In diesem testr LITE Testbericht möchte ich euch den kleinen HomeKit-Zwischenstecker von FIBARO vorstellen. Damit kann man unter anderem nicht Smarthome-fähige Geräte einen hauch smarten Schub geben, sodass diese, z. B. bequem am Smartphone ausgeschaltet werden können. Außerdem kann man den sehr kompakten Stecker auch zum Stromverbrauch ermitteln nutzen oder einfach nur als Nachtlicht. Was man darüber betriebt, ist einem somit frei überlassen.
Mit dem aktuellen Gardena smart Sileno City 500 hat der Hersteller einen sehr ausgereiften Mähroboter entwickelt. Hier zeigt sich, dass Gardena inzwischen bereits über 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung gesammelt hat. Das Design gefällt mir gut, auch wen dieses für das Mähergebnis eher nebensächlich ist. Da der Roboter relativ kompakt und wendig ist, hat die verwendete Navigation via Zufallsprinzip entscheidende Vorteile, denn somit sind hier keine eindeutigen Fahrbahnen im Rasen erkennbar und er hat keine Probleme mit komplexen Gärten mit schmäleren Durchgängen. Auch Steigerungen bis 35% sind dank dem neusten Firmware-Update kein Problem mehr. In diesem Test habe ich die smarte Variante des Gardena Sileno City 500 näher unter die Lupe genommen. Diesen gibt es jedoch auch etwas günstiger ohne die smarte Funktion.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Gardena liefert den Gardena Sileno City 500 aufgrund dessen Größe bzw. dem umfangreichen Lieferumfang in einer großen und recht schweren Verpackung (knapp über 10 KG) aus. Da Gardena hier zwei Traglaschen integriert hat, lässt sich die Verpackung mit ihrem stolzen Gewicht dennoch gut tragen.
Die Verpackung des Gardena Sileno City 500 zieren natürlich zahlreiche Bilder und Informationen zum Produkt. Auf diese möchte ich, bevor wir den Inhalt genauer ansehen, noch etwas genauer eingehen. An den Seitenflächen der Verpackung wird nicht nur ein Bild des Mähroboters zusammen mit dem im Gardena Smartsystem enthaltenen Gateway gezeigt, sondern auch, dass dieser dadurch über eine App-Anbindung verfügt und für kleinere Gärten bis 500 m² geeignet ist. Außerdem erwähnt Gardena hier natürlich den Namen bzw. die Produktbezeichnung, sowie im unteren Bereich einige Merkmale des Roboters. Zu diesen zählt die sehr geringe Lautstärke, dass dieser einen wetterunabhängigen Betrieb ermöglicht und dank einer wasserdichten Bauweise, einfach mit dem Wasserschlauch gereinigt werden kann.
Auf der Oberseite der Verpackung, an der diese geöffnet wird, geht Gardena noch genauer auf die Vorteile des eigenen Mähroboters ein. Neben den bereits an der Seite erwähnten Vorteilen erwähnt Gardena hier auch den verbauten Frostsensor, dass dieser keine Probleme mit Steigungen bis zu 35 % hat, auch für engere Korridore geeignet ist und vieles mehr. Des Weiteren listet Gardena hier ein Teil des Lieferumfangs auf und informiert über das Garden Smartsystem, mit dem man mehrer Geräte aus dem Hause Gardena untereinander verknüpfen und programmieren kann.
Neben dem Mähroboter Gardena Sileno City, legt Gardena natürlich auch die passende Ladestation inkl. Boden-/Befestigungsplatte bei, zu der natürlich auch das Netzteil mit 10 Meter Kabel und verschiedene Verbindungsstücke gehört. Außerdem liegt im Karton noch ein 150 Meter langes Begrenzungskabel sowie insgesamt 200 Befestigungshaken die zum Befestigen des Kabels dienen. Zu guter liegen im Karton noch mehrer Beschreibungen bei, die allesamt auch deutsch geschrieben sind. Hat man sich für eine der smarten Versionen des Gardens Sileno City entscheiden, liegt im Lieferumfang zudem noch das Gateway (Bridge) und die dafür benötigten Kabel (Stromversorgung und Netzwerkkabel) bei.
Beim Lieferumfang war Gardena keineswegs geizig und liefert somit mehr Kabel, Haken und Kabelverbinder bei, als benötigt werden. Somit ist es im Nachhinein kein Problem, falls mal das Begrenzungskabel reisen sollte oder man im Nachhinein die zu mähende Fläche vergrößern möchte.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Beim Design der Sileno City Serie setzt Gardena auf ein modernes und durchaus schönes Design. Dieser erstrahlt in Kunststoffteilen, die in den typischen Gardena Farbentönen, Türkis, Anthrazit, mit einigen wenigen orangenen Elementen gehalten wurden.
Die Form und das Gehäuse des Gardena Sileno City gefällt mir sehr gut. Hier ganz klar ein Lob an das Design-Team. Schließlich ist dieser deutlich schöner, sowie edler gestaltet und zieht durch sein zeitgemässes Design deutlich mehr Blicke auf sich, als dessen Vorgängermodelle wie z.B der Gardena smart Sileno von 2017. Übrigens das neue Modell fällt nicht nur schmaler als der Vorgänger aus, sondern ist genau 1,2 kg leichter.
Der Aufbau des Mähroboters ist soweit klassisch ausgelegt. Nahe an der Front befindet sich die Vorderachse, bei der es sich zeitgleich um die Antriebsräder handelt. Diese sind entsprechend groß dimensioniert, und mit einem versetzten Stollenprofil versehen, sodass der Roboter genug Antriebskraft bekommt, um auch Steigungen von bis zu 35 % zu erklimmen. An der Hinterachse wiederum kommt mittig ein 360° drehbares kleines Rad zum Einsatz. Diese dient nur dazu, dass der Mähroboter immer waagerecht auf dem Untergrund steht und nicht nach hinten wegkippt. Außerdem wird somit erreicht, dass der Gardena Sileno City deutlich weniger ist als dessen Konkurrenz.
Der obere Kunststoffteil des Gardena smart Sileno City 500, welchen diesen komplett abdeckt, ist auf drei beweglich gelagerten Punkten befestigt. Dieses Bauteil dient ähnlich wie bei einem Saugroboter als Stoßfänger. Wird dieser Teil, egal von welcher Richtung angefahren bzw. berührt, erkennen die Sensoren, an welchen dieser befestigt ist, in welcher Richtung dies war und der Mäher fährt daran vorbei. Doch weiterhin hat dieser auch noch weitere Sensoren, neben den Regensensor ist auch ein Hebe- und Neigungssensor verbaut. Der Hebesensor sorgt z. B. dafür, dass der Roboter beim Anheben automatisch ausgeht, dies dient nicht nur der Sicherheit vor Gefahren, sondern dient auch als Diebstahlschutz. Wird der Gardena Sileno City z. B. geklaut, geht dieser nicht nur einfach aus, sondern er wird gesperrt, bis man den Code, welchen man beim Einrichten bestimmt hat, wieder am Codefeld eingegeben hat. Der Neigungssensor wiederum dient als Schutz, dass der Roboter nicht Steigungen über 35 % überfährt und die Gefahr besteht, dass dieser umkippt oder ähnliches.
An der Oberseite des Gardena Sileno City befindet sich unter einer Klappe die Bedieneinheit. Hier findet man neben einem kleinen Monochrom-Display mehrere Steuerungstasten, mit welchen man den Roboter programmieren kann. Beim Smartsystem Modell wiederum erfolgt diese Programmierung wiederum deutlich einfacher und in Farbe direkt auf dem Smartphone oder Tablet. Ebenfalls findet man vor der Klappe die große orangene Stopptaste, welche, wie der Name schon sagt, den Mäher sofort stoppt.
Wie bereits im Lieferumfang angedeutet, wird der Gardena Sileno City über die mitgelieferte Docking-/Ladestation aufgeladen und gleichzeitig parkt dieser bis zum nächsten Einsatz darauf. Bei dieser Station handelt es sich um eine Ladesäule, an der welcher der Roboter automatisch andockt und eine große Kunststoffplatte mit welcher diese mit vier speziellen Kunststoffanker am Boden verankert wird. Die Ladestation muss beim Einrichten wiederum mit dem Stromkabel (Niedervolt) für die Stromversorgung und dem Begrenzungskabel verbunden werden. Ob die Stromkabel unterirdisch oder an der Oberfläche verlegt wird, ist einem persönlich selbst überlassen.
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Was die Verarbeitung angeht, hat Gardena sehr gute Arbeit abgeliefert. Abgerundete Kanten, gleichmäßige Spaltmaße und das zusätzliche Aussparen der Räder, runden das Gesamtpaket ab. Klar verkratz der Kunststoff vor allem dann, wenn dieser mit seiner Stoßdämpferfunktion gegen feste Objekte wie ein Baumstamm fährt, doch dies beeinträchtigt dessen Funktion keineswegs. Sollte einem dies wiederum nach einigen Jahren zu sehr Stören, dann bekommt man das Gehäuse und zahlreiche weitere Ersatzteile direkt über den Ersatzteile-Shop von Gardena.
Hier bietet Gardena direkt zu jedem Produkt bei der Auswahl des Baujahres eine technische Zeichnung und die benötigten Bauteile. Ersatzteile verspricht das Unternehmen bis zu 10 Jahre nach Auslauf des Produktes. Der neue Sileno City ist übrigens wasserdicht, dadurch kann dieser anders als dessen Vorgänger nicht nur bei Regen mähen, sondern zudem ganz einfach mit dem Wasserschlauch und eine Bürste gereinigt werden.
(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Betriebsart
Li-Ion Akku
Energieverbrauch bei maximaler Flächenleistung (pro Monat)
4 kWh
Rasenflächen bis
500 m²; weitere Modelle von 250 m² bis 2.000 m²
Akku-Ladezeit
60 Minuten
Akku-Laufzeit
65 Minuten
Lautstärke
58 db
Schneidsystem
schnell Rotierende Messerscheibe mit 3 Messern
Schnittbreite
bei diesem Modell: 16 cm
Schnitthöhe
20 bis 50 cm
Sensoren
Hebesensor; Neigsensor und Frostsensor
Maximale Steigung
35%
Produktabmessungen (LxBxH)
55,0 x 36,0 x 22,0 cm
Produktgewicht
7.3 kg
Lieferumfang
Mähroboter GARDENA Sileno City 150 Meter Begrenzungskabel. 5 x Anschlussklemmen. 1 x Netzgerät. Bedienungsanleitung. 4 x Verbinder. Ladestation. 200 Haken. Gateway inkl. Netzwerkkabel und Netzteil
Technische Daten des Gardena Sileno City 500 smart
Einrichtung und Inbetriebnahme
Gleich vorneweg gesagt, die Einrichtung bzw. der Aufbau jedes Mähroboters ist relativ aufwendig und daher keine Arbeit, die man in einer Viertelstunde fertig hat. Es läuft hier keineswegs wie bei einem Saugroboter ab, welchen man zusammen mit der Ladestation im Raum platziert und schon kann es losgehen. Schließlich gelten hier die Wände und Möbel automatisch als Begrenzung, was beim Mähroboter nicht wirklich der Fall ist. Schließlich müssen hierbei mehrere Meter an Kabel verlegt und angeschlossen werden, aber alles der Reihe nach.
Zu aller erst sollte man für die Ladestation einen geeigneten Standort finden. Dieser sollte so gewählt werden, dass dieser sich im Umkreis von 10 Meter zu, eine Außensteckdose befindet. Außerdem muss vor der Ladestation ein Platz von mindestens 2 Metern frei sein, sowie rechts und links davon 30 cm. Damit dem Gardena Sileno City zudem das befahren der Ladestation fehlerfrei gelingt, muss der Untergrund eben sein, also nicht buckelig (Konvex). Laut Beschreibung darf diese wiederum 5 cm nach vorne oder hinten abfallen und zur Seite max. 2 cm geneigt sein. Ist der richtige Platz gefunden, wird diese schließlich mit den beiliegenden vier Kunststoffschrauben am Boden befestigt.
Wer möchte, kann nach diesem Schritt direkt den Gardena Sileno City auf die Ladestation stellen bzw. schieben, damit dieser sich, während ihr die weiteren Vorbereitungen trefft, schon mal seinen Akku auflädt. Nun erfolgt das verlegt des Begrenzungskabels. Dieses dient sozusagen als Zaun für den Mähroboter, damit dieser genau weiß, wo die Rasen-Grenzen des eigenen Grundstücks sind, bzw. welche Flächen dieser zum mähen befahren soll. Dieses Kabel erkennt der Gardena Sileno City dadurch, da dieses mit einem Signal durchströmt wird, welches der Mähroboter beim Überfahren erkennt und daraufhin stoppst und in eine andere Richtung weiterfährt. Dazu muss das Kabel jedoch einmal komplett um das komplette Grundstück, welches gemäht werden soll verlegt werden. Hierfür wird eine Kabelspule mit 150 Meter Kabel, sowie insgesamt 200 Haken mitgeliefert.
Beim verlegen des Begrenzungskabels hat man zwei Optionen 1.) man verlegt es oberirdisch, oder 2.), es wird in den Boden eingegraben. Beides hat hierbei natürlich seine Vor- und Nachteile. Beim oberirdischen Verlegen z. B. wird das Begrenzungskabel direkt mit den mitgelieferten Haken auf dem Erdboden befestigt. Dadurch hat man den Vorteil, dass dieses nicht nur schneller verlegt ist, sondern man kann auch im Nachhinein leichter etwas verändern. Nachteil ist hier jedoch, dass man das Kabel einige Wochen lang sieht, bis dieses nach ca. 6 Wochen nur noch an wenigen Stellen sichtbar ist, da es mit den den Rasen wächst. Zudem ist es beim oberirdischen Verlegen nicht mehr möglich, den Rasen zu vertikutieren. Hierbei würde man nämlich das Kabel und die Haken zerstören. Beim Eingraben wiederum ist man logischerweise nicht nur etwas länger beschäftigt, sondern das abändern später wird umständlicher. Unterirdisch wird das Kabel einige Zentimeter (zwischen 5 und 20 cm) unter den Boden eingegraben. Ein Mix von beiden Möglichkeiten ist je nach Garten natürlich auch problemlos möglich. Sofern ihr den Rasen nicht vertikutieren wollt, braucht man sich beim Oberirdischen verlegen des Kabels kaum Sorgen machen, denn lose stelle kann man mit den Haken sicher am Boden fixieren. Sollte es jedoch dennoch passieren, dass z. B. der Mähroboter das Kabel durchtrennt, kann dies mit den mitgelieferten Kabelverbinder schnell und einfach wieder zusammengeflickt werden. Damit an diesem Punkt kein Regenwasser eindringen kann, sind diese natürlich wasserdicht.
Nun gibt es noch das Leitkabel, auch Suchkabel genannt. Dieses Kabel ist eigentlich dasselbe wie das Begrenzungskabel, wird jedoch von der Ladestation zentral (Mittig) durch den kompletten Arbeitsbereich gelegt und am Ende via Y-Stecker mit dem Begrenzungskabel verbunden. Sollte nun der Akku des Mähroboters fast leer sein, fährt dieser den Arbeitsbereich solange ab, bis der das Leitkabel findet und folgt diesem bis zur Station. Sollte er dieses wiederum nicht finden, folgt er dem Begrenzungskabel. Wichtig ist, dass das Suchkabel einen gewissen Abstand zum Begrenzungskabel vorweist, damit der Mähroboter auch durchkommt. Dabei sollt man auf jeden Fall auf den eingestellten Weg achten, welchen der Roboter das Begrenzungskabel überfahren darf, wird dieser größer gewählt, muss eben auch der Abstand zwischen den beiden Kabel größer sein.
Beim verlegen der Kabel ist natürlich nicht nur wichtig, wie tief ihr dieses verlegt, sondern auch, welchen Abstand man zu Wänden, Blumenbeeten usw. einhalten muss.
Gardena empfiehlt hier folgende Richtwerte:
35 cm an festen Wänden (Hauswand, Zaun usw.)
30 cm an Blumen- Staudenbeeten
10 cm bei befestigten Wegen
Um diesen Abstand abzumessen, legt Garden ein passendes Lineal bei, welches im Karton eingesetzt ist. Die Abstände sind von Gardena gut festgelegt, jedoch kann man z. B. bei Blumenbeet problemlos auch etwas kleiner gehen. Praktisch ist, dass Gardena neben dem ausführlichen Handbuch mehrer Hilfsvideo zur Installation online bereitstellt. Ein gutes Video ist z. B. folgenden.
Nach dem verlegen aller Kabel usw. muss man den Roboter noch Einschalten und programmieren. Dazu zuerst einmal das aktuelle Datum und die Uhrzeit hinterlegen, sowie den PIN festlegen. Auf den Rest gehe ich später unter Programmierung noch ein.
(Einrichtung & Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)
Programmierung
Vor dem Kauf des Mähroboters solltet ihr genau wissen, ob ihr diesen smart haben wollt oder nicht. Die Programmierung mit der smarten Version ist dank der App deutlich einfacher und mir persönlich den höheren Preis wert. Sollte man nämlich im Nachhinein die smarte Funktion nachrüsten wollen, geht dies leider nicht, hierfür fehlt dem normalen Sileno City nämlich das wichtige Funkmodul, mit dem dieser mit dem Gateway kommunizieren kann.
Im Lieferumfang des Gardena smart Sileno City 500 ist die Gardena Smarthome Gateway enthalten, welche nicht nur für den Mähroboter, sondern auch für diverse andere Smarthome-fähige Geräte aus dem Hause Gardena kompatible ist.
Dieses Gateway muss via LAN-Kabel (im Lieferumfang dabei) mit eurem Router verbunden werden. Dadurch befindet sich diese Einheit natürlich im Inneren des Hauses, doch die Reichweite des Geräts ist dennoch hoch genug, sodass es bei mir im kompletten Garten zu keinen Problemen der Verbindung kam. Nun braucht man um die smarten Funktionen nutzen zu können natürlich auch die passende App. Diese hört auf den Namen „Gardena smart System“ und ist sowohl für iOS, als auch Android Systeme kostenlos im jeweiligen AppStore verfügbar. Die Einrichtung und Koppeln der Gateway und des Gardena Smart Sileno City ist in der App sehr gut erklärt und geht schnell vonstatten.
Die Bedienung über die App gefällt mir persönlich sehr gut, hier hat Gardena eine sehr umfangreiche, aber zugleich Übersichtliche und somit verständliche App programmiert. So kann man über die App z. B. ganz einfach den Mähroboter starten und wieder stoppen und jederzeit dessen aktuellen Akkustand einsehen. Der größte Vorteil der App ist jedoch meiner Meinung nach, das erstellen von Zeitplänen, denn diese lassen sich direkt am Smartphone deutlich angenehmer vom Sonnenstuhl aus bestimmen, wie z. B. beim normalen Modell über das kleine Bedienfeld am Roboter..
Solltet ihr einen komplexeren Garten haben, der z. B. auch ein abgelegenen Mähbereich hat, welcher über einen schmaleren Weg mit dem größeren Arbeitsbereich verbunden ist, kann man dies ebenfalls in der App einstellen bzw. definieren. Darauf gehe ich später im Verlaufe des Tests noch genauer ein.
Da der Mähroboter eigentlich täglich den Rasen mäht und es somit natürlich immer mal vorkommen kann, dass es an einigen Tagen regnet, ist es wichtig, dass der Gardena smart Sileno City 500 auch bei Regen fahren kann. Dabei muss man sich keine Sorgen machen, dass dieser Schaden nimmt, denn dieser ist komplett Wasser geschützt und kann somit sogar mit dem Gartenschlauch gereinigt werden.
Beim beiden Version des Gardena Sileno City gibt es dasselbe Bedienfeld an der Oberseite. Hierüber können beide Varianten auch ohne App programmiert werden. Dabei kann man entweder einen selbst bestimmten Zeitraum festlegen, an welchem der Roboter fahren soll, oder man gibt die ungefähren Quadratmeter (m²) des eigenen Grundstückes ein und dieser macht euch automatisch einen Programmiervorschlag.
Legt ihr im Menü, egal ob im Display oder auf dem Smartphone fest, dass diese beispielsweise von 10-14 Uhr Arbeiten soll, läuft der tägliche Ablauf wie folgt ab. Er startet direkt um 10 Uhr mit dem ersten Mähvorgang, da eine volle Aufladung max. 65 Minuten ausreicht, fährt dieser dann direkt anschließend zur Ladestation, auf der er eine Stunde (bis 11 Uhr) den Akku wieder auflädt. Nach dieser Stunde mäht dieser wieder für eine weitere Stunde weiter, sprich bis 12 Uhr. Daraufhin geht es wieder zum Aufladen (13 Uhr) und zum letzten Mähen bis 14 Uhr. Diese drei Durchgänge beim mähen hören sich jetzt für Leute die sich mit dem Thema Mähroboter noch nicht auseinandergesetzt haben nach sehr viel an, doch da er nach dem Zufallsprinzip mäht, ist dies absolut wichtig, dass dieser wirklich den kompletten Rasen mäht und je nach Schwierigkeit des Rasens muss dieser daher eben öfters fahren.
(Programmierung: 4,5 von 5 Punkten)
Navigation & Fahrverhalten
Wie bereits am Anfang des erwähnt, setzten die verschiedenen Hersteller von Mährobotern auf teils unterschiedliche Navigationen. Gardena setzt wie die meisten Unternehmen beim Sileno City 500 auf das Zufallsprinzip bzw. die Zick-Zack Navigation. Dies bedeutet soviel, dass dieser wie gewohnt an der Ladestation startet und von hier aus in eine beliebige Richtung fährt, bis dieser entwerten das Begrenzungskabel erreicht und ein festes Hindernis anfährt. Daraufhin fährt dieser dann in eine beliebige Richtung weiter usw.
Diese Navigation hat natürlich Vor- und Nachteile. Bei Saugrobotern der ersten Generationen, die noch ohne Lasernavigation im Zick-Zack durch das Haus gefahren sind, war diese Navigation total unausgereift. Es dauerte lange und der Saugroboter saugte mehrere Stellen häufiger und andere wiederum gar nicht. Bei einem Mähroboter sieht dies wiederum absolut anders aus.
Laut den Unternehmen, die auf diese Navigation setzten, überfährt der Mähroboter im Mähvorgang jeden Bereich im Garten mindestens einmal. Dadurch, dass dieser nämlich über eine Stunde oder sogar länger den Rasen mäht und je nach Einstellungen sogar mehrmals am Tag, ist dies auch nicht nur in der Theorie so, sondern auch praktisch gegeben. Bei einem offenen, also einem Garten, der weder verwinkelt noch mit vielen Dingen auf dem Rasen bepflanzt ist, gelingt dies logischerweise besser, als bei einem, der viele Bäume und Staudenbeete zwischen dem Rasen vorweist und sogar in mehrer abgelegene Mähbereiche eingeteilt wurde.
Wer von euch denkt, ein Mähroboter eigene sich doch nur für einen perfekten Garten, der nur aus einer Rasenfläche, ohne verwinkelte und enge Stellen besteht, liegt falsch. Klar zeigt Gardena auf Bildern und Videos immer einen perfekten Garten, der aussieht, wie wenn dieser frisch angelegt wäre, doch dem ist nicht so. Der Gardena Sileno City kommt mit allerlei Geräten problemlos klar, ob perfekt eben, hügelig und mit einigen Löchern. Durch seine groß ausgelegten Antriebsräder und dem hinteren Ausgleichsrad, kommt dieser mit allen Bedienungen zurecht. Die Steigung sollte eben nicht über 35 % liegen, denn dann stoppt dieser aus Sicherheitsgründen und mäht den Bereich darüber nicht.
Sollte der Gardena smart Sileno City 500 sich doch mal kurz an einem Punkt festfahren, schaffst es dieser, sich dennoch problemlos von alleine zu befreien, und fährt, wenn es vorwärts nicht geht rückwärts weiter. Dies gelingt dem neuen bzw. aktuellen Sileno City deutlich besser als dessen Vorgänger, denn dieser besaß noch zwei nicht frei gelagerte Räder anstelle von einem, sodass der neue Sileno City deutlich wendiger unterwegs ist. Durch diese neue Konstruktion kommt dieser deutlich besser mit schmäleren Wegen zurecht, welche sogar nur 1,20 Meter breit sind. Es kann zwar sein, dass dieser beim ersten Mal hinkommen durch die Zick-Zack Navigation nicht durchkommt, doch da er den Bereich mehrfach per Zufall erreicht, wird er diesen auf jeden Fall früher oder später erreichen.
Nun zurück zum bereits im letzten Punkt angedeuteten befahren eines sogenannten „abgelegenen Mähbereichs“ um diesen zu programmieren und besser zu erreichen, kann man bei einem sehr schmalen Weg den Roboter gezielt in diesen Abschnitt navigieren. Dazu legt man fest, dass dieser nach dem ersten großen Abschnitt dort hinfährt. Dafür muss man jedoch beim verlegen das Leitkabel in diesen Abschnitt verlegen. Nun teilt man in der App oder via Bedienelement dem Mähroboter mit, dass diese einer bestimmten Meterangabe dem Leitkabel folgen soll. Diese muss man dafür natürlich abmessen und in der App eingeben. Bei mehreren Abschnitten kann man dann auch bestimmen, dass der Gardena Sileno bei seiner kompletten Laufzeit zu 70 % den Hauptbereich und 30 % den Nebenbereich mähen soll usw.
Dank einem vor kurzem veröffentlichten Firmwareupdate liegt die max. Steigung nun nicht wie davor bei 25 %, sondern bei 35 %. Dies ist Gardena nicht durch bauliche Veränderungen des Mähroboters gelungen, sondern mit demselben Modelle, bei dem man lediglich den Neigungssensor auf eine Empfindlichkeit von 35 % erhöht hat. Logischerweise bewältigt der Gardena eine Steigung bei Trockenheit besser, als wenn diese nass oder gar schlammig ist.
(Navigation & Fahrverhalten: 4,5 von 5 Punkten)
Mähergebnis
Kommen wir zu einem wichtigen Aspekt eines Mähroboters dem Mähergebnis. Hier setzt Gardena beim Sileno City 500 auf eine 14 cm große Messerscheibe, auf der drei kleine rasiermesserscharfe Klingen mit einer beidseitigen Schnittfläche von ca. 3 cm angeschraubt sind. Unter der Abdeckung an der Oberseite befindet sich nicht nur das Tasten-Bedienfeld, sondern auch ein Drehrad. Über diese kann man ganz einfach die Schnitthöhe zwischen 2 bis 5 cm einstellen.
Das Besondere an den Messern ist dessen Schärfe. Diese schneiden durch die entsprechend hohe Drehzahl und den Rasiermesserscharfen anschliff den Rasen wirklich sauber ab. Herkömmliche Rasenmäher mit ihrem großen Messer können da keineswegs mithalten, den diese rupfen den Rasen vielmehr ab, da das Messer niemals so scharf sein kann, wie das kleine Messer des Roboters.
