größte Unterschied im Inneren des Huawei P40 Pro Plus, ist der 512 GB große Speicher statt 256 GB. Außerdem setzt Huawei hier erneut auf die Möglichkeit zwei Nano-SIM-Karten in den SIM-Schacht einzulegen oder alternativ einen Nano-SIM und eine Huawei NM-Speicherkarte (max. 256GB). Das man beim Huawei P40 Pro Plus eine NM-Speicherkarte zur Speichererweiterung benötigt bezweifle ich jedoch eher, denn bei über einem halben Terabyte Speicher ist dies wohl für die meisten Nutzer eher nicht notwenig. Auf die Möglichkeit einer eSIM zu nutzen, hat Huawei hier bei Spitzenmodell jedoch verzichtet, warum man dies beim P40 Pro anbietet, jedoch hier beim gut 400 teueren Modell nicht, ist mir jedoch ein Rätsel.

Der Rest der Hardware des Huawei P40 Pro Plus ist jedoch wie gehabt identisch zum „normalen“ P40 Pro. Somit bietet das neue Plus-Modell aus dem Hause Huawei alles, was auch das P40 Pro Modell zu bieten hat, wobei man dies beim Pro Modell deutlich günstiger geboten bekommt. Beim CPU kommt daher auch hier der Kirin 990 5G  Prozessor zum Einsatz, der nicht nur ein 5G-Modem besitzt, sondern nochmals eine etwas höhere Taktfrequenz wie der normale Kirin 990 CPU. Zudem wird dieser vom integrierten GPU Mali-G76 MP16 und einem 8GB großen Arbeitsspeicher unterstützt. Hier hätte man sich vielleicht gegenüber dem normalen Pro-Modell mehr RAM wünschen können, schließlich bieten hier einige andere Android-Smartphones mehr Reserven, doch ausreichend sind die 8GB dennoch auf lange Sicht.

Da es sich auch hier beim internen Speicher um einen UFS 3.0 Speicher handelt, ist dieser dementsprechend sehr schnell, was sich auch in meinem Leistungstest zeigt. Laut AndroBench erreicht dieser nämlich beim Schreiben einen Wert von knapp 1060 MB/s und beim Lesen stolze 1746 MB/s. Somit ist der Speicher hier sowohl beim Schreiben, als auch beim Lesen wirklich rasant schnell, was beim P40 Pro nicht der Fall war, denn dieses war beim Schreiben noch deutlich langsamer. Daher scheint es hier so, dass der 512GB Speicher deutlich schneller ist, also der halb so große 256GB Speicher. Von den 512GB stehen euch zu Beginn übrigens knapp 493GB frei zur Verfügung.

Die Rechenleistung des Kirin 990 5G ist sehr schnell und somit gehört dieser zu den aktuell schnellsten Prozessoren, doch mit den High-End CPUs von Qualcomm und Apple kann dieser nicht ganz mithalten. Beim zocken zeigt der ARM Mali-G76 MP16 eine sehr gute Grafik-Performance, sodass alle verfügbaren Spiele problemlos und flüssig auf dem Smartphone laufen. Die 90 Hz Bildwiederholrate wiederum macht sich zumindest beim zocken weniger bemerkbar als gedacht, denn leider unterstützen die Games dies kaum.

Soviel zum textlichen Teil der Performance, doch schauen wir uns doch noch eine zahlen an, welche meine Einschätzung der Rechenleistung größtenteils Belegen. Bei Geekbench 5.0 konnte das Huawei P40 Pro Plus einen Wert von 756 im Single-Core und 2.939 im Multi-Core erreichen und bei PCMark kam es auf eine Score von 9480.

(Performance: 4,5 von 5 Punkten)

Display

Beim Display hat sich soweit nichts verändert. Daher verwendet Huawei beim P40 Pro Plus genau dasselbe OLED-Display wie beim P40 Pro: 6,58 Zoll (16,71 cm), mit einer FullHD-Auflösung (FHD+), genauer gesagt 2.640 x 1.200 Pixel. Die Bildschärfe beträgt somit ebenfalls 441 ppi, was zwar ebenfalls kein Spitzenwert ist, doch ausreichend ist es allemal. Kritiker können hier neben der „geringeren“ Auflösung eventuell auch das 90Hz Display bemängeln, schließlich bieten einige anderen Hersteller inzwischen 120 Hz, doch dieses ist meiner Meinung hier ebenfalls absolut ausreichend. Weitere Informationen zum verbauten Display könnt ihr hier im Test des Huawei P40 Pro nachlesen.

(Display: 4 von 5 Punkten)

Akku

Beim verbauten Akku gibt es bei der Leistung keinen Unterschied zum bereits getesteten Huawei P40 Pro, somit kommt auch hier ein Akku mit 4.200 mAh zum Einsatz. Jedoch hat Huawei hier bei Schnellladetechnologie Verbesserungen vorgenommen, sodass zwar beim Aufladen per Kabel weiterhin mit 40 Watt aufgeladen werden kann, kabellos jedoch sind in der Theorie nun ebenfalls 40 Watt möglich. Zuvor waren des hier noch max. 27 Watt, um diese Ladegeschwindigkeit von 40 Watt zu erreichen ist jedoch ein spezielles Lüfter gekühltes Lade-Pad nötig, welches es zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht auf dem Markt gibt, daher bringt diese Verbesserung zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Vorteile.

Durch die gute Software, die gut mit der verbauen Hardware zusammenarbeitet, ist Huawei ein gutes Energiemanagement gelungen, sodass die Akkulaufzeit des Huawei P40 Pro Plus den Großteil aller Nutzer problemlos über zwei Tage bringen kann, nutzt man das Smartphone jedoch häufiger, also schaut darüber unterwegs Filme an, oder spielt viele Games, dann kommt man natürlich über ein tägliches aufladen nicht hinweg. Wie bereits bei den Vorgängermodellen ist es auch hier möglich ein anderes Qi-fähiges Gerät aufzuladen, dazu zählt z.B. auch eine elektrische Zahnbürste usw.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

Kamera

Der Größte Unterschied den die potenziellen Käufer beim Kauf des Huawei P40 Pro Plus gegenüber dem normalen P40 Pro haben, ist der überarbeitete Kameraaufbau. Geblieben sind die Hauptlinse mit einem 50 Megapixel Sensor, aus dem Hause Sony (IMX700), die mit einer Blende von f/1.9  ausgestattet wurde und die Weitwinkellamera mit 40 Megapixel f/1.8, bei der es sich ebenfalls um einen Sensor von Sony handelt (IMX650 Exmor RS). Das beim Huawei P40 Pro noch verwendete 12 Megapixel f/3.4 Teleobjektiv (5-fache Vergrößerung) wurde jedoch durch zwei neue Telelinsen ersetzt. Beide neu Linse knipsen Bilder mit 8 Megapixel, bieten dafür aber einmal eine 3-fache und eine üppige 10-fache optische Vergrößerung (Festbrennweite). Beide sind wie die anderen Linsen mit einem OIS (optischen Bildstabilisator) ausgestattet, jedoch bieten diese einmal eine Blende von f/2.4 bei der 3-fach Zoom-Linse und f/4.4 bei der Super Zoom Kamera mit einer 10-fachen Vergrößerung. Weiterhin Einzug hat auch der bereits vom P40 Pro bekannte 3D-Tiefensensor (ToF-Sensor) an der Kamera-Rückseite erhalten.

Natürlich ist auch hier wieder die Sensor-Größe der neue Hauptkamera beachtlich, denn mit 1/1,28 Zoll ist dieser aktuell der große jemals verbaute Sensor in einem Smartphone und somit auch größer, als der im Samsung S20 Ultra. Mit 50 Megapixel hat das Huawei natürlich weniger als halb soviel Pixel wie das Samsung S20 Ultra, doch mehr Pixel auf einem kleineren Sensor bedeutet meist auch gleichzeitig eine schlechtere Lichtempfindlichkeit.

Beim optischen Zoom kann das Huawei P40 Pro Plus durch die Zahlreichen gut ausgetüftelten Kameralinse sehr überzeugen. Hier hat man zusammen mit Leica eine ordentliche Arbeit gemacht, sodass das neue Flaggschiff mal wieder absolut überzeugen kann. Durch den neuen Kameraaufbau ist nun sogar ein 20-facher Hybrid Zoom möglich, der soweit ebenfalls noch überzeugen kann. Anstelle von einem 50-fach Digitalzoom sind jetzt zwar sogar 100-fach möglich, doch hier kann Huawei selbst durch den Kameraspezialisten Leica nicht zaubern und so nimmt natürlich die Fotoqualität beim hohen Digitalzoom rapide ab. Dennoch ist es wieder mal erstaunlich, wie nah man so mit dem Smartphone an ein eigentlich weit entferntes Objekt zoomen kann.

Die aufgenommen Bilder mit der Kamera des Huawei P40 Pro Plus können mit einer sehr guten Bildschärfe und einer überzeugenden Bilddynamik überzeugen, zugleich gibt es aufgrund der max. Offblende bei ausreichendem Licht sehr rauscharme Bilder. Je nachdem welche Linse bzw. welchen Zoom man im Nachtmodus wählt, können die Bilder sehr gut werden, oder eher weniger zufriedenstellend sein. Hier ist es daher so, dass Linse mit einem größeren Zoom wie z. B. die 10-fachen Vergrößerung aufgrund ihrer schlechteren Blende weniger überzeugen können, wobei die Hauptkamera das extreme Gegenteil ist. Wie es für Huawei typisch ist, hat man durch die AI-Funktion, also die künstliche Intelligenz von Werk aus eine erhöhte Farbsättigung gewählt, sodass die Farben auf den Bildern des Smartphones teils deutlich bunter sind, wie es in der Realität ist. Deaktiviert man diese Funktion, wirken die Farben zwar realer, doch zugleich verlieren die Bilder an Qualität. Bis auf den Zoom sind die Kamera des Huawei P40 Pro Plus identisch zum P40 Pro, daher gibt es hier bei den Aufnahmen von Videos keine Unterschiede und auch die 32 Megapixel Frontkamera ist absolut identisch. Daher könnt ihr die genauen Details der Frontkamera und Videoauflösungen in diesem Test zum Huawei P40 Pro nachlesen.

(Kamera: 5 von 5 Punkten)

Software

Wie bereits beim Huawei P40 Pro, kommt auch das Flaggschiff Huawei P40 Pro Plus ohne den Zugriff auf die üblichen Google-Dienste daher. Grund hierfür sind die strengen Sanktionen der USA auf Huawei, da man dem Unternehmen unter anderem Spionage beschuldigt. Daher darf kein amerikanisches Unternehmen mehr an Huawei Teile und Software liefern. Da Android jedoch eine frei verfügbare Software ist, darf Huawei diese wie gewohnt mit der eigenen EMUI Oberfläche nutzen, aber die gewohnten Google-Dienste dürfen bei sämtlichen neue Huawei Smartphones nicht mehr installiert sein. Ob dieses Verbot irgendwann wieder aufgehoben wird, z. B. wenn ein neuer Präsident in Amerika gewählt wird, ist aktuell nicht zu sagen, könnte aber durchaus möglich sein.

Über einige Umwege (neue Anleitung gibt es hier) könne zwar einige Google Dienste auf den Huawei Geräten wie auch beim P40 Pro Plus installiert werden, doch dies habe ich nicht getestet, da es sich erstens um ein Leihgerät handelt und zweites ich im Test ein Gerät immer so teste, wie es der Hersteller auf den markt bringt. Dennoch möchte ich euch darauf hinweisen, dass es eine Möglichkeit gibt Google-Dienste nutzen zu können. Huawei arbeitet seit dem Verbot an einer Alternative zum Google PlaySore, der sogenannten App Gallery. Diese bietet zwar aktuell noch lang nicht die App Auswahl wie von den alten Huawei Smartphones gewohnt, doch Huawei arbeitet hier sehr stark daran. Gegenüber vor gut einem halben Jahr hat sich hier nämlich viel getan, sodass immer wieder neu Apps und Dienste von Werk aus dazukommen, die eine ganz gute Alternative sind.

Klar fehlen Huawei hier immer noch einige Apps, die man bisher vom mit Google-Dienste unterstütze Smartphone kennt, doch hier ist sehr gut, dass man die Apps nun über die App Gallery herunterladen kann, bzw. von dort aus z.B. zur Webseite von Facebook und Whats App gelangen kann, um von hier direkt die .APK Datei (Dateienformat für Hauwei Smartphones ) herunterzuladen, und die App aufs Smartphone laden und nutzen zu können. Jedoch kommt man aktuell noch nicht drumherum, auf 3. Anbieter Seiten wie https://www.apkmirror.com/ oder https://apkpure.com/de/ zuzugreifen, um den gewohnten App Umfang wie beim Smartphone zuvor gewohnt zu erhalten. 

Auf dem neue Huawei P40 Pro Plus läuft aktuell ebenfalls Android 10 bei dem Huawei die eigenen Nutzeroberfläche EMUI 10.1 aufspielt hat. Beim Sicherheitspatch handelt es sich aktuell noch um den vom Mai, jedoch wird diesen Monat, sprich Juli noch ein Patch erscheinen, da man versprochen hat, alle 3 Monate ein Update bereitzustellen. Eine noch etwas ausführlichere Beschreibung zur Software könnt ihr zum nahezu identischen Huawei P40 Pro Testbericht nachlesen.

(Software: 2,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Beim Huawei P40 Pro Plus handelt es sich um ein Smartphone, das in vielen Bereichen überzeugen kann. Ein sehr gutes Display, modernes Design und eine sehr gute Verarbeitung und auch technisch ist es absolut überdurchschnittliche ausgestattet.

Jedoch gibt es das bereits erwähnte größte Manko, was man auch beim kaum weniger gut ausgestattet Huawei P40 Pro hat, und zwar die fehlenden Google Apps. Dadurch ist das Smartphone für normale Leute nicht die erste Wahl, Huawei App Gallery wird zwar immer wieder durch neue Apps erweitert, doch bis zum Umfang wie beim Google PlayStore dauert es noch lange. Dennoch tut Huawei viel dafür dieses starke Defizit auszumerzen, denn man merkt selbst, dass die Sanktionen der USA sehr große Auswirkungen auf die Verkaufszahlen der sonst so sehr beliebten Smartphones haben.

Preis/Leistung

Die UVP des Huawei P40 Pro Plus hatte das Unternehmen zum Marktstart mit stolzen 1.399€ festgesetzt. Dies sorgt meiner Meinung nach jedoch neben der Google-Dienste Geschichte für ein weiteres großes Problem. Schließlich bekommt man auch beim ebenfalls neuen Huawei P40 Pro für mehr als 400 € weniger eine sehr ähnliche Ausstattung geboten, die den meisten problemlos mehrere Jahre ausreichend dürfte. 

Hier für ein fast identisches Gerät stolzer 600€ (aktueller Verkaufspreis des P40 Pro) mehr zu verlangen ist meiner Meinung nach jedoch etwas fatal, schließlich wäre mir persönlich dies das Geld nicht wert, zumal man hier nur eine noch bessere Kamera im Zoombereich erhält. Diesen Preis kann auch die neue kabellose Schnellladefunktion die man aktuell sowieso noch nicht voll nutzen kann und die Keramikrückseite nicht neutralisieren. Daher würde ich persönlich dazu raten, dass man sofern einem das Problem mit den Google-Diensten nicht stört lieber zum Huawei P40 Pro greifen soll, denn dabei erhält man ein hervorragend ausgestaltetes Smartphone. Aber keine Frage, technisch gesehen, ist auch das neue Huawei P40 Pro Plus ein sehr gutes Gerät, daher schneidet es im Test auch gut ab, doch zum Kauf kann ich zu diesem Preis leider weniger raten.

Huawei P40 Pro Plus

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Huawei.com/de

Teufel Cage 2020

In aller Kürze

Es ist schon fast 3 Jahre her, als Teufel das erste Gaming-Headset mit dem Namen Cage vorgestellt hat. Dieses konnte mich persönlich damals trotz einigen Kritikpunkten durchaus überzeugen. Doch nun hat Teufel dem Cage einige Updates spendiert, woraus ein optisch sehr ähnliches Gaming-Headset entstanden ist, welches jedoch mit einigen wichtigen Verbesserungen Punkten kann. 

So gehören zu den neuen Funktionen der verbesserte Klang, der neue Popschutz inkl. neu gestaltetem Headset und die frei belegbaren Funktionstasten. Schade ist jedoch mal wieder, dass Teufel hier nur auf eine Micro-USB Schnittstelle setzt und das Headset zwar nun klanglich und von der Platzierung deutlich besser überzeugen kann, dafür jedoch nun nicht mehr beidseitig verwendbar ist.

Insgesamt ist das Teufel Cage 2020 jedoch ein würdiger Nachfolger, der in vielen Bereichen besser abschneidet, sich jedoch für Besitzer des Cage 2017 eher weniger lohnen wird. Stören könnte einige unter euch jedoch, dass ein recht lautes Grundrauschen vorhanden ist, welches man deutlich wahrnehmen kann, wenn gerade kein Sound wiedergeben wird.

Gefällt uns

  • guter Tragekomfort
  • klares Mikrofon
  • sehr guter Klang
  • tolles Design + Verarbeitung

Gefällt uns weniger

  • etwas zu starkes Grundrauschen
  • veralteter Micro-USB Anschluss

Teufel Cage 2020

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Anders als beim Vorgänger handelt es sich bei der Verpackung nichtmehr um die typische schwarz/rote Verpackung, welche Teufel bei allen Kopfhörern verwendet hat, sondern um die übliche braune Verpackung, sämtlicher anderer Produkte wie z.B. Lautsprecher usw. Die Verpackung ist somit gleich gestaltet und sehr schlicht gehalten. Außer dem bekannten große Teufel Logo auf der Oberseite, hält die Verpackung noch den Namen des Produktes und an zwei Seiten einige technische Daten bereit. Zu diesen zählen das Gewicht, die Einheit und die Produktmaße. 

Im Inneren der Verpackung kommt direkt das Teufel Cage Headset zum Vorschein, welches hier in zwei Kunststofffolien eingewickelt wurde und in einem schwarzen Kartonage-Einsatz an seinem Platz gehalten wird. Unter diesem Kartonage-Einleger befindet sich der restliche Zubehör. Hierbei handelt es sich zum einen um das abnehmbares Mikrofon mit Popschutz, dem Micro USB Kabel 1,3 Meter lang, dem 3 Meter langen USB-Kabel, sowie den üblichen Beschreibungen.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Auf dem ersten Blick, könnte man meinen, dass sich Teufel bei der Neuauflage des Cage doch sehr stark an das erste Modell aus 2017 orientiert hat. Beim Genauen betrachten kann man jedoch sehen, dass es dennoch einige kleine Veränderungen gibt bzw. Anpassungen vorgenommen wurden.  

Daher setzt Teufel beim Cage 2020 weiterhin auf ein dezentes Design, bei dem verschiedene Schwarz und Grautöne genutzt wurden. Lediglich die beiden etwas herausragenden Textilkabel, sowie das beleuchtete Teufel-Logo an beiden Ohrmuschel-Außenseiten erstrahlt in dem typischen Farbton von Teufel, nämlich Rot. Hier wird spätesten nach dem Verwenden des Cage 2020 die Erste Änderung ersichtlich, denn beim neuen Modell kann man nun die Beleuchten des Logos nicht nur in mehrer Stufen regulieren, sondern auf Wunsch auch komplett abschalten. Dies war beim ersten Cage Headset noch nicht der Fall und konnte somit den ein oder anderen Gamer sicherlich stören.Somit spricht das neue Teufel Cage 2020 nun auch sicherlich diejenigen an, die kein Fan von den typischen auffälligen Gaming-Headsets sind. 

Beim Headset kommt, wie es im Gaming-Bereich üblich ist, viel Kunststoff und Kunstleder zum Einsatz, doch das Gelenk, welches den Kopfbügel mit der Ohrmuschel verbindet, wurde wie bereits beim Vorgängermodell aus hochwertig wirkendem, gräulich eloxiertem Aluminium hergestellt. Diese würden komplett identisch gefertigt, da das Headset beim selben Zulieferer gefertigt wird, welcher auch das Cage 2017 fertigt. Das Cage 2020 ist nun nicht mehr symmetrisch aufgebaut, daher befindet sich in beiden Ohrmuscheln jeweils ein großer Buchstaben, durch welchen man direkt erkennt, wo rechts und wo links ist. Durch diese Veränderung ist es nun jedoch nicht mehr möglich, das Mikrofon auf der rechten oder linken Seite zu verwenden. Nun ist dessen Platz fest auf der linken Seite vorgesehen.  

Bei den Bedienelementen hat sich ebenfalls etwas getan. Zwar setzt Teufel auch hier erneut auf keine direkte Fernbedienung im Kabel, sondern nur direkt am Headset, doch hierbei gibt es eine neue Taste. So hat man das Ganze so verändert, das die Tasten nicht mehr alle auf einer Seite sitzen und es somit eventuell zu fehl Bedienungen kommen kann, bzw. es vorkommt, dass man eine Taste erst noch suchen muss. Sinnvollerweise hat man somit den Mute-Regler auf die linke Seite versetzt, sodass man auch direkt weiß, da wo das Mikrofon ist, befindet sich auch der Regler, um das Mikro jederzeit stumm schalten zu können.    

