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Autor: Tobias

Eve Thermo

In aller Kürze

Mit der neuen 3. Generation des Eve Thermo, hat Eve Home dem beliebten smarte Heizkörperthermostat für Apple-User ein Update verpasst. Da es sich nur an Apple-User richtet, ist es für Android-User, welche nicht vorhaben das System zu wechseln, definitiv uninteressant. Doch umso mehr dürfen sich iPhone-Besitzer freuen, denn für diese ist es ein absolut praktische HomeKit Tool. Das tolle ist nämlich, dass man nicht wie bei allen anderen Thermostate eine zusätzliche Bridge benötigt, denn Eve Thermo kommuniziert direkt via Home-Kit bzw. Bluetooth mit euren Apple-Devices. Das Thermostat überzeugt mit einer tollen Optik, sowie einem wertigen Gehäuse. Doch eine kleine Schwäche gibt es, und zwar die Reichweite, denn diese ist in diesem Fall nicht besonders groß. Somit sollten vor allem Hausbesitzer gleich dran denken und die Eve Extend mit kaufen, denn diese erhöht die Bluetooth-Reichweite enorm und sollte den größten Kritikpunkt, die Reichweite ausmerzen.

Gefällt uns

  • hohe Verarbeitung
  •  schönes Design
  •  Funktionalität
  •  sehr leise
  •  sehr einfach Inbetriebnahme

Gefällt uns weniger

  •  höhere Anschaffungskosten
  •  nur für Apple-User
  •  Reichweite

Eve Thermo

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Eve System GmbH, wie das Unternehmen eigentlich genau genommen heißt, liefert das Eve Thermo Heizkörperthermostat wie viele andere Anbieter von Smart Home Produkten in einer stabilen, weißen Verpackung aus. Diese Verpackung ist natürlich wiederum mit einigen Informationen zum Produkt versehen.

Direkt an der Vorderseite präsentiert Eve eine große Abbildung des smarten Thermostats. Außerdem ziert den oberen Abschnitt der Name des Produktes, sowie die Bezeichnung Heizkörperthermostat, sodass auch ein Laie, der das Produkt nicht kennt, direkt Bescheid weiß, um was es sich hierbei handelt. Zur bildlichen Darstellung zeigt dessen Einsatzzweck auch eine kleine Abbildung unten rechts. Zu guter Letzt sieht man unten links noch das Siegel „Works with Apple HomeKit“, sodass man wie üblich bei solchen Geräten direkt erkennt, dass es mit Apple HomeKit kompatible ist.

An der rechten schmaleren Seite weißt Eve darauf hin, welches Adapter dabei sind, denn an Heizkörper gibt es leider keine direkte Norm, sondern zahlreiche verschiedene Anschluss- bzw. Befestigungsarten. Zudem erfährt man hier, dass im Eve Thermo mein Temperaturfühler verbaut ist, sodass dieses direkt die Temperatur im Raum messen kann und jederzeit die Temperatur anpasst. Außerdem wird man hier auf die Touchsteuerung am Gerät hingewiesen. Die Linke Seite zeigt uns relativ wenig, denn hier sieht man lediglich das Übersichtsmenü der App sowie das App-Logo.

Zu guter Letzt schauen wir uns natürlich noch die Rückseite an. Hier werden zwei Bilder mit Anwendungsbeispielen gezeigt. Einmal die Steuerung direkt am Gerät via Touch und einmal über Sprachsteuerung via Apple Watch. Zudem wird auf einige weitere Vorteile und auf die Voraussetzungen, zur Verwendung des Thermostats hingewiesen. 

Nach dem Öffnen der Verpackung kann man das komplette Innenleben durchs Herausziehen eines weißen Zellulose-Einsatzes entnehmen. Dieser Einsatz ist an der Oberseite mit einem Einleger versehen, der auf der Rückseite eine Kurzanleitung und den HomeKit-Code enthält. Darunter wiederum kommt zum einen das Hauptstück, das Eve Thermo zum Vorschein, zwei für den Betrieb nötige AA-Batterien sowie die drei beiliegenden Adapter, der RAV-Pin und eine Schraube mit Mutter, zur eventuell Befestigung der Adapter. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Anders wie viele andere Hersteller von normalen, aber auch smarten Thermostaten, setzt Eve beim eigenen Thermostat nicht auf die runde bzw. zylindrische Form, sondern auf eine mehr oder weniger rechteckige Form, mit stark abgerundeten Ecken. Somit ist es z. B. etwas klobiger als das tado° Heizkörperthermostat, denn mit einer Breite von 55 und einer Höhe von 68 mm ist es nicht nur beim Umfang etwas größer, sondern auch gut 10 mm länger (75 mm). An der hochglänzenden weißen Front befindet sich lediglich im unteren Abschnitt ein dezentes graues Eve Logo. Das restliche Gehäuse wiederum, hat man ein matt-weißes Finish spendiert. Auf der hochglänzenden Front befindet sich, wie eventuell manch einer vermuten würde nicht das Display, dieses sitzt nämlich direkt an der schmalen Oberseite darüber, gut zu erkennen an den beiden grauen Pfeil. Bei den Pfeilen handelt es um die Bereiche, unter denen sich eben die Touch-Sensoren befinden, mit denen man später die Temperatur manuell verändern kann.

Zurück zur Hochglanz-Front, diese kann man nämlich mit etwas Kraftaufwand komplett abnehmen. Anschließend kann man hier das Fach für die beiden notwendigen AA-Batterien erreichen, denn schließlich muss das elektronische Gerät auch irgendwie mit Strom versorgt werden. Sollte das Thermostat nicht ordnungsgemäß funktionieren, oder ihr müsst das Gerät aus einem anderen Grund zurücksetzen, solltet ihr auf die kleine Öffnung an der Seite, bei abgenommener Abdeckung achten. Hierbei handelt es sich nämlich, wie man gut lesen kann, um den Reset Knopf.

Im Lieferumfang liegt wie bereits erwähnt eine gute Anzahl an verschiedenen Adaptern bei- Mit diesen kann man das Thermostat an dem Großteil aller bekannten Heizkörpern anschließen. Beim Gewinde der Befestigungsschraube handelt es sich wie so oft, um ein M 30 x 1,5. Bei den beigelegten Adapter aus schwarzem Kunststoff um Danfoss-Adapter mit der Bezeichnung RA, RAV, RAVL. Daher nicht direkt das Eve Thermo kaufen, sondern lieber vorher nachsehen, welchen Adapter ihr benötigt. Dies könnt ihr ganz gut unter folgender Webseite machen. Hier werden euch zahlreiche Heizkörperventile mit rundum Bilder gezeigt und welcher Adapter bei was benötigt wird.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Das Design des smarten Heizkörperthermostat ist reine Geschmacksachen. Den einen gefällt das Zylindrische besser, den anderen das Eckigere. Für mich persönlich wiederum deutlich wichtiger ist die Verarbeitung. Die Verarbeitung des Eve Thermo gefällt mir soweit sehr gut, das Kunststoff-Gehäuse ist schlicht aufgebaut und fällt nach der Montage an der Heizung schon fast nicht mehr auf. Der Kunststoff macht einen hochwertigen Eindruck und sollte problemlos über mehrere Jahre halten. 

Das Touchbedienfeld gibt bei der neuen 3. Generation nun auch ein akustisches Feedback (Klickgeräusch), was einem die Bedienung deutlich erleichtert. Schließlich musste man davor nochmals aufs Display blicken, um zu sehen, ob der Befehl auch angenommen wurde. Gegenüber der 2. Generation hat Eve auch am Motor gearbeitet, sodass dieser nun noch leiser sein soll. Da ich die 2. Generation leider nicht getestet habe, kann ich dazu jedoch nicht viel sagen. Das Display wurde jedoch laut Eve ebenfalls etwas verbessert, sodass diese sich nun auch an einem helleren Platz besser ablesen lassen sollte.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

SensorenTemperatur
DatenverschlüsselungEnde-zu-Ende-Verschlüsselung
FunkverbindungBluetooth Low Energie; HomeKit
Größe54 x 67 x 85 mm (B x H x T)
Stromversorgung/ LaufzeitBetrieb über 2 AA-Batterien; Laufzeit ca. 1 Jahr
MaterialKunststoff (matt weiß)
LieferumfangEve Thermo
2x AA austauschbare Batterien
Montageschraube
Adapter-Set (Danfoss RA, RAV, RAVL)
Quick Start Guide
Technische Daten des Eve Thermo

Einrichtung & Konfiguration

Für die Inbetriebnahme bzw. Einrichtung des Eve Thermo wird lediglich ein Apple-Device benötigt. Sprich wer ein iPhone oder iPad besitzt, auf dem das iOS bzw. iPadOS System läuft, kann direkt mit der Einrichtung loslegen. In meinem Fall beschreibe ich hier die Einrichtung via iPhone, doch via iPad ist es nicht wirklich anders, eben nur etwas größer. Da Apple mit dem vorletzten MacOS Namens Mojave, die HomeKit App auch auf den Mac gebracht hat, kann man, sofern man einen entsprechenden Mac mit diesem bzw. MacOS Catalina besitzt, das Thermostat später auch bequem vom Mac steuern.

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Nun zur Einrichtung des Thermostats, hier gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder klassisch und mit umfangreichen Funktionen direkt über die Eve-App oder schnell und kompakt über die HomeKit App. Doch egal, für was ihr euch hier entscheidet, die Montage des Eve Thermo ist bei beiden Methoden identisch. Zuerst schraubt man das alte herkömmliche Thermostat am Heizkörper ab. Dazu müsst ihr euch keine Sorgen machen, dass z. B. die Heißwasserzufuhr am Heizkörper abgedreht werden muss, denn durch das abschrauben vom Thermostat wird keine direkte Verbindung mit dem Wasserkreislauf geöffnet. Um das alte Thermostat zu entfernen, solltet ihr dieser am besten auf die höchste Stufe (meistens Stufe 5) drehen und anschließend die Überwurfmutter am Thermostat abdrehen. Dreht man das Thermostat zuvor nicht auf Stufe 5, drückt der darunter befindliche Ventilstift gegen den Regler am Thermostat, was wiederum dafür sorgt, dass ihr das Alte nur schwer abbekommt. Bei alten Thermostat kann es jedoch sein, dass ihr dennoch eine Wasserpumpenzange braucht, da vielleicht auch jemand zuvor diese zu kräftig angezogen hat. Hier sollte hier auf jeden Fall darauf achten, dass ihr richtig herum dreht, und zwar linksherum, sprich gegen den Uhrzeigersinn.

Nach dem Entfernen des alten Thermostats geht es darum sofern benötigt, den richtigen Adapter auf das freigelegte Ventil zu schrauben bzw. zu befestigen. Dadurch passt Eve Thermo mit seinem M 30 x 1,5 Gewinde auf sämtliche Ventile der Art Danfoss RA, RAV und RAVL. Da wir zuhause sowieso Heimeier Thermostate mit einem M 30 x 1,5 Gewinde nutzen, passt bei mir das Eve Thermo direkt so, ohne dass ich eine der Adapter montieren musste. 

Das Anbringen des Eve Thermo ist nach der eventuellen Montage des Adapters kinderleicht. Einfach dieses gerade ansetzen und mit der Überwurfmutter im Uhrzeiger drehend festdrehen. Hier reicht meiner Meinung nach auf jeden Fall gut handfest, denn wirklich verrutschen oder wegfallen wird hier sicherlich nichts. Bevor man das Ganze festzieht noch drauf achten, dass das Thermostat einigermaßen gerade ist, denn schräg montiert sieht nicht nur doof aus, sondern dann lässt sich diese nur umständlich Bedienen und ablesen. Zu guter Letzt noch die Batterien einsetzen und die Abdeckung drauf und schon beginnt das Eve Thermo mit der Kalibrierung bzw. es fährt einmal den kompletten Weg im Inneren vor, und dann wieder zurück um genau zu wissen, wann das innere Ventil komplett offen bzw. geschlossen ist.

Installation 

Nun muss man natürlich das Thermostat noch mit der HomeKit-App oder der kostenlosen Eve Home App verbinden. Für welche Einrichtung man sich entscheidet, ist fast egal, denn der Ablauf ist nahezu identisch.  Dennoch möchte ich euch die Einrichtung via App näher Beschreiben.

Dazu muss man natürlich die kostenlose „Eve HomeKit“ App aus dem Appstore laden. Hier dann einfach auf „Gerät hinzufügen“ tippen und schon soll man den HomeKit Code einlesen. Dazu einfach den Code (Sticker) der sich direkt an der Unterseite des Eve Thermo oder an dem beiliegenden Zettel befindet, im dargestellten Kamera-Sichtfeld einlesen. Anschließend wird das Gerät, also das zugehörige Eve Thermo direkt zur Eve Home-App und zugleich der HomeKit-App hinzugefügt. Wichtig ist natürlich auch noch, dass man dem Thermostat einen Raumnamen gibt, denn so weiß man bei mehrer Thermostaten direkt, bei welchem man gerade die Temperatur ändert usw. 

Sofern man das Thermostat noch nicht montiert hat, wird einem direkt danach noch die Demontage des alten und Montage des neuen Thermostats gezeigt. Zudem kann man die Ausrichtung des Displays hier verändern, doch in den meisten Fällen sollte die normale Ausrichtung passen. Anschließend ist das Gerät eigentlich direkt betriebsbereit und kann sowohl über die App, aber auch über die HomeKit-App von Apple gestreut werden.

(Einrichtung & Konfiguration: 5 von 5 Punkten)

Funktionsumfang & Bedienung

Die Temperatur des Thermostats, kann wie bei eigentlich allen smarten Thermostaten direkt am Gerät reguliert werden. Jedoch ist es deutlich komfortabler, die Temperatur direkt vom Sofa aus zu regulieren, und zwar über die Apple HomeKit App. Wobei den kompletten Zugriff auf alle Funktionen bzw. Einstellungen erhält man wiederum nur über die App.

Über die HomeKit App ist die Bedienung sehr einfach. Tippt man hier auf das Eve Thermo Icon, welches zugleich mit dem Raumnamen bezeichnet wird, welchen ihr bei der Einrichtung bestimmt habt, dann öffnet sich dessen Steuerpanel. Über den unteren orangenen Punkt kann man schnell und einfach das Heizen ein- bzw. ausschalten. Wenn dieser wie bei mir orange leuchtet, dann befindet sich das Eve Thermo aktuell in der Heizphase. Klickt man wiederum auf diesen Punkt, dann schaltet bzw. dreht das Thermostat direkt das Ventil ab. Über den farbigen Einstellregler kann man direkt durchs Verschieben des Reglers, die Temperatur auf die gewünschte Heiztemperatur ändern. Sofern man die Temperatur wiederum direkt am Eve Thermo ändert, dann wird dies auch hier in der HomeKit App verändert bzw. synchronisiert. Verändert wird dieses nur dann wieder, wenn ihr dies manuell oder in der App verändert, oder eine automatische HomeKit-Automation festgelegt wurde. Wenn man auf das Zahnrad im untren rechten Rand tippt, gelangt man zu einer weiteren Detailansicht. Hier kann man unter anderem den Batteriestatus, Firmware usw. einsehen und unter anderem den Raumnamen ändern. Zudem kann man hier bereits zur heruntergeladen Eve App springen.

Hier in der App kann man dann beim Tippen auf das Eve Thermo einige weitere Einstellungen vornehmen. So kann man unter anderem die nicht unwichtige Funktion „Temperaturabweichung“ bestimmen. Damit kann man den Wert verändern, der zwischen der eingestellten Raumtemperatur des Thermostats und der tatsächlich im Raum gemessenen nicht übereinstimmt. Dies ist daher sehr wichtig, da das Thermostat zwar die Temperatur misst, dies jedoch aufgrund der Montage am Heizkörper nicht im Zentrum des Raumes machen kann, sondern nur in der Nähe des Heizkörpers. Daher sollte man einen genauen Thermostat im Raum aufstellen und nach einiger Zeit die Differenz hier mit dem Wert -1,5 °C oder ähnlichem verändern. 

Des Weiteren gibt es hier die Fenster-Erkennung Funktion. In diesen Fall erkennt das Eve Thermo aufgrund dessen, dass es z. B. einen schnellen Temperaturabfall gibt, und legt automatisch eine Heizpause ein. Doch da dieser Temperaturabfall bei einem gekippten Fenster geringer ausfällt, empfiehlt es sich hier, einen zusätzlichen Eve Door & Window zu verwenden, denn nur dann wird eine 100 % Zuverlässigkeit gewährleistet. Im nächsten Menüpunkt, dem Urlaubsmodus kann man, wie dieser schon vermuten lässt, bestimmte Urlaubsszenen erstellen, sodass automatisch durch antippen der Funktion bzw. durch einen Siri-Sprachbefehl alle Zeitpläne außer Kraft träten. Dabei wird alles automatisch auf eine vorher bestimmte konstante Raumtemperatur heruntergeregelt und bis man zurückkommt bei diesem Wert gehalten. Zu guter Letzt ist die Ventilschutz-Funktion noch interessant, denn diese sorgt dafür, dass Kalkablagerungen durch regelmäßiges Öffnen des Ventils vermieden werden. Sobald man dies das erste Mal startet, wird dies regelmäßig alle 3 Wochen komplett automatisch durchgeführt. 

Der wichtigste Punkt in der App sollte jedoch auch die Programmierung der Heizzeiten sein. Dies erfolgt im unteren Reiter „Räume“ indem man dann das Eve Thermo auswählt. Hier kann man als Nutzer im weiteren Menü „Zeitplan“ jeweils durch das tippen auf das Zahnrad, Zeitpläne erstellen und muss dabei die Komfort- sowie eine Spartemperatur einstellen. Anschließend kann man im nächsten Abschnitt die orangefarbenen Blöcke (Komforttemperatur) nach Belieben über den Tag (Woche) verschieben. Kickt man auf das Plus am Ende der Wochentage, erscheint darunter ein weiteres Menü, bei dem man dann das Zeitprogramm für Samstag, Sonn- und Feiertage bestimmen kann. 

Schade ist hier jedoch, dass man, neben „Komfort“ und „Sparen“ leider keine weitere Heiztemperaturen hinzufügen kann. Also wenn man z. B. zwischen einer bestimmten Temperatur es gerne noch etwas wärmer hätte. Dies muss man dann leider manuell regeln. Etwas mehr enttäuscht bin ich jedoch, dass man nur alle Werktage sprich Montag bis Freitag oder Samstag und Sonn- und Feiertage getrennt einstellen kann, jedoch nicht zwischen den einzelnen Tagen unterschiedliche Heizphasen bestimmen kann.

(Funktionsumfang und Bedienung: 4,5 von 5 Punkten)

Reichweite & Sicherheit

Die Reichweite des Eve Thermo ist in einer Wohnung mit einem Stock durchaus ausreichend. Doch wenn die Fläche der Wohnung sehr groß ist oder es dann eher schon in Richtung Haus geht, wo man über mehrer Etagen lebt, kommt man „nu“ mit dem Eve Thermo schnell an die Grenzen. Dies liegt daran, dass dieses lediglich via Bluetooth mit eurem Gerät kommuniziert. Hat man jedoch z. B. eine Apple TV oder eine deren HomeKit kompatibles Gerät zuhause, dann wird die Reichweite durch diese zusätzliche „Steuerzentrale“ quasi wie ein Repeater etwas erhöht. Alternativ bietet Eve seit kurze auch den Eve Extend an, der dazu dient, die Reichweite von bis zu 8 Eve Geräten auch über mehrere Stockwerke zu erhöhen.

Vorteile im Bezug auf Sicherheit gibt es beim Eve System gegenüber anderer Hersteller einige. Zum einen z. B. ist bei deren Verwendung keine Registrierung notwendig. Da das System zudem nur via HomeKit kommuniziert, werden zum einen keine Daten vom Kunden gesammelt oder in irgendeine vom Unternehmen bereitgestellte Cloud geladen. Eine Eve-Cloud gibt es daher nicht und selbst beim Fernzugriff von unterwegs über die Steuerzentrale, wird alles durch eine sichere End-zu-End-Verschlüsselung abgesichert. Sämtliche Daten sind und bleiben somit auf einem Apple-Device.

(Reichweite und Sicherheit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Eve Thermo funktioniert ausschließlich mit Apple HomeKit, daher ist es entsprechend auch nur für Apple-Nutzer sinnvoll. Nutzer von Android-Geräten bzw. wenn verschiedene Devices im Haushalt vorhanden sind, sollten vielleicht eher zu einem anderen Produkt greifen. Doch nutzt ihr und eure Familie sowieso ausschließlich Apple-Geräte, dann ist Eve Thermo, bzw. sind die Produkte von Eve perfekt in eurer Wohnung bzw. Haus. 

Die Einrichtung des Eve Thermo ist dank HomeKit absolut easy und die Hardware ist solide aufgebaut. Ebenso gefällt mir die soweit übersichtliche App, auch wenn man hier z. B. beim Erstellen von Zeitplänen noch etwas nachbessern könnte, damit man die Heizpläne auch für einzelne Tage erstellen könnte. Von der Lautstärke gefällt mir das Eve Thermo sehr gut, denn aktuell ist es, soweit ich es beurteilen eines der leisesten Thermostate auf dem Markt.

Preis/Leistung

Mit einer UVP von 69,95€ ist das smarte Eve Thermo Heizkörperthermostat natürlich wie viele andere smarte Thermostate nicht gerade billig. Im 3-er Set werden direkt beim Hersteller, aktuell 189.85€ und im 5-er-Set 299,04€ fällig. Online erhält man das einzelne Thermostat jedoch bereits für knapp unter 60€. 

Einer der großen Vorteile beim Eve Thermo ist, dass man hier nur ein einzelnes Gerät kauft und nicht wie bei sämtlichen anderen Herstellern gleich noch eine Bridge dazu braucht. Damit bleiben nämlich an meinem Router mehr Netzwerksteckplätze für andere Geräte frei.

Eve Thermo

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://www.evehome.com/de

Hörluchs HL1202

In aller Kürze

Hörluchs bietet mit dem HL 1202 eine sehr gute Kombination aus In-Ear Headset und Mikrofon an. Das Herzstück die Ohrhörer, sind nicht nur wunderbar verarbeitet, sondern bieten aufgrund der 2-Treiber-Einheit einen sehr guten Klang. Dieser Klang kann mit kräftigen Bässen und auch guten Mitten, sowie Höhen überzeugt. Das Mikrofon kann im Test soweit ebenfalls überzeugen, auch wenn dieses klar nicht so gut ist, wie ein gutes Großmembran-Mikrofon. An den Hörluchs HL1202 gefällt mir auch sehr das wechselbare Kabel, denn somit kann ich diese sowohl fürs Gaming und Konferenzen nutzen, aber jederzeit auch mit dem separaten Standardkabel, als normale kabelgebunden Kopfhörer.

Gefällt uns

  •  gut abgestimmtes Klangbild
  •  hoher Tragekomfort
  •  gutes Design und Verarbeitung
  •  Kabellänge
  •  2-Wege Treibereinheit
  •  wechselbares Kabel

Gefällt uns weniger

  • Mikrofon mit leichten schwächen

HÖRLUCHS HL 1202

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung der HL1202, setzt Hörluchs logischerweise auf eine nahezu identische Verpackung, wie bei den HL1100. Somit handelt es sich auch hier um eine stabile schwarze Verpackung, welche in eine dünne Verpackungshülle eingeschoben wurde. Diese Hülle, hat das Unternehmen wie es viele andere Hersteller auch machen, mit einigen Abbildungen und Informationen zu den Kopfhörern bedruckt.

Die Front der Verpackungshülle ziert neben einem auffällig großen Herstellerlogo, eine große Detailansicht der beiden Ohrhörer inkl. Mikrofon, sowie die Modellbezeichnung. Zudem wird hier darauf hingewiesen, dass das In-Ear Gaming-Headset perfekt für den Gaming-Bereich und auch für Sprecher und Moderatoren bestens geeignet ist. Außerdem wurde das Headset in Deutschland entwickelt und gefertigt. Daher auch der Satz „ Made in Germany“ an der Front.

An der rechten Seite prangt wie an jeder der vier Seiten, das Hörluchs-Firmenlogo. Außerdem wurde diese Seite mit einem großen Aufkleber versehen, der über die Adresse des Unternehmens, die Modellbezeichnung der Kopfhörer, sowie deren Farbe und Treiber-Art informiert. Die linke Verpackungsseite wiederum beschreibt lediglich in Textform, was sich im Lieferumfang alles befindet und zeigt einen Mann, der das Headset trägt. 

Kommen wir zur Rückseite, die Verpackungsseite, auf welcher die Hersteller zum Großteil, am meisten Informationen zu ihren Produkten verraten. Somit zeigt Hörluchs hier einige näher aufgenommen Details des Headsets und informiert darüber, dass die Kopfhörer lediglich 27 Gramm wiegen. Außerdem wird auch hier erwähnt, dass dieses Modell auch perfekt für den Computer-/ und Konsolen-Bereich genutzt werden kann (Adapter im Lieferumfang dabei) und das passende Headset dabei ist.

Hebt man den Deckeln der sehr stabilen Hauptverpackung ab, dann erblickt man direkt die Ohrstöpsel der beiden In-Ear Kopfhörer, samt Headset und die beiden roten Smart Caps. Dies alles befindet sich hier sicher verstaut in einem Schaumstoff-Einsatz. Darunter wiederum befindet sich das restliche Zubehör. Dabei handelt es sich zum einen um eine schön gestaltete Transporttasche aus Jeans-Stoff und einem Reinigungstuch. In der zusätzlichen schwarzen Pappschachtel liegen zudem noch die üblichen Beschreibungen und Garantieanweisungen bei, sowie weitere Ohrtips aus Silikon und Memory-Foam, sowie ein Adapter-Kabel für Konsolen.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die Formgebung der Hörluchs HL1202 ist äußerst kompakt und flach gehalten. Dadurch, dass man das Gehäuse zur Außenseite hin flach gestaltet hat, sind die Ohrhörer, nach dem einsetzten ins Ohr absolut bündig mit dem Ohr. Die in der Innenseite angebrachte ergonomische Form wiederum sorgt für einen ausgesprochen angenehmen Tragekomfort. Der Ohrkanal ist typischerweise schräg verlaufend, sodass dieser perfekt in den Ohrkanal verläuft und mit der Wahl der richtigen Ohrtips perfekt sitzt.

Das vormontierte, jedoch wechselbare 1,60 m lange Kabel, welches über einen zweipoligen Kontakt angeschlossen wird, ist verwirbelt ausgeführt und mit einer transparenten Hülle umhüllt. Dadurch sieht das Kabel soweit nicht nur schicker aus, sondern neigt weniger dazu sich ungewollt zu verknoten. Daher ähnelt das hier beiliegende Headset-Kabel sehr dem normalen Audio-Klinken-Kabel von Hörluchs. Ebenfalls wie bei den HL1100, wird das Kabel, welches wie bereits erwähnt, über zwei offene 2-Pin Steckverbindungen verfügt, von oben in das Gehäuse der Ohrhörer eingesteckt. Von hier aus verläuft das Kabel bequem über das Ohr, hinweg nach hinten und von dort aus normal nach unten zum Controller bzw. dem Computer.

Durch das Kabel über das Ohr gelingt es Hörluchs sehr gut, eine vorteilhafte Zugentlastung zu erzeugen. Dies wiederum sorgt dafür, dass man auch mehrer Stunden die Ohrhörer im Ohr haben kann, ohne das hier etwas stört. Die Schallöffnung bzw. die Öffnung für den Treiber hat Hörluchs mit einem kleinen Gitter versehen, sodass kleinere Hautpartikel oder andere Dinge, die eventuell am bzw. im Ohr vorhanden sind, nicht ins Innere gelangen können. 

Das Besondere am so genanten Headset-Kabel aus dem Hause Hörbuchs ist, dass dieses auf der linken Seite eine Y-Verzweigung besitzt, an der nach oben der 2-Pin Stecker verläuft und am anderen Ende das Mikrofon. Außerdem ist zwischen dem Kabel auf idealer Höhe eine kleine Fernbedienung, welche nicht nur das Regeln der Lautstärke im Gehör ermöglicht, sondern auch das rasche Stummschalten der eigenen Stimme via Schieberegler.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Hörluchs HL1202 ist, wie ich es schon aufgrund der von mir getesteten HL1100 erwartet habe, auf einem sehr guten Niveau. Wer gerade im Sommer nicht die großen Over-Ear Headset tragen möchte, sondern lieber etwas Luftiges sucht, wird sich sicherlich über die Hörluchs HL1202 freuen. Die aus robustem und hochwertigen ABS-Kunststoff gefertigten Ohrhörer, welche zudem „Made in Germany“ sind, können nämlich mit ihrer Verarbeitung absolut überzeugen.

Hörluchs liefert meiner Meinung nach hier ein gut ausgestattetes Komplettpaket, welches neben gut verarbeiteten Ohrhörern und einem robusten Kabel bietet. Zudem weiß auch der Lieferumfang zu überzeugen, denn neben einem schicken Jeans-Stoff Etui, legt Hörluchs auch einen großen Umfang an verschiedenen Ohrtips (Silikon und Memory-Foam) bei. Dank der praktischen Fernbedienung, welche im Headset-Kabel integriert wurde, kann man einfach, während man zockt, direkt via Schieberegler das Mikrofon muten (stummschalten), oder via gut erreichbarem Drehregler die Lautstärke regulieren.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear-Ohrhörer mit Mikrofon und 3,5 mm Klinke-Anschluss
Kabel2-poliges Kabel, welches einfach ausgetauscht werden kann.
FarbeSchwarz. Durch Smart Caps auch in Rot änderbar.
Kabellänge160 cm
Gewicht27 Gramm komplett
MaterialABS-Kunststoff
Treiberjeweils links und rechts ein 2-Wege Balanced Amateure Treiber-Einheit
Empfindlichkeit116 dB SPL/mW
Frequenzbereich20 Hz – 25 kHz
Maximaler Ausgang125 dB SPL
LieferumfangHörluchs HL1202 Kopfhörer inkl. 160cm Klinkenkabel mit integriertem Headset
2 Smart Caps (Farbe rot)
Stofftasche für den bequemen Transport
Garantiekarte
Benutzerinformation
Reinigungstuch
Domes zum Wechseln (Ohrtips)
Adapter für Konsole
Technische Daten des Hörluchs HL 1202

Tragekomfort

Die In-Ear bieten einen sehr hohen Tragekomfort. Das einsetzten in die Ohren gestaltet sich soweit als sehr einfach und die Ohrhörer gleiten quasi perfekt in die richtige Position. Anschließend diese werden mit einem sanften, aber zugleich sicheren Unterdruck in ihrer Position gehalten.

Dadurch, dass Hörluchs hier zahlreiche unterschiedlich große Ohrtips aus Silikon-Material und Memory-Foam mitliefert, sollte hier für jeden etwas Passendes dabei sein, damit man die Ohrhörer perfekt dem eigenen Ohrkanal anpassen kann. Die Ohrtips aus Memory-Foam sind natürlich, was die Reduzierung der Umgebungsgeräusche angeht deutlich besser, als die Silikon-Tips, doch aus eigener Erfahrung, kann ich wiederum sagen, dass diese für gewöhnlich leider nicht so lange halten. Hier ist es jedoch kein Problem, sich Ersatz zu kaufen.