Dies sorgt für einen deutlich besseren und gesünderen Nachwuchs des Rasens. Anders wie es bei einem herkömmlichen Rasenmäher ist, hat der Gardena Smart Sileno wie alle anderen Mähroboter keinen Auffangbehälter, der den Rasen auffängt. Daher fällt der kurz abgeschnittenen Rasen auf den Rasenboden, was als natürlicher und gesunder Dünger dient. Das Ergebnis auf langer Sicht ein gesünderer und vitaler Rasen. Der feine anfallende Rasenschnitt ist nämlich nicht sichtbar und somit muss man keine Angst haben, dass das Schnittgut den gesunden Rasen erstickt und braune Rasenflächen entstehen.
Der Mähroboter arbeitet sehr geräuscharm – somit steht einem Einsatz an Feiertagen, Wochenenden oder gar zur Mittagszeit nichts entgegen. Der Gardena smart Sileno City 500 würde selbst mit einem höheren Rasen kaum Probleme haben, doch gedacht ist es so, dass dieser jeden Tag den Rasen mäht, um für ein gleichmäßig wachsenden Rasen zu sorgen.
Das tolle an solch einem Mähroboter ist nicht nur, dass dieser den kompletten Rasen völlig automatisch mäht, sodass man sich in dieser Zeit um andere Dinge kümmern kann, sondern auch, dass dabei kein Schnittgut entsorgt werden muss. Jedoch muss man auch hier wie bei einem herkömmlichen Rasenmäher die Bereiche an Hauswänden, Mauern usw. weiterhin händisch nacharbeiten. Der Gardena smart Sileno City 500 schneidet nämlich logischerweise aufgrund dessen, dass sein Messer nicht die komplette Breite des Mähers abdeckt in diesen Bereichen nicht die Kanten. Hier bleiben dieser dann ja nach Verlegungen des Kabels ca. 10-15 cm weit weg, was eben per Hand nachgearbeitet werden muss. Je nach Garten kommt man hier dann nicht wirklich drumherum, dass man mit einem kleinen Rasenkantenschneider diese Bereiche anpasst.
(Mähergebnis: 4,5 von 5 Punkten)
Lautstärke
Der neue Gardena smart Sileno City 500 arbeitet nochmals etwas leiser als das Vorgängermodell. Ehrlich gesagt ist es wirklich erstaunlich leise, denn 58 dB ist im Vergleich zu einem elektronischen Rasenmäher mit 80 dB oder gar einem Benzinmäher von 90 dB mehr als doppelt so leise. Schließlich heißt es bei dB nicht, dass eine doppelt so hoch dB-Lautstärke auch doppelt so laut ist. Es ist nämlich so, dass schon nur 4 dB für eine doppelt so hohe Lautstärke steht. Daher wäre schon ein normaler elektronischer Rasenmäher fast fünffach so laut wie der Gardena Sileno City 500. Während des Mähvorgangs hört man dann, wenn der Gardena Sileno City 500 den Rasen schneidet ein leichtes surren, was an den feinen, aber beweglich gelagerten Messern liegt. Diese sind nämlich nicht fest an den Schneidenteller geschraubt, sondern rotierend gelagert. Sobald sich der Teller, auf dem die Klingen befestigt sind rotiert, wandern die Klingen automatisch durch die Fliehkräfte nach außen.
(Lautstärke 5 von 5 Punkte)
Wartung
Auch wenn ein Mähroboter weitestgehend autark (automatisch und alleine) Arbeitet, benötigt diese ebenfalls eine regelmäßige Durchsicht und Pflege.
Wichtig ist es daher, den Mähroboter regelmäßig zu reinigen. Klar macht es hier keinen Sinn, diesen jeden Abend mit dem Schlauch abzuspritzen, denn dann ist man ja nur mit dem Reinigen beschäftigt. Ich würde eher dazu raten, diesen je nach Wetter max. 2-mal in der Woche zu reinigen. Es geht ja schnell, da man diesen mit dem Schlauch abspritzen kann und dazu mit der Bürste den etwas fest sitzenden Dreck abbürsten kann. Während bzw. nach dieser Reinigung hat man den Gardena Sileno City eigentlich sowieso auf der Unterseite im Blick und dabei empfiehlt es sich direkt regelmäßig die Messer zu überprüfen. Diese gehören nämlich logischerweise zu den Verschleißteilen. Da der Roboter nur mit scharfen Messern arbeiten kann müssen diese gelegentlich ausgetauscht werden. Gardena selbst, rät dazu, diese alle 3-6 Wochen auszutauschen. Jedoch hängt dies eher von eurem Rasen ab und nach meiner Nutzungsdauer von ca. 1 Monat kann ich hier abschätzen, dass man diese ca. alle 2 bis 3 Monaten tauschen sollte.
Der Austausch der drei kleinen Messer gestaltet sich als absolut einfach und ist in wenigen Minuten gemacht. Diese sind nämlich lediglich mit einer kleinen Schraube mit dem Messerteller verschraubt. Die Preise für die Messer halten sich übrigens auch im Rahmen, den Gardena direkt verlangt für 9 Messer 17,99 € + Versand, doch im Internet bekommt man diese für knapp unter 14€. Alternativ gibt es auch billiger nachgemachte Messer, doch ob man diese kauft, muss jeder selbst wissen. Gardena selbst rät hiervon jedoch natürlich ab.
Ein weiteres Verschleißteil was früher oder später ausgetauscht werden muss, ist der verbaute Akku. Schließlich wird dieser jeden Tag mehrfach geladen, was für einen natürlichen Verschleiß des Akkus sorgt. Gardena spricht hier von einer Lebensdauer von etwa 2-4 Jahren, ehe der Akku spätestens getauscht werden muss. Aufgrund meiner bisher einmonatigen Testzeit kann ich hierzu jedoch keine genauen Angaben machen, doch wie ich es von Smartphones usw. kenne Leben solche Akkus in der Regel zwischen 500-1000 Ladezyklen, bis diese zusammenbrechen und die Kapazität zu schwach wird.
Über die Kosten eines neuen Akkus müsst ihr euch allerdings keine Sorgen machen. Dieser kostet direkt bei Gardena aktuell rund 110€ inkl. Versandkosten. Zudem ist der Einbau schnell erledigt und selbst als Laie machbar, da dies gut in der Bedienungsanleitung beschrieben wird. Hie muss man den Roboter einfach umdrehen, die Schrauben der Batterieabdeckung zwischen Messer und hinterem Rad entfernen, die Verriegelungen des Akkus entfernen und diesen abklemmen. Für den Einbau das Ganze dann wieder in umgekehrter Reihenfolge ausführen. Somit halten sich die Folgekosten des Gardena Sileno City absolut in Grenzen und die regelmäßige Wartung bedarf nicht viel Zeit.
(Wartung: 4,5 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Gardena wirbt den aktuellen Sileno City smart als idealer Mähroboter für bis zu 500 m². Das dieser zuverlässig Tag für Tag mäht und dies bei jedem Wetter und absolut streifenfrei. Zudem verspricht man hier ein leises Gerät, was bei 58 db auch absolut stimmt, schließlich ist er kaum zu hören und kann so auch an Sonn- und Feiertagen arbeiten. Durch die smarte Anbindung kann dieser komfortable am Smartphone oder Tablet programmiert werden, doch auch das normale nicht smarte Modell ist leicht programmiert. Ich persönlich kann diesen Aussagen von Gardena absolut zustimmen, denn diese entsprechen nach meiner eigenen Erfahrung der Wahrheit.
Preis/Leistung
Die UVP des Gardena smart Sileno City 500 m² hat Gardena bei 1099,99 € angesetzt, ohne smarte Anbindung werden 100€ weniger fällig. Braucht man aufgrund eines größeren Grundstücks ein größeres Modell, muss man natürlich zu einer teuereren Version greifen oder bei einem kleinen bis 250 m² zum kleineren. Gardena bietet hier zahlreiche Modelle bis zu 2.000 m² an.
Dies ist zwar nicht wenig Geld, doch dafür bekommt man einiges an Arbeit abgenommen, denn gerade im Sommer wächst der Rasen bei einer guten Bewässerung schnell und muss so in der Woche sogar 2 bis 3-mal gemäht werden. Diese Zeit kann man durch den Roboter für andere Dinge im Garten oder Haus nutzen und zudem wächst der Rasen aufgrund der Mulch-Funktion besser und gesünder. Die Folgekosten sind zudem gering und egal, ob die Sonne schein oder es regnet, der Rasen wird autoamtlich gemäht.
In diesem testr LITE Testbericht möchte ich euch den HomeKit-Sensor Eve Door & Window vorstellen. Viele kennen sicherlich folgende Situation. Macht man was routinemäßig, sprich jeden Tag, dann macht man dies völlig automatisch und frag sich manchmal, hab ich vorhin die Türe oder das Garagentor zugemacht? Hier ist Eve Door & Window durchaus ein sinnvoller Helfer, den dieses kleine Gadget zeigt einem direkt in der HomeKit App am iPhone. Doch der kleine Sensor kann noch für viel mehr nützliche Dinge genutzt werden.
Mit den JBL Tune 220TWS präsentiert das bekannte Audio-Unternehmen JBL ein komplett anderes paar True-Wireless In-Ear Kopfhörer, wie man es bisher von dem Unternehmen gewohnt ist. Das Resultat sind leichte Ohrhörer, welche den Apple AirPods vom Grunddesign etwas ähnlich sind und daher den ähnlichen, sehr druckunempfindlichen Tragekomfort bieten. Klanglich schneiden diese zwar nicht mit einer perfekten Klangabstimmung ab, doch für den geforderten Preis erhält man durchaus guter True-Wireless Kopfhörer. Leider muss man hier jedoch auf eine Lautstärkeregelung direkt an den Ohrhörern verzichten, genau so wie auf eine lange Akkulaufzeit, denn bereits nach spätestens 3 Stunden ist leider Schluss.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Bei der Verpackung sämtlicher True Wireless Ohrhörer bleibt JBL sich selbst absolut treu. Somit werden auch die neuen JBL Tune 220TWS in der üblichen, sehr kompakten, jedoch ausreichend stabilen Verpackung ausgeliefert. Diese wurde natürlich dementsprechend, wie ich es von JBL gewohnt bin, rundum bunt bedruckt bzw. mit verschiedenen Infos über die In-Ear Kopfhörer versehen.
Die Vorderseite der Verpackung zieren die üblichen Aufdrucke, die JBL bei eigentlich allen Kopfhörer verwendet. Dazu zählen unter anderem der Name des Unternehmens und der des Produktes sowie ein Bild der beiden True Wireless Ohrhörer. Letzteres hat hier wie die beiden seitlichen Verpackungsseiten dieselbe Farbe, wie man die Ohrhörer gewählt hat.
Direkt unterhalb der Modellbezeichnung der Kopfhörer werden die für JBL wichtigsten Merkmale der Kopfhörer erwähnt und wie üblich informiert JBL unten rechts über die Gesamtakkulaufzeit, sowie die reine Laufzeit der Ohrhörer von bis zu 19 h bzw. 3 Stunden mit einer vollen Aufladung.
Die schmale rechte Seite zeigt die beiden Ohrhörer und geht auf die Bedienung ein, bzw. zeigt genau, welche der beiden Tasten, welchen Befehl ausführt. Darunter wird zudem noch erwähnt, dass eine Steuerung mit der eigenen Stimme möglich ist, und der Lieferumfang wird hier in Form von kleinen Skizzen aufgelistet.
Zu guter Letzt konzentriert sich JBL auf der Rückseite wie zahlreiche andere Unternehmen um die wichtigsten Ausstattungsmerkmale. Somit weißt das Unternehmen hier auf den typischen JBL Pure Bass Sound hin, dass die Ohrhörer mit Universal-Ohranpassstücken versehen sind und eine echte Stereotelefonie möglich ist. Als kleine Besonderheit wird hier das Ladecase der Ohrhörer durch ein transparentes Sichtfenster dargestellt und direkt darunter ist eine Ablichtung der Ohrhörer, die im Ladecase eingesetzt sind zu sehen.
Nach dem Durchtrennen des Klebestreifens an der Unterseite kann man das komplette Innenleben der Verpackung an der Unterseite herausziehen. Dabei kommt ein transparenter Kunststoffeinsatz zum Vorschein, in dem man an der Oberseite direkt das Ladecase, sowie die beiden Ohrhörer herausnehmen kann. Darunter wiederum befindet sich das typische orangefarbene Micro-USB-Ladekabel, sowie die üblichen Beschreibungen in einer kleinen Mappe.
(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)
Design
JBL hat bereits mehrer True Wireless In-Ear Kopfhörer vorgestellt, doch bisher waren es alle knopfförmige Modelle, die direkte bzw. nahezu komplett in der Ohrmuschel und dem Gehörgang eingesetzt wurden. Mit den neuen JBL Tune 220TWS geht JBL zum erstmals einen anderen Weg, denn hierbei handelt es sich um deutlich luftigere Kopfhörer, welche nur zum Teil im Ohrhörer sitzen, der Rest ragt als Art Stäbchen aus dem Ohr heraus. Diese Art der In-Ear Kopfhörer kennt man bestens vom kalifornischen Unternehmen Apple.
Explizit um Sport-In-Ear Kopfhörer handelt es sich bei den JBL Tune 220TWS nicht, den JBL wirbt diese selbst nicht als solches. Doch einen angenehmen und sicheren halt bieten die Ohrhörer überraschenderweise dennoch, dazu aber später mehr. Mit den JBL Tune 220TWS möchte man nun mal ein ideales Konkurrenzprodukt zu den beliebten Apple AirPods im Sortiment haben, doch gelingt JBL dies mit den Tune 220TWS? Dies erfahrt ihr im Laufe des Tests.
In-Ear Kopfhörer
Bei den JBL Tune 220TWS handelt es sich um die typischen In-Ear Kopfhörern, die sich aus einer Knospe und einem länglichen Stil zusammensetzten. Dabei sitzt die typische „Knospe“ im Ohr und der längliche Stil ragt wie üblich aus dem Ohr heraus. Daher handelt es sich hierbei um die typischen Ohrhörer, die man direkt erkennt und sich nur unter einer Mütze oder langen Haaren verstecken lassen.
Anders wie man es von den bisherigen Kopfhörern von JBL gewohnt ist, setzt man hier auf eine Universalgröße. Somit sollen die Ohrhörer durch die anatomisch geformte Ohrknospe quasi perfekt in jedem Ohr halten, ohne das man hierfür wie sonst gewohnt erst mal die richtigen Ohranpassstücke herausfinden muss. Hierbei geht das Unternehmen jedoch einen Kompromiss ein, denn ohne die sonst üblich verwendeten Ohranpassstücke aus Silikon usw. kann natürlich die ansonsten bei klassischen In-Ears gegebene Isolationseigenschaft keineswegs erreicht werden.
Das Gehäuse der In-Ears besteht in dieser Preisklasse natürlich aus dem am häufigsten genutzten Material, einem Kunststoff. Die „Knospe“ ähnelt ziemlich den der Apple Airpods, lediglich der Treiberausgang ist bei den JBL Tune 220TWS noch etwas mehr geschwungener ausgelegt. Der Stiel-Teil ist von der Länge absolut gleich zum Apple Pedant, lediglich die Ausführung ist etwas klobiger ausgeführt. Der Kopfhörer setzt sich natürlich nicht aus einem Außenteil zusammen, sondern aus mehrer teils verschiedenfarbigen Teilen. So lockert mein Testmodell in Blau ein silberner Übergang von Knospe zu Stiel auf und auch beim Stiel kommen zwei unterschiedliche türkis/blaue Kunststoffe zum Einsatz. Neben dem blauen (türkisfarbenen) Modell der Tune 220TWS gibt es auch noch ein schlichtes Schwarz und Weiß, sowie ein an Frauen gerichtetes Pink/Rose.
Am rechten Ohrhörer und auch nur an diesem, befindet sich am unteren Ende neben den drei Ladekontakten ein weiteres Loch, in dem sich das Mikrofon für Telefonie und Sprachsteuerung versteckt. Somit ist auch direkt klar, dass falls man z. B. zur Sicherheit beim Radfahren nur einen Ohrhörer nutzen möchte, unbedingt den rechten verwenden muss. Schließlich besitzt nur dieser das verbaute Mikro, und auch nur dieser kann eine direkte Bluetooth-Verbindung zum Smartphone eingehen. Somit dient der rechte Ohrhörer als sogenannter Master und der linke „nur“ als Slave, also dieser empfängt das Signal verzögerungsfrei vom rechten Ohrhörer.
Ladecase
Das Ladecase besteht wie die In-Ear, aus Kunststoff. Dabei hat JBL dieses wie immer farblich an die gewählte Farbe der True Wireless Ohrhörer angepasst. Somit ist das Case bei meinem Testgerät in einem matten türkisfarbenen Farbton gehalten. Wobei hier auch zwei verschiedenen Farbtöne gewählt wurde (Deckel etwas dunkler als der Rest). Wie für JBL üblich, darf natürlich an der Vorderseite der immer verwendete, leicht in den Kunststoff eingelassene JBL Schriftzug fehlen.
Das Case ist mit den Maßen: 55 x 50 x 30 mm (L x B x H) durchaus handlich und lässt sich somit gut in der Hosentasche verstauen. An der Unterseite des Ladecase befindet sich direkt zentral ein Micro-USB Anschluss, über den logischerweise das Case mit Strom versorgt wird. Eine Anzeige, die über den Akkustand der Ohrhörer bzw. über den des Ladecase informiert, gibt es an der Außenseite nicht. Diese hat JBL nämlich dieses Mal im Inneren des Case und direkt an den Ohrhörern integriert. So zeigten drei einzelne LEDs zwischen den beiden Ohrhörern den aktuellen Zustand vom Case und die kleinen LED am hintern Lautsprechergitter den, der Ohrhörer.
Ein Magnetverschluss, welcher das Case verschlossen hält, sorgt dafür, dass auch beim sehr starken schütteln über Kopf, nichts herausfällt. Aber auch wenn der Deckel offen ist und man das Case schüttelt, werden beide Ohrhörer dank der magnetischen Sicherung problemlos an ihrer Position gehalten. Apropos offen, das Öffnen des Case wurde sehr gut gelöst, denn dieses lässt sich problemlos mit nur einer Hand öffnen, was mir persönlich sehr gut gefällt.
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Die Verarbeitung der JBL Tune 220 ist im Allgemeinen solide, jedoch erkennt man wie bereits erwähnt direkt, dass hierbei das Gehäuse aus mehreren einzelnen Kunststoffteilen zusammengefügt wurde. Dies ist bei den Huawei FreeBuds 3 zwar auch der Fall, jedoch keineswegs so direkt zu erkennen.
Beide Ohrhörer sind außen mit einer kleinen länglichen Taste versehen. Diese bietet haptisch zwar einen guten Druckpunkt, doch auf einer Seite ist bei mir die Taste etwas schwammiger gelagert. Nachteil einer solchen Physischen-Taste gegenüber eine Touch-Bedienung ist jedoch wie üblich, dass man sich die Kopfhörer etwas gegen bzw. in den Gehörgang drückt. Zudem überträgt sich das Klacken der Taste teilweise störend auf den Musik-Genuss.
Das leicht rundlich ausgeführte Kunststoff-Case ist mit einer sogenannten Soft-Touch-Oberfläche versehen, welches wie die Kopfhörer selbst, ebenfalls matt gehalten wurde. Negativ an dieser matten Soft-Touch-Oberfläche ist jedoch, dass diese je nach gewählter Farbe sehr anfällig gegenüber Fingerabdrücke ist. Somit sammelten sich bei mir bereits nach einem Tag sehr viele Abdrücke rund um das Ladecase, welche schnell durch leicht fettige Finger entstehen können.
(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Kopfhörer-Art
True-Wireless In-Ear Kopfhörer
Kategorie
Bluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
Farbe
Blau, weitere Farben: Schwarz, Weiß und Pink/Rosa
Akku
integriert, Lithium-Polymer-Akku Akku Ohrhörer: 3 h Akku Ladecase: 16 h Gesamt somit: 19 h
Gewicht
57 g (Ohrhörer und Ladebox) 11 g (beide Ohrhörer) 46 g (Ladebox)
Dynamische Treiber mit einer Größe von 12,5 mm (links und rechts)
Frequenzbereich
20 Hz–20 kHz
Treiberempfindlichkeit bei 1 kHz/ 1 mW (dB
105 dB
Impedanz (Ohm)
32 Ohm
Lieferumfang
JBL TUNE 220TWS Ohrhörer Micro-USB-Ladekabel Ladebox 1 x Garantieschein/Warnungshinweise 1 x Kurzanleitung/Sicherheitsdatenblatt
Technische Daten der JBL Tune 220TWS
Tragekomfort
Dadurch das die JBL Tune 220TWS nicht wie die meisten üblichen In-Ear Kopfhörer klobig ausgelegt sind und somit nicht in den Ohrkanal eingedreht werden müssen, sind diese unheimlich luftig und angenehm vom Tragekomfort. Somit stören die Kopfhörer einem selbst nach längerem Musikhören nicht, was unter anderem auch an deren geringem Gewicht von knapp 5 Gramm pro Ohrhörer liegt.
Überraschenderweise halten die JBL Tune 220 TWS sogar ganz gut in den Ohren, sodass man diese z. B. trotz das JBL diese nicht als Sport-Kopfhörer wirbt, für normale nicht sonderlich hektische Sportarten tragen könnte.
(Tragekomfort: 4,5 von 5 Punkten)
Bedienung
Über die beiden Taste an den beiden Ohrhörern kann man je nachdem, wie oft man die jeweilige Taste drückt, verschiedene Befehle ausführen. Drückt man die kleine längliche Taste am rechten Ohrhörer einmalig, dann wird die Musik direkt gestartet, ein erneutes Betätigen pausiert diese wiederum. Drückt man die Taste bei einem eingehenden Anruf, kann man diesen annehmen und später auch so beenden. Möchte man wiederum auf den im Smartphone integrierten Sprachassistenten zugreifen, dann sollte man dieselbe Taste zweimal hintereinander drücken. Hier stehen einem dann am iPhone, Siri und bei allen Android-Nutzern der Google Assistant oder Bixby (bei Samsung) zur Seite.
Die Taste am linken Ohrhörer wiederum bietet nur eine Funktion, und zwar der Musiktitel Auswahl. Betätigt man den Knopf z. B. einmal, dann überspringt man das gerade abgespielte Lied und gelangt zum nächsten Track. Durch das zweimalige hintereinander Betätigen wiederum, gelangt man zum zuvor wiedergegebenen Musiktitel.
Somit haben die JBL Tune 220 TWS bei der Bedienung zwei wichtige Nachteile. Zum einen kann man hier nicht direkt über die Ohrhörer die Musiklautstärke erhöhen. Somit muss man hierzu, entweder unnötigerweise das Smartphone zur Hand nahmen, oder dies durch den Sprachassistenten regulieren. Des Weiteren ist es für mich sinnlos hier bei den Tune 220 TWS nur einen, sprich den rechten Ohrhörer zu nutzen. Das Problem hierbei ist nämlich, dass man über den Rechten alleine nicht den Musiktitel überspringen kann. Dies ist für mich persönlich sehr ärgerlich und bei der Bedienung ein großer Minus Punkt.
(Bedienung: 2,5 von 5 Punkten)
Klang
Je Ohrhörer hat JBL bei den Tune 220TWS einen 12,5 mm Treiber verbaut. Diese bieten beim richtigen sitzt im Ohr, einen überraschend druckvollen Bass, der jedoch leider etwas Unpräzise ist. Dies liegt aber zum Großteil an der Art der Ohrhörer, denn aufgrund des luftigeren Sitzes und den fehlende Silikon-Ohranpassstücken, können diese nicht den richtigen kernigen Bass wie besser isolierende Ohrhörer bieten. Somit ist zwar ein energiereicher Bass vorhanden, doch diesem mangelt es meiner Meinung nach zu sehr am Tiefgang. Daher kann ich dem Slogan „Pure Bass“der auf der Vorderseite der Verpackung prangt nicht wirklich zu 100 % zustimmen, denn der Bass ist nicht wirklich kräftig und voluminös, sondern eher etwas unsauber und und im Tiefbassbereich zu mager aufgestellt.
Bei den Mitten, sowie den Höhen bin ich bei den JBL Tune 220TWS ebenfalls etwas enttäuscht. Die Höhen kann man zwar durch den Equalizer, der in den Einstellungen jedes Smartphones zu finden ist etwas verbessern, doch von Werk aus sind die Höhen zwar Präsent vorhanden, jedoch neigen diese bei höheren Pegeln schnell die teilweise nervigen sehr scharfe S-Laute zu erzeugen. Zu den Stärken der JBL Tune 220TWS gehören wiederum der Gesang bzw. die Stimmen, diese werden nämlich eindringlich griffig wiedergegeben. Um das richtige Klangbild der JBL Tune 220TWs zu erhalten, muss man jedoch auf jeden Fall darauf achten, dass diese nicht zu locker im Ohr sitzen und der leicht geschwungenen Treiberausgang leicht in den Gehörgang reicht. Passt dies nämlich nicht, dann beeinflusst das den Klang auch hier ohne Silikonaufsätze sehr.
Die Sprachverständlichkeit der Kopfhörer ist wiederum überraschend gut, was auch an der Stereo-Telefonie liegt. Klar gelingt es dem einzelnen verbauten Mikro weniger gut, die Umgebungsgeräusche an lauteren Umgebungen wie z. B. an der Straße oder in der Stadt zu minimieren, doch an einem stilleren Ort konnte sowohl ich als auch mein Gesprächspartner mich laut genug und deutlich hören. Auf Nachfrage erwähnte mein Testgesprächspartner lediglich, dass meine Stimme ein leichter Hall begleitete, was bei der Verständlichkeit jedoch keine Probleme verursacht.
Was die Latenz angeht, sind die Ohrhörer gut fürs Video und Filme ansehen geeignet. Die Verzögerung zwischen Ton und Bild ist beim Ansehen von YouTube Videos usw. sehr gering, sodass ich hier nur sehr minimale Verzögerungen feststellen konnte.
(Klang: 3,5 von 5 Punkten)
Ausstattung
Akku & Ladecase
Für die Energieversorgung der beiden JBL Tune 220TWS, hat JBL in jedem Ohrhörer einen kleinen 22 mAh Lithium-Ionen-Akku verbaut. Dieser Akku ist natürlich nicht besonders groß und somit fällt die Akkulaufzeit mit max. 3 Stunden am Stück eher gering aus. Wer von euch mehr Laufzeit braucht, sollte definitiv zu einem anderen Modell greifen, denn je nach gewählter Lautstärke liegt die Laufzeit sogar eher nur bei knapp über 2 Stunden. Dies ist dann noch sehr wenig, da es hier z. B. beim auf dem Weg ins Sportstudio und den anschließenden Work-outs doch knapp wird.