An der genüberleitenden Ohrmuschel findet man wie bereits beim Cage 2017 den Lautstärke-Regler als Drehrad. Möchte man wiederum eine Möglichkeit haben, die Lautstärke auch am Kabel zu regulieren, muss man ein sogenanntes 4-poliges 3,5 mm Klinkenkabel mit Lautstärkeregulierung kaufen. Nach hinten gerichtet befindet sich zudem ein neuer Knopf, bei dem es sich um eine Funktionstaste handelt, die man als Nutzer frei belegen kann. So kann man mittels Teufel Audio Center am PC wählen, dass beim Betätigen des Knopfes z. B. der virtuelle Surroundsound aktiviert wird, man die Lautstärke zwischen Chat- und Gaming-Sound direkt während des Zockens einstellen kann, ohne das Spiel verlassen zu müssen, oder die Beleuchtung des Teufel-Logos regulieren kann.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bereits beim Vorgängermodell hat Teufel sehr gute Arbeit geleistet, was auch beim Cage 2020 erneut der Fall ist. Somit besteht z. B. der Kopfbügel erneut aus einem robusten und langlebigen Aluminium, sodass immer dafür gesorgt wird, dass sich das Headset jedem Kopfumfang perfekt anpasst. Die Form des Kopfbügels hat Teufel jedoch etwas rundlicher gestaltet, sodass der Tragekomfort und somit der halt nochmals verbessert wurde. Auch die Aufhängung des Kopfhörers macht durch die Aluminium-Scharniere einen langlebigen Eindruck und sorgt für eine angenehme Beweglichkeit, die auch nach langem Zocken perfekt sitzt.

Ich bin soweit sehr mit der Verarbeitung des Teufel Cage 2020 zufrieden, sodass mich dieses nicht nur haptisch in den Händen überzeugen kann, sondern auch getragen auf dem Kopf.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Headset-ArtOver-Ear-Headset
Mikrofon-ArtHD-Mikrofon abnehmbar
FarbeSchwarz/Gun-Metal
Gewicht340 Gramm
MaterialOhrmuscheln: Kunststoff;
Bügel-Aufhängung: eloxiertes Aluminium Bügelweitenverstellung: Federstahl Ohrpolster: Kunstlederbezug
Konnektivität3,5mm-Klinke, micro-USB
TreiberJeweils links und rechts ein 40-mm-Treiber
Treiber-Bandbreite20 – 20000 Hz
Mikrofonfrequenzbereichkeine Angaben
Impedanz32 Ohm
BesonderheitenMikrofon abnehmbar, gleichzeitiges nutzen des USB- und Klinkenanschluss, rot beleuchtete „t“ auf den Hörmuscheln (Beleuchtung regulierbar), virtueller 7.1-Klang, Stereo-Sound
LieferumfangTeufel Cage 2020 Headset
1,3 Meter langes Klinkenkabel
3 Meter USB-Kabel
Technische Daten der Teufel Cage 2020

Tragekomfort

Mit knapp 340 Gramm hat das Cage 2020 gut 20 Gramm gegenüber der 1. Generation zugelegt. Diesen Gewichtsunterschied merkt man jedoch beim Tragen nicht, wobei hier auch die dickere Polsterung (Kunstleder überzogen) an der Ohrmuschel und dem Bügel dafür sorgt, dass hier nach mehreren Stunden nichts unangenehm wird. Die Aussparung für die Ohren, ist wie für ein Gaming-Headset üblich sehr groß gehalten, sodass selbst etwas größere Ohren problemlos von den Polstern umschlossen werden. 

Die Ohrpolster und die Bügelpolsterung sind zudem angenehm weich mit Memory-Foam gepolstert, sodass sich der Anpressdruck rund um die Ohren sehr gleichmäßig verteilt. Selbst als Brillenträger kommt es hier zu keinen bis nur minimalen Druckbeschwerden. Durch das zusätzliche 10-stufige verstellbare Kopfband ist es sehr gut möglich, dass Headset zahlreichen Kopfformen bzw. Größen anzupassen, wobei man bei der kleinsten Einstellung, also bei kleineren Köpfen das Problem haben kann, dass das Ohrpolster am unteren Bereich des Ohres nicht mehr 100 % abdichtet. Hier empfiehlt sich das Teufel Cage 2020 au jeden Fall selbst mal aufzusetzen und dies abzuchecken, was bei Teufel ja kein Problem ist, denn sollte was nicht passen, bietet Teufel wie bei allen Produkten ein 8-wöchiges Rückgaberecht.

Damit ein stundenlanges Spielvergnügen möglich wird, ist jedoch nicht nur ein guter Tragekomfort, sondern auch eine gute Belüftung wichtig, denn wenn sich untere den Ohrmuscheln ein Hitzestau entwickelt endet der Spaß beim Zocken schnell. Hier hat Teufel mitgedacht und Lüftungsöffnungen eingebaut, somit wird ein guter Temperaturausgleich unter den Hörmuscheln gewährleistet, sodass man hier mit der Hitze kaum Probleme haben wird.

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Teufel bietet wie bereits beim Teufel Cage 2017 im Download/Service-Bereich zum CAGE Headset das so genante Teufel Audio Center, kurz „TAC“ für Windows 10 und Windows 7/8.1/8.2 kostenfrei zum Download an (Windows Vista wird nicht unterstützt).

Hierüber ist es möglich weitere Soundeinstellungen in Form von der Lautstärke, einigen vordefinierten Presets von Teufel zu wählen oder einen selbst anpassbaren 10-Band Equalizer in den Höhen, Mitten und Tiefen nach den eigenen Vorlieben anzupassen. Außerdem bietet Teufel hier die Möglichkeit für kleinere Spielereien wie z. B. einen Stimmenverzerrer, der dafür sorgt, dass die anderen Mitspieler einen mit einer tieferen Stimme hören usw. Funktionen wie der 7.1 Surround-Sound, sowie das Nutzen der Software ist jedoch nur Windows-Nutzern vorenthalten. Alle Apple-User und Konsolen-Gamer müssen leider auf den 7.1 Sound Verzichten und sich „nur“ mit dem Stereo-Klang zufriedengeben.

Neu und eine bei dem alten Cage sehr vermisste Funktion ist die Möglichkeit, beim Cage 2020 die Beleuchtung in drei Stufen zu regulieren oder sogar komplett auszuschalten. Andere Farben können hier jedoch nicht eingestellt werden, da hier von Teufel lediglich die Farbe Rot bestimmt wurde. Außerdem werden alle Einstellungen was den Klang angeht nicht auf dem Headset gespeichert, das soviel bedeutet, dass ihr den am PC eingestellten Klang mit dem selbst eingestellten Equalizer nur an diesem nutzen könnt, schließt ihr das Cage 2020 an der Konsole an, wird wieder der Klang von Werk aus genutzt.

In dem Teufel Audio Center kann zudem wie bereits erwähnt auch die Funktion der neue Funktionstaste an der rechten Hörmuschel verändert werden, hier kann man dann aus mehreren Funktionen wählen, welche das Headset beim betätigen ausführen soll.

(Software: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

Bereits beim Vorgängermodell hat mir der Klang sehr gut gefallen und genau so ist es nun auch wieder bei Cage 2020. Teufel setzt hier jeweils links und rechts auf einen 40 Millimeter Mylar-Treiber, dieser bietet einige Vorteile gegenüber einem Titanmembranen-Treiber. Mylarmebranen haben nämlich eine deutlich bessere innere Dämpfung, wodurch der Klirrfaktor im Hohen Frequenzbereich deutlich abgesenkt wird. Der Frequenzbereich liegt im normlange Bereich zwischen 20 Hz und 20 kHz und die Impedanz bei 32 Ohm, sodass hier eigentlich auch eine mobile Wiedergabe am Smartphone als Kopfhörer möglich wäre, doch hier wäre das Cage 2020 sicherlich nicht gerade laut.

Das Klangbild wurde von Teufel sehr gut für Spiele ausgelegt, somit können bei Ego-Shooter die Schritte der anpirschenden Gegner sehr gut geortet werden und auch die Feuergefechte werden hervorragend dargestellt. Durch den kräftigen Bass der bei einem Headset zum zocken ein absolutes muss ist, kommen auch die Explosionen von Granaten usw. perfekt zur Geltung und machen mit dem Cage 2020 richtig Spaß. Somit kann kann klar sagen, dass Teufel wie versprochen an dem schon sehr guten Klang der 1. Generation angeknüpft hat und dieses sogar nochmals etwas besser abgestimmt hat. 

Jedoch ist nicht alles perfekt beim Teufel Cage 2020. So viel mir beim anschließen an die Konsole oder am PC auf, dass ein doch sehr präsentes Gundrauschen vorhanden ist. Dies nimmt man immer dann war, wenn gerade kein Ton wiedergegeben wir, sobald man über das Headset Musik hört oder zockt, wird dieses jedoch problemlos übertönt.

Sofern man das Teufel Cage 2020 via USB-Kabel am PC nutzt, kann man von dessen geschlossener Bauweise und dem  7.1 Surround-Raumklang profitieren. Über diesen macht das zocken klanglich nochmals etwas mehr Spaß, da der 7.1 Klang natürlich nochmals etwas besser überzeugen kann, als der normale aber dennoch ebenfalls sehr gute Stereo-Klang. Außerdem wird durch das Anschließen via USB-Kabel die interne Soundkarte des Cage 2020 verwendet, welche dafür sorgt, dass Hintergrundgeräusche besser abgeschirmt werden, wodurch man noch besser in die verschiedenen Spiele eintauchen kann.

Beim Klang ist jedoch nicht nur der wichtig, denn ihr auf die Ohren übertragen bekommt, sondern auch der, welchen eure Mitspieler von euch über das Mikrofon übertragen bekommen. Schließlich ist eine störungsfreie und verständliche Kommunikation bei den meisten Spielen für einen Erfolgt unerlässlich. Anders als beim Vorgängermodell hat Teufel das neue Cage 2020 mit einem Popschutz versehen, dieser kann bei Bedarf entfernt werden, sorgt jedoch dafür, dass störende Hintergrundgeräusch wie z.B. der rotierende Lüfter nebenan nicht so Präsent mit aufgenommen wird.

Der Arm des Mikrofons wurde verkürzt und von der Position so versetzt, dass dieser nichtmehr wie beim alten Cage je nach Ausrichtung im Blickfeld stören kann. Jedoch kann dieses beim neuen nichtmehr auf beiden Seiten verwendet werden, sonder nur noch an der linken Seite. Die Mikrofonqualität ist wie bereits beim Cage 2017 sehr gut und kann mich soweit absolut überzeugen. Es filtert Störgeräusche hervorragend raus und die Kommunikation klappte absolut problemlos.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Teufel wirbt das Cage 2020 als überarbeitetes und in mehren Punkten verbessertes Gaming Headset an. Hier kann ich Teufel absolut recht geben, man hat hier sehr auf die Teufel-Community gehört und zahlreiche Kritikpunkte des Vorgängers ausgemerzt. Das Ergebnis ist ein neues Headset, welches einen noch angenehmeren Tragekomfort, bei einem verbesserten Klang bietet und dabei auch noch weiterhin sehr gut aussieht. Des Weiteren kann man nun die Beleuchtung komplett abschalten oder in drei Stufen dimmen und die neue Funktionstaste, welche man im Teufel Audio Center frei belegen kann, möchte ich ebenfalls nichtmehr missen.

Preis/Leistung

Preislich orientiert sich Teufel genau bei der selben UVP, wie beim Modell von 2017 und zwar bei 169,99€. Das alte Cage hat Teufel jedoch nicht eingestampft, sondern bietet dies mit einem Rabatt von knapp 40€ an. Das neue Cage 2020 kann in vielen Punkten überzeugen, der leicht verbesserte Klang kann ebenso punkten, wie das neue Mikrofon mit einer besseren Positionierung und dem zusätzlichen Popschutz und außerdem gefällt mir die neue frei belegbare Funktionstaste. Für alle die ein neues oder ein erstes Headset suchen, könnte das neue Cage 2020 genau das richtige sein, habt ihr jedoch das 2017-Modell, dann lohnt sich das Upgrade eher weniger, doch am Ende ist es jedem selbst überlassen. 

Teufel Cage 2020

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: teufelaudio.at/

Gardena smart Water Control

In diesem testr LITE Testbericht möchte ich euch ein interessantes Produkt für alle Gartenbesitzer vorstellen, die smarte Bewässerungsuhr Gardena smart Water Control. Viele Gartenbesitzer kennen es, gerade an Tagen mit sehr hohen Temperaturen ist es sehr wichtig den Rasen, bzw. den kompletten Garten zu gießen, was je nach Größe einiges an Zeit beanspruchen kann. Gegenüber einer herkömmlichen Wasseruhr hat solch  ein smartes Produkt jedoch einige Vorteile, sodass dieses z. B. mehrer Bewässerungsprogramme online bereithält und mit weiteren Produkten vernetzt werden kann. So kann Gardena smart Water Control nicht nur mit dem Gardena smart sileno City genutzt werden, sondern auch mit einem smart Sensor, welcher dann genau mitteilt, ob der Boden überhaupt bewässert werden muss. Ob das Produkt im Alltag überzeugen konnte, verrate ich euch im folgendem Testbericht.

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JBL Live 300TWS

In aller Kürze

Bei den neuen JBL LIVE 300TWS handelt es sich um interessante True Wireless In-Ear Ohrhörer, die sowohl mit einem angenehmen Klang, also auch technischen Highlights überzeugen können. Direkt die erfreulichste Neuerung, endlich gibt es auch aus dem Hause JBL ein TWS-Kopfhörer mit einer USB-C Ladebuchse, darauf hatte ich nämlich schon länger gewartet. Außerdem mit an Bord, die kostenfreie App, mit einem guten Mehrwert, sodass man die Kopfhörer klanglich noch etwas mehr den eigenen Vorlieben anpassen kann. Der halt in den Ohren gefällt mir gut, jedoch sind diese aufgrund der etwas klobigeren Bauweise nicht wirklich für kleinere Ohren geeignet. Außerdem werden leider immer noch keine hochwertigen Audio-Codecs unterstützt, sodass man sich hier erneut nur mit dem Standardformat SBC zufrieden geben muss.

Gefällt uns

  • kräftige Bässe
  • bequemer Tragekomfort
  • Schnellladefunktion
  • USB-C Anschluss
  • Ambient-Aware- und TalkThru-Funktion

Gefällt uns weniger

  • Erkennung der Wischgesten teils ungenau
  • keine hochwertigen Audio-Codecs

JBL Live 300TWS

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Das Verpackungsdesign bei JBL bleibt weiterhin unverändert und somit werden auch die neue JBL Live 300TWS  in einer rundum bedruckten und sehr kompakten Verpackung ausgeliefert. Die gewohnten Farben von JBL haben selbstverständlich auch hier wieder Einzug erhalten und so zieren diese wie gewohnt die weiß, graue und orangenen Grundfarben. 

Auf der Vorderseite befinden sich wie gewohnt eine große Abbildung der beiden Ohrhörer, zusammen mit dem gewohnten Herstellerlogo, welches in der oberen Ecke prangt. Außerdem verläuft wie gewohnt entlang der langen Seite die Produktbezeichnung und einige Merkmale des Produktes. Zudem informiert JBL hier über die Gesamt- und einzelne Akkulaufzeit, sowie auf die Unterstützung von der Sprachassistenten (Google Assistant und Alexa). An der rechten langen Seite wird hierzu noch auf einige Anwendungsbeispiele der Sprachassistenten hingewiesen und es wird eine kleine Übersicht des Lieferumfangs gezeigt.  

Nun zur häufig wichtigen Seite jedes Produktes, da diese in der Regel mit den meisten Informationen versehen ist. Neben den üblichen Abbildungen, dem JBL-Logo und den Namen der True Wireless In-Ears, ist hier eine Abbildung der beiden In-Ears zusammen mit dem Ladecase zu sehen. Direkt darüber ist zudem ein längliches Sichtfenster eingebracht, durch welches man die äußere Seite der beiden Ohrhörer in der Verpackung sehen kann. Außerdem beschreibt JBL hier unterhalb der Abbildung einige wichtige Merkmale der JBL Live 300TWS Ohrhörer in mehreren Sprachen.

Nach der entnehme des Innenlebens der Verpackung an der Unterseite, kann man die komplett schwarze Verpackung nach oben hinweg aufklappen. Darunter folgen einige Informationen, welche sich auf die Touch-Bedienung der beiden Ohrhörer und dem ersten Koppeln mit dem Smartphone beziehen. Im unteren Drittel der Verpackung befindet sich unter der kurzen Beschreibung ein kleiner Schaumstoffeinsatz, bei dessen entnehme man direkt das Ladecase entnehmen kann. Im oberen Abschnitt folgen in dem Einleger mit der „Funktionsbeschreibung“ die üblichen Beipackzettel (Sicherheitshinweise und Bedienungsanleitungen). Darunter befindet sich im oberen Abschnitt ein kleiner Karton, in dem die beiden bereits von hinten gesehenen Ohrhörer eingesetzt sind und dazwischen befindet sich in einer weiteren Kartonage der restliche Zubehör. Hierbei handelt es sich zum einen um das neue USB-A auf USB-C Ladekabel sowie den Ohrtips und Sporteinsätze.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Bei den neusten JBL Live 300TWS handelt es sich definitiv um etwas klobigere In-Ear Kopfhörer, welche den von mir bereits getesteten JBL Reflect Flow von der Größe sehr ähnlich sind. Daher stehen auch diese, nachdem einsetzten bzw. eindrehen in das Ohr etwas mehr hervor wie manch andere Ohrhörer. Doch so gewaltig ist es dann natürlich auch wieder nicht und wären diese deutlich kleiner, dann müsste man sicherlich in einigen Punkte wie z. B. beim Klang und dem Akku deutliche Abstriche machen. Beim Tragen einer Strickmütze, welche über die Ohren geht, kann ich die Ohrhörer jedoch weniger empfehlen, denn hier kann unter Umständen ein erhöhter Druck auf den Ohren entstehen. Doch dies gilt in diesem Fall nicht nur für die JBL Live 300TWS, sondern für so ziemlich alle True Wireless In-Ear Kopfhörer auf dem Markt.  

So wie es bei eigentlich fast allen In-Ear Kopfhörern der Fall ist, bestehen auch die neuen JBL Live 300TWS zum Großteil aus Kunststoff. Dabei setzt sich das Gehäuse natürlich wieder aus mehreren Elementen zusammen und gefällt mir durch die farbliche Kombination grau, schwarz sehr gut. Typisch für JBL wurde die Außenseite, welche nach dem einsetzen ins Ohr, immer noch sichtbar bleibt und zugleich als Touch-Bedienoberfläche dient, mit dem gewohnten Firmenlogo versehen. Zudem wurde hier für einen optischen Akzent ein Mokka farbebener Ring rundum angebracht, welcher sehr gut mit dem restlichen Gehäuse harmoniert. An der Seite des Gehäuses befinden sich an beiden Ohrhörern ein Mikrofon, welches beim tragen leicht nach hinten gerichtet ist. Dieses wird nicht für Noise-Cancelling genutzt, sondern dient der TalkTruh/Ambient Aware-Funktion, welche JBL in diesem TWS-Modell integriert hat. Am rechten Ohrhörer wiederum befindet sich zudem noch ein weiteres Mikrofon, welches nach vorne in Richtung des Mundes gerichtet ist. Dieses dient somit als einziges Mikrofon bei Telefonaten und somit muss auch dieser Kopfhörer immer genutzt werden, während der linke bei Bedarf auch im Case verbleiben kann.  

Um für einen besseren Halt zu sorgen, wurde hier auf die zusätzlichen, sogenannten stabilisierende Ohrpassstücke in denGrößen: XS; S; M und L, gesetzt, bei denen es sich quasi um Ear-Hocks (Sport-Einsätze) handelt. Diese sollen im Alltag für einen sicheren Halt sorgen, was auch soweit gut erreicht wird, vorausgesetzt, man nutzt die richtige Kombi aus Ohrtips und „Ear-Hocks“. Im inneren Teil, also der, welcher selbstverständlich später im Ohr sitzt, befindet sich der kurze, leicht geschwungene Treiber-Kanal und die üblichen drei goldenen Ladekontakte, über welche die In-Ears selbstverständlich im Ladecase aufgeladen werden können. Eine Neuerung gibt es hier auch zu sehen, denn neben dem Treiber-Kanal, ziemlich mittig des Ohrhörers befindet sich ein kleiner Sensor, welche erkennen kann, ob man diese Ohrhörer trägt oder nicht. Sofern in der App aktiviert, wird dadurch bei der Entnahme der Ohrhörer automatisch die Musik pausiert und beim einsetzten wieder fortgesetzt. Diese Funktion ist jedoch nicht komplett neu erfunden, sondern wird bereits von mehreren Herstellern wie z. B. Apple schon seit Längerem genutzt.

JBL bietet den Live 300TWS sowohl in dem von mir getesteten Schwarz, als auch in einem farbigeren Modell in Blau, sowie einer weißen Variante an. Wie bereits angedeutet, handelt es sich auch bei den JBL Live 300TWS beim rechte Ohrhörer um den Master (Bluetooth-Empfänger) welcher somit immer verwendet werden muss. Der Linke wiederum bekommt das empfangene Signal mit geringster Verzögerung vom rechten Ohrhörer zugesendet und könnte daher falls gewünscht auch im Ladecase verbleiben.

Ladecase

Das Ladecase besteht optisch auf jeden Fall aus demselben Kunststoff wie die Ohrhörer. Schließlich hat JBL die Farbe des Case so gewählt, dass diese mit den beiden Ohrhörern perfekt übereinstimmt. Das es sich hierbei um ein Case von JBL Kopfhörern handelt, erkennt man lediglich am JBL-Logo an der Vorderseite, denn ansonsten ist dieses sehr schlicht gehalten.