Aufgrund des sehr geringen Gesamtgewichts und der Kabelführung über bzw. hinter dem Ohr, kann man die Hörluchs HL1202 auch noch nach sehr langem Zocken tragen, ohne das etwas drückt. Trotz der Kabelführung über dem Ohr, eignet sich das luftige Headset problemlos für Brillenträger, denn das Kabel stört hier keineswegs. Lediglich am Anfang beim justieren des Headset kann es hier aufgrund der In-Ear Kopfhörer dazu kommen, dass man sich durch die Hebelfunktion etwas den Ohrhörer auf der Seite des Headsets herauszieht. Doch bei der richtigen Wahl der Ohrtips und nach kurzem Nachjustieren des Sitzes passt hier alles wieder.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Gegenüber dem günstigeren Hörluchs HL1100, in dem lediglich ein Treiber für Höhen, Mitten und Tiefen zuständig ist, sind es im Hörluchs HL 1202 zwei getrennte Treiber. Dabei handelt es sich genauer gesagt um zwei so genannte 2-Wege Balanced Armature Treiber, bei denen diese sich getrennt um die Höhen und Tiefen (Bässe) kümmern. Der Frequenzbereich liegt mit 20 Hz bis 25 kHz etwas über dem Durchschnitt von 20 Hz – 20 kHz, was sich positiv auf den Klang auswirkt. Außerdem sollen die In-Ear Ohrhörer einen Spitzenwert von 120 dB SPL erreichen, was für eine hohe max. Lautstärke sorgt.  

Sogenannte Balanced Armature Treiber haben gegenüber den üblichen oft verwendeten dynamischen Treiber einige Vorteile, jedoch auch Nachteile. Zum einen hört sich der Klang von Balanced Armature Treibern deutlich detailreicher an, sodass sich oftmals Höhen deutlich klarer und detailreicher anhören. Zudem brauchen diese weniger platz, daher konnte Hörluchs auch so ein kompaktes Gehäuse der In-Ear Kopfhörer realisieren. Dafür wiederum ist der Bass von den häufig verwendeten dynamischen Treibern oftmals etwas kerniger (besser) und zudem sind dynamische Treiber im Einzelbetrieb, beim Klangbild ausgewogener, als ein einzelner Balanced Armature Treiber. Zu guter Letzt sind dynamische Treiber günstiger als die hochwertigeren Balanced Armature Treiber. So viel zu den unterschiedlichen Treibern, nun möchte ich euch meinen persönlichen Eindruck vom Klang der Hörluchs HL1202 beschreiben.

Das Klangbild der Hörluchs HL 1202 ist perfekt für den Gamingbereich am PC/Konsole, für die Verwendung im Callcenter, oder für die Moderation. Die Höhen sind daher sehr detailreich und filigran abgestimmt, sodass daraus ein hervorragendes Stereobild, und ein hochauflösendes Klangbild resultiert. Überraschend gefallen mir auch die Mitten, denn diese sind ebenfalls sehr eindringlich und überzeugen mit blühenden Klangfarben. Dies wirkt sich vor allem auf die Sprache positiv aus, denn somit konnte ich während dem zocken jederzeit meine Teamkollegen klar und deutlich verstehen. Zu guter Letzt gefällt mir auch die Abstimmung vom Bass, denn dieser bietet ein überraschend gutes Potenzial, sodass dieser nicht nur perfekt zu den Mitten und Höhen abgestimmt wurde, sondern zudem druckvolle und knackige Bässe liefert

Mikrofon (Aufnahmequalität)

Das verbaute Mikrofon kann klar nicht mit einem guten Großmembran-Mikrofon mithalten, doch für ein Kondensator Schwanenhalsmikrofon bietet es dennoch einen guten Klang. Die Übertragung von Stimmen ist soweit klar und deutlich, ohne das störende Rauschgeräusche übermittelt werden.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Zubehör

Der Lieferumfang, den Hörluchs bei den HL1202 mitliefert, ist wie bereits angedeutet sehr ordentlich und umfangreich. Angefangen beim Transport-Beutel, dieser wurde aus einem schönen Jeans-Stoff gefertigt, der auf jeden Fall mal etwas was anderes ist, als die ganzen schlichten Stoff-Beutel. Hier lassen sich die Ohrhörer zusammengewickelt sehr gut verstauen und ist darin sicher verstaut.

Die zusätzlichen von Hörluchs beigelegten „Smart Caps“ in Rot, sind mit einem schlichten Hörluchs-Logo versehen und verleihen den Ohrhörern ein optisches Highlight. Zudem legt Hörluchs noch ein Reinigungstuch bei, mit dem man jederzeit die Kopfhörer reinigen kann und ein Y-Adpater Kabel, um die Kopfhörer auch an Konsolen nutzen zu können. Mit den verschiedenen Domes (Ohrtips) aus Silikon und Memory-Foam, kann man die Hörluchs Hl1202 ganz bequem den eigenen Ohrkanal anpassen.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Insgesamt liefert Hörluchs mit den HL1202 ein starkes Gesamtpaket ab. Hier kann nicht nur der Lieferumfang überzeugen, sondern auch das Design der Kopfhörer, sowie die Sound- und Sprachqualität. 

Vom Tragekomfort sind die HL1202 meiner Meinung nach absolut bequeme Kopfhörer bzw. ein Headset, welches man mehrer Stunden am Stück tragen kann. Das In-Ear Headset Konzept gefällt mir persönlich sehr gut, denn somit vermeidet man das häufige Problem von Ovear-Ear Headsets, bei denen es einem schnell unter dem Ohrmuscheln warm wird.

Aufgrund der klanglich sehr guten Abstimmung und der guten Sprachverständlichkeit, eignen sich die Ohrhörer wie bereits erwähnt, sehr gut für Sprecher, während man zockt oder als Headset im Callcenter-Einsatz. Aber man kann die Kopfhörer mit dem normalen Klinkenkabel, welches man separat kaufen kann, jederzeit auch als normale kabelgebundene Kopfhörer verwenden.

Preis/Leistung

Die UVP der HL1202 hat Hörluchs mit 299€ festgesetzt. Günstiger bekommt man diese jedoch nicht, denn auch bei verschiedenen Onlineshops, wird derselbe Preis verlangt.

Der Preis mag zwar nicht günstig sein, doch hier erhält man ein 2-Wege-Treiber-System, welches klanglich hervorragend abgestimmt ist. Auch im Lieferumfang weiß Hörluchs genau, was man braucht, denn hier hat das Unternehmen an alles gedacht.

Wer jedoch etwas Günstigeres sucht, kann eventuell auch zu dem Hörluchs HL1102 greifen, denn dabei handelt es sich um die von mir bereits getesteten HL1100 Kopfhörer, die jedoch ebenfalls mit einem Mikrofon ausgeliefert werden. Für diese werden 100€ weniger fällig, jedoch ist in diesen dann nur ein 1-Wege-Treiber verbaut.

HÖRLUCHS HL 1202

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: https://hoerluchs-unlimited.com

Google Nest Mini

In aller Kürze

Mit dem neuen Nest Mini hat Google dem günstigsten Lautsprecher im eigenen Sortiment, ein Update spendiert. Der neue kleine Lautsprecher sieht zwar auf den ersten Blick identisch mit dessen Vorgänger aus, doch die neue Generation heißt nicht nur anders, sondern kann auch etwas mehr. Die größten Veränderungen fanden im Inneren statt, so sind nun mehr Mikros und ein neuer Chip verbaut worden. Außen wiederum wurden weitere Sensoren für eine noch einfachere Bedienung integriert und fortan kann der Google Nest Mini nicht nur hingestellt, sondern auch an die Wand gehängt werden. Zu guter Letzt wurde auch am Lautsprecher getüftelt, sodass der Verstärker überarbeitet wurde.

Gefällt uns

  • Einfache Einrichtung
  • Gute Sprachsteuerung
  • Umweltfreundlich produziert
  • langes 1,5 m Kabel
  • Wandhalterung
  • Preis

Gefällt uns weniger

  • übersteuert auf hoher Lautstärke
  • kein USB-C
  • keine weiteren Anschlüsse

Google Nest Mini

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei dem Design der Verpackung bleibt Google sich absolut treu, denn auch der Google Nest Mini kommt in der weißen, sehr stabilen Verpackung, welche mit sehr wenig Kunststoff auskommt daher. Die Verpackung ist an den Außenseiten wie von Google gewohnt, mit einigen Informationen zum Produkt und dessen Funktionen bedruckt.

Auf der Front wird das aktuelle Google-Logo der Name des Produktes und eine Abbildung des Nest Mini von oben betrachtet dargestellt. Die Linke lange Seite ist lediglich mit den Worten „Ok Google“ beschriftet. Dies sind zugleich auch die zwei wichtigsten Worte, denn sobald man diese ausspricht, weiß der Sprachassistent, dass er einem zuhören soll und nimmer Befehle bzw. Fragen an. Die Gegenüberliegende rechte Seite, zeigt wiederum, mit was der Nest Mini Kompatible ist. Somit kann man damit nicht nur auf den Google Kalender zugreifen, sondern zudem eventuell vorhandenen Philips Hue Lampen darüber Ein-/und Ausschalten und einiges mehr.

Die Rückseite wiederum ziert ein vollflächiges Bild, welches den Google Nest Mini im Haushalt integrierten Einsatz zeigt. So sieht man hier, dass dieser auf einem Lowboard steht, von dem er ganz einfach via Sprache gesteuert werden kann. Zu guter Letzt sind an der Unterseite noch einige technische Anforderungen im Klein gedruckten nachzulesen, sowie die Farbe des Gerätes und eine Auflistung des Lieferumfangs.

Hebt man den Deckel von dem unteren Teil der Verpackung ab, erblickt man direkt in der oberen Hälfte den Google Nest Mini. Dieser wird hier sehr gut durch einen aus Papier (PAP) gepressten Einlegeboden an Ort und Stelle gehalten wird. Darunter wiederum verstecken sich unter einem weiteren Boden die Üblichen von Google beigelegten Kurzanleitung sowie Sicherheitshinweise. Im darunter liegenden Abschnitt wiederum, findet man zudem noch das beiliegende 15-Watt-Netzkabel, bei dem es sich um eines mit einem runden Hohlstecker handelt.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Der neue Google Nest Mini unterscheidet sich rein äußerlich betrachtet nicht wirklich vom Vorgänger, dem Google Home Mini aus dem Jahre 2017. Somit sind die Maße (98 x 42 mm) weiterhin identisch, lediglich beim Gewicht hat der kleine Lautsprecher gut 8 Gramm zugenommen.

Beim neuen Nest Mini wiederum setzt Google deutlich mehr auf eine umweltfreundlichere Herstellung. So hat das Unternehmen z. B. die Stoffbespannung komplett aus recycelten Plastikflaschen hergestellt. Laut Googles Aussage reicht eine herkömmliche 0,5 Liter PET-Falsche für insgesamt zwei komplette Stoffbespannungen aus. Außerdem wird das restliche Kunststoffgehäuse des neuen Google Nest Mini nun aus insgesamt 35 % wiederverwendeten Kunststoff gefertigt. Beim Google Home Mini waren es „nur“ 20 %.

Das Design des Google Nest Mini ist sehr dezent und daher lässt sich dieser nahezu überall im Haus positionieren. Egal ob in der Küche, dem Ess- oder dem Schlafzimmer, voraussetzen ist hier nur, dass man eine Steckdose in der Nähe hat und natürlich auch, das bis zu diesem Raum auch euer WLAN reicht. Der Lautsprecher versteckt sich unter der Stoffbespannung, welche aktuell in „drei“ Farben angeboten wird. Einmal das von mir getestete „Kreide“ Modell, mit einem hellgrauen Stoffbezug und einem weißen Gehäuseboden und zudem eine „Carbon“ Version mit dunkelgrauem Stoff und einer dunkelgrauen Unterseite. Bei der dritten Version handelt es sich um das rote Modell, welches jedoch in Österreich nicht erhältlich ist, sondern lediglich in Deutschland.

Sobald man beim Satz mit „Ok Google“ anfängt, leuchten im eingeschalteten Zustand unter der Stoffbespannung vier einzelne Leuchten auf, die zudem auch über den Status des Nest mini informieren. Neu ist, dass man den Nest Mini nun fortan nicht nur auf eine ebene Fläche aufstellen kann, sondern diesen zudem auch an die Wand hängen könnte. Dies gelingt durch die Integration einer Schlüssellochöffnung, wodurch man den Lautsprecher mithilfe einer Schraube und einem Dübel bequem an der Wand befestigen kann.

An der Rückseite befindet sich am abgerundeten Abschnitt nicht nur der Anschluss für das mitgelieferte Netzkabel, sonders zudem kann man hier nebenan mithilfe des Schiebereglers die integrierten Mikrofone ein- und ausschalten. Die Bedienung des Nest Mini erfolgt jedoch nicht nur via Stimme, sondern um z. B. die Lautstärke zu verändern bzw. die Musik zu pausieren, wurde unter dem Stoff eine Touch-Bedienoberfläche integriert, auf welche ich natürlich im Verlaufe des Testberichts weiter eingehen werde.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Google Nest Mini ist, wie ich es bereits von deren Google Produkten kenne, insgesamt auf einem guten Level. Die Unterseite ist mit einer Softtouch-Oberfläche versehen, sodass sich der kleine Lautsprecher sicher an seiner platzierten Stelle steht. Aber auch der Stoff ist soweit gut und sehr sauber mit dem Gehäuse bespannt.

Das Kabel bietet mit einer Länge von 150 cm eine ausreichende Reserve, sodass man mit diesem eigentlich problemlos die nächstgelegene Steckdose erreichen sollte. Die Stromversorgung erfolgt leider nur via Hohlstecker, warum Google hier nicht wie bei einigen anderen Produkten auf den moderneren USB-Typ-C Anschluss setzt, verstehe ich nicht wirklich, doch auf die Funktion hat dies wiederum keinen Einfluss.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Sprachassistenten-ArtSprachassistent ohne Display
FarbenKreide (Weiß) und Carbon (Grau)
Abmessungen/ Gewicht98 x 42 mm (Durchmesser x Höhe) Gewicht: 181 Gramm
Lautsprecher360°-Sound mit 40-mm-Treiber
MaterialKunststoff/Stoff
KonnektivitätWLAN 802.11b/g/n/ac (2,4 GHz/5 GHz); Bluetooth® 5.0 und integrierte Chromecast- und Chromecast Audio-Technologie
Stromversorgung15 Watt Netzteil mit einer länge von 150cm
SensorenKapazitive Touch-Steuerung (zur Lautstärkeregelung); 3 Far Field-Mikrofone
Prozessor64 Bit Quad-Core ARM CPU mit 1,4 GHz
LieferumfangNest Mini
Netzteil
Kurzanleitung
Technische Daten des Google Nest Mini

Installation und Einrichtung

Die Einrichtung der Google Produkte war bisher immer kinderleicht und genauso, ist es auch hier beim Nest Mini der Fall. Schließlich wird einem alles gut verständlich und Schritt für Schritt in der App erklärt. Daher muss man sich genau dies, also die benötigte App Namens „Google Home“ auf das Smartphone laden. Die App steht kostenlos im Appstore für iOS-Geräte und im Google Play Store für Android-Geräte zur Verfügung.

Um die App kommt man somit zur Einrichtung des Nest Mini nicht drumherum, denn diese wird von Google vorgeschrieben. Dieses Problem hat man aber nicht nur bei Geräten, die direkt von Google stammen, sondern auch allen anderen Geräten, die via Google Assistant genutzt werden können. 

Die Google Home App dient unter anderem dazu, den gekauften Google Nest Mini mit dem eigenen Google-Konto zu verbinden. Daher benötigt man zur Verwendung des Nest Mini nicht nur die App, sondern auch ein Konto bei Google. Dies kann man sich jedoch kostenfrei direkt während der Einrichtung erstellen. Des Weiteren dient die App dazu, den Nest Mini mit dem heimischen Wi-Fi-Netz zu verbinden und die Firmware auf den neusten Stand zu aktualisieren. 

Während des Einrichtungsvorgang wird man unter anderem gefragt, welchen Musikdienst man nutzen möchte. Hierbei steht Spotify, Youtube Music, Google Play Musik, Deezer, TuneIn und einige weitere zur Auswahl. Besitzt man einen dieser Dienste, kann man diesen hier mit dem Nest Mini verknüpfen und nach der Einrichtung, direkt über diesen via Sprachbefehl die gewünschte Musik darauf wiedergeben. Ebenso kann man, sofern man Youtube, Netflix oder andere verfügbare Unterhaltungsdienste nutz, diese mit dem Nest Mini Verknüpfen. Doch da der Nest Mini diese aufgrund seines fehlenden Displays nicht wiedergeben kann, ist hier am Fernseher z. B. ein Google Chromecast nötig. Dieser spielt dann automatisch euren gewünschten Film oder Serie auf Netflix ab, wenn ihr z. B. dem Nest Mini in der Küche Folgendes zuruft: „Ok,Google, spiele Stranger Things auf Netflix ab“.

Im weiteren Verlauf kann man dann noch die Google Funktion „Google Duo nutzen, über die man jederzeit mit anderen Personen telefonieren kann, die diese Funktion ebenfalls nutzen. Außerdem kann man von unterwegs oder daheim die eigenen intelligenten Lautsprecher anrufen, um z. B.  mit den Kindern oder dem Partner im Haus zu reden. Zum Schluss wird noch das aktuelle Softwareupdate installiert und euch wird kurz erklärt, wie die Steuerung der Nest Mini über das Touch-Bedienfeld erfolgt.

(Installation und Einrichtung: 4 von 5 Punkten)

Funktionsumfang

Da der Nest Mini nicht wie der Nest Hub mit einem zusätzlichen Display ausgestattet wurde, erfolgt dessen Bedienung ausschließlich über die App bzw. via Sprachsteuerung. Dafür hat Google im neuen Nest Mini. gegenüber dem Google Home Mini nun nicht nur zwei, sondern gleich drei Mikrofone verbaut. Dieses zusätzliche Mikrofon sorgt für eine deutlich bessere Spracherkennung, auch wenn gerade die Hintergrundmusik etwas lauter ist. Doch wie bei anderen Lautsprechern mit einem integrierten Sprachassistenten, muss man die Befehle dennoch etwas lauter zurufen und am zuverlässigsten ist es immer noch, wenn man direkt beim Lautsprecher steht.

Kennt ihr den bereits erwähnten Dienst „Google Duo“ schon, könnt ihr wie bereits erwähnt mit anderen Personen, die ebenfalls diesen Dienst nutzen durch den einfachen Befehl „Ok, Google rufe Max an“ anrufen. Dies Gesprächsqualität ist hierbei ganz gut, jedoch wird diese sehr von der Entfernung vom benutzen Gerät beeinflusst.

Eine weitere Neuerung im Nest Mini ist der sogenannte Machine Learning-Chip. Dieser analysiert die häufigsten Nutzeranfragen lokal, sodass dieser die Anfrage, wenn ihr den Nest Mini z. B. folgendes oft fragt „Ok, Google schalte das Licht im Wohnzimmer an“ nicht an den Server weiterleitet, sondern direkt automatisch antwortet. Doch dieser Dienst ist aktuell nur in der englischsprachigen Version verfügbar. Google arbeitet zwar auch an einer Integration hier in Deutschland, doch dies dauert nach aktuellem Stand noch einige Monate.

Die Bluetooth-Schnittstelle hat Google im neuen Nest Mini angepasst und somit die Generation 5.0 integriert. Dadurch ist es nun möglich den Nest Mini nicht nur zur Monomusikwiedergabe zu nutzen, sondern zudem können mehrer gleiche Lautsprecher zu einem Stereopaar und unterschiedliche Lautsprecher zu einer Wiedergabegruppe genutzt werden. Beachten sollte man, dass wenn man z. B. bereits einen Google Home Mini zuhause hat und diesen zusammen mit dem neuen Google Nest Mini mit der Stereo-Klangfunktion nutzen möchtet, dies leider nicht funktioniert. 

Weiterhin kann der Google Nest Mini natürlich zahlreiche der inzwischen bekannten Funktionen, die jeder smarte Sprachassistent kennen sollte. Neben der Steuerung eurer eventuell vorhanden Smart-Home-Geräten, könnt ihr diesen einfach zur Musikwiedergabe nutzen, Kalendertermine abfragen oder zahlreiche Fragen beantworten lassen. Praktisch sind für mich auch die Funktionen wie z. B. der Timer und der Wecker, denn damit kann man sich nicht nur problemlos am Morgen wecken lassen, sondern den Timer fürs Brot, welches man gerade in den Backofen eingeschoben hat stellen.

(Funktionsumfang: 4 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun zu einer weiteren Neuerung im Nest Mini gegenüber dessen Vorgänger. Google hat hier einen besseren Verstärker verbaut, der laut Google für eine nahezu doppelt so kräftige Bassleistung sorgen soll. Dies bestätigt sich auch direkt beim ersten Probehören. Beim Google Home Mini war der Klang trotz identisch großem 40 mm Treiber deutlich dumpfer. Hier fehlte es sehr an Wärme und das Bassfundament suchte man vergebens. Für ein Lautsprecher, den man als Sprachassistenten nutzt, ist dies soweit zwar gut, doch da man diesen auch als Lautsprecher nutzen konnte, war dies hier etwas schlecht.

Beim neuen Google Nest Mini ist dies aufgrund des neuen Verstärkers deutlich besser. Der Klang ist vor allem in den Tiefen deutlich voluminöser und druckvoller. Bei den Mitten und den Höhen hat sich wiederum klanglich nicht viel verändert, denn wie bereits erwähnt, ist weiterhin nur ein einzelner 40 mm Treiber für alle Tonlagen verbaut. Negativ aufgefallen ist mir bei Nest Mini am Klang jedoch die Übersteuerung, denn bei Lautstärken über 80 %, neigt der kleine Speaker schnell zum starken Übersteuern. Klanglich gesehen, gefällt mir der Google Nest Mini hängend an der Wand besser, als auf dem Regal stehen. Dies liegt daran, da der kleine Treiber nicht nach vorne, sondern vielmehr nach oben gerichtet ist. Somit kommt der Klang wenn der Nest Mini hängt, deutlich besser beim Hörer an.

(Klang: 3 von 5 Punkten)

Stromverbrauch

Der Google Nest Mini besitzt kein Ausschalter, daher befindet sich dieser, solange dieser eingesteckt ist immer im „ Standby-Modus“. Ausschalten geht somit nur, wenn man den Stecker aus der Steckdose zieht. 

Das Netzteil, welches Google beim Nest Mini mitliefert, liefert eine maximale Leistung von 15 Watt. Im Standby-Modus benötigt der Google Nest Hub im Schnitt knapp 1,4 Watt. Im alltäglichen Gebrauch, also wenn der Nest Mini seine Assistentenfunktionen nutzt, oder Musik abspielen soll, dann pendelt dieser sich bei etwas 2 bis 3 Watt ein. Daher verbraucht der kleine Nest Mini am wenigsten Strom unter den Assistenten aus dem Hause Google.

(Stromverbrauch: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem Nest Mini verspricht Google mehr Power und Bass, für einen starken Sound. Außerdem hat das Unternehmen hier noch mehr Rücksicht auf die Umwelt gelegt und somit nicht nur die Stoffbespannung komplett aus recycelten PET-Flaschen hergestellt, sondern auch zu 35% beim restlichen Gehäuse. Somit hat Google mit dem neuen Nest Mini den kleinen Lautsprecher ein sinnvolles Update spendiert, der als kleiner Sprachassistent einen sehr guten Job macht. 

Preis/Leistung

Google hat den kleinen Nest Mini zu Beginn mit einer UVP von 59 € auf den Markt gebracht. Doch erfahrungsgemäß war mir schon klar, dass dieser Preis aufgrund Aktionen usw. nicht lange auf diesem Niveau bleiben wird. Somit bekommt man den kleinen Assistenten aktuell für knapp 43€, was auch nötig ist, denn Amazon hat seinen Konkurrenten, den Echo Dot ebenfalls in dieser Preisregion angesiedelt. 

Habt ihr bereits einen „alten“ Google Home Mini, würde ich euch weniger zu einem Update des Sprachassistenten raten, den bis auf den Klang und das man diesen nun auch direkt aufhängen kann, hat sich für euch nicht viel verändert. Doch für diejenigen die sich den ersten kleinen Heim-Assistenten kaufen wollen, können zuschlagen, denn Restbestände und gebrauchte Geräte des Google Home Mini sind kaum billiger als der neue Google Home Mini.

Google Nest Mini

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: store.google.com/de

EarFun Free

In aller Kürze

EarFun ist eigentlich noch ein recht neuer und daher mehr oder weniger ein noch unbekannter Audio-Hersteller. Mit den EarFun Free hat das Unternehmen jedoch das bereits zweite paar sogenannte True Wireless Kopfhörer vorgestellt. Eigentlich, denn beim ersten Modell handelt es sich optisch um dasselbe Gerät, welches lediglich etwas verbessert wurde. Das Ergebnis sind sehr günstige True Wireless Kopfhörer, mit einem guten und ausgewogenen Klang, sowie einem hohen Tragekomfort. Kritik gibt es hier jedoch auch, denn so handelt es sich nicht wirklich um hochwertige Kopfhörer, doch für unter 50€ sind diese dennoch eine Kampfansage an die großen Hersteller.

Gefällt uns

  • guter Klang
  • durchdachte Bedienung
  • geringes Gewicht
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Halt in den Ohren
  • Akkulaufzeit

Gefällt uns weniger

  • keine genaue Akkuanzeige
  • kein aptX

EarFun Free

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung der EarFun Free 2. Generation, hat EarFun weitestgehend schlicht gehalten. Sodass diese lediglich ein paar Bilder und technische Details zu Produkt verrät.

Bei der gelb/weißen Verpackung handelt es sich um die häufig verwendete Variante, bei der ein stabiler Teil (gelb) in eine dünnere, bedruckte Umverpackung (weiß) eingeschoben wurde. Hierbei zierte EarFun die Vorderseite mit einer etwas vergrößerten Ansicht der beiden Ohrhörer, sowie einigen kleinen Symbolen, die z. B. den IPX7-Schutz verraten, sowie die Akkulaufzeit. Außerdem wird im oberen Abschnitt natürlich wie bei eigentlich fast allen Herstellern der Unternehmensname und der des Produktes genannt.

Die Linke, sowie rechte Seite der Verpackung ist mehr oder weniger uninteressant, denn hier wird lediglich auf die Webseite, die Service-Mail-Adresse und mit was sich die Ohrhörer verbinden lassen hingewiesen (Smartphones, Tablets und PC). Vielmehr dürfte jedoch die Rückseite sein, denn hier wird nicht nur ein Teil des Ladecase gezeigt, sondern zudem findet man hier eine kleine Auflistung des Lieferumfangs sowie eine Übersicht der wichtigsten Merkmale. Zu diesen zählen unter anderem: 6h Musikwiedergabe am Stück + 30 mit Ladecase, IPX7 Wasserschutz, Wireless Charge und einige weitere Dinge.

Sobald man das gelbe Innenleben der Verpackung an der Unterseite herausgezogen hat, erblickt man sowohl das Ladecase, also auch die beiden Ohrhörer durch ein transparentes Kunststofffenster. Dabei hat EarFun für ein ordentliches Gesamtbild gesorgt, indem es die drei Elemente ganz simple im schwarzen Schaumstoff eingesetzt hat. In der kleinen schwarzen Pappschachtel darunter hat das Unternehmen neben dem kurzen USB-C Ladekabel noch die restlichen Silikon-Ohranpassstücke verstaut. Zu guter Letzt sind unter dem Schaumstoffeinsatz noch die Bedienungsanleitung und zwei weitere kleine Flyer versteckt. 

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

In-Ear Kopfhörer

Beim Gehäuse bzw. dem Design der EarFun Free, handelt es sich im Großen und Ganzen um keine allzu spektakulären Ohrhörer. Das Unternehmen hat ihr auf ein besonders Design, welches an bestimmten Merkmalen direkt zu erkennen wäre, verzichtet.  

Beim verwendeten Material handelt es sich um simplen matten Kunststoff, der mit keinerlei Extras wie z. B. einer gut anfühlenden Soft-Touch Oberfläche beschichtet wurde. Man könnte klar sagen, EarFun wollte definitiv ein günstigen True Wireless Kopfhörer anbieten, der mehr oder weniger auch so designt wurde. Nicht falsch verstehen, die Kopfhörer fühlen sich keinesfalls billig an, aber ich hatte nun schon viele Kopfhörer im Test und kann daher klar sagen, dass man es den EarFun Free anmerkt, dass diese „günstiger“ sind. Dies muss jedoch keinesfalls negativ sein.

Das Kunststoffgehäuse der Ohrhörer würde ich definitiv als klobiger bzw. kräftiger bezeichnen. Es handelt sich hier um ein Knopf-Design, ähnlich das der Sennheiser Momentum True Wireless, wobei die EarFun Free definitiv etwas runder gestaltet wurde. Im Vergleich zum klobigeren Gehäuse fällt der Ohrkanal, welcher übrigens die typische anatomische Schwingung besitzt, sehr dezent, bzw. spitz aus. Somit resultiert an der Spitze eine dezent kleine Treiberöffnung, was jedoch im Klang sicherlich nicht für einen negativen Einfluss sorgt, dazu aber später mehr.

An jedem der Ohrhörer befindet sich an der Außenseite eine einzelne leicht gummierte Drucktaste, welche soweit ein gutes haptisches Feedback bietet. Jedoch hat so eine Hardware-Taste an einem True Wireless Ohrhörer der direkt im Ohr sitzt ein typisches Problem. Man drückt sich nämlich beim Betätigen der Taste, um den Widerstand zu überwinden, automatisch den Ohrhörer etwas tiefer ins Ohr, bzw. im Falle der EarFun Free nicht direkt weiter ins Ohr, sondern das Klacken der Taste überträgt sich in den Ohrkanal. Dies kann somit für empfindliche Leute etwas störend sein und somit für ein absolutes No-Go sorgen. Gehört ihr zu denjenigen, solltet ihr daher lieber zu einem anderen True Wireless Modell greifen.

Um die Ohrhörer an den eigenen Ohrkanal anpassen zu können, legt EarFun den Free Kopfhörern mehrere Größen an Ohranpassstücken bei, sodass für jeden eine passende Ausführung dabei sein sollte. Da an der Außenseite unterhalb des Multifunktionsknopfes an beiden Ohrhörern ein Mikrofon integriert ist, können beide Ohrhörer zusammen, oder bei Bedarf auch nur einer alleine genutzt werden. Achtung! Das beidseitig verbaute Mikro war auch bei der Vorgängerversion verbaut, doch bei der ersten Generation konnte man lediglich den rechten Ohrhörer als Master verwenden. Nun mit der neuen 2020 Version ist es möglich, je nach Bedarf, den rechten oder den linken Ohrhörer im Solo-Betrieb zu verwenden. 

Die beiden Ohrhörer kann man eigentlich nicht vertauschen, denn durch den geschwungenen Ohrkanal, passen die Ohrhörer nur in eine Richtung. Damit man jedoch direkt erkennt, bei welchem Ohrhörer es sich um welchen handelt, wurden diese an der Innenseite neben den Ladekontakten mit einem „R“ für rechts und ein „L“ für links gekennzeichnet. 

An den EarFun Free gibt es auch eine kleine Status-LED, welche nicht nur über die aktuellen Betriebsstatus der Ohrhörer informieren, sondern beim Einsetzen ins Ladecase auch über den Ladezustand. Diese LED verbirgt sich direkt zwischen dem dezenten EarFun Schriftzug auf dem Knopf und dem Mikrofon.

Ladecase

Beim Ladecase handelt es sich ebenfalls wie bei den Ohrhörern um ein schlichtes unspektakuläres mattschwarzes Case, welches aus Kunststoff gefertigt wurde. Besonders ist hier lediglich der eingelassene EarFun Schriftzug im Deckel, denn ansonsten gibt es hier nicht viel Besonderes zu entdecken.

Das Ladecase ist zwar soweit Angenehmen kompakt und zudem leicht, doch je nach Hose kann es dann doch etwas unangenehm in der Hosentasche werden. Trägt man eine weite Hose, dürfte es hier keine Einschränkungen geben, doch bei einer engeren Hose, bzw. einer Röhrenjeans, wird das Case in der Hosentasche ganz schnell unbequem. 