Da die Kopfhörer im Case nicht nur aufbewahrt werden könne, sondern automatisch wieder aufgeladen werden, ist es wichtig, diese hier drin zu verstauen. Das Etui bietet eine zusätzliche Laufzeit von bis zu 16 Stunden (ca. 5 einhalb Mal aufladen) für jeden Ohrhörer. Dafür sorgt der 410 mAh große Akku, welcher gut 2 Stunden benötigt, bis dieser wieder voll aufgeladen wurde. Das Aufladen der Akkus in den Ohrhörer wiederum dauerte im Test von komplett leer auf voll knapp eineinhalb Stunden.
Bluetooth & Signalqualität
Im rechten Ohrhörer der JBL Tune 220TWS ist ein zeitgemässer Bluetooth 5.0 Chip verbaut. Dieser sorgt für eine sichere und stabile Verbindung zwischen Ohrhörer und Smartphone. Der linke Ohrhörer wiederum ist auf den recht angewiesen, da dieser nur eine direkte Verbindung mit dem rechten Ohrhörer eingehen kann und nicht direkt mit dem Smartphone.
Die Einrichtung bzw. das Koppeln der Ohrhörer mit dem Smartphone gestaltet sich wie üblich sehr einfach. Die Ohrhörer versetzen sich nämlich beim Einlegen in das Case und der anschließenden Direkten entnehme, automatisch in den Pairing-Modus. Anschließend können diese wie alle Bluetooth-Geräte direkt über das entsprechende Einstellungsmenü am Smartphone miteinander verbunden werden. Die Übertragungsreichweite des Bluetooth Chip beträgt im Schnitt knapp 9 Meter, was indoor je nach Hausgegebenheiten etwas variieren kann.
Möchte man die beiden Ohrhörer wiederum mit einem weiteren Gerät verbinden wie z. B. dem neuen Smartphone, muss man zuerst die aktive Verbindung zum eventuell bereits verbundenen Gerät trennen. Anschließend die beiden Ohrhörer in das Case einsetzen und dann den rechten wieder herausholen und direkt die Taste am Ohrhörer für 10 Sekunden gedrückt halten. Daraufhin sind die Ohrhörer bereit, sich mit dem neuen Gerät zu verbinden.
(Ausstattung: 3,5 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Mit den neuen JBL Tune 220TWS bringt JBL vom Design für das Unternehmen völlig neue True Wireless Kopfhörer auf den Markt. Diese überzeugen mit ihrem sehr guten, lockeren, aber dennoch sicheren Tragekomfort.
Jedoch wirbt JBL diese auch mit dem Satz: Der Sound endet nie und JBL pure Bass. Hier bin ich von beiden Aussagen weniger überzeugt. Zum einem endet der Sound nämlich nach spätestens 3 Stunden, denn daraufhin müssen diese wieder für über eine Stunde im Ladecase verstaut werden. Zudem kann JBL das mit dem Bass eigentlich besser. Hier bei den Tune 220TWS ist dieser aufgrund der Bauweise jedoch nicht so gut, wie man es ansonsten vom Unternehmen kennt.
Preis/Leistung
Die UVP des Tune 220TWS hat JBL mit 99,99€ festgesetzt. Online sind diese jedoch aktuell für 79,00€ inkl. Versand erhältlich.
Der große Pluspunkt welcher für die JBL Tune 220TWS spricht, ist deren angenehm leichtes Gewicht und der lockerere Tragekomfort, welcher somit auch für diejenigen geeignet ist, die empfindlich auf Druck in den Ohren reagieren. Klanglich richten diese sich weniger an Genres wie Hip-Hop und Co., sondern vielmehr an die, die von Stimmen profitieren wie z. B. Hörbücher. Der größte Kritikpunkt für mich ist hierbei jedoch die Akkulaufzeit, denn die Akkulaufzeit von etwas über 2 Stunden ist einfach zu wenig.
Beim Click & Grow Smart Garden 3 handelt es sich um einen sogenannten Indoor-Garten. Mit diesem soll es jedem ganz einfach gelingen, zahlreiche Pflanzen in den eigenen vier Wänden aufzuziehen, da der Smart Garden 3 die Pflanze bzw. die Samen von Beginn an automatisch mit Licht und „halb automatisch“ mit Wasser versorgt.
Das ganze Konzept funktioniert soweit zwar ganz gut bei Pflanzen wie Basilikum, Schnittlauch usw. Doch leider ist das Produkt nicht wirklich als smart zu bezeichnen, da die App zwar Infos liefert, wann ihr die Pflanze das erste Mal ernten könnt, doch dies beruht hier nur auf geschätzte Wert und wird somit nicht über zusätzliche Sensoren überprüft. Außerdem ist das Ganze mit der Anzucht über die Pflanzenkapseln nicht günstig, denn für ein 3-er Set, verlangt das Unternehmen knapp 10€.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Bei der Verpackung handelt es sich um eine große ungebleichte Kartonage, welche rundum von einer bedrucken dünnen Umverpackung umhüllt ist. Auf dieser wird vorne groß der Click & Grow Smart Garden 3 abgebildet. Hierbei sieht man auch gut, wie das ganze später bei einem aussehen wird, denn im abgebildeten Smart Garden sind hier bereits drei Basilikum Pflanzen zu sehen. Doch Basilikum ist nicht das Einzige, was man damit anpflanzen kann. Auf der Rückseite wird nämlich an einigen Beispielen gezeigt, was man damit ebenfalls anbauen/anpflanzen kann. Außerdem wird hier als kleines Goodie ein Rezept von einem Basilikum Pesto Beschrieben und auf viele weitere Rezepte auf der Webseite von Click & Grow hingewiesen.
Nachdem man den inneren Karton der Verpackung herausgeholt hat, erkennt man direkt, dass Click & Grow hier viel Wert auf Nachhaltigkeit legt. Schließlich besteht das komplette Verpackungsmaterial usw. nicht aus Kunststoff, sondern aus Kartonage. Im oberen Abschnitt der Verpackung befindet sich ein Kartonage-Einsatz der mit einigen Worten von Mattias Lepp, dem CEO von Click & Grow versehen wurde. In diesem Abschnitt befinden sich die Pflanzenkapseln, bei denen es sich beim Starter-Kit um dreimal Basilikum handelt.
Unmittelbar darunter befindet sich dann noch das Hauptstück des Click & Grow, nämlich der smart Garden 3. Dessen Kabel verläuft in eine weitere Kartonage, indem dann das Netzteil, zwei Adapter (EU-/ und UK-Stecker), sowie zwei Verlängerungsstangen für die LED-Beleuchtung beiliegen.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Click & Grow bietet den Smart Garden 3 aktuell in vier Farben an. Neben einem schlichten weißen Gehäuse gibt es noch Grau, Beige und die limitierte Geburtstagsfarbe zum 10-jährigen Jubiläum in Gold. Der Aufbau des Gerätes ähnelt einem Blumenkasten, welcher insgesamt für drei Pflanzen Aussparungen besitzt und komplett aus einem wertigen Kunststoff besteht. Am Ende des Gerätes sitzt ein LED-Modul, welches auf einem Halter aufgesteckt ist. Dabei handelt es sich um ein Vollspektrumleuchtmittel mit insgesamt 6.000 Kelvin, dieses kann wie bereits erwähnt durch die zwei Verlängerungen höher angesetzt werden, was man je nach Wachstumshöhe der Pflanzen vornehmen muss.
An der Beleuchtungsstrebe geht das Kabel hervor, welches in eine Steckdose eingesteckt werden muss, denn ohne Strom gibt es hier kein Licht, was jedoch für die Indoor-Pflanzen für ein schnelles Wachstum unerlässlich ist. Unter der Beleuchtung befinden sich die drei Anzuchtplätze, welche aus einem Kunststoffbecher mit einem integrierten wasserdurchlässigen Docht und einer transparenten Kuppel bestehen. Diese transparente Abdeckung braucht man natürlich nur in den ersten Tagen, damit der notwendige Treibhauseffekt erreicht wird und die nötige Wärme und Feuchtigkeit erreicht wird, damit die Samen zuverlässig keimen. Zu guter Letzt ist am vordersten Teil noch ein Schwimmer eingesetzt, der einem optisch direkt zeigt, ob im Gefäß noch genug Wasser enthalten ist, oder man dringend Wasser nachfüllen sollte.
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Bei der Verarbeitung des Smart Garden 3 von Click & Grow, gibt es soweit wenig zu bemängeln. Die vielen verschieden Bauteile bestehen zwar lediglich aus Kunststoff, doch dieser Werkstoff macht hierbei einen wertigen Eindruck.
Klar halten die Teile wie z. B. die Kunststoffbecher nicht ewig, doch Click & Grow bietet daher die verschieden Bauteile für einen akzeptablen Preis im eigenen online Store an. So kann man hier nicht nur den Auslegearm für die LED, sondern auch den Schwimmer, die Kunststoffbecher, wasserdurchlässige Dochte und sogar die transparenten Kabeln nachkaufen.
(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
max. Pflanzenanzahl
Platz für drei Pflanzen gleichzeitig
Material
Kunststoff (ABS)
Kabellänge
1900 mm
Wassertankgröße
1.2 Liter
Leistungsaufnahme
8 Watt
kWh Verbrauch/Monat
3.8 kWh
Beleuchtung
LED (Vollspektrumleuchtmittel) mit insgesamt 6.000 Kelvin
Gewicht
1,2 Kg
Farben
Weißen Gehäuse. Außerdem noch in Grau, Beige und in Gold erhältlich.
Abmessungen (LxTxH)
300 mm x 120 mm x 210 bis 470 mm (je nach Anzahl der Verlängerungen)
Lieferumfang
Click & Grow Smart Garden 3 fest angebrachtes Netzteil mit EU-/ UK-Steckeradapter zwei Verlängerungsstäbe für Beleuchtung Schwimmer 3 Anzuchtkapseln mit jeweils einer Abdeckhaube Bedienungsanleitung usw.
Technische Daten des Click & Grow Smart Garden 3
Einrichtung und Inbetriebnahme
Die Einrichtung bzw. vielmehr die Inbetriebnahme des Click & Grow Smart Garden 3 gestaltet sich als sehr einfach. Eigentlich ist das Ganze soweit absolut selbsterklärend, doch wer hier dennoch Problemen haben sollte, kann jederzeit in der gut verständlichen Bedienungsanleitung nachsehen.
Direkt nach dem Auspacken befestigt man den EU-Adpater am Netzteil und stellt der Smart Garden 3 an die gewünschte Stelle. Bei mir war es auf unserer Kücheninsel, welche auch tagsüber gut beleuchtet wird, jedoch muss man prinzipielle beim aufstellen nicht unbedingt auf eine gute Beleuchtung achten. Anschließend kann man direkt an das auspacken der Pflanzenkapseln gehen. Dazu zieht man die obere Verpackungsfolie ab und kann anschließend die Drei darin liegenden Pflanzenkapsel entnehmen und je eins davon in jeden der Kunststoffbecher platzieren.
In jedem der Pflanzenkapseln befindet sich nicht nur die notwendige Anzuchterde, bei der es sich um nährstoffreiche Kokosfasererde handelt, sondern zugleich das Saatgut. Das Besondere an den Kapseln ist, dass diese frei von Pestiziden, Fungiziden und Gentechnik sind. Daher handelt es sich hierbei quasi um Bioqualität, was für eine gesünder Ernährung sorgt.
Nach dem einsetzten der Kapseln, setzt man die Kunststoffbecher wieder in die jeweilige Position ein und setzt zu Beginn für eine erfolgreiche Anzucht die transparenten Hauben drauf. Nun noch den Behälter solange mit Wasser auffüllen, bis der Schimmer bündig mit dem Gehäuse abschließt und schon kann man den Smart Garden 3 in die Steckdose anschließen. Da die Beleuchtung nicht automatisch geregelt wird, sondern vielmehr einem Rhythmus abläuft, ist es sinnvoll, den Smart Garden 3 nicht direkt einzustecken, sondern wie ich es gemacht habe, diesen nach dem Anpflanzen morgens am nächsten Tag um 6 Uhr einzustecken. Dies habe ich z. B. morgens, kurz bevor ich das Haus verlassen habe gemacht. Dadurch passt der Beleuchtungsrythmus, der wie folgt abläuft -> 8 Stunden aus -> 16 Stunden an -> 8 Stunden aus so ab, dass die Pflanzen im Idealfall an einem hellen Ort, nahezu einen realen Beleuchtungszyklus erhalten. Sprich, die Beleuchtung ging bei mir morgens um 6 Uhr an und schaltete pünktliche gegen 22 Uhr das Licht aus. Dies macht das Gerät dann jeden Tag, bis man es wieder aussteckt.
(Einrichtung und Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)
Anzucht (Wachstum und Erfolg)
Sobald man den Smart Garden 3 in die Steckdose einsteckt, leuchten die LEDs für 16 Stunden am Stück und gehen dann für 8 Stunden aus. Daher sollte man wie bereits im Punkt davor erwähnt, genau planen, wann man den Garten an den Strom hängt. Morgens um 6 Uhr wäre ideal, da die Beleuchtung dann um 22 Uhr ausgeschaltet wird. Steckt man den Garden wiederum viel später ein, dann würden die Pflanzen zu viel Licht bekommen, was diesen Schaden könnte, da die Pflanzen ausreichend Ruhe (Dunkelheit) benötigen.
Nachdem ich die Pflanzen bzw. Pflanzenkapseln eingesetzt habe, vergingen nur 3 bis 4 Tage, bis ich die ersten Keimlinge bzw. deren zwei Keimblätter gesehen habe. Diese sind wichtig, denn diese versorgen die Keimlinge zu Beginn an mit Nährstoffen, da diese am Anfang noch nicht selbstständig die sogenannte Photosynthese betreiben können. Sobald die Primärblätter (richtigen Blätter der jeweiligen Pflanze) die Arbeit richtig aufgenommen haben, wirft die Pflanze diese Keimblätter in den meisten Fällen automatisch ab.
3 Tage nach der Anzucht
5 Tage nach der Anzucht
8 Tage nach der Anzucht
10 Tage nach der Anzucht
14 Tage nach der Anzucht
16 Tage nach der Anzucht
18 Tage nach der Anzucht
22 Tage nach der Anzucht
22 Tage nach der Anzucht
30 Tage nach der Anzucht
So viel zur Theorie eines Keimlings, doch wie entwickelten sich die Pflanzen weiter? Nach gut 11 Tagen konnte ich die transparente Haube abnehmen, da alle Samen gekeimt sind und von der Höhe kurz davor waren, gegen die Haube zu drücken. Anschließend waren genug Blätter da, sodass die Pflanze deutlich schneller wuchs, so musste ich bereits nach 15 Tagen die erste Verlängerung der Beleuchtung montieren. Macht man diese nämlich nicht, würden die Pflanzen an die LED stoßen und Schäden nehmen. Bei meinen Basilikumpflanzen war es nach 22 Tagen so weit, dass ich dies ersten Blätter ernten konnte und die Pflanze an dieser Stelle neue Zweigstellen entwickelte. In diesen 22 Tagen musste ich zwischenzeitlich einmal das Wasser nachfüllen, was man übrigens immer überprüfen sollte, denn in der App gibt es keinen Hinweis, wenn das Wasser leer sein sollte.
Nach gut 30 Tagen war es dann so weit, dass die drei Basilikumpflanzen groß genug waren, sodass ich die zweite Erweiterungsstange montieren musste. Fortan erhöht sich aufgrund der Blattmasse auch der Wasserbedarf, denn mehr Blätter, heißt auch automatisch mehr Wasserbedarf. Somit musste ich den Wasservorrat ab sofort gut dreimal in der Woche wieder nachfüllen. Vergessen sollte man dies auf jeden Fall nicht, denn sonst werden die Blätter vom Basilikum schnell welk und erholen sich bei zu langer Zeit nicht mehr so gut.
(Anzucht (Wachstum und Erfolg: 4 von 5 Punkten)
App
Click & Grow bezeichnet das Produkt als smart Garden. In dieser Bezeichnung steckt zwar das Wort „smart“, was auf eine App-Anbindung hoffen lässt, doch wirklich geben tut es diese nicht. Also eine App gibt es schon, diese ist soweit auch kostenlos sowohl im AppStore bei iOS-Geräten, als auch im Google PlayStore für Android-User verfügbar, doch wirklich sinnvoll bzw. notwendig ist die App mit dem Namen „Click & Grow“ nicht wirklich.
Schließlich bietet die App keine Hintergrundinformationen zum Status der Pflanzen. Es werden lediglich Informationen auf der Basis des Alters der Pflanzen angeboten. So teilt die App einem mit, wann man die Blätter ernten kann und wie lange es braucht, das Neue austreiben, doch das erkennt man auch ohne die App sehr gut. Über den Wasserstand oder Ähnliches gibt es in der App leider ebenfalls keine Infos, schließlich wurde hierfür keine Sensoren verbaut. Daher muss man sowohl täglich den Wasserstand optisch überprüfen (Schwimmerhöhe beobachten) und den Kontakt zu den LED´s prüfen.
Zudem ist es etwas Schade, dass es die App nur in Englisch gibt und somit trotz einiges an Hinterwissens zu den verschiedenen Pflanzen, nicht für jeden so einfach zu verstehen ist.
(App: 2 von 5 Punkten)
Stromverbrauch
Ein wichtiger Punkt bei einem Gerät, welches länger bzw. unter Umständen sogar permanent mit dem Stromnetz verbunden ist, ist der Stromverbrauch. Beim Click & Grow ist dieser abhängig, wie lange die LEDs Leuchten. Hier hatte ich ja bereits erwähnt, dass diese am Tag 16 Stunden angeschaltet sind. Der Hersteller und mein Messgerät ermittelten einen Stromverbrauch von knapp 8 Watt. Diese muss man wiederum mit den 16 Stunden multiplizieren, was zu einem Ergebnis von 128 Watt am Tag führt. Hat man nun das Gerät das ganze Jahr über im Betrieb, kommt man auf insgesamt 47.000 Watt, was 47 kWh sind. Geht man nun von dem Durchschnittspreis für 1 kWh von 31 Cent aus, kommt man somit auf einen Jahresstrompreis von knapp 15 €. Der Verbrauch sollte jedoch niedriger sein, da ich nicht davon ausgehen, dass jemand das Gerät 356 Tage im Jahr verwendet.
(Stromverbrauch: 4 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Click & Grow verspricht mit dem Smart Garden 3 (damit ist übrigens nicht die Version, sondern der Platzbedarf an Pflanzen gemeint) einen innovativen Indoor-Garten, der sich um sich selbst kümmert und frische, geschmackvolle Kräuter, Obst und Gemüse anbaut.
Na ja völlig von alleine geht das Ganze dann natürlich nicht, denn man muss während des Wachstums immer die Entfernung zu den LEDs beachten und regelmäßig den Wasserstand prüfen und gegebenenfalls nachfüllen. Smart ist das Gerät dann irgendwie nicht wirklich und günstig auch nicht, denn drei Pflanzen kosten rund 10€. Dafür handelt es sich hier jedoch um gute Bioqualität, welche im Laden oftmals nicht wirklich günstiger zu haben ist.
Preis/Leistung
Stolze 99 €, soviel kostet der Smart Garden 3 direkt bei Click & Grow. Hier sind im Starter-Paket drei Basilikumpflanzen enthalten, welche einfach anzupflanzen sind und jedem gelingen werden. Online ist das Starter-Kit jedoch bereits für unter 70€ erhältlich und somit bekommt man hier auf Dauer frische und vor allem länger Basilikum, wie die fertigen und billige Pflanzen im Supermarkt. Also für Kräuter wie Schnittlauch, Basilikum, Minze usw. kann ich den Smart Garden 3 sicherlich empfehlen und für dies nutze ich ihn auch. Doch wer z. B. drei grüne Salat Pflanzenkapseln anpflanzt, wird dabei natürlich nicht so viel und schon gar nicht lange ernten können. Hier reicht das Ganze vielleicht für einen kleinen Beilagensalat oder als Zutat auf den Hamburgern, mehr aber nicht. Dennoch muss man hier klar sagen, man erhält einen gesunden und während des Wachstums unbehandelten Salat, was man so im Supermarkt nicht erwarten kann.
Mit der neuen 3. Generation des Eve Thermo, hat Eve Home dem beliebten smarte Heizkörperthermostat für Apple-User ein Update verpasst. Da es sich nur an Apple-User richtet, ist es für Android-User, welche nicht vorhaben das System zu wechseln, definitiv uninteressant. Doch umso mehr dürfen sich iPhone-Besitzer freuen, denn für diese ist es ein absolut praktische HomeKit Tool. Das tolle ist nämlich, dass man nicht wie bei allen anderen Thermostate eine zusätzliche Bridge benötigt, denn Eve Thermo kommuniziert direkt via Home-Kit bzw. Bluetooth mit euren Apple-Devices. Das Thermostat überzeugt mit einer tollen Optik, sowie einem wertigen Gehäuse. Doch eine kleine Schwäche gibt es, und zwar die Reichweite, denn diese ist in diesem Fall nicht besonders groß. Somit sollten vor allem Hausbesitzer gleich dran denken und die Eve Extend mit kaufen, denn diese erhöht die Bluetooth-Reichweite enorm und sollte den größten Kritikpunkt, die Reichweite ausmerzen.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Eve System GmbH, wie das Unternehmen eigentlich genau genommen heißt, liefert das Eve Thermo Heizkörperthermostat wie viele andere Anbieter von Smart Home Produkten in einer stabilen, weißen Verpackung aus. Diese Verpackung ist natürlich wiederum mit einigen Informationen zum Produkt versehen.
Direkt an der Vorderseite präsentiert Eve eine große Abbildung des smarten Thermostats. Außerdem ziert den oberen Abschnitt der Name des Produktes, sowie die Bezeichnung Heizkörperthermostat, sodass auch ein Laie, der das Produkt nicht kennt, direkt Bescheid weiß, um was es sich hierbei handelt. Zur bildlichen Darstellung zeigt dessen Einsatzzweck auch eine kleine Abbildung unten rechts. Zu guter Letzt sieht man unten links noch das Siegel „Works with Apple HomeKit“, sodass man wie üblich bei solchen Geräten direkt erkennt, dass es mit Apple HomeKit kompatible ist.
An der rechten schmaleren Seite weißt Eve darauf hin, welches Adapter dabei sind, denn an Heizkörper gibt es leider keine direkte Norm, sondern zahlreiche verschiedene Anschluss- bzw. Befestigungsarten. Zudem erfährt man hier, dass im Eve Thermo mein Temperaturfühler verbaut ist, sodass dieses direkt die Temperatur im Raum messen kann und jederzeit die Temperatur anpasst. Außerdem wird man hier auf die Touchsteuerung am Gerät hingewiesen. Die Linke Seite zeigt uns relativ wenig, denn hier sieht man lediglich das Übersichtsmenü der App sowie das App-Logo.
Zu guter Letzt schauen wir uns natürlich noch die Rückseite an. Hier werden zwei Bilder mit Anwendungsbeispielen gezeigt. Einmal die Steuerung direkt am Gerät via Touch und einmal über Sprachsteuerung via Apple Watch. Zudem wird auf einige weitere Vorteile und auf die Voraussetzungen, zur Verwendung des Thermostats hingewiesen.
Nach dem Öffnen der Verpackung kann man das komplette Innenleben durchs Herausziehen eines weißen Zellulose-Einsatzes entnehmen. Dieser Einsatz ist an der Oberseite mit einem Einleger versehen, der auf der Rückseite eine Kurzanleitung und den HomeKit-Code enthält. Darunter wiederum kommt zum einen das Hauptstück, das Eve Thermo zum Vorschein, zwei für den Betrieb nötige AA-Batterien sowie die drei beiliegenden Adapter, der RAV-Pin und eine Schraube mit Mutter, zur eventuell Befestigung der Adapter.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Anders wie viele andere Hersteller von normalen, aber auch smarten Thermostaten, setzt Eve beim eigenen Thermostat nicht auf die runde bzw. zylindrische Form, sondern auf eine mehr oder weniger rechteckige Form, mit stark abgerundeten Ecken. Somit ist es z. B. etwas klobiger als das tado° Heizkörperthermostat, denn mit einer Breite von 55 und einer Höhe von 68 mm ist es nicht nur beim Umfang etwas größer, sondern auch gut 10 mm länger (75 mm). An der hochglänzenden weißen Front befindet sich lediglich im unteren Abschnitt ein dezentes graues Eve Logo. Das restliche Gehäuse wiederum, hat man ein matt-weißes Finish spendiert. Auf der hochglänzenden Front befindet sich, wie eventuell manch einer vermuten würde nicht das Display, dieses sitzt nämlich direkt an der schmalen Oberseite darüber, gut zu erkennen an den beiden grauen Pfeil. Bei den Pfeilen handelt es um die Bereiche, unter denen sich eben die Touch-Sensoren befinden, mit denen man später die Temperatur manuell verändern kann.
Zurück zur Hochglanz-Front, diese kann man nämlich mit etwas Kraftaufwand komplett abnehmen. Anschließend kann man hier das Fach für die beiden notwendigen AA-Batterien erreichen, denn schließlich muss das elektronische Gerät auch irgendwie mit Strom versorgt werden. Sollte das Thermostat nicht ordnungsgemäß funktionieren, oder ihr müsst das Gerät aus einem anderen Grund zurücksetzen, solltet ihr auf die kleine Öffnung an der Seite, bei abgenommener Abdeckung achten. Hierbei handelt es sich nämlich, wie man gut lesen kann, um den Reset Knopf.
Im Lieferumfang liegt wie bereits erwähnt eine gute Anzahl an verschiedenen Adaptern bei- Mit diesen kann man das Thermostat an dem Großteil aller bekannten Heizkörpern anschließen. Beim Gewinde der Befestigungsschraube handelt es sich wie so oft, um ein M 30 x 1,5. Bei den beigelegten Adapter aus schwarzem Kunststoff um Danfoss-Adapter mit der Bezeichnung RA, RAV, RAVL. Daher nicht direkt das Eve Thermo kaufen, sondern lieber vorher nachsehen, welchen Adapter ihr benötigt. Dies könnt ihr ganz gut unter folgender Webseite machen. Hier werden euch zahlreiche Heizkörperventile mit rundum Bilder gezeigt und welcher Adapter bei was benötigt wird.