Ganz klar gehört das Ladecase mit den Maßen: 70 x 30 x 50 mm (L x T x H) nicht wirklich zu den kompaktesten, denn hier ist z. B. das Case der Cambridge Melomania 1 deutlich kompakter, doch das es auch um einiges größer geht, zeigt Beats bei den Powerbeats Pro. Sofern ihr nicht gerade eine enge Röhrenjeans tragt, lässt sich das Case somit problemlos in der Hosentasche verstauen und als Frau passt dieser ohne großartig Platz wegzunehmen sicherlich noch in die Handtasche hinein.

Der Ladeanschluss des Ladecase befindet sich dieses Mal wieder an der Unterseite und sehr erfreulich ist, dass es sich dieses Mal, zum ersten mal um einen USB-C Ladeanschluss handelt. Nettes Feature ist hier die leuchtende Status LED rund um den Ladeanschluss, welche über den aktuellen Ladezustand des Cases usw. informiert. Weiterhin gibt es im inneren eine LED, welche über den aktuellen Zustand der Ohrhörer hinweist und davor befindet sich ein manueller Pairing-Kopf. Ein magnetischer Verschluss hält den Deckel des Case ebenso sicher verschlossen, wie die Magnete, welche die beiden Ohrhörer sicher an ihrer Position halten. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Zwar gefallen mir die beiden Ohrhörer sehr gut von der Verarbeitung, doch beim Ladecase sieht dies wiederum etwas anders aus. Hier hat man meiner Meinung nach die Griffmulde zu klein gewählt, sodass man damit das Case bzw. dessen Deckel nicht wirklich mit nur einer Hand aufbekommt. Dies ist jedoch kein großer Kritikpunkt, denn mit zwei Händen geht dies problemlos und bei vielen anderen Cases ist dies ebenso der Fall. Weitaus störender finden ich für den Preis die Lagerung des Deckels, denn dieser hat eine etwas zu hohes Spiel, sodass dieser sowohl offen, als auch geschlossen hin und her klappern kann. Dies ist zwar im Alltag nicht störend, doch angesichts des Preises von gut 150€ bekommen das einige anderen Anbieter mit günstigeren True Wireless Kopfhörern besser hin.  

Ansonsten sind die Übergänge der einzelnen Kunststoffelemente sehr gut verarbeitet und es gibt keine störenden Kanten an den Ohrhörern oder am Ladecase. Da es sich hierbei um Schweiß- und wasserabweisende (IPX5) True Wireless In-Ear Ohrhörer handelt, können diese probelos bei jedem Wetter und bei sogar beim Sport getragen werden.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz, weitere Farben: Blau und Weiß
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 6 h
Akku Ladecase: 14 h
Gesamt somit: 20 h
Gewicht 78 (Ohrhörer und Ladebox)
12 g (beide Ohrhörer)
66 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC. Unterstützte Profile: A2DP 1.3, AVRCP 1.5, HFP 1.6
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 5,6 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz–20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dB95 dB
Impedanz (Ohm)16 Ohm
LieferumfangJBL LIVE 300TWS Ohrhörer
Ohrstöpsel in den Größen S, M und L
Stabilisierende Ohrpassstücke in den Größen XS, S, M und L
USB-C-Ladekabel
Ladebox
1 x Garantieschein/Warnungshinweise
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten der JBL Live 300TWS

Tragekomfort

Da das Gehäuse der JBL Live 300TWS wie bereits erwähnt, etwas größer als der Eingang des Ohrkanals ist, müssen diese aus diesem Grund und den zusätzlichen Sport-Einsätzen in das Ohr eingedreht werden. Dies bedeutet, dass man die beiden Ohrhörer während des einsetzten leicht ins Ohr drücken und kurz nach hinten und wieder nach vorne eindrehen muss. Dadurch legt sich die „Schlaufe“ des Sport-Einsatzes in die Ohrmuschel-Windung, was zusammen mit den normalen Ohrtips für einen sehr sicheren halt sorgt.

  JBL liefert bei den Live 300TWS insgesamt drei verschieden große Silikon-Aufsätze in den Größen S; M und L mit. Damit kann man die Ohrhörer weitestgehend dem eigenen Ohrkanal anpassen. Des Weitern liegen zudem noch vier verschieden große stabilisierende Ohrpassstücke in den Größen XS; S; M; und L bei, die für den zusätzlichen sicheren halt bei zahlreichen Bewegungen im Alltag und bei Sport sorgen sollen.  

Auch wenn man anfangs bei den ersten Versuchen des Einsetzen der In-Ears etwas Probleme hat, bzw. etwas Zeit braucht, sofern man dies noch nicht von denen Ohrhörern davor gewohnt ist, dann ist das Ergebnis einfach top. Schließlich halten diese mit der richtigen Wahl an Ohrtips und Ear-Hooks sehr bequem und sicher in den Ohren, sodass man damit sogar zahlreiche sportliche Übungen absolvieren kann, ohne angst zu haben, dass man einen davon verliert. Die Flügelkonstruktion gefällt mir ganz gut, denn diese sorgt für eine leichte Entlastung des Gehörgangs und zudem sitzen die knapp 6 Gramm leichten In-Ears somit auch nach längerer Zeit bequem im Ohr, ohne dass Druckbeschwerden entstehen. Probleme gibt es hier wie bereits unter Design erwähnt lediglich beim Tragen von Mützen, die über die Ohren gehen. Diese können mit ihrem Bund nämlich zu hohen Druck auf die Ohrhörer ausüben, was somit sehr unangenehm werden kann, da die Ohrhörer dafür etwas zu weit aus den Ohren hervorstehen. Dieses Problem hat man jedoch bei vielen In-Ear Kopfhörern.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Bei den neuen True Wireless In-Ear Kopfhörern Live 300TWS hat JBL sich komplett gegen eine Tastenbedienung entschieden. Somit setzt das Unternehmen hier auf eine beidseitige Touch-Bedienung, welche sowohl Vor-, als auch Nachteile hat. 

Problem ist hier die Erkennung der unterschiedlichen Befehle, gerade wenn viele Gesten auf einen Ohrhörer gelegt sind und sehr ähnlich sind, ist es hier kaum zu vermeiden, dass es häufig zu Fehlern bei der Erkennung kommt. Zudem funktioniert das Ganze mit Handschuhen im Winter nicht wirklich. Dafür wiederum drückt man sich die Ohrhörer durch den Verzicht auf echte Tasten nicht ständig tiefer in den Gehörgang, was unangenehm werden kann. Die Meinungen über eine Touch-Bedienung gehen daher immer auseinander, die einen finden diese gut, die anderen weniger, sodass dies am Ende die eigene Entscheidung bleibt, was einem persönlich eher zusagt.

Kommen wir nun zur Bedienung, bzw. zuerst einmal dem Einschalten. Hierzu gibt es bei den Live 300TWS nur eine Möglichkeit, und zwar diese in das Case einzulegen. Bei Modellen mit Tasten war es auch möglich, diese Mithilfe dieser anzuschalten, doch dies geht hier leider nicht, da auf Touch gesetzt wurde. Setzt man beide Ohrhörer wieder in das Ladecase ein, dann werden diese beim Zuklappen automatisch ausgeschaltet.

Bei True-Wireless In-Ears ist es meist üblich, dass einer der beiden Ohrhörer als ein sogenannter „Master“ und der andere als „Slave“ Gerät fungiert. Dies ist auch hier bei den JBL Live 300TWS der Fall, sodass es sich beim rechten Ohrhörer um den Master handelt, also quasi um den Daten-Empfänger und somit der Kopfhörer, der sich direkt mit dem Smartphone verbindet und die Musik via Bluetooth übertragen bekommt. Der andere wiederum, der Slave in diesem Fall der Linke, empfängt die Daten lediglich vom Master und kann sich daher nicht direkt mit dem Smartphone verbinden. Somit kann man wie bei JBL üblich, den rechten In-Ear quasi komplett alleine nutzen, da dieser sowohl Musik empfangen kann, als auch ein Mikrofon verbaut hat und den linken nur zusammen.

Zurück zur Bedienung über die Touch-Gesten. Berührt man die äußere Fläche des rechten In-Ear einmal, dann wird die Musik, sofern diese eingeschaltet sind, direkt gestartet. Ein erneutes einmaliges Antippen pausiert wiederum die Musikwiedergabe. Sollte während dem man Musik hört ein Anruf eingehen, dann kann man diesen annehmen, indem man die Oberfläche zweimal hintereinander antippt. Das Auflegen erfolgt bei Anrufende auf demselben Weg und während die Musik wiedergegeben wird, gelangt man durch das zweimalige Antippen zum nächsten Musiktitel. Um einen Titel zurückzuspringen kann bzw. muss die Touch-Oberfläche dreimal hintereinander angetippt werden und sollte man auf den Sprachassistenten auf dem Smartphone (Siri oder Bixby) zugreifen wollen, dann muss man die Oberfläche zwei Sekunden gedrückt halten.

Die Lautstärke wird ebenfalls über den rechten Ohrhörer geregelt, jedoch dieses Mal nicht durch tippen, sondern durch ein nach vorne oder nach hinten Wischen. Nach vorne bedeutet in diesem Fall lauter und andersrum dementsprechend leiser. Dies ist zwar soweit gut gedacht, doch gerade bei dieser Steuerung, die ich am meisten verwende, kommt es am häufigsten zu Fehlbedienungen, daher ist dies etwas Schade und man hätte dies vielleicht auf Die Linke Seite verlagert sollen.

Links gibt es von Werk aus lediglich die Möglichkeit, durch eine Wischgeste zwischen der TalkThrue und Ambiente Aware Funktion zu wechseln und durch Einmaliges antippen, auf den eventuell über die App eingerichteten Google Assistant oder Alexa zugreifen.

Sämtliche Tippbefehle erfolgen soweit präzise und werden gut erkannt, doch bei den Wischgesten kommt es durch die kleine Oberfläche wie bereits erwähnt schnell zu Fehlern. Hier muss man drauf achten, dass diese Bewegung schnell und in einem Zug geschieht, ansonsten werden diese nicht als Wischgeste, sondern als einfach Berührung erkannt.

(Bedienung: 3,5 von 5 Punkten)

Klang

JBL verspricht hier bei den Live 300TWS wieder einmal den typischen JBL Signatur Sound. Dieser soll in diesem Fall dafür sorgen, das in diesem Fall trotz kleiner Größe, dennoch eine riesige Leistung geboten wird mit dem Sound, den man von JBL erwartet. Doch ist dem in diesem Fall auch so, oder handelt es sich hier nur um eine Marketingaussage? Bevor ich dies beantworte, betrachten wir doch erst einmal zusammen die technischen Daten etwas genauer.

In jedem der In-Ear sitzt neben einem Akku und einiges an anderer kleiner Elektronikteile, auch ein 5,6 mm großer dynamischer Treiber. Soweit nichts besonders, denn dieser gibt einen gewöhnlichen Frequenzgang von 20 Hz – 20.000 Hz aus, was zum Klang nur soviel aussagt, dass dieser ausgewogen mit einer leichten Bassbetonung abgestimmt wurde. Wie bei sämtlichen anderen True Wireless In-Ear Kopfhörern verzichtet JBL auch hier weiterhin auf die Unterstützung eines hochwertigen Audio-Codes. Schließlich wird auch bei diesem Modell weder aptX für (Android), noch AAC für (iOS) unterstützt. Somit steht lediglich das Standardformat SBC zur Verfügung, doch reicht dieses hier aus?

Die JBL Live 300TWS bieten einen kraftvollen Output, der zudem mit einer energiereichen Basswiedergabe Punkten kann. Selbst im Tiefbassbereich zeigen die Ohrhörer keine Schwächen, sodass bei sehr basslastigen Musikstücken der Bass dennoch präzise bleibt, ohne im Tiefbassbereich ins wummern zu geraten. Das Bassfundament kann somit kräftig zupacken, ist aber zugleich nicht übertrieben betont, sodass es gegenüber dem restlichen Klangbild zu sehr dominant wäre.  

Die Höhen sind ebenfalls präsent, welche soweit mit einer sauberen und einer luftigen Wiedergabe Punkten können. Jedoch neigen die Höhen bei sehr hohen Tonlagen dazu, etwas zu übersteuern (verzerren), was sich durch leichtere s-Laute bemerkbar macht. Die Stimmwiedergabe der Mitten ist soweit natürlich und lebendig, doch insgesamt gehören die Mitten eher gesagt zu den schwächen, denn diese sind hier etwas zu sehr zurückhaltend. Jedoch handelt es sich hierbei ja nur um ein 1-Treiber Modell, wo es schwierig wird, ein Klangbild zu generieren, welches in allen Bereichen überzeugend klingt.

Beim JBL Live 300TWS zeigt JBL jedoch wie bereits beim Reflect Flow mal wieder, dass es nicht unbedingt notwendig ist, dass Kopfhörer die hochwertigen Audiocodecs wie z. B. AAC und aptX usw. unterstützen müssen. Schließlich sind diese klanglich nicht schwächer als einige Modelle, die eben genau diese hochwertigeren Audio-Codecs unterstützten.

Die Sprachverständlichkeit der Kopfhörer ist soweit ausgesprochen gut. Klar gelingt es den verbauten Mikros, welche es versuchen, die Umgebungsgeräusche etwas zu minimieren nicht ganz, alles um einen herum während Telefonaten zu neutralisieren. Daher hört der Gesprächspartner z. B. gelegentlich ein vorbeifahrendes Auto oder einen Zug. Dies ist jedoch bei vielen anderen In-Ear Kopfhörern auch der Fall und daher kein Kritikpunkt, es lässt sich Technologie bedingt aktuell kaum vermeiden. Bei Telefonaten wird übrigens der Stereomodus unterstützt. Das heißt, dass während dem Telefonieren beiden In-Ears den Ton wiedergeben, was ich persönlich deutlich besser finde, als bei einer Mono-Wiedergabe. Die beiden Funktionen TalkThru und Ambient Aware, können während Telefonaten nicht genutzt werden, was jedoch durchaus Sinn macht. Schließlich werden die dafür genutzten Mikros für die Reduzierung der Umgebungsgeräusche genutzt und würden zudem den Ton zum Gehör durchlassen, was bei der Verständlichkeit nur für ein durcheinander sorgen würde.

Was die Latenz angeht, also die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. können die JBL Live 300TWS überzeugen. Hier hatte JBL anfangs mit Bluetooth 4.2 noch Probleme, doch seit das Unternehmen auf den Bluetooth 5.0 Chip umgestellt hat, passt die Latenz sehr gut.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Da die JBL Live 3000TWS, zur LIVE-Serie gehört, gibt es hier wie bei allen LIVE-Kopfhörern eine  kostenlose App Namens „My Headphones“. Diese App steht sowohl für iOS, als auch Android Smartphones als kostenloser Download im jeweiligen AppStore bereit.

Diese App ist jedoch nicht unbedingt zwingend erforderlich, da die Kopfhörer auch ohne diese problemlos genutzt werden könnten. Wer jedoch Firmware-Updates (stand bei mir direkt eins zur Verfügung), oder persönliche Einstellungen via Equalizer vornehmen möchtet und den Google Assistant bzw. Amazon Alexa als Sprachassistent nutzen will, kommt um die App nicht drumherum.

Startet man die App das erste Mal, wird man sehr einfach Schritt für Schritt durch die Einrichtung und das Menü navigiert. Zudem wird einem in jedem Einstellungsfenster alles ganz gut erklärt. Ist dies soweit durchgeführt, landet man nach jedem Start der App auf dem Startbildschirm, auf dem sämtliche kompatiblen Kopfhörer die man selbst besitzt angezeigt werden. Zumindest sofern diese angeschaltet sind und man diese vorher mit dem Smartphone via Bluetooth gekoppelt hat.

Klickt man hier auf den JBL LIVE 300TWS, landet man in dessen Einstellungsmenü, wo man direkt unter der Abbildung des Kopfhörers, dessen restliche Akkulaufzeit in Prozent angezeigt bekommt. Unmittelbar darunter kann man zudem die Ambient Aware und TalkThru-Funktion zu- oder abschalten. Außerdem kann man hier die Gestenfunktion bzw. die Belegung der Wischfunktionen bestimmen, bzw. anwählen. Schade ist hier jedoch, dass man links nur wählen kann ob beim nach vorne Wischen TalkThru- oder AmbientAware aktiviert werden soll und rechts, ob man durch vor und zurück wischen die Lautstärke regulieren möchte, mehr nicht.

Ganz unten am Rand im grauen Bereich gelangt man durch das Antippen in die EQ-Einstellungen. Hier kann man dann zwischen drei voreingestellten Klangprofilen wählen oder es kann ein eigenes Klangprofil erstellt werden. Zurück auf Untermenü der JBL Live 300TWS, kann man durch das Antippen des Zahnrads im rechten oberen Bereich in ein weiteres Untermenü navigieren. In diesem kann man die automatische Abschaltung bei 10 Minuten ohne Musikwiedergabe Aktiveren bzw. Deaktivieren, ebenso die automatische Wiedergabe und Pause Funktion regulieren. Zudem kann man hier sofern beim Beginn nicht gemacht, die Sprach-Assistenten Google oder Alexa einrichten, oder auf die Gerätehilfe zugreifen.

Als praktisch empfinde ich die neue „Finde meine Ohrhörer“ Funktion. Durch diese kann man an den Öhren einen lauten Signalton abgeben lassen, falls man diese z. B. ausnahmsweise nicht ins Case eingesetzt hat und sucht, oder während des Sports einen verloren hat. In diesem Menü kann man den jeweiligen Ohrhörer auswählen und dieser gibt dann solange den Ton wieder, bis der Akku leer sein sollte oder man diesen erneut auswählt. Achtung! Diese Funktion bitte nie benutzen, wenn ihr die Ohrhörer im Ohr habt, das kann nämlich für starke Schäden im Gehör sorgen.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Für die Energieversorgung der JBL Live 300TWS, hat JBL in jedem Ohrhörer einen 55 mAh Lithium-Ionen-Akku verbaut, welche zudem eine Schnellladefunktion besitzen. Diese 55 mAh Akkus ermöglichen laut JBL eine Akkulaufzeit von bis zu 6 Stunden am Stück. Sobald der Akku der JBL Live 300TWS In-Ears leer ist, können diese jederzeit in dem mitgelieferten Transportcase aufgeladen werden. Diese ermöglicht mit insgesamt 450 mAh eine gesamte Akkulaufzeit von bis zu 20 Stunden. 

Im Alltag lieferten bei mir die Akkus der Ohrhörer bei etwas 70 % der maximalen Lautstärke eine Laufzeit von knapp über 5 Stunden, was soweit zwar kein Spitzenwert ist, aber für den Großteil aller User absolut ausreichend sein sollte. Im Ladecase, in dem die Ohrhörer üblicherweise aufbewahrt und zudem aufgeladen werden, können diese bei vollgeladenem Akku fast drei Mal wieder komplett aufgeladen werden, sodass man dadurch fast an die angegebenen 20 Stunden herankommt. 

Für spontane Einsätze, wenn man z. B. eine Runde Radfahren möchte, jedoch vergessen hat die Kopfhörer aufzuladen, besteht die Möglichkeit, auf die integrierte Schnellladefunktion zuzugreifen. Durch diese ermöglicht es JBL, die beiden Ohrhörer innerhalb von nur 10 Minuten für gut 50 Minuten wieder mit Energie zu versorgen. Möchte man die beiden Ohrhörer wiederum komplett aufladen, vergehet knapp eine Stunde und 40 Minuten, was auf das Ladecase ebenso zutrifft. Das Aufladen erfolgt hier übrigens erstmals bei JBL über USB-C. Ein entsprechendes Ladekabel USB-A auf USB-C liegt dem Lieferumfang bei.

Bluetooth & Signalqualität

Beim JBL Live 300TWS setzt JBL auf den neuen Bluetooth 5 Chip. Dieser liefert in meinem Test wie bereits beim Reflect Flow eine stabile Verbindung sowohl zu iOS-, als auch Android-Geräten. Die Verbindung zwischen Smartphone und In-Ears erfolgt wie bei eigentlich sämtlichen True Wireless Kopfhörer, automatisch bei der Entnahme aus dem Ladecase. Sobald man die beiden Ohrhörer zum ersten Mal aus dem Transportcase nimmt, befinden diese sich automatisch im Pairing-Modus und können daher wie bei Bluetooth-Kopfhörer üblich direkt über die Einstellungen mit dem Smartphone verbunden werden. 

Möchte man die beiden Ohrhörer wiederum mit einem neuen Gerät verbinden, muss man beide Ohrhörer ins Ladecase einsetzen und den kleinen Knopf zwischen diesen beiden, im Ladecase für 5 Sekunden gedrückt halten. Anschließend werden diese zurückgesetzt und man kann wie gewohnt zu den Bluetooth-Einstellungen im Smartphone navigieren und wählt hier den Kopfhörer „JBL Live 300 TWS“ aus.

Im Praxistest bieten die JBL Live 300TWS zwischen Kopfhörer und Smartphone (bei mir ein iPhone X) eine sehr stabile und gute Reichweite von bis zu 30 Metern im Freien, ohne Hindernisse. Im Haus wiederum hängt die Reichweite von euren Wänden und Decken ab. Schließlich reduzieren massive dicke Wände und Decken die Reichweite des Funksignals deutlich mehr, als z. B. dünnere. Daher kann man hier grob gesagt von einer Indoor-Reichweite von ca. 9 Metern reden, was ein guter Wert ist.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den neuen Live 300TWS liefert JBL ein gutes True Wireless In-Ear Kopfhörer Modell ab. Diese können mit einigen kleineren Neuerungen wie z. B. die neue „Finde meine Ohrhörer-Funktion“, dem endlich verbauten USB-C Anschluss usw punkten. Doch wichtig ist natürlich auch der Klang und der Tragekomfort und genau hier schneiden die JBL Live 300TWS soweit ebenfalls sehr gut ab. Beim Tragekomfort ist es natürlich sehr wichtig, dass ihr die richtigen Einsätze wählt und diese dann ins Ohr eindreht. Einfach rein drücken geht hier nicht, denn dann wird es nur unangenehm und der halt ist zudem bescheiden. Der Klang ist zwar nicht der allerbeste, den ich bisher von In-Ear Kopfhörer gehört habe, doch für 150€ ist dieser absolut in Ordnung. Die Schutzklasse IPX5 sorgt zudem dafür, dass man die Ohrhörer auch beim Sport nutzen kann, denn somit sind diese gegen Spritzwasser und Schweiß geschützt.