Viel gibt es zum qualitativ als gut zu bezeichnenden Ladecase nicht wirklich zu sagen. Das aus Kunststoff gefertigte Case macht soweit einen soliden Eindruck, sodass mir der Scharnier einen soweit wertigen Eindruck vermittelt. Klar von hochwertig sind wir hier weit entfernt, aber bedenkt, wir sind hier im Preissegment deutlich unter 50€. An der Rückseite des Cases befindet sich ein offener USB-C Anschluss, um den im Ladecase integrierten Akku aufzuladen. Um den Deckel des Cases an der Front zu öffnen, muss man auf jeden Fall beide Hände nutzen.

Damit das Case sich z. B. in der verstauten Tasche oder dem Rucksack nicht ungewollt öffnet, wurde der Deckel mit Magneten versehen, sodass dieses immer sicher zugeklappt bleibt. Dasselbe gilt auch für die Ohrhörer, denn diese werden ebenfalls wie meist bei True Wireless Kopfhörern üblich, über eine magnetische Verbindung, sicher im Ladecase gehalten. Sobald diese eingesetzt sind, werden die Ohrhörer über den Ladekontakt im Inneren automatisch wieder mit Storm versorgt und sind somit anschließend direkt für die nächste Wiedergabe bereit. Damit man übrigens jederzeit über die Restkapazität des Ladecase Bescheid weiß, wurden an der Front vier kleine weiße LEDs untergebracht, von denen jede für 25 % steht.

(Design: 3,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Was die Verarbeitung der EarFun Free angeht, konnte man bereits im Punkt Design erfahren, dass es sich hier um keine Ture Wireless Kopfhörer handelt, die besonders durch ihre Verarbeitung punkten können. Nicht falsch verstehen, die Verarbeitung ist soweit gut, doch wenn man z. B. das Case oder die Ohrhörer in der Hand hält, wirken diese aufgrund deren Oberflächenstruktur nicht so hochwertig, wie ich dies von vielen anderen Kopfhörern kenne. 

Es handelt sich hier nichtsdestotrotz um einen Kunststoff, wie dieser sicherlich auch in vielen anderen Kopfhörern zu Einsatz kommt, doch hier würde ich auf jeden Fall das ganze mit einer Soft-Touch-Oberfläche versehen, sodass es sich deutlich angenehmer anfühlt. Doch betrachtet man den sehr günstigen Preis, dann würde dieser sicherlich etwas in die Höhe steigen, was dann natürlich wieder nicht so gut wäre.  Das Case wurde übrigens mit ausreichend starken Magnet versehen, sodass nicht nur die beiden Ohrhörer selbst beim offnen Deckel an ihrem Platz bleiben, sondern auch der Deckel selbst wird absolut fest geschlossen gehalten.

(Verarbeitung: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 6 h
Akku Ladecase: 24 h
Gesamt somit: 30 h
Gewicht 60 g (Ohrhörer und Ladebox)
11 g (beide Ohrhörer)
49 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC und AAC. Unterstützte Profile: A2DP , AVRCP , HFP , HSP
TreiberDynamische Treiber (Graphen Beschichtete) mit einer Größe von 6 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 Hz–20 kHz
LieferumfangEarFun Free  True Wireless Kopfhörer (2 Stk.)
Ladebox
USB-Typ-C-Ladekabel
Eartips in den Größen: S; M und L)
Benutzerhandbuch usw.

Tragekomfort

Bei den EarFun Free handelt es sich um Kopfhörer, die dank IPX7 gegen Schweiß und Wasser Geschütz sind. Hier ist jedoch Obacht geboten, denn hier sollt man nicht von einem totalen Schutz im Wasser ausgehen, sondern lediglich von einem kurzen, sprich vermutlich so in etwa 10 bis 15 Minuten. 

Dennoch eignen sich die EarFun Free unter anderem durch diese Schutzklasse und dem zusätzlichen guten Halt, sehr gut für den mobilen, aber auch sportlichen Einsatz. Durch die etwas klobiger Bauweise werden die Ohrhörer quasi leicht in das Ohr eingedreht. Sprich, man setzt den jeweiligen Ohrhörer leicht nach vorne geneigt ins Ohr ein und dreht diese nach hinten hinweg, sodass dieser sich quasi automatisch in das Ohr einsetzt. Dadurch hält der Kopfhörer trotz nicht vorhandener Sport-Einsätze überraschend gut in den Ohren. Ein Nachjustieren ist dabei eher selten nötig, sofern man die richtige Größe an Ohrtips ausgewählt hat. Aber als In-Ear Kopfhörer für den Extremsport, wie z. B. Mountainbike fahren, was ich z. B. auch regelmäßig mache, würde ich die EarFun Free weniger empfehlen, denn hier gibt es noch bessere Alternativen.

Der Druck, der nach dem Einsetzen im Ohr ansteht ist ok. Klar merkt man hier definitiv, dass man die Kopfhörer im Ohr hat, doch hier hatte ich schon deutlich unbequemere Kopfhörer.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

So kommen wir nun zur Bedienung, diese wurde von EarFun gegenüber der 1. Generation sinnvoll überarbeitet, da die Steuerung nun nicht nur intuitiver, sondern auch so gemacht wurde, dass man beide Kopfhörer fortan getrennt nutzen kann. 

Für sogenannte True Wireless Kopfhörer ist es üblich, dass diese mit einem Aufbewahrung-/Ladecase daher kommen und dadurch automatisch eingeschaltet werden, wenn diese entnommen werden und sobald diese wieder eingesetzt sind, ausgeschaltet werden. So ist es auch bei den EarFun Free der Fall, was hier soweit auch wunderbar klappt.

Über den Multifunktionsknopf an den beiden Ohrhörern wird wie bereits angedeutet alles gesteuert, je nachdem wie häufig man die jeweilige Taste drückt. Betätigt man egal ob rechts oder links die Taste einmal kurz, dann wird die Musik direkt gestoppt und beim Erneuten betätigen wieder an dieser Stelle fortgesetzt. Durch das Zweimalige hintereinander drücken, reguliert man ganz einfach die Lautstärke: am linken Ohrhörer leiser und am rechten lauter. Ebenfalls kann man direkt über die Kopfhörer einen Titel überspringen, dazu drückt man die jeweilige Taste dreimal: zum Vorspringen rechts und zurückspringen links.

Möchte man den vom Smartphone integrierten Sprachassistenten aufrufen, dann kann man dies hier ebenfalls über beide Ohrhörer tun, indem man ohne das aktuell Musik wiedergegeben wird entweder die Tasten rechts oder links doppelt betätigt. Um die Ohrhörer wiederum manuell auszuschalten genügt es, die Taste etwas länger gedrückt zu halten.

Wichtig und zu beachten gilt, dass sich die Belegung der Tasten im Solo-Modus nicht verändern. Nutzt ihr den rechten Ohrhörer, könnt ihr eben auch nur dessen Steuerungsbefehle ausführen. Somit ist es über diesen dann nicht möglich, die Lautstärke abzusenken oder einen Titel zurückzuspringen. Nutzt man wiederum den Linken, dann kann man eben nicht die Lautstärke erhöhen und nicht zum nächsten Lied springen. Ebenso viel mir an einem Android Smartphone auf, dass die Lautstärke der Ohrhörer nicht mit der des Smartphones synchron sind. Erhöht man hier nämlich die Lautstärke der Ohrhörer, wird nur deren Lautstärke erhöht. Daher kann es sein, dass wenn das Smartphone nur bei etwas 50 % der Lautstärke eingestellt wurde, dass man sich fragt, warum die Ohrhörer so leise sind.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

EarFun hat die Free True Wireless Kopfhörer mit einem 6 mm Treiber ausgestattet, genauer gesagt je Ohrhörer ein sogenannter Graphene Treiber. Das bedeutet in diesem Fall, dass die Treiber mit einer dünnen Kohlenstoffschicht beschichtet wurde, was für tiefe Bässe und einen erstklassigen Sound sorgen soll. 

Ansonsten gibt EarFun noch an, dass der klassische Frequenzbereich von 20-20.000Hz abgedeckt wird und neben dem Standard Audio-Codec auch der hochwertige AAC-Codec unterstützt wird, was vor allem für Apple-Nutzer gut ist, denn diesen Codec nutzt Apple bei seinen Smartphones, während Android voll und ganz auf aptX bzw. aptX HD setzt. Soviel zu den technischen Daten, doch wir gut klingen die Kopfhörer die nichtmal 50 € kosten?

Die EarFun Free bieten beim Bass eine voluminöse und knackige Wiedergabe. Dieser Bass bietet einen überraschend guten Schub, wobei es sich hier definitiv um keine Bassmonster handelt, sondern vielmehr um Kopfhörer, die einen handfesten Bass vorweisen. Die Mitten sind weitestgehend eindringlich, wobei diesen dennoch etwas zurückhaltender sind und sich somit etwas im Hintergrund des Basses halten. Dafür wiederum können die EarFun Free wieder in den Höhen deutlich punkten, denn hier wird eine detailreiche und luftige Wiedergabe gewährleistet, welche jedoch keinesfalls zu luftig abgestimmt wurde. 

Bei der Sprachverständlichkeit verspricht EarFun, dank den verbauten MEMS-Mikrofonen eine kristallklare Gesprächswiedergabe, selbst in lauten Umgebungen. Soweit geht diese in meinem Test auch in Ordnung, sodass ich hier weder ein störendes Hintergrundrauschen wahrnehmen konnte, noch das man den Gesprächspartner schlecht verstehen würde. Aber auch so und auf zusätzlicher Nachfrage beschwerte sich der Gesprächspartner nicht darüber, dass er mich schlecht verstehen konnte. Hier scheint EarFun beim 2020 Modell der Free etwas nachgebessert zu haben, den bei der ersten Version hatte man, soweit ich im Netz lesen konnte noch etwas Probleme bei der Verständlichkeit. 

Dank der Unterstützung von Bluetooth 5.0 bieten die EarFun Free eine stabile und zudem eine unterbrechungsfreie Verbindung zum Zuspielgerät. Was die Latenz angeht, also die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. kann ich mich definitiv nicht beklagen. Die Verzögerung ist nicht wirklich feststellbar, sodass sich die Ohrhörer perfekt dazu eigenen, darüber Filme und kurze Videos anzusehen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

EarFun hat in jedem der beiden Ohrhörer einen 50 mAh Akku verbaut, daher verspricht das Unternehmen bei den Free der 2. Generation eine reine Akkulaufzeit von bis zu 6 Stunden am Stück. Diese ist jedoch wie immer davon abhängig, wie man die Kopfhörer nutz. Daher ist es sehr entscheidend, wie laut ihr die Musik eingestellt habt. Bei einer normalen Lautstärke (etwas 60 bis 70 %, kam ich jedoch auf eine Laufzeit von knapp 5 Stunden, was definitiv ebenfalls ein guter Wert ist.

Mit dem zugehörigen Ladecase, über welches die Kopfhörer bis zu 4-mal aufgeladen werden können, sollen weitere 24 Stunden Musikwiedergabe ermöglicht werden. Somit kommt man auf insgesamt bis zu 30 Stunden Musikwiedergabe. Bis der 500 mAh große Akku im Ladecase wiederum voll aufgeladen wurde, vergehen knapp 2 Stunden, für die beiden Ohrhörer wiederum benötigt es knapp 1,5 Stunden. Interessant ist jedoch, dass EarFun die Möglichkeit integriert hat, das Case auch direkt kabellos aufzuladen, dafür benötigt man jedoch aufgrund des Energieverlustes etwas länger, sodass man hier mit einer Ladezeit von knapp zweieinhalb Stunden rechnen sollte.

Sollte man die Kopfhörer länger als 15 Minuten nicht mit einem Smartphone oder einem anderen Zuspielgerät koppeln, dann schalten diese sich automatisch ab. Außerdem wechseln diese nach kurzer Zeit beim Pausieren der Musik in den Energiesparmodus, welchen diese jedoch sofern man innerhalb kurzer Zeit die Musik wieder weiterlaufen lässt automatisch verlassen.

Bluetooth & Signalqualität

Bei der Verbindungstechnologie der Free setzt EarFun auf die bessere Bluetooth 5.0 Verbindung. Dadurch wird eine äußerst stabile und sichere Verbindung zwischen den Kopfhörern und dem Smartphone gewährleistet. Eine geringe Latenz wird wie bereits unter Klang angedeutet auf jeden Fall gewährleistet, doch wie sieht es mit der Bluetooth-Reichweite aus, dies habe ich natürlich ebenfalls ausführlich getestet. Das Koppeln der Kopfhörer geht sehr einfach vonstatten, da die Kopfhörer nach dem ersten einsetzten in das Ladecase und der anschließenden Entnahme, automatisch in den Kopplungsmodus versetzt werden.

Sollte dies nicht der Fall sein, dann beide Ohrhörer manuell Ausschalten und anschließend die Taste an jedem Kopfhörer für mindestens 8 Sekunden gedrückt halten. Dabei werden die Kopfhörer zurückgesetzt und können nach dem Einschalten wieder mit einem anderen Gerät verbunden werden. 

Im Praxistest bieten die EarFun Free zum Smartphone (bei mir mit einem iPhone X und einem Gigaset GS290 getestet) eine stabile und gute Reichweite von bis zu 15 Metern im Haus. Im Freien wiederum ist die Reichweite höher, macht jedoch wenig Sinn, da sich kaum jemand mehrer Meter ohne Blick auf sein Smartphone entfernen wird, außer man hat ein großes Grundstück und ist im Garten unterwegs.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den EarFun Free hat das gleichnamige Unternehmen EarFun interessante True Wireless Kopfhörer vorgestellt. Diese True Wireless Kopfhörer sind nicht nur durch ihren sehr günstigen Preis interessant, sondern auch durch das resultierende Preis-Leistungs-Verhältnis. 

Der Klang gehört zwar definitiv nicht zu der besten Tonqualität, doch angesichts des Preises ist der Klang ausgesprochen gut und dürfte meiner Meinung nach auf jeden Fall der Mehrheit der Nutzer reichen, die auch nicht viel mehr Geld ausgegeben wollen. Des Weitern handelt es sich um True Wireless Kopfhörer, die einen sehr sicheren halt bieten und zudem auch noch von der Akkulaufzeit nicht schlecht abschneiden. Dies macht die neuen EarFun Free zu meinem aktuellen Geheimtipp für True Wireless Kopfhörer für unter 50€.

Preis/Leistung

Die UVP der EarFun Free hatte das Unternehmen zum Marktstart mit gerade Mal 49,99€ festgesetzt. Doch inzwischen gibt es die Kopfhörer z. B. direkt bei Amazon für 39,99€ respektive sogar dank eines 10 % Gutschein aktuell noch billiger.

Für diesen Preis können die Ohrhörer sehr überzeugen. Klar handelt es sich hier wie bereits erwähnt nicht um die rundum besten Kopfhörer, doch man muss hier den Preis im Hinterkopf behalten und für diesen sind die Ohrhörer überraschend gut.

EarFun Free

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unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: myearfun.com/de

JBL LIVE 220BT

In aller Kürze

Mit dem neuen Live 220BT hat JBL einen klanglich interessanten Kopfhörer auf den Markt gebracht. Klar handelt es sich hier nicht um ein True Wireless Kopfhörer, doch zum einen ist dieser mit unter 80€ sehr günstig und bietet zudem einen komfortablen Tragekomfort für den täglichen mobilen Einsatz. Außerdem ist der Funktionsumfang mit TalkThru und Ambient-Aware sowie Bluetooth 4.2 sehr angemessen. Lediglich hochwertigere Codecs und das aktuelle Bluetooth 5.0 vermisse ich hier dennoch ein wenig. Doch insgesamt gibt es hier zu diesem Preis kaum Kritik.

Gefällt uns

  • gute Klangqualität
  • Schnellladefunktion
  • gutes Design + Verarbeitung
  • Ambient-Aware und TalkThru
  • 10 h Akkulaufzeit

Gefällt uns weniger

  • keine hochwertigen Codec
  • Störgeräusche durchs Kabel

JBL LIVE 220BT

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung des JBL LIVE 220BT handelt es sich um eine etwas größere Verpackung wie bei den meisten In-Ear Kopfhörern, die ich bisher vom Unternehmen getestet habe. Auffallend ist hierbei jedoch, dass die Verpackung zwar insgesamt größer ausfällt, aber doch sehr schmal und zudem leicht ausfällt. Insgesamt macht die Verpackung einen guten Eindruck, doch die verwendete Kartonage ist definitiv nicht so stabil wie bisher. Das liegt unter anderem, dass hier die gleicher Verpackungsdicke wie bei den meisten anderen Kopfhörern verwendet wurde, aber JBL auf das zusätzliche dickere schwarze Verpackungsinnere verzichtet hat.

Von der farblichen Gestaltung bleibt JBL sich jedoch treu, denn weiterhin setzt man hier auf das altbekannte grau und weiß, mit einigen wenigen orangenen Akzenten. Auf der Vorderseite der Verpackung befindet sich eine magnetische Abdeckung, welche mit einer großen Abbildung des Kopfhörers, sowie dem Herstellerlogo und Produktnamen versehen wurde. Des Weitern erwähnt JBL hier direkt unter der Produktbezeichnung die für JBL besonderen Highlights des Kopfhörers. Zu diesen zählt unter anderem die Ambient Aware & TalkThru Funktion, sowie der Sprachassistenten Support (Google Assistant und Amazon Alexa). Zudem informiert JBL wie üblich im rechten unteren Rand darüber, dass die gesamte Akkulaufzeit für bis zu 10 Stunden Musikwiedergabe ausreicht. Klappt man den bereits erwähnten Deckel an der Vorderseite auf, dann erblickt man den kompletten JBL LIVE 220BT Kopfhörer durch ein großes transparentes Sichtfenster und erkennt, dass sich dieser in einem schlichten weißen Kunststoffeinsatz befindet.

Am rechten schmalen Rand erwähnt JBL, was man mit der Sprachsteuerung machen kann. So wird einem ein Beispiel zu jedem Assistenten gezeigt, bei dem durch die einfache Aussprache wie z. B. Alexa, spiel Hip-Hop Musik oder hey Google, spiel Rock Musik, der jeweilige Genre wiedergegeben wird. Einige Informationen zum Hersteller und dem Produkt, erfährt man wiederum an der Unterseite, an der JBL zudem eine kleine Übersicht (Skizzen) des Lieferumfangs präsentiert.

An der Rückseite erfährt man wie üblich bei JBL nochmals mehr bzw. ausführlicher Details zum Produkt. Im Großen und Ganzen handelt es sich hier jedoch um die bereits auf der Vorderseite genannte Punkte, welche hier jedoch in mehren Sprachen und mit Symbolen aufgelistet wurden. Neu ist hier nur, dass es sich beim Gehäuse der Ohrhörer um eines aus Aluminium handelt und das eine Multipoint-Verbindung unterstützt wird. 

Nach dem Öffnen der Verpackung an der Unterseite kann man das komplette Innenleben herausziehen. Dabei kommt dann auch der restliche Lieferumfang, welcher sich unter dem weißen Kunststoffeinleger befindet zum Vorschein. Dabei handelt es sich jedoch lediglich um ein veraltetes Micro-USB Ladekabel, die üblichen Silikon-Eartips in der Größe S; M und L, sowie eine Bedienungsanleitung.

(Verpackung: 3 von 5 Punkten)

Design

Beim JBL LIVE 220BT handelt es sich keineswegs um einen True Wireless Kopfhörer, sondern um ein In-Ear Kopfhörer, der als sogenannter Nackenband-Kopfhörer bezeichnet wird. Somit sind beide Ohrhörer, also der rechte und linke Ohrhörer über ein Kabel, welches hier mit einer dickeren, aber angenehmen gummierten Hülle umhüllt ist, miteinander verbunden. Somit kann man den Kopfhörer wie üblich bei Nichtgebrauch locker um den Hals tragen und durch die magnetische Zusammenführung auf der Rückseite, werden diese sicher zusammengehalten, sodass man den Kopfhörer selbst bei hektischen Bewegungen nicht verliert.

Ob einem selbst die Ausführung als Nackenband-Kopfhörer gefällt, ist selbstverständlich eine reine Geschmacksache, denn unbequem ist dies wie bereits erwähnt auf keinem Fall. Solltet ihr wiederum auf der Suche nach einem In-Ear Kopfhörer sein, denn man auch beim Joggen oder sonstigen Sportarten tragen kann, dann würde ich euch eventuell zu einem anderen Modell raten. Schließlich können die beiden dickeren Enden, in denen die Bedienelemente, sowie der Akku steckt, trotz einem sehr geringen Gewicht störend wirken. Denn das regelmäßige Auf und Ab springen ist sicherlich nicht jedermanns Ding und daher je nach Empfinden als störend oder eben nicht zu bezeichnen.

Der Nackenbügel des JBL LIVE 200BT, ist typisch für diese Ausführung als sogenannter In-Ear Kopfhörer mit einem etwas dickeren Silikon-Material überzogen. Dies soll soweit nicht nur für einen Schutz vor Schweiß sorgen, sondern auch für einen angenehmen und weichen Tragekomfort. Dieser etwas dünnere Teil des Nackenbügels verläuft nach vorne auf der linken sowie rechten Seite in zwei etwas breitere Kunststoffenden. In diesen Enden finden wie für diese Art von Kopfhörer üblich der Akku, die Anschlüsse (Ladeanschluss), sowie die Bedienelemente platz. Von diesen „dickeren“ Elementen verläuft wie üblich ein dünnes Kabel zu den beiden Ohrhörern. Dabei ist dieses Kabel jedoch nicht wie häufig gummiert, sondern in dem Fall des JBL LIVE 220BT handelt es sich um ein sogenanntes Textil- bzw. Stoffkabel.

Überraschend finde ich persönlich, dass trotz des geringen Preises das Gehäuse der Ohrhörer zum Teil aus Aluminium gefertigt wurde. Das Gehäuse der Ohrhörer ist soweit nicht besonders klobig, was unter anderem daran liegt, dass JBL hier sich voll und ganz auf die Treibereinheit konzentrieren konnte. Alles andere, was z. B. bei True Wireless Kopfhörern auch im Gehäuse platz finden muss, konnte JBL hier in den beiden dickeren Enden unterbringen. In beiden Gehäusen befinden sich jedoch auch noch einige Mikros, da der JBL LIVE 220BT mit Ambient Aware und TalkThru-Technologie ausgestattet wurde. Hierfür sind natürlich zusätzliche Mikros nötig, welche die Stimmen und andere Geräusche in der Umgebung registrieren bzw. Aufnahmen und diese bei Wunsch zu euch, bzw. ins Gehör mit einspielen. 

Am Gehäuse der Ohrhörer verläuft der Treiberausgang, wie es häufig der Fall ist, exzentrisch und schräg nach innen, sodass dieser beim Einsetzen in das Ohr, direkt in den Ohrkanal verläuft. Damit das Ganze bequem ist, befinden sich an der Vorderseite natürlich noch die üblichen Silikon Ohranpassstücke, welches sich bei diesem Modell überraschend einfach ohne Kraftaufwand wechseln lassen. Damit man direkt erkennt, welcher Stöpsel in welches Ohr gehört, sind die beiden Ohrhörer mit einem entsprechenden Buchstaben bedruckt.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Für einen Kopfhörer, der unter 80€ kostet, ist der JBL LIVE 220BT soweit sehr gut verarbeitet. Die verwendeten, verschiedenen Materialien machen einen sehr guten Eindruck und wurden ohne störenden Kanten und Ecken verarbeitet. Das Gewicht des Kopfhörers ist mit 31 Gramm sehr leicht und der Tragekomfort ist soweit ebenfalls im Alltag sehr gut. Übrigens hat JBL die Rückseite der Ohrhörer-Gehäuse mit einer magnetischen Zusammenführung ausgestattet, sodass diese beim Nichtgebrauch praktischerweise zu einer Art Kette zusammengeführt werden können. Jedoch muss ich diejenigen enttäuschen, die dabei direkt auf die Integration einer automatischen Start-/Stopp-Funktion gehofft haben, denn diese gibt es hier leider nicht.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer ohne ANC
FarbeSchwarz/Grau
TrageartNackenbügel
Gewicht 31 Gramm
MaterialKunststoff/Silikon;  Gehäuse der Ohrhörer zum Teil aus Aluminium
Tönerje Seite, ein 8 mm dynamischer Treiber
Akkulaufzeitbis zu 10 Stunden, mit Schnellladefunktion
Ladezeit15 Minuten laden, für 1 Stunden Musikwiedergabe
Frequenzbereich20 Hz–20 kHz
LieferumfangJBL LIVE 220BT Kopfhörer
3 paar Silikon-Ohranpassstücke
Bedienungsanweisung
Micro-USB-Ladekabel

Tragekomfort

Die Ausführung eines In-Ear Kopfhörers hat wie bereits unter dem Punkt „Design“ erwähnt sowohl Vor-, als auch Nachteile. Schlussendlich liegt es an euch selbst, ob euch die eventuell hüpfenden Enden beim Sport usw. stören oder eben nicht und es liegt auch daran, für was ihr einen Kopfhörer sucht. Im Alltag sind die Kopfhörer sicherlich von Vorteil, denn der Nackenbügel über den Hals entlastet den Zug an den Ohren sehr angenehm. Dafür wiederum ist es weniger ein Kopfhörer für sportliche Tätigkeiten, was nicht nur an den hüpfenden Enden liegt, sondern auch daran, dass JBL hier explizit keinen 100 % Schutz gegen Schweiß usw. verspricht.

JBL legt dem JBL LIVE 220BT mehrer verschieden große Silikon-Anpassstücke bei, mit denen man die Kopfhörer weitestgehenden individuell dem eigenen Ohrkanal anpassen kann. Wie immer sollte man sich für das Erste anpassen genug Zeit lassen, denn am Ende sollte weder der Klang, noch der halt unter der falschen Wahl an Ohrtips leiden. Der Sichere halt in den Ohren ist mit der richtigen Wahl der Ohrtips sehr gut. Zudem entlastet das Nackenband den Zug auf die Ohren sehr angenehm und sorgt zudem dafür, dass das Gewicht gleichmäßig über den Nacken verteilt wird.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Beim JBL LIVE 220BT befinden sich die wichtigsten Bedienelemente direkt auf der rechten Seite im dickeren Kunststoffelement. Somit findet man hier drei Tasten an der Seite und eine inkl. dem verdeckten Micro-USB-Port direkt darüber. Zudem ist noch eine weitere Taste fast schon unscheinbar an der linken Innenseite versteckt.

Bei den zur Außenseite gerichteten Bedienknöpfe handelt es sich um die Knöpfe, die man am meisten benötigt, da man darüber unter anderem die Musik steuert. Zentral davon befindet sich der Multifunktionsknopf, mit dem man durch 2 Sekunden gedrückt halten, den In-Ear Kopfhörer einschaltet. Sobald man diesen Ausschalten möchte, dann betätigt man dieselbe Taste für 4 Sekunden. Direkt daneben wurde von JBL eine kleine LED integriert, welche durch rotes, weißes oder auch blaues aufblinken, den aktuellen Betriebsstatus anzeigt.

Die Bedienelemente, welche man wiederum zur Musiksteuerung benötigt, sind direkt daneben angeordnet, und soweit sehr gut an dem hervorstehenden „+ und -“ zu ertasten. Zur Regulierung der Lautstärke genügt es einfach, das „+“ zur Erhöhung und das „-“ zur Reduzierung zu betätigen. Mit der mittleren Multifunktionstaste kann man wiederum jederzeit die Musik pausieren und beim erneuten Drücken wieder weiterlaufen zu lassen. Die Lauter-/Leiser-Tasten dienen jedoch nicht nur zur Lautstärkeregulierung, sondern auch dazu, einen Musiktitel vor bzw. zurückzuspringen. Dies funktioniert ganz einfach, indem man während der Musikwiedergabe eine der beiden Tasten für zwei Sekunden gedruckt hält. Ebenso kann man über den mittleren Knopf jederzeit einen eingehenden Anruf Annehmen oder auch ablehnen, sowie die Lautstärke dafür separat regulieren. Damit ein Gesprächspartner einen gut versteht, wurde das Mikrofon hierfür in der Innenseite integriert.

Der JBL LIVE 220BT besitzt jedoch, wie bereits erwähnt noch weitere Funktionen. Man kann z. B. die bereits erwähnte Ambient Aware und TalkThru-Technologie ganz einfach über den separaten Knopf an der Oberseite direkt neben der Ladebuchse regulieren. Da JBL im LIVE 220BT zudem die Unterstützung des Sprachassistenten Google Assistant bzw. auch von Amazons Alexa integriert hat, kann man diesen, sofern man diesen in der JBL Headphones App eingerichtet hat, jederzeit über den versteckten Knopf in der Innseite, des linken Nackenbügel-Ende aufrufen.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

JBL hat im LIVE 220BT je Seite einen dynamische 8 mm Treiber verbaut. Hierbei verzichtet JBL jedoch auf die Unterstützung hochwertiger Audio-Codecs, doch dennoch würde ich das Klangbild durchaus als gut beschreiben. Beim JBL LIVE 220BT handelt es sich um einen günstigeren In-Ear Kopfhörer, der sich auf den mobilen Einsatz konzentriert. Also ist hier definitiv nicht die Rede von einem hochauflösenden Kopfhörer, da man hier sowieso bei einem höheren Preis laden würde. 

Das Klangbild ist im Bereich Bass kräftig abgestimmt, sodass mich dieses mit einem druckvollen Volumen und einem guten Tiefgang überraschte. Die Mitten sind zwar ebenfalls farbig, doch im Vergleich zum Bass deutlich zurückhaltender. Die vom LIVE 220 BT wiedergegebenen Mitten kommen beim Gesang und elektronischer Musik voll zur Geltung. Im Rockbereich geht das Klangbild zwar dennoch soweit in Ordnung, aber die Gitarrensolos sind meiner Meinung nach nicht so griffig und präsent. Zu guter Letzt schneidet der Kopfhörer im Höhenbereich gut ab, auch wenn man hier definitiv nicht von detailreich und hochauflösend reden kann. Die häufig präsenten s-Laute halten sich jedoch sehr gut zurück, sodass die Höhen nicht übertönt sind.

Sollte euch jedoch das von Werk aus abgestimmte Klangbild nicht gefallen, dann könnt ihr dies sehr einfach über die App, via Equalizer verändern. Dafür steht euch ein ausreichender 5-Band Equalizer zur Verfügung, welcher es ermöglicht, das Klangbild nochmals etwas den eigenen Vorlieben anzupassen.

Die Sprachverständlichkeit der JBL LIVE 220BT ist soweit ganz gut. Ich konnte meine Gesprächspartner-/innen sehr gut verstehen und auch diese konnten wiederum mich klar und deutlich verstehen. Ebenso wichtig wie ein guter Klang und eine gute Sprachverständlichkeit ist für viele natürlich auch die Latenz. Hier ist die Rede von der Verzögerung zwischen dem auf dem Smartphone weitergegebenen Bild, sprich dem Video und dem über die Kopfhörer abgespielten Ton. Hier kann ich mich bei dem JBL LIVE 220BT nicht beklagen. Die Verzögerung ist nicht wirklich feststellbar, sodass sich die Ohrhörer perfekt dazu eigenen, darüber Filme und Videos anzusehen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

App

Da der JBL LIVE 220BT, zur LIVE-Serie gehört, ist dieser wie bereits der JBL LIVE 400BT und der JBL LIVE 650BTNC ebenfalls mit der App Namens „My Headphones“ kompatible. Diese App steht sowohl für iOS, als auch Android Smartphones als kostenloser Download im jeweiligen AppStore bereit.