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Das Design des smarten Heizkörperthermostat ist reine Geschmacksachen. Den einen gefällt das Zylindrische besser, den anderen das Eckigere. Für mich persönlich wiederum deutlich wichtiger ist die Verarbeitung. Die Verarbeitung des Eve Thermo gefällt mir soweit sehr gut, das Kunststoff-Gehäuse ist schlicht aufgebaut und fällt nach der Montage an der Heizung schon fast nicht mehr auf. Der Kunststoff macht einen hochwertigen Eindruck und sollte problemlos über mehrere Jahre halten.
Das Touchbedienfeld gibt bei der neuen 3. Generation nun auch ein akustisches Feedback (Klickgeräusch), was einem die Bedienung deutlich erleichtert. Schließlich musste man davor nochmals aufs Display blicken, um zu sehen, ob der Befehl auch angenommen wurde. Gegenüber der 2. Generation hat Eve auch am Motor gearbeitet, sodass dieser nun noch leiser sein soll. Da ich die 2. Generation leider nicht getestet habe, kann ich dazu jedoch nicht viel sagen. Das Display wurde jedoch laut Eve ebenfalls etwas verbessert, sodass diese sich nun auch an einem helleren Platz besser ablesen lassen sollte.
(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Sensoren
Temperatur
Datenverschlüsselung
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
Funkverbindung
Bluetooth Low Energie; HomeKit
Größe
54 x 67 x 85 mm (B x H x T)
Stromversorgung/ Laufzeit
Betrieb über 2 AA-Batterien; Laufzeit ca. 1 Jahr
Material
Kunststoff (matt weiß)
Lieferumfang
Eve Thermo 2x AA austauschbare Batterien Montageschraube Adapter-Set (Danfoss RA, RAV, RAVL) Quick Start Guide
Technische Daten des Eve Thermo
Einrichtung & Konfiguration
Für die Inbetriebnahme bzw. Einrichtung des Eve Thermo wird lediglich ein Apple-Device benötigt. Sprich wer ein iPhone oder iPad besitzt, auf dem das iOS bzw. iPadOS System läuft, kann direkt mit der Einrichtung loslegen. In meinem Fall beschreibe ich hier die Einrichtung via iPhone, doch via iPad ist es nicht wirklich anders, eben nur etwas größer. Da Apple mit dem vorletzten MacOS Namens Mojave, die HomeKit App auch auf den Mac gebracht hat, kann man, sofern man einen entsprechenden Mac mit diesem bzw. MacOS Catalina besitzt, das Thermostat später auch bequem vom Mac steuern.
Nun zur Einrichtung des Thermostats, hier gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder klassisch und mit umfangreichen Funktionen direkt über die Eve-App oder schnell und kompakt über die HomeKit App. Doch egal, für was ihr euch hier entscheidet, die Montage des Eve Thermo ist bei beiden Methoden identisch. Zuerst schraubt man das alte herkömmliche Thermostat am Heizkörper ab. Dazu müsst ihr euch keine Sorgen machen, dass z. B. die Heißwasserzufuhr am Heizkörper abgedreht werden muss, denn durch das abschrauben vom Thermostat wird keine direkte Verbindung mit dem Wasserkreislauf geöffnet. Um das alte Thermostat zu entfernen, solltet ihr dieser am besten auf die höchste Stufe (meistens Stufe 5) drehen und anschließend die Überwurfmutter am Thermostat abdrehen. Dreht man das Thermostat zuvor nicht auf Stufe 5, drückt der darunter befindliche Ventilstift gegen den Regler am Thermostat, was wiederum dafür sorgt, dass ihr das Alte nur schwer abbekommt. Bei alten Thermostat kann es jedoch sein, dass ihr dennoch eine Wasserpumpenzange braucht, da vielleicht auch jemand zuvor diese zu kräftig angezogen hat. Hier sollte hier auf jeden Fall darauf achten, dass ihr richtig herum dreht, und zwar linksherum, sprich gegen den Uhrzeigersinn.
Nach dem Entfernen des alten Thermostats geht es darum sofern benötigt, den richtigen Adapter auf das freigelegte Ventil zu schrauben bzw. zu befestigen. Dadurch passt Eve Thermo mit seinem M 30 x 1,5 Gewinde auf sämtliche Ventile der Art Danfoss RA, RAV und RAVL. Da wir zuhause sowieso Heimeier Thermostate mit einem M 30 x 1,5 Gewinde nutzen, passt bei mir das Eve Thermo direkt so, ohne dass ich eine der Adapter montieren musste.
Das Anbringen des Eve Thermo ist nach der eventuellen Montage des Adapters kinderleicht. Einfach dieses gerade ansetzen und mit der Überwurfmutter im Uhrzeiger drehend festdrehen. Hier reicht meiner Meinung nach auf jeden Fall gut handfest, denn wirklich verrutschen oder wegfallen wird hier sicherlich nichts. Bevor man das Ganze festzieht noch drauf achten, dass das Thermostat einigermaßen gerade ist, denn schräg montiert sieht nicht nur doof aus, sondern dann lässt sich diese nur umständlich Bedienen und ablesen. Zu guter Letzt noch die Batterien einsetzen und die Abdeckung drauf und schon beginnt das Eve Thermo mit der Kalibrierung bzw. es fährt einmal den kompletten Weg im Inneren vor, und dann wieder zurück um genau zu wissen, wann das innere Ventil komplett offen bzw. geschlossen ist.
Installation
Nun muss man natürlich das Thermostat noch mit der HomeKit-App oder der kostenlosen Eve Home App verbinden. Für welche Einrichtung man sich entscheidet, ist fast egal, denn der Ablauf ist nahezu identisch. Dennoch möchte ich euch die Einrichtung via App näher Beschreiben.
Dazu muss man natürlich die kostenlose „Eve HomeKit“ App aus dem Appstore laden. Hier dann einfach auf „Gerät hinzufügen“ tippen und schon soll man den HomeKit Code einlesen. Dazu einfach den Code (Sticker) der sich direkt an der Unterseite des Eve Thermo oder an dem beiliegenden Zettel befindet, im dargestellten Kamera-Sichtfeld einlesen. Anschließend wird das Gerät, also das zugehörige Eve Thermo direkt zur Eve Home-App und zugleich der HomeKit-App hinzugefügt. Wichtig ist natürlich auch noch, dass man dem Thermostat einen Raumnamen gibt, denn so weiß man bei mehrer Thermostaten direkt, bei welchem man gerade die Temperatur ändert usw.
Sofern man das Thermostat noch nicht montiert hat, wird einem direkt danach noch die Demontage des alten und Montage des neuen Thermostats gezeigt. Zudem kann man die Ausrichtung des Displays hier verändern, doch in den meisten Fällen sollte die normale Ausrichtung passen. Anschließend ist das Gerät eigentlich direkt betriebsbereit und kann sowohl über die App, aber auch über die HomeKit-App von Apple gestreut werden.
(Einrichtung & Konfiguration: 5 von 5 Punkten)
Funktionsumfang & Bedienung
Die Temperatur des Thermostats, kann wie bei eigentlich allen smarten Thermostaten direkt am Gerät reguliert werden. Jedoch ist es deutlich komfortabler, die Temperatur direkt vom Sofa aus zu regulieren, und zwar über die Apple HomeKit App. Wobei den kompletten Zugriff auf alle Funktionen bzw. Einstellungen erhält man wiederum nur über die App.
Über die HomeKit App ist die Bedienung sehr einfach. Tippt man hier auf das Eve Thermo Icon, welches zugleich mit dem Raumnamen bezeichnet wird, welchen ihr bei der Einrichtung bestimmt habt, dann öffnet sich dessen Steuerpanel. Über den unteren orangenen Punkt kann man schnell und einfach das Heizen ein- bzw. ausschalten. Wenn dieser wie bei mir orange leuchtet, dann befindet sich das Eve Thermo aktuell in der Heizphase. Klickt man wiederum auf diesen Punkt, dann schaltet bzw. dreht das Thermostat direkt das Ventil ab. Über den farbigen Einstellregler kann man direkt durchs Verschieben des Reglers, die Temperatur auf die gewünschte Heiztemperatur ändern. Sofern man die Temperatur wiederum direkt am Eve Thermo ändert, dann wird dies auch hier in der HomeKit App verändert bzw. synchronisiert. Verändert wird dieses nur dann wieder, wenn ihr dies manuell oder in der App verändert, oder eine automatische HomeKit-Automation festgelegt wurde. Wenn man auf das Zahnrad im untren rechten Rand tippt, gelangt man zu einer weiteren Detailansicht. Hier kann man unter anderem den Batteriestatus, Firmware usw. einsehen und unter anderem den Raumnamen ändern. Zudem kann man hier bereits zur heruntergeladen Eve App springen.
Hier in der App kann man dann beim Tippen auf das Eve Thermo einige weitere Einstellungen vornehmen. So kann man unter anderem die nicht unwichtige Funktion „Temperaturabweichung“ bestimmen. Damit kann man den Wert verändern, der zwischen der eingestellten Raumtemperatur des Thermostats und der tatsächlich im Raum gemessenen nicht übereinstimmt. Dies ist daher sehr wichtig, da das Thermostat zwar die Temperatur misst, dies jedoch aufgrund der Montage am Heizkörper nicht im Zentrum des Raumes machen kann, sondern nur in der Nähe des Heizkörpers. Daher sollte man einen genauen Thermostat im Raum aufstellen und nach einiger Zeit die Differenz hier mit dem Wert -1,5 °C oder ähnlichem verändern.
Des Weiteren gibt es hier die Fenster-Erkennung Funktion. In diesen Fall erkennt das Eve Thermo aufgrund dessen, dass es z. B. einen schnellen Temperaturabfall gibt, und legt automatisch eine Heizpause ein. Doch da dieser Temperaturabfall bei einem gekippten Fenster geringer ausfällt, empfiehlt es sich hier, einen zusätzlichen Eve Door & Window zu verwenden, denn nur dann wird eine 100 % Zuverlässigkeit gewährleistet. Im nächsten Menüpunkt, dem Urlaubsmodus kann man, wie dieser schon vermuten lässt, bestimmte Urlaubsszenen erstellen, sodass automatisch durch antippen der Funktion bzw. durch einen Siri-Sprachbefehl alle Zeitpläne außer Kraft träten. Dabei wird alles automatisch auf eine vorher bestimmte konstante Raumtemperatur heruntergeregelt und bis man zurückkommt bei diesem Wert gehalten. Zu guter Letzt ist die Ventilschutz-Funktion noch interessant, denn diese sorgt dafür, dass Kalkablagerungen durch regelmäßiges Öffnen des Ventils vermieden werden. Sobald man dies das erste Mal startet, wird dies regelmäßig alle 3 Wochen komplett automatisch durchgeführt.
Der wichtigste Punkt in der App sollte jedoch auch die Programmierung der Heizzeiten sein. Dies erfolgt im unteren Reiter „Räume“ indem man dann das Eve Thermo auswählt. Hier kann man als Nutzer im weiteren Menü „Zeitplan“ jeweils durch das tippen auf das Zahnrad, Zeitpläne erstellen und muss dabei die Komfort- sowie eine Spartemperatur einstellen. Anschließend kann man im nächsten Abschnitt die orangefarbenen Blöcke (Komforttemperatur) nach Belieben über den Tag (Woche) verschieben. Kickt man auf das Plus am Ende der Wochentage, erscheint darunter ein weiteres Menü, bei dem man dann das Zeitprogramm für Samstag, Sonn- und Feiertage bestimmen kann.
Schade ist hier jedoch, dass man, neben „Komfort“ und „Sparen“ leider keine weitere Heiztemperaturen hinzufügen kann. Also wenn man z. B. zwischen einer bestimmten Temperatur es gerne noch etwas wärmer hätte. Dies muss man dann leider manuell regeln. Etwas mehr enttäuscht bin ich jedoch, dass man nur alle Werktage sprich Montag bis Freitag oder Samstag und Sonn- und Feiertage getrennt einstellen kann, jedoch nicht zwischen den einzelnen Tagen unterschiedliche Heizphasen bestimmen kann.
(Funktionsumfang und Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)
Reichweite & Sicherheit
Die Reichweite des Eve Thermo ist in einer Wohnung mit einem Stock durchaus ausreichend. Doch wenn die Fläche der Wohnung sehr groß ist oder es dann eher schon in Richtung Haus geht, wo man über mehrer Etagen lebt, kommt man „nu“ mit dem Eve Thermo schnell an die Grenzen. Dies liegt daran, dass dieses lediglich via Bluetooth mit eurem Gerät kommuniziert. Hat man jedoch z. B. eine Apple TV oder eine deren HomeKit kompatibles Gerät zuhause, dann wird die Reichweite durch diese zusätzliche „Steuerzentrale“ quasi wie ein Repeater etwas erhöht. Alternativ bietet Eve seit kurze auch den Eve Extend an, der dazu dient, die Reichweite von bis zu 8 Eve Geräten auch über mehrere Stockwerke zu erhöhen.
Vorteile im Bezug auf Sicherheit gibt es beim Eve System gegenüber anderer Hersteller einige. Zum einen z. B. ist bei deren Verwendung keine Registrierung notwendig. Da das System zudem nur via HomeKit kommuniziert, werden zum einen keine Daten vom Kunden gesammelt oder in irgendeine vom Unternehmen bereitgestellte Cloud geladen. Eine Eve-Cloud gibt es daher nicht und selbst beim Fernzugriff von unterwegs über die Steuerzentrale, wird alles durch eine sichere End-zu-End-Verschlüsselung abgesichert. Sämtliche Daten sind und bleiben somit auf einem Apple-Device.
(Reichweite und Sicherheit: 4 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Eve Thermo funktioniert ausschließlich mit Apple HomeKit, daher ist es entsprechend auch nur für Apple-Nutzer sinnvoll. Nutzer von Android-Geräten bzw. wenn verschiedene Devices im Haushalt vorhanden sind, sollten vielleicht eher zu einem anderen Produkt greifen. Doch nutzt ihr und eure Familie sowieso ausschließlich Apple-Geräte, dann ist Eve Thermo, bzw. sind die Produkte von Eve perfekt in eurer Wohnung bzw. Haus.
Die Einrichtung des Eve Thermo ist dank HomeKit absolut easy und die Hardware ist solide aufgebaut. Ebenso gefällt mir die soweit übersichtliche App, auch wenn man hier z. B. beim Erstellen von Zeitplänen noch etwas nachbessern könnte, damit man die Heizpläne auch für einzelne Tage erstellen könnte. Von der Lautstärke gefällt mir das Eve Thermo sehr gut, denn aktuell ist es, soweit ich es beurteilen eines der leisesten Thermostate auf dem Markt.
Preis/Leistung
Mit einer UVP von 69,95€ ist das smarte Eve Thermo Heizkörperthermostat natürlich wie viele andere smarte Thermostate nicht gerade billig. Im 3-er Set werden direkt beim Hersteller, aktuell 189.85€ und im 5-er-Set 299,04€ fällig. Online erhält man das einzelne Thermostat jedoch bereits für knapp unter 60€.
Einer der großen Vorteile beim Eve Thermo ist, dass man hier nur ein einzelnes Gerät kauft und nicht wie bei sämtlichen anderen Herstellern gleich noch eine Bridge dazu braucht. Damit bleiben nämlich an meinem Router mehr Netzwerksteckplätze für andere Geräte frei.
Hörluchs bietet mit dem HL 1202 eine sehr gute Kombination aus In-Ear Headset und Mikrofon an. Das Herzstück die Ohrhörer, sind nicht nur wunderbar verarbeitet, sondern bieten aufgrund der 2-Treiber-Einheit einen sehr guten Klang. Dieser Klang kann mit kräftigen Bässen und auch guten Mitten, sowie Höhen überzeugt. Das Mikrofon kann im Test soweit ebenfalls überzeugen, auch wenn dieses klar nicht so gut ist, wie ein gutes Großmembran-Mikrofon. An den Hörluchs HL1202 gefällt mir auch sehr das wechselbare Kabel, denn somit kann ich diese sowohl fürs Gaming und Konferenzen nutzen, aber jederzeit auch mit dem separaten Standardkabel, als normale kabelgebunden Kopfhörer.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Bei der Verpackung der HL1202, setzt Hörluchs logischerweise auf eine nahezu identische Verpackung, wie bei den HL1100. Somit handelt es sich auch hier um eine stabile schwarze Verpackung, welche in eine dünne Verpackungshülle eingeschoben wurde. Diese Hülle, hat das Unternehmen wie es viele andere Hersteller auch machen, mit einigen Abbildungen und Informationen zu den Kopfhörern bedruckt.
Die Front der Verpackungshülle ziert neben einem auffällig großen Herstellerlogo, eine große Detailansicht der beiden Ohrhörer inkl. Mikrofon, sowie die Modellbezeichnung. Zudem wird hier darauf hingewiesen, dass das In-Ear Gaming-Headset perfekt für den Gaming-Bereich und auch für Sprecher und Moderatoren bestens geeignet ist. Außerdem wurde das Headset in Deutschland entwickelt und gefertigt. Daher auch der Satz „ Made in Germany“ an der Front.
An der rechten Seite prangt wie an jeder der vier Seiten, das Hörluchs-Firmenlogo. Außerdem wurde diese Seite mit einem großen Aufkleber versehen, der über die Adresse des Unternehmens, die Modellbezeichnung der Kopfhörer, sowie deren Farbe und Treiber-Art informiert. Die linke Verpackungsseite wiederum beschreibt lediglich in Textform, was sich im Lieferumfang alles befindet und zeigt einen Mann, der das Headset trägt.
Kommen wir zur Rückseite, die Verpackungsseite, auf welcher die Hersteller zum Großteil, am meisten Informationen zu ihren Produkten verraten. Somit zeigt Hörluchs hier einige näher aufgenommen Details des Headsets und informiert darüber, dass die Kopfhörer lediglich 27 Gramm wiegen. Außerdem wird auch hier erwähnt, dass dieses Modell auch perfekt für den Computer-/ und Konsolen-Bereich genutzt werden kann (Adapter im Lieferumfang dabei) und das passende Headset dabei ist.
Hebt man den Deckeln der sehr stabilen Hauptverpackung ab, dann erblickt man direkt die Ohrstöpsel der beiden In-Ear Kopfhörer, samt Headset und die beiden roten Smart Caps. Dies alles befindet sich hier sicher verstaut in einem Schaumstoff-Einsatz. Darunter wiederum befindet sich das restliche Zubehör. Dabei handelt es sich zum einen um eine schön gestaltete Transporttasche aus Jeans-Stoff und einem Reinigungstuch. In der zusätzlichen schwarzen Pappschachtel liegen zudem noch die üblichen Beschreibungen und Garantieanweisungen bei, sowie weitere Ohrtips aus Silikon und Memory-Foam, sowie ein Adapter-Kabel für Konsolen.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Die Formgebung der Hörluchs HL1202 ist äußerst kompakt und flach gehalten. Dadurch, dass man das Gehäuse zur Außenseite hin flach gestaltet hat, sind die Ohrhörer, nach dem einsetzten ins Ohr absolut bündig mit dem Ohr. Die in der Innenseite angebrachte ergonomische Form wiederum sorgt für einen ausgesprochen angenehmen Tragekomfort. Der Ohrkanal ist typischerweise schräg verlaufend, sodass dieser perfekt in den Ohrkanal verläuft und mit der Wahl der richtigen Ohrtips perfekt sitzt.
Das vormontierte, jedoch wechselbare 1,60 m lange Kabel, welches über einen zweipoligen Kontakt angeschlossen wird, ist verwirbelt ausgeführt und mit einer transparenten Hülle umhüllt. Dadurch sieht das Kabel soweit nicht nur schicker aus, sondern neigt weniger dazu sich ungewollt zu verknoten. Daher ähnelt das hier beiliegende Headset-Kabel sehr dem normalen Audio-Klinken-Kabel von Hörluchs. Ebenfalls wie bei den HL1100, wird das Kabel, welches wie bereits erwähnt, über zwei offene 2-Pin Steckverbindungen verfügt, von oben in das Gehäuse der Ohrhörer eingesteckt. Von hier aus verläuft das Kabel bequem über das Ohr, hinweg nach hinten und von dort aus normal nach unten zum Controller bzw. dem Computer.
Durch das Kabel über das Ohr gelingt es Hörluchs sehr gut, eine vorteilhafte Zugentlastung zu erzeugen. Dies wiederum sorgt dafür, dass man auch mehrer Stunden die Ohrhörer im Ohr haben kann, ohne das hier etwas stört. Die Schallöffnung bzw. die Öffnung für den Treiber hat Hörluchs mit einem kleinen Gitter versehen, sodass kleinere Hautpartikel oder andere Dinge, die eventuell am bzw. im Ohr vorhanden sind, nicht ins Innere gelangen können.
Das Besondere am so genanten Headset-Kabel aus dem Hause Hörbuchs ist, dass dieses auf der linken Seite eine Y-Verzweigung besitzt, an der nach oben der 2-Pin Stecker verläuft und am anderen Ende das Mikrofon. Außerdem ist zwischen dem Kabel auf idealer Höhe eine kleine Fernbedienung, welche nicht nur das Regeln der Lautstärke im Gehör ermöglicht, sondern auch das rasche Stummschalten der eigenen Stimme via Schieberegler.
(Design: 4,5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Die Verarbeitung der Hörluchs HL1202 ist, wie ich es schon aufgrund der von mir getesteten HL1100 erwartet habe, auf einem sehr guten Niveau. Wer gerade im Sommer nicht die großen Over-Ear Headset tragen möchte, sondern lieber etwas Luftiges sucht, wird sich sicherlich über die Hörluchs HL1202 freuen. Die aus robustem und hochwertigen ABS-Kunststoff gefertigten Ohrhörer, welche zudem „Made in Germany“ sind, können nämlich mit ihrer Verarbeitung absolut überzeugen.
Hörluchs liefert meiner Meinung nach hier ein gut ausgestattetes Komplettpaket, welches neben gut verarbeiteten Ohrhörern und einem robusten Kabel bietet. Zudem weiß auch der Lieferumfang zu überzeugen, denn neben einem schicken Jeans-Stoff Etui, legt Hörluchs auch einen großen Umfang an verschiedenen Ohrtips (Silikon und Memory-Foam) bei. Dank der praktischen Fernbedienung, welche im Headset-Kabel integriert wurde, kann man einfach, während man zockt, direkt via Schieberegler das Mikrofon muten (stummschalten), oder via gut erreichbarem Drehregler die Lautstärke regulieren.
(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Kopfhörer-Art
In-Ear-Ohrhörer mit Mikrofon und 3,5 mm Klinke-Anschluss
Kabel
2-poliges Kabel, welches einfach ausgetauscht werden kann.
Farbe
Schwarz. Durch Smart Caps auch in Rot änderbar.
Kabellänge
160 cm
Gewicht
27 Gramm komplett
Material
ABS-Kunststoff
Treiber
jeweils links und rechts ein 2-Wege Balanced Amateure Treiber-Einheit
Empfindlichkeit
116 dB SPL/mW
Frequenzbereich
20 Hz – 25 kHz
Maximaler Ausgang
125 dB SPL
Lieferumfang
Hörluchs HL1202 Kopfhörer inkl. 160cm Klinkenkabel mit integriertem Headset 2 Smart Caps (Farbe rot) Stofftasche für den bequemen Transport Garantiekarte Benutzerinformation Reinigungstuch Domes zum Wechseln (Ohrtips) Adapter für Konsole
Technische Daten des Hörluchs HL 1202
Tragekomfort
Die In-Ear bieten einen sehr hohen Tragekomfort. Das einsetzten in die Ohren gestaltet sich soweit als sehr einfach und die Ohrhörer gleiten quasi perfekt in die richtige Position. Anschließend diese werden mit einem sanften, aber zugleich sicheren Unterdruck in ihrer Position gehalten.
Dadurch, dass Hörluchs hier zahlreiche unterschiedlich große Ohrtips aus Silikon-Material und Memory-Foam mitliefert, sollte hier für jeden etwas Passendes dabei sein, damit man die Ohrhörer perfekt dem eigenen Ohrkanal anpassen kann. Die Ohrtips aus Memory-Foam sind natürlich, was die Reduzierung der Umgebungsgeräusche angeht deutlich besser, als die Silikon-Tips, doch aus eigener Erfahrung, kann ich wiederum sagen, dass diese für gewöhnlich leider nicht so lange halten. Hier ist es jedoch kein Problem, sich Ersatz zu kaufen.
Aufgrund des sehr geringen Gesamtgewichts und der Kabelführung über bzw. hinter dem Ohr, kann man die Hörluchs HL1202 auch noch nach sehr langem Zocken tragen, ohne das etwas drückt. Trotz der Kabelführung über dem Ohr, eignet sich das luftige Headset problemlos für Brillenträger, denn das Kabel stört hier keineswegs. Lediglich am Anfang beim justieren des Headset kann es hier aufgrund der In-Ear Kopfhörer dazu kommen, dass man sich durch die Hebelfunktion etwas den Ohrhörer auf der Seite des Headsets herauszieht. Doch bei der richtigen Wahl der Ohrtips und nach kurzem Nachjustieren des Sitzes passt hier alles wieder.
(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)
Klang
Gegenüber dem günstigeren Hörluchs HL1100, in dem lediglich ein Treiber für Höhen, Mitten und Tiefen zuständig ist, sind es im Hörluchs HL 1202 zwei getrennte Treiber. Dabei handelt es sich genauer gesagt um zwei so genannte 2-Wege Balanced Armature Treiber, bei denen diese sich getrennt um die Höhen und Tiefen (Bässe) kümmern. Der Frequenzbereich liegt mit 20 Hz bis 25 kHz etwas über dem Durchschnitt von 20 Hz – 20 kHz, was sich positiv auf den Klang auswirkt. Außerdem sollen die In-Ear Ohrhörer einen Spitzenwert von 120 dB SPL erreichen, was für eine hohe max. Lautstärke sorgt.
Sogenannte Balanced Armature Treiber haben gegenüber den üblichen oft verwendeten dynamischen Treiber einige Vorteile, jedoch auch Nachteile. Zum einen hört sich der Klang von Balanced Armature Treibern deutlich detailreicher an, sodass sich oftmals Höhen deutlich klarer und detailreicher anhören. Zudem brauchen diese weniger platz, daher konnte Hörluchs auch so ein kompaktes Gehäuse der In-Ear Kopfhörer realisieren. Dafür wiederum ist der Bass von den häufig verwendeten dynamischen Treibern oftmals etwas kerniger (besser) und zudem sind dynamische Treiber im Einzelbetrieb, beim Klangbild ausgewogener, als ein einzelner Balanced Armature Treiber. Zu guter Letzt sind dynamische Treiber günstiger als die hochwertigeren Balanced Armature Treiber. So viel zu den unterschiedlichen Treibern, nun möchte ich euch meinen persönlichen Eindruck vom Klang der Hörluchs HL1202 beschreiben.