Preis/Leistung

Die UVP der Live 300TWS hat JBL mit 149€ festgesetzt. Online sind diese jedoch inzwischen teilweise für etwas unter 135€ inkl. Versand erhältlich.  

Für diesen Preis bekommt man sehr gute True Wireless Kopfhörer, welche zwar klanglich zwar definitiv nicht High-End sind, aber dennoch rundum mit einem guten Gesamtpaket überzeugen können. Der Tragekomfort ist sehr gut, die Sprachqualität bei Telefonaten auch und die Latenz ist sehr gering. Zudem hat JBL nun endlich an alle Bedienungsfunktion gedacht und somit kann man nun sämtliche Funktionen direkt über die Ohrhörer steuern.

JBL Live 300TWS

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.jbl.com

Huawei P40 Pro

In aller Kürze

Bei der Hardware des Huawei P40 Pro hat Huawei definitiv nicht gespart. Eine hervorragende Kamera, ein tolles Design und eine sehr gute Verarbeitung, dabei zeigt das Unternehmen wieder mal sein können. Doch ein Nachteil hat das Ganze, und zwar der neue Huawei Mobile Service anstelle von Google´s Android. Dieser setzt sich aus mehreren Diensten zusammen darunter auch App Gallery, die Huawei alternative zum Google Play Store. Hier gibt es leider noch nicht den vollen Umfang ans Apps wie von den bisherigen Huawei-Geräten gewohnt war, doch was für einige ein absolutes No-Go sein dürfte, wird manch anderen vielleicht freuen bzw. nichts ausmachen. Wer beim Smartphone viel Wert auf eine überragende Kamera und auch sonst eine rundum überzeugende Hardware sucht, kommt beim Huawei P40 Pro voll auf seine Kosten. Ist man jedoch auf zahlreiche Apps angewiesen, oder gar auf die bisher gewohnten Google-Dienste, sollte man eher zu einem anderen Smartphone greifen.

Gefällt uns

  • überragende Kamera
  • überzeugendes Design + Verarbeitung
  • rundum überzeugende Hardware

Gefällt uns weniger

  • keine Dienste von Google und noch wenig Apps verfügbar

Huawei P40 Pro

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Wie ich es bereits von den bisher getesteten Huawei Smartphones gewohnt bin, wurde mir auch das neue Huawei P40 Pro in einer typischen weißen Verpackung geliefert, welche lediglich rundherum mit goldenen Schriftsegmenten in Form des Firmenlogos bzw. dem Namen des Produktes versehen wurde. Hierbei darf natürlich auf die Zusammenarbeit bei der Kamera mit Leica nicht fehlen und der hinweiß auf die neuen Huawei „App Store“ alternative, Namens AppGallery.  

Im Inneren der Verpackung verbirgt sich direkt auf der Oberseite das Huawei P40 Pro, welches zum Schutz in eine Kunststofffolie eingepackt ist. Unter diesem wiederum, befindet sich eine Kartonage, in der man ein transparentes Kunststoff-Case zusammen mit den üblichen Beschreibungen findet. Letzteres war bei meinem Testgerät jedoch aufgrund eines Leihgeräts nicht mit dabei. Zu guter Letzt findet man im untersten Teil der Verpackung noch das USB-C-Ladekabel, ein 40 Watt Schnelllade-Netzteil und In-Ear Kopfhörer mit einem USB-C Anschluss.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Schon bei dem Vorgängermodell zeigte Huawei, das man viel Wert auf ein edles und vor allem ein rundum überzeugendes Design legt. Keine Frage, die Qualität des Huawei P40 Pro ist absolut überzeugend.

Erneut setzt man hier auf die stark abgerundeten Ränder zu den langen Seiten hin und hat nun auch noch den Displayrand im oberen und unteren Bereich eine wichtige Rundung verpasst. Dies ist soweit ein wichtiges Detail, sodass man beim wischen von oben nach unten, nicht wie zuvor über eine störende Kante stößt, sondern nahezu schmeichelhaft über das Display gleitet. Spätestens nach dem Anschalten des Displays erkennt man hier einen wichtigen Unterschied, denn wo Huawei beim P30 Pro noch auf ein Tropfen-Notch setzte, ist es nun beim P40 Pro ein sogenannte Punchhole-Notch. Dieser sitzt hier jedoch deutlich sichtbarer und meiner Meinung nach schon etwas aufdringlich in der oberen linken Ecke des Displays. 

Am Edelstahlrahmen sowie der Anordnung der Anschlüsse und Bedientasten, hat sich gegenüber dem Huawei P30 Pro ansonsten kaum was verändert. Das man im Jahre 2020 auf eine herkömmliche analoge Klinkenbuchse und Benachrichtigung-LED verzichtet ist soweit nichts Neues, denn dies ist bei allen anderen Herstellern ebenfalls der Fall. An der Rückseite kommt zumindest bei meinem Testgerät in „Ice White“ und dem schwarzen Modell die gewohnte hochglänzende Glasoberfläche zum Einsatz. Diese gefällt mir bei meinem Testgerät zwar sehr gut, da sich hier der Farbverlauf je nach Lichteinfall in sehr schöne Regenbogenfarben verändert, doch beide hochglänzende Modelle sind extrem anfällig gegenüber Fingerabdrücken. Hier sorgt jedoch eine Hülle, welche die meiste sowieso verwenden werden für Abhilfe. Jedoch gefallen mir persönlich die matten Modelle in Silber und Gold deutlich besser, wobei das goldene nur in Deutschland und somit zumindest aktuell nicht in Österreich erhältlich ist. 

SSehr dominant ist die neue Leica-Quad-Kamera auf der Rückseite im oberen linken Bereich. Dieses Kamera-Plateau nimmt eine stolze Fläche von 45 x 24 mm ein. Dadurch, dass dieses Plateau gut 2 mm aus dem Gehäuse hervorsteht, muss man zumindest ohne eine Hülle, beim Nutzen auf dem Tisch usw. ein stärkeres wippen in Kauf nehmen, was hierbei dann natürlich stören wird, doch dieses Problem hat man ja aktuell bei sämtlichen Smartphone-Herstellern.    

Schauen wir uns nun wie gewohnt, das Smartphone rundum etwas genauer an. Die Front nimmt ein großes Display mit einer Diagonale von 6,58 Zoll (16,7 cm) ein. In der linken Ecke, also innerhalb der länglichen Punchhole-Notch, befindet sich neben der mit 32 Megapixel auflösenden Frontkamera, auch die IR-Tiefenkamera die beide zusammenarbeiten und somit für beeindruckenden Selfie Aufnahmen mit natürlichem Bokeh-Effekt sorgen sollen. Zwischen den beiden Kamera-Sensoren sitzt jedoch auch der Face-Unlock Sensor, der neben dem im Display integrierten Fingerabdrucksensor für die Sicherheit sorgen soll. Face-Unlock arbeitet jedoch nicht wie bei Apple mit eine biometrischen 3-D-Abgleich, sondern lediglich 2D. Über eine Ohrmuschel verfügt das Huawei P40 Pro übrigens nicht, hierfür setzt man wie bereits beim P30 Pro, auf die Huawei Akustik-Display-Technologie. Dabei wird der obere Teil des OLED-Displays, bei dem sozusagen die neue Technologie sitzt, zum Lautsprecher gemacht. Dies gelingt Huawei dadurch, dass man das Display minimal zum Schwingen bringt und somit zur Klangübertragung gebracht wird. Das ganze kennt der ein oder andere auch von den Sony OLED-Fernseher, denn diese besitzen ebenfalls soggenante Aktuatoren, welche das Bild bzw. das Display zum Vibrieren bringen, um den Klang zu übertragen. Die Huawei Technologie funktioniert hier soweit absolut gut, ohne dass man sagen könnte, dass diese schlechter oder besser als eine herkömmliche Hörmuschel klingt. Das Vibrieren des Schalls merkt man übrigens nicht und wird nur beim Telefonieren genutzt. Bei der Musikwiedergabe und YouTube Videos ansehen, wird nämlich leider nur der Mono-Lautsprecher an der Unterseite genutzt.

Durch das sehr große Display kann man das Huawei P40 Pro nicht mehr wirklich als kompakt einstufen, schließlich ist es 158,2 x 72,6 x 8,95 mm (H x B x T) groß und wiegt knapp 209 Gramm. Bei den seitlichen Anschlüssen und Bedienelementen gibt es wie bereits erwähnt keine großen Veränderungen gegenüber dem Huawei P30 Pro.

Sämtliche Bedientasten befinden sich wie von Huawei gewohnt auf der rechten Seite des Smartphones. Dabei handelt es sich zum einen um den kleineren Power-Button und die doppelt so lange Lautstärkewippe. Beide Tasten sind hier bei der Bedienung problemlos als Rechtshänder mit dem Daumen und auch als Linkshänder mit den Zeige- und Mittelfinger erreichbar. 

 An der Unterseite befinden sich neben dem zentral angeordneten USB-C Ladeanschluss, wie üblich rechts der Lautsprecher und links das kleine Mikrofon für Telefonate usw. Außerdem hat sich Huawei aus Platzgründen und zum Großteil wegen den starken Abrundungen der langen Seiten dafür entschieden, hier auch den Hybrid-SIM Slot an der Unterseite zu verbauen. Dies bedeutet, dass man in diesen neben einer Nano-SIM-Karte auch eine Nano-Memory-Card (max. 256 GB) von Huawei einsetzten, kann. Außerdem ist es beim Huawei P40 Pro auch möglich, eine eSIM zu nutzen. Zu guter Letzt findet man an der oberen Stirnseite neben einem weiteren Mikrofon für Video-Aufnahmen, auch noch den von Huawei schon länger genutzten kleinen Infrarotsensor, der sich zum Bedienen verschiedener Geräte nutzen lässt, wie z.B. euer Fernseher usw.

Zum Schluss noch zur Rückseite bzw. der hier befindlichen sehr auffälligen Kamera-Einheit. Hier findet man stolze vier Kamera-Linsen und einen Dual-LED-Blitz, welches alles zusammen eines der Hauptmerkmale des Huawei P40 Pro bilden. Schließlich wissen alle Smartphones-Freaks, dass sich das Unternehmen bei der P-Serie immer auf den Fokus Fotos spezialisiert.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung des neuen Huawei P40 Pro gibt es nichts zu beanstanden. Gegenüber dem Huawei P30 Pro hat man hier nochmals auf kleine Details wert gelegt, die den täglichen Bedienkomfort nochmals entscheidend verbessern. 

Die abgerundete Ober- und Unterseite des Displays z. B. nimmt man zwar nur, als kleine Veränderung war, doch im täglichen Nutzen merkt man hier direkt den deutlich flüssigeren Bedienkomfort. Schließlich gleitet der Daumen und andere Finger bei den häufig genutzten Wischgesten wesentlich angenehmer vom Rahmen über das Display. Auch sonst konnte mich Huawei beim P40 Pro mal wieder mit einer tadellosen Verarbeitung überzeugen, sodass das Curved Overflow Display an allen Ränder quasi nahtlos in den Rahmen übergeht. Die IP68-Schutzklasse gehört beim Pro Modell jedes Huawei Gerät inzwischen auch zum Standard und so ist auch das P40 Pro nicht nur gegen Spritzwasser, sonder auch gegen Staub und zeitweises Untertauchen ins Wasser geschützt ist. Genauer gesagt bis zu 1,5 Metern für max. 30 Minuten.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display6,58 Zoll 2.640 x 1.200 Pixel (Full HD+), Pixeldichte beträgt 441 ppi
CPU/ GPU / NPUHUAWEI Kirin 990 5G, 64bit, Octa-Core-Prozessor
2 x 2,86 GHz basierend auf Cortex-A76 + 2 x 2,36 GHz basierend auf Cortex-A76 + 4 x 1,95 GHz basierend auf Cortex-A55 / GPU: 16-Core Mali-G76 / NPU: Dual Big Core + Tiny Core NPUs (Neural-network Processing Unit)
RAM8 GB RAM
Speicher256 GB (mit NM-Karte, bis zu weitere 256 GB erweiterbar)
BetriebssystemEMUI 10.1 (basiert auf AndroidTM 10)
Haupt-KameraUltra Vision Leica 4-fach Kamera:
50 MP Ultra Vision Kamera (Weitwinkel, f/1.9 Blende, OIS) + 40 MP Ultraweitwinkel Kamera (f/1.8 Blende) + 12 MP SuperSensing Teleobjektiv Kamera (f/3.4 Blende, OIS) + 3D-Tiefensensor
Fokus: Octa PD-Autofokus
Bildstabilisierung: OIS / AIS
Zoom: Digitaler, Optischer Zoom, Hybrid Zoom, Zoom
Bildauflösung: Unterstützt bis zu 8.192 x 6.144 Pixel
Videoauflösung: Unterstützt bis zu 3.840 x 2.160 Pixel
Videoaufnahmen: Unterstützt 4K (3.840 x 2.160 Pixel) 60fps Videoaufnahmen
Front-Kamera32 MP Selfie Kamera (f/2.2 Blende) + Tiefensensor*
Autofokus Modus
Bildauflösung: bis zu 6.528 x 4.896 Pixel
Videoauflösung: bis zu 3.840 x 2.160 Pixel
Videoaufnahmen: Unterstützt 4K (3.840 x 2.160 Pixel) 60fps Videoaufnahmen
*Tiefensensor unterstützt zusätzlich Face Unlock
AnschlüsseUSB-Typ-C-Ladenaschluss
Akku4.200 mAh; fest verbaut
FarbenIce White, weitere Farben: Schwarz, Silver Frost und Blush Gold (letzteres aktuell nur und Deutschland)
Konnektivität802.11a/b/g/n/ac/ax, 2 × 2 MIMO, HE160, 1024 QAM, MU-MIMO. Mobilfunknetz bis 5G, Wi-Fi Direct, Bluetooth 5.1: Unterstützt BLE, SBC, AAC, LDAC.
GPS (L1 + L5 Dualband), AGPS, Glonass, BeiDou (B1I + B1C + B2a Tri-Band), Galileo 
(E1 + E5a Dualband). QZSS (L1 + L5 Dualband), NavIC. NFC und kabelloses Laden
Abmessungen (LxBxH)158,2 mm mm x 72,6 mm x 8,5 mm
Gewicht209 g
LieferumfangHuawei P40 Pro 
40 Watt Netzteil
USB-Typ-C-Kabel 
USB-Typ-C-Kopfhörer
Kurzanleitung 
SIM-Karten-Auswurfwerkzeug 
Garantiekarte 
Technische Daten des Huawei P40 Pro

Performance

Im Huawei P40 Pro kommt der eigens entwickelte Kirin 990 5G zum Einsatz, der nicht nur ein 5G-Modem besitzt, sondern nochmals eine etwas höhere Taktfrequenz wie der normale Kirin 990 CPU. Dabei handelt es sich um einen Octa-Core Prozessor, welcher eine ordentliche Leistung aufweisen kann. Von den insgesamt 8 Rechenkernen, leisten 2 bis zu 2,86 GHz (Cortex-A76), zwei weitere 2,36 GHz (ebenfalls Cortex-A76), dabei handelt es sich um die Performance Cluster und die restlichen vier, die sogenannten Stromspar Cluster, max. 1,95 GHz (Cortex-A55). Unterstützt wird der Prozessor von dem GPU Mali-G76 MP16 und einem 8 GB großen Arbeitsspeicher.

Beim verbauten Speicher steht nur ein Modell zur Auswahl, und zwar eines mit 256 GB. Damit hat man jedoch mehr als ausreichend Speicher zur Verfügung, auf dem man viele hochauflösende Bilder und Videos speichern kann. Da es sich hierbei zudem um denen modernen UFS 3.0 Speicher handelt, ist dieser zudem auch noch sowohl beim Schreiben, als auch beim Lesen rasend schnell. Sollten die 256 GB nicht ausreichen, kann man den Speicher jederzeit noch um das doppelte erweitern. Doch Vorsicht, hierbei darf man keine herkömmliche Micro-SD-Speicherkarte kaufen, denn diese passt nicht. Huawei setzt nämlich schon seit einigen Generation auf das selbst entwickelte NM-Card-Format, eine etwas andere Speicherkarte, die sehr einer Nano-SIM-Karte ähnlich sieht.

Das der UFS 3.0 Speicher sehr schnell ist, zeigt sich soweit auch im Leistungstest. Laut AndroBench erreicht dieser nämlich beim Schreiben einen Wert von knapp 400 MB/s und beim Lesen stolze 1794 MB/s. Hier ist der Speicher beim Schreiben, zwar anders als ich es erwartet habe nicht der schnellste, doch immer noch ausreichend rasant und kann beim Lesen mit einem hervorragenden Wert punkten. Von den 256 GB stehen euch zu Beginn übrigens knapp 240 GB frei zur Verfügung.

Die Rechenleistung des Kirin 990 5G ist sehr schnell und somit gehört dieser zu den aktuell schnellsten Prozessoren. Jedoch kann dieser mit den High-End CPUs von Qualcomm und Apple nicht ganz mithalten. Beim Zocken zeigt der ARM Mali-G76 MP16 eine sehr gute Grafik-Performance, sodass alle verfügbaren Spiele problemlos und flüssig auf dem Smartphone laufen. Die 90 Hz Bildwiederholrate wiederum macht sich zumindest beim Zocken weniger bemerkbar als gedacht, denn leider unterstützen die Games dies kaum.

So viel zum textlichen Teil der Performance, doch schauen wir uns doch noch einige Zahlen an, welche meine Einschätzung der Rechenleistung größtenteils Belegen. Bei Geekbench 5.0 konnte das Huawei P40 Pro einen Wert von 757 im Single-Core und 2.995 im Multi-Core erreichen und bei PCMark kam es auf eine Score von 9721.

(Performance: 4,5 von 5 Punkten)

Display

Beim bereits erwähnte 6,58 Zoll (16,71 cm) große Display, handelt es sich um ein OLED-Panel, welches eine 90 Hz Bildwiederholrate besitzt und mit einer erweiterten Full-HD-Auflösung (FHD+), genauer gesagt 2.640 x 1.200 Pixel auflöst. Dies ergibt eine Pixelschärfe von knapp 441 ppi, was für eine ausreichend scharfe Darstellung am Display sorgt. 

Die max. Displayhelligkeit fällt jedoch mit im Schnitt 570 cd/m² (Candela pro Quadratmeter) etwas mager aus, hier schneiden Samsungs AMOLED-Displays nochmals um einiges besser ab. Wer jedoch den verbauten Umgebungslichtsensor verwendet, muss mit einer noch etwas geringeren max. Helligkeit rechnen.

Die Blickwinkelstabilität ist wie ich es von einem OLED-Panel gewohnt bin sehr gut, sodass man selbst bei einem äußerst flachen Betrachtungswinkel alles gut erleben kann. Lediglich der gebogene Bereich an den länglichen Rändern wird z. B. beim flachem betrachten von der Seite deutlich heller beleuchtet als die Oberfläche des Displays. Doch dies ist wiederum bei solch einem Curved-Display typisch, der beste Betrachtungswinkel für eine gleichmäßige Ausleuchtung ist dementsprechend frontal.

(Display: 4 von 5 Punkten)

Akku

Das Huawei P40 Pro verfügt über einen 4.200 mAh Akku. Dies ist soweit kein kleiner Akku, doch es gibt aktuell dennoch Geräte, die einen noch größeren Akku besitzen. Jedoch bringt ein größerer Akku nicht immer was, denn viel wichtiger als eine reine Kapazität, ist die Energieeffizienz des Smartphones. Saugt nämlich die Hardware oder Software den Akku schneller leer, hat dies deutlich mehr Auswirkungen auf die Laufzeit.

Huawei ist die Software beim P40 Pro sehr gut gelungen, sodass das Smartphone eine sehr lange Standby-Laufzeit bietet. Im Praxistest, bei dem ich das Smartphone unterschiedlich den Tag über genutzt habe, was sich aus surfen im Web, durchs Twitter und Facebook scrollen und einigen Videos ansehen zusammensetzt, kam ich auf gut 8 bis 9 Stunden. Dies ist definitiv kein schlechter Wert, doch es gibt durchaus Smartphone-Modelle, die hier noch eine Schippe drauflegen. 

 Das Aufladen erfolgt mit bis zu 40 Watt, das passende Netzteil inkl. Ladekabel legt Huawei dem Lieferumfang bei. Durch dieses kabelgebundene Ladegerät ist der 4.200 mAh Akku innerhalb von knapp eineinhalb Stunden wieder voll aufgeladen. Kabelloses Aufladen funktioniert jedoch ebenso, dafür wird max. 27 Watt unterstützt. Um diese passende Ladegeschwindigkeit zu erreichen, ist es jedoch erforderlich z. B. den Wireless Huawei Super Charger separat zu kaufen. Wie bereits bei den Vorgängermodellen ist es auch hier möglich, ein anderes Gerät kabellos aufzuladen, dazu zählt z. B. auch eine elektrische Zahnbürste von Oral-B usw.

(Akku: 4 von 5 Punkten)

Kamera

Eines der Hauptmerkmale des Huawei P40 Pro ist die Kamera auf der Rückseite. Hier zeigt Huawei schon seit einigen Generationen eine überragende Hardware und trumpft von Generation zu Generation mit immer wieder neuer überzeugender Hardware auf. 