JBL Headphones
Preis: Kostenlos
JBL Headphones
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Diese App ist jedoch nicht unbedingt zwingend erforderlich, da die Kopfhörer auch ohne diese problemlos genutzt werden kann. Wer jedoch Firmware-Updates, oder persönliche Einstellungen via Equalizer vornehmen möchtet und den Google Assistant bzw. Amazon Alexa als Sprachassistent nutzen will, kommt um die App nicht drumherum.

Startet man die App das erste Mal, wird man sehr einfach Schritt für Schritt durch die Einrichtung und das Menü navigiert. Zudem wird einem in jedem Einstellungsfenster alles ganz gut erklärt. Ist dies soweit durchgeführt, landet man nach jedem Start der App auf dem Startbildschirm, auf dem sämtliche kompatiblen Kopfhörer die man selbst besitzt angezeigt werden. Zumindest sofern diese angeschaltet sind und man diese vorher mit dem Smartphone via Bluetooth gekoppelt hat.

Klickt man hier auf den JBL LIVE 220BT, landet man in dessen Einstellungsmenü, wo man direkt unter der Abbildung des Kopfhörers, dessen restliche Akkulaufzeit in Prozent angezeigt bekommt. Unmittelbar darunter kann man zudem die Ambient Aware und TalkThru-Funktion zu- oder abschalten. Zudem ist es direkt von hier aus im unteren Bereich möglich, die EQ-Einstellungen vorzunehmen oder ein eigenes Klangprofil zu erstellen und abzusichern. Über das Zahnrad im rechten oberen Bereich gelangt man in ein weiteres Untermenü. In diesem kann man die automatische Abschaltung bei 10 Minuten ohne Musikwiedergabe Aktiveren bzw. Deaktivieren und die Assistenten einrichten, oder auf die Gerätehilfe zugreifen. Vielmehr Wichtiges gibt es hier in der App jedoch nicht zu sehen.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

Bluetooth

Im JBL LIVE 220BT ist ein Bluetooth 4.2 Chip integriert, welcher die von JBL bekannte Multipoint-Verbindung unterstützt. Damit ist es möglich, die Kopfhörer zeitgleich mit zwei Geräten zu koppeln. Dies ist z. B. von Vorteil, wenn man zwei Smartphones nutzt, also z. B. ein Privates und ein Geschäftshandy oder man die Kopfhörer nicht nur fürs Smartphone, sondern auch an einem Tablet nutzen möchte. Durch das drücken der Plus und Ambiente Aware und Talk Thru-Funktions Taste für zwei Sekunden, wechselt man dann ganz bequem zwischen den beiden Geräten umher. 

Das Pairing zwischen Smartphone und Kopfhörer erfolgt wie üblich über die Bluetooth-Einstellungen am Smartphone und ist daher in wenigen Schritten bzw. Sekunden erledigt. Beim ersten Mal Anschalten befindet sich der Kopfhörer sowieso automatisch im Pairing-Modus und daher sollte es hier sehr einfach vonstattengehen. Die max. Reichweite der Bluetooth-Verbindung beträgt im Freien ca. 18 Meter. Indoor, also im Haus usw. reduziert sich die Reichweite logischerweise etwas. Dabei spielen jedoch einige Faktoren eine Rolle, welche die Reichweite beeinflussen. Dazu zähle unter anderem die Dicke und die Beschaffenheit (Material usw.) der Wände und in welcher Richtung ihr zum Smartphone steht Bluetooth-Sender).

(Bluetooth: 4 von 5 Punkten)

Akku

Die Akkulaufzeit gibt JBL beim LIVE 220BT mit bis zu 10 Stunden an. Dies ist soweit zwar kein Spitzenwert, aber dennoch definitiv nicht schlecht. Wie lange der Akku am Ende bei einem durchhält, hängt natürlich wie bei vielen elektronischen Geräten von mehreren Faktoren ab. So spielt es zum einen eine Rolle, wie hoch ihr die Lautstärke eingestellt habt und wie oft ihr darüber telefoniert usw. Hört ihr persönlich lauter Musik und dreht die Lautstärke bis auf den Anschlag auf, müsst ihr logischerweise mit eher 8 bis 9 Stunden rechnen. Wer dagegen wie ich, bei ungefähr 75 bis 90 % der maximalen Lautstärke Musik hört, kann die 10 Stunden problemlos erreichen.

JBL hat den LIVE 220BT mit einer Schnellladefunktion ausgestattet. Daher ist der Akku bereits nach 15 Minuten Ladezeit für eine Stunde Musikwiedergabe bereit. Für eine volle Aufladung wiederum vergingen im Schnitt knapp 2 Stunden, was immer noch ein top Wert ist. 

(Akku: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit dem JBL LIVE 220BT hat JBL einen klanglich guten In-Ear Kopfhörer im Sortiment. Dieser kann durch einen hohen Funktionsumfang überzeugen und besticht durch sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. JBL verspricht hier eine Akkulaufzeit, die man problemlos erreichen kann und dank Ambient Aware und TalkThru-Technologie verpasst man keine wichtigen Ansagen am Bahnhof oder am Flughafen.

Preis/Leistung

Die UVP des JBL LIVE 220BT legte JBL zum Marktstart mit gerade Mal 79.99€ fest. Doch inzwischen ist dieser bereits bei JBL etwas günstiger erhältlich und auch in verschiedenen online Shops ist der Kopfhörer je nach Farbe für unter 65 € erhältlich.

Wer von einem In-Ear Kopfhörer mit Nackenband nicht abgeneigt ist und ein Modell mit einem ausgewogenen und guten Klang sucht, sollte sich den JBL LIVE 220BT genauer anschauen. Der Kopfhörer ist definitiv kein High-End, doch für den „günstigen“ Preis, kann man meiner Meinung nach wenig falsch machen.

JBL LIVE 220BT

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: de.jbl.com

Harman Kardon Citation One MKII

In aller Kürze

Beim neuen Harman Kardon Citation One MKII handelt es sich um das neue verbesserte Modell des kleinsten Lautsprechers aus der Citation-Serie. Das neue Modell ist nun nicht nur in weiteren Farben verfügbar, sondern wurde zugleich mit AirPlay 2 und Google Chromecast ausgestattet. Das Ergebnis ist ein gelungener Netzwerklautsprecher, der nicht nur einfach eingerichtet ist, sondern zugleich einen guten Klang bietet. Die Touchbedienung an der Oberseite reagiert sehr präzise und der schöne Stoff von Kvadrat macht ebenso einen eleganten und schönen Eindruck.

Gefällt uns

  • gute Verarbeitung & Design
  • Raumfüllender Klang
  • guter Klang
  • einfache Einrichtung
  • WLAN & Bluetooth

Gefällt uns weniger

  • Schwächen in den Mitten
Harman Kardon Citation One MKII

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Harman Kardon liefert den neuen Citation One MKII in einer informativen und somit rundum bedruckten Verpackung aus. Diese macht soweit einen sehr stabilen Eindruck, sodass der Inhalt sicher während des Transports geschützt wird und damit man die Verpackung leicht transportieren kann, wurde diese mit einem Transportgriff versehen. 

An der ersten Seite, der vier wichtigen Verpackungsseiten, hat Harman Kardon eine Ablichtung des neuen Citation One MKII platziert. Zudem prangt hier natürlich wie bei vielen anderen Produkten auch der Name des Produktes und der des Unternehmens. Außerdem weist Harman Kardon hier auf die Integration von WiFi, Bluetooth, dem Google Assistant, Google Chromecast und Apple AirPlay 2 hin. Somit erfährt man beim Betrachten der Verpackung direkt, dass es sich hierbei um einen smarten Lautsprecher handeln muss. Betrachtet man direkt die linke Seite daneben, kann man hier eine etwas vergrößerte Abbildung des Harman Kardon Citation One MKII sehen, bei der man jedoch das Touch-Bedienfeld an der Oberseite genauer dargestellt bekommt.

Die rechte Seite wiederum zeigt einem die komplette Übersicht der aktuellen Harman Kardon Citation-Familie. Außerdem wird einem hier darunter ein kleines Raumbeispiel gezeigt, bei dem neben dem Citation One auch der größere Citation 500 und die Citation Bar zum Einsatz kommen. Damit möchte Harman Kardon zeigen, dass es sich hierbei um Netzwerklautsprecher handelt, die natürlich auch Multiroom fähig sind. 

So kommen wir zur letzten Seite, bei der es sich zugleich um die informativste Seite handelt. Hier wird einem nämlich der transparente Aufbau des Harman Kardon Citation One MKII gezeigt, sodass man hier die Treibereinheiten welche das Unternehmen verbaut hat, sehen kann. Außerdem informiert Harman Kardon hier über einige fürs Unternehmen wichtige Features zu denen folgende zählen: Die Kombination aus Heim-Audio-Entertainment, welches hier auf ein detailverliebtes Design trifft, den Direkten zugriff auf den Google Assistant ohne eine Taste zu berühren, sowie die Möglichkeit den Lautsprecher mit anderen Citation-Produkten zu erweitern und die Integration von AirPlay 2. Zu guter Letzt wird hier auch auf den Lieferumfang hingewiesen und die Outputpower des Citation One MKII von bis zu 40 Watt.

Öffnet man die Verpackung an der Oberseite, bekommt man direkt die beiliegende Bedienungsanleitung zu Gesicht, welche hier lediglich von einem schwarzen Einleger gehalten wird. Darunter wiederum kommt eine Art Schaumstoffeinsatz zum Vorschein, der nicht nur dafür sorgt, dass die Anleitung an ihrem Platz bleibt, sondern auch der direkt darunter befindliche Harman Kardon Citation One MKII. Dieser befindet sich hier sicher verpackt in einem zusätzlichen Schaumstoffbeutel und wird vom Gegenstück, ebenfalls einem Schaumstoffeinsatz an der richtigen Position fixiert. Hat man diese Teile der Verpackung soweit alle entnommen, kommt darunter noch eine Kartonage zum Vorschein, welche direkt verrät, was darin ist, nämlich das bzw. die Stromkabel. Harman Kardon legt nämlich nicht nur das Europäische Netzkabel, sondern zugleich das UK-Netzkabel bei.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Mit seinem edlen Stoffgewand fügt sich der neue Harman Kardon Citation One MKII problemlos in jeden Raum ein. Das Gehäuse, welches für den stabilen Aufbau des Citation One MKII sorgt, besteht hier aus klassischem Kunststoff. Jedoch wurde der Lautsprecher nahezu komplett mit einem besonderen Stoff vom dänischen Hersteller Kvadrat eingehüllt, welcher nicht nur robust sein soll, sondern zudem schmutzabweisend und schwer entflammbar ist. Anfangs gab es den Harman Kardon Citation One nur in zwei Farben, einem schlichten Schwarz und einem helleren Grauton. Doch mit der verbesserten Version, dem Citation One MKII hat Harman Kardon diese Farben nun noch mit zwei weiteren farbvarianten Dusty Pink und Royal Blue ergänzt.  

Das neue Farbige Stoffdesign wird lediglich an der Vorderseite durch einen Harman / Kardon Schriftzug und einem sehr schmalen Streifen auf der Rückseite unterbrochen. Die Oberseite des Harman Kardon Citation One MKII nimmt eine große silberne Aluminiumplatte ein, auf welcher die wichtigsten Bedienelemente integriert wurde. Diese platte ziert am Rand eine hochglanzpolierte Fase, welche das Design nochmals etwas edler aussehen lässt. Die Bedienung an der Oberseite erfolgt über eine durchdachte Touch-Bedienung, doch vielmehr möchte ich hier noch nicht verraten, denn auf die Bedienung gehe etwas später noch ausführlicher ein. 

An der Vorderseite des Lautsprechers verstecken sich etwas unterhalb des Bedienelements hinterm Stoff verborgen, vier einzelne LEDs, die dann aufleuchten, wenn man z. B. den integrierten Google Assistant aufruft (weiße LEDs) oder das Mikrofon stumm geschaltet hat (rote LEDs) bzw. man die Bluetooth-Kopplung gestartet hat (blaue LEDs). Auf der Rückseite wiederum, befindet sich unterhalb des bereits erwähnten schmalen Streifen, der die Stoffbespannung unterbricht eine kleine Aussparung, durch die das Stromkabel geführt wird und eine darüber befindliche LED, welche auf eine aktive WLAN-Verbindung hindeutet. 

Dreht man den Lautsprecher auf den Kopf, findet man hier in einer größeren Aussparung neben dem mittleren Netzanschluss, einen Micro-USB-Anschluss für das Servicepersonal (z. B. wenn man den Citation One MKII zur Reparatur usw. einsenden muss) und ein kleinerer Reset-Knopf, der dazu dient, um den Lautsprecher wieder in die Werkseinstellungen zurückzusetzen.

Zu guter Letzt kommen wir noch zu den Abmessungen des Harman Kardon Citation One MKII, hierbei hat sich natürlich gegenüber dem Vorgänger nicht wirklich etwas geändert. Somit nimmt dieser weiterhin eine gleichmäßige Fläche von 140 x 140 Millimeter ein und ist knapp 188 Millimeter hoch. Das Gewicht ist mit knapp 2 Kilogramm nicht gerade leicht, doch da es sich hier um einen Stationären und keinen mobilen Lautsprecher handelt, ist das soweit kein Problem.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Harman Kardon Citation One MKII ist auf einem sehr hohen Niveau. Der Stoff, welcher das Kunststoffgehäuse umgibt, ist fest um das Gehäuse umspannt bzw. wenn nicht sogar verklebt. Dies macht soweit einen deutlich hochwertigeren Eindruck, als wenn dieser lose angebracht ist, bzw. nur an den Rändern gehalten wird und ansonsten locker sitzt und sich hin und her verschieben lässt.

Des Weiteren macht die Oberfläche aus Aluminium einen wertigen Eindruck und rundet das edle Design perfekt ab. Lediglich die Unterseite ist hier aus silbernen Kunststoff gefertigt, dies mach bei der Funktion jedoch keinerlei Probleme. Damit der Harman Kardon Citation One MKII auch bei lauterer Musikwiedergabe an seinem Platz stehen bleibt, befinden sich an der Unterseite insgesamt vier Gummifüße, welche aufgrund des Gesamtgewichtes des Lautsprechers für einen absolut sicheren Stand bzw. halt sorgen.

Das Netzteil befindet sich übrigens im Inneren des Lautsprechers, sodass man hier glücklicherweise nicht noch ein klobiges Netzteil am Kabel bzw. an der Steckdose hängen hat. Der hochwertige Stoff von Kvadrat macht übrigens nicht nur optisch einiges her, sondern ist auch noch robust.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Lautsprecheranzahl1 x 20-mm-Hochtöner, 1 x 89-mm-Tieftöner
Gesamtausgangsleistung (RMS)40 Watt
Gehäuse/MaterialKunststoff, großteils mit hochwertigem Stoff aus dem Hause Quadrat bespannt. Oberseite aus Aluminium.
AnschlussmöglichkeitenWLAN 802.11 a/b/g/n/ac 2.4 GHz und 5 GHz, Bluetooth 4.2
StromversorgungNetzbetrieb
Unterstützte Audio-FormateHE-AAC, LC-AAC, MP3, Vorbis, WAV (LPCM), FLAC, Opus
Maße/Gewicht140 x 188 x 140 mm (B x H x T) / 2 Kilogramm
LieferumfangHarman Kardon Citation One MKII;
Stromkabel (einmal EU- und einmal UK-Ausführung); Anleitungen

Einrichtung

Harman Kardon selbst, stellt für die hauseigenen Netzwerklautsprecher der Citation-Serie keine eigene App zur Einrichtung bereit. Hier setzt das Unternehmen wie andere Unternehmen die mit den typischen Google-Funktionen wie Google Assistant und Google Chromecast ausgestattet sind auf die Einrichtung via Google Home App. 

Diese App ist natürlich nicht nur Android-User vorenthalten, sondern zugleich auch für alle iOS-Nutzer kostenfrei im AppStore verfügbar. Während die App auf euer Smartphone geladen wird, könnt ihr direkt der Harman Kardon Citation One MKII mit dem im Lieferumfang beiliegenden Netzkabel verbinden, sodass dieser daraufhin automatisch eingeschaltet wird. Anschließend befindet sich der Citation One MKII direkt im Einrichtungsmodus, sodass dieser direkt über die Google Home App eingerichtet werden kann.

Google Home
Preis: Kostenlos

Google Home
Preis: Kostenlos

Nach dem Starten der App befindet man sich direkt auf der Übersichtsseite, hier kann man falls vorhanden, die bereits kompatiblen Geräte wie z. B. bei mir mein Nest Hub usw. sehen. Klickt man hier auf das kleine „Plus-Symbol“ an der linken oberen Ecke, gelangt man in das Untermenü, bei dem man unter anderem neue Geräte hinzufügen kann. Genau diesen Menüpunkt wählt man hier logischerweise aus, da man den neu erworbenen Harman Kardon Citation One MKII einrichten möchte, um z. B. die integrierten Google-Funktionen nutzen zu können.

Im nächsten Menüpunkt wählt man in der App „Neue Geräte einrichten“ und wählt daraufhin den Bereich im Haus, wo dieser hinzugefügt wird. Bei mir z. B. ist es der Haus-Bereich. Daraufhin sucht die App das kompatiblen Geräten und sollte nach wenigen Sekunden zeigen, dass es den Harman Kardon Citation One gefunden hat. Zudem wird im nächsten Abschnitt ein Ton über den Lautsprecher abgegeben, denn man in der App bestätigen soll, damit man hier sicher ist, dass es sich um den richtigen Lautsprecher handelt.

Zu guter Letzt noch den Aufstellungsort des Citation One MKII angeben (sehr sinnvoll bei vielen gleichen Lautsprechern, die im Haus verteilt sind) und schon übermittelt das Smartphone dem Lautsprecher, sobald man das heimische Wi-Fi aus einer Liste ausgewählt hat, völlig automatisch das Passwort usw. Anschließend kann man noch direkt den Google Assistant und Voice Match aktivieren, indem man die am Smartphone angezeigten Sätze laut und deutlich in der Nähe des Lautsprechers sagt. Daraufhin kann man zwar noch einige Dienste wie Spotify und Deezer hinzufügen aber im Großen und Ganzen ist das Lautsprecher nun direkt einsatzbereit. Fortan erfolgt die Bedienung mehr oder weniger direkt über die Bedienoberfläche am Harman Kardon Citation One MKII oder wenn man Musik dem Lautsprecher zuspielen möchte direkt über die im Lautsprecher integrierten Dienste wie z. B. Bluetooth, Wi-Fi, AirPlay 2 oder Google Chromecast.

(Einrichtung: 4,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Touch-Oberflächen der Oberseite des Harman Kardon Citation One MKII umfasst insgesamt 5 Berührungsempfindliche Tasten, welche zum Teil je nachdem, wie häufig man diese betätigt, verschiednen Befehle ausführen.

So handelt es sich bei der mittleren Taste mit dem Kreis um eine Multifunktionstaste, welche dazu dient, die Musik zu pausieren bzw. wieder weiterlaufen zu lassen. Außerdem kann man darüber den eventuell gestellten Timer-/Alarm deaktivieren und sonstige Reaktionen stoppen. Berührt man die Taste wiederum länger als 2 Sekunden, dann wird der Google Assistant aufgerufen, sodass man diesen seine Fragen stellen kann usw. Etwas links daneben ist eine Taste, die ein Mikrofon zeigt, das durchstrichen ist. Über diese Taste könnt ihr die beiden darüber angebrachten Mikrofone deaktivieren bzw. beim erneuten betätigen, wieder anschalten. Rechts gegenüber, neben dem Multifunktionsknopf ist die Bluetooth-Taste, über die man den Bluetooth-Kopplungsmodus starten kann, um die Musik bei Bedarf auch ohne Netzwerk wiedergeben zu können. Zu guter Letzt sind die beiden vorderen Tasten die üblichen Lauter-/Leiser-Tasten, mit den man direkt am Lautsprecher die Lautstärke der Musik erhöhen bzw. absenken kann. Neben all den Tasten, kann man natürlich die Bedienung auch direkt über die Stimme steuern, so kann man beispielsweise Befehle wie „stelle die Lautstärke auf 50 Prozent“ oder „spiele den Titel X vom Interpret X ab“ alles von weiterer Entfernung steuern ohne ein Smartphone zur Hand nehmen zu müssen.

Die Musik Integration und Auswahl erfolgt in der Regel direkt übers Smartphone. Dank der Integration von Google Chromecast ist dies bequem über das Heimnetzwerk bei Android Smartphones möglich. Doch auch für iOS-Nutzer ist dies direkt übers Netzwerk möglich, da auch AirPlay 2 integriert wurde oder man macht das ganze via Bluetooth 4.2. Unterstützt werden hier bei allen Diensten die Audio-Formate E-AAC, LC-AAC, MP3, Vorbis, WAV (LPCM), FLAC und Opus. 

Da die Citation-Produkte allesamt für die Multi-Room-Nutzung ausgelegt wurden, kann man beim Besitz mehrerer Lautsprecher, die Musik im gesamten Haus, oder nur in einzelnen Räumen wiedergeben. Baugleiche Lautsprecher, können zudem als Stereopaar genutzt werden.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Kommen wir nun eigentlich wichtigsten Punkt eines Lautsprechers, dem Klang. Die maximale Ausgangsleistung gibt Harman Kardon beim Citation One MKII mit 40 Watt an, was für die Größe des Lautsprechers ein normaler Wert ist, der völlig ausreichend ist. Unter der Stoffbespannung versteckt sich neben einem 20 mm Hochtöner, der an der Front etwas oberhalb sitzt, ein 89 mm Tieftöner. An der Rückseite wiederum befindet sich ein oft in dieser Größe eingesetzter Passiv Bassmembran, der ein aufgrund der „kleinen“ Bauweise nicht aktiv, sondern passiv angetrieben wird. Dies bedeutet soviel, dass der Membran nicht via Strom separat angesteuert wird, sondern durch den Tieftöner mit angesteuert wird, um den Bass noch etwas tiefer zu drücken.

So genug Theorie, kommen wir nun zur Klangbeschreibung. Das Bassfundament des Citation One MKII ist für seine Größe durchaus kräftig. Klar ist es definitiv kein Bassmonster, doch die Bässe packen kräftig zu und bieten einen ordentlichen druckvollen Bass. Die Mitten sind gegenüber dem Bass zwar etwas zurückhaltender, aber dennoch eindringlich. Klar könnten diese an einigen Stellen mehr Detail vertragen, doch das Klangbild ist für ein System, aus Tieftöner der zusammen mit einem passiv Bassmembran arbeitet durchaus ausreichend. Zu guter Letzt sorgt der Hochtöner für eine verzerrungsfreie und klare Wiedergabe der Höhen selbst bei hoher Lautstärke.

Quelle: Harman Kardon

Der Raumklang des Citation One MKII ist sehr gut, sodass man für das optimale Klangbild nicht zwingend vorm Lautsprecher sitzen muss. Das Klangbild reicht weiter in den Raum hinein, ohne dabei verloren zu gehen. Sehr gut haben mir persönlich die beiden verbauten Mikrofone gefallen, denn selbst bei höher Lautstärke konnte mich der Google Assistant mit etwas angehobener Stimme deutlich verstehen, wodurch dieser meine Befehle problemlos ausführte.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Harman Kardon verspricht mit dem neuen Citation One MKII einen hervorragenden Klang und Eleganz. Außerdem wird mit einem exklusiven Design und der Möglichkeit geworben, die eigene Lieblingsmusik überall wiederzugeben.

Diesen Punkten kann ich soweit zustimmen, denn mit dem Citation One MKII bietet das Unternehmen nicht nur die Unterstützung zahlreicher Wiedergabemöglichkeiten, sondern setzt auf ein tolles und edles Design. Wo andere Hersteller nur auf Kunststoff oder eine simple dünne Stoffbespannung setzen, setzt Harman Kardon auf einen robusten dicken Stoff aus dem Hause Kvadrat. Dieser Stoff tut dem Klang jedoch keinen Abbruch, da der Stoff so entwickelt wurde, dass der Klang ungetrübt nach außen gelangt.

Preis/Leistung

Harman Kardon die UVP des neuen Citation One MKII bei einem Preis von 229€ an. Doch trotz das dieser erst seid kurzem auf dem Markt verfügbar ist, bekommt man diesen nun bereits schon für etwas unter 200 €.

Der Harman Kardon Citation One MKII muss sich inzwischen gegen einen stark umkämpften Markt durchsetzen, bei dem dieser jedoch problemlos mithalten kann. Schließlich bietet der Citation One MKII eine durchdachte Steuerung und eine sehr einfache Einrichtung. Außerdem bietet er die wichtigsten Verbindungsmöglichkeiten wie Bluetooth und WLAN-Streaming, sowie die komfortable Bedienung via Sprache. Abgerundet wird das ganze durch ein tolles Design und einer hervorragenden Verarbeitung.

Harman Kardon Citation One MKII

testr Gesamwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: harman-kardon.de

Audio-Technica ATH-CK3TW

In aller Kürze

Bei den neuen Audio-Technica ATH-CK3TW handelt es sich um schlicht aussehend True Wireless Kopfhörer die jedoch mit einem guten Preis Punkten können. Schließlich liegt die UVP bei 99€, was somit für einen „günstigen“ Einstieg in den True Wireless Markt sorgt. Im Punkte Tragekomfort müsst ihr jedoch einen Kompromiss eingehen, denn die Ohrhörer halten z.B. bei sportlichen Aktivitäten nicht immer sicher, daher solltet ihr für den Sport lieber ein anderes Modell wählen. Klanglich gesehen wiederum können diese soweit positiv überraschen und gefallen mir hier ebenso gut, wie von ihrer Akkulaufzeit.

Gefällt uns

  • guter Klang
  • Touch-Bedienung
  • geringes Gewicht
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Gefällt uns weniger

  •  Halt in den Ohren
  •  keine genaue Akkuanzeige

Audio-Technica ATH-CK3TW

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Audio-Technica liefert die neuen ATH-CK3TW in einer kompakten, kleinen weißen Verpackung aus. Diese hat das Unternehmen wie üblich, rundum mit vielen Infos zu den neuen True Wireless Kopfhörern bedruckt. Gegenüber den bisher von mir getesteten True Wireless Kopfhörern aus dem Hause Audio-Technica, handelt es sich hierbei um eine deutlich kompaktere Verpackung, als bei den älteren Kopfhörern. 
Neben den üblichen dingen wie der Herstellername und die Modellbezeichnung der Kopfhörer, präsentiert Audio-Technica hier auf der Vorderseite noch eine Abbildung der True Wireless In-Ear Kopfhörer zusammen mit deren im Lieferumfang enthaltenes Ladecase. Auf der rechten Seite präsentiert man die beiden Ohrhörer nochmals etwas genauer und weißt auf eine geringe Latenz dank Qualcomm Technologie hin. Die Linke Seite der Verpackung widmet Audio-Technica wie gewohnt einer kleinen Auflistung der wichtigsten Ausstattungsmerkmale. Zu diesen zählen hier die beiden 5,8 mm Treiber, die Akkulaufzeit von bis zu 6 Stunden (max. 30 h mit Ladecase), sowie die Touch-Bedienung und eine besonders gute Gesprächsqualität. 

Zu guter Letzt gibt es auf der Rückseite noch sehr viel zum Nachlesen, denn hier wird man nicht nur über den Lieferumfang informiert, sondern auch, dass eine automatische Trage-Erkennung integriert wurde usw. Zudem bekommt man hier einen der beiden Ohrhörer durch ein transparentes Sichtfenster präsentiert.

Nach dem Öffnen der Verpackung kann man das Innenleben ganz einfach durch die Aufhängelasche herausziehen und erblickt anschließend direkt die beiden Ohrhörer und das Ladecase. In dieser Ebene sind die Kopfhörer und das Ladecase lediglich in einem simplen weißen Polypropylen (PP) Einsatz eingesetzt. Dieser erfüllt seinen Zweck zwar vollkommen, wirkt aber mehr oder weniger nur billig, weil der darunter befindliche Lieferumfang einfach „lieblos“ in der Verpackung liegt. Beim restlichen Zubehör handelt es sich um ein kurzes USB-A auf USB-Typ-C Ladekabel, ein Beutel, indem die verschiedenen Eartips verstaut sind und die üblichen Beschreibungen (Kurzanleitung usw.)

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

Das Gehäuse der Audio-Technica ATH-CK3TW ist tropfenförmig ausgelegt und insgesamt etwas „klobiger“ gestaltet. Der Ohrkanal (Treiberkanal) verläuft vom Gehäuse in einem neutralen bzw. anatomischen Bogen weg, sodass dieser nach dem Einsetzen in das Ohr, perfekt in den Ohrkanal verläuft. 

Audio-Technica bietet die neuen ATH-CK3TW in insgesamt vier Farben an. Nämlich in einem schlichten Schwarz (mein Testsample), Weiß, Rot und Blau. Das Gehäuse besteht wie üblich aus schlichtem Kunststoff. Dieser fühlt sich soweit hier jedoch sehr gut an und macht einen wertigen Eindruck. Das Design der Ohrhörer ist mehr oder weniger als schlicht zu bezeichnen, denn bis auf ein dezentes Audio-Technica Logo und einen fast schon unscheinbaren Schriftzug mit der Modellbezeichnung, gibt es hier nichts, was an Audio-Technica hindeutet.

An jedem der Ohrhörer befindet sich an der Außenseite eine einzelne berührungsempfindliche Funktionsoberfläche. Hier hat man natürlich gegenüber von herkömmlichen Hardwaretasten den großen Vorteil, dass man sich die Ohrhörer beim Betätigen nicht tiefer in den Ohrkanal drückt, was zum Teil nämlich sehr unangenehm sein kann.

Um die Ohrhörer an den eigenen Ohrkanal anzupassen, legt Audio-Technica mehrere Größen an Ohranpassstücken bei, sodass für jeden eine passende Ausführung dabei sein sollte. Am äußern Gehäuse befindet sich zwar an beiden Ohrhörern ein kleines Loch, indem man vermuten könnte, dass es sich hierbei um ein Dual-Mikrofon handelt, doch dem ist nicht so, denn das Mikrofon für Telefonate befindet sich nur am rechten Ohrhörer. Dies ist daran zu erkennen, dass hier auch ein zusätzliches Mikro nach vorne zur Richtung des Mundes gerichtet ist. Bei den nach hinten Gerichteten handelt es sich daher vermutlich eher um Mikrofone, die für eine Reduzierung der Umgebungsgeräusche beim Telefonieren usw. sorgen.

Daher ist es bei den ATH-CK3TW wiederum der Fall, dass lediglich der rechte Ohrhörer als Master arbeitet und somit alleine eine direkte Verbindung mit dem Zuspielgerät aufbaut. Dieser muss daher immer getragen werden, während der Linke, der lediglich als Slave dient und die Daten vom Master zugespielt bekommt, bei Bedarf auf im Case verbleiben könnte.

Die beiden Ohrhörer kann man keineswegs vertauschen, denn durch den geschwungenen Ohrkanal, passen die Ohrhörer nur in eine Richtung. Damit man jedoch direkt erkennt, bei welchem Ohrhörer es sich um welchen handelt, wurden diese an der Innenseite neben den Ladekontakten mit einem „R“ für rechts und ein „L“ für links gekennzeichnet.  

An den ATH-CK3TW gibt es auch eine Status-LED, welche nicht nur über die aktuellen Betriebsstatus der Ohrhörer informiert, sondern beim Einsetzen ins Ladecase auch über den Ladezustand informiert. Diese LED ist nicht direkt ersichtlich, weil sich diese in der ovalen Aussparung befindet, welche rund um die Bedienoberfläche integriert wurde.