Das Klangbild der Hörluchs HL 1202 ist perfekt für den Gamingbereich am PC/Konsole, für die Verwendung im Callcenter, oder für die Moderation. Die Höhen sind daher sehr detailreich und filigran abgestimmt, sodass daraus ein hervorragendes Stereobild, und ein hochauflösendes Klangbild resultiert. Überraschend gefallen mir auch die Mitten, denn diese sind ebenfalls sehr eindringlich und überzeugen mit blühenden Klangfarben. Dies wirkt sich vor allem auf die Sprache positiv aus, denn somit konnte ich während dem zocken jederzeit meine Teamkollegen klar und deutlich verstehen. Zu guter Letzt gefällt mir auch die Abstimmung vom Bass, denn dieser bietet ein überraschend gutes Potenzial, sodass dieser nicht nur perfekt zu den Mitten und Höhen abgestimmt wurde, sondern zudem druckvolle und knackige Bässe liefert
Mikrofon (Aufnahmequalität)
Das verbaute Mikrofon kann klar nicht mit einem guten Großmembran-Mikrofon mithalten, doch für ein Kondensator Schwanenhalsmikrofon bietet es dennoch einen guten Klang. Die Übertragung von Stimmen ist soweit klar und deutlich, ohne das störende Rauschgeräusche übermittelt werden.
(Klang: 4 von 5 Punkten)
Ausstattung
Zubehör
Der Lieferumfang, den Hörluchs bei den HL1202 mitliefert, ist wie bereits angedeutet sehr ordentlich und umfangreich. Angefangen beim Transport-Beutel, dieser wurde aus einem schönen Jeans-Stoff gefertigt, der auf jeden Fall mal etwas was anderes ist, als die ganzen schlichten Stoff-Beutel. Hier lassen sich die Ohrhörer zusammengewickelt sehr gut verstauen und ist darin sicher verstaut.
Die zusätzlichen von Hörluchs beigelegten „Smart Caps“ in Rot, sind mit einem schlichten Hörluchs-Logo versehen und verleihen den Ohrhörern ein optisches Highlight. Zudem legt Hörluchs noch ein Reinigungstuch bei, mit dem man jederzeit die Kopfhörer reinigen kann und ein Y-Adpater Kabel, um die Kopfhörer auch an Konsolen nutzen zu können. Mit den verschiedenen Domes (Ohrtips) aus Silikon und Memory-Foam, kann man die Hörluchs Hl1202 ganz bequem den eigenen Ohrkanal anpassen.
(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Insgesamt liefert Hörluchs mit den HL1202 ein starkes Gesamtpaket ab. Hier kann nicht nur der Lieferumfang überzeugen, sondern auch das Design der Kopfhörer, sowie die Sound- und Sprachqualität.
Vom Tragekomfort sind die HL1202 meiner Meinung nach absolut bequeme Kopfhörer bzw. ein Headset, welches man mehrer Stunden am Stück tragen kann. Das In-Ear Headset Konzept gefällt mir persönlich sehr gut, denn somit vermeidet man das häufige Problem von Ovear-Ear Headsets, bei denen es einem schnell unter dem Ohrmuscheln warm wird.
Aufgrund der klanglich sehr guten Abstimmung und der guten Sprachverständlichkeit, eignen sich die Ohrhörer wie bereits erwähnt, sehr gut für Sprecher, während man zockt oder als Headset im Callcenter-Einsatz. Aber man kann die Kopfhörer mit dem normalen Klinkenkabel, welches man separat kaufen kann, jederzeit auch als normale kabelgebundene Kopfhörer verwenden.
Preis/Leistung
Die UVP der HL1202 hat Hörluchs mit 299€ festgesetzt. Günstiger bekommt man diese jedoch nicht, denn auch bei verschiedenen Onlineshops, wird derselbe Preis verlangt.
Der Preis mag zwar nicht günstig sein, doch hier erhält man ein 2-Wege-Treiber-System, welches klanglich hervorragend abgestimmt ist. Auch im Lieferumfang weiß Hörluchs genau, was man braucht, denn hier hat das Unternehmen an alles gedacht.
Wer jedoch etwas Günstigeres sucht, kann eventuell auch zu dem Hörluchs HL1102 greifen, denn dabei handelt es sich um die von mir bereits getesteten HL1100 Kopfhörer, die jedoch ebenfalls mit einem Mikrofon ausgeliefert werden. Für diese werden 100€ weniger fällig, jedoch ist in diesen dann nur ein 1-Wege-Treiber verbaut.
Mit dem neuen Nest Mini hat Google dem günstigsten Lautsprecher im eigenen Sortiment, ein Update spendiert. Der neue kleine Lautsprecher sieht zwar auf den ersten Blick identisch mit dessen Vorgänger aus, doch die neue Generation heißt nicht nur anders, sondern kann auch etwas mehr. Die größten Veränderungen fanden im Inneren statt, so sind nun mehr Mikros und ein neuer Chip verbaut worden. Außen wiederum wurden weitere Sensoren für eine noch einfachere Bedienung integriert und fortan kann der Google Nest Mini nicht nur hingestellt, sondern auch an die Wand gehängt werden. Zu guter Letzt wurde auch am Lautsprecher getüftelt, sodass der Verstärker überarbeitet wurde.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Bei dem Design der Verpackung bleibt Google sich absolut treu, denn auch der Google Nest Mini kommt in der weißen, sehr stabilen Verpackung, welche mit sehr wenig Kunststoff auskommt daher. Die Verpackung ist an den Außenseiten wie von Google gewohnt, mit einigen Informationen zum Produkt und dessen Funktionen bedruckt.
Auf der Front wird das aktuelle Google-Logo der Name des Produktes und eine Abbildung des Nest Mini von oben betrachtet dargestellt. Die Linke lange Seite ist lediglich mit den Worten „Ok Google“ beschriftet. Dies sind zugleich auch die zwei wichtigsten Worte, denn sobald man diese ausspricht, weiß der Sprachassistent, dass er einem zuhören soll und nimmer Befehle bzw. Fragen an. Die Gegenüberliegende rechte Seite, zeigt wiederum, mit was der Nest Mini Kompatible ist. Somit kann man damit nicht nur auf den Google Kalender zugreifen, sondern zudem eventuell vorhandenen Philips Hue Lampen darüber Ein-/und Ausschalten und einiges mehr.
Die Rückseite wiederum ziert ein vollflächiges Bild, welches den Google Nest Mini im Haushalt integrierten Einsatz zeigt. So sieht man hier, dass dieser auf einem Lowboard steht, von dem er ganz einfach via Sprache gesteuert werden kann. Zu guter Letzt sind an der Unterseite noch einige technische Anforderungen im Klein gedruckten nachzulesen, sowie die Farbe des Gerätes und eine Auflistung des Lieferumfangs.
Hebt man den Deckel von dem unteren Teil der Verpackung ab, erblickt man direkt in der oberen Hälfte den Google Nest Mini. Dieser wird hier sehr gut durch einen aus Papier (PAP) gepressten Einlegeboden an Ort und Stelle gehalten wird. Darunter wiederum verstecken sich unter einem weiteren Boden die Üblichen von Google beigelegten Kurzanleitung sowie Sicherheitshinweise. Im darunter liegenden Abschnitt wiederum, findet man zudem noch das beiliegende 15-Watt-Netzkabel, bei dem es sich um eines mit einem runden Hohlstecker handelt.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Der neue Google Nest Mini unterscheidet sich rein äußerlich betrachtet nicht wirklich vom Vorgänger, dem Google Home Mini aus dem Jahre 2017. Somit sind die Maße (98 x 42 mm) weiterhin identisch, lediglich beim Gewicht hat der kleine Lautsprecher gut 8 Gramm zugenommen.
Beim neuen Nest Mini wiederum setzt Google deutlich mehr auf eine umweltfreundlichere Herstellung. So hat das Unternehmen z. B. die Stoffbespannung komplett aus recycelten Plastikflaschen hergestellt. Laut Googles Aussage reicht eine herkömmliche 0,5 Liter PET-Falsche für insgesamt zwei komplette Stoffbespannungen aus. Außerdem wird das restliche Kunststoffgehäuse des neuen Google Nest Mini nun aus insgesamt 35 % wiederverwendeten Kunststoff gefertigt. Beim Google Home Mini waren es „nur“ 20 %.
Das Design des Google Nest Mini ist sehr dezent und daher lässt sich dieser nahezu überall im Haus positionieren. Egal ob in der Küche, dem Ess- oder dem Schlafzimmer, voraussetzen ist hier nur, dass man eine Steckdose in der Nähe hat und natürlich auch, das bis zu diesem Raum auch euer WLAN reicht. Der Lautsprecher versteckt sich unter der Stoffbespannung, welche aktuell in „drei“ Farben angeboten wird. Einmal das von mir getestete „Kreide“ Modell, mit einem hellgrauen Stoffbezug und einem weißen Gehäuseboden und zudem eine „Carbon“ Version mit dunkelgrauem Stoff und einer dunkelgrauen Unterseite. Bei der dritten Version handelt es sich um das rote Modell, welches jedoch in Österreich nicht erhältlich ist, sondern lediglich in Deutschland.
Sobald man beim Satz mit „Ok Google“ anfängt, leuchten im eingeschalteten Zustand unter der Stoffbespannung vier einzelne Leuchten auf, die zudem auch über den Status des Nest mini informieren. Neu ist, dass man den Nest Mini nun fortan nicht nur auf eine ebene Fläche aufstellen kann, sondern diesen zudem auch an die Wand hängen könnte. Dies gelingt durch die Integration einer Schlüssellochöffnung, wodurch man den Lautsprecher mithilfe einer Schraube und einem Dübel bequem an der Wand befestigen kann.
An der Rückseite befindet sich am abgerundeten Abschnitt nicht nur der Anschluss für das mitgelieferte Netzkabel, sonders zudem kann man hier nebenan mithilfe des Schiebereglers die integrierten Mikrofone ein- und ausschalten. Die Bedienung des Nest Mini erfolgt jedoch nicht nur via Stimme, sondern um z. B. die Lautstärke zu verändern bzw. die Musik zu pausieren, wurde unter dem Stoff eine Touch-Bedienoberfläche integriert, auf welche ich natürlich im Verlaufe des Testberichts weiter eingehen werde.
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Die Verarbeitung des Google Nest Mini ist, wie ich es bereits von deren Google Produkten kenne, insgesamt auf einem guten Level. Die Unterseite ist mit einer Softtouch-Oberfläche versehen, sodass sich der kleine Lautsprecher sicher an seiner platzierten Stelle steht. Aber auch der Stoff ist soweit gut und sehr sauber mit dem Gehäuse bespannt.
Das Kabel bietet mit einer Länge von 150 cm eine ausreichende Reserve, sodass man mit diesem eigentlich problemlos die nächstgelegene Steckdose erreichen sollte. Die Stromversorgung erfolgt leider nur via Hohlstecker, warum Google hier nicht wie bei einigen anderen Produkten auf den moderneren USB-Typ-C Anschluss setzt, verstehe ich nicht wirklich, doch auf die Funktion hat dies wiederum keinen Einfluss.
(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Sprachassistenten-Art
Sprachassistent ohne Display
Farben
Kreide (Weiß) und Carbon (Grau)
Abmessungen/ Gewicht
98 x 42 mm (Durchmesser x Höhe) Gewicht: 181 Gramm
Lautsprecher
360°-Sound mit 40-mm-Treiber
Material
Kunststoff/Stoff
Konnektivität
WLAN 802.11b/g/n/ac (2,4 GHz/5 GHz); Bluetooth® 5.0 und integrierte Chromecast- und Chromecast Audio-Technologie
Stromversorgung
15 Watt Netzteil mit einer länge von 150cm
Sensoren
Kapazitive Touch-Steuerung (zur Lautstärkeregelung); 3 Far Field-Mikrofone
Prozessor
64 Bit Quad-Core ARM CPU mit 1,4 GHz
Lieferumfang
Nest Mini Netzteil Kurzanleitung
Technische Daten des Google Nest Mini
Installation und Einrichtung
Die Einrichtung der Google Produkte war bisher immer kinderleicht und genauso, ist es auch hier beim Nest Mini der Fall. Schließlich wird einem alles gut verständlich und Schritt für Schritt in der App erklärt. Daher muss man sich genau dies, also die benötigte App Namens „Google Home“ auf das Smartphone laden. Die App steht kostenlos im Appstore für iOS-Geräte und im Google Play Store für Android-Geräte zur Verfügung.
Um die App kommt man somit zur Einrichtung des Nest Mini nicht drumherum, denn diese wird von Google vorgeschrieben. Dieses Problem hat man aber nicht nur bei Geräten, die direkt von Google stammen, sondern auch allen anderen Geräten, die via Google Assistant genutzt werden können.
Die Google Home App dient unter anderem dazu, den gekauften Google Nest Mini mit dem eigenen Google-Konto zu verbinden. Daher benötigt man zur Verwendung des Nest Mini nicht nur die App, sondern auch ein Konto bei Google. Dies kann man sich jedoch kostenfrei direkt während der Einrichtung erstellen. Des Weiteren dient die App dazu, den Nest Mini mit dem heimischen Wi-Fi-Netz zu verbinden und die Firmware auf den neusten Stand zu aktualisieren.
Während des Einrichtungsvorgang wird man unter anderem gefragt, welchen Musikdienst man nutzen möchte. Hierbei steht Spotify, Youtube Music, Google Play Musik, Deezer, TuneIn und einige weitere zur Auswahl. Besitzt man einen dieser Dienste, kann man diesen hier mit dem Nest Mini verknüpfen und nach der Einrichtung, direkt über diesen via Sprachbefehl die gewünschte Musik darauf wiedergeben. Ebenso kann man, sofern man Youtube, Netflix oder andere verfügbare Unterhaltungsdienste nutz, diese mit dem Nest Mini Verknüpfen. Doch da der Nest Mini diese aufgrund seines fehlenden Displays nicht wiedergeben kann, ist hier am Fernseher z. B. ein Google Chromecast nötig. Dieser spielt dann automatisch euren gewünschten Film oder Serie auf Netflix ab, wenn ihr z. B. dem Nest Mini in der Küche Folgendes zuruft: „Ok,Google, spiele Stranger Things auf Netflix ab“.
Im weiteren Verlauf kann man dann noch die Google Funktion „Google Duo nutzen, über die man jederzeit mit anderen Personen telefonieren kann, die diese Funktion ebenfalls nutzen. Außerdem kann man von unterwegs oder daheim die eigenen intelligenten Lautsprecher anrufen, um z. B. mit den Kindern oder dem Partner im Haus zu reden. Zum Schluss wird noch das aktuelle Softwareupdate installiert und euch wird kurz erklärt, wie die Steuerung der Nest Mini über das Touch-Bedienfeld erfolgt.
(Installation und Einrichtung: 4 von 5 Punkten)
Funktionsumfang
Da der Nest Mini nicht wie der Nest Hub mit einem zusätzlichen Display ausgestattet wurde, erfolgt dessen Bedienung ausschließlich über die App bzw. via Sprachsteuerung. Dafür hat Google im neuen Nest Mini. gegenüber dem Google Home Mini nun nicht nur zwei, sondern gleich drei Mikrofone verbaut. Dieses zusätzliche Mikrofon sorgt für eine deutlich bessere Spracherkennung, auch wenn gerade die Hintergrundmusik etwas lauter ist. Doch wie bei anderen Lautsprechern mit einem integrierten Sprachassistenten, muss man die Befehle dennoch etwas lauter zurufen und am zuverlässigsten ist es immer noch, wenn man direkt beim Lautsprecher steht.
Kennt ihr den bereits erwähnten Dienst „Google Duo“ schon, könnt ihr wie bereits erwähnt mit anderen Personen, die ebenfalls diesen Dienst nutzen durch den einfachen Befehl „Ok, Google rufe Max an“ anrufen. Dies Gesprächsqualität ist hierbei ganz gut, jedoch wird diese sehr von der Entfernung vom benutzen Gerät beeinflusst.
Eine weitere Neuerung im Nest Mini ist der sogenannte Machine Learning-Chip. Dieser analysiert die häufigsten Nutzeranfragen lokal, sodass dieser die Anfrage, wenn ihr den Nest Mini z. B. folgendes oft fragt „Ok, Google schalte das Licht im Wohnzimmer an“ nicht an den Server weiterleitet, sondern direkt automatisch antwortet. Doch dieser Dienst ist aktuell nur in der englischsprachigen Version verfügbar. Google arbeitet zwar auch an einer Integration hier in Deutschland, doch dies dauert nach aktuellem Stand noch einige Monate.
Die Bluetooth-Schnittstelle hat Google im neuen Nest Mini angepasst und somit die Generation 5.0 integriert. Dadurch ist es nun möglich den Nest Mini nicht nur zur Monomusikwiedergabe zu nutzen, sondern zudem können mehrer gleiche Lautsprecher zu einem Stereopaar und unterschiedliche Lautsprecher zu einer Wiedergabegruppe genutzt werden. Beachten sollte man, dass wenn man z. B. bereits einen Google Home Mini zuhause hat und diesen zusammen mit dem neuen Google Nest Mini mit der Stereo-Klangfunktion nutzen möchtet, dies leider nicht funktioniert.
Weiterhin kann der Google Nest Mini natürlich zahlreiche der inzwischen bekannten Funktionen, die jeder smarte Sprachassistent kennen sollte. Neben der Steuerung eurer eventuell vorhanden Smart-Home-Geräten, könnt ihr diesen einfach zur Musikwiedergabe nutzen, Kalendertermine abfragen oder zahlreiche Fragen beantworten lassen. Praktisch sind für mich auch die Funktionen wie z. B. der Timer und der Wecker, denn damit kann man sich nicht nur problemlos am Morgen wecken lassen, sondern den Timer fürs Brot, welches man gerade in den Backofen eingeschoben hat stellen.
(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)
Klang
Kommen wir nun zu einer weiteren Neuerung im Nest Mini gegenüber dessen Vorgänger. Google hat hier einen besseren Verstärker verbaut, der laut Google für eine nahezu doppelt so kräftige Bassleistung sorgen soll. Dies bestätigt sich auch direkt beim ersten Probehören. Beim Google Home Mini war der Klang trotz identisch großem 40 mm Treiber deutlich dumpfer. Hier fehlte es sehr an Wärme und das Bassfundament suchte man vergebens. Für ein Lautsprecher, den man als Sprachassistenten nutzt, ist dies soweit zwar gut, doch da man diesen auch als Lautsprecher nutzen konnte, war dies hier etwas schlecht.
Beim neuen Google Nest Mini ist dies aufgrund des neuen Verstärkers deutlich besser. Der Klang ist vor allem in den Tiefen deutlich voluminöser und druckvoller. Bei den Mitten und den Höhen hat sich wiederum klanglich nicht viel verändert, denn wie bereits erwähnt, ist weiterhin nur ein einzelner 40 mm Treiber für alle Tonlagen verbaut. Negativ aufgefallen ist mir bei Nest Mini am Klang jedoch die Übersteuerung, denn bei Lautstärken über 80 %, neigt der kleine Speaker schnell zum starken Übersteuern. Klanglich gesehen, gefällt mir der Google Nest Mini hängend an der Wand besser, als auf dem Regal stehen. Dies liegt daran, da der kleine Treiber nicht nach vorne, sondern vielmehr nach oben gerichtet ist. Somit kommt der Klang wenn der Nest Mini hängt, deutlich besser beim Hörer an.
(Klang: 3 von 5 Punkten)
Stromverbrauch
Der Google Nest Mini besitzt kein Ausschalter, daher befindet sich dieser, solange dieser eingesteckt ist immer im „ Standby-Modus“. Ausschalten geht somit nur, wenn man den Stecker aus der Steckdose zieht.
Das Netzteil, welches Google beim Nest Mini mitliefert, liefert eine maximale Leistung von 15 Watt. Im Standby-Modus benötigt der Google Nest Hub im Schnitt knapp 1,4 Watt. Im alltäglichen Gebrauch, also wenn der Nest Mini seine Assistentenfunktionen nutzt, oder Musik abspielen soll, dann pendelt dieser sich bei etwas 2 bis 3 Watt ein. Daher verbraucht der kleine Nest Mini am wenigsten Strom unter den Assistenten aus dem Hause Google.
(Stromverbrauch: 4 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Mit dem Nest Mini verspricht Google mehr Power und Bass, für einen starken Sound. Außerdem hat das Unternehmen hier noch mehr Rücksicht auf die Umwelt gelegt und somit nicht nur die Stoffbespannung komplett aus recycelten PET-Flaschen hergestellt, sondern auch zu 35% beim restlichen Gehäuse. Somit hat Google mit dem neuen Nest Mini den kleinen Lautsprecher ein sinnvolles Update spendiert, der als kleiner Sprachassistent einen sehr guten Job macht.
Preis/Leistung
Google hat den kleinen Nest Mini zu Beginn mit einer UVP von 59 € auf den Markt gebracht. Doch erfahrungsgemäß war mir schon klar, dass dieser Preis aufgrund Aktionen usw. nicht lange auf diesem Niveau bleiben wird. Somit bekommt man den kleinen Assistenten aktuell für knapp 43€, was auch nötig ist, denn Amazon hat seinen Konkurrenten, den Echo Dot ebenfalls in dieser Preisregion angesiedelt.
Habt ihr bereits einen „alten“ Google Home Mini, würde ich euch weniger zu einem Update des Sprachassistenten raten, den bis auf den Klang und das man diesen nun auch direkt aufhängen kann, hat sich für euch nicht viel verändert. Doch für diejenigen die sich den ersten kleinen Heim-Assistenten kaufen wollen, können zuschlagen, denn Restbestände und gebrauchte Geräte des Google Home Mini sind kaum billiger als der neue Google Home Mini.
EarFun ist eigentlich noch ein recht neuer und daher mehr oder weniger ein noch unbekannter Audio-Hersteller. Mit den EarFun Free hat das Unternehmen jedoch das bereits zweite paar sogenannte True Wireless Kopfhörer vorgestellt. Eigentlich, denn beim ersten Modell handelt es sich optisch um dasselbe Gerät, welches lediglich etwas verbessert wurde. Das Ergebnis sind sehr günstige True Wireless Kopfhörer, mit einem guten und ausgewogenen Klang, sowie einem hohen Tragekomfort. Kritik gibt es hier jedoch auch, denn so handelt es sich nicht wirklich um hochwertige Kopfhörer, doch für unter 50€ sind diese dennoch eine Kampfansage an die großen Hersteller.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Die Verpackung der EarFun Free 2. Generation, hat EarFun weitestgehend schlicht gehalten. Sodass diese lediglich ein paar Bilder und technische Details zu Produkt verrät.
Bei der gelb/weißen Verpackung handelt es sich um die häufig verwendete Variante, bei der ein stabiler Teil (gelb) in eine dünnere, bedruckte Umverpackung (weiß) eingeschoben wurde. Hierbei zierte EarFun die Vorderseite mit einer etwas vergrößerten Ansicht der beiden Ohrhörer, sowie einigen kleinen Symbolen, die z. B. den IPX7-Schutz verraten, sowie die Akkulaufzeit. Außerdem wird im oberen Abschnitt natürlich wie bei eigentlich fast allen Herstellern der Unternehmensname und der des Produktes genannt.
Die Linke, sowie rechte Seite der Verpackung ist mehr oder weniger uninteressant, denn hier wird lediglich auf die Webseite, die Service-Mail-Adresse und mit was sich die Ohrhörer verbinden lassen hingewiesen (Smartphones, Tablets und PC). Vielmehr dürfte jedoch die Rückseite sein, denn hier wird nicht nur ein Teil des Ladecase gezeigt, sondern zudem findet man hier eine kleine Auflistung des Lieferumfangs sowie eine Übersicht der wichtigsten Merkmale. Zu diesen zählen unter anderem: 6h Musikwiedergabe am Stück + 30 mit Ladecase, IPX7 Wasserschutz, Wireless Charge und einige weitere Dinge.
Sobald man das gelbe Innenleben der Verpackung an der Unterseite herausgezogen hat, erblickt man sowohl das Ladecase, also auch die beiden Ohrhörer durch ein transparentes Kunststofffenster. Dabei hat EarFun für ein ordentliches Gesamtbild gesorgt, indem es die drei Elemente ganz simple im schwarzen Schaumstoff eingesetzt hat. In der kleinen schwarzen Pappschachtel darunter hat das Unternehmen neben dem kurzen USB-C Ladekabel noch die restlichen Silikon-Ohranpassstücke verstaut. Zu guter Letzt sind unter dem Schaumstoffeinsatz noch die Bedienungsanleitung und zwei weitere kleine Flyer versteckt.
(Verpackung: 3 von 5 Punkten)
Design
In-Ear Kopfhörer
Beim Gehäuse bzw. dem Design der EarFun Free, handelt es sich im Großen und Ganzen um keine allzu spektakulären Ohrhörer. Das Unternehmen hat ihr auf ein besonders Design, welches an bestimmten Merkmalen direkt zu erkennen wäre, verzichtet.
Beim verwendeten Material handelt es sich um simplen matten Kunststoff, der mit keinerlei Extras wie z. B. einer gut anfühlenden Soft-Touch Oberfläche beschichtet wurde. Man könnte klar sagen, EarFun wollte definitiv ein günstigen True Wireless Kopfhörer anbieten, der mehr oder weniger auch so designt wurde. Nicht falsch verstehen, die Kopfhörer fühlen sich keinesfalls billig an, aber ich hatte nun schon viele Kopfhörer im Test und kann daher klar sagen, dass man es den EarFun Free anmerkt, dass diese „günstiger“ sind. Dies muss jedoch keinesfalls negativ sein.
Das Kunststoffgehäuse der Ohrhörer würde ich definitiv als klobiger bzw. kräftiger bezeichnen. Es handelt sich hier um ein Knopf-Design, ähnlich das der Sennheiser Momentum True Wireless, wobei die EarFun Free definitiv etwas runder gestaltet wurde. Im Vergleich zum klobigeren Gehäuse fällt der Ohrkanal, welcher übrigens die typische anatomische Schwingung besitzt, sehr dezent, bzw. spitz aus. Somit resultiert an der Spitze eine dezent kleine Treiberöffnung, was jedoch im Klang sicherlich nicht für einen negativen Einfluss sorgt, dazu aber später mehr.
An jedem der Ohrhörer befindet sich an der Außenseite eine einzelne leicht gummierte Drucktaste, welche soweit ein gutes haptisches Feedback bietet. Jedoch hat so eine Hardware-Taste an einem True Wireless Ohrhörer der direkt im Ohr sitzt ein typisches Problem. Man drückt sich nämlich beim Betätigen der Taste, um den Widerstand zu überwinden, automatisch den Ohrhörer etwas tiefer ins Ohr, bzw. im Falle der EarFun Free nicht direkt weiter ins Ohr, sondern das Klacken der Taste überträgt sich in den Ohrkanal. Dies kann somit für empfindliche Leute etwas störend sein und somit für ein absolutes No-Go sorgen. Gehört ihr zu denjenigen, solltet ihr daher lieber zu einem anderen True Wireless Modell greifen.