Die Kamera setzt sich aus vier einzelnen Sensoren zusammen:

  1. Die Hauptlinse, einem 50 Megapixel Sensor, aus dem Hause Sony (IMX700), der mit einer Blende von f/1.9 ausgestattet wurde.
  2. Eine Weitwinkellamera mit 40 Megapixel f/1.8, bei der es sich ebenfalls um einen Sensor von Sony handelt (IMX650 Exmor RS)
  3. Die Telelinse, von Huawei auch SuperSensing Teleobjektiv Kamera genannt, welche mit 12 Megapixel auflöst f/3.4
  4. 3D-Tiefensensor (ToF-Sensor)

Beachtlich ist die Sensor-Größe der neuen Hauptkamera, denn mit 1/1,28 Zoll ist dieser aktuell der größte jemals verbaute Sensor in einem Smartphone und somit auch größer als der im Samsung S20 Ultra. Mit 50 Megapixel hat das Huawei natürlich weniger als halb soviel Pixel wie das Samsung S20 Ultra, doch mehr Pixel auf einem kleineren Sensor bedeutet meist auch gleichzeitig eine schlechtere Lichtempfindlichkeit. Somit zeigt sich auch bei Testaufnahmen, dass dem Huawei P40 Pro selbst bei wenig Licht beeindruckende Bilder gelingen. Hier hat die Konkurrenz aktuell mal wieder ganz klar das nachsehen.

Erneut setzt Huawei beim Zoom auf eine optische 5-fache Vergrößerung, was dem Unternehmen durch die bereits im P30 Pro bewährte Periskoplinse gelingt. Zugleich wird auch ein ebenso qualitativ guter 10-fach Hybrid Zoom, und eine bis zu 50-fache Vergrößerung via Digitalzoom ermöglicht. Beim Digitalzoom nimmt die Qualität jedoch deutlich ab, doch dennoch ist es wieder einmal erstaunlich, wie nah man so mit dem Smartphone an ein eigentlich weit entferntes Objekt zoomen kann. Bei maximaler Vergrößerung empfiehlt sich übrigens eine ruhige Hand, die man sicherheitshalber stütz, denn hier verwackelt man schnell, zumindest musste ich mich etwas dran gewöhnen das Ziel, das ich fotografieren wollte mittig im Bild zu knipsen. Für mich hat das Ganze schon etwas, als würde man mit einem Zielfernrohr ein Ziel fixieren. Alle Linsen besitzen übrigens einen optischen Bildstabilisator, was ebenso wie der AIS (AI Image Stabilisation) dennoch trotz maximaler Vergrößerung für stabile Bilder sorgen sollen.

Die Primäre-Linse für Videos ist beim Huawei P40 Pro, die 40 MP Ultraweitwinkel Kamera. Durch den ausreichend scharf auflösenden 40 Megapixel Sensor und die max. Blende f/1.8, gelingen mit dieser Kamera auch bei schwachen Lichtverhältnissen hervorragende aufnahmen. Da hiermit nicht nur gerne Bilder geknipst werden, sondern wie bereits erwähnt auch Videos aufgenommen werden, ermöglicht Huawei hier, eine max. Auflösung von 4K (UHD) mit bis zu 60 Fps (Bilder pro Sekunde). Damit die Videos nicht nur vom Bild gut aussehen, sondern auch verwacklungsfrei sind, werden diese vom Bildstabilisator sehr gut stabilisiert. Während einer Video-Aufnahme kann man übrigens stufenlos bis zur zehnfachen Vergrößerung zoomen, sodass man sehr nah an das Objekt herankommt. Dank den vielen qualitativ überzeugenden Mikros am Smartphone, wird der Ton ebenfalls sehr natürlich aufgenommen, wenn jedoch auch etwas Schade ist, dass dies lediglich im monoton erfolgt. 

Die Frontkamera beim Huawei P40 Pro liefert mit 32 MP und einer Blende von f/2.2 Blende ein gutes Gesamtpaket. Endlich setzt Huawei auch hier auf keinen Fixfokus mehr, sondern einen Autofokus. Somit passt sich die Scharfstellung der Linse automatisch zur Entfernung an. Durch die sogenannte Pixel-Binning Funktion, wird wie bei der Hauptkamera dafür gesorgt, dass mehrer Pixel zu einem größerem zusammengefasst werden. Das Ergebnis ist ein noch besseres Bild bei schlechten Lichtverhältnissen, dafür jedoch muss man bei der Auflösung, also den Megapixel abstriche machen, denn diese werden z. B. bei der 50 MP Linse auf der Rückseite auf 12,5 Megapixel reduziert. 

Die Kamera an der Font zeichnet Videos ebenfalls mit max. 4K und 60 Bilder pro Sekunde auf. Die Ergebnisse mit der Selfie-Kamera gefallen mir soweit ganz gut, die Farben sind im Großen und Ganzen sehr natürlich. Jedoch gehen mir teilweise zu sehr die Details verloren, doch dennoch handelt es sich hier um ein sehr gutes Kamera-Set-up.

(Kamera: 4,5 von 5 Punkten)

Software

Mittlerweile sollte jedem bekannt sein, dass die neusten Huawei-Geräte keinen Zugriff mehr auf Dienste von Google erhalten. Da Android jedoch eine frei verfügbare Software ist, darf Huawei diese wie gewohnt mit der eigenen EMUI Oberfläche nutzen, aber die gewohnten Google-Dienste dürfen bei sämtlichen neue Huawei Smartphones nicht mehr installiert sein. Ob dieses Verbot irgendwann wieder aufgehoben wird, z. B. wenn ein neuer Präsident in Amerika gewählt wird, ist aktuell nicht zu sagen, könnte aber durchaus möglich sein.

Über einige Umwege (Anleitung gibt es hier) könne zwar einige Google Dienste auf den Huawei-Geräten wie auch beim P40 Pro installiert werden, dies ist jedoch zum einen nicht gerade einfach und läuft nicht wirklich stabil. Ob man dies dann persönlich riskieren und machen will, muss jeder selbst entscheiden. Huawei arbeitet seit dem Verbot an einer Alternative zum Google PlaySore, der sogenannten App Gallery. Diese bietet zwar aktuell noch lang nicht die App Auswahl wie von den alten Huawei Smartphones gewohnt, doch Huawei arbeitet hier sehr stark daran, schließlich hat sich hier gegenüber etwa vor einem halben Jahr viel getan.  

Leider fehlen im Huawei AppStore immer noch einige der sehr beliebten Apps, die viele Nutzer auf ihrem bisherigen Android Smartphone problemlos installiert hatten. Erfreulich ist jedoch, dass einige Anbieter wie z. B. Facebook und ganz wichtig WhatsApp, einen Link zur App Download direkt auf der eignen Webseite anbieten. Doch um weitestgehend den gewohnten Umfang an Apps wie beim Smartphone zuvor, zu erhalten, kommt man nicht drumherum auf 3. Anbieter Seiten wie  https://www.apkmirror.com/ oder https://apkpure.com/de/ zuzugreifen.

 Dennoch ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass man gelegentlich wieder an den Punkt kommt, wo man eventuell eine App die man gerne haben möchte, aktuell nicht auf das Smartphone geladen bekommt. Dazu zählen z. B. einige unbekannte Spiele, sowie zahlreiche Banking-Apps, und der Smarthome Bereich ist ebenfalls noch etwas schwach ausgebaut. Da zu den Google Dienste auch Google Maps gehört, fehlt dies hier auf dem Smartphone ebenso. Jedoch setzt Huawei hier beispielsweise auf HERE WeGo, was soweit auch sehr gut auf dem Gerät läuft.

Das Android 10 bei dem Huawei die eigene Nutzeroberfläche EMUI 10.1 aufspielt, gefällt mir soweit sehr gut. Hier hat Huawei gegenüber den Vorgängerversionen nochmals deutlich Hand angelegt, um immer mehr unabhängig von den Google-Diensten zu werden. Somit gehöret zu den neuen Apps der eigens entwickelte Videochat-Dienst Namens „MeeTime“ (wird in Kürze via Update nachgereicht) als Google Duo alternative, der Unterhaltungen in max. 1080p ermöglicht und die bereits bekannte Huawei Share-Funktion, mit der man wie bei Apples AirDrop, einen schnellen Datentransfer unter sämtlichen Huawei Geräten ermöglicht.

Neue Gesten welche die Bedienung unter anderem z. B. bei Scrollen im Web erleichtern sollen oder berührungslos einen Screenshot erstellen sollen gibt es zwar seit neusten auch. Jedoch funktioniert dies im Alltag wie bei zahlreichen anderen Smartphone-Anbietern nur bedingt und daher nutze ich diese Gesten eher weniger. Da zu den Google-Diensten auch der Google Assistant gehört, arbeitet Huawei auch hier an einer alternative Namens Celia, diese soll im Laufe des Jahres erscheinen. Den hauseigenen Musikdienst Huawei Music gibt es schon, welcher für Käufer des neue Huawei P40 Pro für die ersten 3 Monate kostenfrei ist. 

Bezüglich Software-Updates und Sicherheitspatches müsst ich euch keine Sorgen machen. Da das System weiterhin auf Android basiert, werden regelmassig Software-Updates von Huawei bereitgestellt und Sicherheitspatches gibt es alle 3 Monate.

(Software: 2,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Huawei P40 Pro verspricht das Unternehmen natürlich wieder einmal ein neues Fotowunder. Dies ist Huawei auch wider sehr gut gelungen, denn der neue sehr große Sensor im Standard-Objektiv überzeugt im Test ebenso, wie die weiteren Kameralinsen. 

Beim Design redet Huawei von einem „neuen Design“, doch wirklich rundum neu ist dies nicht. Auffallend ist natürlich die deutlich größere Kamera-Einheit an der Rückseite, welche wie bei vielen neuen Premium-Smartphones einen großen Teil der Smartphone-Rückseite einnimmt. Beim alltäglichen bedienen macht sich jedoch eine kleine nicht direkt auffallende Änderung bemerkbar, gemeint sind die rundum abgerundeten Displayränder, diese sorgen nämlich bei sämtlichen Wischgesten über das Display, für ein überraschend flüssigeres Gleiten der Finger. 

Die Performance überzeugt trotz „nur“ 8 GB RAM sehr gut und der Speicher von 256 GB sollte jedem problemlos ausreichen. Jedoch gibt es das bereits erwähnte größte Manko, und zwar die fehlenden Google-Apps. Dadurch ist das Smartphone für normale Leute nicht die erste Wahl, Huawei App Gallery wird zwar immer wieder durch neue Apps erweitert, doch bis zum Umfang wie beim Google PlayStore dauert es noch lange. Dennoch tut Huawei viel dafür dieses starke Defizit auszumerzen, denn man merkt selbst, dass die Sanktionen der USA sehr große Auswirkungen auf die Verkaufszahlen der sonst so sehr beliebten Smartphones hat.

Preis/Leistung

Die UVP des Huawei P40 Pro hatte das Unternehmen zum Marktstart mit 999€ festgesetzt. Ein eigentlich sehr guter Preis für ein Flaggschiff-Smartphone, im Vergleich zur Konkurrenz von Samsung, Apple und Co. Jedoch haben hier viele misstrauen aufgrund der bisher gewohnten, aber nun fehlenden Google-Diensten.

Inzwischen ist das Huawei P40 Pro für knapp 720€ erhältlich, was es preislich zwar noch attraktiver macht, doch das misstrauen der fehlenden Google Dienste besteht weiterhin.

Die Hardware ist für diesen Preis sehr gut und mehr als ausreichend. Bezüglich der fehlenden Google-Diensten ist es sehr abhängig, wie sehr ihr auf diese angewiesen seid. Nutzt ihr ein Smartphone nur zum gelegentlichen Surfen, Nachrichten via WhatsApp und Co. verfassen, dann bekommt ihr hier ein klasse Smartphone mit einer der besten Kameras auf dem Markt. Doch gehört ihr zu denen, die viele verschiedene Apps auf dem Smartphone nutzen und viel via SmartHome und Online-Banking macht, dann kann ich das Huawei P40 Pro aktuell leider weniger empfehlen.

Huawei P40 Pro

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Huawei.com/de

FIBARO HomeKit Wall Plug

In diesem testr LITE Testbericht möchte ich euch den kleinen HomeKit-Zwischenstecker von FIBARO vorstellen. Damit kann man unter anderem nicht Smarthome-fähige Geräte einen hauch smarten Schub geben, sodass diese, z. B. bequem am Smartphone ausgeschaltet werden können. Außerdem kann man den sehr kompakten Stecker auch zum Stromverbrauch ermitteln nutzen oder einfach nur als Nachtlicht. Was man darüber betriebt, ist einem somit frei überlassen.

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Gardena smart Sileno City 500

In aller Kürze

Mit dem aktuellen Gardena smart Sileno City 500 hat der Hersteller einen sehr ausgereiften Mähroboter entwickelt. Hier zeigt sich, dass Gardena inzwischen bereits über 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung gesammelt hat. Das Design gefällt mir gut, auch wen dieses für das Mähergebnis eher nebensächlich ist. Da der Roboter relativ kompakt und wendig ist, hat die verwendete Navigation via Zufallsprinzip entscheidende Vorteile, denn somit sind hier keine eindeutigen Fahrbahnen im Rasen erkennbar und er hat keine Probleme mit komplexen Gärten mit schmäleren Durchgängen. Auch Steigerungen bis 35% sind dank dem neusten Firmware-Update kein Problem mehr. In diesem Test habe ich die smarte Variante des Gardena Sileno City 500 näher unter die Lupe genommen. Diesen gibt es jedoch auch etwas günstiger ohne die smarte Funktion.

Gefällt uns

  • gute Verarbeitung (wasserdicht)
  •  schönes Design
  •  Funktionalität
  •  sehr leise
  • einfache Einrichtung via App
  • Navigation
  • Mähergebnis

Gefällt uns weniger

  •  höhere Anschaffungskosten
  •  größere Vorbereitungen (Begrenzungskabel verlegen usw.

Gardena smart Sileno City 500

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Gardena liefert den Gardena Sileno City 500 aufgrund dessen Größe bzw. dem umfangreichen Lieferumfang in einer großen und recht schweren Verpackung (knapp über 10 KG) aus. Da Gardena hier zwei Traglaschen integriert hat, lässt sich die Verpackung mit ihrem stolzen Gewicht dennoch gut tragen. 

Die Verpackung des Gardena Sileno City 500 zieren natürlich zahlreiche Bilder und Informationen zum Produkt. Auf diese möchte ich, bevor wir den Inhalt genauer ansehen, noch etwas genauer eingehen. An den Seitenflächen der Verpackung wird nicht nur ein Bild des Mähroboters zusammen mit dem im Gardena Smartsystem enthaltenen Gateway gezeigt, sondern auch, dass dieser dadurch über eine App-Anbindung verfügt und für kleinere Gärten bis 500 m² geeignet ist. Außerdem erwähnt Gardena hier natürlich den Namen bzw. die Produktbezeichnung, sowie im unteren Bereich einige Merkmale des Roboters. Zu diesen zählt die sehr geringe Lautstärke, dass dieser einen wetterunabhängigen Betrieb ermöglicht und dank einer wasserdichten Bauweise, einfach mit dem Wasserschlauch gereinigt werden kann.

Auf der Oberseite der Verpackung, an der diese geöffnet wird, geht Gardena noch genauer auf die Vorteile des eigenen Mähroboters ein. Neben den bereits an der Seite erwähnten Vorteilen erwähnt Gardena hier auch den verbauten Frostsensor, dass dieser keine Probleme mit Steigungen bis zu 35 % hat, auch für engere Korridore geeignet ist und vieles mehr. Des Weiteren listet Gardena hier ein Teil des Lieferumfangs auf und informiert über das Garden Smartsystem, mit dem man mehrer Geräte aus dem Hause Gardena untereinander verknüpfen und programmieren kann. 

Neben dem Mähroboter Gardena Sileno City, legt Gardena natürlich auch die passende Ladestation inkl. Boden-/Befestigungsplatte bei, zu der natürlich auch das Netzteil mit 10 Meter Kabel und verschiedene Verbindungsstücke gehört. Außerdem liegt im Karton noch ein 150 Meter langes Begrenzungskabel sowie insgesamt 200 Befestigungshaken die zum Befestigen des Kabels dienen. Zu guter liegen im Karton noch mehrer Beschreibungen bei, die allesamt auch deutsch geschrieben sind. Hat man sich für eine der smarten Versionen des Gardens Sileno City entscheiden, liegt im Lieferumfang zudem noch das Gateway (Bridge) und die dafür benötigten Kabel (Stromversorgung und Netzwerkkabel) bei.

Beim Lieferumfang war Gardena keineswegs geizig und liefert somit mehr Kabel, Haken und Kabelverbinder bei, als benötigt werden. Somit ist es im Nachhinein kein Problem, falls mal das Begrenzungskabel reisen sollte oder man im Nachhinein die zu mähende Fläche vergrößern möchte.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Beim Design der Sileno City Serie setzt Gardena auf ein modernes und durchaus schönes Design. Dieser erstrahlt in Kunststoffteilen, die in den typischen Gardena Farbentönen, Türkis, Anthrazit, mit einigen wenigen orangenen Elementen gehalten wurden.

Die Form und das Gehäuse des Gardena Sileno City gefällt mir sehr gut. Hier ganz klar ein Lob an das Design-Team. Schließlich ist dieser deutlich schöner, sowie edler gestaltet und zieht durch sein zeitgemässes Design deutlich mehr Blicke auf sich, als dessen Vorgängermodelle wie z.B der Gardena smart Sileno von 2017. Übrigens das neue Modell fällt nicht nur schmaler als der Vorgänger aus, sondern ist genau 1,2 kg leichter.

Der Aufbau des Mähroboters ist soweit klassisch ausgelegt. Nahe an der Front befindet sich die Vorderachse, bei der es sich zeitgleich um die Antriebsräder handelt. Diese sind entsprechend groß dimensioniert, und mit einem versetzten Stollenprofil versehen, sodass der Roboter genug Antriebskraft bekommt, um auch Steigungen von bis zu 35 % zu erklimmen. An der Hinterachse wiederum kommt mittig ein 360° drehbares kleines Rad zum Einsatz. Diese dient nur dazu, dass der Mähroboter immer waagerecht auf dem Untergrund steht und nicht nach hinten wegkippt. Außerdem wird somit erreicht, dass der Gardena Sileno City deutlich weniger ist als dessen Konkurrenz. 

Der obere Kunststoffteil des Gardena smart Sileno City 500, welchen diesen komplett abdeckt, ist auf drei beweglich gelagerten Punkten befestigt. Dieses Bauteil dient ähnlich wie bei einem Saugroboter als Stoßfänger. Wird dieser Teil, egal von welcher Richtung angefahren bzw. berührt, erkennen die Sensoren, an welchen dieser befestigt ist, in welcher Richtung dies war und der Mäher fährt daran vorbei. Doch weiterhin hat dieser auch noch weitere Sensoren, neben den Regensensor ist auch ein Hebe- und Neigungssensor verbaut. Der Hebesensor sorgt z. B. dafür, dass der Roboter beim Anheben automatisch ausgeht, dies dient nicht nur der Sicherheit vor Gefahren, sondern dient auch als Diebstahlschutz. Wird der Gardena Sileno City z. B. geklaut, geht dieser nicht nur einfach aus, sondern er wird gesperrt, bis man den Code, welchen man beim Einrichten bestimmt hat, wieder am Codefeld eingegeben hat. Der Neigungssensor wiederum dient als Schutz, dass der Roboter nicht Steigungen über 35 % überfährt und die Gefahr besteht, dass dieser umkippt oder ähnliches.

An der Oberseite des Gardena Sileno City befindet sich unter einer Klappe die Bedieneinheit. Hier findet man neben einem kleinen Monochrom-Display mehrere Steuerungstasten, mit welchen man den Roboter programmieren kann. Beim Smartsystem Modell wiederum erfolgt diese Programmierung wiederum deutlich einfacher und in Farbe direkt auf dem Smartphone oder Tablet. Ebenfalls findet man vor der Klappe die große orangene Stopptaste, welche, wie der Name schon sagt, den Mäher sofort stoppt.

Wie bereits im Lieferumfang angedeutet, wird der Gardena Sileno City über die mitgelieferte Docking-/Ladestation aufgeladen und gleichzeitig parkt dieser bis zum nächsten Einsatz darauf. Bei dieser Station handelt es sich um eine Ladesäule, an der welcher der Roboter automatisch andockt und eine große Kunststoffplatte mit welcher diese mit vier speziellen Kunststoffanker am Boden verankert wird. Die Ladestation muss beim Einrichten wiederum mit dem Stromkabel (Niedervolt) für die Stromversorgung und dem Begrenzungskabel verbunden werden. Ob die Stromkabel unterirdisch oder an der Oberfläche verlegt wird, ist einem persönlich selbst überlassen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Was die Verarbeitung angeht, hat Gardena sehr gute Arbeit abgeliefert. Abgerundete Kanten, gleichmäßige Spaltmaße und das zusätzliche Aussparen der Räder, runden das Gesamtpaket ab. Klar verkratz der Kunststoff vor allem dann, wenn dieser mit seiner Stoßdämpferfunktion gegen feste Objekte wie ein Baumstamm fährt, doch dies beeinträchtigt dessen Funktion keineswegs. Sollte einem dies wiederum nach einigen Jahren zu sehr Stören, dann bekommt man das Gehäuse und zahlreiche weitere Ersatzteile direkt über den Ersatzteile-Shop von Gardena.