Ladecase

Beim Ladecase setzt Audio-Technica auf eine ähnlich Lösung wie Apple bei den Apple AirPods. Jedoch ist das Case von Audio-Technica etwas größer und der Öffnungsmechanismus ist ebenfalls etwas anders gestaltet.  

Durch die kompakten Maße und das geringe Gewicht von unter 5o Gramm, lässt sich das Case hervorragend im Rucksack, aber auch problemlos in der Hosentasche verstauen. Zusammen mit den ebenfalls leichten Ohrhörern mit je knapp 4,7 Gramm, gehören die Audio-Technica ATH-CK3TW zu den leichten True Wireless Kopfhörern. 

Viel gibt es zum handlichen Ladecase nicht wirklich zu sagen. Dieses wurde mit einer matten Kunststoffoberfläche versehen, sodass dieses weniger anfälliger gegenüber Fingerabdrücken ist. Lediglich wenn dies mit fettigen Fingern berührt, lassen sich hier natürlich ebenfalls keine Fingerabdrücke vermeiden. Das aus Kunststoff gefertigte Case macht soweit einen sehr soliden Eindruck, sodass auch der Scharnier einen wertigen Eindruck vermittelt. Wie bereits an der Außenseite der Ohrhörer gibt es auch hier am Case nur ein dezentes Firmenlogo, welches auf das Unternehmen Audio-Technica hinweist.

An der rechten Seite des Cases befindet sich ein offener USB-C Anschluss, um den im Ladecase integrierten Akku aufzuladen. Den Deckel des Case kann man zwar mit etwas Übung mit nur einer Hand öffnen, doch empfehlen würde ich definitiv zwei. Schließlich rutscht man beim Öffnen mit dem Daumen direkt nach dem Öffnen über die Griffmulde in das Innere des Ladecase und somit passiert es häufig, dass man während des öffnen gleich ungewollt einen der beide Ohrhörer mit herausnimmt. Daher rate ich auf jeden Fall dazu, direkt zwei Hände zu nehmen, denn so kann man dieses Problem sicher umgehen. Die Kopfhörer werden wie üblich über eine magnetische Verbindung, sicher im Ladecase gehalten. Sobald diese eingesetzt sind, werden die Ohrhörer über den Ladekontakt im Inneren automatisch wieder mit Storm versorgt und sind somit anschließend direkt für die nächste Wiedergabe bereit.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Audio-Technica ATH-CK3TW ist von den Ohrhörern und dem Ladecase im Großen und Ganzen sehr gut. Es gibt sowohl am Gehäuse, als auch an beiden Ohrhörern keine unschönen Kanten, die beim Einsetzen in die Ohren stören. Das Case bzw. dessen Deckel knarzt zwar etwas beim Zusammendrücken, doch dies macht man im Regelfall ja eigentlich nicht und ist zudem beim Großteil aller Cases der Fall. Das Case wurde mit ausreichend starken Magnet versehen, sodass nicht nur die beiden Ohrhörer selbst beim offnen Deckel an ihrem Platz bleiben, sondern auch der Deckel selbst wird absolut fest geschlossen gehalten.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.0)
FarbeSchwarz; weitere Farben: Weiß und Rot und Blau.
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku Akku Ohrhörer: 6 h Akku Ladecase: 24 h Gesamt somit: 30 h
Gewicht60 g (Ohrhörer und Ladebox) 10 g (beide Ohrhörer) 50 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer und Ladecase aus Kunststoff
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC und aptX.unterstützte Profile: A2DP, AVRCP, HFP, HSP
LautsprechertypDynamische Treiber mit einer Größe von 5,8 mm (links und rechts)
Frequenzbereich20 – 20.000 Hz
LieferumfangAudio-Technica ATH-CK3TW True Wireless Kopfhörer (2 Stk.) Ladebox USB-Typ-C-Ladekabel Eartips in den Größen: XS; S; M und L) Benutzerhandbuch usw.

Tragekomfort

Da es sich bei den ATH-CK3TW um keine für den sportlichen Einsatz vorgesehen True Wireless In-Ear Kopfhörer handelt, kann man bei Audio-Technica schon im Namen erahnen. Schließlich würde hier ansonsten in der Modellbezeichnung etwas von Sport stehen. Diese fehlende Bezeichnung liegt zum einen schon mal daran, dass die Ohrhörer über keinen Sportflügel oder Ohrschlaufen, geschweige den einen Bügel wie z. B. bei den Powerbeats Pro verfügen.

Der Tragekomfort der Audio-Technica ATH-CK3TW ist soweit gesehen zwar sehr gut, doch für den Sport kann ich diese weniger empfehlen. Hierbei können diese sich je nachdem, wie sehr ihr dabei euren Kopf bewegen müsst, bzw. ihr z. B. beim Laufen Erschütterungen ausgesetzt seid, schnell aus den Ohren rutschen. Hier müsste man daher regelmäßig nachjustieren, sodass die Ohrhörer sicher im Ohr verbleiben, was auf Dauer störend sein würde. Ansonsten ist der Tragekomfort wie bereits erwähnt sehr gut, sofern man sich genug Zeit nimmt, um die richtigen Ohrtips zu finden, die für einen selbst am besten sind.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Beim Bedienkonzept setzt Audio-Technica auf eine soweit durchdachte Steuerung via Touch. Daher führen die Ohrhörer je nachdem, auf welcher Seite man diese antippt und wie häufig, unterschiedliche Befehle aus. Audio-Technica hat hier bei den ATH-CK3TW an alles gedacht, sodass man darüber nicht nur die Musik pausieren, sondern auch steuern und die Lautstärke regulieren kann.

Das Ein-/Ausschalten der Kopfhörer erfolgt direkt durch die Entnahme aus dem Ladecase, bzw. durch das Einsetzen ins Ladecase, wodurch diese automatisch wieder ausgeschaltet werden. Über die Touch-Oberfläche am rechten Ohrhörer wiederum wird, wenn man den Ohrhörer einmal antippt die Musik pausiert und beim erneuten antippen wieder an derselben Stelle fortgesetzt. Möchte man den aktuellen Musiktitel überspringen, dann muss man den rechten Ohrhörer zweimal antippen, während man zum vorherigen Musiktitel durch das Dreimalige antippen gelangt. Je nach gekoppeltem Smartphone ist es zudem möglich, dass man durch das lange berühren (ca. 2 Sekunden) auf die beim Smartphone integrierten Sprach-Assistenten zugreifen kann.

Am linken Ohrhörer wiederum wird lediglich die Lautstärke geregelt. Somit führt das einmalige Antippen dazu, dass die Lautstärke um eine Stufe erhöht wird, während das zweimal hintereinander Berühren zu einer Reduzierung der Lautstärke führt. Soweit ist das Bedienkonzept sehr durchdacht und die Berührungsoberfläche reagiert, wenn man diese mit der Fingerfläche berührt sehr präzise.

Bedenken solltet ihr jedoch, dass ihr den Master Kopfhörer, sprich den rechten immer verwenden müsst, während ihr den linken auch im Case lassen könnt. Dadurch müsstet ihr jedoch auf die Lautstärkereduzierung verzichten, da diese nur über den linken Ohrhörer gestreut werden kann.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Audio-Technica ist ein bekanntes Audio-Unternehmen, von dem ich bereits einige sehr gut klingende Kopfhörer testen konnte. Bei den AHT-CK3TW handelt es sich um die bisher günstigsten True Wireless Kopfhörern des Unternehmens, was aber definitiv nicht bedeuten muss, dass diese klanglich gesehen die schlechtesten sind. Verbaut sind hier nämlich zwei 5,8 mm dynamische Treiber, die zusammen mit der Unterstützung des hochwertigen Audio-Codecs aptX, für einen klasse Klang sorgen sollen. Doch klingen die ATH-CK3TW auch wirklich gut? Kurz gesagt, es sind zwar definitiv nicht die besten In-Ear Kopfhörer auf dem Markt, doch für unter 100€ sind diese ein gutes Gesamtpaket.

Fangen wir beim Bass an, diese bietet trotz der kleinen Größe ein sattes Bassfundament, welches durchaus kräftig zupacken kann, aber keineswegs zu übertrieben klingt. Die Mitten wiederum haben mich ebenfalls mit einer eindringlichen Klangabstimmung überzeugt, sodass hier vor allem Gitarrensolos und Gesang voll zur Geltung kommen. Zu guter Letzt sind die Höhen für diese Preisklasse unter 100€ ebenfalls ausgewogen abgestimmt. Diese gefallen mir hierbei mit einer detailreichen und geschmeidigen Wiedergabe, auch wenn es sich hierbei definitiv nicht um die filigransten und hochauflösendsten Kopfhörer handelt.

Bei der Sprachverständlichkeit verspricht Audio-Technica, dank den verbauten cVc Mikrofonen eine kristallklare und natürlich klingende Gesprächswiedergabe. Soweit geht diese in meinem Test zwar in Ordnung, sodass hier kein störendes Rauschen wahrnehmbar war, doch ich persönlich hörte mein Gesprächspartner etwas dumpf. Der Gesprächspartner wiederum beschwerte sich bei mir weder über störende Hintergrundgeräusche, noch über eine schlechte Verständlichkeit.

Dank der Unterstützung von Bluetooth 5.0 bieten die Audio-Technica ATH-CK3TW eine stabile und vor allem unterbrechungsfreie Verbindung zum Zuspielgerät. Was die Latenz angeht, also die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. kann ich mich definitiv nicht beklagen. Die Verzögerung ist nicht wirklich feststellbar, sodass sich die Ohrhörer perfekt dazu eigenen, darüber Filme und kurze Videos anzusehen.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Audio-Technica verspricht bei den ATH-CK3TW eine reine Akkulaufzeit von bis zu 6 Stunden am Stück. Diese ist jedoch wie immer davon abhängig, wie man die Kopfhörer nutz. Somit spielt es eine große Rolle, wie laut ihr die Musik eingestellt habe und wie häufig ihr die Touchbedienung nutzt usw. Bei einer normalen Lautstärke, kam ich auf etwas fünfeinhalb Stunden, was definitiv ein ausreichender Wert ist.

Mit dem zugehörigen Ladecase, über welches die Kopfhörer mehrmals aufgeladen werden können, sollen weitere 24 Stunden Musikwiedergabe ermöglicht werden. Somit kommt man auf insgesamt bis zu 30 Stunden Musikwiedergabe, was ein hervorragender Wert ist. Bis der Akku in den Ohrhörer im Ladecase aufgeladen wurden, vergehen knapp 2 Stunden, fürs Ladecase wiederum benötigt man knapp 2,5 Stunden. Durchaus praktisch ist meiner Meinung nach der in den Ohrhörer verbauten Annäherungssensor. Dadurch pausieren die Kopfhörer automatisch ihre Wiedergabe, wenn man sie aus dem Ohr nimmt. Dieses Feature muss jedoch erst aktiviert werden, indem man 4-6 Sekunden auf die Touchoberfläche des linken Kopfhörers drückt.

Bluetooth & Signalqualität

Bei der Verbindungstechnologie setzt Audio-Technica auf Bluetooth 5.0. Dadurch soll bzw. wird eine sehr stabile und sichere Verbindung zwischen den Kopfhörern und dem Smartphone gewährleistet. Eine geringe Latenz wird wie bereits unter Klang angedeutet auf jeden Fall gewährleistet, doch wie sieht es mit der Bluetooth-Reichweite aus, dies habe ich natürlich ausführlich getestet. Das Koppeln der Kopfhörer geht sehr einfach vonstatten, da die Kopfhörer beim ersten einsetzten in das Ladecase und der anschließenden Entnahme, sich direkt im Kopplungsmodus befinden. Sollte dies nicht der Fall sein, dann direkt beide Ohrhörer ins Ladecase einsetzen und den rechten für etwa 4 Sekunden an der Touch-Oberfläche berühren. Sobald die Status-LED weiß leuchtet werden die Ohrhörer zurückgesetzt und bestätigen dies durch das rote aufblinken. Sobald dies der Fall ist, dann erneut für zwei Sekunden den rechten Ohrhörer betätigen und schon können die Ohrhörer mit einem neuen Smartphone gekoppelt werden. 

Im Praxistest bieten die Audio-Technica ATH-CK3TW zum Smartphone (bei mir ein iPhone X) eine stabile und gute Reichweite von bis zu 12 Metern im Haus. Im Freien wiederum ist die Reichweite höher, macht jedoch wenig Sinn, da sich kaum jemand mehrer Meter ohne Blick auf sein Smartphone entfernen wird, außer man hat ein großes Grundstück und ist im Garten unterwegs.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den neuen ATH-CK3TW hat Audio-Technica interessante True Wireless Kopfhörer vorgestellt. Diese überzeugen mit einer durchdachten Bedienung, einer tollen Ausstattung und das Ganze zu einem guten Preis unter 100€. 

In vielen Bereichen haben mich die ATH-CK3TW soweit überzeugen können, doch wer von euch True Wireless Kopfhörer mit einem perfekten sicheren Halt sucht, sollten lieber zu einem anderen Modell greifen, denn hier muss man vor allem beim Joggen häufig die Ohrhörer nachjustieren. Ansonsten bin ich wie bereits erwähnt sehr zufrieden, denn der Klang ist gut und die Akkulaufzeit ist ebenfalls absolut ausreichend.

Preis/Leistung

Die UVP der ATH-CK3TW wurde von Audio-Technica zum Marktstart mit 99€ festgesetzt. Bisher gibt es diese neu, auch nicht wirklich günstiger, außer man kauf diese unter 70€ als Warehouse-Deal bei Amazon.

Für unter 100€ bekommt man zwar klar nicht die besten Kopfhörer, doch vom Preis-Leistungs-Verhältnis sind diese sehr zu empfehlen. Neben dem kompakten Ladecase, dem guten Klang und der langen Akkulaufzeit, können diese auch mit einer geringen Latenz überzeugen. 

Lediglich Sportler sollten wie bereits erwähnt definitiv zu einem anderen Modell greifen, denn hier gibt es deutlich bessere True Wireless Kopfhörer, die einen besseren Halt in den Ohren bieten.

Audio-Technica ATH-CK3TW

testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: eu.audio-technica.com

Huawei FreeBuds 3

In aller Kürze

Mit den Huawei FreeBuds 3 hat auch Huawei die ersten True Wireless Kopfhörer vorgestellt, die über eine aktive Geräuscheunterdrückung verfügen. Diese bieten soweit eine gute Klangqualität und eine ordentliche Akkulaufzeit, doch leider sind diese in einigen Bereichen auch nicht so überzeugend. Die Tatsache, dass man z. B. zu wenige Steuerbefehle direkt über die Ohrhörer ausführen kann, ist ebenso ein Minuspunkt, wie die aktive Geräuscheunterdrückung. Diese ist zwar gut, aber dennoch hätte diese besser sein können, wenn man sich für eine Ausführung mit Ohrtips entschieden hätte. Außerdem begleitet das ANC ein leichtes Rauschen, was jedoch bei einer entsprechenden Lautstärke automatisch übertönt wird.

Gefällt uns

  • guter Klang
  • kabelloses Laden
  • geringes Gewicht
  • Schutz vor Wasser und Staub
  • guter Tragekomfort

Gefällt uns weniger

  • Akkulaufzeit gering
  • weniger für iOS geeignet
  • ANC nicht so gut

Huawei FreeBuds 3

Zum Angebot bei

TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Die Verpackung in der Huawei die neuen Huawei FreeBuds 3 ausliefert, ist weitestgehend schlicht gehalten und verrät somit wenig über das Produkt.  

Auf der Vorderseite, der komplett weißen Verpackung prangen die üblichen Dinge, wie ein Huawei-Logo und der Name der Kopfhörer. Des Weitern ziert diese, wie es oftmals der Fall ist eine Abbildung der Ohrhörer zusammen mit dem zugehörigen Ladecase.  Auf der Rückseite informiert Huawei lediglich in mehreren Sprachen auf einige wenige technische Details der Kopfhörer und den enthaltenen Lieferumfang. Ebenso befindet sich an der Unterseite ein Aufkleber, der mit der Modellbezeichnung, S/N-Nummer und der Farbe beschriftet wurde. 

Zum Innenleben der Verpackung gelangt man ganz einfach, indem man den Innenteil mithilfe der Stoff-Lasche nach rechts herauszieht. Anschließend hat man eine weitere stabile weiße Verpackung in den Händen, die lediglich mit einem dezenten, kleinen Huawei Logo versehen wurde. Nach dem Öffnen des Deckels, der via Magnete geschlossen gehalten wird, erblickt man direkt das runde Ladecase, indem zugleich die beiden In-Ear Kopfhörer eingesetzt wurden. In der kleinen Schachtel darunter wiederum verbirgt sich das USB-A auf USB-C Ladekabel und unter dem Ladecase sind noch die üblichen Beschreibungen versteckt.

(Verpackung: 3,5 von 5 Punkten)

Design

In Ear Kopfhörer

Die Huawei FreeBuds 3 sehen auf dem ersten Blick den Apple AirPods sehr ähnlich. Der Unterschied welchen man als Laie direkt feststellen kann, ist das schwarze und rote Modell, denn diese beiden Farben gibt es bei Apple nicht. Huawei bietet die FreeBuds 3 nämlich in der besagten Farbe schwarz und zusätzlich in Weiß und Rot an.

Das Gehäuse der Ohrhörer besteht aus insgesamt drei Teilen. Dem länglichen runden Teil, in dessen inneren sich nicht nur der Akku befindet, sondern auch das Mikrofon, welches am unteren Ende, unter der Chrom-Abdeckung platziert wurde. Dieser lange „Mast“ verläuft etwas höher wie das Treibergehäuse, welches sehr nach dem der Apple AirPods ausschaut. Hier drin befindet sich der Großteil der Elektronik, wie z. B. die Hauptplatine, der Kirin A1 Chip und der 14 mm Treiber.

Der Treiberkanal, der hier zwar kurz, aber leicht geschwungen ist, wurde so platziert, dass dieser nach dem Einsetzen der Ohrhörer direkt in den Ohrkanal reicht. Für die Huawei FreeBuds 3 gibt es keine Ohranpassstücke, da man hier das gleichen System wie bei Apple nutzt, ein universales Gehäuse, was in „fast“ allen Ohren perfekt sitzt. Doch dieses System ohne sogenannte Ohrtips hätte Huawei hier nicht wählen sollen, denn ohne diese dichten die Ohrhörer weniger gut ab, was dazu führt, dass das ANC nicht so sauber arbeiten kann, wie z. B. bei den neuen AirPods Pro usw.  

Ladecase

Beim Ladecase geht Huawei wiederum zum Glück einen eigenen Weg und setzt hier auf eine runde Form. Mit einem Gewicht von knapp unter 50 Gramm ist das Case angenehm leicht, sodass dies zusammen mit den beiden je 4,5 g leichten Ohrhörer eher zu den leichten True Wireless Kopfhörern gehört. 

Viel gibt es zum kompakten Ladecase nicht zu sagen, außer, dass dieses, wie zum Teil an meinen Bildern zu erkenne, sehr anfällig gegenüber Fingerabdrücken ist. Das aus Kunststoff gefertigte Case macht soweit einen soliden Eindruck und durch den aus Metall gefertigten Scharnier wird mir ein langlebiger Eindruck vermittelt. Der Scharnier ist an der Außenseite etwas größer gehalten, da hier dezent ein Huawei-Schriftzug prangt. Dies ist eigentlich auch der einzige Hinweis, welchen es sowohl an den Kopfhörer, als auch beim Ladecase gibt. Ansonsten würde einem als Laie kaum auffallen, dass es sich hier um ein Produkt aus dem Hause Huawei handelt.

An der Unterseite des Ladecase befindet sich der USB-C Anschluss, um den im Ladecase integrierten Akku aufzuladen. Doch man kann das Case auch kabellos über ein Induktionsladegerät aufladen, denn dies hat Huawei hier von Werk aus ohne Aufpreis verbaut. Neben dem Ladenschluss versteckt sich am Ladecase an der rechten Seite ein fast unsichtbarer Knopf, denn man je nach Halten des Case auf den ersten Blick gar nicht direkt sieht. Hierüber setzt man die Ohrhörer bzw. das Ladecase in den Kopplungszustand, sodass man die Ohrhörer mit einem Smartphone koppeln kann.

Die Kopfhörer werden wie üblich über eine magnetische Verbindung, sicher im Ladecase gehalten. Sobald diese eingesetzt sind, werden die Ohrhörer über den Ladekontakt im Inneren automatisch wieder mit Storm versorgt und sind somit anschließend direkt für die nächste Wiedergabe bereit.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Huawei FreeBuds 3 und vom Ladecase ist soweit als sehr gut zu Beschreiben. Es gibt sowohl am Gehäuse, als auch an beiden Ohrhörern keine unschönen Kanten, die beim Einsetzen in die Ohren stören. Zudem halten diese erstaunlich gut, was bei luftigen Kopfhörern nicht immer der Fall ist. Das Ladecase besitzt einen sehr stabilen Scharnier, der für eine hohe Langlebigkeit ausgelegt ist und für einen ordentlichen Schließ- und Öffnungsvorgang sorgt.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer (Bluetooth 5.1)
FarbeSchwarz
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 4 h
Akku Ladecase: 16 h
Gesamt: 20 h
Gewicht57 g (Ohrhörer und Ladebox)
9 g (beide Ohrhörer)
48 g (Ladebox)
MaterialKunststoff
KonnektivitätBT/BLE Dual-Mode Bluetooth 5.1 SoC; Audio-Codec: SBC und AAC
LautsprechertypDynamische Treiber mit einer Größe von 14,0 mm (links und rechts)
Frequenzbereichkeine Angaben
LieferumfangHuawei FreeBuds 3 True Wireless Kopfhörer (2 Stk.)
Ladebox
USB-Typ-C-Ladekabel
Benutzerhandbuch usw.

Tragekomfort

Der Tragekomfort der Huawei FreeBuds 3 ist soweit sehr gut, diese sitzen sehr sicher im Ohr, ohne dabei unangenehm zu drücken. Bei vielen mit Silikon-Tips ausgestatteten In-Ear Kopfhörer hat man das Problem, dass man sich diese ins Ohr drücken muss und diese bei der falschen Größe nicht sicher halten oder sogar erst nach der Zeit herausrutschen. Dies hat man so bei den Huawei FreeBuds 3 definitiv nicht, denn diese bleiben auch nach dem lockeren Einsetzen an Ort und Stelle.  

Für den sportlichen Einsatz kann man die Huawei FreeBuds 3 auf jeden Fall ebenfalls verwenden, denn der Halt ist auch hier sehr gut, sodass man sich hier bei dem Großteil aller Übungen keine Sorgen machen muss, dass die Ohrhörer aus den Ohren herausfallen. 

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Bedienung

Mit der Bedienung der Kopfhörer aus dem Hause Huawei bin ich weniger zufrieden. Dies liegt nicht daran, dass man hier auf eine Touch-Bedienung setzt, sondern daran, dass man als iOS – Nutzer, anders als Android-Nutzer, nicht die Belegung der Funktionen verändern kann. Das wäre ja soweit nicht schlimm, wenn man über die Touchsteuerung alle wichtigen Funktionen steuern könnte, doch dem ist im Falle der Huawei FreeBuds 3 leider nicht so. Als iOS-Nutzer kann man nur auf die voreingestellten Funktionen via Touch zugreifen: Ein Doppeltipp auf die linke Seite, schaltet nämlich das aktiv Noise Cancelling an bzw. wieder aus, auf der rechten Seite wiederum, führt ein doppeltes Antippen dazu, dass man zum nächsten Titel in der Playlist gelangt. Daher lohnen sich die Huawei FreeBuds 3 für iPhone-User definitiv weniger, als für Android bzw. Huawei Nutzer.

Android-User können nämlich die Funktionen bzw. die Belegung verändern. Um dies jedoch zu machen, muss man sich die kostenlose App Namens „AI Life“ aus dem GooglePlay Store herunterladen. Anschließend muss man natürlich zudem die Huawei FreeBuds 3 mit dem Smartphone koppeln. Dazu drückt man, während die beiden Ohrhörer im Ladecase eingesetzt sind, den kleinen Soft-Button an der rechten Seite des Ladecase, worauf dieses die Ohrhörer in den Pairing-Modus versetzt. Nun kann man die Kopfhörer wie gewohnt in den Bluetootheinstellungen suchen und mit der Verbindung fortfahren bzw. diese werden einem im entsprechenden Fenster in der App angezeigt, worauf man diese mit dem Smartphone koppelt. 

Huawei-Nutzer, auf deren Smartphone das aktuelle EMUI 10 installiert ist, haben hier jedoch einen weiteren Vorteil, denn hier geht das Koppeln noch einfacher. Hier lassen sich die Kopfhörer genauso einfach wie die Apple AirPods mit einem iPhone koppeln. Öffnet man das Ladecase neben einem Huawei-Smartphone erscheint direkt ein Pop-up Fenster, durch welches man mit einem simplen Tippen auf die Bestätigung beide Geräte miteinander verbindet.  

Anschließend kann man als Android-User in der AI Life App auf der Startseite der Huawei FreeBuds 3 im Menüpunkt „Verknüpfungen“ die Belegung der Touch-Bedienung verändern. Hier stehen dann folgenden Belegungen zu Auswahl: Wiedergabe/nächster Titel; Wiedergabe/Pausieren; Sprachassistenten aktivieren; aktive Geräuscheunterdrückung ein-/ausschalten; keine Aktion. Von diesen Funktionen kann man dann die zwei, die man selbst am häufigsten nutzen möchte wählen und auf die entsprechende Seite setzen. Dies ist zwar soweit ok, doch ich persönlich reguliere gelegentlich über meine Kopfhörer direkt die Lautstärke, was hier ebenso wenig geht, wie wenn ich einen Titel zurückspringen möchte. Hier haben andere Hersteller daher ein besser durchdachtes Bedienkonzept.

(Bedienung: 3 von 5 Punkten)

Klang

Huawei verspricht mit den FreeBuds 3 einen großartigen Klang, der absolut überzeugen soll. Viele Details zu den technischen Daten verrät Huawei jedoch nicht, daher gibt es hier keine genauen Angaben zum Frequenzgang usw. Verraten wird lediglich, dass je Ohrhörer ein dynamischer 14 mm Treiber verbaut wurde. Etwas überraschend fand ich jedoch die unterstützten Audio-Codecs, denn neben Standard SBC, wird lediglich AAC unterstützt und nicht wie ich es persönlich erwartet hätte aptX. Dies ist soweit komisch, da sich die Kopfhörer eigentlich eher für Android bzw. Huawei-Nutzer eigenen, da nur hier der volle Funktionsumfang geboten wird, aber die Hersteller hier nicht auf AAC, sondern eigentlich auf aptX setzen.

Wie bereits erwähnt, sitzen die Huawei FreeBuds 3 mehr oder weniger luftig in den Ohren, bieten aber einen überraschend guten und festen sitzt, bei dem nichts in den Ohren drückt. Der Klang, der ins Trommelfell gelangt, ist durchaus als ausgewogen und Transparent zu Beschreiben. Die Stärken liegen hier definitiv in den Bässen, die soweit mit einem guten Tiefgang und mit einem satten Fundament daher kommen. Die Höhen gefallen mir soweit auch, da diese luftig nach oben sind und sauber wiedergegeben werden. Schwachpunkt bei den Huawei FreeBuds 3 sind somit leider die Mitten, diese können sich leider nicht gegenüber den anderen Tönen durchsetzen, sodass das gesamte Klangbild etwas verloren geht bzw. zu schlank ausfällt.

Bei der Sprachverständlichkeit verspricht Huawei wiederum kristallklare Gespräche, welche dank des integrierten Huawei Kirin A1 Chip ermöglicht werden. Dieser soll völlig automatisch die störenden Hintergrundgeräusche herausfiltern, was für eine exzellente Gesprächsqualität sorgen soll. Soweit hat Huawei hier auch definitiv nicht zu viel versprochen, denn bei der Nachfrage während meiner Testtelefonate konnten sich meine Gesprächspartner keineswegs über eine schlechte Übertragungsqualität beschweren. Somit macht das verwendete active Noise Cancelling hier eine vorbildliche Arbeit, sodass man auch unterwegs in einer etwas lauteren Umgebung problemlos über die FreeBuds 3 telefonieren kann. Positiv fand ich die Sprachqualität sogar beim stärkeren Wind wie z. B. während des Radfahrens. Hier nahmen meine Gesprächspartner kein störendes Rauschen wahr, sondern konnte mich dennoch gut und klar verstehen.

Auch wenn die Huawei FreeBuds 3 zumindest für Android Smartphones keinen hochwertigen Audio-Codecs unterstützt, sorgt der verbaute Kirin A1 Chip mit der Unterstützung von Bluetooth 5.1 für eine sehr geringe Latenz. Sprich die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. ist so gering, dass man diese eigentlich nicht wahrnehmen kann.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

ANC

Huawei hat die FreeBuds 3 mit aktive Noise Cancelling ausgestattet. Hier ist mir negativ aufgefallen, dass dieses beim Hinzuschalten für einen deutlich Anstieg des Rauchpegels sorgt. Dies kommt funktionsbedingt von den dafür zuständigen, an der Außenseite angebrachten Mikros, die den Klang (Umgebungsgeräusche) aufnehmen und diesen mit einer Gegenfrequenz neutralisieren. Dadurch resultiert wie bei vielen anderen ANC Kopfhörern, egal ob In-Ear oder Over-Ear ein höheres Grundrauschen.  In der App kann man an einem Android-Smartphone via Drehregler einstellen, dass bestimmte Frequenzen mehr und andere weniger durchgelassen werden. So kann man z. B. das Ganze so einstellen, dass man trotz ANC, die eventuell für einen selbst wichtigen Durchsagen am Bahnhof hören kann, während die anfahrenden, bzw. durchfahrenden Züge kaum bzw. weniger hörbar sind. Dies erfordert jedoch etwas Zeit, die man sich beim ersten Mal an einem Bahnhof nehmen muss, damit man den richtigen Dreh heraus hat. 

Insgesamt macht das active Noise Cancelling zwar eine ganz gute Arbeit, doch bauartbedingt kann dies durch die offene Bauweise nicht so sehr überzeugen wie bei einem In-Ear Kopfhörer mit ANC und Silikonaufsätzen. Schließlich schotten die Silikon-Einsätze bei herkömmlichen In-Ear Kopfhörer schon deutlich besser ab, als die luftigen Huawei FreeBuds 3 und Apple AirPods. Das ANC versucht jedoch, die Umgebungsgeräusche dennoch zu eliminieren, was soweit aber nicht komplett gelingen kann, da diese durch die kleinen Lücken zwischen Ohr und Kopfhörer ins Trommelfell gelangen können.

Akku & Ladecase

Das flache und kompakte Ladecase kann wie bereits erwähnt entweder über den USB-C-Anschluss, als auch via Ladepad durch das einfache auflegen aufgeladen werden. Wer zudem z. B. ein Huawei P30 Pro oder ein anderes Smartphone besitzt, welches die sogenannte „Reverse Charging“ Funktion besitzt, kann das Case sogar durch das Auflegen auf der Rückseite aufladen. Kleiner Tipp, mit diesen Smartphones kann man sogar die meisten elektrischen Zahnbürsten aufladen, falls man mal z. B. bei der Partnerin oder dem Partner ist, aber das Ladegerät vergessen hat.