Um die Ohrhörer an den eigenen Ohrkanal anpassen zu können, legt EarFun den Free Kopfhörern mehrere Größen an Ohranpassstücken bei, sodass für jeden eine passende Ausführung dabei sein sollte. Da an der Außenseite unterhalb des Multifunktionsknopfes an beiden Ohrhörern ein Mikrofon integriert ist, können beide Ohrhörer zusammen, oder bei Bedarf auch nur einer alleine genutzt werden. Achtung! Das beidseitig verbaute Mikro war auch bei der Vorgängerversion verbaut, doch bei der ersten Generation konnte man lediglich den rechten Ohrhörer als Master verwenden. Nun mit der neuen 2020 Version ist es möglich, je nach Bedarf, den rechten oder den linken Ohrhörer im Solo-Betrieb zu verwenden.
Die beiden Ohrhörer kann man eigentlich nicht vertauschen, denn durch den geschwungenen Ohrkanal, passen die Ohrhörer nur in eine Richtung. Damit man jedoch direkt erkennt, bei welchem Ohrhörer es sich um welchen handelt, wurden diese an der Innenseite neben den Ladekontakten mit einem „R“ für rechts und ein „L“ für links gekennzeichnet.
An den EarFun Free gibt es auch eine kleine Status-LED, welche nicht nur über die aktuellen Betriebsstatus der Ohrhörer informieren, sondern beim Einsetzen ins Ladecase auch über den Ladezustand. Diese LED verbirgt sich direkt zwischen dem dezenten EarFun Schriftzug auf dem Knopf und dem Mikrofon.
Ladecase
Beim Ladecase handelt es sich ebenfalls wie bei den Ohrhörern um ein schlichtes unspektakuläres mattschwarzes Case, welches aus Kunststoff gefertigt wurde. Besonders ist hier lediglich der eingelassene EarFun Schriftzug im Deckel, denn ansonsten gibt es hier nicht viel Besonderes zu entdecken.
Das Ladecase ist zwar soweit Angenehmen kompakt und zudem leicht, doch je nach Hose kann es dann doch etwas unangenehm in der Hosentasche werden. Trägt man eine weite Hose, dürfte es hier keine Einschränkungen geben, doch bei einer engeren Hose, bzw. einer Röhrenjeans, wird das Case in der Hosentasche ganz schnell unbequem.
Viel gibt es zum qualitativ als gut zu bezeichnenden Ladecase nicht wirklich zu sagen. Das aus Kunststoff gefertigte Case macht soweit einen soliden Eindruck, sodass mir der Scharnier einen soweit wertigen Eindruck vermittelt. Klar von hochwertig sind wir hier weit entfernt, aber bedenkt, wir sind hier im Preissegment deutlich unter 50€. An der Rückseite des Cases befindet sich ein offener USB-C Anschluss, um den im Ladecase integrierten Akku aufzuladen. Um den Deckel des Cases an der Front zu öffnen, muss man auf jeden Fall beide Hände nutzen.
Damit das Case sich z. B. in der verstauten Tasche oder dem Rucksack nicht ungewollt öffnet, wurde der Deckel mit Magneten versehen, sodass dieses immer sicher zugeklappt bleibt. Dasselbe gilt auch für die Ohrhörer, denn diese werden ebenfalls wie meist bei True Wireless Kopfhörern üblich, über eine magnetische Verbindung, sicher im Ladecase gehalten. Sobald diese eingesetzt sind, werden die Ohrhörer über den Ladekontakt im Inneren automatisch wieder mit Storm versorgt und sind somit anschließend direkt für die nächste Wiedergabe bereit. Damit man übrigens jederzeit über die Restkapazität des Ladecase Bescheid weiß, wurden an der Front vier kleine weiße LEDs untergebracht, von denen jede für 25 % steht.
(Design: 3,5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Was die Verarbeitung der EarFun Free angeht, konnte man bereits im Punkt Design erfahren, dass es sich hier um keine Ture Wireless Kopfhörer handelt, die besonders durch ihre Verarbeitung punkten können. Nicht falsch verstehen, die Verarbeitung ist soweit gut, doch wenn man z. B. das Case oder die Ohrhörer in der Hand hält, wirken diese aufgrund deren Oberflächenstruktur nicht so hochwertig, wie ich dies von vielen anderen Kopfhörern kenne.
Es handelt sich hier nichtsdestotrotz um einen Kunststoff, wie dieser sicherlich auch in vielen anderen Kopfhörern zu Einsatz kommt, doch hier würde ich auf jeden Fall das ganze mit einer Soft-Touch-Oberfläche versehen, sodass es sich deutlich angenehmer anfühlt. Doch betrachtet man den sehr günstigen Preis, dann würde dieser sicherlich etwas in die Höhe steigen, was dann natürlich wieder nicht so gut wäre. Das Case wurde übrigens mit ausreichend starken Magnet versehen, sodass nicht nur die beiden Ohrhörer selbst beim offnen Deckel an ihrem Platz bleiben, sondern auch der Deckel selbst wird absolut fest geschlossen gehalten.
(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Kopfhörer-Art
True-Wireless In-Ear Kopfhörer
Kategorie
Bluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
Farbe
Schwarz
Akku
integriert, Lithium-Polymer-Akku Akku Ohrhörer: 6 h Akku Ladecase: 24 h Gesamt somit: 30 h
Gewicht
60 g (Ohrhörer und Ladebox) 11 g (beide Ohrhörer) 49 g (Ladebox)
Material
Ohrhörer und Ladecase aus Kunststoff
Konnektivität
Bluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC und AAC. Unterstützte Profile: A2DP , AVRCP , HFP , HSP
Treiber
Dynamische Treiber (Graphen Beschichtete) mit einer Größe von 6 mm (links und rechts)
Frequenzbereich
20 Hz–20 kHz
Lieferumfang
EarFun Free True Wireless Kopfhörer (2 Stk.) Ladebox USB-Typ-C-Ladekabel Eartips in den Größen: S; M und L) Benutzerhandbuch usw.
Tragekomfort
Bei den EarFun Free handelt es sich um Kopfhörer, die dank IPX7 gegen Schweiß und Wasser Geschütz sind. Hier ist jedoch Obacht geboten, denn hier sollt man nicht von einem totalen Schutz im Wasser ausgehen, sondern lediglich von einem kurzen, sprich vermutlich so in etwa 10 bis 15 Minuten.
Dennoch eignen sich die EarFun Free unter anderem durch diese Schutzklasse und dem zusätzlichen guten Halt, sehr gut für den mobilen, aber auch sportlichen Einsatz. Durch die etwas klobiger Bauweise werden die Ohrhörer quasi leicht in das Ohr eingedreht. Sprich, man setzt den jeweiligen Ohrhörer leicht nach vorne geneigt ins Ohr ein und dreht diese nach hinten hinweg, sodass dieser sich quasi automatisch in das Ohr einsetzt. Dadurch hält der Kopfhörer trotz nicht vorhandener Sport-Einsätze überraschend gut in den Ohren. Ein Nachjustieren ist dabei eher selten nötig, sofern man die richtige Größe an Ohrtips ausgewählt hat. Aber als In-Ear Kopfhörer für den Extremsport, wie z. B. Mountainbike fahren, was ich z. B. auch regelmäßig mache, würde ich die EarFun Free weniger empfehlen, denn hier gibt es noch bessere Alternativen.
Der Druck, der nach dem Einsetzen im Ohr ansteht ist ok. Klar merkt man hier definitiv, dass man die Kopfhörer im Ohr hat, doch hier hatte ich schon deutlich unbequemere Kopfhörer.
(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)
Bedienung
So kommen wir nun zur Bedienung, diese wurde von EarFun gegenüber der 1. Generation sinnvoll überarbeitet, da die Steuerung nun nicht nur intuitiver, sondern auch so gemacht wurde, dass man beide Kopfhörer fortan getrennt nutzen kann.
Für sogenannte True Wireless Kopfhörer ist es üblich, dass diese mit einem Aufbewahrung-/Ladecase daher kommen und dadurch automatisch eingeschaltet werden, wenn diese entnommen werden und sobald diese wieder eingesetzt sind, ausgeschaltet werden. So ist es auch bei den EarFun Free der Fall, was hier soweit auch wunderbar klappt.
Über den Multifunktionsknopf an den beiden Ohrhörern wird wie bereits angedeutet alles gesteuert, je nachdem wie häufig man die jeweilige Taste drückt. Betätigt man egal ob rechts oder links die Taste einmal kurz, dann wird die Musik direkt gestoppt und beim Erneuten betätigen wieder an dieser Stelle fortgesetzt. Durch das Zweimalige hintereinander drücken, reguliert man ganz einfach die Lautstärke: am linken Ohrhörer leiser und am rechten lauter. Ebenfalls kann man direkt über die Kopfhörer einen Titel überspringen, dazu drückt man die jeweilige Taste dreimal: zum Vorspringen rechts und zurückspringen links.
Möchte man den vom Smartphone integrierten Sprachassistenten aufrufen, dann kann man dies hier ebenfalls über beide Ohrhörer tun, indem man ohne das aktuell Musik wiedergegeben wird entweder die Tasten rechts oder links doppelt betätigt. Um die Ohrhörer wiederum manuell auszuschalten genügt es, die Taste etwas länger gedrückt zu halten.
Wichtig und zu beachten gilt, dass sich die Belegung der Tasten im Solo-Modus nicht verändern. Nutzt ihr den rechten Ohrhörer, könnt ihr eben auch nur dessen Steuerungsbefehle ausführen. Somit ist es über diesen dann nicht möglich, die Lautstärke abzusenken oder einen Titel zurückzuspringen. Nutzt man wiederum den Linken, dann kann man eben nicht die Lautstärke erhöhen und nicht zum nächsten Lied springen. Ebenso viel mir an einem Android Smartphone auf, dass die Lautstärke der Ohrhörer nicht mit der des Smartphones synchron sind. Erhöht man hier nämlich die Lautstärke der Ohrhörer, wird nur deren Lautstärke erhöht. Daher kann es sein, dass wenn das Smartphone nur bei etwas 50 % der Lautstärke eingestellt wurde, dass man sich fragt, warum die Ohrhörer so leise sind.
(Bedienung: 4 von 5 Punkten)
Klang
EarFun hat die Free True Wireless Kopfhörer mit einem 6 mm Treiber ausgestattet, genauer gesagt je Ohrhörer ein sogenannter Graphene Treiber. Das bedeutet in diesem Fall, dass die Treiber mit einer dünnen Kohlenstoffschicht beschichtet wurde, was für tiefe Bässe und einen erstklassigen Sound sorgen soll.
Ansonsten gibt EarFun noch an, dass der klassische Frequenzbereich von 20-20.000Hz abgedeckt wird und neben dem Standard Audio-Codec auch der hochwertige AAC-Codec unterstützt wird, was vor allem für Apple-Nutzer gut ist, denn diesen Codec nutzt Apple bei seinen Smartphones, während Android voll und ganz auf aptX bzw. aptX HD setzt. Soviel zu den technischen Daten, doch wir gut klingen die Kopfhörer die nichtmal 50 € kosten?
Die EarFun Free bieten beim Bass eine voluminöse und knackige Wiedergabe. Dieser Bass bietet einen überraschend guten Schub, wobei es sich hier definitiv um keine Bassmonster handelt, sondern vielmehr um Kopfhörer, die einen handfesten Bass vorweisen. Die Mitten sind weitestgehend eindringlich, wobei diesen dennoch etwas zurückhaltender sind und sich somit etwas im Hintergrund des Basses halten. Dafür wiederum können die EarFun Free wieder in den Höhen deutlich punkten, denn hier wird eine detailreiche und luftige Wiedergabe gewährleistet, welche jedoch keinesfalls zu luftig abgestimmt wurde.
Bei der Sprachverständlichkeit verspricht EarFun, dank den verbauten MEMS-Mikrofonen eine kristallklare Gesprächswiedergabe, selbst in lauten Umgebungen. Soweit geht diese in meinem Test auch in Ordnung, sodass ich hier weder ein störendes Hintergrundrauschen wahrnehmen konnte, noch das man den Gesprächspartner schlecht verstehen würde. Aber auch so und auf zusätzlicher Nachfrage beschwerte sich der Gesprächspartner nicht darüber, dass er mich schlecht verstehen konnte. Hier scheint EarFun beim 2020 Modell der Free etwas nachgebessert zu haben, den bei der ersten Version hatte man, soweit ich im Netz lesen konnte noch etwas Probleme bei der Verständlichkeit.
Dank der Unterstützung von Bluetooth 5.0 bieten die EarFun Free eine stabile und zudem eine unterbrechungsfreie Verbindung zum Zuspielgerät. Was die Latenz angeht, also die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. kann ich mich definitiv nicht beklagen. Die Verzögerung ist nicht wirklich feststellbar, sodass sich die Ohrhörer perfekt dazu eigenen, darüber Filme und kurze Videos anzusehen.
(Klang: 4 von 5 Punkten)
Ausstattung
Akku & Ladecase
EarFun hat in jedem der beiden Ohrhörer einen 50 mAh Akku verbaut, daher verspricht das Unternehmen bei den Free der 2. Generation eine reine Akkulaufzeit von bis zu 6 Stunden am Stück. Diese ist jedoch wie immer davon abhängig, wie man die Kopfhörer nutz. Daher ist es sehr entscheidend, wie laut ihr die Musik eingestellt habt. Bei einer normalen Lautstärke (etwas 60 bis 70 %, kam ich jedoch auf eine Laufzeit von knapp 5 Stunden, was definitiv ebenfalls ein guter Wert ist.
Mit dem zugehörigen Ladecase, über welches die Kopfhörer bis zu 4-mal aufgeladen werden können, sollen weitere 24 Stunden Musikwiedergabe ermöglicht werden. Somit kommt man auf insgesamt bis zu 30 Stunden Musikwiedergabe. Bis der 500 mAh große Akku im Ladecase wiederum voll aufgeladen wurde, vergehen knapp 2 Stunden, für die beiden Ohrhörer wiederum benötigt es knapp 1,5 Stunden. Interessant ist jedoch, dass EarFun die Möglichkeit integriert hat, das Case auch direkt kabellos aufzuladen, dafür benötigt man jedoch aufgrund des Energieverlustes etwas länger, sodass man hier mit einer Ladezeit von knapp zweieinhalb Stunden rechnen sollte.
Sollte man die Kopfhörer länger als 15 Minuten nicht mit einem Smartphone oder einem anderen Zuspielgerät koppeln, dann schalten diese sich automatisch ab. Außerdem wechseln diese nach kurzer Zeit beim Pausieren der Musik in den Energiesparmodus, welchen diese jedoch sofern man innerhalb kurzer Zeit die Musik wieder weiterlaufen lässt automatisch verlassen.
Bluetooth & Signalqualität
Bei der Verbindungstechnologie der Free setzt EarFun auf die bessere Bluetooth 5.0 Verbindung. Dadurch wird eine äußerst stabile und sichere Verbindung zwischen den Kopfhörern und dem Smartphone gewährleistet. Eine geringe Latenz wird wie bereits unter Klang angedeutet auf jeden Fall gewährleistet, doch wie sieht es mit der Bluetooth-Reichweite aus, dies habe ich natürlich ebenfalls ausführlich getestet. Das Koppeln der Kopfhörer geht sehr einfach vonstatten, da die Kopfhörer nach dem ersten einsetzten in das Ladecase und der anschließenden Entnahme, automatisch in den Kopplungsmodus versetzt werden.
Sollte dies nicht der Fall sein, dann beide Ohrhörer manuell Ausschalten und anschließend die Taste an jedem Kopfhörer für mindestens 8 Sekunden gedrückt halten. Dabei werden die Kopfhörer zurückgesetzt und können nach dem Einschalten wieder mit einem anderen Gerät verbunden werden.
Im Praxistest bieten die EarFun Free zum Smartphone (bei mir mit einem iPhone X und einem Gigaset GS290 getestet) eine stabile und gute Reichweite von bis zu 15 Metern im Haus. Im Freien wiederum ist die Reichweite höher, macht jedoch wenig Sinn, da sich kaum jemand mehrer Meter ohne Blick auf sein Smartphone entfernen wird, außer man hat ein großes Grundstück und ist im Garten unterwegs.
(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Mit den EarFun Free hat das gleichnamige Unternehmen EarFun interessante True Wireless Kopfhörer vorgestellt. Diese True Wireless Kopfhörer sind nicht nur durch ihren sehr günstigen Preis interessant, sondern auch durch das resultierende Preis-Leistungs-Verhältnis.
Der Klang gehört zwar definitiv nicht zu der besten Tonqualität, doch angesichts des Preises ist der Klang ausgesprochen gut und dürfte meiner Meinung nach auf jeden Fall der Mehrheit der Nutzer reichen, die auch nicht viel mehr Geld ausgegeben wollen. Des Weitern handelt es sich um True Wireless Kopfhörer, die einen sehr sicheren halt bieten und zudem auch noch von der Akkulaufzeit nicht schlecht abschneiden. Dies macht die neuen EarFun Free zu meinem aktuellen Geheimtipp für True Wireless Kopfhörer für unter 50€.
Preis/Leistung
Die UVP der EarFun Free hatte das Unternehmen zum Marktstart mit gerade Mal 49,99€ festgesetzt. Doch inzwischen gibt es die Kopfhörer z. B. direkt bei Amazon für 39,99€ respektive sogar dank eines 10 % Gutschein aktuell noch billiger.
Für diesen Preis können die Ohrhörer sehr überzeugen. Klar handelt es sich hier wie bereits erwähnt nicht um die rundum besten Kopfhörer, doch man muss hier den Preis im Hinterkopf behalten und für diesen sind die Ohrhörer überraschend gut.
Mit dem neuen Live 220BT hat JBL einen klanglich interessanten Kopfhörer auf den Markt gebracht. Klar handelt es sich hier nicht um ein True Wireless Kopfhörer, doch zum einen ist dieser mit unter 80€ sehr günstig und bietet zudem einen komfortablen Tragekomfort für den täglichen mobilen Einsatz. Außerdem ist der Funktionsumfang mit TalkThru und Ambient-Aware sowie Bluetooth 4.2 sehr angemessen. Lediglich hochwertigere Codecs und das aktuelle Bluetooth 5.0 vermisse ich hier dennoch ein wenig. Doch insgesamt gibt es hier zu diesem Preis kaum Kritik.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Bei der Verpackung des JBL LIVE 220BT handelt es sich um eine etwas größere Verpackung wie bei den meisten In-Ear Kopfhörern, die ich bisher vom Unternehmen getestet habe. Auffallend ist hierbei jedoch, dass die Verpackung zwar insgesamt größer ausfällt, aber doch sehr schmal und zudem leicht ausfällt. Insgesamt macht die Verpackung einen guten Eindruck, doch die verwendete Kartonage ist definitiv nicht so stabil wie bisher. Das liegt unter anderem, dass hier die gleicher Verpackungsdicke wie bei den meisten anderen Kopfhörern verwendet wurde, aber JBL auf das zusätzliche dickere schwarze Verpackungsinnere verzichtet hat.
Von der farblichen Gestaltung bleibt JBL sich jedoch treu, denn weiterhin setzt man hier auf das altbekannte grau und weiß, mit einigen wenigen orangenen Akzenten. Auf der Vorderseite der Verpackung befindet sich eine magnetische Abdeckung, welche mit einer großen Abbildung des Kopfhörers, sowie dem Herstellerlogo und Produktnamen versehen wurde. Des Weitern erwähnt JBL hier direkt unter der Produktbezeichnung die für JBL besonderen Highlights des Kopfhörers. Zu diesen zählt unter anderem die Ambient Aware & TalkThru Funktion, sowie der Sprachassistenten Support (Google Assistant und Amazon Alexa). Zudem informiert JBL wie üblich im rechten unteren Rand darüber, dass die gesamte Akkulaufzeit für bis zu 10 Stunden Musikwiedergabe ausreicht. Klappt man den bereits erwähnten Deckel an der Vorderseite auf, dann erblickt man den kompletten JBL LIVE 220BT Kopfhörer durch ein großes transparentes Sichtfenster und erkennt, dass sich dieser in einem schlichten weißen Kunststoffeinsatz befindet.
Am rechten schmalen Rand erwähnt JBL, was man mit der Sprachsteuerung machen kann. So wird einem ein Beispiel zu jedem Assistenten gezeigt, bei dem durch die einfache Aussprache wie z. B. Alexa, spiel Hip-Hop Musik oder hey Google, spiel Rock Musik, der jeweilige Genre wiedergegeben wird. Einige Informationen zum Hersteller und dem Produkt, erfährt man wiederum an der Unterseite, an der JBL zudem eine kleine Übersicht (Skizzen) des Lieferumfangs präsentiert.
An der Rückseite erfährt man wie üblich bei JBL nochmals mehr bzw. ausführlicher Details zum Produkt. Im Großen und Ganzen handelt es sich hier jedoch um die bereits auf der Vorderseite genannte Punkte, welche hier jedoch in mehren Sprachen und mit Symbolen aufgelistet wurden. Neu ist hier nur, dass es sich beim Gehäuse der Ohrhörer um eines aus Aluminium handelt und das eine Multipoint-Verbindung unterstützt wird.
Nach dem Öffnen der Verpackung an der Unterseite kann man das komplette Innenleben herausziehen. Dabei kommt dann auch der restliche Lieferumfang, welcher sich unter dem weißen Kunststoffeinleger befindet zum Vorschein. Dabei handelt es sich jedoch lediglich um ein veraltetes Micro-USB Ladekabel, die üblichen Silikon-Eartips in der Größe S; M und L, sowie eine Bedienungsanleitung.
(Verpackung: 3 von 5 Punkten)
Design
Beim JBL LIVE 220BT handelt es sich keineswegs um einen True Wireless Kopfhörer, sondern um ein In-Ear Kopfhörer, der als sogenannter Nackenband-Kopfhörer bezeichnet wird. Somit sind beide Ohrhörer, also der rechte und linke Ohrhörer über ein Kabel, welches hier mit einer dickeren, aber angenehmen gummierten Hülle umhüllt ist, miteinander verbunden. Somit kann man den Kopfhörer wie üblich bei Nichtgebrauch locker um den Hals tragen und durch die magnetische Zusammenführung auf der Rückseite, werden diese sicher zusammengehalten, sodass man den Kopfhörer selbst bei hektischen Bewegungen nicht verliert.
Ob einem selbst die Ausführung als Nackenband-Kopfhörer gefällt, ist selbstverständlich eine reine Geschmacksache, denn unbequem ist dies wie bereits erwähnt auf keinem Fall. Solltet ihr wiederum auf der Suche nach einem In-Ear Kopfhörer sein, denn man auch beim Joggen oder sonstigen Sportarten tragen kann, dann würde ich euch eventuell zu einem anderen Modell raten. Schließlich können die beiden dickeren Enden, in denen die Bedienelemente, sowie der Akku steckt, trotz einem sehr geringen Gewicht störend wirken. Denn das regelmäßige Auf und Ab springen ist sicherlich nicht jedermanns Ding und daher je nach Empfinden als störend oder eben nicht zu bezeichnen.
Der Nackenbügel des JBL LIVE 200BT, ist typisch für diese Ausführung als sogenannter In-Ear Kopfhörer mit einem etwas dickeren Silikon-Material überzogen. Dies soll soweit nicht nur für einen Schutz vor Schweiß sorgen, sondern auch für einen angenehmen und weichen Tragekomfort. Dieser etwas dünnere Teil des Nackenbügels verläuft nach vorne auf der linken sowie rechten Seite in zwei etwas breitere Kunststoffenden. In diesen Enden finden wie für diese Art von Kopfhörer üblich der Akku, die Anschlüsse (Ladeanschluss), sowie die Bedienelemente platz. Von diesen „dickeren“ Elementen verläuft wie üblich ein dünnes Kabel zu den beiden Ohrhörern. Dabei ist dieses Kabel jedoch nicht wie häufig gummiert, sondern in dem Fall des JBL LIVE 220BT handelt es sich um ein sogenanntes Textil- bzw. Stoffkabel.
Überraschend finde ich persönlich, dass trotz des geringen Preises das Gehäuse der Ohrhörer zum Teil aus Aluminium gefertigt wurde. Das Gehäuse der Ohrhörer ist soweit nicht besonders klobig, was unter anderem daran liegt, dass JBL hier sich voll und ganz auf die Treibereinheit konzentrieren konnte. Alles andere, was z. B. bei True Wireless Kopfhörern auch im Gehäuse platz finden muss, konnte JBL hier in den beiden dickeren Enden unterbringen. In beiden Gehäusen befinden sich jedoch auch noch einige Mikros, da der JBL LIVE 220BT mit Ambient Aware und TalkThru-Technologie ausgestattet wurde. Hierfür sind natürlich zusätzliche Mikros nötig, welche die Stimmen und andere Geräusche in der Umgebung registrieren bzw. Aufnahmen und diese bei Wunsch zu euch, bzw. ins Gehör mit einspielen.
Am Gehäuse der Ohrhörer verläuft der Treiberausgang, wie es häufig der Fall ist, exzentrisch und schräg nach innen, sodass dieser beim Einsetzen in das Ohr, direkt in den Ohrkanal verläuft. Damit das Ganze bequem ist, befinden sich an der Vorderseite natürlich noch die üblichen Silikon Ohranpassstücke, welches sich bei diesem Modell überraschend einfach ohne Kraftaufwand wechseln lassen. Damit man direkt erkennt, welcher Stöpsel in welches Ohr gehört, sind die beiden Ohrhörer mit einem entsprechenden Buchstaben bedruckt.
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Für einen Kopfhörer, der unter 80€ kostet, ist der JBL LIVE 220BT soweit sehr gut verarbeitet. Die verwendeten, verschiedenen Materialien machen einen sehr guten Eindruck und wurden ohne störenden Kanten und Ecken verarbeitet. Das Gewicht des Kopfhörers ist mit 31 Gramm sehr leicht und der Tragekomfort ist soweit ebenfalls im Alltag sehr gut. Übrigens hat JBL die Rückseite der Ohrhörer-Gehäuse mit einer magnetischen Zusammenführung ausgestattet, sodass diese beim Nichtgebrauch praktischerweise zu einer Art Kette zusammengeführt werden können. Jedoch muss ich diejenigen enttäuschen, die dabei direkt auf die Integration einer automatischen Start-/Stopp-Funktion gehofft haben, denn diese gibt es hier leider nicht.