Hier bietet Gardena direkt zu jedem Produkt bei der Auswahl des Baujahres eine technische Zeichnung und die benötigten Bauteile. Ersatzteile verspricht das Unternehmen bis zu 10 Jahre nach Auslauf des Produktes. Der neue Sileno City ist übrigens wasserdicht, dadurch kann dieser anders als dessen Vorgänger nicht nur bei Regen mähen, sondern zudem ganz einfach mit dem Wasserschlauch und eine Bürste gereinigt werden.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

BetriebsartLi-Ion Akku
Energieverbrauch bei maximaler Flächenleistung (pro Monat)4 kWh
Rasenflächen bis500 m²; weitere Modelle von 250 m² bis 2.000 m²
Akku-Ladezeit60 Minuten
Akku-Laufzeit65 Minuten
Lautstärke58 db
Schneidsystemschnell Rotierende Messerscheibe mit 3 Messern
Schnittbreitebei diesem Modell: 16 cm
Schnitthöhe20 bis 50 cm
SensorenHebesensor; Neigsensor und Frostsensor
Maximale Steigung35%
Produktabmessungen (LxBxH)55,0 x 36,0 x 22,0 cm
Produktgewicht 7.3 kg
LieferumfangMähroboter GARDENA Sileno City
150 Meter Begrenzungskabel.
5 x Anschlussklemmen.
1 x Netzgerät.
Bedienungsanleitung.
4 x Verbinder.
Ladestation.
200 Haken.
Gateway inkl. Netzwerkkabel und Netzteil
Technische Daten des Gardena Sileno City 500 smart

Einrichtung und Inbetriebnahme

Gleich vorneweg gesagt, die Einrichtung bzw. der Aufbau jedes Mähroboters ist relativ aufwendig und daher keine Arbeit, die man in einer Viertelstunde fertig hat. Es läuft hier keineswegs wie bei einem Saugroboter ab, welchen man zusammen mit der Ladestation im Raum platziert und schon kann es losgehen. Schließlich gelten hier die Wände und Möbel automatisch als Begrenzung, was beim Mähroboter nicht wirklich der Fall ist. Schließlich müssen hierbei mehrere Meter an Kabel verlegt und angeschlossen werden, aber alles der Reihe nach.

Zu aller erst sollte man für die Ladestation einen geeigneten Standort finden. Dieser sollte so gewählt werden, dass dieser sich im Umkreis von 10 Meter zu, eine Außensteckdose befindet. Außerdem muss vor der Ladestation ein Platz von mindestens 2 Metern frei sein, sowie rechts und links davon 30 cm. Damit dem Gardena Sileno City zudem das befahren der Ladestation fehlerfrei gelingt, muss der Untergrund eben sein, also nicht buckelig (Konvex). Laut Beschreibung darf diese wiederum 5 cm nach vorne oder hinten abfallen und zur Seite max. 2 cm geneigt sein. Ist der richtige Platz gefunden, wird diese schließlich mit den beiliegenden vier Kunststoffschrauben am Boden befestigt.

Wer möchte, kann nach diesem Schritt direkt den Gardena Sileno City auf die Ladestation stellen bzw. schieben, damit dieser sich, während ihr die weiteren Vorbereitungen trefft, schon mal seinen Akku auflädt. Nun erfolgt das verlegt des Begrenzungskabels. Dieses dient sozusagen als Zaun für den Mähroboter, damit dieser genau weiß, wo die Rasen-Grenzen des eigenen Grundstücks sind, bzw. welche Flächen dieser zum mähen befahren soll. Dieses Kabel erkennt der Gardena Sileno City dadurch, da dieses mit einem Signal durchströmt wird, welches der Mähroboter beim Überfahren erkennt und daraufhin stoppst und in eine andere Richtung weiterfährt. Dazu muss das Kabel jedoch einmal komplett um das komplette Grundstück, welches gemäht werden soll verlegt werden. Hierfür wird eine Kabelspule mit 150 Meter Kabel, sowie insgesamt 200 Haken mitgeliefert.

Beim verlegen des Begrenzungskabels hat man zwei Optionen 1.) man verlegt es oberirdisch, oder 2.), es wird in den Boden eingegraben. Beides hat hierbei natürlich seine Vor- und Nachteile. Beim oberirdischen Verlegen z. B. wird das Begrenzungskabel direkt mit den mitgelieferten Haken auf dem Erdboden befestigt. Dadurch hat man den Vorteil, dass dieses nicht nur schneller verlegt ist, sondern man kann auch im Nachhinein leichter etwas verändern. Nachteil ist hier jedoch, dass man das Kabel einige Wochen lang sieht, bis dieses nach ca. 6 Wochen nur noch an wenigen Stellen sichtbar ist, da es mit den den Rasen wächst. Zudem ist es beim oberirdischen Verlegen nicht mehr möglich, den Rasen zu vertikutieren. Hierbei würde man nämlich das Kabel und die Haken zerstören. Beim Eingraben wiederum ist man logischerweise nicht nur etwas länger beschäftigt, sondern das abändern später wird umständlicher. Unterirdisch wird das Kabel einige Zentimeter (zwischen 5 und 20 cm) unter den Boden eingegraben. Ein Mix von beiden Möglichkeiten ist je nach Garten natürlich auch problemlos möglich. Sofern ihr den Rasen nicht vertikutieren wollt, braucht man sich beim Oberirdischen verlegen des Kabels kaum Sorgen machen, denn lose stelle kann man mit den Haken sicher am Boden fixieren. Sollte es jedoch dennoch passieren, dass z. B. der Mähroboter das Kabel durchtrennt, kann dies mit den mitgelieferten Kabelverbinder schnell und einfach wieder zusammengeflickt werden. Damit an diesem Punkt kein Regenwasser eindringen kann, sind diese natürlich wasserdicht.  

Nun gibt es noch das Leitkabel, auch Suchkabel genannt. Dieses Kabel ist eigentlich dasselbe wie das Begrenzungskabel, wird jedoch von der Ladestation zentral (Mittig) durch den kompletten Arbeitsbereich gelegt und am Ende via Y-Stecker mit dem Begrenzungskabel verbunden. Sollte nun der Akku des Mähroboters fast leer sein, fährt dieser den Arbeitsbereich solange ab, bis der das Leitkabel findet und folgt diesem bis zur Station. Sollte er dieses wiederum nicht finden, folgt er dem Begrenzungskabel. Wichtig ist, dass das Suchkabel einen gewissen Abstand zum Begrenzungskabel vorweist, damit der Mähroboter auch durchkommt. Dabei sollt man auf jeden Fall auf den eingestellten Weg achten, welchen der Roboter das Begrenzungskabel überfahren darf, wird dieser größer gewählt, muss eben auch der Abstand zwischen den beiden Kabel größer sein.

Beim verlegen der Kabel ist natürlich nicht nur wichtig, wie tief ihr dieses verlegt, sondern auch, welchen Abstand man zu Wänden, Blumenbeeten usw. einhalten muss.

Gardena empfiehlt hier folgende Richtwerte:

  • 35 cm an festen Wänden (Hauswand, Zaun usw.)
  • 30 cm an Blumen- Staudenbeeten
  • 10 cm bei befestigten Wegen 

Um diesen Abstand abzumessen, legt Garden ein passendes Lineal bei, welches im Karton eingesetzt ist. Die Abstände sind von Gardena gut festgelegt, jedoch kann man z. B. bei Blumenbeet problemlos auch etwas kleiner gehen. Praktisch ist, dass Gardena neben dem ausführlichen Handbuch mehrer Hilfsvideo zur Installation online bereitstellt. Ein gutes Video ist z. B. folgenden.

Nach dem verlegen aller Kabel usw. muss man den Roboter noch Einschalten und programmieren. Dazu zuerst einmal das aktuelle Datum und die Uhrzeit hinterlegen, sowie den PIN festlegen. Auf den Rest gehe ich später unter Programmierung noch ein.

(Einrichtung & Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Programmierung

Vor dem Kauf des Mähroboters solltet ihr genau wissen, ob ihr diesen smart haben wollt oder nicht. Die Programmierung mit der smarten Version ist dank der App deutlich einfacher und mir persönlich den höheren Preis wert. Sollte man nämlich im Nachhinein die smarte Funktion nachrüsten wollen, geht dies leider nicht, hierfür fehlt dem normalen Sileno City nämlich das wichtige Funkmodul, mit dem dieser mit dem Gateway kommunizieren kann.

Im Lieferumfang des Gardena smart Sileno City 500 ist die Gardena Smarthome Gateway enthalten, welche nicht nur für den Mähroboter, sondern auch für diverse andere Smarthome-fähige Geräte aus dem Hause Gardena kompatible ist.

Dieses Gateway muss via LAN-Kabel (im Lieferumfang dabei) mit eurem Router verbunden werden. Dadurch befindet sich diese Einheit natürlich im Inneren des Hauses, doch die Reichweite des Geräts ist dennoch hoch genug, sodass es bei mir im kompletten Garten zu keinen Problemen der Verbindung kam. Nun braucht man um die smarten Funktionen nutzen zu können natürlich auch die passende App. Diese hört auf den Namen „Gardena smart System“ und ist sowohl für iOS, als auch Android Systeme kostenlos im jeweiligen AppStore verfügbar. Die Einrichtung und Koppeln der Gateway und des Gardena Smart Sileno City ist in der App sehr gut erklärt und geht schnell vonstatten. 

GARDENA smart system
Preis: Kostenlos
GARDENA smart system
Preis: Kostenlos

Die Bedienung über die App gefällt mir persönlich sehr gut, hier hat Gardena eine sehr umfangreiche, aber zugleich Übersichtliche und somit verständliche App programmiert. So kann man über die App z. B. ganz einfach den Mähroboter starten und wieder stoppen und jederzeit dessen aktuellen Akkustand einsehen. Der größte Vorteil der App ist jedoch meiner Meinung nach, das erstellen von Zeitplänen, denn diese lassen sich direkt am Smartphone deutlich angenehmer vom Sonnenstuhl aus bestimmen, wie z. B. beim normalen Modell über das kleine Bedienfeld am Roboter..

Solltet ihr einen komplexeren Garten haben, der z. B. auch ein abgelegenen Mähbereich hat, welcher über einen schmaleren Weg mit dem größeren Arbeitsbereich verbunden ist, kann man dies ebenfalls in der App einstellen bzw. definieren. Darauf gehe ich später im Verlaufe des Tests noch genauer ein.  

Da der Mähroboter eigentlich täglich den Rasen mäht und es somit natürlich immer mal vorkommen kann, dass es an einigen Tagen regnet, ist es wichtig, dass der Gardena smart Sileno City 500 auch bei Regen fahren kann. Dabei muss man sich keine Sorgen machen, dass dieser Schaden nimmt, denn dieser ist komplett Wasser geschützt und kann somit sogar mit dem Gartenschlauch gereinigt werden.

Beim beiden Version des Gardena Sileno City gibt es dasselbe Bedienfeld an der Oberseite. Hierüber können beide Varianten auch ohne App programmiert werden. Dabei kann man entweder einen selbst bestimmten Zeitraum festlegen, an welchem der Roboter fahren soll, oder man gibt die ungefähren Quadratmeter (m²) des eigenen Grundstückes ein und dieser macht euch automatisch einen Programmiervorschlag. 

Legt ihr im Menü, egal ob im Display oder auf dem Smartphone fest, dass diese beispielsweise von 10-14 Uhr Arbeiten soll, läuft der tägliche Ablauf wie folgt ab. Er startet direkt um 10 Uhr mit dem ersten Mähvorgang, da eine volle Aufladung max. 65 Minuten ausreicht, fährt dieser dann direkt anschließend zur Ladestation, auf der er eine Stunde (bis 11 Uhr) den Akku wieder auflädt. Nach dieser Stunde mäht dieser wieder für eine weitere Stunde weiter, sprich bis 12 Uhr. Daraufhin geht es wieder zum Aufladen (13 Uhr) und zum letzten Mähen bis 14 Uhr. Diese drei Durchgänge beim mähen hören sich jetzt für Leute die sich mit dem Thema Mähroboter noch nicht auseinandergesetzt haben nach sehr viel an, doch da er nach dem Zufallsprinzip mäht, ist dies absolut wichtig, dass dieser wirklich den kompletten Rasen mäht und je nach Schwierigkeit des Rasens muss dieser daher eben öfters fahren.

(Programmierung: 4,5 von 5 Punkten)

Navigation & Fahrverhalten

Wie bereits am Anfang des erwähnt, setzten die verschiedenen Hersteller von Mährobotern auf teils unterschiedliche Navigationen. Gardena setzt wie die meisten Unternehmen beim Sileno City 500 auf das Zufallsprinzip bzw. die Zick-Zack Navigation. Dies bedeutet soviel, dass dieser wie gewohnt an der Ladestation startet und von hier aus in eine beliebige Richtung fährt, bis dieser entwerten das Begrenzungskabel erreicht und ein festes Hindernis anfährt. Daraufhin fährt dieser dann in eine beliebige Richtung weiter usw.

Diese Navigation hat natürlich Vor- und Nachteile. Bei Saugrobotern der ersten Generationen, die noch ohne Lasernavigation im Zick-Zack durch das Haus gefahren sind, war diese Navigation total unausgereift. Es dauerte lange und der Saugroboter saugte mehrere Stellen häufiger und andere wiederum gar nicht. Bei einem Mähroboter sieht dies wiederum absolut anders aus.

Laut den Unternehmen, die auf diese Navigation setzten, überfährt der Mähroboter im Mähvorgang jeden Bereich im Garten mindestens einmal. Dadurch, dass dieser nämlich über eine Stunde oder sogar länger den Rasen mäht und je nach Einstellungen sogar mehrmals am Tag, ist dies auch nicht nur in der Theorie so, sondern auch praktisch gegeben. Bei einem offenen, also einem Garten, der weder verwinkelt noch mit vielen Dingen auf dem Rasen bepflanzt ist, gelingt dies logischerweise besser, als bei einem, der viele Bäume und Staudenbeete zwischen dem Rasen vorweist und sogar in mehrer abgelegene Mähbereiche eingeteilt wurde. 

Wer von euch denkt, ein Mähroboter eigene sich doch nur für einen perfekten Garten, der nur aus einer Rasenfläche, ohne verwinkelte und enge Stellen besteht, liegt falsch. Klar zeigt Gardena auf Bildern und Videos immer einen perfekten Garten, der aussieht, wie wenn dieser frisch angelegt wäre, doch dem ist nicht so. Der Gardena Sileno City kommt mit allerlei Geräten problemlos klar, ob perfekt eben, hügelig und mit einigen Löchern. Durch seine groß ausgelegten Antriebsräder und dem hinteren Ausgleichsrad, kommt dieser mit allen Bedienungen zurecht. Die Steigung sollte eben nicht über 35 % liegen, denn dann stoppt dieser aus Sicherheitsgründen und mäht den Bereich darüber nicht. 

Sollte der Gardena smart Sileno City 500 sich doch mal kurz an einem Punkt festfahren, schaffst es dieser, sich dennoch problemlos von alleine zu befreien, und fährt, wenn es vorwärts nicht geht rückwärts weiter. Dies gelingt dem neuen bzw. aktuellen Sileno City deutlich besser als dessen Vorgänger, denn dieser besaß noch zwei nicht frei gelagerte Räder anstelle von einem, sodass der neue Sileno City deutlich wendiger unterwegs ist. Durch diese neue Konstruktion kommt dieser deutlich besser mit schmäleren Wegen zurecht, welche sogar nur 1,20 Meter breit sind. Es kann zwar sein, dass dieser beim ersten Mal hinkommen durch die Zick-Zack Navigation nicht durchkommt, doch da er den Bereich mehrfach per Zufall erreicht, wird er diesen auf jeden Fall früher oder später erreichen.

Nun zurück zum bereits im letzten Punkt angedeuteten befahren eines sogenannten „abgelegenen Mähbereichs“ um diesen zu programmieren und besser zu erreichen, kann man bei einem sehr schmalen Weg den Roboter gezielt in diesen Abschnitt navigieren. Dazu legt man fest, dass dieser nach dem ersten großen Abschnitt dort hinfährt. Dafür muss man jedoch beim verlegen das Leitkabel in diesen Abschnitt verlegen. Nun teilt man in der App oder via Bedienelement dem Mähroboter mit, dass diese einer bestimmten Meterangabe dem Leitkabel folgen soll. Diese muss man dafür natürlich abmessen und in der App eingeben. Bei mehreren Abschnitten kann man dann auch bestimmen, dass der Gardena Sileno bei seiner kompletten Laufzeit zu 70 % den Hauptbereich und 30 % den Nebenbereich mähen soll usw. 

Dank einem vor kurzem veröffentlichten Firmwareupdate liegt die max. Steigung nun nicht wie davor bei 25 %, sondern bei 35 %. Dies ist Gardena nicht durch bauliche Veränderungen des Mähroboters gelungen, sondern mit demselben Modelle, bei dem man lediglich den Neigungssensor auf eine Empfindlichkeit von 35 % erhöht hat. Logischerweise bewältigt der Gardena eine Steigung bei Trockenheit besser, als wenn diese nass oder gar schlammig ist.

(Navigation & Fahrverhalten: 4,5 von 5 Punkten)

Mähergebnis

Kommen wir zu einem wichtigen Aspekt eines Mähroboters dem Mähergebnis. Hier setzt Gardena beim Sileno City 500 auf eine 14 cm große Messerscheibe, auf der drei kleine rasiermesserscharfe Klingen mit einer beidseitigen Schnittfläche von ca. 3 cm angeschraubt sind. Unter der Abdeckung an der Oberseite befindet sich nicht nur das Tasten-Bedienfeld, sondern auch ein Drehrad. Über diese kann man ganz einfach die Schnitthöhe zwischen 2 bis 5 cm einstellen. 

Das Besondere an den Messern ist dessen Schärfe. Diese schneiden durch die entsprechend hohe Drehzahl und den Rasiermesserscharfen anschliff den Rasen wirklich sauber ab. Herkömmliche Rasenmäher mit ihrem großen Messer können da keineswegs mithalten, den diese rupfen den Rasen vielmehr ab, da das Messer niemals so scharf sein kann, wie das kleine Messer des Roboters.

Dies sorgt für einen deutlich besseren und gesünderen Nachwuchs des Rasens. Anders wie es bei einem herkömmlichen Rasenmäher ist, hat der Gardena Smart Sileno wie alle anderen Mähroboter keinen Auffangbehälter, der den Rasen auffängt. Daher fällt der kurz abgeschnittenen Rasen auf den Rasenboden, was als natürlicher und gesunder Dünger dient. Das Ergebnis auf langer Sicht ein gesünderer und vitaler Rasen. Der feine anfallende Rasenschnitt ist nämlich nicht sichtbar und somit muss man keine Angst haben, dass das Schnittgut den gesunden Rasen erstickt und braune Rasenflächen entstehen. 

Der Mähroboter arbeitet sehr geräuscharm – somit steht einem Einsatz an Feiertagen, Wochenenden oder gar zur Mittagszeit nichts entgegen. Der Gardena smart Sileno City 500 würde selbst mit einem höheren Rasen kaum Probleme haben, doch gedacht ist es so, dass dieser jeden Tag den Rasen mäht, um für ein gleichmäßig wachsenden Rasen zu sorgen.

Das tolle an solch einem Mähroboter ist nicht nur, dass dieser den kompletten Rasen völlig automatisch mäht, sodass man sich in dieser Zeit um andere Dinge kümmern kann, sondern auch, dass dabei kein Schnittgut entsorgt werden muss. Jedoch muss man auch hier wie bei einem herkömmlichen Rasenmäher die Bereiche an Hauswänden, Mauern usw. weiterhin händisch nacharbeiten. Der Gardena smart Sileno City 500 schneidet nämlich logischerweise aufgrund dessen, dass sein Messer nicht die komplette Breite des Mähers abdeckt in diesen Bereichen nicht die Kanten. Hier bleiben dieser dann ja nach Verlegungen des Kabels ca. 10-15 cm weit weg, was eben per Hand nachgearbeitet werden muss. Je nach Garten kommt man hier dann nicht wirklich drumherum, dass man mit einem kleinen Rasenkantenschneider diese Bereiche anpasst.

(Mähergebnis: 4,5 von 5 Punkten)

Lautstärke

Der neue Gardena smart Sileno City 500 arbeitet nochmals etwas leiser als das Vorgängermodell. Ehrlich gesagt ist es wirklich erstaunlich leise, denn 58 dB ist im Vergleich zu einem elektronischen Rasenmäher mit 80 dB oder gar einem Benzinmäher von 90 dB mehr als doppelt so leise. Schließlich heißt es bei dB nicht, dass eine doppelt so hoch dB-Lautstärke auch doppelt so laut ist. Es ist nämlich so, dass schon nur 4 dB für eine doppelt so hohe Lautstärke steht. Daher wäre schon ein normaler elektronischer Rasenmäher fast fünffach so laut wie der Gardena Sileno City 500. Während des Mähvorgangs hört man dann, wenn der Gardena Sileno City 500 den Rasen schneidet ein leichtes surren, was an den feinen, aber beweglich gelagerten Messern liegt. Diese sind nämlich nicht fest an den Schneidenteller geschraubt, sondern rotierend gelagert. Sobald sich der Teller, auf dem die Klingen befestigt sind rotiert, wandern die Klingen automatisch durch die Fliehkräfte nach außen.

(Lautstärke 5 von 5 Punkte)

Wartung

Auch wenn ein Mähroboter weitestgehend autark (automatisch und alleine) Arbeitet, benötigt diese ebenfalls eine regelmäßige Durchsicht und Pflege.