Huawei verspricht mit den FreeBuds 3 eine Laufzeit von bis zu 4 Stunden. Ich persönlich konnte hier jedoch mit teilweise aktivem ANC knapp über 3 Stunden Laufzeit erreichen, was leider nicht gerade viel ist. Jedoch kann man wie für True Wireless Kopfhörer üblich, die Ohrhörer mehrmals über das Ladecase aufladen. Im Falle der Huawei FreeBuds kann man dies sogar viermal machen, sodass man auf zusätzliche knapp 16 Stunden Musikwiedergabe kommen kann. Insgesamt sollen somit bis zu 20 Stunden möglich sein, wobei ich hier eher von 17 bis 18 Stunden ausgehen würde, da diese Laufzeit natürlich von der eingestellten Lautstärke und auch davon abhängt, wie oft ihr ANC aktiviert habt. Bis die Ohrhörer komplett aufgeladen wurden, vergeht knapp eine Stunde, was somit absolut in Ordnung geht.

Bluetooth & Signalqualität

Bei der Verbindungstechnologie setzt Huawei auf den Hauseigenen Kirin A1 Chip, der mit der weltweit ersten zertifizierte BT/BL Dual-Mode Bluetooth 5.1 SoC Technologie arbeitet. Dieser Chip garantiert laut Huawei eine stabile, schnelle und präzise Audio- und Videosynchronisation. Das Letzteres soweit absolut zustimmt, habe ich euch ja bereits unter dem Punkt “Klang “ beschrieben. Doch wie schaut es mit der Bluetooth-Verbindung aus. Diese gestaltet sich wie bereits erwähnt, unter Huawei Geräten sehr einfach und schnell. Einmal das Case aufklappen und schon werden einem alle Akku-Stände angezeigt und durch ein einfaches Bestätigen sind die Geräten miteinander gekoppelt. Bei allen anderen Android- und iOS-Geräten ist dies zwar etwas aufwendiger, aber keinesfalls kompliziert. Einfach den seitlich Knopf am Case drücken, und schon kann man die Kopfhörer über die Bluetooth-Einstellungen suchen und verbinden.  

Im Praxistest bieten die Huawei FreeBuds 3 zum Smartphone (bei mir ein iPhone X) eine stabile und gute Reichweite von bis zu 12 Metern im Haus. Im Freien wiederum ist die Reichweite höher, mach jedoch wenig Sinn, da sich kaum jemand mehrer Meter ohne Blick auf sein Smartphone entfernen wird, außer man hat ein großes Grundstück und ist im Garten unterwegs.

App

Das Koppeln der Kopfhörer mit dem Smartphone habe ich euch ja bereits Beschrieben. Daher möchte ich euch nun die AI Life App näher beschreiben, bzw. erklären, was man damit alles machen kann.

Nach dem Starten der App werden euch alle verbunden Geräte angezeigt, bei mir sind dies jedoch lediglich die FreeBuds 3. Klickt man hier auf die Kachel, gelangt man in deren Menü. Direkt im oberen Abschnitt wir euch hier, eine Abbildung der Ohrhörer zusammen mit dem Case dargestellt. Direkt darunter wiederum steht das Fenster (Verbunden) da die Ohrhörer mit meinem Smartphone in diesem Fall meinem Gigaset GS290 verbunden sind. Klickt man hier auf Einstellungen, gelangt man auf eine weitere Seite, welche die verfügbaren Mediengeräte und die derzeit verbunden anzeigt. Hier ist eigentlich nur das Zahnrad oben rechts wichtig oder ihr klickt auf das derzeit verbundene Gerät (die FreeBuds 3) denn dann gelangt ihr in das Untermenü, bei dem ihr eigentlich nichts verändern müsst, jedoch jederzeit wählen könnt ob AAC unterstützt wird, oder Telefonanrufe usw. ermöglicht werden sollen.

Unbekannte App
Preis: Kostenlos

Zurück auf dem Start-Bildschirm sieht man direkt unter dem eben erwähnten Menüpunkt die Akku-Restkapazitäten in Prozent von jedem einzelnen Gerät. Sprich, den vom Ladecase und den beiden Ohrhörern getrennt. Links darunter folgt das Menü „Verknüpfungen“, welches ich euch bereits unter Bedienung näher erklärt habe. Rechts daneben folgt das Untermenü Rauschunterdrückung, bei dem man, sofern aktiviert (geht auch über die App) die Intensität des ANC regulieren kann. Hier ist anfangs auf jeden Fall etwas herum probieren angesagt, bis man den idealen Wert findet. Schließlich gibt es hier keine Skala oder einen Wert, sondern einfach ein stufenloser Drehregler.

Zu guter Letzt handelt es sich bei den beiden Letzten Abschnitten um „Hilfe“ und „Aktualisieren“. Letzteres dient dazu, ein eventuelles Update für die Kopfhörer zu suchen und dieses dann hierüber zu installieren. Der Punkt Hilfe wiederum, ist bei allen Fragen hilfreich, die ihr zu den Kopfhörern hab. Solltet ihr z. B. ein Problem damit haben, kann es durchaus sinnvoll sein erst hier nachzulesen.

(App: 3,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den FreeBuds 3 hat Huawei soweit eigentlich ganz gute In-Ear Kopfhörer im Sortiment. Diese können wie von Huawei versprochen in einigen Punkten wie z.B, der Verarbeitung, dem Klang und dem angenehmen Tragekomfort soweit gut überzeugen. Lediglich im Bereich active Noise Cancelling schneiden diese aufgrund ihrer Bauweise nicht ganz so hervorragend ab. Außerdem können iOS-User nicht so einfach den vollen Funktionsumfang nutzen, da diese nicht auf die App zugreifen können und die Akkulaufzeit ist mit nicht ganz 4 Stunden am Stück mehr oder weniger nur Durchschnitt. Dafür wiederum kann man das Ladecase kabellos aufladen, was natürlich beim Komfort Pluspunkte gibt, sofern man sowieso das Smartphone auch kabellos auflädt.

Preis/Leistung

Die UVP der Huawei FreeBuds 3 hat Huawei zum Marktstart mit 180€ festgesetzt. Online sind diese jedoch inzwischen teilweise je nach Farbe für knapp 127€ inkl. Versand erhältlich.  

Für diesen Preis bekommt ihr wie bereits angedeutet gut verarbeitete Kopfhörer, die zudem einen angenehmen Tragekomfort ohne das etwas drückt bieten und der Klang ist auch soweit ganz gut. Doch die Akkulaufzeit ist leider zu gering und das ANC kann ohne Silikonaufsätze nicht die volle Funktion ausschöpfen. Daher haben es die Huawei FreeBuds 3 hier, gegen die gute Konkurrenz von Apple, Sony, Libratone usw. nicht gerade leicht. Für alle iPhone-User kann ich daher eher zu einem anderen True Wireless Kopfhörer-Modell raten. Wer jedoch ein Android oder sogar ein Huawei-Gerät besitzt, kann den Funktionsumfang deutlich mehr ausschöpfen und daher macht es für diese Gruppe mehr Sinn, sofern einem der luftige Sitz, das schwache ANC und die geringe Akkulaufzeit nicht stört.

Huawei FreeBuds 3

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: consumer.huawei.com/at

Ecovacs Winbot X

In aller Kürze

Beim Ecovacs Winbot X handelt es sich um einen sehr guten Fensterputzroboter, der seinen Job überraschend gut macht, auch wenn es nicht ganz so perfekt sauber wird, wie wenn man die Fenster herkömmlich putzt. Völlig automatisch erfolgt die Reinigung natürlich nicht ganz, man muss den Roboter zu jedem Fenster manuell hintragen und via Abfallsicherung (Saugnapf) befestigen. Dennoch ist er gerade für diejenigen die viele und vor allem große und schwer erreichbare Fenster im Haus haben sehr von Vorteil. Für normale Fenster, die nicht besonders groß sind und leicht zu erreichen sind, lohnt es sich weniger den Fensterputzroboter zu kaufen, da man hier via Handreinigung schneller ist.

Gefällt uns

  • gründliche Reinigung von Blütenstaub
  • gute Verarbeitung
  • sicherer Halt am Fenster
  • einfache Bedienung

Gefällt uns weniger

  • Manuele Handriffe notwenig
  • Akkulaufzeit könnte etwas länger sein
  • hoher Preis
  • Hartnäckiger Schmutz wird nicht entfernt

Ecovacs Winbot X

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Der Ecovacs Winbot X wird, wie es auch bei den Staubsaugrobotern aus dem Hause Ecovacs der Fall ist, in einer stabilen braunen Versandkartonage zu einem nach Hause geliefert. Öffnet man diese, dann befindet sich darin die eigentliche Verpackung des Fensterreinigungsroboters. Diese ist ebenfalls sehr stabil ausgeführt und lässt sich dank eines Tragegriffes an der Oberseite, trotz dem etwas höheren Gesamtgewicht, ganz gut tragen. Die Verpackung ist, wie ich es von Ecovacs kenne, nicht nur mit ein paar Abbildungen zum Winbot X bedruckt, sondern auch mit zahlreichen Informationen über diesen.

Auf der Vorder- bzw. Oberseite der Verpackung ist der Fensterputzroboter von oben betrachtet dargestellt. Zudem sind hier wie bei eigentlich jedem anderen Produkt üblich, der Namen des Unternehmens und der Produktname zu lesen. Die blaue rechte Seite der Verpackung ziert neben dem Unternehmensnamen ein etwas größerer Aufkleber, der mit einigen Daten zum Winbot X bedruckt ist wie z. B. dessen Gewicht und wo dieser hergestellt wurde.

Die gegenüberliegende linke Seite wiederum widmet sich den wichtigsten Funktionen des Ecovacs Winbot X. Schließlich werden einem hier in mehreren Sprachen und via Symbolen erklärt, dass der Winbot X benutzerfreundlich sei, kabellos reinigt und dabei auch in die Ecken von Fenstern kommt und er zudem nicht nur automatisch reinigen kann, sondern via mitgelieferter Fernbedienung oder Sprachbefehlen gesteuert werden kann. Zu guter Letzt werden auf der Rückseite in mehreren Sprachen und mit Beispielbildern, einige der besonderen Merkmale des Ecovacs Winbot X genannt. Jedoch handelt es sich hierbei zum Großteil um die bereits auf der linken Verpackungsseiten präsentierte Eigenschaften. Neu ist hier lediglich der Hinweis auf die sogenannte WIN-SLAM 2.0- Reinigungspfade, für eine effiziente und gründliche Reinigung und die sichere Reinigung, die via zusätzlichem elektronischem Saugnapf gewährleistet werden soll.

Öffnet man die Verpackung und klappt diese von vorne nach hinten Weg auf, erblickt man zuerst mal neben der Bedienungsanleitung viel Kartonage. Entnimmt man wiederum die Bedienungsanleitung zusammen mit dem linken größeren Teil der Kartonage, kommt der Ecovacs Winbot X zum Vorschein, der zum zusätzlichen Schutz in ein Baumwolltuch eingewickelt wurde. Im rechten Teil versteckt sich das restliche Zubehör, welches hier durch die Aufdrucke auf dem Deckel grob zeigt, worum es sich dabei handelt. Das Verpackungssystem gefällt mir sehr gut, denn hier ist alles sauber an seinem Platz verstaut und man hat den Platz der Verpackung nahezu komplett ausgenutzt und zudem den Kunststoffanteil der Verpackung deutlich reduziert.

In einzelnen Kartonagen befinden sich rechts, die Fernbedienung inkl. 2 AAA-Batterien, der separat verpackte elektronische Saugnapf, ein wertiges Mikrofasertuch zum Nachwischen und das darunter befindliche Netzteil inkl. EU-Stecker, um den Akku aufzuladen. Unter diesen Kartonagen befindet sich wiederum in einer weiteren Ebene noch drei weitere Ersatz-Wischtücher und eine von Ecovacs entwickelte Reinigungslösung zum Besprühen der Reinigungstücher.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Beim Ecovacs Winbot X handelt es sich um einen quadratischen Fensterputzroboter, der in einem schlichten Weiß daher kommt und soweit einen soliden und wertigen Eindruck macht. Der knapp 1,8 kg schwere und knapp 245 x 245 mm große Winbot X ist zwar nicht übermäßig schwer, doch anfangs dachte ich wie es sich sicher viele die den Winbot X ebenfalls das erste Mal in den Händen halten, ob die Ansaugtrakt ausreicht, um ihn an der Glasscheibe sicher zu halten. Diese Sorge stellte sich jedoch im Verlauf des Tests als völlig unbegründet ein, dazu später mehr.

Durch die eckige Bauweise kommt der Ecovacs Winbot X natürlich deutlich besser an die Ecken und Kanten der Fenster ran, als z. B. seine runden Konkurrenten. Da das Reinigungstuch an der Unterseite jedoch an den Ecken ausgespart ist, gibt es dennoch einen kleinen Bereich, an welchen dieser bauartbedingt nicht herankommen kann. Das liegt daran, da hier an jeder Ecke durchaus wichtige Sensoren verbaut sind. Die runden Ecken besitzen nämlich gefederte Kunststoffelemente, die beim Überfahren eines rahmenlosen Glases ausfedern, wodurch der Winbot X das Signal bekommt, er muss wieder in die andere Richtung fahren, da hier das Glas endet. Des Weiteren besitzt der Winbot X an zwei Seiten (in die Richtung, in der er fahren kann) je einen Bumper (Stoßfänger), wie man es bereits von den herkömmlichen Saugrobotern kennt. Damit fährt der Fensterputzroboter den Fensterrahmen an und erkennt dessen Konturen.

Ansonsten gibt es auf der Oberseite einen großen länglichen Griff, mit dem man den Fensterputzroboter angenehm tragen bzw. an das Fenster ansetzen kann und einen darauf integrierten Power-Kopf, auf den ich später genauer eingehen werden. Rechts im unteren Bereich von diesem Griff befindet sich ein Loch mit Symbolen und einer LED. Hier wird später der elektronische Saugnapf angeschlossen, der durch verschieden Farbiges aufleuchten der LED (rot oder grün) hinweist, ob die Sicherung des Saugnapfes gewährleistet wird oder nicht.

Im Zentrum des via Klett angebrachten Reinigungstuch, befinden sich zwei gummierte Antriebsstränge, die je Antriebsstrang von zwei via Verzahnung eingreifende Rollen angetrieben werden. Dazwischen befindet sich eine auf den ersten Blick lautsprecherähnliche Abdeckung, die in Wirklichkeit jedoch der Vakuumerzeugung dient. Schließlich muss sich der Saugroboter am Glas festsaugen, was nur durch das Erzeugen eines kräftigen Unterdrucks geschehen kann und kräftigen gummierten Antriebssträngen, die sich dafür eignen, dass sich der Fensterputzroboter trotz seiner hohen Ansaugtrakt fortbewegen kann. Des Weiteren gibt es hier den bereits vom Ecovacs Deebot 950 bekannten roten Hauptschalter, über welchen man den Winbot X einschaltet und zwei unterschiedlich leuchtende LED´s die auf eine korrekte Anwendung hinweisen.

(Design: 4 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Ecovacs Winbot X ist für einen Fensterputzroboter sehr gut. Ich konnte hier keinerlei Mängel bei der Verarbeitung feststellen oder unschöne Kunststofffehler am Gehäuse. Der Klett an der Unterseite hält das Reinigungstuch absolut sicher an seiner Stelle und der zugehörige Sicherungssaugnapf macht soweit ebenfalls einen sehr guten und sicheren Eindruck.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

AntriebsartAkku
Akku-ArtLithium-Akku (3.000mAh, Ladezeit bis zu 3 Std.)
NavigationWIN-SLAM 2.0-Reinigungspfade mit Kantenerkennungssensoren und Puffer
Farbeweiß
Lautstärkeca. 74 dB
FormEckige Form mit großem flächigem Reinigungstuch
BetriebszeitBis zu 50 Minuten
SensorenAusschaltschutz, Kantenerkennung, Sensoren zur Erkennung Rahmenloser Glasoberflächen, Alarm, Sicherungsseil.
Maße & Gewicht24.5 cm x 24,5 cm; Gewicht knapp 1,8 kg
max. Reinigungsgröße2,5 Meter in alle Richtungen vom Sicherungssaugnapf
LieferumfangFensterreinigungsroboter WINBOT X
Infrarotfernbedienung
Reinigungslösung
Poliertuch
Netzadapter inkl.Verlängerungskabel
Reinigungspad,
Sicherungsseil inkl. Saugnapf,
Benutzerhandbuch

Inbetriebnahme

Bevor der Ecovacs Winbot X mit seiner Reinigungsarbeit beginnen kann, muss man das bereits von Werk angebrachte Reinigungstuch an der Unterseite des Winbot X, mit dem mitgelieferten Reiniger besprühen. Diese bitte auch wirklich nur auf das Reinigungstuch aufsprühen, denn sprüht man z. B. versehentlich durch den zu weit entfernten Sprühstrahl, den Gummiantrieb ein oder direkt die Scheibe, dann würde der Roboter Abrutschen. Doch keine Angst, ist dies der Fall, teilt einem dies der Roboter durch den integrierte Lautsprecher mit.

Ohne die Verwendung des elektronischen Saugnapfes, ist es nicht möglich, den Fensterputzroboter zu verwenden, daher muss dies vor dem Verwenden des Roboters an der entsprechende Aussparung am Roboter befestigt werden und natürlich auch an die Scheibe gedrückt werden. Doch bevor man den Saugnapf an die Scheibe drückt, muss man den Winbot X an der Unterseite (Innenseite) am roten Schieberegler einschalten, genauso wie am Saugnapf. Daraufhin sind beide Geräte miteinander verbunden und der Saugnapf wird wie bereits erwähnt elektronisch überwacht, sodass bei sicherer Verbindung dies durch das grüne Licht am Fensterputzroboter und durch die Ansage des Roboters mitgeteilt wird.  

Im nächsten Schritt drückt man den Winbot X leicht an die Scheibe und aktivierten den Reinigungsvorgang durch das betätigen der rechteckigen Taste an der Griff-Oberseite. Daraufhin erzeugt der Roboter einen Unterdruck und saugt sich dadurch mit genügend Ansaugkraft an die Fensterscheibe, ist dies erreicht, ertönt ein kurzer Ton und der Roboter teilt zudem mit, das der Vorgang gestartet wird. Daraufhin hält der Fensterputzroboter Komplett von alleine und beginnt das Fenster zu reinigen.

(Inbetriebnahme: 4 von 5 Punkten)

Reinigung & Navigation

Kommen wir zur Reinigungsleistung und des Reinigungsvorgangs des Ecovacs Winbot X. Nach dem Starten des Reinigungsvorgangs fährt der Winbot X weitestgehend systematisch das Fenster ab und meldet sich durch eine Ansage und einem zusätzlichen Signalton, sobald der Reinigungsvorgang des kompletten Fensters abgeschlossen wurde.

Anders als Saug- und Rasenmähroboter kann ein Fensterputzroboter nicht komplett autonom seine Arbeit erledigen. Man muss nämlich nicht nur das Reinigungstuch regelmäßig neu mit dem Reiniger besprühen, sonder auch den Saugnapf zusammen mit dem Ecovacs Winbot X Roboter an jedem Fenster manuell befestigen. Zudem muss das Gerät nach der erfolgreichen Reinigung manuell abgenommen werden und auf das nächste Fenster angebracht werden.

Grundsätzlich war ich von der Reinigungsleistung des Ecovacs Winbot X positiv überrascht. Besprüht man das Reinigungstuch gleichmäßig, dann gelingt dem Winbot X eine nahezu streifenfrei und überraschend gründliche Fensterreinigung. Sehr hartnäckige Verschmutzungen beseitigt das Gerät jedoch nicht so gut, dafür ist der Anpressdruck einfach nicht ausreichend, sodass einem sowieso geraten wird, die Fenster einmal gründlich manuell zu reinigen, bevor man den Fensterputzroboter benutzt. Anschließend kann man die Fenster regelmäßig mit dem Roboter reinigen und bekommt so die besten Reinigungsergebnisse. Leichtere Verschmutzungen wie Fingerabdrücken von Kinder und der häufig anfallende Blütenstaub entfernt der WInbot X wiederum sehr zuverlässig.

Bei der Navigation der Reinigung wählt der Ecovacs Winbot X automatisch den idealen Reinigungsweg aus. Durch die vorne und hinten angebrachten Stoßfänger erkennt der Roboter den Fensterrahmen und weiß somit genau, wenn dieser am Rand ist und fährt wieder leicht versetzt in die Gegenrichtung weiter, bis er das komplette Fenster gereinigt hat.

Wenn man den Saugnapf an der Innenseite befestigt und auch von hier das Fenster zuerst reinigen lässt, wird natürlich der Bereich, an dem der Saugnapf befestigt wurde nicht gereinigt. Daher muss man diesen Bereich im Anschluss mit dem beiliegenden Tuch manuell reinigen, was jedoch schnell erledigt ist. Jedoch habe ich den Saugnapf mit dem Sicherungsseil zuerst innen angebracht und dann die Außenseite des Fensters komplett reinigen gelassen. Anschließend habe ich den Saugnapf Außen an der frisch geputzten Seite montiert und die Scheibe innen reinigen lassen. Dadurch spart man sich den Abschnitt, in dem man den Bereich des Saugnapfs manuell reinigen muss. 

(Reinigung & Navigation: 4 von 5 Punkten)

Sicherheit

Während der Reinigung müsst ihr euch keine großen Sorgen machen, dass der Winbot X die Haftung verliert und zu Boden stürzt. Schließlich meldet sich der Roboter nicht nur akustisch, sobald der Akku zu neigen gehen sollte, sondern dieser wird wie bereits erwähnt zusätzlich durch den elektronischen Saugnapf am Fenster gesichert. Somit hatte ich zwar noch beim ersten Verwenden des Winbot X etwas Unsicherheit, ob alles hält, doch schon beim nächsten Fenster war ich von der Sicherheit überzeugt.   

Eine völlig autonome Angelegenheit ist der Ecovacs Winbot X sowieso nicht, denn schließlich müsst ihr diesen nach dem Reinigen selbst entfernen und zum nächsten Fenster transportieren. Daher solltet ihr beim Reinigen immer anwesend sein bzw. nicht weit vom Roboter entfernen, da dieser je nach Fenstergröße nach gut 10 Minuten fertig ist und abgenommen werden sollte, bevor der Akku leer geht.

(Sicherheit: 4 von 5 Punkten)

Lautstärke

Die Lautstärke des Ecovacs Winbot X hält sich soweit in Grenzen. Klar ist dieser aufgrund des permanenten Ansaugens an die Scheibe (erzeugen des Unterdrucks) nicht gerade flüsterleise, doch viel lauter als ein Staubsaugroboter ist dieser dabei eigentlich nicht. Daher ist die Lautstärke soweit absolut im Rahmen und ertragbar.

(Lautstärke: 4 von 5 Punkten)

Akkulaufzeit

Gegenüber den Vorgängermodellen aus dem Hause Ecovacs und der Konkurrenz, ist der Winbot X einer der wenigen, der über einen fest verbauten Akku von 3.000 mAh verfügt. Der Vorteil daran ist, dass dieser nicht noch zusätzlich wie die Vorgänger-Geräte zusätzlich zum Saugnapf noch mit einer Steckdose in der Nähe verbunden werden muss, denn dieses ist in machen Stellen und je nach Haus ohne Verlängerungskabel nicht möglich.  

Dafür wiederum ist natürlich die Betriebszeit des Winbot X begrenzt und er muss dazwischen wieder aufgeladen werden. Die Laufzeit beträgt beim Ecovacs Winbot X knapp 50 Minuten am Stück, dementsprechend muss man den Fensterputzroboter je nach Größe der Fenster nach ungefähr fünf bis sechs Fenster wieder ans Netzteil hängen, damit der Akku vollgeladen wird. Bis der Akku von 0 auf 100 % aufgeladen wurde, vergeben knapp 3 Stunden.

(Akkulaufzeit: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Der Winbot X von Ecovacs wird als ideales Gerät empfohlen, wenn man es leid ist Fenster zu putzen und soll zudem für sauber Fenster sorgen, ohne das man selbst die Finger rühren muss.  Ganz so einfach ist es dann jedoch leider nicht. Die Reinigung erfolgt zwar nach dem Start völlig automatisch und bei normalen Verschmutzungen weitestgehend gründlich, doch völlig autonom ist dies nicht wirklich. Schließlich muss man den Winbot X an jedes Fenster separat befestigen, sprich Saugnapf und Roboter. Zudem muss man dazwischen vor jedem Reinigungsvorgang das Reinigungstuch mit dem Reiniger besprühen, sonst wird nämlich nicht Gründlich gereinigt. 

Dennoch muss ich klar sagen, dass mir der Winbot X aus dem Hause Ecovacs gut gefallen hat, denn gerade in Neubauten, wo die Fenster sehr groß sind und bis zum Boden heruntergehen ist der Winbot X eine große Hilfe. Ich habe z. B. die typischen bodentiefen Fenster, die man 2/3 öffnen kann und ca. 1/3 starr sind, hier ist der Winbot X sehr von Vorteil, da man hier sonst nur umständlich an den starren Teil des Fensters rankommt. Ansonsten macht der Winbot X an herkömmlichen, kleinen Fenstern wenig sind, da man hier manuell bzw. herkömmlich schneller ist und in der Hälfte der Zeit, die der Winbot X braucht nicht nur das Fenster, sondern auch den Rahmen geputzt bekommt. Bei vielen großflächigen und vor allem schwer erreichbaren Fenster ist der Ecovacs Winbot X jedoch durchaus eine Erleichterung und kann trotz seines Preises für ein Ersparnis sorgen, schließlich ist dieser günstiger als ein Profi-Fensterputzer.

Preis/Leistung

Die UVP des Ecovacs Winbot X hat das Unternehmen mit 449 € angesetzt. Doch da der durchaus praktische Putzhelfer bereits einige Monate auf dem Markt ist, kann man diesen zum Teil jedoch aktuell für knapp unter 400€ bekommen. Klar ist dies dennoch kein Schnäppchen, doch wer viele große und schwer erreichbare Fenster besitzt, wird damit sicher einen treuen Putzhelfer finden, der sich schnell bezahlt macht. Durch seine große Reichweite (Sicherungskabel knapp 2,5 Meter) kann dieser mühelos sehr große bzw. lange Fenster reinigen. 

Vor dem Ersten verwenden sollte man jedoch stärker verschmutzte Fenster das erste Mal manuell vorreinigen und dann regelmäßig mit dem Roboter reinigen, denn dann ist das Ergebnis ab Besten, da der Winbot X keinerlei Probleme mit Blütenstaub und Fingerabdrücken hat.

Ecovacs Winbot X

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller:Ecovacs.com/at

Gigaset GS290

In aller Kürze

Mit dem neuen Gigaset GS290 hat das Unternehmen Gigaset aus Bocholt das neuste „Flaggschiff“ Made in Germany vorgestellt. Dabei handelt es sich um das bisher schönste und Leistungsstärkste Gerät des Unternehmens. Jedoch hat auch diese einige Schwächen. So besitzt dieses ein eher als Mittelklasse einzustufenden Prozessor, sowie eine mehr oder weniger mittelmäßige Kamera. Zu den Stärken zählen wiederum der große Akku mit Schnellladefunktion, kabelloses Laden und sogar NFC. Zwar setzt Gigaset beim Gehäuse auf Kunststoff, doch dies fällt einen auf den ersten Blick nicht auf, da die Verarbeitung des Smartphones sehr gut ist. 

Gefällt uns

  • Gute Akku-Leistung
  • schönes Design + Verarbeitung
  • Kopfhörerbuchse
  • USB-Typ-C Anschluss
  • NFC und kabelloses Laden

Gefällt uns weniger

  • schwache Hardware
  • mäßige Foto- und Videoqualität
  • keine Kopfhörer im Lieferumfang

Gigaset GS290

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Bei der Verpackung des Gigaset GS290 bleibt das Unternehmen der neuen ökologischen Verpackung treu, die bereits mit dem Gigaset GS195 zum Einsatz kam treu. Bei dieser Verpackung ist dem Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit sehr wichtig, sodass man sich nicht nur bei deren Verpackung komplett von Kunststoff distanziert hat, sondern diese zudem aus einem recyclingfähigen Material hergestellt hat. Diese Verpackung mag vielleicht nicht ganz so schön aussehen, wie man es von anderen Produkten kennt, doch die Idee dahinter gefällt mir sehr gut. 

Die Verpackung wurde nämlich auf Basis einer zellstoffbasierten Verpackung aus Graspapier gefertigt. Diese setzt sich aus Altpapier und 30 % schnell wachsenden Grasfasern zusammen. Dabei wird das „Heu“ von heimischen Wiesen aus Deutschland geliefert. Ebenso spart man sich die zusätzlichen Kabelbinder und Folien (bis auf die, auf dem Display) und ersetzt diese z. B. beim Kabel, durch ein Papierband. Smartphone und Netzteil, werden komplett ohne zusätzliche Umverpackung geliefert. So genug zur neun umweltbewussten Verpackung, auch wenn dies ein wichtiges Thema der heutigen Zeit ist. Doch schauen wird uns nun den Rest der Verpackung etwas genauer an. 

Die Verpackung wurde natürlich bedruckt, um einige wenige Infos zum Produkt schon von außen zu verraten. Dabei hat das Unternehmen die gewohnten Farben eingesetzt, neben der Farbe Schwarz, darf daher das typische Gigaset-Orange nicht fehlen. Auf der Oberseite hat sich Gigaset für einen Aufdruck im 1:1 Maßstab, der Konturen des Smartphones inkl. Displayrahmen entschieden. Im Zentrum davon erblickt man dann sinnbildlich für die Darstellung des Displays, den Herstellernamen, die Modellbezeichnung und das „Made in Germany“ Logo. An sämtlichen Seiten wiederum, wird wie ich es bereits von den vergangenen Gigaset-Smartphones kenne, im Zentrum der Name „Gigaset“ präsentiert. Wovon jedoch die obere Stirnseite mit einem Aufkleber versehen wurde, welcher wie üblich über die IMEI 1-/2-Nummer, die Seriennummer, den Modellnamen und dessen Farbe informiert.

An der Rückseite hat sich das Team der Verpackungsentwicklung für dasselbe Gestaltungskonzept wie bereits an der Front entschieden. So wird einem hier die Rückseite des Smartphones ebenfalls im Maßstab 1:1 dargestellt. Dabei sieht man hier neben den äußeren Konturen des Gigaset GS290 auch die Dual-Kamera inkl. Blitz und den Fingerabdrucksensor. Im Zentrum des dabei dargestellten Smartphones erwähnt Gigaset außerdem wie gewohnt einige technische Ausstattungsmerkmale in Text- und Symbol-Form. Außerdem gibt Gigaset hier einige Infos zum Unternehmen und der Materialzusammensetzung der neuen Verpackung bekannt. Direkt nachdem man die Verpackung geöffnet hat, erblickt man in der obersten Ebene das Gigaset GS290. Dieses wurde hierbei lediglich zum Schutz des Displays mit einer matten Displayfolie versehen, welche zudem über die einzelnen Hardwareteile informiert, bzw. zeigt, wo diese verbaut sind. Daher muss diese um das Smartphone nutzen zu können auf jeden Fall entfernt werden, da man sonst nur wenig auf dem Display erkennen kann.

Das restliche Zubehör verbirgt sich unter einem Trennboden, der einen noch zuvor, nachdem man das Gigaset GS290 entnommen hat, über die Zusammensetzung und umweltfreundlichen Vorteile der Verpackung informiert. Seitlich im Trennboden befindet ist an der Aussparung, welche durch eine orangefarbene Kennzeichnung markiert ist, das SIM-Tool, mit dem man später den SIM-Schacht des Smartphones öffnen kann. Unter dem Trennboden wiederum, findet man eine überraschend „umfangreiche“ Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen, gefertigt aus 100 % recycelten Papier, welche in einer transparenten Schutzhülle fürs Smartphone eingelegt ist, ein USB-Typ-C Ladekabel und ein 18 Watt Netzteil.

(Verpackung: 4,5 von 5 Punkten)

Design

Ich habe bereits einige Smartphones aus dem Hause Gigaset getestet und kann daher auf jeden Fall so viel sagen, dass das Gigaset GS290 das bisher schönste und modernste Smartphone des Unternehmens ist.