(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Kopfhörer-Art
In-Ear Kopfhörer
Kategorie
Bluetooth Kopfhörer ohne ANC
Farbe
Schwarz/Grau
Trageart
Nackenbügel
Gewicht
31 Gramm
Material
Kunststoff/Silikon; Gehäuse der Ohrhörer zum Teil aus Aluminium
Töner
je Seite, ein 8 mm dynamischer Treiber
Akkulaufzeit
bis zu 10 Stunden, mit Schnellladefunktion
Ladezeit
15 Minuten laden, für 1 Stunden Musikwiedergabe
Frequenzbereich
20 Hz–20 kHz
Lieferumfang
JBL LIVE 220BT Kopfhörer 3 paar Silikon-Ohranpassstücke Bedienungsanweisung Micro-USB-Ladekabel
Tragekomfort
Die Ausführung eines In-Ear Kopfhörers hat wie bereits unter dem Punkt „Design“ erwähnt sowohl Vor-, als auch Nachteile. Schlussendlich liegt es an euch selbst, ob euch die eventuell hüpfenden Enden beim Sport usw. stören oder eben nicht und es liegt auch daran, für was ihr einen Kopfhörer sucht. Im Alltag sind die Kopfhörer sicherlich von Vorteil, denn der Nackenbügel über den Hals entlastet den Zug an den Ohren sehr angenehm. Dafür wiederum ist es weniger ein Kopfhörer für sportliche Tätigkeiten, was nicht nur an den hüpfenden Enden liegt, sondern auch daran, dass JBL hier explizit keinen 100 % Schutz gegen Schweiß usw. verspricht.
JBL legt dem JBL LIVE 220BT mehrer verschieden große Silikon-Anpassstücke bei, mit denen man die Kopfhörer weitestgehenden individuell dem eigenen Ohrkanal anpassen kann. Wie immer sollte man sich für das Erste anpassen genug Zeit lassen, denn am Ende sollte weder der Klang, noch der halt unter der falschen Wahl an Ohrtips leiden. Der Sichere halt in den Ohren ist mit der richtigen Wahl der Ohrtips sehr gut. Zudem entlastet das Nackenband den Zug auf die Ohren sehr angenehm und sorgt zudem dafür, dass das Gewicht gleichmäßig über den Nacken verteilt wird.
(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)
Bedienung
Beim JBL LIVE 220BT befinden sich die wichtigsten Bedienelemente direkt auf der rechten Seite im dickeren Kunststoffelement. Somit findet man hier drei Tasten an der Seite und eine inkl. dem verdeckten Micro-USB-Port direkt darüber. Zudem ist noch eine weitere Taste fast schon unscheinbar an der linken Innenseite versteckt.
Bei den zur Außenseite gerichteten Bedienknöpfe handelt es sich um die Knöpfe, die man am meisten benötigt, da man darüber unter anderem die Musik steuert. Zentral davon befindet sich der Multifunktionsknopf, mit dem man durch 2 Sekunden gedrückt halten, den In-Ear Kopfhörer einschaltet. Sobald man diesen Ausschalten möchte, dann betätigt man dieselbe Taste für 4 Sekunden. Direkt daneben wurde von JBL eine kleine LED integriert, welche durch rotes, weißes oder auch blaues aufblinken, den aktuellen Betriebsstatus anzeigt.
Die Bedienelemente, welche man wiederum zur Musiksteuerung benötigt, sind direkt daneben angeordnet, und soweit sehr gut an dem hervorstehenden „+ und -“ zu ertasten. Zur Regulierung der Lautstärke genügt es einfach, das „+“ zur Erhöhung und das „-“ zur Reduzierung zu betätigen. Mit der mittleren Multifunktionstaste kann man wiederum jederzeit die Musik pausieren und beim erneuten Drücken wieder weiterlaufen zu lassen. Die Lauter-/Leiser-Tasten dienen jedoch nicht nur zur Lautstärkeregulierung, sondern auch dazu, einen Musiktitel vor bzw. zurückzuspringen. Dies funktioniert ganz einfach, indem man während der Musikwiedergabe eine der beiden Tasten für zwei Sekunden gedruckt hält. Ebenso kann man über den mittleren Knopf jederzeit einen eingehenden Anruf Annehmen oder auch ablehnen, sowie die Lautstärke dafür separat regulieren. Damit ein Gesprächspartner einen gut versteht, wurde das Mikrofon hierfür in der Innenseite integriert.
Der JBL LIVE 220BT besitzt jedoch, wie bereits erwähnt noch weitere Funktionen. Man kann z. B. die bereits erwähnte Ambient Aware und TalkThru-Technologie ganz einfach über den separaten Knopf an der Oberseite direkt neben der Ladebuchse regulieren. Da JBL im LIVE 220BT zudem die Unterstützung des Sprachassistenten Google Assistant bzw. auch von Amazons Alexa integriert hat, kann man diesen, sofern man diesen in der JBL Headphones App eingerichtet hat, jederzeit über den versteckten Knopf in der Innseite, des linken Nackenbügel-Ende aufrufen.
(Bedienung: 4 von 5 Punkten)
Klang
JBL hat im LIVE 220BT je Seite einen dynamische 8 mm Treiber verbaut. Hierbei verzichtet JBL jedoch auf die Unterstützung hochwertiger Audio-Codecs, doch dennoch würde ich das Klangbild durchaus als gut beschreiben. Beim JBL LIVE 220BT handelt es sich um einen günstigeren In-Ear Kopfhörer, der sich auf den mobilen Einsatz konzentriert. Also ist hier definitiv nicht die Rede von einem hochauflösenden Kopfhörer, da man hier sowieso bei einem höheren Preis laden würde.
Das Klangbild ist im Bereich Bass kräftig abgestimmt, sodass mich dieses mit einem druckvollen Volumen und einem guten Tiefgang überraschte. Die Mitten sind zwar ebenfalls farbig, doch im Vergleich zum Bass deutlich zurückhaltender. Die vom LIVE 220 BT wiedergegebenen Mitten kommen beim Gesang und elektronischer Musik voll zur Geltung. Im Rockbereich geht das Klangbild zwar dennoch soweit in Ordnung, aber die Gitarrensolos sind meiner Meinung nach nicht so griffig und präsent. Zu guter Letzt schneidet der Kopfhörer im Höhenbereich gut ab, auch wenn man hier definitiv nicht von detailreich und hochauflösend reden kann. Die häufig präsenten s-Laute halten sich jedoch sehr gut zurück, sodass die Höhen nicht übertönt sind.
Sollte euch jedoch das von Werk aus abgestimmte Klangbild nicht gefallen, dann könnt ihr dies sehr einfach über die App, via Equalizer verändern. Dafür steht euch ein ausreichender 5-Band Equalizer zur Verfügung, welcher es ermöglicht, das Klangbild nochmals etwas den eigenen Vorlieben anzupassen.
Die Sprachverständlichkeit der JBL LIVE 220BT ist soweit ganz gut. Ich konnte meine Gesprächspartner-/innen sehr gut verstehen und auch diese konnten wiederum mich klar und deutlich verstehen. Ebenso wichtig wie ein guter Klang und eine gute Sprachverständlichkeit ist für viele natürlich auch die Latenz. Hier ist die Rede von der Verzögerung zwischen dem auf dem Smartphone weitergegebenen Bild, sprich dem Video und dem über die Kopfhörer abgespielten Ton. Hier kann ich mich bei dem JBL LIVE 220BT nicht beklagen. Die Verzögerung ist nicht wirklich feststellbar, sodass sich die Ohrhörer perfekt dazu eigenen, darüber Filme und Videos anzusehen.
(Klang: 4 von 5 Punkten)
App
Da der JBL LIVE 220BT, zur LIVE-Serie gehört, ist dieser wie bereits der JBL LIVE 400BT und der JBL LIVE 650BTNC ebenfalls mit der App Namens „My Headphones“ kompatible. Diese App steht sowohl für iOS, als auch Android Smartphones als kostenloser Download im jeweiligen AppStore bereit.
Diese App ist jedoch nicht unbedingt zwingend erforderlich, da die Kopfhörer auch ohne diese problemlos genutzt werden kann. Wer jedoch Firmware-Updates, oder persönliche Einstellungen via Equalizer vornehmen möchtet und den Google Assistant bzw. Amazon Alexa als Sprachassistent nutzen will, kommt um die App nicht drumherum.
Startet man die App das erste Mal, wird man sehr einfach Schritt für Schritt durch die Einrichtung und das Menü navigiert. Zudem wird einem in jedem Einstellungsfenster alles ganz gut erklärt. Ist dies soweit durchgeführt, landet man nach jedem Start der App auf dem Startbildschirm, auf dem sämtliche kompatiblen Kopfhörer die man selbst besitzt angezeigt werden. Zumindest sofern diese angeschaltet sind und man diese vorher mit dem Smartphone via Bluetooth gekoppelt hat.
Klickt man hier auf den JBL LIVE 220BT, landet man in dessen Einstellungsmenü, wo man direkt unter der Abbildung des Kopfhörers, dessen restliche Akkulaufzeit in Prozent angezeigt bekommt. Unmittelbar darunter kann man zudem die Ambient Aware und TalkThru-Funktion zu- oder abschalten. Zudem ist es direkt von hier aus im unteren Bereich möglich, die EQ-Einstellungen vorzunehmen oder ein eigenes Klangprofil zu erstellen und abzusichern. Über das Zahnrad im rechten oberen Bereich gelangt man in ein weiteres Untermenü. In diesem kann man die automatische Abschaltung bei 10 Minuten ohne Musikwiedergabe Aktiveren bzw. Deaktivieren und die Assistenten einrichten, oder auf die Gerätehilfe zugreifen. Vielmehr Wichtiges gibt es hier in der App jedoch nicht zu sehen.
(App: 3,5 von 5 Punkten)
Bluetooth
Im JBL LIVE 220BT ist ein Bluetooth 4.2 Chip integriert, welcher die von JBL bekannte Multipoint-Verbindung unterstützt. Damit ist es möglich, die Kopfhörer zeitgleich mit zwei Geräten zu koppeln. Dies ist z. B. von Vorteil, wenn man zwei Smartphones nutzt, also z. B. ein Privates und ein Geschäftshandy oder man die Kopfhörer nicht nur fürs Smartphone, sondern auch an einem Tablet nutzen möchte. Durch das drücken der Plus und Ambiente Aware und Talk Thru-Funktions Taste für zwei Sekunden, wechselt man dann ganz bequem zwischen den beiden Geräten umher.
Das Pairing zwischen Smartphone und Kopfhörer erfolgt wie üblich über die Bluetooth-Einstellungen am Smartphone und ist daher in wenigen Schritten bzw. Sekunden erledigt. Beim ersten Mal Anschalten befindet sich der Kopfhörer sowieso automatisch im Pairing-Modus und daher sollte es hier sehr einfach vonstattengehen. Die max. Reichweite der Bluetooth-Verbindung beträgt im Freien ca. 18 Meter. Indoor, also im Haus usw. reduziert sich die Reichweite logischerweise etwas. Dabei spielen jedoch einige Faktoren eine Rolle, welche die Reichweite beeinflussen. Dazu zähle unter anderem die Dicke und die Beschaffenheit (Material usw.) der Wände und in welcher Richtung ihr zum Smartphone steht Bluetooth-Sender).
(Bluetooth: 4 von 5 Punkten)
Akku
Die Akkulaufzeit gibt JBL beim LIVE 220BT mit bis zu 10 Stunden an. Dies ist soweit zwar kein Spitzenwert, aber dennoch definitiv nicht schlecht. Wie lange der Akku am Ende bei einem durchhält, hängt natürlich wie bei vielen elektronischen Geräten von mehreren Faktoren ab. So spielt es zum einen eine Rolle, wie hoch ihr die Lautstärke eingestellt habt und wie oft ihr darüber telefoniert usw. Hört ihr persönlich lauter Musik und dreht die Lautstärke bis auf den Anschlag auf, müsst ihr logischerweise mit eher 8 bis 9 Stunden rechnen. Wer dagegen wie ich, bei ungefähr 75 bis 90 % der maximalen Lautstärke Musik hört, kann die 10 Stunden problemlos erreichen.
JBL hat den LIVE 220BT mit einer Schnellladefunktion ausgestattet. Daher ist der Akku bereits nach 15 Minuten Ladezeit für eine Stunde Musikwiedergabe bereit. Für eine volle Aufladung wiederum vergingen im Schnitt knapp 2 Stunden, was immer noch ein top Wert ist.
(Akku: 3,5 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Mit dem JBL LIVE 220BT hat JBL einen klanglich guten In-Ear Kopfhörer im Sortiment. Dieser kann durch einen hohen Funktionsumfang überzeugen und besticht durch sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. JBL verspricht hier eine Akkulaufzeit, die man problemlos erreichen kann und dank Ambient Aware und TalkThru-Technologie verpasst man keine wichtigen Ansagen am Bahnhof oder am Flughafen.
Preis/Leistung
Die UVP des JBL LIVE 220BT legte JBL zum Marktstart mit gerade Mal 79.99€ fest. Doch inzwischen ist dieser bereits bei JBL etwas günstiger erhältlich und auch in verschiedenen online Shops ist der Kopfhörer je nach Farbe für unter 65 € erhältlich.
Wer von einem In-Ear Kopfhörer mit Nackenband nicht abgeneigt ist und ein Modell mit einem ausgewogenen und guten Klang sucht, sollte sich den JBL LIVE 220BT genauer anschauen. Der Kopfhörer ist definitiv kein High-End, doch für den „günstigen“ Preis, kann man meiner Meinung nach wenig falsch machen.
Beim neuen Harman Kardon Citation One MKII handelt es sich um das neue verbesserte Modell des kleinsten Lautsprechers aus der Citation-Serie. Das neue Modell ist nun nicht nur in weiteren Farben verfügbar, sondern wurde zugleich mit AirPlay 2 und Google Chromecast ausgestattet. Das Ergebnis ist ein gelungener Netzwerklautsprecher, der nicht nur einfach eingerichtet ist, sondern zugleich einen guten Klang bietet. Die Touchbedienung an der Oberseite reagiert sehr präzise und der schöne Stoff von Kvadrat macht ebenso einen eleganten und schönen Eindruck.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Harman Kardon liefert den neuen Citation One MKII in einer informativen und somit rundum bedruckten Verpackung aus. Diese macht soweit einen sehr stabilen Eindruck, sodass der Inhalt sicher während des Transports geschützt wird und damit man die Verpackung leicht transportieren kann, wurde diese mit einem Transportgriff versehen.
An der ersten Seite, der vier wichtigen Verpackungsseiten, hat Harman Kardon eine Ablichtung des neuen Citation One MKII platziert. Zudem prangt hier natürlich wie bei vielen anderen Produkten auch der Name des Produktes und der des Unternehmens. Außerdem weist Harman Kardon hier auf die Integration von WiFi, Bluetooth, dem Google Assistant, Google Chromecast und Apple AirPlay 2 hin. Somit erfährt man beim Betrachten der Verpackung direkt, dass es sich hierbei um einen smarten Lautsprecher handeln muss. Betrachtet man direkt die linke Seite daneben, kann man hier eine etwas vergrößerte Abbildung des Harman Kardon Citation One MKII sehen, bei der man jedoch das Touch-Bedienfeld an der Oberseite genauer dargestellt bekommt.
Die rechte Seite wiederum zeigt einem die komplette Übersicht der aktuellen Harman Kardon Citation-Familie. Außerdem wird einem hier darunter ein kleines Raumbeispiel gezeigt, bei dem neben dem Citation One auch der größere Citation 500 und die Citation Bar zum Einsatz kommen. Damit möchte Harman Kardon zeigen, dass es sich hierbei um Netzwerklautsprecher handelt, die natürlich auch Multiroom fähig sind.
So kommen wir zur letzten Seite, bei der es sich zugleich um die informativste Seite handelt. Hier wird einem nämlich der transparente Aufbau des Harman Kardon Citation One MKII gezeigt, sodass man hier die Treibereinheiten welche das Unternehmen verbaut hat, sehen kann. Außerdem informiert Harman Kardon hier über einige fürs Unternehmen wichtige Features zu denen folgende zählen: Die Kombination aus Heim-Audio-Entertainment, welches hier auf ein detailverliebtes Design trifft, den Direkten zugriff auf den Google Assistant ohne eine Taste zu berühren, sowie die Möglichkeit den Lautsprecher mit anderen Citation-Produkten zu erweitern und die Integration von AirPlay 2. Zu guter Letzt wird hier auch auf den Lieferumfang hingewiesen und die Outputpower des Citation One MKII von bis zu 40 Watt.
Öffnet man die Verpackung an der Oberseite, bekommt man direkt die beiliegende Bedienungsanleitung zu Gesicht, welche hier lediglich von einem schwarzen Einleger gehalten wird. Darunter wiederum kommt eine Art Schaumstoffeinsatz zum Vorschein, der nicht nur dafür sorgt, dass die Anleitung an ihrem Platz bleibt, sondern auch der direkt darunter befindliche Harman Kardon Citation One MKII. Dieser befindet sich hier sicher verpackt in einem zusätzlichen Schaumstoffbeutel und wird vom Gegenstück, ebenfalls einem Schaumstoffeinsatz an der richtigen Position fixiert. Hat man diese Teile der Verpackung soweit alle entnommen, kommt darunter noch eine Kartonage zum Vorschein, welche direkt verrät, was darin ist, nämlich das bzw. die Stromkabel. Harman Kardon legt nämlich nicht nur das Europäische Netzkabel, sondern zugleich das UK-Netzkabel bei.
(Verpackung: 4 von 5 Punkten)
Design
Mit seinem edlen Stoffgewand fügt sich der neue Harman Kardon Citation One MKII problemlos in jeden Raum ein. Das Gehäuse, welches für den stabilen Aufbau des Citation One MKII sorgt, besteht hier aus klassischem Kunststoff. Jedoch wurde der Lautsprecher nahezu komplett mit einem besonderen Stoff vom dänischen Hersteller Kvadrat eingehüllt, welcher nicht nur robust sein soll, sondern zudem schmutzabweisend und schwer entflammbar ist. Anfangs gab es den Harman Kardon Citation One nur in zwei Farben, einem schlichten Schwarz und einem helleren Grauton. Doch mit der verbesserten Version, dem Citation One MKII hat Harman Kardon diese Farben nun noch mit zwei weiteren farbvarianten Dusty Pink und Royal Blue ergänzt.
Das neue Farbige Stoffdesign wird lediglich an der Vorderseite durch einen Harman / Kardon Schriftzug und einem sehr schmalen Streifen auf der Rückseite unterbrochen. Die Oberseite des Harman Kardon Citation One MKII nimmt eine große silberne Aluminiumplatte ein, auf welcher die wichtigsten Bedienelemente integriert wurde. Diese platte ziert am Rand eine hochglanzpolierte Fase, welche das Design nochmals etwas edler aussehen lässt. Die Bedienung an der Oberseite erfolgt über eine durchdachte Touch-Bedienung, doch vielmehr möchte ich hier noch nicht verraten, denn auf die Bedienung gehe etwas später noch ausführlicher ein.
An der Vorderseite des Lautsprechers verstecken sich etwas unterhalb des Bedienelements hinterm Stoff verborgen, vier einzelne LEDs, die dann aufleuchten, wenn man z. B. den integrierten Google Assistant aufruft (weiße LEDs) oder das Mikrofon stumm geschaltet hat (rote LEDs) bzw. man die Bluetooth-Kopplung gestartet hat (blaue LEDs). Auf der Rückseite wiederum, befindet sich unterhalb des bereits erwähnten schmalen Streifen, der die Stoffbespannung unterbricht eine kleine Aussparung, durch die das Stromkabel geführt wird und eine darüber befindliche LED, welche auf eine aktive WLAN-Verbindung hindeutet.
Dreht man den Lautsprecher auf den Kopf, findet man hier in einer größeren Aussparung neben dem mittleren Netzanschluss, einen Micro-USB-Anschluss für das Servicepersonal (z. B. wenn man den Citation One MKII zur Reparatur usw. einsenden muss) und ein kleinerer Reset-Knopf, der dazu dient, um den Lautsprecher wieder in die Werkseinstellungen zurückzusetzen.
Zu guter Letzt kommen wir noch zu den Abmessungen des Harman Kardon Citation One MKII, hierbei hat sich natürlich gegenüber dem Vorgänger nicht wirklich etwas geändert. Somit nimmt dieser weiterhin eine gleichmäßige Fläche von 140 x 140 Millimeter ein und ist knapp 188 Millimeter hoch. Das Gewicht ist mit knapp 2 Kilogramm nicht gerade leicht, doch da es sich hier um einen Stationären und keinen mobilen Lautsprecher handelt, ist das soweit kein Problem.
(Design: 4,5 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Die Verarbeitung des Harman Kardon Citation One MKII ist auf einem sehr hohen Niveau. Der Stoff, welcher das Kunststoffgehäuse umgibt, ist fest um das Gehäuse umspannt bzw. wenn nicht sogar verklebt. Dies macht soweit einen deutlich hochwertigeren Eindruck, als wenn dieser lose angebracht ist, bzw. nur an den Rändern gehalten wird und ansonsten locker sitzt und sich hin und her verschieben lässt.
Des Weiteren macht die Oberfläche aus Aluminium einen wertigen Eindruck und rundet das edle Design perfekt ab. Lediglich die Unterseite ist hier aus silbernen Kunststoff gefertigt, dies mach bei der Funktion jedoch keinerlei Probleme. Damit der Harman Kardon Citation One MKII auch bei lauterer Musikwiedergabe an seinem Platz stehen bleibt, befinden sich an der Unterseite insgesamt vier Gummifüße, welche aufgrund des Gesamtgewichtes des Lautsprechers für einen absolut sicheren Stand bzw. halt sorgen.
Das Netzteil befindet sich übrigens im Inneren des Lautsprechers, sodass man hier glücklicherweise nicht noch ein klobiges Netzteil am Kabel bzw. an der Steckdose hängen hat. Der hochwertige Stoff von Kvadrat macht übrigens nicht nur optisch einiges her, sondern ist auch noch robust.
(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Lautsprecheranzahl
1 x 20-mm-Hochtöner, 1 x 89-mm-Tieftöner
Gesamtausgangsleistung (RMS)
40 Watt
Gehäuse/Material
Kunststoff, großteils mit hochwertigem Stoff aus dem Hause Quadrat bespannt. Oberseite aus Aluminium.
Anschlussmöglichkeiten
WLAN 802.11 a/b/g/n/ac 2.4 GHz und 5 GHz, Bluetooth 4.2
Stromversorgung
Netzbetrieb
Unterstützte Audio-Formate
HE-AAC, LC-AAC, MP3, Vorbis, WAV (LPCM), FLAC, Opus
Maße/Gewicht
140 x 188 x 140 mm (B x H x T) / 2 Kilogramm
Lieferumfang
Harman Kardon Citation One MKII; Stromkabel (einmal EU- und einmal UK-Ausführung); Anleitungen
Einrichtung
Harman Kardon selbst, stellt für die hauseigenen Netzwerklautsprecher der Citation-Serie keine eigene App zur Einrichtung bereit. Hier setzt das Unternehmen wie andere Unternehmen die mit den typischen Google-Funktionen wie Google Assistant und Google Chromecast ausgestattet sind auf die Einrichtung via Google Home App.
Diese App ist natürlich nicht nur Android-User vorenthalten, sondern zugleich auch für alle iOS-Nutzer kostenfrei im AppStore verfügbar. Während die App auf euer Smartphone geladen wird, könnt ihr direkt der Harman Kardon Citation One MKII mit dem im Lieferumfang beiliegenden Netzkabel verbinden, sodass dieser daraufhin automatisch eingeschaltet wird. Anschließend befindet sich der Citation One MKII direkt im Einrichtungsmodus, sodass dieser direkt über die Google Home App eingerichtet werden kann.
Nach dem Starten der App befindet man sich direkt auf der Übersichtsseite, hier kann man falls vorhanden, die bereits kompatiblen Geräte wie z. B. bei mir mein Nest Hub usw. sehen. Klickt man hier auf das kleine „Plus-Symbol“ an der linken oberen Ecke, gelangt man in das Untermenü, bei dem man unter anderem neue Geräte hinzufügen kann. Genau diesen Menüpunkt wählt man hier logischerweise aus, da man den neu erworbenen Harman Kardon Citation One MKII einrichten möchte, um z. B. die integrierten Google-Funktionen nutzen zu können.
Im nächsten Menüpunkt wählt man in der App „Neue Geräte einrichten“ und wählt daraufhin den Bereich im Haus, wo dieser hinzugefügt wird. Bei mir z. B. ist es der Haus-Bereich. Daraufhin sucht die App das kompatiblen Geräten und sollte nach wenigen Sekunden zeigen, dass es den Harman Kardon Citation One gefunden hat. Zudem wird im nächsten Abschnitt ein Ton über den Lautsprecher abgegeben, denn man in der App bestätigen soll, damit man hier sicher ist, dass es sich um den richtigen Lautsprecher handelt.
Zu guter Letzt noch den Aufstellungsort des Citation One MKII angeben (sehr sinnvoll bei vielen gleichen Lautsprechern, die im Haus verteilt sind) und schon übermittelt das Smartphone dem Lautsprecher, sobald man das heimische Wi-Fi aus einer Liste ausgewählt hat, völlig automatisch das Passwort usw. Anschließend kann man noch direkt den Google Assistant und Voice Match aktivieren, indem man die am Smartphone angezeigten Sätze laut und deutlich in der Nähe des Lautsprechers sagt. Daraufhin kann man zwar noch einige Dienste wie Spotify und Deezer hinzufügen aber im Großen und Ganzen ist das Lautsprecher nun direkt einsatzbereit. Fortan erfolgt die Bedienung mehr oder weniger direkt über die Bedienoberfläche am Harman Kardon Citation One MKII oder wenn man Musik dem Lautsprecher zuspielen möchte direkt über die im Lautsprecher integrierten Dienste wie z. B. Bluetooth, Wi-Fi, AirPlay 2 oder Google Chromecast.
(Einrichtung: 4,5 von 5 Punkten)
Bedienung
Die Touch-Oberflächen der Oberseite des Harman Kardon Citation One MKII umfasst insgesamt 5 Berührungsempfindliche Tasten, welche zum Teil je nachdem, wie häufig man diese betätigt, verschiednen Befehle ausführen.