Wichtig ist es daher, den Mähroboter regelmäßig zu reinigen. Klar macht es hier keinen Sinn, diesen jeden Abend mit dem Schlauch abzuspritzen, denn dann ist man ja nur mit dem Reinigen beschäftigt. Ich würde eher dazu raten, diesen je nach Wetter max. 2-mal in der Woche zu reinigen. Es geht ja schnell, da man diesen mit dem Schlauch abspritzen kann und dazu mit der Bürste den etwas fest sitzenden Dreck abbürsten kann. Während bzw. nach dieser Reinigung hat man den Gardena Sileno City eigentlich sowieso auf der Unterseite im Blick und dabei empfiehlt es sich direkt regelmäßig die Messer zu überprüfen. Diese gehören nämlich logischerweise zu den Verschleißteilen. Da der Roboter nur mit scharfen Messern arbeiten kann müssen diese gelegentlich ausgetauscht werden. Gardena selbst, rät dazu, diese alle 3-6 Wochen auszutauschen. Jedoch hängt dies eher von eurem Rasen ab und nach meiner Nutzungsdauer von ca. 1 Monat kann ich hier abschätzen, dass man diese ca. alle 2 bis 3 Monaten tauschen sollte. 

Der Austausch der drei kleinen Messer gestaltet sich als absolut einfach und ist in wenigen Minuten gemacht. Diese sind nämlich lediglich mit einer kleinen Schraube mit dem Messerteller verschraubt. Die Preise für die Messer halten sich übrigens auch im Rahmen, den Gardena direkt verlangt für 9 Messer 17,99 € + Versand, doch im Internet bekommt man diese für knapp unter 14€. Alternativ gibt es auch billiger nachgemachte Messer, doch ob man diese kauft, muss jeder selbst wissen. Gardena selbst rät hiervon jedoch natürlich ab.

Ein weiteres Verschleißteil was früher oder später ausgetauscht werden muss, ist der verbaute Akku. Schließlich wird dieser jeden Tag mehrfach geladen, was für einen natürlichen Verschleiß des Akkus sorgt. Gardena spricht hier von einer Lebensdauer von etwa 2-4 Jahren, ehe der Akku spätestens getauscht werden muss. Aufgrund meiner bisher einmonatigen Testzeit kann ich hierzu jedoch keine genauen Angaben machen, doch wie ich es von Smartphones usw. kenne Leben solche Akkus in der Regel zwischen 500-1000 Ladezyklen, bis diese zusammenbrechen und die Kapazität zu schwach wird.

Über die Kosten eines neuen Akkus müsst ihr euch allerdings keine Sorgen machen. Dieser kostet direkt bei Gardena aktuell rund 110€ inkl. Versandkosten. Zudem ist der Einbau schnell erledigt und selbst als Laie machbar, da dies gut in der Bedienungsanleitung beschrieben wird. Hie muss man den Roboter einfach umdrehen, die Schrauben der Batterieabdeckung zwischen Messer und hinterem Rad entfernen, die Verriegelungen des Akkus entfernen und diesen abklemmen. Für den Einbau das Ganze dann wieder in umgekehrter Reihenfolge ausführen. Somit halten sich die Folgekosten des Gardena Sileno City absolut in Grenzen und die regelmäßige Wartung bedarf nicht viel Zeit.

(Wartung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Gardena wirbt den aktuellen Sileno City smart als idealer Mähroboter für bis zu 500 m². Das dieser zuverlässig Tag für Tag mäht und dies bei jedem Wetter und absolut streifenfrei. Zudem verspricht man hier ein leises Gerät, was bei 58 db auch absolut stimmt, schließlich ist er kaum zu hören und kann so auch an Sonn- und Feiertagen arbeiten. Durch die smarte Anbindung kann dieser komfortable am Smartphone oder Tablet programmiert werden, doch auch das normale nicht smarte Modell ist leicht programmiert. Ich persönlich kann diesen Aussagen von Gardena absolut zustimmen, denn diese entsprechen nach meiner eigenen Erfahrung der Wahrheit.

Preis/Leistung

Die UVP des Gardena smart Sileno City 500 m² hat Gardena bei 1099,99 € angesetzt, ohne smarte Anbindung werden 100€ weniger fällig. Braucht man aufgrund eines größeren Grundstücks ein größeres Modell, muss man natürlich zu einer teuereren Version greifen oder bei einem kleinen bis 250 m² zum kleineren. Gardena bietet hier zahlreiche Modelle bis zu 2.000 m² an. 

Dies ist zwar nicht wenig Geld, doch dafür bekommt man einiges an Arbeit abgenommen, denn gerade im Sommer wächst der Rasen bei einer guten Bewässerung schnell und muss so in der Woche sogar 2 bis 3-mal gemäht werden. Diese Zeit kann man durch den Roboter für andere Dinge im Garten oder Haus nutzen und zudem wächst der Rasen aufgrund der Mulch-Funktion besser und gesünder. Die Folgekosten sind zudem gering und egal, ob die Sonne schein oder es regnet, der Rasen wird autoamtlich gemäht.

Gardena smart Sileno City 500

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.gardena.com/de/

Eve Door & Window

In diesem testr LITE Testbericht möchte ich euch den HomeKit-Sensor Eve Door & Window vorstellen. Viele kennen sicherlich folgende Situation. Macht man was routinemäßig, sprich jeden Tag, dann macht man dies völlig automatisch und frag sich manchmal, hab ich vorhin die Türe oder das Garagentor zugemacht? Hier ist Eve Door & Window durchaus ein sinnvoller Helfer, den dieses kleine Gadget zeigt einem direkt in der HomeKit App am iPhone. Doch der kleine Sensor kann noch für viel mehr nützliche Dinge genutzt werden.

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JBL Tune 220TWS

In aller Kürze

Mit den JBL Tune 220TWS präsentiert das bekannte Audio-Unternehmen JBL ein komplett anderes paar True-Wireless In-Ear Kopfhörer, wie man es bisher von dem Unternehmen gewohnt ist. Das Resultat sind leichte Ohrhörer, welche den Apple AirPods vom Grunddesign etwas ähnlich sind und daher den ähnlichen, sehr druckunempfindlichen Tragekomfort bieten. Klanglich schneiden diese zwar nicht mit einer perfekten Klangabstimmung ab, doch für den geforderten Preis erhält man durchaus guter True-Wireless Kopfhörer. Leider muss man hier jedoch auf eine Lautstärkeregelung direkt an den Ohrhörern verzichten, genau so wie auf eine lange Akkulaufzeit, denn bereits nach spätestens 3 Stunden ist leider Schluss.

Gefällt uns

  • sehr leicht
  • angenehmer Tragekomfort
  • gute Sprachwiedergabe

Gefällt uns weniger

  • keine genaue Akkuanzeige
  • sehr geringe Akkulaufzeit (<3h)
  • keine hochwertigen Audio-Codecs

JBL Tune 220TWS

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung sämtlicher True Wireless Ohrhörer bleibt JBL sich selbst absolut treu. Somit werden auch die neuen JBL Tune 220TWS in der üblichen, sehr kompakten, jedoch ausreichend stabilen Verpackung ausgeliefert. Diese wurde natürlich dementsprechend, wie ich es von JBL gewohnt bin, rundum bunt bedruckt bzw. mit verschiedenen Infos über die In-Ear Kopfhörer versehen. 

Die Vorderseite der Verpackung zieren die üblichen Aufdrucke, die JBL bei eigentlich allen Kopfhörer verwendet. Dazu zählen unter anderem der Name des Unternehmens und der des Produktes sowie ein Bild der beiden True Wireless Ohrhörer. Letzteres hat hier wie die beiden seitlichen Verpackungsseiten dieselbe Farbe, wie man die Ohrhörer gewählt hat.

Direkt unterhalb der Modellbezeichnung der Kopfhörer werden die für JBL wichtigsten Merkmale der Kopfhörer erwähnt und wie üblich informiert JBL unten rechts über die Gesamtakkulaufzeit, sowie die reine Laufzeit der Ohrhörer von bis zu 19 h bzw. 3 Stunden mit einer vollen Aufladung.

Die schmale rechte Seite zeigt die beiden Ohrhörer und geht auf die Bedienung ein, bzw. zeigt genau, welche der beiden Tasten, welchen Befehl ausführt. Darunter wird zudem noch erwähnt, dass eine Steuerung mit der eigenen Stimme möglich ist, und der Lieferumfang wird hier in Form von kleinen Skizzen aufgelistet.

Zu guter Letzt konzentriert sich JBL auf der Rückseite wie zahlreiche andere Unternehmen um die wichtigsten Ausstattungsmerkmale. Somit weißt das Unternehmen hier auf den typischen JBL Pure Bass Sound hin, dass die Ohrhörer mit Universal-Ohranpassstücken versehen sind und eine echte Stereotelefonie möglich ist. Als kleine Besonderheit wird hier das Ladecase der Ohrhörer durch ein transparentes Sichtfenster dargestellt und direkt darunter ist eine Ablichtung der Ohrhörer, die im Ladecase eingesetzt sind zu sehen. 

Nach dem Durchtrennen des Klebestreifens an der Unterseite kann man das komplette Innenleben der Verpackung an der Unterseite herausziehen. Dabei kommt ein transparenter Kunststoffeinsatz zum Vorschein, in dem man an der Oberseite direkt das Ladecase, sowie die beiden Ohrhörer herausnehmen kann. Darunter wiederum befindet sich das typische orangefarbene Micro-USB-Ladekabel, sowie die üblichen Beschreibungen in einer kleinen Mappe.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

JBL hat bereits mehrer True Wireless In-Ear Kopfhörer vorgestellt, doch bisher waren es alle knopfförmige Modelle, die direkte bzw. nahezu komplett in der Ohrmuschel und dem Gehörgang eingesetzt wurden. Mit den neuen JBL Tune 220TWS geht JBL zum erstmals einen anderen Weg, denn hierbei handelt es sich um deutlich luftigere Kopfhörer, welche nur zum Teil im Ohrhörer sitzen, der Rest ragt als Art Stäbchen aus dem Ohr heraus. Diese Art der In-Ear Kopfhörer kennt man bestens vom kalifornischen Unternehmen Apple.

Explizit um Sport-In-Ear Kopfhörer handelt es sich bei den JBL Tune 220TWS nicht, den JBL wirbt diese selbst nicht als solches. Doch einen angenehmen und sicheren halt bieten die Ohrhörer überraschenderweise dennoch, dazu aber später mehr. Mit den JBL Tune 220TWS möchte man nun mal ein ideales Konkurrenzprodukt zu den beliebten Apple AirPods im Sortiment haben, doch gelingt JBL dies mit den Tune 220TWS? Dies erfahrt ihr im Laufe des Tests. 

In-Ear Kopfhörer

Bei den JBL Tune 220TWS handelt es sich um die typischen In-Ear Kopfhörern, die sich aus einer Knospe und einem länglichen Stil zusammensetzten. Dabei sitzt die typische „Knospe“ im Ohr und der längliche Stil ragt wie üblich aus dem Ohr heraus. Daher handelt es sich hierbei um die typischen Ohrhörer, die man direkt erkennt und sich nur unter einer Mütze oder langen Haaren verstecken lassen. 

Anders wie man es von den bisherigen Kopfhörern von JBL gewohnt ist, setzt man hier auf eine Universalgröße. Somit sollen die Ohrhörer durch die anatomisch geformte Ohrknospe quasi perfekt in jedem Ohr halten, ohne das man hierfür wie sonst gewohnt erst mal die richtigen Ohranpassstücke herausfinden muss. Hierbei geht das Unternehmen jedoch einen Kompromiss ein, denn ohne die sonst üblich verwendeten Ohranpassstücke aus Silikon usw. kann natürlich die ansonsten bei klassischen In-Ears gegebene Isolationseigenschaft keineswegs erreicht werden.

Das Gehäuse der In-Ears besteht in dieser Preisklasse natürlich aus dem am häufigsten genutzten Material, einem Kunststoff. Die „Knospe“ ähnelt ziemlich den der Apple Airpods, lediglich der Treiberausgang ist bei den JBL Tune 220TWS noch etwas mehr geschwungener ausgelegt. Der Stiel-Teil ist von der Länge absolut gleich zum Apple Pedant, lediglich die Ausführung ist etwas klobiger ausgeführt. Der Kopfhörer setzt sich natürlich nicht aus einem Außenteil zusammen, sondern aus mehrer teils verschiedenfarbigen Teilen. So lockert mein Testmodell in Blau ein silberner Übergang von Knospe zu Stiel auf und auch beim Stiel kommen zwei unterschiedliche türkis/blaue Kunststoffe zum Einsatz. Neben dem blauen (türkisfarbenen) Modell der Tune 220TWS gibt es auch noch ein schlichtes Schwarz und Weiß, sowie ein an Frauen gerichtetes Pink/Rose.

Am rechten Ohrhörer und auch nur an diesem, befindet sich am unteren Ende neben den drei Ladekontakten ein weiteres Loch, in dem sich das Mikrofon für Telefonie und Sprachsteuerung versteckt. Somit ist auch direkt klar, dass falls man z. B. zur Sicherheit beim Radfahren nur einen Ohrhörer nutzen möchte, unbedingt den rechten verwenden muss. Schließlich besitzt nur dieser das verbaute Mikro, und auch nur dieser kann eine direkte Bluetooth-Verbindung zum Smartphone eingehen. Somit dient der rechte Ohrhörer als sogenannter Master und der linke „nur“ als Slave, also dieser empfängt das Signal verzögerungsfrei vom rechten Ohrhörer.  

Ladecase

Das Ladecase besteht wie die In-Ear, aus Kunststoff. Dabei hat JBL dieses wie immer farblich an die gewählte Farbe der True Wireless Ohrhörer angepasst. Somit ist das Case bei meinem Testgerät in einem matten türkisfarbenen Farbton gehalten. Wobei hier auch zwei verschiedenen Farbtöne gewählt wurde (Deckel etwas dunkler als der Rest). Wie für JBL üblich, darf natürlich an der Vorderseite der immer verwendete, leicht in den Kunststoff eingelassene JBL Schriftzug fehlen.  

Das Case ist mit den Maßen: 55 x 50 x 30 mm (L x B x H) durchaus handlich und lässt sich somit gut in der Hosentasche verstauen. An der Unterseite des Ladecase befindet sich direkt zentral ein Micro-USB Anschluss, über den logischerweise das Case mit Strom versorgt wird. Eine Anzeige, die über den Akkustand der Ohrhörer bzw. über den des Ladecase informiert, gibt es an der Außenseite nicht. Diese hat JBL nämlich dieses Mal im Inneren des Case und direkt an den Ohrhörern integriert. So zeigten drei einzelne LEDs zwischen den beiden Ohrhörern den aktuellen Zustand vom Case und die kleinen LED am hintern Lautsprechergitter den, der Ohrhörer.

Ein Magnetverschluss, welcher das Case verschlossen hält, sorgt dafür, dass auch beim sehr starken schütteln über Kopf, nichts herausfällt. Aber auch wenn der Deckel offen ist und man das Case schüttelt, werden beide Ohrhörer dank der magnetischen Sicherung problemlos an ihrer Position gehalten. Apropos offen, das Öffnen des Case wurde sehr gut gelöst, denn dieses lässt sich problemlos mit nur einer Hand öffnen, was mir persönlich sehr gut gefällt. 

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der JBL Tune 220 ist im Allgemeinen solide, jedoch erkennt man wie bereits erwähnt direkt, dass hierbei das Gehäuse aus mehreren einzelnen Kunststoffteilen zusammengefügt wurde. Dies ist bei den Huawei FreeBuds 3 zwar auch der Fall, jedoch keineswegs so direkt zu erkennen. 

Beide Ohrhörer sind außen mit einer kleinen länglichen Taste versehen. Diese bietet haptisch zwar einen guten Druckpunkt, doch auf einer Seite ist bei mir die Taste etwas schwammiger gelagert. Nachteil einer solchen Physischen-Taste gegenüber eine Touch-Bedienung ist jedoch wie üblich, dass man sich die Kopfhörer etwas gegen bzw. in den Gehörgang drückt. Zudem überträgt sich das Klacken der Taste teilweise störend auf den Musik-Genuss.

Das leicht rundlich ausgeführte Kunststoff-Case ist mit einer sogenannten Soft-Touch-Oberfläche versehen, welches wie die Kopfhörer selbst, ebenfalls matt gehalten wurde. Negativ an dieser matten Soft-Touch-Oberfläche ist jedoch, dass diese je nach gewählter Farbe sehr anfällig gegenüber Fingerabdrücke ist. Somit sammelten sich bei mir bereits nach einem Tag sehr viele Abdrücke rund um das Ladecase, welche schnell durch leicht fettige Finger entstehen können.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeBlau, weitere Farben: Schwarz, Weiß und Pink/Rosa
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 3 h
Akku Ladecase: 16 h
Gesamt somit: 19 h
Gewicht 57 g (Ohrhörer und Ladebox)
11 g (beide Ohrhörer)
46 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC. Unterstützte Profile: A2DP 1.3, AVRCP 1.5, HFP 1.6
TreiberDynamische Treiber mit einer Größe von 12,5 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz–20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dB105 dB
Impedanz (Ohm)32 Ohm
LieferumfangJBL TUNE 220TWS Ohrhörer
Micro-USB-Ladekabel
Ladebox
1 x Garantieschein/Warnungshinweise
1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten der JBL Tune 220TWS

Tragekomfort

Dadurch das die JBL Tune 220TWS nicht wie die meisten üblichen In-Ear Kopfhörer klobig ausgelegt sind und somit nicht in den Ohrkanal eingedreht werden müssen, sind diese unheimlich luftig und angenehm vom Tragekomfort. Somit stören die Kopfhörer einem selbst nach längerem Musikhören nicht, was unter anderem auch an deren geringem Gewicht von knapp 5 Gramm pro Ohrhörer liegt.

Überraschenderweise halten die JBL Tune 220 TWS sogar ganz gut in den Ohren, sodass man diese z. B. trotz das JBL diese nicht als Sport-Kopfhörer wirbt, für normale nicht sonderlich hektische Sportarten tragen könnte. 

(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Über die beiden Taste an den beiden Ohrhörern kann man je nachdem, wie oft man die jeweilige Taste drückt, verschiedene Befehle ausführen. Drückt man die kleine längliche Taste am rechten Ohrhörer einmalig, dann wird die Musik direkt gestartet, ein erneutes Betätigen pausiert diese wiederum. Drückt man die Taste bei einem eingehenden Anruf, kann man diesen annehmen und später auch so beenden. Möchte man wiederum auf den im Smartphone integrierten Sprachassistenten zugreifen, dann sollte man dieselbe Taste zweimal hintereinander drücken. Hier stehen einem dann am iPhone, Siri und bei allen Android-Nutzern der Google Assistant oder Bixby (bei Samsung) zur Seite.

Die Taste am linken Ohrhörer wiederum bietet nur eine Funktion, und zwar der Musiktitel Auswahl. Betätigt man den Knopf z. B. einmal, dann überspringt man das gerade abgespielte Lied und gelangt zum nächsten Track. Durch das zweimalige hintereinander Betätigen wiederum, gelangt man zum zuvor wiedergegebenen Musiktitel. 

Somit haben die JBL Tune 220 TWS bei der Bedienung zwei wichtige Nachteile. Zum einen kann man hier nicht direkt über die Ohrhörer die Musiklautstärke erhöhen. Somit muss man hierzu, entweder unnötigerweise das Smartphone zur Hand nahmen, oder dies durch den Sprachassistenten regulieren. Des Weiteren ist es für mich sinnlos hier bei den Tune 220 TWS nur einen, sprich den rechten Ohrhörer zu nutzen. Das Problem hierbei ist nämlich, dass man über den Rechten alleine nicht den Musiktitel überspringen kann. Dies ist für mich persönlich sehr ärgerlich und bei der Bedienung ein großer Minus Punkt.

(Bedienung: 2,5 von 5 Punkten)

Klang

Je Ohrhörer hat JBL bei den Tune 220TWS einen 12,5 mm Treiber verbaut. Diese bieten beim richtigen sitzt im Ohr, einen überraschend druckvollen Bass, der jedoch leider etwas Unpräzise ist. Dies liegt aber zum Großteil an der Art der Ohrhörer, denn aufgrund des luftigeren Sitzes und den fehlende Silikon-Ohranpassstücken, können diese nicht den richtigen kernigen Bass wie besser isolierende Ohrhörer bieten. Somit ist zwar ein energiereicher Bass vorhanden, doch diesem mangelt es meiner Meinung nach zu sehr am Tiefgang. Daher kann ich dem Slogan „Pure Bass“der auf der Vorderseite der Verpackung prangt nicht wirklich zu 100 % zustimmen, denn der Bass ist nicht wirklich kräftig und voluminös, sondern eher etwas unsauber und und im Tiefbassbereich zu mager aufgestellt.

Bei den Mitten, sowie den Höhen bin ich bei den JBL Tune 220TWS ebenfalls etwas enttäuscht. Die Höhen kann man zwar durch den Equalizer, der in den Einstellungen jedes Smartphones zu finden ist etwas verbessern, doch von Werk aus sind die Höhen zwar Präsent vorhanden, jedoch neigen diese bei höheren Pegeln schnell die teilweise nervigen sehr scharfe S-Laute zu erzeugen. Zu den Stärken der JBL Tune 220TWS gehören wiederum der Gesang bzw. die Stimmen, diese werden nämlich eindringlich griffig wiedergegeben. Um das richtige Klangbild der JBL Tune 220TWs zu erhalten, muss man jedoch auf jeden Fall darauf achten, dass diese nicht zu locker im Ohr sitzen und der leicht geschwungenen Treiberausgang leicht in den Gehörgang reicht. Passt dies nämlich nicht, dann beeinflusst das den Klang auch hier ohne Silikonaufsätze sehr.