An der Front setzt Gigaset auf ein nahezu vollflächiges Display, welches lediglich einen knapp 3 mm Rand an der Ober- und Unterseite besitzt. Die Frontkamera wiederum, wurde in einer so genanten Tropfen-Notch integriert, was typisch für Smartphones aus dem Jahre 2019 war. Der Rahmen wiederum, der auf dem ersten Blick, wie Edelstahl aussieht, wurde „nur“ aus hochglänzendem Kunststoff gefertigt. Hier ist Gigaset der Edelstahl-Look sehr gut gelungen, denn bis auf die Robustheit und dem Gewicht, stellt man hier keinerlei Unterschied fest. Haptisch fühl sich das Gerät hier ebenfalls sehr gut an, denn es ist, wenn man draußen war nicht so kalt wie ein Smartphone mit einem echten Edelstahlrahmen.

Die Rückseite, die es je nach Farbauswahl in Weiß (mein Testgerät) oder auch in Schwarz gibt, besitzt zwar eine Glas Optik, doch hierbei handelt es sich ebenfalls um einen Kunststoff. Dies stellt man hier auch nur dann fest, wenn man auf die Rückseite klopft, oder die Temperatur mit einem Smartphone mit Glasrückseite vergleicht. Ansonsten ist Gigaset die optische Limitierung hervorragend gelungen.

Beim neusten Gigaset GS290 ist es leider immer noch der Fall, dass das verbaute Display weiterhin nicht in den Smartphone-Rahmen integriert wurde, sondern vielmehr aufgesetzt wurde. Dies dürfte jedoch nach dem anbringen eines Cases definitiv nicht mehr stören bzw. auffallen. Die weiße Version schimmert je nach Lichteinfall in einem schönen Regenbogen-Effekt, was man sonst auch von manchen Smartphones mit weißer Glasrückseite kennt. Damit das Smartphone trotz einer ordentlichen Größe kompakt in der Hand liegt, hat Gigaset die langen Seiten des Smartphones an der Kunststoffrückseite stärker abgerundet, dadurch würde ich das Gerät schon gut als Handschmeichler bezeichnen.

Schauen wir und das Smartphone rundum etwas genauer an. Die Front nimmt ein großes 6,3 Zoll Display ein, welches wie bereits erwähnt, mit einer Tropfen Notch (V-Notch) versehen wurde und in einer Auflösung von Full HD auflöst. Im Zentrum der sogenannten V-Notch befindet sich die mit 16 Megapixel auflösenden Frontkamera, über der zudem eine schmale längliche Hörmuschel untergebracht ist. Der Annäherungs- und Umgebungslichtsensor befindet sich etwas links davon im schmaleren Displayrahmen platziert, was man gut an der kleinen Aussparung der vormontierten Display-Schutzfolie erkennen kann. 

 Trotz des relativ großen Displays ist das Gigaset GS290 mit den Maßen 157 x 75,1 x 9,6 mm noch als „kompakt“ einzustufen und bringt mit knapp 190 Gramm ein angenehmes Gesamtgewicht auf die Waage. Bei den seitlichen Anschlüssen und Bedienelementen gibt es soweit keine Veränderungen bei der Anordnung. Der Power-Button befindet sich wie von Gigaset gewohnt rechts etwas oberhalb von der Mitte des Smartphones, sodass man diesen gut als Rechtshänder mit dem Daumen erreichen kann. Direkte darüber befinden sich dieses Mal jedoch keine getrennten Lautstärketasten, sondern wieder wie es schon bei einigen Vorgängern der Fall war, eine einfache Lautstärkewippe. Den SIM-Karten und Micro-SD-Slot findet man bei diesem Modell wie gewohnt direkt auf der linken Seite im oberen Bereich.Hier kann man entweder zwei Nano-SIM-Karten (Dual-SIM) zeitgleich einlegen, oder eine Nano-SIM zusammen mit einer Micro-SD-Speicherkarte, um den internen Speicher um bis zu 256 GB zu erweitern. Zu guter Letzt findet man an der Unterseite, zentral einen modernen zeitgemäßen USB-Typ-C Anschluss zum Aufladen, welcher rechts von einem Mikrofon (für Telefonate) und der 3,5 mm Klinkenbuchse umgeben ist und links von dem Mono-Lautsprecher.

Auf der Rückseite befindet sich eine längliche Dual-Kamera mit einem LED-Blitz, der zwischen den beiden Kamera-Linsen sitzt und ein leicht ovaler Fingerabdrucksensor. Versteckt unter der Kunststoffrückseite befindet sich neben einem NFC-Modul auch eine Induktionsspule, sodass man das Gigaset GS290 als erstes Smartphone aus dem Hause Gigaset kabellos über ein Induktionsladegerät laden kann. 

Wie gewohnt, möchte ich auch noch etwas näher auf den verbauten Lautsprecher eingehen, denn dieser ist für einige ebenfalls sehr wichtig. Der Mono-Lautsprecher bietet zwar eine gute max. Lautstärke, sodass man damit gut in einer etwas lauteren Umgebung zusammen einen Film ansehen könnte, doch im puncto Klangqualität schneidet dieser eher mau ab. So ist beim Klang nicht viel Bass vorhanden und das Klangbild ist nicht so breit, wie wenn ein Stereo-Lautsprecher verbaut wäre. Alternativ kann man dank verbauter Klinkenbuchse jedoch beim Gigaset GS290 weiterhin über einen kabelgebunden Kopfhörer den Ton anhören oder natürlich auch via Bluetooth.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Gigaset GS290 ist wie bei den bisher getesteten Gigaset Smartphones sehr gut. Für den Preis von 269€ bekommt man hier ein modern aussehendes Smartphone, welches zwar dieses mal nicht mit einer Glasrückseite und einem Edelstahlrahmen ausgestattet wurde, doch dennoch kann es mit der Materialwahl und Verarbeitung gut überzeugen. Kunststoff hat nämlich zumindest an der Rückseite den Vorteil, dass dieser je nach Aufprall nicht so schnell zerbricht wie eine Rückseite aus Glas.

Die Tasten an den Seiten wurden natürlich wie der Rahmen lediglich aus Kunststoff hergestellt, jedoch besitzen diese einen sehr guten Druckpunkt und sind zudem weder schwimmend noch klappernd eingebaut.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Display6,3 Zoll (19,5:9 Format) 2340 x 1080 Pixel (Full HD plus), Pixeldichte beträgt 409 ppi
CPUMediaTek Helio P23 Octa-Core MT6763, 64bit, 4x 2,30 GHz 4x 1.65 GHz / GPU: ARM Mali-G71 MP2
RAM4 GB RAM
Speicher64 GB (mit microSD bis zu 256 Gigabyte erweiterbar)
BetriebssystemPure Android™ 9.0 Pie (Update auf Android 10 geplant)
Haupt-KameraDual-Kamera: 16 MP f/2.0 Blende und 2 MP für Bokeh-Effekt, Mono-LED-Blitz
Front-Kamera16 Megapixel
AnschlüsseUSB-Typ-C-Ladenaschluss, 3.5mm-Klinke
Akku4.700 mAh; fest verbaut
FarbenPearl White
KonnektivitätWi-Fi 802.11 a/b/g/n 2,4GHz und 5GHz. Mobilfunknetz bis 4G, Wi-Fi Direct, Bluetooth 5 und GPS, A-GPS, GLONASS, NFC und kabelloses Laden
Abmessungen (LxBxH)157 mm x 75,1 mm x 9,65 mm
Gewicht190 g
LieferumfangGigaset GS290
18 Watt-Netzteil
transparente Hülle
USB-Typ-C-Ladekabel
SIM-Tool
Bedienungsanleitung

Performance

Das Gigaset GS290 wird von einem 64-Bit CPU aus dem Hause MediTek angetrieben genauer gesagt von dem Mediatek MT6763V Helio P23 SoC. Dabei handelt es sich zwar um keinen schlechten Prozessor, doch High-End ist dieser definitiv auch nicht, sondern eher sagen wir als Mittelklasse einzustufen. Dieser Prozessor ist leider nicht gerade der neuste, sondern stammt aus dem Jahr 2017. Es handelt sich jedoch um einen Octa-Core( 8-Kern) Prozessor, der im sogenannten 16 nm Verfahren hergestellt wurde. Bei der Taktrate, laufen von den insgesamt 8-Kernen, vier mit jeweils bis zu 1,65 GHz (Stromspar Cluster) und die anderen vier mit bis zu 2,3 GHz (Performance Cluster). Unterstützt wird der CPU wie üblich von einer integrierten Grafikkarte (GPU) bei der es sich in diesem Fall um den ARM Mali-G71 MP2 mit 2 Kernen handelt, welche mit je 770 MHz takten. Unterstützt wird der CPU zudem von einem 4 GB großen Arbeitsspeicher, der für einen flüssigen Systembetrieb sorgen soll. 

Beim verbauten Flash-Speicher hat man den Speicher auf zeitgemäße 64 GB erweitert, was für die meisten die ein gutes Mittelklasse-Smartphone suchen, absolut ausreichend sein sollte. Sollte man jedoch mehr Speicher brauchen, dann kann dieser natürlich wie gewohnt mit einer zusätzlichen Micro-SD-Speicherkarte um bis zu 256 GB erweitern.

Der Speicher des Gigaset GS290 gehört zwar nicht zu der schnellsten Sorte, doch für ein Mittelklasse-Smartphone, ist dieser mehr als ausreichend schnell. Laut AndroBench erreicht der interne Speicher beim Schreiben einen Wert von knapp 193 MB/s und beim Lesen fast 279 MB/s, daher schneidet das Gerät sowohl beim Lesen, als auch beim Schreiben besser ab, als die bisherigen Smartphones von Gigaset. Der Flash-Speicher von 64 GB ist wie bereits erwähnt gut bemessen und von den 64 GB stehen einem knapp 53 GB frei zur Verfügung.

Wie ich bereits erwähnt habe, handelt es sich beim verbauten CPU nicht um den Besten, doch die verbaute Leistung reicht für alle alltäglichen Arbeiten und für eine flüssige Systemperformance aus. Besonders anspruchsvolle Spiele laufen auf dem Gigaset GS290 zwar auch, doch damit hier ein flüssiges Spielvergnügen gewährleistet werden kann, wird die Grafik bzw. die Darstellung der Details etwas reduziert. Die verbaut Hardware (CPU, GPU und 4 GB RAM) sorgt zwar für eine gute Leitung, doch gegenüber der Konkurrenz gibt es hier für unter 300€ noch einige Smartphones mit einer etwas stärkeren Rechenleistung.

So viel zu den technischen Daten und meiner Einschätzung der Rechenleistung in meinem Alltagstest. Doch einige legen hier natürlich Wert auf die Zahlen einiger Benchmark Tests und daher schauen wir uns diese wie gewohnt ebenfalls an. Bei Geekbench 5.0 konnte das Gigaset GS290 einen Wert von 152 im Single-Core und 876 im Multi-Core erreichen und bei PCMark for Android kam es auf eine Score von 5064.

(Performance: 3,5 von 5 Punkten)

Display

Beim Gigaset GS290 hat man ein 6,3 Zoll großes Full HD+ Display verbaut. Dieses IPS-Display löst mit einer Auflösung von 2340 x 1080 Pixeln auf, daher auch die zusätzliche Bezeichnung „+“. Dies ergibt eine Pixelschärfe von knapp 409 ppi, was somit für ein Mittelklasse-Smartphone überraschend gut ist.

Die Helligkeit liegt wie beim Gigaset GS195 bei durchschnittlich knapp 430 cd/m². Dies ist zwar eine gute max. Helligkeit, doch hier muss man an einem sonnigen Tag teils mit Einschränkungen leben, da hierfür das Display dann doch etwas zu dunkel ist. Jedoch geht es für ein Mittelklasse-Smartphone durchaus in Ordnung und liegt eigentlich sogar über dem Durchschnitt in dieser Preisklasse. 

(Display: 3,5 von 5 Punkten)

Akku

Beim fest verbauten Akku im Gigaset GS290 handelt es sich um einen 4.700 mAh Lithium Polymer Akku. Das ist natürlich für ein Smartphone dieser Preisklasse ein wahres Kraftpaket, was dafür sorgt, dass man in der Praxis eine lange Akkulaufzeit erreicht. Trotz des großen Akkus ist das Gigaset GS290 jedoch kein schweres bzw. dickes Gerät, dem man den großen Akku direkt ansehen würde.

 Die Akkulaufzeit des Gigaset GS290 ist zwar sehr gut, sodass man damit gut zwei Tage ohne aufladen zurechtkommt, doch ich konnte feststellen, dass das Energiemanagement nicht ganz so gut gelöst ist. Dies muss an der verbauten Hardware liegen, die angesichts der Leistung, weitaus nicht so energiesparend ist, wie die technisch deutlich leistungsstärkeren Prozessoren. Somit gibt es durchaus Konkurrenten, die trotz einem etwas kleineren Akku gleich lange oder sogar länger durchhalten können.

Der Akku im Gigaset GS290 ist sehr groß, daher dauert es trotz einer Schnellladefunktion (18 Watt) knapp 3 Stunden, bis der Akku von 0 auf 100 % aufgeladen wurde. Das Gigaset GS290 ist übrigens das erste Smarten aus Bocholt, welches nicht nur via USB-Typ-C Ladekabel geladen werden kann, sondern auch kabellos.

(Akku: 4,5 von 5 Punkten)

Kamera

Die Dual-Kamera auf der Rückseite des Gigaset GS290 setzt sich aus einem 16 MP f/2.0 und einem 2 Megapixel Sensor zusammen, wobei Letzteres lediglich für den Bokeh-Effekt (Tiefenschärfe) genutzt wird. Somit hat man hier auf der Rückseite zwar optisch wie bei anderen Geräten mit einer Dual-Kamera, zwei Kamera-Linsen, doch davon kann man effektiv nur eine nutzen, sprich die 16 Megapixel-Linse.

Die Hauptkamera auf der Rückseite ist zwar nicht schlecht, doch was mich persönlich etwas störte, war der nicht immer richtig gesetzte Autofokus und dessen teils etwas träge Scharfstellung. Klar wir reden hier von einem Mittelklasse-Smartphone, doch hier hatte ich schon im Fokus schnellere Geräte in dieser Preisklasse im Test. 

Bei normalen „guten“ Lichtbedienungen gelingen einem mit dem Gigaset GS290 durchaus gute Bilder. Sprich, die Kamera eignet sich gut, um teilweise auch im leichten Schatten oder indoor Bilder zu knipsen. Die Farben sind im großen und ganze ok, haben jedoch einen von Werk aus erhöhten Sättigungswert, sodass Farben auf dem Display etwas kräftiger wirken, wie diese es in natura sind.

Aufgrund der Blende und einigen weiteren Faktoren, schneidet die Kamera im Low-Light Bereich etwas schwächer ab, doch um einige Schnappschüsse zu knipsen reicht die Kamera dennoch aus. Klar nimmt hier das Rauschen zu und die Kamera kann hier nicht mit den High-End Smartphones mithalten, doch für unter 300€ ist es eine gute brauchbare Kamera. Was ich jedoch teilweise bei manchen Aufnahmen durchaus vermisst habe, war die Funktion „Auto-HDR“, diese ist nämlich besonders bei gemischten Lichtverhältnissen bei denen zugleich Sonne aber auch Schatten im Bild sind von Vorteil. Es gibt zwar einen HDR-Modus im Kamera-Menü, doch diesen muss man beim Gigaset GS290 jedes Mal manuell anwählen, was in der Praxis einfach oftmals zu umständlich ist.

Die Frontkamera löst ebenfalls mit maximal 16 MP auf. Beim Blitzlicht setzt Gigaset hier wie üblich auf das Aufhellen des Displays, sodass man theoretisch auch im Dunkeln ein Selfie knipsen könnte. Dies geht zwar soweit in Ordnung, doch schöne Bilder gelingen hier eher weniger. Die Frontkamera ermöglicht bei guten Lichtverhältnissen ordentliche Selfies, doch im Großen und Ganzen gehen hier einige Details verloren und mit persönlich fehlt es hier teils etwas an der Dynamik und der Detailschärfe.

Videos können mit dem Gigaset GS290 wie bisher bei sämtlichen anderen Gigaset Smartphones lediglich mit maximal 1.080p und 30 fps aufgenommen werden. 4K-Videos werden daher ebenso wenig unterstützt, wie Slow-Motion aufnahmen.

(Kamera: 3 von 5 Punkten)

Software

Auf dem Gigaset GS290 hat das Unternehmen Android 9 Pie vorinstalliert. Leider hat es Gigaset bei der Aktualität der Sicherheitspatch nicht so eilig, da auf meinem Testgerät noch immer die Version vom 5. Oktober 2019 läuft. Laut eigener Aussage soll jedoch viermal im Jahr, sprich jedes Quartal ein Sicherheitspatch zur Verfügung gestellt werden, daher sollte hier demnächst eine neue Version bereitgestellt werden. Außerdem hat man vor, dass man für das Gigaset GS290 Android 10 ausrollt, was in den nächsten Monaten soweit sein sollte.

Was man beim Smartphone beachten sollte, ist, dass dieses keine sogenannte DRM-Zertifizierung besitzt. Somit kann man entsprechend geschützte Inhalte, sprich Videos nur in SD-Qualität streamen mehr nicht. Positiv wiederum ist das verbaute NFC, Bluetooth 5.0 und einige weitere Kleinigkeiten. Das System läuft weitergehend flüssig, wie es dann später mit Android 10 aussieht, ist eine andere Sache, die sich dann zeigen wird.

(Software: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Gigaset beschreibt das GS290 als Smartphone der Businessclass zum easy Preis: Ihr Smartphone für grenzenlose Mobilität. Das Smartphone eignet sich sicherlich für Geschäftsleute bzw. Chefs, die auf der Suche nach einem „günstigen“ Smartphone mit einem runden stimmigen Gesamtpaket sind. Klar, privat werden diese Person eventuell je nach eigenen Vorlieben ein leistungsstärkeres Gerät nehmen, doch auch für normale Endverbraucher ist das Gerät für unter 300€ nicht schlecht.

Das Design ist sehr schön und es fällt auf dem ersten Blick nicht auf, dass es sich hier rundum (bis auf das Display) um Kunststoff handelt. Technisch gesehen ist die Hardware zwar nur mittelmäßig, doch dafür bekommt man eine kabellose Ladefunktion, was in dieser Preisklasse eigentlich selten der Fall ist.

Preis/Leistung

Das Gigaset GS290 kann man direkt bei Gigaset für 269,00 EUR inkl. kostenlosem Versand bestellen. Im Preisvergleich ist dieses jedoch bereits je nach Farbe sogar unter 250€ bei einigen online Shops erhältlich.

Das Smartphone ist wie bereits erwähnt das bisher modernste und schönste aus dem Hause Gigaset. Allerdings hat auch dieses seine Schwächen. Zu diesen zählt unter anderem die Kamera, denn trotz einer sichtbaren Dual-Kamera kann man davon in Wirklichkeit nur eine frei verwenden und zudem ist diese, was den Fokus angeht nicht die treffsicherste und schnellste Kamera. Hier gibt es in dieser Preisklasse stärkere Konkurrenz. 

Zu den Stärken zählen wiederum der 4.700 mAh Akku, der für eine Akkulaufzeit von gut zwei Tagen sorgt und das schicke Design. Außerdem kann die Verarbeitung sehr überzeugen und man hat hier kabelloses Laden und NFC an Bord, was in dieser Preisklasse sehr selten der Fall ist. Zu guter Letzt handelt es sich beim Gigaset GS290 wiederum um ein „Made in Germany“ Smartphone, was im Bezug auf Ersatzteile sicherlich von Vorteil sein kann, da man diese in Deutschland im Werk lagert.

Gigaset GS290

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: Gigaset.de

Klipsch T5 True Wireless

In aller Kürze

Bei den Klipsch T5 True Wireless handelt es sich um sehr edle True Wireless Kopfhörer. Diese bieten eine ordentliche Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden am Stück, besitzen eine einfache Bedienung und einen guten Klang. Das Ladecase besteht aus Edelstahl, ist dadurch zwar nicht leicht, macht aber vom Design einen sehr guten Eindruck. Negativ finde ich, dass es Klipsch bisher trotz der Ankündigung einer App nicht geschafft hat, diese zu veröffentlichen. Klar tut diese dem ganzen kein Abbruch, doch da diese wie das Unternehmen angekündigt hat, neben einem Equalizer viele weitere Funktionen bieten soll, ist dies doch etwas Schade. Zudem ist das Mikrofon nicht das Beste, sodass mich meine Gesprächspartne nicht so gut verstehen konnten.

Gefällt uns

  • guter Klang
  • Akkulaufzeit ( 31 h mit Ladecase)
  • geringes Gewicht der Ohrhörer
  • IPX4
  • Solo-Betrieb beider Ohrhörer möglich

Gefällt uns weniger

  • fehlende App
  • Tragekomfort nicht so sicher
  • keine andere Ohrtips kompatible

Klipsch T5 True Wireless

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Klipsch versteht einiges von schönem Design, dies sieht man nicht nur an den vielen Lautsprechern, die das Unternehmen herstellt, sondern auch bei den neue Klipsch T5 True Wireless, bzw. an deren Verpackung. Die stabile schwarze Hauptverpackung wurde hierbei, wie es öfters der Fall ist, in eine bedruckte stabile Hülle eingeschoben.

Auf der Vorderseite, der weiß/grauen Verpackungshülle, erblickt man neben einer hochauflösenden Ablichtung der T5 True Wireless Kopfhörer zusammen mit dem zugehörigen Transportcase, den Herstellernamen, sowie die Produktbezeichnung. Unterhalb dieser Abbildung weißt Klipsch außerdem darauf hin, dass die Kopfhörer eine Laufzeit von 8 Stunden + zusätzliche 24 Stunden mit dem Ladecase bieten, diese via Bluetooth mit eurem Zuspielgerät verbunden werden und es eine App Namens „Klipsch Connect“ geben soll, welche weitere Einstellungen zulässt. Letzteres gibt es jedoch aktuell noch nicht, trotz, dass die Kopfhörer bereits einige Zeit erhältlich sind.

Die rechte schmale Seite der Umverpackung erklärt in 6 Sprachen einige der Besonderheiten der neuen Klipsch T5 True Wireless Kopfhörer. Zu diesen zählt erneut die erwähnte Akkulaufzeit, dass diese schweißgeschützt sind und einen hervorragenden Tragekomfort dank oval geformten Ohrtips bieten sollen. Ob dies soweit wirklich zutrifft, werdet ihr noch im Laufe des Testberichts erfahren. Zuvor geht es weiter mit der restlichen Umverpackung, denn auf dieser gibt es noch weitere Informationen. Die linke Seite z. B. zeigt einem die Abmessungen der Ohrhörer und die des Transport- und Ladecase. Außerdem wird man hier durch kleine Abbildungen über den Lieferumfang informiert.

Zu guter Letzt gibt es auf der Rückseite einige bereits bekannte, aber auch neue Infos zu den Kopfhörern. So kann man hier nicht nur eine neue Abbildung der beiden In-Ear Kopfhörer erblicken, sondern auch eine vom geschlossenen Ladecase. Des Weiteren geht man hier nochmals in Englisch auf die schweißresistente Bauweise und die speziellen Ohrtips für einen hohen Tragekomfort und Geräusche-Isolierung ein. 

Um das Innenleben aus der Umverpackung herausziehen zu können, muss man das goldenen Klipsch-Siegel entfernen. Danach kann man den Innenteil einfach durch das hochheben herausrutschen lassen. Daraufhin erblickt man eine schlichte schwarze Verpackung, auf der Folgendes steht: True Comfort, True Performance, True Independence und True You. Damit spricht Klipsch alle Vorteile der sogenannten True Wireless In-Ear Kopfhörer an. Der Deckel wiederum wird von vorne nach hinten hochgeklappt und ist an der Innenseite mit eine kleinen „True Story“ vom Unternehmen Klipsch bedruckt.

Auf der Oberseite der Verpackung findet man nach dem öffnen unmittelbar die hochwertige Produktbeschreibung, welche an der Vorderseite mit dem typischen Klipsch Siegel versehen wurde. Unter dieser wiederum, befinden sich direkt die beiden In-Ear Ohrhörer und das Ladecase, welche hier allesamt in einem Schaumstoff-Einsatz eingesetzt wurde. In der oberen Hälfte wiederum, befindet sich eine kleine Kartonage, die nicht nur mit einer Kurzanleitung bedruckt wurde, die einem beschreibt, wie man die Kopfhörer einschaltet und mit dem Smartphone verbindet, sondern zudem das restliche Zubehör enthält. Zu diesem zählen die zusätzlichen Ohrtips, ein langes doppelseitiges USB-Typ-C Ladekabel und einen USB-Typ-C auf USB-A Adapter.

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Die beiden Klipsch T5 True Wireless Ohrhörer würde ich persönlich nicht als kompakt beschreiben, sondern eher schon in die Richtung klobige Bauweise. Denkt man sich der Ohrkanal vom Gehäuse der Kopfhörer weg, dann haben diese eine leichte trichterförmige Kapselform. 

Das Kunststoff-Gehäuse wurde aus drei einzelnen Bauteilen gefertigt und mit einer matten Soft-Touch-Oberfläche versehen, sodass sich diese nicht nur in der Hand angenehm anfühlen, sondern auch in den Ohren. Die Außenseite ziert ein großes Bedienfeld, bei dem es sich um eine einfache Taste handelt, die ein größeres rossgoldenes Klipsch-Logo ziert. Darum befindet sich ein keilförmiges und ovales Element, welches nicht nur die Taste an der Position hält, sondern zudem als Abschluss (Deckel) des restlichen Gehäuses dient. Schließlich folgt hier der letzte und zugleich größte Teil des In-Ear Gehäuses, indem sich sämtliche Elektronik wie z. B. die Treiber, der Akku usw. befinden. Dieses Gehäuse ist wie die komplette Form der Ohrhörer oval ausgeführt und verläuft trichterförmig nach vorne zum exzentrisch angegossenen Ohrkanal. 

An der Seite des Gehäuses gibt eine kleine Status-LED, welche über den Ladezustand und den aktuellen Status der In-Ear Ohrhörer informiert. Nach hinten gerichtet findet man hier zudem an jedem der Ohrhörer zwei kleine Löcher, in denen sich vermutlich die Mikrofone befinden, schließlich fand ich am Gehäuse keine weiteren Öffnungen, welche auf Mikrofone vermuten lassen. Rätselhaft ist mir dass Ganze jedoch dennoch, denn beim Einsetzen wären die Mikrofone dadurch nach hinten gerichtet, anstelle nach vorne, was der Sprachverständlichkeit schaden würde. Zu guter Letzt sind Richtung Innenseite, neben den Seitenbeschriftung noch zwei Ladekontakte untergebracht, über welche die beiden Ohrhörer im Ladecase mit Strom versorgt werden.

Ladecase

Die Ladebox, welche Klipsch bei den T5 True Wireless mitliefert, macht definitiv einen edlen Ersteindruck. Das Edelstahlgehäuse erinnert nicht nur sehr an ein Zippo-Feuerzeug, sondern wird auch wie solches geöffnet. Durch die Fertigung aus Edelstahl ist das Ladecase mit knapp 100 Gramm, natürlich etwas schwerer, als eines, welches aus Kunststoff gefertigt wäre. Zudem verkratzt diesen leichter, bzw. die Kratzer sind auffälliger als bei mancher Oberfläche aus Kunststoff, da die gebürstete Oberfläche anfälliger dafür ist. An der Front der Ladebox wurde neben einem Klitsch-Logo auch das Gründungsdatum und der Firmensitz des Unternehmens„USA“ in die Oberfläche durch einen Laser eingraviert. Auf der Rückseite der Box befindet sich ein USB-Typ-C-Anschluss, über den der Akku mithilfe des mitgelieferten Ladekabel aufladen werden kann.

Eine Griffmulde am Gehäuse, wie bei anderen Transportcase von True Wireless Kopfhörern, hat Klipsch hier nicht eingebracht, da es dieses an der Vorlage, einem Zippo-Feuerzeug ebenfalls nicht gibt. Dadurch öffnet man das Case entweder mit zwei Händen oder umgreift es mit dem Mittelfinger in der Handfläche, während man den Deckel zwischen Daumen und Zeigefinger nimmt und damit das Case in einer Hand öffnet. Beides ist hier möglich, wobei die erste Methode natürlich die sichere ist, um das Ladecase zu öffnen. 

Die Innenseite des Ladecase wurde aus schlichtem schwarzem Kunststoff gefertigt. Welchen der Ohrhörer man hier, in welche Aussparung einsetzt, ist übrigens völlig egal, da beide identisch gefertigt wurden. Somit kann hier zumindest beim Ladevorgang nichts vertauscht werden. In den Ohren sollte man jedoch lieber auf die Beschriftung an der Innenseite achten, um den Audiokanal nicht gespiegelt zu hören. Eine Ladeanzeige, die den Akkustand des Ladecase anzeigt, hat Klipsch hier auch verbaut, diese ist auf den ersten Blick jedoch nicht ersichtlich, da Klipsch diese direkt an den Rand am schwarzen vorstehenden Kunststoffrahmen versteckt hat.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Klipsch T5 True Wireless ist sehr gut, doch das wahre Highlight ist au jeden Fall das edle Ladecase aus gebürstetem Edelstahl. Die Übergänge wurden sowohl am Ladecase, also auch an den Ohrhörern sehr gut verarbeitet, sodass man hier für den geforderten Preis eine gute handwerkliche Arbeit geliefert bekommt.

Beim Ladecase, welches wie bereits erwähnt sehr schön aussieht, muss man jedoch ein paar Kompromiss eingehen, und zwar das Gewicht, denn mit knapp 94 Gramm ist dieses ein kleiner Brocken. Außerdem wirkt der Deckel vom Ladecase etwas wacklig und der Deckel rastet nicht ein, sondern fällt bereits nach einer leichten Bewegung zu. Die Ohrhörer wiederum gehören mit jeweils knapp 5,5 Gramm zur leichteren Sorte. Lobenswert ist der sichere Schutz gegen Spritzwasser und Schweiß, nach der Schutzklasse IPX4, dadurch können die Ohrhörer, sofern diese sicher halten, problemlos bei sportlichen Aktivitäten getragen werden. 

Für den geforderten Preis sind jedoch die Tasten etwas wackelig gelagert, bzw. der Druckpunkt ist in der Mitte und die Taste kann etwas Hin und Her wippen. Dies stört im Gebrauch nicht, doch für fast 200€ ist es dennoch besser lösbar. Sehr schön ist wiederum, dass man direkt einen modernen USB-TYP-C Ladeport integriert hat und ein passendes doppelseitiges USB-C Ladekabel inkl. Adapter mitliefert, sodass ich das Case direkt über mein MacBook Pro ohne Adapter aufladen kann.

(Verarbeitung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

ArtTrue-Wireless In-Ear Kopfhörer
KategorieBluetooth Kopfhörer
FarbeSchwarz mit Kupferakzenten
Akkuintegriert, Lithium-Polymer-Akku
Akku Ohrhörer: 8 h
Akku Ladecase: 24 h
Gesamt: 32 h
Gewicht105 g (Ohrhörer und Ladebox)
11 g (beide Ohrhörer)
94 g (Ladebox)
MaterialOhrhörer aus Kunststoff; Ladecase aus Edelstahl
KonnektivitätBluetooth 5.0 Audio-Codec: SBC, AAC und aptX.
unterstützte Profile: A2DP 1.3; AVRCP 1.6; HSP 1.2; HFP 1.7
LautsprechertypDynamische Treiber mit einer Größe von 5,0 mm (links und rechts)
Frequenzbereich10 Hz bis 19.000 Hz (Ohrhörer)
LieferumfangKlipsch T5 True Wireless Kopfhörer (2 Stk.)
Silikonaufsätze: S, M (an Kopfhörern befestigt), L
Ladebox
USB-Typ-C-Ladekabel
USB-C auf USB-A Adapter
Benutzerhandbuch

Tragekomfort

Wer nach dezenten Ohrhörern sucht, die nicht weit aus den Ohren hervorstehen, ist bei den Klipsch T5 True Wireless eher falsch. Schließlich kann man diese wie auf den Bildern ersichtlich nicht wirklich als klein und kompakt bezeichnen. Zudem kann man diese somit definitiv nicht unter einer Mütze im Winter, oder einem Helm tragen. 