So handelt es sich bei der mittleren Taste mit dem Kreis um eine Multifunktionstaste, welche dazu dient, die Musik zu pausieren bzw. wieder weiterlaufen zu lassen. Außerdem kann man darüber den eventuell gestellten Timer-/Alarm deaktivieren und sonstige Reaktionen stoppen. Berührt man die Taste wiederum länger als 2 Sekunden, dann wird der Google Assistant aufgerufen, sodass man diesen seine Fragen stellen kann usw. Etwas links daneben ist eine Taste, die ein Mikrofon zeigt, das durchstrichen ist. Über diese Taste könnt ihr die beiden darüber angebrachten Mikrofone deaktivieren bzw. beim erneuten betätigen, wieder anschalten. Rechts gegenüber, neben dem Multifunktionsknopf ist die Bluetooth-Taste, über die man den Bluetooth-Kopplungsmodus starten kann, um die Musik bei Bedarf auch ohne Netzwerk wiedergeben zu können. Zu guter Letzt sind die beiden vorderen Tasten die üblichen Lauter-/Leiser-Tasten, mit den man direkt am Lautsprecher die Lautstärke der Musik erhöhen bzw. absenken kann. Neben all den Tasten, kann man natürlich die Bedienung auch direkt über die Stimme steuern, so kann man beispielsweise Befehle wie „stelle die Lautstärke auf 50 Prozent“ oder „spiele den Titel X vom Interpret X ab“ alles von weiterer Entfernung steuern ohne ein Smartphone zur Hand nehmen zu müssen.
Die Musik Integration und Auswahl erfolgt in der Regel direkt übers Smartphone. Dank der Integration von Google Chromecast ist dies bequem über das Heimnetzwerk bei Android Smartphones möglich. Doch auch für iOS-Nutzer ist dies direkt übers Netzwerk möglich, da auch AirPlay 2 integriert wurde oder man macht das ganze via Bluetooth 4.2. Unterstützt werden hier bei allen Diensten die Audio-Formate E-AAC, LC-AAC, MP3, Vorbis, WAV (LPCM), FLAC und Opus.
Da die Citation-Produkte allesamt für die Multi-Room-Nutzung ausgelegt wurden, kann man beim Besitz mehrerer Lautsprecher, die Musik im gesamten Haus, oder nur in einzelnen Räumen wiedergeben. Baugleiche Lautsprecher, können zudem als Stereopaar genutzt werden.
(Bedienung: 4 von 5 Punkten)
Klang
Kommen wir nun eigentlich wichtigsten Punkt eines Lautsprechers, dem Klang. Die maximale Ausgangsleistung gibt Harman Kardon beim Citation One MKII mit 40 Watt an, was für die Größe des Lautsprechers ein normaler Wert ist, der völlig ausreichend ist. Unter der Stoffbespannung versteckt sich neben einem 20 mm Hochtöner, der an der Front etwas oberhalb sitzt, ein 89 mm Tieftöner. An der Rückseite wiederum befindet sich ein oft in dieser Größe eingesetzter Passiv Bassmembran, der ein aufgrund der „kleinen“ Bauweise nicht aktiv, sondern passiv angetrieben wird. Dies bedeutet soviel, dass der Membran nicht via Strom separat angesteuert wird, sondern durch den Tieftöner mit angesteuert wird, um den Bass noch etwas tiefer zu drücken.
So genug Theorie, kommen wir nun zur Klangbeschreibung. Das Bassfundament des Citation One MKII ist für seine Größe durchaus kräftig. Klar ist es definitiv kein Bassmonster, doch die Bässe packen kräftig zu und bieten einen ordentlichen druckvollen Bass. Die Mitten sind gegenüber dem Bass zwar etwas zurückhaltender, aber dennoch eindringlich. Klar könnten diese an einigen Stellen mehr Detail vertragen, doch das Klangbild ist für ein System, aus Tieftöner der zusammen mit einem passiv Bassmembran arbeitet durchaus ausreichend. Zu guter Letzt sorgt der Hochtöner für eine verzerrungsfreie und klare Wiedergabe der Höhen selbst bei hoher Lautstärke.
Quelle: Harman Kardon
Der Raumklang des Citation One MKII ist sehr gut, sodass man für das optimale Klangbild nicht zwingend vorm Lautsprecher sitzen muss. Das Klangbild reicht weiter in den Raum hinein, ohne dabei verloren zu gehen. Sehr gut haben mir persönlich die beiden verbauten Mikrofone gefallen, denn selbst bei höher Lautstärke konnte mich der Google Assistant mit etwas angehobener Stimme deutlich verstehen, wodurch dieser meine Befehle problemlos ausführte.
(Klang: 4 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Harman Kardon verspricht mit dem neuen Citation One MKII einen hervorragenden Klang und Eleganz. Außerdem wird mit einem exklusiven Design und der Möglichkeit geworben, die eigene Lieblingsmusik überall wiederzugeben.
Diesen Punkten kann ich soweit zustimmen, denn mit dem Citation One MKII bietet das Unternehmen nicht nur die Unterstützung zahlreicher Wiedergabemöglichkeiten, sondern setzt auf ein tolles und edles Design. Wo andere Hersteller nur auf Kunststoff oder eine simple dünne Stoffbespannung setzen, setzt Harman Kardon auf einen robusten dicken Stoff aus dem Hause Kvadrat. Dieser Stoff tut dem Klang jedoch keinen Abbruch, da der Stoff so entwickelt wurde, dass der Klang ungetrübt nach außen gelangt.
Preis/Leistung
Harman Kardon die UVP des neuen Citation One MKII bei einem Preis von 229€ an. Doch trotz das dieser erst seid kurzem auf dem Markt verfügbar ist, bekommt man diesen nun bereits schon für etwas unter 200 €.
Der Harman Kardon Citation One MKII muss sich inzwischen gegen einen stark umkämpften Markt durchsetzen, bei dem dieser jedoch problemlos mithalten kann. Schließlich bietet der Citation One MKII eine durchdachte Steuerung und eine sehr einfache Einrichtung. Außerdem bietet er die wichtigsten Verbindungsmöglichkeiten wie Bluetooth und WLAN-Streaming, sowie die komfortable Bedienung via Sprache. Abgerundet wird das ganze durch ein tolles Design und einer hervorragenden Verarbeitung.
Harman Kardon Citation One MKII
testr Gesamwertung
unter Berücksichtigung aller Teilwertungen
Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen
Bei den neuen Audio-Technica ATH-CK3TW handelt es sich um schlicht aussehend True Wireless Kopfhörer die jedoch mit einem guten Preis Punkten können. Schließlich liegt die UVP bei 99€, was somit für einen „günstigen“ Einstieg in den True Wireless Markt sorgt. Im Punkte Tragekomfort müsst ihr jedoch einen Kompromiss eingehen, denn die Ohrhörer halten z.B. bei sportlichen Aktivitäten nicht immer sicher, daher solltet ihr für den Sport lieber ein anderes Modell wählen. Klanglich gesehen wiederum können diese soweit positiv überraschen und gefallen mir hier ebenso gut, wie von ihrer Akkulaufzeit.
Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung
Verpackung
Audio-Technica liefert die neuen ATH-CK3TW in einer kompakten, kleinen weißen Verpackung aus. Diese hat das Unternehmen wie üblich, rundum mit vielen Infos zu den neuen True Wireless Kopfhörern bedruckt. Gegenüber den bisher von mir getesteten True Wireless Kopfhörern aus dem Hause Audio-Technica, handelt es sich hierbei um eine deutlich kompaktere Verpackung, als bei den älteren Kopfhörern. Neben den üblichen dingen wie der Herstellername und die Modellbezeichnung der Kopfhörer, präsentiert Audio-Technica hier auf der Vorderseite noch eine Abbildung der True Wireless In-Ear Kopfhörer zusammen mit deren im Lieferumfang enthaltenes Ladecase. Auf der rechten Seite präsentiert man die beiden Ohrhörer nochmals etwas genauer und weißt auf eine geringe Latenz dank Qualcomm Technologie hin. Die Linke Seite der Verpackung widmet Audio-Technica wie gewohnt einer kleinen Auflistung der wichtigsten Ausstattungsmerkmale. Zu diesen zählen hier die beiden 5,8 mm Treiber, die Akkulaufzeit von bis zu 6 Stunden (max. 30 h mit Ladecase), sowie die Touch-Bedienung und eine besonders gute Gesprächsqualität.
Zu guter Letzt gibt es auf der Rückseite noch sehr viel zum Nachlesen, denn hier wird man nicht nur über den Lieferumfang informiert, sondern auch, dass eine automatische Trage-Erkennung integriert wurde usw. Zudem bekommt man hier einen der beiden Ohrhörer durch ein transparentes Sichtfenster präsentiert.
Nach dem Öffnen der Verpackung kann man das Innenleben ganz einfach durch die Aufhängelasche herausziehen und erblickt anschließend direkt die beiden Ohrhörer und das Ladecase. In dieser Ebene sind die Kopfhörer und das Ladecase lediglich in einem simplen weißen Polypropylen (PP) Einsatz eingesetzt. Dieser erfüllt seinen Zweck zwar vollkommen, wirkt aber mehr oder weniger nur billig, weil der darunter befindliche Lieferumfang einfach „lieblos“ in der Verpackung liegt. Beim restlichen Zubehör handelt es sich um ein kurzes USB-A auf USB-Typ-C Ladekabel, ein Beutel, indem die verschiedenen Eartips verstaut sind und die üblichen Beschreibungen (Kurzanleitung usw.)
(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)
Design
Das Gehäuse der Audio-Technica ATH-CK3TW ist tropfenförmig ausgelegt und insgesamt etwas „klobiger“ gestaltet. Der Ohrkanal (Treiberkanal) verläuft vom Gehäuse in einem neutralen bzw. anatomischen Bogen weg, sodass dieser nach dem Einsetzen in das Ohr, perfekt in den Ohrkanal verläuft.
Audio-Technica bietet die neuen ATH-CK3TW in insgesamt vier Farben an. Nämlich in einem schlichten Schwarz (mein Testsample), Weiß, Rot und Blau. Das Gehäuse besteht wie üblich aus schlichtem Kunststoff. Dieser fühlt sich soweit hier jedoch sehr gut an und macht einen wertigen Eindruck. Das Design der Ohrhörer ist mehr oder weniger als schlicht zu bezeichnen, denn bis auf ein dezentes Audio-Technica Logo und einen fast schon unscheinbaren Schriftzug mit der Modellbezeichnung, gibt es hier nichts, was an Audio-Technica hindeutet.
An jedem der Ohrhörer befindet sich an der Außenseite eine einzelne berührungsempfindliche Funktionsoberfläche. Hier hat man natürlich gegenüber von herkömmlichen Hardwaretasten den großen Vorteil, dass man sich die Ohrhörer beim Betätigen nicht tiefer in den Ohrkanal drückt, was zum Teil nämlich sehr unangenehm sein kann.
Um die Ohrhörer an den eigenen Ohrkanal anzupassen, legt Audio-Technica mehrere Größen an Ohranpassstücken bei, sodass für jeden eine passende Ausführung dabei sein sollte. Am äußern Gehäuse befindet sich zwar an beiden Ohrhörern ein kleines Loch, indem man vermuten könnte, dass es sich hierbei um ein Dual-Mikrofon handelt, doch dem ist nicht so, denn das Mikrofon für Telefonate befindet sich nur am rechten Ohrhörer. Dies ist daran zu erkennen, dass hier auch ein zusätzliches Mikro nach vorne zur Richtung des Mundes gerichtet ist. Bei den nach hinten Gerichteten handelt es sich daher vermutlich eher um Mikrofone, die für eine Reduzierung der Umgebungsgeräusche beim Telefonieren usw. sorgen.
Daher ist es bei den ATH-CK3TW wiederum der Fall, dass lediglich der rechte Ohrhörer als Master arbeitet und somit alleine eine direkte Verbindung mit dem Zuspielgerät aufbaut. Dieser muss daher immer getragen werden, während der Linke, der lediglich als Slave dient und die Daten vom Master zugespielt bekommt, bei Bedarf auf im Case verbleiben könnte.
Die beiden Ohrhörer kann man keineswegs vertauschen, denn durch den geschwungenen Ohrkanal, passen die Ohrhörer nur in eine Richtung. Damit man jedoch direkt erkennt, bei welchem Ohrhörer es sich um welchen handelt, wurden diese an der Innenseite neben den Ladekontakten mit einem „R“ für rechts und ein „L“ für links gekennzeichnet.
An den ATH-CK3TW gibt es auch eine Status-LED, welche nicht nur über die aktuellen Betriebsstatus der Ohrhörer informiert, sondern beim Einsetzen ins Ladecase auch über den Ladezustand informiert. Diese LED ist nicht direkt ersichtlich, weil sich diese in der ovalen Aussparung befindet, welche rund um die Bedienoberfläche integriert wurde.
Ladecase
Beim Ladecase setzt Audio-Technica auf eine ähnlich Lösung wie Apple bei den Apple AirPods. Jedoch ist das Case von Audio-Technica etwas größer und der Öffnungsmechanismus ist ebenfalls etwas anders gestaltet.
Durch die kompakten Maße und das geringe Gewicht von unter 5o Gramm, lässt sich das Case hervorragend im Rucksack, aber auch problemlos in der Hosentasche verstauen. Zusammen mit den ebenfalls leichten Ohrhörern mit je knapp 4,7 Gramm, gehören die Audio-Technica ATH-CK3TW zu den leichten True Wireless Kopfhörern.
Viel gibt es zum handlichen Ladecase nicht wirklich zu sagen. Dieses wurde mit einer matten Kunststoffoberfläche versehen, sodass dieses weniger anfälliger gegenüber Fingerabdrücken ist. Lediglich wenn dies mit fettigen Fingern berührt, lassen sich hier natürlich ebenfalls keine Fingerabdrücke vermeiden. Das aus Kunststoff gefertigte Case macht soweit einen sehr soliden Eindruck, sodass auch der Scharnier einen wertigen Eindruck vermittelt. Wie bereits an der Außenseite der Ohrhörer gibt es auch hier am Case nur ein dezentes Firmenlogo, welches auf das Unternehmen Audio-Technica hinweist.
An der rechten Seite des Cases befindet sich ein offener USB-C Anschluss, um den im Ladecase integrierten Akku aufzuladen. Den Deckel des Case kann man zwar mit etwas Übung mit nur einer Hand öffnen, doch empfehlen würde ich definitiv zwei. Schließlich rutscht man beim Öffnen mit dem Daumen direkt nach dem Öffnen über die Griffmulde in das Innere des Ladecase und somit passiert es häufig, dass man während des öffnen gleich ungewollt einen der beide Ohrhörer mit herausnimmt. Daher rate ich auf jeden Fall dazu, direkt zwei Hände zu nehmen, denn so kann man dieses Problem sicher umgehen. Die Kopfhörer werden wie üblich über eine magnetische Verbindung, sicher im Ladecase gehalten. Sobald diese eingesetzt sind, werden die Ohrhörer über den Ladekontakt im Inneren automatisch wieder mit Storm versorgt und sind somit anschließend direkt für die nächste Wiedergabe bereit.
(Design: 4 von 5 Punkten)
Verarbeitung
Die Verarbeitung der Audio-Technica ATH-CK3TW ist von den Ohrhörern und dem Ladecase im Großen und Ganzen sehr gut. Es gibt sowohl am Gehäuse, als auch an beiden Ohrhörern keine unschönen Kanten, die beim Einsetzen in die Ohren stören. Das Case bzw. dessen Deckel knarzt zwar etwas beim Zusammendrücken, doch dies macht man im Regelfall ja eigentlich nicht und ist zudem beim Großteil aller Cases der Fall. Das Case wurde mit ausreichend starken Magnet versehen, sodass nicht nur die beiden Ohrhörer selbst beim offnen Deckel an ihrem Platz bleiben, sondern auch der Deckel selbst wird absolut fest geschlossen gehalten.
(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 2
bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung
Art
True-Wireless In-Ear Kopfhörer
Kategorie
Bluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
Farbe
Schwarz; weitere Farben: Weiß und Rot und Blau.
Akku
integriert, Lithium-Polymer-Akku Akku Ohrhörer: 6 h Akku Ladecase: 24 h Gesamt somit: 30 h
Gewicht
60 g (Ohrhörer und Ladebox) 10 g (beide Ohrhörer) 50 g (Ladebox)
Material
Ohrhörer und Ladecase aus Kunststoff
Konnektivität
Bluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC und aptX.unterstützte Profile: A2DP, AVRCP, HFP, HSP
Lautsprechertyp
Dynamische Treiber mit einer Größe von 5,8 mm (links und rechts)
Frequenzbereich
20 – 20.000 Hz
Lieferumfang
Audio-Technica ATH-CK3TW True Wireless Kopfhörer (2 Stk.) Ladebox USB-Typ-C-Ladekabel Eartips in den Größen: XS; S; M und L) Benutzerhandbuch usw.
Tragekomfort
Da es sich bei den ATH-CK3TW um keine für den sportlichen Einsatz vorgesehen True Wireless In-Ear Kopfhörer handelt, kann man bei Audio-Technica schon im Namen erahnen. Schließlich würde hier ansonsten in der Modellbezeichnung etwas von Sport stehen. Diese fehlende Bezeichnung liegt zum einen schon mal daran, dass die Ohrhörer über keinen Sportflügel oder Ohrschlaufen, geschweige den einen Bügel wie z. B. bei den Powerbeats Pro verfügen.
Der Tragekomfort der Audio-Technica ATH-CK3TW ist soweit gesehen zwar sehr gut, doch für den Sport kann ich diese weniger empfehlen. Hierbei können diese sich je nachdem, wie sehr ihr dabei euren Kopf bewegen müsst, bzw. ihr z. B. beim Laufen Erschütterungen ausgesetzt seid, schnell aus den Ohren rutschen. Hier müsste man daher regelmäßig nachjustieren, sodass die Ohrhörer sicher im Ohr verbleiben, was auf Dauer störend sein würde. Ansonsten ist der Tragekomfort wie bereits erwähnt sehr gut, sofern man sich genug Zeit nimmt, um die richtigen Ohrtips zu finden, die für einen selbst am besten sind.
(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)
Bedienung
Beim Bedienkonzept setzt Audio-Technica auf eine soweit durchdachte Steuerung via Touch. Daher führen die Ohrhörer je nachdem, auf welcher Seite man diese antippt und wie häufig, unterschiedliche Befehle aus. Audio-Technica hat hier bei den ATH-CK3TW an alles gedacht, sodass man darüber nicht nur die Musik pausieren, sondern auch steuern und die Lautstärke regulieren kann.
Das Ein-/Ausschalten der Kopfhörer erfolgt direkt durch die Entnahme aus dem Ladecase, bzw. durch das Einsetzen ins Ladecase, wodurch diese automatisch wieder ausgeschaltet werden. Über die Touch-Oberfläche am rechten Ohrhörer wiederum wird, wenn man den Ohrhörer einmal antippt die Musik pausiert und beim erneuten antippen wieder an derselben Stelle fortgesetzt. Möchte man den aktuellen Musiktitel überspringen, dann muss man den rechten Ohrhörer zweimal antippen, während man zum vorherigen Musiktitel durch das Dreimalige antippen gelangt. Je nach gekoppeltem Smartphone ist es zudem möglich, dass man durch das lange berühren (ca. 2 Sekunden) auf die beim Smartphone integrierten Sprach-Assistenten zugreifen kann.
Am linken Ohrhörer wiederum wird lediglich die Lautstärke geregelt. Somit führt das einmalige Antippen dazu, dass die Lautstärke um eine Stufe erhöht wird, während das zweimal hintereinander Berühren zu einer Reduzierung der Lautstärke führt. Soweit ist das Bedienkonzept sehr durchdacht und die Berührungsoberfläche reagiert, wenn man diese mit der Fingerfläche berührt sehr präzise.
Bedenken solltet ihr jedoch, dass ihr den Master Kopfhörer, sprich den rechten immer verwenden müsst, während ihr den linken auch im Case lassen könnt. Dadurch müsstet ihr jedoch auf die Lautstärkereduzierung verzichten, da diese nur über den linken Ohrhörer gestreut werden kann.
(Bedienung: 4 von 5 Punkten)
Klang
Audio-Technica ist ein bekanntes Audio-Unternehmen, von dem ich bereits einige sehr gut klingende Kopfhörer testen konnte. Bei den AHT-CK3TW handelt es sich um die bisher günstigsten True Wireless Kopfhörern des Unternehmens, was aber definitiv nicht bedeuten muss, dass diese klanglich gesehen die schlechtesten sind. Verbaut sind hier nämlich zwei 5,8 mm dynamische Treiber, die zusammen mit der Unterstützung des hochwertigen Audio-Codecs aptX, für einen klasse Klang sorgen sollen. Doch klingen die ATH-CK3TW auch wirklich gut? Kurz gesagt, es sind zwar definitiv nicht die besten In-Ear Kopfhörer auf dem Markt, doch für unter 100€ sind diese ein gutes Gesamtpaket.
Fangen wir beim Bass an, diese bietet trotz der kleinen Größe ein sattes Bassfundament, welches durchaus kräftig zupacken kann, aber keineswegs zu übertrieben klingt. Die Mitten wiederum haben mich ebenfalls mit einer eindringlichen Klangabstimmung überzeugt, sodass hier vor allem Gitarrensolos und Gesang voll zur Geltung kommen. Zu guter Letzt sind die Höhen für diese Preisklasse unter 100€ ebenfalls ausgewogen abgestimmt. Diese gefallen mir hierbei mit einer detailreichen und geschmeidigen Wiedergabe, auch wenn es sich hierbei definitiv nicht um die filigransten und hochauflösendsten Kopfhörer handelt.
Bei der Sprachverständlichkeit verspricht Audio-Technica, dank den verbauten cVc Mikrofonen eine kristallklare und natürlich klingende Gesprächswiedergabe. Soweit geht diese in meinem Test zwar in Ordnung, sodass hier kein störendes Rauschen wahrnehmbar war, doch ich persönlich hörte mein Gesprächspartner etwas dumpf. Der Gesprächspartner wiederum beschwerte sich bei mir weder über störende Hintergrundgeräusche, noch über eine schlechte Verständlichkeit.
Dank der Unterstützung von Bluetooth 5.0 bieten die Audio-Technica ATH-CK3TW eine stabile und vor allem unterbrechungsfreie Verbindung zum Zuspielgerät. Was die Latenz angeht, also die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. kann ich mich definitiv nicht beklagen. Die Verzögerung ist nicht wirklich feststellbar, sodass sich die Ohrhörer perfekt dazu eigenen, darüber Filme und kurze Videos anzusehen.
(Klang: 4 von 5 Punkten)
Ausstattung
Akku & Ladecase
Audio-Technica verspricht bei den ATH-CK3TW eine reine Akkulaufzeit von bis zu 6 Stunden am Stück. Diese ist jedoch wie immer davon abhängig, wie man die Kopfhörer nutz. Somit spielt es eine große Rolle, wie laut ihr die Musik eingestellt habe und wie häufig ihr die Touchbedienung nutzt usw. Bei einer normalen Lautstärke, kam ich auf etwas fünfeinhalb Stunden, was definitiv ein ausreichender Wert ist.
Mit dem zugehörigen Ladecase, über welches die Kopfhörer mehrmals aufgeladen werden können, sollen weitere 24 Stunden Musikwiedergabe ermöglicht werden. Somit kommt man auf insgesamt bis zu 30 Stunden Musikwiedergabe, was ein hervorragender Wert ist. Bis der Akku in den Ohrhörer im Ladecase aufgeladen wurden, vergehen knapp 2 Stunden, fürs Ladecase wiederum benötigt man knapp 2,5 Stunden. Durchaus praktisch ist meiner Meinung nach der in den Ohrhörer verbauten Annäherungssensor. Dadurch pausieren die Kopfhörer automatisch ihre Wiedergabe, wenn man sie aus dem Ohr nimmt. Dieses Feature muss jedoch erst aktiviert werden, indem man 4-6 Sekunden auf die Touchoberfläche des linken Kopfhörers drückt.
Bluetooth & Signalqualität
Bei der Verbindungstechnologie setzt Audio-Technica auf Bluetooth 5.0. Dadurch soll bzw. wird eine sehr stabile und sichere Verbindung zwischen den Kopfhörern und dem Smartphone gewährleistet. Eine geringe Latenz wird wie bereits unter Klang angedeutet auf jeden Fall gewährleistet, doch wie sieht es mit der Bluetooth-Reichweite aus, dies habe ich natürlich ausführlich getestet. Das Koppeln der Kopfhörer geht sehr einfach vonstatten, da die Kopfhörer beim ersten einsetzten in das Ladecase und der anschließenden Entnahme, sich direkt im Kopplungsmodus befinden. Sollte dies nicht der Fall sein, dann direkt beide Ohrhörer ins Ladecase einsetzen und den rechten für etwa 4 Sekunden an der Touch-Oberfläche berühren. Sobald die Status-LED weiß leuchtet werden die Ohrhörer zurückgesetzt und bestätigen dies durch das rote aufblinken. Sobald dies der Fall ist, dann erneut für zwei Sekunden den rechten Ohrhörer betätigen und schon können die Ohrhörer mit einem neuen Smartphone gekoppelt werden.
Im Praxistest bieten die Audio-Technica ATH-CK3TW zum Smartphone (bei mir ein iPhone X) eine stabile und gute Reichweite von bis zu 12 Metern im Haus. Im Freien wiederum ist die Reichweite höher, macht jedoch wenig Sinn, da sich kaum jemand mehrer Meter ohne Blick auf sein Smartphone entfernen wird, außer man hat ein großes Grundstück und ist im Garten unterwegs.
(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)
TEIL 3
bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung
Beschreibung
Mit den neuen ATH-CK3TW hat Audio-Technica interessante True Wireless Kopfhörer vorgestellt. Diese überzeugen mit einer durchdachten Bedienung, einer tollen Ausstattung und das Ganze zu einem guten Preis unter 100€.
In vielen Bereichen haben mich die ATH-CK3TW soweit überzeugen können, doch wer von euch True Wireless Kopfhörer mit einem perfekten sicheren Halt sucht, sollten lieber zu einem anderen Modell greifen, denn hier muss man vor allem beim Joggen häufig die Ohrhörer nachjustieren. Ansonsten bin ich wie bereits erwähnt sehr zufrieden, denn der Klang ist gut und die Akkulaufzeit ist ebenfalls absolut ausreichend.
Preis/Leistung
Die UVP der ATH-CK3TW wurde von Audio-Technica zum Marktstart mit 99€ festgesetzt. Bisher gibt es diese neu, auch nicht wirklich günstiger, außer man kauf diese unter 70€ als Warehouse-Deal bei Amazon.
Für unter 100€ bekommt man zwar klar nicht die besten Kopfhörer, doch vom Preis-Leistungs-Verhältnis sind diese sehr zu empfehlen. Neben dem kompakten Ladecase, dem guten Klang und der langen Akkulaufzeit, können diese auch mit einer geringen Latenz überzeugen.
Lediglich Sportler sollten wie bereits erwähnt definitiv zu einem anderen Modell greifen, denn hier gibt es deutlich bessere True Wireless Kopfhörer, die einen besseren Halt in den Ohren bieten.
Audio-Technica ATH-CK3TW
testr Gesamtwertung
unter Berücksichtigung aller Teilwertungen
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