Die Sprachverständlichkeit der Kopfhörer ist wiederum überraschend gut, was auch an der Stereo-Telefonie liegt. Klar gelingt es dem einzelnen verbauten Mikro weniger gut, die Umgebungsgeräusche an lauteren Umgebungen wie z. B. an der Straße oder in der Stadt zu minimieren, doch an einem stilleren Ort konnte sowohl ich als auch mein Gesprächspartner mich laut genug und deutlich hören. Auf Nachfrage erwähnte mein Testgesprächspartner lediglich, dass meine Stimme ein leichter Hall begleitete, was bei der Verständlichkeit jedoch keine Probleme verursacht.

Was die Latenz angeht, sind die Ohrhörer gut fürs Video und Filme ansehen geeignet. Die Verzögerung zwischen Ton und Bild ist beim Ansehen von YouTube Videos usw. sehr gering, sodass ich hier nur sehr minimale Verzögerungen feststellen konnte.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Für die Energieversorgung der beiden JBL Tune 220TWS, hat JBL in jedem Ohrhörer einen kleinen 22 mAh Lithium-Ionen-Akku verbaut. Dieser Akku ist natürlich nicht besonders groß und somit fällt die Akkulaufzeit mit max. 3 Stunden am Stück eher gering aus. Wer von euch mehr Laufzeit braucht, sollte definitiv zu einem anderen Modell greifen, denn je nach gewählter Lautstärke liegt die Laufzeit sogar eher nur bei knapp über 2 Stunden. Dies ist dann noch sehr wenig, da es hier z. B. beim auf dem Weg ins Sportstudio und den anschließenden Work-outs doch knapp wird.

 Da die Kopfhörer im Case nicht nur aufbewahrt werden könne, sondern automatisch wieder aufgeladen werden, ist es wichtig, diese hier drin zu verstauen. Das Etui bietet eine zusätzliche Laufzeit von bis zu 16 Stunden (ca. 5 einhalb Mal aufladen) für jeden Ohrhörer. Dafür sorgt der 410 mAh große Akku, welcher gut 2 Stunden benötigt, bis dieser wieder voll aufgeladen wurde. Das Aufladen der Akkus in den Ohrhörer wiederum dauerte im Test von komplett leer auf voll knapp eineinhalb Stunden.

Bluetooth & Signalqualität

Im rechten Ohrhörer der JBL Tune 220TWS ist ein zeitgemässer Bluetooth 5.0 Chip verbaut. Dieser sorgt für eine sichere und stabile Verbindung zwischen Ohrhörer und Smartphone. Der linke Ohrhörer wiederum ist auf den recht angewiesen, da dieser nur eine direkte Verbindung mit dem rechten Ohrhörer eingehen kann und nicht direkt mit dem Smartphone. 

Die Einrichtung bzw. das Koppeln der Ohrhörer mit dem Smartphone gestaltet sich wie üblich sehr einfach. Die Ohrhörer versetzen sich nämlich beim Einlegen in das Case und der anschließenden Direkten entnehme, automatisch in den Pairing-Modus. Anschließend können diese wie alle Bluetooth-Geräte direkt über das entsprechende Einstellungsmenü am Smartphone miteinander verbunden werden. Die Übertragungsreichweite des Bluetooth Chip beträgt im Schnitt knapp 9 Meter, was indoor je nach Hausgegebenheiten etwas variieren kann.

Möchte man die beiden Ohrhörer wiederum mit einem weiteren Gerät verbinden wie z. B. dem neuen Smartphone, muss man zuerst die aktive Verbindung zum eventuell bereits verbundenen Gerät trennen. Anschließend die beiden Ohrhörer in das Case einsetzen und dann den rechten wieder herausholen und direkt die Taste am Ohrhörer für 10 Sekunden gedrückt halten. Daraufhin sind die Ohrhörer bereit, sich mit dem neuen Gerät zu verbinden.

(Ausstattung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den neuen JBL Tune 220TWS bringt JBL vom Design für das Unternehmen völlig neue True Wireless Kopfhörer auf den Markt. Diese überzeugen mit ihrem sehr guten, lockeren, aber dennoch sicheren Tragekomfort.  

Jedoch wirbt JBL diese auch mit dem Satz: Der Sound endet nie und JBL pure Bass. Hier bin ich von beiden Aussagen weniger überzeugt. Zum einem endet der Sound nämlich nach spätestens 3 Stunden, denn daraufhin müssen diese wieder für über eine Stunde im Ladecase verstaut werden. Zudem kann JBL das mit dem Bass eigentlich besser. Hier bei den Tune 220TWS ist dieser aufgrund der Bauweise jedoch nicht so gut, wie man es ansonsten vom Unternehmen kennt.

Preis/Leistung

Die UVP des Tune 220TWS hat JBL mit 99,99€ festgesetzt. Online sind diese jedoch aktuell für 79,00€ inkl. Versand erhältlich.  

Der große Pluspunkt welcher für die JBL Tune 220TWS spricht, ist deren angenehm leichtes Gewicht und der lockerere Tragekomfort, welcher somit auch für diejenigen geeignet ist, die empfindlich auf Druck in den Ohren reagieren. Klanglich richten diese sich weniger an Genres wie Hip-Hop und Co., sondern vielmehr an die, die von Stimmen profitieren wie z. B. Hörbücher. Der größte Kritikpunkt für mich ist hierbei jedoch die Akkulaufzeit, denn die Akkulaufzeit von etwas über 2 Stunden ist einfach zu wenig.

JBL Tune 220TWS

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://de.jbl.com

Click & Grow Smart Garden 3

In aller Kürze

Beim Click & Grow Smart Garden 3 handelt es sich um einen sogenannten Indoor-Garten. Mit diesem soll es jedem ganz einfach gelingen, zahlreiche Pflanzen in den eigenen vier Wänden aufzuziehen, da der Smart Garden 3 die Pflanze bzw. die Samen von Beginn an automatisch mit Licht und „halb automatisch“ mit Wasser versorgt.  

Das ganze Konzept funktioniert soweit zwar ganz gut bei Pflanzen wie Basilikum, Schnittlauch usw. Doch leider ist das Produkt nicht wirklich als smart zu bezeichnen, da die App zwar Infos liefert, wann ihr die Pflanze das erste Mal ernten könnt, doch dies beruht hier nur auf geschätzte Wert und wird somit nicht über zusätzliche Sensoren überprüft. Außerdem ist das Ganze mit der Anzucht über die Pflanzenkapseln nicht günstig, denn für ein 3-er Set, verlangt das Unternehmen knapp 10€. 

Gefällt uns

  • Gute Verarbeitung
  • einfache Anzucht
  • gute Ergebnisse
  • schnelles und sicheres Wachstum

Gefällt uns weniger

  • App bitte kaum Mehrwert
  • nicht wirklich smart

Click & Grow Smart Garden 3

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung handelt es sich um eine große ungebleichte Kartonage, welche rundum von einer bedrucken dünnen Umverpackung umhüllt ist. Auf dieser wird vorne groß der Click & Grow Smart Garden 3 abgebildet. Hierbei sieht man auch gut, wie das ganze später bei einem aussehen wird, denn im abgebildeten Smart Garden sind hier bereits drei Basilikum Pflanzen zu sehen. Doch Basilikum ist nicht das Einzige, was man damit anpflanzen kann. Auf der Rückseite wird nämlich an einigen Beispielen gezeigt, was man damit ebenfalls anbauen/anpflanzen kann. Außerdem wird hier als kleines Goodie ein Rezept von einem Basilikum Pesto Beschrieben und auf viele weitere Rezepte auf der Webseite von Click & Grow hingewiesen.

Nachdem man den inneren Karton der Verpackung herausgeholt hat, erkennt man direkt, dass Click & Grow hier viel Wert auf Nachhaltigkeit legt. Schließlich besteht das komplette Verpackungsmaterial usw. nicht aus Kunststoff, sondern aus Kartonage. Im oberen Abschnitt der Verpackung befindet sich ein Kartonage-Einsatz der mit einigen Worten von Mattias Lepp, dem CEO von Click & Grow versehen wurde. In diesem Abschnitt befinden sich die Pflanzenkapseln, bei denen es sich beim Starter-Kit um dreimal Basilikum handelt. 

Unmittelbar darunter befindet sich dann noch das Hauptstück des Click & Grow, nämlich der smart Garden 3. Dessen Kabel verläuft in eine weitere Kartonage, indem dann das Netzteil, zwei Adapter (EU-/ und UK-Stecker), sowie zwei Verlängerungsstangen für die LED-Beleuchtung beiliegen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Click & Grow bietet den Smart Garden 3 aktuell in vier Farben an. Neben einem schlichten weißen Gehäuse gibt es noch Grau, Beige und die limitierte Geburtstagsfarbe zum 10-jährigen Jubiläum in Gold. Der Aufbau des Gerätes ähnelt einem Blumenkasten, welcher insgesamt für drei Pflanzen Aussparungen besitzt und komplett aus einem wertigen Kunststoff besteht. Am Ende des Gerätes sitzt ein LED-Modul, welches auf einem Halter aufgesteckt ist. Dabei handelt es sich um ein Vollspektrumleuchtmittel mit insgesamt 6.000 Kelvin, dieses kann wie bereits erwähnt durch die zwei Verlängerungen höher angesetzt werden, was man je nach Wachstumshöhe der Pflanzen vornehmen muss.

An der Beleuchtungsstrebe geht das Kabel hervor, welches in eine Steckdose eingesteckt werden muss, denn ohne Strom gibt es hier kein Licht, was jedoch für die Indoor-Pflanzen für ein schnelles Wachstum unerlässlich ist. Unter der Beleuchtung befinden sich die drei Anzuchtplätze, welche aus einem Kunststoffbecher mit einem integrierten wasserdurchlässigen Docht und einer transparenten Kuppel bestehen. Diese transparente Abdeckung braucht man natürlich nur in den ersten Tagen, damit der notwendige Treibhauseffekt erreicht wird und die nötige Wärme und Feuchtigkeit erreicht wird, damit die Samen zuverlässig keimen. Zu guter Letzt ist am vordersten Teil noch ein Schwimmer eingesetzt, der einem optisch direkt zeigt, ob im Gefäß noch genug Wasser enthalten ist, oder man dringend Wasser nachfüllen sollte.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung des Smart Garden 3 von Click & Grow, gibt es soweit wenig zu bemängeln. Die vielen verschieden Bauteile bestehen zwar lediglich aus Kunststoff, doch dieser Werkstoff macht hierbei einen wertigen Eindruck.

Klar halten die Teile wie z. B. die Kunststoffbecher nicht ewig, doch Click & Grow bietet daher die verschieden Bauteile für einen akzeptablen Preis im eigenen online Store an. So kann man hier nicht nur den Auslegearm für die LED, sondern auch den Schwimmer, die Kunststoffbecher, wasserdurchlässige Dochte und sogar die transparenten Kabeln nachkaufen.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

max. PflanzenanzahlPlatz für drei Pflanzen gleichzeitig
MaterialKunststoff (ABS)
Kabellänge1900 mm
Wassertankgröße1.2 Liter
Leistungsaufnahme8 Watt
kWh Verbrauch/Monat3.8 kWh
BeleuchtungLED (Vollspektrumleuchtmittel) mit insgesamt 6.000 Kelvin
Gewicht1,2 Kg
FarbenWeißen Gehäuse. Außerdem noch in Grau, Beige und in Gold erhältlich.
Abmessungen (LxTxH)300 mm x 120 mm x 210 bis 470 mm (je nach Anzahl der Verlängerungen)
LieferumfangClick & Grow Smart Garden 3
fest angebrachtes Netzteil mit EU-/ UK-Steckeradapter
zwei Verlängerungsstäbe für Beleuchtung
Schwimmer
3 Anzuchtkapseln mit jeweils einer Abdeckhaube
Bedienungsanleitung usw.
Technische Daten des Click & Grow Smart Garden 3

Einrichtung und Inbetriebnahme

Die Einrichtung bzw. vielmehr die Inbetriebnahme des Click & Grow Smart Garden 3 gestaltet sich als sehr einfach. Eigentlich ist das Ganze soweit absolut selbsterklärend, doch wer hier dennoch Problemen haben sollte, kann jederzeit in der gut verständlichen Bedienungsanleitung nachsehen.

Direkt nach dem Auspacken befestigt man den EU-Adpater am Netzteil und stellt der Smart Garden 3 an die gewünschte Stelle. Bei mir war es auf unserer Kücheninsel, welche auch tagsüber gut beleuchtet wird, jedoch muss man prinzipielle beim aufstellen nicht unbedingt auf eine gute Beleuchtung achten. Anschließend kann man direkt an das auspacken der Pflanzenkapseln gehen. Dazu zieht man die obere Verpackungsfolie ab und kann anschließend die Drei darin liegenden Pflanzenkapsel entnehmen und je eins davon in jeden der Kunststoffbecher platzieren. 

In jedem der Pflanzenkapseln befindet sich nicht nur die notwendige Anzuchterde, bei der es sich um nährstoffreiche Kokosfasererde handelt, sondern zugleich das Saatgut. Das Besondere an den Kapseln ist, dass diese frei von Pestiziden, Fungiziden und Gentechnik sind. Daher handelt es sich hierbei quasi um Bioqualität, was für eine gesünder Ernährung sorgt. 

Nach dem einsetzten der Kapseln, setzt man die Kunststoffbecher wieder in die jeweilige Position ein und setzt zu Beginn für eine erfolgreiche Anzucht die transparenten Hauben drauf. Nun noch den Behälter solange mit Wasser auffüllen, bis der Schimmer bündig mit dem Gehäuse abschließt und schon kann man den Smart Garden 3 in die Steckdose anschließen. Da die Beleuchtung nicht automatisch geregelt wird, sondern vielmehr einem Rhythmus abläuft, ist es sinnvoll, den Smart Garden 3 nicht direkt einzustecken, sondern wie ich es gemacht habe, diesen nach dem Anpflanzen morgens am nächsten Tag um 6 Uhr einzustecken. Dies habe ich z. B. morgens, kurz bevor ich das Haus verlassen habe gemacht. Dadurch passt der Beleuchtungsrythmus, der wie folgt abläuft -> 8 Stunden aus -> 16 Stunden an -> 8 Stunden aus so ab, dass die Pflanzen im Idealfall an einem hellen Ort, nahezu einen realen Beleuchtungszyklus erhalten. Sprich, die Beleuchtung ging bei mir morgens um 6 Uhr an und schaltete pünktliche gegen 22 Uhr das Licht aus. Dies macht das Gerät dann jeden Tag, bis man es wieder aussteckt. 

(Einrichtung und Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Anzucht (Wachstum und Erfolg)

Sobald man den Smart Garden 3 in die Steckdose einsteckt, leuchten die LEDs für 16 Stunden am Stück und gehen dann für 8 Stunden aus. Daher sollte man wie bereits im Punkt davor erwähnt, genau planen, wann man den Garten an den Strom hängt. Morgens um 6 Uhr wäre ideal, da die Beleuchtung dann um 22 Uhr ausgeschaltet wird. Steckt man den Garden wiederum viel später ein, dann würden die Pflanzen zu viel Licht bekommen, was diesen Schaden könnte, da die Pflanzen ausreichend Ruhe (Dunkelheit) benötigen.

Nachdem ich die Pflanzen bzw. Pflanzenkapseln eingesetzt habe, vergingen nur 3 bis 4 Tage, bis ich die ersten Keimlinge bzw. deren zwei Keimblätter gesehen habe. Diese sind wichtig, denn diese versorgen die Keimlinge zu Beginn an mit Nährstoffen, da diese am Anfang noch nicht selbstständig die sogenannte Photosynthese betreiben können. Sobald die Primärblätter (richtigen Blätter der jeweiligen Pflanze) die Arbeit richtig aufgenommen haben, wirft die Pflanze diese Keimblätter in den meisten Fällen automatisch ab.

So viel zur Theorie eines Keimlings, doch wie entwickelten sich die Pflanzen weiter? Nach gut 11 Tagen konnte ich die transparente Haube abnehmen, da alle Samen gekeimt sind und von der Höhe kurz davor waren, gegen die Haube zu drücken. Anschließend waren genug Blätter da, sodass die Pflanze deutlich schneller wuchs, so musste ich bereits nach 15 Tagen die erste Verlängerung der Beleuchtung montieren. Macht man diese nämlich nicht, würden die Pflanzen an die LED stoßen und Schäden nehmen. Bei meinen Basilikumpflanzen war es nach 22 Tagen so weit, dass ich dies ersten Blätter ernten konnte und die Pflanze an dieser Stelle neue Zweigstellen entwickelte. In diesen 22 Tagen musste ich zwischenzeitlich einmal das Wasser nachfüllen, was man übrigens immer überprüfen sollte, denn in der App gibt es keinen Hinweis, wenn das Wasser leer sein sollte. 

Nach gut 30 Tagen war es dann so weit, dass die drei Basilikumpflanzen groß genug waren, sodass ich die zweite Erweiterungsstange montieren musste. Fortan erhöht sich aufgrund der Blattmasse auch der Wasserbedarf, denn mehr Blätter, heißt auch automatisch mehr Wasserbedarf. Somit musste ich den Wasservorrat ab sofort gut dreimal in der Woche wieder nachfüllen. Vergessen sollte man dies auf jeden Fall nicht, denn sonst werden die Blätter vom Basilikum schnell welk und erholen sich bei zu langer Zeit nicht mehr so gut.

(Anzucht (Wachstum und Erfolg: 4 von 5 Punkten)

App

Click & Grow bezeichnet das Produkt als smart Garden. In dieser Bezeichnung steckt zwar das Wort „smart“, was auf eine App-Anbindung hoffen lässt, doch wirklich geben tut es diese nicht. Also eine App gibt es schon, diese ist soweit auch kostenlos sowohl im AppStore bei iOS-Geräten, als auch im Google PlayStore für Android-User verfügbar, doch wirklich sinnvoll bzw. notwendig ist die App mit dem Namen  „Click & Grow“ nicht wirklich.

Schließlich bietet die App keine Hintergrundinformationen zum Status der Pflanzen. Es werden lediglich Informationen auf der Basis des Alters der Pflanzen angeboten. So teilt die App einem mit, wann man die Blätter ernten kann und wie lange es braucht, das Neue austreiben, doch das erkennt man auch ohne die App sehr gut. Über den Wasserstand oder Ähnliches gibt es in der App leider ebenfalls keine Infos, schließlich wurde hierfür keine Sensoren verbaut. Daher muss man sowohl täglich den Wasserstand optisch überprüfen (Schwimmerhöhe beobachten) und den Kontakt zu den LED´s prüfen.

Zudem ist es etwas Schade, dass es die App nur in Englisch gibt und somit trotz einiges an Hinterwissens zu den verschiedenen Pflanzen, nicht für jeden so einfach zu verstehen ist.

(App: 2 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Ein wichtiger Punkt bei einem Gerät, welches länger bzw. unter Umständen sogar permanent mit dem Stromnetz verbunden ist, ist der Stromverbrauch. Beim Click & Grow ist dieser abhängig, wie lange die LEDs Leuchten. Hier hatte ich ja bereits erwähnt, dass diese am Tag 16 Stunden angeschaltet sind. Der Hersteller und mein Messgerät ermittelten einen Stromverbrauch von knapp 8 Watt. Diese muss man wiederum mit den 16 Stunden multiplizieren, was zu einem Ergebnis von 128 Watt am Tag führt. Hat man nun das Gerät das ganze Jahr über im Betrieb, kommt man auf insgesamt 47.000 Watt, was 47 kWh sind. Geht man nun von dem Durchschnittspreis für 1 kWh von 31 Cent aus, kommt man somit auf einen Jahresstrompreis von knapp 15 €. Der Verbrauch sollte jedoch niedriger sein, da ich nicht davon ausgehen, dass jemand das Gerät 356 Tage im Jahr verwendet.

(Stromverbrauch: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Click & Grow verspricht mit dem Smart Garden 3 (damit ist übrigens nicht die Version, sondern der Platzbedarf an Pflanzen gemeint) einen innovativen Indoor-Garten, der sich um sich selbst kümmert und frische, geschmackvolle Kräuter, Obst und Gemüse anbaut. 

Na ja völlig von alleine geht das Ganze dann natürlich nicht, denn man muss während des Wachstums immer die Entfernung zu den LEDs beachten und regelmäßig den Wasserstand prüfen und gegebenenfalls nachfüllen. Smart ist das Gerät dann irgendwie nicht wirklich und günstig auch nicht, denn drei Pflanzen kosten rund 10€. Dafür handelt es sich hier jedoch um gute Bioqualität, welche im Laden oftmals nicht wirklich günstiger zu haben ist. 

Preis/Leistung

Stolze 99 €, soviel kostet der Smart Garden 3 direkt bei Click & Grow. Hier sind im Starter-Paket drei Basilikumpflanzen enthalten, welche einfach anzupflanzen sind und jedem gelingen werden. Online ist das Starter-Kit jedoch bereits für unter 70€ erhältlich und somit bekommt man hier auf Dauer frische und vor allem länger Basilikum, wie die fertigen und billige Pflanzen im Supermarkt. Also für Kräuter wie Schnittlauch, Basilikum, Minze usw. kann ich den Smart Garden 3 sicherlich empfehlen und für dies nutze ich ihn auch. Doch wer z. B. drei grüne Salat Pflanzenkapseln anpflanzt, wird dabei natürlich nicht so viel und schon gar nicht lange ernten können. Hier reicht das Ganze vielleicht für einen kleinen Beilagensalat oder als Zutat auf den Hamburgern, mehr aber nicht. Dennoch muss man hier klar sagen, man erhält einen gesunden und während des Wachstums unbehandelten Salat, was man so im Supermarkt nicht erwarten kann.

Click & Grow Smart Garden 3

Zum Angebot bei

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://eu.clickandgrow.com