Klipsch liefert die T5 True Wireless mit drei verschieden großen Paar Ohrtips aus, welche oval ausgeführt sind, damit ein höherer Tragekomfort, sowie eine hervorragende Abdichtung der Umgebungsgeräusche erreicht werden soll. Was soweit zwar gut erreicht wird, doch an ein echtes ANC kommt dies natürlich keinesfalls ran. Schade finde ich es jedoch etwas, das Klipsch hier spezielle Ohrtips verwendet. Diese werden über ein Kunststoffring, der mit dem Silikon der Ohrtips verschmolzen wurde, in den Ohrkanal durch leichtes einrücken befestigt. Da es hier nicht wie üblich einen Flansch mit Kerbe gibt, über den wie üblich Standard Ohrtips übergestülpt werden, können bei den Klipsch T5 True Wireless keine separaten Ohrtips befestigen. Diesen Punkt sollte man auf jeden Fall beachten denn einige bevorzugen sicherlich die so genannten Memory-Foam Passtücke, welche sich somit mit den Klipsch T5 True Wireless nicht verwenden lassen. 

Mit den mitgelieferten ovalen Silikon Ohrtips bin ich soweit dennoch zufrieden, diese sorgen bei der richtigen Größe für einen guten Halt und eine tolle Abschirmung der Geräusche im Umfeld. Definitiv jedoch eigenen sich die Klipsch T5 True Wireless trotzt IPX4 Zertifizierung nicht für sämtliche sportliche Aktivitäten, den hierfür fehlen sogenannt Sport-Einsätze, die für den nötigen sichern halt sorgen. Kleine sportliche Übungen kann man mit den Kopfhörern sicherlich machen, doch fürs Joggen z. B. würde ich persönlich ein speziell für den sportlichen Einsatz angepriesenen Produkt bevorzugen. Schließlich ist nichts ärgerlicher, als wenn man ständig die Ohrhörer nachjustieren muss, oder im schlimmsten Fall einen verliert, ohne es zu bemerken.

(Tragekomfort: 3,5 von 5 Punkten)

Bedienung

Die Bedienung der Musik usw. erfolgt wie es für sogenannte True Wireless Kopfhörer üblich ist, direkt über deren Bedientasten. Dafür dienen die beiden großen Tasten an der Außenseite der Ohrhörer, welche eine simple Bedienung ermöglichen. Davon verfolgt Klipsch dasselbe Bedienkonzept wie es die anderen Hersteller auch machen, die lediglich auf eine einzelne Taste setzten. Jede Taste erledigt nämlich mehrere Aufgaben, je nachdem, wie lange und häufig man diese betätigt.

Fürs Einschalten der Ohrhörer hat man bei den Klipsch T5 True Wireless zwei Möglichkeiten. Die einfachste und komfortabelste Methode, ist die einfache Entnahme der beiden Ohrhörer aus dem Ladecase. Dabei befinden sich die Ohrhörer beim ersten Entnehmen automatisch im Pairing-Modus und können somit mit dem Smartphone gekoppelt werden. Eine weitere Möglichkeit die Klipsch T5 True Wireless einzuschalten wäre, dass man die beiden Tasten für jeweils 3 Sekunden gedrückt hält. Dies ist jedoch nur dann notwendig, wenn man die Ohrhörer nach dem letzten Musikhören nicht ins Ladecase verstaut hat oder wenn man die Ohrhörer manuell durch erneutes jeweils 3 Sekunden drücken, der Taste ausgeschaltet hat. Setzt man die beiden Kopfhörer nämlich wie üblich, einfach in das Ladecase ein, werden diese nicht nur aufgeladen, sondern auch ausgeschaltet.

Bei den Klipsch T5 True Wireless wurde in beiden Ohrhörern ein Bluetooth-Chip verbaut, sodass hierbei anders wie bei vielen anderen True Wireless Kopfhörer beide Ohrhörer sowohl als Master, als auch Slave genutzt werden können. Der Vorteil darin ist, dass man hier somit sowohl den rechten, als auch den linken im Solo-Betrieb nutzen kann. Der Ohrhörer, der als Master genutzt wird, geht eine direkte Verbindung mit eurem Smartphone ein, der zweite wiederum nur mit dem anderen Ohrhörer. Welchen Ohrhörer man bei den Klipsch T5 True Wireless zuerst anschaltet, ist völlig egal, dies macht keinerlei Unterschiede bei der Tastenzuordnung oder anderen dingen. Lediglich wenn man einen der Ohrhörer im Solo-Betrieb nutzt, verändert sich die Tastenbelegung etwas. Sodass man hierbei nicht mehr die Lautstärke regulieren kann. 

Nutzt man wie in den meisten Fällen beide Ohrhörer zusammen, dann sorgt ein einmaliges kurzes Drücken der Taste am rechten Ohrhörer dafür, dass die Musik angehalten, bzw. bei erneutem betätigen wieder am gestoppten Punkt fortgesetzt wird. Ein langes Drücken und Halten erhöht die Lautstärke stufenlos, bis man die Taste loslässt und zweimal hintereinander drücken sorgt dafür, dass man zum nächsten Titel vorspringt. Auf der linken Seite wird durch einmaliges Betätigen der Sprachassistent auf dem Smartphone aufgerufen. Ein langes gedrückt halten wiederum, reduziert die Lautstärke solange, bis man die Taste loslässt und ein zweimaliges Drücken ruft den zuletzt wiedergegebenen Titel auf. Anrufe können ebenfalls direkt über die Ohrhörer angenommen werden, was beim eingehenden Anruf durch einmaliges Betätigen der Taste am rechten Ohrhörer erfolgt und beim zweimaligen betätigen legt man wieder auf.  

Generell spricht gegen die von Klipsch gewählte Bedienung via echten Hardware-Tasten nichts, denn gegenüber einer Touch-Bedienung, führen diese oftmals zu weniger Fehler bei der Bedienung. Klipsch hat bei den T5 True Wireless an alle wichtige Funktionen gedacht, sodass man während der Musikwiedergabe das Smartphone getrost in der Hosentasche lassen kann. Hier kenne ich einige andere Hersteller, auf denen man z. B. auf die Lautstärkeregulierung verzichten muss. Die beiden Tasten der T5 True Wireless reagiert sehr präzise und zuverlässig beim Betätigen. Jedoch hat die gewählte Bedienung einen Nachteil, denn durch das Drücken der Tasten, drückt man sich gleichzeitig die Ohrhörer etwas weiter in den Gehörgang, was für den ein oder anderen eventuell etwas unangenehm wirken kann. Dennoch muss ich hier klar sagen, dass ich hier bereits einige Modelle im Test hatte, die deutlich schwergängige Bedientasten hatte, als es bei den Klipsch T5 True Wireless der Fall ist.

(Bedienung: 4 von 5 Punkten)

Klang

Klipsch spricht bei den T5 True Wireless von einer legendären klanglichen Freiheit, die mit einem detailreichen und dynamisch Klangbild überzeugen soll. Für dies sprechen zumindest mal auf jeden Fall die technischen Daten, denn Klipsch gibt einen ausgeprägten Frequenzgang von 10 Hz bis 19 kHz an und die Treiber sind jeweils 5,0 Millimeter groß. Außerdem werden bei der Bluetooth-Übertragung sowohl aptX (für Android), als auch AAC (für iOS) unterstützt. So viel zu einigen der technischen Daten, doch nun möchte ich meinen persönlichen Eindruck vom Klangbild beschreiben.

Das Klangbild entspricht der typischen Badewannen Abstimmung, sprich, angehobene Höhen und einen kräftigen Bass, wohingegen die Mitten etwas abfallen. Die Höhen sind detailreich und kristallklar, ohne störende Zisch-Laute zu erzeugen, denn häufig kommen diese bei einer zu starken Höhenabstimmung zum Vorschein, doch dies ist bei den Klipsch T5 True Wireless definitiv nicht der Fall. Der Bass bietet einen guten Tiefgang, mit präzisen und knackigen Bässen. Wobei man hier meiner Meinung nach noch etwas am Bassregler hätte drehen können. Hier wäre eventuell eine App mit Equalizer von Vorteil, diese wird zwar von Klipsch beworben, doch gibt es zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht, was sehr schade ist. Zu den Schwächen der Klipsch T5 True Wireless zählen definitiv die Mitten, so gehen bei der Wiedergabe einige Instrumente etwas verloren. Insgesamt würde ich die Mitten als etwas verwaschen und zurückhaltend bezeichnen. Jedoch die Klangqualität der Klipsch T5 True Wireless dennoch sehr überzeugen, auch wenn diese nicht ganz mit den klanglich, nochmals etwas besseren True Wireless Kopfhörern von Sennheiser mithalten können.

Die Klipsch T5 True Wireless besitzen einen sehr ordentlichen Output, sprich, die Teile können richtig Laut bzw. gehören wenn nicht sogar zu den von mir bisher lautesten Kopfhörer, die ich getestet habe. Doch so laut sollte man die True Wireless Kopfhörer nicht stellen, dies hat nämlich zwei Gründe. Zum einen könnt ihr damit auf Dauer eurem Gehör schaden und bzw. noch Nachteiliger ist die Veränderung des Klangbildes. Durch das zu extreme erhöhen der max. Lautstärke verliert das Klangbild definitiv seinen Halt, sodass mir aufgefallen ist, dass das Bassfundament zwar stärker wird, doch die Höhen und Mitten werden zum Teil unangenehm schrill. 

Mit der Wahl der richtigen ovalen Ohrtips, bieten die Ohrhörer eine hohe Abschirmung vom Umfeld. Wichtig ist, alle drei Größen der Ohtips auszuprobieren, denn ich dachte auch, dass mir die vormontieren Tips in der Größe M perfekt passen, doch den sichersten halt und somit die beste Abschirmung hatte ich erst, mit den kleinen in der Größe S. Bei der Größe M hat zwar der linke Ohrhörer gut gehalten, doch der rechte wiederum wanderte mit der Zeit immer wieder aus dem Ohr. Als ich auf die Kleineren gewechselt hatte, war dieses Problem behoben und der Klang, sowie die Abschirmung perfekt.

Die Sprachverständlichkeit der Kopfhörer ist leider nur mittelmäßig. Beim Telefonieren hört man den Gesprächspartner zwar deutlich über beide Ohrhörer, da hier echte Stereo-Telefonie unterstütz wird, doch das Mikrofon ist hier mehr oder weniger als schlecht zu bezeichnen, was eventuell auch an dessen Platzierung liegen kann. Man kann sich definitiv über die Ohrhörer mit einer Person unterhalten, doch eure Worte kommen beim Gesprächspartner doch etwas dumpf und blechern an.

Dank den hochwertigen Audio-Codecs aptX und AAC, sowie dem neuen Bluetooth 5.0 Chip, liefern die Klipsch T5 True Wireless bei der Latenz, also die Verzögerung zwischen Ton und Bild beim Ansehen von YouTube Videos usw. eine sehr gute Arbeit ab. Hierbei konnte ich keine Verzögerung feststellen, sodass ich die Ohrhörer für Serien dun Filmfreaks absolut empfehlen kann.

(Klang: 4 von 5 Punkten)

Ausstattung

Akku & Ladecase

Für die Energieversorgung der Klipsch T5 True Wireless ist in jedem Ohrhörer ein 55 mAh Akku zuständig, die eine Akkulaufzeit von guten 8 Stunden am Stück ermöglichen. Sobald der interne Akku der Ohrhörer leer sein sollte, können diese bis zu dreimal hintereinander mit dem mitgelieferten Transportcase aufgeladen werden. Diese ermöglicht mit insgesamt 360 mAh eine weitere Musikspielzeit von 24 Stunden, sodass man gesamt auf eine Laufzeit von 32 Stunden kommt, was eine ordentliche Akkulaufzeit ist.

Diese von Klipsch angegeben Laufzeit kann man bei vernünftiger (und ausreichender) Lautstärke auf jeden Fall erreichen. Bis der 360 mAh Akku des Ladecase und der Ohrhörer wiederum voll aufgeladen ist, vergingen in meinem Test knapp 2 Stunden.

Bluetooth & Signalqualität

Bei der Verbindungstechnologie setzt Klipsch auf einen Bluetooth 5.0 Chip, der im Test eine gute Verbindung sowohl zu iOS-, als auch Android-Geräten geboten hat. Diese erfolgt wie bei sämtlichen True Wireless Kopfhörern, automatisch bei der Entnahme aus dem Ladecase. Sobald man die beiden Ohrhörer zum ersten Mal aus dem Transportcase nimmt, befinden diese sich nämlich automatisch im Pairing-Modus und können daher wie bei Bluetooth-Kopfhörer üblich, direkt über die Einstellungen mit dem Smartphone verbunden werden.

Im Praxistest bieten die Klipsch T5 True Wireless zum Smartphone (bei mir ein iPhone X) eine stabile und gute Reichweite von bis zu 10 Metern im Haus. Im Freien wiederum ist die Reichweite höher, mach jedoch wenig Sinn, da sich kaum jemand mehrer Meter ohne Blick auf sein Smartphone entfernen wird, außer man hat ein großes Grundstück und ist im Garten unterwegs.

(Ausstattung: 4 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den Klipsch T5 True Wireless verspricht Klipsch ein paar schicke Drahtlose-Kopfhörer, die allen überlegen sein sollen. Außerdem beschreibt das Unternehmen diese als True Wireless Kopfhörer mit der ultimativen Kombination aus Tragekomfort, Design, Effizienz und legendärer klanglichen Klarheit.

Diesen Aussagen kann ich so jedoch nur zum Teil zustimmen. Es handelt sich definitiv um gute True Wireless Kopfhörer, aber leider nicht um die, welche allen anderen überlegen sind. Positiv sind definitiv die gut durchdachte Bedienung, die lange Akkulaufzeit und der durchaus als gut zu bezeichnende Klang.

Der Tragekomfort war bei mir gut, aber keineswegs sehr gut bzw. sicher. Denn für sportliche Einsätze würde ich definitiv andere Modelle empfehlen. Was mich jedoch sehr enttäuscht hat, ist die fehlende App, welche das Unternehmen schon zum Marktstart angekündigt hat, doch bisher immer noch nicht verfügbar ist.

Preis/Leistung

Die UVP der Klipsch T5 True Wireless hat Klipsch mit 199 EUR festgesetzt. Online sind diese jedoch inzwischen teilweise für knapp 176 EUR inkl. Versand erhältlich.  

Für diesen Preis bekommt man gut klingende True Wireless Kopfhörer geliefert, die zwar in einigen Punkten überzeugen können, doch ebenso auch noch Schwächen besitzen. Davon könnte man sicherlich einige mit einer App welche, wie bereits erwähnt noch in Arbeit ist nachbesser. Doch so schneiden die True Wireless Kopfhörer gut ab, doch die Konkurrenz ist sehr groß, da es bessere Modell gibt, die zum Teil sogar günstiger sind.

Klipsch T5 True Wireless

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: klipsch.com

Hörluchs HL1100

In aller Kürze

Hörluchs hat das Einsteigermodell HL1100 der kabelgebundenen In-Ear-Kopfhörer ergonomisch geformt, sodass diese sich, aufgrund ihres zusätzlichen sehr geringen Gewichts, hervorragend in den Ohren anfühlen. Der Lieferumfang ist ausreichend bemessen und das wechselbare 1,60 m lange Kabel, macht einen guten Eindruck. Für den Klang wurden die Kopfhörer mit einem Single-Treiber mit präsenten Höhen und Mitten ausgestattet, sodass sich dieses Modell zwar auch für Hörbücher und Hörspiele nutzen lässt, doch das vorgesehene Einsatz gebiet ist für Musiker auf der Bühne oder Gamer, wo der Klang ohne Latenz zum Ohr gelangen muss.

Gefällt uns

  • Tragekomfort
  •  Kabellänge
  •  geringes Gewicht
  •  wechselbares Kabel
  •  gute Höhen und Mitten

Gefällt uns weniger

  • keine Fernbedienung am Kabel
  •  kabelgebunden
  •  schwache Bässe
Hörluchs HL1100

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TEIL 1

Bestehend aus „Verpackung/Design/Verarbeitung“ entspricht 25% der Gesamtwertung

Verpackung

Hörluchs liefert die HL1100 in einer stabilen schwarzen Verpackung aus, die von einer dünnen Verpackungshülle umhüllt ist. Diese Hülle, welche ich euch gleich näher beschreibe, hat das Unternehmen mit einigen Abbildungen und Informationen zu den Kopfhörern bedruckt.

Die Vorderseite der Verpackung zieren neben einem auffälligen Herstellerlogo, eine große Detailansicht der beiden Ohrhörer und deren Modellbezeichnung. Zudem wird man hier direkt unterhalb vom Firmenlogo darüber informiert, dass im Lieferumfang zwei sogenannte Smart Caps enthalten sind, die bei Bedarf über das ansonsten schwarze Gehäuse der In-Ear Kopfhörer geklipst werden kann.

An der rechten Seite prangt wie an jeder der vier Seiten, das Hörluchs-Firmenlogo. Außerdem wurde diese Seite mit einem großen Aufkleber versehen, der über die Adresse vom Unternehmen, die Modellbezeichnung der Kopfhörer, sowie deren Farbe und Treiber-Art informiert. Außerdem steht hier „Made in Germany“, da die Kopfhörer allesamt im fränkischen Hersbruck bei Nürnberg gefertigt werden. Die linke Verpackungsseite wiederum beschreibt lediglich in Textform, was sich im Lieferumfang alles befindet, mehr nicht.

Kommen wir zur Rückseite, die Verpackungsseite, auf welcher die Hersteller zum Großteil, am meisten Informationen zu ihren Produkten verraten. So ist es nämlich auch bei Hörluchs der Fall. Präsentiert werden hier nämlich die beiden Ohrhörer in der Makro-Fotografie und einigen Eckdaten. So erfährt man, dass diese komplett nur 27 Gramm wiegen, dieses Modell auch für den Computer genutzt werden kann (Adapter eventuell erforderlich) und ein optionales Headset verfügbar ist. Bei Letzterem hat man einen entscheidenden Vorteil, der bei den Hörluchs HL1100 zum Vorschein kommt. Wie nämlich in den Abbildungen darunter zu sehen ist, kann das Kabel der Ohrhörer ausgewechselt werden. Dadurch kann man z. B. das Standard-Kabel durch eines mit Headset ersetzen und die Ohrhörer somit einfach beim Zocken am PC als Gaming-Headset nutzen. Unter dieser größeren Abbildung mit der Makro-Aufnahme nennt das Unternehmen 5 weitere Highlights des Kopfhörer-Modells. Zu diesen zählt: ein modernes Design, die wechselbaren Smart Caps, der 3,5 mm Stereo Klinkenanschluss, wechselbare Domes (Ohrtips) und das wechselbare Kabel.

Hebt man den Deckeln der sehr stabilen Hauptverpackung ab, dann erblickt man direkt die Ohrstöpsel der beiden In-Ear Kopfhörer und die beiden roten Smart Caps, welche in einem Schaumstoff-Einsatz eingesetzt sind. Darunter wiederum befindet sich das restliche Zubehör. Dabei handelt es sich zum einen um eine schön gestaltete Transporttasche aus Jeans-Stoff, einem Reinigungstuch und zwei weitere braune Smart Caps. In der zusätzlichen schwarzen Pappschachtel liegen zudem noch die üblichen Beschreibungen und Garantieanweisungen bei, sowie weitere Ohrtips aus Silikon und zusätzlich drei verschiede Größen aus Memory-Foam. 

(Verpackung: 4 von 5 Punkten)

Design

Das Gehäuse der Hörluchs HL1100 ist äußerst kompakt gehalten. So ist dies nach außen hin abgeflacht und an der Innenseite ergonomisch geformt. Dadurch passen die Ohrhörer hervorragend in die Ohren, ohne dass diese aus den Ohren hervorstehen. Der Ohrkanal ist typischerweise schräg verlaufend, sodass dieser perfekt in den Ohrkanal verläuft und mit der Wahl der richtigen Ohrtips perfekt sitzt.

Das wechselbare 1,60 m lange Kabel, welches über einen zweipoligen Kontakt angeschlossen wird, ist verwirbelt ausgeführt und mit einer transparenten Hülle umhüllt. Dadurch sieht das Kabel soweit nicht nur schicker aus, sondern neigt weniger dazu sich ungewollt zu verknoten. Das Kabel, welche wie bereits erwähnt, über zwei offene Steckverbindungen mit den Ohrhörern verbunden wird, steckt man von oben in das Gehäuse der Ohrhörer ein. Von hier aus verläuft das Kabel wie z. B. bei Shure SE215  über das Ohr, hinweg nach hinten und dann von dort aus normal nach unten zum Smartphone oder einem anderen Zuspielgerät. So gelingt es Hörluchs erfolgreich, für eine gute Zugentlastung zu sorgen. Die Schallöffnung bzw. die Öffnung für den Treiber hat Hörluchs mit einem kleinen Gitter versehen, sodass kleinere Hautpartikel oder andere Dinge, die eventuell am bzw. im Ohr vorhanden sind, ins Innere gelangen können. 

Insgesamt ist das Design Hörluchs sehr gut gelungen und ich bin hier mit dem Funktionsumfang und vor allem mit dem Formfaktor der Ohrhörer sehr zufrieden. Man erkennt hier direkt, dass sich das Unternehmen nicht nur mit Gehörschutz, sondern auch In-Ear Ohrhörer sehr gut auskennt und in jeder Preisklasse ein passendes Produkt im Sortiment hat.

(Design: 4,5 von 5 Punkten)

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Hörluchs HL1100 ist auf einem hohen Niveau. Klar handelt es sich hier um kabelgebunden Kopfhörer, welche es in der heutigen Zeit von Bluetooth Kopfhörer nicht mehr leicht haben. Im Vergleich vieler anderer kabelgebundener In-Ear Kopfhörer machen die Hörluchs HL1100  jedoch einen sehr guten Eindruck. Dies liegt unter anderem an dem hochwertigen ABS-Kunststoff, welcher äußerst robust ist. 

Hörluchs liefert hier ein gut ausgestattetes Komplettpaket, welches neben gut verarbeiteten Ohrhörern und einem robusten Kabel, auch ein schickes Jeans-Stoff Etui und einen großen Umfang an verschiedenen Ohrtips (Silikon und Memory-Foam) enthält. Da dieses Kopfhörer-Modell weniger an den Endverbraucher, sondern sich vor allem an Musiker und Gamer richtet, denen eine Fernbedienung am Kabel eher stört, gibt es dieses an dem Hörluchs HL1100 nicht. Lediglich bei dem Headset-Modell gibt es ein Kabel, welches eine Fernbedienung zur Steuerung des Headsets bietet. Hier kann man dann während des zocken, direkt an der Fernbedienung via Schieberegler das Mikrofon muten (stummschalten), oder via Drehregler die Lautstärke regulieren.

(Verarbeitung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 2

bestehend aus „Funktion des Produktes“ entspricht 65% der Gesamtwertung

Kopfhörer-ArtIn-Ear-Ohrhörer mit 3,5 mm Klinke-Anschluss
Kabel fest/ wechselbar?2 poliges Kabel, welches einfach ausgetauscht werden kann.
FarbeSchwarz. Durch Smart Caps auch in Rot bzw. Braun änderbar.
Kabellänge160 cm
Gewicht je 4 g (Ohrhörer )
14 g (beide Ohrhörer)
MaterialABS-Kunststoff
Treiberjeweils links und rechts ein 1-Wege Balanced Amateure Treiber
Empfindlichkeit105 dB SPL/mW
Frequenzbereich20 Hz bis 20.000 Hz
Maximaler-Ausgang125 dB SPL
LieferumfangHörluchs HL1100 Kopfhörer inkl. 160cm Klinkenkabel
2 Smart Caps (Farbe rot)
2 Smart Caps (Farbe braun)
Stofftasche für den bequemen Transport
Garantiekarte
Benutzerinformation
Reinigungstuch
Domes zum Wechseln (Ohtips)

Tragekomfort

Der Tragekomfort der Hörluchs HL1100 ist wie bereits unter „Design“ angedeutet sehr gut. Das sehr flache und an der Innenseite ergonomisch geformte Gehäuse der Ohrhörer sorgt zusammen mit den mitgelieferten Ohrpassstücken aus Silikon und Memory-Foam für einen sehr angenehmen Sitz, sowie einen sicheren Halt. 

Aufgrund ihres sehr geringen Gesamtgewichts inkl. Kabel von knapp 27 Gramm und der Kabelführung über bzw. hinter dem Ohr, kann man die Hörluchs HL1100 lange tragen, ohne dass hier etwas unangenehm stört. Der halt ist wie üblich mit der Wahl der richtigen Ohrpassstücke sehr sicher, sodass hier nichts verrutschen sollte. Ich persönlich habe mich hier für die Memory-Foam Variante entschieden da diese die beste Abschirmung von Außengeräuschen besitzen und dadurch den Klang der Hörluchs HL1100 am besten zur Geltung bringen.

(Tragekomfort: 4 von 5 Punkten)

Klang

Hörluchs verspricht mit den HL1100 durch den 1-Wege Balanced Armature Treiber ein besonders ausgewogenes Klangbild. Den Frequenzbereich gibt das Unternehmen jedoch mit einem durchschnittlichen Wert von 20 Hz – 20 kHz an. Sogenannte Balanced Armature haben gegenüber den üblichen Dynamischen Treiber einige Vorteile, jedoch auch Nachteile. 

Zum einen hört sich der Klang von Balanced Armature Treibern detailreicher an, sodass sich oftmals Höhen deutlich klarer und detailreicher anhören. Zudem brauchen diese weniger Platz und haben weniger Gewicht als dynamische Treiber. Dafür wiederum ist der Bass von dynamischen Treibern oftmals besser und zudem sind dynamische Treiber im Einzel Betrieb einiges besser als ein einzelner Balanced Armature Treiber. Zu guter Letzt sind dynamische Treiber günstiger als die hochwertigeren Balanced Armature Treiber. Soviel zu den unterschiedlichen Treibern, nun möchte ich euch meinen persönlichen Eindruck vom Klang der Hörluchs HL1100 beschreiben.

Der single Balanced Armature-Treiber sorgt dafür, dass vor allem die Mitten im Vordergrund stehen. Somit klingen vor allem Stimmen eindringlich und präsent. Die Höhen kommen ebenfalls detailreich und kristallklar daher, sodass sich die Kopfhörer vor allem für Liebhaber von Hörbüchern, Filmen usw. eigenen. Zu den Schwächen der Hörluchs HL1100 zählen jedoch definitiv die Tiefen. Hierfür fehlt definitiv ein zweiter Treiber, denn die Bässe sind doch sehr mager und es fehlt ihnen etwas an Fundament.

Hörluchs hat sich bei den Kopfhörern bewusst für eine kabelgebunden Variante entschieden, da sich die Kopfhörer weniger an die Endverbraucher richten. Für Musiker auf der Bühne und Gamer ist es wichtig, dass der Ton in wenigen Millisekunden am Ohr ankommt. Da Bluetooth eine gewisse Verzögerung mit sich bringt, die je nach Modell größer ausfallen kann, kommt dies für Musiker und Gamer nicht infrage. Daher ist auch der Bass reduziert bzw. ausgewogen zu den Höhen und Mitten abgestimmt, da es vor allem als Musiker sehr wichtig ist, dass der Klang neutral abgespielt wird und nicht alles vom Bass übertönt wird.

(Klang: 3,5 von 5 Punkten)

Ausstattung

Zubehör

Der Lieferumfang, den Hörluchs bei den HL1100 mitliefert, ist wie bereits angedeutet umfangreich und gut durchdacht. Angefangen beim Transport-Beutel, dieser wurde aus einem schönen Jeans-Stoff gefertigt, der mal was anderes ist, als die ganzen schlichten Stoff-Beutel. Hier lassen sich die Ohrhörer zusammengewickelt sehr gut verstauen und sind darin sicher verstaut. Die beiden zusätzlichen „Smart Caps“ in Braun und Rot, sind mit einem schlichten Hörluchs-Logo versehen. Diese lassen sich einfach an das schlichte Schwarz Gehäuse der Kopfhörer aufstecken, um die Optik individueller gestalten zu können. Zu guter Letzt legt Hörluchs noch ein Reinigungstuch bei, mit dem man problemlos die Ohrhörer reinigen kann.

(Ausstattung: 4,5 von 5 Punkten)

TEIL 3

bestehend aus „Preis/Leistung“ entspricht 10% der Gesamtwertung

Beschreibung

Mit den HL1100 liefert Hörluchs ein nettes Gesamtpaket, welches vom Lieferumfang definitiv überzeugen kann. Ebenso ist die Verarbeitung, sowie das Design der Kopfhörer exzellent, sodass ich klar bestätigen kann, dass die Aussagen bezogen auf einen sehr hohen Tragekomfort und einer kleinen kompakten Bauweise, der Wahrheit entsprechen. Die Hörluchs HL1100 gehören zu der Kategorie der wirklich kompakten und flachen In-Ear Kopfhörer, die keineswegs aus dem Ohr hervorstehen.

Klanglich wurde das Kopfhörer-Modell mit dem Single Balanced Armature-Treiber ausgewogen abgestimmt, sodass sowohl die Höhen, als auch die Mitten und Bässe gut aufeinander abgestimmt wurden. Als Endverbraucher würden sich die Kopfhörer vor allem zum Hörspiele, Hörbücher und Zocken eigenen. Doch richtig zu Geltung kommen diese für ihr vorgesehenes Einsatzgebiet, die Bühne. Genau da, wo eine ausgewogene Klangabstimmung, eine Latenz im Millisekundenbereich und ein perfekter Tragekomfort gefragt ist.

Beim Hörluchs HL110 legt man die Stärken jedoch definitiv auf ausgeprägte Mitten und zum Teil auf die Höhen. Im Bereich Bässe wiederum, schneiden die Ohrhörer erstaunlicherweise schlecht ab. Hier schafft es der single Treiber leider nicht, einen ordentlichen Druck aufzubauen, sodass der Bass neben den definierten Mitten und Höhen etwas verloren wirkt.

Preis/Leistung

Die UVP der Hörluchs HL1100 hat Hörluchs mit 179€ festgesetzt. Online sind diese jedoch inzwischen teilweise für unter rund 20€ weniger, also knapp 159€ inkl. Versand verfügbar.  

Für diesen Preis bekommt ein gutes Gesamtpaket geliefert, welches wie bereits erwähnt, im Lieferumfang zu überzeugen weiß. Das Klangbild wurde wie bereits bewusst neutral abgestimmt, sodass der Bass nicht die Höhen und Mitten überspielt. Schließlich ist es für Musiker wichtig, dass diese den Ton möglichst originalgetreu aufs Ohr gespielt bekommen und nicht verfälscht.

Hörluchs HL1100

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testr Gesamtwertung

unter Berücksichtigung aller Teilwertungen

 Wir bedanken uns beim Hersteller für die Bereitstellung des Produktes. Zu unseren Grundsätzen

Link zum Hersteller: hoerluchs-unlimited.com